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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 I 171. Jahrgang I Freitag, 28. April 2017

Bio-Talent

Brücke gesperrt

Henry Wetton aus Affoltern holt Silber im Final der Schweizer Biologie-Olympiade. > Seite 3

Die Brückenplatte über den Jonenbach in Oberrifferswil wird erneuert. > Seite 5

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Ertragsüberschuss Die Gemeinde Hausen schliesst um 1,88 Mio. Franken besser ab als geplant. > Seite 7

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Zu laut Kantons- und Kommunalpolizei mussten wiederholt wegen Lärmklagen ausrücken. > Seite 11

Überwiegen Chancen oder Gefahren der Energiestrategie? Auch im Bezirk Affoltern wird das neue Energiegesetz heftig diskutiert Mit dem neuen Energiegesetz wollte das Parlament zu «einer ausreichenden, breit gefächerten, sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung beitragen.» Dagegen hat ein bürgerliches Komitee das Referendum ergriffen.

Für die Bike-EM qualifiziert Nach seinem Sieg in Rivera vor zwei Wochen fuhr der Wettswiler Mountainbiker Jorin Gabriel vergangenes Wochenende bereits wieder in einer Juniorserie unter die besten Zehn. Damit erfüllt er die Selektionskriterien für die Europameisterschaften. ................................................... > Bericht auf Seite 25

anzeigen

Die Energiestrategie 2050 des Bundesrates unterscheidet nicht mehr zwischen Strom und Brennstoffen, sondern zwischen erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energie. (Bild Salomon Schneider) Strom und Wärme. Mit der Produktion von inländischem Strom befreit die Energiestrategie die Schweiz aus der fossilen Auslandabhängigkeit.»

SVP und Bauernverband uneinig Nicht einig mit dem Schweizer Bauernverband ist Martin Haab, SVP-Kantonsrat und Vorstand des Zürcher Bauernverbands: «Ich vertrete klar dieselbe Position wie die Partei. Die Gefahren für die Wirtschaft überwiegen für mich – im Vergleich zum prognostizierten Nutzen. Einmischung des Staates in die Wirtschaft schadet dem Standort Schweiz. Als gutes Beispiel sehe ich hier die Landwirtschaft. Je mehr Geld der Staat in die Landwirt-

Die Kesb zum Sondersetting-Fall in Wettswil

Für einen 12-Jährigen aus Wettswil sollen in einem Monat Kosten von 85 000 Franken angefallen sein – mehr als im Fall «Carlos», dessen Sondersetting vor bald vier Jahren für grosses Aufsehen sorgte. Nachdem Sondersettings auch im Fall des Wettswilers nicht zum gewünschten Erfolg führten ist der Junge aktuell in der Psychiatrischen Klinik Basel untergebracht. Bekannt war der Fall bisher

Barbara T. Kämpfer und Toni Lengen stellen in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus. > Seite 12

Im Chinesischen Nanjing findet dieses Wochenende, 29. und 30. April, der dritte Boulder-Weltcup der Klettersaison 2017 statt. Für die Schweiz startet auch Weltmeisterin Petra Klingler. Nach dem knapp verpassten Final am letzten Wochenende in Chongqing (CHN) möchte die Bonstetterin in Nanjing wieder in den Final klettern.

«Alle Möglichkeiten seriös geprüft» Am 21. Mai wird in allen Ämtler Gemeinden über eine gemeinsame organisatorische Lösung für die Kindes- und Erwachsenschutzbehörde (Kesb) abgestimmt. In aller Munde ist die hiesige Kesb aktuell allerdings wegen eines teuren Einzelfalls.

Stoff und Holz

Boulder-Weltcup in Nanjing

................................................... von salomon schneider In der Herbstsession 2016 haben der Nationalrat – mit 120 Ja-, zu 72 NeinStimmen – und der Ständerat – mit 35 Ja-, zu 6 Nein-Stimmen – das neue Energiegesetz mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Dagegen hat ein bürgerliches Komitee das Referendum ergriffen. Deshalb wird am 21. Mai in der ganzen Schweiz über das Energiegesetz (EnG) abgestimmt. Die Fronten verlaufen entsprechend den Abstimmungsresultaten der Bundesversammlung klar. Von den grossen Parteien hat einzig die SVP die Nein-Parole herausgegeben. BDP, CVP, EVP, FDP, GLP, die Grünen und die SP sind dafür. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse konnte sich trotz intensiver Diskussionen nicht zu einer Parolenfassung durchringen. Der Schweizer Bauernverband hat die Ja-Parole herausgegeben: «Mit einem Ja zur Energiestrategie am 21. Mai können vorbildliche landwirtschaftliche Projekte zur Energiegewinnung realisiert werden, so zum Beispiel Solaranlagen auf den Dächern von Scheunen und Ställen oder Biogasanlagen zur Gewinnung von

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ausschliesslich aus der Perspektive der Mutter, gestern Donnerstag meldete sich erstmals auch die Kesb offiziell zu Wort: «Die Kesb prüft immer sämtliche infrage kommenden Alternativen – wenn es solche gibt – sehr sorgfältig und wählt bei gleichwertigen Möglichkeiten die kostengünstigere. Dennoch kann es Massnahmen geben, die sehr hohe Kosten verursachen. Im vorliegenden Fall musste aufgrund der Selbst- und Fremdgefährdung des Jugendlichen eine fürsorgerische Unterbringung angeordnet werden», so Alexandra Zürcher, Präsidentin der Kesb Bezirk Affoltern. Die für kurze Zeit notwendig gewordene 1:1-Betreuung habe allerdings nicht die Kesb angeordnet, hält sie fest. ................................................... > Berichte auf den Seiten 3 und 11

schaft pumpt, desto weniger innovativ und produktiv wird sie. Das Energiegesetz wird der Konkurrenzfähigkeit der Schweiz zum Ausland schaden, da die Preise in der Schweiz noch mehr steigen werden.»

Die drei Pfeiler des Energiegesetzes Anders sieht dies der EVP-Kantonsrat und Schreiner Daniel Sommer: «Ich unterstütze das Energiegesetz klar. Gerade, da in Gebäudeprogramme investiert wird. Dort besteht das grösste Energiesparpotenzial der Schweiz, da Gebäude rund 50 Prozent der in der Schweiz benötigten Energie verbrauchen. Zudem bin ich ein Befürworter eines geordneten Atom-

Systematisch Knaben missbraucht

ausstiegs, langsam und ohne Schnellschüsse. Durch das Energiegesetz wird die Schweiz zudem als Innovationsstandort gestärkt. Hier können damit neue Technologien gefördert und eingesetzt werden.» Das Energiegesetz ist Teil der Energiestrategie 2050 des Bundesrates. Es umfasst drei Hauptpfeiler. Es soll dazu führen, dass der Energieverbrauch gesenkt, die Energieeffizienz erhöht und erneuerbare Energien gefördert werden. Zur Förderung von alternativen Energien gehört dabei auch ein Verbot für den Bau neuer Kernkraftwerke.

................................................... > Bericht auf Seite 9

Leistungsschau für Energie

Ein Kinderschänder aus dem Knonauer Amt musste sich am Dienstag vor dem Bezirksgericht in Dietikon rechtfertigen.

Vom 5. bis 14. Mai stellt sich das Knonauer Amt als aktive Energieregion vor. Die Tage der Sonne stossen sowohl in der Wirtschaft als auch bei den Gemeinden auf Sympathie.

Während über 25 Jahren hat ein bald 52-Jähriger aus dem Knonauer Amt Hunderte Male Kinder missbraucht. Der Fall sorgte in den vergangenen Wochen für grossen Wirbel, vom mutmasslich «schlimmsten Kinderschänder der Schweiz» war in der Presselandschaft unter anderem die Rede. Seine Opfer soll der Mann mit Alkohol und Cannabis gefügig oder gar mit Schlafmitteln wehrlos gemacht haben. 13 Jahre Gefängnis forderte die Staatsanwaltschaft, drei Jahre, wovon 18 Monate bedingt, die Verteidigung. Das Bezirksgericht in Dietikon verkündet sein Urteil am 19. Mai. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Mehr als zwei Dutzend regionale Anlässe vermitteln im Rahmen der Tage der Sonne umfassende Informationen über Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Vorgestellt werden verschiedene Anlagen, die bereits heute mit Technologien der Zukunft arbeiten. Die Sonnentage starten am Mittwochabend, 3. Mai, mit dem Dokumentarfilm «Tomorrow – Demain» in der Aula Ennetgraben in Affoltern, am Samstag, 6. Mai, finden Informations- und Diskussionsanlässe in Aeugst, Hedingen, Knonau und Mettmenstetten statt. ................................................... > Berichte auf Seite 19

500 17 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Denkmalschutz/ Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Vertragsgenehmigung Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 18. April 2017, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungsund Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Liegenschaft Baarerstrasse 3, Rossau, Mettmenstetten, Vers.-Nr. 159, Kat.-Nr. 533, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Eröffnung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Erbschaft von Marie Grunder-Gasser, geb. 12. September 1924, gest. 20. Januar 2017, von Vechigen BE, wohnhaft gewesen Am Rainli 2, 8906 Bonstetten. Datum der Konkurseröffnung: 23. März 2017 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 29. Mai 2017 (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. April 2017) Schlieren, 28. April 2017 Konkursamt Schlieren

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Leon San Juan, geb. 10. Juli 1981, von Regensberg ZH, wohnhaft Bahnhofstrasse 8c, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 10. April 2017 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Affoltern am Albis Die Mühlebergstrasse in der Gemeinde Affoltern am Albis zählt zum Strassennetz des Kantons Zürich und wird im Kataster als Hauptverkehrsstrasse (HVS) Nr. 654 klassiert. Mit der Strasseninstandsetzung soll ein Radstreifen zwischen dem Kreisel Zürcherstrasse und der Einmündung Im Weinberg markiert werden. Die bestehenden Bushaltestellen werden an die TBA Normalien angepasst. Das vom Tiefbauamt ausgearbeitete Projekt sieht folgende Massnahmen vor: – Ausbau der Fahrbahnbreiten zur Anordnung eines Radstreifens bergwärts; – behindertengerechter Ausbau der Bushaltestellen; – Ausbau Radstreifen; – Anpassung der öffentlichen Beleuchtung; – Anpassung Grundstücke Dritter.

Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden.

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Affoltern am Albis Die Büelstrasse in der Gemeinde Affoltern am Albis zählt zum Strassennetz des Kantons Zürich und wird im Kataster als Hauptverkehrsstrasse (HVS) Nr. 658 klassiert. Mit der Strasseninstandsetzung soll der Neubau Verkehrskreisel bei der Kreuzung Büelstrasse/Industriestrasse/Im Grund erstellt werden. Das vom Tiefbauamt ausgearbeitete Projekt sieht folgende Massnahmen vor: – Neubau Verkehrskreisel im Knoten 658 Büelstrasse/Industriestrasse/Im Grund; – Instandstellung 658 Büelstrasse inklusive Ergänzung Rad-/Gehweg; – Anpassung der Randabschlüsse an die neue Fahrbahngeometrie; – Anpassung der öffentlichen Beleuchtung; – Anpassung Grundstücke Dritter. Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 29. Mai 2017, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Affoltern am Albis, den 28. April 2017 Der Gemeinderat Affoltern am Albis

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 2. Juni 2017, 20.00 Uhr, in den kleinen Mühlesaal, Kappel am Albis zur Behandlung folgender Geschäfte: Politische Gemeinde

Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

1. Genehmigung Jahresrechnung 2016 2. Neue Rechnungslegung per 1. Januar 2019 (HRM2), Verzicht auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens

Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 29. Mai 2017, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen.

Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung dem Gemeinderat schriftlich einzureichen. Die vollständigen Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Affoltern am Albis, den 28. April 2017

Im Auftrag des Gemeinderates

Der Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Einladung zur

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Kirchgemeindeversammlung

Montag, 29. Mai 2017, 20.00 Uhr, im Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis

Geschäfte:

Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Rechnung 2017 2. Informationen aus der Kirchenpflege 3. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht. Traktanden der Pfarreiversammlung: 1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia

Dienstag, den 13. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Pfarrhauskeller

1. Abnahme der Jahresrechnung 2016 2. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) 3. Mitteilungen/Umfrage Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zu einem Umtrunk ein. Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 6 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 15. Mai 2017 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Freundlich lädt ein: Die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Katholische Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag, 29. Mai 2017, 20.15 Uhr, katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten. OG 1/Katechese 1

Mettmenstetten, 28. April 2017

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Gemeinderat Mettmenstetten

Auf eine rege Teilnahme freuen sich

Traktanden:

Kirchenpflege und Seelsorgeteam

1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Abnahme der Rechnung 2016

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Öffentliche Planauflage L-225909.1 Niederspannungsverteilnetz ab der Transformatorenstation Eichmatt (S-149822) – Verkabelung und Neubau Verteilkasten Schleetalstrasse Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Ueberlandstrasse 2, 8953 Dietikon, im Namen der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, Postfach 2254, 8022 Zürich, das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 25. April 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Claudio Castagnetti, geb. 1974, Bürger von Italien – Yana Castagnetti geb. Atanasova, geb. 1979, Bürgerin von Bulgarien – Elisa Castagnetti, geb. 2014, Bürgerin von Italien und Bulgarien – Nicolas Castagnetti, geb. 2016, Bürger von Italien und Bulgarien Stallikon, 28. April 2017

Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus A. Kirchenstiftung B. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag, 15. Mai 2017, im Pfarreisekretariat. 2. Stock der katholischen Kirche St. Mauritius während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00 Uhr), aufgelegt, ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar.

Die Gesuchsunterlagen liegen vom 28. April bis 29. Mai 2017 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich auf.

Gemeinderat Stallikon

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge.

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung.

Freiwillige Übung

Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Stallikon, 28. April 2017 Im Auftrag: Gemeindeverwaltung Stallikon

Schiessvereine

2. Runde GM ZKSV Samstag, den 29. April von 09.00 bis 11.30 Uhr Der Vorstand

Alltagshilfe leisten und empfangen ohne dass Geld fliesst. give&get, das attraktive Zeittauschnetz und seine Regionalgruppe Ämtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Sind Sie auch dabei? Jetzt informieren und anmelden auf www.giveandget.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. April 2017

3

kommentar

«Überzeugende, zweckmässige und zukunftsorientierte Lösung …» IKA Kesb: Urnenabstimmung am 21. Mai in allen Ämtler Gemeinden Die Gemeinderäte sämtlicher Bezirksgemeinden stehen hinter einer gemeinsamen organisatorischen Lösung für die Kindesund Erwachsenschutzbehörde. Über die IKA Kesb wird in drei Wochen an der Urne abgestimmt. ................................................... von urs e. kneubühl Seit dem 1. Januar 2013 sind im Kanton Zürich die Gemeinden kreisweise und vertraglich gebunden in sechs gemeinsamen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) zusammengeschlossen. Dabei bilden die 14 Ämtler Gemeinden gemeinsam einen solchen Kesb-Kreis, bis vor Kurzem in einem gemeinsamen Zweckverband Sozialdienst. Unterschiedliche Sichten und divergierende Anliegen in den Gemeinden haben seit geraumer Zeit zum Verlangen nach einer Neuorganisation des Zweckverbandes, der aus

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Andreas Binder, GP Maschwanden: «Gute Erfahrung mit der Dileca, die längst eine IKA ist.» (Archivbild)

Werner Michel, GP Stallikon: «Wir wollen eine gemeinsame Lösung, die transparent und effizient ist.» (Bild kb.)

Clemens Grötsch, GP Affoltern: «Das Projekt SoNeK hat uns überzeugt.» (Archivbild)

den beiden Zweckbereichen Sozialdienst und Kesb bestanden hat. Die Organisationsform des Zweckverbandes, welche auch als zu starr und zu wenig flexibel empfunden und reklamiert wurde, ist in der Folge in mehreren Workshops und mit der aktiven Beteiligung aller Ämtler Gemeinden hinterfragt und schliesslich in einem breit abgestützten Gremium durch die Projektgruppe Soziales Netz Knonauer Amt SoNeK neu aufgegleist worden: Die Sozialregion Bezirk Affoltern soll künftig mit zwei interkommunalen Anstalten – IKA Sozialdienst und IKA Kesb – weitergeführt werden. Die IKA Sozialdienst ist mittlerweile aufgrund überzeugender Abstimmungsergebnisse beschlossene Sache; am Wochenende vom 21. Mai werden nun die Stimmberechtigten aller Ämtler Gemeinden an der Urne auch über die Umwandlung des Zweckverband-Teils Kesb in eine gemeinsame IKA Kesb abstimmen können. Die neue Organisationsform wird von den Gemeinderäten sämtlicher Bezirksgemeinden unterstützt.

im «Anzeiger» vom 7. April informiert hat, wurden nun abschliessend den Gemeindepräsidenten (GP) der grössten, der kleinsten und einer mittelgrossen Gemeinde Fragen zur IKA Kesb gestellt.

sam, dann transparent und effizient – dies bietet die neue IKA.

Maschwanden, Stallikon und Affoltern: das meinen die Gemeindepräsidenten Nachdem der «Anzeiger» schon am 24. März über die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben des Kesb berichtet und der Hausemer Sozialvorstand Peter Reichmuth – als Mitglied der Projektgruppe sehr aktiv ins Projekt SoNeK involviert – über die Vorzüge der interkommunalen Anstalt IKA

«Anzeiger»: Was bedeutet eine gemeinsame Lösung für eine kleine Gemeinde wie Maschwanden? Andreas Binder, GP Maschwanden: Wir sind natürlich auf solche Lösungen angewiesen und sind froh, dass es gelungen ist, sich zusammenzuraufen, um mit der IKA Kesb für die Kindesund Erwachsenenschutzbehörde sehr gute Rahmenbedingungen schaffen zu können. Lohnt es sich, den Zweckverband in eine IKA umzuwandeln? Aus meiner Erfahrung mit Dileca ganz klar. Der damalige Zweckverband wurde schon vor Jahren in eine IKA umgewandelt. Als Präsident der IKA Dileca habe ich erfahren, dass wir mit dieser Rechtsform kurze Entscheidungswege haben und uns damit leicht an neue Bedürfnisse anpassen können. Beim Sozialdienst gibt es künftig verschiedene Lösungen. Im Unteramt, in Affoltern und bei den übrigen acht Gemeinden. Wie soll die Arbeit der Kesb organisiert werden? Werner Michel, GP Stallikon: Gemäss kantonalen Vorgaben braucht es eine gemeinsame Lösung aller 14 Gemeinden. Aber wenn schon gemein-

Wie kann denn eine einzelne Gemeinde die IKA Kesb beeinflussen? Fachlich hat die Kesb von Gesetzes wegen eine grosse Autonomie. Was wir aber beeinflussen können, ist die administrative Führung mit schlanken Abläufen durch einen kompetenten Verwaltungsrat, der so zusammengesetzt ist, dass fünf Personen ein fachlich ausgewogenes Team bilden und nicht alle 14 Gemeinden einen Vertreter in «Mammut-Sitzungen» entsenden. Eine grosse Zahl der Kesb-Fälle in Affoltern ergeben sich aus den in der MNA Lilienberg untergebrachten jugendlichen Asylsuchenden, die nicht von ihren Eltern begleitet sind. Wird dies die neue IKA entsprechend berücksichtigen? Clemens Grötsch, GP Affoltern: Für die MNA ist ein spezielles Verfahren definiert, damit im Gegensatz zu heute verursachergerecht abgerechnet werden kann, was für uns sehr wichtig ist. Passt die IKA Kesb auch für die grösste Gemeinde im Bezirk? Das Projekt SoNeK hat uns überzeugt, dass die Infrastrukturleistungen der IKA Sozialdienst für die IKA Kesb transparent dargestellt und korrekt verrechnet werden. Wir sind vertrauensvoll, dass der Bezirk mit der IKA Kesb eine zweckmässige und zukunftsorientierte Lösung erhält.

Biologie-Talent aus Affoltern Henry Wetton im Final der Schweizer Biologie-Olympiade Mittelschüler aus der ganzen Schweiz wetteiferten vom 19. bis 22. April beim Final der Schweizer Biologie-Olympiade in ihrem Lieblingsfach. Henry Wetton aus Affoltern holte Silber. Um 8 Uhr morgens ins Labor, zehn Stunden später wieder an die frische Luft. Eine intensive Woche liegt hinter den 20 Finalistinnen und Finalisten der Schweizer Biologie-Olympiade. Vom 19. bis 22. April wetteiferten sie bei 19 Experimenten um Medaillen. Am Samstag, 23. April, wurden die besten Jugendlichen mit zwölf Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet, dies im historischen Anatomiesaal der Universität Bern. Eine der vier Silbermedaillen geht an Henry Wetton aus Affoltern am Albis. Wie die anderen 19 Finalistinnen und Finalisten hat sich der Schüler der Kantonsschule Limmattal ge-

gen 1304 Mitstreiter durchgesetzt. Die Finalisten gehören so zu den besten Jung-Biologen der Schweiz. Die Schweizer Biologie-Olympiade will Jugendliche für Biologie begeistern und sie fördern. Lorenz Widmer ist einer der freiwilligen Mitarbeiter des Vereins iboIsuisse, der die Olympiade organisiert. Sein Experiment forderte den Finalisten einiges ab: Sie analysierten etwa die Gene von zwei Gruppen von Fliegen: Fliegen, die Hunger leiden und so ihre Gene an ihre Situation anpassen und Fliegen, die mit normalem Appetit unterwegs sind. Lorenz Widmer engagiert sich für die Olympiade, weil er überzeugt ist, dass gerade solche anspruchsvollen Praktika helfen, das Interesse für Biologie zu wecken: «Ohne die BiologieOlympiade hätte ich selber nie entdeckt, wie spannend es ist, mit dem eigenen Verstand Problemstellungen im Labor zu bearbeiten.»

Biologie-Talent Henry Wetton mit Silbermedaille. (Bild zvg.)

Deutliche Sprache von urs e. kneubühl

D

ie Behörden sämtlicher 14 Gemeinden im Bezirk Affoltern stehen hinter der Umwandlung der bisherigen ZweckverbandsOrganisationsform der Kindesund Erwachsenenschutzbehörden in eine Interkommunale Anstalt IKA Kesb. So einheitlich, wie dies den Anschein macht, war es nicht immer. Man hat sich aber in den vergangenen Monaten zusammengerauft und mit gutem Willen, Flexibilität sowie aufgrund der überzeugenden Arbeit der breit abgestützten Projektgruppe SoNeK eine von allen getragene, gute Lösung gefunden. Die Antworten der drei befragten Gemeindepräsidenten sprechen eine deutliche Sprache und legen den Schluss nahe, dass die Umwandlung des bisherigen Zweckverbandes in eine Interkommunale Anstalt IKA als moderne Organisationsform allen hilft. Die IKA überzeugt durch kurze Entscheidungswege, einen professionellen Verwaltungsrat, einen Leistungsausweis mit Kennzahlen als Basis für kontinuierliche Verbesserungen der Prozesse und der KesbDienstleistungen. Damit kann der von Kesb-Präsidentin Alexandra Zürcher im «Anzeiger» vom 24. März formulierte Grundsatz «so viel wie nötig, so wenig wie möglich» mit einer modernen Organisation zum Wohle der betroffenen Kinder und Erwachsenen optimal umgesetzt werden.

Abstimmungsergebnisse auf dem Smartphone Wer an einem Abstimmungssonntag unterwegs ist und nicht auf die neusten Hochrechnungen und Zwischenergebnisse aus dem Kanton Zürich verzichten will, kann ab sofort auf die kostenlose App «Züri stimmt App» zurückgreifen. (pd.) anzeige


Kappel am Albis

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Donnerstag, 1. Juni 2017, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Öffentliche Auflage Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2016 in der Zeit vom 1. Mai bis 11. Mai 2017 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt. Beschlüsse des Vorstandes werden der Urnenabstimmung unterbreitet, wenn 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft. Abwasserverband Kelleramt

Anträge:

Der Vorstand

A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites vom 5. Juni 2013 in der Höhe von Fr. 200 000.– 3. Genehmigung der Abrechnung des Planungskredites vom 11. Juni 2015 in der Höhe von Fr. 375 000.– B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung im Betrag von Fr. 227 577.30 (inkl. MwSt.) für die Wasserleitungen vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19, inkl. Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung für den Umbau des Schulhauses D für die Nutzung der Primarschule, den Umbau des ehemaligen Lehrerzimmers E in einen Werkraum und Anpassungsarbeiten im Schulhaus A Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 28. April 2017 Die Gemeindevorsteherschaften

Bauherrschaft: NuBau Immobilien AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Projektverfasser: Nussbaumer Planung AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Bauprojekt: Projektänderung Abbruch Gebäude Vers-Nr. 623 und Neubau 5 EFH, Kat.-Nr. 1614, Schützenwies, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird. (Franz Kafka)

Hermann Schmid-Müller 6. Juni 1930 – 15. April 2017

Maschwanden Bauherrschaft: Gemeinde Maschwanden, Dorfstrasse 54 Bauvorhaben: Erstellen von 4 Parkplätzen, Wolserstrasse 1, Kat.-Nr. 681, Zone: Kernzone

Am 21. April 2017 haben wir in aller Stille und im engsten Familienkreis Abschied genommen von unserem Vater, Schwiegervater, Lebenspartner, Schwager, Onkel und Grossonkel. Freihofstrasse 14, 8575 Bürglen Heinz und Renate Schmid-Schäffer Anna Jost und Anverwandte

Mettmenstetten Bauherrschaft: Armin Reichmuth, Neugut 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Krieger AG, Rütmattstr. 6, 6017 Ruswil Bauprojekt: Neubau Schweinemaststall, Umbau/Anbau best. Zuchtschweinestall, Vers.-Nr. 649, Neubau Jauchesilo, Kat.-Nr. 1369, Neugut 3/4 (Landwirtschaftszone mit Gestaltungsplan)

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Reto und Nadine Casarotti, Junggrütstrasse 22c, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Sichtschutzwand beim Terrassenhaus Vers.-Nr. 1371 auf Kat.Nr. 1637 an der Junggrütstrasse 22c (Wohnzone W1)

Ihr Partner für alle Drucksachen

Werner Kurt-Rueger 24. August 1933 – 20. April 2017

Er hat sich für den Musikverein stets eingesetzt. Den Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus. Musikverein Obfelden Der Vorstand

Aus unserem Leben bist Du jetzt gegangen, in unseren Herzen bleibst Du aber für immer.

HERZLICHEN DANK für die überwältigende Anteilnahme am Abschiedsgottesdienst von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater und Grossvater

Gustav Stähli-Müller Digitaldruck

2. Juni 1927 – 20. März 2017

Offsetdruck

Stillen Dank für die herzlichen Umarmungen und die vielen Beileidskarten mit den tief empfundenen Zeilen der Verbundenheit mit Gustav und den Trauerfamilien. Unser besonderer Dank geht an Pfarrer Thomas Müller für den tröstenden Abschiedsgottesdienst und an den Gesangsverein Hedingen für die würdige, gesangliche Umrahmung der Trauerfeier. Herzlichen Dank für die schönen Blumenschalen und Spenden für späteren Grabschmuck sowie für die grosszügigen Geldspenden an die Spitex Knonaueramt, welche meinen Mann vor dem Eintritt ins Senevita Obstgarten zusammen mit Betreuerinnen der Pro Senioris liebevoll betreuten. Unser Dank gilt auch Herrn Dr. Jan Holy für die jahrelange gute Betreuung sowie dem Obstgarten-Senevita-Team für die liebevolle Pflege. Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Gustav durchs Leben begleitet haben.

Kappel am Albis Bauherrschaft: Daniela und Igi Vuillemier, Birkenweg 7, 6340 Baar Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil SG Bauprojekt: Neubau EFH, Kat.-Nr. 1015, Tömlimatt, Kappel am Albis (Wohnzone 2)

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Gestaltung und Vorstufe

Hedingen Gesuchsteller: Rinderknecht Sabine, Bettina und Thomas, Grindelmatt 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Abbruch bestehendes Gebäude und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Geräteschuppen, Ismattstrasse 1, Kat.-Nr. 2363, Versicherungs-Nummer 14; Kernzone Weiler

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Affoltern am Albis, im April 2017

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. April 2017

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Mehr Licht in den Dachgeschossen und doch das Dorfbild erhalten Aus der Maschwandner Ratsstube

Die Jonenbachbrücke in Oberrifferswil. (Archivbild)

Brückensperrung in Oberrifferswil Das kantonale Tiefbauamt erneuert zurzeit die Ortsdurchfahrt im Zentrum von Oberrifferswil und auch einen Teil der Mettmenstetterstrasse. Vom 2. Mai bis Ende Juli wird dazu die Jonenbachbrücke in Oberrifferswil gesperrt. Aufgrund der Erneuerung der Brückenplatte muss die Jonenbachbrücke für den Verkehr und für die Fussgänger gesperrt werden. Die Sperrung dauert von Dienstag, 2. Mai, bis voraussichtlich Ende Juli 2017. Der Verkehr wird während der Sperrung über die Jonenbach-/Mettmenstetterstrasse umgeleitet. Die Zufahrt zum Dorfplatz ist während der Sperrung über die Ankengasse und Mettmenstetterstrasse möglich. Die Fussgänger können über die Brücke beim Gemeindehaus respektive bei der Chesslermatt ausweichen. Zusätzlich wird der Verkehr auf der Jonenbachstrasse vom 2. Mai bis Ende Juli 2017 mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Durch den Neubau der Brücke ist die Durchfahrt des Busses der Linie 232 temporär nicht mehr möglich. Daher bleibt die provisorische Bushaltestelle an der Kreuzung Dorfstrasse Hauptikerstasse bis zur Aufhebung der Sperrung bestehen.

Aufbauend auf den Ergebnissen vom ersten Zukunfts-Kafi hat am 19. November 2016 in der Gerbi das Zukunfts-Kafi 2 stattgefunden. Einleitend wurden durch den Hochbauvorstand und das Planungsbüro Keeas die Ergebnisse aus dem ersten Anlass in Erinnerung gerufen. Für die Weiterbearbeitung konnten daraus drei Themenbereiche herausgefiltert werden: Dorfbild, Natur und Freizeit sowie Treffpunkte und sozialer Austausch (Gemeinschaft). Nach einer Einführung haben die rund 40 Teilnehmenden in sechs Gruppen diese Themen diskutiert, Ideen entwickelt und Massnahmen vorgeschlagen. Die Meinungen, Anregungen und Wünsche zu diesen Punkten wurden zuerst aus der Perspektive «für mich» und schliesslich aus der Perspektive «für uns» betrachtet, besprochen und schliesslich vor allen Anwesenden präsentiert. Mit den folgenden Fragestellungen haben sich die Gruppen konkret auseinandergesetzt: Dorfbild: Was ist heute bezüglich Ersatzbauten, Dachgeschosse und Balkone erlaubt, welche Probleme ergeben sich daraus und was braucht es für die Zukunft? Natur und Freizeit: Welche Angebote existieren bereits, gibt es Verbesserungspotenzial oder braucht es inskünftig noch zusätzliche Angebote? Gemeinschaft: Was ist bereits vorhanden, fehlen Orte oder Gelegenheiten für den sozialen Austausch und wie soll die Zukunft aussehen? Im Folgenden sind die Meinungen, Anregungen und Wünsche zusammengefasst, welche von mindestens zwei Gruppen sowie von mehr als zwei Einzelpersonen in Bezug auf die Zukunft von Maschwanden genannt wurden.

Dorfbild

Blau gestrichelt die Fussgängerumleitungen während der Vollsperrung, der violette Punkt zeigt die provisorische Bushaltestelle. (Grafik zvg.) anzeige

– Umnutzung und Umbau bestehender Scheunen erleichtern – Erhalt einer intakten und ruhigen Dachlandschaft (Dach als Fläche erhalten) – Belichtung im Dachgeschoss (grundsätzlich mehr Belichtung, grossflächige Dachfenster und Lichtbänder erlauben, weniger Giebellukarnen und Schleppgauben) – Ausbau der Dachgeschosse erleichtern – Nutzung der Sonnenenergie auf Dächern fördern – Balkone nicht nur unter Dachvorsprüngen erlauben – Parkierung zentralisieren zum Schutze der Vorgärten

Die aktuelle Bauordnung lässt in Maschwanden wenig Spielraum zur Belichtung von Dachstöcken. (Archivbild Thomas Stöckli) Natur und Freizeit – ein breites Natur- und Freizeitangebot ist bereits vorhanden – Errichtung Naturlehrpfad – Angebot Geotracking nutzen – Förderung der Landwirtschaft (z. B. Bio-Bauernhöfe)

Gemeinschaft – Optimierung der bestehenden Angebote – Verstärkte Unterstützung der Vereine, Sicherung der Angebote der Kirchgemeinde – Verlegung des Spielplatzes zum Pausenplatz – Angebote der Natur-Badi ausbauen (z.B. Aktivitäten für Kinder, längere Öffnungszeiten bzw. auch im Winter öffnen) – Regelmässige Angebote ausbauen (z.B. Adventsfenster) – Wiedereröffnung Restaurant Kreuz – Förderung lokaler Netzwerke – Ausbau des öffentlichen Verkehrs – Neue Angebote schaffen wie Dorfplatz (mit Sitzgelegenheiten), Markt, Open-Air, Angebote für junge Leute, Bed & Breakfast, Grillstellen, Feuerstellen, Altersessen, Mitfahrbörse. Aus den Rückmeldungen lässt sich ableiten, dass bezüglich Natur, Freizeit und Gemeinschaft bereits ein breites Angebot vorhanden ist, welches aber noch optimiert oder ergänzt werden könnte und zum Teil auch noch nicht allgemein bekannt ist.

Bei der Thematik Dorfbild scheinen sich die Anwesenden weitgehend einig, dass sich bezüglich Bauordnung und Vollzug künftig etwas ändern sollte. So werden insbesondere Anpassungen bei den Regeln für die Belichtung im Dachgeschoss oder für die Umnutzung bestehender Scheunen eingefordert. Entgegen diesem Wunsch die aktuelle Bauordnung zu revidieren und bezüglich Dachbelichtung aufzulockern, verlangte jedoch auch ein grosser Teil der Anwesenden die Erhaltung der intakten und prägenden Dachlandschaft in der Gemeinde. Gefordert wird also eine Bau- und Zonenordnung, welche die zwei gegensätzlichen Forderungen in Einklang bringen kann.

Jagdrevier Maschwanden: Zuschlag für die Pachtperiode 2017-2025 Der Gemeinderat hat das Jagdrevier Nr. 22, Maschwanden, für die Pachtperiode 2017-2025 an die bisherige Jagdgesellschaft neu vergeben. Die Jagdgesellschaft war die einzige Interessentin. Die angesetzte Versteigerung fand am 16. Februar 2017, um 18.30 Uhr, im Gemeindehaus statt. Nach dem Ausscheiden von Bruno Fuchs aus der Jagdgesellschaft übernimmt Harald Frenademez aus Knonau die Funktion des Wildhüters. Ausschreibung und Bewerbung erfolgten nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach Massgabe der Steigerungs- und Pachtbedin-

gungen der kantonalen Baudirektion (Fischerei- und Jagdverwaltung). Die bisherige Jagdgesellschaft erfüllt diese Vorgaben. Sie hat sich ausserdem durch eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde ausgezeichnet.

Eröffnung Naturbad Maschwanden Die offizielle Badi-Eröffnung findet bei jedem Wetter am Sonntag, 6. Mai 2017, statt. Die Kioskleiterin Susy Florida und das Badi-Team heissen alle ganz herzlich willkommen. Bereits Ende April 2017 kann bei guten Wetterbedingungen zwischen 11 und ca. 15 Uhr ein Kaffee oder ein Mittagessen konsumiert werden. Am Anschlagbrett an der Dorfstrasse wird signalisiert, ob der Kiosk geöffnet ist. Die Gemeinde Maschwanden freut sich, für die Saison 2017 das Badi-Personal begrüssen zu dürfen. Folgende Personen werden Sie, gemeinsam mit der neuen Kioskleiterin, Susy Florida, durch die diesjährige Badi-Saison begleiten: Claudia Torrentera, Ruth Andermatt, Nicole Klopfer, Eva Sennhauser und Sandro Mogicato (alle neu). Nebst der Kioskleitung wird Susy Florida, welche die Prüfung für das Brevet igba PRO erfolgreich absolviert hat, weiterhin die Badeaufsicht übernehmen. Wir heissen das neue Badi-Personal herzlich willkommen und wünschen allen Mitarbeitern eine erfolgreiche Badisaison mit zahlreichen Gästen.


bezirk affoltern

Todesfälle Affoltern am Albis

Liebe Treue Güte Alles

Am 23. April 2017 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Liselotte Marianne Kleiner-Vonmoos geb. 9. Mai 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Donnerstag, 4. Mai 2017, um 11.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltem am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

ABSCHIED Ein Abschied nicht in Wehmut, sondern in Dankbarkeit, dass ihr mir in meinem reich erfüllten Leben eure Zuneigung und Freundschaft geschenkt habt.

Gabriele Hock-von Wendt 30. September 1939 – 24. April 2017

Stallikon

In tiefer Verbundenheit Uwe Hock-von Wendt Monika und Stephan Lerch-Hock mit Jan und Jasmin Michael und Luisa Hock-Fagotto mit Nil und Mauri Christian Walsoe mit Familie Alexander Walsoe mit Familie

Am Freitag, 21. April 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Schaufelberger, Brigitte Ruth geboren am 19. Dezember 1955, von Wald ZH, wohnhaft gewesen in Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 5. Mai 2017, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Eichbühl in Zürich statt. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis

– warst Du – warst Du – warst Du – warst Du für uns

Das Begräbnis findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 5. Mai 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Traueradresse: Uwe Hock-von Wendt, Strumbergächerstrasse 19, 8907 Wettswil

Am 23. April 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Zeller geb. Grass, Brigitta Marta geboren 2. Juni 1936, Bürgerin von Flums-Dorf SG, Ehefrau des Zeller, Walter Emil, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 15. Was uns bleibt, sind viel Liebe, Dank und Erinnerungen

Der Friedhofvorsteher

Am 24. April 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hock geb. Wendt, Gabriele Ida Karoline Marie Agnes geboren 30. September 1939, Bürgerin von Wettswil am Albis, Ehefrau des Hock Uwe, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Strumbergächerstrasse 19. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 5. Mai 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Hungrige Holzfäller an der Lorze Biber hinterlassen bei Maschwanden Spuren Biber haben am Flusslauf der Lorze bei Maschwanden mit ihren scharfen Schneidezähnen Dutzende von Bäumen «bearbeitet» und zum Teil zu Fall gebracht. Zu deren Schutz prüft der Kanton Zug weitere Massnahmen. ................................................... von werner schneiter

Der Abdankungsgottesdienst findet am 9. Mai 2017, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Wettswil am Albis statt.

Wettswil am Albis

Fischenz-Mitinhaber Peter Schmid (links) und Fischer Heinz Keller vor Stämmen am Lorzeufer, die vom Biber «bearbeitet» wurden. (Bilder Werner Schneiter)

Traurig aber dankbar für die erfüllte Zeit, nehmen wir Abschied von unserem Mami, Grossmami und Urgrossmami sowie von unserer Freundin

Liselotte Kleiner-Vonmoos 9. Mai 1933 – 23. April 2017

Nach einem kurzen Spitalaufenthalt durftest du friedlich einschlafen. Wir werden deine Herzlichkeit, deine Fürsorge und deine weisen Worte sehr vermissen. Von Herzen danke für alles, was du uns gegeben hast. Maja Mosimann-Kleiner Mario und Melanie mit Milo Angela und Liam Jrene und Hansueli Klopfenstein-Kleiner Sabine und Michel Stefan und Yvonne Daniel und Monika Sylvia und Mario Rytz-Kleiner Marco und Luca Ruth Leuthold-Kleiner und Familien Ursula Bossard Verwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Donnerstag, 4. Mai 2017, um 11.20 Uhr in der Friedhofskappelle in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet vorab im engsten Familienund Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Institutionen: Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder, Postkonto: 80-22026-8 (IBAN CH54 0900 0000 8002 2026 8) oder Insieme Luzern (Cerebral) Postkonto 60-20768-7 (Vermerk Todesfall L. Kleiner). Traueradresse: Maja Mosimann-Kleiner, Spittelstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis

Selbst stattliche Stämme sind an den untersten Stellen so stark angenagt, dass sie wie Zündhölzer wirken. An der Lorze auf Zuger Seite haben Biber schon etliche Bäume zu Fall gebracht und andere, die noch stehen, so stark «bearbeitet», dass sie wohl absterben werden. Biber sind die grössten Nagetiere Europas. Sie wurden im 19. Jahrhundert ausgerottet und vor rund 50 Jahren wieder angesiedelt. Vorzugsweise an Flussläufen gehen sie auf Nahrungssuche und fressen gegen ein Kilogramm Baumrinde pro Nacht. Mit ihren stahlharten Schneidezähnen hinterlassen sie dabei Stämme, die ein Zimmermann kaum kunstvoller bearbeiten kann. «Das Problem ist in diesem Winter akut geworden», sagt Peter Schmid, Mitinhaber einer Fischenz, die 375 Meter oberhalb der Lorzebrücke beginnt und 675 Meter unterhalb der Brücke endet. Vor rund fünf Jahren hat man dort die ersten Biber gesichtet und fürchtet nun, dass bei beschädigtem Wurzelwerk Uferteile ausgeschwemmt werden. Vor Fischfrass müssen Fischer allerdings keine Angst haben: Biber sind reine Pflanzenfresser.

«Auch Bäume sind Kulturelemente» Aus Sicht des Naturschutzes bringt die Rückkehr des Bibers Vorteile. Durch das Fällen von Bäumen und Einstauen von Fliessgewässern bringt er Dynamik in die Gewässerlandschaft, eine Vielfalt an Strukturen, Licht-, Wasser und Fliessverhältnissen. Diese wiederum kommt den Lebensraumanforderungen von zahlreichen anderen Tierund Pflanzenarten zugute. «Der Biber ermöglicht durch seine Lebensraumgestaltung die Rückkehr der ‹Wildnis› in die stark genutzte Kulturlandschaft», heisst es in einer Schrift des WSL Birmensdorf. Unbestritten ist

So präsentieren sich Baumstämme, nachdem der Biber seine stahlharten Schneidezähne angesetzt hat.

Ein Biber steigt ins Wasser. (Bild Peter Schmid)

aber, dass der Biber Konfliktpotenzial birgt und Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Kulturen anrichtet. «Wir haben das Problem erkannt und uns mit der Holzkorporation Maschwanden über Massnahmen ausgetauscht», sagt Martina Brennecke, Leiterin Natur und Landschaft im Amt für Raumplanung des Kantons Zug. Gewisse Föhren wurden mit einer Art Drahtgeflecht geschützt. Massnahmen an weiteren Bäumen sind geplant. «Insbesondere alte Kopfweiden oder Hybridpappeln sind in diesem Gebiet gegen den Rüssspitz wichtige Kulturelemente», hält Martina Brennecke weiter fest. Seit der Einführung eines Besucherlenkungskonzepts im Jahr 2011, mit der ein Betretverbot und eine Beruhigung des Gebiets verbunden ist, ist dort ein weiterer Bewohner dazugekommen: der Feldhase.

Pendelzeit bestimmt Bodenpreis Die Unterschiede in den Wohnbaulandpreisen im Kanton Zürich sind gross. Ein vom Statistischen Amt entwickeltes Modell macht nun ersichtlich, wovon die Bodenpreise abhängen. Die weitaus wichtigste Einflussgrösse ist die zeitliche Entfernung zur Stadt Zürich. Für eine Wohnung an zentraler Lage sind viele bereit, einen Aufpreis zu bezahlen. Der Preis pro Quadratmeter Wohnbauland nimmt bei einer 10-prozentigen Zunahme der Fahrzeit nach Zürich um etwa 4,8 Pro-

zent ab. Wo die Einwohnenden von einem tiefem Steuerfuss profitieren, sind dafür die Bodenpreise höher: Fünf Steuerfusspunkte weniger bezahlen sie mit etwa 2,4 Prozent höheren Landpreisen. Hoch ist die Zahlungsbereitschaft auch für Grundstücke in Zürichseenähe und für solche mit guter See- oder Fernsicht. Weiter zählen Nähe zu Arbeitsplatzkonzentrationen, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten, ebenso wie eine gute ÖV-Anbindung oder eine geringe Lärmbelastung. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. April 2017

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Ertragsüberschuss von 1,69 Mio Franken Aus den Verhandlungen des Gemeinderates von Hausen am Albis ................................................... von gemeindeschreiber andreas kapp Die Steuerabrechnung hat ergeben, dass 2016 anstelle der budgetierten 6,650 Mio. Franken Staats- und Gemeindesteuern insgesamt 7,216 Mio. Franken eingenommen wurden. Dies entspricht einem Plus von 566 000 Franken. Bei den Grundstückgewinnsteuern resultierte ein Mehrbetrag von 447 000 Franken (Einnahmen von 1,247 Mio. statt der budgetierten 800 000 Franken). Die Jahresrechnung 2016 schliesst bei Fr. 20 990 345.95 Aufwand und Fr. 22 682 241.72 Ertrag mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 691 895.77 ab. Die Rechnung fällt gegenüber dem Budget um Fr. 1 883 995.77 besser aus. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2017, die Jahresrechnung 2016 abzunehmen.

Kantonaler Richtplan: Teilrevision 2016 (Anhörung) Die letzte Gesamtüberprüfung des kantonalen Richtplans wurde mit der Festsetzung des Richtplans durch den Kantonsrat am 18. März 2014 abgeschlossen. Der Richtplan wird seither in kürzeren Zeitabständen durch Teilrevisionen angepasst. Die Baukommission und anschliessend der Gemeinderat prüften die aktuelle Teilrevisionsvorlagen. Diese gab zu den folgenden Bemerkungen und Anträgen Anlass: Die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs (auch) im ländlichen ist zu betonen. Das Verkehrsangebot darf sich nicht verschlechtern.

Weiter sollen die Regionen die Hauptverkehrsanbindungen festlegen können. Ferner wird auf die Stellungnahme der Planungsgruppe Knonaueramt verwiesen. Schliesslich fordert der Gemeinderat, dass den Gemeinden bei der Ausscheidung der Gewässerräume (gemäss revidiertem Gewässerschutzgesetz des Bundes) der nötige Spielraum zur Berücksichtigung der schützenswerten Ortsbilder zukommt.

ZVV-Fahrplan 2018/19: Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Auflage Der Entwurf des ZVV-Fahrplanes 2018/2019 lag vom 13. bis 29. März 2017 öffentlich auf. Die Auflage erfolgte auf der Webseite des ZVV. Private wurden eingeladen, sich bis Ende März 2017 gegenüber den Gemeinden zum Entwurf zu äussern. Bei der Gemeinde gingen elf Änderungsbegeh-ren aus der Bevölkerung ein. Sie betrafen insbesondere die Linie 235/236 sowie Früh- und Spätkurse anderer Linien. In Kenntnis der Begehren aus der Bevölkerung verabschiedete der Gemeinderat am 11. April 2017 seine Stellungnahme zuhanden der PostAuto Schweiz AG und des ZVV. Darin stellt er bei der Verbindung 235/236 nach Zürich Wiedikon insgesamt einen Leistungsabbau fest und fordert, dass morgens zwischen 6 und 8 Uhr sowie abends zwischen 17 und 19 Uhr der Halbstundentakt zwischen Ebertswil und Wiedikon (Direktverbindung) weiterhin gelten soll. Überdies seien die Kurse mittags besser auf die Schulzei-

ten der Kantonsschule Wiedikon abzustimmen. Ferner setzt sich der Gemeinderat für Früh- und Spätkurse auf einzelnen Linien ein. Die Begehren aus der Bevölkerung wurden der gemeinderätlichen Stellungnahme an PostAuto Schweiz AG und ZVV beigelegt.

Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2017: Traktanden Neben der Jahresrechnung 2016 legte der Gemeinderat für die Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2017 folgende Traktanden fest: Neuerlass einer Baugebührenverordnung; Erschliessung der Schonau 1 (Projekt- und Kreditbewilligung); Genehmigung der Bauabrechnungen zu den Projekten Huebersberg, Radweg Türlen und Albisbrunnweg. Im Anschluss werden die Primarschulpflege und der Gemeinderat zur Schulraumplanung informieren (ohne Beschluss durch die Gemeindeversammlung).

Brutplätze von Mauerseglern entdecken Um die «natürlichen» Brutplätze der Mauersegler im Bezirk Affoltern besser kennen zu lernen, bittet der Nvba die Bevölkerung um Mithilfe. Gegen Ende April treffen sie aus ihrem Winterquartier im südlichen Afrika wieder bei uns ein und machen mit mehr oder weniger lauten «srih srih» Schreien und akrobatischen Häuserumrundungen am Morgen, um den Mittag und am Abend auf sich aufmerksam. Die Rede ist vom Mauersegler, im Volksmund auch «Spyr» genannt, der für viele den Sommer ankündigt. Diese Vogelart hält sich nur rund drei Monate bei uns auf und verrichtet hier ihr Brutgeschäft. Dieses dauert rund acht bis zehn Wochen ab der Eiablage. Das Gelege umfasst bis zu vier Eier, meist sind es zwei bis drei. Entsprechend muss der kurze Aufenthalt von nur drei Monaten optimal genutzt werden und die Zeit für die Suche eines geeigneten Brutplatzes darf nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Der Mauersegler ist sehr standorttreu und benutzt seinen Brutplatz mehrere Jahre. Deshalb ist es wichtig, dass diese Standorte erhalten bleiben.

Er ist ursprünglich ein Felsenbrüter, ist in unseren Breitengraden jedoch längst auch in allen grösseren Ortschaften anzutreffen. Dies erklärt auch, warum er gerne hohe Gebäude als Nistplatz bevorzugt. Nichtsdestotrotz besiedelt er auch niedrigere, nur ein oder zwei Stockwerke hohe Bauten. Um die Spyren bei ihrem Brutgeschäft zu unterstützen, unterhält der Nvba im Bezirk rund 500 künstliche Nisthilfen. Die meisten sind in Affoltern zu finden, nämlich 360.

Rundgang durch Affoltern am 30. Mai Daneben nisten viele Mauersegler – oft von Hausbewohnern und Hausbesitzern unbemerkt – in natürlichen Einschlüpfen und Nischen an Dachuntersichten, Dachtraufen (Nistplatz unter den Ziegeln) und Rollladenkästen, teilweise zusammen mit Haussperlingen. Diese Orte möchte der Nvba kennen lernen und ruft deshalb die Bevölkerung des Bezirks Affoltern zur Mithilfe auf. Wer Mauersegler immer wieder beim Anflug auf Dachuntersichten oder -traufen beobachtet, wird gebeten dies dem Nvba zu melden. Der Nvba bietet für Interessierte am 30. Mai einen 90-minütigen Rundgang durch Affoltern an. Dabei wird auf künstliche und natürliche Nistplätze hingewiesen und Spannendes zu diesem Vogel vermittelt. Besammlung unter dem Vordach bei Migros um 19 Uhr. Falls vorhanden, bitte Feldstecher mitnehmen. Parkmöglichkeit bietet sich in der Tiefgarage Zentrum Oberdorf (geöffnet bis 21 Uhr). Keine Anmeldung erforderlich. (pd.) Ansprechperson des Nvba: Roland Füllemann, roland.fuellemann@tepha.ch, 044 761 96 31.

200 km/h schnelle Jäger der Lüfte: Mauersegler im Anflug. (Bild Beni Herzog)

Weitere Infos zum Mauersegler: www.birdlife.ch/de/content/porträt-des-mauerseglers.

Schiessanlage Oberalbisstrasse: Vorabklärung für eine Sanierung Die Schiessanlage Oberalbisstrasse mit 25-, 50- und 300-m-Schiessständen belastet den Boden und ist sanierungsbedürftig. Allerdings ist die Anlage heute mit künstlichen Kugelfangsystemen ausgerüstet; eine Sanierung ist nicht dringlich. Im Hinblick auf eine künftige Sanierung soll nun die Bodenbelastung mit Blei und Antimon im Bereich der Kugelfänge untersucht werden. Es soll ein Sanierungskonzept im Sinne einer Vorabklärung für eine allfällige Sanierung erarbeitet werden. Der Gemeinderat bewilligte hierzu eine Ausgabe von 15 000 Franken.

Andrea Oberhänsli neue Gemeindeschreiber-Stellvertreterin An seiner Sitzung vom 28. März 2017 ernannte der Gemeinderat Andrea Oberhänsli per 1. April 2017 zur neuen Stellvertreterin des Gemeindeschreibers. Andrea Oberhänsli leitet die Einwohnerkontrolle und das Bestattungsamt. Sie weist langjährige Verwaltungserfahrung aus und übte die Funktion der Gemeindeschreiber-Stellvertreterin vor der Geburt ihrer ersten Tochter bereits in einer Zürcher Gemeinde aus.

Recht finden hierzu Versteigerungen statt. Für das Jagdrevier Nr. 24 «Hausen am Albis» bewarb sich einzig die bisherige Jagdgesellschaft. Mit Beschluss vom 28. Februar 2017 vergab der Gemeinderat das Jagdrevier zum Pachtzins von 9394 Franken an die bisherige Gesellschaft. Nach der Vergabe wurde zwischen der Gemeinde und der Jagdgesellschaft bzw. ihren Mitgliedern ein Pachtvertrag für die Jahre 2017 bis 2025 geschlossen.

Rollsportanlage Jonentäli: angepasstes Projekt Der Gemeinderat verfolgt nun ein anderes, kompakteres und besser auf die Nutzerinteressen abgestimmtes Projekt. Dieses wurde unter Einbezug der Jugendlichen weiter konkretisiert. Ziel ist es, die angepasste Rollsportanlage im Jahr 2018 zu eröffnen.

Gemeindeverwaltung Camping Türlen: Nasszellen-Sanierung

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Wo wohnen die Akrobaten der Lüfte?

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit Andrea Oberhänsli eine ideal geeignete Fachfrau diese Aufgaben ausüben wird und wünscht ihr einen guten Einstieg in ihre zusätzliche Funktion.

Für die Sanierung der Nasszellen des Campingplatzes Türlen bewilligte der Gemeinderat eine Ausgabe von 35 000 Franken. Es handelte sich dabei um eine Sofortmassnahme, die bis zum Saisonbeginn auf dem Campingplatz ausgeführt wurde.

Jagdrevier Nr. 24 «Hausen am Albis» Die Jagdreviere im Kanton Zürich sind alle acht Jahre den Jagdgesellschaften neu zuzuteilen. Gemäss kantonalem

Hansueli Studer wird Anfang 2018 in den Ruhestand treten. Für seine Nachfolge wird ein Leiter bzw. eine Leiterin Tiefbau gesucht. Die Vollzeitstelle wurde diese Woche ausgeschrieben. Ebenfalls gesucht wird eine Sachbearbeiterin bzw. ein Sachbearbeiter im Steuerwesen. Für die entsprechende Teilzeitstelle (50 %) läuft ein Bewerbungsverfahren. Noch bis Ende Juli übt Cheyenne Wyss im Rahmen eines befristeten Verhältnisses diese Funktion aus. Sie wird die Gemeindeverwaltung anschliessend leider verlassen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. April 2017

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«Es bringt Nachteile, die Vorteile überwiegen aber klar» Mit dem Referendum zum Energiegesetz kommt am 21. Mai eine komplexe Vorlage vors Volk Auch im Knonauer Amt ist es für komplexe Abstimmungsvorlagen tendenziell schwieriger, die Abstimmenden zu überzeugen. Das Energiegesetz birgt neben Chancen und Risiken, vor allem auch sehr viel Potenzial für Vorhersagen und Mutmassungen. ................................................... von salomon schneider Für Kostenvorhersagen müssen immer Annahmen getroffen werden. Je nach getroffenen Annahmen verändern sich die Kostenfolgen und gerade im Abstimmungskampf können die Annahmen der verschiedenen Interessengruppen sehr weit auseinander liegen. Das zeigt sich auch im Abstimmungskampf um das Referendum zum Energiegesetz. Das bürgerliche Referendumskomitee rechnet für die gesamte Umsetzung der Energiestrategie 2050 mit jährlich 3200 Franken Mehrkosten für Strom und Steuern, für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Auf der anderen Seite rechnet der Bundesrat für eine gleich grosse Familie mit 40 Franken Mehrkosten durch die Erhöhung des Netzzuschlages, bei der Annahme des Energiegesetzes.

Lenkungsabgaben statt Subventionen Während bei den Links- und Rechtsparteien die Parolen für die Abstimmung schnell gefasst waren, hat die Parolenfassung bei der FDP zu engagierten Diskussionen geführt. «In der FDP war das Referendum zum Energiegesetz umstritten. Wir haben uns der Diskussion gestellt und uns schlussendlich für die Ja-Parole entschieden – im Wissen, dass die Vorlage auch Nachteile hat», erklärt der FDPKantonsrat, Energiepolitiker und Unternehmensberater Olivier Hofmann und ergänzt: «Am liebsten ist es mir natürlich, wenn es keine neuen Regulierungen braucht. Wenn jedoch eingegriffen werden muss, dann soll das nicht mit Subventionen geschehen, sondern mittels Lenkungsabgaben, allenfalls durch Anreize oder durch gesetzliche Schranken.»

Brennstoff. Zudem sollen keine Bewilligungen für neue Kernkraftwerke in der Schweiz mehr erteilt werden. «Diesem Verbot stehe ich kritisch gegenüber, da es auch den Bau von Kernkraftwerken verbietet, wenn einmal neue Technologien zur Verfügung stehen würden. Da aus finanziellen Überlegungen zurzeit und wohl auch auf längere Sicht aber kein Schweizer Stromkonzern an den Bau eines neuen Kernkraftwerks denkt, kann ich damit leben, insbesondere auch, weil es kein Technologieverbot ist – es kann und soll weitergeforscht werden und wenn in einigen Jahrzehnten tatsächlich eine neue Kernkraft-Technologie verfügbar wäre, können wir dann immer noch diskutieren, ob wir diese anwenden wollen oder nicht», erläutert Olivier Hofmann.

175 Regierungen anerkennen Klimawandel als real In den Bereichen Energiesparen und Reduktion von CO2 ist die Diskussion über das Energiegesetz oft von Grundsatzdiskussionen geprägt. Olivier Hofmann erklärt: «Es gibt starke Indizien, dass eine Erderwärmung stattfindet und dass die Folgen sehr dramatisch sein werden, wenn sich die Erde um mehr als zwei Grad erwärmt. So käme es zu einem Schmelzen des Polareises und der dadurch verursachte Anstieg des Meeresspiegels hätte weitreichende Auswirkungen, insbesondere auf die dicht besiedelten Küstengebiete. Von der immer stärker werdenden Akzentuierung des Wetters wird aber auch Schweiz betroffen sein, so gibt es stärkere Hochwasser, aber auch Wassermangel, welche insbesondere die Landwirtschaft vor wachsende Herausforderungen stellen werden.» Wie ernst die Regierungen weltweit den Klimawandel nehmen, zeigt das Pariser Klimaabkommen, das vor einem Jahr von 175 Staaten unterzeichnet wurde und den weltweiten CO2-Ausstoss drastisch reduzieren will. Der CO2-Ausstoss der Schweiz ist zwar im internationalen Vergleich klein, nur aber, weil die Schweiz ein kleines Land ist. Beim CO2-Ausstoss pro Kopf liegt die Schweiz im europäischen Mittel.

Ein Verbot ohne Folgen

Gerade beim Verkehr besteht grosses Sparpotenzial

Das Energiegesetz soll dafür sorgen, dass der Energieverbrauch gesenkt, die Energieeffizienz erhöht und erneuerbare Energien gefördert werden. Es sieht ein Verbot der Wiederaufbereitung von Schweizer Atommüll vor. Dieses ist auch beim Referendumskomitee unbestritten, da bei der Aufbereitung grösstenteils waffenfähiges Plutonium anfällt und wenig neuer

In der Schweiz liegen die CO2-Emissionen aus Treibstoffen leicht tiefer als jene aus Brennstoffen. Während die Emissionen aus Brennstoffen seit 1992 rückläufig sind, haben die CO2-Emmissionen aus dem Verkehr erst 2014 abzunehmen begonnen. Im Bereich Verkehr sollen deshalb für die Gesamtflotte von Autoherstellern tiefere durchschnittliche Abgaswerte vorge-

Für die CO2-Bilanz macht es keinen Unterschied, ob Autos mit fossilen Brennstoffen betrieben werden oder Strom aus Kohle und Erdgas gewonnen wird. Das Energiegesetz will den Hebel bei Verbrauch, Effizienz und der Förderung erneuerbarer Energien ansetzen. (Bilder Salomon Schneider) schrieben werden. In der EU sind 95 g CO2/km ab 2021 Standard. Das Energiegesetz setzt auf denselben Standard, da der Automarkt stark international geprägt ist. Handlungsbedarf besteht aber auch im Gebäudebereich. «Neue Gebäude werden sowieso gut isoliert und somit energetisch nachhaltig gebaut. Altbauten, aus den 1980er-Jahren und den vorhergehenden Jahrzehnten sind jedoch meistens nur sehr schlecht isoliert. Die Sanierungsquote liegt bei diesen Gebäuden nur bei gut einem Prozent pro Jahr und sollte erhöht werden. Hier setzt das Energiegesetz an und will mehr Mittel für das Gebäudeprogramm zur Verfügung stellen», sagt Olivier Hofmann. Im Gebäudebereich ist jedoch der Handlungsspielraum des Bundes begrenzt, da für Gebäudevorschriften die Kantone zuständig sind und nicht

der Bund. Die einzelnen Kantone werden voraussichtlich 2018 und 2019 darüber diskutieren, ob die energetischen Bauvorschriften verschärft werden sollen oder nicht. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang entschieden wird, ist, ob der Ersatz von Ölheizungen mit der Bedingung verknüpft werden soll, dass gleichzeitig der Energieverbrauch des Gebäudes um mindestens 20 Prozent zu reduzieren sei. Das jetzt zur Abstimmung kommende Energiegesetz enthält diesbezüglich keinerlei Vorschriften.

Lenkungsabgaben können zurückvergütet werden Olivier Hofmann zu Energieeffizienz und der Senkung des Energieverbrauchs: «Am besten wäre es, wenn Liegenschaftenbesitzer ihre Gebäude freiwillig sanieren und Verkehrsteilnehmer ausstossarme Fahrzeuge kaufen würden. Wenn dies jedoch nicht in einem Umfang geschieht, der gross genug ist, um den Energieverbrauch der Schweiz nachhaltig zu reduzieren, kann und muss der Staat eingreifen. Das ordnungspolitisch beste Instrument dazu wäre die Lenkungsabgabe. Die Einnahmen der Lenkungsabgaben könnten rückvergütet werden, so wie die heutige CO2-Abgabe auf Benzin und Heizöl, die zumindest teilweise über die Krankenkasse an die Bevölkerung zurückbezahlt wird.»

Förderung alternativer Energien

Die Hedinger Ernst Schweizer Metallbau AG würde vom Energiegesetz profitieren. Sie ist nicht nur ein führender Hersteller von Fotovoltaikanlagen, sie produziert auf den Firmengebäuden auch flächendeckend erneuerbare Energie.

Durch das Energiegesetz würden zudem erneuerbare Energien gefördert und gesetzliche Schranken zum Neubau von Kraftwerken für die

Gewinnung erneuerbarer Energien abgebaut. Neue Kraftwerke würden von der Wichtigkeit her vergleichbar eingestuft wie Moorgebiete. Durch diese Erhöhung des Handlungsspielraums könnten mehr und grössere Wasserkraftwerke aber auch Windparks gebaut werden. Zudem würde der KEVZuschlag auf den Verbrauch erhöht, von 1,5 auf 2,3 Rappen pro Kilowattstunde. Dadurch würden die Stromkosten laut Bundesrat um rund 40 Franken pro Jahr und Familie steigen. Mit dem Energiegesetz würden zudem die Subventionen befristet, so dürften ab dem Jahr 2030 keine neuen Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien mehr gefördert werden. Momentan sieht das Gesetz kein Ende der kostendeckenden Einspeisevergütung vor. anzeige


Erfahrener CH-Hauswart

Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 suchen wir

Lehrperson/-en Mittelstufe (4. Klasse) ca. 40-%-Pensum, Unterstufe ca. 35-%-Pensum Wir erwarten: – eine abgeschlossene Ausbildung als PrimarlehrerIn (mit Befähigung, Französisch an der Mittelstufe, Sport sowie Religion und Kultur an der Unterstufe zu erteilen) – die Bereitschaft, Klassenverantwortung für die 4. Klasse zu übernehmen und mit einem engagierten, pädagogischen Team zusammenzuarbeiten – eine aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung unserer Schule Es besteht die Möglichkeit, sich für die Mittelstufe oder für die Unterstufe oder für beide Stufen kombiniert zu bewerben. Die Primarschule Ottenbach unterrichtet ca. 200 Kinder und verfügt über eine gute Infrastruktur. Sie engagiert sich für eine nachhaltige Schulentwicklung und legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Schulteam. Wir wünschen uns eine Lehrperson, die Lust hat, an diesen Zielen mitzuarbeiten. Es erwarten Sie ein kollegiales Team, eine engagierte Schulleitung sowie eine aufgeschlossene, kooperative Schulpflege. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Senden Sie diese bis am 10. Mai 2017 an: Primarschule Ottenbach, Schulleitung, Frau Christina Grob, Schulweg 4, Postfach 87 8913 Ottenbach Telefon 044 776 35 49 oder per E-Mail an: schulleitung.grob@ps-ottenbach.ch Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.ps-ottenbach.ch

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Suchen Sie eine selbstständige und interessante Tätigkeit in einer ländlichen Gemeinde mit rund 3600 Einwohnerinnen und Einwohnern? Da der bisherige Stelleninhaber in den Ruhestand tritt, suchen wir für das Bauamt Hausen am Albis per 1. Januar 2018 (oder nach Vereinbarung) eine/-n verantwortungsbewusste/-n und zuverlässige/-n

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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. April 2017

«Jeden Tag bereue ich meine Unbeherrschtheit» Muss ein bald 52-jähriger Pädophiler aus dem Bezirk Affoltern 13 Jahre ins Gefängnis? Weil er während mehr als 25 Jahren Hunderte Male Kinder missbraucht hat, drohen einem bald 52-jährigen Mann aus dem Bezirk Affoltern 13 Jahre Gefängnis. Dieses Strafmass forderte die Staatsanwaltschaft am Bezirksgericht in Dietikon, wogegen der Verteidiger drei Jahre für angemessen hält. Das Urteil wird am 19. Mai verkündet. ................................................... von werner schneiter In der Befragung durch Gerichtspräsident Stephan Aeschbacher antwortete der korpulente Mann klar und korrekt, verlor dann aber bei seinem Schlusswort nach mehreren Verhandlungsstunden am Bezirksgericht in Dietikon die Fassung. «Es tut mir unendlich leid, und jeden Tag bereue ich meine Unbeherrschtheit», sagte er unter Tränen, sich bei seinen Opfern und den betroffenen Familien entschuldigend. Er sei entsetzt gewesen, als er gemerkt habe, ins Schema eines Pädophilen zu passen. Dabei habe er den Kindern nur helfen wollen. «Sie waren wie meine Kinder», sagte er und schob nach, er hoffe, dass sie keine bleibenden Schäden davontragen. «Ich wünsche ihnen Glück und Gottes Segen». Er dankte zwei seiner Opfer, einem Brüderpaar, das ihn nachträglich angezeigt hat. «Sie haben verhindert, dass ich weitere Taten begehe. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, welches Leid ich hier verursacht habe». Es habe ihm «im Kopf ausgehängt», sagte er auf die Frage des Gerichtspräsidenten, ob er eine Erklärung für seine Taten habe. Was er gemacht habe, sei «unter aller Sau». Zweimal habe er Hilfe gesucht, letztlich aber die Kraft nicht aufgebracht, sich jemandem offenbaren zu können – seinem Hausarzt und seinen Eltern schon gar nicht. «Dafür habe ich mich auch geschämt», schob er nach und sagt: «Meine Eltern hätten mich unterstützt.»

Ein Fall im Fokus der Medien: Opferanwalt Mark A. Schwitter wird vor dem Bezirksgebäude in Dietikon vom Schweizer Fernsehen interviewt. (Bild Werner Schneiter) Schlafmittel verabreicht und ein Opfer fixiert Solch salbungsvolle Worte mögen angesichts seiner Taten makaber und unglaubwürdig wirken. Offenbar hofft er, dadurch eine geringere Strafe zu kassieren. Während mehr als 25 Jahren hat der gelernte Typograf mindestens neun Knaben im Alter zwischen 8 und 15 Jahren missbraucht – einen heute 20-Jährigen insgesamt über 130-mal (vgl. «Anzeiger» vom 7. April). Er gesteht die Vorwürfe ein. «Sie treffen grundsätzlich zu», sagte der Täter vor Gericht. Sechs seiner Opfer verabreichte er jeweils ein Schlafmittel – wahrscheinlich Dormicum – in einem Süssgetränk (Eistee), missbrauchte sie dann sexuell und hielt die Taten auch auf Video oder auf Fotos fest – in rechtlichem Sinne handelt es sich dabei um Schändung. Andererseits hat er zusammen mit ihnen Pornos geschaut, mit ihnen gekifft und hochprozentigen Alkohol getrunken. Zu einem Übergriff kam es auch in einem Cevi-Lager, das der Mann geleitet hat. Nicht nur mit Schlafmitteln kam er zum Ziel; ein Opfer soll er auch fixiert haben, was ebenfalls sexuelle Nötigung bedeutet. Doch diese bestritt er vor Gericht vehement – dazu auch den Vorwurf, die Kinder mit Schlafmitteln sediert zu haben. Er zitierte

einen Geschädigten, der sogar aufgewacht sein soll. Das nimmt ihm Staatsanwältin Altenburger nicht ab und stützt sich dabei auf ein Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin. «Unter normalen Umständen wären die Opfer aufgewacht», sagte sie. Opferanwalt Mark A. Schwitter sprach sogar von der Wahrscheinlichkeit von 0,000015 Prozent, dass kein Schlafmittel verabreicht worden sei. Er habe seine eigenen Bedürfnisse befriedigt, sei perfid vorgegangen, indem er sich durch fürsorgliche Art das Vertrauen seiner Opfer erschlichen habe – Opfer, die zum Teil aus zerrütteten Familien stammten, sagte die Staatsanwältin. Sie erkennt in den Taten einen direkten Vorsatz und erachtet eine Strafe von 13 Jahren Gefängnis als angemessen. Und dazu zwingend eine ambulante Therapie während des Strafvollzugs.

Wurden Verteidigungsrechte verletzt? Wesentlich tiefer liegt das vom Verteidiger verlangte Strafmass: eine Freiheitsstrafe von drei Jahren, wovon 18 Monate bedingt. Nachdem der Beschuldigte bereits seit 820 Tagen im Gefängnis sitze, könne er sich der ambulanten Therapie in Freiheit unterziehen. Im Gefängnis sei das nicht

möglich. Der Strafantrag der Staatsanwaltschaft sei viel zu hoch und liegt im Vergleich zu anderen Delikten ausserhalb des Rasters, sagte er im Rahmen seines eineinhalb Stunden dauernden Plädoyers. Für den Verteidiger ist der Fall nicht so aussergewöhnlich und rechtfertigt kein Überschreiten eines theoretischen Strafrahmens von 10 Jahren. Zudem, monierte er, seien die Verteidigungsrechte verletzt worden, weil es ihm und seinem Mandanten im Rahmen polizeilicher Befragungen – von zwei Ausnahmen abgesehen – verwehrt worden sei, ihre Sichtweise darzulegen. Stossend sei ausserdem, dass die Polizei und nicht die Staatsanwaltschaft Einvernahmen gemacht hätten. Die Staatsanwältin wies die Vorwürfe zurück. Die von Opferseite verlangten Genugtuungssummen – in einem Fall 25 000 Franken – werden von Täterseite in dieser Höhe bestritten. Ob er jemals finanzielle Genugtuung leisten kann, ist zweifelhaft. Er ist mittellos, will aber nach Gefängnis und ambulanter Therapie möglichst schnell einen Job finden, um die Schulden abzuzahlen. Wie nah diese Zukunftspläne sind, wird sich zeigen: Das Urteil will Gerichtspräsident Stephan Aeschbacher am Freitagnachmittag, 19. Mai, bekannt geben.

Wettswil: Ein Kesb-Fall bewegt Fürsorgerische Unterbringung wegen Selbst- und Fremdgefährdung Der Fall eines Zwölfjährigen, der aufgrund von «unkontrollierten, impulsiven und bedrohlichen Ausbrüchen» in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde, macht schweizweit Schlagzeilen. ................................................... von urs e. kneubühl Von «Sozialwahnsinn» ist die Rede und von «Skandal»… Der Fall eines Zwölfjährigen, dessen Betreuung Zehntausende von Franken kostet, ist vorerst von der «Schweiz am Wochenende» und dann auch vom «Blick» aufgegriffen worden. «Ein absoluter Ausnahmefall, wie er im Bezirk Affoltern seit Bestehen der Kesb einmalig ist», wie Kesb-Präsidentin Alexandra Zürcher festhält (siehe Kasten). Die Ärzte der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, wo der Junge zurzeit in der geschlossenen Abteilung der Jugendforensik interniert ist, schreiben, dass er mit seinem Verhalten den Rahmen der meisten Einrichtungen sprenge und das System überfordere, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet.

Ebenso halten die Ärzte fest: «Während zu Beginn noch ein Lerneffekt und ein Interesse an Therapie sichtbar gewesen waren, gleitet er aus dem therapeutischen Setting davon und weigert sich, über persönliche Themen zu sprechen.» Zuvor hatte der Zwölfjährige, welcher mit seiner Mutter in Wettswil gemeldet ist, schon die Kinderstation der Psychiatrischen Uniklinik Zürich vor Probleme gestellt: Man hatte Angst um die Sicherheit der anderen Kinder, weshalb die Klinik eine private Sicherheitsfirma beauftragte, den Buben rund um die Uhr zu betreuen. Die Kosten für diese enge Betreuung beliefen sich auf fast 50 000 Franken für einen Monat, welche der Gemeinde Wettswil in Rechnung gestellt wurden. (Die Klinikbetreuung wird durch die Krankenkasse übernommen.) In der Folge suchte man nach einer anderen Lösung für den Minderjährigen. Es gelingt aber nur mit grösster Mühe, einen neuen Platz zu finden, weil Dutzende anderer Institutionen die Aufnahme des Jungen ablehnen. Diagnostiziert werden dem Buben von den Ärzten verschiedene

Anwohner stört sich an Kuhglocken In Obfelden hat sich ein Anwohner über angeblich zu lautes Kuhglockengebimmel beschwert und deshalb am 22. April um 15.15 Uhr die Kantonspolizei angerufen – in der Absicht, gegen den Bauern des benachbarten Betriebes Anzeige zu erstatten. Die ausrückenden Beamten klärten dann den Mann über seine rechtlichen Möglichkeiten auf. Richtigen Lärm dürften hingegen Unbekannte in Bonstetten verursacht haben, als sie zwischen 20. und 21. April bei einem Schulhaus mit einem Stein eine Scheibe eingeschlagen haben – eine teure notabene. Die Polizei beziffert den Schaden auf gegen 4500 Franken. Lärm verursachten auch Jugendliche nach 22 Uhr auf dem Schulareal Schlossächer Obfelden – so sehr, dass sich Anwohner bei der Kommunalpolizei beschwerten. Die ausrückenden Beamten ermahnten die Verursacher. Zur Mässigung rief die Kommunalpolizei am 23. April kurz nach Mitternacht auch die Teilnehmenden einer Geburtstagsparty in Affoltern auf. Auch hier störten sich Anwohner am Lärm.

Einbrüche im Unteramt In Bonstetten scheiterte zwischen 20. und 22. April der Versuch, in ein Reihen-Einfamilienhaus einzudringen. Die Eingangstüre liess sich nicht überwinden. Der Schaden beläuft sich auf rund 2500 Franken. Um den 23. April drangen Diebe ins Wettswiler Schützenhaus ein. Sowohl Diebesgut als auch Sachschaden sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Noch unklar ist, was bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Bonstetten gestohlen worden ist. Die Einbrecher drangen am 25. April zwischen 7 und 19 Uhr ins Haus ein und verursachten dabei Schaden von gegen 2000 Franken.

Verdächtige Situationen Nicht immer resultiert aus Polizeieinsätzen auch Strafverfolgung. So ging am 22. April, 8.30 Uhr, aus Aeugst eine Meldung ein, wonach ein Mann einen Bagger abtransportiere. Anwohnern kam die Situation verdächtig vor, doch es war alles rechtens. Auch in einem anderen Fall: Anwohner beobachteten in Affoltern am 23. April um 4.30 Uhr eine Frau, die – auf einem Tisch stehend – versuchte, ins Haus zu gelangen. Auch in diesem Fall handelte es sich nicht um eine Gesetzesbrecherin; die Situation erwies sich als harmlos. (-ter.)

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«Ein einmaliger Fall» Alexandra Zürcher, Präsidentin der Kesb Bezirk Affoltern hält grundsätzlich fest: «Aufgrund der gesetzlichen Schweigepflicht zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person darf sich die Kesb nicht zum konkreten Fall äussern. Allgemein kann festgehalten werden, dass die Kesb nur dann Massnahmen zum Schutz des Kindes trifft, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist und die Eltern nicht von sich aus Abhilfe schaffen (können). Die Kesb prüft immer sämtliche infrage kommenden Alternativen – wenn es solche gibt – sehr sorgfältig und wählt bei gleichwertigen Möglichkeiten die kostengünstigere. Dennoch kann es Massnahmen geben, die sehr hohe Kosten verursachen. Im vorliegenden Fall musste aufgrund der SelbstStörungen – psychische wie solche im Sozialverhalten sowie in der schulischen Entwicklung. Hinzu kämen,

und Fremdgefährdung des Jugendlichen eine fürsorgerische Unterbringung angeordnet werden. Diese Kosten übernimmt die Krankenversicherung. Die für kurze Zeit notwendige 1:1-Betreuung wurde nicht durch die Kesb angeordnet. Wenn die Eltern nicht dafür aufkommen können, gehen diese Kosten grundsätzlich zulasten der Gemeinde. Es sind einmalig effektive Kosten von 40 000 bis 50 000 Franken pro Monat für längstens sechs Wochen angefallen. Diese hat jedoch nicht die Kesb angeordnet. Die Kesb hat vorliegend sämtliche Möglichkeiten seriös geprüft. Trotzdem sind unbestrittenermassen hohe Kosten angefallen. Ein solcher Fall ist seit Bestehen der Kesb im Bezirk Affoltern bisher einmalig.» so die Ärzte, eine Traumatisierung durch Gewalterfahrung und multiple Beziehungsabbrüche.

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 28. April 2017

ratgeber

Spiel mit Farben und Formen Egon Wenzinger über den US-Aktienmarkt

Angela Schmid Maiullari stellt in den Räumen der reformierten Kirche Wettswil aus

(Verfasst am 22. April)

Wahlen in Frankreich und Trump-Misserfolge halten zurück Vor der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen haben sich die Anleger an der Wall Street bedeckt gehalten. Erneut durchzogene US-Konjunkturdaten und Geschäftsberichte von Unternehmen gaben den Aktienkursen ebenso wenig eine Richtung vor, wie auch ein Bericht, wonach USPräsident Donald Trump demnächst seine Pläne für massive Steuersenkungen vorlegen will. Laut einer Aussage des amerikanischen Finanzministers Mnuchin habe die Steuersenkung das Potential, die schon zu Ende geglaubte Trump-Rally wieder neu zu entfachen. Mnuchin versprach Steuersenkungen noch vor Ende des Jahres 2017. Selbst wenn die Ersetzung von ObamaCare nicht gelinge, würden die Steuersenkungen eben mehr Wachstum erzeugen und sich so refinanzieren. In der letzten Märzwoche begann sich der Wind zu drehen, da die Anleger vermehrt begannen, den Reflations-Trade von Herrn Trump in Frage zu stellen. Die Aktienrally legte eine Pause ein. Der S&P 500Index reagierte seit dem 1. März, bei einem Stand von 2395.96 Punkten, zusehends negativ. Die Händler von Aktien stiegen auf Anleihen um. Dadurch sanken die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries innert einem Monat von 2,62 % auf 2,20 %. Am kurzen Ende war die Reaktion der Zinssätze akuter, sanken die Renditen der zweijährigen Papiere doch um 20 Bps auf 1,17 %. Der Markt geht davon aus, dass das Federal Reserve Bord die Zinsen in diesem Jahr nicht drei Mal erhöhen wird. Der Trump-Trade, der die Inflationserwartungen vor sechs Monaten rapide steigen liess, löste sich auch auf. Die Inflationserwartungen sind seit Mitte März deutlich gefallen und haben die US-BondRenditen mit sich gezogen. Die Forward-Inflationserwartungen für 1 bis 5 Jahre sind vor Kurzem auf 0,19 % abgerutscht, während die längerfristigen Inflationserwartungen bisher stabil blieben. Wir denken, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich dieser langfristige Satz ebenfalls nach unten anpasst. Die 5-jährigen Inflationserwartungen liegen weiter leicht unter 2 % im Vergleich zu 1,50 % im November des letzten Jahres. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

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Vom 5. Mai bis Ende August sind in den Räumen der reformierten Kirche Wettswil Bilder von Angela Schmid Maiullari ausgestellt. Die Vernissage am 5. Mai, um 19.30 Uhr, wird von Pianist Sven Häfliger umrahmt. ................................................... von marianne voss Angela Schmid Maiullari ist Künstlerin, genauer gesagt Psychologin und Kunsttherapeutin. Als junge Frau arbeitete sie als Chemielaborantin, bereiste wenn immer möglich die Welt und besuchte ab und zu einen Kunstkurs. Um die 30 lebte sie ein Jahr lang in Florenz und besuchte dort auch eine Kunstschule. Anschliessend begann sie das Psychologiestudium am HAP in Zürich und fing nebenbei mit dem Ausdrucksmalen an. «Anders als in üblichen Malkursen, geht es im Ausdrucksmalen wirklich nur ums Malen. Es sollen keine Kunstwerke entstehen, das Malen an sich zählt, es gilt als heilend und stärkend», erklärt sie. Nach Abschluss des Studiums

begann sie die Ausbildung zur Malund Kunsttherapeutin am IAC in Zürich. Seit vielen Jahren führt sie ein Malatelier in Birmensdorf, wo sie hauptsächlich freies Malen und Gestalten für Kinder anbietet, aber auch ein offenes Malatelier für Erwachsene.

Bilder in Schichten – wie das Leben Sie male täglich, oft in Hefte oder Bücher, sagt Angela Schmid Maiullari. «Ich versuche die freie Art des Ausdrucksmalens nicht zu verlieren und verstehe das Malen als laufenden Suchprozess.» Sie liebe es, ihre Bilder in Schichten aufzubauen, sie klebe Papierfetzen, Gipsbandagen oder Illustrationen collageartig zusammen und male mit allem möglichen Material wieder darüber. Das Bild wachse und sie wisse oft nicht so genau wohin diese Reise geht. «Mir scheint das immer wieder wie eine Metapher fürs Leben. Wir leben unser Leben auch in Schichten, einige verschwinden scheinbar vollständig unter Neuem, andere bleiben als Ahnung und wieder andere bleiben klar sichtbar, doch alle sind sie immer da und machen unser Sein

Angela Schmid Maiullari stellt in Wettswil ihre farbigen, vielschichtigen Bilder aus. (Bild zvg.) aus.» Und sie ergänzt: «Und noch etwas, vielleicht das Wichtigste überhaupt. Ich liebe es mit Farben und Formen zu spielen, es macht mich schlicht und einfach glücklich.» Vom 5. Mai bis Ende August stellt Angela Schmid Maiullari ihre Bilder in den Räumen der reformierten Kirche

Wettswil aus. Die Ausstellung ist jeweils geöffnet am Sonntag vor und nach den Gottesdiensten, sowie jeden Dienstagmorgen, Mittwochmorgen und Donnerstag ganztags. Die Vernissage mit Apéro findet am Freitag, 5. Mai, ab 19.30 Uhr statt und wird musikalisch umrahmt.

Stoff und Holz – Begegnung zweier Gegensätze Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern Vom 5. bis 21. Mai zeigt Kultur Affoltern in der Galerie Märtplatz Holzskulpturen von Toni Lengen und Quilts von Barbara T. Kämpfer. Die Ausstellung zeigt vielfältige Arbeiten mit zwei Werkstoffen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Toni Lengens beruflicher Werdegang ist vielfältig und geprägt von Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern. Eine Neuorientierung war angezeigt, nachdem er über 20 Jahre eine eigene Firma im Bereich Büro- und Raumkonzepte geführt und berufsbegleitend den Master of Corporate Board absolviert hatte. Schon lange faszinierte ihn das Material Holz und in der Scuola di Scultura di Peccia, einer Bildhauerschule im oberen Maggiatal fand er optimale Bedingungen, um in die Welt der bildenden Künste einzutauchen. Seine körperliche Konstitution, die der eines Holzfällers in Kanada gleicht, war ausschlaggebend für die Wahl der Motorsäge als Werkzeug zur Bearbeitung der Holzstücke. Im Atelier «HolzSach» in Sellenbüren, welches er mit der Hilfe seiner langjährigen Partnerin und seinen Kindern ausbaute, kann Toni Lengen seine Leidenschaft in Sachen Holz voll und ganz ausleben. Seine Arbeit ist geprägt durch Experimentierfreudigkeit und durch das Arbeiten mit immer neuen Techniken, Geräten

und vor allem mit verschieden Holzarten. Es geht nur bedingt darum, einen definierten Stil zu entdecken und weiterzuentwickeln. Das Experimentieren mit immer neuen Entwicklungen und Resultaten steht im Zentrum. Heute gibt Toni Lengen sein Wissen in Kursen und Ateliertagen weiter. Das individuelle Arbeiten mit der Motorsäge sowie das Zusammenspiel in kleinen Gruppen ermöglichen immer wieder neue und überraschende Re- Holzskulptur «Universe I» von Toni Lengen. (Bild zvg.) sultate. Das Atelier «HolzSach» gilt als klei- von 1982 bis 1985 erlernt. Das kreatiner feiner Treffpunkt für alle, die mit ve Arbeiten mit Stoffen hat sie von der Motorsäge ihre eigene Skulptur Anfang an fasziniert. Besonders gefalaus einem Holzstück herausarbeiten len haben ihr die Quilts der Amimöchten. Es ist aber auch ein Ort, wo schen, mit den einfachen Mustern und Events und Teamanlässe durchgeführt den leuchtenden Farben. Diese Quilts werden können. haben ihre ersten Arbeiten beeinflusst. Bei namhaften Künstlern hat sie das Handwerk verfeinert und so 35 Jahre Quilt-Erfahrung immer wieder neue GestaltungsmögBarbara T. Kämpfer hat das Handwerk lichkeiten entdeckt. In den letzten während eines Amerikaaufenthalts Jahren hat sie vor allem Kurse bei

Nancy Crow, eine der bekanntesten Quiltkünstlerinnen besucht. So hat sie das Gefühl für Proportionen, Farbzusammenstellung und Design weiterentwickelt. Vor allem Stoffe in einer grossen Farbenvielfalt zu finden ist immer wichtiger geworden. Da dies aber oft schwierig ist, hat Barbara T. Kämpfer angefangen, ihre Stoffe selber zu färben. Sie kreiert ihre Designs heute selbst und erarbeitet einen Quilt vorwiegend an der Pinwand. Stoffstücke werden ausgeschnitten, aufgesteckt, verschoben und neu arrangiert, bis ein befriedigendes Bild entsteht. Dann geht es ans Zusammennähen. Eine ganz wichtige Arbeit ist aber das Quilten, das heisst das musterhafte Absteppen des fertigen Tops (Oberseite des Quilts) und der Füllung der Rückseite. Diese Arbeit liebt Barbara besonders, denn sie gibt dem Quilt erst den ganz persönlichen Charakter. Barbara T. Kämpfer hat in den 35 Jahren mehrere hundert Quilts genäht und ist an vielen Ausstellungen im In- und Ausland präsent. Zurzeit ist ein Quilt in einer Ausstellung in Athens, Ohio USA, ein anderes Werk ist als Teil der Ausstellung «Color Improvisations 2» in Heidelberg und im Herbst in Konstanz zu sehen. (pd.) Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage, Freitag, 5. Mai, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 21. Mai, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr, sonntags 11 bis 14 Uhr.

wir gratulieren

Freie Bahn für Wildtiere Der Haupterlös der diesjährigen Schoggitaler-Aktion geht zugunsten von mehr Bewegungsfreiheit für Hirsch, Luchs, Igel und Co. Viele Wildtiere – vom grossen Rothirsch bis zum kleinen Igel – benötigen ungestörte Wanderrouten zwischen ihren Schlafplätzen, Futterplätzen und Verstecken, zwischen Sommer- und Winterlebensräumen oder zu ihren Fortpflanzungsstätten. Nur wenn sich Tiere aus verschiedenen Gebieten mischen, kann über lange Zeit gesunder Nachwuchs heranwachsen. Aber immer mehr Strassen, Bahn-

linien und Siedlungen zerschneiden die natürlichen Verbindungswege. Mit der Schoggitaleraktion 2017 wollen Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz einen Beitrag leisten zur Wiederherstellung der wichtigen Wanderrouten der Wildtiere. Der Verkauf der traditionsreichen Schoggitaler aus Schweizer Biovollmilch sowie Kakao aus fairem Handel startet im September. Den teilnehmenden Schulklassen stellen Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Dabei können sie einen Beitrag für die Klassenkasse erwirtschaften. (pd.)

Zur goldenen Hochzeit

Zum 80. Geburtstag

Heute Freitag, 28. April, feiern in Affoltern Sieglinde und Walter Johann Caldonazzi-Seibl die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Morgen Samstag, 29. April, feiert Albert Rüfenacht in Ebertswil seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem rüstigen Jubilar ganz herzlich, wünschen ihm ein frohes Fest im Kreise seiner Lieben und viel Gfreuts fürs kommende Jahrzehnt. Am Sonntag, 30. April, darf Hildegard Esther Mischler-Gilgen in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 90. Geburtstag In Affoltern darf Elise Höppli-Büchi am kommenden Montag, 10. April, den 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin ein frohes Geburtstagsfest.


Forum

Freitag, 28. April 2017

ämtler kantonsräte meinen

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ämtler kantonsräte meinen

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Hans-Peter Häring (EDU, Wettswil)

Fremdsprachen: Handwerk statt Heilsversprechen

Letztes politisches Statement

Heilsversprechen gehören zum politischen Geschäft: Das «Sprachbad» war so eines, mit dem man vor über zehn Jahren für das möglichst frühe Sprachenlernen an den Schulen Stimmung machte. Das Eintauchen in dieses Bad sollte es erlauben, dass die Kinder beiläufig und ohne Mühe eine ihnen fremde Sprache lernen. Solche Heilsversprechen können aber auch auf die Urheber zurückfallen: Je grandioser das Versprechen, desto grösser die Enttäuschung über die Realität. So erwies sich das Sprachbad eher als Sprachpfütze. Es ist wohl gerade diese Differenz zwischen Versprechen und schulischer Realität, die einen Teil der Lehrpersonalverbände dazu bringt, die Fremdspracheninitiative heute zu unterstützen. Das ist nachvollziehbar: die Lehrerschaft fordert bereits seit Langem konkrete Verbesserungen für den Unterricht; unter anderem mehr Wochenlektionen, neue Lehrmittel oder Halbklassenunterricht. Also: weg mit Englisch aus der Primarschule? – Nein, die Initianten haben mit ihrer Schwarzmalerei ebenso unrecht wie die naiven Heilsversprecher. Vielmehr ist das Sprachenlernen heute in der Realität des Unterrichts ange-

kommen. Zu knappe Zeit, ungenügende Lehrmittel oder zu grosse Klassen sind nicht dem Fremdsprachenunterricht alleine vorbehalten. Ähnliche Probleme gibt es ebenso in der Mathematik und allen anderen Fächern. In diesem Sinne wird an den Fremdsprachen ein Problem aufgehängt, das für die Schule grundsätzlich gilt. Geradezu bedenklich ist das Bildungsverständnis der Initianten. Fremdsprachen könnten effizienter in der Oberstufe gelernt werden, behaupten sie. Seit wann ist Bildung effizient? Bildung ist mehr als messbarer Output wie die Anzahl gelernter Wörtchen. Die gute Schule unterscheidet sich von der normalen Schule, indem sie Gelegenheiten für positive Erfahrungen schafft, Gelegenheiten für Neugierde, Gelegenheiten für Interesse. Gelegenheiten in diesem Sinne zeichnen sich aber gerade dadurch aus, dass sie nicht kontrollierbar und messbar sind. Vielleicht lösen sie in den Schülerinnen und Schülern etwas aus, das sich eben nicht von vornherein bestimmen lässt, aber für die Kinder eine Welt eröffnet. Die Beschäftigung mit Fremdsprachen ermöglicht genau solche Chancen, Fremdes zu entdecken und dieses sich zum Eigenen zu machen. Und diese Chancen sollten

wir den Schülerinnen und Schülern nicht nehmen. Die Initianten vertreten die Ideale bestimmter Bildungspolitiker und die Interessen von Lehrpersonen aus dem stark geforderten Schulfeld. Das ist legitim. Doch die Perspektive Schülerinnen und Schüler kommt in dieser Diskussion zu kurz. Guter Unterricht motiviert. Dafür ist der Inhalt weniger entscheidend, sondern vielmehr die Art des Unterrichts und diese hängt wiederum von den Rahmenbedingungen ab. Den Lehrpersonen kommt der Kanton deshalb auch entgegen: Neu erhalten die Fremdsprachen zu Beginn mehr Lektionen, ein mit den Lehrpersonen entwickeltes Lehrmittel wird eben eingeführt und der Kantonsrat fordert Verbesserungen in der Lehrerbildung. Und trotzdem gilt: In der Schulrealität gibt es keinen Platz für Heilsversprechen – aber es gibt das handwerkliche Arbeiten an dem, was guten Unterricht möglich macht. Hierfür will ich auf die Lehrpersonenverbände hören – nicht aber in der politischen Grundsatzfrage. Das Sprachbad können wir kippen – aber nicht die Gelegenheiten, den Schülerinnen und Schülern Neues zu zeigen. Deshalb ist die Fremdspracheninitiative abzulehnen.

Tage der Sonne: Das Volk realisiert die Energiewende! Machen wir uns doch nichts vor, das revidierte Energiegesetz, über das wir am 21. Mai abstimmen werden, ist ein zahmes Gesetzeswerk. Die Politiker in Bern haben gefeilscht und jedes Wort umgedreht, bis die Linken und die Mehrheit der Rechten einigermassen zufrieden waren. Wirklich bemerkenswert ist nur die Stossrichtung in die Energiezukunft. Dass wir in der reichen Schweiz mit erneuerbarer Energie und Energieeffizienz die Energiewende schaffen werden, ist nun wirklich keine Kunst. Ein gut geplanter Neubau braucht heute sieben Mal weniger Energie als Häuser aus den Siebzigern. Alte Häuser benötigen nach einer umfassenden Sanierung noch ca. 30 % Heizenergie und Elektrofahrzeuge konsumieren noch einen Viertel der Energie von Verbren-

nungsmotoren. Der Strombedarf im Knonauer Amt nimmt trotz des Zubaus vieler Wärmepumpen – wer heizt denn heute noch mit Öl? – kontinuierlich ab. An Privathaushalte liefert unser Energieversorger EKZ seit längerer Zeit nur noch erneuerbaren Strom. Unser Strom ist sauber, die Technik ist vorhanden, erprobt und bezahlbar. Die Bevölkerung in der EnergieRegion Knonauer Amt ist der Politik weit voraus. Bei uns wird bereits seit mehreren Jahren die Energiewende praktisch umgesetzt. Neustes Beispiel ist die Leistungsschau für Energie und Umwelt unter dem Titel «Tage der Sonne». In kurzer Zeit haben sich 22 Akteure aus dem Säuliamt zusammengefunden, darunter Gemeinden, Gewerbebetriebe, Vereine und Gruppierungen. Alle diese Event-Partner haben

auf ihrem Gebiet viel zu bieten und zu zeigen. Sie sind fleissig am Organisieren und Werken, um der Bevölkerung in den ersten zwei Maiwochen ihre spannenden Projekte und Produkte vorstellen zu dürfen. Mit diesen Informationen werden die Besucher zu Hause ihren persönlichen Teil zur Energiewende beitragen können. Was wir bei den Tagen der Sonne an den Veranstaltungen und Events nicht sehen werden, sind Abstimmungsplakate. Sich informieren und persönlich richtig handeln ist weit schlauer, als sich über Energiegesetze zu streiten. Peter Ackermann, Hedingen Tage der Sonne vom 5. bis 14. Mai. Programm unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

Einsperren ist eine primitive Tradition Den 51-Jährigen aus dem Bezirk Affoltern, der jahrelang Kinder missbraucht hat, erwartet eine lange Gefängnisstrafe. Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist kriminell, schadet einem Kind, genauso wie wenn Buben oder Mädchen von ihren Eltern geschlagen werden. 75 bis 80 Prozent der Schweizer Eltern setzen Gewalt als Erziehungsmittel gegen ihre Kinder ein, sagte der Kinderschutz Schweiz vor einigen Jahren. Die Ohrfeige zur rechten Zeit gehört immer noch vermeintlich zu der «guten Erziehung». Kinder werden nicht so selten dumm und krumm geschlagen – und auch verwöhnt. Sie haben dann gerade deshalb in der Schule und im Leben Mühe, haben gelernt zu «gehorchen» und auch selber zuzuschlagen. Eine andere Frage ist, ob es aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht

sinnvoll ist, Pädophile, die Kinder missbrauchen, oder Väter und Mütter, die ihre Kinder verprügeln, einzusperren. Und: Sind Gefängnisstrafen überhaupt sinnvoll? Ist das Einsperren von Menschen nicht eine primitive Tradition,wie die Scharia der Muslime? Oder müssen auch wir das Strafrecht mit seinen Gefängnisstrafen, obwohl es nach naturwissenschaftlichen, verhaltenswissenschaftlichen Kriterien längst nicht mehr haltbar ist, gutheissen wie Muslime die Scharia akzeptieren müssen als göttliches Gesetz?

Aberglaube an Sühne und Vergeltung Ein Gefängnisaufenthalt mit der damit verbundenen Isolation kann einen Menschen krank machen, zerstören, ändert seinen Charakter nicht zum Besseren. Aber der Aberglaube an

Sühne und Vergeltung scheint in der Frage des Einsperrens intakt geblieben zu sein, obwohl man das Gift der Isolation erforscht hat, nicht nur bei Tieren, bei Kaninchen und Wellensittichen. Jetzt werden noch längere Gefängnisstrafen verlangt und «Schluss mit unbedingten Strafen» gefordert. Täter sollen sogar schon vor ihrer Tat erfasst werden … Das Strafrecht, das Recht und der Sinn, Menschen zu bestrafen, müsste aufgrund der Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft in Frage gestellt werden. Die Lösung ist jetzt nicht noch ein «Jugendtrakt» im neuen Polizeiund Justizzentrum Zürich auf dem alten Güterbahnhofareal, in dem man vermutlich, wie bisher im Polizeigefängnis auf dem Zürcher Kasernenareal, auch wieder Kinder einsperren wird. Heinrich Frei, Zürich

Nachdem ich am 24. April vom Kantonsratspräsidenten Rolf Steiner offiziell verabschiedet worden bin, verabschiede ich mich auch von den Leserinnen und Lesern der Spalte «Kantonsräte meinen» und danke der Redaktion dafür, dass sie auch einem fremden Kantonsrat ein Sprachrohr während 10 Jahren gegeben hat. Bedanken möchte ich mich auch für die vielen Reaktionen, welche ich von den Leserinnen und Lesern erhalten habe. Nun noch zum letzten politischen Statement: Warum verwenden wir Steuergelder für die Zahlung von Dividenden an die Aktionäre der Hirslandenklinik? Dafür kann die Hirslandenklinik nichts. Aber wir Politiker stehen in der Verantwortung. Der Freisinnige Regierungsrat hat eine moderate Abgabe aus den Erträgen der Zusatzversicherten gefordert und dies zudem beschränkt auf drei Jahre. Die Klinik Hirslanden erzielt 2015/16 Erträge aus der Behandlung von Zusatzversicherten von 185 Mio. Franken und hätte nach den Vorstellungen von Herrn Heiniger 34 Mio. Franken pro Jahr an den mittelfristigen Ausgleich bezahlen müssen. Dabei muss man wissen, dass diese Klinik vom Kanton jährlich 80 Mio. Franken an die Kosten der Grundversicherten erhält. Es ist aus meiner Sicht unverständlich und auch unanständig, wenn man auf diese Weise mit Steuergeldern umgeht. Zumal die Klinik unter «Investors Relations» publiziert, dass sie eine hundertprozentige Tochtergesellschaft einer internationalen Privatklinikgruppe mit Sitz in Südafrika ist. Zurzeit sind im Kantonsrat zwei Vor-

stösse hängig, welche einen Mindestanteil von grundversicherten Patienten von 50 resp. 60 % verlangen, um Beiträge des Kantons zu erhalten. Es wird auch die Einreichung einer Initiative mit dem Inhalt der Regierungsvorlage geprüft. Damit hätte das Volk dann das letzte Wort zu dieser umstrittenen Dividendenzahlung an ausländische Investoren aus kantonalen Steuermitteln. Warum haben die FDP und die SVP die Forderung gestellt, es sei bei den Kantonsratswahlen ein Quorum von 3 % über den ganzen Kanton einzuführen? Bisher genügte ein Quorum von 5 % in einem Bezirk, um Mitglieder in den Kantonsrat entsenden zu können. Will man die kleineren Parteien aus dem politischen Leben eliminieren? Mit dieser Regelung würde man nämlich rund 10 % der Stimmenden von den Wahlen ausschliessen. Wo bleibt da die Achtung der Minderheiten? Sollen nur noch die grossen Parteien bestimmen können? Ist das Demokratie und Beachtung des Volkswillens, wie es sich die beiden grossen bürgerlichen Parteien immer wieder auf die Fahne schreiben? Was sich im meinem politischen Leben wie ein roter Faden durchzog, war mein Bekenntnis zum christlichen Glauben. Er ist für mich der Schlüssel zur Lösung unserer Probleme. Darum schliesse ich auch damit. Letztlich werden am Lebensende nicht die Fragen nach dem wirtschaftlichen oder politischen Erfolg massgebend sein, sondern die Frage: Hast du das Angebot von Jesus zur Vergebung angenommen oder nicht?

Nein zum Energiegesetz Bis jetzt hatten wir in der Schweiz eine bewährte, bezahlbare und sichere Energieversorgung mit Strom, Benzin, Öl, Gas, Holz etc. Diese soll mit dem neuen Energiegesetz zerstört werden. Die Mehrkosten der Energiestrategie 2050 sind für die KMU, den Mittelstand, die «kleinen Leute» verheerend. Nein zu unbezahlbarer Energie: Die Energiestrategie 2050 kostet laut Bundesrat mehr als 200 Milliarden Franken. Für einen Haushalt mit 4 Personen sind das 3200 Franken höhere Kosten und Steuern pro Jahr. Die «Grossen» (Economiesuisse) und die Profiteure wurden vom Parlament gekauft, die «Kleinen» und der Mittelstand müssen bezahlen! Deutschland hats vorgemacht! Nein zu mehr Bürokratie und Verboten: Wir müssten bis 2029 unseren Energiebedarf fast halbieren (43 %)!! Ölheizungen werden verboten, neue Vorschriften zwingen uns extrem teure Heizungen, Anlagen zu kaufen und zu investieren, die trotz Quersubventionen für viele unerschwinglich sind. Nein zur Gefährdung der Versorgungssicherheit: Bandenergie soll durch volatile Energie wie Photovoltaik, Wind ersetzt werden (heute gerade ca. 3 %!). Spätestens im Winter bei grösstem Strombedarf sind wir vom Ausland abhängig. Die werden uns «Dreckstrom» aus Braunkohle oder Atomstrom aus Frankreich, oder gar keinen Strom liefern, weil sie selber zu wenig haben und zusätzlich unsere Speicher – Stauseen – plündern! (wie Januar 2017). Nein zum Verlust von Arbeitsplätzen und Wohlstand: KMU-Betriebe, Tourismus, die nicht wie Grossbetriebe und Profiteure mit günstigerer Energie privilegiert werden, verlieren

wertschöpfende Arbeitsstellen, der Staatsapparat wird noch mehr aufgebläht. Nein zur Landschaftsverschandelung: Windräder und Photovoltaik verschandeln unser Land, leisten wenig zur Stromversorgung, müssen massiv quersubventioniert werden (Angaben zu deren Entsorgung fehlen!) Nein zu einem System, in dem wenige profitieren: Staatsnahe Beratungsfirmen, Bauern, Teilbereich Baubranche, teils Verbände werden mit Subventionen gekauft. Bezahlen werden dies die Bürger und KMUs. Nein zu mehr Kosten und weniger Komfort: Die Energiestrategie schränkt unsere Freiheit einmal mehr massiv ein. Wir werden zu Massnahmen gezwungen, wovon die meisten noch keine Ahnung haben, weil sie sich zu wenig informierten. Man will uns umerziehen zu Bürgern, die mit 43 % Energieeinsparung auf energieintensive Nahrungsmittel verzichten, staatlich vorgeschriebene Zimmertemperatur, Badewannenverbot, Autoverbote und vieles mehr in Kauf nehmen müssen. Kalt duschen bei -10 Grad sei erlaubt. Fazit: Lassen Sie sich nicht einlullen von einer Energiestrategie, die uns nur Nachteile bringt. Es ist eine unglaubliche Anmassung, aufgrund des heutigen Wissenstandes vorauszusagen, was bis 2030 oder 2050 möglich sein wird. Technologie und Forschung werden neue bahnbrechende Ergebnisse bringen, die die Energiestrategie 2050 zur Makulatur werden lassen! Vielleicht Atomstrom ohne Abfälle! Deshalb stimmen Sie Nein zu diesem unsäglichen unnötigen Gesetz! Theo Fischer, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Alternative Ideen

Schweizer Liedgut

Kinofoyer Lux zeigt am Mittwoch den Dokumentarfilm «Tomorrow – Demain». > Seite 17

Der Gemischte Chor Affoltern lädt am 6. und 7. Mai zum Konzert. > Seite 23

«Ein Lächeln in der Nase» Themenabend zu ätherischen Ölen in Affoltern Ätherische Öle sind ein einzigartiges Geschenk der Natur – aufbauend, schützend, beruhigend und regenerierend. Einblick bietet der Aroma-Themenabend mit Michèle Brüllhardt vom Freitag, 19. Mai. Eine der ältesten Therapieformen ist die Behandlung mit aromatisch duftenden Pflanzenstoffen. In fast allen Kulturen des Altertums wurden Räucherungen mit getrockneten Pflanzen, Gräsern, Harzen, Früchten und Rinden zur Reinigung, als Opfer für die Götter aber auch zur Behandlung von Krankheiten, durchgeführt. Der Themenabend soll mit den Top 7 der Düfte der Natur vertraut machen. Bei der Auswahl der ätherischen Öle hat sich

Michèle Brüllhardt jene Aspekte ausgesucht, die ihr besonders wichtig erschienen. Der Fokus liegt voll und ganz in der praktischen und vielfältigen Anwendung der ätherischen Öle. Teilnehmende erhalten Tipps und Tricks, die Öle im Alltag zu integrieren. Aromaexpertin Michèle Brüllhardt zeigt im praxisnahen Workshop wie naturreine Pflanzenkräfte wirkungsvoll und unkompliziert anzuwenden sind. Vorkenntnisse sind für diesen Kurs keine erforderlich.

An diesem Wochenende lädt das «Güetli» zu den traditionellen Frühlingsfesttagen ein. Die Besucher erwartet eine Besichtigung des Gutsbetriebs, ein Benefiz-Flohmarkt, Blumenverkauf¨im Treibhaus, ein Frühlingsbuffet, Attraktionen für die ganze Familie, Inputs zum Nachdenken und vieles mehr.

Affoltern am Albis. Kursgebühr 30 Franken, inklusive Skript und Materialkosten für einen Roll-On. Anmelden unter Telefon 043 333 92 22 oder

Aromaexpertin Michèle Brüllhardt.

kim-anne.jannes@web.de. www.urmi-natur.ch.

(Bild zvg.)

Um 8 Uhr öffnet der Güetli-Laden seine Türen. Das Sortiment reicht von Blumen und Bio-Setzlingen über Hofprodukte und Bio-Fleisch aus eigener Tierhaltung bis zu originellen Geschenkartikeln. Um 10 Uhr startet der grosse Benefiz-Flohmarkt. Durchgeführt wird er von über 60 motivierten Jugendlichen, die mit ihrem Einsatz ein Jugend- und Familienzentrum in der Slowakei unterstützen, das vom Güetli aus unterstützt wird. Ebenfalls ab 10 Uhr sind die Treibhäuser für die Besichtigung und den Direktverkauf geöffnet. Inmitten dieser Blütenpracht lädt das Gartenkaffee zum Verweilen ein. Mit dem reichhaltigen Frühlingsbuffet, mit Pizza, Pommes oder Bratwurst ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Kinder können sich in der Bastelecke kreativ betätigen. Wer Bewegung bevorzugt, wählt die Hüpfburg. Minigolf, Bogenschiessen, Fotoshooting und Kutschenfahrten erfreuen Jung und Alt. anzeige

Für einen Blick hinter die Kulisse besteht die Möglichkeit, an den Rundgängen um 11, 13 und 15 Uhr teilzunehmen oder in einer Multimedia-Präsentationen Informationen über den Hintergrund und die Tätigkeiten des Güetli zu erhalten. Der erste Programmpunkt zum Festtagsmotto «schön, gesund – perfekt?!» findet im Anschluss an den Verkauf ab 16.15 Uhr im grossen Saal statt. Fachleute geben Inputs über die Herausforderung an Gemüse-, Obstund Zierpflanzengärtner. In der Abendveranstaltung um 20 Uhr spricht Roland Gutekunst, engagierter Familienvater, zum Thema «Lebenserfüllung trotz zerbrochener Ideale».

Innerlich und äusserlich gestärkt, durch Gemeinschaft und Inputs Den Auftakt am Sonntag bildet ein Buure-Zmorge um 9.30 Uhr, zu welchem auch Kurzentschlossene willkommen sind. In zwei Referaten geht es um das Ideal und seine Grenzen und um einen möglichen Weg zum Ideal. Den Abschluss dieses besonderen Tages bildet ein feines Zvieri um 16 Uhr. Senioren sind am Montag von 14.30 bis 17 Uhr zu einem besonderen Nachmittag mit dem Thema «Es muss nicht alles vergehen!» eingeladen. (pd.) Ein Abholdienst steht unter Telefon 043 466 77 77 zur Verfügung.

Mit 14 Teams Der TC Wettswil nimmt die diesjährige Interclub-Saison in Angriff. > Seite 25

Rückschnitt, düngen und Pilzbehandlung Der April-Spätfrost dürfte sich auf die Ernte auswirken. Durch Zurückschneiden von welken Trieben, Pilzbehandlung und Düngergabe sollten sich Langzeitschäden weitgehend verhindern lassen.

in der Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19,

Offene Türen von Samstag bis Montag

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Frostschäden und Massnahmen danach

Aroma-Workshop am 19. Mai von 19 bis 21.30 Uhr

Frühlingsfesttage im «Güetli», Rossau

Freitag, 28. April 2017

Treffpunkt zwischen den Marktständen Dreimal im Jahr findet er statt, der DorfMärt in Aesch. Hier treffen sich Alt und Jung aus dem Dorf und der Region – vom Knonauer Amt übers Freiamt und Limmattal bis zur Stadt Zürich – bei den Ständen oder in der MärtBeiz beim Zmittagessen. Frisches Obst und Gemüse, Handgemachtes und Eingemachtes werden angeboten, und für das leibliche Wohl in der MärtBeiz ist der Aescher Frauenverein zuständig. (pd.)

Aescher Märt am Samstag, 13. Mai, 10 bis 15 Uhr in Aesch ZH.

anzeigen

Die meteorlogische Situation der Woche vom 17. bis 22. April ist so in den vergangenen 30 bis 40 Jahren kaum einmal vorgekommen: Durch die milde Witterung von Mitte Februar bis Mitte April war die Vegetation ca. 14 Tage weiter fortgeschritten, als in normalen Jahren. In den Nächten vom 18./19. und 19./20. April kamen dann Nachfröste mit mehreren Graden Minus. Dies ist in dieser Form auch äusserst selten. Die Kombination dieser beiden aussergewöhnlichen Wetterextreme, hat bei landwirtschaftlichen Kulturen aber auch bei Gartenzierpflanzen zu grössten Schäden geführt.

Gar keine oder reduzierte Fruchtbildung Besonders stark betroffen waren Nutzpflanzen wie Obst, Beeren, Nussbäume, Kiwi, Trauben, Brombeeren, Erdbeeren, Feigen usw. Hier führt der Frostschaden an Blüten und Blättern zu keiner oder reduzierter Fruchtbildung. Als Massnahmen empfiehlt es sich, welke Triebe zu schneiden und gegen Pilzkrankheiten zu spritzen. Gelitten hat auch das Frühgemüse, insbesondere Kohlarten, Fenchel und Salate. Hier lohnt es sich allenfalls, neue Pflanzungen vorzunehmen. Auch an Zierpflanzen hat der Spät-

frost seine Spuren hinterlassen. Stark betroffen sind etwa Hortensien (ausser die Rispenhortensien), alle ZierahornArten, Platanen, Magnolien, teilweise auch Ziersträucher wie Forsythia, alle Blauregen, wilder Wein und andere. Auch bei diversen Wildgehölzen lassen sich Schäden feststellen. Krautige Pflanzen wie tränendes Herz, Pfingstrosen usw. weisen teilweise auch Schäden auf. Diese Liste ist nicht abschliessend. Es dürften noch mehr Pflanzen betroffen sein.

Keine Chance für Tomaten, Gurken und Basilikum Grundsätzlich gilt Folgendes bei holzigen Pflanzen, Sträuchern, Hortensien und kleineren Bäumen: die welken Triebe zurückschneiden, braune Blätter entfernen und eine bis zwei Behandlungen mit Pilzmittel durchführen. Wenn der Neuaustrieb kommt, empfiehlt sich eine leichte Düngergabe zur Stärkung der Pflanze. Mit diesen Massnahmen sollten Langzeitschäden verhindert werden können und die meisten Pflanzen im Juni bereits wieder gesundes Laub tragen. Grössere, ältere Bäume werden sich selber wieder regenerieren. Oleander, Palmen und Oliven haben in diesen Nächten übrigens kaum oder keine Schäden genommen, da die Neutriebe noch nicht so weit fortgeschritten waren. Wer in der vergangenen Woche allerdings bereits Tomaten, Gurken, Basilikum usw. im Freien hatte, muss wohl nochmals neue Pflanzen setzen. Da bei diesen Pflanzen die Schäden irreversibel sind. (pd.)


Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 30. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels

Sonntag, 30. April 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 29. April 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 30. April 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Josephine John, Pfrn. B. Bartels (Predigt zu Gen. 22, 1–13)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder Orgel: B. Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Markus Sahli Freitag, 5. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 30. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei M. Pfister, Tel. 044 760 09 68

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 30. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfr. Markus Sahli

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 30. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer 17.15 Musik und Wort «Ensemble Crescendo» – Ideale, Jugend, Liebe Lesungen: Pfr. Markus Sahli Mittwoch, 3. Mai 17.00 Offenes Singen Donnerstag, 4. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 30. April Sonntag Misericordias Domini 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Donnerstag, 4. Mai Abflug der Gemeindereisegruppe nach Berlin und Nordostpolen

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 30. April 10.00 Gottesdienst «Nach dem Staunen folgt der Glaube» mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden Musik: Marianne Rutscho Anschliessend stellt Frau Bollinger aus Maschwanden bei einem Apéro Bilder vor, die sie in Island aufgenommen hat Mittwoch, 3. Mai 18.00 Konfirmandenunterricht in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl

Samstag, 29. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 30. April 9.00 Eucharistiefeier dt./it. Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 3. Mai 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 5. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental Musik: Jasmin Bantle, Saxofon Besammlung für den Abmarsch: 18.00 Affoltern, kath. Kirche 18.15 Hedingen, Bahnhof 17.30 Obfelden, kath. Kirche 18.15 Ottenbach, ref. Kirche Zum anschliessenden Imbiss bei der Waldhütte sind alle Wallfahrenden herzlich eingeladen

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 28. April 19.00 Concerto piccolo mit Josef Rédai am Klavier Reformierte Kirche Sonntag, 30. April 10.00 Reginalgottesdienst in Affoltern mit Pfrn. Bettina Bartels Reformierte Kirche Affoltern am Albis 11.00 Treffpunkt Begegnung für Alleinstehende mit ihren Kindern Mittagessen, Spiel + Spass Reformiertes Kirchgemeindehaus Dienstag, 2. Mai 11.30 Senioren Mittagstisch Katholisches Chilehuus Mittwoch, 3. Mai 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 4. Mai 12.00 Club 4 Reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern. Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig und Pfarrerin Sonja Weisenhorn Treffpunkt 8.15 Uhr Chilehuus Infos unter Tel. 076 561 34 09 www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Gedächtnis: Blanca Matter Dienstag, 2. Mai 9.10 Bibelmorgen für alle Frauen mit Katja Wissmiller Mittwoch, 3. Mai 19.00 Maiandacht mit Katja Wissmiller

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 30. April 10.30 Eucharistiefeier mit Taufe

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 30. April 10.00 Gottesdienst «Das Geheimnis», René Sutter Kinderprogramm, Teenie-Godi Mittwoch, 3. Mai 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi 19.30 Infoabend Mitgliedschaft Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 30. April 9.45 Stationengottesdienst (Urs Baumann) Anschliessend Gemeindegespräch mehr unter: emk-affoltern.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Pfarrer Markus Sahli

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 30. April 10.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Bonstetten und Stallikon-Wettswil mit Pfrn. Susanne Sauder Freitag, 5. Mai 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli 19.30 Bilderausstellung «Sommerleuchten» von Angela Schmid Maiullari Vernissage mit Apéro und Klaviermusik von Sven Häfliger Kirchgemeindesaal Wettswil Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. April 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 3. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 4. Mai 19.00 Rosenkranz Freitag, 5. Mai 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. April 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Donnerstag, 4. Mai 8.15 Eucharistiefeier

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 28. April Ab 17 Uhr Café Chazon Samstag, 29. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 30. April 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. April 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 3. Mai/7. Juni/5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 7. Mai/22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 11. Mai/ Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

Mai-Programm 2017 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3./10./17./24./31. Mai 2017 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 4. Mai 2017 WANDERUNG Pfungen–Eglisau Wanderzeit: 3½ Std. 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg.: Ernst Bründler Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Donnerstag, 11. Mai 2017 SPAZIERGRUPPE: (Affoltern bewegt) Aeugst–Affoltern Billett nach Aeugst selber lösen Spazieren: 1½ Std. 9.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 11. Mai 2017 EXKURSION Falknerei Diethelm, Siebnen Führung: 1½ Std. (Teiln.zahl begrenzt) Wanderzeit: 2½ Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitg./Anm.: Hans Heierli 044 761 71 43 Mittwoch, 17. Mai 2017 SENIORENREISE nach Wil SG Anmeldeschluss: 12. Mai Auskunft/Anm.: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Donnerstag, 18. Mai 2017 BERGWANDERUNG Bauma–Lochbachtobel–Steg Wanderzeit: 4 Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. /Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis¨spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 25. Mai 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88


Veranstaltungen

Freitag, 28. April 2017

Ämtler Bibliotheken im Mai Die Bibliotheken des Bezirks Affoltern bleiben am Montag, 1. Mai, geschlossen.

Bibliothek Aeugst Montag, 22. Mai, ab 18 Uhr: DOG für Anfänger. Die Regeln werden erklärt und einige Kniffe gezeigt. Anmeldung bis Mittwoch, 17. Mai, unter Telefon 044 763 50 67 oder per E-Mail bibli.aeugst@bluewin.ch. Die Bibliothek ist normal geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. Mai, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Dienstag, 9. Mai, 12.30 bis 13.30 Uhr: GUT trainiert in der RBA. Im Rahmen der Aktionswoche «affoltern.bewegt» bietet Maggie Gut vom Gesundheitszentrum Gut eine «Medical Yoga»-Stunde in der Regionalbibliothek an. Teilnahme kostenlos. Donnerstag, 11. Mai, 18 bis 19 Uhr: GUT trainiert in der RBA. Maggie Gut vom Gesundheitszentrum GUT leitet eine «Fit in den Feierabend»-Stunde in der Regionalbibliothek an. Teilnahme kostenlos. Montag, 15. Mai, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 17. Mai, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Tauben fliegen auf» von Melinda Nadj Abonji diskutiert. Donnerstag, 18. Mai, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Am Auffahrtsdonnerstag, 25. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Samstag, 27. Mai, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 17. Mai, 9.30 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel», für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung.

Bibliothek Hausen Die Bibliothek Hausen macht die Auffahrtsbrücke: am Samstag, 27.Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ansonsten ist die Bibliothek zu den üblichen Öffnungszeiten offen.

Bibliothek Hedingen Samstag, 6. Mai, 10 bis 11 Uhr: Tage der Sonne Knonauer Amt: Die Leistungsschau für Energie und Umwelt: «In der 2000-Watt-Gesellschaft ...». Vortrag von Stefan Brändle. In der Kafibar der Bibliothek. Eine Veranstaltung der Energiekommission Hedingen. Montag, 29. Mai, 20 bis 21.30 Uhr: Abendbücherkafi. Lesetipps für den perfekten Sommer! Während der Frühlingsferien vom 8. bis 20. Mai ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 und am Donnerstag von14 bis 19 Uhr offen. Am Auffahrtsdonnerstag, 25. Mai, und Samstag, 27. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 17. Mai, 16 bis 16.40 Uhr: Geschichten-Zeit für Kinder ab 3 Jahren.

Bibliothek Mettmenstetten Montag, 8. Mai, 9 bis 10 Uhr: Büchermorgen. Bibliothekarinnen stellen Bücherneuheiten vor.

Bibliothek Obfelden Freitag, 19. Mai, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 31. Mai, 19.30 Uhr: 2. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch

«Kommt ein Pferd in die Bar» von David Grossman.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 2., 16. und 30. Mai, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen.

Bibliothek Rifferswil Am Auffahrtsdonnerstag, 25. Mai, sowie am Samstag, 28. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 31. Mai, 19.30 Uhr: Zweisprachige Lesung mit dem Tessiner Dichter und Schriftsteller Alberto Nessi. Neben Ausschnitten aus den Werken des Autors wird es Platz für Fragen geben, insbesondere zu Herausforderungen der literarischen Übersetzung. Ein Tessiner Apéro wird den Abend gemütlich abrunden.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 8. und 29. Mai, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Donnerstag, 18. Mai, 18.30 Uhr: Vernissage «Kinder als grosse Künstler» im Kunstforum der Bibliothek. Viele Schulkinder zeigen ihre Bilder. Montag, 29. Mai, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (Sikjm). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 9 und 36 Monaten. Die Bibliothek bleibt über Auffahrt von 25. bis 28. Mai geschlossen.

Bibliothek Wettswil Samstag, 27. Mai, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 31. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung; 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. (I.S.)

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Alternativen mit positivem Sog «Tomorrow – Demain» im Kino Lux Mélanie Laurent und Cyril Dion wollen sich nicht mit den düsteren Prognosen zur Zukunft zufriedengeben. Ihren Film über alternative Ideen zeigt Kinofoyer Lux am Mittwoch, 3. Mai, in der Aula Ennetgraben in Affoltern. In der Zeitschrift «Nature» erscheint 2012 eine Studie. Die Wissenschaftler erwarten bis 2100 einen abrupten und globalen Zusammenbruch der Ökosysteme. Für den Dokumentarfilm reist das Filmteam in zehn Länder, spricht mit Experten und besucht Projekte und Initiativen, die Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft aufzeigen und vorstellbar machen. Es gelingt ihm dabei durchgehend, eine angenehme Leichtigkeit und humorvolle selbstkritische Haltung zu bewahren. «Hunger und Unterernährung sind politische Probleme, für die es technische Lösungen gibt. Die Regierungen verschliessen ihre Augen vor diesem Problem», mahnt ein GemüsefarmerPaar in Frankreich. Die beiden setzten Massstäbe im organischen Gemüseanbau. Ein frappantes, erfolgreiches Unternehmen im Bereich Landwirtschaft. Und so reiht sich Beispiel an Beispiel

Lösungen gesucht und gefunden. (Bild zvg.)

für umweltbewusste zukunftsträchtige Lösungen. Das geht von Energiesparmassnahmen und Energieeffizienz – etwa hundertprozentiges Abfallrecycling in San Francisco oder Entlastung des Strassenverkehrs durch Veloförderung in Kopenhagen – bis Bildung ohne Test- und Zeugnisdruck in Finnland oder Einführung einer lokalen Währung. Man staunt und ist begeistert, welche Alternativen nicht nur angedacht, sondern bereits im Kleinen realisiert wurden. Und das ist nur eine der Stärken dieses in mehrfacher Hinsicht erhellenden Dokumentarfilms. Er belehrt nicht, sondern informiert und animiert, mitzumachen.

César 2016 «Bester Dokumentarfilm»

«Tage der Sonne» mit dem Kino Lux Kino Lux macht mit bei «Tage der Sonne – Knonauer Amt» vom 5. bis 14. Mai. Solar Bonstetten zeigt den Film in deutscher Fassung (Aussagen von Expertinnen und Experten in Originalsprache mit deutschen Untertiteln): Freitag, 12. Mai, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten.

Ein Muss für Lehrer, Schüler und alle umweltbewussten Menschen. Der Film zeigt Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann. (pk) Mittwoch, 3. Mai, 20.15 Uhr: «Tomorrow - Demain», Dokumentarfilm von Mélanie Laurent und Cyril Dion, Frankreich 2015, E/F/d/f, 118 Min. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab

www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J.: 7 Franken). www.kinolux.ch.

Zweimal Wut, Vergebung Land, Hunger, Macht, Profit Vortrag mit Tina Goethe in Affoltern und Hoffnung Das Programm im Kino Mansarde Muri ne Auto und die dazugehörende blonde Fahrerin (Nathalie Baye) in Evian. Zu Dianes Erstaunen erweist sich die adrette und gutsituierte Frau, die eine erwachsene Tochter hat, als äusserst sympathisch. Der Schweizer Regisseur Frédéric Mermoud wechselt immer wieder zwischen packendem Krimi und einfühlsamem Porträt einer innerlich zerrissenen Frau.

«Wilde Maus»: Rauf und runter gehts nicht nur auf der Achterbahn. (Bild zvg.) Der österreichische Kabarettist Josef Hader ist Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der rabenschwarzen Komödie «Die wilde Maus»: Georg, Musikkritiker bei einer Wiener Zeitung, wird entlassen, da nicht mehr gebraucht. Zusammen mit dem arbeitslosen Erich investiert er in eine Achterbahn, die «Wilde Maus». Doch dieses Geschäft überfordert ihn, er verkriecht sich aufs Land, in die Berge, flüchtet sich in den Alkohol und sucht sein Unheil im Schnee. In seinem bitterbösen, komisch wie tragischen Existenzdrama kennt Hader kein Pardon und demontiert Gutbürger wie Gesellschaft.

Zwischen Wut und Vergebung - «Moka» Dianes (Emmanuelle Devos) Sohn wurde von einem Auto überfahren. Da die Polizei bei ihren Untersuchungen nicht weiterkommt, macht sich Diane selber auf die Suche und findet das von Zeugen beschriebene mokkafarbe-

«The Other Side of Hope» (Am Rande der Gesellschaft) Die trostlosen Stadtansichten, die schrulligen Persönlichkeiten, die heruntergekommenen Etablissements, die wehmütigen Musiker zeigen unverkennbar die Handschrift des finnischen Kultregisseurs Aki Kaurismäki in diesem berührenden Film über einen syrischen Flüchtling in Finnland. Als der Asylantrag des geflohenen Khaled abgelehnt wird, versteckt er sich. Wikström, der gerade sein Leben neu geordnet und sich ein kleines Restaurant gekauft hat, organisiert für Khaled einen falschen Ausweis und lässt ihn bei sich arbeiten. Doch vor dem alltäglichen Rassismus und den Entscheidungen der Behörde kann er ihn nicht beschützen. (yh)

Im reformierten Chilehuus Affoltern findet am 9. Mai ein Vortrag mit Tina Goethe statt. Anschliessend kann gemeinsam diskutiert werden. Gemeinsam mit dem Verein Knonauer Amt solidarisch lädt die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt zu einem Vortrag über das internationale Agrobusiness und die Rolle der Schweiz ein. Viehzüchter, die ein paar magere Rinder und Ziegen hüten, Ackerbauern, die mit gebeugtem Rücken und einfachsten Hilfsmitteln ein kleines Stück Land bewirtschaften und ihre bescheidenen Ertrags-Überschüsse auf dem Markt der nächstgelegenen Stadt verkaufen – lange Zeit waren es Bilder wie diese, die uns Europäern einen Eindruck davon vermittelten, wie in den Ländern des sogenannten globalen Südens Landwirtschaft betrieben wird. Und diese Bilder spiegeln durchaus die Realität. Tatsächlich ist die Landwirtschaft in weiten Teilen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas auch heute noch auf Selbstversorgung und regionale Märkte ausgerichtet. Doch mehr und mehr bestimmen auch riesige Plantagen das Bild, auf denen mit modernsten technischen Mitteln und in Monokultur für den Weltmarkt produziert wird, zum Beispiel Palmöl für Lebensmittel und Kosmetika, Soja für Tierfutter, Mais und weitere Pflanzen für Biodiesel.

«Wilde Maus»: Donnerstag, 4. Mai, 18 Uhr und Freitag, 5. Mai, 20.30 Uhr. «Moka»: Donnerstag, 4. Mai, 20.30 Uhr. «The Other Side of Hope»: Freitag, 5. Mai, 18 Uhr. Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Modernes «Agrobusiness» Diese Entwicklung, die sich unter etwas anderen Vorzeichen übrigens

Auch in Afrika entwickelt sich ein modernes «Agrobusiness». (Bild zvg.) auch in Europa und in Australien beobachten lässt, beschleunigt sich: Ausländische Investoren kaufen oder pachten in grossem Stil fruchtbares Land. Internationale Saatgutfirmen verdrängen die einheimische Samenproduktion und –vielfalt, was den Einsatz von teuren Pestiziden, Herbiziden und Kunstdünger unabdingbar macht. Dies ist nicht nur ökologisch fragwürdig, sondern führt oft auch zur Verarmung der lokalen Bevölkerung.

Ein kritischer Blick Die diesjährige Fastenkampagne warf bereits einen kritischen Blick auf diese Entwicklung. Am Abend des 9. Mai soll dieser Blick noch einmal geschärft und geweitet werden: Tina Goethe ist Verantwortliche für das Thema Recht auf Nahrung bei Brot für alle und vertritt die Schweiz in der Ernährungsund Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. In einem zirka

einstündigen Referat wird sie die Hintergründe und Folgen der skizzierten Entwicklung vertieft darstellen und die Mechanismen beleuchten, nach denen sie sich vollzieht.

Einladung zur Diskussion Dabei ist insbesondere auch die Rolle die Schweiz von Interesse: Inwiefern ist die Schweiz am internationalen Agrobusiness beteiligt? Welche Einflussmöglichkeiten hat sie? Wo profitieren wir Schweizer und Schweizerinnen und welchen Preis zahlen sie? Fragen wie diese bergen Zündstoff und bieten sicher auch Stoff für die anschliessende Diskussion im Plenum oder ein ungezwungenes Gespräch beim anschliessenden Apéro. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (pd.) Dienstag, 9. Mai, 19.30 bis ca. 21.15 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei.


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Veranstaltungen

Freitag, 28. April 2017

Geschichten aus der Bahnhöflibar

«Die Energiewende setzt hochwertige Technologien voraus»

«Nachtschatte» in Mettmenstetten

Tage der Sonne: fast die Hälfte der Anlässe im Knonauer Amt

Musikalisches Erzähltheater mit Philipp Galizia & Roman Wyss am 4. Mai im «Rössli», Mettmenstetten.

Die Leistungsschau für Energie und Umwelt: Die Tage der Sonne im Knonauer Amt starten am Freitag, 5. Mai, und dauern bis Sonntag, 14. Mai. Eingebettet sind sie in die nationalen Tage der Sonne, welche die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie seit 2004 organisiert.

Der Pianist Dave (Roman Wyss) und der Bassist und Erzähler Martin (Philipp Galizia) präsentieren in diesem Geschichten- und Chanson-Abend eine einfühlsame Hommage an die «Bahnhöfli-Bar», den Heimatort für alle Sehn-Süchtigen. Die Lieder und Geschichten dieser liebenswerten Menschen, Figuren aus einer Mischung von Pausenclown und Verlierertyp, die in ihrem Alltag von Episode zu Episode stolpern, sind durchdrungen von heiterer Melancholie und bissigem Spass. Ein Programm der Extraklasse. (pd.)

Philipp Galizia (vorne) und Pianist Roman Wyss. (Bild zvg.)

Musikalisches Erzähltheater am Donnerstag, 4. Mai,

Mettmenstetten. Reservieren: reservation@galizia.ch

20 Uhr im Saal des Gasthauses zum weissen Rössli,

oder Telefon 044 044 767 02 01.

................................................... von bernhard schneider

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. Mai.

Affoltern am Albis Galerie100, Zürichstrasse 100: «Schamanische Welten-Reise» Öl auf Grossleinwand von Barba Rähmi, Zürich. Öffnungszeiten nach Vereinbarung 079 821 13 61. Bis 20. Mai.

Cathy Kroh und Peter Ackermann haben die Tage der Sonne Knonauer Amt initiiert. Helen und Lukas Berger liessen sich von der Idee begeistern und haben entschieden, anlässlich des 25Jahre-Jubiläums ihres KMU, Berger Boiler-Service in Obfelden, die Tage der Sonne Knonauer Amt als Hauptsponsor zu unterstützen. «Die Energiewende setzt hochwertige Technologien voraus», begründet Helen Berger ihr Engagement, «wir befassen uns täglich mit Fotovoltaikmodulen für Solarstrom, Solarkollektoren für Warmwasser, Wärmepumpenboiler mit Solarwärmetauscher. Deshalb wissen wir, wie viel Energie mit der passenden Anlage gespart werden kann, und dies oft mit einem Plus an Komfort. Während der ganzen Woche können bei uns verschiedene Wärme-Strom-Anlagen besichtigt und gegebenenfalls zu einem pauschalen Sonderpreis bestellt werden.»

Mettmenstetten Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

19

Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstr. 6: «Farbenspiel». Martha Konrad, Richterswil. Mi, 9-12/ Do, 9-12/ 14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 29. April.

Bevölkerung – Wirtschaft – Gemeinden Die lange Liste der Partner der Veranstaltungsserie im Knonauer Amt zeigt, dass die Tage der Sonne sowohl in der Wirtschaft als auch bei den Gemeinden auf Sympathie stossen. Entsprechend vielfältig ist das Programm. Es

Sie haben die Tage der Sonne Knonauer Amt initiiert. Von links: Cathy Kroh, Lukas und Helen Berger, die Grafikerin Erika Schmid sowie Peter Ackermann. (Bild bs) umfasst Beratungen, Besichtigungen, Diskussionsrunden. Kinder können in einer Energiewerkstatt Solarspielautos zusammenbauen und diese beim anschliessenden Rennen testen. Den Auftakt macht am 3. Mai um 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern «Tomorrow – Demain», ein Dokumentarfilm, der Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft aufzeigt. Am Freitag, 5. Mai, startet dann das Hauptprogramm mit geballter Solar-Kraft: Von der regionalen Sonnenküche über Informationsstände bis zu Testfahrten von Elektroautos. Verschiedene Anlagen, die bereits heute mit Technologien der Zukunft arbeiten, zeigen, was bereits die heutige Technik zu leisten im Stand ist. Sonne kann direkt genutzt werden – oder indirekt über erneuerbare Energien wie Holz, Wasserkraft und Wind. Am Samstag, 6. Mai, finden Informations- und Diskussionsanlässe in Aeugst, Hedingen, Knonau und Mettmenstetten statt. Die Energiekommission Hedingen erläutert, was es bedeutet, dass sich die Gemeinde zur

2000-Watt-Gesellschaft bekennt. In Mettmenstetten und Knonau stehen erneuerbare Heizsysteme, effiziente Fahrzeuge und die bereits realisierten Energiemassnahmen der Oberstufe im Zentrum, während die Gemeinde Aeugst im Rahmen einer Standaktion über Solarenergie informiert.

Informationen und Augenscheine Wer sich umfassend über heutige Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und über Zukunftsperspektiven orientieren will, kann während der ganzen Woche von mehr als zwei Dutzend regionalen Anlässen im Rahmen der Tage der Sonne profitieren. Dahinter steht ein Netzwerk aus Gemeinden, Gewerbebetrieben, Organisationen und Privatpersonen, die technisch realisierbare Möglichkeiten aufzeigen und bereits fertiggestellten Anlagen und Gebäude für Besichtigungen zur Verfügung stellen. Tage der Sonne vom 5. bis 14. Mai, umfassendes Angebot: www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

Energetische Gebäudesanierungen im Fokus Energietag rund ums Schulhaus Wygarten in Mettmenstetten Die mit dem Energiestadt-Label ausgezeichneten Gemeinden Mettmenstetten und Knonau organisieren im Rahmen der Tage der Sonne am Samstag, 6. Mai, in Mettmenstetten einen Energietag mit Schwerpunkt Gebäudesanierung. In der Schweiz fallen über 40 % des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen im Gebäudebereich an. Während heute Neubauten fast CO2-neutral gebaut werden können, sind es vorab Gebäude von vor den 1990erJahren, die dafür verantwortlich sind. Diese sind meist schlecht isoliert und werden oft noch mit Ölheizungen betrieben. Jede Hauseigentümerin und jeder Hauseigentümer muss sich irgendwann mit einer Sanierung seiner Immobilie auseinandersetzen, um den Wert zu erhalten oder mit den geeigneten Massnahmen gar zu steigern. An der Veranstaltung werden Energieberater und Fachleute aus der Region das «1x1 der Gebäudesanierung» erörtern. Nach einer kurzen Begrüssung um 11 Uhr stellt Martin Schnorf das neue kommunale Energieförderprogramm der Gemeinde Mettmenstetten vor. Danach geben Kurzreferate und Erfahrungsberichte zu Erdsondenwärmepumpe, Luft-Wasser-Wärmepumpe und Holzpelletheizung Einblick in Heizsysteme mit erneuerbaren Energieträgern. In der anschliessenden Podiumsdiskussion spricht Bernhard Schneider mit Frau Antje Horvat, Leiterin Energieberatung beim Zürcher

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), dem regionalen Energieberater Mike Weber, sowie Hausbesitzer und Vertreter der beiden Energiestadt-Gemeinden Mettmenstetten und Knonau. In der durchgehenden Fachausstellung informieren lokale Fachaussteller und regionale Energieberater gemeinsam zu Produkten und Fragen und zeigen Lösungsansätze zum Heizungsersatz und der energetischen Gebäudesanierung auf. Zusätzlich können an diesem Tag Elektroautos und E-Bikes getestet werden.

Die Energiestädte Mettmenstetten und Knonau Mit grosser moralischer Unterstützung der Bevölkerung und verhältnismässigem finanziellem Aufwand haben die Behörden der Gemeinde Mettmenstetten ab 2010 den Weg zur Energiestadt eingeschlagen. Leitbilder und Massnahmenpläne wurden erstellt, diesen sind die notwendigen Taten gefolgt und 2014 wurde die geforderte Punktezahl zur Erlangung des Energiestadtlabels erreicht. Zu den nächsten Schritten bis 2020 wurde damals definiert: Neubauten durchschnittlich zu über 90 % mit erneuerbaren Energien zu beheizen; 25 % der bestehenden Elektroheizungen reduzieren; den CO2-Ausstoss aus Ölheizungen um 25 % zu reduzieren; Pro Einwohner mindestens 1m² Solaranlage installieren; 100 kantonal geförderte Gebäudehüllensanierungen; die Anzahl Carsharing-Benutzer um 50 % steigern.

Mit der an der letzten Gemeindeversammlung eindrücklich erfolgten Zustimmung zum auf drei Jahre befristeten kommunalen Förderprogramm «Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung», hat der Souverän den beschrittenen Weg bestätigt und Anreize für Privatpersonen geschaffen, zu den obigen Zielen beizutragen. Aktuell saniert Mettmenstetten das 1828 gebaute und als erstes öffentliches Sekundarschulhaus im Knonauer Amt genutzte Gebäude, welches heute als Wohnhaus dient. Wie die Sekundarschule mit den in den letzten Jahren getätigten Sanierungsmassnahmen Energie spart und die CO2Emissionen senkt, kann am 6. Mai in geführten Besichtigungen in Erfahrung gebracht werden. Knonau hat als erste Bezirksgemeinde im Jahr 2011 eine kommunale Energieplanung verabschiedet, welche den Ist-Zustand, die Potenziale und Ziele aufzeigt. Durch die energiepolitischen Vorzeigeprojekte wie der Holznahwärmeverbund und der thermischen Nutzung des Klärgases aus der ARA (Knonau, Mettmenstetten, Kappel) beträgt die Biomassennutzung heute 13 %. Aus gut 30 Solaranlagen wurden im Jahr 2016, 1326 MWh generiert. Dank diesen und vielen weiteren Anstrengungen wurde Knonau Ende 2016 mit dem Energiestadtlabel ausgezeichnet. Für den Gemeinderat bedeutet dies Motivation, die Strategie für eine nachhaltige Energiepolitik weiter zu verfolgen. Aus der EnergieEffizienz-Analyse für alle gemeinde-

Martin Schnorf (links), Gemeinderat Mettmenstetten, Marianne Mühl, Gemeinderätin Knonau und René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten. (Bild zvg.) eigenen Gebäude wird deutlich, dass ein grosses energetisches Sanierungspotenzial für das Schulhaus besteht. Der Kredit dazu wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2016 von der Bevölkerung gutgeheissen. Aktuell wird nun die Aussenhülle des alten Schulhauses saniert. In einem nächsten Schritt soll die Ölheizung durch eine Anlage mit erneuerbarem Energieträger ersetzt werden. Zudem sind Abklärungen über die Möglichkeit einer Fotovoltaik-Anlage auf den grossen Dachflächen im Gange. Das Energiestadt-Label bedeutet für Knonau, nicht stehen zu bleiben. Energiebewusstes Handeln soll zur Selbstverständlichkeit werden. Der Weg geht weiter. Um den CO2-Ausstoss zu senken und damit die Klimaerwärmung zu

stoppen, braucht es die Politik wie die Gesellschaft. Einst vom Gemeindepräsidenten-Verband (GPV) und der Standortförderung Knonauer Amt angestossen, setzten sich die Bezirksgemeinden für eine nachhaltige Energie und Umweltpolitik ein. Mit der Erlangung des Energiestadt-Labels verpflichten sich heute bereits drei Gemeinden, ihren Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen. Weitere Gemeinden haben sich auf diesen Weg begeben. Mit dieser behördlichen Vorbildfunktion und der Unterstützung der Bevölkerung kann die Klimaerwärmung gestoppt und die Energiewende geschafft werden. (pd.) Weitere Infos: www.mettmenstetten.ch/energie; www.knonau.ch/energie; www.energieberatung-knonaueramt.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 28. April 2017

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agenda

Freitag, 28. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Toni Vescoli mit «zytlos» im Duo mit Markus Maggi. Parkplätze beim Lindenplatz-Kreisel benützen. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

20.15: «Bi eus z mättmistette» präsentiert Duo Luna-Tic mit «On Air». Resevieren unter 044 767 02 01, www. bieus.ch, Abendkasse ab 19 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Tomko. Disco, Latino, Disco-Funk, Funk, Rock. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Wettswil 19.30: Jazzkonzert mit «Wizard of Creole Jazz». Res. 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 30. April

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

20.00-22.30: Stéphanie Berger in «No Stress, No Fun!». Mehr unter www.stephanie-berger.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (RössliBühne). Albisstrasse 1.

10.30-12.30: Sonntagskonzert mit den «Original Reusstal Musikanten». Marktplatz. 14.00: «Lake City Stompers» zum Unesco International Jazz Day. Brunchbuffet und Kasse ab 12 Uhr, Reservieren erwünscht. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo mit Josef Rédai, Pianist. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon 18.00-23.30: Üetliberger Pokernight (ab 18 Jahren) immer am letzten Freitag im Monat inkl. Dinner und Preisen. Pokerschulung für Anfänger und Strategierunden für Fortgeschrittene durchgeführt von der Pokeracademy (pokeracademy.ch). Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort «Ensemble Crescendo»- Ideale, Jugend, Liebe. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

Samstag, 29. April

09.30-16.30: Frühlingsfesttage mit Buurezmorge, Suppenzmittag, Zvieri und Kindertreff. Referate und Statements zum Thema «Das Ideal und seine Grenzen». Gärtnerei «im Güetli» Rossau.

Affoltern am Albis

Obfelden

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.30-15.30: Tag der offenen Tür. Haustechnik von morgen Heizungssanierung. SHS Haustechnik AG. Sagistrasse 12. 20.15: Alessandro D'Episcopo solo am Piano mit «That's All!». Ein CD-Release-Konzert. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

11.00: Treffpunkt Begegnung mit «Spiel und Spass» für Alleinstehende mit ihren Kindern mit Mittagessen. Reformierte Kirche (Kirchgemeindehaus).

Maschwanden

Mettmenstetten

20.15: Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden, Leitung Heinz Aeberhard. Essen von 18.3019.45 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Mehrzweckhalle.

14.30-17.00: Frühlingsfesttage mit Seniorennachmittag. Musik, Kaffee und Kuchen. Besinnlicher Gedankenanstoss aus Gottes Wort: «Es muss nicht alles vergehen!». Gärtnerei «Im Güetli» Rossau.

Montag, 1. Mai Affoltern am Albis 17.00-22.00: 1.-Mai-Feier der SP Bezirk Affoltern. Auftakt mit Kasperlitheater für Kinder ab 4 Jahren und Apéro. Konzert von «Morning's Calling» 19.30 Uhr Ansprache zum Tag der Arbeit von Kantonsrat Danile Frei. «Roots» Café Lounge Restaurant. Obere Bahnhofstrasse 4.

Mettmenstetten 10.00-21.00: Frühlingsfesttage mit Flohmarkt, Rundgänge um 11, 13, 15 Uhr, Buffet, Kaffee und Kinderattraktionen. Inputs von Fachleuten und Vortrag zum Thema «Lebenserfüllung trotz zerbrochener Ideale». Gärtnerei «Im Güetli» Rossau. 17.00-20.00: Finissage: «Farbenspiel» Martha Konrad, Richterswil. Die Künstlerin ist anwesen. Atelier & Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6.

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Auf den Spuren von Ernst Mosch Konzert der «Original Reusstal-Musikanten» in Affoltern Mit ihren böhmisch-mährischen Stil wandeln sie musikalisch auf den Spuren von Ernst Mosch: Die «Original Reusstal-Musikanten» laden am kommenden Sonntag, 30. April, 10.30 bis 12.30 Uhr, zum Konzert auf dem Märtplatz beim Kasino in Affoltern ein. In der 1972 von einigen Mitgliedern des Musikvereins Ottenbach gegründeten Formation wirken inzwischen 18 Musiker mit, die aus verschiedenen Orten des Reusstals stammen. Sie pflegen vorwiegend den böhmisch-mährischen Stil und intonieren Stücke der vom legendären, längst verstorbenen Ernst Mosch im typischen EgerländerStil: Märsche, Polkas und Walzer. Aber die «Original Reusstal-Musikanten haben ihr Repertoire erweitert und warten auch mit fetzigen und lau-

Eröffnungsstunde 108 Sonnengrüsse mit Christin, auch Neulinge sind willkommen. Studio «Freiraum» (Alte Sägerei). Jonenbachstrasse 23.

Dienstag, 2. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Diagnose Krebs - was nun?» Ein Vortrag mit Rosmarie Egloff, ganzheitliche Krebsberaterin. Flügelwerkstatt, Ecke Moosbachstrasse. Obstgartenstrasse 19.

Bonstetten 08.45: Leichte Wanderung: Unterlunkhofen-Muri. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 3. Mai Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.30-16.00: Spielnachmittag auch für Auswärtige: Gesellschaftsspiele wie «Eile mit Weile», «Elferspiel», «Tschau Sepp» und viele andere. Telefonische Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel (5. Stock). Obere Seewadelstrasse 12.

Obfelden 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Rifferswil 17.00-19.00: Eröffnungsfeier - Apéro für alle Interessierten. 10-11 Uhr:

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Haben ihr Repertoire im Laufe der Jahre erweitert: die «Original ReusstalMusikanten». (Bild zvg.) schigen Stücken auf, darunter neuere Kompositionen für Blaskapellen. Mit diesem Mix treffen sie stets den Geschmack des Publikums. Und dieses

ist nun eingeladen zum Konzert am Sonntag beim Kasino Affoltern, wo auch eine Festwirtschaft eingerichtet wird. (pd.)

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Tomorrow-Demain» Dokumentarfilm von Mélanie Laurent und Cyril Dion. Frankreich 2015, E/F/d/f, 118 Min. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Wochenzeitungen AZ Medien AG. Im Anschluss Apéro und Diskussion. Reformierte Kirche (Ulmensaal). 20.15: Jazz am Donnerstag: «Ben Zahler's Songgoing». Bar ab 18.30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 19.30-21.30: Fachvortrag «Ich bin dann mal schlank!» mit viel Wissen und Ernährungs-Tipps. Anmeldung erwünscht: 044 700 21 21 (Apotheke Heumoos). Doris Küttel. Dorfstr. 9.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Bonstetten 19.30-21.30: Fachvortrag «Ich bin dann mal schlank!» mit viel Wissen und Ernährungs-Tipps. Anmeldung erwünscht: 044 700 21 21 (Apotheke Heumoos). Doris Küttel. Dorfstr. 9.

Hedingen 19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4 Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. KulturKubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis

Donnerstag, 4. Mai

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

07.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung PfungenEglisau. Wanderzeit ca. 3½ Std. Leitung/Anmeldung: Ernst Bründler, Anmeldung Ursula Frutig, Tel. 044 761 80 66. Bahnhof. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet . 20.00: SVP Frühlingsveranstaltung: «Service Public in der Medienpolitik» Mit Gregor Rutz, Nationalrat und Stefan Biedermann, Leiter

20.00: Philipp Galizia & Roman Wyss: «Nachtschatte – Geschichten aus der Bahnhöflibar». Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Ottenbach 10.30: OTTENBACH60plus: Wanderung auf dem Damm nach Werd. Mittagessen im Restaurant Reussbrücke (Ewiges Liechtli). Retour über Jonen, Kaffeehalt im Restaurant Post, Ottenbach (Möglichkeit ab Jonen, mit Postauto zurück). Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 28. April 2017

Eine CD taufen – mit den Stompers brunchen – Jazz und Klassik verschmelzen Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Alessandro d’Episcopo Solo Piano CD-Taufe: ‹Tath’s All›

(Anmeldung erwünscht). Sonntag, 30. April, Buffet und Kasse ab 12 Uhr. Be-

Alessandro d’Episcopo, 1959 in Neapel geboren, studierte dort klassische Musik am Conservatorio San Pietro a Majella. 1979 zog er nach Mailand, dem damaligen Zentrum des italienischen Jazz, und schliesslich weiter in die Schweiz. Nun stellt er sich der wohl anspruchsvollsten Herausforderung für einen Jazzpianisten und erfüllt sich damit einen lang gehegten Wunsch: Das Solo Piano. D’Episcopo ist ein grosser Pianist und ein gern gesehener Gast im LaMarotte. Morgen Samstag, 29. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Unesco International Jazz Day mit dem Sextett «Lake City Stompers» Hans Schläpfer (Bass), Alexander Bucher (Klarinette, Saxofon), Dizzy Lukes (Trompete), Fraschi Emmenegger (Schlagzeug, Gesang), Alfred Baranowski (Banjo, Gitarre) und Rolf Albisser (Posaune). Titel aus der Zeit des Old Jazz, aber auch groovender Blues und swingender New Orleans gehören ins Repertoire der Lake City Stompers. Ab 12 Uhr gibts einen reichhaltigen Brunch

ginn 14.00 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen 15 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «Ben Zahler’s Songgoing» Ben Zahler (Flöte), Jasmin Albash (Gesang), Thomas Baumgartner (Piano) und Marco Nenninger (Bass). Der Song geht weiter: Ben Zahler lotet mit seinem Projekt «songgoing» neue Formen aus, erkundet Klangwelten, und doch steht der Song immer im Zentrum. Die kammermusikalische Besetzung mit Sängerin Jasmin Albash macht fragile Stimmungen möglich. Mit Thomas Baumgartner am Klavier und Marco Nenninger am Bass ist sichergestellt, dass immer für Energie und Groove gesorgt wird. Donnerstag, 4. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Crossover Brasilien – Schweiz Jovino Santos Neto (Kompositionen, Klavier, Flöte, Schlagzeug, Elektronik), Matthias Mueller (Kompositionen, Klarinette, Säbel) und Daniel Pezzotti (Cello) bringen zeitgenössische brasili-

Der Pianist Alessandro d’Episcopo tauft morgen Samstag seine Solo-CD «That’s All» im LaMarotte. (Bild zvg.) anische Kammermusik für drei Instrumente in den LaMarotte-Keller. Dieses Trio verschmelzt mit Bravour die schönsten Eigenschaften von Klassik, Jazz und brasilianischer Volksmusik. Es kombiniert Leidenschaft mit präzisen technischen Fähigkeiten und erforscht ein breites stilistisches Spektrum des brasilianischen musikalischen Universums. Von der ersten Begegnung an verstanden sich die drei Solisten Jovino Santos, Matthias Mueller und Daniel Pezzotti musikalisch auf Anhieb. Jovino Santos ist Professor für Musik am Cornish College of Arts in Seattle. Als weltweiter Performer und Dozent erhielt er zahlreiche Aufträge und Auszeichnungen für

seine Arbeit. Matthias Mueller ist als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi aufgetreten. Daniel Pezzotti ist einer der kreativsten Cellisten Europas. Er ist Mitglied des Zürcher Opernorchesters und erscheint als Solo-Cellist des Barockorchesters «La Scintilla», welches mit Cecilia Bartoli auf Tournee geht. (pz) Samstag, 6. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Reservierungen für alle Anlässe über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Kostbarkeiten aus dem Schweizer Liedgut Konzerte des gemischten Chors in Affoltern Der Gemischte Chor Affoltern präsentiert am 6. und 7. Mai ein Konzert, wobei Liebhaber und Liebhaberinnen von Schweizer Volksliedern und Hits voll auf ihre Rechnung kommen. Die Küche bietet einen kleinen Imbiss an. Wer erinnert sich nicht an «Donnersschnuderihüng» vom alten, erbosten Ramseier, oder an das verschlossene Herz, zu dem nur ein einziger schlauer Bursche, respektive ein solches Mädchen den Schlüssel dazu hat. Wem kommt das Appenzellerlied nicht bekannt vor, in dem energisch von den Buben verlangt wird, den Mund zu halten? Schon früher wurde, nebst dem romantisierten Sennenleben oder Liebessehnen, wacker die Werbetrommel für einen Ausflug auf die Rigi geschlagen. Nebst der Inner-

schweiz kommen auch andere Landesteile zu Wort: Das Welschland ist vertreten durch den Gärtner, der auf eine Stelle beim König hofft, um mit seiner Geliebten zusammenarbeiten zu können. Ein Lied aus dem Tessin erinnert daran, dass früher oft magere Zeiten geherrscht hatten und dass wohl Kaffee ge- Neue Co-Präsidenten des Gemischten Chores Affoltern: trunken wurde, Gerold Blaser (links) und Ernst Bründler. (Bild zvg.) aber ohne den teuren Zucker oder dass die Suppe zeit dank Radio und TV: «Nach em ohne Brot gegessen wurde. Räge schiint Sunne» war lange Zeit ein Im 20. Jahrhundert erlebte eine Riesenhit, in dem philosophiert wird, andere Art von Volksmusik ihre Blüte- wieviel Schmerz ein Mensch dank

Stimmen gesucht

dem Lachen ertragen kann. Sicher ist der Ohrwurm der 60er-Jahre bekannt: «Guete Sunntig mitenand» oder tauchen mit dem «Träumli» der Brüder Boss Albträume auf ? Das besinnliche «Louenesee» von Span von 1992 macht sich Gedanken über die Wirkung der Natur auf das Gemüt. An den beiden Konzerten vom Samstag, 6. Mai, in der Aula Ennetgraben um 19 Uhr oder am Sonntag, 7. Mai, um 15 Uhr in der Senevita können viele Kostbarkeiten aus dem reichen Schweizer Liedgut entdeckt und genossen werden. Der Gemischte Chor Affoltern freut sich, unter der Leitung von Angela Bozzola ein herzerwärmendes Konzert darbieten zu können. Begleitet wird der Chor von Angela Bozzola am Klavier, am Akkordeon von Michèle Weiss und am Kontrabass von Hans Schläpfer. Es lohnt sich diese Daten zu reservieren. Vreni Küng

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Folk aus Schottland «Real Time» spielen am Sonntag, 7. Mai, um 19 Uhr im «Pöschtli» Aeugstertal. «Real Time» ist eine international erfolgreiche Folkband aus dem Grenzgebiet zwischen Schottland und England. Die Band wurde 2002 von den zwei schottischen Musikern Kenny Speirs und Tom Rose- Die junge schottiburgh sowie Judy sche Sängerin Dinning aus North- Eilidh Grant. (zvg.) umberland gegründet. «Real Time» touren regelmässig durch Grossbritannien, Europa und die USA und spielten auf allen bedeutenden Folk-Festivals. Bereits viermal erfreute sich das «Pöschtli»-Publikum an ihrer begeisternden Darbietung. Nach dem Verlust ihrer wunderbaren Sängerin Judy Dinning, die im Oktober 2013 einem Krebsleiden erlag, mussten sich die verbliebenen Bandmitglieder nach neuen Mitmusikern umsehen. Es war Judys grosser Wunsch, dass «Real Time» weiterbesteht.

Zeitgenössisch und traditionell, schottisch und irisch Nun werden Kenny Speirs (Gitarre, Gesang), und Tom Roseburgh (Tasten) von der jungen schottischen Sängerin Eilidh Grant begleitet. 2011 gewann sie mit ihrer ersten Solo-CD «Masks and Smiles» den «New Music Scotland Award», einen Preis für das beste Traditional-Folk-Album des Jahres. Für ihre aktuelle Tournee werden die drei verstärkt durch die schottische Fiddlerin Carly Blain aus Kelso, die an der Newcastle University Folkund Traditional Music studiert hat. Als Mitglied diverser schottischer Bands tritt sie weltweit an Festivals auf. Zudem amtet sie als musikalische Leiterin der preisgekrönten Stocksfield Stompers Folk Band. «Real Time» spielen eine Mischung aus zeitgenössischer und traditioneller schottischer und irischer Musik. Das Repertoire besteht sowohl aus «lüpfigen» Jigs und Reels wie auch aus herzerweichenden Balladen. Als Ergänzung zu den traditionellen Tunes und Songs kommen aber auch spannende Eigenkompositionen zum Zug. «Real Time» sind bekannt für lockere, humorvolle Auftritte, bei denen auch die Interaktion mit dem Publikum nicht zu kurz kommt. (pd.) Sonntag, 7. Mai, 19 Uhr, im Pöschtli Aeugstertal. Konzertbeginn: 19 Uhr. Essen (Stew) um 18 Uhr. Reservierung: Telefon 044 761 61 38.

Duo Luna-Tic «On-Air»

Offene Probe mit Singkreis Bezirk Affoltern Bühnenprogramm im «Rössli» Mettmenstetten Am Samstag, 29. April, tritt das Duo Luna-Tic auf der Bühne des Gasthauses zum weissen Rössli, in Mettmenstetten auf.

Der Singkreis Bezirk Affoltern sucht Verstärkung. (Bild zvg.) Im Juni führt der Singkreis Bezirk Affoltern «Die Schöpfung» von Joseph Haydn auf. Interessierte Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber haben am Dienstag, 2. Mai, Gelegenheit, einen Einblick ins Oratorium und in die Probenarbeit zu erhalten. Haydn schildert die Schöpfung bild- und tonhaft mithilfe der Sprache, der Rhythmen und der Klangfarben der Musik. Er naht sich der Schöpfung mit heiterer, hingebender Anteilnahme.

Seit Oktober probt der Singkreis jeweils am Montagabend unter der fachkundigen und inspirierenden Leitung von Brunetto d’Arco. Wer selber gerne mitsingen möchte, ist zu Schnupperproben eingeladen. Der Singkreis freut sich besonders über Tenöre und Bässe. (pd.) Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.singkreisaffoltern.ch. Offene Probe am 2. Mai, 19.45 Uhr, kath. Kirche Bonstetten.

Es ist 2 Uhr nachts – Ortszeit in Mettmenstetten 20 Uhr. Auf der Bühne stehen das Klavier, ein altes Mikrofon und zwei Frauen. Die eine ist die sehr adrett gekleidete Olli aus Ostparis (eigentlich Genf) und die zweite ist Clair aus Berlin, welche mit ihrer Sturmfrisur und dem bis unter die Brust hochgezogenen Rock. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begleiten sich auch in ihrem neuesten Bühnenprogramm wieder gegenseitig am, auf, in und über dem Klavier. Diesmal steht «Erlebnis-Radio» auf dem Programm. Das Ding, um das sich alles dreht, ist ein Radiomikrofon, welches sich Claire und Olli für ganz

aussergewöhnliche Frauen Radio, wie man es noch nie gehört (und gesehen!) hat. Mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz sind die beiden live mit ihrem «Radio Luna-tic» für ihre Hörer On-air, auf Sendung. Ein Funksturm mit Megaherz und Mikrowellen … eine Radiostation wie wir sie uns wünschen, voller Witz und Emotionen – live. Erich Neuenschwander, Kulturverein «bi eus... z Mättmistette» Samstag, 29. April, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten; Eintritt: 35.–/30.– (Legi/AHV);

Judith Bach und Stéfanie Lang.

Ticketreservierung: Restaurant Rössli, Telefon

(Bild zvg.)

044 767 02 01; Bistro ab 19.00 Uhr geöffnet; Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Infos:

wenig Geld ersteigert haben. Die Idee wird sofort umgesetzt, die Bühne wird zum Studio und schon machen zwei

duo.luna-tic.net. Gästen, die im Restaurant Rössli essen, werden Sitzplätze im Theatersaal reserviert, alle anderen Plätze sind nicht nummeriert.


Sport

Freitag, 28. April 2017

Liebäugeln mit der Nationalliga C

Saisonstart geglückt

TC Wettswil tritt mit 14 Teams an

Jorin Gabriel für Europameisterschaften qualifiziert

Mit der Rekordzahl von 14 Teams nimmt der TC Wettswil die diesjährige Interclub-Saison in Angriff. Dank des im Rahmen des Projekts «TCW 2020» realisierten sechsten Platzes sind auch heimspielintensive Wochenenden möglich. Immerhin fünf der 14 Teams, mit denen der Tennisclub Wettswil in den Interclub-Meisterschaften 2017 an den Start geht, treten in der 1. Liga an. Zumindest mit dem Aufstieg liebäugeln kann die 1. Herrenmannschaft, die in der Kategorie Aktive bereits im letzten Jahr die Aufstiegsrunde erreichte, dort aber mit 4:5 gegen den TC Belvoir knapp unterlag. Das aus Spielern des TC Wettswil und des TC Säuliamt zusammengesetzte Team konnte im letzten Jahr mit Andy Sinn eine namhafte Verstärkung gewinnen. Der ehemalige Schweizer Top-TenJunior, der in seinen besten Zeiten als N3/40 eingestuft war und etliche Jahre erfolgreich College-Tennis in den USA spielte, war 2016 in seinen fünf Interclub-Matches nicht zu bezwingen. Auch auf dem Papier besser klassierte Gegner wie der R1-klassierte Lucas Lüdi (TC Flawil) mussten gegen ihn einen Satz ohne Gamegewinn abbuchen. Da in diesem Jahr auch der lange verletzte Dominique Gilli (vor seiner Verletzung R2, aktuell R3) wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist und Spieler wie Fabian Hubmann (R3), Adrian Schalbetter (R3) oder Thibault Gagnaux (R3) sich weiter verbessert haben, darf der Aufstieg als Ziel zumindest ins Auge gefasst werden, auch wenn Captain Guido Baumann angesichts der starken Gegner vor übersteigerten Erwartungen warnt.

Ligaerhalt für die meisten Teams primäres Ziel Für die übrigen 1.-Liga-Teams dürften die Aufstiegs-Trauben wohl etwas zu hoch hängen. Der Ligaerhalt ist dagegen in den meisten Fällen ein realistisches Ziel. Dies gilt auch für Andrea Dürsts Team, obwohl mit Gabrielle Alford und Sina Dürst zwei wichtige Teamstützen der vergangenen Saison fehlen. Mit Valérie Stucki-Amsler konnte die Lücke zumindest teilweise mit einer Seniorin geschlossen werden, die auf dem Papier zwar als R7 nominell keine Verstärkung darstellt,

deren Spielstärke real jedoch deutlich höher einzustufen ist.

Ambitionierte Zweitliga-Teams Von den vier Zweitliga-Teams dürfen sich wohl in erster Linie Captain Adrian Mäders Jungsenioren 35+ Aufstiegshoffnungen machen. Peter Künti (R5) und Robert Knop (R5) können auch Gegner in Bedrängnis bringen, die besser klassiert sind. Zudem stiess mit Tomasz Andys ein Spieler zur Mannschaft, der aufrund seiner «Tennisvergangenheit» mit R8 deutlich unterklassiert sein müsste. Da das Team zudem mehrere R6-klassierte Spieler aufweist, ist das Erreichen der Aufstiegsrunde sicher das Minimalziel. Bei den fünf TCW-Drittliga-Teams kann dagegen von minimalen Aufstiegs-Ambitionen ausgegangen werden.

Projekt «TCW 2020» nimmt Fahrt auf Dass die IC-Saison 2017 überhaupt mit 14 Teams bestritten werden kann, ist wesentlich auf die mittlerweile erfolgte Erweiterung der Anlage um einen sechsten Platz zurückzuführen. Dieser wurde im Rahmen des 2,3-MillionenProjekts «TCW 2020» realisiert, das von der Gemeinde Wettswil nach der Abstimmung vom 12. Dezember 2016 mit 700 000 Franken unterstützt wird. Die Umsetzung des Projekts soll gewährleisten, dass der TC Wettswil für die Mitglieder attraktiv und für potenzielle Interessenten offen bleiben kann. Sollten alle «administrativen Hürden» im ersten Anlauf genommen werden, könnten die Mitglieder und weitere Tennisspieler aus der Region bereits im kommenden Winter in klubeigenen Traglufthallen ihren Sport ausüben. Für viele tennisbegeisterte Junioren aus Wettswil läge damit der Tennisplatz auch im Winter fast vor der eigenen Haustür. Lange Transportwege für die Eltern würden entfallen, was auch aus ökologischer Sicht wertvoll ist. «Wir sind den Wettswilern für die Unterstützung und das Vertrauen in unser Projekt sehr dankbar», sagt TCW-Präsident Marco Merazzi. «Nun wollen wir natürlich den Beweis antreten, dass das Projekt zur Attraktivität der Gemeinde beiträgt und auch vielen Einwohnern von Wettswil, insbesondere Kindern und Jugendlichen sowie auch ganzen Familien zugutekommt. (BK)

Eckpunkte des Projekts «TCW 2020» Erstellung eines sechsten Platzes (bereits realisiert). Installation einer Flutlichtanlage für die Plätze 5 und 6, um in den spielintensiven Abendstunden die Anzahl verfügbarer Plätze zu erhöhen (bereits realisiert). Sanierung der vier Plätze (von fünf), die vor 40 Jahren erstellt wurden, kombiniert mit dem Erstellen der Fundamente für Traglufthallen für den Winterbetrieb.

Errichtung je einer Traglufthalle über den Plätzen 1 und 2 sowie 3 und 4 in den Wintermonaten, um dem abnehmenden Angebot an Hallenplätzen in der Region und den gleichzeitig steigenden Mitgliederzahlen, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen, zu begegnen. Neubau eines winterfesten Klubhauses. (pd.)

Zürcher Kantonale Kunstturnerinnen-Tage in Bonstetten Am 20. und 21. Mai organisiert die Kunstturnerinnenriege Urdorf die Zürcher Kantonalen Kutu-Tage im Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Über 550 Turnerinnen aus der ganzen Schweiz nehmen am Anlass teil und kämpfen um die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften. Für die Zürcherinnen geht es um den Kantonalmeistertitel in den Kategorien P1

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bis P6. Mit am Start sind Kaderturnerinnen der regionalen Leistungszentren. Ein besonderer Höhepunkt ist auch die Teilnahme von drei Nationalkaderturnerinnen am Wettkampf vom Samstagabend. (pd.) Das Tagesprogramm wird auf www.kutu-urdorf.ch laufend aktualisiert.

Mountainbiker Jorin Gabriel ist nach zwei Rennen Leader im Proffix Swiss Bike Cup. (Bild zvg.)

Der Wettswiler Jorin Gabriel, fährt an der Spitze der besten Junioren-Mountainbiker von Europa mit. Nach einem Sieg wurde er im zweiten Rennen durch einen Defekt ausgebremst. Vor zwei Wochen konnte Jorin das Rennen in Rivera mit 40 Sekunden Vorsprung auf einen Briten und einen Italiener gewinnen. Er setzte sich vom Start weg an die Spitze und behielt diesen Platz bis zum Schluss. Da zur gleichen Zeit noch zwei weitere Rennen, in Deutschland und in Italien,

ausgetragen wurden, standen nicht alle Europäer am Start. Am letzten Wochenende war das aber ganz anders. Die Besten aus ganz Europa trafen sich in Haiming im Öztal zur Juniorserie. Bei kalten drei Grad, ging es um 8.30 Uhr los. Jorin setzte sich gleich mit vier anderen Fahrern aus drei Nationen vom grossen Teilnehmerfeld ab. Nach der vierten von fünf Runden und rund einer Stunde Fahrzeit, lag er in der Spitzengruppe an zweiter Stelle. In der Abfahrt verlor der Vorderreifen plötzlich Luft, was Jorin zwang, in die Techzone zu laufen. Das warf ihn zurück und

der Traum vom Podest war vorbei. Trotz dieses technischen Defekts, schaffte er es auf den 10. Schlussrang. Im Ziel meinte Jorin: «Ich weiss nun wo ich stehe und kann jederzeit mit der Spitze von Europa mithalten.» Das ist das zweite Mal in dieser Saison, dass Jorin in einer Juniorserie unter die besten Zehn fährt. Damit erfüllt er die Selektionskriterien für die Europameisterschaften. Mit den zwei Rennen in Rivera und Haiming, ist er zudem Leader im Proffix Swiss Bike Cup. Das nächste Rennen dieser Serie, findet in zwei Wochen in Solothurn statt. (pd.)

Tösstal ist bereit für das Turnfest Obmännerversammlung der Turnveteranenvereinigung ZTV 137 Gruppen aus fünf Regionen mit total 6192 Veteranen sind das Fundament der kantonalen Vereinigung des Zürcher Turnverbands. An der Delegiertenversammlung warfen die statutarischen Geschäfte keine hohen Wellen. Seit 1860 finden im Zürcher Verband Kantonalturnfeste statt – früher in kürzeren Intervallen, seit 1981 alle sechs Jahre. Winterthur, Wädenswil, Wetzikon, Zürich, Thalwil, Horgen und Uster figurierten bereits mehrfach als Austragungsorte. Dieser Grossanlass wurde noch nie im Säuliamt durchgeführt. Die Turnvereine Bauma, Rikon, Wildberg, Schlatt, Seen, Turbenthal, Weisslingen und Wila haben sich zu einem Trägerverein zusammengeschlossen und zeichnen verantwortlich für das 46. Kantonalturnfest im Tösstal, vom 15. bis 25. Juni. Es ist der zweitgrösste schweizerische Anlass im Breitensport. Rund 13 000 Turnerinnen und Turner werden erwartet. Am 1. Wochenende stehen die Einzelwettkämpfe und Spiele auf dem Programm, ebenso die Veteranentagung am 18. Juni. Die Vereinswettkämpfe finden am 23. und 24. Juni statt, gefolgt vom krönenden

Abschluss mit dem Festumzug und weiteren Festivitäten am Sonntag, 25. Juni. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – man ist für den Startschuss bereit. OK-Präsident Hans-Peter Meier, TV Rikon (zugleich Gemeindepräsident in Wila) und Kantonaloberturner René Bosshard (Bülach) haben an der Delegiertenversammlung des Zürcher Turnverbands die Werbetrommel gerührt und erwarten auch von den Veteranen einen Grossaufmarsch.

Wetzikon, ein Garant für Turnanlässe In der grössten Gemeinde des Bezirks Hinwil (rund 25 000 Einwohner) hat das Turnwesen einen hohen Stellenwert. 1987 fanden das Kantonalturnfest, 2016 Regionalturnfest mit Veteranentagung und 2017 die Obmännerversammlung statt. Unter der bewährten Leitung der seit Jahren tätigen Walter Weber und Urs Pulvermüller war der Anlass bestens organisiert. Nach dem musikalischen Auftakt und der Fahnenübergabe überbrachte Stadtrat Marco Martino die behördlichen Grüsse. In einem bunten Querschnitt gab er die Visitenkarte von Wetzikon ab. Auch die Würdigung der Turnveteranen kam nicht zu kurz. Die Gemeinde liess es sich nicht nehmen, den Apéro zu spendieren. Der Appell

ergab ein Total von 235 Teilnehmern (127 Gruppenobmänner, 73 Begleiter sowie Gäste).

Finanzen im Plus, Mitgliederbestand rückläufig Bei der Jahresrechnung verkündete Kassier Christian Kunz (Männedorf) einen Gewinn von 2560 Franken. Dadurch resultiert ein Vermögen von 42 691 Franken. Für 2017 wurde ein ausgeglichenes Budget vorgelegt, wiederum mit einer Rückstellung von 3500 Franken, für Mehrausgaben im Jubiläumsjahr 2020. Der Jahresbeitrag wurde bei fünf Franken belassen. Etatführer Ernst Peter (Männedorf) rapportierte über den aktuellen Mitgliederstand. Gegenüber 2015 waren es in den 137 Gruppen 96 Mitglieder weniger, total neu 6192, davon 165 Frauen. 109 Neumitglieder standen 205 Todesfällen, Austritten und Streichungen gegenüber. Im Ehemaligen-Turnverband am Albis figurieren acht Gruppen, 447 Veteranen – ein Minus von sechs Personen. Hans Jud

Ein Blick in die zukünftigen Agenden 2018 OV Russikon, VT Dinhard; 2019 VT Trüllikon, Eidgenössisches Turnfest Aarau, Gymnaestrada Dornbirn; 2020 Jubiläum, VT Neftenbach. Die Veteranen können planen.


Veranstaltungen

Frühlingsfesttage 29. April bis 1. Mai Güetli Rossau Samstag 10 bis 16 Uhr Flohmarkt, Attraktionen, Rundgänge 11, 13, 15 Uhr Sonntag 9.30 bis 16 Uhr Buurezmorge, Referate, Statements, Kindertreff Montag 14.30 bis 17 Uhr Seniorennachmittag


Extra herkömmliches

Kaffee Luz

Freitag, 28. April 2017

Nun folgt «Akte Chess» Tambourenverein Trümmlig am diesjährigen Sechseläuten

Man legt einen Fünfliber ins Glas und giesst Kaffee darüber, bis man ihn nicht mehr sieht. Danach füllt man auf mit Schnaps, bis man ihn wieder sieht. Je nach Belieben Zucker. Und fertig ist der Kaffee Luz – hergeleitet von lateinisch lucidus (= durchsichtig, klar). Ein wahrhaft luzides Rezept, das vielleicht auch mit den Luzernern zu tun hat. (ubo)

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Im Spital Affoltern geboren

Anna, 7. April.

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

volg rezept

Pouletvoressen (Fricassée de Poulet) «Trümmlig» spielte am Sechseläuten in der Zürcher Innenstadt. (Bild zvg.)

Zutaten für 4 Personen 6 Pouletschenkel 3 Zwiebeln 4 Rüebli 3 Zitronen 1 EL Olivenöl 4 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Thymianzweige 2 Lorbeerblätter 8 Salbeiblätter 2 EL Honig 1 dl Weisswein

Zubereitung Haut von den Pouletschenkeln abziehen. Zwiebeln vierteln, Rüebli in grosse Stücke schneiden. Zitronen heiss waschen, trocknen und sechsteln. Olivenöl in einer Schmorpfanne erhitzen. Das Fleisch darin rundum anbraten. Zwiebeln und Rüebli mitbraten. Knoblauchzehen samt Schale beigeben und kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter, Honig und Zitronenschnitze beigeben und den Wein dazugiessen. Zugedeckt auf kleiner Hitze 30 Min. schmoren lassen. Vor dem Servieren Lorbeerblätter entfernen. Zubereitungszeit: ca. 15 Min. und 30 Min. schmoren. Tipp: Nach Originalrezept wird in Korsika für die Zubereitung dieses Gerichts ein Kaninchen verwendet. Das Kaninchen in Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten wie beschrieben zubereiten. Das Gericht wird während 1 Std. bei kleiner Hitze geschmort.

Auch dieses Jahr durfte der Tambourenverein Trümmlig im Rahmen des Sechseläutens gleich an mehreren Veranstaltungen teilnehmen. Nun steht das Highlight des Jahres an. Nach der Begrüssung des Gastkantons im letzten Jahr spielte «Trümmlig» dieses Jahr am Samstag im Vorfeld der traditionellen Bälle der Zünfte. Immer am Samstag vor dem Sechseläuten führen die Zünfte verschiedene Bälle durch. Bevor die Bälle aber eröffnet

werden, gibt es einen reichhaltigen Apéro. Diese Jahr durfte «Trümmlig» als Tambourencorps der Gesellschaft zur Constaffel die Delegation vom Apéro auf dem Weinplatz zum Haus Ober begleiten, wo der sogenannte «Ober Ball» stattfand. Am Sonntag und am Montag spielte «Trümmlig» dann natürlich auch am Kinderumzug und am offiziellen Sechseläuten in der Zürcher Innenstadt. Auch wenn sich «Trümmlig» bereits auf das nächste Sechseläuten freut, nun steht zuerst das Highlight

Yannick, 15. April. des Jahres an: Zusammen mit dem «Vocalcord» spielt «Trümmlig» am 12. und 13. Mai jeweils 20 Uhr sowie am 14. Mai um 17 Uhr im Kasino Affoltern. Mit «Akte Chess – Schachmatt in Merano» wagten sich beide Vereine in musikalisch neue Welten. Wer einen gemütlichen Abend mit traumhaften Gesängen und rhythmischer Perkussion erleben möchte, kommt am besten an einem der Termine ins Kasino Affoltern. Der Eintritt ist frei, Kollekte.

Laura, 22. April.

Weitere Infos unter www.truemmlig.ch.

Würste, Koteletts und Pouletflügeli Studie bestätigt: Grillieren ist beliebtes Hobby der Schweizer Mit dem Frühling beginnt auch die Grillsaison. Gemäss einer Studie grillieren 90 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat. Mehr als 40 Prozent bezeichnen sich als echte Grillprofis. Beliebtestes Grillgut ist und bleibt die Wurst. Eine neue Grillstudie zeigt, dass Grillieren eine starke soziale Wirkung hat: 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer grillieren regelmässig mit Freunden. Im Sommer heizen 90 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat den Grill ein und 60 Prozent entfachen sogar einmal pro Woche das Grillfeuer. 46 Prozent der Befragten schätzen die eigenen Grillkünste als sehr gut oder gut ein. Da sind die Schweizer selbstbewusst – im

wetter

Speziellen die Männer. Lediglich 8 Prozent beurteilen ihr Grillkönnen als schlecht. Über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer – speziell über 55Jährige – legen am liebsten Würste auf den Grillrost. Genauso beliebt sind einzelne Fleischstücke wie ein Kotelett, ein Entrecôte oder Pouletflügeli. Dabei geben sich die Schweizerinnen und Schweizer durchaus auch experimentierfreudig. Die Hälfte der Befragten probiert gelegentlich etwas Neues und rund ein Viertel legt sich regelmässig eine Neuheit auf den Grillrost.

Immer mehr Frauen am Grill Zwar stehen nach wie vor mehr Männer als Frauen am Grill, doch das klassische Rollenbild verändert sich. Frauen, jüngere Menschen und West-

schweizer bewerten den Anteil grillierender Frauen in ihrem Umfeld signifikant höher als Männer, ältere Menschen und Deutschschweizer. Beim Einkauf des Grillgutes herrscht schon heute Gleichberechtigung: 50:50. Grillieren ist sogar eines der TopHobbies hierzulande. Die Zahlen sind beeindruckend: 60 Prozent der Befragten haben klar mehr Freude am Grillieren als an Computer- und Videospielen. Ebenfalls eindrucksvoll: Rund die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer grillieren lieber, als dass sie shoppen gehen oder ihr Handy nutzen. Es gibt dabei kleine Unterschiede zwischen Frauen und Männern, die jedoch weniger überraschen: Während Frauen das Grillieren dem Autofahren stärker vorziehen als Männer, ist bei Männern Grillieren signifikant beliebter als Kochen oder Shopping. (pd.)

Rialda, 22. April.

Julie, 22. April. (Bilder Irene Magnin)

gedankensprünge Tragisch Ein dreister Dieb hat es gewagt Einen Dichter zu bestehlen Jetzt steht der sprachlos da und klagt Weil ihm die Worte fehlen Martin Gut

zwischen-ruf

Ende April ist es so weit

bauernregel «Auf Aprilflöckchen folgen Maiglöckchen.»

Überall wird genistet, in den Felsen, am Brückenpfeiler, im Steinbruch. Mein Bruder hat eine intensive Zeit als pensionierter Ornithologe vor sich. Er ist beauftragt, Falken-Brutpaare ausfindig zu machen, zu beobachten und das Verhalten zu protokollieren als Dokumentation für den Naturschutzbund. Geduld muss man haben, warten können. Ob die Wanderfalken an ihrem letztjährigen Brutplatz erscheinen? Ob überhaupt gebrütet wird? Das Gelege im Nest ist von Weitem nicht zu sehen, auch nicht durch das zwei Kilo schwere Spektiv, das mein Bruder mitschleppt. Dass gebrütet wird, merkt er, wenn die Falken einander am Nest ablösen. Nach vierwöchiger Brutzeit werden dort kleine weisse Köpfchen auftauchen. Hoffentlich werden sie nicht vom Uhu geholt! Manchmal sucht mein Bruder die letztjährigen Uhu-Brutplät-

ze auf, um zu sehen, ob sie besetzt sind, ob der Falkenfeind, der mit Brüten eher dran ist, bereits Junge hat.

Sechs harte Wochen Ich frage: «Wie findest du diese Plätze? Schleichst du nachts durch den Wald und lauschst, ob ein Uhu uhu ruft?» «Nein, erstens sehe ich nachts nichts, zweitens ruft der Uhu nicht mehr uhu, weil er sein Revier ja bereits abgesteckt hat, und drittens höre ich aber vielleicht die Jungen rufen, weil sie Hunger haben.» «Uhuuuuu! Uhuuuuu!» piepse ich leise. «So ungefähr», lacht mein Bruder. «Aber du lässt die kleinen Uhus am Leben?» «Ja natürlich!» «Warum suchst du sie dann?» «Um zu wissen, ob die Falken gefährdet sind. Und das sind sie, wenn Uhus in der Nähe sind. Die müssen viel Futter für ihre Jungen anschleppen, da wär so ein Falken-

junges ein echter Leckerbissen.» «Die Armen.» Ich habe Mitleid mit den Falkenjungen, die ja noch gar nicht geschlüpft sind, und da fährt mein Bruder fort: «Auch Marder sind ihre Feinde. Und zu viel Regen vertragen sie ebenfalls schlecht. Ausserdem kann es vorkommen, dass sich die Falken durch Kletterer gestört fühlen und nicht mehr zu ihrem Nest zurückfliegen.» «Was?! Ihre Jungen im Stich lassen?! Aber du nennst es sicher anders, vielleicht so: Die Falken müssen manchmal wegen Bedrohung ihren Nistplatz aufgeben.» «Ja, in etwa.» «Wann schlüpfen deine Falken?» «M e i n e Falken schlüpfen Ende April.» «Und wann werden sie flügge?» «Sechs Wochen später.» «Das wird eine harte Zeit für dich und die Vögel. Viel Glück!» Ute Ruf


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Generalversammlung Am Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 32. ord. GV vom 19. Mai 2016 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2016 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budget 2017 9. Stand Projekt: Ausbau Glasfasernetz (G4F) 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes

Frühlingskonzert Musikverein Maschwanden Samstag, 29. April 2017 Mehrzweckhalle Maschwanden Essen von 18.30 bis 19.45 Uhr Konzertbeginn 20.15 Uhr Leitung: Heinz Aeberhard

Haustechnik von morgen Samstag, 29. April 2017

Heizungssanierung Zu jedem Gebäude die optimale Wärmeerzeugung, das ist unser Ziel. Ob Oel, Gas, Wärmepumpe, Pellets oder Solar, unsere Techniker mit jahrelanger Erfahrung finden für Sie die effizienteste Lösung. Ersetzen Sie Ihren alten Elektroboiler durch einen modernen Wärmepumpenboiler, wir informieren Sie über die verschiedenen Förderprogramme. Besuchen Sie uns am Samstag, 29. April 2017. Wir freuen uns auf Sie!

Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Muttertagsfahrt ins obere Emmental inkl. Mittagessen Sonntag, 14. Mai 2017

Fr. 82.–

Spargelessen Bohrerhof (D) Fr. 42.– Donnerstag, 1. Juni 2017 Furka-Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017

Fr. 116.–

Ferienreisen 2017 Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– Konzert mit Saso Avsenik und seine Oberkrainer, Hansi Hinterseer 12. bis 15. Dezember 2017

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033 2017  

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