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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 34 I 166. Jahrgang I Freitag, 3. Mai 2013

Wachstum mit Folgen

Festgenommen

Ein neues Primarschulhausprojekt für Kappeler Tömlimatt. > Seite 3

Kapo hat in Affoltern bei zwei Drogenhändlern mehrere hundert Gramm Heroin gefunden. > Seite 5

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Historisches Denkmal Armeefestung am Osthang des Aeugsterbergs – Relikt aus dem vorigen Jahrhundert. > Seite 9

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Fliegende Silos In Uerzlikon wird ein weiterer Landwirtschaftsbetrieb eingestellt. > Seite 9

«Sihlwald für alle» macht mobil Kundgebung am Auffahrtsdonnerstag für freien Zugang in den Sihlwald Am Donnerstag, 9. Mai, ab 12 Uhr mittags, führt die IG Sihlwald für alle beim Hochwachtturm auf dem Albis eine friedliche Demonstration durch. Dabei wird über die Einschränkungen der rigiden Schutzverordnung informiert und der Forderung nach freiem Zugang in den Sihlwald Nachdruck verliehen. ................................................... von martin platter Die strikte Schutzverordnung (SVO) im Sihlwald am Albis hat heftige Reaktionen ausgelöst. In der Nachbargemeinde Langnau will die Bevölkerung die laufend grösser werdenden Einschränkungen für Hundehalter, Spaziergänger, Reiter, Läufer und Mountainbiker nicht mehr länger hinnehmen und hat die Zuschüsse an den Wildnispark eingefroren. Diesseits des Albis formierte sich die Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle». «Wir möchten mit unserer Organisation allen Waldnutzern freien Zugang in den

Park sucht neuen Geschäftsführer Gemäss einer Meldung des «Tages Anzeigers» ist der Geschäftsführer des Wildnisparks, Christian Stauffer, auf dem Absprung. Der Zoologe verlässt seine Stelle im Sihlwald, die er seit 1992 inne hat, Ende Oktober, um am 1. Januar 2014 die Geschäftsstelle des Netzwerks Schweizer Pärke zu übernehmen. (map.)

Sihlwald ermöglichen», erklärt deren Präsident Bruno Heinzer. Dem Hausemer ist das heimliche Vorgehen bei der Einführung der Schutzverordnung auf dem Gemeindegebiet sauer aufgestossen. Weder wurde die SVO in Hausen offiziell aufgelegt, noch wurde sie klar kommuniziert. Sie verbietet das Befahren und Bereiten des beliebten Albis-Kretenweges und sieht im Sihlwald bis 2018 zahlreiche weitere Wegsperrungen – teilweise auch für Spaziergänger – vor. Vom Sihltal über den Albis nach Hausen zu kommen, wird in absehbarer Zeit für Reiter und Radler komplett verunmöglicht – ausser über die Passstrasse. «Da hat man ein perfektes Erholungsgebiet vor der Haustür. Um Reiten oder Biken zu können, wird man aber gesetzlich gezwungen, die Trails woanders zu suchen», ärgert sich Heinzer, der auf dem Mittelalbis wohnt.

Hausemer Gemeinderat hat eingelenkt «Auch die Land- und Waldbesitzer werden mit immer strengeren Vorschriften gegängelt. Im Gegenzug liess die Parkverwaltung Wegsperrungen vornehmen, indem sie rücksichtslos gesunde Bäume umreissen liess. Das Holz verrottet nun auf dem Boden und gibt dabei mehr CO2 an die Umwelt ab, als wenn es in einer Heizanlage verbrannt würde», macht Heinzer seinem Ärger Luft. In einer Zeit, wo Energiewende und Klimadebatten die politische Agenda prägten, sei das schlicht ein Skandal: «Erdgas Zürich gehört zu 96 Prozent der Stadt Zürich. In ihrem Flyer propagiert sie die Gewinnung nachwachsender Rohstoffe, unter anderem Holz zur Verarbeitung von Holzpellets. Die gleiche Stadt lässt

aber im Sihlwald tausende Kubikmeter Holz nutzlos liegen», bringt Heinzer ein weiteres Beispiel, das unter anderem zur IG-Gründung geführt hat, die bereits über 200 Anhänger hat. Erste Erfolge konnte die IG bereits erzielen. Der Hausemer Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, den zuständigen Stellen zu beantragen, die SVO im Sihlwald zu überarbeiten. Der Albisgratweg sei aus der SVO zu entlassen und eine Übergangszone auf der Ostseite der Krete einzurichten. Die Strasse vom Schweikhof via Mattli zum Weiler Bruno Heinzer, Vorsitzender der IG Sihlwald für alle, auf Oberalbis sei für al- Biketour im umstrittenen Gebiet. (Bild Martin Platter) le Waldnutzer zu öffnen, ebenso geeignete Verbindungen plant, bei dem der Informationsausdurch den Wildnispark zwischen den tausch im Vordergrund stehe. Zudem Gemeinden Hausen, Langnau und Hor- werde das Alphornquartett um den gen, fordert der Hausemer Gemeinde- Hausemer Peter Althaus aufspielen rat. und ein Feuer entfacht, an dem man Noch ist aber nichts entschieden. Würste bräteln könne. Verpflegung «Die IG ruft deshalb am Auffahrtsdon- und Getränke seien selber mitzubrinnerstag alle Waldnutzer zu einer gen. Die Veranstaltung werde bei jeKundgebung beim Hochwachtturm dem Wetter durchgeführt. Sollte es alauf dem Albis», ermuntert Heinzer lerdings stark regnen, informiert die zum öffentlichen Widerstand. Die Ver- Homepage sihlwaldfueralle.ch 24 anstaltung beginne um 12 Uhr. Man Stunden vor dem Anlass über die habe ein friedliches Happening ge- Durchführung.

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Naturerlebnis Hedinger 1.-Sek-Schüler erlebten drei Waldtage oberhalb des Weihers. > Seite 11

Bezirksrat hat sich konstituiert Nach den Wahlen vom 3. März hat sich der neu besetzte Bezirksrat konstituiert: Ruth Früh ist Vizepräsidentin und amtet als Fürsorge- und Heimreferentin. Schwerpunkt der Arbeit von Hanni Stutz ist die Prüfung von Gemeinde-Jahresrechnungen. Statthalter Claude Schmidt ist von Amtes wegen Präsident des Bezirksrates. An der konstituierenden Sitzung wurden auch die beiden langjährigen Bezirksratsmitglieder Ruth Scriba und Franz Leutert verabschiedet. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Im Internet nachsehen, wie gut sich das Haus für Solarenergie eignet Im Rahmen der Standortförderungsmassnahmen wurde ein Solarkataster für alle Ämtler Gemeinden realisiert. Hausbesitzer können fortan im Internet nachsehen, wie gut sich das eigene Gebäude für Solarenergie eignet.

................................................... > Bericht auf Seite 7

anzeigen

Zwillikon: 130 Swisscom-Kunden ohne Internet Vergangenen Montag, 10 Uhr am Morgen, waren 130 Internet-Nutzer von Swisscom in Zwillikon vom weltweiten Datennetz abgehängt. Die Störung dauerte bis Dienstagmittag. ................................................... von urs e. kneubühl «Plötzlich war das Internet einfach weg», sagt Marius Sahli vom Institut für Finanz-Kommunikation in Zwillikon. Wie beim Vorsitzenden der Geschäftsleitung des IFFK, das in der alten Fabrik am Zwilliker Weiher domiziliert ist, sorgte dieser Umstand am Montagmorgen bei zahlreichen Swisscom-Kunden in Zwillikon – insgesamt bei rund 130, darunter auch der Schreibende – für rote Köpfe: auch ihnen war ein Internetzugang unmöglich. Der Griff zum Festnetztelefon zeigte, dass die Telefonleitung in Ordnung war, also suchten die verhinder-

ten Internet-Nutzer vorerst den Fehler in den eigenen vier Wänden. Allerdings brachte weder das Ein- und Ausschalten des Routers noch die Kontrolle der Kabel ein positives Ergebnis – die Leitungen blieben tot. Da die anschlusslose Situation auch nach einiger Zeit unverändert war, blieb der kostenlose Anruf beim Störungsdienst der Swisscom – 0800 800 800. Hier drückte man sich vorerst durch die verschiedenen computerisierten Fragestellungen – «... dann wählen Sie Taste 2 ...» –, um dann von der netten Service-Dame zuerst mit der Frage konfrontiert zu werden: «Haben Sie den Router schon einmal ausgeschaltet, 30 Sekunden gewartet und wieder eingeschaltet?» Da auch das Ein- und Ausstecken des Kabels zwischen Anschluss und Router bereits erfolgt war, gab es nun die Nachfrage beim technischen Dienst, der bestätigte, dass ein Schaden an einem sogenannten BUS, also einer Gruppe von materiellen Verbindungen wie Kabel, Leiterbahnen

usw., für den Unterbruch verantwortlich und man daran sei, den Schaden zu beheben. Tatsächlich lag denn auch, wie der Augenschein am Dienstagvormittag ergab, der Verteilkasten in der Ecke bei der Abzweigung nach Affoltern flach am Boden, abgedeckt mit einer Plane und mit Bauschranken abgesperrt. Der Internetzugang allerdings, ergab eine Überprüfung zu Hause und im Büro, war noch nicht wieder hergestellt. Also nochmals 0800 800 800 und ein weiteres Mal durch die computerisierten Fragestellungen gedrückt, bis wiederum eine nette Service-Dame nachfragt, was das Problem sei? Auf meine Frage, wie lange die Reparaturarbeiten am BUS in Zwillikon und damit der Internetunterbruch dauern würden, konnte sie mir allerdings keine exakte Antwort geben. Man sei daran, hiess es lediglich nochmals. Um kurz nach 13 Uhr, rund 27 Stunden nach dem Unterbruch, war der Zugang dann wieder hergestellt.

Auch das beste Netz ... Was Marius Sahli (und den Schreibenden) ärgert, ist weniger der Unterbruch – da geben wir der Swisscom Recht: «Auch das beste Netz der Welt ist nicht vor Störungen gefeit» –, sondern vielmehr, dass die Swisscom ihre Kunden in diesem Fall so ziemlich ahnungslos hängen gelassen hat. Kein Anruf, keine SMS zum Beispiel – auch nicht darüber, dass die Störung nun behoben sei. Immerhin hat man es beim Störungsdienst auch vermieden, darauf aufmerksam zu machen, dass man auf der Swisscom-Homepage unter Netzstatus und Servicestatus die Verfügbarkeit der Dienste wie Internet, Mail, TV, Mobile und Festnetz sowie Wartungsarbeiten, Störungen, Reparaturen von Beschädigungen, technische Fehler und behobene Störungen einsehen kann. Die Zwilliker Störung allerdings fehlte am Dienstag auch unter den Meldungen der behobenen Störungen.

500 18 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Ivan Ole Keusch, geb. 13. Mai 1969, von Hermetschwil-Staffeln AG, wohnhaft Rickenbach 2, 8913 Ottenbach (Inhaber der Einzelunternehmung «Ivan Ole Keusch, Kundenmaurer», mit Sitz in Ottenbach) Datum der Konkurseröffnung: 12. Dezember 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Grundstück/Liegenschaft Grundregisterblatt 145, Kat.-Nr. 1426, Plan 5: 267 m² Gartenanlage, befestigte Fläche, Gebäude Vers.-Nr. 327. Im Übrigen laut Grundregister

Einstellung des Konkurses Über die LIC Internationale Inkasso AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich, Einzelgericht, vom 10. Dezember 2012 die Liquidation nach den Vorschriften des Konkurses angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 11. April 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. Mai 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 26. April 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur: Kreisgemeindeversammlung vom Mittwoch, 5. Juni 2013, 19.30 Uhr, in der Engelscheune in Rifferswil zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Verabschiedung der Teilrevision der Schulgemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 22. September 2013 Der Antrag der Sekundarschulgemeinde liegt den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen der drei Gemeinden zugestellt. Die Sekundarschulpflege Hausen

Eingabefrist bis: 3. Juni 2013 Aufforderung: Die Inhaber von Dienstbarkeiten, welche unter dem früheren kantonalen Recht ohne Eintragung in die öffentlichen Bücher entstanden und noch nicht im Grundbuch/Grundregister eingetragen sind, werden aufgefordert, diese Rechte bis zum 3. Juni 2013 beim Konkursamt Affoltern unter Einlegung allfälliger Beweismittel anzumelden. Die nicht angemeldeten Dienstbarkeiten können gegenüber einem gutgläubigen Erwerber des belasteten Grundstückes nicht mehr geltend gemacht werden, soweit es sich nicht um Rechte handelt, die auch nach dem ZGB ohne Eintragung in das Grundbuch dinglich wirksam sind. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Mai 2013. Affoltern am Albis, 29. April 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Strassensperrungen Obstgartenstrasse Wegen Bauarbeiten ist die Obstgartenstrasse, Teilstück Kreisel Obfelderstrasse (Manor/Jumbo) bis Alte Obfelderstrasse, ab 6. Mai 2013 bis ca. Mitte Juli 2013 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Fussgänger ist der Durchgang gewährleistet, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden. Die Zufahrt zum Industriegebiet Moosbach und die Quartiere Schwanden/Goldiger Berg ist über die Moosbachstrasse gewährleistet. Für Anstösser im gesperrten Strassenabschnitt ist die Zufahrt von der Moosbachstrasse her möglich. Über allfällige Änderungen werden die Anstösser durch die Bauleitung informiert. Alte Obfelderstrasse Die Alte Obfelderstrasse, Teilstück Obstgarten- bis Chalchofenstrasse, ist wegen Bauarbeiten ab 21. Mai 2013 bis ca. Ende Juli 2013 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für Fussgänger ist der Durchgang gewährleistet, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden. Die Zufahrt zur Alten Obfelder- und Chalchofenstrasse ist über die Moosbachstrasse gewährleistet. Die Anstösser im gesperrten Strassenabschnitt werden durch die Bauleitung über ihre Zufahrtsmöglichkeiten informiert. Die entsprechenden Signalisationen sind zu beachten. Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis. Affoltern am Albis, 30. April 2013 Tiefbauabteilung

Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Publikation des definitiven Wahlvorschlags Stille Wahl Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege Bonstetten für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Auf die Ausschreibung vom 23. April 2013 sind keine neuen Wahlvorschläge eingereicht worden. Die für die Ersatzwahl als Mitglied der reformierten Kirchenpflege vorgeschlagene Frau Carmen Besson-Tanner, Heumattstrasse 20, 8906 Bonstetten wird gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 7 der Gemeindeordnung in Stiller Wahl als gewählt erklärt. Stimmrechtsrekurse gegen diese Wahl sind innert 5 Tagen nach Veröffentlichung an den Bezirksrat Affoltern zu richten. 3. Mai 2013 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Montag, 3. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung für den Ersatz der Kanalisation und den Ausbau der Wasserleitung Albisstrasse 23 bis 33 im Betrage von Fr. 233 830.70 3. Genehmigung der Bauabrechnung über die Quellensanierung Huebersberg im Betrage von Fr. 158 003.75 4. Informationen über das Projekt «Neue Rechtsform Spital Affoltern» Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Freitag, 3. Mai 2013, zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Hausen am Albis, 3. Mai 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 9. Juni 2013 In Hausen am Albis findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt: Teilrevision der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 19. März 2013) Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Weitere Informationen können dem Bezirksinserat über die Abstimmung vom 9. Juni 2013 entnommen werden. Der Gemeinderat

Denkmalschutz Kat.-Nr. 2213 Wohnhaus Frohmoosstrasse 21 mit Umgebung Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 16. April 2013 den Schutzentscheid vom 22. Mai 2012 für das Gebäude Vers.-Nr. 275 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2213 an der Frohmoosstrasse 21 angepasst. Die Anpassung betrifft die Zulässigkeit eines Einbaus von Lukarnen.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über Auffahrt

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Mittwoch, 8. Mai 2013, ab 15.00 Uhr, bis Freitag, 10. Mai 2013,

Einladung zur Gemeindeversammlung

geschlossen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

Für Bestattungsmeldungen wenden Sie sich bitte an Edy Gamma, Telefon 079 648 73 75. Die Gemeindeverwaltung

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Obfelden

1. Publikation der Wahlvorschläge

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2010/2014

Anträge:

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 22. März 2013 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Ümit Gfeller, 1970, Betriebswirtschafterin HF, wohnhaft Bachstrasse 15b, 8912 Obfelden In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Kirchgemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 10. Mai 2013, angesetzt. Während dieser Frist können beim Präsidenten der Kirchenpflege, Herrn R. Stucker, Sentmattstr. 32, 8912 Obfelden, der Wahlvorschlag zurückgezogen oder es können neue Vorschläge eingereicht werden. Ein solcher Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein.

Dem Lauf der Rekursfrist und allfälligen Rechtsmitteln gegen diesen Beschluss kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu. Hedingen, 16. April 2013 Gemeinderat Hedingen

A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung eines Projektierungskredites für die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach über Fr. 200 000.– B. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2012 C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Pausenplatz Schlossächer 3. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Technik Singsaal Chilefeld 4. Genehmigung der Schaffung einer neuen Stelle für eine Kindergartenlehrperson 5. Genehmigung der Erhöhung des Kinderbetreuungsangebots um eine 20- bis 50-%-Stelle D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung elektrische Anlagen in der Kirche

Werden während dieser Frist der vorstehende Wahlvorschlag nicht zurückgezogen und kein neuer eingereicht, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagene als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt.

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden.

3. Mai 2013

Obfelden, 3. Mai 2013

Kirchenpflege Obfelden

Die Gemeindevorsteherschaften

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten

Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, zu den ordentlichen Bürozeiten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden.

Mittwoch, 5. Juni 2013, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld.

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld:

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Verschiebung Kehrichtabfuhr Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben an Auffahrt am Mittwoch, 8. Mai, ab 15.00 Uhr, Donnerstag, 9. Mai, und Freitag, 10. Mai 2013, den ganzen Tag geschlossen. Wegen der Auffahrt findet die wöchentliche Kehrichtabfuhr am Freitag, 10. Mai 2013, statt (anstelle von Donnerstag). Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung: Stallikon, 3. Mai 2013 Gemeinderat

044 710 99 70 044 701 80 76

Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Dienstag, 7. Mai 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung Mittwoch, 15. Mai 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Jungschützenkurs Mittwoch, 22. Mai 2013 18.00 – 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 5. Juni 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Mai 2013

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Neues Primarschulhausprojekt für Kappeler Tömlimatt Sanierung und Raumerweiterungen für geschätzte 4,7 Millionen Franken Der Kappeler Gemeinderat präsentiert am 14. Mai sein Sanierungs- und Schulraumerweiterungsvorprojekt, das wieder die Züge der seinerzeitigen Erbauer trägt. Für 130 000 Franken Projektierungskredit soll ein Projekt erarbeitet werden, das über die exakten Dimensionen Aufschluss gibt. ................................................... von martin platter Lang hats gedauert. Aber nun ist die Zeit reif, um auch in Kappel die Bausubstanz des Schulhauses Tömlimatt zu sanieren. Das 1972 erbaute und 1989 erweiterte Schulhaus ist in die Jahre gekommen, was man ihm äusserlich deutlich ansieht. Die Fassade ist verwittert und macht einen schäbigen Eindruck. Die Bevölkerung ist rapide am Wachsen und damit auch die Anzahl Kinder. Gemäss Hans Zürcher ist es absehbar, dass der Kappeler Schulraum 2015/2016 aus allen Nähten platzen wird: «Im kommenden Jahr werden wir in unserer Gemeinde den tausendsten Einwohner begrüssen. Gemäss Statistik von Bund und Kanton sind zehn bis zwölf Prozent der Einwohner Kinder im Primarschulalter. Zahlen, die nicht aus der Luft gegriffen sind, wie die bisherigen Erfahrungen in der Gemeinde zeigen», erklärt der Liegenschaftenvorstand der Gemeinde Kappel. In den letzten Monaten hat eine Kommission, bestehend aus Zürcher als Vorsitzendem, Finanzvorstand Franz Gräzer, Schulvorstand Christian Plüss, Schulleiterin Vera Anders und der damaligen Gemeindeschreiberin Brigitte Keusch, die Grundlagen für ein neues Vorprojekt geschaffen. Klare Vorgaben wurden definiert: Entflechtung von Vereinswesen (in der Turnhalle und im Singsaal) und Schulraum; genügend Schulraum entsprechend den Empfehlungen der Bildungsdirektion und gemäss des Bevölkerungszuwachses; gedeckter Pausenplatz für schlechtes Wetter; energetische Sanie-

rung der Aussenhülle sowie der elektrischen und sanitären Anlagen; behindertengerechter Zugang gemäss gesetzlicher Vorgabe. Das Vorprojekt wurde durch Architekt Paul Roos erstellt unter Beizug bereits früherer Analysen des Ingenieurs Arthur Bozzola und der Architekten Franz Georg Keel und Silvia Schneebeli. Auf einen Architekturwettbewerb wurde aus Kostengründen verzichtet.

Nicht ewig hohe Schülerzahlen «Die Schülerzahlen sind eine knifflige Angelegenheit. Derzeit liegen der Gemeinde 55 Baugesuche vor. Es ist jedoch absehbar, dass der Bauboom nach 2018 abflachen wird, da kein Bauland mehr zur Verfügung steht. Dieser ‹Blasenbildung› bei den Schülerzahlen wollten wir mit dem Projekt ebenfalls Rechnung tragen», erklärt Zürcher. Dazu sei hinter dem heutigen Aussengeräteraum auf der Hinterseite des Schulhauses (Richtung Waldhof) ein zweistöckiger Erweiterungsbau geplant. Er enthält zwei grosse Schulzimmer, Therapie- und Gruppenräume, einen Lift sowie eine geräumige Garderobe. «Sollten die Schülerzahlen nach 2018 tatsächlich wieder markant zurückgehen, besteht so die Möglichkeit, in diesem neuen Trakt den Kindergarten einzuquartieren.» Das alte Schulhaus in Uerzlikon könnte dann einem anderen Bestimmungszweck zugeführt werden. Man habe darauf geachtet, dass auf dem instabilen Baugrund beim Tömlimatt weitestmöglich die bestehende Bausubstanz genutzt werde, um keine Überraschungen zu erleben, so Zürcher. Der Zugang zum Schulhaus für die Öffentlichkeit werde neu ebenfalls von der hinteren Seite erfolgen. Am bestehenden Schulhaus sollen etliche Änderungen vorgenommen werden. Die Abwartswohnung soll aufgehoben werden. In der frei werdenden Kubatur sollen neue Zimmer für die Schulleitung, ein Aufenthaltsraum für die Tagesstruktur und ein Therapieraum entstehen. Die Garage soll der Erweiterung des gedeckten Pau-

Das Kappeler Primarschulhaus Tömlimatt mit seiner verwitterten Fassade. Dort, wo jetzt die Schaukel steht, soll ein Kubus mit weiteren Klassenzimmern angebaut werden. (Bilder Martin Platter) senplatzes dienen. Ebenso die Parkplätze, die vor dem Schulhaus aufgehoben, hinter dem Gebäude aber neu erstellt werden sollen. Geschlechtergetrennte Duschen in der Turnhalle und im WC des Lehrerzimmers sind nichts mehr als zeitgemässe Neuerungen.

Umfassende Sanierung Die Gebäudehülle soll energetisch umfassend saniert werden, ebenso die Fenster und Dächer. «Die ersten Kostenschätzungen ergaben eine Summe von 2,3 Millionen für die Sanierung des Altbaus. Weitere 2,35 Millionen kostet voraussichtlich der Anbau», rechnet Zürcher vor. Man habe dabei mit einem Kubikmeterpreis von 850 Franken für den Neubau gerechnet. Es handle sich hier aber nur um Grobkos-

tenschätzungen, die 20 Prozent abweichen könnten. Mit dem Projektierungskredit von 130 000 Franken würden die detaillierten Grundlagen erarbeitet, die dann die tatsächlichen Baukosten mit zehn Prozent Abweichungspotenzial ergäben. Gemäss Zürcher ist der Gemeinderat überzeugt, dass die Gemeinde die verhältnismässig sehr grosse finanzielle Investition tragen kann. Grösstenteils können die Aufwendungen durch die vorhandenen Finanzmittel gedeckt werden. Die Investition von rund 4,7 Millionen Franken wird aber Folgekosten bei den Abschreibungen und allenfalls aus Fremdkapitalzinsen auslösen. Vorsorglich wurde für die kommenden Jahre deshalb ein Finanzplan erstellt. Der Informationsabend zum Bauvorhaben ist am 14. Mai, 20 Uhr, im kleinen Mühlesaal in Kappel.

Unter der Leitung des Kappeler Liegenschaftenvorstands Hans Zürcher ist das Vorprojekt entstanden.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Am Dienstag, 30. April, feierten Elsbeth und Robert Käslin in Stallikon ihre goldene Hochzeit. Wir gratulieren nachträglich herzlich, wünschen gute Gesundheit und noch viele schöne gemeinsame Jahre.

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern dürfen Elisabeth und Helmut Bauer-Brändli heute Freitag, 3. Mai, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Zum 50-jährigen Ehebund entbieten wir die herzlichsten Glückwünsche und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Bewegte Kindergärtler in Hedingen Seit zwei Jahren beim Projekt «Purzelbaum» dabei An der Decke der Kindergartenräume sind Ösen montiert, an denen Schaukel- und Balance-Geräte befestigt werden können, grosse Spulen lassen sich je nach Bedarf als Tische oder Spielgeräte nutzen, allenfalls ergänzt mit Brettern und Matten. Multifunktional muss die Einrichtung sein, denn der Stauraum ist begrenzt.

Seit 2007 wurden durch das Projekt Purzelbaum bereits 75 Kindergärten bewegungsfördernd umgestaltet. Die Erfahrungen in diesen Kindergärten und Grundstufen zeigen: Die Kinder bewegen sich häufiger, mit mehr Spass und sie werden sicherer. Auch die Konzentrationsfähigkeit für andere Arbeiten nimmt zu.

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Zum 85. Geburtstag Gestern Donnerstag, 2. Mai, durfte in Stallikon, Michele Latorre seinen 85. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag wünschen wir nur das Beste und gratulieren recht herzlich.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Kinder bewegen sich gerne. Diese Bewegungsfreude will das Projekt erhalten und fördern. Vor zwei Jahren schlossen sich deshalb auch die Hedinger Kindergärten an. Voraussetzung waren vier Halbtage Weiterbildung und zwölf halbtägige Austausch-Treffs in verschiedenen Kindergartenräumen. Die Idee: Die Beteiligten können sich inspirieren lassen und einander weitere Tipps geben ... (tst.)

Zum 80. Geburtstag Agnes Aeschbach-Inglin, wohnhaft in Affoltern, feiert am kommenden Sonntag, 5. Mai, ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Bewegung ermöglichen – das gilt auch draussen. (Bild Thomas Stöckli)


Wettswil am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Bonstetten, Schachenstrasse 95, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Peter Moor GmbH Architekt ETH/SIA, Schwingerstr. 5, 8006 Zürich Bauvorhaben: Erstellung von Pavillon als Schulraumprovisorium für zwei Klassenzimmer, Schachenstrasse bei 85, auf Allwetterplatz, Kat.-Nr. 1987, (Zone für öffentliche Bauten)

Liegenschaften

Bauherrschaft: Andreas und Lilian Mettler, Junggrütstrasse 14, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Solaire Suisse Vertriebs AG, Grubenstrasse 7A, 3322 Schönbühl Bauvorhaben: Neueindeckung des Westdaches mit «Solardach SUNSTYLE» beim Wohnhaus Vers.-Nr. 982 auf Kat.-Nr. 2800 an der Junggrütstrasse 14 (Wohnzone W1)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Mai 2013

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Frauenmehrheit im Aufsichtsgremium Amtsübergabe – der Bezirksrat Affoltern hat sich für die Amtsdauer 2013 bis 2017 konstituiert Zwei Bezirksrätinnen und der Statthalter schauen den Behörden und anderen Gremien in den nächsten vier Jahren auf die Finger. Der Bezirksrat hat sich für die Amtsdauer 2013 bis 2017 konstituiert und langjährige Mitglieder verabschiedet. ................................................... von werner schneiter Am 3. März 2013 wählten die Stimmberechtigten im Bezirk Affoltern Ruth Früh (FDP, Bonstetten) und Hanni Stutz (BDP, Stallikon) in den Bezirksrat und verwiesen SVP-Vertreter John Appenzeller auf den undankbaren dritten Platz. Damit ist die Volkspartei erstmals nicht mehr im Aufsichtsgremium vertreten, wogegen die FDP nach einem längeren Unterbruch wieder präsent ist. Allerdings kommt der Parteizugehörigkeit im Bezirksrat keine entscheidende Rolle zu. Das Gremium, das die Gemeindebehörden und andere Institutionen beaufsichtigt sowie als Rekurs- und Beschwerdeinstanz wirkt, arbeitet eher im Stillen und diskret – vor allem, weil es ans Amtsgeheimnis gebunden ist.

Konstituierende Sitzung Am Dienstag konstituierte sich der Bezirksrat – ein eher trockener Vorgang, der überdies schon im Vorfeld aufgegleist worden war. Ruth Früh amtet als Vizepräsidentin sowie als Fürsorgeund Heimreferentin – zwei Tätigkeiten, die ihr aus der Tätigkeit im Gemeinderat von Bonstetten natürlich vertraut sind. Schwerpunkt der Arbeit von Hanni Stutz ist die Prüfung der Gemeinde-Jahresrechnungen – ebenfalls eine wichtige Aufgabe, die eine entsprechende Schulung erfordert. Von Amtes wegen ist Statthalter Claude Schmidt Präsident des Bezirksrates Affoltern, dem überdies Tamara Pfiffner als Ratsschreiberin zur Seite steht.

Ersatzleute kommen kaum zum Zug Mit Gerhard Gysel (EVP) ist erst ein Ersatzmitglied gewählt worden. Die von

Nach der konstituierenden Sitzung im Bezirksgebäude, von links: Arthur Ebnöther, Silvia Fischer (abtretende Ersatzleute), Gerhard Gysel (Ersatz, neu), Ruth Früh, Hanni Stutz (neue Bezirksrätinnen), Tamara Pfiffner (Bezirksratsschreiberin), Franz Leutert, Ruth Scriba (abtretende Bezirksratsmitglieder) und Statthalter Claude Schmidt, Präsident des Bezirksrates. (Bild Werner Schneiter) der EDU portierte Brigitte Wettstein aus Affoltern verpasste das absolute Mehr, sie wird aber dem Vernehmen nach im Juni nochmals antreten und dann wohl auch gewählt. Ersatzmitglieder des Bezirksrates fristen ein ruhiges Dasein, denn sie kommen – zumindest im Bezirk Affoltern – kaum je einmal zum Einsatz. Die zurücktretende Silvia Fischer kam in ihrer zwölfjährigen Amtszeit kein einziges Mal zum Zug, wogegen der ebenfalls demissionierende Arthur Ebnöther im Falle eines Ausstandes einmal beigezogen werden musste. In der Stadt Zürich werden Ersatzleute hingegen als

Heimreferenten beigezogen; in Landregionen ist das offenbar nicht nötig.

Langjährige Mitglieder verabschiedet Neben der Aktenübergabe, verbunden mit Unterschriften unter die Protokolle, stand der Dank von Statthalter Claude Schmidt an die beiden abtretenden Bezirksratsmitglieder im Vordergrund: Ruth Scriba (SVP, Hedingen) wirkte drei Amtsdauern, also 12 Jahre, im Gremium und insgesamt fast 30 Jahre lang in Behörden – im Bezirksrat als Heim- und Fürsorgereferentin. «Sie hat ihre Arbeit gekonnt, effizient und

rück. «Im Bezirksrat hat er sich als guter Denker mit einem wachen Verstand hervorgetan, der auch mit kritischen Anmerkungen aufwartete und damit unser Gremium auch bereicherte», lobte Claude Schmidt. «Differenzen haben wir stets einvernehmlich gelöst», replizierte Leutert und verwies auf den kleinen Spielraum im Bezirksrat, der wesentlich geringer ist als etwa im Baurekursgericht (früher Baurekurskommission), dem Leutert ebenfalls angehörte. Er strich die gute Zusammenarbeit im Bezirksrat hervor und verabschiedete sich mit Hermann-Hesse-Versen.

speditiv erledigt», lobte der Statthalter. «Ich habe die äusserst interessante Arbeit bis zuletzt gerne gemacht», sagte Ruth Scriba, die im Gremium Transparenz und eine gute Atmosphäre schätzte.

Historischer Tag für ein «Urgestein» «Ein Urgestein» nannte Claude Schmidt den abtretenden, kantonsweit ältesten Bezirksrat Franz Leutert. Wie wahr: Der EVP-Vertreter aus Obfelden, vor rund zehn Jahren in einer Ersatzwahl gewählt, blickt auf insgesamt 50 Jahre Behördentätigkeit zu-

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Die Kantonspolizei hat am Montagnachmittag in Affoltern am Albis zwei Drogenhändler festgenommen und mehrere hundert Gramm Heroin sichergestellt. Fahnder der Kantonspolizei Zürich kontrollierten kurz vor 17.30 Uhr beim Bahnhof einen Passanten und anschliessend dessen Fahrzeug. Im Auto des 24-jährigen Albaners fanden sie den Ausweis eines zehn Jahre älteren Landsmannes. Bei der kurz darauf erfolgten Überprüfung des zweiten, stellten die Polizisten in dessen Jackentasche rund 120 Gramm abgepacktes Heroin fest. Beide Männer wurden daraufhin verhaftet. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurden Hausdurchsuchungen bei der Fahrzeughalterin sowie am Logisort durchgeführt, wo in beiden Fällen mehrere hundert Gramm braunes Pulver – mutmasslich Heroin – sichergestellt werden konnten. Die beiden Festgenommenen wurden der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt, wo sie sich wegen Handels mit Betäubungsmitteln zu verantworten haben. Der 24-Jährige befindet sich überdies illegal in der Schweiz, da er die für Drittstaatsangehörige geltende, bewilligungsfreie Aufenthaltsdauer von drei Monaten im Schengenraum bzw. in der Schweiz überschritten hat.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Mai 2013

Solarkataster für alle Gemeinden im Knonauer Amt Nachsehen im Internet: Wie gut eignet sich das eigene Haus für Solarenergie? Noch in diesem Jahr können Hausbesitzer im Knonauer Amt im Internet nachsehen, wie gut sich ihr Haus für die Solarenergie eignet und wie hoch der durchschnittliche Stromertrag im Jahr ausfällt. Ende 2012, sozusagen als Weihnachtsgeschenk, stand fest, dass sich 2013 ein Solarkataster für alle Ämtler Gemeinden realisieren lässt. Im Rahmen der Standortförderungsmassnahmen war zwar ein Betrag von 20 500 Franken im Budget 2013 reserviert worden, aber ein Solarkataster für die Region kostete inklusive Grundlagendaten in der günstigsten Version mehr als doppelt so viel. Und das war bereits ein günstiger Betrag, denn hätte jede Gemeinde das Kataster für sich alleine in Auftrag gegeben, hätte sich der Betrag gleich noch einmal verdoppelt. Der Standortförderer erhielt also den Auftrag, nach Sponsoren zu suchen. Das gelang ihm schliesslich gegen Ende Jahr. Der Hauptsponsor ist die solarspar Schweiz, die private Initiativen und lokale Institutionen bei der Realisierung von Solaranlagen unterstützt (siehe Box). Als regionaler Anbieter von Solaranlagen leistet auch die schnider solar ag, Bonstetten, einen Beitrag an das Solarkataster. Man kann also von einer idealen Konstellation sprechen (siehe Box).

Was ist ein Solarkataster, und wie findet man sein Dach? Beim Solarkataster handelt es sich um eine Solarpotenzialanalyse für alle Dachflächen im Knonauer Amt, das heisst in jeder Gemeinde. Das Kataster wird von den Ämtler Gemeinden im Rahmen der Standortförderung in Zusammenarbeit mit Meteotest erstellt. Auf Basis von Geodaten (geografischen Daten und Oberflächendaten) und Informationen über die Sonneneinstrahlung werden alle Dachflächen hinsichtlich ihrer Eignung für die Sonnenenergienutzung analysiert. Dabei werden Angaben über Neigung, Ausrichtung und Beschattung der Dachflächen berücksichtigt. Wer sein Dach auf Eignung für Sonnenenergie prüfen will, klickt auf seine Gemeinde, zoomt dann auf sein Haus und fährt mit dem Cursor auf sein Dach und schon zeigt ein aufgehendes Fenster die Daten an

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Einwohner und Gemeinden können investieren

Ein Beispiel, wie eine Abfrage für ein Hausdach im Internet aussieht. (Bild Meteotest) Säuliamt mit bester Ausgangslage Nach Vorliegen des Solarkatasters im Herbst dieses Jahres, verfügen die Ämtler Gemeinden über sämtliche Basisdaten und Unterlagen, um zielgerichtet in die Energiezukunft zu gehen. Neben der Potenzialanalyse (die aufzeigt, wie viel der benötigten Energie das Amt 2050 selber durch erneuerbare in der Region produzieren kann), der energiepolitischen Bestandsaufnahme, und der räumlichen Energieplanung stehen auch die Geodaten des Kantons (http://maps.zh.ch) zur Verfügung, welche aufzeigen, wo sich Erdsonden installieren lassen sowie neu auch ab Herbst 2013 das Solarkataster. Kaum eine Region ist so gut für eine nachhaltige Energiezukunft gerüstet. Die Potenzialstudie geht davon aus, dass das Säuliamt 2050 gut 80% des Energiebedarfs (ohne Verkehr) selber decken kann. Die wichtigsten erneuerbaren «EnergieRohstoffe» in der Region sind Holz, Sonne und Geothermie (Erdsonden). Gemäss Potenzialstudie kann das Knonauer Amt im Jahr 2050 die benötigte Energie für Wärme zu über 100% selber produzieren und für Strom zu mindestens 20%. Die Standortförderung sieht hier sogar einen noch besseren Wert. Könnte das A4-KW (PV-Anlage über der Autobahn) realisiert werden, lägen gar um die 50% drin. (chh)

Die solarspar baut mit Solarvereinen, -Initiativen und -Genossenschaften sowie öffentlichen Institutionen Solaranlagen zur lokalen Stromerzeugung in der Gemeinde und betreut die Anlagen und das damit verbundene Handling professionell. Die Einwohner einer Gemeinde oder auch die Gemeinde selbst investieren Geld (wird mit bis zu 3% verzinst) in Dächer und Flächen für sauberen Strom innerhalb einer Gemeinde. Die solarspar hat grosse Erfahrung auf diesem Gebiet, betreut sie doch bereits 45 solcher Anlagen. Sie macht die Zinsabrechnungen, verschickt die Stromrechnungen und sorgt für eine saubere Verwaltung der Darlehen. Die grösste Anlage, die solarspar zusammen mit zwei Partnern erstellt hat, ist diejenige auf der Eulachhalle in Winterthur mit einer Leistung von 355 000 kWh pro Jahr.

Objekte der schnider solar ag als beste Referenzen

Fotovoltaikanlage Albis-Golf in Wettswil von schnider solar ag.

Fotovoltaikanlage auf der Eulachhalle in Winterthur. (Bilder zvg.)

Die schnider solar ag wurde 2009 von Markus Schnider, Eidg. Dipl. Dachdeckermeister, gegründet. Als Fachplaner mit dabei ist Markus Wunderle, Dipl. Ing. ETH/SIA. Somit können Solarsysteme mit der Gebäudehülle optimal betreut und umfassend geplant und realisiert werden. Das junge Unternehmen hat sich in kurzer Zeit einen Namen geschaffen. Bis April 2013 konnten bereits über 35 Fotovoltaikanlagen in Betrieb genommen werden (zum Beispiel bei der Albis-Golf in Wettswil). Diese Objekte sind beste Referenzen und sorgen für grosse Nachfrage. Ebenfalls werden durch die schnider solar ag einige Anlagen im Contracting gebaut und betrieben.

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Freitag, 3. Mai 2013

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Armeefestung im Dornröschenschlaf Relikt am Osthang des Aeugsterbergs aus dem vorigen Jahrhundert Am Ostabhang des Aeugsterbergs, versteckt im Wald, existiert eine unterirdische Militäranlage. Sie ist stillgelegt und fristet seit Jahren im Tiefschlaf ein unauffälliges Dasein. Manch einer, der vorbeigeht, fragt sich nach dem Zweck und der Zukunft dieser Anlage. ................................................... von karl straub Als Spaziergänger im Aeugster Bergwald steht man unvermittelt vor einem massiv vergitterten Eingangstor, das ins Berginnere führt. Ist es der Eingang zu einer Quellfassung oder zu einem Lagerkeller? Die Auskunft des Grundstücknachbars ergibt, dass 1989 das damalige Bundesamt für Genie und Festung ein grösseres Grundstück erworben und darauf beziehungsweise darunter eine militärische Anlage erstellt hat.

Immobilien von armasuisse Beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ist die Abteilung armasuisse für die auf Aeugster Gemeindegebiet liegende Anlage zuständig. Auf Anfrage teilt diese Amtsstelle mit, dass «gemäss heutigem Wissensstand die betreffende Einrichtung bis auf Weiteres militärisch benötigt wird und damit im Kernbestand der Armee verbleiben wird». Da diese Infrastrukturbaute dem Informationsschutz (der Geheimhaltung) unterstehe, könne

armasuisse keine zusätzlichen Auskünfte zum Objekt und dessen Verwendungsdauer geben. Im Sprachgebrauch der Armee heisst bis auf Weiteres mindestens sieben Jahre. Demnach ist die Anlage frühestens im Jahre 2020 disponibel.

Fragwürdige Indiskretionen So zugeknöpft bezüglich Informationen die Armee ist, ist doch einiges über die Anlage bekannt. Man braucht lediglich den Stammtischgesprächen in den Beizen der Umgebung zuzuhören. Vermeintliche Kenner der Szene behaupten über das in der Festung installierte Geschütz und dessen Kaliber und Reichweite Bescheid zu wissen. Sie wollen den Mannschaftsbestand und vieles andere kennen und wissen, dass in der Anlage keine Munition eingelagert sei. Mit Fantasie begabte Angeber sagen, dass aus der Anlage heraus der Seedamm in Rapperswil, die Quaibrücke in Zürich und die Seebrücke in Luzern mit Granatfeuer belegt werden könnten. Fest steht hingegen, dass das Geschütz seinerzeit eingeschossen, von der Truppe jedoch nie aktiv beübt worden ist. Die Anlage verfügt über alle Werkanschlüsse für Wasser, Elektrizität, Telefon und eine Zufahrtsstrasse.

Brachliegende Infrastruktur Es darf darüber nachgedacht werden, was über kurz oder lang mit der militärischen Anlage geschehen soll. Zweifellos war der Bau seinerzeit mit ho-

hen Kosten verbunden, die im Hinblick auf eine künftige Nutzung keine Rolle mehr spielen. Die heutigen Unterhaltskosten dürften sich in Grenzen halten. Die Anlage befindet sich selbstverständlich ausserhalb des Baugebietes. Ausserhalb der Bauzone ist das Potenzial für eine andere Nutzung beschränkt. Die gute Ausstattung und Erschliessung liesse eine Nutzung, zum Beispiel als Archiv-, Lager-, Übungs-, Party- oder Weinkeller zu. Die Möglichkeit der Erteilung einer Ausnahme- oder Umnutzungsbewilligung durch den Kanton wäre auszuloten.

Historisches Denkmal Die Militärhistorische Stiftung des Kantons Zürich ist am Erhalt und der musealen Nutzung von ausser Betrieb gesetzten interessanten militärischen Bauten interessiert. Der Präsident der Stiftung, der Militärhistoriker Felix Nöthiger kennt den Aeugster Bunker aus eigener Anschauung. Nöthiger hat ihn vor einiger Zeit besichtigt und bestätigt, dass die Anlage sich in tadellosem Originalzustand befindet. Erhaltenswerte Objekte übernimmt die Stiftung und macht sie öffentlich zugänglich. Oder die Stiftung übernimmt das Patronat und überlässt den Betrieb einer lokalen Organisation. Ob und wann die Armee die Festung aus Spargründen oder weil sie nicht mehr ins neue Armeekonzept passt, aus dem Kernbestand entlässt, ist schwer abzuschätzen. So oder so wird es in absehbarer Zeit am Aeugsterberg «Ende Feuer» heissen.

Eingang zur Festung. (Bild zvg.)

Fliegende Silos in Uerzlikon Ein weiterer Landwirtschaftsbetrieb wird abgebaut Jahr für Jahr sinkt die Anzahl Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz. Die Entwicklung macht auch vor dem Säuliamt nicht halt. Am letzten Mittwoch und Donnerstag wurden Tierfuttersilos in Uerzlikon abgebaut. ................................................... von martin platter Der Pächter zog mit seiner Familie bereits Ende letzten Jahres weiter. Am Mittwoch und Donnerstag sind nun die beiden grossen Tierfuttersilos auf dem früheren Bauernhof von Ueli Buri abgebaut worden. Es war ein beeindruckendes Spektakel, als der erste der beiden rund sechs Tonnen schweren Stahlsilos vom Mobilkran über das Scheunendach gehoben wurde. Anschliessend zerlegten Arbeiter die Stahlkolosse am Boden in ihre Einzelteile: gewölbte Stahlplatten, Schrauben und Unterlagsscheiben. Da die Stahlplatten emailliert sind, lohne sich die Weiterverwertung, liess sich einem der Arbeiter entlocken. Deshalb habe der Anbieter die Silos auch zurückgenommen und nicht verschrottet.

Fliegender Silo über dem Bauernhof von Ueli Buri in Uerzlikon. (Bilder Martin Platter) die bereitstehenden Paletten verladen werden. Der Aufbau vor 20 Jahren habe wesentlich länger gedauert, erinnert sich Erika Lier-Buri, die dem Schauspiel beiwohnte. «Zuerst wurde das Fundament einbetoniert. Danach die Silos aufgebaut, Platte um Platte, Etage um Etage. Das hat tagelang gedauert.»

Aufbau war aufwendiger Innert weniger Stunden waren sie zerlegt. Das Vorgehen erfolgte stets nach demselben Muster. Zuerst wurden die Schrauben gelöst und dann mit einem grossen Bunsenbrenner die luft- und wasserdichten Nähte aufgeweicht, die Platten sofort mit Wasser gekühlt, damit sie keinen Schaden nehmen. Schon konnten die rund zwei Quadratmeter grossen Eisenrechtecke auf

abgelegenen Weilern. Es ist die Schattenseite des verdichteten Bauens. Die Bauern stecken in der Zwickmühle. Die sinkenden Preise für Milch und Fleisch verlangen nach immer mehr Automatisierung. Der Lärm der Maschinen ist in bewohntem Gebiet jedoch immer weniger geduldet – wie auch das heimelige Kuhglockengeläute. Die rückläufige Zahl der Bauernhöfe bestätigen auch die Erhebungen des Bundesamtes für Landwirtschaft. 1450 von 57 600 Landwirtschaftsbetrieben sind alleine 2011 eingegangen. Zwischen 2000 und 2011 sind 18 Prozent der Betriebe (12900 Höfe) aufgegeben worden. Dennoch hat die bewirtschaftete Ackerfläche nicht abgenommen. Sie beträgt nach wie vor gut eine Million Hektaren. Das bedeutet, dass die Flächen der verbleibenden Landwirtschaftsbetriebe wachsen, von durchschnittlich 15,2 auf 18,3 Hektaren. Erstmals seit 2006 wieder zugenommen hat dagegen die Anzahl Biobetriebe auf 5760. Je länger je mehr wird Gemüse angebaut. Mittlerweile auf mehr als 10 000 Hektaren. Diversifizierung ist Trumpf. Das zeigt auch das Beispiel der Familie Leuthold, die bereits 1980 auf dem Wolfacker neben der Landwirtschaft mit Weinbau begonnen hat. Die Jungen haben das Geschäft nun auf edle Spirituosen ausgeweitet (siehe auch Seite 15). anzeige

Zahl Landwirtschaftsbetriebe sinkt

Mit vereinten Kräften wird der Silo in seine Einzelteile zerlegt.

Mit dem Abbau wird Uerzlikon um einen weiteren Landwirtschaftsbetrieb ärmer. Nur noch sechs Bauern mit Milchwirtschaft weist das einstige Bauerndorf auf. Nur noch einer ist im Dorf, alle übrigen ausserhalb in teils

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Freitag, 3. Mai 2013

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Naturerlebnis in der eigenen Gemeinde Die Hedinger 1.-Sek.-Schüler erlebten drei Waldtage oberhalb des Weihers Drei Tage ohne elektronische Geräte im Wald verbringen? Das geht nicht nur, sondern macht sogar Spass. Das durften letzte Woche die rund 30 Schülerinnen und Schüler des 1. Sekundarschuljahres in Hedingen erfahren. ................................................... von thomas stöckli «Sie machen es toll», sind sich Lehrerinnen und Forstarbeiter einig. Die Rede ist von den Schülerinnen und Schülern der 1. Sek. in Hedingen. Zum Auftakt der Waldtage packen sie tatkräftig an. Die eine Gruppe schafft Raum, damit junge Vegetation nachwachsen kann, die andere beginnt damit, eine Sitzbank zu errichten. Am frühen Nachmittag sind bereits zwei Haufen Totholz aufgeschichtet – insgesamt über 50 Kubikmeter –, die Bank steht und die Jugendlichen machen sich an die Verzierung: Die Jungs holen Steine aus dem Bach und arrangieren sie im Halbkreis, die Mädchen bearbeiten derweil die Eichenbretter mit Schnitzwerkzeug. «Ich mag nicht mehr», klagt ein Schüler nach dem strengen Tag, «meine Beine schmerzen», fügt ein anderer an. Doch noch ist das Tagwerk nicht vollbracht, steht doch noch eine Nachtexkursion auf dem Programm (vgl. Kästchen links).

Die Sitzbank ist erstellt. Die 1.-Sek-Schüler aus Hedingen sind sichtlich zufrieden mit ihrem Werk. (Bilder tst./zvg.)

Wald aufräumen – das schafft Platz für junge Vegetation. Flora und Fauna kennenlernen Um 7.30 Uhr aufstehen hiess es am zweiten Tag. Um 9 Uhr ging nämlich das Programm los, aufgeteilt in zwei Gruppen und mit fachlicher Unterstützung von Experten der «Rucksackschule», einem Verein von Pädagogen und Naturwissenschaftlern. «In meiner Gruppe suchten wir am Morgen Tierspuren wie Frass- oder Kotspuren. Wir entdeckten auch eine Dachsburg und lernten, wie der schlaue Fuchs sich die Dachshöhle erobert», berichtet Schülerin Nina. Die zweite Gruppe befasste sich mit den Büschen, Sträuchern und Bäumen des Waldes. Die Jugendlichen erhielten ein Laubblatt, mussten den

entsprechenden Baum suchen und einen Steckbrief zu diesem schreiben. Schliesslich stellte jede Zweiergruppe ihren besonderen Baum vor. Bereits um 5.30 Uhr war am dritten und letzten Tag Schluss mit schlafen. Schliesslich wollte man den Sonnenaufgang sehen und den Vögeln zuhören. Später sollte es um Kleinlebewesen gehen sowie um essbare Kräuter im heimischen Wald. «In der Schulzeit hat die Natur fast zu wenig Platz», nennt Gabriela Herold einen Grund für die Waldtage. Weiter bot das Projekt den 1.-Sek.Schülern Gelegenheit, für einmal unter sich zu sein, statt in den altersdurchmischten Klassen ...

Das Totholz landet auf einem grossen Haufen.

«1. Sek.»: Die Sitzbank wird «signiert».

Den Fledermäusen auf der Spur Am Mittwochabend stand auf unserem Lagerplan «Nachtexkursion». Dabei ging es vor allem um nachtaktive Tiere. Direkt nach dem feinen Abendessen begaben wir uns zu einer Waldlichtung. Zu Beginn zählten wir verschiedene am Tag schlafende Tiere auf. Wir überlegten auch, was so ein Tier überhaupt benötigt, um in der Nacht leben zu können. Irgendwann kamen wir zum Thema Fledermäuse: Mit ihren Flughäuten können sie

nicht nur fliegen und Beute packen: Die Säuglinge werden von ihren hängenden Müttern nach oben geboren, fallen herunter und werden mit den Flughäuten aufgefangen. Fledermäuse orten ihre Beute durch Schallwellen. Diese prallen an einem Insekt ab und werden reflektiert. Je länger es dauert, bis die Wellen zurücktreffen, umso weiter entfernt befindet sich das Insekt. Eine Schallwelle bewegt sich mit einer Ge-

schwindigkeit von etwa 340 m/s. Diese Schallwellen sind für Menschen unhörbar. Mit technischen Hilfsmitteln können sie hörbar gemacht werden. Gesagt, getan: Isabelle, unsere Begleiterin, hatte verschiedene Schallhörer eingepackt und führte uns dieses Experiment vor. Ich fand es sehr faszinierend, dass die allgemeine Elektronik auch in der Natur funktioniert. Alessio, 1. Sek., Hedingen

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Der Zug mit den beiden AGs ist bereits abgefahren Zukünftige Rechtsform Spital Affoltern, diverse Berichte und Leserbriefe im «Anzeiger». An der Veranstaltung vom 25. April wurde mehrmals darauf hingewiesen, dass die beiden Aktiengesellschaften alle Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken würden. Hat die Projektleitung hellseherische Fähigkeiten, dass sie genau weiss, was in den Köpfen der Bevölkerung vorgeht ? Die Bevölkerung kann im heutigen Zeitpunkt zur vorgeschlagenen Rechtsform mit 2 Aktiengesellschaften (AG) keine Stellung nehmen, denn der Zug mit den beiden AGs ist abgefahren und im Moment nicht mehr anzuhalten. Betriebskommission, Spitaldelegierte, Exekutivmitglieder und Parteien fahren mit und werden bis am 10. Mai 2013 ihre Stellungnahmen in diesem Sinne abliefern. Herr Dr. Thurnherr hat ja am 25. April deutlich gesagt, dass er für alles andere keine Zeit hat. Die SP ist bisher die einzige Partei, die auf diesem Zug nicht mitfährt und sich offiziell für die Beibehaltung der Rechtsform Zweckverband sowie die Anliegen der Bevölkerung einsetzt! Die CVP – bei der Herr Dr. Thurnherr

die AG-Variante ebenfalls vorgestellt hat – hat anscheinend keinen Mut, der Bevölkerung eine klare Empfehlung abzugeben. Ich wäre nicht überrascht, wenn den übrigen Parteien die beiden AGs ebenfalls wichtiger sind als die Meinung der Bevölkerung. Die gleichen Parteien wollen dann für die nächsten Behördenwahlen wieder unsere Unterstützung und werden ihren Leistungsausweis lobend auf Plakaten, Inseraten und mit sonstigem Werbematerial zum Ausdruck bringen. Kein Wunder, dass mit einer solchen Politik immer weniger Leute stimmen gehen.

Kluft zwischen Theorie und Praxis wird immer grösser Mit der Schaffung der beiden AGs geht es nicht nur um die Zukunft des Akutspitals sondern auch um die Zukunft der Langzeitpflege (Rigi, Pilatus etc.). Wenn die Bevölkerung der AG-Variante zustimmt, wird sie künftig auch hier nichts mehr zu sagen haben. Über die Zukunft und das Wohl unserer älteren Generation werden dann unsere Gemeinde- und Verwaltungsräte alleine bestimmen! Gemeinderäte, die uns heute die beiden AGs aufdrängen wollen und die meinen, damit Ge-

schichte schreiben zu können. Politiker, die aber später keinerlei Verantwortung übernehmen müssen, falls unser Spital trotzdem geschlossen werden muss. Ich denke, dass unsere Bevölkerung auch wissen darf, dass es bis heute kein Spital gibt, das mit der von Herrn Dr. Thurnherr vorgeschlagenen Variante einer gemeinnützigen AG arbeitet. Ist es sinnvoll, wenn ausgerechnet an unserem Spital solche Experimente gemacht werden? Dass gleichzeitig für 60 Millionen noch ein neues Bettenhaus mit 150 Betten gebaut werden soll, lässt den Verdacht aufkommen, dass sich die Projektleitung auf einer «Visionsreise» befindet und nicht merkt, dass dadurch die Kluft zwischen Theorie und Praxis immer grösser wird. Die Betriebskommission sollte gegenüber der Bevölkerung offen kommunizieren, weshalb es plötzlich so viele zusätzliche Betten braucht. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Bettenzahl für Chirurgie, Medizin und Frauenklinik unverändert bei 59 Betten bleibt (1990 waren es noch 76 und im 2004 noch 67 Betten). Braucht es evtl. die beiden AGs, weil die Projektleitung schon heute an ein Pflegezentrum für den ganzen Bezirk und ei-

ne allfällige Übernahme der Seewadel-Bewohner denkt? Die Gemeinde Affoltern mit dem heute höchsten Steuerfuss im Amt wäre über eine solche Entwicklung sicher nicht unglücklich. Es ist noch nicht lange her, da gab es grosse Differenzen zwischen der Betriebskommission und den Spitaldelegierten. Heute halten sie sich die Händchen und schwärmen von den beiden AGs. Merken die Delegierten nicht, dass sie mit der Variante Dr. Thurnherr auf eine elegante Art zur Seite geschoben werden, denn künftig sind ja seitens der Gemeinden nur noch wenige Gemeinderäte im Verwaltungsrat vertreten. Aber auch als Verwaltungsräte werden die heutigen Spitaldelegierten nicht viel zu sagen haben, denn hier werden Spitalpräsident und Spitaldirektor den Ton angeben. Wenn sich unsere Politiker im 2011 mit dem gleichen Eifer für eine Überarbeitung der Zweckverbandsvariante eingesetzt hätten, hätte unser Spital bereits ab Januar 2012 alle Auflagen/Anforderungen an das neue Spitalplanungs und -finanzierungsgesetz erfüllt. Die Spitalmitarbeitenden wären den Politikern dankbar gewesen und die seit längerer Zeit herrschen-

den Spannungen/Querelen hätten sich erübrigt. Zudem hätte man mit dieser Vorgehensweise die bisher 585 000 Franken an Beraterhonoraren sparen können.

Gegenseitige Vertrauensbasis schaffen Persönlich bin ich der Meinung, dass die Zukunft unseres Spitals nicht alleine von der neuen Rechtsform abhängt. Genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – ist, dass die Spitalleitung mit ihren Teams zusammen den Leistungsauftrag erfüllen und den Patienten weiterhin die nötige Hilfe und Unterstützung rund um die Uhr garantieren kann. Nette Umgangsformen, sich in unserem Spital wohlfühlen und den Spitalmitarbeitenden voll vertrauen können. Ich denke, dass dies der Wunsch unserer Bevölkerung ist. Nur auf diesem Weg kann eine gegenseitige Vertrauensbasis geschaffen werden, die allen Beteiligten dienlich ist. Alles andere ist eine Zwängerei und nicht förderlich für die Zukunft unseres Spitals, das dank dem Modell Affoltern in der ganzen Schweiz einzigartig ist. Peter Ackermann, Affoltern


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Einladung an die Genossenschafter zur

37. ordentlichen Generalversammlung Dienstag, 7. Mai 2013, 19.00 Uhr, Restaurant Weingarten, Affoltern am Albis. Der Vorstand


Gewerbe

Freitag, 3. Mai 2013

Zusätzliche «Stube»

Fliessende Linien

Das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten lud zum traditionellen Start in die Hochsaison. > Seite 15

Künstler Mike «Ämka» Knobel stellt in der Galerie Märtplatz aus. > Seite 17

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13

Playoff-Out Der Serienmeister aus Zug/Oberwil war zu stark für die Ämtler Streethockeyaner. > Seite 19

Ein Foto-Shooting zum Muttertag Der Coopark Affoltern lädt ein Am Samstag, 11. Mai, wird jeder zum Shootingstar! Im Coopark Affoltern können sich alle Väter und Kinder kostenlos fotografieren lassen und ein unvergessliches Geschenk zum Muttertag herstellen. Bald schon ist es wieder soweit: Am Sonntag, 12. Mai ist Muttertag. Auch das Coop Einkaufszentrum Coopark Affoltern am Albis möchte sich bei allen Müttern bedanken. Deshalb ruft es zu einer speziellen Aktion auf: Wer

denkt, dass Blumen und Pralinen allein auf Dauer zu eintönig werden, der hat am Samstag, 11. Mai, Gelegenheit, kostenlos ein persönliches Geschenk herzustellen. Da stolze Mütter sich bekanntlich über nichts mehr freuen als über ein aktuelles Foto ihrer Liebsten, wartet von 10 bis 17 Uhr ein Fotoshooting auf die Besucher des Einkaufszentrums. In der Mall des Coopark Affoltern können sich alle Väter und Kinder gekonnt in Szene setzen und für ihre Frauen und Mütter posieren. Danach werden die gemachten Fotos auf trendige Fotobuttons gedruckt, die innerhalb weniger Minuten fertig sind. Da bleibt nur zu sagen: Rein in Mamas Lieblingsklamotten, das süsseste Lächeln aufsetzen und am Muttertag mit einem individuellen Geschenk punkten. Muttertag im Coopark Affoltern, Büelstrasse 15, am Samstag, 11. Mai, 10

Am Sonntag, 12. Mai, ist Muttertag. (Bild zvg.)

bis 17 Uhr.

Gewerbebetriebe öffnen die Türen Besuch im Grindel 6 in Mettmenstetten Die Gewerbebetriebe im Grindel 6 in Mettmenstetten öffnen am kommenden Samstag, 4. Mai, von 10 bis 15 Uhr die Türen. Das stattliche rote Gewerbehaus in Bahnhofnähe ist seit letzten Sommer bewohnt. Steakouse-Bahnhof-Wirt Urs Koffel eröffnete dort zu diesem Zeitpunkt sein Eventlokal. Im Rahmen des Tags der offenen Tür gewährt er einen Blick hinter die Kulissen seiner Hausbrauerei und lädt in der Vinothek zur Degustation italienischer Weine ein. Dazu gibt es eine Festwirtschaft im Freien.

Vor der Stärkung ist natürlich ein Rundgang durchs Gewerbehaus angesagt. Das Plattenlegergeschäft Kurmann & Partner GmbH, Table Stable/JRS Scientific Instruments und die Ferrari Bauunternehmung AG, die das Gewerbehaus errichtet hat, öffnen die Türen und zeigen, wo ihre Kompetenzen liegen. Das Gewerbehaus ist noch nicht vollständig belegt; drei Viertel der Fläche der 3. Etage sind noch frei – für Vermietung oder für Kauf. Gäste des Tags der offenen Tür werden gebeten, am Samstag, 4. Mai, den Parkplatz beim Bahnhof zu benützen. (-ter.)

OK-Mitglieder mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hauptsponsoren, von links: Stefan Scheidegger (OK/Finanzen), Susanne Crimi (OK/Sekretariat), Gerhard Baumann (OK-Präsident), Thomas Naef (Mobiliar), Daniela Hofer (Leuthard AG), Nanina Nussbaumer, Matthias Bär (Raiffeisenbank Kelleramt-Albis) und Barbara Roth (OK/Werbung). (Bild Werner Schneiter)

Namhafte Firmen unterstützen «S’Gwärb uf de Strass» Mobiliar, Leuthard AG und Raiffeisenbank als Hauptsponsoren Das Organisationskomitee der Ausstellung «s’Gwärb uf de Strass» kann – Aussenbereich eingerechnet – auf gegen 130 Aussteller und Vereine zählen. Und auf namhafte Firmen, die den viertägigen Anlass in Affoltern unterstützen. Es wird die grösste Gewerbeschau seit vielen Jahren im Bezirk Affoltern. «S’Gwärb uf de Strass» präsentiert sich vom 30. Mai bis 2. Juni im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse in neun Ausstellungszelten, aber auch im Aussenbereich. Es ist klar, dass ein solcher Grossanlass nicht ohne Sponsoren stattfinden könnte. Anlässlich eines Lunchs orientierte das OK Vertreterinnen und Vertreter der drei Hauptsponsoren – Generalagentur Mobiliar, Raiffeisenbank Kelleramt-Albis und Leuthard AG – in der Albis Lodge über den Gang der Vorbereitungsarbeiten. «Die Unterstütanzeige

Firmen im roten Gewerbehaus im Grindel 6 in Mettmenstetten laden morgen Samstag zum Tag der offenen Tür ein. (Bild Werner Schneiter)

zung durch diese drei Firmen ist extrem wichtig für uns – aber nicht nur: Wir müssen auch den Co-Sponsoren dankbar sein», sagt OK-Präsident Gerhard Baumann. Neben Materiallieferungen und Dienstleistungen leisten die Hauptsponsoren ohne Gegenleistungen auch einen namhaften Àfonds-perdu-Beitrag. Peter Schmid, Baudienstleistungen in Affoltern, sorgt als Co-Sponsor beispielsweise für eine kostenlose Abfallentsorgung.

Lokale Präsenz wichtig Auf Goodwill ist das OK natürlich auch von den Anwohnern und Firmen im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse angewiesen, die von Immissionen betroffen sind oder mit Behinderungen rechnen müssen. Warum engagieren sich die drei Firmen fürs «Gwärb uf de Strass»? «Lokale Präsenz und damit verbundene Kundenkontakte sind uns sehr wichtig, wir sind ein kundennaher Versicherer und in jedem zweiten

Haushalt im Säuliamt vertreten», sagt Mobiliar-Generalagent Thomas Naef. Ähnlich argumentiert Matthias Bär, Geschäftsstellenleiter in Affoltern der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, ergänzt aber: «Seit etwa zwei Jahren arbeiten wir verstärkt mit KMU-Betrieben zusammen. Deshalb sind wir an dieser Gewerbeschau am richtigen Ort. Es ist für uns eine ideale Plattform.» Das ist es auch für die Leuthard AG, die als regionales Unternehmen mit dem Knonauer Amt verbunden ist. «Die Messe ist ein idealer Platz, um Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner zu treffen und unsere Unternehmensgruppe sowie unsere Produkte zu präsentieren», sagt Leuthard-CEO Dieter Greber. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl erkennt er in der Messe auch ein starkes Zeichen für das Potenzial der Region und aller regionalen Unternehmungen. «Mit unserem Sponsoring wollen wir zum Gelingen beitragen und das OK unterstützen», betront Greber. (-ter.)


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 5. Mai 9.30 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 9.30 Gottesdienst auf der Bickwiler Höhe mit dem Musikverein Obfelden Pfarrerin Bettina Gerber und Pfarrer Jörg Ebert Bei schlechtem Wetter in der Kirche Obfelden Auskunft gibt Telefon 1600

Sonntag, 5. Mai 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski 11.00 Taufe von Martin Hanke, Knonau Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti musikalische Umrahmung durch die Bläsergruppe aus Hausen

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 5. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Obfelden Pfarrer Christoph Hürlimann 18.30 Musik am Sonntagabend (Christian Stuckert, Orgel/Klavier) Mittwoch, 8. Mai 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli» Donnerstag, 9. Mai 10.00 Gottesdienst zur Auffahrt, Pfarrerin Bettina Stephan Seniorenausflug zum Kloster Muri am 23. Mai – Informationen und Anmeldung bis zum 4. Mai an Esther Scherer, Allmendstrasse 13, 8914 Aeugst, Telefon 044 761 66 93

Sonntag, 5. Mai 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfarrer Christoph Hürlimann Fahrdienst auf Anfrage bei R. Hack, Tel. 044 761 46 94 Donnerstag, 9. Mai 10.00 Auffahrts-Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon, Pfr. Th. Müller 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock Spitalseelsorger D. Burger Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 8.15 Besammlung für die Wanderung ins Jonental mit Apéro in Zwillikon 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.15 Gottesdienst vor der Jonentalkapelle mit Taufe von Larissa Künzler, Liam Hoppe und Levi Schneebeli, Pfrn. B. Bartels Anschliessend Picknick. Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche statt Telefon 044 761 60 15 gibt ab 7 Uhr Auskunft Freitag, 10. Mai 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Mai 19.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Verabschiedung von Claudia Garaventa, Katechetin/ Mitarbeiterin Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 9. Mai 10.00 Gottesdienst zur Auffahrt mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Freitag, 3. Mai 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten: «Rund um die Tomate». Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé Sonntag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Mittwoch, 8. Mai 17.15 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) An Auffahrt keine Tagzeitengebet

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz, Buonamiciquartett (Pfr. Maurer im Komflager in Wien)

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Donnerstag, 9. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Mitgestaltung buonamic-quartett Freitag, 10. Mai 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer 20.30 NAchtsamkeit Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Urs Boller. Anschliessend Kirchenkaffee Freitag, 10. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz Thema und Text: Was haben «Schneewitchen» (Brüder Grimm) und die «Tochter von Jairus» (Markusevangelium 5) gemeinsam? Montag, 6. Mai 13.30 Kolibri Dienstag, 7. Mai 14.00 Bibelstunde Donnerstag, 9. Mai 9.30 Auffahrt: Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Sonntag, 5. Mai 9.30 Gottesdienst Pfr. Christoph Hürlimann Angela Bozzola (Orgel) Urs Fülscher (Saxophon) Dienstag, 7. Mai 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Donnerstag, 9. Mai 9.30 Auffahrts-Feldgottesdienst der Gemeinden Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe. Pfrn. Bettina Gerber und Pfr. Jörg Ebert, Mitwirkung des Musikvereins Obfelden Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der reformierten Kirche Obfelden statt, telefonische Auskunft ab 7 Uhr über Telefonnumer 1600, Rubrik 1 Freitag, 10. Mai 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 5. Mai 19.30 Abend-Gottesdienst «Vom erschütternden Glück des Glaubens» Pfr. Andreas Fritz Montag, 6. Mai 15.45 Kolibri Donnerstag, 9. Mai 9.30 Familiengottesdienst an Auffahrt «D’Verbindig zwüsched Himmel und Ärde» Pfrn. Yvonne Schönholzer Kolibrikinder

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. Mai 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Taufe Mia Willimann, Wettswil Fahrdienst: Anmeldung 4. Mai, Telefon 044 700 09 82 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 10.00 Kirche Stallikon: Auffahrtsgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 8. Mai, Telefon 044 700 25 69 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 10. Mai 12.30 Stalliker SeniorenMittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Mai 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Mai 10.30 Eucharistiefeier 10.30 Chinderchile 17.00 Gottesdienst für die Kroaten anschl. Muttertagsfest Dienstag, 7. Mai 20.00 Vortrag zum Jahresthema «zeitgemässer Glaube für den Menschen des 21. Jahrhunderts» von Prof. Dr. Dr. Blank im Pfarreizentrum Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 10.00 Auffahrtsgottesdienst zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen in der Scheune von Thomas Arnold Moosegg; mit Bläserquartett anschliessend Imbiss Freitag, 10. Mai 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Mai 10.00 Eucharistiefeier Der MauritiusChor singt a capella und mit Klavierbegleitung Motetten und Messeteile von Jakob Arcadelt, Joh. Baptist Hilber, Charles Gounod, Andrew Lloyd Webber, Richard Flury und Robert Fäh sowie nach dem ostkirchlichen Ritus. Am Klavier Seraina Brügger, Leitung Reto Huter Anschliessend Apéro Dienstag, 7. Mai 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 8. Mai 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 9. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag 4. Mai 17.00 Wortgottesfeier Sonntag 5. Mai 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 9. Mai 11.00 Auffahrtsgottesdienst, Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Mai 9.00 Eucharistiefeier Dienstag, 7. Mai 19.30 Lobpreis 20.00 Vortrag zum Jahresthema «Zeitgemässer Glaube für den Menschen des 21. Jahrhunderts» von Prof. Dr. Dr. Blank im Pfarreizentrum Affoltern Donnerstag, 9. Mai, Auffahrt 10.00 Auffahrtsgottesdienst zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen in der Scheune von Thomas Arnold Moosegg, Affoltern; mit Bläserquartett, anschliessend Imbiss

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 3. Mai 18.45 Ehe-Kurs 19.30 Twens: God’s Lounge Sonntag, 5. Mai 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Teenie-Godi, anschliessend Picknick Montag, 6. Mai 11.30 Mittagstisch Dienstag, 7. Mai 9.00 Seniorentag, St. Chrischona Mittwoch, 8. Mai 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech in der Pfimi Donnerstag, 9. Mai 11.00 Auffahrtstreffen auf der Weid mit Grill und Gottesdienst Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. Mai 9.45 Gottesdienst (Arthur Berli) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 5. Mai 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 5. Mai 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Einblick in die Ausbildungsarbeit der Indianerstämme im Tiefland von Peru, Erlebnis- und Reisebericht Donnerstag, 9. Mai 20.00 Auffahrts-Gottesdienst Keine Sonntagsschule/Unterricht

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter: www.pga.ch


Gewerbe

Neueröffnung des Shops bei Nicollier Der Kleingeräteshop bei Nicollier-Landmaschinen an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern wurde vergrössert und neu gestaltet, um die Geräte besser präsentieren zu können. Nun bietet der Shop der Kundschaft ein breiteres Sortiment an Kärcher Geräten sowie Kleinmaschinen. Am 6. April hat Nicollier Landmaschinen alle Kunden und Interessierte zu einem Getränk und Kuchen eingeladen. So ergab sich die Möglichkeit, den neuen Shop zu besichtigen. Die Besucher konnten mit dem Team Fachgespräche führen und Geräte selber ausprobieren. Die Firma besteht seit mehr als 50 Jahren. Nach über 15-jähriger Tätigkeit bei der Firma Daniel Nicollier, Landmaschinen hat Alexander Brüllhardt die Firma Anfang 2004 übernommen. Neben den Landmaschinen bietet nun der Shop ein breites Sortiment an Kärcher Hochdruckreinigern Staubsaugern, Fensterreinigern, Dampfreinigern, Verbrauchsmaterial sowie Rasenmähern, Rasenrobotern, Motorsensen, Kettensägen, Laubsaugern und vieles mehr. Mietgeräte können in Profiqualität zu günstigen Preisen ausgeliehen werden. Freizeitgenuss statt Arbeitsstress: Nicollier Landmaschinen hat sich seit mehreren Jahren auf die vollautomatische Rasenpflege spezialisiert. Nach dem Beratungsgespräch vor Ort erfolgt die gesamte Installation der Abgrenzung sowie die massgeschneiderte Programmierung des Roboters. Ein engagiertes Team mit langjähriger Erfahrung garantiert einen einwandfreien, qualitativ hochwertigen Service. Die Geräte werden in der Werkstatt in möglichst kurzer Frist repariert. (pd) Öffnungszeiten Shop an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern: Montag bis Freitag 7.15 bis 12 Uhr, 13.15 bis 17.30 Uhr, Samstag 9 bis 11 Uhr. Telefon 044 761 41 11, info@nicollier-landmaschinen.ch.

Freitag, 3. Mai 2013

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Mit Geist zu neuen Ertragsquellen Der «Wolfacker» in Uerzlikon setzt bezüglich Hofladen einen neuen Standard Nach der Übernahme des elterlichen Bauernhofs in Uerzlikon haben Martina und Marcel Leuthold in sechsmonatiger Bauzeit einen beeindruckenden Hofladen eingerichtet, in dem man sich glatt in einer Lounge wähnt. Betritt man den neuen Hofladen «Wolfacker» der Familie Leuthold in Uerzlikon, macht sich zunächst Erstaunen breit. Denn das Verkaufslokal überrascht. Äusserlich deutet nur ein Schild und ein andersfarbiges Garagentor auf den Laden hin. Der Eintritt ist wie in eine neue Welt. Kein Bauernhof- oder gar Stall-Flair. Sondern ein modern gestalteter (Re-)Präsentationsraum aus zeitgemässen Materialien, die farblich aufeinander abgestimmt sind. Im Eingangsbereich lädt eine Bar zum Verweilen, im hinteren Teil des Raumes zwei Tischreihen mit Stühlen. Kerzen und indirekte Beleuchtung verbreiten eine einladende Atmosphäre. Nur das Gestell an der Seitenwand mit den zahlreichen Spirituosen-Spezialitäten verrät, dass es hier etwas zu kaufen gibt.

Etwas Neues gewagt «Wir wollten bewusst etwas anderes machen als einen gewöhnlichen Hofladen», erklären Martina und Marcel Leuthold, die den Bauernhof in zweiter Generation von Marcels Eltern Brigitte und Ernst 2011 übernommen haben. Das junge Paar ist wohl auf dem Bauernhof aufgewachsen, sie in Hedingen, er in Uerzlikon. Gelernt haben sie jedoch andere Berufe. Martina ist Primarlehrerin, Marcel Maschinenmechaniker mit einem Abschluss an der Technikerschule in Luzern. Er arbeitet nebenbei noch als Einkäufer bei Roche in Rotkreuz. Sie ist verantwortlich für den Rebberg und während seiner Abwesenheit, dass der

Marcel und Martina Leuthold mit Janine, Vanessa und Tamara im neuen Verkaufslokal «Wolfacker». (Bild Martin Platter) Betrieb zuhause läuft, was mit den drei Töchtern Tamara, Janine und Vanessa sowie dem neuen Laden nicht weniger anspruchsvoll ist. Brigitte und Ernst Leuthold, die 1980 mit dem Anbau der ersten Reben auf dem Wolfacker den Grundstein zu einer weiteren Ertragsquelle neben der Landwirtschaft legten, helfen noch heute mit Enthusiasmus mit. Ernst Leuthold widmet sich nach wie vor mit Hingabe der Mutterkuhhaltung. Dazu betreibt Marcel Obst- und Ackerbau. Eine interessante Konstellation – Wein-, Obst- und Ackerbau sowie Mutterkuhhaltung. Wie ist es dazu gekommen? «Als es um die Übernahme des Hofes gegangen ist, sind wir an einen Tisch gesessen. Jeder durfte sagen, was er künftig am liebsten machen will», erklärt Martina. Sie habe sich für den Weinbau entschieden. «Und ich für den Obst- und Ackerbau», ergänzt Marcel. Man habe bei

der Übernahme die Milchwirtschaft aufgegeben, sich stattdessen auf das Individuelle konzentriert: den Wein und die Schnaps- und Branntwein-Spezialitäten. Als Folge davon habe man den Laden und das Label eröffnet, die den Namen des Bodens tragen, auf dem der Bauernhof steht: Wolfacker.

Geschmackvolle Edelbrände Die Auswahl an Spirituosen ist beeindruckend. Neben den bisherigen «Uerzliker» Weiss- (Riesling Silvaner) und Rotweinen (Pinot Noir) haben die Leutholds inzwischen 20 verschiedene Schäpse und Liköre im Regal. Standards wie Kirsch, Chrüter, Zwetschgen, Pflümli und Williams werden ergänzt mit Spezialitäten wie Quitten, Gravensteiner, Berner Rose (Äpfel), Birnenträsch, Chriesilikör und Quittenträumli. Dazu diverse gleichnamige Edelbrände aus den verschiedenen,

selbstangebauten Trauben wie Renano (aus Riesling-Reben), Pinot (Blauburgunder), Americano, Amabile und Marc sowie die «Vieille»-Produkte (Alti Zwetschge, Bire-, Öpfel- und Chriesitröpfli). «Man könnte bei den Traubenbränden auch ‹Grappa› sagen. Doch laut Gesetz ist diese Bezeichnung den Italienern und Tessinern vorbehalten», stellt Marcel Leuthold klar. Die Früchte stammen grösstenteils vom Wolfacker. Herstellung und Veredelung der gebrannten Wasser erledigt ein Lohnbrenner aus der Innerschweiz. «Wir haben uns bewusst für einen Auswärtigen entschieden, denn wir wollen auch mit dem Geschmack unserer Produkte etwas anderes bieten, als das, was sonst in der Region verkauft wird», so Martina Leuthold. (map.) Öffnungszeit: Samstag, 9 bis 12 Uhr, oder nach telefonischer Absprache, 043 541 07 21. Weitere Infos unter wolfacker.com.

Balkon und Terrasse als zusätzlicher Wohnraum Offene Tür: Das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten lud zum traditionellen Start in die Hochsaison Nach einem langen Winter kommt die lang ersehnte Gartensaison. Trotz schlechtem Wetter fand die Kundschaft deshalb am vergangenen Wochenende ins Gartencenter Guggenbühl. ................................................... von thomas stöckli Letztes Jahr um diese Jahreszeit hatten sich die Laubgehölze in grün präsentiert, diesmal waren sie noch fast kahl. Als «suboptimal» bezeichnete Guggenbühl-Chef Arthur Küng die Bedingungen am traditionellen Start des Gartencenters in die Hochsaison. «Wir sind schon froh, wenn es nicht regnet», sagte er am Sonntag – rückblickend auf den nassen Samstag. Doch: Auch wenn nicht so viele Leute ins Gartencenter fanden, so durfte er doch ganz anständige Umsätze registrieren. «Man merkt, dass die Leute in den Startlöchern sind für Terrasse, Balkon und Garten», begründet er. Nicht mehr aufzuholen sei hingegen das Oster-Geschäft mit den Frühlingsblumen.

Beliebter Ausritt durchs Gartencenter. Der Saisonstart-Event bezieht die ganze Familie mit ein. (Bilder Thomas Stöckli)

zur sache Ab Ende 2014 vergrössert

Das Wohnzimmer im Freien Der feierliche Start in die Hochsaison hat bei Guggenbühl Tradition: «Wir machen das seit 20 Jahren», verrät Turi Küng. Dabei sollen alle Gäste auf ihre Kosten kommen. Für die Kleinen gibt es deshalb zusätzlich zum ganzjährigen Spielplatz Gumpiburg und

Ponyreiten, die Grossen werden derweil im Festzelt verpflegt – und natürlich dürfen sich alle inspirieren lassen für den eigenen Aussenraum. In den letzten Jahren seien Balkon und Terrasse immer mehr zu zusätzlichem Wohnraum geworden, nennt Küng einen Trend. Immer mehr leisten sich deshalb einen Grill, schöne Bepflanzung – und kultivieren allenfalls sogar selber etwas Kräuter und Gemüse. Erstaunlich dabei: Trotz schlechtem Wetter wollen die Kunden ihre Ware früher haben. «Das wird von den Grossverteilern gefördert», weiss Turi Küng. «Als Fachleute müssen wir oft sagen: wir haben es, aber warten Sie doch noch zehn Tage.» Nach wie vor im Trend ist Bambus, daneben entscheiden sich allerdings immer mehr Kunden wieder für einheimische Produkte – etwa Naturstein aus der Schweiz.

Nach einem langen Winter zieht es wieder in den Garten.

Zwei, drei Wochen im Rückstand: Laubgehölze noch kahl.

Vor bald vier Jahren hat die Bonstetter Gemeindeversammlung dem privaten Gestaltungsplan Guggenbühl zugestimmt, nun liegt für den geplanten Ausbau die Bewilligung vor. «Wir hoffen, Ende 2014 ein grösseres Center präsentieren zu können», so Arthur Küng, nur noch zwei, drei Details seien vor dem Baustart zu lösen.


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Vermischtes

Freitag, 3. Mai 2013

Auf ein Zeichen hin stiessen alle Beteiligten ihren Spaten tief in die Erde und hoben eine erste Schaufel Humus aus. (Bilder zvg.)

Wohnen an attraktiver Lage in Wettswil «Grundächer»: Spatenstich-Zeremonie am vergangenen Samstag bei nasskaltem Wetter Das für den diesjährigen April typische, nasskalte Wetter vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben, die anlässlich der Spatenstichzeremonie für das Bauvorhaben «Grundächer» in Wettswil von letzter Woche herrschte. Auf einer Gesamtfläche von 12 000 m² werden zehn attraktive Einfamilienhäuser, acht Doppeleinfamilienhäuser und 28 Wohnungen im Minergiestandard errichtet. Die Überbauung reicht in westlicher Richtung an die landwirtschaftlich genutzte Fläche «Grundächer» heran, die durch den Friedgraben begrenzt wird. Das Gebiet ist in den letzten Jahren hervorragend durch den öffentlichen Verkehr erschlossen worden: Direktverbindung mit dem Bus 200 zum Bahnhof Enge sowie zahlreiche Verbindungen Richtung Bahnhof Bonstetten-Wettswil, mit gewährleisteten Anschlüssen an die S-Bahn-Züge nach Zürich und Zug. Der Bahnhof ist ausserdem mühelos und gefahrenfrei mit dem Velo erreichbar. Auffallend waren die vielen Kinder im Vorschulalter, die gut «eingepackt» und mit ihren Spielschaufeln ausgerüstet zum Spatenstich erschienen: Ein Indiz für die vielen jungen Familien, die die Überbauung nicht nur we-

Die künftigen Bewohner knüpfen im Festzelt erste Kontakte. gen der attraktiven Lage und den ansprechenden Häuser, sondern auch wegen der tollen Umgebung mit kindergerechter Spielstrasse zu schätzen wissen.

Der Beginn einer rund dreijährigen Bautätigkeit Dass an so attraktiver Lage noch Land zu einem zahlbaren Preis zum Verkauf freigegeben wird, ist keinesfalls selbstverständlich, wie Beat Pfiffner als Vertreter der Bauherrin Grundächer AG hervorhob. Er verwies auf

die Zeit von rund drei Jahren, die die Vorbereitungsarbeiten in Anspruch genommen hätten; auf die Zeit des Bauens, die mit dem Spatenstich jetzt eingeläutet wird; sowie auf die Zeit des Bewohnens der neuen Häuser, die – so gab der Redner seiner Hoffnung Ausdruck – die Familien zusammenführen und die sie gemeinsam verleben würden. Namens der Generalunternehmerin Sommerhaus AG führte Christian Gräub die Gedanken Herrn Pfiffners nahtlos fort, indem er auf das Räderwerk verwies, dessen einzelne Zahnrä-

Faszination Bagger. der nun immer besser und feiner aufeinander abgestimmt zu werden brauchen, damit das Unternehmen zur Freude aller Beteiligten gelingen kann. Pünktlich zum Ende der Reden setzte erneut leichter Regen ein. Die Gäste liessen sich nicht beirren und griffen beherzt zu den bereitstehenden, blumengeschmückten Spaten und Helmen, traten aus dem Festzelt ins Freie und stellten sich in einem Halbkreis auf, um ihren Spaten tief in die Erde zu stossen und eine erste Schaufel Humus auszuheben: Der Be-

ginn einer rund dreijährigen Bautätigkeit. Dann kam die Zeit fürs Mittagessen: Der Pizzabäcker hatte im Holzofen seines Pizzamobils bereits kräftig eingefeuert und nahm nun gerne die Bestellungen entgegen und so blieb manche Familie etwas länger im Festzelt sitzen: Schliesslich galt es, bereits erste gutnachbarschaftliche Verbindungen zu knüpfen. Hinweis: Überbauung «Grundächer», Wettswil; Unterlagen können angefordert bei: beat.pfiffner@gmail.com, Telefon 079 740 49 11.

zwischen-ruf

Eine Rose auf dem Rücken

Mit Yoga in den Frühling Die Natur erwacht und inspiriert mit ihrer Blütenpracht zu neuen Taten. Neue Taten brauchen Energie, Willenskraft und innere Ruhe. Um diese Eigenschaften zu fördern, bietet das Surya Chandra Yoga Center in Affoltern ab 14. Mai von 18 bis 19:30 Uhr einen «Yoga Beginner» Kurs à 10 Lektionen an. Thomas Hari Würmli, Therapeut und Leiter des Yoga Centers, unterrichtet seit 1992 Yoga und ist überzeugt, damit eine wirksame Technik für ein glückliches und gesundes Leben vermitteln zu dürfen. Wichtig dabei ist das regelmässige Praktizieren. Körperliche Steifheit und geistige Unausgeglichenheit entstehen nicht in wenigen Tagen. Es braucht etwas Geduld, um Körper und Geist wieder in natürliche Balance zu bringen. Der Lotus ist ein Sinnbild der Reinheit, aus trüben schlammigen Wassern strebt er in die Höhe und öffnet

seine wunderschönen Blüten. So wie sich die Lotusblume, aus dem Grund des schlammigen Teiches, rein und unbefleckt entfaltet, so soll sich auch die Seele des Menschen aus dem Staub der materiellen Welt ins Licht erheben. Auf physischer Ebene geht es darum, zu lernen, den Stängel (Wirbelsäule) aus den Wurzeln (Becken) aufzurichten, um mit der Liebe im Herzen das Licht über der Kopfkrone zum Blühen zu bringen. Schritt für Schritt werden die Teilnehmer im «Yoga Beginner» Kurs von Thomas H. Würmli in die verschiedenen Körper-, Atem- und Entspannungsübungen des Hatha-Yoga eingeführt. Sie erhalten individuelle Korrekturen und Anleitungen. Ein empfehlenswerter Kurs für Menschen, die Yoga auf eine fundierte Weise erlernen möchten. Themen sind: das Sonnengebet, die 12 Grundstellungen, Einführung in Pranayama/Atemkontrolle, Yoga Nidra/die Kunst der Tiefenentspannung, 5 Grundprinzipien des Yoga, Ernährung, Klang ...

Yogalektionen auf dem Flachdach des Somasana-Gebäudes. (Bild zvg.) Menschen, die Yoga praktizieren, berichten, dass sie sich entspannter und glücklicher fühlen, mit weniger Stress mehr erreichen und so ihr wahres Selbst leben können. Täglich bietet das Yoga Center mehrere Hatha Yoga Lektionen für alle Ansprüche, Kids Yoga, Yoga für Schwangere, Yoga nach der Geburt, Yoga 50 plus, Mantra Singabende, Yoga- und Ayurveda-Ferien in Südindien und Vieles mehr an. Ab Mai beginnt wieder die Schönwettersaison, wo die Yogalektionen nach Möglich-

keit auf dem Flachdach des Yoga-Centers durchgeführt werden. Bis 5. Mai leitet die Familie Würmli Yoga- und Ayurveda-Ferien in Kerala (Südindien), sodass das Büro nicht besetzt ist. Alle Neukunden, die im Mai 2013 ein 6-Monats- oder Jahres-Abo lösen, erhalten auf Vorweisung dieses Berichtes 10% Vergünstigung auf den Normalpreis. Infos unter www.surya-chandra.ch oder Telefon 044 760 36 88.

Am 12. Mai ist Muttertag. Kindergärtlern habe ich dazu ein paar Fragen gestellt: Was hat Mami mit dir gemacht, als du ein Baby warst? Was macht Mami, wenn du krank bist? Was kann Mami besonders gut? Was arbeitet dein Mami? Ist dein Mami schön? Jaaa!!! Alle haben begeistert genickt. Ihr Mami ist seeehr schön! Haare, Lippen, Röckli, einfach alles. Sofias Mami hat einen tollen weissen Pyjama und sieht darin aus wie ein Hase. Ein anderes Mami hat hübsche Tattoos; auf dem Rücken eine Rose, auf dem Bauch steht «mar». Wieso? Ist doch klar: weil sie das Meer liebt. Ein weiteres Mami macht eine super Spätzlipfanne und eines malt perfekt Sterne und Tiger. «Du kannst so gut meine Zähne putzen», diktiert mir ein Mädchen. Und ein Junge wünscht: «Schreib auf: ‹Tu ti vesti bene. Sei bellissima.› Weisch, mis Mami kann nöd dütsch.» Mami gezeichnet, Herzli gemalt, Blüemli aufgeklebt – tolle Büechli sind entstanden. Schönen Muttertag! Ute Ruf


Veranstaltungen

Freitag, 3. Mai 2013

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Symphonie von fliessenden Linien Mike «Ämka» Knobel stellt in der Galerie Märtplatz aus ................................................... von irma gerber

Ensemble Pago Libre: John Wolf Brennan, Tom Götze, Tscho Theissing und Arkady Shilkloper (von links). (Bild zvg.)

Die Stones, Weltmusik und Jodel sowie Poesie Die nächsten acht Tage im «LaMarotte» Vom Bürgerschreck zum Rock-Establishment «Die Rolling Stones»: Ein Stück Musikgeschichte mit Dr. Felix Aeppli, Historiker und «Stonologe». Er ist Verfasser des Werkkatalogs «The Ultimate Guide to The Rolling Stones», Fan der Stones – eben Stonologe – stellt repräsentative Videoaufnahmen aus seinem umfangreichen Archiv vor und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Am 12. Juli 1962 gaben die Rolling Stones im Londoner Marquee Club ihr erstes Konzert. Seither schrieben sie Rockgeschichte in mehr als einer Hinsicht. Unter anderem gab es vor über 40 Jahren auch ihren berüchtigten Auftritt im Zürcher Hallenstadion. Doch die einstmals rebellischen BeatMusiker zählen unterdessen längst zum Rock-Establishment. Heute Freitag, 3. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25/15 Franken.

«Pago Libre» und die «Ämtler Jodelfründe» Weltmusik aus Moskau, Wien, Dublin, Dresden und Weggis. Eine verrückte Zusammensetzung: Zum internationalen Ensemble Pago Libre ein lokaler Jodelchor! Was gibt das wohl? Pago Libre sind die Musiker Arkady Shilkloper (Horn, Flügelhorn, Alphorn), Tscho Theissing (Violine, Stimme), John Wolf Brennan (Piano, Melodica) und Tom Götze (Kontrabass, Tuba). Seit 1989 zeigt dieses internationale Ensemble, wie europäische Musiker ihre ganz eigene, selbstbewusste Stimme im globalen Konzert heutiger Musik erheben können. Es gelingt ihnen, eine individuelle Art von «Volks»Musik zu erfinden: tänzerisch, aber nicht simpel; komplex, aber nicht

kompliziert; musikantisch, aber nicht banal. Nebst Eigenkompositionen spielt das Quartett auch Stücke des Komponisten, und Pioniers der Volksliedforschung und Experten des Alphornspiels Alfred Leonz Gassmann. Von 1899 bis 1951 notierte Gassmann systematisch Volkslieder und Instrumentalmusik aus der Innerschweiz, daneben komponierte er selber anspruchsvolle Jodellieder. Da passen doch die Ämtler Jodlerfründe weiss Gott dazu …!

«Ämka» zum Zweiten – zumindest was seinen Auftritt in Affoltern in diesem Jahr betrifft. Der junge Künstler und Grafiker hatte bereits in der Regionalbibliothek zum Neujahrsapéro dieses Jahres Einblick in sein Kunstschaffen gegeben und einen Teil seiner grafischen Werke präsentiert. Nun gilt es, quasi gebündelt und auf einen Raum bezogen, in der Galerie Märtplatz eine eigene Ausstellung zu bewerkstelligen und die grafischen und illustrativen Werke wiederum einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Mike Knobel alias «Ämka» ist 28 Jahre alt und lebt in Hausen. «Entdeckt» wurde er durch die Galeristinnen der Galerie am Märtplatz letztes Jahr an der «Kunst uf de Strass» in Affoltern, wo er in voller Aktion zu bestaunen war – mit einer grossen Grafik, die vor Ort entstand. Sogleich wurde er angefragt, ob er sich eine Ausstellung in der Galerie vorstellen könne. Das Resultat wird ab Freitag für insgesamt drei Wochenenden in der Galerie Märtplatz in Affoltern zu bestaunen und zu erleben sein. «Ämka» arbeitet selbstständig als Grafiker und Illustrator und sein Werk umfasst ein breites Spektrum

Künstler Mike Knobel alias «Ämka» aus Hausen. (Bild zvg.) im Design von Prints, Web, Malerei, Graffiti, Tattoo, Streetwear und Oberbekleidung sowie auch im Animationsfilm und Video-Bereich. Seinen Stil beschreibt er als eine Symphonie von fliessenden Linien, Schatten und Mustern, wo alles seinen exakten Platz einnimmt und eine immense Vielfalt von Details aufzeigt. Diese Technik wird dank dem bevorzugten schwarzen Marker in diversen Dichten und Grössen umgesetzt, wo die schwarze Tinte das Weiss des Papiers verletzt, bei jedem ersten Strich.

Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern. Vernissage am Freitag, 3. Mai, von 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 19. Mai, jeweils freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 12 und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Eine Veranstaltung von Kultur in Affoltern.

«Frühlingsputzete» Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon öffnet am Samstag seine Tür

Mittwoch, 8. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

Dum vacat - solange die Zeit bleibt «Es gibt Tage, an denen die Dinge, die ich sehe, flach bleiben wie auf der Leinwand: Wenn das Gefühl der Tiefe geschwunden ist, wächst das Gefühl für die Oberfläche, und in solcher Optik erreicht die Sicht eine absolute und nutzlose Klarheit.» Absolut und nutzlos – in diesem radikalen Spannungsfeld bewegen sich die aufregenden, manchmal bizarren Gedichte und Texte von Fabio Pusterla, dem in Norditalien lebenden Dichter und Vordenker der aktuellen italienischen Lyrikszene aus dem Mendrisiotto. La Lupa (Gesang und Rezitation) und Roger Girod (Klavier) begeben sich auf eine musikalisch-literarische Gratwanderung über den Abgründen dieser eigenwilligen Poesie – mit Musik aus dem Zyklus «Auf verwachsenen Pfaden» von Leoš Janá4cek (1854–1928).

«Von jeher gilt das Grossreinemachen als etwas Ungemütliches im Haushalt. Der Vater und die Kinder fühlen sich sozusagen heimatlos, aber um so schöner ist es dann auch, wenn die Familie in den blitzblanken Räumen wieder um den gemütlichen Esstisch versammelt ist». So beginnt ein Kapitel im Buch «Die tüchtige Hausfrau, ein prak-

tisches Nachschlagewerk der gesamten Hauswirtschaft» von Antonie Steinmann aus dem Jahre 1918. Auf sechs Seiten wird genau geschildert, wie die Hausfrau bei der Reinigung vorgehen muss. So wird empfohlen, mit Öl- oder Lackfarben gestrichene Gegenstände mit einer Aufkochung von Weizenkleie schonend zu

reinigen. Noch vieles mehr lässt sich darüber in verschiedenen im Museum aufliegenden Büchern nachlesen, als die Reinigung noch Schwerarbeit und reine Frauensache war. Die aus jener Zeit stammende aus massivem Holz hergestellte Stuhl-Leiter ist auch heute noch ein praktisches raumsparendes Hilfsmittel. Im Museum wurden die Wohnstube und das Schlafzimmer gereinigt. Der Tisch ist gedeckt und vielleicht gibt es einen Nachmittagskaffee mit Kuchen ...?

Immer am 1. Samstag des Monats Dies und vieles mehr sammelt das Dorfmuseum. Vielfältig sind die Objekte und Fotos, die dort eingesehen werden können, zum Beispiel morgen Samstag, 4. Mai. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Dorfmuseum Affoltern befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

Freitag, 10. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli)

Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Vielseitig verwendbares Möbelstück: als Stuhl und Leiter. (Bilder zvg.)

Zeitgemässer Glaube für Menschen von heute Vortrag zum Jahresthema «Dem Glauben ein Gesicht geben» Am Dienstag, 7. Mai, um 20 Uhr lädt die katholische Pfarrei Affoltern zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Dr. Renold Blank ein. Unter dem Titel «Zeitgemässer Glaube» geht der Referent einigen spannenden Fragen nach.

Prof. Dr. Dr. Renold Blank. (Bild zvg.)

Tipp: Der Gang zur Ausstellung von Mike Knobel lässt sich am Samstag mit dem Besuch des Wochenmarktes verbinden. Auch das Märtkafi ist dann geöffnet. Je nach Wetter oder Situation vor Ort darf mit einer Life-Performance gerechnet werden.

Werden die Sehnsüchte des heutigen Menschen in unserer Konsumgesellschaft gestillt? Wie sieht die Religiosität des postmodernen Menschen aus? Welche Bedürfnisse, Zweifel und Fragen hat er? «Die Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts haben die Religion wiederentdeckt. In einer Welt von rationalen Mechanismen, logischen Forderungen und

wirtschaftlichen Zwängen suchen sie nach Gott», so der Referent. Aber nach welchem Gott? «In einer Gesellschaft, die durch astronomische Gewinne der einen und Arbeitslosigkeit der anderen gezeichnet ist, erscheint wieder die Gestalt eines Mannes, den wir Jesus nennen», so Prof. Dr. Dr. Renold Blank. Aber, war jener Jesus wirklich so, wie er traditionell gesehen wurde? Und, wie kann man im 21. Jahrhundert noch an das glauben, was die traditionellen Kirchen in der Vergangenheit verkündet haben? Auf diese immer wieder gestellten Fragen versucht der Abend zeitgemässe und theologisch verantwortete Antworten zu geben.

Referent Prof. Dr. Dr. Renold Blank ist emeritierter Titular-Professor der Päpstlichen Theologischen Fakultät von São Paulo, an welcher er 28 Jahre lehrte. Im Weiteren war er Gastprofessor an mehreren anderen Universitäten. Er gilt als Spezialist auf dem Gebiet der Eschatologie, jener Wissenschaft, die sich mit den Fragen Ziel und letztem Sinn des Menschen und der Welt beschäftigt. Zu seinen Fachgebieten hat er mehr als 20 Bücher und eine Vielzahl von Artikeln veröffentlicht. Vortrag «Zeitgemässer Glaube für den Menschen des 21. Jahrhunderts» mit Prof. Dr. Dr. Renold Blank; Dienstag, 7. Mai, 20 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Affoltern.

oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

«Struppi-Rennen» in Rifferswil Hunde aller Art dürfen am 9. Mai auf die Rennbahn in Rifferswil. Hundehalter locken mit Rufen, Pfeifen oder einem Wursträdli. «Hasenscharfe» Hunde aller Rassen können jederzeit an Trainings teilnehmen. Einmal pro Saison findet überdies ein «Struppi-Rennen» ohne Hasenmaschine statt. Am 9. Mai ist es wieder so weit. Gelaufen werden zweimal 100 Meter, wobei der Hundehalter die Strecke zuerst zurücklegt und dann seinen Vierbeiner, egal ob gross, ob klein, ob jung oder älter, mit Rufen, Pfeifen oder einem Wursträdli zu sich herlockt. Infos zu diesem fröhlichen Anlass für Familien und ihre Hunde finden sich unter www.swrv.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Bühnenjubiläum und eine neue CD

Freitag, 3. Mai

Freitag, 3. Mai 2013

AlpPan Duo – die überraschende Kombination seit 10 Jahren

Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage der Ausstellung Mike «Ämka» Knobel, grafische Kunst. Die Ausstellung dauert bis 19. Mai. Öffnungszeiten: Fr, 1720 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: «Die Rolling Stones - vom Bürgerschreck zum Rock-Establishment mit Dr. Felix Aeppli, Historiker und Stonologe. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Eher zufällig haben vor zehn Jahren Alphorn und Panflöte zueinandergefunden. Was 2003 mit einem gemeinsamen Fernsehauftritt begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Affoltern am Albis Das AlpPan Duo – Kurt Ott und Käthi Kaufmann Ott – aus Hausen konnte sich in den vergangenen Jahren in der Musikszene etablieren und ist längst zu einem Begriff geworden. Mehrere Fernsehauftritte im In- und Ausland, Konzerttourneen, welche das Duo unter anderem in die USA, nach Jordanien, Tschechien und in die Türkei führten, sechs CD-Produktionen und unzählige Live-Auftritte in Kirchen und Konzertsälen, aber auch an Familienfesten und Firmenanlässen gehören mittlerweile zum Palmares des Musiker-Duos. «Wir lieben die Abwechslung zwischen Tradition, Klassik und Unterhaltungsmusik», sagen die beiden Vollblutmusiker und «wir machen so lange Musik, wie wir selber Freude daran haben». So werden die beiden auch in Zukunft auf diversen Bühnen anzutreffen sein. Sie lassen sich aber auch gerne für kleinere Anlässe engagieren. «Wenn die Zuhörer an unserer Musik Gefallen finden, so macht uns das glücklich.» Aus Anlass des 10-Jahre-Bühnenjubiläums hat sich das AlpPan Duo einiges einfallen lassen: So sind verschiedene Kirchenkonzerte mit Alphorn, Panflöte und Orgelbegleitung geplant.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Rund um die Tomate». Jeden 1. Freitag im Monat. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 20.30: Live-Band Couscous. Spring Break. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 4. Mai Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Mike «Ämka» Knobel, Grafische Kunst. Die Ausstellung dauert bis 19. Mai. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten

AlpPan Duo: Kurt Ott und Käthi Kaufmann Ott aus Hausen. (Bild zvg.) Der offizielle Jubiläumsanlass geht am Wochenende vom 5./6. Oktober auf der Alp Vorsass auf dem Beatenberg über die Bühne. Das AlpPan Duo wird dort beim «Stallfest» und beim traditionellen Herbst-Märt für Unterhaltung sorgen und bei Gemütlichkeit, Speis und Trank das Jubiläum so richtig feiern!

Querschnitt des 10-jährigen Schaffens Zum Jubiläum ist soeben eine neue CD mit dem vielversprechenden Namen «Collage» erschienen. Der Name

unterstreicht, dass die Jubiläums-CD eine Art Musikcollage oder einen Querschnitt des 10-jährigen Schaffens des AlpPan Duos repräsentiert. Sie beinhaltet bekannte Melodien aus Film, Pop, Schlager und Volksmusik, teilweise begleitet von den Musikerfreunden Thürler-Mosimann und vom Zermatter Schwyzerörgeliquartett «Nid zem lose». Die CD ist ab sofort im Handel oder auch direkt beim AlpPan Duo erhältlich. Weitere Infos: www.alppan.ch, info@pankaufmann.ch.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 20.00: Adonia-Teens-Chöre präsentieren das Musical «Abraham & Sara». Kasinosaal.

Mit dem Musikverein Hedingen den Muttertag erleben Am diesjährigen Muttertag verwöhnt der Musikverein Hedingen wieder mit wundervollen Klängen: Am Sonntag, 12. Mai, um ca. 10.45 Uhr vor dem «Chilehuus» Hedingen kann man gemeinsam musikalisch in den Tag starten. Mit einem feinen Apéro sorgt die Kirchenpflege fürs leibliche Wohl. Die Kirche Hedingen darf dieses Jahr ihr 500-Jahre-Jubiläum feiern. Speziell für diesen Anlass hat der Musikverein Hedingen ein Werk eingeübt. Daneben bietet er aber auch weitere Musik, traditionelle wie moderne. Der Musikverein und die Kirche Hedingen freuen sich über zahlreiche Besucher. Durchführung nur bei guter Witterung.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

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Ausstellungen

Letzte Tage/Reduz. Eintrittspr.! Sa 14.30 h OSTWIND D gespr., ab 10, in Begl. ab 8 J. Von Katja von Garnier, mit Jürgen Vogel uva. CH-Vorpremiere/Reduz. Eintrittspr.! So/Mi 14.30 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J.

Der Musikverein Hedingen verwöhnt mit wundervollen Klängen. (Bild zvg.)

Infos: www.mvhedingen.ch.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen und Caroline Sorger, Malerei, Figuren in Raku und Bronze. Die Ausstellung dauert bis 9. Juni. Öffnungszeiten: DiFr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: geöffnet So, 14-17 Uhr.

Hausen am Albis Atelier Elisabeth Brönnimann, Oberalbisstrasse 18: Gegenständliche und abstrakte Bilder in Aquarell, Mischtechnik und Acryl, Gips-Objekte. Die Ausstellung ist jeweils Fr, Sa, So, von 13.30 - 19 Uhr geöffnet, oder nach tel. Vereinbarung. Weitere Infos unter Telefon 044 764 13 51 oder www.ebroennimann.ch.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Seht, da ist der Mensch!» von Oliver Henggeler. Die Ausstellung dauert bis 11. Juni 2013. Täglich geöffnet von 8 bis 22 Uhr.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Ursula Brüngger und Regula Perfetti, Malerei, Digital Prints, Objekte, Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 5. Mai. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Pfingstrosen und Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

HANNI & NANNI 3 Do/Fr/Mo/Di/Mi 18 h Mo/Di auch 20.30 h (im Seehof 2) OV/d/f, ab 10/8 J. Von Haifaa Al-Mansour CH-Premiere! Do/Fr/Sa/So/Mi 20.15 h (3D) Mo/Di 20.15 h (2D), Sa/So auch 17 h (2D) IRON MAN 3 E/d/f, ab 14, in Begl. ab 12 J. Von Shane Black, mit Robert Downey Jr. uva. 4. Woche!

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7. Woche/3D-Proj./Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h DIE CROODS D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J. Letzte Tage!

Fr/Mo 18 h, D gespr.

NACHTZUG NACH LISSABON/ NIGHT TRAIN TO LISBON Ab 14/12 J. Von Bille August, mit Jeremy Irons uva. Do/Di 18 h, Sa 20.30 h, So 12 h Nicht verpassen! OV/d, ab 12/10 J.

SEARCHING FOR SUGAR MAN Oscar 2013: Bester Dokumentarfilm CH-Premiere! Sa/So/Mi 17.15 h (2D) Sa auch 22.30 h (2D), Mi 14.30 h (3D) IRON MAN 3 D gespr., ab 14, in Begl. ab 12 J. Von Shane Black, mit Robert Downey Jr. uva. 2. Woche! Do/Fr/So 20.30 h, Sa 23 h (im Seehof 1) SCARY MOVIE 5 D gespr., ab 14/12 J. Von Malcolm D. Lee, mit Charlie Sheen uva. CH-Vorpremiere/3D-Proj.! Mi 20.30 h, E/d/f

STAR TREK: INTO DARKNESS Von J. J. Abrams, mit Chris Pine uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Sa/So 14.30 h PARADIES: LIEBE D gespr., ab 16/14 J. Von Ulrich Seidl, mit Margarethe Tiesel uva. Letzte Tage! Sa 17.15 h ARGERICH OV/d/f, ab 12/10 J. Von Stéphanie Argerich Letzte Tage! So 17.15 h, Sp/d, ab 14/12 J. 4. Woche!

LOS AMANTES PASAJEROS Von Pedro Almodóvar, mit Javier Cámara, Lola Dueñas uva. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h SIDE EFFECTS E/d/f, ab 14/12 J. Von Steven Soderbergh, mit Jude Law uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Sa/So 17.30 h 2. Woche! SCARY MOVIE 5 D gespr., ab 14/12 J. Von Malcolm D. Lee, mit Charlie Sheen uva. CH-Premiere/3D-Proj.! Tägl. 20.15 h Sa/So auch 14.30 h IRON MAN 3 D gespr., ab 14, in Begl. ab 12 J. Von Shane Black, mit Robert Downey Jr. uva.

Bonstetten

Stallikon

16.00-19.00: Vernissage der Ausstellung Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen und Caroline Sorger, Malerei, Figuren in Raku und Bronze. Die Ausstellung dauert bis 9. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: geöffnet So, 1417 Uhr. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

10.00: Fahnenweihe der Musikgesellschaft Stallikon. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 10.00-15.00: Tag der offenen Tür. Gewerbehaus im Grindel.

Sonntag, 5. Mai Affoltern am Albis 07.00-10.00: Ornithologische Exkursion zum Thema «Reuss» unter der Leitung des NVBA. Infos: Roland Temperli unter Tel. 044 767 02 60. Vereinslokal des NVBA.

lunkhofen - Flachsee - Bremgarten. Wanderzeit: 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25, und Hermi Fischer, Tel.078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Montag, 6. Mai Wettswil Affoltern am Albis 20.00: Galsan Tschinag liest aus: «Gold und Staub» und «Die Kraft der Schamanen». Reservieren unter Telefon 044 762 42 42. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

20.00: Öffentlicher Vortrag «Drogenrealität heute - eine zwar völlig neutrale, aber ungeschminkte Aufklärung». Referent: Ralph Hirt, Kripo. Schulhaus Mettlen. Singsaal.

Mittwoch, 8. Mai

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Hausen am Albis 19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Donnerstag, 9. Mai Kappel am Albis

Dienstag, 7. Mai Bonstetten 09.00: Leichte Wanderung: Ober-

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

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Sport

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Erhobenen Hauptes in die Ferien Playoff-Out für den SHC Bonstetten-Wettswil: Der Serienmeister aus Zug/Oberwil war zu stark Innerhalb von 24 Stunden erlebt das Fanionteam des SHC Bonstetten-Wettswil ein Wechselbad der Gefühle. Während man am Samstag dem klaren Favoriten aus Zug ein Bein stellen kann und zu Hause mit 6:5 gewinnt, verliert man die Belle doch relativ deutlich mit 10:2. Am vergangenen Samstag stand die zweite Halbfinalpartie gegen die Rebellen aus Zug/Oberwil auf dem Programm. Es gab nur eine Devise und zwar musste diese Partie gewonnen werden, wollte man sich die Türen noch offen halten, ein drittes und entscheidendes Spiel zu erzwingen. In der laufenden Saison wurden die Zuger allerdings erst von einem Team geschlagen, was die Tatsache gewinnen zu müssen nicht wirklich vereinfachte. Dass die Zürcher jedoch über grosse Strecken mit den Zugern mithalten

können, das bewiesen sie nicht nur in diesem erneut eminent wichtigen Spiel, sondern auch bereits eine Woche zuvor auswärts in Zug.

Den ersten Treffer der Partie erzielt Es waren dann auch wiederum die Zürcher, welche den ersten Treffer der Partie erzielen konnten. Dieser Vorsprung hielt bis in die 24. Spielminute, wonach die Zuger das Spiel mit einem Doppelschlag innert 20 Sekunden wendeten. Bürki mit einem Shorthander konnte jedoch erneut den Ausgleich erzielen. Danach ergaben sich immer wieder gute Chancen auf beiden Seiten, der grosse Unterschied blieb wie im Spiel vor einer Woche, dass die Zuger ihr Überzahlspiel eiskalt ausnutzten. Stucki war es dann, welcher seine alten Teamkollegen wieder in Rückstand brachte und zwei weitere Treffer der Zuger folgten kurz darauf, was den fast hoffnungslosen Spielstand

von 2:5 auf der Resultatstafel herbeiführte.

Mit grossem Wille zur Wende Nicht zum ersten Mal in dieser Saison zeigten die Zürcher allerdings grosse Moral. Heiz nach einer herrlich vorgetragenen Passstafette, verkürzte noch vor der zweiten Drittelspause auf 3:5. Es brauchte dann auch nicht viele Worte in der zweiten Pause, um jedem Spieler des SHC BW klar zu machen, dass es nun die letzten 20 Minuten der Saison sein könnten, falls man nicht nochmals einen Gang zulegen konnte. Mit dieser Motivation und der Unterstützung einer grandiosen Kulisse spielte man sich im letzten Drittel in einen Rausch. Zuerst war es Schirillo mit einem cleveren Schuss, danach Kleiner mit einer routinierten Einzelleistung und zu guter Letzt, Hedinger mit einem Knaller ins obere Eck zum 6:5 besiegelten das beinahe unmög-

lich Geglaubte an diesem Tag. Die erste Mannschaft des SHC BW schaffte die Sensation mit einer genialen Mannschaftsleistung und erzwang somit die angestrebte Belle.

Im dritten Spiel leider ohne Chance Das dritte und entscheidende Spiel ist leider schnell zusammengefasst. Trotz sehr grosser Unterstützung ihrer zahlreichen Fans, was es nahezu zu einem Heimspiel machte, hatten die Zürcher in dieser Partie nicht mehr viel zu melden. Die Zuger zeigten von Beginn weg ihre Klasse auf. Man merkte den Rebellen von Beginn weg an, dass sie doch sehr im Stolz verletzt worden waren am Vortag. Dazu kam, dass die Zuger praktisch komplett antreten konnten und mit vier kompletten Linien den Druck von Beginn weg sehr hoch hielten. Dem SHC hingegen fehlte an diesem Tag die nötige Kraft um nochmals solch eine Leistung zu erbringen wie am Tag zuvor.

Kleiner und Schirillo zu den Senioren Den Zürchern, namentlich Seiler, gelang dann entsprechend der erste Treffer trotz grossem Kampf erst sehr spät zum Zwischenstand von 5:1 und so kam es leider, wie von den meisten erwartet: Die Zürcher verloren schlussendlich etwas gar hoch mit 10:2 Toren. Trotz diesem klaren Resultat, können die Ämtler stolz sein auf ihre Leistung. Konnten sie dem Serienmeister aus Zug doch alles abverlangen und mit einem Sieg am Vortag gar noch ein riesiges Erfolgserlebnis verzeichnen, was nicht alltäglich ist. Die erste Mannschaft des SHC BW hat mit ihrer sehr jungen Mannschaft das Ziel in dieser Saison klar übertroffen und kann positiv zurück und zuversichtlich nach vorne schauen. Ihre letzten Partien bestritten dieses Wochenende die langjährigen Teamstützen Marc Kleiner und Stefan Schirillo. Sie werden künftig nur noch für die Senioren auflaufen.

Weitere Bundesgabe gewonnen Paul Stutz treffsicher in Rothenthurm, SZ Mit 55 von 60 möglichen Punkten sicherte sich der Pistolenschütze Paul Stutz aus Zwillikon den Sieg am 49. historischen Gedenkschiessen am Rothenthurm und gewann damit eine weitere Bundesgabe (Pistole 49). Zum Gedenken an die Schlacht am Rothenthurm 1798 findet seit 64 Jahren alljährlich das historische Gedenkschiessen in Rothenthurm statt. Das Gedenkschiessen, das unter dem Ehrenpräsidium von André Rüegsegger, Regierungsrat des Kantons Schwyz steht, wurde zum 49. Mal auf 50 Meter durchgeführt.

Drei Schützen punktgleich Das anspruchsvolle Programm besteht aus zwölf Wettkampfschüssen auf die Morgartenscheibe in drei Serien (zwei Schuss in 30 Sekunden, vier Schuss in

60 Sekunden, sechs Schuss in 60 Sekunden, ohne Probeschüsse). Die Entscheidung war äusserst spannend und umstritten. Nach Abschluss des Wettkampfes lagen drei Schützen mit je 55 Punkten an der Spitze. Aufgrund der besseren 6erPasse konnte Paul Stutz vom Schiessverein der Kantonspolizei Zürich als Sieger gekürt werden. Insgesamt nahmen 294 Pistolenschützinnen und -Schützen am Gedenkschiessen teil. Aufgrund des neuen Waffenrechts darf der Bundespreis dem Schützen nicht mehr übergeben werden. Neu wird nebst dem Vertrag zur Übergabe auch ein Waffenerwerbsschein in dreifacher Ausführung benötigt. Ein Waffenerwerbsschein bedingt vom Schützen einen Auszug aus dem Zentralstrafregister sowie ein unterschriebenes Gesuch um Ausstellung eines Waffenerwerbsscheins an die zuständige Behörde.

Cyrill Villiger bringt Armin Reichmuth in Nöte. Doch schliesslich gewinnt der Ämtler mit Höchstnote. (Bild zvg.)

Mettmenstetter Armin Reichmuth holt sich den Kranz 94. Zuger Kantonalschwingfest in Baar Nachdem am 21. April 10 cm Neuschnee auf der Dorfmatte lagen und das 94. Zuger Kantonalschwingfest kurzfristig verschoben werden musste, war am vergangenen Sonntag die Arena frei für die 190 gemeldeten Schwinger – unter ihnen auch zwei aus dem Säuliamt.

Paul Stutz aus Zwillikon. (Bild zvg.)

Es war auch an diesem Sonntagmorgen kalt, gerade Mal fünf Grad, als die Schwinger um halb acht zum ersten Mal zusammengriffen. Und besonders der Griff mit den kalten Fingern machte den starken Mannen zu schaffen. Sonst waren sie ob der kühlen, aber trockenen Witterung nicht unzufrieden. Zum Schlussgang mit 3000 begeisterten Schwingerfans auf der Dorfmatte zeigte sich sogar die Sonne; der Schlussgang zwischen dem Rothenturmer Christian Schuler und dem Obwaldner Gast Peter Imfeld. Von Anfang an gingen die beiden Sennen gehörig zur Sache und Favorit Schuler hatte ein paar kritische Situationen zu

überstehen. In der fünften Minute entschied jedoch der Schwyzer mit einem Kurz wie aus dem Bilderbuch das Fest zu seinen Gunsten. Bereits im Jahre 2008 erreichte Schuler den Schlussgang, unterlag aber damals seinem Firmgötti Martin Grab.

Zwei Sennen aus dem Säuliamt Auf der Liste mit den 190 Gemeldeten standen auch zwei Schwinger aus dem Säuliamt: Armin Reichmuth, der 25jährige Landwirt aus Mettmenstetten und der 26-jährige Landwirt Roman Weiss aus Zwillikon vom Zuger Kantonalen Schwingerverband/Schwingklub Aegerital. Weiss glückte mit der Note 10,00 ein Auftakt nach Mass gegen Ruedi Philipp. Dann folgten zwei Niederlagen gegen Roman Emmenegger und gegen Andreas Gwerder. Stefan Heinzer legte Weiss auf den Rücken, dafür war er gegen Daniel Grab und Robin Nauer wieder siegreich. Schliesslich standen für Roman Weiss 55,75 Punkte auf dem Notenblatt.

Seine Ambitionen auf einen Kranz meldete Armin Reichmuth schon im ersten Umgang an. Nach wenigen Minuten siegte er mit einem Kurz mit der Idealnote 10,00 gegen Silvan Betschart. Es folgte eine Niederlage gegen Reto Holdener, dann ein Sieg gegen Robin Nauer, dann war er wieder der Verlierer gegen Toni Diener. Schliesslich holte sich Reichmuth vom Schwingklub Cham-Ennetsee noch zweimal die Höchstnote 10,00 mit Siegen gegen Marco Gwerder und Cyrill Villiger – und damit den Kranz am 94. Zuger Kantonschwingfest. (Spi.)

Auszug aus der Rangliste: 1. Schuler Christian, Rothenturm 58.75, 2. Laimbacher Philipp, Sattel 57,75. 3. Ulrich Andreas, Gersau, Laimbacher Adi und Föhn Franz, je 57.50. 4. Theiler Beat, Müllestein Mike, Reichmuth Pirmin, Müller Bruno, Gwerder Guido, Bieri Marcel, Schuler Philipp, Koller Markus je 57,25. 5. Imfeld Peter, Gloggner Philipp, Betschart Torsten, Nietlisbach Pascal je 57,00. 6. Kälin Roland, Nötzli Bruno, Emmenegger Roman, Reichmuth Armin, Mettmenstetten, Heinzer Stefan je 56,75. 10.e. Weiss Roman, Zwillikon 55,75.


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Sport

Freitag, 3. Mai 2013

Nationale Grössen am Strand von Obfelden Nach der Saison-Eröffnung folgt dieses Wochenende bereits ein Höhepunkt

Am Auffahrts-Donnerstag, 9. Mai, wird in Hedingen das 4. Säuliämtler-Grümpi ausgetragen. Einmal mehr dürfen die Organisatoren einen Teilnehmer-Rekord vermelden.

Bei eher nassen und kühlen Bedingungen startete am vergangenen Wochenende die Raiffeisen Beach-Tour mit regionalen Turnieren auf der Heimanlage in Obfelden. Am kommenden Wochenende folgt ein nationales Turnier der Kategorie A3. Kühl und den ganzen Tag nass – so präsentierte sich die Obfelder Anlage am vergangenen Samstag. Dies konnte den Spielerinnen und Spielern der Kategorie B2 aber nichts an Ehrgeiz und Motivation zum Auftakt der BeachVolleyball-Saison nehmen. Bei den Damen gewannen die top gesetzten Pepe/Mika das Turnier vor Tanner/Quidot. Kernen/Reinhard bezwangen im kleinen Final das Team Huwyler/Andermatt und sicherte sich so den dritten Platz. Auch bei den Herren gab es keine grösseren Überraschungen. So setzten sich die als Nummer zwei gesetzten Friedli/Wenk gegen Mosimann/Büttikofer im Final durch. Gautschi/Gautschi sicherten sich Rang drei vor Blum/Schluchter. Wenn auch immer noch kühl, aber doch bedeutend freundlicher, zeigte sich der Sonntag. Ideale Bedingungen für gute sportliche Leistungen in der Kategorie B1. Das favorisierte Damen-Duo Schneider/Senn mussten das Tableau aus der Verlierer-Seite aufräumen. Sie setzten sich im Halbfinale gegen Kronenberg/Lattmann durch und im Final bezwangen sie Frei/Klein.

Die Besten der regionalen Kategorie B1 mussten sich noch warm anziehen. Von links: Simon April und Tobias Binz (Rang zwei), die Sieger Marc Bochsler und Sämi Spörri sowie Gabriel Bartholdi und Marco Heimgartner (Rang drei). (Bild zvg.) So beendeten Schneider/Senn das Turnier auf dem wohlverdienten 1. Rang. Im kleinen Final siegten Muff/Huber und sicherten sich Rang drei vor Kronenberg/Lattmann. Die top gesetzten Herren Eberle/Vega mussten sich gegen April/Binz (2) im Halbfinale geschlagen geben, und unterlagen dann auch im kleinen Final dem Team Heimgartner/Bartholdi, welches sich somit den dritten Schlussrang sicherte. April/Binz kämpften im Final gegen die als Nummer sechs gesetzten

Bochsler/Spörri. Das eingespielte Team Bochsler/Spörri behielt die Oberhand und stand am Abend als Sieger des Turniers fest.

Nationale Teams messen sich Nun folgt am bevorstehenden Wochenende einer der Höhepunkte der Raiffeisen Beach-Tour. Erneut in Obfelden findet das nationale Turnier der Kategorie A3 statt. Am Samstag duellieren sich die Damenteams. Mit am

Start Romana Kayser mit ihrer neuen Partnerin Muriel Grässli. Diese Paarung bestreitet in dieser Formation den Saisonauftakt und ihr allererstes gemeinsames Turnier. Für viel Spannung und Beach-Life ist dann sicher auch am Sonntag gesorgt, wenn der in der Schweiz lebende Brasilianer Rhoonie Ferramenta mit seinem Partner Fabio Berta am Start ist. Man darf sich auf ein StrandErlebnis der besonderen, internationalen Art in Obfelden freuen!

Ein vielversprechendes «Joint Venture» Herren Aktive: TC Wettswil spannt mit dem TC Säuliämt zusammen Mit zehn Teams steigt der TC Wettswil in die Interclub-Saison 2013. Im Brennpunkt des Interesses wird die 2.-Liga-Herrenmannschaft in der Kategorie Aktive stehen, die in einer Art «Joint Venture» mit dem TC Säuliamt aus starken jungen Spielern beider Clubs gebildet wurde. Sowohl der TC Wettswil als auch der TC Säuliamt verfügen über einige talentierte junge Spieler, die aufgrund ihrer Spielstärke in einer Erstligamannschaft gut aufgehoben wären. Da die Spitze in beiden Clubs relativ schmal ist, konnte dieses Ziel bisher aber weder von den Wettswilern noch von den «Säuliämtlern» im Alleingang

erreicht werden. Vor diesem Hintergrund war es eine naheliegende Idee, aus den besten Spielern beider Teams eine Mannschaft zu bilden und mit ihr den Aufstieg in die 1. Liga anzustreben. Nachdem sich die Kontakte zwischen den beiden Clubs im Zuge der Gründung der Tennisschule «let’s play» des TC Wettswil intensiviert hatten, nahm das Projekt konkrete Formen an und ist nun realisiert worden. Seitens des TC Wettswil sind Dominique Gilli (R3), die Gebrüder Adrian (R5) und Raphael (R6) Schalbetter sowie Felix Möhle (R6) und Juri Nieth (R7) im Team, während der TC Säuliamt Fabian Hubmann (R4), Thibault Gagnaux (R5) und Nicolas Schärer (R5) ins Rennen schickt. Das neu formierte Team wird in diesem Jahr unter der

Der Trainerstab der Tennisschule «let’s play». Von links: Caroline Cecchetto, Guido Baumann und Andrea Dürst. (Bild zvg.)

Apéro der Tennisschule «let’s play» Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr hat die Tennisschule «let’s play» ihr Angebot im Hinblick auf die Freiluft-Saison 2013 weiter ausgebaut. Neu ist etwa der «Einsteigerund Refreshingkurs», der auch Nichtmitgliedern des TC Wettswil offen steht. Das gesamte Angebot wird

Über 70 Teams kicken mit

am Freitag, 24. Mai, ab 18 Uhr an einem Apéro der Tennisschule auf der Anlage des TC Wettswil vorgestellt, wobei auch die Möglichkeit besteht, direkt zum Racket zu greifen. Infos bei Andrea Dürst, duersta@gmail.com oder Telefon 076 572 12 40.

Flagge des TC Wettswil antreten. 2014 soll die Mannschaft dann für den TC Säuliamt an den Start gehen. Für Captain Guido Baumann, der als langjähriger und mehrfach ausgezeichneter Trainer von College-Teams in den USA über grosse Erfahrung in der Betreuung junger Spieler aufweist, ist das Erreichen der Aufstiegsspiele ein realistisches Ziel. Was die Chancen angeht, den Aufstieg tatsächlich zu schaffen, gibt er sich allerdings zurückhaltend. «Es wäre natürlich schön, dieses Ziel gleich im Den Aufstieg im Visier: Guido Baumann, Captain des neu ersten Jahr zu er- formierten Teams aus jungen Spielern des TC Wettswil und reichen. Die Kon- des TC Säuliamt. (Bild zvg.) kurrenz ist allerdings teilweise sehr stark, so dass wir der Ligaerhalt erwartet werden, auch dazu wohl auch Wettkampfglück wenn man im Sport bekanntlich gebrauchen werden.» gen Überraschungen nie gefeit ist. Die Senioren 45+ um Captain Sergio Catellani visieren den unmittelbaNur noch ein Erstliga-Team ren Wiederaufstieg in die erste Liga an, Nachdem die Senioren 45+ im letzten während die «Aufstiegs-Trauben» für Jahr die bittere Abstiegspille schlu- die übrigen vier Männer- und die drei cken mussten, ist der TC Wettswil in Damen-Teams realistisch gesehen wohl dieser Saison nur noch mit einer zu hoch hängen. Gute Unterhaltung Mannschaft in der 1. Liga vertreten. Es versprechen die Begegnungen der 3.-Lihandelt sich dabei um die Jungsenio- ga-Mannschaft von Captain Gabriel ren 35+, die mit André Kaiser einen Baumann in der Kategorie Aktive. Er neuen Captain gewählt haben. Die hat in sein Team einige talentierte Jumeisten der sehr routinierten Spieler nioren eingebaut, deren Jüngster (Damüssen als unterklassiert bezeichnet niel Kesseli, R6) erst 11 Lenze zählt. Es werden, was daran liegt, dass sie aus- wird interessant sein, zu sehen, wie sie ser wenigen Interclubeinsätzen kein sich gegen körperlich vermeintlich Wettkampftennis betreiben und somit übermächtige Gegner zu wehren verkaum zählbare Resultate einspielen. stehen. Man kennt ja die Geschichte Angesichts der Stärke des Teams darf von David und Goliath … (BK)

Nach der gelungenen Premiere des Säuliämtler-Grümpi im 2010 war auch die 3. Ausführung im vergangenen Jahr ein riesiger Erfolg. Nachdem bereits beim ersten Mal knapp 40 Teams teilgenommen hatten, gingen im letzten Jahr über 60 Anmeldungen ein! Da auch das Wetter mitspielte, stand einem grossen Fussball-Fest mit vielen Besuchern, welches erst in den frühen Morgenstunden endete, nichts mehr im Wege. Am Auffahrts-Donnerstag steht nun bereits die vierte Austragung des Säuliämtler-Grümpi bevor. Auch dieses Jahr können die Organisatoren einmal mehr einen Teilnehmerrekord verzeichnen: über 70 Mannschaften werden um die begehrten Pokale wetteifern. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt sein: feinste Grilladen, kühle und warme Getränke stehen den Besuchern zur Auswahl.

«After-Soccer-Party» im Anschluss Nach der Rangverkündung steigt die legendäre «After-Soccer-Party», wobei man sich auf coolen Sound von lokalen DJs freuen darf. Der Barbetrieb wird auch dieses Jahr vom Team Break (Bar/Billard/Event-Hall) aus Affoltern organisiert. Als kulinarische Köstlichkeit gibt es Mah-Meh (indonesisches Nudelgericht) aus dem Wok. Das Organisationskomitee freut sich auf die zahlreichen Besucher sowie auf ein faires Turnier. Bleibt nur noch auf schönes Fussballwetter zu hoffen. Weitere Infos unter www.scschweizer.ch.

Ämtler Hornusser: Arbeit im Ries zu wenig effizient Am vergangenen Sonntag spielte Obfelden in der laufenden Meisterschaft ihr erstes Spiel zu Hause gegen Balzenwil B. Einmal mehr patzten die Ämtler im Ries. Als Heimmannschaft mussten die Ämtler das Spiel mit Schlagen beginnen. Die Obfelder zeigten eine solide Schlagleistung im ersten Durchgang, die Arbeit im Ries war weniger effizient. Schon nach dem dritten Spieler mussten sie sich eine Nummer schreiben lassen. Es zeichnete sich zwar im Laufe des Spiels ab, dass Obfelden die klar stärkere Mannschaft war, ein Vier-Punkte-Sieg war aber wegen der kassierten Nummer nicht mehr möglich.

Die Arbeit im Ries verbessern Balzenwil kassierte beim ersten Durchgang ebenfalls eine Nummer, es blieb aber auch dabei. Wie schon in den vergangenen Spielen blieb es bei Obfelden nicht bei der einen Nummer, es kam noch eine dazu. Somit gewinnt Balzenwil B mit nur einer Nummer zwei Punkte, Obfelden dank der besseren Schlagleistung (722:557) einen Punkt. Fazit nach den ersten drei Spielen: die Hornusser von Obfelden müssen ihre Arbeit im Ries unbedingt verbessern, wollen sie nicht in die 5. Liga absteigen. Einzeln erzielten Walti Müller (65 Punkte), Ueli Müller (56), Hans Binggeli und Werner Joss (je 52) gute Leistungen. (PF)


Sieg gegen Kreuzlingen wahrt minimale Chancen

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Im Heimspiel vom Samstag will der FCWB seine immer noch intakten Chancen zum Erreichen der Aufstiegspoule nutzen und mit einem Heimsieg am Spitzenduo dran bleiben. Keine leichte Aufgabe, denn die Ostschweizer stellen ein prominentes Team. Kreuzlingen im Abstiegskampf Mit dem erfahrenen und nationalmannschaftserprobten Trainer Marc Hodel an der Linie und Spielern wie Oumar Kondé (FC Basel, SC Freiburg), Nikola Gacesa (NK Zagreb, FC Chiasso) oder Yago Bellon (FC St. Gallen, Reserven Aston Villa) sind die Thurgauer prominent besetzt. Dass Kreuzlingen noch mitten im Abstiegskampf steckt und jeden Punkt bitter nötig hat, macht diesen Gegner sicher auch nicht ungefährlicher. Während die Defensive das Prunkstück ist, tut man sich in der Offensive und speziell beim Toreschiessen schwer. Auf dem Moos soll nun mindestens ein Punkt erreicht und so weiter an Boden gewonnen werden. Bereits das Hinspiel bot eine äusserst ausgeglichene Partie, aus der

WB als glücklicher und knapper Sieger hervorging. «Da steht uns eine Menge Arbeit bevor», weiss darum auf Seiten der Ämtler Trainer Martin Dosch. «Wir müssen 90 Minuten präsent sein, die ideale Mischung zwischen Offensive, Defensive finden und all unsere Stärken in die Waagschale werfen, um den angestrebten Heimsieg zu realisieren.» Die Ämtler sind sich bewusst, dass der Punkteunterschied von 37 zu 26 zwar schön, aber nicht sehr aussagekräftig ist. Gerade die letzte Partie in Gossau zeigte, wie eng es in dieser Gruppe zugeht. Die meisten Teams befinden sich auf Augenhöhe, die Spielausgänge sind sehr knapp und oft entscheiden nur Kleinigkeiten über das Resultat. WB tut gut daran, höchst konzentriert, kämpferisch und mit dem nötigen Respekt in diese Partie zu gehen. «Wir wissen, dass wir es draufhaben. Wir wissen aber auch, dass ein Heimsieg wiederum nur mit einer maximalen Leistung möglich ist», darum auch Teamcaptain Buchmann schiebt ein Unter- oder Falscheinschätzen der aktuellen Lage weit von sich. Trotz Frühlings-

ferien wünscht sich seine Mannschaft wiederum einen Grossaufmarsch der Fans und natürlich die entsprechende, positive Unterstützung. Wegen dem Abschluss des FCWB-KidsCamp findet das Spiel am Samstag erst um 17.00 Uhr statt. (AWy)

FC WB 1 – FC Kreuzlingen 1 Samstag, 4. Mai 2013, 17.00 Uhr

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FCWB möchte auch nach dem Kreuzlingen-Spiel jubeln.

(Bild Kaspar Köchli)

C1 angekommen, WB 2 und B überzeugen Gerade rechtzeitig vor der Frühlingsferienpause fand das C1 in der CocaCola-League in die richtige Spur. Im dritten Meisterschaftsspiel konnte beim FC Bülach erstmals gewonnen werden. Dieser Erfolg sollte nun weiteren Auftrieb und Sicherheit geben, um den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich bestreiten zu können. Ganz starke Auftritte zeigte am Anfang der Rückrunde die zweite Aktivmannschaft in der 3. Liga. Gegen Altstetten und Industrie-Turicum wurde gewonnen. Zudem gelang auch gegen Gruppenfavorit Birmensdorf eine tolle Leistung, bei welcher das 0:0 dem Gast sehr schmeichelte. Den

Rückschlag vom letzten Wochenende und der 0:3-Niederlage in Oetwil/ Geroldswil gilt es nun zu korrigieren. Gelegenheit dazu ist am Sonntagmorgen. Es kommt zum Spiel gegen den Tabellenführer und meistgehandelten Aufstiegsfavoriten Schlieren auf dem Moos. Man darf gespannt sein, ob es der Gasic/Bellis-Elf gelingt, die Millionarios aus dem Limmattal zu fordern. Makellos präsentiert sich die Situation bei den B-Junioren in der Promotion. Die beiden Startspiele gegen Meilen (2:1) und Red Star (4:0) wurden gewonnen und man hat weiterhin beste Chancen, beim Aufstieg mitzuspielen. (AWy)

Tury-Cup am Auffahrtsdonnerstag Mit dem 27. Tury-Cup am Auffahrtsdonnerstag, 9. Mai 2013, geht gleich der nächste Grossanlass der JuniorenAbteilung über die Bühne. Top-Teams aus den Kategorien D, E und F messen

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sich an diesem interregionalen Turnier. Es ist für viel Spannung gesorgt und natürlich werden die Besucher von einer tollen Festwirtschaft kulinarisch verwöhnt. (OHe)

Die Juniorenabteilung darf wiederum auf ein rundum gelungenes KidsCamp zurückblicken. Über 100 Mädchen und Jungs nahmen die letzten Tage am intensiven Trainings- und Spielbetrieb teil und waren immer höchst motiviert und mit viel Begeisterung bei der Sache. Nebst dem Schlussturnier, welches am Samstag durchgeführt wird, dürfen sich alle Teilnehmer noch auf den anschliessenden Matchbesuch des Spiels vom Schweizer Rekordmeister GC gegen Servette freuen. (AWy)

FC WB 2 – FC Schlieren 1 Sonntag, 5. Mai 2013, 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Die nächsten FCWB-Spiele: Freitag, 3. Mai Senioren – Rapperswil-Jona

20.00

Samstag, 4. Mai Affoltern a.A. – Jun. Da FCWB 1 – Kreuzlingen

14.00 17.00

Sonntag, 5. Mai FCWB 2 – Schlieren Jun. B – Wiedikon Jun. A1 – Wädenswil

10.15 12.30 14.30

Dienstag, 7. Mai Veteranen – Oerlikon/Polizei

21.00

Mittwoch, 8. Mai Jun. Eb – Langnau a.A. Engstringen – Jun. Ee Jun. Ca – Seefeld/Witikon

18.30 18.30 20.00

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FC Affoltern a. A. FCA zu Gast auf dem Heuried Nach dem verdienten Sieg vor Wochenfrist gegen Altstetten (2:1) muss der FCA erneut nach ZĂźrich reisen, diesmal zum Quartierklub Wiedikon. Die StadtzĂźrcher sind zwar mit einem Sieg und einem Remis gut in die RĂźckrunde gestartet, allerdings folgten zuletzt zwei bittere 0:3-ÂŤSchlappenÂť gegen die besser klassierten Schwamendingen und Kilchberg-RĂźschlikon. Die ambitionierten Ziele der ÂŤHeuriedlerÂť zu Beginn der Saison sind also in weite Ferne gerĂźckt und nur ein Wunder kann die Mannschaft noch ganz nach oben bringen. Anders sieht die Situation beim FC Affoltern a. A. aus. Mit nur gerade drei Verlustpunkten RĂźckstand liegen die Ă„mtler auf dem hervorragenden vierten Tabellenrang in Lauerstellung zur Spitze. Gegen Wiedikon will die

Filipovic-Elf das angekratzte Selbstvertrauen des Heimteams weiter strapazieren und nicht ohne Punkte ins Amt zurßckkehren. Wenn das Team weiter so engagiert, kompakt und mit dem nÜtigen Respekt agiert, so wie in den Aprilwochen, dann dßrften sogar drei Zähler drinliegen. Einfach wird dieses Unterfangen jedoch nicht, denn die Gastgeber sind an guten Tagen unberechenbar und kÜnnen jeden Gegner schlagen. In der Vergangenheit waren die Direktbegegnungen meistens ausgeglichen und hart umkämpft. Beim FCA hat Abwehrchef Rako seine Gelbsperre abgesessen und steht dem Team wieder zur Verfßgung. Shala, welcher seinen Posten in der zentralen Defensive sehr gut interpretiert hat, dßrfte wieder ins gewohnte

Mittelfeld vorrĂźcken und dort seine angestammte Position einnehmen. Auch sonst kann der Teamchef auf den gesamten Kader zurĂźckgreifen und hat mehrere Optionen. Die FCAFans dĂźrfen also mit viel Optimismus nach ZĂźrich fahren und die 1. Mannschaft unterstĂźtzen. AnpďŹ ff auf der Sportanlage Heuried ist am Samstag, 4. Mai, um 17.30 Uhr. (hw)

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Spieleckdaten FC Wiedikon – FC Affoltern am Albis Spielbeginn: Samstag, 4. Mai 2013, 17.30 Uhr Ort: Heuried, WasserschÜpi 71, Zßrich-Wiedikon

Spieltipp von Toni Meyer (ehemaliger FCA-Präsident): Endlich mal mit einem guten Spiel. Der FCA gewinnt gegen den FC Wiedikon mit 2:1

58. Grßmpelturnier vom 28.–30. Juni 2013

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Das beliebte dreitägige FCA-GrĂźmpi ďŹ ndet zwei Wochen vor den Sommerferien auf der Sportanlage ÂŤMoosÂť in Affoltern a.A. statt. Fairer Sport, Kameradschaft und Geselligkeit sollen dabei Ăźberwiegen. Jeder Interessierte kann sich zur Teilnahme anmelden – sei es in der Kategorie Fussballer, Nichtfussballer, Damen, Mixed (Sie + Er-Teams) oder fĂźr die Oldies (ab 30 Jahren mit Jassen, JĂśg-

gelen und einem GlĂźcksspiel). Der Freitag ist ganz fĂźr den GewerbeCup reserviert. Wieder treffen sich das Ă„mtler-Gewerbe und die Vereine zu einem sportlichen und kollegialen Stelldichein. Anmeldeformulare stehen ab sofort auf der FCA-Homepage zum ÂŤDownloadÂť bereit (www.fcaffoltern.ch/ turniere). Auskunft erteilt Harry Wettstein unter Tel. 079 687 09 17.

ÂŤNicht vergessen: FCA-Generalversammlung am Montag, den 06.05.2013 um 20:00 Uhr im Clubhaus MooshĂźsliÂť

Die Spiele vom Wochenende Samstag, 4. Mai 2013 14.00 FCA Junioren Da – FC Wettswil-Bonstetten a 16.00 FCA Juniorinnen C – FC Horgen Sonntag, 5. Mai 2013 10.00 FCA 2. Mannschaft – FC Oetwil-Geroldswil 1 13.00 FCA Frauen, 1. Mannschaft – FC Kloten 1 14.00 FCA Junioren A – FC Lachen/Altendorf 15.00 FCA Junioren Ba – BC Albisrieden a

53. Bezirks-SchĂźlerturnier vom 29. – 30. Juni 2013 Ebenfalls am gleichen Wochenende wie das GrĂźmpi, ďŹ ndet das SchĂźlerturnier statt. In 7 verschiedenen Alterskategorien messen sich die SchĂźler/Innen aus dem Bezirk Affoltern bei einem spannenden Wettkampf an zwei Turniertagen. Die Anmeldeformulare kĂśnnen auf www. fcaffoltern.ch/turniere abgerufen werden. Weitere Formulare liegen auch in den Schulhäusern auf oder im FCA-Clubhaus MooshĂźsli. FĂźr Fragen und AuskĂźnfte bitte bei Marco Nehr melden, Telefon 044 760 10 60.

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Freitag, 3. Mai 2013

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volg-rezepte

Pfingstrosen – eine Attraktion

Gefüllte Peperoni

Im Park Seleger Moor bei Rifferswil blühen auch Rhododendren und Azaleen Im Park Seleger Moor in Rifferswil blühen wieder die Rhododendren und Azaleen. Die neuste Attraktion: eine einzigartige Pfingstrosen-Sammlung mit über 400 Pflanzen.

gen für die heikle und aufwändige «Züglete». So mussten Bäume gefällt und Rhododendren versetzt werden, und um den bestehenden Boden für die Pflanzen so gut wie möglich aufzuwerten und gute Wuchsbedingungen zu schaffen, wurde die gesamte Fläche mit Humus, Splitt und 115 Tonnen Wandkies durchmischt.

Der Park Seleger Moor bei Rifferswil ist die grösste Rhododendren- und Azaleenschau der Schweiz. Der Park ein märchenhaftes Naturerlebnis: Im 120 000 m² grossen Gebiet können Hunderttausende von Rhododendrenund Azaleenblüten in allen Farben bewundert werden.

Für 4 Personen Rollstuhlgängiges Wegnetz Für das rollstuhlgängige Wegenetz wurden zudem 12 m³ Schotter, 49 m³ Strassenkies und 19 Tonnen Netstaler verbaut. Die Gestaltung der Anlage wurde von der Wuhrmann Gartenbau AG in Samstagern ausgeführt. Im August und September 2012 wurden die Päonien dann von Gärtnern der Stadt Frauenfeld sorgfältig ausgegraben und nach Rifferswil transportiert. Bei optimalen Wetterbedingungen wurden die Pflanzen an einem schattigen Platz entladen und unter Mithilfe und Aufsicht des Ehepaars Vogt eingepflanzt. Insgesamt waren in Rifferswil fünf spezialisierte Mitarbeitende vom Park Seleger Moor und der Wuhrmann Gartenbau AG rund 15 Tage im Einsatz. Von den 400 gepflanzten Strauchpfingstrosen haben rund 380 den Winter gut überstanden, Anne-Käthi und Rolf Vogt zeigen sich gegenüber den Medien glücklich, dass die Schenkung an den Park Seleger Moor so gut geklappt hat. Anne-Käthi Vogt spricht nach Abschluss der Arbeiten von einer eigentlichen Win-win-Situation. Der Strauchpfingstrosen-Garten im Park Seleger Moor wird heute Freitag, 3. Mai, um 16 Uhr feierlich eingeweiht.

Neuste Attraktion: Strauchpfingstrosen aus Frauenfeld Ab diesem Jahr begeistert der Park die Besuchenden mit einer ganz besonderen Novität: Der einzigartige Pfingstrosengarten (Strauchpäonien) des Frauenfelder Ehepaars Anne-Käthi und Rolf Vogt hat im Park Seleger Moor ein neues Zuhause gefunden. Das Ehepaar Vogt kultivierte über Jahre auf einem Pachtland an der Bahnlinie in Frauenfeld eine einmalige Sammlung von Strauchpfingstrosen aus dem Vermächtnis des weltbekannten Züchters, Diplomaten und Fotografen Sir Peter Smithers. Als im Frühjahr 2012 durch den geplanten Bau eines Radwegs der Standort des Gartens in Frauenfeld gefährdet war, suchte das Ehepaar Vogt zusammen mit der Stadt Frauenfeld nach Alternativen. Leider fand sich in Frauenfeld selbst kein geeigneter Platz. Im Frühjahr 2012 aber traf der Obergärtner des Parks Seleger Moor an einer Veranstaltung auf das Ehepaar Vogt und kam mit ihnen ins Gespräch. Der Rest ist Geschichte: Im Juli 2012 begannen die Detailvorbereitun-

Farbenpracht: Strauchpfingstrosen im Park Seleger Moor. (Bilder zvg.)

gedankensprünge

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Wetterbericht

Feucht

Warum auch auf die Leiter steigen Um uns das Wetter anzuzeigen Der Wetterfrosch schreibt jetzt auf Twitter Morgen wird das Wetter schitter

Niemand braucht mir zu beweisen Dass der Himmel weint, wenn Engel reisen Kaum gingst du fort, ganz unvermutet War unser Keller überflutet

Martin Gut

Martin Gut

10 g Morcheln 7 dl Bouillon 200 g 2-Minuten-Mais 4 Peperoni, rot

Zubereitung Bouillon mit Morcheln aufkochen und den Mais unter Rühren dazugeben. Alles 2 Min. kochen. Peperoni halbieren, Kerne entfernen und die Polenta in den Hälften verteilen. Auf dem Grill bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. grillieren, evtl. in einer Aluschale. Zubereitung ca. 25 Min. und ca. 1 Std. einweichen.

Crème-Schnitte mit Beeren

Park Seleger Moor: Geöffnet täglich von 8 bis 19 Uhr www.selegermoor.ch.

Für 4 Personen

wetter

Der «Anzeiger» geht bis nach Paraguay 10 271 Kilometer Luftlinie oder eine Flugzeit von rund 13 Stunden. So gross ist die Entfernung zwischen Affoltern und Ciudad del Este, Paraguay. Der «Anzeiger» wird nämlich nicht nur im Säuliamt gelesen. Die Bewohner der 14 Gemeinden im Knonauer Amt bekommen den «Anzeiger» zweimal pro Woche in den Briefkasten oder ins Postfach geliefert. Alle andern müssen die Regionalzeitung abonnieren, wenn sie über das Geschehen im Bezirk informiert werden wollen. Aktuell tun dies fast 1000 Männer und Frauen, Institutionen und Firmen. Die meisten Abo-Exemplare gehen nach Zürich (knapp 100 Abon-

bauernregel «Gewitter Anfang Mai, dann ist der April vorbei.»

nenten), viele nach Zug (26) und in die unmittelbare Nachbarschaft, etwa nach Birmensdorf (35) und Jonen (42), Merenschwand (85) und Baar (29).

Drei Zeitungen nach Übersee Ein gutes Dutzend Exemplare des «Anzeigers» werden über die Landesgrenzen hinaus verschickt. Einige gehen nach Italien, einzelne nach Frankreich, Österreich und England – und drei Zeitungen sogar nach Übersee. Über 6000 Kilometer Luftlinie legen die beiden Zeitungen zurück, die für Abonnenten in Kanada bestimmt sind. Gar 10 271 km Luftlinie sind es bis nach Paraguay. Die tatsächlich zurückgelegte Distanz dürfte noch um einiges grösser sein ... (tst.)

150 g Blätterteig 1 Pack Patissier-Crème 2,5 dl Milch frische Beeren Zitronenmelisse Zitronenzesten Puderzucker

Zubereitung Ofen auf 220°C vorheizen. Blätterteig 2 mm dick auswallen. 12 Streifen von ca. 3 x 10 cm schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In unterer Ofenhälfte ca. 12 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Patissier-Creme mit Milch nach Anleitung zubereiten. Auskühlen lassen, in Spritzsack geben. Crème auf Teller spritzen, beidseits Teigstreifen andrücken. Nochmals Crème daneben spritzen und dritten Teigstreifen andrücken. Frische Beeren dazulegen, mit Zitronenzesten und Melisse garnieren. Mit Puderzucker bestäuben. Zubereitung ca. 20 Min. und auskühlen.


Veranstaltungen GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Samariterverein Bonstetten-Wettswil Ausstellung 7. April bis 5. Mai 2013

Ursula Brüngger Regula Perfetti Malerei – Digital Prints – Objekte – Skulpturen Finissage:

Sonntag, 5. Mai

13–17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Öffentlicher Vortrag

Einladung zur Ausstellung

Dienstag, 7. Mai 2013, 20.00 Uhr Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil

4. Mai bis 9. Juni 2013

Drogenrealität heute – eine zwar völlig neutrale, aber ungeschminkte Aufklärung Der Referent, Ralph Hirt, arbeitet seit 30 Jahren bei der Polizei und seit Jahren bei der Kriminalpolizei im Bereich der Drogenkriminalität. Ein Vortrag für Eltern, Lehrer, Erzieher und interessierte Menschen, die schon genug Erfahrung haben, aber trotzdem noch nicht genau wissen, was auf der Strasse alles herum geboten wird. Sie werden den Saal mit einem erweiterten und sensibilisierten Wissen in punkto Drogen verlassen und wichtige Informationen erhalten, mit denen Sie drogengefährdeten Personen die richtigen Inputs geben können. Eintritt frei

NADJA-D. HLAVKA ETIYÉ DIMMA POULSEN CAROLINE SORGER Malerei, Figuren in Raku und Bronze Vernissage: Apéro: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, 4. Mai 2013, Sonntag, 5. Mai 2013, Sonntag, 26. Mai 2013, Sonntag, 2. Juni 2013, Sonntag, 9. Juni 2013,

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr

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034_2013  

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