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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 32 I 169. Jahrgang I Freitag, 22. April 2016

Leistungsvereinbarung Mehr als man denkt Aeugsterinnen und Aeugster können zur Senevita Obstgarten in Affoltern. > Seite 3

Über 500 Mitglieder im Landfrauenverein – gut vernetzt und engagiert. > Seite 5

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Hinrichtung Bezirksgericht: Lebenslänglich mit anschliessender Verwahrung für 37-jährigen Albaner. > Seite 7

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Besonderes entdecken Geführte Wanderungen auf dem «Ämtlerwäg» anlässlich des GGA-Jubiläums. > Seite 9

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Mehrwert In der Gärtnerei des Klosters Kappel arbeiten Menschen mit einer Behinderung. > Seite 10

Sozialdienst: Zukünftig zwei kommunale Anstalten? Vernehmlassung in den Ämtler Gemeinden ab Mitte Mai Der Sozialdienst Bezirk Affoltern soll ein neues organisatorisches Kleid erhalten und künftig mittels zweier interkommunaler Anstalten – Kesb und Sozialdienst mit verschiedenen Modulen – operieren. ................................................... von urs e. kneubühl Eine in allen 14 Gemeinden abgestützte Projektgruppe hat ein entsprechendes Konzept erarbeitet, welches Mitte Mai zur Vernehmlassung in die

Gemeinden geht. Nach dem Scheitern des Reorganisationsprojektes «Konsens» und dem entsprechenden Rückzug der Teilrevision der Zweckverbandsstatuten im vergangenen Herbst haben der Zweckverbandsvorstand und die 14 Ämtler Gemeinden unverzüglich die Erarbeitung einer Neuorganisation für den Sozialdienst Bezirk Affoltern an die Hand genommen.

Der Kesb müssen alle angehören – dem Sozialdienst nicht In einem Bezirksworkshop wurden vorerst die Anforderungen an eine

zukünftige Organisation ermittelt und in einem Projektauftrag klar formuliert. So soll eine Sozialorganisation entstehen, welche die Bedürfnisse von Affoltern sowie von Bonstetten, Stallikon und Wettswil, die den Austritt aus dem Zweckverband beschlossen haben, genauso jene der zehn Gemeinden, welche die Leistungen wie bisher beanspruchen wollen, abdeckt. In der Folge hat eine breit abgestützte Projektgruppe mit Delegierten aus allen Gemeinden ein entsprechendes Konzept mit einer organisatorischen Aufteilung erarbeitet: Die obligatorische Kesb, welcher von Gesetzes

Unter Freunden (v. l.): Claudia Schmid, Marla Glen und Corina Gloor. (Bild zvg.) wegen sämtliche Gemeinden angehören müssen, und der Sozialdienst mit einem Leistungsangebot mit Wahlfreiheit bezüglich Umfang des Leistungsbezugs. Dieses Konzept, welches die Überführung des heutigen Zweckverbands in je eine interkommunale Anstalt (IKA) für die Kesb- und die SD-Organisation vorsieht, ist dieser Tage von Projekt- und Steuergruppe für die Vernehmlassung in den Bezirksgemeinden bereinigt worden. Die Vernehmlassung läuft ab Mitte Mai. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Frischkur im Kloster Kappel

Asyl-Aufnahmequote: Vorläufig weiter 0,7 %

Umbau des Hauses am See

Sicherheitsdirektion fordert Vorkehrungen

Das zum Kloster Kappel gehörende Haus am See wird renoviert und umgebaut. 21 Nasszellen aus dem Jahr 1990 werden erneuert. Und die Wohnung wird in Hotelzimmer umgebaut. Vier bis fünf neue Zimmer gesellen sich zu den 48 im Hotel- und Seminarbetrieb des Klosters. Die Synode hat

Die Asyl-Aufnahmequote für die Gemeinden im Kanton Zürich bleibt zwar vorläufig bei 0,7 Prozent. Eine Steigerung auf bis zu einem Prozent hält die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich allerdings für möglich. Bei praktisch inexistentem Leerwohnungsbestand im Bezirk Affoltern wäre dies eine kaum zu lösende Aufgabe.

dem Kredit von gut 1,2 Mio. Franken zugestimmt. Die Arbeiten erfolgen im Februar 2017. In dieser Zeit muss der Hotelbetrieb geschlossen werden, weil auch der Lift im Konventgebäude saniert wird. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Idyllisch: Das Haus am See beim Kloster Kappel. (Bild Werner Schneiter)

Aufgrund einer aktuellen Beurteilung der Lage im Asylbereich hat die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich entschieden, die für die Gemeinden geltende Aufnahmequote für Asylsuchende derzeit unverändert bei 0,7 Prozent zu belassen. Eine gute Nachricht für den Sozialdienst Bezirk Affoltern, welcher zurzeit in den 13 Verbandsgemeinden (ohne Affoltern, welches keine Zweit-Phasen-Flüchtlinge aufnehmen muss) rund 270 Asylsuchende betreut. Seit der Kanton auf Anfang Jahr das Aufnahmekontingent von fünf auf sieben Asylsuchende pro 1000 Einwohner erhöht hat, sind dem Bezirk Affoltern in der Folge bis zwanzig Asylsuchende pro Tag zugewiesen worden. Dabei hat sich das System mit der Militärunterkunft Bonstetten bewährt, wie Ivo Lötscher, Geschäftsleiter Sozialdienst, und Bereichsleiterin Asyl, Michelle Högger, festhalten. «Die zugewiesenen Asylsuchenden wurden in der Militärunterkunft Bonstetten in Empfang genommen und konnten vorübergehend dort wohnen. Währenddessen wurde der benötigte Wohnraum beschafft und eingerichtet. In erster Priorität konnten danach Familien mit schulpflichtigen Kindern in die zugewiesene Gemeinde umzie-

hen», erklären sie dazu. – In der Militärunterkunft Bonstetten wohnen derzeit noch etwas über zwanzig Personen, wobei die letzte Familie mit schulpflichtigen Kindern demnächst in die definitive Wohnung umziehen wird. Bei allen weiteren temporär in der Militärunterkunft Bonstetten einquartierten Personen ist auch schon klar, in welcher Gemeinde und in welcher Wohnung sie Wohnsitz nehmen werden, merkt der Geschäftsleiter Sozialdienst an und ergänzt: «Wir gehen davon aus, dass im Mai die letzten Umquartierungen abgeschlossen werden können.» Einer Mitteilung von Regierungsrat Mario Fehr, die bereits Mitte März an den Sozialdienst Bezirk Affoltern und die Gemeinden im Kanton Zürich gegangen ist, kann allerdings entnommen werden, dass die heute geltende 0,7-Prozent-Zuteilungsquote lediglich vorläufig auf diesem Stand bleiben könnte: «Nach wie vor ist die Einschätzung über die weitere Entwicklung der Lage angesichts der unübersichtlichen Umsetzung neuer Massnahmen in der europäischen Flüchtlingspolitik sehr unsicher.» Die Sicherheitsdirektion legt deshalb Wert auf die Feststellung, dass eine Erhöhung der Quote später nötig werden könnte und fordert die Gemeinden darum auf, Vorkehrungen zu treffen. Diese mögliche weitere Erhöhung der Aufnahmequote, hält Ivo Lötscher fest, wäre zwar, dank guter Vorbereitung, «organisatorisch zu stemmen. Die grösste Herausforderung stellt aber die Beschaffung des benötigten Wohnraums für weitere rund 100 Asylsuchende dar. Ein Leerwohnungsbestand für günstige Objekte ist heute schon quasi inexistent . . .», erklärt Lötscher dazu. (kb.)

«Wunderbar gegensätzlich» Seit einigen Jahren sind die Affoltemer Konditorin Claudia Schmid und der US Blues-, Soul- und Jazz-Star Marla Glen befreundet. «Wir sind wunderbar gegensätzlich», beschreibt Claudia Schmid die Freundschaft. Auch die SRF-Sendung Reporter ist auf die Freundschaft aufmerksam geworden und hat die beiden fast ein Jahr lang immer wieder begleitet. Am kommenden Sonntag, 24. April, um 21.40 Uhr, wird die Sendung erstmals ausgestrahlt. Der «Anzeiger» hat sich mit Marla Glen über Vorurteile und Stereotype bezüglich Geschlechterrollen unterhalten. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

500 16 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Kappel am Albis

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 22. Mai 2016, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung der Rechnung 2015 2. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz)

Stille Ersatzwahl des Präsidiums der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014-2018 Auf die Ausschreibung vom 26. Februar 2016 ist dem Gemeinderat (wahlleitende Behörde) Stöckli Dominik als gültiger Kandidat vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser Wahlvorschlag definitiv vor. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat (wahlleitende Behörde) beschliesst: 1. Als neuer Präsident der Primarschulpflege Knonau wird für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt: Stöckli Dominik, 1975, schulischer Heilpädagoge, Dorfstrasse 7, Knonau 2. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

BSV Affoltern Bezirksgruppenmeisterschaft 2016 300 m Feld A in Obfelden: Samstag, 23. April 2016 13.30 bis 17.00 Uhr Schiessplatz Innerallmend Scheibenauslosung: 13.00 Uhr Feld D in Affoltern am Albis: Samstag, 23. April 2016 13.00 bis 17.00 Uhr Schiessplatz Zwillikermoos Scheibenauslosung: 12.30 Uhr Chef Schiessen 300 m BSVA

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

654 Dorfstrasse, Alte Landstrasse bis Muristrasse, km 2,640 bis 3,200 Instandsetzung Strasse, Neubau Bushaltestellen und Radweglückenschliessung.

Anschliessend • Informationen (u. a. Vorprojekt KirchGemeindePlus Bezirk Affoltern) • Umfrage

Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute (22. April 2016) an in der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, Postfach 138, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein.

Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 25. Mai 2016, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Obfelden zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen.

Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Politische Gemeinde Obfelden

Katholische Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag, 23. Mai 2016, 20.15 Uhr, im Andachtsraum St. Mauritius Provisorium Heumoos Bonstetten Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Abnahme Rechnung Jahr 2015 Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus A. Kirchenstiftung B. Synode

Gemeinderat Knonau

Schiessvereine

Instandsetzung Dorfstrasse, Neubau Bushaltestellen und Radweglückenschliessung

FREIWILLIGE gesucht! Wir suchen Freiwillige, die Patientenkinder und -jugendliche im Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis besuchen. Die Geschäftsstelle der Aladdin-Stiftung gibt Ihnen unter Telefon 044 350 44 34 oder unter aladdin@stiftung.ch gerne Auskunft. Wir freuen uns auf Sie!

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Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag, 9. Mai 2016, im Pfarreisekretariat des Provisoriums Heumoos während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00 Uhr) aufgelegt und ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar. Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Jakob Wigger, Greberenweg 1, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Dachfenstereinbau über Balkon bei Wohnung D.7, Greberenweg 1, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1922, GV-Nr. 1340, Zone K2 A, Gestaltungsplangebiet Greberen (GP 8)

Gemeinde Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden

Am 13. April 2016 ist in Pfäffikon ZH gestorben:

Neufestsetzung der kantonalen und regionalen Nutzungszonen – öffentliche Auflage und Anhörung gemäss § 7 PBG Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 15. April 2016 verfügt: I.

Der Entwurf für die Festsetzung der kantonalen und regionalen Nutzungszonen in der Gemeinde Aeugst am Albis wird vom 22. April 2016 bis 20. Juni 2016 öffentlich aufgelegt. In der gleichen Zeit findet die Anhörung der nach- und nebengeordneten Planungsträger statt. II. Die Auflage erfolgt über die gesamte Frist während der ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am am Albis sowie beim Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich. III. Während der Auflagefrist kann jedermann zur Vorlage Einwendungen erheben. Die Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Sie sind schriftlich im Doppel bis zum 20. Juni 2016 (Datum des Poststempels) dem Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, einzureichen. Baudirektion Kanton Zürich Amt für Raumentwicklung

Margrit Schnorf-Hunziker geb. 6. Dezember 1923, wohnhaft gewesen in 8332 Russikon ZH, Im Aecherli 5. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 18. April 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gisela Simbeck geb. Kutzer geb. 25. Oktober 1942, Witwe des Josef Simbeck, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Sonnenbergstrasse 27. Trauergottesdienst am Montag, 25. April 2016, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Bestattung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Bauherrschaft: Bär Bruno, Büelstr. 2, 8926 Hauptikon Bauprojekt: Installation Aufdach-Fotovoltaikanlage, Assek.-Nrn. 802 und 7, Kat.-Nrn. 1524 und 103, Büel-/Uerzlikerstrasse, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

Knonau Bauherrschaft: Heizgenossenschaft Knonau, c/o Lukas Frei, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Renercon Betriebs AG, Baareggstrasse 33, 8934 Knonau Bauvorhaben: Erstellung Wärmespeicher, Mehrzweckgebäude Stampfi, Zone Öffentliche Bauten

Maschwanden Bauherrschaft: Paul Bircher AG, Dorfstrasse 27, 6375 Beckenried Projektverfasser: ap architektur ag, Tellistrasse 114, 5000 Aarau Bauvorhaben: Fertigstellung Innenausbau, Splittgerät für Energiegewinnung, Wärmepumpe Aussenaufstellung, Dorfstrasse 63, 8933 Maschwanden, Kat.-Nr. 1083, Kernzone

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Ansgar Gmür, Höhenweg 8, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen einer LuftWasser-Wärmepumpe und Fenstervergrösserung, Vers.-Nr. 2860, Kat.-Nr. 5784, Höhenweg 8, Wohnzone W2a

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Jeannine und Marcus Baumann(-Marty), Tannholzstr. 28b, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Zünti Trinkler Architekten Zug, Albisstrasse 15, 6340 Baar Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung mit Terrasse, Vers.-Nr. 1014, Kat.-Nr. 6761, Tannholzstrasse 28b, Wohnzone W2b

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Nils Bremeyer, Sandacherstrasse 15, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Umbau und Umnutzung Stall in Werkstatt/Atelier/Hobbyraum, Vers.-Nr. 2475, Kat.-Nr. 6191, Sandacherstrasse 15, Landwirtschaftszone

Bonstetten

Todesfälle

Bauherrschaft: Volkan Tanja, Hauptikonerstrasse 10, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Erstellung Spielturm, Kat.-Nr. 1542, Hauptikonerstrasse 10, Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

Bauherrschaft: Werner Locher, Islisbergstrasse 8, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Werkstatt Architektur und Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauvorhaben: Renovation Dach mit Einbau Lukarne und Erstellung Solaranlage, Islisbergstrasse 8, Kat.-Nr. 636, (Landwirtschaftszone)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Katrin Hottinger, Rigiblickstrasse 19, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Architekturfabrik, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Einbau einer Wohnung im 1. OG mit eigenem Eingang und neuem Balkon auf Kat.-Nr. 1649, Rigiblickstrasse 19 (W1.8)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Galliker Lucia und Ernst, Kappelerhof 10, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: Atelier Kempe Thill, Postbus 13064, NL-3004 HB Rotterdam Bauprojekt: Neubau Boxenlaufstall (Vorentscheid mit Drittverbindlichkeit), Kat.-Nr. 759, Kappelerhof, Kappel am Albis (Landwirtschaftszone/Kernzone A)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Matthias Frischknecht, Aspli 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Abbruch Schweinestall, Vers.-Nr. 970, Neubau Milchviehlaufstall mit Jauchegrube sowie Fahrsiloanlage auf Kat.-Nr. 2439, Aspli 3 (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: IM-INT AG, Blegistrasse 3, 6340 Baar Vertreter: AA+D GmbH, Atelier für Architektur + Design, Büfelderstrasse 1, 8370 Sirnach Bauprojekt: Abbruch Schopfgebäude, Vers.-Nr. 782, Neubau Büro-/Verwaltungsgebäude mit Lagerhalle und Tiefgarage auf Kat.-Nr. 4337, Im Grindel 29 (Gewerbezone G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Lisbeth Hofstetter, Sidenrain 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Wöcke Holzbau GmbH, Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Umbau/Sanierung Wohnhaus mit Balkonanbau, Fassadensanierung sowie PV-Dach, Vers.-Nr. 78, Kat. Nr. 3362, Sidenrain 1 (Landwirtschaftszone)

Obfelden Gesuchsteller: Albis Nova AG, Tödistrasse 46, 8810 Horgen Projektverfasser: Arinova AG, Tödistrasse 46, 8810 Horgen Baurechtliches Vorhaben: Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser auf Kat.Nr. 4672, Gugelrebenstrasse, Zone W2E

Rifferswil Bauherrschaft: Silvia und Jürg Weber, Jonenbachstrasse 6, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauprojekt: Geb. Vers.-Nr. 124 auf Grundst. Kat.-Nr. 1401, Jonenbachstrasse 6, 8911 Rifferswil, KZ/Umbau und energetische Sanierung (Dach-, Kellerdecken- und Wandisolation) und neu: Dachfenster, Schleppgaube, Treppenhaus, Terrasse sowie Küche mit Türe auf Terrasse

Wettswil am Albis Bauherrschaft: FEAG Frech Erben AG, Ottenbacherstrasse 25, 8912 Obfelden Projektverfasser: Gächter Architektur GmbH, Junggrütstrasse 22, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 235 und Neubau von 2 Dreifamilienhäusern mit Autolift und Tiefgarage auf Kat.-Nr. 1638 an der Junggrütstrasse (Wohnzone W1)


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. April 2016

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wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Maria Cäcilia Husner-Schmidli am kommenden Montag, 25. April, ihren 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen ein frohes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag In Zwillikon dürfen wir Ernst Locher zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Freitag, 22. April. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Francesco Febbo heute Freitag, 22. April, den 80. Geburtstag. Morgen Samstag, 23. April, feiert Anna Kübler-Grossenbacher aus Stallikon ihren 80. Geburtstag. In Obfelden feiert Rosmarie Hauenstein-Dünki am Sonntag, 24. April, den 80. Geburtstag. Auch Barbara Paschke und Marie Louisa Stübi-Nydegger, beide Affoltern, dürfen wir am Montag, 25. April, zum 80. Geburtstag gratulieren. Dem Jubilaren und den Jubilarinnen gratuliern wir herzlich und wünschen ihnen allen schöne Geburtstagsfeste.

Leistungsvereinbarung mit Senevita Affoltern Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Zur Sicherung künftiger Pflegeplätze für die Gemeinde Aeugst am Albis – insbesondere im Bereich der Langzeitpflege – wurden verschiedene Abklärungen vorgenommen. Mit der Senevita Obstgarten, Affoltern, konnte eine Leistungsvereinbarung gemäss den Vorgaben der Pflegegesetzgebung des Kantons Zürich abgeschlossen werden. Somit stehen in dieser Institution inskünftig Pflegeplätze im Bereich der Langzeitpflege für Einwohner und Einwohnerinnen der Gemeinde Aeugst am Albis – neben den übrigen bestehenden Angeboten – zur Verfügung, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können. Am Samstag, 28. Mai, findet für die Bevölkerung von Aeugst am Albis in der Senevita Obstgarten, Affoltern, ein Tag der offenen Tür statt, wobei über das bestehende Angebot informiert wird und die Institution besichtigt werden kann. Eine detaillierte Einladung wird zu gegebener Zeit in die Haushaltungen verschickt.

Postzustellung mit Verzögerungen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

In vergangener Zeit kam es bei Postzustellungen von Flyern der Politischen Gemeinde Aeugst am Albis in die Haushaltungen wiederholt zu Verzögerungen. Zudem wurden diverse Haushaltungen nicht bedient. Der Gemeinderat hat gegenüber den Vertretern der Post sein Missfallen zum Ausdruck gebracht und diese Probleme eingehend besprochen. Seitens der Post wurden Massnahmen getroffen, um solche Vorkommnisse inskünftig zu vermeiden.

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Anpassungen an das neue Entsorgungssystem, Bauabrechnung Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2015 wurde für die Erstellung bzw. die Anpassung der Kehrichtsammelstellen an das neue Entsorgungssystem ein Kredit von 115 000 Franken (inkl. MwSt.) bewilligt. Die Arbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Das neue Entsorgungssystem wurde gut angenommen und die neugestalteten Sammelstellen erfreuen sich bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit. Die Bauabrechnung schliesst mit einem Mehraufwand von Fr. 10 209.50 mit total Fr.

Pflegeplätze in der Senevita Obstgarten in Affoltern können bei Bedarf auch von Aeugster Einwohnerinnen und Einwohner beansprucht werden. (Bild Werner Schneiter) 125 209.50 (inkl. MwSt.) ab. Die Bauabrechnung wurde durch den Gemeinderat genehmigt und wird anlässlich der Gemeindeversammlung vom 16. Juni zur Genehmigung unterbreitet.

Aufbahrungsraum des Friedhofsgebäudes wurde an die Firma KK-Kühltechnik AG, Zürichstrasse 60, 5634 Merenschwand, vergeben.

Quartier Lätten – Tempo 30 Allmendstrasse – Bauabrechnung Die Sanierung der Allmendstrasse, Bereich Oberdorf- bis Dorfstrasse (inklusive Ersatz Wasserleitung und Kanalisation) konnte abgeschlossen werden. Die Kosten wurden gemäss Kostenvoranschlag mit 653 940 Franken veranschlagt. Die Bauabrechnung für diese Sanierung schliesst mit einem Minderaufwand von 102 617 Franken mit total 551 323 Franken (inkl. MwSt.) ab. Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung genehmigt.

Friedhofsgebäude – Ersatz Kühlanlage, Arbeitsvergabe Die Kühlanlage für den Aufbahrungsraum im Friedhofsgebäude ist veraltet und in die Jahre gekommen. Ein baldiger Sanierungsbedarf bzw. Ersatz ist angezeigt und ausgewiesen. Der Auftrag für den Ersatz der Kühlanlage im

Der Gemeinderat hat im Rahmen des Gesamtverkehrskonzeptes für die Gemeinde Aeugst am Albis sowie einer Petition der Anwohner der Lättenstrasse für das Quartier Lätten ein Gutachten für Tempo 30 (ohne bauliche Massnahmen) in Auftrag gegeben. Das Gutachten liegt vor und kommt in der Gesamtbeurteilung zum Schluss, dass das Quartier Lätten alle Anforderungen für die Einführung einer Zonensignalisation erfüllt. Die Einführung der Tempo-30-Zonensignalisation wird als zweck- und verhältnismässige Massnahme beurteilt. Der Gemeinderat beantragt der Kantonspolizei Zürich, Verkehrstechnische Abteilung, gestützt auf § 4 Abs. 2 Kantonale Signalisationsverordnung, die Verfügung der dauernden Verkehrsanordnung «Zonensignalisation Tempo 30» für die Lättenstrasse (Gemeindestrasse). Diese Verfügung wird zu gege-

bener Zeit im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern veröffentlicht.

Baubewilligung – Anbau an bestehendes EFH, inkl. Umbau des bestehenden EFH, Buechbodenstrasse 1, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 283, GV-Nr. 828, Zone WA, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3), Christian und Dorcas Keller-Jones, Im Weieracher 7, Aeugst.

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Gemeinde Mettmenstetten Freibadanlage Mettmenstetten, Eröffnung Samstag, 14. Mai 2016 1. Eintrittspreise Erwachsene bis Jg. 19991)

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Einzeleintritt in Fr. 4.– 10.–

Saisonkarte in Fr. 20.–2) 80.–

Jugendliche von Jahrgang 2000 bis 20161) einheimische3) gratis gratis4 + 5) auswärtige 5.– 40.– Jahrgang bezogen auf Saison 2016 Frühschwinner zusätzlich Fr. 50.– Einwohner von Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden Schüler der Sekundarschulgmeinde bzw. der Primarschulen Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden: Gegen Vorweisen des Schülerausweises (Bezug beim Schulsekretariat, ersetzt Saisonkarte) Bezug Gratissaisonkarte bei der Gemeindeverwaltung (Wohngemeinde)

2. Billettverkauf Einzeleintritt Saisonkarte Erwachsene Saisonkarte einheimische Jugendliche Saisonkarte auswärtige Jugendliche

Badikiosk X X

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3. Öffnungszeiten – Ab Saisonbeginn bis Ende Sommerferien: – Danach bis Saisonende:

Wohngemeinde

Mo bis Fr, 10 bis 21 Uhr, Sa/So und Feiertage: Verlängerung bis 22 Uhr Mo bis Fr, 10 bis 20 Uhr, Sa/So und Feiertage: Verlängerung bis 21 Uhr

Bei schlechter Witterung wird die ganze Anlage geschlossen. Es kann sein, dass im Laufe eines Tages das Schwimmbad wieder geöffnet wird. Die Bademeister und Badewachen tragen dafür Verantwortung und entscheiden über Öffnung/Schliessung der Badeanlage. 4. Benützungsvorschriften Bitte beachten und befolgen Sie das im Schwimmbad angeschlagene Benützungsreglement. Nehmen Sie Rücksicht auf die umliegenden Anwohner. Den Weisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten.

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir müssen leider Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied

Felix Schenk 18. November 1936 – 15. April 2016

Durch seine lange Verbundenheit mit unseren Vereinen war Felix für uns alle ein zuverlässiges und wertvolles Mitglied. Seine Verdienste für unser Vereinsleben und als Oberturner bleiben uns allen in bester Erinnerung. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Wir bitten euch, dem Verstorbenen für sein Wirken die letzte Ehre zu erweisen. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, den 26. April 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unseren langjährigen, lieben Nachbarn von früher, unseren Freund und Götti

Gemeinderat Mettmenstetten

Felix Schenk Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis

Beschluss der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Aeugst am Albis fassten am 10. April 2016 folgenden Beschluss: Pfarrerin Bettina Stephan wird für die Urnenwahl vom 5. Juni 2016 für die Amtsdauer 2016 bis 2020 vorgeschlagen Das Beschlussprotokoll liegt auf der Gemeindekanzlei auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz); und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Lilo Alder und Rico Venzago Göttikind Joelle Alder Cecile, Kerstin, Jerome

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ehemaligen Feuerwehrkameraden

Felix Schenk 18. November 1936 – 15. April 2016

Schützenverein Affoltern

mitzuteilen. Felix war als Pikett-Offizier in der Feuerwehr Affoltern am Albis tätig und bis zu seinem Tod im Verein für die ehemaligen Pikettkameraden aktiv engagiert. Wir verlieren einen Kameraden, der im Dienste der Allgemeinheit treu und uneigennützig diente. Wir werden Felix stets in ehrvoller Erinnerung behalten. Seiner Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Stützpunktkommandant, Feuerwehrkameraden und ehemalige Pikettkameraden Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, den 26. April 2016, um 14.30 Uhr, in der Friedhofskappelle Affoltern am Albis, statt. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis am Dienstag, den 26. April 2016, statt.

TO D E S A N Z E I G E Leider müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied und Schützenkameraden

Felix Schenk Während vielen Jahren hat sich Felix mit grossem Einsatz für das Schiesswesen eingesetzt. Er war ein begeisterter Schütze und unzählige Jahre im Vorstand tätig. Uns war er ein lieber Kamerad und wir werden ihn vermissen. Seiner Familie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Schützenverein Affoltern Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, den 26. April 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskappelle Affoltern am Albis statt.

ROTARY CLUB ZÜRICH-KNONAUERAMT

TO D E S A N Z E I G E

8914 Aeugst am Albis, 20. April 2016 Kirchenpflege Aeugst am Albis

Danke für alles Schöne, das wir mit Dir und Deiner Familie erleben durften und für die Freundschaft, die ewig hält.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Mitglieds

Felix Schenk 18. November 1936 – 15. April 2016

in Kenntnis zu setzen. Er ist nach kurzer Krankheit im 80. Lebensjahr von uns gegangen. Wir verlieren in Felix einen liebenswerten und treuen Freund, der über mehr als vier Jahrzehnte das Clubleben mitgeprägt hat. Dankbar erinnern wir uns an seine offene und freundschaftliche Art. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Ehefrau und seinen Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. 8910 Affoltern am Albis, 20. April 2016 Rotary Club Zürich-Knonaueramt Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 26. April 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. April 2016

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Neues organisatorisches Kleid für den Sozialdienst Zwei interkommunale Anstalten als gemeinsames Dach für alle 14 Säuliämtler Gemeinden Die breit abgestützte Projektgruppe zur Findung und Erarbeitung einer Neuorganisation für den Sozialdienst Bezirk Affoltern hat dieser Tage mit der Steuergruppe das Konzept für die Vernehmlassung in den Bezirksgemeinden bereinigt. Anfang 2018 soll die neue Organisation operativ werden. ................................................... von urs e. kneubühl Zuerst war die Kündigung des Bezirkshauptorts, der seit Anfang dieses Jahres punkto Sozialdienst – mit Ausnahme der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) – komplett selbstständig fährt, danach kündigten mit Bonstetten, Stallikon und Wettswil weitere Gemeinden, welche zumindest die Sozial- und Wirtschaftshilfe aus dem Zweckverband Sozialdienst herauslösen wollen. «Das Bekenntnis zur gemeinsamen Entwicklung des Bezirks im Sozialbereich schwindet», stellte in der Folge der Vorstand des Zweckverbandes fest und bemühte sich entsprechend in Zusammenarbeit mit den Gemeinden um Lösungen.

Gemeinsames Dach für alle 14 Gemeinden Jetzt, so macht es den Anschein, ist man diesen Lösungen einen entscheidenden Schritt nähergerückt. Das Resultat der intensiven und engagierten Arbeit einer breit abgestützten und von allen 14 Gemeinden getragenen Projektgruppe «Soziales Netz Knonaueramt» (SoNeK) ist als Konzept «Neue Sozialorganisation Knonaueramt» (NeSoK) zur Vernehmlassung in die Gemeinden gegangen. Die damit vorgeschlagene neue Organisation NeSoK bildet das gemeinsame Dach über allen 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern, unter dem die Kesb- und Sozialdienstleistungen (SD) mit den Modulen Berufsbeistandschaft, Sozial- und Wirtschaftshilfe, Persönliche Hilfe, Suchtberatung und Asyl wie bisher angeboten werden. Von Gesetzes wegen sind alle Gemeinden Mitglied der Kesb- Organisation, während beim Sozialdienst ein Leis-

tungsangebot mit Wahlfreiheit bezüglich Umfang des Leistungsbezugs (Module) möglich sein wird. Dazu wird zwischen Mitglied-Gemeinden, die sämtliche Module beanspruchen, und Nicht-Mitglied-Gemeinden mit nur einzelnen Modulen unterschieden.

Vorgeschlagen sind neu zwei Interkommunale Anstalten Die Rechtsform der NeSoK soll weiterhin öffentlich-rechtlich sein. Angesichts der Tatsache, dass, die organisatorischen Rahmenbedingungen des Zweckverbandes, gemäss der von der Kantonsverfassung geforderten Überarbeitung aller Zweckverbandsstatuten, den betrieblichen Anforderungen im Sozialwesen nicht mehr genügen, schlägt die Projektgruppe vor, den heutigen Zweckverband in je eine interkommunale Anstalt (IKA) für die Kesb- und die SD-Organisation zu überführen. Die IKA, die ähnlich einer privatrechtlichen Stiftung funktioniert, ist einfacher und flexibler als der Zweckverband, zudem lassen sich damit auch politisch-strategische und operative Betriebsführung entflechten. Die beiden IKA bilden die unterschiedlichen Mitgliedschaften und Stimmrechte der Gemeinden bei der Kesb bzw. SD ab, während der Support Backoffice im SD die erforderlichen Infrastrukturleistungen, wie FiBu, Personalverwaltung, Empfang, Informatik, Räume für beide Organisationen anbietet. Die strategische Führung erfolgt durch Zielvorgaben, die operative Ebene rapportiert die Zielerreichung mit entsprechenden Kennzahlen. Die Ablauforganisation wird zunächst von der heutigen Organisation übernommen und dann in der Umsetzungsphase nach dem Start der neuen Organisation optimiert. Als Ziel definiert die Projektgruppe: «Das Leistungsangebot ist attraktiv und führt zur Bereitschaft verschiedener Gemeinden, gemeinsam zu handeln und schwankenden Leistungsbedarf auszugleichen.»

Zuversicht in den Gemeinden Mit der Neuorganisation scheint man eine Lösung gefunden zu haben, in welcher sich alle Gemeinden finden

können, wie Nachfragen belegen. Monika Rohr, Sozialvorsteherin Stallikon sagt dazu: «Wir Unterämtler Gemeinden sind sehr an einer funktionierenden neuen Organisation interessiert und auch überzeugt, dass diese auf sehr gutem Weg ist. Es ist etwas sehr Tragfähiges entstanden, an welchem sämtliche Gemeinden mit hohem Engagement beteiligt waren. Die vorgeschlagene Lösung mit den beiden Interkommunalen Anstalten Sozialdienst und Kesb garantiert zukünftig eine klar verbesserte Trennung von strategischer und operativer Ebene, was schnelleres Handeln zulässt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die neue Organisation vielfach Verbesserungen bringen wird.» Auch Esther Franceschini, Sozialvorsteherin in Aeugst, zeigt sich hinsichtlich der Neuorganisation optimistisch: «Für eine kleine Gemeinde wie Aeugst ist es sehr wichtig, dass man weiterhin alles ganzheitlich angeboten bekommt. Wir waren ja bereits mit der bisherigen Organisation sehr gut bedient und sind überzeugt, dass man mit einem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden unter einem Dach im Bereich Sozialwesen für die Zukunft besser gerüstet ist.»

Auf dem Weg zur Neuorganisation des Ämtler Sozialdienstes. (Bild -ter.) «Gute Grundlage zur erfolgreichen Entwicklung ...» Die Mitglieder der Projektgruppe, so wird seitens der Gemeinden signalisiert, hätten gute Arbeit geleistet – und dies in relativ kurzer Zeit. Dies, so halten Projektgruppenmitglieder fest, sei nur möglich gewesen, weil die Zusammenarbeit von Anfang an schlüssig und einvernehmlich war. Projektgruppenmitglied Hermann Brütsch, Immobilienvorstand Affoltern, bestätigt: «Die Arbeit in der Projektgruppe war stimmig. Die Diskussionen waren intensiv, die einzelnen Anliegen wurden, ebenso wie die Einwände, klar und deutlich eingebracht. Das ermöglichte erst so schnelle und gute Resultate. Die Situation der Gemeinden ist teilweise sehr unterschiedlich, was aber durch die offenen Diskussionen und die Bereitschaft, aufeinander einzugehen, zu keiner Zeit des Projektes ein Thema war.» Brütschs Fazit zum Resultat fällt ebenso positiv aus: «Als Projektgruppenmitglied bin ich mit

dem vorliegenden Ergebnis durchaus zufrieden. Es besteht jetzt eine gute Grundlage zu einer erfolgreichen weiteren Entwicklung von Kesb und Sozialdienst. Als Gemeinderat und ehemaliger Sozialvorstand freut mich das Resultat unserer Arbeit ebenso. Nicht zuletzt deshalb, weil der Austritt von Affoltern der eigentliche Auslöser dieses Prozesses war. Ich bedauere aber auch sehr, dass er nicht schon früher stattfand. Jetzt ist jedoch wichtig, dass der eingeschlagene Weg weiter verfolgt wird und die Ergebnisse aus dem Projekt konsequent umgesetzt werden.»

Operativer Start ab 2018 Der Fahrplan der Neuorganisation sieht vor, dass die relevanten Fragen bezüglich Solidarität, Aufbau- und Ablauforganisation, Kostenrechnung/Finanzielles, Rechtsform sowie Mitwirkung der Gemeinden bis Mitte Juli geklärt und verabschiedet sind. Dazu entscheiden alle 14 Gemeinden vor

den Sommerferien 2016, welche Leistungen sie künftig von NeSoK beziehen werden. Bis im Herbst werden dann sämtliche Dokumente zur breiten Information der Bevölkerung bereit sein, damit die Gemeindeversammlungen im Dezember über die Auflösung des Zweckverbandes und die Gründung der Nachfolgegesellschaften abstimmen können. Im Februar kommenden Jahres können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dann anlässlich einer Volksabstimmung zu den nachfolgenden Interkommunalen Anstalten Stellung beziehen. Ab April 2017 können bei einem positiven Entscheid diese IKA starten und schrittweise die Geschäfte und Mitarbeitenden des Zweckverbandes übernehmen. Bis zur Auflösung des Zweckverbandes, welche Ende nächsten Jahres definitiv würde, kümmert sich der Zweckverbands-Vorstand nach wie vor um die laufenden Geschäfte.

Landfrauenverein – mehr als man denkt Über 500 Mitglieder im Bezirk Affoltern, die gut vernetzt und engagiert sind Nein, nicht nur kochen im Fernsehen und bewirten am reich dekorierten Tisch. Nicht nur Bäuerinnen, die auf schönen, grossen Bauernhöfen wohnen. Landfrauen sind mehr – auch im Bezirk Affoltern. Landfrauen sind normale Frauen aus verschiedenen Berufen, die miteinander unterwegs sind, gut vernetzt und engagiert. Im Bezirk Affoltern sind über 500 Mitglieder im Landfrauenverein. Natürlich liegt dem schweizerischen Landfrauenverband auch eine solide Ausbildung der Frauen im ländlichen, landwirtschaftlichen Umfeld am Herzen. Eine kompetente Grundausbildung, weiterführende Bildungswege sowie einzelne Vorträge mit sehr aktuellen Themen zur Weiterbildung für alle sind im Angebot. Zudem können alle Mitglieder bei Bedarf die ländliche Familienhilfe beanspruchen,

Kreative Landfrauen: Resultat aus dem Kurs «Betonkugeln», der – kaum ausgeschrieben – ausgebucht war. (Bild zvg.)

eine Organisation, die bei Krankheit, Unfall und Überlastung einspringt. Wenn Landfrauen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, sind sie meistens mit ihren Backwaren an einem Marktstand und spenden den Ertrag der ländlichen Familienhilfe. Landfrauen sind vielseitig interessiert, davon zeugt das abwechslungsreiche Jahresprogramm. Kürzlich hat der Kochkurs «Asiatisch kochen mit saisonalem Gemüse» stattgefunden. Fernöstliche, exotische Düfte gepaart mit unserem einheimischen Gemüse sind in spannenden Kombinationen auf den Tisch gekommen. Nach dem Kochen haben die Landfrauen alle Speisen degustiert, kommentiert und das gluschtige Buffet genossen. Landfrauen sind gerne kreativ und arbeiten mit diversen Materialien. Der Kurs «Betonkugeln» im März war kaum ausgeschrieben bereits ausgebucht. Unter kundiger Leitung sind hohle Kugeln geformt worden, die

später bepflanzt mit Hauswurz zum dekorativen Blickfang vor der Haustüre werden. Kaum zu glauben, aber wahr: Landfrauen haben auch schon schweissen gelernt, um aus Stein und Metall einen Vogel zu gestalten.

Auf Reisen Nächstens gehen die Landfrauen auf Reisen. Am Vormittag steht die Betriebsbesichtigung der Neuen Napfmilch AG in Hergiswil bei Willisau auf dem Programm und nach dem Mittagessen fährt man weiter ins Bernbiet zur Scherenschnittkünstlerin Esther Gerber. Übrigens hat sie diese Kunst vor 25 Jahren in einem Kurs bei den Landfrauen gelernt. Weiteres über die Frauen vom Land findet man auf landfrauen-zh.ch und weiss dann ganz sicher: Landfrauen sind mehr als man denkt. Hedi Müller


Liegenschaften Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.

Kaufgesuche

Ernest Hemingway

ABSCHIED In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Gisela Simbeck geb. Kutzer 25. Oktober 1942 – 18. April 2016

Nach kurzer Krankheit ist sie nun wieder bei ihrem Joe und nun können beide die letzte Reise gemeinsam fortsetzen. Wir vermissen euch sehr.

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Uwe Simbeck und Diana Bart Der Trauergottesdienst findet am Montag, den 25. April 2016, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Uwe Simbeck, Mattenweg 24, 4665 Oftringen

Begrenzt ist das Leben doch unendlich ist die Erinnerung.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für all die gemeinsam erlebten Stunden, nehmen wir Abschied von

Ursula Roth-Führer 24. Dezember 1935 – 19. April 2016

Nach einem langen, erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Wir haben Dich lieb und vermissen Dich sehr. Für die liebevolle Pflege des Teams Rigi (3. Stock) möchten wir ganz herzlich danken. Paul Roth mit Erich René und Claudia Roth mit Tamara und Adrian Kurt und Regula Roth mit Jessica Esther Hagmann-Roth mit Sandra, Cornelia, Roger und Claudia Margrith Roth mit Corina Simo Jägendorf und Luli Kabashi Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 27. April 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Gilt als Leidzirkular.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. April 2016

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Die Quittung für eine Hinrichtung Urteilsverkündung für den vorsätzlichen Mord eines Albaners an einem Landsmann in Bonstetten Der heute 37-jährige Albaner hat am 7. Januar 2009 zwischen Bonstetten und Stallikon einen Landsmann mit einem Kopfschuss hingerichtet. Vom Bezirksgericht wurde er dafür zu lebenslänglich mit anschliessender Verwahrung verurteilt. ................................................... von martin mullis Die Anwesenheit des lokalen Fernsehens sowie mehrerer Medienvertreter zeigte deutlich das grosse Interesse am brutalen Verbrechen, welches vor sieben Jahren im Säuliamt verübt wurde. Der angeschuldigte Albaner soll am Abend des 7. Januar 2009 einen ehemaligen engen Freund wegen 30 000 Euro Schulden kaltblütig und aus nächster Nähe erschossen haben. Nach der eigentlichen Exekution «entsorgte» er das Opfer in einem Tobel oberhalb von Bonstetten. Am letzten Dienstagnachmittag verkündigte das Bezirksgericht Affoltern das Urteil. Der bullig wirkende Angeklagte, welcher bereits 1998 in Italien wegen einem Tötungsdelikt zu einer Freiheitsstrafe von 22 Jahren rechtskräftig verurteilt wurde, schritt erhobenen Hauptes in den Gerichtssaal. Begleitet wurde er von zwei

Sicherheitsassistenten der Kantonspolizei. Bezirksgerichtspräsident Peter Frey nahm sich Zeit für eine überaus ausführliche Verhandlung. Da der Angeschuldigte der deutschen Sprache nicht mächtig ist, musste ein Dolmetscher praktisch Satz für Satz übersetzen. Allein die umfangreiche und akribisch aufgelistete Anklageschrift verlangte mehr als eine halbe Stunde Zeit.

Eigentliche Hinrichtung mit einem Schuss in den Kopf Als Strafe für die eigentliche Hinrichtung in Bonstetten sprach der Vorsitzende den Albaner schliesslich schuldig des Mordes, der Nötigung, der Gefährdung des Lebens sowie der Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Das Gericht sieht deshalb eine lebenslängliche Freiheitsstrafe als angemessen an. Weil ein Gutachten festhält, dass der Mann auch in Zukunft Gewalt anwenden würde, ordnete das Bezirksgericht ausserdem eine Verwahrung an. Gerichtspräsident Peter Frey hielt in der gut dreistündigen Urteilsbegründung fest, dass die Glaubhaftigkeit der Zeugin, welche bei der Tat unmittelbar anwesend war, gross sei. Während den langen und überaus detaillierten Ausführungen des Gerichtsvorsitzen-

Der Angeklagte wurde unter grossen Sicherheitsvorkehrungen ins Gericht gebracht. (Bild Martin Mullis) den schüttelte der nicht geständige Beschuldigte mehrmals unwirsch den Kopf. Nach der Urteilsbegründung ereiferte er sich und verlangte energisch

Winter - Feuer, Tonne und Sofa Mjas: Jugendarbeit mit Holz, Wurst und Punsch

H

allo? Ist der öffentliche Raum eine Stube? Ja, das ist er, manchmal, und was für eine. Am fünften und letzten Abend der Mjas-Winteraktion Feuertonne holten sich Jugendliche verschiedene Sofas, Sessel und Matratzen, die für die Sperrgut-sammlung bereitstanden und richteten es sich um die Feuertonne gemütlich ein. Das ergab einen wunderbar bequemen Abend. Jugendliche haben (noch) die Gabe, einfach etwas geschehen zu lassen, spontane Ideen zu verwirklichen und nicht wie die Erwachsenen, im Voraus schon alles zu überlegen, was passieren könnte. Sie übernehmen im Moment Verantwortung für stimmige und glückliche Momente. Dabei handeln sie unkonventi-

onell und ihrem aktuellen Bedürfnis entsprechend: Gemütlich (chillig) zusammen sein, ohne Stress und Anforderungen. In diesem Unterfangen unterstützen wir Jugendliche gern, es ist ein gutes Setting für wertvolle Kontakte. Mit vereinten Kräften wurden die Möbel am Schluss wieder zurück an die Strasse befördert. Apropos unkonventionell denken: Aus dem Film Alphabet wissen wir: Die Fähigkeit zu unkonventionellem Denken (gross angelegte Studie) nimmt durch unser westlich geprägten Bildungssystem bei unseren Jungen dramatisch ab. Im Alter von drei bis fünf Jahren sind es 98 % der Kinder, bei den Acht- bis Zehnjährigen 32 %, bei den 13- bis 15-Jährigen noch

seine sofortige Freilassung. Im Gang des Bezirksgerichtes Affoltern sprach er ausserdem von einem Riesenskandal. Das Urteil ist noch nicht rechts-

kräftig, und es ist davon auszugehen, dass der Angeschuldigte die Verurteilung an das Zürcher Obergericht weiterziehen wird.

Grosse Beute bei Einbruch in Restaurant

10 % und bei den Erwachsenen ab 25 Jahren verbleiben gerade noch 2 %, welche die Fähigkeit zu unkonventionellem Denken noch zur Verfügung haben. Die «Aktion Feuertonne» wurde in Absprache mit der Primarschule Ottenbach lanciert und erzielt in kalten Monaten eine sehr gute Wirkung auf die im Konzept formulierten Ziele: Kontinuierliche Präsenz mit vielen Kontakten im öffentlichen Raum. Die Aktion dauerte vom Januar bis April 2016.

Diebe und Lärmverursacher unterwegs

Martina Kudrass, Jugendarbeiterin Mjas

In der Zeit zwischen 22 und 0.30 Uhr verschaffte sich die unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zum Lokal. Gemäss Angaben der Kantonspolizei stahlen die Einbrecher nebst Bargeld zwei Videospielautomaten im Gesamtwert von rund 30 000 Franken. Zudem verwüsteten die Täter das Lokal und richteten dabei einen Sachschaden von zirka 16 000 Franken an.

Die Arbeitsweise und den Mjas-Report 2015 kann man auf der Website mjasonline.ch downloaden.

Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag in Affoltern bei einem Einbruch in ein Lokal Waren von rund 30 000 Franken erbeutet und grossen Sachschaden angerichtet. Die Polizei beschäftigte sich im Bezirk mit weiteren Einbrüchen und Lärm.

Tankstellenautomaten im Visier

Auf Sofas, Sesseln und Matratzen um die Feuertonne sitzen: Wunderbar bequemer Abend. (Bild zvg.)

An zwei Tankstellen wurden die Geldautomaten aufgebrochen: in Affoltern zwischen 15. und 18. April, wo mehrere hundert Franken gestohlen wurden. Unbekannte schlugen auch in Hausen zu und knackten den Geldautomaten einer Tankstelle. Auch hier wurden ein paar hundert Franken gestohlen und Schaden von mehreren hundert Franken angerichtet. Am 14. April wurde in die Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden eingebrochen. Durch Aufbrechen verschafften sich die Täter Zutritt und stahlen Süssigkeiten. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei auf ein paar hundert Franken. Wertgegenstände für gut 1500 Franken kamen bei einem Einschleichediebstahl vom 15. auf den 16. April in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern abhanden. In Wettswil brachen Diebe vom 15. auf den 16. April ein Fenster eines Einfamilienhauses auf. Sie erbeuteten Schmuck und andere Gegenstände im Wert von rund 1000 Franken. Der

Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Bei einem Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus in Affoltern, festgestellt am 15. April, wurde die Türe aufgebrochen. Der Schaden beträgt gegen 500 Franken. Weitere Abklärungen der Polizei laufen. Das liegengelassene Portemonnaie im unverschlossenen, in einer Sammelgarage parkierten Auto in Obfelden kommt die Lenkerin teuer zu stehen. Die Diebe behändigten vom 15. auf den 16. April rund 400 Franken.

Immer wieder Lärmklagen – Ermahnungen, Verwarnungen Mehrmals rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmklagen aus. Am 15. April nach 23.30 Uhr zum Schulhaus nach Knonau. Dort raubten alkoholisierte Junge den Anwohnern den Schlaf. Sie wurden von der Polizei ermahnt. Reichlich Alkohol war am 16. April auch bei einer Privatparty in Bonstetten im Spiel. Diese war um 1 Uhr noch immer im Gang, als die Polizei anrückte. Auch hier gabs nur eine Ermahnung. Verwarnt wurden die Gäste eines Lokals im Zentrum von Affoltern am 19. April gegen Mitternacht. Hier störte zu laute Musik. (-ter.)


Stellenanzeiger

Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 24 678 Exemplaren und bedient sämtliche Haushaltungen zweimal wöchentlich im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht nahe liegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustür» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Aesch bei Birmensdorf suchen wir nach Vereinbarung Sie als flexible

Auf den 1. Juli 2016 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/-n

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Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzubereiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Werner Schneiter, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter Telefon +41 (0)58 200 57 04. Weitere Informationen über die Weiss Medien AG finden Sie unter: www.weissmedien.ch. Weiss Medien AG, 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. April 2016

«Ämtlerwäg»: Besonderheiten entdecken Geführte Wanderungen anlässlich des 190-Jahre-Jubiläums der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) feiert das 190-jährige Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums sind verschiedene Aktivitäten geplant, so auch sechs geführte Wanderungen auf dem «Ämtlerwäg». Die erste Wanderung findet am Sonntag, 1. Mai, statt. ................................................... von marianne voss GGA? Was ist das? Noch vor 100 Jahren hätte wohl kaum jemand diese Frage gestellt. Vermutlich hätten die Allermeisten gewusst, dass die von Conrad Melchior Hirzel und anderen gutbetuchten und einflussreichen Ämtler Persönlichkeiten gegründete Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern, kurz GGA, wichtige Projekte für die Allgemeinheit unterstützt oder lanciert. Und viele Bedürftige im Säuliamt konnten sich glücklich schätzen, dass diese reichen Herren andere an ihrem Wohlstand teilhaben liessen. Bedürftige gab es vor 100 oder vor 190 Jahren zur Gründungszeit GGA genug. Und wichtige Projekte, die man verwirklichen konnte, ebenso, zum Beispiel das Spital Affoltern oder die erste Sekundarschule im Bezirk. Die GGA gibt es nun seit 190 Jahren. Die Projekte haben sich etwas verändert, doch sie sind nach wie vor

publireportage

auf das Wohl der Allgemeinheit, also auf die Gemeinnützigkeit ausgerichtet. Lange nicht allen ist bekannt, was die GGA heute ist, obwohl es sich um den grössten Verein im Bezirk Affoltern handelt. Die Projekte der GG kennen jedoch die meisten: die beliebten Neujahrsblätter, die Vorträge der Volkshochschule, die Kunstausstellungen oder der allgemein bekannte Ämtlerweg.

dies jeweils zu einem spezifischen Thema. So erhalten die Teilnehmenden zum Beispiel Einblicke in die Geschichte eines Kulturdenkmals, Informationen zu historischen Zeitzeugen, zur Landwirtschaft oder zur reichhaltigen Flora und Fauna. Jede und jeder, ob jung oder alt, ist herzlich zu diesen Streifzügen durch das schöne Knonauer Amt eingeladen.

Von Knonau bis Rickenbach Spannende Überraschungen unterwegs Der «Ämtlerwäg» ist eines der jüngeren «Kinder» der GGA. Er wurde im Mai 2001 eröffnet. Auf bestehenden Wanderwegen führt er rund um das Säuliamt. Unterwegs trifft man auf Informationstafeln mit interessanten Hinweisen auf die Landschaft, Natur oder Kultur. Die Reihe der Jubiläumsaktivitäten wird auf eben diesem populären Ämtlerweg starten. Die erste der sechs geführten Wanderungen findet am Sonntag, 1. Mai, statt. Die Ausflüge beginnen immer ungefähr um 13 Uhr, die Wanderzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden und enden jeweils an einem Ort mit öV-Anschluss. Die Wege sind bequem und mehrheitlich sogar kinderwagentauglich. Die Wanderfreudigen dürfen sich auf Überraschungen freuen, denn der Wanderleiter, Paul Leuthold, wird unterwegs auf spannende Besonderheiten hinweisen,

Die Wanderung am 1. Mai beginnt um 13.15 Uhr, Treffpunkt ist der Bahnhof Knonau. Die Strecke führt von Knonau via Maschwanden und Obfelden bis nach Rickenbach. Der Rückweg von dort ist mit dem Postauto nach Affoltern und der S-Bahn möglich. Die Wanderung ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist erwünscht bis am Samstagmittag, 30. April, auf www.ggaffoltern.ch oder bei Paul Leuthold: 044 767 05 50. Weitere Wanderungen auf dem Ämtlerweg: Sonntag, 29. Mai: Rickenbach – Bickwil – Zwillikon – Hedingen. Sonntag, 26. Juni: Hedingen – Bonstetten. Sonntag, 24. Juli: Bonstetten – Aeugst. Sonntag, 28. August: Aeugst – Hausen – Kappel. Sonntag, 18. September: Kappel – Rifferswil – Knonau. Start ca. 13 Uhr, der Treffpunkt wird jeweils im «Anzeiger» und auf der Website www.ggaffoltern.ch publiziert.

Wanderleiter Paul Leuthold vor einer der «Ämtlerwäg»-Informationstafeln. Er freut sich auf viele Teilnehmende an den geführten Wanderungen. (Bild zvg.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. April 2016

«Ein Mehrwert für das Kloster Kappel» Kooperationsvertrag mit Zuwebe für den Betrieb der Gärtnerei, wo Menschen mit Behinderung arbeiten Zuwebe, eine führende soziale Institution im Kanton Zug, die Menschen mit Behinderung betreut, hat den Gärtnereibetrieb des Klosters Kappel übernommen. Vorerst ist es ein Kooperationsvertrag für ein Jahr, aber mit dem Ziel eines langfristigen Engagements. ................................................... von werner schneiter Kloster Kappel stellt Zuwebe den 1,3 ha grossen, biologischen Klostergarten sowie die Infrastruktur zur Verfügung. Für Jürgen Barth, den Geschäftsführer des Seminar- und Hotelbetriebs, resultiert aus diesem Kooperationsvertrag eine Win-win-Situation und trägt Zielen der Landeskirche Rechnung: Dazu gehören Integrationsund Fürsorgeauftrag. «Der Klostergarten ist zudem ein Mehrwert für unser Haus, nicht nur visuell. Er ist ein Kraftort und hat etwas Beruhigendes. Unsere Gäste kommen immer wieder gerne in diesen Garten», sagt Barth und fügt bei: «Wir sind stolz, mit einer so renommierten Organisation wie Zuwebe zusammenarbeiten zu dürfen.

Erstmals ein Gärtnereibetrieb Für die Institution Zuwebe – 1967 als privater Verein gegründet – ist der Schritt nach Kappel Neuland, nachdem sie bisher Kooperationen in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Gastronomie und Handel eingegangen ist. Die in Baar domizilierte Institution bietet insgesamt 250 geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger und psychischer Beeinträchtigung. 180 Personen werden in der Verwaltung beschäftigt. «Wir sind natürlich froh, unser Tätigkeitsfeld erweitern zu können. Einfache Handarbeit in gros-

Kloster Kappel und Zuwebe mit einem vorerst auf ein Jahr befristeten Kooperationsvertrag zum Betrieb der Kloster-Gärtnerei, von links: Urs Prinz und Jeannine Villiger von Zuwebe; Jürgen Barth, Geschäftsführer Hotel- und Seminarbetrieb, und Martin Stocker, Leiter Gärtnerei. (Bild Werner Schneiter) ser Quantität zu finden, wird angesichts der Wirtschaftslage nicht einfacher. Deshalb müssen wir neue Märkte erschliessen», sagt Urs Prinz, Zuwebe-Projektleiter in Kappel. Im dortigen Gärtnereibetrieb werden einstweilen fünf Personen (380 Stellenprozente) mit einer Behinderung beschäftigt, die fachlich und agogisch von sechs Personen (290 Stellenprozente) betreut werden. Künftig sollen mit sechs bis acht Menschen mit

Grosses Sortiment Schnittblumen, Gemüse, Kräuter und Beeren: Das bietet die biologische Gärtnerei des Klosters Kappel. Angeboten werden 10 Sorten Salat, 18 verschiedene Gemüsearten, 43 Tomatensorten, dazu ein- und mehrjährige Kräuter, unter ihnen auch Pro-Specie-Rara-Sorten. Im Blumenbereich gibt es über 40 verschiedene Sorten Sommerflor. Der Verkauf erfolgt direkt ab Bio-Garten. Hergerichtet werden ausserdem Gemüsekörbe im Abonnement, und Zuwebe

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beliefert auch den Restaurantbetrieb des Klosters. Angebaut wird auf fünf Aren gedeckter Fläche (Kästen und Tunnel), auf 18 Aren Gemüse, auf 0,7 Aren Gewürze und auf 0,8 Aren Beeren. Am 28. und 29. April finden sogenannte Tomatentage statt, an denen diverse Setzlinge in Bio-Qualität und Pro Specie Rara angeboten werden. Weitere Informationen unter www.zuwebe.ch (Menüpunkt «Arbeit/Gartenprojekt»).

Behinderung in der Gärtnerei arbeiten (Ausbau auf 600 Stellenprozente) – mit dem Ziel, den einen oder die andere in den ersten Arbeitsmarkt zurückzuführen. Es handelt sich zwar um geschützte Arbeitsplätze, aber die Leute kommen und gehen selbstständig. Und sie lernen, sich in einem Tages-, Abend- und Wochenendbetrieb zurechtzufinden. «Bei einem Betrieb dieser Art ist Flexibilität notwendig, weil auch das Wetter Einfluss hat», hält Urs Prinz fest. In dieser Startphase des Projekts ist es natürlich möglich, dass einzelne Klienten wieder aussteigen wollen, weil ihnen die Arbeit zu streng ist oder feststellen, dass sie für einen Gärtnereibetrieb nicht geeignet sind. Da muss dann eine neue Beschäftigungsmöglichkeit gesucht werden. Geplant ist, ab nächstem Jahr auch einen Ausbildungsplatz anzubieten.

tion nicht industrialisiert ist, wäre eine Expansion im grossen Stil zu teuer. Sollte die Kooperation zwischen Zuwebe und Kloster Kappel langfristig Bestand haben und der Personalbestand aufgestockt werden können, wäre eine kleine Vergrösserung des Areals möglich. Eine langfristige

Zusammenarbeit ist das Ziel beider Partner. «Kloster, Bio-Knospe-Zertifizierung und Zuwebe – das passt gut zusammen», fügt Jürgen Barth bei. Ihn freut, dass es zwischen Hotel- und Seminargästen, Klosterpersonal und Zuwebe-Angestellten keinerlei Berührungsängste gibt.

Kleine Vergrösserung wäre möglich Der biologische Klostergarten umfasst insgesamt 1,3 ha. Angebaut werden Gemüse, Setzlinge, aber auch verschiedene, seltene, alte und schützenswerte Pflanzenarten. Weil die Produk-

Martin Stocker (links) zeigt in der Gärtnerei, wie es gemacht wird. (Bild zvg.)


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Das Haus am See des Klosters Kappel wird saniert und umgebaut Die Kirchensynode hat einem Kredit von gut 1,2 Mio. Franken zugestimmt – zusätzliche Hotelzimmer möglich

Im Haus am See, das zum Kloster Kappel gehört, werden 21 Nasszellen erneuert und die Wohnung in Hotelzimmer umgewandelt. (Bild Werner Schneiter)

Das zum Kloster Kappel gehörende Haus am See wird saniert und umgebaut, dazu der Lift im Konventgebäude ersetzt. Damit erhält der Hotelbetrieb vier bis fünf zusätzliche Zimmer. Die Kirchensynode hat den Kredit von 1,2 Mio. Franken einstimmig genehmigt.

nehmen sind, Badezimmer und WCs abgenützt sind und nicht mehr dem heute üblichen Komfort entsprechen. Um dem zeitgemässen Beherbergungsstandard gerecht zu werden und weitere Unterhaltskosten zu vermeiden, ist eine umfassende Erneuerung zwingend. Parallel dazu werden auch Wand- und Bodenbeläge der Nasszellen im Konventgebäude ersetzt.

................................................... von werner schneiter

Hotelzimmer statt Wohnung

Im Haus zum See, das vom Kloster Kappel genutzt wird, stammen die 21 Nasszellen aus dem Jahr 1990 – eine Lebensdauer, die weit über dem Durchschnitt liegt. Kein Wunder also, dass häufig Reparaturarbeiten vorzu-

Zum Projekt gehört auch der Umbau einer Drei-Zimmer-Wohnung, die 1990 für die Leitungsperson des Klosters Kappel vorgesehen war und inzwischen mangels Eigenbedarf fremdvermietet ist. Die langjährige Mieterin zieht voraussichtlich 2017 in eine

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Alterswohnung um. Und weil kein Bedarf nach einer Leiterwohnung besteht, soll die bestehende in Hotelzimmer umgebaut werden. «Durch die Umwandlung der vermieteten Wohnung in Hotelzimmer werden auch Spannungen beseitigt, die unweigerlich entstehen, wenn sich eine Wohnung inmitten eines Hotelbetriebs mit stets wechselnden Gästen befindet», heisst es in der Weisung. Andererseits kann das derzeitige Zimmerangebot (48) voraussichtlich um bis zu fünf Einheiten vergrössert werden.

Hotelbetrieb während eines Monats eingestellt Die gesamten Umbauarbeiten werden im Februar 2017 erfolgen. Während

dieser Zeitspanne sind nicht nur die 21 Zimmer im Haus am See ausser Betrieb, auch der Hotelbetrieb muss während der Sanierungs- und Umbauarbeiten eingestellt werden. Weil der Lift gleichzeitig erneuert wird – die Arbeiten dazu nehmen rund drei Wochen in Anspruch –, wären die 48 Zimmer im Konventgebäude nur über Treppen erreichbar. Für Gehbehinderte würde das schwierig. «Wir haben uns entschlossen, den Hotelbetrieb im Monat Februar 2017 einzustellen. In dieser Zeit haben wir ohnehin eher schwache Belegung», sagt Jürgen Barth, Geschäftsführer des Hotel- und Seminarbetriebes. Die Kappeler Kirchentagungen finden vor und nach der Umbauzeit statt.

Ertragsausfall hält sich in Grenzen – mit Eigenmitteln finanziert Durch die Hotelschliessung während eines Monats reduziert sich der Bruttoumsatz um voraussichtlich rund 300 000 Franken. Die Kosten reduzieren sich aber rund um die Hälfte, weil das Personal in dieser Zeitspanne Ferien beziehen wird und auch der Warenaufwand entfällt. Nach einer Empfehlung der Finanzkommission hat die Synode das Projekt mit Kosten von gut 1,2 Millionen Franken vor wenigen Tagen einstimmig befürwortet. Die Investition fällt der Landeskirche übrigens nicht zur Last. «Wir können Sanierung und Umbau mit selbst erwirtschafteten Mitteln bestreiten», hält Jürgen Barth fest.


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Forum

Freitag, 22. April 2016

Umweltschutz ja, aber bitte vernünftig Doch keine Kunststoffsammlung mehr in Bonstetten? Leserbrief im «Anzeiger» vom 12. April. Umweltschutz ist der Bevölkerung wichtig, weshalb Forderungen nach einer Förderung des Kunststoffrecyclings nachvollziehbar sind. Auch die Non-Profit-Organisation PET-Recycling Schweiz setzt sich seit über 25 Jahren für den Umweltschutz ein. Kunststoffrecycling ist allerdings anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick scheint: Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und das Fachgremium «Runder Tisch Kunststoff» kommen in ihrer neusten Studie zu folgendem Schluss: Nur für rund 3 Prozent der Kunststoffabfälle, die in den Schweizer Haushalten anfallen, fehlt eine Sammlung, obwohl sie wahrscheinlich rezykliert werden könnten. Was landet also in diesen Säcken für gemischten Plastik? Erfahrungen zeigen, dass 50 % und mehr vermischter, nicht recyclebarer Plastik ist, der selbst dann verbrannt wird, wenn er in einem kostenpflichtigen Sack gesammelt wird. Der zweitgrösste Teil sind Plastikflaschen und PET-Getränkeflaschen, die sie ohnehin gratis zurückgeben können. Nur der kleinste Teil davon ist Plastik, der bis anhin nicht gesammelt wurde. Als Pionierin der gemischten Kunststoffsammlung, hat die Stadt Zug auf die Einführung eines Sammelsacks verzichtet und darüber hinaus die seit 10 Jahren existierende gemischte Plastiksammlung auf die Sammlung von Plastikflaschen reduziert. Massgebliche Gründe waren unter anderem die ungenügende Qualität des Sammelgutes, weshalb letztlich der allergrösste Teil verbrannt werden musste. Dasselbe Resultat im Kanton Obwalden: Nach wenigen Monaten wurde die Sammlung eingestellt, weil 70 % des gesammelten Plastik verbrannt werden musste. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Deutschland: Das renommierte Fraunhofer Institut hat den Recyclingprozess der «gelben Tonne» genauer untersucht und festgestellt, dass nur 31 Gewichts-Prozent des gesammelten Plastik stofflich verwertet werden, der Rest wird verbrannt. Ebenso deutlich ist die EUKommission: Die Sammlung in 28 Eu-

Katze überfahren und davongefahren Heute Morgen um 6.15 Uhr bin ich von Bonstetten Dorf auf der Stallikerstrasse Richtung Zürich gefahren. Auf der Höhe Heumatt sehe ich plötzlich ein Büsi am Strassenrand liegen. Langsam vorbeifahrend realisiere ich, dass das Tier noch atmet, steige aus und finde eine schwer verletzte Katze, um die sich der Fahrer scheinbar keinen Deut gekümmert hat. Ich habe das Büsi geborgen und sofort zu den Tierärzten Dres. med. vet. Rohner und Huber gebracht. Der Fahrer hat es offenbar nicht für nötig befunden, sich um die schwer verletzte Katze zu kümmern und ist einfach weitergefahren. Ursula Ramseier, Bonstetten

Immer mit vollständiger Post-Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Postadresse der Autorin oder des Autors enthalten – die E-Mail-Adresse allein reicht nicht. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer angeben. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften ohne Rücksprache mit dem Verfasser oder der Verfasserin zu kürzen. (Red.)

ropäischen Hauptstädten wurde untersucht, um herauszufinden, was und insbesondere wie in Zukunft gesammelt werden soll. Die Empfehlung lautet Separatsammlung, sogar strikte Separatsammlung, weil die Sammelqualität und damit das Sekundärmaterial, das daraus gewonnen wird, besser ist und viel weniger verbrannt werden muss. Dies in Verbindung mit einer (Lenkungs-) Abgabe auf dem übrigen Abfall. Auf den Punkt gebracht empfiehlt die EU-Kommission, das Schweizer Modell mit Separatsammlung und Sackgebühr, das wir seit 25 Jahren pflegen. Für rund 3 Prozent der potenziell rezyklierbaren Kunststoffe – bzw. für Promille des Haushaltabfalls – eine Gemischtsammlung einzuführen und damit einen Systemwechsel zu provozieren, ist höchst fragwürdig und daher der falsche Weg. Selbst wenn diese 3 Prozent rezykliert würden, landen immer noch 40-mal so viele Wertstoffe (unter anderem Papier, Karton, Glasflaschen, Dosen, Büchsen, Textilien) im Haushaltabfall, für die es bereits Separatsammlungen gibt. Hier würden sich verstärkte Anstrengungen wirklich auszahlen. Es steht ausser Frage, dass mehr Plastik recyclet werden muss. Darin liegt die Krux. Recycling bedeutet nicht «Sammlung», sondern die Erzeugung von umweltfreundlichen Sekundär-Rohstoffen von guter Qualität, die von den Industrien wieder eingesetzt werden. Mit der Einführung der Sammlungen von gemischtem Plastik wird primär dasselbe Material an einer anderen Stelle verbrannt, Plastikflaschen kostenpflichtig entgegengenommen, die heute schon gratis abgegeben werden können und zuletzt etwas Plastik dazugewonnen, der wahrscheinlich rezykliert werden kann. Um beim Kunststoffrecycling Fortschritte zu machen, muss nicht bei der Sammlung, sondern bei der Produktion angesetzt werden. Nachhaltiges und intelligentes Produktedesign – sogenanntes «Design for Recycling» – verbessert die Rezyklierbarkeit und damit die Ökobilanz von Produkten. Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer PETRecycling Schweiz

Im Kloster Kappel mit Hunderttausenden Franken eine neue Eisenbetonmauer hochziehen? (Archivbild Peer Messerli)

Eine Klostermauer wieder aufbauen? Diese Frage ums Kloster Kappel dürfte in nächster Zeit noch zu reden geben. Ein Blick zurück in fernere Zeiten mag erste Erhellungen ermöglichen. In der Festschrift «Die Anstalt Kappel, 1836 bis 1936», von Otto Peter, findet sich auf Seite 60 folgende interessante Feststellung zum Umbaujahr 1841, also vor 175 Jahren: «Viele Mühe bereitete der Abbruch der Ringmauer, die zum Teil abgetragen werden musste, damit die Handwerker beim Umbau des Pfistereigebäudes die erforderliche Bewegungsfreiheit erhielten. Die engere Kommission ersuchte die Bewohner der umliegenden Gemeinden, Frondienste zu leisten, da der Verwalter mit den landwirtschaftlichen Arbeiten stark im Rückstand war und die Anstaltsinsassen nicht zur Verfü-

gung stellen konnte.» – Im Buch «800 Jahre Kloster Kappel, Abtei, Armenanstalt, Bildungshaus», von Thomas Huonker und Peter Niederhäuser, 2008, finden sich folgende Passagen zur Klostermauer: Seite 88, Der Klosterbezirk – Bauten und Nutzungen: «. . . sondern auch mit der exponierten Lage Kappels an der Grenze zum katholischen Gebiet. Wiederholt spielte der Verweis auf die Nachbarschaft als Argument für Baumassnahmen eine Rolle, wenn sich beispielsweise der Amtmann 1634 über die Ringmauer beklagte, die «eine Schande vor fremden Leuten war . . . » und Seite 136, «Für Arbeitsscheue mit liederlichem Lebenswandel» «. . . Zur Beschäftigung der arbeitsfähigen Armen sowie der zwar ‹lieder-

lichen›, aber vielfach kräftigen Korrektionshäftlinge musste Arbeit beschafft werden . . . Auch den Abbruch der alten Klostermauern, soweit er nicht schon beim Bau des Waisenhauses (1841) erfolgt war, besorgten die Korrektionshäftlinge . . . » Und was machen wir Reformierten heute mit der eidgenössisch geschützten einmaligen Klosteranlage Kappel am Albis? Mit Hunderttausenden Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds (ausgerechnet, nicht etwa aus eigenen Mitteln!) eine neue Eisenbetonmauer hochziehen? Das kanns doch wohl nicht sein in der heutigen Zeit. Auszüge aus der Literatur durch Hans Rudolf Haegi, Affoltern

Spitalbehörden: Offenbar müssen wir mit dem Skandal leben «Spital-Betriebskommission will Schlussstrich» ziehen und «Zu schneller Schlussstrich», Bericht und Kommentar im «Anzeiger» vom 15. April. Eigentlich ist es mir allmählich unangenehm, fast als Einziger im Rampenlicht um das jahrelange Behördenversagen um unser Spital zu stehen. Viel lieber würde ich einfach nur schweigen. Aber: Die Betriebskommission will mit der Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes einen Schlussstrich ziehen. Damit sind wir keinesfalls einverstanden und werden alle Mittel ergreifen, auf dass nun Massnahmen erfolgen! Da wurden über 60 000 Franken verpulvert, um herauszufinden, wer sich an unserem Spital unrechtmässig bereichert hat. Noch vor keinen vier Wochen wurde gegen unseren Verein gerade wegen unserer Veröffentlichung dieses Berichtes im Bezirksgericht Affoltern ein Prozess durchgeführt. Da haben zwei hochbezahlte Anwaltsbüros mit mir – ohne anwaltliche Vertretung – gestritten, ob wir das tun durften oder nicht. Das Spital musste allein für diesen Prozess 5000 Franken zum Voraus bezahlen, nebst den Anwälten,

die für die Klageschrift um 10 000 Franken erhalten haben. Und nun soll alles anders sein? Ohne Beschluss vom Gesamtgremium hat ein kleiner Kreis der BK um Anwalt Burger beschlossen, den Bericht zu veröffentlichen. Aber es war derselbe Burger, der während Monaten sich gegen eine Veröffentlichung gesträubt hatte. Er verlangte abgedeckte Namen. Woher kommt dieser plötzliche Gesinnungswandel? Weshalb fällt die BK nun urplötzlich ihren Anwälten und dem Gericht, das noch kein Urteil fällte, in den Rücken? Ist das behördliche Glaubwürdigkeit?

Teurer Bericht – ohne Konsequenzen? Und es besteht noch ein zweiter, viel heftigerer Punkt: Weshalb lässt man einen so teuren Bericht erstellen, ohne die Konsequenzen zu ziehen und die Verantwortlichen zur Kasse zu bitten? Im Bericht steht an mehreren Stellen wiederholt: «Eine vertiefte Abklärung wird empfohlen». Und an zwei Stellen steht, dass vom Spital aus den Untersuchungsorganen die verlangten Unterlagen nicht, oder nur unvollständig zur Verfügung gestellt worden sind. Als Kontaktmann zum Büro Taormina, welches die Untersu-

chung durchführte, war anfänglich BK-Mitglied Reto Camenisch zuständig. Aber schon nach kurzer Zeit hat man ihm diese Aufgabe wieder weggenommen. Es muss auch angenommen werden, dass auch unsere schweigsamen Parteien an einer lückenlosen Aufklärung, die uns im April 2015 im «Anzeiger» versprochen worden ist, gar nicht interessiert sind! So werden zum Beispiel die zu hohen Kaderlöhne weiterhin nicht angeschaut, denn diese Untersuchung lag der Spitalleitung auf dem Magen. Und die von uns erstmals aufgebrachte Behauptung, dass wir an unserem kleinen Spital mit sechs hoch bezahlten Chefärzten massiv überdotiert sind, wird allgemein anerkannt. Und dass im Verwaltungskader nicht nur Koryphäen sitzen, weiss man inzwischen im ganzen Bezirk. Weshalb muss der Buchhalter dieses mittelgrossen Betriebes gegen 200 000 Franken Jahreslohn erhalten? Dass an unserem Spital in der Teppichetage eher eine Bedienermentalität herrscht, wird mittlerweile nicht nur von uns gesehen. In Anbetracht der grossen Schulden ist das tödlich. – Mir ist klar, dass es der Bevölkerung langsam unangenehm ist, stets nur Negatives über die Spitalbehörden le-

sen zu müssen. Aber sollen wir nun weiterhin tatenlos vom Sofa aus zuschauen, wie unser medizinisch gutes Regionalspital durch diese besondere Behördenverhalten beschädigt wird? Einige Delegierte wollen laut «Anzeiger» eine Umfrage innerhalb der rund 70 Gemeinderäte durchführen. Wir sind dafür, dass man da aber auch die Bevölkerung nicht nur bezahlen lässt, sondern auch einmal fragen würde. Noch immer fehlt es an demokratischem Denken und am nötigen Feeling. Wenn da ein Verein kommt und sich als Opposition etabliert, wird die ganze Energie darauf verwendet, diese Opposition mundtot zu machen. So kommt es, dass seit 2012 eine Neuausrichtung unseres Spitals allerdringendst erfolgen müsste, um überleben zu können. Aber in den verflossenen vier Jahren brachte diese Spitalbehörde in immer wechselnder Zusammensetzung nicht das Geringste von einer Konzeption zustande. Aber immerhin, für eine zweieinhalbstündige Sitzung kassieren sie 1000 Franken pro Person. Hans Roggwiler, Zwillikon, Präsident vom Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern www.verein-zweckverband.ch


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Ein Kunstreigen der besonderen Art 50 Kunstschaffende zum 25-Jahre-Jubiläum der Galerie für Gegenwartskunst von Elfi Bohrer in Bonstetten

Rund 50 Künstlerinnen und Künstler stellen zum 25-Jahre-Jubiläum Werke in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten aus. (Bilder Arthur Bohrer)

Die Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten feiert ihr 25-JahreJubiläum. Etwa 50 Künstlerinnen und Künstler der Galerie stellen aus. Es gibt viel zu sehen. ................................................... von nana pernod Die Bilderfülle ist ein eindrücklicher Beweis der Kontinuität sowohl seitens der Kunstschaffenden aber auch der Galeristin Elfi Bohrer. Die üppig behängten Wände der Galerie (die sogenannte Petersburger Hängung benannt nach der Ermitage in St. Petersburg) entführen den Besucher in eine verdichtete malerische und skulpturale Welt. Es ist ein visuelles Leseerlebnis der besonderen Art.

Ein Leben für die Kunst Die Ausstellung besticht durch ihre Vielfalt und Dichte. An der Vernissage tummeln sich denn auch zahlreiche der Kunstschaffenden, die Elfi Bohrer vertritt. Es ist im wahrsten Sinne ein

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Kunstreigen der besonderen Art. 25 Jahre Engagement für die Kunst zeugen von einer tiefen Liebe zu diesem Fach. «Die muss man auch haben, wenn man als Galeristin auf dem Lande arbeitet», erläutert Elfi Bohrer. Die Herausforderungen einer Galerie abseits eines urbanen Zentrums sind speziell. Hier ist der Einsatz um ein Vielfaches höher und die aufgebauten Beziehungen spielen eine viel wesentlichere Rolle – denn Laufkundschaft hat man keine. Die ausgestellten Kunstwerke zeugen von Elfi Bohrers Leidenschaft für zeitgenössische gestische expressive Kunst wie auch für jene figürliche, die einen speziellen, oft «bissigen» Humor hat. «Das Galerieprogramm ist Teil des Erfolgs», erläutert Bohrer. Dabei ist es immer auch eine subjektive Wahl – doch muss eine Stossrichtung zu spüren sein.

Einmaligkeit der Werke Das Faszinierende am Besuch der Jubiläumsausstellung ist immer wieder das Entdecken und Festhalten der Ein-

maligkeit eines erschaffenen Kunstwerkes. Genau hier greift auch das Interesse eines Kaufkunden. Da es (ausser bei Drucken) um die Einmaligkeit des jeweiligen Werkes im wörtlichem Sinn geht, gibt es da schon auch konfliktbeladene Augenblicke, erklärt die Galeristin. «Es sind meine schwierigsten Momente als Galeristin, wenn zwei befreundete Kunden ein und dasselbe Bild möchten. Da ist dann neben dem metaphorischen Werfen einer Münze auch viel zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl gefragt.» Es geht schliesslich darum, in einem solchen Fall nicht die Einmaligkeit des Werkes zu schmälern sondern vielmehr aufzuzeigen, dass an einer anderen Wand auch ein einmaliges Werk mit denselben Qualitäten hängt – obwohl es formal anders geschaffen ist. «Das Kunstbusiness ist ein Menschenbusiness. Es geht hier vor allem um den Aufbau und die Entwicklung von Beziehungen. Das sowohl auf der Seite der Kunstschaffenden wie auch auf jener der Kunden», erklärt Elfi Bohrer. Allen im Kunstbusiness Täti-

Feiern 25-Jahre-Jubiläum, von links: Mitarbeiterin Margrit Bracher, Galeristin Elfi Bohrer und die Künstlerin Beate Bitterwolf. gen – das schliesst Künstler, Galeristen, Vermittler, Kuratoren und andere ein – ist gemein, dass ihr Einsatz für die Kunst intrinsisch ist, denn nie wird ihr Einsatz für die Kunst zu einem bestimmten Zeitpunkt direkt entgolten. Oft vergehen im Falle eines Kunstschaffenden Jahrzehnte bis der gesellschaftliche und ökonomische Durchbruch erfolgt. Genauso verhält es sich mit den Galeristen: «Das ist ein Hochrisikojob», meint Elfi Bohrer. Jede Ausstellung sei ein Risiko, denn nie kann man im Voraus wissen, wie das Publikum reagieren und ob es überhaupt zur Ausstellung erscheinen wird. Dieses kompromisslose Engagement für Kunst eint die Galeristen und die Kunstschaffenden. Auf der einen Seite muss neben Leidenschaft aber auch Berechnung – also Rationalität – stehen, wohingegen auf der anderen Seite viel Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen angezeigt ist. Oft sind die Beziehungen zwischen diesen zwei Exponenten alles andere als einfach – immer aber bereichernd, erklärt Elfi Bohrer. Es sind die vielen

Freundschaften zu Kunstschaffenden wie Kunden, die sie in all den Jahren aufgebaut hat, die ihr eine besondere Freude bereiten. Und natürlich ist es die enorme Vielfalt der beruflichen Herausforderungen, die sie als Galeristin besonders schätzt. Die Jubiläumsausstellung zeigt auf, wie viele unterschiedliche Welten hier unterwegs sind. Es ist eine enorme schöpferische Produktivität zu spüren. Die Komplexität der ausgestellten bildnerischen Sprachen und Ausdrucksformen gemahnen in ihrer Eigenart an ein bewegtes Meer – der Besucher kann sich in die schöpferischen Wellen eines Bild- und Skulpturozeans werfen! Die Ausstellung dauert bis 29. Mai 2016. 16. April bis 29. Mai in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: jeden Sonntag (ausser Pfingstsonntag), 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 29. Mai, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag, 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.


Gewerbe/Dienstleistungen

Gewerbe zeigt sich

Wachstum hält an

«Aussergewöhnlich persönlich» sei die Oberämtler Gewerbeschau, sagt das OK. > Seite 17

1,8 Mio. Franken fliessen direkt an die Kunden der Mobiliar Affoltern zurück. > Seite 17

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Virtuose Der Aeugster Roman Steudler wurde Schweizer Berufsmeister der Hufschmiede. > Seite 19

Hochbeet- und Pflanzenfestival Merenschwand: Heggli Gartenbau lädt ein Heggli Gartenbau an der Zürichstrasse 28 in Merenschwand lädt am kommenden Samstag, 23. April, zum Hochbeet- und Pflanzenfestival. Von 10 bis 16 Uhr bietet sich dabei die Möglichkeit zu Informationen und Beratung aus erster Hand. «Hochbeete sind praktisch, vereinfachen das Gärtnern, zudem garantieren sie gesündere Pflanzen mit intensiverem Aroma und grösseren Ertrag», hält Rainer Heggli dazu fest. «Sie sind folglich nicht nur eine sinnvolle Investition für jeden Garten, sondern auch ganz schön trendig. Ob Hochbeete aus Holz oder Metall, von urchig bis edel – wir zeigen an unserem Hochbeet- und Pflanzenfestival die vielen Möglichkeiten für Garten und Terrasse in verschiedenen Grössen.» Die Gartenplaner und Gärtner von Heggli Gartenbau nehmen sich, wie gewohnt, auch am kommenden Samstag, 23. April, am Hochbeet- und Pflanzenfestival Zeit für die Kunden. Kompetente Beratung sowie Ideen für echte Gartenträume sind bei Rainer Heggli, Carole Fischer Heggli und ihrer Crew selbstverständlich. So zeichnen sie sich seit Jahren durch die Verbesserung bestehender Anlagen wie auch durch Planung und Gestaltung neuer Gärten innert kurzer Zeit aus.

Infos, Baumallee und Kurioses Am Hochbeet- und Pflanzenfestival von Heggli Gartenbau in Merenschwand gibt es aber nicht nur Beratung und vielfältige Information: Rainer Heggli, Carole Fischer Heggli und ihre Crew, ebenso die Mitausstel-

ler, präsentieren auch Pflanzen sowie Produkte, die vor Ort auch gleich gekauft werden können. Die Fachleute von Renovita etwa bieten alles zum biologischen Pflanzenschutz. Dazu gehört die kostenlose Beratung, indem Schadbilder, welche die Besucher mitbringen, begutachtet und Problemlösungen angeboten werden, ebenso beantworten sie Fragen rund um den biologischen Pflanzenschutz. «Erde vom Profi – damit die Pflanzen feiern», heisst es bei Ricoter; die gute Schweizer Erde ohne Torf für Kübelund Trogpflanzen, Rosen oder Beete kann direkt am Festival bezogen werden.

Neuzüchtung TomTato: Tomaten und Kartoffeln an einer Staude Und da jetzt Zeit für Gemüsesetzlinge und Florpflanzen ist, wird auch dies am Samstag an der Zürichstrasse 28 in Merenschwand thematisiert und angeboten: So gibt es von der Gärtnerei Huber aus Waldhäusern Florpflanzen und spezielle Gemüsesetzlinge, wie beispielsweise die Schweizer Neuzüchtung TomTato, eine Pflanze, die sowohl Cherry-Tomaten als auch Kartoffeln an einer Staude produziert, während die Baumschule Reichenbach aus Hausen am Albis ihre wunderbare Pflanzenwelt im und um das Festivalgelände präsentiert und die Zufahrtstrasse zur herrlichen Baumallee gestaltet. Der Besuch des Hochbeet- und Pflanzenfestivals von Heggli Gartenbau, Merenschwand, lohnt sich für Pflanzen- und Gartenfreunde allemal! Heggli Gartenbau GmbH, Zürichstrasse 28, Merenschwand, Telefon 056 670 98 68, info@heggligartenbau.ch, www.heggligartenbau.ch.

Plaudern im Gartenkaffee: Das Güetli lädt zu Frühlingsfesttagen ein. (Bild zvg.)

Frühlingsfesttage im Güetli Rossau Offene Türen von Samstag bis Montag An diesem Wochenende lädt das Güetli ein zum Besuch. Mitarbeitende freuen sich auf Begegnungen und geben gerne Auskunft über Motivation und Tätigkeiten auf dem Gutsbetrieb. Während dreier Tage wird ein attraktives Programm geboten. Zuerst werden die Türen vom GüetliLaden geöffnet. Ab 8 Uhr stehen Blumen, Bio-Setzlinge, Hofprodukte und Bio-Fleisch aus eigener Tierhaltung im Angebot. Originelle Geschenkartikel ergänzen das Sortiment. Um 10 Uhr startet der grosse Benefiz-Flohmarkt, der vom Team der «Brocki Rossau» mit grossem Einsatz organisiert wird. Ein Vorbeischauen lohnt sich, denn der Einladungsflyer verspricht: «Da finden Sie sogar, was Sie n i c h t suchten!». Mit den Einnahmen wird ein Jugendund Familienzentrum in der Slowakei unterstützt, das mit dem Güetli in Verbundenheit steht. Ebenfalls sind ab 10 Uhr die Treibhäuser für den Direktverkauf geöffnet. anzeige

Tomaten und Kräuter aus dem Hochbeet. (Bild Firma Volmary GmbH)

Das Gartenkaffee bietet inmitten der Blütenpracht ein besonderes Ambiente. Hunger und Durst können am reichhaltigen Frühlingsbuffet, mit Pizza, Pommes oder Bratwurst gestillt werden. Originelle und knifflige Spiele stehen für Kinder und Erwachsene bereit. Wem das Treiben zu bunt wird, kann das Geschehen aus sicherer Distanz als Fahrgast auf der Pferdekutsche beobachten. Viele Bauernhoftiere erfreuen die Gemüter, besonders die neugeborenen Lämmer. Was ist das Güetli? Auf diese Frage gibt eine 20-minütige Präsentation Antworten. Kompetente Auskunft aus erster Hand kann am Infostand oder auf einem Betriebsrundgang eingeholt werden. Der erste Programmpunkt zum Festtagsmotto «Wertvolles Leben» findet im Anschluss an den Verkauf ab 16.15 Uhr im grossen Saal statt. Impressionen geben Denkanstösse zu einem wertvollen Umgang mit Schöpfung und Mensch. Die Abendveranstaltung im Rahmen eines Bühnenge-

sprächs beginnt um 20 Uhr. Verschiedene Personen äussern sich zum Thema «Jedes Menschenleben ist wertvoll?!»

Gemeinschaft und Inputs Das Programm am Sonntag beginnt mit dem Buure-Zmorge um 9.30 Uhr und schliesst mit einem Zvieri. Willkommen sind auch Kurzentschlossene ohne vorherige Anmeldung. Das Vormittagsreferat geht der Frage nach «Wertvoll! – Warum nicht wertgeschätzt?». Nach der ausgiebigen Mittagspause gehts um 14 Uhr weiter mit Liedern, Musik und persönlichen LiveStellungnahmen von Mitarbeitenden. Sie geben Preis, was ihnen persönlich wertvoll ist. Ein weiteres Referat zeigt Wege zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Leben auf. Senioren erleben am Montag von 14.30 bis 17 Uhr einen besonderen Nachmittag unter ihresgleichen. Ein Abholdienst steht unter Telefon 043 466 77 77 zur Verfügung.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 22. April 20.00 NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Sonntag, 24. April 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Freitag, 22. April 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 24. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil «Singed em Herr es neus Lied!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 27. April 20.00 «Königin und wilde Frau» – Frauen im Gespräch

Sonntag, 24. April 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dankgottesdienst für alle Erstkommunionkinder

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 24. April 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon Donnerstag, 28. April 14.00 Chilestube: Generation 60+ Organisiert von Pro Senectute Markus Brugger zeigt alte Aeugster Filme

Sonntag, 24. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag, 26. April 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 22. April 20.15 «Garten Eden» gespielt vom MAXIM-Theater im Kasino Sonntag, 24. April 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon «Wünsch dir ein Lied» (1. König 3, 5) Pfr. W. Schneebeli Mittwoch, 27. April 12.15 «Oase: Besinnung über Mittag» Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 24. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 24. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 24. April 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer 15.30 Vernissage «schreibend malen» Bilder von Maggie Hofmann Die Vernissage wird musikalisch umrahmt 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche: mirjamschola mit «Caritas abundat» Leitung: Mirjam Föllmi Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss für Fr. 15.– inkl. 1 Getränk Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 27. April 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 28. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 24. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit dem 3.-Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser und Katechetin Sandra Schmid Anschliessend Apéro

Sonntag, 24. April Sonntag Cantate 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz

Ref. Kirche Maschwanden Mittwoch, 20. April 12.00 Seniorenmittag in der Mehrzweckhalle in Maschwanden Sonntag, 24. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz

Sonntag, 24. April 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Elisabeth Armingeon Reformierte Kirche Ottenbach 11.00 Treffpunkt Begegnung Event für Alleinstehende und Alleinerziehende mit ihren Kindern. Thema: «Baum – Symbol des Lebens» Mit Mittagessen Reformiertes Kirchgemeindehaus Obfelden Donnerstag, 28. April 13.30 Leichte Wanderung Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 22. April 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Samstag, 23. April 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren «Pitschi» von Hans Fischer erzählt von Lynn Berli, Robin Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 24. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 24. April 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Geld und Wind: die neue 50er-Note» Taufe: Sansa Roulet, Stallikon Fahrdienst: Anmeldung bis 23. April, Telefon 044 700 45 45 Donnerstag, 28. April 12.30 Wettswiler Seniorenmittagessen im Restaurant Hirschen

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. April 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa mit Taufe

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 24. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 26. April 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 24. April 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion

Sonntag, 24. April 10.00 Gottesdienst «Nachfolge und Gebet» Dominik Stäuble Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 25. April 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 24. April 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 24. April 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. April 14.00 Trauung von Susanne Gerber und René Etterlin 17.00 Wortgottesfeier 18.20 Santa Messa Sonntag, 24. April 11.00 Wortgottesfeier

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. April 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 28. April 20.00 Bibelabend Thema: ETG vor 30 Jahren www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

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«Aussergewöhnlich persönlich» Gut 60 Betriebe an der Oberämtler Gewerbeschau vom 29. April bis 1. Mai in Hausen Bereits zum 5. Mal organisiert der Gewerbeverein Oberamt eine Ausstellung für Gewerbetreibende, Detaillisten und Dienstleister, welche im Gewerbeverein Oberamt zusammengeschlossen sind. Sie findet vom 29. April bis zum 1. Mai statt. Im Vier- bis Fünfjahre-Rhythmus organisieren 10 bis 14 Idealisten seit 1998 eine Messe, an welcher sich deren Teilnehmer präsentieren können. Die Truppe um OK-Präsident Claudio Rütimann schafft in und um das Schulhaus Weid in Hausen den Rahmen für alle Interessierten. «Aussergewöhnlich persönlich» lautet das Motto über diese drei Tage! Das Motto soll nicht nur eine Floskel sein. Gewerbetreibende beraten und führen aus. An der Ausstellung entstehen Schau-Biotope, Schlafzimmer, Frisiersalons, Blumengeschäfte, Schreinereien usw. wie auch Beratungsstellen für Dienstleister und technische Betriebe.

Idealer Zeitpunkt Die Zeit für eine solche Ausstellung könnte besser nicht sein. Die Gemein-

den Aeugst, Rifferswil, Kappel und Hausen wachsen in alle Richtungen. Die vielen Baugruben und Baugespanne sprechen eine deutliche Sprache. Dies wiederum generiert zu den bisherigen Tätigkeiten neue, zusätzliche Arbeiten, für welche das hiesige Gewerbe Lösungen kennt oder findet. Fachleute steuern diese Arbeiten. Und damit dies auch in Zukunft so ist, gehört zu der Kernkompetenz der Aussteller auch die Investition in die Ausbildung zum Handwerker oder Dienstleister. Entsprechend werden die Aussteller auch klar auf die Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb ihres Betriebes aufmerksam machen. Ausstellen werden gut 60 einzelne Betriebe in ganz verschiedenen Sparten. Genau das macht eine solche Leistungsschau aus. Eine geballte Ladung von lokalem Gewerbe soll und will überzeugen. Die Motivation der Teilnehmer ist jedenfalls riesig und verspricht einiges.

Rahmenprogramm Ein Event in Hausen kann natürlich nicht ohne einen entsprechenden Rahmen für die gesamte regionale Bevölkerung durchgeführt werden. Über die ganze Messezeit locken eine «Festbeiz»

und eine stilvolle «Gwerbler-Bar» mit Lounge-Atmosphäre für das leibliche Wohl. Eine eigentliche «Lehrstellenmesse» mit Führung am Samstag für zukünftige Auszubildende oder Lehrmeister, wird genauso angeboten wie Unterhaltung an allen Tagen. Höhepunkte durch diverse musikalische Auftritte müssen ebenfalls sein, wie auch eine Tombola. Ein kleiner Auszug aus dem Plakate am Dorfeingang – hier aus Richtung Ebertswil – weisen auf die Oberämtler Gewerbeschau Programmangebot: hin. (Bild Ruedi Gaisser) Samstag, 11 Uhr: Apéro mit dem Duo Swiss-Plan, Sams- nes Programm mit fachkompetenter gewöhnlich persönlich» zu einem tag und Sonntag jeweils um 16 Uhr: Aufsicht im Kinderhort zur Verfügung. Erfolg zu machen. Ruedi Gaisser Auftritt des Gwerbler-Chors und ein Ergänzt wird der Hort durch ein Sonntagmorgen mit Brunch und ge- Nostalgiekarussell und eine Riesen- Weitere detaillierte Angaben entnehme man der mütlichem musikalischen Hinter- hüpfburg. Die Gewerbetreibenden Regionalpresse, den Plakaten, dem der Zeitung grund. Für die Kleinsten steht – wie sind überzeugt, mit all den Darbietun- beigelegten Flyer, wie auch der Internetseite schon in der Vergangenheit – ein eige- gen und Auftritten das Motto «ausser- www.gewerbe-oberamt.ch.

1,8 Millionen Franken für Kunden im Knonauer Amt Die Generalagentur Mobiliar Affoltern wächst weiter

Starkes Ergebnis der Gruppe Auch schweizweit gesehen hat die Mobiliar ein erfolgreiches Jahr hinter sich: Das konsolidierte Ergebnis der Mobiliar fiel mit 383,4 Mio. Franken erneut ausgezeichnet aus. Das Vorjahresergebnis von 596,4 Mio. Franken beinhaltete einen einmaligen Sondereffekt von 161,4 Mio. Franken aus der Veräusserung der Beteiligung an Nationale Suisse. Der wiederum starke Gewinnausweis ist in erster Linie auf das versicherungstechnische Ergebnis zurückzuführen. Gesamtschweizerisch beteiligt die Mobiliar ihre Kunden mit 155 Millionen Franken am Geschäftserfolg. In den letzten fünf Jahren liess die Mobiliar ihren Versicherten im Nicht-Lebengeschäft mehr als 700 Mio. Franken aus dem Überschussfonds zukommen.

Die Gruppe Mobiliar

Anhaltender Erfolg an Kunden weitergeben: Das Team der Mobiliar Affoltern am Albis. (Bild zvg.)

Über vier Prozent mehr Prämienvolumen für die Generalagentur Affoltern: Auch 2015 verzeichnet die Mobiliar im Säuliamt ein starkes Wachstum. Dank dem anhaltenden Erfolg fliessen 1,8 Millionen Franken direkt an die Kunden der Generalagentur Affoltern zurück. Im letzten Geschäftsjahr erhöhte die Generalagentur Affoltern ihr Prämienvolumen um 4,1 Prozent auf 32,8 Millionen Franken. Dabei vertrauen immer mehr Kunden nicht nur für Sach-

und Vermögensversicherungen auf die Mobiliar. Auch bei den Lebensversicherungen verzeichnet Generalagent Thomas Naef einen Zuwachs. «Wir entscheiden fast alles vor Ort, ohne Umweg über eine Zentrale», erklärt Naef. «Und genau diese persönliche Beziehung schätzen unsere Kunden.»

tern fliessen 1,8 Millionen Franken an die über 17 000 Kundinnen und Kunden zurück: Sie erhalten ab Mitte 2016 ein Jahr lang eine Prämienreduktion von 10 Prozent auf die Versicherungen für Motorfahrzeuge und Betriebsversicherungen.

6307 Schäden vor Ort erledigt Kunden profitieren vom Erfolg Aufgrund der genossenschaftlichen Verankerung der Mobiliar profitieren nicht Aktionäre, sondern die Kunden selbst vom guten Ergebnis. Im Einzugsgebiet der Generalagentur Affol-

Im letzten Jahr kümmerte sich die Generalagentur Affoltern um 6307 Schäden – das waren rund 620 mehr als im Vorjahr. Generalagent Thomas Naef: «Weil wir über neun von zehn Schäden vor Ort erledigen, vergeben wir

auch die Arbeiten an das lokale Gewerbe. Wir sind darum ein wichtiger Partner für das lokale Gewerbe.»

Wichtige Arbeitgeberin 2015 beschäftigte die Generalagentur in Affoltern 33 Mitarbeitende – darunter drei Lernende. «Die Ausbildung von jungen Leuten ist mir wichtig. So investieren wir in unsere Zukunft und stellen sicher, dass wir weiterhin einen Topservice bieten können», sagt Generalagent Thomas Naef. (pd.)

Jeder dritte Haushalt in der Schweiz ist bei der Mobiliar versichert. Der Allbranchenversicherer weist per 31. Dezember 2015 ein Prämienvolumen von 3.518 Mia. Franken auf. 79 Unternehmer-Generalagenturen mit eigenem Schadendienst garantieren an rund 160 Standorten Nähe zu den rund 1.7 Millionen Kunden. Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG ist in Bern, die Schweizerische Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft AG in Nyon domiziliert. Zur Gruppe gehören ferner die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG, die Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG, die Protekta Risiko-Beratungs-AG, die Mobi24 Call-Service-Center AG und die XpertCenter AG, alle mit Sitz in Bern sowie die Trianon AG mit Sitz in Renens. Die Mobiliar beschäftigt in den Heimmärkten Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mehr als 4600 Mitarbeitende und bietet 308 Ausbildungsplätze an. Sie ist die älteste private Versicherungsgesellschaft des Landes und seit ihrer Gründung 1826 genossenschaftlich verankert.


Vermischtes

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Die Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Menschen Am Sonntag, 24. April, um 21.40 Uhr, strahlt SRF 1 «Reporter» über Claudia Schmid und Marla Glen aus Die Affoltemerin Claudia Schmid ist eine Weltklassekonditorin, Marla Glen ist ein Weltstar des Blues, Soul und Jazz. Die SRFSendung Reporter wurde auf die Freundschaft der beiden sehr unterschiedlichen Menschen aufmerksam und begleitete sie fast ein Jahr lang bei verschiedensten Gelegenheiten. ................................................... von salomon schneider Claudia Schmid ist eine bodenständige Konditorin, die sich 2011 den Sieg am «Swiss Chocolate Masters» geholt hatte und eine Top-Ten-Klassierung am «World Chocolate Masters» in Paris.

Jahrelang bei der Confiserie Sprüngli angestellt, eröffnete sie 2014 mit «CDG Schmid, Leckereien aus Meisterhand» ihre eigene Manufaktur. Privat war sie seit Jahren dem Jazz und Soul verfallen und ein grosser Fan des 1993 zu Weltruhm gelangten Blues-, Soulund Jazz-Stars Marla Glen. Auch auf Facebook ein Fan von Marla Glen, las Claudia Schmid eines Tages einen Post von Marla Glen, in dem er sich über das Musikgeschäft und dessen betrügerische Machenschaften ausliess.

Vom Fan zur Vertrauten Claudia Schmid fasste sich ein Herz und fragte Marla Glen, wie sie helfen könne. «Ich bot ihr an, ihr bei der Buchhaltung zu helfen und einen Finanzplan zu erstellen. Ich weiss noch:

Bis Marla in Affoltern auf dem Bahnsteig stand, glaubte ich nicht wirklich, dass sie tatsächlich kommen würde», erzählt Claudia Schmid und ergänzt: «Wir haben uns sofort super verstanden, viel zusammen gelacht und gemerkt, dass wir uns sehr gut ergänzen.» So entstand zwischen Claudia Schmid und Marla Glen eine tiefe Freundschaft. Claudia Schmid begann Glens Buchhaltung zu führen und seine maroden Finanzen ins Lot zu bringen. Heute ist Claudia Schmid Glens Rechte Hand und ist Ansprechsperson für alle, die Marla Glen buchen wollen. Claudia Schmid und Marla Glen verbindet unter anderem die riesige Unterschiedlichkeit ihrer Persönlichkeiten. Marla Glen ist ein exzentri-

Ein Weltstar, der bis heute mit Vorurteilen kämpft Marla Glen ist in Chicago, in den USA, geboren und aufgewachsen. Schon seit früher Kindheit war sie zahlreichen Vorurteilen ausgesetzt. «Für mich ist es kompliziert und anstrengend genug, Mensch zu sein. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft interessieren mich nicht. Leider scheinen aber immer wieder zahlreiche Mitmenschen das Bedürfnis zu haben, mich aufgrund meines Äusseren in eine Geschlechterkategorie einzuteilen oder meine Hautfarbe ins Zentrum zu stellen. Mein grösster Wunsch ist es, dass meine Mitmenschen endlich über diese Stereotypen hinwegsehen können und

mich und andere so akzeptieren wie wir sind: einfach Menschen», erklärt Marla Glen eine Thematik, über die sie so ungern spricht, die sie aber trotzdem täglich begleitet.

Kein eindeutiges Geschlecht Die deutsche Sprache macht es praktisch unmöglich, Menschen nicht in männlich und weiblich einzuteilen. Bei Individuen kann nur von «sie» und «er» gesprochen werden. Um das Geschlecht zu determinieren, wird meistens auf die primären, biologischen Geschlechtsorgane zurückgegriffen. Zahlreiche Menschen können und

wollen aber biologisch und gefühlsmässig nicht in eine Geschlechterkategorie eingeteilt werden. Einer von ihnen ist Marla Glen. Um dem Umstand, dass zwischengeschlechtliche Menschen nicht mit entweder «er» oder «sie» beschrieben werden können, Rechnung zu tragen, wurde in obenstehendem Artikel in der direkten Rede die weibliche Form verwendet, im Fliesstext die männliche. «Ich wurde in meinem Leben oft ausgelacht, diskriminiert und ausgegrenzt, weil ich anders bin. Dabei ist anders doch auch spannend», meint Marla Glen nachdenklich. (sals)

Marla Glen (links), der Weltstar aus Chicago und die Affoltemer WeltklasseKonditorin Claudia Schmid sind gute Freundinnen geworden – auch, weil sie so unterschiedlich sind. (Bild zvg.) scher, eitler Künstler, der gerne auch einmal ausrastet, Claudia Schmid ist eine bodenständige, ruhige Analytikerin. «Durch unsere Gegensätzlichkeit profitieren wir beide sehr stark von den Fähigkeiten der Anderen. Wenn sie sich aufregt, hole ich sie immer wieder runter. Dafür nimmt sie mich mit in ihre Welt der Kunst und des Glamours», beschreibt Claudia Schmid ihre Freundschaft.

«Marlas grösster Fan» Über mehrere Ecken bekam vor gut einem Jahr auch das SRF Wind von der unwahrscheinlichen aber tiefen

Freundschaft dieser ungleichen Menschen. Die Journalistin Christine Brand entschied sich, eine ReporterSendung über sie zu machen. Fast ein Jahr lang hat sie Claudia Schmid und Marla Glen immer wieder begleitet, privat, geschäftlich, vor und hinter der Bühne. Am kommenden Sonntag, den 24. April, um 21.40 Uhr, wird SRF die Reporter-Sendung «Marlas grösster Fan» ausstrahlen. Claudia Schmid freut sich sehr darauf: «Ich bin richtig gespannt, denn auch wir haben die Sendung noch nicht gesehen. Marla wird an diesem Abend vorbeikommen, sowie einige Freunde und das Produktionsteam.»

Der Virtuose mit den Hufeisen Der Aeugster Roman Steudler wurde Schweizer Berufsmeister der Hufschmiede An den Schweizer Berufsmeisterschaften, den SwissSkills, in St. Gallen wurde Roman Steudler Schweizer Meister. Der Aeugster lernt bei seinem Vater Hufschmid als Zweitberuf und konnte von den 35 Teilnehmenden die Goldmedaille für sich erobern.

zweitplatzierten Simon Wiederkehr aus Abtwil und Bronzegewinner Damian Schärer aus Pfungen.

Bester lernender Hufschmied

................................................... von martin mullis Roman Steudler absolviert im zweiten Jahr die Lehre als Hufschmied. Für den 24-jährigen Aeugster ist das bereits sein zweiter Beruf, lernte er doch vorher Metallbauer. Die Lehre des etwas exotischen Berufes Hufschmied absolviert er im elterlichen Betrieb. Infolge seiner erfolgreich abgeschlossenen Erstausbildung dauert die Lehrzeit nur noch zwei Jahre. Sein Vater Beat Steudler ist der einzige Hufschmied im Säuliamt. Er beschlägt die Pferde sowohl in der eigenen Werkstatt in Aeugst als auch als mobiler Störhufschmied bei den Stallungen seiner Kunden. Der Wettbewerb um den besten Schweizer Hufschmied fand in den Hallen der Frühlings- und Trendmesse Offa in St. Gallen statt. Die 35 Auszubildenden – davon zwölf Frauen – mussten ihr Können rund um das

Er schmiedet die Eisen solange sie noch heiss sind: Roman Steudler ist bester lernender Hufschmied. (Bild Martin Mullis) Handwerk des Hufschmiedes während zweier Tage unter Beweis stellen. Bei den Prüfungen galt es, verschiedene

Hufeisen jeweils innerhalb eines gewissen Zeitraums zu schmieden und diese teilweise auf einen toten Huf zu

nageln. Roman Steudler gewann den Titel Schweizer Meister mit einem ansehnlichen Punktevorsprung vor dem

Der nun als bester Lernender Hufschmied der Schweiz erkorene junge Mann betrachtet den anspruchsvollen Wettbewerb in St. Gallen als gute Vorbereitung auf seine im Sommer dieses Jahres stattfindende Lehrabschlussprüfung. Neben der Goldmedaille durfte der Sieger auch einen professionellen Schmiede-Gasofen im Wert von 1600 Franken nach Hause nehmen. Seine Goldauszeichnung bedeutet nicht nur ihm sehr viel, auch sein Vater Beat Steudler ist sehr stolz auf seinen Lehrling, hat er doch seinen Sohn auch während den Prüfungstagen vor Ort begleitet und so weit als möglich unterstützt. Der weiteren beruflichen Zukunft sieht Roman Steudler gelassen entgegen. Nach dem Lehrabschluss als Hufschmied will er eine Zeit lang noch etwas fremde Berufsluft schnuppern. Er freut sich jedoch, zu einem späteren Zeitpunkt wieder im elterlichen Betrieb zu arbeiten. Hufschmied mag zwar ein nicht häufiger Beruf sein, die stetig steigende Zahl der Sportpferdehalter sorgt jedoch dafür, dass keine Arbeitslosigkeit zu fürchten ist.


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Veranstaltungen

agenda

«In neun Monaten einmal um die Welt»

Freitag, 22. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 20.15: «6 Uhr 41» Sprechtheater nach den Roman von Jean-Phillipe Blondel. Mit Annette Wunsch, Gian Rupf, Regie: Thilo Voggenreiter. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: KulturAffoltern präsentiert: Theater Maxim mit «Garten Eden». Eintritt frei, Kollekte. Diskussionsrunde nach der Vorstellung mit den Schauspielerinnen. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar, Rickenbach 3.

Samstag, 23. April Affoltern am Albis 10.00-18.00: Frühlingsausstellung mit Weindegustationen von über 60 Weinen aus Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz. Mit Live Schmiedehandwek der Kunstschmiede Hedinger aus Bonstetten und Garten-Gestaltung-Pflege Martin Bolzli aus Obfelden. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 10.30: Bücherfest mit musikalischer Einlage, Zopffrühstück und Lyrik, Samschtigsgschicht für die Kleinen, Workshop Buchzeichen und Auftritt von Simon Chen, Spoken-WordKünstler. 15.10-16.30 Uhr: WasWieWoWarum Lesen. Gesprächsrunde mit Bettina Bartels, Martin Grob, Martin Gallusser, Clemens Grötsch, Daniel Sommer und Franziska Sykora, anschliessend Apéro. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14.

Maschwanden 20.15: Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden, Leitung Heinz Aeberhard, Spezial-Gäste «de la Fuente y Montero». Essen ab 18.30-19.45 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Mehrzweckhalle.

Familie Höhn zeigt ihre Multimediashow erneut am 23. April um 18 Uhr Der in Indien tätige Hilfsverein Aarohi konnte die Familie Höhn für sich gewinnen und so wird die abwechslungsreiche Multi-mediashow über ihre Familien-Weltreise am 23. April im Singsaal des neuen Primarschulhauses 4 in Bonstetten noch einmal gezeigt. Die fünfköpfige Familie Höhn aus dem Knonauer Amt wagte das Abenteuer einer grossen Reise um die Welt und besuchte dabei über zehn Länder. Bereits vor vielen Jahren zogen die Eltern gemeinsam durch die Welt. Inzwischen haben sie drei Kinder im schulpflichtigen Alter. Da das Reisefieber immer noch da war, machte sich die ganze Familie im Herbst 2014 auf den Weg, neue Länder, wunderschöne Landschaften, faszinierende Tiere und fremde Kulturen kennenzulernen. Wie organisiert man so eine grosse Reise? Wie kann man mit drei Kindern durch die Welt reisen? Was kann man alles sehen und erleben? Bereits zum vierten Mal nehmen die Höhns die Besucher ihrer sehenswerten

und Garten-Gestaltung-Pflege Martin Bolzli aus Obfelden. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.

10.00-21.00: Frühlingsfesttage: Tag der offenen Tür, Benefizflohmarkt, Festwirtschaft mit Gartenkaffee, Kinderattraktionen. 16.15 Uhr: Impressionen und Denkanstösse: «Wertvoller Umgang mit Schöpfung und Mensch». 20 Uhr: Bühnengespräch: «Jedes Menschenleben ist wertvoll». Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Multimediashow mit auf ihre abwechslungsreiche Reise durch Mexiko, Hawaii, Samoa, Rarotonga, Neuseeland, Australien, Bali, Singapur, Namibia, Botswana und Kroatien.

Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten, Menschen und Tieren Wer diese Reise miterleben möchte, kann am 23. April die Bildershow in Bonstetten besuchen. Die Aufnahmen der grossen und kleinen Sehenswürdigkeiten, der Menschen, ihrem Alltag und ihren Tieren werden ergänzt mit kurzen Filmsequenzen und untermalt mit meist landestypischer Musik. Der Eintritt ist kostenlos. Die Kollekte des Abends kommt dem Verein Aarohi zugute, der im nördlichen Himalayagebiet die Bevölkerung vor allem im Bildungs- und Gesundheitsbereich unterstützt. Wer vorab einen Einblick in die Reise nehmen möchte, kann den Reiseblog der Familie anschauen. (pd.) Multimediashow am Samstag, 23. April, 18 Uhr, im

Die Zelte auf den Dachplattformen boten Schutz vor Wind, Wetter und wilden Tieren. (Bild zvg.)

Auskunft und Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher, Telefon: 044 764 07 62. Gemeindeparkplatz Chratz (Treffpunkt).

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis 15.30: Vernissage der Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen» mit musikalischer Umrahmung. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: mirjamschola mit «Caritas abunat». Leitung Miriam Föllmi. Lesung Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten Mettmenstetten

Freitag, 22. April 2016

09.30-16.30: Frühlingsfesttage: Mit Buurezmorge, verschiedenen Referaten, Suppenzmittag und Zvieri und Kindertreff. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Rifferswil 10.30-12.00: Öffentliche Führung durch den Park mit Silvan Fluder. Infos unter: www.selegermoor.ch. Park Seleger Moor.

Mettmenstetten 14.30-17.00: Frühlingsfesttage: Offener Nachmittag für Senioren mit Musik, Kaffee und Kuchen. Ermutigungen aus Gottes Wort zum Thema: «Wertvolles Alter». Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Montag, 25. April

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

10.00-17.00: Frühlingsausstellung mit Weindegustationen von über 60 Weinen aus Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz. Mit Live Schmiedehandwek der Kunstschmiede Hedinger aus Bonstetten

07.00: Anspruchsvolle Wanderung Napfgebiet. Mit PW nach Romoos. Romoos-Holzwegen-StächeleggNapf-Breitäbnit-Schwändi-Romoos. Wanderzeit 6½ Std. Auf-/Abstieg je 1100 m, Distanz 19.5 km.

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Mittwoch, 27. April Aeugstertal

Reiseblog: www.familieaufweltreise.wordpress.com.

Vortragsreihe «Im Herbst des Lebens». Thema:«Ich bin doch nur gestolpert», Verletzungen im Alter - Ursache, Prävention und Therapie. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «D’Episcopo & Morgenthaler». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Dienstag, 26. April

20.30: Marco Todisco Trio - «Vivere Accanto». Essen um 19 Uhr. Reservierung unter: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

17.00: Kein offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 28. April

07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: BirrwilSeengen-Meisterschwanden. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Bonstetten

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

07.15: Anspruchsvolle Wanderung: Von Mastrils auf den Pizalun hoch über dem Rheintal und weiter ans Tagesziel Bad Ragaz. Wanderzeit 5½ Stunden. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Bahnhof.

08.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion. Werkbesichtigung Kyburz Switzerland AG, Elektromobile, in Freienstein. Mobil sein, mobil bleiben. Rundgang ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof. 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Heidi Kleinhans 044 761 09 88. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 19.00: Referat im Rahmen der

21.00: «Swing4Fun» Theo Wiget mit Günni, Hanspi, Sämi und Barbara spielen Standard Jazz, Blues und Latin. Ohne Eintritt/Mit Obolus. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Parrtner nötig - nur Freude an Musik, anzeige

Sonntag, 24. April

Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Singsaal der neuen Primarschule 4 in Bonstetten.

Bonstetten

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

Freitag, 22. April 2016

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Poetische Zwiegespräche mit Texten, Versen und Gedichten Die kommenden neun Tage im Kellertheater LaMarotte mit zahlreichen Highlights Theater: «6 Uhr 41»

«6 Uhr 41» ist eine Bühnenbearbeitung nach dem Roman von Philippe Blondel, gespielt von Annette Wunsch und Gian Rupf. Regie führte Thilo Voggenreiter. Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug nach Paris. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie – nach dreissig Jahren – zu ihm sagen? Cécile und Philippe erinnern sich jeder für sich, wie verliebt sie vor dreissig Jahren waren, als sie zusammen ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Philippe Blondel erzählt diese Geschichte aus den zwei Perspektiven der Hauptfiguren: leicht, leise und humorvoll. Freitag, 22. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

«Dichter Klang!» Der Schauspieler Hanspeter MüllerDrossaart bringt sein neues Programm

als Premiere ins LaMarotte. Es erwartet die Besuchenden eine unterhaltsame Reise durch die Welt der Gedichte. Es wird – zusammen mit dem Klarinettisten Matthias Mueller – ein sprachlich-musikalischer Abend, der innig verspielten Art. Wir erleben köstliche, poetische Zwiegespräche mit Texten, Versen und Gedichten von Shakespeare, Goethe, Heine über Morgenstern zu Jandl oder Ingeborg Bachmann, von Ringelnatz über Ernst Burren zu Stahlberger oder Ernst Eggimann zu vielen anderen. Heitere und ernsthafte Gedichte wechseln einander ab. Poesie, die juckt, zappelt und explodiert, schmunzelt und erhellt! Rezitiert der eine Müller gekonnt mit Worten, so spielt der andere Mueller virtuos mit Tönen. Müller und Mueller, unterwegs im filigranen, vielstimmigen Tanz auf dem Versmass!

Donnerstag, 28. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«5. Unesco International Jazz Day» Bereits zur Tradition geworden ist er, der Internationale Jazz-Tag mit den «Lake City Stompers»! Das erfahrene Sextett mit Hans Schläpfer am Bass, Alexander Bucher an Klarinette und Saxofon, Dizzy Lukes mit seiner Trompete, der Sänger und Schlagzeuger Fraschi Emmenegger, Alfred Baranowski an Banjo und Gitarre sowie dem Posaunisten Rolf Albisser werden wieder loslegen, dass es eine Freude ist. Lil Hardin war eine der ersten bedeutenden Pianistinnen, Komponistinnen und Bandleaderinnen in der Frühzeit des Jazz. Mit ihrem Song «Struttin’ With Some Barbecue» feierte ihr Mann, Louis Armstrong, grosse Erfolge. Dieser und andere Titel aus der Zeit des Old Jazz, aber auch groovender Blues und swingender New Orleans gehören ins Repertoire der Lake City Stompers.

Dienstag, 26. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit Alessandro D’Episcopo und Jürg Morgenthaler Jürg Morgenthaler ist ein ebenso vielseitiger wie begehrter Saxofonist und Klarinettist. Er spielt in vielen bekannten Orchestern in der Schweiz und Übersee. Alessandro D’Episcopo ist klassisch ausgebildeter Pianist und

Samstag, 30. April, Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr,

Reise durch die Gedichtwelt: Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart. (zvg.)

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Ab 19 Uhr «Barbecue und diverse Salate» 15 Franken, Reser-

setzt sich in seiner musikalischen Offenheit intensiv mit vielen Stilrichtungen auseinander. Beide sind hervorra-

gende Solisten und sensible Begleiter zugleich. Zu hören sind Standards, Swing und mehr.

vierung erwünscht. Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen, über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Filmklub Muri feiert die 40. Saison

Wildblumen für Garten und Balkon

Das Fest zum Kino-Jubiläum

Naturfreunde finden Muttertagsgeschenke am 30. April am Wildblumenverkauf der Gärtnerei Götschihof und des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (Nvba) an der Giessenstrasse 18 in Affoltern.

Die Jubiläumssaison des Filmklubs Muri befindet sich auf der Zielgeraden. Bis Ende Mai erwartet die Besucher noch ein breites Filmangebot, bevor es in die Sommerpause geht. Die nächsten Highlights dieser Saison finden am 29. und 30. April im Kino Mansarde statt. Den Auftakt bildet am 29. April der Film «Cinema Paradiso». Erzählt wird die sehr persönliche Geschichte eines Dorfkinos in der italienischen Provinz, aus der Perspektive eines erfolgreichen Regisseurs. Als kleiner Bub ist Salvatore fasziniert von den bewegten Bildern und den Emotionen, welche sie bei den Menschen hervorrufen. Behutsam wird er dabei vom engagierten Filmvorführer Alfredo begleitet und in die Filmkunst eingeführt. Das «Dorfkino» als Institution – ein sympathisches Gleichnis zum Murianer Kino. Anschliessend wird der Murianer Philipp Galizia die Zuschauer in bekannt charmanter Art und Weise mit Geschichten und Liedern voller Wortwitz in seinen Bann ziehen. Er gehört zu den Originalen in der Schweizer Kleinkunstszene. Ein Geschichtenerzähler, der auch Einblick geben wird auf seinen persönlichen Bezug zum Kino. Musikalisch begleitet wird er von Roman Wyss. Eine Entdeckungsreise bei der Kopfkino inklusive ist.

überdrehte Ausgelassenheit. Der Musikkultfilm aus dem Jahre 1980.

My Big Fat Greek Wedding 2 2002 kam ein scheinbar unspektakulärer Film in die Kinos und wurde doch weltweit zu einem grossen Erfolg: My Big Fat Greek Wedding. 14 Jahre später wird die Geschichte von Toula und Ian weitererzählt. Ihre pubertierende Tochter fordert die Eltern. Und die nächste griechische Hochzeit bahnt sich auch schon an. Mit einer ganzen Legion an Verwandten, die für Irritationen sorgen, gibt es reichlich zu schmunzeln und zu lachen. (eh.) Für die Veranstaltungen werden jeweils Tagestickets angeboten inklusive eines Apéros.

mittelgrosses Balkonkistli mit Erde und Pflanzen muss die Kundschaft somit zwischen 25 bis 30 Franken auslegen. Wichtig: Pflanzgefässe müssen selber mitgebracht werden, da nur eine beschränkte Anzahl Töpfe oder Kistli vor Ort erworben werden kann. Der Anlass findet bei schönem Wetter

Roman Wyss», am 29. April, ab 18.30 Uhr, 30 Franken. «The Blues Brothers» und «My Big Fat Greek Wedding 2», am 30. April, ab 18 Uhr, 25 Franken. Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21.

Aeugstertal

Einheimische Wildblumen dienen Wildbienen als Weiden und sichern so ihren Fortbestand. (Bild zvg.)

Auskunft über die Durchführung telefonisch unter 044 735 58 20.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Kindergarten Haupel, Hasenbühlstrasse: «Geschärfter Blick» Bilder, die lügen und das Lügen-ABC. Die Arbeit der Kindergartenkinder fragt nach Objektivität von Bildern und zeigt Grundmuster von Manipulation auf. Öffungszeiten nach Vereinbarung. Bis 20. Mai.

Bonstetten Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) hat in Zusammenarbeit mit der Gärtnerei des Götschihofs der Stiftung Solvita einen besonderen Familienanlass organisiert: Einen Wildblumenverkauf mit der Möglichkeit Balkonkistli vor Ort gleich selbst zu bepflanzen. Die Gärtnerin des Götschihofs berät Kundinnen und Kunden gerne bei der Auswahl von Wildpflanzen für ihren Garten. Besonders geeignet sind die Wildblumen als Muttertagsgeschenk. Damit erfreuen die Käufer nicht nur die Mütter, sondern unterstützen gleichzeitig die immer seltener werdenden Wildbienen und Schmetterlinge.

Pflanzgefässe selber mitbringen

Philipp Galizia (vorne) unterhält mit Geschichten und Liedern. (Bild zvg.)

am 30. April, von 10 bis 15 Uhr, im Vereinslokal des Nvba, an der Giessenstrasse 18 in Affoltern, statt (Verschiebedatum bei schlechtem Wetter ist der 7. Mai). (pd.)

Ausstellungen

Termine: «Cinema Paradiso» und «Philipp Galizia &

Musikkult aus den 80ern «Everybody needs somebody to love» – spätestens jetzt weiss jeder Bescheid: Jake und Elwood Blues sind unterwegs. Kaum ein anderer Film begeistert noch nach Jahrzehnten durch seine aussergewöhnliche Musikalität und

Familienanlass des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern

Rund 35 Wildblumenarten stehen für Interessierte bereit. Die Kosten pro Pflanze variieren zwischen 4.50 und 7 Franken (Selbstkostenpreis). Für ein

Affoltern am Albis Coopark, Büelstrasse 15: «Wasser-alles klar!» Interaktive Ausstellung rund um die Quelle des Lebens. Ausstellung durch die Stiftung Praktischer Umweltschutz (Pusch), Coca Cola Schweiz und Bundesamt für Umwelt (Bafu) entwickelt. Bis 23. April während der Ladenöffnungszeiten. Galerie 100, Zürichstrasse 100: Walter Kaufmann alias WALT zeigt neue Werke der surrealen Abstraktion, bekannt durch Ausstellungen in New York, Berlin, Barcelona und Zürich. www.galerie100.ch. Do/Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 23. April. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Geformt, Gemeisselt, Gebrannt, Gemalt - Getrud Stähli, Christiane Landis, Marlis Brunner, Monika Marti. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 24. April.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaufenster Kunstlager So, 14-17 Uhr oder nach Absprache. Bis 29. Mai.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) täglich von 8- 22 Uhr. 24. April bis 6. Juni.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.


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Vermischtes

Freitag, 22. April 2016

Ein Bücherfest in Affoltern In der Regionalbibliothek findet zum Welttag des Buches am Samstag, 23. April, ein Bücherfest statt Die Bibliothek in Affoltern lädt zur Feier des Tages und des Buches alle Interessierten und natürlich ihre Kundschaft herzlich zum Bücherfest ein. Ein vielfältiges Programm zeigt das Buch als Träger von Texten, als Material für die Kunsthandwerkerin und natürlich auch als Objekt der Begierde. Musikalische Häppchen serviert das Trio Meienberg aus Hedingen, kulinarische sind selbstverständlich auch vorgesehen. Ein grosser Bücherflohmarkt lädt zum Stöbern ein und die eroberten Titel werden gewogen, geschnürt und gebündelt den Besitzer wechseln.

Claudia Flade – Buchkünstlerin Das Fest beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung von Claudia Flade um 10.30 Uhr. Die Buchbinderin aus Kappel betreibt im Kloster die «Buchmanufaktur», wo sie Bücher restauriert, traditionelle Handbuchbinderei

zimmer begleiten. Eine Ausstellung, bei der man nicht nur hinschauen, sondern auch anfassen darf.

Samstagsgeschichte mit «männlichem Spezialeffekt»

Der Spoken-Word-Künstler Simon Chen. betreibt sowie Kurse und Workshops anbietet. In ihrem Atelier stellt sie aus alten Büchern neue Buchobjekte und Dekorationsgegenstände her, von denen sie in der Bibliothek einige ausstellt und zum Verkauf anbietet. Claudia Flade wird ein wenig «aus dem Nähkästchen plaudern» und einen kleinen Workshop im Lese-

Für die 4- bis 6-Jährigen findet um elf Uhr noch einmal ein Gschichtesamschtig statt, bevor Libro, der Hund aus der Schatzkiste, in die Sommerpause geht. Erzählt wird für einmal nicht von einer Bibliothekarin, sondern vom Kindergärtner Martin Flückiger, der sich auf viele kleine, gespannte Geschichtenfreaks freut.

Simon Chen – Wortkünstler Kurz nach 14 Uhr zündet Simon Chen sein Wortfeuerwerk. Wenns im Zuschauerraum mehr Bücher als Zuschauer hat, ist er in seinem Element! Der Spoken-Word-Künstler erweckt die Literatur zu neuem Leben und er-

zählt über sprechende Bücher, modernde und moderne Klassiker, Streitigkeiten am Bibliotheksschalter und andere Redewendungen des Lebens. Eine wortwitzige Hommage an das Buch und an die Sprache!

«WasWieWoWarum Lesen» – das literarische Sextett aus dem Säuliamt In einem Gespräch über Lieblingsbücher, Lesegewohnheiten und Bibliotheken begegnen sich kurz nach 15 Uhr Bettina Bartels, Martin Gallusser, Martin Grob, Clemens Grötsch, Daniel Sommer und Franziska Sykora – alles Persönlichkeiten, die man im Säuliamt kennt und die in unterschiedlicher Weise mit dem Buch verbandelt sind. Zum Abschluss, um 16.30 Uhr, lassen Gäste und Teilnehmende das Bücherfest bei einem Apéro ausklingen, zu dem die Bibliothek alle herzlich einlädt.

BiblioFreak – eine Liebeserklärung an die Bibliothek BiblioFreak ist eine nationale Imagekampagne für die Schweizer Bibliotheken. Sie hat zum Ziel, die Vielfalt der Bibliotheken und deren Leistungen sichtbar zu machen und ins Gespräch zu bringen. Die Bibliotheksbesucherinnen und -besucher werden gebeten, sich mit der Beantwortung der Frage «Was für ein Freak sind Sie?» indirekt zu ihrer Bibliothek zu äussern und aufzuzeigen, wie diese sie beim Ausleben ihres Hobbys, ihrer Leidenschaft unterstützt. Vom Ayurveda- bis zum Zirkus-Freak – alle finden passende Medien in der Bibliothek. Neben allen Festaktivitäten ist die Bibliothek selbstverständlich auch zur regulären Nutzung offen. Ausnahmsweise schliesst die Ausleihe jedoch um 14 Uhr. Ulla Schiesser, Leiterin Regionalbibliothek

Keiner zu klein, um Gärtner zu sein! Frühlingserwachen in der Bibliothek Wettswil Über 20 Kinder kamen am Samstag, 16. April in die Bibliothek Wettswil, um einen eigenen Blumentopf zu gestalten. Mit der Hilfe von Michelle Liebhart klebten und malten die Kinder ihre Töpfe an. Was da alles zusammen kam: Ein Igel, eine Biene, ein Osterhasen-Huhn, ein Gangster mit Brille… und vieles mehr. Die Kinder konnten ihre Ideen umsetzen und strotzten vor Kreativität. War das Töpfchen fertig gestaltet, wurde es mit Erde und Kressesamen bepflanzt – fertig war der «Kindergarten». Die Eltern stöberten unterdessen durch die Bücherregale, wählten passende DVDs für das regnerische Wochenende aus und nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch mit anderen Wettswilern. Auch die kleinen Gärtner suchten sich nach getaner Arbeit Bücher aus und wollten etwas Spannendes nach Hause nehmen. Ein rundum gelungener Anlass mit vielen kreativen Kräutertöpfen!

Bücher im Gespräch Das Bibliotheksteam stellte am Dienstagabend, 12. April, neue «Buchdelikatessen» zum Frühling vor. 20 interessierte Leserinnen und Leser genossen die Präsentation und das breite Themenangebot. Es wurden spannende Krimis, tragische Liebesgeschichten, Bücher zum Thema Krieg und Flucht und Neuheiten von Schweizer Autoren vorgestellt. «Ein Mann steht auf und geht. Einen Augenblick zögert Thomas, dann verlässt er das Haus, seine Frau und seine Kinder. Mit einem erstaunten Lächeln geht er einfach weiter und verschwindet. Astrid, seine Frau, fragt sich zunächst, wohin er gegangen ist, dann, wann er wiederkommt, schliesslich, ob er noch lebt.» Gebannt lauschten die Bibi-Gäste der Präsentation von «Weit über das Land», des neuesten Buches von Peter Stamm. Ein Buch, das die Leser irritiert und nachdenklich zurücklässt.

Die brandneuen Bücher wurden nach der Präsentation gleich ausgeliehen und nach Hause mitgenommen. Die Liste der vorgestellten Bücher kann auf der Homepage der Bibliothek heruntergeladen werden. Beim anschliessenden Apéro wurde rege über die neuen Bücher und Themen diskutiert. Ein kurzweiliger Abend mit spannenden Vorschlägen für Bettlektüre und mehr.

Kommende Anlässe in der Bibliothek Für Fussballfans findet am Mittwoch, 18. Mai, von 15 bis 16 Uhr die PaniniTauschbörse mit einem Fussball-Quiz statt. Es gibt Paninibildli zu gewinnen! Am Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, steht die Slam-Poetry-Lesung von Lara Stoll «Im Krisengebiet» auf dem Programm. Tickets können in der Bibliothek Wettswil bezogen werden. Karin Auf der Maur

Anika Nilles, eine der zurzeit gefragtesten Schlagzeugerinnen weltweit, gibt am 29. April in Affoltern eine Drum-Clinic. (Bild zvg.)

Eine der gefragtesten Schlagzeugerinnen Anika Nilles: Drum-Events in Affoltern Anika Nilles, momentan eine der gefragtesten Schlagzeugerinnen weltweit, kommt nach Affoltern. In der Trommel Garage, an der Lindenmoosstrasse 19, präsentiert sie am 29. April, anlässlich einer Drum-Clinic ihr vielseitiges Können.

Michelle Liebhart beim Basteln mit den Kindern, (Bild zvg.)

Mit ihren Videos und Live-Performances sorgt die deutsche Nachwuchsschlagzeugerin Anika Nilles seit geraumer Zeit für kollektives Erstaunen in der Drummerszene. Und exakt dieses Ausnahmetalent wird am Freitag, 29. April, im Rahmen ihrer Workshop-Tour nach Affoltern kommen. Christoph Anlauf von der Trommel Garage an der Lindenmoosstrasse 19 im Bezirkshauptort und Roli Elmer von der gleichnamigen SchlagzeugSchule an derselben Adresse ist es gelungen, die Schlagzeugerin, Songwriterin und Produzentin exklusiv ins Säuliamt zu bringen: Ab 20 Uhr gibt Anika Nilles im Rahmen einer DrumClinic Anschauungsunterricht zu ihren praktischen Kenntnissen und Fä-

higkeiten. Geniesser wie Schlagzeuger kommen dabei auf ihre Rechnung und können von der grossartigen Virtuosin lernen und profitieren. Der Eintritt kostet 15 Franken, die Platzzahl ist beschränkt und Anmeldungen können via www.trommel-garage.ch/kontakt vorgenommen werden. Die aufstrebende junge Trommlerin mit einem unglaublichen Gespür für Groove, Sound und Composing kommt von ihrem nachmittäglichen Workshop in der Swiss Drum & Music Academy, Oberglatt, nach Affoltern. Die Masterclass mit Anika Nilles, limitiert auf maximal zehn Teilnehmende, führen Anlauf und Elmer in Partnerschaft mit der Swiss Drum & Music Academy von 14 bis 15.30 Uhr durch. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 50 Franken (inklusive Drum-ClinicEintritt), Anmeldung unter domenico@swiss-drum-academy.ch. Die Masterclass findet in der Swiss Drum Academy statt. (kb.) Drum-Clinic mit Anika Nilles, Freitag, 29. April, 20 Uhr, in der Trommel-Garage, Lindenmosstrasse 19, Affoltern. Platzzahl beschränkt, Anmeldung unter www.trommel-garage.ch/kontakt.


Sport

FCWB reist ins Ländle Am Samstag gegen Eschen/Mauren Am Samstag tritt das Fanionteam des FCWB gegen den USV Eschen/Mauren an. Die zweite Reise ins Fürstentum Liechtenstein in diesem Jahr soll der Dosch-Elf drei wichtige Punkte liefern. Vor Wochenfrist schaffte der FC Wettswil-Bonstetten mit einer starken, kämpferischen Leistung den ersten Sieg im neuen Jahr. Mendrisio wurde auf heimischen Terrain 3:2 bezwungen, das gleiche Resultat schaffte der Gegner vom Samstag auswärts gegen Gossau und gewann damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Trotz aktuellem Tabellenrang sieben, liegt Eschen/Mauren nur sechs Punkte über dem Strich und nur fünf Punkte vor dem FCWB. Trainer Ofentausek kann zwar wieder auf den zuletzt gesperrten Topskorer der 1. Liga, Colocci zählen, der fast die Hälfte aller USV-Tore erzielt hat, gleichzeitig sind aber die anderen Goalgetter Bärtsch und Coppola gesperrt.

Der Vollerfolg gegen Mendrisio war wichtig für die Truppe um Trainer Dosch. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte man drei Treffer in einem Spiel erzielen, wobei vor allem Machado mit seinem Hattrick gegen Mendrisio seine Zielsicherheit unter Beweis gestellt hatte. Die Gegentreffer gegen die Tessiner waren ein Eigentor und ein Penalty, also durchaus vermeidbare Tore. Nun will der FCWB den Schwung mitnehmen ins Ländle und wie schon in der Vorrunde gegen Eschen/Mauren den nächsten Sieg sicherstellen. Anpfiff im Sportpark in Eschen ist um 17 Uhr. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Sa, 23.4.: 8.45 Uhr Wollishofen – Jun. Eb; 10 Uhr Jun. Ec – Horgen; 11 Uhr Siebnen – Jun. Ed; 11.30 Jun. Dc – Knonau-Mettmenstetten; Birmensdorf – Jun. Ee; 13 Uhr Jun. Da – Red Star; 14 Uhr YF Juventus – Jun. Cb; 14.30 Uhr Jun. Ca (CCJL) – Dietikon. So, 24.4.: 11 Uhr Thalwil 2 – FCWB 2; 12 Uhr Wädenswil 3 – FCWB 3; 13 Uhr Jun. A (CCJL) – Wiedikon; 15 Uhr Jun. B2 – Effretikon/Kemptthal; 15.30 Schwamendingen – Jun. B1 (CCJL).

Freitag, 22. April 2016

Postenjagd am Isenberg war ein voller Erfolg Über 100 Teilnehmende an Frühjahrs-OL der OLG Säuliamt Trotz Aprilwetter folgten am letzten Samstag, 16. April, über 100 Teilnehmende der Einladung der OLG Säuliamt zum traditionellen Frühjahrs-OL für Alle auf dem Isenberg, zwischen Obfelden, Ottenbach und Affoltern. Die Daheimgebliebenen, die sich durch das nasskalte Wetter am Vormittag abschrecken liessen, behielten für einmal Unrecht. Kurz vor Laufbeginn, um 12 Uhr mittags, riss die Wolkendecke auf, und je länger die Veranstaltung dauerte, desto mehr wichen die grauen Regenwolken der strahlenden Frühlingssonne. Besammlung, Start und Ziel war diesmal beim Klubhaus des Kynologischen Vereins Affoltern. Die Trainingsanlage für Hunde, bei der sich normalerweise die vierbeinigen Athleten tummeln, wurde für einen Tag voll von Zweibeinern in Beschlag genommen. Vom dreijährigen Knirps bis zum achtzigjährigen Veteranen, vom Hobbyläufer bis zum OL-Crack, waren alle Schattierungen von Sportbegeisterten anzutreffen. Besonders erfreulich war die grosse Anzahl Familien, die sich mit Karte und Kompass auf Postenjagd begaben. Einige davon machten gar ihre ersten Erfahrungen mit dem OLSport, welcher, weil als zu wenig publikumswirksam angesehen, von grossen Medien oft übergangen wird. Dabei können von dem Medaillensegen, den Schweizer OL-Spitzenläufer Jahr für Jahr an Welt- und Europameisterschaften einfahren, andere Sportarten nur träumen.

Naturerlebnis im frisch erwachten Frühlingswald

Waser köpfte im Hinspiel das Siegestor für die Rotschwarzen. (Bild kakö)

Die Gewinner gehen ans Kantonsfinale Tischtennisturnier in Affoltern Am Montag, 18. April, um 18 Uhr, fanden über 60 Schüler aus der Region den Weg in die Stigeli-Halle in Affoltern, um den Titel des Schülermeisters in der Lokalausscheidung untereinander auszumachen. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten über 50 Prozent mehr Teilnehmer verzeichnet werden. Die schnellste Rückschlagsportart der Welt begeistert wieder mehr Schüler auf dem Pausenplatz und in der Halle. Im Nachwuchstraining des Tischtennisklubs Affoltern gibt es wegen grossem Andrang zurzeit eine Warteliste. Gespielt wurde zuerst in Gruppenspielen und dann in einem KO-Turniermodus auf über 20 Tischtennis-

tischen in der Dreifachhalle. Dank vielen Helfern des Tischtennisklubs Affoltern konnte kurz nach 20 Uhr der letzte Final ausgetragen werden. Zuoberst auf dem Podest standen in fast allen Kategorien Spieler, welche bereits regelmässig im Tischtennisklub Affoltern trainieren. Die besten drei durften auch dieses Jahr schöne Medaillen nach Hause nehmen. Die Besten aus jeder Kategorie können am 22. Mai in Wädenswil beim Kantonsfinale teilnehmen und schaffen es vielleicht sogar bis ins Schweizer Finale, welches am 5. Juni in fribourgischen Düdingen ausgetragen wird. (pd.) Informationen zum Tischtennisklub Affoltern: www.ttcaa.ch.

Die Verantwortlichen der OLG Säuliamt hatten vier Bahnen unterschiedlicher Schwierigkeit vorbereitet, aus denen jeder Teilnehmer die ihm zusagende Strecke auswählen konnte. Anfänger wählten die Varianten «Kurz» und «Mittel einfach», welche hauptsächlich den Wegen entlang von Posten zu Posten führten. Die erfahrenen Läufer entschieden sich dagegen für die beiden schwierigeren Bahnen, welche durchaus auch höheren Ansprüchen genügen konnten. Und egal, wie

Der Frühjahrs-OL bot Spass und Spannung für die ganze Familie. (Bild zvg.) weit schlussendlich Ambitionen und Erfolg auch auseinanderklafften, alle genossen das Naturerlebnis im frisch erwachten Frühlingswald und konnten sich anschliessend in der OL-Beiz bei Kaffee und Kuchen wieder stärken.

Schnur-OL für die Kleinsten Starken Zuspruch bei den Kleinsten fand der von den Säuliämtler Juniorinnen organisierte Schnur-OL. Hier führte zur besseren Orientierung eine Schnur entlang der 10 Posten zum Ziel. Die Jüngsten waren gerade mal dreijährig und absolvierten den Parcours wacker in Begleitung von Mami oder Papi. Unter den am Vormittag herrschenden unsicheren Wetterverhältnissen litt punkto Teilnehmerzahl etwas der Walking-OL, der nun schon zum 21. Mal von Maria und Severin Schmid organisiert wurde. Schade, stellt doch gerade diese OL-Form eine besondere Spezialität der OLG Säuliamt dar, die so nur an wenigen andern Orten angeboten wird. Ohne Zeitdruck die vorgegebene Strecke abzulaufen macht vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern richtig Spass, da sie an der frischen Luft sind, den schönen Wald erkunden, sich bewegen und erst noch den Kopf brauchen. Denn auch der Walking-OL ist anspruchsvoll. Severin Schmid setzt die Posten meist so, dass man gut und aufmerksam danach Ausschau halten muss. Wer sich vom Wetter nicht abschre-

cken liess, hat es jedenfalls auch dieses Mal nicht bereut. Alles in allem war es ein gelungener Samstagnachmittag am Isenberg, und die OLG Säuliamt freut sich jetzt schon auf den nächsten OL für Alle, welcher am 24. September stattfinden wird. (pd.) Ranglistenauszug: Kat. L (5,9 km, 160 m Höhendifferenz, 17 Posten) 1. Johannes Iten, Seuzach 42:56 2. Thomas Scherer, Mettmenstetten 50:42 3. Helena Laasch, Wettswil 53:20 Kat. MS (4.0 km, 100 m, 13 Posten) 1. Simon Leisinger, Hausen 33:25 2. René Vock, Bonstetten 34:11 3. Stefan Gribi, Affoltern 37:13 Kat. ME (3.4 km, 70 m, 12 Posten) 1. Fam. Grüninger, Affoltern 32:11 2. Shana und Lynn Hefti, Affoltern 33:58 3. Fam. Städler/Hefti, Affoltern 35:57 Kat. K (2,5 km, 60 m, 8 Posten) 1. Fam. Werder, Mettmenstetten 25:51 2. Mira Müller, Aeugst 26:02 3. Jorina Balliger und Manfred Stähli, Uitikon 27:29 Schnur-OL 1. Elric Städler, Affoltern 01:07 2a. Nicolas Frösch, Mettmenstetten 01:12 2b . Jonas Grüninger, Affoltern 01:13 Walking-OL , Einzel: 1. Hans Bachmann, Affoltern 2. Doris Bachmann, Affoltern 3. Georg Grond, Hedingen Walking-OL, Gruppen 1. Maja und Patrick Berglas, Obfelden 2. Nicole und Anja Steinemann, Sellenbüren 3. Manuela Bucher und Verena Trindler, Hedingen.

Säuliämter trotz widriger Verhältnisse gut im Rennen Mitteldistanz-Meisterschaften im Orientierungslauf 2016 Die rund 30 Säuliämtler OLLäuferinnen und Läufer konnten trotz schwieriger Bedingungen im Aargauischen Möhlin gute Resultate erzielen. In der Kategorie H80 reichte es sogar zu einem Säuliämtler Doppelsieg. Beim Orientierungslauf spielen nicht nur schnelle Beine eine wichtige Rolle. Ebenso ist ein wacher Kopf gefragt und eine gute Konzentration. Vor allem, wenn das Wetter nicht mitmacht, wie am letzten Wochenende, an dem die Mitteldistanz-Meisterschaften im Orientierungslauf stattfanden – in diesem Jahr im Forst von Möhlin, unmittelbar am Rhein. Der Regen war während dieses Laufs ein ständiger Begleiter. Dabei störte weniger das nasskalte Wetter als der glitschige Boden als Folge des Dauerregens.

Kontrovers diskutierte Strecke Das Podest der Kategorie Knaben 3 (Jahrgang 2005 und jünger) mit über 35 Teilnehmern (von links): 2. Levi Vallini, 1. Adrian Raschle, 3. Jon te Lintelo. (zvg.)

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Zwar gab es in diesem eher flachen Wald keine grosse Steigungen zu über-

winden, doch einige Abhänge brachten den einen oder die andere ins Rutschen. Zudem mussten die Läuferinnen und Läufer immer wieder Pfützen ausweichen, wenn sie den Wettkampf nicht mit komplett durchnässten Schuhen absolvieren wollten, was zu den unangenehmen Seiten dieses spannenden Laufsports zählt. Herausfordernd war auch die anspruchsvolle Strecke im Mittellandwald, denn es gab zahlreiche – mehr oder weniger – gut belaufbare Dickichte und das Wegnetz verlief nicht geradlinig, weshalb die Teilnehmer sich immer wieder überlegen mussten, ob sie da durchwollten oder welchen alternativen Weg sie wohl gehen könnten. Und weil nicht immer die richtige Entscheidung gefällt wurde, wurde die Strecke im Anschluss an das Rennen kontrovers diskutiert. Aus dem Säuliamt waren rund 30 OL-Sportlerinnen und -sportler vor Ort, die einige Medaillen nach Hause bringen durften. Die besten Resultate erzielten die beiden Altmeister aus Mettmenstetten und Rifferswil: Walter

Bickel und August Grüninger, welche in ihrer Alters-Kategorie (H80) die ersten beiden Plätze belegten. Auf das Podest schafften es noch Enikö StüdeliFey, Mettmenstetten (1., Damen) und Lotti Spalinger (2., D60). Hannes Zaugg Resultate der Säuliämtlerinnen und Säuliämtler beim Mitteldistanz-OL in Möhlin. HE: 8. Raffael Huber, Hedingen, 50. Michael Weber, Affoltern a.A.; HAL: 11. Jon Eugster, Mettmenstetten, 44. Fabian Pöschel, Bonstetten, 47. Patrick Eugster, Mettmenstetten; HAM: 11. Thomas Scherer, Mettmenstetten, 28. Andreas Eisenring, Bonstetten; HB: 13. Umberto Veronesi, Zwillikon; H45: 24. Thomas Stüdeli, Mettmenstetten; H50: 44. Werner Eugster, Mettmenstetten; H55: 18. René Vock, Bonstetten; H65: 46. Hannes Zaugg, Aeugst a.A.; H70: 34. Markus Hasler, Bonstetten; H75: 20. Walter Schwarzenbach, Wettswil; H12: 8. Sven Kehrle, Wettswil; H10: 26. Aron Stüdeli, Mettmenstetten; D45: 11. Claudia Kehrle, Wettswil; D55: 30. Myrta Vock, Bonstetten; D65: 5. Lucia Hasler, Bonstetten, 8. Yvette Zaugg, Aeugst a.A.; D20: 20. Michelle Zehnder, Mettmenstetten; D18: 37. Kira Samide und D12: 18. Anna Stüdeli, beide Mettmenstetten.


Sport

Freitag, 22. April 2016

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Durchzogene Saison für Volley Obfelden Verletzungen und mangelnde Konstanz bei den Erwachsenen, Erfolge beim Nachwuchs Volley Obfelden schaut auf eine durchzogene Saison zurück. Viel Verletzungspech und zahlreiche Abgänge machten dem Klub zu schaffen.

mit einem weinenden Auge und vielen tollen Erinnerungen.

Die Saison 2015/16 lief für die Teams von Volley Obfelden durchzogen, aufgrund von Verletzungen und inkonstanten Leistungen. Dies trifft jedoch nur auf die erwachsenen Teams zu, die alle, wie abgesprochen, die Saison auf dem zweitletzten Platz abgeschlossen haben. Besser sieht es beim Nachwuchs aus. Ein regelrechter Boom hat zig junge Mädchen in die Halle gelockt. Zurzeit könnte in der nächsten Saison eine U15- oder U17-, U19- und U23-Mannschaft angemeldet werden. Nach den Frühlingsferien gibt es eine weitere Trainingseinheit am Mittwoch, jeweils am frühen Abend, um einerseits die Niveaus zu trennen und für die Fortgeschrittenen bei dem höheren Team ein zusätzliches Training zu ermöglich.

Mit gemischten Gefühlen schloss das Damen-II-Team von Volley Obfelden die Saison 15/16 auf dem zweitletzten Platz ab. Obschon sich das Team positiv weiterentwickelt hat, konnte der finale Siegespunkt immer wieder nicht platziert werden. Die Obfelderinnen haben eine Saison mit vielen Ausfällen und einem stetigen Kampf um Spielerinnen hinter sich. Bereits zum Saisonauftakt musste auf wertvolle Stammspielerinnen verzichtet werden, welche wegen Verletzungen für die gesamte Saison ausfielen. Der Volleyball-Nachwuchs konnte sich dabei kräftig einbringen und spielte beim Damen-Team mit. Trotz der Enttäuschung über das Resultat kann das Team auf eine Saison des guten Zusammenspiels und der Freude am Volleyball zurückblicken.

Damen 1, 3. Liga: trotz Verletzungspech Ligaerhalt geschafft Das Damen 1 startete bereits ohne drei letztjährige Stammspielerinnen, welche durch Verletzung und Auslandaufenthalte fehlten. Das Team musste sich erst wieder finden und Spielpraxis sammeln, in der 3. Liga. Schliess-

Damen 2, 5. Liga: Flexibilität und Teamwork waren gefragt

Das Damen-1-Team: (oben, von links) Larissa Manz, Rebekka Manz, $Milena Kessler, Iris Heer, Sandra Leuenberger, (unten) Manuela Schneebeli, Stephanie Huber, Maciek Jiemiega, Claudia Genkinger, Angelika Stöckli. (Bild zvg.) lich flogen die Bälle nach dem Aufstieg definitiv etwas schneller. Die Saison war ein Auf und Ab. Einerseits wurden bereits in trockenen Tüchern geglaubte Spiele noch verloren, andererseits konnten favorisierte Teams geschlagen werden. Schlussendlich reichte es aber doch nur für den zweitletzten Platz und damit immerhin für den Ligaer-

halt. Das Team hat technisch und taktisch viel gelernt in den letzten Jahren, unter den Fittichen des ehemaligen Nationalspielers Macjek Ciemiega. Leider hört dieser per Ende Saison auf, um voll und ganz seiner Trainerverantwortung bei Volero Zürich nachzukommen, welche er die letzten zwei Saisons auch noch trainiert hat. Das Team verabschiedet seinen Trainer

Juniorinnen U23, 3.Liga: mehrfach ohne Ersatzbank angetreten Das junge U23-Team schaut auf eine turbulente Saison zurück. Nach erfolgreichen ersten Spielen gab es mehrere verletzungsbedingte Abgänge. So musste das Team auf Auswechselspie-

lerinnen an den Matches weitgehend verzichten. Zum Glück bekamen sie wertvolle Unterstützung einiger U19Spielerinnen, welche gleichzeitig Erfahrungen sammeln konnten, für die U19-Turniere. Viele Siege konnten in den restlichen Spielen nicht gefeiert werden. Abgeschlossen hat das Team die Saison auf dem sechsten Platz.

Herren 1, Züri Meisterschaft: Aufwärtstrend bestätigte sich Die Herrenmannschaft konnte an den Aufwärtstrend der letzten Saison nahtlos anknüpfen und gleich den ersten Match in drei Sätzen klar gewinnen. Der Saisonstart in der Liga war somit geglückt. Schon bald wurden die Herren jedoch auf den Boden der Realität zurückgeholt und die Niederlagen waren nicht mehr zu verhindern. Trotz Spass am Spiel und gutem Teamgeist konnte nur noch ein weiterer Sieg errungen werden. Leider hat auch hier die Verletzungshexe nicht haltgemacht und das Team hatte oft Personalmangel. Die Züri Meisterschaft konnte auf dem guten sechsten Platz abgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz ist die Saison gelungen. Gesucht werden Trainer und Spielerinnen für das 3.- und 5.-Liga-Damen-Team von Volley Obfelden. Kontakt: Manuela Schneebeli 076 537 67 59, manuela.schneebeli@volley-obfelden.ch.

Qualifiziert für die Alles gewonnen, was es zu Schweizer Meisterschaft gewinnen gab Die U13-Mädchen von Volley S9 Kommendes Wochenende messen sich die U13-Mädchen von Volley S9 an der Schweizer Meisterschaft mit den besten Volleyballerinnen ihrer Altersklasse. Während dreier Spieltage mussten die vier Spielerinnen der U13-1 ihr Können unter Beweis stellen. Eingeteilt in der 3. Liga gewannen sie alle Spiele souverän und stiegen in die 2. Liga auf. Der 2. Spieltag war resultatmässig

Die U13-Mädchen von Volley S9: (von links) Anahi Kesseli, Eleonora Coma, Jana Colombo, Léonie Malgiaritta. (zvg.)

Acht Säuliämtlerinnen mit dem TV Lunkhofen erfolgreich

genauso erfolgreich. Es folgte der Aufstieg in die 1. Liga. Der Finaltag forderte dann viel von den Girls: Starke Gegner und Unstimmigkeiten im Team machten es nicht einfach. Doch die Mädchen aus dem Säuliamt konnten sich als Vize-Zürimeister hinter Volero für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren. Eleonora, Léonie, Jana und Anahi machen sich nun am 23./24. April auf nach Sarnen (Obwalden) an die Schweizer Meisterschaft und werden ihr Bestes geben. In der Vorrunde am Samstag treffen die Girls um 11 Uhr auf den Gsgv Giubiasco und um 11.50 Uhr auf Visp. Nach einem Einsatz als Schiedsrichter um 13.30 Uhr geht es weiter in der Zwischenrunde. Das Team und die Betreuer freuen sich natürlich über Fans vor Ort und viele gedrückte Daumen. Alle Infos zur Schweizer Meisterschaft unter http://www.volleyball-smu13.ch.

Alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: die Aufsteigerinnen des TV Lunkhofen. (Bild zvg.)

Obfelden startet in der 4. Liga mit einem Sieg in die neue Saison Am letzten Sonntag spielte die Hornussergesellschaft Obfelden auswärts ihr erstes Meisterschaftsspiel gegen Obergerlafingen B. Obfelden als Auswärtsmannschaft, begann das Spiel im Ries und löste seine Aufgabe im ersten Durchgang tadellos. Obergerlafingen B vermochte beim Schlagen nicht zu überzeugen, weshalb sich die HG Obfelden Vorteile erspielen konnte. Nach dem Wechsel konnten auch die Obfelder nicht überzeugen, sicherlich beeinträchtigte der Regen die Schlagleistung beider Mannschaften. Obergerlafingen B kassierte schon

bald eine Nummer, weitere Nummern folgten. Obfelden blieb bis zum Schluss «sauber» und nahm die ersten vier Meisterschaftspunkte mit nach Hause. Somit gewann Obfelden mit 0 Nummern und 655 geschlagenen Punkten zu Obergerlafingen B mit 6 Nummern und 694 Punkten. Für diesen Sieg gab es vier Meisterschaftspunkte für die HG Obfelden, der Gegner aus Obergerlafingen bekam einen Punkt gutgeschrieben, aufgrund der besseren Schlagleistung. (pd.) Einzel erzielten gute Leistungen: Walti Müller 65 Punkte, Andreas Duschen 62 Punkte, Reto Binggeli 55 Punkte.

Aargauer Meister, Cupsieger, Aufstieg in die 1. Liga. Auch das letzte der drei hochgesteckten Ziele haben die Volleyballerinnen des TV Lunkhofen erreicht und mit ihnen acht Säuliämtlerinnen. Nach dem 3:1-Sieg im ersten Aufstiegsspiel gegen den VC Uettligen reiste der TV Lunkhofen am Sonntag für das zweite und entscheidende Spiel nach Meyrin. Am frühen Morgen machte sich ein voller Car mit den Spielerinnen und zahlreichen Fans auf den Weg Richtung Genf. Die Stimmung im Bus war gut und alle waren zuversichtlich. Schliesslich zeigten die Frauen des TV Lunkhofen während der gesamten Saison immer wieder, dass sie auch in wichtigen Spielen Topleistungen abrufen können. Zudem war die Ausgangslage für die Lunkis durchaus

komfortabel: Ein einziger Satzgewinn würde für den angestrebten Aufstieg in die 1. Liga reichen.

Die gesamte Saison ungeschlagen Lunkhofen startete gut ins Spiel und konnte sich schnell einen Vier-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Mit sicherem Spiel und konstantem Druck am Service und im Angriff konnte ein Vorsprung aufgebaut werden. Gegen Ende des Satzes konnte Meyrin zwar ein paar Punkte gut machen, kam dem TVL aber nie gefährlich nahe. Bereits nach 25 Spielminuten machte der TV Lunkhofen alles klar. Mit einem Servicewinner zum 25:21 war der Aufstieg in die 1. Liga perfekt. Beflügelt vom Aufstieg holten die Lunkis auch den zweiten Satz mit 25:17. Der dritte Satz war dann einer

zum Vergessen: mangelnde Konzentration und viele Eigenfehler seitens Lunkhofen führten zum Satzverlust (20:25). Im vierten Satz wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert. Mit einer überzeugenden Leistung gewann Lunki den letzten Satz mit 25:9. Somit bleibt das Damen 1 des TV Lunkhofen in dieser Meisterschaft ungeschlagen. Die gute Teamleistung wurde mit grossem Applaus und Jubel der mitgereisten Fans belohnt – welche, was Anzahl und Lautstärke betrifft, den heimischen Fans ebenfalls eindeutig überlegen waren. Meister, Cupsieg, Aufstieg in die 1. Liga. Alle drei grossen Saisonziele wurden mit Bravour erreicht. Das Team gönnt sich nun die verdiente Saisonpause, bevor es in wenigen Wochen in die Vorbereitungen für das grosse Abenteuer 1. Liga startet. (pd.)


Veranstaltungen

MARCO TODISCO TRIO «Vivere Accanto – Canzoni»

Mittwoch, 27. April, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38 Sa, 23. April 2016, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Frühlingsfesttage 23. bis 25. April Güetli Rossau Samstag, 10 bis 16 Uhr Tag der offenen Tür, Kinderattraktionen, Flohmarkt, Festwirtschaft, Sonntag, 9.30 bis 16 Uhr Buurezmorge, Referate, Statements, Kindertreff Montag, 14.30 bis 17 Uhr Seniorennachmittag

Schulen/Kurse


Extra

Freitag, 22. April 2016

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menschen im säuliamt

«In meinem Handwerk stehe ich dauernd vor neuen Herausforderungen» Tobias Weisenseel kommt aus Deutschland und arbeitet seit einem Jahr in Uerzlikon als Metallgestalter. Bei den Renovationsarbeiten kann er sein Können einsetzen, üben und weiterentwickeln. Ab diesem Herbst wird er in München die Meisterschule besuchen. ................................................... mit tobias weisenseel sprach marianne voss Der junge Handwerker empfängt die Journalistin in der Werkstatt und zeigt ihr die verschiedenen Arbeiten, mit welchen er sich zurzeit beschäftigt. Die grösste Herausforderung sei im Moment die Restauration eines Zaunes, der sich beim Bürkliplatz zwischen dem Hotel Baur au Lac und dem Kongresshaus befunden hatte. In Einzelteile zerlegt wartet er nun auf eine Neugeburt. Tobias Weisenseel erklärt, welche Teile restauriert und welche neu hergestellt werden müssen. Die Frage, ob ihm diese Arbeit Freude macht, ist eigentlich überflüssig. Seine leuchtenden Augen und die Begeisterung in seiner Stimme sagen genug aus. Wie aber ist er nach Uerzlikon in die Kunstschmiede und Metallgestaltung von Moritz Häberling gekommen? «Ich habe einen sehr guten Lehrabschluss gemacht, ich war der Drittbeste in Deutschland. Darum erhielt ich ein Auslandstipendium.» Durch Beziehungen habe er von der Kunstschmiede in Uerzlikon erfahren. Das war im Herbst 2014. Im folgenden Sommer entschloss er sich, für ein weiteres Jahr als Angestellter bei Moritz Häberling zu arbeiten. Es gefalle ihm hier, es sei ihm sehr wohl. «Ich

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder in unserem Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Tobias Weisenseel an der Arbeit in der Kunstschmiede in Uerzlikon. (Bild Marianne Voss) schätze die Arbeitskollegen und auch die unkomplizierte familiäre Atmosphäre.» Auch mit seiner Wohnsituation in einer WG in Knonau sei er zufrieden.

Neue Lösung für jedes Stück Tobias Weisenseel ist in Unterfranken in einem kleinen Dorf – ganz ähnlich wie Uerzlikon – aufgewachsen. Sein Vater betreibt eine Schlosserei. «Schon seit vielen Generationen ist das unser Familienbetrieb, und ich möchte ihn übernehmen und weiterführen.» Er wolle den Betrieb aber mit seinem Wissen und Können als Metallgestalter ergänzen. «Die Restaurierung hat Zukunft», ist er überzeugt. Daher habe er in seiner Ausbildung die Fachrichtung Metallgestaltung gewählt, das

entspreche in der Schweiz dem Kunstschmied. In Deutschland gebe es für diese Lehre nur wenige geeignete Betriebe und nur eine einzige Berufsschule, in Flensburg, ganz im Norden. Er kommt wieder auf seine Arbeit zu sprechen und betont: «Zürich ist ein Hotspot für solche Renovationsarbeiten. In Deutschland wären die finanziellen Mittel viel beschränkter, um einen Zaun wieder instand stellen zu lassen.» Er habe in diesem Jahr aber nicht nur Zürich, sondern auch andere Schweizer Städte kennen gelernt. «Beispielsweise aus dem Bundeshaus hatten wir 120 Lampen in der Werkstatt, welchen wir wieder zu neuem Glanz verhelfen durften. Ich kann hier mein Handwerk wirklich üben, einsetzen und mich weiterentwickeln – und das auf sehr hohem Niveau.» Das

Schönste an seinem Beruf sei die grosse Abwechslung. Kein Auftrag laufe nach demselben Schema ab. Für jedes Stück müsse eine neue Lösung gefunden werden. «Einmal arbeite ich mit Guss, einmal mit Messing. Ich stehe dauernd vor neuen Herausforderungen. Immer dieselben Handgriffe tun, das wäre nichts für mich, da würde es mir langweilig.»

Nächste Station: Meisterschule Auch menschlich habe er sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, ergänzt Tobias Weisenseel. «Durch das Herumziehen auch schon während meiner Lehrzeit musste ich mich immer wieder in anderen Betrieben mit unterschiedlichen Kulturen und Umgangsstilen einleben, mich anpassen

und auch unterordnen. So habe ich auch gelernt, mit verschiedensten Menschen zurechtzukommen und fremdes Brot zu essen.» Wie er die Freizeit verbringe? «Skifahren ist mein grösstes Hobby», antwortet er spontan. «Damit bin ich ja hier in der Schweiz am richtigen Ort.» Und zu Hause in Deutschland spiele er gerne und oft Fussball. An den Wochenenden sei er jetzt manchmal mit Kollegen unterwegs, in einer Bar oder sonst an einer Fete. Oder er fahre nach Deutschland zu seiner Freundin. Im Juli kehrt Tobias nach Hause zurück. Er habe an einem Lehrlingswettbewerb gewonnen und im Rahmen einer Begabtenförderung ein Stipendium für die Meisterschule erhalten. «Und diese Ausbildung werde ich nun im Herbst in München beginnen.»

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Djar, 13. April.

Laura Altagracia, 13. April Soltani, 14. April. (Bilder Irene Magnin)

gedankensprünge Inventar Ich ordne oft, Sie werden lachen Am Abend meine Siebensachen Stets mit demselben Missgeschick Am Schluss fehlt mir der Überblick

bauernregel «April kalt und nass füllt Scheuer und Fass.»

Elina Yael, 15. April.

Alize Marielle, 17. April.

Martin Gut


Veranstaltungen

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Europa-Park Rust Donnerstag, 28. April 2016,/ Dienstag, 11. Oktober 2016, und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahren Fr. 78.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 12. Mai 2016 und Dienstag, 6. September 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 18. Mai 2016, 22. Juni 2016, 14. September 2016 und 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Basel Tattoo Samstag, 23. Juli 2016, Frühvorstellung und Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Freitag, 29. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 4, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Überraschungsfahrt Sonntag, 16. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 78.– 5-Tage-Fahrt nach Trier und Mosel Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Mai 2016 Preis ab Fr. 750.– 8-Tage-Fahrt Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 11-Tage-Fahrt Schifffahrt Potsdam bis Prag mit zwei Nächten zusätzlich in Prag Freitag, 29. April, bis Montag, 9. Mai 2016 Preis ab Fr. 2340.– 7-Tage-Fahrt Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7-Tage-Fahrt Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8-Tage-Fahrt Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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032 2016  

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