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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 32 I 171. Jahrgang I Dienstag, 25. April 2017

Personal gefragt

50-Jahre-Jubiläum

Der Stellenmarkt in der Region zeigt im ersten Quartal 2017 eine positive Entwicklung. > Seite 3

Die Jumba vereint musikalische Ausbildung und wertvolle Freizeitgestaltung. > Seite 5

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Geschichtsträchtig Der Kronenplatz war politischer und gesellschaftliche Mittelpunkt von Affoltern. > Seite 6

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Weniger gefährlich

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Ölverbrauch senken

Schleimfluss an Buchen im Sihlwald: Verantwortlich ist nicht Phytophthora ramorum. > Seite 7

Rund 324 GWh Energie wurden 2016 im Knonauer Amt aus Heizöl bezogen. > Seite 8

Graffiti – Kunst oder Vandalismus?

Aussergewöhnlich kaltes Wetter

Jugendtreff Chratz besprayt Bauabschrankung Törlenmatt in Hausen Der heute 77-jährige Harald Naegeli, «Sprayer von Zürich», floh in den Achtzigern vor der Strafverfolgung, wurde an die Schweiz ausgeliefert und zu neun Monaten Haft verurteilt. Heute stellt nicht nur die Stadt Zürich Flächen für gesprayte Kunst zur Verfügung: Letzte Woche konnten Hausemer Jugendliche Spraykunst als Gemeinschaftswerk erleben. ................................................... von bernhard schneider

Gemeinsame Arbeit der Hausemer Jugendlichen am Graffiti auf der Abschrankung der Baustelle Törlenmatt. (Bild Bernhard Schneider)

Der «Sprayer von Zürich» polarisierte Ende der 1970er-Jahre. Niemand wusste, wer hinter den eleganten Figuren stand. Die einen freuten sich über die Belebung der Betonwände, die anderen ärgerten sich über diese neue Form von Vandalismus. Putzequipen entfernten die Werke so rasch als möglich. Trotz des Kopfgeldes von 3000 Franken, das auf den «Sprayer von Zürich» ausgesetzt wurde, gelang es der Polizei erst 1979, ihn zu entdecken, nachdem er beim Sprayen seine Brille verloren hatte. Er floh nach Deutschand, wurde 1984 an die Schweizer Behörden ausgeliefert und musste sechs Monate ins Gefängnis. Inzwischen wurden die wenigen erhaltenen Zürcher Spraywerke von Harald Nägeli restauriert. Sein Werk wird kunsthistorisch als ein Grund-

stein für die moderne Street Art betrachtet, die verschiedene nichtkommerzielle Kunstformen umfasst. Dazu zählen auch Graffiti, bei welchen bildliche Motive wichtiger sind als der Text. Wikipedia zählt 18 verschiedene Graffiti-Arten auf: Es braucht einiges Wissen, um Graffiti beurteilen zu können.

Kreatives Gestalten als Ferienaktivität Der Leiter des Jugendtreffs Chratz, Marco Müller, zählt zu den Kennern der Graffiti-Szene. Er will die jugendlichen Besucherinnen und Besucher des «Chratz» zusammen mit seiner Kollegin Patricia Weiss motivieren, gemeinsam etwas zu gestalten. Um ihnen dies mit Graffiti zu ermöglichen, hat er von der Bauherrschaft der Wohnüberbauung Törlenmatt, der WeisbrodZürrer AG und der Baugenossenschaft Silu, sowie vom Bauern, der den angrenzenden Acker bewirtschaftet, die Erlaubnis erhalten, in einer Ferienaktion die Bauabschrankung mit Graffiti zu besprayen. Etwa ein Dutzend Hausemer Jugendliche haben so kreatives Gestalten im Team als Ferienaktivität erlebt. Dank der Entwicklung von Graffiti zu eigenständigen Kunstformen steht nicht mehr der Adrenalinkick des Illegalen im Vordergrund, sondern das bewusste Gestalten einer grossen Fläche. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Unruhige Zeiten im Knonauer Amt

FCWB entzaubert Leader GC

Als Untertanengebiet von Zürich wurde das Knonauer Amt sofort in den Strudel der Reformation gezogen. Damit es so weit kommen konnte, musste Zürich das Knonauer Amt erst einmal den Habsburgern abkaufen.

Das Spitzenspiel versprach spannend zu werden und war es auch: Die bislang besten Teams der Rückrunde boten Fussball vom Feinsten – mit dem besseren Ende für die Säuliämtler Gäste.

Im Hochmittelalter dominierten Adelsgeschlechter das Schweizer Mittelland und damit auch das Knonauer Amt. Durch unterschiedliche Interessenbindungen und Hungerkrisen kam es nicht nur zwischen den Innerschweizern und dem Adel immer wieder zu Streitigkeiten, sondern auch unter den verschiedenen Adelshäusern zu regelrechten Fehden. Während sich die Adelshäuser gegenseitig bekämpften, setzten sich in Zürich die aufstrebenden Kaufleute, die mit den Handwerkszünften zusammenarbeiteten, durch und konnten so ihren Einfluss ausbauen. 1406 erwarb die Stadt Zürich das «Fryamt Affoltere» von den Habsburgern. Seit diesem Verkauf gehört das Knonauer Amt zu Zürich. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Dass es im April noch einmal bis in die Niederungen schneit, ist nicht unüblich. Doch in der vergangenen Woche schwappte aussergewöhnlich kalte Luft ins Land. Frost vertragen weder die blühenden Obstbäume noch die wachsenden Gemüse auf den Feldern gut. Die Aemtler Obst- und Gemüseproduzenten hatten deshalb alle Hände voll zu tun, um ihre Kulturen vor dem Frost zu schützen. Mit Vlies, wärmenden Feuern und gezielter Tropfbewässerung, versuchten sie, die Schäden in Grenzen zu halten. ................................................... > Bericht Seite 5 anzeigen

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Fussball, 1. Liga: Grasshoppers II – WB 1:2 (0:1)

Im tollen GC-Campus in Niederhasli kam der unangefochtene Leader sofort zu Chancen, allerdings waren es die Ämtler, die eiskalt durch Gjergji (18. Minute) das 1:0 erzielten. Später war der bärenstarke WB-Keeper Thaler hauptverantwortlich, dass die Führung bis zum Pausentee hielt. In Hälfte zwei reagierten die Grasshoppers mit stürmischen Angriffen, inmitten ihrer Druckperiode kassierten sie aber das 0:2. «Zwei Gegner standen neben mir, sie waren sich uneinig, ich war einen Tick schneller und habe den Ball ins Tor gehauen», so die nüchterne Analyse des Torschützen Le.

Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz Nach dem Anschlusstreffer von GC (78. Minute) wurde es nochmals span-

Vorentscheidung im GC-Campus: WBs Jeff Le (rechts) trifft haargenau zum 2:0 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli) nend, jedoch liess die solid stehende WB-Abwehr keinen weiteren Treffer zu. Mit ihrem Husarenstück gegen den Ersten haben die Ämtler eindrücklich

ihre Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz unterstrichen. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 19

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Einladung zur 26. Delegiertenversammlung des SicherheitsZweckverbands Albis Datum: Mittwoch, 17. Mai 2017 Ort: MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist Erlösung.

Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi

Heiner Egli-Affolter

Marie (Miggi) Vollenweider-Habegger

7. April 1930 – 20. April 2017

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 1. Mai 2017 (Tag der Arbeit), geschlossen.

Mit unvergesslichen Erinnerungen wirst du in unseren Herzen weiterleben.

18. September 1926 – 21. April 2017

Nach stetig nachlassenden Kräften durfte sie friedlich, ihrem Wunsch entsprechend zu Hause einschlafen. Die Trauerfamilie: Mary Nydegger-Vollenweider Christof, Silvia und Robin Edi und Wilma Vollenweider-Obrecht Rico, Martin, Ursina Hans und Conny Vollenweider Phillippe, Jsabella Käthi und Walter Jenny-Vollenweider Albrecht Vollenweider

Die Versammlung ist öffentlich. Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 2. Mai 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt; anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Kirche.

Ihre Gemeindeverwaltung

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 18. April 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – D’ANDREA Filomena, 1963, Staatsangehörige von Italien – DE LIMA Bruna Caroline, 1991, Staatsangehörige von Brasilien – GASHI Violeta, 1997, Staatsangehörige von Kosovo Affoltern am Albis, 25. April 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Traueradresse: Edi Vollenweider, Aemmetweid 4, 8926 Hauptikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist eine Erlösung.

Traueradresse: Ruedi Egli, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach

Turnverein Obfelden Veteranengruppe Obfelden Eidgenössische Turnveteranen

Werner Kurt-Rueger

Werner Kurt-Rueger

24. August 1933 – 20. April 2017

Er hat sich stets für die Förderung der Turnsache eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl und herzliches Beileid aus. Turnverein Obfelden Die Vorstände

24. August 1933 – 20. April 2017

Dankbar sind wir für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 27. April 2017, um 16.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

Jacqueline Kurt-Rueger Werni und Luzia Kurt-Köchli Mirco Kurt und Philipp Krapf Sandrina Kurt und Roman Seematter mit Noé

Todesfälle

Marianne und Richard Domeisen-Kurt Philip Domeisen und Andrea Morger Michelle Domeisen und Tobi Pfeifer

Obfelden Am 20. April 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Anstelle von Blumen gedenke man der Palliativstation des Spitals Affoltern, Stiftung Spital Affoltern, PK 85-391373-1, Vermerk: Werner Kurt-Rueger. Traueradresse: Jacqueline Kurt-Rueger, Dorfstrasse 51, 8912 Obfelden

TO D E S A N Z E I G E

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

24. August 1933 – 20. April 2017

Bauherrschaft: Schmidlin Robert, Müliacher 19, 6332 Hagendorn Projektverfasser: Merlo Architekten AG, Sandstrasse 92, 5412 Gebensdorf Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit 2 Garagenplätzen und gedecktem Aussensitzplatz, Allmendstrasse, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1532, Zone WB

Anstatt Blumen zu spenden, gedenke man der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0, Vermerk: Götschihof.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi und Urgrosspapi

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Aeugst am Albis

Auf Wunsch des Verstorbenen findet der Abschied im engsten Familienkreis statt.

TO D E S A N Z E I G E

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 27. April 2017, um 16.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

Bauprojekte

Marianne Egli-Affolter Ruedi und Silvia Egli Tanja Egli und Reto Iris und Kurt Wullschleger Jasmin Wullschleger Manuel Wullschleger Verwandte

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Puureheimet Brotchorb (Pfarrer Sieber), Spendenpostkonto 80-35986-9, (Vermerk: Marie Vollenweider).

Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag, 1. Mai 2017, von 08.00 bis 10.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11. Ab Dienstag, 2. Mai 2017, sind wir gerne wieder für Sie da.

Monika Minder

Wir nehmen Abschied von

Traktandenliste: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll vom 26. Oktober 2016 3 Genehmigung Jahresrechnung 2016 4. Genehmigung Jahresbericht 2016 5. Info Sicherheitszweckverband Albis 6. Info Zivilschutzorganisation Albis 7. Info Regionale Führungsorganisation Albis 8. Info Periodische Schutzraumkontrolle Albis 9. Verschiedenes

Jede Hoffnung ist ein Licht auf Zeit. Jedes Licht eine Hoffnung für die Ewigkeit.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Gründungsund Ehrenmitglied

Werner Kurt-Rüeger Sein grosses Engagement für das lokale Gewerbe wird uns in bester Erinnerung bleiben. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und entbieten seiner Familie unsere herzliche Anteilnahme. Der Vorstand Urnenbeisetzung am Donnerstag, 27. April 2017, um 16.00 Uhr in Obfelden. Anschliessend Abdankung in der ref. Kirche Obfelden

Kurt-Rüger Werner Walter geb. 24. August 1933, von Obfelden ZH und Roggwil BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 51; Ehemann der Kurt-Rüger Jacqueline.

Kappel am Albis Am 21. April 2017 ist in Hauptikon verstorben:

Vollenweider-Habegger, Marie geb. 18. September 1926, von Mettmenstetten, wohnhaft gewesen in 8926 Hauptikon, Aemmetweid 2.

Urnenbeisetzung am Donnerstag, 27. April 2017, 16.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 2. Mai 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis.

Die Friedhofvorsteherin

Die Gemeindeverwaltung


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. April 2017

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«Wir probieren im Jugendtreff Chratz möglichst vieles aus» Die Baustelle Törlenmatt in Hausen am Albis wird von riesigen Graffiti geschmückt

In zwei Tagen haben Jugendliche des Hausemer Jugendtreffs Chratz einen vielfältigen Tatzelwurm auf die Bauabschrankung der Törlenmatt-Baustelle gesprayt. (Bild Bernhard Schneider)

Marco Müller, Leiter des Jugendtreffs Hausen, befasst sich seit über 25 Jahren mit Street Art und insbesondere mit Sprayen. Im «Chratz» versucht er, Jugendliche zum gemeinschaftlichen kreativen Gestalten zu motivieren. ................................................... von bernhard schneider «Mit Spraydosen lässt sich rasch und grosszügig arbeiten», stellt Marco Müller fest. Er setzt sich theoretisch und praktisch mit verschiedenen Formen von Graffiti auseinander, wobei ihm vor allem das Gestalterische wichtig ist. Bereits in der Primarschule habe er gerne gezeichnet, mit 15 habe er das Sprayen entdeckt. Ihn interessieren Grafik und Typografie: «Die Typografie kann ein Wort zu einem Bild werden lassen. Reine Textgraffiti interessieren mich hingegen weniger.» Das Konzept auf der Bauabschrankung der Wohnüberbauung Törlenmatt tönt einfach, doch dahinter steht ein klares Konzept: Jede einzelne Holzwand wird grundsätzlich von einem oder einer Jugendlichen besprayt.

Die Vorgabe ist aber, dass sie aneinander anschliessen müssen. Dadurch entsteht von jedem Einzelbild aus eine kommunikative Verbindung nach beiden Seiten.

Keine Texte: Es werden nur Bilder gesprayt Eine weitere Vorgabe besteht darin, dass keine Texte gesprayt werden, sondern Bilder. Die einzige Ausnahme hat Marco Müller selbst umgesetzt, indem er den Namen der im letzten Sommer von einem Blitz erschlagenen Ivana auf eine Holzwand gesprayt hat, die er ihrem Gedenken gewidmet hat: «Ivana kam häufig in den Jugendtreff, hat sich sehr für künstlerisches Gestalten interessiert und auch gerne gesprayt. Dieses grosse Graffito ist speziell ihrem Andenken gewidmet.» Marco Müller will den Jugendlichen den Unterschied zwischen bewusst gestalteten Graffiti auf der einen Seite, parolenhaften Textgraffiti etwa für Fussballclubs und dem blossen Verbreiten der eigenen Unterschrift anderseits zeigen. In Zürich sind seit einiger Zeit diverse Flächen für Graffiti freigegeben; dass dies auch

in Hausen möglich ist, freut ihn besonders. Die Leitung des Jugendtreffs hat eine Zeichenpapierrolle eingerichtet, die vom Prinzip her ähnlich wie ein Graffito funktioniert: 30 Meter Zeichenpapier befinden sich auf der neuen Rolle. Die Jugendlichen können Papier abrollen, darauf zeichnen und das Werk anschliessend auf der anderen Seite wieder aufrollen. Die ersten 30 Meter sind bereits als Gemeinschaftswerk fertiggestellt. Marco Müller überlegt sich eine passende Form, um es auszustellen. Damit die Jugendlichen Kreativität, Selbstentfaltung und Mitbestimmung ausleben können, ist ein Rahmen erforderlich, der für alle gilt, damit ein gemeinsames Werk entstehen kann und damit alle Beteiligten auf verbaler oder künstlerischer Ebene miteinander kommunizieren. Ein Graffito illegal und anonym an einer Wand anzubringen, mag vielleicht, wie einer der Jugendlichen erklärte, einen «Adrenalinkick» auslösen. Um sich bewusst mit der Gestaltung auseinanderzusetzen, eignet sich eine Wand – wie in Hausen – viel besser, auf die man bei Sonnenlicht und in aller Ruhe sprayen kann.

Beispiel eines illegal angebrachten Graffito ohne künstlerischen Wert: Ein parolenhaftes Textgraffiti ohne bewusst ausgewählte Typografie als blosses Statement. (Bild Salomon Schneider)

Stellenmarkt saisonbedingt angestiegen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Der Stellenmarkt in der Region Zürich zeigt im ersten Quartal 2017 eine positive Entwicklung, die deutlich über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt liegt. Entgegen dem schweizweiten Trend nimmt der Stellenmarkt in der Region dagegen im Vergleich zum Vorjahr ab.

Vergleich mit dem Vorquartal um 24 Prozent und damit deutlich stärker als der gesamtschweizerische Durchschnitt. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Personalnachfrage zu Jahresbeginn 2017 um 3 Prozent tiefer als im Frühling 2016, was im Gegensatz zur gesamtschweizerischen positiven Tendenz steht.

Der Adecco Swiss Job Market Index für den gesamtschweizerischen Stellenmarkt steigt im Vergleich mit dem Vorquartal um 11 Prozent an. Bedingt ist dieser Aufschwung auch durch saisonale Effekte. Werden diese ausgeschlossen, steigt das Stellenangebot nur schwach. Nachdem der Schweizer Stellenmarkt bereits im Jahr 2016 wieder gewachsen ist, weisen die aktuellen Zahlen darauf hin, dass eine Konsolidierung auf gutem Niveau stattfindet. So nimmt der schweizweite Stellenmarkt auch im Jahresvergleich zu und liegt 9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Personalnachfrage legt mit unterschiedlicher Deutlichkeit in fast allen Regionen zu und wächst im Quartalsvergleich insbesondere im technischen Bereich, in der Industrie und in der Informatik. In der Region Zürich wächst das Stellenangebot im

Deutlich positive Entwicklung im Vergleich mit dem Vorquartal Die positive Entwicklung im Vergleich mit dem Vorquartal lässt sich in allen Berufsbereichen beobachten. Die markanteste Zunahme verzeichnet der Bereich Technik und Informatik (57 %). Insbesondere die Nachfrage nach Ingenieuren, Informatikern und technischen Fachkräften hat zugenommen. Auch im Bereich Industrie und Bau suchen die Unternehmen deutlich mehr neue Mitarbeitende (34 %), wobei vor allem die Personalnachfrage in der Industrie zulegt. Auch der Stellenmarkt der für die Region bedeutenden Unternehmensdienstleistungen weist ein Plus auf (23 %). In den Managementberufen, den Handelsberufen sowie auch im kaufmännischen Bereich werden mehr Stellen ausgeschrieben. Und auch die Berufe der sozialen und per-

sönlichen Dienstleistungen verzeichnen einen deutlichen Anstieg an Stellen (21 %). Dabei fällt vor allem die Zunahme an Stellen im Gastgewerbe und in der Pflege ins Gewicht.

Leichter Rückgang im Vorjahresvergleich Der Stellenmarkt nimmt in der Region Zürich im Jahresvergleich minim ab, obwohl gesamtschweizerisch eine positive Entwicklung feststellbar ist. Zwischen den Berufsbereichen gibt es grosse Unterschiede. Zugenommen hat das Stellenangebot im Bereich Industrie und Bau (15 %). Wie im kurzfristigen Vergleich nimmt die Personalnachfrage auch im Jahresvergleich insbesondere in der Industrie zu. Auch das Stellenangebot in den Berufen der persönlichen und sozialen Dienstleistungen verzeichnet ein leichtes Plus von 5 Prozent, wobei dafür wie auch im kurzfristigen Vergleich mehrheitlich die Zunahme im Gastgewerbe und im Pflegebereich verantwortlich ist. Entgegen der positiven Entwicklung im aktuellen Quartal weist der Bereich der Unternehmensdienstleistungen im Jahresvergleich ein Minus von 5 Prozent auf. Innerhalb der Berufe der Unternehmensdienstleistungen verlieren

vor allem die Berufe des Handels und des Verkaufs, des kaufmännischen Bereichs sowie der Finanzbranche. Auch der Bereich Technik und Informatik ist rückläufig (–13 %). Verantwortlich für die Abnahme ist insbesondere der starke Rückgang an ausgeschriebenen Stellen im Informatikbereich. (pd.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Mittwoch, 26. April, feiert Angelo Giannone in Obfelden seinen 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. April 2017

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Mit Vlies, Feuer und Wasser Aemtler Obst- und Gemüseproduzenten schützten ihre Pflanzen vor dem Frost Der April machte, was er wollte. Zuerst war es warm und trocken, in der vergangenen Woche wurde es aussergewöhnlich kalt. Obst- und Gemüseproduzenten im Bezirk Affoltern schützten ihre Pflanzen mit Vlies und Feuer. ................................................... von andrea bolliger Der April ist grundsätzlich ein Übergangsmonat, in welchem es noch einmal bis in tiefe Lagen schneien kann. Aussergewöhnlich war in diesem Jahr aber die sehr kalte Luftmasse, welche die Schweiz aus Norden erreichte und besonders am frühen Morgen für Minustemperaturen sorgte. Zwischen Mittwoch und letzten Freitag war es am kältesten. Gemüseproduzent Roland Moser aus Obfelden hat seine Kulturen mit Vlies geschützt, zum Teil sogar mit einer doppelten Lage. Durch den milden Frühling hat die Vegetation rund zwei Wochen Vorsprung. Der Frost hat diesen nun bei einigen Gemüsesorten wie dem Fenchel wieder zunichtegemacht. Bei Gemüsen wie Sellerie oder Krautstielen werden die Schäden an den Pflanzen aber erst nach zwei bis drei Monaten sichtbar. Dann wenn sie nicht richtig wachsen, sondern aufstängeln. Bis jetzt sind nur einzelne Blätter vom Frost gezeichnet. Auch die Salate haben keinen grossen Schaden erlitten. Der Kopfsalat ist schon erntereif. Das macht ihn noch frostempfindlicher. Doch er hat die Frostnächte beinahe unbeschadet überstanden.

Robert Huber entzündete in den kalten Nächten Feuer in den Fahrgassen seiner Obstplantage. (Bild zvg.) oft mehrmals täglich bewässern. Doch das sei die Herausforderung im Freiland-Gemüsebau und eigentlich nichts Ungewöhnliches, sagt er.

Mit Feuer und Wasser gegen den Frost

Roland Moser zeigt ein Blatt eines Krautstiels. (Bild Andrea Bolliger) Lediglich einige der äusseren Blätter sind etwas verfärbt. Roland Moser hatte wegen des Wetters rund drei bis vier Stunden mehr Arbeit pro Tag investiert. Nicht nur das Abdecken der

Felder, auch die Bewässerung war während der trockenen Phase der vergangenen Wochen aufwendiger. Weil die Bise die Erde schnell wieder austrocknete, musste er dieselben Stellen

Bereits im vergangenen Jahr musste Robert Huber auf seinem Obstbaubetrieb in Obfelden infolge Frost grosse Ertragsausfälle beklagen. Die offenen Blüten an den Bäumen vertragen keine Temperaturen unter minus 2 Grad. Deswegen setzte der Obstbauer dieses Jahr auf Wärme und Wasser, um ein zu tiefes Herabsinken der Temperatur zu verhindern. In den Fahrgassen entzündete er alle 30 Meter ein Feuer und liess einen mit einem Heissluftofen bestückten Wagen durch die Reihen

zirkulieren, welcher die Luft erwärmte und diese umwälzte. Zusätzlich liess er die Tropfbewässerung unter den Bäumen laufen, welche dafür sorgte, dass der Boden unter den Bäumen nicht gefrieren konnte. Zehn Helfer aus dem familiären Umfeld arbeiteten die beiden kalten Nächte durch. An ein Ausruhen tagsüber war nicht zu denken, denn es galt, wieder alles für die nächste Nacht vorzubereiten. Ob sich der 48-Stunden-Einsatz gelohnt hat, kann Robert Huber erst in einigen Wochen sagen. In dieser Woche erwarten die Meteorologen noch einmal eine Kaltfront. Die Temperaturen sollen aber nicht mehr ganz so tief sinken, vielmehr ist der Niederschlag ein Thema, möglicherweise fällt auch noch einmal Schnee bis in die Niederungen.

Wo die Jugend den richtigen Ton trifft Die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) feiert das 50-Jahre-Jubiläum Seit 50 Jahren erhalten Jugendliche in der Jumba nicht nur eine ausgezeichnete musikalische Ausbildung, sondern geniessen auch viel wertvolle Freizeit. Zwischen dem 8. und dem 22. Altersjahr profitieren musikbegeisterte Kinder und Jugendliche vom Musik-Unterricht für alle Blas- und Schlaginstrumente.

rauschendes Doppel-Fest. Dabei spielt selbstverständlich die Musik die Hauptrolle. Zur Feier der Jumba und ihres eigenen Geburtstages hat der Lions Club Knonaueramt deshalb Christoph Walter und sein Orchester engagiert. Für den Gala-Abend hat der bekannte Komponist einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen vorbereitet und ein Musikstück komponiert, welches er zusammen mit seinem Orchester und den «Jumbaner» uraufführen wird.

................................................... von martin mullis

Samstag, 10. Juni, Kasinosaal Affoltern. Gala-Abend, Christoph Walter und sein Orchester, 40 Jahre Lions

Die Jumba gilt im Säuliamt nicht nur als musische Schule, sie ist auch Nachwuchslieferantin für die Dorfmusiken. Die Gründung der Jugendmusik Bezirk Affoltern vor 50 Jahren darf sicher nicht nur als mutiger, sondern auch als wegweisender Schritt für die Jugend bezeichnet werden. Die Gründer standen damals vor einer riesigen Aufgabe. Der Präsident der Harmonie Affoltern, Walter Leuthold, begann bereits 1966 mit den Bestrebungen, eine Jugendmusik im Bezirk aufzubauen. Jakob Geissbühler, ehemaliger Rifferswiler Gemeindepräsident und auch heute noch begeisterter Musiker, erinnert sich noch sehr gut an die Gründerzeit der Jumba. An einer ersten Versammlung der Initianten nahmen er sowie Ernst Weber vom Musikverein Mettmenstetten, welcher später zum Präsidenten gewählt wurde, René Glauser, vom Musikverein Hedingen und Max Schneebeli von der Harmonie Affoltern teil. Jakob Geissbühler wurde nach der Vereinsgründung Aktuar der Jumba und denkt heute noch mit Schaudern an die Ausarbeitung der Statuten. Noch ohne moderne technische Unterstützung und mit

Club Knonaueramt, 50 Jahre Jumba Jugendmusik Bezirk Affoltern. Tickets zu kaufen bei Peter Tabakwaren, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern, oder per E-Mail: lions@abadis.ch.

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Die jungen Musiker der Jumba: Nicht mehr wegzudenken im Säuliamt. (Bild zvg) Alkoholmatrizen arbeitend, richtete er vor und während den Sitzungen unzählige Stossgebete gen Himmel, dass möglichst wenige Korrekturen nötig sein mögen. Auch wenn sich die Beschaffung der erforderlichen Finanzen bereits in der Anfangszeit der Jumba als grosses Problem zeigte, erinnert sich Musikveteran Geissbühler noch immer gerne an die zwar arbeitsreiche aber dennoch sehr schöne Zeit.

Die Jumba sucht musikbegeisterte Kinder und Jugendliche Die Zeiten und Gegebenheiten haben sich allerdings massiv verändert, heute wie damals sind die örtlichen Musikgesellschaften noch immer sehr dankbar für gut ausgebildete Musiker.

Nur zeigt es sich für die Jumba stetig schwieriger, Nachwuchs zu finden. Die Konkurrenz in Sachen Freizeitbeschäftigung ist enorm gross und die Tatsache, dass Musizieren immerhin auch ein gewisses Talent erfordert, macht die Sache nicht einfacher. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, dass bei der Jumba auch die finanziellen Verhältnisse nicht gerade zu Freudenschreien Anlass geben. Doch der musische Verein trotzt mutig dem Zeitgeist und darf in diesem Jahr das bemerkenswerte Jubiläum seines 50-jährigen Bestehens feiern. Einerseits wird die «Jumba-Familie», etwas später im Jahr am 16. September, das interne Jubiläumsfest begehen. Ein offizielles, grosses Geburtstagsfest dieser beliebten

und vielbeachteten Institution für den ganzen Bezirk, soll jedoch bereits im Juni gebührend gefeiert werden. Dass dieses Vorhaben auch repräsentativ umgesetzt werden kann, ist einigen sehr willkommenen Umständen zu verdanken. So feiert 2017 auch die Organisation «Lions Clubs International» das 100-jährige und der Lions Club Knonaueramt das 40-jährige Bestehen. Da die Lions-Mitglieder den Auftrag «Etwas Gutes zu tun» auf ihr Banner schreiben, beschlossen sie die beiden Jubiläen sozusagen zusammen zu begehen. Folgerichtig kamen die Verantwortlichen des Lions Clubs Bezirk Affoltern zur Devise: «Gutes tun und dabei Musik spielen». Am Samstagabend, 10. Juni, steigt deshalb im Kasinosaal Affoltern ein


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Serie

Dienstag, 25. April 2017

Kronenplatz Affoltern: Revoluzzer, ein Bundesrat, Viehmärkte und ein Bierdepot Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (116) Wo jetzt Autos um den Kreisel kurven, befand sich einst der politische und gesellschaftliche Mittelpunkt von Affoltern. Kaum woanders im Bezirkshauptort wurde Geschichte geschrieben wie an diesem Ort. Schüsse sind zu hören, Hufgeklapper und Wiehern von Pferden. Befehle, schreiende Offiziere. Wir schreiben die Nacht vom 27. auf den 28. März 1804. Ort dieser Handlung: Vor dem Gasthof SteinAutor Willy Hug. bock in Affoltern. Dort, wo sich heute der Kronenplatzkreisel befindet. Es muss gespenstisch gewirkt haben, dieses Schauspiel in der Nacht. Einerseits die auf ihren Pferden herumgaloppierenden Zürcher Dragoner in ihren schmucken blau-weissen Uniformen. Andererseits einige Bauern, welche in Scheunen und daneben in der Säge hinter Bretterbeigen Deckung suchten.

und oft half er bei einer Jassrunde in der Wirtschaft aus. Die neuesten Witze kannte er alle. Zur Schule ging er im heutigen alten Gemeindehaus. Nach Studienaufenthalten folgte eine Karriere als Journalist, Staatsanwalt, Richter, Kantons-, Regierungs-, National- und Ständerat und ab 1861 Bundesrat. Dank Dubs führte die neue Eisenbahnlinie von Zürich zum Gotthard zuerst über das Säuliamt und nicht dem See entlang. 1879 gab Dubs seinen Rücktritt bekannt. Seine letzten vier Jahre, bevor er 1879 mit 56 Jahren starb, amtete er als Bundesrichter in Lausanne. Seine Witwe kehrte nach Zürich zurück. Sie sprach von viel Falschheit und Hinterlist in Bern. Zu Ehren von Jakob Dubs steht ebenfalls am Bahnhofplatz ein Denkmal, ein Obelisk mit seinem Portrait. Ebenso ein Brunnen beim Kronenplatz. Geblieben sind auch das von seinem Vater erbaute alte Gerichtsgebäude und das Gefängnis beim Kronenplatz. Letzteres blieb noch lange im Besitz von Bundesrat Dubs.

Stadtzürcher Dragoner befreiten 1804 die beiden im «Steinbock» eingesperrten Offiziere. Bauern versteckten sich auch in der Säge (rechts).

Eingesperrte Zürcher Offiziere Heute ist es kaum mehr zu erahnen, was sich früher alles am heutigen Kronenplatz abgespielt hat. Abzulesen ist dies aber an zwei Denkmälern am Bahnhofplatz. Vor der Post steht ein Obelisk, grau und eher unauffällig. Zu sehen sind im Steinrelief Schwert, Speer, Beil und Helm. Dazu Palmenund Lorbeerzweige. Die Jahreszahl 1804 und die vier Namen Willi, Schneebeli, Häberling und Kleiner weisen auf ein Ereignis hin. Tatsächlich erinnert der Obelisk auf die damals gegen die Obrigkeit in Zürich revoltierenden Bauern. Der Grund: Zehnten, welche die Stadt weiterhin erhob, trotz der eingeführten Reformen von Napoleon. Das war den Bauern zu viel! Als zuvor zwei Zürcher Offiziere mit ihren Pferden beim «Steinbock» eintrafen, um die hohe Steuer zu propagieren, nahmen die Bauern in ihrer Wut die beiden kurzerhand fest und sperrten sie in ein Zimmer des Gasthauses. Das liess sich die Stadt natürlich nicht bieten und schickte bewaffnete Dragoner nach Affoltern, um die beiden Offiziere zu befreien. Schlussendlich unterlagen die Landschäftler im sogenannten Bockenkrieg. Die auf dem Obelisken erwähnten Anführer wurden in Zürich exekutiert. Geändert hatte sich aber nichts, die Bauern mussten sich teuer von den Zehnten loskaufen. 72 Jahre später, besann man sich der vier Anführer und stellte 1876 ihnen zu Ehren dieses Denkmal in Affoltern auf.

Jahrmarkt vor dem Gasthof Krone um 1902. Rechts. Ein Haus der Weinhandlung Weisbrod. Die «Krone» hiess vor 1831 «Steinbock».

Eis aus dem Hedingerweiher für das Bierdepot 1931 musste die geschichtsträchtige «Krone» dem motorisierten Verkehr weichen. Sein Bedauern drückte ein Leser in der Lokalpresse aus: «Heute wo alles eilt und rennt, und sich vor lauter Jagen, sich selber nicht mehr kennt». Die Viehmärkte, vorher hinter der «Krone» auf einer Wiese abgehalten, kamen nun auf den neu geschaffenen Kronenplatz. Den Rand säumten Markthallen und später auch das von Arnold Trachsel geführte Depot der Brauerei Hürlimannn. Die Eisblöcke, mit welchen das Depot zum Teil gefüllt war, dienten zur Kühlung des Biers. Mit Baumsägen wurde das Eis im Hedinger Weiher während des Winters rausgesägt. Weit herum bekannt war der Bierfuhrmann Werner Hubschmid. Während Jahrzehnten lieferte er Bier an die Wirtschaften. In den Vierzigerjahren noch mit Ross und Wagen, später mit seinem legendären Saurer Lastwagen. Der Name «Krone» übernahm 1943 in der Nähe die Wirtschaft und Bäckerei Bär. Der Kronenplatz diente als Standort für Viehmärkte, das Tätschschiessen mit der Armbrust, das Bööggverbrennen und wie heute noch für Marktfahrer, Schausteller und Flohmärkte. Unzählige Geschichten gäbe es noch zu erzählen über diesen Ort in Affoltern.

Ein bodenständiger Bundesrat Doch damit nicht genug. Der Gasthof Steinbock galt auch während langer Zeit als gesellschaftlicher Mittelpunkt im Dorf. Man traf sich nicht nur am Stammtisch, sondern auch bei Versammlungen und Vorträgen. Unzählige Feste fanden im grossen Tanzsaal statt. 1831 erhielt der «Steinbock» den Namen «Krone». Für den neu gewählten Bezirkshauptort baute Vater Dubs 1838 geschäftstüchtig daneben das Gerichtsgebäude und ein Gefängnis. Die «Krone» gehörte somit die nächsten hundert Jahre zum politischen Zentrum. Bedeutung erhielt der Ort auch als Geburtsort des späteren Bundesrates Jakob Dubs 1822. Vater Dubs war Gastwirt, Metzger und Posthalter. Der junge Jakob wuchs bodenständig auf

Wo bis 1931 der Gasthof Krone stand, gab es nun Platz für den Viehmarkt. 1950. Ganz hinten die Dächer der Gerbi. (Archivbilder zvg.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. April 2017

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Zwischen plündernden Horden und verarmten Adligen Das Knonauer Amt und die Reformation (2): Grenzgebiet zur Innerschweiz Die Reformation akzentuierte die Stadt-Land-Konflikte im Raum zwischen Zürich und den Alpen, aber neu waren sie nicht. Die Rolle des Knonauer Amts als Grenzgebiet ist deshalb ein wichtiges Element im vielschichtigen Puzzle der Vorgeschichte der Reformation. Diese Konflikte als Folge der Grenzlage reichen mindestens ins 12. Jahrhundert zurück. ................................................... von bernhard schneider Gegen Ende der hochmittelalterlichen Blütezeit stiftete Walter von Eschenbach-Schnabelburg das Kloster Kappel. Dies ist der Gründungsurkunde von 1185 zu entnehmen. Etwa zur selben Zeit dürfte die Schnabelburg auf einer Höhe von 860 m. ü. M. mit Blick über die Eschenbacher Besitzungen bis zum Zugersee errichtet worden sein. Die Lage der Burg lässt erahnen, wie schwierig sie einzunehmen, aber auch zu versorgen war. Auch das befestigte Städtchen Maschwanden wurde wohl im späten 12. Jahrhundert erbaut. Dieses ist heute vollständig abgebaut.

Absicherung gegen Fehden Die Schnabelburg, das Kloster Kappel, die Burg Maschwanden und die Stammburg bei Eschenbach LU grenzten die Eschenbacher Besitzungen auf einer ziemlich geraden, 30 Kilometer langen Linie gegen die Innerschweiz ab. Offensichtlich waren die Innerschweizer bereits im Hochmittelalter gefürchtet, wenn sie im Rahmen von nicht mehr im Detail nachvollziehbaren Fehden nach Norden vorstiessen. Diese Fehden wurden verstärkt durch die Mangelernährung grosser Bevölke-

Tödlicher Unfall im Üetlibergtunnel Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A3 ist am Sonntagnachmittag, 23. April, im Üetlibergtunnel auf Stalliker Gemeindegebiet ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 15.15 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 durch den Üetlibergtunnel Richtung Chur. Rund ein Kilometer nach dem Portal fuhr er aus zurzeit nicht bekannten Gründen vom Normalstreifen auf den Pannenstreifen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Schliesslich geriet er nach rechts in die Notnische und kollidierte anschliessend heftig mit der Tunnelwand. Trotz der Notversorgung durch ein sofort ausgerücktes Ambulanzteam verstarb der schwerstverletzte Autolenker noch auf der Unfallstelle. Der genaue Unfallhergang ist zurzeit nicht geklärt und wird durch die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis sowie durch die Kantonspolizei Zürich untersucht. Wegen des Unfalls musste der Verkehr während rund drei Stunden einstreifig durch den Tunnel geführt werden; dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nebst der Kantonspolizei Zürich waren die Stützpunktfeuerwehr Dietikon, ein Ambulanzteam sowie ein Notarzt von Schutz und Rettung sowie Mitarbeiter des Nationalstrassenunterhalts im Einsatz.

Blick von der Schnabelburg über die einstigen Eschenbacher Besitzungen mit dem Kloster Kappel in der Mitte. (Bild Erika Schmid) rungsteile in den Alpentälern und äusserten sich in Gewaltausbrüchen, die von der Plünderung eines einzelnen Bauernhofs bis zu Schlachten wie derjenigen von Morgarten reichten.

Verarmung und Königsmord Im 13. Jahrhundert gelang es den Herren von Habsburg von ihrer Stammburg bei Brugg aus, ihren Einfluss zu vergrössern und die anderen Adelshäuser zurückzudrängen. Die Herren von Eschenbach versuchten mit unterschiedlichem Erfolg, in Habsburger Dienste zu treten, konnten dadurch ihre Verarmung aber höchstens aufschieben und sahen sich 1302 gezwungen, die Schnabelburg zu verpfänden, um die ärgsten Schulden zu tilgen. Die Schwächung der dominierenden Adelsfamilie im Gebiet zwischen Albis und Reuss liess kleinere Adlige erstarken, welche die Wahrnehmung ihrer Rechte zweifellos intensiver kon-

trollierten als die hochadligen Eschenbacher, deren Interessenschwerpunkte weiträumiger verteilt waren. Gleichzeitig dürften sich mangels einer Ordnungsmacht auch Übergriffe von Innerschweizer Fehdeverbänden auf die Gebiete um Kappel herum gehäuft haben. Nachdem König Albrecht von Habsburg den Stammherrn Walter von Eschenbach nicht wie dessen Vater in seine Dienste aufgenommen hatte, beteiligte sich Walter an der Verschwörung gegen den König, der 1308 ermordet wurde. In der Folge sollen Habsburger Verbände die Schnabelburg gestürmt und das Städtchen Maschwanden zerstört haben. Allerdings bestehen diesbezüglich nur Mutmassungen. Musste Habsburg die verpfändete Schnabelburg tatsächlich erobern oder wurde die befestigte Anlage später wegen Nichtgebrauch zerstört? Auf jeden Fall wäre die Burg aufgrund ihrer Lage eher ausgehungert als gestürmt worden.

Wie bei jedem Kriegszug litt die Bevölkerung unter Einquartierungen, plündernden Truppen, Zerstörungen und Kriegshandlungen. Das einzige, was als gesichert gilt: Die Situation wurde zusätzlich verschärft durch die erste gesamteuropäische Hungersnot, die um 1315 unzählige Opfer forderte – auf beiden Seiten der von den Eschenbachern gezogenen Grenze.

Entscheidung im Machtkampf Die Ermordung des Königs führte zur Rache an den Verschwörern, nicht aber zur Stärkung des Hauses Habsburg. Die nachfolgenden Adelsfehden schwächten den Adel generell. Hinzu kam der Rückgang der Einnahmen an Zehnten infolge der klimatischen Krise des Spätmittelalters, die einen massiven Rückgang der Ernten auslöste. Sinnbildlich für die Krise des Adels war die Niederlage habsburgischer Ritter gegen Schwyzer Söldner 1315 in der Schlacht bei Morgarten. Auf der

Seite Habsburgs sind auch etwa 50 Zürcher Adlige gefallen. In der Stadt Zürich setzte sich im Rahmen einer Fehde im Jahr 1336 diejenige Seite der Adelsgeschlechter durch, die als Kaufleute mit den erstarkenden Handwerkerzünften zusammenarbeiteten, gegen den traditionellen Adel, der vor allem auf Einkünfte aus Dienstverhältnissen und aus der Landwirtschaft setzte. Den Siegern von 1336 gelang es, die verfeindeten Familien aus der Stadt zu vertreiben und 1350 definitiv zu besiegen. Von nun an verfügte Zürich über stabile Herrschaftsverhältnisse und konnte sich um den Ausbau des Einflussgebiets kümmern. Aussenpolitisch liess sich Zürich in verschiedenen Bündnissystemen – mit den Eidgenossen, mit Habsburg und mit den süddeutschen Städten – die innerstädtische Herrschaft garantieren.

Aufbau der Zürcher Herrschaft Gleich zu Beginn des 15. Jahrhunderts begann Zürich das Knonauer Amt zu dominieren: 1406 erwarb die Stadt das «Fryamt Affoltere» von Habsburg und 1415 eroberten Zürich, Luzern und Bern die Habsburger Gebiete im Schweizer Mittelland. Zürich systematisierte den Herrschaftsaufbau im Grenzgebiet gegen die Innerschweiz und setzte ab 1512 in Knonau einen Landvogt ein, der fortan als Statthalter Zürichs über die Fragen von obrigkeitlichem Interesse entschied. Die Übernahme der herrschaftlichen Rechte im Knonauer Amt durch die Stadt Zürich verhinderte einerseits Übergriffe von Banden aus der Innerschweiz weitgehend. Anderseits wurde die Gegend ins Zentrum der zahlreichen Kriege zwischen Zürich und der Innerschweiz gerückt, die zwischen der Mitte des 15. und der Mitte des 19. Jahrhunderts wüteten.

Sihlwald: Buchenkrankheit weniger gefährlich als befürchtet Der im vergangenen Januar im Wildnispark Zürich Sihlwald beobachtete Schleimfluss an mehreren Buchen ist nicht auf den gefährlichen Erreger Phytophthora ramorum zurückzuführen. Ein Ranger des Wildnisparks Zürich beobachtete im Januar 2017 im Sihlwald an mehreren Buchen auffällige Schleimfluss-Symptome. Da ein derartiges Krankheitsbild von diesem sehr gefährlichen und darum meldepflichtigen Krankheitserreger Phytophthora ramorum ausgelöst werden kann, nahm er mit der Forschungsgruppe Phytopathologie an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL Kontakt auf. Die Fachleute für Baumkrankheiten untersuchten die neun verdächtigen Bäume und fanden nach aufwändigen Rinden- und Bodenanalysen heraus, dass zwei andere Erreger der Gattung Phytophthora die schwarz verfärbten Rindenstellen mit Schleimfluss verursacht hatten. An der Rinde zweier Buchen wiesen die Biologen den Erreger Phytophthora cambivora nach, im Boden unter fünf befallenen Bäumen fanden sie auch den Erreger Phytophthora plurivora. Die Phytopathologen nahmen in der nahen Umgebung der erkrankten Buchen unter acht gesunden Bäumen

auch Bodenproben. «Der Nachweis des Erregers im Boden war besonders langwierig», sagt Daniel Rigling, Leiter der Gruppe Phytopathologie. «Wir mussten abwarten, bis sich der Erreger auf speziellen Köderblättern vermehrte, die wir den Bodenproben hinzufügten; erst aus den Blättern konnten wir ihn dann isolieren und bestimmen.»

Kein massenhaftes Sterben der Buchen im Sihlwald Da sich der Verdacht auf den besonders gefährlichen Phytophthora ramorum nicht erhärtete, erwarten Rigling und sein Team nicht, dass die Krankheit im Sihlwald um sich greift und Buchen massenweise erkranken werden. «Wir gehen davon aus, dass man nichts unternehmen muss, um ein Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. Der Sihlwald als Ganzes ist nicht bedroht», sagt Daniel Rigling. Er habe auch ältere Bäume gefunden, die einen Befall offensichtlich überwunden hatten. Grundsätzlich ist bei Phytophthora-Infektionen im Wald eine wirksame Bekämpfung nicht möglich. Aus Sicherheitsgründen sollten aber Bäume mit Schleimfluss-Symptomen, die bereits starke Kronenschäden zeigen, entlang von Wegen und Strassen entfernt werden. Damit beugt man auch der Holzentwertung vor.

Der Phytopathologe Daniel Rigling (WSL) entnimmt mit einem Stechbeitel Rindenproben, um sie auf einen Befall zu testen. (Bild Phytopathologie WSL) anzeige


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Bezirk Affoltern

Kleine Kinder sind auf dem Velo oft überfordert

Heizölverbrauch im Knonauer Amt

Jährlich ereignen sich im Strassenverkehr über 60 schwere Verkehrsunfälle mit Kindern auf dem Velo. Deshalb müssen sie besonders geschult werden. Die Pylonis der bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigen den Kindern seit diesem Schuljahr, wie sie sich sicher auf zwei Rädern fortbewegen können.

Dienstag, 25. April 2017

Neue Einschätzung auf Basis regionaler Daten

Jährlich verunfallen durchschnittlich 62 Kinder auf ihren Velos im Strassenverkehr schwer. Dies entspricht mehr als zwei Schulklassen. Der grösste Teil dieser Unfälle sind Kollisionen (60 %) mit Personenwagen, anderen Radfahrenden sowie Liefer- und Lastwagen. Die Ursache ist dabei häufig die Missachtung des Vortritts. Die zweithäufigste schwere Unfallart sind Selbstunfälle der Kinder ohne Fremdeinwirkung. Zwar dürfen Kinder in der Schweiz gemäss Gesetz ab dem 6. Geburtstag allein auf Hauptstrassen Velo fahren, aber entwicklungsbedingt sind Sechsjährige im Strassenverkehr noch überfordert. Ihre Wahrnehmung und Motorik sowie ihr Gefahrenbewusstsein sind noch nicht ausgereift. «Deshalb ist es wichtig, mit Kindern das sichere Velofahren zuerst im Schonraum zu üben wie in einem Hof oder auf einem Vorplatz, dann auf wenig befahrenen Quartierstrassen und schliesslich im komplexeren Strassenverkehr», so Barbara Schürch, Leiterin Bildung der bfu.

Ölheizungen im Knonauer Amt stiessen 2016 über 100 000 Tonnen CO2 aus. 2007 waren es bedeutend mehr. (Bilder Salomon Schneider) Die Pylonis kommen in Fahrt Die Pylonis – die neuen bfu-Identifikationsfiguren für Kinder – gehören bereits vielerorts in der Schweiz zum Verkehrsunterricht. Sie zeigen Kindern altersgerecht und spielerisch, wie sich diese im Strassenverkehr sicher verhalten können. Zu Beginn stand das sichere Überqueren der Strasse im Vordergrund. Seit diesem Schuljahr lehren die Pylonis die Kinder auch, wie man sich auf zwei Rädern sicher fortbewegt. Das müssen Kinder für die selbstständige Verkehrsteilnahme mit dem Velo können: Das Kind kann beim Velofahren über die Schulter nach hinten blicken, ohne zu schlenkern. Das Kind kann situationsgerecht und wirkungsvoll bremsen. Das Kind ist nicht nur mit sich selber und dem Velo beschäftigt, sondern beobachtet die Verkehrssituation aufmerksam. Das Kind fügt sich korrekt und problemlos in den Verkehr ein (z. B. Linksabbiegen, Kreisverkehr). Kinder sollten immer einen Helm tragen – auch auf kurzen Fahrten. (pd.) Weitere Infos unter www.medien.bfu.ch oder www.pylonis.bfu.ch.

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Der Ölverbrauch im Knonauer Amt liefert mit 44,7 % den grössten Beitrag am Gesamtenergieverbrauch der Region. Gleichzeitig ist Erdöl ein Energieträger mit grosser CO2-Belastung. Eine Gigawattstunde Energie aus Heizöl entspricht rund 320 Tonnen CO2. Eine deutliche Reduktion des Ölverbrauchs von zurzeit 324 GWh ist daher wünschenswert. ................................................... von charles höhn Für 2016 ergeben die Abschätzungen des Ölverbrauchs im Knonauer Amt einen Wert von 324 GWh, während der Ölverbrauch in der Region für das Jahr 2007 auf 525 GWh geschätzt wurde. Für das Jahr 2016 ist der geschätzte Ölverbrauch somit deutlich geringer ausgefallen als für das Jahr 2007. Den Abschätzungen liegen jedoch zwei verschiedene Datensätze zugrunde, sodass die Resultate nicht direkt vergleichbar sind. Die Abschätzungen für das Jahr 2007 basierten auf den Zahlen in den Gemeindedatenblättern des Amtes Für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (Awel), welche die Situation der regionalen Gegebenheiten im Knonauer Amt berücksichtigten, beispielsweise, dass im Knonauer Amt bis 2007 keine Erdgasleitung vorhanden war. Das führte im Vergleich zum gesamtschweizerischen Ölverbrauch pro Einwohner zu einem deutlich höheren Wert.

Neue statistische Erhebungsmethode verändert Verbrauchsberechnungen Die Fortschritte in der EnergieRegion Knonauer Amt lassen sich nicht anhand des gesamtschweizerischen Ölverbrauchs überprüfen. Daher musste für das Monitoring eine neue Methode gefunden werden, die direkt die regionalen Gegebenheiten abbildet. Der Ölverbrauch wurde neu anhand der Angaben zu den Ölfeuerungen, die bei den Feuerungskontrollen der einzelnen Gemeinden vorhanden sind, abgeschätzt. Konkret handelt es sich dabei um die installierte Leistung aller Ölheizungen im Knonauer Amt, die mit Erfahrungswerten für die jährliche Betriebsdauer und weiteren Indikatoren auf den Energieverbrauch hochgerechnet wurden. Die kantonalen Behörden (insbesondere das Awel) haben diese Methode und die verwendeten Erfahrungswerte gutheissen. Die neue Methode ist denn auch genauer als die Abschät-

zung anhand des gesamtschweizerischen Ölverbrauchs.

So viel Heizenergie wird benötigt Die beobachtete Abnahme des Ölverbrauchs von 525 GWh im Jahr 2007 auf 325 GWh im Jahr 2015 ist auf folgende Faktoren zurückzuführen: • Auf die Umstellung von Ölfeuerungen auf das weniger schädliche Erdgas. • Diese Massnahme reduzierte den Ölverbrauch um 53 GWh. Davon entfällt eine GWh auf erneuerbare Energien, nämlich auf das Biogas, das neu dem Erdgas beigemischt wird. • Auf die Installation zahlreicher Wärmepumpen (der jährliche Energieverbrauch der installierten Wärmepumpen liegt bei rund 50 GWh). • Auf die unterschiedlichen Datensätze. Dieser nicht quantifizierbare Effekt kann also nicht einer Senkung des Ölverbrauchs gleichgesetzt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass

die in der Potenzialstudie der econcept für 2007 geschätzten 525 GWh, wie oben erwähnt, zu hoch angesetzt waren.

Wärmepumpen entlasten Umwelt Zukünftig lässt sich der Projektfortschritt im Vergleich zum Ölverbrauch 2016, der erstmals mit der neuen Methode erhoben wurde, die sich direkt auf die die installierte Leistung aller Ölheizungen im Knonauer Amt bezieht, feststellen. Feststellen lässt sich auch die Veränderung des CO2Ausstosses durch die Wärmeerzeugung. So tragen durch Wärmepumpen-Heizungen ersetzte Ölheizungen, aber auch Gasheizungen mit einem erhöhten Anteil an Bio-Gas (kann vom Bezüger beliebig erhöht werden) ganz wesentlich zur Senkung der CO2-Belastung der Umwelt bei. Die oben erwähnten Wärmepumpen entlasten die Umwelt gegenüber Ölheizungen um rund 15 000 Tonnen CO2.

Energieverbrauch im Knonauer Amt Ölverbrauch 2016 im Knonauer Amt: 324 GWh. Reduktion des Erdölverbrauchs aufgrund der neu installierten Erdgasleitung (Erdgasverbrauch 2015, ohne Biogas): 52 GWh. Biogas: 1 GWh. Total Verbrauch fossile Energie 2016: 377 GWh

Nicht jedes Haus benötigt eine eigene Heizung. Gerade in dicht besiedelten Gebieten machten Fernheizungen Sinn.


Forum

Dienstag, 25. April 2017

Wechsel im Präsidium der EVP Bezirk Affoltern Die diesjährige Generalversammlung der EVP Bezirk Affoltern hat aus aktuellem Anlass im Seminar- und Bildungshaus Kloster Kappel stattgefunden. Anlässlich einer Führung durch die historischen Gebäude und dem Areal konnten sich die Teilnehmenden ein Bild über die wechselvolle, über 800-jährige Geschichte dieses Ortes machen. Mit der Teilnahme am Tagzeitengebet und dem gemeinsamen Essen im Klosterkeller wurde der Rundgang abgeschlossen. Später erfolgte noch eine Präsentation der geplanten Projekte in Rahmen des Programmes Revitalisierung und Entwicklung der Domäne Kloster Kappel. Die statutarischen Geschäfte gaben wenig Anlass zu Diskussionen und gingen wie gewohnt speditiv über die Bühne. Einzig beim Traktandum Wahlen ist eine Veränderung angekündigt. Der langjährige Präsident Gerhard Gysel, Hedingen, hat auf diese GV seinen Rücktritt als Präsident angekündigt, verbleibt aber weiterhin im Vorstand. Vizepräsidentin Lisette Müller liess die 27 Jahre Präsidentschaft mit einer sinnreichen Überraschungskiste humorvoll Revue passieren und sein langjähriges Engagement

Gerhard Gysel und Lisette Müller-Jaag nehmen Gratulationen entgegen. (Bild zvg.) verdankt. Anschliessend wurde alt Kantonsrätin Lisette Müller-Jaag aus Knonau zur neuen Präsidentin der EVP Bezirk Affoltern gewählt. Der abtretende Präsident und die neue

Präsidentin wurden mit herzlichem Applaus der anwesenden Parteimitglieder und Gäste bedacht.

Ein faires Angebot Warum soll ausgerechnet die Schweiz, die gesegnet ist mit Wasserkraft, noch mehr Energie sparen? Wer will uns die Freude vergällen, wenn wir beim Frühjahrsputz die Rückstände der Ölfeuerungen von den Fenstern kratzen? Wer will uns das lebensverkürzende Inhalieren des Dieselfeinstaubes vermiesen und fordert Elektromobilität? Ein Elektroauto verbraucht zwischen 1/4 und 1/8 der Nettoenergie um dieselbe Distanz zurückzulegen wie ein Verbrennungsmotor-Auto. Ein Altbau vor 1970 korrekt isoliert braucht noch 1/4 bis 1/5, multipliziert mit dem COP der Wärmepumpe, der Energie, die er heute in die Luft bläst. Das heisst die Netto-Energie-Einsparung beträgt mindestens einen Faktor 16! Heutige LED-Lampen liefern schon weit über 100 Lumen je Watt gut zehnmal mehr als Glühlampen. Da bleibt also bloss die Frage warum wir nur 43 % einsparen sollen? Oder sollten wir doch auf einen ewig gestrigen Leserbriefschreiber hören, der uns weismachen will, dass im Stromüberflusskontinent Westeuropa im Winter eine Versorgungslücke auftreten könnte? Ich denke, dieser Mann hat noch nie eine Statistik gelesen, die

Rolf Fontana, Zwillikon

gängerschutz. Die «neue» Unterdorfstrasse als Einbahnstrasse ist für die Anwohner verträglich, weil sie übersichtlich und breit ist, ein Trottoir und eine 30er-Zone hat und eine öffentliche Strasse ist. Auch andere Leute in Hedingen haben eine Strasse vor ihrem Haus. Zu den Kosten: Da wir in Hedingen sehr gut ausgebildete, tüchtige Gemeindearbeiter mit einem modernen Fuhrpark haben, kann der Regiebetrieb alles selber erledigen. Gehsteig, einfaches Trottoir, ändern der 30-er-Verkehrsberuhigungsinseln und Signalisation. Das kostet lediglich ein paar Tausend Franken. Den Gemeinderat von Hedingen fordere ich auf, Stellung zu nehmen wegen des illegalen Fahrverbots an der Unterdorfstrasse. Die Lösung ist gefunden, wir müssen sie nur noch umsetzen. Ueli Suter, Hedingen

Alternativlose Energiestrategie 2050? Die Befürworter des neuen Energiegesetzes behaupten immer wieder, dieses sei alternativlos bzw. die Alternative würde neue Kernkraftwerke heissen. Dies ist jedoch falsch: Es gibt nicht nur eine Alternative, wir können sogar sehr genau sagen wie diese aussehen soll. Man kann diesen Plan B als «Gleiche Chancen für alle Energieträger» skizzieren – mögen sich der oder die Besten durchsetzen.

Keine Subventionen – Umbau des Steuersystems Konkret heisst das, dass alle Energieträger gleich lange Spiesse erhalten sollen. Was auch bedeutet, dass zukünftig jegliche Art der Subvention von Energieträgern verboten ist und dass wir unser Steuersystem im Bereich der Energieversorgung und der Mobilität überdenken müssen. Dabei dürfen Mobility Pricing und die CO2Steuer kein Tabu sein. Der Umbau des Steuersystems soll nicht gleichbedeutend mit neuen Steuern sein, welche zu den bisherigen Steuern addiert werden, sondern damit, dass man das

alte Steuersystem streicht und durch ein Neues ersetzt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die gesamte Steuerlast nicht steigt, sondern sinkt. Diese sinkende Steuerlast hätte einen positiven Effekt auf die ganze Volkswirtschaft.

Entstaatlichung des Energiemarktes Neben dem Umbau des Steuersystems braucht es dringend eine Entstaatlichung des Energiemarktes. Dies heisst insbesondere, dass man die grossen Stromkonzerne wie Alpiq oder Axpo vollständig privatisieren muss. Staatliche Energieversorger auf kommunaler Ebene sollen, wenn dies von der Bevölkerung gewünscht und als nötig erachtet wird, weiterhin möglich sein. Des Weiteren muss der Strommarkt vollständig liberalisiert werden, so dass die Kunden selbst entscheiden können, von wem sie welchen Strom beziehen wollen. Zur Entstaatlichung des Energiemarktes gehören auch die Abschaffung kontraproduktiver Regulierungen, wie des Abnahmezwangs von Strom für Energieversorger.

Jürg Wyttenbach, Affoltern

EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer

Jonerstrasse und Der Herr vom «Ängpass» – nicht Jonenstrasse ideale Lösung? Ich habe eigentlich die gleiche Idee wie René Berbier. Auch mir geht es um eine echte Lösung der Verkehrssicherheit, vor allem für Fussgänger. Viele Schulkinder müssen den nur vier Meter breiten «Ängpass» vier Mal täglich passieren. Wenn wir das Einbahnsystem wählen, hat es im «Ängpass» Platz für einen 40 cm erhöhten ein Meter breiten Gehsteig für die Fussgänger mit anschliessenden Trottoir. Nun ist die Lösung einfach, die Verbindung vom Kanton Aargau Richtung Hedingen SBB führt hinunter duch die Unterdorfstrasse, die zurzeit noch mit einem illegalen Fahrverbot belegt ist und hinauf durch den «Ängpass» der mit einem sicheren Gehsteig versehen wird. Zusätzlich wird auf der Arnistrasse zwischen dem Schachenweg und der Schachenstrasse ein einfaches Trottoir erstellt, somit haben wir auf der gesamten Länge der Arnistrasse im Unterdorf einen guten Fuss-

klar aussagt, dass über die ganze Lebensdauer unserer AKWs die Nettoleistung von zweimal Gösgen exportiert wurde! Es gab gerade einmal eine Handvoll Wintertage, an denen wir mikroskopische Mengen an Strom importieren mussten – auch dies nur Dank einer Statistik, welche die Leitungsverluste der Speicherseen (werden exportiert) dem Inlandverbrauch zurechnet ... Dieser Netto-Export ist auch der Hauptgrund, warum unsere Energiekonzerne in der Schieflage sind. Den leider nicht CO2-freien AKW-Strom kann man im Ausland zur Sonnenscheins-Zeit einfach nicht verkaufen, man muss ihn meistens verschenken! Warum gerade SVP-Exponenten einen energiepolitischen Dreifach-Axel mit anschliessendem Zuckahra machen, um am Ende dem Staat noch mehr Geld für Energiesubventionen zukommen zu lassen, kann wohl nur ein psychologisch Geschulter erklären. Kurz: Die Energievorlage ist ausgewogen, absolut bürgerlich und stetig langsam, um niemanden zu überfordern ...

Ostern «Jöö»? Ostern ist alles andere als «Jöö», Leserbrief vom 11. April.

Seit mehreren Jahren habe ich mich darum bemüht, die korrekte Strassenbezeichnung zu erreichen. Meine diversen Anrufe und Hinweise auf der Gemeindeverwaltung Affoltern hat wohl niemand ernst genommen. In den letzten sechs Monaten haben sich bei zwei schwerwiegenden Ereignissen die entsprechenden Einsatzkräfte (Polizei/Sanität) aufgrund der nicht korrekten Strassenbezeichnung sehr schwergetan, an den jeweiligen Einsatzort zu gelangen, was zu lebensbedrohenden Situationen führte. Dank der Mithilfe und des Einsatzes von einem Mitarbeiter des Regiebetriebes konnte dieser Mangel nun behoben werden. Auch bei kleinen, scheinbar «unwichtigen» Hinweisen aus der Bevölkerung erwarte ich mehr Aufmerksamkeit von der entsprechenden Abteilung der Gemeinde.

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Selbstbestimmung und Freiheit anstatt Zwang und Verbot Wie unschwer zu erkennen ist, zielt die skizzierte Alternative in eine ganz andere Richtung als die Energiestrategie 2050. Anstatt Subventionen, Zwang und «de-facto-Technologieverbote» setzt dieser Plan auf die Stärken des freien Marktes und lässt den Akteuren innerhalb der Rahmenbedingungen die Freiheit, selbst zu entscheiden, welchen Energieträger sie wollen, ohne dabei die externen Effekte ausser Acht zu lassen. Ob sich unter solchen Rahmenbedingungen die verschmähten AKWs durchsetzen, ist mit grossen Fragezeichen verbunden. Ein Nein zur Energiestrategie 2050 ist deshalb alles andere als planlos und gibt uns die Chance, ein Energiegesetz auszuarbeiten, welches wirklich eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung möglich macht und nicht in einer planwirtschaftlichen Sackgasse endet.

Jungfreisinnige Säuliamt

Herr U. Boller spricht mir aus dem Herzen. Da kommt den Werbeleuten des Lebensmittelriesen über Ostern nichts anderes in den Sinn als «Jöö». Sehr bedenklich! Bedenklich umso mehr, wenn man an den Gründer der Migros, Gottlieb Duttweiler, denkt. Die Hauszeitung der Migros bezieht sich mit Recht stolz auf seinen Gründer. So sollten die Zeitungsleute doch auch etwas von seinem Geist mitnehmen. Duttweiler war ein engagierter Christ. Ich erinnere mich sehr wohl an die Artikel aus seiner Feder zu den grossen christlichen Feiertagen. Die waren viel, viel mehr als «Jöö». Ich will

nicht weiter auf den Geist des Gründers eingehen, denn dann würde die Frage zu stellen sein, ob er zum Beispiel Denner gekauft hätte, war er doch gegen jeglichen Kommerz von Alkoholika und Tabakerzeugnissen. Auf den guten Gewinn von diesen Verkäufen verzichtete er gern. Heutzutage geht es nur um Gewinnmaximierung, Expansion, Erhöhung der Marktanteile und dergleichen, kommt dann aber zur Erkenntnis, dass man im Ausland investieren muss und dabei immer wieder einen «Schuh voll herausgezogen» hat. Oder man kauft sich in das Velogeschäft ein und verdrängt auch hier die kleinen Geschäfte. Die Entwicklung gibt zu denken. Adolf Bühler, Bonstetten

Deutsch muss in der Primarschule wieder Priorität haben Die am 21. Mai im Kanton Zürich zur Abstimmung kommende Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache in der Primarschule» der Zürcher Lehrerverbände will, dass es in der Volksschule weiterhin zwei Fremdsprachen geben soll, eine davon ab Primarstufe und die zweite (wieder) ab Oberstufe. Seit der Fremdsprachenunterricht auf die Primarstufe verschoben wurde, häufen sich die Klagen von Eltern und KMUs über schlechte Deutschkenntnisse. Laut Pisa 2015 sind bereits 20 % der Schulabgänger funktionale Analphabeten. Dabei ist das Beherrschen der Erstsprache

Deutsch die Voraussetzung nicht nur für den Erfolg beim Erlernen jeder Fremdsprache, sondern auch für die MINT-Fächer. Die unbefriedigende Kompetenz in der Erstsprache ist für die Wirtschaft mittlerweile das grössere Problem als die Kompetenz in einer globalen Fremdsprache. Für die Fremdspracheninitiative braucht es ein JA, weil der wirtschaftliche Wohlstand unseres Landes auf einer breiten Volksschulbildung beruht und wir uns keine Zweiklassengesellschaft mit 20 % funktionalen Analphabeten leisten können. Peter Aebersold, Zürich

Zu einer eigenen Meinung finden Alle innovativen Technologien hatten ihre Gegner, im «Anzeiger» vom 19. April. Seinem Artikel zum zukünftigen Auftauchen von Drohnen im Bezirk Affoltern gab Salomon Schneider den Titel «Alle innovativen Technologien hatten ihre Gegner». In der Überschrift wird festgestellt: «Seit Menschen technische Innovationen entwickeln, bestehen grundsätzlich zwei Strategien, damit umzugehen: sich ganz auf sie einlassen oder dagegen ankämpfen.» Dazu muss ich sagen: Uns Menschen steht noch eine dritte Strategie zur Verfügung, die zwar leider viel zu wenig genutzt wird, die sich aber meistens als segensreich erweist: Wir

Menschen können technischen Neuerungen gegenüber offen sein, uns kritisch mit ihnen auseinandersetzen und so zu einer differenzierten eigenen Meinung finden. Das kann dazu führen, dass wir einen Bedarf an Änderungen, Eingrenzungen oder mehr Erfahrungen ausmachen und verlangen. Uns Menschen stehen zum Glück mehr Strategien gegenüber technischen Innovationen zur Verfügung als nur ein schwarz-weisses pauschales Annehmen oder Ablehnen. Und dies gilt ganz sicher auch in Bezug auf das vermehrte Auftreten von Drohnen in unserem Bezirk Affoltern. Ursula Bez Bühler, Maschwanden


Haustechnik von morgen Es ist wieder so weit: Wir haben unseren Betrieb auf Hochglanz poliert, um Ihnen zu zeigen, was sich in der Haustechnik in den vergangen Jahren entwickelt, verändert und verbessert hat. An diesem Tag stehen Ihnen unsere Türen weit offen. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, sich über den neuesten Stand der Technik zu informieren. Für detaillierte Informationen erwarten Sie kompetente Gesprächspartner. Wir freuen uns darauf, Ihre Bekanntschaft zu machen.

Wärmepumpen-Wassererwärmer 2/3 des Warmwassers wird gratis erwärmt Alternative zu Elektro-Wassererwärmer

Dusch-WC

Boilerentkalkung

Neuste Technik im Bad Ansprechend modern Optimale Hygiene

Optimaler Wärmeübergang auf das Wasser

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Enthärtungsanlage

Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis

Flachdachsanierung

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Energieeinsparung durch zeitgemässe Isolation Attraktiver Dachrand

Oel- und Gas-Heizung

Samstag, 29. April von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Förderbeiträge Gerne informieren wir Sie über mögliche Förderbeiträge

Günstige Sanierungsmöglichkeit Kleiner Platzbedarf

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Blitzschutz Rettet Leben und Eigentum Kostengünstig und sicher Beruhigt schlafen

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Informieren Sie sich an unserem Vortrag

Energieoptimierung in der Haustechnik Vortragszeiten: Referenten:

10.00 Uhr und 13.00 Uhr Peter Feuz, Geschäftsleitung Markus Steuble, Abteilungsleiter Heizung


Gewerbe/Dienstleistungen

Mehr als Wein

Virtuoser Pianist

Kommendes Wochenende lädt Mü’s Vinothek nach Affoltern zur Frühlingsausstellung. > Seite 13

Concerto piccolo: Josef Rédai ist zu Gast in der reformierten Kirche Obfelden. > Seite 18

Dienstag, 25. April 2017

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Final knapp verpasst Bonstetterin Petra Klingler erklettert sich am Boulder-Weltcup in China den siebten Platz. > Seite 19

Tage der Sonne im Knonauer Amt, vom 5. bis 14. Mai Ernst Schweizer AG öffnet am 6. Mai Tür für Ämtler Bevölkerung

V.l.n.r.: Esther Zimmermann, Mark Intrass (beide Verwaltung), Marcel Tillmann (Geschäftsführer und Jubilar), Beni Frick (Präsident der Landi Obfelden), Roland Bulliard und Monika Nussbaumer (beide Verwaltung). (Bild zvg.)

Geschäftsführer mit Einsatz und Weitblick Marcel Tillmann 25 Jahre bei der Landi Marcel Tillmann feiert sein 25-Jahr-Jubiläum in der Landi Obfelden. Am 15. April 1992 begann er im Haus- und Gartenladen in Toussen, der alten Landi. Dort, wo heute der Dorfmärt steht, erlernte der ausgebildete Landwirt Marcel Tillmann das Handwerk des

Detailhandels. Nach diversen Weiterbildungen übernahm er 2006 die Geschäftsleitung. Heute sind in den beiden Läden Dorfmärt und Landi über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Marcel Tillmann trägt mit seinem Einsatz und Weitblick wesentlich zum Erfolg der Genossenschaft Landi Obfelden bei. (pd.)

ratgeber

Diabetes mellitus in Wechselbeziehung zur Parodontitis von milan herzog* In den letzten Jahren wird die Zunahme von Diabetes und der Parodontitis als Erkrankung des Zahnhalteapparates in der Bevölkerung beobachtet. Beide Erkrankungen haben chronischen Verlauf und korrelieren miteinander. Einerseits beeinflusst der Diabetes die parodontale Therapie, andererseits die Parodontitis den Diabetes. Anzeichen des Diabetes im Munde zeigen sich im Laufe der Erkrankung z.B. relativ früh. Die Parodontitis ist eine Krankheit mit entzündlichem Charakter, die durch die Kombination von Mikroorganismen und Risikofaktoren wie Mundhygiene, Rauchen, Alter und genetische Faktoren ausgelöst wird. Wenn keine adäquate Behandlung erfolgt, führt die Erkrankung zunächst zur Bildung von Zahnfleischtaschen mit nachfolgender Rückbildung des Kieferknochens und resultierender Zahnlockerung/-Verlust. In Studien und Untersuchungen zeigte sich, dass das Parodontitisrisiko in enger Beziehung mit der glykämischen Einstellung steht. Eine gute Einstellung verringert das Risiko von parodontalen Erkrankungen und fördert die parodontale Therapie. Damit zielt jede Diabetesbehandlung auf einen optimalen glykämischen Wert ab. Beim Vergleich des Zahnhalteapparates bei Diabetikern und Nichtdiabetikern liess sich nachweisen, dass die Zahnfleischtaschen beim Diabetiker deutlich erhöht waren. Bedeutend ist die Erkenntnis, dass die Parodontitis einen Einfluss auf den Diabetes hat. Indem sie die Belastung von Entzündungen im gesamten Körper erhöht, trägt sie zur Verschlechterung der glykämischer Einstellung bei.

Durch das entzündliche Taschenepithel, können Mikroorganismen in die systemische Zirkulation gelangen. Dadurch wird die Synthese von Entzündungsmolekülen induziert. Diese können wiederum die WirZahnarzt Milan Herzog. (Bild zvg.) kung des Insulins verringern und/ oder die Insulinresistenz erhöhen. Im Durchschnitt weisen parodontal erkrankte Diabetiker schlechtere glykämische Werte auf, als parodontal gesunde Diabetiker. Eine Reihe von Studien belegen, dass mit Zunahme der Sondierungstiefe das Risiko für Entstehung einer gestörten Glukosetoleranz erhöht wird. Die Parodontitis fördert damit die ganzkörperliche Manifestationen des Diabetes, Erkrankungen des Herzens oder auch der Nieren. Eine optimale Therapie gelingt schlussendlich nur durch das Zusammenwirken ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung. Sobald der an Diabetes erkrankte Patient eine schlechte Mundhygiene aufweist, sollte er zum Zahnarzt überwiesen werden. Das Gleiche gilt umgekehrt, wenn eine Parodontitis beim Diabetiker vorhanden ist, sollte der Hauszahnarzt stets an das Risiko einer verschlechterten glykämischen Einstellung denken. Dadurch kann die zahnärztliche Praxis ein Screening-Ort für Diabetes mellitus werden. Nicht zuletzt ist eine der wichtigsten Bedingungen für eine erfolgreiche Therapie, die Mitwirkung und Compliance des Patienten selber.

Anlässlich der von der Sses (Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie) organisierten «Tage der Sonne» lädt die Ernst Schweizer AG, Metallbau, die Bevölkerung des Knonauer Amts nach Hedingen ein. Am 6. Mai findet ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte erhalten unter anderem Einblicke in die Anwendung und Produktion von Sonnenkollektoren. Seit 1978 produziert die Ernst Schweizer AG in Hedingen Sonnenkollektoren, die sie selber entwickelt hat. Ob ab Dach, Fassade oder frei aufgeständert, über Sonnenkollektoren wird die Solarenergie direkt für die Warmwassererzeugung – Heizung und Brauchwasser – genutzt. Besucherinnen und Besucher können nach einer kurzen Einführung in das Thema in der Werkhalle direkt mitverfolgen, welche Prozessschritte für den Bau eines Kollektors notwendig sind und wie dieser in der Produktionsstrasse, durch Robotik unterstützt, gefertigt wird. Im Austausch mit den Fachleuten von Schweizer kann Wissen dazugewonnen werden, auch über die Fotovoltaik. Schweizer vertreibt seit Jahren erfolgreich diverse PV-Montagesysteme für Indach-, Aufdach- und Flachdach-Anlagen und spezielle Module.

Einblick in die Produktionslinie des Sonnenkollektors FK2. (Bild Ernst Schweizer AG, Metallbau)

Selbstverständlich stehen die Spezialisten von Schweizer auch für Fragen und Beratungen zu geplanten Sonnenenergie-Projekte zur Verfügung.

Nachhaltigkeit ist Trumpf Die Ernst Schweizer AG ist als nachhaltig geführtes Unternehmen und einer der grössten Arbeitgeber in der Region bekannt. Im Ausstellungsfoyer können weitere Produkte begutachtet werden, unter anderem die innovative Weiterentwicklung des bekannten Briefkastens: die Paketbox. Sie nimmt

Pakete entgegen, auch wenn niemand zu Hause ist. Alle Gäste sind zu einer Grillwurst, natürlich in Bioqualität, und einem Getränk eingeladen. (pd.) Samstag, 6. Mai, Türöffnung ab 9.45 Uhr. Vortrag und Werksführung um 10, 11, 13 und 14 Uhr. Bahnhofplatz 11, Hedingen. Anfahrt: wenn möglich mit öV (S5 oder S14), das Areal liegt direkt neben dem Bahnhof Hedingen, Parkplätze sind vorhanden. Anmeldung ist nicht nötig, freier Eintritt. Weitere Infos zu allen «Tage der Sonne»-Events im Knonauer Amt sind zu finden unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch/ oder schweizweit unter www.tagedersonne.ch/de/veranstaltungen/events/events-2017/.

Zwei kompetente Nachfolger gefunden Geschäftsübergabe bei Müller Boden GmbH in Mettmenstetten Nach 40 Jahren Geschäftstätigkeit zieht sich Edi Müller aus seiner Bodenbeläge-Firma in Mettmenstetten zurück. Per 1. Mai übernehmen Sohn Mario Müller und dessen Geschäftspartner Fabian Beltrami – zwei ausgewiesene Fachmänner. «Es macht mich glücklich, in Sohn Mario und seinem Geschäftspartner Fabian Beltrami ebenso sympathische wie kompetente Nachfolger zu haben», sagt Edi Müller. 40 Jahre hat er sein Bodenbelagsgeschäft in Mettmenstetten geführt und sich in dieser Zeit einen soliden Stamm an zufriedenen Kunden und verlässlichen Geschäftspartnern erarbeitet. Den Fokus auf Qualität und persönlichen Kontakt wollen auch seine Nachfolger beibehalten. Von der Erstberatung – auf Wunsch beim Kunden zu Hause – über die Ausführung bis hin zur Pflege bleibt der Ansprechpartner derselbe. Mario Müller, eidgenössisch diplomierter Bodenlegermeister, und Fabian Beltrami, diplomierter Bodenbelagsberater, kennen sich seit der Berufsschule. Danach blieben sie in Kontakt. Als sich Mario Müller mit dem Gedanken an die Übernahme des väterlichen Geschäfts zu beschäftigen begann, war es deshalb naheliegend, den alten Schulfreund anzufragen:

V.l.n.r.: Fabian Beltrami, Mario Müller und sein Vater Edi Müller. (Bild tst.) «Für viele Arbeiten muss man sowieso zu zweit sein», so Müller Junior. Beltrami musste seinerseits nicht lange überlegen: «Ich freue mich, in persönlichem Kontakt für die Kunden da zu sein.» Kernkompetenz der Firma Müller Boden GmbH sind und bleiben Bodenbeläge in fast allen Varianten: Parkett, Laminat oder Linol, Teppich, Vinyl oder PVC. Sehr stark ist das Unternehmen allerdings auch im Bereich Plissee-Vorhänge. «Das wollen wir weiter ausbauen», verraten Mario Müller und Fabian Beltrami einhellig. Einen Eindruck erhalten Interessierte im Showroom in Mettmenstetten.

«Für die Zukunft wünsche ich Mario und Fabian viel Erfolg und Zufriedenheit», sagt Edi Müller. Die Verantwortung gibt er per Ende April zwar ab, ganz aufs Altenteil zieht er sich aber noch nicht zurück: «Ich werde in beratender Form für die beiden da sein und wenn Not am Mann ist, springe ich auch ein.» Daneben soll aber auch mehr Zeit bleiben für die Hobbys, etwa das Restaurieren und Fahren seiner klassischen Rennmotorräder. (tst.) Müller Boden GmbH, Bahnhofstrasse 12, Mettmenstetten, Telefon 044 767 02 89. Weitere Infos: www.muellerboden.ch.


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Gewerbe

Lifting ohne Skalpell Microneedling bei «Beauty and Nails» Der Schönheitssalon Beauty and Nails in Affoltern bietet seit Ende März eine Lifting-Methode an, die ganz ohne Chirurgie auskommt. Wer bis zum 28. April einen Termin vereinbart, profitiert von 15 Prozent Einführungsrabatt. Microneedling ist eine neue und effektive Anti-Anging-Methode. Sie wird mit einem Gerät, das microfeine Nädelchen besitzt, ausgeführt. Dadurch heben sich die Konturen, Falten und Akne-Narben werden geglättet und Pigmentstörungen werden deutlich heller. Die Methode unterstützt auch bei Schwangerschaftsstreifen, Cellulitis und beim Fettabbau. Die minimalen Einstiche durch die Epidermis führen zu kontrollierten Microverletzungen. Das provoziert die körpereigene Kollagenproduktion. Diese setzt sogenannte Fribroblasten, Wachstumsfaktoren und Botenstoffe frei, welche auf andere an der Wundheilung beteiligte Zellen chemotaktisch wirken und deren Stoffwechsel aktivieren. Damit wird die Produktion von Bestandteilen der extrazellulären Matrix wie Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure angeregt. Die dadurch resultierende erhöhte Durchblutung führt zu einer besseren Versorgung mit Nährstoffen und für optimierte Bedingungen für die Hautregeneration. Bei der SkinthingsMethode wird ein individuell auf das

Ab 1. Mai kann man sich in der alten Sägerei in Rifferswil mit Yoga, Pilates und Nia fit und beweglich halten. Das Angebot der drei Kursleiterinnen im kleinen, aber feinen Studio «Freiraum», wendet sich an Bewegungsmenschen jeden Alters.

Lifting-Methode mit dem Skinthings Lifting-Pen. (Bild zvg.) Hautbedürfnis abgestimmter Wirkstoffcocktail eingearbeitet, der die gewünschte Problemlösung beschleunigt und zu einer langhaltenden Straffung führt. «Beauty and Nails» bietet die Behandlung mit dem Skinthings Lifting Pen seit Ende März an. In der Regel sind sechs Behandlungen im Abstand von zwei oder drei Wochen notwendig. Bereits nach der dritten Sitzung wird die Veränderung sichtbar. Wer bis zum 28. April einen Termin vereinbart, profitiert von 15 Prozent Einführungsrabatt. abo Weitere Infos: www.beautyandnails.ch. Telefon 043 817 19 10.

Hypnosetherapie in Rifferswil Reto Blaschitz, bietet in seiner Praxis in Rifferswil Coaching und Hypnosetherapien an.

In Vergessenheit geraten und missverstanden Leider ist Hypnosetherapie bei Vielen unbekannt und wird oft missverstanden. Häufig wird bei Hypnose an die Showhypnose gedacht und an Kontrollverlust und Willenlosigkeit. Hypnosetherapie hat nichts damit zu tun und niemand verliert seine Sinne oder die Kontrolle, im Gegenteil, man gewinnt sie sogar zurück. Hypnose ist wissenschaftlich anerkannt und die Arbeit in der hypnotischen Trance ist hochwirksam. Als eine der ältesten Therapieformen hat sie es verdient,

Viel Freiraum für Bewegungsmenschen Neues Fitnessangebot in Rifferswil

Trance als Heilungsweg

«Ich hätte nie gedacht, dass sich so schnell etwas verändert!» Solche und ähnliche Aussagen hört Reto Blaschitz, diplomierter Hypnosetherapeut und Coach, in seiner Praxis in Rifferswil ab und zu. Das hat seine Gründe, sagt er, denn es werden Nägel mit Köpfen gemacht und Beschwerden an ihren Wurzeln gepackt, um ein verändertes, akzeptables und heilsames Erleben zu schaffen. In vielen Köpfen steckt der Glaube, Therapie sei ein langwieriger Prozess. Erfolgreiche und nachhaltige Therapie muss aber nicht lange dauern. Eine wirksame Veränderung kann mit effizienten Methoden in kurzer Zeit passieren. Flugangst kann bereits in ein bis zwei Sitzungen der Vergangenheit angehören. Auch tiefe seelische Verletzungen und Traumata bedürfen keiner jahrelangen Behandlung. Auch Allergiker, die häufig in einer ausgedehnten Gesundheitsmaschinerie landen dabei aber oft keine Besserung erleben, haben eine aussichtsreiche Alternative. Es gibt einen einfachen und effektiven Weg, um Beschwerden und Symptomen erfolgreich entgegenzuwirken. Dieser Weg heisst Trance-Arbeit. Eine sehr effiziente Art im Zustand der Trance zu arbeiten, ist die Hypnosetherapie.

Dienstag, 25. April 2017

Wo früher einmal Holz zugeschnitten wurde und zwischenzeitlich Fahrräder verkauft wurden, kann ab dem 1. Mai in einem grossen lichtdurchfluteten Raum trainiert werden. Die Kursleiterinnen Christin Kehrli, Caroline Köthe und Andrea Schneeberger haben mit der alten Sägerei in Rifferswil einen perfekten Raum für ihr Studio gefunden. Alle drei sind begeisterte Sportlerinnen und möchten in ihren Kursen die Leidenschaft und Freude an der Bewegung weitergeben. Darauf legt Andrea Schneeberger in ihren Nia-Lektionen besonders grossen Wert. Denn Nia ist getanzte Lebensfreude. Elemente des Jazz- und des Modern-Dance werden mit solchen der traditionellen Kampfkunst wie Tai Chi oder Tae Kwon Do und mit Elementen aus Yoga oder Feldenkrais kombiniert. Damit wird die Verbindung von Körper, Geist und Seele angeregt. Für Christin Kehrli ist Yoga seit rund 20 Jahren die perfekte Ergänzung zum intensiven Outdoor-Sport. In ihren Yoga-Stunden wird an der Balance, der Beweglichkeit, der Kraft und Stabilität gearbeitet. Zeitgleich wird die Fähigkeit, alle Energie auf einen Punkt zu fokussieren, trainiert. Durch die körperliche Anstrengung fällt die abschliessende Entspannungsund Meditationssequenz auch sehr aktiven Menschen einfacher.

Die drei Kursleiterinnen v.l.n.r.: Christin Kehrli, Andrea Schneeberger, (hinten) und Caroline Köthe. (Bild Andrea Bolliger) In Triathletin Caroline Köthes Pilates-Lektionen steht die Kräftigung der Muskulatur von Beckenboden, Bauch und Rücken im Vordergrund. Diese Muskeln sind wichtig für die Stabilität des ganzen Körpers. Pilates eignet sich für gut Trainierte ebenso wie für weniger Sportliche und kann bis ins hohe Alter betrieben werden.

Entspannende Atmosphäre Da in kleinen Gruppen unterrichtet wird, können die Kursleiterinnen auf die individuellen Bedürfnisse der Kursteilnehmenden eingehen, so dass diese nach dem Stand ihrer körperlichen Fähigkeiten mitmachen können. Die Lektionen dauern 60 oder 75 Minuten und können innerhalb der Wochentage anhand des Stundenplans flexibel gewählt werden. Nach den Lektionen lädt eine gemütliche Tee-Ecke zum entspannten Austausch. Das Angebot

wird, je nach Nachfrage, quartalsweise angepasst. Auf Wunsch können auch Privatstunden gebucht werden. Christin Kehrli und ihre beiden Kolleginnen sind offen, ergänzende Angebote ins Programm aufzunehmen, so dass im «Freiraum» ein breites Angebot wachsen kann. Das Studio wird am 1. Mai um 10 Uhr, mit 108 Sonnengrüssen eröffnet, so viele wie die traditionellen Gebetsketten Perlen aufweisen. Durch die 108 (geteilten!) Sonnengrüsse wird der «Freiraum» eröffnet. Neugierige sind zum Mitmachen eingeladen. Beim öffentlichen Apéro von 17 bis 19 Uhr steht das Gesellschaftliche und Informative im Vordergrund. (abo) Eröffnung 1. Mai, 10 Uhr, Apéro von 17 bis 19 Uhr. Studio, Jonenbachstrasse 23, Rifferswil. Weitere Infos, Stundenpläne und Preise unter: www.freiraum-rifferswil.ch. Parkplätze stehen vor dem Studio zur Verfügung.

Nützlinge ersetzen chemische Pflanzenschutzmittel Saisoneröffnungswochenende im Gartencenter Guggenbühl

Reto Blaschitz. (Bild zvg.) dass man ihr wieder mehr Beachtung schenkt und ihr einen gebührenden Stellenwert einräumt.

Einsatzgebiete der Hypnosetherapie Moderne klinische Hypnosetherapie ist kooperative, lösungsorientierte Prozessarbeit. Bedürfnisse werden definiert und Ursachen für Beschwerden und Einstellungen aufgedeckt, analysiert und bereinigt. Es werden Ressourcen, Potenziale und Fähigkeiten aktiviert und gefördert sowie akzeptables, selektives Denken und Fühlen etabliert. Die Medizinische Hypnosetherapie wirkt auf Körper und Geist ein und hilft zum Beispiel bei der Schmerzreduktion, dem Aktivieren des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte. Um Heilungsprozesse zu fördern und zu beschleunigen, unterstützt sie als Begleittherapie auch schulmedizinische oder andere Therapien. Vermehrt findet die Hypnose auch Einzug bei Zahnärzten und derzeit, vor allem im Ausland, auch in einigen Spitälern. (pd.) MindSpirit Coaching, Reto Blaschitz, Jonentalstrasse 3, Rifferswil. Telefon: 079 668 09 18. Weitere Infos: www.mindspirit.ch.

Viele Besucherinnen und Besucher nutzten am Wochenende die Gelegenheit, um sich ein Bild von der umfangreichen Pflanzenproduktion im Gartencenter Guggenbühl zu machen. Gartenfreunde beschäftigten ausserdem die Schäden an Pflanzen und Kulturen, die der Frost angerichtet hatte. Am Wochenende war im Bonstetter Gartencenter Guggenbühl wieder das Klackern von Pferdehufen und fröhliches Kinderlachen zu hören. Bratwurstduft liess das Wasser im Mund zusammenlaufen und die Sonne wärmte endlich wieder genügend, um gemütlich draussen zu sitzen. Viele der Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich von Produktionsleiter Urs Riggenbach durch die weitläufigen Gewächshäuser führen zu lassen. Es war faszinierend, Riggenbachs Ausführungen zu lauschen. Der Gärtnermeister, der seine Lehre vor 40 Jahren gemacht und zusammen mit Geschäftsinhaber Thuri Küng die Meisterschule absolviert hatte, wusste auf jede Frage eine Antwort. Das Publikum war gut durchmischt, vom Kind bis zum Rentner. Entsprechend breit gefächert war der Interessen- und Fragenkatalog. Während die Kinder von den fleischfressenden Pflanzen besonders fasziniert waren, zogen Riggenbachs Ausführungen über Nützlinge die Erwachsenen in ihren Bann. Zehn Angestellte, davon drei Lehrlinge, sind alleine in der 8500 Quadratmeter grossen Pflanzenpro-

Guggenbühl-Produktionschef und Gärtnermeister Urs Riggenbach erklärt anlässlich einer Führung durch die Gewächshäuser anhand der Solanum-Pflanze, wie die Erzwespe Encarsia formosa gegen den Schädling weisse Fliege (Trialeurodes vaporariorum) eingesetzt wird. (Bild Martin Platter) duktion beschäftigt. 500 Pflanzenarten, deren lateinische Bezeichnung, Abstammung, Zugehörigkeit und spezifische Pflege müssen angehende Gärtner an der Lehrabschlussprüfung kennen. Ein enormes Fachwissen, das auf offene Ohren stiess.

Nachtfrost beschäftigt Pflanzenliebhaber und Bauern Noch ein anderes Thema beschäftigte: «Fast in jedem Gespräch waren die Frostnächte der letzten Woche ein Thema, die auch bei uns grosse Schäden angerichtet haben. Wir haben deshalb ein Merkblatt für unsere Kunden zusammengestellt», sagt Thuri Küng und fasst die wichtigsten Ratschläge zusammen. Betroffen von Frostschäden seien bei den Zierpflanzen die meisten Hortensienarten ausser Rispenhortensien, alle Zierahorne, Platanen, Magnolien, Ziersträucher

wie Forsythia, alle Blauregen, wilder Wein und weitere. Sogar an verschiedenen Wildgehölzen habe man Kälteschäden festgestellt. Küng rät, die welken Triebe, braune Blätter und abgestorbene Pflanzenteile abzuschneiden und ein Mittel gegen Pilzbefall zu spritzen. Bei Neuaustrieb empfiehlt er zudem, leicht zu düngen. «Wer in der vergangenen Woche jedoch bereits Tomaten, Gurken, Basilikum im Freien hatte, muss wohl nochmals pflanzen. Die Schäden seien da nicht mehr gutzumachen. Übel haben die Frostnächte auch die Obst-, Reben-, Beeren-, Nuss- und Frühgemüsekulturen erwischt.» Dort sei mit markanten Ertragseinbussen zu rechnen, so Küng. Immerhin: Oleander, Palmen und Olivenbäume seinen glimpflich davongekommen, da diese in der warmen Phase von Mitte Februar bis Mitte April noch nicht so stark ausgetrieben hätten. Martin Platter


Gewerbe

Dienstag, 25. April 2017

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Das Bike- und Motorrad-Eldorado Frühlingsausstellung bei Obrist Radsport AG in Hedingen Die Firma Obrist Radsport AG in Hedingen verband ihre traditionelle Frühlingsausstellung mit der Aufrichte und Eröffnung ihrer neuen Ausstellungsräume. Das sonnige Frühlingswetter förderte zudem die Lust auf Zweirad-Ausflüge. Die riesige Vielfalt ausgestellter Zweiradfahrzeuge an der Frühlingsausstellung, liess die Herzen der Velo- und Motorradfans höherschlagen. Auch das sonnige Frühlingswetter passte ausgezeichnet für Touren auf zwei Rädern, bloss die reiche Auswahl der neuen und glitzernden Bikes und Motorräder machte den interessierten Kunden die Entscheidung nicht unbedingt einfacher. An der Frühlingsausstellung der Firma Obrist Radsport AG in Hedingen herrschte am vergangenen Wochenende reger Betrieb. Die neuesten Velo- und Töffmodelle glitzerten in der Sonne und luden einige

und 23 000 Franken. Die Obrist Radsport AG bietet ein riesiges Sortiment an Zweirädern. Der Umsatz von schweren Motorrädern und Motorrollern bildet die eine, der Verkauf von Velos und Elektrobikes etwa die andere Hälfte. Bei den Töffs besteht die Kundschaft zu zwei Dritteln aus Männern, die Fahrräder allerdings sind von Kindern bis hin zu den Grosseltern begehrt.

Betriebsbüsi Zora mit einem umfangreichen Pflichtenheft

Sie bieten Mobilität auf zwei Rädern: Jürg Obrist und Partnerin Myriam Nieto. (Bild Martin Mullis)

hundert Besucher nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Probefahren ein. Ein ganz besonderes Interesse fand unter den meist fachkundigen

Zweiradfans das neue Spitzenmodell GSX-R1000 von Suzuki. Die imposante schwarze Maschine mit 1000 ccm und über 200 PS kostet zwischen 18 000

Obwohl ein Elektrofahrrad durchaus teurer als ein Motorroller sein kann, sei die Beliebtheit steigend, hält Geschäftsleiter Jürg Obrist fest. Der kleine KMU-Betrieb an der Zürcherstrasse in Hedingen beschäftigt neben dem Geschäftsleiter auch noch Roman Zimmermann, Chef der Veloabteilung, Markus Theiler, Motorradmechaniker sowie Urs Schweizer, den Mann fürs Grobe. Myriam Nieto, die Partnerin

des Geschäftsführers ist für die Administration und den Verkauf der Velound Töffbekleidung zuständig. Wer die Homepage der Obrist Radsport AG jedoch etwas genauer unter die Lupe nimmt, findet dort allerdings noch eine weitere «Angestellte» mit einem überaus umfangreichen Aufgabengebiet. Zora, das Betriebsbüsi ist nämlich fürs Betriebsklima sowie als Einbruchund Brandschutz zuständig und amtet gleichzeitig auch noch als Delegierte für die Arbeitssicherheit. Die diesjährige Frühlingsausstellung wurde mit einem zweiten Anlass etwas erweitert. Nach einer zehnmonatigen Umbauzeit durften die neuen Betriebsräume eröffnet werden und so wurde am Freitagabend mit rund 60 Firmeninhabern und Handwerkern erst einmal eine zünftige Aufrichte gefeiert. Jürg Obrist bezeichnet den Umbau, bei laufendem Betrieb, als Belastung. Lediglich durch die exzellente Arbeit aller Handwerker sei dies zu bewerkstelligen gewesen. (mm)

Gemeinsam aufblühen Neue Impulse durch alternative Gesundheitsmethoden Unter dem Motto «Aufblühen» öffnen vier Therapeutinnen in Bonstetten am 6. Mai ihre Türen. Mit Kinder-Yoga-Lektionen und Klangschalenmeditation werden die Gäste durch den Tag geführt und mit feinen ayurvedischen Köstlichkeiten verwöhnt.

V.l.n.r.: Bajrush Bulica (Finetra AG), Martin Bolzli, Ruedi Müller, Oskar und Daniel Hedinger. (Bild zvg.)

Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek Feine Weine und mehr in Affoltern Am Samstag, 29. April, 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 30. April, 10 bis 17 Uhr findet bei Mü’s Vinothek eine grosse Frühlingsausstellung statt. Dort gibt es nicht nur Wein zu verkosten. Eine Wein-Show mit über 60 Weinen – dafür verantwortlich zeichnet Mü’s Vinothek, der kompetente Ansprechpartner in Sachen Wein im Säuliamt. Ein starker Auftritt auch von renommierten lokalen Partnerfirmen. Gartengestaltung der innovativen Art, beeindruckende Exponate der Kunstschmiede und alles was das Herz in Sachen Schlaf begehrt. Kunstschmiede Hedinger – ein Familienbetrieb seit 1979, welcher sich auf Kunstschmiedearbeiten spezialisiert hat. Natürlich werden auch allgemeine Metallbau- und Schlosserarbeiten ausgeführt. Jede Herausforderung wird gerne angenommen. An der Ausstellung wird das Geheimnis eines neuartigen Grilltisches gelüftet. Martin Bolzli – Gartenbau aus Obfelden, berät gerne vor Ort. In diesem Jahr soll das Zusammenspiel von Feuer, Pflanzen und Steinen einen besonderen Stellenwert erhalten.

Finetra AG – ein wohnlicher Garten und himmlisches Schlafen sind seit 15 Jahren echtes Anliegen und ebenso Rénommée der Finetra. Das Affoltemer Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort an der Zürichstrasse 130 bietet neben den in beiden Sortimenten geführten Markenprodukten auch individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie einen dynamischen Service. Mü’s Vinothek – zeigt eine einmalige Vielfalt exzellenter Weine aus der Schweiz (Neuenburg und Zürich), Deutschland (Mosel), Österreich, Italien, Frankreich und Spanien. Persönlich anwesende Produzenten sind: Nadine Saxer-Gysel vom gleichnamigen Weingut in Neftenbach. Matthias Tobler von der Domaine de Grillette in Neuenburg und Giorga Costa von der Agricola Fattori aus dem Veneto. Eine solch geballte Weinkompetenz lässt keine Wünsche unerfüllt. (pd.) Samstag, 29. April, von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 30. April, von 10 bis 17 Uhr Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch. Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

In lockerer Atmosphäre gibt es die Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Team sowie die Räumlichkeiten kennenzulernen. Mit vielversprechenden Gesundheitsmethoden wie Hypnosetherapie, Allergiebehandlungen sowie ayurvedischer Gesundheits- und Ernährungsberatung will das Quartett ihre Klienten ganzheitlich unterstützen, um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Für Kinder von 4 bis 11 Jahren wird ab Mitte Mai im Studio von «balance & motion» Kinder-Yoga angeboten. Isabelle Jenni, Hypnosetherapeutin: Wenn es mit reiner Willenskraft nicht funktioniert, dann mit der Kraft des Unbewussten, weil damit Veränderungen auf einer anderen Ebene möglich sind. Für einen ganzheitlichen Be-

V.l.n.r.: Doris Bullus, Elisabeth Mörker, Isabelle Jenni, Petra Schmitz. (Bild zvg.) handlungsansatz in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen, insbesondere in den Spezialgebieten: Geburtshypnose, Geburtsverarbeitung und Kinderhypnose. www.innerland.ch Petra Schmitz, Ayurveda-Beraterin für Gesundheit und Ernährung: Ayurveda als ganzheitliches Lebensprinzip kann dabei unterstützen, die Lebensqualität zu verbessern und mit typgerechter Ernährung und ergänzenden Pflege- und Gesundheitstipps wieder ins Gleichgewicht zu kommen. www.vivayu.ch Doris Bullus, Allergie Therapeutin: Mit der Allergie-Stopp-Behandlung ist eine schnelle und effiziente Verbesse-

rung möglich. Durch ein «Reset» kommt der Körper wieder in seine Mitte und Allergien lösen sich auf. www.balance-motion.com Elisabeth Mörker, Kinder-YogaInstruktorin: Kinder-Yoga macht Spass und Freude, sich wie ein Fisch im Wasser zu bewegen, wie ein Löwe zu brüllen, oder ganz fest verwurzelt zu sein wie ein Baum. Ohne Leistungsdruck unterstützt Yoga die Entwicklung des Kindes, die Konzentration und die Wahrnehmung. Das Team Schachmatten 4 in Bonstetten freut sich am Samstag, den 6. Mai zwischen 11 Uhr und 16 Uhr auf viele interessierte Besucher. www.balance-motion.com. (pd.)

Viel Lob für lokale Handwerker Roman Peter liess sein Geschäft in nur drei Tagen umbauen Das Tabakgeschäft von Roman Peter an der Oberen Bahnhofstrasse 17 in Affoltern erstrahlt in neuem Glanz. In nur drei Tagen haben Handwerker aus der Region den Laden komplett umgebaut. Rund 60-jährig war die Ladeneinrichtung im Tabakgeschäft von Roman Peter. Im Zuge der Modernisierung seien immer wieder einmal kleinere Arbeiten durchgeführt worden, sagt der Geschäftsinhaber. Nachdem ein Wasserschaden im vergangenen Dezember den Bodenbelag stark beschädigt hatte, entschloss er sich für einen kompletten Umbau des Ladens. Dieser sollte innerhalb von drei Tagen fertig sein. Roman Peter vergab die Arbeiten an lokale Handwerker. Mit der termingerechten Ausführung der Arbeiten ist er sehr zufrieden. Die hiesigen Firmen kennen sich untereinander und arbeiten Hand in Hand. Für ihn wäre es nie

Das neu gestaltete Ladengeschäft von Roman Peter. (Bild Andrea Bolliger) Frage gekommen, Handwerker aus dem Ausland zu engagieren. Es war seine Idee, den Laden so zu gestalten, dass die antiken Ladenmöbel mit der neuen Einrichtung korrespondieren. Die Firma Schneebeli Schreinerhandwerk, in Ottenbach, ist auf Ladenbau spezialisiert und konzipierte die neue Einrichtung. Diese kommt mit praktischen Extras, wie

speziellen Schubladen für Geschenkpapier oder einfacheren Zugängen zu den elektrischen Einrichtungen daher und lässt auch das Verschieben der Möbel zu. Der Verkaufsraum wirkt nun heller und leichter so, dass die Spezialitäten des Geschäftes, wie die Tabak-Bar, die handgefertigten Pfeifen und Whiskys besser zur Geltung kommen. (abo)


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veranstaltungen

Musik und Wort in der Klosterkirche Ensemble Crescendo Kloster Kappel

Das Streichquartett Ensemble Crescendo tritt im Kloster Kappel auf. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 30. April, spielt das Ensemble Crescendo Werke von Beethoven, Schostakowitsch und Mendelssohn in der Klosterkirche in Kappel. Das Ensemble Crescendo spielt unter dem Titel «Ideale, Jugend, Liebe» Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 1, F-Dur, op. 18, Nr. 1, c-Moll, op. 110 Streichquartett von Dimitri Schostakowitsch und Felix Mendelssohn-Bartholdys Streichquartett in a-Moll, op. 13. Zu hören sein werden

Dmitry Daniel Askerov und Anna Dorothea Mutterer an der Violine, Jenny Joelson an der Viola und Polina Yarullina am Cello. Das Konzert in der Klosterkirche Kappel beginnt am Sonntag, 30. April, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Nach dem Konzert hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch, Telefon 044 764 88 10.

Concerto piccolo dem Pianisten Josef Rédai Reformierte Kirche Obfelden Am 28. April ist der virtuose Pianist Josef Rédai zu Gast in der reformierten Kirche Obfelden, bei der Concerto-piccolo-Reihe. Der Ungare absolvierte die Grundausbildung in der Blindenschule. Er konzertiert in ganz Europa. Nach dem Musikgymnasium nahm er das Studium an der Musikuniversität Franz Liszt in Budapest auf. 1967 wurde er mit dem Diplom als Klavierkünstler und Pädagoge ausgezeichnet. Danach folgte ein Auslandstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (Österreich). Josef Rédai unterrichtete als Klavierpädagoge in der Steiermark und in Worb (BE). Seine vielseitige Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere europäische Länder. Das Konzertprogramm beginnt mit einem «Csárdás» von Franz Liszt, komponiert in der ungarischen Csárdástradition. «La Soirée dans Grenade» von Claude Debussy leitet die Hörer in ein spanisch-südamerikanisches Kolorit. Am Schluss erklingt die bekannte «Rhapsody in Blue» (George Gershwin), die auch die Herzen von Jazzliebhabern höherschlagen lässt. Josef Rédai freut sich wieder in der beliebten Konzertreihe mitwirken zu dürfen. Das Konzertprogramm dauert wie gewohnt eine halbe Stunde und findet um 19 Uhr in der reformierten Kirche statt. Die Concerti piccoli stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden und werden von Angela Boz-

Der blinde Pianist Josef Rédai. (Bild zvg.)

zola organisiert. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch unterstützen Konzertbesuchende diese Idee und kommen in den Genuss eines musikalischen Apéros zum Feierabend. (pl) Reformierte Kirche Obfelden, Freitag, 28. April, Beginn 19 Uhr, Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Eintritt frei – Kollekte.

Setzlingsverkauf im Kloster Kappel Auch in diesem Jahr finden in der Bio-Gärtnerei des Klosters Kappel wieder Tomatentage statt. Die «zuwebe» hält 42 verschiedene Tomatensorten in Bio-Qualität bereit – darunter auch Pro-Specie-Rara-Sorten. Man kann von der reichen Erfahrung des Gartenteams profitieren oder einen Moment auf der Terrasse des Klostercafés geniessen. Am Setzlingsmarkt sind ausserdem Eigenprodukte der «zuwebe» erhältlich. Auf www.zuwebe.ch findet man unter

dem Menüpunkt Gärtnerei eine Auflistung der verschiedenen Setzlinge, welche über das Kontaktformular oder per E-Mail vorbestellt und Bio-Gärtnerei am Markt abgeholt beim Kloster werden können. Kappel. (Bild zvg.) (pd.) Freitag, 5. Mai, 9 bis 18 Uhr; Samstag, 6. Mai, 9 bis 16 Uhr. Bio-Gärtnerei Kloster Kappel Kappelerhof 5


Sport

Dienstag, 25. April 2017

19

Vollerfolg im Spitzenspiel

Weiterer Auswärtssieg des FC Affoltern

Fussball 1. Liga-: GCZ II – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (0:1)

2. Liga: FC Wädenswil – FC Affoltern 1:2 (0:1)

Das Spiel gegen Tabellenführer GC U21 war ein echtes Spitzenspiel: Nur die Rückrundentabelle betrachtend lagen GC U21 und der FCWB mit 17 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze und wollten am Sonntagnachmittag auf dem GC-Campus ihre Formstärke unter Beweis stellen.

Alen Rako hat den Ball zum 1:0 im Wädenswiler Tor versenkt. (Bild Walter Zech)

Die Gelbsperre von Torgarant Jakupov zwang Trainer Dosch, die Mannschaft umzustellen. Doch dies bedeutete ein Luxusproblem. Anstelle Jakupovs lief Machado in der Sturmspitze auf, unterstützt durch Gjergji, Le und Siefkes. Auf dem wunderschönen Rasen im GC-Campus zeigten bereits die Startminuten, dass dieses Spiel ein harter Kampf für WB werden sollte. Nach gerade mal drei Minuten kombinierte sich die Jugendtruppe um Trainer Boris Smiljanic munter durch die WB-Defensive und konnte nur noch vom grätschenden Siefkes gestoppt werden. Darauf entwickelte sich ein munteres Hin und Her, in dem beide Mannschaften gute Chancen hatten. In der 18. Minute gelangte jedoch ein langer Ball von Studer gefährlich vor den gegnerischen 16er. Torhüter und Verteidiger der Heimelf unterschätzten allesamt den Ball, sodass der in Position gelaufene Gjergji nur noch zum 0:1 einschieben konnte. Danach aber wieder das alte Bild. Der sehr

spielstarke GC konnte sich immer wieder in den gegnerischen Strafraum kombinieren und kam schon beinahe im Minutentakt zu Grosschancen. Immer wieder war jedoch Torhüter Thaler oder ein WB-Bein im Weg. Mit Müh und Not konnten die Ämtler die knappe Führung in die Pause retten. Die erste Halbzeit zeigte auf, wieso GC U21 an der Tabellenspitze weilt.

WB mit dem Herz in der Hand Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufhörte. Die Heimelf stürmte munter nach vorne. Bis in die 53. Minute, als abermals ein langer Ball von Studer in den Gästestrafraum nicht gut genug geklärt werden konnte. So landete das Leder etwa glücklich bei Jeff Le, der aus zehn Metern kaltschnäuzig ins Tor einschob. Mit der 0:2-Führung im Rücken entschied sich die Dosch-Elf, das Resultat zu verwalten. Es sollte ein schwieriges Unterfangen werden. Die Jugendmannschaft aus Zürich preschte nun noch intensiver nach vorne. Besser als in der ersten Hälfte präsentierte sich nun aber der FCWB. Taktisch sehr gut stehend und mit höchster Konzentration machte man es dem Gegner schwer, zu aussichtsreichen Torchancen zu kommen. Und falls es doch mal zu einem Abschlussversuch kam, konnte man sich auf Torhüter Thaler verlassen. Wegen der Defensivarbeit lief

offensiv dementsprechend wenig und WB musste auf Konterchancen hoffen.

Spannende Schlussminuten In der 78. Minute war es dann doch so weit. Der Anschlusstreffer von GC passierte mehr oder weniger glücklich. Ein Vorstoss über die linke Angriffsseite konnte von WB nicht unterbunden werden. Die sehr scharfe Hereingabe traf einen Ämtler am Bein und der Ball kullerte von dort aus in der 78. Spielminute direkt ins eigene Tor. Drei Minuten später tankte sich der überragende Machado gegen seinen Gegenspieler durch und verpasste die frühzeitige Entscheidung nur knapp. Sein Schuss landete am Aussenpfosten. Auch kurz später stand Machado wieder im Mittelpunkt. Nachdem er sich im gegnerischen 16er gegen zwei Kontrahenten durchsetzte, konnte er nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Nachdem der Schiedsrichter die Partie abgepfiffen hatte, konnte die Dosch-Elf den nächsten hart erkämpften Dreier feiern. (LSt) Matchtelegramm: GCZ U21 - FCWB 1:2 (0:1), Tore: 18. Gjergji 0:1, 53. Le 0:2, 78. Hotnjani (ET) 1:2. GC-Campus, Niederhasli. FCWB: Thaler; Bozic, Hotnjani, Studer, Badalli; Gouiffe à Goufan, Schneebeli; Le (66. Berisha), Gjergji, Siefkes (80. Constancio); Machado (90. Riahi). Weitere Resultate: FCWB 2 – Wollerau 3:0, Red Star 4 – FCWB 3 3:3.

Saisonstart der TCH-Senioren Erstes Interclubspiel daheim in Hausen

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Die Einheimischen waren in der ersten Viertelstunde spielbestimmend und kamen zu zwei sehr guten Torchancen, die jedoch von Torhüter Steiner zunichtegemacht wurden. Der FCA ging in der 15. Minute gleich mit der ersten Torchance in Führung. Alen Rako versenkte einen Freistoss aus 18 Metern, sehenswert über die Abwehrmauer hinweg, zum 1:0 im Wädenswiler Gehäuse. Kurz darauf hatten die Gäste Glück, als S. Antenen mit letztem Einsatz den Ball noch vor der Torlinie wegschlagen konnte. Das Spielgeschehen fand nun vorwiegend im Mittelfeld statt, weitere Torszenen waren Mangelware.

Rako auch vom Elfmeterpunkt erfolgreich In der 52. Minute setzte Captain Ismajlaj von der Mittellinie weg zu einem Sololauf an und wurde von einem Abwehrspieler im Strafraum von den Beinen geholt. Alen Rako schlenzte den Ball vom Elfmeterpunkt in die Tormitte zum 2:0. Von der in den letzten Spielen erfolgreichen Wädenswiler Offensive war weiterhin nicht viel zu sehen. Der FCA hatte das Spielgeschehen weitgehend im Griff, verpasste

Die 1.-Liga Senioren des TC Hausen blicken mit grossem Optimismus auf die bevorstehende Interclub-Saison, die am kommenden Samstag um 13 Uhr mit dem Heimspiel gegen Oetwil startet. Das Team um Coach Adrian Flückiger bereitet sich seit Wochen mit intensivem Training auf und neben dem Platz für die wartenden Aufgaben vor. Nach individuellen Trainingslagern im Südtirol und auf Mallorca, wo nochmals intensiv an den letzten konditionellen und technischen Details geschliffen wurde, stehen die Ampeln für eine erfolgreiche Saison auf Grün. Auch die Formkurve zeigt bei allen Spielern steil nach oben, so dass für das TCH-Flaggschiff berechtigte Hoffnung besteht, das von der sportlichen

Der FC Affoltern hat sich in einem von vielen intensiven Zweikämpfen geprägten Spiel den dritten Auswärtssieg in Folge erkämpft. Nach einer 2:0Führung musste in den letzten Spielminuten noch um den Sieg gezittert werden. Alen Rako erzielte beide Tore für den FCA.

Von links: Adrian Flückiger, Andrey Bachev, René Trunier, Markus Bangerter, Dani Cochard, Stefan Staubli (es fehlen: Walter Klauser, Fredi Steinmann, Dani Gemperle). (Bild zvg.) Leitung kommunizierte Saisonziel «Ligaerhalt gepaart mit Tennisunterhaltung» umsetzen zu können. Erste Erfolge konnten bereits vor dem Saisonstart auf dem Transfermarkt verbucht werden, denn mit Fredi Steinmann und Dani Gemperle stos-

sen zwei Tenniscracks der Sonderklasse zum Team, die dank ihrem Spielwitz und der Erfahrung für zusätzliche Stabilität sorgen werden. Zuschauer dürfen sich somit bei den Spielen der TCH-Senioren auf Tennisspektakel vom Feinsten freuen. Chasper Weidli

aber dreimal aus besten Positionen den Sack endgültig zuzumachen. In der 83. Minute gaben die Einheimischen mit einem Pfostentreffer einen ersten Warnschuss ab.

Unnötiges Zittern in der Nachspielzeit In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte Botusha aus dem Gedränge heraus den Anschlusstreffer. Die Einheimischen drängten nun vehement auf den Ausgleich. Die Gäste hatten Glück, dass nach einem Handspiel nicht auf Elfmeter entschieden wurde. Einen letzten Versuch lenkte Torhüter Steiner über das Tor. Nach letztendlich 96 Spielminuten hatte das Zittern ein Ende. Über das gesamte Spiel hinweg gesehen war der FCA das bessere Team und ging als verdienter Sieger vom Platz. Trainer Dragan Filipovic: «Verdienter, nervenaufreibender Sieg. Das Zittern wäre nicht nötig gewesen, wir hätten das Spiel schon vorher entscheiden müssen.» Mit beachtlichen zehn Punkten aus den fünf Partien der Rückrunde hat sich der FCA auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet. Die Distanz zu einem Abstiegsplatz ist mittlerweile auf neun Punkte angewachsen. Am nächsten Samstag wird im Spiel gegen den FC Schlieren nun der erste Heimsieg in der zweiten Saisonhälfte angestrebt. Walter Zech Sportplatz Beichlen, Wädenswil; 190 Zuschauer. Tore: 15. A. Rako 0:1, 52. A. Rako 0:2, 90.+1 Botusha 1:2. FCA: Steiner, Premananthan, A. Rako, Scicchitano, Stähli, S. Antenen (M. Rako), Ismajlaj, Mühlemann, Markanovic , C. Antenen (Steigmeier), Nikic (Stäger). Nicht eingesetzt: Vanetta (ET).

Petra Klingler verpasst den Final knapp Boulder- und Speed-Weltcup in China Nach dem Weltcupauftakt in Meiringen fanden im chinesischen Chongqing sowohl der zweite Boulder-Weltcup als auch der erste Speed-Weltcup der Saison 2017 statt. An beiden Wettbewerben nahmen rund 160 Athletinnen und Athleten aus 28 Ländern teil, darunter die Bonstetterin Petra Klingler. Im Hinblick auf Olympia 2020 werden Wettbewerbe mit mehr als einer Disziplin innerhalb von zwei Tagen aufgewertet. An den Olympischen Spielen werden gar alle drei Kletterdisziplinen, Lead, Bouldern und Speed, ausgetragen. In China nutzten so verschiedene Athletinnen und Athleten die Chance, an beiden Disziplinen teilzunehmen. Während Petra Klingler sich ausschliesslich auf den Boulder-Wettbewerb konzentrierte, kletterte Andrea Kümin, aus Winkel sowohl im Boulder- als auch im Speedwettkampf. In der Qualifikation zeigte Petra Klingler eine gewohnt solide Leistung und qualifizierte sich klar für den Halbfinal. Im Halbfinal meisterte sie zwei von vier Tops und alle vier Zonengriffe. Allerdings benötigte sie da-

Archivbild vom Weltcup in Meiringen vor 2 Wochen. (Bild Severin Lang) für etwas zu viele Versuche, weshalb sie den Final der besten sechs Athletinnen knapp verpasste und sich mit dem undankbaren siebten Platz begnügen musste. Sie kommentiert den Wettkampf so: «Und einmal mehr bleibt mir der unglückliche siebte Rang. Doch ich bin unglaublich happy, dass Alannah Yip (CAN) ihren ersten Final an einem Boulder-Weltcup erreichte». Yip trainierte während eines Studienaufenthaltes bereits mehrere Monate mit dem Regionalzentrum Zürich. (pd.)


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