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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 34 I 169. Jahrgang I Freitag, 29. April 2016

Grössere Projekte

Obergrenze

Gemeinderat: Veränderungen in Mettmenstetten planen und gestalten. > Seite 3

Die Kleinbauern-Vereinigung tagte in Obfelden: Kritik an Direktzahlungen. > Seite 7

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Rauchgefüllter Keller Atemschutzübung der Feuerwehr Ottenbach: «Personensuche im Rauch». > Seite 7

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Feiertag fürs Lesen Welttag des Buches: Bücherfest in der Bibliothek Affoltern fand guten Anklang. > Seite 8

Von der Arbeitsintegration profitieren alle Geschützte Arbeitsplätze sind auch im Säuliamt ein Erfolgsmodell Immer mehr Menschen mit Behinderungen und Eingliederungsproblemen arbeiten an einem geschützten Arbeitsplatz (GAP). Während sich zahlreiche Arbeitnehmende im geschützten Umfeld verwirklichen können, schaffen einige dadurch sogar den Eintritt oder die Rückkehr in die freie Berufswelt.

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Frühling ausgebremst Kälte bereitet den Ämtler Obst- und Gemüseproduzenten noch keine Sorgen. > Seite 11

Vom Gerüst gefallen – schwer verletzt Zwei Gerüst-Arbeiter sind am späten Dienstagnachmittag in Mettmenstetten verunfallt. Einer von ihnen wurde dabei schwer verletzt. Laut Angaben der Kantonspolizei waren die beiden Männer im Alter von 48 und 43 Jahren damit beschäftigt, ein Metallgerüst aufzubauen. Um zirka 17.45 Uhr löste sich auf ungefähr zwei Metern Höhe aus zurzeit unbekannten Gründen ein Teil des Gerüsts und die beiden Männer stürzten hinunter auf den Betonboden. Der 48-jährige Mann wurde am Bein schwer verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Der andere Arbeiter wurde nicht verletzt. (pd.)

................................................... von salomon schneider anzeigen

Über 18 000 Personen arbeiteten 2013 in geschützten Werkstätten, die an Wohnheimen angegliedert sind. Die Zahl der Arbeitnehmenden mit geschützten Arbeitsplätzen (GAP) wird seit Jahren gefördert und nimmt konstant zu. Im Jahr 2007 waren es erst gut 14 000 Personen. Das geschützte Arbeitsumfeld bietet Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, Suchterkrankungen und Eingliederungsproblemen die Möglichkeit, sich im Arbeitsalltag zu verwirklichen. Über 90 Prozent der Personen mit einem GAP beziehen eine IV-Rente. Durch den geschützten Arbeitsplatz, ein Arbeitsplatz im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt, können sie sich im Arbeitsalltag integrieren, was sowohl das Selbstwertgefühl der Ar-

Drei junge Erwachsene mit einem geschützten Ausbildungsplatz im Götschihof der Solvita-Stiftung arbeiten beim Abmischen der Gartenerde zusammen. (Bild Salomon Schneider) beitnehmenden steigert als auch zu Kosteneinsparungen bei der IV führt.

Geschützte Ausbildungsplätze Für junge Menschen bieten Institutionen mit geschütztem Arbeitsumfeld auch verschiedene Ausbildungen an. Die einjährige praktische Ausbildung (PrA) richtet sich an junge Erwachse-

ne, deren individuelle Fähigkeiten keinen eidgenössisch anerkannten Abschluss zulassen. Nach der praktischen Ausbildung wagen sich aber einige Jugendliche an eine zweijährige Lehre mit eidgenössischem Berufsattest (EBA). Manche schaffen dadurch den Einstieg in eine drei- bis vierjährige Berufslehre. Junge Erwachsene mit einem EBA schaffen zudem auch im

Säuliamt immer wieder den Einstieg in den freien – den sogenannten ersten – Arbeitsmarkt. Im Säuliamt bieten mehrere Institutionen geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze an. Säuliämtler aller Altersgruppen können sich dort in verschiedenen Berufsfeldern verwirklichen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Luftakrobaten unter Ämtler Führung

Gold und Bronze an der Schweizer Meisterschaft

Simon Billeter, Leader der Patrouille Suisse

Gelungener Saisonabschluss für Luca Schuler

Fliegender Botschafter der Schweiz: Simon Billeter. (Bild Werner Schneiter)

Seit 2013 ist der Knonauer Simon Billeter Leader der Patrouille Suisse, die bei Veranstaltungen im In- und Ausland Tausende von Flugfans begeistert. Anlässlich der Generalversammlung des Ämtler Arbeitgeberverbandes gewährte Billeter einen Einblick ins Innenleben der Tiger-Staffel, die 1964 gegründet wurde und an der Expo 64 in Lausanne erstmals flog. «Wir sind die fliegenden Botschafter der Schweiz», sagt der Leader, der eine motivierte Truppe, eine verschworene Gemeinschaft führt, in der blindes Vertrauen notwendig ist – und das bei manchmal 1100 km/h. Denn Präzision ist hier unabdingbar. Hartes Training und Disziplin sind ebenfalls Voraussetzung. Immerhin sind die Piloten grossen Kräften ausgesetzt. Bei der Beschleunigung werden sie mit ihrem siebenfachen Körpergewicht in den Sitz gedrückt. Pressatmung ist nötig, um das Blut im Kopf zu halten. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Big-Air-Gold für Luca Schuler. (Bild zvg.)

Bereits 2014 durfte sich Luca Schuler Schweizer Meister nennen. Damals holte er den Titel im Slopestyle, vergangene Woche doppelte er im Big Air nach. Mit einer Bronzemedaille im Slopestyle hatten die Schweizer Meisterschaften für den 18-jährigen Ebertswiler bereits vielversprechend begonnen. Nur die Runs von Jonas Hunziker und Colin Wili haben die Jury am 21. April noch mehr beeindruckt. Dieselben drei Athleten teilten sich auch Tags darauf beim Big Air das Podium. Diesmal allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Luca Schuler präsentierte den Judges im Finale einen «switch leftside double bio 14 safety» sowie einen «leftside double cork 14 safety» und kassierte hierfür die Höchstpunktzahl. Beinahe hätte es ein zweiter Ämtler in die Medaillenränge geschafft: Hausemer Vincent Schmid sprang auf Rang vier. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

500 17 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Demetrio Morabito, geb. 6. Juni 1953, Staatsangehöriger von Italien, gest. 23. September 2015, wohnhaft gewesen Melchior-Hirzel-Weg 40/42, 8910 Affoltern am Albis.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt

Wahlvorschlag für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungskreises, umfassend die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil sind vor Auffahrt am Mittwoch, 4. Mai 2016, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Die Büros bleiben am Freitag, 6. Mai 2016, geschlossen.

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 18. März 2016 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege kein Wahlvorschlag eingereicht worden.

Wir bedienen Sie gerne ab Montag, den 9. Mai 2016, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Wir danken für das Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Datum der Konkurseröffnung: 18. Januar 2016 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 30. Mai 2016 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 29. April 2016. Affoltern am Albis, 29. April 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Hausen am Albis Wahl vom Sonntag, 5. Juni 2016 In der Gemeinde Hausen am Albis findet – nebst den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen – folgende kommunale Wahl statt: • Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018, 1. Wahlgang

Privater Gestaltungsplan «Rauchmatt-Ried» Hausen am Albis. Der Gemeinderat hat am 19. April 2016 beschlossen: Der private Gestaltungsplan «Rauchmatt-Ried» für das Grundstück Kat.-Nr. 3054 respektive 3787 (pendente Mutationsbewilligung) an der Rifferswilerstrasse respektive Jakob-Zürrer-Strasse in Hausen am Albis wird zuhanden der Anhörung und der öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet. Die öffentliche Auflage findet während 60 Tagen vom 29. April 2016 bis am 28. Juni 2016 statt. Der Gestaltungsplan mit den dazugehörigen Unterlagen kann während der Frist im Bauamt, Zugerstrasse 6, Hausen am Albis, zu den ordentlichen Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Gestaltungsplan äussern. Einwendungen sind bis am 28. Juni 2016 schriftlich an den Gemeinderat der politischen Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung des Gestaltungsplans entschieden.

Gemäss Gemeindeordnung der politischen Gemeinde wird für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde ein leerer Wahlzettel verwendet. Gemäss Gesetz über die politischen Rechte dient die Abgabe eines Beiblatts (mit alphabetischer Auflistung der Kandidaten) zu den Wahlunterlagen als Hilfe für die Stimmberechtigten. Damit soll das Ausfüllen der Wahlzettel erleichtert werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimm- und Wahlrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

In Anwendung von Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung sowie Art. § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 6. Mai 2016, angesetzt, innert welcher neue Wahlvorschläge bei der Kirchenpflege, Frau Vreni Bär, Hinterdorfstrasse 5, 8933 Maschwanden, eingereicht werden können. Wählbar sind alle der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden angehörenden Stimmberechtigten, die das 18. Altersjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in der politischen Gemeinde Maschwanden haben. Stimmberechtigt ist, wer als Mitglied der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden das 16. Altersjahr vollendet hat und über das Schweizer Bürgerrecht oder über eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C, oder Ci verfügt. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kirchgemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Gemäss §54 GPR sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt und eine stille Wahl ist nicht vorgesehen. Es wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Montag, 30. Mai 2016, 20.00 Uhr, im Saal des Pfarreizentrums Affoltern am Albis Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. 2. 3. 4.

Rechnung 2015 Ersatzwahl Kirchenpflegemitglied Ersatzwahl Präsidium Informationen aus der Kirchenpflege 5. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht. Traktanden der Pfarreiversammlung:

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Öffentliche Auflage Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2015 in der Zeit vom 2. Mai bis 12. Mai 2016 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt.

Kirchenpflege Maschwanden

Der Vorstand

Gemeinderat Hausen am Albis

• Mittwoch, 4. Mai 2016 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr

Gemeinde Ottenbach Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (definitiver Wahlvorschlag für die Urnenwahl)

• Auffahrt, 5. Mai 2016: ganzer Tag geschlossen

Name, Vornamen

Geburtsjahr Beruf

Adresse

Rufname Partei

Pelizzoni Guido Jürg

1967

Stüdlerstr. 26 Guido 8913 Ottenbach

Die Urnenwahl wird am 5. Juni 2016 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Ottenbach i. V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet.

• Freitag, 6. Mai 2016: übliche Öffnungszeiten Pfingsten • Pfingstmontag, 16. Mai 2016: ganzer Tag geschlossen • Dienstag, 17. Mai 2016: übliche Öffnungszeiten

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage. Affoltern am Albis, 29. April 2016

Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 liegt folgender definitiver Wahlvorschlag vor:

SystemEngineer

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Tiefbauabteilung

29. April 2016

Anträge: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Einführung von «Tempo 30 in den Wohnquartieren» im Betrage von Fr. 224 001.40

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Nutzungsvereinbarung für Schulliegenschaften auf dem Areal Chilefeld mit der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach 3. Genehmigung der Auflösung des Planungskredits über Fr. 200 000.– für die Schulraumplanung aus 2013

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 29. April 2016 Die Gemeindevorsteherschaften

Beschlüsse des Vorstandes werden der Urnenabstimmung unterbreitet, wenn 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft.

Gemeinderat Hausen am Albis

Auffahrt

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015

Hausen am Albis, 29. April 2016

Für das regionale Entsorgungszentrum und die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten vor der Auffahrt und über Pfingsten folgende Annahmezeiten:

Donnerstag, 2. Juni 2016, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilefeld.

C. Reformierte Kirchgemeinde

Abwasserverband Kelleramt

Öffnungszeiten Auffahrt und Pfingsten

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf:

B. Primarschulgemeinde

1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia

Maschwanden, 29. April 2016

Regionales Entsorgungszentrum und zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Einladung zur Gemeindeversammlung

Gemeinderat Ottenbach


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. April 2016

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Veränderungen in der Gemeinde planen und gestalten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Die Arbeiten in der Gemeinde Mettmenstetten waren in den ersten Monaten des Jahres 2016 geprägt von grösseren Projekten mit langfristiger Wirkung: Einerseits ist die im Dezember 2015 von den Gemeindeversammlungen in Auftrag gegebene Planung im Rahmen des Projekts «Raumentwicklung» für die Doppelturnhalle, Doppelkindergarten, Tagesstrukturen, Erweiterung der Primarschule und Sanierung Alte Sennerei (Begegnungsort mit Bibliothek und Dorfspielplatz) weiter vorangetrieben worden. Andererseits haben die Primarschulpflege und der Gemeinderat Mettmenstetten Abklärungen aufgenommen zwecks Prüfung der Bildung einer Einheitsgemeinde. In Anbetracht der insbesondere für die «Raumentwicklung» hohen anstehenden Investitionen in den nächsten Jahren ist es beruhigend, dass die Jahresrechnung 2015 mit einem sehr positiven Ergebnis abgeschlossen hat. Anfang April haben der Gemeinderat und die Primarschulpflege, unter Mitwirkung der RPK, das Projekt Einheitsgemeinde gestartet. Dieses soll im Hinblick auf eine mögliche Einführung per 2018 die Planung einer Einheitsgemeinde vorsehen. Projektauftrag und Projektorganisation wurden im Detail festgelegt, ausserdem die Ziele der Arbeiten sowie die Meilensteine und die gemeinsame Kommunikation der Einwohner. Sollten die Arbeiten zum Ziel führen, würde eine bereinigte Gemeindeordnung Mai 2017 zur Urnenabstimmung vorgelegt. Für die externe Prozessbegleitung hat der Gemeinderat den auf die Politische Gemeinde entfallenden hälftigen Kostenanteil von 20 000 Franken bewilligt.

Abwasserentsorgung In der Abwasserreinigungsanlage Knonau wird das Abwasser der Gemeinden Knonau, Mettmenstetten (ohne Ortsteile Dachlissen, Grossholz, Grüt, Herferswil, Hübscheren) und Kappel am Albis behandelt. Sie wurde 1957 in Betrieb genommen und 1977/1978 sowie 1998/1999 (damals zu 8,1 Millionen Franken) saniert und erweitert. Eine aus dem Jahre 2011 vorliegende Zustandsanalyse zeigt unter anderem eine zu geringe Faulraumkapazität und bei Regen-Ereignissen auftretende Ammoniumdurchbrüche in der Abwasserreinigung. Um die zukünftige Abwasserreinigung zukunftsgerichtet und nachhaltig gestalten zu können, wurden in einer Studie verschiedene Varianten miteinander verglichen und bewertet. Der Gemeinderat schliesst sich den dabei gewonnenen Erkenntnissen an, dass die zukunftsträchtigste

Lösung wohl eine Stilllegung der ARA Knonau bzw. der Anschluss an die auf Zugergebiet liegende ARA Schönau Cham darstellt. Die entsprechenden Abklärungen wurden vom Abwasserverband unter Begleitung des Awel aufgenommen.

Liegenschaften Für die Reparatur der mutwillig beschädigten Gegengewichtszüge im Bereich der Bühne Turnhalle Wygarten ist ein Kredit von 5832 Franken bewilligt worden. Bauliche Eingriffe wurden für die Alterssiedlung gutgeheissen: Der Aufenthaltsraum wurde mit einer Akustikdecke versehen und der 9 Abstellplätze umfassende Aussenparkplatz saniert. Die Ausgaben dafür beziffern sich auf rund 18 000 Franken. Zuhanden der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 ist nach durchgeführter Zustandsaufnahme eine Baukreditvorlage über die Sanierung des Wohnhauses Obere Fischbachstrasse 16 mit Ausgaben von praktisch 1,6 Millionen Franken verabschiedet worden.

Strassen Die EKZ plant im Einmündungsbereich der Leigrüppenstrasse/Oberdorfstrasse eine Netzsanierung (Ersatz Freileitungsbeleuchtung bzw. eines Beleuchtungskandelabers durch drei neue Kandelaber). Gleichzeitig erfolgt die Umstellung auf LED-Beleuchtung. An das Beleuchtungsprojekt ist eine Kostenbeteiligung von 14 700 Franken zugesichert worden. Zugestimmt wurde auch der Instandstellung der auf dem Gemeindegrundstück Rossau (vor ehemaligem Restaurant Sonnental) entlang führenden Grenzmauer zu 4000 Franken. Auf

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

dem öffentlich zugänglichen Platz, welcher als Abstellfläche dient, befindet sich der Dorfbrunnen – dieser erweist sich, wie nachträglich festgestellt worden ist, ebenfalls als sanierungsbedürftig, die entsprechenden Abklärungen wurden eingeleitet.

kapital belastet wird. Die nichtüberbauten bzw. überbauten Liegenschaften weisen einen ermittelten Wert von 7 853 180 Franken bzw. 8 867 210 Franken, total 16 720 390 Franken auf. Die Neubewertung bedarf der Genehmigung durch das Gemeindeamt.

Liegenschaftenneubewertung

Jahresrechnung

Gestützt auf die Vorgaben des Kantons hat alle 10 Jahre eine Neubewertung des Finanzvermögens zu erfolgen. Die per 1. Januar 2016 durchgeführte Neubewertung hat einen Bewertungsverlust von 1 692 930 Franken ergeben, welcher im laufenden Jahr dem Eigen-

Bei einem Aufwand von Fr. 12 719 835.78 und einem Ertrag von Fr. 14 738 845.92 schliesst die Laufende Rechnung 2015 mit einem in dieser Dimension unerwarteten, jedoch durch einige Sonderfaktoren erklärbaren Ertragsüberschuss von Fr.

Ferner hat der Gemeinderat ... – den Abschluss über die im Jahre 2015 veranlagten Liegenschaftengebühren (Abwasser//Kehricht) von Fr. 636 971.35/267 343.–, total Fr. 904 314.35 genehmigt. – der Jahresrechnung des Feuerwehrzweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd, welche bei einem Aufwand von Fr. 472 344.85 und einem Ertrag von 13 982.90 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 458 361.95 abschliesst (Vorjahr: Fr. 498 521.20) genehmigt. Der Voranschlag rechnete mit einem Aufwandüberschuss von 508 000 Franken. – Margrit Graf, Knonau, für die

Auf dem Dach gelandet Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Das Projekt «Raumentwicklung» umfasst unter anderem Doppelturnhalle, Doppelkindergarten, Tagesstrukturen, Erweiterung der Primarschule. (Bild Werner Schneiter)

Bei einem Selbstunfall zwischen Ottenbach und Birri kam ein Auto von der Strasse ab und landete auf dem Dach. Der 54-jährige Lenker sowie sein Mitfahrer blieben unverletzt. Am Mittwochabend verlor ein 54jähriger Automobilist in Birri die Herrschaft über sein Auto und kam in der Folge von der Fahrbahn ab. Der Nissan-Fahrer, ein Schweizer aus der Region, fuhr von Ottenbach herkommend auf der Zürcherstrasse Richtung Birri. Im Ausserortsbereich kam er von der Strasse ab und geriet nach links in ein Waldstück. Sein Auto kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Schaden am Unfallauto dürfte nach Angaben der Kapo Aargau zirka 17 000 Franken betragen. (pd.)

Geschäftslokalitäten Atelier zum Schärbe bzw. Paper Pearls, Zürichstrasse 8 das Gastgewerbepatent mit Alkoholausschank per 15. August 2016 erteilt. – Für die Umsetzung des neuen Koordinatensystems im Kanalisationsleitungskataster (Softwareupdate) einen Kredit von 2880 Franken bewilligt. – der Bereinigung eines bestehenden Grundbucheintrages für eine mögliche Fussgängerverbindung im Bereich Chileweg/Brüelstrasse (Präzisierung Linienführung) zugestimmt. Bau und Unterhalt wären Sache der

Politischen Gemeinde Mettmenstetten.. – an das regionale Biodiversitätsprojekt «Natur neben dem Gleis» einen einmaligen Beitrag von 3000 Franken zugesichert. – Zuhanden der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 nach 60-tägiger Auflagefrist den privaten Gestaltungsplan Neugut (Betriebsausbau landwirtschaftliche Siedlung) verabschiedet. Die einzige eingegangene Einwendung wurde im Gestaltungsplan im Einvernehmen mit den Gesuchstellern, Armin + Werner Reichmuth, berücksichtigt.

2 019 010.14 ab (2014: Ertragsüberschuss Fr. 1 587 159.30). Der Voranschlag rechnete mit einem Rückschlag von 292 400 Franken. Das ausgezeichnete Ergebnis ist im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückzuführen: Zunächst ist der Steuerertrag um 756 000 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Durch geringere Investitionen erfolgten ausserdem 199 000 Franken tiefere Abschreibungen. Der grösste Posten stammt schliesslich aus einem ausserordentlichen Buchgewinn in der Höhe von 1,165 Mio. Franken vom Spital Affoltern, resultierend aus der Beibehaltung des Zweckverbandes anstelle der per 2015 budgetierten Aktiengesellschaft). Erfreulich ist der Umstand, dass sich in der Aufwandseite der Jahresrechnung der Politischen Gemeinde praktisch eine Punktlandung ergab. In der Investitionsrechnung resultieren bei Ausgaben von Fr. 10 115 642.45 und Einnahmen von Fr. 8 150 366.71, somit Nettoinvestitionen von Fr. 1 965 275.74. Geplant waren Nettoinvestitionen von Fr. 3 635 300.–. Wesentliche Verschiebungen ergaben sich aus den Buchungen um das Spital Affoltern am Albis, welches im Voranschlag im Sinne der damaligen Abstimmungsvorlagen als Aktiengesellschaft geplant war. Durch den Ertragsüberschuss in der Laufenden Rechnung hat der Eigenkapitalbestand zugenommen: Fr. 33 724 087.02 (2014: Fr. 31 705 076.88). (Ga.)

Sechs Autoeinbrüche in Affoltern Was die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftigt hat In Affoltemer Tiefgaragen wurden in den letzten Tagen sechs Autos aufgebrochen. Die Täter schlugen jeweils die Seitenfenster ein und verursachten einen Schaden von insgesamt rund 3000 Franken. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen.

nen durch Graffiti verunstaltet. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. In Wettswil zertrümmerten Unbekannte von Samstag auf Sonntag die Scheibe eines Bus-Wartehäuschens in Wettswil. 1000 Franken Schaden sind die Folge.

Einbrüche Vandalen unterwegs Am Freitag wurde in Affoltern auch ein Briefkasten beschädigt. Über den Sachschaden kann die Kantonspolizei noch keine Angaben machen. In Hedingen wurde letzte Woche ein Brun-

Im Bezirkshauptort scheiterten zwei Einbrüche. Zwischen 21. und 23. April wurde versucht, die Türe eines Mehrfamilien/-Geschäftshauses aufzubrechen. Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 800 Franken. Bei einem

Versuch, einzubrechen, wurde bei einem Mehrfamilienhaus in Affoltern die Eingangstüre beschädigt. Schaden: zirka 300 Franken. Noch nicht bekannt ist, was bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Wettswil gestohlen worden ist. Bekannt ist der Schaden: rund 500 Franken. Der Einbruch ereignete sich zwischen 6. und 24. April. Die Polizei musste ausserdem wegen Lärm ausrücken, verursacht an einer sogenannten Goa-Party am Dorfrand von Hedingen. (-ter.)


Affoltern am Albis

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 26. April 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Iryna Romantsova, geb. 1974, Bürgerin von Ukraine Stallikon, 29. April 2016 Gemeinderat Stallikon

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Real Plus Immobilien AG, Oberdorfstrasse 13a, 8107 Buchs ZH Projektverfasser: Oekoplan Architekten GmbH, Oberdorfstrasse 13a, 8107 Buchs ZH Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1115 und Nebengebäude, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 3004, Hasenbühlstrasse 1, Wohnzone W2b

Schiessvereine

Verkäufe

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Sonntag, 1. Mai

9.00 bis 11.30 Uhr

– Obligatorische und freiwillige Übung – Mit Gewehrreinigung Der Vorstand

Todesfälle Affoltern am Albis Am 15. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Felix Schenk Auffahrt Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Abfallsammelstelle

geb. 18. November 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Verschiebung Kehrichtabfuhr

Affoltern am Albis

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben an Auffahrt am Mittwoch, 4. Mai, ab 15.00 Uhr, Donnerstag, 5. Mai, und Freitag, 6. Mai 2016, den ganzen Tag geschlossen. Wegen der Auffahrt findet die wöchentliche Kehrichtabfuhr am Freitag, 6. Mai 2016, statt (anstelle von Donnerstag). Öffnungszeiten Abfallsammelstelle: Mittwoch, 4. Mai: offen Freitag, 6. Mai: geschlossen Samstag, 7. Mai: offen Bitte beachten Sie, dass die Abfallsammelstelle am Pfingstmontag, 16. Mai, geschlossen bleibt. Notfalldienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 80 76 Stallikon, 29. April 2016 Gemeinderat

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden Bauherrschaft: Erich Rochat, Dorfstrasse 112, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Kneubühl Architektur GmbH, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Einbau von 2 Dachflächenfenstern im Steildach West, Dorfstrasse 112, Kat.-Nr. 981, Zone Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ticom GmbH, Bachstrasse 41, 8912 Obfelden Bauprojekt: Aufstellen freistehende Velobox auf Kat.-Nr. 4378, Dachlissen bei 7 (bereits erstellt) (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Remo und Andrea Hutmacher, Bahnhofstrasse 16, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur + Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Nutzungsänderung/Ausbau Dachgeschoss zu Wohnraum mit Einbau PV-Dach beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 610, Kat-Nr. 4019, Bahnhofstrasse 16 (Wohnzone mit Gewerbe WG3)

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Planauflage: Gemeindeverwaltung Zürcherstr. 27 8908 Hedingen Bauherrschaft: Holzkorporation Unter Affoltern, vertr. durch Toni Bortoluzzi, Betpurstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Waldwegverlängerung für Forstbewirtschaftung Kat.-Nrn. 3318 (Gemeindegebiet Affoltern am Albis) und 1150 (Gemeindegebiet Hedingen), Sennweid/Allmend, Wald

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Holzkorporation Unter Affoltern, vertr. durch Toni Bortoluzzi, Betpurstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Waldwegverlängerung für Forstbewirtschaftung, Kat.-Nrn. 3318 und 1150 (Gemeindegebiet Hedingen), Sennweid/Allmend, Wald

Am 19. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ursula Roth geb. Führer geb. 24. Dezember 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 27. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Johann Schuierer geb. 20. September 1945, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Affoltern a. A. ZH, Wilgibelweg 20. Die Beisetzung findet in Deutschland statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Freitag, 29. April 2016

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Der Ämtler Arbeitgeberverband feiert 2017 sein 50-Jahre-Jubiläum Generalversammlung im Rifferswiler «Pöschtli» – Vorstandsmitglieder wiedergewählt Der Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern will sein 50-Jahre-Jubiläum im kommenden Jahr auf der MS Rigi mit einer Zugerseerundfahrt feiern. Einstimmig wurden an der Generalversammlung im «Pöschtli» in Rifferswil die budgetierten Kosten bewilligt. ................................................... von werner schneiter

Der Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern wurde am 17. April 1967 gegründet. Heute vertreten 65 Mitgliedsfirmen rund 4300 Arbeitsplätze im Säuliamt. «Eine stolze Zahl», sagte Präsident Dieter Greber. Entsprechend soll im nächsten Jahr auch das 50-jährige Bestehen würdig gefeiert werden, nachdem die bisherigen Jubiläen eher bescheiden daherkamen. «Wir haben diverse Optionen diskutiert und für eine Durchführung der Jubiläums-GV auf dem Zugersee entschieden», so Greber. Apéro und GV finden nun auf der MS Rigi statt, wo die Mitglieder während der Rundfahrt auch ein Krimi-Dinner geniessen können. Die höheren Kosten wurden im Budget berücksichtigt, und sie werden das Verbandsvermögen schmälern. «Aber das können wir uns leisten», fügte Kassier Thomas Ammann an. Die GV segnete den Vorschlag einstimmig ab und genehmigte die Budgets 2016/2017 ebenfalls einstimmig – dazu auch die Rechnung 2015, die mit einem kleinen Gewinn abschliesst. Keinerlei Opposition erwuchs auch dem Antrag, der Ämtler Stand-

ortförderung beizutreten. Diese wurde 2002 gegründet und im letzten Jahr in einen Verein umgewandelt, der verschiedene Mitgliedskategorien kennt. Der Arbeitgeberverband ist Vollmitglied und wird die Standortförderung weiterhin mit jährlich 2000 Franken unterstützen, die nun einfach als Mitgliederbeitrag daherkommen. Einzelne Firmen können bei der Standortförderung natürlich auch als Vereinsmitglied mitmachen. Im Weiteren unterstützt der Arbeitgeberverband das Lehrstellenforum, die Säuliämtler SportsAwards und die Berufsmesse jeweils mit je 1000 Franken pro Jahr.

Präsident und zwei Vorstandsmitglieder bestätigt Die üblichen statutarischen Geschäfte, unter ihnen die Jahresberichte, boten keinerlei Gesprächsstoff. Und ebenso «schlank» ging die Wiederwahl des Vorsitzenden und zwei Vorstandsmitgliedern über die Bühne: Unter Applaus wurden Präsident Dieter Greber, Cornelia Baumann-Zingg und René Schneebeli für drei weitere Jahre bestätigt, dazu die Revisoren René Morger und Martin Diethelm für je ein Jahr. Bis 2017 beziehungsweise 2018 gewählt sind die Vorstandsmitglieder Rita Ebner, Jürg Schmidlin und Kassier Thomas Ammann.

Projekt «Lift»: Bisher 20 Schüler dabei «Lift ist ein Integrations- und Präventionsprogramm, das schwächeren Schülerinnen und Schülern die Chance für eine Berufsbildung bietet (der «Anzei-

Vorstand und Gast anlässlich der Generalversammlung im Rifferswiler «Pöschtli», von links: Cornelia Baumann-Zingg, Thomas Ammann, Daniela Hofer (Sekretariat), Patrouille-Suisse-Leader Simon Billeter, Rita Ebner, Präsident Dieter Greber und René Schneebeli. (Bild Werner Schneiter) ger» hat darüber berichtet). An Schulen gibt es Modulkurse, denen später der Einsatz an Wochenarbeitsplätzen folgt. Im Säuliamt obliegt die Projektleitung dem Lehrstellenforum. Nach den Worten von René Schneebeli, selbst Mitglied im Lehrstellenforum, sind bisher 20 Schüler dabei. Sie arbeiten nach den Sommerferien in Gewer-

be-, Industrie- oder Dienstleistungsbetrieben wöchentlich zwei bis drei Stunden und werden ab Mai in den Schulen darauf vorbereitet. Das ist keine Schnupperlehre, sondern dient dazu, die Chancen für Schüler mit Schwierigkeiten auf eine Berufslehre zu erhöhen. «Das Projekt ist eine gute Sache. Unsere Mitgliedsfirmen sind

aufgerufen, solche Möglichkeiten zu bieten», sagte René Schneebeli, der nun per E-Mail weitere Firmen zum Mitmachen ermuntern will. «Wenn wir die Eingliederung von schwierigen Schülern nicht schaffen, resultieren Arbeitslose, die am Bahnhof Affoltern herumhängen. Und das wird dann teuer», so Dieter Greber.

Blindes Vertrauen bei Tempo 1100 Simon Billeter aus Knonau an der Generalversammlung des Arbeitgeberverbandes über die Patrouille Suisse Sie verstehen sich auch als Botschafter der Schweiz, die Mitglieder der Patrouille Suisse, die mit ihren Flugkünsten Tausende begeistern. Leader Simon Billeter aus Knonau gewährte den Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes einen Einblick ins Innenleben der Staffel. Gegründet wurde die Patrouille Suisse im Jahr 1964, und sie war an der Expo in Lausanne erstmals mit vier Huntern im Formationsflug im Einsatz. Erst kam ein Flugzeug dazu, 1978 ein sechstes und zu dieser Zeit auch der erste Einsatz im Ausland. 1995 erfolgte der Wechsel vom Hunter auf den Tiger, von denen heute zwölf im Einsatz stehen. «Weil veraltet, müssten sie für den täglichen Dienst ersetzt werden. Für Flugshows taugen sie aber noch», sagt Simon Billeter. Der 40-Jährige mu-

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Simon Billeter, Leader der Patrouille Suisse. (Bild Werner Schneiter)

tierte 2013 zum Leader der Staffel, fliegt also in der Formation immer voraus. Billeter ist in Mettmenstetten aufgewachsen und wohnt heute in Knonau. Hauptberuflich ist er als Militärpilot mit der F/A-18 Hornet ab Flugplatz Meiringen unterwegs – eine Tätigkeit, die ihn zu 70 Prozent beansprucht, 30 Prozent die PatrouilleSuisse-Staffel. «Wir sind auch fliegende Botschafter der Schweiz, bestreiten auch zivile Anlässe im In- und Ausland – nicht nur, um den Fliegerfans Freude zu bereiten. Wir benötigen auch Nachwuchs», sagt Simon Billeter, der nächstes Jahr den Leader-Job abgibt. Als die Staffel auf einer Höhe von 300 Metern über das Bundeshaus in Bern flog, fand das der Chef der Luftwaffe erst keine gute Idee. Aber der «Vorfall» hatte keine Konsequenzen. «Der Bundesrat verschickte das Bild als Neujahrsgrusskarte», fügte Billeter schmunzelnd bei.

Roger Federer in der Luft Zum Programm der Patrouille Suisse gehören die verschiedensten Formationsflüge, sogenannte Tunnels, Volten, aber auch andere Markenzeichen, zum Beispiel den «Melkstuhl», das «Matterhorn» oder «Roger Federer», wo die Staffel als «Tennisschläger» fliegt. Die Mannschaft ist eine verschworene Truppe, in der die «Chemie» stimmen und das Vertrauen grenzenlos sein müssen. Teamwork, gute Kommunikation und eine flache Hierarchie – zumindest am Boden, in der Luft wird kommandiert – sind prägende Merkmale der Staffel, für die man sich übrigens nicht bewerben kann. «Wir wählen Menschen aus, nicht Flugpiloten», hält Simon Billeter fest. Zur Ausrüstung gehört natürlich der Fallschirm, eine Schwimmweste, Checklisten und eine Karte. «Wir haben im Tiger keinen Autopiloten und kein Radar, alles

wird von Hand gemacht», erklärt Simon Billeter. Das Programm dauert jeweils 20 Minuten. Während der Show ist der Pilot immer in Bewegung, bei variierenden Geschwindigkeiten ständig am «Hebeln» und korrigieren. Millimeterarbeit bei Tempo 1100 (Maximalgeschwindigkeit), die vom Boden aus überwacht wird. Kreuzungen müssen genau dort stattfinden, wo sich das Publikum befindet. Mindesthöhe ist für Solisten 30 Meter, in der Gruppe 100 Meter. Die Abstände zwischen den Fliegern: drei bis fünf Meter! Präzision ist also unabdingbar, ja überlebenswichtig. Und sie wird erschwert durch die Kräfte, die bei solchen Tempi einwirken. Der Pilot ist dem Druck von plus 7 g oder minus 3 g ausgesetzt, also dem 7- bzw. 3-fachen des Körpergewichts. Mit Pressatmung verhindert er, dass Blut aus dem Kopf weicht. Und natürlich sind Piloten mit Spezialbekleidung ausgerüstet.


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Freitag, 29. April 2016

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«Es braucht eine Direktzahlungs-Begrenzung nach oben» Die Kleinbauern-Vereinigung tagte in Obfelden Für die Jahresversammlung der Kleinbauern-Vereinigung reisten am vergangenen Samstag rund 60 Personen aus der ganzen Schweiz ins Säuliamt. Nebst anderen Themen schreibt sich der Verein auch in diesem Jahr die Forderung einer Obergrenze der Direktzahlungen auf die Fahne. ................................................... von marianne voss Für die diesjährige Jahresversammlung hatte die Kleinbauern-Vereinigung ihre Mitglieder am vergangenen Samstag nach Obfelden auf den Biobetrieb der Familie Schneebeli eingeladen. In der ehemaligen Legehennenaufzucht-Halle behandelten die rund 60 aus der ganzen Schweiz angereisten Personen die statutarischen Geschäfte und genossen anschliessend ein Mittagessen mit hofeigenen Pilzen. «Wir sind an einem speziellen Ort», betonte die Präsidentin, Regina Fuhrer, anlässlich ihrer Begrüssung. Schon vor 20 Jahren sei dies ein Vorzeigebetrieb gewesen betreffend Innovation, Vielfalt und Nähe zu den Konsumenten. Die Kleinbauern-Vereinigung wurde 1980 gegründet mit dem Ziel, sich für eine ökologische und soziale Landwirtschaft einzusetzen. Sie hat seither zahlreiche Projekte und politische Vorstösse vorangetrieben. Die Mitgliedschaft steht allen offen, Konsumentinnen ebenso wie Landwirten. Die Vereinigung zählt heute ungefähr 5500 Mitglieder. In ihrem Jahresbericht betonte die Präsidentin als wichtigsten Punkt die Forderung «150 000

Regina Fuhrer, die Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung, präsentiert den Mitgliedern ihren Jahresbericht.

Landwirt Fabian Schneebeli erklärt den Gästen in der Pilzhalle die Abläufe der Austernpilzzucht. (Bilder Marianne Voss)

Franken sind genug». Der Trend, dass vor allem die grossen Landwirtschaftsbetriebe von den Direktzahlungen profitieren, halte an. «Es braucht eine Begrenzung nach oben.» Andere Themen des vergangenen Jahres waren die Teilnahme an den Märkten Naturama in Aarau und am Slow Food Market in Zürich, die Kampagne «Vielfalt statt Hofsterben», die Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe und natürlich die Mitarbeit in verschiedenen Allianzen. Nebst Protokoll und Jahresbericht wurde auch die Rechnung oh-

zentrales Projekt sein wird. Die «Herzenssache» von Vorstand und Geschäftsstelle, die Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe, wird weiterentwickelt. Eine Familie konnte auf diese Weise schon einen Hof finden, andere sind daran, Kontakte zu knüpfen.

ne Gegenstimme genehmigt. Beim Ertrag knackte die Vereinigung zum ersten Mal die Halbe-Million-Grenze. Das Vereinsvermögen beträgt 284 000 Franken. Die Erträge stammen vorwiegend aus den Mitgliederbeiträgen und aus Spenden.

Ausblick und Projekte Beim Ausblick war zu erfahren, dass nebst anderen landwirtschaftspolitischen Themen auch die 150 000 Franken-Grenze in diesem Vereinsjahr ein

Ideenreiche Wortmeldungen Nach 20 Jahren Engagement wurde Daniel Elsener (aus Weiach) mit grossem Dank aus dem Vorstand verab-

schiedet. Biologisch sei für ihn immer logisch gewesen, war in der Laudatio zu erfahren. Eine angeregte Diskussion mit teilweise fast ausufernd ideenreichen Wortmeldungen rundete die Versammlung ab. Der junge Betriebsleiter, Fabian Schneebeli, und sein Vater Hansjörg informierten die interessierten Gäste nach dem Mittagessen im Rahmen einer Hofführung über die herausfordernde Austernpilzzucht, die Mutterkuhhaltung sowie die Senf- und Polentaproduktion.

Personensuche im rauchgefüllten Keller Realistische Atemschutzübung der Feuerwehr Ottenbach Die Atemschutzgruppe der Feuerwehr Ottenbach benutzte ein Abbruchhaus als Übungsobjekt mit dem Schwerpunkt «Personensuche im Rauch». ................................................... von martin mullis Das abbruchreife Einfamilienhaus am Dorfrand in Ottenbach sieht von aussen keineswegs verlottert aus. Die Natur hat in den letzten Monaten aber dafür gesorgt, dass die Umgebung des sonst immer sehr gepflegten Pavillonbaus etwas verwildert erscheint. Wer genauer hinschaut, bemerkt aber, dass das Haus unbewohnt ist. An diesem Montagabend qualmt aus den Kellerfenstern plötzlich weisser Rauch. Nicht lange danach fahren zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor. Übungsleiter Hauptmann Roland Schumacher verzichtet auf die Sirenen, geht es doch bei dieser Übung mehr um Präzision der Abläufe und weniger um Schnelligkeit. Die 15-köpfige Atemschutz-Truppe findet sich dennoch innert Minuten konzentriert bei der Orientierung über die Übungsanlage ein. Der Chef der drei Feuerwehrfrauen und der zwölf Männer, Oberleutnant Pascal Zurich, informiert die Einsatzkräfte über die Situation. Schwerpunkt des abendlichen Einsatzes ist einerseits das korrekte Absuchen eines mit Rauch gefüllten Raumes und andererseits das Aufbrechen von verschlossenen Türen. Die Atemschutzgruppe arbeitet ruhig und

systematisch, die Ausrüstung ist komplex und verlangt einiges technisches Wissen.

Suche mit Blindenstock Die Pressluftflaschen müssen mit einem Druck von 270 bar gefüllt sein. Das Eindringen eines Rettungstrupps von jeweils zwei bis drei mit Funk ausgerüsteten Einsatzkräften in rauchgefüllte Räume unterliegt strengen Sicherheitsregeln. Je nach Einsatzleistung im Objekt kann die mögliche Arbeitszeit allerhöchstens zirka zehn Minuten betragen. Wer beobachtet, wie die fast wie Astronauten mit Sauerstoffmasken bekleideten Feuerwehrleute im weissen undurchsichtigen Rauch verschwinden, kann sich lebhaft vorstellen, dass nicht nur einiges an Mut und Unerschrockenheit, sondern vor allem eine ausgezeichnete Ausbildung vorhanden sein muss. Im Keller des Einfamilienhauses sind zu Übungszwecken einige Gegenstände versteckt. Der Suchtrupp benützt einen langen dünnen Blindenstock, mit dessen Hilfe mögliche verletzte und am Boden liegende Personen schneller gefunden werden können.

Zehn Mann innert zehn Minuten für den Erstschlag vor Ort Während die Atemschutzleute den Keller systematisch absuchen, üben im Parterre die starken Männer das schnelle Öffnen von verschlossenen Türen. Dank des Abbruchobjekts können sie dies auch wirklich eins zu eins

Das Arbeiten in einem mit Rauch gefüllten Keller verlangt eine gute Ausbildung. (Bilder Martin Mullis) trainieren. Auch hier ist trotz Anwendung roher Gewalt mit den Feuerwehräxten ebenfalls eine gewisse Technik gefragt. Die Türen zum Wohn- und zum Schlafzimmer sind jedoch innert Kürze offen, und die Küchentüre liegt

nach zwei kräftigen Schlägen etwas ramponiert am Boden. Der Chef der Feuerwehr Ottenbach, Roland Schumacher, hält fest, dass die Aufgabe der kleinen Dorffeuerwehr darin besteht, den sogenannten Erstschlag zu bewältigen. Dies bedeutet, dass zehn Frauen

oder Männer sich innert zehn Minuten vor Ort befinden und die notwendigen Massnahmen ergreifen. Falls nötig, wird anschliessend sofort der Pikettoffizier der Stützpunktfeuerwehr Albis orientiert und ein Alarm ausgelöst.


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Freitag, 29. April 2016

Welttag des Buches – Feiertag fürs Lesen Das Bücherfest in der Bibliothek Affoltern fand guten Anklang Am Welttag des Buches, vergangenen Samstag, herrschte eine friedlich-geschäftige Atmosphäre in den weitläufigen Räumen der Regionalbibliothek Affoltern, Zopf und Kaffee standen zum Genuss parat, ausgeschiedene Bücher kiloweise zum Verkauf. Kunst in vielen Prägungen bildete den kulturellen Rahmen. Der «Welttag des Buches und der Urheberrechte» wurde 1996 von der Unesco ins Leben gerufen. ................................................... von denise bohnert Kaum den Blick in die Runde geschweift, wird man sanft aufgefordert, sich ablichten zu lassen für «BiblioFreak», eine Kampagne der Schweizerischen Konferenz der Kantonsbibliotheken SKKB, in der Schweiz vor einem Jahr gestartet, unterstützt vom Bundesamt für Kultur, von den Kantonen und weiteren Institutionen. Ein Portrait bitte und ein Stichwort. Nun ja, man lässt sich überreden, ist ja eine gute Sache die Bibliothek, das Lesen überhaupt…

Universum nicht nur für Bücherwürmer Die Regionalbibliothek Affoltern ist eine Anlaufstelle für das ganze Leben. 26 000 Bücher stehen zur Ausleihe bereit, plus 13 000 andere Medien wie Hörbücher, DVDs, CDs, Spiele und Musikinstrumente. Schon die Allerkleinsten werden im Bücherstart in die Welt zwischen Buchdeckeln eingeladen, mit Mami oder Papi Bilderbücher und Kindergeschichten auswählen für die gemütliche Stunde vor dem Einschlafen. Sobald ein Mensch des Lesens mächtig ist, steht ihm ein Universum offen, Fantasiertes und Erlebtes, Spannung, Humor, Jugendromane,

Sachbände für den Vortrag in der Schule, Anleitungen für Handwerkliches und Spirituelles, alles über Flora, Fauna, Reisen und Länder, Geschichte, Utopien, und natürlich Belletristik ohne Ende – Literatur in der ganzen Bandbreite bietet Unterhaltung und Information in jeder Lebenslage. Kompetente Beratung inbegriffen.

Kunsthandwerk, Musik, Wortakrobat An Wänden, in den Gestellen und von der Decke hängend sind (noch bis Juni) allerlei Kunstwerke von Claudia Flade zu entdecken, Objekte aus Büchern, gefaltet, geschnitten, umfunktioniert – als Lampe etwa. Die Buchbinderin aus Kappel hat eine alte Prägemaschine mitgebracht und mit Eifer stellen Besucher Buchzeichen und handgebundene Notizbüchlein her, die dort mit Goldlettern buchstäblich eine individuelle Prägung erhalten. Praktisch sind Büchergestelle auf Rollen: kurzerhand auf die Seite geschoben, öffnet sich ein Zuschauerraum, Stühle werden herangeschafft und schon erklingen die ersten Töne des Trios Meienberg mit Klarinette, Violine und Cello als Einstimmung in den akustisch-kulturellen Teil des Anlasses. Gefolgt von Simon Chen, virtuoser Akrobat des gesprochenen Wortes oder Spoken Word (von ihm frei als das «gespuckte Wort» übersetzt). Als Slam Poet schon öfters, trete er heute zum ersten Mal hinter den drei Gleisen in «Affzgi» auf, mit seinem «Wort zum Buchtag»; Radioprediger nennt er, nebst Moderator, Schauspieler und Schriftsteller, als einen seiner Berufe, die er «nach Abbruch von RS und Uni aus Gewissensgründen» heute ausübe.

Leseratten retten Und auch ihm liegt viel daran, das Lesen zu retten, die Jugend lese ja nur noch «20Minuten» – auf, verstehe statt

Selber hergestellte Buchzeichen können auf dieser Prägemaschine, die Claudia Flade, Buchbindermeisterin aus Kappel (2. von links), mitgebracht hat, mit Goldlettern versehen werden. (Bild Denise Bohnert) Rimbaud Rambo oder finde: «Guck mal, der liest Dostojewski, der Idiot.» Er hat sich ein paar Massnahmen ausgedacht, man müsse halt Tagesaktualität einbauen, wie «Ueli der Knecht ist jetzt Bundesrat», oder gewisse Synergien bei Klassikern: Der gute Mensch von Andorra, Narziss hat Gold im Mund, der Besuch der alten Dame in Sezuan . . Er plaudert aus dem Schreibkästchen – «Wie ich arbeite: ich fang an, es geht weiter, Wort für Wort, und so fort» – und präsentiert ein Frühwerk, den Sek-Aufsatz Mein Schulweg, akkurat und bar jeder Poesie beschrieben und mit einem Fünfeinhalber belohnt. Das bringt ihn zu seinem Lieblingsschulfach Franz, «eine einzige

Fehlerquelle», wie er mit schwerem Akzent (Accent grave) betont. Obwohl äusserst wertvoll, wenn man davon ausgehe, dass man aus Fehlern lerne, sieht er für den Bildungssektor in der Abschaffung dieses Faches griffige Sparmöglichkeiten: Kosten für den Verschleiss von Rotstiften könnten massiv verringert, vielleicht sogar schwarze Zahlen geschrieben werden.

Blüten vom Wortspielplatz Für viel Gelächter sorgten seine Stilblüten und Rede-Wendungen: Aller Anfang ist lange her. Wer seine Süchte nicht in den Griff kriegt, gerät schnell vom «Bären» in die «Traube» – und da-

zu das passende, gefundene Stelleninserat: Suchen Sie eine neue Herausforderung im Suchtbereich? Berufsbild Beleuchter am Theater: Wer den Scheinwerfer hat, braucht für den Spot nicht zu sorgen. Und für den Fussballer in der Seniorenmannschaft gilt: Alter schützt vor Toren nicht, auch wenn er sagt: Ich gehe nicht ins Alzheim. Sprache erschaffe Welten – am Anfang war das Wort –, sei das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Realität hoch überlegen. Und als daraufhin die Realität versucht sich zu wehren – plötzlich schüttet es draussen heftig und lautstark – meint Simon Chen spontan: «Die Bibliothek erfreut sich Regen Betriebs».

Das Buch als Träger von Information, Unterhaltung und Schöngeist «WasWieWoWarum – lesen» – Gespräch mit Tiefgang und Humor in der Regionalbibliothek Affoltern Umgeben von fliessenden Büchern der Künstlerin Claudia Flade fand die Gesprächsrunde zum Thema «WasWieWoWarum – lesen» statt. Es war ein persönliches Gespräch mit Gästen, die man im Amt kennt und die einen engen Bezug zu Büchern haben. Eingeladen waren die Pfarrerin Bettina Bartels, die beruflich mit dem «Buch der Bücher» zu tun hat, aber auch privat dem Alltag immer wieder etwas Zeit stiehlt, um sich in ein Buch zu vertiefen. Ebenfalls dabei waren Martin Gallusser, der als Sozialvorstand für die Bibliothek zuständig ist, und der Gemeindepräsident Clemens Grötsch, beide auch mit knappem Zeitbudget, aber bekennende Leser mit breit gestreuten Interessen, die immer wieder «über die Bücher» gehen müssen. Martin Grob war als ehemaliger Buchhändler und Verlagsleiter im Bezirk unangefochtener «Herr der Bücher», der dennoch auch gerne digital liest. Ergänzt wurde die Runde durch Franziska Sykora, gelernte Buchhändlerin und passionierte Leserin, die dicke Bücher mag, in die man sich hineinsinken lassen kann, und durch Kantonsrat Daniel Sommer, der

Was sie lesen – Gesprächsrunde in der Regionalbibliothek, von links: Ulla Schiesser, Leiterin der Regionalbibliothek, Kantonsrat Daniel Sommer, der ehemalige Buchhändler Martin Grob, Buchhändlerin Franziska Sykora, Gemeinderat Martin Gallusser, Gemeindepräsident Clemens Grötsch und Pfarrerin Bettina Bartels. (Bild Irene Scheurer)

als Schreiner sozusagen mit dem Rohstoff von Büchern zu tun hat und sich als Liebhaber von Krimis nordischer Autoren outete. Alle Teilnehmenden hatten ein Buch mitgebracht, das für sie von spezieller Bedeutung ist. Daraus liessen sich bereits zu Beginn des Gesprächs Lesevorlieben und -gewohnheiten ableiten. Während die einen den Tag – egal, wie spät es ist – gerne mit einem Buch beschliessen, entspannen sich andere zwischen zwei Sitzungen bei einer Lektüre. Es gibt die Siesta-Leser, die Freiluft-Leserin oder diejenigen, die immer ein Buch in der Tasche mit sich tragen und es hervorziehen, sobald sie reisen oder warten. Auch in der Form gab es Unterschiede festzustellen. Digitales Lesen wurde ganz rational als praktisch und platzsparend verteidigt gegen die Freunde des physisch vorhandenen Buches, das sich anfassen lässt, das knistert und duftet – das Buch als Gesamterlebnis. Einig war man sich aber in der Wertschätzung von Büchern und Bibliotheken und der Meinung, dass das Buch als Träger von Information, Unterhaltung und Schöngeist nicht wegzudenken sei. Es war ein Gespräch mit Tiefgang und Humor, das mit einem Apéro abgerundet wurde, bei dem sich das eine oder andere Thema noch weiterdiskutieren liess. (I. S.)


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«Fordern, fördern und Geduld zeigen» Arbeitsintegration wird auch im Säuliamt immer stärker gefördert – mit erfreulichen Resultaten Bis vor einigen Jahren gab es in der Arbeitswelt nur voll arbeitsfähige Menschen und Invalide. Heute gibt es für Menschen mit Behinderungen oder Eingliederungsproblemen zahlreiche Institutionen, die Wohn- und Arbeitsplätze im geschützten Umfeld anbieten – fünf davon im Säuliamt. ................................................... von salomon schneider Einige Menschen werden mit geistigen oder körperlichen Behinderungen geboren, andere erleiden durch Unfälle, Krankheiten und Schicksalsschläge Beschränkungen im Leben. Manche von ihnen leben in Institutionen, wie dem Meilihof in Ebertswil oder dem Götschihof im Aeugstertal, andere in Wohngruppen, bei der Familie oder sogar in der eigenen Wohnung. Sie alle begegnen im Alltag vielfältigen Herausforderungen und manchmal auch Schwierigkeiten, weshalb sie grösstenteils bei der IV angemeldet sind. Eine besondere Herausforderung für diese Menschen ist die Eingliederung oder Wiedereingliederung ins Arbeitsleben.

Arbeitsintegration erfordert ausgebaute Strukturen Die IV hat Arbeitsintegration in den vergangenen Jahren stark gefördert. Damit die Förderung auch Früchte

trug, mussten aber zuerst in den Institutionen geeignete Strukturen geschaffen werden. «Wir von der Stiftung Solvita haben gezielt eine Abteilung für die Arbeitsintegration aufgebaut. Während vor einigen Jahren eine Person diese Abteilung führte, sind es heute bereits vier Personen», erläutert Martin Ritter, der Geschäftsführer der Stiftung Solvita, die unter anderem den Götschihof im Aeugstertal betreibt. Die Arbeitsintegration pflegt ein grosses Netzwerk zu Firmen, welche Personen mit einem geschützten Arbeitsplatz (GAP) die Chance auf ein Praktikum oder eine Festanstellung bieten können und begleiten sie mit Bewerbungswerkstätten und mit Lerncoachings auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Die Stiftung Solvita schafft es so, jährlich rund fünf Personen in den freien Arbeitsmarkt zu integrieren. «Wir fordern und fördern unsere Angestellten mit geschützten Arbeitsplätzen gezielt. Zuerst erlernen sie einfache koordinative Abläufe. Dabei produzieren sie aber bereits Dinge, die wir im Gärtnereiladen verkaufen. Wir arbeiten dabei immer in Richtung mehr Selbstständigkeit. Das Ziel ist ein höchstmögliches Mass an Eigenverantwortung. Wir beobachten sehr genau und fordern das maximal Mögliche von unseren Klienten, die an der Herausforderung wachsen und oft in kürzester Zeit unglaubliche Fortschritte machen», erklärt Ines Strahl, die Leiterin der Gärtnerei im Götschihof, ihr Arbeitsintegrationskonzept.

Ines Strahl (rechts) bespricht mit Miriam Queiser und Felix Bieri die geleistete Arbeit. (Bild Salomon Schneider) Arbeiten wichtig für das Selbstwertgefühl Der Grossteil der Mitarbeitenden sei extrem motiviert und gebe alles, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Trotzdem brauche es vonseiten der Mitarbeitenden wie auch vonseiten der Institution manchmal sehr viel Ge-

Am 7. Mai: Einblicke und Verkauf in der Gärtnerei des Götschihofs Am 7. Mai, von 8 bis 16 Uhr findet in der Gärtnerei des Götschihofs der Mai-Verkauf statt. Die Gärtnerei bietet zahlreiche geschützte Arbeitsund Ausbildungsplätze an. Die Auszubildenden absolvieren entweder eine einjährige praktische Ausbildung (PrA) oder – anschliessend – eine zweijährige Ausbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA). Neben Ausbildungsplätzen bietet der Götschihof auch geschützte Arbeitsplätze in verschiedenen Ressorts im Haus an. Der Götschihof setzt dabei auf Qualität, wie sie auch in der Privatwirtschaft erwartet werden kann.

Die Anforderungen bezüglich Arbeitstempo und Selbstständigkeit werden den individuellen Fähigkeiten der Mitarbeitenden angepasst. So kann der Götschihof bei allen Produkten höchste Qualität anbieten. Der traditionelle Frühlingsverkauf der Götschihof-Gärtnerei findet am 7. Mai statt. Es werden Käuter- und Gemüsesetzlinge, zahlreiche Tomatensorten, Sommerflor und Balkonblumen aus eigener Produktion verkauft – darunter auch Pro-Specie-Rara-Sorten. Dazu gibt es kostenlos Kaffee und Kuchen, und die Besucher können die Gärtnerei kennenlernen.

Der Betrieb ist momentan in der Umstellung auf biologische Produktion begriffen und möchte sich Knospe-zertifizieren lassen. Bereits jetzt werden alle Produkte ohne chemische Spritzmittel aufgezogen. Zudem hat die Gärtnerei während der grossen Pflanzzeit nicht nur wochentags von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet, sondern vom 30. April bis zum 4. Juni auch jeden Samstag, jeweils von 8 bis 12.30 Uhr. (sals) Gärtnerei Götschihof, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal. Telefon 044 735 58 20.

forum der parteien

SVP Wettswil will Einheitsgemeinde vorantreiben Der Vorstand der SVP Wettswil hat anlässlich seiner letzten Sitzung den im Dezember neu in den Vorstand gewählten Marc Bochsler zum Vizepräsidenten ernannt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder werden auch in diesem Jahr ihre bisherigen Ämter weiterführen. In einer Art Auslegeordnung wurden die in den nächsten Jahren anstehenden Herausforderungen der Gemeinde Wettswil analysiert. Man war sich schnell darüber einig, dass gesunde Finanzen, die Dorf- und Siedlungsentwicklung sowie das betreute Wohnen im Alter auch in den kommenden Jahren die tonangebenden Themen sind. In allen diesen Bereichen stehen kurz- bis mittelfristig wegweisende Entscheidungen an. Dank diverser Mitglieder, welche in verschiedenen Behörden und Gremien sowie Arbeitsgruppen tätig sind, sollen Lösungen

gefunden werden, um die traditionellen SVP-Werte wie tiefe Steuern, hohe Eigenverantwortung, Sicherheit, Recht und Ordnung, aber auch eine kostengünstige Verwaltung zum Wohle der Einwohner besser umzusetzen. Der Vorstand fasste unmittelbar den Beschluss, dass die Zusammenlegung der politischen und der Primarschulgemeinde – also die sogenannte «Einheitsgemeinde» – nun auch in Wettswil vorangetrieben werden soll. Diverse Gemeinden im Säuliamt haben diesen Schritt bereits erfolgreich vollzogen. Es ist mithin nicht einzusehen, weshalb dieses zeitgemässe Modell nicht auch in Wettswil eingeführt werden soll. Eine Einheitsgemeinde steht für Effizienz und Transparenz im Verwaltungsapparat – und leistet damit auch einen Beitrag zu gesunden Finanzen. Der Vorstand wird deshalb in den nächsten Wochen und Monaten

mögliche Strategien zur Erreichung dieses Ziels ausarbeiten. Ferner nahm der Vorstand mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Gemeinderat in Sachen «Betreutes Wohnen im Alter» erste Erfolge vorweisen kann, ein Projekt, welches nicht zuletzt auf den unermüdlichen Einsatz des ehemaligen Vorstandsmitglieds Jürg Comminot zurückzuführen ist. Der Vorstand wartet nun gespannt auf die nächsten Ergebnisse. Schliesslich wird in den nächsten Monaten sicher auch noch der Quartierplan Weierächer/Grabenmatt auf der politischen Agenda der SVP Wettswil auftauchen. Diesbezüglich wartet der Vorstand mit teils gemischten Gefühlen auf die Erkenntnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe und wird sich zu gegebener Zeit wieder äussern. SVP Wettswil

duld – die sich aber auch immer wieder bezahlt mache. «Gerade diese Woche hat wieder einer meiner Lehrlinge mit eidgenössischem Berufsausweis einen Arbeitsvertrag im ersten Arbeitsmarkt unterzeichnet», erzählt Ines Strahl stolz und ergänzt: «Für das Selbstwertgefühl unserer Mitarbeitenden ist so etwas einfach wunderbar und alle anderen freuen sich für diese Person und werden durch solche Erfolge motiviert. Zudem können sie anschliessend für einen Teil ihres Lebensunterhalt selbstständig aufkommen und sind nicht mehr so stark auf die Unterstützung der IV angewiesen.» Leider funktioniere der Übertritt in den ersten Arbeitsmarkt jedoch nicht bei allen, da die Fähigkeiten für die Privatwirtschaft einfach nicht ausreichten. Diese Menschen finden in anzeige

den Institutionen wie dem Götschihof langjährige geschützte Arbeitsplätze.

Gegenseitige Unterstützung Der Meilihof in Ebertswil gehört zur Stiftung Wohnraum für junge Behinderte (Wfjb). Er bietet 22 Menschen mit verschiedensten Behinderungen ein Zuhause. «Viele unserer Bewohner arbeiten im Haus mit und haben einen geschützten Arbeitsplatz. Zudem helfen sich die Bewohner auch immer gegenseitig. Bewohner mit Gehirnverletzungen haben beispielsweise oft Orientierungsschwierigkeiten, Bewohner im Rollstuhl brauchen Hilfe bei der Mobilität. Sie können sich deshalb gegenseitig unterstützen», erklärt Thomas Albrecht, der Geschäftsführer des Wfjb.


Forum

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ämtler kantonsräte meinen

glosse

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Ideologie des Niedergangs Auf den ersten Blick ist es unerklärlich: Wir leben so gut wie noch nie seit Menschengedenken und verhalten uns gleichzeitig als lebten wir noch immer in einer Ökonomie der Armut. Regierung und die Mehrheitspolitik im Kanton prognostizieren uns den Niedergang. Diesem Niedergang stehen die Fakten gegenüber: moderate Steuerbelastung und hohes Bildungsniveau führen zu einem starken und wettbewerbsfähigen Kanton Zürich. Doch den Niedergangspropheten zufolge können wir uns unseren Staat nicht mehr leisten. Mit einer «Leistungsüberprüfung» soll der Niedergang abgewendet werden: Doch der Begriff ist irreführend, weil nichts überprüft wird, sondern unabhängig vom Inhalt, einzig mit Blick auf die Saldozahlen, Budgetposten gekürzt werden sollen. Ein Franken ist ein Franken – egal ob für Gesundheit, Verkehr, Strasse, Verwaltung oder Bildung. Dabei verzichtet die Überprüfung nicht nur auf eine inhaltliche Priorisierung staatlicher Aufgaben, sondern ebenso verzichtet diese, die Möglichkeit von Steuererhöhungen nur schon anzudenken. Um Abbau geht es, nicht um eine «Überprüfung» der Leistungen. Der Blick in die Gemeinden verrät demgegenüber ein anderes Bild. Erfordern beispielsweise steigende Schülerzahlen neue Schulräume, werden diese auch mit Steuererhöhungen finanziert. Das heisst nicht, dass die Ge-

meinden mit dem Geld um sich werfen, doch wo die Sache zusätzliche Einnahmen begründet, anerkennen Gemeinderäte und Bevölkerung die Notwendigkeit zusätzlicher Steuereinnahmen durchaus. Entsprechend sind die Gemeindesteuern viel volatiler als die kantonalen. Es scheint, dass die Nähe zum Geschehen ein überzeugendes Argument ist. Doch mit zunehmender Distanz wird ein anderes Argument wichtiger: die Ideologie. Und so wird, was auf den ersten Blick noch unerklärlich war, nachvollziehbar. Die kantonale Politik ist finanzpolitisch hoch ideologisiert. Hier prallen unterschiedliche Vorstellungen (Ideologien) über die Bedeutung des Staates im Grundsatz aufeinander: Der politischen Mehrheit ist nicht die Frage wichtig, ob der Steuerfranken für Bildung oder Strassen eingesetzt wird – wichtig ist, dass er gekürzt wird. Der Abbau des Staates genügt sich als Ziel. Die Prophezeiung des Niedergangs ist also Mittel zum Zweck. Dass insbesondere FDP und SVP damit den Staat bekämpfen, den sie in ihrer Mehrheitsposition anführen, birgt eine gewisse Ironie. Auch der Kampf gegen die «Bürokratie» ist letztlich der Kampf gegen das, was sie selber geschaffen und damit zu verantworten haben. Es gibt in unserem Kanton kein Gesetz ohne bürgerliche Stimmen! Aber ich gebe es zu: Die ideologischen Schlagworte entlasten einen von der anstrengenden

Argumentation. Nur mit Verantwortung hat dies nichts mehr zu tun. Überhaupt ist es mit der Weisheit des Kantonsrates nicht immer weit her. Im Rahmen der Finanzplanung verlangte die bürgerliche Mehrheit, dass der öffentliche Verkehr (ZVV) bereits ab dem Jahr 2017 gut 130 Mio. Franken einsparen solle und nicht erst wie von der Regierung vorgesehen ab 2019. Nur drei Wochen später genehmigen dieselben bürgerlichen Politiker den Rahmenkredit für das Jahr 2017 für den ZVV diskussionslos ohne Kürzung. Wie soll man diese Politik der bürgerlichen Seite verstehen? – Die Arroganz der Mehrheit braucht sich um Argumente nicht zu bemühen. Zumindest lassen solche Signale hoffen, dass die Leistungsüberprüfung nicht überall zu den Einschnitten führen, wie sie heute auf dem Tisch liegen. Manchmal vermag die Angst vor dem konkreten Leistungsabbau sogar mehr als die Ideologie. Dass sich Gemeinden und Bevölkerung dabei vernehmen lassen, ist durchaus hilfreich. Die bürgerlichen Fraktionen hören wohl spätestens dann zu, wenn der ZVV die Busse in ihre Dörfer stoppt. Denn der eigentliche Niedergang droht nicht von zu viel öffentlichem Verkehr oder von zu viel an Bildung. Der Niedergang unserer Lebensqualität droht im Abbau der Leistungen, die der Staat für uns alle erbringt.

Keine neue Klostermauer! Positionsbezug zum Kloster Kappel des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!» Die Mitglieder des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!» haben aus Anlass des zweijährigen Bestehens beschlossen, mit zwei unmissverständlichen Positionsbezügen an die Öffentlichkeit zu treten. Die Mitglieder des Vereins sind mit dem Verlauf der Planung seit dem unseligen Ergebnis des Internationalen Wettbewerbs, vom 13. Juni 2013, nicht zufrieden. Es ist unverständlich, wie man dazu kommen kann, in der heutigen Zeit um die offene, freie und harmonische Klosteranlage Kappel am Albis eine viele Meter hohe Mauer ziehen zu wollen. Wie kam es, dass der erste Preis damals ans Architekturbüro aus Holland vergeben wurde, das vorgeschlagen hatte, ausgerechnet dieses

Bauwerk, das sich auf uralten Zeichnungen findet, wieder erstehen zu lassen? Unglaublich. Man könnte fast meinen, die Kantonale Denkmalpflege hätte einen entsprechenden Tipp gegeben, um etwas Unverhofftes, etwas «Herausragendes» – im doppelten Sinn des Wortes –, aufs Tapet zu bringen. War es eventuell so? Heute lebt und blüht der Seminarund Hotelbetrieb des Klosters Kappel. Eine offene Atmosphäre wird gepflegt, die einladend wirkt: Und die Gäste kommen in Scharen! Nun möchte man im Zutrittsbereich eine trennende und abweisende Mauer hochziehen. Niemand will diese Mauer! Was sagt denn eigentlich der Zürcher Ref. Kirchenrat zu dieser unglücklichen Weichenstellung in Richtung Intra Muros – Extra Muros-Trennung / -Abgrenzung / -Abschottung / -Rückzug? Ist er sich der Gefahr nicht bewusst,

Kloster Kappel um 1820 – jetzt wieder mit einer Mauer? (Archivbild «Anzeiger»)

dass das kirchliche Werk in Kappel leiden und sogar in Schieflage geraten könnte? Und sich als Kappeler Vereinsmitglied erst noch der Gelder des Kantonalen Lotteriefonds bedienen will, um den Mauerbau überhaupt erst zu ermöglichen?

Ein Bild aus den 80er-Jahren: Otto Schneebeli, Rolf Hegetschweiler, Erich Rüfenacht und Martin Lenzlinger (von links) besteigen im Rahmen eines Kantonsratsausflugs ein Flugzeug auf dem Flugplatz in Hausen. (Archivbild «Anzeiger»)

Kantonsrat 1967 und 2016 Schon einige Zeit hatte ich vor, dem Kantonsrat und dessen Präsidentin Theresia Weber noch vor dem jährlichen Wechsel auf dem «Bock» von Anfang Mai die Reverenz zu erweisen. Doch vor einer Woche fiel ja die Sitzung ins Wasser, was gut zum Wetter am Sechseläuten passte. Nun klappte es am letzten Montag. Im Mittelpunkt der Ratssitzung standen die Genehmigung der Geschäftsberichte von EKZ und ZKB. Die beiden Themen waren zusammen beinahe morgenfüllend. Fast nur Lob wurde von den vielen Rednern auf das Haupt der beiden kantonseigenen Unternehmungen ausgeschüttet. Einzig die Axpo, an der die EKZ massgeblich beteiligt sind, musste einige Hiebe einstecken. Schliesslich wurden die beiden Berichte mit 146 bzw. 160 Stimmen genehmigt. Natürlich interessierte mich diese Debatte, doch der Besuch bot auch Gelegenheit, einige Vergleiche zwischen meinem Eintritt in den Kantonsrat im Frühjahr 1967 und heute anzustellen.

Ein neuer 70-Kühe-Laufstall Ja, das muss sein, denn der grösste Bauernhof im Säuliamt soll weiterleben können! Dass man als Standort aber ausgerechnet den landwirtschaftlich unpassendsten auswählen will, ist nicht zu verstehen. Nur im äussersten Notfall würde ein Bauer seinen neuen Stall ausgerechnet an einen Hang bauen. Schon gar nicht an einen Ort, zu dem die freie Sicht auf die Kühe durch die alte Scheune verunmöglicht wäre. Die absolut schlimmste Auswirkung hätte dieser grosse Stall jedoch, weil er mitten in den prägenden Westabhang der Klosteranlage zu liegen käme. Ein Neubau mit dominanter Dachfläche, direkt vor der Silhouette der altehrwürdigen Klosterkirche liegend. Das darf nicht sein! Der Verein «Ja zum Kloster Kappel!» ist bereit, einen Voroder Bauentscheid in diesem äusserst sensiblen Bereich der Klosteranlage – im Verbund mit anderen Organisationen – bis vors Bundesgericht zu ziehen. Verein «Ja zum Kloster Kappel!»: Karl Neumann, Aeugst

Saal ein Bijou Vor 50 Jahren konnten Ratsmitglieder und Besucher ungehindert das Rathaus betreten. Heute tragen alle Kantonsräte einen Ausweis. Sodann belagern vier Polizisten die Eingangshalle und filzen die Besucher, bevor sie sich in höhere Gefilde begeben dürfen. Oben angekommen zeigt ein Blick von der Tribüne, dass der Ratssaal denkmalpflegerisch wie anno dazumal ein Bijou ist, auch wenn er im Hintergrund technisch aufgerüstet wurde. Eine Lautsprecheranlage gab es Ende der Sechzigerjahre nicht, auch die elektronische Abstimmung stammt aus der Neuzeit. Besonders auffällig sind die privaten Laptops, Tablets und Smartphones, welche sich auf fast allen ja so kleinen Pültchen befinden. Auch bei der Ämtler Delegation konnten solche portable PCs beim Meisterbauer aus Mettmenstetten, beim Holzwerkstatt-Inhaber aus Rifferswil, bei der Betriebsökonomin aus dem Bezirkshauptort, beim Ökonomen aus Hausen und beim Wanderreisen-Geschäftsführer aus Bonstetten geortet werden. Einige lesen heute auch ihre Voten nicht mehr vom Papier ab, sie haben den Text auf ihrem Bildschirm. Bei etlichen Mitgliedern stecken Kopfhörer in den Ohren. Ob ein Film mit Ton angeschaut wird, die Nachrichten gehört oder vielleicht sogar die Debatte mitverfolgt wird, bleibt für den aussenstehenden Beobachter ein Geheimnis. Eine halbstündige Pause Mitte Vormittag gab es früher nicht, was nicht heisst, dass man sich nicht einzelsprungweise vorübergehend in ei-

nem nahen Zunfthaus eine kurze Auszeit gönnte. Grosse Verschiebungen gab es in den letzten fünfzig Jahren bei einzelnen Fraktionen. Bei meinem Eintritt ins Parlament hatte «meine» BGB gleich viele Mandate wie der Landesring, nämlich 31. Heute hat die SVP 54 Sitze und der einst von Gottlieb Duttweiler gegründete LdU ist aus der Politlandschaft komplett verschwunden.

Legere Kleidung Eine «schickliche Kleidung», wie sie früher vorgeschrieben war, scheint heute beim Kantonsrat kein Thema mehr zu sein. 1967 war der Rat noch ein reines Männergremium und ohne Kittel durfte niemand im Saal Platz nehmen. Einmal wurde in meiner Zeit ein junger Ratskollege gar mit einem Regenmantel eingedeckt, weil er ohne Jacke nach Zürich angereist war. Jetzt bringen zwar die Frauen Farbe in den Saal, aber das sogenannt starke Geschlecht ist teils recht leger gekleidet. Leute wie der Grüne aus Steinmaur mit Vollbart, langen, wilden Haaren und einem Chäppi auf dem Kopf hätte man sich damals nicht vorstellen können. In der Mitte des Ratssaals sind Plätze für Journalisten reserviert. Für sie ist die Übermittlung der Texte an die Redaktionen heute viel einfacher als früher. Damals kamen von Tagi und NZZ im Laufe einer Sitzung mehrmals Kuriere und holten die handgeschriebenen Manuskripte ab, damit man in der Dienstagausgabe ausführlich über den Ratsbetrieb berichten konnte. Im Gegensatz zu heute wurden praktisch alle Votanten im Zeitungsbericht erwähnt. Aufgefallen ist am letzten Montag ein Tagi-Vertreter, der viel unterwegs war und wohl Stoff für die jahrzehntealte, aber immer noch von vielen gern gelesene Rubrik «Gesehen und gehört» beschaffen musste.

Nüchterne Bilanz Kantonsrat vor 50 Jahren und heute – was hat sich ganz grundsätzlich verändert? Als «Aktiver» bis 1984 und nun seit über 30 Jahren interessierter, kritischer Beobachter der kantonalen Politszene sage ich nur folgendes: Der Kantonsrat kocht immer noch mit Wasser und dieses läuft immer noch die Limmat hinunter vorbei am Rathaus. Und das Wasser, mit dem der Kantonsrat auch in Zukunft kocht, wird wohl auch in den nächsten 50 Jahren immer noch nicht limmataufwärts Richtung See fliessen. Erich Rüfenacht


Bezirk Affoltern

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Der Winter bremst den Frühling aus Die unerwartet kalten Tage bereiten den Ämtler Obst- und Gemüseproduzenten noch keine Sorgen Der Kälteeinbruch der letzten Tage bereitet den Ämtler Obstund Gemüsebauern noch keine allzu grossen Sorgenfalten. Solange die Temperaturen nicht merklich unter den Gefrierpunkt fallen, besteht kein Anlass für eine Katastrophenstimmung. Die Imker müssen allerdings den Bienen vermehrt grössere Beachtung schenken. ................................................... von martin mullis Nach einigen schönen und warmen Frühlingstagen kämpfte sich auch im Säuliamt der Winter trotzig zurück. Am vergangenen Montag schneite es mit grossen Flocken ins doch bereits schon hohe Gras. Kalte Winde liessen zusätzlich die weissen Obstblüten wie Schneeflocken durch die Luft wirbeln. Übereilige und sonnenhungrige Gärtner mussten ihre sensiblen Gewächse rasch noch einmal in das Gewächshaus oder in den Wintergarten stellen. Gemüsebauer Roland Moser in Obfelden schaut jedoch den Wetterkapriolen gelassen entgegen. Er darf auf einen für den Gemüseanbau perfekten März zurück schauen, hat er doch in seinen Beeten die ersten Salate bereits geerntet. Die tiefen Temperaturen verursachten bei einigen Produkten höchsten einen Wachstumsstillstand. Gemüsebauer Moser weiss aber, dass

kalte Nächte das Gedeihen von sensiblen Sorten wie Fenchel, Krautstiel oder Sellerie gefährden können. Schäden entstehen da bereits ab einem Grad plus.

Kein Anlass für eine Katastrophenstimmung Roland Moser hält aber fest, dass er seit 30 Jahren Gemüse anbaute und infolge Kälteeinbruchs noch kein grosses Desaster erlebt habe. Er mag sich erinnern, dass auf seinem Betrieb vor mehr als 20 Jahren an einem 5. Mai Salat aus tiefem Schnee geerntet werden musste. Schwankungen gab es immer, doch würde er unabhängig vom Wetter stets in der 10. oder 11. Woche des Jahres mit dem Pflanzen beginnen. Sogar die Gemüsearten blieben – bis auf wenige Trend-Schwankungen – immer die gleichen. Auch Obstbauer Robert Huber aus Obfelden sieht momentan keinen Anlass für eine Notlage. Er fürchtet aber auch Minustemperaturen und Bodenfrost. Die momentane Kälte bezeichnet er allerdings auch in einem Bereich sogar als positiv. Kälte verhindere nämlich die Infektion des gefürchteten Feuerbrandes, weiss Obstbauer Huber. Bei der Bestäubung der Obstblüten habe vor allem der Wind einen grossen Teil der Bienenarbeit übernommen. Da die Wetterprognosen stets etwas negativer vorausgesagt werden, schaut er doch relativ gelassen in die nahe Wetterzukunft.

Die Bauernregel «Schaltjahr gleich Kaltjahr» gilt auch 2016 Er zitiert zudem noch zwei Bauernregeln und behauptet mit einem Augenzwinkern, diese stets zu beachten. Solange die Rigi schneebedeckt sei, müsse mit Frostnächten gerechnet werden, und auf die aktuelle Jahreszahl anspielend, hält er kurz und bündig fest: Schaltjahr gleich Kaltjahr. Bienenberater Christian Bacher vom Bienenzüchterverein Bezirk Affoltern sieht, selbst wenn die Temperaturen noch einige Tage tief bleiben, keine grossen Probleme für die Imker. Die Bienen bleiben bei diesen Temperaturen zu Hause und müssen von den Honigreserven leben. Deshalb müssen die Bienenzüchter ihre Schützlinge vermehrt kontrollieren und in den Bienenstöcken den Platzbedarf überprüfen, da es sonst zu vermehrten Schwärmen kommen könnte. Hagen Thoss, Agronom im Strickhof empfiehlt auf einem Infoblatt den Obstund Gemüsebauern den lokalen Wetterbericht zu verfolgen und allenfalls bei Bodenfrost entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Noch am Dienstag warnte der Strickhof vor akuter Frostgefahr in den kommenden Nächten und Strahlungsfrost bis minus 4 Grad. Erdbeerenbestände seien nachts abzudecken, Fahrgassen zu mulchen und allenfalls Regenschutzfolien als Frostschutz einzusetzen. – Es ist zu hoffen, dass Frau Holle zusammen mit der kalten Sophie den Rückzug antritt.

Die heikleren Gemüsesorten wachsen noch unter der Folie, der Salat gedeiht jedoch prächtig: Gemüsebauer Roland Moser aus Obfelden. (Bild Martin Mullis)

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Mit Strassenbau «Lebensräume erhalten und aufwerten»?

Falsche Zahlen zur Kunststoffsammlung

«Der Weissstorch ist als Kinder bringender Klapperstorch und als Glücksbringer ‹Adebar› wohlbekannt. Seit der Antike wurde der Storch als Botschafter der Fruchtbarkeit von einigen Völkern vergöttert und geschützt. Die Intensivierung und moderne Methoden der Landwirtschaft sind verantwortlich, dass diese Stelzvögel heute Probleme haben, ihre Jungen mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich durch ihre Vorliebe für feuchte Wiesen, die zunehmend entwässert wurden, durch Kollisionen mit Freileitungen, den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und den Jagddruck in den Durchzugs- und Winterquartieren. Mittlerweile geht es mit dem Storchenbestand in der Schweiz dank dem ehrgeizigen Wiederansiedlungsprojekt von Max Bloesch wieder aufwärts. Sollen die stolzen Vögel bei uns auch in Zukunft ein Auskommen haben, müssen wir für sie geeignete Lebensräume erhalten und aufwerten.» Diesen Text über den Weissstorch kann man auf der Homepage der Vogelwarte Sempach lesen. Diese Störche nehmen gerade ihr Nachtmahl ein. Zwei davon sind beringt und wohnen auf dem Kamin der Fabrik Haas. Sie sind seit vielen Jahren bei uns zu Gast und neue kommen dazu. Dahinter ist das Wiesenstück zu sehen, gekennzeichnet mit roten Stangen, wo zukünftig die Umfahrung/Autobahnzubringer Ottenbach gebaut werden soll. Am Kanal kann man die Weide sehen, an welcher der zugewanderte Biber seine Spuren hinterliess. Kann mit dem Bau der Strasse noch von «Lebensräumen erhalten und aufwerten» die Rede sein?

Im Leserbrief «Umweltschutz ja, aber vernünftig» («Anzeiger» vom 22. April) wird behauptet, Wertstoffe wie Papier, Karton, Glasflaschen und Büchsen landen im Haushaltabfall – und deshalb sollen Kunststoffabfälle nur 3 Prozent des Haushaltabfalls ausmachen? Weit gefehlt, Herr Würmli – dank den lokalen Sammelstellen und in Bonstetten dem Öki-Bus werden genau diese Wertstoffe und zusätzlich Grüngut in hohem Masse getrennt gesammelt – was dann im Abfallsack bleibt, ist fast zur Hälfte Kunststoff! Werfen Sie einen Blick in ihren eigenen Kehrichtsack. Leider werden in diesem Leserbrief auch noch einmal die negativen Erfahrungen im Kantone Zug erwähnt, wo Verpackungen, Gummistiefel, Kanister und Zahnbürsten in der Sammelstelle in eine grosse Mulde geworfen wurden. Das war der falsche Ansatz: grosse Mengen zwar von 35 kg Kunststoff pro Einwohner und Jahr,

Susanna Forster, Ottenbach

aber tatsächlich wegen der wilden Zusammensetzung nur zu einem kleinen Teil wieder verwertbar! Orientieren wir uns doch nicht rückwärts nach Zug oder gar der EUKommission, sondern an den positiven Beispielen in den Kantonen Thurgau und im Säuliamt: Der heute im Bezirk Affoltern in den Sammelsäcken gesammelte Kunststoff lässt sich dank einem spezialisierten Unternehmen in Vorarlberg zu mehr als 60 % weiterverwenden – also doppelt so viel wie die von Herrn Würmli genannten 30 %. Da hätte ich erwartet, der Chef von PET-Recycling sei besser informiert! Gerade weil wir im Säuliamt mit der lokalen Firma Mulden Schmid ein sehr engagiertes Unternehmen haben, das auf diesem Gebiet echte Pionierarbeit leistet – wirkt ein solcher, nur mit Lobby-Arbeit erklärbarer Leserbrief sehr kontraproduktiv. Hans Wiesner, Bonstetten

Nach Österreich fliesst kein Geld Negatives Beispiel der BetagtenBetreuung, Leserbrief im «Anzeiger» vom 26. April.

«Sollen die Störche bei uns auch in Zukunft ein Auskommen haben, müssen wir für sie geeignete Lebensräume erhalten und aufwerten», heisst es auf der Homepage der Vogelwarte Sempach. (Bild zvg.)

Im Leserbrief vom 26. April von Herrn Roggwiler aus Zwillikon werden Wahrheit, Unwahrheit und persönliche Meinung leider vermischt. Wahr ist, dass die Bürger von Aeugst künftig durch die Leistungsvereinbarung gesichert in die Senevita Obstgarten einziehen dürfen. Richtig ist ebenfalls, dass sich doch bitte jeder selbst ein

Bild zur Senevita Obstgarten machen soll. Wir laden Interessierte herzlich ein das Haus zu besuchen und sich selbst vor Ort ein Bild zu machen – ein Kaffee im öffentlichen Restaurant geht aufs Haus (bitte diesen Zeitungsausschnitt mitnehmen). Falsch ist hingegen, dass Geld aus der Senevita Obstgarten nach Österreich fliesst – dies war nie so und wird nie so sein. Michael Lüthi, Geschäftsleitungsmitglied Senevita, Muri b. Bern


Statthalter/-in gesucht Für den schönen und aufstrebenden Bezirk Affoltern an der Sonnenseite vom Albis Wir suchen einen Statthalter, (gemeint ist immer auch die weibliche Form), der seinen Aufgaben gewachsen ist und die hiesigen Behörden mit kritischem Auge begleitet und bei Verstössen ohne zu zögern mutig eingreift. Wir gehen davon aus, dass der jetzige Statthalter, den wir ersetzt haben möchten, im März/April 2017 wieder kandidieren wird. Ob er aber von allen Parteien portiert wird, steht noch nicht fest. Sie hätten sich also einer kleinen Kampfwahl zu stellen, aber Ihre Aussichten wären gut. Wenn Sie über die nötigen Kenntnisse und die entsprechende Praxis verfügen und eine starke, belastbare Persönlichkeit mit dem nötigen Organisationstalent sind, erhalten Sie bei uns die Gelegenheit zu einem gut bezahlten Karriereschub. Senden Sie Ihr Dossier bitte an:

Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern, Ottenbacherstrasse 21, 8909 Zwillikon Fragen an: info@verein-zweckverband.ch

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Gewerbe/Dienstleistungen

Ämtler Kunst für China Tag der Sonne Die Stalliker Künstlerin Esti Frei stellt drei ihrer Werke in Peking aus. > Seite 16

E-Mobilität, Fotovoltaik und Solarkataster im Zentrum Kafimüli, Stallikon. > Seite 19

Freitag, 29. April 2016

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Locarno zu Gast Nach Mendrisio empfängt der FCWB morgen Samstag das nächste Tessiner Team. > Seite 21

Elf Mio. Franken für Zürcher Gemeinden

Zeit für Gartenbesuche «Offene Gärten» auch im Säuliamt Um einen flüchtigen Blick auf fremde Gärten zu erhaschen, blieb früher nur das Spähen durch Hecken oder über Gartenzäune. Heute gibt es die Aktion «offener Garten»: Am 11. und 12. Juni laden Gartenbesitzer in ihr Reich – auch in Mettmenstetten, Rifferswil und Uerzlikon.

Elisabeth Jacob und Fredy Ungricht laden derweil in die «Gärtnerei im Park», einem waldähnlichem Gebiet mit Weihern, Birken, Waldföhren und Rhododendron, eingebettet in die Moorlandschaft der Unterrifferswiler Allmend. Nicht einen Naturgarten, sondern Natur im Garten, präsentiert natUrban in Uerzlikon. Vom Wildkraut hin zur edlen Exotin, von der raren Züchtung zum bescheidenen Filigran heimischer Flora findet man hier fast alles. Der Garten ist jederzeit besuchbar. Trägerschaft von «offener Garten» sind die fünf grössten Gartenbauvereine der Schweiz: Bioterra, ProSpecieRara, Gesellschaft Schweizerischer Rosenfreunde, Gesellschaft Schweizer Staudenfreunde, Verband der Deutschschweizer Gartenbauvereine sowie der Verein Pro Igel. Die Aktion findet zum sechsten Mal statt und ist Teil des «Gartenjahres 2016», das unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset steht. (pd.)

Die Aktion «offener Garten» ist zum festen Bestandteil der Agenden vieler Garten- und Pflanzenfreunde geworden. Wann schon hat man sonst die Gelegenheit, nach Lust und Laune in fremden Gärten herumzuspazieren – durch Rosen-, Stauden-, Natur- oder Heilpflanzengärten zu schlendern? Im eigenen Kleinod Gartenfreunde zu empfangen und über Gärten und Pflanzen zu fachsimpeln? Zu staunen über schöne Blüten, Ideen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen? «Die Aktion ist ein grosser Erfolg. Sie kommt bei Besuchenden und Besuchten sehr gut an und wir erhalten Garten für die Leichtigkeit des Seins, 11. und 12. Juviele positive Rückmeldungen», sagt ni, 11 bis 18 Uhr, Schauenberg 2, Mettmenstetten, Daniel Gürber, Geschäftsführer von www.niklauskeramik.ch/garten; «Gärtnerei im Park» Bioterra. Jährlich wird die Liste der im 12. Juni, 10 bis 16 Uhr, Allmendstrasse 1, Rifferswil; ganzen Land teilnehmenden Gärten natUrban GmbH, 11. und 12. Juni, 12 bis 19 Uhr, länger; 2016 sind es über 125, fast ein Alte Kappelerstrasse 4, Uerzlikon. Öffnungszeiten Viertel mehr als im Vorjahr. In Mett- und Adressen aller Gärten: www.offenergarten.ch, menstetten empfängt Barbara Niklaus facebook: offenergarten.ch. (Pro Igel) in ihrem «Garten für die Leichtigkeit des Seins», einer kreativen Kombination von Pflanzen und Blumen, Stein und Kies mit Keramikatelier sowie Ausblick auf Rigi und Pilatus. Ein Höhepunkt ist hier jedes Jahr die Blüte des Lavendels. Verwunschen und wild: Garten von natUrban. (Bild zvg.)

Fotoshooting zum Muttertag Am Mittwoch, 4. Mai, können sich alle Mütter mit ihren Kindern kostenlos im Emmen Center fotografieren lassen und das Foto mitnehmen. Am Mittwochnachmittag von 13 bis 17 Uhr steht in Emmen Center ein nostalgischer Fotobus für alle MutterKind-Paare bereit, die gerne ein schönes Bild zum Muttertag machen möchten. Das Team von Marionnaud sorgt kostenlos für das passende Make-up, damit das Bild perfekt wird. Sämtliche Paare dürfen ihr Foto mit nach Hause nehmen und nehmen auanzeige

tomatisch am grossen MuttertagsWettbewerb teil. Alle Bilder werden auf der Emmen Center Facebook-Seite veröffentlicht und bis am Sonntag, 8. Mai, kann dort für das schönste Mutter-Kind-Paar abgestimmt werden. Auf das Gewinnerpaar wartet ein Einkaufsgutschein im Wert von 400 Franken Damit man das Bild seinem Mami zum Muttertag schenken kann, bietet sich ebenfalls am Mittwoch, 4. Mai, im Erdgeschoss, Gelegenheit, einen schönen Bilderrahmen zu basteln. Auch diese Aktivität findet von 13 bis 17 Uhr statt und ist kostenlos. (pd.)

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Das gute Betriebsergebnis der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) hilft, die Finanzhaushalte zu entlasten. In diesem Jahr werden die EKZ wiederum elf Millionen Franken als Ausgleichsvergütungen an die Gemeinden überweisen.

Jubilare von links: Thomas Koch (25 Dienstjahre), Andreas Steiner (40), Ezio Iuliano (35) und Diego Fiesolani (30 Dienstjahre). (Bild zvg.)

130 Dienstjahre bei der SHS Haustechnik AG Konstanz dank Treue und Loyalität Eine beeindruckende Zahl, auf welche es diese vier Mitarbeiter bringen. Andreas Steiner feiert dieses Jahr sein 40-Jahre-Dienstjubiläum. Er hat im April 1975 mit der Ausbildung zum Spengler begonnen. Von 1981 bis 1982 war er ein Jahr abwesend und ist anschliessend zum Unternehmen zurückgekehrt und diesem bis heute treu geblieben. Ezio Iuliano startete 1981 seine Ausbildung zum Sanitärinstallateur und ist heute bauleitender Monteur im Bereich Grossobjekte. 30 Dienstjahre sind es für Diego Fiesolani. Er stiess im 1986 als junger Kaufmann zur SHS, und Thomas Koch kam im Jahr 1991 (25 Dienstjahre) als Heizungsinstallateur zum Haustechnik-Unternehmen. anzeige

14 Mitarbeitende im «20er-Club» Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung danken den «Fantastischen Vier» für ihre langjährige Treue und ihre Loyalität zum Unternehmen. Insgesamt 14 Mitarbeitende gehören dem «20er-Club» an. Sie alle sind mehr als 20 Jahre im traditionellen Affoltemer Unternehmen tätig. Der Firmendurchschnitt über alle 55 Mitarbeitenden (inkl. zehn Lehrlinge) beträgt beachtliche elf Dienstjahre. Diese Konstanz ist möglich, weil viele dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur Arbeitskollegen, sondern auch langjährige Freunde sind – hierzu zählt auch Geschäftsleiter Peter Feuz. (pd.)

Die wirtschaftliche Lage ist für einige Schweizer Energieversorger aktuell schwierig. In der Folge müssen Standortgemeinden und Eigentümerkantone auf bisher sichere Einnahmen aus Steuern und Dividenden verzichten. Anders im Kanton Zürich: Gemeinden und Bevölkerung profitieren dank dem genossenschaftlichen Modell vom guten operativen Ergebnis ihres Energieversorgers im vergangenen Geschäftsjahr. So überweisen die EKZ auch in diesem Jahr elf Millionen Franken an die 140 Zürcher Gemeinden, in denen die EKZ Endkunden direkt beliefern. Die Höhe der Vergütung wird aufgrund des Stromabsatzes im jeweiligen Gemeindegebiet berechnet.

Weitere 30 Millionen für die Kunden Die Ausgleichsvergütungen fliessen seit über 75 Jahren. Sie kompensieren einen möglichen Gewinn, den Gemeinden mit eigenen Elektrizitätswerken erzielen könnten. Der ausbezahlte Betrag lag in den letzten zwanzig Jahren jährlich bei rund elf Millionen Franken. Weitere 30 Millionen Franken zahlen die EKZ ihren Kunden in Form eines Bonus aus. (pd.) Weitere Infos unter www.ekz.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 1. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Vikarin Yasmin Zimmermann 18.30 Musik am Sonntagabend Arata Yumi (Violine) Nadja Reich (Cello) und Christian Stuckert (Klavier, Orgel) Donnerstag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst zur Auffahrt Pfarrerin Susanne Wey

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 1. Mai 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Mittwoch, 4. Mai 17.00 Kein offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 5. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. Mai 10.00 Gottesdienst Getauft wird Salome Graf Vikarin Y. Zimmermann Donnerstag, 5. Mai, Auffahrt 8.15 Besammlung vor der Kirche für die Wanderung ins Jonental 8.45 Apéro in Zwillikon 10.15 Gottesdienst mit Taufen von Liv Altmann, Lenny Arnold, Maline Bützer, Joel Eugster, Emily Jori und Tom Obschlager Predigt: Pfr. Th. Müller Panflöte: M. Meier und R. Schwarz 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche (Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche statt. 044 761 30 40 gibt ab 7.00 Uhr Auskunft)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Mai 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler Donnerstag, 5. Mai, Auffahrt 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf, Abendmahl An der Orgel: Josef Bachmann

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Mai 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann Donnerstag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst in der Kapelle auf dem Gubel mit Pfarrer Matthias Fischer Annerose Heinrich, Blockflöte und Irene Girardet, Geige Treffpunkt um 9.30 Uhr bei der reformierten Kirche zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 30. April 13.30 Auf Hof Landschi in Küssnacht a. R. Trauung Jolanda Gfeller und Thomas Degelo, Widenacherstrasse 9 Pfarrerin Renate Hauser Sonntag, 1. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Vikarin Yasmin Zimmermann Fahrdienst auf Anfrage bei M. Pfister, Tel. 044 760 09 68 Donnerstag, 5. Mai 10.00 Auffahrt Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Luc Elias Bigler, Zürich

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 1. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann Donnerstag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. Mai Sonntag Rogate 17.00 Abendgottesdienst mit Vikarin Rahel Albrecht Mittwoch, 4. Mai Abfahrt der Konfirmanden nach Linz und Wien ins Komflager Donnerstag, 5. Mai 10.00 Regionaler Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, mit Pfr. Markus Sahli vom Kloster Kappel und dem «Buonamici Quartett» Sonntag, 8. Mai, Sonntag Exaudi 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Alt-Pfr. J. Schultz aus Hausen Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 1. Mai 17.00 Regionaler Gottesdienst in Knonau mit Vikarin R. Albrecht Mittwoch bis Samstag, 4.bis 8. Mai Konfirmandenfahrt nach Wien mit Pfr. T. Maurer, Pfrn. C. Mehl, Vikarin Albrecht Donnerstag, 5. Mai 10.00 Auffahrt Regionaler Gottesdienst in Mettmenstetten, mit Pfr. Sahli und dem «buon amici quartett»

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Mai 17.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Vikarin Rahel Albrecht Donnerstag (Auffahrt), 5. Mai 10.00 Gottesdienst mit Buonamici-Quartett in Mettmenstetten Pfarrer Markus Sahli vom Kloster Kappel Freitag, 6. Mai 19.30 Neumondsingen Sonntag, 8. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfarrer Jürgen Schultz aus Hausen www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 29. April 19.00 Concerto piccolo mit Ronja Bosshard und Sofia Bachmann (Gesang und Klavier) Sonntag, 1. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Yasmin Zimmermann, Vikarin Ref. Kirche Affoltern am Albis Dienstag, 3. Mai 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 1. Mai 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 5. Mai, Auffahrt 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchgemeinden Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe Mit dem Musikverein Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pfarrer Andres Boller-Stern Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Wer nicht so weit laufen mag der ist herzlich gebeten, den Fahrdienst mit Käthi Kurtz zu benutzen (Tel. 044 761 23 47). Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche Ottenbach statt. Auskunft gibt Telefon 1600. Lageplan auf der Website www.kircheottenbach.ch www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 1. Mai 9.00 Eucharistiefeier mit den ital. Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi Dienstag, 3. Mai 19.00 Lobpreis Donnerstag, 5. Mai Christi Himmelfahrt 9.00 Kein Gottesdienst 10.00 Eucharistiefeier (Predigt: Linda Cantero, Pastoralassistentin) beim Schützenhaus Musik: Bläsergruppe Anschliessend sind ALLE herzlich zu einem Imbiss eingeladen

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfarrer Christoph Hürlimann Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Donnerstag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst Auffahrtspredigt zu Lukas 24, 50–53: «Was mich hebet!» Pfr. Christoph Hürlimann Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. Mai Konfirmandenlager

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. Mai 10.00 Kirche Stallikon Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Der 1. Mai: Zwischen Brauchtum und Protest» Fahrdienst: Anmeldung bis 30. April, Telefon 044 700 09 91 Auffahrt, 5. Mai 10.00 Ref. Kirche Bonstetten Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Reinhard Rolla. Fahrdienst: Anmeldung bis 4. Mai, Telefon 044 700 09 91 Freitag, 6. Mai 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 1. Mai 10.30 Eucharistiefeier mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroate Muttertagsfest Donnerstag, 5. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier (Predigt: Linda Cantero, Pastoralassistentin) beim Schützenhaus Obfelden Musik: Bläsergruppe Anschliessend sind ALLE herzlich zu einem Imbiss eingeladen

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 30. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 1. Mai 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 3. Mai 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 5. Mai 10.15 Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Freitag, 6. Mai 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. Mai 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Donnerstag, 5. Mai Auffahrt 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Gedächtnis: Blanca Matter-Portmann

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 1. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Nachfolge und das Geheimnis vom Dienen» Pfr. Ueli Baltensperger, Kinderprogramm Montag, 2. Mai 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 4. Mai 14.15 Senioren-Treff 18.30 All IN: Jugendgodi Donnerstag, 5. Mai 11.00 Auffahrtstreffen auf der Weid mit Grillieren und Gottesdienst Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Mai-Programm 2016 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 767 58 94 Mittwoch, 11./18./25. Mai 2016 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 12. Mai 2016 WANDERUNG Rothenburg–Hildisrieden Wanderzeit: ca. 3 Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg: Ernst Bründler Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Mittwoch, 18. Mai 2016 SENIORENREISE nach THUN Anmeldeschluss: 13. Mai Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 oder Ursula Frutig 044 761 80 66

Sonntag, 1. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Elisabeth Gutzwiller) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Donnerstag, 19. Mai 2016 BERGWANDERUNG Neuhausen–Wilchingen Wanderzeit: 4 Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Donnerstag, 19. Mai 2016 SPAZIERGRUPPE: FÄLLT AUS !!

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. Mai 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 5. Mai 20.00 Auffahrtsgottesdienst www.etg-mettmenstetten.ch

Donnerstag, 26. Mai 2016 EXKURSION Seleger Moor, Führung ca. 1¼ Std. Eintritt: Fr. 10.– (gültig bis 18.00 Uhr) 10.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 26. Mai 2016 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr Rest.Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 Organisation: Pro Senectute


Gewerbe

Freitag, 29. April 2016

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Spannungen lösen und Kraft schöpfen Qigong: Einführungskurse beginnen im Mai Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes und achtsames Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter, denen Gesundheit und Wohlbefinden am Herzen liegen.

die Konzentrationsfähigkeit. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung. (pd.) Einführungskurse vom 13./23. Mai bis 8./11. Juli, montags 10 bis 11.15 Uhr oder freitags 8.45 bis 10 Uhr an der Werkstrasse 1, Affoltern am Albis. Kosten: 240 Franken. Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/bvbtk, Tel. 076 570 07 32

Will noch 17 Jahre weiterwirten: Haci «Dino» Özer vom «Sapori», in seiner typisch italienischen Trattoria in Birmensdorf. (Bild Thomas Stöckli)

Italienische Küche und saisonale Spezialitäten Das «Sapori» in Birmensdorf bleibt Seit bald 13 Jahren führt Haci Özer, genannt «Dino» seine Trattoria Pizzeria «Sapori Antichi» im Zentrum von Birmensdorf. Doch wie lange noch? Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass die Liegenschaft demnächst abgebrochen werden soll. «Das stimmt nicht», betont der Wirt und verrät, dass er bis 2033 bleiben wolle: «Im Herbst werde ich 48, mein Ziel ist es, bis zur Pensionierung weiterzumachen», rechnet er vor. «Qualität ist kein Zufall», lautet der Leitspruch im «Sapori». Mit ebendieser Qualität, dazu mit Freundlichkeit und einem guten Preis-Leistungsverhältnis hat sich «Dino» das Vertrauen seiner Gäste erarbeitet. «Die Kunden sollen gerne wiederkommen», erklärt der Wirt. Dazu passt der gepflegte Gastraum mit den rustikalen Holzbalken. Mittelmeerstimmung verbrei-

ten die darauf arrangierten Boccalini sowie die grossformatigen Bilder von italienischen Leinwandgrössen wie Totò oder Alberto Sordi. Hier werden die Gäste mit typisch italienischer Küche, mit Fleisch- und Fischgerichten sowie saisonalen Spezialitäten verwöhnt. Selbst das frische, hausgemachte Brot gehört mittags und abends dazu. Sei es für einen Geburtstag, ein Firmenessen oder ein Leidmahl, im abgetrennten Saal – hier setzt ein Druck des Van-Gogh-Gemäldes «Nachtcafé» Akzente – finden Gesellschaften bis zu 30 Personen Platz – auch ausserhalb der Öffnungszeiten. (tst.) Trattoria Pizzeria «Sapori Antichi», Poststrasse 2, Birmensdorf. Montag bis Freitag, 10 bis 14 und 17 bis 23.30 Uhr, Samstag und Sonntag 17 bis 23.30 Uhr. Telefon 044 737 20 30, www.saporiantichi.ch.

Sich Zeit nehmen und durchatmen. Mit meditativen Bewegungen in den neuen Tag starten, Spannungen lösen, Ballast abwerfen, die Gedanken zur Ruhe kommen lassen und erfrischt und belebt in den Alltag zurückkehren. Dies ist wohltuend und stärkt die Abwehrkräfte. Die Kursleiterin und Bewegungstherapeutin Therese Bachmann unterrichtet Qigong in Gruppen von maximal acht Teilnehmenden. Im Einführungskurs werden in wohlwollender Atmosphäre schrittweise die «8 Brokate» vermittelt und in den fortlaufenden Kursen vertieft geübt. «Wie bei andern Bewegungsformen auch, werden durch die regelmässige Übungspraxis die süssesten Früchte geerntet», meint Therese Bachmann.

oder www.bttb.ch.

Kommt rechtzeitig auf die FussballEM: das Fanbier «S’Elfi». (Bild zvg.)

Ein Fanbier für die Fussball-EM Die Brauerei Baar präsentiert zum heutigen «Tag des Schweizer Bieres» ihr neues Fanbier «S’Elfi» und lädt gleichzeitig zum gratis Feierabend-Bier ein.

So viel Kraft wie nötig und so wenig Anspannung als möglich Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Die Bewegungen werden mit so viel Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies stärkt das Körperbewusstsein und fördert die Beweglichkeit. Die Beruhigung der Gedanken und das Wahrnehmen des Momentes steigern

Qigong in Wudangshan: Therese Bachmann. (Bild zvg.)

Die Lebensgestaltung in die Hand nehmen

Polsterkomfort in schönster Form

Silvia Suter fördert geistige Fitness

Einfach bequem: Möbel Ulrich in Sursee

Sich eine Auszeit gönnen, entschleunigen und dabei Neues entdecken, das bietet das wirkwork Erzählcafé von Silvia Suter.

ser Neugier und Freude gibt es keine Voraussetzungen, jedefrau und jedermann ist dazu eingeladen. Die anschliessende Lesung mit Austausch krönt den Anlass. Gerne besucht Silvia Suter auch Privatpersonen und Institutionen. Sie können so passgenau ihre Aktivitäten bereichern.

Vom 2. bis 28. Mai legt das Möbelhaus Ulrich in Sursee den Fokus auf Polstermöbel. In dieser Zeit profitieren die Kunden von wertvollen Ulrich-Dienstleistungen wie Gratis-Lieferung, GratisEntsorgung und einer zusätzlichen Aktionsprämie.

Mit Blau im Flow

Mit den multifunktionalen Polstermöbeln von «ulrich Erlebnis Wohnen» ist man auf alle Eventualitäten des Wohnens zu Hause bestens eingerichtet; Sei es ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa, mit der Familie zusammen das Fernsehprogramm anschauen, in Ruhe abends im Relax-Sessel ein Buch lesen, entspannt Musik hören oder gepflegt zu zweit ein Gläschen Wein geniessen. Die Mitarbeiter von Ulrich präsentieren und liefern Polstermöbel

Um das eigene Wohlbefinden zu stärken, braucht es Momente abseits des Alltags. Das fördert die geistige Fitness und die kreative Schaffenskraft. Wichtig, um in Musse zu wirken oder von der Muse geküsst zu werden, ist auch die passende Gelegenheit. Wer Geschichten liebt, wird im wirkwork Erzählcafé fündig. Am 26. April werden Beiträge zu «Umzugsgeschichten» gesucht und am 24. Mai ist alles zum Thema «Klassentreffen» gefragt. Einmal im Monat treffen sich Erzähler und Zuhörer zum Austausch ihrer Lebensperlen. Für die Schreibenden finden auch (ab 18. Mai) regelmässige Schreibstuben-Anlässe statt. Aus-

Herz, Hirn und Hand können in die Wirkstatt eingebracht werden. Der Malmorgen ist einem Thema gewidmet, und startet am 20. Mai mit «Grün – ganz persönlich» und am 24. Juni «mit Blau im Flow». Nach einem geschichtlichen Einstieg wird die Farbe erforscht, gemischt und gefunden. Dies schärft eine achtsame Wahrnehmung und das Eintauchen in die Farbenwelt. Zum 100-Jahre-Dada-Jubiläum wird am 11. Mai collagiert, experimentiert und Wissenswertes zu dieser Kunstbewegung weitergegeben. «Leicht und beschwingt» ist das Thema am 4. Juni, wenn Papierfiguren entstehen und die Teilnehmenden sommerfröhlich stimmen. Geistige Fitness lässt Neues entdecken. Die Workshop-Inhalte «Musse – Zeit mal unterzutauchen» oder «Resilienz – als persönliches Kraftpaket» laden zum Reflektieren und Erproben neuer Möglichkeiten ein. Lebensgestaltung aktiv und kreativ leben und erleben. Silvia Suter schafft mit «wirkwork» Gelegenheiten dazu. wirkwork, Silvia Suter, Seewadelstrasse 5, Affoltern.

Silvia Suter. (Bild zvg.)

Infos: www.wirkwork.ch, silvia.suter@wirkwork.ch.

für Menschen, die es einfach bequem haben möchten.

Wertvolle Dienstleistungen und Aktionsprämie Während der Aktionsdauer profitieren die Kunden von wertvollen Dienstleistungen und Konditionen. Ausgebildete Möbelschreiner von Ulrich transportieren und montieren die Polstermöbel fachgerecht und kostenlos ins Kundenhaus und entsorgen die alten Polster gratis. Nebst den vorteilhaften Konditionen wie 10 % Rabatt gewährt das Möbelhaus Ulrich zusätzlich eine Aktionsprämie von 5 % auf dem Polstermöbelsortiment. (pd.)

Der Name ist Programm: s’Elfi Fanbier ist die neueste Kreation aus der Brauerei Baar, speziell gebraut für die Zeit, in der die beste National-Fussball-Elf zum Europameistermeister gekürt wird. Parallel dazu läuft ein Wettbewerb, in dem das originellste Fan-Selfie mit Baarer Bier gesucht und prämiert wird. Damit steht ein spannender Sport-, Spiel- und Spass-Sommer 2016 bevor. Und das passende Spezialbier ist ab Ende April in vielen Restaurants und Handelsgeschäften erhältlich. S’Elfi-Fanbier ist mit seinem spritzig frischen Geschmack das ideale Party- und Geniesserbier. Das Spezialbier passt zu Cervelats, Bratwürsten und anderen gluschtigen Grilladen genauso gut wie zu einem frischen Sommersalat oder einfach zu Chips und Nüssli. Da steckt alles drin, was ein echtes Fanbier braucht und natürlich lässt es sich auch in fussballfreien Augenblicken geniessen.

Wer knipst originellstes Fan-Selfie? Fussballstimmung, Fanbier, Selfie – so einfach läuft der diesjährige Wettbewerb. Die eingesandten Selfies werden auf Facebook gepostet; wer die meisten Likes generiert, gewinnt. Dabei sind tolle Preise im Spiel. Als Hauptpreis lockt eine Brauereiführung mit Nachtessen für 15 Personen. Zusätzlich gibts beim Kauf jedes Harasses oder Kartons Fanbier ein kleines Überraschungspräsent. Heute Freitag, 29. April, wird zudem der Tag des Schweizer Bieres gefeiert: zusammen mit Käppeli & Rogenmoser DelikatEssen, lädt die Brauerei Baar von 16 bis 19 Uhr zu gratis Feierabendbier und Fanwurst ein. Der Event steigt auf dem Areal der Brauerei Baar an der Langgasse 41 in Baar. Musikalische Unterhaltung bieten die Rüter Dorfspatzen und die Tambouren Muri-Adelburg.

Ulrich Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, Sursee. www.ulrichwohnen.ch, Telefon 041 925 86 86.

Damit das (Fussball-)Fest gelingt Die Brauerei Baar hat nicht nur das richtige Bier für jeden Durst, sondern liefert auch die optimale Infrastruktur für jeden Anlass: Ausschank- und Kühlgeräte, Buffets, Theken, Bistrotische, Gläser – einfach alles, was es für ein Fest braucht. Mit dem OnlineGetränkekalkulator wird schnell klar, wie viel man einkaufen soll, damit für alle Gäste genug da ist – und nicht zu viel übrig bleibt. Eine riesige Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Durstlöschern steht bereit und natürlich können alle Baarer Biersorten und -Abfüllungen bestellt werden. Auch das beliebte selbstkühlende Baarer 10-Liter-Partyfass. (pd.)

Die Polstergarnitur aus der Produktelinie Tom Tailor sorgt mit der einzigartigen Farbkombination für eine stimmig bunte Wohnatmosphäre. (Bild zvg.)

Mehr Infos unter www.brauereibaar.ch oder im Braui-Markt.


Vermischtes

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Freitag, 29. April 2016

ratgeber

Bilder auf dem Weg nach China Die Stalliker Künstlerin Esti Frei stellt drei Werke in Peking aus Von Regula Zellweger

Mutanfälle Ein neues Wort taucht auf – und Menschen beginnen, darüber nachzudenken. Beispielsweise «Mutanfälle». Noch kann keine Definition auf dem Netz gefunden werden, jeder kann somit seine eigene Interpretation erschaffen.

Ist Mut gut oder schlecht? Das lässt sich nicht per se sagen. Es kommt auf den Kontext und die Wirkung an. Wikipedia: «Mut, Wagemut oder Beherztheit, bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen, das heisst, sich in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben.» Ein Anfall ist ein vorübergehender ausserordentlicher Zustand. Mutanfälle sind Momente, in denen man über eine gewisse Dauer eine gute Portion Mut verspürt. Solche Momente sollte man packen, bevor sich der Mut verflüchtigt. Stabhochsprung über den eigenen Schatten oder die eigenen Grenzen ist ein gesunder Sport. Bekannt gemacht hat den Begriff die feministische Theologin Dorothee Sölle mit ihrem 1993 erschienen Buch «Mutanfälle. Texte zum Umdenken».

Es gibt viele Arten von Mut Es gibt den Mut der Soldaten im Krieg, der aus dem absoluten Gehorsam und der Verzweiflung herauswächst. Zivilcouragiert handelt, wer sich trotz drohender Nachteile für die eigene Person in einer akuten Situation für die Wahrung ethischer Werte einsetzt. Mut braucht es für die Durchsetzung eines Rechts oder für die Realisierung eines Wertes wie beispielsweise Freiheit, Gerechtigkeit oder Hilfsbereitschaft gegen Widerstände und Bedrohungen. Mut ist erforderlich, um Unangenehmes, Beängstigendes oder Gefahrvolles zu tun – oder zu verweigern. Beides kann mit Nachteilen für die eigene Person verbunden sein, bringt aber oft eine Selbstwert-steigernde Erfahrung oder ein bereicherndes Erlebnis. Im Falle der Handlungsverweigerung besteht der Mut darin, einem Unrecht oder unethischen Tun Widerstand entgegenzusetzen. Beide Ausdrucksformen von Mut sind gleichwertig. Beide erfordern Wertbewusstsein, Zuversicht, die Fähigkeit, mit Angst konstruktiv umzugehen und Durchsetzungsvermögen. Eine positive Grundeinstellung, Risikobereitschaft, Zuversicht und Entscheidungsfähigkeit braucht es, wenn man Mutanfälle beruflich und privat nutzen will. Ängste, Prägungen, einschränkende Glaubenssätze, moralische Korsetts und ein überhöhtes Sicherheitsbedürfnis sind Gegenspieler der Mutanfälle. Man kann lernen, auf den Wellen seiner Mutanfälle zu surfen und es zu geniessen, statt vor ihnen davonzulaufen. Es geht darum, sich die Erlaubnis zu geben, auszuprobieren, selbst wenn man nicht sicher ist, wohin es führt. Versucht man es nicht, wird man die Wirkung nie erfahren und sich ewig fragen: «Was wäre, wenn ich es gewagt hätte?» Mutig sein macht mutig. Mutig ausprobieren macht das Leben bunt. Regula Zellweger, www.rz-laufbahn.ch

Eines der drei Bilder, das in Peking gezeigt wird.

Esti Frei in ihrem Atelier in Stallikon. (Bilder zvg.)

Gerne wäre die Künstlerin selber nach China gereist. Die Reise dorthin ist aber doch etwas weit und so machen sich ihre drei Werke alleine auf den Weg nach China, wo sie hoffentlich bei den kunstinteressierten Chinesen auf Interesse stossen. An der Artbeijing 2016 Anfang Mai wird Esti Frei durch die Galerie Art nou-mil-lenni aus Barcelona vertreten.

die in ihre Bildkompositionen mit einfliessen. Für Esti Frei ist es die zweite Ausstellung im Ausland. Bereits 1994 konnte sie am Internationalen Kunstwettbewerb in Stuttgart teilnehmen, und wurde mit einer Auszeichnung bedacht. Im Moment stellt sie zusammen mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern der Galerie von Elfi Bohrer anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, drei Werke aus. Sie gehört zu den ersten Künstlerinnen, die bei Elfi Bohrer ausstellen durften und stellt seither in regelmässigen Abständen alle drei bis vier Jahre in der GG aus. Seit Esti Frei ihre Nebentätigkeit als

Vernetzen, Netzwerk und Geflecht sind Begriffe, die für ihre Arbeiten Symbolkraft haben. Ein Netz ist die

Verbindung vieler einzelner Fäden, die sich durch Knoten zu einer Einheit zusammenfügen ohne den Blick ins Innere zu verbergen. Durch unzählige solcher Linien oder Fäden, die durch die Überarbeitung zum Teil fast verschwinden, entstehen Netzwerke, die zusammenhalten, bewahren, schützen, dicht und fest werden. Waren es lange Zeit schwarz und grau dominierte Bilder, werden diese in den letzten Jahren farbiger. Inspiriert durch Reisen nach Island, mit seiner überwältigenden Naturschönheit, Australiens rote Erde, Neuseelands Grün, Amerikas Trockenheit, sammeln sich bei ihr unvergleichlich schöne Farbklänge,

Bibliotheksleiterin in Stallikon aufgegeben hat, hat sie mehr Zeit, sich ihrer Kunst zu widmen. Umso schöner ist es, dass sich Anfragen von Galerien, die ihre Werke gerne ausstellen möchten, häufen. So hat sie Gelegenheit, im September 2016 in der Galerie Vogtei in Herrliberg neueste Arbeiten zu zeigen. Die deutsche Galerie LDX artodrom in Berlin wird Bilder von ihr an die Kunstmesse nach Köln mitnehmen, und es zeichnet sich ab, dass sie im Sommer 2016 in der LDX Galerie in Berlin selber ein paar Bilder präsentieren wird. (pd.)

«Seilknoten im Arniwald» Thema am Aussen-Austauschtreffen der Ämtler Spielgruppenleiterinnen Am Samstag, 23. April, begegneten sich die SGL (Spielgruppenleiterinnen), Waldfrauen aus dem FKS (Fach- und Kontaktstelle) Knonauer Amt zu einem Austauschtreffen zum Thema «Seile/Knoten im Arniwald». Nach einem Willkommenslied der Gastgeberinnen Hanni Stutz und Ruth Aegerter begaben sich die Spielgruppenleiterinnen zum Waldplatz der Waldspielgruppe Uhu, wo sie gleich mit einem laminierten Handbuch beschenkt wurden. Mit diesem Handbuch, welches die wichtigsten Knoten enthält, wurden die von Hanni Stutz und Ruth Aegerter instruiert. An praktischen Beispielen, wie zum Beispiel Blachen spannen oder Schaukel aufhängen, konnte man die Knoten üben. Mit viel Freude wurden die wichtigsten und meistbenutzten Knoten eines Spielgruppenalltages geknüpft, ausgetauscht und ausprobiert. Die Leiterinnen konnten Knoten kennenlernen, auffrischen und üben. Durch dieses Projekt waren alle sehr motiviert, vermehrt Seilkonstruktionen in den Spielgruppen anzuwenden. Der Regen war inzwischen stark geworden, aber das schien niemanden zu stören. Selbstverständlich blieb nach der Arbeit noch genug Zeit, um sich am Feuer mit Schlangenbrot, einer Wurst, Kaffee und was Süssem auszutauschen. Trotz nassen Wetters waren die Spielgruppenleiterinnen nach diesem wunderbar organisierten Nachmittag erfüllt und zufrieden.

Spielgruppenleiterinnen aus dem Knonauer Amt. (Bild zvg.) Es nahmen folgende Leiterinnen aus diversen Spielgruppen des Knonauer Amts teil: Hanni Stutz und Ruth Aegerter mit Helferin Evi, Waldspielgruppe

Uhu; Galina Bruder und Yvonne Schatzmann, Spielwerkstatt Affoltern; Seraine Häcki, Waldspielgruppe Tazzelwurm; Chantalle Städeli, Naturspielgruppe Zwergennest; Cécile

Chiapuzzi und Pascale Häfeli, Spielgruppe Zottelbär; Jeanette Jans, Spielgruppe Ottenbach. Lorena Della Torre


Veranstaltungen

Bibliotheken im Mai Bibliothek Aeugst Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

letzte Mal vor der Sommerpause). Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr: Annemarie Wildeisen – ein Abend voller kulinarischer Inspirationen in der Bibliothek.

Bibliothek Maschwanden Regionalbibliothek Affoltern Während der Frühlingsferien bis 7. Mai gelten die regulären Öffnungszeiten. An Auffahrt, 5. Mai, bleibt die Bibliothek jedoch geschlossen. Dienstag, 3. Mai, 9.30 bis ca. 10 Uhr: BuchstartTreff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 9. Mai, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 11. Mai, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Ausser sich» von Ursula Fricker diskutiert. Am Pfingstmontag, 16. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Donnerstag, 26. Mai, 20 Uhr: Lesung mit Lukas Bärfuss. Der Schweizer Autor liest aus seinem Essay-Band «Stil und Moral». Anschliessend Apéro. Eintritt Fr. 15.--. Samstag, 28. Mai, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Mai bis Anfang Juni: Ausstellung «Buchkunst» von Claudia Flade. Die Ausstellung von Werken der Restauratorin und Buchbindermeisterin Claudia Flade kann während den Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden.

Bibliothek Bonstetten Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. An Auffahrt, 5. Mai, und am Pfingstmontag, 16. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 25. Mai, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1 ½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Bibliothek Hausen An Auffahrt, 5. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Freitag, 27. Mai, 19.30 Uhr: «Sommernachtstraum» – eine literarische Duftreise mit Claudio Rütimann und den Bibliothekarinnen. Mit anschliessendem Apéro.

Bibliothek Hedingen Während der Frühlingsferien vom 5. bis 21. Mai ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen. An Auffahrt, 5. Mai, bleibt sie geschlossen. Donnerstag, 12. Mai, 14 bis 16 Uhr: Handarbeits-Treff in der Bibliothek. Stricken, häkeln oder nähen, Tipps und Tricks zeigen und sich in fröhlicher Runde austauschen (eine Veranstaltung des Frauenvereins). Alle sind herzlich willkommen. Montag, 30. Mai, 20 bis 21.30 Uhr: Abendbücherkafi. «Lesen, geniessen, träumen!» Das Bibliotheksteam präsentiert Lesetipps für einen wunderbaren Lesesommer.

Bibliothek Kappel Während der Frühlingsferien bis 7. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. An Auffahrt, 5. Mai, bleibt sie geschlossen. Mittwoch, 11. Mai, 16 bis 16.45: Geschichten-Zeit in der Bibliothek (das

Während der Frühlingsferien bis 7. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen. Am Pfingstmontag, 16. Mai, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Obfelden Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr offen. An Auffahrt, 5. Mai, bleibt sie geschlossen. Mittwoch, 25. Mai, 19.30 Uhr: 2. Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Ich nannte ihn Krawatte» von Milena Michiko Flasar. Freitag, 27. Mai, ab 19.30 Uhr: Spielabend. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach An Auffahrt, 5. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Dienstag, 10. und 24. Mai, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 31. Mai, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Rifferswil Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Stallikon Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen. Am Montag, 9. Mai, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Auf einem Thementisch liegt eine Auswahl an neuen Kochbüchern bereit. Mittwoch, 18. Mai, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenkoffer. Eine neue Veranstaltungsreihe für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren. Der Geschichtenkoffer geht auf Reisen und mit ihm eine Menge Geschichten. Wer Lust hat, eine spannende Geschichte zu hören, ist herzlich willkommen. Anschliessend gibt es ein kleines Zvieri. Am Pfingstmontag, 16. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Montag, 23. Mai, 15.30 bis 16 Uhr: BuchstartTreff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten.

Bibliothek Wettswil Während der Frühlingsferien bis 7. Mai ist die Bibliothek am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr offen. An Auffahrt, 5. Mai, bleibt sie geschlossen. Mittwoch, 18. Mai, 15 bis 16 Uhr: Panini-Tauschbörse mit Fussball-Quiz. Donnerstag, 19. Mai, 20 bis 21 Uhr: Slam Poetry mit Lara Stoll. Billette à 10 Franken in der Bibliothek erhältlich, Lehrlinge, Schüler und Studenten gratis. Mittwoch, 25. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. Mai, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Samstag, 28. Mai, 10 bis 11 Uhr: Beratung und Auskunft zu Fragen der Onleihe. (I.S.)

Freitag, 29. April 2016

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Musik – leidenschaftlich gespielt Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Jazz-Extra: «Unesco-Jazz-Tag» mit den Lake City Stompers Lil Hardin war eine der ersten bedeutenden Pianistinnen, Komponistinnen und Bandleaderinnen in der Frühzeit des Jazz. Mit ihrem Song «Struttin’ With Some Barbecue» feierte ihr Mann Louis Armstrong grosse Erfolge. Dieser Titel und andere aus der Zeit des Old Jazz, aber auch groovender Blues und swingender New Orleans gehören ins Repertoire der Lake City Stompers. Das erfahrene Sextett mit den klingenden Namen Hans Schläpfer, Alexander Bucher, Dizzy Lukes, Fraschi Emmenegger, Alfred Baranowski und Rolf Albisser wird wieder vor einem grossen Publikum spielen. Struttin’ With Some Barbecue – viel Musik und feines Essen morgen Samstag, 30. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr «Barbecue und diverse Salate» 15 Franken (Reservieren erwünscht).

«Un jour comme un autre» – Lieder, Songs, Chansons über die Liebe «Un jour comme un autre» – ein Tag wie jeder andere – so besang Brigitte Bardot in einem Chanson von Serge Gainsbourg in den 60er-Jahren den Abschied von einer grossen Liebe. Und die Liebe ist bekanntlich das alles beherrschende Thema, das den allermeisten Songs, Liedern und Chansons,

Sängerin Franziska Welti und Pianist Roger Girod interpretieren Lieder und Chansons über die Liebe. (Bild zvg.) die je geschrieben und gesungen wurden, zugrunde liegt. Es muss also etwas dran sein, wenn sich Genies und Kleinmeister, Chansonniers und Liedkomponisten, Songwriters, Cantautori und Liedermacher rund um den Erdball immer wieder mit der schönsten Sache der Welt befassen. Der Abend mit Franziska Welti, Gesang, und Roger Girod, Klavier, verspricht ein musikalisches Wechselbad der unterschiedlichsten Sprachen und Kulturräume. Das Spektrum reicht von Hildegard Knef und Friedrich Hollaender über Brigitte Bardot, Leo Ferré, Astor Piazzolla bis hin zu Cole Porter und Georges Gershwin, dazwi-

schen auch zwei witzige Dialoge von Wolf Wondratscheck und Robert Gernhardt. Franziska Welti, u.a. Kulturpreisträgerin 2009 der Stadt Winterthur und Roger Girod, 2015 ebenfalls mit dem Kulturpreis der Stadt Winterthur geehrt, bringen einen leidenschaftlichen Abend – nachdenklich und heiter zugleich – ins Kellertheater LaMarotte. (pz) Freitag, 6. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für beide Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Musik für Verliebte, früher Verliebte und alle, die sich verlieben möchten Concerto piccolo no. 4 mit Ronja Bosshard und Sofia Bachmann Ronja Bosshard (Gesang) und Sofia Bachmann (Klavier) singen und spielen heute Abend, 29. April, «Frauenliebe und -leben» von Robert Schumann in der reformierten Kirche Obfelden. Der Textdichter Adelbert von Chamisso, geb. 1781 stammte aus einer französischen Adelsfamilie, erhielt eine breite Bildung und emigrierte während der französischen Revolution nach Deutschland, wo er 1819 heiratete und eine Familie gründete. 1829 entstand «Frauenliebe und -leben». Die Dichtung beschreibt den empathischen Einblick in die Seelenlandschaft der Protagonistin. Sie beinhaltet Ausschnitte der Lebens- und Liebesgeschichte der Frau und zeigt ihr überhöhtes, emotionsgeladenes Liebesgeständnis zum Mann. In der damaligen Zeit war eine persönliche Darstellung der noch nicht emanzipierten Frau etwas Neues, was in der kontroversen Werkbetrachtung der heutigen Zeit unbeachtet bleibt. Den Liederzyklus Frauenliebe und -leben komponierte Robert Schumann im Sommer 1840, kurz nachdem er die zögerliche Zusage zur Heirat vom Vater seiner Verlobten Clara erhielt. Schumann schrieb am siebten Juli in sein Tagebuch: «Juche, Victoria!», als zur gleichen Zeit der Zyklus eines verliebten Frauenbildes entstand. Der Text umfasst neun Gedichte. Die ersten fünf beschreiben die Zeit des Verliebtseins bis zur Hochzeit mit dem Mann. Die Stücke sechs bis acht beschreiben den Zustand der Geburt des Kindes und den plötzlichen Tod des Ehemannes. Der musikalische Kreis schliesst sich, sowohl in der Form, als auch im Inhalt; die Liebende hat zwar ihren Mann verloren, bleibt ihm in Erinnerung aber auf ewig treu. Zürcherin Ronja Bosshard studierte Gesang bei Jane Thorner. Am Conservatorio Giuseppe Verdi Milano folgte ein Erasmusjahr mit dem Schwer-

Ronja Bosshard (unten) und Sofia Bachmann. (Bild zvg.) punkt Oper. 2014 schloss sie den Master in Musikpädagogik an der ZHdK ab und spezialisiert sich nun bei Scot Weir in Music Performance Konzert. Engagements in Opernhaus, im Laboratorio Cantrinscena die Milano, am Opernhaus Zürich sowie in der Tonhalle Zürich folgten. Sofia Bachmann wurde 1988 in Kiev (Ukraine) geboren und begann bereits mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Mit elf Jahren kam sie in die Schweiz, wo sie bereits an der Zürcher Hochschule der Künste als Jungstudierende in die Klassen von Hadassa Schwimmer aufgenommen wurde und schloss ihr Musikstudium 2009 mit dem Konzertdiplom ab. Sie nahm an

verschiedenen internationalen Musikanlässen teil und spielte in diversen Orchestern und Kammermusikformationen. Die Künstlerinnen laden heute zum vierten Concerto piccolo dieses Jahres zu einem vergnüglichen musikalischen Apéro ein. Die Veranstaltung steht unter dem Patronat der Reformierten Kirche Obfelden, die in dieser Kurzkonzertreihe jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform bietet. Eingeladen sind Verliebte, früher Verliebte und solche, die sich dieses Jahr verlieben möchten. (pl) Heute Freitag, 29. April, 19 bis 19.30 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.


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Veranstaltungen

Freitag, 29. April 2016

agenda

Freitag, 29. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht, Tel. 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Hausen am Albis 16.00-22.00: Gewerbeschau Oberamt «Aussergewöhnlich persönlich» mit Festwirtschaft, Gwerbler-Bar, Tombola, gratis Kinderhort, Hüpfburg, Kinderkarussell. 60 Aussteller, gratis Parkplätze im Chratz (werden zugewiesen). Schulhaus Weid.

Kappel am Albis 9.00-18.00: Tomatentage in der Bio-Gärtnerei des Klosters Kappel. Setzlinge in Bio-Qualität und ProSpecie-Rara-Sorten. Verschiedene Eigenprodukte der «zuwebe» sind erhältlich, Wettbewerb mit attraktiven Preisen, mehr Infos unter www.zuwebe.ch. Kloster Kappel

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. quattro: Ronja Bosshard, Sofia Bachmann (Gesang/Klavier). Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 30. April

«Mamis haben eine Tasche … und kochen wunderfol!» «Liebs Mami…» – ein broschiertes Heft voller Liebeserklärungen Primarlehrerin und «Anzeiger»Kolumnistin Ute Ruf hat im schön gestalteten broschierten Heft «Liebs Mami…» Zeichnungen und Beschreibungen veröffentlicht, die Schulkinder über ihre Mutter gemacht haben. Ein ideales Muttertagsgeschenk. ................................................... von urs e. kneubühl Es sind allesamt Liebeserklärungen, die da Schulkinder in Worten und Zeichnungen auf 28 locker gestalteten Seiten über ihre Mütter abgeben. Erstklässler beschreiben ihre Mütter in liebevollen wie kecken Worten, begleitet von entsprechenden Zeichnungen, während Zweitklässler hübsche Aquarelle malen und ebenso bezaubernde kleine Texte über die wichtigste Frau in ihrem Leben schreiben. Die «Anzeiger»-Kolumnistin Ute Ruf, die als Primarlehrerin – meist im Mai – ihren Schulkindern die Aufgabe stellte, über ihre Mutter zu schreiben, hat die liebevollen Bilder und Worte im schön gestalteten broschierten Heft «Liebs Mami ...» zusammengetragen und ver-

«Liebs Mami…» – Das broschierte Heft von Ute Ruf birgt auf 28 Seiten in Text und Zeichnungen Liebeserklärungen von Schulkindern an ihre Mütter. Ein ideales Muttertagsgeschenk. (zvg.)

um die Mütter zu ihrem Tag zu ehren. Bilder und Texte zeigen eindrücklich, wie wichtig Mütter für ihre Kinder sind: «Meine Mutter kann egligen Spinat in feinen Ramspinat ferwandeln. Sie ist die beste Köchin auf der ganzen Welt», ist da ebenso zu lesen, wie: «Wen ich ein Traum habe, zum Beispiel, wen ein Drachen mich angreift oder wen ein Schwein mich anlacht im Traum…», darf man zu Mami ins Bett gehen. Oder auch die schlichte Feststellung: «Mamis können Kinder gut ferarzten ...» Neben Beschreibungen, wie Mamis sind und aussehen, was sie können und was sie anziehen, ebenso was sie mögen und was nicht, finden sich im schmucken Heft an gezeichneten und getexteten Liebeserklärungen auch Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen. Ein schönes, adrett aufgemachtes Heft, das zum Durchblättern, zum Hingucken und Lesen und zum Immer-wieder-Anschauen reizt.

öffentlicht. Entstanden ist dabei eine wahre und liebreizende Ode an die Mütter und – am 8. Mai ist Muttertag (!) – ein geradezu ideales Geschenk,

«Liebs Mami…» von Ute Ruf. Broschiertes Heft mir 28

Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

mierwerkstatt. Kochen mit Solarenergie, Solarspielhaus, Solarspielautorennen, Fest-Grill, Kaffee und Kuchen. Zentrum Kafimüli. Weidhogerweg 11.

A4-Seiten voller Zeichnungen und Texten von Schulkindern über ihre Mütter. Erhältlich für Fr. 14.80 bei der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern.

Theater am Türlersee Heute Freitag wird der Türlersee noch einmal zur Theaterbühne. Das Stück haben die Theaterprofis vom «Fahr.werk.ö!» während einer Woche gemeinsam mit 20 Kindern und Jugendlichen entwickelt. Gestern Donnerstag – nach Redaktionsschluss des «Anzeigers» – war Premiere, heute Freitag wird bereits Derniere gefeiert. So schnelllebig sind sie, die Projekte der rollenden Theaterwerkstatt «Fahr.werk.ö!». Die Rollen und der Verlauf der Geschichte wurden in einer Woche gemeinsam mit den jungen Darstellern entwickelt. Die Bühne ist diesmal das BadiAreal beim Campingplatz. Die Zuschauer wandern von Akt zu Akt, von Bühnenbild zu Bühnenbild, um der Geschichte des Schlosses Türlen und dessen Prinz zu verfolgen. Dieser wird zur Heirat gedrängt, will aber nur eine richtige Heldin zur Frau nehmen, die für ihn ein Ungeheuer tötet. Doch was tun, wenn es weit und breit keine Ungeheuer mehr gibt? Die letzte öffentliche Vorstellung ist heute Freitag, 29. April, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Nach der Vorstellung brennt zwischen den Wagen der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. (pd./tst.)

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 20.15: «Unesco International Jazz Day» mit «Lake City Stompers». Viel Musik, feines Essen ab 19 Uhr: Barbecue und diverse Salate. Reservieren erwünscht 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 11.00-22.00: Gewerbeschau Oberamt «Aussergewöhnlich persönlich» mit Festwirtschaft, Gwerbler-Bar, Tombola, gratis Kinderhort, Hüpfburg, Kinderkarussell. 60 Aussteller, gratis Parkplätze im Chratz (werden zugewiesen). Schulhaus Weid.

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

Kappel am Albis 9.00-18.00: Tomatentage in der Bio-Gärtnerei des Klosters Kappel. Setzlinge in Bio-Qualität und ProSpecie-Rara-Sorten. Verschiedene Eigenprodukte der «zuwebe» sind erhältlich, Wettbewerb mit attraktiven Preisen, mehr Infos unter www.zuwebe.ch. Kloster Kappel

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Mettmenstetten 13.30-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Veloplausch für alle Generationen entlang der Gemeindegrenze. Zwischenhalte bei den Besenbeizen Herferswil und Dachlissen. Fahrtüchtiges Velo und Velohelm sind vorausgesetzt. Schulhaus Wygarten (Treffpunkt).

Wettswil 20.00: Tradtioneller Jazz mit «River Street Jazzband». Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Knonau 13.15: Geführte Wanderung auf dem Ämtlerwäg Knonau-Maschwanden-Obfelden-Rickenbach. Einblicke in die Geschichte von Kulturdenkmälern, historische Zeitzeugen, Landwirtschaft und Flora und Fauna. Wanderzeit ca. 2½ Std. Eine Veranstaltung der GGA Affoltern. Anmeldung erwünscht. Paul Leuthold: 044 767 05 50. Bahnhof Knonau (Treffpunkt).

Sonntag, 1. Mai Mettmenstetten Affoltern am Albis 10.30-12.30: Sonntagskonzert mit Edi’s Blasmusikanten. Bei jeder Witterung mit Festwirtschaft. Freier Eintritt/Kollekte. Marktplatz.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer». Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 10.00-17.00: Gewerbeschau Oberamt «Aussergewöhnlich persönlich» mit Festwirtschaft, Gwerbler-Bar, Tombola, gratis Kinderhort, Hüpfburg, Kinderkarussell, Sonntagsbrunch mit Jazz’n’so. 60 Aussteller, gratis Parkplätze im Chratz (werden zugewiesen). Schulhaus Weid.

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900

11.00-16.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Eröffnung temporäres Dorfmuseum mit vielen Fotos, Gegenständen und Dorfansichten, dazu Beizli, Kino, Wettbewerb und Überraschungen. Bitte öffentliche Parkplätze benutzen. Veranstalter IG Dorfgeschichte. Alte Sennhütte. Albisstrasse.

Stallikon 10.00-17.00: Fest «Tage der Sonne». Elektro-Fahrzeuge probefahren, Vorstellung Energie- und Programanzeige

Montag, 2. Mai Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 3. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Mittwoch, 4. Mai Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 5. Mai Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Bonstetten 09.00: Leichte Wanderung: Grumlinlandschaft bei Hinwil. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer,

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 29. April 2016

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Von Wassermühlen und Turbinen Zum Schweizer Mühlentag vom 7. Mai empfängt auch das historische Kleinkraftwerk Ottenbach Das tiefe Rumpeln der laufenden Turbinenanlage erleben, sich Geschichte und Technik erklären lassen und bei einem Spaziergang zum Streichwehr auf Spuren der Biber stossen. Das alles bietet das historische Kleinkraftwerk Ottenbach am Samstag, 7. Mai. Wassermühlen haben eine Geschichte, die bis ins Altertum zurückreicht, während Turbinen eine Erfindung des 18. und insbesondere des 19. Jahrhunderts und somit des Industriezeitalters sind. Bei beiden Wasserkraftmaschinen liefert das fliessende Wasser die treibende Kraft und setzt ein Rad in Bewegung, an dem Schaufeln oder offene Behälter befestigt sind – sieht man einmal von der anders funktionierenden Wasserkraftschnecke ab. Doch worin unterscheiden sich Turbinen von Wassermühlen? Am verwendeten Material liegt es nicht, denn die zum Heben von Förderkörben in Bergwerken eingesetzten grossen Wasserräder waren statt aus dem traditionellen Baumaterial Holz bereits Eisenoder Stahlkonstruktionen. Gekrümmte Schaufeln kennt man nicht nur bei den Turbinen, sondern auch bei Wasserrädern. Am Vorhandensein eines Gehäuses kann es auch nicht liegen, denn auch Wasserräder wurden manchmal – allerdings als Witterungsschutz – mit einem Radhaus versehen. Klarer werden die Unterscheidungsmerkmale, wenn man die Art der Umsetzung der im zufliessenden Wasser

Reuss und Streichwehr mit Einlauf zum Oberwasserkanal. (Bilder Kantonale Denkmalpflege Zürich)

enthaltenen Energie betrachtet. Da ist vereinfachend gesagt einmal das Gewicht des Wassers oder die Kraft des fliessenden Wassers, das auf die Schaufeln drückt. Beide Energieformen können je nach Bauweise sowohl von Wasserrädern, als auch von Turbinen in mechanische Kraft umgesetzt werden. Eine exakte begriffliche Abgrenzung zwischen Turbinen und Wasserrädern gibt es nicht, vielmehr gibt es auch Übergangstypen. Merkmale von Turbinen sind aber nebst der besseren Regulierbarkeit ihre höhere Ausnützung der Energien. Moderne Turbinen arbeiten mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent, Wasserräder mit solchen von 10 bis 80 Prozent.

Verschiedene Turbinentypen Das historische Kleinkraftwerk in Ottenbach – das bis in jüngster Zeit als

Rund um den Hallwilersee wandern Geführter Ausflug ab Affoltern mit dem Zwilliker Dölf Gabriel, Wanderleiter Erwachsenensport Schweiz, am Samstag, 21. Mai. Mit Postauto und Bahn geht es nach Beinwil am See. Am Hauptort vom Hallwilersee beginnt der fünfstündige Rundweg. Er misst 22 Kilometer und weist geringe Höhenunterschiede aus. Meist führt er direkt dem Seeufer entlang. Der ganze See mit seiner Uferzone steht unter Natur- und Landschaftsschutz. Dank diesen Schutzzonen sind die Ufer unbebaut geblieben und für Wanderer und Spaziergänger ein ideales Naherholungsgebiet mit intakter Pflanzen- und Tierwelt.

Nach einem Abstecher ins luzernische Seetal – die Kantonsgrenze verläuft südlich des Sees durch den Uferwald zwischen Beinwil und Mosen – geht es zurück im Aargau weiter dem flachen Seeuferweg entlang, vorbei an zahlreichen Schiffsstationen, originellen Bootshäusern, schönen Strandbädern und Rebbergen. Zwischen Tennwil und dem Schloss Hallwyl steht ein nachgebautes Pfahlbauerhaus. Am Nordende des Sees, umspült vom Aabach, steht das Wasserschloss Hallwyl. Es zählt zu den schönsten Wehrbauten der Schweiz. (pd.) «Rund um den Hallwilersee» am 21. Mai. Anmelden bis 14. Mai. Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel». Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Kindergarten Haupel, Hasenbühlstrasse: «Geschärfter Blick». Bilder, die lügen und das Lügen-ABC. Die Arbeit der Kindergartenkinder fragt nach Objektivität von Bildern und zeigt Grundmuster von Manipulation auf. Öffungszeiten nach Vereinbarung. Bis 20. Mai.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer». Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Do/Fr, 14-18,

Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaufenster Kunstlager So, 14-17 Uhr oder nach Absprache. Bis 29.Mai.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) täglich von 8-22 Uhr. Bis 6. Juni.

Mettmenstetten Alte Sennhütte, Albisstrasse: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Temporäres Dorfmuseum mit vielen Fotos, Gegenständen, Ansichten zur Dorfentwicklung, Weilern, Brauchtum, Verkehr und vieles mehr. Beizli, Kino, Wettbewerb. Mi, 17-20, Sa, 14-18, So, 11-16 Uhr. 1. Mai bis 24. Juni. Bitte öffentliche Parkplätze benutzen. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Turbinenraum mit Generator, Regulator und Vorgelege, Baujahr 1920.

«Turbinenmuseum» bezeichnet wurde – besitzt Exponate von verschiedenen Turbinentypen. Da liegen einmal ein altes Peltonturbinenrad, ferner als Modelle Räder einer Kaplanturbine und einer Francisturbine. Eine originale Francis-Schachtturbine ist auch in Ottenbach eingebaut. Die Bezeichnung Schachtturbine rührt daher, dass das Triebwasser zuerst in eine Wasserkammer, oder eben in einen Schacht fliesst, bevor es durch die Schaufeln des Leitapparates auf die Turbinenschaufeln trifft. Eine andere Bauweise der Francisturbine leitet das Triebwasser über ein Spiralgehäuse auf Leitapparat und Turbinenschaufeln. Moderne Francisturbinen sind fast immer vom letzteren Typ. Die Wahl eines geeigneten Turbinentyps ist hauptsächlich von der vorhandenen Druckhöhe und der verfügbaren Wassermenge abhängig. Francis-Schachtturbinen sind

für geringe Wassermengen und kleine Druckhöhen – was in Ottenbach der Fall ist – geeignet. Peltonturbinen kommen bei grossen Druckhöhen und Kaplanturbinen bei grossen Wassermengen und geringen Druckhöhen zum Einsatz. Am vielseitigsten einsetzbar sind Francis-Spiralturbinen.

Die Ottenbacher Francisturbine – das denkmalgeschützte Original Durch die Konstruktion bedingt, ist das Ottenbacher Turbinenrad für Besucher nicht direkt sichtbar. Durch eine Bodenöffnung erblickt man lediglich den Deckel des Leitapparates, dessen Aufgabe die Drosselung des Wasserzuflusses auf das Turbinenrad ist. Spätestens seit die von der Turbinenachse gelieferte Arbeit nicht mehr direkt über Transmissionen auf die Webstühle übertragen wurde, sondern durch

E-Mobilität, Fotovoltaik und Solarkataster «Tag der Sonne» am Sonntag in Stallikon Wer interessiert sich für Solarenergie? Wer hat schon mal Gemüse direkt von der Sonne gekocht gegessen? Oder würde gerne mal ein Elektro-Auto testfahren? Die Gelegenheit dazu ist der «Tag der Sonne» vom 1. Mai im Zentrum Kafimüli, Stallikon. Am «Tag der Sonne» sehen Interessierte anhand eines Solarspielhauses, was es alles für Teile braucht, um eine Solaranlage aufzustellen, was man damit antreiben kann und wie man somit seinen eigenen Strom produziert und verbrauchen kann. Die KlimaschutzOrganisation «Ades – La cuisine solaire» wird zeigen, wie mit Sonnenkraft Gemüse gegart werden kann und was sie alles in Madagaskar mit dieser Technik leistet. SolarBonstetten stellt sich vor und zeigt, was mit Engagement schon heute zum Thema Solar getan werden kann. Elektrofahrzeuge stehen für eine Testfahrt zur Verfügung. So darf man ausprobieren, wie es sich anfühlt, ohne einen Benzinoder Dieselmotor leise durch die schöne Gegend des Knonauer Amtes zu fahren. Ein Festgrill und Kaffee mit Kuchen werden für das leibliche Wohl sorgen. Anlässlich der Veranstaltung zeigt die «Kafimüli», was sie ganz neu an Workshops in diesem Thema die nächsten Monate anbieten wird: In der Energiewerkstatt etwa lernt man spielerisch viel Neues über Sonnenenergie kennen. Im Solarspielhaus mit Sonnenkocher, Solarkataster und erlebnisreichen Informationen verbringen die Teilnehmer einen spannenden Nachmittag. Sie bauen ein eigenes kleines Solarauto und gehen mit einem Wettrennen ins Finale. In der

Die Kraft der Sonne ist Thema im Zentrum Kafimüli, Stallikon. (Bild zvg.) Programmierwerkstatt lernen die Teilnehmer, wie ein Computer funktioniert und programmieren selber. Dazu wird jedem und jeder ein Einplatinencomputer, «Raspberry Pi» genannt, abgegeben. Am Schluss werden kreative Ideen an Solarspielhaus, Solarkocher und Solarkataster überlegt und neue Möglichkeiten der Berufsfindung angeregt. Die beiden Workshops werden jeweils an einem verschiedenen Sonntag einmal im Monat angeboten. (pd.)

den Antrieb von Generator und Dynamo elektrischen Strom produzierte, war das Einregeln auf eine konstante Turbinendrehzahl absolut erforderlich. Da der überschüssige Strom in das übergeordnete Netz eingespeist wurde, musste der Generator die exakt erforderliche Drehzahl einhalten, um eine Netzfrequenz von 50 Hertz liefern zu können. Diese Reglerfunktion übernimmt das Herzstück der Anlage, nämlich der Fliehkraft-Regulator, der über ein Gestänge die Schaufeln des Leitapparates steuert. Die aus dem Jahre 1920 stammende Turbinenanlage diente dem Antrieb von Webstühlen und zur Beleuchtung der Websäle der Seidenweberei Haas & Co. Seit den 80er Jahren ist sie zusammen mit den Wasserbauten und dem Naturschutzgebiet Bibelas im Eigentum des Kantons Zürich und wird vom Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach betreut.

Neugierig? Sich Geschichte und Technik erklären lassen, das tiefe Rumpeln der laufenden Turbinenanlage erleben und bei einem Spaziergang zum Streichwehr auf Spuren der Biber stossen. Am Samstag, 7. Mai, von 9.30 bis 16 Uhr stehen die Türen des Museums an der Muristrasse 33 (bei Haas-Shopping) in Ottenbach offen. Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt. Heinz Geiger Infos: www.historisches.kleinkraftwerk.ottenbach.ch.

Nächtliche Amphibienpirsch im Reusstal Wasser- und Grasfrösche, Bergmolche, aber auch Gelbbauchunken und Erdkröten halten sich jetzt wieder in den seichten Gewässern der Reussebene auf. Manche lassen sich auch durch lautere oder leisere Rufe vernehmen. Am Freitag, 6. Mai, machen sich Interessierte an einer Nachtexkursion auf die Suche nach Amphibien. Die öffentliche Führung der Stiftung Reusstal unter der Leitung von Laura Bosshard beginnt um 21 Uhr beim Parkplatz der Hegnau in Bremgarten, ca. 500 Meter nordwestlich der Fohlenweid Richtung Fischbach, und endet um 23 Uhr. Stiefel und Taschenlampe gehören zur persönlichen Ausrüstung. Pro Erwachsenen wird ein Unkostenbeitrag von zehn Franken fällig, Kinder bis 16 Jahre sind gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (pd.) Exkursion am Freitag, 6. Mai, 21 bis 23 Uhr, Treffpunkt beim Parkplatz der Hegnau in Bremgarten. Weitere Infos unter www.stiftung-reusstal.ch / Veranstaltungsprogramm 2016/2017.

Tag der Sonne am 1. Mai von 10 bis 17 Uhr im Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. Weitere Infos unter www.zentrum-kafimueli.ch. Energiewerkstatt am Sonntag, 5. Juni, 28. August (ausgebucht), 11. September, 2. Oktober, 6. November (ausgebucht) und 4. Dezember, 13.30 bis 17 Uhr Programmierwerkstatt Sonntag, 12. Juni, 28. August, 18. September, 30. Oktober, 13. November, 11. Dezember, 13.30 bis 17 Uhr. Infos und Anmeldungen bei Lutz Eichelkraut, Telefon 079 355 63 56 oder kultur.energie.cafe@gmail.com.

Grasfrosch. (Bild Josef Fischer)


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Sport

Freitag, 29. April 2016

Säuliamt – Hochburg der Turnveteranen Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes (ZTV): Obmännerversammlung vom 23. April Nach 2015 in Obfelden haben sich die Veteranen wieder vor dem Albis getroffen. Total 220 Personen – Obmänner aus 125 Gruppen, Begleitpersonen, Gäste und die Obmannschaft – haben in der Mehrzweckhalle Schachen, Hedingen, die Jahresgeschäfte behandelt. Dauerthema: der Mitgliederrückgang. ................................................... von hans jud Hedingen, der Ort mit der amüsanten Kirchenuhr-Geschichte und den bekömmlichen geräuchten LuganigheWürsten (samt Risotto und Chianti «San Zenone»). Diese Kuriositäten stammen aus der Neuzeit, die geschichtlichen Ereignisse gehen weiter zurück. Archäologische Funde zeigen Siedlungsspuren aus dem 7./8. Jahrhundert v. Chr. Auf dem Kreuzrain fand sich eine Ansiedlung aus der Römerzeit. Hinter der Kirche befand sich die 1298 erstmals erwähnte Burg Hedingen. 1938 hat die Gemeinde einen ehemaligen Mühleweiher erworben, seit 1945 ist der Hedinger Weiher eine beliebte Badeanstalt. Heute zählt der Ort rund 3700 Einwohner. Einige grössere Industriebetriebe haben sich angesiedelt, etwa die Ernst Schweizer AG, welche im vergangenen Jahr vom französischen Staatspräsidenten François Hollande und Bundesrätin Simonetta Sommaruga besucht wurde. Ehrenbürger von Hedingen ist der Physik-Nobelpreisträger 1987, Karl Alexander Müller. Nochmals zu den Kuriositäten: Eine Besonderheit ist, dass die Kirchenuhr immer um drei Minuten vorgeht. Ob es ein Gemeindeversammlungsbeschluss aus früheren Jahren ist oder nur einfach eine Zeitreserve, damit die Einwohner den Zug nicht verpassen, sei nicht ganz geklärt. Die Würste mit Risotto sind unverwechselbar eine Tessiner Spezialität (Luganighe). Jetzt hat offenbar die Turner-Küchenmannschaft für die OV eine spezi-

elle Räuchermethode entwickelt (Ämtler Luft). Es war ein Genuss, nur ist mit der Bezeichnung «Hedinger Würste» eine gewisse Vorsicht geboten – es könnte zu Unrecht eine andere Auslegung nach sich ziehen!

Es lebe die Zeremonie Die Fahne bleibt im Säuliamt. Der örtliche Musikverein erfreute die Turnerfamilie mit bunten Melodien und umrahmte auch mit dem Fahnenmarsch die Übergabe des Banners durch die Obfelder an die Hedinger. Obmann Heinz Zollinger (Weiningen/TV Höngg), erstmals als Vorsitzender amtierend, eröffnete (begleitet von gewisser Nervosität) mit obligatem Turnergruss die OV und nahm zusammen mit seinen Vorstandskameraden (darunter auch Vize-Obmann Felix Baer, Hausen) die Erledigung der Traktanden «in Angriff». Positiv zu werten ist die hohe Teilnehmerzahl, ebenso der Grossaufmarsch der Gäste. Nebst Gemeinderat Ruedi Fornaro beehrten auch alt Nationalrat Toni Bortoluzzi, (Affoltern); Ernst Jud, Obmann der Eidg. Turnveteranen, Gruppe Albis, sowie alt Gemeindepräsident/alt Kantonsrat (Hedingen) sowie ehemalige Mitglieder der Obmannschaft (Emos), darunter die Ämtler Willy Steinmann (Hausen/Wädenswil), Rolf Hausheer (Affoltern), Emil Höhener (Obfelden) den Anlass mit ihrem Besuch. 125 der total 139 Gruppen waren vertreten, 10 haben sich entschuldigt, 4 glänzten mit unentschuldigtem Fernbleiben. Von den 220 Anwesenden durften 144 die Stimmkarte verwenden.

Finanzen stabil, Mitgliederbestand rückläufig Kassier Christian Kunz (Männedorf) konnte trotz akribischer Buchführung einen Verlust von 1227 Franken nicht vermeiden. Das Vermögen per 31. Dezember 2015 wird mit 40 131 Franken ausgewiesen. Das solide Fundament erlaubte es, den Jahresbeitrag unverändert auf fünf Franken festzusetzen. Erfreulicherweise konnten auch Ver-

Von links: Werner Hubschmid, Karl Suter, Walter Widmer, Heinz Zollinger, Walter Schweizer, Carlo Baumgartner. (Bild Georg Grond) gabungen mit total 10 250 Franken vorgenommen werden, vorwiegend im Bereich Jugendsport. Das ist gut angelegtes Geld. Die 126 Neumitglieder vermochten die Verluste nicht wettzumachen. Seit der OV 2015 hat der Bestand um 80 abgenommen, neu sind es per 23. April 2016 in 139 Ortsgruppen 6288 Veteranen, davon 142 Frauen. Verstorben sind 142 Kameraden, ausgetreten deren 64. In den acht Ämtler Gruppen sind 453 Mitglieder eingeschrieben (minus 1). 14 Gruppen haben neue Obmänner gewählt, in der Region Albis sind dies: Knonau (von Walter Schweizer zu Carlo Baumgartner) und Mettmenstetten (von Karl Suter zu Werner Hubschmid). Ein ehrendes Andenken galt auch den verstorbenen Obmännern (amtierende und ehemalige), darunter der Knonauer Hansruedi Huber. Immer wieder treten Gruppen hervor in der Werbung von Neumitgliedern. Die Anstrengungen werden belohnt mit feinem Rebensaft und einem Kuss der Ehrendame. Auch auf dem Podest stand Hansueli Rüfenacht, Gruppe Hausen, mit sechs Akquisitionen.

Markante Höhepunkte in der Zukunft Das Jahr 2020 mag noch weit entfernt sein, das Zeitrad dreht sich bekanntlich schnell. Dann feiert die Turnveteranenvereinigung des ZTV ihr 100-jähriges Bestehen. Erste Jubiläumsgedanken beschäftigt die Obmannschaft. Viel näher im Kalender ist der diesjährige Grossanlass, die 96. Veteranentagung (VT) am 19. Juni in Wetzikon, eingebettet in das vom 18. bis 26. Juni stattfindende Regionalturnfest AZO des ZTV. Um die 1300 Veteranen werden das gesellschaftliche Treffen geniessen. 6500 Turnerinnen und Turner sowie 1500 Jugendliche sind für die Wettkämpfe gemeldet. OK-Präsident Urs Pulvermüller (Veteranentagung), der auch im OK-Turnfest tätig ist, stellte die Rosinen des bunten Rahmenprogramms vor. René Bosshard (ZTV) konnte von einem erfolgreichen Turnerjahr 2015 berichten. Bei dem an der OV garstigen Wetter (nicht in der Halle) erinnerte er sich an das Wetziker Turnfest anno 1987 und hofft diesbezüglich auf keine Wiederholung, ebenso ausbli-

ckend auf den «grossen Brocken» im Jahr 2017. Vom 15. bis 25. Juni findet im Tösstal (Festgelände in Rikon) das 46. Zürcher Kantonalturnfest statt, nach dem Eidg. Turnfest einer der grössten Breitensportanlässe der Schweiz. Alle sechs Jahre treffen sich jeweils über 10 000 Sportlerinnen und Sportler in dieser einmaligen Arena. Bosshard betont die sehr guten Vorarbeiten. Weitere Daten: OV Wetzikon (22. April 2017), VT 2017 am Turnfest Tösstal, VT 2018 Dinhard. Durch im Pressewesen entstandene Lücken sind neue «Schreiberlinge» gesuchte/gefragte Leute. Die Turnveteranen haben es verdient, dass über ihre Anlässe im ZTV/Turninfo und in den Regionalzeitungen berichtet wird. Hans Jud hat die Gruppen aufgerufen, geeignete Personen der Obmannschaft baldmöglichst zu melden. Trotz April-Wetter «à la carte» bleiben sonnige Erinnerungen an Hedingen, vor allem auch dank der Top-Organisation und der herzlichen Gastfreundschaft der OK-Mannschaft mit allen Helfern, angeführt von Veteran Walter Widmer alias «Wäckerli».

94 Schützen am Bezirks-Gruppenfinal Obfelden-Maschwanden sowie Affoltern holten sich den Sieg Das kühle und nasse Wetter am vergangenen Wochenende hielt die Schützen nicht von der Teilnahme am Bezirksgruppenfinal 300 m ab. 94 Schützen nahmen auf 17 Gruppen verteilt am Wettkampf teil.

mer mit der Armeewaffe, Feld D in Affoltern. Erfreulich war, dass zwölf Nachwuchsschützen im Aufgebot standen und von diesen mussten nur gerade zwei ein Streichresultat verbuchen. Im Feld A führte nach 100 Schüssen gerade nur mit drei Punkten Vorsprung der Schützenverein ObfeldenMaschwanden vor dem FSV Wettswil. ................................................... Der FSV Knonau wies einen Rückstand von sechs Punkten auf den Zweitplatvon heinz meili zierten auf. Die Spannung stieg in der Der Final wurde auf zwei Schiessplät- Schiesspause und die Lichtverhältnisse zen ausgetragen. So trafen sich die wechselten oft im Minutentakt. Der Teilnehmer mit dem Sportgewehr, FSV Knonau startete mit der AufholFeld A in Obfelden und die Teilneh- jagd, doch es sollte nicht ganz an die Spitze reichen. Beim SV ObfeldenMaschwanden konnte sich Nachwuchsschütze Emilio Lilie de Leon nochmals 187 Punkten wie in der Vorrunde schreiben lassen und half klar mit zum Siegen. Das Feld D startete mit 30 Minuten Verspätung in den Final. Auf der Schiessanlage Affoltern wurden die Resultate direkt in Sieger im Feld A: SV Obfelden-Maschwanden.

Beste Gruppen im Feld D: Affoltern 1 (Mitte), Ottenbach (li.) und Zwillikon 3. (Bilder zvg.) die warme Schützenstube übermittelt und der Zuschauer konnte den Wettkampf gemütlich im Trockenen mitverfolgen. Nach der ersten Runde führte der SV Affoltern 1 vor FSV Ottenbach 1 mit einem Punkt und gefolgt von FSG Zwillikon 3 mit acht Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten. Gekonnt und routiniert gab der SV Affoltern 1 den Vorsprung

nicht aus der Hand und erreichte nochmals genau dasselbe Resultat wie in der Vorrunde, mit 680 Punkten somit das Total von 1360 Zählern. Die Schützen aus Ottenbach konnten an ihre Resultate nicht mehr ganz anknüpfen. Sie erreichten zehn Punkte weniger und konnten sich den zweiten Rang mit 1348 Punkten schreiben lassen. Auf den dritten Rang

unverändert wie in der Vorrunde konnten sich mit einem Total von 1338 Punkten die Schützen aus Zwillikon 3 platzieren. Rangliste Feld A: 1. SV Obfelden-Maschwanden, 1870 Punkte; 2. FSV Knonau, 1850; 3. FSV Wettswil, 1844. Feld D: 1. SV Affoltern 1, 1360 Punkte; 2. FSV Ottenbach, 1348; 3. Zwillikon 3, 1338. Gesamte Ranglisten unter www.bsva.ch.


Sport

Freitag, 29. April 2016

Wieder Schweizer Meister

Locarno zu Gast auf dem Moos

Freeski: Luca Schuler holt Gold im Big Air und Bronze im Slopestyle

Heimspiel für den FC Wettswil-Bonstetten Nach Mendrisio kommt am kommenden Samstag das nächste Team aus der Sonnenstube aufs Wettswiler Moos. Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten empfängt den FC Locarno. ................................................... von oliver hedinger Im Gegensatz zu den Ämtlern sind die Tessiner stark in die Rückrunde gestartet. Aus den bisher sieben Partien resultierten 14 Punkte, zuletzt schlug man Leader Baden auswärts und Gossau zu Hause. In der Winterpause trennte die beiden Teams nur ein Punkt, unterdessen liegt Locarno fünf Punkte vor dem FCWB auf Platz sechs. Das Team um Trainer Tirapelle will diesen Trend natürlich fortsetzen und sich den Platz im Mittelfeld sichern.

Luca Schuler (Mitte) feiert seinen Schweizer Meistertitel im Big Air mit Colin Wili (links) und Jonas Hunziker. (Bild Ruedi Flück)

Auf dem Corvatsch im Engadin wurden vor einer Woche die letzten Schweizer-Meister-Medaillen vergeben: Die Freeskier massen sich im Big Air. Bei den Männern holte sich der 18-jährige Ebertswiler Luca Schuler den Sieg. Zum Saisonabschluss traf sich letzten Freitag auf dem Corvatsch bei Silvaplana nochmals die gesamte FreeskiFamilie, um am letzten Tag der Freeski Schweizer Meisterschaften die Besten im Big Air zu küren. Mit starken

Leistungen und stylischen Tricks brachten die Rider den Kicker so richtig zum Brennen. Der 18-jährige Luca Schuler (Ebertswil) präsentierte den Judges im Finale einen «switch leftside double bio 14 safety» sowie einen «leftside double cork 14 safety» und kassierte hierfür die Höchstpunktzahl ein. Sieg und somit Schweizer Meistertitel für Schuler! «Ich freue mich sehr, nach zwei Jahren wieder Schweizer Meister zu sein. Was für ein schöner Saisonabschluss!», freut sich Schuler über den Big-Air-Titel. Der 17-jährige Appenzel-

ler Colin Wili holte nach dem Slopestyle-Contest vom Vortag die zweite Silbermedaille an der Schweizer Meisterschaft. Das Podest komplettiert der frischgebackene Slopestyle Schweizer Meister Jonas Hunziker (Brienzwiler). Bei den Frauen doppelte Giulia Tanno (Lenzerheide) nach. Sie gewinnt einen Tag nach ihrem Sieg im Slopestyle auch im Big Air die Goldmedaille. Tanno setzte sich mit einem «left five mute» auf dem grossen Kicker an die Spitze. Tanja Gmür (Altendorf) holte Silber und Vivine Güntensberger (Bülach) Bronze. (pd.)

Silber für die «Running Mums»

Auch WB im Aufwärtstrend Mit den beiden Vollerfolgen gegen Mendrisio und Eschen/Mauren zeigte

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aber auch der FCWB einen klaren Aufwärtstrend, konnte Rang elf festigen und bleibt ganz nah am gesicherten Mittelfeld dran. In der Vorrunde konnte man durch einen Treffer Machados in Locarno drei Punkte entführen und mit einem weiteren Sieg bliebe die Dosch-Elf in allen Spielen gegen Tessiner Clubs in dieser Saison ohne Punktverlust. Nebst den Langzeitverletzten Kalyon und Bozhinov musste im Ländle auch Captain Buchmann mit einer Verletzung vom Platz. Sein Einsatz gegen Locarno ist noch unsicher. Die Rot-Schwarzen zeigten aber in den letzten Spielen, dass der ausgeglichene Kader auch solche Abwesenheiten kompensieren kann.

Anpfiff um 17 Uhr Eine Stunde später als üblich wird um 17 Uhr die Partie auf dem Moos angepfiffen. Eine spannende Partie darf erwartet werden, denn beide Teams benötigen die volle Punktzahl. Weitere Infos unter www.fcwb.ch.

15. Minute im Hinspiel in Locarno: WB-Machados 1:0-Kopfballtreffer war zugleich das Siegestor. (Bild Kaspar Köchli)

Vier laufbegeisterte Aeugsterinnen brillieren am Zürich Marathon Bereits zum 2. Mal waren sie am Team Run des Zürich Marathon am Start, die «Running Mums» aus Aeugst. Nachdem die vier laufbegeisterten Frauen letztes Jahr noch den unglücklichen 4. Platz belegt hatten, nahmen sie sich diesmal vor, noch mehr Gas zu geben. Und wie: In drei Stunden, 14 Minuten und 11 Sekunden bewältigte das Team am Sonntag die Marathondistanz – trotz äusserst schwieriger Wetterbedingungen. Nur ein einziges Damenteam war noch schneller. «Mit dem zweiten Platz haben wir nicht gerechnet und sind daher umso glücklicher», freut sich «Running Mum» Marianne Ringger. Zumal die Konkurrentinnen auf dem Podest allesamt fast halb so alt seien. Und da ihr Preis ein Gratisstart ist, darf man beim Team Run am Zürichmarathon auch nächstes Jahr wieder mit den «Running Mums» rechnen. (tst.)

Starker Auftritt gegen BC Albisrieden FC Knonau-Mettmenstetten gewinnt 4:1 (0:0) Unter strömendem Regen trat der FC Knonau-Mettmenstetten am Samstagabend zu Hause hochmotiviert gegen den BC Albisrieden an. Mit dem Sieg bleibt das Team im Rennen um den Aufstieg.

Rang zwei für die «Running Mums» aus Aeugst. Von links: Jasmin Reif, Sonja Fröhli, Marianne Ringger und Valerie Fröhlich. (Bild zvg.)

Erst kicken, dann Party machen Säuliämtler-Grümpi am Donnerstag, Auffahrt, in Hedingen Nach der gelungenen Premiere des Säuliämtler-Grümpis im Jahr 2010 war auch die 6. Ausführung im vergangenen Jahr ein riesiger Erfolg und die Veranstalter konnten einen Teilnehmerrekord von 80 Mannschaften verzeichnen. Da auch das Wetter mitspielte, stand einem grossen FussballFest nichts mehr im Wege, welches erst in den frühen Morgenstunden mit der After-Soccer-Party endete. Nun steht bereits die nächste Ausführung des Säuliämtler-Grümpis vor der Tür. Dieses Jahr freut sich der Veranstalter auf 65 Mannschaften, welche um die begehrten Pokale und fantastischen Preise wetteifern werden. Für das leibliche Wohl wird selbstver-

Nach der Rangverkündung steigt die legendäre AfterSoccer-Party, wobei wir uns auf coolen Sound von Local DJs freuen dürfen. Der Barbetrieb wird auch dieses Jahr vom Team Break (Bar/Billard/Event-Hall) aus Affoltern organiIn Hedingen wird die Grümpi-Saison lanciert. (Archivbild) siert. Bleibt nur ständlich auch gesorgt sein und die noch auf schönes Fussballwetter zu Besucher erwarten neben den Köst- hoffen. (pd.) lichkeiten vom Grill auch einen Pizzaburger. Weitere Infos unter www.scschweizer.ch.

Knonau-Mettmenstetten startete schwungvoll und mit viel Selbstvertrauen ins Spitzenspiel gegen Albisrieden. Das Heimteam versuchte von Beginn weg, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, trat konzentriert auf, ging hart aber fair in die Zweikämpfe und liess dem Gegner in der ersten Halbzeit praktisch keine Torchance zu. Auf der anderen Seite erarbeite sich das Heimteam zahlreiche Torchancen, konnte diese aber noch nicht verwerten. Wie bereits in den vorangegangenen Spielen mangelte es etwas an der Genauigkeit und Quäntchen Glück. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Das Spiel startete dann auch nach Wunsch der Gelbschwarzen. Bereits drei Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte lag Knonau-Mettmenstetten in Führung. Eine schöne Kombination über links konnte Aussenläufer G. Ismajlaj mit dem Führungstreffer zum 1:0 abschliessen. Dies war für ihn bereits Saisontor Nummer 12. Das Heimteam liess nicht locker, spielte konzentriert weiter und liess sich kaum aus der Ruhe bringen. Die Gäste fanden nie zu ihrem gewünschten Spiel, zu stark und abgeklärt war die Heimelf an diesem Samstagabend. So war es auch keine Überraschung, dass die

Stadtzürcher in der sechzigsten Minute eine schöne Spielkombination der Ämtler nur mittels Foul im Strafraum stoppen konnten. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte B. Ismajlaj sicher zum 2:0. Zwischen der 74. und 82. Minute zeigte Knonau-Mettmenstetten, dass man an diesem frostigen Abend in Spiellaune war. Die Einheimischen suchten immer wieder mustergültig Topskorer G. Ismajlaj auf der linken Seite. Der liess sich nicht zweimal bitten, nützte seine läuferische Geschwindigkeit und Torgefährlichkeit aus und erhöhte in der 74. Minute zum 3:0 und in der 82. zum 4:0 – Hattrick. Vier Minuten vor Schluss nutzten die Gäste aus Zürich die einzige Unachtsamkeit der Hintermannschaft von Knonau-Mettmenstetten zum 4:1. Vor allem die kompakte Mannschaftsleistung beeindruckte: Die Abwehr stand felsenfest – und wenn mal doch nicht, war Torhüter Nemany zur Stelle. Im Mittelfeld wurden praktisch alle Zweikämpfe gewonnen und die Stürmer erarbeiteten sich viele Torchancen und waren effizient im Abschluss. Die Gjoshi-Elf bleibt in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. (pd.) FC Knonau-Mettmenstetten - BC Albisrieden 4:1 (0:0); Sportplatz Wygarten. Tore: 48’ G. Ismajlaj (1:0), 60’ B. Ismajlaj (2:0), 74’ G. Ismajlaj (3:0), 82’ G. Ismajlaj (4:0), 86’ BC Albisrieden (4:1) Aufstellung: S. Nemany, Ö. Özkocak (80’ C. Busse), B. Gjoshi, F. Sula (55’ F. Krasniqi), D. Lüscher (62’ H. Nemany), N. Ahmeti (45’ J. Steinemann), B. Ismajlaj (75’ J. Ewason), M. Ismajlaj, K. Ismajlaj, G. Ismajlaj, A. Mazza.


Extra

«Wer früher bremst, ist länger für die Familie da»

Freitag, 29. April 2016

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Das 50-Jahre-Jubiläum in Porto gefeiert Der Werni-Club 19 ist in Obfelden aus dem Turnverein hervorgegangen

FMS und bfu: Motorrad-Unfallverhütungskampagne «Stayin’ Alive». Im letzten Jahrzehnt entwickelte sich das Unfallgeschehen bei Motorradfahrern zum Besseren. Nach wie vor ist das Unfallrisiko für Motorradfahrer im Strassenverkehr aber überproportional hoch. Mit dem Ziel, die Anzahl Kollisionsunfälle mit Motorrädern zu reduzieren, führen die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ihre gemeinsame Präventionskampagne weiter. – Nur zwei Prozent der auf den Schweizer Strassen gefahrenen Kilometer werden von Motorradfahrern zurückgelegt – und doch sind 30 Prozent der bei Verkehrsunfällen schwer verunfallten Menschen Biker. Auswertungen der bfu zeigen: Wenn ein Töff mit einem Motorfahrzeug kollidiert, ist der Biker bloss in knapp einem Drittel der Fälle allein dafür verantwortlich. www.stayin-alive.ch

volg-rezept

Rast nach etlichen Laufkilometern durch Porto: Die Werni-Club-Mitglieder in einem der zahlreichen gemütlichen Lokale. (Bild zvg.)

Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums vom Obfelder Werni-Club 19, reisten die Wernis in den Norden von Portugal und besuchten die schöne und wirklich sehenswerte ehemalige europäische Kulturhauptstadt Porto.

Glasierte Fleischfackeln Zutaten für 4 Personen 4 EL Honig flüssig 5 EL Sojasauce 2 EL Tomatenpüree 2 EL Zitronensaft Cayennepfeffer Pfeffer aus der Mühle 600 g Schweinsplätzli, flach geklopft Zubereitung Honig, Sojasauce, Püree und Zitronensaft erwärmen und mit Cayenne und Pfeffer pikant würzen. Das Fleisch längs halbieren und mit der warmen Glasur übergiessen. Eine Stunde zugedeckt ziehen lassen, dabei einmal wenden. Die Fleischstreifen um die dicken Holzstecken wickeln, wenn nötig mit Zahnstochern fixieren. Über der heissen Glut bräteln und regelmässig drehen. Zubereitung: zirka 20 Minuten und eine Stunde ziehen lassen.

OPorto – wie es oft auch genannt wird – ist Portugals wichtigster Industrieund Wirtschaftsstandort und verbindet eindrücklich Antike und Moderne. Fast an jeder Ecke ist die vor wenigen Jahrhunderten überaus gewichtige Position Portugals inner- und ausserhalb

Europas spür- und sichtbar. Porto wird zudem der schönen barocken Kirchen wegen auch als «Barockstadt» bezeichnet. Die noch weitgehend rüstigen Wernis – fast jeder Teilnehmer war immerhin auch schon bei der Gründung des Clubs im Jahr 1966 dabei und noch gut zu Fuss – liefen während rund vier Tagen viele Kilometer entlang des eindrücklichen Flusses Douro und ausserhalb wie innerhalb der Altstadt Ribeira. In der Altstadt mussten auch immer wieder mal die gemütlichen Lokale (sprich Beizli) aufgesucht beziehungsweise besucht werden.

Dies selbstredend auch nur deshalb, um den wichtigen Körperflüssigkeitshaushalt für jedermann gesund hoch halten zu können! Selbstverständlich konnte auch dem eigentlichen portugiesischen Exportschlager «Portwein» anlässlich entsprechender Kellereibesuche ennet des Douro, nicht wirklich ausgewichen werden. Der grösste und zugleich spektakulärste Schmaus wurde im fantastischen Fischerlokal «O Antonio» in der Nähe des einzigartigen schönen Strandes von Porto erlebt. Ein 6,5 kg schwerer Meerfisch wurde vom engagierten

Grillmeister verkaufstüchtig vorgestellt, so dass dieser sogleich quasi in Zubereitungsauftrag gegeben wurde. Der fachgerecht gegrillte Fisch wurde dermassen gutmundend zubereitet, dass er in kürzester Zeit verspiesen war – einfach herrlich! Letztendlich mit allumfassenden positiven Eindrücken kehrten die Wernis etwas wehmütig in die Schweiz zurück und sogleich wurden die wirklich freundlichen und engagierten Portugiesen vermisst! Werni Frei

«Limits – Ängste überwinden» – Fernsehbeitrag mit Ämtler Beteiligung Claire aus dem Unteramt spricht am Dienstag, 3. Mai, 22.45 Uhr, auf SRF 2 über Flugangst «Limits – Ängste überwinden»Sei es Angst vor Spinnen, dem Fliegen oder einer Fahrt mit dem Fahrstuhl – jeder zehnte Schweizer leidet an einer Phobie. Die neue Sendung «Limits – Ängste überwinden» begleitet acht Kandidaten mit ganz unterschiedlichen Phobien. Acht Menschen, acht Reisen – und das Ziel, die Angst zu überwinden und Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.

Jeder der acht Kandidaten hat einen von vier Coaches zur Seite, der sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt. Über mehrere Wochen ist «Limits – Ängste überwinden» hautnah dabei und dokumentiert, wie sich die Kandidaten entwickeln. Am Ende wartet eine finale Konfrontation, bei der sich zeigt, ob sie es schaffen, ihre Angst endgültig zu besiegen. In einem Magazinteil der Sendung werden Fak-

ten und Hintergründe zu den Ängsten und Behandlungsmethoden aufgeführt. Der Neuroexperte Prof. Dr. med. Uwe Herwig erklärt auf verständliche Weise die komplexen neurologischen Prozesse und Zusammenhänge.

Claire aus dem Unteramt – Flugangst Claire (35) ist gebürtige Pariserin, arbeitet aber seit zehn Jahren in Zürich

als Controllerin. Neben der Arbeit spielt Claire leidenschaftlich gerne Piano, übt sich regelmässig im Tango und ist Präsidentin eines Vereins für frankophone Menschen in Zürich. Ihr grösster Traum ist es, unbefangen durch die Welt zu reisen. Aus diesem Grund will sie endlich ihre Flugangst in den Griff bekommen. (pd.)

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Matteo, 20. April. anzeige

Dijar, 13. April.

Eirini Aggeliki, 18. April.

Tina, 20. April.

Adeja, 22. April. (Bilder Irene Magnin)

bauernregel «Walpurgisnacht Regen oder Tau – auf ein gutes Jahr bau.»


Veranstaltungen

Generalversammlung Am Donnerstag, 19. Mai 2016, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 31. ord. GV vom 21. Mai 2015 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2015 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budget 2016 9. Info Ausbau Glasfasernetz 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen!

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber dipl. Masseurin (ärztl. geprüft) Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen.

Sonntag, 1. Mai

grosser InnenFlohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Infos: Tel. 079 356 67 00

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.–

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Muttertagsfahrt ins Toggenburg Sonntag, 8. Mai 2016 inklusive Mittagessen 5. Gutmadinger Kramerfest (D) Sonntag, 15. Mai 2016 ID und Euro mitnehmen Insel Mainau Samstag, 21. Mai 2016 inklusive Eintritt Bodensee – Lindau mit Aufenthalt Donnerstag, 2. Juni 2016 ID und Euro mitnehmen

Fr. 79.–

Fr. 40.–

Fr. 56.–

Fr. 40.–

Furka-Dampfbahnfahrt Fr. 115.– Mittwoch, 20. Juli 2016 inkl. Kaffee und Gipfeli Mittagessen und Dampfbahnfahrt Ballenberg Samstag, 23. Juli 2016 Eintritt

Fr. 38.– Fr. 22.–

Ferienreisen Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim DZ/HP Fr. 740.– 11. bis 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016 Schwarzwald – Veloferien DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»

www.aemtler-car.ch

Noch kein Muttertagsgeschenk? Wir haben die Idee! Wie wäre es mit einem Reisegutschein? Blumeninsel Mainau Donnerstag, 12. Mai 2016 und Dienstag, 6. September 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 18. Mai 2016, 22. Juni 2016, 14. September 2016 und 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Basel Tattoo Samstag, 23. Juli 2016, Frühvorstellung und Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Freitag, 29. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 4, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Europa-Park Rust Dienstag, 11. Oktober 2016, und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahren Fr. 78.– Überraschungsfahrt Sonntag, 16. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 78.– 5-Tage-Fahrt nach Trier und Mosel Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Mai 2016 Preis ab Fr. 750.– 8-Tage-Fahrt Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8 Tage Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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034 2016  

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