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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 34 I 175. Jahrgang I Dienstag, 4. Mai 2021

Renovierte Wache

Am Samstag hat Schutz & Rettung den Rettungsdienst in Affoltern übernommen. > Seite 3

400 Kolumnen

Unter dem Titel «Meine zweite Schreibseele» hat Erich Rüfenacht ein Buch herausgegeben. > Seite 5

Jeden Tag ein Kurs

Thema «Bewegung und Gesundheit»: Die Jugendarbeit Affoltern empfing zur Projektwoche. > Seite 5

Paradies für alle Sinne Maiverkauf Serie «Gärten»: Susi Fischli kultiviert ein Feuerwerk an Farben, Strukturen und Düften. > Seite 6

Viele Zimmer blieben leer

Ämtler Freestyler in Swiss-Ski-Kader

Das Alters- und Pflegeheim «Seewadel» verfehlt sein Budgetziel um 1,1 Millionen Franken Für das Betriebsjahr 2020 hatte das Haus zum Seewadel mit einem Gewinn von 53 200 Franken gerechnet. Stattdessen wurde ein Verlust von 1 124 784 Franken erwirtschaftet. Die Stadt Affoltern nimmt Stellung.

Franken gerechnet. Letztlich belief sich das Minus auf 358 797 Franken, was Einsparungen von rund 80 000 Franken entspricht. Zur erhöhten Nachfrage im Spitex-Bereich schreibt Stefan Trottmann: «Covid-19 hat den politischen Willen ‹ambulant vor stationär› beschleunigt. Leider jedoch in derart schnellem Tempo, dass die Institutionen im stationären Bereich ihre Strukturen nicht gleich schnell anpassen konnten.» Die Stadt Affoltern rechnet damit, dass die Spitex Seewadel nach ihrem dritten Betriebsjahr eine vollständige Kostendeckung erreicht. Diesbezüglich sei man auf Kurs: «Für das laufende Jahr wurde ein Minus von 247 000 Franken budgetiert. Wir sind zuversichtlich, dass wir das Budget einhalten oder sogar etwas besser als budgetiert abschliessen können, sofern uns keine weiteren unbeeinflussbaren Faktoren reinspielen.»

von livia häberling Am vergangenen Mittwoch präsentierte die Stadt ihre Jahresrechnung 2020. Ursprünglich hatte man mit einem Ertragsüberschuss von 90 000 Franken gerechnet, schlussendlich landeten rund 1,4 Millionen Franken mehr in der Kasse – insbesondere die Steuererträge seien deutlich höher ausgefallen als budgetiert, heisst es in der Medienmitteilung. Diese zusätzlichen Einnahmen bescherten der Stadt einen Ertragsüberschuss von 1,5 Millionen Franken. Weniger erfreulich zeigen sich die Zahlen des Hauses zum Seewadel: Kalkuliert hat man ursprünglich mit einem Gewinn von 53 200 Franken. Stattdessen klaffte am Jahresende ein Loch von 1,1 Millionen Franken in der Kasse. Verantwortlich für die beträchtliche Differenz seien Mehrkosten und Mindererträge in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, erklärt die Stadt auf Anfrage. Zusätzliche Auslagen seien beispielsweise für medizinisches Verbrauchsmaterial entstanden, so Stadtschreiber Stefan Trottmann. Zum einen hätten Schutzausrüstungen, Desinfektionsmittel oder Testmaterial eingekauft werden müssen. Zugleich seien für die Betreuung des Besuchszelts oder für die Eingangskontrollen auch personelle Mehrkosten entstanden.

Auf allen Abteilungen gibt es freie Pflegeplätze Parallel zu den höheren Ausgaben fehlten andernorts die Einnahmen. So zum Beispiel im Café Seewadel: Dieses war nahezu das ganze Jahr geschlossen, des-

Der Schweizer Skiverband hat die Kaderselektionen Ski Freestyle für die nächste Saison 2021/22 vorgenommen. Das Schweizer Freeski-Team startet mit 20 Kaderathletinnen und -athleten in die neue Saison, darunter Luca Schuler aus Ebertswil. Er ist weiterhin Mitglied des Challenger-Teams, das ist die dritthöchste Stufe nach Nationalmannschaft und A-Kader. Mit den gleichen neun Athletinnen und Athleten nimmt das Aerials-Team mit der Sommer-Trainingsbasis im Jumpin, Mettmenstetten, die neue Saison in Angriff. Neben Pirmin Werner und Noé Roth gehören neu auch Carol Bouvard und Nicolas Gygax (beide Vorsaison B-Kader) dem höchsten Swiss-SkiKader an. (red.) ANZEIGEN

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Das Provisorium wird teurer Im Provisorium auf dem Giessenareal sind zurzeit 20 Zimmer frei. (Bild lhä) halb sind die Erträge eingebrochen. Fast 200 000 Franken fehlten in der Kasse. Am meisten ins Gewicht fiel jedoch die Unterbelegung. Im Haus – und neu auch im Provisorium – stehen 80 Pflegebetten zur Verfügung, wegen der Pandemie ist die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im Verlauf des Jahres 2020 allerdings stetig gesunken. Verstärkt habe sich die Problematik im Hinblick auf den Umzug ins Provisorium, sagt Stefan Trottmann: «Es hat sich gezeigt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nicht von ihrem Zuhause ins ‹Seewadel› ziehen mochten, um kurz darauf noch einmal, nämlich ins Provisorium, zu zügeln.» Angestrebt hatte das «Seewadel» über das ganze Jahr hinweg eine Auslastung von mindestens 95 Prozent. Diesen Wert habe man im vergangenen Jahr jedoch nicht erreicht. Derzeit sind 60 Betten belegt. Freie Pflegeplätze gibt es in allen Wohnbereichen. Am besten be-

legt sind die Demenz- und die Gerontopsychiatrieabteilungen. Parallel zur Unterbelegung wiesen viele Bewohnerinnen und Bewohner im vergangenen Jahr tiefere Pflegestufen auf, was zu weniger Pflegeminuten und somit ebenfalls zu tieferen Erträgen führte.

Ambulante Dienstleistungen der Spitex sind mehr gefragt Während im Haus zum Seewadel ein Teil der Betten leer geblieben ist, verzeichnete die Spitex Seewadel eine höhere Nachfrage nach ihren Dienstleistungen. Die stadteigene Pflegeorganisation hat im Dezember 2019 ihren Betrieb aufgenommen, nachdem Affoltern die Leistungsvereinbarung mit der Spitex Knonaueramt gekündigt hatte. Derzeit zählt sie 31 Mitarbeitende, Tendenz steigend. Für das erste Betriebsjahr hatte man mit einem Defizit von 440 100

Das Provisorium an der Giessenstrasse wurde im vergangenen Dezember bezogen. Geplant war ursprünglich, den Modulbau für 8,2 Millionen zu beschaffen, um ihn am Ende der rund zweijährigen Nutzungsdauer für 481 000 Franken an den Lieferanten Erne Holzbau zurückzuverkaufen. Damit hätten sich die Gesamtkosten auf rund 7,7 Millionen belaufen. Inzwischen beziffert die Stadt Affoltern den materiellen Wert des Provisoriums auf 8,6 Millionen. Abzüglich der erwarteten Einnahmen durch den Rückverkauf belaufen sich die Kosten für das Provisorium somit zurzeit auf rund 8,2 Millionen Franken. Die Mehrkosten, so die Stadt, seien auf die Pfählungen auf dem Giessenareal und die Schlechtwetterverzögerungen beim Bau zurückzuführen. Zu den voraussichtlichen Mehrkosten schreibt die Stadt: «Was das Provisorium genau gekostet hat, können wir erst bei der effektiven Kreditabrechnung beziffern. Alles andere ist reine Spekulation.»

Archäologie zum Publikum bringen

Die Virenlast im Abwasser messen

Täglich graben Archäologinnen und Archäologen neue Funde aus – meist hinter Bauabschrankungen und geschlossenen Türen. Um der Öffentlichkeit Einblick in ihre Arbeit zu bieten, lancierten die archäologischen Fachstellen der vier Kantone Zürich, St. Gallen, Schaffhausen und Thurgau ein innovatives Vermittlungsprojekt. Bestückt mit Anschauungsmaterial und Originalfunden vermittelt das «Archäomobil» – ein umgebauter Kleinbus – an Schulen und öffentlichen Anlässen zeitgemäss die Arbeitsweise der Archäologie. Multifunktionales Mobiliar und ein Witterungsschutz erlauben eine flexible Präsentation an jedem Standort. (red.)

Die epidemiologische Lage besser beurteilen und die Verbreitung neuer Virus-Mutationen erkennen können. Dazu führt der Kanton Zürich ein eigenes Abwassermonitoring ein.

Weitere Infos unter www.archaeomobil.ch.

Die Götschihof-Gärtnerei bietet Setzlinge, Blumen, Wildstauden und Geschenke. > Seite 7

Um die epidemiologische Lage beurteilen zu können, stehen bislang vor allem Meldedaten von Labors und Gesundheitsbetrieben zur Verfügung. Wie zuverlässig diese Daten sind, das hängt jedoch stark vom Testverhalten der Bevölkerung ab. Mit dem Abwasser, welches auf Bestandteile des Sars-CoV-2 Virus überprüft wird, gibt es eine weitere Möglichkeit. Diese Methode sei zwar qualitativ etwas weniger präzise, heisst es bei der Gesundheitsdirektion,

dafür aber unabhängig vom Testverhalten der Bevölkerung. Zusammen mit den Daten der Testergebnisse ergebe sich dadurch ein aussagekräftigeres Lagebild. Auch können damit neue Virus-Mutationen oder andere, neu auftretende Erreger nachgewiesen werden. Das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag) und die École polytechnique fédérale de Lausanne (Epfl) haben diese Methode mit Unterstützung der Gesundheitsdirektion für die Abwasserreinigungsanlage der Stadt Zürich («Kläranlage Werdhölzli») von Beginn der Pandemie an erarbeitet und veröffentlichen seit Längerem die entsprechenden Daten. Die Gesundheitsdirektion möchte die Abwassermessung nun breiter anwenden. Dabei sollen die Tests auf weitere Abwasserreinigungs-

anlagen ausgedehnt werden. Das Kantonale Labor, ein Amt der Gesundheitsdirektion, entwickelt daher in enger Zusammenarbeit mit der Eawag das Abwassermonitoring weiter. Dies in Abstimmung mit dem Kanton Graubünden, welcher ein solches Abwassermonitoring bereits eingeführt hat, sowie mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Federführend ins Projekt involviert ist das Kantonale Labor sowie die Baudirektion mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Geplant sei, dass im Juni erste Ergebnisse vorliegen, heisst es beim Kanton. Das Messsystem eignet sich übrigens auch für einen längeren Zeithorizont: Nach der Pandemie kann es als Früherkennungsindikator für andere Erreger weiterverwendet werden. (red.)

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Woche 19 erscheint der Anzeiger einmalig am

Mittwoch, 12. Mai 2021 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 11. Mai 2021 um 8 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 11. Mai 2021 um 11 Uhr

20018 9 771661 391004


Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Auffahrt

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. D. Bonhoeffer

TODESANZEIGE

Mittwoch, 12. Mai 2021, 07.00 bis 13.00 Uhr

Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Präsidenten

Donnerstag, 13. Mai 2021, geschlossen

Franz Leutert-Illi

Freitag, 14. Mai 2021, geschlossen Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70. Wir wünschen Ihnen einen schönen Auffartstag. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene hat die Kirchgemeinde Obfelden während vieler Jahre massgeblich geprägt. Er stand ihr während 18 Jahren als Präsident vor. Sein grosses Wissen und seine Schaffenskraft stellte er auch zahlreichen anderen Gremien zur Verfügung. Franz Leutert wirkte unter anderem während 28 Jahren als Mitglied der Kappelerpflege (Kloster Kappel), davon während 19 Jahren als Präsident. Nun ist er am 30. April im 85. Altersjahr verstorben. Die Kirchgemeinde Obfelden ist Franz Leutert zu grossem Dank verpflichtet. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Coronabedingt findet die Beisetzung auf dem Friedhof nur mit den Nachkommen statt. Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 7. Mai 2021, in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Feier wird auch via Livestream in umliegende Lokalitäten übertragen. Besammlung in der jeweiligen Lokalität ist 14.15 Uhr. Wegen Corona bitten die Angehörigen um verbindliche Anmeldung. Mailadresse: Adieu.Franz.Leutert@gmx.ch. Es kann auch live über die Homepage www.kircheobfelden.ch am Gottesdienst teilgenommen werden.

Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. werden zur ordentlichen Gemeindeversammlung am Donnerstag, 3. Juni 2021, 20.15 Uhr, in die Aula im Trakt B des Schulhauses «Im Bruggen», Schachenrain 1, Bonstetten eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor:

3. Informationen aus der Schule

Die Stimmberechtigten der ev.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Die Weisungsbroschüre kann ab Mittwoch, 12. Mai 2021 auf der Webseite www.sek-bonstetten.ch heruntergeladen werden. Sie liegt zudem ab Freitag, 14. Mai 2021, zur Einsicht auf der Schulverwaltung und den Gemeindekanzleien der Kreisschulgemeinden auf. Auf Verlangen wird die Weisungsbroschüre von der Schulverwaltung kostenlos zugestellt.

Kirchgemeindeversammlung

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz (GG) vom 20. April 2015 sowie dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020

Bonstetten, 29. April 2021 Sekundarschulpflege Bonstetten

Die Jahresrechnung wird in der Chile Ziitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 5.2 vom 14. Mai 2021 beigelegt ist.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 6. Juni 2021, 11.15 Uhr, Katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten, EG Aula Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Bericht aus den Ressorts 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 4. Diverses Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus A. Kirchenstiftung B. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten können 2 Wochen vor der Versammlung im Pfarreisekretariat 2. Stock der Katholischen Kirche St. Mauritius während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00), eingesehen werden, ebenfalls auch auf www.kath.ch/bonstetten. Je nach Pandemielage ist eine Verschiebung auf den Herbst möglich! Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Franz Leutert-Illi 16. 9. 1936 bis 30. 4. 2021 Nach einem reich erfüllten Leben, geprägt vom Dienst am Nächsten, durfte er friedlich einschlafen. Ein grosses Vorbild und ein verständnisvoller, wertvoller, aufrichtiger Mensch hat uns verlassen. Für seine Liebe und Grosszügigkeit sind wir ihm sehr dankbar. Wir werden ihn sehr vermissen, aber in unseren Herzen wird er weiterleben.

Elsi Leutert-Illi Susi und Kurt Brodbeck mit Kindern Käthi Stocker mit Kindern und Enkeln und Norbert Schärer Regula und Jean-Claude Rasteiro mit Kindern und Enkeln Barbara Leutert und Cornel Buholzer Dorothée und Tom Büchel mit Kindern Freunde und Verwandte Die Beisetzung auf dem Friedhof findet coronabedingt nur mit den Nachkommen statt. Der anschliessende Trauergottesdienst findet am Freitag, 7. Mai 2021 in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Feier wird via Livestream in umliegende Lokalitäten übertragen. Besammlung in der jeweiligen Lokalität ist um 14.15 Uhr. Wegen Corona bitten wir um verbindliche Anmeldung auf folgende Mailadresse: Adieu.Franz.Leutert@gmx.ch. Es kann auch live über die Homepage www.kircheobfelden.ch am Gottesdienst teilgenommen werden. Anstelle von Blumenspenden gedenke man den Nigeria-Projekten von Mission 21, IBAN: CH58 0900 0000 4072 6233 2.

1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 2. Aktuelle Informationen zum Neubau Trakt E

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Vater, Grossvater, Urgrossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Götti

Datum: Sonntag, 6. Juni 2021 Zeit: 11.15 Uhr Ort: Kirche Stallikon Traktanden

2. Abnahme neue Kirchgemeindeordnung

Die vollständigen Akten liegen ab Donnerstag, 6. Mai 2021, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Jahresrechnung sowie die Kirchgemeindeordnung können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirche-stallikon-wettswil.ch) eingesehen werden. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung. Die Kirchenpflege

Knonau Am Donnerstag, 22. April 2021, ist in Zürich gestorben:

Hitz Urs geboren am 4. März 1956 von Seewis GR, wohnhaft gewesen in Knonau, Dollägerten 3. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Knonau

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Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir. Amen (Das Bruder-Klausen-Gebet)

Mettmenstetten

Am 22. April 2021 ist meine liebe Ehefrau

Am 27. April 2021 ist in Mettmenstetten gestorben:

Heidi Brem-Hediger

Hartmut Lau geboren am 24. August 1941, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 30. April 2021 ist in Obfelden ZH gestorben:

Leutert-Illi, Franz Friedrich

geb. 8. Oktober 1944

nach geduldig ertragener, schwerer Krankheit in Frieden heimgekehrt. Sie hinterlässt eine sehr schmerzliche Lücke, und wir sind unendlich traurig.

Hugo Brem-Hediger Liselotte Gehrig-Hediger (Schwester), 8002 Zürich Die Urnenbeisetzung hat in aller Stille und im kleinsten Rahmen stattgefunden. Traueradresse: Hugo Brem-Hediger, Chapfstrasse 43, 8906 Bonstetten Es werden keine Leidzirkulare versandt.

geboren am 16. September 1936, von Obfelden ZH und Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Sennhüttenstrasse 3, Ehemann der Leutert-Illi, Maria Elsa. Die Beisetzung auf dem Friedhof findet coronabedingt nur mit den Nachkommen statt.

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Traueradresse: Elsi Leutert-Illi, Sennhüttenstrasse 3, 8912 Obfelden

Abdankung am Freitag, 7. Mai 2021, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden. Die Feier wird via Livestream (www. kircheobfelden.ch) in umliegende Lokalitäten übertragen. Aufgrund Corona wird um verbindliche Anmeldung auf folgende Mailadresse: Adieu.Franz.Leutert@gmx.ch gebeten. Die Friedhofvorsteherin

Wenn die Sonne des Lebens untergeht.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, unserem Bruder, Onkel, Schwager und Götti

Werner Schweizer-Montoya

12. Dezember 1945 – 30. April 2021

Wir sind traurig, aber auch dankbar, dass er von seinem Krebsleiden erlöst wurde.

In stiller Trauer: Luz Schweizer-Montoya Arthur Schweizer Fritz Schweizer Rico und Katharina Roth Walter und Vicky von Siebenthal-Montoya Gloria Grimmer-Montoya Walter Grimmer Verwandte und Freunde Traueradressen: Luz Schweizer-Montoya, 1370 SW 28th Ave. Golfview Harbour, Boyton Beach, FL 33426 USA oder Vicky von Siebenthal, Husrainstrasse 4, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Wir wünschen Lina Meier-Brändli in Obfelden, dass dieser 90. Geburtstag am Donnerstag, 6. Mai, zu einem der schönsten ihres langen Lebens zählt, herzliche Gratulation!!

Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir morgen Mittwoch, 5. Mai, Heinz Bossardt von der Buchenegg. Wir gratulieren und wünschen einen Tag mit Sonnenschein in fröhlicher Runde.

Zur Integration des Rettungsdienstes Affoltern wurde auch die Wache renoviert Seit Samstag hat Schutz & Rettung Zürich den Rettungsdienst Affoltern übernommen. SpitalCEO Lukas Rist spricht von der «bestmöglichen Lösung». von Thomas sTöckli

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

Schlüssel und Karte des erweiterten Einsatzgebiets übergeben

Gleich drei Personen in Affoltern dürfen zum 80. Mal Geburtstag feiern! Heute Dienstag, 4. Mai, ist das Heinz Schäppi, morgen Mittwoch, 5. Mai, Georg Geyer und am Donnerstag, 6. Mai, Grazia Capodivento. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt und einen freudigen Festtag den Neuachtzigern.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Schutz & Rettung hat übernommen

«Seit 1902 gibt es den Rettungsdienst Affoltern», blickte dessen letzte Leiterin Barbara Kirtz am vergangenen Samstagmorgen zurück. Während man damals noch mit einem Leiterwagen ausgerückt sei, könne man heute von «mobilen Intensivstationen» sprechen, zeigte sie die Entwicklung auf. Nach 119 Jahren ist der spitaleigene Rettungsdienst nun Geschichte. Per 1. Mai hat ihn Schutz & Rettung Zürich (SRZ) in seinen Betrieb integriert. Die Übergabe wurde in kleinem Rahmen begangen, verbunden mit einer Besichtigung der in den letzten beiden Monaten komplett sanierten Räumlichkeiten. Herzstück im Büro der neuen Wache ist ein grosser Bildschirm. Er stellt nicht nur Einsatzdaten dar, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der Kommunikation. Zweimal täglich findet nämlich ein Rapport statt, zu dem alle vier Wachen zugeschaltet werden. «So sieht man sich gegenseitig und kann sich austauschen», erklärt Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ. Zum Bürotrakt gehören auch ein Aufenthaltsraum, die Garderoben sowie sanitäre Anlagen. Und nicht zuletzt wurde die neue Wache auch IT-mässig erschlossen, mit einer eigenen Infrastruktur für SRZ. Am aufwendigsten waren allerdings die baulichen Anpassungen an der Garage für die beiden Rettungsfahrzeuge. Mit einer neuen Aussenisolation, Heizung und Klimaanlage kann nun eine konstante Temperatur gewährleistet werden, was nicht zuletzt für die mitgeführten Medikamente wichtig ist. Neben der Garage stehen dem Rettungsdienst weiter Lagerräume zur Verfügung sowie zwei Ruheräume für Pikettleistende.

Zum 80. Geburtstag

Dienstag, 4. Mai 2021

«Es freut mich, dass wir hier stehen», so Michael Schumann zur nun erfolgten Übernahme. Bereits 2014 hatte es einen ersten Anlauf gegeben. «Die Basis war immer gut», blickt er auf de Verhandlungszeit zurück, «auch wenn es mal emotional wurde.» Lob äusserte er insbesondere für den Spirit der Zusammenarbeit, wie er ihn unter anderem beim technischen Dienst wahrgenommen habe. Auch Rist, neuer CEO des Spitals Affoltern, lobte den konstruktiven Dialog. «Für uns ist dies der mit Abstand beste Weg», freut er sich über die

Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.

Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz ist neu Teamleiterin im Verlegedienst.

Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli) Zusammenarbeit mit SRZ, «es stimmt auch menschlich.» Besiegelt wurde die Integration mit einer formellen Schlüsselübergabe. Zudem hatte Barbara Kirtz eigens eine Karte vorbereitet mit dem

für SRZ neuen Einsatzgebiet, welches bis an den Ägerisee reicht. Die neue Wache dürfte für die Mitarbeitenden von SRZ eine der LieblingsAussenwachen werden, waren sich am

offiziellen Akt am Samstagmorgen alle einig. Nicht zuletzt auch wegen des kürzeren Arbeitsweges, leben doch viele in der Region, im angrenzenden Aargau oder in der Innerschweiz.

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Gemeinde Obfelden Eröffnung der Badi Obfelden

Einladung zur Gemeindeversammlung

Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badisaison 2021 am Donnerstag, 13. Mai 2021 um 8.00 Uhr. Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindeverwaltung Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit. Neu besteht auch die Möglichkeit, die Karten auf unserer Homepage im Online-Schalter aufzuladen. Wer noch keine Karte besitzt oder vom Jugendlichen- in den Erwachsenentarif wechselt, muss persönlich am Schalter vorbeikommen. Für die Badisaison 2021 gelten folgende Eintrittspreise:

BrunchBox zum Muttertag

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden zur Gemeindeversammlung am Freitag, 4. Juni 2021 um 19.30 Uhr im grossen Mühlesaal in Kappel am Albis

7 – 16 Jahre bis 7 Jahre

CHF 6.00 CHF 3.00 gratis

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche Kinder

7 – 16 Jahre bis 7 Jahre

CHF 45.00 CHF 25.00 gratis

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte 7 – 16 Jahre bis 7 Jahre

CHF 70.00 CHF 35.00 gratis

Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche 7 – 16 Jahre Kinder bis 7 Jahre

CHF 60.00 CHF 30.00 gratis

BrunchBox

zum Abholen im Dorfmärt Volg Obfelden am Samstag 8. Mai oder am Sonntag 9. Mai (Muttertag) für Ihren gemütlichen Brunch zu Hause

eingeladen.

Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche Kinder

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Es steht folgendes Traktandum an: • Genehmigung der Jahresrechnung 2020 Im Anschluss findet die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Kappel am Albis statt. Die Anträge und Akten liegen auf den Gemeindeverwaltungen von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung und der beleuchtende Bericht ist auf der Webpage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege

BrunchBox für 2-3 Personen Fr. 49.00 mit frischen, Schweizer Spezialitäten: Butter-Weggen und Brot vom Albis Beck, Orangensaft, Chocodrink, Tee, Milch, Butter, Konfitüren, Käseplättli, Fleischplättli, Müesli, gekochte Eier, Joghurt, Schokolade

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Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten: CHF 5.00 Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen.

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Gemeinderat Obfelden

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Unser Team braucht Verstärkung

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Mai 2021

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«Das Schreiben hat mir schon immer Freude gemacht» Erich Rüfenacht hat rund 400 seiner Kolumnen und Glossen in Buchform herausgebracht «Meine zweite Schreibseele», heisst es, das neue, 308-seitige Buch von Mettmenstetter Erich Rüfenacht. Es ist die lesenswerte Sammlung von Kolumnen und Glossen aus über drei Jahrzehnten.

einem halben Jahr spann er den Wortkreationsgeist um den frisch lancierten Albishornkäse weiter: In Anlehnung an die Seegras-Mähmaschine «Seekuh» gelangte er so zur «Türlerseekuh», und bedauerte, dass diese nie Milch für die Käseproduktion liefern werde.

von Thomas sTöckli

«Anzeiger»: Erich Rüfenacht, wie sind Sie Kolumnenschreiber geworden? Erich Rüfenacht: «Das weiss ich schon gar nicht mehr (denkt nach). Das Schreiben hat mir schon immer Freude gemacht. Es hat mich gereizt, das Gemeindegeschehen zu glossieren. Über mein Hobby war in meiner Horgener Zeit nur ein kleiner Kreis eingeweiht. Offiziell wusste abgesehen von der Redaktion nur Gemeindepräsident Walter Bosshard davon, wer hinter dem Pseudonym «Joh. Jak. Willi» steht.

Als 21-Jähriger war er Gemeindeschreiber, erst zwölf Jahre in Hausen, später acht Jahre in Mettmenstetten und schliesslich 15 Jahre in Horgen. Als 28-Jähriger schaffte er den Sprung in den Kantonsrat, den er 1981/82 dann sogar präsidierte. Im gefordert sachlichtrockenen Stil dürfte Erich Rüfenacht in seinem Berufsleben Tausende von Seiten an Protokollen, Aktennotizen und Berichten verfasst haben. Daneben kultivierte Rüfenacht seit 1990 allerdings auch einen anderen, deutlich lockereren Schreibstil, erst unter dem Pseudonym «Joh. Jak. Willi», dem Anführer der Aufständischen im Bockenkrieg 1804, für den «Horgner Anzeiger», später als «Laferi» im Magazin des TCS und schliesslich unter richtigem Namen im «Anzeiger» und im «Oberämtler Sportler». «Meine zweite Schreibseele», nennt der Mettmenstetter sein neben- und nachberufliches Engagement. Und so hat er nun auch sein Buch betitelt, in dem rund 400 Glossen und Kolumnen aus über drei Jahrzehnten zusammengefasst sind.

«Es hat mich gereizt, das Gemeindegeschehen zu glossieren.»

Aufmerksamer Beobachter mit Freude am Schreiben: Erich Rüfenacht auf dem Balkon seiner Wohnung in Mettmenstetten. (Bild Thomas Stöckli)

Nach rund 80 Kolumnen im «Horgner» wechselten Sie 1999 zum Magazin des TCS, wie hat sich dies ergeben? Das hatten der damalige Zürcher Sektionspräsident Dr. Jürg Kaestlin und Geschäftsführer Reto Cavegn zusammen mit mir ausgeheckt. Zuerst schrieb ich für alle zehn Ausgaben des Jahres, später nur noch für jede zweite.

sprechen. Das dürfen manchmal auch ganz banale Sachen sein. Ihr Buch umfasst rund 400 Beiträge – gibt es darunter Lieblingsstücke? Eine Glosse aus dem «Anzeiger», die mir im Rückblick immer noch besonders gut gefällt, ist jene mit dem Titel «Auch das war UP», über den in Mettmenstetten wohnhaft gewesenen Gründer von Mövenpick. Haben Sie auch eine, die sie so nicht mehr schreiben würden? Natürlich würde ich heute das eine oder andere etwas anders formulieren, aber ich habe immer versucht, alle anständig zu behandeln. Und wenn es sehr persönlich wird, frage ich die Leute zuerst an. So habe ich auch schon fertige Kolumnen zurückgezogen, aber das war selten. Welche Reaktionen haben Sie auf Ihre Texte erhalten? Es gibt immer Leute, die negativ reagieren. Vereinzelt erhielt ich auch anonyme Schmähungen, aber die positiven Reaktionen überwiegen bei Weitem. Dass sich jemand sofort meldet, ist eher selten der Fall, aber bei Begegnungen kommen immer wieder Leute auf mich zu und sprechen mich darauf an.

Erich Rüfenacht: Meine zweite Schreibseele – Kolumnen und Glossen aus über drei Jahrzehnten,

Von Autoschlangen und Seekühen So kann man etwa nachlesen wie er als TCS-«Laferi» 1999 den Sommerferienstau am Gotthard auf die Schippe nahm – zu Beginn vor dem Nord-, zum Ende vor dem Südportal. «Dazu kann es aber

durchaus vorkommen, dass die Schlangen den Gotthard von beiden Seiten angreifen. Manchmal komme ich nicht darum herum zu glauben, dass bei vielen Leuten mindestens ein richtiger Stau zu den Ferienerlebnissen eines Sommers gehört.»

Für den «Anzeiger» philosophierte Rüfenacht 2012 über Gemeindefusionen und deren mögliche Benennung: «Aus Kappel und Rifferswil könnte Kappelwil entstehen. Für die neue Gemeinde Mettmenstetten/Maschwanden ist mein Vorschlag Mettmenschwanden.» Und vor

Im «Anzeiger» haben Sie unter anderem über Behörden und Politik geschrieben, mehrmals auch über Genossenschaftsversammlungen. Gibt es Themen, die für Sie nicht infrage kommen? Da kommt mir grad nichts in den Sinn. Etwas am Thema muss mich an-

A4, 308 Seiten. Zum symbolischen Preis von 10 Franken zu beziehen bei Erich Rüfenacht (Grundrebenstrasse 80, Mettmenstetten), Telefon 044 764 28 62, oder im Büro der Garage Rüegg (Albisstrasse 5, Hausen). Der Erlös geht an den Ämtler Rotary Club für ein gemeinnütziges Projekt.

Einwärmen – zuschlagen – ducken Vom 26. bis 30. April fand im Jugendtreff Affoltern eine Projektwoche zum Thema Bewegung und Gesundheit statt Fünf Jugendliche haben mit Unterstützung der Jugendarbeit Affoltern in der ersten Frühlingsferienwoche eine Projektwoche organisiert. Am Donnerstag wurde zugeschlagen – auf dem Programm stand ein Boxtraining. von livia häberling Es soll ja nicht wehtun, das Austeilen. Zumindest an den eigenen Fäusten nicht. «Du chunsch vo da, und gahsch einisch so überd Handflächi», erklärt Trainerin Nina, während sie die Wickeltechnik demonstriert. Acht Hände müssen bandagiert werden, bevor die Aufwärmübungen starten. Ihre eigenen und jene von Melvin (14), Finn (14) und Salvatore (13). Die drei Jungs haben die Gelegenheit gepackt, um bei Nina in einem zweieinhalbstündigen Kurs am Donnerstagnachmittag das Einmaleins des Boxens kennenzulernen. Vier weitere Jugendliche hatten sich ebenfalls angemeldet – und es sich dann in letzter Sekunde anders überlegt. Dass der Kurs nicht auf grösseres Interesse gestossen sei, habe ihn überrascht, meint Jugendarbeiter Philipp Hauri im Gespräch. «Boxen wäre cool», habe der Tenor der Jungs gelautet, als man vor ein paar Wochen mit der Planung der Kurse begonnen habe. Als das Boxtraining schliesslich organisiert war, hätten sie sich nach dem Programm erkundigt und dem Einsteiger-Kurs schliesslich eine Absage erteilt: «Die Technik kann ich schon.»

Zunächst zeigt Trainerin Nina (links) den Jungs die Schläge...

... später dürfen sie auch am Boxsack zuschlagen. (Bilder Philipp Hauri)

Noch nicht ausgelernt haben Salvatore, Finn und Melvin. Letzterer ist seit vergangenem Jahr Mitglied in einem Boxclub, coronabedingt fand das Training dort jedoch kaum statt. Zuallererst wird im Sportsaal, im obersten Stock des Jugendtreffs aufgewärmt: Im Kreis joggen, mit den Armen kreisen, Hampelmänner hampeln. Bald hört man sie atmen, atmen, atmen. Das ist erlaubt, reden jedoch nicht, wie Nina vor Trainingsbeginn deklariert hat. Einmal, als sich zwei einen Schwatz gönnen, ruft sie: «Nöd schnörre, Jungs, hopp!»

die Stirn. Ob es streng sei, möchte man wissen. Er grinst: «Bubi-eifach.»

Nach dem Einwärmen stellt Nina den Teilnehmenden mehrere Schlagtechniken vor, die dann jeweils in Zweierteams geübt werden. Aus dem Lautsprecher pöbeln die Gangster-Rapper, und ab und zu wird der Sound von einem Gong unterbrochen, der die nächste Übung einläutet. Ducken, zuschlagen, links, rechts. Und an die Fussstellung denken! Es sind viele Runden – ohne Pause, weil der Körper zu schnell abkühlen würde, was erneutes Aufwärmtraining zur Folge hätte. Einmal streicht sich Finn mit dem Boxhandschuh über

Jugendliche organisieren selbst Im Rahmen der Projektwoche «Bewegung und Gesundheit» war während der ersten Frühlingsferienwoche an jedem Tag ein Kurs zu einem anderen Thema geplant. «Fitness» am Montag, «WenDo» am Dienstag oder ein Tanzkurs am Mittwoch. Entstanden ist die Projektwoche im Rahmen von Philipp Hauris Ausbildung. An der Universität Luzern studiert

er Soziokulturelle Animation. Sein Auftrag war es, das fünf köpfige Projektteam aus Jugendlichen bei der Organisation der Woche zu begleiten. Ziel war, dass die Jugendlichen lernen, wie man Projekte organisiert und dabei auch auf mehrere Wochen hinaus plant. Zwar waren am Schluss alle fünf Kurse organisiert, dennoch konnten zwei mangels Teilnehmender nicht stattfinden. Sie werden an einem anderen Termin nachgeholt. Ein Umstand, den Philipp Hauri bedauert, er hätte dem Projektteam mehr Publikum gewünscht.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Mai 2021

Eigendynamische Veränderung des Gartens zulassen Serie «Gärten»: Susi Fischli kultiviert ein Feuerwerk an Farben, Strukturen und Düften Beim allmorgendlichen lustvollen Gang durch ihren Garten nimmt Susi Fischli mit allen Sinnen wahr, was ihr die Natur schenkt. Lange Jahre war sie Bibliothekarin in Hausen. Man kann sich die Hobbygärtnerin an den verschiedenen lauschigen Plätzen in ein Buch vertieft vorstellen.

Eisenkraut, Storchenschnabel, Dost und Lavendel. Einladend ein kleiner, von Rosen und Clematis umrankter Pavillon, wo man die Seele baumeln lassen kann.

Jahreszyklus

Von Regula ZellwegeR An der Stelle, wo heute das baubiologische Holzhaus von Susi Fischli und Martin Benz steht, war vor beinahe zwanzig Jahren eine uralte, morsche Scheune mit einem struppigen Holunderstrauch daneben. Als die Familie mit einem Sohn einzog, grasten rundherum friedlich Kühe auf fruchtbarem Weideland. «Landwirtschaft weit und breit, sonst nichts», erzählt Susi Fischli. Während das Einfamilienhaus natürlich alterte und immer mehr mit Garten und Umgebung verschmolz, schoss daneben eine verdichtete Siedlung mit vielen Häusern aus dem Boden. Veränderungen – wie überall im Knonauer Amt. «Auch unser sich eigendynamisch verändernder Garten lehrt uns immer wieder das Gesetz der steten Wandlung», erklärt Susi Fischli, die sich über die Jahre ein immenses Wissen über Garten und Pflanzen angeeignet hat.

Gartenphilosophie Susi Fischli hat eine klare Gartenphilosophie. Sie ist überzeugt, dass der Garten selbst entscheiden kann, was ihm guttut. Sie beobachtet, wie sich einzelne Pflanzenarten verbreiten, zurückziehen, den Standort wechseln. Sie greift nur ein, um das Gleichgewicht im Garten zu wahren. Sie lässt gedeihen und wachsen, hat aber trotzdem ein klares Konzept, sät aus und pflanzt Setzlinge. Susi Fischli ist sprachbegabt, schreibt als Hobby Gedichte und Kurzgeschichten und formuliert hervorragend, wenn sie beispielsweise die Aufteilung des Gartens erklärt: «In vier sanften Abstufungen neigt er sich nieder zum Haus, verliert sich in einzelnen verborgenen Gartenzimmern und verschlungenen Wegen. Hecken aus Schwarz- und Kreuzdorn, Liguster, verschiedenen Weidearten sowie zahlreiche Sträucher bilden den äusseren Rahmen des Gartens und schützen uns vor starken Winden und neugierigen Blicken. Vom höchsten Punkt aus erschliesst sich ein Fernblick über Kornfelder und Obstwiesen hin zu Wäldern, Hügeln und der Albis-Kette.»

Für Susi Fischli ist ihr Garten ein kleines Paradies für alle Sinne. Jeden Morgen tankt sie hier Gelassenheit und Ruhe. (Bilder Regula Zellweger.) Molche, Wasserläufer und Wasserschnecken. Schmetterlinge, Libellen, Käfer, Bienen und Hummeln umschwirren die vielen Blüten. Vögel verweilen, picken Insekten und Samen, trinken und baden. Das jährliche Froschkonzert mit seiner Vielfalt an Klängen erfreut sowohl die Gartenfrau wie auch viele Spaziergänger. Man kann die quakenden Amphibien von Mai bis Juli unmöglich überhören. Insbesondere wenn Flugzeuge den Garten überfliegen, reagieren sie heftig. Ob das eine Warnung vor besonders grossen Raubvögeln ist? Es grünt, blüht und duftet von Januar bis Ende November im Garten der Familie Benz Fischli. Susi Fischli zählt auf: «Den Anfang machen die Lenzrosen, gefolgt von den Blüten der Zaubernuss und des Winterschneeballs. Bald erscheinen erste Frühlingsblüher wie verschiedenste Zwiebelblumen, Schlüsselblumen und Primeln. Darauf folgen Spieren, Flieder, Schneebälle, Pfeifensträucher, Felsenbirne.» Zwei Bäume spenden Schatten: eine Robinie und ein japanischer Ahorn. Susi Fischli hat mehrere Lieblingsorte, die sie je nach Wetter und Befindlichkeit nutzt.

Unter dem Ahorn liebt sie es zu lesen und zu dösen.

Rosen Susi Fischli ist eine Rosenfrau. Sie ist aktives Mitglied der Rosengesellschaft Zug. In dieser Gemeinschaft von Gartenfreunden wird in Kursen und Vorträgen Wissen über Kultur, Pflege, Sortenwahl und gärtnerische Gestaltungsmöglichkeiten vermittelt. Bei Gartenbesuchen und auf Rosen-Reisen pflegt man die geselligen Kontakte. In Susi Fischlis Garten beginnt die Rosenblüte Anfang Juni mit englischen und romantischen Rosen, Strauch- und Wildrosen verwandeln den Garten in eine Märchenlandschaft und verströmen betörende Düfte. Kletter- und Ramblerrosen ranken am Schopf, an romantisch geformten Rankhilfen, an Bögen und am Balkon hoch. Das Rosenbäumchen mit Namen «Schneewittchen» liebt die Rosengärtnerin besonders. Die Rosen stehen nicht in kahl gejäteten Beeten, sie sind umgeben von Kräuterstauden wie Berg- und Katzenminze, Heiligenkraut, patagonischem

Hortensienarten gehören auch zu den Lieblingsblumen. Im lichten Schatten gedeihen Bauern-, Rispen- und Eichenblatt-Hortensien. Susi Fischli trocknet deren Blüten und gestaltet sie zu romantischen Dekorationselementen. Eine Trockenmauer, bewachsen mit Farnen, Moosen und Nieswurz, bietet Schutz für Eidechsen, Blindschleichen und Schnecken. Selbst ein Igel bewohnt diesen herrlichen Garten. Susi Fischli liebt nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere: «Wir überlassen ihnen so viel Raum, Zeit und Nahrung, wie sie benötigen. Nachts erobern die Wildtiere den träumenden Garten. Füchse, Marder, Igel, Fledermäuse, aber auch Katzen und andere scheue Wesen lassen ihre Gegenwart mit Geräuschen und Spuren nachvollziehen. Nachtfalter schwirren den Duftnoten entlang und laben sich an den Blüten der Nachtkerzen, Violen oder des Geissblatts.»

Ende des Gartenjahres Wenn die Tage kürzer werden, bieten Hagebutten Nahrung für die Vögel und Material für Sträusse und Dekorationen. Beeren und Haselnüsse sind geerntet. Der Garten kommt farblich nochmals in Höchstform. Die Samenstände von Sträuchern und Stauden lässt Susi Fischli bewusst stehen: Winternahrung für die Vögel und, wenn glitzernder Raureif oder Schnee die typischen Formen und Strukturen hervorheben, ein visueller Genuss. Respektvoller Genuss und bewusstes Wahrnehmen voller Dankbarkeit sind die Worte, welche die innige Beziehung von Susi Fischli zu ihrem Garten bestens beschreiben. «Mein Gartenglück macht keinen einzigen Moment Halt in seinem Jahres-Zyklus und ich habe ihm alle meine Sinne, vor allem aber mein Herz geöffnet für das, was es mir so voller Hingabe schenkt.»

Trampoline sind beliebt: Gemäss BFUBevölkerungsbefragung 2020 steht in jedem sechsten Haushalt mit Kindern ein Trampolin im Garten. Allerdings kommt es auch immer wieder zu Unfällen. Schwere Verletzungen resul-

Knonau verliert seine Dorfbäckerei, «Anzeiger» vom 27. April. Seit 1. Mai gibt es in Knonau keine Bäckerei mehr. Andreas Iten hat seine Backstube mangels Nachfolge für immer geschlossen. Das ist für uns Knonauer und Knonauerinnen ein herber Verlust. Bäcker Iten buk nämlich nicht nur gutes Brot. Er hörte auch die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden. So ergänzte er sein Sortiment sukzessive mit Broten, Weggen, Gipfeli, Wähen und Leckereien aus bestem und gesundem Urdinkelmehl. Und sein Roggenbrot brauchte keinen Vergleich mit den Artgenossen aus dem Wallis zu scheuen. Wer es lieber sahnig-süss mochte, kam um Itens Schwarzwäldertorte nicht herum. Und die Sachertorte nahm es mit dem Original spielend auf. Aber meine Favoriten waren Itens Butterbretzeli. Ich kenne nur eine Confiserie am Zürcher Rennweg, deren Butterbretzeli mithalten können. Alle anderen, auch jene von grossen Namen, müssen da hinten anstehen. Meine Vorliebe für dieses kleine Gebäck bemerkten die Verkäuferinnen, nachdem ich ein paar Mal mit leeren Händen, respektive leerem Mund (und offenbar etwas mürrisch), weil ausverkauft, von dannen gezogen war. Von da an legten sie jeweils eines auf die Seite, für den Fall, dass ich vorbeikäme. Ja, wo gibt es so was noch? Leider ist das nun alles Geschichte. Liebes Iten-Team: Ihr habt Knonau jahrelang bereichert, Tag für Tag – sogar sonntags. Herzlichen Dank! Thomas Ofner, Knonau

Nettoverdienst vergleichen 13,3 Millionen Franken fliessen ins Säuliamt, «Anzeiger» vom 23. April. Danke für den informativen und transparenten Artikel von Livia Häberling über die landwirtschaftlichen Direktzahlungen im Säuliamt. Es wäre noch interessant zu wissen, wie viel der durchschnittliche jährliche Erlös pro Hof aus dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen und wie viel der entsprechende Aufwand für Produktion und Unterhalt ist. Somit könnte man den Nettoverdienst einer Bauernfamilie mit demjenigen von andern Berufsleuten (z.B. Mechaniker, Coiffeuse, Krankenschwester) vergleichen.

Wild entsorgt

Susi Fischli verwöhnt im Garten gern Gäste – mit viel Liebe zu den Details.

Verschiedene liebevoll gestaltete Gartennischen laden zum entspannten Verweilen ein.

Gartentrampolin: Klare Regeln helfen, Unfälle zu verhindern Hüpfen und springen auf dem Trampolin – das macht Kindern nicht nur Spass, es fördert auch Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Um schwere Unfälle zu vermeiden, spricht sich die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) für klare Regeln aus.

Der Ofen ist aus

Max Leuzinger, Bonstetten

Lebendiger Garten Es kreucht und fleucht im Garten an der Langrütistrasse in Ebertswil. Wo beim Aushub einst ein Findling zum Vorschein kam, entstand ein Teich. Hier tummeln sich zwischen Wasserpflanzen

FORUM

tieren etwa aus gefährlichen Sprüngen wie Saltos, aber auch aus Zusammenstössen mit anderen Personen, insbesondere, wenn die springenden Personen unterschiedlich schwer sind.

Nur ein Kind springt Damit es nicht zu Unfällen kommt, sollte man auf drei Ebenen ansetzen: Beim Verhalten, bei der Wartung und idealerweise bereits beim Kauf. Erste einfache, aber wichtige Regel: Nur ein Kind springt. Eine weitere Regel für Gartentrampoline lautet: keine Saltos. Da dieser Sprung sehr anspruchsvoll

ist, muss er mit einer Fachperson eingeübt werden. Für Kinder unter sechs Jahren sind Trampoline nicht geeignet. Sie verfügen in diesem Alter noch nicht über die notwendigen koordinativen und motorischen Fähigkeiten. Das Trampolin muss regelmässig gewartet werden. Abgenützte, defekte oder fehlende Teile sind ein Sicherheitsrisiko. Spätestens wenn die neue Trampolinsaison beginnt, sollte man das Fangnetz, die Halterungen, Polsterungen und den Rahmen prüfen. Wichtig ist, dass das Trampolin verankert wird, damit es bei einem Sturm nicht wegweht. Vor dem Springen lohnt sich zu-

dem ein kurzer Blick unter das Trampolin: Der Raum unter dem Sprungtuch muss frei sein. Wer darüber nachdenkt, sich ein Trampolin anzuschaffen, für die lautet die Faustregel: Je stabiler, desto sicherer. Seit 2015 gibt es eine europäische Norm für Gartentrampoline. Ein Fangnetz verhindert Stürze auf den Boden oder die Umrandung. Rahmen, Federn und Gummizüge sollten komplett abgedeckt sein. Bei der Nutzung sollte man darauf achten, dass die angegebene maximale Nutzlast nicht überschritten wird. BFU Tipps: www.youtube.com/watch?v=YagIYD5OVa0.

Red-Bull, Feldschlösschen, Kambly-Guezli, Henniez etc. Nein, das ist nicht ein Gestell im Denner in Kappel, das ist der Abfall, der im Jonentäli liegt. Kopflos aus dem Auto geworfen, ohne zu überlegen, was das für Folgen hat für Natur und Mensch. Ich bin absolut kein Grüner, aber wenn ich so etwas sehe, dann frage ich mich, warum diese Leute nicht gleich ihren Kopf aus dem Auto werfen zum Abfall, denn den brauchen sie ja auch nicht. Andreas Zeidler, Hausen

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Autors oder der Autorin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. (red.)


Gewerbe

Muttertagskonzert

«Wooden Concert» mit Jonas Gross und Nino Lentini auf dem Marktplatz in Affoltern. > Seite 9

Dienstag, 4. Mai 2021

Vor Publikum rocken

Die Hausemer Rockband Last Avenue tritt am Samstag im «Löwen» auf. > Seite 9

Timo Müller Dritter

Starke Säuliämtler Resultate zum Saisonauftakt der Mountainbiker in Leukerbad. > Seite 11

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kæser.ch DIE DRUCKER

Zwei Wanderungen führen durchs Säuliamt

Ines Strahl, Leiterin der Gärtnerei im Götschihof, Aeugstertal, freut sich an schönen Geranien, die von ihren Mitarbeitenden mit psychischer oder kognitiver Beeinträchtigung herangezogen wurden. (Bild Urs E. Kneubühl)

Blumen, Gemüse und Kräuter vom Götschihof Gärtnerei Götschihof im Aeugstertal ist Bio-Suisse-Betrieb Am Samstag lädt der frühlingshaft dekorierte GötschihofLaden an der Riedstrasse 14 im Aeugstertal von 8 bis 16 Uhr wieder zum Maiverkauf von Gemüsesetzlingen, Blumen, Kräutern und Wildstauden sowie kreativen Geschenken. Er spiegelt traditionell den Frühling: Der alljährliche Maiverkauf im GötschihofLaden im Aeugstertal. Der schön dekorierte Betrieb des zur Stiftung Solvita gehörenden Wohnheims mit Arbeitsplätzen hat dazu jeweils eine Vielzahl von Setzlingen, Blumen, Wildstauden und Geschenken aus der Beschäftigung im Angebot. «Nach langen und kalten Tagen, die darüber hinaus durch die Pandemie zusätzlich erschwert waren, freuen wir uns alle auf unseren klassischen, bunten und abwechslungsreichen Maiverkauf», bekräftigt die strahlende Gärtnereileiterin, Ines Strahl, und ergänzt: «Unser traditioneller Frühjahrsverkauf ist, wie die ganze Saison, so etwas wie das Ernten von allem, was wir gelernt, geübt, herangezogen, gehegt und gepflegt haben. So können wir eine umfangreiche Auswahl an Gemüsesetzlingen, wie beispielsweise Tomaten (auch rare Sorten), Auberginen, Varia-

tionen von Zucchetti und Melonen sowie Kürbissen anbieten. Dazu kommen Blumen, etwa Geranien oder der Sommerflor mit Tagetes, Zinnien, Mittagsblumen oder blauer Trichterwinde, ebenso Wildstauden und Kräuter – alles in Bioqualität. Und das Gartensortiment wird am Maiverkauf traditionell ergänzt mit kreativen, individuellen Produkten und Geschenken, die von inspirierten Menschen mit psychischer oder kognitiver Beeinträchtigung entwickelt sowie produziert worden sind und mit Design sowie Qualität überzeugen.»

Viel Herzblut, grosse Freude und Bestätigung durch Kunden Es sind viele Faktoren, welche den Götschihof, seine Gärtnerei und die im Laden feilgebotenen Pflanzen ganz besonders machen: In enger Zusammenarbeit zwischen betreuenden Fachkräften und betreuten Mitarbeitenden und Lernenden wird ausgebildet – von den Grundkenntnissen punkto Sicherheit, über Pflanzenkunde von der Wurzel bis zur Fotosynthese und dem Fachunterricht mit Säen, Pikieren, Eintopfen und dem Schneiden von Stecklingen. «Dieses Jahr haben wir intensiv das Säen durchgenommen, angefangen mit einem Workshop. Dann wurde die Technik mit

allen geübt, repetiert und dann weiter trainiert, bis zur Aussaat sowie dem nachmaligen Heranziehen der Gemüse und Blumen für unseren Maiverkauf. Das Topfen der Jungpflanzen hat sich selbstredend nahtlos angeschlossen», präzisiert die Gärtnereileiterin. Begonnen allerdings hat alles bereits im vorangegangenen Winter mit dem theoretischen Fachunterricht, in den alle Mitarbeitenden einbezogen werden. «Ob Lesekenntnisse oder Rechenschwäche … egal; Hauptsache, die Freude und das Motiv unserer Arbeit kann vermittelt werden. Durch unterstützte individuelle Betreuung wird danach alles in die Praxis umgesetzt. So erreichen wir das gewünschte Erwerben, Erweitern und Erhalten von Fähigkeiten», erklärt Ines Strahl. Voller Stolz werden am Samstag, 8. Mai, Mitarbeitende und Betreuende die mit viel Herzblut und grosser Freude gesäten und herangezogenen Pflanzen den Kunden präsentieren. Und jeder Verkauf wird zum Erfolgserlebnis, welches den Eifer und die Freude der Mitarbeitenden belohnt. (kb)

Viele kennen das unangenehme Gefühl, welches nach Ferien oder unerwarteten Ereignissen wie einem Spital- oder Kuraufenthalt entsteht, wenn ein ganzer Stapel voller unerledigter Post herumliegt: «Hilfe – wo soll ich anfangen, was muss ich zuerst erledigen»? Keine Sorge – die kompetenten und ausgebildeten Büroassistentinnen und -assistenten von Pro Senectute Kanton Zürich bieten gerne Unterstützung. Vertrauenswürdig und diskret, bei der hilfe-

ter St. Martin von Hermetschwil vorbei zur Station Bremgarten West. Die 15,5 km enthalten 135 m Auf- und 230 m Abstieg und sind in knapp 4 Stunden zu erwandern. (sts) «Zürcher Wanderwege. Wanderwege in der Schweiz 2021/22». Gratis erhältlich in den Bahnhöfen Affoltern und Bonstetten-Wettswil oder zu bestellen bei zkb.wanderprogramm (auch als pdf verfügbar). App: ZH-Wanderwege.

Aeugstertal: Samstag, 8. Mai, von 8 bis 16 Uhr. Verkauf von Setzlingen, Blumen, Wildstauden und Geschenken. Maskentragpflicht und Begrenzung der Besucheranzahl im Laden.

Pro Senectute Kanton Zürich bietet Hilfe suchenden Person zu Hause. Gerade im Alter sind es oft unerwartete Situationen, die das Leben durcheinanderbringen: Ein Sturz, eine Krankheit, ein Spitalaufenthalt. Zu Hause stapelt sich die Post, Rechnungen bleiben ungeöffnet, und Rückforderungen der Krankenkasse bleiben unbearbeitet. In solchen Momenten bietet die Büroassistenz von Pro Senectute Kanton Zürich administrative Unterstützung an: Ein neues Dienstleistungsangebot, das kurzfristig und unkompliziert Abhilfe schafft. Die Büroassistenz richtet sich an Personen ab 60 Jahren. Sie geht individuell und situativ auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ein. Die zeit-

Gratis zu beziehen: Das Wanderprogramm des Vereins Zürcher Wanderwege. (Bild zvg.)

Maiverkauf im Götschihof-Laden, Riedstrasse 14,

Büroassistenz zu Hause

Ein neues Dienstleistungsangebot bietet für Personen ab 60 Jahren kurzfristig und unkompliziert administrative Unterstützung.

Atemberaubende Aussichten und Landschaften in der ganzen Schweiz: Allen Wanderbegeisterten und Naturliebhaberinnen bietet das Programm der Zürcher Wanderwege lohnenswerte, von Experten geführte Wanderungen in fünf Schwierigkeitsstufen. Wanderungen, die auch auf eigene Faust unternommen werden können. Über 40 Wandervorschläge, acht Telefonwanderungen, sechs Schneeschuhtouren und eine Wandernacht sind in der Broschüre «Zürcher Wanderwege. Wanderungen in der Schweiz 2021/22» zu finden. Zwei der vorgeschlagenen Wanderungen führen – zumindest zur Hälfte – durchs Säuliamt. Die eine startet in Baar und führt in knapp vier Stunden über Ebertswil, Kappel und Uerzlikon nach Steinhausen. 15 Kilometer ist sie lang, führt 310 m hinauf und 325 m hinunter. Sie führt am Milchsuppenstein, dem Zwinglidenkmal sowie am Kloster Kappel vorbei und hat den Titel «Auf Zwinglis Spuren.» Die zweite «halbe» Säuliamtwanderung startet am Bahnhof Hedingen, danach gehts entlang dem revitalisierten Hofbach nach Zwillikon, von dort bei der Holzbrücke über den Jonenbach und unter der Autobahnbrücke, die das ganze Jonental überspannt, hindurch. Nach dem Überschreiten der Kantonsgrenze folgt der Weg im Aargau über die Rottenschwiler Brücke zum Flachsee mit vielen einheimischen und exotischen Wasservögeln, danach am Nonnenklos-

lich limitierte, administrative Unterstützung geht dabei gezielt auf ihre Wünsche ein: Beispielsweise um Ordnung und Übersicht zu schaffen, den Zahlungsverkehr und allfällige Rückforderungen zu regeln. Die Büroassistenz unterstützt die Kundinnen und Kunden darin, ihre Administration Schritt für Schritt wieder selbstständig erledigen zu können oder eine Anschlusslösung zu finden. Pro Senectute Kanton Zürich Weitere Informationen auf der Website www.pszh.ch/bueroassistenz, per Telefon 058 451 52 00 oder E-Mail: bueroassistenz. limmattal@pszh.ch.

Erich Hänni (links) und André Koller von der Raiffeisen-Bank übergeben den Check symbolisch an (von links): Stefan Bellwald, SRK Sektion Zug, Maria Steinbauer, Leiterin Fundraising SRK Zürich, Daniel Römer, Winterhilfe Bezirk Affoltern, Anna Baumann, Präsidentin ROKJ Schwyz, Heinz Beiner, Präsident ROKJ Limmattal/Knonaueramt und Cäcilia Riedel, Winterhilfe Zug. (Bild zvg.)

Virtuelle Scheck-Übergabe von 30 000 Franken Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen lässt traditionell Institutionen und Organisationen, die auf Unterstützung angewiesen sind, an ihrem Erfolg teilhaben. In diesem Jahr wird der Betrag von 10 000 auf 30 000 Franken erhöht und sechs Sektionen und lokale Organisationen der Winterhilfe, des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) und von Rotary für Kinder und Jugendliche (RoKJ) werden mit je 5000 Franken

unterstützt. Die Check-Übergabe fand virtuell statt, ganz konform nach den coronabedingten Einschränkungen. Erich Hänni, Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Cham-Steinhausen und André Koller, Vorsitzender der Bankleitung, übergaben den Check symbolisch am Bildschirm an Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Institutionen. Raiffeisenbank Cham-Steinhausen


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Panflöte trifft auf Gitarre

Muttertagskonzert in Affoltern Am Sonntag, 9. Mai, lädt KulturAffoltern um 17 Uhr zum «Wooden Concert» mit Jonas Gross und Nino Lentini auf den Marktplatz in Affoltern ein. Endlich dürfen Konzerte wieder live durchgeführt werden! Das freut das Publikum, die Organisierenden und ebenso die Künstler und Künstlerinnen. Der Panflötist Jonas Gross aus Affoltern konzertierte vor dem Shutdown auf grossen Bühnen. Als er im Alter von 15 Jahren den Schweizer Nachwuchspreis «Kleiner Prix Walo» gewann, öffneten sich ihm vor zehn Jahren viele Türen. Jonas Gross durfte 2014 als einer der jüngsten Solisten am Basler Tattoo teilnehmen, 2015 mit dem Christoph Walter Orchestra und ein Jahr später mit Marc Storace, dem Frontmann der Krokus, im KKL auftreten und erreichte als junger Panflötenprinz in TV-Shows ein Millionenpublikum. Nun freut er sich, nach vielen Balkonkonzerten und Livestreams endlich wieder vor «richtigem» Publikum spielen zu können.

Pan flute meets guitar Jonas Gross hat zusammen mit dem Gitarristen Nino Lentini der «Gitarren-

Jonas Gross, Panflöte. schule Sound am Albis» ein abwechslungsreiches Konzert, The Wooden Concert, einstudiert. Nach einer klassischen Ausbildung in Palermo und am Konservatorium Zürich erweiterte Nino Lentini sein musikalisches Spektrum als Gitarrist der Band «Barakuda» und «Round of Sound» sowie mit der Sängerin Caroline Breitler. So treffen beim Muttertagskonzert am Sonntag gefühlvolle Panflötenklänge auf poppige Gitarrensounds. Mit «The Wooden Tour» kombinieren die beiden engagierten Musiker Pop- und Rockmusik mit Panflöte und nehmen dabei das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise. Das Konzert findet im Rahmen von «Kultur am Platz» draussen auf dem Marktplatz in Affoltern am Albis statt; selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Massnahmen und Schutzkonzept. Das Märtkafi ist an diesem Sonntagnachmittag ab 16.15 Uhr geöffnet und verwöhnt Mütter, Grossmütter und Urgrossmütter sowie alle anderen Gäste auf der Terrasse mit Getränken und Selbstgemachtem.

«The Wooden Concert» mit Jonas Gross (Panflöte) und Nino Lentini (Gitarre). Eintritt frei, Hutkollekte.

Liebeserklärungen an alle Mamis

Ein Heft von Ute Ruf zum Muttertag

Ute Ruf, «Anzeiger»-Kolumnistin und ehemalige Primarlehrerin, bat ihre Schulkinder einst, über die Mutter nachzudenken. Wie sieht sie aus, was mag

sie, was kann sie besonders gut? Daraufhin haben die Erst- und Zweitklässler zu den Filzstiften und zur Wasserfarbe gegriffen. «Wenn Weinachten ist singen wir weil dan ist mein geburztag», schreibt ein Kind. «Wir singen, singen, singen bis uns die stime verget. Da müsen wir lachen das macht mich fro.» Ein anderes Kind adelt die Kochkünste: «Meine Mutter kocht wunderfol. Es feget ales Buterweich auf der Zunge.» Ein drittes beschreibt, was Mamis alles dürfen: «lenger aufbleiben» oder «immer fernse kucken». Auch, was sie in Zukunft gerne mit ihrer Mutter unternehmen möchten, haben die Primarschülerinnen und -schüler in Wort und Bild festgehalten: «Liebes Mami», heisst es über diesen Bildern, «du und ich, wir könnten doch mal zusammen ...» – «Im selben Bett schlafen», «Schlagzeug spielen» oder gar: «Kristalle suchen!» Auf insgesamt 28 Seiten zeichnen, malen und schreiben die Kinder über ihre Mütter, und die Herausgeberin Ute Ruf schreibt dazu im Vorwort: «In diesem Buch sehen und erfahren Sie, wie ungemein wichtig Sie sind, wie unersetzbar, wie unglaublich prägend und vor allem: wie unbeschreiblich schön!» (lhä) «Liebs Mami...» von Ute Ruf, broschiertes Heft mit 28 A4-Seiten voller Zeichnungen und Texte

Die Velofahrkünste imponieren, das Parfüm hingegen weniger. (Bild zvg.)

Last Avenue rocken die Bühne in Hausen Die Hausemer Rockband Last Avenue wird am Samstag, 8. Mai, in Hausen vor Publikum rocken.

Sonntag, 9. Mai, 17 Uhr: KaP-Konzert

Was kommt Kindern in den Sinn, wenn sie an ihre Mutter denken? Ute Ruf, liess die Jungen und Mädchen in der Schule zeichnen und schreiben. Und hat die Widmungen zusammengetragen.

9

Im grossen «Löwen»-Saal gibts am 8. Mai Hippie & Classic Rock

Irene Scheurer, KulturAffoltern

Nino Lentini, Gitarre. (Bilder zvg.)

Dienstag, 4. Mai 2021

von Schulkindern über ihre Mütter. Erhältlich für Fr. 12.50 direkt bei Ute Ruf, uteruf @bluewin.ch.

Seit Kurzem ist es wieder erlaubt, Konzerte zu veranstalten. Die Freude unter den Musikern ist gross. Zum Glück ist der «Löwen»-Saal sehr geräumig, sodass das Publikum reichlich Platz hat und die Mindestabstände eingehalten werden können. Nach wie vor dürfen Konzerte nur sitzend stattfinden, mit Maske und maximal 50 Personen. Den Musikern ist es natürlich erlaubt, auf der Bühne frei zu rocken. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr und dauert gut eine Stunde. «Last Avenue» ist eine Band, die seit 1998 nichts von ihrer Kraft verloren hat. Hippie & Classic Rock – für die Liebe, den Rock und die Freiheit. Live gewinnen die Musiker aus dem Säuliamt schnell das Publikum dank langjähriger Auftrittserfahrung, starker Bühnenpräsenz und druckvoller Spielweise, sodass jedes ihrer Konzerte zu einem echten Happening wird. Die Rockband wird auch an diesem Abend die Gäste zum Wippen und Mitklatschen animieren, wie die Rolling Stones in den 60er-Jahren. Wenn auch sitzend auf dem Stuhl. Bereits im Oktober 2020 ist das neuste Werk «Last Avenue & Mild‘n – Greatest Hits» (CD und digital) erschienen. Das Restaurant Löwen verwöhnt die Gäste an diesem Abend mit leckeren Menüs und erfrischenden Getränken vor dem

Die Rockband aus Hausen (von links): Simon Plüss, Christian Schönbächler, Martin Gaisser und Jérémie Bochet. (Bild zvg.) Konzert auf der Terrasse oder im Biergarten. Die «Löwen»-Terrassen bleiben geöffnet bis 23 Uhr. Da das Konzert auf 50 Sitzplätze beschränkt ist, wird eine Reservierung empfohlen, ebenfalls lohnt es sich, genug früh einen Tisch zum Essen zu reservieren. Sibylle Tanner Samstag, 8. Mai, Türöffnung: 20 Uhr, Konzertbeginn um 20.30 Uhr. Reservierung für das Konzert per Mail: management@lastavenue.ch. Reservierung für das Restaurant: www.loewen-hausen.ch. Weitere Infos

Terrasse bei jedem Wetter Die Terrasse des Restaurants Löwen in Hausen ist mittags und abends geöffnet – und zwar auch bei schlechtem Wetter. Möglich macht es eine Überdachung. Die «Büezer» dürfen nach wie vor auch drinnen Platz nehmen, verfügt der «Löwen» doch über eine Bewilligung als «Betriebskantine» für Berufstätige im Ausseneinsatz. (red.)

zur Band: www.lastavenue.ch.

Musik aus verschiedenen Epochen Fagottquartett «Madera» spielt am 7. Mai in Hedingen Am kommenden Freitag spielt in der Kirche das Madera Fagottquartett zum zweiten Mal in Hedingen Musik aus verschiedenen Epochen. Zur Aufführung gelangen dieses Mal Werke von Georg Friedrich Händel, das einzige, wichtige Fagottsolo aus Johann Sebastian Bachs Kantaten, das Adagio aus dem Sextett von Ludwig van Beethoven, drei Werke von Camille SaintSaëns, Amilcare Ponchielli und Vittorio Monti, die speziell das tiefe Kontrafagott zur Wirkung bringen und ein etwas ernsteres von Ariel Ramirez. Es folgen modernere Stücke von Ray Pizzi, John Miller, Peter Schickele und ein Sambalied von Zequinha de Abreu. Für ein begeistertes Publikum wird als Zugabe ein überaus witziges Stück, «Der alte Brummbär» von Julius Fucik gespielt. Dabei würde das Publikum nochmals das tiefe, voluminöse Kontraforte hören können, das vom Hedinger Mihaly

Das Fagottquartett «Madera» tritt in der Kirche Hedingen auf. (Bild zvg.) Fliegauf sehr humorvoll gespielt wird. Die einzelnen Musikstücke werden von den Musikern kommentiert. Wie vom Gemeindeverein Hedingen gewohnt, wird nach dem Konzert eine Kollekte gesammelt. Coronabedingt ist die Anzahl der Konzertplätze auf 50 limitiert. Eine Reservierung via die Webseite des Gemeindevereins Hedingen (www.gemeindevereinhedingen.ch/Veranstaltungen) ist zwingend mit Angabe

der Kontaktdaten erforderlich. Während des Konzerts sind Gesichtsmasken (gemäss Schutzkonzept) zu tragen. Es stehen noch einige coronakonforme Sitzplätze zur Verfügung. Parkplätze sind in der Dorfmitte beim Lindenkreisel in einer Gehdistanz zur Kirche von fünf Minuten vorhanden, die Türöffnung erfolgt 19.45 Uhr. Martin Kehrer, Gewerbeverein Hedingen

Street-Soccer-Anlage steht zum Spielen bereit Die Offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden (OJA MKM) stellt der Bevölkerung sechs Wochen lang eine Strassenfussball-Anlage und einen «Menschentöggelikasten» zur Verfügung. Jung und Älter sind herzlich eingeladen, zusammenzukommen und sich sportlich zu betätigen. Fairness und Partizipation stehen als Grundgedanken im Zentrum dieses Angebotes im öffentlichen Raum. Die Tour hat am Mittwoch, 28. April, bereits in Maschwanden begonnen und wird ab dem 12. Mai auf das Schulareal in Knonau weiterziehen. Zum Schluss werden ab dem 26. Mai die Anlagen auf dem Pausenplatz der

Streetsoccer: je zwei Wochen in Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten. (zvg.) Sekundarschule Mettmenstetten aufgestellt. Die OJA MKM begleitet dieses Angebot jeweils am Mittwochnachmittag und je nach Bedarf auch am Freitag frühabends. Während der restlichen

Zeit stehen die Anlagen zur freien Verfügung. Betreten und Benutzen erfolgen auf eigene Freude und Gefahr. Es besteht ein aktuelles Covid-Schutzkonzept, welches gut sichtbar auf der Anlage ausgeschildert ist. Die OJA MKM versteht sich als integralen Teil des Gemeindelebens und leistet einen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Gerade während der Pandemie ist das Thema körperliche und psychische Gesundheit besonders wichtig. Mit der Möglichkeit, sich in kleinen Teams an der frischen Luft auszutoben, kann die Befindlichkeit und Gesundheit gesteigert werden. In diesem Sinne: Auf gute, sportliche Erlebnisse! Offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden


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Vermischtes

Dienstag, 4. Mai 2021

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Starke Säuliämtler Resultate zum Mountainbike-Saisonauftakt Timo Müller wird Dritter, Jacqueline Schneebeli holt Rang fünf in Leukerbad

Sibirische Schwertlilie. (Bild zvg.)

Blumenkönigin des Reusstals Eine naturkundliche Veloexkursion mit der Stiftung Reusstal am Samstag, 15. Mai, führt die Teilnehmenden zur Sibirischen Schwertlilie. Das Reusstal beherbergt den schweizweit grössten Bestand der Sibirischen Schwertlilie. Diese grazile Pflanze charakterisiert wechselfeuchte Pfeifengraswiesen, einen der artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa. Auf der zirka 15 Kilometer langen Velotour zu den schönsten Iris-Wiesen bewegen sich die Teilnehmenden dieser Exkursion unter Leitung von Josef Fischer, Biologe und Geschäftsführer der Stiftung Reusstal, im flachen Gelände der Reussebene zwischen Rottenschwil und Merenschwand. Aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen wird um eine vorgängige Anmeldung gebeten. Stiftung Reusstal Veloexkursion (eigenes Velo mitbringen) am Samstag, 15. Mai, 13.30 bis zirka 16.30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke RottenschwilUnterlunkhofen (Rottenschwiler Seite). Kosten:

Bei winterlichen Bedingungen hat am Sonntag in Leukerbad der erste Lauf des Proffix Swiss Bike Cup stattgefunden. Der dritte Rang des Mettmenstetters Timo Müller und Rang fünf von Jacqueline Schneebeli, Hauptikon, sind ein Versprechen für den Crosscountry-Weltcupauftakt vom kommenden Wochenende. Von Martin Platter Exakt zum Saisonauftakt der nationalen Crosscountry-Rennserie holte Frau Holle nochmals ihre Kissen hervor. Im 1400 Meter hoch gelegenen Leukerbad vermochte die weisse Pracht am Sonntagmorgen sogar leicht anzusetzen. Der Boden war jedoch zu warm. Die Schneedecke konnte sich nicht verfestigen. Der matschige Rundkurs und kühle Temperaturen um den Gefrierpunkt waren aber dennoch eine Herausforderung für die Fahrerinnen und Fahrer. Sehr gut mit den garstigen Bedingungen zurecht kam Timo Müller, bei dessen Rennen morgens um halb zehn sogar Schneeregen fiel. Hinter Sieger Dario Lillo und dem zweitplatzierten U23-Vizeweltmeister Janis Baumann erreichte der Mettmenstetter den dritten Platz bei den Amateuren. «Ich habe damit gerechnet, ein gutes Resultat erreichen zu können. Die Strecke mit ihrem langen Anstieg und die rutschigen Verhältnisse liegen mir», kommentierte Müller sein bisher bestes Swiss-Cup-Resultat in der Kategorie Amateure. «Die Erfahrung aus dem Quersport hat mir geholfen. Und, dass ich Janis Baumann stets vor mir gesehen habe. Das hat mich unheimlich motiviert, mein Tempo durchzuziehen.» Bei derartigen Verhältnissen sei immer alles möglich.

Erwachsene 10 Franken, Kinder bis 16 Jahre gratis. Anmelden unter www.stiftung-reusstal.ch/ anmeldung oder veranstaltungen@stiftungreusstal.ch.

«Familie im Zentrum» Vor rund einem Jahr fand zum ersten Mal das neue Angebot «Familie im Zentrum» im Familienzentrum Affoltern statt. Wie so vieles, fiel auch dieses Angebot der Corona-Pandemie zum Opfer. Nun geht es weiter. «Familie im Zentrum» ist ein Angebot, welches sich an werdende Eltern und an junge Familien richtet. Im Zentrum stehen Themen wie Kinderzahnmedizin, Beratungen zum Thema Tragetuch, Tragehilfen und Stoffwindeln, ein bedürfnisorientiertes Spielangebot für Gross und Klein und Fitness mit Baby (Kangatraining). Das Angebot findet monatlich statt und kann unverbindlich und ohne Anmeldung besucht werden. Für die Kleinsten gibt es eine Spielecke und einen Spielplatz und für die Grossen die Möglichkeit, interessante Angebote im Säuliamt zum Thema Familie persönlich kennenzulernen. Isabel Weber von der neu eröffneten Zahnarztpraxis für Kinder in Affoltern wird einen Vortrag zum Thema Mundhygiene ab dem ersten Milchzahn halten. Familie im Zentrum Am Samstag, 8. Mai, öffnet «Familie im Zentrum» wieder die Türen. 14.30 bis 16.30 Uhr, Familienzentrum, Zürichstrasse 136, Affoltern.

Exploit nach Zwangspause Müller ist nicht nur deswegen zufrieden. Im Winter zwangen ihn Sitzprobleme zu einer zehnwöchigen, unfreiwilligen Rennpause. Die ausländischen Trainingslager im Süden fielen den Reisebeschränkungen zum Opfer. Der Zimmermann-Lehrling wich beim Grundlagentraining auf die Langlaufskis aus und betrieb mehr Jogging in heimischen

Timo Müller kämpft sich durch den Schneeregen auf Rang drei am Proffix Swiss-Bike-Cup-Auftakt letzten Sonntag in Leukerbad. (Bild Savanna Pearcey) Gefilden. Die Umstände hätten ihn gezwungen, es ruhiger zu nehmen. Das, und seine läuferische Stärke, wirkten sich auf dem schweren Parcours in Leukerbad positiv aufs Resultat aus. Zuversichtlich blickt der 18-jährige «Thömus»Fahrer nun dem Weltcup-Auftakt am kommenden Wochenende im deutschen Albstadt entgegen. Die Rundstrecke im Schwarzwald sei mit ihrer langen Steigung nach dem Start sehr ähnlich wie die in Leukerbad.

Starke U23-Fahrerinnen Bei Jacqueline Schneebelis Start um die Mittagszeit hatte sich das Wetter etwas beruhigt und die Strecke war nicht mehr ganz so glitschig wie am Morgen. Leichter wurde der Wettkampf deshalb aber nicht, denn bei den Frauen starteten Elite, U23 und Juniorinnen im glei-

chen Rennen. Schnellste waren aber nicht die Weltmeisterinnen Pauline Ferrand Prevot, Kate Courtney oder Jolanda Neff, sondern die letztjährige Junioren-Weltmeisterin Mona Mitterwallner aus Österreich. Erst auf den folgenden Plätzen kamen dann die Favorisierten. Jacqueline Schneebeli, die 2019 bei ihrem WM-Triumph Mitterwallner auf den zweiten Platz verwies, konzentrierte sich auf ihr eigenes Tempo – und wurde fünftbeste U23-Fahrerin. «Ich bin zufrieden. Es ist nicht ohne, den Spitzensport und die Berufsmittelschule unter einen Hut zu bringen.» Vor allem der Präsenzunterricht, der jeweils am Montag und Dienstag in Winterthur stattfindet, sei anforderungsreich. Inzwischen habe sie aber einen guten Rhythmus gefunden. Wie Müller sagte auch Schneebeli, dass ihr die Quer-

Schnupperfliegen für junge Piloten «Ferienspass» bei der Modellfluggruppe Affoltern Schon seit einigen Jahren führt die Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf) mit dem Familienclub Affoltern im Rahmen des «Ferienspass» ein Schnupperfliegen für Schüler durch. Dieses Jahr konnten sich 12 Schülerinnen und Schüler auf einen interessanten und lehrreichen Nachmittag freuen. Zuerst gab es ein paar kurze Erklärungen, wie ein Modellflugzeug gesteuert wird. Dann gings sofort zum praktischen Teil. Schliesslich wollten ja alle möglichst bald selbst fliegen. Es standen mehrere Trainingsflugzeuge zur Verfügung und unter fachkundiger Anleitung der Mgaf-Mitglieder konnten die ersten Flugversuche unternommen werden. Alle Flugzeuge waren mit einer «Lehrer-Schüler Fernsteuerung» ausgerüstet. Zuerst wurde das Modell vom Lehrer in die Höhe gebracht und dann dem Schüler übergeben. Falls es dann eine kritische Situation gab, konnte der

Schnupperfliegen unter fachkundiger Anleitung im «Ferienspass». (Bild zvg.) Lehrer per Knopfdruck auf seiner Steuerung eingreifen und wieder übernehmen. Die Schüler lernten so die Tücken des Modellfliegens kennen: Flieg ich jetzt von mir weg oder auf mich zu? Links ist eben nicht links, wenn ich gegen mich fliege. Es zeigte sich schnell, dass es einige Talente unter den Teilnehmenden gab. Sie waren bald in der Lage, das Flugzeug praktisch ganz alleine zu fliegen. Irgend-

wann wurde es etwas langweilig, nur rumzufliegen und es wurden die ersten Kunststücke wie Loopings versucht. Am Ende des Tages gelangen sogar einige selbstständig geflogene Landungen! So verging der Nachmittag sehr schnell und alle Beteiligten gingen am Abend zufrieden wieder nach Hause. Marco Bär Modellfluggruppe Affoltern

rennen im Winter auf dem anspruchsvollen Rundkurs in Leukerbad geholfen hätten. «Allerdings habe ich in den letzten beiden Wochen sehr intensiv trainiert. Das habe ich heute im Rennen noch gespürt.» Zuversichtlich blickt die Schweizer U23-Meisterin dem kommenden Wochenende mit dem Weltcupauftakt in Albstadt entgegen. Sie sagt: «Endlich haben auch wir U23-Fahrerinnen unser eigenes Rennen.» Die Hauptikerin freut sich auf die unverfälschte Standortbestimmung. Auch wenn sie ihre sportliche Karriere bis zum Abschluss der BMS im Sommer 2022 vorneweg nehmen will, so hat sie dennoch klare Ziele. Sie will ihren Schweizer Meistertitel verteidigen und mit dem Nationalteam an Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen. Das Wichtigste ist ihr, den Spass am Wettkampf nicht zu verlieren.

Drei Mio. Franken für Vereine und Verbände Im Kanton Zürich sorgen 2400 Sportvereine mit ihren 375 000 Mitgliedern für ein breites und vielfältiges Sportangebot. Der Regierungsrat hat im Dezember für das Jahr 2021 eine weitere Million Franken Unterstützungsgelder für den Sport gesprochen: 500 000 für die Sportvereine sowie weitere 500 000 Franken als Strukturhilfe für die Sportverbände. Bei der zweiten Tranche der Soforthilfe lag der Fokus bei Vereinen mit hohem Kinder- und Jugendanteil und bei Organisationen, deren Einnahmen massgeblich aus Indoor-Veranstaltungen sowie ehrenamtlich erbrachten Sonderaktionen oder Dorfanlässen (Fasnacht oder Abendunterhaltungen) stammen, die in den vergangenen Wintermonaten nicht möglich waren. Von Januar bis April sind nochmals 92 Gesuche von Sportvereinen und Nonprofit-Sportorganisationen eingegangen, rund 400 000 Franken wurden bereits gesprochen. Damit schliesst der Kanton Zürich die Unterstützung im Rahmen der Soforthilfe Sport bis auf Weiteres ab. (red.)


DO 06. MAI E VA N S – V I A N N A – KURMANN – RAST

Das Zentrum für Kopf-Hals-Chirurgie ist seit dem 1. Mai 2021 am Hirslanden Ärztezentrum Lorze mit einem zweiten Standort in Cham vertreten. Das von Prof. Dr. med. Stephan Haerle gegründete Zentrum bietet das ganze Spektrum der Kopf-Hals-Chirurgie an. Dazu gehört die Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren sowie aller Krankheitsbilder der Schildund Nebenschilddrüsen. Mit PD Dr. med. Domenic Vital konnte ein ausgewiesener Spezialist für die Leitung des Standorts Cham gewonnen werden. Die beiden Fachärzte für Oto-RhinoLaryngologie arbeiten eng mit einem Team von Spezialistinnen und Spezialisten zusammen und gewährleisten damit die bestmögliche Therapie für Patientinnen und Patienten.

20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag // Im Zelt*

F R 0 7 . M A I MARCO SANTILLI’S CHEROBA 20:15 Uhr

PD Dr. med. Domenic Vital

Zentrum für Kopf-Hals-Chirurgie, Hirslanden Ärztezentrum Lorze, Dorfplatz 1, 6330 Cham T +41 41 552 16 16, khc.cham@hin.ch, www.kopf-hals-chirurgie.ch

MAI

ZENTRUM FÜR KOPF-HALS-CHIRURGIE ERÖFFNUNG STANDORT CHAM

Jazz Klassik Folk // Löwen-Saal Hausen am Albis

D O 2 0 . M A I GUTFLEISCH – SCHÜRMANN – FREY – LONG LI

Prof. Dr. med. Stephan Haerle

20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag // Im Zelt*

S A 2 2 . M A I PA G O L I B R E

KompeTenZ, Die VerTrauen SCHaffT.

ca. 20:30 Uhr

Klassik Jazz Folk // Im Zelt*

D O 2 7 . M A I LAMAROTTE SWINGTETT 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag // Im Zelt*

SA 29. MAI NAHREISE VIII 16:30 Uhr

Von Kappel nach Rifferswil

S A 2 9 . M A I UME-LIEDER KOLLEKTION & DANIIL CHARMS

ONLINE PUBLIKUMSVORTRAG KINDERWUNSCH ABKLÄRUNG UND BEHANDLUNG

Abendkonzert mit dem Madera Fagottquartett

ca. 20:30 Uhr

Musik & Poesie // Im Zelt*

Freitag, 7. Mai 2021, 20.15 Uhr, in der Kirche Hedingen

Machen Sie sich Gedanken über Ihren Kinderwunsch? Möchten Sie wissen, wie lange Sie mit den Abklärungen warten können und welche Abklärungen sinnvoll sind? Sind Sie daran interessiert, mehr über die Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren? Unser Experte verfügt über langjährige Erfahrung und berichtet über die Möglichkeiten.

Eine Sitzplatzreservation mit Angabe der Kontaktadresse über unsere Homepage www.gemeindevereinhedingen.ch ist zwingend nötig.

Datum und Uhrzeit: Dienstag, 18. Mai 2021, 18.30 – 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Markus Bleichenbacher, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, speziell: Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie

Übliches Schutzkonzept, Maskenpflicht. Kollekte beim Ausgang, Parkplätze bei Lindenkreisel.

Anmeldung: Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Den Link zur Teilnahme erhalten Sie mit der Anmeldung per E-Mail. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham

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