Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 I 169. Jahrgang I Dienstag, 26. April 2016

Wildverbiss

Versorgungssicherheit

Jäger und Förster arbeiten im Säuliamt beim Schutz von Jungbäumen zusammen. > Seite 3

Affoltern: Bau eines neuen Quellwasserreservoirs – Bäume müssen weichen. > Seite 5

-

Im Bubenschlafzimmer Für breite Abstützung -

Wo der Buchhandel bei Scheidegger vor bald 50 Jahren begann. > Seite 6

Eine Mitgliedschaft bei der Ämtler Standortförderung trägt zur Entwicklung bei. > Seite 7

Das Knonauer Amt – ein aufstrebender «Schmetterling» Informationsabend des Hauseigentümerverbandes Albis in Affoltern Das Thema interessierte, der Besucherandrang war gross. Der HEV Albis hatte am vergangenen Donnerstag seine Mitglieder zu einem Informationsabend zu Themen rund um Immobilien, Liegenschaftenbewertung und steuerliche Komponenten eingeladen.

Alles unter einem Dach Informationsanlass zum geplanten Ersatzneubau des Obfelder Kindergartens Räsch. > Seite 9

Wirkungsvolles Programm für Stromeffizienz Das Stromeffizienzprogramm der Ämtler Standortförderung ist gut unterwegs: Im ersten Quartal 2016 wurden über 300 Erneuerungen von Installationen gemeldet. Damit werden allein im Knonauer Amt jährlich 420 000 kWh weniger Strom verbraucht. Das entspricht kantonsweit einem Anteil von 15 Prozent. Gewerbe und Hausbesitzer profitieren – auch deshalb, weil die Aktion der Standortförderung verlängert wird. Mit neuen Geräten lässt sich bis zu 70 % Strom sparen. Bei Neuanschaffung kann man einen Förderbeitrag erwarten.

................................................... > Bericht auf Seite 5

................................................... von marianne voss Drei Fachleute hatte der Hauseigentümerverband (HEV) Albis eingeladen, um die interessierten Mitglieder über aktuelle Themen zu informieren. Sie referierten über Kernfragen zum Immobilienmarkt, die Bewertung von Liegenschaften und die Möglichkeit von steuerlichen Abzügen. Jörn Schellenberg, Leiter der GIS-Analysen der ZKB, führte die Zuhörerinnen und Zuhörer gleich zu Beginn in das aktuelle Konjunkturumfeld ein und erklärte, dass der Frankenschock noch nicht ganz überwunden sei, die Wirtschaft sich aber solid und robust zeige. Der Druck auf die Zinsen wuchs in den letzten Jahren weiter, sie sind heute rekordtief. Die günstigen Hypotheken, die durch Zuwanderung bedingte hohe Nachfrage nach Wohnraum und die grosse Bautätigkeit bewirkten ein stetes Ansteigen der Immobilienpreise. Eine Immobilienblase sei nicht zu erwarten, erklärte der Referent. Die Wirtschaftssituation sei robust und die Banken hätten gelernt. Unter

-

Ref. Kirchgemeinden: Wer schliesst sich zusammen? Nach einem Kickoff-Workshop der reformierten Kirchgemeinden geht es nun weiter um die Frage von Zusammenschlüssen im Bezirk Affoltern. Entsprechende Vorlagen sollen den Kirchgemeindeversammlungen im Mai/Juni 2017 vorgelegt werden.

................................................... > Bericht auf Seite 6 Günstige Hypotheken und durch Zuwanderung bedingte hohe Nachfrage nach Wohnraum heizen die Bautätigkeit an, wie hier im Zentrum von Affoltern. Dadurch steigen die Immobilienpreise an. (Bild Werner Schneiter) Druck kam in den vergangenen Jahren das hochpreisige Segment. Es wurde teuer gebaut, und dieser Angebotsüberhang im Luxussegment verringert sich nun langsam.

Attraktive ländliche Wohnregion Das Knonauer Amt gehört seit 30 Jahren zu Zürichs Boomregionen. Die

Bautätigkeit war und ist sehr hoch. Die Kernbotschaft des Standortmarketings – die sonnige Lage zwischen zwei Wirtschaftszentren – ist auch ein Attraktivitäts- und Immobilienpreisfaktor. In Aeugst und Wettswil ist das Immobilienpreisniveau zurzeit am höchsten, in Ottenbach und Maschwanden am niedrigsten. Affoltern liegt im oberen Mittel. Mit den hohen

anzeigen

Preisen entlang des Zürichsees kann das Knonauer Amt aber nicht mithalten. Der Schmetterling fliege in der Tat, fasste Jörn Schellenberg zusammen. Mit der Nähe zu Zürich, Zug und Luzern handle es sich um eine attraktive ländliche Wohnregion mit vergleichbar erschwinglichen Preisen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 6

Podest knapp verpasst FCWB jubelt wieder Nach missratenem Rückrundenstart hat der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) wieder Tritt gefasst und zum vierten Mal in Folge gepunktet. Den Unentschieden gegen Winterthur und Seuzach und dem Sieg gegen Mendrisio folgte nun der 2:0-Auswärtstriumph in Eschen. WB verdiente sich den Erfolg als gut harmonierendes Kollektiv. «Wir sind giftig aufgetreten

und liessen den Gegner nie richtig ins Spiel kommen», freute sich Trainer Dosch. Trotzdem lässt die Tabellenlage noch kein Durchatmen zu. WB liegt als Elfter nur vier Punkte vor dem Letzten (14. Kosova), aber auch nur drei Zähler hinter dem Siebten (Gossau). (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 17

Im Schlussgang Petra Klingler: Konzentration an der Wand. (Archivbild) Beim Boulder-Weltcup im japanischen Kazo verpasste die Bonstetterin Kletterspezialistin Petra Klingler das Podest nur knapp. In der Qualifikation und im Final zeigte sie starke Leistun-

gen und landete schliesslich auf Platz vier. 120 Athletinnen und Athleten aus 26 Ländern waren am Start. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Der für den Schwingclub am Albis startende Marco Nägeli aus Maschwanden stand beim Eschenberg-Schwinget oberhalb von Winterhtur im Schlussgang. Nach 5.32 Minuten musste er sich dann aber dem Einheimischen Samir Leuppi beugen. Dieser gewann den Schlussgang gegen Nägeli mit einem Schlungg und Nachrücken. Mit diesem Resultat bleibt Marco Nägeli

ein Kandidat für das Eidgenössische Schwingfest in diesem Jahr. Den einen oder anderen Kranz braucht es noch. Auch beim Nachwuchs-Schwingfest auf dem Eschenberg, am Samstag ausgetragen, setzten sich die Ämtler gut in Szene: Gleich drei Auszeichnungen konnten sie nach Hause nehmen. ................................................... > Bericht auf Seite 21

200 17 9 771661 391004


«Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten.»

Gemeindeversammlung Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 26. Mai 2016, 19.30 Uhr, im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis. Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 18. Februar 2016 3. Anträge 3.1 Jahresrechnung HRM1 2015 3.2 Kreditabrechnung Einrichtung integrierte geriatrischpsychiatrische Abteilung und Zusammenlegung der MUKI-Betten auf einer Station 3.3 Kreditabrechnung Praxisräume OVA-Areal 3.4 Eignerstrategie Spital Affoltern 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes

(Hilde Domin)

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Dienstag, 31. Mai 2016, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung Änderung Art. 4 der Wasserversorgungsverordnung (WVVO) Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Montag, 2. Mai 2016, zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Hausen am Albis, 26. April 2016 Gemeinderat Hausen am Albis

Wir nehmen Abschied von unserer Mitbewohnerin, Kollegin, Freundin

Yvonne Streit Ursula Wegmann mit Familie und Kolleginnen der Schule Rifferswil

Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele als Hauch im Sommerwind. Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Urgrosi, Schwester und Schwägerin

www.spitalaffoltern.ch

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Charlotte Menzi-Donzé 18. Oktober 1929 – 12. April 2016

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (Wahlanordnung) Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates liegen keine definitiven Wahlvorschläge vor. Die Voraussetzungen für eine Stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 5. Juni 2016 durchgeführt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Maschwanden, 26. April 2016

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Montag, 23. Mai 2016, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Rechnung 2015 2. Schulanlage Wygarten: Erneuerung Schliesssystem, Investitionskredit Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 9. Mai 2016 zur Einsicht auf.

Montag, 23. Mai 2016, im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2015 B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2015 2. Wohnhaus, Obere Fischbachstrasse 16, Sanierung, Bauprojekt/-kredit 3. Reichmuth Armin + Werner, Neugut, Privater Gestaltungsplan Neugut, Festsetzung Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 9. Mai 2016 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.ps-mettmenstetten.ch zum Download zur Verfügung.

Da die letzte Ruhestätte unserer Mutter auf ihren Wunsch in der Toscana liegen wird, bitten wir anstelle von Blumen oder Grabschmuck eine gemeinnützige Institution Ihrer Wahl zu berücksichtigen. Traueradresse: Sonja von Wyl-Menzi, Seewadelstrasse 29, 8910 Affoltern am Albis

Begrenzt ist das Leben doch unendlich die Erinnerung.

Mettmenstetten, 26. April 2016 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Todesfälle

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf

Der Abschiedsgottesdienst findet in der reformierten Kirche Obfelden am Freitag, 29. April 2016, um 14.00 Uhr statt.

Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung.

Gemeinderat Maschwanden

Gemeindeversammlung

In liebevoller Erinnerung: Sonja und Stefan von Wyl-Menzi und Familie, Affoltern a. A. Rolf und Marlies Menzi-Haupt und Familie, Otelfingen Mario Menzi und Familie, Yukon, Kanada André und Beryl Donzé, England

ABSCHIED

Petra Amstutz

Affoltern am Albis

12. Juli 1957 – 22. April 2016

Am 11. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Du hättest noch so gerne gelebt! Wir bewundern die Stärke, mit der Du gekämpft hast, haben mit Dir gelitten und gehofft. Danke für die Jahre mit Dir, wir vermissen Dich!

Helena Ruh geb. Wyssenbach geb. 15. März 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 22. April 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Petra Amstutz geb. Di Marcantonio geb. 12. Juli 1957, Ehefrau von Xaver Amstutz, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Wilgibelweg 13. Trauergottesdienst am Freitag, 29. April 2016, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am Dienstag, 12. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

Strasser Hans Jörg geboren am 25. Juli 1942, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen Rainstrasse 42, 8143 Stallikon.

Mettmenstetten, 26. April 2016

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Primarschulpflege und Gemeinderat

Bestattungsamt Stallikon

In Liebe nehmen Abschied Xaver Amstutz Sibylle und Dominik Schenker Daniel und Carmen Amstutz Claudia Bomio Amstutz und Alfonso Ierardi René Amstutz und Lili Steinmann alle Deine Enkel, Verwandten und Freunde Die Abschiedgottesdienst findet am Freitag, den 29. April 2016, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Xaver Amstutz, Wilgibelweg 13, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Genereller Entwässerungsplan (GEP): Arbeitsvergabe Aus dem Gemeinderat Aeugst: Der generelle Entwässerungsplan (GEP) gewährleistet in den Gemeinden einen sachgemässen Gewässerschutz und eine zweckmässige Siedlungsentwässerung. Dieser ist alle 10 bis 15 Jahre zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. In der Gemeinde Aeugst am Albis wird die Überarbeitung angegangen und dafür ist der Beizug eines Ingenieurs erforderlich. Aufgrund einer durchgeführten Submission im Einladungsverfahren wurde der Auftrag für die Ingenieurarbeiten an die Firma Holinger AG, Forchstrasse 59, 8032 Zürich, vergeben.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In Obfelden darf Johanna Gut-Baur morgen Mittwoch, 27. April, ihren 90. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation zum Ehrentag und alles Gute im neuen Lebensjahrzeht.

Zum 90. Geburtstag In Affoltern feiert am Donnerstag, 28. April, Hildegard Margarete Seidemann den 90. Geburtstag Auch ihr gratulieren wir herzlich zum besonderen Ereignis, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Hansruedi Gut feiert morgen Mittwoch, 27. April, in Ottenbach den 80. Geburtstag. Kinder, Schwiegerkinder und Grosskinder gratulieren herzlich, wünschen Gesundheit und hoffen, dass der Jubilar weiterhin so sportlich bleibt.

Dienstag, 26. April 2016

Damit Jungbäume überleben können Jäger und Förster arbeiten im Säuliamt beim Schutz von Jungbäumen zusammen Flora und Fauna bedingen sich im Wald gegenseitig. Da Jäger Interesse an einem gesunden Wildbestand haben, Nutzwaldbesitzer hingegen an möglichst gesunden Bäumen interessiert sind, arbeiten sie immer öfter zusammen, damit diese beiden eigentlich gegensätzlichen Interessen trotzdem verbunden werden können. ................................................... von salomon schneider Waldbesitzer und Jäger arbeiten beim Schutz von Jungbäumen immer öfter zusammen. Denn Jungpflanzungen sind im Frühling durch Wild besonders gefährdet. Während beim Verbiss, dem Abfressen junger Triebe durch das Wild, die Bäume weiterhin eine gute Überlebenschance haben, führt das Fegen der Basthaut, das Abstossen der Überzugshaut an den Geweihen bei Rehböcken, unweigerlich zum Tod von Jungbäumen. Zwischen Spätherbst und Winter fällt Rehböcken das Geweih ab und wächst jeden Frühling wieder nach. Bei der Neubildung des Geweihs ist dieses von einer weichen Basthaut überzogen, die das Gehörn während des Wachstums mit Nährstoffen versorgt. Ist das Wachstum vollendet, wird der Bast nicht mehr benötigt und abgefegt. Rehböcke reiben dazu ihr Gehörn an Jungbäumen. Diesem Vorgang fällt dann jeweils der Bast wie auch die Rinde des Jungbaumes zum Opfer. Ohne Rinde sterben die jungen Nadelgehölze unweigerlich ab.

Der Revierförster Flurin Farrer (im Hintergrund) locht vor, der Obfelder Jagdobmann Bruno Fuchs steckt Weidenruten in die Löcher, damit das Wild sich an diesen den Bast von den Hörnern fegt. (Bilder Salomon Schneider)

Dem Wild eine Alternative bieten Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

3

Nach dem Holzschlag pflanzen Förster und Waldbewirtschafter meistens junge Fichten, Douglasien und Föhren sowie einige Weisstannen, Eiben, Eichen, Kirschbäume, Nussbäume und weitere Hartholzsorten an. Diese werden je nach Taktik mit Einzelschützen geschützt oder bei grösseren Flächen mit einem hohen Zaun. Beim Zaun muss jedoch in regelmässigen Abständen gemäht werden, da sonst die Brombeeren Überhand nehmen und

Diese fast komplett abgefegte Jungtanne wird sich nicht mehr erholen.

die Zäune einwachsen, was dann eine Gefahr für das Wild bedeutet, da es sich darin verfangen kann. In einzelgeschützten Jungpflanzungen werden nur einzelne gepflanzte Bäume geschützt – etwa 10 bis 20 Prozent – die restlichen Bäume sind dem Wild schutzlos ausgesetzt. Der Förster Flurin Farrer und die beiden Obfelder Jäger Bruno Fuchs und Franz Müller schneiden sich im Frühling jeweils junge Weidenruten, die sie anschliessend im Maschwander und Obfelder Jagdrevier einstecken – direkt neben den zu schützenden Jungpflanzungen. Auf Weidenruten sprechen Rehböcke besonders gut an und lassen die Jungbäume deshalb eher in Ruhe. «Rehböcke nutzen jeden Baum, der etwa die richtige Elastizität hat, zum Fegen. Die einzige Möglichkeit zum Schutz der Jungbäume besteht deshalb darin, den Tieren Alternativen zu bieten. Eine Zusammenarbeit zwischen Jägern und Waldbesitzern bietet sich an, da alle Beteiligten davon profitieren», erläutert der Obfelder Jagdobmann Bruno Fuchs.

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 anzeige

Leistungsvereinbarung Öffentliche Auflage verabschiedet des Richtplans als Ziel Aus dem Gemeinderat Bonstetten Gemäss § 7 des Pflegegesetzes des Kantons Zürich sind die Gemeinden verpflichtet, eine Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen zu führen. Der Bezirk Affoltern hat sich für eine gemeinsame Beratungsstelle mit Standort Affoltern entschieden und dazu per 1. Mai 2012 eine Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute Kanton Zürich abgeschlossen. Die nach dem Austritt der Gemeinde Affoltern am Albis aus diesem Verbund angepasste Leistungsvereinbarung für die Beratungsstelle Bezirk Affoltern mit Pro Senectute Kanton Zürich rückwirkend auf den 1. Januar 2016 wurde verabschiedet. Auf Antrag der Gemeinde Bonstetten hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL der Aufhebung des Wolfenbachs als öffentliches Gewässer zugestimmt. Die Gemeinde sieht vor, den Wolfenbach weiterhin als Entwässerungskanal für Meteor-

wasser zu unterhalten. Die entsprechende Anmerkung im Grundbuch ist zu löschen und die neuen Dienstbarkeiten (Durchleitungsrecht durch private Parzellen) mit den Eigentümern der Parzellen sind einzutragen. Tobias und Kusi Werner, Bonstetten, wurde die Wasseranschlussbewilligung für einen Neubau an der Schachenstrasse 116 erteilt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... ... die Auswertung der Alkohol-Testkäufe im April 2016 mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Mit den wiederholt fehlbaren Betriebsleitern wurde das Gespräch gesucht. Die Gemeinden sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu gewährleisten. Das Personal der betroffenen Betriebe wurde zu einer Schulung der Suchtprävention verpflichtet. (dn)

Aus dem ZPK-Vorstand Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) ist zurzeit an den Abschlussarbeiten zum regionalen Richtplan und hat die Auflagen und Vorgaben aus der 2. Vorprüfung durch die kantonale Baudirektion verarbeitet. Ziel ist es, an der kommenden Vorstandssitzung den regionalen Richtplan zuhanden der öffentlichen Auflage zu verabschieden. Die ZPK wird an dieser Stelle wieder darüber berichten. Die Zürcher Planungsgruppe Zimmerberg hat den Richtplanentwurf Region Zimmerberg der ZPK zur Vernehmlassung zugestellt. Einziger Änderungsantrag seitens der ZPK ist eine kleine Anpassung des Fuss- und Wanderwegs im Gebiet Mattli auf dem Gemeindegebiet von Hausen am Albis, sodass beim Übergang der Regionalen Richtpläne keine Differenzen bestehen. Vom Unterschutzstellungsvertragsentwurf zwischen der Seiden-

stoffweberei Haas, Muristrasse 31, Ottenbach und der kantonalen Baudirektion, Denkmalpflege, wird zustimmend Kenntnis genommen.

Finanzielle Unterstützung für Workshop in Affoltern Im Weiteren unterstützt die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt die Gemeinde Affoltern am Albis finanziell im Rahmen der Durchführung eines Workshops zum Thema «Innenentwicklung umsetzen» vom 31. August 2016, welcher vom Amt für Raumentwicklung, Kanton Zürich und dem Verein Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV; Fachsektion Bau & Umwelt) moderiert wird. Der Workshop richtet sich an die Behörden und die Verwaltungsfachleute im Bereich Planung und Bau aus dem Säuliamt. (ps.)


Liegenschaften Verkäufe

Vermietungen Zu vermieten in Sellenbüren (Stallikon)

3½-Zimmer-Wohnung im EG Ruhige Lage, erhöht, Fernsicht, Sackstrasse, Üetliberg-Süd, 7 Automin. bis Triemli, Busverbindung. Bodenheizung, Cheminéeholz gratis. Sep. Garage und Parkplatz, gedeckter Sitzplatz. MZ Fr. 2450.– inkl. NK. Telefon 044 700 33 67


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. April 2016

5

Wasser-Versorgungssicherheit festigen Die Wasserversorgungsgenossenschaft Affoltern realisiert im Jonental ein neues Quellwasserpumpwerk In der Unteren Allmend in Affoltern baut die Wasserversorgungsgenossenschaft das Reservoir Rorenmoos neu und festigt damit die Versorgungssicherheit. Dazu müssen ein paar Bäume und Sträucher weichen.

der Wasserversorgungsgenossenschaft Affoltern (WVA). Das Wasser der übrigen Quellen gelangt durch Ultrafiltration (mechanische Reinigung) direkt ins neue Quellwasserpumpwerk Rorenmoos und von dort in die Haushalte im Dorf.

................................................... von werner schneiter

Wäldchen roden erfordert Ersatzmassnahmen

Das Reservoir Rorenmoos im Jonental in Affoltern ist rund 100-jährig und wurde nach dem Neubau der Strasse, wegen des Hochwasserrückhaltebeckens, vor zehn Jahren stillgelegt. Viele Jahre lieferte das Werk auch Wasser für die Kneippanstalt Arche. Ein Neubau dient nun der Versorgungssicherheit. Es werden zwei Behälter à 280 Kubikmeter realisiert. Das «Wasserlager» verhindert ein permanentes Pumpen, wodurch Energie gespart werden kann. Gepumpt wird nachts, in Zeiten des Strom-Niedertarifs. Der Sicherheit dient im Weiteren der Bau einer zweiten Wasserleitung im Jonental. «Bei zwei der zwölf Quellen ist das Wasser von besonders guter Qualität. Mit dem Leitungsbau können wir verhindern, dass sich das Wasser der Quellen vermischt», sagt Ueli Hug, Betriebsleiter

Das alte Pumpwerk Rorenmoos ist von einem Wäldchen umgeben. Reservoire wurden zu früheren Zeiten stets an schattigen Orten gebaut, damit sich das Wasser in heissen Jahreszeiten nicht zu stark aufwärmte. Im vorliegenden Fall werden nun die Bäume weichen müssen. Förster Ueli Müller beginnt am 9. Mai mit der Rodung, die vom Kanton bewilligt worden ist. Nach offiziellem Sprachgebrauch handelt es sich nicht um Wald, sondern um ein Flurgehölz. Obwohl es nicht im Naturschutzkataster verzeichnet ist, spricht der Kanton von einem Flurgehölz von regionaler Bedeutung. Das Bewilligungsverfahren gestaltete sich entsprechend aufwendig und ist mit einem ganzen Wust an Auflagen des Kantons verbunden, die auf mehreren A4-Seiten aufgelistet sind. Das Bewilligungsverfahren hat zu Ver-

zögerungen des Baubeginns geführt. Akribisch sind alle Baum-, Sträucher und Pflanzenarten aufgelistet, die wieder angepflanzt werden müssen: Wildhecken mit Gebüsch, eine Rundholzbeige mit Kammern und Nisthilfen, eine wintersichere Reptilienstruktur, Nist- und Versteckmöglichkeiten für Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäuse usw. «Wir mussten dazu eine Studie anfertigen, die uns 7000 Franken gekostet hat», sagt Ueli Hug. Die Eröffnung des neuen Quellwasserpumpwerks soll im Frühjahr 2017 mit einem kleinen Fest für die Bevölkerung gefeiert werden.

3,6 Mio. Franken in den nächsten fünf Jahren Für den Neubau des Quellwasserpumpwerks Rorenmoos investiert die WVA rund 1,5 Mio. Franken und in den Bau einer neuen Leitung 840 000 Franken. Für Quellwasserfassungen und Aufbereitung wendet die WVA in den nächsten fünf Jahren rund 3,6 Mio. Franken auf. Mit gutem Grund: 60 Prozent des Trinkwassers für Affoltern stammt aus Quellen. Im Bezirkshauptort beläuft sich der jährliche Wasserverbrauch auf 1,14 Millionen Kubikmeter.

270 Liter Wasser pro Kopf und Tag In Affoltern und Zwillikon beträgt der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch zirka 3100 Kubikmeter. Das sind 270 Liter pro Kopf. Der maximale Tagesverbrauch im vergangenen Jahr: 4552 Kubikmeter. Jährlich werden in Affoltern 1,14 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert. Rund 60 Prozent davon stammen aus Quellen, der Rest ist Grundund Fremdwasser. Der Zukauf an Wasser von der Gruppenwasserversorgung war im vergangenen, trockenen Jahr 2015 besonders hoch: 28 Prozent. In anderen Jahren lag der Fremdwasseranteil auch schon bei nur drei Prozent. Die beiden Grundwasserpumpwerke Moos 1 und Moos 2, mitten in Affoltern gelegen, sind ebenfalls wit-

terungsabhängig. «In trockenen Jahren senkt sich der Grundwasserspiegel so weit ab, dass wir die Pumpen ausser Betrieb nehmen müssen. Der minimale Grundwasserspiegel ist vom Awel in unserer Konzession festgelegt und darf nicht unterschritten werden», sagt Ueli Hug.

Gute Wasserqualität Der Jahresstatistik des WVA-Betriebsleiters ist zu entnehmen, dass alle 92 Wasserproben im vergangenen Jahr gute Resultate gezeigt haben. Die Qualität entspricht den Anforderungen. In Zwillikon wurden vereinzelt hohe Wassertemperaturen gemessen (bis 20 Grad), eine erhöhte Verkeimung wurde jedoch nicht festgestellt.

Das Affoltemer Hahnenwasser entspricht guter Trinkwasserqualität. Die Wasserhärte ist vergleichsweise hoch. «Wer täglich 0,5 Liter Wasser trinkt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel wie Kalzium und Magnesium, um den Tagesbedarf zu decken. Im Weiteren enthält unser Trinkwasser genügend Eisen, Mangan und andere Spurenelemente, die der Gesundheit zuträglich sind», hält Ueli Hug fest und ergänzt: «Inhaltsstoffe wie Nitrat, Nitrit sind in nur sehr geringer Menge vorhanden und können bei normalem Verbrauch die Gesundheit nicht gefährden. Auch Mineralwasser enthalten geringe Mengen an Nitrat.» (-ter.)

WVA-Betriebsleiter Ueli Hug vor dem stillgelegten Reservoir Rorenmoos im Jonental. Es ist von einem Wäldchen umgeben, das nun im Zuge des Neubaus weichen muss. (Bild Werner Schneiter)

Pro Jahr 420 000 kWh weniger Strom im Säuliamt Stromeffizienzprogramm nach 18 Monaten sehr gut unterwegs 304 Erneuerungen sind seit 1. Oktober 2014 bis 31. März 2016 aus dem Knonauer Amt gemeldet worden. Das entspricht einem Anteil von 22 % im Kanton Zürich. Durch den Ersatz von den ins Alter gekommen Umwälzpumpen und Elektroboilern (in Wärmepumpen-Boiler) werden so allein im Knonauer Amt 420 000 kWh pro Jahr eingespart, was kantonsweit einem Anteil von 15 % entspricht. Zum Vergleich: Die Region hat im Kanton einen Bevölkerungsanteil von 3,5 % und 3,2 % bei den Privathaushalten. Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4000 kWh pro Haushalt entspricht die künftige Einsparung einem Verbrauch von 105 Haushaltungen.

Gewerbe und Hausbesitzer profitieren mit – auch dank Verlängerung der Aktion Rechnet man die Gesamtsumme der Förderbeiträge, die in die Region fliessen hoch, so kann man von einem Auftragsvolumen für das Gewerbe von über 750 000 Franken ausgehen. Zwei Drittel davon gingen an die Betriebe

Ein Wärmepumpenboiler. (Bild zvg.) in der Region. Hausbesitzer profitieren gleich zweimal: sie sparen mit den neuen Geräten bis zu 70 % Strom und sie erhalten für die Neuanschaffung einen Förderbeitrag. Bei den Umwälzpumpen liegt dieser bei 200 Franken im Ein- und Zweifamilienhaus und 300 Franken bei den anderen Gebäudetypen. Nachdem der Fördertopf Ende 2015 bereits aufgebraucht war, wurde Antrag auf eine Verlängerung bzw. weitere Aktion im gleichen Umfang gestellt. Diesem wurde von ProKilowatt stattgegeben, allerdings beträgt der Förderbeitrag für den Ersatz eines Elektroboilers durch einen Wärme-

pumpen-Boiler oder den Anschluss des Warmwassers an eine HeizungsWärmepumpe «nur» noch 450 Franken. Es lohnt sich trotzdem, jetzt beim Förderprogramm mitzumachen, denn die Einsparung beträgt dank geringerem Stromverbrauch über 15 Jahre gerechnet total rund 2200 Franken.

Wärmepumpenboiler Hausbesitzer, die Umwälzpumpen und Elektroboiler älterer Generation haben und an einen gelegentlichen Wechsel denken, tun gut daran, dies demnächst in die Tat umzusetzen. Das Effizienzprogramm ist auf maximal drei Jahre angelegt – sofern der Fördertopf nicht vorher leer ist. Es hat sich gezeigt, dass es nur gerade mal 15 Monate dauerte, bis es im Kanton Zürich so weit war. Jetzt läuft bereits

eine zweite, zusätzlich bewilligte Phase. Es ist also durchaus möglich, dass auch die dafür bewilligten Mittel nicht solange wie geplant reichen werden.

Förderbeitrag auch für Beleuchtungsanlagen Etwa 15 % des Gesamtstromverbrauchs der Schweiz entfallen auf die Beleuchtung, zwei Drittel davon im Dienstleistungssektor. Hier liegt ein grosses Sparpotenzial. Unterstützt wird der Ersatz von bestehenden, fest installierten Beleuchtungsanlagen in bestehenden Nicht-Wohnbauten, insbesondere in Büro- und Gewerbebauten, Produktionshallen oder Parkhäusern mit einem Beitrag. Es werden Objekte mit einer maximal zulässigen Energiebezugsfläche von 2000 Quadratmeter, unterstützt, falls nachweislich eine Einsparung von mindestens 17 kWh/m² pro Jahr erzielt wird. Der Förderbeitrag beträgt 8 Franken pro Quadratmeter Nettogeschossfläche. Die Firma Effienergie prüft und bewilligt die Fördergesuche, der Kanton ist Kommunikationspartner.

Alle detaillierten Förderbedingungen für Boiler, Umwälzpumpen und Beleuchtungsanlagen kann man im Internet abrufen unter www.energie.zh.ch/subventionen. Die Gesuchseingabe ist nur elektronisch unter www.effiwatt.ch möglich und wird in der Regel vom Installateur für den Kunden vorgenommen. Standortförderung Knonauer Amt, Forum Energie – Umwelt

StromeffizienzProgramm Stromeffizienz-Installateure im Bezirk: Berger AG, Wettswil; Berger Boiler-Service AG, Obfelden; Bernhard W.R. AG, Wettswil; Burri AG, Wettswil; Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach; SHS Haustechnik AG, Affoltern; Schenk Haustechnik AG, Affoltern; Swisstherm AG, Wildegg; Timatrade GmbH, Affoltern.


6

Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. April 2016

Von Wohnqualität und Schneckenkörnern Liegenschaftenbewertung und steuerliche Komponenten – Thema an der HEV-Veranstaltung in Affoltern Drei Referate zu aktuellen Immobilienthemen konnten die Mitglieder des HEV Albis letzte Woche an einem Abend hören. Nach einem Vortrag zum Immobilienmarkt ging es um Bewertungen von Liegenschaften und um Steuerabzüge.

Bei einem Gutachten lohne es sich unbedingt, eine Offerte einzuholen und sich ein Beispiel eines anderen Dossiers zeigen zu lassen. Weitere Prüfkriterien seien die Aussicht, die Besonnung aber auch die umliegenden Strassen und eventuelle Immissionen. Und nicht unterschätzen dürfe man die Quartierqualität, die Art der Nachbarschaft und aufs Alter hin auch die Infrastruktur in der Nähe. Und bei den Abklärungen dürfe nicht vergessen werden, sich mögliche Dienstbarkeitsverträge anzusehen und ein Baugrundstück bezüglich Untergrund oder Ausnützungsziffer zu prüfen.

................................................... von marianne voss Die Ballung der Informationen an diesem einen Abend war gross, das Interesse ebenso. Der Kirchgemeindesaal in Affoltern füllte sich am vergangenen Donnerstag mit zahlreichen Mitgliedern des Hauseigentümerverbandes Albis. Sie nahmen das Wissenswerte gerne auf – und am Schluss, nach einem Apéro, auch nach Hause mit. Nach dem ersten Referat zum Immobilienmarkt wurden sie durch den selbstständigen Immobilienschätzer Jürg Viert auf wichtige Punkte bei der Wahl eines Objekts hingewiesen. Er betonte, dass besonders auf die Lage, den Ausbau, die wirklichen Wohnflächen und die Vermietbarkeit oder Wiederverkäuflichkeit zu achten sei.

Abzugsberechtigt oder nicht?

Die Akteure der Informationsveranstaltung. V. l. Dr. Jörn Schellenberg, Jürg Viert, HEV-Albis-Präsident René Homberger und Thomas Schenkel. (Bild Marianne Voss)

Um den Liegenschaftenunterhalt ging es im letzten Teil des Abends. Thomas Schenkel vom Kantonalen Steueramt informierte über das Ja oder Nein einer steuerlichen Abzugsberechtigung und wies auf zwei Merkblätter hin, die den Hauseigentümer hilfreich unterstützen können. Werterhaltende Unterhaltsarbeiten, welche die Zweckbestimmung nicht verändern, sind von den Steuern abziehbar. Dazu ge-

hören beispielsweise die Renovation einer Haustür, das Streichen eines Zimmers, das gleichwertige Ersetzen eines Lavabos oder für den Garten auch der Ersatz des Rasenmähers. Dass sogar die Anschaffung von Dünger und der Einsatz von Schneckenkörnern abzugsberechtigt sind, erstaunte und belustigte viele Anwesende. Die Blumen, das Gemüse und der Salat haben hingegen in der Steuererklärung definitiv nichts zu suchen. Auch alles, was sich grundsätzlich wertvermehrend auswirkt, kann nicht von den Steuern abgezogen werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Umbau oder den Anbau eines Wintergartens handeln. Ebenfalls nicht abzugsberechtigt sind Gebühren für Strom, Kehricht, Wasser oder TV; jährliche Versicherungsprämien gegen Sachschaden und die Gebäudehaftpflicht jedoch sehr wohl. Eine interessante Sonderstellung haben Energieund Umweltschutzmassnahmen. Wer eine Solaranlage auf seinem bestehenden Haus installiert oder eine Erdölheizung ersetzt, sei es durch einen Fernwärmeanschluss oder eine Erdsondenheizung, kann diese Kosten von den Steuern abziehen.

Vorprojekt erfolgreich gestartet

Der Buchhandel begann im Bubenschlafzimmer

KirchGemeindePlus im Bezirk Affoltern

Bald 50 Jahre Buchhandlung Scheidegger – ein Rückblick

Am Samstag, 9. April, trafen sich 130 Mitglieder aus den reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern zum Kickoff-Workshop in Kappel am Albis. Damit konnte ein wichtiger Prozessschritt erfolgreich gemacht werden. Die Klärung der Frage, welche Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern miteinander Zusammenschlussgespräche aufnehmen wollen, geht jetzt weiter und soll den Mitgliedern an den Kirchgemeindeversammlungen im Mai bzw. Juni 2017 zur Beantwortung vorgelegt werden.

Auswirkungen Zweifellos stehen jetzt die Fragen nach den Auswirkungen von Zusammenschlüssen im Vordergrund. Es betrifft dies die Bereiche Gottesdienst und Feiern, Freiwilligenarbeit, Diakonie, Senioren und Jugendarbeit sowie den Gemeindeaufbau, Personal und Verwaltung und zudem die Ausarbeitung von Zusammenschlussvarianten.

Inzwischen hat der Lenkungsausschuss fünf kirchgemeindeübergreifende, themenspezifische Arbeitsgruppen gebildet, in welchen diese Fragen vertieft werden. Die Erkenntnisse der Arbeitsgruppen liegen ab 1. August 2016 vor.

Ergebniskonferenz am 17. September Die Resultate und Anträge der Arbeitsgruppen werden an der Ergebniskonferenz am 17. September 2016 behandelt, diskutiert und ergänzt. Dazu sind alle Kirchgemeindemitglieder herzlich eingeladen! Die Ergebniskonferenz dient der Klärung der Frage, wer mit welchen Kirchgemeinden Zusammenschlussgespräche aufnimmt. Der Lenkungsausschuss und die Projektleitung danken allen, die bisher aktiv am Projekt mitgearbeitet haben und freuen sich über jedes weitere Interesse von Kirchgemeindemitgliedern. Interessierte können sich über ihre Kirchgemeinde melden.

Intensive Arbeit am Kickoff-Workshop. (Bild Hanspeter Lienhart)

Klein hat sie begonnen – und sich bis heute gegen das Buchhandlungssterben behauptet. Seit einem guten Jahr hat sich Martin Grob, Mitbegründer und ehemals Hauptaktionär der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern, aus dem Betrieb zurückgezogen. ................................................... von marianne voss

Hier in diesem Haus an der Kaltackerstrasse in Hedingen sei alles Entscheidende passiert, berichtet Martin Grob am grossen Esstisch beim Frühstück. Er selber hatte eine Buchhändler-Lehre abgeschlossen und war 21 Jahre jung, als er 1968 mit dem Germanisten und Bücherfan Arnold Scheidegger die Buchhandlung und Verlagsauslieferung Scheidegger + Co AG gründete. «In der Garage lagerten die ersten Bücher, und unsere ersten Kunden empfingen wir unten in meinem Bubenschlafzimmer und kurz darauf im umgebauten Einfamilienhaus der Scheideggers.» Klar, am Anfang habe es sich um einen Pionierbetrieb gehandelt, um eine Idee von zwei Idealisten. «In einem Kaff mit 1800 Einwohnern eine Buchhandlung gründen! Was soll das?» Er lacht. Die Familien Scheidegger und Grob waren Nachbarn und miteinander gut befreundet. Martin Grob war in der Firma der Ausführende, der Akteur mit dem Fachwissen des Buchhändlers. Dr. Arnold Scheidegger verfügte über das wichtige Netzwerk und pflegte die Beziehungen zu den Schulen und Bibliotheken. Das Team funktionierte gut und ist mit den Aufgaben und den Umsätzen ständig gewachsen. 1974 stiess als einer der ersten Mitarbeiter Urs Wetli dazu. 1979 gründeten sie zusammen mit den Verlagsauslieferungen «buch 2000» und «buch und information» die AVA Verlagsauslieferung Affoltern, die ihren ersten Sitz in der ehemaligen Seidenweberei Näf hatte. Aber auch der «Laden» wurde im Privathaus in Hedingen zu klein. «Uns

Martin Grob mit Büchern – nicht in der Buchhandlung, sondern zuhause im Wohnzimmer. (Bild Marianne Voss) war klar, wir müssen näher zu den Kunden», erklärt Martin Grob. «1983 konnten wir in Affoltern an bester Lage das Lokal der Druckerei Schönbächler übernehmen.»

Vollständige Übergabe Auch an der Buchhandlung Scheidegger gingen der Wandel der Zeit und der veränderte Umgang mit Büchern nicht vorbei. «Wir waren ständig dran, bauten etwas Neues auf, passten uns der Zeit an, und mussten wieder neue Ideen finden, um aktuell zu bleiben.» Eindeutig ist es bis heute gelungen. Die Buchhandlung Scheidegger an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern und die AVA haben sich etabliert. Inzwischen hat aber ein Generationenwechsel stattgefunden. Arnold Scheidegger ist vor fünf Jahren verstorben, und Martin Grob hat auf den 1. Januar 2015 den Betrieb vollständig übergeben. Die Mehrheit der Aktien sind nun beim heutigen Inhaber Urs Wetli. Er habe sich sukzessive zurückgezogen und um eine gute Nachfolge bemüht, betont Martin Grob. Diese Lösung sei

optimal. «Meine Frau Ursula und ich sind bald 70 Jahre alt. Da ist es Zeit, Platz zu machen.» Er freut sich aber, dass die Buchhandlung dank ihren tollen Dienstleistungen für eine treue Kundschaft tätig sein darf. Etliche heutige Bücherkäufer waren schon Gäste in der Pionierphase in Hedingen.

Autorenlesungen Dem Ehepaar Grob ist es heute aber nicht etwa langweilig. «Wir tun nichts Neues. Wir haben einfach mehr Zeit für unsere Liebhabereien und tun sie gemächlicher.» Damit meinen sie neben dem Reisen und der Kunst in erster Linie die Autorenlesungen, die seit der ersten Stunde zur Buchhandlung Scheidegger gehörten. Am Anfang fanden sie im Wohnzimmer von Dr. Scheidegger statt, später – wie auch bis heute – in der Buchhandlung. Doch zusätzlich kommen die Autoren jetzt auch zu Ursula und Martin Grob nach Hause. «Und dann geniessen wir im kleinen Kreis mit Freunden wunderschöne Abende mit Lesungen und kulinarischen Genüssen.»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. April 2016

7

Regionale Standortförderung braucht eine breite Abstützung Eine Mitgliedschaft trägt aktiv zur Entwicklung der Region bei Seit sich die Standortförderung geöffnet hat und als Verein organisiert ist, können sich neu auch Firmen, Vereine, Verbände sowie Private anschliessen. Eine Mitgliedschaft trägt aktiv zur Entwicklung der Region bei und hilft so bei der nachhaltigen Werterhaltung sowie Gestaltung der Zukunft unserer Region.

mit den Langlaufskier auf der Loipe Feldenmaas: Das Knonauer Amt ist eine ausgesprochen ideale Region für naturnahe Sportarten. Auch Mountainbiker, Golfer und Reiter kommen auf ihre Rechnung. Ausflugsziele wie der Park Seleger Moor, der «Ämtlerwäg», der Planetenweg Üetliberg – Felsenegg oder die «Stonehenge» zeigen, wie vielseitig die Region Knonauer Amt ist und wie vielfältig die Bevölkerung gewinnt.

................................................... von marcel r. streiff*

Wirtschaft und Gewerbe profitieren

Aufbauend auf den drei Säulen ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Nachhaltigkeit fördert und sichert die Standortförderung das Knonauer Amt als Ganzes. Dazu braucht es das Zusammenwirken verschiedener Akteure und interner Abläufe und Prozesse, um die beabsichtigten Wirkungen zu erzielen. Die Zusammenarbeit in der Standortförderung Knonauer Amt versteht sich als ein gemeinsamer und andauernder Such-, Lern- und Gestaltungsprozess, in dem Perspektiven für die Gegenwart und für zukünftige Generationen geschaffen werden.

Attraktive Region für die Bevölkerung Ob baden am Türlersee oder in der Reuss, wandern mit Aussicht ins Grüne und in die Alpen oder im Winter

Mitgliedschaft Anmeldung Mitgliedschaft unter Angabe von Firma/Verein/Institution, Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail bei der Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern am Albis, info@knonauer-amt.ch, Telefon 043 333 55 66 oder Fax 043 321 93 61, www.knonauer-amt.ch.

Mit dem 10-/20-Minuten-Takt der SBahn-Linie Zürich – Zug und der 2009 eröffneten Autobahn A4 ist das Knonauer Amt verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Dies ist auch für die ansässige Wirtschaft und das Gewerbe von grösster Bedeutung. Zusammen mit dem attraktiven Wohn- und Lebensraum ist das Knonauer Amt besonders interessant für Unternehmen und Projekte in den Bereichen Bildung, Innovation, Forschung und Entwicklung sowie qualitativ hochstehende Dienstleistungen. Dieses Umfeld ist auch ideal für den Zugang zu gut ausgebildeten und qualifizierten Arbeitskräften. Zudem sind Letztere, neben den erwähnten Unternehmen und Projekten, gute Auftraggeber des ansässigen Gewerbes und gute Steuerzahler.

Siedlungs- und Verkehrsdruck standhalten Damit die Region in allen Bereichen weiterhin intakt und attraktiv bleibt und dem Siedlungs- und Verkehrsdruck erfolgreich standgehalten werden kann, braucht es ein gemeinsames «Wir-Gefühl», eine Identifikation mit der Region, ihren Werten und den Zielen. Dies wird mit vielen überkommunalen und regionale Aktivitäten und Massnahmen der Standortförderung gestärkt. Ohne Kernkompetenz

Idylle pur: Erholung und Sport am Türlersee. (Archivbild Salomon Schneider) wird man im Wettbewerb der Standorte schnell austauschbar und damit kaum mehr wahrgenommen. Gerade diese Tatsache unterstreicht die Wichtigkeit einer regionalen Standortförderung des Knonauer Amtes für Gemeinden, Wirtschaft und Bevölkerung.

Wirtschaft und Politik gemeinsam Die 13 Mitgliedergemeinden haben erkannt, dass die Gemeinden alleine nicht in der Lage sind, die einzigartige Positionierung des ländlichen Raumes in Zentrumsnähe mit intakter Wirtschaft als einzelne Orte glaubhaft zu kommunizieren, da sie je nur ein Teil dieses Raumes sind. Die Gemeinden tragen die Standortförderung aktuell mit 3 Franken pro Einwohner. Gemes-

sen an den Aufgaben und Vorhaben, die es zu bewältigen gilt, sind die Ressourcen jedoch sehr knapp bemessen. Mit der Öffnung der Standortförderung sind Wirtschaft, Landwirtschaft und Gewerbe als Nutzniesser der Standortvorteile nun ebenfalls in der Lage, ihren Beitrag zu leisten und mitzubestimmen.

Innovative Foren Knonauer Amt In den Bereichen Energie/Umwelt, Wirtschaft/Landwirtschaft, Freizeit/ Tourismus und Kultur wurden von der Standortförderung branchen- und gemeindeübergreifenden Fachgruppen, sogenannte Foren gegründet. Jedes Forum entwickelt für seinen Bereich Ziele, die die regionale Entwicklungsstra-

tegie unterstützt und mit den regionalen Zielen im Einklang stehen. Daraus ableitend werden in den Foren zukunftsträchtige Innovationen und Projekte gesucht oder entwickelt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Einbettung der Projekte in die gesamthafte Projekt- und Strategielandschaft sowie die «regionale Ownership» gewährleistet sind. Die Foren werden vom Vorstand geleitet. Das operative Bindeglied ist die Geschäftsstelle der Standortförderung, welche Projekte der unterschiedlichen Foren koordiniert und Synergien für die Verwirklichung schafft. Somit werden die Wertschöpfung optimiert und nachhaltiges Wachstum für die Region erreicht. *Der Autor ist Standortförderer im Knonauer Amt

Spital Affoltern: Taormina-Berichte sind veröffentlicht Berichte und Stellungnahmen auf www.spitalaffoltern.ch/tragerschaft Die Betriebskommission Spital Affoltern hat die Kurzgutachten zum Handeln der Spitalorgane anhand von 3 exemplarischen Geschäftsfällen, die sogenannten Taormina-Berichte, veröffentlicht. Ebenfalls auf der SpitalHomepage zu finden sind Stellungnahmen von Betroffenen. ................................................... von urs e. kneubühl Betriebskommission und Spital haben stets festgehalten, die Kurzgutachten zum Handeln der Spitalorgane, verfasst von Andrea Taormina, AMT Rechtsanwälte, Zürich, würden zu gegebener Zeit veröffentlicht. Als Gründe, weshalb man sich dafür einige Zeit liess, führte man an: Die Veröffentlichung müsse in geeigneter Form geschehen, weil sie sensible Daten enthalten. Zudem sollten die in den Berichten genannten Personen vorerst Gelegenheit erhalten, Stellung zu den gemachten Ausführungen zu beziehen, was entsprechend Zeit in Anspruch nehmen würde. Jetzt haben die Spitalbehörden ihr Versprechen eingelöst und die sogenannten Taormina-Berichte sowie einige Stellungnahmen auf der SpitalHomepage aufgeschaltet. Inhaltlich

sind die Berichte eigentlich längst bekannt; der Verein Pro Zweckverband hat diese seit geraumer Zeit bereits auf seiner Homepage veröffentlicht, wogegen superprovisorische Verfügungen erhoben wurden.

Fragen bleiben offen Frank Rutishauser, Gemeindedelegierter von Bonstetten, zeigt sich einerseits erfreut darüber, dass die genannten Kurzgutachten nun auch auf der Spital-Homepage der Öffentlichkeit zugänglich sind. Andererseits ist er erstaunt darüber, dass nun auch nachträgliche Stellungnahmen dazu veröffentlicht wurden – jene des ehemaligen Direktors Alfred Furrer ebenso, wie jene von Anwalt Stephan Breidenstein. Für den Bonstetter Finanzvorstand sind mit den veröffentlichten Kurzgutachten und Stellungnahmen allerdings wichtige Fragen noch nicht geklärt. Rutishauser: «Es ist zurzeit noch nicht bekannt, wie die Betriebskommission anlässlich der nächsten Delegiertenversammlung mit den Taromina-Berichten umgehen will. Interessant wäre dabei etwa zu erfahren, welche Lehren aus den Fehlern gezogen wurden, damit solche zukünftig nicht mehr vorkommen können. Genauso interessiert auch, wie der Status quo bezüglich des Casus des ehemali-

gen Direktors ist. Diesbezüglich hat man mittlerweile auch während eineinhalb Jahren nicht Konkretes mehr vernommen.» Hans Roggwiler vom anzeige

Verein Pro Zweckverband seinerseits kommentiert die auf der Spitalhomepage veröffentlichen Stellungnahmen kurz wie folgt: «Sie sind typisch und

ich frage mich: Weshalb kann sich niemand verantwortungsbewusst hinstellen und Fehler eingestehen? Stattdessen liest man nur faule Ausreden.»


8

Vermischtes

Dienstag, 26. April 2016

«Nur dank des riesigen Engagements aller Mitarbeitenden möglich» Der Götschihof im Aeugstertal führte eine aufwendige Projektwoche durch Alle paar Jahre wird auf dem Götschihof eine Projektwoche durchgeführt. Für Bewohner und Betreuungspersonal bedeutete dies, dass viel Flexibilität in den Tagesablauf gelegt werden musste. Das Resultat: eine unvergessliche Woche, die alle Beteiligten näher zusammenrücken liess. ................................................... von salomon schneider Im Götschihof leben und arbeiten Menschen mit leichten bis schwerwiegenden körperlichen und geistigen Behinderungen. Gerade die Menschen mit schwerwiegenden Behinderungen sind auf Betreuung und und nahtlose Abläufe angewiesen. Da der Götschihof ein 24-Stunden-Betrieb ist und nicht alle Bewohner an den Ausflügen teilnehmen konnten, musste die Projektwoche parallel zum Alltagsgeschäft aufgegleist werden. «Das war ein richtiger Hosenlupf», erklärt die stellvertretende Heimleiterin Susanne Sommer und ergänzt: «Die Einteilung war extrem komplex. Wir mussten den Alltagsbetrieb aufrechterhalten und gleichzeitig die Betreuung auf den zahlreichen Ausflügen sicherstellen.»

Wild durchmischte Dienstpläne Die Bewohner mit schwerwiegenden Behinderungen brauchten auf den Ausflügen praktisch Eins-zu-eins-Betreuung. «Diese konnte nur dank riesiger Flexibilität des gesamten Teams gewährleistet werden. Wir haben alles

Der Heimleiter des Götschihofs, Volker Kessler begrüsste die Bewohner mit einem Gedicht über die «schöni Schwiiz.» bunt durcheinander gewürfelt, bis es geklappt hat. Der Hausdienst ist beispielsweise auf Ausflüge mitgegangen, die Küche hat Hausdienst gemacht und Betreuer haben gekocht. So konnten sich alle einerseits mit den Tätigkeiten ihrer Kolleginnen und Kollegen bekannt machen, andererseits bekamen wir so die nötige Flexibilität für die Dienstpläne», erläutert Susanne Sommer.

In verschiedenen, traditionellen Schweizer Trachten wurde zu einem Jodel ausgelassen getanzt. (Bilder Salomon Schneider)

Ausflüge zu zahlreichen Schweizer Sehenswürdigkeiten Am Montag vor einer Woche war es nach monatelanger Planungsarbeit so weit: Mit Feuerwerk und Musik von Edi’s Blasmusikanten wurde die Projektwoche des Götschihofs gestartet. Das Oberthema war «Eusi Schwiiz». Entsprechend wurden Ausflüge zu zahlreichen Schweizer Sehenswürdig-

keiten angeboten. Die Bewohner konnten sich dabei frei entscheiden, wo sie hinfahren wollten. «Ich freue mich riesig auf die ganzen Ausflüge. Heute geht es zuerst einmal ins Murimoos», freute sich Seraina König auf das anstehende Programm. «Die Woche war ein riesiger Erfolg. Alle hatten Spass und sind gesund und munter zurückgekehrt. Gerade der Ausflug mit dem

Oldtimer-Postauto, der Besuch des Rheinfalls und das Grillieren im Sihlwald sind besonders gut angekommen», meint der Heimleiter Volker Kessler erfreut. Aufgrund der positiven Rückmeldungen aller Beteiligten werde sicherlich wieder einmal eine Projektwoche durchgeführt. «Aber nicht gerade im kommenden Jahr. Dafür wäre der Aufwand zu gross», weiss Volker Kessler bereits jetzt.

«Yvonne, die Burgunderprinzessin» von Witold Gombrowicz Die Produktionsversammlung der Aemtler Bühne stellte das diesjährige Stück vor An der Produktionsversammlung der Aemtler Bühne vom 18. April wurde das neue Stück – «Yvonne, die Burgunderprinzessin» von Witold Gombrowicz – vorgestellt. Am letzten Wochenende wurden die Rollen verteilt und am 1. Oktober ist Premiere. ................................................... von salomon schneider Der Präsident der Aemtler Bühne, Raffaele Cavallaro, begrüsste die 34 anwesenden angehenden Akteure – hinter und vor der Bühne – zur Produktionsversammlung der Aemtler Bühne, im Saal des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Zuerst stellte Raffaele Cavallaro den neuen Regisseur vor. Der 25 Jahre junge Schauspieler und Regisseur Nico Jacomet, der bereits zehn Jahre Theatererfahrung mitbringt, wird Regie führen. Er wurde dem Produktionsteam empfohlen und verstand sich mit den Verantwortlichen auf Anhieb. «Wir planen immer mehrere Jahre voraus – auch, weil wir nie zwei Mal nacheinander mit der selben Regie arbeiten», erklärte Raffaele Cavallaro.

Neue und altbekannte Akteure hinter der Bühne Das Bühnenbild wird vom hauptberuflichen Winterthurer Bühnenbildner und Theaterhandwerker Peter Affentranger gestaltet. Er bringt jahrelange Erfahrung im Freilufttheater und auf

Das Produktionsteam der Aemtler Bühne freut sich auf das gemeinsame Schaffen (von links): Grafikerin Kathia Rota, Bühnenbildner Peter Affentranger, Kostümdesignerin Natalie Péclard, Visagistin Andrea Metzger, Produktionscoleiter Raffaele Cavallaro, und Regisseur Nico Jacomet. (Bild Salomon Schneider) festen Bühnen mit. Die Schauspielerinnen und Schauspieler werden für die 2016-Produktion erneut von Natalie Péclard mit passenden Kostümen ausgestattet. Für die Maske wird wieder Andrea Metzger verantwortlich zeichnen, «wenn wir sie überreden können», meinte Kathia Rota, die mit Raffaele Cavallaro die Produktionsleitung übernehmen wird. Dieses Jahr wird «Yvonne, die Burgunderprinzessin» von Witold Gombrowicz gespielt, die Geschichte

einer schweigsamen Prinzessin, die in eine Burg kommt, alle in ihren Bann zieht und an der sich doch gleichzeitig alle stossen.

Das Stück soll im zeitfreien Raum spielen Nico Jacomet begründete die Wahl: «Das unglaublich vielseitig interpretierbare Stück läuft momentan noch am Schauspielhaus Zürich. Unsere Fassung soll kein düsteres Theatererleb-

nis bieten, sondern eine heitere Fassung eines tiefgründigen Stücks. Die Zuschauenden sollen lachen können und sich trotzdem tiefschürfende Gedanken machen. In diesem Stück haben fast alle Charaktere eine extreme Tiefe, was alle fordern wird, aber auch die Chance bietet, sich geeignet in Szene zu setzen.» Das Stück solle auch nicht in einer Zeit spielen, sondern im zeitfreien Raum mit Elementen aus verschiedenen Zeiten spielen. Rollen wurden bereits am vergangenen Wo-

chenende vergeben. «Für die Heerscharen von Helfern beim Bühnenbau und in weiteren Ressorts, die sich sicherlich noch melden werden, sind wir aber auch zu einem späteren Zeitpunkt noch offen», meinte Raffale Cavallaro mit einem Augenzwinkern. Freiwillige Unterstützung für die Arbeiten im Hintergrund sei nämlich nicht immer einfach zu finden. Kontakt: Telefon 078 661 71 07 oder E-Mail an raffaele.cavallaro@aemtlerbuehne.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. April 2016

9

Alles unter einem Dach Informationsanlass zum geplanten Ersatzneubau des Obfelder Kindergartens Räsch Die Obfelder Primarschulpflege will den in die Jahre gekommenen Kindergarten Räsch durch einen Neubau ersetzen. 40 Personen interessierten sich am Mittwochabend für das Vorstellen des 4,2-Millionen-FrankenProjekts, über das am 5. Juni an der Urne abgestimmt wird. ................................................... von martin platter Über die Ausgangslage hat die Primarschulpflege unter dem Vorsitz von Werni Kurt bereits an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 informiert. Das Stimmvolk bewilligte darauf einen Planungskredit in Höhe von 300 000 Franken. Von den fünf eingereichten Projektvorschlägen war gemäss Baukommission das von Melk Nigg am überzeugendsten. Melk Nigg Architects aus Zug hat sich auf Schulbauten spezialisiert und vor elf Monaten den preisgekrönten Kindergarten Tägerstein in Affoltern am Albis dem Betrieb übergeben. «Drei Prozent unter Kostenvoranschlag», wie Nigg am Mittwochabend anlässlich einer Informationsveranstaltung im Mehrzweckgebäude Brunnmatt erwähnte. Nigg zog Parallelen zum geplanten Kindergartenersatzneubau Räsch. Auch dieser soll vor allem kindgerecht sein und auf dem bestehenden Fundament aufbauen; mit Reserven für das sich abzeichnende Bevölkerungswachstum. Unter dem fast tausend Quadratmeter grossen Dach sollen vier grosse Kindergartenräume samt zugehöriger Gruppen- und Therapiezimmer Platz finden. Raum für dereinst hundert Kinder und zehn Erwachsene. Anstatt in die Höhe zu bauen, habe man entschieden, auf dem bestehenden Fundament mit Keller ein einstöckiges Gebäude zu erstellen. Das mache den Brandschutz sehr einfach, da alle bodeneben ins Freie gelangen können und füge sich perfekt ins coupierte Gelände ein, führte Melk Nigg aus.

Idyllisch gelegen: Der Kindergarten Räsch in Obfelden. (Bild Martin Platter) Sehr kurze Bauzeit Infrastrukturvorsteher Martin Birrer erklärte, dass mit der geplanten Holzelementbauweise eine sehr kurze Bauzeit von nur vier Monaten erreicht werden könne. Das Konzept sei zudem kostengünstig und nachhaltig und weise ein natürliches Raumklima auf. Geheizt werde mit einer Erdsonde. Gebaut werde nach Minergie-Standard – aber ohne Zertifizierung. Birrer, der selber Holzbaufachmann ist, rechnete vor, dass die geplante Baute mit einem Preis von 3576 Franken pro Quadratmeter deutlich günstiger sei wie die durchschnittlichen Kosten für Schulbauten im Kanton Zürich, die sich zwischen 4500 und 8000 Franken pro Quadratmeter bewegten. Die Fragen aus dem Publikum drehten sich hauptsächlich um die Kosten und die Unterbringung der Kinder während des Baus. Zu den

Mehrkosten – an der Gemeindeversammlung im Juni 2015 war noch von drei Millionen die Rede – sagte Birrer, man habe zunächst mit Räumen für drei Kindergartenklassen gerechnet. Bei genauerer Überprüfung des prognostizierten Bevölkerungszuwachses und einer vertieften Analyse des Schulraumbedarfs von Primar- und Sekundarschule habe sich das jedoch als zu optimistisch herausgestellt. Im zusätzlichen Kindergartenraum werde nun die Psychomotorik untergebracht, die derzeit im Chilefeld gegeben werde. Der Kiga im Chilefeld entspreche aber ebenfalls nicht mehr den heutigen Raumanforderungen. Zudem beanspruchten die Primar- und die Sekundarschule den Platz bald selber. Die Sekundarschule ist am Planen eines Neubaus. Im neugebauten Kindergarten Räsch soll deshalb auch der Kindergartenstandort Chilefeld integriert werden. – Wie werden die 4,2

Millionen Franken finanziert? Finanzvorsteher Markus Gysel sagte: «Das ist noch im Detail geplant.» Er gehe davon aus, dass die Baukosten zunächst auf der laufenden Rechnung beglichen werden können und danach eine Hypothek aufgenommen werden müsse. Gibt es Einsparmöglichkeiten? Martin Birrer: «Wir sehen keine Einsparmöglichkeiten. Wir wollen natürlich und kindgerecht bauen und haben keinen Luxusbau geplant.» Das gehe nicht günstiger. Markus Gysel ergänzte, dass ihn als Finanzvorsteher vor allem ein günstiger Unterhalt interessiere, beispielsweise kein wartungsintensiver Lift. Das leistet die Baute. Ein Mann aus dem Publikum lobte die Begrünung des Dachs. Das ergebe ein sehr angenehmes Raumklima und verzögere den Regenrücklauf. Jemand wollte wissen, ob die Kellerräume für vier Kindergärten ausreichten, was Birrer bejahte. Ob sich

das Gebäude aufstocken liesse, konnte Melk Nigg nicht beantworten. Er habe sich das nicht überlegt und es sei auch keine Vorgabe bei der Planung gewesen, sagte der Architekt. Wie wird der Kindergarten Chilenfeld künftig genutzt? «Für Musikunterricht», so die Antwort von Martin Birrer. Ob es während des Neubaus ein Provisorium gebe, verneinte er: «Wir ziehen vorübergehend ins Schlossächer.» Dort soll enger zusammengerückt und Gruppenräume genutzt werden. Während der viermonatigen Bauzeit ist ein Busbetrieb zwischen dem Kiga Räsch und der Schulanlage Schlossächer geplant. Für all diejenigen Kinder, für die der verlängerte Schulweg nicht mehr zumutbar ist. Auf die Frage, ob es einen Plan B gebe, falls das Projekt an der Urne abgelehnt werde, entgegnete Birrer: «Dann gibt es eine Zeitverzögerung.» Der Kindergarten Räsch sei bereits ziemlich sanierungsbedürftig.

Auch einen Weg einkiesen kann zu Integration beitragen Rotary-Club Zürich City und Jugendliche aus AOZ-MNA-Zentrum Lilienberg im Arbeitseinsatz am Jonenbach Zusammen mit Jugendlichen des MNA-Zentrums Lilienberg in Affoltern haben Mitglieder des Rotary-Clubs Zürich City ein Teilstück entlang des Jonenbachs in Affoltern neu eingekiest. Für die Gemeinde etwas tun und die Akzeptanz von Jugendlichen aus Krisenregionen in der Bevölkerung unterstützen – so lauten zwei Ziele der Aktion. ................................................... von werner schneiter

Regen verwandelt den Weg entlang des Jonenbachs, knapp einen Kilometer oberhalb des Hochwasserrückhaltebeckens teilweise zur Rutschpartie. Doch das brach den Einsatzwillen am Samstag keinesfalls. Stadtzürcher Rotarier und Rotarierinnen schaufelten zusammen mit acht Jugendlichen vom Lilienberg rund 40 Kubikmeter Kiesmaterial in beachtlichem Tempo in Schubkarren und besserten so ein Wegstück entlang des Jonenbachs aus.

Soziale Einsätze in Zürich: schwierig Die Aktion des Rotary-Clubs Zürich City, mit rund 20 Mitgliedern vor Ort,

Gemeinsam Kies schaufeln und in Schubkarren abfüllen: Rotarier und Jugendliche im Einsatz. (Bild Werner Schneiter) passt ins Jahresprogramm. «Flüchtlinge/Immigration» zählt im Serviceclub zu den diesjährigen Themen. Weshalb dieses sogenannte «HandsOn»-Projekt in Affoltern umgesetzt wurde, erklärt Clubmitglied Martina Anderberg so:

«Soziale Einsätze sind in der Stadt Zürich nicht einfach zu realisieren. Viele Angebote sind da bereits vorhanden, professionalisiert und finanziell abgedeckt. Ein Projekt jahrelang begleiten ist nicht einfach – für unseren noch

jungen Club speziell. Immerhin hat der vor vier Jahren gegründete Rotary-Club Zürich City bereits zweimal sogenannte Ferienspass-Projekte realisiert, Kindern aus schwierigen Verhältnissen in diesem Rahmen unbe-

schwerte Ferien bieten können und dabei mit anderen Institutionen – etwa der Caritas – gut zusammengearbeitet. Zusammen mit Jugendlichen aus dem MNA-Zentrum Lilienberg einen sanierungsbedürftigen Wegabschnitt neu einkiesen sei eine Möglichkeit, Integration und Kontakt mit der Bevölkerung voranzutreiben und die Sprachkenntnisse zu verbessern, sagt Marianne Hopsch, dieses Jahr Programmchefin des Rotary-Clubs Zürich City. Der Serviceclub will mit der Aktion dazu beitragen, dass das Verständnis für die Jugendlichen aus Krisenregionen in der Bevölkerung wächst. Dazu sei ein Arbeitseinsatz, bei dem etwas für die Bevölkerung getan werde, bestens geeignet, findet Marianne Hopsch. Bei den Jugendlichen handelt es sich um unbegleitete Minderjährige (Mineurs non accompagnés, MNA) bis zum 18. Lebensjahr – vorwiegend aus Afghanistan, Syrien und Eritrea, die sich ohne Eltern ausserhalb ihres Herkunftslandes befinden. Im Lilienberg oberhalb von Affoltern leben derzeit 10 weibliche und rund 70 männliche Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Sie werden im MNA-Zentrum Lilienberg auch auf ein selbstständiges Leben vorbereitet, das für sie ab 18 Jahren beginnt.


Forum oberamtmann hirzel

Wie die liberale Bewegung zur Reife kam

I

ch nehme als freiheitlich und eigenverantwortlich gesinnter Bürger die zunehmende Staatsgläubigkeit mit Besorgnis zur Kenntnis. Der sich ausbreitende Glaube, der Staat und seine Verwaltung würden es schon richten, lässt sich aus verschiedenen Abstimmungen erkennen. Natürlich gibt es Aufgaben, die im Interesse der Allgemeinheit durch die Gemeinde, den Kanton, den Bund, oder sogar auf internationaler Ebene erledigt werden müssen. Vor allem, weil der Einzelne oder die kleine Gemeinschaft von der Herausforderung überfordert wären. Bestes Beispiel dafür dürfte der Sicherheits-Auftrag sein, welcher durch die Polizei und die Armee erbracht wird. Aber es gibt eben auch Aufgaben, für die der Einzelne, das Quartier oder ein Verein allein zuständig sein könnte. Man beklagt dafür, als Folge der abgeschobenen Verantwortung an die staatlichen Organe, die Dichte der staatlichen Regulierung.

Unter dem Titel «Oberamtmann Hirzel» möchte der Verfasser dieser Zeilen dieser Entwicklung entgegentreten. Konrad Melchior Hirzel, der vor knapp 200 Jahren unserem Bezirk Affoltern, damals offiziell Knonauer Amt, als Oberamtmann vorstand, hat nicht auf die Behörde gewartet. Er hat ganz im liberalen Geist das Heft selbst in die Hand genommen. 1815 bis 1830 war eine Epoche des inneren wie auch des äusseren Friedens. Das Selbstbewusstsein der Bevölkerung wurde gestärkt. Der Ruf nach besserer Bildung, nach Handel und Verkehrswegen und nicht zuletzt nach Anhebung der öffentlichen Wohlfahrt war unüberhörbar. Diese Aufbruchsstimmung war in unserem Bezirk durch die Einsetzung von Oberamtmann Hirzel besonders begünstigt. Ein Stadtzürcher mit aristokratischen Wurzeln, aber vor allem von liberalem Geist dieser Zeit geprägt. Seine Ideale und die Erkenntnis, dass privater Einsatz der zu trägen Arbeit der Behörde vorgreifen muss,

hat unserem Bezirk einiges gebracht. So hat er unter Einbezug der 40 angesehensten Männer aus der Region auf Notstände hingewiesen und zu deren Abhilfe noch im gleichen Jahr 1825 die gemeinnützige Knonauer Amt Gesellschaft gegründet. Es entstand daraus die erste Amtsschule, eine Bezirks-Ersparniskasse, die Armenanstalt und weitere gemeinnützige Einrichtungen. Unserer Bevölkerung ist der damalige liberale, auf Eigenverantwortung bauende Geist heute etwas abhandengekommen. Es geht darum, die zum Wohlstand beitragende Arbeitsamkeit und Sparsamkeit sowie das uneigennützige Engagement, von denen heute wie vor 200 Jahren letztlich alle profitieren, weiter zu pflegen. Ihr Oberamtmann Die Kolumne «Oberamtmann Hirzel» erscheint künftig im 14-Tage-Rhythmus. (Red.)

Den Steinkreis einfach geniessen Dank «Imbach» kenne ich nun auch Stonehege vom Säuliamt. Ich finde, es ist ein sehr schöner Ort. Interessanterweise, war ich zuvor genau an diesem Ort auf meinem Nachhauseweg vorbeispaziert und habe gedacht, dass ich hier noch Nachforschungen betreiben will, weil mich die Gegend faszinierte. Und siehe da, «Imbach» führte uns an diesen Ort. Ein

kleines Weglein hinauf und schon steht man vor dem magischen Steinkreis. Warum können wir nicht für einmal unsere Skepsis und all unsere «wenn» und «aber» zu Hause lassen und einfach wie Kinder diesen Ort aufnehmen: Staunen, verweilen und wieder einmal unsere Vorstellungskraft und Fantasie gebrauchen – oder ein-

fach geniessen. Als ich das letzte Mal beim Steinkreis war, hat ein Mädchen seinem Grossvater erklärt, wie es mit dem Steinkreis steht: «Schau, da bei diesem grössten Stein war der König gesessen und da gegenüber die Königin!» Susanna Bareth, kraftorte-tessin.ch

Negatives Beispiel der Betagten-Betreuung

Nicht gebremst und keine Hilfe geleistet

Aeugst: Leistungsvereinbarung mit Senevita, Affoltern, «Anzeiger» vom 22. April.

Katze überfahren und davongefahren, Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. April.

In Affoltern wurde 2012 die kommerzielle, privatisierte Betreuung unserer Betagten an der Urne im Verhältnis 11:16 abgelehnt. Nun geht Aeugst hin und vereinbart mit der privatwirtschaftlich gewinnorientierten Senevita eine Zulieferung ihrer Betagten. Und das in ein Haus, das gegen die Sonnenseite völlig umstellt ist von grossen Bauten. Gehen Sie einmal hin an einem Sonnentag und schauen Sie, wo unsere verdienten Betagten hinschauen können, wenn sie gegen Osten wohnen, im Winter keine Sonne und im Sommer höchstens zwei Stunden. Und in dieses Silo sollen diese Leute nun versorgt werden?

In Aeugst sind der Gesundheitsvorstand Hoppler tätig, der uns auch als Spitalbehördenmitglied Sorgen bereitet und FDP-Präsident Burger, der als Spital-BK-Mitglied in der Spitalbehörde grosse und sehr teure rechtliche Streitereien in die Wege leitet oder anzettelt. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass aus einer solchen neoliberal regierten Gemeinde mit Gemeindepräsident Ruedi Müller (FDP) die Betagten einfach kommerziell entsorgt werden. Das kann ja noch heiter werden, wenn das so weiter geht und weitere Gemeinden der Senevita helfen, ihr Haus endlich zu füllen, um Gewinne zu generieren, die nach Österreich abfliessen. Hans Roggwiler, 69, Zwillikon

Liebe Frau Ramseier, vielen Dank für Ihr Engagement zur Rettung der Katze. Ich hoffe, dass sie den Unfall überlebt hat. Meine Katze, Nubi, wurde ebenfalls am Freitagmorgen, auf der Zwillikerstrasse, Höhe Geerenstrasse in Ottenbach, überfahren. Der Fahrer hat weder gebremst noch Hilfe geleistet, und Nubi ist verstorben. Hat der Fahrer überhaupt wahrgenommen, dass er mit einem Lebewesen kollidiert ist, fünf Meter nach einem Fussgängerstreifen in der 50-km/h-Zone? Ich danke der Person, die angehalten hat und Nubi an den Strassenrand gelegt hat, damit er nicht von weiteren Autos überrollt wird. Ursula Manser, Ottenbach

Auf die Strasse ... Ich fahre seit rund fünf Jahren ehrenamtlich für Tixi Säuliamt, was mir meistens eine grosse Genugtuung bringt. Kürzlich musste ich jedoch eine sehr unschöne Situation erleben. Ich fuhr einen Behinderten (im Rollstuhl und sprachbehindert) zur einer Ergotherapie im Säuliamt. Leider konnte ich die Abholzeit von 11 Uhr nicht einhalten, dies aufgrund einer vorherigen Fahrt. Ich sagte dies dem Herrn. Dieser erwiderte forsch, dass seine Therapie gar um 10.50 Uhr zu Ende sei und dass der Patient abgeholt werden müsse, ansonsten er ihn auf die Strasse stelle. Ich müsse mir dann ein Gewissen machen. Er sei schliess-

lich nur für die gebuchten 50 Minuten bezahlt. Mein Gegeneinwand, dass ich bei meiner Tätigkeit nichts verdiene, machte ihn gar noch unfreundlicher. Ich kontaktierte demzufolge die TixiZentrale mit dieser Situation. Glücklicherweise war eine Tixifahrerin, welche in Obfelden wohnhaft ist, kurzfristig verfügbar, um dem Behinderten im Freien (zumindest war eitel Sonnenschein) bis zu meinem Eintreffen Gesellschaft zu leisten. Fazit: Ein solcher Mensch sollte von unserer Krankenkasse für seine Tätigkeit keinen Rappen einfordern dürfen. Beat Nobel, Affoltern

Adresse notwendig Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften ohne Rücksprache mit der Absenderin oder dem Absender zu kürzen. (Red.)


in Ihrer Umgebung Immobilienverkauf

.lsimmobilien.ch

www

Nur wenn man gut kennt, kann man auch gut beraten, z. B. über einen optimalen Verkauf Ihrer Liegenschaft, Telefon 079 680 99 35

Akupunktur und mehr

Jassen lernen

.purehealth.ch

.jassen.ch

www

www

Online Shop

TanzSchule PaarTanz

.hs-trendshop.ch

www

.tanzschulebaar.ch

www

Dipl. Akupunkteur, Phytotherapeut und Masseur. KK-anerkannt und mehrsprachig (D/I/F/E). Tel. 079 684 23 97

JassKurse in KleinGruppen Details siehe jassen.ch/Clubs/Baar oder Telefon 041 760 09 88

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

PaarTanzKurse in KleinGruppen PrivatStunden TanzSchuhe

Anzeiger

Karate/Selbstverteidigung

Optiker

Tiertherapie Shiatsu & Shop

.affolteranzeiger.ch

www

.Karate-albis.ch

.IhrOptiker.ch

www

.vitapet.ch

www

www

Ihre Regionalzeitung im Knonauer Amt Einziges amtliches Publikationsorgan

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Sichtbar anders!

Corinne Bär. Shiatsu-Therapie & Beratung rund um das Wohl des Tieres. Vitalität erhalten, Disharmonien therapieren. Shop vor Ort.

Augenoptiker

Kunsttherapie, nat. Heilen

Optiker

Transporte, Umzüge

.B-O-A.ch

www

www

.thara.ch

.myoptix.ch

www

www.appenzeller-transporte.ch

Wenns ums Auge geht!

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Umzüge für Private und Geschäfte Zügelshop und Lagerhaus Telefon 044 431 22 22

Beleuchtung & Reparatur-Service

Lampenschirm-Atelier

Praxis für Quantenheilung

Umzüge/Transporte

.pianezzi-leuchten.ch

.pianezzi-leuchten.ch

.matrix-coaching.ch

.tsh-move.ch

www

www

. . . Wir bringen Licht ins Dunkle! Für Sie an der Bachstrasse 25 in Obfelden. Reparatur- und Lampenschirm-Atelier

Lassen Sie sich in unserem Atelier in eine Welt entführen, in welcher schon fast vergessene Wünsche Wirklichkeit werden.

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Ihr Partner für sämtliche Umzüge/Transporte. Büroumzüge, Gewerbeumzüge, Privatumzüge, Lagerlogistik, Möbellift 29 m

Beratung, Lieferung, Montage

LED-Beleuchtungen

Spielgruppe

Wohn- und Schlafbedarf Kolbe

.hshop.ch

www

.noserlight.ch

www

www

.spiel-werkstatt.ch

www

www

.kolbehausen.ch

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

Spielgruppe Spielwerkstatt. Für Kinder ab 2 Jahre, Innen- und Aussen-Gruppen info@spiel-werkstatt.ch

Seit 1907 fachlich und beratend für Sie da. Bodenbeläge • Bettwaren • Polstermöbel • Orientteppiche. Telefon 044 764 05 45

Berufsmode

Malergeschäft

Sprachkurs

Wohnraumleuchten

.praxiswear.ch

www

.malerzingg.ch

www

.Brasil-Sprachkurs.ch

www

.lampenshop.ch

www

Erfolgreiche dänische Berufsmode – jetzt auch für Sie! Happy work Day.

Ihr Maler aus der Region. Schweizer Qualität, günstig, seriös, flexibel. Preisliste und Offerte unter der Homepage ersichtlich.

Privat Brasilianisch − Portugiesisch lernen. Flexibel, unkompliziert und mit Spass. Telefon 075 416 15 51

Wohnraumleuchten aller Art: modern, klassisch, rustikal, Kristall . . . Bei uns werden Sie fündig!

Büroarchitektur

Malergeschäft

Sprachschule

Yogazentrum

www

.bueroarchitekt.ch

Innenarchitektur von Büro- und Objekträumen. Aus Ihren Ideen und Wünschen werden überzeugende Lösungen. Alles inklusive.

Büroeinrichtung www

.bueroarchitekt.ch

.malergeschäftstöckliknonau.ch

www

.atelier-jacob.ch

www

Seit 25 Jahren: Malkurse für Acryl und Aquarell in Baar, Obermühle 10 (Siehe Kursprogramm) Telefon 079 311 01 84

Druckerei

Malkurse

.kaeser.ch

.artcoach.ch

www

www

Flugblatt, Broschüre, Geschäftspapiere: alles via Internet oder persönlich: Telefon 044 700 18 30, Stallikon

«Trainieren Sie Ihre kreative Fitness in Malkursen von artcoach!» Neue Kurse ab März. Telefon 044 440 34 11

Druckpartner

Malkurse

.weissdruck.ch

Bestellcoupon ❏ 12 Mal à Fr. 20.– in Folge

❏ 24 Mal à Fr. 18.– in Folge

❏ 52 Mal à Fr. 16.– in Folge

Branchentitel: (max. 25 Zeichen) Internet-Adresse: www. Text Firmenbeschreibung (max. 3 Zeilen/120 Zeichen inkl. Leerschläge):

.myrthahaessig.ch

Freies Malen, Entdecken, Ausprobieren. 1 x pro Monat: Sa: 10 bis 14.30, 1 Abend: 19 bis 21.15, 2- bis 3-Tages-Kurse, Affoltern. 043 817 15 04

Fotogrusskarten und Bücher

Nail-Stube

Unvergleichliche Grusskarten und eigene Bücher zu günstigen Preisen, einfach online zu bestellen.

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Ihr Partner für alle Drucksachen: druck@weissmedien.ch Beratung: 058 200 5700

www.katrinzueger.ch/webshop

Die Sprachschule in Ihrer Nähe. Kurse in Englisch, Spanisch, Italienisch & Deutsch. Gruppen- & Firmenkurse, Privatunterricht.

www.yogazentrum-am-weiher.ch

Malkurse

Wir sind Profis punkto Ergonomie, Funktionalität und Design. Schwerpunkt: Ergonomische Sitz-/Stehtische und Bürostühle.

www

.albis-lang.ch

www

www

Rechnungsadresse:

.nail-stube.com

Gelnägel, Nail-Art, Fuss-French, klassische Maniküre, Fussreflexzonen-Massage

Einsenden an: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserat@weissmedien.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Mord auf Seite 62

Grösster Erfolg

Alfred Bodenheimer las in Affoltern aus seinem dritten Krimi mit Rabbi Klein. > Seite 15

Die Buccaneers Sellenbüren steigen völlig überraschend in die 2. Liga auf. > Seite 17

Dienstag, 26. April 2016

-

13

«Donnschtig-Jass» Beim Qualifikationsturnier wurde ermittelt, wer für Bonstetten antreten darf. > Seite 21

Fotovoltaik-Montagesysteme: passend für alle Dachtypen Die Hedinger Ernst Schweizer AG an der Intersolar 2016 in München, vom 22. bis 24. Juni, Halle 3, Stand 130 Vom 22. bis 24. Juni präsentiert die Ernst Schweizer AG in der Halle A3 am Stand 130 an der Intersolar ihre umfassende Palette von FotovoltaikMontagesystemen. Für jeden Dachtyp finden Kunden bei Schweizer die passende Lösung und fachgerechte Beratung von erfahrenen Solarspezialisten.

Intersolar. Ein rascher Aufbau und hohe Flexibilität zeichnen es als preiswertes und sicheres Flachdach-Montagesystem aus. Für eine optimale Dachflächenausnutzung lässt es sich einfach mit dem Ost-West-System kombinieren. Damit ist die Montage aller Standard-PV-Module auf sämtlichen Arten von Flachdächern aus einer Hand möglich.

Vom führenden und europaweit etablierten Fotovoltaik-Montagesystem Indach Solrif® wurden seit seiner Einführung Ende der 90er-Jahre über 700 Megawatt verbaut. Die Langzeiterfahrungen sind äusserst positiv. Das System wird von Installateuren und Planern sehr geschätzt. Solrif® hat sich auf zehntausenden PV-Dächern bewährt. Besonders kosteneffizient ist diese ästhetische Lösung bei Neubauten und beim kompletten Ersatz der Dacheindeckung. Solrif ist mit PV-Modulen verschiedener Hersteller erhältlich. Prinzipiell kann damit praktisch jedes Standardmodul gerahmt werden, was dem Kunden eine individuelle Auswahlmöglichkeit gibt. Blindmodule, Dachfenster und Schneefangeinrichtungen von Drittanbietern runden das Solrif-Angebot ab.

Einfache und flexible Montage

Das PV-Montagesystem Flachdach MSP-FR-EW von Schweizer nutzt den effektiven Reibewert zwischen Dachfolie und Montagesystem und benötigt keinen Ballast bis Wind-Last 0,8 kN/m². (Bild zvg.) Die PV-Montagesysteme der MSP-Reihe Das PV-Montagesystem Flachdach MSP-FR-EW für Ost-West ausgerichtete Felder ohne Dachdurchdringung zeichnet sich dadurch aus, dass es mit

extrem geringem Ballast auskommt. Damit eignet es sich ganz besonders für Dächer mit unterschiedlichem Dachaufbau und sehr geringer Lastreserve. Das Stützensystem ist bezüglich Montage, flexibler Aufstellung und Entwässerung des Flachdaches extrem

unkompliziert und sehr schnell aufbaubar. Das neueste Produkt in der MSPReihe ist das von Schweizer auf Basis des MSP-FR-EW entwickelte PV-Montagesystem Flachdach MSP-FR-S für die Südausrichtung, eine Neuheit auf der

Das PV-Montagesystem Schrägdach MSP-PR ist passend für gerahmte PVModule auf Ziegeldächern. Zweiteilige Dachhaken und Montageschienen mit Klicksystem lassen eine sehr einfache und flexible Montage zu. Statisch aufeinander abgestimmte und hochwertige Bauteile sorgen für beste Qualität und Sicherheit. Das PV-Montagesystem MSP-TT wird für die Befestigung von gerahmten PV-Modulen auf Trapezblechdächern verwendet. Es ist die genial einfache Lösung für klassische Industriedächer. Die besonders tragfähigen Spezialschrauben gewährleisten eine sichere Verankerung. Mit einer Freigabe durch den Paneel-Hersteller lässt sich das System auch auf Blechdächer mit Sandwich-Paneelen einsetzen. (pd.)

Zeichnen für einen guten Preis

Naturtextilien bei «Fata Morgana»

Malwettbewerb an Hausemer Gewerbeschau

«Fata Morgana» ist ein kleines, erfolgreiches Familienunternehmen, das mit anderen Kleinunternehmen, oft «Ein-Frau-Betrieben», zusammenarbeitet. Vom 27. bis 30. April findet bei «Fata Morgana» ein Lagerverkauf statt.

Vollenweider Kaffeemaschinen und Diamant Kaffee und Tee führen an der Hausemer Gewerbeschau vom kommenden Wochenende einen Malwettbewerb für Kinder zum Thema Kaffee durch. Die fünf schönsten Arbeiten werden von der Raiffeisen-Bank in Hausen belohnt.

der Raiffeisenbankfiliale in Hausen bezogen werden. Während die Eltern an der Gewerbeschau am Stand von Vollenweider und Diamant in Ruhe einen Kaffee oder Tee geniessen, sind die Kinder mit Zeichnen und Malen beschäftigt. Die fertigen Kunstwerke werden laufend aufgehängt. Nach Ablauf der Ausstellung kürt eine Jury die fünf schönsten Zeichnungen. Die Raiffeisenbank belohnt diese mit fünf Jungendsparkonten, die alle eine Einlage von 100 Franken aufweisen. (map.)

Mitmachen können Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Gezeichnet oder gemalt wird auf A4-Blättern, auf deren Rückseite der Name und die Adresse des Jungkünstlers bzw. der -künstlerin geschrieben stehen muss. Der Fantasie darf freien Lauf gelassen werden. Egal ob mit Farbstift, Neocolor, Pinsel oder einer Kombination aus allem: Einzige Vorgabe ist, dass sich das Werk mit dem Thema Kaffee befassen muss – real oder abstrakt. Zeichnungspapier und Malstifte liegen an der Gewerbeschau vor Urs Vollenweider (links), Silvia Illi (Raiffeisen) und Armin Ort auf. Malpapier Vollenweider (Diamant Kaffee und Tee) freuen sich auf kann aber auch in kreative Kinderbilder zum Thema Kaffee. (Bild Martin Platter)

Lagerverkauf in der Fabrik am Weiher in Zwillikon und Baumwolle-Leinen-Mischungen für den Alltag. Die ganze Tonleiter der Türkis-, Grün- und Grautöne ist momentan in Mode. Auch Gelb ist im Kommen – Sonnenblume und Lehm. Dazu wird Schwarz als Kontrast eingesetzt. Besonders sind plastische Stoffe, die nicht einfach glatt sind, sondern durch Applikationen dreidimensional wirken. Auch Muster in schönen Farbkombinationen bringen Abwechslung. Viele der durchsichtigen Kleider und Oberteile sind mit feinen Tops kombiniert. Das Spiel der Verschleierung ist zart und weiblich. Am Lagerverkauf sind viele interessante Teile zu entdecken. Man muss sich nur etwas Zeit nehmen, zum Stöbern und Zusammenstellen. (pd.)

Bei Fata Morgana kommen pfiffige und besondere Modeideen zusammen. Fata Morgana hat einen guten Überblick und wählt das Beste aus, um es ihren Kundinnen anzubieten. Design und Materialien entsprechen dem gehobenen Niveau. Die Preise sind dennoch moderat, weil teurer Zwischenhandel entfällt. Die Geschäftsidee ist sympathisch: Man will nicht gross werden, sondern das tun, was einen überzeugt, individuell arbeiten, so wie man es gern selbst hätte. Entwerferinnen in Dänemark, Produzentinnen in der Türkei, in Deutschland und weiteren Ländern haben sich zu einem losen Kreis zusammengeschlossen, der auf persönlichem Vertrauen beruht und mehr Sicherheit bietet als der Alleingang.

Lagerverkauf in der Fabrik am Weiher in Zwillikon; Mittwoch, 27. April, bis Samstag , 30. April. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr. Informationen: www.fata-morgana.com.

in kürze Gemeinsame Liebe für Naturtzextilien Allen gemeinsam ist die Liebe für Naturtextilien, für tolle Schnitte und Farben, die man sonst nicht leicht findet. Die Mode für diesen Frühling und Sommer ist quirlig, kreativ und voller Lebendigkeit. Es gibt wieder viele kombinationsfreudige Einzelteile in neuen Gewebemischungen und Designs – Seidenkombinationen für festliche Abende

Tomatentage am 29./30. April. Im Artikel über den Gärtnereibetrieb beim Kloster Kappel («Anzeiger» vom 22. April) hat sich ein Fehler eingeschlichen: Die sogenannten Tomatentage finden am Freitag, 29., und Samstag, 30. April, statt – und nicht wie gemeldet am 28./29. April. (Red.) Exklusive Pflaumentöne. (Bild zvg.)


veranstaltungen

Constaffel setzt auf Säuliämtler Tambouren «Trümmlig» am Zürcher Sechseläuten

«Trümmlig» spielten auf dem Lindenhof, an der Eröffnung des Sechseläutens.

Am Montag vor einer Woche fand in der Zürcher Innenstadt wieder der traditionelle Sechseläuten-Umzug statt. Mit dabei war auch die Tambourengruppe der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) – und zwar das gesamte Wochenende lang. Höhepunkt des Sechseläuten in Zürich ist sicher der Zug der Zünfte am Montag. Doch das Sechseläuten ist im Grunde eine Reihe von Anlässen über das gesamte Wochenende. So starteten am Freitag die Feierlichkeiten mit der offiziellen Eröffnung und dem Empfang der Gäste. Dieses Jahr war die Zunft zu Safran aus Luzern zu Gast. Dabei wurden die Gäste jeweils symbolisch am Hauptbahnhof empfangen und zu einem Apéro in einem Zunfthaus begleitet. Diese Ehre fiel dieses Jahr dem Tambourenverein Trümmlig zu. Als offizielles Tambourencorps der Gesellschaft zur Constaffel führte «Trümmlig» die Gäste zum Empfangsapéro im Zunfthaus zur Schmiede und anschliessend auf den Lindenhof, wo sich die Gäste mit Ausstellungen und lokalen Köstlichkeiten präsentieren konnten. Am Sonntag fand dann der Kinderumzug statt. Pünktlich zum Start begann es zu regnen, doch die gut 2700 Kinder zeigten sich wenig beeindruckt und absolvierten die Strecke mit grossem Ehthusiasmus. Auch «Trümmlig» war wieder vor Ort und führte das

Spiel der Gesellschaft zur Constaffel an. Trotz des Regens machte der Umzug grossen Spass und die Tambouren freuen sich bereits auf nächstes Jahr. Am Montag regnete es dann den ganzen Tag. Die zusätzliche Kälte führte zu einem hohen Tempo beim Umzug, was wenigstens ein bisschen Wärme brachte. Nicht ganz so eilig wie die Zünfter hatte es der Böögg: Mit über 43 Minuten bis zur Explosion markierte das Sechseläuten 2016 einen neuen Negativrekord. Nach dem Verbrennen des Bööggs und einem reichhaltigen Nachtessen ging es für «Trümmlig» auf den Auszug. Jede Zunft liess dabei die erfahrensten Mitglieder, die sogenannten «Stubehocker», im Zunfthaus und besuchte mit der grossen Mehrheit und der Musik drei andere Zünfte. Im anderen Zunfthaus angekommen, hielt ein Sprecher eine humorvolle Rede über die andere Zunft. Manchmal etwas angriffig, aber immer respektvoll. Die Gegenseite hielt die Schlussrede und versuchte zu kontern. Für die Gruppe Trümmlig war es bereits das zweite Sechseläuten und wie schon im vergangenen Jahr war es ein tolles Erlebnis. Der nächste Auftritt der Trommler findet wieder im Säuliamt statt: Am 30. April spielt «Trümmlig» zusammen mit dem Blasorchester der Jumba im Rahmen der 900-Jahre-Feier in Mettmenstetten. (pd.) Weitere Infos: www.truemmlig.ch.

Für einmal mussten die Musiker durchbeissen Die Jumba am Sechseläuten

Die Jugendmusik Bezirk Affoltern am Sechseläuten-Umzug. (Bild zvg.) Die Wetterprognosen änderten halbtäglich. Waren eine Woche vorher noch Sonnenschein und warme Temperaturen vorhergesagt worden, war es dann am Sonntag kühl und regnerisch. Die Jumba konnte noch bei trockenem Wetter anreisen und am Startplatz einstehen. Um 14.30 startete der Umzug. Als eine der letzen Gruppen marschierte die Jumba um 14.55 los. Unterdessen regnete es und alle Musikanten hatten die Pelerinen übergezogen und ihre Instrumente mit Regenschützen eingepackt.

Mit fetzigen Stücken wechselten sich die Blasmusik und die Tambouren ab. Hier und da klatschten die Leute mit, Blumen wurden an die Spieler übergeben und die «Blumen»-Kinder der Jumba verteilten fleissig ihre «Zältli». Trotz Regen hat der Umzug allen Spass gemacht. Die Jumba konnte viele Zuschauer mit ihrer Musik begeistern und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Jumba freut sich bereits auf nächstes Jahr, das Wetter kann auf jeden Fall nur besser werden. (pd.)


Veranstaltungen

Dienstag, 26. April 2016

15

Bibelauslegung und Mordaufklärung in Affoltern Alfred Bodenheimer las in der Buchhandlung Scheidegger aus seinem dritten Krimi mit Rabbi Klein Der Krimi «Der Messias kommt nicht» beginnt mit der Übersetzung eines im 16. Jahrhundert geschriebenen Werkes des Humanisten Sebastian Münster. Verschlungene Wege führen Rabbi Klein zum Mordfall, der erst auf Seite 62 geschieht.

bastian Münster – und damit hat Bodenheimer eines seiner Ziele erreicht.

Geschichten zur Wissensvermittlung

................................................... von regula zellweger Alfred Bodenheimers Welt ist die Universität, seine Leidenschaft das Judentum im Vergleich. Er ist bewandert in jüdischer Literatur und Religionsgeschichte und forscht und lehrt an der Universität Basel. Diese Tatsachen prägen den dritten Krimi. Bodenheimer ist ein spät berufener Krimiautor. Von ihm zu lesen gab und gibt es viel fundierte Fach- und Sachliteratur. Zu Beginn erzählte der Professor kleine Anekdoten rund um sein Schreiben – besondere Freude bereitet ihm, dass nun das Werk von Sebastian Münster für eine Ausstellung in Deutschland übersetzt werden soll, als Folge seiner Bücher. Er führte aus, wie der Rektor der Universität Basel ge-

Denken und denken lassen. Der Schweizer Krimiautor Alfred Bodenheimer schreibt vielschichtige Krimis. (Bild Regula Zellweger) wählt wurde und gab so Hinweise zu allzu Menschlichem in den heiligen Hallen der «Ballenberg-Universität» Basel. Mit der Figur des Lucian Schwaller wird der geneigte Leser aufgeklärt, was ein «ewiger Projektmitarbeiter» ist. «Ewige Projektmitarbeiter waren

das Nachfolgemodell des ewigen Studenten.» Man erfährt, dass es die Makkabiade, eine jüdische Olympiade, gibt. Deren Entstehungsgeschichte lässt staunen. Und schon nimmt man sich vor, zu Hause zu googlen. Auch nach Se-

Bodenheimer vermittelt gern Wissen. Er tut es auf sehr bildhafte und amüsante Art. Sein Humor ist treffend und bewegt sich ein wenig zum Zynismus hin. «Zynismus» ersetzt der Autor aber mit schelmischem Lächeln durch «mit gesunder Distanz». Bodenheimer lobte zuerst die Atmosphäre in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern – was ihm die Anwesenden nachempfinden konnten. Dann begann die Lesung des zweiten Kapitels. Man hörte gern zu, auch wenn der Handlungsstrang vor sich hin mäanderte. Auch im dritten Kapitel. Von Mord oder einem Verbrechen war keine Rede, Schüsse fallen erst im fünften Kapitel. Der Alltag von jüdischen Intellektuellen war wohl wenigen Zuhörern bekannt. Der imperfekte Rabbi wurde einem schnell sympathisch, denn er kennt seine Schwächen und zelebriert sie sogar. Beispielsweise, dass er alles in seinem Leben planen kann, nur nicht seine Freizeit. Hier sieht der Autor Parallelen zur eigenen Person.

Warum brauchen wir einen Messias? Bei allem Sprachwitz und einer gewissen Leichtigkeit im Umgang mit schwierigen Themen: Man kommt nicht darum herum, sich auch philosophische Fragen zu stellen. Warum brauchen wir in unseren Religionen einen «Erlöser»? Oder über die Messiaserwartung: Braucht es die Religion noch, wenn der Messias gekommen ist? Macht jeder Messias, der kommt, dass er kein Messias sein kann? «Der Messias kommt nicht», der Buchtitel ist angelehnt an den Song «Deine Zeit» der Band Seed. Sollten sich Personen selbst oder andere im Krimi wiedererkennen, so sei dies ein Irrtum. So der Krimiautor, der sehr authentisch über die jüdischen Gemeinden in Zürich und Basel und über die Universität schreibt. Er erfindet seine Romanfiguren und lässt ihnen Raum, um sich selbst zu entwickeln. Namen seien nie zufällig und Titel seien seine Leidenschaft, erzählt Bodenheimer. Und ja, es soll einen vierten Band geben – wenn auch nicht gleich sofort. Die Romane sollen in nächster Zeit als Hörbücher erscheinen.

600 Kinder und Erwachsene tanzten zu fröhlichen Liedern Ausverkauftes Konzert von Andrew Bond im Affoltemer Kasinosaal Am vergangenen Mittwoch, 13. April, bebte der Boden des Affoltemer Kasinosaals unter den Füssen zahlreicher Kinder und Erwachsener. Andrew Bond spielte vor vollen Rängen und sorgte für Fest-Stimmung.

Die River Street Jazzband. (Bild zvg.)

River Street Jazzband Auftritt im «Hirschen» in Wettswil Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Wettswiler «Hirschen» treten am Samstag, den 30. April, die Musiker der River Street Jazzband auf. Der Name River Street kommt nicht vom Mississippi, sondern vom Stadtbach in Aarau, an dem die Gründer wohnten. Geprobt wurde jeweils im Elternhaus an der Bachstrasse in Suhr AG. Die Band fühlte sich von Anfang an dem alten Jazz verpflichtet und entwickelte im Laufe der Zeit eine Vorliebe für den «New Orleans Revival» Stil. In der Riverstreet Jazzband war immer nur die Musik der «Crescent City» ein Thema. Eine Musik, die sich aus vielen Elementen wie Blues, Spirituals und Gospel, Ragtime, Standards und zahlreichen weiteren Einflüssen zusammensetzt.

Sieben Ausnahmekönner arbeiten zusammen Die Darbietung mit dem typischen New Orleans Beat, ist elastisch, weich und doch ausgesprochen rhythmisch und vor allem immer auf die Melodie des jeweiligen Stückes ausgerichtet. Die River Street Jazzband besteht heute aus sieben Musikern. Peter Lüscher ist ein virtuoser Trompeter

mit vielseitiger, jahrelanger Erfahrung. Roy Duncombe ist ein Profi-Klarinettenspieler aus England. An der Posaune spielt Kniri Knaus, der mit der mit der Band Pfuri, Gorps und Kniri Ende der 1970er-Jahre grosse Erfolge feierte. Ein Bebop-Musiker, dessen Herz für New Orleans schlägt, ist Rougi Rothenbühler am Altosax. Einen Top-Banjo-Spieler hat die River Street Jazzband im Berner Hene Lehmann gefunden. Am Bass spielt Hansjörg Schaltenbrand, ein Profi-Bassist mit einem ganz speziellen Flair für jazzige Rhythmen. Martin Meier begleitet die Band sehr subtil und keinesfalls dominant an den Drums. Wo die Band auch auftritt, ist ihr Erfolg und grosser Applaus sicher, denn ihr feinfühliger Jazz, der sich am Sound vom New Orleans der 20er- und 30er-Jahre orientiert, weckt Gefühle und Emotionen. Ein Glück, dass sie nochmals nach Wettswil kommen. Die River Street Band hat schon 2014 die Herzen der Säuliämtler erobert und sie werden es wieder tun. (pd.) Platzreservierung bei Brigitte Gubler, Restaurant Hirschen Wettswil, Telefon 044 700 01 28.

Der dazumal trübe und regnerische Mittwochnachmittag lockte rund 600 Kinder und deren Eltern und Begleitpersonen, um den Nachmittag mit Musik und viel Spass zu verbringen. Um 15 Uhr begann das Konzert von Andrew Bond mit einem kurzen Kindertheaterstück des Theaters Dampf, das gluschtig auf den Vorverkauf der Vorstellung «En fuule Zauber» aufmerksam machte. Danach beanspruchte der bekannte und allerseits beliebte Sänger Andrew Bond die Bühne. Über eine Stunde lang brachte er die Augen der vielen Kinder zum Strahlen und unterhielt alle mit vielseitigen und fröhlichen Liedern über wilde Tiere aus der ganzen Welt oder lustigen Musikstücken wie: «Alli mached Mischt» aus der gleichnamigen

Andrew Bond inmitten hunderter Kinder im Affotemer Kasinosaal. (Bild zvg.) CD mit dem Untertitel «Saugueti Puurehof-Lieder». Während die kleinen Gäste vergnüglich herumhüpften oder am Boden Popcorn knabberten, genossen die Erwachsenen die Unterhaltung bei Getränken und einem Stück selbst gebackenen Kuchens. Allesamt wurde die

Veranstaltung als sehr gelungen gelobt und das Familienzentrum Bezirk Affoltern freut sich darauf, auch in Zukunft ähnliche Anlässe für alle Besucher vorbereiten zu können. (MF) Weitere Veranstaltungen und allgemeine Infos auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Edi’s Blasmusikanten live Sonntagskonzert am 1. Mai, ab 10.30 Uhr beim Kasino Affoltern Das zur Tradition gewordene Frühschoppenkonzert von Edi’s Blasmusikanten findet dieses Jahr am Sonntag, 1. Mai, von 10.30 bis 12.30 Uhr beim Kasino Affoltern statt. Neben unterhaltsamer Musik werden Edi’s Blasmusikanten die Besucherinnen und Besucher auch mit Getränken und Wurstwaren vom Grill, verwöhnen. Die Oldboys aus dem Säuliamt freuen sich, zahlreiche Musikfreunde an diesem Vormittag zwei Stunden aus dem Alltag reissen zu können. Das Publikum geniesst an diesem Morgen fröhliche und heitere Blasmusik, bei einem Kaffee, einem Schluck Bier oder Wein.

Edi’s Blasmusikanten in Aktion. (Bild Salomon Schneider) Der Eintritt ist kostenlos. Für die Unkosten kann etwas in den Kollektentopf geworfen werden.

Edi’s Blasmusikanten freuen sich auf diesen Sonntag und danken für das zahlreiche Erscheinen. (HL)


16

Vermischtes

Dienstag, 26. April 2016

Urs Hubers zweiter Sieg in der UCI-Weltserie Der Leistungsträger des Radrennclubs Amt gewinnt den Tiliment-Marathon im Friaul Urs Huber war die Lockerheit am letzten Donnerstagabendrennen anzusehen. Fast ebenso leicht düpierte er am Sonntag in Italien bei garstigen Bedingungen seinen letzten Verfolger, den früheren Weltmeister Roel Paulissen.

Schneefall ein. «In der Abfahrt wurden vor allem die Finger ziemlich kalt. Ich fuhr auf dem rutschigen Trail kontrolliert ins Tal. Ferreira reichte seine Minute Zeitpolster nicht so weit. Er wurde bald gestellt und abgehängt. Weil Geissmayr direkt hinter mir stürzte, war ich nun knapp 40 Kilometer vor dem Ziel plötzlich mit Paulissen alleine an der Spitze», rekapituliert Huber den Rennverlauf.

................................................... von martin platter Urs Huber konnte seine beneidenswerte Frühform offenbar erfolgreich konservieren. Bereits Mitte Februar hatte er seinen ersten Sieg in der Bike-Marathon-Serie des Radweltverbandes UCI in Südafrika gefeiert. Er war der Vorbote für den Triumph am Cape Epic, das in der Szene den Ruf geniesst, die Tour de France für Mountainbiker zu sein. Noch am GP Osterhas spürte Huber die Nachwehen der einwöchigen südafrikanischen Etappenfahrt. Er nutzte die letzten vier Wochen, um sich aktiv zu erholen und die Kraftspeicher wieder aufzufüllen. Am Sonntag startete er zum ersten Mal zum Tiliment Marathon in Spilimbergo, einem Rennen der UCI-Weltserie. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen, wie Huber zugab: «Ich war vor dem Start richtig aufgeregt. Die Besetzung war nämlich erstklassig und der Strecke eilte der Ruf voraus, schwierig zu sein. Sie konnte am Vortag zudem nur teilweise besichtigt werden. Der Regen in der Nacht trug nicht dazu bei, dass sich die Nervosität legte.»

Entscheidung auf dem letzten Kilometer

Urs Huber (Nr. 20) bei der «aktiven Erholung» am letzten Donnerstagabend in der Affoltemer Industrie. Links Fabian Kiser, rechts Andreas Caruso (29) und Reto Wolf. (Bild Martin Platter) Die Ruhe bewahrt Schon auf den ersten Metern nach dem Start des 104 Kilometer langen Offroad-Rennens sei sein Hinterrad auf den nassen Pflastersteinen wie wild umhergerutscht. Er habe sich

dennoch gut gefühlt, nicht aus der Ruhe bringen lassen und darauf geachtet, stets in den vordersten Positionen zu fahren. Bei Unkenntnis der Strecke laufe man sonst Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Bei halber Distanz in der langen Steigung zum Haupthindernis

der Runde, dem Monte Pala (1231 m.ü.M.) konnte sich der Portugiese Tiago Ferreira leicht absetzen. Dahinter bildete sich eine Verfolgergruppe mit den Favoriten Urs Huber, Roel Paulissen und Daniel Geismayr. Auf dem Gipfel des Monte Pala setzte

Der Belgier gab sich bereits gezeichnet von den Strapazen. Doch Huber wusste nicht, ob der Routinier tatsächlich angeschlagen war. Dennoch setzte er auf Zusammenarbeit, um im schnellen Schlussteil nicht alleine gegen den Wind strampeln zu müssen. Der Schlussanstieg auf dem letzten Kilometer musste die Entscheidung bringen. Als Huber den Schlussspurt anzog, blieb Paulissen noch lange an seinem Hinterrad. «Mir wurde schon ganz mulmig. Ich bot meine letzten Kraftreserven auf, um ihn zu distanzieren», erklärte Huber. Schliesslich rollte er nach viereinhalb Stunden mit sieben Sekunden Vorsprung als Sieger ins Ziel. Am kommenden Samstag steht bereits die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm: der BikeMarathon in Riva del Garda, den er 2014 ebenfalls als Sieger beendete. Infos: rrc-amt.ch.

Fahr.werk.ö! zeigt am Türlersee «Es war einmal ...»

Hunderte Gegenstände wechselten Besitzer

Theatererlebnis mit jungen Schauspielenden aus dem Säuliamt

Erster Umwelttag in Affoltern

Während einer Woche wird der Türlersee zur Theaterbühne. Gemeinsam mit 20 Kindern und Jugendlichen wird ein Stück entwickelt. Die Bühne ist das Badi-Areal beim Campingplatz. Die Zuschauenden werden am 28. und 29. April ab 18 Uhr von Akt zu Akt, von Bühnenbild zu Bühnenbild wandern.

Der erste Umwelttag am Samstag, 16. April, im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz Affoltern war wahrlich nicht vom Wetterglück begünstigt. Aber wer denkt, der Anlass sei ins Wasser gefallen, der irrt.

Es war einmal vor einiger langer Zeit. Da lebte im Schloss Türlen ein Prinz. Die Eltern beschlossen eines Tages, dass nun Zeit zum Heiraten sei. Daran hatte der Prinz jedoch noch gar nie gedacht. «Wenn schon Heirat,» sagte der Prinz, «dann will ich eine richtige Heldin heiraten, die für mich ein Ungeheuer tötet.» So befohlen, so getan. Das Problem war, dass es weit und breit keine Ungeheuer mehr gab. Alle waren in den letzten 200 Jahren von heiratswütigen Prinzen für ihre Prinzessinnen getötet worden. Doch arbeitslose Heldinnen gab es überall. Und so kamen sie alle zum Schloss Türlen, auf der Suche nach einem Ungeheuer. Was niemand wusste, war, dass ....

Mit jungen Menschen Theater spielen Rollen, Figuren und der weitere Verlauf der Geschichte werden mit den jungen Spielenden gemeinsam entwickelt – nichts wird aufgeschrieben, alles bleibt einmalig in den Köpfen der 20-köpfigen Theatercrew. Daraus entwickelt sich ein einmaliges Theatererlebnis. Die öffentlichen Vorstellungen finden am Donnerstag, 28. und Freitag, 29. April, um 18 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Nach der Vorstellung brennt zwischen den Wagen der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. Das Fahr.werk.ö! ist eine Gruppe von Thea-

Die Auftritte vor dem Publikum bilden den krönenden Abschluss der intensiven Theaterwoche. (Bild zvg.) terprofis, die das Ziel verfolgt, lebendiges Theater mit jungen Menschen zu entwickeln – nicht in der nüchternen Atmosphäre eines Singsaals oder einer Mehrzweckhalle – sondern in und um Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren. Theater ist nicht nur Text; Theater kann auch Bewegung, Komik, Musik und Tanz beinhalten.

Theaterspiel und Abenteuer Während der Zeit eines Projekts leben die Theaterleute und die jungen Spielenden in ihren Wagen vor Ort . Dort wird gemeinsam gekocht, gegessen und in den gemütlichen Theaterwa-

gen geschlafen. «Kein Kommen und Gehen – intensiv da sein und mitten auf der Bühne arbeiten und wohnen», das ist das Konzept von Fahr.werk.ö!. Die Proben finden von Sonntag bis Donnerstag, von 09.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis zirka 17 Uhr statt. Der Dienstagnachmittag ist theaterfrei. Gerne lädt das Fahr.werk.ö! Interessierte zu den Probearbeiten ein und natürlich zur Vorstellung am Donnerstag oder Freitag. Eine kurze Voranmeldung ist sinnvoll. Conni Stüssi Infos unter www.fahrwerk-oe.ch und Anmeldung: 079 444 02 83 oder info@fahrwerk-oe.ch.

Der Umwelttag mit dem Bring- und Holtag, dem Repair Café und dem Bike-Day war ein voller Erfolg. Die Leute kamen mit Sack und Pack, Karawanen-gleich. Es war nicht einfach, den Besucherstrom zu bändigen. Dank dem grossen Einsatz der rund 30 fleissigen Helfer und vieler Hinweisschilder, wussten bald jede Besucherin und jeder Besucher, wohin sie sich mit ihrer Ware wenden mussten. Der Bring- und Holtag war nur am Morgen offen. Der Andrang war gewaltig. Geschirr, Bücher, Spielsachen, Kochtöpfe und Werkzeug fanden rasch reissenden Absatz, und dies wortwörtlich. Die Helfer der Gemeinde und vom Verein gaben alles, damit das Tauschen in geordneten Bahnen ablief. Am Mittag waren nur noch ein paar Kleinmöbel, Kochgeschirr, Blumentöpfe und Bücher übrig. Sie wurden von der Gemeinde entsorgt.

Zahlreiche Reparaturen Etwas ruhiger verlief das Repair Café. Was in Holland als Idee entstand, erfreut sich auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. Statt nicht mehr funktionierende Dinge wegzuwerfen, halfen ein Dutzend Fachleute freiwillig bei der Reparatur. Bereits vor neun Uhr morgens trafen die ersten Besucher mit defekten Geräten ein. Beim Elektro- und Elektronikstand mit fünf Spezialisten ging es sofort zur Sache und ein Gerät nach dem anderen, ob es sich nun um Toaster, Mikrowelle oder Modellflugzeug handelte, wurde gründlich geprüft und sorgfältig repa-

riert. Mit Stoff und Leder wurde den Kundinnen geholfen, Löcher zu stopfen, Hosenbeine zu kürzen und umzunähen, Lederartikel zu reparieren und vieles mehr. Defekte Wanduhren oder Kinderspielzeug konnten beim Kleinreparaturstand wieder hergestellt werden. Ein Drittel der angelieferten Dinge konnte voll repariert werden. Bei einem weiteren Drittel konnten die Fachleute mangels Ersatzteilen zwar nicht vor Ort reparieren, aber entscheidende Hinweise zu Ersatzteilbeschaffung und zur Reparatur geben.

Jugendliche helfen mit Der Bike-Day, der von der Jugendarbeit organisiert wurde, war ein gelungener Anlass. 16 Jugendliche haben tatkräftig geholfen, Velos zu reparieren, zu reinigen oder einfach zu tauschen. Es wurden 15 verstaubte und rostige Drahtesel aus dem Winterschlaf geweckt, geschrubbt, gewaschen und geschmiert. In der Velo Werkstatt wurden über 20 Velos wieder flott gemacht. Für diesen Anlass hat Stefan Frei, als neuer Besitzer von Velo Nägeli, einen seiner Mitarbeiter plus Material, Reinigungsund Schmiermittel kostenlos zur Verfügung gestellt und stand selber mit seinem Know-how zur Seite. An der Velobörse wurden zudem fast 20 Fahrräder verkauft. Die Festwirtschaft litt anfänglich unter dem schlechten Wetter. Als das Wetter besser wurde, verbreitete sich je länger je mehr der Duft von Bratwürsten und Cervelats. Das kulinarische Angebot war einfach, aber herzhaft: Würste vom Metzger, selbstgemachte Kuchen und handgerösteter Kaffee. Bis auf einen kleinen Rest ging alles weg. Der erste Umwelttag war trotz des durchzogenen Wetters ein toller Erfolg für alle Beteiligten und ein kleiner Beitrag an die Ressourcenschonung unserer Erde. (pd.)


Sport

Hornusser verlieren Am letzten Sonntag unterlag die HG Obfelden in ihrem zweiten Meisterschaftsspiel, wiederum auswärts, Ersigen B. Bei anfangs garstigen äusseren Bedingungen mussten die Ämtler ihre Arbeit im Ries beginnen. Obfelden begann katastrophal, die beiden ersten Streiche mussten schon geschrieben werden, weg war der Traum von vier weiteren Punkten. Die HG Obfelden brauchte eine Weile, um sich aufzufangen, kassierte aber weitere Nummern, fünf insgesamt. Ersigen B hingegen konnte das Ries bis zum Schluss sauber halten. Mit diesem Ergebnis konnte und durfte man nicht zufrieden sein. Zumindest zeigte Ersigen B eine mässige Schlagleistung. Die Ämtler konnten somit hoffen, doch noch zu punkten. Und tatsächlich: Dank der besseren Schlagleistung retten sie wenigstens einen Meisterschaftspunkt. Somit verlor an einem winterlichen Sonntag Obfelden das Spiel gegen Ersigen B mit 5 Nummern und 686 geschlagenen Punkten zu 0 Nummern und 542 Punkten. In der Zwischenrangliste belegt Obfelden momentan den 4. Rang. Einzel erzielten Ueli Müller, Markus Buchmann und Wädi Müller mit je 58 Punkten gute Leistungen. (PF)

Dienstag, 26. April 2016

17

Zweiter FCWB-Sieg in Folge Fussball 1. Liga: USV Eschen/Mauren – FC Wettswil-Bonstetten 0:2 (0:1) Der FCWB reiste am Samstag ins Fürstentum und fuhr nach guten 90 Minuten mit einem 2:0-Sieg und drei Punkten im Gepäck zurück ins Säuliamt. Somit sind die WBler seit vier Spielen ungeschlagen. Besonders gespannt durfte man auf die Startphase sein. Die Heimmannschaft, der USV Eschen/Mauren, ist bekannt dafür, dass sie ein regelrechtes Startfurioso hinlegen und auch die Dosch-Herren verstecken sich jeweils nicht zu Spielbeginn. Dementsprechend wurden die Zweikämpfe energisch geführt und auf dem gut bespielbaren Terrain bekamen auch die Zuschauer gepflegtes Kurzpassspiel zu sehen. Die ganz grossen Torchancen blieben jedoch aus, obwohl beide Mannschaften jeweils im Ansatz vielversprechend vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchten. Es dauerte gute 30 Minuten bis zum ersten Treffer. Badalli, WBs linker Aussenverteidiger, war in der gegnerischen Angriffszone anzutreffen, kämpfte sich einen be-

reits verlorenen Ball wieder zurück und bediente mit einer ‹Zuckerflanke› den Goalgetter Machado, der nur noch in die Maschen einnicken musste. Die Führung war aufgrund der Spielanteile verdient und stärkte das Selbstvertrauen der Gäste. Fortan wurde gepflegter Fussball gespielt und weniger lange Bälle geschlagen als in den Spielen zuvor. Mit dem Pausenpfiff musste WB-Captain Buchmann verletzungsbedingt raus und wurde durch Krasniqi ersetzt, der in der zweiten Hälfte noch auf sich aufmerksam machen würde.

Langes Zittern nach offenem Schlagabtausch Die ersten 15 Minuten in Hälfte zwei waren die wohl besten der Heimmannschaft. Mehrmals tauchten sie gefährlich vor Torhüter Bachmann auf, der jedoch immer parieren konnte oder ein Bein eines WB-Verteidigers liess es erst gar nicht so weit kommen. Die Dosch-Elf wehrte sich mit allen Kräften gegen den vermeintlichen Ausgleich. Der fiel jedoch nicht. Krasniqi fasste sich ein Herz und

Kurz vor Schluss erzielt WBs Besnik Krasniqi (rechts, jubelnd) aus spitzem Winkel das siegsichernde 2:0. (Bild Kaspar Köchli) dreschte das Leder aus über 30 Metern aufs Tor. Eine Szene, die das aufkommende Selbstvertrauen der Rotschwarzen widerspiegelte. Die Matchuhr zeigte 89 Minuten als der Fan-Anhang dann endgültig erlöst wurde. Eine Konterchance führte zum 2:0. Es war wiederum Krasniqi, der im zweiten Anlauf mit einer scharfen Hereingabe von der Grundlinie den Torwart anschoss und der Ball von dessen Oberarm den Weg in die Maschen fand. Kurz darauf war Schluss und der nächste Sieg im Trockenen. Die hinte-

re Tabellenhälfte ist aber nach wie vor nur durch wenige Punkte getrennt, so dass die restlichen fünf Spiele mit gleicher Konzentration und Siegeswillen angegangen werden müssen. (NBu) Matchtelegramm: Sportpark, Eschen, 280 Zuschauer. FCWB: Bachmann; Goljica; Buchmann (45. B. Krasniqi); Waser; Badalli; Bozic; Gouiffé à Goufan; Schneebeli; Peter (73. Dukhnich); Constancio; Machado (82. A. Krasniqi). Weitere Resultate des FCWB: Jun. Da – Red Star 6:7, Jun. Ca (CCJL) – Dietikon 5:1, Jun. A (CCJL) – Wiedikon 1:0, Jun. B2 – Effretikon/Kempttal 3:2, Schwamendingen – Jun. B1 (CCJL) 4:1

Grösster Erfolg der Vereinsgeschichte Spitzenspiel ging baden Buccaneers Sellenbüren steigen sensationell in die 2. Liga auf

FC Birmensdorf – FC Affoltern verschoben

Nach einem fulminanten Schlussspurt mit zwölf Spielen ohne Niederlage in Serie gelang den «Buccs» als einer der besten drei Zweitplatzierten Drittligisten die Qualifikation für die Aufstiegsplayoffs – eine hochdramatische Angelegenheit mit überraschendem Ausgang.

Das Sonntagsspiel des FCA auswärts beim FC Birmensdorf wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Gespielt wurde das Turnier in einer Gruppe mit vier Teams, jeder gegen jeden. Die beiden besten stiegen auf. Gegen den bisher unbekannten Gegner AdAstraSarnen starteten die Ämtler etwas nervös in die erste Partie, fanden aber den Tritt bald. Timon Annen markierte nach wenigen Minuten den Führungstreffer und lancierte damit das Turnier so richtig. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und, vor allem defensiv, mit tadellosem Einsatz, konnte die Führung sicher in die Pause gebracht werden. In der zweiten Halbzeit bekundeten die Buccaneers aber plötzlich viel Mühe. Sarnen erzielte den Ausgleich, wenig später verschoss Joël Wuillemin einen Penalty und in derselben Minute erzielten die Aargauer in Unterzahl gar noch den Führungstreffer. Wie schon oft in dieser Saison, konnte aber auch hier in einer schwierigen Situation nochmals eine Reaktion gezeigt werden. In der Schlussphase erzielten Christian Grass und Joël Wuillemin mit herrlichen Weitschüssen noch zwei Tore und stellten damit die Weichen wieder auf Sieg. Sarnen machte zwar noch einmal mächtig Druck, doch der an diesem Abend erneut bärenstarke Keeper Roberto Sedlaczek liess sich nicht mehr bezwingen und hielt den Sieg fest, womit bereits nach dem ersten von drei Spielen die Tür in die 2. Liga weit aufgestossen wurde. Gegner Nummer zwei war Team Aarau, bestens bekannt aus der Meisterschaft, welches nach einem deutlichen Sieg und einem Unentschieden in den beiden Direktbegegnungen, zu favorisieren war. Ausgeglichene erste Halbzeit. Timon Annen traf mittels sattem Weitschuss, Etienne Wuillemin mittels Penalty und Aarau zweimal aus dem hohen Slot zum 2:2 Pausenstand. Je länger die Partie aber dauerte, desto stärker wurde Aarau. Der enorme Kräfteverschleiss machte sich bei den Ämtlern nun erstmals be-

Zuversichtlicher Blick nach vorne auf der Bank der Buccaneers Sellenbüren. (zvg.) merkbar. Einen 2:4-Rückstand aufzuholen waren die «Buccs» nicht mehr imstande. Wie bereits in der Mehrheit aller Meisterschaftsspiele, nur mit zwei Blöcken angetreten, liessen die Kräfte gegen Ende der Partie spürbar nach. Sven Eckert erzielte zwar kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer, zu mehr reichte es nicht mehr. Somit musste die letzte Partie am Sonntag Nachmittag die Entscheidung über Verbleib in der 3. Liga oder Aufstieg herbeiführen.

Dramatik pur Spannende Ausgangslage somit vor der letzten Partie gegen die Moosseedorf Hornets. Während den Berner nur noch ein Sieg weiterhelfen konnte, hätte den Ämtlern unter Umständen bereits ein Unentschieden reichen können, je nachdem ob Sarnen, welches sich ebenfalls noch Aufstiegshoffnungen machte, gegen Aarau gewinnt. Nach knapp 10 Minuten landete ein abgeblockter Schuss des unermüdlichen Antreibers Sven Eckert direkt auf dem Stock von Verteidigungspartner Stefan Leuenberger, welcher direkt abzog und mit seinem Slapshot die erstmalige Führung erzielte, welche aber nur von kurzer Dauer war. Nach dem raschen Ausgleich der Hornets erhöhte man aber noch einmal das Tempo, setzte den Gegner noch früher unter Druck und kreierte damit noch mehr Torchancen. Joël Wuillemin traf mittels Handgelenkschuss und Benjamin Schiller drückte den Ball über die Torlinie, welcher zuvor eindrucksvoll und mit gewohnt vollem Körpereinsatz von Luregn Serra erkämpft worden war. Moosseedorf setzte nun alles auf eine Karte

und warf bereits früh alles nach vorne. Mit Erfolg, war doch die Partie wenig später wieder ausgeglichen und drohte zu kippen, als sich zu allem Überfluss Etienne Wuillemin noch eine zweiminütige Bankstrafe einhandelte. Wie aus dem Nichts konnte Aggressivleader Luregn Serra noch einmal alleine aufs Tor losziehen und nur noch regelwidrig gestoppt werden. Joël Wuillemin, am Tag zuvor noch gescheitert, versenkte nun den fälligen Penalty souverän. Die Entscheidung war das aber noch immer nicht, da man kurz vor Schluss den erneuten und vorallem sehr ärgerlichen Ausgleich hinnehmen musste. Somit hatte man den Ausstieg nicht mehr in den eigenen Händen und brauchte die Schützenhilfe des bereits aufgestiegenen Aarau, welches in der letzten Partie des Turniers gegen Sarnen nicht verlieren durfte, um die Ämtler in die 2. Liga zu hieven. Und tatsächlich: Nach einer hochdramatischen Schlussphase, in welcher Sarnen den Siegtreffer wenige Sekunden vor Schluss noch auf dem Stock hatte, hielt Aarau das Unentschieden und verhalf damit den Buccaneers zum Aufstieg, welche somit in der kommenden Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der 2. Liga antreten können.

Bereits am Samstagabend zeichnete sich ab, dass es fraglich sein würde, ob das Spiel der ersten Mannschaft des FC Affoltern am Albis gegen den FC Birmensdorf stattfinden wird. Heftige Regenfälle, teilweise mit Nassschnee, trugen dazu bei, dass am frühen Sonntagmorgen der Entscheid feststand. Spiel abgesagt; neues Austragungsdatum: ungewiss. Auf Kunstrasen hätte der Match stattfinden können, jedoch verfügen die Birmensdorfer nicht über

einen solchen. In der Tabelle ändert sich nichts. Schwamendingen, der Drittplatzierte, wird mit gesunden zehn Punkten auf Abstand gehalten und nach oben hin, zu den Blue Stars, liegen machbare drei Punkte Differenz. Das allerdings bei einem Spiel mehr, das der FCA ausgetragen hat. Übrigens wurde auch das Spiel des Tabellenersten auswärts in Wollishofen verschoben. Das kommende Spiel des FCA findet auf heimischem Terrain gegen die abstiegsbedrohten Wädenswiler am kommenden Samstag, 17 Uhr, statt. Volkmar Klutsch

Helvetia: Neue Trikots für FCA-Juniorinnen Die von Philipp Wittwer geführte Hauptagentur der Helvetia in Affoltern ist Trikotsponsorin der Juniorinnen C des FC Affoltern. «Wir engagieren uns gerne für Junge», betonte Wittwer anlässlich der Übergabe. In der Juniorinnen-C-Mannschaft sind die Akteurinnen meist 14- und 15-jährig. Das Team lässt aber auch jüngere Spielerinnen dazukommen. «Wir mussten Spielerinnen für die erste Damen-

mannschaft abgeben und haben sieben Mädchen aus der Juniorinnen-DMannschaft erhalten», sagt Co-Trainer Reto Raimann, der die Mannschaft zusammen mit Nadja Koller und Dennis Vogt betreut. Der FC Affoltern am Albis hat eine sehr grosse Juniorenabteilung: In 20 Mannschaften kicken gegenwärtig rund 300 Nachwuchsspieler und -spielerinnen. (-ter.)

Buccaneers – Ad Astra Sarnen 3:2 (1:0). 6. Annen (Schiller) 1:0. 24. 1:1. 28. 1:2. 32. C.Grass 2:2. 35. J.Wuillemin (Ibernini) 3:2. Buccaneers – Team Aarau 3:4 (2:2). 5. 0:1. 10. Annen (Serra) 1:1. 12. 1:2. 15. E.Wuillemin (Penalty) 2:2. 25. 2:3. 31. 2:4. 39. Eckert (J.Wuillemin) 3:4. Buccaneers – Hornets Moosseedorf 4:4 (3:1). 8. Leuenberger (Eckert) 1:0. 13. 1:1. 14. J.Wuillemin (Eckert) 2:1. 18. Schiller (Serra) 3:1. 24. 3:2. 28. 3:3. 31. J.Wuillemin (Penalty) 4:3. 35. 4:4.

Die Juniorinnen C mit den neuen Trikots von Helvetia. Rechts Hauptagent Philipp Wittwer. (Bild Werner Schneiter)


veranstaltungen

Die Velogruppe Mettmenstetten lädt zu einer gemütlichen Rundfahrt ein. (sals)

Veloplausch für alle Generationen Tour der Gemeindegrenze entlang Mettmenstetten feiert sein 900Jahre-Jubiläum. Aus diesem Grund führt die Velogruppe Mettmenstetten am Samstag, 30. April, eine Velotour entlang der Gemeindegrenze durch. Die Fahrradtour entlang der Mettmenstetter Gemeindegrenzen führt durch verschiedene Weiler wie Dachlissen, Herferswil und Rossau. Dabei werden hauptsächlich Nebenstrassen befahren. Das Tempo wird den Teilnehmenden angepasst. Es soll eine gemütliche Ausfahrt werden, bei der man sich Zeit nimmt. Es geht darum,

die Fahrt durch unsere schöne Landschaft und sich am das Alpenpanorama zu erfreuen. Je nach Tour ist in Dachlissen oder Herferswil ein Zwischenhalt geplant. Dort können sich alle, auf eigene Kosten, in der Besenbeiz verpflegen. Velogruppe Mettmenstetten Samstag, 30. April, Anmeldung: Keine. Treffpunkt: 13.30 Uhr, Oberstufenschulhaus Wygarten, Schulhausstrasse 13, Mettmenstetten. Start: 14 Uhr. Voraussetzung: Fahrtüchtiges Velo, Velohelm, Versicherung: Unfall- und Haftpflichtversicherung ist Sache der Teilnehmenden. Rückkehr: zirka 17 Uhr.

Jean-Luc Oberleitner machte Stimmung Der virtuose Akkordeonist im Seewadel Die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel wurden am Dienstagnachmittag, 19. April, von JeanLuc Oberleitner auf eine virtuelle Musik-Weltreise mitgenommen. Der begnadete Akkordeonist und Sänger Jean-Luc Oberleitner hat mit seinem Programm «Lieder aus aller Welt» zum Mitsingen, Zuhören und Tanzen animiert. Er sang alle Kompositionen in verschiedenen Sprachen und begleitete seinen Gesang mit dem Akkordeon. Sein riesiges Repertoire sang und spielte er auswendig und mit viel «Herzblut». Er sang die holländische Ballade Tulpen aus Amsterdam, versprühte russische Lebenslust mit «Kalinka» und brachte das Publikum mit «Oh mein Papa» zum Schunkeln. Die Darbietung fand im Speisesaal des Hauses zum Seewadel statt, für die zahlreich erschienenen Bewohnerinnen und Bewohner. Selbstverständlich durften auch Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl nicht fehlen. Der in St. Gallen aufgewachsene Jean-Luc Oberleitner spielt seit er acht Jahre alt ist Akkordeon. Heute wohnt

Jean-Luc Oberleitner ist der geborene Unterhalter. (Bild zvg.) er in Birmensdorf. Mit seinen diversen Programmen ist er in Alters- und Pflegeheimen der ganzen Schweiz unterwegs und erfreut die Pensionärinnen und Pensionäre. Sein adrettes Erscheinungsbild und sein Können als Entertainer hat alle Anwesenden begeistert. Es war ein vergnüglicher Nachmittag.


veranstaltungen

Die Velogruppe Mettmenstetten lädt zu einer gemütlichen Rundfahrt ein. (sals)

Veloplausch für alle Generationen Tour der Gemeindegrenze entlang Mettmenstetten feiert sein 900Jahre-Jubiläum. Aus diesem Grund führt die Velogruppe Mettmenstetten am Samstag, 30. April, eine Velotour entlang der Gemeindegrenze durch. Die Fahrradtour entlang der Mettmenstetter Gemeindegrenzen führt durch verschiedene Weiler wie Dachlissen, Herferswil und Rossau. Dabei werden hauptsächlich Nebenstrassen befahren. Das Tempo wird den Teilnehmenden angepasst. Es soll eine gemütliche Ausfahrt werden, bei der man sich Zeit nimmt. Es geht darum,

die Fahrt durch unsere schöne Landschaft und sich am das Alpenpanorama zu erfreuen. Je nach Tour ist in Dachlissen oder Herferswil ein Zwischenhalt geplant. Dort können sich alle, auf eigene Kosten, in der Besenbeiz verpflegen. Velogruppe Mettmenstetten Samstag, 30. April, Anmeldung: Keine. Treffpunkt: 13.30 Uhr, Oberstufenschulhaus Wygarten, Schulhausstrasse 13, Mettmenstetten. Start: 14 Uhr. Voraussetzung: Fahrtüchtiges Velo, Velohelm, Versicherung: Unfall- und Haftpflichtversicherung ist Sache der Teilnehmenden. Rückkehr: zirka 17 Uhr.

Jean-Luc Oberleitner machte Stimmung Der virtuose Akkordeonist im Seewadel Die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel wurden am Dienstagnachmittag, 19. April, von JeanLuc Oberleitner auf eine virtuelle Musik-Weltreise mitgenommen. Der begnadete Akkordeonist und Sänger Jean-Luc Oberleitner hat mit seinem Programm «Lieder aus aller Welt» zum Mitsingen, Zuhören und Tanzen animiert. Er sang alle Kompositionen in verschiedenen Sprachen und begleitete seinen Gesang mit dem Akkordeon. Sein riesiges Repertoire sang und spielte er auswendig und mit viel «Herzblut». Er sang die holländische Ballade Tulpen aus Amsterdam, versprühte russische Lebenslust mit «Kalinka» und brachte das Publikum mit «Oh mein Papa» zum Schunkeln. Die Darbietung fand im Speisesaal des Hauses zum Seewadel statt, für die zahlreich erschienenen Bewohnerinnen und Bewohner. Selbstverständlich durften auch Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl nicht fehlen. Der in St. Gallen aufgewachsene Jean-Luc Oberleitner spielt seit er acht Jahre alt ist Akkordeon. Heute wohnt

Jean-Luc Oberleitner ist der geborene Unterhalter. (Bild zvg.) er in Birmensdorf. Mit seinen diversen Programmen ist er in Alters- und Pflegeheimen der ganzen Schweiz unterwegs und erfreut die Pensionärinnen und Pensionäre. Sein adrettes Erscheinungsbild und sein Können als Entertainer hat alle Anwesenden begeistert. Es war ein vergnüglicher Nachmittag.


20

Sport

Dienstag, 26. April 2016

Ein schnelles, spannendes Spiel

Weite Reise ohne Ertrag

Saisonende beim Badminton Club Affoltern

Standesgemäss mit einem hohen Sieg in die Schweizer 1.-LigaMeisterschaft gestartet, erlitt Wettswil in der zweiten Runde beim 3:5 gegen Chur einen herben Dämpfer.

Der Badminton Club Affoltern kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Das letzte Badminton-Schülerturnier der Saison 2015/2016 in Bülach ist in vollem Gange: Nur noch wenige Sekunden sind zu spielen. In Emanuels Match steht es 27:27. Der nächste Punkt entscheidet. Sein Gegner spielt den Shuttle bis zum hintersten Rand des Feldes, Emanuel prescht ihm hinterher und schlägt kraftvoll auf den gefiederten Korken – tatsächlich, er erzielt den Punkt. Sein Klubkollege Robbie holt sich einen Pokal für den zweiten Rang. Für Indira, Ciril und Dario war es das erste Turnier. Es war wundervoll zu beobachten, wie sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewannen, und so einige Spiele für sich entschieden.

Nicht nur der Nachwuchs, sondern auch die Interclub(IC)-Mannschaften des BCA konnten die Saison erfolgreich abschliessen. Im IC-Betrieb tritt jedes Team gegen sieben Mannschaften von anderen Klubs aus der Region an. Für ein Team braucht es zwei Damen und drei Herren. Die erste Mannschaft konnte sich in der 3. Liga den dritten Platz erkämpfen. Die zwei weiteren Mannschaften sind in der tieferklassierten 4. Liga angetreten. Die Teams erreichten den zweiten und vierten Platz. Nach der Saison ist vor der Saison: Trotz Sommerpause spielen sowohl die IC- als auch die Plausch-Spieler und Junioren des BCA bis zu dreimal pro Woche mit viel Freude gemeinsam Badminton.

Training trotz Sommerpause Emma-Louise erreichte in der Kategorie U14 den vierten Rang. Da die Junioren des Badminton Clubs Affoltern (BCA) in verschiedenen Kategorien angetreten waren, mussten nicht alle gleichzeitig spielen und konnten sich gegenseitig anfeuern.

Dario Di Meo am Schülerturnier. (zvg.)

Der Schachclub Wettswil verpasste Punktgewinn gegen Chur

................................................... von kaspar köchli Letzte Saison noch in der Nationalliga B spielend, steckte sich Absteiger Wettswil Anfang Saison das nicht gerade bescheidene Ziel, wieder in die zweithöchste Klasse zurückzukehren. Der Auftakt gegen Winterthur gelang mit einem hohen Sieg, nun wollte man gegen Chur nachlegen.

Wettswiler Lichtblick: Urs Allenspach (rechts) siegte souverän. (Bild Kaspar Köchli) Starkes Bündner Team Bei sonnigen Temperaturen – alles andere als «Schachwetter» – gastierte Wettswil vor zehn Tagen im Bündner Hauptort. Obwohl wegen Absenzen ersatzgeschwächt, waren die Ämtler Chancen durchaus intakt, auch in Runde zwei zu punkten. Allerdings trafen sie auf ein topmotiviertes Heimteam, das über sich hinauswuchs. Die Südostschweizer nahmen nach dreieinhalb Stunden (4:2-Zwischenstand) zielstrebig Kurs auf den Matchgewinn. Nicht gerade vom

Wilde Schussfahrt Richtung Tal Spannende Duelle am Bobby-Car-Rennen in Hausen

Glück «verfolgt», verpasste Wettswil in der Folge den Ausgleich und damit sein Ziel, mindestens einen Punkt nach Hause zu nehmen. Lichtblicke bei den Ämtlern bedeuteten die schön herauskombinierten Siege von Philipp Aeschbach und Urs Allenspach.

Vollerfolg sein Selbstvertrauen zurückgewinnen und wieder Fahrt nach oben aufnehmen. Schweizer Meisterschaft, 1. Liga: Chur – Wettswil 5:3. Slobodan Adzic (Elo 2158) – Marcel Hug (2283) – remis, Guido Neuberger (2221) – Philipp Aeschbach (2241) 0:1, Dario Bischofberger (2097) –

Ruhig bleiben, vorwärts schauen In der nächsten Runde Mitte Mai empfängt der Schachclub Wettswil zuhause in seinem Türmlihaus den SC Glarus. Schon dann kann er mit einem

Hanspeter Bieri (2092) 1:0, Paul Risch (2111) – Werner Aeschbach (2066) remis, Peter Wyss (2022) – David Klee (1924) 1:0, Andreas Rupp (2029) – Kaspar Köchli (2059) 1:0, Anna Adzic (1839) – Fritz Armbruster (1630) 1:0, Jakob Hew (1871) – Urs Allenspach (1942) 0:1.

«Ostblock-Konferenz» in der Eulachstadt Jahreskonferenz der Turnveteranen Die Gruppenpräsidenten der Region Ost tagten zur jährlichen Konferenz der eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung (Etvv) in Winterthur. Urs Tanner, Zentralpräsident der Etvv, informierte über dringliche Themen. Albis-Obmann Ernst Jud war auf Abschiedstour. In der Etvv sind 31 Gruppen mit total 5166 Mitgliedern (davon 450 Frauen) vereinigt. Sie besteht aus drei Regionen: West/Süd, mit sieben Gruppen, Mitte mit neun Gruppen und Ost mit 15 Gruppen. Die regionale Gruppenpräsidenten-Zusammenkunft (Rgpz) findet alljährlich im Frühjahr statt und hat ausschliesslich konsultativen Charakter und dient dem Informationsaustausch und der Meinungsbildung. Gesamtschweizerisch finden jährlich zwei Anlässe statt; die DV mit der Behandlung der statutarischen Geschäfte und die Tagung mit dem gesellschaftlichen Programm.

Informationen und Schwerpunkte 35 Teilnehmende lieferten sich im Hinteralbis rasante Duelle auf den Bobby Cars. (Bild zvg.)

Seit den 1970er-Jahren sind Bobby Cars beliebt bei Schweizer Kindern. Im Rahmen einer Schülerprojektarbeit organisierte der Hausemer Dominic Mattille ein Strassenrennen mit den robusten Spielzeugautos – auch für Erwachsene. Im Rahmen einer Schülerprojektarbeit der Sekundarschule Hausen organisierte Dominic Mattille am Samstag, 16. April, ein Bobby-Car-Rennen. Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten besammelten sich viele freiwillige Helfer schon eine Stunde vor Rennbeginn im Hinteralbis in Hausen und richteten ihre Posten ein. Pünktlich um 13 Uhr trafen die 6- bis 48-jährigen Teilnehmer mit oder ohne eigenem Spielzeuggefährt ein, um sich

einzuschreiben. Dank zahlreicher grosszügiger Sponsoren aus dem Dorf war die Teilnahme am Rennen kostenlos. Gestartet wurde in drei verschiedenen Kategorien; in den Altersklassen U9, U12 und Ü12 mit unterschiedlich langen Abfahrtsstrecken, von 200 bis 750 Metern, von der Geissweid bis zum Ziel im Weiler Hinteralbis.

Zwei Autos blieben auf der Strecke Bei drei nicht ganz einfachen Kurven mussten die Teilnehmer mit Schutzhelm und Schutzbrille ihre Fahrkünste auf den Spielzeugautos unter Beweis stellen. Am Rennen herrschte eine tolle Stimmung und alle hatten einen Riesenspass. Sogar die Sonne zeigte sich am Nachmittag und schuf optimale Bedingungen. Es traten insgesamt 35 Teilnehmer gegeneinander

an. Wobei alle zwei Rennen fuhren. Dazwischen verpflegten sich Gross und Klein am wunderbaren, offerierten Kuchenbuffet. Die topmotivierten Fahrer lieferten sich bis zum Schluss spannende Rennen. Die Gesamtzeit der beiden Läufe entschied über die Siegerplätze. Sieger der Kategorie U9 war Sunil Van der Helm, in der Kategorie U12 gewann Roman Odermatt und die beste Zeit der Kategorie Ü12 fuhr Gabriel Kriebel. Das Rennen war ein grosser Erfolg und konnte ohne grössere Blessuren zu Ende geführt werden. Einzig einige Gummistiefel der Teilnehmer, 28 Bobby-Car-Räder und zwei Bobby Cars wurden kaputtgefahren. Am Ende verliessen viele mit zufriedenen Gesichtern den Hinteralbis, in der Hoffnung auf ein weiteres Rennen im Jahr 2017. Dominic Mattille

Niklaus Aerne, dem Obmann der Gruppe Winterthur, war es vergönnt, die Turnerschar zu begrüssen. Er führte zügig durch die Traktanden. Etwas

«Bauchweh» bereitete der ständige Rückgang der Mitgliederzahlen. Die Werbung müsse verstärkt werden. Die Homepage erfordere laufend Anpassungen und Verbesserungen, nur dann erfülle sie den Zweck. Am 27. August ist Olten der Austragungsort der DV. Auf der Schwägalp ist die DV 2017 vorgesehen. Das Schwerpunktthema befasste sich mit der Organisation und den Kosten betreffend die Tagungen. Die ZK-Mitglieder Werner Vogel und Kurt Egloff hatten im Vorfeld allen Gruppen einen entsprechenden Fragebogen zugestellt. Mit Blick auf die Tagungen der vergangenen Jahre, an denen jeweils rund 800 Turnveteranen teilnahmen, drängten sich finanzielle Überlegungen auf. Welche Einsparungen möglich sind und was die Teilnehmer erwarten wird nach der Auswertung der Fragebogen und weiteren Abklärungen entschieden. Ein Antrag der Aargauer Gruppen, die bisher zur Region ost gehörten, löste Diskussionen aus und ist auf Unverständnis gestossen. Der Aargau sieht sich mit der Region Mitte mehr verbunden und stellte den Antrag die Region Ost zu verlassen und sich der Region Mitte anzuschliessen. Der Entscheid wird an der DV in Olten gefällt. (pd.)

Diskussionsrunde beim Mittagessen (von links): Ernst Jud (Obmann Albis), Hans Jud (GPK) und Walter Minder (Obmann Glatt- und Limmattal). (Bild zvg. NE)


Sport

Dienstag, 26. April 2016

21

«Donnschtig-Jass» in Bonstetten? Beim Qualifikationsturnier wurde ermittelt, wer für die Gemeinde antreten darf Die Gemeinde Bonstetten wurde ausgewählt, gegen Küsnacht ZH um das Austragungsrecht des populären «Donnschtig-Jass» zu kämpfen. Nötig war vorerst eine interne Ausmarchung. ................................................... von kaspar köchli Mitte März drehte das Schweizer Fernsehen in Bonstetten für ein Kurzporträt über die Gemeinde. Ausgestrahlt wird dieses in der «Donnschtig-Jass»Sendung vom 21. Juli (in Chur oder Arosa). Dort kämpft Bonstetten gegen Küsnacht ZH um das Gastgeberrecht der Austragung vom 28. Juli.

Kandidaten nach vorn ... Am letzten Donnerstagabend wurde in einem Qualifikationsturnier ermittelt, wer die Unterämtler Gemeinde beim grossen Showdown vertreten darf. Unter fachkundiger Aufsicht des «Donnschtig-Jass»-Schiedsrichters Dani Müller und seiner Frau Claudia massen sich im Bonstetter Gemeindesaal 36 Teilnehmende im «Differenzler». Ziel bei dieser Jassart ist es, möglichst nahe an die eigene geschätzte Punktzahl heranzukommen und so möglichst wenig Differenzpunkte zu erspielen.

Den vier Besten, darunter mindestens eine Frau und ein Jugendlicher, winkte das Weiterkommen. «Ui nei, jetzt hätts mi schön verbäsed!», klagte ein renommierter Spieler bereits nach der ersten von vier Passen. Und ein anderer stiess ins gleiche Horn: «Wäre nicht so früh getrumpft worden, hätte ich mit meinem Banner abschleichen können!»

Der OK-Präsident zuoberst Nach dem vierten Durchgang war Zeit zum Abrechnen. In humorvoller Manier verlas Dani Müller die Rangliste, wie es sich gehört von hinten. Die Spannung stieg, wer würde Bonstetten im Wettkampf gegen Küsnacht ZH vertreten dürfen? Als 17. reüssierte Regina Kaiser als beste Frau (von sechs teilnehmenden). Die Podestplätze gingen an Andreas Frank (3.) und Roman Denoth (2.), ganz zuoberst stand OKPräsident Claude Wuillemin – er wird bei der Austragung am 21. Juli im Bünderland Bonstettens Telefonjasser sein. Am Tisch kämpfen Kaiser und Denoth um möglichst wenig Differenzpunkte, Frank steht als Ersatz auf Pikett.

Gesucht: junger Bonstetter Jasser Eine Auflage des Veranstalters «Donnschtig-Jass» ist, dass einer des

Die Erfolgreichsten. Von links: Claude Wuillemin (1.), Andreas Frank (3.), Regina Kaiser (beste Frau), Roman Denoth (2.); «Donnschtig-Jass»-Schiedsrichter Dani Müller. (Bild Kaspar Köchli) Quartetts höchstens 18 Jahre alt sein darf. Im Qualifikationsturnier erfüllte niemand dieses Kriterium. Bonstetten bleibt somit noch zweieinhalb Monate Zeit, einen Jugendlichen zu rekrutieren.

Ein Dorffest findet am 28. Juli jedenfalls statt. Sollte Bonstetten gegen Küsnacht den Kürzeren ziehen, wird anstelle des grossen Jass-Events der Erfolg des heimischen Buchs «Bonstetten kocht» gefeiert.

Ranglistenauszug (36 Teilnehmer): 1. Claude Wuillemin; 2. Roman Denoth; 3. Andreas Frank; 4. Cornel Zoller; 5. Hans Appert; 6. Kaspar Köchli; 7. Armin Huber; 8. Thomas Grüebler; 9. Walti Mätzler; 10. Frank Rutishauser; 17. Regina Kaiser (beste Frau).

Marco Nägeli kämpfte im Schlussgang

Das Podest ganz knapp verpasst

Ämtler Erfolge am Eschenberg-Schwinget

Gut 120 Athletinnen und Athleten aus 26 Ländern massen sich am Wochenende im japanischen Kazo. Dort fand der zweite Boulder-Weltcup der Saison statt. Für die Schweiz startete auch Petra Klingler. Die Bonstetterin erreichte den Final und den hervorragenden vierten Rang.

Wahnsinnig war nicht nur das April Wetter auf dem Eschenberg ob Winterthur am vergangenen Sonntag. Auch die Resultate von Damian Furrer und Marco Nägeli gaben Gesprächsstoff. Die Ämtler erkämpften sich zwei Auszeichnungen. Marco Nägeli schwang sich mal schnell nach vorne und kam in den

Drei Auszeichnungen für den Nachwuchs Ebenfalls auf dem Eschenberg fand das Nachwuchs-Schwingfest, am Samstag, statt. Gleich drei Auszeichnungen gab es bei den Ämtlern am Schluss. Max Gmür (Affoltern am Albis), Marwin Meyer (Uerzlikon) und Jim Haller (Hedingen) erkämpften sich diese.

Boulder-Weltcup in Kazo: Petra Klingler im Final und auf Rang vier

Schlussgang. Alle fünf Gänge konnte der Maschwander für sich entscheiden. Seine Gegner Patrick Burkhard, Michael Grimm, Paul Korrodi, Beda Arztmann und Andreas Keller mussten sich alle am Schluss das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Nach dem fünften Gang wurde kräftig gerechnet, Nägeli war einen Punkt vor Andreas Gwerder. Also trat Nägeli im Schlussgang auf Samir Leuppi. Nach fünf Minuten und 32 Sekunden gabs die Entscheidung, Leuppi gewann gegen den Ämtler mit einem Schlungg und Nachdrücken. Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: 1. 59.25 Samir Leuppi, Winterthur; 2a 58.00 Marco Nägeli,

Maschwanden

(mit

Auszeichnung);

2b

Andreas Gwerder, Hütten; 8b 55.50 Damian Furrer, Islisberg (mit Auszeichnung); 11c 54.75 Beat Reichmuth, Mettmenstetten; 13a 54.25 Matthias Furrer, Islisberg; 15a 53.75 Michi Odermatt, Hausen am Albis.

Nur eine Woche nach dem BoulderWeltcup in Meiringen fand in Japan der zweite Weltcup der Saison statt. Aus der Schweiz reiste eine Delegation von zwei Damen und zwei Herren in den fernen Osten, angeführt von der Teamleaderin Petra Klingler. Vor einer Woche in Meiringen verpasste Klingler den angestrebten Finalplatz knapp, zeigte aber, dass er durchaus möglich wäre. In der Qualifikation und im Halbfinal zeigte sie in Kazo erneut starke Leistungen. Im Halbfinal holte sie sich zwei Tops und alle vier Zonen, was diesmal für den Final reichte. In diesem holte sich Klingler beim ersten Boulder gleich einen Zonenpunkt und den zweiten topte sie «flash», das heisst beim ersten Versuch. Beim dritten Boulder gab es wohl einen Nuller, doch den Vierten holte sie sich wieder souverän im zweiten Versuch. Damit verpasste Klingler das Podest nur knapp und wurde hervorragende Vierte. «Der Wettkampf war super cool und ich bin sehr zufrieden. Natürlich ist es schade, dass ich das Podest verpasste, es fehlte mir nur der vierte Bonuspunkt. Doch die Freude überwiegt, ich bin glücklich!», so ihr Fazit.

Top: Petra Klingler (hier beim Weltcup-Start in Meiringen) freut sich. (Bild David Schweizer)

Shauna Coxsey und Rustam Gelmanov

Die Schlussgangteilnehmer in Action, Samir Leuppi (links) gegen Marco Nägeli. (Bild Gabriela Staub)

Wie schon vor einer Woche gewann auch in Japan die Britin Shauna Coxsey. Sie kletterte in einer eigenen Liga und topte als einzige Athletin alle vier Boulderprobleme, drei davon gar flash. Zweite wurde Melissa Le Neve (FRA) mit zwei Tops vor Miho Nonaka (JPN). Natalie Bärtschi boulderte auf Rang 37. Bei den Herren gewann

Rustam Gelmanov (RUS) vor dem Italiener Michael Piccolruaz und Kokoro Fujii (JPN). Von den Schweizer Herren konnte sich in Japan Baptist Ometz (Fully) für den Halbfinal qualifizieren. Er erreichte Rang 16 und Benjamin Blaser (Kallnach) Rang 54. Bereits in einer Woche geht es weiter in Chongqing (CHN) mit dem dritten Boulder-Weltcup.

Auszug aus den Ranglisten Damen: 1. Shauna Coxsey (GBR); 2. Melissa Le Neve (FRA); 3. Miho Nonaka (JPN); 4. Rang: Petra Klingler (SUI; Regionalzentrum Zürich; Bonstetten); 37. Natalie Bärtschi (SUI; Regionalzentrum Zürich; Zürich). Total 53 Teilnehmerinnen. Herren: 1. Rustam Gelmanov (RUS); 2. Michael Piccolruaz (ITA); 3. Kokoro Fujii (JPN); 16. Baptiste Ometz (SUI; Fully); 54. Benjamin Blaser (SUI; Kallnach). Total 69 Teilnehmer.


Veranstaltungen

Stellenanzeiger

Möchten Sie an einer modernen und innovativen AdL-Schule tätig sein, in der ein sorgfältiger Umgang mit Heterogenität auf Team- und Klassenebene gepflegt wird? Wo Transparenz und eine gute Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert haben? Die Primarschule Obfelden ist eine übersichtliche Schule mit rund 470 Schülerinnen und Schülern, 6 Kindergärten und 17 Primarschulklassen. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir:

• eine AdL-Mittelstufen-Lehrperson 100 % Ihr Profil: • Sie sind eine offene, teamfähige und initiative Persönlichkeit. • Sie sind motiviert, sachlich und verlieren nur selten Ihren Humor. • Sie haben Freude am Unterrichten und schätzen die Zusammenarbeit im Team. Es erwarten Sie: • eine offene, ressourcenorientierte und integrierende Schule • eine strukturierte und kooperative Zusammenarbeit in einem engagierten und kollegialen Team • die Unterstützung einer professionellen Schulleitung und einer aufgeschlossenen Schulpflege. Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen zu unserer Schule erhalten Sie über www.primarobfelden.ch oder persönlich von unseren Schulleitern, Hans-Ruedi Holzer und Kaspar Oettli, Telefon 044 552 18 18. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an schulverwaltung@primarobfelden.ch oder per Post an Primarschule Obfelden, Schulverwaltung Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden

Individuelle Haushalthilfe. Sie möchten daheim bleiben? Erfahrende Frau bietet Hilfe an. Besonders ältere Menschen erhalten von mir Unterstützung, überall wo es nötig ist. Einfach anrufen. Fragen kostet nichts! Mobile 079 393 39 65

Zahnarztpraxis Neueröffnung Dr. med. dent. Maria Albertini Fejer am 2. Mai 2016, Albisstrasse 14, Mettmenstetten. Langjährige Berufserfahrung. Allgemeinzahnarztpraxis und Schulzahnpflege. Termine nehmen wir bereits entgegen unter Tel. 044 776 80 80

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Wildblumenverkauf für Garten und Balkon Familienanlass zum Muttertag

Samstag, 30. April 2016, 10 bis 15 Uhr Mögen Sie Wildblumen, Schmetterlinge und Wildbienen? Oder suchen Sie ein sinnvolles Muttertagsgeschenk? Dann besuchen Sie den Wildblumenverkauf der Gärtnerei Götschihof und des NVBA mit der Möglichkeit Balkonkistli vor Ort gleich selbst zu bepflanzen. Rund 35 Wildblumenarten stehen für Interessierte bereit, die Pflanzgefässe müssen selber mitgebracht werden. Durchführung nur bei schönem Wetter (Verschiebedatum 7. Mai, Auskunft erteilt Telefon 044 735 58 20). Ort: Vereinslokal NVBA, Giessenstr. 18, Affoltern www.nvba.ch

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Profile for AZ-Anzeiger

033 2016  

033 2016