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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 34 I 169. Jahrgang I Donnerstag, 30. April 2015

Nächste Phase

Nicht geknackt

Weitere Bauarbeiten an der Albisstrasse in Hausen ab 4. Mai. > Seite 3

Jetzt versuchen Diebe auch in Gemeindehäuser einzubrechen. > Seite 5

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Solarkataster Die EnergieRegion Knonauer Amt und Eco-mobil on Tour. > Seite 10

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Gartenschädlinge Maulwurf, Nacktschnecke, Buchsbaumzünsler und Co. ärgern Hobbygärtner. > Seite 11

Noch offene Lehrstellen im Bezirk Das Lehrstellenforum Affoltern wieder mit Berufsmesse und Berufsinfotag Zum Ausbildungsbeginn im kommenden Sommer stehen auch Spätentschlossenen noch Türen zum Beginn einer Berufslehre offen. Im Bezirk Affoltern werden da wie dort noch Auszubildende gesucht, wie das Lehrstellenforum und das biz Urdorf bestätigen. ................................................... von urs e. kneubühl Eigentlich beginnt der Berufswahlprozess in der Regel im zweitletzten Schuljahr der Sekundarschule und entsprechend sind denn auch etliche Lehrstellen zu Anfang eines Jahres bereits vergeben. So melden in einer stichprobenartigen Umfrage Firmen wie die Hawa AG, Mettmenstetten, die Arthur Girardi AG, Hedingen, oder die Volvo Garage Albin Herzog, Ottenbach, für den kommenden Lehrbeginn im August Vollbesetzung. Genauso berichtet Xavier Nietlisbach, Leiter Be-

rufsbildung bei der Ernst Schweizer AG, dass vergangene Woche im Hedinger Metallbauunternehmen der letzte Lehrvertrag für 2015 unterschrieben worden ist. Im Spital Affoltern dagegen, so die diplomierte HR-Fachfrau Andrea Stöckli, sind zurzeit noch je eine Lehrstelle als Fachmann oder Fachfrau Betriebsunterhalt sowie für Hauswirtschaft unbesetzt. Aber auch für Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die sich bisher noch nicht definitiv entscheiden konnten und noch etwas mehr Zeit brauchen, um ihre Zukunftsszenarien und den Berufseinstieg zu klären, gibt es noch immer Chancen, eine Lehrstelle zu finden. Christine Viljehr, Leiterin des biz Urdorf, bestätigt jedenfalls, dass es zurzeit für den Lehrbeginn Sommer 2015 noch eine stattliche Anzahl an offenen Lehrstellen im Bezirk Affoltern gibt. «Es dürften noch weit über fünfzig offene Lehrstellen sein», sagt sie und präzisiert: «Vor allem in handwerklichen Berufen hat es nach wie vor Vakanzen, ebenso mel-

den Gewerbebetriebe noch freie Lehrstellen, beispielsweise als Koch oder Coiffeur.»

2015 wieder Berufsmesse und Berufsinfotag Diese Vakanzen bejaht auch Jürg Büchi, Präsident des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern: «Ja, es gibt noch zahlreiche offene Lehrstellen für dieses Jahr.» Und wie der Berufsinfotag des Lehrstellenforums, an dem sich rund 70 Firmen beteiligt haben, Ende letzten Jahres belege, so Büchi weiter, gibt es auch noch eine Reihe an Lehrstellensuchenden. 436 Schülerinnen und Schüler informierten sich dabei über Berufe und Berufsausbildung. 148 der Teilnehmenden besuchten einen Lehrbetrieb, 281 deren zwei. «Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv», hält der Präsident des Lehrstellenforums fest und erklärt: «Auch dieses Jahr, am 5. November, organisiert das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern zusammen mit

verschiedenen Betrieben aus dem Knonauer Amt den begehrten Berufsinfotag. Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe aus dem ganzen Bezirk Affoltern können am Vormittag und/oder am Nachmittag während gut zwei Stunden einen Betrieb besichtigen und erhalten genauere Informationen über rund 350 verschiedene Berufe.» Bereits zwei Monate vorher, im September, geht zudem mit der Berufsmesse eine zweite sehr geschätzte Veranstaltung des Lehrstellenforums über die Bühne. Sie bietet für Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit zur Informationsbeschaffung, zumal sie dabei mit Lernenden über deren Beruf reden und diese über Haupttätigkeiten, Berufsschule und weitere Facetten einer Lehre befragen können.

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Luxusausführung? Die SVP sagt «Ja, aber ...» zum Schulhausneubau in Wettswil. > Seite 11

Kurt Bernet, neuer Bezirkschef der Kantonspolizei Das Kommando der Kantonspolizei hat Kurt Bernet zum neuen Bezirkschef der Kapo in Affoltern ernannt. Der bisherige Stellvertreter tritt per 1. Mai die Nachfolge von Markus Huber an, der innerhalb der Kantonspolizei neue Führungsaufgaben übernommen hat. Adjutant Kurt Bernet ist seit 1984 Angehöriger des Polizeikorps. Von 1993 bis 2000 war er Sachbearbeiter in Affoltern. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Kreischef in Thalwil kam Bernet im September 2011 als vollamtlicher Bezirkschef-Stellvertreter nach Affoltern. So ist ihm das Aufgabengebiet in der Region wohlbekannt. «Kurt Bernet verfügt über einen grossen Erfahrungsschatz und hat sich während dieser Zeit ein breites Wissen angeeignet», sagt Willi Meier, Chef der Regionalabteilung Limmattal/Albis. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen Infos über Berufslehre und offene Lehrstellen unter www.lehrstellenforum.ch, im biz Urdorf, In der Luberzen 42, Urdorf, 043 259 91 80, www.ajb.zh.ch sowie im Lehrstellennachweis Lena der Kantone auf www.berufsberatung.ch.

Blochers Brandrede in Obfelden Die direkte Demokratie wird ausgehöhlt, der Volkswille nicht ernst genommen, das Bundesgericht will Völkerrecht vor Landesrecht, der Bundesrat will uns in die EU treiben, «und wir Trottel geben nach»: «Letztlich ist das auch ein Grund für die vielen Volksinitiativen. Die Politik glaubt nicht mehr an die Schweiz, die Bevölkerung schon»: Alt Bundesrat Christoph Blocher hielt vor 246 SVPDelegierten am Dienstag in Obfelden eine veritable Brandrede und verschonte dabei – wie zuvor Parteipräsident Alfred Heer – auch die FDP nicht. Denn auch dort ortet Blocher «zu viele Studierte und zu wenig Gescheite». Der derzeit laufende Kampf um die Geschichte sei ein politischer Kampf. ................................................... > Berichte auf Seite 9

Alterswohnungen der Bawa an der Inneren Grundstrasse/Betpurstrasse in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Affoltemer Baugenossenschaften vor einer Fusion Das Erreichen einer sinnvollen Grösse, erleichterte Kapitalbeschaffung, bessere Wahrnehmung durch Behörden, Synergien nutzen, die eine Kostensenkung bewirkt: Mit diesen Vorteilen argumentierte Urs Laederach, Präsident der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa), für eine Fusion mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Affoltern (GBA). Die Generalversammlung folgte am Montag diesen

Argumenten und sagte Ja zu einem Maximalkredit von 35 000 Franken, mit dem nun die Fusionsvorbereitungen an die Hand genommen werden. Zuvor sprach sich auch die GBA für ein Zusammengehen aus. Bevor die Bawa-Genossenschaftsmitglieder voraussichtlich 2016 über eine Fusion befinden, will der Vorstand im Rahmen einer weiteren Veranstaltung detailliert informieren.

Urs Laederach betonte, es gebe keine Übernahme und sprach von zwei gleichberechtigten Partnern. Genossenschaften, die nach der Fusion über ein Portefeuille von gegen 220 Mietwohnungen und Gewerberaum verfügen. Wichtig für die Bawa, dass nach einem Zusammenschluss «Wohnen im Alter» ein Thema bleibt. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Christoph Blocher vor den Delegierten in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

400 18 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 1. Mai 2015 (Tag der Arbeit), geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag, 1. Mai 2015, von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Ab Montag, 4. Mai 2015, sind wir gerne wieder für Sie da.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ihre Gemeindeverwaltung

Affoltern am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 20. April 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Katja Martin, Ferenbacherstrasse 27, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Aufstellen eines Hochburg-Spielhauses, Kat.-Nr. 6722, Ferenbacherstrasse 27, Wohnzone W2c

Affoltern am Albis, 30. April 2015

Rifferswil

Gemeinderat Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Verena Renz, Chlosterholzweg 1, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: roosarchitekten gmbh, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Neubau 3-Familien-Haus mit Tiefgarage, Sennengasse 14, Grundst. Kat.-Nr. 1943, Kernzone

Beschlüsse des Vorstandes werden der Urnenabstimmung unterbreitet, wenn 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft. Abwasserverband Kelleramt Der Vorstand

Obfelden Am 24. April 2015 ist in Obfelden gestorben:

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass meine geliebte Frau, unser Mami, Grossmami und meine Tochter

Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 27. November 2014 3. Anträge 3.1. Wahlen – Mitglieder der Betriebskommission – Präsidium der Betriebskommission und Delegiertenversammlung 3.2. Neuorganisation Rettungsdienst 3.3. Entschädigungsreglement für Behörden 3.4. Beschwerdeantwort an den Bezirksrat, Protokollierung des Zirkularbeschlusses vom 29. April 2015 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes

26. Juni 1953 – 19. April 2015

Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

Beatrice Wittwer-Walker uns unerwartet nach kurzer Krankheit verlassen hat. Wir danken Dir für all die gemeinsam erlebten Stunden. Charly Wittwer Cécile, Sara, Roli, Barbara, Denise und Robin Patrick Hefti und Sandra Pillot mit Nelio Daryl Hefti Rudolf Walker Wir haben in aller Stille Abschied genommen.

Nach einem langen und erfüllten Leben ist unser lieber

Alfred Hurter-Meier zu seinem Schöpfer heimgekehrt. Wir nehmen Abschied von einem naturliebenden, feinfühligen, humorvollen und fürsorglichen Menschen. In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein. In stiller Trauer: Elisabeth Hurter-Meier Heinz und Catia Hurter-Etzensberger Rita und Othmar Rist-Hurter mit Matthias, Sophie und Linus Manuel Hurter Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 8. Mai 2015, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt in der Natur, im engsten Familienkreis.

Fahrzeuge

Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden: Postkonto 80-16445-0, IBAN CH51 0900 0000 8001 6445 0, Vermerk: Alfred Hurter. Traueradresse: Elisabeth Hurter-Meier, Rindelstrasse 16, 8912 Obfelden

auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Hurter-Meier, Alfred

HERZLICHEN DANK

geb. 30. Januar 1924, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rindelstrasse 16; Ehemann der Hurter-Meier, Elisabeth.

Die grosse Anteilnahme und das herzliche Mitgefühl, welches wir beim Abschied von

Abdankung am Freitag, 8. Mai 2015, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Einweihungsfeier Garderobengebäude und Sportplatz Jonentäli am Samstag, 9. Mai 2015 Die Kreisschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil sowie die politische Gemeinde Hausen am Albis laden alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Sportbegeisterte zur Einweihungsfeier des Garderobengebäudes und des Sportplatzes Jonentäli am Samstag, 9. Mai 2015 ein. Der Turnverein, der Fussballclub sowie die Sekundarschule organisieren das Rahmenprogramm: Rangturnen und Beachvolleyball-Turnier Fussball (E-Spiele) Ende Wettkämpfe Offizielle Einweihung und Rangverkündigung Festwirtschaft Fussballspiel (3.- oder 4.-Liga-Spiel)

Sie sind herzlich eingeladen, das Garderobengebäude sowie den Sportplatz zu besichtigen! Sekundarschulpflege Hausen a. A., Kappel a. A. und Rifferswil Gemeinderat Hausen a. A.

Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis

Kaufe Autos

Bestattungen

Gemeinde Hausen am Albis

09.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr

ABSCHIED

30. Januar 1924 – 24. April 2015

– BUJNOCH Catharina Maria Ulrike, 1963, deutsche Staatsangehörige – HEITLINGER Simona Anna, 1962, deutsche Staatsangehörige – SERIFI Cenan, 1980, sowie dessen Kinder SERIFI Elid, 2002, SERIFI Aid, 2004, SERIFI Jetmir, 2006, serbische Staatsangehörige

Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2014 in der Zeit vom 4. Mai bis 14. Mai 2015 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt.

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung

Mettmenstetten Bauherrschaft: Robert Graf, Bolletstrasse 9, 8932 Mettmenstetten, und Alfons Bruhin, Rainstrasse 44, 6417 Sattel Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Gartenstützmauer mit Vordachverlängerung als Autounterstand auf Kat.-Nrn. 1951 und 1958, Bolletstrasse 9 und 7 (Wohnzone W2a)

Öffentliche Auflage

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten Sterne der Erinnerung.

im

Kurt Roshardt erfahren durften, haben uns tief berührt. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die bewegenden Worte, tröstlichen Umarmungen, unzähligen Karten und die grosszügigen Geldspenden. Frau Bettina Stephan für die einfühlsamen Worte bei der Urnenbeisetzung und beim Gedenkgottesdienst. Christian Stuckert und Paul Hurschler für den musikalischen Rahmen. Dr. Ph. Luchsinger, Affoltern am Albis, Dr. Ch. Widmer, Spital Limmattal, Dr. U. Huber, OnkoZentrum Zürich, OnkoPlus, für die medizinische Betreuung. Affoltern am Albis, im April 2015

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 30. April 2015

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Der Weg für eine Fusion ist geebnet Zusammengehen von Baugenossenschaft Alterswohnungen und Gemeinnütziger Baugenossenschaft Affoltern Die Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa) kann die Fusion mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Affoltern (GBA) in die Wege leiten: Die Generalversammlung stimmte dazu einem Kostenrahmen von maximal 35 000 Franken zu. ................................................... von werner schneiter An einer Informationsveranstaltung im November 2014 wurden die BawaGenossenschafterinnen und -Genossenschafter vom Vorstand über die Absicht einer Fusion ins Bild gesetzt. Präsident Urs Laederach lieferte an der Generalversammlung vom Montag in der katholischen Kirche in Affoltern nochmals Gründe für diesen Schritt: Es ist kaum bezahlbares Bauland vorhanden, und die Genossenschaft erhält von der Gemeinde keine aktive Unterstützung. Ein eingeengter finanzieller Spielraum, eine ungünstige Grösse der Genossenschaft sowie Rekrutierungsprobleme für den Vorstand sprechen für eine Fusion mit der GBA, die diesen Schritt schon zuvor in die Wege geleitet hat. Laederach schob weitere Fragezeichen nach, zum Beispiel die steigenden Mietzinse im Raum Zürich, die Zuwanderung, die demografische Entwicklung und ein anspruchsvolles Mietrecht, das profunde Kenntnisse bei gesetzlichen Vorschriften erfordert. Durch die Fusion mit der GBA entsteht laut dem Präsidenten eine sinnvolle Grösse, wodurch sich auch die Kreditfähigkeit, die Wahrnehmung durch Behörden und das Wohnungsangebot verbessern. Zudem verringert sich der Verwaltungsaufwand. «Den

Menschen Wohnraum zu vernünftigen Mietzinsen anbieten – das bleibt das Hauptziel beider Genossenschaften», sagte Urs Laederach. Und natürlich bleibe «Wohnen im Alter» ein Thema, wird mit Blick auf die unterschiedlichen Altersstrukturen in den beiden Genossenschaften beteuert. Schon an der November-Infoveranstaltung wurden Befürchtungen laut, wonach ein generationenübergreifendes Zusammenleben – ganz Jung trifft auf Alt – zu Problemen führen könnte.

Keiner «schluckt» den anderen

Der wiedergewählte Bawa-Vorstand an der (zweitletzten?) Generalversammlung im Saal des katholischen Pfarreizentrums in Affoltern, von Urs Laederach zer- links: Ernst Bründler, Ruth Ringger, Präsident Urs Laederach, Anita Hausheer und Philippe Dietrich. (Bild Werner Schneiter) streute auch Bedenken, dass vorliegend die eine GeDie von 113 Genossenschaftern be- menbedingungen ausgearbeitet. Beide der stimmten der beantragten Verzinnossenschaft die andere «schluckt» suchte Generalversammlung stimmte Genossenschaften haben nach einer sung der Anteilscheine von 2 Prozent und es zu einer Übernahme à la Sika dem entsprechenden Antrag bei sie- Fusion gegen 220 Mietobjekte im einstimmig zu – genauso wie allen anoder Holcim kommt. «Hier treffen ben Gegenstimmen zu. Voraussicht- Portefeuille, die professionell verwal- deren statutarischen Traktanden, so zwei gleichberechtigte Partner aufein- lich an der Generalversammlung im tet werden. «Der gesamte Verwal- auch die von Ralph Hort (Intus AG) erander, keiner übernimmt den an- nächsten Jahr werden die Genossen- tungsaufwand wird sinken», fügte Vor- läuterte Jahresrechnung. dern», betonte der Präsident. Er räumt schaftsmitglieder der Bawa über die standsmitglied Philippe Dietrich bei. Im Weiteren wurden Vorstand und aber auch ein, dass sich die Kosten der Fusion mit der GBA abstimmen könPräsident einstimmig in ihren Ämtern Vorbereitung einer Fusion derzeit nen. Zuvor, so betonte Urs Laederach bestätigt. Präsident Urs Laederach und noch nicht exakt beziffern lassen. mehrmals, werde an einer Informati- Verzinsung erneut 2 Prozent die Vorstandsmitglieder – Anita Haus35 000 Franken stellten ein maximales onsveranstaltung über die Schritte in- Der Jahreserfolg der Bawa ist höher als heer, Ruth Ringger, Ernst Bründler Kostendach dar, das für zwei Jahre gel- formiert. Nun werden in gemeinsamer budgetiert. Er beträgt knapp 104 000 und Philippe Dietrich – nahmen es te. Soviel steure auch die GBA bei. Arbeit von Bawa und GBA die Rah- Franken. Die Genossenschaftsmitglie- dankend zur Kenntnis.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Freitag, 1. Mai, feiert Jörg Schiess-Pfister aus Stallikon im Tertianum Horgen seinen 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest, begleitet von den besten Wünschen für die kommenden Jahre.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Zum 85. Geburtstag in Affoltern darf Hans Dyrschmidt morgen Freitag, 1. Mai, den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Zum 80. Geburtstag

Ab der Einmündung Oberheischerstrasse: Die Instandsetzung der Albisstrasse in Hausen geht weiter. (Bild Thomas Stöckli)

Bauarbeiten an der Albisstrasse gehen in die nächste Phase Erhöhung der Verkehrs- und Fussgängersicherheit in Hausen Die Instandsetzungsarbeiten an der Albisstrasse in Hausen gehen in die nächste Phase. Die Instandsetzung wird von der Oberheischerstrasse bis zur Oberalbisstrasse auf einer Länge von rund 320 Metern fortgeführt. Start ist am Montag, 4. Mai. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird ein Eingangstor mit einer Querungsstelle für Velofahrende sowie

eine Verkehrsleitinsel von elf Metern Länge und einer Breite von zwei Metern erstellt. Um die Sicherheit der Fussgänger zu verbessern, wird die Fussgängerschutzinsel auf der Oberalbisstrasse wiedererstellt und der bestehende Rad-/Gehweg entlang der Albisstrasse über eine Länge von rund 210 Metern erneuert sowie teilweise abgesenkt. Aufgrund der Absenkung sind Hangsicherungs-Massnahmen geplant. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 4.

Mai, und dauern voraussichtlich bis Ende September 2015. Im Baustellenbereich wird der Durchgangsverkehr etappenweise mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften ist jederzeit möglich, es muss aber mit Behinderungen gerechnet werden. Für den abschliessenden Einbau des Deckbelages muss die Strasse aus Gründen der Arbeitssicherheit, der Einbauqualität und der Effizienz für den Verkehr gesperrt werden. (pd.)

Am Sonntag, 4. Mai, feiert Ruth StarkZürcher in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

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Stellen Als du noch bei mir warst, war vieles voller Abschied. Jetzt, wo du nicht mehr da bist, ist vieles voller Nähe.

DANKE

Sie sind unser neuer

Ich danke herzlich für die Anteilnahme beim Abschied von meinem geliebten Mami

Rosa Denzler-Urech Danke allen, die sie auf ihrer letzten Reise begleitet haben. Abschied von einem lieben Menschen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Liebe und Dankbarkeit. Von Herzen danke ich Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die Gestaltung der Trauerfeier und die tröstenden Worte. Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Pflegeteam Rigi 4 für die liebevolle Betreuung. Vielen Dank auch für die schönen Blumen, die Karten und die zahlreichen Beiträge für späteren Grabschmuck. Allen Geschwistern, Verwandten und Freunden, allen die ihr im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind, danke ich herzlich. Affoltern am Albis, im April 2015

Beatrix Denzler

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Skiclub Mettmenstetten Turnverein Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Ehren- und Freimitglied

Max Huber 3. März 1933 – 16. April 2015

Max war während vieler Jahre als aktiver Berichterstatter für den Skiclub unterwegs. Für seinen unermüdlichen Einsatz sind wir überaus dankbar. Sein Wirken werden wir stets in Ehren halten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Skiclub Mettmenstetten Turnverein Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 30. April 2015

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Chef in einem sicheren Bezirk Kurt Bernet, Nachfolger von Markus Huber, ist neuer Bezirkschef der Kantonspolizei Zürich Der bisherige Stellvertreter Kurt Bernet ist vom Polizeikommando zum neuen Bezirkschef ernannt worden. Offiziell tritt der Nachfolger von Markus Huber das Amt am 1. Mai an – in einem vergleichsweise sicheren Bezirk.

verwirrte Ältere oder Demente, die weglaufen – betreibt die Polizei einen sehr grossen Aufwand. Bis zu einem gewissen Punkt. «Wir können natürlich für einen Fall nicht endlos Leute einsetzen», sagt Kurt Bernet. Er erwähnt auch den Druck, dem die Kapo von Angehörigen ausgesetzt ist. Und den Zeitdruck, weil die Zeit oft gegen die Suchenden läuft und Angehörige ungeduldig macht. In solchen Fällen heisst es dann schnell: «Die Polizei unternimmt zu wenig». Manchmal kann (oder darf) sie gar nichts unternehmen, etwa dann, wenn ein Vermisster aufgefunden wird, der von zu Hause aus irgendeinem Grund «abgehauen» ist und nicht will, dass die Angehörigen von seinem Aufenthaltsort erfahren. «Dann dürfen wir keine Auskunft geben. Jeder gesunde Mensch kann frei entscheiden, was er tut», fügt Bernet bei.

................................................... von werner schneiter Ein paar Wochen nach der Verabschiedung von Markus Huber, der bei der Kantonspolizei neue Führungsaufgaben wahrnimmt, übernimmt nun Kurt Bernet das Amt des Bezirkschefs – kein Unbekannter in Affoltern. Von 1993 bis 2000 arbeitete er im Posten als Sachbearbeiter, wurde Gruppenchef im Stützpunkt Neubüel sowie später Kreischef in Thalwil und ist seit 2011 Stellvertretender Bezirkschef. Nur logisch also, dass er jetzt Chef wird? So ganz selbstverständlich ist das nicht. Aber mit seiner Wahl, die nach einer internen Bewerbung erfolgte, erfüllte sich der Wunsch seines Vorgängers und jener der Mannschaft in Affoltern. Diese umfasst neu 15 Polizistinnen und Polizisten, womit das Soll vollauf erfüllt ist. «Wir sind tatsächlich sehr gut aufgestellt, in personeller und materieller Hinsicht – sogar so gut wie noch nie», freut sich Kurt Bernet. Auch wenn der neue Bezirkschef von einem vergleichsweise «sehr sicheren Bezirk Affoltern» spricht, mangelt es bei der Kantonspolizei nicht an Arbeit. Sie ist verantwortlich für die Grundversorgung in der Region, die mit Ausnahme der verkehrspolizeilichen Tätigkeit fast alles umfasst. Die Hauptarbeit in Affoltern

Verstärkte Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei Kurt Bernet, der neue Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) findet allerdings im Bereich der Vermögensdelikte statt, also vom Ladendiebstahl bis zum Einbruch. Und gerade hier kann die Kapo Erfolge vermelden, ist doch auch im Bezirk Affoltern die Zahl der Einbrüche massiv gesunken – auch wenn es immer wieder zu «Schüben» kommt. «Die Zahl hat sich im Vergleich zu den 80er-Jahren halbiert», fügt Kurt Bernet bei.

Auch belastende Situationen Selbstverständlich rücken Kapo-Mitglieder aus Affoltern auch bei Kapital-

verbrechen aus. Sie sind bei Tötungsdelikten mitunter die Ersten vor Ort und leiten in diesem Fall die Koordination der verschiedenen Spezialdienste ein. Aber das kommt nicht so oft vor wie beispielsweise das Einschreiten bei häuslicher Gewalt. Diese Fälle tauchen in Statistiken häufiger auf als in früheren Jahren – auch, weil es sich in diesem Bereich nach einer Gesetzesänderung nicht mehr um ein Antrags-, sondern um ein Offizialdelikt handelt. Hat die Polizei Kenntnis von einem Fall, ist sie verpflichtet, aktiv zu werden. Es kommt zur Zusammenarbeit anzeige

Einbruchsversuche in Gemeindehäuser Sachschaden in Wettswil und Stallikon Gleich zweimal wurde in den vergangenen Tagen versucht, in Gemeindehäuser einzubrechen. Unbekannte wollten sich vom 23. auf den 24. April in Wettswil via Fenster Zutritt verschaffen – ohne Erfolg. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 400 Franken. Auf knapp 500 Franken beläuft sich der Sachschaden bei einem Einbruchsversuch in Stallikon. Auch hier scheiterte der Versuch, via Fenster ins Gemeindehaus einzudringen. Zweimal rückte die Polizei auch wegen Lärmbelästigung aus. Am 25.

April um 2.15 Uhr fühlten sich Anwohner einer Bar in Affoltern gestört. Beim Eintreffen der Kapo herrschte jedoch wieder Ruhe. Am Sonntagmorgen um 2.30 Uhr war in einem Affoltemer Restaurant immer noch eine Tanzveranstaltung im Gang, die einigen Lärm produzierte. Die ausrückenden Beamten der Kommunalpolizei büssten den Wirt. Bussen wurden von der Kommunalpolizei auch in Mettmenstetten ausgesprochen, weil von einer Privatparty von Samstag auf Sonntag Lärm nach aussen drang. (-ter.)

Weitere Beschwerde an den Bezirksrat Fragen zu Benzinbezügen am Spital Der bis im letzten Jahr tätig gewesene Spitaldirektor soll auf Kosten des Spitals unerlaubterweise Benzinbezüge getätigt haben. Vorabklärungen des jetzigen Direktors a.i. hätten ergeben, dass es sich um eine Schadensumme von gegen 20 000 Franken handeln könne, schreibt der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern in einer Beschwerde an den Bezirksrat. Aufgrund der grossen Bezüge sei zu prüfen, ob vorliegend auch andere profitiert hätten. Ausgangspunkt der Beschwerde ist für den Verein Pro Zweckverband der Umstand, dass die zuständige In-

stanz, also die Spital-Betriebskommission, einen solchen Fall bei den Strafbehörden «nicht unverzüglich zur Anzeige gebracht hat, damit eine umfassende Abklärung vorgenommen wird, um den Schaden zu beziffern, die Täterschaft festzustellen und diese der Strafe zuzuführen.» Auch der Statthalter wisse «seit Wochen» von diesem Vorgang, ohne dass er aktiv geworden sei. Ein Grund für den Verein Pro Zweckverband, dass hier ein Ausstand angezeigt sei und der Fall von einem anderen Bezirksrat behandelt werde. (-ter.)

mit anderen Behörden wie zum Beispiel der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Kurt Bernet räumt ein, dass solche Fälle auch für Polizistinnen und Polizisten sehr belastend sein können, vor allem dann, wenn ihnen die Personen persönlich bekannt sind. «Kommt hinzu, dass wir uns auch machtlos fühlen, weil wir letztlich das Problem nicht immer lösen können», hält der neue Bezirkschef fest. Ähnlich verhält es sich bei Vermisstenanzeigen. Bei der Suche nach vermissten Personen – zum Beispiel

Die Übernahme des neuen Amtes geht nicht einher mit grossen Veränderungen bei der Kantonspolizei in Affoltern. «Markus Huber, mein Vorgänger, und ich sind da in allen (Führungs-) Bereichen nahe beieinander», stellt Kurt Bernet fest. In Zukunft wird der Bereich Prävention und Gewaltschutz auch im Bezirk Affoltern weiter verstärkt, ebenso die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei Affoltern, die Kurt Bernet schon heute als sehr gut bezeichnet. Hier sollen aber noch vermehrt Erkenntnisse ausgetauscht werden und auch eine stärkere Einbindung der Kommunalpolizei erfolgen.


Hausen am Albis 2015

Raum und Energie

gendliche unterschiedlicher Herkunftsländer. Das Gebäude mit seinen Farben soll verbinden und integrieren, so wie der Sport es tut. Farben setzen Akzente, signalisieren, orientieren, weisen auf eine Treppe hin, auf den Standort der Garderoben, des Clubraumes, auf Üffentliche oder halbÜffentliche Bereiche. Es ist ein Ineinanderfliessen von Innen- und Aussenraum bis hinaus zu den neuen Sportplätzen. Das farbige Gebäude soll einladen zum Sportfest, zum Spiel!

Bauen fĂźr die Gemeinschaft als Gemeinschaftsaufgabe Das Thema ENERGIE ganzheitlich und bewusst angehen:

ÂŤAuf DeckÂť; Transparenz – Leichtigkeit – Ăœbersicht – Farbakzente. Holz ist das zentrale Baumaterial Es geht um: Energie von Räumen, Energie zwischen Menschen, Energie von Materialien, Energie von Farben, Energie von Licht, Energie von Innen- und Aussenraum, Energie fĂźr Strom, Heizung, Warmwasser u.a. ÂŤEnergieverbundÂť grĂźnden mit den Betroffenen und Verantwortlichen – eine Trägerschaft bestehend aus VertreterInnen Gemeinde, Schulpflegen, Lehrern, SchĂźlern, Vereinen, (vielleicht private Investoren fĂźr Teilprojekte); Energiekreis mit Dirigent des Orchesters/der Baugemeinschaft ! Konzepte erstellen: Von der Ideenskizze mit Kostenschätzung Ăźber Machbarkeitsprojekt bis hin zum AusfĂźhrungsprojekt mit Kostenvoranschlag; vom Grossen ins Kleine denken und handeln erspart Zeit, Kosten, Frustration, Energie!

Energetisch bauen heisst nicht nur Kollektoren auf dem Dach, sondern immer energetisch und nachhaltig bezogen auf das Gesamtprojekt, auf die Situierung eines Gebäudes, auf die Einbettung in den Aussenraum und Ort, die Investitions- und Unterhaltskosten auch im Hinblick auf Umweltverträglichkeit und Ressourcen, auf die Gestaltung von Räumen und auf die Bedßrfnisse der Nutzer, auf die Wechselwirkung von Innen– und Aussenraum, die Wahl von Baumaterialien und anderes mehr. Es geht um Sinnlichkeit, um die Entfaltung unserer Sinne, sei es bei Kleinkindern, bei Jugendlichen, bei Erwachsenen! Architektur ist die Ausstrahlung dieses ganzen Gefßges.

Dank Ich bedanke mich bei der Gemeinde Hausen – vertreten durch den Gemeinderat – fßr das entgegengebrachte Vertrauen. RenÊ Hess, Hans Binzegger, Rägi Baer, Fritz Meili und Christian Baer waren kritische und konstruktive Partner. Begleitet wurde die Gruppe von Daniela Bommer und später von Deliah Rascher, beide Bauamt. Ihnen meinen besten Dank. Mein Dank gilt auch Walter Achermann, Präsident Genossenschaft Säulistrom fßr sein visionäres Denken und Handeln ! Ich danke den Planerkollegen und allen Unternehmern und ihren Mitarbeitern: Sie alle haben zu einem guten Gelingen beigetragen. Tobias Noser Architekt Knonau

Projekt AusfĂźhrungsplanung Bauleitung:

Tobias Noser Dr.-Ing., Dipl. Architekt SIA, 8934 Knonau 044 767 13 33

Bauingenieur:

Fredy Steinmann IngenieurbĂźro, 8915 Hausen a. A.

Elektroplanung:

K. Harisberger Elektroplanung + Unterhalt, 8915 Hausen a. A. 043 541 01 41

Ersteller PV-Anlage:

Genossenschaft Säulistrom, 8915 Hausen a. A. mit ITECO Ingenieurunternehmung, 8910 Affoltern a. A.

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 30. April 2015

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SVP nominiert in Obfelden Hans-Ueli Vogt An der Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich in Obfelden wurde Kantonsrat Hans-Ueli Vogt einstimmig zum Ständeratskandidaten der SVP gewählt. Vogt will sich ganz im Sinne der Kernanliegen der SVP einsetzen. Der 45-jährige Kantonsrat, Ordinarius und Inhaber des Lehrstuhls für Privatund Wirtschaftsrecht, ist eine überaus befähigte, einsatzfreudige und konziliante Persönlichkeit. Hans-Ueli Vogt weiss, was es braucht, damit Zürich weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsund Lebensraum bleibt. Und er weiss, wie im Ausland gedacht und gehandelt wird und wie wir unsere Anliegen am besten vertreten können. Mit seinem Können und seinem Wirtschaftsprogramm wird er in Bern für bessere Rahmenbedingungen für unseren Kanton und damit für alle Zürcherinnen und Zürcher sorgen.

Franz und Doris Müller (Präsidentin der SVP Obfelden) im Gespräch mit Christoph Blocher. (Bilder -ter./mm)

Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt.

Drei Pfeiler der Schweizer Politik Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt will sich im Wahlkampf und im Fall einer Wahl insbesondere für die drei Pfeiler der Schweizer Politik einsetzen: Für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die Unabhängigkeit des Landes und für die direkte Demokratie. Vogt betonte in seiner Ansprache: Das Parteiprogramm der SVP müsse eigentlich den Titel tragen «Für alle statt für wenige!» Und es sei deshalb klar, dass sich ein SVP-Grossunternehmer für das Gewerbe einsetze, eine SVP-Hausfrau für den Finanzplatz und ein SVP-Professor für die Bauern. Nach seiner Rede wurde Hans-Ueli Vogt mit Applaus von den SVP-Delegierten und vor zahlreichen Gästen zum Ständeratskandidaten der SVP gekürt.

Ja zur Präimplantationsdiagnostik Zudem beschloss die SVP noch die letzte noch offene Parole für den eidgenössischen Urnengang vom 14. Juni: Sie sagt Ja zur Präimplantationsdiagnostik (PID). Die SVP-Delegierten beschlossen nach kurzer Diskussion mit 158 gegen 47 Stimmen diese Ja-Parole. Bereits an der Delegiertenversammlung vom 3. Februar hatte die SVP die Nein-Parolen zur Billag-Mediensteuer sowie zur Erbschaftssteuerinitiative gefasst. Der Kantonalvorstand empfiehlt zudem Nein zur Eidg. Stipendieninitiative. Kantonal sagt die SVP Ja zur Abschaffung der überflüssigen Härtefallkommission im Asylwesen sowie Ja zu den Volksinitiativen «Ja zu fairen Gebühren». (pd.) anzeige

Tritt im Alter von 68 Jahren nochmals an: Nationalrat Hans Fehr.

Bezirksrichter Otto Steinmann (l.) mit Natalie Rickli und Gregor Rutz.

Nationale Wahlen der SVP: Weniger Köpfe – mehr Argumente Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich in Obfelden Die Zürcher Kantonalsektion der SVP versammelte sich am Dienstagabend in Obfelden zur Delegiertenversammlung (DV). Auf der Traktandenliste standen die Parolen zur Volksabstimmung vom 14. Juni sowie die kommenden National- und Ständeratswahlen. Zu den Delegierten sprachen Kantonalpräsident Alfred Heer und alt Bundesrat Christoph Blocher. ................................................... von martin mullis Nach dem musikalischen Auftakt des Musikvereins Obfelden nutzte Gemeindepräsident Thomas Ammann in der Mehrzweckhalle Zendenfrei die Gelegenheit, «seine» Gemeinde kurz vorzustellen und hiess die 246 Delegierten willkommen. Trotz der nicht allzu spektakulären Traktandenliste war neben den Delegierten auch sehr viel SVP-Prominenz auszumachen. Die

Liste der Nationalräte führte Natalie Rickli an. Anwesend waren aber auch Toni Bortoluzzi, Hans Fehr, Gregor Rutz, Christoph Mörgeli und natürlich Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt. Selbstverständlich waren auch zahlreiche Vertreter des kantonalen Parlaments vor Ort. Ganz offensichtlich war die angekündigte Rede mit dem Titel «Die Bedeutung der Wahlen 2015» von alt Bundesrat Christoph Blocher ein Besuchermagnet. Nach der Begrüssung zog Kantonalpräsident Alfred Heer einen Rückblick, und der Präsidenten der Wahlkommission, Martin Suter, analysierte die Kantons- und Regierungsratswahlen. Der Vizepräsident der SVP Schweiz, Christoph Blocher, blieb sich auch im Säuliamt treu, sprach ausdrucksstark und Klartext und ruderte in gewohnter Manier mit seinen Armen. Der Rhetoriker mit dem ausgestreckten Zeigefinger und seinen bekannten Sprechmarotten «Ja lueged Sie ... » oder «Ich muess Ihne jetzt säge ... », wies auf die Wichtigkeit der kom-

menden Wahlen ins Bundesparlament hin. Der Status als gewöhnlicher Bürger sei das höchste politische Amt in der Schweiz, hielt er gleich zu Beginn seiner Rede fest. Darum sei er bei seiner Abwahl als Bundesrat gewissermassen in der Karriereleiter sehr hoch hinaufkatapultiert worden, behauptete der Vizepräsident der SVP Schweiz.

Zu viele Studierte, aber zu wenige Gescheite Seine Ausführungen zur direkten Demokratie, zur Unabhängigkeit der Schweiz und zur Neutralität waren für die Delegierten zwar nicht allzu neu, er erntete aber mit der Feststellung, dass es in der Schweiz viel zu viele Studierte, jedoch viel zu wenige Gescheite gäbe, spontanen Applaus. Zur herrschenden Diskussion über die Mythen der Schweizer Geschichte kalauerte Blocher, dass er nicht sicher sei, ob Tell wirklich gelebt habe, hingegen sei er absolut überzeugt, dass Tell den Gessler erschossen habe. Kaum dass das Gelächter im Saal verstummt war,

rügte der wohl bekannteste Politiker der Schweiz Kantonsrat Alfred Heer wegen den viel zu klein beschrifteten und deshalb unleserlichen Folien, welche der Kantonalpräsident den Delegierten vorgelegt hatte. Auch Ständeratskandidat HansUeli Vogt stellte sich mit ernsten, aber auch durchaus humorvollen Worten vor. Für ihn sei die Kandidatur nicht nur eine grosse Ehre, sondern vor allem auch eine grosse Aufgabe. Er sei nicht für alle wählbar wie sein Kollege Daniel Jositsch von der SP. Denn für alle wählbar bedeute für ihn eigentlich nichts anderes als gar nicht wählbar, behauptete der Professor für Privat- und Wirtschaftsrecht. Nationalrat Christoph Mörgeli, braungebrannt und soeben aus den Ferien von der Trauminsel Mauritius zurück, stellte die Vorlage der Eidgenössischen Volksinitiative «Stipendieninitiative» vor, und Kantonsrat Claudio Zanetti informierte zusätzlich über die Parolenfassung. Im «Zendenfrei» herrschte am Dienstagabend mehrheitlich Einstimmigkeit.


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Vermischtes

Donnerstag, 30. April 2015

Rot sehen heisst Potenzial erkennen EnergieRegion Knonauer Amt und Eco-mobil on Tour (1): Der Solarkataster Der Solarkataster des Knonauer Amts ermöglicht der Bevölkerung, das Solarpotenzial jedes Dachs zu erfahren. Das Kataster wurde 2008 von den Ämtler Gemeinden im Rahmen der Standortförderung in Zusammenarbeit mit Meteotest erstellt. Die EnergieRegion Knonauer Amt bezweckt nicht nur das Sparen von Energie, sondern auch nachhaltige regionale Stromproduktion. ................................................... von bernhard schneider und lars heinzer Gemäss dem Solarkataster verfügen die Dachflächen unserer Region über eine Gesamteinstrahlung von 2554 Gigawattstunden. Auf dem Weg von der Sonne zur Steckdose geht trotz hoher Wirkungsgrade einiges verloren, doch auch nach allen Abzügen könnte man rund die Hälfte des für 2050 prognostizierten Energiebedarfs im Knonauer Amt (ohne Verkehr) mit Solarenergie decken.

Ein Rechnungsbeispiel Das Dach eines Wohnhauses in Ottenbach, das nicht einmal direkt nach Süden ausgerichtet ist – der Winkel zur Nord-Süd-Achse beträgt 25 Grad – und eine Dachneigung von 35 Grad aufweist, erzielt mit seiner Fläche von 35 Quadratmetern auf der Sonnenseite gemäss Solarkataster einen durchschnittlichen Jahresertrag von 5449 Kilowattstunden. Dies entspricht dem Heizwert von Innovativ und der Zeit einen Schritt voraus: Sonnenenergieanlage auf einem Wohnhaus in Ottenüber 450 Liter Erd- bach. (Bild Erika Schmid) öl und würde ausben hat», sagt Olivier Hofmann, der reichen, um rund um die Uhr Licht Alle Infos per Mausklick Präsident des Vereins EnergieRegion und Geräte mit einem Energiebedarf von 600 Watt zu betreiben. Der Solarkataster zeigt auf Mausklick Knonauer Amt. Mittlerweile sind auch den Zonenplan, den Situations- schweizweit Solarkataster geplant. Mit plan, das Luftbild oder den Ortsplan. den Daten aus dem Solarkataster werAus der Vogelperspektive lässt sich die den versuchsweise in Aeugst die Hausenergetische Zukunft ergründen. Die halte angeschrieben mit InformaVielzahl von Informationen erlaubt tionen zu Investitionskosten, Einspeieinen spielerischen Zugang: Welches severgütung und Steuereinsparungen. Haus kann am meisten Energie erzeu- Weitere Versuchsreihen werden etwa gen? Welche Exposition lohnt die In- in Knonau durchgeführt, wo das EKZ 95 Gramm pro Kilometer. Dazu gevestition in Fotovoltaik am meisten? den Einfluss von Solarenergiegewinhören einerseits Fahrzeuge mit neuDer Kataster ist gleichzeitig für Archi- nung auf Wohnhäusern auf die Stabilien Antriebstechnologien wie Elekttekten und Ingenieure ein hervorra- tät des Stromnetzes untersucht. ro-, Hybrid- und Erdgasautos, andegendes Planungsinstrument. rerseits aber auch sehr energieeffiziDer Solarkataster für das Knonauente Benzin- und Dieselautos. Ebener Amt wendete die Technologie erst- Ambitioniertes «Leuchtturmprojekt» falls zu den Eco-Mobilen zählen mals für eine ganze Region an. «Dies Die Erstellung des Solarkatasters war elektrische Kleinmotorfahrzeuge spricht für die hervorragende Zusam- ein Schritt im Rahmen des ambitiound E-Scooters. menarbeit der einzelnen Gemeinden nierten «Leuchtturmprojekts» Knonauim Kontext der Standortförderung, er Amt. Wie kam das Säuliamt zu diewie sie vor allem der damalige Stand- ser einmaligen Positionierung in der Alle Angaben dazu: www.eco-mobil-on-tour.ch. ortförderer Charles Höhn vorangetrie- nationalen Energiediskussion? 2008

Eco-mobil-on-tour, am 29. und 30. Mai in Hedingen «Eco-Mobil on Tour» heisst die Ausstellungsserie, mit der EnergieSchweiz gemeinsam mit regionalen Partnern und Fachleuten von den Verbänden e’mobile, gasmobil und NewRide der Schweizer Bevölkerung energieeffiziente zwei- bis vierrädrige Fahrzeuge näherbringen will. Als Eco-Mobile gelten Personenwagen der Energieeffizienzkategorie A mit einem CO2-Ausstoss von höchstens

hat eine Arbeitsgruppe eine Studie zur Möglichkeit eines energieautarken Knonauer Amts lanciert. Die Experten kamen zum Schluss, dass eine Autarkie zumindest nicht unerreichbar sei. Diese negativ formulierte Erkenntnis wollten die Ämtler Gemeinden, unterstützt von regionalen Unternehmen, in eine positive Aufbruchsstimmung umwandeln. Die «EnergieRegion Knonauer Amt» wurde geboren und konnte in kürzester Zeit einige Erfolge vorweisen: Räumliche Energieplanungen für alle 14 Gemeinden wurden erstellt, eine Energieberatungsstelle geschaffen, verschiedenste Veranstaltungen zum Thema durchgeführt und eben auch ein Solarkataster erstellt. Obschon das Säuliamt nicht gerade als Sonnenstube der Schweiz bekannt ist, wurde vor allem auf Sonnenenergie und ihr Potenzial fokussiert. Weitere Projekte sind in den Bereichen Biogas, Holz und Wasserkraft geplant.

Autobahn als Solarkraftwerk Ein besonders ambitioniertes Projekt ist die angedachte Überdachung der A4 mit Solarzellen. Das A4KW-Projekt ist bislang nur eine Idee, doch im Wallis geht ein erster Pilotversuch mit einer überdachten Autobahn nun in die Startphase. «Das Knonauer Amt ist Nummer zwei auf der Liste», erklärt Olivier Hofmann und ergänzt: «Wenn das Waliser Projekt ein Erfolg wird, steht unser Projekt als nächstes auf der Traktandenliste.» Mit dem A4KW könnte mehr als ein Viertel des für 2050 prognostizierten Energieverbrauchs zusätzlich gedeckt werden. Das Knonauer Amt wäre dann nicht mehr nur vorbildlicher Sparer von fossilien Brennstoffen, sondern würde gleichzeitig zu einem wichtigen Produzenten von Solarstrom. Solarkataster abrufen unter energieregion-knonaueramt.ch/solarkataster.html.

Mit 12 Interclub-Teams ins Jubiläumsjahr Der Tennisclub Wettswil ist 40 Jahre jung und gedeiht prächtig Zu seinem 40. Geburtstag, den er 2015 feiern kann, präsentiert sich der Tennisclub Wettswil (TCW) in blendender Verfassung. Dank der Rekordzahl von zwölf Interclub-Teams bietet er einem grossen Teil der Mitglieder die Möglichkeit, Wettkampftennis und Geselligkeit zu kombinieren. Und mit Jenny Dürst hat erstmals ein Clubmitglied die N-Klassierung erreicht. Der Spagat, sowohl sportlich ambitionierten als auch eher «plauschorientierten» Spielerinnen und Spielern attraktive Bedingungen zu bieten, stellt die Clubverantwortlichen des TCW vor einige Herausforderungen, denen sie in diesem Jahr unter anderem mit einer Aufstockung der Anzahl Interclub-Teams begegnet sind. Bei fünf Plätzen ist damit wohl die Kapazitätsgrenze erreicht und die Spielkommission mit dem neuen Vorstandsmitglied Christian Moser sowie Guido Baumann und René Moser organisatorisch gefordert.

Bewährungsprobe für 1. Mannschaft «Aushängeschild» ist die 1.-Liga-Mannschaft Herren Aktive, die sich aus den stärksten Spielern des TC Wettswil und des TC Säuliamt zusammensetzt und in diesem Jahr turnusgemäss unter der TCW-Flagge antritt. Das Team

Sie bilden das «Flaggschiff» des TCW: von links Raphael und Adrian Schalbetter, Thibault Gagnaux, Dominique Gilli, Captain Guido Baumann und Fabiann Hubmann (nicht im Bild sind Felix Möhle und Nicolas Schärer). (Bild zvg.) hat einen kleinen Rückschlag zu verkraften, da die letztjährige Nummer 1, Dominique Gilli, verletzungsbedingt ausfällt. Zum Glück haben sich andere Spieler weiter verbessert, so Fabian Hubmann, der neu R3-klassiert ist. Auch Adrian Schalbetter spielte im Winter stark und verpasste die R3Klassierung nur knapp. Die Zielsetzung «Ligaerhalt» von Captain Guido Baumann ist vor diesem Hintergrund sicher realistisch. Baumann, trotz Seniorenalter mit Abstand Bestklassierter seines Teams, versteht sich als Coach und möchte als «alter Sack» (Eigenqualifikation) nur noch im Notfall selbst auf dem Platz antreten.

Aufstiegschancen darf sich das in der 2. Liga spielende, ebenfalls von Guido Baumann trainierte Team 1 der Damen Aktive ausrechnen, das mit vier R5- und zwei R6-klassierten Spielerinnen sehr ausgeglichen besetzt ist. Tendenziell ebenfalls nach oben orientieren können sich das 1.-Liga-Team 35+ mit Captain Thierry Bühler sowie Sergio Catellanis 2.-Liga-Senioren 45+. Nicht zu unterschätzen sind Andrian Mäders Herren 35+, die im letzten Jahr in die 2. Liga aufgestiegen sind und sich mit Robert Knop verstärken konnten. Der auf diesem Niveau schwer besiegbare Peter Künti wird allerdings von Verletzungssorgen

geplagt, sodass sein Einsatz unsicher ist. Die übrigen drei Damen- und vier Herrenteams dürften sich primär ein gutes Abschneiden innerhalb ihrer Gruppen zum Ziel setzen.

Jenny Dürst weiter im Aufwärtstrend Jenny Dürst ist als stärkste TCW-Spielerin mangels ähnlich gut klassierter Kameradinnen im Interclub leider nicht für den TCW am Start. Rechtzeitig zum 40-Jahre-Jubiläum des TCW hat das Nachwuchstalent aber einen weiteren Schritt Richtung nationale Spitze gemacht: In der neuesten Rangliste von Swiss Tennis hat sie es als

Nummer 72 erstmals in den Kreis der N-Spielerinnen geschafft. Die kontinuierliche Aufbauarbeit der letzten Jahre und die Ausrichtung auf Spitzentennis haben damit sichtbare Früchte getragen. Seit Sommer 2014 besucht Jenny die United School of Sports in Zürich, die talentierten Nachwuchssportlern verschiedenster Disziplinen optimale Bedingungen für die Kombination von Ausbildung und Spitzensport bietet. Als aktuelle Nummer 1666 im Ranking der International Tennis Federation ITF schlug sie zuletzt am U18-Turnier in Antalya (Türkei) zwei klar besser klassierte Spielerinnen – mit den ITF-Nummern 1300 und 580 – bevor sie gegen die Nummer 300 knapp verlor. Der Aufwärtstrend der 16-Jährigen hält somit an.

Jubiläumsfest als Saisonhöhepunkt Zum Jubiläumsjahr sind verschiedene Anlässe geplant, darunter als Höhepunkt ein grosses Jubiläumsfest am 27. Juni, in dessen Rahmen auch ein Exhibition-Match mit Schweizer Topspielern stattfinden wird. Sorgen bereitet dem Vorstand und der Tennisschule angesichts der steigenden Mitgliederzahlen und der boomenden Juniorenabteilung die abnehmende Dichte an Hallenplätzen in der Region. Eine Projektgruppe «Zukunft des TCW» soll mögliche Strategien aufzeigen, um den Clubmitgliedern auch in Zukunft optimale Bedingungen zur Ausübung des Tennissports zu bieten.


Bezirk Affoltern

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Maulwurf, Nacktschnecke, Buchsbaumzünsler und Co. Unzählige Gartenschädlinge machen den Hobbygärtnern das Leben schwer In den Gärten gibt es fast so viele Schädlinge wie Pflanzen. Sobald die Temperaturen steigen und die Natur zu spriessen beginnt, tauchen auch die lästigen Schädlinge auf. Mit biologischer, aber auch chemischer Bekämpfung wird ihnen der Kampf angesagt. ................................................... von martin mullis In den Haus- und Schrebergärten recken bereits die Kartoffelstauden zaghaft die ersten grünen Blätter aus der Erde. Verschiedene zarte Setzlinge sind ebenfalls gepflanzt, aber dennoch ist die Gartenidylle nachhaltig gestört. Viele Hobbygärtner führen einen re-

gelrechten Krieg gegen die lästigen Schädlinge, nur verlieren sie den Feldzug meistens. Die Gartenbeete, Sträucher und Heckenpflanzen sind den Schädlingen mehr oder weniger hilflos ausgesetzt. Der Maulwurf verschönert mit kleinen Hügeln den gepflegten Rasen, die Schnecken zeigen sich bei den zarten Setzlingen unersättlich, der Kartoffelkäfer wütet und die Läuse befallen so ziemlich alles was im Garten grünt und blüht. Ganz zu schweigen von den weither eingeschleppten Schädlingen, wie dem Buchsbaumzünsler, welcher innert Wochenfrist die edlen Sträucher in abgefressenes und verdorrtes Gestrüpp verwandeln kann. Manche der Hobbypflanzer greifen aus lauter Verzweiflung schon einmal zur chemischen Keule und versu-

chen mit der Tabula-Rasa-Methode Herr über die Gemüsebeete zu werden. Sie bestreuen Schnecken mit Kochsalz oder zerschneiden sie martialisch mit der Gartenschere und spritzen mit Gift, dass die Rosenstöcke vor lauter flüssiger Chemie nur so tropfen. Wer die Umwelt schützen will und wem vor allem die Bienen nicht ganz gleichgültig sind, versucht sanftere Methoden. So ganz verloren bei der Ausrottung der unerwünschten Vielfrasse sind die Gärtner nämlich nicht. Im Kampf um die Gartenschädlinge bieten die entsprechenden Fachgeschäfte umfangreiche Hilfe an. Arthur Küng, Inhaber des Gartencenters Guggenbühl in Bonstetten, bietet in seinem Geschäft rund 150 Produkte zur Schädlingsbekämpfung an. Eine

ganze Palette dieser Präparate wirken biologisch, verlangen bei der Anwendung aber auch ein etwas grösseres Wissen und mehr Aufwand als die chemischen Mittel. So sind sogar eigentliche Nützlinge im Handel. Im Gestell Schneckenkörner stoppen den Raubzug auf das zarte Grün. der biologischen (Bild Martin Mullis) Mittel zur Bekämpfung der verschiedenen Schädlinge längst bekannt und im Kampf gegen finden die Gärtner Artikel mit Bio- Läuse kann sogar ein Aufzuchtset für wirkstoffen, etwa Pilze, welche Agro- Marienkäfer erworben werden. Die Bakterien enthalten. Biologischer herzigen kleinen Käfer haben die LäuPflanzenschutz gegen Mehltau ist se nämlich zum Fressen gern.

forum

Traue keiner Statistik, die du nicht selber interpretiert hast Höchster Fremstimmenanteil reichte nicht zur Wiederwahl, «Anzeiger» vom 24. April. Im «Anzeiger» vom 24. April ist ein Artikel über die Panaschierstatistik der Kantonsratswahlen erschienen. Darin steht folgende Aussage: «Die Auswertung des Statistischen Amtes offenbart

noch immer ein Ungleichgewicht zwischen SVP und FDP. Mitglieder und Sympathisanten der Volkspartei unterstützten Freisinnige auch dieses Mal mehr als umgekehrt. So erhielt der wiedergewählte FDP-Vertreter Olivier Hofmann 245 seiner 2694 Stimmen von SVP-Wählern, derweil sich SVPSpitzenreiter Martin Haab mit 198 aus dem FDP-Lager begnügen musste.» Der

Vorstand der FDP-Bezirkspartei ist der Meinung, dass die Schlussfolgerung der mangelnden Unterstützung der SVP durch die FDP nicht stimmt, wenn man die Grösse der beiden Parteien betrachtet. Die FDP gab mit einem Wähleranteil von 18,12% dem SVP-Spitzenmann Martin Haab 198 Stimmen. Bei einem Wahlanteil der SVP von 32,27% würde eine ebenbürti-

den Fall, dass ich das Krankenhaus in den nächsten Jahren wieder brauchen würde. Patientinnen und Patienten kann ich das Spital Affoltern wärmstens empfehlen unabhängig davon, was in den nächsten Wochen und Monaten in der Presse über Betriebskommission, DV oder CEO geschrieben wird.

Seit fast vier Jahren leben wir nun als USA-Schweizer in Affoltern am Albis. Nach sieben Jahren Leben in der Schweiz besuchten wir wieder mal unsere alte Heimat an der West-Küste in den USA. Hier unsere Meinung:: – man wird in den USA angelächelt, begrüsst, vor allem in Läden, Restaurants, aber auch auf der Strasse. – Man füllt sich willkommen. – Die Leute kamen ohne Vorurteile und Vorbehalte auf uns zu. In Kürze: In den USA gibt es korrupte Behörden, und die Regierung ist auf der fragwürdigen Seite. Die Leute sind jedoch mehrheitlich offen, einiges freundlicher als hier und grosszügig. Hier in der Schweiz empfinden wir die Behörden mehrheitlich als korrekt, die Regierung als stabil, aber die Leute als verschlossen, unfreundlich und knauserig (vor allem wenns ums Geld geht). Schade! Wir lächelten, im 2009 als wir aus Kalifornien hier ankamen – inzwischen ist unser «California smile» leider auch verschwunden. Im Moment herrscht jedoch Frühlingswetter, daher ist die Stimmung freundlicher …

Dr. med. Urs Glenck, Ebertswil

Miriam Selmi Reed und Michael Alan Reed, Affoltern

ge Unterstützung für Olivier Hofmann aus 352 Stimmen bestehen. In der Tat wurde der FDP-Vertreter jedoch «nur» mit 245 Stimmen unterstützt. Es kann also keine Rede davon sein, dass die FDP die SVP weniger unterstützt hat als umgekehrt. Vorstand der FDPBezirkspartei

Spital Affoltern aus Patientensicht Vor lauter Wirbel um Spitalpolitik, Finanzen und Kommissionen scheint manchmal vergessen zu gehen, dass ein Krankenhaus in erster Linie der Behandlung von Patienten dient. So schreibe ich hier ein paar Zeilen aus meiner Erfahrung als Patient des Spitals Affoltern. Während 35 Jahren habe ich als Hausarzt Patientinnen und Patienten ins Spital Affoltern überwiesen. Die meisten von Ihnen kamen zufrieden

in meine Praxis zurück, viele sogar des Lobes voll. Meinem fortgeschrittenen Alter entsprechend musste ich mich kürzlich einer Operation unterziehen und die Seite wechseln. Statt am Krankenbett stehend, im Krankenbett liegend. Statt ärztliche Therapien und Anweisungen zu verordnen, solche entgegenzunehmen. Da mich die Kollegen ärztlich liebevoll und fachlich kompetent betreuten, gelang der Rollenwechsel bestens. Die Pflegenden

waren freundlich und hilfsbereit an meinem Bett, wenn ich sie brauchte und liessen mir meine Freiheit und Sonderwünsche, wo sie zu verantworten waren. Die Physiotherapeutin forderte mich heraus und half, das Vertrauen in meine Gehfähigkeit wiederzufinden. Die Hotellerie sorgte für geschmackvolles Essen nach meiner Wahl, ohne mich mit Kalorien zu überfüttern. Eine wahrhaft gute und wertvolle Erfahrung insbesondere für

«California smile» ist verschwunden

SVP Wettswil sagt « Ja, aber ...» zum Schulhausneubau Ersatzwahlen: Als Schulpflegemitglied wird Charlotte Dalcin portiert An einer ausserordentlichen Sitzung hat der Vorstand der SVP Wettswil den am 10. Mai zur Abstimmung stehenden Schulhausneubau diskutiert und mit Vorbehalten die Ja-Parole gefasst. Ausser Diskussion steht der Bedarf von zusätzlichen Räumlichkeiten für den Schulbetrieb, da die Gemeinde in den vergangenen Jahren munter gewachsen ist und dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Das sehr grosszügig dimensionierte Projekt bringt aber nicht nur Vorteile: Zu denken geben in erster Linie die Vergabe des Gesamtprojektes an einen Generalunternehmer sowie die vermeintliche Notwendigkeit des geplanten Mehrzwecksaales und der neuen Bibliothek. Es stellt sich die Frage, ob wir angesichts der eher unsicheren wirtschaftlichen Zeiten tatsächlich eine Luxusausführung brauchen oder ob nicht auch eine etwas bescheidenere – dafür kostengünstigere – Variante gereicht hätte. Immerhin belastet der Bau mit allem Drum und Dran das jährliche Budget in Zukunft mit 1,6 Mio Franken. Dieser Betrag kann ge-

mäss Abstimmungsbroschüre wohlgemerkt nur bei gleichbleibenden guten Steuereinnahmen (Status quo) gedeckt werden. Für die SVP ist deshalb klar, dass bei Annahme des Projektes mindestens mittelfristig mit Kosteneinsparungen in anderen Bereichen gerechnet werden muss, um die in den letzten Jahren ständig gestiegenen laufenden Ausgaben im Lot zu halten. Dies umso mehr, als auch weitere wichtige Projekte, welche einer dringenden Realisierung bedürfen – etwa das «betreute Wohnen im Alter in Wettswil» – noch anstehen. Die Vergabe des Gesamtprojektes an einen Generalunternehmer ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits wird dadurch sichergestellt, dass das Budget nicht überschritten wird, was angesichts des stolzen Budgetantrages von 21 Mio. Franken aber auch nicht allzu schwierig sein dürfte. Andererseits kann aber nicht von Kosteneinsparungen durch allfällige Abgebotsrunden, welche im freihändigen Ausschreibungsverfahren alltäglich sind, profitiert werden. Als noch problematischer erachtet der Vorstand, dass die Schulpflege damit den Einfluss auf die Arbeitsverga-

sichtigt werden. Ein ähnlicher Fall hat vor wenigen Wochen bei der Arbeitsvergabe des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern für einigen Unmut gesorgt. Vergleichbare Beispiele haben in der jüngsten Vergangenheit leider immer wieder Schlagzeilen gemacht und müssen zwingend vermieden werden! Die SVP erwartet deshalb von den Verantwortlichen der Schulpflege, dass die finalen Verträge mit dem Generalunternehmer so ausgestaltet werden, dass die Einhaltung der Gesetze einer allfälligen Prüfung während der Bautätigkeit standhält. Darüber hinaus erhofft sich die SVP Wettswil, dass auch die eine oder andere lokale Firma zum Zuge kommt.

Charlotte Dalcin. (Bild zvg.) be an die jeweiligen Unternehmer aus der Hand gegeben hat. Es ist anzunehmen, dass der Generalunternehmer die Arbeiten jeweils dem günstigsten Anbieter vergibt. Damit besteht nicht nur das Risiko, dass die ausführende Firma die arbeitsrechtlichen Vorschriften (Einhaltung der gesetzlichen Mindestlöhne und der gesetzlichen Arbeitszeit) nicht einhält, sondern auch, dass kaum lokale Handwerker berück-

Charlotte Dalcin in die Schulpflege Mit einstimmiger, grosser Unterstützung schickt die SVP ihr behördenerfahrenes, in der Gemeinde bestens bekanntes und geschätztes Vorstandsmitglied Charlotte Dalcin in den Wahlkampf um den frei werdenden Sitz in der Primarschulgemeinde. Die kaufmännische Angestellte kann auf eine langjährige, erfolgreiche Behördentätigkeit innerhalb der

RPK zurückblicken. Sie verfügt damit bereits über umfassende Kenntnisse der Strukturen und der Finanzen der Primarschule. Während ihrer Zeit bei der RPK hat Charlotte Dalcin gelernt, zwischen Notwendigem und Wünschenswertem zu unterscheiden. Sie wird sich deshalb auch dafür einsetzen, dass der Neubau des Schulhauses einwandfrei und professionell unter Berücksichtigung der wesentlichen Aspekte durchgezogen wird. Ihr Wille zu behördenübergreifender, teamorientierter Zusammenarbeit, gepaart mit dem Bekenntnis zu Kostentransparenz machen Charlotte Dalcin zur idealen Ergänzung im heutigen Team der Primarschulpflege. Aufgrund ihrer offenen und vorwärtsstrebenden Persönlichkeit ist sie eine ideale Teamplayerin bei Analysen und Problemlösungsprozessen. Charlotte Dalcin garantiert eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit in unserer Primarschule. Man wähle deshalb am 10. Mai zum Wohle unserer Kinder, unserer Schule und unserer Gemeinde Charlotte Dalcin in die Schulpflege. Andreas Engeler


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Samstag, 2. Mai 2015, Sonntag, 3. Mai 2015, Sonntag, 17. Mai 2015, Sonntag, 7. Juni 2015,

Über Pfingsten geschlossen Do + Fr 14 bis 18 Uhr, Sa + So 13 bis 17 Uhr und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr oder nach Absprache.

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr


Gewerbe/Dienstleistungen

Fisch sucht Velo

Zeitloser Schmuck

«Chorisma» kommt mit einem neuen Liebeslieder-Programm nach Ottenbach. > Seite 17

Martina Schneiter-Lüchinger zeigt ihre handgemachten Glasjuwelen. > Seite 19

Donnerstag, 30. April 2015

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Sanfter Kämpfer Enver Sljivar aus Affoltern ist Kickbox-Weltmeister und Familienmensch. > Seite 21

Über 50 Sorten – alle in Bio-Qualität Setzlingsverkauf im WWW, Rossau Am Samstag, 9. Mai, 8.30 bis 16 Uhr, lädt das Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau (WWW) zum Setzlingsverkauf ein. Unter den über 50 Sorten finden sich auch alte von ProSpecieRara. Es grünt und wächst im und um das Gewächshaus im WWW. Die Auswahl an Salat- und Gemüsesetzlingen sowie an Kräutern und Chilipflanzen ist traditionell gross. Es sind über 50 Sorten,

die angeboten werden, darunter auch «vergessene» von ProSpecieRara, die im WWW vermehrt gepflegt werden, wie Tomaten oder die blauen St. Galler Kartoffeln. Sie werden in Kübeln angepflanzt und können auf dem «Balkon-Garten» zuhause nachwachsen. Ideal also für Hobbygärnter. Ueli Häusler, Verantwortlicher für die WWWGärtnerei, verweist aber auch auf ein paar Exoten, zum Beispiel auf Okra – das sind sogenannte «Ladyfingers», die sich für ein Ratatouille eignen. (-ter.) Während des Setzlingsverkaufs vom Samstag, 9. Mai, 8.30 bis 16 Uhr, ist das Weid-Kafi durchgehend geöffnet. Selbstverständlich werden diese Setzlinge nicht nur am

Tage der offenen Tür bei Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach. (Bild zvg.)

grossen Verkaufstag angeboten. Der Laden ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 13.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, am Samstag jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr. Die Öffnungszeiten des Weid-Kafis: Mittwoch von

Neuheiten aus eigener Handwerksproduktion

14 bis 17 Uhr und von 18.30 bis 21.30 Uhr. Donnerstag von 18.30 bis

Schneebeli Schreinerhandwerk: Tage der offenen Tür in Ottenbach

21.30 Uhr. Freitag von 14 bis 17 Uhr und von 18.30 bis 21.30 Uhr. Samstag von 10 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr. An Sonn- und

Für «Balkon-Garten»: Ueli Häusler mit einem Kübel, in dem blaue St. Galler Kartoffeln wachsen. (Bild Werner Schneiter)

Feiertagen von 13 bis 18 Uhr.

Kunst, leicht zu laufen Kurs mit Adrian Mühlebach in Affoltern Der Laufstil ist entscheidend, ob das Laufen ein Vergnügen oder eine mühsame Plagerei ist. Ein Laufkurs vermittelt das Wissen, welches den entscheidenden Unterschied ausmacht. Der Frühling ist da. Die Lust auf Bewegung erwacht. Die Laufschuhe werden aus dem Keller geholt und raus gehts an die frische Luft. Ob es darum geht, das Gewicht zu reduzieren, die Ausdauer zu trainieren oder einen Ausgleich zu Berufsalltag zu schaffen, Laufen ist der ideale Sport. Denn Laufen ist ein natürlicher Bewegungsablauf, der unserem Körper entspricht. Es

braucht dazu keine grosse Ausrüstung, ein paar Laufschuhe und Bewegungskleider genügen und dem Vergnügen steht nichts mehr im Wege. Doch ist es ein Vergnügen? Manchmal muss es dem Läufer oder der Läuferin eher wie harte, mühsame Arbeit vorkommen. Weil die Laufbewegung schlecht organisiert ist, verpufft die Energie in unnötigen Bewegungen und angespannter Muskulatur. Es geht aber auch anders. In seinem Laufkurs analysiert der Bewegungstrainer Adrian Mühlebach den Laufstil der Teilnehmenden, vermittelt ihnen die wichtigsten Prinzipien einer effizienten Fortbewegung und führt sie durch praktische Übungen zu einem effizienten, leichten Laufen. Nicht ein hohes Tempo, sondern ein guter Laufstil ist das Ziel des Kurses. Er eignet sich für daher sowohl für fortgeschrittene Laufkünstler, wie auch für Anfänger. (pd.) Laufkurs mittwochabends, 20. und 27. Mai sowie 3. und 10. Juni, 19 bis 20 Uhr, Parkplatz Vita Parcours, Affoltern. Leitung: Adrian Mühlebach, ThinkAndMove-Training, Bewegungstrainer, Komplementärtherapeut Alexander-Technik OdA KT. Kosten: 100 Franken, anmelden bis 16. Mai unter info@tamt.ch

Ein guter Laufstil ist das Ziel. (Bild zvg.)

oder Telefon 079 523 66 74. Infos: www.tamt.ch.

Am Freitag, 8., und Samstag, 9. Mai, lädt Schneebeli in Ottenbach zu Tagen der offenen Tür mit neusten Küchenkreationen und zahlreichen Attraktionen. Spannende Momente sind garantiert – alle sind willkommen! In Ottenbach zeigt Schneebeli Schreinerhandwerk neue Kücheneinrichtungen, attraktive Tische, tolle Wandschränke und viele clevere Neuheiten – alles aus eigener Handwerksproduktion. Ob Modular- oder Massküche: Schneebeli hat für jeden Wunsch die optimale Lösung. Bei allen Arbeiten wird grösster Wert auf funktionale und gestalterische Aspekte gelegt, Materialien und Masse können exakt auf die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Für Köche und Köanzeige

chinnen, die viel Platz und Arbeitsfläche brauchen, wurde zum Beispiel eine massive Werkbank aus Ulmenholz entwickelt, die jeder kleinen Küche zur Seite gestellt werden kann. Gezeigt wird auch eines der Favoritenstücke von Schneebeli: ein weisser, quadratischer Inselkubus aus Acrylstein, der sich durch Spritzlackfronten und ein exklusives Holzinnenleben auszeichnet. Dazu kommen innovative Lösungen für Schrankausstattungen im Wohn- und Schlafbereich, zum Beispiel eröffnen flächenbündige Schiebetüren mit ausgeklügeltem Elektroantrieb ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Jetzt wird er bei Schneebeli gezeigt und vorgeführt: Der Frxsh, der innovative Schweizer Power-Drinkmixer! Keine drei Minuten benötigt er für einen luftigen Smoothie – Vorbereitung und Reinigung inklusive. Man darf sich auf feinste Drink-Kreationen freuen. Und wer hat sich nicht auch schon gefragt, wie die Gourmetköche diese reinen, intensiven Aromen hervorzaubern? Genau das ist jetzt auch zu Hause möglich. Mit derselben Technik, wie sie Profiköche nutzen: SousVideGaren im Dampf. Eine Fachperson von Electrolux zeigt, an den Tagen der offenen Tür, wie das geht. (pd.) Tage der offenen Tür bei Schneebeli Schreiner-

Power-Drinks und kochen wie Profis Es brauchte vier Jahre Entwicklungsarbeit, Hartnäckigkeit und Begeisterung.

handwerk am Freitag, 8. Mai, von 16 bis 21 Uhr und Samstag, 9. Mai, 9 bis 17 Uhr, Jonenstrasse 22 (Parkplätze Stüdlerstrasse 21, Zufahrt ist signalisiert), Ottenbach. Infos: www.schneebeli.ch.


Ref. Kirche Mettmenstetten

irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 6. Mai 12.00 Juki-Projekt «Reformation in Zürich» Mittwoch, 6. Mai 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag 7. Mai Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.39 Uhr Dorf Aeugst am Albis Billette werden abgegeben Feitag, 8. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube – Anmeldung an Corinne Imthurn bis Mittwoch, 6. Mai, Telefon 044 760 34 38 oder corinne.imthurn@bluewin.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 3. Mai 10.00 «Aufblühen» – Gottesdienst mit Taufe von Larissa Gübeli im Singsaal Zwillikon Pfr. W. Schneebeli 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Freitag, 8. Mai 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. Mai 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler

Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Orgel Motoko Matsushita Freitag, 8. Mai ab 20 Uhr NAchtsamkeit im Chor der Kirche Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz Freitag, 8. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär; anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 9. Mai 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Maschwanden 9.30 Kolibri in der Kirche Maschwanden, Leitung: Marina Clerici und Ilona Lüscher

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Mai 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan reformierte Kirche Aeugst Fahrdienst Christoph Ruch Telefon 044 761 16 79 Mittwoch, 6. Mai 9.15 Fiire mit de Chliine Pfrn. Bettina Ferrat + Team reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Freitag, 8. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrerrin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anmeldung Th. Rinderknecht Telefon 079 318 22 30

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 3. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer 10.30 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch 6. Mai 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Donnerstag 7. Mai 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 1. Mai 17.00 «Rund um die Tomate» Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid Leiterin Garten 9.00 bis 18.00 Uhr Tomatensetzlingverkauf Samstag, 2. Mai 9.00 bis 16.00 Uhr Tomatensetzlingsverkauf Sonntag, 3. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Mittwoch, 6. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 2. Mai 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren «. . . das verspreche ich Dir» von Eve Tharlet erzählt von Lynn Berli, Robin Berli und Sämi Haitz Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 3. Mai 19.00 Musikgottesdienst mit dem Schülerchor der Kanti Urdorf Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Montag, 4. Mai 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Schweigen ist nicht Gold» Fahrdienst: Anmeldung, 2. Mai, Telefon 044 700 09 91 Montag, 4. Mai 19.30 bis 20.30 Uhr Meditations-Kurs Thema: «Sein oder Schein – eigene Fehler erkennen» Mittwoch, 6. Mai 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon Jugendtreff im Zentrum Kafimüli, Stalllikon uprise Eleven: 4.- bis 5.-Klässler Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr uprise Thirteen: 6. Klasse und 1. Oberstufe Freitag 18.00 bis 22.00 Uhr uprise plus: ab zweiter Oberstufe Samstag von 18.00 bis 23.00 Uhr

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 3. Mai 19.30 Abendgottesdienst «Du wirst nicht verleumden!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 4. Mai 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. Mai 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Mai Gottesdienst um 10.30 Uhr entfällt 11.15 Wallfahrts-Eucharistiefeier im Kloster Frauenthal (Don Paolo Gallo) Musik: Jodlerclub Affoltern 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten/Muttertagsfest Freitag, 8. Mai 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 2. Mai 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 3. Mai 11.00 Wortgottesfeier

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 3. Mai 10.00 Gottesdienst mit Adrian und Christine Friedli Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. Mai 9.45 Taufgottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. Mai 10.30 Gottesdienst Nehemia 3, 1–32 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Bericht mit Bildern aus dem Kinderwerk Lima von Carole Huber Mettmenstetten www.etg-mettmenstetten.ch

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Verkäufe

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Mai 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 3. Mai 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 5. Mai 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 6. Mai. 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 7. Mai 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Mai 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 5. Mai 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen Mittwoch, 6. Mai 14.00 Zentrumsbesuch für alle Erstklässler (HGU) 20.00 Glaubensabend Donnerstag, 7. Mai 20.00 Kirchenpflegesitzung

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Mai Gottesdienst um 9.00 Uhr entfällt 11.15 Wallfahrts-Eucharistiefeier im Kloster Frauenthal (Don Paolo Gallo) Musik: Jodlerclub Affoltern Dienstag, 5. Mai 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Donnerstag, 30. April 20.00 Adonia-Konzert im Kasino Sonntag, 3. Mai 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 4. Mai 12.00 Mittagstisch Dienstag, 5. Mai 20.00 Gemeindeversammlung Mittwoch, 6. Mai 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Vermietungen

Kaufgesuche


Gewerbe

Donnerstag, 30. April 2015

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Gavin Harrison live erleben «Drum Clinic» in Affoltern Gavin Harrison, Drummer von Porcupine Tree, King Crimson, Iggy Pop, Eros Ramazotti und anderen Grössen der populären Musik, macht am Freitag nächster Woche Station in Affoltern. Ab 19.30 Uhr lädt er an der Lindenmoosstrasse 19 zur «Drum Clinic». Ja, die Benennung «einer der einflussreichsten Schlagzeuger» trifft exakt auf ihn zu. Gavin Harrison, dessen aktuellstes Album «Cheating The Polygraph» gerade Mitte April erschienen ist, hat als Drummer daher eine unglaubliche Vielzahl Alben von Grössen wie Iggy Pop, Jakko, Dave Stewart, Manfred Mann, Lisa Stansfield, Claudio oder Eros Ramazotti und anderen eingetrommelt und noch mehr Künstler auf Touren begleitet. Der Schlagwerker von Porcupine Tree, King Crimson und Gavin Harrison & 05ric ist vor allem seines einzigartigen Sounds wegen beliebt – ganz gleich ob solo oder im Band-Kontext.

«Psychologe des Rhythmus» Am Freitag kommender Woche, 8. Mai, macht dieser absolute Könner für eine «Drum Clinic» Station in Affoltern und demonstriert sein Können in der Trommel-Garage und der Schlagzeugschule Roli Elmer an der Linden-

moosstrasse 19. Dabei wird Gavin Harrison selbstredend auch den einen oder anderen Spieltipp geben, aus seinem musikalischen Leben sowie über Unterrichtsmethodik – ideal für Schlagzeuglehrer – berichten und auch auf Publikumsfragen eingehen. Gavin Harrison kommt ursprünglich aus dem Jazzbereich. Via seinen Vater – selbst professioneller Jazzmusiker – ist er zum Schlagzeugspielen gekommen, bereits mit sechs Jahren fing er damit an. Unter Schlagzeugern gilt er längst als der «Psychologe des Rhythmus», weil er Gestaltungsmittel wie rhythmische Verschiebungen und Überlagerungen, ebenso wie metrische Modulationen, Synkopen und viele andere, nicht gerade alltägliche Techniken einsetzt, die grosse musikalische Meisterschaft, ebenso eine gewisse Unabhängigkeit des Denkens und des Spielens zeigen. Mit seiner sympathischen, einnehmenden Art und seinem sehr sauberen und wegweisenden Schlagzeugspiel wird Gavin Harrison mit Sicherheit auch die «Drum-Clinic»-Besuchenden in Affoltern begeistern. (kb.) «Drum Clinic» mit Gavin Harrison am Freitag, 8. Mai,

«Wir haben einen extrem vielseitigen Job.» Roland (links) und Adrian Schumacher sind «schreinert.ch». (Bild Thomas Stöckli)

«Wir sehen die einfachen Lösungen» «Schreinert.ch» in Ottenbach präsentiert sich in neuer Frische Die Brüder Adrian und Roland Schumacher haben ihre Betriebszweige Schreinerei und Einbruchschutz wieder unter ein gemeinsames Dach gestellt. Von der Planung bis zur Werkstatt sind es keine 100 Meter Luftlinie – und auch die Kundschaft kommt vorwiegend aus den Gemeinden im Umkreis. «Wir sind sehr regional verwurzelt», sagt Roland Schumacher, «das ist

für uns toll und für unsere Kunden auch.» Schliesslich ist die Schreinerei so gut eingerichtet, dass sie in kürzester Zeit nach individuellen Bedürfnissen produzieren kann. Küchen und Böden, Türen und Fenster, Möbel und Einbruchschutz – auf all dies verstehen sich Adrian und Roland Schumacher. Seit bald 20 Jahren setzen die Brüder vorwiegend auf den Bereich Umbau und Renovation. Besonders lieb sind ihnen Totalsanierungen, wenn sie die Planung und

Ausführung übernehmen und als Ansprechpartner mit einem Netzwerk an Partnern koordinieren können. «Unsere Stärke ist, dass wir schon lange auf dem Bau sind und die einfachen Lösungen sehen», sagt Adrian Schumacher. «Im Gegensatz zum Architekten sind bei uns die Wege direkter und die Kosten günstiger», ergänzt Roland Schumacher. (tst.) Schreinerei Schumacher, Ottenbach, Telefon 044 776 29 40. Infos unter www.schreinert.ch.

19.30 Uhr, Trommel-Garage/Schlagzeugschule Roli Elmer, Lindenmossstrasse 19, Affoltern. Türöffnung: 18.45 Uhr. Eintritt: 20/15 Franken. Platzzahl beschränkt, Reservieren unter Tel. 076 559 79 75, trommelwirbel@yahoo.com. Infos: www.trommel-garage.ch.

Es ist Spargelzeit im «Il Sogno» Seit 13 Jahren wirtet Michele Vignola in Affoltern In gediegenem Rahmen italienisch essen oder sich die Speisen nach Hause liefern lassen – bei «Il Sogno» geht beides. Aktuell locken Spargel-Spezialitäten ins Ristorante am Kronenplatz.

Meisterschlagzeuger Gavin Harrison ist am Freitag nächster Woche in der Trommel-Garage und der Schlagzeugschule Roli Elmer in Affoltern. (Bild zvg.)

Seit jeher setzt Michele Vignola auf saisonale Spezialitäten. So tischt er auch zur Spargelzeit eine wahre Vielfalt auf. Kein Wunder, sind die grünen und weissen Stängel doch nicht nur klassisch mit Sauce hollandaise ein Gaumenschmaus, sondern passen auch bestens zu Pizza und Risotto Milanese oder lassen sich mit Parmesan überbacken. Als Vignola vor 13 Jahren seinen Traum («Il Sogno») Realität werden liess, gab es in der Region nur Restaurants oder Kuriere. Als Erster hat er beides verbunden. Die Konkurrenz hat dies längst kopiert, doch «Il Sogno» punktet nach wie vor mit einer grossen Auswahl an Pasta und Pizze, mit

Michele Vignola (Mitte) und sein Team. (Bild Thomas Stöckli) Fleisch, Fisch und auserlesenen Weinen. Typisch italienisch ist auch das abendliche Antipasti-Büffet. Neu haben die Gäste mittags die Wahl aus sechs verschiedenen Menüs ab Fr. 15.50. Und wenn es warm wird, locken die Plätze auf der Terrasse. Hier lässt sich die Abendsonne geniessen oder das geschäftige Treiben rund

um den Kronenplatz verfolgen. Natürlich kann man sich die Köstlichkeiten aus der «Il Sogno»-Küche auch nach Hause liefern lassen oder – noch günstiger – selber abholen. (tst.) Ristorante Pizzeria Il Sogno, Zürichstrasse 135, am Kronenplatz, Affoltern. Telefon 043 322 82 70, www.il-sogno.ch.

Erfolgreiches Wochenende für das Gartencenter Guggenbühl Pfiffige Kombination aus Angeboten für ein schönes Zuhause und gutes Essen Das vielseitige Angebot des Bonstetter Gartencenters Guggenbühl lockte übers Wochenende eine grosse Schar Kauflustiger an. Entsprechend zufrieden war Geschäftsführer Thuri Küng, der zahlreiche positive Rückmeldungen für sein vielseitiges Angebot erhielt. «Das Wetter hätte am Wochenende nicht besser sein können», sagt Thuri Küng. Der Geschäftsführer des Gartencenters Guggenbühl kennt die meteorologischen Eigenheiten und deren Auswirkungen auf das Verhalten seiner Kundschaft. Ist das Wetter zu schön oder zu schlecht, bleiben die Leute weg. Aprilwetter, wie es am Wochenende vorgeherrscht hatte, sei dagegen ideal. So war es denn auch. Zu Hunderten pilgerten die Leute nach Bonstet-

ten an den Lochenweiher ins grösste Gartencenter der Region, das pünktlich zum Garten-Saisonbeginn mit neugestaltetem Aussenbereich, neuem Kinderspielplatz und passenden Sonderausstellungen lockte.

Pflanzen und Dekoartikel, dazu Lebensmittel aus der Region Besonders gut kam beim Publikum der Stand des Vereins Ämtlerchorb an, eine Vereinigung von bäuerlichen Lebensmittelproduzenten aus der Region. «Die Kombination von Pflanzen und Dekoartikeln, die das Zuhause verschönern, und schmackhaften Lebensmitteln aus der Region finden wir sehr passend», sagte beispielsweise Esther Nievergelt, die zusammen mit ihrem Mann Andreas und ihren beiden Kindern Moritz und Lucy das Gartencenter besuchten. Während es sich die Kinder abwechselnd auf dem Einkaufswagen

gemütlich machten, schlenderten die Eltern durch die Gänge des Gartencenters und liessen sich vom grossen Angebot inspirieren. «Solche Rückmeldungen habe ich etliche erhalten», freut sich Thuri Küng und fügt an: Wir scheinen den Nerv bei den Leuten getroffen zu haben. (map.) Am 1. Mai hat das Gartencenter von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Infos: gartencenter-guggi.ch, aemtlerchorb.ch.

Einkaufserlebnis für die ganze Familie: Esther und Andreas Nievergelt passt das vielseitige Angebot des Gartencenters Guggenbühl. (Bild Martin Platter)


Veranstaltungen

Donnerstag, 30. April 2015

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Mit vollem Einsatz für die Liebe: Nicht nur singend üben die 28 Chorisma-Männer und -Frauen zusammen mit dem Publikum das perfekte Date. (Bild Denise Bohnert)

Hommage an die Liebe Fisch sucht Velo – «Chorisma»-Konzert am 9. Mai in Ottenbach Was liegt näher, als im Wonnemonat den Frühling und die Liebe mit Gesang zu feiern!? «Chorisma», Chor aus Baar, unter der musikalischen Leitung von Thomi Widmer, kommt mit seinem neuen Liebesliederprogramm samt Tipps für ein gelungenes Date nach Ottenbach. ................................................... von denise bohnert Eine Bühne voller Hocker füllt sich mit (anfänglich) in Bademäntel Gekleideten. Die letzten Vorbereitungen für das Rendez-vous: schminken, rasieren und in Schale werfen – der Chor präsentiert sich farbenfroh in individueller Kleidung – und schon gehts los mit sanften Sehnsuchtsmelodien. «Chorisma» ist gereift, die 28 Männer und Frauen singen frei, ohne Buch und mit weichen Stimmen. Typisch für den Baarer Chor – mit einigen Mitgliedern aus dem Säuliamt – bilden Humor und eine dynamische Choreografie prägende Elemente ihres Auftritts. Auch diese beherrschen sie mit Lockerheit, rhythmisch präzise und mit Kontakt zum

Publikum, welches geneigt ist mitzuwippen. Damen und Herren werfen sich Küsschen zu und singen: «Dich gibts nur einmal für mich – dup-duaah …» Der bekannte Säuliämtler Chorleiter und Musiker Thomi Widmer hat die massgeschneiderten Arrangements geschrieben. Nun legen sie sich ins Zeug: «Ich will einen Mann, der mich küssen kann!» Die Stimme aus dem Off, von Regisseur und Schauspieler Andrej Togni gesprochen, definiert Symptome und Eigenschaften von Verliebten – «Alle Gefühle sind auf engstem Raum versammelt.»

Warmer Klang – zwinkernder Humor Perkussion (Jost Müller), Kontrabass (Thomas Reinecke) und Akkordeon (Ruedi Marty), diskret und stützend eingesetzt, geben einen stimmungsvollen Boden. Die Zusammensetzung aus acht Männerstimmen (vier Tenor und vier Bass) und einer leichten Überzahl der Altstimmen bei den Frauen ergeben einen reichen, warmen Klang. Für eine starke Dynamik werden anspruchsvolle rhythmische Akzente auch mit Stimme gesetzt.

Bei diesem Konzert lernt man so einige Tricks für das kompetente Lieben – «Weil der Kuss so schrecklich wichtig ist». Das perfekte Date will vorbereitet sein, kennt man sich in Körpersprache aus, ist das Gegenüber sofort durchschaut, ausserdem ist einiges zu erfahren wie Frauen sind, was sie alles können und wie sie die Welt – mit links – in Händen halten. Die Liebe ist ja nicht etwa ein Leichtes im Menschenleben, bei Herzweh, Eifersucht oder wenn zwei die eine – Heidi – weii, müssen kreative Lösungen gefunden werden. Es braucht Weisheit und Humor, denn Gegensätze, die sich anziehen, müssen beim Hindernislauf Brücken schlagen und einige Augen zudrücken, was man beim Küssen sowieso macht … und ansonsten: Rosarote Brille regelmässig putzen!

Fisch sucht was? So manches Lied ist bekannt und wird, auf ungewöhnliche Weise inszeniert, neu belebt. Die Texte sind alle in Deutsch oder Schweizerdeutsch gesungen. Trude Heer, Patent Ochsner, Mani Matter und Klaus Lage breiten ihre Poesie aus, John Miles’ Liebeserklärung an die Musik wurde von

Thomi Widmer übersetzt. Gerne lässt man sich dazu hinreissen, ein wenig zu schwelgen. Und woher kommt der seltsame Titel «Fisch sucht Velo»? Im Zuschauerraum wird gerätselt, Velo ist die Silben-Umkehrung von Love – und der Fisch? Regisseur Andrej Togni erklärt, «Fisch sucht Fahrrad» sei in Berlin (er lebt dort hälftig) eine bekannte und beliebte Singleparty, die alle zwei Wochen stattfinde, und äusserst gut frequentiert sei. Wieder was dazugelernt. «Chorisma» kommt am 9. Mai mit «Fisch sucht Velo» in den Ottenbacher Gemeindesaal. Dieses Konzert ist ein Muss für Liebhaber und Freundinnen von unterhaltsamen und herzerwärmenden Liebesliedern, mit Fantasie und Sorgfalt inszeniert und mit Freude gekonnt gesungen. Ein Feel-GoodAbend ohne Pause mit Barbetrieb vorher und nachher. «Fisch sucht Velo, eine Hommage an die Liebe in sechs Stufen» mit dem Baarer Chor Chorisma, 9. Mai, 20 Uhr, Gemeindesaal Ottenbach, Türöffnung und Bar ab 19 Uhr. Weitere Konzerte im Hünenberger Kultursilo am 10. Mai und im Burgbachkeller Zug am 29. Mai. Vorverkauf www.chorisma.ch.

Jazznostalgie, Zukunftsgestaltung, Duozauber und Klassikgenuss Die nächsten vier Anlässe im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Erneut kündigt sich im «LaMarotte» eine spannungsvolle Veranstaltungswoche an, die verschiedenste Interessen befriedigt und doch eine Gemeinsamkeit hat: Vor allen Anlässen wird auch ein Essen angeboten … Das «Trio con brio» mit Marianne Frutiger, Katrin Mettler und Matthias Berger (v.r.). (Bild zvg.) Der Unesco International Jazz Day von heute Donnerstagabend, 30. April mit der Band «Lake City Stompers» ist ausverkauft!

«Podium – Die Schweiz gestalten» Audiovisuelle Perlen aus Schweizer Archiven bietet die Veranstaltungsserie von «Memoriav» mit Unterstützung der SRG SSR und des Schweizerischen Bundesarchivs in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Stadt und Landschaft der ETH ZH. Zwei ausgewiesene Fachleute – Dr. Martina Koll-Schretzenmayr, Raumplanerin ETH ZH und Wilhelm Natrup, Leiter des Amtes für Raumentwicklung Kanton ZH – blicken zum Thema Raumplanung zurück und nach vorn und dies nicht in trockener Manier und abgehobener

Fachsprache. Mit historischem Filmmaterial beleuchtet die Veranstaltung, wie sich die Vorstellungen vom Raum Schweiz gewandelt haben. Die Filmdokumente machen Veränderungen eindrücklich sichtbar und zeigen, wie sich das raumplanerische Denken entwickelt hat. Das «Trio con brio» mit Marianne Frutiger, Katrin Mettler Beispiele? Die Au- und Matthias Berger (v.r.). (Bild zvg.) tobahn – Zeichen des Fortschritts oder Schneise in der «Jazz am Donnerstag» mit Alessandro Landschaft? Ein Schutzdamm – wüster d’Episcopo und Jürg Morgenthaler Eingriff in die Natur oder notwendiger Schutz von Menschenleben? Die Ag- Jürg Morgenthaler, so vielseitiger wie glomeration – ideale Lebensform oder begehrter Saxofonist und Klarinettist, spielt in vielen bekannten Orchestern Sinnbild der Zersiedelung? Es moderiert der Historiker Clau- in der Schweiz und Übersee. Alessandio Miozzari vom «Memoriav», dem dro D’Episcopo, klassisch ausgebilde«Verein zur Erhaltung des audiovisuel- ter Pianist, setzt sich in seiner musikalischen Offenheit intensiv mit vielen len Kulturgutes der Schweiz». Stilrichtungen auseinander. Beide sind sie hervorragende SolisMittwoch, 6. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30, ten und sensible Begleiter zugleich. Zu Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei. Essen 15 Franken; ab hören sind Standards, Swing und 19 Uhr Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti mehr. und Salat (Reservierung erwünscht)

Donnerstag, 7. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken

«Klassik» mit dem «Trio con brio» Marianne Frutiger, Querflöte, Katrin Mettler, Violoncello und Matthias Berger, Klavier unterrichten alle drei an der Musikschule Knonauer Amt. Durch ihre Lehrtätigkeit haben sie auch zusammengefunden. Schon der erste gemeinsame Auftritt vor ein paar Jahren bestärkte sie, weiterhin zusammen zu musizieren und ein vielseitiges Repertoire zu pflegen. Mit Schwung spielt sich das im Jahr 2011 gegründete Trio con brio durch die Konzerte und begeistert mit lebendigen Interpretationen. Im «LaMarotte» sind – eingebettet zwischen zwei bekannten Werken von Joseph Haydn und Carl Maria von Weber – die 1926 entstandenen «Trois Aquarelles», feingepinselte Kostbarkeiten des französischen Komponisten und Flötisten Philippe Gaubert, zu hören. (pz) Freitag, 8. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken. Essen 15 Franken; Ab 19 Uhr: «Frühlingsgratin vegi» (Reservierung erwünscht). Reservierung unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

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Veranstaltungen

agenda

Hügeliges und romantisches Appenzellerland

Freitag, 1. Mai Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Rund um die Tomate» mit Christine Schmid, Leiterin Garten. 9-18 Uhr Tomatensetzlingsverkauf. Kloster Kappel.

Ottenbach 19.15-21.15: Frauen tanzen im Jahreskreis:«Walpurgis - das Fest der Lebensfreude». Leitung und Anmeldung: Jren Omlin 043 466 80 84 /079 733 40 29. Reformierte Kirche.

Samstag, 2. Mai Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, frische Pasta, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis 09.00-16.00: Tomatensetzlingsverkauf im Garten des Klosters. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau 10.00-16.00: Frühlingsmärt mit Flohmi mit Grilladen und Kuchen. Caro’s Stallkafi. Schützenhausstrasse.

Mit «Erlebnisse» von Appenzell nach Urnäsch gewandert Am Samstag, 25. April, machte sich die Gruppe «Erlebnisse» auf den Weg ins Appenzellerland und wanderte von Appenzell nach Urnäsch.

Schöne Wanderbedingungen im Appenzellerland. (Bild zvg.) Nach einer relativ langen Anreise trafen die Wanderleute um 9.30 Uhr in Appenzell ein, wo dann die Wanderung mit Kaffee und Gipfeli begann, in einem schmucken Restaurant nur wenige Schritte neben dem Landsgemeindeplatz. Auf eben diesem Platz fand dann am Sonntag die Landsgemeinde statt, ein traditioneller Anlass in einem ebenso traditionellen wie sehr schönen Rahmen. Die Wanderung führte am Landsgemeindeplatz vorbei an den Dorfrand

Zu viel Schnee? Am Sonntag, 17. Mai, folgt die Wanderung von Stein SG nach Amden. Ob diese Wanderung wegen des noch vielen Schnees an diesem Datum durchgeführt werden kann, ist noch nicht sicher. Allenfalls würde die Wanderung auf den 31. Mai verschoben.

Rifferswil 10.00-14.30: Öl-Malkurs «Seleger Moor im Bild». Anmeldung erforderlich: Christine Corver 079 728 32 71. Park Seleger Moor.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern- Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Info unter www.erlebnisse.ch.

fach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 18 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Sonntag, 3. Mai Bonstetten

Bonstetten

13.00-17.00: Apéro: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

08.45: Leichte Wanderung: Um den Klingnauer Stausee von Koblenz über Döttingen, Klingnau zurück nach Koblenz. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

10.00-16.00: «Die Welt der Federn» Infos, Geschichten und eine wunderbare Sammlung an Federn aus der Welt der Vögel. Park Seleger Moor. 10.00-14.30: Öl-Malkurs «Seleger Moor im Bild». Anmeldung erforderlich: Christine Corver 079 728 32 71. Park Seleger Moor.

Montag, 4. Mai Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einanzeige

Über Alpweiden und durch Wälder Frisch gestärkt wurde die leichte Wanderung nach dem Mittag fortgesetzt. Zuerst stieg der Wanderweg, ein Teil der nationalen Wanderroute, ziemlich steil an. Nach dem kurzen Aufstieg, den alle problemlos meisterten, folgte eine sehr schöne Wanderung über Alpweiden mit vielen Blumen und durch Wälder. Dass hier der Schnee noch

Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Die Schweiz gestalten Podium Raumplanung. Reservieren erwünscht: www.lamarotte.ch. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte (Treffpunkt). Centralweg 10.

17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Rifferswil

und dann leicht ansteigend in Richtung Gontenbad. Hier wechselten die 20 Wanderleute die Talseite und folgten dem Rand des Golfplatzes und einer sehr schönen Moorlandschaft. Hier begann dann auch der Barfussweg und einige in der Gruppe zogen ihre Wanderschuhe aus und wanderten barfuss bis nach Gonten. Nach rund anderthalb Stunden wurde Gonten erreicht und um die Mittagszeit war die Mittagsrast in Jakobsbad. Dann dem überraschend guten Wetter war das Picknick im Freien sehr schön und neben dem Kletterpark und der Sommerrodelbahn war immer etwas los.

nicht lange weg war, konnte anhand der Blumen festgestellt werden. Das Wandern auf den fast riedartigen Weiden war sehr angenehm und machte einfach nur Spass. Auf dem Weg sahen die Wandersleute zu Beginn den Hohen Kasten, dann den Kronberg und zuletzt auch den Säntis – alle noch mit viel Schnee. Dieser Schnee war es denn auch, der die zuerst geplante Route über den Kronberg verunmöglichte. Kurz nach 14 Uhr traf die Erlebnisse-Gruppe bereits in Urnäsch ein. In Urnäsch fand an diesem Wochenende ein Streichmusikfest statt und es waren viele junge und ältere Frauen in ihren schönen Trachten unterwegs. Um 15.15 Uhr war es dann Zeit vom hügeligen aber sehr heimeligen Appenzellerland mit seinen vielen schönen und weit verstreuten Bauernhöfen Abschied zu nehmen. Trotz unsicherer Prognosen blieb die Wanderung vom Regen verschont. Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter

Mittwoch, 6. Mai Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Donnerstag, 7. Mai Aeugstertal 20.30: Paul Millns - «Britain’s Blues & Soul Poet». Res.: 044 761 61 38, Essen ab 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 06.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Züberwangen-Niederhelfenschwil. Wanderzeit ca. 3½ Std. Leitung/Anmeldung: 044 761 39 19 Florian Püntener . Bahnhof (Treffpunkt). 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 19.30: HEV Albis: öffentlicher Informationsabend zum Thema «Kapital und/oder Rente» und «Hypothek im Alter». Referate: Andreas Ernst, Thomas Käser, ZKB, Fragerunde und Apéro. Mehrzweckgebäude. Büelstrasse 11. 20.15: Jazz am Donnerstag. «D’Episcopo & Morgenthaler». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 20.00: Clown-Duo «Lufthunde» mit Ueli Bichsel und Marcel Joller Kunz.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. 2. Mai bis 7. Juni. Schaulager Kunstfenster, Dorfstr. 13, So, 14-17 Uhr o.n.V.

Rifferswil Park Seleger Moor: Blütenparadies und Farngarten, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz, ist geöffnet! Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo 15-19, Di 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr (während den Schulferien Di, 15-20 Uhr). 7. Mai bis 27. Juni.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.

www.erlebnisse.ch/fotolabum.

Für Kinder geeignet. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstr. 6.

Stadelhofen retour. Billette: 9h-Pass. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Ottenbach

Stallikon

09.10: OTTENBACH60plus: Zürich, Winterthur bis Seuzach, Wanderung Mörsburg ca. 1 Std. leicht ansteigend, Essen im Restaurant anschliessend ¾ Std. durch den Wald bis Station Dienhard. Zugfahrt via Winterthur,

19.30: Kunstforum Stallikon: «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Vernissage mit Flamenco-Gitarrist Ernst Weber. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Kappel am Albis

Dienstag, 5. Mai

Ausstellungen

Bonstetten

................................................... von otto steinmann

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Donnerstag, 30. April 2015

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Veranstaltungen

Solidarität heute Eva-Maria Faber referiert in Affoltern Jahrhundertelang hatten die Kirchen fast alleine den Auftrag zum solidarischen Handeln inne. Im Gegensatz zu früher wird heute Religion mehr und mehr als private Angelegenheit verstanden. Erfreulicherweise entstehen auch ausserhalb der Landeskirchen immer mehr solidarische und caritative Werke von grosser Bedeutung und Tragweite. Aber auch innerhalb der kirchlichen Gemeinschaften sind nach wie vor unzählige helfende Hände für die Solidarität tätig: Der Glaube hat auch

heute mit dem Auftrag und dem Wunsch zu tun, der Liebe ein gemeinsames, verlässliches Gesicht zu geben. Dogmatik-Professorin Eva-Maria Faber wird durch den Abend führen und aufzeigen, wie Solidarität im christlichen Glauben gesehen und gelebt werden kann. Abend zum Jahresthema «der Liebe ein Gesicht

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Zeitlose Schmuckstücke und bunte Versuchungen Martina Schneiter-Lüchinger lädt zur Ausstellung Handgemachte Glasjuwelen in allen möglichen Variationen, dazu süsse Cupcakes – die Ausstellung von Martina Schneiter hat es in sich. Vom 7. bis 10. Mai an der Mühlebergstrasse 8 in Affoltern.

geben», am Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr, kath. Pfarreizentrum St. Josef Affoltern, Leitung: Eva-Maria Faber, Professorin für Dogmatik an der Theologischen Hochschule in Chur.

Kinder-Not in Peru Vortrag von Carole Huber in Mettmenstetten Schätzungen zufolge lebt in Lima, der Hauptstadt von Peru, die Hälfte der Bewohner unter dem Existenzminimum. Die Not ist sehr gross. Es fehlt an ausreichender Ernährung, Schulen, Möglichkeiten zur Berufsausbildung oder medizinischer Versorgung. Carole Huber (aufgewachsen in Mettmenstetten) lebte fast sechs Jahre in Lima und war für das Kinderwerk Lima tätig. Sie hat Bilder mitgebracht und erzählt von den Kindern und deren Familien und wie ihnen geholfen wird. Vortrag von Carole Huber am Sonntagnachmittag, 3. Mai, 13.30 Uhr in der Evangelischen Täufergemeinde

Kinder in Peru. (Bild zvg.)

Donnerstag, 30. April 2015

ETG, Weidstrasse 20, Mettmenstetten.

Bei 500 bis 700 Grad ist Glas zähflüssig. Und so muss es sein, damit Martina Schneiter-Lüchinger mit unglaublicher Präzision ihre Glasjuwelen drehen kann. Das Wissen und Können dazu hat sich die Affoltemerin vor Jahren selber angeeignet. Nebst der Schönheit hat es ihr auch die Zeitlosigkeit ihrer Glasjuwelen angetan: «Sie verblassen nicht, altern nicht und werden nicht spröde», so Martina Schneiter. Zweimal im Jahr präsentiert die Glaskünstlerin ihre neusten Kreationen der Öffentlichkeit. Vom 7. bis 10. Mai findet nun bereits die zehnte Ausstellung statt. Den Besuchern bietet sich in der Scheune an der Mühlebergstrasse 8 in Affoltern nicht nur Einblick in die Vielfalt der Farben und Formen der einzelnen Glasjuwelen, sondern auch, wie Martina Schneiter sie mit Sterling-Silber und Leder zu ganzen Schmuckstücken veredelt hat.

«Himmlische» Cupcake-Kreationen Zu den Ausstellungen in Schneiters Scheune ist jeweils auch ein kreativer

Handgemacht in Affoltern statt «Made in China»: die Glasjuwelen von Martina Schneiter-Lüchinger. (Bild zvg.) Gast aus der Region eingeladen. Diesmal erhalten Sandra Ammon und Gabriela Schmid aus Obfelden Gelegenheit, ihre «himmlisch» bunten Cupcake-Kreationen zu präsentieren. Und wem dieser süsse Anreiz nicht reicht: Martina Schneiter verlost Glasjuwe-

len-Gutscheine unter lungsbesuchern. (tst.)

den

Ausstel-

Ausstellung am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Mai, 18 bis 21.30 Uhr, Samstag, 9. Mai, 11 bis 18 Uhr und Sonntag, 10.Mai, 11 bis 17 Uhr. Infos: glasjuwelen.jimdo.com.

Dramaturgisch und technisch bahnbrechend

Experiment der Kulturzusammenarbeit

«Citizen Kane»: Spezialvorführung in Zug

«Lux on Tour»: nächster Film fällt aus

Diesen Frühling zeigen die Zuger Kinos drei Meisterwerke aus der Blütezeit des klassischen Hollywood mit Einführung. Den Abschluss macht «Citizen Kane». Am Mittwoch, 13. Mai, um 20 Uhr im Kino Gotthard.

Da staunten sie nicht schlecht, all die vor allem jungen Breakbesucher, als am Abend des 17. April «nadisnaa» ein steter Strom von etwas bräver aussehenden und auch älteren Leuten die Bar durchkreuzte und auf die Eventhall zusteuerte, wo das Kinofoyer Lux Gast ist. Die Aula Ennetgraben, das Stammlokal vom Lux wird bis Sommer 16 saniert, daher ist das Kinofoyer angewiesen auf die Zusammenarbeit mit anderen Saalvermietern. Gezeigt wurde «Dallas Buyers Club» von Jean-Marc Vallée, der Film aus dem Jahr 2013 bekam drei Oscars. Ron, ein Cowboy der coolsten Sorte, muss angesichts seiner Aids-Diagnose alle seine Prinzipien und auch einige seiner Freunde loslassen. Mit aller Kraft und Schlauheit setzt er sich – sehr geschäftstüchtig und erfolgreich, aber je länger je mehr mit Herz – für die Beschaffung von Immunsystemstärkenden Präparaten ein, die er mit einem Club-ystem an Aidsbetroffene vertreibt. Beeindruckende schau-

Nach dem Tod des Medien-Tycoons Charles Foster Kane versucht ein Reporter, die Bedeutung von dessen letztem Wort «Rosebud» zu ergründen. Aus den Berichten von Kanes Weggefährten entwickelt der erst 25-jährige Orson Welles mit seiner «Mercury Theater Company» ein kaleidoskopartiges Porträt des politisch einflussreichen Magnaten als Privatmann und Bürger (citizen). Mit der offenen Anlehnung dieser fiktiven Figur an den noch sehr lebendigen William Randolph Hearst, der den Boulevardjournalismus in seiner heutigen Form geprägt hatte, nahm der mediengewandte Welles bewusst einen Skandal in

Kauf, in dessen Verlauf der in Hollywood bestens vernetzte Hearst ihn fast vernichtet hätte. Dies war natürlich nicht im Interesse des Hollywoodstudios RKO, das dem filmisch völlig unerfahrenen Schauspieler vertraglich die totale Kontrolle über seinen Debütfilm zusicherte. Trotz des Skandals dauerte es allerdings fast zwei Jahrzehnte, bis die Meisterschaft des Films auch vom Publikum erkannt wurde. Welles war nämlich viel mehr an der Weiterentwicklung filmischer Erzählmöglichkeiten interessiert als an publikumswirksamer Unterhaltung. In der Einführung wird es deshalb nicht nur um den schillernden Schauspieler und Radiostar Orson Welles gehen, sondern auch um die Frage, was denn an «Citizen Kane» dramaturgisch und technisch so bahnbrechend neu war, dass Roger Ebert darüber schrieb: «‹Citizen Kane› ist mehr als ein grossartiger Film; Er vereint alles, was seit der Einführung des Tonfilms gelernt

«Citizen Kane». (Bild zvg.) wurde.» Insbesondere die Tonspur war dank Welles’ Radioerfahrung und Bernard Herrmanns Musik ihrer Zeit voraus. Übrigens: Am 6. Mai 2015 wäre Orson Welles 100 Jahre alt geworden. «Citizen Kane»: Spezialvorstellungen mit Einführung am Mittwoch, 13. Mai, 20 Uhr im Kino Gotthard, Gotthardstrasse 18, Zug. Reservieren unter Telefon 041 726 10 02 oder www.kinozug.ch.

spielerische Leistungen. Berührende Geschichte. Die Event Hall eignet sich gut, die Leinwand ist etwas kleiner, dafür hats zwei. Frisch und aufgeräumt präsentiert sich der grosszügige Raum, die Bar vor dem Film und in der Pause gleichenorts gediegen. Die breite Bierauswahl erfreut die Liebhaber, alle anderen Arten von Getränken sind selbstverständlich auch erhältlich. Auch Breakbetreiber René Neuschwander freute sich über das Experiment der Kulturzusammenarbeit. Der nächste Film «Mittsommernachtstango» fällt am 8. Mai aus, da kurzfristig nun doch kein Raum zur Verfügung steht. Das Kinofoyer Lux tourt nach der Sommerpause weiter nach Obfelden, Hedingen, Ebertswil, Mettmenstetten und zurück nach Affoltern – im Kasinosaal findet im November ein Filmwochenende und Fest statt, an dem «Mittsommernachtstango» auch gezeigt wird. Infos unter www.kinolux.ch und im «Anzeiger».

Mit der Natur in Freundschaft zusammenarbeiten Permakultur als zukunftsweisende Art der Landbewirtschaftung – Einführung in Obfelden Permakultur ist eine kluge und zukunftsweisende Art der Landbewirtschaftung, gültig für den Hausgarten wie für ganze Landstriche. Im Kern geht es darum, mit der Natur in Freundschaft zusammenzuarbeiten und dadurch hohen Nutzen zu haben. Die Natur gibt mit offenen Händen, wenn ihr nicht etwas Fremdes aufgezwungen wird. Und sie gibt nicht nur unmittelbar nach einer Düngung, sondern immer wieder, immer neu, in hoher Qualität und Schönheit. Sie bleibt dabei gesund und hat immer neue Energie, sich auf uns einzulassen.

Der Beitrag von unserer Seite ist relativ gering, d.h. wir müssen nicht schuften und immer auf der Hut sein, dass gedeiht, was wir wollen. Ist ein Stück Erde einmal gestaltet und eingerichtet, gibt es aus eigener Kraft. Die Arbeit besteht vor allem darin, die Natur beobachten und verstehen zu lernen und ihr das zu geben, was sie braucht – mehr oder weniger Sonne, mehr oder weniger Wasser und Wind. Ist die gemeinsame Zusammenarbeit erst einmal eingefädelt, kann der Garten für die Zeit seines Bestehens, eben permanent, Früchte und Freude bringen.

Die Permamethode ist gewaltlos, freundlich, einfühlend. Sie verwendet alte und neue Erkenntnisse im Umgang mit der Natur, sie entzündet die Neugier und ermöglicht so das Handin-Hand-Gehen von Mensch und Erde. Der kleine Ausschnitt des eigenen Gartens wird als Teil des Ganzen gesehen, für den man sich mitverantwortlich fühlt. Das Erkennen der grossen Zusammenhänge ist eine Hoffnung für die Zukunft. Es ist wichtig, die Hintergründe von Permakultur zu verstehen. Wichtiger als das Philosophieren ist aber die Praxis, das Sich-Einlassen mit

Pflanzen, Steinen, Erde. Deshalb geht es bei diesem Anlass auch darum, in einem Garten zu stehen und mit einem Experten – einem entdeckungsfreudigen Hobbygärtner – zu erkunden, wie dieses Zusammenspiel von Natur und Mensch zustande kommt und wie unglaublich wohltuend, heilend es wirkt. Permakultur - Theorie und Praxis: Samstag, 9. Mai 14 Uhr Einführung mit Bildern und Vortrag in der Gemeinschaftspraxis in Bickwil am Brunnenweg 8. Anschliessend empfängt im Garten von Werner lser bei warmem Wetter ein Chor von Insekten.

Entdeckungsfreudiger Hobbygärtner: Werner lser. (Bild zvg.)


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Sport

Donnerstag, 30. April 2015

Obfelden – beliebter Treffpunkt der Turnveteranen Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes (ZTV): Obmännerversammlung (OV) am 25. April Total 259 Personen (Obmänner aus 123 Gruppen, Begleitpersonen, Gäste und die Obmannschaft) haben sich in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zur Behandlung der statutarischen Geschäfte eingefunden. Der neue Obmann Heinz Zollinger wurde einstimmig gewählt. Trotz Frauenquote sind die Mitgliederzahlen rückläufig. ................................................... von hans jud Immer wieder Obfelden. 2009 OV, 2012 VT, 2015 OV. Die Gastfreundschaft in der Reusstalgemeinde (rund 5000 Einwohner) ist wohlbekannt. Und dies auch in Turnerkreisen. Wiederum erfreuten sich die Besucher einer ausgezeichneten Organisation in der grossen Halle, übrigens die erste Doppelturnhalle im Bezirk Affoltern (1984 fertig gestellt). Die Helferinnen der Männer- und Frauenriege unter OK-Präsident Werner Schlatter waren verantwortlich für den angenehmen Aufenthalt der Versammlungsteilnehmerinnen. Obfelden war und ist ein «guter Boden» für die Turnsache, in allen Belangen. Aber ganz allgemein ist hier ein vielseitiges, lebendiges Vereinsleben anzutreffen. Diese erfreuliche Tatsache hat auch Gemeindepräsident Thomas Ammann in seinen Begrüssungsworten hervorgehoben.

Auftakt mit Musik und Fahnenübergabe Der örtliche Musikverein unter der Stabsführung von Walter Amrhein

Das Ries nicht sauber gehalten Am vergangenen Sonntag verloren die Hornusser von Obfelden in der 4. Liga auch ihr zweites Meisterschaftsspiel. Zu Hause empfing Obfelden die Mannschaft aus Gondiswil. Beide Mannschaften sind bei der Schlagleistung in etwa gleich einzustufen. Die HGO legte gleich von Beginn an eine tadellose Leistung vor. Das Wetter war gegenüber dem 1. Meisterschaftsspiel besser gesinnt, es war leicht bewölkt, somit konnte man den Hornuss besser erkennen. Gondiswil B zeigte im Ries eine starke Leistung, nach dem ersten Wechsel hielten sie ihr Ries sauber. Obfelden musste unbedingt ihre Effizienz im Ries gegenüber dem letzten Spiel steigern. Leider mussten sich die Ämtler bereits im ersten Durchgang eine Nummer schreiben lassen, somit war der angestrebte Vierpunktesieg nicht mehr möglich. Nun galt es im 2. Durchgang die Schlagleistung auf hohem Niveau weiterzuführen. Das gelang der HG Obfelden auch, sie überschlug ihre Gegner am Schluss mit 13 Punkten. Gondiswil B hielt ihr Ries bis am Schluss sauber, sie nahmen die vier Punkte mit nach Hause, Obfelden konnte sich einen Punkt gutschreiben lassen. Somit gewann Gondiswil B mit 0 Nummern und 792 Punkten gegen Obfelden mit 1 Nummer und 805 geschlagenen Punkten. Einzel überzeugte wieder Reto Binggeli mit 75 Punkten und sicherte sich somit den Tagessieg, weiter erzielten Markus Buchmann (63 Pte.), Rolf Baur (61) sowie Geri Wisler und Peter Frick (je 60 Pte.) gute Leistungen. (PF)

Hanspeter Frei amtete letztmals als Obmann. (Bild zvg.) stimmte mit schmissigen Klängen in die Versammlung ein. Danach überbrachte Werner Keller (Andelfingen) unter Begleitung des Fahnenmarsches das Banner in die Obhut der Obfelder, neuer Fähnrich ist Arthur Frei. Obmann Hanspeter Frei (Embrach), letztmals in dieser Eigenschaft am Kommandopult, eröffnete dann mit einem kameradschaftlichen Turnergruss die OV und führte, unterstützt durch seine Vorstandskollegen, gekonnt und zügig durch die Traktanden. Sehr erfreut zeigte er sich über den Rekordaufmarsch. Zahlreiche Gäste beehrten den Anlass mit ihrem Besuch, unter anderen Thomas Ammann (Gemeindepräsident), vom Zürcher Turnverband: Pascale Weber (Vizepräsidentin) und René Bosshard (Abteilungsleiter Breitensport), von der Veteraninnenvereinigung: Doris Hetflejs (Präsidentin) in Begleitung von Brigitte Krebs, Martin Huber (Präsident Kontrollstelle), Thomas Mattle (OK-Präsident GLZ

Turnfest 2015 Weiningen), einige ehemalige Mitglieder der Obmannschaft, darunter die Aemtler Gody Stäubli (Doyen mit Jg. 1924), Rolf Hausheer (hat kürzlich den 80. gefeiert), beide Affoltern, und Emil Höhener, Obfelden. Und schon staturmässig nicht zu übersehen war Turnveteran und Noch-Nationalrat Toni Bortoluzzi. Alle Geschäfte passierten problemlos und wurden einstimmig gutgeheissen. Protokoll und Bericht von Kurt Hofmann (Seuzach) wurden ohne Einreden verabschiedet. Finanzchef Marcel Girod (Unterstammheim) hatte bei seiner letzten Präsentation der Buchhaltung «gut lachen», er schrieb schwarze Zahlen. Bei einem Überschuss von 4120 Franken erhöhte sich das Vermögen per 31. Dezember 2014 auf 41 357 Franken. Für 2015 liegt ein ausgeglichenes Budget vor und der Jahresbeitrag mit fünf Franken pro Mitglied bleibt unverändert. Wiederum können Vergabungen von 12 000 Franken vorgenommen werden (Jugend 7500, Männer/Senioren 2000, Turninfo ZTV 2500).

Mitgliederbestand rückläufig Im Etat figurieren per 25. April 2015 total 6368 Veteranen (m/w), das ist eine Abnahme gegenüber 26. April 2014 um 104. Die Frauenquote hat sich leicht auf 131 erhöht (2,05 %). Seit der VT 2014 sind 132 Mitglieder verstorben, zudem mussten deren 93 durch Austritte usw. gestrichen werden. Neu aufgenommen wurden 121. Neugründungen haben keine stattgefunden, hingegen ist Rüschlikon ausgetreten. Bei den verstorbenen Kameraden waren es auch fünf amtierende Obmänner, darunter Eugen Stähli,

Mettmenstetten. Verteilung der Gruppen im Kantonsgebiet: Albis (8 Gruppen, 454 Mitglieder), Zürichsee/Oberland (31/1350), Glatt- und Limmattal (46/2064), Stadt Zürich (10/413), Winterthur und Umgebung (45/2087). Im Säuliamt hat in Mettmenstetten Karl Suter das Obmannamt ad interim übernommen, in Obfelden wurde Ruedi Feuz von Paul Stierli abgelöst.

Von Hanspeter Frei zu Heinz Zollinger Bereits an der OV 2014 haben Hanspeter Frei und Marcel Girod ihre Rücktritte angekündigt, also mussten die Reihen wieder geschlossen werden können. Hanspeter ist 2002 als Kassier in die Obmannschaft eingetreten und wurde 2009 zum Obmann erkoren. Marcel hütete den Finanzhaushalt seit 2008. Beide sind noch bis Mitte Jahr im Amt und werden an der VT (28. Juni) in Weiningen (Turnerheimat von Hanspeter) würdig verabschiedet. Der bisherige Etatführer Heinz Zollinger, Weiningen/TV Höngg (seit 2012 im Vorstand) zeigte sich erfreut über die Wahl zum neuen Obmann, einstimmiges Resultat unter Applaus. Er erklärte Annahme der Wahl und nimmt die Herausforderung gerne an, mit Unterstützung und Gemeinsamkeit der Veteranenschar. Als Positivum ist die Obmannschaft mit der Neuwahl von zwei Kameraden wieder voll besetzt. Einzug halten: Werner Stark (TV Weisslingen) und Ernst Peter (TV Männedorf). Die Bisherigen Felix Baer, Vizeobmann (Hausen), Werner Egle, Schreiber (Zürich-Altstetten), Kurt Hofmann, Protokollführer (Seuzach) und Christian Kunz, Archivar (Männedorf) wurden bravourös wieder gewählt.

An Anlässen und Terminen fehlt es nicht In seiner Grussbotschaft hat René Bosshard einmal mehr die Verbundenheit und angenehme Zusammenarbeit zwischen dem Zürcher Turnverband und den Veteranen hervorgehoben. In seinem Streifzug pickte er die folgenden zukünftigen Anlässe heraus, an welchen Zürcher Turnerinnen und Turner beteiligt sind. 12. bis 18. Juli 2015 Gymnaestrada in Helsinki mit total 21 000 Teilnehmern (4000 aus der Schweiz) aus 55 Nationen. 12./13. September 2015 Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen in Yverdon mit Wettkämpfen in 14 Disziplinen. Und der Höhepunkt in eigener Sache: das 46. Kantonalturnfest im Juni 2017 im Tösstal. OK-Präsident Thomas Mattle schlug die Werbetrommel für das GLZ Regionalturnfest in Weiningen, 27./28.6. und 4./5.7.2015 (auch VT und 100 Jahre TV Weiningen). Gegen 5000 Aktive und 10 000 Festbesucher werden erwartet. Und schliesslich noch der Hinweis von Marcel Girod auf die Regional-Meisterschaften des Winterthurer Verbandes am 6./7.6.2015 in Stammheim mit 3500 Turnerinnen und Turnern aus 109 Vereinen (100 Jahre TV Stammheimertal). Wichtige Daten im Veteranenkalender: 2016: 23.4. OV in Hedingen, 19.6. VT in Wetzikon; 2017: 22.4. OV in Wetzikon, 18.6. VT im Tösstal. Und wann wieder in Obfelden? Auch die Veteranen beendeten den offiziellen Teil der OV mit der Turnerhymne und pflegten nachher bei Apéro, Zvieri und Unterhaltungsprogramm noch einige Stunden den Gedankenaustausch, die Geselligkeit und Kameradschaft.

Spannende Bezirksgruppenwettkämpfe Der Bezirks-Schützenverein lud auf die Anlagen in Affoltern und Obfelden ein Bei idealer Bedingungen haben am letzten Samstag 12 Gruppen im Feld D mit den Armee-Gewehren und drei Gruppen bei den Sportgewehren um den Titel des Bezirksmeisters geschossen. Wieder einmal klappte die Organisation auf den beiden 300-m-Anlagen in Affoltern und Obfelden hervorragend. Kulinarisch wurden die Schützen durch erfahrene Wirtschaftsteams verwöhnt. Die Schützen im Feld D absolvieren pro Runde ein Schiessprogramm von drei Probe- und 15 Wettkampfschüssen. Eine Gruppe besteht aus fünf Teilnehmern, wobei sich jede Gruppe noch mit einem Junior oder einer Juniorin verstärken kann. Somit kann das schlechteste Resultat gestrichen werden. Diesen Vorteil nutzten sechs Teams im Feld D. Nach der ersten Runde konnte sich Affoltern 1 mit 655 Punkten vor Zwillikon 3 mit 651 Punkten und Zwillikon 1 mit 646 Punkten an die Spitze setzen. Bei den Sportgewehren gibt es ein Programm von je drei Probeschüssen und 20 Schüssen zu absolvieren. Während der ersten Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn alle Gruppen blieben um vier Punkte beieinander. Als alle Schützen die erste Runde geschossen hatten, führte Wettswil die Rangliste mit 942 Punkten an, vor Knonau mit 935 und Obfelden-Maschwanden mit 927 Punkten. Wettswil und Obfelden-Maschwanden konnten je einen Junior in der Gruppe zählen und somit auch das schlechteste Resultat streichen.

Zwillikon konnte sich um hervorragende 18 Punkte steigern und übernahm die Führung. Obfelden-Maschwanden konnte sich sogar um 26 Punkte steigern und schoss das beste Resultat in der zweiten Runde. Der Rückstand von der ersten Runde auf Zwillikon war allerdings zu gross und sie mussten sich mit vier Zählern geschlagen geben. In Obfelden hiess es für die zweite Runde, die Nerven zu behalten. Denn nur ein Fehlschuss und die ganze Rangliste könnte sich wenden. Die Wettswiler starteten gut, der dritte Schütze kam allerdings nicht auf Touren. Doch der Jungschütze konnte dessen Ergebnis erhöhen. Somit erreichten sie nach fünf zählenden Resultaten vier Punkte weniger als in der ersten Runde. Würde das reichen? Knonau kämpfte mit den richtigen Scheibennummern und musste so zwei Nuller einstecken. Der Traum vom Pokal war damit geplatzt. Obfelden-Maschwanden konnte das vorgängige Resultat um fünf Punkte steigern. Doch auch da war der Vorsprung des führenden Teams zu gross und sie mussten sich wie ihre Kollegen, die in Affoltern schossen, mit dem zweiten Rang begnügen.

Siegergruppe Feld A: FSV Wettswil.

Heinz Meili

In Feld D triumphierte die Gruppe der FSG Zwillikon. (Bilder zvg.)

Feld A: 1. FSV Wettswil, 1880 Punkte; 2. SV Obfelden-Maschwanden, 1859; 3. FSV Knonau, 1844.

Nach einer Stärkung ging es in die zweite Runde. Im Feld D konnte Affoltern 1 das erste erreichte Resultat

nicht steigern, es musste einen Verlust von acht Punkten schreiben lassen. Das bis jetzt zweitplatzierte Team von

Feld D: 1. FSG Zwillikon 3, 1320 Punkte; 2. SV Obfelden-Maschwanden, 1316; 3. SV Affoltern 2, 1304. Gesamte Rangliste und Bilder unter www.bsva.ch.


Sport

Donnerstag, 30. April 2015

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Die sanfte Kampfmaschine Der Affoltemer Enver Sljivar ist Kickbox-Weltmeister und ausgeprägter Familienmensch

Enver Sljivar mit seiner Frau Dzenita und seinem Sohn Daris.

Während Enver Sljivar privat ein Ruhepol ist, schlägt er im Ring seine Gegner reihenweise k. o. (Bilder zvg.)

Einer der besten Kickboxer der Welt lebt im Säuliamt: Enver Sljivar hat 27 von 29 Kämpfen in seiner Karriere gewonnen. Der «Iron Bull» ist aber nicht primär Kampfsportler sondern Familienvater und Arbeiter.

ne Kraft und Schnelligkeit kann Enver Sljivar seinen Gegnern seinen Kampfstil aufzwingen. Er arbeitet deshalb primär an seinem Stil, anstatt sich vor dem Kampf auf die individuellen Stärken und Schwächen der Gegner einzustellen.

................................................... von salomon schneider Enver Sljivar ist ein Kraftpaket, das in der Schweiz seinesgleichen sucht. Trotzdem fallen an ihm nicht primär seine Muskeln auf, sondern seine wachen, freundlichen Augen und die Ruhe, die er ausstrahlt. Mit 30 Jahren hat Enver Sljivar bereits ein bewegtes Leben hinter sich. 1985 in Bosnien geboren, ist er in der Kindheit mit seiner Familie nach Slowenien gezogen, wo er die Schule besuchte. Bis zum 12. Lebensjahr betrieb er Karate, stieg dann aber auf Fussball um und strebte eine Karriere als ProfiFussballer an. Mit 20 Jahren spielte er in der zweithöchsten slowenischen Liga. Der ganz gorsse Durchbruch gelang ihm jedoch nicht. Als er 2004 in die Schweiz kam, um als Heizungsmonteur zu arbeiten, gelang es ihm nicht, bei einem Fussballklub in einer oberen Liga unterzu-

kommen und er gab den Traum vom Profi-Fussball auf.

Anspruchsvoller als Boxen Per Zufall stiess Enver Sljivar, kurz nachdem er sich in der Schweiz niedergelassen hatte, auf den legendären, im Jahr 2000 verstorbenen, Schweizer Kickboxer Andi Hug, der ihn schnell zu faszinieren begann: «Andi war wie ich, für einen Kickboxer eher klein, dafür sehr kräftig und schnell.» Enver begann deshalb, Kickboxen zu trainieren und konnte sehr schnell Erfolge feiern. «Kickboxen ist in der Offensive wie auch der Defensive viel anspruchsvoller als herkömmliches Boxen, da auch Beine und Knie eingesetzt werden dürfen. Trotz dem strengen Reglement ist man in der Ausübung des Sports jedoch sehr frei», erläutert Enver Sljivar seine Faszination für das Kickboxen.

Einen eigenen Stil entwickelt Enver Sljivar tritt in der Kategorie Superschwergewicht an, wo er mit 1.84 Metern zu den kleineren, mit 105 Kilogramm aber auch zu den schwereren Kickboxern zählt: «Meine Eltern haben mir sicher eine sehr starke Physis mit auf den Weg gegeben.» Durch sei-

Noch acht Jahre auf höchstem Niveau Kickboxen ist eine Randsportart. Deshalb arbeitet Enver Sljivar neben seinem sportlichen Engagement vollzeit als Heizungsmonteur: «Gerade vor den Kämpfen ist diese Doppelbelastung sehr anstrengend. Dann trainiere ich sechs Mal pro Woche – ansonsten sind es nur zwei bis drei Mal.» Sein grosses Ziel ist eine Karriere als Profi-Kickboxer zu verfolgen und anschliessend eine eigene Kickbox-Schule zu eröffnen: «Viele Kickboxer kämpfen bis 38 auf höchstem Niveau, ich habe also noch einige Jahre Zeit.» Enver Sljivar ist auf dem besten Weg, sein Ziel zu erreichen. 2012 wurde er Schweizer Meister, 2014 Europameister ISKA (International Sport Karate Association) und am 4. April dieses Jahres Weltmeister der World PanAmateur Kickboxing Association (W.P.K.A.). Der Kickbox-Sport ist ähnlich wie der Boxsport aufgebaut. Es gibt zahl-

reiche Vereinigungen, die in verschiedenen Gewichtsklassen Titel vergeben. Die besten Kickboxer haben deshalb meistens Weltmeistertitel von verschiedenen Organisationen gewonnen. Neben seinen Arenakämpfen nimmt Enver Sljivar regelmässig an den auf Eurosport live übertragenen Supercombat-Wettkämpfen teil. Die Siegesquote von Enver Sljivar ist beeindruckend: Er hat 27 seiner bisher 29 Kämpfe gewonnen – 17 davon durch k. o. «Mit jedem Kampf, den ich gewinne, werde ich für Kämpfe gegen bessere Gegner angefragt. Damit werde ich automatisch auch für grössere Sponsoren attraktiv», freut sich Enver Sljivar über seine Erfolge.

Frischgebackener Vater Enver Sljivar scheint seine gesamte Aggression im Boxring und im Training zurückzulassen. Privat ist er ruhig und besonnen. «Durch den Kampfsport ist meine Selbstbeherrschung noch stärker geworden», erzählt Enver Sljivar, der sich als ausgesprochenen Familienmenschen sieht. Der 18. April dieses Jahres war deshalb einer der schönsten Tage seines bisherigen Lebens. «Meine Frau Dzenita hat an diesem Tag unseren Sohn Daris zur Welt gebracht. Er ist 54 Zentimeter gross,

3760 Gramm schwer, stark und gesund», erzählt Enver Sljivar mit leuchtenden Augen und ergänzt: «Dzenita und ich sind seit wir uns kennen ein super Team. Sie unterstützt mich in allem, was ich mache und fiebert bei jedem Kampf am Ring mit.»

Am 13. Juni in der Umweltarena Spreitenbach Kickboxen ist ein gefährlicher Sport, bei dem sich Kämpfer immer wieder verletzen. «Ich bin zum Glück bisher von Verletzungen verschont geblieben. Das liegt sicher auch daran, das bei Profi-Kämpfen jeder darauf achtet, den anderen nicht zu verletzen», meint Enver Sljivar. Seinen nächsten Kampf trägt er am 13. Juni, in der Umweltarena in Spreitenbach aus. Zum Grand-PrixTurnier, das live auf Eurosport übertragen wird, sind die vier formstärksten Kämpfer Europas eingeladen. Nach je einem Qualifikationskampf treten die beiden Gewinner in einem Finalkampf am selben Abend gegeneinander an. «Ich hoffe, dass ich den ersten Kampf schnell gewinnen kann, damit ich noch Kraft für das Finale habe», meint Enver Sljivar, für den Verlieren gar nicht infrage zu kommen scheint.

Eschenberg-Schwinget: Marco Nägeli gewinnt vier Gänge Am vergangenen Sonntag fand ob Winterthur das Eschenberg-Schwinget statt. Auch die Ämtler Schwinger waren dabei. Da es im Schlussgang zwischen Samir Leuppi und Roger Rychen auch nach zehn Minuten keine Entscheidung gab, lagen vier Schwinger punktegleich vorne – und teilten sich somit den Sieg dieses Schwingfestes. Neben den beiden Schlussgangteilnehmern waren dies Andreas Gwerder und Fabian Kindlimann, mit je 57.50 Punkten. Marco Nägeli teilte sich mit dem Eidgenossen Stefan Burkhalter den 2. Rang mit 57.25 Punkten. Er gewann insgesamt vier Gänge, stellte einen und verlor einen Gang gegen Fabian Kindlimann.

Roman Nägeli drückt Patrick Burkhard auf den Boden. (Bilder Anja Bernhard)

Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: 2b Marco Nägeli (Maschwanden), 57.25 Punkte; 10 Beat Reichmuth (Mettmenstetten) und Matthias Furrer (Islisberg), je 55.25; 12 Damian Furrer (Islisberg), 54.75; 13a Roman Nägeli (Schönenberg ZH), 54.25;

14a

Michael

Kiser

(Wettswil),

54.00;

15d Raffael Duschen (Obfelden), 53.75; 17 Michi Odermatt (Hausen a.A.), 53.25.

Zürcher Kantonales in Wädenswil Am Sonntag, 10. Mai, steigt in Wädenswil das 105. Zürcher Kantonal-Schwingfest. Los geht es um 8.30 Uhr. Mit mehr als 15 Teilnehmern werden die Ämtler sich gegen die

Gegner aus der ganzen Nordostschweiz messen. Weitere Infos und Teilnehmerliste unter www.zksf2015.ch.

Mit Schwung wirft Beat Reichmuth seinen Gegner um.


Extra

Donnerstag, 30. April 2015

23

ratgeber

Gültigkeit eines Konkurrenzverbots? In meinem Arbeitsvertrag wurde ein Konkurrenzverbot vereinbart. Ich bin als Aussendienstmitarbeiter tätig. Mein Tätigkeitsgebiet erstreckt sich auf die Kantone Zürich, Luzern, Zug und Aargau. Gemäss dem vereinbarten Konkurrenzverbot darf ich während zwei Jahren in der ganzen Deutschschweiz nicht tätig werden. Ist dieses Konkurrenzverbot überhaupt zulässig?

Katharina Gessler, das Original und die Kunstwerke der jungen Picassos. (Bild Martin Mullis)

Maleratelier von GeGe als Schulzimmer Viertklässler lernen bildnerisches Gestalten in Ottenbach Im Atelier des verstorbenen Künstlers Georg Gessler (GeGe) in Ottenbach lernen Viertklässler hautnah, wie die Kunstwerke entstanden sind. Sie versuchten, ein Bild von GeGe lediglich anhand einer Schilderung nachzuzeichnen. ................................................... von martin mullis

Es herrscht ein aufgeregtes Gedränge, und auf den Gesichtern der Viertklässler aus Oberlunkhofen zeigt sich ein fast ungläubiges Staunen, als sie ins kleine Haus von Katharina Gessler drängen. Die jungen Mädchen und Burschen sind fest entschlossen, etwas mehr über die Kunst zu erfahren, denn früh übt sich, wer einmal ein kleiner Picasso werden will. Doch bevor sich der Weltruhm einstellt, muss zuerst einmal geprüft werden, ob auch Talent vorhanden ist. Aber ausser

einer eventuellen Begabung zum Zeichnen und Malen steht beim Schulprojekt «Bildnerisches Gestalten» vor allem auch das Verständnis und die Förderung der Liebe zur Kunst im Vordergrund. So suchten die Lehrpersonen der Viertklässler aus dem nahen Aargau nicht ein triviales Museum, sondern gingen mit ihren Schützlingen im wahrsten Sinne des Wortes ganz direkt auf Tuchfühlung mit der Kunst. Damit die Kinder die Entstehung eines Kunstwerkes auch hautnah zu spüren bekommen und die Kunst besser verstehen lernen, wählte die Schule Oberlunkhofen diese ganz besondere Schulstube.

Bild nach einer Beschreibung malen So viel Besuch durfte Katharina Gessler, die Witwe des 2012 verstorbenen Kunstmalers, im Atelier von GeGe schon lange nicht mehr empfangen. 22 Viertklässler besuchten die Künstlerwerkstatt im Rahmen eines Schulprojektes, in dem es um die bildneri-

sche Gestaltung geht. Die Aufgabe besteht darin, dass die Schüler nach einem «Bilddiktat» bei dem ihnen ein Bild beschrieben wird, dieses möglichst originalgetreu nachzeichnen müssen. Die Beschreibung von Formen, Farben, Stimmungen und Komposition wird vorgelesen, und die entstandenen Zeichnungen werden anschliessend mit dem Original verglichen. Das alte Atelier von GeGe ist seit dem Tode des Künstlers noch immer ganz genauso belassen wie er es verlassen hat. Seine Frau Katharina schilderte den Kindern das Schaffen des Kunstmalers und zeigte Fotos aus seinem Leben. Danach erhielten die Schüler den Auftrag, das im Diktat geschilderte Bild unter den Hunderten von Gemälden, welche im Hause vorhanden sind, zu suchen. Es stellt ein Zirkuszelt dar und stand auf einer Staffelei neben den von den Schülern geschaffenen Werken. Jedes der gemalten Duplikate darf selbstverständlich ebenfalls als Kunstwerk der ganz besonderen Art bezeichnet werden.

Ein Konkurrenzverbot verbietet es dem Arbeitnehmer, den Arbeitgeber zu konkurrenzieren, d.h. einer Tätigkeit nachzugehen, die mit dem Arbeitgeber im wirtschaftlichen Wettbewerb steht. Damit es gültig zustande kommt, muss ein Konkurrenzverbot stets schriftlich vereinbart werden. Ferner wird vorausgesetzt, dass der Arbeitnehmer Einblick in den Kundenkreis oder in Fabrikations- oder Geschäftsgeheimnisse hatte. Das Konkurrenzverbot ist nur verbindlich, wenn die Verwendung der geheimhaltungswürdigen Informationen den Arbeitgeber erheblich schädigen könnte. Das Konkurrenzverbot ist überdies nach Ort, Zeit und Gegenstand angemessen zu begrenzen, sodass eine unbillige Erschwerung des wirtschaftlichen Fortkommens des Arbeitnehmers ausgeschlossen ist (Art. 340a OR). In räumlicher Hinsicht ist das Konkurrenzverbot auf den Wirkungsbereich des Arbeitnehmers beschränkt, d.h. es darf nicht weiter gehen als die geografischen Gebiete, in welchen der Arbeitnehmer im Rahmen seiner Arbeitstätigkeit effektiv tätig war. In zeitlicher Hinsicht darf ein Konkurrenzverbot maximal drei Jahre gelten. Nur in Ausnahmefällen ist eine längere Dauer zulässig. Und schliesslich ist das Konkurrenzverbot in sachlicher Hinsicht zu begrenzen, was bedeutet, dass das Konkurrenzverbot nicht über die bisher ausgeübte Tätigkeit hinaus-

gehen darf. Da das Konkurrenzverbot das wirtschaftliche Fortkommen des Arbeitnehmers nicht unbillig erschweren darf, sind auch stets die konkreten Verhältnisse wie zum Beispiel die verblei- Alexandra Imhof. benden Erwerbsmöglichkeiten des Arbeitnehmers, seine Befähigung und Ausbildung, Alter des Arbeitnehmers und Arbeitsmarktlage, Lohnhöhe, familiäre Verhältnisse des Arbeitnehmers, Schadenspotenzial beim Arbeitnehmer, etc. zu berücksichtigen. Ist ein Konkurrenzverbot in örtlicher, sachlicher oder zeitlicher Hinsicht übermässig, ist es nicht ungültig, aber es kann in einem Gerichtsverfahren auf das zulässige Mass herabgesetzt werden. Das Konkurrenzverbot kommt dann nur noch in diesem eingeschränkten Umfang zur Anwendung. Beispielsweise kann ein Konkurrenzverbot geographisch eingeschränkt werden oder die Geltungsdauer kann reduziert werden. Ob ein Konkurrenzverbot gültig ist, muss in jedem Einzelfall aufgrund der konkreten Verhältnisse geprüft werden und ist schlussendlich eine Ermessensfrage des urteilenden Gerichts. Bei Ihnen wäre das Konkurrenzverbot mindestens in geografischer Hinsicht einzuschränken auf das von Ihnen effektiv betreute Geschäftsgebiet. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

Im Spital Affoltern geboren

Alessi Alexandra, 20. April.

Leo Ben, 27. April.

wetter Heute

Meteotest.ch

Basel 7° 15° Zürich 6° 13°

Affoltern

St.Gallen 6° 12°

7° 14°

Luzern 7° 15°

Neuchâtel 7° 14°

Bern 5° 14° Interlaken 6° 14°

Aussichten

FMS und bfu: Motorrad-Unfallverhütungskampagne «Stayin’ Alive».

Chur 7° 16° St.Moritz 0° 8°

Sion 7° 17°

Genève 7° 17°

Bellinzona 9° 17°

Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Alpennordseite

8° 12°

8° 15°

11° 16°

10° 19°

10° 20°

Alpensüdseite

9° 15°

10° 20°

12° 19°

12° 20°

13° 22°

min °C max °C

bauernregel «Regen in der Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.»

«Besser Blickkontakt als Blechkontakt – Lass dich nicht abschiessen»

Im letzten Jahrzehnt entwickelte sich das Unfallgeschehen bei Motorradfahrern positiv. Nach wie vor ist das Unfallrisiko für Motorradfahrer im Strassenverkehr aber überproportional hoch. Mit dem Ziel, die Anzahl Kollisionsunfälle mit Motorrädern zu reduzieren, führen die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ihre gemeinsame Präventionskampagne weiter. Nur zwei Prozent der auf den Schweizer Strassen gefahrenen Kilometer werden von Motorradfahrern zurückgelegt – und doch sind 30 Prozent der bei Verkehrsunfällen schwer verunfallten Menschen Biker. Im Jahr 2014 waren es 1199 Schwerverletzte; hinzu kamen 53 Motorradfahrer, die ihr Leben verloren. Obwohl die Zahl

der Biker unter den Schwerverletzten und Getöteten im Strassenverkehr im letzten Jahrzehnt zurückgegangen ist, bleibt das Unfallrisiko überproportional hoch. Dabei ist es keineswegs so, dass die Motorradfahrer die Hauptschuld tragen. Auswertungen der bfu zeigen: Wenn ein Töff mit einem Motorfahrzeug kollidiert, ist der Biker bloss in knapp einem Drittel der Fälle allein dafür verantwortlich. Die Tatsache, dass sie schwere und leistungsstarke Maschinen fahren, sollte die Motorradfahrer nicht vergessen lassen, dass sie im Strassenverkehr aufgrund ihrer schmalen Silhouette nicht immer sofort wahrgenommen werden. Insbesondere an Kreuzungen und Einmündungen werden sie häufig von Auto- und Lastwagenfahrern übersehen – nicht selten mit verhängnisvollen Folgen. Die Gefahren und Tücken des Verkehrs sollten Biker bei ihrem Fahrspass deshalb nicht vergessen. Sie können viel zur

eigenen Sicherheit beitragen, indem sie defensiv und vorausschauend fahren. Das ist denn auch das Ziel der Kampagne «Stayin Alive», welche die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz seit letztem Jahr gemeinsam mit der bfu und finanzieller Unterstützung des Fonds für Verkehrssicherheit führt. Unter dem Motto «Lass dich nicht abschiessen» will die Kampagne bei Motorradfahrern das Verständnis dafür erhöhen, dass sie mit Fahrfehlern anderer rechnen müssen. Durch ihre eigene zurückhaltende Fahrweise können sie diese Fehler kompensieren. Transportiert wird diese Botschaft unter anderem im neu aufgelegten Bikerguide, der auch prägnante Überlebensstrategien formuliert: «Wenn andere aufhören zu schauen, solltest du anfangen zu bremsen» thematisiert die nötige Bremsbereitschaft an Kreuzungen und «Asphalt ist wie Schleifpapier – nur krasser» die wichtige persönliche Schutzausrüstung. (pd.)


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