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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 33 I 174. Jahrgang I Dienstag, 28. April 2020

Auch Bagatellen

Tierarztpraxen dürfen wieder alle Untersuchungen und Behandlungen durchführen. > Seite 3

Für Erdkabel

Der Aargauer Regierungsrat nimmt Stellung zur Starkstromleitung Niederwil–Obfelden. > Seite 3

Papierberge

Eine ausserordentliche Sammlung hat in Hausen Erleichterung geschafft. > Seite 6

Paradiesvogel

Barinhaber Serge Gabathuler nutzt die freie Zeit für künstlerische Ausschweifungen. > Seite 8

Take-away als neuer Trend Was der gebeutelten Gastronomie durch den Corona-Lockdown hilft

Eine dekorative neue FotovoltaikInstallation beim Bahnhof in Mettmenstetten. > Seite 9

Kinderbetreuung vermitteln Zu Corona-Zeiten ist sie besonders herausfordernd, die Betreuung von Kindern. Die Ottenbacher Idee «Mamitausch.ch» löst dieses Problem auf denkbar einfachste Weise.

Das Bild am letzten Freitagabend auf dem Mettmenstetter Dorfplatz steht sinnbildlich für eine Diversifizierung in der Gastronomie, die sich schon vor der Coronakrise angebahnt hat. Sicher ist aber: Die klassischen Restaurantbetreiber können nicht ausschliesslich von Take-away-Angeboten leben.

Mit Mamis und Papis aus der Region in Kontakt treten, die ebenfalls an einer unentgeltlichen Kinderbetreuung interessiert sind – das ermöglicht das kostenlose Elternnetzwerk «Mamitausch». Dienstleistung gegen Dienstleistung, lautet die Devise. Zu passenden Mitgliedern führt eine Umkreis-, wie auch eine Wochentage-Suchfunktion. Hinter dem neuen Angebot steht das Ottenbacher Paar Jolanda und Tobias Stiefel. Sie empfehlen, bei allem Praktischen das Zwischenmenschliche nicht zu vergessen: «Erst kennen lernen und sich treffen, bevor die Kinder abgegeben werden», heisst es auf der Plattform. «Findet heraus, ob ihr euch sympathisch seid. Das betrifft nicht nur die Erwachsenen, auch Kinder mögen sich nicht alle.»

Von Martin Platter Mit dumpfen Ton knattern zwei Harleys auf den Parkplatz beim Dorfbrunnen in Mettmenstetten. Es ist ein lauer Freitagabend und die Sonne steht bereits ziemlich tief über dem Horizont. Zwei Kunden mehr für Raffaelo Natale von der mobilen Pizzeria Pulcinella, der seinen Wagen auf dem Dorfplatz aufgestellt hat. Der Schornstein des Pizzaofens raucht und der Platz ist gut bevölkert. Ein feiner Duft des italienischen Nationalgerichts liegt in der Luft. Natale hat mit der Zubereitung der Pizze alle Hände voll zu tun, während seine Frau das Geschäftliche mit der bunten Kundschaft abwickelt. «Es läuft brutal», sagt der Affoltemer, der vor fünf Jahren mit seinem Take-away-Familienbetrieb angefangen hat und fügt an: «Der Lockdown hat uns in die Hände gespielt, aber auch das anhaltend schöne Wetter. So warten die Leute gerne auf ihre Pizza.» Immer wieder beobachtet Natale, wie Wildfremde während des Wartens vor dem Wagen miteinander ins Gespräch kommen. Damit sich die Menschen nicht zu nahe kommen, hat der Pizzaiolo mit Trassierband und Abstandsmarken am Boden dafür gesorgt, dass die Abstandsregeln des Bundesamtes für Gesundheit eingehalten werden. «Das war Bedingung, um die Bewilli-

Strom ab Blume

> Bericht auf Seite 9 Nicht alle Gastronomen trifft der Corona-Lockdown gleichermassen: Raffaelo Natales mobile Pizze finden auf dem Mettmenstetter Dorfplatz reissenden Absatz. (Bild Martin Platter) gung von der Gemeinde zu erhalten. Die Idee ist, dass sich die Leute mit frischen Pizze eindecken, die sie dann zu Hause essen», erklärt Natale.

Die tote Zeit sinnvoll genutzt Der weite Blick auf den Dorfplatz verrät den Ausnahmezustand, der durch das Coronavirus verursacht wurde. Vis-à-vis ist das Gartenrestaurant und die Laternen-Bar des Restaurants Rössli geschlossen. Ebenso die lauschige Gartenwirtschaft des «Spycher» und die des Restaurants Bahnhöfli, die am Freitagabend mit Sicherheit ebenfalls rege frequen-

Reitunterricht ermöglichen

Entsorgung mit Auflagen

Die Einkünfte brechen weg, während die Fixkosten weiterhin anfallen. Was sich aktuell in verschiedenen Branchen auswirkt, trifft auch die Reitschulbetriebe in voller Härte. «Ich zehre momentan von meinem Ersparten», sagt Susanne Schelling, die in Affoltern seit 40 Jahren den Reitstall Birkenhof leitet. Aufgrund der Bestimmungen des Bundesrats darf sie keine Reitstunden durchführen. Das tierische «Personal», welches das Geld für seinen Unterhalt in den Reitstunden normalerweise selber verdient, hat Zwangsferien. Dies während Pflegepersonal, Heu, Stroh und Kraftfutter, Tierarzt oder Hufschmied weiterhin kosten. Der Verband Swiss Horse Professionals (SHP), fordert Unterstützung und eine schnelle Wiederaufnahme des Reitunterrichts – spätestens am 11. Mai, wenn die Schulen wieder öffnen.

Die Papier- und Kartonsammlung vom Samstag, 16. Mai, in Affoltern ist abgesagt. Dies weil Strassensammlungen durch Vereine im Rahmen der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie derzeit nicht zulässig sind. Dagegen zählt die Entsorgung von Abfällen zur unverzichtbaren Grundversorgung. Doch auch hier gilt es, hygienische und infektionspräventive Massnahmen einzuhalten, um das Risiko einer CoronaÜbertragung zu minimieren. So gehören Abfälle wie Masken, Taschentücher, Hygieneartikel und Papierhandtücher in Plastiksäcke und in Abfalleimer mit Deckel. Auf die Abfalltrennung dagegen muss man auch in Coronazeiten nicht verzichten. In Quarantäne-Haushalten sollen die separat gesammelten Abfälle zu Hause gelagert werden, so weit es die Platzverhältnisse erlauben.

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 6

tiert worden wären. Die betroffenen Wirte nehmen es erstaunlich gelassen, haben die Zeit des Lockdowns produktiv genutzt, um aufgeschobene Wartungsarbeiten in ihren Gastronomiebetrieben auszuführen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den anderen Dörfern des Säuliamts, dort, wo es überhaupt noch ein Restaurant gibt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Gastronomiebetriebe schon vor der Coronakrise mit einem Strukturwandel zu kämpfen hatten. Dank der raschen Bundeshilfe dürfte sich dieser nun trotz der ausserordentlichen Situation noch etwas verzögern.

Bei den Betroffenen ist man sich jedoch einig: Lange darf der Bundesrat mit seinem Lockdown-Ausstiegsfahrplan für die Gastronomie nicht mehr warten. Sorge bereitet auch das Danach, die Ungewissheit, wie lange es dauert, bis die Gäste wieder das Bedürfnis haben, sich auswärts bewirten zu lassen. Und ob Erlasse kommen, die keine Vollbesetzung der Gaststuben mehr zulassen. Dann würde es für viele schwierig werden. Entlassungen oder sogar Schliessungen würden wohl unausweichlich.

Die Spitex unserer Stadt. Dorfplatz 2, 8913 Ottenbach

> Weiterer Bericht auf Seite 6

Zoo-Kurator Robert Zingg geht in Pension Ende Monat geht der wissenschaftliche Sammlungs-Betreuer im Zoo Zürich, Dr. Robert Zingg aus Bonstetten, in Pension. Aufgewachsen neben dem Basler Zoo, wollte Robert Zingg schon früh Zoologe werden. Nach seinem Studium kam er als Kurator für Säugetiere und Vögel zum Zoo Zürich, wo er über viele Jahre im Tiermanagement und Kommunikation für den gesamten Zoo tätig war – zuletzt als Senior Kurator. Im Interview erzählt Robert Zingg von seiner vielseitigen Kurator-Tätigkeit, seinem Mitwirken an den grossen Zoo-Projekten Masoala, Pantanal, Kaeng Krachan bis zur Lewa-Savanne. Darüber hinaus gibt er Empfehlungen, was man sich bei einem Besuch im Zoo Zürich unbedingt ansehen sollte und er spricht

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> Interview auf Seite 7

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Einbürgerungen Öffnungszeiten 1. Mai 2020 Die Stadtverwaltung Affoltern am Albis bleibt am Freitag, 1. Mai 2020 geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag, 1. Mai 2020 von 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Montag, 4. Mai 2020 ist der Notschalter zu den regulären Öffnungszeiten für dringliche Angelegenheiten des Einwohneramtes geöffnet. Alle anderen Angelegenheiten nehmen wir gerne per Post, E-Mail oder Telefon entgegen.

Mit Beschluss vom 21. April 2020 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Mohamad Najm, 1983,

Staatsangehöriger von Libanon • Atef Najm, 2012, Staatsangehöriger von Libanon • Jasmin Najm, 2016, Staatsangehörige von Libanon • Maren Bianca Ullmann, 1996, Staatsangehörige von Deutschland

Affoltern am Albis Am 20. April 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Stähli geb. Weyermann, Rosa geboren am 30. März 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis statt gefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

– Mittwoch, 29. April 2020 – Donnerstag, 30. April 2020 – Samstag, 2. Mai 2020 jeweils von 8:00 bis 11:30 Uhr 13:30 bis 17:00 Uhr Ab Montag, 4. Mai 2020 wieder normale Öffnungszeiten:

Datum der Konkurseröffnung: 1. November 2018

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 29. Mai 2020 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. April 2020.

Montag, 9:00 – 11:00 Uhr Mittwoch, 16:00 – 19:00 Uhr Samstag, 9:00 – 12:00 Uhr Gemeinderat Hedingen

Josephine (Josy) Arthur-Hürlimann

Wir vermissen dich sehr.

28. April 2020 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Abfallsammelstelle offen

Traurig, aber in Liebe und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mum, Nanny, Schwiegermutter und Tante

Dankbar für das reicherfüllte Leben trat sie ruhig und friedlich, liebevoll begleitet, ihre letzte Reise an.

Stadtrat Affoltern am Albis

Schuldner: Nachlass von Marcel Weber, geb. 29. April 1964, von Flums-Dorf SG, Hedingen ZH, gest. 21. April 2018, wohnhaft gewesen: Geissweidstrasse 2, 8912 Obfelden, Inhaber der: Marcel Weber Consulting, Sitz: Obfelden, CHE115.864.866

(Rainer Maria Rilke)

2. Februar 1923 – 22. April 2020

28. April 2020

Konkurseröffnung

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein.

Gemeindeverwaltung und Sammelstelle: Öffnungszeiten und Pikettdienst am Tag der Arbeit (1. Mai) Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Abfallsammelstelle Pünten bleiben am Freitag, 1. Mai 2020 geschlossen.

Jenny Salvisberg-Arthur Patrick Salvisberg Roger und Alexandra Arthur Sabrina Arthur Katharina Arthur Hilton und Gayle Hilton Anverwandte und Freunde Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Jenny Salvisberg-Arthur, Oberdorfstrasse 16b, 8934 Knonau

Pikettdienst Bestattungsamt 044 710 99 70, Bossardt Bestattungen AG Störungen Wasserversorgung 044 701 80 72 wenn keine Antwort 044 701 80 76 28. April 2020 Gemeinderat Stallikon

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Affoltern am Albis, 23. April 2020

Ein langes, reich erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig und mit grosser Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von meiner lieben Ehefrau, unserem lieben Muetti, Schwiegermutter, Grossmami, Schwägerin, Gotte und Tante

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Rösly Stähli-Weyermann

Auflage des Kollokationsplanes

30. 3. 1928 bis 20. 4. 2020

Im Konkurs über die Agileano GmbH in Liquidation, Sitz: Obfelden, CHE195.159.579, Geissweidstrasse 2, 8912 Obfelden, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. April 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 23. April 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

All die unvergesslichen Erlebnisse und die gemeinsame Zeit bleiben für uns ein kostbares Geschenk. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast. In unseren Herzen wirst du weiterleben.

In Liebe Edwin Stähli-Weyermann Nelly und Walter Hofmänner-Stähli Edwin Stähli und Martina Hafen Stähli, Lionel Stähli Beat Stähli, Mischa und Sereina Stähli Auf Grund der aktuellen Situation hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden. Für die einfühlsame und liebevolle Betreuung danken wir dem gesamten Seewadel-Team, Pfarrer Thomas Müller und Dr. med. Philippe Luchsinger von Herzen. Anstelle von Blumen darf gerne das Seewadel-Team mit einer Spende berücksichtigt werden. Postkonto 80-151-4 ZKB, 8010 Zürich, zugunsten von IBAN CH52 0070 0110 0074 2221-2, Personalverein Seewadel, 8910 Affoltern a /A. Traueradressen: Nelly Hofmänner-Stähli, Büelweg 11, 8484 Weisslingen Edwin Stähli jun., Chalberweidli 4, 8627 Grüningen

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Wir haben geöffnet – mit allen nötigen Hygienemassnahmen. Die Welt befindet sich aufgrund COVID-19 im Ausnahmezustand. Und das ist verständlich, denn Gesundheit geht immer vor. Deshalb haben wir uns Mitte März entschlossen, alle unsere Filialen zum Schutze unserer Mitarbeiter/innen und Kunden freiwillig zu schliessen. Nun hat sich die Lage etwas beruhigt und wir sind wieder für Sie da – mit Abstand und allen Hygienemassnahmen.


Bezirk Affoltern

Tierärzte bieten volles Programm Seit gestern Montag dürfen Tierarztpraxen wieder alle Untersuchungen und Behandlungen durchführen. Gemäss dem Entscheid des Bundesrats vom 16. April durften ambulante medizinische Praxen gestern Montag ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen. Dazu gehören auch die Tierarztpraxen. Der Schutz der Kundschaft und der Arbeitnehmenden muss jedoch weiterhin sichergestellt sein. Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) empfiehlt, dass reguläre Praxisbesuche nur nach telefonischer Anmeldung erfolgen sollten. Generell warten die Besitzer während der Untersuchung und Behandlung draussen. Die Übergabe des Tiers erfolgt zum Beispiel auf dem Parkplatz. In den vergangenen Wochen sind die Tierarztpraxen und -kliniken zwar offen geblieben, mussten sich jedoch auf die Grundversorgung und zwingend notwendige Behandlungen beschränken. Viele Praxen waren dadurch von erheblichen Umsatzrückgängen betroffen. Weiter wurde vielerorts in Schutzvorkehrungen wie Plexiglaswände investiert. (pd.)

WIR GRATULIEREN Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre sind morgen Mittwoch, 29. April, Verena und Peter Blaser-Schweizer in Obfelden ein Ehepaar. Zur goldenen Hochzeit wünschen wir alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert ebenfalls morgen Mittwoch, Johannes Pieter de Herder Geburtstag und zwar seinen 80sten! Wir wünschen ihm ein frohes Fest und alles Gute.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Heu und Hafer kosten weiter Auch für Reitschulbetriebe spitzt sich die Lage zu – nun soll sich eine Lösung abzeichnen Reitschulen bleiben auf den Unterhaltskosten für ihre Pferde und Ponys sitzen. Die Verbände sorgen sich um die Zukunft der Betriebe und Tiere. Bisher blieben Interventionen in Bern erfolglos. Nun fordern sie, dass der Bundesrat handelt und die Verbote für den Reitunterricht lockert. von livia häberling Das Leben von Ponyhof-Betreibern ist kein Ponyhof. In normalen Zeiten nicht, und während einer Pandemie erst recht nicht. Von heiler Welt ist dieser Berufszweig – wie viele andere – derzeit weit entfernt. Als Freizeitbetriebe fallen Reitschulbetriebe unter die Bestimmungen der Covid-19-Verordnung 2 – auch sie sind seit 16. März geschlossen. Die Ponys oder Pferde jedoch, die wollen auch dann gefüttert, gepflegt und beschäftigt werden, wenn aufgrund der Bestimmungen des Bundesrats keine Reitstunden stattfinden dürfen. Für die Hofbetreiberinnen und -betreiber heisst das: keine Einnahmen, aber viele Auslagen. Ihr tierisches «Personal», welches das Geld für seinen Unterhalt in den Reitstunden normalerweise selber verdient, hat Ferien. Während Pflegepersonal, Heu, Stroh und Kraftfutter, Tierarzt oder Hufschmied weiterhin kosten. «Viele Betriebe treibt diese Situation an den Rand des Ruins», sagt Damian Müller, Luzerner FDP-Ständerat und Präsident der Parlamentarischen Gruppe Pferd. Dadurch, dass für die Betriebsleiter weiterhin viel Arbeit anfalle, sei es ihnen kaum möglich, für das Personal Kurzarbeit zu beantragen – wodurch sich die finanzielle Situation weiter zuspitze.

Die Rente geht drauf - für die laufenden Rechnungen

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 28. April 2020

«Ich zehre momentan von meinem Ersparten», sagt Susanne Schelling, die in Affoltern seit 40 Jahren den Reitstall Birkenhof leitet. Dieses Geld wäre eigentlich als Rente gedacht, nun überbrückt sie damit die Zeit, bis sie in ihrem Stall wieder Reitunterricht erteilen darf. Sie hofft, dass das bald der Fall sein wird, denn das Budget eines Reitschulbetriebs sei auch in normalen Zeiten eher straff. «Diese Woche werden vier Tonnen Stroh

Schulpferd Rabin verschafft sich in der Schwemme auf dem Birkenhof in Affoltern eine Abkühlung, während seine Besitzerin Susanne Schelling wegen des geltenden Reitstunden-Verbots eine hitzige Zeit durchlebt. (Bild Livia Häberling) angeliefert, und auch die Zahnarzt-Rechnung für meine neun Pferde will noch bezahlt sein.» Bei der Stallarbeit und beim Bewegen der Pferde wird Susanne Schelling, die selber nicht mehr reitet, von einigen Reitschülerinnen und Reitschülern unterstützt. Trotzdem ist die vife 75-Jährige weiterhin täglich im Stall anzutreffen und schaut nach dem Rechten. «Ich sage immer: Ich arbeite, bis ich 100 Jahre alt bin. Ich vermag es gar nicht, vorher aufzuhören›», meint Schelling lakonisch.

Spenden und Angebote für die Mithilfe im Stall Auch auf der Ponyranch von Rita Bär in Wettswil ist es derzeit ziemlich ruhig. Normalerweise hätten in den vergangenen Wochen die Reitlager stattgefunden, nun sind sie ausgefallen. Die Lager seien stets sehr beliebt, und auch aus finanzieller Sicht sei der Ausfall natürlich besonders ärgerlich. Für ihre Mitarbeitenden hat Rita Bär Kurzarbeit beantragt, für sich selbst Erwerbsersatzentschädigung, einem Mitarbeiter musste sie kündigen. Für ihre Ponys und Pferde hat auch sie Reitbeteiligungen vergeben. Einzelne Reit-

schülerinnen pflegen und reiten die Tiere und bezahlen dafür eine kleine Entschädigung. Immer wieder hätten Eltern auch kleinere Beiträge gespendet, was sie gefreut hat. Die Kinder und Jugendlichen würden die Pferde vermissen, sagt Rita Bär: Ich erhalte viele Angebote, zum Beispiel für die Mithilfe im Stall.» Leider könne sie diese nicht annehmen, weil sich sonst zu viele Personen auf dem Areal aufhalten würden.

«Physical Distancing kann bei Einzellektionen eingehalten werden» Auch Viviane Wolf, die Betriebsleiterin des Sagahofs in Obfelden, hat Erwerbsersatzentschädigung beantragt. Dadurch sollte ein Teil ihres Lohnes gedeckt sein, nicht aber jener, den ihre fünf Islandpferde normalerweise im Unterricht einbringen. Dieses Geld entfällt. Die Solidarität jedoch, die ihr derzeit von ihren Reitschülerinnen und Reitschülern entgegengebracht werde, sei riesig, sagt Wolf. Viele hätten die bereits bezahlten Reitstunden bis zu den Frühlingsferien gespendet. Dadurch habe sie die Betriebskosten bis Mitte April decken können. Nun hofft sie, dass Reitstunden – zumindest Einzelstunden

– bald wieder erlaubt werden: «Gerade bei Einzellektionen kann das Physical Distancing problemlos eingehalten werden», ist sie überzeugt. Damian Müller, der ausserdem als Vizepräsident des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (Svps) amtet, teilt diese Ansicht. Am 19. April hat er ein Schreiben an Bundesrat Alain Berset mitunterzeichnet. Darin fordert der Verband Swiss Horse Professionals (SHP), den Reitunterricht per 27. April wieder zu erlauben. In zwei früheren Schreiben an das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) forderte man, den Reitställen A-fonds-perdu-Beiträge von 800 Franken bereitzustellen – einzeln, pro Schulpferd, quasi als Kurzarbeitsgeld für das Pferd. Bis anhin seien sämtliche Schreiben unbeantwortet geblieben, sagt Damian Müller. Doch für ihn ist klar: «Spätestens am 11. Mai, wenn die Schulen wieder öffnen, muss auch der Reitunterricht wieder erlaubt sein. Besser jedoch per sofort.» Müller sagt, er stehe diesbezüglich mit dem Bundesrat und dem Seco in Kontakt: «Es zeichnet sich eine Lösung ab, damit die Betriebe den Unterricht so schnell wie möglich wieder aufnehmen können.»

Der Kanton Aargau fordert eine Vollverkabelung Starkstromleitung Niederwil–Obfelden: Stellungnahme des Regierungsrats Die bestehende 220 kV-Stromleitung zwischen den beiden Unterwerken Obfelden und Niederwil (AG) soll durch eine neue 380 kV-Leitung ersetzt werden. Der Freileitungs-Plan des Bundesamts für Energie stösst beidseits der Reuss auf Widerstand. Die Aufrüstung der Starkstromverbindung zwischen Niederwil und Obfelden von 220 kV auf 380 kV ist kaum umstritten. Schliesslich trägt das Vorhaben zum Erhalt und zur Stärkung der Stromversorgungssicherheit auf nationaler und internationaler Ebene bei. Als Teil des Leitungszugs Beznau–Mettlen gehört die Verbindung zu den prioritären Leitungsbauprogrammen gemäss der Planung der Swissgrid für das «Strategische Netz 2025», die unabhängig von der Energiestrategie 2050 des Bundesrats dringend realisiert werden müssen, um bestehende Netzengpässe zu entschärfen. Im Jahr 2016 wurde in der ersten Phase des Sachplanverfahrens bereits das grossräumige Planungsgebiet festgesetzt, in dem sich auch das Reusstal

befindet. In der aktuellen, zweiten Phase des Verfahrens geht es darum, den Planungskorridor enger einzugrenzen und die Übertragungstechnologie behördenverbindlich festzusetzen. Unter anderem stellt sich dabei die Frage, ob man auf eine Freileitung oder eine unterirdische Verkabelung setzen will. Der Vorschlag, den das Bundesamt für Energie (BFE) in die Vernehmlassung geschickt hat, sieht eine Leitungsführung entlang der bestehenden Übertragungsleitung vor. Unterirdisch verkabelt werden soll die Starkstromleitung nur zur Querung der Reuss zwischen Rottenschwil und Ottenbach.

Landschaft von nationaler Bedeutung Gegen die Pläne regt sich beidseits der Reuss Widerstand. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hat sich bereits 2015 gegen eine Freileitung in der Reusslandschaft ausgesprochen. Der Zürcher Regierungsrat soll sich ebenfalls für eine Erdverkabelung einsetzen – das haben im Kantonsrat der Ottenbacher Ronald Alder und zwei Mitunterzeichner gefordert.

Die bestehende 220 kV-Leitung von Zwillikon in Richtung Reusstal. (Bild tst.) Bereits Stellung bezogen hat der Aargauer Regierungsrat. Er fordert eine Vollverkabelung auf der gesamten Strecke – oder zumindest auf Teilen davon, ausgehend von der Reussquerung und/ oder dem Unterwerk Niederwil. Dies zum Schutz des Reusstals als Landschaft von nationaler Bedeutung, zur Entlas-

tung der Siedlungs- und Naherholungsräume und im Sinne des Aargauer Richtplans. Dieser sieht vor, Übertragungsleitungen unterirdisch anzulegen, so weit dies technisch und ökologisch sinnvoll sowie finanziell tragbar ist. (tst.) Infos: www.bfe.admin.ch/niederwil-obfelden.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. April 2020

Die Lehren aus dem Corona-Lockdown Ohne konkrete Daten des Bundesrats können die Säuliämtler Gastronomen nicht planen Viele Restaurantbetreibende im Säuliamt haben den CoronaLockdown genutzt, um das Leistungsangebot zu überdenken. Mit Aufräum- und Sanierungsarbeiten wurde die tote Zeit überbrückt. Doch nun wären sie bereit für den Neustart. Von Martin Platter «Ich rechne stets mit dem Schlimmsten. Wird es besser, ist das gut», sagt Vreni Spinner auf die derzeitige Corona-Situation angesprochen mit einer gehörigen Portion Galgenhumor und lacht. Die Wirtin des Mettmenstetter Restaurants Rössli lässt sich nicht so schnell entmutigen, auch wenn sie ihre Gaststätte derzeit geschlossen hält. Sie sagt: «Ein Take-away lohnt sich für mich nicht, da ich nicht selber in der Küche stehen kann.» Sie hat für ihre zehn Mitarbeitenden deshalb Kurzarbeit angemeldet. Selber untätig rumzusitzen, ist ihr jedoch ein Graus. Die tote Zeit hat sie genutzt, um das Gasthaus von oben nach unten zu entrümpeln, Büroarbeit zu erledigen und um am neuen Betriebskonzept zu arbeiten. Dabei hat sie auch willkommene Hilfe von aussen beansprucht. «Was Gastrosuisse und auch die anderen Gewerbeverbände bisher geleistet haben, ist sensationell. Gastrosuisse hat zugunsten seiner Mitglieder gut mit dem Bundesrat verhandelt und leistet mit seinem Rechtsdienst wichtigen Support», findet Spinner. Vor allem zu Beginn sei ihr die Flut an Formularen beinahe über den Kopf gewachsen und die Ungewissheit habe ihr schlaflose Nächte bereitet. Inzwischen sei alles aufgegleist und laufe. Weniger positiv beurteilt sie jedoch die Kommunikationspolitik des Bundesrats: «Die Gastronomie ist der drittgrösste Arbeitgeber im Land, aber die Regierung zeigt kein Gefühl dafür.» Auch im Eventbereich tappe

Andreas Isoz, Geschäftsführer des Mettmenstetter «Bahnhöfli» wäre bereit, darf aber noch keine Gäste in der renovierten Gaststube empfangen.

Wartende Gäste beim Take-away des Restaurants Löwen in Hausen.

man derzeit im Ungewissen, was ihr in Bezug auf die Aemtler Bühne zu denken gebe, die ihre Vorstellungen jeweils im «Rössli» abhalte. «Ich bin gespannt, wie es nach der Öffnung laufen wird», spricht sie die ungewisse Zukunft in der Gastrobranche an – und ist damit nicht alleine.

geöffnet werden darf. Wir haben finanziell zwar ein kleines Polster, da wir viel selber machen. Aber die Fixkosten laufen natürlich weiter, beispielsweise für den Unterhalt des Pools.» Für die zweite Jahreshälfte liegen noch Reservierungen für grössere Anlässe vor, die die Saison zumindest teilweise retten könnten. Der Jungunternehmer hofft aber in jedem Fall, dass es zu keiner zweiten Welle kommt. «Ein nochmaliger Lockdown in der Weihnachtszeit wäre dann tatsächlich eine Katastrophe.»

Fast eine halbe Million Verlust Auf rund 450 000 Franken beziffert Andreas Häberling die Einbusse des Shutdowns in seinem Restaurant in Affoltern. Der «Weingarten»-Wirt hat seine 19 Angestellten in Kurzarbeit geschickt. Er sagt: «Sollten Abstandskonzepte und eine Maskenpflicht eingeführt werden, die es mir nur noch erlauben, die Gaststube zur Hälfte oder einem Drittel zu besetzen, werde ich nicht alle meine Angestellten weiterbeschäftigen können.» Bisher habe er versucht, das Beste aus der Krise zu machen, zog geplante Umbauten vor. Nun ist alles bereit. Häberling wird ab Mai wieder mit seinem Take-away-Angebot öffnen. Auch Gutscheine lassen sich übers Internet bestellen. Aber: «Wenn der Lockdown länger dauert als bis zum 7. Juni, muss ich mir etwas überlegen. Dann geht es echt an die Substanz.»

Auch Andreas Isoz, Geschäftsführer des Mettmenstetter «Bahnhöfli» hat in der toten Zeit Unterhalts- und Renovationsarbeiten vorgezogen. Das Personal – 54 mit allen Teilzeit-Angestellten – ist in Kurzarbeit. «Dennoch werden wir zwei Monate den vollen Lohn bezahlen», erklärt Isoz. Das werde aber nicht ewig so gehen können. Er würde gerne weiter vorausplanen, doch es fehlen ihm die Grundlagen. «Als Event- oder Gastrounternehmer hat man bisher nichts vom Bundesrat erfahren. Das zehrt an den Nerven.» Zwar laufe das Geschäft «über die Gasse» mit Fleisch (roh), Bier und Wein gut – zumal bis zu einem Radius von fünf Kilometern die Ware auch gratis geliefert werde. Doch das mache nur einen Bruchteil des normalen Umsatzes aus. Isoz hofft, dass baldmöglichst wieder Normalbetrieb herrscht. Auch in seinem zweiten Betrieb, der Sprungschanze Jumpin, eingangs Mettmenstetten. Sie ist derzeit auch für den Trainingsbetrieb geschlossen. Haupteinnahmequelle dort sind Eintritte und Events von Schulklassen, Sportvereinen, Polterabende und Firmenanlässe samt Catering. «Auch dieser Bereich liegt derzeit auf Eis. Fast alle haben ihre Buchungen abgesagt. Es ist nun die Frage, wann und wie wieder

(Bilder Martin Platter)

Take-away als neues Geschäftsfeld Jörg Waldthaler, der Geschäftsführer des Restaurants Löwen in Bonstetten, freut sich über den grossen Zuspruch aus der Bevölkerung, die sein Take-away erhält. Als er vor einem Jahr mit seinem Team den «Löwen» übernahm, sei es nicht einfach gewesen, die Leute ins Restaurant zu bewegen. Seit der Coronakrise hat er festgestellt: «Vor allem in den ersten Wochen durften wir viele Menschen bedienen, die bisher nicht zu unseren Gästen gezählt haben. Etliche davon kommen nun regelmässig.» 60 bis 70 Essen im Durchschnitt, an Spitzentagen sogar 100, verkauft der «Löwen» an der Theke zum Mitnehmen. Für Waldthaler steht

fest: «Die Gastronomie hat sich gewandelt. Viele möchten an einem schönen Abend zu Hause auf der eigenen Terrasse ein feines Essen geniessen – ohne vorher selber kochen zu müssen. Das Takeaway ist die Lösung, die wir auch nach der Coronakrise weiterführen werden.» Man habe dazu sogar extra Mehrweggeschirr ins Angebot aufgenommen, um keinen zusätzlichen Abfall zu produzieren. Zu Beginn sei der Take-away jedoch aus der Not heraus entstanden. «Da der Lohn des Geschäftsführers zunächst nicht durch die Arbeitslosenkasse gedeckt war, habe ich mit dem Take-away begonnen. Das läuft nun so gut, dass wir wenigstens die reduzierten Miet- und Lohnkosten decken können. Unsere fünf Mitarbeitenden sind auf Kurzarbeit.» Waldthaler freut sich dennoch wieder auf den Normalbetrieb, denn mit dem Take-away entfällt ein Grossteil der Gewinne aus den Getränken, die essenziell seien fürs Geschäft. Die gute Nachricht kam am letzten Sonntagabend. Nach einem Krisengipfel mit Verbandsvertretern aus Tourismus und Gastronomie will der Bundesrat demnächst auch für diese Branchen den Exit-Fahrplan bekannt geben. Schrittweise Lockerungen könnten schon Mitte Mai in Kraft treten.

Karton- und Papierberge Papier- und Kartonsammlung abgesagt Ausserordentliche Sammlung in Hausen

Sammlung durch Vereine noch nicht zugelassen

Seit Mitte März ist die betreute Entsorgungsstelle Chratz in Hausen wegen des Coronavirus geschlossen. Die Einwohnerschaft wurde auf die Sammelstellen in Affoltern und Baar verwiesen. Doch viele haben eindeutig darauf verzichtet, in Affoltern kostenpflichtig zu entsorgen oder in den Nachbarkanton zu fahren. Karton und Altpapier wurden also säuberlich im Keller gestapelt, in der Hoffnung auf die Nachcorona-Zeit. Am vergangenen Samstag war dann ein Silberstreifen am Horizont zu sehen. Die Gemeinde hatte eine ausserordentliche Karton- und Papiersammlung angesagt. Die Berge auf den Trottoirs und an den Sammelplätzen in den Quartieren waren schon am Vorabend beachtlich, am Samstagmorgen wirklich beein-

In Affoltern sammeln die Vereine im Auftrag der Stadt alle zwei Monate Altpapier sowie Karton bei Strassensammlungen. Im Rahmen der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind solche Vereinsaktivitäten derzeit unzulässig. Die Strassensammlung vom Samstag, 16. Mai, kann daher nicht stattfinden.

druckend. Ein Blick auf die Schachteln machte deutlich, dass diese Berge auch ein Ausdruck der Coronakrise sind, denn zahlreiche der grossen Schachteln stammten von Versandhäusern. Die ausserordentliche CoronaSammlung schaffte in den Haushalten der Gemeinde Hausen Erleichterung. Eine erleichternde, aber auch erstaunliche Antwort gab Beat Elsener, der Leiter der Sammelstelle Schneider in Sihlbrugg, auf die Frage, was er mit den Hausemern mache, die mit ihrem Entsorgungsgut nun zu ihm kämen. «Unsere Anlage ist sehr gross, da entsteht kaum ein Stau. Und ich schaue in dieser Situation nicht auf die Nummernschilder der Autos. Ob Zürcher oder Zuger, alle dürfen zu uns kommen. » (mvo)

Papier und Karton soll bis zur nächsten Sammlung zu Hause gelagert oder, falls zwingend notwendig, im Öki-Hof abgegeben werden. Die Bevölkerung wird ersucht, kein Papier und Karton an den Strassenrand zu stellen. Dort deponiertes Sammelgut muss vom Bereitsteller oder Liegenschaftseigentümer wieder entfernt werden.

Kehrichtentsorgung mit Sicherheitsauflagen

Da wundert sich die Katze: Das ist keine wilde Abfalldeponie, sondern Karton und Papier, bereitgestellt für die ausserordentliche Sammlung. (Bild Marianne Voss)

Die Entsorgung von Abfällen zählt zur unverzichtbaren Grundversorgung der Bevölkerung. Es gilt jedoch, die folgenden hygienischen und infektionspräventiven Massnahmen einzuhalten, um das Risiko einer Corona-Übertragung vor allem für die Mitarbeitenden des Abfuhrunternehmens zu minimieren. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Kehrichtabfuhr weiterhin funktioniert. Dazu braucht es die Mithilfe der Bevölkerung. Im privaten Haushalt sollen Abfälle wie Masken, Taschentücher, Hygieneartikel und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken ge-

sammelt werden. Diese Plastiksäcke werden ohne zusammenpressen verknotet und in Abfalleimern mit Deckel gesammelt. Die Abfalleimer sind mit dem gebührenpflichtigen Abfallsack der Dileca ausgestattet. Die zugebundenen Abfallsäcke der Dileca werden wie üblich als Hauskehricht entsorgt. Die Abfalltrennung in Privathaushalten ist wie anhin weiterzubetreiben. Ausnahme: In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll die Abfalltrennung ebenfalls weitergeführt werden. Die separat gesammelten Abfälle wie PET-Getränkeflaschen, Aludosen, Altpapier etc. sollen aber nicht von unter Quarantäne stehenden Personen zu der Sammelstelle gebracht werden, sondern zu Hause gelagert werden, sofern es die Platzverhältnisse erlauben. Wo dies nicht möglich ist, kann auf die Abfalltrennung verzichtet und alle Haushaltsabfälle (auch Grüngut) dürfen mit dem normalen Kehricht entsorgt werden. Sammelstellen und Öki-Hof nur aufsuchen, wenn es absolut notwendig ist. Nicht verderbliche und saubere Abfälle für die Separatsammlung sollen möglichst zu Hause gelagert werden. Das Verbrennen von Abfall im Garten oder in Cheminées ist auch in der aktuellen Situation verboten. Grundsätzlich ist es verboten, Abfälle im Freien abzulagern oder stehen zu lassen. Nicht gebührenpflichtige Abfallsäcke, Kleininventar, Verpackungen, Ansammlung von Dosen und Flaschen etc. dürfen weder auf privatem noch öffentlichem Grund abgelagert werden. Die Gemeinden können die kommunalen Separatsammelstellen (z. B. Öki-

Hof) jederzeit schliessen, falls der Bundesrat Einschränkungen verfügt oder die geltenden Hygienemassnahmen (Abstand etc.) nicht eingehalten werden.

Littering nimmt zu Die Raumpaten und der Werkhof stellen fest, dass Littering im öffentlichen Raum zunimmt. Littering sind Kleinstabfälle, die unterwegs unbedacht oder absichtlich fallen- oder liegengelassen werden. Das Sammeln von gelitterten Abfällen, insbesondere von Papiertaschentüchern, stellt vor allem während der Corona-Pandemie für die Mitarbeitenden des Werkhofs, wie auch für Raumpaten, ein erhöhtes Ansteckungsrisiko dar. Es ist daher noch stärker darauf zu achten, dass Kleinabfälle wieder mit nach Hause genommen und korrekt entsorgt werden. Liegengelassene Abfälle belasten nicht nur die Umwelt, sondern gefährden auch Tiere.

Waldbrandgefahr Aufgrund der derzeitigen Trockenheit besteht Waldbrandgefahr. Es ist deshalb verboten, im Wald und bis 50 Meter vom Wald entfernt Feuer zu entfachen sowie brennendes oder glühendes Material wegzuwerfen (Zigaretten, Zündhölzer usw.). Dieses Verbot gilt ausdrücklich auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und um Waldhütten sowie für die Verwendung von Holzkohlefeuer und -grills ausserhalb von Siedlungsgebieten. Pick-nickAbfälle stellen zusätzliche Brandgefahren dar und sollten zu Hause entsorgt werden. Stefan Trottmann, Stadtschreiber


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Dienstag, 28. April 2020

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Abschied vom Zoo mit einem lachenden und einem weinenden Auge Der Bonstetter Robert Zingg, Senior Kurator Zoo Zürich, geht in Pension Tiermanagement und Kommunikation waren die Domänen von Dr. Robert Zingg. Der langjährige Mitarbeiter des Zoos Zürich, der auch Bauprojekte beratend begleitet hat, weiss im Interview einiges zu erzählen.

Nach der Genesung von gesundheitlichen Problemen zeigte der GorillaMann N’Gola ein für einen Silberrücken, Oberhaupt einer Gorillagruppe, unerwartetes Verhalten: Er kümmerte sich eine Zeit lang sehr fürsorglich um seine gut einjährige Tochter Mahiri. Er trug sie auf seinem Rücken umher, sie durfte sich auf seinem Körper ausruhen und konnte sich ohne Einschränkungen an seinem Futter bedienen. Alles Privilegien, die sich andere Jungtiere nie einzufordern getrauen würden.

«Anzeiger»: Mit Direktor Alex Rübel und Ihnen, dem Senior Kurator, verlassen zwei langjährige und wichtige Führungspersonen den Zoo Zürich. Ein ordentlicher «Aderlass», oder? Dr. Robert Zingg: Es geht wohl viel Wissen und Erfahrung aufs Mal in «Pension». Das schafft aber auch neue «Freiräume» und Chancen. Der Zoo ist das Werk eines Teams, und das wird sich weiterhin mit viel Engagement um die weitere Entwicklung dieser Institution kümmern.

Fühlen Sie Wehmut, in Pension zu gehen? Es ist sicher ein lachendes und ein feuchtes Auge dabei. Ein lachendes dafür, dass ich in einem spannenden Abschnitt der Zooentwicklung mitwirken durfte, ein feuchtes für den Abschied aus einem vielfältigen Arbeitsumfeld und von einem hochmotivierten Team.

Dazu kommt auch noch die temporäre Schliessung wegen Corona. Wird das auch ohne Sie, die zwei Bestandenen und Erfahrenen, gut überdauert werden können? Es ist momentan eine herausfordernde Situation. Es wird aber bereits an den Plänen für die Wiedereröffnung gearbeitet. Der Direktor ist noch bis Ende Juni mit an Bord, in der Geschäftsleitung sitzen weitere erfahrene Mitarbeiter – da habe ich keinerlei Bedenken, was das Überdauern dieser Krise anbelangt. War Zoo-Kurator Ihr Traumberuf und wie viele Jahre haben Sie diesen ausgeübt? Ich bin zwar in Basel neben dem Zolli aufgewachsen, und das Berufsziel war schon früh Zoologe. Dass ich dann im Zoo Zürich gelandet bin, war eher Zufall: Auf der Suche nach einer Arbeitsstelle nach Fertigstellung der Dissertation stiess ich im Stellenanzeiger auf die im Zoo ausgeschriebene Stelle eines Kurators für Säugetiere und Vögel. Wenn Sie dies nicht geworden wären, was wäre als Alternative in Frage gekommen? Eine mögliche Alternative wäre die Mitarbeit in einem Öko-Büro gewesen, auf jeden Fall eine Beschäftigung im Bereich Zoologie oder Biologie.

«Wenn man ein Tiere beim Namen kennt, lässt sich seine Geschichte einfacher kommunizieren.» In Bonstetten wohnhaft, war Ihr Arbeitsweg zwar nicht der weiteste, aber durch die Stadt doch nicht der einfachste. Waren Sie unter der Woche tagtäglich im Zoo? Und wie sind Sie zur Arbeit gegangen? Ich bin seit meiner Schulzeit Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Bus, Zug und Tram brachten mich zum

«Ein Zoo kann sich nur in einem Netzwerk mit anderen Zoos entwickeln.» Was wird Ihnen vom Zoo künftig am meisten fehlen? Ein Zoo kann sich nur in einem Netzwerk mit anderen Zoos entwickeln. In diesem Netzwerk durfte ich mit vielen guten Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten. Diese Kontakte werde ich vermissen (den Zürcher Zoo kann ich jederzeit besuchen...).

Der Masoala Regenwald und das Menschenaffenhaus haben es Dr. Robert Zingg besonders angetan. (Bild Zoo Zürich) Ziel. Ich bin täglich in den Zoo gegangen. Der Reiseweg bot Zeit für Zeitungslektüre und Literaturstudium. Was exakt ist die Aufgabe eines Zoo-Kurators? Ein Kurator ist ein wissenschaftlicher «Sammlungs-Betreuer»: Er betreut und managt einen Tierbestand, macht Vorgaben für die Haltung, ist für Beschaffung und Abgabe von Tieren zuständig, pflegt Kontakte zu anderen Zoos und zu den Zuchtprogrammen, ist in Bauprojekte involviert und ist Ansprechpartner bei wissenschaftlichen Anliegen. Gab es in Ihrem Arbeitsalltag auch so etwas wie Routine? Routine ist an einem kleinen Ort, der Aufgabenbereich ist breit und vielfältig, da gibt es laufend neue Herausforderungen. Können Sie exakt sagen, wie viele Tiere im Zoo Zürich leben oder müssen auch Sie hierbei schätzen? Wir führen im Zoo eine tagesaktuelle Tierbestandskartei. So haben wir –

vielleicht mit Ausnahme der Fische in den Teichen – eine gute Übersicht über unseren Tierbestand. Es sind jeweils rund 1800 Tiere in etwa 360 Arten. Und kennen Sie eigentlich alle Tiere im Zoo beim Namen? Die letzten Jahre war ich zwar nicht mehr direkt im Tiermanagement involviert, dennoch kenne ich viele unserer Tiere mit Namen. Diese Tiere haben eine Geschichte, und mit dem Namen lässt sich diese einfacher kommunizieren. In den letzten Jahren hat sich der Zoo Zürich stark verändert. Ich denke dabei etwa an die naturnah gestalteten Anlagen Masoala, Pantanal, Kaeng Krachan etc. oder auch an die Lewa-Savanne. Was waren Ihre Aufgaben bei diesen Projekten? Als Kurator sammelt man alle nötigen Informationen, die für die bauliche Umsetzung des Haltungskonzeptes und die Befriedigung der Tierbedürfnisse nötig sind (Anzahl Gehege, Schiebergrössen, Gehegebegrenzungen, Verhaltensanreicherungen, Gestaltungselemente ...). Beim Bau tauchen dann unzählige Detailfragen auf, die es aus der Perspektive der Tiere, der Pfleger und der Besucher zu lösen gilt. Es war ein grosses Privileg, an der Entwicklung neuer Haltungskonzepte und deren baulichen Umsetzung mitarbeiten zu dürfen.

«Ein spezielles Ereignis war wohl die letzte Geburt eines Spitzmaulnashorns.»

Als schönes Erlebnis bleibt der Bezug der neuen Elefantenanlage 2014 in Erinnerung - hier der inzwischen verstorbene Bulle Maxi. (Bild Jean-Luc Grossmann)

Wie viel echter Regenwald steckt in Masoala und wieviel Echtes, neben den Tieren, in den weiteren Anlagen? Über 90 Prozent der Vegetation im Masoala Regenwald ist madagassisch, und mit Ausnahme von drei, vier Arten schliesst das Verbreitungsgebiet der hier lebenden Tierarten Madagaskar ein. So gesehen ist dieser Regenwald sehr authentisch.

Sie haben in der langen Tätigkeit einiges erlebt, wie etwa gerade auch in den letzten Wochen und Tagen die Geburt und den Tod von Tieren. Welche Geburt und der Tod welches Tieres haben Sie über die Jahre am meisten bewegt und warum? Als Zoologe gibt es kein Leben ohne Tod. Ein Start ins Leben ist oft eine Befriedigung, da es ein «Lohn» für entsprechende Bemühungen ist. Jungtiere streifen aber auch das Herz. Ein spezielles Ereignis war wohl die letzte Geburt eines Spitzmaulnashorns Ende 2014, als schon klar war, dass wir diese Art abgeben werden. Über Jahre hatten wir mit verschiedenen Männchen erfolglos versucht, die Zuchterfolge früherer Jahre fortzusetzen. Das 2014 geborene Jungtier ist nun in Ruanda und wird dort ausgewildert. Der Tod hat sicherlich eine traurige Komponente, auch wenn er natürlich bedingt ist. Eine ärgerliche Komponente kommt dazu, wenn er unerwartet eintritt, Pläne durchkreuzt. Speziell war wohl der Tod des Elefantenbullen Maxi. Da trat ein charismatisches, von seiner Erscheinung her eindrückliches Tier ab. Welches sind grundsätzlich Ihre schönsten, bewegendsten und lustigsten Erinnerungen, die zoologischen Erfolge oder auch andere? Ein sehr schönes Erlebnis war der Bezug der neuen Elefantenanlage: Der Bulle Maxi betrat als Erster die neue Innenanlage. Wie er es tat und sein würdevoller Anblick auf dieser «Bühne» war schlicht umwerfend. Mich hat es amüsiert, anderen war es peinlich: Ein Gelbbrustkapuziner – als Männchen bestimmt – entwickelte derart eine Körperfülle, dass die Tierärzte um fachlichen Rat angegangen wurden. Man entschied sich für Abwarten und Beobachten. Eines Morgens trug dieses «Männchen» ein Jungtier auf dem Rücken, und war deutlich schlanker geworden (zugegeben, die Geschlechtsbestimmung bei diesen Affen ist ohne Erfahrung nicht einfach, aber die Tiere erkennen den Unterschied...).

Die Lewa Savanne muss ja jetzt wegen Corona mit Verspätung eröffnet werden. Werden Sie bei der Eröffnung dabei sein? Die Lewa Savanne wird für die Besucher offen sein, wenn der Zoo wieder öffnet. Die ersten Schritte der «Eröffnung» mit der Eingewöhnung der Tiere durfte ich miterleben. Wenn es später noch eine Feier gibt, lasse ich mich gerne dazu einladen. Überhaupt: Machen Sie nach der Pensionierung regelmässige Besuche im Zoo oder halten Sie vorerst Abstand? Wenn Letzteres: Aus welchen Gründen? Die weitere Entwicklung des Zoos interessiert mich, ich werde gerne als Besucher an meinen früheren «Tatort» zurückkehren. Zudem werde ich weiterhin eine Funktion im Vorstand der Tiergarten-Gesellschaft, dem Förderverein des Zoos, ausüben. Was empfiehlt der langgediente Senior Kurator, was kleine wie grosse Gäste auf keinen Fall verpassen dürfen? Neue Anlagen wecken natürlicherweise Neugierde. Und da steht nun die Lewa Savanne im Fokus. Hier gilt – was aber auch für die anderen Anlagen gilt: Schauen und Staunen, sich der Faszination der Tiere hingeben. Und sich der Frage stellen: Ist es nicht jammerschade, wenn immer mehr solcher faszinierenden Tiere von unserer Erde verdrängt werden, und wie kann ich dazu beitragen, einer solchen Entwicklung entgegenzuwirken? Zum Abschluss: Verraten Sie Ihren Lieblingsplatz im Zoo Zürich? Die Frage nach dem Lieblingsort in Zürich wäre einfacher zu beantworten, aber wenn Sie es präziser wissen wollen: Es sind zwei Orte. Einmal der Masoala Regenwald, um hier mit allen Sinnen auf Entdeckungsreise zu gehen. Und das Menschenaffenhaus: Hier bieten sich spannende Beobachtungsmöglichkeiten sowohl vor wie hinter den Scheiben. Und die Lewa Savanne hat auch das Potenzial, zu einem Favoriten zu werden. Interview Urs E. Kneubühl


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Dienstag, 28. April 2020

Der Paradiesvogel und seine «Spyre» Barinhaber Serge Gabathuler nutzt die freie Zeit für künstlerische Ausschweifungen Etwas unverhofft wurde Serge Gabathuler zum Kneipenbetreiber. Seit 2006 führt er in Affoltern die «Spyre». Im Herzen jedoch ist er Künstler geblieben. Nun ist sein Lokal wegen Corona geschlossen – und Serge Gabathuler hat wieder Zeit, sich im Atelier seiner Leidenschaft zu widmen.

baut er innerhalb von zweieinhalb Monaten ein Holz-Provisorium auf. Im Dezember 2010 kann die «Spyre» wieder in das renovierte Gebäude einziehen. Und die Kunst? Die lässt Serge Gabathuler immer wieder in das Lokal einfliessen. Mal schreinert er eine neue Bar, Tische oder Stühle, oder er entwirft ein Alphütten-Chalet, das in den Wintermonaten an das Haus angebaut wird. Ausgestattet wird natürlich auch dieser Raum mit Eigenkreationen: zum Beispiel mit einem hängenden DJ-Pult oder mit einem Kronleuchter aus 237 Jägermeister-Fläschchen. So wird die «Spyre» zu einer Art laufender Ausstellung. Die Kreativität sei das, was er sich mitten in seinem Job als Barbetreiber noch rausnehme. «Ich kann nicht anders, ich brauche das», sagt er, «sonst würde ich durchdrehen.»

von livia häberling Abwarten und Tee trinken ist nicht so sehr das Ding von Serge Gabathuler. Lieber trinkt er Wein. So war das auch eines Abends im April, als er mit einem Kumpel in seinem Atelier sass, ein Gläschen «Roten» trank und über Sinn oder Unsinn des Lockdowns sinnierte, der auch den Betrieb in seiner «Spyre» Bar und Lounge lahmgelegt hat. Serge Gabathuler griff zum Pinsel, malte ein rotes Herz auf die Holz-Schiebetür, es folgten Gesichtszüge und Buchstaben und Zahlen und Tiersujets und Sprayereien. Und weil auch Zweidimensionales nicht so sehr das Ding von Serge Gabathuler ist, hängte, klebte und schraubte er kurzerhand einen Stuhl, eine Starkstrom-Steckdose, ein Gitter, Kaffeetassen, seine Lesebrille – und die leere Weinflasche – an die Wand. Fertig war die Corona-Wandskulptur. Denn Skulpturen, die sind wiederum so ziemlich das Ding von Serge Gabathuler. «Die Kunst begleitet mich schon mein ganzes Leben», sagt der 58-Jährige. Als Jugendlicher verbringt er seine Freizeit am liebsten in der Werkstatt der Schule, dort baut er erste Regale, Schränke oder Betten. Schliesslich macht er eine Ausbildung zum Technischen Kaufmann, merkt jedoch bald, dass ein Bürojob nichts für ihn ist. Stattdessen widmet er sich ganz der Skiakrobatik, hat jahrelang «nur das Skifahren im Kopf», schafft es in die Nationalmannschaft – bis er seine Sportkarriere im Jahr 1990 nach einem Unfall beenden muss.

Ein Friedenslicht für Zürich, eine Krone für die Fifa Später gestaltet er für einen Freund eine Boutique, kreiert erste Möbel, eröffnet sein eigenes Atelier. Dann entdeckt Serge Gabathuler das Faszinosum «Licht», entwirft erste Leuchten und arbeitet kurz darauf vermehrt auch mit dem Element Feuer. «Durch Licht», sagt er, «werden leblose Materialien lebendig». Im Jahr 2002 erhält er den Auftrag, eine Friedenslicht-Skulptur zu entwerfen. Die acht Meter hohe Konstruktion steht vom 22. Dezember 2002 bis am 3. Januar 2003 erstmals am Bürkliplatz in Zürich, wo sie auch im kommenden Winter wieder aufgestellt werden soll. Weitere Arbeiten folgen. 2004, zum 100-Jahr-Jubiläum der Fifa, entwarf er die Krone der Holz-Jubiläumsskulptur «Dreaming About Football» von Stephan Schmidlin, der ebenfalls im Säuliamt

Feder-Kopfschmuck aus Brasilien und eine Party zum Weltuntergang

«Ich habe diesen Typen geliebt», sagt Serge Gabathuler über sein Idol Prince. Zu Ehren des Musikers arbeitet er nun an einer Wandleuchte in Form von dessen Logo. wohnt. Und für einen russischen Ölkonzern fertigt er 2014 eine zwölf Meter grosse Licht-Skulptur mit Titel «One Nation», die heute in Westsibirien steht.

Er restauriert das «Spyre»-Lokal - und wird es nicht mehr los Doch wie wurde aus Serge Gabathuler, dem Künstler, ein Barbetreiber? Durch unglückliche Umstände, wenn man so will. Er jedenfalls sagt: «Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann in der Gastrobranche lande. Das war nicht die Idee, überhaupt nicht.» Neben seinen anderen Aufträgen entwirft Serge Gabathuler weiterhin Möbel und setzt Konzepte für den Innenausbau von Lokalen um. Irgendwann habe er den Wunsch verspürt, «etwas nach seinen eigenen Vorstellungen zu kreieren». Im Jahr 2006 wird er auf das Haus an der Zürichstrasse 78 in Affoltern aufmerksam: «Die Räume waren in einem himmeltraurigen Zustand», erinnert er sich, «doch ich sah das Bijou hinter all den Tapeten und Verschalungen.» Er reisst die Teppiche raus, die Holztäfelungen und Gipsplatten – und wird nicht ent-

Serge Gabathulers Ärger über den Corona-Lockdown entlud sich eines Abends im April spontan an der Schiebetüre seines Affoltemer Ateliers.

täuscht: «Dahinter ist ein ganz geiler Raum zum Vorschein gekommen.» Er schreinert eine Bar und Lounges, baut das Lokal fertig aus, will sich wieder zurückziehen, es einem Geschäftsführer übergeben ... und scheitert. «Ich wurde kalt geduscht», sagt er rückblickend. Den Betrieb eines solchen Lokals in fremde Hände abzugeben, funktioniere nicht. «Dieses Gewerbe braucht dich, als Gastrounternehmer musst du den Lifestyle voll mitleben.»

In seiner Bar ist eine Ausstellung entstanden, die niemals endet Serge Gabathuler steht nun selber an mehreren Tagen pro Woche hinter der Bar, empfängt die Gäste, ist in seiner «Spyre» präsent (die übrigens so heisst, weil unter dem Dach des Hauses eine Kolonie von Mauerseglern, umgangssprachlich auch als «Spyre» bekannt, ihre Nistplätze hat). Er ist gerne bei seinen Gästen, diese geben ihm «u huere viel» zurück. Doch für die Arbeit im Atelier bleibt kaum noch Zeit. Dann, im November 2009, brennt das Haus nieder. Mit der Unterstützung vieler Freunde

2011 nimmt er einen neuen Anlauf für ein Grossprojekt, will den «Tzolkin», den Kalender des Maya-Volks, als riesige Maschine nachbauen. Als sich seine Vision nicht komplett finanzieren lässt, habe er sich gedacht: «Dann mach ich wenigstens Deko», und verpasst der ganzen «Spyre» kurzerhand einen Maya-Look. Er engagiert eine Disney-Malerin, die ihm die Wände in einer zweieinhalb-monatigen Prozedur mit Höhlenmalereien verziert. Die Möbel, die Bar, die Stühle, alles wird bemalt – sogar der Papierspender auf dem WC. In Brasilien lässt er Kissen und traditionelle Gewänder schneidern, sein Bar-Personal trägt Feder-Kopfschmuck und Gesichtsbemalung, serviert die Getränke in Tiki-Bechern. «Es war der abstruseste Aufwand, den ich jemals betrieben habe.» Am 21. Dezember, als der Maya-Kalender endet, feiert er in der «Spyre» eine Weltuntergangsparty. Um Mitternacht löscht er das Licht, sein Personal stakst, als Mumien verkleidet, über den Bartresen. Dazu spielt er «If The World Would End» von Mike Candys. «Alles mega schräg», findet Serge Gabathuler im Rückblick.

Prince bekommt in der «Spyre» bald einen Ehrenplatz Inzwischen wissen wir: Die Welt ging nicht unter, die Erde dreht sich noch. Der Betrieb in der «Spyre» aber, der steht seit dem 16. März still. Die Gäste fehlen ihm. Andererseits hat die Zwangspause – abseits der finanziellen Folgen – auch positive Seiten: In seinem Atelier verbringt Serge Gabathuler so viel Zeit wie seit Jahren nicht mehr und macht das, was er besonders gerne macht: Er beschäftigt sich mit dem Element «Licht». Derzeit arbeitet er an einer Wandleuchte, die er zu Ehren seines Musikidols Prince anfertigt. Sie trägt die Form seines Logos, später an der Wand wird sie mit violettem Licht hinterleuchtet. «Ich hoffe, dass sie fertig wird, bis wir wieder öffnen können», sagt Gabathuler. Bis es so weit ist, wartet er ab. Es ist ja noch etwas Wein da.

Auch seine Lesebrille hat er kurzerhand in das «Kunstwerk» integriert. Inzwischen fehlt sie ihm. (Bilder Livia Häberling)

FORUM

Vorfreude auf die «Nach-Coronazeit» Die Zeit der Epidemie ist noch (längst) nicht vorbei. Dennoch dürfen wir uns jetzt schon Gedanken machen, was wir mit hinüber nehmen in die Zeit danach. Da wäre sicher zuerst die Lebensfreude. Vielleicht haben Sie ebenso wie ich die etwas entschleunigte Zeit, die etwas verkehrsärmeren Strassen, den geringeren Lärm am flugstreifenlosen, blauen Himmel, die Wiederentdeckung des nahegelegenen Dorfladens oder sogar das etwas längere und tiefergehende Gespräch mit ihren Liebsten genossen. Bewahren wir solche Lebensfreude auch in künftigen Zeiten? Unglücklich wären wir wohl, wenn wir die Grenzen nicht als Chancen für Kreatives, Neues sehen. Wir könnten in Versuchung geraten, uns selbst ein Leben lang freiwillig zu isolieren aus Angst vor der Ansteckung mit einer neuen Grippe. Wir könnten weiterhin die Tatsache völlig verdrängen, dass unsere Chance zu sterben mit höherem Alter deutlich steigt und dass alle Impfstoffe und Medikamente dieser und der künftigen Welt dieses unser gemeinsames Schicksal keinen Deut ändert. Wir könnten wie alttestamentliche Klageweiber die 200 000 Corona-Todesopfer beklagen oder wir könnten die Zahl der in den letzten zwei Monaten n i c h t gestorbenen Menschen dankbar bedenken. Vielleicht hat sie die plötzlich klare Luft, der verminderte Stress oder die nicht durchgeführte Reise in ein gefährliches Land vor dem Tod gerettet? Das könnte sogar mehr als 200 000 Menschen betreffen. Wie werden wir uns vor künftigen Epidemien schützen? Sicher immer nur begrenzt, so sehr die Abwehrmassnahmen im Gesundheitsbereich nun auf Hochtouren laufen. Einen kleinen, aber konkreten Schritt könnten wir aber dennoch tun: Statt uns mit Masken und Desinfektionsmittel einzudecken: unser Immunsystem stärken. Dazu brauchen wir keine Hilfe aus China, sondern den ganz naheliegenden gesunden Menschenverstand! Heinz Trinkler, Affoltern a. A.

Viele Forderungen, wenig Ideen Zumachen war mutig aber verhältnismässig einfach. Aufmachen wird aufgrund des heutigen Standes zu einem Debakel. Es hagelt Kritiken. Die Parteien profilieren sich. Die Verbände stellen Forderungen. Die Mieter wollen nicht zahlen. Ausfallentschädigung wird zum Schlagwort. Kurzarbeit und Entlassungen zur Realität. Die Liste kann unendlich weitergeführt werden. Kreative Ideen zur Verbesserung der Lage haben aber Seltenheitswert. Es grenzt an eine gewisse Naivität, wenn man vom Bundesrat respektive vom Staat erwartet, dass er Konzepte für Handel, Gewerbe, Kultur, Sport, Freizeit usw. präsentiert. Die Ideen und Pläne müssen von den Betroffenen kommen. Praktische Tests auf lokaler oder regionaler Ebene sollen die Machbarkeit beweisen. Wir freuen uns, wenn die «Krone» unter Einhaltung aller Hygiene-Vorschriften demnächst versuchsweise Cordon Bleu serviert. Das «Stigeli» als Testbad viel Publizität erfahren wird. Der FC Affoltern durch raffiniertes Coaching und Training den Weg zurück zum sonntäglichen Fussballspiel ebnet. Die Gondelbahn auf die Felsenegg beweist, dass eine Fahrt auch unter Einhaltung der neuen Spielregeln zum Vergnügen werden kann. Die Stadt Affoltern ihr Image fördert, indem sie den Gemeindesaal dem Duo René und Lara Rindlisbacher als Testlokal zur Verfügung stellt. Für die Koordination wäre der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands ideal. Er könnte mit den Versuchläufen die Machbarkeit beweisen. Das Säuliamt sich gleichzeitig als Vorreiter auf dem Weg aus der Krise profilieren.Walter Laubscher, Affoltern a. A.


Gewerbe

Pilotprojekt

In der Bruggenmatt in Bonstetten ging es schon in den 1970ern um verdichtetes Bauen. > Seite 11

Dienstag, 28. April 2020

Live Radio

Der Hausemer Sender «Has Aid» bringt Live-Musik aus dem Studio in die Stuben. > Seite 13

Strom, direkt ab Blume Neue Fotovoltaik-Blume in Mettmenstetten

Produziert Solarstrom: Die Smartflower in Mettmenstetten. (Bild Stefan Schneiter) Eine neue Blumenart hat in Mettmenstetten Einzug gehalten. Smartflower ist ihr Name, und sie steht seit einigen Tagen an der Unteren Bahnhofstrasse, unmittelbar neben dem Bahnhof. Die Smartflower-Fotovoltaikanlage sieht nicht nur aus wie eine Blume, sie funktioniert auch wie eine. Im Verlauf des Tages richtet sie ihre «Blütenblätter»,

die 18 m² grossen Solarmodulfächer, stets auf die Sonne aus, wandert mit ihr und nimmt Solarenergie auf. Und während der Nacht schliesst sie ihre Fotovoltaikblätter wieder. Der Solargenerator erzeugt Sonnenstrom, rund 4000 kWh pro Jahr. Damit kann der durchschnittliche Strombedarf eines Haushalts oder Einfamilien-

Vögel zählen

BirdLife Schweiz lädt ein, an der «Stunde der Gartenvögel» mitzumachen. > Seite 13

Die Vollmilch ist am beliebtesten

Rekordverkäufe der fairen Milch Säuliamt hauses gedeckt werden. Die Smartflower in Mettmenstetten ist jedoch nicht in erster Linie für die Deckung des Stroms für einen Haushalt gedacht. Vielmehr sollen damit Elektroautos angetrieben werden. Für 20 000 Kilometer pro Jahr reicht die Stromproduktion. Betrieb und Wartung der Smartflower werden durch den Mettmenstetter Karl Ott sichergestellt. Ott ist Spezialist für Fotovoltaikanlagen, Stromspeicherung und Elektromobilität. Besitzer eines Elektroautos, die ihr Fahrzeug an der Smartflower aufladen möchten, können dies nach Absprache mit Karl Ott tun (079 281 12 12). Die Smartflower ist ein Geschenk eines Basler Mäzens an die Energieregion Knonauer Amt (Erka). Als Standort hat die Erka Mettmenstetten ausgewählt. «Da Mettmenstetten vorzügliche Arbeit in Energie-Umweltprojekten leistet, haben wir uns für diesen Standort entschieden», sagt Peter Ackermann vom Forum Energie-Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt. «Die Anlage soll die Bevölkerung auf Solarenergie aufmerksam machen und zu Taten anspornen.» (sts)

Kostenlose Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Ottenbacher Eltern lancieren Netzwerk für unentgeltliche Leistungen Die Corona-Krise hat zahlreiche Säuliämtler Familien in schwierige Situationen gebracht, als sie ihre Kinder während Arbeitstagen weder in die Kinderkrippe noch zu den Eltern bringen konnten. Mamitausch.ch löst dieses Problem auf denkbar einfachste Weise.

Die Corona-Krise hat sich positiv auf die Verkäufe der «fairen Milch Säuliamt» ausgewirkt. Die Genossenschaft, welcher 43 Bauernbetriebe aus dem Knonauer Amt angehören, hat im März erstmals über 15 000 Liter Milch zu einem existenzsichernden Preis verkauft. Über 9000 Liter Vollmilch und 6000 Liter teilentrahmte Milch verkaufte die Genossenschaft faire Milch Säuliamt im März. Grundsätzlich wird sie in den verschiedenen Volg-Läden angeboten. «Da es in Affoltern jedoch keinen Volg gibt, freuen wir uns riesig, dass das Café Babas Cup, gleich neben der Migros, nun erstmals im Zentrum von Affoltern unsere Milch zum Verkauf anbietet», freut sich Genossenschaftspräsident Werner Locher. Die guten Verkaufszahlen liegen sicherlich daran, dass die Bevölkerung des Knonauer Amts wegen Covid-19 möglichst nahe eingekauft und nicht auswärts gegessen hat. Werner Locher: «Zudem stellen wir fest, dass es immer mehr Menschen wichtig ist, dass auch Landwirte faire Preise erhalten. Deshalb erfreuen sich auch viele Hofläden grosser Beliebtheit. Dort weiss die

Jolanda und Tobias Stiefel, mit Tochter Alessia, hoffen, dass mamitausch.ch möglichst viele Familien entlastet. (Bild Salomon Schneider) zulernen und sicherzustellen, dass die Vorstellungen übereinstimmen.»

Einfach und sicher Wer sich registriert, gibt an, wann er oder sie Zeit zum Hüten hat. Anschliessend kann über eine Suchmaske eingegeben werden, wann man sich Unterstützung beim Kinderhüten wünschen würde. Heraus kommt eine anonyme Karte mit möglichen Partnern, die per Kontaktformular angeschrieben werden können. Alles Weitere liegt dann bei den Interessierten. «Die Finanzierung erfolgt über Online-Geburtsvorbereitungskurse, die mit der Site verlinkt sind. Wer unsere Dienstleistung schätzt, kann diese buchen oder etwas spenden. Es geht uns aber um die Vernetzung; wenn wir unsere Kosten für das Webhosting decken

können, sind wir schon zufrieden», so Tobias Stiefel. Mamitausch.ch habe er die Site genannt, da dies sein erster Einfall gewesen sei, als er verschiedene Namen ausprobierte: «Und als ich sah, dass der Name noch frei war, war der Entscheid gefallen. Papis sind natürlich genauso willkommen wie Mamis.» Besonders wichtig ist für Tobias Stiefel, dass das Angebot kostenlos ist und bleibt: «Sollte jemand für seine Leistungen Geld verlangen, werden diese Personen vom Netzwerk ausgeschlossen. Uns geht es darum, dass Familien entlastet werden und hoffentlich entstehen durch das Netzwerk auch zahlreiche Freundschaften.» Momentan gibt es mamitausch.ch nur auf Deutsch. Sollte das Netzwerk jedoch grossen Zuspruch erfahren, können sich die Initianten auch Übersetzungen in andere Landessprachen vorstellen.

«Di fair Milch Säuliamt» gibt es teilentrahmt sowie als Vollmilch. (Archivbild Salomon Schneider)

Kundschaft, dass der Bauer jenen Preis erhält, den er braucht. Zudem kennen zahlreiche Kunden mindestens einen unserer 43 Genossenschafter und haben dadurch auch zur fairen Milch eine persönliche Bindung. Das fehlt bei allgemeinen Produkten von den Grossverteilern.» (sals)

Vorsicht, Zecken!

Die kleinen Tiere sind jetzt wieder aktiv Im Frühling sind Zecken besonders häufig im Gestrüpp und Unterholz anzutreffen. Durch ihre Stiche können Krankheiten übertragen werden. Die Suva hat Tipps, um die Risiken zu senken.

von salomon schneider Jolanda und Tobias Stiefel haben schon seit einiger Zeit mit der Idee gespielt, ein Unterstützungsnetzwerk für Eltern aufzuziehen. Da sich Facebook nicht eignete, entschied sich Tobias Stiefel, eine seinen Bedürfnissen entsprechende Homepage aufzusetzen. «Uns geht es darum, möglichst viele Eltern zu vernetzen und kostenlose Unterstützung zu vermitteln. Wir sammeln bewusst nur die nötigsten Daten über unsere Mitglieder und nach der Vermittlung können sich die Eltern selbstständig absprechen», erläutert Tobias Stiefel. Um mamitausch.ch möglichst einfach zu halten und trotzdem sicher zu gestalten, hat Tobias Stiefel eine Anmeldung sowie eine Verifizierung eingebaut: «Die Schwelle zur Kontaktaufnahme soll möglichst tief sein. Deshalb können alle mitmachen, die sich registrieren. Wer mehr Wert auf Sicherheit legt, kann sein Profil verifizieren. Das funktioniert mittels Kreditkarte, für einen Minimalbetrag von 85 Rappen. Anschliessend erscheint im Profil dieser Personen, dass sie verifiziert sind. Wir empfehlen aber grundsätzlich allen Tauschpartnern einander vor dem Austausch kennen-

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Trotz Corona-Krise sind Spaziergänge im Wald und über Wiesen erlaubt. Auch im Forst- und Gartenbau wird weiterhin gearbeitet. Wälder, Wiesen und Gärten sind in der Schweiz meistens Zeckengebiete. Aufgepasst: Die kleinen Tiere sind jetzt wieder aktiv! Obwohl ein hundertprozentiger Schutz gegen zeckenübertragene Krankheiten nicht möglich ist, kann das Risiko eines Zeckenstiches schon mit einfachen Verhaltensweisen vermindert werden. Im Wald, in Gärten und an Wegrändern Gestrüpp und Unterholz meiden, um keine Zecken abzustreifen; geschlossene Kleidung von heller Farbe tragen (so können Zecken entdeckt und entfernt werden, bevor sie auf die Haut gelangen); Zeckenschutzmittel für Haut und Kleider benutzen; nach dem Aufenthalt im Wald oder im Garten den Körper nach Zecken absuchen. Falls eine Zecke gefunden wird: so schnell wie möglich entfernen (am besten mit einer spitzen Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange); in der Zecken-App des BAG und der Zhaw kann man Zeckenstiche dokumentieren, erhält Informationen und Warnmeldungen. Der Arbeitsmediziner der Suva, Felix Ineichen, empfiehlt allen Personen, die sich regelmässig im Freien aufhalten und besonders jenen, die im Wald und auf Wiesen arbeiten, eine Zeckenimp-

fung (analog zum BAG). «Die Zeckenimpfung schützt vor Zeckenenzephalitis. Diese kann ausgelöst werden durch ein Virus, das infizierte Zecken beim Stich auf den Menschen übertragen können», so der Zeckenspezialist der Suva. Bei Berufsgruppen mit erhöhtem Zeckenstichrisiko übernimmt übrigens der Arbeitgeber die Impfkosten. Gut 11 000 Zeckenstiche verzeichnen die Suva und die weiteren UVG-Versicherer jährlich. Zeckenstiche gelten versicherungsrechtlich als Unfälle. Insgesamt verursachen sie jährliche Kosten von rund 12,4 Millionen Franken. 90 Prozent der Zeckenunfälle passieren in der Freizeit. Zeckenunfälle während der Arbeit sind eher selten. Gewisse Berufsgruppen, wie etwa Forstwarte, haben allerdings ein stark erhöhtes Risiko für Zeckenstiche. (pd.)

Lauert im Unterholz oder auf Sträuchern: der Gemeine Holzbock. (Bild zvg.)


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Dienstag, 28. April 2020

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Die Anfänge des verdichteten Bauens Serie Wohnformen (7): Die Gartensiedlung Bruggenmatt in Bonstetten war in den 1970er-Jahren ein Pilotprojekt Sie ist eine der ersten Siedlungen, bei denen verdichtetes Bauen eine Rolle spielte und deshalb viel Grünraum zuliess: die Bruggenmatt in Bonstetten. Ab 1977 wurden dort insgesamt 153 Einheiten im Wohneigentum bezogen – eine von Rosmarie und Walter Mätzler. Sie sind auch nach 39 Jahren begeistert. von werner schneiter «Die Idee zu einer Gartensiedlung Bruggenmatt in Bonstetten entstand in Südafrika», sagt Architekt André Ruchti, der dort in den Jahren 1968 bis 1973 gelebt und gearbeitet hat. Zusammen mit Georges C. Meier, ebenfalls Architekt, entwarf er die Pläne für eine Überbauung, die an den Waldrand des Ettenbergs grenzt und dank Hangsituation eine Gestaltung mit maximaler Aussicht und Besonnung erlaubte. Was heute in aller Munde ist und sich zum allgemein gültigen Begriff aufschwang, fand Anfang der 70er-Jahre noch kaum Beachtung: Verdichtetes Bauen. Genau das setzten die beiden Architekten damals um. Ihr Credo: möglichst kurze Erschliessung mit drei Unterniveau-Garagen, eine klare Trennung von Fuss- und motorisiertem Verkehr mit optischen Elementen, Velound Containerräume, eine zentrale Begegnungszone mit MehrzweckGemeinschaftsraum – und sogenannte Kommunikationsgassen. Verdichtetes Bauen liess nicht nur bei jeder Wohn-

Architekt André Ruchti, Miterbauer der Gartensiedlung Bruggenmatt, auf dem Grüngürtel, zu dem ein Bach, ein Teich und ein Fussballplatz gehören.

Rosmarie und Walter Mätzler fühlen sich seit 39 Jahren wohl in ihrem Fünfeinhalb-Zimmer-Haus in der Bonstetter Bruggenmatt. (Bilder Werner Schneiter)

«Gründungsort» des Skiclubs Bonstetten

einheit einen Gartensitzplatz zu, sondern im Westteil einen grosszügigen Grüngürtel mit Bach, Teich und Fussballplatz: Ein Eldorado für Familien mit Kindern. Auch das Eidgenössische Büro für Wohnungsbau fand Gefallen. Es schrieb am 17. April 1975: «Das Projekt Bruggenmatt Bonstetten wird uns als Beweisund Referenzprojekt dienen; es dokumentiert, dass mit entsprechenden Planungsmassnahmen und dank der genossenschaftlichen Grundidee anspruchsvolle Bauvorhaben zu sehr vernünftigen Preisen ausgeführt werden können.» Weil sie die Anforderungen des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes erfüllte, kam das Pilotprojekt Bruggenmatt auch in den Genuss von Bundeshilfe.

So wurde die Gartensiedlung Bruggenmatt ab 1977 in Etappen realisiert. Seit 39 Jahren wohnen dort auch Rosemarie und Walter Mätzler, damals aus der Stadt Zürich nach Bonstetten umgezogen. Nicht nur wegen der Lage und wegen des «sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnisses», sondern auch, weil sie mit ihren Kindern in einem Verbund wohnen wollten – genau das, was die Bruggenmatt bietet. Und darüber hinaus konnte jede Wohneinheit individuell ausgebaut werden. Da fühlte sich die Familie Mätzler sehr schnell heimisch und knüpfte auch sogleich Kontakte. Die Hanglage und der grosszügige Grünstreifen boten im Win-

ter Gelegenheit zum Skifahren, während im Sommer Grasskifahren angesagt war. Da hegte Walter Mätzler wohl auch den Gedanken, einen Skiclub Bonstetten zu gründen, was dann 1984 tatsächlich geschah. «Anfänglich stammten etwa 80 Prozent der Skiclubmitglieder aus der Bruggenmatt», erinnert er sich. Schnell bot der Club auch eine Schneesportschule und ein Ganzjahresprogramm an. 2013 wurde gar eine «Ü60-Abteilung» gegründet, die heute rund 130 Mitglieder zählt.

Gute Altersdurchmischung In der Bruggenmatt zeigt sich, dass viele von der nachfolgenden Generation nach ihrem Wegzug später wieder zurückgekehrt sind. «Wir haben in unse-

rem Quartier heute altersmässig eine gute Durchmischung, etwa 50:50», sagt Walter Mätzler. Und dazu ein ausgesprochenes Zusammengehörigkeitsgefühl. «Junge offerieren in diesen Coronavirus-Zeiten mittels Anschlägen an Brief kästen ihre Einkaufshilfe», freut sich Rosmarie Mätzler. Ein sogenannter Bruggenmatt-Ausschuss, bestehend aus Quartierbewohnern, besorgt die administrativen Arbeiten. Nur die Hauswartung wird extern vergeben. Ein Rundgang durch das Fünfeinhalb-Zimmer-Haus bei Familie Mätzler zeigt auch die gute Bausubstanz. Dies und die ganze Anlage lassen vergessen, wie Alteingesessene sie nannten, als die ersten Einheiten bezugsbereit waren: «Hühnerställe» oder «Legohäuser» …

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Dienstag, 28. April 2020

Kultur in schwierigen Zeiten «Has Aid – Home Made Live Radio» bringt Live-Musik aus dem Studio Abgesagte Konzerte aufgrund der Coronakrise – das ist für Kulturliebhaber keine einfache Zeit. Doch zu Hause bleiben muss nicht langweilig sein. Genau das hat die Initianten «Has Club» und «Woodstock Nation Hausen» auf den Gedanken gebracht, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Seit dem 20. März wird auf www.hasclub.ch die Sendung «Has Aid – Home Made Live Radio» ausgestrahlt, zu Beginn täglich und seit Kurzem jeden Mittwoch, Freitag und Samstag ab 20 Uhr aus dem eigens erstellten Wohnzimmer-Radio-Studio in Affoltern. Gerade in Krisenzeiten ist die Musik prägend und auch jetzt von grosser Bedeutung. Musik- und Kulturschaffende sind gefordert, neue Formen zu finden, um die Zeit vergnüglich zu gestalten, Kreativität ist gefragt. Inspiration holten sich die beiden Musiker und Moderatoren Christian Schönbächler und Martin Gaisser sowie die Gestalterin Gina Schober klar auch vom «Live Aid»-Projekt aus dem Jahr 1985. Das «Live Aid» war für diese Zeit das grösste Konzert der Geschichte. Das legendäre Benefiz-Ereignis, das zu Gunsten Afrikas und der damals akuten Hungersnot in Äthiopien stattfand, im Londoner Wembley-Stadion und parallel im John F. Kennedy Stadium in Philadelphia.

Songs aus der Region und der Welt «Has Aid» spielt unzählige Song-Wünsche der Zuhörerinnen und Zuhörer. Lieder von bekannten Bands aus der

Eine Single in neuem Licht Ausserdem veröffentlicht «Has Aid» obendrein morgen Mittwoch, 29. April, auf YouTube eine Single mit dem Song-Titel «The Flying Dutchman». Ein All-Star-Projekt mit Musik-Grössen aus der Region, welches im letzten Herbst seinen Anfang nahm und jetzt in völlig anderem Licht veröffentlicht wird – For Culture In Difficult Times. Sibylle Tanner

«Töff-Fäscht» abgesagt

«Has Aid» - Home Made Live Radio - jeweils am Mittwoch, Freitag und Samstag ab 20 Uhr - auf

Live aus dem Studio: Christian Schönbächler (vorn) und Martin Gaisser. (Bild zvg.)

Eine Stunde durchatmen – und die Vögel zählen Stunde der Gartenvögel vom 6. bis 10. Mai – mit grossem Wettbewerb Wer singt eigentlich vor dem Balkon? Ist es ein Grünfink oder doch eher ein Stieglitz? Und wer brütet im Baum oder im Nistkasten? BirdLife Schweiz lädt alle Interessierten dazu ein, an der «Stunde der Gartenvögel» mitzumachen und eine Stunde lang die Vögel zu beobachten. Es gibt auch etwas zu gewinnen. Der Frühling hat längst die Natur aufgeweckt, viele Zugvögel sind zurück und rund ums Haus spriessen die Blumen und schlagen die Bäume aus. Gleichzeitig zwingt die Coronakrise viele ins Homeoffice – Partys, Ferien und grössere Ausflüge sind abgesagt. Die «Stunde der Gartenvögel» von BirdLife Schweiz ist die ideale Gelegenheit, die Natur trotzdem zu geniessen. Und gleichzeitig zu erfahren, wie viele Vögel da eigentlich rund um unser Haus flattern oder in der Gartenhecke singen.

tion mehrere Vogelporträts im Internet aufgeschaltet. Gezählt werden können alle Vogelarten, die ins Blickfeld geraten oder auch nur gehört werden: nistende oder singende Amseln, aber auch am Himmel segelnde Greifvögel. Gemeldet wird anschliessend für jede Art die höchste Anzahl der gleichzeitig beobachteten Individuen. Beispiel: Sieht man fünfmal je einen Spatz und einmal vier Spatzen zusammen, kann man vier Spatzen melden. Gemeldet werden kann im Internet auf der Seite www.gartenvoegel.ch oder per Post. Weitere Informationen zum Projekt dazu finden sich auf der Website.

Interessante Auswertungen Ziel dieses schweizweiten Citizen-Science-Projekts von BirdLife Schweiz ist es neben der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Natur, mehr über die Bedürfnisse der Vogelarten in den Gärten und über den Wandel der Vogelwelt über die Jahre zu erfahren. Deshalb werden die Daten von BirdLife Schweiz ausgewertet, was interessante Rückschlüsse zulässt. So hat sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt, dass in Gärten mit vielen einheimischen Bäumen und Hecken sowie anderen naturnahen Elementen mehr Vogelarten vorkommen als in Gärten mit Einheitsrasen und exotischen Pflanzen.

Damit soll die Bevölkerung mit der Aktion auch für die Bedürfnisse der Vögel in der unmittelbaren Nähe sensibilisiert werden. Auf der Website von BirdLife Schweiz stehen zahlreiche Materialien und Ideen für mehr Natur im Garten bereit – von der Anleitung zum Bau eines Weihers über Tipps zur Zusammensetzung von naturnahen Hecken bis zu Merkblättern über die Anlage von Naturwiesen für Wildbienen oder den Bau eines Nistkastens zu Hause im Keller. Unter allen Teilnehmenden verlost BirdLife Schweiz einen Feldstecher im Wert von 500 Franken sowie 20 BirdLife-Feldführer «Vögel der Schweiz». (pd.) Weitere Informationen auf www.gartenvoegel.ch.

Mitmachen ist ganz einfach Die Aktion ist einfach: Man setze sich in der Zeit vom 6. bis 10. Mai eine Stunde lang in den Garten, auf den Balkon oder vor das Haus und notiere sich alle Vogelarten, die man beobachten kann. Danach meldet man die Arten unter www. gartenvoegel.ch und kann sogar einen schönen Preis gewinnen: Verlost wird ein Feldstecher im Wert von 500 Franken. Überdies können alle Teilnehmenden ihr liebstes Vogelbild oder ein kurzes Video aus dem Garten oder vom Balkon hochladen. Alle können mitmachen: Einzelpersonen und Paare, Familien mit Kindern oder auch Schulklassen (per Online-Auftrag). Vorkenntnisse sind keine nötig, bei BirdLife Schweiz sind mehrere Bestimmungshilfen erhältlich, die man teils kostenlos herunterladen kann. Zudem werden in den Tagen vor der Ak-

Ämtler Bibliotheken in Coronazeiten Die Rubrik «Ämtler Bibliotheken im Mai» entfällt, da die Bibliotheken gemäss den Weisungen des BAG voraussichtlich bis 8. Juni geschlossen bleiben. Alle geplanten öffentlichen Veranstaltungen können bis zu diesem Zeitpunkt nicht durchgeführt werden. Die Bezirksbibliotheken versenden keine Mahnungen und verlängern die Fristen der ausgeliehenen Medien kostenlos. Kundinnen und Kunden der folgenden Bibliotheken haben die Möglichkeit, die digitale Bibliothek (www.dibiost.ch) zu nutzen: Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil. Bei Fragen wende man sich an seine Bibliothek. Mittlerweile bieten mehrere Bezirksbibliotheken einen Abholservice (und zum Teil auch einen Lieferservice) an, bei dem via Katalog Medien reserviert und zu vorgegebenen Zeiten abgeholt werden können. Auf der Homepage der einzelnen Bibliotheken sind weitere Informationen ersichtlich. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich telefonisch in Verbindung setzen. Die Bibliothekarinnen helfen gemäss ihren Möglichkeiten gerne weiter. (pd.)

Region und von weltweit finden ihren Platz. «Vielen Dank für den grossartigen Support aller Beteiligten, die Vielfalt an Song-Wünschen und die hohen Einschaltquoten», meldet die Redaktion jedes Mal. Zwischendurch werden auch Live-Stream-Konzerte von Schweizer Bands, die in dieser speziellen Zeit mit Wohnzimmer-Konzerten auf sich aufmerksam machen, gesendet. Regelmässig erfolgen Interviews mit lokalen Musikschaffenden. Music History Talks sind auch ganz wichtig. Die Moderatorinnen und Moderatoren erzählen immer wieder Wissenswertes zu Platten-Covers oder zu Highlights in der Musik-Szene. Geburtstage von Musik-Legenden, ein Hinweis zu einer aktuell erschienenen Single und vieles mehr – wer «Has Aid» hört, ist sehr gut informiert und lernt so manch Wissenswertes aus der Musik-Geschichte.

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Zum Muttertag wollte der Stamm Zürich der Freunde alter Motorräder (FAM) in Zwillikon ein «Töff-Fäscht» mit Sternfahrt ausrichten. Der Anlass wurde nun allerdings abgesagt. Max Frutiger, «Stamm-Vater» der Vereinigung, die sich monatlich in Ottenbach trifft, spricht von einem Entscheid der Vernunft, aber auch vom Bedauern über die Notwendigkeit dieses Schrittes. (pd.)

Im Schatten von Corona lauern die Legionellen Auch wenn sich das Coronavirus nicht über das Trink-, Dusch- und Badewasser verbreitet, kann es indirekt doch eine Gefahr für die Wasserqualität darstellen. In vielen Betrieben stand das Wasser in den Leitungen während des Lockdowns still. Das sind beste Verhältnisse für die Vermehrung von Legionellen. Um eine Infektion mit diesen Bakterien zu vermeiden, sollten die Leitungen vor Wiedereröffnung der Betriebe darum gründlich durchgespült werden. Legionellen können schwere Lungenentzündungen auslösen, wenn sie mit Wassertröpfchen aus Duschen, aus Cuvetten in Coiffeursalons, Klimaanlagen, Autowaschanlagen oder Dentaleinheiten in Zahnarztpraxen eingeatmet werden. Die Gefahr ist dann besonders gross, wenn das Wasser lange in den Leitungen gestanden ist und sich die Legionellen stark vermehren konnten. Auch anderen bakteriellen Krankheitserregern könnte die Betriebspause Gelegenheit gegeben haben, sich dort stark zu vermehren. Diese Voraussetzungen gelten für die Wasserleitungen vieler Betriebe, die aufgrund der bundesrätlichen Covid-19-Verordnung den Betrieb einstellen mussten. Die Betriebe können die Gefahr mit einfachen Massnahmen abwenden: Bei Wiederinbetriebnahme ist an allen Entnahmearmaturen das Wasser mindestens bis zum Erreichen der Temperaturkonstanz fliessen zu lassen. Dabei ist es wichtig, mehrere Entnahmestellen gleichzeitig zu öffnen, um für eine genügend starke Durchströmung in den Verteilleitungen zu sorgen. Die Spülung erfolgt getrennt sowohl für die Warm- als auch für die Kaltwasserinstallation. (pd.) Der Schweizerische Verein für das Gas und Wasserfach (SVGW) hat dazu ein Faktenblatt publiziert, in welchem das Vorgehen detailliert

Auch die Kohlmeise kann in heimischen Gärten häufig beobachtet werden. (Bild Michael Gerber)

beschrieben wird: www.svgw.ch/FB-Corona.


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033_2020  

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