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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 31 I 169. Jahrgang I Dienstag, 21. April 2015

Linie 212 behalten

Jetziges Niveau halten

Obfelden will Verschlechterung der ÖV-Anbindung nicht hinnehmen. > Seite 3

Auch in Hausen regt sich Widerstand gegen geplante Fahrplanänderungen. > Seite 3

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Ertragsüberschuss Auch Knonau präsentiert einen erfreulichen Rechnungsabschluss 2014. > Seite 5

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Geglückte Sanierung Überbauung «Dettenbühl»: Ein Fest der Baugenossenschaft Rotach in Wettswil. > Seite 9

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51 Monate Gefängnis Kiloweise mit Kokain gehandelt: Westafrikaner aus Affoltern verurteilt. > Seite 9

kommentar

Nur eine lückenlose Aufklärung hilft von werner schneiter

N

achdem bereits das Gemeindeamt des Kantons Zürich in diesem Winter unter anderem auch beim OVA-Projekt des Spitals Ungereimtheiten gerügt hat, stellen die neuesten Feststellungen der Betriebskommission (BK) eine betrübliche Fortsetzung dieser Geschichte dar. In der Tat ist gerade bei diesem Projekt alles aus dem Ruder gelaufen: Die BK und der damalige Direktor haben Finanzkompetenzen krass überschritten und einen Beschluss der Delegiertenversammlung unterlaufen und das reduzierte Bauvorhaben auf dem OVA-Areal dieser DV nicht vorgelegt – all das sind gravierende, rechtswidrige Vorfälle, die nach Konsequenzen rufen, umso mehr, als dem Spital womöglich mehr als 330 000 Franken verloren gehen. – Es ist nicht der einzige Fall, der das Vertrauen ins oberste Führungsorgan erschüttert. So hat das Gemeindeamt schon diesen Winter festgestellt, dass die BK in mehreren Fällen Kredite gesprochen hat, die in die Zuständigkeit der DV gefallen wären. Im Fall der Palliativstation wurde sogar eine Urnenabstimmung verpasst («Anzeiger» vom 20. Januar). Nun entschuldigt sich die Betriebskommission beim Verein Pro Zweckverband und bei den Stimmberechtigten, weil das Referendum zum OVA-Projekt nicht korrekt ablief. Das zeugt von Grösse und von Einsicht, reicht aber nicht. Die jetzige Betriebskommission muss all jene namentlich nennen, die für dieses Debakel verantwortlich sind. Und sie tut gut daran, aufsichts- und haftungsrechtliche Massnahmen prüfen zu lassen. Die Schuldigen eruieren und sanktionieren muss ja im Interesse der heutigen BK liegen. Ansonsten bleibt der Makel an ihr hängen. Nur wenn auch dieser Fall vollständig geklärt wird, kann neu gestartet und verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden. Dazu gehört auch, dass die BK den Präsidentenstuhl möglichst schnell besetzen kann – mit einer Persönlichkeit und Fachkraft, die von aussen kommt.

Spital-Betriebskommission räumt gravierende Fehler ein Eine Entschuldigung beim Verein Pro Zweckverband und bei Stimmberechtigten Rechtswidrig während eines laufenden Referendums ein verkleinertes OVA-Areal-Projekt aufgegleist, bauliche Veränderungen ohne Konkurrenzofferten einzuholen, Finanzkompetenzen krass überschritten und den Beschluss der Delegiertenversammlung

unterlaufen: Die Liste der Verfehlungen der Betriebskommission (BK) ist lang und enthält schwerwiegende Vorwürfe. Nun entschuldigt sich die inzwischen neu zusammengesetzte BK beim Verein Pro Zweckverband und bei den Stimmberechtigten des Be-

zirks. In einem Communiqué kündigt sie die Prüfung von aufsichts- und haftungsrechtlichen Massnahmen gegenüber den zuständigen BK-Mitgliedern an. Nicht nur beim OVA-Projekt sind gravierende Mängel festgestellt worden. Diesen Winter rügte das Gemein-

deamt des Kantons Zürich etliche andere Ungereimtheiten. So wurde zum Beispiel beim Projekt der Palliativstation eine Urnenabstimmung verpasst. ................................................... > Bericht auf Seite 8 – Kommentar links anzeigen

K.O. auf die Preise vom 21. April bis am 18. Mai: Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren gibt es grosse Rabatte auf eine breite Auswahl an Produkten. 20 % auf Beauty-Artikel, bis zu 40 % auf eine Auswahl an Polstergruppen und Wohnzimmern, sowie 40 % auf die Teppiche und Matratzen von grossen Marken, 30 % auf den ganzen Garten und auch noch bis zu 50 % auf die Boxspringbetten und Spiegel. (Ausgenommen Top Confo und Tiefstpreis).

Der für eine Kantonsschule vorgesehene Standort zwischen Schulanlage Ennetgraben und Friedhof in Affoltern bleibt wohl in absehbarer Zeit unbebaut. (Bild Werner Schneiter)

Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Regierungsrat sieht Affoltern nicht als Mittelschulstandort Beantwortung einer Anfrage von Ämtler Kantonsräten Im März letzten Jahres hat sich der Kantonsrat deutlich für die Prüfung eines Ausbaus der Kantonsschule Limmattal in Urdorf ausgesprochen. Jetzt hat der Regierungsrat diesen Entscheid in der Beantwortung einer Anfrage der Ämtler Kantonsräte Moritz Spillmann, Olivier Hofmann und Martin Haab gestützt. ................................................... von urs e. kneubühl

«Der Ausbau einer bestehenden Schule ist grundsätzlich rascher umsetzbar und in der Regel kostengünstiger. Der Bau einer neuen Kantonsschule in Affoltern würde insgesamt erheblich teurer als die Erweiterung der Kantonsschule Urdorf, weil der Standort Urdorf – trotz eines Neubaus in Affoltern – erweitert werden müsste ... Zudem ist der Betrieb einer grösseren Schule im Vergleich zu zwei kleineren Schulen wirtschaftlicher», hält der Zürcher Regierungsrat in der Beantwortung einer Anfrage der drei Ämtler Kantonsräte Moritz Spillmann, Ottenbach, Olivier Hofmann, Hausen, und Martin Haab, Mettmenstetten,

fest. Er begründet dies mit den Prognosen, die auf der kantonalen Bildungsstatistik 2011/2012 basieren. Nach denen soll die Kantonsschule Limmattal von zirka 750 Schülerinnen und Schülern zu einer Grossschule anwachsen, dieweil einer Kantonsschule in Affoltern mit ca. 330 Schülerinnen und Schüler eine zu geringe Schülerzahl prognostiziert wird.

«Willkürliche Zahlen» Der Ottenbacher SP-Kantonsrat Moritz Spillmann, der sich bereits im Rahmen der Richtplandebatte vor einem Jahr im Kantonsrat für einen Mittelschulstandort Affoltern stark gemacht hatte, spricht dieser Basis-Modellrechnung jede Plausibilität ab: «Dies sind meiner Meinung nach willkürliche Zahlen, die schlicht nicht nachvollziehbar, ja sogar widersprüchlich sind. So redet der Beschluss von absolut 330 Schülerinnen und Schüler, während weiter unten von 330 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern die Rede ist. Grundsätzlich scheint mir, der Regierungsrat will einfach keine Mittelschule in Affoltern, weshalb er sich die Argumentation mit eher fragwürdigen Zahlen zurechtgelegt hat.» Auch FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann, Hau-

sen, stellt aufgrund der Antwort des Regierungsrates fest: «Jetzt muss damit gerechnet werden, dass mindestens in den nächsten fünfzehn Jahren keine Mittelschule in Affoltern gebaut wird.» Wie Spillmann sieht Hofmann die Krux bei den prognostizierten Zahlen: «Der Regierungsrat war nicht wirklich bereit, die bereits publizierten Zahlen nochmals kritisch zu hinterfragen. Dies bedauere ich sehr. Eine solche kritische Hinterfragung der Zahlen hätte vermutlich aber auch nicht zu einer völligen Neubeurteilung der Situation geführt.» Der bestehende Eintrag für eine Kantonsschule im Knonauer Amt, so bestätigt der Regierungsrat in seiner Antwort immerhin, soll zur strategischen Standortsicherung im Richtplan beibehalten werden. «Sollte langfristig eine neue Mittelschule im Bezirk Affoltern aufgrund der Schülerzahlenentwicklung nötig werden, würde dieser Standort nach der gleichen Methode wie für die Mittelschulen am rechten und linken Zürichseeufer evaluiert werden», schreibt die Regierung. Sie sieht die beiden Parzellen, die der Kanton im Bezirkshauptort besitzt, als grundsätzlich für den Standort einer Mittelschule geeignet.

200 17 9 771661 391004


Gemeinde Obfelden Das Leben ist vergänglich, doch die Spuren seines Lebens, seiner Hände Werk und die Zeit mit ihm wird stets in uns lebendig sein.

Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badisaison 2015 am Samstag, 16. Mai 2015, um 8.00 Uhr.

TO D E S A N Z E I G E

Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem über alles geliebten Ehemann, unserem Däddi und Grossdäddi

Für die Saison 2015 gelten folgende Eintrittspreise: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

7 bis 16 Jahre bis 7 Jahre

Fr. 6.— Fr. 3.— gratis

7 bis 16 Jahre

Fr. 45.— Fr. 25.—

Max Huber 3. März 1933 – 16. April 2015

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

Nach einem schönen, erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen. Worte können nicht beschreiben, welche Lücke du in unserem Leben hinterlässt.

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Annemarie Huber-Knüsel Denise Pilawa-Huber, Natascha und Pamela Norbert und Johanna Huber-Vontobel, Nicolas, Anaïs und Joschua

Fr. 70.— Fr. 35.—

Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten:

Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 29. April 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Fr. 60.— Fr. 30.—

Besammlung auf dem Friedhof. In Knonau werden keine Leidzirkulare versandt.

Fr. 5.—

Traueradresse: Annemarie Huber, Eschfeld 6, 8934 Knonau

Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden

Generalversammlung Flurgenossenschaft Hausen am Albis Auf einmal bist du nicht mehr da, im Herzen bleibst du uns erhalten. Wir danken dir für die Liebe und Güte in deinem Leben.

Mittwoch, 29. April 2015, 20.00 Uhr, Partylokal Häckselkari Im Graben 1, Hausen am Albis Traktanden: Die üblichen Jahresgeschäfte Der Vorstand

Erwin Badertscher-Siegfried 13. Mai 1934 – 14. April 2015

Bestattungen

Vorübergehende Verkehrsanordnung In Anwendung von Art. 3 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 19. Dezember 1958, § 5 Abs. 3 der Kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 und Art. 11 Polizeiverordnung. Fussgängerübergang Höhe Kirchgasse Der Fussgängerübergang auf der Höhe der Kirchgasse wird von Mai bis Oktober/November 2015 gesperrt. Die Fussgänger werden entsprechend umgeleitet. Im Rahmen des Neubaus der Migros werden während der Bauphase von ca. Mai bis Oktober/November 2015 diverse Signalisationsanpassungen vorgenommen. Der entsprechende Plan kann während der Einsprachefrist in der Sicherheitsabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis eingesehen werden. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr, gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Gemeinderat, 8910 Affoltern am Albis, Einsprache erhoben werden. Die Einspracheschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Affoltern am Albis, 21. April 2015 Gemeinde Affoltern am Albis, Sicherheitsvorstand

Aeugst am Albis Badertscher-Siegfried, Erwin Johann

Lotti Badertscher Jürg Badertscher und Verwandte

geboren am 13. Mai 1934, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Unterdorf 1, verstorben am 14. April 2015. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt, im Gemeinschaftsgrab in Aeugst am Albis. Es werden keine Leidzirkulare verschickt. Traueradresse: Lotti Badertscher, Unterdorf 1, 8914 Aeugst am Albis

Der Friedhofvorsteher

Bonstetten Walker geb. Hager, Erna geboren 2. Februar 1933, von Bellach SO, Ehefrau des Walker Rudolf, wohnhaft Schachenmatten 1, Bonstetten. Sie starb in Zürich am 17. April 2015. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld Bonstetten, am Freitag, 24. April 2015, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 24. April 2015, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Du kannst Tränen vergiessen, weil sie gegangen ist. Oder Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat. Oder Du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was sie hinterlassen hat.

In Liebe nehmen wir Abschied von

Knonau

Luzia Trüb-Baumann

Huber-Knüsel, Max

20. März 1966 – 13. April 2015

von Knonau ZH, geboren am 3. März 1933, gestorben am 16. April 2015 in Zürich.

Sie wird in unseren Leben eine grosse Lücke hinterlassen und in unseren Herzen ewig weiterleben.

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 29. April 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Der Gemeindeschreiber

Knonau

In Liebe: Walter Trüb mit Sarah und Joel Kilian und Hildegard Baumann mit Familie Erika und Guido Rüthemann-Baumann mit Familie Silvia und Nöldi Hürlimann-Baumann mit Familie Rita und Daniel Schmölzer-Baumann Hanna und Georg Spörri-Trüb Anverwandte und Freunde

Trüb-Baumann Luzia

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung, 2. Rd. GM ZKSV Donnerstag, den 23. April von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

von Maur ZH und Mosnang SG, geboren am 20. März 1966, wohnhaft gewesen am Bruederguetweg 3, Knonau, gestorben am 13. April 2015 in Zürich. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Gemeindeschreiber

Auf Wunsch von Luzia findet eine stille Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen zu schenken, gedenke man der Krebsliga Schweiz, Spendenkonto 30-4843-9, Vermerk: Luzia Trüb. Diese Anzeige gilt als Leidzirkular.

im Traueradresse: Walter Trüb, Bruederguetweg 3, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. April 2015

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Obfelden will eine Verschlechterung der ÖV-Anbindung nicht hinnehmen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates – Stellungnahme zum Verbundfahrplanprojekt 2016 bis 2017 Der Link für das Verbundfahrplanprojekt 2016 bis 2017 wurde vom 12. bis zum 29. März 2015 im Internet aufgeschaltet. Das Fahrplanprojekt stellt eine massive Verschlechterung der ÖV-Erschliessung von Obfelden dar. Die Erschliessungsqualität durch den öffentlichen Verkehr hat einen wesentlichen Einfluss auf die Siedlungsentwicklung. Ein Ziel der Raumplanung gemäss kantonalem Richtplan ist eine «Verdichtung nach innen». Mit der Ausrichtung künftiger Siedlungen auf den öffentlichen Verkehr kann auch die Kompaktheit der Besiedelung gefördert werden. Eine gute ÖV-Erschliessung soll einem zunehmenden Flächenverbrauch entgegenwirken und zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden beitragen. Dies entspricht der schweizerischen und kantonalen Umwelt- und Raumentwicklungspolitik. Obfelden weist ein hohes Bevölkerungswachstum auf (bald 5000 Einwohner). Im Dorfteil Unterlunnern werden zum Beispiel demnächst 100 neue Wohnungen entstehen. Mit dem aktuellen Fahrplan und den drei Buslinien zu dem in Affoltern am Albis bestehenden Anschluss an die S-Bahnen im Zirka-15-MinutenTakt nach Zürich und nach Zug ist die Gemeinde Obfelden gut erschlossen und somit attraktiv als Wohnort. Eine Verschlechterung der Anbindung Obfeldens an den öffentlichen Verkehr kann nicht hingenommen werden. Aufgrund des geplanten Abbaus der ÖV-Erschliessung sind bei der Gemeindeverwaltung insgesamt 247 Begehren mit 490 Unterschriften eingegangen. Der Gemeinderat unterstützt

Kappel am Albis: Raser gestoppt Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagnachmittag in Kappel eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und einen Raser aus dem Verkehr gezogen. Kantonspolizisten führten zwischen 14.20 und 16.20 Uhr auf der Uerzlikonerstrasse Richtung Uerzlikon eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Autolenker passierte die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 142 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer. Dem 24-jährigen Mexikaner, der im Kanton Zürich wohnt, wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Ein weiterer Automobilist sowie zwei Motorradlenker überschritten die signalisierte Höchstgeschwindigkeit um 16 bis 20 Stundenkilometer und wurden mit einer Ordnungsbusse bedient. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280

für die Saison 2015 wurde an Roland Bulliard, Obfelden, erteilt.

Amtliche Vermessung Die Abrechnung für die Erneuerung der amtlichen Vermessung im Betrage von Fr. 115 410.25 wurde genehmigt.

Liegenschaften

Auch der Gemeinderat Obfelden fordert die Beibehaltung der Linie 212. (Bild Werner Schneiter) die Begehren aus der Bevölkerung und ersucht das marktverantwortliche Verkehrsunternehmen um Berücksichtigung folgender Forderungen: In keinem Gebiet Verschlechterung des ÖVAngebotes beziehungsweise der ÖVGüteklasse; Beibehaltung Linie 212; Busanschluss mind. Halbstundentakt an alle S-Bahnen in Richtung Zug und Zürich; Umsteigezeit in Affoltern auf alle S-Bahnen zwischen mind. 4 und max. 10 Minuten; Kapazität der Buslinie 217 ist nicht ausreichend und

muss erhöht werden; die Schulbuszeiten müssen an die Stundenpläne der Sekundarschule Obfelden angepasst werden; der Fahrplanentwurf von Heinrich Eggenberger, Obfelden, enthält gute Vorschläge für die Optimierung der Fahrpläne, Variante 5 sollte entsprechend umgesetzt werden.

im Hinblick auf den Jahreswechsel 2015/2016 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Mittwoch, 23. Dezember 2015, bis und mit Sonntag, 3. Januar 2016, geschlossen.

Gemeindeverwaltung

Wirtschaftspolizei

Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung

Das Patent mit Alkoholausschank für den Badikiosk an der Wolserstrasse

Die in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zum Einsatz kommende Reinigungsmaschine für den Hallenboden ist 19jährig und es sind dafür keine Ersatzteile mehr erhältlich. Aufgrund eines nicht mehr reparablen Defektes an der Maschine wurde für den Ersatz der Reinigungsmaschine ein Kredit von 27 000 Franken bewilligt. Weiter wurden folgende Bauabrechnungen genehmigt: Mehrzweckhalle Zendenfrei, Ersatz Oblichter im Sheddach im Betrag von Fr. 36 805.55 und Nachrüsten der Bestuhlung in der Halle Zendenfrei und im Mehrzwecksaal Brunnmatt mit Stuhlverbindern für Konzertbestuhlung im Betrag von Fr. 40 423.35; Brunnmatt, Sanierung 5½-Zimmer-Wohnung im Betrag von Fr. 32 873.70.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Roger und Susanne van Hoof, Obfelden, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1547 an der Schwerzimattstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Anpassung der Verbundfahrpläne mindestens analog dem heutigen Stand Der Gemeinderat Hausen zum Verbundfahrplanprojekt 2016/17 Bis am 31. März 2015 gingen bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis 272 Änderungswünsche beziehungweise Begehren sowie eine Petition mit 524 Unterschriften von Betroffenen und 151 Unterschriften von Schülern und Lehrpersonen für die «Direkte Busverbindung von Ebertswil nach Zürich» ein. Der Gemeinderat Hausen nutzte die Möglichkeit einer Stellungnahme zur öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2016/2017. Die vorgeschlagene Lösung erachtet der Gemeinderat als inakzeptabel. Zumal die Bewohner aus Hausen zwingend auf die bestehenden Busverbindungen Richtung Zürich angewiesen sind. Eine Umsetzung der Vorschläge gemäss Fahrplanentwurf wäre für die Entwicklung der Gemeinde Hausen am Albis gravierend und unvorstellbar. Mit seiner Stellungnahme beantragt der Gemeinderat Hausen eine Anpassung der Verbundfahrpläne

2016/2017 mindestens analog dem heutigen Standard.

Jahresrechnung 2014 An der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 genehmigte der Souverän das revidierte Budget 2014, welches von einem Aufwandüberschuss von 678 200 Franken ausging. Die Jahresrechnung 2014 schliesst nun mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 579 551.44 um Fr. 1 257 751.44 besser ab als budgetiert. Auf der Ausgabenseite sind verschiedene Minderkosten in allen Bereichen und insbesondere im Bereich «Gesundheit» infolge von Korrekturbuchungen aus den Jahresrechnungen 2012/2013 des Spitals für das merklich bessere Ergebnis verantwortlich. Bei den Sachkosten wurde im Berichtsjahr zurückhaltend gehandelt und sie liegen gesamthaft tiefer als budgetiert. Die Nettoaufwendungen für die Perso-

nalkosten waren durch Neubesetzungen von Stellen geringer. Bei den Einnahmen liegt der Steuerertrag rund 344 000 Franken höher als budgetiert. Ein merklicher Mehrertrag ist in den Grundstückgewinnsteuern zu verzeichnen. Weitere Abweichungen ergeben sich in der Investitionsrechnung durch weniger Investitionstätigkeit als ursprünglich geplant. Dadurch fallen in der laufenden Rechnung die Abschreibungen im Vergleich zum Budget tiefer aus.

Gemeindeverwaltung Als Schulhausabwart Ebertswil (60 Stellenprozente) wurde Roger Götschi, Ebertswil, mit Stellenantritt am 1. September 2015 und als Sachbearbeiterin Steuern (50 Stellenprozente) wurde Delia Varuolo, Stallikon, gewählt. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Roger Götschi und Delia

Varuolo herzlich willkommen und freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

Abschluss 2. Phase Schulraumplanung Die Begleitgruppe Schulraumplanung, bestehend aus Vertretern des Gemeinderates, Primarschulpflege und einzelnen Nutzergruppen, erarbeitete ein Gesamtentwicklungskonzept zur Schulraumentwicklung in Hausen. Der Gemeinderat wird über das Ergebnis an der nächsten Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 informieren. Als erste Sofortmassnahme genehmigte der Gemeinderat ein Provisorium für die Raumerweiterung im Kindergarten Ebertswil. Die öffentliche Auflagefrist für das Baugesuch läuft vom 2. bis 22. April 2015. Die Pläne können beim Bauamt eingesehen werden. Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin

Hüttliacherweg: Sanierung, Bauabrechnung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Aeugst. Die Sanierung des Hüttliacherwegs (inkl. Ersatz Wasserleitung und Einbau Strassenentwässerung konnte abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung für das Bauwerk schliesst mit Fr. 83 718.20 ab. Dies entspricht einem

Minderaufwand von Fr. 4781.80 (bzw. 5.4 %) gegenüber den veranschlagten Kosten von 88 500 Franken

Flurstrassen – Unterhalt, Konzept Die Gemeinde Aeugst ist seit 1986 Eigentümerin von rund 36 km Flurstrassen. Ab diesem Jahr werden die

Flurstrassen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landschaft und Natur einer periodischen Wiederinstandsetzung (PWI) unterzogen. Die Umsetzung der PWI dauert bis 2018. Im Rahmen dieser PWI wurde ein Konzept erstellt, das den Unterhalt der Flurstrassen regelt. Der Unterhalt beinhaltet drei Massnahmen. 1. Die PWI, die zir-

ka alle 8 Jahre durchgeführt wird 2. das Abranden im 3- bis 4-Jahre-Turnus (zirka 12 km p.a.) sowie 3. der jährliche Unterhalt (Reinigung Schächte, Rinnen und Einläufe), welcher durch neu definierte Strassenwarte bewältigt wird. Es ist geplant, die Landwirte und Waldbesitzer vor den Sommerferien über das Konzept zu informieren. (th)


«Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn.» Philipper 1.21

TO D E S A N Z E I G E Gott, der Herr über Leben und Tod, hat am 10. April 2015 meine innig geliebte, treubesorgte Gattin, unsere Anverwandte und Freundin

Lore Jenny-Früh zu sich in die ewige Heimat abberufen. Nun darf sie schauen, was sie geglaubt hat. In stiller Trauer: Rudolf Jenny-Früh Hansheiri und Jeannette Hösli Anverwandte und Freundinnen Ihrem Wunsche gemäss hat die Erdbestattung im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden.

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

TO D E S A N Z E I G E In tiefer Tauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mammi, Grossmammi, unserer Uroma und Schwester

Erna Walker-Hager 2. Februar 1933 – 17. April 2015

Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit. Du wirst uns stets im Herzen begleiten. Ruedi Walker Beatrice und Charly Wittwer Patrick Hefti mit Sandra und Nelio Daryl Hefti Gerda Rauscher mit Familie Urnenbeisetzung am Freitag, 24. April 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen freuen wir uns über eine Spende an die Stiftung Solvita Urdorf (Götschihof), Postkonto 80-507-0, Vermerk: Erna Walker. Traueradresse: Ruedi Walker, Schachenmatten 1, 8906 Bonstetten

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn. (Matthias Claudius)

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Freundschaft beim Abschied von

Dr. Felix Wendler Es hat uns gefreut und getröstet, dass ihn so viele auf seinem letzten Weg begleitet haben. Wir danken allen, die Felix im Leben Freundschaft und Zuneigung schenkten. Besonders bedanken wir uns beim Personal des Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis für die liebevolle Betreuung und Pflege in den letzten Monaten. Ebenso danken wir allen, die an der Abdankungsfeier mitgewirkt haben, insbesondere Herrn Professor Werner Kramer für die persönliche und berührende Schilderung des Lebenslaufes und Herrn Pfarrer Reinhard Rolla für die eindrückliche Gestaltung der Abdankung sowie für die Geldspenden zu Gunsten der MUKIBA, Mutter- und Kind-Betreuungs-Arbeit im Sudan. Im April 2015

Max und Gaby Wendler-Gall Christian und Linda Jud-Jäger mit Jeannine und Raffaela Martin und SaWi Jud-Wittneben mit Manuel, Fabian, Andreas und Simon

HERZLICHEN DANK Die grosse Anteilnahme und das herzliche Mitgefühl, welches wir beim Abschied von unserem lieben

Josef (Sepp) Steiger-Grimm erfahren durften, haben uns tief berührt. Wir danken Herrn Pfarrer Ebert für die einfühlsamen Worte dem Jodlerclub Affoltern am Albis für die mitempfindende gesangliche Begleitung der Abdankung dem Pflegeteam der Spitex Obfelden und dem Pflegeteam Villa Sonnenberg für die liebevolle Betreuung allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die tröstenden Worte, die schriftliche Anteilnahme und die grosszügigen Spenden für das Kinderheim Paradies in Mettmenstetten und für späteren Grabschmuck. Ottenbach, im April 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. April 2015

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Sehr guter Rechnungsabschluss 2014 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Rechnungsabschluss 2014 besser als erwartet: Aufgrund von ausserordentlich hohen Erträgen bei den Grundstückgewinnsteuern, aber auch aufgrund von geringeren Ausgaben, unter anderem beim Spital, schliesst die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 1 190 613 Franken ab. Budgetiert wurde ein Ertragsüberschuss von 465 700 Franken. Das Eigenkapital beträgt nun per 1. Januar 2015 10 638 530 Franken.

Dies ist ein hervorragendes Ergebnis und wird dem Finanzverwalter, Ernst Schnyder, verdankt.

Kreditbewilligungen Für den Ersatz des Werkdienst-Fahrzeuges wurden 35 952 Franken bewilligt. Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Renault Master, welches von der Karl Graf Automobile AG, Mettmenstetten, geliefert wird. Ein Kredit von 51 627 Franken wurde für die Signalisation (Material, Montage, Markierungen) im Zusammenhang mit der Einführung der Tempo 30-Zone Nord, West und Weiler genehmigt. Der Auftrag wird durch die Firma Signal AG, Dietlikon, ausgeführt. Schlussendlich wurde für die Anschaffung einer Kehrsaugmaschine (Hauswartung Primarschulhaus) ein Kredit von 15 710 Franken bewilligt.

Umgestaltung Chamstrasse Der Gemeinderat hat für die Umgestaltung der Chamstrasse eine Arbeitsgruppe gegründet und unter der Leitung des Ingenieurbüros gpw, Affoltern, ein Konzept erarbeitet. Aufgrund der sehr hohen Kosten, welche mit einer Umgestaltung der gesamten Chamstrasse verbunden wären (zirka 3 bis 3.5 Mio Franken) wurde die Projektierung gestoppt. Es werden nun verschiedene Alternativen geprüft. Fest steht, dass diverse Werkleitungen bei der Chamstrasse zwingend ersetzt werden müssen. In diesem Zusammenhang könnte eine Umgestaltung eines Teilbereichs der Chamstrasse aufgrund des bereits erarbeiteten Konzepts realisiert werden, was eine Aufwertung für das gesamte Gebiet entlang der Chamstrasse zur Folge hätte. Der Gemeinderat wird über den weiteren Verlauf regelmässig informieren.

Einführung Tempo-30-Zone «Süd» Die Einführung der Tempo 30-Zone im Bereich «Süd» (Chamstrasse, Eschfeld usw.) war eng an die Umgestaltung der

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Kommenden Donnerstag, 23. April, feiern Beatrice und Peter Oggenfuss in Wettswil die diamantene Hochzeit. 60 Jahre treue Partnerschaft! Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Elisabeth Franziska und Franz Othmar Henzmann-Huser morgen Mittwoch, 22. April, das Fest der goldenen Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Morgen Mittwoch, 22. April, feiert Anna Kindle-Schlegel in Stallikon ihren 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag düfen wir heute Dienstag Bertha Wittber-Brunner in Affoltern gratulieren. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Raymonde Claire Bräm-Duménil, ebenfalls in Affoltern wohnhaft, darf morgen Mittwoch, 22. April, auch den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen frohen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 23. April, feiert in Stallikon Ewald Wenger seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Für den Umbau der Chamstrasse werden nun Alternaiven geprüft. Für eine rasche Einführung einer Tempo-30-Zone wird nach einer Lösung gesucht. (Bild Werner Schneiter) Chamstrasse gekoppelt. Es wird nun zusammen mit der Kantonspolizei Zürich nach einer Lösung gesucht, so dass die Tempo-30-Zone, auch ohne grössere baulichen Anpassungen, baldmöglichst eingeführt werden kann. Auch hierüber wird der Gemeinderat regelmässig informieren.

Genehmigung Bericht Landschaftsentwicklungskonzept Das LEK (Landschaftsentwicklungskonzept) wird in die zweite Phase überführt. Mit den im LEK bereits involvierten und auch neu interessierten Landwirten wurden bereits Vereinba-

rungen für die zweite Phase ausgearbeitet. Der nun vorliegende Bericht wurde durch den Gemeinderat zu Handen der Baudirektion genehmigt. Das Konzept ist gut aufgestellt und ist sehr wertvoll für die Gemeinde.

beschäftigen. Für die bevorstehenden Prüfungen wünscht der Gemeinderat und das gesamte Verwaltungsteam viel Erfolg und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Revisionsbericht Jahresrechnung 2014 Weiterbeschäftigung von Curdin Nefzger Curdin Nefzger (Lernender 3. Lehrjahr) wird seine Lehrzeit im August 2015 beenden. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen während seiner dreijährigen Ausbildung hat der Gemeinderat beschlossen, ihn befristet bis Ende 2015 auf der Verwaltung weiter zu

Die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2014 wurde am 9. und 10. Februar 2015 sowie am 23. und 24. März 2015 durch die GemeindeFinanzen.ch GmbH durchgeführt. Im Revisionsbericht vom 24. März 2015 wurden keinerlei Hinweise sowie Empfehlungen abgegeben. Die Prüfziele diverser Bereiche wurden positiv bestätigt.

Bauabrechnung Sanierung Dollägerten An seiner Sitzung vom 24. Juni 2014 bewilligte der Gemeinderat für die Sanierung des Dollägertenwegs sowie für den Ersatz der bestehenden Kandelaber einen Kredit von insgesamt 72 293 Franken. Die Bauabrechnung wurde nun mit einer sehr geringen Kreditüberschreitung von 678 Franken genehmigt. Der Gemeinderat stellt zudem erfreut fest, dass die neuen LEDKandelaber nicht nur stromsparend sind, sondern sich auch sehr gut ins Ortsbild einordnen. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

Ertragsüberschuss auch in Bonstetten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates. Folgende Geschäfte werden der Gemeindeversammlung Bonstetten am 9. Juni (Beginn 19 statt 20 Uhr) vorgelegt: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 mit einem Aufwand von Fr. 17 284 408.58 und einem Ertrag von Fr. 18 049 200.83 und damit einem Ertragsüberschuss von Fr. 764 792.25 statt des budgetierten kleinen Ausgabenüberschusses. 2. Antrag für die Schaffung einer neuen Kaderstelle mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % in der Gemeindeverwaltung mit wiederkehrenden Kosten von mindestens 152 000 Franken und maximal 222 000 Franken 3. Antrag betreffend Genehmigung eines Kredits von 1,9 Mio. Franken für den Landerwerb der Parzelle Kat. Nr. 2933 Heumoos an der Stationsstrasse, Bonstetten als strategische Landreserve. 4. Antrag betreffend die Sanierung und Dämmung Dach, Fassadenunterhalt und Umsetzung der feuerpolizeilichen Auflagen für das Gemeindehaus und den Gemeindesaal in der Höhe von 920 000 Franken. 5. Antrag betreffend die Sanierung der Chilestrasse und Genehmigung eines Kredits in der Höhe von 324 000 Franken.

rung der Trinkwasserleitung in der Chilestrasse wird ein Kredit von 208 440 Franken bewilligt. Die Auswechslung der Wasserzähler, welche die begrenzte Lebensdauer von 15 Jahren erreicht oder überschritten haben, wird bewilligt. Die Auswechslung im Jahr 2015 wird auf maximal 300 Stück festgelegt.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Beatrice und Frank Rutishauser, Bonstetten, für den Umbau von Wohnhaus und Scheune Sunnebergweg 2; Barbara und Cédric Pouyan, Zürich, für den Umbau und die Erweiterung Einfamilienhaus Lüttenbergstrasse 24; Markus Müller für den Umbau des Dachgeschosses (Einbau zusätzliche Wohnung an Stelle von Zimmern) und Ersatz von Dachfenstern bei Gebäude Dorfstr. 56; Jacqueline und Raymond De Barro, Bonstetten, für die Verlängerung der Sichtschutzwand entlang der Westgrenze des Grundstücks Im Bruggen 35.

Tiefbau Die Erneuerung der Treppenanlage Bruggensteig mit Treppengeländer wird mit einem Kostendach von 30 000 Franken freigegeben.

Abwasser/Wasser

Kabelnetz

Die Betriebsrechnung 2014 des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf mit einem Kostenanteil zu Lasten der Gemeinde Bonstetten von Fr. 286 180.20 wird abgenommen. Die bestehende Steuerungsanlage der Wasserversorgung muss erneuert werden. Die Erneuerung der IT-Komponenten inklusive Betriebssoftware in der Höhe von Fr. 58 309.20 wird an die Firma Rittmeyer AG vergeben. Für die Sanie-

Die Netzerweiterung des Kabelnetzes für die Erschliessung der Wohnüberbauung Birchwald durch Glasfaserleitung sowie die Anbindung der Gemeinde Aesch an das Kabelnetz Bonstetten werden genehmigt.

Friedhof Mit dem Sanierungs- und Ausbauprojekt verbundene Arbeiten für knapp

200 000 Franken werden an die Baggergemeinschaft Bonstetten und das Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten vergeben.

Einbürgerungen Folgende Personen wurden eingebürgert: Carola Maria Berendts, geboren am 29. August 1980, von Deutschland; Familie Rudolf, Sandra, Jessica und Jeremy Notz, alle von Schleinikon; Tamas Vigassy, geboren am 19. Mai 1970, von Ungarn; Familie Henriett, Matyas und Pongor Vigassy, von Ungarn und Slowakei; Roman Vovk, anzeige

geboren am Ukraine.

17.

Mai

1975,

von

Revisionen Der positive Revisionsbericht der SVA Zürich, Ausgleichskasse, über die Revision vom 12. März 2015 wird vom Gemeinderat Bonstetten zur Kenntnis genommen.

Bewilligungen Die notwendigen Bewilligungen für die diesjährigen Musig-im-Dorf-Anlässe werden erteilt.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. April 2015

Aufsichts- und haftungsrechtliche Massnahmen? OVA-Areal-Projekt in Affoltern: Die Spital-Betriebskommission räumt gravierende Fehler ein Die Spital-Betriebskommission (BK) räumt gravierende Fehler ein, die beim OVA-Projekt in Affoltern begangen wurden. Aufsichts- und haftungsrechtliche Massnahmen werden geprüft. Die BK entschuldigt sich beim Verein Pro Zweckverband und bei den Stimmberechtigten. In einem Communiqué schreibt die BK: «Zwischen Mitgliedern der Betriebskommission (BK) und Hans Roggwiler, Präsident des Vereins Pro Zweckverband Spital Affoltern hat letzthin eine Aussprache zum Thema OVA-Projekt stattgefunden. Dabei ging es darum, dass im OVA-Areal Räume gemietet werden, wo private Anbieter zusammen mit dem Spital ihre medizinischen Leistungen anbieten, wobei das finanzielle Risiko punkto Mietvertrag beim Spital gelegen hätte. Zur Erinnerung: Die Betriebskommission legte der Delegiertenversammlung am 30. Januar 2014 ein Kreditbegehren über 540 000 Franken für die Einrichtung von Arztpraxen im OVA-Areal (Ausbaukosten) vor, das von dieser auch genehmigt wurde. Neben einem eigenen Praxisbetrieb sollten Teile der Anlage untervermietet werden. Dafür waren Vorverträge abgeschlossen worden. Der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern hingegen erahnte alsbald, dass dieses Unterfangen finanziell in einem Fiasko enden könnte und ergriff zu diesem Beschluss das Referendum. Noch während dem laufenden demokratisch legitimen Referendum beschloss die BK unter Führung des damaligen Direktors rechtswidrig, ein verkleinertes OVA-Projekt zu installieren. Es wurde rechtsverbindlich ein 10-jähriger Mietvertrag eingegangen, und es wurden – ohne Konkur-

renzofferten einzuholen – bauliche Veränderungen durchgeführt. Dafür bewilligte die Betriebskommission einen neuen Kredit in der Höhe von 228 000 Franken und überschritt damit ihre Finanzkompetenz, und sie unterlief den Beschluss der Delegierten. Das Referendum kam mit 1000 statt den geforderten 500 Unterschriften innerhalb von drei Wochen zustande. Aber erst mehr als vier Monate später vermochte sich die BK durchzuringen, das der Öffentlichkeit mitzuteilen. Die Betriebskommission stellte sich auf den Standpunkt, dass der Referendumsgegenstand nicht gegeben war, weshalb das Referendum nicht mehr durchgeführt werden kann. Deshalb beantragte sie der Delegiertenversammlung die Abschreibung des Geschäftes, was diese dann mit Beschluss vom 27. November 2014 auch tat.

330 000 Franken verloren? Der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern verlangte darauf, dass auch der Beschluss über das «reduzierte Vorhaben» der Delegiertenversammlung hätte vorgelegt werden müssen. Insbesondere weist er darauf hin, dass die Betriebskommission ihre Finanzkompetenz krass überschritten hat. Warum die Betriebskommission diesen Finanzbeschluss nicht der Delegiertenversammlung vorlegte, hängt mit der langjährigen gängigen Praxis zusammen, Kreditbeschlüsse nach Kostenarten zu bewilligen (Mietkosten, Investitionskosten, mögliche Fremdbeiträge). Damit verletzte die BK jedoch den Grundsatz des «Zerstückelungsverbotes». Der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern möchte festgehalten ha-

OVA-Areal in Affoltern: Projekt aus dem Ruder gelaufen. (Bild Werner Schneiter) ben, dass durch diese fragwürdige Aktion der eigenmächtig handelnden BK samt deren Direktor dem Spital mehr als 330 000 Franken verloren gehen könnten. Die Betriebskommission anerkennt vollumfänglich die Vorwürfe des Vereins Pro Zweckverband Spital Affoltern im Zusammenhang mit dem OVA-Areal und entschuldigt sich für das nicht korrekte Verhalten gegenüber dessen Präsidenten und den Mitgliedern des Vereins und sie entschuldigt sich bei allen Stimmberechtigten vom Bezirk, insbesondere bei denen,

die das Referendum voller Engagement im Interesse unseres Spitals unterzeichnet haben. Sie bedauert, dass nicht zu einem früheren Zeitpunkt notwendige Klärungen vorgenommen wurden und dass sie nicht früher Gespräche mit dem Verein aufgenommen hat. Die Betriebskommission wird in der Zukunft alles daran setzen, dass die Führung des Spitals gesetzes- und statutenkonform erfolgt. Im Weiteren wird sie fundiert durch einen Anwalt prüfen lassen, ob in diesem Zusammenhang

noch aufsichtsrechtliche und haftungsrechtliche Massnahmen gegenüber den zuständigen BK-Mitgliedern zu treffen sind. Der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern macht Referendumskosten im Betrag von 20 000 Franken geltend. Unter welchem Rechtstitel die Entschädigung dieser Kosten ausbezahlt wird, muss noch rechtlich geklärt werden. Der Verein Pro Zweckverband wird dieses Geld wiederum für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. (pd.)

«Obsi oder nidsi», das ist die Frage – Zwischenhalt im Hotel An der Produktionsversammlung der Aemtler Bühne stellte sich das Künstlerteam vor Der grüne Globus ist in sanfter Fahrt ganz dicht vorübergefahren, nun geht es um Leben oder Tod. Die Aemtler Bühne begibt sich mit ihrem neuen Stück in eine Zwischenwelt, ins Koma. ................................................... von denise bohnert Nachdem die Aemtler Bühne letztes Jahr im «Zusammenstoss» Besuch aus dem All hatte und diesen – ausser einem Defizit – unbeschadet überlebt hat, begibt sie sich nun mit ihrer neuen Produktion in eine Zwischenwelt. Eric-Emmanuel Schmitt hat «Hotel zu den zwei Welten» 1999 geschrieben, im gleichen Jahr wie sein wohl bekanntestes Theaterstück «Monsieur Ibrahim et les Fleurs du Coran», das auch verfilmt wurde.

Der Plot In einer Hotellobby treffen Menschen verschiedener Herkunft aufeinander, gemeinsam ist ihnen, dass sie KomaPatienten sind, die zwischen Leben und Tod schweben. Hier sind sie von allen körperlichen Leiden befreit und warten, ob sie ins Leben zurückkehren werden oder eben nicht. Ein Lift, einziger Ausgang aus dem Hotel, bringt sie in die entsprechende Welt. Das ganze Stück spielt in dem Hotelfoyer, bekannt ist aber auch, dass sich

Regie übernimmt für die Aemtler-Bühne-Saison 2015 Annina Sonnenwald (2.v.l.), Assistenz Lea Schwab (l.), Produktionsleitung Margrit Gut und Daniel Schellenbaum zeichnet für das Bühnenbild verantwortlich. (Bild Denise Bohnert) im Hintergrund Hotelzimmer befinden, von wo aus die Patienten die Stimmen ihrer Angehörigen am Spitalbett hören können. Zwischen den Protagonisten entstehen Gespräche über das Leben, seinen Sinn und Wert, sie blicken zurück, tauschen Erfahrungen und Ansichten aus. Dr. S. und zwei engelhafte Figuren, die von jedem anders wahrgenommen werden, sind die Boten zwischen den Welten. Das Thema, tiefgründig und ernst, wird in diesem Stück mit Leichtigkeit und Humor beleuchtet – und auch eine Liebesgeschichte fehlt nicht.

Das Team Nach der Jubiläumsgrossproduktion im Kloster Kappel setzt die Aemtler Bühne dies Jahr auf eine kleine «Kiste»

mit zirka zehn Rollen. Gespielt wird im Rössli-Saal in Mettmenstetten, Premiere ist am 7. November, Spielzeit ein Monat. Das Profiteam ist gefunden, alle Chargen sind von Fachleuten besetzt, die zum ersten Mal mit der Aemtler Bühne arbeiten. An der Produktionsversammlung vom 16. April haben sie sich vorgestellt. Regie führt die 1983 geborene Schweizer Regisseurin und Theaterautorin Annina Sonnenwald, sie stellt sich als halbe Appenzellerin und halbe Italienerin vor – eine gewisse Sturheit und Bodenständigkeit sei ihr eigen, das südländische Temperament ist offensichtlich. 2013 und 2015 hat sie mit Gefängnisinsassen der Strafanstalt Lenzburg erfolgreich Theaterproduktionen inszeniert. Sie sieht in dieser Arbeit einen präventiven Wert. Ih-

re persönliche Erfahrung sei, dass schwierige – sie wagt den Ausdruck verhaltensgestörte – Menschen die kreativsten Schauspieler seien. Dies habe sie zuvor in jahrelanger Arbeit als Oberstufenvikarin mit Jugendlichen ebenfalls erlebt. Ob die Aemtler Theaterleute genügend «gestört» sind, wird sich weisen, jedenfalls sollen sie Spiellust, Humor und Übermut mitbringen, sollen fit und bewegungslustig sein, denn sie wolle sie ins Schwitzen bringen und an ihre Grenzen. Das Stück ist textreich, kräftige Stimme und gutes Gedächtnis sind also gute Voraussetzungen. Mit ihr ist Lea Schwab gekommen, die – zusammen mit Vorstandsmitglied Goggo Zweifel – assistieren wird und auch schon bei Sonnenwald gespielt hat und somit, trotz jungen 16

Jahren, schon recht vertraut ist mit der Arbeitsweise der Regisseurin. Der dritte im Bunde ist der Bühnenbildner Daniel Schellenberg. Als Regieassistent und Schreibender war er beim Theater aeternam und Theater an der Winkelwiese involviert, kommt aber mehr vom Handwerk. Der Maler und Farbdesigner hat als Ausbildner von Jugendlichen mit Startschwierigkeiten gearbeitet. Natalie Péclard wird für die Kostüme zuständig sein. Insgesamt ein recht junges Team, neue Gesichter, die frischen Wind und sehr viel Lust in die neue Aemtler-Bühne-Produktion mitbringen. Die Produktionsleitung übernimmt Margrit Gut vom Vorstand, welcher natürlich sowieso und in verschiedenen Sparten mithilft.

Mitmachen erwünscht Nicht nur auf, auch hinter und neben der Bühne gibt es immer viel zu tun, wer irgendwo Hand und Fuss anlegen möchte, melde sich via Webseite www.aemtlerbühne.ch. Neue Mitglieder (und Sponsoren!) sind sehr willkommen. Die Proben finden zweimal wöchentlich, dienstags und mittwochs 19 bis 22 Uhr, ab Sommerferienende im «Rössli» Mettmenstetten statt, zwei Castings (11. und 12. Mai) ebenfalls. Auch Junioren werden von der Aemtler Bühne gefördert. Kinder und Jugendliche können an Kursen und Aufführungen teilnehmen; Infos unter Junge Aemtler Bühne.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. April 2015

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kommentar zur rücktrittsankündigung von toni bortoluzzi

Ein vernünftiger Entscheid ................................................... von werner schneiter

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ass Toni Bortoluzzi im Herbst auf eine neue Kandidatur für den Nationalrat verzichtet, ist gewiss ein vernünftiger Entscheid («Anzeiger» vom 17. Apri). Aufgrund der jetzigen Konstellation, die den Willen zur Verjüngung des Kandidatenfeldes in der SVP zum Ausdruck bringt, hätte er die erforderliche Zweidrittelsmehrheit des Kantonalvorstandes, die für über 65-Jährige gilt, wohl kaum mehr erreicht. Auch andere Faktoren – «Hirnlappen»-Interview, saloppe Äusserungen gegenüber Parteimitgliedern und die ablehnende Haltung des Kantonalpräsidenten Alfred Heer gegenüber seiner anfänglich in Aussicht gestellten Kandidatur – deuteten auf eine Nichtnomination hin. Zu brüchig erscheint heute der Rückhalt in der eigenen Partei. Mit seinem Verzicht hat sich Toni Bortoluzzi also eine parteiinterne Niederlage erspart. Dass er nun jüngeren Kräften Platz machen will, entspannt die Situation vor der Bereinigung der SVP-Nationalratsliste etwas. Der Verzichtsentscheid wird ihm Lob einbringen, und die Kantonalpartei schuldet ihrem amtsältesten Mitglied auch Dank. Bortoluzzi hat sich in seinem Spezialgebieten Gesundheits- und Sozialpolitik zu einem dossierfesten Nationalrat entwickelt, was ihn in diesen Gebieten zu den schwergewichtigen Vorderbänklern gehievt hat. Die SVP wird sich schwertun, ihn bei solch komplexer Materie zu ersetzen. Und sie wird es auch schwer haben, einen oder eine zu finden, der/die wie Bortoluzzi bereit ist, bei Bedarf den parteiinternen Winkelried zu spielen und zum Teil «programmierte» Niederlagen einzustecken. Der Säuliämtler stellte sich 2002

für eine aussichtslose Bundesratskandidatur gegen SP-Vertreterin Micheline Calmy-Rey zur Verfügung, diente der Partei als Ständerats- und Regierungsratskandidat. Ohne Erfolg blieb auch sein Bemühen, das Präsidium des kantonalen Gewerbeverbandes zu übernehmen; gegen FDP-Vertreter Ernst Cincera hatte er damals keinen Stich.

Spitzenplatz für Martin Haab? Es ist aber gut möglich, dass einer der 35 Nationalräte ab Herbst wieder aus dem Säuliamt stammt. Kantonsrat Martin Haab aus Mettmenstetten, vor gut einer Woche wieder deutlich ins Zürcher Parlament gewählt, hegt entsprechende Ambitionen. Seine Hoffnungen ruhen auf dem Umstand, dass ihn der Zürcher Bauernverband zum Spitzenkandidaten gekürt hat – und an dieser Organisation kommt die SVP bei ihrer Listenbildung wohl nicht vorbei. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass der Bauernvertreter auf der SVP-Nationalratsliste eine aussichtsreiche Position erhält. Für Haab würde das eine Platzierung zwischen Position fünf und zehn bedeuten (die SVP stellt derzeit elf Nationalräte). Brisant ist hier jedoch, dass mit Bauer Ernst Schibli aus Otelfingen ein Bisheriger (auch wenn damals nur nachgerutscht) wieder auf die Liste will. Was macht die SVP? Installiert sie den Aufsteiger Haab oder den Bisherigen Schibli auf einem Spitzenplatz? Oder lässt man die Bauern entgegen bisheriger Gepflogenheiten letztlich aussen vor, weil die SVP etwa mit den Kandidaturen von Quereinsteiger Roger Köppel und Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt den Erfolg sucht? Nach der Rücktrittsankündigung von Toni Bortolzzi ist die Luft zwar etwas draussen, aber spannend wirds trotzdem.

Kiloweise mit Kokain gehandelt: 51 Monate Westafrikaner aus Affoltern verurteilt Ein westafrikanischer Hilfsarbeiter aus Affoltern hat über mehrere Jahre hinweg in der Region Affoltern gleich kiloweise Kokain verkauft. Nun wurde der mit einer Schweizerin verheiratete Drogenhändler zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 51 Monaten verurteilt. ................................................... von attila szenogrady Am 17. Juni 2014 klickten die Handschellen. Zürcher Drogenfahnder nahmen einen aus Westafrika stammenden Hilfsarbeiter aus Affoltern fest. Der arbeitslose Vater trug nicht nur drei Mobiltelefone, sondern auch mehrere 100 Gramm Kokain auf sich. Die Ermittlungen ergaben, dass der verhaftete Drogenhändler kein unbeschriebenes Blatt war. So wurde er bereits im Juni 2009 vom Bezirksgericht Affoltern wegen Zuwiderhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Offenbar ohne abschreckende Wirkung. So setzte er seine Tätigkeit als Kokaindealer in der Region Affoltern bereits wenige Tage nach dem Urteil kaltschnäuzig fort.

Arbeitslosigkeit als Tatmotiv Letzte Woche musste sich der inhaftierte Westafrikaner vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten und legte

ein umfassendes Geständnis ab. So hatte er zwischen Juni 2009 bis zum Juni 2014 an zwölf Drogenabnehmer insgesamt 2,5 Kilogramm Kokain verkauft und dabei 240 000 Franken verdient. Da die Stadtpolizei Zürich auf die Spur des Beschuldigten gekommen war, musste er sich diesmal nicht in Affoltern, sondern in Zürich verantworten. Vor Gericht gab der mit einer Schweizerin verheiratete Ex-Asylbewerber Arbeitslosigkeit und infolgedessen Geldmangel als Tatmotiv an. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich bereits vor der Verhandlung einen Urteilsvorschlag geeinigt. So wurde der Beschuldigte zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 45 Monaten verurteilt. Zudem wurde die sechsmonatige Vorstrafe widerrufen. Was zu einer Gesamtstrafe von 51 Monaten führte. Der Vater wurde zudem verpflichtet, dem Kanton Zürich eine Ersatzforderung in der Höhe von 100 000 Franken abzuliefern. So soll der Beschuldigte aus dem Drogenerlös hohe Geldbeträge in seine Heimat verschoben haben.

Ausschaffung droht Das Gericht segnete zum Schluss den Urteilsvorschlag im Rahmen eines abgekürzten Verfahrens ab. Was bedeutet, dass der Beschuldigte nach der Haftverbüssung aufgrund der Strafhöhe mit seiner Ausschaffung nach Westafrika rechnen muss.

Die Rotachüberbauung erstrahlt in neuem Glanz. (Bilder Hansruedi Huber)

Zum Abschluss ein Fest in Wettswil Geglückte Sanierung «Dettenbühl» der Baugenossenschaft Rotach Genossenschaftlicher Wohnbau steht seit einiger Zeit erneut im allgemeinen Interesse. So ist denn auch die Totalsanierung des Wettswiler «Dettenbühl» im Zentrum der bald 5000-SeelenGemeinde von allgemeinem Interesse und verdient grosse Aufmerksamkeit. ................................................... von annemarie stüssi

Die Rotach Baugenossenschaft hatte sich in kluger Voraussicht im Zentrum von Wettswil ein Baugelände gesichert, als dieses noch – von heute aus gesehenen – zu bescheidenen Preisen gehandelt wurde. Bei der vor vier Jahren beschlossenen Sanierung von Küchen, Bädern, WC, Wohnzimmern, Flachdächern, Fassaden, Balkongeländern, Tiefgarage und Heizzentrale kamen unter dem Dach des Bauunternehmens Sutter Zotti rund dreissig Firmen zum Einsatz, die mit wenigen Ausnahmen am Abschlussfest vertreten waren. Aus lokaler Sicht gilt es, die Wettswiler Elektrofirma Schenk und Caramia sowie das Bonstetter Gartenbauunternehmen Ruckstuhl zu erwähnen.

gieverbrauch der Siedlung in Zukunft durch Wärmerückgewinnung und Erdwärme, also ohne Erdöl auskommt und somit die Minergie-Zertifizierung zugesprochen erhielt.

Dank und Geschenke Sympathisch berührte im ganzen «offiziellen» Teil die Tatsache, dass immer auch die Mitarbeitenden der verantwortlichen Personen nachdrücklich und vielfach mit Namen erwähnt wurden, wobei – nicht selbstverständlich in der Baubranche – auch zahlreiche Frauen auszumachen waren. Eine wichtige Rolle kommt im Ganzen auch dem Projektausschuss, den Vorstandsmitgliedern Esther Nogler, Gion Cavegn, Arthur Graf, Jürg Aebli sowie dem Bauinfo-Team Maria Brand, Doris Riesenmey, Ruth Rellstab sowie anfänglich Brigitte Sala zu. Neben Dank und guten Worten gab es jedoch auch sinnvolle Geschenke sowie viel Musik, gespielt vom fan-

tasievollen Quartett «Blasanders Ansambl». Das überraschend gute, wenn auch kühle Wetter lockte vor allem die zahlreichen Teenies unter den Besuchern aus dem Festzelt ins Freie, während die technisch interessierten Erwachsenen einen Rundgang durch die haustechnischen Anlagen vorzogen. Erwähnt sei schliesslich auch das verlockend duftende Mittagessen, an welchem sich Alt und Jung gütlich taten.

Harmonisch im Gesamtbild Der mächtige, jedoch ansprechend gegliederte und mit grosszügigen Grünanlagen durchzogene Baukomplex wirkt, ganz besonders nach der Fassadensanierung, auch nach rund 40 Jahren noch erstaunlich modern und fügt sich harmonisch ins Gesamtbild der noch immer rasch wachsenden Gemeinde.

Viele Namen, kurze Reden Bemerkenswert kurz hielten sich die verschiedenen Redner, liebenswürdig moderiert von Esther Nogler, Vorstands-Vertreterin und seit 34 Jahren im Wettswiler «Dettenbühl» zu Hause. Christian Stelzer, Leiter Bau der Rotach-Genossenschaft, erwartet, dass die aktuelle Sanierung weitere 35 bis 40 Jahre vorhalten wird, hat sie doch immerhin 22 Millionen Franken und zusätzlich zwei Millionen für Garagendach- und Betonsanierung gekostet. Erfreulich, dass das in 14 Etappen unterteilte Terminprogramm eingehalten und die prognostizierten Mietzinsaufschläge sogar leicht unterschritten werden konnten. Architekt Donato Andrianello verstand es, seine technischen Ausführungen mit spannenden Anekdoten zu würzen und beispielsweise auch den dreimaligen Einsatz der Feuerwehr Wettswil oder einen zweimaligen Rohrleitungsbruch sowie weitere «Katastrophen» geschickt einzuflechten. Wichtig im ganzen Sanierungsprogramm ist die Tatsache, dass der Ener-

Donato Andrianello, Architekt; Esther Nogler, Präsidentin Projektausschuss; Monika Sutter, Vizepräsidentin Baugenosschenschaft Rotach; Christian Stelzer, LeiterBau Rotach-Genossenschaft (von links).


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. April 2015

Monsieur le Président verursachte in Hedingen einiges Aufhebens Grosser Bahnhof für die Stippvisite des französischen Staatspräsidenten François Hollande Am Donnerstagmorgen befand sich Hedingen während rund 85 Minuten im Ausnahmezustand. Die Besichtigung von Präsident François Hollande bei der Ernst Schweizer AG verlief fast auf die Minute genau nach Programm.

ministerin Ségolène Royal sowie Benoît Puga, Chef des Sonderstabes des Präsidenten. Der hochdekorierte Fünf-Sterne-General trug weisse Handschuhe und beeindruckte vor allem die neugierigen Lernenden der Firma Schweizer AG.

Gerangel unter den Fotografen

................................................... von martin mullis Vor dem Bahnhofskiosk und auf dem Areal der Firma Ernst Schweizer AG wimmelte es nur so von Polizeiautos. Ein Parkplatz war jedenfalls bereits Stunden vor dem angekündigten Eintreffen der prominenten Gäste im weiten Umkreis der Firma Ernst Schweizer AG nicht mehr zu finden. Die überaus hohe Polizeipräsenz liess vermuten, dass ein falsch parkiertes Fahrzeug innert Minutenfrist mit einem Bussenzettel «verziert» oder gar abgeschleppt werden könnte. Selbst der kleine Smart-Flitzer des «Anzeigers» fand keinen Platz und musste bei der Honda-Garage Reichenbach um Asyl bitten. Allein auf dem Park-and-rideAbstellplatz patrouillierte ein gutes Dutzend uniformierter Kantonspolizisten und kontrollierte jeden Fussgänger. Auf dem Dach des grossen Werkgebäudes kauerten Scharfschützen. Aus den Polizeifunkgeräten schnarrten Befehle und kurze Durchsagen. Vor dem Eingang zum Empfangsraum standen erwartungsvolle Herren in schwarzen Anzügen und gegen fünfzig TV- und Radioleute, dazu Journalisten aus Frankreich, Deutschland und natürlich aus der ganzen Schweiz. Das Knattern zweier Militärhubschrauber, welche über Hedingen kreisten, kündigte schliesslich lautstark das Eintreffen des Staatspräsidenten von Frankreich an. Der Begleittross von Präsident François Hollande bestand aus 46 Fahrzeugen, hauptsächlich schwarze Limousinen, vier Polizei-Motorrädern und einem Sanitätswagen. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Regierungsrat Ernst Stocker waren sichtlich beeindruckt von den Persönlichkeiten, die das französische Staatsoberhaupt begleiteten. Im Schlepptau von François Hollande befand sich auch seine frühere Partnerin und heutige Umwelt-

Umzingelt von Sicherheitsleuten und Neugierigen, von links: Unternehmensleiter Hans Ruedi Schweizer, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Staatspräsident François Hollande und Umweltministerin Ségolène Royal.

Fünfsterngeneral Benoît Puga, beobachtete das Geschehen kritisch.

Die Sicherheit hatte höchste Priorität: Scharfschütze auf dem Werkgebäude. (Bilder Martin Mullis)

Unternehmensleiter Hans Ruedi Schweizer begrüsste die prominenten Gäste natürlich in französischer Sprache. Er ging in seiner Begrüssungsrede auf das langjährige, nachhaltige Engagement des Unternehmens, dessen energieeffiziente Produkte und Produktion, auf die Innovationskraft sowie auf die Bedeutung der Berufsbildung bei der Schweizer AG ein. «Mit Frankreich verbinden uns langjährige Geschäftsbeziehungen», erklärte er und lud zu einem Rundgang durch das Familienunternehmen ein. Unter den Fotografen und TV-Leuten kam es bei jedem Halt der Gästeschar zu einem fürchterlichen Gerangel um die besten Positionen für das aussagekräftigste Foto. Die Ellenbogen mutierten zu eigentlichen Waffen. Es wurde gestossen, geschubst und gedrängelt, während sich das französische Staatsoberhaupt milde lächelnd von der besten Seite zeigte. Bei der Abschiedszeremonie am Rande des Firmengeländes verfolgte eine Schar Zaungäste die Szene vom unmittelbar daneben liegenden Parkplatz aus. Als François Hollande zu der Gruppe blickte, begann plötzlich eine französisch sprechende Frau in ziemlich lauter Stimme dem Präsidenten etwas zuzurufen. Der Inhalt ihrer Rede war nur stückweise zu verstehen. Die Miene von Hollande verriet jedoch, dass es sich um freundliche Worte handeln musste. Der französische Staatspräsident lachte jedenfalls herzlich, hob seine Hand zum Gruss und rief der Dame über den Zaun «Très bien, merci beaucoup» zu. Projektleiterin Béatrice Wieland und der Leiter der Kommunikation, Michael Breuer, zuständig in der Firma Schweizer AG für die Organisation des kurzen aber sehr aufwändigen Besuches, waren sehr zufrieden über den pannenfreien Verlauf der präsidialen Visite.

Glasenbergs Kohle in Kolumbien Säuliämtler Delegation in Südamerika Prominentes Presse-Echo auf die Tatortreisen der Säuliämtler Delegation zu den Kohleminen von Glencore in Kolumbien. Im Herbst 2014 haben fünf Gemeindeversammlungen im Säuliamt Steuergelder von Glencore an Hilfswerke weitergegeben und mit dieser Aktion weltweites Aufsehen erregt.

Reise auf eigene Kosten Sieben Mitglieder der Solidaritätsbewegung haben beschlossen, der Verwendung solcher Spenden nachzugehen. Sie sind – auf eigene Kosten – nach Kolumbien gereist und haben sich dort im Umfeld der gigantischen Kohleminen von Glencore informiert. Anschliessend fand eine Aussprache mit dem Glencore-Chef Ivan Glasenberg statt, der während einer zweiten Kolumbienreise versprochen hat, sich

persönlich für die Verbesserung von Missständen zu engagieren. Über diese Reisen sind ausführliche Presseberichte publiziert worden: am vergangenen Samstag in «Das Magazin» (Beilage Tages-Anzeiger), und parallel dazu in Reportagen. Dort berichtet der Chefredaktor Daniel Puntas Bernet detailliert über die Begegnungen und Erfahrungen während der beiden Reisen. Die Reportagen können bei der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern gekauft werden.

Informationsabend am 6. Mai Am 6. Mai 2015 findet im Singsaal in Obfelden ein Informationsabend statt. Mitglieder der Reisegruppen erzählen und zeigen Bilder von ihren Erlebnissen. Von Umsiedlungen betroffene Menschen aus Kolumbien berichten von ihrem Schicksal. Details zu diesem Anlass folgen. (pd.)

Besuch der Säuliämtler-Delegation bei PAS, dem Pensamiento y Acción Social in Bogotá. Von links: Pia Holenstein aus Affoltern, Dominique Rothen von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Heiner Stolz aus Obfelden (sitzend) , Rafael Figueroa und Gloria Holguin von PAS, Christian Moser aus Affoltern, Silvia Berger aus Hedingen, Bastian Nussbaumer aus Hausen. (Bild zvg.)


Forum

Dienstag, 21. April 2015

Der Gemeinderat Bonstetten will die beliebte Bar nicht verhindern!

Reines Profitdenken vor alt Bewährtem

Der eine Schluck zuviel, «Anzeiger» vom 2. April. Schluck, die Apéro Bar – die Haltung des Gemeinderates Bonstetten.

Bauen in historisch gewachsenem Umfeld, «Anzeiger» vom 14. April.

Mit Schlagworten wie «der Gemeinderat blockiert die Neueröffnung des Betriebs» oder «der Gemeinderat will die Neueröffnung verhindern» wird der Eindruck erweckt, dass die Bonstetter Behörde diese bei der Bevölkerung von Bonstetten und vom Unteramt beliebte Bar verhindern möchte. Das ist überhaupt nicht der Fall! Die Pavillon-Bar für Abendbetrieb wur-

de vor einigen Jahren als Provisorium für drei Jahre baurechtlich bewilligt. Nach Ablauf dieser Bewilligung stellte die Bauherrschaft ein erneutes Gesuch, da eine Verlängerung der provisorischen Baubewilligung nach heutiger Rechtslage nicht mehr zulässig ist. Für eine Wiedereröffnung ist aber eine definitive und rechtsgültige Baubewilligung erforderlich. Mit Erstaunen hat der Gemeinderat die im Herbst 2014 durch den Besitzer verkündete Schliessung der Pavillon-Bar und zwei Monate später den Entscheid zur Wiedereröffnung zur

Kenntnis genommen. Der Gemeinderat kennt das Bedürfnis für dieses Lokal bestens und hat die Bewilligung für die Neueröffnung unter Auflagen im Dezember 2014 erteilt. Während der gesetzlichen Rekursfrist wurde beim Baurekursgericht des Kantons Zürich gegen den positiven Beschluss der Gemeinde Einsprache erhoben. Damit ist die im Dezember 2014 erteilte Bewilligung nicht rechtskräftig geworden und die Freigabe der Neueröffnung somit aufgehoben. Sobald der Baurekursentscheid vorliegt, beginnt eine neue Frist von einem Mo-

nat, welche von den involvierten Parteien mit einem erneuten Rekurs an die nächste Instanz (Verwaltungsgericht Kanton Zürich) weitergezogen werden kann. Dem Gemeinderat sind durch die bestehende Gesetzgebung die Hände gebunden. Erfahrungsgemäss können solche Rechtsstreitigkeiten sehr lange dauern und eine Prognose, bis wann die Bewilligung der Gemeinde in Rechtskraft erwächst, ist leider nicht möglich. Gemeinderat Bonstetten

Nein zur kommenden Bundeserbschaftssteuer Der neue Art. 129a der Bundesverfassung (BV) lautet auszugsweise wie folgt: 1. Der Bund erhebt eine Erbschafts- und Schenkungssteuer. Die Steuer wird von den Kantonen veranlagt und eingezogen. Zwei Drittel des Ertrages erhält der Ausgleichsfonds der Alters- und Hinterlassenenversicherung, ein Drittel verbleibt den Kantonen. 3. Der Steuersatz beträgt 20 Prozent. Nicht besteuert werden: a. ein einmaliger Freibetrag von 2 Millionen Franken auf der Summe des Nachlasses und aller steuerpflichtigen Schenkungen; 5. Gehören Unternehmen oder Landwirtschaftsbetriebe zum Nachlass oder zur Schenkung und werden sie von den Erben, Erbinnen oder Beschenkten mindestens zehn Jahre weitergeführt, so gelten für die Besteuerung besondere Ermässigungen, damit ihr Weiterbestand nicht gefährdet wird und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Kantone kennen im Ge-

gensatz zum Ausland eine Vermögenssteuer. Aufgrund dieser Vermögensbesteuerung kommen die Kantone jährlich zu beträchtlichen Steuereinnahmen. Das Ausland kennt diese Steuereinnahmen mangels Vermögensbesteuerung nicht, dafür wird in sehr vielen Ländern eine Erbschaftssteuer erhoben. Die Erbschaftsteuer-Initiative würde nun dazu führen, dass in der Schweiz sowohl eine Vermögens- als auch eine Erbschaftssteuer erhoben wird. Eine mehrfache Besteuerung des Vermögens ist nicht sachgerecht. Über eine Erbschaftssteuer könnte man allenfalls diskutieren, wenn man zugleich die kantonalen Vermögenssteuern abschaffen würde. Die drohende Initiative verleitet zudem schon seit einiger Zeit dazu, Gelder ins Ausland zu transferieren oder es vor einem allfälligen Erbschaftsanfall auszugeben. Ausserdem ist es wohl so, dass deswegen weniger vermögende Personen in die Schweiz ziehen. Für Unternehmen soll zwar ein Freibetrag und ein reduzierter Steuer-

satz zur Anwendung kommen, jedoch nur dann, wenn die Erben den Betrieb mindestens 10 Jahre weiterführen. Das klingt auf den ersten Blick nicht unvernünftig, schafft aber neue Unsicherheiten. Bis zum Ablauf dieser zehnjährigen Periode hängt nämlich immer das Damoklesschwert einer hohen Steuernachzahlung in der Luft. Zudem wären Probleme bei der Rechtsanwendung dieser Bestimmungen vorprogrammiert. Wann spricht man von einem «Unternehmen»? Was heisst genau «Weiterführen eines Unternehmens»? Zudem werden mit diesen Bestimmungen Anreize geschaffen, Privatvermögen in fragwürdige Firmenkonstrukte zu verschieben, um in den Genuss einer Steuererleichterung zu kommen. Die Initiative gefährdet aufgrund dieser Unsicherheiten und Risiken kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und entsprechende Arbeitsplätze. Die Initiative soll der Sanierung der AHV dienen. Die Mehreinnahmen

durch eine solche Erbschaftssteuer würden aber nie ausreichen, um dieses Loch zu stopfen. Der einzige Weg, um die AHV wieder ins Lot zu bringen, ist eine umfassende Reform unserer Altersvorsorge. Und nicht zuletzt ist die von der Initiative verlangte Rückwirkung der Steuererhebung auf Schenkungen bereits ab 1. Januar 2012 aus juristischer Sicht höchst problematisch. Rückwirkende Anwendungen von Gesetzesund Verfassungsbestimmungen sind juristisch verpönt und sollten nur in absoluten Notfällen zum Tragen kommen. Verständlicherweise ist die Verunsicherung wegen dieser Rückwirkung bereits ab 1. Januar 2012 sehr gross. Es ist deshalb zu begrüssen, dass der Bundesrat dieses Volksbegehren zur Ablehnung empfiehlt. Eine Ablehnung dieser Initiative am 14. Juni 2015 ist notwendig, um wieder Rechtssicherheit zu haben. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDPOrtspartei Affoltern

Es geht uns doch «saugut» im Säuliamt? Die Kantonsratswahlen am vorletzten Wochenende haben deutlich gezeigt, dass Umweltthemen derzeit nicht mobilisieren können. Das ist verständlich: es ist ja kein radioaktives Endlager unter dem Homberg geplant, wir liegen unter keiner Anflugschneise und haben keine Staus in den Dörfern. Der Verkehr fliesst auf der A4 und die Umfahrung Ottenbach ist zwar immer noch nicht im Bau, aber vom Volk genehmigt. Also ist ja alles in bester Ordnung und im Coop kaufen wir munter anzeige

Spargeln aus Mexiko, Rosen aus Tansania und Schnittlauch aus Indien. Selbst die Klimaerwärmung spüren wir nur in der tieferen Heizkostenabrechnung, auch das Benzin wurde um 30 Rappen billiger. Da besteht kein Anlass zu Besorgnis oder gar zum Umdenken! Diese Themen werden in unserem Alltag erfolgreich ausgeblendet – trotzdem sind sie da und müssen im Sinne künftiger Generationen angepackt und gelöst werden. Gerade un-

ser Wohlstand bringt eine erhöhte Verantwortung für unsere noch intakte Umwelt, denn er basiert zum Teil auf Kosten anderer: zum Beispiel dort, wo die Klimaerwärmung zu Überschwemmungen führt oder wo Erdöl sehr umweltbelastend aus Teerschiefer oder durch Fracking gewonnen wird. Ich danke Ihnen für die Wiederwahl und werde mich – nun zusammen mit Daniel Sommer – im Kantonsrat weiterhin dafür einsetzen,

dass die Axpo endlich eine Lösung für ihre Abfälle präsentiert, die Flugzeuge nicht mehr nur 48 Rappen für einen Liter Kerosin und endlich auch einen Klimarappen bezahlen, der Verkehr weiter in weniger belastende Bahnen gelenkt wird und wir durch die Förderung erneuerbarer Energien weniger abhängig vom knapper werdenden Erdöl und Erdgas aus Krisenländern werden. Hans Wiesner, glp-Kantonsrat, Bonstetten

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Schade, dass der kantonale Ortsbildschutz im Falle der zurzeit in Bau befindlichen neuen Terrasseneigentumswohnungen mit Flachdach im Bereich Grundreben-/Sunnenbergstrasse nicht zur Anwendung gekommen ist. Zu bedenken ist, dass in Luftlinie diese zur Zeit in Bau befindlichen Objekte, nicht gerade dem dortigen verbauten Umfeld entsprechend, keine 500 Meter entfernt liegen! Es scheint, dass die Gemeinde Mettmenstetten betreffend Baubewilligungen zwischenzeitlich das Thema einheitliches Ortsbild leider etwas lockerer sieht. Erstes Beispiel war das 3-etagige Objekt Ecke Grundreben-/Grossholzstrasse welches vor gut zwei Jahren fertiggestellt wurde. Es ist schade, dass nun auch in Mettmenstetten das reine Profitdenken – rascher Bau, maximale Ausnutzung, beste Rendite für den Bauherrn – über all dem alt Bewährten steht. Urs und Eleonora Preisig, Mettmenstetten

Tixi ist nicht gleich Tixi Schon wieder hat der Tixi Zürich Werbebriefe mit Einzahlungsschein bei uns im Säuliamt versandt, obwohl wir unseren «eigenen» regionalen «Tixi Säuliamt» haben. Der Tixi Zürich und der Tixi Säuliamt sind verschiedene Organisationen und gehören nicht zusammen. Tixi Säuliamt ist eine Stiftung und befördert Menschen, deren Behinderung die Stiftungsvorgaben «erfüllt» und fahren nicht ausschliesslich Mitglieder, wie viele andere Tixis. Der Preis, den ein Fahrgast bezahlen muss, entspricht in etwa demjenigen des öffentlichen Verkehrs. Wir selber dürfen/müssen den guten und zuverlässigen Service des Tixi Säuliamt seit Jahren beanspruchen und schätzen ihn sehr. Als umso stossender empfinde ich es daher, dass fremde, und zudem grössere Tixis in unserer Region um Spendengelder werben. Achten Sie deshalb gut darauf, dass Ihr Spendenbatzen das Ziel erreicht, das Sie anvisieren möchten. PS: So weit ich informiert bin, sucht Tixi Säuliamt zudem immer wieder gute und zuverlässige Fahrerinnen und Fahrer – unentgeltliche Freiwilligenarbeit. Monika Heiniger, Affoltern


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Gewerbe/Dienstleistungen

Marco Benovici,

Arbeitsjubiläum

Japan-Woche

Trudi Huber arbeitet schon seit 55 Jahren bei der Stehli Seiden AG in Obfelden. > Seite 15

Auf dem Weisbrod-Areal in Hausen steigt ein vielfältiges Frühlingsfest. > Seite 17

Dienstag, 21. April 2015

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Neues Banner Der Turnverein Ottenbach hat seine neue Vereinsfahne präsentiert. > Seite 21

Grosse Weine und Handwerk erleben Wein-Frühlingsausstellung mit Attraktionen am 25. und 26. April in Mü’s Vinothek, Affoltern Es ist unbestritten die grösste und wohl auch attraktivste Wein-Schau in der Region. Die Frühlingsausstellung von Mü’s Vinothek in Affoltern bietet denn auch dieses Jahr neben grossen Weinen und ihren Machern ein stattliches Rahmenprogramm, bestritten von regionalen Handwerkern. «Über 60 Weine aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz stehen zur freien Degustation», informiert Ruedi Müller von Mü’s Vinothek am Dachlisserweg 1 in Affoltern bezüglich seiner am kommenden Wochenende stattfindenden WeinFrühlingsausstellung. Gleichzeitig ergänzt er: «Dazu kommt ein Rahmenprogramm, das auch heuer von bestens bekannten lokalen Partnerfirmen bestritten wird. So reihen sich grosse Weine und deren Macher, vor Ort erlebbares Kunstschmiede-Handwerk sowie innovativer Gartenbau und die aktuellsten Grillneuheiten nahtlos aneinander.» An der für die Region grössten und wohl auch attraktivsten Wein-Frühlingsschau von Mü’s Vinothek am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April, zeigt die Bonstetter Kunstschmiede Hedinger Skulpturen

für Haus und Garten. Jeweils am Nachmittag, ab 13 Uhr, können die Ausstellungsbesucher Oskar Hedinger und seinem Sohn Daniel direkt vor Ort beim Schmieden zuschauen. Daneben zeigt Gartenbau- und GartenpflegeSpezialist Martin Bolzli aus Obfelden gärtnerische Gestaltungsmöglichkeiten auf, in diesem Jahr speziell Feinsteinzeugplatten als Gartengestaltungselement. Selbstredend berät der Gartenbau-Profi Interessierte auch gleich vor Ort. Die Huber AG, Eisenwaren und Schliesstechnik, Mettmenstetten, präsentiert den Outdoor-Chef! Das ultimative Gas-Grillsortiment mit fantastischem Zubehör lässt keine Wünsche offen – auch nicht für jene, welche gerne kleine Häppchen vom Grill degustieren möchten! Mü’s Vinothek selbst präsentiert eine feine und reiche Palette aus den Weinbauländern Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Mehr als 60 Weine werden bereitstehen und einen repräsentativen Einblick ins «Who is Who» des Weingenusses geben. Die Produzenten der verschiedenen Weingüter werden nämlich persönlich anwesend sein. Aus dem Piemont ist dies Ernestino Laiolo, Direktor der Cantina Sociale Vinchio Vaglio Serra aus Vinchio, mit einer Reihe be-

eindruckender Spezialitäten. Antonio Fattoria, Besitzer der Azienda Agricola Fattoria aus dem Veneto, zeigt die frischen Weissweine des Jahrganges 2014 sowie den Ripasso «Col di Bastia» 2012. Neben weiteren tollen Weinen verschiedener Provenienzen seien zudem die Erzeugnisse vom Weingut Nadine Saxer-Gisel, Neftenbach, und von Claudio Tamborini, Besitzer des gleichnamigen Weingutes in Lamone TI und 2012 Winzer des Jahres, besonders hervorgehoben. In der «besonderen Ecke» steht zudem eine Auswahl an Grappe von Altmeister Romano Levi, der piemontesischen Grappa-Legende schlechthin, zur Degustation bereit. Zudem gibt es auch das Olio di Nocciola wieder – Haselnussöl aus dem Piemont – und überhaupt zählt Mü’s Vinothek mit ungefähr 300 Sorten Wein, Schaumwein, Portwein, Grappa sowie erlesenen Aceti, Olivenölen und Delikatessen zu den bestsortierten Fachgeschäften zwischen Zug und Zürich. (kb.) Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek – mit Bolzli Gartenbau, Huber AG Eisenwaren und Kunstschmiede Hedinger: Samstag, 25. April, von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 26. April, von 10 bis 17 Uhr. Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Telefon 044 776 31 15, Fax 044 776 31 16, www.mues-vinothek.ch, info@mues-vinothek.ch.

Das Ausstellungsteam, von links: Damaris Kradolfer, Martin Bolzli, Ruedi Müller, Oskar und Daniel Hedinger. (Bild zvg.)

Aufwertung zur Hauptagentur in Affoltern

Der Haut Zeit schenken

Helvetia verstärkt ihre Präsenz in der Region

Am Freitag, 24. April, findet in der Drogerie Rütimann in Hausen der «Goloy»-Beratertag mit 10 % Rabatt statt. An diesem Tag können Kunden «Goloy» noch besser kennen lernen, eine kostenlose professionelle Handmassage geniessen und von speziellen Angeboten profitieren.

Die Geschäftsstellen von Helvetia Versicherungen und Nationale Suisse in der Region Horgen schliessen sich auf den 1. Mai hin zusammen. Mit der Aufwertung der Agentur in Affoltern zur Hauptagentur verstärkt Helvetia ihre Präsenz in der Region. Durch den Zusammenschluss der beiden Versicherungsgesellschaften wird die Generalagentur von Helvetia in Horgen um eine Person von Nationale Suisse verstärkt und zählt neu 20 Mit-

arbeitende. Zudem wird die Agentur in Affoltern zur Hauptagentur aufgewertet. Damit kann der Bevölkerung in der Region ab dem 1. Mai ein noch dichteres Netz an kompetenter Beratung und zuverlässigem Service geboten werden.

Auftritt unter einheitlicher Marke Die Generalagentur in Horgen wird wie bisher von Sascha Vollenweider geführt, die Hauptagentur von Philipp Wittwer. Um Doppelspurigkeiten zu vermeiden, wird die Geschäftsstelle

von Nationale Suisse in Thalwil aufgehoben. Den betroffenen Mitarbeitenden ist eine Anstellung in einer nahegelegenen Geschäftsstelle von Helvetia angeboten worden. Der Auftritt erfolgt unter der einheitlichen Marke von Helvetia. Für die Kundinnen und Kunden bleibt die gewohnte Betreuung gewährleistet. Zudem profitieren sie von zahlreichen neuen Möglichkeiten und Produkten. Die Versicherungsverträge von Nationale Suisse werden vollumfänglich von Helvetia übernommen und unverändert weitergeführt.

Führender Allbranchen-Versicherer der Schweiz

Sascha Vollenweider.

Philipp Wittwer. (Bilder zvg.)

Aus dem Zusammenschluss der beiden erfolgreichen Unternehmen Helvetia und Nationale Suisse entsteht ein führender Allbranchen-Versicherer der Schweiz. Die «neue Helvetia» erweitert ihr Vertriebsnetz in der Schweiz von bisher 62 General- und Hauptagenturen auf neu 81, schafft neue Kundenzugänge auf Online-Plattformen wie smile.direct sowie zusätzlichen Brokerkanälen und etabliert sich mit einer umfassenden Palette an Versicherungs- und Vorsorgelösungen für Privatpersonen und Unternehmen. Durch den weiteren Ausbau ihrer Kapitalstärke und ihrer Marktstellung wird Helvetia zu einem noch verlässlicheren Versicherungspartner. (pd.)

Drogerie Rütimann, Hausen: Beratertag

Die Haut der meisten Menschen leidet – trotz innovativen Pflegesystemen und -substanzen – unter einem permanenten Energiedefizit. Denn herkömmliche Pflegeprodukte fokussieren sich auf Feuchtigkeit, Pflege und Antifalten, ohne dabei die hauteigenen Funktionen zu berücksichtigen. «Goloy 33» beschreitet mit der patentierten, natürlichen Gesichts- und Körper-Pflegelinie neue Wege, indem die Hautzellen feinstofflich stimuliert werden. Dadurch lernt die Haut wieder, was sie verlernt hat. Die einzigartige Rezeptur der «Goloy 33»-Energieund Nährstoff-Pflege verhilft der Haut, ihre Vitalität zurückzugewinnen, sich auszubalancieren und zu regenerieren. Die Basis aller «Goloy-33»-Produkte sind feinst abgestimmte biophysikalische Mineralsalze, aktiver Sauerstoff und aus den Bergen gewonnenes Energiewasser. Die Kompositionen werden ergänzt mit ausgesuchten pflanzlichen Extrakten und Essenzen. «Goloy» ist eine einzigartige Schweizer Gesichts- und Körperpflege, die die Drogerie schon seit Jahren im

Pflege macht auch vor Männern nicht halt. (Bild Leana Strebel) Sortiment führt. Eine ehrliche Kosmetik, bei der nur die inneren Werte zählen. Die Wirkstoffzusammensetzung ist einzigartig und verfolgt stets dasselbe Ziel: Zurück auf normale Hautfunktion und gesundes Hautbild. Um das selber zu erleben, findet am Freitag, 24. April, der «Goloy»--Beratungstag statt. Spüren der einzelnen Produkte auf der Haut, Genuss einer 30-minütigen Handmassage durch Fachberaterin Andrea Füllemann: So erfährt man mehr über seine Haut. Terminvereinbarung für kostenlose Handmassage in der Drogerie Rütimann persönlich oder unter Telefon 044 764 06 68.


vermischtes

Ein fröhliches Fest zum seltenen Arbeitsjubiläum: Barbara Stehli (links) und Trudi Huber. (Bild Martin Mullis)

55 Jahre bei Stehli Seiden AG Trudi Huber: Seltenes Arbeitsjubiläum Trudi Huber aus Obfelden durfte am Freitagnachmittag ein ausserordentlich seltenes Arbeitsjubiläum feiern. Seit ihrer Anstellung am 19. April 1960 arbeitete die Buchhalterin 55 Jahre in der Firma Stehli Seiden AG in Obfelden. Trudi Huber wuchs in einer wenig begüterten Familie auf und musste nach der Schule sofort damit beginnen, die Familie finanziell zu unterstützen. Eine Lehre war aus diesen Gründen nicht möglich. So begann sie bei der Firma Stehli Seiden AG am 19. April 1960 mit einer Anlehre. Im gleichen Jahr wurde Richard Nixon Präsident der USA. Nikita Chruschtschow trommelte in der UNO mit seinem Schuh, und die Beatles gründeten ihre Band. Trudi Huber bewies im Laufe der Zeit ihr Geschick mit Zahlen und bewährte sich bei den Arbeiten im Büro in vielerlei Hinsicht. Die Geschäftsführerin der Stehli Seiden AG, Barbara

Stehli, weiss, dass Trudi Huber immer anspruchsvollere Arbeiten erledigte und sich schliesslich als Chefin der Buchhaltung mit Summen in Millionenhöhe beschäftigte. Barbara Stehli verwendet bei der Schilderung über die Person Trudi Huber und ihre Arbeit im Büro ziemlich viele Superlative. Eine treue, loyale, diskrete und überaus zuverlässige Angestellte, sei Trudi Huber gewesen, hält sie fest. Nach 55 Arbeitsjahren habe sie ihren Ruhestand nun wirklich wohlverdient. Im Restaurant Kreuzstrasse in Obfelden wurde deshalb am Freitagnachmittag ein grosses Fest gefeiert. Ganz genau 55 Personen – Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen und viele Geschäftsfreunde – waren eingeladen und gratulierten der Gefeierten zum seltenen Arbeitsjubiläum. Sie alle wünschten ihr Gesundheit, Glück und noch viele schöne Jahre möglichst ohne Zahlen, Soll- und Habenkolonnen und Abschlusssummen. (mm)

Das Selbstwertgefühl der Kinder stärken Weg vom Loben – hin zur Beziehungskompetenz. Es sind sich wohl alle Eltern einig, dass Kinder mit einem guten Selbstwertgefühl einfacher durchs Leben kommen. Doch wie schafft man das? Ein Kind, das im Sport gute Leistungen erbringt, wird in diesem Bereich ein gutes Selbstvertrauen entwickeln. Es wird darauf vertrauen, dass es weiterhin Erfolg haben wird im Sport. Selbstvertrauen bezieht sich immer auf eine erbrachte Leistung. Oft loben Eltern ihr Kind, weil sie es stärken wollen. Doch häufiges Loben kann abhängig machen vom Urteil anderer. Das «gut gemacht» oder «super» bezieht sich stets auf eine Leistung und nicht auf das Kind. Selbstwert hingegen bezieht sich immer auf das Kind als Person, niemals auf eine Leistung. Ein Kind mit einem guten Selbstwertgefühl weiss, dass es so angenommen wird, wie es ist. Dass es nicht so werden muss, wie die Eltern sich das wünschen. Es weiss: «Ich werde vorbehaltlos geliebt, mit all meinen Eigenhei-

Mutter-Kind: Häufiges Lob kann abhängig machen. (Bild zvg.) ten.» Wie können Eltern ihr Kind unterstützen, dass es sich angenommen fühlt und sich somit selber annehmen kann? Indem sie ihr Kind wirklich «sehen» – als kleinen Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Diese müssen ernstgenommen werden. Dies bedeutet aber nicht, dass dem Kind alle Gelüste erfüllt werden sollen. (pd.) Das Buch «Dein kompetentes Kind» von Jesper Juul beschreibt diese Thematik ausführlich. Diverse Kurse und Beratung: Barbara Egger, Affoltern, Sozialpädagogin/Kursleiterin, www.elternkind-kurse.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 21. April 2015

Den Bezirksgewerbeverein stärken oder auflösen? Unterhaltsame Generalversammlung des Gewerbevereins Affoltern Der Gewerbeverein Affoltern ist eine heterogene Gemeinschaft. Das hat sich an der diesjährigen GV im Kasinosaal gezeigt. Bezüglich politischer Aktivitäten und der Zukunft des Bezirksgewerbevereins herrscht keine Einigkeit. Aber das Gros der Anwesenden wäre für eine Gewerbeschau in Affoltern im Jahr 2018. ................................................... von martin platter Der Vorstand des Affoltemer Gewerbevereins um Präsident René Ammann hat sich für die diesjährige Hauptversammlung am letzten Freitagabend einiges einfallen lassen. Man sass und speiste gediegen im Kasinosaal. Maurer Weine betrieb einen Stand mit reicher Auswahl, wo man die edlen Tropfen zuerst degustieren konnte, ehe man sich für eine Flasche entschied. Ein weiteres Mitglied (Adlatus) präsentierte seine Dienstleistung ebenfalls gleich im Saal. Salat und Menü waren in Selbstbedienung zu beziehen und – wie von der «Central»-Crew um Els Imhof nicht anders gewohnt – von hervorragender Qualität. Nicht so gut kam dagegen an, dass selbst die Kleingewerbler, die mit ihren Unternehmen und Angestellten Steuern in der Gemeinde zahlten, von der Gemeindeverwaltung für die Saalmiete zur Kasse gebeten wurden und eine Kaution von 500 Franken hinterlegen mussten. Die Äusserung von Gemeinderat Hermann Brütsch in sei-

nem kurzen Grusswort, dass sich die «Gemeinde um die Gewerbler bemühe» und er der «Schlüssel der Gewerbler ins Gemeindehaus» sei, kam in Anbetracht der Fakten nicht bei allen gut an. Brütsch verteidigte die Saalmiete mit der Begründung, dass diese für alle gleichermassen gelte und die Gemeinde sparen müsse.

Wenige Kontroversen Die eigentliche Hauptversammlung gab kaum Anlass zu Kontroversen. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus von 5071 Franken. Vier Austritten standen sieben Neueintritte gegenüber, womit die Anzahl Mitglieder auf 180 wächst. Rund ein Viertel davon nahm gemeinsam mit Lebensund/oder Geschäftspartnern an der GV teil. Mit dem Ausscheiden von Sekretärin Ursula Leuthold aus dem Vorstand (wegen beruflicher Neuorientierung) sind im Führungsgremium nun bereits zwei Stellen vakant; der Vize, der zuvor Ammann war, konnte noch nicht neu besetzt werden. Und mit dem Wechsel von Marcel Streiff ins Amt des Standortförderers wird bald auch die Geschäftsstelle des Gewerbevereins neu zu besetzen sein. In seinem Jahresbericht plädierte Ammann für mehr Zufriedenheit, Optimismus und Lebensfreude. Er sagte: «Hierzulande wird generell auf sehr hohem Niveau geklagt.» Man dürfe zu Recht stolz darauf sein, wie die Schweiz die Krisen in der Vergangenheit gemeistert habe. Das bedinge jedoch den Einsatz aller. Ammann forderte die Mitglieder auf, aktiver zu

Wieso einfach, wenns kompliziert auch geht? Kellner Bruno sorgte für die amüsanten Momente an der Generalversammlung des Gewerbevereins Affoltern im Kasinosaal. (Bild Martin Platter) werden. Bezüglich politischem Engagement äusserte es sich jedoch vage. Er sei sich bewusst, dass es schwierig sei, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Uneinheitlich war seine Bilanz auch, was den Bezirksgewerbeverband angeht. Leider führe der Turnus, dass der Präsident jährlich wechsle, nicht zur angestrebten Kontinuität. Ammann regte an, einen Bezirksgewerbe-

präsidenten zu wählen, der politisch ambitioniert genug sei, um die besprochene Strategie auch tatsächlich umzusetzen. Die ständig wechselnde Führung habe bereits dazu geführt, dass der Gewerbeverein Ottenbach aus der Bezirksvereinigung ausgetreten sei. Unter den Mitgliedern herrschte jedoch keine Einigkeit, wie diesbezüglich weiter vorgegangen werden solle.

Ein Vulkanausbruch musikalisch inszeniert Vielseitiges Konzert der Harmonie Affoltern Am Sonntag, 12. April, lud die Harmonie Affoltern zum Frühlingskonzert ein. Das abwechslungsreiche Programm liess keine Langeweile aufkommen.

Damen im Moor ... (Bild zvg.)

Theater im Seleger Moor Projekt mit Kindern und Jugendlichen Während einer Woche wird das Seleger Moor zur Theaterbühne. Gemeinsam mit 20 Kindern und Jugendlichen entwickelt das «Fahr.Werk.ö!» ein Stück. Bühne ist der ganze Park – die Zuschauer wandern von Akt zu Akt, von Bühnenbild zu Bühnenbild. Von aussen sieht das Moor und der Park so friedlich aus – doch zwischen Rhododendren und Farnen tut sich Unheimliches auf. Kinder, die nicht so tun wie andere wollen, landen dort, um gute Manieren zu lernen. Viel Natur und frische Luft hat schon früher gut getan. Dafür sorgt die gestrenge Leitung. Doch immer wieder kommt es vor, dass jemand verschwindet. «Davongelaufen ...», heisst es dann. Doch stimmt das wirklich? Eine gut getarn-

te Gruppe von Detektiven geht der Sache auf die Spur. In diesen Tagen wird im Moor auch ein Film gedreht. Die Filmcrew weiss nichts von alledem. Bis sie abends, als die Drehzeit überzogen und der Park längst geschlossen ist, ganz merkwürdigen Wesen begegnet ... Rollen, Figuren, Inhalte und Texte entwickelt das «Fahr.Werk.ö!» mit den jungen Spielerinnen und Spielern gemeinsam – nichts wird aufgeschrieben, alles bleibt einmalig in den Köpfen der 20-köpfigen Theatercrew. Die öffentlichen Vorstellungen sind am Freitag und Samstag, 24. und 25. April, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Nach der Vorstellung brennt zwischen den Wagen ein Grillfeuer. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. (pd.)

Trotz kantonalen Wahlen, Sechseläuten und schönem Wetter fanden zahlreiche Interessierte den Weg in die reformierte Kirche Affoltern. Und ihr Kommen wurde auch gleich am Anfang von Ansager Felix Schertenleib honoriert. Er dankte allen Anwesenden dafür, dass sie an diesem Wahlsonntag die Harmonie Affoltern gewählt hatten und versicherte den Zuhörern, dass hier auch gehalten werde, was versprochen wurde. Alle im Programm aufgelisteten Stücke würden nämlich auch wirklich gespielt. Humorvoll und kompetent wie immer führte der Tubist auch anschliessend durch das Konzert, welches einige Leckerbissen zu bieten hatte. Unter der Leitung von Thomas Theiler, welcher projektmässig die Direktion der Harmonie Affoltern über-

nommen hat, gaben die Musikanten auf der Bühne ihr Bestes. Das abwechslungsreiche Programm bot für jeden Geschmack etwas und liess keine Langeweile aufkommen. Beschwingte Melodien wechselten sich ab mit besinnlichen Klängen und sogar ein Vulkanausbruch wurde musikalisch inszeniert. Speziell begeistern konnte zudem das Euphonium-Duett «Perhaps Love», welches von Brigitte Aeberhard und Köbi Geissbühler souverän vorgetragen wurde. Mit der fulminanten «Fanfare du Printemps» und einem ruhigen Choral als Zugaben endete schlussendlich ein vielseitiger und begeisternder Konzertabend. Beim anschliessenden Apéro im Kirchgemeindehaus konnten sowohl die Zuhörer als auch die Musikanten den Sonntagabend dann gemütlich miteinander ausklingen lassen. Die nächste Gelegenheit, die Harmonie Affoltern live zu erleben, bietet sich übrigens am Muttertag, 10. Mai, um 10.30 Uhr auf den Märtplatz!

Die Harmonie Affoltern bot einen begeisternden Konzertabend. (Bild zvg.)

Die Meinungen lagen von «Bezirksgewerbeverband auflösen» bis «alle Gewerbeverbände im Amt zum Bezirksgewerbeverband zusammenschliessen» diametral auseinander. In einem Punkt herrschte jedoch nahezu Einstimmigkeit. In einer Konsultativabstimmung votierte das Gros für eine Gewerbeschau Affoltern im Jahr 2018.

Vater-Kind-Tag bei der Feuerwehr Erlebniskurs für Erwachsene mit Kindern im Alter zwischen vier und zehn Jahren. Am Samstag, 9. Mai, von 14 bis 17 Uhr findet für Väter und ihre Kinder ein Erlebnisnachmittag in der Stützpunktfeuerwehr Affoltern statt. Die Kinder bauen gemeinsam mit ihren Vätern die Schlauchleitungen auf, schliessen die Stahlrohre an, folgen dem Kommando «Wasser Marsch» und bekämpfen das Feuer. (pd.) Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Freitag, 24. April, über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Nachts auf Amphibienpirsch Wasser- und Grasfrösche, Bergmolche, aber auch Gelbbauchunken und Erdkröten halten sich jetzt wieder in den seichten Gewässern der Reussebene auf. Manche lassen sich auch durch lautere oder leisere Rufe vernehmen. Die Stiftung Reusstal lädt am Freitag, 24. April, zur Nachtexkursion. Die öffentliche Führung unter der Leitung von Niklaus Peyer beginnt um 21 Uhr beim öffentlichen Parkplatz bei der Reussbrücke Rottenschwil (westseitig) und endet ebenda um 23 Uhr. Stiefel und Taschenlampe gehören zur persönlichen Ausrüstung. Der Unkostenbeitrag beträgt zehn Franken pro Erwachsenen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (pd.)


Veranstaltungen

Dienstag, 21. April 2015

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Musik und Wort in der Klosterkirche Am 26. April im Kloster Kappel Am Sonntagnachmittag verbindet sich die Sprache der Musik und jene des gesprochenen Wortes. Zu hören ist Musik aus unterschiedlichen Stilepochen und Lyrik und Prosa aus Vergangenheit und Gegenwart. «Kling gleich der hellsten Nachtigall …!», so lautet das Programm, welches Susanne Ehrhardt (Blockflöte, Klarinette), Andreas Schlegel (Laute) und Jürg Tobler (Orgel) in der Klosterkirche zum Besten geben. Werke von Mozart, van Eyck, Couperin, Daquin, Ortiz, Castello, Vivaldi und anderen werden zu hören sein – dazu umrahmen Texte, ausgewählt und vorgetragen von Pfarrer Markus Sahli die Musik.

Meister ihres Fachs Susanne Ehrhardt studierte Klarinette und Blockflöte an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin und erwarb am Königlichen Konservatorium Den Haag das Diplom für historische Klarinette. Sie ist Professorin für Blockflöte und Klarinette und leitet zahlreiche Kurse für Alte Musik. Sie ist mit ihrem Klarinettentrio Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge.

Andreas Schlegel absolvierte seine Ausbildung zum Lautenisten an der Schola Cantorum Basiliensis und beim Smpv. Seit 1987 leistet er musikpädagogische Arbeit. Seit 2013 leitet er die Musikschule Unteres Furttal. Er versteht sich als Forscher-Musiker: 1990 erforschte er im Auftrag des Schweizer Radios die in der Schweiz gespielte Lautenmusik und spielte drei CDs ein. Zudem publizierte er als Co-Autor das Werk «Die Laute in Europa 2».

Seit über 30 Jahren Musiker Jürg Tobler besuchte bereits ab neun Jahren Klavierunterricht und begeisterte sich sehr schnell für Klavier- und Orgelmusik, Gesang und Chor. Seine Ausbildung absolvierte er an der Musikhochschule Genf. Seit über 30 Jahren ist Jürg Tobler im Kanton Zürich wohnhaft und als Organist, Pianist und Chorleiter tätig. Unter anderem als Kantor und Musiker in Küsnacht. Er weist eine rege Konzerttätigkeit auf, sei es am Instrument oder mit Chor oder Orchester. (pd.) «Musik und Wort», am Sonntag, 26. April, um 17.15 Uhr, Klosterkirche des Klosters Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infor-

OK-Team der Japan-Woche, von links Ronald Weisbrod, Hana Gucher, Gabriela Nay, Nik Egger, Oliver Weisbrod. (Bild zvg.)

Japan-Frühlingsfest auf dem Weisbrod-Areal

mationen sind erhältlich unter Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Vom 4. bis 9. Mai stehen zahlreiche Japan-Events an

Walpurgis – das Fest der Lebensfreude Am 30. April ist Walpurgisnacht 40 Tage nach dem Frühlingsbeginn feiern sie am Feuer, mit Tanz und Liedern die Wandlung der Natur vom Erwachen in die Zeit des Wachsens und Reifens. Deshalb steht das nächste Jahreskreisfest, das Jren Omlin, diplomierte Fachfrau Ritualgestaltung, mit Frauen am Donnerstag, 30. April, feiern und am Freitag, 1. Mai tanzen möchte, unter dem Titel: «Walpurgis – das Fest der Lebensfreude».

erzählt, dass in dieser besonderen Nacht, vom 30. April auf den 1. Mai, sogar Zauberkräfte losgebunden waren. Menschen konnten sich in Tiere verwandeln, Pflanzen am Wachsen gehindert und Wasser in Wein verwandelt werden. Was dieses Fest auch bedeuten mag – Frauen haben es wieder entdeckt und feiern und tanzen an Walpurgis ihr Frau-Sein, ihre Eigenkraft und Stärke – es ist das Fest der Lebensfreude. (pd.) Jahreskreisfest für Frauen: Donnerstag, 30. April;

Ein vielfältiges kulturelles Programm sowie gastronomische Leckerbissen warten auf die Besucher des Hausemer Weisbrod-Areals. Höhepunkte sind die Teezeremonie mit der japanischen Teemeisterin Soyu Yumi Mukai, das Konzert der im Säuliamt heimischen Pianistin Michiko Tsuda, sowie als Abschluss das Kirschblütenfest mit vielen Attraktionen. Die Schweiz feierte im vergangenen Jahr 150 Jahre diplomatische Beziehungen zu Japan. Auch die Firma Weisbrod-Zürrer AG pflegte in der Vergangenheit und heute noch eine wertvolle Geschäftsbeziehung mit Japan. Dies veranlasste den Verein IG Weisbrod-Areal mit seinen Läden, Gewerbe-

betrieben, Ateliers und Praxen zu einem besonderen Frühlingsfest einzuladen. Während einer Woche können Besucher des Areals in das Land der aufgehenden Sonne eintauchen und an der facettenreichen japanischen Kultur und Gastronomie teilhaben. So kann man die japanische Handwerkskünste wie Origami-Falten, IkebanaBlumenstecken oder Kalligrafie näher kennenlernen. Auch Einführungen in Shiatsu und Aikido sowie ein SushiKurs und eine Modeschau stehen auf dem Programm. Das Café Weisbrod wird während der ganzen Woche köstliche japanische Spezialitäten wie Sushi, Nudelsuppen, Süsses und ausgewählte Tees anbieten. Die Geschäfte Weisbrod, bluff interior & colour design, L’Air du Sud und Colonial Living verkaufen exklusive japanische Produkte.

Teezeremonie und Klavierkonzert Als Highlights der Japan-Woche findet am Donnerstag, 7. Mai, im Geschäft bluff interior & colour design eine besinnliche Teezeremonie mit der japanischen Teemeisterin Soyu Yumi Mukai, vom Zürcher Museum Rietberg, statt. Am Freitag, 8. Mai, können die Besucher im kürzlich eröffneten Geschäft L’Air du Sud ein Klavierkonzert mit der berühmten japanischen Pianistin Michiko Tsuda erleben. Und als krönender Abschluss findet am Samstag, 9. Mai, auf dem gesamten Areal ein Kirschblütenfest mit vielen Attraktionen statt. (pd.) Weitere Informationen von Oliver Weisbrod, Telefon 044 764 82 00, japan@weisbrod.ch. Das komplette Programm mit Zeit- und Preisangaben ist auf der Website www.weisbrod-areal.ch verfügbar.

Treffpunkt: 19 Uhr, Kiosk Bahnhof Hedingen in dem

Mit dem Monat Mai zieht der Sommer ins Land. Von der Freude über die explodierende Kraft der Natur erzählen viele Bräuche, Lieder, Tänze und Gedichte. In vorchristlicher Zeit war es besonders wichtig, die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai zu feiern und damit die Walpurgisnacht zu begehen – um zum letzten Mal die Winterkräfte aus der Natur zu vertreiben. Es wird

Wetter entsprechender Kleidung; Abschluss: 22 Uhr; Kosten: 25 Franken. Frauen tanzen im Jahreskreis: Freitag, 1. Mai, 19.15 bis 21.15 Uhr im Saal des reformierten Chilehuus’ Ottenbach; mitnehmen: rutschfeste Socken, Geräteschuhe oder ähnliches. Kosten 20 Franken. Leitung & Anmeldung jeweils: Jren Omlin, freie Seelsorgerin, dipl. Fachfrau Ritual-

Traditional Jazz mit den Louisiana Hot Seven

gestaltung und Tanzleiterin TGG i.A. Rüchligstr. 2C, Ottenbach; 043 466 80 84; jren.omlin@bluewin.ch; www. lebensdichte.ch.

Feuer als Symbol der Lebensfreude und Lebenskraft. (Bild zvg.)

Zu Gast im Hirschen Wettswil sind am Samstag, 25. April, die Jazzmusiker der Louisiana Hot Seven. Mit Gründungsjahr 1968 gehören die Louisiana Hot Seven zum Urgestein der Zürcher Jazzszene. Bekannte und berühmte Musiker haben bei ihnen mitgespielt und zu ihrem Ruhm als stiltreue New Orleans-Formation und Bewahrer der damals revolutionären Musik der 20er-Jahre beigetragen. Im Mittelpunkt ihres Repertoires stehen Titel aus jener Zeit, wie sie von King Oliver, Jelly Roll Morton u.a. auf ersten Schelllackplatten festgehalten wurden. Seit den 70er-Jahren haben die Louisiana Hot Seven selber vier Tonträger aufgenommen, die mit Erfolg verkauft wurden. Trotz einigen Musikerwechseln wurde das musikalische Konzept beibehalten und heute verfügen die «Louisianer» über ein breites Repertoire an bekannten, aber auch vielen selten gespielten und wenig bekannten Melodien. In Jazzclubs und an Jazzfestivals sind sie gerne gesehe-

Die Jazzmusiker der Louisiana Hot Seven. (Bild zvg.) ne und gehörte Gäste. Seit 2013 hat Ueli Fahrni, der bekannte Kornettist der New Orleans Stompers die Melodieführung übernommen. Und ein besonderes Highlight gibt es, wenn bei einigen Stücken die Sängerin Karin Wildberger den Ton angibt.

Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend mit gutem Essen und New Orleans Street Jazz leisten wollen gilt deshalb, sich im Hirschen Wettswil einen Platz reservieren zu lassen. (pd.) Reservieren bei Brigitte Gubler, Tel. 044 700 01 28.


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Sport

Dienstag, 21. April 2015

Seit August 2014 zuhause ungeschlagen Heimstärke nimmt unheimliche Formen an: FC Wettswil-Bonstetten – Seuzach 3:0 (1:0) Im Abstiegskampf steckend, bot der Gast aus Winterthur den erwartet zähen Widerstand. Erst mit zunehmender Spieldauer setzten sich die Platzherren durch. Der heimstarke FCWB liess zuletzt Ende August 2014 zwei Punkte auf dem Moos liegen, seither wurde Sieg an Sieg gereiht. Das Polster auf den Zweiten Mendrisio enthält komfortable sechs Zähler. ................................................... von kaspar köchli Gegensätzlicher konnten die Vorzeichen kaum stehen: Zum einen der Leader FCWB, nach seiner Erfolgsserie vor Selbstvertrauen strotzend, auf der anderen Seite das abstiegsbedrohte Seuzach, aufgrund seiner 0:4-Klatsche im Derby gegen Winterthur verunsichert. Allerdings gestaltete sich das Geschehen vorerst ausgeglichen. Der Gast versteckte sich keineswegs und unternahm alles, um mitzuspielen.

Kurioses Eigentor als Geschenk In der sechsten Minute passte Seuzach-Keeper Amankwah beim Spielaufbau zu seinem Vordermann – und wurde prompt düpiert, als dieser bedrängt den Ball überraschend rasch und vor allem ungenau zurückspielte. Ein Geschenk, das WB nicht ausschlug. Fortan agierten die Heimischen stilsicher. Vorerst strich ein tückisch getretener Freistoss von Gjergji an Freund und Feind vorbei ins Aus, dann fischte Amankwah behände einen Kopfball von Sabanovic aus der Ecke. Danach ein Schreckmoment für

Francisco Constancio (rechts) erzielt auf Pass von Oleg Dukhnich das 3:0 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli) den zu weit vorgerückten FCWB. Torsteher Bachmann eilte einem vorpreschenden Stürmer entgegen, erschien allerdings zu spät zum Duell. Immerhin vermochte er den Winterthurer entscheidend zu irritieren, sodass dessen Abschluss aus der Ferne nur halbherzig ausfiel. Schliesslich wurde WBCaptain Buchmann Herr der heiklen Lage. Vier Minuten später passierte dasselbe noch einmal. Wieder kam ein langer Ball hinter die Abwehrkette, wieder wurde Bachmann 25 Meter vor seinem Tor übersprintet und erneut rettete Buchmann in höchster Not. Nach einer halben Stunde war die Rei-

he wieder am Gastgeber. Gjergji zirkelte das Leder knapp am Tor vorbei. In der nächsten Aktion stürzte Constancio im Fünfmeterraum. Allerdings war er es wohl, der zuerst geschubst hatte – der Schiedsrichter liess weiterspielen. Später wurde WBs Peter gefoult. Gjergjis zu kurz getretener Freistoss löste einen gefährlichen Seuzach-Konter aus. Lauber lancierte sofort Widmer, dessen Schuss jedoch zu harmlos geriet. Und nochmals kitzelte Seuzach am Ausgleich, Gouiffe-àGouffans Verdribbling als letzter Mann blieb knapp unbestraft. Die letzten Ausrufezeichen in Hälfte eins setzten die Ämtler: Kalyon zwang aus 18

Metern Amankwah zu einer Glanztat und Wasers Geschoss überflog die Querlatte um Handbreite. WBs Pausenführung war verdient, obschon der Gast das einzige Tor selbst fabriziert hatte.

WB sucht und realisiert Entscheidung Nach Wiederanpfiff suchte der FCWB tonangebend die Entscheidung. Auf dem rechten Korridor tanzte Gjergji seinen Gegenspieler schwindlig, die folgende butterzarte Hereingabe fand aber keinen Abnehmer. Und eine sehenswerte Stafette von Waser über Peter zum quirligen Gjergji versandete

ebenfalls knapp, dazwischen warnte Seuzach mit einem Schuss aus der Distanz. Dann führte WB die Entscheidung herbei. Buchmanns weiten Einwurf (67. Minute) verlängerte Kalyon geschickt zu Sabanovic, der goldrichtig stehend das 2:0 markierte. Zunehmend machte sich Seuzachs Coach Wanner bemerkbar. Mit undiszipliniertem Gebaren gegen die Unparteiischen erwies er seinem Team eher einen Bärendienst. Sportlich setzten die Winterthurer aber auch noch Akzente. So scheiterten Kijametovic und Widmer am aufmerksamen Bachmann und Mottolas Drehschuss flog am hinteren Pfosten vorbei. Besser machten es die Platzherren fünf Minuten vor Schluss. Sie profitierten von frei werdenden Räumen. Ein blitzschnell ausgeführter Angriff landete bei Dukhnich, der überlegt und seelenruhig den besser postierten Constancio bediente. Ein weiterer Bilderbuchkonter schloss Buchmann zum vermeintlichen 4:0 ab. Dem WBCaptain blieb es allerdings verwehrt, seine gute Leistung zu krönen – der Linienrichter reklamierte eine Offsideposition. «Seuzach spielte aufsässig und frech, es war der erwartet schwierige Gegner», anerkannte WB-Trainerassistent Nanzi Caduff nach Partieschluss. Der FCWB ziert die Tabellenspitze unverändert mit einem Sechspunktevorsprung auf Mendrisio. Stadion Moos, 235 Zuschauer, Schiedsrichter Wolfensberger. FCWB: Bachmann; Halef, Rocha, Buchmann, Waser; Gouiffe à Goufan (82. Studer), Kalyon, Gjergji, Constancio, Peter (68. Bonfardin); Sabanovic (76. Dukhnich). Tore: 6. Eigentor 1:0; 67. Sabanovic 2:0, 86. Constancio 3:0.

Endlich Sonne für den RRC Amt

Später Ausgleich

Schönes Wetter auf dem Mountainbike

FC Affoltern mit Unentschieden am Zürisee

Die Rennfahrer des Radrennclubs Amt waren bisher nicht zu beneiden. Durchgehender Regen am GP Osterhas und auch zum ersten Abendrennen am letzten Donnerstag öffnete Petrus seine Schleusen. Zum EKZ-Eröffnungsrennen am Sonntag schien endlich die Sonne.

Im Spitzenspiel der 3. Liga Gruppe 1 begnügen sich der FC Affoltern (FCA) und der FC Thalwil (FCT) mit einen 1:1 Unentschieden.

Petrus ist kein Rennradfahrer! Dieser Gedanke schoss einem am vergangenen Donnertag unweigerlich durch den Kopf. Pünktlich zum ersten Donnerstagabendrennen zog der Himmel wieder zu und öffnete seine Schleusen. Dennoch war René Graf zufrieden. «Trotz des Regenwetters waren die Rennen gut besetzt», zog der Präsident des organisierenden Radrennclubs Amt eine positive Bilanz. Dann endlich war es so weit: Am Sonntag zeigte sich zum EKZ-Saisoneröffnungsrennen in Schwändi (Glarus Süd) endlich wieder für ein Rennen die Sonne. Die Kids und natürlich auch deren Eltern nahmen es mit Wonne. Von den RRC-Amt-Kids standen fast zwei Dutzend Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz. Mit bemerkenswerten Ergebnissen: Ein Herzschlagfinale lieferte in der Kategorie Rock Knaben Jan Tillmann. Mit einem Sprint holte der Hausemer noch den zweiten Platz. Er war nicht der Einzige, der den Anlass auf dem Podest beendete. Sarina Rüttimann wurde wie ihre jüngere Schwester Jael Dritte. Leonie Müller schrammte als Fünfte nur knapp am Podest vorbei. Beeindruckend waren die grossen Felder von 40 Kindern bei den Knaben. (map.)

Es war ein nervöses Abtasten der beiden Mannschaften. Jeder wusste was auf dem Spiel stand. Die Affoltemer lagen vor dem Spiel auf Tabellenplatz eins, mit sechs Punkten Abstand auf den FC Thalwil. Ein Sieg für das Fanionteam hätte neun Punkte Differenz bedeutet und ein verlorenes Spiel hätten den Vorsprung auf drei Punkte schrumpfen lassen. Entsprechend vorsichtig agierten die beiden Mannschaften. Herausgesprungen ist ein Unentschieden und der Vorsprung bleibt bestehen.

FCA mit vielen Fouls

Hochkonzentriert: Jael Rüttimann beendet ihr erstes Rennen als dritte gleich auf dem Podest. (Bild Martin Platter) Der Kids Bike Treff findet immer am Montagabend,

4:56. Cross

18 Uhr statt. Weitere Informationen: rrc-amt.ch.

Knaben: 13. Cedric Graf (Ottenbach) 1:30. 16. Mike

Resultate: Pfüderi Mädchen: 3. Jael Rüttimann

Huter (Jonen) 1:41. 21. Francesco Caruso (Unter-

(Ebertswil) 0:14. 9. Yasmin Rüttimann (Ebertswil)

lunkhofen) 2:12. 34. Yannis Kemmler (Mettmenstet-

0:44. 10. Aline Graf (Ottenbach) 1:06. Pfüderi

ten) 3:28. Rock Mädchen: 5. Leonie Müller (Mett-

Knaben: 6. Nils Graf (Ottenbach) 0:26. Soft Mädchen:

menstetten) 2:10. Rock Knaben: 2. Jan Tillmann

3. Sarina Rüttimann (Ebertswil) 0:18.

(Hausen) 0:12. 33. Linus Schmucki (Hedingen) 7:06.

Soft Knaben: 20. Laurin Schmucki (Hedingen) 1:49.

37. Philippe Kemmler 8:09. 38. Nico Huter (Jonen)

24. Jan Graf (Ottenbach) 2:10. 27. Jérôme Bach-

8:40. Mega Knaben: 9. Timo Müller (Mettmenstet-

mann (Aeugst) 2:32. 37. Vitus Platter (Uerzlikon)

ten) 7:28. Fun 2: 10. Roger Tillmann (Hausen) 4:30.

3:59. Cross Mädchen: 17. Sara Kenel (Obfelden)

11. Cyrill Rüttimann (Ebertswil) 8:05.

In der ersten Halbzeit waren es die Gäste aus dem Säuliamt, die vermehrt zu Chancen kamen. Rako A. hatte die Gelegenheit, in einer Eins-zu-Eins-Situation beziehungsweise mit einem Sidekick, den FCA in Führung zu schiessen. Konate kam nach einer Ecke zum Kopfball, brachte jedoch nicht den nötigen Druck hinter den Ball. In der zweiten Halbzeit waren es die Thalwiler, die besser ins Spiel kamen. Aber nur mit freundlicher Unterstützung des FCA. Immer wieder wurden die Thalwiler zwischen 16-er und Mittellinie gefoult. Aus den darauf folgenden Freistössen hätte durchaus der eine oder andere Treffer fallen können. In der 79. Minute passierte, was sich angedeutet hatte. Der erste richtige Angriff der Thalwiler auf das

Affoltemer Tor sollte auch gleich zum Torerfolg führen.

FCA schafft späte Wende Vier Zeigerumdrehungen später, sieben Minuten vor Spielende, schaffte der FCA den Ausgleich. Der von Ismajlaj getretene Eckball brachte Konate wuchtig per Kopfstoss im gegnerischen Tor unter. Zwei Affoltemer Spieler waren es, die mehr einstecken mussten, als alle andern. Zum einen war es Ammann, der als linker Verteidiger dreimal an der Seitenlinie langmarschierte, mit freier Bahn aufs Tor. Dreimal wurden ihm in vollem Lauf von hinten die Beine weggegrätscht. Beim ersten Mal erhielt der Gegner noch eine gelbe Karte. Bei den letzten beiden Malen scheute sich die Schiedsrichterin, zum Karton zu greifen. Der Zweite war der linke Innenverteidiger Konate. Er erlebte die volle Bandbreite der Hochs und Tiefs. Gelbe Karte in der 10. Minute, Tor geschossen in der 83. Minute, gelb-roter Karton in der 88. Minute. Trainer Filipovic kommentierte das Spiel mit den Worten: «Es war ein harter Fight und das Unentschieden ist gerecht. Leider waren wir nicht ganz frei und konnten nicht unser gewohntes Spiel aufziehen.» Am kommenden Samstag geht es in die nächste Runde. Der Tabellenerste empfängt zu Hause den vorletzten aus Freienbach. Volkmar Klutsch FCA: Steiner, Scicchitano, Konate, Luchsinger, Ammann, Dushaj, Ismajlaj, Rako A., Good, Antenen C., (Bilic 63’), Shala. Ersatz: Aegerter, Rako M., Stähli, Bilic, Antenen S., Premananthan.


Sport

Dienstag, 21. April 2015

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Eine neue Fahne für den TV Ottenbach Ersatz für das Vereinsbanner aus dem Jahr 1957 – sonntägliche Weihe bei schönstem Wetter

Gruppenbild erstmals mit der neuen Fahne: Aktive und Ehrenmitglieder des Turnvereins Ottenbach. (Bild Werner Schneiter)

Am Sonntag präsentierte sich der Turnverein Ottenbach mit der neuen Vereinsfahne, der vierten in der 133-jährigen Vereinsgeschichte. Sie ersetzt die nunmehr verschlissene aus dem Jahr 1957. ................................................... von werner schneiter Vor knapp 15 Jahren haben der 1882 gegründete Turnverein und die Damenriege in Ottenbach fusioniert und bestreiten Wettkämpfe und andere Auftritte unter der gleichen Fahne. «Das hat sich bewährt», sagt Vereinspräsident Samuel Gfeller. Es sind derzeit rund 100 Aktive und Ehrenmit-

glieder, heute etwa je zur Hälfte Frauen und Männer. Dieses Gleichgewicht besteht auch im Vorstand. Ottenbach hat eine aktive Sektion, die in der Vergangenheit einige Grossanlässe gestemmt hat, so zum Beispiel die Schweizer Meisterschaften im Steinstossen im vergangenen Jahr oder den Spiel- und Stafettentag der Jugendriegen. Und auch dank der Durchführung des Chränzli verfügt der Verein heute über ein Vermögen, das ihm die Anschaffung einer neuen Fahne ohne «Fremdgeld» erlaubt, das heisst: ohne Sponsoren. «Auch das ist etwas ungewöhnlich», fügt Samuel Gfeller bei. Der eigentlichen Fahnenweihe gingen Darbietungen der Tanzgruppe «Dext-Rose» voraus. Dann sagte der

Präsident, eine neue Fahne biete dem Verein die Möglichkeit, seine Werte und Ziele neu darzustellen, aber auch Wurzeln zu zeigen, von wo man komme. Und diese Wurzeln sind im neuen Banner denn auch sichtbar. Es enthält jene Farben, die auch im Kantons- und Gemeindewappen vorhanden sind. Zusammen mit dem Logo des schweizerischen Turnverbandes bilden das die tragenden Elemente der neuen Vereinsfahne. «Wir verbinden unsere Wurzeln stark mit dem Ottenbacher Wappentier, dem Güggel», so Samuel Gfeller. Zur Neuanschaffung einer Fahne gebe es viele Gründe – im vorliegenden Fall sei es kein Jubiläum, sondern der Umstand, dass die alte Fahne aus

dem Jahr 1957 stamme und, nachdem sie so manches Fest überstanden habe, «reparaturbedürftig» sei, hielt der 32. Präsident in der Geschichte des Turnvereins fest. Die neue Fahne ist auch verbunden mit einem Wechsel des Fähnrichs: Thomas Etterlin übergibt dieses Amt an Sabine Frey und Jan Hegetschweiler – auch das symbolisiert, dass in Ottenbach Frauen und Männer einem Verein angehören.

Ein Unikat Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger erläuterte die historische Bedeutung von Fahnen, die aus dem Militärischen stammt. So sei die Verteidigung der Fahne Pflicht gewesen. «Die

Eroberung einer feindlichen Fahne war eine Ruhmestat, der Verlust der eigenen galt als Schande. So sei die Fahne quasi zum Heiligtum geworden, das einer kirchlichen Weihung bedurfte», sagte sie. Und so sei ihr klar geworden, dass all das nicht nur für militärische Fahnen gelte, sondern auch für Vereinsbanner. Auch für den TV Ottenbach diene sie als Orientierungspunkt auf dem Turngelände, und es bestehe eine grosse Bindung zur Fahne. Gaby Noser Fanger freut sich über den so lebendigen und aktiven Turnverein im Dorf. Falls sie neun Jahre länger durchhalte als die alte Fahne, dann werde sie beim 200-Jahre-Jubiläum des Vereins im Jahr 2082 dabeisein ...

Start in die Boulder-Saison gelungen

Glänzender Saisonabschluss

Petra Klingler aus Bonstetten gewinnt ersten Boulder-Swiss-Cup

Silbermedaille für Floorball Albis

Am vergangenen Samstag startete das SAC Swiss Climbing Team im B2 in Pratteln mit dem ersten Bächli-SwissClimbing-Cup (BSCC) in die neue Wettkampfsaison. An diesem Boulder-Wettkampf nahmen knapp 60 Athletinnen und Athleten in den Kategorien U18 und Elite teil. Im Vorfeld des Wettkampfes meinte der Nationaltrainer Urs Stöcker: «Wie fit die Schweizer Kletterelite tatsächlich ist, lässt sich schwer vorhersehen. Das wird sich vor allem an den internationalen Wettkämpfen zeigen.» Er setzt auf die bereits bekannten Namen wie Petra Klingler, Rebekka Stotz und Nathalie Bärtschi. «Besonders gut sieht es für Petra Klingler aus. Die 23jährige Bonstetterin hat eben eine überaus erfolgreiche Eisklettersaison abgeschlossen. Sie beendete die Weltcup-Tournee krönend mit ihrem Sieg in Russland. Dieses Spitzenresultat brachte sie auf den 2. Platz in der Lead Weltcup-Gesamtwertung 2015. Damit ist Petra Klingler die erste Athletin, die seit sieben Jahren das Kunststück schaffte, einen Eiskletter-Weltcup zu gewinnen. Die letzte vor ihr war Petra Müller 2008. Es muss am Namen liegen ... Aber auch in der Sommersaison ist Petra Klingler immer für nationale und internationale Top-Platzierungen

gut. International kann sie gut in die Top 10 klettern. Man darf gespannt sein! Nun – nach dem ersten nationalen Wettkampf weiss man: Petra gelang der Start in die Boulder-Saison 2015 nach Mass. Bei der Elite Damen zeigte sie bereits in der Qualifikation, dass sie hier gewinnen will. Als einzige Athletin meisterte sie alle acht Boulderprobleme. Der Final wurde dann sehr spannend. Doch Petra Klingler konnte sich auch dort durchsetzen und gewann den ersten Erfolgreich im Aufstieg: Petra Klingler. (Bild zvg.) Boulder Swiss Cup 2015 vor ihren Teamkolleginnen Nata- schaften im Bouldern, die in Zürich ausgetragen werden. Mitte Mai finden lie Bärtschi und Rebekka Stotz. Bereits in zwei Wochen geht es dann die Boulder-Europameisterschafweiter mit den Schweizer Meister- ten in Innsbruck statt.

Mit einer Silbermedaille und einem vierten Platz an der Schweizer Regionameisterschaft beenden die Junioren von Floorball Albis die Saison. An der Finalrunde in Kaiseraugst konnte sich das B-Junioren-Team für den Halbfinal qualifizieren. Dort traf es auf einen bekannten Gegner aus der Saison – Blau-Gelb Cazis. In einem intensiven Spiel gewann es 3:1 und qualifizierte sich für das Finalspiel. Im Final stand Floorball Albis dem Team des UHCevi Gossau gegenüber. Das Spiel war ausgeglichen, den Ämtler B-Junioren gelangen aber keine Tore, und so verloren diese den Final mit 0:3. Mit dem zweiten Platz hat das BJunioren-Team ein super Resultat erreicht und kann stolz auf die gezeigte Leistung sein.

Niederlage im Spiel um Platz 3 Die A-Junioren konnten zum Abschluss der Saison ihre Finalrunde in Affoltern austragen. Dank zwei Siegen in der Vorrunde qualifizierten sie sich klar für den Halbfinal. In diesem verloren sie jedoch – die Bronzemedaille lag immer noch in Griffweite. In einem spannenden Spiel unterlagen sie

gegen Chur Unihockey und mussten sich mit dem vierten Platz begnügen. Trotz der Niederlage kann man stolz auf die Leistung sein – was auch der Applaus und Fanjubel im Anschluss an die Niederlage zeigte.

Starke Juniorenleistung Gerade zwei Teams konnten sich in der vergangenen Saison für die Finalrunde qualifizieren. Vom nationalen Verband aus werden anschliessend pro Alterskategorie zwei Regionalschweizermeisterschaften vergeben. Mit der gezeigten Leistung gehört das B-Junioren-Team zu den vier besten Mannschaften ihrer Alterskategorie über die ganze Schweiz gesehen – das A-Junioren-Team zu den acht besten.

Auch das Herren-II-Team gewinnt Das Herren II von Floorball Albis hatte seine letzte Runde im Schachen in Bonstetten. Das erste Spiel gewann das Team mit 5:1 gegen Wädenswil. Im zweiten Spiel verlor es schliesslich ebenso klar gegen Rapperswil mit 3:8. Dank den guten Leistungen über die ganze Saison hinweg beendete das noch junge Herren-II-Team die Saison auf einem sehr guten 3. Tabellenplatz.


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Stellenanzeiger Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich. Die 430 Schulkinder, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, werden in zwei Schuleinheiten unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2015/16 suchen wir eine führungserfahrene und kompetente Nachfolge unseres Schulleiters. Sind Sie unsere neue/unser neuer

Schulleiterin/Schulleiter (90- bis 100-%-Pensum) die/der zusammen mit unserem Schulleiter für Sonderpädagogik unsere Schule zielgerichtet und professionell führen möchte? Sie • sind eine erfahrene und teamorientierte Führungspersönlichkeit mit erfolgreicher, mehrjähriger Erfahrung als Schulleiter/in und entsprechender Ausbildung. • tragen Sorge zur gewachsenen Schulkultur und entwickeln unsere Schule kompetent weiter. • begegnen Kindern, Mitarbeitenden und Eltern mit Wertschätzung und Offenheit. • können Menschen motivieren, begeistern, vernetzen, fördern und fordern. • sind kommunikativ, lachen gerne und können gut zuhören. Wir • bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Führungsaufgabe mit viel Gestaltungsspielraum. • zeichnen uns aus durch ein gutes Arbeitsklima, engagierte Mitarbeitende und eine gute Infrastruktur. • pflegen einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen unserer Mitarbeitenden. • unterstützen Sie mit einer aufgeschlossenen Schulpflege und einer kompetenten Schulverwaltung. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis spätestens 22. Mai 2015 an: Primarschule Wettswil, Schulverwaltung, Postfach 265, 8907 Wettswil. Fragen beantwortet Ihnen gerne der jetzige Stelleninhaber Herr Peter Bachmann (Telefon 043 466 20 30) oder unser Schulpräsident ad interim Herr Roger Schmutz (Telefon 079 652 73 04).

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