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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 35 I 171. Jahrgang I Freitag, 5. Mai 2017

Thema Kunst

Einst Spitalverwalter

Vielfältiges Programm an der Projektwoche der Primarschule Butzen/Semper, Affoltern. > Seite 3

Peter Ackermann äussert sich über seine berufliche Zeit in Affoltern. > Seite 9

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Verwechslungsgefahr Die Frühjahrs-Lorchel ähnelt der beliebten Speise-Morchel, ist aber giftig. > Seite 10

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Interesse steigt 18 Monate nach der Neuausrichtung zieht die Ämtler Standortförderung Zwischenbilanz. > Seite 12

Vorübergehende Stilllegung einer Station der Langzeitpflege Spital Affoltern: Verdichtete Belegung der Langzeitpflege von 124 auf 115 Betten Die grosse Wettbewerbssituation mit alternativen Angeboten, eine deutliche Professionalisierung der ambulanten Angebote und veränderte Bedürfnisse älterer Menschen haben in der Langzeitpflege Sonnenberg zu einem Rückgang der stationären Belegung geführt. Jetzt reagiert die Spitalleitung und legt die Station Rigi 4 bis auf Weiteres still.

Der Musikverein Maschwanden begeisterte am Jahreskonzert mit Brass-Vielfalt. > Seite 13

Baustart zum Fachmarkt an der Industriestrasse An der Industriestrasse in Affoltern soll ein Fachmarkt für Wohnen, Inneneinrichtung und Sport entstehen. Am Montag, 8. Mai, beginnt der Aushub.

anzeigen

Die Station Rigi 4, in der obersten Etage des Hauses Rigi wird bis auf Weiteres geschlossen. (Bild Salomon Schneider) ge sondern um eine Effizienzsteigerung, damit die finanzielle Lage der Langzeitpflege stabil bleibt.»

«Delegierte, Betriebskommission und Spitalleitung versuchen gemeinsam den Betrieb langfristig zu erhalten», erklärt Michael Buik und ergänzt: «Dafür benötigt es Veränderungen –

bei der Rechtsform und den betrieblichen Abläufen.» In beiden Häusern der Langzeitpflege blieben momentan Betten frei, was zu hohen Kosten geführt habe. Durch die vorübergehende Stilllegung der Abteilung Rigi 4 werde die betriebliche Effizienz erhöht und die Erbringung von Pflegeleistungen vereinfacht. Durch die Stillegung von Rigi 4 verkleinert sich die Bettenzahl der Langzeitpflege des Spitals Affoltern von 124 auf 115. Michael Buik hält fest: «Es handelt sich nicht um den Anfang der Schliessung der Langzeitpfle-

Verbundübung «Gordios»

Seit 1890 eine Institution

Standortqualität 4,5 Stunden an als Film festhalten der Spitze gerannt

Die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes im Knonauer Amt proben vom 9. bis 11. Mai die Zusammenarbeit.

Der 1. Mai wird seit 127 Jahren als Kampf- und Festtag begangen – dieses Jahr auch wieder in Affoltern.

«Euses Säuliamt»: Das Geld für das Gemeinschaftsprojekt von Jugendberatung und Standortförderung ist knapp.

Adrian Brennwald erreicht den Gesamtsieg über 65 Kilometer am Ultramarathon Alpine Trailrun Festival in Innsbruck.

Problemlösung durch unkonventionelle Herangehensweise – dafür steht die Sage vom «gordischen Knoten». Kreative Mittel stehen denn auch bei der dreitägigen Übung «Gordios» im Fokus, genauso wie die Koordination an den Schnittstellen der verschiedenen Partner, der Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienst und Zivilschutz, der regionalen Führungsorganisation (RFO), Samaritervereine und Verkehrskadetten. Während dreier Tage trainieren die Partner des Bevölkerungsschutzes an verschiedenen voneinander unabhängigen Szenarien. Die Bevölkerung ist eingeladen, die einzelnen Übungen zu besuchen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Während der 1. Mai zu Beginn ein Kampftag für Arbeitsrechte war, hat sich die Bedeutung heute gewandelt. Er ist zum Kampf- und Festtag für soziale Gerechtigkeit, politische Offenheit und gelebte Heterogenität der Gesellschaft geworden. Auch im Bezirk Affoltern fand dieses Jahr wieder eine Maiveranstaltung statt – nach vierjähriger Pause. Bei der von der SP organisierten Veranstaltung im «Roots» in Affoltern hielt der ehemalige Zürcher SP-Kantonspräsident Daniel Frei die Festrede. Er sprach über Radikalisierung der Politik und wie sie den Zusammenhalt von Institutionen und Gesellschaft gefährdet. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Jugendliche sollen ein Filmportrait über ihren Lieblingsplatz in ihrer Wohngemeinde anfertigen. Das ist die Idee hinter dem Projekt «Euses Säuliamt». Das nötige Fachwissen zu den Filmaufnahmen und zur Bearbeitung soll den Jugendlichen in zwei Workshops vermittelt werden. Das Projekt vereinbart die Kompetenzen und Ziele der Jugendberatung und der Standortförderung: Einerseits der Prozess, die Arbeit mit den Jugendlichen, andererseits das Resultat: Kurzfilme, welche die Standortattraktivität sichtbar machen. Noch fehlen allerdings Jugendliche aus fünf Gemeinden und 1650 Franken. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 10

Seit Jahren gewinnt der Aeugster Ultramarathonläufer Adrian Brennwald einen Grossteil der Langstreckenläufe, an denen er teilnimmt. Er gehörte deshalb auch beim Alpine Trailrun Festival im österreichischen Innsbruck zu den Favoriten, obwohl er mit 42 Jahren sechs Jahre älter war als der Zweitplatzierte. Das Rennen über 65 Kilometer – das aufgrund von schneebedingten Streckenumleitungen ein Rennen über 69 Kilometer wurde – beendete er in 5:47 Stunden. Für Brennwald ein einsames Rennen. Er hängte die Konkurrenz im zweiten Aufstieg ab und rannte viereinhalb Stunden alleine an der Spitze. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 23

Gemeinsam den Betrieb sichern

Volle Halle

Die Baufreigabe ist erteilt, am Montag fahren an der Industriestrasse in Affoltern die Bagger auf. Ein zweistöckiger Fachmarkt mit einer Gesamtfläche von rund 9000 m² solle es werden, verrät der Geschäftsführer der Immobilien-Anlagestiftung Ecoreal auf Anfrage des «Anzeigers». Darin enthalten: Bereiche für Wohnen, Inneneinrichtung und Sport sowie allenfalls eine kleine Cafeteria. Zu den künftigen Mietern hüllt sich die Ecoreal noch in Schweigen: Noch seien nicht alle Verträge unterschrieben. Gemunkelt wird von Conforama. Deren Generaldirektor Bertrand Lefort hat sein Interesse am Standort Affoltern schliesslich bereits letztes Jahr bekundet. (tst.)

................................................... von salomon schneider Zurzeit ist eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Delegierten, der Betriebskommission und der Spitalleitung – begleitet durch eine externe Beratungsfirma – damit beschäftigt, im Auftrag der Delegiertenversammlung eine Vorlage zur Teilung von Akutspital und Langzeitpflege zu erarbeiten. «Da die Gemeinden laut Gesetzgebung nur noch für das Angebot in der Langzeitpflege verantwortlich sind und der Kanton für den Akutbereich, soll dem politischen Auftrag des Souveräns Rechnung getragen werden», erläutert Spitaldirektor Michael Buik.

-

Synergien in beiden Bereichen Mit der organisatorischen Aufteilung von Langzeitpflege und Akutbereich und der Überführung der Organisationen in neue Rechtsformen will das Spital den künftigen Herausforderungen besser begegnen können. Michael Buik erklärt: «Beim Projekt Aufteilung werden die Bedürfnisse von Langzeitpflege und Akutbereich analysiert,

dabei steht die Sicherung des Spitals im Fokus. Es gibt jedoch auch extrem viele Synergien zwischen Langzeitpflege und Akutbereich. Viele Pflegeheime funktionieren mit Hausärzten, die einmal pro Woche vorbeikommen. In der Langzeitpflege Sonnenberg werden die Bewohner regelmässig von Fachärzten besucht. Mit dem Dienstsystem im Akutspital ist immer ein Facharzt auf Abruf. Dieser kann dann weitere Spezialisten einbeziehen. Mit diesem Angebot haben wir im Bezirk Affoltern einen Versorgungsvorteil, den es sonst nur sehr selten gibt.»

500 18 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Gemeinde Affoltern am Albis

1. 1.1

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf 1.2

1.4

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur: Kreisgemeindeversammlung vom Mittwoch, 7. Juni 2017, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal in Hausen am Albis zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Genehmigung der Bauabrechnung der Photovoltaikanlage auf dem Schulhaus Weid II 2. Genehmigung des Übertrages der Landreserve «Buechsack» vom Verwaltungsvermögen ins Finanzvermögen 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 Die Anträge der Sekundarschulgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung ist auf der Homepage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden.

1.6 1.7 1.8 1.9 2. 2.1

2.2 2.4 2.5

2.6 2.7

2.8

2.9 2.10 2.11 2.12 2.13

Die Sekundarschulpflege 3. 3.1

Kirchgemeindeversammlung

Traktanden:

Anschliessend • Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement melden sich bitte im Sekretariat (Telefon 044 761 24 00), sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden können. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Einbürgerungen

Generalplanersubmission Haus zum Seewadel

Mit Beschlüssen vom 11. April 2017 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf:

Auftraggeber Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers Bedarfsstelle/Vergabestelle: Politische Gemeinde Affoltern am Albis Beschaffungsstelle/Organisator: Immobilienabteilung Affoltern am Albis, zu Hdn. von Fabrizio Meo, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Schweiz), Telefon: 044 762 56 31, E-Mail: fabrizio.meo@affoltern-am-albis.ch URL: www.affoltern-am-albis.ch Teilnahmeanträge sind an folgende Adresse zu schicken Caretta + Weidmann Baumanagement AG, zu Hdn. Martin Greutmann, Langgrütstrasse 112, 8047 Zürich/Schweiz E-Mail: m.greutmann@caretta-weidmann.ch Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge Datum: 8. Juni 2017/Uhrzeit: 16.00 Eingang am Eingabeort massgebend (nicht Poststempel) Couvert mit Aufschrift «Generalplaner Haus zum Seewadel» Art des Auftraggebers Gemeinde/Stadt Verfahrensart Selektives Verfahren Auftragsart Dienstleistungsauftrag Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag Ja Beschaffungsobjekt Dienstleistungskategorie CPC: [12] Architektur; technische Beratung und Planung und integrierte technische Leistungen; Stadt- und Landschaftsplanung; zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung Projekttitel der Beschaffung Generalplaner Haus zum Seewadel Aufteilung in Lose? Nein Gemeinschaftsvokabular CPV: 71320000 – Planungsleistungen im Bauwesen BKP: 590 – Übergangsposition Detaillierter Aufgabenbeschrieb Siehe Ausschreibungsunterlagen 1. Phase Ort der Dienstleistungserbringung Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 1. März 2018, Ende: 31. Juli 2019 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein Optionen Nein Zuschlagkriterien Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien Werden Varianten zugelassen? Nein Werden Teilangebote zugelassen? Nein Ausführungstermin Bemerkungen: SIA Phase 31 bis 41 Teil 1 Vor- und Bauprojekt und Ausschreibungsphase bis BKP 26 (ohne Ausbau) März 2018 bis Juli 2019 SIA 33 und Bewilligungs- und 41 Submissionsphase für BKP 27 - 4 ab Dezember 2019 Realisierungsstart – Sommer 2020 Bedingungen Generelle Teilnahmebedingungen Unter nachfolgender Internetadresse finden Sie Informationen zu den allgemeinen Bedingungen des AHB bei Architekturaufträgen: https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/beratung/ honorarwesen-vertragsmanagement.html Die Übertragung der Bestandespläne auf CAD gehört zu den Grundleistungen. Informationen zu den Anforderungen an CAD Pläne finden sich unter: https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/beratung/ cad-planarchiv.html

Dienstag, 13. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus

1. Genehmigung der Rechnung 2016 2. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) 3. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz)

Ausschreibung

Hinweis: Die Teilnahme am selektiven Verfahren wird nicht vergütet. Es besteht kein Anspruch auf ein Präsentationsgespräch. 3.6 Subunternehmer Arbeitsgemeinschaften/Teams und Subplaner müssen je separate Selbstdeklarationen abgeben. 3.7 Eignungskriterien Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 3.8 Geforderte Nachweise Aufgrund der in den Unterlagen geforderten Nachweise 3.14 Sprachen für Teilnahmeanträge Deutsch 3.15 Gültigkeit des Angebotes 5 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote 3.16 Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation unter www.simap.ch, oder zu beziehen von folgender Adresse: Immobilienabteilung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz, Telefon 044 762 56 31, E-Mail: immobilienabteilung@affoltern-am-albis.ch, URL www.affoltern-am-albis.ch Teilnahmeunterlagen für die Präqualifikation sind verfügbar ab: 5. Mai 2017 bis: 8. Juni 2017 Sprache der Teilnahmeunterlagen: Deutsch Weitere Informationen zum Bezug der Teilnahmeunterlagen: unter Beilage eines adressierten und frankierten C4-Kuverts 4. 4.3 4.6

4.7

Andere Informationen Keine Verhandlungen Offizielles Publikationsorgan Amtsblatt des Kantons Zürich Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern www.simap.ch Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingreicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen; sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Affoltern am Albis, 3. Mai 2017Immobilienabteilung Affoltern am Albis

– Malkov, Ivan, männlich, geb. 2003, Staatsangehörigkeit: Russland – Forloul, Saïda, weiblich, geb. 1963, Staatsangehörigkeit: Algerien Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis

Wir legen auch Ihr Haus trocken. Kompetente Fachberatung. Hr. Hänni, Telefon 076 340 03 33 rapidosecschweiz@quickline.ch


Bezirk Affoltern

Fuchs befreit Wegen andauernden Gebells rückte die Kommunalpolizei am 28. April nach 21 Uhr nach Mettmenstetten aus. Es war jedoch kein Hund, der die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft erweckte, sondern ein Fuchs, der sich in einem Abbruchobjekt eingenistet hatte. Er wurde von den Beamten aus dem Gebäude entfernt. In einem Garagenbetrieb in Ottenbach wurden Einbrecher, die durch ein offenes Fenster eingestiegen waren, am 29. April nach 22 Uhr vom Besitzer gestört. Sie machten sich ohne Beute davon. Es entstand kein Sachschaden. Anders als in der Habersaat am Türlersee. Dort schlugen Unbekannte am frühen Abend des 2. Mai die Seitenscheibe eines Autos ein und entwendeten eine Handtasche mit Bargeld (gegen 500 Franken). Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 1000 Franken. Anwohner ärgerten sich am 29. April in Mettmenstetten über Junge, die in Bahnhofnähe nach 22 Uhr zu lauter Musik Fussball spielten. Sie wurden von der Kapo weggewiesen. Und diese rapportierte am 2. Mai beim Schulhaus Wygarten in Mettmenstetten Graffiti und einen Sachschaden von gegen 2000 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zur eisernen Hochzeit Am Montag, 8. Mai, dürfen Friederike und Otto Fontana-Rusterholz in Zwillikon die eiserne Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Erika und Ernst Berger-Kindler in Obfelden sind seit 50 Jahren verheiratet. Sie feiern morgen Samstag, 6. Mai, Goldhochzeit. Herzliche Glückwünsche.

Zum 90. Geburtstag Friedrich Peter Kreuzmayr feiert morgen Samstag, 6. Mai, in Affoltern seinen 90. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute. Zum 90. Geburtstag dürfen wir Emma Ida Hintermeister-Waser in Affoltern gratulieren. Sie feiert den «Runden» am Sonntag, 7. Mai. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Freitag, 5. Mai 2017

3

Bevölkerungsschutz probt Zusammenspiel im Knonauer Amt Dreitägige Verbundübung «Gordios» vom 9. bis 11. Mai in fünf Ämtler Gemeinden Ämtler Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienst und Zivilschutz, Samaritervereine und Verkehrskadetten im teils übergreifenden Übungseinsatz erleben – diese Gelegenheit bietet sich vom 9. bis 11. Mai. Den «gordischen Knoten durchschlagen», das bedeutet, ein schwieriges Problem nicht entlang gewohnter Muster zu lösen, sondern mit unkonventionellen Mitteln. Mit der dreitägigen Verbundübung «Gordios» trainieren die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes die Zusammenarbeit, um so die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Im Fokus der Übung stehen dabei die Koordination an den Schnittstellen der verschiedenen Partner sowie die Problemlösung im Sinne der griechischen Sage: unkonventionelle Mittel führen meist zu den besten Lösungen. Während dreier Tage trainieren die Partner des Bevölkerungsschutzes an verschiedenen voneinander unab-

hängigen Szenarien. Dabei darf der Bevölkerungsschutz auf die Zusammenarbeit mit dem Sammlungszentrum des Landesmuseums, dem Haus zum Seewadel, dem Bergwerk Riedhof und der Sekundarschule Hausen zählen. Die Zivilschutzorganisation Albis wird durch den Zivilschutz Oberfreiamt AG und das Kantonale Katastrophen Einsatzelement (KKE) Kanton Aargau ergänzt. Nebst Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienst und Zivilschutz beteiligen sich auch die Samaritervereine und die Verkehrskadetten an einzelnen Übungssequenzen. Während zwei Tagen steht auch die Regionale Führungsorganisation RFO im Einsatz. Die Bevölkerung ist eingeladen, die einzelnen Übungen zu besuchen. Eine zentrale Übung findet am Mittwoch, 10. Mai, ab zirka 13.15 Uhr auf dem Kronenplatz in Affoltern statt. Dabei sind alle Partnerorganisationen im Einsatz. (pd.)

Die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes – hier Zivilschutz und Feuerwehr – üben die Zusammenarbeit. (Bild zvg.)

Dreitägige Verbundübung «Gordios» vom 9. bis 11. Mai, Detailübersicht unter www.szvalbis.ch.

Kreative Maler, Schnitzer, Tänzer oder Musiker Projektwoche zum Thema Kunst an der Primarschule Butzen/Semper Affoltern Keine leichte Wahl: Aus 21 attraktiven Kursangeboten konnten die Kinder des Kindergartens und der Primarschule der Schulanlagen Butzen und Semper auswählen. Diese Woche arbeiten sie in klassenübergreifenden Gruppen kreativ an Themen, die sie interessieren. ................................................... von regula zellweger Projektwochen machen Spass. Kinder dürfen entsprechend ihren Neigungen tätig sein. Eine Projektwoche ist aber keine Spasswoche. Die Kinder arbeiten intensiv an ausgewählten Themen und stärken so nicht nur intellektuelle Fähigkeiten. Die Sozialkompetenzen werden in den zusammengewürfelten Gruppen geschult und im ungewohnten Kontext und in der Auseinandersetzung mit Lieblingsthemen geschieht ganz automatisch auch Persönlichkeitsentwicklung. Auch Lehrpersonen machen Projektwochen Spass. Für sie bedeuten sie aber auch eine Menge zusätzliche Arbeit. Die Gesamtorganisation und das Vorbereiten der einzelnen Kursangebote verlangen hohen Einsatz. Bei der Planung der Kurswochen muss an vieles gedacht werden. Möglich sind Projektwochen durch die Begeisterungsfähigkeit der Lehrpersonen und, wie Schulleiter Martin Schwab betont, durch die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Schulleitung, Behörden und Eltern. In einem Umfeld, das nicht unnötig einengt, ist Kreativität erst möglich.

Sich auf Kunst einlassen In seiner Eröffnungsrede am vergangenen Dienstag erklärte Martin Schwab den Kindern: «Ich wünsche mir, dass ihr euch auf die Kunst einlassen und eure Fantasie und Kreativität einbringen könnt.» Eigene Ideen einbringen, mitgestalten, dazu beitragen, dass gemeinsame Ziele erreicht werden, sind Kernkompetenzen. Die Schule bereitet aufs Leben vor – besonders in Projektwochen.

Im Kurs «Maskenspiel» von Urs Guldener und Lea Ochsner hilft Lea Ochsner einem Schüler beim Anpassen der Maske. (Bild Regula Zellweger)

Da ist Raum fürs Spielen, fürs Entdecken und fürs Herausfinden, was man gern macht und was man gut kann. Relevant für eine spätere Berufsfindung. Aber auch für die aktive, sinnvolle Freizeitgestaltung und die Entwicklung von Hobbys. Idealerweise erzählen die Kinder zu Hause von ihren Erfahrungen. Aufmerksame Eltern werden die entdeckten Neigungen und Fähigkeiten ihrer Kinder in der Familie stärken – und selbst aktiv werden.

Vielfältiges Kursangebot Liest man das Kursangebot, würde man am liebsten Schüler im Butzenoder Semperschulhaus sein: Künstler wie Hundertwasser, Klee, Monet oder Niki de Saint Phalle stehen im Zentrum; man kann schnitzen, malen klecksen, weben, kneten und sogar filmen, man lernt die Kunst anderer Kulturen etwa aus Australien oder Brasilien kennen – Kunst kennt so viele Ausdrucksmöglichkeiten. Und alle Teilnehmenden können «gut» sein. Wer vielleicht von sich

denkt, nicht zeichnen zu können, kleckst kunstvolle Bilder. Wer Hemmungen hat, sich selbst im Rahmen eines Theaters zu zeigen, kann hinter einer selbstgemachten Maske alle Scheu verlieren. Martin Schwab sieht das Ziel der Projektwochen unter anderem darin, dass Kinder lustvoll und mit Selbstvertrauen aus sich herausholen können, was in ihnen steckt.

Sichtbarkeit «Produkte» der Projektwoche werden als festlicher Abschluss der Projektwoche am Freitag, 5. Mai, 16 bis 18 Uhr der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Vieles ist sichtbar – ganz viel aber, was die Kinder erlebt und erarbeitet haben, kann nicht «vorgeführt» werden. Nicht zuletzt gute Erinnerungen an die Schulzeit – denn Hand aufs Herz, wer erinnert sich an Mathestunden und Grammatiklektionen? In der Erinnerung bleiben Erlebnisse in einem besonderen Kontext, prägende Erlebnisse – und Hobbys, zu denen während der Projektwoche ein Zugang gefunden wurde.

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Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Obligatorische und freiwillige Übung Sonntag, 7. Mai

TODESANZEIGE

Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.

Traurig, aber mit vielen guten Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem Vater und Grossvater

TO D E S A N Z E I G E

Hermann Zbinden-Krebs

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami und Nani

9.00 bis 11.30 Uhr

Mit Gewehrreinigung Der Vorstand

25. März 1931 – 28. April 2017

Markus und Eva Zbinden mit Florentina Thomas und Eva Zbinden mit Lina

Instandsetzungsarbeiten Glockengeläute Infolge von Instandsetzungsarbeiten ist das Geläute der reformierten Kirche Ottenbach vom 8. Mai bis 24. Mai 2017 abgestellt. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Trauerfeier Mittwoch, 10. Mai 2017 13.30 Uhr Beisetzung, Friedhof Mettmenstetten 14.15 Uhr Trauergottesdienst, reformierte Kirche Mettmenstetten Traueradresse Thomas Zbinden, Herferswil 21, 8932 Mettmenstetten

Todesfälle Affoltern am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Rolf Rüegg, Albisstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: roosarchitekten gmbh, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Aufstockung der Autoausstellhalle und Isolation der Gebäudehülle auf Kat.-Nr. 1749, Albisstr. 5 (WG/2.0)

Hedingen Gesuchsteller: Gysel Gerhard, Frohmoosstrasse 32a, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau von drei Parkplätzen an Pilatusstrasse, Frohmoosstrasse 30–34, Kat.-Nr. 1462, Wohnzone Hang W1.0

Mettmenstetten Bauherrschaft: Martin Suter, Brüelstrasse 25, 8932 Mettmenstetten Vertreter: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei Nordfassade Wohnhaus, Vers.-Nr. 1077, Kat-Nr. 2681, Niederfeldstr. 14 (Wohnzone W2b)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Eigentümergemeinschaft, Niederfeldstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Vertreter: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft-/Wasser-Wärmepumpe bei Süd- und Nordfassade Wohnhaus, Vers.-Nr. 1076, Kat-Nr. 2680, Niederfeldstrasse 20 (Wohnzone W2b)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Martin Schneider, Niederweg 37, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus auf Kataster-Nr. 2691 am Niederweg 33 (Wohnzone W2a)

Am 30. April 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Albert Anton Lüssi

Judith Zellweger-Meier 21. Mai 1939 – 26. April 2017

Beeindruckend hast du nach Lösungen und Wegen gesucht, deine Krankheit zu besiegen. Deine Kraft und dein Wille wurden immer schwächer. Jetzt hast du dich entschieden, über die Regenbogenbrücke zu gehen. Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen. Ruhe in Frieden. Urs und Bettina Zellweger Doris, Beat, Elena und Oliver Laib Astrid, Beny, Michelle und Joel Zehnder Urnenbeisetzung am Freitag, 12. Mai 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten. Trauergottesdienst anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche. Anstatt eine Institution zu unterstützen, wünschte sich unsere Mutter, einem geliebten Menschen oder sich selber etwas Gutes zu tun. Traueradressen: Urs Zellweger, Giselstrasse 22, 8925 Ebertswil Doris Laib, Brändliguet 2, 8722 Kaltbrunn Astrid Zehnder, Albisstrasse 53, 8932 Mettmenstetten

geb. 30. Dezember 1942, wohnhaft gewesen in Affoltem am Albis ZH. Bestattung am Freitag, 19. Mai 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltem am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern

Mettmenstetten Am Freitag, 12. Mai 2017, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Judith Zellweger-Meier Pfruendmattstrasse 9, statt.

Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit Euch beisammen war.

Nach langer Krankheit war deine Kraft zu Ende.

Albert Anton Lüssi 30. Dezember 1942 – 30. April 2017

Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Am Mittwoch, 10. Mai 2017, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Hermann Zbinden Affoltern am Albis, statt. Der Friedhofvorsteher

Traurig müssen wir uns von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Opa verabschieden. Die Trauerfamilie Ria Lüssi-van Ulden Silvana und Martin Schelldorfer-Lüssi mit Laura, Irina und Elio Karin Lüssi und Daniel Weibel Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 19. Mai, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung Tixi Säuliamt, Postkonto 80-23029-6, Vermerk: Albert Lüssi. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Ria Lüssi-van Ulden, Pfruendhofweg 3, 8910 Affoltern a. A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Mai 2017

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«Es ist eine vorübergehende Reduktion der Bettenzahl» Interview mit dem Affoltener Spitaldirektor Michael Buik und Pflegedienstleiter Edwin Meier Die Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern legt eine Station vorübergehend still. Der «Anzeiger» hat dies zum Anlass genommen, mit den operativen Leitern ein Gespräch über den Ist-Zustand und die Zukunft der Langzeitpflege am Spital Affoltern zu führen. «Anzeiger»: Wo steht das Spital Affoltern momentan bezüglich Weiterentwicklung der Organisationsstruktur? Michael Buik (B), Spitaldirektor: Wir befinden uns momentan mitten im Projekt Aufteilung zwischen Akutspital und Langzeitpflege. Dabei liegt der Fokus natürlich auch auf den Synergien zwischen den beiden Bereichen, denn die Nähe der beiden Institutionen bringt Vorteile für beide Bereiche – insbesondere für die Langzeitpflege. Wie sehen diese Synergien aus? B: Für einen Akutgeriater ist die Langzeitpflege eine Abteilung, für die er sich als Facharzt verantwortlich fühlt und die er auch regelmässig besucht. Das ist ein Qualitätsgewinn für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. In den meisten Langzeitinstitutionen kommt der Hausarzt nur einmal pro Woche vorbei. Bei uns haben wir Spezialisten für Altersmedizin, die rund um die Uhr verfügbar sind. Edwin Meier (M), Pflegedienstleiter: Diese Nähe zum Akutbereich bringt medizinisch grosse Vorteile. Jeder behandelnde Facharzt verrechnet jedoch seinen Besuch wie ein Hausarzt. Zudem hat das Akutspital Affoltern eine Notfallstation. Wenn es einem Patienten also kurzfristig schlechter geht, ist immer ein Arzt vor Ort, der einen Geriater oder einen anderen Spezialisten kontaktieren kann. Und auch wenn ein Patient noch nicht bereit ist, nach Hause zurückzukehren aber nicht mehr die volle Spitalbetreuung braucht, bietet sich ein Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg an. ...............................................................

«Die Delegierten wollen die Aufteilung des Spitals.» ............................................................... Welche Szenarien gibt es für den Weiterbestand der Langzeitpflege im Falle einer Teilung von Akutbereich und Langzeitpflege? B: Die Arbeitsgruppen sind momentan mit den Details der Teilung beschäftigt. Die Langzeitpflege muss und wird jedoch in der Zuständigkeit der Gemeinden bleiben, so wie es der Gesetzgeber verlangt. Deswegen muss man für die Langzeitpflege eine geeignete Rechtsform finden, die dem gesetzlichen Auftrag der Gemeinden Rechnung trägt. Mit der Einführung der Fallpauschalen im DRG-System 2012 liegt die Zuständigkeit für den Akutbereich ausschliesslich in der Verantwortung des Kantons. Deshalb erteilt der Kanton im Akutbereich die Leistungsaufträge. Die Gemeinden anzeige

Als Pflegedienstleiter ist Edwin Meier dafür verantwortlich, dass sich die Bewohner der Langzeitpflege Sonnenberg wohl fühlen. müssen und sollen sich primär um die Langzeitpflege kümmern. Durch die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten ergeben sich die Grundlagen dafür, auch verschiedene Rechtskörperschaften zu prüfen. Rechtsformen, die für das Akutspital und die Langzeitpflege mit Blick auf die künftigen Kernaufgaben und Herausforderungen am meisten Sinn machen. Haben die Delegierten der Gemeinden die Betriebskommission deshalb mit der Vorbereitung der Aufteilung von Akutbereich und Langzeitpflege beauftragt? B: Ich denke, dass dies der Hauptgrund war. Die Delegierten haben erkannt, dass ein gemeinsamer Zweckverband für Langzeitpflege und Akutbereich für die zukünftigen Herausforderungen nicht geeignet ist. Gerade im Akutbereich ist die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Spitälern riesig. Das sieht man nur schon daran, wie stark die umliegenden Spitäler modernisieren, um Patienten zu gewinnen. Das Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch und deshalb haben die Delegierten gesagt, dass das Spital Affoltern aufgeteilt werden soll und neue Rechtsformen gefunden werden müssen, die den beiden Bereichen des Spitals mehr betriebswirtschaftliche Autonomie geben. Die entscheidenden Faktoren im künftigen Wettbewerb werden Schnelligkeit und Flexibilität sein. Wäre es auch zur Trennung gekommen, wenn die gemeinnützige Spital-AG im Besitz der Gemeinden 2013 angenommen worden wäre? B: Diese Vorlage ist damals gescheitert. Das lässt sich also nicht sagen. Die Vorzeichen waren aber 2013 anders. Damals kam die Initiative zur Umwandlung der Rechtskörperschaft aus der Organisation selber. Jetzt ist es ein politischer Auftrag der Delegierten der Bezirksgemeinden. Die Delegierten wollen die Organisation stabilisieren und die Zukunft des Spitals gewährleisten. Welche Folgen hätte die Trennung von Langzeitpflege und Akutbereich für die Bewohner und Patienten? M: Die Nähe der beiden Institutionen würde weiterhin bestehen. Der

einzige Unterschied wäre, dass nicht mehr intern verrechnet würde, sondern eine neue Dienstbarkeit für die Erbringungen von Leistungen erarbeitet werden müsste. Aber auch hier gibt es sehr gute Beispiele wie eine solche Situation offen und transparent geregelt werden kann. Die Erstellung eines internen Servicevertrages zwischen der Langzeitpflege und dem Akutspital wäre eine mögliche Lösung ...............................................................

«Wir brauchen Einzelzimmer mit Nasszellen.» ............................................................... Was braucht die Langzeitpflege, damit sie weiterhin bestehen kann? M: Sie muss sich stark verändern. Grundsätzlich muss sie den Markt beobachten und sich viel stärker auf die veränderten Bedürfnisse älterer Menschen einlassen. Dafür sind sicherlich auch Investitionen notwendig. Das Haus Rigi beispielsweise stammt aus den 1970er-Jahren und wurde mit Viererzimmern erbaut. Heute sind es Zweierzimmer – ohne Nasszelle. Dies empfindet ein Grossteil der Gäste als nicht mehr zeitgemäss. Zudem müssen sich die Gemeinden klar werden, in welcher Form und welchem Umfang sie die Langzeitpflege wollen. Eine klare Strategie wird vieles vereinfachen. B: Die Langzeitpflege wandelt sich immer stärker zum Kompetenzzentrum für Pflege und ist kein Altersheim mehr. Die Bewohner sind immer älter, wenn sie eintreten, haben komplexere Diagnosen und bleiben für kürzere Zeit. Es ist auch wieder vermehrt zu beobachten, dass aus der Langzeitpflege «normale» Entlassungen in das private Umfeld stattfinden. Das erfordert auch eine hohe Professionalisierung des Personals und eine moderne Pflegeinfrastruktur. Beispielsweise die Unterstützung bei den Aktivitäten des alltäglichen Lebens wird immer wichtiger. Was passiert, wenn die Bevölkerung die Aufteilung von Akutbereich und Langzeitpflege ablehnt? B: Wir würden uns weiterhin als Gesamtgesundheitsdienstleister für den gesamten Bezirk sehen. Ein Zweckver-

Michael Buik ist als Spitaldirektor mit dem Akutbereich und der Langzeitpflege für zwei ganz unterschiedliche Bereiche zuständig. (Bilder Salomon Schneider) band mit 14 Bezirksgemeinden und zwei Bereichen ist aber schlicht und einfach keine zukunftsträchtige Lösung. Es besteht ein erheblicher Investitionsstau. Die Gemeinden müssten in diesem Fall massiv in den Zweckverband investieren. Mit der heutigen Infrastruktur ist das Spital Affoltern nicht mehr konkurrenzfähig. Es müssen Lösungen gefunden werden, um dem Investitionsstau entgegenzutreten. Die Ansprüche der kommenden Generationen für einen Aufenthalt im Spital bezogen auf den Beherbergungskomfort werden zunehmen. Hier muss ein Mehrwert geschaffen werden. So wollen viele Patienten und Bewohner ein Einzelzimmer mit Nasszelle. Gibt es bereits Konsequenzen aus dem Investitionsstau? M: Ja. Gerade im Bereich der Hotellerie und Ausstattung der Zimmer sind andere Institutionen attraktiver. Sie bieten betreutes Wohnen und stationäre Pflege an einem zentralen Ort. Wir haben deshalb bereits seit Längerem einen Bewohnerrückgang zu verzeichnen, der sich seit Anfang Jahr akzentuiert hat. Wir mussten Konsequenzen ziehen und haben uns entschieden, eine Station vorübergehend stillzulegen, die Station Rigi 4. Die Langzeitpflege Sonnenberg wird gesamthaft von 124 auf 115 Betten reduziert und der Komfort der Zimmer steigt im Durchschnitt deutlich an. Welche Konsequenzen bringt das mit sich? M: Ein Umzug im hohen Alter ist für die Bewohnenden sowie ihre Familien natürlich eine Umstellung. Wir setzen aber alles daran, einen sanften Übergang zu schaffen und stehen im Kontakt mit den Bewohnern und den Angehörigen. Beim Personal konnten wir allesamt interne Lösungen finden. B: Für die meisten Bewohner ergibt sich durch den Umzug sogar eine Verbesserung der Wohnsituation, da sie in den moderneren Teil der Häuser Pilatus ziehen können. Gab es keine andere Möglichkeit als die vorübergehende Stilllegung von Rigi 4? M: Wir sind bestrebt die Langzeitpflege Sonnenberg neu auszurichten –

trotz schwierigem Umfeld. Um investieren zu können, stehen wir unter grossem Kostendruck. Wir haben uns zu diesem schwierigen Schritt entschieden, um zukünftig mit mehr finanziellen Mitteln wieder attraktiver zu werden. Steigt die Nachfrage nach einer Langzeitpflege im Spital, werden wir unser Angebot natürlich wieder ausweiten. B: Wir legen momentan einen Balanceakt hin. Einerseits müssen wir die Kosten im Auge behalten, andererseits muss es uns gelingen, die Dienstleistungsqualität zu steigern. Wenn das Angebot nicht mehr zeitgemäss ist, dann nimmt auch die Nachfrage ab. Zudem ist die Bevölkerung wieder eher bereit, einen Teil der Betreuung der Verwandten selber zu übernehmen – nicht zuletzt aufgrund der Professionalisierung der ambulanten Angebote. ...............................................................

«Balanceakt zwischen Kostenverantwortung und hoher Qualität.» ............................................................... Sind in der Langzeitpflege die Belegungszahlen aller Bereiche rückläufig? B: Nein. In der Tagespflege sind die Besucherzahlen wieder steigend. Dabei wird der Abholservice der Gäste von zu Hause besonders geschätzt. Mit der Tagespflege bieten wir den pflegenden Angehörigen die Möglichkeit, sich einige Tage oder Wochen zu entlasten. Kann verhindert werden, dass weiter Stationen der Langzeitpflege geschlossen werden müssen? B: Um bei der Langzeitpflege erfolgreich zu sein, brauchen wir mehr Einzelzimmer mit Nasszellen und Duschen. Wenn die Teilung mit neuer Rechtsform jedoch durchkommt und im Anschluss die nötigen Investitionen aufgegleist werden können, steht die Langzeitpflege Sonnenberg gut für die Zukunft gerüstet da. Es handelt sich um eine vorübergehende Reduktion von nicht einmal zehn Prozent des Volumens. Es ist kein weiterer Abbau geplant. Interview Salomon Schneider


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Freitag, 5. Mai 2017

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ratgeber

Für mehr Zusammenhalt Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Entschädigung für vorzeitige Auflösung einer Hypothek ist abzugsfähig In einem Fall aus dem Kanton Zürich hatten die Eigentümer vor dem Verkauf eines Geschäftshauses die darauf lastenden Hypotheken gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitig aufgelöst. Ein entsprechender Abzug der Entschädigung bei der Festlegung der Grundstückgewinnsteuer wurde ihnen verwehrt. In einem anderen Fall aus dem Kanton Neuenburg wurde vor dem Verkauf einer Liegenschaft durch die vorzeitige Auflösung der Hypothek ebenfalls eine Vorfälligkeitsentschädigung erhoben. Diese wurde nicht als Abzug bei der Einkommenssteuer der Verkäufer zugelassen. Das Bundesgericht heisst die Beschwerde im Zürcher Fall gut. Da die Hypothek unmittelbar vor dem Verkauf der Liegenschaft endgültig sowie vollumfänglich aufgelöst und nicht durch eine neue Hypothek ersetzt wurde, ist die Vorfälligkeitsentschädigung bei der Grundstückgewinnsteuer gewinnmindernd anzurechnen. Diese Ausgestaltung der Entschädigung erfüllt die Voraussetzungen für die Annahme abzugsfähiger Anlagekosten, welche bei der Ermittlung des Grundstückgewinns zu berücksichtigen sind. Im Neuenburger Fall weist das Bundesgericht die Beschwerde ab. Erfolgt die Auflösung wie im konkreten Fall definitiv im Hinblick auf eine Veräusserung der Liegenschaft, können Vorfälligkeitsentschädigungen bei der Einkommenssteuer nicht als Schuldzinsen abgezogen werden. Ein entsprechender Abzug kann sich dann rechtfertigen, wenn die aufgelöste Hypothek durch eine andere Hypothek beim gleichen Kreditgläubiger ersetzt wird. Eine doppelte Berücksichtigung der Vorfälligkeitsentschädigung sowohl bei der Grundstückgewinnsteuer als auch bei der Einkommensteuer ist gemäss bisheriger Rechtsprechung in jedem Fall ausgeschlossen. Quelle: Medienmitteilung des Bundesgerichts vom 28. April 2017 / Urteile vom 3. April 2017

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An der Feier zum 1. Mai in Affoltern sprach der zurückgetretene SP-Präsident Daniel Frei Daniel Frei ist aufgrund nicht abreissender Angriffe auf liberale SP-Politiker diesen Frühling als SP-Präsident des Kantons Zürich zurückgetreten. An der 1.-MaiFeier im «Roots» in Affoltern sprach er sich dezidiert gegen Radikalisierung in allen politischen Lagern aus und für mehr Engagement anstatt Kritik.

Ohne Sicherheit gibt es keine echte Freiheit. In einer globalisierten Welt – und wir müssen zugeben, dass die Globalisierung auch viele Vorteile gebracht hat – geht es um Zusammenarbeit, um Rechtsstaatlichkeit und darum, die Sicherheit jedes Einzelnen zu gewährleisten. Doch weltweit ist Radikalismus auf dem Vormarsch – und zwar nicht nur auf der rechten Seite, sondern gerade auch auf der linken.» Es gehe darum, Gemeinsames zu finden, anstatt das Trennende. Damit dies gelingen könne, brauche es ein gemeinsames Bewusstsein. Es sei nicht der Staat, die Wirtschaft oder die Politik. Es sei unser Staat, unsere Wirtschaft und unsere Politik. Jeder könne mitgestalten, anstatt sich als Wutbürger in den Kommentarspalten zu verwirklichen. «Es ist Zeit, dass auch wir von der Linken sagen, dass es keine Toleranz für Intoleranz gibt. Wir müssen nicht gegen Intoleranz, sondern für mehr Zusammenhalt kämpfen.»

................................................... von salomon schneider In den vergangenen Jahren hatte die sozialdemokratische Partei des Bezirks Affoltern jeweils zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen in Zürich aufgerufen. Dieses Jahr organisierte sie wieder eine Veranstaltung im Bezirk, im «Roots» in Affoltern. Mitorganisator Georges Köpfli erklärt: «Früher waren die Maifeiern im Affoltemer Kasinosaal legendär. Nach einigen Jahren Pause wollten wir für das Säuliamt etwas Neues auf die Beine stellen – in einem neuen Rahmen.» Bei der 1.-MaiVeranstaltung durfte neben Musik – die Affoltemer Formation «Morning’s Calling» spielte zum Tanz auf – durfte auch ein Festredner nicht fehlen. Die SP des Bezirks Affoltern konnte Daniel Frei gewinnen, der im Frühling überraschend als Präsident der Kantonalpartei zurückgetreten war: «Es gab innerparteilich diverse Konflikte. Ich fand mich immer wieder zwischen den Fronten. Zudem herrschte in der Geschäftsleitung Uneinigkeit – Entscheidungen wurden nicht mehr immer kollegial getragen. Ich war der Meinung, dass die Geschäftsleitung nicht Teil des Konfliktes sein sollte. Zudem liess der Tonfall vom linken Flügel der Partei oft Anständigkeit vermissen. Zum Glück hat mein Rücktritt hier auch zum Nachdenken angeregt.»

Bedeutung des 1. Mai

Daniel Frei, der kürzlich zurückgetretene Parteipräsident der SP des Kantons Zürich, schwor auch die eigenen Genossen ein, nicht in Radikalität abzudriften.

Freiheit und Sicherheit gehen einher In seinem Referat setzte sich Daniel Frei mit Zusammenhalt auseinander: «Es gibt viele Fragen, bei denen Ja und Nein nicht hinreichende Antworten sind. Oft kommen Bedingungen dazu. Sind wir beispielsweise für Sicherheit, wenn sie auf Kosten der Freiheit geht? Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA hat einmal gesagt: ‹Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren.› Es geht jedoch nicht um Freiheit oder Sicherheit, sondern darum, dass Freiheit und Sicherheit einander bedingen:

Neben einem Kasperlitheater freuten sich die Kinder vor allem über das «superfeine» Essen. (Bilder Salomon Schneider)

Bereits 1890 fand in der Schweiz erstmals eine Kundgebung der Arbeiterbewegung am 1. Mai statt, nachdem ein Arbeiterkongress in Paris dazu aufgerufen hatte, für den Achtstundentag zu demonstrieren. Daraus entwickelten sich jährlich wiederkehrende Kundgebungen und Feste. Seit 1890 gab es kein Jahr, in dem in der Schweiz an verschiedensten Orten der 1. Mai nicht als Kampf- und Feiertag begangen worden ist. Da der 1. Mai 1890 noch kein Freitag war, mussten Arbeitnehmende mit Sanktionen der Arbeitgeber rechnen, wenn sie an den Demonstrationen und Festen teilnehmen wollten. Bis heute bestehen die Feiern zum 1. Mai aus drei Teilen: Einer morgendlichen Demonstration mit Fahnen, Parolen und Transparenten folgen politische Reden und zum Schluss ein Fest. Der Kanton Basel Stadt war der erste Kanton, der den 1. Mai zum Feiertag erklärte, 1923. 1964 führten weitere Kantone den 1. Mai als ganzen oder halben Feiertag ein. Im Kanton Zürich gilt die Demonstration am 1. Mai als grösste regelmässige Kundgebung – umrahmt von einem mehrtägigen Volksfest. (sals)


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Mai 2017

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wer sie waren – was sie wurden

«Nie herrschte ein vergiftetes Klima» Der ehemalige Spitalverwalter Peter Ackermann über seine berufliche Zeit in Affoltern Er nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt, was er denkt, obwohl ihm seine Offenheit nicht immer zum Vorteil gereicht hat: Peter Ackermann, seit gut sechs Jahren im Pensionsalter, ist profunder Kenner des Gesundheitswesens und hat als ehemaliger Verwalter klare Vorstellungen zur Zukunft des Spitals Affoltern.

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine neue Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende, Musiker und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.)

................................................... von werner schneiter Wir treffen ihn zusammen mit Ehefrau Rosmarie ganz entspannt am Frühstückstisch in der Eigentumswohnung mitten in Affoltern. Sie bietet einen prächtigen Ausblick über einen Teil des Bezirkshauptortes. Auf dem Tisch hat er für das Gespräch mit dem Journalisten einen grossen Stapel Papier bereitgelegt – ein Beleg dafür, dass sein Interesse für das Gesundheitswesen nicht erlahmt ist. Noch immer trifft er sich regelmässig mit pensionierten Spitaldirektoren. Hier hat er sich auf vielen Feldern bewegt, wie dem fünfseitigen Curriculum vitae zu entnehmen ist: Hochbauamt der Stadt Zürich, die kantonale Arbeitserziehungsanstalt Uitikon-Waldegg, das kantonale Steueramt in Zürich, die Spitäler Affoltern und Limmattal, der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) und die Gesundheitsdirektionen gehören unter anderen zu den beruflichen Stationen von Peter Ackermann.

Mehr Buchhalter denn Direktor Zuvor als Steuerkommissar im kantonalen Steueramt tätig, wechselte Peter Ackermann 1984 als Verwalter ans Spital Affoltern. Dort wirkte er während sechs Jahren, in denen viel Bewegung war. So fällt der Bau eines neuen Behandlungstrakts und die Sanierung des Bettenhauses sowie die Übernahme der Führung des APA Sonnenberg in diese Zeit – und der Verkauf von Land am Sonnenberg an die Politische Gemeinde Affoltern. «Wir wollten dort eine Überbauung errichten, auch Wohnraum für unsere Chefärzte. Aber die wollten nicht in Affoltern wohnen», erinnert sich Peter Ackermann, der den Landverkauf (Verkaufspreis: 1 Mio. Franken!) heute als Riesenverlust bezeichnet. Er erinnert sich mit Freude an die damalige Verwalterzeit in Affoltern, die nicht geprägt war von Querelen wie wir sie heute kennen, auch dank dem 1988 verstorbenen charismatischen und fachlich hervorragenden Chefarzt Peider Moor. «Der konnte mit der Tabakpfeife im Mund einen Raucher entwöhnen», interpretiert Peter Ackermann dessen Überzeugungskünste mit humorigen

Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – «Sprung ins Glück in Norwegen» (18. November 2016). Erich Rüfenacht – «Er drückte auch dem

Schöner Ausblick auf einen Teil des Bezirkshauptortes: Peter Ackermann auf der Terrasse seiner Eigentumswohnung im Zentrum von Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Papst die Hand» (2. Dezember 2016). Silvia Kamm – «Ich wollte die Welt retten und die N4 verhindern» (23. Dezember 2016). René

Worten. Und anders als heute seien Spitaldelegierte (damals 28) oder Mitglieder der Betriebskommission bei Fragen direkt ins Spital gekommen. «Nie herrschte ein vergiftetes Klima – auch nicht an Sitzungen. Bruno Enderli hat als Spitalpräsident souverän und umsichtig geführt. Er hatte eine klare Linie, liess mich aber auch machen», erinnert sich Ackermann, der mit seinen Ideen allerdings nicht immer durchdrang, so zum Beispiel mit jener einer Verkleinerung der Spitalleitung. «Das kam nicht gut an». Nun, zu dieser Zeit war der Verwalter mehr Buchhalter und nicht Direktor oder CEO; die Chefärzte hatten das Sagen. Mit scharf formulierten Leserbriefen hat Peter Ackermann die Spitalbehörden in den letzten Jahren öfters gepiesackt. Anfänglich hat er sich für die Bildung einer AG ausgesprochen, war dann aber dagegen, weil man drei Aktiengesellschaften installieren wollte. «Nur eine Rechtsform – das wäre das Beste», ist er überzeugt. Die Rechtsform alleine genüge aber nicht, um ein Spital in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Ebenso wichtig seien eine klare Führung, ein Gesamtkonzept und ein detaillierter Businessplan. «Das sind Voraussetzungen, die seit Jahren diskutiert, aber nicht beschlossen werden», betont er.

Medizinische Führung gut, politische Führung schlecht Immer wieder hat sich Peter Ackermann eingebracht, mit einer Ausnahme mit allen Spitalpräsidenten intensiv diskutiert, mit Vorschlägen Aufwartung gemacht und sich auch zum Mitmachen anerboten, weil es ihm an

Anlässlich der Einweihung des Hauses Pilatus am 14./15. Mai 1986: Regierungsrat Peter Wiederkehr (links) im Gespräch mit dem APA-Sonnenberg-Präsidenten Werner Kleiner (vorne Mitte) und Peter Ackermann (rechts). (Archivbild «Anzeiger»)

praktischen Erfahrungen und Ideen nicht fehlte. Auf dem Dach der heutigen Cafeteria und der Energieversorgung hätte er gleichzeitig ein vier- bis sechsstöckiges Bettenhaus gebaut, inklusive Operationstrakt. «Nicht umsetzbar», habe man ihm von vor Baubeginn bescheinigt. Stattdessen will man den neuen Bettentrakt auf der Nordseite des Spitals realisieren. «Schlecht», sagt Ackermann dazu bloss. Er hätte sich auch auf dem neuen OVA-Areal oder auf dem Areal des Altersheims Seewadel ein neues Spital vorstellen können – und die Altersversorgung wie -pflege für den ganzen Bezirk am heutigen Spitalstandort. «Seit 2002 bestehen Pläne für ein neues Bettenhaus – geschehen ist nichts, obwohl man dafür viel Geld ausgegeben hat», ärgert sich Ackermann. «Am Spital haben wir heute eine Supermannschaft, aber eine schlechte politische Führung, die noch immer mit sich selbst statt mit der Zukunft beschäftigt ist. Ein Fehler auch, dass das Spital Affoltern alles anbietet, statt verstärkt nach Nischen zu suchen», findet er und musste auch schmerzlich erfahren, dass sein Angebot zur Mitarbeit auf Ablehnung stiess. Er glaubt zu wissen, weshalb. «Der Ursprung liegt wohl an den damaligen Querelen in Obfelden, als man mich 1990 als Gemeindepräsident anfragte, aber nicht kandidieren liess. Und man hat Angst vor meiner Offenheit.» Er räumt natürlich auch anzeige

eigene Fehler ein. «Ich würde heute nicht mehr so stark auf den Mann spielen, sondern die Sache in den Mittelpunkt stellen.» Nach Affoltern kam Peter Ackermann zum Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK). Als Stellvertreter des Geschäftsleiters bereitete er die Einführung der strukturellen Besoldungsverordnung vor. Nach einem Jahr wechselte er – wieder eine Berufung – in die Gesundheitsdirektion, agierte dort als Personalchef und stieg 1992 – erneut auf dem Berufungsweg – in höhere Sphären: Verwaltungsdirektor des Limmattalspitals, mit 1000 Beschäftigten eine grosse Nummer. Vier Jahre später reichte er dort die Kündigung ein – aus gesundheitlichen Gründen. Eine schwere Augenverletzung zwang ihn zu einer dreimonatigen Pause. In dieser Phase drang die Erkenntnis durch, nach einem Job ohne Personalführung Ausschau zu halten. Abermals auf dem Berufungsweg kam er im Oktober 1996 erneut in die Gesundheitsdirektion zu Verena Diener, wo er eine Stabstelle als Personalbeauftragter bekleidete.

Mit 61 Jahren eine Firma gegründet Nach zwei Jahren wechselte Peter Ackermann wieder ins kantonale Steueramt, wo er 2006 als Projektverantwortlicher für die Zusammenlegung des kantonalen Steueramtes seine berufliche Karriere beendete, eine

Rindlisbacher senior und Hans Ulrich Noser – «Als das Duo Rino die Säle füllte» (6. Januar 2017). Lisette Müller – «Wahlkampf ist auch ein Spiel – nicht alle können gewinnen.» (20. Januar). Christian Gabathuler – «Der kantonale Richtplan als eine Art Lebenswerk» (27. Januar). Heidi Hollenweger – «Mehr als 1000 Stimmen in Obfelden und ein Preis – überreicht von Prinzessin Anne» (3. Februar). Verena Berger – «Wir haben eine Zeitlang Leben ins Dorf gebracht» (10. März).

Firma gründete – und sich fortan mit grossen Umzugsprojekten, Neubaubezügen und nebenbei mit Erbverträgen, Patientenverfügungen, Vorsorgeaufträgen, Testamenten und Willensvollstreckung befasste. Diese Firma hat er nun Ende März dieses Jahres aufgelöst. «Das Leben geniessen», hat nun für ihn und die Familie absolute Priorität. Er ist zwar noch Präsident des Verbandes pensionierter Spitaldirektoren, will aber nichts mehr wissen von Sitzungen und Sechstagewochen. In erster Linie soll nun mit dem E-Bike die Bodensee-Gegend entdeckt werden. Dort wohnen die Ackermanns temporär auf einem Campingplatz in einem selbst eingerichteten Häuschen mit kleinem Garten. Derzeit ist Peter Ackermann daran, die Motorbootsprüfung zu absolvieren; die Theorieprüfung hat er inzwischen bestanden. «Mehr Zeit für Ehefrau Rosmarie, unsere Tochter Petra und die beiden Hunde-Enkel», lautet die Devise.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Mai 2017

Ist es eine Morchel oder eine Lorchel? Die Morchelsaison im Bezirk Affoltern ist im Gang. Doch aufgepasst beim Sammeln: Verwechslungen zwischen der Morchel und der Lorchel können zu ernsthaften Vergiftungen führen.

Morcheln und Maipilze kontrollieren Pilze wachsen nicht nur in der eigentlichen Pilzsaison im Herbst, sondern das ganze Jahr über. Zurzeit findet man auch im Bezirk Affoltern die unter Pilzgourmets beliebten Morcheln, Aderigen Morchelbecherlinge und Maipilze. Nach telefonischer Vereinbarung können Sammlerinnen und Sammler auch im Frühjahr ihre Pilzfunde von den Kontrolleuren prüfen lassen. «Kontrollieren geht über probieren», betont auch Pamela Roesch, Pilzkontrolleurin in Jonen. (hpn)

................................................... von hans-peter neukom Wenn der Schnee endgültig geschmolzen ist, die Obstbäume uns mit ihren Blüten erfreuen und die ersten Aprilgewitter mit Blitz und Donner niedergehen, dann erwacht beim Pilzsammler das Morchelfieber. Den Blick nach unten gerichtet, pilgern sie jeden Frühling Fluss- und Bachläufen entlang, an die Gestade bewaldeter Seeufer und in Auenwälder. Dies sind nämlich die bevorzugten Standorte der begehrten Delikatesse. Gemeint sind die bei Pilzgourmets hoch im Kurs stehenden Speise-Morchel (Morchella esculenta) und Spitz-Morchel (Morchella conica). Bereits konnte auch Christian Klee, einer der vier Pilzkontrolleure von Affoltern, einige schöne Exemplare der Speise-Morchel im Säuliamt sammeln. Mehr gibt er allerdings nicht preis, denn die guten, begehrten Morchelplätze in der Region bleiben sein Geheimnis. Doch manchmal ist der Unterschied zwischen Gut und Böse eben bloss ein Buchstabe. So verwechseln unkundige Sammler leicht einmal die Speise-Morchel mit der giftigen Frühjahrs-Lorchel (Gyromitra esculenta). «In den Regionen des Bezirks wächst die Frühjahrs-Lorchel zwar selten,

Infos zu Pilzkontrollstellen über die Gemeinden Affoltern und Jonen oder unter www.vapko.ch.

Die bei Gourmets beliebte Speise-Morchel hat eine wabenartige Hutoberfläche. (Bild Hans-Peter Neukom) aber zur selben Jahreszeit und an ähnlichen Standorten. Liegen beide Pilzarten nebeneinander, fällt es schwer zu glauben, dass diese verwechselt werden können», relativiert Christian Klee.

Unterschiedliche Hutoberfläche Doch wie unterscheidet der Kenner die beiden Namensvettern? «An ihrer Hutform», erklärt Pilzexperte Klee, der selbst schon Frühjahrs-Lorcheln im Säuliamt gefunden hat. Die FrühjahrsLorchel besitzt nämlich eine unregelmässig wulstige, hirnartig gewundene Hutoberfläche mit rotbraunen Farbtönen. Die Hutoberfläche der Speise-

Morchel ist dagegen eher ockerbräunlich und zeigt statt solchen Wülsten wabenartige (versenkte) Gruben. Tox Info Suisse registrierte in den letzten 15 Jahren zwar nur gerade 34 Anfragen und zwei leichtere Vergiftungen (Brechdurchfälle und leichten Anstieg der Leberwerte) mit dieser Pilzart, sagt die Ärztin und Pilzexpertin Katharina Schenk-Jäger auf Anfrage. In Russland jedoch, wo die Frühjahrs-Lorchel häufig vorkommt, gehen über 40 Prozent aller Pilzvergiftungen auf diesen Giftpilz zurück. Sein Gift kann nur durch besondere Zubereitung inaktiviert werden. Doch selbst wenn eine solche Pilzvergiftung glimpflich endet, so ist sie doch imanzeige

Bisher 24 Jugendliche aus neun Gemeinden Projekt «Euses Säuliamt»: Letzte Chance Jugendliche stellen ihre Lieblingsplätze im Knonauer Amt mit Kurzfilmen vor – das ist die Idee hinter «Euses Säuliamt». Noch fehlen Jugendliche aus fünf Gemeinden und 1650 Franken. Insgesamt 24 Jugendliche aus neun verschiedenen Gemeinden haben sich gefunden, um am gemeinsamen Projekt der Standortförderung und der Jugendförderung Contact mitzuwirken. Noch nicht vertreten waren – Stand letzte Woche – Hausen, Kappel, Maschwanden, Obfelden und Rifferswil. Gemäss Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, laufen noch letzte Anfragen. Ziel ist es, dass sich in jeder Ämtler Gemeinde ein Jugendlicher, eine Jugendliche oder eine Gruppe findet, die – auch stellvertretend anzeige

Spannen zusammen: Standortförderer Marcel R. Streiff (l.) und der Jugendbeauftragte Matias Dabbene. (Archivbild) für eine Jugendorganisation, wie Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, betont – ein Filmportrait über ihren Lieblingsplatz in ihrer Wohngemeinde anfertigen. Bezüglich Geld ist die Situation nicht ganz gut: Die Sponsorensuche bei Gemeinden, Wirtschaft, Vereinen und Bevölkerung lieferte nicht das gewünschte Ergebnis. Mit den 1000 Franken von der Suchtpräventionsstelle, 2000 Franken von der Gemeinnützigen Gesellschaft, 1500 Franken vom Dekanat Albis der katholischen Kirche fehlen allerdings nur noch 1650 Franken für die Durchführung der zwei je vierstündigen Workshops. Hier lernen die ausgewählten Jugendlichen, wie man filmt und die Videos anschliessend effektvoll schneidet. Noch nicht finanziert ist die Veranstaltung im September, an welcher die besten Beiträge dann prämiert und Themen aus den Filmen mit Politikern diskutiert werden sollen. (tst.) Infos bei Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, matias.dabbene@ajb.zh.ch oder Marcel R. Streiff, Geschäftsleiter Standortförderung Knonauer Amt, info@knonauer-amt.ch.

Die giftige Frühjahrs-Lorchel hat eine hirnartig gewundene Hutform. (Bild Xavier Schmid) mer ein scheussliches, lange Jahre prägendes Schmerz- und Angsterlebnis. Die Pilzexperten Schenk-Jäger und Klee empfehlen Sammlern daher, beim leisesten Zweifel die gesamte Morchelernte von einem Pilzkontrolleur prüfen zu lassen.

In der Schweiz verboten Die Frühjahrs-Lorchel enthält den leicht flüchtigen und wasserlöslichen Giftstoff Gyromitrin. Im menschlichen Körper wird dieser zu Monomethylhydrazin umgewandelt. Erste Anzeichen einer Vergiftung sind Schwindelgefühle, Brechdurchfälle und Kopfschmerzen. Im weiteren Verlauf sind vor al-

lem Schädigungen der Leber, der Nieren und des zentralen Nervensystems mit lebensbedrohlichen Folgen möglich. Um den Giftstoff vollständig zu zerstören, müssen sowohl frische als auch getrocknete Pilze vor der Zubereitung ein oder mehrmals abgekocht und das Kochwasser weggeschüttet werden. In Westeuropa und der Schweiz wurde deshalb der Handel mit frischen und getrockneten Frühjahrs-Lorcheln schon vor über 25 Jahren verboten. In Finnland und Russland jedoch gilt der Giftpilz als Delikatesse und wird auf Märkten angeboten. Mit Zubereitungshinweisen wie: «ein oder mehrmaliges Abbrühen erforderlich» oder «vorsichtiger Genuss» wird versucht, die Frühjahrs-Lorchel der heimischen Küche zu erhalten.


publireportage


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Mai 2017

Standortförderung erfreut sich steigender Beliebtheit bei der Ämtler Wirtschaft Neuausrichtung Standortförderung Knonauer Amt – Rückblick 2015 bis 2017 und Ausblick Der Gemeindepräsidentenverband (GPV) hat Marcel R. Streiff 2014 zum Nachfolger für den altershalber zurückgetretenen Standortförderer Charles Höhn gewählt. Damit wurde auch der Grundstein für die heutige Organisationsform der Standortförderung im PPP-Modell (Public Private Partnership) gelegt. Kurz nach seinem Amtsantritt am 1. Januar 2015 wurde der neue Standortförderer vom GPV beauftragt, die Organisation nach zehnjährigem Bestehen für die Zukunft neu auszurichten und ein entsprechendes Konzept mit neuen Strukturen zu erarbeiten. Bis anhin wurden die Geschicke der Standortförderung Knonauer Amt im Auftrag der Gemeinden, welche diese 2004 auch gegründet hatten, erfolgreich vom Gemeindepräsidentenverband geleitet. Unter dem Projekttitel «Neuausrichtung Standortförderung Knonauer Amt» gelang es 2015 in einem sorgfältigen, politischen Prozess, ein für 13 Gemeinden tragfähiges Konzept zu entwickeln und bis auf Bonstetten alle Gemeinderäte zu überzeugen, der Gründung des Vereins Standortförderung Knonauer Amt am 25. November 2015 per Gemeinderatsbeschluss zuzustimmen.

Grundsteine für die Zukunft Gleichzeitig wurde in dieser Phase das Projekt «Energieeffizienz in Betrieben», welches dieses Jahr mit Unterstützung vom Bundesamt für Energie (BFE) umgesetzt wird, ausgearbeitet und 30 000 Franken Unterstützungsgelder des BFE für die Region gesichert. Ebenso wurde 2015 das Projekt «Ja zur Mittelschule Knonauer Amt» entwickelt, für das im letzen Jahr mit

Entwicklung und des steigenden Interesses der Wirtschaft an den Aktivitäten der Standortförderung Knonauer Amt ist es auch gelungen, mit Dieter Greber, Geschäftsleiter Leuthard Gruppe und Präsident Arbeitgeberverband Knonauer Amt, und Marcel J. Strebel, Inhaber und Geschäftsführer Anta Swiss AG, zwei namhafte WirtschaftsRepräsentanten für ein Engagement im Vorstand der Standortförderung zu gewinnen. Sie werden an der kommenden Generalversammlung vom 17. Mai zur Wahl vorgeschlagen. Damit wären sieben von neun Vorstandssitzen besetzt und noch zwei weitere Sitze für Wirtschaftsvertreter vakant.

Ausblick 2017

Die Mitgliederentwicklung der Standortförderung seit Ende 2015. (Visualisierung zvg.) breiter Unterstützung aus Politik und Bevölkerung 3967 Petitions-Unterschriften gesammelt werden konnten. Das Tagesgeschäft, welches neben der Vereinsadministration, -koordination auch das Standortmarketing, sowie die Homepagepflege, Public Relations Aktivitäten, die Organisation des beliebten Frühlingstreffs sowie Leitung, Begleitung und Management verschiedener Projekte beinhaltet, wurde ohne Einbussen weitergeführt.

Erfolgreicher Aufbau Im letzten Jahr erfolgte dann der Aufbau der Vereinsstrukturen und der Vereinsorganisation mit den vier Foren Energie/Umwelt; Wirtschaft/Landwirtschaft; Freizeit/Tourismus; Kultur, welchen Fachpersonen aus Gemeinden, Unternehmen, Verbänden und Private angehören. Die Foren sind für

die Ideenfindung, Entwicklung, Anträge und fachliche Begleitung von Projekten der Standortförderung zuständig. Besonders erfreulich war, dass dank intensivem Dialog mit allen Akteuren die EnergieRegion erfolgreich im Forum Energie/Umwelt der Standortförderung integriert werden konnte. Das Forum Energie/Umwelt ist heute das erste der vier Foren, welches erfolgreich vollumfänglich nach dem neuen Konzept agiert und von den neu geschaffenen Strukturen, dank denen z.B. Fördergelder für Projekte erhalten werden können, profitiert. Es wurde auch eine Schmetterlings-Logofamilie entwickelt, welche den Foren einen eigenen Auftritt ermöglicht und gleichzeitig eine starke regionale Identität schafft. Ein weiterer Meilenstein war 2016 die Lancierung des neuen Internetauftritts, welcher sich übersichtlich, frisch und aufgeräumt präsen-

tiert. Nicht nur der Look wurde zeitgemäss modern, auch technisch wurde die Seite auf den neusten Stand gebracht. Die neue Darstellung des Webauftritts passt sich dabei automatisch der Displaygrösse der Geräte an – vom Smartphone bis zum hochauflösenden Bildschirm.

Steigendes Interesse der Wirtschaft Neben den projektbezogenen Aktivitäten erfreuen sich auch die durchgeführten Netzwerkanlässe Behördenaustausch, Frühlingstreff Wirtschaft – Politik, Immo-Zmorge (neu) und das Unternehmerfrühstück steigender Beliebtheit, was sich auch bei den Mitgliederzahlen positiv ausdrückt. So konnte der Mitgliederbestand von 13 im November 2015 bis heute auf 63 gesteigert werden (siehe Infografik), Tendenz steigend. Dank der positiven

In diesem Jahr gilt es, die aktiven Projekte weiter voranzubringen und den geplanten Projekten wie «Faire Ämtlermilch» mit dem Bauernverband, «Euses Säuliamt» mit der Jugendförderung, «Energieeffizienz in den Betrieben» mit dem BFE und die Neuauflage der beliebten Freizeit- und Tourismuskarte, die notwendige Anschubunterstützung zu geben und auf einen guten Weg zu bringen. Bis Ende 2017 wird somit die erste Phase der Gründung und des Aufbaus des Vereins Standortförderung Knonauer Amt abgeschlossen sein. In der kommenden, zweiten Phase, kann mit der weiteren Entwicklung der Foren sowie deren projektbezogenen Aktivitäten für eine positive Entfaltung unserer Region weitergefahren werden. (pd.) Mitgliedschaft Standortförderung Knonauer Amt: Jetzt anmelden unter Angabe von Firma/Verein/ Institution, Vorname, Nachname, Funktion, Adresse, Telefon und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern a. A., info@knonauer-amt.ch, Telefon 043 333 55 66. Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch.

Aus Baumstrünken Skulpturen geschaffen Schnitzereien von Samuel Deflorin im Wald bei Bonstetten-Wettswil Der 44-jährige Wetziker Samuel Deflorin weilt sein einigen Monaten übers Wochenende bei seiner Freundin im Knonauer Amt. Wie früher bereits im Chämtnertobel schafft er nun hier im Wald Chalets, Eulen und Fabelwesen und bereitet damit Spaziergängern eine Freude.

als wenn man ein Stück Baumstamm trocknen und in einer Werkstatt bearbeiten würde. Einerseits fehlt Deflorin eine entsprechende Werkstatt, anderseits gefällt ihm das Arbeiten in der Natur. Auf rund zwölf Jahre schätzt Deflorin die Lebensdauer seiner Werke. Leider musste er die Erfahrung machen, dass seine Skulpturen mutwillig beschädigt oder gar zerstört wurden – und hatte das Schnitzen enttäuscht für einige Jahre aufgegeben. Erst die Ermutigung seiner Freundin liess ihn wieder aktiv werden. Heute freut er sich sehr über die lobenden und aufmunternden Worte der Spaziergänger.

................................................... von regula zellweger Begonnen hat alles mit einer Motorsäge, die Samuel Deflorin anlässlich eines Arbeitseinsatzes im Forstbereich, unter anderem an einem Bahndamm, handhaben lernte. Dabei wurden die Forstarbeiter von einem Sicherheitsbeamten der SBB betreut. Und damit hatte Deflorin einerseits seinen Traumberuf im Sicherheitsdienst der SBB gefunden, wo er seit 17 Jahren arbeitet, anderseits das Werkzeug entdeckt, das er heute für sein Hobby verwendet.

Ohne Vorlage Wenn Deflorin die Erlaubnis des Waldbesitzers hat, einen Baumstrunk bearbeiten zu dürfen, legt er mit der Motorsäge los. Er lässt sich von den Formen des Baumes leiten und arbei-

Auch auf Bestellung

Das «Chalet» von Samuel Deflorin zwischen der Bonstetter Bruggenmatt und dem Wettswiler Schützenhaus Grütmatt. (Bild Fredi Gisler) tet intuitiv. Wenn die grobe Form mit der Motorsäge erkennbar ist, arbeitet er mit Hammer und Stechbeitel weiter. Damit sich niemand am faserigen Holz verletzt, wendet er viel Zeit für das Glattschleifen auf. Zum Schluss setzt er mit einem Brandmalkolben Akzente und ölt die Skulptur ein. Strom für Werkzeug und Beleuchtung erzeugt er mit einem eigenen Stromaggregat. Rund drei Tage braucht er

für eine Skulptur. Im Wald zwischen Bruggmatt und Grütmatt im Bereich Cholrüti ist nun nach dem Chalet bereits eine zweite Figur, ein Waldgeist, entstanden. Deflorin hat noch viele weitere Ideen.

Lebensdauer von etwa zwölf Jahren Die Lebensdauer einer Skulptur, die noch lebende Wurzeln hat, ist kürzer,

Deflorin liebt sein Hobby und würde gern auch einmal in einem Privatgarten gegen eine moderate Bezahlung aus einem Baumstrunk beispielsweise eine Eule zaubern. Er lacht: «Der Baumstamm entscheidet aber immer mit, was genau entsteht.» Auch Fehlschnitte kommen vor. «Beim Waldgeist ist wirklich was schief gelaufen. Ich habe einfach eine Zunge daraus gemacht. Merkt niemand!» Vor dem Gebrauch der Motorsäge ohne entsprechende Kenntnisse rät Deflorin ab: «Holzen ist nicht Schnitzen. Es braucht gezielte Bewegungen und wenn man nicht geübt ist, ist es

gefährlich.» Deflorin hat sich beim Arbeiten noch nie eine ernsthafte Verletzung zugezogen. Gern würde er weitere Ausbildungen machen. Es gibt Grundkurse für Holzbearbeitung und auch Schnitzkurse. Samuel Deflorin hat Spass am Schnitzen im Wald, er freut sich, wenn er andere damit erfreuen kann und vor allem leitet ihn seine Liebe zur Natur. anzeige


Bezirk Affoltern

Die ganze Vielfalt der Brass-Musik Frühlingskonzert des MV Maschwanden

Der Musikverein Maschwanden bot seinem Publikum einen gelungenen und gemütlichen Konzertabend. (Bild zvg.)

Am vergangenen Samstagabend lud der Musikverein Maschwanden zum Jahreskonzert ein. Der Verein bot in einer vollen Halle ein abwechslungsreiches Programm, dass die Vielfältigkeit der Brass-Musik widerspiegelte. Die Brassband eröffnete das Konzert mit dem klassischen englischen BrassMarsch «Glendeme». Der zackige Marsch mit feinen Solostellen und sattem Klang vermochte dem Publikum am schönen Frühlingsabend den ersten Applaus zu entlocken. Weniger hastig ging es für die Anwesenden in der Welt des Kindermädchens Mary Poppins zu. Wer kennt diese Geschichte der fliegenden Nanny aus London nicht? Mit einem Medley der beschwingten Melodien konnten Heinz Aeberhard und der Verein die Zuhörer in die wundervolle und farbenfrohe Märchenwelt entführen. Nach dem Stück «Slipping Through My Fingers» der schwedischen Popgruppe Abba folgte der erste Höhepunkt des Abends: Die drei Solisten Therese Salzmann, Cornelia Fischer und Martin Zimmermann verstanden es, mit dem unterhaltenden Stück «Dreaming Cornets» und den warmen Klängen der Instrumente das Publikum zu gewinnen. Paradiesisch ging es vor der Pause mit dem bekannten Lied «Hallelujah» von Leonard Cohen weiter und dem Konzertstück «Heaven’s Glory» vom Schweizer Komponist Mario Bürki. In seinem Werk versucht er die Stimmen der Engel in Musik zu fassen. Ein feierliches, melancholisches, fröhliches aber auch anspruchsvolles Stück. Mit dem «King of Pop» Michael Jackson wurde mit Schwung in die anzeige

zweite Halbzeit gestartet. Neben einer eindrücklichen und erfolgreichen Musikkarriere, hatte dieser auch eine sehr bewegte Lebensgeschichte. Mit «Beat it», dem «Earth Song», «Billie Jean», «Heal the World» und «Blame it» spielte der Musikverein einen Querschnitt durch die wohl bekanntesten Hits des Künstlers. Einen Leckerbissen boten Michael Salzmann und Florian Stalder für die Zuhörer mit einer Drum-Session. Ihre selbstchoreografierten Beats und Rhythmen peitschten das Publikum so auf, dass mit grossem Applaus eine Zugabe gefordert wurde. Die Zeit der Solisten war noch nicht vorüber. Rolf Fahrni, Marius Müller, Ueli Villiger und Stefan Bieri boten eine starke Tuba-Darbietung. Mit «Tuba Gospel», einem in Bluesund Swingjazz-Manier gehaltenen Stück, überzeugten die Solisten einmal mehr das Publikum. Mit «Music» von John Miles setzten die Musikanten einen ohrwürmigen und immer wieder gern gehörten Titel und wohl eine der schönsten Balladen der Rockgeschichte in Szene. Mit dem offiziell letzten Stück «Casatchok», einem russischen Volkstanz, welcher ein immer schneller werdendes Tempo hat, heizte der Musikverein dem sibirischen Kälteeinbruch in diesem Frühling ein. Endgültig Feierabend, im musikalischen Sinn, war aber erst nach zwei Zugaben – mit Soloeinlagen im Jazz-Song «Puttin’ on the Ritz» von Irving Berlin und dem Marsch «Death or Glory». Viele Konzertbesucher genossen einen gelungenen und gemütlichen Konzertabend, in der Mehrzweckhalle in Maschwanden und liessen diesen bis in die frühen Morgenstunden ausklingen. (pd.)

Freitag, 5. Mai 2017

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forum

«Kaltduscher» und Energiekosten Leserstimmen zum Energiegesetz Der «Leserbrief» von Theo Fischer im «Anzeiger» vom 28. April reizt mich zu einem Kommentar. Als linientreues SVP-Mitglied ist es selbstverständlich, dass er seine Meinung zum Energiegesetz äussert. Der Text ist fast eine Abschrift (Plagiat) des Kampagnentextes des Referendumskomitees. Das ist pure Angstmacherei, was uns da die die hartgesottenen SVPund andere «Kaltduscher» prophezeien. Sie, Herr Fischer, und ich werden 2050 ganz sicher nicht kalt duschen, weil wir das Zeitliche gesegnet haben; auch Toni Brunner wird nicht kalt duschen müssen. Dank den Strategien des Energiegesetzes wird das nicht der Fall sein. Der Glaube der «Kaltduscher» an die Zukunft der Kernenergie ist auch ein Märchen. Aus physikalischen Gründen, wird es nie möglich sein, Kernenergie (Strom) ohne Abfall zu erzeugen. Die zu entsorgenden Abfälle aus den noch laufenden Kernkraftwerken lassen grüssen. Also bitte, seien Sie skeptisch, was die «Kaltduscher» für Halbwahrheiten verbreiten, blicken Sie nicht in die Vergangenheit, sondern innovativ nach vorne, deshalb ein Ja zum Energiegesetz. Heinz Schneider, Affoltern .........................................................................

Mehr als 40 Franken pro Haushalt Bundesrätin Doris Leuthard wirbt für eine Zustimmung zum Energiegesetz mit Kosten von lediglich 40 Franken pro Haushalt und Jahr. Damit spricht sie von der Erhöhung des Netzzuschlages, von 1,5 auf 2,3 Rappen pro Kilowattstunde. Das ist weniger als die halbe Wahrheit. Ab 2021 möchte der Bundesrat das Fördersystem durch ein Lenkungssystem ablösen. Allerdings, die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (Urek) hat am 31. Januar 2017 eben dieses als 2. Etappe der Energiestrategie des Bundesrates angedachte Klima- und Energielenkungssystem (Kels) ohne Gegenstimme abgelehnt. Was steckt dahinter? Es ist offensichtlich, dass dieses Manöver strategisch motiviert war. Man wollte in Bern so kurz vor der Abstimmung die Stimmbürger nicht mit horrenden Ökosteuern erschrecken. Um den Energieverbrauch (Strom, Gas, Heizöl, Benzin) bis ins Jahr 2035 um die im Gesetz festgeschriebenen 43 % zu reduzieren, genügt es natürlich nicht, lediglich den Netzzuschlag um 0,8 Rappen zu erhöhen. Dazu braucht es unter anderem massive

Lenkungsabgaben. Benzin soll um 28 Rappen pro Liter verteuert werden und die Abgaben auf Heizöl sollen verdoppelt werden. Die Befürworter der Energiestrategie des Bundesrates wollen vor der Abstimmung vom 21. Mai 2017 darüber lieber nicht reden. Man muss also kein Hellseher sein, um eine Neuauflage der Kels zu erwarten, wenn am 21. Mai 2017 das Volk Ja sagt zur bundesrätlichen Energiepolitik. Das ist nichts anderes als die bewährte Salamitaktik. Man könnte auch von Volksverdummung sprechen. Die Wahrheit ist, dass der totale Umbau unserer Energieversorgung bis ins Jahr 2050 den astronomischen Betrag von zweihundert Milliarden (200 000 000 000) Franken kosten wird. Das hat sogar der Bundesrat zugegeben. Bezahlen sollen das die Kleinverbraucher und die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die sich nicht wehren können. Die grossen Energieverbraucher in der Wirtschaft sind nicht tangiert, sie geniessen spezielle Konditionen sprich Subventionen. Somit sprechen wir also nicht von nur 40 Franken pro Haushalt und Jahr, sondern die 3200 Franken, welche das Referendumskomitee angibt, sind näher bei der Realität. Sehr störend ist zudem, dass einmal mehr die einfachen Konsumenten, aber nicht die grossen Verbraucher zur Kasse gebeten werden. Geschätzte Steuerzahler, lehnen Sie diese heftige Attacke auf Ihren Geldbeutel ab. Legen Sie am 21. Mai ein entschiedenes Nein zum Energiegesetz in die Urne. Reini Gubser, Mettmenstetten .........................................................................

Ein Fass ohne Boden Ich habe versucht, mich etwas schlau zu machen über den Abstimmungstext im roten Büchlein. Viele Artikel, Vorschriften, Gesetzesentwürfe, alles kann immer auch wieder neu angepasst werden, gutgeheissen oder verboten werden – nichts Klares. Aber eines wird mir klar: Da wird ein riesiger Staatsapparat aufgebaut. Die Linken warten schon auf neue Stellen beim Staat, um das Volk zu drangsalieren. Die Gerichte werden endlose Verfahren behandeln und da freuen sich dann auch noch unsere Anwälte. Eine Abstimmung wie ein Fass ohne Boden. Wurde uns nicht schon einmal Honig ums Maul geschmiert vom Parlament und Bundesrätin Dreifuss Betreff Krankenkassenversicherung? Wie hiess es damals: wir bekommen

alles in den Griff wenn Sie (das Volk) Ja sagen. Da braucht es keinen Kommentar mehr. Der Bund möchte möglichst unabhängig vom Ausland sein, weiss aber nicht wie er dies bewerkstelligen soll? In einem Interview in der Coopzeitung erklärte Energieministerin Doris Leuthard, dass wir momentan 75 Prozent Strom vom Ausland beziehen müssten, da wir zu wenig produzieren – und dies obwohl unsere AKW noch in Betrieb sind. Eigentlich braucht es hier keine Mathematiker, um zu verstehen, warum die Strompreise so ins Uferlose gesunken sind. Ich bin sicher, dass der grösste Teil dieses Stroms aus Deutschland importiert wird aus wirklichen Dreckschleudern (Kolenkraftwerke) mit denen kann man sehr viel Geld verdienen, wo andere nur noch Verluste einfahren. Wo ist da die so hochgelobte EU? Die müsste ja Vorreiterin sein für ein europäisches Energiegesetz. Und wir könnten uns dann diesem Gesetz unterordnen. Wie Bundesrat und Parlament uns weismachen wollen, wie wir in Zukunft unseren Strombedarf selber abdecken sollen, bleibt mir ein Rätsel. Einerseits träumen die Grünen und der WWF Schweiz, dass in ca. 20 Jahren nur noch Elektrofahrzeuge unterwegs sein sollen (einseitige Entwicklungs-Strategie), anderseits sind die Linken überzeugt, dass in unserem kleinen Land locker 10 bis 12 Millionen Menschen leben können. Und zu guter Letzt: Kein Wort über die Lagerung unsere atomaren Abfälle, wann, wo und wie das geschehen soll: Wo bauen wir endlich eine oder nach Bedarf auch eine zweite Kaverne, wie werden diese überwacht, wie finden die Übergaben dieser Anlagen statt? Annahme alle 40 bis 50 Jahre über zirka 15 000 bis 20 000 Jahre. Fragen über Fragen, aber keine Antworten. Schweigen. Wenn Sie, liebe Bürger, das rote Heft lesen, findet man auf Seite 57 Kernenergiegesetz vom 21. Mai 2003 folgenden Wortlaut: «Abgebrannte Brennstäbe sind als radioaktive Abfälle zu entsorgen.» Nach dem Motto: aus den Augen aus dem Sinn. Hier wird nicht entsorgt, hier wird gelagert. Haben Sie, Frau Leuthard, keine Skrupel? Im Übrigen stammen diese Vorlagen fast vom letzten Jahrhundert. So lang diese Fragen nicht geklärt und im Detail aufgeführt und niedergeschrieben sind, darf dieses Gesetz nie angenommen werden. Ein Nein, obschon ich für die Abschaltung der AKW bin. Christian Nyfeler, Affoltern


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Gewerbe/Dienstleistungen

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«Akte Chess»

Eine eindrückliche Wanderung von Hergiswil über den Renggpass nach Alpnachstad. > Seite 17

Der «VocalCord» und «Trümmlig» inszenieren gemeinsam ein Musical. > Seite 21

Freitag, 5. Mai 2017

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Wiederaufstieg Das Mixedvolleyballteam Ramasuri des BSC Obfelden distanzierte die Konkurrenz deutlich. > Seite 25

Schräger Vogel zum Gernhaben Lausbub Globi bastelt und posiert im Coopark Affoltern mit all seinen Fans Auch nach 87 Globi-Bänden ist die wohl berühmteste Schweizer Comic-Figur immer noch ein Lausbub voller Tatendrang und erfreut vom 8. bis 20. Mai alle kleinen und grossen Kinder im Coopark Affoltern. Auch Globine kann man antreffen. Der blaue Papageienvogel ist ein helvetisches Phänomen. Soeben ist sein neustes Abenteuer «Globi und die verrückte Maschine» erschienen, in welchem der Tausendsassa Globi die ETH Zürich besucht. Vom 8. bis 20. Mai macht nun die wohl bekannteste rotschwarz karierte Hose der Schweiz im Coopark Affoltern seine Aufwartung und bastelt und spielt mit all seinen Fans.

«So en Globi» Globi bleibt Globi. Die wohl berühmteste Schweizer Kinderbuchfigur ist nach all den Jahren noch immer ein Hit – und richtig gut im Geschäft. Pro neue Ausgabe gehen im Schnitt 25 000 Bücher über den Ladentisch. Dazu kommen ähnlich viele CDs, Taschen oder Tassen mit dem Globi-Konterfei. Mehr als 150 Artikel umfasst der Globi-Shop. Auch die nunmehr 87 Globibücher sind legendär: SchwarzWeiss-Bilder auf einer Seite, dazu

Energie und Geld sparen Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) stellen jährlich rund eine Million Franken Fördermittel für Energieeffizienz zur Verfügung. Bis 30. Juni 2017 erhalten EKZKunden beim Kauf von energiesparenden Haushaltgeräten Förderbeiträge. Durch die Sensibilisierung fürs Energie- und Geldsparen wurde die Effizienz von Haushaltgeräten in den letzten Jahren stetig verbessert. Insbesondere bei Grossgeräten rechnet sich die Investition in ein energieeffizientes Gerät nicht nur langfristig, sondern schon in wenigen Jahren. Die EKZ unterstützen ihre Kunden bis zum 30. Juni 2017 beim Kauf eines neuen Elektrogerätes der Energieeffizienzklasse A+++, indem der Kunde 25 % auf den Nettokaufpreis (bis maximal 500 Franken pro Gerät) zurückerhält. Die EKZ unterstützen Aktionen wie diese mit einem zweckgebundenen Kostenanteil von 0,17 Rappen pro Kilowattstunde auf dem Stromtarif. Gefördert werden folgende Haushaltgeräte der Energieeffizienzklasse A+++, unter der Bedingung, dass sie in der Schweiz gekauft wurden: Kühlschränke, Gefrierschränke und -truhen, Waschmaschinen (Schleuderklasse A), Wäschetrockner und Geschirrspüler. (pd.) Mehr Infos unter www.ekz.ch/kundenaktion.

bis zum letzten Tropfen ausgepresst. Den feinen Süssmost können die Kinder mit nach Hause nehmen.

Wettbewerbe für die ganze Familie

Globi und Globine posieren für ein Erinnerungsfoto mit ihren Fans. (Bild zvg.) sechs Vierzeiler. Auf dem Bauernhof, im Zoo, bei der Post, in den Bergen, beim Roten Kreuz und jetzt auch noch an der ETH. Die Schweiz von ihrer besten Seite und mitten drin dieser schräge Vogel zum Gernhaben. Am Mittwoch, 10. Mai, kommt Globi höchstpersönlich zusammen mit seiner Gobine mit ihrem Fotobus nach Affoltern. Von 13.30 bis 17.30 Uhr können alle Bewunderer des frechen Vogels ein Erinnerungs-Foto mit den beiden schiessen und dieses gleich vor Ort ausdrucken lassen. Den dazu passenden Bilderrahmen können

die Kinder dort auch noch unter Anleitung der beiden Schnabelwesen basteln. Am Mittwoch, 17. Mai, kommt Globi noch einmal zu Besuch und hilft den Kindern von 13.30 bis 17.30 Uhr beim Basteln von Bauernhoftier-Masken. Passend zum Thema Bauernhof gestalten sich auch die beiden kommenden Samstage: Am Samstag, 13. Mai, gibt es von 11 bis 16 Uhr ein Kinderschminken, wo sich die Jungmannschaft in ihr Lieblingstier verwandeln kann. Am Samstag, 20. Mai, von 11 bis 15 Uhr geht es allen Mostäpfeln an den Kragen und sie werden

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Eine unvergessliche Piratenparty im Kinderzoo Rapperswil im Wert von 2000 Franken und ein Gutschein im Wert von 1500 Franken von Panda Kindermöbel Hunzenschwil sind die Hauptpreise des grossen KinderMalwettbewerbs, dessen Vorlage im Centermagazin zu finden ist. Daneben gibt es noch viele weitere tolle Preise für alle kleinen Künstler, welche Globi einen neuen Anstrich verleihen möchten. Abgabetermin für alle Kunstwerke ist der 20. Mai am Coop Kiosk im Coopark Affoltern. Auch die Hauptpreise des Familienwettbewerbs können sich sehen lassen: Für drei Familien locken Skiferien in der Berglodge Ristis in Brunni Engelberg. Zudem kann sich ein Gewinner auf eine Führerstandsfahrt der ZB Zentralbahn AG im Herzen der Schweiz auf der wunderschönen Strecke über den Brünig von Luzern nach Interlaken oder umgekehrt (Fahrzeit 1 Std. 50 Min.) freuen. Eine Jahresration von zwölf Kilogramm Maestrani-Schokolade ist der Traum eines jeden Schoggi-Liebhabers und auch ein weiterer süsser Hauptpreis lässt Wünsche wahr werden. (pd.)

Manor belohnt Kartenkunden Seit ihrer Einführung im Jahr 1967 gewinnt die Manor-Karte Jahr für Jahr mehr Kunden. Am 8. Mai führt Manor ein noch attraktiveres Punkteprogramm für Kartenkunden ein. Seit ihrer Lancierung ist die ManorKarte ein grosser Erfolg. Sie ist nicht nur eine Kundenkarte, sie bietet auch Zugang zu zahlreichen Partnerangeboten, dient als Kreditkarte, ermöglicht Bargeldbezüge und ist in über 10 000 myOne Akzeptanzstellen willkommen. Manor möchte jetzt seine Kunden noch stärker für ihre Treue belohnen und führt deshalb am 8. Mai ein neues Punkteprogramm für die Manor Karte ein. Bei jedem Einkauf und gegen Vorweisen der Manor Karte werden Punkte gesammelt, wobei jeder Franken einem Punkt entspricht. Bei Bezahlung mit der Manor Karte werden die Punkte doppelt angerechnet, was einen Rabatt von 2 % bedeutet. Sobald mindestens 500 Punkte gesammelt sind, was einem Rabatt von 5 Franken entspricht, können Punkte in allen Warenhäusern und Abteilungen eingelöst werden. Mit dem neuen Punkteprogramm kommen die Kunden auch in den Genuss von zahlreichen Mehrfachpunkte-Promotionen. Zum Auftakt gibt es am 13. Mai zehnfache Punkte für alle Einkäufe im Bereich Non-Food, sogar 20-fach, wenn man mit der Karte bezahlt. Zusätzlich verlost Manor im Rahmen dieser Promotion total 1 Million Punkte. (pd.)

Sonnenschutz für die Augen bei myoptix Für kurze Zeit schenkt Familienoptiker myoptix beim Kauf einer kompletten Brille eine korrigierte Sonnenbrille dazu. Das Angebot gilt für Fernbrillen und ist nicht kumulierbar mit anderen Angeboten und Vergünstigungen. Mit den wärmeren Frühlingstagen kommt auch das Bedürfnis, sich in der freien Natur aufzuhalten. Die Sonnencreme ist meistens eingepackt, doch wie steht es um den Schutz der Augen? Familienoptiker myoptix hat für alle Brillen- und Kontaktlinsen-Träger das passende Produkt. Die Sehorgane können genauso Schaden nehmen wie die Haut. Daher ist ein guter Schutz sehr wichtig. Die Horn- und die Bindehaut des Auges können bei hoher Lichtintensität einen Sonnenbrand bekommen. Es kann aber auch die empfindlichen Zellen der Netzhaut treffen, sie reagieren in Form der heute verbreiteten Makuladegeneration. Myoptix bietet umfangreiche Beratung, wobei die individuellen Bedürfnisse und Aktivitäten im Vordergrund stehen, z. B. das ideale Glas zum Wandern oder zum Golfen.

Von Fachleuten vor Ort gefertigt Beim Brillenkauf im Internet ist Vorsicht geboten, da nicht alle Produkte den erforderlichen Schutz gewährleisten. Von der in Teilen Europas fehlenden vorgeschriebenen Zulassung für die Nutzung im Strassenverkehr ganz

zu schweigen. In Deutschland zum Beispiel ist das Tragen von im Internet erworbenen Brillen im Strassenverkehr gesetzlich untersagt. Dies aufgrund nicht nachweisbarer fachlicher Fertigung. Bei myoptix werden sämtliche Brillen von ausgebildeten Augenoptikern vor Ort fachmännisch angefertigt. Das gilt auch für die Clever-Komplettangebote, bei denen eine komplette Einstärkenbrille für 298 Franken oder eine komplette Gleitsichtbrille für nur 698 Franken erhältlich ist. Weil myoptix die Gesundheit der Augen am Herzen liegt, schenkt der anzeige

Familienoptiker beim Kauf einer korrigierten Brille eine Sonnenbrille für die Ferne in derselben Glasstärke. Der automatische Augencheck, inklusive Augendruckmessung gehört zum Service, er wird in jedem Fall unentgeltlich ausgeführt. Das myoptixTeam freut sich, in einer der vier Filialen in der Nähe begrüssen zu können. (pd.) myoptix Affoltern: Betpurstrasse 9, Tel. 043 541 02 09; myoptix Muri: Bahnhofstrasse 10, 056 664 53 66; myoptix Villmergen: Mitteldorfstr. 2, 056 610 78 88; myoptix Sins: Luzernerstrasse 16, 041 787 14 44.

Michael Walter, Inhaber myoptix AG.

Weitere Infos und Angebote unter www.myoptix.ch.

(Bild zvg.)


Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. Mai 19.30 Abendgottesdienst «Jauchzet Gott!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 8. Mai 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 5. Mai Ab 20 Uhr bis 22.30 Uhr Nigun-Singen (chassidische gesungene Gebete ohne Worte) in der Kirche. Jeweils kurz vor der vollen oder halben Stunde ist Dazukommen bzw. Weggehen möglich Eva Stückelberger Elsbeth Schweizer (Akkordeon) Hanspeter Zollinger (Gitarre) Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 7. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Liam Gisler Pfarrerin Bettina Stephan

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 6. Mai 20.00 St. Idda-Jagdhornmesse Messe zu Ehren der Heiligen Idda von Toggenburg mit dem Jagdhorn-Ensemble.ch. Dirigent: Sandro Pfister Orgel: Wolfgang Sieber Lesungen: Pfr. Markus Sahli Sonntag, 7. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 10. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Mai 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 7. Mai 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Pfrn. B. Bartels 11.15 Frühlings-Matinée «Die Stimmen der Berge» im Singsaal Zwillikon mit H. della Torre (Alphorn) und A. Nardone (Klavier) Freitag, 12. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 7. Mai Sonntag Jubilate 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten 17.00 Juki, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Fritz und Mehl Anschliessend Pizza im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 7. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. Mai 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. M. Ruff und Pfr. O. Kuttler Thema: NeugeborenenGottesdienst

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 8. Mai 9.00 bis 11.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 10. Mai 19.30 Informationsveranstaltung KG+ zu den Kirchgemeindeversammlungen im Bezirk am 13. Juni Ort: Kirche Mettmenstetten Freitag, 12. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei Th. Rinderknecht 079 318 22 30 Dienstag, 9. Mai 19.30 Reformiertes Chilehuus Affoltern: «Landwirtschaft und Agrobusiness» Vortrag mit Tina Goethe, Bfa Mittwoch, 10. Mai 19.30 Reformierte Kirche Mettmenstetten: «Infoveranstaltung zu KG+» Zusammenschluss der Kirchgemeinden

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 7. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Mittwoch, 10. Mai 19.30 Informationsveranstaltung KG+ (siehe Bericht im «Anzeiger») Freitag, 12. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit-Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 6. Mai 9.00 3.-Klass-Unti Reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. Mai 8.15 Chilezmorge Singsaal Chilefeld 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornèl Radics am Flügel Chinderhüeti während des Gottesdienstes Montag, 8. Mai 16.00 Kolibri Reformiertes Kirchgemeindehaus Dienstag, 9. Mai 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. Mai 19.00 Musikgottesdienst Thema: «The Beauty of the Earth: Wasser, Wind, Feuer und Erde» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Mira Luttikhuis, Geige Veronica Nulty, Piano Mittwoch, 10. Mai 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Freitag, 5. Mai 19.30 Bilderausstellung «Sommerleuchten» von Angela Schmid Maiullari Vernissage mit Apéro und Klaviermusik von Sven Häfliger Kirchgemeindesaal Wettswil Sonntag, 7. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst zum Neugeborenen-Sonntag mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff anschliessend Apéro Mitwirkung: Fiire mit de Chliine Team Fahrdienst: Anmeldung bis 6. Mai, Telefon 044 777 99 72 17.00 Konzert «Dezibelles» Vokalquartett aus Zürich Kirchgemeindesaal Wettswil Dienstag, 9. Mai 19.00 bis 20.45 Uhr Meditation und Tanz mit Rita Kaelin-Rota Meditations- und Kreistanzleiterin Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch,10. Mai 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon Donnerstag,11. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Freitag, 5. Mai 18.45 Ehekurs Samstag, 6. Mai 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 7. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andreas Halbleib Kinderprogramm Anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 8. Mai 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 7. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. Mai 9.45 Gottesdienst (Hanspeter Bär) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Mai 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Bericht aus Pucallpa, Peru, von Adrian und Christine Friedli-Schneebeli Donnerstag, 11. Mai 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 5. Mai 10.00 MuKi-Treff Sonntag, 7. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Mai 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 7. Mai 9.30 Erstkommunionfeier 11.30 Erstkommunionfeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten/Muttertagsfest Freitag, 12. Mai 20.00 Taizéfeier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. Mai 10.00 Erstkommunionfeier Montag, 8. Mai 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. Mai 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 10. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 11. Mai 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. Mai 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. Mai 10.00 Festgottesdienst zur Erstkommunion Montag, 8. Mai 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 11. Mai 8.15 Wortgottesfeier Freitag, 12. Mai 19.30 Maiandacht in der Deibüelkapelle, Baar

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 6. Mai 15.00 Taufe von Martin Schelbert 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 7. Mai Kein Gottesdienst

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Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. Mai 9.00 Eucharistiefeier mit Priester Mathias Zihlmann und Seelsorgerin Linda Cantero Anschliessend Chilekafi

8910 Affoltern am Albis Telefon 058 200 57 00 www.weissdruck.ch


Vermischtes

Freitag, 5. Mai 2017

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Neuschnee, Sonne und bleibende Eindrücke Mit «Erlebnisse» auf der Säumertour in Nidwalden

N

ach dem heftigen Winter- und Kälteeinbruch Ende letzter Woche war die Durchführung der Säumerwanderung von Hergiswil über den Renggpass nach Alpnachstad alles andere als sicher. Die Wettervoraussage versprach für das Wochenende zwar gutes Wetter und Sonnenschein, doch niemand wollte so richtig daran glauben, dass die Tour nicht zuletzt wegen des vielen Neuschnees möglich sei. Der Samstagmorgen war dann aber ein herrlich schöner Winter- bzw. Frühlingstag mit viel Sonne und frisch verschneiten Bergen. Vierzehn Wandersleute aus dem Knonauer Amt und von Obersaxen machten sich mit der Bahn auf den Weg nach Hergiswil an den Vierwaldstättersee. Dort angekommen, konnte die Wandergruppe den Säumern zusehen, wie sie ihre Pferde für die Wanderung vorbereiteten und bepackten. Um 10 Uhr folgt eine kurze Orientierung auf dem Dorfplatz von Hergis-

wil (440 m.ü.M.) von Daniel Flühler (Sbrinz-Route) und dann ging es los in Richtung Renggpass. In wenigen Minuten wurde der Dorfrand erreicht und es ging recht steil hinauf in Richtung Pilatus. Bereits hier musste Schnee «gestampft» werden, dies jedoch bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Nach etwa einer Wanderstunde wurden wir in «Hüsli» von einem feinen Kaffee und Kuchen überrascht. Nebst der Verköstigung war die herrliche Aussicht auf den See und den Pilatus ein sehr schönes Erlebnis. Frisch gestärkt wurde der Aufstieg fortgesetzt. Plötzlich konnten wir einen sehr grossen Hirsch bestaunen, der ebenfalls durch den Schnee den Hang hinaufrannte und uns ein einmaliges Erlebnis bot.

Raclette über dem Feuer Um ziemlich genau um 12 Uhr war der Renggpass (885 m.ü.M.) erreicht, wo die Säumerinnen und Säumer so-

Der Säumerzug im Aufstieg zum Renggpass. (Bilder zvg.) dann der anspruchsvolle Abstieg für Pferde und Wanderer im tiefen und glitschigen Schnee nach Schoffeld. Auf der Südseite des Renggpass genossen die Hobby-Säumer die sehr schöne Aussicht auf den Alpnachersee, das Stanserhorn und die vielen weissen Gipfel des Obwaldnerlandes und des Berner Oberlandes. Der Abstieg wurde wegen des Schnees als sehr glitschiges Terrain zu einem besonderen Erlebnis und auch ab und zu einem nassen Hosenboden. Um ca. 15.30 Uhr war es dann geschafft und in Niederstadt konnten die

Wandersleute mit etwas Kühlem anstossen und sich über ein unglaublich schönes Erlebnis freuen. Es gäbe noch viel mehr zu berichten von diesem sehr gelungenen Anlass. Ein abwechslungsreicher und interessanter Samstag zum Jahresauftakt der Wandersaison war viel zu schnell vorbei und macht Lust auf weitere «Erlebnisse».

Abstieg in Richtung Alpnachstad.

fort mit den Vorbereitungen für das Mittagessen begannen. Es wurde ein Feuer gemacht und darauf schon bald Käse geschmolzen, der dann wie Raclette über Brot gegossen wurde. Für unsere hungrigen Bäuche in der einmaligen Umgebung ein sehr feines Essen. Kuchen und Säumer-Kaffee rundeten das Mittagessen ab. Wegen eines Holzschlags konnte der Abstieg dann nicht auf den üblichen Weg erfolgen, man musste diesen Teil des Abstieges umgehen und wanderte in Richtung Haslihorn. Doch vor Erreichen des Haslihorns begann

Rauchfrei leben

Tiefschnee-Waten im Hochybrig

Auswertung Rauchstoppwettbewerb 2016

Unentwegte des Skiclubs Hausen nutzten den Wintereinbruch

Die Teilnahme am Rauchstoppwettbewerb hilft vielen Raucherinnen und Rauchern, endgültig von der Zigarette loszukommen. Das zeigt eine Umfrage unter den Teilnehmenden des letztjährigen Wettbewerbs. Im Juni 2017 findet der Wettbewerb erneut statt.

Zu Hause im Garten konnte nach dem verrückten Wintereinbruch nur bedingt aufgeräumt werden, weil zu viel Schnee lag, in Kappel und Hausen waren es 25 cm. Nichts wie los also in den Hochybrig, dachten sich sechs Unentwegten des Skiclubs Hausen und fuhren am Samstag, 29. April, mit drei Autos nach Oberiberg. Auf dem Parkplatz war hier um 7.45 Uhr wenig los. Ein Auto stand da, aber ein wichtiges, denn so hatte es bereits die eine Spur himmelwärts, was in dem tiefen Schnee dankbar angenommen wurde. Tourenleiter Felix Zürcher lief «was gisch was hesch» der Spur entlang und die andern sonnten sich hintenan im tollen Bergfrühling. Es wurden «Fötelis» gemacht, mal hier mal da, nein dort ist es besser wegen der Sonne, nein jetzt guckt der Sessellift von der Laucheren hinter den Tannen hervor, also wieder zurück. Bitte kein Foto mit Sessellift in dieser stillen Idylle.

Im Monat Juni gänzlich aufs Rauchen verzichten – so lautet das Ziel des Rauchstoppwettbewerbs. Im letzten Jahr schafften dies zwei Drittel (66 %) der Teilnehmenden. Das ist das erfreuliche Resultat einer repräsentativen Umfrage zum Rauchstoppwettbewerb 2016. 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Deutsch- und Westschweiz wurden befragt. Die einmonatige begleitete Pause war für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Anlass, dem Tabak gänzlich abzuschwören. Von den Befragten sind heute 42 Prozent rauchfrei. Kein Wunder: Wer einen Monat lang aufs Rauchen verzichtet, bemerkt bereits viele positive Veränderungen, die er oder sie nicht mehr missen möchte: Besserer Atem, mehr Ausdauer und ein schönerer Teint sind nur drei davon. Das nationale Rauchstopp-Programm bot den Ausstiegswilligen auch im letzten Jahr aktive Unterstützung bei der Rauchpause. Die Facebookseite zum Rauchstoppwettbewerb, auf der sich die Teilnehmenden auch austauschen konnten, wurde von mehr als einem Drittel (37 %) der Befragten konsultiert. Geschätzt wurde der regelmässige Newsletter, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten. 64 Prozent der Personen, die ihn gelesen haben, beurteilten die darin enthaltenen Tipps und Tricks als nütz-

lich bis sehr nützlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten zudem viel Eigeninitiative: Die meisten griffen beim Rauchstopp auf ein oder mehrere Hilfsmittel zurück. Nikotinhaltige Ersatzpräparate wurden von etwas mehr als einem Fünftel (22 %) der Teilnehmenden benutzt. Die vom Programm ebenfalls empfohlenen Online-Coaches und Apps wurden ebenfalls häufig genutzt. Wie die Umfrage zeigt, wird der Rauchstoppwettbewerb oft dazu genutzt, gemeinsam mit Freundinnen und Freunden oder Bekannten aufzuhören. Fast die Hälfte (48 %) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat versucht, andere Personen ebenfalls zur Teilnahme zu bewegen. Durchaus mit Erfolg: Im Schnitt hat jede dieser Personen 1 weitere Person zur Teilnahme motiviert. «Gerade am Anfang ist es wichtig, die Motivation aufrechtzuerhalten», sagt Verena El Fehri, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz. «Sind die ersten Wochen geschafft, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das rauchfreie Leben schätzen. Die Ergebnisse aus der Umfrage motivieren uns für die nächste Durchführung des Rauchstoppwettbewerbs im Juni 2017.» Der nächste Rauchstoppwettbewerb findet vom 1. bis zum 30. Juni 2017 statt. Wer es als Raucherin oder Raucher schafft, in dieser Zeit keine Zigarette anzufassen, nimmt an der Verlosung von 1mal 5000 Franken und 10mal 500 Franken teil. Teilnahmeberechtigt sind alle Raucherinnen und Raucher und Personen, die nach dem 1. März 2017 mit dem Rauchen aufgehört haben. (pd.) Anmelden und weitere Infos: www.rauchstopp.ch.

Viel Schnee, viel Unerwartetes Wer von den Ämtler Skiverrückten kennt sie nicht, die Laucherenhütte, wo das Aprés-Skifahren so richtig Spass macht, wo die Musik den ganzen Winter zum Tanz aufspielt? Wo der Seppitag speziell gefeiert wird. Doch wo waren jetzt die Gäste? Der kurze Weg zur Hütte erübrigte sich, so blieb man in der Spur und bediente sich zum Trinkhalt aus dem Rucksack. Es geht weiter zum Laucherenstöckli, wo andere Schneebegeisterte unterwegs sind. Es fiel sicher 50 cm Schnee auf die grünen Wiesen und die Spur war 30 cm tief. Oben hatte es wohl 100 cm. Nach kurzem Halt oben im Tiefschnee runtersausen, was sonst? Daraus wurde nichts. So einen

Otto Steinmann Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.

Gipfelrast Laucherenstückli. Links: Tourenleiter Felix Zürcher. (Bild zvg.) klebrigen, tiefen Neuschnee haben die erfahrenen Skitourengänger noch nie erlebt. Es gab keinen einzigen SkiSchwung abwärts. Kaum die Ski ausgegraben und wieder angefahren, steckte man wieder bis zu den Knien fest im tiefen Schnee, es hiess SchneeWaten.

Doppelte Belohnung wäre angebracht Weit unten führte die Tourenleitung auf eine Alpstrasse. Dort fand sich eine Aufstiegsspur, welche sich zum Runterfahren nutzen liess, aber bitte immer schön in der schmalen Spur bleiben und hin und wieder wieder stöckeln. Felix Zürcher möge sich überlegen, ob er die Teilnehmer bei der Punktebewertung doppelt belohnen möchte: für rauf und runter! Bruno Vogel, Kappel am Albis

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Vermischtes

Freitag, 5. Mai 2017

Sonnenkraft schmecken und entdecken «Café Solaire» im Pfruendhof in Affoltern Im gemütlichen Bistro «Café Solaire» laden Familie Sommer und der Verein Ades zum Verweilen und zum Geniessen von Häppchen ein. Daneben kann man sich an mehreren Ständen über Solares Kochen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien informieren. Im Rahmen der «Tage der Sonne» im Knonauer Amt gibt es im Pfruendhof gleich mehrere Informationsangebote. Dazu gehören «Zürich Erneuerbar», «Suubere Strom us em Säuliamt», Energieberatung für Hauseigentümer und Mieter und «Windenergie im Säuliamt?». Ebenso besteht die Möglichkeit, die hauseigene Fotovoltaikanlage zu besichtigen. Auch die Association pour le Développement de l’Energie Solaire SuisseMadagascar (Ades) wird tatkräftig mitwirken. Durch die nun schon 15-jährige Arbeit in Madagaskar hat der Verein viel Erfahrung mit energiesparendem Kochen gesammelt. Wer über das dortige Engagement mehr wissen will, erfährt im persönlichen Gespräch

werden. Dieser wurde von Ades selbst für die madagassische Bevölkerung entwickelt.

Begegnung und Plaudern

Christine und Daniel Sommer laden ins «Café Solaire ein. (Bild zvg.) oder durch den kurzen Info-Film, der in der Heubühne jederzeit zu sehen ist, mehr dazu. Solares Kochen ist aber auch in unseren Breitengraden möglich und gerne geben die freiwilligen Helferinnen und Helfer Tipps und Tricks zu dieser energieneutralen Kochart weiter. Bei sonnigem Wetter

können Solarkocher und Parabolspiegel live im Einsatz erlebt und kleine, mit Sonnenkraft gekochte Häppchen, gekostet werden. Wetterunabhängig jedoch gibt es im «Café Solaire» unter anderem auch Crèpes mit verschiedenen Zutaten, die auf einem Energiespar-Ofen gebacken

Nebst den Crèpes und verschiedenen Getränken kann der Hunger auch bei einem Plättchen mit Brot, Käse und Salsiz und der Gluscht mit Tacos und Tomatendip oder mit im Solarofen gebackenen Madeleines gestillt werden. Und während die Erwachsenen am Diskutieren und Plaudern sind, können sich die Kinder beim Schusstisch, Diabolospielen oder Kreidemalen verweilen. Gross und Klein sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei; mit dem Gewinn vom «Café Solaire» wird die Arbeit von Ades unterstützt. Die Besucher kommen am besten zu Fuss. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Pfruendhofstrasse oder oberhalb bei den Schulausanlagen. (pd.)

17 Uhr. www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

«Affoltern.bewegt» mit Martin Schmid

Homöopathie, so viel weiss heutzutage jedermann, ist eine ganzheitliche Heilmethode. Eine sanfte dazu. Homöopathie hat jedoch ein ganz anderes Verständnis von Krankheit und Gesundheit als die Schulmedizin und somit auch eine andere Herangehensweise bei der Behandlung. Was hingegen nicht jedermann weiss, zumindest bis jetzt noch nicht, ist, dass es in Mettmenstetten, genauer gesagt, in der Schüren 3, eine Praxis für klassische Homöopathie gibt. Dort wendet Bettina Mäder (42) ihr Wissen an. Bettina Mäder ist diplomierte Homöopathin, sie behandelt ihre Patienten in einer wunderbar passenden Umgebung. Die Schüren, ein prächtiges Bauernhaus, mit separatem Praxisraum, ist für eine Profession, wo es im Kern um Wohlbefinden geht, wie geschaffen. Das Aussen und Innen des Anwesens ist in Harmonie und strahlt jene Ruhe ab, die so grundlegend überlegen ist, weil von der Natur gegeben. Wo Stress, Hektik und Sorgen fehlen, ist der Anfang für die innere Balance gemacht. In kleinen Dosen zwar, aber trotzdem wirksam. Die Therapeutin verfügt über eine fundierte vierjährige Vollzeitausbildung für klassische Homöopathie. Ihre Leistungen werden von der Krankenkasse aus der Zusatzversicherung gemäss Vertragsbedingungen übernommen. Bettina Mäder verfügt zudem über Praxiserfahrung, sie war vor der Geburt ihrer Kinder erfolgreich in einer Gemeinschaftspraxis tätig. In den letzten Jahren hat sie sich intensiv in verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel: Schlafprobleme, HNOErkrankungen bei Kindern, Depressionen und Burnout, um nur einige zu nennen, weitergebildet.

In der Woche vom 8. bis 12. Mai darf man sich in der «Werkstatt» von Martin Schmid bewegen lassen. Im Rahmen von «affoltern.bewegt» sind alle Schnupperstunden kostenlos.

Krankheiten entstehen nicht zufällig Das Kernstück einer jeden Behandlung, bildet die Anamnese. Bei einem solchen Erstgespräch werden alle Beschwerden bis weit zurück in die Kindheit, körperliche und psychische Befindlichkeiten, wie auch die genetische Vorbelastung aufgenommen. Symptome und Krankheiten entstehen nach homöopathischem Verständnis nicht zufällig, sie sind vielmehr ein Produkt unserer Lebensweise und

Homöopathie Mäder, Bettina Mäder, dipl. Homöopathin SHI, Schüren 3, Mettmenstetten, Telefon 044 301 01 10, info@homoeopathie-maeder.ch.

verbindet den Atem ganz bewusst mit der Bewegung. Das macht auch Qigong, welches Martin Schmid allen empfiehlt, für die Yoga zu aktiv ist. «Qigong ist nah an der Poesie», sagt er. Es ist sehr sanft. «Und doch wirkt es als Heilkunst.» Schmid muss es wissen, er bildet auch medizinische Qigong-Therapeuten aus. Taiji ist für Menschen, die sich selber ein Geschenk fürs Leben machen möchten. Man erarbeitet sich einen längeren Bewegungsablauf. Das braucht Geduld, doch die wird x-fach belohnt. (pd.) Kostenlos schnuppern vom 8. bis 12. Mai: Qigong Montag 18.30 bis 19.45 Uhr, Mittwoch 9.15 bis 10.30 Uhr; FlowYoga Donnerstag 18 bis 19 Uhr; SlowYoga

Bekannte Melodien in Ottenbach

Mira Luttikhuis. (Bild zvg.) Im Gottesdienst vom Sonntag, 7. Mai, 19 Uhr, spielen Mira Luttikhuis und Veronica Nulty bekannte Melodien von Simon & Garfunkel, Piazzolla und Rutter. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Elisabeth Armingeon.

Mittwoch 19.15 bis 21.15 Uhr; CoreYoga Montag 20

Musikgottesdienst am 7. Mai um 19 Uhr in der

bis 21 Uhr, Mittwoch 18 bis 19 Uhr; Taiji Donnerstag

Kirche Ottenbach

19.15 bis 21.15 Uhr. Werkstatt, Im Winkel 5, 8910 Affoltern (gegenüber Denner). Infos und Anmelden: goldenriver.ch oder Tel. 044 764 29 44.

Herausforderungen mit Leichtigkeit und Zuversicht erfolgreich begegnen In ihrem Innerwise-Coaching fokussiert Sonja Humbel auf Leute mit schwierigen Beziehungen – mit Erfolg, wie ein Erfahrungsbericht bestätigt. Aufgrund zweier beruflicher Herausforderungen hat sich Matthias Augustin, Esslingen, – als selbstständiger Coach und Trainer in Firmen tätig – an Sonja Humbel gewendet. «Ohne allzu viel in die Tiefe und in die Vergangenheit zu gehen, erfasste Sonja Humbel mit ihrer unkomplizierten und sensitiven Art sehr schnell, um was es mir in diesen Themen ging», so Augustin. «Ich fühlte mich verstanden und akzeptiert.» Durch das InnerwiseCoaching, welches Raum für überraschende Sichtweisen und neue Denkansätze bietet, entstanden dann ganz schnell neue Lösungsmöglichkeiten: «Motiviert und mit neuer Sicherheit ging ich zurück in den Alltag und konnte dann diesen Herausforderungen mit Leichtigkeit und Zuversicht erfolgreich begegnen.» Was ihn bei Sonja Humbel besonders beeindrucke sei, wie sie eine ver-

7. Mai, 18 Uhr, Klosterkeller Kappel.

13. Mai: 12 bis 20 Uhr; Sonntag, 14. Mai: 12 bis

Homöopathie Mäder in Mettmenstetten

-bedingungen, sowie unserer erblichen Vorbelastung. Daraus resultiert eine Schwächung der Lebenskraft, welche anfällig macht für Krankheiten. Nach einer sorgfältigen Analyse wird das geeignete Mittel (Similie) aus den über 2000 homöopathischen Arzneien eruiert, welches auf den ganzen Menschen zugeschnitten ist und nicht auf ein einzelnes Krankheitssymptom. Ziel einer jeden homöopathischen Behandlung ist es, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ob bei einer akuten Entzündung, einer Erkältung, Ohrenschmerzen, Husten oder Grippe, respektive bei Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Schlafstörungen oder anderen chronischen Beschwerden, der homöopathische Ansatz ist stets derselbe: den Menschen dort zu erreichen, wo seine Krankheit begonnen hat, nämlich in seinem Innersten. Ist man sich dessen bewusst, wird auch klar, dass Homöopathie selbst dort angewendet wird und wirken kann, wo kein eindeutiges Krankheitsbild gefunden wurde. Wer mit alternativen Heilmethoden bereits positive Erfahrungen gemacht hat, der weiss, wovon hier die Rede ist. Jenen, die darüber nachdenken sich Unterstützung zu holen und offen sind für einen neuen Ansatz, kann in Mettmenstetten, bei Bettina Mäder, Gutes getan werden. (pd.)

«Empfindsam» ist der Titel des Lehrerkonzertes, und es musizieren Marianne Frutiger, Traversflöte, Mario Huter, Violine und Viola, Bruno Hutardo, Violoncello und Viola da gamba, und Jonas Zürcher, Cembalo. Unter dem Begriff «empfindsamer Stil» versteht man eine musikalische Stilrichtung, die etwa ab den 1720er und 1730er-Jahren die frühere Barockmusik ablöste. Seinen Höhepunkt erlebte der empfindsame Stil in den 1770er-Jahren, als die Klassik schon etabliert war. Man darf sich auf ein abwechslungsreiches Konzert freuen. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte ist für das Ensemble. (pd.)

Affoltern, Samstag, 6. Mai: 12 bis 20 Uhr; Samstag,

Yoga, Taiji und Qigong schnuppern

Bettina Mäder. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 7. Mai, um 18 Uhr spielen Lehrkräfte der Musikschule Knonauer Amt Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann auf Originalinstrumenten.

«Empfindsam» – Barockkonzert am Sonntag, Café Solaire bei Familie Sommer, Pfruendhofstr. 64,

Den Menschen in den Vordergrund stellen

Das Programm ist vielfältig: SlowYoga entspannt in die Tiefe. Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten von neuer Energie und besserem Schlaf. CoreYoga dagegen ist das Martin Schmid. Kraft-Training des (Bild zvg.) Yoga. Es ist anstrengend und formt den Körper. Ideal für alle, die in Form kommen möchten. FlowYoga ist sanft fliessend und

Barockkonzert im Klosterkeller

Sonja Humbel. (Archivbild) trauensvolle Atmosphäre schafft, ihre Kreativität und Professionalität in den Coaching-Prozess fliessen lässt und dass dann so rasch gute Lösungen gefunden werden. «In beiden Situationen genügte für mich nur ein einziger Termin», so Matthias Augustin. Das Coaching mit Sonja Humbel könne er deshalb jedem von Herzen empfehlen, «der berufliche wie auch private Herausforderungen pragmatisch und mit neuer Energie begegnen will.» (pd.)

Korbtasche – diesen Sommer ein «Muss» Wer die Lust verspürt, eine Korbtasche nach eigenem Wunsch mit Farbe, Glitzer, Zierbändern usw. zu dekorieren, ist am Mittwoch, 10. Mai, ab 19 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern herzlich willkommen. Mit diversen Tipps und Tricks von Maya Langhi, Inhaberin des Ateliers Langhi in Hausen am Albis, gestalten die Teilnehmerinnen ihre einzigartigen Hingucker für den Strand oder zum Shopping. Die originelle Korbtasche eignet sich hervorragend auch als Geschenk zum Muttertag für die eigene Mutter oder Freundin. Der Workshop findet von 19 bis 22 Uhr statt. Mitbringen muss man nur Sommerlaune und grenzenlose Fantasie. Weitere Infos und Anmelden: Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Sohu Coaching, Sonja Humbel, Seewadelstr. 24, Affoltern, Tel. 079 797 48 29, www.sohu-coaching.ch.

Korbtaschen: Ein Hingucker. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 5. Mai 2017

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Puppen wie Menschen 100 Jahre zurück in der Geschichte Werk des Ehepaars Baltisberger im Museum Offene Türen im Bergwerk Riedhof, Aeugstertal Während Ernst Baltisberger unten in seiner Werkstatt wirkte, gestaltete seine Frau Ruth im ersten Stock ganz im Stillen mit viel handwerklichem Geschick wunderschöne Puppen, die durch ihre Beweglichkeit, die fein gestalteten, lebendigen Gesichter und die prächtigen Kleider als kleine Menschen empfunden werden. Ihr grosses Wissen, welches sie sich selber angeeignet hat, hat Ruth auch in Kursen weitergegeben. Fünf dieser Kunstwerke sind nun in Zwillikon zu bestaunen. Dazu hat das Museum noch einiges Material zur Herstellung der Puppen erhalten. «Wir freuen uns sehr, dass wir nun im Museum das Werk vom Ehepaar Baltisberger präsentieren und aufbewahren können», teilt das Dorfmuseum mit. Noch sind die neuen Objekte aus dem Fundus von Ernst Baltisberger separat ausgestellt. Wer am Samstag vorbeischaut, kann so eintauchen in die

Dorfrundgang im Rahmen von affoltern.bewegt Im Rahmen der Bewegungswoche in Affoltern bietet die Kommission Dorfgeschichte viermal einen Dorfrundgang an mit Geschichte und Geschichten zu Affoltern. Daten: Montag, 8. Mai, um 14 und um 17 Uhr und Samstag, 13. Mai, um 10 und um 14 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Bahnhof Affoltern, Dauer ca. eine Stunde. (UG)

1917 startete im Bergwerk Riedhof die zweite Phase des KohleAbbaus. Kleine Bereiche dieser Stollen können heute dank viel Fronarbeit von Mitgliedern des Vereins Bergwerk Riedhof wieder besichtigt werden.

Kleine Menschen, hergestellt von Ruth Baltisberger. (Bild zvg.) Erinnerungen an Gotthard-Balti, einen Kurzfilm schauen oder seine Stimme im Interview hören. Es lohnt sich also besonders, sich diesen Samstag Zeit zu nehmen und durch die Ausstellung zu streifen, Neues zu entdecken und sich zwischendurch bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu stärken.

Immer am 1. Samstag des Monats Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am Samstag, 6. Mai. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32, oder Ursula Grob, 044 761 77 42.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr öffnet das Bergwerk Riedhof am Samstag das Stollentor. Was für ein erstaunliches Zusammentreffen: Vor genau 100 Jahren öffnete das Kohlenbergwerk im Aeugstertal auch zum zweiten Mal die Stollentore. Damals, 1917, jedoch für vier Jahre. 16 Personen aus der näheren Umgebung unterzeichneten im Mai 1917 eine Vereinbarung zur Erschliessung und eventuellen Ausbeutung des Kohlenlagers. Jeder beteiligte sich mit einer persönlichen Einlage von je zweihundert Franken. Gesamthaft resultierten nur gut 1200 Tonnen Kohle aus dieser Abbauperiode, in der bis zu 30 Arbeiter beschäftigt waren. Das Defizit der Betreiber war zeitweilig auf 100 000 Franken angewachsen. In Plänen aus dieser Abbauperiode widerspiegelt sich ein weitgehend unkoordiniertes Vorgehen beim Vortrieb der Stollen. Diese wurden kreuz und quer, meist dem stärksten Flöz folgend, angelegt. Kleine Bereiche dieser Stollen können heute wieder besichtigt werden – dank viel Fronarbeit von Mitgliedern

Das «Kohlenkonsortium Aeugst» 1917. (Archivbild Johann Spinner, Aeugst) des Vereins Bergwerk Riedhof. Ebenso Stollenbereiche aus der dritten Bergbauetappe (1942-47), wo dann mit gut 30 000 Tonnen deutlich mehr Kohle gewonnen wurde. Diese Gelegenheit sollten sich Interessierte nicht entgehen lassen. Treffpunkt ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Je nach Andrang werden dort Gruppen zusammengestellt und zum, respekti-

ve in den Gottertstollen geführt. Im Innern herrscht das ganze Jahr 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Den Besuchern werden warme Kleidung und gute Schuhe empfohlen, Helme werden zur Verfügung gestellt. Rainer Kündig Offene Türen im Bergwerk Riedhof, Aeugstertal, am Samstag, 6. Mai, von 12 bis 16 Uhr.

Wieder liegt ein neuer Fall vor Signierstunde mit Martin Walker bei Bücher Scheidegger

Genuss von Wein Veranstaltung der MännerSache Knonau Die MännerSache Knonau lädt zum nächsten Anlass. Nach der geistigen Nahrung im PaulScherrer-Institut ist diesmal das leibliche Wohl an der Reihe. Es geht um Genuss, den Genuss von Wein. Es soll ein geselliger Abend werden mit Weindegustation in der Weinhandlung UVA-EVA Schiess in Knonau im Bachweg 2. Passend zur Saison wurde als Motto Frühlingsweine gewählt! So stehen vier ganz verschiedene Weine zur Degustation – über die sich natürlich auch Interessantes erfahren lässt. Dazu werden einige kleine Häppchen (Brot, Rohschinken von der Maschine, Steinhauser Sbrinz) gereicht. Treffpunkt ist am 18. Mai um 19 Uhr. Geplant sind rund zwei Stunden.

MännerSache Knonau führt in die Weinhandlung. (Bild zvg.) Der Beitrag beträgt 45 Franken. Weil das Platzangebot beschränkt ist, empfiehlt sich frühes Anmelden, spätestens bis zum 15. Mai. Die nächsten Veranstaltungen sind dann am 1. Juni um 19.30 Uhr ein Vortrag von Georg Schmid in der Stampfi sowie am 7. und 9. September um 17 Uhr eine Besichtigung mit Imbiss in der Destillerie Etter Zug. (mw)

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. Mai.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Schamanische Welten-Reise»

Martin Walker ist nach zwei Jahren wiederum im Säuliamt zu Gast und wieder liegt ein neuer Fall – der Neunte – für Bruno, Chef de Police vor, mit dem Titel «Grand Prix»: Es ist Hochsommer im Périgord und Hochsaison für ausgedehnte Gaumenfreuden durch malerische Landschaften. Eine Oldtimer-Rallye, von Bruno organisiert, bringt auch zwei besessene junge Sammler nach Saint-Denis. Sie sind auf der Jagd nach dem begehrtesten und wertvollsten Auto aller Zeiten: dem letzten von nur vier je gebauten Bugatti Typ 57sc Atlantic, dessen Spur

Martin Walker. (Bild Klaus Einwanger) sich in den Wirren des zweiten Weltkrieges im Périgord verlor. Wiederum begegnen wir den Menschen, die in Brunos Privat- und

Dienstleben wichtige Rollen spielen: seinen ehemaligen und derzeitigen Geliebten, dem Markt mit den Köstlichkeiten aus dem gastronomischen Herzland Frankreichs, seinem Netzwerk im Rugbyclub, dem Tennisclub, bei den Jägern und Fischern, den Trüffel-Suchern und Gänseleber-Produzenten, den Weinbauern, seinem Basset namens Balzac, seinem Hengst Hector, und dem Bürgermeister (er ist ein enger Berater und Vertrauter der Mairie). Und wie in all seinen Büchern schildert der Autor das soziale, wirtschaftliche, umweltpolitische und kulturelle Leben der Périgourdins. Seine Bücher animieren, diese Landschaft und die Menschen auch persönlich zu erleben. Im Netz findet man unter «Das Périgord. Ein kleiner Reiseführer von Martin Walker» viele persönliche Reise-Tipps, am 12. Mai auch in ausgedruckter Form in der Buchhandlung. Der Autor und das Team der Buchhandlung Scheidegger freuen sich über zahlreichen Besuch.

Anmelden: MaennerSacheKnonau@gmx.ch, Infos unter www.facebook.com/MaennerSacheKnonau/.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Martin Walker, Krimi-Autor, Historiker, politischer Journalist, leidenschaftlicher Gourmet und Botschafter einer der schönsten Regionen Frankreichs, signiert seine Bücher in der Buchhandlung Scheidegger am Freitag, 12. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr mit Apéro aus dem Périgord.

Öl auf Grossleinwand von Barba Rähmi, Zürich. Öffnungszeiten nach Vereinbarung 079 821 13 61. Bis 20. Mai. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Quilt-Art und Holzsach» Barbara T. Kämpfer, Quilt-Art, Toni Lengen, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Künstler sind anwesend jeweils Mi und Do, 14-17 Uhr. Bis 21. Mai.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Bilder von Ösk Bucher «Der trojanische Hase (und seine Gefährten)». Sa, So und Auffahrtsdonnerstag 11-17. Bis 25. Mai.

Zum einzigen Wasserschloss der Ostschweiz Die dreieinhalbstündige Wanderung mit Dölf Gabriel führt durch eine sanft gewellte Hügellandschaft zwischen Amriswil und Bischofzell. Mit der Bahn geht es über Zürich und Weinfelden nach Amriswil und mit dem Bus nach Hagenwil. Am Rande des Dorfes steht das einzige Wasserschloss der Ostschweiz, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Heute ist es in siebter Generation Familienbesitz und beherbergt ein Restaurant. Während der nächsten anderthalb Stunden führt der Weg durch weite, offene Wiesen und Weiden. Nach einigen Minuten breitet sich das Hudelmoos aus, ein Übergangsmoor von nationaler Bedeutung. In diesem Natur-

paradies mit Feuchtgebieten und kleinen Seen mitten in einem Wald leben nicht weniger als 210 Schmetterlingsund Libellenarten. Zwischen dem Weiler Blidegg und der Sitter, die hier in einem weiten Flussbett ihre Schlingen zieht, liegt am Wegrand die Kapelle Degenau, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Eine Fähre bringt über die Sitter und im Restaurant Gertau gibt es ein einfaches Mittagessen. Eine besondere Kostbarkeit der Natur sind die fünf idyllischen Weiher zwischen Wilen und Hauptwil. Sie wurden im 15. Jahrhundert für die Fischzucht angelegt und stehen heute unter Naturschutz. Hier gibt es einige verträumte Picknickplätzchen. Von Bischofzell geht es mit der Bahn über Utzwil und Zürich wieder nach Hause. (dg)

Das Wasserschloss Hagenwil. (Bild tst.) Wanderung am Samstag, 20. Mai. Anmelden bis 17. Mai an miteinander.wandern@bluewin.ch oder Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch


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Veranstaltungen

Freitag, 5. Mai 2017

agenda

Freitag, 5. Mai Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KA: «Quilt-Art und Holzsach» Barbara T. Kämpfer, Quilt-Art; Toni Lengen, Skulpturen. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hedingen 19.00-21.00: Vernissage: Bilder von Ösk Bucher «Der trojanische Hase (und seine Gefährten)». KulturKubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis 09.00-18.00: Setzlingsverkauf in der Bio-Gärtnerei des Klosters Kappel. Info unter www.zuwebe.ch. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 6. Mai Aeugstertal 12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Setzlinge und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Obere Bahnhofstrasse! 08.30-12.00: Bring- und Holtag 2017. Der beliebte Tauschplausch. Sowohl für Bringende wie Holende kostenlos. Marktplatz. 08.30-12.00: Repair Café. Ehrenamtliche Reparatur-Fachleute helfen reparieren statt wegwerfen. GZ Bauspielplatz. 14.00-16.00: «Basteln mit Naturmaterialien» für Kinder von 5 bis 8 Jahren, mit Kerstin Sauer. Material wird zur Verfügung gestellt. Anmelden unter 044 760 21 13. Teilnehmerzahl beschränkt. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00: Konzert Gemischter Chor Affoltern mit kleinem Imbiss «Schwiizer Lieder - bekannt und beliebt». Leitung Angela Bozzola. Eintritt frei/Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Trio Jovino Müller Pezzotti spielt zeitgenössische brasilianische Kammermusik für drei Instrumente. Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.15: «Kultur im Dorf» präsentiert: Compagnia Baccalà - «Pss, Pss» Camilla Pessi und Simone Fassari vereinen Drama, Komik, Akrobatik und herzzerreissende Clownerie Primarschulhaus (alte Turnhalle).

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Hedingen 10.00-11.00: Tage der Sonne: Vortrag von Stefan Brändle zum Thema «In der 2000-Watt-Gesellschaft...». Eine Veranstaltung der Energiekommission Hedingen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 09.00-16.00: Setzlingsverkauf in der Bio-Gärtnerei des Klosters Kappel. Info unter www.zuwebe.ch. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: St. Idda-Jagdhornmesse. Messe zu Ehren der heiligen Idda von Toggenburg mit dem Jagdhorn-Ensemble. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Klosterkirche Kappel

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

«Dezibelles» in Wettswil Konzert in der reformierten Kirche Am Sonntag, 7. Mai, 17 Uhr, tritt das Vokalquartett «Dezibelles» in der reformierten Kirche Wettswil auf. Mit Werken vom Mittelalter bis in die Romantik, von der Schweiz bis nach Brasilien, vom Jazz bis zum Hitparadensong. Das Vokalensemble «Dezibelles» setzt sich aus April Tschopp (anstelle von Andrea Fischer, die zurzeit ihren Master macht), Mélanie Lacroix, Anna Liechti und Rebekka Bräm zusammen. Die vier jungen Frauen aus Zürich haben es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Musikstile in ihr Programm einzubauen. So beginnen sie ihre Auftritte mit einem klassischen Teil bestehend aus Werken vom Mittelalter bis in die Romantik. Daraufhin laden sie auf eine Reise durch die Welt ein: Angefangen in der Schweiz singen sie sich durch die Musik der Völker.

Von links: Mélanie Lacroix, Andrea Fischer, Rebekka Bräm, Anna Liechti. (Bild zvg.) Und im dritten Set widmen sich die «Dezibelles« der Jazz- und Populärmusik mit Schlagern aus den 30er-Jahren sowie Hitparadensongs. Um ihre Auftritte möglichst abwechslungsreich zu gestalten, scheut sich die Gruppe nicht vor unkonventi-

Sonntag, 7. Mai Aeugstertal 19.00: Real Time - «Folk from Scotland». Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Bibliothekarinnen stellen Bücher vor. Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt.

Dienstag, 9. Mai

Affoltern am Albis 15.00: Konzert Gemischter Chor Affoltern mit kleinem Imbiss «Schwiizer Lieder - bekannt und beliebt» Leitung Angela Bozzola. Eintritt frei/Kollekte. Senevita Obstgarten. Obstgartenstrasse 9.

Kappel am Albis 18.00: Lehrerkonzert der Musikschule Knonauer Amt. Barockensemble Thema «empfindsam». Eintritt frei/Kollekte. Klosterkeller.

Kappel am Albis Affoltern am Albis 12.30-13.30: «affoltern.bewegt» Medical Yoga Schnupperstunde vom Gesundheitszentrum Gut . Regionalbibliothek, Ob. Seewadelstr. 14 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, Telefon 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Zwillikon 11.15: Frühlings-Matinée mit Alphorn, Tierhörnern und Piano. Heinz della Torre, Alphörner und Antinia Nardone, Klavier. Schulhaus (Singsaal).

Montag, 8. Mai Affoltern am Albis 14.00/17.00: Dorfmuseum und affoltern.bewegt: Dorfrundgang, Affoltern entdecken - Geschichte und Geschichten, Dauer ca. 1 Std. Treffpunkt an der Schalterhalle. Bahnhof. 19.00: «Fusschirurgie» Publikumsvortrag Behandlung von Spreizfuss-, Hallux- und Hammerzehenbeschwerden von Dr. Jean-Pierre Ziegler, Orthopäde. Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40.

Mettmenstetten 09.00-10.00: Büchermorgen,

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Der Traditionsanlass, der längst zu einer Institution geworden ist! Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Vokalquartett «Dezibelles» am Sonntag, 7. Mai, 17 Uhr, ref. Kirche Wettswil. Eintritt frei, Kollekte.

zentrum. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet. 19.30: Hans Martin Ulbrich aus dem Säuliamt liest: «Dirigieren verdirbt den Charakter». Musikalisch umrahmt vom Trio Poetico. mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «D’Episcopo & Morgenthaler». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater aMarotte. Centralweg 10.

Hedingen

Mittwoch, 10. Mai

Stallikon 17.00-21.45: DinnerKrimi: «Dirty Killing», mithelfen, einen spannenden, rasanten und witzigen Krimi aufzuklären. Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

H. R. Schweizer, H.U. Bigler, Stefan Gyseler, Moderation Bernhard Schneider. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

onellen Aufführungsarten und arbeitet dabei oft auch mit Choreografien, ebenfalls nicht fehlen darf eine komödiantische Note. (pd.)

Donnerstag, 11. Mai Affoltern am Albis

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.00-22.00: Korbtasche selber dekorieren mit Tipps und Tricks von Maya Langhi, Hausen am Albis. Anmelden unter 044 760 12 77. www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: Podiumsgespräch zum Thema «Energiestrategie 2050» mit

08.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Falknerei Diethelm, Führung ca. 1½ Std., Teilnehmerzahl begrenzt, Wanderzeit ca. 2½ Std., Picknick. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 09.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, AeugstAffoltern. Spazieren 1½ Std. Billett nach Aeugst selber lösen. Leitung/ Anmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 18.00-19.00: «affoltern.bewegt»: «Fit in den Feierabend» Schnupperstunde vom GUT Gesundheits-

19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Affoltern bewegt Der Bezirkshauptort beteiligt sich am Bewegungsprojekt für Jung bis Alt. Die Auftaktveranstaltung findet dieses Wochenende, 6. und 7. Mai, im Moos, Affoltern, statt. Bis zum 13. Mai bietet sich dann eine grosse Auswahl diverser Angebote und Schnupperstunden. Programm: www.coopgemeindeduell.ch/zip/8910/

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Veranstaltungen

Freitag, 5. Mai 2017

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Auf «Mamma Mia!» folgt «Akte Chess» Der «VocalCord» inszeniert gemeinsam mit der Tambourengruppe Trümmlig ein neues Musical Sonntagmorgen 11 Uhr vor dem Jumba-Probelokal in Affoltern. Südamerikanisch-rhythmische Trommeln dringen durch die Wände, eine Frauenstimme ruft Anweisungen, dazwischen vielstimmige Lachsalven. Der «VocalCord» und «Trümmlig» sind mitten im Probeweekend. ................................................... von susanne crimi Eigentlich war für 2017 «nur» ein kleines Konzert vorgesehen, einzig die Mitwirkung der Tambourengruppe Trümlig war gesetzt. Angedacht waren Stücke, die unter dem Begriff «Around the World» erklingen sollten. Nachdem aber einige der einzuübenden Titel aus dem Musical «Chess» und somit aus der Feder der Abba-Komponisten Benny Andersson und Björn Ulvaeus stammen, kam der Wunsch innerhalb des «VocalCord» auf, doch wieder ein Musical einzustudieren. Zu Recht, wenn man das Vergnügen hat, den Protagonisten des «VocalCord» beim Proben zusehen zu dürfen.

Noch nicht auf der Bühne, aber mit viel Konzentration in der Rolle – der «VocalCord» probt. (Bild Susanne Crimi) Eigenproduktion und Bühnenbilder aus Aktenschränken Die beiden Regisseurinnen Georgina Bachmann und Carola Behrendts schrieben eine Story rund um die geplanten Musikstücke. Sie hat mit der ursprünglichen «Chess-Musical-Story» nichts gemeinsam, es wird ein amü-

santes Verwirrspiel um einen charmanten Polizeiposten in Meran mitsamt liebenswertem Personal und Agenten aus Bangkok, die technisch hochentwickelt ermitteln. Ein Krimi also, bei dem sich allerdings ein Ohrwurm an den anderen reiht. Wie bereits schon mehrfach bewundert, werden wieder aus möglichst einfachen

Elementen Bühnenbilder geschaffen – dieses Jahr sind es Aktenschränke und Stühle, die effektvoll in Szene gesetzt werden. Mit einfachsten Mitteln werden farbige Bilder zur Story erzeugt – schon die Jahre zuvor waren diese immer erstaunlich effektvoll; die diesjährigen Aufführungen werden bestimmt in nichts zurückstehen, eher wohl noch mehr begeistern! Neu dazu kommen wird eine kleine technische Spielerei; mitten in die Story werden Videoschaltungen erfolgen. Die musikalische Leitung des Musicals «Akte Chess – Schachmatt in Merano» teilen sich zwei erfahrene Musiker. Patrik Elsaid, neuer Chorleiter des «VocalCord» seit Sommer 2016 und Philipp Wyssling, Dirigent der Drummer Factory der Jumba und Leiter der Tambouren- und Perkussionsgruppe «Trümmlig». Beide haben auch viel Erfahrung mit verschiedenen Bandformationen und Live-Auftritten.

Der Säuliämter Broadway ist im Kasinosaal Zurück zum Probe-Wochenende im Jumba-Lokal. Georgina Bachmann und

Carola Behrends geben die Instruktionen an die Sänger weiter, es wird zum ersten Mal der Durchlauf der gesamten Aufführung ohne Pausen und Unterbrechungen durchgespielt. «VocalCord» Mitglieder sind bei Weitem nicht «nur» Sänger, nein, alle haben ein enormes schauspielerisches Talent. Faszinierend zu beobachten, wie sich die Mimik und Körperhaltung bei jeden verändert, sobald die magischen Worte «Action» gefallen sind, wie alle sofort in ihre Rollen schlüpfen, wie Texte und Bewegungen bereits sitzen. Wenn das letztjährige Musical «Mamma Mia» bereits die Erwartungen des Publikums weit übertroffen hat, so dürfte dies bei «Akte Chess – Schachmatt in Merano» sicher ebenfalls der Fall sein. Allerdings wird der «VocalCord» mit jeder Aufführung noch besser, noch professioneller. Da steigt die Spannung und die Neugierde – der «Säuliamter Broadway» befindet sich vom 12. bis zum 14. Mai im Kasinosaal. Aufführungen: Freitag, 12. Mai, 20 Uhr, Samstag, 13. Mai, 20 Uhr und Sonntag, 14. Mai, 17 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Zusammenbruch der Brasilianisch – energetisch – Ökosysteme verhindern sensibel - scharfzüngig Der Film «Tomorrow» zeigt Wege auf

Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern «Crossover» Brasilien – Schweiz

Das Filmteam auf dem Weg zum nächsten Beispiel. (Bild zvg.)

Solarbonstetten zeigt den Film «Tomorrow – Morgen» am Freitagabend, 12. Mai, im Gemeindesaal Bonstetten. Wissenschaftler erwarten in einer Studie bis 2100 einen abrupten und globalen Zusammenbruch der Ökosysteme. Im preisgekrönten Film «Tomorrow – Morgen» wollen sich Mélanie Laurent und Cyril Dion nicht mit den düsteren Prognosen zu unserer Zukunft zufrieden geben. Ihr Film über alternative Wege ist am nächsten Freitag, 12. Mai, im Gemeindesaal Bonstetten in der deutschen Fassung zu sehen. Für den Dokumentarfilm reist das Filmteam in zehn Länder, spricht mit Experten und besucht Projekte und Initiativen, die Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft aufzeigen und vorstellbar machen. Der Film tut dies mit angenehmer Leichtigkeit und bewahrt stets eine humorvolle selbstkritische Haltung. Der Film wurde mit dem César 2016 «Bester Dokumentarfilm» ausgezeichnet. Er reiht Beispiel an Beispiel für umweltbewusste, zukunftsträchtige Lösungen. Das geht von Natur, Landwirtschaft, Ernährung über Energieproduktion, Energiesparmassnahmen und Energieeffizienz – etwa 100-prozentiges Abfallrecycling in San Francisco oder Entlastung des Strassenverkehrs durch Veloförderung in Kopenhagen – bis hin zu neuen We-

gen in der Bildung oder Einführung einer lokalen Währung.

Animieren statt belehren Man staunt und ist begeistert, welche Alternativen nicht nur angedacht, sondern bereits im Kleinen realisiert wurden. Und das ist nur eine der Stärken dieses in mehrfacher Hinsicht erhellenden Dokumentarfilms. Er belehrt nicht, sondern informiert und animiert mitzumachen. «Am Ende des Films spürt man Hoffnung – aber vor allem bekommt man Lust, ein Teil des Ganzen zu sein» (Frederika Stahl, Musikerin) «Tomorrow» ist ein Muss für Schüler (ab 12 Jahren), Eltern, Lehrer und alle, denen es nicht egal ist, was mit unserer Erde geschieht und die Verantwortung für ihre Enkelkinder und kommende Generationen empfinden. Der Film gibt Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann. Wer ihn am 3. Mai im Kino Foyer Lux verpasst hat, kann dies am nächsten Freitag im Gemeindesaal Bonstetten um 19.30 Uhr nachholen. Der Eintritt ist frei. (pd.) «Tomorrow – Morgen» in deutscher Fassung (Aussagen von Experten in Originalsprache mit deutschen Untertiteln) am Freitag 12. Mai, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

Jovino Santos Neto (Kompositionen, Klavier, Flöte, Schlagzeug, Elektronik), Matthias Mueller (Kompositionen, Klarinette) und Daniel Pezzotti (Cello) bringen zeitgenössische brasilianische Kammermusik in den «LaMarotte»Keller. Dieses Trio verschmelzt mit Bravour die schönsten Eigenschaften von Klassik, Jazz und brasilianischer Volksmusik. Jovino Santos ist Professor für Musik am Cornish College of Arts in Seattle. Als weltweiter Performer und Dozent erhielt er zahlreiche Aufträge und Auszeichnungen für seine Arbeit. Matthias Mueller ist als Solist mit namhaften Orchestern aufgetreten. Daniel Pezzotti ist einer der kreativsten Cellisten Europas. Er ist Mitglied des Zürcher Opernorchesters. Morgen Samstag, 6. Mai, Bar und Abendkasse

Sprecherin Vera Bauer, auch im Knonauer Amt keine Unbekannte mehr, und der Musiker Christoph Greuter lassen deftige Predigten des barocken Hofpredigers Abrahma a Sancta Clara wieder aufleben. (Bild zvg.) rung Knonauer Amt). Als Moderator wirkt Bernhard Schneider.

ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20 Franken.

Mittwoch, 10. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15, mit KulturLegi

Energiestrategie 2050 – ein hochaktuelles «Podium» Die Energiestrategie 2050 führt zu ungewohnten Fronten: Der Gewerbeverband will die Chancen des neuen Energiegesetzes nutzen. So erhält die SVP beim Referendum weder vom Gewerbe noch vom Bauernverband Unterstützung. Doch was bedeutet diese Vorlage, über die am 21. Mai 2017 abgestimmt wird, konkret für Bevölkerung und Wirtschaft? In dieser Gesprächsrunde stehen nicht die Abstimmung im Vordergrund, sondern die konkreten Auswirkungen des Gesetzes auf das Knonauer Amt. Ermöglicht es beispielsweise die Nutzung der A4 als Solarkraftwerk? Über Chancen und Risiken für die Wirtschaft diskutieren Nationalrat Hans Ulrich Bigler, (Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes), Hans Ruedi Schweizer (Präsident und Unternehmensleiter der Ernst Schweizer AG Metallbau Hedingen), Nationalrat Beat Jans (Präsident der Schweizerischen Energie-Stiftung) und Stefan Gyseler (Gemeindepräsident Hausen a. A. und Präsident der Standortförde-

12 Franken. Essen ab 19 Uhr (Reservieren erwünscht) Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat 15 Franken.

«Jazz am Donnerstag» Jürg Morgenthaler, so vielseitiger wie begehrter Saxofonist und Klarinettist, spielt in vielen bekannten Orchestern in der Schweiz und Übersee. Alessandro d’Episcopo, klassisch ausgebildeter Pianist, setzt sich in seiner musikalischen Offenheit intensiv mit vielen Stilrichtungen auseinander. Beide sind hervorragende Solisten und sensible Begleiter zugleich. Zu hören sind Standards, Swing und mehr. Donnerstag, 11. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Heute Hui – morgen Pfui» Deftig barocke Lebenspredigten von Abraham a Sancta Clara, mit Vera Bauer (Sprecherin) und Christoph Greuter (Zupfinstrumente). Er war «der» katholische Hofprediger Wiens zur Barockzeit: Abraham a Santa Clara (1644-1709). Auf ihn hör-

ten die Habsburger Herrscher ebenso wie das gemeine Volk. Scharfzüngig und voll derbem Witz nahm er die Freuden, Schwächen und Eitelkeiten der Menschen aufs Korn und entwarf in seinen Werken ein farbiges Panorama barocker Lebenswelt. Mit Sprachphantasie, dem Wechsel von Prosa und Reim, den Zoten und Scherzen, den Übertreibungen und Lügengeschichten lockte Abraham a Sancta Clara seine Zuhörer in die Predigten und malte ein grelles Bild vom lebenshungrigen Treiben seiner Zeitgenossen: Essen und Trinken, Schurkereien, Liebesqualen, Ehegezänk, Krankheit und Tod sind Themen seiner drastischen Texte. Mit Einfühlung, Witz und Spielfreude präsentieren die Sprecherin Vera Bauer und der Multi-Instrumentalist Christoph Greuter einen Reigen dieser literarischen Fundstücke. Durch die intensiv vorgetragenen Texte, aufgelockert mit Musik auf historischen und modernen Zupfinstrumenten, entsteht ein bewegtes Panorama einer vergangenen Zeit – besinnlich und fesselnd zugleich. Freitag, 12. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20 Franken. Reservationen für alle Anlässe über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


Sport

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«Faszinierend, wie sich Junge in dieser Sportart entwickeln» Andreas Leidenix ist OK-Präsident des kantonalen Gerätewettkampfs in Bonstetten Weil ihm der Sport und insbesondere der Nachwuchs am Herzen liegt, hat der ehemalige Mettmenstetter Kunsturner Andreas Leidenix das OK-Präsidium für den kantonalen Gerätewettkampf vom 13. und 14. Mai in Bonstetten übernommen.

Leistungsniveau in den letzten Jahren markant gestiegen ist. Für die Wettkämpfe in Bonstetten sind auch Turnerinnen aus Bonstetten, Hausen, Obfelden und – natürlich – aus Mettmenstetten gemeldet. Dort zählt die Geräteriege 40 Mädchen und rund ein Dutzend Knaben, die von zwölf Leiterinnen und Leitern betreut werden.

................................................... von werner schneiter

Sinnvolle Freizeitgestaltung

Er zählt zu den grössten Sportanlässen im Säuliamt: Zum kantonalen Gerätewettkampf, der in der Bonstetter Schachenhalle über die Bühne geht, haben sich rund 1600 Geräteturnerinnen aus dem ganzen Kanton Zürich angemeldet. «Vor rund 25 Jahren haben wir in Mettmenstetten einen Anlass für Kunstturner organisiert, aber noch nie einen solch grossen wie den bevorstehenden», sagt Andreas Leidenix. Das ist für den Turnverein Mettmenstetten eine grosse Herausforderung. Dass er diesen Anlass übernommen hat, fusst auf einer Art «Provokation» des Zürcher Turnverbandes (ZTV). Bereits vor einigen Jahren fehlte ein Organisator für einen Wettkampf, worauf Vertreter des ZTV fragten: «Warum habt ihr im Säuliamt noch nie einen solchen Anlass durchgeführt?» So nahmen die Mettmenstetter das Projekt in Angriff, nachdem die volle Unterstützung von Männer- und Geräteriege vorlag.

Seine Liebe zum Sport und die Nachwuchsförderung im Geräteturnen waren Antrieb für Andreas Leidenix, die Hauptverantwortung für den Grossanlass zu übernehmen. Ihn, den ehemaligen Kunstturner faszinieren beim Turnen Bewegung und Übungsteile, die nur wenige beherrschen. «Es ist faszinierend, wie sich junge Leute in dieser Sportart entwickeln. Mit Spass und Leidenschaft, die Triebfedern für ein noch intensiveres Training und für die Übernahme von Verantwortung sind, wachsen Persönlichkeiten heran», hält Andreas Leidenix fest. Er schiebt eine Feststellung nach, die auch für andere Sportarten gilt: «Junge haben hier eine sinnvolle Freizeitgestaltung und lernen dabei auch, nach Misserfolgen, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sich alle – von den Jüngsten bis zu den Ältesten – in Training und Wettkampf gegenseitig unterstützen und motivieren.»

Das OK-Präsidium des kantonalen Gerätewettkampfs übernommen, weil ihm der Nachwuchs am Herzen liegt: Andreas Leidenix, ehemaliger Kunstturner aus Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter) 300 Helferinnen und Helfer Am 13. und 14. Mai sind in Bonstetten nun 300 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie haben Respekt vor dieser Aufgabe, und vieles hängt auch von den Ressortleitern ab. Nach der Einschätzung von Andreas Leidenix laufen die Vorbereitungen gut. «Wir können auf Leute zählen, die aus ihren Berufen das nötige Know-how mitbrin-

gen. Wir sind dankbar für diese professionelle Unterstützung», sagt der OK-Präsident. Zu den Wettkämpfen werden rund 1600 Geräteturnerinnen erwartet, die sich an vier Geräten messen werden. Im Unterschied zu den Kunstturnerinnen kommt hier der Schwebebalken nicht zum Einsatz. Geräteturnen ist im Gegensatz zum Kunstturnen mehr Breiten- als Spitzensport, wobei das

«Es ist noch viel Potenzial vorhanden»

Marathonläufer schnell eingeholt

Saisonende des Teams U15 des HSV

Adrian Brennwald gewinnt in Innsbruck Am vergangenen Samstag ist Adrian Brennwald am Innsbruck Alpine Trailrun Festival in Österreich auf der 65 KilometerStrecke gestartet. Er gewann den Ultramarathon mit neun Minuten Vorsprung.

Nach verhaltenem Saisonstart fand das Team U15 des Handball-Sportvereins Säuliamt gegen Saisonende zu einer vielversprechenden Form. (Bild zvg.) Am 30. April ging die Saison der U15 in Horgen zu Ende. Trotz guter Ansätze konnte das Spiel gegen die altersmässig und physisch überlegenen Gegner nicht gewonnen werden. Es endete mit 20:36. Das junge Team, wird seit einem Jahr vom Trainerduo Schudel/Deiss trainiert: «Technisch und spielerisch hat das Team grosse Fortschritte gemacht. Es kann seine Stärken in den Meisterschaftsspielen aber noch nicht immer abrufen.» In der Anfangsphase der einzelnen Spiele trat die Mannschaft immer sehr souverän und konsequent auf, um dann im weiteren Spielverlauf erheblich nachzulassen. Oft fehlte im Angriff der absolute Tordrang, der die gegnerische Abwehr permanent unter Druck setzt. In der Abwehr agieren die Säuliämtler noch zu zaghaft und scheuen sich davor, die gegnerischen Attacken mit vollem Körpereinsatz und letzter Konsequenz zu stoppen.

In der Vorrunde landete die U15 nach acht Spielen auf dem vierten Platz, mit zwei Siegen und einem Remis in ihrer Gruppe. In der Rückrunde steigerte sich die Mannschaft und erzielte vier Siege in neun Spielen, womit die Mannschaft schliesslich Gruppenzweiter wurde. Das Kader für die nächste Saison steht zu einem grossen Teil. Besonders erfreulich ist, dass einige neue Spieler zum HSV gestossen sind. Bereits laufen die Vorbereitungen des nun rund zwanzigköpfigen Teams für die nächste Spielzeit auf Hochtouren, wobei sich die konditionellen und technischen Trainingsinhalte überschneiden. Das Trainerteam ist überzeugt, dass sie mit diesem hoch motivierten Team, das sich voll einsetzt und weiterkommen will, auf dem richtigen Weg sind und dabei bereit, für die Herausforderungen in der Saison 2017/2018 sein werden. (pd.)

Am Innsbruck Alpine Trailrun Festival waren verschiedene Strecken zwischen 85 und 15 Kilometern angeboten. Adrian Brennwald entschied sich für die Strecke über 65 Kilometer – mit 2100 Höhenmetern –, rund um die Stadt Innsbruck. Der höchste Punkt des Rennens lag nur gut 1000 Meter über Meer. Dadurch sollte es möglich sein, nicht bis in tief verschneite Lagen Höhenlagen zu geraten. «Das Rennen ging schlussendlich aber über 69 Kilometer mit 2200 Höhenmetern, da es an Schattenhängen aufgrund der Schneemassen zu Streckenänderungen kam», erzählt Adrian Brennwald. Um 2.30 Uhr morgens machte sich Adrian Brennwald am Rennmorgen

mit dem Auto auf den Weg nach Innsbruck, damit er rechtzeitig für den Start um 8 Uhr da war. Nach dem Start setzte er sich sofort in einer kleinen Spitzengruppe fest, welche er bereits beim zweiten Aufstieg entscheidend distanzieren konnte. Anschliessend musste er 4,5 Stunden alleine vorauslaufen und das Tempo bestimmen. «Zum Glück konnte ich jedoch bald die ersten Läufer von der MarathonStrecke einholen, was das Ganze etwas abwechslungsreicher machte», kommentierte Adrian Brennwald. Für die Strecke über 69 Kilometer benötigte er schlussendlich 5:47 Stunden. Damit hatte er einen Vorsprung von neun Minuten auf den Zweitplatzierten und gewann so das Gesamtklassement. Adrian Brennwald musste, um zu gewinnen, alle Kräfte mobilisieren: «Es war ein sehr hartes und schnelles Rennen, da es relativ wenig Höhenmeter, auf die 69 km hatte. Dadurch musste man alle Aufstiege rennen. Ich habe lieber zwischendurch steile Aufstiege, welche man zügig gehen kann.» (sals)

Aus der Spitzengruppe setzte sich Adrian Brennwald (rechts) früh ab. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 5. Mai 2017

FCWB reist ins Tessin

Direkten Wiederaufstieg geschafft

Gegner ist das abstiegsbedrohte Locarno

Mixedvolleyball Ramasuri des Bsco erfolgreich

Die Dosch-Elf tritt am Sonntag um 14.30 Uhr in Locarno gegen den Tabellenletzten an. Mit einem Sieg blieben die Ämtler im Rennen um die Aufstiegsspiele dabei. Noch vier Partien verbleiben in der regulären Meisterschaft und für beide Auswärtsspiele stehen Reisen durch den Gotthard an. Am kommenden Sonntag gegen Schlusslicht Locarno und in zwei Wochen dann gegen Mendrisio. Aufgrund der Tabellensituation geht der FC Wettswil-Bonstetten am Sonntag als klarer Favorit in die Partie, liegen die Locarnesi doch mit nur 14 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Aber bereits vor Wochenfrist sprach die Ausgangslage für die Rot-Schwarzen und dennoch gingen die drei Punkte an den Gast aus dem Zürcher Seefeld.

Locarno kaum noch zu retten Je nachdem, wie die Spiele am Samstag ausgehen, könnte Locarno bereits vor dem Spiel praktisch als Absteiger feststehen, dann nämlich, wenn die direkten Konkurrenten Balzers, Seefeld und Seuzach voll punkten. Vor heimischem Publikum wollen sich die Tessiner aber auf jeden Fall von ihrer besten Seite zeigen und die vielleicht letzte Chance noch wahren. In der Vorrunde im Moos konnten sie immerhin einen Punkt entführen, als man sich torlos trennte. Die Negativserie hält nun schon seit letztem

November an – zehn Spiele ohne Punktgewinn brachten den Traditionsclub in die Bredouille. Einzig im Cup gewann man gegen Muri, das Schlusslicht der Gruppe 2, und steht in der ersten Hauptrunde.

Reaktion der Ämtler gefordert Wollen die Akteure um Trainer Dosch ernsthaft noch die Aufstiegsspiele erreichen, ist eine Reaktion auf die Schlappe gegen Seefeld gefordert. Da die direkten Konkurrenten zuletzt auch nicht überzeugen konnten, liegt ein Vorstoss in die Top-Ränge nach wie vor drin. Dafür muss der FCWB aber wieder zum effizienten Offensivspiel finden, das ihm die tolle Siegesserie im Frühjahr ermöglicht hat. Kombiniert mit der gut stehenden Verteidigung um Captain Studer und dem starken Rückhalt Thaler, wird der «Dreier» angestrebt. Die Partie wird am Sonntag im Stadio Communale Lido in Locarno, um 14.30 Uhr, angepfiffen. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele: Fr. 5.5., 21 Uhr: Sen. 40+ - Bassersdorf; Sa. 6.5., 10 Uhr: Jun. Ee – Avellino Zurigo, Jun. Ea – Richterswil; 11.15 Uhr: Uitikon – Jun. Ec; 11.30 Uhr: Jun. Dd – Uitikon, Jun. Dc – Wädenswil; 13 Uhr: Urdorf – Jun. Db; 13.30 Uhr: Jun. Cb – United Zürich; 14 Uhr: Oberrieden – Jun. Ed, Veltheim – Jun. Da; 14.30 Uhr: Red Star – Jun. Eb; 15.30 Uhr: Jun. Ca (CCJL) – Seefeld/Witikon; 16 Uhr: Srbija – Sen. 30+; 17.15 Uhr: Jun. B1 – Dietikon; So. 7.5., 10.15 Uhr: FCWB 2 – Altstetten 1; 11.30 Uhr Einsiedeln 3 – FCWB 3; 12.30 Uhr: Jun. B2 – Uitikon/Croatia; 13 Uhr: Schwamendingen – Jun. A (CCJL)

Das Mixedvolleyball-Team Ramasuri des BSC Obfelden freut sich über den Wiederaufstieg. (Bild zvg.) Die beiden Mixedvolleyballteams des BSC Obfelden spielten in derselben Gruppe B2 der Zürcher Mixedmeisterschaft. Beide Teams mussten auf diese Saison hin ein paar Abgänge und Absenzen verkraften. Dementsprechend durchliefen beide Teams zu Beginn der Saison eine Findungsphase, in der zwar erste Punkte gesammelt werden konnten, in der aber das Zusammenspiel noch nicht optimal funktionierte. Die Bsco Ramasuris kamen aber im Laufe der Saison immer besser in anzeige

Jeff Bigonsan Le (links) ist mit zehn Toren WBs treffsicherster Schütze. (Bild Kaspar Köchli)

Drei Leadertrikots von RRC-Amt Fahrern Am letzten Sonntag konnte der RRC-Amt-Nachwuchs an den erfolgreichen Saisonstart bei den Strassenfahrern anknüpfen. Das Rennen rund um Uzwil, ist eine der schwersten Strecken, die es für die Nachwuchsfahrer gibt. Ein happiger Bergpreis und eine Zielgerade, die es in sich haben: 500 Meter konstant bergauf. Elia Felsberger kam mit der schwierigen Strecke sehr gut zurecht und wurde dritter der Kategorie U13. Er übernahm mit diesem Rang das Leadertrikot des schweizerischen Schülercups von Francesco Caruso. Dieser war der Pechvogel des Tages. Nach einer beherzten Aufholjagd, fuhr er zu schnell in einen Kreisel und stürzte. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er trotz Blessuren an den Beinen

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die zweite Runde in Angriff nahm und das Rennen beendete. Cedric Graf erreichte das Ziel als guter Neunter. Jana Felsberger wurde bei der Kategorie U15 als bestes Mädchen 15. Sie konnte sich ebenfalls ins Leadertrikot einkleiden. Die Biker starteten in Schwändi zur EKZ-Cup-Serie ebenfalls erfolgreich in die Saison. Sämtliche 14 Nachwuchsfahrer des RRC-Amt kamen mit der Strecke sehr gut zurecht und fuhren tolle Rennen. Die stärkste RRCAmt-Gruppe stellten die Pfüderis (U7) Mädchen. Da standen gleich alle drei Mädchen vom RRC-Amt auf dem Podest. Das Leadertrikot konnte sich Lina Huber überstreifen. Zweite wurde Sara Käppeli vor Aline Graf. Shana Huber fuhr bei den Soft (U9) Mädchen den tollen zweiten Rang heraus. Resultate unter www.rrc-amt.ch.

Schwung und blieben in der Rückrunde ungeschlagen. Mit sieben Punkten Vorsprung belegen sie am Saisonende den ersten Platz und steigen somit wieder in die zweithöchste Stärkeklasse auf.

Tornados schaffen Ligaerhalt Bei den Bsco Tornados schlich sich immer wieder mal ein kleiner Hänger ein, sodass Spiele knapp verloren gingen. Trotzdem blieb die Freude am Spiel stets erhalten und dank einigen

wichtigen Siegen zum Saisonende konnte der Ligaerhalt knapp gesichert werden und das Team freut sich, auch nächste Saison wieder im B spielen zu können. Für die kommende Saison suchen die zwei Teams noch Verstärkung. Sobald der letzte Schnee weggeräumt ist, starten die Spieler des BSC Obfelden in die Beachvolleyballsaison. Gespielt wird jeweils am Dienstagund Donnerstagabend im Zendenfrei. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. (pd.)


Veranstaltungen

Schreibwerkstatt 5 Tage Gandria

Poesie und Energie

Entspannen Zeit haben für die Poesie der Sprache mit anregenden Impulsen fürs eigene Schreiben Dienstag, 6. Juni, 17 Uhr bis Samstag, 10. Juni, 12 Uhr Auskunft und Anmeldung Trudy Furrer-Estermann Telefon 044 767 12 80 oder 079 789 07 85 www.trudyfurrer.ch trudy.furrer@bluemail.ch

Sa, 6. Mai 2017, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

REAL TIME «Folk from Scotland« Sonntag, 7. Mai, 19.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Leon, 14. April. (Bilder Irene Magnin)

Alessio, 22. April.

Lionel Luke, 23. April.

Freitag, 5. Mai 2017

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Obfelder Wernis treffen Emmentaler Werner W erner – der Name taucht in keiner Babynamen-Statistik mehr auf. Die Wernis aus Obfelden, allesamt in den 40er- und 50er-Jahren geboren, haben sich 1966 als Mitglieder des Turnvereins zu einem Werni-Club formiert – zehn der ursprünglich 14 Gleichnamigen treffen sich einmal im Jahr zum WerniTag: am 19. April, dem Namenstag. Alle fünf Jahre gings bislang auf eine viertägige Städtereise, seit 2015 aber jedes Jahr auch ins Emmental. Denn dort existiert seit 1976 ein WernerVerein, der in den Gründerjahren um die 80 Mitglieder zählte. Von dessen Existenz erfuhren die Obfelder Wernis durch einen ausführlichen Artikel im Tages-Anzeiger im Jahr 2014. Seither besuchen sie die dortige GV – und tauchen dabei im stattlichen Gasthof Kreuz in Schüpbach (das zur Gemeinde Signau gehört) in eine andere Welt ein. Unweigerlich erinnert man sich in dem von Jodler- und Schwingerfotos und anderen Vereinsutensilien ausgestatteten Saal an Gotthelf. Die Emmentaler Werner sind gestandene Männer, fast alle im Pensionsalter, aber allesamt «gmüetlichi Sieche»,

Die Obfelder Wernis mit dem Emmentaler Vereinspräsidenten Werner Steiner (Mitte). Neben ihm: der glückliche Holzgefäss-Gewinner Werni Frei. (Bild Werner Kiener) die auch in diesem Jahr keine weltbewegenden Traktanden behandeln mussten. «Wer der Rechnung zustimmen kann, soll ein Zeichen geben», forderte Präsident Werner Steiner auf. Weil auch bei diesem Geschäft Einstimmigkeit herrschte, verkündete er

nach weniger als einer halben Stunde das Ende der GV – und kündigte das traditionelle Essen an: Erbsmus mit Gnagi und feinem Zopf. Zwischendurch gabs zwei Gänge Zahlenlotto, wo der Hauptpreis – ein schön verziertes Holzgefäss – in einem Fall auch

nach Obfelden geht. Werni Frei ist der glückliche Gewinner. Diesen Preis darf ein Werner oder ein Werni übrigens nur einmal nach Hause nehmen. Und dazu natürlich die Gewissheit, einen gemütlichen, mit Volksmusik umrahmten Abend erlebt zu haben. (-ter.)

herkömmliches

Steueramt einst und jetzt Mia Clara, 25. April.

Frederik, 28. April. anzeige

wetter

In Hausen muss laut kürzlich im «Anzeiger» publiziertem Gemeinderats-Verhandlungsbericht eine Stelle beim Steueramt neu besetzt werden. In diesem Zusammenhang ist mir durch den Kopf gegangen, wie man das Steueramt dort während meiner Lehrzeit vor 60 Jahren führte. Für jedes Steuerjahr wurde ein grosses, unhandliches Register angelegt, in dem alle am Neujahr in der Gemeinde wohnhaften Pflichtigen mittels Adressplatte erfasst wurden. Jede Doppelseite bot Platz für 15 Personen. Als nächstes liess man das Buch bei den netten Fräuleins in der Papeterie Bosch in Affoltern binden. Mit den gleichen Platten wurden auch die leeren Steuerrechnungen beschriftet. Aufgrund der Steuererklärungen oder im Zwischenjahr als Übertrag vom Vorjahr wurden gleichzeitig im Register und auf dem Steuerzettel die Einkommens- und Vermögenszahlen durch zwei einander gegenübersitzende Personen eingetragen. Der Staats-

steuer-Tarif für Einkommen und Vermögen konnte von einer Tabelle abgelesen werden. Der sich daraus ergebende Betrag wurde auf einer Rechenmaschine mit dem Gemeindesteuersatz multipliziert. Je nach Fall waren noch die reformierte Kirchen-, die Personal- und die Feuerwehrsteuer zu ergänzen und die Verrechnungssteuer abzuziehen. Der Versandtermin der Steuerrechnungen wurde mit einem Datumstempel vermerkt, bevor diese zusammen mit drei Einzahlungsscheinen von Hand verpackt und dann der Post übergeben wurden. Ein Grossteil der Pflichtigen bezahlte die Steuern früher bar am Schalter. «Ich möcht na gärn d’Stüüre zahle» war jeweils ein nicht ganz ernst zu nehmender Spruch der Leute. Über die Eingänge in der Kasse oder auf dem Postcheckkonto wurden halbmonatlich ein Bordereau erstellt und die Zahlungen im Register beim entsprechenden Pflichtigen vorgemerkt. Für

Mahnungen gab es Formulare, die von Hand mit Name und Adresse des Pflichtigen und dem offenen Betrag ergänzt wurden. Nach zwei Jahren wurde das Register jeweils abgeschlossen. Weil dann der Totalbetrag der Zahlungen in Register und Buchhaltung meist eine Differenz aufwies, mussten nochmals alle Zahlungseinträge der beiden Jahre abgehakt werden. Und wie läuft das Ganze jetzt ab? Das muss eigentlich gar nicht im Detail erläutert werden. Denn jedermann ist ja «Kunde» beim Steueramt und kann selber feststellen, wie rationell die Arbeitsgänge dank der Informatik heute abgewickelt werden. Nur eines hat sich nicht verändert: Man wird weiterhin zur Kasse gebeten, auch wenn die Zahlung heute in den meisten Fällen bargeldlos und nicht mehr mit Nötli und Münz über den Tresen bei der Gemeindekasse erfolgt. Erich Rüfenacht

Rausch Das Wort Rausch ist lautmalerischen Ursprungs. Es erinnert an das Rauschen und die unbändige Lebendigkeit eines Flusses, der in seiner Überschwänglichkeit auch über die Ufer treten kann. Leider haben Alkoholexzesse und Drogenmissbrauch den lebensfrohen Ausdruck Rausch in Verruf gebracht. Dabei ist weitgehend vergessen gegangen, dass berauschende Erfahrungen und ekstatische Momente zum Leben gehören. Ganz ohne künstliche Aufheiterer. Man denke an die Erfahrung des Verliebtseins, an Musik, die einem abheben lässt, an ein kühles Bad in heissen Sommertagen oder an eine beschwingte Tiefschneefahrt. Sie können ganz unterschiedlich sein, die Momente intensiven Erlebens, die Farbe in den Alltag bringen. Zu wünschen bleibt ein berauschendes Leben, das mit möglichst wenig Ersatzstoffen und Ersatzhandlungen auskommt. – Auch die Geschichte der Christenheit begann übrigens mit einem ekstatischen Erlebnis, das einem Weinrausch verblüffend ähnlich sah. (ubo)

zwischen-ruf

Frühling am Türlersee

bauernregel «Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.»

Ein Pärchen fragt uns: «Sollen wir rechts gehen oder links?» «Es ist ein Rundgang. Wenn Ihr hier rechts abbiegt, kreuzen wir uns in der Mitte. Seid Ihr Holländer?» «Ja.» «Schön hier, gell?» «Jaaa!» Der See wellt sich zufrieden. Ruderboot und Surfbrett sind im Einsatz. Bäume pressen wie wild Blüten aus den Knospen und baden ihre Zweige im Wasser. Vögel pfeifen, zwitschern und tschilpen. Enten und Frösche quaken. Alles kommuniziert. Wir auch, auf einem Bänkli gegenüber eines Stegs. Meine Begleiterin erzählt von jenem Sommer, in dem sie jede Woche mit einer Frauengruppe von Aeugst aus um den See gelaufen ist, abschliessend mit einem erfrischenden Schwumm. Ein etwa vierjähriges Mädchen läuft alleine auf den Steg. Um Himmels Willen, wo ist die Mutter? Da – jetzt kommt ein junger Mann dazu. Väter haben weniger Angst. Zwei Kinder auf kleinen Velos fahren

Idylle am Türlersee. (Bild zvg.) vorbei, das Mami joggt nebenher. Ein beleibtes Paar. Sie will auf den Steg, sagt: «Heb mi.» Er: «Dänn gheiet mir beide ine.» Nun kommt ein älterer Mann mit junger, stark geschminkter Frau auf hohen Absätzen. «O je», sag ich nur. «Du, das ist vielleicht seine Schwester», meint meine Begleiterin. Wir gehen weiter. Keine Ausländer, komisch. Vielleicht später an den Picknickplätzen. Ein Mann wirft kleinen Ball. «Hündli»

holt ihn, legt ihn seinem Herrchen vor die Füsse. Der Mann muss sich nicht danach bücken, hat eine lange Greifzange. Jetzt sind wir fast am Ende der Runde. Ein Vater vor seinem Wohnwagen: «Lisa, wotsch es Würschtli?» Ausklang auf der Terrasse des Restaurants Erpel. Meine Begleiterin holt zu meiner Überraschung Jasskarten aus ihrem Beutel. «Jetzt noch einen Sidibarani.» Wow, schön ist’s am Türlersee. Ute Ruf


Veranstaltungen

Jubiläums-Ausstellung 7. Mai bis 18. Juni 2017 mit attrakiven Preisen

Charlotte Liedtke Bilder

Nadette Bamert Kissling Steinskulpturen – Bronzeobjekte Vernissage: Begrüssung:

Sonntag, 7. Mai 14–17 Uhr Christine Egerszegi a. Ständerätin 15 Uhr Apéros jeden Sonntag 13–17 Uhr Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

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Stimmzettel für die Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 Antwort

Wollen Sie das Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016 annehmen?

Überparteiliches Komitee gegen das Energiegesetz, Postfach, 3001 Bern Danke für Ihre Spende für dieses Inserat: PC 31-604614-3

NEIN www.energiegesetz-nein.ch

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