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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 031 I 173. Jahrgang I Donnerstag, 18. April 2019

Meilenstein

Folgt die Bevölkerung? Wahlkampf

Baustart: Spatenstich für das neue Werkgebäude in Ottenbach. > Seite 3

Welcher Weg in der Gesundheitsversorgung in Affoltern? > Seite 5

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Sieben Frauen und Männer für fünf Ämtler-Sitze in der Kirchensynode. > Seite 5

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Praxis statt Theorie Bonstetter Schulklassen bewirtschaften einen Gemüseacker. > Seite 8

Sieben Schöpfungstage

Am ersten Schöpfungstag wurde das Licht erschaffen. «Es werde Licht! Und es ward Licht.» An diesem ersten Wochentag kamen die Frauen zu spät. Sie konnten erst beim ersten Tageslicht hingehen. Im Dunkeln hätten sie den Weg nicht gefunden. Doch dieses erste Licht des Tages, war das Licht des ersten Schöpfungstages. Es war das Licht, das

Lorenz Hartmann 40 Jahre an der Primarschule Wettswil. > Seite 9

Spitalabstimmung vom 19. Mai: Empfehlung des Ämtler Gemeindepräsidentenverbandes.

S

Der erste Tag

Jubiläum

GPV empfiehlt Ja zur Auflösung des Zweckverbandes

Pfarrer Christoph Menzi aus Kappel zu Ostern 2019 ieben Schöpfungstage. Sechs Tage des Schaffens und ein Tag der Ruhe Gottes. Am sechsten Tag wurde der Mensch erschaffen. Man könnte die gesamte Weltzeit als Schöpfungszeit sehen. Eine wiederkehrende Abfolge der sieben Wochentage. Am sechsten Tag trat der Mensch in die Schöpfung. Er wurde am sechsten Tag durch den belebenden Hauch Gottes zu einer lebendigen Seele. Und es war auch der sechste Tag, als Jesus, der Menschensohn, gekreuzigt wurde. Mit einem Schrei hauchte er seinen letzten Atem aus und verschied. Noch am selben Tag wurde er begraben. Am Tag danach ruhte er im Grab. Er ruhte, wie Gott am siebten Tag ruhte. Seine Ruhe am siebten Tag, am Sabbat, steht in eigenartigem Kontrast zu seinem Wirken am Sabbat. Er erlaubt seinen Jüngern nicht nur das Raufen von Ähren, sondern er heilt auch Kranke an diesem Tag und befreit Gefangene im Geist. Selbst in der Ruhe dieses Tages ist die Schöpfungskraft ungebrochen. Auch der ruhende Gott wirkt durch seine Kraft des Da-Seins. Doch an diesem Sabbat nach dem Karfreitag, schien die Schöpfung zu stocken. Versank sie in die Dunkelheit? Wurde die Welt dem Untergang überlassen, wie das so gerne und vielfach prophezeit wird? Es folgte wieder ein Tag, der erste Tag der neuen Woche, für uns der Sonntag. Es ist der dritte Tag vom Karfreitag her gezählt und der achte Tag vom ersten Schöpfungstag gezählt. Am ersten Tag der Woche fanden die Frauen das Grab leer. Es war in der Frühe, kurz nach dem Erwachen des Tages, als sie am Grab nach Jesu Leichnam suchten und ihn nicht fanden.

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Der Verband der Gemeindepräsidenten des Bezirks Affoltern (GPV) empfiehlt bei der Spital-Abstimmung am 19. Mai ein Ja zur Auflösung des Zweckverbandes. Gehe es um die Zusammenarbeit unter Gemeinden, sei das die gebräuchlichste Form, aber vorliegend nicht mehr tauglich, weil der Kanton seit 2012 allein für die Spitalvorsorge zuständig sei, hält der GPV fest. Bei der Interkommunalen Anstalt Langzeitpflege (IKA) und bei der gemeinnützigen Spital-AG verzichtet der GPV jedoch auf eine Parolenfassung. Hier kann der GPV keine Beschlüsse für die Gemeinden fassen; sie sind in ihren Entscheidungen autonom und in beiden Fragen auch unterschiedlicher Auffassung. ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Gartengrab in Jerusalem. (Bild zvg.) in der Finsternis schien und das von der Finsternis nicht ergriffen werden konnte. «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben.» Dieses Licht hat sich an diesem ersten Wochentag erneut offenbart. Der Blitz vom Himmel und das schneeweisse Gewand des Engels widerspiegeln dieses Licht. Der Engel rollt den Stein weg und setzt sich darauf. Das Grab ist nun offen. Der Eingang frei und der sitzende Engel wacht darüber, dass das Grab offen bleibt. Er ist auferstanden. Am achten Tag.

Der achte Tag Die Logik der Zeit ist durchbrochen. Die Zeit hat einen Ausgang, der von einem Engel bewacht wird. Die ewige

Abfolge der Wochentage bekam eine neue Dimension. Die Schöpfung hat zu einem neuen Tag gefunden. Ist es ein Ruhetag oder ein Tag des Wirkens? Die Acht des achten Tages, wenn wir sie liegend schreiben, ist ein Symbol für das Unendliche. Der achte Tag ist der Ausgang der Schöpfung in die Ewigkeit. So stehen wir am ersten Wochentag, am Sonntag, immer wieder vor dieser Entscheidung. Ist es der erste Wochentag, beginnt alles wieder von vorne, folgt alles der bekannten Logik? Oder wissen wir von diesem achten Tag? Feiern wir diesen achten Tag der Auferstehung? Sehen wir das Licht dieser neuen Schöpfung aufgehen? Aus der Perspektive des achten Tages sehen wir die sieben Tage der Weltzeit neu. Eine neue Qualität tritt in die uns bekannte Zeit. Die Welt ist

nicht der Sinnlosigkeit des ewig Gleichen ausgeliefert. Sie ist nicht einer kalten Rationalität ausgesetzt, in der sie schliesslich erstarrt. Am achten Tag wird eine Öffnung sichtbar, von einem Engel offen gehalten. Sie verbindet unsere und jene Welt, diese und die künftige. Was auf diesen achten Tag folgt, ist nur im Lichte dieses Tages zu sehen. Jesus erscheint denen, die ihm nachfolgen. Oft erkennen sie ihn nicht, manchmal aber erkennen sie ihn am Brechen des Brotes. Wie ist es, in diesem Licht des achten Tages zu gehen? Was offenbart uns dieses österliche Tageslicht? Ohne das Wagnis darin zu gehen, würden wir es niemals erfahren. Frohe Ostern!

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Christof Menzi, Pfarrer in Kappel am Albis

Spital Affoltern: Alles oder nichts Interview mit den Chefärzten Matthias Wiens, Nadja Lindenmann und Markus Minder Im grossen «Anzeiger»-Interview berichten die drei Chefärzte des Spitals Affoltern, Matthias Wiens (seit 20 Jahren am Spital als Arzt tätig, davon 13 als Chefarzt der Chirurgie), Nadja Lindenmann (seit 10 Jahren als Ärztin in Affoltern tätig, davon 7 als ärztliche Leiterin der Inneren Medizin) und

Markus Minder (seit 10 Jahren am Spital als Arzt tätig, davon 2 als Chefarzt Geriatrie und Palliative Care) wie sie den Abstimmungskampf und das ganze seit Jahren anhaltende Gezerre um das Bezirksspital erleben. Sie erklären, welche Folgen eine allfällige Schliessung des Spitals für das gesamte

Gesundheitssystem im Säuliamt hätte und was das Spital in Affoltern so speziell und einzigartig macht. Sie berichten aus ihren Arbeitsprozessen und wie die alte Bausubstanz des über mehr als ein Jahrhundert gewachsenen Spitals die betriebsinternen Abläufe behindert – aber dennoch die

tiefsten Gesundheitskosten im Kanton ermöglicht. Das Fazit der drei Chefärzte mit jahrzehntelanger Erfahrung in Affoltern ist eindeutig: Das Spital und die Langzeitpflege gibt es nur ganz – oder gar nicht. (map.) ................................................... > Interview auf den Seiten 6/7

Jonenstrasse 22 8913 Ottenbach T 043 322 77 77


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Männedorf, 15. April 2019 Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden meines Lebens bei euch war.

Ostermontag, 22. April 2019

In stiller Trauer teilen wir Ihnen mit, dass mein Lebenspartner, mein Bruder, mein Neffe, unser Cousin und unser Freund uns für immer verlassen hat.

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Ruedi Näf

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

10. Oktober 1955 bis 11. April 2019

Nach einem Herzinfarkt hat sich Ruedi auf seine letzte grosse Reise begeben. Wir sind unendlich traurig und werden seine Zuverlässigkeit und Freundschaft schmerzlich vermissen.

Wechselausstellung: Licht − einst und heute Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Öffnungszeiten Die Stadtverwaltung bleibt am Karfreitag, 19. April 2019, und am Ostermontag, 22. April 2019, geschlossen. Unsere Schalter schliessen am Donnerstag, 18. April 2019, um 11.30 Uhr. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter 079 527 10 11. Freitag, 19. April 2019, 08.00 bis 10.00 Uhr Montag, 22. April 2019, 08.00 bis 10.00 Uhr Ab Dienstag, 23. April 2019, sind wir gerne wieder für Sie da. 18. April 2019 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Schwimmbad Stigeli Badesaison 2019 Eröffnung am Samstag, 11. Mai 2019 Vorverkauf Der Abo-Vorverkauf findet wie folgt statt:

Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. Es können jedoch keine Abos für Dritte gelöst werden. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt.

18. April 2019 Gemeinderat Rifferswil

Privater Gestaltungsplan «Park Seleger Moor» Bekanntmachung des Inkraftretens Gegen die Veröffentlichung der Genehmigung ist gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 1.4.2019 kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der priv. GP «Park Seleger Moor» trift somit am Tag nach dieser Publikation in Kraft.

Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis am 2. Mai 2019, um 11 Uhr, auf dem Friedhof in Stallikon statt.

Traueradressen Elsbeth Niedermann, Leisibüelstrasse 128, 8708 Männedorf Viktor Näf, Reppischtalstrasse 122, 8143 Stallikon

Die Saison-Abos sind im Vorverkauf (4./5./6. Mai 2019) Fr. 5.– günstiger erhältlich. Fr.

Einzeleintritt

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

7.– 4.– 6.– 6.– 6.–

10er-Abo

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

63.– 36.– 50.– 50.– 50.–

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

70.– 40.– 55.– 55.– 55.–

Bekanntmachung des Inkrafttretens Gegen die Genehmigung ist gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 1.4.2019 kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung tritt deshalb am Tag nach dieser Veröffentlichung in Kraft.

Wir nehmen Abschied am Donnerstag, 25. April 2019, um 14 Uhr, in der reformierten Kirche, Blattengasse 7 in Männedorf.

Statt Blumenschmuck gedenke man im Sinne von Ruedi des Kinderspitals Zürich, IBAN CH69 0900 0000 8705 1900 2.

Samstag, 4. Mai 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr Montag, 6. Mai 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr Dienstag, 7. Mai 2019, von 14.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise (inkl. MwSt.)

Kommunale Nutzungsplanung Teilrevision

Elsbeth Niedermann Viktor Näf Fritz Schär und Familie Freunde und Anverwandte

Saison-Abo

* Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen. Depot für 10er-Abo und Saison-Abo Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.

10.–

Öffnungszeiten Ab 11. Mai 2019 bis Ende Badesaison 2019, 09.00 bis 20.00 Uhr. Bei sehr schönem und heissem Wetter bleibt das Bad bis 21.00 Uhr offen. An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 09.00 und 12.00 Uhr geöffnet. Über die Schliessung und die längeren Öffnungszeiten entscheidet der Leiter Schwimmbad. Stadtrat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. 18. April 2019

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Rudolf «Ruedi» Näf 10. Oktober 1955 – 10. April 2019 wohnhaft gewesen: Leisibüelstrasse 128, 8708 Männedorf

Er verstarb völlig unerwartet am 10. April 2019 im Alter von 64 Jahren. Wir entbieten seinen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid. Während mehr als 30 Jahren hat Ruedi Näf als Aktivmitglied bis 2003 die Musikgesellschaft Stallikon mitgeprägt. Für seine Treue und seine Verdienste verlieh ihm der Verein 1988 die Ehrenmitgliedschaft. Sein fröhliches Wesen und seine Kameradschaft werden uns Musikantinnen und Musikanten immer in Erinnerung bleiben. Die Abdankung findet am 25. April 2019, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Männedorf statt. Wir werden Ruedi Näf mit einer Fahnendelegation die letzte Ehre erweisen. Musikgesellschaft Stallikon

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18. April 2019 Gemeinderat Rifferswil

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Mit uns schneiden Sie gut ab!


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 18. April 2019

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Baulicher Meilenstein für die Gemeinde Ottenbach Spatenstich am Montag für den Bau des neuen Werkhofes der Gemeinde Am letzten Montag begann im Quartier Hobacher in Ottenbach der Bau des neuen Werkhofes mit einem feierlichen Spatenstich. Die Gemeindepräsidentin, der Hochbauvorstand, die Baukommissionsmitglieder und der Architekt griffen zum Start des Bauprojektes zum Spaten. ................................................... von martin mullis Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger freute sich sichtlich ein Dutzend am Projekt Beteiligte zum Baubeginn des neuen Werkhofes begrüssen zu dürfen. Sie hielt fest, dass der Start für den Neubau für die Gemeinde zwei Meilensteine bedeute. Erstens sei das Bauvorhaben seit einigen Jahren ein Thema und zweitens sei dieser Bau seit 28 Jahren das erste Gebäude, welches die Gemeinde als Bauherrin alleine und ohne Baupartner erstelle. Sie dankte der Baukommission, dem Architekten und allen Beteiligten für die umfangreiche geleistete Arbeit. Architekt Mauro Malpetti hielt fest, dass er sich freue, dass es endlich losgehe. Er hofft auf eine erfreuliche Bauzeit und eine termingerechte und unfallfreie Fertigstellung. Die Konzeption des Projektes verlangte infolge verschiede-

ner Umstände eine ziemlich lange Planungszeit. Allein die Suche nach einem geeigneten Standort war für die Baukommission eine einzige Herausforderung. In der Phase der Projektierung mussten anspruchsvolle Ziele und Rahmenbedingungen erfüllt werden. Es wurde explizit darauf geachtet, dass die funktionalen Anforderungen des Werkbetriebes gewährleistet sind, sowie ein ästhetisch ansprechender Bau erstellt wird. An der Urnenabstimmung vom 25. November 2018 wurde schliesslich ein Bruttokredit von 2,3 Millionen Franken gesprochen. Die Einweihung des Gebäudes des Werkdienstes ist auf den 7. Dezember 2019 geplant. Neben dem Architekten Mauro Malpetti und Bauleiter Valentino Niggeler waren die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, der Hochbauvorstand Peter Weis, einige Mitglieder der Baukommission, die Gemeindeschreiberin sowie die Mitarbeiter des Regiebetriebes beim Spatenstich anwesend. Alle ergriffen Bauhelm und Spaten und wenn sie denn tatsächlich mit dem Aushub begonnen hätten, wäre aus der noch grünen Wiese bald eine Baugrube geworden. Doch dies wird in den nächsten Tagen der schon bereitstehende Bagger in wesentlich kürzerer Zeit erledigen.

Los gehts beim Bau des neuen Werkhofes: Die Gemeindepräsidentin Gaby Noser (Dritte von links), Architekt, Bauleiter, Mitglieder der Baukommission und Mitarbeiter des Regiebetriebes griffen zum Spaten. (Bild Martin Mullis)

wir gratulieren

10 000 Franken Schaden Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch anzeige

Vandalen haben zwischen 12. und 15. April beim Schulhauseingang in Stallikon fünf Scheiben eingeschlagen. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 10 000 Franken. An der Hauptikerstrasse in Uerzlikon wurde vom 15. auf den 16. April ein Auto gestohlen, wobei es der Besitzer den Dieben leicht machte: Er liess den Schlüssel im schwarzen Kleinwagen mit Zürcher Kennzeichen zurück. Noch nicht klar ist, was Unbekannte vom 11. auf den 12. April im Clubhaus des FC Affoltern gestohlen haben. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sie sich Zutritt und richteten Schaden von rund 1500 Franken an. Offenbar nichts gestohlen wurde bei einem Einbruch auf dem Bauspielplatz in Affoltern, wo sich Diebe vom 11. auf den 12. April durch Einschla-

gen eines Fensters Zutritt verschafften. Sie durchsuchten die Räume, wurden aber nicht fündig und hinterliessen Schaden in der Höhe von rund 800 Franken. Gering ist der Sachschaden bei einem Einbruch vom 12./13. April in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern. Zwar wurde die Sitzplatz-Balkontüre aufgewuchtet, aber nichts entwendet. Am 13. April, zirka 14 Uhr, kam in einem Solarstudio in Affoltern ein Abluftventilator weg. Durch das Herausreissen entstand Schaden von etwa 300 Franken. 2000 Franken Schaden gabs bei einem Einbruchversuch zwischen 13. und 15. April in den Schopf eines Geschäftshauses in Ottenbach. Durch Aufbrechen von Fenster und Türen resultierte Schaden von rund 2000 Franken. (-ter.)

Zur goldenen Hochzeit Gleich zwei Paare feiern in Affoltern am Albis ihren 50-jährigen Ehebund in den kommenden Tagen: Verena und Anton Josef Pfyl-Muhl heute am Gründonnerstag, 18. April. Und morgen Karfreitag, 19. April, sind das Ruth Hanna und Bruno Hofer. Wir wünschen den beiden Jubelpaaren ein schönes Fest und gratulieren von Herzen.

Zum 95. Geburtstag Am Samstag, 20. April, darf Hedwig Bachmann-Leutert in Affoltern auf 95 Lebensjahre zurückblicken. Wir wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Zwei Jubilare feiern in den nächsten Tagen ihren hohen Geburtstag. Es sind

dies am Karfreitag, 19. April, Hans Hermann Gut, Alt Gemeindepräsident, in Affoltern und am kommenden Dienstag, 23. April, Heiri Wydler aus Obfelden. Wir gratulieren den Jubilaren von Herzen, wünschen viel Freude, alles Gute und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Ebenfalls drei hohe, runde 80. Geburtstage haben wir zusätzlich zu vermelden: Am Ostersonntag, 21. April, Gustav Trüb-Keller, am Dienstag, 23. April, Wilhelm Hagmann-Allenbach, beide in Obfelden. Und am gleichen Tag feiert Laszlo György Takacs in Affoltern.

Wir wünschen den Ehepaaren sowie allen Geburtstag Feiernden viel Freude und ein gutes neues Lebensjahr.


Hausen am Albis Bauherrschaft: Oskar und Marlies Studer-Rüfenacht, Türlen 19, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Roos Architekten GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Erstellung Parkplatzüberdachung von zwei Carports, Türlen 19, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis Grundstück-Nr.: 3595 Zone: KW

Liegenschaften Kaufgesuche

Hausen am Albis Bauherrschaft: Sangduan AnderhubKawikul, Zugerstrasse 19, 8917 Oberlunkhofen Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung bestehendes Ladenlokal im EG zu Take-Away, Ebertswilerstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis Grundstück-Nr.: 1931 Zone: KI

Hausen am Albis Bauherrschaft: SRAM Immobau AG, Schulhausweg 2, 5636 Benzenschwil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau EFH mit Doppelgarage, Steinbaumstrasse 56, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil Grundstück-Nr.: 3688 Zone: W/1.8

Mettmenstetten Bauherrschaft: Max + Judith Künzli, Baarerstrasse 39, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau PV-Anlagen auf dem südost- sowie nordwestseitigen Satteldach beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 1332, Kat.-Nr. 3315, Baarerstrasse 39, Rossau (Kernzone KB)

Mettmenstetten

Denkmalschutz – Gebäude Assek. Nr. 533, Buchenegg 30, Kat. Nr. 2124, Inventar Nr. 55 Feststellung über Gefährdung Schutzobjekt Betrifft: 8143 Stallikon Der Gemeinderat hat am 15. April 2019 beschlossen: Es wird festgestellt, dass das Bauprojekt der Stiftung Puureheimet Brotchorb gemäss Baugesuch vom 20. März 2019 über die Nutzungsänderung (neu: Wohnhaus) das potentielle Schutzobjekt Assek. Nr. 533, Buchenegg 30, Kat. Nr. 2124 nicht gefährdet. Das Baugesuch kann daher ohne vorhergehenden Schutzentscheid von der Baubehörde beurteilt werden. Einsichtnahme Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Rechtliche Hinweise Publikation nach § 203 Abs. 2 PBG, § 213 PBGl, § 205 lit. d PBG Gegen diesen Beschluss kann, von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG) Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse: Baurekursgericht Kanton Zürich Postfach 8090 Zürich

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Jürg Stauffer, Husertal 14, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erweiterung Hochsiloanlage Husertal 14, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil Grundstück-Nr.: 1682 Zone: LW

Hausen am Albis Bauherrschaft: Oskar und Marlies Studer-Rüfenacht, Türlen 19, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Roos Architekten GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Einfriedung Garten, Türlen 19, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis Grundstück-Nr.: 3595 Zone: KW

Bauherrschaft: Max Künzli, Baarerstrasse 39, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau PV-Anlage auf dem südseitigen Satteldach sowie Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 124, Kat.Nr. 3316, Baarerstrasse 43, Rossau (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Rolf Wüthrich, Im Höngger 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ersatzneubau Gewächshaus nördlich Scheune, Vers.-Nr. 813, Kat.-Nr. 3013, Im Höngger 3 (bereits erstellt) (Landwirtschaftszone)

Stallikon Bauherrschaft: Felix Räbsamen, Altstetterstrasse 334, 8047 Zürich Projekt: Umbau / Nutzungsänderung, Diebis 7, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1350 Zone: WG 2/35

Stallikon Bauherrschaft: Heinz Oppliger, Hadlaubstrasse 62, 8006 Zürich, Brigitte Zambo, Hadlaubstrasse 62, 8006 Zürich Vertretung der Bauherrschaft: Holzhausen Zweifel Architekten, Am Wasser 55, 8049 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau Einfamilienhaus (Revisionspläne), Rebhölzli 1, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1788, Zone: Landwirtschaftszone

Todesfälle Affoltern am Albis Am 12. April 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Leonz Rüttimann geboren am 5. Februar 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

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Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 18.04.2019 Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 18. April 2019

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Folgt die Bevölkerung dem Stadtrat? Welcher Weg in der Gesundheitsversorgung in Affoltern? – Info-Veranstaltung im Kasinosaal Der Stadtrat Affoltern informierte am Montagabend über die neuen Wege, die er in der Gesundheitsversorgung seiner Einwohner einschlagen will. Werden ihm die Affoltemer folgen – ohne Zweckverband, ohne Spital-AG und ohne Pflegezentrum Sonnenberg? ................................................... von christine häusermann Am Ende der mässig besuchten Veranstaltung sitzen die Affoltemer in kleinen Gruppen zusammen, um das Gehörte zu diskutieren. Die drei älteren Herren antworten auf die Frage, ob sie bei der Abstimmung am 19. Mai dem Stadtrat folgen werden, unerwartet forsch: «Ja, wir müssen neue Wege gehen, wir können nicht am Alten anhängen.» Sie erzählen von Behandlungen im Spital Affoltern, mit denen sie nicht zufrieden waren. Jeder steuert eine Episode bei. Auch sie gehören zu denen, die heute auswärtige Spitaldienste in Anspruch nehmen, wie dies 62.5 % der Bevölkerung des Bezirks Affoltern tun oder wie es Stadtpräsident Clemens Grötsch sagt: «Sie haben das Spital Affoltern bereits abgewählt.» Nur 37.5 % der Ämtler also, rund 3260 Personen, liessen sich 2017 im Spital Affoltern behandeln. Dem Säuliamt werde in den nächsten Jahren zwar ein Bevölkerungszuwachs von 10 000 Personen prognostiziert, aber Clemens Grötsch fragt: «Und wenn von diesen 10 000 Personen auch wieder 60 % auswärtige Spitäler nutzen? Dann reiche es eben weiterhin nicht, um erfolgreich zu wirtschaften. Der Affoltemer Stadtrat hat genug vom Zweckoptimismus der Spital-Betriebskommission und der Spitalbefür-

worter, die Kostenrisiken sind ihm zu hoch, das will er Affoltern und seinen Steuerzahlern nicht zumuten.

Zukunftsmusik: das «kleine Spital zu Hause» Dr. Werner Widmer, Gesundheitsökonom mit grosser Praxiserfahrung als Spitaldirektor, zeigte die Entwicklungen und Perspektiven im Gesundheitswesen auf: Immer kürzere stationäre Aufenthaltsdauer, ambulante Behandlungen durch hoch spezialisierte Fachärzte, hin zum «kleinen Spital zu Hause» dank digitaler Helfer. Mittels Sensoren würden künftig die Daten der Patienten laufend an die Grundversorger übermittelt, Bedürfnisse sofort erkannt und abgedeckt. Er zeichnete das Bild vom neuen «kleinen Spital zu Hause», als verlängerten Arm der grossen Spitäler, ohne Spitalbetten, mit einem breitem Versorgungsangebot im vertrauten Umfeld zu Hause und deutlich tieferen Kosten. Toni Bortoluzzi fegte Widmers «kleinen Spital zu Hause» in der Fragerunde vom Tisch: «Das mag in Amerika so funktionieren, in der Schweiz funktioniert das nicht.» Auch stellte der Alt-Nationalrat und anerkannte Gesundheitspolitiker fest, dass die Ausführungen des Stadtrats z.T. nicht stimmen würden und mit dem Schweizer Gesundheitsgesetz nicht vereinbar seien, die Begründungen liess er aber offen.

Fallstricke und Herzblut Clemens Grötsch wies auf die ausufernden Kosten und die vertraglichen Fallstricke respektive Bindungen hin, die bei einem allfälligen Ja zur interkommunalen Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg und zur Spital-AG die Folge wären. Deshalb möchte er die beiden Ja für eine weiterführende Infra-

struktur verhindern. Es würden Verluste in Millionenhöhe drohen, die Anschlussverträge wären voller Fallstricke und der «Ausverkauf der Spitalleistungen» sei bereits lanciert worden. Aus der Geburtsabteilung werde das Geburtshaus, die Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie würden abgeschafft, 100 Mio. in 80 Betten investiert, in die sich keiner legen wolle. Es gebe weder ein Betriebskonzept noch Einblick in Budgetplanungen. Somit sehen Clemens Grötsch und seine Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat keine Perspektive für ein Spital, das auf Kosten des Steuerzahlers betrieben würde. Die pointierten Aussagen stossen Kantonsrat Daniel Sommer auf, der dem Stadtrat in seinem Votum bei der Fragerunde zwar Herzblut für eine alternative, neue Lösung attestierte aber er hoffe, dass der Stadtrat dann mit der gleichen Verve auch für das Spital eintrete, sollte sich Affolterns Bevölkerung anders entscheiden. Clemens Grötsch meinte dazu, er habe die Aufgabe, der Bevölkerung die Zusammenhänge und Realitäten aufzuzeigen. «Wir würden Steuergelder versenken, die uns dann im Bereich Bildung und Stadtentwicklung fehlen.»

Mitreden im Echoraum Sozialvorstand Martin Gallusser stellte der Bevölkerung dann das alternative Modell zum Spital vor: Ein integriertes ambulantes Angebot bestehend aus Permanence, Tageschirurgie und Rettungsdienst/Notfallstation. Diese Angebote würden auf einer wohnortnahen Gesundheits-Grundversorgung basieren. Für die Permanence zeigte er drei mögliche Standorte: Die alte Sammelstelle, wo sofort mit dem Bau begonnen werden könnte. Der Feuerwehrparkplatz und das Bezirksgebäude wären weitere Standortmöglichkeiten,

die allerdings erst ab 2021 resp. 2028 bebaubar wären. Die ambulante Pflege würde die stadteigene Spitex gewährleisten, die Langzeitpflege erfolge im Seewadel, Senevita und in weiteren Heimen der Umgebung. Bei der Umsetzung des neuen Modells ist die Bevölkerung eingeladen im sogenannten «Echoraum» mitzureden. Die Erneuerer: Von links, Stadtpräsident Clemens Grötsch, Bis eine Permanen- Gesundheitsökonom Dr. Werner Widmer und Martin ce aufgebaut ist, Gallusser, Stadtrat. (Bild Christine Häusermann) rechnet Martin Gallusser mit 3 bis 5 Jahren. Bis dahin erst aufgleisen. Hinzu kommt, dass die würden aber die Partnerspitäler die Stadträte keine hemdsärmeligen PoliLeistungen erbringen. Die Fragen der tiker sind, die am Eingang stehen, alle Zuhörer dazu machten deutlich, dass mit einem Lächeln begrüssen und Besie mit zu viel Ungewissheit überfor- rührungsängste abbauen. Man spürt dert sind. Was ist mit der Tagesklinik, eine Distanz zwischen dem Rat und wo Patienten tageweise zur Entlastung der Bevölkerung. Sie sind auch keine der Angehörigen betreut werden? Wo mitreissenden Redner, bei denen man gibts den psychiatrischen Dienst? Gibt Lust kriegt, sich die Wanderschuhe zu es das «kleine Spital zu Hause» schon montieren und die neuen Wege auszuirgendwo? Eben in Amerika. Da die probieren. Als der zugezogene Modeneuen Wege halt erst beschritten wer- rator und Kommunikationsexperte den müssen, liegt noch vieles im Un- Christian Müller den sehr effizienten Ablauf der Fragerunde erklärte – kurklaren. ze Fragen stellen, sich einreihen, sofort zur Sache kommen, keine Zeit Herz oder Verstand – dieser Janeverlieren – fühlten sich vielleicht Austen-Roman spielt in Affoltern manche Bürgerinnen und Bürger Kann es sein, dass Affoltern zwar den schon in einer hochmodernen, blitzWeg der Zukunft erkannt hat, dass der blanken Permanence, dabei ist den vorpreschende Alleingang ohne die Leuten die liebenswürdige, anheiübrigen Dörfer und die Zeitnot, das melnde und in die Jahre gekommene Projekt aber mehr als vage, ja unaus- Spital-Lady droben am Sonnenberg gegoren erscheinen lässt und viele Fra- ans Herz gewachsen und für Notfälle gen nicht beantwortet? Die Planungs- haben vielleicht sogar die fremdgegruppe müsste das neue Modell zu- henden 62.5 % lieber den Spatz vor der sammen mit der Bevölkerung ja auch Tür als die Taube in Zürich.

Sieben Kandidatinnen und Kandidaten für fünf Sitze Podiumsgespräch zur Erneuerungswahl der Kirchensynoden-Mitglieder in Affoltern Anlässlich der kommenden Erneuerungswahl der Evangelisch-reformierten Kirchensynode für die Amtsdauer 2019/2023, fand am letzten Montag in der reformierten Kirche Affoltern eine Podiumsveranstaltung statt. Es war eine gute Gelegenheit, die Kandidatinnen und Kandidaten und deren Motivationen, Haltungen und Visionen kennen zu lernen. Für die fünf Sitze des Wahlkreises Affoltern bewerben sich sieben Frauen und Männer. ................................................... von marlise santiago Die Kirchensynode ist das Parlament der Zürcher Landeskirche, zählt 120 Mitglieder, vertritt die gesamte reformierte Einwohnerschaft und wird alle vier Jahre an der Urne gewählt. Die Kirchensynode verhandelt in der Regel vierteljährlich im Zürcher Rathaus, und ihre Aufgaben und Befugnisse sind in der Kirchenordnung festgelegt. Dem Wahlkreis Bezirk Affoltern stehen fünf Sitze zu. Für die kommende Erneuerungswahl – zu welcher die der Evangelisch-reformierten Landeskirche angehörigen Stimmberechtigten am 19. Mai aufgerufen sind – haben sich sieben Frauen und Männer beworben. «Schön, dass wir so eine Situation haben. Das war auch schon anders», sagte Martin Billeter, Präsident der Bezirkskirchenpflege, der am Montag als Co-Moderator amtete, und

rung als Sigrist. Stettler sieht sich bei der liberalen Fraktion, will in den Kirchenzusammenlegungen einen guten Konsens finden, und sagte, da könne sich die Kirche ruhig das Beispiel der Oberstufenschule nehmen. Weiter ist ihm das Kloster Kappel ein Anliegen.

Nicht ganz einig bei «KGplus»

Die Kandidierenden für die Evangelisch-reformierte Kirchensynode, von links: Thomas Maurer, Urs Stettler, Denise Hegglin, Hannes Tanner, Susanne Sauder, Hans Streit, Gabriela Bregenzer. Ganz links Hans Gebhard, Moderator des Podiums, ganz rechts der Co-Moderator, Martin Billeter, Präsident der Bezirkskirchenpflege. (Bild Marlise Santiago) fügte an: «Und alle sieben haben das Zeug dazu, nach Zürich zu gehen.» So machte es durchaus Sinn, die Kandidierenden und ihre Anliegen und Motivationen etwas näher kennen zu lernen. Zuerst bekamen die drei bisherigen Synodenmitglieder, die sich erneut zur Wahl stellen, das Wort. Thomas Maurer, Pfarrer, gehört der liberalen – und zuweilen kritisch aufmüpfigen, wie er sagte – Fraktion der Synode an. Ihm ist es wichtig, dass nicht nur die Stadt und die reichen Seegemeinden ein Gewicht haben. Zudem sollte auch wieder vermehrt zur Sprache kommen, was die Aufgabe der Kirche ist und nicht nur um Gelder und Fusionen diskutiert werden. Der Architekt Hans Streit, liberale Fraktion,

thematisierte die Fusionierungsprozesse «KG plus». Ein weiteres Ziel sei für ihn, den Mitgliederschwund zu bremsen. Für Hannes Tanner, Sozialwissenschaftler, welcher der religiössozialen Fraktion angehört, steht die Frage im Zentrum, wie die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit im spirituellen Wachstum unterstützt werden, und wie die Kirche diesem Anspruch mit sinkenden Ressourcen gerecht werden könne, sodass sie in einer globalisierten Welt wieder eine starke Stimme finde. Weiter ging das Wort an die drei neuen Kandidatinnen. Gabriela Bregenzer, Sozialdiakonin, sie sieht sich in der religiös-sozialen Fraktion. Ihr Hauptanliegen ist es, der Diakonie in den Kirchgemeinden mehr Bedeu-

tung zu geben, diese zu stärken und aufzuwerten. Denise Hegglin ist in der Frage der Fraktionsangehörigkeit noch nicht definitiv entschieden, tendiert zu den Liberalen oder religiös Sozialen. Die Pflegefachfrau ist mit 38 Jahren die jüngste der Kandidierenden, und sie möchte sich in der Synode für die jüngere Generation einsetzen, die sonst der Kirche den Rücken kehrt. Weiter ging es mit Susanne Sauder. Die Pfarrerin sagte von sich, sie sei eine typische und überzeugte Landeskirchlerin und fühle sich hier geistig zu Hause. Sie möchte dazu beitragen, dass die Kirche wieder selbstbewusster werde. Für eine Fraktion hat sie sich noch nicht entschieden. Zuletzt ging das Wort an Urs Stettler. Er engagiert sich seit seiner Pensionie-

Eines der Hauptthemen am Podium war das Projekt «KG plus». Da sind sich die Kandidierenden nicht ganz einig. Eine grosse Chance des Zusammenwachsens, im Sinne von «gemeinsam sind wir stark», oder «ein grosser Apparat hat noch nie mehr Nähe gebracht». Zur Frage, warum sie überhaupt nach Zürich wollen, war den Kandidierenden vor allem das Mitbestimmen wichtig. Ökumene scheint bei allen Kandidatinnen und Kandidaten selbstverständlich zu sein, auch mit Augenmerk auch auf die innerevangelische Ökumene, die im Zuge der Flüchtlingsströme an Brisanz gewinnt. Offen blieb hingegen eine Kernfrage: Wie soll die Kirche der Zukunft gestaltet sein, sodass auch wieder mehr Menschen hier ihre geistige Heimat finden? Das wird dann wohl Thema auch in der Synode sein. Der Hauptmoderator, Hans Gebhard, bedankte sich nach anderthalb Stunden bei allen und lud zum Apéro ein. «Nicht nur weils Essen und Trinken ist, sondern weil er Gelegenheit bietet, sich hautnah mit den Kandidierenden zu unterhalten.» Und so war es denn auch.


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 18. April 2019

«Das Spital ist wie eine Sonne, um die all die Zusatzdienste und –leistungen wie Planeten kreisen» Interview mit drei Chefärzten des Spitals Affoltern, Matthias Wiens, Nadja Lindenmann und Markus Minder Ohne Akutspital gäbe es künftig weder die hochgelobte Akutgeriatrie noch die spezialisierte Palliative Care. Der Hausärztemangel würde sich noch verschärfen. Nicht nur die zahlreichen Alten-, Behinderten- und Pflegeheime im Säuliamt bekämen dann ein Problem. So das Fazit des Interviews.

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Unsere Assistenzärzte vertreten rund 30 Wochen pro Jahr Hausärzte. Wir haben bereits Hausarztaufgaben übernommen, weil keine Hausärzte verfügbar waren ............................................................... Lindenmann: Die Ausbildung der Ärzte. Man beklagt sich über den Hausärztemangel. Wir haben beste Zeugnisse in der Ärzteausbildung und sind offiziell ein Ausbildungskrankenhaus der Universität Zürich.

................................................... mit den chefärzten sprach martin platter Anzeiger: Das Interdisziplinäre bzw. Interprofessionelle wird am Spital Affoltern grossgeschrieben und von aussenstehenden Fachleuten hochgelobt. Können Sie kurz beschreiben, was es damit auf sich hat? Wiens: Eine der genialsten Ideen, die wir jeden Tag leben und umsetzen, kam einst von den Geriatern. Sie regten eine engere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und Disziplinen an. Wird beispielsweise eine ältere Person mit einem Oberschenkelhalsbruch eingeliefert, diagnostiziere nicht nur ich als Chirurg. Im Team mit einem Geriater, einem Krankenpfleger, einer Physiotherapeutin wird der gesamte Wiederherstellungsprozess zusammen mit dem Patienten besprochen und geplant. Das ist nur möglich, weil wir in Affoltern so vielseitig sind, was schweizweit ziemlich einzigartig ist. Gäbe es das Interdisziplinäre nicht, wie würde sich der Ablauf für den Patienten gestalten? Minder: Für den Patienten, die Angehörigen aber auch für die behandelnden Ärzte würde der Ablauf ungleich komplizierter und die Heilungschancen für die Patienten geringer. Es käme zu keinem Gespräch, bei dem alle involvierten Personen gemeinsam versuchen, die optimale Therapie für den Patienten zu erreichen und bei Unklarheiten auch mal eine Frage stellen zu können. Gerade bei älteren Menschen, die bei uns in die Akutgeriatrie eingeliefert werden, ist das der grosse Gewinn. Oft sind sie mehrfach krank bzw. mehrdimensional krank. Sie leiden nicht nur unter körperlichen Beschwerden, sie haben auch seelische Beschwerden, sind unter Umständen dement, haben soziale Probleme, Probleme mit der Ernährung und der Selbstständigkeit. Wenn das Ziel ist, dass diese Menschen nach einem Sturz oder einer schweren Infektion wieder selbstständig zu Hause leben sollen, ist das innert nützlicher Frist und einigermassen kostengünstig nur mit einem interprofessionellen Team zu erreichen. Es muss gut zusammenarbeiten und sich regelmässig austauschen. Auch auf unserer Palliativstation treffen sich die verschiedenen Spezialisten deshalb mindestens einmal wöchentlich, um die Strategie bzw. den Therapieplan für jeden einzelnen Patienten zu besprechen und festzulegen. Vor einiger Zeit hat ein Hausarzt im «Anzeiger» darauf hingewiesen, dass es die vielgelobte geriatrische Abteilung nicht mehr geben kann, wenn das Akutspital fehlen würde. Was sagen Sie dazu? Minder: Die Akutgeriatrie und die spezialisierte Palliative Care sind Leistungsaufträge, die der Kanton an Akutspitäler vergibt. Eines der Kriterien ist

Die Chefärzte des Spitals Affoltern von links Dr. med. pract. Markus Minder (Geriatrie, Palliative Care), Dr. med. Nadja Lindenmann (Innere Medizin) und Dr. med. Matthias Wiens (Chirurgie). (Bild Martin Platter) die Akuthospitalisationsbedürftigkeit. Unter anderem bedeutet dies, dass rund um die Uhr eine ärztliche Versorgung bereit sein muss. Das ist auch eine andere Finanzierung, denn das wird über die Fallpauschalen abgerechnet. Dieses Dispositiv ist in der normalen Langzeitpflege nicht möglich, wie das oft behauptet wird. Ebenfalls ist die Finanzierung in der Langzeitpflege anders. ...............................................................

Ohne Akutspital gäbe es keine Akutgeriatrie nd auch keine spezialisierte Pallliative Care mehr ............................................................... Was würde denn passieren, wenn es das Akutspital in Affoltern nicht mehr geben würde? Minder: Ohne Akutspital gibt es keine Akutgeriatrie und auch keine spezialisierte Palliative Care mehr, das steht ausser Zweifel. Wiens: Die Langzeitpflege würde auf dem Niveau herkömmlicher Altersheime dahinplätschern. Sobald ein Arzt gefragt wäre, würde es die ärztliche Betreuung in Affoltern nicht mehr geben. Man sagt zwar immer: Wir finden dann die Ärzte schon. Aber ich bin überzeugt: Man wird diese Ärzte nicht finden. Sie sind weg. Denn wenn man einen Teil aus dem Gesamtkonzept des Spitals Affoltern herausamputiert, ist das Ganze für die ambitionierten Ärzte, die wegen des interdisziplinären Ansatzes in unseren Teams arbeiten, nicht mehr interessant. Die Fachleute würden abwandern. Weil das Affoltemer Alleinstellungmerkmal wegfallen würde? Wiens: Genau. Dazu kommt, dass auch die Hausärzte nicht mehr in der Anzahl da sind wie früher. Früher haben nämlich die Hausärzte auch die Altersheime betreut. Im Schweizer Sorgenbarometer stehen die steigenden Gesundheitskosten ganz weit oben. Die Leute haben Angst, dass sie ihre Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können. Kann man denn auch mit kleineren

Spitalorganisationen wie in Affoltern Kosten sparen? Minder: Die Pro-Kopf-Gesundheitskosten im Säuliamt sind die tiefsten im ganzen Kanton. Eine ausgebaute Akutgeriatrie und Palliative Care gibts weder im Triemli, noch im Limmattal. Die Patienten aus dem Kanton Zug kommen zu uns. Muri beginnt jetzt selber mit dem Aufbau einer Abteilung. Wir haben zehn Jahre dafür gebraucht. Gibt es uns nicht mehr, ist das Waid-Spital die nächste Anlaufstelle. Ein zeit- und nervenaufreibender Weg mit dem Auto und dem öV, will man seine Angehörigen im Waid besuchen. Wiens: Der Operationssaal (OP) in Affoltern ist definitiv nicht so teuer wie der spezialisiertere OP im grösseren Spital. Deshalb können wir unsere Leistungen auch günstiger anbieten. Dazu kommt, dass in Kleinspitälern die Problematik resistenter Bakterien weit weniger akut ist als in grossen; auch pflegen wir einen sehr familiären Kontakt mit unseren Patienten. Faktoren, die sich nicht nur beim Genesungsprozess günstig auswirken. Käme es zu einem dreifachen Ja zu den Spitalvorlagen, was würde sich ändern am Spital in Affoltern? Lindenmann: Anhand der Leistungsaufträge des Kantons kann man mit der Planung eines neuen Bettenhauses beginnen – immer unter dem Gesichtspunkt der optimierten Abläufe und der interdisziplinären Zusammenarbeit. Dazu wird es Umstrukturierungen und Anpassungen geben. Gewisse Leistungen werden in veränderter Form oder nicht mehr angeboten. Können Sie diese Leistungen konkretisieren? Lindenmann: Wir würden die Geburtenabteilung nicht mehr in der heutigen Form weiterführen. Schon jetzt dürfen wir Schwangere erst ab einer bestimmten Schwangerschaftswoche aufnehmen, was dazu führen kann, dass die Geburtenzahlen abnehmen könnten. Wenn nun anstelle einer klassischen Geburtenabteilung ein Geburtshaus geplant wird, wird im Vorfeld noch genauer als bis jetzt ab-

geklärt, welche Geburten in unserem Geburtshaus stattfinden können. Kaiserschnitte beispielsweise würden wir nicht mehr durchführen. Entsprechend bräuchte es dann aber auch keine ärztliche Vorhalteleistungen mehr. Was ist eine ärztliche Vorhalteleistung? Lindenmann: Zum Beispiel eine Gynäkologin, die jederzeit innerhalb von 10 Minuten erreichbar und am Spital sein muss, um einen Notfall-Kaiserschnitt durchzuführen. Gibt es noch andere Bereiche? Lindenmann: Die Prothetik in der Orthopädie würde wegfallen, da wir die vorgegebenen Fallzahlen nicht erreichen. Dazu soll die ohnehin schon gute Zusammenarbeit mit dem Triemli weiter intensiviert werden. Patienten mit Herzkatheter oder Rückenoperationen gehen jetzt schon ins Triemli. In meinem Bereich, Magen-Darm-Abteilung, gäbe es die Möglichkeit, dass wir gemeinsam den Notfalldienst machen, um die Kosten zu reduzieren. ...............................................................

Man beklagt sich über den Hausärztemangel. Wir haben beste Zeugnisse in der Ärzteausbildung und sind offiziell ein Ausbildungskrankenhaus der Uni Zürich ............................................................... Ist in gewissen Bereichen auch ein Ausbau der Leistungen angedacht? Lindenmann: Ja, zum Beispiel in der Onkologie. Die Krebsabteilung im Triemli platzt jetzt schon aus allen Nähten. Die Onkologen des Spitals Triemli wünschen sich, einen zusätzlichen Tag Sprechstunde bei uns anzubieten. Solche Entscheide muss dann jede Abteilung für sich im Detail anschauen. Minder: Nicht zu vergessen ist die Zusammenarbeit mit Zug. Was leistet das Spital Affoltern ausserdem?

In welchen Disziplinen werden diese Ärzte in Affoltern ausgebildet? Lindenmann: Allgemeinmedizin, Chirurgie, Altersmedizin und Palliativmedizin. Minder: Wir haben regelmässig Studentenkurse in den Fächern Palliativ Care, Innere Medizin, Chirurgie und auch Spiritual Care. Wiens: Wir sind eines der wenigen Spitäler in der Schweiz, das Assistenzärzte als Vertretungen in die Hausarztpraxen schickt. Das ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Es ist schon vorgekommen, dass diese Assistenzärzte nach Beendigung der Ausbildung als Hausärzte in der Region bleiben. Ich schätze, das sind derzeit etwa die Hälfte der praktizierenden Hausärzte im Säuliamt. Das ist eine grosse Chance für die Region, mehr Hausärzte zu bekommen als in anderen Gebieten. Lindenmann: Unsere Assistenzärzte vertreten rund 30 Wochen pro Jahr Hausärzte. Wir haben bereits Hausarztaufgaben übernommen, weil keine Hausärzte verfügbar waren. Da werden die Wege für die Patienten kurz. Lindenmann: Nicht nur das. Wir betreuen den Götschihof, das Werk- und Wohnhaus zur Weid, den Ulmenhof als Hausärzte und sind auch Heimärzte. Das würde alles wegfallen, wenn es zu einem Nein zur gemeinnützigen Spital-AG käme. Die Heime müssten sich nach neuen Ärzten umschauen, denn die Einrichtungen sind verpflichtet, einen Heimarzt oder eine Heimärztin zu bezeichnen, der/die über eine Praxisbewilligung des Kantons Zürich verfügt und mit ihm/ihr zusammenzuarbeiten. Minder: Dazu kommt die Ausbildung des Pflegepersonals. Wir haben immer wieder auch Spitex-Fachleute zur Ausbildungszwecken bei uns im Spital. Sie hospitieren auf der Palliativ-Station und in der Onkologie. Ebenfalls geben wir Fortbildungen für umliegende Pflegeheime. Wir sind auch Heimarzt im Haus zum Seewadel und wir sind in verschiedensten Gremien des Bezirks – Mitglied der Begleitgruppe «Beratungsstelle für Gesundheits- und Altersfragen», Mitglied der Steuergruppe des Projekts CareNet+, Vorstand der Freiwilligenarbeit im wabe, die Menschen in der letzten Zeit ihres Lebens begleitet. Dazu kommen die telefonischen Beratungen für Hausärzte, Spitex und Palliaviva bei medizinischen Fragen. Das geschieht niederschwellig und kann nicht selten eine Spitaleinweisung abwenden. ................................................... > Fortsetzung auf Seite 7


Bezirk Affoltern Fortsetzung von Seite 6 All das gehört zusammen wie bei einem Puzzle. Das Spital ist wie eine Sonne, um die all die Zusatzdienste und –leistungen wie Planeten kreisen. Das Spital ist über mehr als ein Jahrhundert gewachsen. Immer neue Gebäude sind entstanden und bei jedem neuen Ausbauschritt mussten Kompromisse eingegangen werden. Wie wirkt sich das auf Ihren Arbeitsalltag aus? Wiens: Wenn ich meinen Bereich, die Chirurgie, nehme: Operationssaal und die dazugehörigen Aufwachräume sowie die Wachstation liegen bei modernen Spitälern gleich neben dem OP. Bei uns liegen die Räumlichkeiten weit auseinander. Lindenmann: In meinem Bereich, die Innere Medizin, haben wir Platznot was die Sprechstunden anbelangt, zumal gewisse Gebäude nicht rollstuhlgängig sind. Deshalb kann ich beispielsweise in meinem Büro keine Sprechstunde machen. Je nach Patient muss ich also immer zuerst einen geeigneten Raum organisieren, der dann auch noch frei sein muss. Minder: In meinem Bereich, Geriatrie und Palliative Care, sind die Wege am weitesten, denn die Patienten sind übers ganze Gelände verstreut. Während meiner Arbeitszeit verbringe ich ohne Übertreibung jeden Tag gut 35 Minuten nur mit Gehen. Zudem möchte in anmerken, dass Vierer-Patientenzimmer ohne Nasszelle – also mit Toilette und Dusche auf dem Gang – einfach nicht mehr zeitgemäss sind. Bisher war es so, dass sich die Betriebskommission aus Gemeindedelegierten zusammensetzte, die grösstenteils medizinische Laien sind. Können Laien das komplexe medizinische Instrumentarium und die Abläufe in einem Spital überhaupt kompetent beurteilen? Minder: Jein. Bei gewissen Fragen vielleicht. Das Gesundheitswesen ist derart komplex geworden, dass selbst wir als Fachleute teilweise überfordert sind. Prallen da Expertenmeinungen aufeinander? Minder: Absolut. Deshalb braucht es ein Gremium, in dem neben den Politikern auch Fachleute aus verschiedenen Disziplinen vertreten sind: Medizin, Recht, Finanzen, Bau, evtl. auch Seelsorge. Es sollte möglichst

zeitnah entscheiden können. Wir wissen, im Medizinalbereich und im Gesundheitswesen geht es um sehr viel Geld, was die Branche attraktiv für Interessenvertreter macht, die nur den eigenen Profit im Sinn haben. Sollte deshalb ein Spital öffentlich-rechtlich organisiert sein? Wiens, Lindenmann, Minder: Unbedingt! Ist denn das gegeben mit der Gründung einer gemeinnützigen AG? Wiens: Es wird kritisiert, dass die gemeinnützige AG als juristischer Begriff nicht im Obligationenrecht existiert. Tatsache ist, dass sie zwar nicht im OR steht, aber dass sie an ganz vielen Orten schon lange gut funktioniert und juristisch auch nachvollziehbar ist. Es ist eine AG, die den Gemeinden gehört. ...............................................................

Beim Wegfall des Spitals würden die Gemeinden finanziell nicht nachhaltig entlastet. Die weit höheren Folgekosten werden auf Umwegen wieder auf Patienten, Steuer- und Prämienzahler zukommen ............................................................... Nach der Sperrfrist von fünf Jahren kann die Gemeinde aber ihre Anteile veräussern. Wiens: Die verbleibenden Gemeinden hätten jedoch das Vorkaufsrecht und es müsste zuerst wieder das Stimmvolk angefragt werden. Ich gehe davon aus, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Interesse entscheidet. Damit ist die Gemeinnützigkeit meines Erachtens sehr gut geschützt. Was ist, wenn sich keine öffentlich-rechtlichen Interessenten finden lassen und plötzlich doch private Investoren Teilhaber werden? Wiens: Für mich ist das sehr hypothetisch. Verhindern lässt sich dies nicht, aber das Stimmvolk wird sich das genau überlegen und aufgrund seiner Bedürfnisse entscheiden. Das gibt uns auch die Sicherheit, dass am 19. Mai das Volk in seinem Interesse entscheidet. Den Chefärzten in Affoltern wurde von

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Spitalkritikern auch schon horrende Bezüge vorgeworfen. Was sagen Sie dazu? Lindenmann: Mit Blick auf unsere Saläre wäre mir das neu. Aber es wurde auch schon kritisiert, dass wir Chefärzte uns gegen alles sperren. Dazu kann ich nur sagen: Neben mir gibt es noch einen weiteren Chefarzt, der neben dem Medizinstudium ein Wirtschaftsstudium mit Fachrichtung Gesundheitswesen abgeschlossen hat. Es ist also nicht so, dass wir uns nicht schon lange darum bemühen, dass der Betrieb in Affoltern so rentabel wie möglich läuft. Das haben übrigens auch schon unsere Vorgänger getan. Am Schluss liegt es aber nicht einzig an den Chefärzten. Während meines Wirtschaftsstudiums wurde mir bewusst, dass es in der Schweiz nur ganz wenige Fachleute gibt, die die hochkomplexe betriebs- und volkswirtschaftliche Materie mit allen Playern des Gesundheitswesens durchschauen. Wiens: Horrende Bezüge? Ganz sicher nicht. Das Gegenteil entspricht der Realität. An all den Spital-Informationsveranstaltungen wurde viel über die Wirtschaftlichkeit gesprochen. Dazu kann ich mit gutem Gewissen sagen: In Affoltern wird nichts an Therapie betrieben, was nicht sein muss. Das Akutspital mit Medizin und Chirurgie als Kern ist ein wichtiger aber ein kleiner Teil. Von diesem Kern hängen jedoch die Akutgeriatrie, die Psychiatrie, eine Mutter-Kind-Abteilung, die Psychotherapie und die PalliativAbteilung ab. Diese Abteilungen müssen bei einer Schliessung neu aufgebaut werden. Das heisst: Beim Wegfall des Spitals würden die Gemeinden finanziell nicht nachhaltig entlastet. Die weit höheren Folgekosten werden auf Umwegen wieder auf die Patienten, Steuer- und Prämienzahler zukommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es würde mich nicht wundern, wenn die Stadt Zürich für die Versorgung von 60 00 Säuliämtlern einen Teil der Investitionskosten der Stadtspitäler von den Gemeinden im Bezirk Affoltern einfordern würde. Dann werden die Gesundheitskosten im Säuliamt nicht mehr die günstigsten des Kantons sein. Haben sich in der Belegschaft bereits Auflösungserscheinungen bemerkbar gemacht? Minder: Als nach der Parolenfassung des Affoltemer Stadtrats die grossen Zürcher Printtitel NZZ und Tages

Anzeiger plötzlich über die Schliessung des Spitals mutmassten, drückte das schon auf die Stimmung in der Belegschaft. Inzwischen hat sich das aber wieder geändert in eine «Jetzt-erstrecht-Stimmung». Die 700 Angestellten sind sich bewusst, dass sie gute Arbeit leisten. Die Stimmung ist derzeit ausserordentlich gut. Wiens: Es ist wie in der Homöopathie. Da erlebt man auch eine Anfangsverschlechterung (der Entscheid der Stadt Affoltern), die dann der Besserung weicht. Die Abstimmung könnte die Heilung bewirken. Für die Angestellten des Spitals ist wichtig, dass die Bevölkerung sich bewusst ist, dass sie sich mit einem Ja für ein Juwel entscheiden. Wir sind ein Vorzeigespital, wie es in der Schweiz kein zweites gibt. Welche Reaktionen erhalten Sie aus der Öffentlichkeit? Wiens: Wir hatten einen sensationellen Tag der offenen Tür mit Volksfestcharakter, an dem wir sehr viel Rückhalt aus der Bevölkerung erfahren durften. Lindenmann: Die Unterstützung aus der Bevölkerung berührt mich sehr. Das Engagement für das Spital ist riesig. Das hat auch der Tag der offenen Tür gezeigt, den ich total gut erlebt habe. Minder: Mir kam die Mutmassung über die Schliessung unseres Spitals fast ein wenig surreal vor. Schon vor dem Besuchstag wurden wir überhäuft mit Komplimenten der Patienten und deren Angehörigen. In der Akutgeriatrie und der Villa Sonnenberg können wir uns derzeit fast nicht retten, so hoch ist der Patientenzulauf. Es ist aber nicht nur das: Dass wir hier an einem Tisch sitzen und reden, ist nicht selbstverständlich. In anderen Spitälern arbeiten verschiedene Disziplinen oft jede für sich nebeneinander her. Hier arbeiten wir zusammen. Welche Auswirkungen hat das ganze Gezerre, das nun schon einige Jahre vorherrscht, auf den Spitalbetrieb? Wiens: Diejenigen, die schon länger hier arbeiten, mussten untendurch. Das hatte einerseits mit internen Problemen zu tun. Andererseits mit dem Zweckverband, mit dem wir nicht weiterkommen. Und es gibt noch immer Leute, die uns das Leben schwer machen.

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Sind das Mitglieder der Betriebskommission? Wiens: Nein, sicher nicht. Wir hatten in früheren Jahren Probleme mit einzelnen Mitgliedern der Betriebskommission. Derzeit haben wir aber eine hervorragende Betriebskommission, die genial arbeitet. Die Geschichte der Probleme geht bald 20 Jahre zurück. Schon damals war ein Projekt für ein neues Bettenhaus recht weit vorangetrieben, das dann aber gestoppt wurde. Es ist gar nicht mehr aufzuzeigen, warum. Jedenfalls gingen die Probleme danach immer weiter. Am meisten zu schaffen machen uns die anhaltende politische Unruhe und die bauliche Substanz des Spitals. ...............................................................

Uns geht es um die Menschen, um die Patienten. Und das ganzheitlich ............................................................... Wie sehen Sie die Zukunft des Spitals Affoltern? Lindenmann: Wir planen weitere Angebote, wie zum Beispiel ein multimodales Schmerzzentrum, das es in der Schweiz erst dreimal gibt. Um diesen Leistungsauftrag zu erhalten, braucht es viele Kompetenzen, die wir bereits heute hier haben und anbieten können. Unser Ziel – apropos volkswirtschaftliches Denken – ist, dass die Leute gesund werden und wieder nach Hause bzw. arbeiten können und nicht in einer Institution bleiben müssen. Uns gehts um die Menschen, um die Patienten und das ganzheitlich. Vielleicht kann man einmal zählen, wie oft unsere Gegner das Wort «Patient» in den Mund genommen haben. Wiens: Das Spital hatte durch die Arbeit unserer Vorgänger schon immer etwas Visionäres, das wir bis heute erhalten konnten. Diese Vision wird nun erweitert um die Idee eines ambulanten Versorgungszentrums. Basis dazu ist ein Netzwerk, wie wir es im Säuliamt haben. Für die Patienten ist wichtig, dass sie zum Beispiel nach einer Operation nicht einfach nach Hause geschickt und sich selber überlassen, sondern von vernetzten Institutionen – Hausärzte, Spitex, Physiotherapie, Spital und anderen – getragen werden. Interview: Martin Platter

3 Mal Ja zum Spital Affoltern Einstimmige Empfehlung der Ärztinnen und Ärzte aus dem Bezirk Affoltern An der Generalversammlung der Ärzteschaft des Bezirks Affoltern empfehlen Ärztinnen und Ärzte einstimmig (!) der Bevölkerung und den Patienten und Patientinnen für die Abstimmung vom 19. Mai 3 Mal Ja in die Urne zu legen. Die Ärztinnen und Ärzte sorgen sich um die medizinische Grundversorgung im Bezirk. In den nächsten zehn Jahren wird die Hälfte der Hausärzte im Bezirk pensioniert. Ohne Spital wird die jetzt schon gegenüber den Kollegen in der Stadt Zürich zehnmal (!) höhere Notfalldienstbelastung weiter massiv zunehmen, was Nachfolger abschreckt. Die Ärzte schätzen den regen fachlichen Austausch mit den Spitalärzten. Diese einzigartige unkomplizierte Zusammenarbeit ist wesentlich mitverantwortlich für die tiefsten Gesundheitskosten im ganzen Kanton. Das beste Beispiel hierfür ist unsere Generalversammlung (GV). Regelmässig nehmen daran mehr Mitglieder teil, als an der GV der Zürimed, dem Ärzteverband der Stadt Zürich. Und dies obwohl diese 1900 Mitglieder haben und wir nur rund 100. Im Säuliamt kennen sich die Ärztinnen und Ärzte! Dieser Zusammenhalt unter der Ärzteschaft würde ohne das Spital Af-

Ein klares Bekenntnis zum Spital Affoltern: Ärztinnen und Ärzte anlässlich der Generalversammlung. (Bild zvg.)

gung, weil die bestehenden Institutionen Senevita und Seewadel diese alleine unmöglich abdecken können. Keine Gemeinde im Bezirk – auch nicht diejenigen welche ein Ja-Nein-Nein empfehlen – wissen, wohin unsere betagten pflegebedürftigen Eltern und Grosseltern denn nach dem 19. Mai hin sollten. Ein Nein – fast egal ob an erster, mittlerer oder letzter Stelle – führt zum Chaos mit Massenkündigungen der Spital- und Pflegeheimmitarbeiter. Wir sorgen uns aber auch um 700 Arbeitsplätze, um 66 Ausbildungsplätze in verschiedenen Branchen, um den Verlust eines Umsatzes von 2 Millionen Franken für die KMU der Region, welche mit dem Spital zusammenarbeiten. Und nicht zuletzt um eine dramatische Einbusse der Standortattraktivität unseres Bezirks. Wir hoffen insbesondere auch auf die Solidarität der ‹Randgemeinden›. Wir waren immer schon ein stolzer Bezirk. Wir sind der einzige Bezirk im Kanton Zürich mit eigenem Wappen! Wir sind stolz darauf, Säuliämtler zu sein. Und nicht nur eine Agglomeration der Stadt Zürich. Bitte stimmen Sie deshalb am 19. Mai 3 Mal Ja!»

foltern verloren gehen. In einer Medienmitteilung heisst es: «Wir sorgen uns aber auch um den Verlust der

Der Vorstand der Ärztegesellschaft des Bezirks Affoltern (im Namen der gesamten Ärztegesellschaft)

Akutgeriatrie und der Palliativstation. Institutionen, welche landesweit einen hervorragenden Ruf geniessen.

Ohne Akutspital können diese nicht weitergeführt werden. Wir sorgen uns auch um den Verlust der Pflegeversor-


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Bezirk Affoltern

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Lernen, wo das tägliche Gemüse herkommt

Es ist angerichtet im Seleger Moor in Rifferswil Seit 1. April ist der Park wieder geöffnet.

Praxis statt Theorie - Bonstetter Schulklassen bewirtschaften einen Gemüseacker Viele Kinder wissen heute kaum mehr, woher ihr Essen eigentlich kommt. Die GemüseAckerdemie will dies ändern. In Bonstetten bauen zwei Schulklassen auf einem Acker selber ihr Gemüse an und erleben so einen praxisnahen Zugang zur natürlichen Lebensmittelproduktion.

«Hier ist die Welt noch in Ordnung»

................................................... von stefan schneiter Die Kinder sind voller Eifer im Einsatz. Statt im Schulzimmer trockene Theorie zu pauken, stehen sie draussen auf dem Feld und legen selber Hand an. Sie graben das Beet um, ziehen eine Rille, in die sie Samen und Setzlinge reinpflanzen, giessen Wasser und decken das Gesäte wieder mit Erde zu. «Anpflanzen ist cool. Das Säen gefällt mir», sagt Fabienne. «Zwiebeln einzeln einpflanzen gefällt mir,» erklärt ihre Freundin Linda. Und Javen findets «mega lässig», auf dem Acker zu arbeiten. «Man kann graben, dann Kartoffeln in die Erde rein tun. Das ist eine neue Erfahrung für mich, mega cool».

Gemüseanbau bis in den Herbst Die drei Viertklässler aus der Klasse von Lehrer Manuel Eigenmann in Bonstetten sind an diesem Montag als Gemüsebauern im Einsatz, auf einem kleinen Acker auf dem Land der Stiftung Rotenbirben in Bonstetten, auf dem Gut von Bauer Jeremy Notz. Jede Woche, bis in den Herbst hinein, werden sie dies nun tun. Genauso wie die 4.-Klass-Schülerinnen und -Schüler von Lehrerin Nicole Kuhn bauen sie in diesem Jahr ein Gemüsefeld an, säen, hegen und pflegen es, ernten und machen das Feld schliesslich winterfest. Über ein Dutzend Gemüsesorten bauen sie an: Zwiebeln, Kartoffeln, Fenchel, Radieschen, Pastinaken, Kohlrabi, Salate und vieles mehr. Sie tun dies weniger unter der Anleitung ihres Lehrers, sondern der Helfer von der GemüseAckerdemie. Der Verein GemüseAckerdemie Schweiz ist eine Bildungsinitiative, die 2014 in Deutschland gegründet wurde und seit 2017 auch in der Schweiz präsent ist. Mitbegründerin und Geschäftsführerin Simone Nägeli erklärt, worum es geht: «Kinder und Jugendliche wissen ja immer weniger, wo die Lebensmittel herkommen, die sie essen. Hier bauen sie anzeige

Noch still und ruhig, aber gut vorbereitet präsentiert sich der Park Seleger Moor seinen Besuchern. Die ersten Blüten locken nicht nur Bienen an. Über die neu mit Häckselholz ausgestreuten Wege gelangt der Besucher zu den ersten Frühlingsvorboten. Der Frühling, welcher sich fein und zart im Park ausbreitet, lässt erahnen, es wird nicht mehr lange dauern bis der Park die Besucher mit seinen Farben und seinen Düften betören wird.

Für alle, welche in Ruhe den Park mit allen Sinnen und der Kamera geniessen wollen, ist die Vorsaison-Zeit gut geeignet. Wenige Besucher stören das Bestaunen der ersten kleinen und grossen Blüten, das Zuhören dem Gesang der Vögel. Die Frösche machen sich weit aus der Ferne bemerkbar und erinnern den Besucher, dass der Weg auch zu ihnen führen darf. Steht man auf dem gut befestigten Weg am Wasser, lässt den Blick zum intensiven Gelb der Sumpfrose schweifen, breitet sich das Gefühl «hier ist die Welt noch in Ordnung» wohlig aus. Urs Sigg

Die Viertklässler aus Bonstetten arbeiten mit Herzblut beim Gemüseanbau auf dem Acker. (Bild Stefan Schneiter) ihr eigenes Gemüse an und lernen dabei von Grund auf, woher Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. In der Praxis statt nur theoretisch erhalten sie so einen direkten Bezug zum Gemüse. Sie sehen und erleben, wieviel Arbeit während Monaten hinter dessen Anbau steckt und bringen so auch mehr Wertschätzung gegenüber dem Gemüse auf.»

Forellenschluss und Blaue Schweden Heute, zum Beginn der Gemüsesaison, ist Säen angesagt. «Was pflanzen wir heute an? fragt Simone Nägeli. Als erstes sind Rüebli, Kohlrabi, Salat, Radieschen und Zwiebeln dran. Andere Gemüse, wie etwa Tomaten oder Kürbisse, folgen dann erst im Mai. Das, so erfahren die Kinder, hängt damit zusammen, dass im April Kältephasen sich schädlich für gewisse Gemüsesorten auswirken können. Danach gilt es, verschiedene Gemüsearten zu erkennen. Das ist bei Kartoffeln, Rüebli oder Zwiebeln noch einfach. Bei Pastinaken, Schwarzwurzeln oder gar dem Forellenschluss-Salat wird es hingegen schon kniffliger. Und dann gehts direkt an die Arbeit. In Fünfergruppen aufgeteilt, ver-

teilen sich die Kinder auf die verschiedenen Pflanzbeete, heben Gräben aus, verteilen die Setzlinge der Zweibeln in geregelten Abständen, streuen sorgfältig die Radieschensamen aus. Dann mit Erde zudecken, unterschiedlich tief je nach Gemüsesorte. Weitere Arbeitsgänge sind das Wässern mit Spritzkannen, das Entfernen störender Steine aus den Beeten. Mehrfach werden verschiedene Tiere gefunden: Spinnen, Regenwürmer, ein Ohrengrübler. «Gruusig», findet eines der Kinder. «Nein, der ist nicht gruusig, sondern härzig», hält ein Schüler dagegen. Bei einem kleinen Ei wird allgemein gerätselt, von welchem Tier es abstammen könnte. Da sind sogar die Helfer von der GemüseAckerdemie überfragt. Alle gesetzten Gemüsearten sind von ProSpecieRara, sodass mit diesen Schuleinsätzen auch etwas zum Erhalt von seltenen Pflanzenarten geleistet wird. Geachtet wird auch auf einen biologischen und nachhaltigen Anbau, etwa bei der Kombination von Gemüsesorten im selben Beet. So kommen Zwiebeln mit Rüebli zusammen, da erstere mithelfen, Schädlinge abzuhalten. Oder Zwiebeln neben Schwarzwurzeln, da beide Pflanzen nicht in «Wurzelkonkurrenz» zueinander treten. «Ich habe gelernt, dass es ver-

schiedene Arten von Zwiebeln gibt, Bislang habe ich gemeint. es gäbe nur eine Zwiebel. Auch blaue Kartoffeln – ihr Name heisst Blauer Schwede – hab ich noch nie gesehen», erzählt Linda. Javen hat gefallen, dass man die Radieschensamen zusammen mit Sandkörnern in den Boden reinstreut. Und Liaro hat gelernt, dass man etwa Kohlrabi nicht so tief wie andere Gemüsesorten in die Erde einsetzt.

«Richtige Experten» Simone Nägeli ist überzeugt, dass die über 20 Einsätze der Schüler im Lauf des Jahres viel bringen. «Wenn Schulkinder einen Tag auf den Bauernhof gehen, ist das zwar super für sie. Aber es ist nur ein Tag. Wenn sie aber über Monate hinweg einen Acker von A bis Z selber bewirtschaften, lernen sie wahnsinnig viel und werden zu richtigen Experten.» Die Bewirtschaftung eines Gemüseackers deckt zahlreiche Punkte des Lehrplans 21 im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft ab. Ergänzend zu den Praxiseinsätzen gehört aber auch Theorie. GemüseAckerdermie stellt für die Lehrpersonen passendes Infomaterial für den Unterricht im Schulzimmer zusammen.

Frühlingsvorboten in Gelb. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 18. April 2019

stellungnahmen zur spitalabstimung vom 19. mai

Spitalabstimmung: Zweckverband jetzt auflösen!

Empfehlung des Gemeindepräsidenten-Verbandes Knonauer Amt Der Verband der Gemeindepräsidenten des Bezirks Affoltern (GPV), deren Mitglieder die jeweiligen Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten sind, behandelt Fragen die einzelne oder mehrere Gemeinden des Bezirks betreffen, insbesondere solche der Gemeindeorganisation und Gemeindeverwaltung. Als Verein geführt, steht der Informationsaustausch, die Zusammenarbeit im Bezirk und das Erarbeiten für gemeinsames Verständnis und Haltungen im Zentrum. Anders als die Gemeinderäte der einzelnen Bezirksgemeinden, hat der GPV keine Beschlussmöglichkeiten, welche dann im Sinne des Kollegialitätsprinzips zu vertreten sind. Die Diversität der Gemeinden bleibt so bestehen bzw. deren Autonomie gewahrt. So hat sich der GPV, teilweise mit den Delegierten der Gemeinden, in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, dass heute eine Abstimmung durchgeführt wird die, in Bezug auf Fragestellung und Aufzeigen von Konsequenzen, einem gemeinsamen Verständnis entsprechen. Nach langen und schwierigen Jahren der Unsicherheit rund um das Spital Affoltern werden die Stimmbürger am 19. Mai 2019 Gelegenheit haben, richtungsweisend zu entscheiden. Die drei Fragen mit hoher Bedeutung und Tragweite sind komplex und die Antworten dazu haben meist, oder vor allem auch, emotionale Hintergründe. Fakten, die in die Waagschale gelegt werden, heben sich gegenseitig auf, oder lassen – je nach Betrachtung – «klare» Zustimmung oder Ablehnung erkennen. Auch wenn vergangene, aktuelle und künftige Einflussfaktoren umfassend berück-

sichtigt werden, ist eine abschliessende, sachliche Beantwortung dieser Fragen in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld kaum möglich. An alle Beteiligten werden damit hohe Anforderungen gestellt. Die Gemeindebehörden sind verpflichtet, ihren Stimmbürgern Abstimmungsempfehlungen abzugeben. Sie wissen auch, dass die Stimmbürger mündig und unabhängig von Empfehlungen mit ihren eigenen Kenntnissen, Einschätzungen und Emotionen entscheiden werden. Seit rund zwei Monaten sind die Empfehlungen der 14 Bezirksgemeinden zu den drei Abstimmungsfragen bekannt. Sie werden in Leserbriefen und Infoveranstaltungen kommentiert, bestritten und verteidigt. Der Fokus liegt dabei grösstenteils bei der Frage zur Erhaltung des Spitals. Die Abstimmungsempfehlung zur 3. Abstimmungsfrage, der gAG Spital Affoltern, steht bei den Bezirksgemeinden mit 7:7 unentschieden. Eine Mehrheit mit einer Zustimmung von 10:4 zeigt sich bei der Langzeitpflege zur Gründung einer IKA Pflegezentrum Sonnenberg. Bei der Abstimmungsfrage zur Auflösung des Zweckverbandes (ZV) geben alle Gemeindebehörden mit 14:0 eine eindeutige Ja-Empfehlung ab. Vielleicht liegt es an dieser klaren Aussage, dass diese 1. Frage der Abstimmung fast untergeht vom Abstimmungsablauf her betrachtet ist die Frage zur Auflösung des ZV die wichtigste überhaupt. Diese kann nur mit 100% Zustimmung aller Bezirksgemeinden erfolgen und damit den Weg für dringend notwendige Veränderungen überhaupt ermöglichen. Sollte

nur eine Gemeinde ein Nein zur Auflösung des ZV beschliessen, sind die beiden anderen Fragen hinfällig und der Scherbenhaufen grösser denn je.

Was taugt ein Zweckverband? Der Zweckverband ist im Kanton Zürich die gebräuchlichste Form der Zusammenarbeit unter Gemeinden, wenn es darum geht, Gemeindeaufgaben gemeinsam anzugehen. Und damit ist die Untauglichkeit des heutigen ZV bereits genannt, denn seit 2012 ist alleine der Kanton für die Spitalvorsorge zuständig. Im Gegenzug sind die Gemeinden alleine für die Langzeitpflege zuständig. Auch wenn diese beiden Bereiche Berührungspunkte aufweisen, sind sie in Zukunft in getrennten Organisationen und Verantwortlichkeiten zu führen. Beide Bereiche in geteilter Verantwortlichkeit zusammen in einem ZV zu führen blockiert alle Entwicklungen und ist daher nicht zukunftstauglich. Dies haben mit ihren Empfehlungen alle 14 Bezirksgemeinden erkannt. Der GPV stützt diese Empfehlung und empfiehlt: Ja zur Auflösung des Zweckverbandes.! Wie oben erwähnt, kann der GPV keine Beschlüsse für den Bezirk fassen. Die Bezirksgemeinden sind in ihrer Entscheidung immer autonom. Dass der GPV zu den andern beiden, für den Bezirk wichtigen Abstimmungsfragen keine Empfehlung zur IKA Langzeitpflege und gAG Spital Affoltern geben kann, zeigt sich in der Heterogenität 10:4 und 7:7 – zusammenfassend am ehesten mit Stimmfreigabe zu bezeichnen.

Der Plan B

So könnte Zukunft der Gesundheitsversorgung im Amt aussehen Darf ich Sie zu einem kurzen Gedankenspiel einladen? Blenden wir für den Moment einmal die aktuelle Situation aus, fokussieren uns auf die Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt in 10 Jahren, lassen auch die Fragen der Bezirkszusammenarbeit, Finanzierung sowie die letzten technischen und juristischen Details ausser Acht.

Annahme: Das attraktive Knonauer Amt erlebt über die nächsten Jahre weiteren Zustrom von Neuzuzügern und wir werden vielleicht bald 60 000 Einwohner zählen; ein interessantes Potenzial an Kunden von ganz jung bis ganz alt mit all ihren eigenen Bedürfnissen. Viele Ärzte sind über die letzten Jahre in Pension gegangen und traditionelle Hausarztpraxen stehen nur noch in wenigen Gemeinden zur Verfügung. Die Gesundheitsdirektion hat die Bedingungen und die Finanzierung im Spitalwesen weiter stark verschärft. Die Schliessung und Rückbau des Spitals Affoltern wurden bis Ende 2022 abgewickelt.

Vorstellung: Die Generation 60+ profitiert von einem effizienten und breit ausgebauten Spitexdienst für langes Wohnen im eigenen Heim. Der attraktive Bezirks-Patiententaxidienst Knonauer Amt – betrieben von eigenen Leuten, Taxiunternehmern sowie Freiwilligen – ist äusserst beliebt und steht 16 Stunden am Tag mit günstigen Tarifen zur Verfügung. Das betreute Wohnen und Leben im Alter, die erweiterte

Langzeitpflege werden von privaten und gemeinde- beziehungsweise bezirksnahen Institutionen geführt. Das beginnt bei Alterswohnungen mit Service, führt über umfangreiche Pflegeplätze bis hin zu integriertem, spezialisiertem Dementsbereich. Die bestehende Palliativklinik ist ein kantonales Vorzeigeprojekt und wurde gar vergrössert in Zusammenarbeit mit Kooperationsspitälern, welche für den Betrieb auch einen entsprechenden Leistungsauftrag besitzen. Ein umfangreiches ambulantes Angebot für die gesamte Bevölkerung wird neu zusammen mit der Langzeitpflege und Alterswohnen in modernen, lichtdurchfluteten Gebäuden an zentraler Lage angeboten, mit ÖV oder Auto jederzeit gut erreichbar im Bezirkshauptort als Pflegezentrum und Gross-Permanence mit Tagesbetten. Viele ehemalige Spitalmitarbeitende konnten erfolgreich in das neue Konzept integriert werden. Neben jungen, zugezogenen, allgemein praktizierenden Ärzten einschliesslich Fachärzte wie Frauenärzte, Zahnärzte, stehen auch Spezialisten für Dermatologie, Rheuma etc. unter einem Dach für eine breiteste Palette ambulanter Behandlungen bis hin zu kleinen chirurgischen Eingriffen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Physio-, Psychotherapie und weitere unterstützende Massnahmen. Im gleichen Gebäude befinden sich auch die Drogerie und Apotheke, ein Geschäft für Sanitätsartikel, ein freundliches Kaffee-Bistro zum Verweilen mit integrierter Postdienststelle und Bankautomaten sowie eine 24-Stunden-Coop-Einkaufsmöglichkeit mit den notwendigsten Haushaltsartikeln. Der Kanton hatte 2022 den ge-

samten Notfalldienst übernommen, koordiniert und triagiert die Patienten je nach Fall, Dringlichkeit und spezialisiertem Spital. Ein Rettungsstützpunkt mit Fahrzeugen ist zentral im Bezirkshauptort – optimal am neuen Permanence Standort – stationiert und deckt den südlichen Teil des Kantons ab. Mit unseren wichtigsten Nachbarspitälern sind Kooperationen etabliert und deren Spezialisten leisten bei uns regelmässig Vor-Ort-Beratungen und Op-Vorbereitungsgespräche. Unsere Ärzte sind ebenfalls direkt eingebunden in die Tagesarbeit und Technikentwicklung in den Spitälern und sie bieten im Gegenzug auch als Spezialisten in ihrem Fach ihre Dienstleistungen diesen Partnern an und betreuen hier direkt die post-operativen Patienten. Sind das nicht überzeugende Lichtblicke? Etwas wirklich Neues andenken und umsetzen. Das wäre grossartig für unseren Bezirk und hätte weitherum Vorzeigecharakter. Ich bin überzeugt, dass die Bevölkerung des Bezirks wie auch ausgewiesene Fachleute einer solchen Lösung eine überaus hohe Zustimmung erteilen würden. Die Finanzierung wäre kein Problem für unseren florierenden Bezirk, da wir frei von Altlasten wären und uns voll und ganz auf ein zukunftsträchtiges Modell konzentrieren können. Die Bewohner des Knonauer Amts wären stolz auf ihre mutig und neu aufgegleiste, gut funktionierende Gesundheitsversorgung. Stimmen Sie für den Startschuss dieses vielversprechenden Projektes 1 Mal Ja und 2 Mal Nein. Peter Hoppler, Aeugst

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40 Jahre an der Primarschule Wettswil

Jubiläum von Lorenz Hartmann Am 19. April 1979 trat Lorenz Hartmann seine Stelle an der Primarschule Wettswil an. Während dieser langen Zeit hat er den Geist der Schule stark mitgeprägt. Die zahlreichen Reformen im Lorenz Hartmann. Bildungswesen hat er motiviert und (Bild zvg.) offen aufgenommen und seinen Unterricht immer wieder neu darauf ausgerichtet. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch im Kollegium gilt er durch seine aufgeschlossene Art und seine integre Haltung als grosses Vorbild. Wir erinnern uns: 1979 kam der erste Walkman auf den Markt, die Welt hörte Schallplatten von Abba, Led Zeppelin, Bob Marley und Queen; Village People waren mit ihrem Hit Y.M.C.A. über Wochen in den Hitparaden. Damals durfte der Nachwuchs ohne Kindersitz und Gurt im Auto mitfahren, das Schuljahr fing im Frühling an, die Kinder gingen auch samstags zur Schule und lernten keine Fremdsprachen auf Primarstufe. Die Knaben durften nicht in die Handarbeit und es gab noch keinen Mittagstisch, geschweige denn Hort.

Skilager ins Leben gerufen Damals organisierte auch jede Klasse ihr eigenes Skilager. So war es Lorenz Hartmann der das gemeinsame Skilager der Schule Wettswil in den Achtzigerjahren ins Leben gerufen hat, welches sich bis heute grosser Beliebtheit erfreut. Über die Jahre kamen unzählige Ski- und Klassenlager zusammen, die er neben seiner täglichen Arbeit organisiert hat. Aber auch Familienwanderungen am Wochenende mit der Klasse und deren Eltern (inklusiv Hund) hat er durchgeführt und für viele fröhliche Stunden und tolle Erlebnisse gesorgt. Auch wenn sich der Lehrerberuf und die Anforderungen während dieser 40 Jahre stark verändert hat, Lorenz Hartmann hat seine Begeisterung für das Lehren und Lernen beibehalten und pflegt einen respekt- und liebevollen Umgang mit seinen Schülerinnen und Schülern. Die neuen Unterrichtsformen, die individuelles Fördern und Fordern anstreben, griff er auf und setzte sie zielgerichtet in seinem Unterricht um. Ihm gelingt es immer wieder aufs Neue, in seiner Klasse die Freude am Lernen zu wecken und die Neugierde zu erhalten. Von seinem Wissen und seinen Erfahrungen profitieren nicht nur das Schulteam, er teilt sie auch mit den Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule Zürich in seiner Funktion als Praxislehrperson. Daneben hat Lorenz Hartmann als musikalischer Mensch über die Jahre auch viele künstlerische Projekte mit grosser Leidenschaft geleitet. Er hat diverse Schülerkonzerte mit der eigenen Klasse, mit mehreren Klassen zusammen oder mit dem Männerchor aufgeführt. Unvergessen bleiben die Gesangskonzerte zum Jahresabschluss und seine Einsätze als Kapitel-Dirigent. Jüngst hat er mit seiner Klasse mit Begeisterung am Projekt «Dancing Classrooms» teilgenommen. Er führt mit grosser Freude durch das Adventssingen im Schulhaus Mettlen und begleitet den Gesang der Schülerinnen und Schülern auf dem Klavier. Er hat aber auch schon mehrere Male am Singing Christmas Tree in Zürich mitgemacht. Eigentlich immer, wenn es um eine musikalische Abrundung an einem Schulanlass geht, ist er zur Stelle und verbreitet mit seinen Einlagen

Frohsinn und Vergnügen. – Wir können unmöglich abschliessende Ausführungen machen, es gibt noch Vieles wertzuschätzen. Die Leistung 40 Jahre am gleichen Arbeitsplatz zu sein ist das Eine – was Lorenz Hartmann speziell auszeichnet, ist seine Leidenschaft und Freude in seinem Tun, die er über all die Jahre nie verloren hat. Eins ist klar: sein Beruf scheint gleichwohl seine Berufung zu sein. Die Primarschule Wettswil ist stolz, Lorenz Hartmann an ihrer Schule zu haben, und danken ihm ganz herzlich für seinen loyalen, engagierten sowie bereichernden Einsatz und sein unermüdliches Engagement für die Primarschule Wettswil über die letzten vier Jahrzehnte! Primarschulpflege Wettswil anzeige

Spital 19. Mai 2019 Nehmen Sie an der Abstimmung bitte teil. Ihre Stimme ist sehr wichtig. Stille Sympathie ohne Mitmachen hilft unserem Spital nicht. Wenn Sie gutgläubig «Ja» stimmen, verzichten Sie unvorsichtig auf Ihre Rechte. Wollen Sie vom künftigen Geschehen in unserem Spital – wo allerwichtigste Entscheidungen anstehen – ausgerechnet jetzt wirklich ausgeschlossen sein? Ohne direktdemokratische Rechte, ohne öffentliche Delegiertenversammlungen, ohne Referendum und Initiative? Weshalb wollen einige sehr gut bezahlte Herren die Weichen an unserem Spital noch geheimer als bisher stellen? Künftig alleine, im für uns verschlossenen Hinterzimmer. Weshalb haben diese Herren, die seit 2012 sehr viel Spitalgeld verschleudert haben, ein Interesse daran, uns die Mitsprache noch mehr wegzunehmen? Wem unser Spital am Herzen liegt und wichtig ist, überlässt das keiner anonymen AG mit teuren Verwaltungsräten. Helfen Sie bitte mit, durch verbesserte Statuten ehrliche Transparenz und Mitbestimmung herzustellen. Deshalb bitte abstimmen mit 3 mal Nein Damit wir ein gesundes, nicht aufgesplittertes Spital ohne ausgeprägtes Gelddenken mitgestalten können. Diese Abstimmung kommt zur falschen Zeit. Vieles ist unklar. Von Konzept und gesicherter Ertragslage kaum eine Spur. Was genau sie alles schliessen wollen, sagen sie uns nicht, ebenso halten sie geplante Landverkäufe geheim und sie wollen wertvolle Spitalhäuser (Rigi) abbrechen. Sie speisen uns ab mit vielen kecken Behauptungen und unverbindlichen Worthülsen. Dürfen wir denen trauen, die mehr als 100 000 Franken für ihre «Ja-Werbung» ausgeben können? Wer hat Angst vor unserer Mitsprache? Wer fürchtet die von uns geforderte Transparenz? Weshalb wird der kritische Bericht über die lamentable LZP geheim gehalten? Weshalb will der Statthalter erst nach der Abstimmung einschreiten? Deshalb aus weiser Vorsicht und vollem Engagement mit Tatkraft derzeit lieber NEIN. www.verein-zweckverband.ch Siehe im «Tagebuch» (Wer spendet uns ein Inserat? Für Spenden und Fragen bitte Mail an sonne7@gmx.ch)


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Forum

Donnerstag, 18. April 2019

Stimmen zum Spital Affoltern Klarer Zeitplan der Betriebskommission Für die Zukunftsplanung des Spitals Affoltern besteht ein klarer Zeitplan, den wir Schritt für Schritt einhalten. Im August des letzten Jahres wurde die Vision für das Spital Affoltern mit einer wohnortnahen Grundversorgung und Spezialisierung in den Zentrumsspitälern aufgezeigt. In den darauffolgenden Monaten konnten die Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Zürich sowie dem Kantonsspital Zug unterzeichnet werden. Ende November 2018 wurden den Delegierten die Fortschritte bei der Strategie mitgeteilt und kürzlich konnten dann die Details der Strategie an Mitarbeiter, Delegierte und Gemeindepräsidenten, Presse und Öffentlichkeit bekannt gegeben werden. Der nächste Schritt ist nun die Umsetzung der Strategie durch gezielte Massnahmen. Im kommenden Jahr werden wir die Gesuche um Leistungsaufträge bei der kantonalen Gesundheitsdirektion einreichen. Dabei müssen wir Fallzahlen nennen und die Wirtschaftlichkeit bei den jeweiligen Fällen aufzeigen können. Die Antwort des Regierungsrates im August 2021 wird dann aufzeigen, mit welchen Leistungen das Spital Affoltern auf der Spitalliste ab 1.1.2022 aufgeführt sein wird. Erst dann geht es um die Projektierung eines allfälligen Neubaus. Zu einem solchen Projekt werden die Stimmbürger der einzelnen Trägergemeinden nochmals befragt. Dafür wird es dann einen Businessplan mit den konkreten Details brauchen. Die Gegner der Spitalvorlage werden nicht müde, darauf hinzuweisen, was nach ihrer Meinung fehlt. Dabei übersehen sie, dass wir nach einem klaren Plan arbeiten und schon grosse Schritte vorwärtsgekommen sind. Damit wir auch die zukünftigen Schritte gehen können, brauchen wir ein Ja zum Spital. Nur wenn wir in Zukunft ein Spital haben, können wir die Gesuche der Leistungsaufträge ein-

reichen. Wir sind mitten in einem Prozess und es wäre der falsche Moment jetzt ein abruptes Ende zu erzwingen. Lassen Sie uns gemeinsam diesen Weg gehen und die Chance für das Spital wahrnehmen. Dazu brauchen wir 3 x Ja an den kommenden Spitalabstimmungen vom 19. Mai 2019. Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern .........................................................................

Zum Spitalgegner abgestempelt Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass diese Abstimmung nur emotional und politisch geführt werden soll. Alle anderen Stimmberechtigten sollen machen, was unsere Politiker sagen oder ruhig sein. Die Meinung derjenigen, die ein solch unklares Projekt schlussendlich finanzieren müssen, interessiert diese Politiker nicht. Das Ganze erinnert mich immer mehr an das My Stop-Fiasko, welches ebenfalls von den Politikern aufgegleist worden ist. Wer sich getraut, zu den unprofessionell erstellten Abstimmungsunterlagen (keinen Plan B, keinen Businessplan) kritische Fragen zu stellen, wird von BK und Befürwortern umgehend zum Spitalgegner abgestempelt. Schnell wird man als Totengräber des Spitals hingestellt. Dabei sollten die Stimmberechtigten dankbar sein, dass es noch Leute gibt, die ein so schlecht aufgegleistes Geschäft kritisch hinterfragen. Nur Millionäre können es sich leisten ein Haus zu kaufen, ohne zu fragen was es kostet. Die BK geht einen ähnlichen Weg, indem sie zu Geld, Zahlen und Investitionen (MRI, Bettenhaus) erst Stellung nehmen will, wenn wir vorher zur Spital-AG Ja sagen. Hätte die BK einen guten Job gemacht, bräuchte es nicht solche Druckmittel und ich müsste keine Leserbriefe schreiben. Ich aber setze mich dafür ein, dass unser Spital und die Beschäftigten eine Zukunft haben

und nicht nach 5 Jahren (möglicher Verkauf an Dritte) das gleiche Spiel wieder von vorne beginnt. Auch macht mir die Personalsituation grosse Sorgen, denn wenn die Vorlagen angenommen würden, würde das Spital auf dem gleichen Areal Angestellte nach öffentlich-rechtlichen (Langzeitpflege) und privat-rechtlichen (Spital-AG) Anstellungsbedingungen beschäftigen. Dies hätte zur Folge, dass ein grosser Teil der Beschäftigten einen neuen Anstellungsvertrag unterzeichnen müsste. Die berufliche Vorsorge müsste vermutlich ebenfalls neu geregelt und finanziert werden. Das Rechnungswesen müsste für beide Gesellschaften zweigleisig gefahren werden. Die durchschnittlichen Personalkosten beider Firmen wären nicht vergleichbar, weil zum Beispiel Erträge aus den Krankenversicherungen gemäss HRM-2 keine Aufwandminderungen sind. Zu all diesen Punkten habe ich von der BK bis heute nichts gehört und ich bin überrascht, dass sich SP und Gewerkschaften nicht um unsere Beschäftigten kümmern. Die BK ist der Meinung, dass Geld im Moment keine Rolle spielt, da genügend Eigenkapital vorhanden sei. Ich war immer der Meinung, dass dieses Geld uns Steuerzahlern gehört und nicht den Politikern. Mir macht diese Abstimmung echt Sorgen, denn als einfacher Steuerzahler ist man so hilflos. Einen Grund mehr für ein Nein zur Spital-AG. Peter Ackermann, Affoltern .........................................................................

Kostet ein Bett in Affoltern wirklich 3x so viel wie im Triemli? Bei grossen Zahlen werde ich immer skeptisch – zur Sicherheit versuche ich nachzurechnen. Hier also meine einfache Rechnung zum Akutspital: Im «Anzeiger» vom 5. April 2019 wird der Präsident der Betriebskommission zitiert, dass im Akutspital in

den kommenden fünf Jahren Investitionen 30 Mio. notwendig sind und in einer zweiten Phase weitere rund 100 Mio. für einen Neubau des Bettenhauses (die 26.5 Mio. für die Langzeitpflege lasse ich hier der Einfachheit halber weg). Heute gibt es im Spital Affoltern 115 Betten und es sei geplant, diese auf ca. 80 zu reduzieren. Das macht bei total 130 Mio. Franken Investitionen rund 1.6 Mio. pro Bett. Da ich nicht weiss, ob dies viel oder wenig ist, versuche ich einen Vergleich mit dem Triemli: Das neue Bettenhaus mit 550 Betten kostete 292 Mio., d.h. rund 0.53 Mio. pro Bett. Mit anderen Worten: Ein Bett im Spital Affoltern wird ziemlich genau dreimal so viel kosten wie im Triemli! Ich frage mich nun, ob ich hier falsch gerechnet habe oder ob die Zahlen tatsächlich nahelegen, das Akutspital so zu behandeln, wie es das Gesundheitsgesetz seit 2012 vorsieht: Eine Aufgabe des Kantons, nicht mehr der Gemeinden. Sollte mich nicht jemand davon überzeugen, dass meine Rechnung falsch ist, stimme ich Ja-Nein-Nein.

und ineffizient für die Zukunft des Spitals bezeichnet wird? W i e und allenfalls w a s können die BK-Delegierten der Gemeinden zu einem effizienteren Ablauf bei Entscheidungen beitragen? Im «Anzeiger» vom 12. April beschreibt Sarah Bonato, welche Konsequenzen zu erwarten sind, wenn die gAG zur Rechtsform für das Spital erhoben wird. Wenn sich nach fünf Jahren jedermann am Spital finanziell beteiligen kann, so erwarten die Geldgeber eine Dividende für das eingesetzte Kapital. Die Gesundheitskosten werden steigen und die Patienten finanzieren den Gewinn. Das Gesundheitswesen darf nicht (noch mehr) den Gesetzen der freien Marktwirtschaft unterworfen werden. Dass sich dann anonyme Beteiligte (französisch: Société anonyme) an dieser Institution bereichern können, steht im Widerspruch zur sozialen Aufgabe unserer Gesellschaft. Heinrich Schneebeli, Affoltern

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Beat Fraefel, FDP Affoltern

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Zweckverband oder gAG In mehr oder weniger ausführlichen Zuschriften haben Leserinnen und Leser des «Anzeigers» ihre Meinung zur Spitalzukunft kundgetan. Eine einfache Frage ist bisher nicht beantwortet worden. Warum funktionieren die erheblich grösseren Spitäler Wetzikon und Limmattal weiterhin als Zweckverband, aber das Spital Affoltern soll in eine gAG (gemeinnützige Aktiengesellschaft) umgewandelt werden? Was machen die Zweckverbände der Limmattaler und der Zürcher Oberländer Spitalverantwortlichen anders, besser, dass die im Säuliamt verwunschene Organisationsform als zu schwerfällig

Auch ohne Spital medizinisch gut versorgt? Was ist, wenn die Patientin oder der Patient der chirurgischen Tagesklinik stark blutet, zum Beispiel wegen einer unbekannten Gerinnungsstörung? Wenn er 2 Blutkonserven der Blutgruppe A Negativ braucht??? Und wenn er Laboranalysen braucht, um zu wissen warum er extrem blutet??? Und zwar schnell! Wie geht das dann vor sich? Ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die unserem immer einwandfrei funktionierenden Spital, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, den Hals umgedreht haben! Barbara Voglsinger, Affoltern

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Störend: Baumschutzhüllen aus Plastik. (Bild Yvonne Vögeli)

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Ein interessanter Artikel über die laufende Aufforstung und lobenswerte gemischte Baumwahl, die die Schäden von Burglind und dem Klimawandel («neu wohl Klimaakzentuierung ge-

nannt») beheben sollen. Die Überlegung, dem Wild keine Fläche zu sperren, ist in den heutigen immer mehr schrumpfenden Naturgebieten sicher berechtigt. Was mich aber massiv stört ist, sind diese 2000 Baumschutzhüllen aus Plastik. Das allein ist nicht das grosse Problem, sondern was mit diesen Hüllen in fünf bis zehn Jahren geschieht! Diese bleiben in der Regel, wie ich leider immer wieder feststelle, einfach im Wald liegen. Sehr oft treffe ich solche Flächen. Zu nennen ist hier der Sturm Lothar vom Dezember 1999. In diesen Ummantelungen stehen heute Bäume mit ansehnlichen Stämmen. Oder Brombeeren sind in und um die geknickten Hüllen die weitläufig zerstreut, halb vom Erdboden verdeckt herumliegen. Ein hässliches Mahnmal, das ich nicht nachvollziehen kann und als nie benannten Umweltskandal ansehe. Eine Arbeit sollte bis zum Abschluss fachgerecht ausgeführt und auch einkalkuliert werden. Davon steht nichts in dem Artikel. Ebenso wenig von der genannten Plastik- und auch Drahtproblematik im Wald. Fremdkörper, die auch ein hohes Verletzungspotenzial für alle Lebewesen darstellen. Ich hoffe sehr, dass endlich die Plastikleichen von den Lothar-Aufforstungen aufgeräumt und hier diese 2000 Plastikteile nach getanem Dienst ebenfalls eingesammelt und recycliert werden.

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Die Klimaakzentuierung macht dem Wald zu schaffen, «Anzeiger» vom 9. April.

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Klimaakzentuierung und 2000 Plastikteile im Wald

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 18. April 2019

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Farbe, Licht und Holz Monika Imfeld, Rudolf Brenner und Maly Sauvain in der Galerie Märtplatz in Affoltern Pünktlich auf den Jahreszeitenwechsel hält auch in der Galerie Märtplatz der Frühling Einzug. Blumige, fröhliche und lichtdurchflutete Werke von Monika Imfeld, lebendige und den natürlichen Formen folgende Holzskulpturen von Rudolf Brenner sowie die unverwechselbare Wachsmalerei «Encaustic Painting» von Maly Sauvain verwandeln die Galerie in eine farbenfrohe und üppige Wunderwelt.

Holzskulpturen von Rudolf Brenner Mit der Sichtweise des aufmerksamen Beobachters betrachtet Rudolf Brenner seinen Rohstoff Holz als lebendiges Körpergewebe. Jedes Holz ist ein Unikat. Die Skulpturen und Gegenstände sind die Essenz einer geduldigen kunsthandwerklichen Auseinandersetzung mit den gewachsenen natürlichen Formen. Rudolf Brenner versucht, seine Objekte in ihrer Einzigartigkeit zu bearbeiten und zu präsentieren. Mit dem behutsamen Herausschälen ergründet er ihren Charakter und enthüllt die im Wuchs liegenden Möglichkeiten zur ästhetischen Form-

gebung. Rudolf Brenner ist von Beruf Coach, Erwachsenenbildner sowie Natur- und Umweltfachmann. www.rudolfbrenner.ch/Skulpturen

Blumenbilder, Kühe und Collagen von Monika Imfeld Die in Mettmenstetten wohnhafte Künstlerin Monika Imfeld arbeitet in ihrem Atelier in Hausen am Albis, wo zahlreiche klein-, mittel- und grossformatige Blumenbilder entstanden sind, die vor Farbe und Lebensfreude nur so sprühen. Mit der Bildserie «Cows» bleibt sie dem Natursujet treu und verzaubert den Betrachter mit Kühen auf der Alp. Die Künstlerin geht bei ihren Werken stets von Fotografien aus. Ihre Bilder sind in mehreren Schichten aufgebaut und in Acryl, Ölpastell und weiteren Medien gearbeitet. Die dritte Serie von Monika Imfeld, eine Collagen-Staffel, hat ausrangierte Computerbestandteile zur Grundlage, angereichert mit kleinen Objekten und Zeichnungen. www.mimfeld.ch Ausgestellte Bilder: «Cows», «Collagen», «Flowers».

Encaustic Painting von Maly Sauvain Seit ihrer Kindheit malt die Künstlerin und hat in vielen Kursen diverse Maltechniken wie Öl, Acryl, Guache etc. kennen gelernt. Ihr Beruf als Liegenschaftsverwalterin liess ihr stets Zeit, ihr Hobby auszuüben. Die Technik «Encaustic painting» ist ein altes Malverfahren, welches bereits vor über 3000 Jahre vor Christus in Ägypten ausgeübt wurde. Seit ein paar Jahren übt die Künstlerin – mit einem winzigen elektrischen Bügeleisen und elektrischen Wärmestiften – diese nun modernisierte Maltechnik aus. Die in ihren Bildern versteckten Sujets werden mit Wärmestiften herausgearbeitet. Inspiration findet die Künstlerin auf ihren langen Spaziergängen. Maly Sauvain hat schon zahlreiche Ausstellungen bestritten und wohnt und arbeitet im Knonauer Amt. www.maly-sauvain.ch Galerie Märtplatz Affoltern. Freitag, 26. April, bis 12. Mai. Vernissage: Freitag, 26. April, 19 Uhr. Öffnungszeiten Galerie: Freitag von 17 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 11 Uhr und Sonntag von 11 bis 14 Uhr.

Monika imfeld, Rudolf Brenner und Maly Sauvain (v.l.) zeigen in der Galerie am Märtplatz in Affoltern ihre Werke. (Bild zvg.)

Neue Bilder von Angela Höhn – Motto «Lebensfreude» Finissage und Vernissage im «Erpel» am Türlersee Während eines Jahres zierten nun Bilder von Angela Höhn die Wände im Restaurant Erpel am Türlersee. Am vergangenen Donnerstag wurden sie durch neue ersetzt. Die Gäste können ab sofort mit vielen lachenden Gesichtern Kontakt aufnehmen. ................................................... von marianne voss Da waren doch die Hühner auf dem Stängeli, das tanzende Paar, die geflochtenen Stühle oder der dösende Kater inmitten von farbigen Blumen – alles Bilder von Angela Höhn aus

Vernissage Erpel: Abhängen und Aufhängen. Angela Höhn und Sohn André im Restaurant Erpel. (Bild Marianne Voss)

Bonstetten. Während eines Jahres hatten sie die Gäste im Restaurant Erpel begleitet. Am vergangenen Donnerstag fand nun die Finissage statt. Aber damit war nicht etwa Schluss. Der Anlass war zugleich auch die Feier des Neuanfangs, also die Vernissage für eine neue Kollektion. Das Vorgehen war lustig, locker und für eine Vernissage unkonventionell: Ein bestehendes Bild wurde von der Wand genommen, das neue ausgepackt, präsentiert und aufgehängt. Die alten Bilder fanden so den Weg in die Verpackung oder zu einer Käuferin, einem Käufer. Die neuen Bilder unter dem Motto «Lebensfreude» hatte Angela alle im Verlaufe des vergangenen Jahres ge-

malt. Da sie den Bestimmungsort der Werke schon kannte, war es ihr möglich, bereits beim Malen die Szenen gezielt auszuwählen. Nun zieren Bilder mit verschiedenen lachenden Kindern, Paaren, Frauen und Männern verschiedener Generationen oder auch amüsante Situationen die Restaurantwände und verbreiten eine fröhliche Stimmung. Auch eine Katze ist wieder vorhanden. Das Vorbild sei eine ihrer vielen Nachbarkatzen, verriet Angela Höhn humorvoll. Die Menschen hingegen seien keine Abbilder von lebenden Personen. Und zusammenfassend zu ihrer neuen Ausstellung meint sie ganz schlicht: «Meine Bilder sollen die Gäste hier erfreuen.»

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20. Dîner Spectacle im Obfelder Traditionsrestaurant Löwen. > Seite 16

Veranstaltung in Knonau stiess auf grosses Interesse von Jung und Alt. > Seite 20

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Steuerreform und die AHV-Finanzierung

Urnengang vom 19. Mai 2019 Abschaffung kantonaler Steuerprivilegien: Auf Bundesebene entrichten die Statusgesellschaften wie bisher die volle Gewinnsteuer. Auf kantonaler Ebene haben sie bisher keine oder nur eine reduzierte Gewinnsteuer entrichtet. Mit der Vorlage wird diese steuerliche Privilegierung abgeschafft. Patentbox: Der Gewinn aus Patenten und vergleichbaren Rechten wird auf kantonaler Ebene reduziert besteuert. Aber die Kantone müssen mindestens 10 Prozent dieses Gewinns besteuern. Zusätzliche Abzüge für Forschung und Entwicklung: Um Forschung und Entwicklung zu fördern, können die Kantone die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen höher gewichten. Maximal erlaubt ist ein anderthalbfacher Abzug. Abzug für Eigenfinanzierung: Die Kantone können einen Zinsabzug auf dem Eigenkapital zulassen, wenn im Kantonshauptort die effektive Gewinnsteuerbelastung durch Bund, Kanton und Gemeinde mindestens 18,03 Prozent beträgt. Entlastungsbegrenzung: Die steuerliche Entlastung aufgrund der Patentbox, der zusätzlichen Abzüge für Forschung und Entwicklung und des Abzugs für Eigenfinanzierung darf nicht höher sein als 70 Prozent. Bei einer Übergangsregelung für Statusgesellschaften, fallen auch die diesbezüglichen Abschreibungen unter die Entlastungsbegrenzung. Anpassungen bei der Kapitalsteuer: Die Kantone können das Eigenkapital, das auf Beteiligungen, Patente und vergleichbare Rechte sowie konzerninterne Darlehen entfällt, ermässigt in die Berechnung der Kapitalsteuer einfliessen lassen. Aufdeckung stiller Reserven: Unternehmen, die ihren Sitz in die Schweiz verlegen, können in den ersten Jahren von zusätzlichen Abschreibungen profitieren. Ausdehnung der pauschalen Steueranrechnung: Die pauschale Steueranrechnung verhindert internationale Doppelbesteuerungen. Neu sollen auch schweizerische Betriebsstätten ausländischer Unternehmen Anspruch darauf haben. Erhöhung der Dividendenbesteuerung: Aktionärinnen und Aktionäre müssen Erträge aus Beteiligungen bei der Einkommenssteuer des Bundes neu zu 70 Prozent und bei den Kantonen zu mindestens 50 Prozent versteuern. Es braucht wie bisher eine Beteiligung von mindestens 10 Prozent am Kapital eines Unternehmens. Einschränkungen beim Kapitaleinlageprinzip: Unternehmen, die an schweizerischen Börsen kotiert sind, können Reserven aus Kapitaleinlagen nur noch dann steuerfrei an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückzahlen, wenn sie mindestens im gleichen Umfang steuerbare Dividenden ausschütten. Anpassungen bei der Transponierung: Der Gewinn aus dem Verkauf von Aktien bleibt grundsätzlich steu-

Hans Ulrich Meuter. (Bild zvg.) erfrei. Die neue Regelung hebt diese Steuerbefreiung jedoch ganz auf, wenn eine Person Aktien an eine von ihr beherrschte Gesellschaft verkauft. Ausgleich zwischen Bund und Kantonen: Der Anteil der Kantone an den Einnahmen aus der direkten Bundessteuer wird von 17,0 Prozent auf 21,2 Prozent erhöht. Gemeindeklausel: Die Kantone werden angehalten, den Gemeinden die finanziellen Auswirkungen der Steuersenkungen auf kantonaler Ebene angemessen abzugelten. Anpassungen im Finanzausgleich: Bei der Berechnung des Finanzausgleichs werden heute die Gewinne der Statusgesellschaften tiefer gewichtet als die übrigen Gewinne, um der tieferen Besteuerung dieser Gesellschaften Rechnung zu tragen. Diese tiefere Gewichtung fällt mit der Abschaffung des Sonderstatus dieser Gesellschaften weg. Befristeter Ergänzungsbeitrag: Um die Folgen der Anpassungen im Finanzausgleich abzufedern, erhalten die finanzschwächsten Kantone während sieben Jahren insgesamt 180 Millionen Franken pro Jahr vom Bund.

2 Milliarden Franken zusätzlich für die AHV Finanzierung der AHV: Ab 2020 fliessen zusätzlich rund 2 Milliarden Franken pro Jahr in die AHV. Davon stammen rund 800 Millionen aus der Bundeskasse. Der Bund überlässt der AHV seinen Anteil am Demografieprozent der Mehrwertsteuer (530 Millionen) und erhöht seinen Beitrag an die Ausgaben der AHV (300 Millionen). Die Unternehmen und die Versicherten steuern 1,2 Milliarden Franken bei. Die AHV-Beiträge steigen um 0,3 Prozentpunkte. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das eine Erhöhung der Lohnabzüge um 0,15 Prozentpunkte, ihre Arbeitgeber steuern ebenfalls 0,15 Prozentpunkte bei. Hans Ulrich Meuter, lic. iur., dipl. Steuerexperte

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Schlammkönigin Jacqueline Schneebeli: Zweiter Sieg in der nationalen Crosscountry-Rennserie. > Seite 22

Frisch geschliffen in den Frühling starten

Bolleter Schleifservice auf dem Kronenplatz in Affoltern Der Frühling ist da: Zeit für die Gartenscheren aus dem Winterschlaf zu erwachen. Eine scharfe Rebschere ist der bester Freund im Garten. Bolleter Schleifservice ist wieder auf dem Kronenplatz in Affoltern präsent. Mit ihr schneidet man Zweige und Äste zurück, hält Efeu im Zaum, stutzt den Rebstock auf Wunsch und entnimmt die schönsten Rosen aus dem Strauch. Sie ist der grosse Alleskönner im Garten. Doch je nach Häufigkeit des Gebrauchs, Schwere des Einsatzes und Sorgfalt bei der Pflege verliert sie nach und nach an Biss. Läuft sie dann schwergängig oder geht gar nicht mehr auf noch zu, ist es an der Zeit ihr eine Auszeit zu gönnen und ihr etwas fachmännische Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Der Schleifservice auf dem Kronenplatz bietet die Möglichkeit, die geliebten Scheren wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei geht es nicht nur um die Schärfe, sondern auch um die Schmierung, die Leichtläufigkeit, die Einstellung und auf Wunsch erneuern Felco- Scheren auch defekte oder fehlende Teile, wie Federn und Schrauben etc. Natürlich dürfen auch Rasenmäher-Messer, Rasenscheren oder die Astschere nicht ungeschliffen in die neue Gartensaison starten.

Auch in der Küche gültig Was im Garten gilt, gilt natürlich auch für die Küche. Auch ein Hobbykoch ist immer nur so gut wie sein Werkzeug. Eine solide Messerauswahl gehört daher zur essentiellen Ausrüstung beim Kochen. Sind diese scharf geschliffen, braucht es beim Schneiden weniger Kraft und die Gefahr abzurutschen besteht weniger. Scharfe Messer sind sicherere Messer. Ob gewellt oder glatt. Die perfekt eingerichtete Werkstatt von Waser, mit Diamant-Formscheiben für gezackte Messer und das Schleifband für Flachschliffe wird vom Schleifer seit anzeige

Schleifen eines Rasenmähermessers. (Bild zvg.) Jahren seriös, in solider Büez und mit Leidenschaft betrieben. Man komme mit seinem Messer, mit Scheren und Gartengeräten auf den Kronenplatz in Affoltern zu Bolleter Schleifservice. Der Fachmann Heinz Waser berät gerne kompetent und klärt im Vorfeld ab, für was sich ein Service lohnt. Er ist selbstständig tätig und klingelt nie an Haustüren, um Messer und Scheren zum Schleifen abzuholen. Er hat auch niemanden dazu angestellt oder beauftragt.

Die rollende Werkstatt von Heinz Waser steht wie im letzten Jahr vom Dienstag, 23. April, bis zum Freitag, 26. April, auf dem Kronenplatz in Affoltern. Heinz Waser freut sich, Kundschaft in seinem Werkstattwagen begrüssen zu dürfen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Letzter Tag nur bis 16 Uhr. (pd.) Weite Informationen auf www.schleifservice.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 19. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 20. April 21.00 Osternachtfeier Pfarrer Jürgen Schultz Sonntag, 21. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Chilekaffee mit Eiertütschen Donnerstag, 25. April 14.00 Generation 60+ Zithergruppe Mettmenstetten Organisiert von Pro Senectute Aeugst

Gründonnerstag, 18. April 19.30 Abendmahlsfeier in der Kirche mit E. Könz (Lesungen) und Pfrn. B. Bartels. A. Nardone spielt Karl Jenkins Karfreitag, 19. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. W. Schneebeli und der Gemischte Chor Affoltern a.A. 17.00 Konzert zum Karfreitag in der Kirche mit O. Papikian (Sopran) und A. Nardone (Orgel) Ostersamstag, 20. April 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Ostersonntag, 21. April 10.00 Familien-Gottesdienst mit Kindern vom Familienmorgen und einem Kinder-Cello-Ensemble Pfr. Th. Müller Anschliessend Eiersuchen und Eiertütschen im Chilepark Mittwoch, 24. April 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Kappel a. A. Karfreitag, 19. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Sonntag, 21. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. V. Bleil Jessica Frossard, Horn M. Matsuura Berger, Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Karfreitag, 19. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: L. Steinmann 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Florian Haupt, Saxofon und Manuel Leuenberger Marimbafon Lesungen: Pfr. Volker Bleil Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt Webseite beachten! Eintritt frei, Kollekte Ostersonntag, 21. April 5.30 Ostermorgenfeier im Freien und in der Kirche. Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Osterfest mit Pfr. Volker Bleil Jessica Frossard, Horn Minako Matsuura, Orgel Chiletaxi: Ueli & T. Buri 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit Elisabeth Berner, Orgel und John Voirol, Saxofon Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 24. April 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 25. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfarrerin Regula Eschle Wyler Voranzeige Sonntag, 28. April 15.30 Vernissage der Ausstellung «Entfaltungen» mit Bildern von Verena Flückiger Musikalische Begleitung Jasmine Vollmer, Harfe Samstag, 4. Mai 20.00 «Ich habe den Himmel gegessen». Musik-Theater über das Leben der Benediktinerin und Dichterin Silja Walter Platzzahl beschränkt, Tickets an der Abendkasse, kein Vorverkauf. Nur Barzahlung möglich

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 19. April 10.00 Karfreitag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Sonntag, 21. April 10.00 Ostergottesdienst mit dem Osterspiel des Kolibri Abendmahl ums Osterfeuer Läuten der Glocken durch die «Läuterbuben» Pfarrer Walter Hauser Organistin Anette Bodenhöfer Kolibriteam um Barbara Hack Anschliessend Eiertütschen

Freitag, 19. April 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Sonja Weisenhorn Christine Theus, Cello Veronica Nulty, Orgel 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Sonntag, 21. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Pfarrerin Elisabeth Armingeon, Ad hoc Chor Veronica Nulty, Orgel Mit anschliessendem Zmorge und Eiertütschen im Chor der Kirche. Möchten Sie die Ostermorgenfeier mit vorbereiten? Melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 www.kircheottenbach.ch

Donnerstag, 18. April 19.30 Heilige Messe des letzten Abendmahls Anschliessend Gebetsnacht bis 23.00 Uhr Freitag, 19. April 15.00 Karfreitagsliturgie mit dem MauritiusChor Samstag, 20. April 21.00 Osternacht mit dem MauritiusChor Sonntag, 21. April 10.00 Ostergottesdienst mit Sopranistin Ronja Bosshard Montag, 22. April 10.00 Eucharistiefeier zum Ostermontag Dienstag, 23. April 19.30 Abendmesse

Ref. Kirche Knonau Karfreitag, 19. April Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu Christi 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Predigtthema « Maria – eine Mutter, die weint um ihren ihr fremd gewordenen Sohn, der aus dem Rahmen fällt und stirbt», Abendmahl Mit R. Merker, Cello Karsamstag, 20. April Tag der Grabesruhe Jesu, es finden keine Gottesdienste statt Ostersonntag, 21. April Tag der fröhlichen Auferstehung des Herrn 6.30 Österliche Frühfeier in Maschwanden, alle Pfarrer Beginn beim Osterfeuer, danach kurze Lichtfeier und Zmorge im Pfarrhaus 10.00 Familiengottesdienst Abendmahl, Pfr. Maurer und Vikar Wildenauer, Gesangverein singt Te Deum von Mozart Tauferinnerung, anschliessend Eiertütschen Mittwoch, 24. April 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Maschwanden

Freitag, 19. April 10.00 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl. Prfn. S. Sauder. Der Singkreis des Bezirks Affoltern singt Chöre aus «Paulus» von Felix Mendelssohn Leitung: Brunetto d’Arco Flügel: Christiane Rutz Sonntag, 21. April 5.00 Osterwanderung «Vom Dunkel ins Licht» Treffpunkt: Friedhof-Parkplatz Mit Lesungen aus der Passionsgeschichte des Johannesevangeliums… bis zum «Kohlefeuer am Ufer des Sees von Genezaret» (Joh. 21). Mit Pfrn. S. Sauder und J. Grundmann, Kirchenpflegepräsidentin. Anschliessend Zmorge im KGH 10.00 Fröhlicher Oster-Gottesdienst mit Taufe von Jason Liam Landolt. Festliche Musik von Casey Crosby Worte: Pfrn. S. Sauder Anschliessend Apéro mit «Eiertütsche» im KGH

Freitag, 19. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft) am Karfreitag mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Sonntag, 21. April 6.30 Osterfeuer und anschliessende Auferstehungsfeier mit Pfrn. C. Mehl Pfr. T. Maurer und Vikar Wildenauer Musik: Marianne Rutscho Anschliessend Morgenessen im Pfarrhaus 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl (Wein) über das Osterlachen Mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 19. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Beteiligung der Jugendlichen des Gründonnerstagprojekts Luzius Matile, Bratsche Vincent Dallèves, Orgel, und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Samstag, 20. April 21.30 Osternachtfeier mit Taizé-Liedern Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Ad-hoc-Chörli Anschliessend Apéro beim Osterfeuer der katholischen Kirche Sonntag, 21. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Shinichiro Ishida, Horn Vincent Dallèves, Orgel, und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Gschichte Chischte während der Predigt. Anschliessend Apéro mit Eiertütschen

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 18. April Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Karfreitag, 19. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Ostersonntag, 21. April 5.30 Osterwarten Pfarrer Andreas Fritz 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Karfreitag, 19. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Chor Obfelden unter Leitung von Angela Bozzola Anschliessend Chilekafi im Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 21. April 10.00 Gottesdienst am Ostersonntag mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Peter Weitzer (Trompete) Anschliessend Eiertütschen Dienstag, 23. April 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 25. April 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Karfreitag, 19. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Römer 8, 38 «D’Macht vo de Liebi» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Andreas Fischer, Orgel Ostern, 21. April 5.30 Ostermorgenfeier in Kappel Pfr. Volker Bleil und weitere 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Hiob 14,7 «Hoffnig für Baum und Mänsch?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Steffi und Roman Haller Harfe und Irische Flöten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Karfreitag, 19. April 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Sophie Lamberbourg (Gambe) und Ania Buczek (Orgel) Fahrdienst: Anmeldung bis 18. April unter 044 777 99 72 Samstag, 20. April 21.30 Kirche Stallikon Osternachtfeier mit Abendmahl Mitwirkung: Pfr. Otto Kuttler Konfirmanden, Judith Fries Ralph Baumgartner und Team Musik: Iris Kuttler (Gesang) Thierry Kuster (Saxofon) und Florian Engelhardt (Orgel) Anschliessend Punsch am Osterfeuer Ostersonntag, 21. April 16.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Annina Künzi (Gesang) Ania Buczek (Orgel) Anschliessend Apéro Donnerstag, 25. April 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Hoher Donnerstag, 18. April 17.00 Abendmahlfeier für Kinder / Familiengottesdienst mit Diakon Pedro Guerrero 20.00 Eucharistiefeier Anschliessend 1 Stunde Anbetung Karfreitag, 19. April 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung, mit Musik Karsamstag – Osternacht, 20. April 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 21.00 Osternachtsfeier mit Osterfeuer-Segnung Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 21. April 10.00 Osterfestgottesdienst Predigt: Linda Cantero Pastoralassistentin Musik: Kirchenchor Anschliessend Eiertütschen 17.00 Osterfestgottesdienst für die Kroaten 19.00 Santa Messa Ostermontag. 22. April 10.00 Gottesdienst mit heiliger Kommunion für die ganze Pfarrei mit Diakon Franz-Xaver Herger

Kath. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 18. April 19.30 Eucharistiefeier mit der Liturgiegruppe und den Erstkommunionkinder 21.00 Begleitete Nachtwache bis 22.00 Uhr Freitag, 19. April 10.00 Besammlung für Familienkreuzweg 11.45 Feier in der Kirche Rifferswil mit der Pfarrei Mettmenstetten 15.00 Karfreitagsliturgie 17.00 Jugendgottesdienst Samstag, 20. April 21.00 Osternacht Beginn am Osterfeuer vor der Kirche, der Kirchenchor singt die Peter und Paul Messe von Carl Rütti, Apéro Sonntag, 21. April 11.00 Wortgottesfeier Kindergottesdienst Taufe Melody Arnold, Apéro

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 20. April 17.00 Familien-Osterfeier mit Pfr. A. Saporiti und S. Hanke Speziell für alle Kinder Orgel: A. Bozzola Anschliessend Eiertütschen 21.00 Osternacht mit Beginn am Osterfeuer vor der Kirche mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung Pfarreichor mit Dirigentin A. Bozzola Anschliessend Eiertütschen Sonntag, 21. April Ostersonntag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung Orgel: S. Brügger Flöte: R. Brawand Anschliessend Eiertütschen

Kath. Kirche Obfelden Hoher Donnerstag, 18. April 9.00 Kein Gottesdienst (siehe Gottesdienst in Affoltern) Karfreitag, 19. April 10.00 Kreuzweg für Familien Ostersamstag – Osternacht, 20. April 21.00 Osternachtsfeier in italienischer Sprache mit Osterfeuer-Segnung mit Don Giovanni Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 21. April 6.00 Segnung des Osterfeuers 6.30 Osterfestgottesdienst Anschliessend Frühstück mit Eiertütschen Ostermontag, 22. April (siehe Gottesdienst in Affoltern)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 19. April 10.00 Karfreitags-Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm Sonntag, 21. April 10.00 Oster-Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Mittwoch, 24. April 14.15 60plus Singen Mehr Infos: www.sunntig.ch


Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Karfreitag, 19. April 9.45 Karfreitag- Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderprogramm Sonntag, 21. April 8.30 Oster-Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderprogramm, Brunch Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Donnerstag, 18. April bis Ostermontag, 22. April Osterlager auf der Wartburg (Mannenbach TG) Donnerstag, 25. April 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. April 10.00 Ostergottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Freitag, 19. April 10.30 Karfreitag-Gottesdienst Anschliessend Abendmahl Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Sonntag, 21. April Ab 9.30 Uhr Kaffee und Gipfeli 10.30 Oster-Gottesdienst für die ganze Familie Donnerstag, 25. April 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Veranstaltungen

Donnerstag, 18. April 2019

«Ich reg mich nicht mehr auf!»

Hinaus zur 1.-Mai-Feier in Affoltern Im letzten Jahr erinnerten der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Sozialdemokratische Partei in einer Vielzahl von Veranstaltungen an den Landesstreik vor 100 Jahren. Die heutigen Fabian Molina. Manifestationen (Bild zvg.) und Feiern zum 1. Mai verknüpfen die Kämpfe der Arbeiterbewegung von damals mit aktuellen politischen Forderungen. Das soll auch zum Ausdruck kommen an der 1.-Mai-Feier in Affoltern, zu der die SP des Bezirks einlädt. Gedanken zu Politik und Gesellschaft und ein festlicher Abend mit Musik und Essen gehören bei der 1.-Mai-Feier zusammen. Eröffnet wird der Abend um 17.30 Uhr mit einem Apéro, offeriert von der SP des Bezirks Affoltern. Für die Kinder steht ein grosser Basteltisch bereit, wo sie gemeinsam einen Zoo bauen können. Aus der Küche des «Roots» wird leckeres Essen serviert. Musikalisch werden die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise quer durch die Welt eingeladen. Mit «Round of Sound» ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Band zu hören, ein wahres musikalisches Chamäleon. Von den «Beatles» bis zu den «Blues Brothers» und von «Zucchero» bis «Züri West» kommt alles auf die Bühne, was so richtig Sound, Groove und Power hat.

Die Woche nach Ostern im Kellertheater LaMarotte Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «Adrian Frey Trio» Mit der im April 2015 bei Unit Records erschienenen CD «Microcosmos» präsentiert das seit 2008 bestehende Trio seine eigene Variante von zeitgenössischem Jazzpiano-Triosound. Partner des Pianisten Adrian Frey sind Patrick Sommer am Bass und der Drummer Tony Renold. Die Quellen der Inspiration sind höchst unterschiedlicher Art: Ein über 750 Jahre altes englisches Lied, ein Klavierstück von Béla Bartók, ein brasilianischer Song von Caetano Veloso, ein Chanson aus der Zeit der französischen Renaissance. Das Programm wird mit eigenen farbigen Songs und überraschenden Interaktionen abgerundet. Donnerstag, 25. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei / Kollekte. Nachtessen 20 Franken.

Musik-Kabarett mit dem Liedermacher Falk «Ich reg mich nicht mehr auf !» – Natürlich stimmt das nicht; noch immer regt Falk sich auf: Über Unfug und Verbohrtheit, welche sich in deutschen Köpfen und anderswo festsetzen. Wenn er, nur von Gitarre begleitet, seine beneidenswerte Boshaftigkeit auf die Welt loslässt, wird der Zorn Therapie, der Witz Reinigung und die Melancholie ein Vergnügen. Hier wird der Zeitgeist exorziert, wie es seit jeher Aufgabe der grossen Liedermacher gewesen ist. Ob mit Begriffen wie «BirkenstockNazis» oder Sätzen wie «ein ganz einfaches Mittel, um jede Beziehung zu beenden: Ehrlichkeit» – Falk zielt und trifft mit seinen Witzen ebenso wie mit seiner tänzelnden Schwermut. Falk live – endlich mal ein echter Grund, sich aufzuregen! Nach dem Master-Studium in Geschichtswissenschaft wählte Falk die Bühne als neue Herausforderung. Seit 2015 tourt Falk quer durch die

Bedeutung des Frauenstreiks

Falk ist ein Musikkabarettist und Liedermacher aus dem grossen Kanton, aus Berlin. (Bild zvg.) deutschsprachigen Länder Europas und hat in Deutschland bereits mehrere Kunst- und Kulturpreise gewonnen. (pd.)

Freitag, 26. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

Auch der Festredner wird klare Töne anschlagen, Grundwerte der sozialdemokratischen Bewegung thematisieren und die Bedeutung des Frauenstreiks vom kommenden 14. Juni hervorheben. Die SP freut sich, den jungen Nationalrat Fabian Molina willkommen zu heissen. Seine Rede um 19.30 Uhr wird ein Aufruf sein, an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes aktiv und entschlossen mitzuarbeiten. Hinaus zum 1. Mai, es lohnt sich! Die SP als Gastgeberin freut sich auf viele Gäste. SP Bezirk Affoltern

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 / mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierung empfohlen über

Mittwoch, 1. Mai, 17.30 – 22 Uhr im Restaurant

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

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16

Veranstaltungen

Donnerstag, 18. April 2019

«Mose – 40 Jahr Wüeschti»

Griechische Musik und Leckereien

Adonia-Musical in Affoltern

Kafenion–Konzert am Ostermontag im Restaurant Pöschtli in Aeugstertal.

Die Adonia-Teens-Chöre präsentieren zum 40-Jahr-Jubliäum ihr neustes Musical. Es bringt die emotionale Geschichte von Mose und dem Volk Israel auf dem Weg von der Knechtschaft in Ägypten ins verheissene Land Kanaan. Unter der Führung von Mose gelangt das Volk Israel an die Grenze zum Land Kanaan. Hinter ihnen liegt die wundersame Befreiung aus Unterdrückung und Sklaverei in Ägypten. Vor ihnen liegt ein herrliches Land, das Gott ihnen verheissen hat. Dort in der Wüste, im Spannungsfeld von neu gewonnener Freiheit und der Sehnsucht nach alten Strukturen, müssen Mose und sein Volk grosse Herausforderungen bewältigen, ehe sie endlich für den Einzug ins Land Kanaan bereit sind. Das Musical über das Auf und Ab der Israeliten, die spannende Mission der zwölf Spione und die letzten Tage im Leben von Mose: Mitreissend, tief-

gehend und unerwartet nahe an den Herausforderungen der heutigen Zeit.

1200 Teenager machen mit Diese biblische Geschichte lässt sich nun als packendes Adonia-Musical erleben. In nur drei Tagen studieren die Adonia-Chöre und ihre Live-Bands ein bemerkenswertes Programm ein. Neben dem Singen im Chor werden auch das ganze Theater sowie Choreografien eingeübt. Über 1200 singbegeisterte Teenager beteiligen sich im Frühling 2019 an diesem Musical-Grossprojekt. Insgesamt gastieren sie in über 70 Ortschaften in der Deutschschweiz und der Romandie.

40 Jahre Adonia Der erste Adonia-Chor führte 1979 ein Musical auf. Der damalige Lehrer Markus Hottiger initiierte diese Chorarbeit und komponierte das Musical dazu. In den letzten 40 Jahren wurde aus dem einen Chor eine grosse Kin-

Auf ihrer Jubiläumstour präsentieren die Adonia-Chöre das Musical «40 Jahr Wüeschti». (Bild zvg.) der- und Jugendarbeit mit 50 Musicalund Sportcamps pro Jahr und ein Verlag mit Materialien für Schulen und Kirchen. Einer dieser Chöre mit 70 Teenagern tritt am 1. Mai um 20 Uhr

im Kasinosaal Affoltern auf. Der Eintritt ist frei, es wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Weitere Infos: www.mose-musical.ch. (pd.)

Rita, die neue Wirtin im «Löwen»

Das Libretto von Gustave Vaëz beschreibt die Geschichte von zwei Männern, die unter umgekehrten Vorzeichen um die Wirtin Rita, ihre gemeinsame Ehefrau, spielen. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um eine Idee Vaëz’, jedenfalls ist keine literarische Vorlage des Stoffes bekannt. «Rita deux hommes et une femme» (Rita zwei Männer und eine Frau) oder «Rita ou le mari battu» (Rita oder der geschlagene Ehemann), wie die Titel in den Original-Ausgaben heissen, ent-

stand 1841 in französischer Sprache, als sich Donizetti bei der Opéra-Comique in Paris um einen neuen Auftrag bemühte. Die «Revue et Gazette des Théatres» berichtet darüber: «Donizetti ging eines Abends spaTenor Siddique Eggenberger. (zvg.) zieren. Er war in melancholischer Stimmung – acht Tage schon hatte er nichts komponiert, und für Donizetti war Komponieren wirklich eine Notwendigkeit. Als er Gustave Vaëz traf, sagte er ihm: «Retten Sie mir das Leben und geben Sie mir ganz schnell irgendeinen Akt, damit ich Arbeit ha-

be!» Sie einigten sich auf einen komischen Stoff, und Donizetti ging bald mit dem Text der ersten Arie nach Hause, deren Musik geschrieben war, als Vaëz ihm am nächsten Morgen das zweite Stück brachte. Am Ende der Woche war alles fertig – Libretto, Stimmen und Instrumentierung.» Da weder eine Aussicht auf eine sofortige Aufführung von «Rita» noch auf weitere Verträge in Paris bestand, reiste Donizetti wieder ab und «Rita» verschwand in der Schublade. Das Werk wurde erst posthum am 7. Mai 1860, also zwölf Jahre nach Donizettis Tod, an der Pariser Opéra-Comique uraufgeführt. Donizetti hat mit leichter Hand eine Fülle herrlichster BelcantoMelodien ausgestreut. Jede Figur hat eine Solo-Arie, jede mögliche Zweierkombination ein Duett, dazu kommen

Rebetika-Lieder, einst geächtet, heute beliebt

zwei Terzette. Die Nummern sind durchkomponiert und auf Steigerung angelegt. Höhepunkt ist Peppes Freudenarie «Heiter und leicht ist mir der Sinn», die im Obfelder «Löwen» vom Obfelder Tenor Siddique Eggenberger gesungen und gespielt wird. In den weiteren Rollen verkörpert, die schon in verschiedenen Dîner Spectacles im Obfelder «Löwen» aufgetretene Manuela Felice die «Wirtin Rita». Das erste Mal dabei ist der Bass Lucas Misteli, der den zweiten Ehemann Gustavo singt und spielt. Die «orchestrale Klavierbegleitung» übernimmt die ausgewiesene Pianistin und Korrepetitorin Manuela Dominguez.

Die Mitglieder der Band studieren seit vielen Jahren die Feinheiten griechischer Musik und musizieren von Kreta bis Mazedonien. An ihren Konzerten spielen sie die einst geächteten und jetzt so beliebten Rebetika-Lieder, auch Greek City-Blues genannt. Das ursprüngliche Rebetiko der Zwanziger- und Dreissigerjahre war die Musik der Armen und Besitzlosen. Vielfach ohne Arbeit, fanden die Rembetes Trost in den Haschischkneipen beim Klang der Bouzouki. Heute spielt man in den zahlreichen Rebetadika-Clubs in Griechenland ein Programm, das Lieder aus allen Epochen beinhaltet, eine Musik, die in bluesiger Tiefe fröhlich macht. Ebenso im «Pöschtli» am Ostermontag. Die «Kafenion»-Musiker hört(e) man übrigens auch schon zusammen mit Chef de Kef, Dschané, Dodo Hug, Doppelbock, dem Aliev Bleh Orkestar, Taximi, den Ragazzi und anderen. (pd.)

20. Dîner-Spectacle im Löwen Obfelden, Samstag,

Konzert am Ostermontag, 22. April, 19 Uhr, Pöschtli

20. Dîner Spectacle im Obfelder Traditionsrestaurant Rita tritt am 18. Mai anlässlich des 20. Dîner Spectacle im Obfelder «Löwen» mit ihren beiden Ehemännern in der komischen Oper (Operette) von Gaetano Donizetti auf.

Griechische Musik, mitreissend und authentisch gespielt mit abwechslungsreichen Arrangements und Platz für spontane Improvisationen: «Kafenion» spielen das alte Rebetiko, die tanzenden Smyrneika-Lieder aus Kleinasien, aber auch neue griechische Worldmusic. Und selbstverständlich erklingen auch die melodietrunkenen Bouzouki-Lieder der 60er-Jahre. Ein faszinierender Mix aus Ost und West voller Emotionen, der viel Abwechslung verspricht. Dass Griechenland musikalisch weit mehr zu bieten hat als seichte Touristenschlager, beweisen «Kafenion» mit jedem ihrer Auftritte. Die fünf Musiker – alle seit über 30 Jahren mit Griechenland intensiv verbunden – spielen so mitreissend und authentisch, dass sie gern gehörte Gäste bei den Feiern der Griechen sind und sogar die griechische Presse über sie schreibt: «Sie spielen und singen wie Griechen» (Sonntagszeitung Ethnos, Athen).

18. Mai, 19 Uhr. Infos und Reservierung

Aeugstertal. Essen um 18 Uhr. Reservieren: Telefon

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Oldtimer und Landmaschinen in Bonstetten

Am 27. April laden die Traktorefründe Säuliamt auf den Hof im Gibel ein Nach dem erfolgreichen Traktorentreffen im Jahr 2014 führen die Traktorefründe Säuliamt am Samstag, 27. April, im Gibel in Bonstetten ihr drittes Oldtimer-Traktorentreffen durch. Im Jahr 2014 durften die Traktorefründe Säuliamt an der zürcherisch-aargauischen Kantonsgrenze OldtimerTraktoren und Landmaschinen aus den Kantonen Zürich, Aargau, Schaffhausen, Graubünden sowie aus der ganzen Innerschweiz im Gibel begrüssen. Es konnten bei herrlichem Früh-

lingswetter rund 120 wunderschöne Exponate begutachtet werden. In diesem Jahr steht den Besuchern eine grosszügige Festwirtschaft in der Gibelhalle zur Verfügung, wo man sich verpflegen kann. Hier kommt sicherlich auch das eine oder andere interessante Fachgespräch auf. Besitzer von Oldtimer-Traktoren und Landmaschinen können sich direkt vor Ort mit ihren Fahrzeugen anmelden. (pd) Ausstellung am Samstag, 27. April, 10 bis 17 Uhr, Im Gibel, Bonstetten. www.säuliämtler-traktorefründe.ch.

Beim letzten Treffen standen etwa 120 Landmaschinen-Oldtimer zur Schau. (Bild zvg.)

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JA zum Waffenrecht

JA zu Schengen

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«Nur ein JA zum neuen Waffenrecht ermöglicht der Schweiz weiterhin die Teilnahme an Schengen/Dublin. Beide Abkommen haben uns viele Vorteile gebracht und dürfen nicht riskiert werden.»

Hans-Jakob Boesch Manuel Frick Präsident FDP Co-Präsident Junge Kanton Zürich glp Kanton Zürich

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Donnerstag, 18. April 2019

Werde Held oder Heldin des Alltags

Die Kirchenpflege Knonau auf der Suche

Der Secondhand-Event im Knonau stiess auf grosses Interesse. (Bild zvg.)

Secondhand liegt voll im Trend

Tausende von Menschen engagieren sich heute bereits für andere. Auch in den Dörfern des Bezirks sind unzählige Männer und Frauen damit beschäftigt, sich freiwillig und ohne Entgelt für andere Menschen einzusetzen. Würden diese Helden und Heldinnen des Alltags regulär entlöhnt, so müsste ein jährliches Budget von über 20 Millionen Franken bereitstehen. Doch trotz dieses bereits bestehenden Engagements gibt es noch viel zu tun: noch immer gibt es Menschen, die einsam sind, Kranke, die nie Besuch bekommen, Neuzugezogene, die Unterstützung bei Behördengängen brauchen, Jugendliche, die für ihr Leben weder Aufgabe noch Sinn sehen, Seniorinnen und Senioren, die sich nicht mehr alleine versorgen können, Kinder, die Hilfe bei ihrer schulischen

Leistung brauchen. Und auch die Kirchenpflege unserer reformierten Kirche, die ja auch freiwillig arbeitet, würde sich über Unterstützung freuen – sei es bei einem Anlass, einem speziellen Gottesdienst oder einfach zum Kuchenbacken. Deshalb sucht die Kirche in Knonau Heldinnen und Helden des Alltags. Ziel ist es, einen Pool an freiwilligen Helferinnen und Helfern zu gründen und gleichzeitig eine Plattform zu bieten für Ideen und Projekte, denen Hand geboten werden kann. Jedes Jahr wird auch in Knonau der Held oder die Heldin des Alltags ausgezeichnet werden. (pd.) Man kann sich melden bei der reformierten Kirchenpflege unter: Constanze.Walter@zh.ref.ch, 079 324 23 92.

Grosses Interesse an Event in Knonau Klamotten, aus denen man herausgewachsen ist, die nicht mehr der gängigen Mode entsprechen oder einfach Fehlkäufe waren, braucht doch niemand mehr. Stimmt so nicht ganz. Das zeigte das grosse Interesse von Jung und Alt am Secondhand-Event am 11. April in Knonau. Volle Tische erwarteten die Besucherinnen des Secondhand-Events im Stampfi-Mehrzwecksaal, darauf die verschiedensten Modestücke für Frauen, sortiert nach Grössen und ansprechend präsentiert. Es waren keine zerfledderten Fundstücke aus der Klamottenkiste, sondern gut erhaltene, saubere und wertvolle Kleidungsstücke, die bei dem Event neue Besitzerinnen fanden, darunter waren Schuhe, Taschen, Accessoires, Jacken, Blusen, Hosen, Abendkleider und Textilien für jeden Anlass – zu Schnäppchenpreisen.

Wiederverwertung en vogue Dass Wiederverwertung nicht nur etwas für Ökofreaks ist, zeigte das gros-

se Interesse bei den Frauen vom Säuliamt und den nahen Zuger und Aargauer Gemeinden, welche die Kleiderbörse nutzten, um ihrem Kleiderschrank eine frische Note zu verpassen. Alle Gesellschaftsschichten und Generationen waren vertreten und genossen es, sich in der entspannten Atmosphäre mit Gleichgesinnten auszutauschen und nach passenden Kleidungsstücken oder Accessoires zu suchen. Alle Besucherinnen bewiesen damit, dass sie mit ihrem Interesse für Wiederverwertung von Textilien absolut en vogue sind, denn immer mehr Menschen setzen auf Nachhaltigkeit, auch beim Kleiderkauf. Mode ist untrennbar verbunden mit Schlagworten wie Kinderarbeit, unfairer Behandlung von Arbeiterinnen und Arbeitern, Rohstoffproduktion mit weitreichenden Schäden für die Umwelt, Giftbelastung für Umwelt, Mensch und Tier bei der Herstellung von Kleidungsstücken, die dann zu Billigpreisen auf die Märkte der Industrieländer geworfen werden. Ein Einkauf beim Secondhand-Event ist nicht verbunden mit schlechtem Gewissen und macht doppelt Spass. Das war bei der Kleiderbörse in Knonau deutlich spürbar, wenn

die Frauen aus der Umkleideecke kamen und mit strahlenden Gesichtern ihre gefundenen Artikel schwenkten oder mit Befriedigung feststellten, dass ihre alten Lieblingsstücke neue Besitzerinnen gefunden haben.

600 Artikel verkauft Der Secondhand-Event war gut organisiert. Bis zu einer Woche vor Beginn der Kleiderbörse konnte man eine Kundennummer anfordern und am Tag zuvor gab man die Kleider im Mehrzwecksaal in Knonau ab. Nach Überprüfung von Qualität und Sauberkeit wurden die Artikel nach Grösse sortiert und für den Verkauf vorbereitet. Jede Frau erhielt für ihre verkauften Kleider 80 % des Verkaufspreises ausbezahlt. Mit knapp 600 verkauften Artikeln und etwas mehr Umsatz als im Vorjahr war der Secondhand-Event 2019 wieder ein voller Erfolg, der hoffentlich Nachahmung an anderen Orten findet, denn eines ist klar: Secondhand liegt voll im Trend. (pd.) Informationen über den nächsten SecondhandEvent im April 2020 unter secondhand.knonau@gmail.com.

Freiwillige leisten einen wichtigen Beitrag. (Bild zvg.)

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Rahmenprogramm Ostersamstag 20. April, 9 – 16 Uhr Ostermontag 22. April, 9 –17 Uhr • Wettbewerbe: E-Bike im Wert von CHF 4499.– WEBER-Grill Preise im Wert von CHF 850.– Schätzwettbewerb im EGGspresso • GRATIS-Drink an der EGGER-Bar • GRATIS-Basteln mit Kinderbetreuung • der Osterhase überrascht die Ostersamstag bis zu CHF 6.– Kinder mit Rabatt würfeln auf den Tag esMenü-Preis von CHF 16.50 Süssigkeiten Ostermontag Tages-Menü inklusive GRATIS-Dessert nur CHF 16.50

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Veranstaltungen agenda

Donnerstag, 18. April Aeugst am Albis

19.30: «Klangraum» Simone Thara Müller und Miriam Reed, Saxofon und Querflöte. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten

07.30: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Frick-Kaisten-Laufenburg. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

08.30: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Zürich-LorenchopfStöckentobelbach (Elefantenbach)-Seefeld Zürich, Dauer 3½ Std. Mittagessen aus dem Rucksack, Tageskarte nach Zürich selbst besorgen. Bus 215. Anmeldung/Auskunft bis Mittwoch, 17. April, 12 Uhr: Kathrin Noser, 044 761 26 96, 076 580 26 96 oder kati.no@bluewin.ch. Postautohaltestelle (Zentrum). 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach b. Ottenbach 3.

Stallikon

20.00: Pop-Up-Kino am Donnerstag: «Blue Heart» aus der Reihe Filme für die Erde. Engagement für die letzten frei fliessenden Flüsse Europas. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 19.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11.

Freitag, 19. April Affoltern am Albis

17.00: Konzert zum Karfreitag: «Passion» mit Olga Papikian, Sopran und Antinia Nardone, Orgel. Werke von Bach, Stradella, Durante, Händel, Mozart, Franck, Mascagni, Puccini. Eintritt frei. Ref. Kirche.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort: Florian Haupt, Saxofon; Manuel Leuenberger, Marimbafon. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Plätze im Klosterkeller beschränkt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 20. April Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches anzeige

Donnerstag, 18. April 2019

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Operation gelungen, Patient gerettet – Spital gestorben? Eine ernste Sache mit einer Prise Humor. Info-Anlass in der Mülibar in Hausen Unzählige Informationsveranstaltungen im Säuliamt und seitenfüllende Leserbriefe im «Anzeiger» lassen eine scheinbar komplexe Vorlage erwarten. Die Ausgangslage zur Abstimmung über das Spital Affoltern ist aber so einfach wie glasklar: Am 19. Mai diktieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihrem Spital im Säuliamt ein definitives Ende oder aber eröffnen ihm eine Chance, die es (über die Spitalliste des Kantons) erst

Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz.

Sonntag, 21. April Hausen am Albis

10.00-14.00: Osterbrunch mit Ländlermusik. Anmelden/Infos unter 079 305 44 84 oder www.eventundwerken.ch. Kurs- und Eventlokal. Türlen 8.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort zum Ostersonntag. Elisabeth Berner, Orgel, und John Voirol, Saxofon. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei. Kollekte. Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 22. April Aeugstertal

19.00: «Kafenion» - griechische Musik und Leckereien. Essen um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Maschwanden

14.00-17.00: Wechselausstellung: «Licht - einst und heute». Dokumentationen über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerk, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Mühle, Säge und anderes Handwerk. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung 044 767 05 55. Dorfmuseum.

Mittwoch, 24. April Affoltern am Albis

14.00-18.00: Ferienspecial «Pimp my Jugi». Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.

Kappel am Albis

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Kappel während der Schulferien.

Wettswil

10.00-10.30: Buchstarttreff: Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

noch erfolgreich wahrzunehmen gilt. Einen Info-Anlass der speziellen Art zum Spital Affoltern bietet am 25. April die Mülibar. Im Gespräch mit Betriebskommissions-Präsident Stefan Gyseler und Chefarzt Matthias Wiens geht es weniger um parteipolitische und finanzielle Überlegungen, Zahlen sowie tatsächliche und vermeintliche Fakten. Vielmehr stellen Gäste zwei enorm engagierten Zeitgenossen Fragen und machen sich Gedanken zu

Gesundheit, Krankheit und Sterben. So ernst die Gedanken und die Spitalvorlage sind: Patrick Hofer als Pfleger und Spitalclown wird mit seinen improvisierten Einlagen die Gäste humorvoll unterhalten. Er zielt aufs Zwerchfell, ohne Kostenfolge für die Krankenkasse. Und die Drinks werden an diesem Abend nur auf dringenden Wunsch intravenös verabreicht.

Ausstellungen

Affoltern am Albis

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume. Bis 23. April.

Mettmenstetten

07.30: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Eiken-Kaisten-Laufenburg. Wanderzeit ca. 3 Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

Hausen am Albis

Stallikon

20.30: Müli-Talk und Spitalclown. Ein etwas anderer Infoabend zum Spital Affoltern. Mit Stefan Gyseler, BK-Präsident, Matthias Wiens, Chefarzt, und Patrick Hofer, Spitalclown. Barbetrieb ab 20 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. anzeige

am Albis, www.muelibar.com

Kommbox im Gemeindehaus: Steinskulpturen von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «In memory of Jorges - Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30, jeden ersten Sa im Monat 14-17 Uhr. Bis 18. Mai.

Bonstetten

Mülibar an der Rifferswilerstrasse in Hausen

Aschi Rutz

Donnerstag, 25. April 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91. Restaurant Rosengarten. 14.00-18.00: Ferienspecial «Pimp my Jugi». Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Adrian Frey Trio». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mülitalk: Donnerstag, 25. April, 20.30 Uhr, in der

Schulhaus Loomatt: «Industrial Fragments». Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April

Wettswil

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland». Wanderausstellung des Schweiz. Instituts für Kinderund Jugendmedien. Mo-Fr, 1519, Sa, 10-14 Uhr. Bis 13. Mai.

«Ich freue mich, wenn das Spital Affoltern bleibt, denn wenn ich mich nicht freue, bleibt es trotzdem», sagt Patrick Hofer, Pfleger und Clown im Spital Affoltern.(Bild zvg.)

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

30. März – 12. Mai 2019 VON DER FIGUR ZUM RAUM.

Skulpturen, Objekte, Installationen der Sammlung. Dreidimensionale Werke aus der eigenen Sammlung von Hans Aeschbacher, Alexander Archipenko, Joannis Avramidis, Helen Balmer, Serge Brignoni, Trudi Demut, Hans Fischli, Karl Geiser, Hermann Haller, Ilya Kabakov, Michael Kienzer, Friedrich Kiesler, Ödön Koch, Peter Kogler, Friedrich Kuhn, Sara Masüger, Jakob Probst, Fritz Roth, Katharina Sallenbach, Bernhard Schobinger, Roman Signer, Josephine Troller, Richard Tuttle, Andreas Urteil, Eva Wipf, Fritz Wotruba. Öffnungszeiten über Ostern Am Karfreitag, 19. April, Ostersamstag, 20. April, Ostersonntag, 21. April, und Ostermontag, 22. April, geöffnet von 10 – 17 Uhr.

VERANSTALTUNGEN

Samstag, 27. April, 19.30 – 21.15 Uhr, Zu Gast im Kunsthaus Zug: Judith Wegmann, Piano-Konzert «Im Fluss der Zeit»: Mit «Le souffle du temps II – Réflexion» kreist der Konzertabend rund ums Thema «Zeit». Kosten CHF 25, Dauer 1 h 45 Min. Sonntag, 28. April, 17 – 18.45 Uhr, Zu Gast im Kunsthaus Zug: Judith Wegmann, Piano-Konzert «Im Fluss der Zeit»: «Morton Feldman – Triadic Memories (1981)» versetzt in einen Zustand, wo die Zeit nicht mehr als Zeit wahrnehmbar ist. Kosten CHF 25, Dauer 1 h 45 Min. Dienstag, 30. April, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag: Zu Trudi Demut, mit Friederike Balke, Kunstvermittlerin


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Sport

Fünfmal Deutscher Meister

Schlammkönigin Schneebeli

Donnerstag, 18. April 2019

Zweiter Sieg in der nationalen Crosscountry-Rennserie für die Hauptikerin Das schlechte Wetter ist der nationalen Rennserie Proffix Swiss Bike Cup auch beim zweiten Lauf in Buchs (SG), treu geblieben. Jacqueline Schneebeli liess sich von den winterlichen Verhältnissen nicht abschrecken und gewann zum zweiten Mal souverän.

René Tauscher. (Bild zvg.) René Täuscher, Judo-Trainer im Budoclub Wettswil, wurde vergangenes Wochenende in Maintal bei Frankfurt am Main (D) zum fünften Mal Deutscher Judo-Meister Ü30. Die Europameisterschaften in Gran Canaria und die Weltmeisterschaften in Marokko 2019 werden weitere Ziele für eine Medaille sein. (pd)

Saisonauftakt im Geräteturnen Vor vier Wochen haben die Turnerinnen des Getu Mettmenstetten noch in Willisau geschwitzt, um im Trainingsweekend ihren neuen Übungen den letzten Schliff zu geben . Dieses Wochenende durften sie diese nun präsentieren. Der erste Wettkampf der Saison ist für die Turnerinnen immer besonders nervenaufreibend. Das erste Mal präsentieren sie ihre Übungen, die sie über mehr als ein halbes Jahr geübt haben. Die Mädchen im K1 bestritten zudem ihren allerersten Getu-Wettkampf. Trotz dieser schwierigen Umstände konnte sich Ella Feger in Volketswil mit Auszeichnung auf dem guten 70. Rang platzieren. Danach folgte die Kategorie 3, welche mit sieben Mettmenstetterinnen bestritten wurde. Die Mädchen sind bereits wettkampferprobt und zeigten ihr Können erfolgreich. Sensationell schaffte Noemi Pelenk den Sprung aufs Podest und erhält die Bronzemedaille. Ihre Teamkollegin Chloé Kull darf sich über den 6. Rang freuen. In der Kategorie 3 erkämpften sechs Mädchen die Auszeichnung. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages starteten noch Selina Meier und Jana Eisenegger in der Kategorie 5A, wobei sich Selina Meier die Auszeichnung erkämpfte.

Goldmedaille für Werder Die Turnerinnen am Sonntag liessen sich von den hervorragenden Leistungen ihrer Kolleginnen am Samstag inspirieren. In der Kategorie 6 konnten Aline Leidenix und Jacqueline Loretz zwar noch keine Auszeichnung gewinnen, doch absolvierten sie ihre Übungen fehlerfrei. In der Kategorie 2 konnte sich Anouk Werder mit einem überragenden Total von 37.80 die Goldmedaille sichern. Noreen Zamorra landete auf Rang 5. Alle Turnerinnen der Kategorie 2 konnten sich über ihre Auszeichnungen freuen, wodurch das Team Mettmenstetten sogar auf dem 2. Mannschaftsrang landete. Zum Abschluss des erfolgreichen Saisonauftaktes kämpften die Turnerinnen der Kategorie 4 um Auszeichnungen. Ylenia Tsianakas erreichte als Beste den 15. Rang mit einem Total von 36.15. Dicht dahinter folgte ihr Hanna Prechtl auf dem 20. Rang. Insgesamt konnten sich sieben Mädchen die Auszeichnung in der Kategorie 4 sichern, was auch hier zu einem hervorragenden Mannschaftsresultat geführt hat. (pd.)

................................................... von martin platter «Ich bin zuvor noch keine Rennen bei derart extremen Verhältnissen gefahren», kommentierte Jacqueline Schneebeli ihre knapp einstündige Siegfahrt am Sonntagmittag auf dem coupierten Rundkurs am Buchserberg. Anders als im Säuliamt hatte es im Sanktgaller Rheintal wohl keinen Schnee. Gleichwohl waren die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. «Natürlich ist es angenehmer, Wettkämpfe bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zu bestreiten. Aber irgendwie war es auch so noch gut», bilanzierte Schneebeli nach der Zieldurchfahrt. Komplett angezogen stellte sie sich nach der Siegerehrung unter die Dusche. Der einfachste Weg, um Helm, Schuhe, Brille und Trikot vom gröbsten Schmutz zu befreien. Im Gegensatz zum Swiss-Cup-Auftaktrennen eine Woche zuvor am Monte Tamaro im Tessin war diesmal die Kälte die grosse Herausforderung. Die 18-Jährige hatte einige Vorkehrungen getroffen, um nicht auszukühlen. Langärmlige Rennbekleidung war diesmal angesagt, ein Stirnband, dazu leichte Winterschuhe und am Oberkörper noch ein Gilet. Schneebeli verriet: «Meine Mutter riet mir kurz vor dem Start zum Gilet. Damit ich in den Abfahrten nicht so auskühle. Das hat mir tatsächlich geholfen.» Die Hände

Jacqueline Schneebeli bei winterlichen Temperaturen dick «eingepackt» und hochkonzentriert auf dem Weg zum Sieg am Proffix Swiss Bike Cup in Buchs. (Bild Martin Platter) schützte sie mit Gummihandschuhen, die sie über die langen Fingerhandschuhe anzog.

Bei Rennhälfte die Elite eingeholt Taktisch ist die Hauptikerin gleich vorgegangen wie beim Auftaktrennen vor Wochenfrist. Bald nach dem Start übernahm sie die Führung in der langen Steigung hinauf zum höchsten Punkt und stach als Erste in die Singletrail-Abfahrt. «Ich wusste, dass ich bei diesen Bedingungen das Rennen klug einteilen muss. Und, dass ich

bergauf den Unterschied machen musste und mit einem Sturz bergab alles verlieren konnte. Deshalb habe ich mich in den Steigungen nicht vollkommen ausgepowert. So war ich genügend ausgeruht und konzentriert für die glitschigen Abfahrten.» Obschon die Juniorinnen fünf Minuten nach den Elite-Fahrerinnen ins Rennen geschickt wurden, hatte die Schweizer Juniorenmeisterin nach eineinhalb von drei Runden bereits die letzten Elite vor sich. «Die machten schön Platz, wenn ich gerufen habe. So wurde das Rennen nicht ver-

fälscht.» Jacqueline Schneebeli freut sich nun als Nächstes auf den dritten Swiss-Cup-Lauf am 11. Mai anlässlich der Bike Days in Solothurn. Im Vorjahr hatte sie dort ihren ersten Swiss-Cup-Sieg als Juniorin feiern können und legte so den Grundstein für den Gesamtsieg, den SchweizerMeistertitelgewinn und die WM-Teilnahme in der Lenzerheide. «Ich bin sehr gespannt, wie es in diesem Jahr laufen wird. Natürlich möchte ich meinen Sieg wiederholen und bin sehr motiviert – egal, ob bei Regen oder Sonnenschein.»

Säuliämtler an nationalen Orientierungsläufen Wenn der Frühling kommt, dann zieht es Orientierungsläufer und -läuferinnen ins Grüne. Sie wollen sich nun mit ihren Kolleginnen und Kollegen messen. Dazu hatten die Säuliämtler Waldsprinter am letzten Wochenende zwei Gelegenheiten: am Samstag wurde die Schweizer Meisterschaft in der Mitteldistanz ausgetragen, am Sonntag fand ein Nationaler Lauf in herausforderndem Gelände statt.

Beide Läufe wurden im Oberaargau durchgeführt, die Mitteldistanzmeisterschaft in Walliswil bei Wangen, nahe der Aare, der nationale Lauf auf der Fritzenflue, oberhalb von Huttwil. Zwei ganz unterschiedliche Geländeformen, was die Teilnahme an beiden Läufen spannend machte. Am Ausläufer des Napf sind es steile Hügel mit engen Gräben, schwierig belaufbar mit vielen Steigungen, der Mittellandwald an der Aare hat dagegen nur wenig Höhenunterschiede, ist fein coupiert, dazwischen immer wieder junge Bäume und kaum begehbare Dickichte, dann offene Partien, wo das Tempo

erhöht werden kann. In der Meisterschaft war deshalb ein schneller Lauf nötig, um einen Podestplatz erreichen zu können. Zwei Säuliämtlerinnen haben dies geschafft: Den zweiten Rang bei den Damen 70 holte sich Yvette Zaugg aus Aeugst, den dritten Rang in der Kategorie DAM (Damen-A-Mittel) gewann Claudia Kehrle aus Wettswil.

führt. Dazu können sich Jung und Alt, Einzelpersonen oder Familien, Könner sowie Laien zwischen 12 und 14 Uhr vor Ort anmelden. Gelaufen wird auf vier unterschiedlich langen und schweren Bahnen, dazu wird ein Walking-OL angeboten. Hannes Zaugg

Auf den Spuren der Konkurrenten Am Samstag war das Wetter noch passabel, zeitweise schien die Sonne, allerdings blies ein kalter Wind, so dass die Teilnehmer sich warm anziehen mussten. Die Bise legte nochmals zu und es begann in der Nacht auf Sonntag zu schneien, so dass die Höhen um die Fritzenfluh (auf rund 1000 m) verschneit und glitschig waren. Ein sorgsames Laufen war gefordert, wollte man nicht auf dem feuchten und kalten Boden landen. Der einzige Vorteil im Schnee war: man sah die Spuren der Konkurrenten, was hie und da half, einen Posten schneller zu finden. Unter den gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Säuliamt schafften es zwei aufs Podest: Bei den Herren 14 errang Jan Leisinger aus Hausen den zweiten Platz und die gleiche Rangierung schaffte Lucia Hasler aus Bonstetten bei den Damen 70.

OL für Alle

Am Sonntag lag Schnee , ein sorgsames Laufen war nötig. (Foto Lukas Müller)

Für alle, die einen Orientierungslauf im Säuliamt – erstmals oder wieder einmal – machen möchten, wird am Samstag, 11. Mai, beim Schützenhaus Bonstetten ein «OL für Alle» durchge-

Im Zielgelände der OL-Meisterschaft warteten die Klubs auf das Eintreffen ihrer Mitglieder. (Foto Doris Keller)


Extra

Donnerstag, 18. April 2019

menschen im säuliamt

herkömmliches

«Hier habe ich keine Angst»

Narzisstisch

Hosseini Mohammad ist vor drei Jahren aus Afghanistan in die Schweiz gekommen Weil er politisch nicht die richtigen Ansichten hatte, musste Hosseini Mohammad vor drei Jahren aus Afghanistan flüchten. Er lebt jetzt auf dem Areal vom Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau-Mettmenstetten und hat die Möglichkeit, dort eine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt zu absolvieren. Er ist gerne in der Schweiz, vermisst aber seine Familie.

schön», betont er. Es sei damals ein gutes Gefühl gewesen, in der Schweiz anzukommen. «Hier ist wirklich alles anders, sauber und die Menschen sind gut. Hier habe ich keine Angst.» In seiner Heimat sehe es nicht so schön aus, im Krieg sei vieles kaputt gemacht worden. Was er aber sehr stark vermisst, das ist seine Familie. Seine Frau und seine zwei Kinder mussten Afghanistan auch verlassen und leben nun im Nachbarland Tadschikistan. Husseini hat sie seit drei Jahren nie gesehen und macht sich auch sehr grosse Sorgen um sie. Er hofft ganz fest, dass seine Familie eines Tages auch in die Schweiz kommen könnte.

................................................... mit hosseini mohammad sprach marianne voss «Ich mache alles, wirklich alles!», erklärt Hosseini Mohammad in erstaunlich gutem Deutsch zu seiner Tätigkeit im Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau. «Ich putze, arbeite im Garten oder repariere verschiedenste Dinge.» Er tue alles sehr gerne, egal was. «Und mein Chef, Herr Köchli, ist sehr nett. Alle hier sind gut mit mir.» Der junge Mann aus Afghanistan lebt zusammen mit der Familie seiner Schwester in einer Wohnung auf dem Areal vom Werk- und Wohnhaus. Als er das Angebot erhielt, eine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt zu absolvieren, war er sofort dabei. Er schliesst diesen Sommer die Integrationsvorlehre ab und wird danach mit der dreijährigen Ausbildung beginnen. Jetzt arbeitet er bereits im Werk- und Wohnhaus zur Weid und besucht auch einmal pro Woche die Berufsschule. «Manchmal ist es ein bisschen schwierig wegen der Sprache», meint er. «Aber es geht gut, ich bin in der Schule eigentlich recht gut.» Er lächelt.

Auf eigenen Beinen stehen, auch Autofahren lernen

Hosseini Mohammed vermisst die Familie Hosseini Mohammad flüchtete vor drei Jahren aus Afghanistan. «Ich hatte dort Probleme, politisch. Es wurde gefährlich für meine Familie und mich.» Wie er genau flüchtete, möchte er nicht erzählen. Nur so viel: «Es war eine lange komplizierte Reise mit Bus, Bahn, Schiff und auch zu Fuss.» Zuerst wurde er in Basel in einem Empfangszentrum untergebracht, danach kam er nach Zürich und schliesslich nach Rossau. «Es gefällt mir hier, es ist sehr

Hosseini Mohammad wohnt auf dem Areal vom Werk- und Wohnhaus zur Weid und arbeitet gerne dort. (Bild Marianne Voss)

wetter

Im Gespräch geht es auch um die Religion. Er sagt von sich: «Ich bin Moslem, aber ich gehe nicht in die Moschee. Ich bete für mich. Ich glaube an Gott, wie ihr auch. Er ist ja vermutlich derselbe Gott.» Er stellt auch Fragen an seine Religion, vor allem bezüglich der gesellschaftlichen Stellung der Frauen. «Hier in der Schweiz ist das anders, hier sind alle gleich viel wert. Ob Frau oder Mann, ob arm oder reich.» Manchmal erlebe er aber in Begegnungen, dass Leute Vorurteile haben gegen ihn. «Vor allem, wenn ich meinen Namen nenne oder sage, woher ich komme, dann wenden sich manche Menschen plötzlich ab.» Er bedauere das sehr. In der Freizeit spielt Hosseini Mohammad gerne mit den Kindern seiner Schwester oder schaut sich Filme im Fernsehen auf Deutsch an. Er wolle unbedingt noch besser Deutsch lernen. – Den ersten Deutschunterricht habe er übrigens in der katholischen Kirche in Affoltern erhalten. – Abends koche er auch gerne, zum Beispiel Spaghetti oder Rösti, die er sehr gerne habe. Er sei auch daran, Autofahren zu lernen. «Die Theorieprüfung habe ich bereits bestanden – und das mit nur einem Fehler», erzählt er stolz. Sein Ziel sei, unabhängig zu werden und auch finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. «Ich möchte hier bleiben und ich möchte meine Familie bei mir haben.»

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Das Etikett narzisstisch geht zurück auf einen mythischen Jüngling namens Narziss, der überaus schön und attraktiv, aber ganz und gar von sich selber eingenommen war und dementsprechend alle Liebesbekundungen verschmähte. Keiner und keine war ihm gut genug. Selbst die Nymphe Echo, die voller Bewunderung alles wiederholte, was er sagte, wurde brüsk abgewiesen, sodass sie sich in ihrem Kummer in die Felsklüfte zurückzog, wo sie noch heute zu hören ist.

Sein eigenes Spiegelbild Eine andere, ebenso enttäuschte Liebesanwärterin klagte: «Soll er doch sich selber lieben, und so nicht finden, was er gerne hätte.» Und so kam es auch, wie der römische Dichter Ovid zu erzählen weiss: Als Narziss eines Tages müde und durstig an einen Waldweiher kam, entdeckte er darin eine entzückende Gestalt, die ihm ganz und gar entsprach und in die er sich unsterblich verliebte. Es war sein eigenes Spiegelbild. Aber sooft er es ergreifen will, verflüchtigt es sich. Er ist an der Illusion der Selbstbezogenheit gescheitert und gestorben. Und soll nach seinem Tod in eine Narzisse verwandelt worden sein, deren Duft noch heute betörend wirkt. Mythen sind zeitlos aktuell, sagt ganz in diesem Sinne der römische Schriftsteller Sallust: «Sie sind das, was niemals geschah, aber immer ist». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

leserbrief

Slowenen, nicht Slawonier Herkömmliches: Krawatte, «Anzeiger» vom 12. April. Bewohner von Slowenien sind Slowenen, nicht Slawonier. Slawonien ist ein Teil zwischen dem Osten von Kroatien und Serbien. Slowenien grenzt an Kroatien, Österreich, Italien und nicht an Serbien, wo der grösste Teil von Slawonien liegt – somit haben möglicherweise Slowenen mit dem Ausdruck «Slawier» so wenig zu tun wie die Schweizer mit schwitzen. John Godina, Ellyptci AG, Bonstetten

glosse

Heute

Meteotest.ch

Basel 7° 22° Zürich 4° 20°

Affoltern

St.Gallen 5° 16°

5° 19°

Luzern 7° 20°

Neuchâtel 9° 20°

Bern 4° 20° Interlaken 6° 19°

Aussichten

St.Moritz -1° 10°

Sion 7° 23°

Genève 6° 20°

Chur 6° 21°

Bellinzona 7° 18°

Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Alpennordseite

6° 21°

7° 20°

7° 21°

7° 18°

8° 16°

Alpensüdseite

11° 20°

12° 20°

12° 21°

12° 17°

10° 15°

min °C max °C

bauernregel «Warme und kalte Luft treffen sich über Mitteleuropa. So entsteht das typische Aprilwetter mit kurzen Schauern, kräftigem Wind und wolkenfreien Tagen.»

Stadt am Albis vor! Ein neues Rathaus soll Politik und Volk zusammenbringen. Gefordert wird dies anstelle des Altbaus an der Limmat in Zürich mit sehr engen Platzverhältnissen. Ein «Haus der Demokratie» wurde am Montag im Kantonsrat laut Bericht im «Tages-Anzeiger» vom vergangenen Samstag in einer Motion von SP und EVP gefordert. Als mögliche Standorte werden das Globus-Provisorium zwischen HB und Central zitiert, ferner das Papierwerd- und Kasernenareal sowie der Carparkplatz. Auch Winterthur wird als Option genannt. Im Tagi-Artikel wird auch erwähnt, dass Toni Bortoluzzi schon in den 80er-Jahren ein weniger enges Gebäude gefordert habe. So gut wie Winterthur im Norden könnte doch auch einmal der Süden berücksichtigt werden. Im Zeitalter der «Fusionitis» wäre langfristig auch einen Zusammenschluss der Kantone Aargau und Zürich denkbar. Das Säuliamt wäre dann mitten drin. Darum

schlage ich vor, dass sich auch der Stadtrat von Affoltern a.A. Gedanken zu diesem Thema macht. Verkehrsmässig sind wir ja mit der Autobahn sehr gut, mit den SBB einigermassen erschlossen. Der Taktfahrplan ist zwar top. Störend ist einfach die lange Reise über Urdorf und Altstetten. Vielleicht könnte bei dieser Gelegenheit endlich eine direkte Bahnverbindung unter dem Üetliberg direkt in den HB erstellt werden, welche die Fahrzeit wohl mehr als halbieren würde. Stettbach- und Zimmerbergtunnel lassen grüssen. Die bisherigen und neuen dem öffentlichen Verkehr nahestehenden Kantonsräte aus dem Amt sind hier gefordert!

Her mit dem kantonalen Parlament! Hornbach, Migros, Coop, Manor, Jumbo, Aldi, Lidl – das und vieles mehr haben wir ja schon in der Stadt am Albis. Auch das österreichische Möbelhaus

XXXLutz und der OBI-Baumarkt gehören bald einmal zu unserem Alltag. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass die Stadtoberen unseres Bezirkshauptortes stolz wären, auch das kantonale Parlament beherbergen zu können. Natürlich müsste noch ein geeigneter Standort dafür gefunden werden. Eine Option wäre sicher My Stop, ein andere das vor der Schliessung stehende Bezirksgefängnis. Am liebsten wäre wohl dem Stadtrat das Areal des Bezirksspitals, das hoffentlich aber dafür nicht zur Verfügung stehen wird. Jetzt ist halt der Rat in unserer Hauptstadt erneut gefordert. Aber auch für Toni Bortoluzzi, den früheren (Dorf-)Gemeindepräsidenten und im Jahr 1984 Nachfolger des Schreibenden im Kantonsrat, wäre es eine – zwar etwas späte – Ehre, wenn seinem Anliegen und gar noch in seiner Heimat(-Stadt) entsprochen würde. Erich Rüfenacht


Veranstaltungen



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Steinbild hauen an der Reuss 17. - 21. und 24. - 28. JUNI 2019

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«Kafenion» Ostermontag, 22. April, 18.00 Uhr PÖSCHTLI AEUGSTERTAL Tel. 044 761 61 38

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