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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 I 168. Jahrgang I Dienstag, 29. April 2014

Schule im Schlamm

Kurze Flucht

Aus dem Hedinger Weiher haben Kinder Fische aller Art geborgen und umgesiedelt. > Seite 3

Dank aufmerksamer Passanten wurden in Affoltern zwei Einbrecher verhaftet. > Seite 3

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Elektrisch unterwegs Elektromobilität-Testtage in Hedingen: Elisabeth Herzers Auto hat viel Platz. > Seite 7

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Fotokünstler Vernissagen im Spital Affoltern mit Rundgang am 2. Mai und am 12. Juli, jeweils 19 Uhr. > Seite 8

Deponie Tambrig in Obfelden wird ausgebaut Erweiterung innerhalb der 13,5 ha im Richtplan definierten Fläche – Platz für 1,3 Mio. m³ Innerhalb der 13,5 ha im Richtplan definierten Deponiefläche wird der Tambrig in Obfelden etappenweise ausgebaut. Damit können bis 2050 noch 1,3 Mio. Kubikmeter Material abgelagert werden. Deponiebetreiber Spross investiert in den nächsten 15 Jahren rund 40 Mio. Franken.

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Böschs Werkschau Galerie 100 in Affoltern – Neuer Treffpunkt für Künstler und Kunstliebhaber. > Seite 8

Spitex Knonauer Amt optimiert den Mahlzeitendienst Die Spitex Knonauer Amt optimiert ihren Mahlzeitendienst und legt diesen nach eingehender Evaluation ab 1. Juni in professionelle Hände: Bei Gourmet Domizil werden die Mahlzeiten frisch produziert, abgekühlt, portionenweise vakuumiert und geliefert. «Die Organisation des Mahlzeitendienstes ist äusserst aufwendig. Zudem ist es nicht einfach, gute und gesunde Fertigmenüs in derart vielen Varianten, wie gewünscht zu finden», sagt Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonauer Amt. Test und Degustationsmenüs gibt es am kommenden Wochenende an der Gewerbeschau in Obfelden, der Expo 14.

................................................... > Bericht auf Seite 6

................................................... von werner schneiter

anzeigen

Die Umwandlung der bestehenden Deponieparzelle zur benützbaren Deponie ist ein sehr aufwendiges Verfahren, das auf Stufe Kanton über die Bühne geht. Derzeit werden die Grundlagen für den erforderlichen Gestaltungsplan ausgearbeitet. Die Fläche im Ostteil der Deponie, wo rund 1,2 Mio. Kubikmeter Hauskehricht abgelagert wurden, ist bereits rekultiviert. Dennoch ist der Abbauprozess noch im Gang. Entweichende Biogase, ein Gemisch aus Methan und CO2, werden mittels Absaugsystem gefasst und in einem Hochtemperaturofen verbrannt. Materialen mit solcherlei Rückständen dürfen heute nicht mehr deponiert werden. Im Obfelder Tambrig, eine sogenannte Reaktor-/Reststoffdeponie, werden hauptsächlich belastetes Aushubmaterial und Kehrichtschlacken-Asche abgelagert. Damit das noch etwa bis ins Jahr 2050

Von der Betreiberfirma Spross für die Deponie Tambrig in Obfelden zuständig: Josef Binzegger, Bereichsleiter Transport und Entsorgung (links), sowie Beat Rüttimann, Leiter Recycling und Deponie. (Bild Werner Schneiter) möglich ist, wird der Tambrig innerhalb der 13,5 ha im Richtplan als Deponie bezeichneten Fläche ausgebaut – auf der Ostseite, Richtung Obfelden. Dazu muss auch das seit September 2012 nicht mehr bewohnte Bauern-

haus, ein Markenzeichen im Tambrig, abgerissen werden. Die Deponiewand auf dieser Seite wird um 50 bis 60 weitere Meter abgetragen. Liegen die entsprechenden Bewilligungen vor, erfolgt der Abbau in Etap-

«Streetart» in der Brandruine

Wie geschaffen für Streetart: Die Brandruine im Weiler Schonau bei Rifferswil. (Bild Thomas Stöckli) Fünf Jugendliche, Spraydosen und eine abgebrannte Scheune – aus diesen Elementen hat Jugendarbeiter Marco Müller vom Jugi Chratz, Hausen, seinen jüngsten Workshop gemixt. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag vergangener Woche durften

sich die Jugendlichen an den Grundmauern der abgebrannten Scheune künstlerisch betätigen. Davor gab es am Dienstag Infos über die Geschichte und Techniken von Streetart. Die fünf Jugendlichen – vier Jungs und ein Mädchen – zeigten auf, wie

unterschiedlich man sich dem Thema nähern kann: Fokussiert auf Gesichter oder geometrische Formen, Freihand oder mit Schablonen, allgemein oder sehr persönlich. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

pen, der sich voraussichtlich über 15 Jahre erstreckt. Die Betreiberfirma Spross wendet dazu insgesamt 40 Millionen Franken auf. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Ämtler Fussball: Siege für FCWB und FCA Auf dem Thalwiler Etzliberg erwischte der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) einen schlechten Start, er lag früh zurück. Nach der Pause änderte sich die Szenerie: Thalwil, zu sehr bedacht, seinen Vorsprung zu verwalten, überliess den Ämtlern das Spieldiktat. Folgerichtig fiel das 1:1, Sabanovic reagierte aus einem Gewühl heraus am schnellsten. Nicht genug, der FCWB war nun in Kampflaune – und tatsächlich gelang dem eingewechselten Thaqai der verdiente Siegestreffer. WB schritt damit in der Tabelle nach vorn, sein Rückstand auf Rang zwei beträgt noch sieben Punkte. Der abstiegsbedrohte FC Affoltern (2. Liga regional) setzte ein starkes Zeichen. Mit tollem Kampf und Teamgeist bezwang er das drittrangierte Srbija. Es war dies der erste Sieg nach 301 Tagen. Die Aufholjagd ist nach diesem beherzten Auftritt definitiv gestartet. (kakö) ................................................... > Spielberichte auf Seite 15

200 18 9 771661 391004


Aeugst a. A., Hedingen, Jonen, Kappel a. A., Mettmenstetten, Rifferswil und Wettswil a. A.

Und ich hoffe, dass es uns Menschen bewusst macht, wie kostbar die Zeit ist, die wir miteinander verbringen dürfen.

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Tag der Arbeit (1. Mai) Infolge des bevorstehenden Tags der Arbeit am 1. Mai 2014 werden die Kehricht- und Grüngutsammlungen an den jeweils am Donnerstag bedienten Gemeinden wie folgt verschoben:

Das gütige Herz unseres geliebten Papis, Opis und Bruders ist heute plötzlich stillgestanden

Ernst Huber

Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag Freitag

1. Mai 2014 2. Mai 2014

keine Abfuhr Aeugst am Albis, Jonen,

30. April 2014 1. Mai 2014 2. Mai 2014 3. Mai 20114

Hedingen, Rifferswil keine Abfuhr Wettswil am Albis Mettmenstetten West

11. Mai 1938 – 17. April 2014

Grüngut Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

Wir hätten uns noch so viel erzählen wollen: Geschichten, Episoden, Gedanken und Wunder, gemeinsam Erlebtes, Höhen und Tiefen, Momente, die schön, unvergessen und besonders waren.

Die Grüngutabfuhr in Kappel am Albis fällt aus.

Wir sind unsagbar traurig

Die Dileca wünscht Ihnen einen angenehmen Feiertag. Affoltern am Albis, 29. April 2014

Ellen Jordi-Huber Monika, Michelle und Julian Huber Peter Hegetschweiler Edith und Hansheinrich Huber-Hinnen Vreni Huber und Ernst Bütikofer Robert Imholz

Dileca

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Donnerstag, 1. Mai 2014 (Tag der Arbeit), und am Freitag, 2. Mai 2014, geschlossen.

Schiessvereine

Schalterschluss: Mittwoch, 30. April 2014, 16.30 Uhr Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Montag, 5. Mai 2014, sind wir gerne wieder für Sie da.

Öffnungszeiten 1. und 2. Mai 2014 Am Donnerstag, 1. Mai, und Freitag, 2. Mai 2014, bleibt die Gemeindeverwaltung Ottenbach geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie uns unter der Notfallnummer 079 625 04 93. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Feldschützenverein Wettswil 1. Obligatorische Übung 300 m + 50 m Donnerstag, 1. Mai 2014 09.00 bis 11.00 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen!

Ottenbach, 29. April 2014 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Fahrzeuge Gemeindeversammlung

(gemäss Art. 22 Abs. 2 Polizeiverordnung)

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Datum: Zeit:

eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates:

Samstag, 3. Mai 2014 zwischen 21.45 Uhr und 21.55 Uhr Ort: Hotel Uto Kulm, 8143 Uetliberg Umfang: 50 Feuerwerkskörper Grund: private Feier

1. Abnahme der Jahresrechnung 2013

Stallikon, 29. April 2014

2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Deckbeläge Bifang (Bifang-, Steinächer- und Rigiblickstrasse) im Betrage von Fr. 247 922.30

Polizeivorsteherin

Dienstag, 3. Juni 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis,

3. Genehmigung Parkraumverordnung Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 29. April 2014, zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 29. April 2014 Gemeinderat Hausen am Albis

Traueradresse: Ellen Jordi, Bachmattstrasse 8, 8932 Mettmenstetten

TODESANZEIGE

Der Vorstand

Ihre Gemeindeverwaltung

Polizeibewilligung für Feuerwerk

Wir haben seinen Wunsch erfüllt und im engsten Familienund Freundeskreis Abschied genommen.

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Mein geliebter Mann, unser fürsorglicher und wunderbarer Vater, Grossvater, Schwiegervater, Verwandter und Freund

Paul Häberling-Rohner 20. März 1939 – 25. April 2014

ist uns ins Licht vorausgegangen. Wir danken dir für all die Liebe und die schöne Zeit, die du mit uns geteilt hast. Wir vermissen dich!!! In stiller Trauer: Esther Häberling-Rohner Patrick Häberling und Sandy Knöpfli mit Samuel, Josua und Benita Stephan und Manuela Häberling mit Mirco und Romano Bianca Huber Verwandte und Freunde

Bestattungen Affoltern am Albis Am 23. April 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 2. Mai 2014. um 14.00 Uhr am Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Obfelden statt, anschliessende Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden.

Hans Egon Vogel geb. 17. Februar 1938, Ehemann der Doris Vogel geb. Schneider, von Birwinken TG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Hedingerstrasse 19.

Traueradresse: Esther Häberling-Rohner, Steigstrasse 6, 8912 Obfelden

Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Orbelden Am 25. April 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über den 1. Mai 2014 Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Mittwoch, 30. April 2014, 16.30 Uhr, bis Montag, 5. Mai 2014, 08.00 Uhr, geschlossen. Für Notfälle (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer jeweils von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Die Sammelstelle Brunnmatt ist am Donnerstag, 1. Mai 2014, ebenfalls geschlossen. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke Obfelden

Häberling Rohner, Paul

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

HERZLICHEN DANK

geb. 20. März 1939, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Steigstrasse 6; Ehemann der Häberling-Rohner, Esther.

sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, ihre Anteilnahme in vielfältiger Weise bekundeten und gemeinsam mit uns von meinem lieben

Urnenbeisetzung am Freitag, 2. Mai 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Walter Illi

Die Friedhofvorsteherin

Danke für – den einfühlsam gestalteten Trauergottesdienst von Frau Pfarrerin Sauder – die musikalischen Beiträge von Frau Brawand und Frau Ott – die Spenden für Blumen und zugunsten des Zürcher Tierschutzes – die vielen Umarmungen, Händedrücke und Beileidskarten

Abschied nahmen.

Bonstetten, im April 2014

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. April 2014

Schule im Schlamm – zappelnde Fische Aus dem Hedinger Weiher wurden Fische aller Art geborgen und umgesiedelt Infolge der Bauarbeiten am Damm des Badegewässers musste der Weiher vollständig geleert werden. Nach der Bergung der Edelkrebse wurden auch gegen 100 Fische aller Arten geborgen und umgesiedelt.

Einen riesigen Egli von Hand gefangen: Jungfischer Yves Zec.

Der kantonale Fischereiaufseher Robert Geuggis staunte nicht schlecht, welche Wassertiere aus dem noch knapp einen halben Meter tiefen Weiher geborgen wurden. Rund 100 Fische der verschiedensten Arten zappelten da in den Feumern und Kübeln. Während dreier Stunden fischten die Primarschüler der 6. Klasse von Karin Furger eine ganze Menge an Fischen aus dem trüben Schlammwasser. Sämtliche der 20 Schülerinnen und Schüler stapften in ihren Gummistiefeln mit grosser Begeisterung durch den Schlamm und bargen die Schuppentiere. Kübel um Kübel, voll mit zappelnden Weiherbewohnern, trugen sie zur Strasse hinauf, wo riesige Bassins mit klarem Wasser darauf warteten, die Tiere aufzunehmen. Jede Menge Karpfen und Egli in allen Grössen waren dabei. Aber auch ein über 60 Zentimeter langer Zander und einige riesige Barben, welche als eigentliche Flussfische völlige Exoten im Hedinger Weiher sind, wurden aus den trüben Wasserresten gerettet. Für den Fischereiaufseher ist es ein völliges Rätsel, wie sie in dieses geschlossene Gewässer gerieten. Lediglich der gerüchteweise legendäre und – wie es sich nun herausstellte – auch imaginäre, meterlange, «gefährliche» Hecht war nicht aufzufinden. Die geborgenen Fische erhalten nun im Bonstetter Ziegelweiher einen neuen Lebensraum. (mm)

Fischen mit Plastikeimern: Grosse Ausbeute im Schlammwasser. (Bilder Martin Mullis)

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Einbrecher nach kurzer Flucht verhaftet Aufmerksame Passanten in Affoltern Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Donnerstag aufgrund einer Meldung eines aufmerksamen Passanten in Affoltern zwei Einbrecher verhaftet. Ein Passant meldete kurz nach 23.30 Uhr der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass mehrere Personen in ein Clubhaus einzubrechen versuchten. Die sofort ausgerückten Polizisten überraschten die Täter kurz nach Verlassen des Gebäudes. Nach kurzer Flucht wurde einer der Männer in der Nähe des Tatortes verhaftet. Einen zweiten Täter nahmen die Polizis-

ten später aufgrund von Ermittlungen fest.

Ohne Deliktgut geflüchtet Das Deliktgut – Alkoholflaschen im Wert von mehreren hundert Franken – liessen die Einbrecher auf der Flucht zurück. Sie verursachten am Gebäude einen Schaden von über tausend Franken. Bei den Arretierten handelt es sich um zwei 23 und 24 Jahre alte Männer aus Bosnien und Herzegowina, die im Bezirk Affoltern wohnhaft sind. Sie werden der Staatsanwaltschaft zugeführt. (pd.)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Margrit und Edwin Rothacher-Pretali feiern am 1. Mai in Wettswil ihre diamantene Hochzeit.

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Marianna und Hermann Marc Sennhauser-Fäs morgen Mittwoch die goldene Hochzeit.

Zum 97. Geburstag In Hedingen darf Tullia FornaroBurhop morgen Mittwoch ihren 97. Geburstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich guter Gesundheit.

Zum 85. Geburstag Regina Milesi-Bertini darf in in Affoltern heute Dienstag, 29. April, den 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation allen Jubilarinnen und Jubilaren!

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Stellenanzeiger

Die Urs Vollenweider AG in Hedingen ist seit Jahren regionaler Marktleader im Bereich Kaffeemaschinen und Automaten der Verpflegungsindustrie. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort

zwei Operatingmitarbeiter/-innen 50% (inkl. Ferienabtausch) zur Betreuung unserer Verpflegungs- und Kaffeeautomaten. Sie engagieren sich für die Kundenbedürfnisse, gehen kontaktfreudig und redegewandt auf unsere Gäste ein und stellen den konsumentenorientierten Reinigungs- und Befüllungsservice unserer Pausenzonen in der Region sicher. Zusätzlich auch Aushilfe in unserem Ladengeschäft. Sie verfügen über eine Ausbildung in der Lebensmittelbranche oder bringen in diesem Bereich Erfahrung mit und bewahren auch in hektischen Situationen einen kühlen Kopf. Freude und Flair im Umgang mit Menschen, gute Umgangsformen und eine positive Lebenseinstellung sind für Sie selbstverständlich. Wenn Sie gerne selbstständig arbeiten, den Führerausweis besitzen, gesundheitlich topfit, Nichtraucher und dynamisch sind, dann zögern Sie nicht und senden Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Urs Vollenweider, Zürichstrasse 10, 8908 Hedingen Für Fragen oder einen ersten Kontakt verlangen Sie bitte Nicole Vollenweider, Tel. 044 776 22 66


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. April 2014

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Damit im Obfelder Tambrig bis ins Jahr 2050 deponiert werden kann Für die weiteren Ausbauetappen investiert Deponie-Betreiber Spross in den nächsten 15 Jahren rund 40 Mio.

Auf dieser Seite wird die Deponie Tambrig erweitert – innerhalb der 13,5 ha, die im Richtplan definiert sind. Der seit 2012 nicht mehr bewohnte Bauernhof (rechts) wird abgerissen. (Bild Werner Schneiter)

Derzeit werden die Grundlagen für einen Gestaltungsplan ausgearbeitet mit dem Ziel, den westlichen Teil der Parzelle Tambrig in Obfelden zur Deponie auszubauen. So entsteht Platz für insgesamt zirka 1,3 Millionen Kubikmeter. Das entspricht bis 2050 rund 2 Millionen Tonnen belastetem Material. Die nicht mehr bewohnte Liegenschaft wird 2015 geschleift. ................................................... von werner schneiter Der Ausbau der Deponieparzelle bewegt sich im Rahmen der 13,5 Hektaren, die im kantonalen Richtplan als Deponie definiert sind. Er wird im westlichen Teil – Richtung Obfelden – vollzogen und erfordert eine Säuberung des Areals, die Entfernung jeglicher Ablagerungen und deren fachgerechte Entsorgung.

Bauernhof verschwindet Im Zuge dieser Arbeitsschritte wird im Frühjahr 2015 auch der seit September 2012 nicht mehr bewohnte Bauernhof der Familie Stehli abgerissen und die Deponiewand auf dieser Seite um 50 bis 60 Meter abgetragen. Böschungen müssen mit Ankerstäben und Spritzbeton stabilisiert werden, damit der Hang und die an die Deponie grenzenden Waldpartien nicht rutschen – eine aufwendige Arbeit. Schliesslich erfolgt eine Basisabdichtung des Deponieareals sowie der mehrschichtige Aufbau von wasserundurchlässigen Lehm- und Asphalt-

schichten. «Dieser Ausbau erfolgt in Etappen. Wir werden in den nächsten 15 Jahren rund 40 Millionen Franken investieren», sagt Josef Binzegger, der bei Deponiebetreiber Spross als Bereichsleiter für Transport und Entsorgung verantwortlich zeichnet. Er betont, dass der Ausbau der Deponie keine Intensivierung des Betriebes nach sich zieht. «Materialien werden im gleichen Rhythmus und in der gleichen Intensität wie in den letzten zehn Jahren abgelagert», fügt Binzegger bei. Das Gesamtvolumen wird dadurch wieder erhöht, auf rund 1,3 Millionen Kubikmeter. Deponierung, sagt der Verantwortliche, sei immer auch eine Sache der Verdichtung. Man wolle ja möglichst viele Tonnagen einbringen. Deshalb werde das Material mit einer 16-Tonnen-Walze verdichtet.

Belastetes Aushubmaterial und Asche aus der KVA Im bereits rekultivierten Ostteil der Deponie Tambrig wurde während vieler Jahre Hauskehricht abgelagert. Ähnlich wie beim Kompost unterliegt dieser biologischen Abbauprozessen, die immer noch im Gang sind. Daraus entstehen Biogase, Methangas und CO2. Diese Gase werden mittels Absaugsystem gefasst und in einem Hochtemperaturofen verbrannt. «Wir setzen einen Ofen ein, der im Rahmen eines Forschungsprojekts eigens für Deponiegas entwickelt wurde», sagt Josef Binzegger. Umweltschädliches Methangas wird vollständig vernichtet und die Abwärme genutzt. Im Falle des Tambrig kann Strom für 20 Haushalte produziert werden. Heute dürfen

indes nur noch Rückstände in die Deponie geführt werden, bei denen kein Biogas gebildet wird. Im Tambrig werden hauptsätzlich zwei Stoffe abgelagert: Aushubmaterial von belasteten Standorten, die Schwermetall enthalten – zum Beispiel aus Kugelfängen oder aus Industriestandorten. Dazu auch Asche von Kehrichtschlacke. In der Deponie Tambrig werden jährlich rund 20 000 Tonnen verarbeitet, die aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon stammen – dort, wo auch der Güsel aus dem Säuliamt den Flammen übergeben wird. Diese Asche wird in Obfelden auch von Metallen gesäubert. Aus einer Tonne Kehrichtschlacke resultieren 200 kg Asche. Darin finden sich sieben Prozent Metall, die in einem

komplexen Verfahren – mit Wirbelstromabscheider – entfernt werden und für Spross ein Geschäft darstellen. «Der Erlös aus dem Verkauf übersteigt den Aufwand für die Säuberung der Asche», fügt Josef Binzegger bei. Die Schlackenentschrottung ist seit letztem Jahr gesetzlich vorgeschrieben, wird aber bei Spross bereits seit 1988 praktiziert. Zu einem geordneten Deponiebetrieb gehört auch eine Trennung der Materialien. In Obfelden wurde eine 100 Meter lange und 8 Meter hohe Abkippwand für ankommende Lastwagen installiert.

Regelmässige Kontrollen Deponiebetriebe werden auch im Kanton Zürich von Behörden regelmässig

überwacht. Im Falle der Deponie Tambrig ist das eine Aufsichtskommission, in der Vertreter des kantonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), der Dileca und der Gemeinde Obfelden sitzen. Dazu gibt es zehn Stellen, an denen das Grundwasser überwacht wird. «Alles bewegt sich im grünen Bereich», fügt Josef Binzegger bei. – Die Erweiterung der Deponieparzelle im Ostteil erfordert ein aufwendiges Bewilligungsverfahren durch den Kanton und einen Gestaltungsplan, dessen Grundlagen derzeit ausgearbeitet werden. Mit dem Ausbau erhöht sich das Gesamtvolumen der Deponie Tambrig auf 2,5 Millionen Kubikmeter. Davon sind 1,2 Millionen Kubikmeter aufgefüllt und rekultiviert.

Ruhe ums Riesenloch Der Ausbau der Deponie Tambrig in Obfelden erfolgt innerhalb jener 13,5 ha Fläche, die im Richtplan als Deponiezone ausgeschieden sind. Er wird sich aller Voraussicht nach still, geordnet und in Etappen vollziehen. Weil Menschen Abfall produzieren, wird solcher Deponieraum immer nötig sein. In den 80er- und 90er-Jahren stand die Deponie zwischen Obfelden und Maschwanden im Fokus der Öffentlichkeit, bildete Gegenstand von Auseinandersetzungen auf der politischen Bühne. Und sogar vor den Schranken des Bundesgerichts. Es ging damals insbesonders um die Forderung, in der Deponie Tambrig

dürfe nur Material aus der Region abgelagert werden – dies mit Blick auf den drohenden Lastwagen-Mehrverkehr. Die höchste Instanz lehnte jedoch eine Beschwerde ab. Der Zoff begann aber viel früher, als das 1,6 Millionen Kubikmeter grosse Loch (entstanden durch Kiesabbau) in einer Nacht- und Nebel-Aktion an Werner Spross verkauft wurde, den «Gärtner der Nation», wie es damals hiess. Ein nicht ganz sauberer Vorgang, der ebenfalls einen Gerichtsgang nach sich zog. Darüber hinaus bot der Tambrig Stoff für Geschichten, weil der damals abgelagerte Stoff üble Gerüche produzierte, die in Obfelden die Gemüter in Wallung brachte und

eine Initiative provozierte. Dass die Gemeinde Betreiber Werner Spross («Ich bin ja nur ein Kleingärtner aus Zürich», wie er dem «Anzeiger» in einem Interview sagte) auch die Bewilligung für das Verbrennen von Holz erteilte, sorgte in den 80er-Jahren ebenfalls für rote Köpfe. Und schliesslich waren da noch die Stockcar-Rennen in der Deponie, die vor allem die SP in Aufruhr versetzte, aber mehrere 1000 Zuschauer nach Obfelden lockte. Die Wogen haben sich längst gelegt. Der Betrieb der Deponie Tambrig erfolgt in ruhigen Bahnen. Geruchsbelästigung und Motorengeheul sind längst verklungen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. April 2014

Bewegung – Ernährung – Begegnung Präsentationen an der Expo in Obfelden Im Rahmen der Gesundheitsförderung ist die Kommission für Altersfragen vom 2. bis 4. Mai mit einem Stand zum Thema «Bewegung – Ernährung – Begegnung» an der Expo 2014 präsent.

Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonauer Amt: «Die Organisation des Mahlzeitendienstes ist äusserst aufwendig und komplex.» (Bild Spitex)

Mahlzeitendienst weiter optimiert Spitex Knonauer Amt: Degustationsmenüs an Expo in Obfelden Die Spitex Knonauer Amt optimiert ihren Mahlzeitendienst weiter. Ab kommendem Juni werden die abwechslungsreichen und ausgewogenen Mahlzeiten von Gourmet Domizil zubereitet und geliefert. Degustationsmenüs gibt es bereits an der Expo 14 in Obfelden. ................................................... von urs e. kneubühl

Abwechslungsreich und ausgewogen, vegetarisch, mit Fleisch, püriert, Diabetiker-Menüs, Zöliakie- und Laktoseintoleranz-Diäten, Desserts, Salate – der Mahlzeitendienst der Spitex Knonauer Amt ist anspruchsvoll und hat eine Menge Wünsche zu erfüllen. Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonauer-Amt: «Die Organisation des Mahlzeitendienstes ist äusserst aufwendig, zudem ist es nicht einfach, gute und gesunde Fertigmenüs in derart vielen Varianten, wie gewünscht, zu finden.» Aber, wer sucht, der findet

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bekanntlich. Die Spitex Knonauer Amt optimiert nun ihren Mahlzeitendienst und legt diesen ab 1. Juni 2014 in neue professionelle Hände. Bei Gourmet Domizil werden die Mahlzeiten frisch produziert, abgekühlt und portionenweise vakuumiert und geliefert – je nach Wunsch in Beuteln oder auf Tellern zur Zubereitung im Wasserbad oder in der Mikrowelle.

Test- und Degustationsmenüs an der Expo 14 in Obfelden Mit der Auslieferung vom 15. April haben die Kundinnen und Kunden des Spitex-Mahlzeitendienstes bereits ein Gourmet-Domizil-Menü testen können – mit sehr guter Resonanz. Anlässlich der Expo 14 in Obfelden bietet sich am Stand der Alterskommission allen Besuchenden zudem die Möglichkeit zur Verkostung der hausgemachten und schmackhaften Küche von Gourmet Domizil. Der Schritt hin zu Gourmet Domizil hat die Spitex Knonauer Amt als eine von verschiedenen Optimierungsvarianten eingehend geprüft. Verena

Bieri: «Wir haben im Herbst 2013 eine Kundenumfrage durchgeführt, wobei sich – sehr erfreulich – herausgestellt hat, dass das Angebot sehr willkommen ist und Kundinnen wie Kunden auch sehr zufrieden sind damit. Wir haben daher Preis- und Prozessanpassungen abgewogen und auch die Suche nach neuen Lieferanten an die Hand genommen – auch eine Variante mit Freiwilligen wurde geprüft.» Inzwischen sind einige Abläufe angepasst und verbessert worden, das grosse Defizit zulasten der Gemeinden allerdings konnte nicht minimiert werden. Deshalb hat man sich nun für die Zusammenarbeit mit Gourmet Domizil entschieden und die eigene Mahlzeitendienst-Organisation aufgegeben. Verena Bieri ist glücklich über diese neue Lösung und überzeugt, dass die Übergabe ab Juni 2014 bestens funktionieren wird: «Wir freuen uns, dass wir zukünftig mit Gourmet Domizil eine sympathische und professionelle Organisation anbieten können. Der Mahlzeitendienst wird dort seit 1999 betrieben, was für sehr viel Erfahrung spricht.»

Die Gesundheitsförderung gewinnt auch bei der Generation 60+ zusehends an Bedeutung. Die Kommission für Altersfragen stellt daher der Bevölkerung anlässlich der Expo 2014 die vielfältigen Angebote für die Generation 60+, in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Begegnung, vor. Unterstützt wird die Kommission dabei durch die Spitex Knonauer Amt, den neuen Mahlzeitendienst «Gourmet Domizil», die Beratungsstelle für Altersund Gesundheitsfragen und Verantwortliche aus den Organisationen, die in der Seniorenarbeit tätig sind: Die Spitex lädt zum Mitmachen ein, sei es bei einem Test der Feinmotorik oder bei der Anleitung von Hilfestellungen für Personen mit eingeschränkter Motorik im Alltag – Anregungen, die sowohl Betroffene wie auch Angehörige interessieren dürften. Das Thema Bewegung wird am Stand mit Tipps für einfache Turnübungen zu Hause aufgenommen. Zudem sind die Verantwortlichen der Wandergruppe, des Seniorenturnens, Everdance und des Moira Tanztheaters vor Ort und freuen sich, ihr Angebot vorstellen zu können. Eine gesunde Lebensweise beinhaltet auch eine ausgewogene Ernäh-

rung. Interessierte sind eingeladen zu einem Glas «Hahnenwasser» – mit begleitenden Informationen über das ausgezeichnete Trinkwasser. Offeriert wird auch ein feiner Obfelder Apfel aus Robert Hubers Produktion. Abgerundet wird das Thema Ernährung durch eine Degustation des neuen Mahlzeitendienstes Gourmet Domizil (siehe Artikel links). Ein intaktes soziales Umfeld ist für das Wohlbefinden ebenfalls wichtig. Angebote zur Begegnung werden durch den Besuchsdienst, die Organisatoren des Mittagstisches sowie die Kommission für Seniorennachmittage vorgestellt. Möglichkeiten zur Unterstützung im Alltag werden durch die Nachbarschaftshilfe und das Ämtler Tauschnetz präsentiert.

Informiert sein Abgerundet wird das Angebot am Stand der Kommission für Altersfragen durch die Anwesenheit von Margrit Aeschlimann von der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen des Bezirks Affoltern. Sie wird Auskunft geben zu folgenden Fragestellungen: –Mögliche Wohnformen im Alter –Hilfs- und Pflegeangebote zu Hause, Entlastungsangebote –Stationäre Pflege –Demenz- und andere Erkrankungen –Finanzen (Pflegefinanzierung, Ergänzungsleistungen usw.) –Patientenverfügungen.

Mahlzeitendienst, «Goumet Domizil» und Spitex an Expo

Expo 2014 in Obfelden mit 70 Ausstellern und Attraktionen

Anwesenheit Spitex, Mahlzeitendienst «Gourmet Domizil» und Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen an der Expo 2014: Spitex Knonaueramt: Freitag, 2. Mai, von 5 bis 18 Uhr, Samstag, 3. Mai, von 14 bis 17 und Sonntag, 4. Mai, 14 bis 17 Uhr. Degustation Mahlzeitendienst Gourmet Domizil: Freitag, 2. Mai, von 17 bis 19 Uhr, Samstag, 3. Mai, von 11 bis 13 Uhr, Sonntag, 4. Mai, von 11 bis 13 Uhr. Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen: Samstag, 3. Mai, von 16 bis 18 Uhr, Sonntag, 4. Mai, von 13 bis 15 Uhr.

Rund 70 Firmen aus Obfelden und angrenzenden Gebieten beteiligen sich an der Expo 2014, die vom 2. bis 4. Mai in und um die Mehrzweckhalle Zendenfrei inszeniert wird. Die Gewerbeschau, die letztmals 2010 durchgeführt wurde, bietet auch in diesem Jahr einen guten Branchenmix von Handwerk und Dienstleistungen. Neu ist eine Piazza, wo eine Nostalgie-Chilbi und Marktstände platziert werden. Der Platz ist umgeben von Ausstellungs-, Auto- und Gourmet-Zelten. Im Weiteren findet am Wochenende eine Reihe von Events statt. Bericht folgt. (-ter.)


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Dienstag, 29. April 2014

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Elisabeth Herzer, Bonstetten: Elektrisch unterwegs mit viel Platz Ein Beitrag zu den Elektromobilität-Testtagen vom 9. und 10. Mai in Hedingen Elisabeth Herzer aus Bonstetten setzt aus ökologischen Überlegungen seit mehreren Monaten auf einen Opel Ampera, ein Elektroauto mit Hybridsystem. Mit sehr guten Erfahrungen: «Viel Platz für mein Instrument und ein Durchschnittsverbrauch von 2,8 Liter auf 100 Kilometer.» ................................................... von urs e. kneubühl Eigentlich ist die Bonstetter Cellistin Elisabeth Herzer leidenschaftliche Viel-Zugfahrerin. «Ich fahre leidenschaftlich gerne und oft mit der Bahn, aber wenn ich mein Instrument mitnehmen muss, dann fährt es sich doch besser mit dem Auto», sagt sie und verweist darauf, dass sie sich aus ökologischen Gründen vor einigen Monaten für ein Elektroauto mit Hybridsystem als fahrbaren Untersatz entschieden hat. Ihre Erfahrungen, die sie nun in etlichen Monaten mit dem Opel Ampera gemacht hat, bestätigen ihren Entscheid als richtig, zumal sie vor allem kurze Strecken und diese etwa jeden zweiten Tag zurückzulegen hat. «Dafür ist das Auto ideal, zumal ich dabei beinahe ausschliesslich mit dem elektrischen Antrieb fahren kann. Geht es doch mal weiter, produziert anzeige

das Auto mit dem Benzinmotor (Leistung: 63 kW, 86 PS), der automatisch anspringt und in einem verbrauchsgünstigen Drehzahlbereich läuft, seinen eigenen Strom und verlängert so die Reichweite auf rund 400 Kilometer – und diese lassen sich wie bei einem konventionellen Fahrzeug jederzeit durch Nachtanken verlängern.» Der Durchschnittsverbrauch an Benzin, den Elisabeth Herzer in den gut sechs Monaten mit dem Opel Ampera erreicht hat, liegt bei 2,8 Liter auf 100 Kilometer.

Interessiert an Alternativem – Fahren mit Ökostrom Alternativen zu den herkömmlichen Benzinern und dieselbetriebenen Motorfahrzeugen haben Elisabeth Herzer seit geraumer Zeit interessiert. Und als dann im vergangenen Jahr ein neues Auto fällig wurde, hat sie sich entsprechend kundig gemacht. «Es ging mir einerseits auch darum, die Entwicklung dieser sinnvollen Technologie zu unterstützen», sagt sie und ergänzt: «Grundsätzlich aber wollte ich weniger Kraftstoff verbrauchen und emissionsärmer fahren.» Deshalb «betankt» sie die Lithium-Ionen-Batterie ihres Elektroautos auch ausschliesslich mit Ökostrom. Und wie man den Opel Ampera möglichst mit positiver Umwelt-

Elisabeth Herzer fährt ein Elektroauto mit Hybridsystem und ist damit sehr zufrieden. (Bild Urs E. Kneubühl) bilanz fährt, hat die Bonstetterin in kurzer Zeit herausbekommen: «Das Auto hat zwar einen Anzug wie ein Benziner (Leistung Elektromotor: 111 kW, 150 PS; Drehmoment: 370 Nm; von 0 auf 100 km/h unter 10 Sekunden), aber darauf verzichte ich absichtlich, weil der Batterieverbrauch

dabei enorm ist. Überhaupt bin ich, seit ich dieses Auto fahre, noch viel bewusster geworden, zumal mir das Instrumentendisplay alle wichtigen Funktionen des Autos und vor allem auch die Fahreffizienz jederzeit anzeigt.» Punkto Fahrkomfort muss Elisabeth Herzer beim Opel Ampera

ebenso keine Abstriche machen. Die Fahreigenschaften sind wie bei einem normalen Benziner – «ausser beim Bremsen», wie sie anfügt – das Design ist elegant und vor allem bietet der Ampera auch sehr viel Gepäckraum. Für die Cellistin aus Bonstetten ist dies besonders wichtig.


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Dienstag, 29. April 2014

Fotokünstler im Spital Affoltern Vernissagen mit Rundgang am 2. Mai und am 12. Juli, jeweils 19 Uhr Kunstausstellungen haben im Spital Affoltern längst Tradition. Ab 2. Mai sind die stilisierte Formsprache von Eveline Stauffer und vielschichtige Abstraktionen von Rita Häfliger – ab 12. Juli ergänzt durch die fluiden Welten des Fotokünstlers Alex Ochsner – zu sehen. ................................................... von urs e. kneubühl Mit neuem Schwung und arrangiert von der Raumgestalterin Anita Brühlmann werden die traditionellen Kunstausstellungen im Spital Affoltern fortgesetzt. Ab kommendem Freitag – Vernissage mit Rundgang ab 19 Uhr – stellen die beiden Kunstmalerinnen Eveline Stauffer und Rita Häfliger ihre Bilder aus, ab 12. Juli – ebenfalls mit Vernissage ab 19 Uhr – wird sich der Fotokünstler Alex Ochsner dazugesellen. Die Vernissage am kommenden Freitag, 2. Mai, wird musikalisch von Martin Kunz, Tasteninstrumente, und Stefan Uhlig, Klarinette, umrahmt.

Eveline Stauffer: Farbflächen, Zeichen, Formen und Symbole Allein auf klassische Kategorien wie Zeichnung oder Malerei lässt sich das Kreative nicht festlegen. Indem Eveline Stauffer, geboren 1971 und gelernte handwerkliche Buchbinderin, die Möglichkeiten sowohl im technischen als auch im inhaltlichen Bereich grundsätzlich erweitert, belegt sie diese Tatsache in ihren Bildern, die bezüglich ihrer Materialität und ihrer Machart sowohl dem Medium Zeichnung als auch der Malerei zugeordnet werden können, eindrücklich. Es sind Farbflächen, Zeichen und Symbole,

Die im Spital Affoltern gezeigten Werke von Rita Häfliger setzen sich in unterschiedlicher Weise mit der Formensprache der Abstraktion auseinander. (Bilder zvg.)

die sich, Ornamenten gleich, zu grafisch anmutenden, überraschenden Formen des Zeichnerischen oder des Malerischen, zu einer eigenen Bildsprache fügen. Expressiv zeugen sie von der Vielfalt unsichtbarer, verwobener Strukturen, welche die Künstlerin hinter jeder erdenklichen Form sieht und die sie in einer grafisch überzeugenden Ästhetik umsetzt. Die Striche, Zeichen und stilisierten Formen wachsen als Symbole einer umfassenden Beschreibung des von der Autodidaktin entwickelten Mikrokosmos wie auch der spirituellen Realität. Damit erzählt jedes Bild mit seinen farbigen Symbolen eine eigene Geschichte, die es durch den Betrachter zu entdecken und zu entschlüsseln gilt.

Rita Häfliger: Vielschichtige Abstraktionen Die im Spital Affoltern gezeigten Werke der 1961 geborenen Rita Häfliger setzen sich in unterschiedlicher Weise mit der Formensprache der Abstraktion auseinander, deren Repertoire und Gedankenmaterial vieldeutig reflektierend. Sie sind durch ihre lasierenden Farbschattierungen und die unterschiedlichen, mit der Rakel aufgebrachten Formakzente – von Kohle, Sand, Asche und Kreide begleitet – entsprechend eindringlich und vielschichtig, ohne dabei durch erschlagende bunte Opulenz aufzufallen. Die formalen Reduktionen, die bei der analytischen Auseinandersetzung sich allmählich zu Strukturen fügen und

Die Farbflächen, Zeichen und Symbole von Eveline Stauffer können bezüglich ihrer Materialität und ihrer Machart sowohl dem Medium Zeichnung als auch der Malerei zugeordnet werden. neue Ebenen eröffnen, vermögen den Rezipienten anzuziehen und dessen Gedanken anzuregen. Ein Bild von Rita Häfliger – egal, ob licht und luftig, massiv oder pastos – ist eine Geschichte, die sich immer wieder selbst erzählt, neue Facetten gewinnt und ungeahnte Kapitel aufschlägt. Es ist ein Nachdenken über Sein und Schein, Berechenbares und Unberechenbares, Sichtbares und Verborgenes und erweitert und verfeinert die Wahrnehmungsfähigkeit der Betrachtenden.

Ab 12. Juli zusätzlich Alex Ochsners fliessende Welten Der 1985 geborene Alex Ochsner wird sich ab 12. Juli zu den beiden malen-

den Künstlerinnen hinzugesellen. Seit seines Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste faszinieren ihn Experimente mit Flüssigkeiten und Oxidationsprozessen. Im Spital Affoltern werden dann belichtete Fotopapiere zu sehen sein, welche im Labor in unterschiedlichen Flüssigkeiten lagen. Die Ergebnisse, Fotogramm genannt, sind abstrakte Fotokunst, welche Flüssiges greifbar macht, dessen Konturen quasi einfriert und Licht und Schatten auf dem Medium abzeichnet. Dabei kommen Aspekte zum Vorschein, die überraschen, gleichzeitig das Sehvermögen, fast mikroskopisch anmutend, erweitern und so auch zu neuen Gedanken und Gesprächsinhalten einladen.

Ein Treffpunkt für Künstler und Kunstliebhaber Gegenwärtige Ausstellung in der Galerie 100 in Affoltern: Werkschau Markus Bösch Die in Affoltern neu eröffnete Galerie 100 an der Zürichstrasse 100 bietet nicht nur Ausstellungsraum, sondern ist ein eigentlicher Treffpunkt für gestaltende Künstler und Kunstliebhaber. Ausstellungsraum und Werkateliers eignen sich auch für Schulungen, Kurse und Abendveranstaltungen.

Ausdruck, seinem Rhythmus und seiner Klangfarbe», sagt Fernando Kolb. Seine vorwiegend abstrakten Bilder entstehen in einem vertikal in verschiedenen Schichten aufgebauten kreativen Prozess. «Wie in der Musikkomposition folgt ein Ton dem anderen. Dabei muss ich mich darauf einlassen, vom Ungeplanten überrascht zu werden, es auszuhalten, um mit dem Bild zu wachsen.» www.galerie100.ch. Öffnungszeiten: Donnerstag bis

................................................... von urs e. kneubühl

Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Mietinteressenten melden sich direkt beim ausstellenden Künstler, Markus Bösch, 079 821 13 61, markusboesch@bluewin.ch

Dort, im Central-Gebäude, wo einst Fred Furrers Metzgerei Fleisch und Wurst angeboten hat, dazwischen unter anderem ein Computerladen Einsitz nahm, ist jetzt die Galerie 100 eröffnet worden. Gedacht als Treffpunkt für Künstler – mit mietbaren Werkateliers im hinteren Bereich – und Kunstinteressierte, bergen die schlicht gehaltenen Räumlichkeiten, die gerade deswegen auch Charme haben, Möglichkeiten für vielerlei Veranstaltungen. Zurzeit präsentiert der Luzerner Kunstmaler Markus Bösch dort 39 Bilder, die seit 1992 bis heute entstanden sind. Böschs Werkschau zeigt die Vielseitigkeit des Künstlers, sein sich im Laufe der Jahre gewandelter Malstil und – seine aktuellen Werke – Bilder in heller Mischtechnik mit Stufenmalerei. Es sind intuitiv entstandene, lichtvolle Malereien mit weltanschaulichen Motiven und esoterischem Anstrich, die eine entspannte und erfri-

oder bei Susanne Furrer, Telefon 044 252 74 40, E-Mail: welcome@susannefurrer.ch.

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Der Luzerner Kunstmaler Markus Bösch zeigt in der neu eröffneten Galerie 100 in Affoltern eine vielgestaltige Werkschau über die Jahre 1992 bis heute. Hier sein Bild «Die Weltenschlangen», 2013, 100 x 100 cm, Öl auf Leinwand. (Bild kb.) schende Atmosphäre schaffen, gleichzeitig aber auch zum Sinnen und Nachdenken anregen. In den eine Leichtigkeit ausstrahlenden, farbenprächtigen, teilweise mit Blattgold verzierten, fast märchenhaft wirkenden Bildern verarbeitet der Künstler individuelle Gedanken über das Leben, die Gesellschaft, den Menschen.

Ab 17. Mai Barbara Rähmi und Fernando Kolb Markus Böschs Bilder sind in der Galerie 100 noch bis Mitte Mai ausgestellt. Ab 17. Mai werden sie durch die Werke von Barbara Rähmi und Fernando Kolb abgelöst. Die mittlerweile am Bodensee lebende Zürcherin Barbara

Rähmi erprobt in ihren Werken Malerei als unverstellten Ausdruck von Emotionalität. Sie sucht den direkten Ausdruck, ihre Arbeiten sind durchwegs geprägt von einer pulsierenden Emotionalität, wobei die Themen, Motive und Formen sich oft ohne ihr Zutun entwickeln. «Bilder sind Melodien im Kopf. Jedes mit seinem eigenen


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Dienstag, 29. April 2014

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Spray-Kunst auf russgeschwärzten Wänden Begeisterte Jugendliche am Streetart-Workshop des Jugi Chratz in Schonau, Rifferswil Kunst für die Allgemeinheit machen – darum geht es bei Streetart. Der Jugi Chratz, Hausen, hat das in der vergangenen Woche mit fünf Jugendlichen umgesetzt. Die im Februar abgebrannte Scheune Weiler Schonau bot den passenden Rahmen. ................................................... von thomas stöckli Verrusste Wände, zerbrochene Fensterscheiben und verkohlte Überreste von Fahrzeugen. Nach dem Brand Mitte Februar stehen von der einstigen Scheune in Schonau nur noch die Grundmauern. Auch sie sollen demnächst abgerissen werden. Doch zuvor durften fünf Jugendliche sie für ihre Spray-Kunst nutzen. Die Werke entstanden Freihand oder mit Schablone und Klebeband. «Es macht mega Freude», verrät die 17-jährige Melanie aus Ottenbach. In einem dunklen Durchgang hat sie Portraits von Leuten, die sie cool findet, an die Wand gesprayt. Dazu inspiriert haben sie die Ahnengalerien aus Horrorfilmen, wie sie verrät. Und wird sie die Schablonen auch fürs eigene Zimmer verwenden? «Wenn es meine Mutter erlaubt ...», sagt sie. Der 15-jährige Sharuyan hat derweil ein Bild von sich und seiner ExFreundin auf die Wand gebracht. «Sie ist immer noch in meinem Herzen», betont er. Natu (14) ist derweil mit seinen Schablonen auf dem ganzen Areal aktiv, ebenso wie der gleichaltrige Leonard, der vorwiegend mit Klebeband arbeitet. Auf Graffiti setzt derweil der 15jährige Phil aus Rifferswil. «Frag» hat er in vielen Schichten und stundenlanger Arbeit auf die Wand gesprayt. Ge-

«Frag»: Phil (15) bezieht sich in seinem Graffiti auf die zersplitterten Scheiben überall auf dem Areal. (Bilder Thomas Stöckli)

Natu (14) hinterlässt mit seinen Schablonen überall Spuren. meint sind Splitter oder Fragmente. «Das passt, weil hier alles zersplittert ist», sagt er und weist auf eine zerbro-

Melanie (17) fühlte sich von Ahnen-Galerien in Horrorfilmen inspiriert.

chenen Scheibe am Gebäudeteil nebenan. «Aber auch die Buchstaben liegen mir», schiebt er nach.

Streetart soll öffentlich zugänglich sein. Das gilt auch in Schonau. Wer die Kunstwerke in der Brandruine be-

staunen will, der muss sich allerdings beeilen: Mitte Mai sollen auf dem Areal die Abriss-Arbeiten beginnen.

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Nicht Sünderin – eher die Geliebte

1. Mai: Treffpunkt Alte Post, Aeugstertal

Artikel «Ostern und die Geliebte Jesu», «Anzeiger vom 17. April.

Die SP Bezirk Affoltern verzichtet dieses Jahr auf eine eigene 1.-Mai-Feier und lädt stattdessen zu einem ungezwungen Treffen im Restaurant Alte Post Aeugstertal ein.

Die Stellung von Maria Magdalena. Ich habe mich sehr über den Osterartikel der reformierte Pfarrerin von Hausen, Irene Girardet Fischer «Ostern und die Geliebte Jesu» vom 17. April gefreut. Endlich kann öffentlich über die Stellung von Maria Magdalena nachgedacht werden. Die neuzeitliche Religionsforschung, zum Beispiel auch die von Dr. Ch. Mulack, kommt zum Schluss, dass Maria Magdalena keine Sünderin war, sondern eher die Ge-

Zuschriften müssen eine vollständige Adresse enthalten Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Postadresse der Autorin oder des Autors enthalten – die E-Mail-Adresse allein reicht nicht. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Über nicht publizierte Texte wird keine Korrespondenz geführt.

liebte, wenn nicht sogar die Angetraute Christi und die Apostelin der Apostel. Dass Herr Febbo in seiner Antwort auf den genannten Artikel meint, dass Frauen nicht lehren, sondern sich still verhalten sollen, wirkt hingegen einfach veraltet. Dass Jesus einen weiblichen Gegenpol hatte, scheint mir nur logisch, da das liebevolle Zusammenwirken männlicher und weiblicher Kräfte auf göttlicher und menschlicher Ebene die Grundlage für Frieden, Harmonie und Schöpferkraft ist. Catherine Jeanneret, Hausen

Abfall auf dem Floss Als early bird geniesse ich jeden Morgen auf meiner Runde zu den Wettswiler Weihern den einmaligen Steg und das Floss. Warum haben nächtliche Besucher dieses Flosses Null Sinn fürs Schöne? Da hat es am Anfang des Stegs einen Abfallkübel – meistens frisch geleert. Auf dem Floss liegen Morgen für Morgen Abfall, zum Beispiel am Montag, 24. April: zwei leere Bierdosen, eine leere Whiskyflasche, eine halbvolle Weissweinflasche, Zigarttenstummeln. Schade: offenbar muss ein Polizist mit Handschellen hinter einem Busch bereit stehen und diese Leute auf dem Posten zur Vernunft bringen. Oder hat jemand eine schlauere Idee?

(Red.) Elisabeth Müller, Wettswil

Das 1.-Mai-Komitee Zürich hat ein umfangreiches Festprogramm zusammengestellt. Besammlung für den Umzug in Zürich ist um 9.30 Uhr an der Lagerstrasse, die Schlusskundgebung findet auf dem Sechseläutenplatz statt mit Hauptredner SP-Präsident Christian Levrat, dem Slam-Poet Etrit Hasler für den Kulturbeitrag und der Bürgermeisterin von Lampedusa als Gastred-

nerin. Die Band Raspberry Jamwood sorgt für den musikalischen Rahmen und eine Festwirtschaft fürs leibliche Wohl. Ein attraktives Programm, das am Nachmittag ergänzt wird durch zahlreiche Informationsveranstaltungen und Gespräche über aktuelle Themen – im Zeughaus 5 und im Glaspalast. Freitag, Samstag, Sonntag stehen weitere Anlässe auf dem Programm und gefeiert wird im Kasernenareal Seit jeher besteht der 1. Mai für alle Linken aber nicht nur aus Mitmarschieren, Reden lauschen und Diskussionen verfolgen. Es ist der Feier- und Festtag, an dem man sich freut, alte Weggefährten wieder zu treffen und neue Gleichgesinnte kennenzulernen.

Diesen wichtigen Teil möchte die SP Bezirk Affoltern abdecken mit dem 1.Mai-Treffpunkt Alte Post Aeugstertal. Ob direkt angereist aus Zürich oder von zu Hause, ob alt eingeschriebenes Mitglied oder ungebunden neugierig: Alle sind herzlich willkommen ab 17 Uhr zum Apéro – bei Wetterglück im lauschigen Garten – und/oder später zum Abendessen in der gemütlichen Pöschtli-Stube. Voranmeldungen fürs Essen an fsykora@hispeed.ch erleichtern dem Wirtepaar die Planung. www.1mai.ch.

Für die SP Bezirk Affoltern: Franziska Sykora anzeige

Nein zum Gripen Abstimmung vom 18. Mai 2014. Leider haben die Befürworter in den letzten Wochen die Krise in der Ukraine dazu benutzt, mit grosser Angstmacherei Werbung für den Gripen zu machen. Dabei hat die dortige Situation überhaupt nichts mit der Schweiz zu tun. Wir sind ein neutrales Land und aufgrund fehlender Rohstoffe aktuell und in Zukunft für andere Länder nicht interessant und daher überhaupt nicht bedroht. Es ist doch paradox, dass wir Milliarden für unnötige Flugzeuge ausgeben wollen, auf der Gegenseite aber zum Beispiel immer

mehr bei der Bildung gespart wird (dies ist unser einziger «Rohstoff») und der öffentliche Verkehr jährlich teurer wird. Damit der Gripen verhindert werden kann, braucht es vor allem auch die jungen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Daher mein dringender Appell: Bitte geht an die Urne und helft mit, damit diese Milliarden anstatt für die Flieger für eure Aus- und Weiterbildung verwendet werden können. Bruno Rüegsegger, Wettswil


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Dienstag, 29. April 2014

Sonja Humbel als Präsidentin der Sekundarschulpflege

Jobkiller und Armutsfalle

2. Wahlgang fürs Präsidium der Sekundarschule Affoltern/Aeugst.

Durch Lebensumstände zu Ausdauer und Hartnäckigkeit

Nein zum staatlicher Mindestlohn.

Dass das Leben nicht immer gradlinig verläuft, hat Sonja Humbel in ihrem bisherigen Dasein mitunter schmerzlich erfahren müssen. Existenzbedrohende und ungerechtfertigte Forderungen zwangen sie in ihrem privaten Leben einschneidende Massnahmen zu ergreifen. Sie hat aber allen Widrigkeiten getrotzt und daraus Ausdauer und Hartnäckigkeit gewonnen, was heute ebenfalls zu ihrem Kapital gezählt werden kann.

Die Mindestlohn-Initiative will in der Schweiz einen Stundenlohn von 22 Franken in die Verfassung schreiben. Das bedeutet Weltrekord und ist erst der Anfang. Durch eine Indexierung wird der Betrag laufend der Teuerung angepasst. Für die Schweizer Wirtschaft mit fatalen Folgen, würden doch damit die Lohnkosten in den Unternehmen massiv ansteigen. Gerade im internationalen Wettbewerb wäre dies für die Schweizer Wirtschaft ein gravierender Wettbewerbs-Nachteil. Doch schlimmer noch: die Gewerkschaften behaupten, ihre Initiative schütze Angestellte mit tiefen Löhnen. Das Gegenteil ist wahr, denn wo es Mindestlöhne gibt, werden Arbeitnehmende häufiger durch Maschinen oder durch besser qualifizierte Mitarbeiter mit mehr Erfahrung ersetzt. In

Dass Sonja Humbel als Präsidentin für die Sekundarschule kandidiert, kann ohne Weiteres als Glücksfall bezeichnet werden. Wer ihre Laufbahn bezüglich Ausbildungen und Berufserfahrungen genauer ansieht, stellt unschwer fest, dass sie genau jene Fähigkeiten mitbringt, die für eine Präsidiumsaufgabe gefordert sind. Dazu gehört zuerst einmal ihre ausgeprägte Führungskompetenz. Wer sich über Jahre in einer Kaderposition des Schweizer Fernsehens oder einer Grossfirma wie Sony behaupten kann, muss einiges an Qualitäten und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Hinzu kommt dabei ihre versierte Kommunikationsfähigkeit, welche Sonja Humbel in ihrer Präsidiumsaufgabe bestens einbringen kann. «Auch hier steht ja der Mensch im Mittelpunkt. Diese Menschen zusammenführen, sie zu gemeinsamen Zielen begleiten, ganzheitlich und lösungsorientiert denken – das muss ich auch bei meiner beruflichen Tätigkeit», hält Sonja Humbel in einem Anzeiger-Interview fest.

Erfahrungen im Baumanagement als aktueller Vorteil Dass im Ennetgraben in den nächsten Jahren grosse bauliche Investitionen anstehen, kommt den Erfahrungen von Sonja Humbel ebenfalls entgegen. Hat sie doch viele Jahre im Baumanagement gearbeitet und die Pro-

Der grösste Erfolg einer Armee ist, wenn sie den Krieg verhindern kann Es darf davon ausgegangen werden, dass in den bevorstehenden Jahren kein Krieg entstehen wird. Aber ausgeschlossen ist es nicht, dass in den nächsten Generationen aus politischen Spannungen Krisen entstehen können. Wenn ein Land in einer solchen Situation nicht überrascht werden will, muss es ständig über eine starke Armee verfügen. Eine Armee, die nicht dauernd den neusten Entwicklungen angepasst wird, kann nicht in wenigen Jahren wieder funktionstüchtig aufgebaut werden. Dazu gehört unbedingt eine einsatzbereite Luftwaffe. Alle hoffen wir, dass sich kein Krieg in diesem Jahrhundert mehr entfachen wird. Ausschliessen kann dies aber niemand. Wenn aber doch ein solcher Ernstfall eintreffen sollte, ist nur eine schlagkräftige Armee in der Lage zu verhindern, dass das Land in den Krieg miteinbezogen wird.

Fachleuten vertrauen Wir dürfen den Fachleuten, die der Wahl des Gripen zugestimmt haben, sicher vertrauen. Er ist auf unser Land zugeschnitten. Ohne Gripen wird die Schlagkraft unserer Armee grosse Verluste erleben und an Vertrauen verlieren. Die beschlossenen Ausgaben der Armee müssen für den Ankauf des Gripen nicht erhöht werden. Es ist eine Versicherung, die für die Sicherheit unseres Landes wichtig ist. Wie bei der Autoversicherung können wir nur hoffen, dass sie nie gebraucht wird. Auf die gesamte Schweiz umgerechnet, ist der Betrag, der für Autoversicherungen ausgegeben wird, vergleichbar mit dem jährlichen Armeebudget. Roger Marti, Affoltern

Sonja Humbel, Präsidiumskandidatin. (Bild zvg.)

jektleitung bei grossen Bauvorhaben kompetent unterstützen können. Seit rund zehn Jahren beweist sie zudem ihr unternehmerisches Geschick in der erfolgreichen selbstständigen Tätigkeit als Franchise-Nehmerin einer Ernährungs- und Gesundheitsberatungslinie. «Sonja Humbel arbeitet in allen Bereichen mit grosser professioneller Einstellung und mit stark vernetztem Denken» wird ihr von der Firmengründerin beschieden. Da Sonja Humbel ihre berufliche Tätigkeit in Affoltern ausübt, hat sie die Möglichkeit, die zeitlichen Anforderungen eines Behördenamtes flexibel mit ihren Arbeitszeiten zu koordinieren. Zudem ist sie seit vielen Jahren in Affoltern wohnhaft und mit einer Tochter, die demnächst in die Oberstufe einsteigt, mit den Bedürfnissen und den aktuellen Herausforderungen der Sekundarschule bestens vertraut.

Angemessene Vertretung der Affoltemer Bevölkerung Die neue Zusammensetzung der fünfköpfigen Sekundarschulpflege wird voraussichtlich aus drei Mitgliedern von Aeugst und zwei Mitgliedern aus Affoltern bestehen. Bei dieser Verteilung macht es Sinn, wenn das Präsidium vom Bezirkshauptort gestellt wird, dem grössten Finanzgeber an die Sekundarschule und den meisten Schülerinnen und Schüler. Weil die Aufgaben eines Präsidiums genau auf die Fähigkeiten von Sonja Humbel zugeschnitten sind, bewirbt sie sich mit grosser Motivation und frischem Elan für dieses Amt. Die EVP empfiehlt ihren Namen als Präsidentin auf den Stimmzettel zu schreiben. Als Mitglied ist sie bereits gewählt. Unterstützt wird Sonja Humbel auch von den Parteien CVP, GLP, Grüne und SP. Daniel Sommer Sidler, EVP Affoltern

Eigenes Grab schaufeln An den Kirchgemeindehäusern hängen grosse Plakate, weshalb die Kirchen Kirchensteuern brauchen. Sie zeigen Kinder, deren Freizeit von der Kirche gestaltet wird, und alte Leute, die durch die Kirche betreut werden. Bei der Frage der Kirchensteuer kann es nicht darum gehen, ob die Kirchen Gutes tun. Mit dieser Begründung könnte jede wohltätige Organisation Steuern erheben. Die Jungfreisinnigen greifen aber auch zu kurz, wenn Sie die ganze Frage nur unter dem Titel «Steuerersparnisse für die Unternehmen» abhandeln. Deshalb werden sie scheitern. Die evangelisch-reformierte Landeskirche hat ihre Wurzeln in der Renaissance, wo sich das aufstrebende Bürgertum nicht mehr mit der feudalistisch organisierten und angesichts des zunehmenden Wissenshungers auf intellektuell bescheidener Basis stehenden katholischen Kirche identifizieren konnte. Mit dem (Wieder-)aufkommen eines naturwissenschaftlichen Weltbildes liess sich ein Gott, der sich durch Fürbitten, Mittelspersonen und Ablässe manipulieren lässt, nicht mehr in Einklang bringen, was zwingend zum Kernsatz der Evangelischen, dem «sola gratia» (Gott entscheidet alleine und für den Menschen nicht erkennbar, wem er seine Gnade schenkt) führen musste. Die helvetische Kirche mit ihrer strengen Gnadenlehre macht aber als Kirche nur Sinn, wenn die Gläubigen gleichzeitig daran glauben, dass sich Gott den Menschen (bei der Nichtopferung von Isaak, auf dem Berge Horeb, im Regenbogen, in der Auferstehung Jesu und an vielen anderen Orten) offenbart hat. Wenn Gott überhaupt nicht erkennbar, also unendlich fern ist, ist jede Religion sinnlos. Der Glaube an die Offenbarung und die Sprengkraft des Offenbarten steht nun in einem unauflöslichen Widerspruch zur bürokratischen Struktur der helvetischen, presbyterianischen Kirche, die die politische Struktur des Gemeinwesens

imitiert. Die staatliche Struktur der Landeskirche zähmt den Glauben an die Offenbarung und nimmt ihm damit die Sprengkraft, welche die politischen Behörden fürchten müssten (wie sie ja den Islam bereits fürchten). Deshalb lieben die Herrschenden die Staatskirche. Man denke nur daran, was geschähe, wenn die Gläubigen in Erfüllung des Gebotes «Was Ihr dem Geringsten unter Euch getan habt, das habt Ihr mir getan», beginnen würden, den virtuellen Zaun, der um Europa herum errichtet worden ist und der jedes Jahr Hunderten von Bootsflüchtlingen das Leben kostet, niederzureissen. Mit der quasistaatlichen Parallelstruktur, wozu auch die Steuern gehören, kann der Glauben unter Kontrolle gehalten werden. Pfarrer, die zum Teil über 150 000 Franken verdienen und billig in grossen, gut unterhaltenen Villen leben, werden grossmehrheitlich nichts sprengen. Der Preis dafür sind leere Kirchen, eine Flucht aus der Kirche, Predigten mit bescheidener Essenz, zum Teil mit irgendwelchen Wundergeschichten oder banalen Lebensweisheiten, bei denen Calvin die Haare zu Berge stehen würden. Die Kirche erstickt an ihrem Wohlstand, und ihre sicher sinnvollen sozialen Aktivitäten können ihre spirituelle Leere, die auch nicht durch Anleihen bei fernöstlichen Religionen gefüllt werden kann, nicht kaschieren. Es fragt sich deshalb wirklich, ob nicht die Kirche, wenn sie sich vom Staat lösen könnte, zwar kleiner aber spirituell stärker würde. Jesus sagte: «Ihr seid das Salz der Erde», nicht «Ihr seid die Steuereintreiber der Erde», obwohl er auch die Zöllner gut behandelte. Mit dem Kampf für ihre Steuern, schaufelt sich das Kirchenpersonal langfristig sein eigenes Grab. Nur weil der zugegebenermassen etwas rückständige Bischof von Chur auch so denkt, muss diese Prognose nicht falsch sein. Hans Hegetschweiler, Hedingen

erster Linie betroffen sind jugendliche Schulabgänger, Berufseinsteigerinnen, Menschen in Teilzeitjobs. Ihnen allen wird von den Initianten gnadenlos die Armutsfalle gestellt und sie alle werden Mühe haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen und sich zu behaupten. Die Mindestlohn-Initiative wird auch die Landregionen und Bergkantone massiv treffen. Ein entscheidender Standortvorteil in diesen Gebieten sind die tieferen Lebenshaltungskosten. Die Vorlage fordert aber für die ganze Schweiz von der Zürcher Bahnhofstrasse bis ins Bergtal dieselben Mindestlöhne. Büssen werden dies die Randregionen, wo bereits heute für jeden Arbeitsplatz hart gekämpft wird. So stelle ich mir den schweizerischen Zusammenhalt nicht vor und sage deshalb Nein zum Mindestlohn! Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv, Affoltern

Kirchensteuern für Unternehmen? Diese Frage ist durchaus berechtigt, arbeiten doch in Unternehmen nebst Katholiken und Protestanten immer mehr auch Angehörige anderer Religionen und konfessionslose. Man muss sich einfach auch die Frage stellen, was wird mit dem einen Prozent des Unternehmensgewinns, der an die Landeskirchen geht, alles finanziert und wer profitiert alles davon? Die Kirchen unterhalten und pflegen viele historische Bauten (Kirchen, Pfarrhäuser) die unter Denkmalschutz stehen und die auch bei Umnutzung kaum erhalten werden könnten. Was hier die Kirchen leisten, müsste dann der Staat übernehmen. Folge: die Staatssteuer müsste erhöht werden. Die Kirchen bieten sehr viele soziale Dienstleistungen an. Beispiel: Es gibt im Kanton neun ökumenische Beziehungsberatungsstellen, eine davon auch in Affoltern. Diese Beratungsstellen bieten Dienstleistungen an, die private Berater nicht bieten können, und das zu sozialen Tarifen, das heisst, wer wenig verdient, zahlt wenig. Jeder soll diese Hilfe in Anspruch nehmen können, auch wenn die Finanzen knapp sind und auch dann, wenn die

Hilfesuchenden muslimisch, buddhistisch oder konfessionslos sind. Beziehungsprobleme führen zu einer massiven Beeinträchtigung der Arbeitsleistung. Anders ausgedrückt: Können Beziehungsprobleme durch kompetente Beratung gelöst werden, profitieren auch Unternehmen durch leistungsfähigere, motiviertere Mitarbeiter. In den Kirchen gibt es viele freiwillige Mitarbeiter, angefangen von Angeboten für Kleinkinder, für Jugendliche, Seniorenarbeit, Besuchsdienst für Kranke bis zur Sterbebegleitung. Vermutlich würde ein grosser Teil dieser Angebote ohne Organisation durch die Kirchen wegfallen, weil der Staat weder die Mittel noch die personellen Ressourcen dafür hat. Unsere Welt würde unmenschlicher und ärmer. Entscheiden Sie am 18. Mai darüber, ob für diese Leistungen zugunsten der Allgemeinheit und auch der Unternehmen, ein Prozent der Unternehmensgewinne gerechtfertigt sind oder nicht. Paul Leuthold, Vizepräsident des Vereins für ökumenische Beziehungsberatung im Bezirk Affoltern

Gute Grundversorgung sichert gute Medizin Ja zur medizinischen Grundversorgung. Hausärzte begleiten ihre Patientinnen und Patienten oft über eine lange Zeit und koordinieren entsprechend die medizinischen Behandlungen. Damit können Überbehandlungen vermieden und Kosten gespart werden – im Interesse der Gesundheit und des Portemonnaies. Wir Hausärzte befürworten den Verfassungsartikel zur medizinischen Grundversorgung. – Denn die Verankerung in der Verfassung ist wichtig, damit die medizinische Grundversorgung (durch Hausärzte, Spitex, Apotheker) auch das politische und gesellschaftliche Gewicht bekommt, um Systemverbesserungen zu erreichen. – Die Grundversorgung soll vom Bund und Kantonen gefördert werden, da eine gute Grundversorgung eine qualitativ hochstehende medizinische Betreuung gewährleistet. Dies zu günstigeren Preisen für den Prämien-

zahler als ein wahllos zusammen gewürfeltes Spezialisten-Flickwerk (dies ist aus vielen Studien aus dem Ausland bekannt). – Eine finanzielle Besserstellung der Hausärzte ist wichtig als ein Zeichen für junge Kollegen, damit sie diesen Beruf wählen. Bisher wurde meist auf Kosten der Hausärzte gespart. Das wird mit dieser Verfassungsänderung isoliert nicht mehr möglich sein. – Dieses Ja wird zu einer Attraktivitätssteigerung der Hausarztmedizin führen, sodass sich mehr junge Ärztinnen und Ärzte zu Hausärzten weiterbilden. Das sichert die Grundversorgung der Zukunft. Deshalb ist ein starkes Ja zur medizinischen Grundversorgung in der Abstimmung vom 18. Mai wichtig. Hausärzte Qualitätszirkel DocNet Säuliamt: M. Vergin, Th. Scholer, F. von Burg, R. Schmidlin, J. Schwegler, P. Barben, W. Baumann, T. Schmidt, J. Graf, C. Bürgi, D. Wegener, Th. Schmid, A. Rothenfluh, E. Breidenstein


Gewerbe/Dienstleistungen

Neues Album

«Sugar Man»

Die Hausemer Rockband Last Avenue feiert am Freitag Plattentaufe. > Seite 13

Kinofoyer Lux zeigt die Geschichte eines Musikers, dessen Zeit noch nicht gekommen war. > Seite 14

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Verschoben Wegen Regenwetters findet der Gibelschwinget erst am 4. Mai statt. > Seite 16

arbeitswelt und laufbahn

Gute Vertretung des Gewerbes in der Politik Generalversammlung des Gewerbevereins Hedingen

Durchstarten

Überraschend gelang es dem Gewerbeverein Hedingen an der diesjährigen Generalversammlung, den Vorstand zu komplettieren. Die gut gelaunten Gewerbler hiessen den frisch gewählten Gemeindepräsidenten Bertram Thurnherr als Gast herzlich willkommen. ................................................... von martin mullis Wohl als eine der ersten Amtshandlungen dankte der neu gewählte Gemeindepräsident Bertram Thurnherr den Mitgliedern des Gewerbevereins Hedingen für die Einladung zur GV und überbrachte die Grüsse des Gemeinderates. Er betonte den grossen Stellenwert des Gewerbes, welches unentbehrliche Dienstleistungen für die Bevölkerung im Dorf leiste. Der Mix von Arbeit und Wohnen in der Gemeinde trage viel zur Lebensqualität bei. Thurnherr lobte das in Hedingen qualitativ hochstehende Gewerbe und erwähnte auch die gute Vertretung des Gewerbevereins in der Kommunalpolitik. Interimspräsident Andri Oertli freute sich sichtlich über die präsidiale Anerkennung, noch mehr allerdings genoss er den doch etwas überraschenden Ablauf der Generalversammlung. Die mit 13 Punkten zwar reich befrachtete Traktandenliste wurde jedoch speditiv erledigt. Das letztjährige Protokoll, die Jahresrechnung, der Jahresbericht, das Budget und die

Der Vorstand ist wieder komplett: Die Neugewählten Markus Gächter und Marc Bachmann (stehend von links) sowie Werner Baur, Dominique Lipp, Andri Oertli und Rico Girardi (vorne von links). (Bild Martin Mullis) Mitgliederbeiträge wurden ohne Diskussion und mit Applaus zur Kenntnis genommen oder gutgeheissen und bestätigt. Werner Baur orientierte anschliessend die «Gwerbler» über einen geplanten Besuch des Entsorgungszentrums Schmid mit einem Grillfest und lud zu diesem Jahresevent auch die Kinder der Mitglieder ein.

Zwei neue Vorstandmitglieder Nur das Traktandum «Wahlen» stand sozusagen als Sorgenkind auf der Traktandenliste, wurden doch auf der Einladung zwei der Vorstands-Chargen

mit Fragezeichen anstelle von Namen aufgeführt. Zur angenehmen Verwunderung des Vorstandes und der Mitglieder konnten diese Fragezeichen nun durch Namen ersetzt werden. Nach einer eindringlichen Aufforderung von Andri Oertli zur Mitarbeit stellten sich Marc Bachmann, Mobiliar Versicherungen, und Markus Gächter, Swiss Prime Circle AG, als neue Vorstandsmitglieder zur Verfügung. Sie wurden mit grossem und dankbarem Applaus gewählt, was insbesondere die nach ihrem Rücktritt im Vorstand noch ausharrenden Werner Baur und Rico Girardi ganz speziell freute. Die

Aktuarin Jasmin Valsecchi war ferienhalber abwesend. Ernst Jud erinnerte mit berührenden Worten an das verstorbene Mitglied Martin Halbeis (Nachruf folgt in der Freitagausgabe) und die Versammlung gedachte seiner mit einer Schweigeminute. Die Versammlung hiess mit Matthias Bär, Raiffeisen Bank, und Markus Frei, Elektroanlagen, zwei neue Mitglieder im Gewerbeverein willkommen. Andri Oertli durfte schliesslich eine grosse Schar Mitglieder und Gäste zum Nachtessen und zu angeregten Gesprächen ins «Drunder und Drüber» einladen.

Viel Inspiration für den Autokauf Die AutoShow in Affoltern lockte interessierte Besucher auf den Kronenplatz Ein Dutzend Aussteller hat am Samstag auf dem Kronenplatz in Affoltern die Auto-Neuheiten präsentiert. Das ist d i e Gelegenheit in der Region, sich

das künftige Auto vor Augen zu führen, zu vergleichen – oder vielleicht auch nur zu träumen. Von Audi bis Volvo waren zahlreiche Marken ver-

treten. Die Aussteller leisteten einiges an Überzeugungsarbeit, priesen Vorzüge an, rechneten Preisvorteile vor und liessen in den Zubehör-Katalog

Von Regula Zellweger

blicken. Verkauft wird an Ausstellungen kaum, aber doch die Saat gelegt, aus der dann die Begeisterung wachsen möge ... (tst.)

Die Lebenserwartung steigt täglich um vier bis fünf Stunden, siebzig Tage pro Jahr. Zu wenig Junge werden zu viele Alte ernähren müssen: Heute kommen 29 Rentner auf 100 Erwerbstätige – 2040 kommt dann in der Schweiz ein über 65-jähriger Rentner auf zwei erwerbsfähige Personen zwischen 20 und 64. Eine Verschiebung des Pensionsalters scheint unumgänglich. Die Altersgrenze nach oben zu verschieben, reicht aber nicht. Die Erwerbsarbeit soll so gestaltet werden können, dass die Erwerbstätigen gern weiter arbeiten, denn Arbeit ist ein Stück Lebensqualität. Die Menschen bleiben heute bei guter Gesundheit lange leistungsfähig. Sie werden nicht älter und kränker, sondern sie werden älter, weil sie immer gesünder sind. Zudem belegt die Hirnforschung die gute Plastizität des Hirns bis ins hohe Alter. Die Basis zu einem erfüllten Arbeitsleben auch über das Pensionsalter hinaus legt man ab der Lebensmitte. Da gilt es, beruflich nochmals durchzustarten und lustvoll neue Visionen zu entwickeln, wie man in der zweiten Lebenshälfte leben, also auch arbeiten möchte. Um es mit Antoine de Saint-Exupéry zu sagen: «Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.» Wir alle sehen uns vor die Aufgabe gestellt, die Erwerbstätigkeit von Menschen über 60 neu zu erfinden. Denn es fehlen Vorbilder – die Schweiz ist mit Japan und Schweden das Land mit der ältesten Bevölkerung. Lebenserfahren, innovativ, motiviert, produktiv und leistungsfähig wird zum neuen gesellschaftlichen Programm für Menschen bis weit über siebzig Jahre. Denn Innovation hängt nicht vom Alter ab, sondern von der Qualität und Aktualität der Aus- und Weiterbildung sowie von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Hier sind insbesondere diejenigen Arbeitgeber und HR-Leute angesprochen, die generell keine älteren Menschen einstellen und noch immer dem Jugendwahn frönen. Bereits heute leisten ältere Menschen unbezahlte Leistungen wie Enkelbetreuung, Angehörigenpflege oder Freiwilligenarbeit. Es müssen flexible neue Lösungen für die Erwerbsarbeit im Alter gefunden werden. Die zwanglose, anreizorientierte Positionierung der «Alten» in die Arbeitswelt ist eine wirkungsvolle, risikoarme, nachhaltige und menschliche Möglichkeit gegen die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft. Denn ältere Menschen haben viel zu bieten! www.jobwohl.ch

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Vermischtes

Dienstag, 29. April 2014

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Den Frühling mit Posaunen und Trompeten begrüsst Jahreskonzert des Musikvereins Maschwanden Das Programm des Musikvereins Maschwanden am Jahreskonzert begeisterte nicht nur die Maschwander Dorfbevölkerung, sondern auch viele Gäste und Vereinsdelegationen aus der näheren Umgebung. Für den erst seit vier Monaten amtierenden Präsidenten war der Konzertabend der traditionellen Brass Band eine Premiere. ................................................... von martin mullis Bereits in den ersten Minuten des Jahreskonzertes eroberten die Musikanten des Musikvereins Maschwanden die Herzen der gut 300 Besucher in der Mehrzweckhalle. Der seit gut vier Monaten amtierende Präsident Martin Zimmermann durfte nach dem ersten fetzigen Stück eine ganze Reihe Gastdelegationen aus nah und fern begrüssen. Selbstverständlich waren in der Maschwander Turnhalle auch diverse lokale prominente Persönlichkeiten anzutreffen. Neben dem Gemeindepräsidenten und weiteren Behördenmitgliedern genossen aber auch einige Blasmusik-Insider aus dem ganzen Säuliamt das abwechslungsreiche

Abendprogramm. Die Musikliebhaber, egal ob dies kritische Experten und Kenner oder bloss Musikgeniesser waren, wurden nicht enttäuscht: Unter der Direktion von Heinz Aeberhard legten sich die gut 20 Maschwander Musikanten tüchtig ins Zeug. Die junge Moderatorin Jeannine Stehli führte gekonnt und mit viel Charme durch das Programm und hielt vor jedem Stück die Spannung und Erwartungen der Gäste hoch. Das abwechslungsreiche Programm der Brass-Band versetzte ihre Zuhörer in die unterschiedlichsten Stimmungen: Andächtig und etwas sentimental, mit «Love Story», beschwingt und aufgeräumt durch die Whisky-Stadt mit «Lord Tullamore» und schliesslich dann nostalgisch mit «Ein halbes Jahrhundert», um nur einige Beispiele des zweistündigen Programmes zu nennen. Für Präsident Martin Zimmermann war der Konzertabend eine Premiere. Für Dirigent Heinz Aeberhard, trotz viel Routine sicher auch eine Herausforderung, die er jedoch mit seinen Musikern glanzvoll meisterte. Zu Recht erhielten die Protagonisten des Musikvereins Maschwanden riesigen Applaus und durften die Gäste des Jahreskonzertes einmal mehr höchst zufrieden nach Hause entlassen.

Bot einen musikalisch hochstehenden Abend: Die Maschwander Brass Band. (Bild Martin Mullis)

Hausemer Rockband mit neuem Album und Tour

Theater mit Kindern und Jugendlichen

Plattentaufe am 2. Mai im Exil in Zürich

Fahr.Werk.ö! beim Schützenhaus Ottenbach

Die Hausemer Rockband Last Avenue startet 2014 so richtig durch. Mit dem neuen Album «Higher And Higher» – als CD und auf Vinyl – und einer Tour. Kommenden Freitag ist Plattentaufe im «Exil», Zürich, am 3. Mai treten Martin Gaisser, Mathias Bucher, Jérémie Bochet und Sam Jäggi im Podium 21, in Zug, auf und am 10. Mai gibts ein «Heimspiel» am Land Rock Open Air in Hausen. ................................................... von urs e. kneubühl Last Avenue – der Bandname ist alles andere als Programm bei den Hausemer Rockmusikern Martin Gaisser (Gesang, Gitarre), Mathias Bucher (Gitarre, Gesang), Jérémie Bochet (Bass, Gesang) und Sam Jäggi (Schlagzeug). Der Weg, auf den sie sich 1998 begeben haben, ist wahrlich nicht die «letzte Allee», die irgendwohin führt und sich dort auch verliert. 2014 starten

Last Avenue so richtig durch! Fazit: In den Hörercharts von Radio Sunshine liegt die Singleauskopplung «Higher And Higher» aus ihrem neuen, gleichnamigen Album in den Spitzenrängen, mehrmals sogar auf Platz 1. Aus guten Gründen, der Titel – melodiös fein gesponnen und sophisticated – ist höchst eingängig und merkfähig. Das sind Ohrwurm-Qualitäten.

Chor mit Stimmen aus dem Säuliamt als Unterstützung Und exakt so kommt auch das gesamte neue Album «Higher And Higher» daher. Zwölf Titel, allesamt ausgefeilt arrangiert und in den DALA Studios, Winterthur, von David Langhard alias Admiral James T. aufgenommen und mitproduziert. Mal hart und mal seidenweich, hier erdig und da entspannt, tönt alles, frisch, ehrlich – und gut. Da ist neben dem Titelsong ganz besonders auch das Duett «This Is The Love» mit der Luzerner Sängerin Martina Linn und einem «GenerationenChor» mit rund vierzig Stimmen vom

Dreijährigen bis zur 85-jährigen rüstigen Rentnerin – darunter etliche aus dem Säuliamt. Last Avenue belegen mit dem neuen Album, ihrem insgesamt sechsten Werk, eindrücklich, dass sie seit ihrem letzten Album, dem 2006 erschienenen «House Of Trash» erneut einen grossen Entwicklungsschritt vorwärts gemacht haben. Allerdings ohne ihre schnörkellose Spielweise und ihre Musik, die an die Anfänge der Siebzigerjahre erinnert, zu minimieren. Diese ist genauso geblieben, wie auch ihre Bühnenpräsenz, die Last Avenue zu einem aussergewöhnlich mitreissenden Live-Act macht.

Plattentaufe mit den Säuliämtlern Wilcox als Vorband Am kommenden Freitagabend wird dies bei der Plattentaufe im Exil in Zürich entsprechend zelebriert. Türöffnung ist um 19 Uhr und als Vorband spielen die Säuliämtler Wilcox, die ihren Start Anfang dieses Jahres hatten. Die Plattentaufe mit dem Live-Act von Last Avenue beginnt um 20.30 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Starticket oder www.exil.cl. Im Rahmen ihrer «Higher And Higher»-Tour werden die Hausemer Last Avenue zudem am Samstag, 3. Mai, im Podium 41, Zug, eine Woche später am Land Rock Open Air, Hausen, und am 17. Mai im Peperoncini, Luzern, spielen, bevor es dann nach Deutschland geht. Am Samstag, 16. August, sind sie zurück in Hausen, am Albis Openair, und am Samstag, 11. Oktober, am Has Club Festival. Last Avenue: Album «Higher And Higher». Plattentaufe am 2. Mai, ab 19 Uhr, im «Exil», Zürich. Video-Clip unter www.lastavenue.ch/higher. Jeweils Sonntag in Tele Züri: Soundtrack zum Werbe-

Last Avenue, die Hausemer Rockband, startet mit dem neuen Album «Higher And Higher» – als CD und Vinyl-Platte durch und hebt richtig ab. (Bild zvg.)

spot Steakhouse Bahnhof Mettmenstetten von Last Avenue im Duett mit Moritz Biel.

Vom 28. April bis zum 3. Mai werden beim Schützenhaus Ottenbach sechs Wagen samt Traktoren stehen – die rollende Theaterwerkstatt Fahr.Werk.ö! ist wieder einmal da! Vorstellung ist am 2. Mai.

der nüchternen Atmosphäre eines Singsaals oder einer Mehrzweckhalle – sondern in und um Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren. Theater ist nicht nur Text; Theater kann auch Bewegung, Komik, Musik, Tanz beinhalten. Das Stück ist nicht vorgegeben – die Rollen und Figuren werden zusammen mit den Kindern und Jugendlichen entwickelt. Mehr zu dieser Arbeit unter www.fahrwerkoe.ch. Dazu wird eine keine Bühne gebaut – das Publikum wird von Spielort zu Spielort wandern, von Szene zu Szene – bei jedem Wetter! Die Crew der Theaterwerkstatt besteht aus professionellen Theaterleuten, Musikerinnen und Künstlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit jungen Menschen zusammen spannendes Theater zu inszenieren. Während dieser Zeit wohnen alle in den theatereigenen Wagen: Kein Kommen und Gehen – da sein und rund um die Uhr mitleben!

Während einer Woche werden die Schützenstube, die Wagen, Wiese und Wald Inspirationsquelle und Bühnenlandschaft für die Ideen von 24 jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Zusammen mit vier Theaterleuten vom Fahr.Werk.ö! werden sie hier ein Theater entwickeln. So viel ist schon bekannt: Ausserirdische werden dort landen und das Leben des Schützenvereins und des Dorfes ordentlich durcheinander rütteln. Wie das genau geht? Das ist noch nicht bekannt, wird gemeinsam entwickelt und am 2. Mai öffentlich aufgeführt. Das Theater wird rund ums Schützenhaus spielen – die Zuschauerinnen und Zuschauer werden von Akt Öffentliche Vorstellung 2. Mai, 18 Uhr, beim Schützu Akt, von Bühnenbild zu Bühnen- zenhaus Ottenbach. Eintritt frei, Hutsammlung. bild wandern. Die öffentliche Vorstel- Infos: www.fahrwerk-oe.ch lung ist am 2. Mai um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Wettertaugliche Kleidung ist immer gut! Im Anschluss brennt der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. Das Fahr.Werk.ö! ist eine rollenden Theaterwerkstatt, die das Ziel verfolgt, lebendiges Theater mit jungen Menschen zu entwi- Ausschnitt aus einer Szene. Das Theater wird rund ums ckeln – nicht in Schützenhaus in Obfelden spielen. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 29. April 2014

Fest der Lebensfreude Walpurgis feiern in Hedingen Das nächste Jahreskreisfest, das Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung, mit Frauen am Mittwoch, 30. April, begehen möchte, steht unter dem Titel: «Walpurgis – das Fest der Lebensfreude». Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen.

Die Musiker: «Sir» Oliver Mally (rechts, Gitarre und Gesang) und Martin Gasselsberger (Klavier und Gesang). (Bild zvg.)

Blues und Balladen «Sir» Oliver Mally und Martin Gasselsberger im Pöstli Aeugst Schon zweimal traten «Sir» Oliver Mally und Martin Gasselsberger im ausverkauften Pöschtli-Saal auf und begeisterten das Publikum. Am Mittwoch, 7. Mai, kommen sie einmal mehr. «Sir» Oliver Mally ist als Blues-Aushängeschild weit über die Grenzen Österreichs hinaus geschätzt und hat sich längst zum Songwriter von grossem internationalen Format entwickelt. Er absolviert mittlerweile jährlich rund 180 Auftritte, seine Tourneen führen ihn durch ganz Europa. Mally spielte schon mit Künstlern wie Louisiana Red, Champion Jack Dupree, Big Jay Mc Neely, Larry Garner, Lucky Peterson, Billy Branch, Big «Lucky» Carter und der Bluesharp-Legende Sugar Blue.

Bereits 13 Mal wurde er zum «Besten BluesRootskünstler» Österreichs gewählt. Seine Stimme und Gitarre verkörpern den Blues, wie man ihn selten zu hören bekommt: wenn Mally lustvoll leidend B.B.-King-Klänge aus seiner Gitarre zutzelt, ist Memphis, Tennessee, nichts weiter als eine geografische Nebensächlichkeit. Unterstützt von der diffizilen Tastenarbeit seines kongenialen Songwriterpartners Martin Gasselsberger beweist Mally, dass sich akustischer Blues, einfühlsame Balladen und melodischer Jazz wunderbar ergänzen. Die beiden Ausnahmekünstler spielen fast ausschliesslich eigene Songs, die sich teils in der Tradition eines Steve Earle oder Townes van Zandt bewegen aber auch von Blues-Legenden wie Muddy Waters, Lightnin’ Hopkins oder John Lee Hooker stark beeinflusst

sind; und es hört sich an, als hätten sie die letzten 60 Jahre nichts anderes gemacht, als in den Südstaaten der USA gegen Kost und Logis aufzutreten. Mally und Gasselsberger strotzen bei ihren Auftritten nur so vor Energie, ihre Mimik zeugt von der tiefen Leidenschaft, die sie für die Musik aufbringen. Aufgrund ihres feinnervigen Zusammenspiels und des Gefühls für Atmosphäre ist ein musikalisch spannender Abend garantiert. Die internationale Presse bis hin zur amerikanischen «Blues-Revue» überbietet sich denn auch mit Lob für ihre gemeinsame Aufnahme: «... und wieder ein Geniestreich», «wahre Harmonie» oder «ein Album für die Ewigkeit». Konzert am Mittwoch, 7. Mai, 20.30 Uhr. Essen gibt es um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Die Nacht auf den 1. Mai ist die Nacht der weisen Frauen, die WalpurgisNacht. 40 Tage nach dem Frühlingsbeginn feiern sie am Feuer, mit Tanz und Liedern die Wandlung der Natur vom Erwachen in die Zeit des Wachsens und Reifens. Mit dem Monat Mai zieht der Sommer ins Land. Von der Freude über die explodierende Kraft der Natur erzählen viele Bräuche, Lieder, Tänze und Gedichte. In vorchristlicher Zeit war es besonders wichtig, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai zu feiern und damit die Walpurgisnacht zu begehen, um zum letzten Mal die Winterkräfte aus der Natur zu vertreiben. Es wird erzählt, dass in dieser besonderen Nacht vom 30. April auf den 1. Mai sogar alle Zauberkräfte losgebunden waren. Menschen konnten sich in Tiere verwandeln, Pflanzen wurden am Wachsen gehindert und Wasser wurde in Wein verwandelt. Was diese Nacht auch bedeuten kann – Frauen haben sie wieder entdeckt und feiern in der Walpurgis-

Feuer gehört zur Walpurgis-Nacht wie Tanz und Gesang. (Bild zvg.) Nacht ihr Frau-Sein, ihre Eigenkraft und Stärke – das Fest der Lebensfreude. Anmelden kann frau sich bis zum Mittag des 30. April, aber auch Kurzentschlossene sind willkommen. Treffpunkt um 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen in dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; zu Fuss unterwegs: ca. 1½ bis 2 Std. Dauer bis ca. 22 Uhr; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung; Kosten: 25 Franken; Fragen und Anmeldung an Jren Omlin, Tel. 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch. Daten weiterer Jahreskreisfeste: «Mittsommer»: 20. Juni; «Kräuterweih»: 15. August; «HerbstTagundnachtgleiche»: 24. September; «Dunkelheitsfest»: 31. Oktober; «Wintersonnenwende / Lucia»: 12. Dezember.

Natur aus guter Optik Stille Reuss und Flachsee entdecken Auf geführten Kurzexkursionen zu den Naturschutzgebieten Stille Reuss und Flachsee erhalten Interessierte am Samstag, 3. Mai, mit zur Verfügung gestellten Feldstechern und Fernrohren besten Einblick in die Welt von Haubentaucher, Teichrohrsänger, Granatauge und Co.

Der Infostand (ausgeschildert) südlich vom Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil, ist durchgehend offen von 9 bis ca. 16 Uhr. Der Anlass ist kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich. Exkursionen am 3. Mai, 9 bis 16 Uhr, Rottenschwil. Infos auch unter www.stiftung-reusstal.ch.

Hightech-Messgeräte Die unglaubliche, wahre Geschichte jetzt im Knonauer Amt eines genialen Musikers TCS bringt eine der modernsten Prüfstationen

«Searching for Sugar Man» im Kinofoyer Lux, Affoltern

Der TCS Sektion Zürich verfügt mit der neuen Prüfkomposition seit April 2013 über eine mobile Test- und Prüfstation. Vom 5. bis 9. Mai ist sie an der Raststätte MyStop in Affoltern.

Mit den Gerüchten um seinen Selbstmord während eines Konzerts wurde Sixto Rodriguez in Südafrika zur Legende. Er selbst wusste nichts davon. Kinofoyer Lux zeigt die Geschichte eines genialen Musikers, dessen Zeit noch nicht gekommen war.

Dank der innovativen neuen Prüfkomposition sind die TCS-Fahrzeugexperten jetzt noch besser ausgerüstet als bisher. Der rund zehn Meter lange Truck mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen ist ausgestattet mit einer ausfahrbaren Prüfstrasse sowie mit modernsten Test-, Diagnose- und Fehlerauslesegeräten. Dies erlaubt den Fachexperten bei ihren Fahrzeugtests Einblicke in das Motormanagement und die gesamte Fahrzeugelektronik. Abgasanalyse-Geräte, elektronische Tester für Benzin- und Dieselmotoren, ein Allrad-Bremsen-Prüfstand, ein Achsspiel-Detektor sowie viele weitere Kontrolleinrichtungen für die Personenwagentechnik ergänzen das moderne Ausstattungspaket und gewährleisten einen kompletten Serviceumfang und vor allem auch eine objektive Beratung der Mitglieder und Kunden. Mittels LKW wird die mobile Prüfstation huckepack an jeden beliebigen und dafür geeigneten Einsatzort im Sektionsgebiet transportiert. An Ort und Stelle wird die mobile Prüfstation

binnen kürzester Zeit hydraulisch vom Zugfahrzeug abgesetzt, die Prüfstrasse auf 13 Meter Länge und 5 Meter Breite ausgefahren und die Prüfbox auf über vier Meter hochgefahren. Damit ist auch der uneingeschränkte Einsatz der eingebauten hydraulischen Hebebühne sichergestellt. Und schon wird der PW für einen der zahlreichen Tests oder eine Fahrzeugkontrolle auf den Prüfstand gefahren.

Die mobile Prüfstation ist immer und überall für TCS-Mitglieder da Die TCS-Sektion Zürich setzt mit dieser Prüfstation neue Massstäbe in der Servicequalität und Verkehrssicherheit. Denn neben der Überprüfung von Bremsen, Batterie und Beleuchtung sind in der mobilen Prüfstation für jedes PW-Modell diverse Tests möglich: Occasionstest, MFK-Vortest, Motortest, Ferientest, Wintertest, Rosttest, Spezialtest (nach Zeitaufwand), Teiltest (Bremsmessung, Bremstest, Schwingungsdämpfermessung). Wichtig zu wissen: Fahrzeugtests sind nur mit Voranmeldung möglich. Hinweise zu Standorten und Prüfzeiten der mobilen Prüfstation auf www.tcs-zueri.ch. Anmeldung und weitere Infos (Preise, Dauer usw.) bei der TCS-Sektion Zürich, Geissbüelstrasse 24/26, 8604 Volketswil, Telefon 058 827 17 17, verkehrssicherheit@tcs.ch.

Sixto Rodriguez? Noch nie gehört? Dabei hat der amerikanische SingerSongwriter in Südafrika den Status eines Bob Dylan. Sein Album «Cold Fact» war in den 70er-Jahren der Soundtrack der Antiapartheidbewegung. Mit den Gerüchten um seinen Selbstmord während eines Konzerts wurde er zur Legende. In den USA hingegen wusste niemand von Rodriguez’ Ruhm, am wenigsten er selbst. Als zwei südafrikanische Fans der mysteriösen Geschichte auf den Grund gehen, entdecken sie weit mehr, als sie sich jemals erhofft haben. Regisseur Malik Bendjelloul erzählt in «Searching for Sugar Man» die unglaubliche und märchengleiche Geschichte eines genialen Musikers, dessen Zeit noch nicht gekommen war. Wie die Wiederentdeckung der kubanischen Musiker aus «Buena Vista Social Club» löst Rodriguez’ Schicksal eine unwiderstehliche Faszination aus. Sixto Rodriguez selbst tourt derzeit durch die USA und Europa. Er gab

Sixto Rodriguez: seine zutiefst ergreifende Lebensgeschichte und seine Musik. (Bild zvg.)

kürzlich auch zwei ausverkaufte Konzerte im Volkshaus Zürich. Der Film hat u.a. den Special Jury Prize und Publikumspreis am Sundance Filmfestival sowie den Oscar für den besten Dokumentarfilm 2013 erhalten. Den poetischen Animationsfilm «Meteoritenfischen» haben die beiden Filmemacherinnen Evelyn Buri und Nina Christen an der Hochschule Luzern, Design und Kunst, produziert und an den Solothurner Filmtagen 2014 erstmals auf Grossleinwand gezeigt. Die Leuchtturmwärterin fischt

Nacht für Nacht unermüdlich glühende Meteoriten, um ihren Leuchtturm zu betreiben. Ihr einsames Leben findet ein Ende, als unversehens ein Fallschirmspringer an ihrem Turm hängenbleibt. «Searching for Sugar Man», Dokumentarfilm von Malik Bendjelloul (Sweden/GB 2012, 85 Min., E/d) und Animationsfilm «Meteoritenfischen» von Evelyn Buri und Nina Christen (CH 2013, 6 Min.) im Kinofoyer LUX, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Freitag, 9. Mai, 20.15 Uhr. Kasse und LUX-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.


Sport

Dienstag, 29. April 2014

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Rückstand gedreht und 2:1 gewonnen Fussball 1. Liga Classic: FC Thalwil – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (1:0) Zwar gerieten die Ämtler bereits nach einer Viertelstunde unnötig in Rückstand. Weil man aber in der Folge ruhig und sehr fokussiert blieb, gelang die Wende nach dem Seitenwechsel und man verdiente sich drei ganz wichtige Punkte. ................................................... von andreas wyniger Dass für beide Kontrahenten viel auf dem Spiel stand, war der Anfangsphase des Spiels klar zu entnehmen. Vorsicht prägte die Szenerie, Offensivaktionen wurden fast nur mit langen Bällen gesucht. Ein erstes Zeichen konnte Wettswil-Bonstettens Gjergj nach zehn Zeigerumdrehungen setzen. Nur ganz knapp streifte sein Abschlussversuch am Torpfosten vorbei. Nach einer Viertelstunde dann der etwas überraschende 1:0-Führungstreffer für die einheimischen Thalwiler. Die ÄmtlerAbwehr stand bei einem Thalwiler Freistoss schlecht und zu weit weg vom Gegner. So konnte D’Angelo den Ball ungehindert im WB-Strafraum übernehmen und direkt aus der Luft zum 1:0 für die Seebuben einschiessen. Nur 240 Sekunden später unterlief Wettswil-Bonstettens Defensive selbiger Fehler nochmals. Diesmal

kam Thalwils Laski zum Abschluss, setzte aber den Ball über das Gehäuse des FCWB. Dies sollte für lange Zeit die letzte Offensivaktion Thalwils sein. Wettswil-Bonstetten übernahm die Initiative und beherrschte das Geschehen in der Folge klar. Kurz nach Ablauf der ersten halben Stunde gelang den Ämtlern ein toller Angriff über die linke Angriffsseite. Anstatt dem abschlussbereiten Gjergj das Leder zu überlassen, versuchte sich Sabanovic als Schütze und machte so eine mögliche Grosschance zunichte. Nach 38 Minuten tankte sich der am Sonntag als Aussenverteidiger aufgestellte Constancio wunderbar über die Aussenseite durch und prüfte Thalwils Goalie Gasser, welcher den Test aber gut bestand und parierte.

FCWB dominiert zweite Hälfte klar und wendet Spiel verdient Nach dem Seitenwechsel zogen sich die Platzherren wohl zu weit zurück, das Spieldiktat überliess man komplett dem FCWB. Folgerichtig fiel dann nach 72 Minuten der Ausgleich. Einen Gouffe-a-Gouffran-Einwurf brachte Thalwils Abwehr nicht aus der Gefahrenzone heraus. Aus dem daraus entstehenden Gewühl markierte dann Sabanovic den hochverdienten 1:1 Ausgleich für Wettswil-Bonstetten.

Eine vorentscheidende Szene dann im direkten Anschluss an diesen FCWBTreffer: Thalwils Sturmspitze D’Angelo liess sich zu einer Tätlichkeit hinreissen und wurde prompt des Feldes verwiesen. Nur 120 Sekunden später dann wieder einmal ein Lebenszeichen von Thalwil: Nachdem Merlo im Tor der Ämtler einen Flankenball nicht festhalten konnte, kam Schlüchter zu einem Torabschluss, welchen FCWBCaptain Buchmann im allerletzten Moment von der Torlinie wegköpfeln konnte. Vier Minuten vor Spielende dann aber das 1:2 für Wettswil-Bonstetten: Thaqai konnte sich am Fünfmeterraum in Ballbesitz um die eigene Achse drehen und Goalie Gasser mit einem wohl nicht ganz gewollten Lob überwinden. Auch wenn dieses Tor den eher kuriosen Treffern zuzuordnen ist, war es verdient und dem Spielverlauf entsprechend. Zum Schluss versuchte Thalwil nochmals alles, um doch noch den Ausgleich zu schaffen. Aber, richtig heiss wurde es nicht mehr und so durfte Wettswil-Bonstetten einen enorm wichtigen und aufgrund der Partie auch verdienten Sieg feiern. Mit nunmehr 29 Zählern hat man sich einerseits Luft nach hinten verschafft und andererseits einen grossen Schritt vorwärts tun können. Entsprechend

Als Joker eingewechselt, markierte Thaqai kurz darauf spektakulär den FCWBSiegestreffer. (Bild Kaspar Köchli) gelassener kann man bei den Rotschwarzen nun dem Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Eschen/Mauren entgegensehen.

14. D’Angelo 1:0, 72. Sabanovic 1:1, 86. Thaqai 1:2. FCWB: Merlo; Buchmann, Ukaj, Balaj, Constancio; Acosta (88. Mustafi), Gouffe-a-Gouffran, Kalyon, Gjergj (76. Thaqai); Benramdane (90. Turkaj), Sabanovic.

Matchtelegramm: FC Thalwil - FC WB 1:2 (1:0);

Alle FCWB Resultate: Wollerau - FCWB 3 2:1; FC

Sportplatz Etzliberg, Thalwil, 172 Zuschauer. Tore:

Schaffhausen - Jun. A (CCJL) 3:2

Endlich wieder drei Punkte für den FCA Fussball 2. Liga: FC Srbija – FC Affoltern 0:1 (0:0)

Golf im Team. (Archivbild)

Das Unteramt spielt wieder Golf Am Freitag, 6. Juni, lassen Unterämtler bereits zum dritten Mal an der Golf-Trophy auf dem Golfpark Holzhäusern, Zug, die Bälle fliegen. Die Verständigung zwischen den Gemeinden fördern. Das ist seit der Premiere im Jahr 2012 die Idee hinter der Golf-Trophy Wettswil-Bonstetten. Vergangenes Jahr waren erstmals auch die Stalliker mit von der Partie. Das hat sich bewährt und so darf auch diesmal das ganze Unteramt mitmischen, das heisst alle Orts- oder Firmenansässigen aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil, welche Platzreife haben. «Die Freude am Golf steht im Vordergrund», verrät Mitinitiant Markus Fischer. Gespielt wird «Texas Scramble». Bei dieser Spielart in Viererteams geht es nicht nur ums Können, sondern auch um die richtige Taktik. Schliesslich müssen von jedem Spieler mindestens zwei Abschläge gezählt werden. Die Teilnehmer werden nach ihrem Handicap in möglichst ausgeglichene Viererteams eingeteilt. Teamwünsche können deshalb nicht berücksichtigt werden. Als Preise locken Reisegutscheine, Uhren und Warenkörbe. Weil die Teilnehmerzahl auf 100 beschränkt ist, empfiehlt sich eine sofortige Anmeldung. Ein gemeinsames Nachtessen rundet übrigens das Programm ab. (tst.) 2. Wettswil-Bonstetten Golf Trophy, Freitag, 6. Juni, Golfpark Holzhäusern, Matchgebühr 100 Franken (Matchgebühr und Nachtessen). Anmeldung bis 25. Mai im Albis-Golf-Sekretariat, Driving Range, Wettswil, Telefon 044 700 02 89.

Mit seinem Treffer in der 85. Minute erlöst Alen Rako den FC Affoltern nach 301 Tagen ohne Sieg.

Tre Punti! So viele Umarmungen, so viel Schulterklopfen, so viel Lachen, so viel gute Laune, noch mehr Umarmungen, so viele Emotionen, so viele Glückwünsche, so gelöste Gesichter gab es bei der ersten Mannschaft noch nie. Nach dem Spiel kommentierte Co-Trainer Correia offiziell den Sieg mit einem lautstarken: «Sieg!» und weiter «Endlich belohnt» und «Gratula-

tion an die Jungs». Und der inoffizielle, sentimentale Kommentar, mehr als stille Genugtuung, lächelnd an sich selbst dahin gemurmelt: «So viel Glück habe ich schon lang nicht mehr gespürt.» Ein sehr emotionaler Mo................................................... ment. von volkmar klutsch Und das kann man verstehen, FCA: Drei Punkte! FCA: Three Points! wenn ein Co-Trainer so gerührt ist von FCA: Trois Points! FCA: Tri Puniti! FCA: dem Sieg der eigenen Mannschaft. Sind es doch genau 301 Tage Durststrecke gewesen, in denen die Säuliämtler keinen Sieg feiern konnten. 301 Tage geprägt von vergeblichem Kampf, Selbstzweifel, Resignation, Sprachlosigkeit, Frust, Wut und Niedergeschlagenheit. Und dann der Sieg vom vergangenen Sonntag. Die Erlösung! Auf den Punkt gebracht: Der FCA gewinnt vor etwa 120 Zuschauern am Sonntag gegen FC Srbija (FCS) mit 0:1. Der Erlöser war Alen Rako. Und so einfach kann Fussball sein: Der Ball kommt am eigenen Sechzehner zu Scicchitano, der verlängert auf den rechts stehenden Good. Good flankt aus halbrechter Position in die Mitte des gegnerischen Strafraums. Der Ball senkt sich genau zwischen zwei Serben. Dort steht Rako, der den Ball formvollendet mit der Brust annimmt und ihn sich vorSo sehen Siege und Sieger aus. Die Bala-Brüder (links) und Shala und Scicchitano. (Bild Volkmar Klutsch) gleichzeitig

legt. Der anschliessende platzierte, harte Schuss aus zentralen 13 Metern zum Tor in der 85. Minute war für den gegnerischen Torwart unhaltbar.

Gegner ständig unter Druck gesetzt Aber es wurde auch sonst Fussball gespielt. Wieder einmal ist die erste Mannschaft marschiert, marschiert, marschiert. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit wurde der Gegner ständig unter Druck gesetzt. Jeder ist für den anderen gelaufen, jeder hat den Sieg wirklich erzwingen wollen. Offensichtlich hat Co-Trainer Correia die Parole ausgegeben, aus allen Situationen aufs Tor zu schiessen. Sei es Bala I., Dushaj, Antenen, Kaufmann oder Iasmailaj: Es wurde aus allen Rohren gefeuert. Obwohl die Bälle am Tor vorbeigingen oder der gegnerische Torwart diese gerade noch so parieren konnte, es wurde immer und immer wieder probiert, mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen. Aber auch mit Filigrantechnik durch die Mitte (Shala) und etliche Flanken von beiden Seiten (Good und Kaufmann) wurde versucht, ein Tor zu erzielen. Nicht zu vergessen in diesem Spiel ist das gegnerische, nicht gegebene Tor für die Serben aus der 30. Minute oder die Situation, in der plötzlich zwei Zürcher Stürmer an den Ball kamen und nur noch Mühlemann vor sich stehen hatten. Das Tackling und die anschliessende, in allerhöchster Not angewandte faire Blutgrätsche von Rako konnte die Situation entschärfen. Das war das Quäntchen Glück, das man im Fussball braucht, um Siege zu feiern. Und für die gegnerische Mannschaft, den FC Srbija sei noch einmal erwähnt, was der FCA aus dem Zürcher Juchhof ins Säuliamt mitnimmt: «FCA: Tri Poena!». FCA: Steiner, Rako (gelb), Mühlemann, Bala I, Bala II, Shala, Dushaj (75’, Scicchitano), Antenen C. (91’, Luchsinger) Ismajlaj, Kaufmann, Good, Ersatz: Ammann, Aeschlimann, Luchsinger, Scicchitano, Vollenweider.


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Sport

Dienstag, 29. April 2014

Guter Start der Donnerstagabendrennen Zahlreiche Teilnehmer an den Trainingswettkämpfen des Radrennclubs Amt Mit 38 Teilnehmern – vom 8-jährigen Radsportschüler bis zu Bike-Profi und RRC-Leistungsträger Urs Huber – haben die Donnerstagabendrennen des Säuliämtler Velo-Clubs bei idealen äusseren Bedingungen begonnen. Bis am 10. Juli werden noch neun Läufe ausgetragen. ................................................... von martin platter Fünf Tage nach dem fulminanten GP Osterhas haben in der Affoltemer Industrie wieder die traditionsreichen Donnerstagabendrennen begonnen. Und wie! Die idealen äusseren Bedingungen mit Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zogen gleich zum Auftakt zahlreiche Radsportbegeisterte an und auf die anspruchsvolle Strecke auf der Lindenmoosstrasse. Während im ersten Rennen, das um 18.30 Uhr begann und vom Ottenbacher Fabian Flüeler gewonnen wurde, zahlreiche Radsportschüler des organisierenden RRC Amt

die Szene prägten, übernahm im Hauptrennen Bike-Profi Urs Huber das Zepter. Wegen der Hochzeit eines Teamkollegen hatte der RRC-Leistungsträger zu seinem eigenen Bedauern für einmal nicht am GP Osterhas teilnehmen können. In Form wäre er aber sehr wohl gewesen, wie sein Antritt am Abendrennen zeigte. Nach fünfstündiger Trainingsfahrt erschien Huber gutgelaunt in Affoltern, um noch ein wenig seine Beine zu schütteln. Die Mitstreiter mussten mächtig auf die Zähne beissen.

Tempofeste Spitzengruppe Im Windschatten des Bulls-Fahrers formierte sich eine Gruppe mit starken GP-Osterhas-Fahrern wie der Wettswiler Fabian Kiser, Adrian Meyer und Hubers früherer Stöckli-Teamkollege Roger Dittli sowie die Erstplatzierten in der Masters-Kategorie Michael Themann und Alexander Mattmann. Gemeinsam schraubten sie das Durchschnittstempo auf horrende 42.8 km/h. Zum Vergleich: Am GP Osterhas

Das braucht ganz schön Schmalz in den Schenkeln, um an den Donnerstagabendrennen in der Affoltemer Industrie mit Spitzenfahrern wie Urs Huber (rechts) mitzuhalten. (Bild Martin Platter) war Spitzenfahrer Claudio Imhof im Hauptrennen mit 43,4 km/h unterwegs. Bei diesen Tempi auf der coupierten Runde überhaupt mitzufahren, ist eine grosse Leistung – eine oder zwei Runden einzubüssen keine Schande.

Der beliebte Gibelschwinget erst am kommenden Sonntag Wegen Regenwetters findet der Sportanlass erst am 4. Mai statt

Denn es geht schliesslich darum, sich ebendiese Tempofestigkeit anzueignen und zusammen mit Gleichgesinnten die tolle Rennsportatmosphäre zu erleben. Bis zum 10. Juli besteht noch die Möglichkeit dazu. An neun weiteren

Donnerstagabenden werden die Abendrennen ausgetragen. Nur am 1. Mai und an Auffahrt (29. Mai) fallen sie aus. Resultate und ein Kurzfilm zur Rundenhatz finden sich im Internet unter rrc-amt.ch.

Sieg dank fulminantem Endspurt Erfolgreiche erste Plätze für Veit Karpf und Nina Plocher von der Karate-Schule Obfelden am internationalen Karate Open Juniors. Im Vollkontakt-Junioren Karate hat dieses international ausgetragene Turnier den höchsten Stellenwert. Am Swiss Open der Junioren nahmen 15 Nationen mit 237 Wettkämpfern teil. Mit der Teilnahme von osteuropäischen Teams wie Litauen, Ukraine, Polen und Rumänien ergänzte das Nationalteam von Aserbeidschan die momentan stärksten Mannschaften. Die Schweiz war an ihrem Heimturnier dementsprechend anzahlreich vertreten und konnte erfreulicherweise durchaus Akzente setzen.

Obfelder Spitzenklasse Von der Karate-Schule Obfelden starteten drei Wettkämpfer für das Schweizer Junioren-Nationalteam. Mit Veit Karpf trat ein erfahrener Wettkämpfer an, der das Swiss Open Juniors bereits früher mehrfach gewonnen hatte. Silvan Vogel gewann vor mehreren Jahren ebenfalls in seiner Kategorie. Beide Wettkämpfer erzielten wieder sehr gute Resultate. Veit Karpf siegte in zwei Kategorien, Silvan Vogel reüssierte mit einem zweiten und dritten

Platz. Als Dritte des Nationalteams erzielte Nadja Plocher einen dritten Rang. Den überraschensten Akzent setzte jedoch die erst 12-jährige Nina Plocher aus dem Dojo Obfelden. Sie gewann in ihrer Kategorie alle Kämpfe, welche auf hohem internationalen Niveau ausgetragen wurden. Im Finalkampf lag sie vor Ende des Kampfes hinter ihrer Gegnerin zurück. Mit einem fulminaten Endspurt konnte sie ihre Finalgegnerin jedoch noch bezwingen und gewann zum ersten Mal an einem internationalen Turnier.

Erstes Turnier mit Sieg beendet Die Karate-Schule Obfelden war am Turnier nicht nur mit Wettkämpfern präsent. Vier Kampfrichter waren für dieses grosse Turnier aufgeboten worden. Marcel Schumacher, Carla Gallati und Yvonne Gabler haben die Lizenz als nationale Ecken-Kampfrichter. Der Leiter der Schule Obfelden, Andreas Gabler leitet bereits sehr regelmässig als internationaler Hauptkampfrichter die Kämpfe der Junioren und Elite. Sein Fazit zu den erbrachten Leistungen war dementsprechend positiv und die strengen harten Trainingseinheiten machten den Unterschied für Sieg oder Niederlage aus.

Im Gibel, hoch über Bonstetten, wäre alles parat gewesen für den Schwinget. Wegen der miserablen Wetterprognosen entschieden OK-Präsident Franz Furrer (rechts) und sein Vize und Bauchef Ruedi Hedinger das Schwingfest auf den 4. Mai zu verschieben. (Bild Martin Platter)

Das Team um OK-Präsident Franz Furrer und seinen Vize Ruedi Hedinger wäre bereit gewesen. Drei Sägemehlringe, die gesamte Wettkampf-Infrastruktur und auch die Festwirtschaft samt Bar standen bereits parat. Doch dann begann es zu regnen. ................................................... martin platter Anders als vor zwei Jahren, als der Gibelschwinget trotz garstiger Wetterbedingungen nicht verschoben wurde, entschieden sich die Veranstalter diesmal zum unpopulären Schritt. «Vor zwei Jahren lag unser Wettkampfkalender nicht ganz so günstig wie heuer. Wir werden auch am kommenden Sonntag die angekündigten Spitzenschwinger im Gibel begrüssen können», begründet OK-Präsident Franz Furrer. Prinzipiell aber gehe es in ers-

ter Linie um die Sicherheit der Sportler. Wenn zum Regen auch noch die Temperaturen sänken, steige das Verletzungsrisiko. Was aber ist, sollte das Wetter auch am kommenden Sonntag nicht besser sein? Furrer: «Wenns nicht grad 20 Zentimeter Neuschnee hat, werden wir den Schwinget am 4. Mai durchführen.» Ansonsten müsse nach einer anderen Lösung oder einem noch späteren Datum gesucht werden. Am Gibelschwinget gehe es für die Sportler auch um eine Standortbestimmung. Der Termin sei deshalb stets kurz vor dem Kantonalen angesetzt.

Zwei Kranzschwinger als Favoriten Nach seinen Favoriten gefragt, muss Furrer nicht lange überlegen: «Es haben sich zwei eidgenössische Kranzschwinger angemeldet, Kindlimann Fabian und Gurtner Pascal. Die beiden werden den Sieg wohl unter sich aus-

machen.» Die Einheimischen Marco und Roman Nägeli kämpfen mit Aussenseiterchancen, da Marco derzeit in der RS ist und Roman verletzungsbedingt leicht handicapiert. Was macht den Gibelschwinget auch für weniger Schwinginteressierte attraktiv? «Toll wäre es, wenn wir endlich mal wieder Föhnwetter hätten. Denn die Aussicht vom Gibel-Hof auf Bonstetten, Hedingen und die dahinterliegenden Alpen ist sensationell schön», schwärmt Furrer. Zudem sei der Schwinget ein gediegener Begegnungsort für die ganze Familie. Während die Eltern ihre Kontakte pflegen, können die Kinder ungefährdet herumtollen. Mit einer währschaften Festwirtschaft werde für das leibliche Wohl des Publikums gesorgt. Bleibt zu hoffen, dass Wettergott Petrus am kommenden Sonntag ein Einsehen mit den Schwingern hat und seine Wasserschleusen geschlossen hält.

Die Kämpferinnen und Kämpfer der Dojo Karate-Schule in Obfelden konnten auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam machen. (Bild zvg.)

Karate verbindet Kampf und Spiritualität. Die Wettkämpfe werden mit einer gemeinsamen Zeremonie eröffnet. (Bild zvg.)


sport

Die Bonstetterin Janine Auberson (rechts) mit Caroline Raphael und Carina Aschwanden (links). (Bild zvg.)

Strahlende Siegerinnen Team um Janine Auberson erfolgreich Die Bonstetterin Janine Auberson hat mit Caroline Raphael und Carina Aschwanden an diesem Wochenende als Team an den Berner Mannschafts-Meisterschaften im Frauenkunstturnen in der Kategorie P4 Amateur die Goldmedaille erturnt. Der Plan der Cheftrainerin von Obersiggenthal, ihr Zweierteam Carina aus Otelfingen und Janine aus Bonstetten durch die Basler Turnerin Caroline zu ergänzen, ist aufgegangen. Alle drei sind hochmotiviert in den Wettkampf gestartet mit dem Ziel, einen Podest-

platz zu erreichen. Sie zeigten sich in bester Verfassung und riefen eine fast fehlerfreie Leistung ab, sodass sie die ebenfalls starke Konkurrenz aus Lancy Versoix und Lenzburg auf die Plätze verwiesen. Auch mit den Einzelwertungen konnten die Turnerinnen sehr zufrieden sein, Carina erreichte den 2. Rang, Caroline den 5. Rang und Janine, die mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, den immer noch guten 8. Rang. Nächsten Samstag starten Carina und Janine um 15.20 Uhr an den Zürcher Nachwuchsmeisterschaften in Bonstetten und hoffen nach den guten Resultaten auf möglichst viele Zuschauer.

Totale Körperspannung bei den jungen Kunstturnerinnen. (Bild zvg.)

Die Nachfolgerinnen von Giulia Steingruber? Kunstturnerinnen-Nachwuchs in Bonstetten Am 3. und 4. Mai findet im Sportzentrum Schachen in Bonstetten der Zürcher Nachwuchswettkampf Kunstturnen Frauen statt. Organisatorin ist die Kutu-Riege Urdorf. Der Zürcher Nachwuchswettkampf ist Qualifikationswettkampf für die Schweizer Meisterschaften der Kunstturnerinnen. Rund 300 Turnerinnen aus der ganzen Schweiz werden in neun verschiedenen Kategorien um Medaillen und Auszeichnungen kämp-

fen. Es dürfen spannende Wettkämpfe auf hochstehendem Niveau erwartet werden, nehmen doch auch Turnerinnen der regionalen Nachwuchskader Zürich, Ostschweiz und Tessin teil. Eine attraktive Festwirtschaft und weitere Highlights wie Showeinlagen und Wettbewerbe runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei. Wettkampf am Samstag von 8.10 bis 19.30 Uhr und Sonntag von 8.30 bis 16.45 Uhr, Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Weitere Infos sowie das ausführliche Programm unter www.kutu-urdorf.ch.


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033 2014  

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