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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 33 I 166. Jahrgang I Freitag, 27. April 2012

Gute Abschlüsse

In altem Glanz

In Hedingen und Obfelden schliessen die Jahresrechnungen besser ab als budgetiert. > Seite 3

Kraftwerk und Streichwehr in Ottenbach sind saniert – Infotag am 5. Mai. > Seite 7

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«40 Jahre reichen» Peter Hug aus Ottenbach, Geschäftsleiter der AJB Region Süd, geht in Pension. > Seite 9

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Stehen zum Spital Eine Stellungnahme der Delegierten zur Zukunft des Spitals Affoltern. > Seite 11

A4-Autobahnzubringer: Abstimmungskampf wird lanciert Gemeinden mit 200 000 Franken gegen Referendum – Befürworter mit 50 000 für ein Ja Die Gemeinderäte von Ottenbach und Obfelden wollen sich im Abstimmungskampf mit gesamthaft 200 000 Franken für ein Nein zum Referendum und für ein Ja zum Autobahnzubringer engagieren. Den Projektgegnern stehen möglicherweise rund 50 000 Franken zur Verfügung. ................................................... von werner schneiter Nachdem im Kantonsrat das Referendum gegen das AutobahnzubringerProjekt Ottenbach-Obfelden das Referendum ergriffen wurde, kommt es voraussichtlich am 23. September 2012 zur kantonalen Volksabstimmung über den Kredit von rund 40 Mio. Franken. Der Regierungsrat wird den Abstimmungstermin im Mai festlegen, wie Baudirektor Markus Kägi im Interview im «Anzeiger» vom 17. April ausführte. Komitees hüben und drüben sind in Vorbereitung zu diesem heissen Abstimmungskampf indessen bereits angelaufen.

In Obfelden entscheidet die Gemeindeversammlung Der Gemeinderat Obfelden will sich an der Kampagne für den Autobahnzubringer mit 130 000 Franken engagieren. Eine entsprechende Vorlage, über die derzeit die Rechnungsprüfungskommission brütet, legt er der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012 vor. 40 000 Franken liegen zwar in gemeinderätlicher Kompetenz, dennoch sollen die Stimmberechtigten über den vollen Beitrag befinden können – ein finanzielles Engagement, das Gemeindepräsident Thomas Ammann als «verhältnismässig» bezeichnet. Und das insbesondere mit Blick auf die Notwendigkeit einer kantonsweiten Kampagne. «Mit guten Argumenten und Fakten wollen wir unsere fundamentalen Interessen vertreten und aufzeigen, dass diese Vorlage nötig ist», so Ammann, der im Hinblick auf die Abstimmung an der Gemeindeversammlung zuversichtlich ist. Der in Obfelden geplante Beitrag steht im Verhältnis zum finanziellen Engagement in Ottenbach, wo der Gemeinderat gesamthaft 70 000 Franken

für den Abstimmungskampf verwenden will. 50 000 Franken kann er in eigener Kompetenz sprechen, 20 000 Franken sind im Budget enthalten. In beiden Gemeinden sind das rund 28 Franken pro Einwohner. «Auch wir finden das angemessen und gehen damit deshalb nicht an die Gemeindeversammlung», sagt Gemeindepräsident Kurt Weber. Wie sein Obfelder Amtskollege Ammann erachtet er im Abstimmungskampf eine gemeinsame Stossrichtung und einen gemeinsamen Auftritt der beiden Gemeinden als wichtig. «Wir müssen uns im Vorfeld zur Abstimmung auf die wesentlichsten Argumente konzentrieren – so, dass das zum Beispiel auch im Rafzerfeld verstanden wird. Das Thema ‹sichere Schulwege› steht im Vordergrund», hält Kurt Weber fest. Eine Interessengemeinschaft, hervorgegangen aus drei IGs in beiden Dörfern, bereitet derzeit die Kernbotschaften und ein Argumentarium vor, wie von Fritz Egger zu erfahren war. Und er fügt bei: «Wir werden auch Sponsoren für die Kampagne suchen. Zentrale Aussagen sind darin Lebensqualität und Verkehrssicherheit.»

Ottenbach: Lastwagen gekippt Bei einem Selbstunfall in Ottenbach ist der 57-jährige Chauffeur eines Lastwagens verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gefahren worden. Laut Angaben der Kantonspolizei ist der Unfallhergang noch unklar. Der

Chauffeur war gestern Donnerstagmorgen um zirka 7.45 Uhr auf der Affolternstrasse von Ottenbach Richtung Obfelden unterwegs, rammte am Strassenrand eine Birke, wodurch das Gefährt zur Seite kippte und Dieselöl

Eine Birke gerammt und gekippt. (Bild Werner Schneiter)

auslief. Das machte den Einsatz der Feuerwehr nötig. Die Affolternstrasse musste vorübergehend gesperrt werden – auch für Postautos. (-ter.)

«Falsch verwendete Steuergelder» Auf Sponsoren zählen auch die Befürworter des Referendums, die sich im überparteilichen «Komitee gegen die Zerstörung der Reusslandschaft – Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach Nein» zusammengeschlossen haben («Anzeiger» vom 24. April). «Schade, dass sich die Gemeinden finanziell so stark engagieren. Das sind hohe Beträge. Und es sind falsch verwendete Steuergelder», sagt Adrian Halter unter dem Hinweis, dass es sich auch um Geld von Gegnern des Zubringers handelt. «Gerechterweise hätte man uns auch finanzielle Mittel zur Verfügung stellen müssen». Von Umweltorganisationen und Parteien sind bislang rund 30 000 Franken für ein Ja zum Referendum zusammengekommen. Weitere 20 000 Franken erhofft sich Adrian Halter durch Spenden. «Plakate werden wir keine streuen können. Wir setzen auf Flugblätter und Aktionen. Unsere wichtigsten Argumente gegen den Zubringer sind dabei der bedrohte Naturund Landschaftsschutz sowie die geförderte Zersiedelung.»

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Neuer Pfarrer Die katholische Kirchgemeinde Mettmenstetten schlägt Angelo Saporiti vor. > Seite 13

«Simpel» darf Militärvelos liefern Das Maschwander Fahrradunternehmen «Simpel» von Philip Douglas hat von armasuisse den Zuschlag für die Lieferung von 2800 Militärvelos erhalten. Bedingung war, dass Douglas auch die dezentrale Reparatur und Wartung des «Ordonnanzfahrrads12» für die kommenden zehn Jahren sicherstellt. Klappt die Zusammenarbeit gemäss den Bedürfnissen und Vorgaben der Schweizer Armee, besteht die Chance, dass Simpel im kommenden Jahr nochmals 1300 Fahrräder liefern kann. Douglas bezeichnet den mit 6,8 Millionen Franken dotierten Grossauftrag denn auch als «Meilenstein» in der zwölfjährigen Geschichte seines Unternehmens, das sich schweizweit als Versenderin von wartungsarmen Fahrrädern einen Namen gemacht hat. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Damm des Hedingerweihers eine Gefahr? Die Stauanlagenverordnung des Bundes veranlasste die Baudirektion, die Weiher im Kanton Zürich auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Der mehr als 150 Jahre alte Hedingerweiher verfing sich dabei in den Maschen der Gesetze und Verordnungen. Eine von der Gemeinde Hedingen in Auftrag gegebene Sicherheitsüberprüfung schlägt nun vor, die Sohle des Badegewässers mit 10 000 Kubikmeter Aushubmaterial anzuheben. Dadurch sollen die Schäden bei einer allfälligen Überschwemmung weitgehend verhindert werden. Die Studie bezieht sich dabei auf einen «Super-Gau» und erwähnt dabei 100- oder gar 1000-jährige Hochwasserereignisse. Die Sanierungsmassnahmen dürften sich äusserst kompliziert gestalten und die in der Studie geschätzten Kosten von etwas über 100 000 Franken weit übersteigen. Einige nicht genannt werden wollende Stimmen aus der Hedinger Bevölkerung sprechen kopfschüttelnd von einem masslos übersteigerten Sicherheitsbedürfnis. Entschieden sind allerdings noch keine Sanierungsmassnahmen, da nächstes Jahr vom Bund für die Stauanlagen neue Gesetze erwartet werden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseinstellung Über die Complex Change GmbH, Ruchacherstrasse 10, 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 1. September 2011 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 17. April 2012 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 7. Mai 2012 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 23. April 2012 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gemeinde Hedingen

Telefon / .Bezirksrat Affoltern

Eröffnung der Badeanlage Hedinger Weiher, Samstag, 12. Mai 2012

Wahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern

Für die Saison 2012 gelten die nachstehend aufgeführten Preise für die Eintrittsbillette und für die Miete der Garderobenschränke: Einzeleintritte Erwachsene Jugendliche Kinder

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis

Jg. 1996 bis 2005 Jg. 2006 bis 2012

Saisonkarten Einheimische Erwachsene*) Einheimische Kinder

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Kinder

Jg. 1996 bis 2005 resp. bis und mit vollendetem 9. Schuljahr

Fr. 25.– gratis

Fr. 70.– Fr. 20.–

Jg. 1996 bis 2005

Garderoben-Kasten Depot

Fr. 10.–

Miete pro Saison Grosser Kasten Kleiner Kasten

Fr. 20.– Fr. 15.–

*) Saisonkarten für Einwohnerinnen und Einwohner können ausschliesslich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Beim Bezug von Karten in der Badeanlage muss der Tarif für auswärtige Personen entrichtet werden. Der Badebetrieb ist nur bei schönem Wetter betreut. Die Betreuung wird durch eine aufgezogene grüne Fahne signalisiert. Die Badeanlagebesucherinnen und -besucher werden gebeten, den Anweisungen des Badmeisters Folge zu leisten und die Badeordnung zu beachten. Insbesondere ist das Hundeverbot einzuhalten. Bitte beachten Sie unser Sonntags- und Feiertagsfahrverbot auf der Zufahrt zur Badeanlage.

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Daniela Lahaj-Hiltbrunner, geb. 28. Februar 1964, von Luthern LU, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 30. Juni 2011. Datum der Konkurseröffnung: 23. Januar 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 28. Mai 2012 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. April 2012. Affoltern am Albis, 20. April 2012 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nuno Miguel De Sousa Macedo, geb. 23. Januar 1984, Staatsangehöriger von Portugal, wohnhaft an der Zürichstrasse 39, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 26. März 2012 Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 29. Mai 2012. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Information über Deckbelagsarbeiten im QP Unterdorf In den Erschliessungsstrassen des Quartierplan Unterdorf sind noch die Deckbelagsarbeiten ausstehend. Es ist geplant, diese ab Kalenderwoche 19 (voraussichtlich ab 8. Mai 2012) auszuführen. Vorgängig sind einzelne Reparatur- und Vorbereitungsarbeiten notwendig. Die Bauarbeiten werden zu Behinderungen führen. Am Tag des Belagseinbaus ist die Zu- resp. Wegfahrt von den angrenzenden Liegenschaften nicht möglich. Anwohner, welche ihr Fahrzeug benötigen, werden gebeten, dieses ausserhalb des Baubereiches abzustellen. Bitte beachten Sie, dass die Belagsarbeiten nur bei trockenem, warmem Wetter ausgeführt werden können. Falls feuchte Witterung herrscht, müssen die Arbeiten verschoben werden. Entsprechende Informationen erhalten Sie direkt vom Bauunternehmer. Für Fragen oder weitere Auskünfte stehen Ihnen der Bauführer, Herr E. Hodel (Telefon 079 444 68 54) oder der Polier vor Ort, Herr D. Grob (Telefon 079 432 12 62) zur Verfügung.

Gemeinde Knonau Ersatzwahl zweier Mitglieder der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 (provisorische Wahlvorschläge)

Ergebnis stille Wahl Als Beisitzerinnen und Beisitzer des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern werden für den Rest der Amtsdauer 2008 bis 2014 in stiller Wahl als gewählt erklärt: A. Als Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberseite: 1. Bührer Rolf, 1950, Geschäftsführer Berufsverband Swissmechanic ZH, Bodenfeldstrasse 37, 8906 Bonstetten 2. Hunziker Roger, 1957, Geschäftsführer der Gottfried Hunziker AG, Im Loorain 62, 8803 Rüschlikon 3. Jaeggi-Geel Beatrice, 1955, eidg. dipl. Apothekerin, Gehrenholz 9a, 8055 Zürich 4. Quendoz Roger, 1962, Dr. iur., eidg. Glasbauexperte, Geschäftsführer der Quendoz Glas AG, Ismatt 1, 8908 Hedingen 5. Schuler Carla, 1980, lic. iur., Mitglied der eidg. Einigungsstelle zur Beilegung von kollektiven Arbeitsstreitigkeiten, Büelenweg 5, 8820 Wädenswil 6. Studer Jürg, 1957, Dozent, Verleger und Berater in Ausbildungsund HR-Fragen, Grütstrasse 46, 8047 Zürich B. Als Vertreter der Arbeitnehmerseite: 1. Biber Willi, 1951, Hauswart, Felsenrainstrasse 79, 8052 Zürich 2. Ebnöther Bruno, 1953, Postwagen-Wagenführer, Goldiger Berg 2A, 8910 Affoltern a. A. 3. Hauri Jakob,1952, Betriebsangestellter, Scheuchzerstrasse 68, 8006 Zürich 4. Näf Rudolf, 1956, Technischer Leiter Haustechnik, Lebernstrasse 24, 8134 Adliswil 5. Rice Daniel, 1947, Schreiner und Gewerkschaftsfunktionär, Grünhaldenstrasse 49, 8052 Zürich 6. Weil Pierre Georges, 1942, Hilfswerkmitarbeiter, Goldbrunnenstrasse 131, 8055 Zürich Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 27. April 2012

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 13. März 2012 sind für die Ersatzwahl zweier Mitglieder der Primarschulpflege Knonau innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Name

Geburts- Beruf Adresse jahr 1. Hofele Regula 1970 Bäuerin/Gärtnerin Baaregg 31, Knonau 2. Röthlisberger Martina 1968 med. Laborantin Alpenblickstr. 3, Knonau In Anwendung von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen angesetzt (Ablauf der Frist: 4. Mai 2012), innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden können, aber auch neue Wahlvorschläge bei der wahlleitenden Behörde (Gemeindekanzlei Knonau) eingereicht werden können. Die Anforderungen sind in der Publikation vom 13. März 2012 bekannt gegeben worden.

Bezirksrat Affoltern

Affoltern a. A., Knonau, Maschwanden und Ottenbach

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Tag der Arbeit (1. Mai) Infolge des bevorstehenden Tags der Arbeit am 1. Mai 2012 werden die Kehricht- und Grüngutsammlungen an den jeweils am Dienstag bedienten Gemeinden wie folgt verschoben Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Montag Dienstag Mittwoch

30. April 2012 1. Mai 2012 2. Mai 2012

Knonau, Maschwanden keine Abfuhr Affoltern a. A. Ost

Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind und zudem die provisorisch vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen.

Grüngut

Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 17. Juni 2012 eine Urnenwahl, mit einem leeren Wahlzettel, durchgeführt.

Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) wünscht Ihnen einen angenehmen Tag der Arbeit.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Affoltern a. A., 27. April 2012

8934 Knonau, 27. April 2012

Dienstag Donnerstag

1. Mai 2012 3. Mai 2012

keine Abfuhr Affoltern a. A. West, Ottenbach

Der Gemeinderat Knonau

Ausfall der Signale am 25. April 2012 Ein Ausfall des Stromnetzes verursachte einen Unterbruch der Telekommunikations-Signale für R/TV, Internet und Telefon von der Fernsehgenossenschaft Affoltern am Albis am 25. April 2012. Am 25. April 2012 um 10.18 Uhr fiel der Strom in weiten Bereichen von Affoltern am Albis aus. Unsere Zentrale lief, gestützt auf unserer Notstromversorgung, weiter. Die Telekomsignale konnten in den vom Stromausfall nicht betroffenen Gebieten somit weiter genutzt werden. Nach einer guten Stunde waren die Batterien aufgebraucht, weshalb eine Notabschaltung der Zentrale erfolgte. Dies betraf nun aber sämtliche, auch vom Stromausfall nicht betroffene Gebiete, in Affoltern a. A., Zwillikon, Obfelden und Knonau. Kurz vor 12 Uhr wurde der Strom wieder eingeschaltet. Wodurch unsere Zentrale wieder hochgefahren werden konnte. Für den Unterbruch der Telekommunikations-Signale in genannter Zeitspanne möchten wir uns entschuldigen. Wir sind weiter bemüht, sämtliche Vorkehrungen für solche Fälle zu treffen und stets weiter auszubauen. Fernsehgenossenschaft Affoltern a. A. Geschäftsleitung André Kuchen Obfelderstrasse 31 8910 Affoltern a. A.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. April 2012

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Jahresrechnung 1,9 Mio. Franken besser als budgetiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Obfelden schliesst bei einem Aufwand von Fr. 18 693 563.43 und einem Ertrag von Fr. 19 883’301.11 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 189 737.68 ab.

Der Voranschlag 2011 rechnete mit einem Aufwandüberschuss von 739 600 Franken. Die Laufende Rechnung schliesst somit um Fr. 1 929’337.68 besser ab als budgetiert. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 839 760.01. Bei den Investitionen des Finanzvermögens zeigt sich keine Nettoveränderung. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Rechnungsjahr Fr. 11 168 448.35. Nebst einigen Kostenverschiebungen im Bereich Gesundheit (neue Pflegeplatzfinanzierung) und im Bereich der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe (Praxisänderung bei Sonderschulkosten), konnten im Bereich Soziale Wohlfahrt Rückforderungen geltend gemacht werden, die zu Aufwandminderungen führten.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Mehreinnahmen (300 000 Franken) resultieren aus Staatsbeiträgen für das Rechnungsjahr 2011 in den Bereichen Soziale Wohlfahrt und Strassen, die aufgrund des neuen Finanzausgleichgesetzes nicht budgetiert wurden. Der tiefer ausgefallene Steuerkraftausgleichsbetrag (netto 204 493 Franken), welcher sich nach der tatsächlichen Steuerkraft per 31. Dezember 2010 berechnet, wurde mit Mehrerträgen im Bereich Gemeinde- und Grundsteuern (netto 903 000 Franken) aufgefangen. Die Jahresrechnung wurde abgenommen. Der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012 wird beantragt, die Jahresrechnung 2011 ebenfalls zu genehmigen.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden erteilt an: Lilie, Sven, geb. 1969, von Deutschland und seine Ehefrau De Leon Delgado, Maria Amparo, geb. 1967, von Spanien und ihre Kinder Lilie de Leon, Emilio, geb. 1998 und Lilie de Leon, Yara Margarita, geb. 2000, beide von Deutschland, alle Löwenweg 4; Cicak, Lucija, geb. 1974 von Kroatien, Im Bächler 3; Eiser, Daniela, geb. 1986, von Deutschland, Dorfstrasse 45; Gimigliano, geb. Ida, Maria Grazia, geb. 1961, von Italien, Bachstrasse 11c; Gimigliano, Jessica, geb. 1989, von Italien, Bachstrasse 11c; Bajrami, Majlinda, geb. 1994 von Republik Serbien, Mühlestrasse 4a; Bajrami, Fatlume, geb. 1998, von Re-

publik Serbien, Mühlestrasse 4a und Haljimi, Musa, geb. 1998, von Serbien, Chileweg 21.

Gemeindeverwaltung Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Zürich, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2011 wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Gemeindestrassen/Kanalisationen Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurde für das Regulieren der Schachtabdeckungen und Armaturen der Kanalisationen auf dem Gemeindestrassengebiet ein Kredit von 15 600 Franken bewilligt.

Wasserversorgung Die Wasserversorgung Obfelden hat in den Jahren 1996/1997 mit der Messung des Wasserverbrauches begonnen und liess dafür die Hauswasserzähler installieren. Die Lebensdauer der Wasseruhren ist erfüllt, wodurch einige Wasserzähler nicht mehr einwandfrei funktionieren. Die Wasserversorgung plant deshalb innert drei Jahren den gebietsweisen Ersatz durch zeitgemässe, mit Funkempfänger ausgerüstete Wasserzähler. Für die Ingenieurleistungen (Projektierung und Submission) für den Ersatz der Wasserzähler wurde ein Kredit von 13 500 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro Holinger AG, Zürich, vergeben. Für den Ersatz der Wasserleitung in der Mett-

menstetterstrasse wurde ein Kredit von 255 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firmen Ritschard, Ottenbach (Sanitär) und Büwe Tiefbau AG, Hünenberg (Baumeister), vergeben.

Kanalisationen Aufgrund der für die Erarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) notwendigen Untersuchungen des Leitungsnetzes mittels Kanalfernsehens wurden zwei kritische Abschnitte bei der Schmutzwasserleitung im Gebiet Teufigraben und bei der Meteorabwasserleitung im Gebiet Lindenbach/Dorfstrasse festgestellt. Diese Leitungen sollen nun genauer geprüft und entsprechende Vorschläge für die Sanierung oder den Ersatz ausgearbeitet werden. Für die erforderlichen Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 8700 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro ewp AG, Affoltern, vergeben.

terhalt der Schwimmbadanlage im Betrag von Fr. 33 210.95; Liegenschaften: Werkgebäude Brunnmatt, diverse Unterhaltsarbeiten im Betrag von Fr. 27 208.35; Wasserversorgung: Anpassung der Wasserleitung im Lötschenmattweg im Betrag von Fr. 10 402.25; Gemeindestrassen: Maschwanderstrasse, Ingenieurleistungen für die Strassensanierung im Betrag von Fr. 7530.05; Kanalisation: Sanierung Kanalisation in der Rebhaldenstrasse im Betrag von Fr. 13 883.25; Kläranlage: Revision Kettenräumer 3 im Betrag von Fr. 7390.60, Umsetzung der Massnahmen der SUVA-Beanstandungen im Bereich der Arbeitssicherheit im Betrag von Fr. 17 622.60, Ingenieurleistungen für das Vorprojekt «Ersatz Blockheizkraftwerk» sowie eine Energiestudie im Betrag von Fr. 16 383.40 und für ein Personenüberwachungsund Notrufsystems im Betrag von Fr. 15 381.30.

Baupolizei Abfallwirtschaft Die Glassammelmulde in der Entsorgungsstelle Brunnmatt ist stark durchgerostet und die Schalldämmschicht im Innern der Mulde vermag aufgrund der Abnützung die Lärmemissionen nicht mehr vollständig zu dämpfen. Eine Sanierung der Mulde ist nicht wirtschaftlich. Für den Ersatz der Masssammelmulde wurde ein Kredit von 11 200 Franken bewilligt.

Abrechnungen Folgende Abrechnungen wurden genehmigt: Schwimmbad: Baulicher Un-

Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Tom Gruica, Obfelden, für An- und Aufbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 751 an der Fleugstrasse; Stefan Müller, Obfelden, für den Anbau eines Ausstellungsraums mit Unterkellerung am Gewerbegebäude Vers.-Nr. 247 an der Dorfstrasse; Martin und Esther Zimmermann-Grunder, Obfelden, für den Abbruch der Scheune Vers.-Nr. 129 und den Neubau eines Einfamilienhauses als Ersatzbaute an der Maschwanderstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Jahresrechnung fast 1 Million besser als Voranschlag Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Die Jahresrechnung 2011 schliesst bei einem Aufwand von 17 069 388 Franken und einem Ertrag von 17 084 890 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 15 502 Franken ab. Damit entsteht gegenüber dem Voranschlag, welcher von einem Minus von 926 200 Franken ausging, eine Verbesserung von 941 702 Franken. Zu diesem positiven Ergebnis haben vor allem folgende Faktoren beigetragen: Auf der Ausgabenseite konnte das Budget in den meisten Bereichen gut eingehalten bzw. sogar unterschritten werden. Auf der Einnahmenseite sind trotz einer Steuerfusssenkung von 5% Mehreinnahmen bei den Steuern von über 163 000 entstanden. Daneben wurden einige Investitionsvorhaben auf spätere Jahre verschoben, was zu Minderabschreibungen in der Höhe von über 232 132 Franken führte. Die Jahresrechnung wird der Gemeindeversammlung am 14. Juni 2012 zur Abnahme vorgelegt.

auftrag durchzuführen. Nach ersten Abklärungen wurde jedoch klar, dass aufgrund der bestehenden baulichen Situation für einen Studienauftrag zu wenig Spielraum besteht. Das Projektteam beschloss daher, für die Architekturarbeiten auf eine konventionelle Submission im Einladungsverfahren umzuschwenken. Aufgrund dieser Submission wurde der Auftrag nun an die Nigg Architekten GmbH, Zürich, vergeben.

Ersatz von Leitungen im Güpf Nach einem Rohrbruch wurde kurzfristig beschlossen, eine ohnehin sanierungsbedürftige Heizleitung in der Schulanlage Güpf vollständig zu ersetzen. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit wahrgenommen, die Kaltwasserzuleitung zum Kindergarten Güpf 1 an die Schulverteilung anzuschliessen. Durch diese beiden Massnahmen entstanden Kosten von rund 35 000 Franken.

Ersatzbau Trottenscheune Am 23. Juni 2011 bewilligte die Gemeindeversammlung für den Ersatz der Trottenscheune zur Unterbringung der Schul- und Gemeindebibliothek einen Studienauftragskredit in der Höhe von Fr. 204 000 Franken. Zum damaligen Zeitpunkt ging man davon aus, zur Vorbereitung einer Kreditvorlage an die Gemeindeversammlung bzw. Urnenabstimmung mit drei geeigneten Bewerbern einen Studien-

Entlassungen aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte Im Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung sind Bauten aufgeführt, bei welchen vor einer baulichen Veränderung jeweils abgeklärt werden muss, ob und wie weit das ganze Gebäude oder Teile davon formell unter Schutz gestellt werden müssen. Ein entsprechendes Gutachten über die Liegenschaft Ar-

nistrasse 15 hat nun ergeben, dass sich aufgrund des im Lauf der Zeit eingetretenen grossen Substanzverlustes eine definitive Unterschutzstellung nicht mehr rechtfertigt. Das Objekt wurde daher aus dem Inventar entlassen. Ebenfalls aus dem Inventar entlassen wurde die Liegenschaft Oberdorfstrasse 10. In diesem Fall kam das Gutachten zum Schluss, dass der für eine definitive Schutzmassnahme notwendige Wert, als Zeuge einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukünstlerischen Epoche fehlt.

Sanierung der Arnistrasse Die dem Kanton gehörende Arnistrasse wird durch die Baudirektion des Kantons Zürich vom Schachenweg bis zur Grenze zum Kanton Aargau saniert. Die Strasse wird dabei wo nötig auf sechs Meter verbreitert und mit einem beidseitigen 50 cm breiten Bankett versehen. Dazu muss an verschiedenen Stellen Land erworben werden, unter anderem auch von der Politischen Gemeinde Hedingen. Der Gemeinderat hat diesen Landabtretungen zugestimmt.

Aufsichtsbericht über das Chinderhuus Um weiterhin die Bewilligung für den Betrieb von familien- und schulergänzenden Angeboten zu erhalten, muss das Chinderhuus periodisch vom Amt

für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich (AJB), Fachstelle für Krippen, geprüft werden. In seinem jüngsten Aufsichtsbericht attestiert das AJB dem Chinderhuus eine tadellose und professionelle Führung und eine engagierte Betreuung. Die Vorschriften und Richtlinien von Bund und Kanton werden ausnahmslos eingehalten.

Beitrag an die Stiftung Albisbrunn Die Stiftung Albisbrunn beabsichtigt, auf ihrem Areal in Hausen eine neue Turnhalle zu erstellen. Die Stiftung hat zwar ihren Sitz nicht in Hedingen, bietet aber Dienstleistungen an, von denen auch schon Jugendliche aus Hedingen profitieren konnten. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, einen Beitrag in der Höhe von 7000 Franken zu leisten. (büc) anzeige


Gemeinde Mettmenstetten Submissionen Affoltern am Albis Submission (Offenes Verfahren) Mehrzweckgebäude Affoltern, Büelstrasse 11 Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung Ausschreibende Stelle: Politische Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienamt, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Mehrzweckgebäude Affoltern, Büelstrasse 11, Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung Leistung: BKP 225 spezielle Dichtungen und Dämmungen BKP 258 Kücheneinrichtung Ausführungstermin: Aufgrund des in den Unterlagen ersichtlichen Terminprogramms Bezug der Ausschreibungsunterlagen: Gähler und Partner AG, Badstrasse 16, 5408 Ennetbaden, Tel. 056 200 95 11 Frist und Adressen für die Einreichung der Offerte: Mittwoch, 6. Juni 2012, 14.00 Uhr (Datum des Poststempels ist nicht massgebend), an die Politische Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienamt, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Sprache des Verfahrens: Deutsch Dem WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag unterstellt: Ja Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Ausschreibung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 25. April 2012 Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis Immobilienamt

Entlassung aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung

Submissionsergebnisse offenes Verfahren

Hedingen. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 16. April 2012 beschlossen:

Vergabestelle: Politische Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienamt, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis

Das Gebäude Vers.-Nr. 180, Kat.-Nr. 167 an der Oberdorfstrasse 10, Inv.-Nr. VIII 144, wird aus dem kommunalen Inventar der schutzwürdigen Objekte vom 29. November 1982 entlassen. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Hedingen zu den ordentlichen Bürozeiten auf. Gegen diese Entlassung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hedingen, 27. April 2012 Gemeinderat Hedingen

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Mittwoch, 2. Mai 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Dienstag, 8. Mai 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 9. Mai 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung Donnerstag, 24. Mai 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 6. Juni 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) Feldschützenverein Wettswil Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 23. Mai 2012, 19.30 Uhr, Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Parkierung: Tiefgarage Marktplatz)

1. obligatorische Übung 300 m + 50 m Dienstag, 1. Mai 09.00 bis 11.00 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand

Traktanden: 1. Eröffnung 1.1 Wahl der Stimmenzähler 1.2 Traktandenliste 2. Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 18. Mai 2011 3. Abnahme des Jahresberichtes 2011 4. Abnahme der Jahresrechnung 2011 5. Festsetzung des Voranschlages 2013 6. Kenntnisnahme Arbeitsprogramm 2012 7. Teilrevision Regionaler Richtplan Knonaueramt Siedlung und Landschaft sowie Verkehr (Fuss- und Wanderwege), Bericht zu den Einwendungen 8. Verschiedenes und Umfrage Die Versammlung ist öffentlich. Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Kurt Weber

Sekretär Peter Schärer

Schützenverein Obfelden-Maschwanden SVOM Obligatorisches Programm Dienstag, 1. Mai 2012 9.00 bis 12.00 Uhr Schützenhaus Obfelden Der Vorstand

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Obligatorische und freiwillige Übung mit Gewehr Reinigung Sonntag, den 29. April von 9.00 bis 11.30 Uhr Der Vorstand

Beschaffungsobjekt: Mehrzweckgebäude Affoltern, Büelstrasse 11, Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung Leistungen: BKP 221.6 Aussentüren und Tore aus Metall BKP 224.1 Bedachungen inkl. BKP 222 Spenglerarbeiten, BKP 223 Blitzschutz BKP 226.1 äussere Verputzarbeiten/Malerarbeiten und BKP 227 äussere Oberflächenbehandlung BKP 228.2 Lamellenstoren inkl. BKP 228.3 Sonnenstoren BKP 239 Photovoltaikanlage Zuschlagsentscheid: BKP 221.6 Aussentüren und Tore aus Metall Vergabe an: Metallbau Dietikon AG, 8962 Bergdietikon, Preis: Fr. 193 957.10 BKP 224.1 Bedachungen inkl. BKP 222 Spenglerarbeiten, BKP 223 Blitzschutz Vergabe an: Kämpfer + Co. AG, 3360 Herzogenbuchsee, Preis: Fr. 403 931.10 BKP 226.1 äussere Verputzarbeiten/Malerarbeiten und BKP 227 äussere Oberflächenbehandlung Vergabe an: Wanner AG, 8105 Regensdorf, Preis: Fr. 351 532.75 BKP 228.2 Lamellenstoren inkl. BKP 228.3 Sonnenstoren Vergabe an: Schenker Storen AG, 6342 Baar, Preis: Fr. 45 082.05 BKP 239 Photovoltaikanlage Vergabe an: Schweizer SolarPower GmbH, 5330 Bad Zurzach, Preis: Fr. 74 131.20

Freibadanlage Mettmenstetten, Eröffnung Donnerstag, 17. Mai 2012 1. Eintrittspreise Jahresabonnement Einzeleintritte Einheimische Erwachsene Fr. 25.– Fr. 3.– (inkl. in Mettmenstetten tätige Arbeitnehmer) Jugendliche (6 bis 16 Jahre) frei* * es muss eine Saisonkarte bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Auswärtige Erwachsene Jugendliche (6 bis 16 Jahre)

frei*

Fr. 50.– Fr. 25.–

Fr. 7.– Fr. 2.–

Saisonkarten für Einheimische müssen bei der Gemeindeverwaltung, während den allgemeinen Schalteröffnungszeiten bezogen werden. Einzeleintritte/Saisonabonnemente für Auswärtige sind am Badikiosk zu lösen. Billettkontrollen können jederzeit erfolgen. 2. Öffnungszeiten Das Schwimmbad ist von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet (mit Verlängerungsmöglichkeit an Wochenenden bis 22.00 Uhr). 3. Benützungsvorschriften Bitte beachten und befolgen Sie das im Schwimmbad angeschlagene Benützungsreglement. Das Mitbringen oder Laufenlassen von Tieren ist auf dem ganzen Areal, auch ausserhalb der Badezeit, verboten. Nehmen Sie Rücksicht auf die umliegenden Anwohner. Den Weisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten. Gemeinderat Mettmenstetten

Gemeinde Obfelden Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden wird bei jedem Wetter am Samstag, 12. Mai 2012, um 8.00 Uhr eröffnet. Die Saisonkarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Für die Saison 2012 gelten folgende Preise für die Eintrittsbillette: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

ab Jg. 1995 Jg. 1996 bis 2005 bis Jg. 2006

Begründung der Zuschlagsentscheide: beste Erfüllung der Zuschlags- und Eignungskriterien

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

ab Jg. 1995 Fr. 30.– ab Jg. 1996 bis 2005 Fr. 20.–

Datum des Zuschlags: 16. April 2012

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

ab Jg. 1995 Jg. 1996 bis 2005

Fr. 60.– Fr. 30.–

11er-Eintrittskarte (Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene ab Jg. 1995 Jugendliche Jg. 1996 bis 2005

Fr. 50.– Fr. 25.–

Garderoben-Kasten: Depot (pro Tag oder Saison):

Fr. 10.–

Miete pro Saison: grosser Kasten kleiner Kasten

Fr. 30.– Fr. 20.–

Miete pro Tag: kleiner Kasten

Fr. 2.–

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen, von der Zustellung an die Anbietenden an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 25. April 2012 Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis Immobilienamt

Fr. 5.– Fr. 2.50 gratis

In der Saison 2012 wird der Schwimmbadkiosk durch die Pächterin Erika Huber geführt. Sie und ihr Team freuen sich, die Badegäste mit einem reichhaltigen Verpflegungs- und Getränkeangebot verwöhnen zu dürfen. Gemeinderat, Bademeister, Pächterin und die Badewachen laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. April 2012

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Tsunamigefahr in Hedingen? Der idyllische Weiher oberhalb des Dorfes soll eine Gefahr für die Einwohner darstellen Aufgrund der Stauanlagenverordnung (StAV) des Bundes veranlasste das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), alle Stauanlagen im Kanton auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Beim Hedinger Weiher wurde ein Gefahrenpotential festgestellt. Die Gemeinde Hedingen wiederum veranlasste eine detaillierte Sicherheitsanalyse. ................................................... von martin mullis Die kurze und skurrile Geschichte könnte vermutlich kaum als Aprilscherz verwendet werden, die Angelegenheit verlangt nämlich eine doch eher komplizierte und längere Erklärung. Der Paragrafendschungel von Verordnungen und Gesetzen veranlasste das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) aufgrund der Stauanlagenverordnung (StAV) des Bundes, sämtliche Weiher im Kanton auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass der idyllische und im 19. Jahrhundert gebaute Weiher oberhalb von Hedingen ein Gefahrenpotenzial aufweist. Der Gemeinderat von Hedingen wollte es genau wissen und gab eine Sicherheitsstudie in Auftrag. Was aber auf dem eindrucksvollen Papier, das mit den Überschriften «Sicherheitsüberprüfung» und «Projektierung für Verbesserung der Hochwassersicherheit und Abklärung der Unterstellung in die Stauanlagenverordnung (StAV)» eines Ingenieurbüros wie ein nicht sehr origineller Scherz daherkommt, ist tatsächlich ernst gemeint. Die Überlegungen entsprechen jedoch eher einem in heutigen Zeiten vermehrt gesteigerten Sicherheitsbedürfnis sowie der unbedingten Vermeidung von allfälligen rechtlichen Folgen und Schadenersatzforderungen – und nicht einem realen Risiko. Diese Überlegungen teilt auch Ruedi Fornaro, Gemeinderat und Tiefbauvorsteher in Hedingen. Er sieht ausserdem verschiedene andere Massnahmen wie ei-

Der Damm ist stabil: Tiefbauvorsteher Ruedi Fornaro fürchtet keinen Dammbruch. (Bild Martin Mullis) ne Vergrösserung des Auslaufes, die einen Dammbruch mit grosser Wahrscheinlichkeit verhinderten. Solche und ähnliche Kommentare, begleitet von ungläubiger Verwunderung, sind denn auch von einigen Einwohnern in Hedingen zu hören.

Ein Jahrtausend-Ereignis verhindern Das zwar imposante aber in rein technischen Fachausdrücken gehaltene Gutachten kann etwas vereinfacht und kurz auf folgende Empfehlung zusammengefasst werden: Die Sohle des Hedinger Weihers soll bis auf eine Wassertiefe von knapp drei Metern angehoben werden. Die Auffüllung muss mit zirka 10 000 Kubikmeter sauberem Aushubmaterial erfolgen. Nur so sei gewährleistet, dass bei einer der seltenen Hochwässer mit einer Jährlichkeit über dem 100-, oder gar

1000-jährigen Hochwasser und damit einen allfälligen «Dammbruch» verhindert oder mindestens die Folgen gemildert werden könnte (Zitat aus dem Gutachten). Der Bericht über die Sicherheit des Badiweihers schätzt bei einem Bruch der bis fünf Meter breiten Dammkrone eine Wassermenge von sieben Kubikmeter pro Sekunde (100jähriges Hochwasser) oder zehn Kubikmeter pro Sekunde (1000-jähriges Hochwasser). Die Flutwelle würde erst dem Hirslenbach und dem Dorfbach folgen und später über die Ufer treten und entlang der Haldenstrasse bis zum Kreisel im Dorf schwappen. Durch die Anhebung der Weihersohle bis auf eine typische Wassertiefe von 2.7 Meter wird die bestehende Gefährdung der Unterlieger wesentlich reduziert, so der Bericht des Ingenieurbüros.

Mit der Auffüllung sinkt die Badequalität Mit der Auffüllung würde erreicht, dass der Weiher in eine viel niedrigere Gefahrenklasse eingeteilt würde und nicht mehr der StAV unterstellt wäre. Die Anlage müsste dann nur noch die weit weniger hohen kantonalen Anforderungen erfüllen. Die Kosten dieser Sanierungsarbeiten werden im erwähnten Bericht mit zirka 125 000 Franken allerdings etwas gar günstig beurteilt. Die Behandlung des BodenSchlammes und vor allem die gleichmässige Verteilung bei der Anhebung der Weihersohle dürften vermutlich sehr viel teurer zu stehen kommen. Unerwähnt bleibt im Bericht auch, dass mit der Auffüllung die Badequalität vermutlich in Mitleidenschaft gezogen würde. Der beratende Sachbearbeiter des Ingenieurbüros das den Si-

cherheitsbericht erstellt hat, weist in einem kurzen Gespräch darauf hin, dass die Beurteilung der Gefahrenlage immer auch eine Abwägung eines Risikos verlange. Er vergleicht die Investition mit den Kosten einer Versicherung. Das Awel will die Erkenntnisse des von der Gemeinde Hedingen in Auftrag gegebenen Berichts erst mit den Gemeindebehörden besprechen und kann sich deshalb zu den vorgeschlagenen Sanierungsmöglichkeiten noch nicht äussern. Auf Anfang 2013 soll überdies ein neues Stauanlagengesetz und eine neue Stauanlagenverordnung, die zurzeit in der Vernehmlassung sind, in Kraft gesetzt werden. Das Awel betont jedoch, dass bei der Sanierung des Hedinger Weihers den neuen gesetzlichen Grundlagen und den zugehörigen Richtlinien Rechnung getragen werden muss.

April, April, der weiss nicht, was er will

Stromausfall: Kapo ermittelt

Wetterkapriolen der nicht ungewöhnlichen Art

Am Mittwochmorgen um 10.20 Uhr kam es in Affoltern zu einem Stromausfall. Nach gut einer Stunde konnten die EKZ die Stromversorgung durch Umstellungen im Stromnetz wieder herstellen. Etwa 2000 Kunden waren im Zentrum von Affoltern und im Oberdorf von Hedingen während dieser Zeit ohne Storm. Gemäss EKZMediensprecherin liegt der Stromausfall in der Trafostation Dritteinwirkung zugrunde. Mehr wollte sie gestern Donnerstag noch nicht mitteilen. Die Kantonspolizei ermittelt.

«Der April ist ein launischer Gesell, bald ist er trüb, bald ist er hell.» So zahlreich wie zutreffend sind die Sprüche für den launischen Monat April, der heuer seinem Ruf wieder einmal alle Ehre macht. Nicht einfach für outdoor-orientierte Menschen nach dem sonnenverwöhnten März. Stets muss Pullover und Regenjacke griffbereit sein, will man sich draussen keine kalte Dusche holen. Doch schon in der nächsten Minute brennt die Sonne wieder sommerlich vom Himmel. Da kommt echtes Sauna-Feeling auf. In keinem Monat des Jahres sind die Wetterprognosen unzuverlässiger. Fotografisch sind die raschen Wetterwechsel Segen und Herausforderung zugleich. Die unruhige Luft ist reingewaschen, was bei entsprechender Windrichtung eine phantastische Fernsicht eröffnen kann. «Wenn es der Teufel will, kommt der Frost noch im April», sagt der Volksmund. Tatsächlich: Bis tief hinunter sind Rigi und Pilatus noch immer weiss gepudert. Der Augenschmaus ist jedoch stets von kurzer Dauer und die Kontrastumfänge der Szenerien erfordern fotografische Experimentierfreude. Schon schieben sich die nächsten düsteren Regenwolken vor die Sonne. Die sat-

Während Einkauf bestohlen

Die satten Farben blühender Bäume und des Löwenzahns knallen - doch nur für kurz. Bereits nähert sich im Hintergrund die nächste Regenfront. (Bild Martin Platter) ten Farben blühender Bäume und das knallige Gelb des Löwenzahns verschwinden wieder unter einem Grau-

schleier. Aber lieber so. Es heisst nämlich auch: «Ist der April schön und rein, wird der Mai dann wilder sein.»

Die Vorzeichen des heute beginnenden Frühsommers jedenfalls wecken die Lust auf wärmeres Wetter. (map.)

Am letzten Freitag kam es zwischen 11 und 12 Uhr in einem Einkaufszentrum in Affoltern gleich zu zwei Taschendiebstählen: Das eine Mal kam die unbeaufsichtigte Umhängetasche beim Einkaufswagen weg, das andere Mal im Gedränge beim Lift. Der Schaden: mehrere hundert Franken. Bei einer Mehrfamilienhaus-Überbauung in Stallikon haben Unbekannte am Montagmorgen kurz vor 1 Uhr einen grossen Grüngutcontainer abgefackelt. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 3000 Franken. (-ter.)


Hedingen

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 22. April 2012 1. Jahresrechnung 2011 wurde genehmigt. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs binnen der nämlichen Frist, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Kosten des Beschwerde- und Protokollberechtigungsrekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Gesuchsteller: Reichenbach Walter, Ismattstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Mayer Architektur AG; Rorschacher Strasse 44; 9000 St. Gallen Bauprojekt: Abbruch der bestehenden Gebäude sowie Neubau eines Mehrfamilienhauses und eines Einfamilienhauses, Ismatt 9 + 11, Kernzone Weiler

Kappel am Albis Bauherrschaft (Gesuchsteller): Vassanelli Mario und Daniela, Tömlimatt 7, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Anbau Wintergarten bei Vers.-Nr. 671, Kat.-Nr. 1027, Tömlimatt 7, Kappel am Albis (Wohnzone W2)

Maschwanden Bauherrschaft: Haebler Rolf und Elly, vertreten durch das Architekturbüro BAUBAR, D. Schneider, Birrfeldstrasse 11, 5243 Mülligen Bauvorhaben: Anbau einer Nasszelle im EG, Abbruch bestehende Nasszelle im EG, Umbau Obergeschoss Vers.-Nr. 129 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 81, an der Dorfstrasse 19 (Kernzone)

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Primarschule Affoltern a. A., Schulverwaltung, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Pöyry Infra AG, Hardturmstrasse 161, 8037 Zürich Bauvorhaben: Aufstockung und Sanierung Kindergarten Spittel, Vers.-Nr. 738, Kat.-Nr. 4772, Mühlebergstr. 34, Wohnzone W3

Bonstetten Gesuchsteller: Richter Magnus, Hohli Gass 11, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Einbau von zwei Dachflächenfenstern (eines als Ersatz) beim Wohnhaus Geb.-Nr. 1066 auf Grundstück-Nr. 2275, Hohli Gass 11 (Kernzone)

Hausen am albis Gesuchsteller: Jakob Hägi, Sagiweg 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Brönnimann Holzbau AG, Moosstrasse 9, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Überdachung Autoabstellplatz auf Kat.-Nr. 2521, Sagiweg 1, 8915 Hausen am Albis (Kernzone II)

für die grosse Anteilnahme und die mitfühlende Verbundenheit, die uns beim unerwarteten Tod unseres geliebten

Fritz Scheurer zuteil wurde. Die vielen wertvollen Gedanken in persönlichen Gesprächen, Briefen und Karten sowie die Zeichen des Mitgefühls geben uns Kraft. Von ganzem Herzen danken möchten wir allen, die Fritz die letzte Ehre erwiesen, seinen Schulkameradinnen und Schulkameraden, seinen Turnerfreunden aus dem Säuliamt und dem LeichtathletikClub, Musiktraining, Zürich. Vielen Dank für die schönen Blumen, die Spenden an die sozialen Institutionen der Stadt Zürich sowie für späteren Grabschmuck. Besonderer Dank gebührt Herrn Pfarrer Peter Andreas von der Pfarrgemeinde Neumünster Zürich für die würdige und einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes sowie Frau Bützberger und Herrn Pederiva für die wunderschöne musikalische Umrahmung. Wir danken allen, die ihn im Leben mit Liebe und Güte begleitet haben. Mettmenstetten / Zürich, Ende April 2012

Die Trauerfamilien

Obfelden Gesuchsteller: Traber Marcel und Christa, Sentmattstrasse 44, 8912 Obfelden Projektverfasser: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Neubau Fahrzeugunterstand auf Kat.-Nr. 3373 an der Sentmattstrasse 44 (Wohnzone W2)

Ein Weg, der sich lohnt! Benötigen Sie Hilfe und Unterstützung?

Rifferswil

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Bauherrschaft: A. und R. Funk, Albisstr. 7, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Veränderung Anbau Wohnhaus Geb. Vers.-Nr. 199 auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1508, Albisstr. 7, KZ

Wettswil a. A. Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

HERZLICHEN DANK

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Wettswil a. A., vertr. durch den Gemeinderat, Postfach 181, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Anbau von 6 Lärmschutzwänden beim Schützenhaus Vers.-Nr. 333 auf Kat.-Nr. 2379, Grütmatt 1 (Landwirtschaftszone)

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Briefmarkensammlung verkaufen? Zur Ergänzung meiner Sammlung suche ich von Privat alte Briefe, Briefmarken und Ansichtskarten. Wenn Sie für Ihre Briefmarken einen guten Preis erhalten möchten, dann telefonieren Sie Ernst Spillmann, Bonstetten Telefon 079 472 73 88 Bitte keine Händler.

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Die Gemeindeverwaltung bleibt am Dienstag, 1. Mai 2012, aufgrund eines kantonalen Feiertages geschlossen. Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Mittwoch, 2. Mai 2012, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen einen schönen 1. Mai und danken für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. April 2012

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Info-Tag zum Abschluss der Sanierung Ottenbach hat das längste historische Streichwehr im Kanton Zürich – Besuch von Baudirektor Markus Kägi Am Südwestrand von Ottenbach steht das mit 200 Metern längste historische Streichwehr im Kanton Zürich. Die Beschädigungen nach den Hochwasserereignissen in den Jahren 2005 und 2007 machten eine Sanierung notwendig. Die Arbeiten an den denkmalgeschützten Wasserbauten sind nun abgeschlossen. Am Samstag, 5. Mai, ist die Bevölkerung zu einem Info-Tag eingeladen. Ausgangspunkt dieses Info-Tages, den die Gemeinde Ottenbach gemeinsam mit der Baudirektion Kanton Zürich organisiert, bildet das Pontonierhaus bei der Reussbrücke in Ottenbach. Nach Ansprachen von Regierungspräsident Markus Kägi und Gemeindepräsident Kurt Weber erhalten Interessierte die Gelegenheit, die instand gesetzten Wasserbauten und Naturräume zu betrachten. Dabei liefern ihnen Fachleute wissenswerte Informationen zum Streichwehr, zum Museumskraftwerk und zum Naturschutzgebiet Bibelaas. Das Streichwehr in Ottenbach gehört zum Kleinkraftwerk der ehemaligen Seidenweberei A. F. Haas & Co. Dessen Wasserbauten umfassen neben dem Streichwehr in der Reuss eine Reihe weiterer Komponenten, darunter der Oberwasserkanal, das westlich

den beim erneuten Hochwasser vom August 2007 die Wasserbauten im Oberwasserkanal sowie das Streichwehr weiter in Mitleidenschaft gezogen. Damit wurde die Sanierung dieser historisch bedeutenden Wasserbauten notwendig. Im Dezember 2010 starteten die Instandsetzungsarbeiten. Sie umfassten die Sanierung des Streichwehrs sowie der Ufer- und Kanalböschungen, die durch die Hochwasser beschädigt wurden. Ziel der Sanierung war es, die historischen Wasserbauten zu erhalten und das Fortbestehen des öffentlichen Turbinenmuseums zu ermöglichen. (ki.)

Programm

200 Meter lang und jetzt saniert: Das historische Streichwehr an der Reuss in Ottenbach. (Bild Werner Schneiter) an den Webereikomplex angebaute Turbinenhaus sowie der Unterwasserkanal, der das Wasser wieder der Reuss zuführt. Das Kleinkraftwerk, das heute als Museumsanlage genutzt wird und in ein Naturschutzgebiet eingebettet ist, vereint Wasserbauten von bedeutendem technikgeschichtlichem Interesse

mit einer Maschinenanlage, die eine wichtige Stufe der technischen Entwicklung zeigt. 1977 hat der Kanton die Anlage im Rahmen des Reussuferschutzes erworben. Sie steht im Inventar der überkommunalen Schutzobjekte und wird von der kantonalen Denkmalpflege (Amt für Raumentwicklung) betreut.

Sanierung nach zwei Hochwasserereignissen notwendig Beim Hochwasser im August 2005 wurden Teile der Anlage stark beschädigt. Die 2006 erfolgten HochwasserSicherungsmassnahmen verbesserten den Schutz des Turbinenhauses und der Maschinenanlage. Hingegen wur-

Samstag, 5. Mai, ab 10.45 Uhr: Treffpunkt der Besucher beim Pontonierhaus (Reussbrücke in Ottenbach) 11 bis 11.30 Uhr: Ansprachen von Regierungsrat Markus Kägi, Baudirektor, und Gemeindepräsident Kurt Weber beim Streichwehr. 11.30 bis 13 Uhr: Führungen mit Informationen zum Streichwehr, Museumskraftwerk und Naturschutzgebiet Bibelaas. Ab 13 Uhr: Verpflegungsstände mit Most, Mineral, Grillwurst und Bürli.

Das historische Kleinkraftwerk läuft wieder einwandfrei Ottenbach: Die Hauptprobe nach der Sanierung ist geglückt Zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung der renovierten Turbinenanlage in Ottenbach führte Hans Fässler zusammen mit dem lokalen Gewerbeverein die Hauptprobe durch. Die von den Hochwassern von 2005 und 2007 zerstörte Anlage erstrahlt wieder in einem Glanz, als wäre sie neu, und läuft einwandfrei. ................................................... von bernhard schneider Die Geschichte der Turbinenanlage in Ottenbach reicht 176 Jahre zurück: Im Jahr 1836 erhielt der Ottenbacher Müller Jakob Beerli die Bewilligung, eine Wasserkraftanlage für seine Getreidemühle einzurichten. 1871 erwarben die Textilindustriellen Bodmer und Hürlimann die Mühle und bauten sie in eine Seidenstoffweberei um. Nach und nach wurde der Kanal ausgebaut und die Turbinenanlage den neuen Erfordernissen angepasst. Die nun frisch renovierte Francisturbine stammt von 1930 und war bis 1975 in Betrieb, am Schluss zur Deckung des Lichtstroms.

Hochwasserschäden Im Rahmen der Massnahmen zum Reussuferschutz übernahm der Kanton Zürich die Anlage 1977 und renovierte sie unter der Leitung der kantonalen Denkmalpflege bis 1984. Die Hochwasser von 2005 und 2007 haben nicht nur die Turbine, sondern die ganze Kanalanlage arg in Mitleidenschaft gezogen. Seit 2010 wurden nun Kanal und Kleinkraftwerk für 1.4 Mio. Franken wieder instand gestellt.

Eine eindrückliche Anlage Hans Fässler, der die Anlage wie kein Zweiter kennt, führte die Ottenbacher Gewerbler durch die Anlage. «2005 schien die Turbine hoffnungslos verloren», erklärte er und freute sich über die gelungene Restaurierung. Ursprünglich war die Kraft über eine 250 Meter lange Konstruktion direkt auf die Webstühle übertragen worden, später erlaubte die Technik die Herstellung von Strom, der sich wesentlich einfacher transportieren liess. Als Hans Fässler die Anlage startete, wurde die Kraft des Wassers buchstäblich spürbar – obwohl der Kanal relativ wenig Wasser führt und nur ein bescheidenes Gefälle aufweist. Auf der anschliessenden Führung dem Kanal entlang zum Wehr erläuterte Peter Eichhorn in seiner humorvollen Weise das Ökosystem des Hochmoors und die Vielfalt der Vögel, welchen der Kanal Lebensraum bietet. Er schilderte Anekdoten vom Schwimmen in der Reuss, beschrieb, wie die Mutigeren vom Wehr in den Fluss sprangen, schilderte die Badefreuden der Ackergäule in der Nachkriegszeit, die sich nach der Zugarbeit auf den Feldern gerne im Wasser von Schweiss und Bremsenöl befreiten. Zum Schluss der Führung kam Peter Eichhorn auf das Thema Autobahnzubringer zu sprechen: Zwar tue es ihm weh, dass oberhalb des Kanals künftig die Umfahrungsstrasse durchführe. Er befürworte sie schweren Herzens, weil die Abwägung aller Aspekte dafür spreche, zumal die Strasse auch eine Schranke für Dünge- und Pflanzenschutzmittel, die jetzt direkt in den Kanal flössen, darstellen würde.

Hans Fässler kennt jedes Detail des Kleinkraftwerks – und stösst mit seinen Erläuterungen bei den Ottenbacher Gewerblern auf viel Interesse. (Bilder Erika Schmid)

Peter Eichhorn schildert humorvoll die Badefreuden von Menschen und Pferden in der Nachkriegszeit.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. April 2012

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Peter Hug: «40 Jahre sind gerade richtig!» Der Ottenbacher Geschäftsleiter des AJB Region Süd geht in Pension Während 40 Jahren war der Ottenbacher Peter Hug für das Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich tätig. In verschiedensten Funktionen, unter anderem auch 12 Jahre als Jugendsekretär des Bezirks Affoltern. Ende April 2012 ist er nun als Geschäftsleiter des AJB Region Süd in Pension gegangen. ................................................... von urs e. kneubühl «Anzeiger»: Sie sind im Kanton Zürich seit 40 Jahren für die Jugend und die Berufsberatung tätig; Ihr Traumberuf? Peter Hug: Durchaus. Ich war mir schon während der Mittelschule sicher, dass soziale Arbeit mir Berufung ist und mein Beruf sein sollte. Und wie sind Sie dies angegangen? Nach der Mittelschule machte ich ein Praktikum in einem Kinderheim in England, um dann meine Ausbildung an der Schule für Soziale Arbeit Zürich zu absolvieren. Wie taxieren Sie Ihre Erstausbildung von damals im Vergleich zu heute? Da gibt es praktisch keinen Vergleich. Die Ausbildung hat sich zu früher eklatant verändert, sie ist wesentlich anspruchsvoller und komplexer geworden. Heute verlangt die Ausübung des Berufes auch sehr viel mehr; das gilt für alle Arbeitsbereiche. Ihr Start im Amt für Jugend und Berufsberatung? Dieser war am 1. April 1972 im Jugendsekretariat Bezirk Horgen, wo ich dann auch während zweier Jahre als Fürsorger tätig war. Danach wurde ich mit dem Aufbau einer Zweigstelle für das Sihltal in Adliswil betraut, die ich 22 Jahre geleitet habe. 1996 wurden Sie zum Jugendsekretär im Bezirk Affoltern berufen. Eine grosse Umstellung zu Ihrer Arbeit im Sihltal? Ja, mein Arbeitsgebiet vergrösserte sich gleich um zehn Gemeinden, und die Zahl der Mitarbeitenden wuchs ebenfalls entsprechend. Was waren die herausragenden Situationen und Momente in Ihrer zwölfjährigen Tätigkeit im Bezirk Affoltern? Davon gibt es eine ganze Menge: Ich denke an die Jugendberatung Contact, die wir 1998 für den Bezirk Affoltern aus der Taufe hoben, gleichsam

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an den Aufbau und die Installation des Familienzentrums. Ebenfalls markant in Erinnerung bleibt die rasche und enorme Zunahme der Sozialhilfe für Familien mit Kindern, die dann schliesslich unsere Kapazitäten gesprengt hat und zurück an den Sozialdienst ging. Übrigens reibungslos, auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem damaligen Leiter des Sozialdienstes, Ruedi Hofstetter. Zusammenarbeit ist ein gutes Stichwort. Wie gestaltete sich diese im Bezirk Affoltern? Ich habe ihr Funktionieren mit dem Sozialdienst bereits lobend erwähnt, kann und darf dieses Lob aber auch ausdehnen – auf die Gemeinden und insbesondere auch auf die Jugendkommission. Ich wurde von den vierzehn Ämtler Gemeinden stets sehr gut bedient. Gibt es spezielle Beispiele dafür? Ja, die Entwicklung und die Installation der Jugendberatung Contact und des Familienzentrums, um bei diesen beiden markanten Institutionen zu bleiben, dürfen für die sehr gute allgemeine Zusammenarbeit und

Das AJB in Kürze Das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) ist das Amt für die nicht-schulische Bildung innerhalb der Bildungsdirektion. Seine Aufgaben umfassen vielfältige Beratungs- und Unterstützungsleistungen, die alle darauf abzielen, die Startbedingungen eines Kindes ins Leben, den Schulerfolg, die Integration in die Gesellschaft und in die Berufs- und Arbeitswelt zu unterstützen. Die Jugendhilfestellen bieten Beratung, Information und Elternbildung insbesondere in den folgenden Bereichen an: Schwangerschaft, Geburt und frühkindliche Entwicklung, kindliche Entwicklung, Erziehung, familiäres Zusammenleben und Konflikt- und Krisenbewältigung, individuelle Entwicklungskrisen von Jugendlichen, Trennung und Scheidung bei Paaren mit Kindern, Vaterschaft, Unterhalt und weitere Themen in Zusammenhang mit Kindern unverheirateter Eltern sowie Adoption. In den Berufsinformationszentren (BIZ) bietet das AJB Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung für Jugendliche und Erwachsene an. (kb.)

die Unterstützung von Juko und Gemeinden beispielhaft genannt werden. Gerade kürzlich haben wir übrigens einen neuen Leistungsvertrag zwischen den Ämtler Gemeinden und der Jugendberatung Contact verabschieden können; seit Anfang April unterstützt Contact nun die Gemeinden auch mit einer 50-Prozent-Stelle in allgemeinen Jugendfragen. 2008 wurden Sie mit dem Aufbau und dem Versuchsbetrieb des AJB Region Süd und damit des Zusammenschlusses der Jugendsekretariate der Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen beauftragt. Ein weiterer grosser Schritt? Ja, ganz sicher. Da ist zuerst einmal ein gewaltiges Wachstum innert kürzester Zeit: Das Jugendsekretariat Affoltern zählte 20 Mitarbeitende, nach dem Zusammenschluss der Jugendsekretariate der drei Bezirke waren es rund 140 Festangestellte und über 220 temporäre Mitarbeitende. Aber die grösste Herausforderung lag darin, aus drei verschieden gewachsenen Strukturen und Mentalitäten eine neue Organisation zu bauen. Gab es Widerstände? Widerstände sind in einer solchen Situation immer zu erwarten und sind absolut verständlich. Gerade deshalb ist es wichtig, diese prioritär sorgsam und gleichsam bestimmt abzubauen. Mit welchen Rezepten sind Sie diese angegangen? Das chinesische Sprichwort «Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen» war in solchen Augenblicken mein Motto. Gespräche und offene Information sind dabei ebenso wichtig, wie das Ernstnehmen von Ängsten, das genaue Hinhören sowie das Aufzeigen von Möglichkeiten und Chancen. ...............................................................

Vier Jahre harte Aufbauarbeit haben sich gelohnt ............................................................... Aufbau und Versuchsbetrieb sind geglückt? Ja, insbesondere auch dank unseren engagierten und initiativen Mitarbeitenden. Sie haben in den vier Jahren Grossartiges geleistet und dabei den alltäglichen Betrieb aller Informations- und Beratungsstellen aufrechterhalten. Heute spüre ich eine ganz an-

Während 40 Jahren für Jugend- und Berufsberatung Kanton Zürich tätig: Peter Hug aus Ottenbach verabschiedet sich in die Pension. (Bild Urs E. Kneubühl) dere Mentalität als noch 2008. Die vier Jahre harte Aufbauarbeit haben sich gelohnt, die Jugendhilferegion der Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen, wie es neu heisst, ist gut gerüstet für die Zukunft. ...............................................................

Ausgezeichneter Nachfolger und motivierte Mitarbeitende ............................................................... Ein guter Zeitpunkt, um in Pension zu gehen? Ja. Ich weiss, dass ich meinem Nachfolger eine sehr gut organisierte und funktionierende Organisation mit hoch motivierten Mitarbeitenden übergebe. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass mit dem 44-jährigen Christian Stauffacher ein ausgezeichneter Mann ab Mai 2012 die Leitung der Geschäftsstelle für die Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen übernehmen wird. Die Übergabe ging im April sorgsam über die Bühne; dabei haben wir auf einen moderierten Wissenstransfer gesetzt, ein Instrument, welches wir im Rahmen des Aufbaus der AJB Region Süd selbst entwickelt haben. Sind Sie amtsmüde? Nein, keineswegs, die gegenwärtig sich stellenden Herausforderungen würden mich auch reizen; aber ich meine: 40 Jahre AJB sind gerade richtig. Die jetzigen Strukturen des AJB sind aber

noch nicht die endgültigen, oder? Das stimmt, die Weiterentwicklung läuft. Das ist im AJB nicht anders als in anderen lebendigen und aktiven Organisationen. Zurzeit läuft die Umsetzung und Ausrichtung auf die Kinderund Erwachsenenschutz-Behörde (KESB). Ab Januar 2013 wird diese die Vormundschaftsbehörden in den Gemeinden ablösen und sämtliche Vormundschaftsaufgaben übernehmen. Es wird dann in den drei Bezirken Affoltern, Dietikon und Horgen, statt wie bisher 37 Vormundschaftsbehörden, noch drei KESB geben. Wie sieht Ihre persönliche Zukunft aus? Das kann ich im Detail noch nicht sagen. Ich fand bisher nicht die Zeit und die Musse, mir darüber vertiefte Gedanken zu machen und entsprechende Überlegungen anzustellen. Zuerst werde ich nun, nach Ende April, loslassen, Abstand nehmen und durchatmen. Dann werde ich mich neu orientieren, weil ich sicher bin, dass ich meine Hände nicht einfach in den Schoss legen möchte. Das heisst? Ich werde mich sicherlich in der einen oder anderen Art da oder dort engagieren. Zudem haben wir drei Enkelkinder, die in der Nähe wohnen, und ich freue mich, in Zukunft viel Zeit mit diesen verbringen zu können. Abschliessend möchte ich mich sehr gerne bei all jenen Personen bedanken, die mich in den 40 Berufsjahren auf verschiedenste Weise gefordert und damit auch gefördert haben.


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Als Spezialist für Bodenbelagsarbeiten suchen wir per 1. Juni 2012 oder nach Vereinbarung einen qualifizierten

Bodenleger/Parkettleger

Kappel am Albis Suchen Sie eine neue Herausforderung? Dieser können Sie sich ab 1. August 2012 oder nach Vereinbarung bei uns als

Gemeindeschreiber/ Gemeindeschreiberin der Gemeinde Kappel am Albis (rund 950 Einwohner) und Nachfolger/-in unserer kompetenten Gemeindeschreiberin stellen, die im Kanton Bern eine neue Herausforderung annimmt. Die detaillierte Stellenbeschreibung ersehen Sie auf www.kappel-am-albis.ch (Rubrik Gemeindestellen). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (elektronische Bewerbungen werden nicht berücksichtigt) mit vollständigen Unterlagen bis 9. Mai 2012 an Steinmann & Partner GmbH Dienstleistungen für Gemeinden Hansruedi Steinmann Burgstrasse 26, 8604 Volketswil

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Gerne erteilt Ihnen die Stelleninhaberin Brigitte Keusch unter Telefon 044 764 12 55 oder per E-Mail: b.keusch@kappel-am-albis.ch weitere Auskünfte

In unserem (vier Mitarbeiter umfassenden) Gemeinde-Werkbetrieb bieten wir auf August 2012 eine Lehrstelle für folgende Ausbildung an:

Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ (Werkdienst)

Sanitär-Installateur mit eidg. Fachausweis

Das vielseitige Einsatzgebiet beinhaltet betriebliche Unterhaltsarbeiten an den Infrastrukturanlagen der Gemeinde (Strassen und Wege, Grünanlagen, Gewässer, Abwasseranlagen, Wasserversorgung, Liegenschaften etc.), Wartung von Fahrzeugen und Geräten sowie weitere Arbeiten im Team des Werkbetriebes. Voraussetzungen für diese interessante und abwechslungsreiche Ausbildung sind praktisches Geschick und technisches Verständnis, Freude am Arbeiten im Freien, angenehme Umgangsformen und abgeschlossene Sekundarschule B (oder 10. Schuljahr).

Wir suchen per sofort einen ausgewiesenen Fachmann im Bereich Sanitär, der eventuell bereits über Erfahrung als Chefmonteur verfügt. Falls der Titel Eidg. dipl. Chefmonteur noch nicht vorhanden ist, unterstützen wir Ihre Bereitschaft zur Weiterbildung gerne. Sind Sie zwischen 25- und 35-jährig, erfahren in der Zusammenarbeit mit Kunden, engagiert und verantwortungsbewusst? Sie sind eine zuverlässige Persönlichkeit, die strukturiert, exakt und sehr selbstständig arbeitet? Dann sind Sie die perfekte Verstärkung in unserem renommierten Haustechnik-Betrieb.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis 18. Mai 2012 an die Gemeindeverwaltung Wettswil a. A., Postfach 181, 8907 Wettswil a. A., zu richten. Für ergänzende Informationen steht Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli (Telefon 044 700 06 45, E-Mail: reinhold.schneebeli@wettswil.ch) gerne zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto an

Schenk Haustechnik AG, Urs Schenk, Sonnenbergstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Zur Vervollständigung unseres Teams und zur Entlastung unseres Betriebsleiters, suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n flexible/n und belastbare/n

Teilzeit-Mitarbeiter/in Administration und Buchhaltung mit kaufmännischer oder gleichwertiger Ausbildung Arbeitspensum: 3 bis 4 Vormittage pro Woche Ihre Aufgaben sind: – – – –

Allgemeine administrative Arbeiten Überwachung der Zahlungseingänge Mitgliederverwaltung Telefonische Kundenbetreuung und vieles mehr

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Teamfähigkeit Solide Kenntnisse von MS-Office (Word, Excel, Power-Point) Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck Selbstständige, speditive und genaue Arbeitsweise Loyalität

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. April 2012

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Die Gemeinden stehen hinter dem Spital Affoltern – mit Akzenten Eine Stellungnahme der Delegierten zur Zukunft des Spitals

D

ie Gemeinden stehen klar hinter dem Spital. Aufgrund dessen Stärken und der künftigen Bedürfnisse der Bevölkerung sehen sie die Ausrichtung des Spitals in einer umfassenden, gemeindenahen Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Alter. Um den künftigen Anforderungen nach Kooperationen und flexiblen Führungsstrukturen gerecht zu werden, drängt sich bezüglich organisatorischer Trägerschaft eine Trennung in Akut- und Langzeitpflegebereich sowie in eine Gesellschaft für Immobilien auf. Seit Anfang 2012 gilt die neue Spitalgesetzgebung, was bedeutet, dass die Gemeinden nicht mehr für die medizinische Spital-Grundversorgung zuständig sind. Umgekehrt tragen die Gemeinden jetzt die alleinige Verantwortung für die Langzeitpflege. Die Spital-Grundversorgung für die Bevölkerung hat der Kanton übernommen. Auf Basis der Spitalliste bezahlt der Kanton die Leistungen der Spitäler zusammen mit den Krankenkassen über Fallpauschalen (auch bekannt als DRG = Diagnostic Related Groups). Der Kanton engagiert sich aber nicht als Träger der Regionalspitäler, dies obliegt weiterhin den Trägerschaften, im Säuliamt sind dies die 14 Gemeinden, die sich im Spitalzweckverband zusammengeschlossen haben. Das Spital Affoltern hat ein breites Angebot (Langzeitpflege, Akutsomatik, Psychiatrie, Palliative Care). Für die Langzeitpflege sind also weiterhin die Gemeinden zuständig, für die anderen Teile des Angebots liegt die Verantwortung neu beim Kanton.

Wie positionieren? Wie sollen sich die Gemeinden und das Spital angesichts dieser Ausgangslage positionieren? Die Delegierten des Spitals Affoltern, das heisst die Vertreter der 14 Gemeinden, haben sich während der letzten Monate intensiv mit diesen für die Bevölkerung

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und für das Spital mit seinen über 500 Mitarbeitenden sehr wichtigen Fragen auseinandergesetzt. Massgebend für die strategische Sicht der Gemeinden sind einerseits die Bedürfnisse der Bevölkerung und andererseits die Stärken des Spitals: – Im Säuliamt lebt eine vergleichsweise junge Bevölkerung. Mit der auch hier zu erwartenden demografischen Entwicklung steigen aber die Bedürfnisse nach medizinischer Versorgung im Alter. Zudem ist für die älteren Bewohnerinnen und Bewohner die geographische Nähe von Wohnort und Spital besonders wichtig, weil die Aufenthaltsdauer im Alter oft zunimmt, und unsere älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohner weniger mobil sind als jüngere Leute, welche sich ohne Weiteres auch in einem etwas weiter entfernten Spital behandeln lassen können. – Das Spital hat in den letzten Jahren hervorragende Stärken in der Altersmedizin entwickelt, auf die strategisch aufgebaut werden sollte: Geriatrie, Psychiatrie, Palliative Care – Kompetenzen, die über die Region hinaus Beachtung gefunden haben (vgl. Palliative Care auf der Zuger Spitalliste). Die Delegierten der Gemeinden sind deshalb der Meinung, dass diese Stärken des Spitals zum Wohle unserer Bevölkerung und deren demografischer Entwicklung genutzt werden müssen. Der strategische Leitgedanke der Gemeinden für das Spital Affoltern ist deshalb, eine umfassende, gemeindenahe Gesundheitsversorgung mit Schwerpunkt Alter. Mit dieser Positionierung setzen die Gemeinden bewusst einen Akzent. Die damit verbundene Ausrichtung zeigt auf, woran sich die künftigen Entwicklungen orientieren und wie die Mittel schwerpunktmässig eingesetzt werden sollen. Ein solcher Schwerpunkt ergibt ein markantes Profil des Spitals sowie eine klare Ausrichtung und damit Sicherheit für die Mitarbeitenden des Spitals.

Welche Trägerschaft für das Spital Affoltern? Die Diskussionen sind im Gang. (Bild Werner Schneiter) Vielseitige Anforderungen Wie soll nun die Trägerschaft des Spitals angesichts der neuen Spitalfinanzierung organisiert werden? Die Anforderungen sind vielseitig: Für die Langzeitpflege ist die Einbindung der Gemeinden in der bisherigen Art zweckmässig, jedoch mit der Möglichkeit, mit anderen Pflegeeinrichtungen Kooperationen einzugehen. Die erheblichen Land- und Gebäudewerte sollen in den Händen der Säuliämtler Gemeinden bleiben und nicht privatisiert werden. Die Akutbereiche müssen flexibel auf sich verändernde Anforderungen des Kantons reagieren können, durch einfachere Führungsstrukturen und Entscheidungswege sowie durch sich beteiligende Partnerschaften. Da die Gemeinden nicht mehr für den Akutbereich zuständig sind, sollten sie ihr Engagement bei der Steuerung des Akutbereichs zurücknehmen. Zudem sind die Finanzierungsarten zwischen Langzeitpflege und Akutbereich unterschiedlich und deshalb

müssen sich die Gemeinden verschieden engagieren können. All diese Anforderungen können aus Sicht der Gemeinden am besten durch eine Aufteilung der Trägerschaft abgedeckt werden: – Eine gemeinsame Trägerschaft aller Gemeinden für alle Grundstücke und Gebäude (Immobilien), welche dann dem Akut- und Langzeitbereich zu attraktiven Konditionen vermietet werden können. Eine solche von den Gemeinden getragene Institution wäre auch absolut kreditwürdig im Hinblick auf Bauinvestitionen. – Je eine Trägerschaft für den Akut- bzw. Langzeitbereich. Beide Betriebsgesellschaften hätten denselben Stellenwert und könnten Kooperationen eingehen und mittels flexiblen Beteiligungen mit privaten Anbietern zusammenarbeiten. Es wären auch Beteiligungen durch die Bevölkerung denkbar und wohl durchaus erwünscht. Je nach Bedarf könnten für die beiden Gesellschaften die Führungsstrukturen und der Einfluss der Gemeinden gestaltet werden.

Und welche Rechtsformen (Zweckverband, interkommunale Anstalt, Aktiengesellschaft usw sind für diese Trägerschaften am besten? Diese Frage wird sich aus den Anforderungen nach Kooperationsmöglichkeiten und flexiblen Führungsstrukturen sowie nach betriebswirtschaftlich ausgewogener Arbeitsweise beantworten. Wir wollen keine Gewinnorientierung, der alles untergeordnet wird, sondern eine betriebswirtschaftliche Ausrichtung als Voraussetzung für eine sichere Spital-Zukunft. Dies schafft Raum für medizinische Visionen und Konzepte zur optimalen Behandlung der Patienten. Der anstehende Veränderungsprozess braucht eine breite, auf die Kernthemen fokussierte und vor allem auch sachliche Diskussion in den Gemeinden und in der Bevölkerung – obige Zeilen wollen dazu einen Beitrag leisten. Im Namen der Mehrheit der Delegierten: Heidi Fraefel, Gemeinderätin Affoltern; Bertram Thurnherr, Gemeinderat Hedingen


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Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Roswitha und Klaus Würker-Austermann feiern in Affoltern heute Freitag, 27. April, das Fest der goldenen Hochzeit, wozu wir herzlich gratulieren – verbunden mit den besten Wünschen. In Affoltern dürfen wir auch Nelly und Alfred Koch-Roth zur goldenen Hochzeit gratulieren. Das Ehepaar feiert seinen 50-jährigen Ehebund morgen Samstag, 28. April 2012. Herzliche Gratulation und alles Gute. Am Samstag, 28. April, feiern Hans und Anna Bickel das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und alles Gute auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Zum 85. Geburtstag Am Dienstag, 1. Mai, feiert Elise Höppli-Büchi in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag! Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Freitag, 27. April, feiert Ernst Meili seinen 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm ein schönes Fest und für die Zukunft weiterhin alles Gute. Am Montag, 30. April, feiert Edith von Siebenthal ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest und für die Zukunft vor allem gute Gesundheit.

Freitag, 27. April 2012

arbeitswelt und laufbahngestaltung

Neuer katholischer Pfarrer für Mettmenstetten Am Sonntag, den 29. April, wird in der Pfarrei Hl. Burkard in Mettmenstetten eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung zur Wahl des neuen Pfarrers stattfinden. Von der Pfarr- Angelo Saporiti. wahlkommission und der Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten wird Dr. Angelo Saporiti einstimmig zur Wahl empfohlen. Der Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus, Josef Annen, hat ebenfalls eine Wahlempfehlung gegeben. Seit September 2011 wird die Pfarrei St. Burkard, welche das Gebiet der drei politischen Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten umfasst, von einem Pfarrprovisor, Don Paolo Gallo, geleitet. Er ist allseits geschätzt und beliebt, kann aber, aus Gründen, die mit seinem Orden zu tun haben, nicht definitiv als Pfarrer in Mettmenstetten bleiben. Eine Pfarrwahlkommission wurde gebildet. Diese wurde sich schon beim ersten Kandidaten sehr schnell einig und empfahl der Kirchenpflege, Herrn Pfr. Dr. Angelo Saporiti zur Wahl vorzuschlagen. Angelo Saporiti ist 1962 in Mailand geboren, wurde 1989 zum Priester geweiht und war anschliessend in verschiedenen Gemeinden in Italien

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Gesund ernähren

sowie als Journalist und Autor tätig. 1996 doktorierte er in FundamentalTheologie an der Gregoriana Universität in Rom. Seit 2001 ist Dr. Saporiti im Bistum Chur tätig, während neun Jahren als Leiter der Missione Cattolica di Lingua Italiana Pastoraleinheit Zürichsee-Oberland und seit 2010 als Pfarrer des Seelsorgeraumes Dübendorf-Fällanden-Schwerzenbach. In Mettmenstetten möchte Angelo Saporiti nach eigenen Angaben den Akzent auf die Seelsorge legen, für Themen des Glaubens begeistern, ansprechende Gottesdienste gestalten und sich Zeit für die Menschen nehmen. Die Ökumene sieht er als eine «gelebte Selbstverständlichkeit». Pfr. Saporiti wird am 29. April in Mettmenstetten um 9.30 Uhr Eucharistie feiern und die Predigt halten. Anschliessend wird er sich der Kirchgemeinde vorstellen und Fragen beantworten. Stimmberechtigt für die Wahl sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde – also sowohl der Pfarrei St. Burkard, als auch der Pfarrei Herz Jesu Hausen –, welche das 18. Altersjahr vollendet haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Interessierte sind als Gäste willkommen. Nach der Wahl wird ein Apéro Riche offeriert. Kirchenpflege Hausen- Mettmenstetten

Wie man sich gesund ernährt, ist allgemein bekannt. Man achtet darauf, was und wie viel man dem Körper zuführt. Man jongliert mit Worten und Werten: Kalorien, Eiweiss, Wasser, Kohlehydrate, Ballaststoffe, Vita- Regula Zellweger. mine, Spurenelemente. Damit der Körper, insbesondere Organe wie das Herz, gesund bleiben, schenken wir unserer Ernährung verantwortungsbewusst Aufmerksamkeit. Wie steht es aber mit der Zufuhr von Nahrung für Hirn und Seele? Wie bewusst nehmen wir hier wahr, welche Wirkung aufgenommene Informationen auf unsere Befindlichkeit haben? Selektionieren wir bewusst, oder lassen wir uns von einer ungefilterten Informationsflut überschwemmen? Schon geraten die Medien als Verursacher ins Visier. Medien bringen diejenigen Themen, mit denen sie die Leser- oder Nutzerzahlen steigern können. Sie bringen das, was ihre Kundschaft konsumieren will. Wie wären wohl die Reaktionen von Lesenden der Gratisblätter in der S-Bahn auf eine Umfrage: «Lesen Sie lustvoll Texte über weltweite Grausamkeiten?» und «Setzen Sie Ihre Freizeit gern dafür ein, Intimes aus dem Privatleben von Promis zu erfahren?» Sich gezielt, effizient und nachhaltig informieren zu können, ist im Berufsalltag eine wich-

tige Fähigkeit. Das SECO, Staatssekretariat für Wirtschaft, stellt fest, dass der Anteil der Personen, die «häufig» und «sehr häufig» Stress empfinden, auf rund 35 Prozent gestiegen ist. Ein Faktor, der dazu beiträgt, ist neben den Arbeitsmengen, Spannungen und Konflikten, häufigen Unterbrechungen und mangelnder Wertschätzung auch die Tatsache, dass Aufträge und Erwartungen unklar sind. Informationen erfolgen also weder in der erforderlichen Klarheit noch in einem sinnvollen Ausmass. Die Ernährung für den Körper kann man eigenverantwortlich steuern. Bei der Ernährung für Seele und Geist, bei dem Umgang mit Informationen, fällt dies weniger leicht. Nichtsdestotrotz soll man sich bewusst entscheiden, was man einerseits über die Medien konsumieren will und anderseits, wie man selbst im Alltag informieren und informiert werden will. Vielleicht sollte man sich einen Tag schenken, an dem man bewusst unter die Lupe nimmt, was und wie man wahrnimmt – und dabei entscheiden: «Will oder muss ich das wissen?» Entsprechend den persönlichen Werten und Interessen fallen nicht nur «Unfälle und Verbrechen» weg, sondern auch Überflüssiges und Banales oder unnötig Belastendes, wie das stete Gejammer von unzufriedenen Mitmenschen. Man investiert nur Zeit in Informationen, die entweder unabdingbar wichtig sind oder in solche, die dem Herzen im weitesten Sinn gut tun. Was man dann alles tun kann mit der gewonnenen Zeit! Regula Zellweger

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Freitag, 27. April 2012

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«Gerechtigkeit gewinnt wieder an Wert» Die Historikerin Elisabeth Joris referiert am 1. Mai in Obfelden Am Tag der Arbeit organisiert die SP Obfelden ein Fest in der Brunnmatt in Obfelden. Die Ansprache hält um 17.30 Uhr die Historikerin Elisabeth Joris unter dem Titel «Frauen und Männer unter Druck». Der «Anzeiger» hat im Hinblick auf diese Veranstaltung ein Interview mit Elisabeth Joris geführt. Elisabeth Joris, Sie halten die Ansprache zum 1. Mai in Obfelden. Welche Beziehung haben Sie persönlich zum Tag der Arbeit? Joris: Meine Beziehung zum 1. Mai ist eine sehr emotionale, seit ich den 1. Mai als Tag, an dem man sich für Freiheiten einsetzt, in Zürich 1969 hautnah erlebt habe. Zum ersten Mal durfte damals eine junge Frau beim Fest auf dem Münsterplatz reden. Dies gab mir das Gefühl, dass sich etwas bewegt, etwas verändert. Ich habe dann selbst im Rahmen der jungen Linken in meiner Herkunftsregion, im Oberwallis, eine eigene Bewegung gegründet, das Kritische Oberwallis, zu dem auch der spätere SPS-Präsident Peter Bodenmann gehörte. Wir organisierten Mitte der Siebzigerjahre erstmals eine Feier zum 1. Mai im Wallis, damals mit Bezug zu Chile nach dem Sturz von Präsident Salvador Allende. Sie betonten, dass am 1. Mai 1969 in Zürich erstmals eine junge Frau ans Rednerpult treten durfte. Hatten SP und Gewerkschaftsbewegung damals selbst ein Problem

mit Patriarchen? Sie waren sicher auch patriarchalisch geprägt, was mir damals allerdings noch nicht bewusst war. Im Oberwallis kannte man linke Bewegungen noch nicht wirklich, für mich war also vieles noch neu. Man kannte Karl Dellberg, genannt der Löwe von Siders, der als Schreckgespenst oft auch in den Kirchen erwähnt wurde, doch es gab keine offensiv auftretende, organisierte Arbeiterbewegung im Wallis. Das ist eigentlich erstaunlich, denn Visp, wo ich aufwuchs, war stark vom Grosskonzern Lonza geprägt. Die SP war damals vor allem bei den «Bähnlern» verankert. Einen Streik erlebte ich erstmals als 19-Jährige in London als Au-Pair-Mädchen. Ich hatte zwar Geschichtsunterricht bis zur Matur, das Wort Streik war mir aber genauso unbekannt wie der Begriff Arbeiterbewegung. Ich wusste also vor meiner Studienzeit in Zürich nicht, was der 1. Mai bedeutete. In Zürich erlebte ich dann Ende der Sechzigerjahre den Aufbruch der Studentenbewegung. Seither sind etwa 40 Jahre vergangen. Ihr Thema am 1. Mai in Obfelden ist Gerechtigkeit. Wie entwickelte sich Gerechtigkeit in dieser Zeit – in welcher Hinsicht gibt es mehr, wo nimmt sie ab? Gerechtigkeit hat im Zusammenhang mit der 68er-Bewegung, aber auch mit der kirchlich gestützten 3.Welt-Bewegung eine positive Entwicklung durchlaufen. Der Anspruch, dass

die Welt gerechter werden solle, auch das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, wurde stärker. Dies veränderte sich im Laufe der 90er-Jahre unter dem Druck der abschätzigen Kampagne gegen die «Netten» zu einer naiven, negativen Haltung unter dem Titel «Missbrauchsbekämpfung». Was meinen Sie konkret mit dieser Kampagne? Es wurde Mode, soziale Postulate vor allem unter dem Aspekt der Missbrauchsbekämpfung zu diskutieren, auch mit einer fremdenfeindlichen Komponente. Die Meinung war, Zuzüger seien mögliche Missbraucher des Sozialsystems, das allein für uns Schweizer geschaffen worden sei. Auch sozial Randständige und Arbeitslose wurden als mögliche Missbraucher betrachtet. Man bewertete soziale Gerechtigkeit nicht mehr als eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Diese Haltung steht in einem Zusammenhang mit einer neoliberalen Politik, die soziale Standards einschränken will. Staat und Umverteilung gelten als Feinde. Dabei gab es eine starke Umverteilung des Reichtums von unten nach oben. Man weiss, dass die Löhne eher stagniert sind, das Geld der Oberen aber stark zugenommen hat. Das heisst, plötzlich wurde von Neid gesprochen, wenn jemand für eine gerechtere Gesellschaft eingestanden ist. Der moralische Diskurs hat sich damit ins Gegenteil verkehrt. Traditionelle Institutionen, die ich ange-

sichts meiner autoritären katholischen Erziehung lange eher abgelehnt hatte – die katholische Frauenbewegng, das katholische Bildungswesen, die Caritas – hatten sich in den 80er-Jahren geöffnet und für mehr Gerechtigkeit eingesetzt. Nun aber wurde auch deren Werthaltung angegriffen. Wie weit äussern Sie sich aus einer politischen, wie weit aus einer wissenschaftlichen Optik? Ich äussere mich aus einer frauenpolitischen Optik, untermauert von 40 Jahren Forschung in diesem Bereich. Die Kürzung staatlicher Interventionen und sozialer Abfederung, die Delegation dieser Aufgaben ins Private lässt sich nachweisen. Diese Aufgaben waren eigentlich immer die Aufgabe der Frauen. Es lässt sich also feststellen, dass die Frauen wieder stärker belastet werden. Dies funktioniert aber nicht mehr so einfach, da die Frauen heute viel besser in den Arbeitsprozess integriert sind. Welche Perspektiven haben Sie für die kommenden Entwicklungen: sind Ihre Erwartungen an die Zukunft in Bezug auf Gerechtigkeit eher positiv oder negativ? Wenn ich die aktuellen Diskussionen um den Finanzplatz und die Frage der Steuern betrachte, fällt mir auf, dass hier immer noch die Entziehung von Steuern aus Ländern der Dritten Welt mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit praktiziert wird. Diesbezüglich sehe ich in Dimensionen

Die Historikerin Elisabeth Joris reflektiert am 1. Mai in Obfelden über Fragen der Gerechtigkeit. (Bild bs) von Gerechtigkeit und Recht eher schwarz. Ich sehe aber auch positive Entwicklungen. Heute werden Dinge in Frage gestellt, die früher selbstverständlich waren, beispielsweise eben auch das Horten von Fluchtgeldern. Und allgemein spüre ich, dass Gerechtigkeit, und deshalb habe ich das Wort als Ausgangspunkt der Diskussion genommen, wieder an Wert gewinnt. Interview: Lars Heinzer und Bernhard Schneider

ämtler kantonsräte meinen

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Bildungspolitik in der Sackgasse? Die Bildungspolitik der Volksschule steckt fest. Auf wichtige Probleme fehlen die guten Antworten, die auch realisierbar sind. Wohl haben wir eine starke Volksschule, die sich mit vielen Unwegsamkeiten erstaunlich gut behauptet. Nach einem Jahr in der Kommission für Bildung und Kultur sehe ich aber auch eine Schule, die mit Problemen zu kämpfen hat. 1. Problem: Bildungsversagen 20 Prozent der Jugendlichen erreichen beim Verlassen der Volksschule nicht das Bildungsniveau, das zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vorausgesetzt wird. Ohne weitere Unterstützungsmassnahmen ist eine Lehre für solche Schulabgänger unmöglich. Die Anstrengungen und Kosten, um gegen Ende der Schullaufbahn Defizite aufzuarbeiten, sind enorm – und auch erfolgreich! Kein anderes europäisches Land kann eine solch tiefe Jugendarbeitslosigkeit ausweisen wie die Schweiz. Empörend ist nur, dass wir die Jugendlichen erst scheitern lassen, bevor wir sie auffangen. Empörend ist auch, dass weniger der Fleiss als die soziale Herkunft über die Bildungschancen entscheidet. Die Leistungsergebnisse der Kinder und Jugendlichen gehen während der Schullaufbahn auseinander. Verpasste Bildung häuft sich an und wird bei der nächsten Schulaufgabe zum noch grösseren Problem. Deshalb fordert die sozialdemokratische Partei einen gezielten Ausbau der Frühförderung, damit die frühen Defizite nicht zum Scheitern in der Schule führen.

Damit ist nicht die Förderung im Sinne der Leistungserwartung gemeint. Kinder sollen weder zum frühen Lesen und Schreiben, noch zu Fremdsprachen gedrängt werden. Nein, es geht darum, dass «gefährdete» Kinder und deren Eltern Hilfestellung erhalten. Alle Kinder müssen Anregungen erhalten und mit anderen Kindern spielen können. Gerade über das bestehende Netz der Kinderärzte und Mütterberatung bestehen gute Möglichkeiten, diese Form der Förderung auszubauen. 2. Problem: Baustelle Volksschule Die Auswahl an Begriffen wie Grundstufe, Überlastung, Lehrermangel, Integration, Standardisierung und «Chance Sek» verweisen auf die Baustellen an der Volksschule. Die Baustellen sind häufig mit der Volksschulreform verbunden, deren symbolischer Abschluss letztes Jahr gefeiert wurde. Entsprechend verlaufen die Diskussionen in diesen Themen immer noch entlang den altbekannten Konfliktlinien. Gegner und Befürworter des Reformwerks blockieren die Diskussion, indem es immer «ums Ganze» geht. Auch ich blicke durchaus kritisch auf die Reformen, meine aber, dass wir den heutigen Zustand als Status-Quo akzeptieren müssen. Ausgang unserer Überlegung muss die heutige Schule sein und nicht ein (verklärter) Zustand vor der Reform oder eine (ebenso verklärte) Wunschschule. Nur wer den heutigen Zustand als Realität akzeptiert, kann die realen Probleme der Schule so lösen, dass sie tatsächlich das ermöglichen, was Schule bezweckt: gute Bildung für alle.

3. Problem: Politische Hilflosigkeit und das Geld Ein beliebter Ausweg aus der bildungspolitischen Sackgasse stellt die Freiwilligkeit dar. Wenn man sich nicht einigt, lässt man einfach alles zu: aktuell gilt dies für die Grundstufe, resp. den Kindergarten, oder die zwei-, resp. dreigliedrige Sekundarschule. Mit Freiwilligkeit «kauft» man sich die Zustimmung zu Reformen. Die Qualität will man dann mit Standardisierung sichern, der Vergleichbarkeit von Leistungen. Diese Standardgläubigkeit ist im Grunde das Eingeständnis des eigenen bildungspolitischen Scheiterns. Wenn man inhaltlich keine Entscheide mehr treffen kann, gibt man die Verantwortung an die Statistiker ab. Doch die Vermessung der Bildung führt noch nicht zu Verbesserung der Qualität, sondern setzt alle Beteiligten unter Druck, einem fremdbestimmten Massstab zu genügen. So löst man keine Probleme.

Stärken wir die Lehrpersonen Was es sicher braucht, ist eine Stärkung der Lehrpersonen: Diese brauchen mehr Zeit für ihre Aufgaben. Doch das kostet Geld. In den Anträgen und Papieren der Bildungsdirektion wird immer die Vorgabe formuliert: Die Vorlage habe kostenneutral zu erfolgen. Solange diese Vorgabe besteht, werden wir keine qualitative Verbesserung erreichen. Die BD weiss das sehr wohl, vielleicht sollte sie es auch mal dem bürgerlichen Kantonsrat sagen?

Rettet den Üetliberg vor Paragrafenreitern Es ist geradezu grotesk, mit welcher Verbissenheit diverse Organisationen sich als Retter des Üetlibergs ausgeben, wo man doch gerade umgekehrt den Üetliberg vor diesen Organisationen retten sollte! Nun sind es neben dem Verein «Pro Üetliberg» auch der Schweizer Heimatschutz und der Schweizer Alpenclub (SAC), die den Üetliberg in so etwas wie einen «ursprünglichen» Zustand zurückverwandeln wollen. All diesen Organisationen ist eigen, dass ihre Mitglieder grösstenteils gar nicht in unmittelbarer Nähe des Üetlibergs wohnen, dass sie aber aus sicherer Entfernung der lokalen Bevölkerung Vorschriften machen wollen. Die Zweitwohnungsinitiative lässt grüssen. Tatsache damals war, dass in den frühen 80er-Jahren auf dem Gipfel des Üetlibergs ein baufälliger Aussichtsturm stand und dass man vor lauter Bäumen praktisch keine Aussicht hatte, wenn man nicht auf diesen Turm stieg. Tatsache heute ist, dass – dank privater Initiative! – dort eine wunderschöne Kanzel zahlreichen, auch behinderten, Besuchern eine fantastische Fast-Rundsicht erlaubt. Es herrscht kein Konsumationszwang, aber man kann sich draussen oder drinnen leicht oder reichlich verpflegen. Tatsache heute ist, dass ein architektonisch preisgekrönter Aussichtsturm ein sicheres Besteigen ermög-

licht, absolut kostenfrei! Tatsache heute ist, dass abends und nachts die geschmackvolle Beleuchtung des Turms der ganzen Umgebung einen willkommenen Akzent aufsetzt. Und nun kommen sie, die Paragrafenreiter und fahren ihr ArgumentenArsenal auf: – Uto Kulm sei ursprünglich Landwirtschaftszone, es hätte gar nicht so gebaut werden dürfen. – Die Vögel seien verwirrt durch das Licht des Turms. – Der Waldabstand sei nicht eingehalten usw. Diese Argumente sind gegenüber dem faktischen Nutzen der heutigen Anlage für die Bevölkerung etwa ähnlich unangebracht, wie – wenn man einem Krankenwagen die Überschreitung der Tempolimite verbieten würde, – wenn man der SBB sämtliche Tunnel- und Brückenbauten verbieten würde, – wenn die Stadt Zürich wegen der Vögel abends verdunkeln müsste usw. Wollen wir einen Uto Kulm, der praktisch alleiniger Besitz von ein paar privilegierten, Paragrafen reitenden Gesellschaften ist? Sicher nicht! Wir wollen einen Uto Kulm, der die Mehrheit der Bevölkerung und der Touristen erfreut dank seiner Gestaltung und Infrastruktur! Darum, rettet den Üetliberg vor den Paragrafenreitern! Peter Schwob, Stallikon

Immer mit vollständiger Adresse Jede Zuschrift an den «Anzeiger» muss mit einer vollständigen Adresse der Autorin/des Autors versehen sein. Im Weiteren gilt: Kürzere Beiträge werden bevorzugt, ebenso sol-

che, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. Erscheinungsdatum und Titel vermerken. Über nicht veröffentlichte Beiträge führt die Redaktion keine Korrespondenz.


Gewerbe

Vordenker und Visionär Bis 12. Mai präsentiert das Emmen Center in Zusammenarbeit mit dem Maison d’Ailleurs in Yverdon und dem Musée Jules Verne in Nantes eine spektakuläre Ausstellung über die abenteuerlichen Reisen des Jules Verne. Während drei Wochen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, eindrückliche Modelle zu besichtigen und spannende Details zum Leben und den Werken des futuristischen Schriftstellers Jules Verne zu erfahren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Nachbildung des Mond-Projektils aus den Romanen «Von der Erde zum Mond» und «Reise um den Mond» in Originalgrösse, welches möbliert wie ein viktorianisches Wohnzimmer mit einer Riesenkanone ins Weltall geschossen wurde. Der französische Künstler Jean Pierre Bouvet, hat die ungewöhnlichen Fahrzeuge exakt nach den Beschreibungen von Jules Verne visualisiert. Es sind gezeichnete Prototypen, teilweise begehbar, die bisher noch nie in der Schweiz gezeigt wurden. Aber auch die spielfreudigen Besucher kommen auf ihre Kosten. Neben diversen Spieltischen und einem Touchscreen-Puzzle zum Thema «Reise um die Erde in 80 Tagen», wurde auch die Biografie von Jules Verne interaktiv gestaltet.

Freitag, 27. April 2012

Wasserschaden

Podestplatz

Drei Monate Verzögerung: Otto’s ab 23. Mai im Obfelder Reuss-Center. > Seite

Adrian Brennwald aus Aeugst am Ultra-Traillauf in Mallorca auf Platz drei. > Seite 27

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Bundesgabe erhalten Paul Stutz aus Zwillikon am historischen Fahrtschiessen in Mollis erfolgreich. > Seite 27

Ausgezeichnete Innovation Holz/Metall-Schiebetür ST Drive der Ernst Schweizer AG hat Jury in Nürnberg überzeugt Eine hochdotierte Fachjury hat an der fensterbau/frontale 2012 in Nürnberg die neue automatisierte Holz/Metall-Schiebetür ST Drive im Rahmen des «Innovationspreises Architektur + Fenster Tür Fassade» in der Kategorie «Produkte von hoher architektonischer Qualität» ausgezeichnet. Vom 21. bis zum 24. März war die Ernst Schweizer AG, Metallbau, an der weltweit führenden Fachmesse für Fenster, Türen und Fassaden «fensterbau/frontale 2012» in Nürnberg mit verschiedenen Exponaten aus den Geschäftsbereichen Holz/Metall-Systeme, Fenster und Briefkästen vertreten. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus sechs namhaften Architekten, zeichnete die automatisierte Holz/Metall-Schiebetür von Schweizer im Rahmen des «Innovationspreises Architektur + Fenster Fassade» aus. Der Architektur- und Designwettbewerb richtete sich an Entwerfer und Hersteller innovativer Produkte für die Gebäudehülle. Er wurde mit der Absicht initiiert, unter den zahlreichen am Markt angebotenen Produkten diejenigen zu prämieren, die in besonderem Masse

den Belangen der Architekten entsprechen. Wichtige Beurteilungskriterien waren sowohl funktionale als auch gestalterische Qualitäten, die hochwertige Materialisierung, die barrierefreie Ausführung und die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten.

Raumhohe Festverglasung Die antriebsfreie Schiebetür ST und die neue Schiebetür ST Drive sind Teil des Holz/Metall-Systems HME-32, mit dem sich vollständige Fassaden bauen lassen. Dazu gehört auch eine bodenbündige, raumhohe Festverglasung. Das System HME-32 lässt sich boden-, decken-, und wandbündig ausführen und beliebig über Ecken kombinieren. Ein besonderes Highlight ist die Ganzglasecke: Die Fugen zwischen den Fensterfronten sind sehr schmal und somit kaum sichtbar. Die Verglasung von aussen erlaubt eine leistenfreie Konstruktion mit besonders hohem Glasanteil. Die Schiebetür Meko ST ist vorzertifiziert für Minergie/Minergie eco und für Minergie P/Minergie P eco. Die neue Schiebetür ST Drive ist in Kooperation mit Roto Frank AG und Gilgen Doors System AG entwickelt worden. (pd.)

Die Innovation der Ernst Schweizer AG hat die Jury überzeugt: die Holz/MetallSchiebetür mit dem automatischen Antrieb Drive. (Bild zvg.)

Fahrzeuge innert kurzer Zeit wieder flott machen 40 Jahre Auto-Hofmann AG: An der Hedinger Gewerbeschau wird stimmungsvolle Unterhaltung geboten

Die Mannschaft der Auto-Hofmann AG hat für jeden Einsatz die richtigen Mittel und Fahrzeuge. (Bild zvg.) Anfang der 60er Jahre erlernte Kurt Hofmann in der Garage seiner Eltern in Hedingen den Beruf des Automechanikers. Schon damals machte er erste Erfahrungen mit dem Pannendienst, denn die Garage Hofmann arbeitete auch zu dieser Zeit schon für den TCS und den ACS. Später arbeitete Kurt Hofmann als Patrouilleur für den TCS in Genf und Zürich sowie auf der N3 bis Pfäffikon. Bald entdeckte er die Marktlücke im Pannendienst im Knonauer Amt. Also gründete er 1971 unter dem Namen Pannen- und Unfallhilfe Kurt Hofmann seine neue Firma, die lediglich in diesem Bereich tätig war. Der Name wurde bald auf die neutrale Anschrift Albis Autohilfe geändert. Anfangs wurde mit Servicewagen und Abschlepprolli gearbeitet, doch

schon bald stiegen die Anforderungen an den Pannen- und Fahrzeugbergungsdienst, die Autos wurden schwerer, tiefer und empfindlicher. Einer der ersten Kranabschlepper der Schweiz gehörte bald zur Flotte, sowie andere Fahrzeuge mit Ladeplateau und Seilwinde. Mit der wachsenden Flotte stiegen auch die Anforderungen an die Räumlichkeiten; die Garage an der Zürcherstrasse in Hedingen war irgendwann zu klein. Deshalb folgte 1978 der logische Schritt: der Umzug in eine neue Halle mit Werkstatt, Werkhof und Büro in die Industriezone Maienbrunnen. Kurz darauf übernahm die Auto-Hofmann AG die Vertretung der Marken Fiat, Lancia und Iveco. Die Auto-Hofmann AG wuchs stetig, es wurden auch Lehrlinge ausgebil-

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det. Der Fuhrpark der Pannen- und Unfallhilfefahrzeuge wurde laufend modernisiert und erweitert, sodass nun bei der Auto-Hofmann AG für jeden Einsatz die richtigen Mittel und Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Die Verträge der Markenvertretungen wurden zugunsten einer höheren Flexibilität aufgegeben. Heutzutage sind die Auftraggeber im Pannen- und Unfalldienst hauptsächlich die Polizei, Automobilclubs und Versicherungen, aber auch Garagen oder Privatpersonen. In der Werkstatt können liegen gebliebene Fahrzeuge innert kurzer Zeit wieder flottgemacht werden. Auch sämtliche anderen Arbeiten vom Pneuwechsel, Scheibenersatz, Bremsenservice, Klimaservice und Wartungsarbeiten bis zur Unfallreparatur werden kompetent und speditiv erledigt. (pd.)

Wer ist der schnellste Radwechsler? Vom 27. bis 29. April lädt das Hedinger Gewerbe zum «Träffpunkt». Bei der Auto-Hofmann AG können sich Interessierte dann im Radwechseln messen. Die schnellsten Männer und Frauen bekommen attraktive Preise, etwa einen Gutschein für Pneus im Wert von 300 Franken. Ebenfalls gross abräumen – allerdings mit weniger Körpereinsatz – können die Besucher am Glücksrad. Weiter gibt es bei Hofmann Würste und Getränke sowie Feststimmung. «Wir wollen den Spass in den Vordergrund stellen», betont Kurt Hofmann. (tst.)


Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 29. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Vikar Ueli Flachsmann Pfarramtsvertretung: Pfarrer Urs Boller, Obere Seewadelstrasse 1 8910 Affoltern Telefon 044 760 11 23 Donnerstag, 3. Mai 9.30 Seniorenwanderung Treffpunkt beim Volg Aeugst Abfahrt mit Privat-PW nach Kappel am Albis

Montag bis Samstag: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 29. April 15.30 Vernissage der Ausstellung «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit», Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek im Chor der Klosterkirche Musikalische Umrahmung Thomas Märki und Manuela Villiger, Saxofon (täglich geöffnet von 8 bis 22 Uhr Dauer der Ausstellung: bis 18. Juni 2012) 17.15 Musik und Wort: Michele Pentrella, Klavier und Daniela Cammarano, Violine, spielen Werke von W. A. Mozart, R. Schumann, S. Prokovjew, S. Rachmaninow, A. Piazzolla, Lesungen: Markus Sahli (im Klosterkeller). Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss (Anmeldung Tel. 044 764 88 10) Donnerstag, 3. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Vikar U. Flachsmann Thema: Anbruch der neuen Schöpfung Sonntag, 29. April 10.00 Regional-Gottesdienst Vikar U. Flachsmann Thema: Anbruch der neuen Schöpfung Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. April 10.00 Gottesdienst mit Verabschiedung unserer Organistin und Pianistin Katja Peter, mit Pfrn. S. Sauder Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 28. April 13.30 Trauung Urs Berger und Hanna Zeller, Fliederstrasse 5 Sonntag, 29.April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Vikar Ueli Flachsmann. Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott, Telefon 044 761 34 90 Amtswoche bis 3. Mai: Pfarrer Urs Boller Tel. 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 29. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Taufe, Pfr. J. Schultz

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. April Sonntag Jubilate 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer und Taufe Noemi Grossrieder aus Knonau

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 27. April 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Fahrdienst: V. Bär: 044 767 11 36

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. April 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt Pfarrer Thomas Maurer Taufe www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 27. April 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus Sonntag, 29. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfr. U. Flachsmann Fahrdienst Uschi Schneebeli Telefon 044 761 69 22

Sonntag, 29. April 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme Predigttext: Joh 1, 15–18 Thema: «Das Portal hat sich geöffnet» Orgel: Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 26. April Telefon 044 700 09 91

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. April 17.30 Eucharistiefeier 17.30 Familiengottesdienst mit Kommunionfeier in Hedingen Sonntag, 29. April 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 28. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 1. Mai Keine Abendmesse

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 29. April 9.30 gemeinsame Eucharistiefeier in Mettmenstetten anschliessend Kirchgemeideversammlung, Pfarrwahl

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. April 9.30 Eucharistiefeier ca. 10.30 Uhr Anschliessend an den Gottesdienst findet im Saal der kath. Kirche eine aussergewöhnliche Kirchgemeindeversammlung statt. Traktandum: Wahl von Angelo Saporiti zum Pfarrer der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten Herr Pfarrer Angelo Saporiti wird sich vor der Wahl den Anwesenden vorstellen. Alle Stimmberechtigten und Gäste sind herzlich eingeladen Anschliessend Apéro Freitag, 4. Mai 19.30 Maiandacht in der kath. Kirche

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. April 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 28. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 29. April 9.45 GsE Gottesdienst Regina Curti Kinderhüeti und Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 30. April 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 2. Mai 14.15 Kleingruppe 60+ Donnerstag, 3. Mai 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. April 9.45 Gottesdienst (Arthur Berli) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 28. April 14.00 Andreas & Sina: Herzliche Gratulation! Sonntag, 29. April 9.30 Gottesdienst mit Andy Fuhrer, Kinderprogramm Donnerstag, 3. Mai 14.30 Frauentreff Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 29. April 10.00 Gebetssonntag Wir laden sie dazu herzlich ein Wir freuen uns auf Sie

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 29. April 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

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Mai-Programm 2012 Dienstag, 8./15./22./29. Mai 2012 SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 9./16./23./30. Mai 2012 FITNESS ab 60 Seniorenturnen – für sie und ihn Katholische Kirche 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 3. Mai 2012 WANDERUNG Giswil: Schacher-Seppli-Weg Wanderzeit: ca. 2¾ Std. 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitg. / Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 10. Mai 2012 SENIORENTREFF Komm lieber Mai und mache . . . Pfrn. Elisabeth Studer singt mit uns einen bunten Strauss Frühlingslieder mit Begleitung. (Auch Zuhörer sind herzlich willkommen!) 14 Uhr Chilehuus im Park, Affoltern Auskunft: Vreni. Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 23. Mai 2012 SENIORENREISE Carfahrt über Land nach Zofingen (bei jeder Witterung) Kosten Fr. 50.– für Car + Mittagessen Kaffee von Pro Senectute gespendet 9.20 Uhr Zwillikon, Mehrzweckgebäude 9.25 Uhr Loo, Schreinerei Felsberger 9.30 Uhr Alterswohnheim Seewadel 9.30 Uhr Grossholzerstrasse (Höhe Zeughausstrasse) 9.45 Uhr Kronenplatz (beide Cars) Rückkehr an Einstiegsorte ca. 18 Uhr Anmeldung bis Mittwoch, 16. Mai: Marcel Ineichen, 044 760 44 02 Donnerstag, 24. Mai 2012 BERGWANDERUNG Merishausen–Wiechs–Thayingen Wanderzeit: 4½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitgung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 24. Mai 2012 SPAZIERGRUPPE Horgen–Au Wanderzeit: 1½ Std. 8.45 Uhr Bahnhof Affoltern Mittagessen Rest. Bahnhof Au Leitgung/evtl. Abmeldung.: Guido Jud, 044 761 52 10 Donnerstag, 31. Mai 2012 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An- / Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Gewerbe

Freitag, 27. April 2012

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«Simpel» – für die beste Armee der Welt Der Maschwander Veloversand von Philip Douglas erhält Zuschlag für 2800 Militärvelos Simpel-Firmenbesitzer Philip Douglas taxiert den 6,8-Millionen-Franken-Armee-Auftrag als «Meilenstein» für sein Kleinunternehmen, das sich mit wartungsarmen Versandvelos schweizweit einen Namen gemacht hat. Für den Zuschlag zählte aber noch mehr. ................................................... von martin platter «Ich musste den Nachweis erbringen, dass Simpel nicht nur ein exakt den armasuisse-Vorgaben entsprechendes Fahrrad auf die Räder stellen kann, sondern auch in der Lage ist, die dezentrale Wartung für die kommenden zehn Jahre sicherzustellen», zitiert Philip Douglas aus dem Anforderungsprofil der armasuisse, die den Auftrag letzten Herbst öffentlich ausgeschrieben hatte. Geholfen habe ihm dabei die Erfahrung, die er in den letzten Jahren bei der Beratung und Belieferung der öffentlichen Hand mit Verleihfahrrädern und Verkehrskonzepten sammeln konnte. «Publibike» ist in der Schweiz der wohl prominenteste Kunde, für den Douglas das Konzept und die Fahrradspezifikationen erarbeitet hatte; ein Bike-Sharing-Angebot von PostAuto, SBB und Rent-a-Bike, das die Angebote des öffentlichen Verkehrs durch Leihfahrräder in allen grossen Schweizer Städten ergänzt.

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Kein Ausbund an Eleganz, dafür sicher, stabil, wartungsarm und zweckmässig: Das neue «Ordonnanzfahrrad12» der Maschwander Firma Simpel. Kein Heimatschutz mehr Für die Schweizer Armee musste Douglas ein ebenso robustes Bike entwerfen. Das «Ordonnanzfahrrad 05», das seit über 100 Jahren genutzt wird, entspreche nicht mehr den geforderten Sicherheitsstandards und sei aufgrund seiner technischen Ausführung (mit Stempelbremse am Vorderrad und Wulstbereifung) im Unterhalt nicht mehr tragbar. Das «Fahrrad 93» sei eine Spezialkonstruktion für die aufgelöste Radfahrertruppe gewesen. Aus diesem Grund könne bei der Instand-

haltung kaum auf handelsübliche Komponenten zurückgegriffen werden, begründete die armasuisse ihre Neuorientierung. Und schlug in ihrer öffentlichen Ausschreibung einen neuen Weg ein: Erstmals wird ausdrücklich verlangt, dass es sich beim «Fahrrad12» im Wesentlichen um den Zusammenbau von eingekauften, dem aktuellen Stand der Technik entsprechende, handelsübliche Komponenten handeln muss, die von der armasuisse bis ins Detail vorgeschrieben werden. Das heisst: Erstmals in der Schweizer Militärgeschichte darf auch der Fahr-

Douglas erhält mit seiner Firma Simpel den Zuschlag. (Bild Martin Platter) radrahmen und das Gepäckträgersystem, die bisher stets von der Westschweizer Firma Condor stammten, aus dem Ausland bezogen werden.

Umfangreiche Anforderungen Wie die Ausschreibung verrät, müssen die neuen Ordonnanzräder folgenden Anforderungen genügen: eine Einheitsrahmengrösse für 1,60 bis 1,90 Meter grosse Angehörige der Armee (AdA), eine Nutzlast (Person und Gepäck) von 120 Kilo tragen, wobei der Frontgepäckträger 10 kg, der Heckge-

päckträger 20 kg aushalten muss. Die Nutzungsdauer wird mit mindestens zehn Jahren beziffert bei einer durchschnittlichen Beanspruchung von 500 km pro Jahr. Im Klartext heisst das: Das Velo muss allen AdAs, ausgerüstet mit Grundtrageinheit, persönlicher Waffe und Marschgepäck als wirtschaftliches und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel im Nahbereich dienen können. «Bereits heute ist das Gros der noch im Einsatz stehenden Fahrräder 05 und 93 in den Schulen der Grundausbildungs- und Fortbildungsdienste der Armee zugeteilt. Dort werden sie als umweltfreundliche und billige Transportmittel zwischen Kaserne und Ausbildungs- bzw. Schiessplätzen gefahren», ergänzt Thomas Hammerich, im Heeresstab zuständig für Planung und Fachbereiche. Wie das Fahrrad von Simpel im Detail aussieht, darüber schweigt sich Douglas noch aus, bis die Einsprachefrist gegen den Zuschlag am 9. Mai ausläuft. Mit Blick auf sein bisheriges Sortiment, die Ausschreibungsvorgaben und einem ersten Foto kann aber davon ausgegangen werden, dass das «Ordonnanzfahrrad12» neu einen Alurahmen hat und mit Shimano-Nabenschaltung, Scheibenbremsen und Nabendynamo ausgestattet sein wird. Sollte sich die Zusammenarbeit bewähren, winkt Simpel 2013 eine weitere Lieferung von 1300 Ordonnanzfahrrädern.


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Vermischtes

Freitag, 27. April 2012

Wasserschaden sorgte für fast drei Monate Verzögerung Die Obfelder Filiale der Warenhauskette Otto’s soll ab dem 23. Mai im Reuss-Center sein Vom Stehli-Seiden-Areal geht es ein zweites Mal ins Reuss-Center. Voraussichtlich am 23. Mai will Otto’s die neue Ladenfläche in Obfelden wieder beziehen.

Sprecherin von Otto’s. Es galt, die ganze Fläche auszutrocknen, dann kam der neue Bodenbelag.

Dem langjährigen Mieter entgegengekommen

................................................... von thomas stöckli Nach den Eröffnungstagen im ReussCenter musste Otto’s wegen eines Wasserschadens gleich wieder ausziehen und bezog im alten Zuhause – auf dem Stehli-Seiden-Areal, ebenfalls in Obfelden – ein Übergangsdomizil (im «Anzeiger» vom 2. März). Das Wasser, welches noch vor der Eröffnung lange unbemerkt ausgelaufen war, hat allein am Gebäude einen Schaden von 200 000 Franken verursacht, teilte nun Otto’s auf Anfrage mit. Noch nicht berechnet sind die Materialkosten sowie die Kosten für den Betriebsausfall. «Wir mussten den ganzen Laden ausräumen, der Bodenbelag kam bis auf den Unterlagsboden raus, die Gipswände mussten demontiert und anschliessend wieder montiert werden», verrät Angela Schnyder,

Mittwochvormittag in Reuss-Center: Der neue Plattenboden fürs Otto’s-Warenhaus ist verlegt. (Bild Thomas Stöckli)

Nach der kompletten Reinigung wird der Laden wieder eingerichtet. Die zweite Eröffnung im Reuss-Center ist am 23. Mai 2012 geplant. «Wir werden dann von Mittwoch bis Samstag Bons verteilen, und zwar entweder für Kaffee oder ein Gebäck, einlösbar in der Bäckerei Pfyl im Reuss-Center», so Angela Schnyder. Bereits Anfang April hätten auf dem Stehli-Seiden-Areal die Arbeiten für die künftige Nutzung beginnen sollen. Nach dem Wasserschaden im Reuss-Center ist die Stehli Seiden AG ihrem langjährigen treuen Mieter allerdings entgegengekommen. «Wir haben die Zusammenarbeit mit den Vermietern als konstruktiv, speditiv und sehr lösungsorientiert erlebt», sagt Angela Schnyder. Am 29. Mai muss Otto’s die Shedhalle aber nun definitiv räumen. Aus dem einstigen Industrieareal soll dann Wohnraum werden.

Schönste Zeit des Jahres im Garten geniessen Neueröffnung Garten-Café in Merenschwand Letzten Samstag wurde die Neueröffnung des Garten-Cafés im Schaugarten Heggli an der Zürichstrasse in Merenschwand gefeiert. Bei zweifelhafter und eher kühler Witterung haben eine schöne Anzahl interessierter Personen im Garten einen Kaffee mit Gipfeli, ein Bierchen oder ein Glas Wein genossen. Die ansprechende Musik des Sunny Side Trio hat zur Gemütlichkeit beigetragen und so konnten – zwischendurch bei Sonnenschein – angeregte Diskussionen geführt werden. Der Erde- und Rasenfachmann Frank Engesser der Firma Ricoter stand für Fragen rund ums Erdreich zur Verfügung und konnte wertvolle Tipps zu diesem Thema mitgeben. In regelmässigen Abständen präsentiert die Firma Heggli saisonale Gar-

tenthemen und bietet «Sprechstunden» an. Das Gartencafé ist jeweils nur bei guter Witterung geöffnet, dies kann jeweils bis spätestens 8 Uhr am Veranstaltungstag auf der speziell eingerichteten Webseite www.garten-cafe.ch erfahren werden. Dort finden sich zudem auch Informationen und Details zum Programm. Alle sind herzlich eingeladen, Neues zu entdecken, zu entspannen oder auf einen gemütlichen Kaffee mit etwas Süssem oder einem Apéro im Grünen vorbeizuschauen. Das Gartencafé für Geniesser öffnet das nächste Mal am Samstag, 12. Mai, 10 bis 14 Uhr. An diesem Datum werden Marco Casutt und Patrice Arnet von der Firma Renovita anwesend sein und Fragen rund ums Thema Pflanzenschutz beantworten. Die kommenden Daten: Samstag, 23. Juni, Freitag, 24. August, Samstag, 15. September. (pd.)

Das Garten-Café im Schaugarten Heggli, Merenschwand. (Bild zvg.)

Blütenpracht im Güetli in Rossau. (Bild zvg.)

Saisoneröffnung im Güetli Frühlingsfesttage von morgen Samstag bis Montag Mit dem bereits zur Tradition gewordenen und von vielen mit Spannung erwarteten «Tag der offenen Tür» eröffnet die GüetliGärtnerei am Samstag ihre Verkaufssaison. An diesem Tag können die Kunden ihre Pflanzen direkt aus dem Treibhaus kaufen. Der Blumen- und Hofladen ist am «Tag der offenen Tür» bestimmt einen Besuch wert: Ein reichhaltiges Sortiment erwartet die Kundschaft. Das gemütliche Gartenkaffee im und vor dem Treibhaus ist für viele Besucher der Renner: Hier ist Raum zum Sein und Plaudern bei Kaffee und Kuchen. Schon mehr als zehn Jahre organisieren Jugendliche aus freiwilligem Engagement den originellen BenefizFlohmarkt. Mit dem gesamten Erlös des Flohmarktes wird das Jugend- und Familienzentrum «Pramen na Susi» in der Westslowakei unterstützt. Der Flohmarkt ist bekannt für sein vielfältiges Sortiment. Hier werden Sammler fündig und man findet auch, was man nicht suchte! Verschiedene Attraktionen auf dem Platz versprechen Jung und Alt

Spass und Spannung: Kutschenfahrten rund ums Gelände, Ponyreiten, MiniStreichel-Zoo für Kinder, etc. Fürs Kulinarische ist gesorgt: Pommes, Bratwurst und wer es eher ländlich geniessen will, darf sich beim Frühlingsbuffet bedienen. Lebensqualität – an so einem Festtag ist sie ein Thema, beim Einkauf und nach Ladenschluss: Um 16.15 Uhr berichten verschiedene Menschen in Live-Spots, wie sie Lebensqualität in ihrem Alltag und Umfeld erleben. Um 20 Uhr findet die Abendveranstaltung statt, mit dem aktuellen Thema: «Lebensqualität Schweiz: Lage und Zukunft». Hansjürg Stückelberger, Präsident von Zukunft.ch gibt Hintergrundinfos zu den Fragen: «Warum ist die Schweiz reich und frei? Wie gewinnen wir die Zukunft?» Am Sonntag sind alle eingeladen, einen Festtag im Güetli zu verbringen mit Buure-Zmorge, guter Gemeinschaft, Musik, Gesang und Bummeln durch den Bauernhof. Mitarbeitende erzählen, was ihnen zu Lebensqualität verhilft. Kinder und Teenies erleben ein spannendes, separates Programm. Während dem Wochenende können Besucher einen Blick hinter die

Kulissen werfen. Ausserdem wird man sehen, dass sich das Güetli mit Spielplatz und dem Bauernhof das ganze Jahr für Familien als Oase anbietet. Das Güetli – mehr als eine Gärtnerei.

Schauen, woher die Wärme kommt Besichtigung der Holzschnitzelheizung an der Gewerbeschau in Hedingen. Seit fünf Jahren wird das Gebiet um den Bahnhof Hedingen mit Wärme aus der Holzschnitzelheizung der Renercon Anlagen AG versorgt. Die Knonauer Firma wird im Rahmen der Gewerbeschau vom kommenden Wochenende mit ihrem Team in Hedingen sein und über das Heizsystem, das im Ausbau befindliche Fernwärmenetz und die Anschlussbedingungen informieren. Zu jeder vollen Stunde führt sie durch die Heizanlage und zeigt, woher die Wärme kommt. Treffpunkt ist der Renercon-Stand im hinteren Teil der Schreinerei Girardi. (pd.)


Veranstaltungen agenda

Freitag, 27. April Hedingen 17.00-22.00: «Träffpunkt bim Gwärb»: Der Gewerbeverein Hedingen präsentiert sich gemeinsam mit regionalen Gästen aus dem Gewerbe. Glücksrad und Verlosung mit tollen Preisen. Torwandschiessen auf die AXA-Torwand. Festwirtschaft. Gewerbe und Industriequartier. Maienbrunnenstrasse.

Rifferswil 08.00-19.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Geöffnet bis 31. Juli täglich von 8 bis 19 Uhr. Park Seleger Moor.

New Orleans, Chicago-Jazz und lebensfrohe Lieder aus dem Süden Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte «Jazz am Donnerstag» mit der «Two Banjos Jazzband» Authentischer New-Orleans- und Chicago-Jazz der 20er- und 30er-Jahre. Die fantasievollen Arrangements sind Perlen der frühen Jazzgeschichte. Ein Muss für Freunde des alten Stils und der speziellen Besetzung! Urs Baumann, bjo, g, Werni Morf, bjo, Hanspeter Büchler, wbd, perc, Bruno Steiner, tb, Victor Buck, tp, Peter Schleiss, sou, Thomas Gilg cl, sax.

Wettswil

Donnerstag, 3. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

20.00-22.00: Ländlerabend mit der Ländlerkapelle René von Rotz. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Reservierung erwünscht.

«Poesie in Musica»

Samstag, 28. April Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz.

Bonstetten 08.00-16.00: Frühlingsfest mit Festwirtschaft. Guggenbühl Pflanzen AG, Gartencenter. Am Lochenweiher 16.

Hedingen 11.00-19.00: «Träffpunkt bim Gwärb»: Der Gewerbeverein Hedingen präsentiert sich gemeinsam mit regionalen Gästen aus dem Gewerbe. Glücksrad und Verlosung mit tollen Preisen. Torwandschiessen auf die AXA-Torwand. Festwirtschaft. Gewerbe und Industriequartier. Maienbrunnenstrasse.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Flohmarkt - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 10.00-16.30: Frühlingsfesttage mit Tag der offenen Tür. Grosser Benefiz-Flohmarkt mit Feinem vom Grill. Spiel und Attraktionen für Gross und Klein. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 16.15: Live-Spots: «So erlebe ich Lebensqualität» Kurzberichte, die zum Weiterdenken anregen. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 20.00: Offener Vortrag: «Lebensqualität Schweiz - Lage und Zukunft: Warum ist die Schweiz reich und frei? Wie gewinnen wir die Zukunft?». Referent: Pfr. Hansjürg Stückelberger, Präsident Zukunft CH. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Wettswil 09.30-15.00: Tag der offenen Tür mit Schwerpunktthema Heuschnupfen aus hömöopathischer Sicht. Kurzreferat um 11 und 13.30 Uhr. Praxisgemeinschaft Peter und Susanne Hasler, Stationsstrasse 2b.

Sonntag, 29. April Bonstetten 10.00-16.00: Frühlingsfest mit Festwirtschaft. Guggenbühl Pflanzen AG, Gartencenter. Am Lochenweiher 16.

Hedingen 11.00-17.00: «Träffpunkt bim Gwärb»: Der Gewerbeverein Hedingen präsentiert sich gemeinsam mit regionalen Gästen aus dem Gewerbe. Glücksrad und Verlosung mit tollen Preisen. Torwandschiessen auf die AXA-Torwand. Festwirtschaft. Gewerbe und Industriequartier. Maienbrunnenstrasse.

Melodien und Lieder aus Italien, Südamerika und der Karibik mit dem Quintett «Todos Band». Die Todos Band widmet sich Melodien und Autorenliedern aus der Zeit von 1894 bis 1954. Zeitlose

«Jazz am Donnerstag» mit der «Two Banjos Jazzband». (Bild zvg.) Lieder, in denen die poetischen Texte die Musik umarmen und seit jeher Italiens Kultur und Traditionen repräsentieren. Zu diesen unwiderstehlichen Klassikern gesellt sich Volksmusik aus der der Karibik und Südamerika: Tango, Choro, Mambo und temperamentvolle Klezmer. Die Musik ist für diese Besetzung mit genügend Freiraum für Improvisati-

onen arrangiert, was ein lebendiges Musikerlebnis verspricht. Ein fantasievolles und spannendes Musikerlebnis für Geniesser! (pz) Freitag, 4. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn: 20.15 Uhr. Eintritt: 35/25 Franken. Reservierung: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.

agenda Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 5725, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

Beim Artikel «Im Triumphmarsch der Aida mitsingen» (Ausgabe vom 24. April) sind dem «Anzeiger» falsche Konzertdaten übermittelt worden. Der katholische Kirchenchor Hausen führt die Konzerte am 10. und 11. November 2012 durch, nicht wie angegeben am 8. und 9. November. «Messa di Voce» singt unter der Dirigientin Manuela Hager. (Bild zvg.) und das herzerwärmende «Ave Maria» des Zeitgenossen Franz Biebl. Der bekannte Luzerner Blockflötist Pius Strassmann wird mit Improvisationen die Gesänge verbinden und umspielen. Messa di Voce singt unter seiner Dirigentin Manuela Hager nun das fünfte Mal in Mettmenstetten und hofft auch dieses Jahr auf eine volle

Musik und Singen, Suppenzmittag und Zvieri, Kindertreff und Kinderattraktionen. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Kirche. Das Konzert beginnt um 17 Uhr und dauert eine gute Stunde. Kollekte. Am Vortag, 5. Mai, findet das Konzert um 19.30 Uhr in der Marienkirche Unterägeri statt.

und am Sonntag, 6. Mai, um 17 Uhr in der refor-

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

mierten Kirche Mettmenstetten. Weite Infos unter www.messadivoce.ch

Hausen am Albis

Donnerstag, 3. Mai

10.00-15.00: Kreativwanderung mit aemtlerweb.ch. Pflanzen, Steine und Geschichten in der Reussebene. Anschliessend grillieren an der Lorze. Nur bei schönem Wetter. Anmeldung nicht nötig. Lorzenbrücke-Parkplatz. Treffpunkt.

14.30-17.00: Offener Nachmittag für Senioren mit Musik, Kaffee und Gebäck. Ermutigung aus Gottes Wort zum Thema: . «Lohnendes Leben, das durchträgt». Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Mittwoch, 2. Mai Affoltern am Albis 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Montag, 30. April 08.00: Wanderung Stockberg: Mit PW nach Siebnen. Siebnen-Isenburg-Stockberg-Tostel-LucherenSiebnen. Wanderzeit: 4½ Std. Aufstieg sehr steil: 830 m, Abstieg: 830 m. Wanderstöcke empfehlenswert. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Züricher, Tel. 044 764 07 62. Gemeindeparkplatz Chratz. Treffpunkt.

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Am Samstag, 5. Mai, in der Marienkirche Unterägeri

werdende Eltern zum Thema: «Wochenbett einst und heute» mit D. Baur und M.K. Arnold, Pflegefrauen Wochenbett. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Mettmenstetten

09.30-16.30: Sonntag im «Güetli» für alle! Buurezmorge.Referate unter dem Thema: Lebensqualität,

Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbbewegungen», Malerei in Acryl von Nicole Davatz, Landquart. Die Ausstellung dauert bis 6. Mai. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr.

in kürze

Maschwanden

Mettmenstetten

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Mettmenstetten

Der Mai ist nicht nur der Wonnemonat, sondern auch der Monat von Maria, der Muttergottes. Dies ist einer der Gründe, warum das Gesangsensemble am 5. und 6. Mai Mariengesänge zur Aufführung bringt.

15.30: Vernissage der Ausstellung «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit». Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek. Musikalische Umrahmung: Thomas Märki und Manuela Villiger, Saxofon. Im Chor der Klosterkirche. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: Michele Pentrella, Klavier und Daniela Cammarano, Violine, spielen Werke von Mozart, Schumann usw. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. Anmeldung Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Aeugstertal

Klosterkirche : «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit». Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek. Die Ausstellung dauert bis 18. Juni. Täglich geöffnet von 8–22 Uhr.

Sonntag, 6. Mai, in der reformierten Kirche Mettmenstetten

Kappel am Albis

Ausstellungen

Kappel am Albis

Das Vokalensemble Messa di Voce singt «Maria zu Ehren»

Ein zweiter Grund ist, dass der Chor sein 10-Jahre-Jubiläum feiert (die ersten fünf Jahre als «Zuger Vokalisten») und deshalb am ersten Advent mit einem fast revolutionären Programm nochmals auftritt: nämlich mit einer Bachkantate und einigen Werken der noch praktisch unbekannten Wiener Komponistin und Haydn-Schülerin Mariana Martinez, die ganz wunderbare Musik geschrieben hat. Anfang Mai nun erklingt unbegleitete feine und innige Musik aus verschiedenen Epochen – Höhepunkte sind sicher das «Einsiedler Salve Regina», Benjamin Brittens «The Hymn to the Virgin», das Marienlob «Bogoroditse Djevo» von Sergei Rachmaninoff

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Freitag, 27. April 2012

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Von Bruno Moll 15. Woche!

Bis So tägl. 17.30 h

INTOUCHABLES D gespr., ab 13/10 J. ZIEMLICH BESTE FREUNDE

22. Woche/Reduz. Eintrittspreis!

Fr/So 14.30 h Dialekt, ab 7/4 J.

DIE KINDER VOM NAPF Von Alice Schmid 4. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Do/Sa/Mi 14.30 h D gespr., ab 8 J., in Begl. ab 5 J.

SPIEGLEIN SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN Von Tarsem Singh, mit Julia Roberts uva. Nachtvorstellungen! Fr/Sa 23.15 h AMERICAN PIE: D gespr., ab 14/11 J.

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Two Banjos Jazzband». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierungen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

DAS KLASSENTREFFEN Weitere Vorstellungen im Kino Lux CH-Premiere! Do 17 h (D), Fr, 17 h (D), 22.45 h (D) Sa/So 20.30 h (D), Mo/Di 18 h (E/d/f), Mi 17 h (D) THE LUCKY ONE – Ab 12/9 J.

FÜR IMMER DER DEINE Von Scott Hicks, mit Zac Efron uva. CH-Premiere! Do/Fr 20.30 h, Sa/So 17 h Mo/Di/Mi 20.30 h, Di auch 14.30 h («Seniorenkino») E/d/f, ab 12/9 J.

MY WEEK WITH MARILYN

Kappel am Albis

Von Simon Curtis, mit Michelle Williams uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

10. Woche!

So 14.30 h Dialekt, ab 10, in Begl. ab 7 J.

DIE WIESENBERGER Publikumspreis, Solothurn 2012 7. Woche! Sa/So 17 h, E/d/f, ab 13/10 J.

THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL Von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson uva. CH-Premiere! Tàgl. 20.15 h, Sa auch 14.30 h F/d, ab 14/11 J.

Ottenbach 09.49: Wandergruppe Ottenbach60plus: Wanderung von der Station Glanzenberg nach Unterengstringen und nach dem Mittagessen zum Kloster Fahr. Wanderzeit ca. 2 x 1 Std. Auskunft: N. Berli, Telefon 044 761 22 07. Postautohaltestelle. Treffpunkt.

ALPSEGEN

Bereits über 1,3 Mio. Zuschauer in der Schweiz! Letzte Tage! Mo/Di/Mi 18 h UN CUENTO CHINO SP/d/f, ab 12/9 J. Von Sebastián Borensztein, mit Ricardo Darín uva. Weltpremiere/3D-Projektion! Bis So tägl. 14.30 h (D), 20.15 h (D), Sa auch 22.45 h (D) Mi auch 14.30 h (D), Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) THE AVENGERS Ab 12/9 J. Von Jason Biggs, Seann William Scott uva.

Affoltern am Albis

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

So 12 h Dialekt

Matinee!

SISTER (L’ENFANT D’EN HAUT) Von Ursula Meier, mit Kacey Mottet Klein uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 5. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Bis So tägl. 14.30 h, D gespr. DIE PIRATEN – Ab 6, in Begl. ab 3 J.

EIN MERKWÜRDIGER HAUFEN CH-Premiere!

Bis So tàgl. 17 h (D), 20.15 h (D) Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) Ab 14/11 J.

AMERICAN PIE: DAS KLASSENTREFFEN

Mit Jason Biggs, Seann William Scott


Veranstaltungen


Baureportage Haldenrain Zwillikon

«Holz ist als Baustoff ein Alleskönner» In Zwillikon steht das erste Ämtler Mehrfamilien-Klimaholzhaus «Das ist die Zukunft», sagt Ueli Köfler von Köfler Holzbau, Zwillikon. Der Bau von Klimaholzhäusern steht für Nachhaltigkeit vom nachwachsenden Baustoff über die Produktion bis hin zum Recycling in ferner Zukunft, denn dank massiver Bauweise versprechen die Häuser, Generationen zu überdauern. Auch Architekt Marco Tanner, von der Ringger Tanner Partner AG in Affoltern, ist vom Konzept Klimaholzhaus überzeugt, zumal der Baustoff Holz die architektonischen Freiheiten kaum eingrenzt: «Auch kubische Formen sind kein Problem.» Der Beweis dafür steht am Zwilliker Haldenrain: das erste MehrfamilienKlima-Holzhaus im Knonauer Amt. Mit der aussenliegenden Dämmschicht von 30 Zentimetern, was

die strengen Dämmvorschriften des Kantons Zürch bei Weitem übertrifft, lassen sich langfristig Nebenkosten sparen. Gestaltung ganz nach dem Geschmack des Bauherrn Dabei unterscheiden sich die Abläufe zum Bau eines Klimaholzhauses kaum von konventionellen Methoden. Unter anderem weil die Austrocknungszeit entfällt, reduziert sich die Bauzeit allerdings um rund zwei Monate. Je grösser das Haus, desto grösser sei auch der Zeitgewinn, erklärt Marco Tanner. Zeit spart auch die Bauweise mit präzise vorgefertigten Elementen. Das hat sich am Haldenrain bestätigt: Innert einer Arbeitswoche war das Mehrfamilienhaus regen-

dicht. «Bei einem Einfamilienhaus dauert es in der Regel maximal zwei Tage», sagt Ueli Köfler. Danach kommen dann die Sanitär- und ElektroInstallateure sowie die Fensterbauer zum Zug. Innenausbau und Gestaltung richten sich dann ganz nach dem Geschmack des Bauherrn. «Der Kunde bekommt genau dasselbe wie bei konventioneller Bauweise – und

dazu noch ein besseres Wohnklima», halten beide fest. Ein weiterer grosser Vorteil am Klimaholzhaus ist nämlich, dass es selber atmet und die Feuchtigkeit reguliert. Das Holz nimmt Feuchtigkeit sehr schnell auf und gibt sie nach und nach wieder ab. «Das fühlt der Bewohner», so Ueli Köfler und spricht in diesem Zusammenhang gar von ei-

nem «Wellness-Haus». Beim Baustoff Holz denken allerdings viele noch an knarrende Böden und ringhörige Wände. Weit gefehlt: Was den Schallund Brandschutz betrifft, braucht ein Klimaholzhaus den Vergleich mit anderen Bauweisen nicht zu scheuen. «Holz ist als Baustoff ein Alleskönner», sind sich Tanner und Köfler deshalb einig.

Wir danken der Bauherrschaft, dass wir eine ErdsondenWärmepumpen-Anlage für Heizung und Warmwasser sowie die Lüftungsanlage und die Spenglerarbeiten erstellen durften. SHS Haustechnik AG Sagistrasse 12, 8910 Affoltern a. A. Zentrale 043 322 60 60, Fax 043 322 60 61 Kundendienst 043 322 60 66 E-Mail: info@shs-haustechnik.ch www.shs-haustechnik.ch

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Wir danken der Bauherrschaft herzlich für den Auftrag


Neue Klimaholzhäuser in Zwillikon direkt an der Landwirtschaftszone

Moderner Massivholzbau der Marke «Klimaholzhaus» im Minergie-P-Standard Willkommen in der Welt des Holzhausbaus! Mehr als 4000 Gebäude wurden seit 1993 mit dem patentierten, bauaufsichtlich zugelassenen Massivholz-Bausystem gebaut. Gesundes Raumklima, dank der großen Holzmasse in Wänden und Decken, lückenloser Wärmeschutz, Diffusionsoffenheit und dadurch bauphysikalische Sicherheit gehören ebenso dazu wie hohe Wertbeständigkeit und massive Bauweise. Dank der großen Holzmasse in den Wänden und Decken erreicht ein LignotrendKlimaholzhaus ein ganzjährig ausgeglichenes Wohnraumklima, was sich positiv auf das Wohlbefinden und damit auf die Gesundheit auswirkt. Die Holzblocktafeln des Klimaholzhauses für Wände, Decken und Dach bestehen aus kreuzweise verleimten, formaldehydfreien Fichtenhölzern und vereinen die hervorragenden ökologischen und bauphysikalischen Eigenschaften von Holz mit den Anforderungen, die Architekten, Verarbeiter und Bauherren an moderne Baustof-

fe stellen: sie sind standardisiert und dadurch berechenbar, zeichnen sich durch hohe Formstabilität und Belastbarkeit aus, und sie ermöglichen sicheres, wertbeständiges Bauen bei absolut freier Planung und gesundem Wohnklima. Dank der Nature-Plus-Zertifizierung der Holzelemente ist eine ökologische und wohngesunde Holzbauweise garantiert.

Kurzbeschrieb des Klimaholzhauses Grundsätzlich wird das Haus mit einer sehr guten Wärmedämmung ausgestattet. Die Dämmwerte übertreffen die Grenzwerte des Kantons Zürich bei Weitem. Die Anforderungen nach Minergie-P, welche sehr strenge Anforderungen an die Gebäudehülle und den daraus resultierenden Energieverbrauch stellt, sind erfüllt. Die Zertifizierung ist beantragt. Das Kellergeschoss, welches auf allen Seiten (auch unter der Kellerbodenplatte) 30 cm gedämmt ist, wird betoniert. Ab dem Kellerge-

schoss wird das Klimaholzhaus erstellt, ebenfalls mit 32 cm Dämmung. Die Fassade wird in moderner Holzoptik gestaltet. Auf dem Dach ist eine integrierte Photovoltaikanlage geplant, welche den eigenen Strombedarf abdeckt. Das Heiz– und Lüftungssystem besteht aus dem Enervent Greenair Kompaktgerät. Mit diesem Gerät wird gelüftet und geheizt. Dieses hocheffiziente Kompaktgerät kann lastabhängig betrieben werden und ist so das energiesparendste Zentralgerät für Heizung, und Lüftung zugleich.

Wissenswertes für den Bewohner Die Klimaholzhauswände bestehen aus Holz, dem einzigen nachwachsenden Baustoff überhaupt. Holz ist ein Naturprodukt: Risse, ungleichmässige Maserungen oder vereinzelte ausblühende Harzgallen sind natürlich und beeinträchtigen die Eigenschaften des Holzes in keiner Weise. Knarrgeräusche können vor allem in der ersten Heizperiode entstehen, da sich die Holzwände auf die neuen Feuchteeigenschaften einstellen müssen. Diese sind ebenfalls normal.

Minergie-P und das Klimaholzhaus: Die Synergie der Zukunft beginnt schon heute.

In aller Munde sind Schlagwörter wie Energieknappheit, CO², graue Energie, Ökologie und Ölvorräte. Mit unserem Gebäudekonzept sind Sie für die Zukunft gerüstet: Das Haus wird mit sehr viel Holz erstellt, dem eigentlichen Superzehnkämpfer unter allen Baustoffen; ist es doch CO²-neutral, stabil, feuerschützend, ästhetisch, kostengünstig hergestellt, leicht bearbeitbar und beständig. Der Baustoff Holz in der richtigen Menge eingebaut, ist der Garant für ein angenehmes und wohngesundes Wohnraumklima. Das Klimaholzhaus, erstellt im Minergie-PStandard, ist die Bauweise der Zukunft.

Planer: ringger tanner architekten Beratung und Verkauf: Immo Ligno GmbH Ersteller: Köfler Holzbau Besuchen Sie uns an der Bauschau vom 11.–13. Mai 2012. www.bau-schau.ch

«Im Klimaholzhaus steckt unser Herzblut ...»


Baureportage Haldenrain Zwillikon

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Sport

Freitag, 27. April 2012

Die Obmannschaft ist wieder voll besetzt Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes (ZTV): Obmännerversammlung vom 21. April Total 262 Personen versammelten sich im Saal der Schulanlage «Fadacher» in Dietlikon zur Erledigung der Jahresgeschäfte. Hanspeter Frei (Embrach) amtet als alter und neuer Obmann. In Obfelden findet am 3. Juni die 92. Veteranentagung (VT) statt. ................................................... von hans jud Unmittelbar nach der Veteranentagung (26. Juni 2011) in Wädenswil haben Peter Biber und Rolf Lüthi per sofort den Rücktritt aus der Obmannschaft erklärt. Die Arbeiten mussten deshalb auf die restlichen Mitglieder verteilt werden. Die Gewinnung von neuen Chargenträgern war – wie leider heute in vielen Vereinen/Verbänden üblich – nicht einfach. Doch das Blatt wendete sich zum Guten. Nach dem angekündigten Rücktritt von Bruno «Brunello» Nyffenegger, der zwölf Jahre erfolgreich das Ressort «Etat und Mutationen» führte, wurden zuerst für die Amtsdauer 2012 bis 2015 die Bisherigen bestätigt. Emil Höhener (Obfelden), Vize-Obmann; Werner Sandhofer (Lindau), Protokollführer; Marcel Girod (Unterstammheim), Kassier und Hanspeter Frei (Embrach), der ebenfalls mit Applaus als Obmann wieder gewählt wurde. Die drei neu nominierten Kameraden: Werner Egle (ZHAltstetten), Schreiber; Heinz Zollinger (ZH-Höngg), Etat, und Christian Kunz (Männedorf), Archivar/Material, sind einstimmig in ihre Ämter «gehoben» worden. Die Vakanzen gehören der Vergangenheit an, das Siebner-Team kann gut vorbereitet an die Arbeit. Bruno Nyffenegger, Peter Biber und Rolf Lüthi wurden für ihren Einsatz geehrt, umrahmt von den immer wieder präsenten sehr charmanten und chic gekleideten Ehrendamen.

Gastfreundschaft gross geschrieben Musik, Gesang, Fahnen, Blumen, Ehrendamen und jung gebliebene Turnveteranen in bester, freundschaftlicher Stimmung – das Markenzeichen in einem fest verankerten Fundament.

Von links: Walter Widmer, Werner Kurt, Walter Hubschmid, Ruedi Feuz, Hansueli Wydler und Eugen Stähli. (Bild zvg.) Zuerst der Musikverein Dietlikon (Dirigent René Wolgensinger) und dann der Chor der Eidg. Turnveteranen, Gruppe Glatt- und Limmattal (Leitung Ruedi Bolli) erfreuten das Publikum mit ihren Vorträgen. Gemeindepräsident Kurt Schreiber bezeichnete in seiner Grussbotschaft Dietlikon mit den rund 7000 Einwohnern als Ort im Herzen des Kantons und würdigte die örtliche Vereinsvielfalt, speziell auch im Turnwesen sowie ganz allgemein die Freiwilligenarbeit und Ehrenamtlichkeit. Nach der Fahnenübergabe und dem Eröffnungskantus konnte Obmann Hanspeter Frei die Gruppenobmänner sowie zahlreiche Gäste willkommen heissen und zur Geschäftsordnung übergehen. Von den im Etat registrierten 144 Gruppen waren 131 vertreten, sechs entschuldigt und sieben unentschuldigt abwesend. Total haben sich 262 Veteranen und Gäste in Dietlikon getroffen. Nach einem kurzen Rückblick auf die OV in Fehraltorf und die VT in Wädenswil erläuterte Marcel Girod die Finanzen. Seit vielen Jahren war es ihm nun vergönnt, wieder positive Zahlen vermerken zu können. Mit dem Gewinn von 4500 Franken erhöhte sich das Vermögen auf knapp 40000 Franken. Im Budget

2012 sind 600 Franken als Überschuss einkalkuliert und der Mitgliederbeitrag bleibt bei unverändert 5 Franken. Diese Finanzlage erlaubte erfreulicherweise die Gutheissung von Vergabungen mit total 12 000 Franken, davon 7000 Franken für die Jugend.

Gruppe Mettmenstetten mit Rekordzuwachs Mit berechtigtem Stolz durfte Obmann Eugen Stähli (Mettmenstetten) den Siegerpreis für die erfolgreichste Werbung von Neumitgliedern entgegennehmen, diese Gruppe erhöhte den Bestand um 18 Kameraden auf 68. Des Weiteren haben sich in Hedingen und Obfelden in den Chefetagen Wechsel ergeben. Nach zwölf Jahren trat Obmann Walter Hubschmid zurück, sein Nachfolger heisst Walter Widmer. Hansueli Wydler führte 18 Jahre das Zepter, neu ist Ruedi Feuz als Obmann angetreten. Eine betrübliche Mitteilung ist, dass sich die Gruppe Birmensdorf aufgelöst hat und demzufolge ausgetreten ist. Im Säuliamt bestehen noch acht Gruppen mit total 463 Mitgliedern (minus 13). Die Abnahme im ganzen Kanton beziffert sich mit 58 Veteranen (149 Todesfälle,

128 Austritte/Streichungen, 219 Neumitglieder), neuer Gesamtbestand 6554. Im Hinblick auf die Veteranentagung 2013 in Marthalen ist dort eine neue Gruppe gegründet worden, welche mit Applaus in der Kantonalen Vereinigung Aufnahme gefunden hat. Mitglieder einer Veteranengruppe und damit der Veteranenvereinigung können Frauen und Männer werden, die das 40. Altersjahr zurückgelegt haben, sich über eine einstige oder gegenwärtige turnerische Tätigkeit oder anderweitige Verdienste um das Turnwesen ausweisen können oder wer das Turnwesen mit seiner Gesinnung unterstützen will. Den Gruppen ist es freigestellt, ihre Satzungen so abzufassen, dass auch Frauen aufgenommen werden können (Beschluss im April 2011). Bis jetzt sind es deren 30.

Notizen für den Turnkalender Nachdem Präsident Marcel Lüthy seinen vielseitigen und sehr erfolgreichen Turnverein Dietlikon (gegründet 1896) vorgestellt hat, machte der frischgebackene (seit November 2011 im Amt) Abteilungsleiter «Breitensport» des Zürcher Turnverbandes (ZTV), René Bosshard (Bülach), einen

Oldies vom FCWB am Teamrun

Roger Aeberli mit erstem Spitzenresultat

Am Teamrun im Rahmen des Zürich Marathons kamen vergangenes Wochenende zwei Vierer-Teams aus Veteranen und Senioren des FC WettswilBonstetten fast im Gleichschritt ins Ziel – und dies mit bemerkenswerten Zeiten: Team I, mit Philipp Ries, Valentin Vonder Mühll, Stefan Jehli und Michael Illi, lief die Marathonstrecke in 3 Stunden, 13 Minuten und 6 Sekunden. Team II, mit David Reindl, Markus Stöckli, Christoph Lautenschlager und Gion Meier, folgte 10 Sekunden später – das bedeutet Ränge 74 und 75 von 777 klassierten Teams.

Aeugstertaler Biker Zweiter in Tesserete Beim ersten Einsatz in der nationalen Crosscountry-Rennserie «Racer Bikes Cup» Ende März noch Zwölfter, konnte sich Roger Aeberli vergangenes Wochenende im Tessin auf den zweiten Platz verbessern – auch dank neuem Material. Schon vor dem Start war für den Aeugstertaler klar, dass diesmal ein Spitzenresultat drinliegen könnte. Zwar war die anspruchsvolle Runde

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von den anhaltenden Regenfällen der Vortage aufgeweicht. Doch Aeberli mag das Rennen in Tesserete, da es sehr technisch mit vielen Wurzel- und Treppenpassagen ist. Vor zwei Jahren, damals noch in der U15-Kategorie, konnte er den Lauf bereits einmal gewinnen. Und auch diesmal sah es fast so aus. Bereits in der Abfahrt der ersten von drei Runden über 21 Kilometer setze sich der RRC-Amt-Fahrer mit dem späteren Sieger Robin Gemperle vom Rest ab. Bis ins Ziel lieferten sich die beiden einen spannenden Zweikampf, den Gemperle schliesslich im Spurt knapp für sich entschied. Bis der drittplatzierte Mike Hermann ins Ziel kam, vergingen geschlagene zweieinhalb Minuten. Die gute Leistung Aeberlis dürfte ihren Ursprung auch im neuen Material haben. Erstmals startete der Säuliämtler auf etwas grösseren 650B-Rädern – wie der aktuelle Weltcup-Leader Nino Schurter. (map.)

Am Grümpi-Start dabei Die Ämtler Grümpi-Saison wird traditionellerweise am Auffahrts-Donnerstag, 17. Mai, auf dem Sportplatz Schlag in Hedingen eröffnet. In sieben verschiedenen Kategorien von Gross bis Klein wird um die begehrten Pokale gewetteifert. Anmelden kann man sich bis zum 4. Mai unter der E-Mail-Adresse gruempi@scschweizer.ch. Tagsüber stehen kulinarische Köstlichkeiten vom Grill zur Verfügung. Nach der Rangverkündigung steigt die «After-Soccer-Party» mit DJs und Barbetrieb.

Resultate U17: 1. Robin Gemperle (Buchs, SG) 55:16. 2. Roger Aeberli (Aeugstertal) 0:02. 3. Mike Hermann (Bad Ragaz) 2:34. Infos: racerbikescup.ch

Streifzug durch markante Positionen. Die Vorbereitungen für das Eidg. Turnfest 2013 in Biel-Magglingen laufen plangemäss, hervorzuheben sind die wunderbaren Anlagen direkt am See, Nähe Bahnhof. Bereits ist eine Bewerbung der Stadt Aarau für das Fest im Jahre 2019 in Vorbereitung. Ebenso nehmen die Bestrebungen für die Durchführung des Kantonalturnfestes 2017 feste Konturen an, das obere Tösstal wird genannt. Zwei Grossanlässe finden 2012 im Hallenstadion statt: STV-Gala am 5. Mai und Swiss-Cup am 4. November. In personeller Hinsicht ist leider im ZTV der Posten des Finanzchefs immer noch vakant. Präsident Kurt Menzi wird an der DV vom 17. November zurücktreten, über die Nachfolge sind demnächst Informationen zu erwarten. Am 3. Juni gastieren die Turnveteranen wieder einmal im Knonauer Amt, in Obfelden – in einer Gemeinde vor dem Albis und mit interkantonalen Verbindungen zum Aargau und zu Zug, wie OK-Präsident Werner Kurt in seiner Werbebotschaft betonte. Es werden 1200 bis 1400 Veteranen und Gäste erwartet. Das OK bemüht sich und setzt alles daran, dass der Anlass mit dem Prädikat «vorzüglich» bewertet werden kann. Der Antrag der Gruppe Oberwinterthur, es sei in Zukunft der Festkartenpreis ohne ZVV-Anteil zu bestimmen (d.h. jede Gruppe hat den Transport zum Veteranentag selbst zu organisieren), wurde eindeutig abgelehnt. Vorzumerken sind noch: 2013, OV in Hettlingen (20. April), VT in Marthalen (25. Mai, Samstag); 2014, VT in Ossingen (15. Juni); 2015, VT in Weiningen (Datum noch offen). Mit dem Turnerlied fand eine positive und sehr gut geleitete Versammlung ihren Abschluss. Das OK mit Chef Otto Zuberbühler hat den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt ermöglicht. Beim Apéro (von der Gemeinde offeriert), während dem Nachtessen und beim Café (hier ist die Schule als Sponsor aufgetreten) wurden die Kameradschaft und Geselligkeit gebührend gepflegt. Das Finale bildete ein kurzes Bühnenprogramm der Superlative, gar manches Veteranenauge hat die attraktiven Turnerinnen entdeckt.

Roger Aeberli auf grossen Rädern unterwegs zum zweiten Platz am Racer Bikes Cup in Tesserete. (Bild zvg.)

Infos: www.scschweizer.ch.


Sport

Freitag, 27. April 2012

In Mallorca aufs Podest gelaufen Adrian Brennwald musste am Ultra-Traillauf «Serra de Tramuntana» leiden Landschaftliche Schönheit, brütende Sonne und ein harter Parcours über 107 km, garniert mit 4300 Höhenmetern – Adrian Brennwald aus Aeugst wurde am Ultra Mallorca Serra de Tramuntana hervorragender Dritter. ................................................... von thomas stöckli «Nächstes Jahr nehme ich den Fotoapparat nicht mehr mit», sagt Adrian Brennwald gut zwei Stunden nach dem Zieleinlauf am «Serra de Tramuntana». Weil der Ultra-Trail auf Mallorca als einer der schönsten überhaupt gilt, hatte der Aeugster im Rucksack nämlich eigens eine Kamera mitgeführt, dann aber im Wettkampf-Eifer kein einziges Foto gemacht ...

24 Minuten Rückstand auf den Sieger

Musste auf Mallorca leiden: Adrian Brennwald aus Aeugst. (Archivbild)

Zwölf Stunden, 14 Minuten und 40 Sekunden. So lange brauchte Adrian Brennwald für die 107 km mit 4300 Höhenmetern auf der spanischen Urlaubsinsel. Das sind nur 24 Minuten mehr als Sieger Miquel Capo Soler, läppische sechs Minuten mehr als der zweitplatzierte Thomas Bosnjak aus Österreich und fast 50 Minuten weniger als der viertplatzierte Xavier Valle-

doriola Blancafort. Von 480 gestarteten Läufern sollten es schliesslich keine 300 innert der geforderten 24 Stunden ins Ziel schaffen. Mit seinem Resultat ist der Aeugster Ultra-Sportler deshalb sehr zufrieden. Angesichts der starken Konkurrenz hatte er vor dem Start seine eigene Zielvorgabe nämlich redimensioniert: Einen Rang unter den ersten zehn wollte er anstreben. Dieses Ziel sollte er dann deutlich übertreffen.

Erste Stunden im Dunkeln Der Startschuss fiel in der Nacht von Freitag auf Samstag um 24 Uhr in Andratx. Innert höchstens 24 Stunden galt es, vom westlichen Zipfel der Ferieninsel bis nach Pollença ganz im Norden zu rennen. «Ich habe den Weg zum Teil kaum gesehen», blickt Adrian Brennwald auf die ersten sechseinhalb Wettkampfstunden in dunkler Nacht zurück. Seine Taktik war deshalb, in der Spitzengruppe um Vorjahressieger Miquel Capo Soler mitzulaufen, um sicher auf dem Weg zu bleiben. «Das Tempo war mir fast zu schnell», so Brennwald. Doch gelang es dem Aeugster, sich in der immer kleiner werdenden Gruppe mit den stärker eingeschätzten Konkurrenten zu behaupten – bis Probleme mit dem

Magen ihn ausbremsten. Zwei Stunden konnte er deshalb nichts mehr zu sich nehmen. Verschärft wurde das Problem durch den Rucksack-Riemen, der konstant auf den Bauch drückte. Mit eisernem Willen überstand der Aeugster die Krise und griff wieder an. «Ich wusste nie, wie gross die Abstände sind», sagt er, «deshalb bin ich immer Vollgas gerannt.» Einen weiteren Dämpfer erhielt Brennwald dann kurz vor dem Ziel: Ohne sein Wissen war die Strecke um zwei Kilometer verlängert worden. Statt fünf galt es noch sieben Kilometer durchzustehen – eigentlich nicht viel, aber nach 100 Kilometern mit Schmerzen und mit dem vermeintlichen Ziel vor Augen ein arger Dämpfer.

Beine tun weh «Ich musste extrem leiden, es hat sich aber gelohnt!», meldet Adrian Brennwald am Samstagnachmittag per Telefon in die Schweiz. «Die Beine tun ziemlich weh», fügt er an. Zu schaffen gemacht haben ihm insbesondere die mallorquinische Sonne und die steinige Strecke. Der Fuss kann auf den grossen Brocken nicht ganz abrollen, was mit der Zeit schmerzt. Weiter habe er sich am Anfang in der Dunkelheit den rechten Fuss einige Mal vertreten, so Brennwald ...

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Das Ziel lautet Wiederaufstieg Am vergangenen Sonntag spielte die Hornussergesellschaft (HG) Obfelden auswärts in Gohl (Emmental) ihr erstes Meisterschaftsspiel. Nachdem Obfelden im vergangenen Jahr von der 3. in die 4. Liga abgestiegen war, ist das Ziel dieses Jahr, den Wiederaufstieg in die 3. Liga zu erreichen. Bei schönem aber kaltem Wetter mit mässigem Wind, mussten die Obfelder ihr Spiel im Ries beginnen. Da der Himmel anfangs noch leicht bedeckt war, bekundeten die Ämtler keine Mühe ihre Arbeit im Ries gut zu erledigen. Der Himmel wurde aber immer blauer und es wurde zusehend schwieriger, den Hornuss frühzeitig zu erkennen. Die Hornusser von Obfelden kassierten prompt eine Nummer. Beim Schlagen galt es, die Nummer mit einer guten Schlagleistung zu lindern. Es lief den Obfeldern sehr gut und die Mannschaft aus Gohl kassierte sogar eine Nummer, es war wieder alles offen. Schlussendlich gewann Gohl das Spiel allerdings doch, dank der höheren Punktzahl: Gohl 1 Nummer und 849 geschlagene Punkte, Obfelden 1 Nummer und 802 geschlagene Punkte. Somit hat Gohl zwei Meisterschaftspunkte, Obfelden ging ohne Punkte nach Hause. (PF) Einzeln erzielte sehr gute Resultate: Peter Frick 71 Punkte, Reto Binggeli 61 Punkte.

Die Entscheidungen sind gefallen Saisonende bei den Ämtler Handballern Die Ämtler Handballer ziehen eine gemischte Saisonbilanz. Der Ligaerhalt beim Herren Eins konnte nicht geschafft werden. Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, hat es leider für den Ligaerhalt in der 2. Liga nicht gereicht. Erschwerende Bedingungen wie zusätzliche Absteiger, weil die Ligen verkleinert werden, haben sicherlich dazu beigetragen, dass man nicht mehr in der Abstiegsbarrage spielen konnte. Dies soll jedoch nicht als Ausrede dienen, dass das Saisonziel verfehlt wur-

de. Ein Neuanfang in der 3. Liga mit einem neuen Trainer wird nun versucht. Mittelfristig wird der neuerliche Aufstieg in die 2. Liga angepeilt mit eigenem Nachwuchs. Um den Ambitionen der Junioren, welche in der regionalen Spitze mitspielen, gerecht zu werden, muss das ganz klar das Ziel sein.

Ligaerhalt geschafft bei den Damen Erstmalig hat eine Damenmannschaft auf Stufe Aktive für den HSV Säuliamt am Meisterschaftsbetrieb teilgenommen. Die sehr junge Mannschaft hat

Spielen die U15-Handballer bald um die Schweizer Meisterschaft? Wenn das Qualifikationsturnier vom 5. Mai in der Heimhalle im Stigeli erfolgreich gestaltet wird, spielen die U15 Handballer vom HSV Säuliamt in der nächsten Saison in der höchsten Juniorenkategorie des Jahrganges in der Schweiz. Auch wenn die Handballsaison eigentlich zu Ende gespielt ist, geht es immer noch um die letzten Entscheidungen. Die Junioren der U15 sind erfreulicherweise noch in einer solchen Entscheidung mit dabei. Es geht dabei um den Aufstieg in die Inter Stärkeklasse. Inter heisst interregional und man würde in der kommenden Saison gegen die Besten der Schweiz auf dieser Altersstufe um den Schweizer Meistertitel spielen. Eine Platzierung im vorderen Teil der Tabelle des Turniers wäre nötig, um die Qualifikation zu schaffen.

Qualifikation wäre wichtig Die Zielvorgabe Inter wurde letztes Jahr ganz knapp verpasst – es scheiterte schlussendlich nur am Torverhältnis. Auch dieses Jahr wird es wieder versucht und ein Gelingen wäre

für den Verein äusserst wichtig, würden sich doch für die Talente interessante Perspektiven bieten. Der HSV Säuliamt würde dann auf dieser Stufe zu den Besten der Schweiz gehören. Mit den Möglichkeiten gäbe es dann auf dieser Stufe keinen Grund mehr zu den Grossclubs abzuwandern, wenn man handballerisch das Talent für eine Karriere mitbringt. Der Spiess könnte unter Umständen sogar umgedreht werden und das Säuliamt könnte sich zu einer Adresse für Handballtalente aus der weiteren Region entwickeln.

Der Spielplan Damit das Turnier auch in einem stimmungsvollen Rahmen stattfinden kann und die Spieler über sich hinauswachsen können, sind natürlich Zuschauer erwünscht. Der Spielbetrieb startet um 9 Uhr und dauert bis 19 Uhr 30. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 9 Uhr: HSV Säuliamt – SG Horgen / Wädenswil; 11 Uhr: HSV Säuliamt – HSG Siggental / Vom Stein / Lägern; 12.30 Uhr: HSV Säuliamt – SG Team Vaud Crissier; 14.30 Uhr: HSV Säuliamt – TSV Fortitudo Gossau; 16.30 Uhr: HSV Säuliamt – HSG Nordwest; 18.30 Uhr: HSV Säuliamt – BSV Bern.

keine einfache Saison hinter sich. Die Damen haben erfahren und lernen müssen, dass Handball im aktiven Alter nicht mehr viel mit Juniorenhandball zu tun hat. Im letzten Spiel der Abstiegsbarrage konnte der Platz in der 3. Liga gehalten werden. Die Leistungsdichte in der Liga ist sehr nahe zusammen – entsprechend kann damit gerechnet werden, dass sich die Mannschaft mit zusätzlicher Erfahrung bald schon in der Spitze bewegen sollte.

Im Mittelfeld beim Nachwuchs Nachdem der Verein immer wieder die grossen Talente an die Grossvereine verliert, kann eine Stagnation der Leistung der Juniorinnen und Junioren erkannt werden. Im Grunde genommen ist das jedoch eine Chance, für die Breite Verantwortung zu übernehmen und daran zu wachsen. Ebenfalls ist es ein Zeichen an den Verein, sich nicht auf den vergangenen Lorbeeren auszuruhen, sondern noch mehr Energie in die Entwicklung des Nachwuchses zu stecken, damit die nächste Stufe der Leistungsleiter genommen werden kann. Bald schon haben die Jungs der U15 noch die Chance, die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Am 5. Mai findet in der Stigelihalle in Affoltern das Qualifikationsturnier für die Interstufe statt (vgl. Kasten). Ein erfolgreicher Abschluss dieses Turniers würde die erstmalige Qualifikation der Säuliämtler Handballer auf die Stufe der nationalen Spitze dieser Alterskategorie ermöglichen. Nach den Frühjahrsferien beginnen schon wieder die Vorbereitungen für die neue Saison. Zum Teil werden die Kinder im Nachwuchsbereich in eine höhere Alterstufe aufsteigen und dann auch die Aufstiegsspiele ins U13 Meister spielen, zum Teil bekommen sie neue Trainer. Auf alle Fälle stehen viele interessante Herausforderungen an. Interessierte können sich jederzeit den Mannschaften anschliessen. Der Verein bietet Training ab dem Kindergartenalter an. Infos unter www.hsv-s.ch

Regierungsrat Andrea Bettiga (links) überreicht Paul Stutz die Bundesgabe, eine SIG 49. (Bild zvg.)

Paul Stutz gewinnt Bundesgabe Historisches Fahrtschiessen Mollis Der Zürcher Kantonspolizist Paul Stutz (Zwillikon) erreichte mit 48 von 50 Punkten – zusammen mit Alois Schelbert, UOV Schwyz – das höchste Einzelresultat von 425 Schützen am 63. historischen Fahrtschiessen in Mollis und gewann damit die Bundesgabe. Zum Gedenken an die Schlacht bei Näfels von 1388 findet alljährlich in Mollis das historische Fahrtschiessen statt. Eines der traditionellen historischen Schiessen der Schweiz, die vom Bundesrat mit einer Bundesgabe beschenkt werden.

Zehn Schuss in drei Serien Das anspruchsvolle Programm besteht aus zehn Wettkampfschüssen auf die Morgartenscheibe in drei Serien (zwei Schuss in 60 Sekunden, drei Schuss in

60 Sekunden, fünf Schuss in 60 Sekunden, ohne Probeschüsse). Beim abendlichen Absenden wurde Paul Stutz aus den Händen von Andrea Bettiga, Regierungsrat des Kantons Glarus, Departement Sicherheit und Justiz, als Bundesgabe eine Pistole SIG 49 überreicht, resp. er durfte sie kurz für die Fotosession in die Hand nehmen. Früher, als das neue Waffengesetz noch nicht in Kraft war, konnten die Sieger die gewonnen Preise sofort mit nach Hause nehmen. Heute müssen sie zuerst einen Strafregisterauszug und einen Waffenerwerbsschein beschaffen, um damit den Siegerpreis mit den behördlich abgesegneten Papieren abholen zu können. Gewinner der Spezialauszeichnung war Alois Schelbert, welcher die Bundesgabe schon einmal gewonnen hatte. Diese kann vom gleichen Schützen nur einmal gewonnen werden.


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FC Affoltern a. A. FC Affoltern beim FC Horgen: «Der erste Dreier ist fällig!» Das ist die Parole, die Co-Trainer Sandro Kaufmann für das morgige Spiel gegen den FC Horgen ausgibt. Durchaus verständlich, denn in den letzen 5 Spielen des FCA gab es sage und schreibe 5 Unentschieden. Hinzu kommt, dass der FCA im Hinspiel gegen Horgen, wie könnte es anders sein, ebenfalls ein Null-zu-Null Unentschieden vorgelegt hat. Es ist an der Zeit, dass die Unentschieden-Serie hin zu den Drei-Punkten reisst. Das wird schwierig, aber nicht unmöglich. Nach der Ampelkarte für Shala im letzen Spiel und nach der schweren Verletzung an Bilics rechtem Armknöchel ist die Stammformation geschwächt. Was ist mit Bala I. oder Konate? Werden sie dabei sein? Lässt man den Spielverlauf gegen den Tabellenleader Revue passieren so besteht dennoch Hoffnung auf

einen Sieg. In Unterzahl hatten unsere Ämtler gegen United nicht nur das Ergebnis halten können, nein, sie hatten sich sogar, wenn auch wenige, Chancen erspielt. Ungeachtet der Absenzen sollte der Trainer Filipovic durchaus auf ein gut qualifiziertes Kader zurückgreifen können. Und was tut sich in Horgen? «Der FC Horgen 1 hat sich von seinem Trainer Mario Diethelm per sofort in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Bis Saisonende wird die Mannschaft vom bisherigen Assistenten Lutz Streitenbürger betreut.» (Zitat aus der Pressemitteilung des FC Horgen). Das zum Einen. Zum Anderen haben die Horgeraner in der Rückrunde 3 Spiele verloren und 2 Spiele unentschieden gespielt. Dass die Gegner verwundbar sind und bereits mit hängenden Köpfen vom Platz gingen, dürfte unseren

Jungs zeigen, dass sie einen durchaus machbaren Gegner vor sich haben. Drei Punkte liegen in der Luft. Nun fahren unsere Blauen an den Zürichsee. Es spielt der Neunte gegen den Zehnten. Mittelfeld gegen Mittelfeld. 24 gegen 22 Punkte. Säuli(Ämtler) gegen (Zürisee-)Schwäne. Der Wetterdienst verkündet sonnigsommerliche 27 Grad. Ein wundervoller Tag, um als Zuschauer zu einem Fussballspiel zu gehen. Um noch einmal auf Kaufmanns Parole zurückzukommen: Sein Tipp für das Spiel lautet 1 zu 2 für unseren FCA. Volkmar Klutsch

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Spielbeginn: FC Horgen – FC Affoltern Samstag, 28. April 2012, 18.00 Uhr Ort: Sportplatz Waldegg / Horgen

Resultat-Tipp von Sandro Kaufmann (Co-Trainer 1. Mannschaft): „Der erste Dreier ist fällig“. Unser FCA gewinnt mit 1 : 2

Die Spiele vom Wochenende Freitag, 27. April 2012 19:30 FC Affoltern (Vet.) – FC Srbija ZH (Vet.M)

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Samstag, 28. April 2012 18:00 FC Affoltern 2b – FC Brüttisellen-Dietlikon 2 Sonntag, 29. April 2012 13:00 FC Affoltern Junioren A – FC Langnau a.A. 15:00 FC Affoltern Frauen 1 – FFC Südost Zürich 1

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Endlich wieder ein Heimspiel am Samstag gegen Oerlikon/Polizei

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Nach zuletzt zwei, notabene sehr erfolgreichen Auswärtsspielen darf der FCWB am Samstag endlich wieder einmal vor eigenem Anhang im Wettswiler Moos spielen. Zu Gast ist Oerlikon/ Polizei, eine spielstarke Equipe, welche an guten Tagen durchaus in der Lage ist, jeden Gegner in der zweiten Liga interregional zu bezwingen. Obwohl die „Polizisten“ aus Zürich den einen oder andern Spieler verloren haben, sind sie individuell immer noch gut besetzt und verfügen über starke spielerische Mittel. Weder nach hinten noch nach vorn haben die Stadtzürcher noch Ambitionen. Sie können dadurch frisch von der Leber weg aufspielen, haben keinen Druck und können munter drauflos kicken. „Es wird nun an uns liegen, den Gegner nicht aufzubauen. Dazu müssen wir vom Anpfiff weg voll präsent sein, höchst konzentriert agieren und versuchen,

ihnen unser Spiel aufzuzwingen“, beschreibt FCWB-Trainer Martin Dosch die Ausgangslage klar. Der Zürcher Fusionsclub teilt mit den Ämtlern eine lange Vergangenheit. So waren bisher alle Spiele in der zweiten Liga sehr ausgeglichen. Gemeinsam ist man dann aufgestiegen und auch die letzten Duelle beider Kontrahenten erbrachten spannenden und guten Fussball. Zähe Arbeit vom FCWB gefordert „Wir wissen, dass uns kein Sieg einfach so in den Schoss fällt. Um weiterhin erfolgreich zu sein, bedarf es Woche für Woche einer Topleistung jedes Einzelnen“, zeigt sich Martin Dosch zuversichtlich und ist bereit für diese Partie. Sein Team tut gut daran, einerseits mit viel Offensivdruck zu agieren. „Die Tabelle muss für uns sekundär sein“, weiss auch Captain Nico Buchmann. „Wenn es uns gelingt,

Ausrufezeichen der zweiten Mannschaft

Die nächsten FCWB-Spiele: Samstag, 28. April

Eine sehr positive Nachricht kann die zweite Aktivmannschaft vermelden. Im Drittligaspiel gegen das stark eingestufte Buttikon durfte die Mannschaft von Trainer Carsten Bellis einen tollen 4:2-Sieg, notabene nach 0:2 Rückstand, einfahren. Man hat sich nun Luft gegen den Abstiegsstrich verschafft und kann den nächsten Aufgaben mit der nötigen Gelassenheit entgegenblicken. Im Spiel vom Sonntag gehts auswärts gegen den Tabellenführer und wahrscheinlichen Aufsteiger Altstetten. Man darf gespannt sein, wie die Equipe an diese Aufgabe herangehen wird. Eine knappe Niederlage mussten die A-Junioren in der Promotion einstecken. In Dietikon unterlagen sie mit 2:3. Für das kommende Spiel gegen Horgen gilt es nun, sich wieder zu sammeln und kämpferisch anzutreten, um wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. (AWy)

www.fcwb.ch

FCWB 1 – Oerlikon/Polizei

16.00

Sonntag, 29. April Altsetten – FCWB 2 Jun. A2 – Freienbach Jun. A1 – Horgen

11.45 13.00 15.00

Mittwoch, 2. Mai Lachen/Altendorf – Jun. A1

20.00

FC WB 1 – FC Oerlikon/Polizei Samstag, 28. April 2012 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil SR: Shahin / Hirzel / Schmitter

Matchball-Spender Neuzuzug Petr Slajs fügt sich ausgezeichnet ins Fanion-Ensemble ein. (Bild kakö)

Die Kids übernehmen das Moos Vom nächsten Mittwoch an regieren wieder die Kids auf dem Moos. Bis zum Samstag nehmen sie am FCWB Kid’s Camp teil und werden unter fachkundiger Anleitung zweimal täglich trainieren, gemeinsam das Mittagessen einnehmen und sicher für ein riesiges Spektakel sorgen. Natürlich ist dabei jeder Zaungast will-

jedem Gegner den nötigen Respekt zu zollen und die Spiele unabhängig von der Rangierung des Gegners mit maximaler Konzentration und höchstem Einsatz zu bestreiten, können wir unsere Topserie auch bestätigen. Der positive Ranglistenplatz ist dann die logische Folge daraus“, führt Buchmann weiter aus. Einen ganz wichtigen Part spielt auch der treue WBAnhang. Man muss sich immer wieder bewusst sein, dass diese tollen Leistungen nicht selbstverständlich sind, die Bäume auch in Wettswil-Bonstetten nicht in den Himmel wachsen und man nicht einfach so ohne Weiteres Spektakel abliefern kann. Es sind darum alle rotschwarzen Fans aufgefordert, am Samstag aufs Moos zu kommen und die Equipe lautstark und positiv zu unterstützen. Kickoff ist wie gewohnt bei Heimspielen am Samstag um 16.00 Uhr. (AWy)

kommen, um sich selbst von der einmaligen Atmosphäre mitreissen zu lassen und zu beobachten, mit welcher Freude und welchem Engagement die jüngsten Fussballer miteinander spielen und trainieren. Bleibt, allen tolles Wetter zu wünschen, damit auch die Rahmenbedingungen stimmen. (AWy)

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FC Altstetten 1b – FC WB 2 Sonntag, 29. April 2012 11.45 Uhr, Sportplatz Buchlern, ZH-Altstetten SR: Forster


Veranstaltungen

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Extra

Freitag, 27. April 2012

volg-rezept

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ratgeber

Kalbsschnitzel mit Rucola Von Alexandra Imhof*

Ist ein schriftlicher Darlehensvertrag notwendig? Ich möchte einem Freund ein Darlehen gewähren. Genügt es, wenn er einfach eine Quittung unterzeichnet, wenn ich das Darlehen auszahle, oder ist ein schriftlicher Darlehensvertrag notwendig?

Kalbsschnitzel mit Rucola. (Bild zvg.) Für 4 Personen 10 g Rucola 4 Kalbsplätzli à ca. 100 g Salz, Pfeffer aus der Mühle 6 Tranchen Rohschinken Zahnstocher ½ dl Weisswein trocken Kartoffel-Erbsli-Püree 800 g Kartoffeln mehlig kochend 200 g Erbsli aufgetaut 2 dl Milch 30 g Butter ½ TL Zitronenschalenpaste 1 EL Zitronenmelisse gehackt

Zubereitung: Für das Püree Kartoffeln in Stücke schneiden und in Salzwasser weich garen. Kurz vor Kochzeitende drei Viertel der Erbsli beigeben. In Passevite giessen und verdampfen lassen. Milch und Butter in Pfanne erhitzen, Kartoffeln samt Erbsli dazu passieren. Auf kleiner Hitze kräftig rühren, bis das Püree heiss und luftig ist. Restliche Erbsen dazu geben, mit Salz und Zitronenschalenpaste würzen, vor dem Servieren die Melisse beigeben. Rucolastiele entfernen. Schnitzel dritteln, flach klopfen und würzen. Die Schinkentranchen halbieren. Auf jedes Fleischstück einige Rucolablätter und einen Rohschinken mit Zahnstocher fixieren. In der heissen Bratbutter die Schnitzel beidseitig kurz anbraten, auf vorgewärmte Teller verteilen. Bratenfonds mit Weisswein ablöschen und würzen. Sauce auf Schnitzel träufeln.

wetter

Nur oberflächlich betrachtet ein idyllisches Frühlingsbild. (Bild Martin Mullis)

Ein ganz besonderes Frühlingbild Auf den ersten Blick ist das Bild mit der Meise und dem Nest mit den Vogeleiern ein herrliches Frühlingsfoto. Allein schon die Aufnahme lässt erahnen, dass viel Aufwand nötig war, um einen brütenden Singvogel so nahe zu

fotografieren. Das Bild symbolisiert Aufbruchstimmung, die Natur ist erwacht. Die Vögel zwitschern, und es entsteht Neues. Doch wie so oft sieht bei näherer Betrachtung die Welt ganz anders aus. Im Nistkasten an der Hän-

gebirke tat sich seit einigen Tagen nichts mehr. Wo sonst die Meisen fleissig ein- und ausflogen zeigte sich seit einiger Zeit kein einziger Vogel. Beim Öffnen des Kastens sass die Vogelmutter tot vor ihren Eiern. (mm)

Panflötist mit Ämtler Mentorin Jonas Gross bei «Alpenrose 2012» Prix-Walo-Gewinner und nun bei «Alpenrose» im Schweizer Fernsehen: Am Erfolg des 15-jährigen Jonas Gross aus Merenschwand hat die Hedinger Panflöten-Lehrerin Monika Meier grossen Anteil. Im Sommer 2002 ist Jonas Gross in Italien auf den Geschmack von Panflötenmusik gekommen. «Ich war einfach hin und weg», so Gross. Er wollte das Panflötenspiel lernen. Monika Meier unterrichtete ihn vorerst mit einen Kollegen in Partner-, dann in Einzelstunden. Als bisher grösster Erfolg seiner noch jungen Karriere gewann Jonas Gross am 4. Dezember vergangenen Jahres den kleinen Prix Walo in

der Kategorie Special Acts. Morgen Samstag um 20 Uhr startet er bei der Schweizer Volksmusik-Show «Alpenrose 2012» auf SF1 als Patenkind von Carlo Brunner in der Sparte «Instrumental». «Er spielt das Instrument mit Herz, mit viel Gefühl. Das hat mich von Anfang an fasziniert», sagt Brunner über den 15Jährigen. (tst.) Jonas Gross (rechts) mit «Pate» Carlo Brunner. (Bild zvg.)

zwischen-ruf

Tote anschauen

bauernregel «Auf des heiligen Peters Fest (27. April), sucht der Storch sein Nest.»

«Wie lange seid Ihr befreundet?» frage ich meine Mutter. «Seit vierundachtzig Jahren.» Nicht, dass sie sich verrechnet hätte. Die beiden sind knapp 92 Jahre alt. Die Freundin musste leider ins Altersheim wechseln, und ich bringe ihr ein paar Bücher von meiner Mutter. Ob es nicht eine andere Lösung als das Altersheim gegeben hätte? Eine Frau aus dem Osten zum Beispiel. Die umsorgt einen zu Hause. Nach drei Monaten geht sie in ihr Heimatland zurück, und eine neue kommt. «Hilde hatte elf Polinnen», meint Marie, das wolle sie auch nicht. «Ach!» Sie seufzt. Wenig Obst und keine einzige geistig fitte Person auf ihrem Stock. Das Schlimmste aber seien die Verabschiedungen. Letzte Woche sei besonders hart gewesen. Drei Tote nacheinander. Da werden stets alle Bewohner der Abteilung ins Zimmer des Verstorbenen geführt oder gerollt. Dann sitzt man im Halbkreis um das Bett herum. Eine Schwester spricht Besinnliches und man murmelt das Vaterunser. «Es ist furchtbar, die Toten anzuschauen! Muss ich immer wieder darauf hingewiesen wer-

den, dass ich bald dran bin?» jammert Marie. «Wehr dich doch! Weigere dich! Sag, dass du da nicht mehr mitmachst!» Sie lächelt nur, will kein Querkopf sein, bloss nicht anecken, sich brav fügen beim Totegucken, aber jedesmal erschrecken: «O Gott, bald sitzen die um mein Bett.» Ich werde so wütend, dass ich am liebsten das Büro der Heimleitung gestürmt und gerufen hätte: «Lasst euch was Besseres einfallen! Die engsten Verwandten sollen Abschied nehmen, aber nicht die Mitbewohner! Das ist doch gar nicht aufbauend für einen alten, geschweige denn uralten Menschen!» Tote anschauen, das finden besonders diejenigen gut, die denken, sie seien noch lange lange nicht dran, nein, die denken, bis sie an der Reihe seien, wäre vielleicht ein Mittel gegen das Sterben erfunden. P.S.: Ich habe mich erkundigt: Im Säuliamt finden keine solchen Szenarien statt.

Im schweizerischen Vertragsrecht können Verträge formfrei abgeschlossen werden, ausser es sind gesetzlich spezielle Formvorschriften vorgeschrieben (zum Beispiel bei Grundstückkaufverträgen ist eine öffentliche Beurkundung zwingend). Die meisten Verträge können jedoch formfrei, also auch mündlich abgeschlossen werden. Falls es aber zwischen den Parteien zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt, kann es problematisch werden, wenn kein schriftlicher Vertrag geschlossen wurde. In einem allfälligen Gerichtsverfahren müsste dann diejenige Partei, welche Ansprüche aus dem Vertrag geltend macht, die erforderlichen Beweise erbringen. Wenn keine Zeugen vorhanden sind, welche bei mündlichem Vertragsschluss anwesend waren, oder wenn die mündlich getroffenen Vereinbarungen nicht durch anderweitige Beweise nachgewiesen werden können, wird es schwierig. Daher empfiehlt es sich stets, schriftliche Verträge abzuschliessen. Bei einem Darlehensvertrag würde ich Ihnen auch empfehlen, diesen schriftlich abzuschliessen. Mit einer Quittung können Sie zwar beweisen, dass Sie die Darlehenssumme ausbezahlt haben, aber die weiteren Vertragsmodalitäten sollten auch schriftlich festgehalten werden. Insbesondere sollten die Zinsund Rückzahlungsbestimmungen des Darlehens schriftlich festgelegt werden. Das Darlehen kann beispielsweise eine fixe Laufzeit haben mit einem festen Enddatum. In diesem Falle ist das Darlehen nach Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit zurückzubezahlen. Es kann aber auch ein unbefristetes Darlehen mit einer Kündigungsmöglichkeit vereinbart werden. Wenn bezüglich der Kündigungsfrist keine Vereinbarung getroffen wird, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von sechs Wochen (Art. 318 OR). Den Parteien steht es jedoch frei, im Darlehensvertrag eine anderweitige Kündigunsfrist zu vereinbaren, zum Beispiel, dass das Darlehen jederzeit auf einen beliebigen Termin hin gekündigt werden kann. Allenfalls ist für das Darlehen noch eine Sicherheit zu leisten, was dann ebenfalls noch aufzuführen wäre im Darlehensvertrag. Wenn Sie ein unverzinsliches und unbefristetes Darlehen gewähren und keine bestimmten Rückzahlungsbestimmungen oder vom Gesetz abweichende Kündigungsfristen vereinbaren wollen, genügt eine Quittung. Andernfalls empfehle ich Ihnen, einen schriftlichen Darlehensvertrag abzuschliessen, in welchem die Vertragsmodalitäten genau geregelt sind. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. E-Mail: info@kanzlei-imhof.ch oder schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten.

Ute Ruf


Veranstaltungen

Latino-Abend Freitag, 27. April 2012, ab 19 Uhr Latino-Abend mit Matchless Dance Group und musikalischer Unterstützung mit DJ Agodào. Kostenloser Eintritt. Reservierungen unter Telefon 044 761 08 15 Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Restaurant Ämtlerstübli Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern a. A. info@aemtlerstuebli.ch

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung

Das Stromnetz der Zukunft und die konkreten Auswirkungen des Ausbaus der Hochspannungsleitung Samstagern–Zürich Dienstag, 8. Mai 2012, um 20.00 Uhr im Panorama Hotel Windegg, Hochwachtstrasse 3, 8135 Langnau am Albis (auf dem Albispass) Programm 20.00 Uhr Begrüssung und Einführung in die Thematik (Olivier Hofmann) 20.10 Uhr Das Stromnetz der Zukunft (Olivier Barthe) 20.50 Uhr Informationen über den Ausbau der Hochspannungsleitung Samstagern–Zürich (Hans-Peter Portmann) 21.20 Uhr Fragen und Diskussion 21.30 Uhr Apéro Eine Veranstaltung der FDP-Bezirksparteien Affoltern und Horgen.

Profile for AZ-Anzeiger

033_2012  

-- - Peter Hug aus Ottenbach, Geschäftsleiter der AJB Region Süd, geht in Pension. > Seite 9 Eine Stellungnahme der Delegierten zur Zukun...

033_2012  

-- - Peter Hug aus Ottenbach, Geschäftsleiter der AJB Region Süd, geht in Pension. > Seite 9 Eine Stellungnahme der Delegierten zur Zukun...