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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 31 I 171. Jahrgang I Freitag, 21. April 2017

Verdächtig, aber ...

Poststelle schliesst

Nicht immer resultieren bei Ausrücken der Polizei Rapporte oder Verzeigungen. > Seite 3

Ab dem 22. Mai befindet sich eine Postagentur im Volg an der Albisstrasse 19 in Hausen. > Seite 3

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Wie ein Lotto-Sechser Angelina Perin de Iaco aus Affoltern erhält begehrte Lehrstelle als Tierpflegerin im Zoo. > Seite 9

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Auf Kurs Erfreuliche zweite Generalversammlung des Vereins Aemtlerchorb. > Seite 10

Kloster Kappel: Zweitgrösster Hotelbetrieb im Säuliamt Nach dem Umbau des «Hauses am See» stehen 80 Zimmer zur Verfügung Fünf neue Hotelzimmer resultierten nach Umbau und Renovation des «Hauses am See», womit im Kloster Kappel nun 150 Betten zur Verfügung stehen. Im Säuliamt verfügt nur das «Holiday Inn Express» in Affoltern über eine grössere Kapazität. ................................................... von werner schneiter Ein leichter Wind bläst durch die noch mit wenig Laub behangenen Bäume, und dank der Frühlingssonne spiegeln sich die Gebäude im kleinen See: Das stattliche, zur Klosteranlage in Kappel gehörende «Haus am See» erstrahlt in neuem Glanz. Zwischen 5. Februar und 5. März diesen Jahres wurde es umgebaut und einer Renovation unterzogen – für rund 1,2 Millionen Franken. Dank Rückbau einer Wohnung entstanden drei neue Hotelzimmer, zwei weitere resultierten aus dem Umbau von Büroräumen. Damit erhöht sich die Zahl der Hotelzimmer im Kloster Kappel von 75 auf 80, mit insgesamt 150 Betten – für die Preise zwischen 110 bis 125 Franken verlangt werden. Im Rahmen der reibungslos verlaufenden Arbeiten wurden auch die Badezimmer erneuert, neue Bodenbeläge und Teppiche verlegt sowie neue Farbe aufgetragen. Das «Haus am See» zählt nun insgesamt 26 Räume, wovon zwei rollstuhlgängig sind. Unter ihnen ist auch ein grosser und ein kleinerer Seminarraum. In die einmonatige Umbauphase fiel auch der Einbau eines Lifts im Konventgebäude, wo auch der Restaurationsbetrieb untergebracht ist. Im «Haus am See» wird nicht verpflegt. Während der Arbeiten blieb der Betrieb im Kloster Kappel geschlossen.

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Wieder in Affoltern Die SP organisiert die 1.-Mai-Feier nach Unterbruch wieder in heimischen Gefilden. > Seite 11

Bessere Jahresrechnungen Auch die Jahresrechnungen 2016 der politischen Gemeinden Obfelden und Mettmenstetten haben besser als budgetiert abgeschnitten. Fast alle politischen Gemeinden im Bezirk konnten bessere Jahresabschlüsse 2016 vorweisen als budgetiert. Ob es dadurch zu Steuersenkungen kommen wird, ist jedoch fraglich. Denn die besseren Abschlüsse sind nur zum Teil auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen. Auch Sondereffekte spielen dabei eine Rolle, wie höhere Grundstückgewinnsteuern als budgetiert oder vorausbezahlte Steuern. Zudem müssen die Gemeinden mit der neuen Rechnungslegung HRM2, die spätestens mit dem neuen Gemeindegesetz eingeführt wird, ein finanzielles Polster anlegen, da Investitionen über viel längere Zeit abgeschrieben werden und Gemeinden so in eine Schuldenfalle geraten können, wenn sie ihre Investitionen nicht zu einem guten Teil aus dem Eigenkapital finanzieren können. (sals) ................................................... > Berichte auf Seite 3 und 5 anzeigen

Freuen sich über erweiterte Kapazität im Seminarhotel und Bildungshaus Kloster Kappel, von links: Jürgen Barth, Geschäftsführer; Elisabeth Wyss-Jenny, Verantwortliche für das Kurswesen; und Markus Sahli, Theologischer Leiter, vor dem renovierten und umgebauten «Haus am See». (Bild Werner Schneiter) «Der Februar ist einer unserer schwächer frequentierten Monate», sagt Geschäftsführer Jürgen Barth. Die Mitarbeitenden waren während der Umbauphase angehalten, mindestens zwei Wochen Ferien zu beziehen.

Gute Auslastungszahlen Trotz einmonatiger Betriebseinstellung sind die Zahlen im ersten Quartal vielversprechend – auch dank eines

starken Monats März. Und ausserdem wird sich auch der rege Betrieb über Ostern positiv auswirken. «Wir rechnen auch 2017 mit einem guten Geschäftsjahr», prognostiziert der Geschäftsführer – darauf hinweisend, dass die Restauration massgebend ist. «Wir verdienen jeden zweiten Franken mit Essen und Trinken. Das ist im Vergleich mit anderen Betrieben aussergewöhnlich», fügt er bei. Ein gutes Geschäftsjahr: Das entspricht im Klos-

ter 15 000 bis 18 000 Übernachtungen. Starke Monate in Kappel sind März, Mai, Juni, September und November. Dank gut laufendem Betrieb kann das Kloster Kappel für die Umbau- und Renovationskosten aufkommen; die Kasse der reformierten Landeskirche, die übrigens 5 Millionen Franken besser abschliesst als budgetiert, wird weiter entlastet. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Das Knonauer Amt in Zahlen Das statistische Jahrbuch macht Gemeinden und Bezirke vergleichbar Das statistische Jahrbuch 2017 des Kantons Zürich ermöglicht Vergleiche von Gemeinden und Bezirken, vermag aber nur bedingt Realitäten abzubilden. ................................................... von salomon schneider Statistische Daten sind zusammengezählte Daten verschiedener Erhebungen. Im statistischen Jahrbuch des Kantons Zürich werden statistische Daten von Gemeinden und Kanton zusammengefasst und somit vergleich-

bar gemacht. Bei solchen Vergleichen ist jedoch Vorsicht geboten. Im Knonauer Amt beträgt das durchschnittliche steuerbare Vermögen pro Haushalt beispielsweise 73 000 Franken. Würde nur ein Haushalt mit einer Milliarde Vermögen dazukommen, würde das durchschnittliche Vermögen pro Haushalt auf über 119 000 Franken steigen. Ausser einem Haushalt hätten aber alle 21 373 Haushalte im Bezirk Affoltern noch gleichviel Vermögen. Dazu kommt, dass steuerbares Vermögen unter Null Franken nicht möglich ist, Verschuldung wird also im statistischen Modus nicht

berücksichtigt. Ein Haushalt mit einer Milliarde Schulden würde die Vermögensstatistik wenig beeinflussen.

Ehrlichkeit als relevanter Faktor Dies sind nur einige Punkte, weshalb statistische Daten nicht für bare Münze genommen werden dürfen. Trotzdem bietet ihre Analyse auch Chancen. Gemeinden lassen sich so untereinander vergleichen und der Bezirk Affoltern kann mit seinen Nachbarbezirken oder mit Bezirken mit ähnlicher Bevölkerungs-, Einkommens-, und Wohnstruktur verglichen werden.

Dadurch kann sich ein differenziertes Bild ergeben und Tendenzen können erkannt werden. Verzerrungen können dabei nie ganz abgefedert werden. Einkommens- und Vermögensdaten beruhen beispielsweise auf den Steuererklärungen der Bevölkerung. Die Daten sind also nur so genau wie die Bevölkerung beim Ausfüllen der Steuererklärung ehrlich. Wo es mehr zu verstecken gibt, wird wohl auch mehr hinterzogen. Zudem gibt es auch Wege, Steuern legal zu optimieren. ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 16 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.30 Uhr, Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Parkierung: Tiefgarage Marktplatz) Traktanden: 1. Eröffnung 1.1 Wahl der Stimmenzähler 1.2 Traktandenliste 2. Abnahme des Jahresberichtes 2016 3. Abnahme der Jahresrechnung 2016 4. Festsetzung des Voranschlages 2018 5. Kenntnisnahme Arbeitsprogramm 2017 6. Information Statutenrevision 7. Verschiedenes Im Anschluss an die Delegiertenversammlung findet ein Gedankenaustausch zur Alltagserholung mit Roger Strebel, Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) statt.

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen und Motorräder Auf der Äusseren Grundstrasse, von der Oberen Bahnhofstrasse bis Haus Nr. 19 wird das bestehende, rechtsgültige allgemeine Fahrverbot gelockert. Neu gilt das Verbot noch für Motorwagen und Motorräder. Der Zubringerdienst ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 21. April 2017

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Präsident Kurt Weber

Sonntag, 21. Mai 2017, ca. 12.00 Uhr, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen am Albis Geschäfte:

Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 4. April 2017 die mit Beschlüssen der Gemeinderäte Bonstetten und Hedingen vom 31. Januar und 14. März 2017 festgesetzten, überarbeiteten Grundwasserschutzzonen und das entsprechende Reglement um die Quellfassungen Kubismatt, Müliberg und Strumberg neu genehmigt. Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Die Akten können vom 21. April bis 22. Mai 2017 in der Abteilung Bau, Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, bzw. auf der Gemeinderatskanzlei Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Bonstetten, 21. April 2017 Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft

Affoltern Taxi

044 761 68 68

Nur noch telefonisch erreichbar, da keine Standplätze mehr zur Verfügung stehen.

• Umwandlung Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern per 1. Januar 2018 in eine Interkommunale Anstalt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Affoltern (IKA KESB) • Bildung Einheitsgemeinde durch Vereinigung der Primarschulgemeinde mit der Politischen Gemeinde/Erlass einer neuen Gemeindeordnung (Totalrevision) Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 21. April 2017 Gemeinderat Mettmenstetten

Stallikon

Gesuchsteller: Kurt Mirco, Maschwanderstrasse 8, 8912 Obfelden Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Baurechtliches Vorhaben: Anbau Büro- und Gewerberaum am Wohn- und Gewerbehaus Vers.-Nr. 785 auf Kat.-Nr. 4634 an der Dorfstrasse 51 (WG3)

Bauherrschaft: Swisscom AG, Binzring 17, 8045 Zürich Vertreten durch: Eichenberger AG, Sumatrastrasse 22, 8021 Zürich Projektverfasser/in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Neubau Swisscom Trassee, Tobel/Hinterbuchenegg, Zone Landwirtschaftszone/Kernzone Weiler Hinterbuchenegg

Ottenbach

Stallikon

Bauherrschaft: Baugemeinschaft Zehnder-Düggeli, Muristrasse 14, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Einbau einer Einzimmerwohnung in die Scheune Vers.Nrn. 250/257, Muristrasse 16b, Kat.-Nr. 1616, Kernzone

Bauherrschaft: Andrea Nienaber und Vincent Grundlehner, Hüttenrain 34, 8143 Stallikon Vertreten durch: Werkstatt GmbH Architektur und Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser/-in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Sanierung und Umbau Einfamilienhaus, Hüttenain 34, Kat.Nr. 309, Zone W1/15

Stallikon

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Swisscom AG, Binzring 17, 8045 Zürich Vertreten durch: Eichenberger AG, Sumatrastrasse 22, 8021 Zürich Projektverfasser/in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Neubau Swisscom Trassee, Vorderbuchenegg/Bliggi, Zone Landwirtschaftszone/Kernzone Weiler Vorderbuchenegg

Bauherrschaft: Cornelia und Reto Brunner, Kirchgasse 31b, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Architektur Wegmüller GmbH, Binzallee 6, 8055 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 239 und Neubau Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 2566 an der Chilenholzstrasse 22 (Wohnzone W1)

Todesfälle

Die Versammlung ist öffentlich.

Genehmigung revidierte Grundwasserschutzzonen Quellfassungen Kubismatt, Müliberg und Strumberg (Grundwasserrechte c 1209, c 1210 und c 1211) Bonstetten und Hedingen

Neben den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen finden folgende kommunale Abstimmungen statt:

Gemeinderat Affoltern am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Sekretär Peter Schärer

Urnengang vom 21. Mai 2017

Obfelden

1) Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2) Genehmigung der Jahresrechnung 2016 der Kirchgemeinde 3) Genehmigung des Antrages für einen Ausführungskredit für die Sanierung der Heizung im Pfarreizentrum Hausen am Albis (Sanierungs-Etappe II) 4) Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 5) Informationen von der Kirchenpflege Die Unterlagen zu den Geschäften 2) und 3) können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Sekretariaten der beiden Pfarreien während den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite der Kirchgemeinde aufgeschaltet.

Bauprojekte

Affoltern am Albis

Hedingen

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Am 18. April 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

In Tobel ist am Samstag, 15. April 2017, gestorben:

Dieter Robert Hurni

Schmid, Hermann

geb. 11. November 1937, Ehemann der Maria Hurni-Fauster, von Ferenbalm BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 10b.

geboren am 6. Juni 1930, von Zürich ZH, Vals GR, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Frohmoosstr. 20.

Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst ist am Freitag, 28. April 2017, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Am 11. April 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ursula und Christian Eibel, Lichtmattstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Gartenschwimmbad, Vers.-Nr. 1423, Kat.-Nr. 4181, Lichtmattstrasse 8, Zentrumszone Z4

Kappel am Albis

Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung (C, Ci und B) sind.

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Schwermetallsanierung Kugelfang Schiessanlage Hauptikon, Kat.-Nr. 471, Hauptikon (Landwirtschaftszone)

Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung.

Kappel am Albis

Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 21. April 2017

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Erstellung von zwei zusätzlichen Autoabstellplätzen am bestehenden Abstellplatz, Kat.-Nr. 1219, Lindenfeld, Kappel am Albis (Zone für öffentliche Bauten)

Knonau

lneichen, Bernhard

Bestattungsamt Affoltern am Albis

geboren am 22. April 1936, von Littau LU, wohnhaft gewesen in Knonau, Schlossmattstrasse 11.

Hedingen

Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt und im engsten Familienkreis statt.

In Hedingen ist am Freitag, 14. April 2017, gestorben:

Wegmann, Edmund geboren am 9. Januar 1933, von Zürich ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Schachenstrasse 6. Abdankung in der Kirche am Dienstag, 25. April 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen. Die Urnenbeisetzung findet vorgängig im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Bestattungsamt Knonau

Mettmenstetten Am Freitag, 28. April 2017, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Klara Suter-Butscher Dachlisserstrasse 23, statt. Der Friedhofvorsteher

Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. April 2017

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Hoher Ertragsüberschuss in Obfelden Aus den Verhandlungen des Gemeinderates – laufende Rechnung um 2,3 Mio. Franken besser als letztes Jahr Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 24 512 805.58 Franken und einem Ertrag von 26 767 120.80 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 2 254 315.22 Franken ab. Der Voranschlag 2016 rechnete mit einem Aufwandüberschuss von 122 400 Franken. Die laufende Rechnung schliesst somit um 2 376 715.22 Franken besser ab als budgetiert. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf 3 902 763.77 Franken. Bei den Investitionen des Finanzvermögens zeigt sich eine Nettoveränderung von Fr. 2380.65. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Rechnungsjahr 22 452 405.88 Franken. Grössere Minderausgaben gab es in den Bereichen Sachaufwand (-Fr. 129 337.84) und bei den Abschreibungen (-Fr. 108 375.46). Mehreinnahmen konnten bei den Vermögenserträgen – unter anderem durch den Buchgewinn aus der Beteiligung am Spital Affoltern – erwirtschaftet werden (+Fr. 982 015.38), zudem bei den Steuern (+Fr. 734 092.75), den Entgelten (+Fr. 689 310.86) und den Beiträgen mit Zweckbindung (+Fr. 113 880.85). Die Jahresrechnung wurde abgenommen. Der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2017 wird beantragt, die Jahresrechnung 2016 zu genehmigen.

Gemeindeverwaltung

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden

Liegenschaften

Im 1. Halbjahr 2018 sind die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 durchzuführen. Der Wahltermin für die Erneuerungswahl sämtlicher Gemeindebehörden wurde auf den 15. April 2018 festgelegt. An diesem Tag findet der erste Wahlgang für die Wahl der Mitglieder und Präsidenten folgender Behörden statt: Gemeinderat, Fürsorgebehörde, Rechnungsprüfungskommission, reformierte Kirchenpflege, Primarschulpflege und Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach (Kreiswahl).

Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Vitznau, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2016 wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Die Assistentin und Stellvertreterin der Gemeindeschreiberin, Silvia Gyr, geht per 30. September in Pension. Gemeinderat sowie Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke danken ihr herzlich für den langjährigen Einsatz und wünschen ihr bereits heute alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Gemeinderat Am 10. März 2017 verstarb der ehemalige Gemeinderat Werner Müller. Er hatte während der Amtsdauer 1970 bis 1974 das Ressort Gesundheit inne. Der Gemeinderat spricht den Angehörigen nachträglich zum schmerzlichen Verlust sein herzliches Beileid aus.

Einbürgerungen In das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden wurde Martha Theresia Marazzi-Aeberli, von Mendrisio TI, wohnhaft in Obfelden, aufgenommen.

Die Heizung und die zwei Warmwasserboiler in der Liegenschaft Chileweg 10 müssen altershalber saniert werden. Für die Sanierung der Heizungsanlage wurde ein Kredit von 18 000 Franken bewilligt und die Firma Eichholzer Haustechnik AG, Obfelden, mit der Ausführung beauftragt. Nach dem Auszug des jahrzehntelangen Mieters dieser Liegenschaft ist eine Renovation nötig. Die Kinderkrippe Tamburin wird als Nachmieter dieses Gebäude für eine weitere Gruppe nutzen. Für die notwendigen Renovations- und Anpassungsarbeiten wurde ein Kredit von 70 000 Franken genehmigt. Eben-

Wegen zusätzlicher Aufwendungen für Hochwasserschutz im Zuge der Badi-Sanierung genehmigte der Gemeinderat einen zusätzlichen Kredit von 14 000 Franken. (Bild Werner Schneiter) so muss in der Liegenschaft Dorfstrasse 61 altershalber die Küche ersetzt und die elektrische Wohnungsinstallation in der Dachgeschosswohnung erneuert werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 33 000 Franken bewilligt.

Schwimmbad Mit Urnenabstimmungen vom 28. Februar 2016 wurde für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlauskleidung und der Badewassertechnik im Schwimmbad Obfelden ein Kredit von 2,1 Mio. Franken zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung genehmigt. Für den Hochwasserschutz ist im genehmigten Kredit eine Summe von 20 000 Franken enthalten. Bei einer Besichtigung der Hochwasserproblematik mit Vertretern des Awel

Verdächtig, aber ... Wann die Polizei ebenfalls ausrückt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Nicht immer resultiert nach dem Ausrücken der Polizei ein Rapport oder ein Strafverfahren, wie ein paar Beispiele aus jüngerer Vergangenheit zeigen. Zwei Männer seien in ihrem Quartier mit voll beladenen Taschen unterwegs, meldete ein Anwohner aus Bonstetten der Kantonspolizei telefonisch. Diese rückte am 17. April aus. Eine Kontrolle ergab jedoch: Die Ware wurde auf dem Online-Marktplatz Ricardo legal erstanden, unter anderem ein Kinder-Spielturm. «Bei uns ist eine unbekannte Frau mit Kind unterwegs», wurde aus am 15. April um die Mittagszeit aus Ebertswil gemeldet – dies unter dem Hinweis, dass dort oft eingebrochen werde. Selbstverständlich kümmerte sich die Kapo um die Angelegenheit. Doch die Frau hegte keine Einbruchsabsichten. Im Wald brenne ein grosses Feuer, lautete der Anruf aus Kappel. Zudem habe man dort auch Schlafsäcke entdeckt. Nun, es waren zwei Personen, die auf einer «Ämtlerwäg»-Wanderung eine Rast einlegten und ein Lager einrichteten. Auch aus Maschwanden erreichten zwei Telefonanrufe die Polizei. Beim ersten am Karfreitag wurden an der Lorze-Brücke mehrere junge Personen gesichtet, die dort auch ihre PWs

parkiert hatten. Wie sich herausstellte, handelte es sich nicht um eine wilde Party, sondern um eine Trauerfeier. Die Anwesenden nahmen am Unfallort Abschied von einem tödlich verunglückten Autolenker. Dieser verlor am Karfreitag kurz nach 2 Uhr in der scharfen Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, prallte gegen einen Baum und landete auf dem Dach liegend in der Lorze. Der Lenker verstarb kurze Zeit später im Spital. Im zweiten Fall ging die Polizei am 15. April einem Hinweis nach, wonach auf der Tambrigstrasse in Maschwanden eine Absperrtafel beschädigt sei. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Angelegenheit als harmlos: Sie wurde lediglich aus der Verankerung gehoben und konnte wieder installiert werden. Auch eine angebliche Auseinandersetzung bei einer Tankstelle in Affoltern, Lärm von einer Party in Bonstetten und Knonau beschäftigten die Polizei. Die Fälle lösten sich sozusagen «in Luft» auf. Den Rapportblock mussten die Beamten dennoch zücken. So bei einem Einbruchsversuch in die Entsorgungsstelle Brunnmatt in Obfelden. Dort scheiterte der Versuch, ein Tor aufzubrechen. Die Höhe des Schadens wird derzeit abgeklärt. (-ter.)

wurde ersichtlich, dass die notwendigen Massnahmen umfangreicher sein werden als angenommen. Auch ist für die Planung der notwendigen Massnahmen und des erforderlichen Objektschutznachweises eine Fachbegleitung durch ein ausgewiesenes Ingenieurbüro zwingend notwendig. Für die Ingenieurarbeiten bezüglich des Hochwasserschutzes wurde ein Kredit von 14 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Hunziker Betatech, Winterthur, vergeben.

Gemeindestrassen Die Natursteinmauer an der Neugutstrasse sowie das Strassen-Verbindungsstück zwischen der Dorfstrasse und dem bereits sanierten Strassenteil müssen saniert werden. Dafür wurde ein Kredit von 19 000 Franken bewil-

Auch in Hausen wird die Post zur Agentur Die Postfiliale Hausen ist noch bis am Samstag, 20. Mai, offen. Ab dem 22. Mai befindet sich eine Postagentur im Volg an der Albisstrasse 19. Am Freitag, 28. April, beantworten Vertreter des Poststellengebietes Albis Fragen zum neuen Angebot. Am 20. Mai schliesst die Poststelle an der Rifferswilerstrasse in Hausen. Ab Montag, 22. Mai, betreibt die Post eine Agentur im Volg-Laden an der Albisstrasse 19. Dort werden Dienstleistungen im Bereich Aufgabe und Abholung von Sendungen, Zahlungsverkehr und Verkauf von Briefmarken angeboten. Das neue Postangebot ist zu den Ladenöffnungszeiten erhältlich. Auch die Postfachanlage befindet sich neu an dieser Adresse. Bei der Hauszustellung ergeben sich keine Änderungen.

Neues Angebot wird vorgestellt Am Freitag, 28. April, stellen Vertreter des Poststellengebietes Albis das neue Angebot in der Poststelle an der Rifferswilerstrasse vor. Sie beantworten zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 15 und 18 Uhr Fragen der Bevölkerung. (abo)

ligt und der Auftrag an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, erteilt.

Kanalisationen Das Regenbecken / Regenüberlauf Tellen muss bezüglich der Arbeitssicherheit und Arbeitshygiene saniert und der Gewässerschutz durch den Einbau eines Siebrechens verbessert werden. Zudem wird die Steuerung an das Prozessleitsystem der Abwasserreinigungsanlage angeschlossen, wodurch eine Fernüberwachung ermöglicht wird, welche für den Betrieb und den Unterhalt von grossem Nutzen ist. Für die entsprechenden Ingenieurarbeiten des Ausführungsprojektes wurde ein Kredit von 65 000 Franken bewilligt. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Ruth und Jakob Rudolf Weiss-Sauter feiern morgen Samstag, 22. April, in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

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Gemeinde Hedingen Gemeindeversammlung

Eröffnung der Badeanlage Hedinger Weiher Samstag, 13. Mai 2017

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf

Die Badesaison startet am 13. Mai 2017. Die Garderobenschränke können am 13. Mai 2017 von 09.00 bis 12.00 Uhr bezogen werden. Der Weiher-Kiosk hat bei guter Witterung geöffnet. Für die Saison 2017 gelten die nachstehend aufgeführten Preise: Einzeleintritte Erwachsene Jugendliche Jg. 2001 bis 2010 Kinder Jg. 2011 bis 2017 Saisonkarten Einheimische Erwachsene *) Einheimische Jugendliche und Kinder Jg. 2001 bis 2017 resp. bis und mit vollendetem 9. Schuljahr Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche Jg. 2001 bis 2010 Auswärtige Kinder Jg. 2011 bis 2017 Garderoben-Kasten Depot Miete pro Saison Grosser Kasten Kleiner Kasten

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein lieber Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann.

Montag, 22. Mai 2017,

TO D E S A N Z E I G E

19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, Schulhausstrasse 19, zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten, Cousin und Freund

A. Primarschulgemeinde Fr. 6.– Fr. 3.– gratis Fr. 25.– gratis

1. Rechnung 2016 2. Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2), Einführung, Neubewertung Verwaltungsvermögen per 1. Januar 2019, Verzicht B. Politische Gemeinde

Fr. 70.– Fr. 20.– gratis Fr. 10.– Fr. 20.– Fr. 15.–

*) Saisonkarten für Einwohnerinnen und Einwohner können ausschliesslich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Beim Bezug von Karten in der Badeanlage muss der Tarif für auswärtige Personen entrichtet werden. Der Badebetrieb ist nur bei schönem Wetter betreut. Die Betreuung wird durch eine aufgezogene grüne Fahne signalisiert. Die Badeanlagebesucherinnen und -besucher werden gebeten, den Anweisungen des Badmeisters Folge zu leisten und die Badeordnung zu beachten. Das Hundeverbot ist einzuhalten. Bitte beachten Sie das Sonntagsund Feiertagsfahrverbot auf der Zufahrt zur Badeanlage während der Badesaison.

1. Rechnung 2016 2. Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2), Einführung, Neubewertung Verwaltungsvermögen per 1. Januar 2019, Verzicht Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 8. Mai 2017 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.ps-mettmenstetten.ch zum Download zur Verfügung.

Edmund (Mundi) Wegmann-Portmann 9. Januar 1933 – 14. April 2017

Nach längerer Krankheit durfte er friedlich zu Hause einschlafen. Sein Leben war Liebe und Güte für Familie und Mitmenschen. Wir bitten Sie, dem lieben Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. In stiller Trauer: Heidy Wegmann-Portmann Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Dienstag, 25. April 2017, 13.30 Uhr, im engsten Familien- und Freundeskreis. Anschliessend Abdankungsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, Postkonto 85-391373, Vermerk: Edmund Wegmann. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare verschickt. Traueradresse: Heidy Wegmann, Schachenstrasse 6, 8908 Hedingen

Mettmenstetten, 21. April 2017 Primarschulpflege und Gemeinderat

Männerriege Hedingen Turnverein Hedingen

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser langjähriges Mitglied und Ehrenmitglied des Turnvereins

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Edmund Wegmann 9. Januar 1933 – 14. April 2017

Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus. Die Vorstände und die Vereinskameraden Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hedingen findet am Dienstag, 25. April 2017 um 13.30 Uhr im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anschliessend Abdankungsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen.

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

TO D E S A N Z E I G E Am Ostersonntag verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise ihrer Lieben

Priska Züger 4. November 1944 – 16. April 2017

In tiefer Trauer Ueli Züger Daniela Bättig mit Ivo und Stefanie Kirsten Züger Gämperli mit Werner und Nils Geschwister, Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 26. April 2017, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Jakob in Cham statt. Anschliessende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Cham. Anstelle von Kränzen und Blumen bitten wir um eine Spende an: Médecins Sans Frontières /Ärzte ohne Grenzen, Bank UBS SA, 1211 Genève 2, Konto Nr. 240-376066.00Q, IBAN: CH18 0024 0240 3760 6600 Q, mit dem Vermerk: Priska Züger Traueradresse: Ueli Züger, Hünenbergerstrasse 49 C, 6330 Cham


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. April 2017

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Guter Rechnungsabschluss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Bei einem Aufwand von 14 174 139 und einem Ertrag von 14 571 643 Franken schliesst die Laufende Rechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 397 503 Franken ab. Der Voranschlag rechnete mit einem Rückschlag von 569 600 Franken. Der in dieser Höhe erfreuliche und unerwartete Ertragsüberschuss ist im Wesentlichen auf Mehreinnahmen bei den Gemeindesteuern von 548 000 bzw. Grundstückgewinnsteuern von 364 000 Franken zurückzuführen. Zusätzlich zu den höheren Steuereinnahmen resultierten aus geringeren als geplanten Investitionen und Sonderef-

fekten tiefere Abschreibungen in der Höhe von 642 035.25 Franken. In der Investitionsrechnung stellten sich bei Ausgaben von 1 14 690.50 und Einnahmen von 696 558.05 Franken Nettoinvestitionen von 1 018 132.45 Franken ein. Geplant waren Nettoinvestitionen von 3 636 700 Franken. Durch den Ertragsüberschuss in der Laufenden Rechnung und die Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens (mit neu tieferem Wert als bisher) hat der Eigenkapitalbestand auf 32 428 660.80 Franken abgenommen (2015: 33 724 087.02 Franken). Die Jahresrechnung wird der Gemeindeversammlung vom 22. Mai 2017 zur Genehmigung unterbreitet.

Ferner hat der Gemeinderat – die von Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG Ott erarbeiteten Unterlagen «Verfahren Ausgleichsgebiete» (periodische Beurteilung der Schutzplatzsituation) genehmigt und dem kantonalen Amt für Militär und Zivilschutz zur Festsetzung eingereicht. – in Übereinstimmung mit der Primar- sowie Sekundarschulpflege dem Antrag des eingesetzten Preisgerichtes um Rangierung und Preisvergabe der 10 eingereichten Projekte «Projektwettbewerb Erweiterung

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Schulanlage Mettmenstetten» entsprochen. Zum selektiven Verfahren meldeten sich 69 Planungsteams zur Präqualifikation. Davon nahm das Preisgericht zwölf Bewerber aufgrund von Eignungskriterien in den Wettbewerb auf, wovon sich zwei zurückzogen. Das Siegerprojekt sowie die andern neun Projektbeiträge werden am 26. und 27. sowie 29. bis 31. Mai, 17 bis 19 Uhr, in den Räumlichkeiten der alten Sennerei, Albisstrasse 27 ausgestellt.

Der Stimmbürgerschaft wird als weiteres Geschäft beantragt, im Hinblick auf die per 1. Januar 2019 stattfindende Einführung des harmonisierten Rechnungsmodells (HRM2) und der damit gemäss Gemeindegesetz vorgeschriebenen Erstellung einer Eingangsbilanz auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens (Restatement) zu verzichten bzw. die Restbuchwerte zu übernehmen.

Abrechnungen Der Gemeinderat hat folgende in seinen Zuständigkeitsbereich fallende Bauabrechnungen genehmigt: Sunnebergstrasse, Mischwasserkanalisationsleitung, Verlegung / Gemeindehaus, Wohnung 2. OG, Renovation / WH Obere Fischbachstrasse 16, Sanierung, Projektierungskredit / Albisstrasse, Zufahrt Gemeindehaus, Sanierung / Bachstrasse, Sanierung / Herferswil, Strassensanierung. In zwei Fällen resultierten geringfügige Kostenüberschreitungen, insgesamt wurden die genehmigten Kredite aber um rund 155 000 Franken unterschritten. Als Beitrag an das im vergangenen Jahr stattgefundene Jubiläum Mättmi900 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 280 000 Franken bewilligt. Das Jubiläumsjahr wurde für die ganze Bevölkerung zu einem einmaligen, unvergesslichen Erlebnis. Für alle Bevölkerungsschichten fanden vom ersten bis zum letzten Jubiläums-

tag unterschiedlichste Anlässe und Aktionen statt und boten beste Gelegenheit für neue und interessante Begegnungen. Der Rechnungsabschluss weist bei Ausgaben von 296 629.64 und einem Ertrag von 52 321 Franken ein Ergebnis von 244 308.64 Franken aus. Gemäss den aktuellen Bestimmungen des Gemeindegesetzes gilt die besondere Abrechnungspflicht zuhanden der Gemeindeversammlung nur für Bauten – die Zuständigkeit liegt also beim Gemeinderat.

Inventar Denkmalschutzobjekte kommunaler Bedeutung Der Entscheid des Gemeinderates, nach Überarbeitung des 30-jährigen kommunalen Inventars der Denkmalschutzobjekte bzw. nach umfangreichen Abklärungen 34 Denkmalschutzobjekte aus dem Inventar zu entlassen, ist in Rechtskraft erwachsen. Daher konnte die Festsetzung des Inventars erfolgen, welches nun 209 Objekte enthält. Die Inventaraufnahme stellt keine Schutzanordnung dar; es wird lediglich festgestellt, dass das Objekt möglicherweise schutzwürdig sein kann. Für konkrete Schutzanordnungen sind nähere Abklärungen– in der Regel ein Fachgutachten – erforderlich. Solche werden gemäss § 213 PBG auf Verlangen der Grundeigentümer vorgenommen, wenn dafür ein aktueller Anlass besteht, meistens ein konkretes Bauvorhaben (siehe auch

ausführlicher Bericht aktuelle Ausgabe «Mir Mättmistetter»).

Naturschutzinventare kommunaler Bedeutung Auf Antrag der Biodiversitätskommission hat der Gemeinderat entschieden, die vier vorhandenen kommunalen Naturschutzinventare zu überarbeiten, nachdem die Festlegungen nicht mehr aktuell sind. Mit der Inventarüberarbeitung wurde der Verein Naturnetz, Fahrweid, welcher bereits für den Pflegeplan Grünflächen beigezogen wurde, zu 15 000 Franken beauftragt.

Kommunaler Verkehrsrichtplan Das Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich (PBG) verpflichtet die Gemeinden unter anderem, einen kommunalen Verkehrsrichtplan zu erstellen. Für unser Gemeindegebiet ist ein solcher Plan letztmals von der Gemeindeversammlung im Jahre 1998 festgesetzt und anschliessend vom Regierungsrat unter Vorbehalt genehmigt worden. Seither hat sich Mettmenstetten baulich erheblich entwickelt und verändert. Der Gemeinderat hat darum entschieden, bei Ortsplaner Hugo Wandeler, Zürich, eine Revision dieses Planes zu 9180 Franken in Auftrag zu geben. Die Festsetzung ist an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2017 vorgesehen. (Ga.)


Die Stille singt, und ganz rein wird die Nacht Und Himmel und Welt sind als Ganzes gedacht. (Silja Walter)

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Traurig nehmen wir Abschied und erinnern uns dankbar an die schönen Zeiten mit dir.

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Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 28. April 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt mit anschliessendem Trauergottesdienst um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche St. Burkard.

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Voller Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten Babi, Grossbabi und Schwiegervater

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Am Ende eines reich erfüllten Lebens mit unzähligen Wanderungen in seinen geliebten Bergen durfte er nun nach kurzer Krankheit seine Augen im Kreise seiner Familie für immer schliessen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. April 2017

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Hohe Einkommen und Vermögen sowie tiefe Steuern Analyse der Bezirksdaten aus dem statistischen Jahrbuch des Kantons Zürich Jährlich veröffentlicht das statistische Amt des Kantons Zürich das statistische Jahrbuch. Gerade die Bezirksdaten zeigen spannende Entwicklungen auf, in welche Richtung sich das Knonauer Amt bewegt. ................................................... von salomon schneider Seit der Eröffnung der Autobahn im Jahr 2009 ist der Bezirk Affoltern noch einmal stark gewachsen. Zwischen 2010 und 2015 betrug das Bevölkerungswachstum 7,2 Prozent. Nur die Bezirke Bülach, Dielsdorf und Dietikon sind stärker gewachsen – mit jeweils über neun Prozent. Bei der Bevölkerungsdichte liegt der Bezirk Affoltern jedoch immer noch bei den am wenigsten dicht besiedelten Bezirken, mit 456 Einwohnern pro Quadratkilometer. Nur die Bezirke Andelfingen und Pfäffikon sind weniger dicht bewohnt.

Siedlungsgebiet soll nicht grösser werden Dafür brauchen die Säuliämtler pro Person überdurchschnittlich viel Bauland. 12,4 Prozent des Bezirks Affoltern sind Siedlungsfläche. Im Bezirk Winterthur sind es vergleichbare 12,7 Prozent. Im Bezirk Winterthur wohnen jedoch mit durchschnittlich 649 Einwohnern pro Quadratkilometer ein Drittel mehr Menschen auf einer vergleichbaren Siedlungsfläche. Nur in den Bezirken Pfäffikon (9,2 Prozent) und Andelfingen (7,2 Prozent) ist der Anteil Siedlungsgebiet kleiner als im Bezirk Affoltern. Trotz des verstärkten Siedlungsdrucks von den benachbarten Zentren auf den Bezirk Affoltern, sieht der kantonale Richtplan bis 2030 keine Entwicklung des Siedlungsgebiets vor.

Die Bevölkerung des Knonauer Amts bezahlt unterdurchschnittlich viel für die Leistungen des ZVV. Dafür ist das Angebot nicht überall so gut wie in Affoltern, dem grössten öV-Knotenpunkt im Bezirk. (Bild Salomon Schneider)

Soziales Gefälle riesig Beim durchschnittlichen steuerbaren Einkommen liegt der Bezirk Affoltern gleichauf mit dem Bezirk Horgen, mit 53 500 Franken. Nur in Meilen, mit 59 400 Franken liegt das durchschnittliche steuerbare Einkommen noch höher. Am tiefsten ist es in Zürich, mit 46 900 Franken. Auch beim durchschnittlichen steuerbaren Vermögen zeigt sich, dass im Bezirk Affoltern überdurchschnittlich viele gut situierte Menschen leben, mit 73 000 Franken. Vermögender sind im Durchschnitt nur die Menschen in den Bezirken Andelfingen (105 000 Franken) und Meilen (126 000 Franken). Am tiefsten liegt das durchschnittliche steuerbare Vermögen im Bezirk Dietikon, mit 27 000 Franken. Dass das durchschnittliche Vermögen in den verschiedenen Bezirken so unterschiedlich ist, zeigt eindrücklich, dass das soziale Gefälle sogar auf kleinstem Raum riesig ist. Gesamtschweizerisch, europaweit und weltweit akzentuiert sich dieses Gefälle noch viel stärker.

Mindereinnahmen durch tiefen Steuersatz Ganz anders sieht das Bild bei der Steuerkraft pro Einwohner aus, wo der Bezirk Affoltern im hinteren Mittelfeld rangiert. Mit durchschnittlich 5080 Franken pro Einwohner kommt die Stadt Zürich auf fast doppelt so hohe Einnahmen pro Person wie der Bezirk Affoltern mit 2814 Franken. Durchschnittlich werden im Kanton Zürich 3958 Franken Steuern pro Einwohner bezahlt. Dass im Bezirk Affol-

In den verschiedenen Bezirksgemeinden zahlt die Bevölkerung sehr unterschiedliche Steuersätze. Die Grafik zeigt, wie viel Steuern in welcher Gemeinde durchschnittlich pro Kopf anfallen würden, wenn der Steuersatz überall 100 Prozent betragen würde – ohne Kirchensteuern. Die orangen Balken zeigen so steuerfussbereinigt auf, wie unterschiedlich die Vermögensstrukturen in den Gemeinden sind. Auf der Individualebene sind die Unterschiede noch viel grösser. (Grafik sals) tern so wenig Steuern anfallen, liegt an den im Vergleich zum Einkommen der Einwohner sehr tief angesetzten Steuern. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 60 000 Franken fielen beispielsweise in Zürich pro Kopf 5080 Franken Steuern an. In Wettswil, wo das durchschnittliche Einkommen 67 600 Franken betrug, fielen jedoch pro Kopf nur 4189 Franken Steuern an, aufgrund des viel tiefer angesetzten Steuersatzes. Bei dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt ist, dass das durchschnittliche steuerbare Vermögen in Zürich mit 32 000 Franken 5,4 Mal tiefer lag als in Wettswil, mit 174 000 Franken.

Die Hälfte der Arbeitnehmer pendelt Wo sowohl Einkommen als auch Vermögen gross sind, liegt auch die Sozialhilfequote tendenziell tief. Im Knonauer Amt haben 4,5 Prozent der

Bevölkerung wirtschaftliche Sozialhilfe, Kleinkinderbetreuungsbeiträge, Alimentenbevorschussung, oder Zusatzleistungen zur Alters-, Invalidenoder Hinterlassenenrente bezogen. Kantonal waren es durchschnittlich 8,1 Prozent der Wohnbevölkerung. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass die Einkommens- und Vermögenswerte sehr ungleich verteilt sind und bei tieferen durchschnittlichen Vermögen die Sozialhilfequote viel höher ist. Arbeitslosigkeit scheint jedoch nicht mit Vermögen und Einkommen zusammenzuhängen und auch nicht mit der Anzahl Arbeitsstellen im Bezirk. 2014 gab es im Bezirk Affoltern 3440 Arbeitsstätten, mit 16 911 Beschäftigten. Trotzdem lag die Arbeitslosenquote nur bei zwei Prozent. Weitere gut 16 000 Personen, also rund 50 Prozent der Arbeitnehmenden, pendeln zu Arbeitsstellen ausserhalb des Knonauer Amts.

Hoher Anteil motorisierter Individualverkehr Die hohe Pendelrate im Bezirk Affoltern führt zu einem hohen Verkehrsaufkommen. Dieser verteilt sich auf öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder, Fussgänger und motorisierten Individualverkehr. Welcher Anteil dabei auf welches Verkehrsmittel entfällt, wird nicht erhoben. Mit 556 Personenwagen pro 1000 Einwohner im Bezirk Affoltern ist die Motorisierungsrate jedenfalls überdurchschnittlich hoch. Da die Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln im kantonalen Vergleich unterdurchschnittlich ist, fällt der Gemeindebeitrag an den ZVV relativ gering aus – mit 58 Franken pro Einwohner und Jahr. Weniger zahlt nur noch der Bezirk Andelfingen, mit 54 Franken pro Einwohner. Der kantonale Durchschnitt liegt bei 120 Franken.


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. April 2017

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Eine Lehrstelle, fast wie ein Lotto-Sechser Angelina Perin de Iaco aus Affoltern erhält die begehrte Lehrstelle als Tierpflegerin im Zoo Zürich Im Zoologischen Garten Zürich wird pro Jahr nur eine Lehrstelle als Tierpflegerin oder Tierpfleger vergeben. Jährlich bewerben sich bis zu 100 Lehrstellensuchende für eine Ausbildung in diesem renommierten Tiergarten. Angelina Perin de Iaco aus Affoltern darf diesen Sommer ihre Wunschlehrstelle im Zoo antreten. ................................................... von martin mullis Sich beruflich mit Tieren zu beschäftigen ist ein Traum vieler Jugendlicher. Tierheime, Hundezuchten, Hundesalons oder Forschungsanstalten, welche entsprechende Lehrstellen anbieten, sind dünn gesät. Auch Lehrstellen als Tiermedizinische Praxisassistentin oder -assistent sind sehr gefragt und viele Tierärzte werden mit Anfragen überrannt. Auch für Angelina Perin de Iaco war es seit sie sich erinnern kann ein tiefer Wunsch, einen Beruf zu lernen, der mit Tieren zu tun hat. Neben ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester nehmen denn auch die 12-jährige Mischlingshündin Shila und ihr Lieblingsbüsi Tigi einen wichtigen Platz im Leben der 16-jährigen Sekundarschülerin ein. Ihre momentan spärlich

Ihr Berufswunsch geht in Erfüllung: Angelina Perin de Iaco mit ihrer Hündin «Shila». (Bild Martin Mullis) vorhandene Freizeit verbringt sie ausserdem beim Reiten oder in der Pfadi. Bei ihrer Suche nach einer Lehrstelle als Tierpflegerin ging Angelina zielstrebig vor. Nach der einwöchigen Schnupperlehre im Rapperswiler Kinderzoo war ihr definitiv klar: «Ich wollte Tierpflegerin werden, und

zwar, wenn möglich in einem Zoologischen Garten.» Als sie dann etwas später ihre Bewerbung beim Zürcher Zoo abschickte, hatte Angelina allerdings keine allzu grossen Hoffnungen, die einzige Lehrstelle als Tierpflegerin oder Tierpfleger, welche der Zoo zu vergeben hat, auch wirklich zu bekommen. Sie wusste, dass sich meis-

tens zwischen 60 bis 100 Jugendliche auf diese Lehrstelle bewerben.

Anruf aus dem Zürcher Zoo, während der Schulstunde So war es denn bereits eine grosse Überraschung, dass sie zu einem Bewerbungsgespräch auf den Zürich-

berg eingeladen wurde. Sie nahm sich bei den Vorbereitungen hauptsächlich vor, sich so zu zeigen wie sie eben ist. Diese Taktik war erfolgreich. Angelina wurde zu einem Schnuppertag in den Zoo eingeladen und anschliessend fand ein zweites Gespräch mit dem Personalverantwortlichen des Zoos statt, zusammen mit ihren Eltern. Nach einer weiteren Woche wurde die Sekundarschülerin im Schulhaus Ennetgraben auf ihrem Handy angerufen und ein Herr vom Zürcher Zoo stellte sich als ihr künftiger Lehrmeister vor. Ihre Freude war natürlich unbeschreiblich und eines der ersten Telefongespräche ging nach Italien, um ihren Grosseltern die grosse Neuigkeit mitzuteilen. Die Medienstelle des Zürcher Zoos betont, dass die Auswahlkriterien für die Lehrstelle anspruchsvoll seien und bei den Bewerbenden immer auch einige dabei seien, welche die Realität der Arbeit eines Tierpflegers nicht so gut einschätzen können. Nur wenige würden das Anforderungsprofil auch wirklich erfüllen und das Glück spiele bei der Endauswahl natürlich auch noch eine gewisse Rolle. Bei Angelina Perin de Iaco passte jedoch alles zusammen und so erhielt sie im vergangenen November ihren Lehrvertrag und darf am kommenden 1. August ihre Ausbildung im Zoo Zürich antreten.

«Affoltern.bewegt»: Ein vielseitiges Programm steht bereit Das Projektteam des Bewegungsförderungsprogramms lädt die Bevölkerung zum Mitmachen ein Die Schweiz bewegt – Affoltern auch. Das Projektteam von «affoltern.bewegt» freut sich über die Anmeldungen von zahlreichen Anbietern. Vielseitig und attraktiv kommt das Programm daher und bietet für die unterschiedlichsten Interessen etwas. Der Aufruf, Bewegungsangebote zu lancieren, stiess auf grosse Resonanz. Privatpersonen, Vereine und Organisationen zeigen was sie zu bieten haben. Das Projektteam ist begeistert von der Vielseitigkeit der Angebote und freut sich nun, das Programm zu veröffentlichen. Die Bevölkerung wird eingeladen, beim Bewegungsprojekt mitzumachen und Bewegungsminuten zu sammeln. Alle Angebote im Projekt

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«affoltern.bewegt» sind kostenlos und für Interessierte frei zugänglich.

schiedene Vereine, sowie Fitness- und Tanzstudios öffnen ihre Türen. Zudem werden Dorfrundgänge angeboten

und Wanderungen mit dem Gemeindepräsidenten oder mit einer Raumpatin gemacht. Selbstverteidigungskur-

Auftaktveranstaltung Anfang Mai Das Projekt startet am Wochenende vom 6. und 7. Mai mit einer Auftaktveranstaltung in der Sportanlage Moos. Jeweils von 9.30 bis 16 Uhr finden spannende Events zum Mitmachen statt. Ob Zumba, Handball, Selbstverteidigung, Golfvariationen, Crosstraining, Schatzsuche, Kinderturnen, Marschieren, ein Flashmob oder Streetsoccer, um nur einige zu nennen – Vielseitigkeit ist gegeben. Die Bevölkerung ist eingeladen teilzunehmen und die unterschiedlichen Bewegungsvarianten zu testen. Auch in der darauffolgenden Bewegungswoche, vom 8. bis 13. Mai, sind die Angebote breit gefächert. Ver-

«Affoltern.bewegt» Die Gemeinde Affoltern hat sich für die Teilnahme am grössten nationalen Programm zur Förderung von Bewegung und gesunder Ernährung in der Bevölkerung entschieden. Gemeinsam mit der Jugendarbeit Affoltern und mit dem Familienzentrum Bezirk Affoltern bildet sie die Projektgruppe von «affoltern.bewegt» (siehe «Anzeiger» vom 19. April). Ziel dieses Projektes ist es, in einem vordefinierten Zeitraum möglichst viele Bewegungsminuten in

den Gemeinden zu sammeln. Während neun Tagen veranstalten zirka 160 Gemeinden in der ganzen Schweiz vielseitige Bewegungsanlässe. «Affoltern.bewegt» setzt sich das Ziel von 500 000 Bewegungsminuten. Das Nationale Projekt wird von Coop, Suva, Swisslife und Dosenbach unterstützt. Hauptsponsoren von «affoltern.bewegt» sind die Mobiliar Generalagentur Affoltern und Swisslos.

se, Yogalektionen, Handball-Trainings, Karate und viele weitere Angebote ergänzen das Programm. Die Angebote der Bewegungswoche finden an verschiedenen Standorten statt (siehe Programm).

Programm Auf www.coopgemeindeduell.ch kann das Programm eingesehen und heruntergeladen werden (Affoltern am Albis ins Suchfeld eingeben). Die Programme können zudem ab sofort direkt auf der Gemeindeverwaltung Affoltern (Sozialabteilung), bei der Jugendarbeit Affoltern, im Familienzentrum Bezirk Affoltern oder in der Regionalbibliothek Affoltern bezogen werden. Daniela Würgler, stv. Gemeindeschreiberin, Affoltern


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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. April 2017

Blick für andere spirituelle Traditionen Interreligiöses Programm 2018 im Rahmen des Reformationsjubiläums im Kloster Kappel Die übers ganze Jahr 2018 geplante Ausstellung über christliche Kalligrafie wird im Kloster Kappel mit Darstellungen von Traditionen aus anderen Religionen unterbrochen – mit dem Ziel, den interreligiösen Dialog zu fördern und Gemeinsames sichtbar zu machen. Im Rahmen des Reformationsjubiläums, das sich von 2017 bis 2019 erstreckt, hat das Kloster Kappel einiges vor. Der Auftakt ist dem Thema «600 Jahre Niklaus von der Flüe» gewidmet – eine Veranstaltungsreihe, die sich über das ganze Jahr 2017 erstreckt. Nächster Fixpunkt bildet eine Pilgerwanderung ins Chlisterli vom 2. bis 4. Juni – Pfingstsonntag – «auf dem Weg zu Bruder Chlauis». 2018 steht in Kappel der interreligiöse Dialog im Vordergrund, die Förderung des Gesprächs und der Begegnung, der Blick in spirituelle Traditionen anderer Religionen. «Beim Reformationsjubiläum wollen wir nicht in erster Linie zurückblicken, sondern das Verständnis für andere Konfessionen fördern, andere Spiritualität kennenlernen und uns mit ästhetischen Fragen auseinandersetzen», sagt Markus Sahli, der Theologische Leiter

Die Kappeler Klosteranlage ist ein religionsübergreifender Begegnungs- und Dialogsort. (Bild Werner Schneiter) im Kloster Kappel. Dass er hier die Ästhetik anspricht, hat seinen Grund. «Dieses Thema ist bei den Reformier-

ten unterentwickelt», hält er fest. Erster Fixpunkt des Jubiläumsjahrs 2018 bildet an Ostern eine Aus-

stellung mit Ikonen. In der Passionszeit wird die orthodoxe Spiritualität zum Thema. Das kontrastiert dann

zum ersten Mal die über das ganze Jahr geplante Ausstellung über christliche Kalligrafie. «Wir unterbrechen diese Ausstellung bewusst mit solchen aus anderen Traditionen», erläutert Markus Sahli. An Pfingsten 2018 gibt es weiteren Anschauungsunterricht: Zwei buddhistische Mönche aus Kaschmir gestalten ein farbiges Mandala-Sandbild im Ausmass von drei mal drei Metern. «Daran arbeiten sie während 14 Tagen im Chor der Kirche», fügt Markus Sahli bei. Abgerundet wird das Pfingstprogramm durch Kurse und Dialoge mit den Vertretern buddhistischer Spiritualität. Im Zeitraum August/September 2018 machen zwei arabische Kalligrafen aus Syrien und Ägypten Aufwartung, die Weisheiten aus islamischer Tradition schreiben und die «99 schönen Namen Gottes» gestalten. «Da wird die Frage der Schönheit Gottes aufgeworfen, die bei uns kaum Thema ist», so Markus Sahli. Ihm ist es ein Anliegen zu zeigen, dass es zwischen den Religionen nicht nur Trennendes, sondern auch Gemeinsames gibt. Auch im Rahmen von Tagungen, Kursen und Musik soll das im kommenden Jahr sichtbar gemacht werden. (-ter.)

«Weisheiten aus der Herde» Impulse für die Zusammenarbeit Autorin Marina Parris arbeitet als Coach für pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung. Vor zwei Jahren hat sie ihr erstes Buch mit dem Titel «Weisheiten aus der Herde» veröffentlicht. Es gibt wertvolle Anregungen zum Reflektieren von Beziehungen zu Menschen oder Pferden.

«Aemtlerchorb» bietet zahlreiche regionale Produkte an. (Bild zvg.)

Verein Aemtlerchorb ist auf Kurs Erfreuliche zweite Generalversammlung Der Verein Aemtlerchorb ist ein Zusammenschluss von zehn Hofläden aus dem Säuliamt, der lokale landwirtschaftliche Produkte fördern will. Wie die zweite Generalversammlung vom 29. März gezeigt hat, ist er auf Kurs. Der Verein Aemtlerchorb hat sich bereits im ersten Jahr durch eine Vielzahl an Events, Shop-in-Shop Kooperation mit dem Gartencenter Guggenbühl und weiteren Aktionen im Amt etabliert und den Absatz von lokalen landwirtschaftlichen Produkten gesteigert. Obwohl sehr viele Helferstunden nicht oder nur symbolisch entschädigt wurden, herrschte an der zweiten Generalversammlung im Mehrzweckraum Aeugst gute Stimmung. Präsidentin Ruth Bieri dazu: «Wir haben viel bewegt in diesen ersten Monaten seit der Gründung des Vereins.

Kollegiale Zusammenarbeit Dazu kommt die ausgezeichnete und kollegiale Zusammenarbeit unter den

Hofläden. Wir machen dies aus Überzeugung und mit sehr viel Herzblut und schauen mit Zuversicht in die Zukunft». In dieser seien weitere Hofläden, die dem Verein beitreten möchten, willkommen, so Ruth Bieri.

Nachhaltiges Wachstum Wichtig ist dem Verein eine gesunde und nachhaltige Entwicklung, welche Produzenten und Konsumenten näher zusammenzubringen sowie das Vertrauen in die im Säuliamt produzierten landwirtschaftlichen Produkte konstant aufzubauen vermag. Wie das erste Vereinsjahr gezeigt hat, kommt das Konzept bei der Bevölkerung sehr gut an. Kennenlernen kann man den Verein Aemtlerchorb an einem der zahlreichen Anlässe welche bereits wieder geplant sind. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Degu-Wochenende innerhalb des Frühlingsfestes im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten am 22. und 23. April. (pd.)

Die in Mettmenstetten wohnhafte Autorin ist von der Sensibilität und Feinfühligkeit der Pferde fasziniert. In ihrer Arbeit hat sie Pferde und Menschen über Jahre beobachtet und dabei festgestellt, dass es im Verhalten von Menschen und Pferden viele Parallelen gibt. Beide wollen von anderen respektiert und ernst genommen werden. Die zu erreichenden Ziele werden durch Kommunikation und im Dialog erarbeitet. Pferde wie auch Menschen müssen Vertrauen in Führungspersonen haben, um ihnen freiwillig zu folgen. Beide brauchen ein Feedback, damit sie wissen, woran sie sind und was von ihnen erwartet wird. Sie zeigen klar, wenn sie unmotiviert sind oder den Sinn einer Aufgabe nicht einsehen. Marina Parris zeigt diese Parallelen in ihrem Buch auf. In ihrer langjährigen Arbeit als Coach und Reitlehrerin hat sie zahlreiche Erfahrungen und Beobachtungen gesammelt. Das Buch gibt wertvolle Anregungen zum Reflektieren wie man in der Beziehung zu anderen Menschen oder Pferden klar kommuniziert, Vertrauen und gegenseitigen Respekt aufbaut. Man lernt eigenen Gefühlen zu vertrauen und sie als Wegweiser im Zusammenleben mit anderen zu nutzen. Man lernt, dass wahre Führung von Innen kommt und Authentizität voraussetzt. Das Buch soll Menschen ohne Pferdeerfahrung sowie Reiter gleichermassen ansprechen. Es behandelt die vier Kapitel Kommunikation, Führung, Respekt und Vertrauen. Das mit Pferdebildern illustrierte 54-seitige Werk ist themenweise aufgebaut, so dass der Leser täglich neue Impulse für den Alltag daraus entnehmen kann. Pro Doppelseite wird eine

Marina Parris. (Bild zvg./Ines Hohenbrink)) Kurzgeschichte zu einem Thema erzählt und mit einem passenden Pferdebild und inspirierendem Zitat ergänzt. abo ISBN: 978-3-033-05018-1, Paperback. Das Buch ist bei der Buchhandlung Scheidegger, in Affoltern erhältlich oder kann über www.blackdiamondpublishing.ch zum Preis von 24.60 Franken bezogen werden. Weitere Infos: www.pferdalspartner.ch.

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Das Cover des Buches. (Bild zvg.)


Forum

Freitag, 21. April 2017

Nein zur Energiestrategie

1.-Mai–Feier in Affoltern Mit der Organisation einer 1.-Mai-Feier im Bezirkshauptort knüpft die SP an eine Tradition früherer Jahre an. Gefeiert wird im Restaurant Roots mit Musik und Essen, einer Ansprache zum Tag der Arbeit und einem Kasperlitheater für die Kinder. Nachdem die SP Bezirk Affoltern in den letzten Jahren jeweils nach Zürich zum 1. Mai eingeladen hatte, gibt es dieses Jahr wieder einen Treffpunkt zum Tag der Arbeit in Affoltern. Und wie man das aus früheren Jahren kennt, soll dies ein Fest sein mit Musik, feinem Essen und vor allem auch einer Möglichkeit zu Gesprächen und zum Zusammensein mit Bekannten und Freunden. Zum Auftakt sind um 17 Uhr Kinder ab vier Jahren in der Galerie am Märtplatz eingeladen, zu einer Vorstellung des Kasperlitheaters Zipfelmütze. Gleichzeitig öffnet

das gegenüberliegende Restaurant Roots seine Türen für einen Apéro, offeriert von der SP Bezirk Affoltern. Ab 18 Uhr serviert das Roots-Team Spezialitäten, musikalisch begleitet von der Musikgruppe «Morning’s Calling» aus Affoltern. Ihre Musik ist eine Hommage an die magische Zeit der 60er-Jahre und bringt den Sound der Sixties rüber. Musik und Gesang erinnern an das unbeschreibliche Freiheitsgefühl jener Zeit. Um 19.30 Uhr spricht Kantonsrat Daniel Frei. Der ehemalige Präsident der Kantonalpartei wird in seiner 1. Mai-Ansprache der Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt nachgehen. Mit Musik wird der Abend um 22 Uhr ausklingen. Die SP Bezirk Affoltern heisst die Bevölkerung aus dem Knonauer Amt herzlich willkommen. (pd.)

1.Mai, ab 17 Uhr, Restaurant Roots, Obere Bahnhof-

Die Affoltemer Band «Morning’s Calling» bringt 60er-Sound. (Bild zvg.)

strasse 4, Affoltern.

Naturschutz und Bevölkerung Alles nur noch Blödsinn? Die Schweiz zählt zurzeit 8,4 Millionen Einwohner. Laut Bundesrat hätten 12 bis 14 Millionen Platz. So wird mit jedem Tag fleissig zubetoniert – die Fläche des Bielersees pro Jahr. Die jetzt schon sehr kleinen Oasen, in denen der Naturschutz noch anspricht, werden sich aber stetig noch mehr verkleinern. Wollen sich die jeweiligen Gemeinden damit in den Zeitungen brüsten, mit Geld etwas für den Naturschutz zu tun? Das ist ja kontraproduktiv, ekelt mich an,

und beängstigt mich enorm. Schon heute ist bekannt, dass sehr viele Zugvögel, die von der Nordhalbkugel nach Afrika usw. fliegen, nur zu 50 Prozent zurückkommen, weil die meisten in den Windturbinen getötet werden oder viele Rastplätze der Überbauung geopfert wurden, somit keine Ruheplätze für die langen Flüge mehr vorhanden sind. Viele Jungtiere sterben an Erschöpfung. An meinem Wohnort suchen – im Herbst in meinem Garten angelangt – Hunderte von kleinen Kröten eine

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Stelle für die Überwinterung. In den Kellerschächten, rund ums Haus, die oben ein zu grosses Gitter aufweisen, sterben Hunderte, die nicht mehr rauskönnen. Ich versuche zu retten, was ich kann, aber wohin? In der Nähe sind keine geeigneten Wälder/Wiesen vorhanden. Bringt man sie zu weit weg, wäre der Weg, den diese im Frühjahr zurücklegen müssten, viel zu weit und mit sehr vielen Strassen versehen, wo sie alle plattgefahren würden. Wenn also keine entsprechende Überwinterungs-Natur mehr vorhan-

den ist, wo können diese Tiere denn hin? Sie sterben alle einen brutalen Tod, haben keine Überlebenschance. Wer glaubt, so einen nachhaltigen Naturschutz unter solchen Bedingungen, die uns erwarten, noch betreiben zu können, der irrt wohl gewaltig. Auch Insektenfutter für die Vögel wird immer mehr ausbleiben, aber das Zitat «ohne Bienen keine Menschen» wird bleiben. G. Faoro, Hedingen

Viele Unklarheiten und offene Fragen. Wehret den Anfängen. Eines steht mit der zur Abstimmung stehenden neuen Energiestrategie fest: Es ist teuer. Das Energiegesetz verlangt, 43 Prozent Energie-Einsparung bis im Jahr 2035 und 13 Prozent weniger Strom! Der Bundesrat hat dazu, als Teil der Energiestrategie, ein Energielenkungssystem vorgeschlagen. In der im Oktober 2015 an das Parlament verabschiedeten Botschaft dazu, enthält es konkrete Zahlen. Ab dem Jahr 2030 soll der Zuschlag auf Strom 4,5 Rappen pro Kilowattstunde, auf Heizöl 89 Rappen pro Liter und auf Benzin 26 Rappen pro Liter betragen. Nach den Vorstellungen der Verwaltung und des Bundesrates ist das nötig, um das vorgesehene Ziel zu erreichen. Die Befürworter der Energiestrategie im Nationalrat haben aufgeschreckt durch die bevorstehende Abstimmung das Kernstück dieser Strategie, die beschriebene Lenkungsabgabe still und leise auf die lange Bank geschoben. Was bleibt sind die Subventionen an verschiedene Akteure. Wie sie auf lange Frist bezahlt werden sollen, ist ungeklärt und das Ziel von 43 Prozent Einsparungen bleibt reines Wunschdenken. Der vorgesehene Umbau ist ideologisch geprägt und beinhaltet vor allem Unsicherheiten. Auslandabhängigkeit, Versorgungsunsicherheit und staatliche Planwirtschaft ist die Folge. Vertrauen in eine zukünftige Energieversorgung sieht anders aus, darum Nein zu einer unsicheren Energiestrategie. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Einem solchen Irrsinn muss man sich widersetzen! Zur eidgenössischen Abstimmung vom 21. Mai. Viele wohlmeinende und gutgläubige Bürger unseres Landes sind der Meinung, dass man mit einem Ja zu der von der Bundesverwaltung und dem Departement Leuthard ausgeheckten Energiestrategie 2050 etwas Gutes für das Klima, die Welt und die Zukunft unseres Land tun könne. Zu dieser Auffassung kann man in der Tat kommen, wenn man die vielen positiven Kommentare der direkt interessierten Kreise und der Profiteure liest. Da wird in den schönsten Farben dargestellt, wieviele Aufträge das für unsere Gewerbebetriebe bedeute und wieviele neue Arbeitsplätze entstünden. Von Nachhaltigkeit und Wertschöpfung im Inland wird gesprochen und von weniger Abhängigkeit vom Ausland. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Wie nachstehend ausgeführt, würde die Annahme des Energiegesetzes den Verlust der Unabhängigkeit unserer Stromversorgung vom Ausland bedeuten ebenso wie das Ende der bisher selbstverständlichen Versorgungssicherheit. Es liegt wohl an der Komplexität der Materie, dass viele Bürger sich nicht im Detail mit der Vorlage auseinandersetzen mögen. Auch bei der Abfassung dieses Artikels ist es mir nicht möglich, auf sämtliche Aspekte der Vorlage einzutreten. Ich konzentriere mich deshalb auf das Wesentliche, und das sind die drastischen Folgen einer Annahme des Energiegesetzes, welche von den Befürwortern verniedlicht und kleingeredet werden, damit die Bürger am 21. Mai schön Ja sagen zu einem Gesetz, das die Basis legt für alltägliche Eingriffe in Eigentums- und Freiheitsrechte. Das Energiegesetz legt die Basis für eine beispiellose Planwirtschaft, wie man sie sonst nur im Osten kannte, mit einem Wust an staatlichen Interventionen, Verboten, Umverteilungen und Subventionen, dass uns Hören und Sehen

vergehen wird. Was wir heute kaum glauben können – Vorschriften, wann wir noch waschen, duschen oder staubsaugen dürfen, würden Tatsache. Es ist zu befürchten, dass wir nur noch jeden zweiten Tag Auto fahren dürfen und der Liter Benzin könnte bald zehn bis zwölf Franken kosten, wie es Professor Anton Gunzinger vorschwebt. Alles angeblich aus Verantwortung für unsere Nachkommen. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig, weil niemand die zukünftigen Entwicklungen voraussehen und wissen kann, was im Jahr 2050 für unser Land das Richtige ist. In der Vergangenheit hat sich der Staat jedenfalls als miserabler Prognostiker erwiesen. Es genügt, an die total falschen Prognosen betreffend die Kostenentwicklung bei den Krankenkassenprämien zu erinnern, welche 1994 bei der Abstimmung über das Kuvg ins Feld geführt wurden. Sich heute Wissen über die Zukunft anzumassen, ist unseren Enkeln gegenüber verantwortungslos. Das revidierte Energiegesetz atmet aber diesen Geist, indem es unter anderem ein Technologieverbot für Nuklearreaktoren ausspricht. Das kann man nicht anders als Wissensanmassung und Vernichtung von Chancen bezeichnen. Tatsache ist, dass wir jetzt noch über eine bestens funktionierende, kostengünstige und sichere Stromversorgung verfügen. Das Uvek, das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation unter der Führung von Doris Leuthard will diese mit aller Gewalt umkrempeln, mit untragbaren Kostenfolgen für uns Normalverbraucher. Dabei folgt man dem deutschen Beispiel, der Energiewende, welche sich längst als Fass ohne Boden erweist. Die deutschen Konsumenten stützen die Betreiber von Wind- und Solaranlagen mit dem gigantischen Betrag von 24 Milliarden Euro pro Jahr. Das Traurige dabei ist, dass dies letztlich zur Produktion von mehr Kohlestrom führt, dem Weltkli-

ma schadet und gleichzeitig unsere schweizerischen Wasserkraftwerke in den Ruin treibt. Das Energiegesetz stellt unser bisheriges, bewährtes Stromversorgungskonzept völlig auf den Kopf. Mit einem Strommix von 60 Prozent Wasserkraft und 40 Prozent Kernkraft verfügt die Schweiz über eine fast CO2-freie Stromproduktion. Nun soll der Bau von neuen Kern- Die Schweiz wird im Winter viel Strom einkaufen müssen. (Bild zvg.) kraftwerken verboten werden, was nach der Abschaltung Prozent und bei allen übrigen Energie- schaftsschädlich. Der Staat würde uns des letzten schweizerischen AKWs zu trägern – also Heizöl, Benzin, Diesel, mit einer beispiellosen Aufblähung einer Stromlücke von zirka 40 Prozent Erdgas, Holz – entsprechend mehr, der Bürokratie beglücken und die führt. Die Bandenergie, welche AKWs nämlich 53 Prozent eingespart wer- staatliche Bevormundung und Umererzeugen, ist mit der unregelmässig den. Es kann sich jeder selbst ausma- ziehung würde neue Urstände feiern. anfallenden Stromproduktion aus So- len, wo er in dieser kurzen Zeitspanne Der Umweltschutz würde reduziert lar- und Windkraftwerken nicht zu er- solche völlig überrissenen Einsparun- und eine Verschandelung der Landschaft wäre die unvermeidliche Folge. setzten. Der Wegfall der einheimi- gen vornehmen könnte. Mit Sicherheit würde uns der Staat Die Kosten für das aberwitzige Unterschen Stromproduktion aus AKWs wird die Schweiz, besonders in den immer mehr Vorschriften machen fangen würden nicht die grossen EnerWintermonaten in eine massive Im- und sich immer mehr in unser Leben gieverbraucher bezahlen, die mit staatlichen Beihilfen – sprich Subvenportabhängigkeit führen. Wir werden einmischen. gezwungen sein, den fehlenden Strom Bereits jetzt schreibt er uns ja vor, mit tionen – ruhiggestellt würden, sonim Ausland zu kaufen, ob aus Kohle- welchen Lampen wir unser Heim dern der ganz normale Verbraucher kraftwerken oder AKWs wird dann beleuchten dürfen und welche Staub- und die kleinen und mittleren Unterniemanden interessieren. Wir würden sauger wir noch kaufen dürfen. Brüs- nehmen. Sogar der Bundesrat veranalso auch noch beim Strom vom Aus- sel bestimmte ein Glühlampenverbot schlagt die Mehrkosten bis 2050 auf land abhängig. Bei den fossilen Ener- und beschränkte die maximale Leis- etwas 200 Milliarden Franken, das gieträgern Benzin, Gas und Heizöl tung von Staubsaugern und es konnte sind in 32 Jahren sechs bis sieben Milsind wir das schon lange. In diesem nicht schnell genug gehen, bis diese liarden Franken pro Jahr. Diesen tieZusammenhang ist zu erwähnen, dass EU-Bestimmungen ins schweizerische fen Griff ins Portemonnaie der Einwohner unseres Landes und die damit Ölheizungen ab 2029 verboten werden Recht übernommen wurden. volkswirtschaftliche Noch haben wir es in der Hand. einhergehende sollen. Zurzeit gibt es in der Schweiz Mit einem Nein am 21. Mai können Rosskur gilt es im Interesse der Prosnoch rund 800 000 Ölheizungen. Das Energiegesetz setzt ein unrea- wir das drohende Unheil einer noch perität und der Konkurrenzfähigkeit listisches Reduktionsziel von 43 Pro- nie dagewesenen staatlichen Zwangs- unseres Landes zu verhindern. zent des Gesamtenergieverbrauchs bis wirtschaft abwenden. Ein Ja hätte für 2035 pro Kopf und Jahr. Beim Strom uns alle sehr schmerzhafte Einschnitmüssten innerhalb von 17 Jahren 13 te zur Folge und wäre stark wirt- Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten


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Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Die langjährige Assistentin der Gemeindeschreiberin tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Wir suchen deshalb auf den 1. August 2017 einen/eine

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Handwerk hat Zukunft Die Ausbildung von Lehrlingen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Spenglerei ist schon seit unserer Firmengründung ein permanentes Thema. Zur Zeit werden 10 Lehrlinge zu Fachkräften ausgebildet.

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Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 3. Mai/7. Juni/5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 7. Mai/22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 11. Mai/ Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.–


Gewerbe/Dienstleistungen

In neuen Räumen

Schmerzhaft

Die Kita «Sunneland» jetzt an der Alten Obfelderstrasse 55 in Affoltern. > Seite 15

Empfindliche Niederlage: Der FC Affoltern unterliegt Einsiedeln mit 2:5. > Seite 21

Freitag, 21. April 2017

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Traumberuf Tänzerin Serie «Menschen im Säuliamt»: Andrea Schneeberger aus Aeugst am Albis. > Seite 23

Scharfmacher auf dem Kronenplatz Frühling lässt dem Bolleter Schleifservice in Affoltern präsent Leben Flügel wachsen Damenmode bei Fata Morgana in Zwillikon Vom 26. bis 29. April findet bei Fata Morgana in Zwillikon ein öffentlicher Lagerverkauf statt. Angeboten wird Damenmode aus Naturtextilien.

Heinz Waser beim Schleifen einer Heckenschere. (Bild zvg.)

Die rollende Werkstatt von Heinz Waser steht wie im letzten Jahr vom Montag, 24. April, bis zum Donnerstag, 27. April, auf dem Kronenplatz in Affoltern. In reiner, traditioneller über Jahre geprägter Handarbeit verleiht Heinz Waser Schneidwerkzeugen professionell neue Schärfe. Alles aus Küche Haushalt oder Garten, was nicht mehr schneidet, schleift Heinz Waser in seiner mobilen Schleifwerkstatt. Man kann sich beraten und von Qualität und Schärfe selber überzeugen lassen. Wer in der Küche sauber arbeiten will, braucht scharfe Messer. Auch ein qualitativ gutes Messer verliert mit der Zeit an Schärfe. Mit scharfen Messern arbeitet man sicherer, da beim Schneiden weniger Druck ausgeübt werden muss. Das Messer greift besser in das Schneidgut, rutscht weniger ab und die Hand ermüdet nicht so schnell. Das Schleifen eines Messers erfolgt in mehreren Arbeitsgängen vom groben Formschliff bis zum Polieren der Klinge. Tafelmesser und Brotmesser mit Wellenschliff werden an speziell angefertigten Formscheiben geschliffen. Wichtig: Für alle Küchen- und Brotanzeige

messer erhält man gratis zu jedem Schleifauftrag eine Messerhülle aus Karton. So geschützt lassen sich die Messer auch optimal in der Schublade aufbewahren.

Scheren und Gartengeräte Für ein sauberes Arbeiten mit Bastel-, Küchen-, vor allem aber Stoffscheren müssen diese scharf sein. Geschraubte Scheren werden zerlegt, gereinigt, geölt mit speziellem Teflon-Öl, montiert und erst dann geschliffen. Der anschliessende «Schneidtest» mit jeder Schere, wird mit Stoff ausgeführt. Die Schere muss von hinten bis ganz vorne durchgehend gleichmässig und sauber schneiden. Nur dann erfüllt sie die Qualitätsansprüche. Auch Nagel- und Hautscheren werden von Waser geschliffen. Auch Qualitäts-Gartenscheren, Rasenscheren, Astscheren, Heckenscheren brauchen regelmässige Pflege. Die Lebensdauer der Geräte wird erhöht und das Arbeiten im Garten wird erleichtert. Dabei werden die Geräte nicht nur geschliffen. In mehreren Arbeitsgängen werden die Scheren zerlegt, gereinigt, geschliffen, zusammengebaut, eingestellt und natürlich gefettet und geschmiert. Für Felco Geräte sind nahezu alle Ersatzteile an

Lager griffbereit. Rasenmähermesser können mit einem Schraubenschlüssel meist einfach ausgebaut werden. Nach dem Schleifen werden diese präzise ausgewuchtet. Das schont die Lager und das Getriebe des Rasenmähers.

Keine Besuche an der Haustür In der Preisliste findet man den Vermerk: «Ich schleife auch Äxte, Spaten, Klauenmesser, Dolche….» Wichtig: Personen die an der Haustür klingeln und nach Messer und Scheren fragen, die sie zum Schleifen abholen wollen, gehören keinesfalls zur Bolletergruppe. Bolleter Schleifservice macht grundsätzlich keine Haustürbesuche bei privaten Personen, es ist auch niemand angestellt dafür. Alle Informationen zum Bolleter Schleifservice und zur Person von Heinz Waser sind jederzeit auch auf der Homepage www.schleifservice.ch ersichtlich. Heinz Waser freut sich, die Kundschaft in seinem Werkstattwagen auf dem Kronenplatz begrüssen zu dürfen. (pd.) 24. bis 27. April, Montag bis Donnerstag, 9 bis 12

Frühling ist Aufbruch, Wachsen und Blühen. Das gilt auch für den Modefrühling. Die Farben sind hell und jung, die Materialien leicht und verspielt. Leinen-, Seide- Bambusmischungen und Shibori aus Japan, leicht wie Schmetterlingsflügel. Es gibt viele kombinierbare Teile, auch für grössere Grössen. Die Modelle sind weiblich, weich, anziehend. Sie verleihen dem Alltag Charme. Es gibt Festliches für stimmungsvolle Sommerabende und auch viel Praktisches – Jäckchen, die einfach hübsch und unkompliziert sind zum Überziehen. Tunikas, elegante, edle Kleider und viele Tops zum Spielen. Besonders eindrücklich die Farben – auf der einen Seite fröhliches Gelb, Orange, Türkis, Froschgrün, auf der anderen Pastelltöne – Lila, Schilfgrün, Puderweiss und subtile Graublautöne und natürlich Schwarz, das Struktur und Form gibt. Es liegt alles bereit für einen reichen und liebenswürdigen Sommer. Frau darf sich erlauben zu spielen und auch ganz unübliche Kombinationen auszuprobieren. Vorsicht ist nicht gefragt, wohl aber Überraschung, das Entdecken neuer Möglichkeiten und Erlebnisse mit sich selbst. (pd.)

Bei Fata Morgana findet ein Lagerverkauf von Damenmode statt. (Bild zvg.) Mittwoch, 26., bis Freitag, 28. April, 10 bis 18 Uhr, Samstag, 29. April, 10 bis 14 Uhr. Fata Morgana, Fabrik am Weiher, Zwillikon.

Selbstbewusste und starke Kinder Mentaltraining für Kinder in Ottenbach Am 10. und 17. Mai gibt Corinne Schädler ein spielerisches Mentaltraining für Kinder von 9 bis 12 Jahren in Ottenbach.

Uhr und 14 bis 17 Uhr. Letzter Tag nur bis 16 Uhr. Weitere Infos: http://www.schleifservice.ch/

Steigende Anforderungen führen immer mehr zu Überforderung, der dauernde Informationsfluss führt zu Überreizung und das immer schneller drehende Rad in der Schule führt zu Anspannungen, Unmut und Stress. Selbstbewusste und starke Kinder meistern ihr Leben leichter und erfolgreicher. Die Kursleiterin Corinne Schädler freut sich neugierigen, interessierten Kindern auf eine spielerische Art direkt umsetzbare Tipps zu vermitteln. Im Mentaltrainingskurs lernen die Kinder ihre Fähigkeiten und ihr Potenzial während zwei Mittwochnachmittagen wieder selber entdecken. Sie lernen wie sie selber ihr Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein stärken können, um so wieder zu mehr Mut und Elan zu gelangen. Auch lernen sie, wie sie täglich selber ihre eigene Körperenergie ankurbeln können. Ziele und Wünsche selber programmieren ist hilfreich und einfach anzuwenden. Mit Stress und belastenden Situationen leichter umgehen zu können,

Corinne Schädler. (Bild zvg.) ist eine weitere Fähigkeit, die das Leben lustvoller und leichter macht. Freudvoller und leichter Lernen ist eine tolle Erfahrung und spornt an. Auch da gibt es Tipps, wie sie das jederzeit angehen können. (pd.) Mittwoch, 10. und 17. Mai, 14 bis 16 Uhr, Schulhaus Chappelistein 1, Ottenbach, Kosten: 2 x 2 Std. 90 Franken pro Kind (inkl. Znüni). Anmeldung: Corinne Schädler, Telefon 079 393 01 27. Anmeldefrist bis 5. Mai. Teilnehmerzahl ist beschränkt. Weitere Infos: info@ganzheitliche-gesundheit.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 23. April 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Donnerstag, 27. April 14.00 Chilestube, Generation 60+ (organisiert von pro senectute) Markus Brugger zeigt Aeugster Filme

Sonntag, 23. April 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen mit Pfr. Walter Hauser Reformierte Kirche Hedingen Dienstag, 25. April 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Spitalpfrn. D. Hess Sonntag, 23. April 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post der Kirche und dem Volg in Zwillikon 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. W. Hauser Mittwoch, 26. April 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. O. Kuttler

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Jürgen Schultz

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 23. April 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Elena Nett Sunnemattstrasse 47

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 23. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. J. Schultz

Kloster Kappel a. A.

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 23. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig Treffpunkt 8.15 Uhr Chilehuus Infos unter 076 561 34 09 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 21. April 12.00 Seniorenessen Sonntag, 23. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 23. April 10.00 Kirche Stallikon: Regional-Gottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?» Kollekte: Pflegekinder Aktion Schweiz Fahrdienst: Anmeldung bis 22. April, Telefon 044 777 99 72 Donnerstag, 27. April 12.30 Wettswiler Senioren: Mittagessen im Restaurant Hecht

Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 23. April 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Mittwoch, 26. April 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 27. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 22. April 17.00 Wortgottesfeier

Sonntag, 23. April Sonntag Quasimodogeniti (weisser Sonntag) 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jakob Dubler, Oerlikon Begrüssung neue Sigristin Brigitte Wettstein aus Knonau Mittwoch, 26. April 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus Wir lesen «Konklave» von Harris

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. April 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vertretungspfarrer Ab Montag, 24. April, bis 28. April Amtswoche Pfr. Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. April 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Mittwoch, 26. April 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 22. April 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 23. April 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 23. April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 25. April 19.30 Abendmesse

Kath. Kirche Hausen a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. April 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 23. April 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 22. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 23. April 10.00 Gottesdienst «Wenn alles anders wird!» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 24. April 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 27. April 20.00 Adonia-Konzert Kasino Affoltern a. A. Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 23. April 9.45 Gottesdienst (Sigfried Merz) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 23. April 10.00 Gottesdienst (Predigt Elisabeth Gutzwiller) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 23. April 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 27. April 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 21. April 2017

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Kita «Sunneland» in neuen Räumen Tag der offenen Tür am 6. Mai in Affoltern Die Kita «Sunneland» hat neue Räumlichkeiten an der Alten Obfelderstrasse 55 in Affoltern bezogen. Am 6. Mai ist Tag der offenen Tür. Seit mehr als 7 Jahren werden in der Kita Sunneland in Affoltern Kinder im Alter von drei Monaten bis Kindergarteneinritt professionell und familiär betreut. Steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen und die Gelegenheit, im selben Gebäude grössere Räume anzumieten, bewegten den Trägerverein zum Ausbau. Ende Februar 2017 bezog die kita Sunneland die eigens dafür neu umgebauten Räumlichkeiten. Mit allen Beteiligten und Interessierten werden die neuen Räume am 6. Mai eingeweiht und gebührend gefeiert. Die Nachfrage nach professionellen Betreuungsplätzen ist ungebrochen gross. Die Eltern wissen ihre Kleinen in guten Händen und können Familie und Beruf leichter vereinbaren. In der Kita machen die kleinsten Kinder oft einen enormen Entwicklungsschritt. Das anregende Umfeld, das Vorbild der anderen Kinder, die professionelle Begleitung durch ausgebildetes Personal und die spannenden Themen und Projekte im Kinderprogramm unterstützen die individuelle Entwicklung und sorgen für einen gesunden Ausgleich zwischen Anregung und Geborgenheit. Die Kita wird zum «zweite Dihei». Viele Eltern schätzen die Unterstützung der Kita in ihrer Erziehungsarbeit. Zudem können die Kinder durch die Förderung in der Kita optimal auf den Kindergarten vorbereitet werden. Wichtige soziale und

Neue Räume in der kita Sunneland. (Bild zvg.) sprachliche Fähigkeiten werden spielerisch erworben und erweitert. Die neu umgebauten, hellen und grosszügigen Räume konnten allesamt auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten eingerichtet werden. Ein eigenes Malatelier, ein grosser Bewegungsraum, grosszügige Gruppenräume und genug Rückzugsmöglichkeiten für Ruhe und Mittagsschlaf laden ein. Beim Zügeln vom zweiten in den ersten Stock packten viele Kita-Eltern tatkräftig mit an. Mit zwei, maximal drei Gruppen bleibt die Kita aber weiterhin überschaubar und familiär. Mit der Vergrösserung und dem Umbau stieg auch die Arbeitslast und Verantwortung, sodass der ehrenamtlich geführte Trägerverein an seine Grenzen stiess und einen neuen Partner suchte. Mit der Kita KiBiZ, die in

Zürich und Geroldswil bereits seit mehreren Jahren zwei weitere Kitas betreibt, konnte eine erfahrene Trägerschaft mit ins Boot geholt werden, um den Umbau zu stemmen und den grösseren Betrieb mit professionellen Ressourcen weiter zu entwickeln. Am Samstag, 6. Mai, ist Tag der offenen Türe. Die neuen Räume können besichtigt werden, für Kinder gibt es Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote, für Essen und Trinken ist gesorgt. Eine gute Gelegenheit, die Kita, das Betreuungspersonal und die einen oder anderen Eltern persönlich kennenzulernen! Und: es gibt nun auch wieder freie Betreuungsplätze. (pd.) Samstag, 6. Mai, von 10 bis 14 Uhr, Alte Obfelderstrasse 55, Affoltern. Weitere Infos: www.kita-sunneland.ch.

Mit Profis singen und tanzen (Bild zvg.)

Casting für Cover-Musical-Projekt Am 10. und 11. Juni in Stäfa und Zürich Am 10. und 11. Juni, findet in Zürich und Stäfa ein öffentliches Casting für das neue Musical «This is Christmas» statt. Gesucht werden Menschen ab 16 Jahren, die Lust haben, unter professioneller Anleitung bei einer grossen Bühnenproduktion mitzumachen. Das Cover-Musical lebt von einer abwechslungsreichen Geschichte und zahlreichen Christmas-Hits aus den Charts. Wer kennt sie nicht, die Weihnachtshymnen von John Lennon («Happy Xmas – War is over») oder von Band Aid («Do they know it’s Christmas now»)! Dann gibt es da aber auch nachdenklichere Songs wie «Peace on Earth» von U2 oder berührende Arrangements klassischer Weihnachtslieder. Alle diese Songs und noch weitere führen durch das Musical und schaffen eine weihnachtliche Atmosphäre.

ching und Choreografie werden von erfahrenen Profis übernommen. So sammeln die Teilnehmenden wertvolle und inspirierende Bühnenerfahrung vor grossem Publikum. Benjamin Stückelberger, Autor und Produzent des Musicals, hat bereits Cover-Musicals geschrieben und erfolgreich produziert. Vielen Zuschauern ist die letztjährige Produktion «You’re the Light» noch in bester Erinnerung. Es sind Menschen gesucht, die Lust haben, ihr Können zu zeigen und sich in einem Casting für die Mitwirkung in diesem Stück zu bewerben. Interessierte können sich für eine Hauptrolle oder für die Chor- und Tanztruppe bewerben. Es sind alle Sing- und Tanzbegeisterten ab 16 Jahren eingeladen. Bewerberinnen und Bewerber melden sich so bald als möglich mit Unterlagen zu ihrer Person bei Benjamin Stückelberger unter: cast@bestproductions.ch. (pd.) Castings: 10. Juni, Pfarreizentrum Liebfrauen,

Profis trainieren Laien Es gehört zum Konzept der Musicalproduktionen von BeSt Productions, dass Laien und Profis gemeinsam auf der Bühne stehen. Regie, Vocal Coa-

Persönliche Betreuung durch Doris Küttel und Michèle Gambarini (rechts) an den Fachvorträgen. (Bild zvg.)

«Ich bin dann mal schlank!» Fachvortrag in der Heumoos-Apotheke in Bonstetten Am Mittwoch, 3. Mai, und Donnerstag, 4. Mai, jeweils um 19.30 Uhr geben Apothekerin Doris Küttel und Ernährungsberaterin Michèle Gambarini Fachvorträge zum Thema Abnehmen. Am 19. Mai kann man in der Apotheke Heumoos die Haut analysieren lassen. «Im Grunde ist es ganz einfach abzunehmen – wenn man es wirklich will!» Aber wie genau kommt man vom Wünschen zum Wollen? Wo befindet sich dieser Schalter im Gehirn? Und was soll man essen oder eben nicht? Es gibt genau zwei (!) Gründe, wenn es bisher nicht geklappt hat mit

dem Abnehmen: Erstens werden bestimmte vermeintlich gesunde Lebensmittel gegessen, welche aber nur zu Heisshungerattacken und zu weiterer Gewichtszunahme führen, und zweitens wird versucht, mit strengen Diätvorschriften die Kalorienzahl zu senken, statt über den Einbezug von Unterbewusstsein, Freude und Zielstrebigkeit sich selber diesen Herzenswunsch endlich zu erfüllen. Durch den Fachvortrag führt Doris Küttel (Apothekerin, Bonstetten) und die Ernährungs-Tipps gibt Ernährungsberaterin Michèle Gambarini (Frauenpraxis Affoltern). Ein ganz anderer wichtiger Themenbereich im Frühling ist die Hautpflege und der optimale Sonnen-

schutz. Auch hier kann die Apotheke etwas Besonderes bieten: Der Eucerin Skin Code Reader steht für eine kostenlose professionelle Hautanalyse einen ganzen Tag lang zur Verfügung! Frau Stefanie Huber (Dermocosmetic Consultant) nimmt sich Zeit für eine individuelle Beratung und auf Wunsch auch Produkte-Empfehlung.

korrigendum

Diagnose Krebs – was nun? Im Artikel zu Rosmarie Egloffs Vortrag, («Anzeiger» vom 19. April) hat sich bei der Angabe der Website sowie der E-Mailadresse ein Fehler eingeschlichen: Anmeldungen für den Vortrag unter:

www.ganzheitliche-krebsberaterin.ch oder r.egloff@ganzheitliche-krebsberaterin.ch.

anzeige Fachvorträge: am Mittwoch, 3. Mai, und Donnerstag, 4. Mai., jeweils um 19.30 Uhr an der Dorfstrasse 9, 1. OG, Bonstetten. Kosten: 15 Franken pro Person. Hautanalyse: am Freitag, 19. Mai, von 9 bis 17 Uhr, Apotheke Heumoos, Im Heumoos 23, Bonstetten, kostenlos. Anmeldung für alle Anlässe erwünscht: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten unter Telefon 044 700 21 21 oder per E-Mail: bonstetten@apotheken-sigrist.ch.

Weinbergstr 36, Zürich, 11. Juni, Forum Kirchbühl, Kirchbühlstrasse 44, Stäfa. Proben ab 24. August wöchentlich, donnerstags; Intensivwoche 9. bis 14. Oktober, Proben ganztags. Aufführungen: 1./2. Dezember und 15./16. Dezember. Weitere Infos: www.bestproductions.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 21. April 2017

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Eine pralle Veranstaltungsfolge 8906 Bonstetten www.gartencenter-guggi.ch

Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern

Guggi-Tipp

Musiktheater «Die Tomatensuppenschleuder» Eine musikalisch-theatrale Abklärung auf den Spuren von Dada mit dem «Duo MeierMoser & der Huber». Die drei Jazzvagabunden sind Martin Schumacher, Christoph Gantert und Lukas Roth. Hundert Jahre nach dem mythenumwobenen Cabaret Voltaire wirft das «Duo MeierMoser & der Huber» einen ureigenen Blick auf das, was Dada heute sein könnte. Mit ihrem seltsamen Instrumentarium verlieren und finden sie sich in einer geisterbahnartigen Collage aus Musik, Sprache und Bewegung. Mit kindlicher Neugier zweckentfremdet das «Duo MeierMoser & der Huber» Materialien, seziert Texte, zerreibt Klänge und verpflanzt sie in andere Tongefässe. Eine Zither kommt unter den Hammer, Blasbalge geben den Takt an, Tomatensuppenspritzer gerinnen zu Instant-Kompositionen. Das famose Trio präsentiert einen vergnüglich tiefschürfenden Schleudertraum. Heute Freitag, 21. April, Bar und Abendkasse ab

Japanischer Ahorn – ein Blickfang

Im Kellertheater LaMarotte bereits zur Tradition geworden ist der Internationale Jazz-Tag mit den «Lake City Stompers». (Bild: Heinz Steinmann)

siner Dialekt inspirieren; geschickt gewobene Balladen und Zitate aus der Jazz-Tradition – und zwischendurch entfesselte Kollektiv-Improvisation. Canzoni und Jazz verschmelzen zu einer poetischen Mischung – im Auge der Birke spiegeln sich die Stile und Bilder.

dabei – Abende zum Geniessen!

Mittwoch, 26. April, Bar und Abendkasse ab 19.15

Alessandro d’Episcopo, 1959 in Neapel geboren, studierte dort klassische Musik am Conservatorio San Pietro a Majella. 1979 zog er nach Mailand, dem damaligen Zentrum des italienischen Jazz, und schliesslich weiter in die Schweiz. Als vielseitiger und sensibler Begleiter spielte er bald in den unterschiedlichsten Formationen. Vor 15 Jahren gründete Alessandro d’Episcopo sein eigenes Trio mit Hämi Hämmerli und Elmar Frey. Nun stellt er sich der wohl anspruchsvollsten Herausforderung für einen Jazzpianisten und erfüllt sich damit einen lang gehegten Wunsch: Das Solo-Piano. «Das Unterfangen gleicht einer Reise zu sich selbst. Welche Kompositionsideen haben Bestand, welche Standards sollen ins Programm? Wie ist meine persönliche Haltung dazu und auf welche Weise kann ich sie ausdrücken? Bis sich die einzelnen Teile irgendwann zu einem Ganzen zusammenfügen: «That’s All». Ein Jazz-Standard, den ich sehr gerne spiele und dessen Titel wunderbar veranschau-

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit

Crossover Marco Santilli’s CheRoba im Programm «L’occhio della betulla – das Birkenauge» Mit Marco Santilli (Klarinette, Komposition), Lorenzo Frizzera (klassische und zwölfsaitige Gitarre), Ivan Tibolla (Klavier) und Fulvio Maras (Perkussion). Marco Santilli passt in keine Schublade. Mal spielt er mit dem Zürcher Opernorchester, mal tritt er am Montreux Jazz Festival auf oder erhält einen Kompositionsauftrag für das Internationale Festival Alpentöne in Altdorf. Darin führt er ein Jazzquartett mit einem klassischen Bläserquintett zusammen. In welchen Sphären sich Marco Santilli auch immer bewegt: Wenn er Musik denkt, dann denkt er italienisch. In seinen neuen Kompositionen gibt es Anklänge an den Dichter Hermann Hesse in Montagnola; Melodien, die sich an einem Gedicht in Tes-

KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Duke Seidmann (Tenorsaxofon und Klarinette), Marcello Rosenberger (Posaune), Thomas Gütermann (Perkussion), Arno Calonder (Bass), Christoph Häfeli (Gitarre, Banjo) und Enrico Buzzi (Piano). Unsere Hausband fand sich im Gründungsjahr des Kellertheaters zusammen. Sie eröffnete damit die Reihe «Jazz am Donnerstag» und gehört seither zum festen Bestandteil unseres Programms. Bei ihren Auftritten überraschen die sechs Musiker stets wieder ihr inzwischen zahlreiches Stammpublikum und neue Gäste. Jedes Mal spicken sie ihr Programm mit anderen Titeln, in einem neu kreierten Stil, und von Balladen bis Bigband-Nummern ist ihnen nichts heilig. Es ist immer etwas für jeden

Donnerstag, 27. April, Bar ab 18.30 Uhr/Musik ab

licht, was ich über gute Musik denke: Sie bedarf keiner weiteren Erklärungen. Eben, that’s all.»

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Samstag, 29. April, Bar ud Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit

Alessandro d’Episcopo Solo Piano CD-Taufe: «That’s All»

KulturLegi 20 Franken.

Unesco International Jazz Day mit dem Sextett «Lake City Stompers» Hans Schläpfer (Bass), Alexander Bucher (Klarinette, Saxofon), Dizzy Lukes (Trompete), Fraschi Emmenegger (Schlagzeug, Gesang), Alfred Baranowski (Banjo, Gitarre) und Rolf Albisser (Posaune). Lil Hardin war eine der ersten bedeutenden Pianistinnen, Komponistinnen und Bandleaderinnen in der Frühzeit des Jazz. Mit ihrem Song «Struttin’ With Some Barbecue» feierte ihr Mann, Louis Armstrong, grosse Erfolge. Dieser und andere Titel aus der Zeit des Old Jazz, aber auch groovender Blues und swingender New Orleans gehören ins Repertoire der Lake City Stompers. Ab 12 Uhr gibts einen reichhaltigen Brunch (Anmeldung erwünscht). (pz) Sonntag, 30. April, Buffet und Kasse ab 12 Uhr, Beginn 14 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen 15 Franken. Reservierungen über für alle Anlässe www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62

«Harlequin’s Glance» Folk’n’Roll Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal Am Mittwoch, 26. April, um 20.30 Uhr treten «Harlequin’s Glance» im «Pöschtli» Aeugstertal auf. Besucht man ein Konzert von «Harlequin’s Glance» und schliesst die Augen, vermag man sich die Band leicht in einem zwielichtigen amerikanischen Vaudeville-Theater zur Zeit der grossen Depression vorzustellen, inmitten von Komödianten, Stripperinnen, Akrobaten und Transvestiten, angefeuert von neureichen Exzentrikern, irischen Trinkern und bettelarmen ostjüdischen Einwanderern auf der Suche nach einem kleinen Stück Heimat.» Eine der besten Live-Formationen Österreichs gibt sich im «Pöschtli» wieder einmal die Ehre. «Harlequin’s Glance» aus Wien sind nach Ansicht vieler Kritiker die bemerkenswerteste und wichtigste Folkrockband des Landes. Die Multiinstrumentalisten-Meute rund um Sänger und Songschreiber Gernot Feldner hat ihre Livequalitäten in den letzten Jahren immer wieder aufs Neue bewiesen. Mit schwerelosen Balladen und schrägen Uptempo-Songs, Einflüssen aus Folk, Cajun, Tex-Mex, Balkan,

Die Musiker v.l.n.r.: Alex Gantz (Elektrische Gitarre, Dobro-, Lap Steel-, Baritonund Slide-Gitarren), Daniel Klemmer (Waschbrett, Gummischwein, Fingerzimbeln & ernste Perkussion), Gernot Feldner (Gesang, akustische Gitarre, Klavier, Mundharmonika, Banjo), Stephan «Stoney» Steiner (5-String-Fiddle, Nyckelharpa, Akkordeon, Drehleier), Martin «Tino» Mixan (Kontrabass, E-Bass, Bassklarinette, Tarogato). (Bild zvg.)

Bluegrass und Klezmer sowie dem virtuosen Einsatz teils aussergewöhnlicher Instrumente wie der schwedischen Nyckelharpa, der Lap-Steel-Gitarre und des Waschbretts, findet sie mittlerweile ein grosses und enthusiastisches Festival- und Clubpublikum in ganz Mitteleuropa. Die Songs, eine Mixtur aus kerosingetränkten Polkas, urbaner Hinterhofromantik, stürmischem Irish-Folk und melancholischen Balladen, stammen mehrheitlich aus der Feder von Sänger und Bandleader Gernot Feldner, dessen leicht verderbte Gesangsstimme virtuos und knurrig durch die Lieder geleitet. Das hört sich dann etwa so an, als ob Tom Waits und Bob Dylan zusammen eine Zirkuskapelle leiten. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit dem Teufelsgeiger Stephan «Stoney» Steiner, der als Mitglied der Folkformation Hotel Palindrone im «Pöschtli» schon mehrmals den Beweis erbrachte, dass er zu Recht zu den besten Instrumentalisten der österreichischen Folkszene gezählt wird. (pd.) Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Kaum ein anderes Gartengehölz hat sich in den letzten Jahrzehnten so vielfältig durchgesetzt wie der japanische Ahorn, auf botanisch Acer palmatum. Das Züchterinteresse an diesem so beliebten Strauch ist ungebrochen und hat weit über hunderte Sorten entstehen lassen. Die Art besticht durch die Vielfalt an Wuchs, Blattformen und Rindenfarben, aber das auffälligste Merkmal ist bei vielen die orangerote Herbstverfärbung der Blätter, welche dem Garten oder der Terrasse nochmals einen Blickfang bescheren. In der japanischen Gartengestaltung gehört der Ahorn zu den wichtigsten Elementen, besonders die Bonsaiformen werden charaktervoll eingesetzt, und können zu stattlichen Exemplaren heranwachsen. Die unterschiedlichen Wuchshöhen lassen sich vielseitig einsetzen. Die kleinwüchsigen Zwergsorten «Dissectum», die selten über 2 Meter Höhe wachsen, eignen sich sehr gut für kleine Gartenanlagen oder Terrassen, die aufrechten fächerartigen Sorten mit ihrer grazilen Form, die mehrere Meter hoch werden, sind idealer ausgepflanzt im Garten. Entsprechend seiner «Noblesse» verdient der Ahorn – übrigens ein begehrter Geschenkartikel zu Geburtstagen und Anlässen – einen artgerechten Platz. Entsprechend dem Klima seiner Heimat Japan mit hoher Luftfeuchtigkeit, Wind, Temperaturschwankungen, fühlt er sich auch in unseren Breitengraden wohl. Ausgepflanzt im Garten schätzen die Ahorne einen durchlässigen, humosen, eher leicht sauren Boden. Zwischendurch leichter Schatten im Jugendstadium wird geschätzt. Ein nicht eingeengter, möglichst solitärer Platz im Garten, bringt die besten Entfaltungsmöglichkeiten und die Eleganz. Die kleinwüchsigen Arten mit überhängenden, zierlichen Ästen werden für Terrassenbepflanzung in Gefässen empfohlen. Hier lohnt es sich, grosszügige Gefässe zu wählen mit entsprechender Drainage und Kübelpflanzenerde. Ein Standort mit guter Luftzirkulation, ohne Stauhitze und nicht überdachte Terrassen, sind zu bevorzugen. Bei trockener Witterung im Sommerhalbjahr kann ein Feuchten des Terrassenraums für etwas höhere Feuchtigkeit sorgen. Stimmen Standort und Bodenbeschaffenheit, können Ahorne über viele Jahre prächtig gedeihen, gelten als robust, winterhart und pflegeleicht. Rückschnitt ist nicht erforderlich, einzelne Formkorrekturen oder dürre Äste dürfen herausgeschnitten werden. Im Baumschulquartier des Gartencenters Guggenbühl finden Sie eine grosse Vielfalt an auserlesenen Ahorne, die dank den warmen Frühlingstemperaturen bereits schön im Austrieb stehen.

Einige besonders empfehlenswerte Sorten aus dem Guggi-Angebot: • Acer palmatum Shihigashira • Acer palmatum Skeeter`s Broom • Acer palmatum Dissectum • Acer palmatum Garnet • Acer palmatum Stella Rossa • Acer palmatum Fireglow

info@gartencenter-guggi.ch


Veranstaltungen

Freitag, 21. April 2017

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«muri nights» Open Air Vom 7. bis 8. Juli im Klosterhof Muri Zum mittlerweile 13. Mal ist Anfang Juli der Murianer Klosterhof der stimmungsvolle Veranstaltungsort des «muri nights» Open Air. Der veranstaltende Filmklub Kino Mansarde bietet wie gewohnt einen bunten Mix aus Comedy, Film-Open-Air und viel erstklassiger Live-Musik. Der Freitag, 7. Juli, wird vom Kabarett Klischee eröffnet. Mit Augenzwinkern nimmt das Duo typische Verhaltensweisen der Geschlechter aufs Korn. Bei Einbruch der Dunkelheit erweckt die grosse Filmleinwand den Innenhof dieses einzigartigen Areals zum Leben. Oscarnominiert verbindet «LaLa Land»

Musik, Film und Tanz auf faszinierende Weise, wofür auch «muri nights» steht – entspannte Atmosphäre und gute Unterhaltung. Erstmalig bietet der zweite Tag des Open Airs am Samstag, 8. Juli, drei Music-Acts. Den Anfang machen «Traktorkestar». Die zwölf Musiker vereinen schnelle Rhythmen und Bläserpower zu einer einzigartigen Performance. Damian Lynn – junger SingerSongwriter aus Luzern – ist schon seit einiger Zeit in den Playlists der Radio-Stationen präsent. Daher freut sich das OK-Team um Bettina Erni ganz besonders, auch ihn in Muri begrüssen zu dürfen. «Seine melodischen Songs werden alle in ihren Bann ziehen», ist sie sich sicher.

Und das Beste zum Schluss: Marc Sway ist schon seit Jahren Garant für Soul, für ansteckende gute Laune und für Musik, die in die Beine geht. Den Abend können anschliessend die Besucher mit Lounge Music ausklingen lassen. Wie auch in den Vorjahren legen die Organisatoren Wert auf ein attraktives Preisleistungs-Verhältnis und ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Der Vorverkauf hat begonnen. (pd.) «muri nights» findet am 7.und 8. Juli im Klosterhof in Muri statt. Tickets sind auf der Homepage des Veranstalters www.muri-nights.ch, auf www.ticketcorner.ch sowie bei Muri Info, Marktstrasse 4 in Muri erhältlich.

Wohin geht der im Säuliamt gesammelte Kunststoff? Ausflug zur Inno-Recycling AG in Eschlikon Die innovative Ämtler RecyclingFirma Muldenschmid führte vor anderthalb Jahren den Sammelsack für Kunststoffverpackungen ein, der auch in Bonstetten seit Februar 2017 jeden Samstag im Öki-Bus entgegengenommen wird. In den zum Teil hitzigen Diskussionen über Kunststoffsammlung – ob im Zürcher Rathaus oder an der Gemeindeversammlung in Bonstetten – tauchten Zweifel auf, ob das ökologisch überhaupt etwas bringe und sogar Behauptungen wie «Der Kunststoff wird ja dann doch nur verbrannt». Persönli-

che Information vor Ort ist besser als sich auf Gerüchte zu verlassen. Aus diesem Grund organisieren die Grünliberalen Knonaueramt am 29. April nicht nur für Bonstetter einen Ausflug nach Eschlikon im Thurgau, wohin die Sammelsäcke gebracht werden. Nach der gemeinsamen Fahrt, zeigt der Geschäftsführer der Inno-Recycling AG Markus Tonner, wie dort der gesammelte Kunststoff sortiert und ökologisch weiterverwertet wird. Anschliessend besteht bei einem kleinen Apéro die Möglichkeit, immer noch offene Fragen zu stellen und gemeinsam auf die Pionierrolle des Säuliamtes anzustossen.

Anmeldung für Besichtigung Besichtigung von Inno-Recycling in Eschlikon TG, Samstag, 29. April, 8.40 bis zirka 14 Uhr. Treffpunkt: 8.40 Uhr beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Kosten: 20 Franken inklusive. S-Bahn-Billett und Apéro (gratis für GA-Inhaber). Anmeldung: per E-Mail an hans.wiesner@grunliberale.ch oder Telefon an 044 764 14 03. (bitte angeben ob Halbtax-Abo vorhanden).

(pd.)

Workshops in Rossau – für Kurzentschlossene sind noch Plätze frei Zusammen mit der Stiftung zur Weid führt der Verein Freundeskreis Holz- und Metall-Workshops mit zwei namhaften Künstlern durch. Holzbildhauer Geni Jans und Metallgestalter André Heer helfen Interessierten, am 6. und 7. Mai eigene Kunstwerke zu gestalten.

Der zweitägige Workshop (jeweils von 10 bis zirka 16.30 Uhr) kostet pro Person 150 Franken (beziehungsweise für Mitglieder Verein Freundeskreis 100 Franken), das Mittagessen ist inbegriffen. Für weitere Infos und Anmeldungen: Sekretariat Stiftung zur Weid, Telefon 044 768 50 80 oder Verein Freundeskreis (info@vereinfreundeskreis.ch).

Revival Sidney Bechet im «Hirschen» «Wizards of Creole Jazz» in Wettswil Am Samstag, den 29. April, kommen fünf Musiker zum monatlichen Jazzkonzert in den «Hirschen» Wettswil, die sich komplett der Musik des grossen Jazzmusikers Sidney Bechet verschrieben haben. Als « The Wizard of Jazz» wird Sidney Bechet in seiner Biographie beschrieben. «Wizard» bedeutet Zauberer, Hexenmeister, Genie. Am 14. Mai 1959 verstarb der legendäre Jazzmusiker Sidney Bechet in Paris. Er war der erste grosse Solist des Jazz und einer der ersten Musiker aus New Orleans, der vor 1920 Europa bereiste. So spielte er beispielsweise bereits 1919 vor König Georg V. im Buckingham Palast.

Wirtin Brigitte Gubler nimmt gerne unter Telefon 044 700 01 28 Reservierungen entgegen.

«Spass und Spiel» für Alleinstehende Das Vorbereitungsteam der ökumenischen Gruppe organisiert als nächsten «Treffpunkt Begegnung» am 30. April eine Veranstaltung mit Spiel und Spass . Wiederum sind Alleinstehende und Alleinerziehende mit ihren Kindern herzlich zu einem unbeschwerten Sonntag eingeladen. Vor dem Spielen, nämlich ab 11 Uhr, stehen ein Apéro und das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm. Wieder einmal nach Lust und Laune spielen, raten und knobeln. Zusammen lachen und Spass haben. Das können Gäste am nächsten Treffpunkt Begegnung erleben. Durch zeichnen und raten, zusammen in der Gruppe gegen eine andere Gruppe um Punkte kämpfen. An einem Wettbewerb teilnehmen, oder bei Kreis- und Wurfspieanzeigen

Kunstwerk aus Holz. (Bild zvg.)

Mitglied im Verein werden Der Verein Freundeskreis unterstützt die Stiftung zur Weid, indem er den Auftrag der Stiftung, Menschen mit schwieriger Vergangenheit den gesellschaftlichen Wiedereinstieg zu ermöglichen, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit trägt. Der Verein trägt dazu bei, dass die Stiftung zur Weid in der Gesellschaft als Ort der Begegnung und des Austausches wahrgenommen wird und er fördert die Kontakte zu den Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gemeinden der Region, der Wirtschaft und anderen Organisationen. Finanziell unterstützt der Ver-

Am 50. Todestag von Sidney Bechet gab es im JazzOrama in Uster ein Gedenkkonzert. Aus den Musikern, die daran teilnahmen, bildete sich die Band «Wizards of Creole Jazz». Die Besucher dieses Konzertes dürfen einen Strauss an bekannten Melodien erleben, die teils von Sidney Bechet selber komponiert wurden (zum Beispiel «Petite Fleur») oder durch ihn berühmt wurden. Ein musikalischer Leckerbissen für Liebhaber(innen) des New Orleans Jazz mit kreolischem Einschlag. Es lohnt sich, einen Platz im Hirschen zu reservieren und vor dem Konzert aus Brigitte Gublers Speisekarte etwas Feines zu bestellen. (pd.)

Veranstaltung in Obfelden

Eigene Kunstwerke aus Holz und Metall schaffen

Wenn es kreischt und jault, wenn Sägemehl stiebt und Späne fliegen, dann ist Geni Jans im Element. Der Zuger Holzbildhauer versteht es meisterhaft, mit der Motorsäge Baumstämme in einzigartige Gebilde zu verwandeln. Der Künstler wird die Teilnehmenden am Workshop mit seiner Begeisterung anstecken und sie anleiten, eine eigene Holzskulptur zu schaffen. Wem Metall näher ist als Holz, dem hilft der Eisenplastiker André Heer, aus kühlem Metall heisse Gebilde zu gestalten. Bei ihm dürfen Workshop-Teilnehmer nach Herzenslust schleifen, schweissen, bohren und formen. Sie dürfen schräge Vögel löten oder abstrakte Gebilde konstruieren. Gefragt ist viel Kreativität und Fantasie. (pd.)

Die Musiker v.l.n.r.: Ruedi «Santos» Kraetzer, Piano, Röbi Lässker, Banjo/ Gitarre, Peter Meili, Sopransax und Klarinette, Thomas Gilg, Klarinette, Arno Calonder, Kontrabass. (Bild zvg.)

ein Aufgaben, die nicht über das ordentliche Budget der Stiftung finanzierbar sind, die jedoch die soziale, ökonomische und kulturelle Integration sowie die persönliche Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner fördern. Mitglieder erhalten den «Brief von der Weid» sowie persönliche Einladungen für die in der Weid durchgeführten Veranstaltungen. Die Jahresbeiträge betragen 50 Franken für Einzelmitglieder, 80 Franken für Paare beziehungsweise 250 Franken für Gönner. Anmeldungen unter info@vereinfreundeskreis.ch.

len die Geschicklichkeit testen. Ziemlich sicher fühlt man sich in die Kindheit zurückversetzt und viele schöne Erinnerungen werden wach. Das Team freut sich auf einen spielerisch spassigen Nachmittag mit Interessierten, auch aus Nachbargemeinden. Traditionell beginnt der «Treffpunkt Begegnung» um 11 Uhr mit einem kulinarischen Programm von Apéro bis Dessert. Erhoben wird dafür ein freiwilliger Unkostenbeitrag. Eine Anmeldung ist bis zum 26. April möglich, die Veranstaltung dauert bis zirka 16.30 Uhr. Besucher und Besucherinnen erwartet ein vergnügliches Sonntags- programm. (pd.) Sonntag, 30. April, Treffpunkt Begegnung, Ökumene Obfelden–Ottenbach, 11 bis 16.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Obfelden, Räschstrasse. 8., Anmeldung an Uschi Schneebeli, Weid 1, Obfelden, Telefon 044 761 69 22, e-Mail u.schnee@datazug.


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Veranstaltungen

agenda

Frühlingskonzert in Maschwanden

Freitag, 21. April Affoltern am Albis

Freitag, 21. April 2017

Aeugst am Albis

Jahreskonzert des Musikvereins

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 29. Mai.

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Die Tomatensuppenschleuder» Eine musikalisch-theatrale Abklärung über Gedichte von Hugo Ramnek. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Samstag, 22. April

Musikverein Maschwanden. (Bild zvg.)

Affoltern am Albis

Der Musikverein Maschwanden führt am Samstag, 29. April, um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle das traditionelle Jahreskonzert durch. Das Nachtessen wird ab 18.30 Uhr serviert.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Ausstellungen

Für das bevorstehende Jahreskonzert hat der Musikverein Maschwanden ein

Affoltern am Albis abwechslungsreiches, unterhaltsames und breitgefächertes Programm einstudiert. Ob als Branchenkenner oder als Musikneuling kann man sich überraschen lassen und die Vielfältigkeit der Brass Musik entdecken. Wer Glück hat, räumt mit wenigen Losen gleich die grosse Tombola

ab. Die Festwirtschaft, Bar und Kaffeestube sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Der Musikverein Maschwanden freut sich auf einen gemütlichen Abend. (pd.) 29. April, Mehrzweckhalle Maschwanden. 18.30 Uhr

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «stein und papier - piedra y papel» Lais Schwendener - Bildhauerin, Francisco Javier Pineiro - Maler. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 23. April.

Nachtessen, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt frei.

Mettmenstetten Wettswil 14.00: Jassturnier für jede Frau jeden Mann mit Jahresklassement. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 23. April Bonstetten 11.00: «Mutter-Erde-Tag» Überzählige Setzlinge und Samen eintauschen gegen andere Gartenschätze, mit Mitbringbuffet. Kontakt und Auskunft Ilona Stirnimann Tel. 079 827 89 76. Stiftung Rotenbirben. Rütistrasse 5.

Montag, 24. April Hausen am Albis 07.00: Wanderung sportlich, mit PW nach Obbürgen, Felsenweg am Bürgenstock, Obbürgen-SeewligratChänzeli-Bürgenstock-SchiltgradFürigen-Obbürgen. Wanderzeit: ca. 5 Std. Auf- und Abstieg je 880 m. Auskunft/Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Dienstag, 25. April

«Zytlos» – Toni Vescoli im Duo mit Markus Maggi Konzert im Chilehuus Hedingen

agenda-einträge Toni Vescoli ist mit seinem Duo-Partner Markus Maggi unterwegs, um seine Songs zu präsentieren. Am Freitag, 28. April, 20.15, spielen sie im Chilehuus Hedingen. Toni Vescoli, mit seiner unverwechselbaren Stimme, zupft, schlägt und slidet auf seinen verschiedenen akustischen, elektronischen und blechernen Gitarren, örgelt auf seiner «Schnurregyge» und spielt, mit dem im Stiefelabsatz eingebauten Trigger Pauke und

Affoltern am Albis 20.15: Marco Santilli Cheroba spielt «L'occhio della betulla - das Birkenauge». Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Bonstetten 07.30: Anspruchsvolle Wanderung: Lachen-Schwändi-Etzelpass/St. Meinrad-Feusisberg-Pfäffikon SZ. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpt.)

Mittwoch, 26. April Aeugstertal 20.30: «Harlequin's Glance» - Folk’ n'Roll. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

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Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstr. 6: «Farbenspiel». Martha Konrad, Richterswil. Mi, 9-12/ Do, 912/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 29. April.

Donnerstag, 27. April

Tamburine. Markus Maggi überzeugt quirlig und virtuos am Akkordeon, den Keys und singt gefühlvoll die zweite Stimme. Die beiden erzeugen zusammen einen Sound, als ob eine ganze Band auf der Bühne stehen würde! Ein zeitloses, stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm. Man muss es gesehen und vor allem gehört haben. (pd.) Freitag, 28. April, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Eintritt frei – Kollekte. Weitere Infos: www.vescoli.ch. Gemeindeverein Hedingen.

11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Regina Helfer Tel. 044 761 03 91. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 14.00-17.00: Waffelspass. Waffeln dekorieren in den Frühlingsferien. www.familienzentrum-bezirkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet. 20.15: Jazz am Donnerstag mit

Affoltern am Albis 08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Käppeli Gastro-Service, Gemüseverarbeitung, Betriebsbesichtigung ca 1½ Std. Leitung/ Anmeldung: Ursula Frutig, Telefon 044 761 80 66. Bahnhof (Treffunkt). 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

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Toni Vescoli und Markus Maggi (hinten). (Bild zvg.)

«LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben schriftlich bis spätestens Dienstag, 12 Uhr per E-Mail: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis

Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Hedingen Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Flawil - Egg SG - Gossau SG. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anm.: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. KulturKubus. Zwillikerstrasse 40.

Hausen am Albis

Kappel am Albis

21.00: «Tetr'a'cap» Vier Stimmen singen, grooven, klingen a capella. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.


Sport

Auch für Walkende attraktiv Orientierungslauf am 29. April Am 29. April organisiert die OLG Säuliamt erneut einen Orientierungslauf für alle Interessenten. Es werden verschiedene Kategorien vom Schnur-OL für Kinder bis zur anspruchsvollen Strecke für erfahrene Läufer angeboten. Sogar für die Walker und Walkerinnen gibt es eine reizvolle Alternative. Die OLG Säuliamt organisiert zwei Mal jährlich einen «OL für Alle», je einen im Frühling und im Herbst. Dies ist ein Schnuppertag, der es ermöglicht, diese naturnahe Sportart kennenzulernen oder wieder einmal zu versuchen. Die Kombination von schlauer Routenwahl, Laufvermögen und der Aufenthalt in der freien Natur ergibt immer wieder neue Erfahrungen. Die Laufkategorien können ganz dem eigenen Trainingsstand und Leistungsziel entsprechend ausgesucht werden. Orientierungslaufen ist und bleibt deshalb auf jedem Leistungsniveau spannend.

Für alle eine Strecke dabei Für die Kinder wird ein sogenannter Schnur-OL (zirka 400 m) vorbereitet, bei dem ohne Karte entlang einer Schnur einige Posten angelaufen werden können. Ein kurzer und einfacher OL ist für untrainierte Läufer ohne Kartenkenntnisse als Einstiegsversuch geeignet. Die zirka 2,5 km lange Strecke «Kurz» führt praktisch nur entlang von Wegen. Ebenfalls noch karten-

technisch einfach, aber doch schon deutlich länger ist die Strecke «Mittel, einfach» (zirka 4 km). Für untrainierte Läufer mit etwas Kartenerfahrung ist die Strecke «Mittel, schwieriger» (zirka 4,5 km) zu empfehlen. Dabei sind allerdings Postenstandorte im Gelände zu finden. Damit auch erfahrene OLLäufer eine Startgelegenheit haben, wird selbstverständlich ebenfalls eine anspruchsvolle Bahn (zirka 6 km) vorbereitet.

Auch ohne Zeitnahme möglich Für die Walker organisieren Maria und Severin Schmid (Tel. 044 761 42 12) zusätzlich einen speziellen OL ohne Zeitnahme. Es ist eine bestimmte Walk-Strecke vorgeschrieben und die dabei angelaufenen Posten sind möglichst genau auf einer Karte einzuzeichnen. Beim ganzen Anlass soll die Rangliste eher nebensächlich sein – Spass und Erlebnis stehen im Vordergrund. Unerfahrenen Neueinsteigern wird von OL-Läufern geholfen. Ausser geeigneter Kleidung respektive Schuhwerk und wenn möglich einem Kompass braucht es keine Spezialausrüstung. Für einfache Verpflegungsmöglichkeit bei Start und Ziel ist gesorgt. (DS) Anmelden kann man sich bei der Waldhütte Jonen, am 29. April, von 12 bis 14 Uhr (für Walker von 12 bis 13.30 Uhr). Bei allfälligen Fragen gibt der Laufleiter Denis Steinemann, Stallikon, Telefon 079 477 60 76, gerne Auskunft. Die OLG Säuliamt freut sich auf viele interessierte Laufende.

Freitag, 21. April 2017

FCWB gegen Spitzenreiter GC

Schmerzhafte Niederlage für den FC Affoltern

Am kommenden Sonntag trifft der FC Wettswil-Bonstetten auf den Leader der Gruppe 3. Der GCZ-Nachwuchs liegt zehn Punkte vor den Ämtlern.

FC Affoltern a. A. – FC Einsiedeln 2:5 (1:3) Bei trüb-kaltem Wetter empfing die erste Mannschaft den Tabellenführer aus Einsiedeln – welcher das Spiel über weite Teile kontrollierte und dem FC Affoltern erst ab der 70. Minute Räume zum Spielaufbau bot. Leider war es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät, um das Spiel zu drehen.

digung aushebeln, bevor der Ball ins Netz versenkt wurde. Vier Minuten später kam der nächste Schlag, als Steiner bei einem Eckball am Ball vorbeiflog und der Ball vor den Füssen eines Einsiedlers landete, der nur noch zum 1:3 einschieben musste. Kurz vor der Pause hatte Stähli noch die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen, welchen er jedoch wenige Zentimeter neben den Pfosten setzte.

Zu Beginn des Spiels waren wohl noch nicht sämtliche FCA-Spieler mental präsent. Das Resultat dieses Versäumnisses war, dass bereits in der 5. Minute der FC Einsiedeln in Führung ging, nachdem sich niemand im eigenen Strafraum für zuständig befand, den Ball zu klären und ein FCE-Spieler den Ball versenken konnte. Daraufhin folgte lange Zeit ein hohes OffensivPressing des FCE, welches es dem FCA verunmöglichte, sich wirkliche Chancen aufzubauen und der es mit langen Bällen versuchen musste. So kam es in der 22. Minute, dass Rako in einem Laufduell siegte und bei einem Querpass ein Einsiedler den Ball ins eigene Tor zum 1:1-Ausgleich lenkte. Dennoch liessen die Gäste nicht nach und griffen immer sehr hoch den Ball an. Deswegen konnten sie in der 33. Minute den Ball abfangen, als sich der FCA in der Vorwärtsbewegung befand und mit zwei Pässen die Vertei-

Gegentor in eigener Druckphase Die zweite Hälfte fing mit einem glücklichen Treffer für den FCE an, nachdem ein abgelenkter Schuss aus 25 Metern nach einem hohen Bogen direkt unter der Latte landete. Der FCA durfte ab der 68. Minute nochmal hoffen, als Antenen nach einer Flanke von Stähli zum 2:4 einköpfte. Nachdem der FCE in der 70. Minute einen Elfmeter verschoss, gelang es dem FCA erstmals, ein geordnetes Spiel und damit Druck auf den Gegner aufzubauen. Das zeigte sich auch dadurch, dass der FCE öfters Fouls begehen musste und sich zwei gelbe Karten einholte. Dennoch konnte diese Druckphase nicht in Greifbares umgesetzt werden und es blieb bei den zwei Treffern für den FCA. Der FCE nutzte jedoch noch Abstimmungsschwierigkeiten in der Verteidigung der Affoltemer und konnte zum 2:5-Schlussstand einschiessen. Patrick Hutzler

Das Aufeinandertreffen im letzten September war die letzte Niederlage der Rot-Schwarzen auf eigenem Platz. Beschränkt man sich auf die Rückrundentabelle, liegen die beiden Teams mit je 17 Zählern gleichauf, die Differenz rührt noch vom verpatzten Start der Ämtler. Und auch die damalige Partie verlief sehr knapp und der FCWB verlor unglücklich mit 0:1. Die Dosch-Elf hat die Osterpause optimal genutzt. Einerseits spielte man vor toller Kulisse ein Testspiel gegen den FC Zürich, andererseits konnte man für die letzte Phase der Saison nochmals Kraft tanken, blieben doch einige Ruhetage. Die Aufstiegsplätze sind jedenfalls in Griffnähe. Im neuen Jahr musste GC erst gegen Red Star in einem Spitzenspiel bestehen und erzielte ein Remis auf eigenem Platz. Ebenfalls Unentschieden endete die Partie gegen die Reserven des FC Winterthur, die nach wie vor unter dem Strich sind. Alle anderen Partien gingen teilweise klar zugunsten der Zürcher aus. Die junge Truppe um Ex-Profi Smiljanic wird gegen den FCWB den nächsten Vollerfolg anstreben, was aber keine leichte Aufgabe wird. Anpfiff zur Partie ist am Sonntag, um 16 Uhr auf dem GC-Campus in Niederhasli. (OH) Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Fr. 21.4.: 20 Uhr, Richterswil – Sen. 40+, 20.15 Freienbach – Sen. 30+; So. 23.4.: 10 Uhr, Red Star 4 – FCWB 3, 10.15 Uhr, FCWB 2 – Wollerau 1.

publireportage

DAS GANZ ANDERE SICHERHEITSSYSTEM IN IHREM AUTO. ZEISS DriveSafe Brillengläser.

Empfohlen von Christian Danner (ehem. Rennfahrer, Formel-1-Kommentator und Fahrsicherheitsexperte)

Sicher und entspannt Auto fahren − mit ZEISS DriveSafe Brillengäsern. Autofahren gehört heutzutage einfach zum Alltag. Die Automobilindustrie arbeitet seit Jahrzehnten daran, die Fahrzeuge sicherer zu machen − mit elektronischen Sicherheitssystemen wie ABS oder EPS. Und doch fühlen sich über 70% der Autofahrer unsicher und gestresst hinter dem Steuer − gerade bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Deshalb hat ZEISS jetzt ein ganz anderes, innovatives Sicherheitssystem entwickelt: ZEISS DriveSafe Brillengläser. Sie setzen schon viel früher an: bei Ihnen

als Autofahrer. Denn je mehr Sie sehen und je früher Sie zum Beispiel Hindernisse erkennen, desto sicherer für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer. Empfohlen von Automobilprofi Christian Danner. Automobilprofi und Fahrsicherheitsexperte Christian Danner hat die Brillengläser getestet und ist rundum überzeugt davon: «Damit sehen Sie hinter dem Steuer besser und fühlen sich entspannter − die beiden Grundvoraussetzungen für si-

cheres Autofahren! Diese neuen Brillengläser sollten auf kei-

ner Fahrzeug-Ausstattungsliste fehlen.»

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Endlich ist Sehstress beim Autofahren kein Thema mehr. Mit den neuen ZEISS DriveSafe Brillengläsern fühlen Sie sich nachts weniger von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet. Sie sehen bei widrigen Lichtverhältnissen besser und können Ihren Blick schnell und mühelos zwischen Strasse, Navi und Rückspiegel hin- und herwandern lassen. Und auch im Alltag sind die Brillengläser gute Begleiter. Erhältlich als Einstärken- oder Gleitsichtgläser.

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Extra

Freitag, 21. April 2017

winter versus frühling

menschen im säuliamt

«Wartet nur, ich komme wieder !»

«Tänzerin wäre mein Traumberuf gewesen»

Der Frühling hat in diesem Jahr früher zum Tanz der Herzen eingeladen. Doch mit allen Mitteln versucht der Winter dem Frühling noch einmal einen Streich zu spielen. Schneeflocken lässt er in wildem Durcheinander auf die längst grünen Wiesen und ersten Frühlingsblumen nieder. Die Sonne schaut die Neuankömmlinge zärtlich an und lässt sie unter der feinen weissen Decke zu einem bunten Teppich erstrahlen. Kraftlos, doch spöttisch, zieht sich der Winter langsam zurück; nur einmal noch bläst er stürmisch über das Land als wollte er sagen: «Wartet nur, ich komme wieder !» Evelyne Widmer

Im Spital Affoltern geboren

Liana, 5. April.

Lina, 11. April.

Andrea Schneeberger ist in Affoltern aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Partner in Aeugst und ist in den Bereichen Gastronomie, Verkauf und Tanz tätig. Ursprünglich hatte sie eine KV-Ausbildung absolviert und in zahlreichen Gemeindeverwaltungen gearbeitet. ................................................... mit andrea schneeberger sprach marianne voss «Ich bin in Affoltern als Einzelkind bei meiner Mutter aufgewachsen. Ich wohnte auch im Bezirkshauptort, bis mein Partner und ich vor fünf Jahren hierher nach Aeugst zogen», berichtet Andrea Schneeberger auf dem Balkon in der warmen Abendsonne. Affoltern sei während all der Jahre ihre Heimat gewesen. «Es war daher im ersten Moment schon etwas eigenartig, von dort wegzuziehen.» Sie berichtet, dass ihre Mutter sie gut in der Musik sowie im Sport förderte. Bei diesen Aktivitäten hatte sie jeweils auch viele soziale Kontakte zu andern Kindern. «Doch der Vater fehlte halt dennoch», fügt sie nachdenklich an. In besonders guter Erinnerung hat sie die Zeiten in der Jumba, wo sie Querflöte spielte. Dann begann sie zu tanzen, vor allem lateinamerikanische Tänze. «Ich suchte einen Tanzpartner, fand auch einen, und kurze Zeit später ist André auch zu meinem Lebenspartner geworden. Tänzerin wäre eigentlich immer mein Traumberuf gewesen.» Sie hatte sich nach den Schulen aber für eine «solide» Ausbildung entschieden und in der Gemeindeverwaltung Knonau die KV-Lehre absolviert. Über viele Jahre blieb sie in weiteren Ämtler Gemeinden den Verwaltungen in verschiedenen Funktionen treu.

Täglich gute Kontakte

Livio, 12. April. (Bilder Irene Magnin)

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Andrea Schneeberger gehört zu den Menschen, die sich im Verlauf des Lebens immer wieder neu orientieren, und dem, was ihnen Freude macht, Raum geben. «Die Gastronomie war schon immer eine Passion von mir. Ich esse und trinke selber gerne», berichtet sie und lacht. Zudem gefalle ihr das Dienstleistungsorientierte. «Doch

Andrea Schneeberger geniesst die schöne Wohnlage in Aeugst. (Bild Marianne Voss) in jüngeren Jahren schreckten mich die Arbeitszeiten ab.» 2007 besuchte sie bei Gastro Zürich eine Quereinsteiger-Ausbildung und begann ihre Service-Karriere im Cirque du Soleil. Es folgten Tätigkeiten in verschiedenen Restaurants und an Events. Aktuell ist ihr «liebstes Kind» der wöchentliche Mittagsservice für den Rotary-Club Zürich-West im Schützenhaus Albisgütli. «Das macht wirklich Spass. Ich freue mich auf meine Männer und die Herren freuen sich auf mich.» Ganz neu ist Andrea Schneeberger nun auch im Verkauf tätig. Sie arbeitet teilzeitlich in einem Geschäft in Adliswil. «Bei mir können Sie guten Wein, Bier, Spirituosen, feine Delikatessen und Zigarren kaufen.» Und sie ergänzt begeistert: «Das ist total lässig. Ich kann die Kundinnen und Kunden beraten und habe täglich gute Kontakte oder Gespräche.»

Nia – getanzte Lebensfreude Wir wollen aber auch noch über Nia sprechen. Vor einigen Jahren war sie im Gym-Fit und schaute zufällig bei

einer Nia-Lektion zu. Danach probierte sie diese Bewegungsform selber aus. «Weil es bei Nia stark ums Tänzerische geht, hat es mir gleich den Ärmel reingenommen.» Von der Teilnehmerin wurde sie nach einer Ausbildung bald zur Lehrerin. Was ist Nia? «Dieses Bewegungskonzept für Körper, Geist und Seele verbindet Elemente aus asiatischen Kampfkünsten, aus Tanz und Bewegungstherapien.» Es wirke belebend, kräftigend und rege die Lebensfreude an. «Im Nia kann ich nun auch meinen Lebenstraum vom TänzerinSein ausleben», betont sie. «Jede und jeder, ob Mann oder Frau, jung oder junggeblieben, ist herzlich willkommen, ebenfalls in diese Welt einzutauchen, entweder im SilatPlus in Hausen oder im Freiraum Rifferswil. Die verschiedenen Aktivitäten erfüllen Andrea Schneeberger sehr, ziehen aber auch viel Lebhaftigkeit im täglichen Leben nach sich. Sie habe sich daher zum Ziel gesetzt, sich mittelfristig auf weniger zu fokussieren und dadurch mehr Zeit für eine ausgedehntere Tätigkeit als Nia-Lehrerin zu gewinnen.

Zweite Heimat an der spanischen Costa Blanca Bei der Frage nach ihren Hobbys oder ihrer Freizeit erwähnt sie als erstes das gemeinsame Kochen mit André. «Wir sind gerne hier zuhause und geniessen nach dem Kochen dann auch das Essen mit einem guten Glas Wein.» Sportlich sind sie eher unkonventionell unterwegs: Sie spielen Curling oder gehen segeln. Eine andere Leidenschaft des Paares sind die regelmässigen Reisen nach Dénia in Spanien. «Die Familie von André hat dort ein Haus. Daher reisen wir oft an die Costa Blanca. Dénia ist sozusagen unsere zweite Heimat», sagt Andrea Schneeberger. Und was darf im Gepäck von Andrea Schneeberger nie fehlen? «Musik. Früher auf Kassettli, dann auf CDs oder jetzt auf dem Handy. Musik – natürlich in Verbindung mit dem Tanzen – ist für mich ein wichtiger Bestandteil im Leben.» Ins Gepäck müsse auch etwas zum Lesen. «Und André! Er ist natürlich mein allerwichtigster Begleiter.»

wetter

Der Rodler bei den Rollern 3-facher Olympiateilnehmer Stefan Höhener beim GP Osterhas

bauernregel «Sankt Georg kommt nach alten Sitten zumeist auf einem Schimmel geritten.» (23. April) und: «April kalt und nass füllt Scheuer und Fass.»

Auch als dreifacher Olympiateilnehmer erlebt der Obfelder Ex-Rodler Stefan Höhener noch Premieren: Erstmals wohnte er am Ostersamstag dem GP Osterhas in Affoltern bei – in Begleitung seiner Kinder Kim und Lia. Per Zufall, denn im Fitnesstraining im benachbarten Gymfit sah er die Velocracks auf der Industriestrecke und dachte sich: «Da gehe ich hin.» Seine Karriere als Rodler beendete Stefan Höhener nach 18 Jahren – wovon 14 Jahre als Spitzenathlet – im Jahr 2010, nach den olympischen Winterspielen von Vancouver. Zweimal war er vorher bei Olympia dabei: in Salt Lake City (2002), als er im 13. Rang sein bestes Olympiaergebnis erreichte, und in Turin (2006). 12 Jahre rodelte Höhener im Weltcup – über weite Strecken als bester Schweizer. Auf den Schlitten setzt sich der 37-Jährige nicht mehr, aufs Bike jedoch schon. (-ter.)

Nicht nur an der Kriteriumstrecke, sondern auch im Festzelt am GP Osterhas: Stefan Höhener mit den Kindern Kim (links) und Lia. Ehefrau Corinne und Tochter Amy blieben zuhause. (Bild Werner Schneiter)


Veranstaltungen

Sa, 22. April 2017, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Rosenzäpfchen Ein Kurs für Frauen Mit Einführung in die verwendeten Heilkräuter sowie die gemeinsame Herstellung der Rosenzäpfchen. Am 6. Mai von 13.15 bis ca. 15.00 Uhr Weitere Infos und Anmeldung: Praxis Hasler, in Affoltern am Albis susanna.hasler@sunrise.ch Telefon 077 433 80 04

Ich bin dann mal schlank! Fachvortrag mit ganz viel Wissen und Ernährungs-Tipps Referentinnen: Doris Küttel und Michèle Gambarini Daten: Mittwoch, 3. Mai 2017, und Donnerstag, 4. Mai 2017 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, Bonstetten Zeit: 19.30 bis 21.30 Uhr, Anmeldung bei der Apotheke

kostenlose professionelle Hautanalyse Fach-Beratung und Eucerin Skin Code Reader Anwendung Datum: Freitag, 19. Mai 2017, von 9.00 bis 17.00 Uhr, Anmeldung bei der Apotheke Ort: Apotheke-Drogerie Heumoos, Anmeldung erwünscht Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten Telefon 044 700 21 21 / bonstetten@apotheken-sigrist.ch

BVCM Mettmenstetten 14. Beachvolleyball-Turnier 30. Juni bis 2. Juli 2017 in der Badi Mettmenstetten. Festwirtschaft bis 2.00 Uhr Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für den Spielbetrieb. Anmeldeschluss: 28. Juni 2017 Infos auf: www.bvcm.ch

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031 2017  

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