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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 I 169. Jahrgang I Dienstag, 28. April 2015

Stark geprägt

Inakzeptabel

Schulpsychologischer Dienst: Leiter Stephan Mezger geht in den Ruhestand. > Seite 3

Auch der Gemeinderat Wettswil spricht sich gegen den ÖV-Kursabbau aus. > Seite 3

Glencore: Gespräche laufen Die Reise einer Gruppe von Säuliämtlerinnen und Säuliämtlern in die Kohleabbaugebiete von Glencore in Kolumbien hat Gespräche zwischen dem Schweizer Rohstoff-Konzern, den Betroffenen sowie Arbeitsgruppen in Kolumbien und der Schweiz in Gang gesetzt. Der kritische Reisebericht der Gruppe, der an Glencore ging, hat Firmenchef Ivan Glasenberg eingeschaltet und er lud eine Vertretung der Säuliämtler Gruppe sowie der Arbeitsgemeinschaft Schweiz-Kolumbien ask! ein, mit ihm gemeinsam die Probleme in Kolumbien vor Ort zu erörtern. Es wurden die Minen der Glencore-Tochter Prodeco und jene von El Cerrejón, an der Glencore Miteigentümerin ist, besichtigt. Besucht wurden auch mehrere Gemeinschaften, die sich in einem unfreiwilligen Umsiedlungsprozess befinden sowie einige soziale Projekte der Unternehmen. Daneben fanden Diskussionen mit Vertretern der Gewerkschaften statt. «Es tut sich etwas», hält der Hausemer Bastian Nussbaumer fest. Er war an beiden Reisen mit dabei und sieht die Tatsache, dass nun ernsthafte Gespräche laufen, als Verdienst der Säuliämtler KolumbienReisenden. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

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Sicherheit ... ... trotz Lockerung von Brandschutzvorschriften, sagt Dileca. > Seite 5

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Heiratsmarkt damals Alte Geschichten – Serie: Liebesgefühle und Sehnsüchte auf dem Briefpapier (Teil 1). > Seite 8

Baustelle Ennetgraben Der markante Kamin auf dem Pausenplatz ist bereits Geschichte Mit den Frühlingsferien haben vergangene Woche auch die Sanierungs- und Ausbauarbeiten am Oberstufenschulhaus Ennetgraben in Affoltern begonnen. Unter laufendem Betrieb wird das Schulhaus Ennetgraben in den nächsten 16 Monaten saniert und teilweise erweitert. Die Bauarbeiten haben vergangene Woche im Allgemeintrakt begonnen. Bereits am Freitag stand ein erster Höhepunkt an. Um den markanten Kamin auf dem oberen Pausenplatz verschwinden zu lassen, wurde ein 1000 kg schwerer Abbruchroboter per Kran zwölf Meter in die Höhe gehievt. Die Profile zur Aufhängung des Roboters waren eigens für diesen Zweck angefertigt worden. Um 13.30 Uhr begann der Roboter mit einem Beisser den Turm von oben her abzutragen. Gut drei Stunden später standen bereits nur noch die Grundmauern. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Theaterwerkstatt Fahr.Werk.ö! hat am Wochenende in Rifferswil über hundert Zuschauer begeistert. > Seite15

Christoph Blocher in Obfelden über die Bedeutung der Wahlen An der kantonalen SVP-Delegiertenversammlung, die heute Dienstag in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden stattfindet, spricht alt Bundesrat Christoph Blocher in einem Referat über «Die Bedeutung der Wahlen 2015». Parteipräsident Alfred Heer analysiert derweil die Kantons- und Regierungsratswahlen vom 12. April. Dazu wird Kantonsrat Hans-Ueli Vogt offiziell zum Ständeratskandidaten gekürt. Auf der Traktandenliste stehen auch die Parolenfassungen zu den Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni. (-ter.)

Zürcher Turnveteranen haben neuen Obmann

Der zwölf Meter hohe Kamin wird von oben her abgetragen. (Bild Thomas Stöckli)

Spektakuläre Arbeiten am Stromnetz an der Albiskette

An der Obmännerversammlung der Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes wurde am Samstag in Obfelden ein neuer Obmann gewählt: Heinz Zollinger löst den ehemaligen Kantonsratspräsidenten Hans Peter Frei an der Spitze der Vereinigung ab, die kantonsweit knapp 6500 Turnveteranen zählt, darunter über 450 aus dem Bezirk Affoltern. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 16

anzeigen

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich investieren in die Versorgungssicherheit Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) investieren an der Albiskette rund eine halbe Million Franken in die sichere Stromversorgung. Ab Ende April werden Freileitungen in den Boden verlegt, wodurch rund 50 Strommasten aus der Landschaft verschwinden. Das Projekt mit Seltenheitswert ist bautechnisch äusserst anspruchsvoll, da die Arbeiten rund um das Albishorn an sehr steilen Waldhängen stattfinden und eine spektakuläre Spezialbohrung beinhalten. Ab Ende April verlegen die EKZ in Hausen am Albis im Rahmen eines Grossprojekts Freileitungen des Nieder- und Mittelspannungsnetzes in den Boden. Dabei entfernen sie über 50 Strommasten auf einer Länge von knapp drei Kilometern und installieren eine neue Trafostation. Die Verkabelungsarbeiten dauern bis ca. August. Die Freileitungsmasten werden in den Wintermonaten ausserhalb der Vegetationszeit abgebaut. Es erwarten die EKZ anspruchsvolle Netzarbeiten: «An einem sehr steilen Waldhang arbeiten wir auf einer Höhendifferenz von rund 300 Me-

tern», schildert Paul-Louis Löhrer, Leiter Netzbau, das Projekt mit Seltenheitswert. Dabei müssen die EKZ auf eine wettertechnische Trockenperiode während des Sommers warten, um das schwer zugängliche Gelände zu bearbeiten. «Zudem führen wir in der Nähe eines Wasserreservoirs eine hochmoderne, landschaftsschonende Spezialbohrung durch.» Vergleichbare Bauprojekte sind selten – zuletzt 2007 und 2011, als die EKZ mit spektakulären Horizontalbohrungen das Küsnachter Tobel und den Rhein nahe Flaach unterquerten.

Freileitungen – Relikte der Elektrifizierung

Arbeiten an Freileitungen. (Bild EKZ)

Freileitungen im lokalen Verteilnetz werden als Relikte der Elektrifizierung des Kantons Zürich mehr und mehr zur Rarität. Heute liegt über 90 Prozent des von den EKZ betriebenen Nieder- und Mittelspannungsnetz unsichtbar im Boden. Mit dem herausfordernden Verkabelungsprojekt verstärken die EKZ die Versorgungssicherheit in der Region Albis massiv. Das Entfernen alter Freileitungen reduziert für die EKZ den Wartungsaufwand und schafft im Naherholungsgebiet entlang der Albiskette mehr Platz für Natur und Wald.

200 18 9 771661 391004


Schiessvereine Wir laden die Bevölkerung zum

Energietag Samstag, 9. Mai 2015, 10.00 bis 16.00, Im Grindel ein. Detailprogramm wird allen Haushaltungen zugestellt oder www.mettmenstetten.ch/Energietag

Bestattungen

Feldschützenverein Wettswil 1. Obligatorische Übung 300 m + 50 m Freitag, 1. Mai

09.00 bis 11.00 Uhr

Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand

Gemeinderat Mettmenstetten

Kostentarif Feuerwehreinsätze Die Feuerwehrkommission Knonaueramt Süd hat mit Beschluss vom 15. April 2015 den Kostentarif für die Feuerwehreinsätze festgesetzt – diese entsprechen den jeweils gültigen Tarifen der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, 8910 Affoltern a. A., Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Affoltern am Albis, Bonstetten, Mettmenstetten, Obfelden und Wettswil am Albis

Mettmenstetten, 28. April 2015

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Tag der Arbeit (1. Mai) Infolge des bevorstehenden Tages der Arbeit am 1. Mai 2015 werden die Kehricht- und Grüngutsammlungen an den jeweils am Freitag bedienten Gemeinden wie folgt verschoben: Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag Freitag, Samstag,

30. April 2015 1. Mai 2015 2. Mai 2015

Wettswil am Albis keine Abfuhr Affoltern am Albis, West

Feuerwehrkommission Knonaueramt Süd

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung

Grüngut

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Dienstag, 2. Juni 2015, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Nachtragskredit im Betrage von Fr. 186 941.65 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrag von Fr. 1 586 941.65 für den Neubau Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli 3. Genehmigung Nachtragskredit im Betrag von Fr. 19 343.55 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrage von Fr. 477 243.55 für die Umnutzung Schulküche zu Klassenzimmer und Umbau Altes Sekundarschulhaus sowie neuer Serverraum 4. Schulraumplanung: Information des Gemeinderates (keine Beschlussfassung) Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 12. Mai 2015, zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 28. April 2015 Gemeinderat Hausen am Albis

Die Grüngutabfuhren in Bonstetten (Gebiet Schachen) und Obfelden fallen aus. Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) wünscht Ihnen einen angenehmen Feiertag.

Dienstag, 2. Juni 2015, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld.

Polizeibewilligung für Feuerwerk

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

(gemäss Art. 22 Abs. 2 Polizeiverordnung)

1. Mai 2015 2. Mai 2015

keine Abfuhr Mettmenstetten Ost

Affoltern a. A., 28. April 2015

Dileca

Primarschule Wettswil am Albis Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege sowie

Ersatzwahl eines Präsidenten/ einer Präsidentin der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 Auf die Ausschreibung vom 14. April 2015 ist innert der festgesetzten Fristen ein Wahlvorschlag für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege zurückgezogen worden. Neue Wahlvorschläge sind keine eingereicht worden. Somit liegen folgende definitive Wahlvorschläge vor: Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Dalcin Charlotte, 1957, kaufm. Angestellte, wohnhaft In Tüelen 1a, Wettswil Laasch Barbara, 1964, Informatik-Ing. ETH, wohnhaft Niederweg 14, Wettswil Meili Martin, 1968, kaufm. Angestellter, wohnhaft Oberhausensteig 28, Wettswil für die Ersatzwahl des Präsidiums der Primarschulpflege Wettswil Schmutz Roger, 1978, Webdesigner, wohnhaft Stationsstrasse 7, Wettswil Schwald Corina, 1963, Apothekerin, wohnhaft Junggrütstrasse 33, Wettswil Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 14. Juni 2015 durchgeführt. In Anwendung von Art. 9 der Primarschul-Gemeindeordnung i. V. m. § 54 Abs. 2 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil, 28. April 2015

Primarschulpflege Wettswil a. A.

Anträge: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Renovation des Gemeindehauses im Betrage von Fr. 675 628.80 3. Genehmigung Reglement über den Unterhalt und die Benützung sowie die Abtretung von Privatstrassen und Privatwegen (Privatstrassenreglement) 4. Genehmigung eines Kredites von Fr. 240 000.– für die Wasserleitungen vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19, inkl. Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Bildung einer zusätzlichen 1. Primarklasse und Schaffung einer neuen Stelle für eine Primarlehrperson 3. Genehmigung eines Planungskredits über Fr. 300 000.– für den Neubau des Kindergartengebäudes Räsch C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Konsultativabstimmung, Verschiebung des Frühgeläuts der reformierten und der katholischen Kirche von 6 auf 7 Uhr Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 28. April 2015 Die Gemeindevorsteherschaften

Am 24. April 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Willi Karl Beyeler geb. 22. April 1933, Ehemann der Magdalena Beyeler-Staub, von Affoltern am Albis ZH und Guggisberg BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Betpurstrasse 11. Urnenbeisetzung am Dienstag, 5. Mai 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 22. April 2015 gestorben:

Kuratli, Friedrich geboren am 13. März 1932, von Nesslau-Krummenau, Nesslau SG, Ehemann der Kuratli geb. Kaufmann Gertrud, wohnhaft gewesen in Hedingen, Ismatt 5, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, 8910 Affoltern am Albis. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Dienstag, 5. Mai 2015, 14.00 Uhr.

Obfelden Am 21. April 2015 ist in Zürich gestorben:

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

Freitag, Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Zuberbühler-Hubschmid, Johann Kurt

Samstag, 2. Mai 2015 zwischen 21.30 Uhr und 21.55 Uhr Ort: Hotel Uto Kulm, 8143 Uetliberg Umfang: 8 Feuerwerkskörper (200 Schüsse) Grund: private Feier Datum: Zeit:

geb. 3. Mai 1947 von Schwellbrunn AR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 29; Ehemann der Zuberbühler-Hubschmid, Nelly. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Sonntag, 19. April 2015, ist in Aarau AG gestorben:

Fischer Peter geboren am 24. Juni 1957, von Rümikon AG, verwitwet, wohnhaft gewesen Loomattstrasse 44b, 8143 Stallikon.

Stallikon, 28. April 2015 Polizeivorsteherin

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 30. April 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Wenn alles zerbricht, die Freude, unsere Träume, das gemeinsame Leben. Dann zählt das, was wirklich wichtig war. Die Liebe, die wir einander schenkten.

Traurig, aber dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre und dass ihm eine längere Leidenszeit erspart blieb, müssen wir Abschied nehmen von meinem herzensguten Ehemann, unserem Schwager und geliebten Götti

Willi Beyeler-Staub 22. April 1933 – 24. April 2015

Mädi (Madlen) Beyeler Peter und Käthy Staub Ernö und Brigitte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 5. Mai 2015, um 14.00 Uhr beim Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Abschiedsfeier in der Friedhofskapelle. Anstatt Blumen zu spenden, gedenke man der Palliativstation Affoltern am Albis, Postkonto 85-391-373-1, Vermerk: Willi BeyelerStaub. Traueradresse: M. Beyeler, Betpurstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. April 2015

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Den Schulpsychologischen Dienst entwickelt und stark geprägt Leiter Stephan Mezger geht nach 20 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand Stephan Mezger hat den Schulpsychologischen Dienst als Leiter stark geprägt und entwickelt – nach 20 Jahren geht er in die verdiente Pension. «Wo Chaos und Struktur miteinander tanzen, entzündet sich der Funke der Kreativität.» Dies ist ein Zitat von Stefan Mezger zu seiner langjährigen Tätigkeit. Er wirkte seit 1995 als Leiter des Schulpsychologischen Dienstes im Schulzweckverband Bezirk Affoltern. Stephan Mezger arbeitete auf der Basis der humanistischen und der systemischen Psychologie. Im Vordergrund standen bei ihm nicht irgendwelche psychologischen Techniken, sondern die menschliche Grundhaltung. Sein Handeln orientierte sich am Zusammenspiel der Beteiligten, an den aktuellen Erfordernissen sowie an den individuellen Wertvorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen der Menschen. Es war ihm stets wichtig, die Betrachtungsweisen der Beteiligten zu akzeptieren und eine Perspektive einzunehmen, bei welcher sich widersprechende Haltungen gleichberechtigt Platz haben. Wie können die besten Kräfte eines Menschen lebendig werden? Wie kann gute Leistung angeregt und gefördert werden? Diese Fragen leiteten seine Arbeit als Schulpsychologe und als Stellenleiter. Stephan Mezger hatte grosses Vertrauen, dass selbst in schwierigen Situationen Begegnung und Lösungen möglich sind. Er hat nie «Fälle» bearbeitet. Er hat dieses Wort nicht benutzt und sich stets dagegen gewehrt, dass es in Besprechungen oder in der Datenverwaltung verwendet wird. «Wörter prägen die Einstellung», meinte er dazu. Und Wörter waren ihm wichtig. Er hat in seinen unzähligen Anträgen, Berichten und Stellungnahmen, in seinen Vorträgen und Reden immer um klare und präzise Formulierungen gerungen. «Am liebsten mag ich gewichtige Worte, die federleicht daherkommen», sagte er einmal.

SPD mit unverwechselbarem Gesicht In seiner Funktion als Stellenleiter hat Stephan Mezger der Vernetzung gros-

se Bedeutung zugemessen. Er hat im Bezirk, im Berufsverband und nicht zuletzt auch auf kantonaler Ebene Kontakte gepflegt, Verbindungen hergestellt und in Arbeitsgruppen mitgewirkt. Stephan Mezger hat den SPD während den letzten zwanzig Jahren massgeblich geprägt. Er gestalte Veränderungen stets aktiv und gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Weiterentwicklung war ihm ein grosses Anliegen und er hat dem schulpsychologischen Dienst während den letzten 20 Jahren ein unverwechselbares Gesicht gegeben. Stephan Mezger hat in dieser Zeit wichtige Veränderungen eingeleitet und durchgeführt. Er hat – um nur einige zu nennen – die Wartezeiten für Abklärungen reduziert, einen einheitlichen Auftritt mit neuem Logo angeregt, verschiedene bauliche Massnahmen des SPD-Hauses initiiert sowie die elektronische Datenerfassung und Aktenführung vorangetrieben. Er hat sich stets mit den Entwicklungen im Schulwesen auseinandergesetzt und – das war vermutlich das Wichtigste – zusammen mit seinem Team die Angebote des SPD kontinuierlich den aktuellen Erfordernissen angepasst. So wurden im SPD Affoltern die Rundtischgespräche zum Abschluss einer Abklärung schon vor 20 Jahren zur Selbstverständlichkeit. In jüngerer Zeit wurden Kurse für Lehrpersonen und Eltern sowie Supervisionsgruppen

Öffentliche Beratungsstelle Der Schulpsychologische Dienst (SPD) ist eine öffentliche Beratungsstelle. Der SPD Affoltern ist für Eltern und Schulleute aller Gemeinden des Bezirks zuständig. Die Beratungen sind für die Ratsuchenden unentgeltlich. Die Kosten des SPD werden von den Schulgemeinden getragen. Beratungstermine können telefonisch vereinbart werden: 043 322 70 90. Schulpsychologischer Dienst, Untere Bahnhofstrasse 35, Affoltern. sekretariat@spd-bezirkaffoltern.ch; www.spd-bezirk-affoltern.ch.

Hat den Schulpsychologischen Dienst während 20 Jahren geprägt: Stephan Mezger geht nun in den Ruhestand. (Bild zvg.) für Schulleitende, Lehrpersonen und andere Fachgruppen der Schule ins Leben gerufen. Dabei hatte Stephan Mezger seinen Blick immer auf die Bedürfnisse der Beteiligten gerichtet, die Veränderungen in kleinen, verträglichen Schritten und mit viel Sorgfalt und Weitsicht umgesetzt. Er hat den SPD immer als Dienstleistungsunternehmen gesehen. «Wir sind Dienstleister und das, was wir tun, muss anderen zugutekommen», war sein gelebtes Credo. Die Kantonalisierung des SPD mit einem klaren, für alle SPDs im Kanton Zürich einheitlichen Auftrag war ein grosses Anliegen von Stephan Mezger. Er hat sich aktiv in Arbeitsgruppen an diesem Prozess beteiligt. Leider ist das Projekt wegen der Finanzlage des Kantons zum grössten Teil abgelehnt worden. «Ob mit oder ohne Kantonalisierung», sagte Stephan Mezger damals «werden wir dem Bezirk Affoltern eine starke Schulpsychologie anbieten» – und das hat er zusammen

mit dem SPD-Team sorgfältig, geradlinig und entschieden umgesetzt.

Fragen, zuhören, nachfragen Stephan Mezger besass die Fähigkeit, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit zu erkennen, auszuhalten und trotzdem entscheidungsfähig zu bleiben. Er fragte viel, hörte zu, und fragte nach. Er nutzte seine Kreativität und seine Vorstellungskraft, Dinge miteinander zu verknüpfen, sie in einen grösseren Zusammenhang zu stellen und mit der gewonnenen Erkenntnis eine Lösung zu suchen. Dabei war ihm stets wichtig, das anzuerkennen, was sein Gegenüber leistet und ihm dafür Wertschätzung entgegenzubringen. Er hatte eine hohe Bereitschaft die eigene Meinung und Haltung kritisch zu hinterfragen und eine grosse Offenheit für Neues. Wichtig war ihm das Prozesshafte, das Dynamische. Er war kein Entweder-Oder-Denker, sondern hat immer auch das mög-

liche Dritte, Vierte oder Fünfte gesucht. Was machte ihn so beliebt bei seinen Mitarbeitern, den Vorgesetzen, im Berufsverband, bei seinen Kollegen? Stephan Mezger war stets tolerant, ausgeglichen, überlegt und bescheiden. Er verfügt über eine ungeahnte Kreativität und eine ausgeprägte Grosszügigkeit. Er pflegte einen direkten, fairen und respektvollen Dialog und zwar auch dort, wo es um unterschiedliche Sichtweisen und Konflikte ging. Das Team des Schulpsychologischen Dienstes und die Verbandsschulpflege danken Stephan Mezger für sein ganzheitliches Wirken und seinen einmaligen Beitrag zum SPD, der heute hervorragend aufgestellt ist und dessen Leistungen sehr gefragt sind. Wir wünschen Stephan für den neuen Lebensabschnitt viel Glück und gute Gesundheit. Er und sein herzhaftes Lachen werden fehlen. Schulzweckverband Bezirk Affoltern und Team SPD

korrigenda Im Artikel vom vergangenen Freitag, «Millimeterarbeit mit dem 25-Tonnen-Mast», zur Verlegung der Hochspannungsleitung ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen. Die Netzspannung wird von 55 auf 110 Kilovolt ausgebaut und nicht von 55 000 auf 110 000 Kilovolt.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280

Inakzeptabler Kursabbau Buslinie 220: Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Gegen den geplanten, massiven Kursabbau bei der Buslinie 220 (Beschränkung auf die Hauptverkehrszeiten) ist beim Gemeinderat eine Vielzahl von Änderungsbegehren (Einwendungen und Beschwerden) eingegangen. Sie werden vom Gemeinderat unterstützt. Die öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojektes 2016-2017 generierte gegen 100, teilweise mit zahlreichen zusätzlichen Unterschriften versehene Änderungsbegehren aus der Bevölkerung. Die Eingaben richten sich zur Hauptsache gegen die geplante Angebotsänderung bei der Buslinie 220 (Bonstetten-Wettswil-Zürich Wiedikon), welche nur noch einen Betrieb während den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag vorsieht und zu einer markanten Verschlechterung des ÖV-Angebotes für die verschiede-

nen Benutzerkreise führt. Der Gemeinderat hat die eingegangenen Fahrplanbegehren fristgerecht und in unterstützendem Sinne dem marktverantwortlichen Unternehmen (PostAuto Schweiz AG) weitergeleitet und seinerseits gefordert, dass die Linie 220 – als attraktive, direkte und umsteigefreie Verbindung nach Wiedikon – auch ausserhalb der Hauptverkehrszeiten erhalten bleibt.

nischen Gründen unzweckmässigen, chaussierten Fahrbereichs der Parkierungsanlage vorgesehen. Die dafür veranschlagten Kosten belaufen sich auf 131 000 Franken. An denselben beteiligt sich die Gemeinde Stallikon mit 36 000 Franken, sodass auf die Standortgemeinde ein vom Gemeinderat bewilligter Kostenanteil von 95 000 Franken entfällt (der Gemeinderat Bonstetten hat eine Kostenbeteiligung aus verschiedenen Gründen abgelehnt).

Sportanlage «Moos» Bei der Sportanlage «Moos» besteht (zwischen dem Hauptrasenspielfeld und dem Garderobengebäude/Clublokal) eine alte, zunehmend schadhafte und nicht mehr benötigte 100-m-Tartanbahn. Dieselbe soll nun – in Absprache mit dem FC Wettswil-Bonstetten – zurückgebaut und die betreffende Fläche mit einem Teerbelag versehen werden. Als weitere Massnahme ist die Teerung des aus unterhaltstech-

Baubewilligung Poongodi und Sivakumar Kuppusamy wurde die baurechtliche Bewilligung für einen Küchen- und Wohnzimmeranbau beim Wohnhaus Wolfetslohstrasse 3 erteilt.

Einbürgerung Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössi-

schen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Suror Golamalizadeh, geb. 1992, iranische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil amAlbis aufgenommen. (rs.) anzeige


Liegenschaften Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen!

Verkäufe In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tante und Schwester

Regina Adele Milesi-Bertini 29. April 1929 – 22. April 2015

In stiller Trauer: Claudio und Angelika Milesi mit Ramona Daniela und Raffaele Milesi mit Nino Sarno Liliana Milesi Renato Vallini und Monika Müller Lina Vallini und Familie Isabella Koster-Milesi und Familie Natacha Gründler-Milesi und Familie Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 29. April 2015, um 15.30 Uhr in der katholischen Kirche in Affoltern am Albis statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Wangen bei Olten statt.

R. i. P.

Ein herzliches Dankeschön der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern am Albis. Traueradresse: Daniela Milesi, Ruchackerweg 13, 4612 Wangen b. Olten Zu verkaufen

Bauland in Obfelden

Affoltern am Albis, 22. April 2015 Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Pilatus

Josef Keusch, Costa Rica 23. Juli 1944 –20. April 2015

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften, nehmen wir mit traurigem Herzen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel und Götti

Friedrich Kuratli-Kaufmann 13. März 1932 – 22. April 2015

angrenzend an Landwirtschaftszone Parzellengrösse: 630 m² Verkaufspreis/m²: Fr. 1400.–. Weitere Unterlagen unter Chiffre 4312, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich. In stiller Trauer Trudi Kuratli-Kaufmann Margrit Stress-Kuratli und Rolf Kern mit Marco, Cornelia und Pascal Sonja Stress mit Moesha, Jahmal, Julian Priska Malcolm-Stress mit Keron, Tyron, Kaydian Trudi und Peter Gilgen-Kuratli Fritz und Brigitte Kuratli-Bai mit Nadja und Roger Hansueli Kuratli und Ursula Ackermann Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier mit ansschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 5. Mai 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen statt. Besammlung bei der Kirche. Anstelle von Blumen unterstütze man die Krebsliga Schweiz, Spendenpostkonto 30-4843-9. Traueradresse: Fritz Kuratli, Mühlebergstrasse 48, 8910 Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Unser langjähriges Aktivmitglied, Ehrenmitglied und kantonaler Ehrenveteran

Walter Hofstetter hat seine letzte Reise angetreten. Wir sprechen der Trauerfamilie unser tiefstes Mitgefühl aus und werden Walter am Donnerstag, 30. April 2015, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Birmensdorf die letzte Ehre erweisen.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. April 2015

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Wenn der Abbruch-Roboter am Kran hängt Schulhaussanierung Ennetgraben: Rückbau des Kamins als spektakulärer Auftakt Rund zwölf Meter hoch war der Kamin auf dem Pausenplatz des Schulhauses Ennetgraben. Vergangenen Freitag wurde das 12 Meter hohe Relikt abgerissen. ................................................... von thomas stöckli Das Sekundarschulhaus Ennetgraben in Affoltern wird für 22 Mio. Franken saniert und erweitert. Die entsprechenden Arbeiten haben zu Beginn der Frühlingsferien letzte Woche im allgemeinen Trakt begonnen. Werkräume, Handarbeits- und Naturkundezimmer sowie die Turnhallen sind bis

Ende Sommerferien gesperrt. Insgesamt sollen die Bauarbeiten bis Ende Sommerferien 2016 abgeschlossen sein. Spektakulärer Höhepunkt der ersten Bauwoche war am Freitag der Rückbau des alten Kamins. «Das Problem ist, dass die Wände relativ dünn sind», verrät Patrick Bieber von der Bauunternehmung Erne AG. Weiter erschwerten die Türe am Turmfuss sowie die Leiter die Planung. «Wenn die nicht wären, hätten wir den Kamin umgelegt wie einen Baum», so Bieber. Stattdessen musste man sich etwas Neues einfallen lassen. Kurzerhand wurden Profile entwickelt, um einen 1000 kg schweren Brokk-Ab-

bruch-Roboter an den Kran hängen zu können. Die Konstruktion sei von der Suva geprüft und genehmigt, versichert Bieber. Um 13.30 Uhr begann der Roboter mit einem Beisser den Turm von oben her abzutragen. Die Idee war, das Material in den Kamin hinein fallen zu lassen. Da dies nicht immer geht, wurde der Schulhausplatz um den Turm herum mit Stahlplatten, Kies und Schaltafeln vor herunterfallendem Schutt geschützt. Ein Wasserzerstäuber stellte derweil sicher, dass möglichst wenig Staub in die Umwelt gelangte. Keine vier Stunden nach Beginn war der alte Kamin dann bereits Geschichte.

Da der Abbruch-Roboter wie ein Pendel am Kran hängt, ist an der Fernbedienung besonders viel Feingefühl gefragt.

wir gratulieren Diamantene Hochzeit Heute Dienstag, 28. April, feiern Heinrich und Berta Grimmer das Fest der diamantenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich zum 60-jährigen Ehebund, wünscht ihm ein freudvolles Fest im Kreise vieler Freunde und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Zum 98. Geburtstag Am Donnerstag, 30. April, feiert Tullia-Magdalena Fornaro-Burhop ihren 98. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich. Dank ihrem Interesse für verschiedene Angelegenheiten und am Weltgeschehen ist sie immer noch geistig sehr fit. Die Jubilarin kann noch ein grossen Teil im Haushalt selber bewältigen und greift noch immer zwischendurch in die Klaviertasten. Wir wünschen ihr alles Gute und weiterhin viel Glück.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Gertrud Elisabeth Frei-Jooss morgen Mittwoch, 29. April, zum 85. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Der erste von zwölf Metern Turm ist bereits abgetragen. (Bilder Thomas Stöckli)

Sicherheit trotz Lockerung von Vorschriften Neue Brandschutzvorschriften stellen Beratung in den Vordergrund Auf den 1. Januar 2015 traten die gesamtrevidierten Schweizerischen Brandschutzvorschriften (BSV) in Kraft. Sie verfolgen drei Hauptziele: Der Personenschutz soll auf unverändert hohem Niveau bleiben. Beim Sachwertschutz wird eine Optimierung bezüglich volkswirtschaftlicher Kosten und gesellschaftlicher Akzeptanz angestrebt. Drittens werden der aktuelle Stand der Technik und die europäischen Normierungen berücksichtigt. Die neuen Brandschutzvorschriften gehen vom Verhältnismässigkeitsprinzip im Schutz von Sachwerten aus und berücksichtigen die technologische Entwicklung bei den Baumaterialien. Dies bedeutet, dass die Anforderungen an die Planer gestiegen sind, wenn sie Erleichterungen realisieren wollen. Die Dileca hat daher festgestellt, dass ihre Beratungstätigkeit zunehmend gefragt ist. Neu wird für die Umsetzung der Brandschutzvorschriften während der Planungs- und Bauphase bei jedem Bauprojekt eine verantwortliche Person (QS-Verantwortlicher Brandschutz) bestimmt, meistens der Architekt oder der Bauherr. Zwischen Gebäuden bis 11 Meter Gesamthöhe wurden die vorgeschriebenen Brandschutzabstän-

de um rund einen Fünftel reduziert. Wenn die Aussenwände feuerwiderstandsfähig erstellt werden, kann auch der Abstand zwischen höheren Gebäuden verringert werden.

Erleichterungen für Wohnbauten ...

Zwischen der Garage und dem Wohnbereich eines Einfamilienhauses ist neu kein Brandabschnitt mehr erforderlich. Heizungsräume in Einfamilienhäusern, in denen Heizungen mit gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden, müssen nicht mehr zwingend als Brandabschnitt erstellt werden. Abgasanlagen von Heizungen mit dem sogenannten Luft-Abgas-System der Klasse T080 müssen ausserhalb des Heizungsraumes nicht mehr zwingend in feuerwiderstandsfähigen Schächten geführt werden, sogar eine offene Führung ist zulässig. Für Heizungen mit einer Nennwärmeleistung bis 600kW, die mit Dileca-Brandschutzexperte Rolf Hubschmid erläutert vor Öl oder Gas betrieeinem Neubau die ersten Erfahrungen mit den Brandben werden, beschutzbestimmungen, die seit dem 1. Januar 2015 gelten. steht keine Bewilli(Bild Erika Schmid)

gungspflicht, ein sogenannter Installationsattest ist ausreichend, wenn sie in vorschriftsgemäss ausgebauten Räumen aufgestellt werden.

... und bei Gewerbebauten Im Gewerbebereich wird bei den Schutzzielen neu auch die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt, sofern dabei der Personenschutz garantiert bleibt. Die Gebäudekategorien richten sich nicht mehr nach der Geschosszahl, sondern nach der Gebäudehöhe: Häuser mit geringer (bis 11 Meter) oder mittlerer Höhe (11 bis 30 Meter) sowie Hochhäuser (über 30 Meter Gesamthöhe). Die Brandschutzmassnahmen beziehen sich neu auf die Gebäudegeometrie im Bezug zur Höhe. Für den neu geschaffenen Gebäudetyp «Gebäude mit geringen Abmessungen» sind, mit bestimmten Einschränkungen, keine Brandschutzmassnahmen mehr erforderlich. Die Zahl der vorgeschriebenen Treppenanlagen wurde reduziert, die Länge horizontaler Fluchtwege von 20 auf 35 Meter erhöht. Die Brandabschnittsgrösse im Industrieund Gewerbebereich wurden in einzelnen Bereichen um bis zu 50 Prozent erhöht. Die Anwendungsmöglichkeiten von brennbaren Baustoffen deutlich erweitert, indem nicht mehr zwischen brennbarer und nichtbrennbarer Konstruktion unterschieden wird. Rolf Hubschmid


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Bezirk Affoltern

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«Wir Säuliämtler haben Gespräche in Kolumbien in Gang gebracht ...» 6. Mai – Informationsabend über «Rohstoffhandel» in Obfelden Die Reise einer Gruppe von Säuliämtlerinnen und Säuliämtlern in die Kohleabbaugebiete einer Glencore-Tochter in Kolumbien hat nicht nur grosses mediales Echo ausgelöst. Es sind damit auch Gespräche zwischen dem Schweizer Rohstoff-Konzern, den Betroffenen sowie Arbeitsgruppen in Kolumbien und der Schweiz in Gang gekommen, wie der Hausemer «Tatort»-Besucher Bastian Nussbaumer erklärt. ................................................... von urs e. kneubühl «Nein, vor drei Jahren hätte ich mir nie ausgemalt, einmal in Sachen ‹Kohleabbau› nach Kolumbien zu reisen», schickt Bastian Nussbaumer vorneweg. Er ist einer von sieben Mitgliedern einer Reisegruppe der Säuliämter Solidaritätsbewegung «www.knonaueramt-solidarisch.ch», welche auf eigene Kosten nach Kolumbien gereist ist, um sich vor Ort im Umfeld der Kohleminen einer Glencore-Tochterfirma zu informieren (Der «Anzeiger» berichtete im Februar in einer dreiteiligen Serie von Pia Holenstein darüber.). Unter der Leitung von Dominique Rothen von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask! Kam es zu Kontakten und Gesprächen sowohl mit Dorfbewohnern und Angestelltenvertretern als auch mit Minenbetreibern. «Diese erste Reise», so Nussbaumer, «hat uns gezeigt, wo die Probleme liegen, aber ebenso hat sie zu einer Aussprache mit Glencore-Chef Ivan Glasenberg und schliesslich zu einem zweiten Augenschein in Begleitung des Lenkers von Glencore Xstrata geführt. Dabei haben wir auch die Firmenspitze des zweitgrössten Schweizer Unternehmens und die kolumbianische Partnerorganisation der ask!, die Pensamiento y Acción Social PAS zusammen an einen Tisch und vertiefte Gespräche zwischen ihnen in Gang gebracht.»

Glencore-Chef Ivan Glasenberg sprach in Begleitung von Vertretern von www.knonaueramt-solidarisch.ch in einer Maniok-Plantage in der Guajira mit der Bevölkerung über ihre Probleme…

Kolumbiens urbane Öffentlichkeit weiss nichts von Problemen Es sei wahrlich geradezu trostlos, wie sich die Situation vor Ort zeige, hält Nussbaumer fest. «Die Umwelt ist belastet, die Vegetation durch Trockenheit beeinträchtigt. Und die zwangsumgesiedelten indigenen Gemeinschaften, die einst unabhängig und selbstständig im direkten Minenumfeld lebten, hängen heute – deprimierend und ehrverletzend – am Tropf des Staates. Aus unserer Sicht ist keine der Umsiedlungen wirklich gelungen, auch wenn dies Glencore anders beurteilt.» Und weil, trotz mittlerweile reduzierter Staubbelastung der Luft, die Situation im Umfeld der Minen in El Hatillo längerfristig für die Bewohner nicht haltbar sei, seien weitere Zwangsumsiedlungen nötig. Dabei, so Nussbaumer, hoffe er, dass nun einiges besser und richtiger gemacht werde, als bisher. Wenn auch Glencore einigen Anteil an der «Grässlichkeitskette der Rohstoffförderung» habe, so schienen die CEOs vor Ort doch ernsthaft Interesse an Verbesserungen zu haben, konstatiert der Hausemer. Er ortet massgebliche Probleme im kolumbianischen Staat und vor allem auch darin, dass sich die Beteiligten gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben. Betroffen gemacht hat Bastian Nussbaumer auch ein privater Besuch in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá: «Die städtische Bevölkerung weiss bis hin-

Führungsspitze der afro-kolumbianischen Gemeinschaft, deren Zwangsumsiedlung noch bevorsteht. (Bilder zvg.) auf in die gutsituierten Kreise nichts von Kohleabbau und Glencore. Entsprechend nimmt sie auch die angesprochenen Problematiken nicht wahr und zeigt keinerlei Solidarität mit ihren Landsleuten in den Abbaugebieten.»

Die Hoffnung auf Verbesserungen ist genährt Bastian Nussbaumer und seine Begleiterinnen und Begleiter der Säuliämtler Kolumbien-Reisegruppe unterstreichen, für wie wichtig sie es halten, dass Glencore nun in Kolumbien eine echte Sozialpartnerschaft aufbauen will. Eine Mediation soll bereits eingeleitet worden sein. Und morgen Mittwoch, beim Debriefinggespräch zu den beiden Reisen am Glencore-Hauptsitz in Baar, wollen

die beiden Säuliämtler Teilnehmenden Silvia Berger und Bastian Nussbaumer neben den ebenfalls beteiligten beiden Arbeitsgruppen ask! und PAS entsprechende Vorschläge einbringen. «Wir bekräftigen nochmals die Wichtigkeit der Installation einer gelebten Sozialpartnerschaft, und ich meinerseits werde den Aufbau von Lehrwerkstätten anregen. Solche fehlen nämlich bisher vollständig», sagt Nussbaumer und schliesst: «Selbstredend hoffen wir, dass die durch unseren Besuch in Gang gekommenen Gespräche vor Ort nun zügig und konstant weitergehen werden und alsbald mit echten Verbesserungen gekrönt werden.» Informationen zu den Kolumbienreisen der Säuliämtler Delegation finden sich unter www.knonaueramt-solidarisch.ch.

Informationsabend zum Rohstoffhandel Am Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr, findet im Singsaal Chilefeld, Obfelden, vor dem Hintergrund der Kolumbienreisen der Säuliämtler Delegation ein Informationsabend zum Rohstoffhandel statt. Mitglieder der Reisegruppe berichten dabei über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Ebenso kommen Bewohnerinnen und Bewohner von umgesiedelten oder umzusiedelnden Dorfgemeinschaften im Umfeld der Glencore-Kohleminen in Kolumbien zu Wort. Die Arbeitsgruppen ask! und PAS stellen ihren «Schatten-Report» – eine kritische Stellungnahme zum

Nachhaltigkeitsbericht von Glencore – und Chefredaktor Daniel Puntas Bernet den in «Reportagen» erschienenen ausführlichen Bericht über die «Tatortreise» der Ämter Delegation vor.

Konzernverantwortungsinitiative Zudem wird die vom Verein Konzernverantwortungssinitiative lancierte Initiative vorgestellt, die zum Ziel hat, dass Unternehmen mit Sitz in der Schweiz Menschenrechte und Umweltstandards auch bei ihren Aktivitäten im Ausland respektieren. (kb.)


Forum

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Modern und bewährt – Erbschaftssteuer die schmerzloseste das passt oft gut und gerechteste Steuer Reines Profitdenken vor alt Bewährtem, Leserbrief im «Anzeiger» vom 21. April. Sie, Frau und Herr Preisig, wohnen in der Überbauung «Panoramapark». Wir finden, dass sowohl «Ihre» Überbauung optisch sehr gut gelungen ist, als auch die im «Anzeiger» vom 14. April beschriebenen Bauten im historisch gewachsenen Umfeld gemäss den Plänen ansprechend aussehen. Wir hingegen wohnen in dem von Ihnen nicht sehr geschätzten Drei-FamilienTerrassenhaus an der Grossholzerstrasse. Der Grund für die Erstellung des Terrassenhauses lag aber nicht am – wie Sie schreiben – «reinen Profitdenken» und auch nicht daran, dass sich der Profit schneller, als beim «alt Bewährten» realisieren lasse. Wir

wohnten jahrzehntelang in einem Einfamilienhaus mit «alt Bewährtem» Satteldach, und aufgrund des fortgeschrittenen Alters suchten wir eine grosszügige Attikawohnung. Im Hinblick darauf kauften wir vor mehreren Jahren das Land, liessen das Terrassenhaus erstellen und fühlen uns nun im neuen Heim sehr wohl. Für das Aussehen des Terrassenhauses haben wir schon viele und spontane Komplimente erhalten, was uns natürlich freut. Sie sind sicher nicht die Einzigen, welche die «bewährte» Bauweise mit Satteldach vorziehen; dafür haben wir Verständnis, meinen aber, dass Modernes und Bewährtes – sofern gut gemacht – sehr oft zusammenpasst. Peter und Rosmarie Haller, Mettmenstetten

Zum Artikel Nein zur kommenden Bundeserbschaftssteuer», Leserbrief im «Anzeiger 21. April. Die Erbschaftssteuer ist nicht nur die schmerzloseste, sondern auch die gerechteste Steuer. In der kleinen Schweiz muss sie auf Bundesebene erhoben werden, da sich die höchsten Vermögen ohnehin in den Kantonen konzentrieren wo die tiefsten Steuersätze zur Anwendung kommen. Vermögen die von der Erbschafts-Steuer erfasst werden, sind – abgesehen von den Spitzenlöhnen – nicht durch Arbeitseinkommen, sondern durch unversteuerte Kapitalgewinne entstanden – nur Vermögen schaffen grössere Vermögen. Dies ist auch der Grund weshalb die Ungleichheiten immer grösser werden. Vermögen unter 2

Mio. Franken werden ohnehin nicht besteuert, ein Vorteil gegenüber der aktuellen Erbschafts-Steuer in manchen Kantonen. Von dieser Steuer werden weniger als 2 Prozent der Bevölkerung betroffen. Im Gegensatz zum Arbeitseinkommen handelt es sich bei den Vermögenszunahmen fast vollständig um steuerfreie Kapitalgewinne und steuerfreie Dividenden (Unternehmungssteuer-Reform II) die natürlich auch von der AHV befreit sind. Lediglich die bescheidene Vermögenssteuer, zwischen 0,1 und 0,7 Prozent je nach Kanton, wird erhoben. Somit gibt es keine gerechtere Steuer als die Erbschafts-Steuer, die wenigstens einen Teil der nicht besteuerten Einkommen erfasst. Auch nach der Erbschaftssteuer sind die Kapitalgewinne dann immer noch markant weniger belastet

als Arbeitseinkommen. 59 Prozent des Vermögens der Schweizer befindet sich in der Hand von nur einem Prozent der Bevölkerung, damit sind wir nach Somalia, aber noch vor USA, das Land mit den grössten Vermögens-Ungleichheiten, der in der GINI-Quotienten-Erhebung erfassten Länder. Die Erbschafts-Steuer wird den Trend zu noch mehr Ungleichheit zwar nicht verhindern, vielleicht aber etwas bremsen. Die Gegenargumente sind reine Scheinargumente. Wie bei jeder Abstimmung wird mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gedroht. Für die KMU sind Ausnahmeregelungen vorgesehen, die genau dies verhindern. Peter Flubacher, Affoltern

Auch die Behörden belangen

«Verkehrte» Welt!

Mit einem kompetenten Management die Rolle finden, Leserbrief im «Anzeiger» vom 24. April.

Auf der einen Seite Papst Franziskus. Er steht am Fenster seines Palastes und kritisiert die EU-Länder wegen ihrer Vernachlässigung betreffend Verhinderung von Flüchtlingstragödien. Er winkt den Menschen auf dem Domplatz zu und verspricht, für die armen Flüchtlingsopfer zu beten. Auf der anderen Seite der reiche Vatikan, die reiche katholische Kirche mit ihren weltweiten Immobilien, (Häuser, Wohnungen usw.). Auf der einen Seite Tausende junger Männer, die ihr Leben riskieren und oft auch verlieren, um irgendwo in Europa Arbeit zu finden. Harte Arbeit, schmutzige Arbeit, einfach nur Arbeit um zu überleben ... auf der anderen Seite ein Staat, der ohne mit der Wimper zu zucken jeden Monat 29 000 Scheine auf den Tisch blätterte um e i n e m jungen, gesunden, kräfti-

Wenn Dieter Jann aus Hedingen verlangt, dass es nun an der Zeit sei, in unserem Spital ein kompetentes Management zu installieren, dann hat er sicher recht. Ein Direktor ad Interim, der auch mit subaltern Angestellten, die noch immer mit dem früheren, straffällig gewordenen Direktor sympathisieren, «Duzis» macht, bietet sicher nicht die Gewähr, vom Kader in der Verwaltung eine effizientere Leistung samt Lohnreduktionen durchzusetzen. Ausserdem wurde im Finanzwesen bereits wieder eine Fehlbesetzung vorgenommen! Dieter Jann fordert aber nicht nur ein besseres Management, er meint, dass man die Vergangenheit ruhen lassen soll. Davon

würde der jetzige Gemeindepräsident von Hedingen, der 2013 für einen siebenmonatigen Teilzeitjob in unserem Spital ganze 155 000 Franken abgeholt hat, profitieren. Dieser Mann war mit anderen ehemaligen Betriebskommissionsmitgliedern (BK) – inklusive dem derzeitigen BK-Präsidenten! – in unschöne Angelegenheiten verwickelt. Angelegenheiten, die vom kantonalen Gemeindeamt in ihrem Bericht vom November 2014 stark kritisiert worden sind. Jahresrechnungen, die wegen Unkorrektheiten auf drei Jahre zurück noch immer nicht abgenommen werden können und das zweimalige Verhindern einer Volksabstimmung, sind ernst zu nehmende Angelegenheiten, die geahndet werden müssen. Wir lassen uns die Demokratie durch oligarchisch und dilettantisch veranlagte Be-

hörden nicht entwinden! Dieter Jann züchtet zwar in seiner Freizeit Kaninchen, aber er ist kein unbedarfter Leserbriefschreiber. Er war jahrelang Staatsanwalt im Kanton Zürich. Wenn ein Staatsanwalt fordert, man möge davon absehen, solches unrechtmässiges Verhalten seitens der ehemaligen Spitalbehörden lückenlos aufzuklären und deswegen dem Chefredaktor dieses Blattes – der das in seinem kritischen Kommentar gefordert hat – in die Parade fährt, dann haben wir Grund zu allergrösster Sorge. Behördliche Rechtsverluderung, sanktioniert und gefordert von einem ehemaligen Staatsanwalt? Wo führt das hin? – Siehe www.verein-zweckverband.ch Hans Roggwiler, Präsident vom Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern

gen Taugenichts ein sogenanntes Sondersetting zu ermöglichen. Und der «öffentliche Geldhahn» fliesst nach wie vor für diesen verwöhnten, arbeitsscheuen Sprössling. Auf der einen Seite CEOs und Manager, welche zu ihrem Traumlohn noch hohe Boni kassieren, obwohl in vielen Fällen die Firmen kränkeln oder gar den «Bach runtergehen». Auf der anderen Seite ausländische Arbeitskräfte, welche harte Knochenarbeit verrichten und das oft für einen «Hungerlohn». Es gäbe noch Dutzende von Beispielen. Ich bin weder Weltverbesserin noch blauäugig, aber ich frage mich wirklich, in was für einer verkehrten und kranken Welt wir eigentlich leben! Brigitte Caldwell, Ottenbach

Grünliberale Knonauer Amt fordern Transparenz Nun ist es offenkundig, die Spital-Betriebskommission hat in ihrer Tätigkeit gravierende Fehler gemacht. So gravierend, dass sie sich öffentlich entschuldigt und aufsichts- und haftungsrechtliche Massnahmen prüft. Als Einwohner im Knonauer Amt sind wir alle Miteigentümer und Mitfinanzierer des Spitals Affoltern. Unsere Vertretung sind die Delegierten, je eine Person aus jeder Gemeinde. Diese haben unsere Interessen zu vertreten, bilden die Oberaufsicht über den Zweckverband und tragen somit die diesbezüganzeige

liche vollumfängliche Verantwortung. Für die Grünliberalen ist klar, dass alle Anschuldigungen geprüft und offengelegt werden müssen. Es ist insbesondere zu klären, inwiefern: – die Mitglieder der Betriebskommission und der Spitalleiter fehlerhaft vorgegangen und orientiert haben – die Mitglieder der Delegiertenversammlung ihre Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen haben – die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission ihren finanzrechtlichen Verpflichtungen nicht

nachgekommen sind. In einem Zweckverband tragen die Delegierten die Verantwortung für die Gemeinden, die sie vertreten. Das Spital muss sich täglich den gesundheitspolitischen und ökonomischen Herausforderungen stellen. Damit qualitativ hochstehende und effiziente Arbeit geleistet und somit die Weiterexistenz gesichert werden kann, muss in den Betrieb Ruhe einkehren. Dies beinhaltet auch eine kompetente, professionelle Führung. Auch hierzu tragen die Delegierten die

Verantwortung. Die Grünliberalen fordern: – in allen Gemeinden sollen bei der kommenden Gemeindeversammlung die Delegierte/der Delegierte über den aktuellen Stand der Aufarbeitung und die Zukunft des Bezirksspitals Affoltern orientieren – Spezielle Beachtung soll dabei den Kostenfolgen der möglichen Vergehen der damals zuständigen Betriebskommission geschenkt werden. Von der Betriebskommission verlangen wir:

– eine Stellungnahme, warum die Vergehen nicht von der Delegiertenversammlung und von der Rechnungsprüfungskommission erkannt und geahndet wurden – einen detaillierten Plan, wie künftig solche mögliche Vergehen verhindert werden können – eine Vision und Strategie wie die Zukunft unseres Bezirksspitals unter einer professionellen Führung gestaltet und gesichert werden kann. Ronald Alder, Vorstand Grünliberale Amt


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Serie

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Heiratsmarkt damals: Liebesgefühle und Sehnsüchte auf dem Briefpapier (Teil 1) Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) – Nummer 95 Es gab damals noch keine E-Mails oder SMS, aber der Heiratsmarkt funktionierte trotzdem. «Kränzli» waren begehrte Kontaktbörsen und die Liebesbriefe erzählten von Sehnsüchten und Träumen. Dem 25-jährigen Gottfried war die neue und hübsche Serviertochter im Restaurant Frohsinn in Affoltern sofort aufgefallen. Sie gefiel ihm sehr. Er hatte sie vorher noch nie gesehen. Woher kam sie Autor Willy Hug. wohl? Marie hiess diese junge Frau, in welche sich Gottfried im Jahre 1910 verliebte, und sie kam von Lübeck. Es war in jener Zeit durchaus üblich, dass junge Frauen aus Deutschland in der Schweiz eine Anstellung suchten, als Dienstmädchen oder Serviertochter. Meistens dauerte diese Anstellung dann nicht allzu lange, denn die jungen Männer konnten die hübschen Frauen auf ihrer Brautschau unmöglich übersehen.

Wegen Liebeskummer aus dem Fenster gestürzt? Nicht wenige Südländerinnen blieben früher auch im Säuliamt «hängen» und heirateten hier. Mit Vorliebe wurden sie von den Webereien angestellt. Die in Affoltern während über 100 Jahren alles dominierende Seidenstoffweberei Naef liess sogar zwischen 1899 und 1913 von Menzinger Ordensschwestern ein Internat führen. Kirchliche Kreise fungierten als Personalvermittler und die jungen Tessinerinnen und Italienerinnen erhielten einen Vertrag als Fabrikarbeiterin. Als sich 1901 eine der jungen Frauen aus den Fenster stürzte und eine Untersuchung den Ordensfrauen nichts Nachteiliges vorwerfen konnte, munkelte man auch, dass es Liebeskummer gewesen sein könnte. Im Untersuchungsbericht war zu lesen: «Kein Mädchen darf allein oder ohne Erlaubnis ausgehen. In der Fabrik, in der Kirche und beim Spazierengehen steht es unter ständiger Kontrolle der Schwestern. Die aus- und eingehende Korrespondenz wird kontrolliert. Was die Abgeschlossenheit der Mädchen von der Aussenwelt anbetrifft, so machten die Schwestern geltend, dass sich diese Massnahme durch das nicht einwandfreie sittliche Verhalten der Mädchen vor der Gründung des Internats als durchaus geboten erwiesen habe.» Obwohl sogar der sonntägliche Gang zur Kirche unter der Aufsicht der Schwestern in Zweierkolonne geschah, gab es für die jungen Männer keine Grenzen im Erfinderreichtum, um den Kontakt mit einer Angebeteten herzustellen.

«Kränzli» als Kontaktbörsen Heiratswillige fanden sich vorwiegend im Dorf oder in den benachbarten Dörfern. «Man kannte sich noch», erzählt eine Seniorin aus Bonstetten. Eine gute Gelegenheit zur Brautschau und um sich näherzukommen, boten die von den Gasthöfen angesagten «Kränzli». Diese fanden in den zu Tanzsälen umgebauten Scheunen statt. Ein Hindernis zu den benachbarten Gebieten des Säuliamtes waren aber die Konfessionsgrenzen zum katholischen Zug und Aargau. Wohnte eine Angebetete im Nachbardorf, war es für einen jungen Mann ratsam, sich unauffällig dorthin zu begeben. Nicht selten setzte es sonst eine gehörige

«Bötti» führte die erste Hochzeitskutsche an, umlagert von vielen Kindern. Auf der Sternenbrücke (heute Sternenkreisel) um 1940. (Bilder zvg.) Tracht Prügel von der ansässigen Konkurrenz ab, welche ihr Revier verteidigte. Für Verliebte war pro Woche höchstens ein einziger Besuch üblich, dies meist in Anwesenheit der Familie. Man habe eben auch sehr viel arbeiten müssen. An ein Zusammenleben ohne Heirat war nicht zu denken. Noch bis 1972 gab es im Kanton Zürich das Konkubinatsverbot!

Gefühle und Sehnsüchte auf dem Briefpapier Gefühle und Sehnsüchte drückten die Verliebten in teils intensiven Briefkontakten aus. Der grossen ersehnten Liebe wurden per Schreibfeder Vorschusslorbeeren gegeben, welche ein ganzes Leben halten durften. Viele Verliebte schrieben einander postwendend zurück. Solche Liebesbriefe sind der Nachwelt erhalten geblieben. Sowohl von einfachen Leuten, wie auch von Berühmtheiten wie Richard Wagner, als er 1851 während seiner zehnwöchigen Kur in der Kaltwasseranstalt Albisbrunn (Hausen) 47 Briefe an seine Frau Minna in Zürich schrieb. Seine Anreden waren vielversprechend: «Mein lieber Mietz, Du ganz ungeheuer gute Frau!, Allerliebste Frau, Teuerste Gattin! Engel!.» Genauso unbescheiden unterzeichnete er die Briefe: «Dein Richard, der Deinige, Dein Dich liebender Gemahl, Dein berühmter Mann». Trotz dieser Herrlichkeiten verguckte er sich später in die Frau seines Mäzens und musste Zürich verlassen. Es war auch üblich, dass der Heirat eine in der Kirche ausgerufene Verlobung vorausging. Mit schmucken Verlobungsanzeigen erhielten Bekannte und Verwandte diese Nachricht. Die Verlobung bedeutete das Eheversprechen. Die Krönung für die Verlobten war die Eheschliessung auf dem Standesamt und die kirchliche Trauung mit dem anschliessenden Hochzeitsfest. Von Brautfudern, Hochzeitszeitungen und –festen in der Fortsetzung.

Junge Südländerinnen der Affoltemer Seidenwebereien wurden streng behütet. Trotzdem heirateten einige von ihnen hier. Um 1900.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Lufthunde»

Zur Damen Team-EM

Das Clown-Duo Ueli Bichsel und Marcel Joller Kunz gastiert in Obfelden. > Seite 11

Squash: Marija Shpakova aus Mettmenstetten macht weiter von sich reden. > Seite 15

Seit 25 Jahren bei der Borschberg + Käser AG

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Karrierenende Streethockey-Goalie Jerôme Weber zeigt sein Können letztmals an der Heim-WM in Zug. > Seite 17

Ein Optiker für Wettswil

Dienstjubiläum von Cengizhan Günesdogdu Sonja und Rolf Haas wollen sich für ihre Kunden Zeit nehmen Seit Jahren in Stallikon wohnhaft, hat sich das Ehepaar Haas im September 2014 entschieden, mit ihrem Optikergeschäft und der Manufakturvertretung ins Säuliamt umzuziehen. «Die Menschen hier sind offen, freundlich und die Gegend wunderschön».

Jubilar Cengizhan Günesdogdu mit Produktionsleiter George Ulrich und Geschäftsführer Guido Dubler (von links). (Bild zvg.) Am vergangenen Donnerstag, 23. April, feierte Cengizhan Günesdogdu sein 25-Jahre-Dienstjubiläum bei der Borschberg + Käser AG in Wettswil. Die Gratulationen und den Dank von der Geschäftsleitung hat er sich mit

seiner Firmentreue und für die geleistete Arbeit während dieser Zeit redlich verdient. (pd.) Borschberg + Käser AG, Friedgrabenstrasse 7, Wettswil, Tel. 044 701 81 61, www.bundk.ch.

Mehr als 30 Jahre lang betrieb Rolf Haas als diplomierter Augenoptiker ein Optikgeschäft in Langnau. Seine Frau Sonja als gelernte Kauffrau, mit ihrer haas-box.ch, importiert und vertreibt Manufakturbrillen aus Europa: Onkel-Ferdi-Brillen, handgefertigt in Deutschland und ihre Hauptmarke Edelweyes aus Österreich. «Die Kollektion besteht aus Kunststoff, Metall und Horn – mit Bügeln aus verschiedenen Holzsorten. Diese werden von einem Tischlermeister hergestellt und von uns im eigenen Atelier zusammengebaut. So können wir unseren Kunden die individuelle ‹Swiss finish›Brille zusammenstellen», erklärt Sonja Haas.

Mit Leib und Seele bei der Optik Rolf Haas ist ein Vollblut-Optiker. «Ich will meinen Kunden jederzeit mit bestem Rat zur Seite stehen. Da wir über eine eigene Werkstatt verfügen, sind wir in der Lage, immer optimal für den Service der Brillen zu sorgen». Für seine Kunden will er sich Zeit für fundierte Beratung nehmen, deshalb empfiehlt es sich, telefonisch einen

Rolf und Sonja Haas in ihrem Geschäft am Lenggenweg 7. (Bild Salomon Schneider) Termin zu vereinbaren. «Selbstverständlich darf der Kunde auch ohne Termin bei uns hereinschauen und sich umsehen. Auch Kaffee und Wasser sind immer vorrätig», meint Rolf Haas schmunzelnd.

Brille mit persönlicher Note Da haas-box.ch die Generalvertretung Schweiz für gewisse hochwertige Marken ist, werden im Geschäft auch hauptsächlich diese Brillen angeboten. «Von Onkel-Ferdi- und Edelweyes-Brillen haben wir immer sämtliche Modelle in allen Farben bei uns an Lager

und im Verkauf. Auch bieten wir günstige Outlet-Brillen verschiedener anderer Marken und Hersteller an. Wir haben für jede Persönlichkeit die passende Lösung», erklärt Rolf Haas. Gerade bei den Edelweyes-Fassungen kann es durchaus passieren, dass ein Kunde am Schluss mit einem Unikat nach Hause geht, da Rolf Haas den Finish jeder Brille eigenhändig vornimmt und damit vieles möglich machen kann. (sals) Haasoptik, Lenggenweg 7, Wettswil, Parkplätze direkt vor dem Geschäft. Telefon 044 713 39 80.

Wo Kinder in süsse Geheimnisse eingeweiht werden Zu Besuch im Confiseur-Atelier von Claudia Schmid in Affoltern Referentinnen: Ernährungsberaterin Michèle Gambarini (links) und Apothekerin Doris Küttel. (Bild zvg.)

Letzte Gelegenheit: Schlank in den Sommer Kostenloser Fachvortrag in Bonstetten Es ist höchste Zeit, jetzt noch die nötigen Schritte für die gewünschte Bikini-Figur einzuleiten und den Grundstein für eine erfolgreiche, dauerhafte und befriedigende Gewichtsabnahme zu legen. Ganz in diesem Sinne führen Doris Küttel (Apothekerin in Bonstetten) und Michèle Gambarini (Ernährungsberaterin, Frauenpraxis Affoltern) noch einmal ihren anschaulichen und praxisorientierten Vortrag «Schlank werden – schlank bleiben» durch. Darin wird aufgezeigt, warum der Körper bei der heutigen Ernährung in den unerwünschten Stoff-

wechsellagen verharrt und wie dies mit ganz einfachen Ansätzen wieder geändert werden kann. Wissen, Unterlagen, Ernährungstipps und Praxisbeispiele – Werkzeug für einen anhaltenden Gewichtsverlust – werden mit auf den Weg gegeben, und die persönliche Betreuung ist jederzeit gewährleistet. (pd.) Kostenloser Fachvortrag am Dienstag, 5. Mai, und Donnerstag, 7. Mai, jeweils um 20 Uhr an der Dorfstrasse 9, 1.OG, Bonstetten. Anmeldung erwünscht: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten (Tel. 044 700 21 21 oder per Mail bonstetten@apotheken-sigrist.ch).

Gebannt stehen sie an zwei Tischen und lauschen der Fachfrau, von der sie in süsse Geheimnisse eingeweiht werden: Im Rahmen des Ferienspasses des Familienclubs Affoltern durften Kinder das Confiseur-Atelier von Claudia Schmid in Affoltern besuchen – und bei der Herstellung von sogenannten Cake Pops selber Hand anlegen. In Schokolade rühren, die verschmierten Hände lecken – das macht den Kindern offensichtlich mehr Spass als die Schulbank drücken. – Seit Oktober 2014 betreibt Claudia Schmid im ehemaligen Gautschi-Sagi-Areal an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern die Manufaktur CDG Schmid. Nach 13 Jahren bei Sprüngli und nach zwei Jahren in der Bäckerei Fleischli in Niederglatt wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit und stellt nun «Leckereien aus Meisterhand» her – mit Erfolg, den sich die preisgekrönte Konditor-Confiseurin mit viel Talent und Fleiss erarbeitet hat. So kreiert sie für die verschiedensten Anlässe Torten auf Bestellung und verziert diese gemäss individuellen Wünschen. Im Hochzeitsmonat Mai wird das wohl eine beson-

Sich mit süssen Versuchungen beschäftigen: Claudia Schmid mit Kindern in ihrem Atelier im Rahmen von «Ferienspass». (Bild Werner Schneiter) dere Herausforderung. Auch Firmen bestellen bei Claudia Schmid – für Jubiläen oder Einweihungen. «In wenigen Tagen darf ich eine Torte mit den Massen 1,2 x 1,8 Meter herstellen. Das

ist eine grosse Herausforderung und bedeutet sicher zwei Tage Arbeit», glaubt Claudia Schmid, die am 13. März im «Anzeiger» porträtiert worden ist. (-ter.)


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Veranstaltungen

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«Lufthunde» im Anflug Am 7. Mai gastiert das grossartige Zürcher Clown-Duo in Obfelden Ueli Bichsel und Marcel Joller Kunz sorgen für einen unvergesslichen Abend voller Emotionen – ein Programm, das sich auch für junge Zuschauer bestens eignet.

gramm für Jung und Alt. Die beiden Clowns halten uns den Spiegel vor und entlarven, wie unbedeutend und lächerlich doch manches in unserem Leben ist.

Lange mussten die Fans warten – doch jetzt sind die «Lufthunde» nach 10-jähriger Pause wieder auf der Bühne gelandet und sorgen für beste Unterhaltung: Das grossartige Zürcher Clown-Duo mit Ueli Bichsel und Marcel Joller Kunz bietet zeitlose Episoden voller Emotionen: komisch, tragisch, heiter, ein herzerfrischendes Pro-

Herzhaft lachen Als besonderen Leckerbissen hat das Duo ein paar Klassiker, wie die aberwitzige Nummer vom «Kühlschrank» im Gepäck. Ein Spediteur liefert einen Kühlschrank. Der hat überhaupt keine Ecken, zumindest nur runde Ecken, die er nun abliefern will. Doch dazu braucht er eine Unter-

schrift. Da sich aber niemand als Besteller der fünfhundert Liter Kälte zuständig fühlt, beharrt der Mann darauf und führt uns den Schrank schliesslich vor. Ein Konzerthaus, ein Restaurant mit reicher Auswahl – aber leider ist alles so schwer verständlich! Die «Lufthunde» bezaubern mit leiser Komik, mit grober Gauklerei oder mit einfachem Wortwitz. Donnerstag, 7. Mai, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar. Eintritt 30 (Legi: 25, Familien: 70) Franken, das Programm ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet; Platzreservierung unter www.kulturobfelden.ch.

Ueli Bichsel (rechts) und Marcel Joller Kunz. (Bild zvg.)

Mit Wortlust und Sprachverliebtheit Politisches Kabarett, das Spass macht, in Hausen Schön&gut bringen mit ihrem Stück «Schönmatt» einen Mix aus geistreicher Satire und politischem Kabarett mit Wortwitz, Gesang und Poesie nach Hausen. Samstag, 9. Mai, Gemeindesaal Weid.

Die Musiker von links: Paul Millns, Ingo Rau, Butch Coulter und Vladi Kempf. (Bild zvg.)

Der Ort ist schön. Idyllisches Vogelgezwitscher erfüllt die Schönmatt zwischen Grosshöchstetten und Konolfin-

gen. Die beiden Gemeinden wollen fusionieren und die Schönmatt könnte endlich als Bauland ausgezont werden. An diesem linden Sonntag ist das Stimmvolk zum Fusions-Brunch eingeladen. Doch betört vom Duft der prächtigen Linde sind es plötzlich nicht mehr nur die Dörfer, die fusionieren wollen. Heute schafft es Herr Schön, wenn alles gut geht, um die Hand von Frau Gut anzuhalten. Der Reigen beginnt. Anna-Katharina

«Blues- und Soul-Poet» Paul Millns im «Pöschtli» Aeugstertal Paul Millns bietet sowohl ruhige und einfühlsame Balladen wie auch eine explosive Mischung aus Blues und Soul. Am Donnerstagabend, 7. Mai, spielt er im «Pöschtli» Aeugstertal. Hört man Paul Millns’ CDs, fühlt man sich in eine schöne Hotelbar versetzt, in der für einmal ein wirklich guter Barpianist dafür sorgt, dass man den Abend bei ihm, bunten Drinks und gerösteten Nüssen verbringt. Doch Millns, so federleicht und unverschämt selbstverständlich er mit leisen Klängen umgeht, ist ein musikalisches Schwergewicht und zählt zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn seit Jahren mit Lorbeeren überhäufen. Paul Millns wurde in Norfolk geboren und begann seine musikalische Karriere Ende der 60er-Jahre, zuerst als Pianist und Keyboarder in verschiedenen Blues- und Soulbands. Bald folgten Welttourneen mit Alexis Korner und Eric Burden, dessen Songs er auch arrangierte, sowie Tourneen mit Louisiana Red und Jo-Ann Kelly. Ferner arbeitete er mit David Crosby, John Mayall und Ralph McTell zusammen. Im Anschluss daran widmete er sich

seiner Solokarriere. Durch einen Auftritt in der legendären Rockpalast-Reihe wurde er einem grösseren Publikum bekannt. Obwohl er oft mit Joe Cocker, Tom Waits oder Randy Newman verglichen wird, ist Paul Millns eine eigenständige und unverwechselbare Musikerpersönlichkeit. Seine Songs stammen alle aus eigener Feder. Dabei überzeugt er nicht nur mit ausgefeilten Arrangements, perfektem Pianospiel und seiner rauen, ausdrucksstarken Stimme, sondern auch mit intelligenten und aussagekräftigen Texten. Paul Millns spielte auf allen bedeutenden europäischen Festivals und tourte in den USA und Kanada. Im «Pöschtli» gastiert er nun bereits zum neunten Mal. Begleitet wird er wiederum von seiner hochkarätigen Band: Es sind dies der deutsche Bassist Ingo Rau, der Schlagzeuger Vladi Kempf und der kanadische Weltklasse-Harmonica-Spieler Butch Coulter, der schon mit Musikern wie Albert Collins, Jimmy Page, Mick Taylor und Jeff Healey zusammengespielt hat. (pd.) Paul Millns (feat. Butch Coulter on Blues Harp) am

Ernährung von Baby und Kleinkind Vortrag für Eltern von Kindern im Babyalter bis drei Jahren im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Am 6. Mai von 19.30 bis 21.30 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag über eine gesunde, vollwertige, vitamin- und mineralstoffreiche Kinderernährung ab der ersten Beikost bis zum dritten Lebensjahr statt. Die Referentin, Martina Leidenix, (Kinderkrankenschwester und Mütterberaterin) erklärt, was man tun

Samstag, 9. Mai, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid. Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet.

Hält Herr Schön heute um die Hand von Frau Gut an? (Bild zvg.)

Infos unter www.schoenundgut.ch

Singe, wem Gesang gegeben Der gemischte Chor Wettswil-Bonstetten sucht Verstärkung Der gemischte A-cappella-Chor Wettswil-Bonstetten unter der Leitung von Esther Kreis sucht für ein neues Chorprojekt im August noch weitere Sänger und Sängerinnen in allen Gesangslagen (Sopran, Alt, Tenor, Bass).

Donnerstag, 7. Mai, 20.30 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Rickert und Ralf Schlatter stehen seit gut zehn Jahren gemeinsam auf den Kleinkunstbühnen der Deutschschweiz. 2004 erhielten sie den Salzburger Stier, 2014 den Schweizer Kabarettpreis. Anliegen der beiden Künstler ist es, aktuelle Themen der Schweiz aufzugreifen. Und wenn man weiss, dass Anna-Katharina Rickert vor schön&gut als Clownin im Zirkus gearbeitet und Strassen- und Forumtheater gemacht hat, und wenn man weiss, dass Ralf Schlatter Bücher, Kurzgeschichten und Hörspiele schreibt, so erstaunt es nicht, dass die beiden einen äusserst gelungenen Mix aus geistreicher Satire und politischem Kabarett mit Wortwitz, Gesang, Poesie, und überbordender Fantasie auf die Bretter legen. Dazu schrieb die Neue Zuger Zeitung: «Es sind nicht nur die geschickte Verschachtelung der Geschichte, die genüsslich und aus dem Vollen geschöpften Charaktere, die dieses Theater so wunderbar machen. schön&gut liefern sich in ihrer umfassenden Wortlust und Sprachverliebtheit fast literarische Duelle.» (san)

Die Chormitglieder und ihre Dirigentin freuen sich auf jede Sängerin und jeden Sänger aus allen Altersstufen. Einzige Bedingung: Freude am Singen

und aktives Mitmachen! Gesangs- und Chorerfahrung und Notenkenntnis sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Die Gastsängerinnen und -sänger profitieren ausserdem auch vonn spezieller Gesangs- und Atemtechnik. Geprobt werden leichte Musik und Schlager für einen Auftritt am Samstagabend, 8. August, auf dem Dorfplatz Bonstetten. Die Chorproben finden ab 7. Mai donnerstags um 20 Uhr im Singsaal des Schulhaus Wolfetsloh in Wettswil statt. Während der Schul-

ferien sind am Donnerstag, 30. Juli und 6. August sowie am Freitag, 7. August Zusatzproben geplant. Neumitglieder sind jederzeit willkommen, aber man kann auch einfach mal für eine Schnupperstunde vorbeikommen. (pd.) Kontakt: Dirigentin Esther Kreis, Tel. 044 342 46 49 / 079 312 08 83, esther.kreis@bluewin.ch oder die Co-Präsidentinnen Vera Gérard, Tel. 044 701 14 03, vera.gerard@hispeed.ch und Antoinette Herbelin, 044 700 15 73, antoinette.herbelin@hispeed.ch.

soll, damit das Essen dem Kind und den Eltern Freude bereitet. Des Weiteren wird im Vortrag erläutert, was beim Übergang von Muttermilch oder Schoppenmilch zur Beikost zu beachten ist, wann und was das Kleinkind am Familientisch mitessen kann und wie viel. (pd.) Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Mittwoch, 29. Mai 2015, über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Der gemischte A-cappella-Chor Wettswil-Bonstetten unter der Leitung von Esther Kreis (Mitte). (Bild zvg.)


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veranstaltungen

In Gesellschaft essen Fünf Jahre GsE-Mittagstisch in Affoltern Die Gruppe GsE (Gemeinsam statt Einsam) feiert am Montag, 4. Mai, ihr fünfjähriges Bestehen. Die Gruppe, das sind rund 20 freiwillige, regelmässige Mitarbeiter, einige Zusatzhelfer sowie rund 35 bis 40 regelmässige und unregelmässige Gäste des Mittagstisches GsE in Affoltern. Am 13. April vor fünf Jahren startete der Mittagstisch. Jeden Montag bereitet eine Gruppe Helfer ein Mittagessen vor für Menschen, die eher am Rand unserer Gesellschaft stehen. Diese freuen sich, einmal nicht selbst kochen zu müssen oder überhaupt eine warme Mahlzeit zu bekommen und vor allem, nicht allein zu sein oder ihre Deutschkenntnisse anwenden zu können. Im Lauf der Zeit haben sich Kontakte vertieft und man freut sich, einander wiederzusehen. Während die einen Mitarbeiter in der Küche mit dem Kochen beschäftigt sind, ist eine zweite Gruppe daran, den Raum vorzubereiten, die Tische schön zu decken und auch für

die Lebensmittelabgabe alles herzurichten. Für fünf Franken gibt es ein reichhaltiges Viergang-Menü. Danach ist die Lebensmittelabgabe derjenigen Dinge, die jeweils von der Schweizer Tafel kommen. Einige toben sich anschliessend noch am Jöggelikasten aus, andere machen draussen noch einen Schwatz. Während die Mitarbeiter am Ab- und Aufräumen sind, ziehen die Gäste satt, zufrieden und dankbar ab. Nicht selten kommt noch jemand in die Küche, um ein wenig zu helfen. Neben dem Abwasch gibt es oft noch Sachen zum Einfrieren vorzubereiten, die mit der Lebensmittellieferung gekommen sind und die zum Kochen verwendet werden können. Zum Jubiläumsmittagessen, welches gratis ist, sind alle ganz herzlich eingeladen – neue Gesichter sind willkommen. (pd.) Mittagessen am 4. Mai um 12 Uhr in den unteren Räumen der Chrischona an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern. Ende nach Kaffee und Dessertbuffet und Überraschungen gegen 16 Uhr. Anmelden unter Telefon 079 378 38 75.

«Es ist wichtig, wie man geboren wird» Tag der Hebamme: Mütter sind eingeladen Um den Tag der Hebamme zu feiern, lädt die Frauenklinik am Dienstag, 5. Mai, von 14 bis 16 Uhr alle Mütter, welche im 2015 im Spital Affoltern geboren haben, zu Kaffee und Kuchen ins Restaurant Rigi, Haus Rigi.

betreut werden. Bei einer Hausgeburt oder einer Geburt im Geburtshaus oder im Krankenhaus mit der eigenen Hebamme, wird diese bei Geburtsbeginn verständigt. Sie wird dann durchgehend an der Seite der Gebärenden sein.

Was macht eigentlich eine Hebamme? Hebammen arbeiten mit den Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und in den Tagen, Wochen oder Monaten danach. Für diese wichtige Zeit im Leben des Kindes und der Eltern stellen sie ihr Wissen und Können zur Verfügung. Hebammen-Arbeit beginnt schon sehr früh in der Schwangerschaft im Rahmen von Beratung und Schwangerenvorsorge. In der Geburtsvorbereitung geht es der Hebamme darum, die Frau in ihrem vertrauensvollen Verhältnis zum Ereignis Geburt zu stärken. Hebammen unterstützen die werdenden Eltern dabei, ihren eigenen Zugang zur Geburt und zum ElternWerden bzw. Eltern-Sein zu finden. Ziel ist es, der Frau ein aktives, selbstbestimmtes Geburtserlebnis zu ermöglichen und ihr Vertrauen in ihre eigenen Ressourcen zu festigen. In der Geburtsvorbereitung gibt es theoretische und praktische Inhalte.

Das Leben willkommen heissen

Neu auch die hebammengeleitete Geburtshilfe Geburtshilfe ist wohl der bekannteste Teil der Hebammenarbeit. In der Geburtsabteilung eines Spitals wird die Hebamme die Person sein, welche die Gebärende beim Eintreffen begrüsst und alle weiteren Massnahmen vornimmt sowie die Geburt, in Zusammenarbeit mit den Dienstärzten, leitet. In der Geburtsabteilung des Spitals Affoltern arbeiten die Hebammen sehr autonom und dürfen ihre Kompetenzen voll ausschöpfen. Seit Januar 2015 bietet die Frauenklinik neu auch die hebammengeleitete Geburtshilfe an. Das bedeutet, dass bei normalem Schwangerschaftsverlauf auf Wunsch des Paares, die Schwangerenvorsorge durch die Hebamme im Spital gemacht wird und die Geburt ohne Arzt geleitet wird. Der Unterschied zum System der Beleghebammen besteht darin, dass die werdende Mutter bei der hebammengeleiteten Geburtshilfe nicht ausschliesslich durch dieselbe Hebamme

Neben der Anwendung des fachlichen Wissens liegt der Schwerpunkt der Hebammenarbeit in der Begleitung, Betreuung und aktiven Beobachtung während der gesamten Eröffnungsphase. Wenn die Presswehen einsetzen, ist es die Aufgabe der Hebamme, der Mutter Hilfestellung und Anleitung zu geben, wenn nötig und die Geburt zu leiten, um das neue Leben willkommen zu heissen. Ist das Kind geboren und alles in Ordnung, wird sich die Hebamme nach der Geburt so weit zurückziehen, dass die Eltern ungestört das Wunder bestaunen und begreifen können. Abgeschlossen ist die Geburt erst, wenn die Plazenta (Nachgeburt oder Mutterkuchen) geboren ist. Nach Möglichkeit sollte das Kind so bald wie nur möglich an die Brust angelegt werden. Bis zu drei Stunden nach der Geburt bleiben Mutter und Kind in der Obhut der Hebamme, um mögliche Spätkomplikationen der Nachgeburtsperiode erkennen zu können.

Anspruch auf zehn Tage Betreuung nach der Geburt Nach einer Geburt im Krankenhaus wollen manche Eltern möglichst früh mit dem Neugeborenen nach Hause gehen (ambulante Geburt, vorzeitige Entlassung). In diesen Fällen – und natürlich bei Hausgeburten – übernimmt die freipraktizierende Hebamme die Nachbetreuung. Wöchnerinnen haben Anspruch auf zehn Tage Betreuung durch die Hebamme nach der Geburt. Bei Komplikationen oder etwas schwierigeren Startbedingungen auch länger. Darüber hinaus bieten Hebammen allen Frauen für die erste Zeit mit dem Baby Einzelberatung und verschiedene Kurse an z.B. Stillberatung, Stillgruppen, Beckenbodentraining, Rückbildungsgymnastik, Babymassage, Babygymnastik, Babyschwimmen, Mutter-Kind-Gruppen, Empfehlungen zur Ernährung im ersten Lebensjahr und vieles mehr. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 28. April 2015

«Sie sind ja noch da!»

Ein bis zwei Kilo Bienen unterwegs

Als Asylant im Säuliamt – Teil 9

Umzugstermin bei sonnigem Wetter – eine spannende Sache

................................................... von ute ruf Familie Gorjis Ausweisung wäre am 28. März gewesen. Viele Leute, die von seinem Schicksal im «Anzeiger» gelesen haben, sprechen Hossein darauf an: «Ihr müsst also nicht zurück in den Iran?» Nein. Der Anwalt hatte erklärt, die Wegweisung sei zwar eine Aufforderung gewesen, aber wenn man sich weigere, könne man – als Iraner – nicht mit Gewalt zurückgeführt werden.

Warten auf Entscheid Der Anwalt hatte dann eine Beschwerde eingereicht, und auf diese Antwort warten sie nun, Maryam, Hossein und der kleine Kurosh. Es gibt fünf mögliche Gerichtsentscheide: 1. N-Ausweis wird eingezogen. Rückstufung auf Nothilfe, das würde eventuell sogar das Wohnen im Camp bedeuten, auf jeden Fall aber in den meisten Kantonen kein Geld mehr, sondern nur noch Migros- oder Coop-

Als Asylant im Säuliamt Hossein Gorji wohnt zusammen mit Frau und kleinem Sohn seit zwei Jahren im Säuliamt. Sie warten auf eine Aufenthaltsbewilligung. Bisher erschienen: «Nichts wie weg! Flucht aus dem Iran in die Schweiz», 18. Juli 2014; «Mit falschem Pass in Kloten gelandet», 22. Juli 2014; «Ohne Arbeit ist es langweilig», 30. Juli 2014; «Velos reparieren und Wortschatz erweitern», 5. August 2014; «Jetzt viele Leute sagen Grüezi», 12. August 2014; «Viel Polizei im Haus», 21. November 2014; «Kamrans missglückte Flucht», 27. Januar 2015; «Nein, das darf nicht sein!», 6. März 2015.

Gutscheine, pro Tag 8 bzw. 10 Franken. 2. N-Ausweis wie bisher. Situation bleibt, wie sie momentan ist. Arbeit nur beschränkt bei der AOZ, Wohnung wird zugewiesen usw. 3. F-Ausweis. Man darf Arbeit und Wohnung suchen, aber nicht ins Ausland reisen. 4. FP-Ausweis (Das P steht für politischer Flüchtling). Man darf Arbeit und Wohnung suchen, auch ins Ausland reisen. 5. B-Bewilligung. Das bedeutet volles Aufenthaltsrecht ohne Einschränkungen. Wie wird das Gericht wohl für die Gorjis entscheiden? Nun heisst es warten. Hossein ist inzwischen wieder optimistisch. Er kauft Geranien und stellt drei Blumenkistli vor die Fenster. Er kauft drei hölzerne Behälter, um darin Gurken zu ziehen. Maryam beteiligt sich – Hossein musste arbeiten – an der DorfPutzete.

Schlüssel, Zangen und Co. Hossein liebt seine Arbeit in der Velowerkstatt bei der AOZ. Neulich hatten sie eine Prüfung. 50 Werkzeuge mussten schriftlich benannt werden. Er wusste sie alle! «Ringgabelschlüssel, Seitenschneider, Kleinteilreiniger, Kurbelabzieher, Schaltaugenrichtwerkzeug, Steuersatzeinpresswerkzeug, Wasserrohrzange und so weiter.» Hossein erzählt von den ersten zehn Tagen in der Schweiz. Sie waren in einem Camp in Basel untergebracht und besuchten eine Freundin in Lausanne. Um halb acht waren sie wieder in Basel und stiegen ins Tram. Doch fuhr dies in die falsche Richtung. Sie waren beunruhigt. Nach 20 Uhr wäre kein Einlass mehr im Camp. So nahmen sie notgedrungen ein Taxi und kamen in letzter Minute an. «55 Franken», sagte der Fahrer. «Kommt ihr mit zum Sechseläuten-Umzug?», hab ich Hossein und Maryam gefragt. «Ist das Karneval mit Schneemann?» «Ja, so ungefähr.»

Hossein Gorji mit Frau Maryam und Sohn Kurosh. (Bild zvg.)

A

lte Königin mit 10 000 bis 20 000 Getreuen sucht neues Zuhause in der Schweiz. Umzugstermin bei sonnigem Wetter, vorzugsweise im Mai. Wenn jemand unverhofft in ein solch umziehendes Bienenvolk gerät, empfiehlt es sich, den Drang mit den Armen zu fuchteln zu unterdrücken. Natürlich stellt ein menschlicher Haarschopf ein Hindernis dar. Das Problem löst sich allerdings, wenn man zwei Schritte aus der unmittelbaren Flugroute tritt. Wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt und Ruhe bewahrt, kann ein wahres Naturspektakel erleben. Es ist die natürliche Art, wie ein Bienenvolk sich teilt, wie eine alte Königin der Neuen das Zuhause überlässt und eine neue Bleibe aufsucht. Nur wenige Meter von der ursprünglichen Unterkunft entfernt, sammeln sich die abflugbereiten Bienen in einer Traube. Die Scoutbienen, ältere, erfahrene Bienen, welche eine potenzielle neue Bleibe gefunden haben, teilen mittels Schwänzeltanz auf der Oberfläche dieser Bienentraube mit, wo sich ihre gefundene Wohnung

Die abflugbereiten Bienen sammeln sich in einer Traube. (Bild zvg.) befindet. In demokratischer Weise entscheiden die Auswanderungswilligen sich irgendwann, welcher Spurbiene sie folgen wollen. Sie erheben sich in die Luft und bilden eine Wolke, einen Schwarm. Die Bienen in einem solchen Schwarm sind damit beschäftigt das Tempo zu halten und die Spurbienen nicht aus den Augen zu verlieren, denn die wenigsten wissen, wo es überhaupt hingeht. Irgendwo in der Mitte dieser Bienenwolke fliegt die alte Königin, welche bis vor ein paar Ta-

gen gar nicht fliegen konnte, mit ihr etwa ein bis zwei Kilo Bienen und nur ein paar wenige hundert Spur- oder Scoutbienen, welche wissen wohin die Reise nun gehen soll. Indem diese den Schwarm mit erhöhtem Tempo durchfliegen, sich dann wieder über diesem platzieren, zeigen sie dem Volk, in welcher Richtung sich das neue Zuhause befindet. Dem Ziel nahe, verlangsamt die ganze Wolke das Tempo und – nun durch die Duftmarken geleitet – ziehen die Bienen samt Königin am neuen Wohnort ein. Wem die Schwarmtraube oder das neue Domizil nun doch zu nahe liegt, der kann das Bienenvolk durch einen Imker abholen lassen: Die Feuerwehr, Telefonnummer 118, die Gemeindekanzlei oder die Homepage des Imkervereins www.bienen-affoltern.ch haben eine Schwarmfangliste, mit Telefonnummern von Imkern aus der Umgebung. Die Imker freuen sich, wenn so neue kräftige Völker entstehen und ein Stück Natur erhalten werden kann. Yvonne Voegeli

ratgeber

Schmerz- und angstfrei dank moderner Technik der Zahnmedizin ................................................... von milan herzog* Im letzten Artikel habe ich über die neuesten Möglichkeiten berichtet, um eine parodontale Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Damit sind wir in der Lage einen durch Knochenverlust bedingten Zahnverlust zu verhindern. Eine Parodontitis ist also eine Erkrankung, die sich zwischen einer Phase der Aktivität und der Inaktivität bewegt. Unser Ziel ist es, die Erkrankung in der Inaktivitätsphase zu halten. Ferner liess sich in den letzten Studien zeigen, dass nach einer Parodontitis-Therapie in der Regel eine Inaktivitätsphase folgt – im allgemeinen in den nächsten 15 Monaten. Diese Erkenntnis ist ein wichtiger Punkt, um ein spezielles Überwachungsschema zu etablieren und leitet ein Umdenken in der Behandlung der Parodontitis ein, da man nun nicht mehr quasi «ins Blaue» therapiert. Wir müssen wissen, dass die Bakterien in den Zahntaschen in einer Art Biotop, welches wir als Biofilm bezeichnen, zusammenleben. Diese sind äusserst komplex aufgebaut und synergetisch organisiert. Dadurch sind die Bakterien in der Lage, zusammenzuleben, zu kommunizieren, sich zu versorgen und fortzubewegen. Dieser Umstand macht es extrem schwierig, einen Zugang zu den im Biofilm eingebundenen Bakterien zu finden. In der Parodontitis und auch Periimplantitis (Infektion des Implantats) wird ein kranker Zustand durch eine Verschiebung des Bakterienspektrums verursacht, in dem man eine Zunahme von anaeroben Keimen verzeichnet. Bei der klassischen Parodontitisbehandlung hat man das Ziel, durch verschiedene Strategien die Lebensbedingungen für pathogene Keime zu verschlechtern und somit das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser konventionellen Behandlung ist die mechanische Reinigung der Zahntaschen mittels Handinstrumenten. Ihr Ziel ist es harte und weiche Beläge zu entfernen. Zusätzliche therapeutische Massnahmen, welche früher durchgeführt wurden, wie Wurzeloberflächenglättung und Wurzeloberflächenpolitur mittels diamantierter Schleifkörper hinterliessen sehr häufig Schmerzsensationen während und nach der

Behandlung, einen erheblichen Zahnsubstanzverlust und hatten keinen direkten Einfluss auf die Bakterien. Spüllösungen haben einige gute aber auch schlechte Aspekte. So können sie oberflächliche Keime hemmen aber die tiefen Keime und den Biofilm selbst erreichen sie in der Zahnfleischtasche nicht, da sie sehr schnell ausgespült werden. Ein grosses Problem ist eine durch sie verursachte Verfärbung der Zähne sowie Geschmacksbeeinträchtigung. Zudem führt ihre Anwendung während einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) zu einer vermehrten Plaque-Anlagerung. Der Einsatz von Antibiotika, um die Biofilme zu bekämpfen, zeigt mehrere Probleme. So ist es aufgrund der Lage des Biofilms nicht möglich, via Blutbahn an ihn zu gelangen, was also nur ein Erreichen via Gewebsflüssigkeit bedeutet und dieses schlussendlich zu hohen Medikamentendosierungen führt. Dies wiederum kann zu starken Neben- und Wechselwirkungen führen. Weiterhin sind die Dosierungs- und Anwendungsschemata sehr komplex, und die Gefahr einer Resistenzbildung gefährdet den Erfolg. Mit den konventionelle Therapien haben wir also nur begrenzte Möglichkeiten, da sie entweder die Bakterien nicht direkt beeinflussen (Zahnreinigung), nur schwer dosiert und appliziert werden können (Antibiotika und Spüllösungen) oder eine generelle Anwendung aufgrund von negativen Begleiterscheinungen heute nicht zu rechtfertigen ist (hoher Substanzverlust durch immer wieder durchgeführte mechanische Massnahmen). Im Rahmen von verschiedenen Forschungsprojekten der letzten zwölf Jahre wurde die Grundlage für die klinische Anwendung einer neuen Therapieform geschaffen, «die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT)» zerstört prinzipiell alle Bakterien, unabhängig von den individuellen Eigenschaften des Bakteriums (z.B. Sauerstoffverträglichkeit, Gram-Färbeverhalten u.a.) – auch im komplexen Biofilm! Voraussetzung für einen langfristigen Therapieerfolg ist jedoch die zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung, mit Entfernung aller ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes liegenden Beläge. Die aPDT wird im Anschluss dazu ergänzend eingesetzt. Die parodontalen pathoge-

nen Bakterien werden durch die antimikrobielle photodynamische Therapie signifikant reduziert. Dies ist durch klinische Studien, mehrfach belegt worden. Zunächst werden Milan Herzog. Zahnfleischund Knochentaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren. Im zweiten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen appliziert. Diese Lösung ist ein sogenannter Fotosensitizer, das heisst ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, sodass die Bakterien angefärbt werden. Schliesslich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Durch das Laserlicht kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört. Ein grosser Vorteil ist eine Behandlungszeit von wenigen Minuten, in denen die Therapie nachhaltig und zuverlässig die krankmachenden Bakterien reduziert, sodass das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Bei richtiger Mundhygiene und regelmässiger zahnärztlicher Untersuchung ist so ein dauerhafter Behandlungserfolg gewährleistet. Zusammenfassend darf gesagt werden, dass man durch die Methode der antimikrobiellen photodynamischen Therapie eine schonende und schmerzfreie und moderne Behandlungsmethode ohne Nebenwirkungen besitzt, welche man immer wieder einsetzen kann, ohne signifikante Substanzdefekte auf der Zahnoberfläche zu produzieren – gerade dieser Sachverhalt stellte uns Zahnmediziner in der Vergangenheit vor erhebliche Langzeitprobleme. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der scheinbar erfolgversprechende Einsatz in der Chirurgie und Implantologie, dazu gern das nächste Mal mehr. * Der Autor ist Zahnarzt mit eigener Praxis in Affoltern. Infos unter www.praxisherzog.ch.


Vermischtes

Dienstag, 28. April 2015

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«Was nach 18 Uhr im Park geschieht ...» Die rollende Theaterwerkstatt hat am Wochenende in Rifferswil über hundert Zuschauer begeistert ................................................... von thomas stöckli

W

enn über hundert Zuschauer hinter einer Handorgelspielerin von Szene zu Szene wandern und dabei ihre Sitzgelegenheiten gleich selber mittragen, wenn 24 Stunden nach der Weltpremiere bereits die Weltderniere zelebriert wird, wenn die Texte nicht aufgeschrieben werden, sondern nur in den Köpfen der Beteiligten existieren, dann ist das «Fahr.Werk.ö!» wieder da. Die rollende Theaterwerkstatt machte vergangene Woche einmal mehr Station im Seleger Moor. 20 Kinder und vier Theaterleute haben gemeinsam ein tolles Theater entwickelt und dabei den Park als Kulisse genutzt. Schwierige Kinder und Tiere, Agenten und eine Filmcrew – das FahrwerkTeam lässt die Kinder ihre Rollen jeweils selber aussuchen und entwickeln. Am dritten Tag werden die Ideen dann gegenseitig vorgestellt und von den Theaterleuten zu einem Stück zusammengebaut. In «Was nach 18 Uhr im Park geschieht ...» ging es um zwei kinderhassende Frauen, die schwierige Teenager in Tiere verwandeln. Als Ausflügler getarnt, schlichen sich allerdings auch Agenten durch den Park, weiter sorgten ein Filmteam, Tiere und sogar Untote für Unruhe. Auf dem Spaziergang von Szene zu Szene durch den Park Seleger Moor verwoben sich die einzelnen Handlungsstränge immer mehr ineinander. Immer deutlicher traten dabei auch die Zusammenhänge zutage. Das Ende dürfte die meisten Zuschauer allerdings trotzdem überrascht haben. Beim gemeinsamen «Bräteln» nach der Vorstellung durften die Fahrwerk-Theaterprofis und die jungen Darsteller jedenfalls so manches Lob entgegennehmen. Das Fahr.Werk.ö! gastiert übrigens schon bald wieder im Säuliamt: Vom 1. bis 6. Juni kommen Mittelstufenschüler aus Bonstetten in den Genuss einer Theaterwoche am Türlersee.

Mit dem «Fahr.Werk.ö!»-Lied fängt alles an. Einmal mehr diente das Seleger Moor der Theaterwerkstatt als Kulisse. (Bilder Thomas Stöckli)

Über hundert Besucher verfolgten die Premiere am Freitagabend.

Die jungen Schauspieler legten sich mächtig ins Zeug.

sport

Fünfter Platz an der Elite-SM und Ticket zur Damen-Team-EM Squash: Marija Shpakova macht weiter von sich reden Die 39. Ausgabe der Schweizer Einzelmeisterschaft ist Geschichte. Am 19. April wurden in der alten «Giesserei» in Züri West Schweizer Meister erkoren. Seit neun bzw. sieben Jahren gingen die Schweizer-Meistertitel an Nici Müller und Gaby Huber-Schmohl. Diesmal war die Kräfteverteilung nicht so klar und die Finalspiele versprachen Höchstspannung, nicht nur, weil die Nummer zwei der Herren, Reiko Peter (PSA 81) auch in der Weltrangliste immer näher an Hirzler Nicolas Müller (PSA 20) rückt und die Damen Interclub Spiele während der Saison zeigten, dass Gabys Routine gegen die besten drei Juniorinnen der Schweizer Rangliste nicht mehr so klar ausreicht. Die grossartige Kulisse tat ihr übriges, denn parallel zu den Halbfinal- und Finalbegegnungen der Schweizer Meisterschaft lief der GC-Cup, ein mit 70 000 US Dollars dotierter internationaler Herren-Event, bei dem die absolute Weltspitze vertreten war. Bei den Schweizer Finalen ist es allerdings nur Müller gelungen, den Meistertitel zum neunten Mal zu holen. Hubers Amtszeit wurde von Frenkendorferin Celine Walser (auf Num-

in Prag infolge leichter Fussverletzung abbrechen musste, startete das nationale Turnier auf Nummer sechs gesetzt und wurde bereits im Viertelfinale von Walser gestoppt. Die Spiele um den fünften Platz hat die Mettmenstetterin ohne Satzverlust durchgezogen. Ende April geht es an die European Team Championship 2015 nach Herning in Dänemark. Dort kämpft das Damen-Team mit Gaby Huber, Celine Walser, Marija Shpakova und Febienne Oppliger um den Wiederaufstieg in die Marija Shpakova an der Siegerehrung der Schweizer Meis- erste europäische Division. Um dieterschaft. (Bild zvg.) ses Ziel zu realisiemer 3 gesetzt) beendet. Marija Shpako- ren, müssen die Damen unter Schweiva, die eine Woche zuvor die U19-EM zer Fahne das Finale erreichen. (pd.)

Sangría schafft Aufstieg Das Mixedteam von Volley S9 hat in dieser Saison die Stärkeklasse C dominiert.

xed, welches im Hinspiel noch mit 2:3 über die Wettswiler triumphieren konnte, hatte in der Rückrunde das Nachsehen und musste mit einer 3:1Das Mixedteam Sangría von Volley S9 Niederlage wieder abziehen. Doch hatte unter der Leitung von Thomas Hochmut kommt meistens vor dem Hack eine sehr erfolgreiche Saison Fall, und Sangría war gegen den Vor14/15. Trotz Verletzungen und Ausfäl- letzten der Tabelle zu sorglos. Nach len von Schlüsselspielern war Sangría sechs gespielten Bällen verletzte sich das Mass aller Dinge in der Mixed- ein Spieler und das Spiel lief aus dem meisterschaft Stärkeklasse C. Aus Ruder. Das sonst souveräne Team zehn Spielen ging das Team achtmal musste mit grossem Frust und einer als Sieger vom Platz. Nur zweimal 2:3-Niederlage abreisen. Doch die Lehmusste man sich nach jeweils fünf Sät- ren wurden schnell gezogen und die letzten beiden Spiele wurden mit jezen geschlagen geben. Vor allem gegen starke Gegner weils 3:0 gewonnen. Der Aufstieg in konnte Sangría über sich hinauswach- die Stärkeklasse B ist der wohlverdiensen und das Spieldiktat übernehmen. te Lohn für viel Schweiss und Tränen. Was war diese Saison anders als So hatte Vobits (Absteiger der letzten Saison) weder im Hin- noch im Rück- sonst? Das Team hat mit viel Engagespiel eine Chance, das Team in Be- ment und Leidenschaft in den Traidrängnis zu bringen und unterlag bei- nings und auch in den Matches zu de Male klar mit 3:0. Auch Linthmi- einer starken Form zusammengefunden. Der Spass am Volleyball sowie der gute Kitt untereinander waren Schlüssel zum Erfolg. Nun heisst es aber weitertrainieren und all das Positive beibehalten. Denn Sangría möchte in der Stärkekategorie B bleiben. Als Team stark zusammengewachsen: Sangría von Volley S9. Thomas Hack (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 28. April 2015

Neuer Obmann für die Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes Obmännerversammlung in Obfelden: Hans Peter Frei von Heinz Zollinger abgelöst Heinz Zollinger, bisheriger Etatführer im Vorstand, löst Hans Peter Frei als Obmann der Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes ab. Die Obmännerversammlung in Obfelden stimmte diesem Wechsel – wie allen anderen Geschäften – einstimmig zu. ................................................... von werner schneiter

Die Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes zählte per Ende Jahr 6368 Mitglieder, kantonsweit verteilt auf 140 Gruppen – im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus, obwohl 121 Neumitglieder hinzugekommen sind. Dazu kommen 131 Frauen. Das Säuliamt ist im Verband mit acht Gruppen und insgesamt 454 Turnveteranen vertreten. 129 der 140 Gruppen waren am Samstag in der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden anlässlich der Obmännerversammlung vertreten. Insgesamt 239 Personen bevölkerten die Halle, in welcher der Musikverein Obfelden unter Dirigent Walter Amrhein für den musikalischen Auftakt sorgte – und Gemeindepräsident Thomas Ammann bei seiner Begrüssung die starke Verankerung und die Bedeu-

tung des Turnvereins für das Dorf insgesamt und für die Förderung der Jugendarbeit im Besonderen hervorhob. In der Tat hat der Turnsport in Obfelden eine lange Tradition; die Gründung des Turnvereins geht ins Jahr 1881 zurück; die erste Turnhalle des Bezirks wurde in Obfelden in Fronarbeit von Turnern errichtet. Turner, die sich in späteren Jahren auch immer wieder als Organisatoren von Anlässen hervortaten. So fand die Obmännerversammlung 2009 in Obfelden statt, 2012 empfing die Gemeinde 1400 Veteranen zur Veteranentagung. «Das war ein Höhepunkt. Und auf diesem Höhepunkt hätte ich eigentlich als Gemeindepräsident zurücktreten können», scherzte Thomas Amman.

Wechsel im Vorstand Über die statutarischen Geschäfte wird der «Anzeiger» in der kommenden Donnerstagausgabe berichten. Vorweggenommen sei hier die Wahl eines neuen Obmanns: Mit Heinz Zollinger aus Weiningen übernimmt ein Turnveteran mit zahlreichen Meriten die Führung des Verbandes. Der 66Jährige ist seit drei Jahren Etatführer im Vorstand und freut sich nun «Chef» von fast 6500 Zürcher Turnveteranen zu werden. «Im Miliär dauert das Erklimmen der Karriereleiter viel länger», sagte er schmunzelnd und schob

Hans Peter Frei (links) und sein Nachfolger Heinz Zollinger, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei flankiert von den Ehrendamen Irene Zimmermann (links) und Gerda Stettler. (Bild Werner Schneiter) nach, er werde das Amt pflichtbewusst und verantwortungsvoll wahrnehmen – und mit aller Kraft ein Absinken des Verbandsschiffs verhindern. Die Zürcher Turnveteranen feiern in fünf Jahren ihr 100-Jahre-Jubiläum. Hans Peter Frei aus Embrach, der als Kantonsratspräsident schon

Siegesserie für Aline Erni Drei erfolgreiche Turniere im April Beim Kunstturnen sind koordinative Fähigkeiten gefragt. (Bild zvg.)

Kunstturnen in Bonstetten Am 9. und 10. Mai finden im Sportzentrum Schachen in Bonstetten die Zürcher Kantonalen Meisterschaften der Kunstturnerinnen statt. Es werden zirka 450 Turnerinnen aus der ganzen Schweiz erwartet, die an den vier Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden turnen. Da der Wettkampf als Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft im Kunstturnen gilt, werden auch Kaderturnerinnen am Start sein. Organisatorin ist erneut die Kunstturnerinnengruppe Urdorf. «Nach dem letztjährigen erfolgreichen Anlass kommen wir gerne hierher zurück», sagt die OK-Präsidentin Sandra Gautschi und ergänzt: «Das Sportzentrum Schachen eignet sich hervorragend für Kunstturnwettkämpfe. Die Turnerinnen und Zuschauer fühlen sich wohl und das Organisationskomitee ist sehr zufrieden.» «Wir erwarten spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau», freut sich Sandra Gautschi. Am Start sind auch Turnerinnen aus Bonstetten und den umliegenden Gemeinden. Eine attraktive Festwirtschaft und weitere Highlights, wie Wettbewerbe runden das Programm ab, der Eintritt ist frei.

Judoka Aline Erni vom Budo Sport Club Affoltern erkämpfte sich im April auf nationaler und internationaler Ebene fünf Podestplätze. Rekordteilnehmerzahl beim 23. internationalen Osterpokalturnier im österreichischen Kufstein, am 6. April. Mit über 600 Startern aus neun Nationen veranstaltete der Judoklub Kufstein ein Turnier mit Livestream auf sechs Matten. Aline Erni startete in der Kategorie U16 mit einem Freilos, gewann den ersten Kampf mühelos und kämpfte im Final gegen die drittplatzierte Süddeutsche Meisterin. Nach einem spannenden Bodenkampf siegte Aline Erni mit einem Festhalter. In der Kategorie U18 stand Aline Erni im Finalkampf der Gewinnerin des italienischen national Championship gegenüber. Keiner der beiden Athletinnen gelang es eine Wertung zu erzielen. Der Schiedsrichter musste sich entscheiden und gab den Sieg der Italienerin.

Am 12. April nahmen einige der Top-Kämpfer des Zürcher Leistungszentrums am internationalen Turnier in Lommel (Belgien) teil. Aline gewann alle ihre Kämpfe und nahm somit einen weiteren Pokal für die Schweiz mit nach Hause. Am vergangenen Wochenende zeigte Aline Erni am internationalen Turnier in St. Gallen, dass sie in Topform ist. Alle Kämpfe in der Kategorie U18 konnte sie innerhalb von 30 Sekunden für sich entscheiden. In der Kategorie U21 startete sie eine Gewichtsklasse höher. Zum ersten Mal gewann sie gegen die mehrfache Schweizer Meisterin Estelle Pfefferli. Nur gegen eine fünf Jahre ältere Tessinerin musste sie sich geschlagen geben. Aline steht wöchentlich 15 bis 20 Stunden in der Woche auf den Matten. In den Schulferien erhöht sie den Trainingsaufwand mit intensiven Trainingslagern. In der vergangenen Woche kam sie müde nach Hause und sagte: «Weisst du, wo ich mich am glücklichsten fühle? Im Training auf den Tatamis (Judomatten).» (pd.)

Informationen: Ort: Sportzentrum Schachen Bonstetten Datum: Samstag, 9. Mai, 8 bis 21 Uhr. Sonntag, 10. Mai, 8 Uhr bis 18 Uhr. Programm und weitere Informationen auf www.kutu-urdorf.ch.

Aline Erni in Weiss wirft ihre Gegnerin auf die Matte. (Bild zvg.)

«höchster Zürcher» gewesen ist, tritt – exakt sechs Jahre nach seiner Wahl in Obfelden – auch in Obfelden ab. Er gehörte dem Vorstand während insgesamt 13 Jahen an, sieben Jahre als Kassier. Auch er hat grosse Verdienste im Turnwesen, aber gleichwohl nicht so

viele Ehrenmitgliedschaften vorzuweisen wie Kassier Marcel Girod aus Unterstammheim, der aus dem Vorstand zurücktritt: Mehr als ein halbes Dutzend! Neu im Vorstand Einsitz nehmen Werner Stark (Weisslingen) und Ernst Peter (Männedorf).

40. Säuliämtler Wsca mit Gruppenschiessen Klubrekord in 2015 Bremgarten Die ersten beiden Schiesstage am 21. und 22. März waren nicht so stark besucht wie sonst. Es lag wohl am Wetter, am Samstag war es durchzogen und kalt und am Sonntag sehr windig. Am 6. April war es kalt und sonnig, aber der Wind hielt sich zurück. Der Ostermontag ist traditionell der stärkste Schiesstag, so auch diese Jahr. Am Ostermontag wurde dann auch das Höchstresultat erzielt. Kategoriensieger Sport wurde dieses Jahr Dieter Rotacher mit 99 Punkten und einer Mouche aus Wettswil. Die Kategorie Ordonnanz 03 ging mit 96 Punkten an Karl Pavoni aus Hochfelden. Mit dem Original Sturmgewehr 57 holte sich Martin Studer vom SV Dachlissen-Mettmenstetten mit 87 Punkten den Sieg. Die Gruppenkonkurrenz ging in der Kategorie Sport mit 478 Punkten an die Gruppe Kugelfang Schurter aus Marthalen und in der Kategorie Ordonnanz mit 461 Punkten an die Gruppe Bergbuebe aus Schönenberg. Die Gewinner von je einem Goldvreneli heissen Dieter Rotacher aus Wettswil (Sport + Bezirk), Martin Studer aus Mettmenstetten (Ordonnanz 02 + Bezirk), Karl Pavoni aus Hochfelden (Ordonnanz 03), Bruno Schneiter aus Affoltern (Ordonnanz 03 Bezirk). Die beste Jungschützin kommt aus Wädenswil und heisst Janine Kleiner. Die besten Gruppen aus dem Bezirk bekamen einen Preis, gestiftet von Werner Imhof Baugeschäft Affoltern und von Werner Baur Ölfeuerungen Zwillikon. Die Gewinner waren die Gruppen Rebberg 1 aus Knonau und Staren aus Obfelden, beide Kategorie Sport. In der Kategorie Ordonnanz gingen die Spezialpreise an die Gruppen Holz 1 aus Affoltern und an das Dream Team aus Aeugst. Der Anlass wurde von zahlreichen Helfern der FSG Zwillikon und des SV Obfelden-Maschwanden ermöglicht. (pd.)

Am vergangenen Samstag wurde in Bremgarten der Piranha-Cup durchgeführt. Für den WasserSport-Club-Albis resultierten in den Einzelrennen elfmal Gold, viermal Silber und zwei Bronzemedaillen. Die Damen-Freistilstaffel über 4-mal 100 m erreichte den 2. Rang. Am Morgen massen sich die Schwimmenden der Jahrgänge 2004 bis 2006 und jünger über die 50-m-Distanzen sowie die 100 m vier Lagen. Über die 100-m-Distanzen der Jahrgänge 2000 bis 2003 fanden die Rennen am Nachmittag statt. Auch hier geizten die WscaSchwimmenden nicht mit Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen. Für viermal Gold sorgte Michelle Stolz (Affoltern), einmal Gold holte Gian Ott (Mettmenstetten) und ebenfalls einmal Gold gab es für Sophie Baur (Hedingen). Je eine Silbermedaille gewannen Robin Birrer (Merenschwand), Chiara De Pretto (Ottenbach) und Gian Ott. Je einmal auf dem 3. Platz standen Chiara, Robin und Gian. Die Damen-Freistilstaffel über 4mal-100-m war nochmals ein Höhepunkt. Die Startschwimmerin Sophie Baur konnte gut mithalten und übergab in einer Zeit von 1.10.97 an Michelle Stolz. Diese konnte dem Tempo der Konkurrenz standhalten und schlug in 1.13.48 an. Chiara De Pretto bot eine sehr gute Leistung und übergab mit 1.12.90 an die Schlussschwimmerin Valeria Spagnoletti (Affoltern). Schliesslich schaffte es Valeria mit der schnellsten Zeit der Wsca-Staffel, von 1.10.24 für den tollen 2. Rang anzuschlagen. Mit der Gesamtzeit von 4.47.59 schwammen sich die vier Mädchen zu einem neuen Klubrekord! (rs) Mehr Infos auf www.wsca.ch.


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Dienstag, 28. April 2015

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Versöhnlicher Saisonabschluss Streethockey Nationalliga A: SHC Bonstetten-Wettswil scheitert an Serienmeister Oberwil Der SHC Bonstetten-Wettswil scheidet nach einer durchzogenen Saison in den PlayoffViertelfinals gegen den Serienmeister aus Oberwil in der Serie mit 2:0 Siegen aus. Gewillt, noch einmal vor heimischen Publikum zu zeigen, was eigentlich in dieser Mannschaft steckt und klarzustellen, dass man in dieser Saison unter seinem Wert stand zum Ende der Qualifikation, das war die Devise an diesem Sonntagnachmittag. Vorweg kann gesagt werden, das Spiel konnte mit der tollen Kulisse und dem herrlichen Wetter mithalten. Nachdem die erste Partie in Zug doch ziemlich deutlich mit 11:2 verloren ging, war man dennoch guter Dinge für das zweite sehr entscheidende Playoffspiel etwas mehr Gegenwehr zu leisten.

Start verschlafen Viel vorgenommen und dennoch nicht bereit zu Beginn, so zeigten sich die Zürcher in den ersten Spielminuten. Sie liefen regelrecht den Zugern ins offene Messer und kassierten innerhalb von nur drei Minuten die ersten zwei Gegentreffer dieser Partie. Die Reaktion blieb jedoch nicht lange aus und Seiler konnte für seine Farben verkürzen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es dann auch in die erste Pause. Nach diesem Unterbruch neutralisierten sich beide Teams mehrheitlich, viele Strafen blieben ungenutzt, bis Hohl Oberwil wieder mit einem ZweiTore-Vorsprung in Führung schiessen konnte. Dieser Treffer wirkte auf die Zürcher wie ein Weckruf und man hatte die beste Phase des Spiels, doch leider liess die Torgefährlichkeit auch im letzten Saisonspiel zu wünschen üb-

rig. Die Anzeichen der vergangenen Wochen liessen sich nicht verbergen. Kampf, Teamgeist und Wille stimmten, der Druck auf das Tor war jedoch zu wenig vorhanden. Auch der Meisterkandidat aus Oberwil sündigte ungewohnt im Abschluss und so stieg man mit dem Stand von 1:3 ins letzte Drittel.

Spannung und Leidenschaft Im Bewusstsein, dass dies für gewisse Spieler die letzten Minuten der Karriere sein könnten, warf man auf Seiten der Ämtler nochmals alles nach vorne und kam durch Sibik prompt nochmals auf 2:3 heran. Nun herrschte pure Spannung im heimischen Moos, jeder Fehler konnte spielentscheidend sein. Leider war es das junge Zürcherteam, welches seine Nerven zeigte und mit einem fatalen Fehler die endgültige Wende in diesem Spiel gab.

Nach dem Stand von 2:4 war es gelaufen. Oberwil gelang danach alles, den Ämtlern gar nichts mehr, mit Ausnahme des zweiten persönlichen Treffers von Seiler zum Endstand von 3:8. Die jungen Spieler, welche von Spiel zu Spiel integriert wurden, machten einen ausgezeichneten Job, konnten jedoch die fehlende Routine auch noch nicht ganz vergessen machen. Mit drei weiteren Spielern – Mirco Seiler, Simon Curti und Alex Bertschi – welche sehr viel für den Verein und die einzelnen Teams geleistet haben, tritt nach über 15 Jahren auch der langjährige Torhüter, Lebensversicherung und sicherer Wert im Tor der Ämtler, Jerôme Weber, ab. Weber war die vergangenen Jahre ein sicherer Rückhalt für die Ämtler und konnte neben den Spielen mit dem SHC Bonstetten-Wettswil auch regelmässig im Rahmen der Nationalmannschaft sein Können unter Beweis

Jahrelang ein sicherer Wert im Tor der Ämtler: Jerôme Weber. (Bild zvg.) stellen. So wird Weber auch an der diesjährigen Heim-Streethockey-WM in Zug, welche am 19. Juni beginnt, nochmals sein Talent zeigen können, danach wird endgültig Schluss sein mit der aktiven Karriere. (pd.)

FCWB baut die Tabellenführung aus

FCA setzt sieben Ausrufezeichen

1. Liga: Team Ticino U21 – FCWB 2:2 (1:1)

Der FC Affoltern gewinnt im heimischen Stadion überzeugend mit 7:1. Bilic erzielte vier Tore.

Zweimal war das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten vergangenen Sonntag in Rückstand geraten. Trotzdem kehrte es mit einem 2:2-Unentschieden aus dem Tessin zurück – und baute aufgrund der anderen Resultate die Tabellenführung auf sieben Punkte aus. ................................................... von marc enskat WB-Trainer Dosch sah sich an diesem Sonntag zu einigen Umstellungen gezwungen, fehlten durch Gelbsperren oder sonstige Absenzen nicht weniger als sechs Stammspieler. Die Ausfälle konnten jedoch aufgrund der Kaderbreite ausgezeichnet kompensiert werden und eröffneten auch A-Junior Denis Voit die Möglichkeit einiger Spielminuten in der 1. Liga.

Früher Rückstand Das Spiel begann für die Ämtler denkbar schlecht. Bereits nach sechs Minuten ging der Nachwuchs aus dem Tessin mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoss von der linken Seite konnte der Angreifer nur ungenügend am Abschluss gehindert werden. Die Reaktion der Gäste auf das frühe Gegentor fiel vehement aus, doch der Ausgleich wurde vorerst, teilweise fahrlässig vergeben. Nach Ablauf einer Viertelstunde folgte ein weiterer Freistoss auf

Rocha, welcher per Kopf auf Studer ablegte. Dieser liess dem Torhüter der Tessiner bei seinem Abschluss in die linke, unter Torecke keine Chance. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste im Stile eines Leaders die etwas feinere Klinge führten, den Ball schnell zirkulieren liessen und den Gegner zu mehr Laufarbeiten zwangen. Am 1:1 Unentschieden änderte sich bis zur Pause jedoch nichts mehr.

Ämtler zeigen viel Moral Zu Beginn der zweiten Halbzeit eröffnete sich dem FCWB durch Dukhnich die grosse Chance zur Führung, nachdem der Torhüter der Tessiner, nicht zum ersten Mal an diesem Nachmittag, einen Ball nur ungenügend nach vorne abprallen liess. Doch statt der Führung für die Zürcher stand es wenig später 2:1 für die Tessiner. Der Abschluss wurde durch einen Stellungsfehler in der Ämtler Hintermannschaft begünstigt, welche den Tessiner Angreifer nach einer Flanke völlig freistehend einköpfen liess. Erneut bewiesen die Ämtler Moral und kamen nach Ablauf von 70 Minuten zum verdienten Ausgleich. WB-Stürmer Sabanovic tankte sich in seiner unnachahmlichen Art durch die Abwehr, sah seinen Abschluss vom Torhüter der Gastgeber jedoch abgewehrt. Den Nachschuss verwertete Dukhnich souverän. Nur drei Minuten später bot sich Markanovic die Chance, die drei Punkte für die Ämtler ins Trockene zu bringen. Der Pfosten rettete einen Punkt für die Tessiner. Seit dem 17. September 2014 ist die erste Mannschaft des FC WettswilBonstetten nun ungeschlagen. Mit dem Unentschieden in Lugano hat man einen weiteren wichtigen Schritt zum erstmaligen Erreichen der Aufstiegsspiele in die Promotion League gemacht. Fünf Runden bleiben in der Meisterschaft noch zu spielen. Am kommenden Samstag um 16 Uhr trifft der FCWB auf dem heimischen Moos auf den FC Muri. Matchtelegramm: Stadio Cornaredo, Lugano (Nebenplatz), 40 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Constancio, Studer, Waser, Lienhard (45. Lauper), Rocha, Markanovic (86. Pesic), Peter, Acosta, Sabanovic, Dukhnich (88. Voit).

Oleg Dukhnich gelang WBs 2:2-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)

Weitere Resultate: Wollerau 1 – FCWB 2 4:0, Red Star 4 – FCWB 3 3:1, Blue Stars – Jun. A (CCJL) 2:1.

Fussball 3. Liga: FC Affoltern – FC Freienbach 7:1 (2:1)

................................................... von volkmar klutsch Die Miene von Trainer Filipovic war in den ersten zehn Minuten angespannt. Sehr angespannt. Zwar kam mit dem FC Freienbach der Vorletzte der Tabelle nach Affoltern, jedoch muss auch ein Spiel gegen einen Abstiegskandidaten erst einmal gewonnen werden. Bilic war es, der in der ersten Halbzeit mit seinen beiden Toren zu der etwas entspannteren Gemütslage seines Trainers beitrug. In der 43. Minute gruben sich dann wieder tiefe Sorgenfalten in die Stirn von Filipovic. Der FC Freienbach erzielte völlig überraschend den Anschlusstreffer zum 2:1. «Wir müssen mehr machen, Jungs! Mehr! Mehr!», feuerte der FCA Trainer seine Mannen an. Entsprechend konzentriert kamen die weissblauen aus der Kabine. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Bilic konnte sieben Minuten nach Anpfiff per Kopfball zum 3:1 erhöhen. Zweimal Claudio Antenen und einmal Alen Rako waren die anderen

Tormaschine Marco Bilic: Vier Tore mit Fuss, Kopf und Köpfchen. (Bild zvg.) beiden Torschützen. Ein Spruch sagt: «Aller guten Dinge sind drei!» – das scheint jedoch nicht für Bilic zu gelten: Mit seinem vierten Tor hat er sich in der Torschützenliste ganz nach oben katapultiert. Betrachtet man das Spiel des FCA als Ganzes, stellt man fest, dass der FC Freienbach nie eine reelle Chance hatte. Mit insgesamt vier Schüssen aufs Tor, wovon zwei gefährlich waren und

einer zum Tor führte, hatte die heimische Mannschaft aus Affoltern den Gegner stets im Griff. Die beiden Nachwuchsspieler Ammann und Premananthan auf der linken, beziehungsweise rechten Verteidigungsseite machten ihre Jobs ordentlich und setzten aktive Akzente nach vorne. Der vielseitig einsetzbare Alen Rako agierte dieses Mal als offensiver Scheibenwischer vor der Verteidigung und Ismajlaj bepflügte und beackerte in gewohnter Manier das ganze Mittelfeld. Mit fortschreitendem Torreigen entspannte sich der Gesichtsausdruck von Trainer Filipovic und er machte nach und nach von der «freien Auswechselung» regen Gebrauch und brachte alle fünf weiteren Feldspieler, die sich gut ins Spiel eingliederten. Fazit: die ca. 62 Zuschauer sahen ein sehr gutes, kompaktes Spiel des FCA. Die Säuliämtler sind weiterhin Tabellenerster und spielen am Sonntag, 3. Mai, um 13 Uhr in Sieben gegen den dortigen Sport Club. Spieler: Steiner, Bala, Scicchitano, Ammann, Premananthan, Ismajlaj, Rako A., Rako M., Antenen C., Bilic, Dushaj, Ersatz: Good, Stähli, Shala, Luchsinger, Kaufmann, Leite-Correia.

Buccaneers auf Platz drei Viele Tore in der letzten Runde: Auf den 5:4-Sieg gegen Dietlikon folgt eine 5:9-Niederlage gegen Gruppensieger Fricktal Stein. Nun ist Sommerpause bis September. Auf dem Papier war der UHC Dietlikon eigentlich keine allzu schwierige Aufgabe, ist er doch deutlich hinter den Buccaneers klassiert. Wie so oft aber taten sich die Ämtler auch dieses Mal gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner sehr schwer. Zwar erzielte Nicola Grass schon früh die 1:0Führung, worauf es allerdings kaum mehr nennenswerte Torchancen gab. Dietlikon seinerseits spielte keineswegs gross auf, konnte jedoch in der Folge alle Chancen ausnützen und lag plötzlich mit 3:1 in Führung. Headcoach Thomas Brodbeck nahm darauf sein Timeout, was seine Wirkung auch nicht verfehlte. Zuerst verkürzte Beni aus dem tiefen Slot und wenig später glich Joël Wuillemin die Partie mit einem Weitschuss aus. Wie aus heiterem Himmel geriet man aber er-

neut in Rückstand und war nochmals zu einer Reaktion gezwungen. Und tatsächlich konnte die Partie nochmals gedreht werden. Zuerst glich Timon Annen die Partie erneut aus und Captain Nicola Grass erzielte kurz vor Schluss aus dem Gewühl heraus den vielumjubelten Siegestreffer, worauf der 3. Rang gesichert werden konnte, unabhängig vom Ausgang der noch kommenden Partie.

Eine Saison mit vielen Höhen und ein paar Tiefen Im Kehrausspiel gegen Ligakrösus Fricktal Stein legten die «Buccs» los wie die Feuerwehr. Bereits mit seiner allerersten Ballberührung haute Nicola Grass den Ball ins Lattenkreuz. Kaum wurde das Spiel wieder aufgenommen, schnappte sich Joël Wuillemin den Ball und versenkte ihn ebenfalls im Netzhimmel. Das Spiel war noch keine Zeigerumdrehung alt und schon zeigte der Totomat eine 2-ToreFührung für die Buccaneers an. Wie gewonnen, so zerronnen. Kurz darauf begannen auch die Fricktaler, Uniho-

ckey zu spielen, machten nun mächtig Druck und zeigten, dass sie nicht umsonst Liga-Spitzenreiter sind. Ein paar starke Angriffe später war die Führung wieder egalisiert und es stand 2:2. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ein je länger je packenderes Duell. Luregn Serra brachte die Ämtler zwei weitere Male in Führung, welche jedoch in beiden Fällen nicht lange Bestand hatte und somit ging die Partie mit einem 4:4 in die Pause. Nun waren die Kraftreserven der Buccaneers jedoch aufgebraucht, während der Gegner unverändert weiterpowerte. Die Gegentore fielen nun wie reife Früchte und die Spannung war relativ schnell draussen. Joël Wuillemins direkt verwandelter Freistoss kurz vor Schluss zum 5:9Schlusstand änderte ebenfalls nichts mehr am klaren Resultat. Fricktal Stein holte sich verdient den Gruppensieg und darf sich weiterhin berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg in die 2. Liga machen. Die «Buccs» beenden ihrerseits eine durchwegs gelungene Saison mit vielen Höhen und ein paar Tiefen auf dem 3. Platz. (pd.)


Veranstaltungen

Letzte Gelegenheit: Schlank in den Sommer! Fachvortrag zum Thema «Schlank werden – schlank bleiben» mit allen Tipps, Methoden und guter, persönlicher Betreuung! Datum: Dienstag, 5. Mai, und Donnerstag, 7. Mai 2015 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 20.00 bis 21.30 Uhr Anmeldung erwünscht: bei Doris Küttel (Apothekerin), Apotheke-Drogerie Heumoos Bonstetten (044 700 21 21) in Zusammenarbeit mit Michèle Gambarini Ernährungsberatung, Frauenpraxis Affoltern

Generalversammlung Am Donnerstag, 21. Mai 2015, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 30. ord. GV vom 15. Mai 2014 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2014 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budgets 2015 9. Info Ausbau Glasfasernetz 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes

HAUSFLOHMARKT Samstag, 2 Mai 2015, von 10 bis 17 Uhr Ottenloostrasse 19, 8932 Mettmenstetten Kleider, Bücher, Spielsachen, Snowboards, Haushalt etc. etc

Erinnerung! Vortrag zum Thema «chronisch gesund» Mittwoch, 29. April 2015, 19.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern am Albis, Zürichstrasse 94 Eintritt frei – kleines Geschenk zum Mitnehmen! Anmeldung erwünscht – ich freue mich auf Ihren Besuch Marianne Schumacher, gsund und zwäg gmbh www.gsundundzwaeg.ch, Telefon 044 761 31 63 Zeughausstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis

Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind spätestens 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Stellenanzeiger

Vorbehältlich der Zustimmung durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Bezirks Horgen im Juni 2015 wird der Zivilschutz künftig bezirksweit mittels Zweckverband organisiert. Für die Zivilschutzorganisation Zimmerberg mit 678 Angehörigen bei einem Einzugsgebiet von über 120 000 Einwohnerinnen und Einwohnern suchen wir per 1. Oktober 2015 oder nach Vereinbarung eine vorbildliche, initiative und teamfähige Person als

Zivilschutz-Kommandant/-in, 50 % Ihre Hauptaufgaben – Aufbau und Führung der neuen Zivilschutzorganisation (Zusammenführung der sechs bestehenden Organisationen) – personelle und materielle Einsatzplanung und Koordination der Zivilschutzeinsätze mit Unterstützung eines 100 % Stabsoffiziers/Kdt-Stv – personelle und fachliche (Geschäfts-)Führung des Zweckverbands sowie der Zivilschutzorganisation – Mitentwicklung und Umsetzung der Gesamtstrategie in Anlehnung an die Risikoanalyse und anderen strategischen Vorgaben – Zusammenarbeit mit dem Verbandsvorstand, Delegierten, Kanton und Gemeinden sowie Partnern des Bevölkerungsschutzes – Leitung und Koordination der gesamten internen und externen Kommunikation – Budgetbearbeitung sowie -überwachung Ihr Profil – – – – – – – –

Schweizer Bürger/-in abgeschlossenes Studium oder Berufslehre mit Nachdiplom mehrjährige Führungserfahrung (Militär, Zivilschutz oder ähnliches) Zivilschutzausbildung zum Kommandanten/zur Kommandantin resp. die Bereitschaft diese zu erlangen Bereitschaft, unregelmässige Arbeitseinsätze zu leisten Wohnsitz in der Region Horgen (Anfahrtsweg max. 30 Minuten) selbstständige, kommunikative Persönlichkeit mit unternehmerischer Denkweise Anwenderkenntnisse MS-Office

Verbandssitz (Arbeitsort) Horgen (Arn) Wir bieten Ihnen – eine vielseitige und selbstständige Tätigkeit mit hoher Verantwortung – fortschrittliche Anstellungsbedingungen (analog der Gemeinde Horgen) – die Möglichkeit, eine Organisation neu aufzubauen und mitzugestalten Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in Papierform an: Gemeindeverwaltung Horgen, Personaldienst, Eva Würsch Bahnhofstrasse 10, Postfach, 8810 Horgen. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Fabian Marty, Abteilungsleiter Sicherheit, Telefon 044 728 42 64, E-Mail fabian.marty@horgen.ch.

Gesucht per sofort

Raumpflegerin 20 % plus Ferienablösung, bei einer Reinigungsfirma im Bezirk Affoltern. Anfragen bitte unter Chiffre 4317, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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