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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 31 I 168. Jahrgang I Mittwoch, 23. April 2014

Diskutiert & gefeiert

Gekippt

Gemeindeversammlung Stallikon: Bauabrechnung, Hausverkauf, Abfall und ein Abschied. > Seite 3

Unfall bei Wendemanöver mit Kutsche in Knonau: Leicht verletzte Personen. > Seite 3

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Jubiäum & Abschied Dora Küpper, seit 40 Jahren bei der Spitex Obfelden/Ottenbach, geht in Pension. > Seite 7

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Ende einer Ära Martin Hess übergibt Willy Studer die Führung im OK der Hausemer Chilbi. > Seite 10

Nummer 1 der Patrouille Suisse

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Berufswelt vor Augen Technikwoche der Sekundarschule Ennetgraben in Affoltern. > Seite 11

Neuer Kandidat für den Gemeinderat Ottenbach

Die Patrouille Suisse feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Der Platz im «Tiger uno» gehört seit vergangenem Jahr Simon «Billy» Billeter aus Knonau. Und der hat sich fürs Jubiläumsjahr einiges einfallen lassen.

Der Bisherige Bruno Ruh (SVP), der bei den Ottenbacher Gemeinderatswahlen als Überzähliger ausschied, kandidiert beim zweiten Wahlgang am 18. Mai nicht mehr. Als neuer Gemeinderat bewirbt sich Roger Hatzi. Der 54-jährige Finanzplaner ist parteilos und wird von der FDP unterstützt. Wie berichtet, kandidiert Gaby Noser Fanger als Gemeindepräsidentin und Nachfolgerin von Kurt Weber. ................................................... > Bericht auf Seite 7

................................................... von thomas stöckli

anzeigen

Der Knonauer Simon Billeter führt die Kunstflugstaffel der Luftwaffe im Jubiläumsjahr an

Seit gestern Dienstag und noch bis Mitte nächster Woche übt die Patrouille Suisse im Trainingskurs das Programm für die Saison 2014 ein. Vorneweg fliegt Simon Billeter. Und nicht nur das: Als Leader der Patrouille Suisse ist er für den ganzen fliegerischen Teil verantwortlich. Das schliesst auch das Programm der Flugdemos mit ein. Im Jubiläumsjahr sollte etwas Neues entstehen. Bereits im Januar hat Billeter deshalb mit Solist Reto «Tödi» Amstutz Ideen für die rund 20-minütige Vorführung gesammelt. So soll sich die Formation diese Saison auch mal auf drei und drei Flieger aufteilen. Im Trainingskurs werden die neuen Ideen aktuell an verschiedenen Trainingsorten erprobt – erst in grosser Höhe und ohne räumliche Ein-

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Führt die Patrouille Suisse in der Jubiläumssaison an: Simon «Billy» Billeter aus Knonau mit Tiger uno. (Bild Thomas Stöckli)

nicht alles: 20% auf die ganze Schönheit und 15%

schränkung, dann immer tiefer und näher zusammen. Die erste Demo ist bereits am 3. Mai an der Patrouille des Glaciers in Verbier. Höhepunkt der

Saison dürfte dann die AIR14 in Payerne sein. Dort wird vom 27. August bis 8. September mit der grössten Flugschau in der Geschichte der Schweiz

GP Osterhas auf trockenen Pfoten Wie bereits im Vorjahr hatten die Veranstalter des 35. Grand Prix Osterhas Wetterglück und -pech zugleich. Sämtliche Rennen des Radkriteriums konnten zwar bei trockener Strecke durchgeführt werden. Jedoch war es kühl. Erst am Folgetag zeigte sich wieder die Sonne bei angenehmen Tempera-

eine Auswahl an Gartenmöbeln. Das ist aber noch

turen. Nichtsdestotrotz boten die Rennfahrer in allen Kategorien spannende Rennen und zuweilen sogar taktische Leckerbissen. Wie beispielsweise Elite-Sieger Claudio Imhof, der im Vorjahr noch das Rennen der Amateure und Masters krass dominiert hatte. Als Einziger überrundete der

Ostschweizer diesmal das Elite-Peloton, setzte sich sogleich wieder an die Spitze und sorgte mit seinem Tempo dafür, dass seine direkten Kontrahenten den Anschluss im Hauptrennen nicht mehr herstellen konnten. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 19

Im Vorjahr noch Sieger bei den Amateuren, überrundete Claudio Imhof diesmal das gesamte Elite-Feld und gewann erneut. (Bild Martin Platter)

das 100-Jahre-Jubiläum der Schweizer Luftwaffe zelebriert. ................................................... > Interview und Bericht auf Seite 5

auf eine Auswahl an Elektrohaushaltgeräten von Samsung ergänzen unsere Angebote. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Bundesrat Maurer heute in Affoltern Mit dem Gripen-Fonds-Gesetz, über das am 18. Mai abgestimmt wird, wurde den Stimmbürgern bewusst die Möglichkeit gegeben, sich zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge zu äussern. Damit steht die Schweiz an einem richtungsweisenden Entscheid. Wollen wir auch in Zukunft eine glaubwürdige Armee oder nicht? Mit einer breit angelegten Orientierung wird heute Abend, 23. April, um 20 Uhr im Kasino in Affoltern Gelegenheit geboten, sich über den Umfang und die Bedeutung der Ersatzbeschaffung ein Bild zu machen. Wie bereits in Inseraten angekündigt, wird sich aus Sicht der Flugwaffe zuerst der ehemalige Kommandant der Flugwaffe Korpskommandant Markus Gygax äussern. Als Vertreter der Wirtschaft ist mit Martin Sauter ein Verantwortlicher Geschäftsführer eines von Gegengeschäften profitierenden Unternehmen anwesend und erläutert die Gripen-Beschaffung aus seiner Warte. Den Abschluss bildet der VBS-Chef, Bundesrat Maurer, der aus politischer Sicht die Bedeutung dieser Abstimmung für die Armee und unser Land generell beleuchten und begründen wird. – Im Anschluss an die Referate ist die wohl einmalige Gelegenheit geboten, den fachkompetenten Referenten Fragen zur Abstimmung GripenBeschaffung zu stellen. Der Anlass der SVP ist öffentlich und wird mit einem offerierten Apéro im Foyer beendet.

300 17 9 771661 391004


Bonstetten Rossi geb. Loosli, Rosina

Delegiertenversammlung Donnerstag, 22. Mai 2014, 19.00 Uhr Saal Werkgebäude, Zwillikerstr. 26, 8908 Hedingen A. Statutarische Geschäfte 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Kenntnisnahme des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 7. November 2013 3. Abnahme der Verbandsrechnung 2013 4. Genehmigung des Geschäftsberichts 2013 des Verbandsvorstandes 5. Legislatur 2014 bis 2018: Konstituierung und Wahlen a. Wahl Präsidium b. Wahl Vizepräsidium c. Wahl der übrigen Mitglieder des Verbandsvorstandes d. Wahl der Rechnungsprüfungskommission 6. Anpassung Entschädigung/Sitzungsgeld Vorstand 7. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern C. Verabschiedung Präsident Paul Schneiter Die Unterlagen liegen ab 8. Mai 2014 beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während den Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 17. April 2014 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Dr. Paul Schneiter, Präsident

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Montag, 26. Mai 2014, 20.00 Uhr, im Saal des Pfarreizentrums Affoltern am Albis Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Rechnungsabschluss 2013 2. Wahlen 2.1 Wahl des Gemeindeleiters 2.2 Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission 2.3 Wahl des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission 2.4 Wahl der Kirchenpflegemitglieder 2.5 Wahl des Präsidenten der Kirchenpflege 3. Infos aus der Kirchenpflege 4. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht.

Infolge eines Schulungstermins aller Angestellten der Gemeindeverwaltung zur Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung VRSG «Axioma» bleibt die Gemeindeverwaltung am Freitag, 25. April 2014, während des ganzen Tages geschlossen. In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter Telefon 079 625 04 93.

Sie starb in Zürich am 17. April 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Mittwoch, den 30. April 2014, im engsten Familienkreis. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, den 30. April 2014, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Knonau

Peter Jakob Wolfisberg 24. Mai 1946 – 17. April 2014

Für uns alle viel zu früh ist er nach kurzer, schwerer Krankheit im Beisein seiner Liebsten friedlich eingeschlafen. Alle, die ihn gekannt haben, wissen was wir vermissen. Ein spezieller Dank geht an die Palliativstation, Spital Affoltern.

Roger Wolfisberg und Jasmin Gerster Enkelkinder Verwandte und Freunde

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 24. April 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 25. April 2014, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

Der Gemeindeschreiber-Stv.

Mettmenstetten

Peter Wolfisberg Oberdorfstrasse 9, statt. Der Friedhofvorsteher

Anstelle von Blumen danken wir, im Sinne des Verstorbenen, für Spenden an das Kinderheim Paradies Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4. Traueradresse: Roger Wolfisberg, Oberdorfstrasse 9, 8932 Mettmenstetten

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.

Wettswil am Albis

Affoltern am Albis

Am 16. April 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Am 17. April 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lange, Walter

geb. 12. April 1950, Ehefrau des Carlo Pucci, italienische Staatsangehörige, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 53.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem Vater und unserem Grossvater

geboren am 4. Januar 1930, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern, gestorben am 17. April 2014 in Affoltern am Albis.

Auf eine rege Teilnahme freuen sich

Bestattungen

TODESANZEIGE

In Liebe:

Am Freitag, 25. April 2014, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Beisetzung/ Abdankung für

Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf die, die mich lieben.

Lutz-Peter, Margrith

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Angela Pucci geb. Vedernjak Gemeindeverwaltung Ottenbach bleibt am Freitag, 25. April 2014, geschlossen

geboren 11. August 1948, von Bischofszell TG und Brusino Arsizio TI, Ehefrau des Rossi, Werner Stefan, wohnhaft Herenholzweg 15, Bonstetten.

geb. 18. August 1922, Bürger von Zürich, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Beisetzung statt.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 28. April 2014, 15.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Friedhofvorsteher

Con tristezza annunciamo la perdita di mia Moglie, nostra Mama e Nonna

Angela Pucci-Vedernjak * 12. 4. 1950

ȴ 17. 4. 2014

Con amore e gratitudine per tutto ciò che ci hai donato durante la tua vita.

Carlo Pucci Ivo und Manuela Pucci-Eng mit Matteo und Ornella Adam und Sarah Pucci-Schmid mit Alessia Affoltern am Albis, 17. April 2014

Besten Dank für Ihr Verständnis. Ottenbach, 22. April 2014 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle Die Büros der Gemeindeverwaltung und die zentrale Sammelstelle Püntenstrasse bleiben am Montag, 28. April 2014, den ganzen Tag geschlossen (Sechseläuten). Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung:

044 710 99 70 044 701 80 76

Stallikon, 23. April 2014 Gemeinderat

Wenn uns Liebe nach Hause führt ist der Friede nicht weit.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von

Margrit Lutz-Peter 4. Januar 1930 – 17. April 2014

Du bleibst uns immer in lieber und dankbarer Erinnerung. Nach langem Aufenthalt im Pflegeheim Sonnenberg durfte sie in Frieden einschlafen. Herzlichen Dank allen Pflegenden, die unsere Mutter mit viel Liebe und Geduld gepflegt und begleitet haben. Die Trauerfamilie:

Schiessvereine

BSV Affoltern Bezirks-Gruppenmeisterschaft Final 300 m Samstag, 26. April 2014 Schiessplatz: Obfelden Gruppe A von 13.00 bis 17.00 Uhr Schiessplatz: Zwillikon Gruppe D von 13.00 bis 18.00 Uhr Der Bezirks-Schützenmeister 300 m

Walter und Saranuch Lutz-Suwannatrai Regula Beutler-Lutz mit Lisa Esther Lutz mit Zara Hans und Rosmarie Peter-Beugger Hanni Schmid-Peter Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 24. April 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt; anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Traueradresse: Walter Lutz, Bolletweg 4, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. April 2014

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Bauabrechnung, Hausverkauf, Abfall und ein Abschied An der Gemeindeversammlung Stallikon wurde diskutiert und gefeiert Zwei der drei traktandarischen Geschäfte – Verkaufsvollmacht Bleikistrasse 22 und 24 sowie Totalrevision Abfallverordnung – passierten die Gemeindeversammlung Stallikon vergangene Woche nicht ohne Diskussion. Mit grossem Applaus wurde zum Schluss Walter Ess verabschiedet. ................................................... von urs e. kneubühl Der Applaus war lang anhaltend. Die Gemeindeversammlung Stallikon verabschiedete am Mittwochabend vergangener Woche Gemeindepräsident Walter Ess würdevoll und dankbar. Das bestätigten nicht nur die kurzen Laudatien von Gemeinderat Robert Sidler und Gemeindeschreiber Roberto Brunelli, welche die Amtsdauer des scheidenden Präsidenten noch einmal mit Hochs und Tiefs passieren liessen, sondern ebenso die aufgeschlossenen Plaudereien mit den Stimmbürgern beim Apéro zum Schluss. Zuvor hatte Walter Ess seine letzte Gemeindeversammlung mit gewohnter Souveränität, dann und wann – stets passend und gespickt mit einer Portion Humor und Schalk – abgewickelt. Die drei traktandarischen Geschäfte – Bauabrechnung Gemeinschaftsgrab, Verkaufsvollmacht Bleikistrasse 22 und 24 sowie Totalrevision Abfallverordnung – waren nach eindreiviertel Stunden abgehakt. Nicht unumstritten und entsprechend diskutiert waren zwei von ihnen.

Bleiki-Liegenschaften verkaufen oder behalten? Die 104 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten vorweg ohne Wortbegehren und einstimmig die Kreditabrechnung für die Erstellung eines Gemeinschaftsgrabes auf dem Friedhof «Schloss», die mit Kosten von 121 606 Franken den im April 2012

ebenda genehmigten Investitionskredit von 143 000 Franken um 21 393 Franken unterschreitet. Bei der Einholung einer Verkaufsvollmacht für die beiden Liegenschaften Bleikistrasse 22, Stall, und 24, Wohnhaus mit angebauter Scheune, die sich seit 1971 im Besitz der Politischen Gemeinde Stallikon befindenden, gab es dann einigen Diskussionsbedarf. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung, ihn mit den Kompetenzen eines Generalbevollmächtigten auszustatten und zu ermächtigen, die beiden genannten Grundstücke zu den bestmöglichen Konditionen zu verkaufen. Als Mindestverkaufspreis werden 1,2 Millionen Franken festgesetzt. Im Namen der Interessengemeinschaft «Kulturund Energie-Kafi» sprachen sich einige Votanten dafür aus, das Traktandum auf Ende Jahr zu verschieben und die Zeit zu nutzen, um exakt abzuklären, ob die eine oder andere Liegenschaft nicht doch von der Gemeinde genutzt werden könnte sowie welchen Einfluss allenfalls dort entstehende Neubauten auf das Ortsbild haben könnten. Walter Ess erläuterte dazu, dass das Wohnhaus mit angebauter Scheune in abbruchreifem Zustand sei und der daneben stehende Stall generellen Sanierungs- und Erneuerungsbedarf aufweise, was eine Nutzung zu öffentlichen Zwecken mit hohen Kosten verbinden würde. Bezüglich des Ortsbildes wies Ess darauf hin, dass sich die Grundstücke in der Wohnzone W1/15 (1 Vollgeschoss, 15 % Ausnutzung) befinden und folglich nur zonenkonform neu gebaut werden dürfe.

Zwei Mal Nein Gleichzeitig wurde von den Votanten der genannte Verkaufspreis als zu günstig moniert, was Walter Ess konterte und darauf verwies, dass es sich bei der genannten Summe um den Mindestverkaufspreis handle und dass der Gemeinderat die Grundstücke zu den bestmöglichen Konditionen ver-

Mit viel Applaus und reichlich Geschenken verabschiedeten der Gemeinderat (vollzählig im Bild), die Gemeindeversammlung und die Gemeindeangestellten (vertreten durch Gemeindeschreiber Roberto Brunelli, Mitte hinten) ihren Präsidenten und Chef Walter Ess (links). Ganz rechts der neue Stalliker Gemeindepräsident Werner Michel. (Bild Urs E. Kneubühl) kaufen werde. Dabei erinnerte er an ein analoges Geschäft, das der Gemeinderat seinerzeit im Tägerst abgewickelt und die Liegenschaft dort um einiges mehr als den festgelegten Mindestpreis verkauft hatte. In der Abstimmung unterlag der Antrag der IG «Kultur- und Energie-Kafi» schliesslich mit 56 Nein- und 29-Ja-Stimmen. Ein weiterer Votant bedauerte, dass die Liegenschaften abgerissen werden sollen und beantragte, die beiden Liegenschaften getrennt zu verkaufen, damit das Wohnhaus erhalten werden könne. Auch dieser Antrag fand keine Gnade bei den Stimmberechtigten: 57 Nein zu 14 Ja. In der Schlussabstimmung obsiegte der Antrag des Gemeinderates mit 60 Ja- zu 30 Nein-Stimmen.

Totalrevision der Abfallverordnung Auch die totalrevidierte Abfallverordnung der Politischen Gemeinde Stallikon passierte nicht wortlos. Aus den Reihen der Versammlung kamen verschiedenste Anmerkungen, Fragen und Ideen. So wurde etwa im Sinne einer zweckmässigen Wiederverwertung die Einführung eines Bring- und Holtages angeregt, was allerdings nicht der vom Kanton verlangten verursachergerechten Entsorgung entspricht, wie Gemeinderätin Priska Metzger festhält. Genauso verhält es sich bei einer ebenfalls angeregten Sperrgut-Strassensammlung, wie sie in Nachbargemeinden noch üblich sind. Hier fügt Priska Metzger zudem an, dass die genannten Nachbarsgemein-

Kutsche bei Wendemanöver gekippt In Knonau wurden mehrere Personen leicht verletzt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Bei einem Unfall mit einer Kutsche sind am Karfreitagvormittag in Knonau mehrere Personen leicht verletzt worden. Eine mit elf Personen besetzte Kutsche, fuhr gegen 10.15 Uhr auf den Vorplatz eines landwirtschaftlichen Betriebes. Beim Wendemanöver auf

dem Innenhof geriet die Kutsche in Schräglage und kippte um. Die Passagiere die auf den beidseits angebrachten, längsausgerichteten Sitzbänken sassen, fielen aus der Kutsche. Sechs Personen erlitten dabei leichte Verletzungen und wurden mit mehreren Ambulanzfahrzeugen in Spitalpflege

gefahren. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Nebst der Kantonspolizei Zürich waren die Rettungsdienste der Spitäler Affoltern, Muri und Zug im Einsatz. (Kapo)

Einblick auf rund 700 Seiten Geschäftsbericht des Regierungsrates 2013 Der Regierungsrat hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2013 verabschiedet. Die rund 700 Seiten umfassende Publikation verschafft Einblick in die wesentlichen Tätigkeiten des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung. Für interessierte, aber eilige Leserinnen und Leser erscheint auch dieses Jahr eine Kurzfassung mit ausgewählten Themen aus dem Berichtsjahr. Kurz nach der Rechnung präsentiert der Regierungsrat den Geschäftsbericht 2013 und macht damit deutlich, welch breites Leistungsspektrum zu diesen Zahlen gehört. Rund 33 000 Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung sind für rund 1,4 Millionen Zür-

cherinnen und Zürcher im Einsatz. Mit welchen Zielen, Schwerpunkten und Mitteln Regierungsrat und Verwaltung arbeiten, ist auf den rund 700 Seiten des Geschäftsberichts ausgewiesen. Eine Kürzest-Übersicht liefert Regierungspräsident Thomas Heiniger im Vorwort zum Bericht: Rund 14 000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben tragen zu gesunden Lebensbedingungen bei. Ein Korps von 2200 Kantonspolizisten ist für die Sicherheit im Kanton im Einsatz. Über 12 000 Jugendliche können jedes Jahr die obligatorische Schulzeit beenden, über 400 Bus-, Tram- und Schiffslinien spannen ein dichtes Verkehrsnetz durch

den Kanton. Der Geschäftsbericht 2013 liefert nicht nur Details zu diesen und vielen weiteren Leistungen, sondern enthält auch eine Aufforderung an die Bevölkerung: Neben den staatlichen Dienstleistungen, die weitgehend einwandfrei funktionieren, kommt es auch auf die Eigen- und Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger an. Das Aufrechterhalten von Sicherheit, Bildung, intakter Natur und Infrastruktur, Lebensqualität und Freiheit im Kanton Zürich erfordert den Einsatz aller. (ki.) Der Geschäftsbericht 2013 und die Kurzfassung sind im Internet unter www.rr.zh.ch, «Themen», «Geschäftsbericht & Rechnung», elektronisch verfügbar.

den über keine öffentliche Sammelstelle wie Stallikon verfügten und dass dort bei den Strassensammlungen jeweils festgestellt werde, dass dabei massenweise Sperrgut von Auswärtigen zulasten der Gemeinde entsorgt werden müsse. Schliesslich wurde seitens eines Votanten beliebt gemacht, dass künftig nicht nur Papier, sondern wieder zwei- bis dreimal im Jahr auch Karton gesammelt werden sollte. Auch hier gab es den Verweis auf die öffentliche Sammelstelle, wo dreimal so viel Karton entsorgt werde als früher bei der Strassensammlung. Die Verweise und Anmerkungen seitens der Gemeinderätin leuchteten ein, jedenfalls wurde die totalrevidierte Abfallverordnung schliesslich ohne Gegenstimme verabschiedet.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Heiri Wydler zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Mittwoch, 23. April 2014. Wir wünschen ihm weiterhin eine schöne Zeit auf dem Hof von Marlies und Thomas Wydler im Bächler. Und natürlich ein fröhliches Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Morgen Donnerstag, 24. April, feiert Martial Frêne in Affoltern den 80. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich zum Ehrentag und wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 23. April 2014

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«Ich bin der Einzige, der Höhe und Geschwindigkeit checken kann» Die Patrouille Suisse feiert dieses Jahr ihr 50-Jahre-Jubiläum – Der Knonauer Simon «Billy» Billeter fliegt voran Wenn die Patrouille Suisse abhebt, dann schlagen die Herzen der Aviatik-Begeisterten höher. Seit 50 Jahren fasziniert die Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe mit ihren Airshows. Als Leader sitzt seit vergangenem Jahr der Knonauer Simon «Billy» Billeter im «Tiger uno». «Anzeiger»: Was ist es führ ein Gefühl, die Patrouille Suisse im Jubiläumsjahr anführen zu dürfen? Simon Billeter: Das ist eine grosse Ehre. Es ist überhaupt toll, dass das Team schon so lange unfallfrei fliegt und so viele Leute begeistert. Wir repräsentieren nicht nur die Luftwaffe, sondern auch die Schweiz. Vom Solist zum Leader – was sind die grössten Unterschiede? Sicher die Verantwortung: Ich bin der Einzige, der Höhe und Geschwindigkeit checken kann. Die anderen kommen nicht dazu, rauszuschauen. Sie halten nach zwei Referenzpunkten ihre Position in der Formation und müssen dem vorne blind vertrauen. Wobei: mit drei bis fünf Metern Abstand im Verband muss jeder jedem vertrauen. Als Leader bin ich auch für den ganzen fliegerischen Teil verantwortlich: Die Planung, die Kommandos in der Luft. Wenn eine Wolke im Weg ist, muss man die Geometrie etwas anpassen. Teilweise kann man das erst während des Flugs entscheiden. Ich muss vom Flugweg her immer etwa zwei Figuren vorausblicken und gleichzeitig bei der aktuellen Figur sein. Das ist eine sehr schöne Aufgabe, aber ich spüre auch den Druck.

Repräsentiert nicht nur die Luftwaffe, sondern die ganze Schweiz: Die Patrouille Suisse in Formation «Eiger» vor dem Matterhorn. (Bild Schweizer Luftwaffe)

Da ist Multi-Tasking gefragt. Ja, aber das ist beim F/A-18 auch so. Dort erhält man gleichzeitig verschiedenste Informationen. Die Patrouille macht rund 30% des Arbeitspensums aus. Was machen die Piloten sonst noch? Wir sind alle Berufsmilitärpiloten und fliegen hauptsächlich F/A-18. Das soll ja der nächste Kunstflug-Jet der Patrouille Suisse werden, wenn die Tiger ausgemustert sind. Die Tiger sollen 2016 ausgemustert werden. Der Chef VBS hat durchblicken lassen, dass die Patrouille Suisse auf einem anderen Flugzeugtyp weiterfliegt, aber es ist noch nicht definitiv entschieden, wie es weitergeht mit der Patrouille Suisse. Was unterscheidet den Tiger vom F/A-18? Die Tiger stammen aus den 1970er-Jahren – da ist noch kein einziger Computer drin. Der F/A-18 hat mehr Leistung. Bei den Kurvenradien kommt es auf die Geschwindigkeit an. Wir müssten das Programm dann sicher dem Flugzeug anpassen. ...............................................................

«Kommandant ist noch kein Thema.» ............................................................... Leader der Patrouille Suisse – das höchste Ziel für einen Schweizer Militärpiloten? Es ist etwas Spezielles, in der Patrouille Suisse zu fliegen. Es war super als Solist: Selber einteilen können und durch den Tunnel fliegen (bei dieser Figur bildet die Staffel einen Bogen, durch den der Solist aus der Gegenrichtung mit 1000 km/h durchrast, Anm. d. Red.). Ich war die 3, dann Solist, jetzt Leader – es ist sicher eine Ehre, vorauszufliegen.

Die F-5E Tiger II der Kunstflugstaffel haben fürs Jubiläumsjahr einen Schriftzug erhalten. (Bilder tst.)

Alles analog: Leader Simon Billetter zeigt das Cockpit.

Mit einem neuen Programm ins Jubiläumsjahr Diese Woche erfolgt im Trainings-Kurs der Feinschliff Seit 1964 ist die Patrouille Suisse die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe. Fürs Jubiläumsjahr haben sich Leader Simon Billeter und sein Team einiges einfallen lassen. Es soll immer etwas laufen. Das ist eine zentrale Anforderung an ein Kunstflug-Programm. Da haben es Kampfjets schwer: Sie sind nicht gut sichtbar, müssen wegen ihrer Schnelligkeit grössere Radien fliegen und sich daher weiter vom Publikum weg bewegen. «Von der Anzahl Flugzeuge her sind wir etwas limitiert in der Wahl der Formationen», nennt Leader Simon Billeter einen weiteren Punkt. Tatsächlich: wenn die beiden Solisten die Formation verlassen, bleiben gerade mal vier Flugzeuge übrig.

Trotzdem: Fürs Jubiläumsjahr sollte etwas Neues entstehen. Bereits im Januar hat Billeter mit Solist Reto «Tödi» Amstutz Ideen für die rund 20-minütige Vorführung gesammelt. So soll sich die Formation auch mal auf drei und drei Flieger aufteilen. Was wie gut funktioniert, wird sich erst noch zeigen. «Wir wollten auch schon Formationen fliegen, die nicht funktionieren», verrät Billeter. Als Beispiel nennt er ein «Smiley»-Gesicht, das dann allerdings wegen der Kurven-Radien eher zum «Brüeli» wurde.

Typisch schweizerische Figuren Diese Woche werden die neuen Ideen an drei verschiedenen Trainingsorten erprobt – erst in grosser Höhe und ohne räumliche Einschränkung, dann immer tiefer und näher zusammen. «Ab dem dritten Tag gehen wir auf 500 Fuss über Grund runter», so Billeter.

Für Vorführungen sind es schliesslich 300 Fuss, für gerade Überflüge 100 Fuss, also etwa 30 Meter über Grund. Die Figuren heissen typisch schweizerisch «Eiger» und «Matterhorn», «Cento anni» zum Jubiläum der Schweizer Luftwaffe und «Kreuz». Beim «Melkstuhl» fliegt Leader «Billy» voran, die andern folgen nebeneinander. Die ganze Formation richtet sich von innen nach aussen auf den Leader aus. Je weiter aussen in der Formation also, desto stärker muss die Fluglage immer wieder angepasst werden. Der Grundablauf des Programms ist während einer Saison derselbe. Je nach Wetter und Topografie können die einzelnen Elemente jedoch angepasst werden – wenn sich die Verhältnisse plötzlich ändern, teilweise sogar noch während des Fluges. (tst.) Weitere Infos: www.patrouille-suisse.ch.

Kommandant Daniel Hösli wird dieses Jahr 57 Jahre alt – ist das der nächste Karriereschritt? Kommandant ist noch kein Thema. Dani wird Ende 2015 pensioniert, und sein Nachfolger ist schon erkoren. Für mich wäre das noch zu früh, das muss ein Älterer, Gesetzterer sein. In der Luftwaffe bleibt man bis 42 in einer Fliegerstaffel eingeteilt und fliegt hauptsächlich, dann geht es eher in Richtung Büro. Rund 40 Trainings und Shows sind 2014 geplant. Bleibt da noch Raum für Privates? Als Berufsmilitärpilot ist man tatsächlich viel unterwegs: Payerne, Sion, Locarno ... Mit der Patrouille Suisse ist während der Saison zudem praktisch jedes zweite Wochenende eine Vorführung. Da muss schon grosse Motivation und Leidenschaft da sein. Und auch die Familie muss mitmachen und dahinter stehen. Höhepunkt der Jubiläums-Saison ist die AIR14 in Payerne. Worum geht es dort? 100 Jahre Schweizer Luftwaffe werden gefeiert. Wir fliegen dort einmal zusammen mit einem Airbus A340 von Swiss und einem Hunter (von 1964 bis 1994 «Arbeitsgerät» der Patrouille Suisse, Anm. d. Red.) in rotweisser Bemalung. Interview: Thomas Stöckli


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Mittwoch, 23. April 2014

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Wo fachliche Kompetenz und andere Werte eine Rolle spielen Dora Küpper, seit 40 Jahren Pflegefachfrau bei der Spitex Obfelden/Ottenbach, geht Ende April in Pension Sie hat in ihrer 40-jährigen Tätigkeit für die Spitex in Obfelden und Ottenbach unzählige Betagte, Behinderte und Kranke betreut, Schwerstkranke bis zum Tod begleitet, Belastendes und Erfreuliches erlebt: Nun geht Pflegefachfrau Dora Küpper Ende diesen Monats, in ihrem Jubiläumsjahr, in Pension. ................................................... von werner schneiter Als frisch Verheiratete kam Dora Küpper im April 1974 nach Obfelden. Dank ihrer gewinnenden Art, ihrem fröhliches Wesen, gepaart mit Fachkompetenz, hat sie sich als Pflegefachfrau rasch eingelebt und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden gewonnen. In all diesen Jahren hat sich bei der spitalexternen Krankenpflege (Spitex) vieles verändert und entwickelt.

Über 10 000 Pflegestunden 21 Mitarbeitende und zwei Lernende des Spitex-Zentrums Obfelden, dem auch Ottenbach angeschlossen ist, haben im vergangenen Jahr in beiden Gemeinden gesamthaft 10 455 Pflegestunden geleistet und dabei 125 Kundinnen und Kunden betreut. 2012 waren es 10 433 Stunden und 111 Kundinnen und Kunden. Das Zentrum in der Brunnmatt in Obfelden, zur Spitex Knonaueramt gehörend, wird von Christina Hausherr geleitet. Stellvertreterin ist Dora Küpper.

Blumen zum Jubiläum: Dora Küpper (links) wird in der Brunnmatt in Obfelden von Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonauer Amt, verabschiedet. (Bild Werner Schneiter) Die Anforderungen an die Pflege sind stark gestiegen, sind komplexer geworden. «Heute gilt der Grundsatz ambulant vor stationär: Wir machen beispielsweise auch Infusionen und grosse Verbände», sagt Dora Küpper. Spitex-Berufe sind heute anerkannt und erfordern umfassende Ausbildung. Diese Entwicklung ist die Folge der stark gestiegenen Lebenserwartung. Die Menschen werden immer älter, leiden zum Teil an Mehrfach-Erkrankungen, leiden unter Einsamkeit, psychischen Problemen und/oder Schmerzen. All diese Faktoren stellen auch für die Spitex eine grosse Herausforderung dar – besonders dann, wenn

viele Personen involviert sind, es innerhalb von Familien zu Konfliktsituationen kommt und es schwierig ist, veränderte Situationen zu akzeptieren. Auch dieses Zusammenspiel im Spitex-Team, das Suchen nach einem gemeinsamen Nenner, die Koordination von Massnahmen mit Angehörigen der zu Pflegenden, die Frage eines Heimeintritts beispielsweise – all dies fordert. Und erfordert neben interdisziplinärerer Zusammenarbeit und fachlicher Kompetenz Einfühlungsvermögen und Empathie. Für Verena Bieri, Geschäftsführerin der Spitex Knonauer Amt, sind diese Eigenschaften bei Dora Küpper vor-

handen. «Ich war einen Tag lang mit ihr unterwegs – und tief beeindruckt, mit wie viel Kompetenz, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen sie ihre Arbeit verrichtet. Und sich immer wieder mit Neuem auseinandersetzt, neue Situationen meistert. Das schaffen nicht alle», sagt sie.

Wertschätzung von zwei Seiten Dora Küpper, die auch stellvertretende Zentrumsleiterin ist, gibt die Komplimente zurück. Sie nennt die Spitex «eine super Arbeitgeberin», die es ihr immer erlaubt habe, sich umfassend einzubringen, zum Beispiel in diver-

sen Arbeitsgruppen. Durch den Zusammenschluss sei natürlich alles viel grösser geworden. Und da habe sie ihren Platz auch erst finden müssen», sagt die frisch und aufgestellt wirkende Bald-Pensionärin. Was sie besonders herausstreicht, ist die Wertschätzung, die sie sowohl «von oben in der Spitex» als auch von ihren Kundinnen und Kunden erfährt. Durch ihre berufliche Tätigkeit haben sich Beziehungen ergeben, die über ihren Ruhestand hinaus Bestand haben werden. Es gibt ja auch bei der Spitex Obfelden/Ottenbach die sogenannte «Bezugspflege». Die Pflegefachfrau trägt für eine Person die Verantwortung, ist Ansprechpartnerin für die Angehörigen. Und sie sorgt dafür, dass ihre Stellvertretung ihren Pflegefall genau «lesen» kann und Bescheid weiss, was sie bei Abwesenheit der Verantwortlichen zu tun hat. Ein besonderer Erfolg stellt sich für Dora Küpper dann ein, wenn die Kundin oder der Kunde den Lebensabend zu Hausen verbringen kann – im vertrauten Umfeld. «Wir suchen Wege, dass das möglich wird – zusammen mit anderen Partnern wie beispielsweise dem Entlastungsdienst oder Freiwilligen des Begleitdienstes.» Nun geht Dora Küpper Ende April in Pension – mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie das bei den meisten in gleicher Situation der Fall ist. Was sie danach besonders vermissen wird, sind die vielen Kontakte, auch zu ihren Berufskolleginnen und -kollegen. Diese wird sie über die Pensionsgrenze hinaus noch pflegen können – befristet, weil sie bis Sommer noch aushilfsweise tätig sein wird. Sie freut sich aber auf mehr Zeit und Musse, aufs Wandern, Reisen. Und auf ihre Enkel.

In den Ottenbacher Behörden dominieren die Parteilosen Ergänzungswahlen für den Gemeinderat, das Gemeindepräsidium und die RPK Nach den Turbulenzen bei den Gemeinderatswahlen vom 30. März 2014 in Ottenbach wurden nun Kandidaten für den fehlenden Gemeinderatssitz sowie für das Gemeindepräsidium gefunden. Gemeinderätin Gaby Noser Fanger stellt sich als Präsidentin zur Verfügung. Roger Hatzi bewirbt sich als neuer Gemeinderat, und Bruno Ruh verzichtet auf eine nochmalige Kandidatur. ................................................... von martin mullis Von den fünf Gemeinderatssitzen wurden bei den ordentlichen Wahlen lediglich Rita Ackermann und Gaby Noser Fanger wiedergewählt. Fritz Schumacher stellte sich altershalber nicht mehr zur Verfügung, Bruno Ruh schied als Überzähliger aus. Und wegen des schlechten Wahlresultats als Gemeindepräsident lehnte Kurt Weber die Wahl als Gemeinderat ab. Neu gewählt wurden Peter Weis und Salomon Schneider.

Alle an einen Tisch bringen Bei den Ergänzungswahlen am 18. Mai 2014 muss nun ein Sitz im Gemeinderat sowie das Präsidium ersetzt werden. Als neuer Gemeinderat kandidiert der von der FDP portierte, aber

War im Kanton Aargau schon Gemeinderat: Bankfachmann Roger Hatzi. Parteilose Roger Hatzi. Der eidg. dipl. Bankfachmann ist Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Menzingen-Neuheim im Kanton Zug. Der 54jährige Finanzplaner ist verheiratet und wohnt seit 2013 in Ottenbach. Hier fand der Finanzfachmann ein Grundstück, das ihm erlaubt, mit seiner Familie eine MehrgenerationenWohnsituation zu schaffen. Hatzi besitzt Erfahrung als Behördenmitglied, betreute er doch in der Gemeinde Hausen bei Brugg im Gemeinderat das Ressort des Finanzvorstandes. In Ot-

tenbach fühlt sich der Bankfachmann ausserordentlich wohl und würde deshalb seine Dienste der Gemeinde gerne zur Verfügung stellen. Von den bereits gewählten Gemeinderätinnen stellt sich Gaby Noser Fanger als Gemeindepräsidentin zur Verfügung. Sie möchte im Präsidium ihre im Gemeinderat bereits gesammelten Erfahrungen einbringen. Als drängende Probleme sieht sie die Fragen ums Dorfzentrum, die Umfahrung sowie der geplante Werkhof. Ein besonderes Anliegen für die bisherige

Stellt sich für das Gemeindepräsidium zur Verfügung: Gaby Noser Fanger. (mm) Hochbauvorsteherin ist aber vor allem auch ein konstruktiver und offener Austausch zwischen den Einwohnern und den Behörden. Mit aufgekrempelten Ärmeln will sie bei den anstehenden Aufgaben initiativ und vor allem auch integrierend wirken und möglichst alle Beteiligten an einen Tisch bringen. Als ebenfalls parteilos bezeichnet sich dipl. Elektroingenieur ETH, Urs Wirth. Auch er wird als neues Mitglied der RPK von der FDP portiert. Der bei den ordentlichen Behördenwahlen vom 30. März 2014 als

überzählig ausgeschiedene Sicherheitsvorstand Bruno Ruh verzichtet auf eine nochmalige Kandidatur. Die meisten der sich zur Wahl stellenden und die zukünftigen Behördenmitglieder der Gemeinde Ottenbach folgen dem insbesondere auf kommunaler Ebene stetig zunehmenden Trend der Parteilosigkeit. Drei der bereits gewählten Gemeinderäte, der neu kandidierende Gemeinderat und auch der Kandidat für die RPK bezeichnen sich als keiner politischen Partei zugehörig.


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Mittwoch, 23. April 2014

Von Martin Hess zu Willy Studer Führungswechsel im Organisationskomitee der Hausemer Chilbi Seit 1984 war Martin Hess im Organisationskomitee der Hausemer Chilbi, davon die letzten 22 Jahre als Präsident. Nun wechselt die Führung zu Willy Studer. Anekdotisch erzählt Hess von zahlreichen Erlebnissen, die ihm in lebhafter Erinnerung bleiben werden. ................................................... von martin platter Ende 1983 hatte Seklehrer Walter Baer, der damals auch als Gemeinderat von Hausen wirkte, den Skiclub angefragt, ob dieser ab 1984 an der Dorfchilbi auf dem damals neuen Parkplatz Chratz einen Grill- und Getränkestand führen wolle. Die Jahre davor fand der Anlass immer auf dem Wiesental-Parkplatz statt. Der Skiclub sagte zu und überzeugte auch den Frauenchor Hausen. So hatte man von Anfang an genügend helfendes Personal. Die Dimensionen waren allerdings noch nicht vergleichbar mit heute. Ein kleines Grillzelt, drei mal

drei Meter gross, zwei Kühlschränke und ein paar Festgarnituren – das wars. Jedes Jahr wurde ein bisschen mehr angebaut und vergrössert. Der grosse Schub kam auf die Chilbi 1990. Erstmals wurde ein Festzelt für 300 Personen aufgestellt und die Gemeindebewilligung zur Führung einer Bar im kleinen Chratz-Schöpfli eingeholt. Diese Bar war legendär. Weil sie so klein und gemütlich war, wirkte sie immer voll. Dort entstand das DJ-Duo Hines & Hasso, das bis heute aktiv ist. Heinz Gaisser und Martin Hess haben während vieler Jahre zusammen mit ein paar knackigen Girls die Bar organisiert, dekoriert, serviert, Musik gespielt und mit der ebenfalls legendären Skiclub-«Donnermaschine» die stündlichen Goldvreneli-Verlosungen durchgeführt.

Zweimal Freinacht – heute unvorstellbar «Es herrschte Samstag und Sonntag Freinacht», erinnert sich Hess und fügt an: «Heute ist das fast nicht mehr vorstellbar, dass die Gäste auf dem Park-

platz Chratz bis am Montagmorgen in der Früh durchfeierten.» Eine Geschichte ist ihm ganz besonders in Erinnerung geblieben: «Ein MagenbrotVerkäufer hatte am Sonntagabend in der Bar seine unverkaufte Ware auf die Theke gekippt und alle konnten sich frei bedienen. Dazu hat er mit seinen Tageseinnahmen –- ein Serviceportemonnaie voll Geld – sich und die halbe Bar unterhalten und mit Williams bedient. Montagmorgens, um etwa 5 Uhr, wollte er dann unbedingt noch nach Zürich an die Langstrasse, was er auch tat. Wie er seine TaxiFahrt bezahlt hat, wissen bis heute nur er und der Taxifahrer.» In einem anderen Jahr machten Hines und Hasso am Montagmorgen gegen sechs Uhr in der Früh Feierabend in der Chilbi-Bar und begannen sogleich mit dem Zusammenräumen. Um 6.30 Uhr kam Sanitär Scherrer Kari in die Bar, zum Abbrechen seiner Waschmaschine und des Spültrogs. «Es geht doch nichts über frühes Aufstehen, um frisch und munter am Morgen sofort mit der Arbeit zu beginnen», meinte er noch beim Gehen.

Scherrer dachte tatsächlich, dass Hess und Gaisser auch so früh aufgestanden wären, dabei hatten sie eine Freinacht hinter sich! Zu Beginn habe es vor allem Lärmklagen von Anwohnern gegeben, ist Hess in Erinnerung geblieben. An einem ganz heissen Chilbi-Weekend in den 90er-Jahren seien zwei Briefe an die Martin Hess (links) übergibt seine präsidialen Unterlagen Gemeinde gegan- der Hausemer Chilbi an seinen Nachfolger Willy Studer. gen. Beide aber (Bild Martin Platter) nicht wegen des Lärms, sondern wegen Unsittlichkeit. überrascht – und sich sehr darüber Ein Anwohner fand am Sonntagmor- entsetzt. «Gut deshalb, dass der ökugen ein gebrauchtes Kondom und Pa- menische Gottesdienst an der Chilbi piertaschentücher in seinem Garten. durch den reformierten Pfarrer Jürgen Und ein anderer Bewohner hatte auf Schultz ins Leben gerufen wurde», seinem täglichen Morgenspaziergang meint Hess lachend. Damals sei es ein (temporäres) Liebespaar hinter der zwar noch sehr ungewohnt gewesen, Chratzscheune in flagranti beim Akt einen Gottesdienst in einem Festzelt bei Bier, Moscht und Wein durchzuführen. Aber nur so sei es möglich geworden, dass sich die letzten Bargäste morgens nicht mehr auf Abwege, sondern auf den Pfad der Tugend begeben konnten. Bis heute ist der Gottesdienst übrigens ein fester und sehr erfolgreicher Bestandteil der Chilbi, mit rund 150 Besucherinnen und Besuchern.

Hausemer Dorffest mit Chilbi und Grümpi am 5./6. Juli Der neue OK-Präsident Willy Studer möchte die Hausemer Chilbi im Sinne von Martin Hess zum Dorffest mit Chilbi und Grümpi entwickeln. Für die Durchführung der Veranstaltung sollen weitere Dorfvereine mit eingebunden werden. Fritz Meili, Präsident des Fussballclubs Hausen, steht der Idee, das alljährliche Grümpelturnier jeweils am Samstag des Dorffest-Wochenendes durchzuführen, positiv gegenüber und hat bereits zugesagt. «Mit dem Ausbau und der Sanierung der Sportanlagen und der Fussballplätze im Jonentäli werden wir diesen Sommer allerdings kein Grümpelturnier wie bis anhin durchführen können. Da wir keinen Rasenplatz zur Verfügung haben, werden wir voraussichtlich ein sogenanntes ‹Human Soccer›-Turnier machen», erklärt Meili. Dabei agieren die Spieler an einer langen Stange wie in einem überdimensionalen «Töggelikasten».

Dorffest 2002 als Höhepunkt

Traditionelles Sonntagsprogramm Das Sonntagsprogramm soll gemäss Studer zunächst wie bis anhin beibehalten werden mit Gottesdienst, Familienmittagessen, Plauschmarsch oder Spielen sowie eventuell der Rangverkündigung des Grümpis. Gesucht wird im Vorstand des Dorffest-OKs noch der oder die Werbeund Marketing-Verantwortliche. Persönlich oder per E-Mail (willy-studer@bluewin.ch) nimmt Studer zudem gerne weitere Ideen und HilfeAngebote entgegen. (map.)

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Da die Fussballplätze im Jonentäli saniert werden, wird der FC Hausen am Grümpelturnier voraussichtlich ein «Human-Soccer»-Turnier durchführen, was ebenfalls ein Riesenspass ist. (Bild zvg.)

Hess’ persönlicher Höhepunkt war das grosse Dorffest 2002 mit Chilbi, Sängertag und Klassenzusammenkunft, letztere mit 50 eingeladenen Jahrgängen so gross, dass sogar ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde winkte. Drei Jahre Vorbereitung, einige hundert Helfer im Einsatz und mehrere Tausend Besucher: An diese dreitägige Mega-Party, die ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne ging, erinnert sich Hess bis heute mit besonderem Stolz. «Man kann immer etwas besser machen. Wichtig aber ist, dass man überhaupt etwas macht. Darum bin ich nun sehr froh, dass ich nach 30 Jahren OK-Mitgliedschaft mit Willy Studer einen Nachfolger gefunden habe, der auch für die Werte Vertrauen und Fronarbeit einsteht», erklärt Hess. Wie fast überall werde es zunehmend schwieriger, Helferinnen und Helfer zu finden, die in ihrer Freizeit für einen Verein an einem Dorfanlass mitarbeiten. Er würde es begrüssen, könnte künftig auch der Fussballclub integriert und das Grümpelturnier im Rahmen des Chilbi-Programms ausgetragen werden. «Ich war immer für eine Konzentration der Anlässe in der Gemeinde. Denn je mehr Anlässe, desto weniger Gäste kommen auf die einzelne Veranstaltung», ist Hess überzeugt und bedankt sich im gleichen Atemzug bei seinen langjährigen «Mitkämpfern», ganz besonders bei Arnold Baur, René Burkart und allen anderen Frondienstlern.


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Mittwoch, 23. April 2014

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Technik: Berufswelt von morgen Technikwoche der Sekundarschule Ennetgraben in Affoltern Im Rahmen der Projektwoche befassten sich 25 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung der Lehrerinnen Silvia Meier, Susanne Knoll und Monika Steiner intensiv mit technischen Berufswelten. Das Projekt wurde von «IngCH – Engineers shape our future» finanziell und praktisch unterstützt. ................................................... von regula zellweger Es fehlen Ingenieurinnen und Ingenieure in der Schweiz, heute – und in Zukunft noch viel mehr. Obwohl die meisten der heutigen Schüler in Zukunft beruflich mit Technik zu tun haben werden, fehlt Technikunterricht weitgehend in den Stundenplänen der Volksschule. Insbesondere fehlen den Mädchen Vorbilder. Mit der Technikwoche bekamen 25 Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler einen Einblick in die Wunderwelt der Technik, was ihre Berufswahl vielleicht beeinflussen wird.

Welt der Roboter Nach einer Einführung in die Ingenieur-Berufswelten und einem Crashkurs in Journalismus begeisterte eine Multimediapräsentation zum Thema Roboter die Schüler. Spannend finden die Jugendlichen die praktische Umsetzung. Unter der Anleitung des Roboterspezialisten Vance Carter bauten sie mit Lego Mindstorms Roboter zusammen, die verschiedene komplizierte Aufgaben zu bewältigen hatten. Spielerisch erlernten die Schüler dabei das Program-

mieren. Kommentar eines Schülers: «Heute haben die Schüler vieles über den Bau eines Roboters auf einfache Weise gelernt. Sie haben gelernt, dass man die Bestandteile kennen muss und auch wie man den Roboter aufbauen soll, sodass er auch funktioniert. Danach gibt man die Befehle in den Computer ein. Erst dann hat man einen Roboter, der auch wirklich funktioniert.»

Hinter den Kulissen des Flughafens Den Dienstag verbrachten die Schüler auf dem Flughafen. In der täglichen Medienmitteilung, welche die Jugendlichen verfassten, war zu lesen: «Auf diesem Gelände ist noch sehr viel mehr enthalten als nur die Teile, die für Touristen sichtbar sind. Zum Beispiel gibt es mehrere Feuerwehr-Stationen und eine eigene Meteo-Station. Während dem Spaziergang über das Flughafengelände lernten die Schüler viele Vogel- und auch andere Tierarten kennen. Obwohl sich vor allem die Vögel auf diesem Gelände sehr wohlfühlen, stellen sie eine grosse Gefahr für die Flugzeuge dar.» Aus einem anderen Schülerbericht: «Der Mann, der durch die SR Technics führte, erwähnte immer wieder, dass es zu wenig Triebwerkmechaniker und Flugzeugmechaniker gibt. Die meisten Mechaniker in der SR Technics lernten zuerst einen anderen Beruf, bevor sie sich umschulen liessen. Es ist sehr wichtig, dass man immer konzentriert arbeitet, weil ein Fehler Menschenleben in Gefahr bringen kann.» Libs ist der führende und grösste Ausbildungsverbund in der Schweizerischen MEM-Industrie. Über den Be-

Bunte Becher wurden an der HSR erforscht, entwickelt, produziert und es wurde auch Marketing geplant. (Bild rze) such schrieb eine Schülerin: «Nach der kurzen Einleitung wurden die Schüler auf vier verschiedene Berufe verteilt, nämlich auf: Automatiker/in, Polymechaniker/in, Konstrukteur/in und Apparatebauer/in. Bei jedem Beruf wurde den Schülern von den Lehrlingen ein Vortrag gehalten. Danach durften sie selber tätig werden. Die Polymechaniker halfen beim Zusammensetzen eines Nussknackers, die Automatiker machten vor, wie ein Kabel zusammengesetzt wird und erklärten das Löten einer Schaltung. Die Apparatebauer zeigten, wie man an einer grossen Maschine einen Kerzenständer aus Stahl anfertigt. Die Schüler der Gruppe «Beruf Konstrukteur» durften mit einem CAD-

Programm am Computer ein Taschenlampen-Gehäuse konstruieren. Die Schüler fanden diesen Morgen sehr spannend und informativ. Er hat ihnen bei der Berufswahl sicher weitergeholfen.»

Fachhochschule Rapperswil Den Abschluss der Woche bildete ein Besuch im Schülerlabor der Fachhochschule Rapperswil. Es wurden Becher produziert. Die Klasse wurde in Gruppen eingeteilt. Beliebt war die Arbeit als Forscher oder Techniker. Die acht Forscher versuchten herauszufinden, welcher Kunststoff schnell verkratzt ist, welcher Hitze nicht erträgt und welches Material am besten geeignet

ist. Die Designer mussten ausmachen, welche Becherfarbe bei den Kunden gewünscht wird und welcher Preis dafür bezahlt würde. Sie produzierten einen Werbefilm und ein Werbeplakat über den Becher. Jugendliche im Berufswahlalter brauchen Einblicke in die unterschiedlichsten Berufswelten, damit sie nicht Schulfächer oder Berufsbezeichnungen wählen, sondern Berufswelten, in denen sie zukünftig leben möchten. Eine solche Woche setzt sehr viel persönliches Engagement der Lehrpersonen voraus, die zudem mit der Begeisterung für die Sache die Schüler dazu motivieren, ihren Beruf nicht wählen zu müssen, sondern lustvoll wählen zu wollen.

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Den offiziellen Titel gibt es nicht

Schweizer Wirtschaft: Stets mit höherem Lohnniveau arrangiert

Beim Herzog zu Sachsen lernen, wie man sich auf öffentlichem Parkett benimmt, «Anzeiger» vom 17. April.

Es gibt in der Schweiz ein Problem: Viele gut ausgebildete Arbeitnehmende – vor allem Frauen – erhalten Tieflöhne, von denen sie kaum leben können. Dieses Problem muss endlich gelöst werden. Denn Tieflöhne sind eine Schande für unser reiches Land. Darum sage ich Ja zum Mindestlohn. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Mindestlöhne zu

Wenn man Etikette unterrichtet, sollte man dies auch unter der richtigen Etikette tun. Einen offiziellen Titel eines Prinzen von Sachsen Coburg Gotha gibt es nicht, weil in Deutschland alle Adelstitel 1919 abgeschafft wurden. Die Adligen können allerdings bis heute den alten Titel als Namen weiterführen. Dieser vererbt sich aber nach den ganz normalen bürgerlichen Regeln und nicht nach den Regeln über die Titelnachfolge. So heisst jedes Kind eines Prinzen von Homburg wiederum Prinz oder Prinzessin von Homburg und jeder Mann, der eine Prinzessin von Homburg heiratet, kann ihren Namen annehmen und sich dann Prinz von Homburg nennen. Und wie alle Filmfreaks aus der klassischen Komödie «1, 2, 3» von Billy Wilder wissen, kann man sich (gegen Entgelt) auch von einem Prinzen von Homburg adoptieren lassen, um sich dann Prinz von Homburg nennen zu dürfen. Dies führt dazu, dass sich die Zahl der Herzöge, Grafen und Freiherren in Deutschland stetig vermehrt und irgendeinmal alle Deutschen adlige Namen tragen werden. Der Schlossherr von Knonau ist also weder Herzog von noch zu noch in Sachsen, noch Prinz von Sachsen Coburg Gotha, sondern heisst einfach Prinz von Sachsen Coburg Gotha, wie andere Leute Abächerli oder Hotzen-

köcherle heissen. Für Liebhaber des europäischen Adels sei hinzugefügt, dass er auch nicht zur engeren Familie der Sachsen Coburg Gotha gehört, wie sich jedermann vergewissern kann, der die Website dieser Familie mit Konterfeien von Prinzen, Prinzessinnen und Erbprinzen mit Gemahlinnen aufschlägt. Die Sachsen Coburg haben es übrigens – wie viele andere Duodezfürsten in Deutschland exzellent verstanden, sich in die europäischen Königshäuser einzuheiraten, weshalb einige Nachkommen dieser Familie heute nicht nur Herzöge, sondern sogar Majestäten (in Ländern, welche die Adelstitel zur Freude der Regenbogenpresse noch nicht abgeschafft haben) sind. Knonau war aber nur eine armselige Landvogtei der Republik Zürich und berechtigt – im Gegensatz zu Bonstetten, wo die Nachfahren des Ritters heute noch eines der angesehensten Patriziergeschlechter in Bern bilden – nicht zur Führung eines Titels. Herzöge hatten es in der Schweiz schon in vorrepublikanischer Zeit etwas schwieriger als anderswo. Das Herzogtum Schwaben, Nachfolger des alemannischen Herzogtums, konnte seine südlichen Besitztümer in der Schweiz nicht lange halten, weil die bösen Zähringer und Habsburger die Kontrolle an sich rissen und, wie wir aus der Schweizergeschichte wissen, in der Folge die bösen Eidgenossen im Hochmittelalter erfolgreich die Reichsunmittelbarkeit beanspruchten. Hans Hegetschweiler, Hedingen

höherer Arbeitslosigkeit führen. Die einen Studien sagen Ja, die anderen Nein. Das Gerede um mögliche Arbeitsplatzverluste ist reine Angstmacherei der Mindestlohn-Gegner. Lassen wir uns davon nicht beeindrucken und sagen wir Ja zum Mindestlohn! In Ländern mit Mindestlöhnen (Luxemburg) ist die Zahl arbeitsloser Schlechtqualifizierter geringer als in

Den wahren Grund von Ostern nicht erwähnt Ostern und die Geliebte Jesu, «Anzeiger» vom 17. April. Sehr geehrte Frau Irene Girardet Fischer, wenn ich solche Artikel lese wie den Ihrigen vom 17. April im «Anzeiger» über «Ostern und die Geliebte Jesu», dann verwundert es mich nicht, dass Paulus im 1. Timotheus 2:12 schrieb: Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten. Denn ich habe mich gefragt, wie ist es möglich so viel Unsinniges über Ostern zu schreiben und den wahren Grund von Ostern mit keinem Wort zu erwähnen. Dass Jesus, der Mensch gewordene Gottessohn, auf die Erde kam und sein Leben als Lösegeld, für uns, die wir durch unsere eigenen Sünden geist-

lich tot sind, hingab, und dass Gott der Vater durch die Auferstehung Jesus an Ostersonntag bezeugt, dass das Opfer Jesu von Gott angenommen wurde. Johannes Evangelium 3:16–18. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Demetrio Febbo, Zwillikon

Ländern mit nach unten flexiblen Löhnen (Deutschland). Gesellschaften, die allen einen fairen Anteil am Wohlstand garantieren, sind auch ökonomisch erfolgreicher. Genau dies ist ja einer der Erfolgsfaktoren der heutigen Schweiz. Stärken wir die Schweiz mit einem Ja zum Mindestlohn am 18. Mai. 2014. Felix Keller, Hedingen

Privatfliegerei: Sich vergnügen auf Kosten anderer? Dieses Gefühl lässt einen nicht los, wenn – eben typischerweise – an einem schönen ruhigen Sonntag, wenn man auf dem Balkon oder im Garten eine Nachmittags-Siesta feiert oder eine leichtere Arbeit erledigen möchte, das meist penetrante Motorengeräusch eines Sportflugzeugs von Hausen über längere Zeit wohl Tausende belastet. Ich vermute wohl nicht zu Unrecht, dass die Hausemer Einwohner durch ihren Flugplatz weniger belastet werden als die umliegenden Säuliämtler Siedlungen. Darum müsste eigentlich die Einwohnerschaft der ganzen Region über eine vorgegebene Notwendigkeit des Flugplatz-Ausbaus in Hausen am Albis gefinden können. Oder nicht!? Xaver Mettler, Affoltern


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Gewerbe/Dienstleistungen

Fantastische Welten

Jazz und Kabarett

Malerei von Dalia Noack bereichert noch bis Sommer die Hirschen Bar in Hausen. > Seite 14

Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern. > Seite 15

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Final verpasst UHC Mettmenstetten Unicorns blicken auf die Unihockeysaison zurück. > Seite 18

Intelligente Paketbox

Seit drei Jahren kreative Floristik

Schweizer präsentiert Innovation an der Architect@work, Zürich

Sunnäschür in Affoltern feiert Geburtstag

Am 7. und 8. Mai präsentiert die Ernst Schweizer AG ihre «intelligente Paketbox plus» am diesjährigen Fachevent Architect@work. Mit Schwerpunkt Produkt-Innovationen bildet dieser für Architekten, Ingenieurbüros, Innenarchitekten, Einrichter und andere Auftraggeber eine höchst informative Plattform.

Vor drei Jahren hat Peter Wittwer an der Sonnenbergstrasse 15 in Affoltern sein Blumenatelier eröffnet. Peter Wittwer ist mit seiner kreativen Floristik auch am Wochenmarkt in Affoltern präsent. Für viele ist das dazugehörende «Bluemäkafi» jeweils am letzten Sonntag im Monat zu einem beliebten Treffpunkt geworden. Zu selbst gemachten süssen Träumereien gibt Süsse Träume im «Bluemäkafi». (Bild zvg.) Peter Wittwer auch gerne Tipps rund um Garten und bereithalten. Es lohnt sich, ab 12 Uhr Blumen weiter. im Hinterhof an der SonnenbergstrasFür das Jubiläums-«Bluemäkafi» se 15 in Affoltern vorbeizuschauen. am Sonntag, 27. April, wird Peter Witter noch einiges Überraschendes Infos unter www.wittwer-peter.ch.

Die intelligente Paketbox plus, die Schweizer gemeinsam mit der René Koch AG, dem Schweizer Marktführer für Sonnerie- und Türsprechanlagen, entwickelte, setzt neue Standards beim Zustellen von Paketen und anderen Sendungen. Sie funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Lieferungen können zu jeder Uhrzeit, von jedem Lieferanten und unabhängig von der Anwesenheit des Empfängers an der Zieladresse sicher platziert und vom Empfänger ebenso ausgelöst werden. Das Herzstück der Anlage, das Infoterminal, übernimmt dabei die Steuerung der Kommunikation und der Pa-

ketboxen-Nutzung. Darüber hinaus ersetzt es die konventionelle Sonnerie und Gegensprechanlage.

sendungen im gleichen Masse ansteigt.

Ansprechendes Design Komfortable und praktische Lösung Die an der Swissbau erstmals vorgestellte Innovation dient als temporäre Aufbewahrungs- und Übergabestelle für Warensendungen direkt an die Zieladresse. Über das Infoterminal werden freie Paketboxen angezeigt und belegte Paketboxen dem definierten Empfänger zugewiesen. Durch eine flexible und kinderleichte Bedienbarkeit und die PIN-Code-Sicherung sind Zustellungen nun direkt zu Hause verfügbar. Ein mehrfaches Anfahren der Zieladresse durch den Lieferanten oder die Fahrt zur Poststelle sind nicht mehr nötig, was neben der Zeitersparnis auch ökologisch einen Vorteil darstellt. Diese neue Anlage ist die intelligente Antwort von Schweizer auf die heutige Zeit, in der Versandhäuser florieren, der Onlinehandel jährlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnet und die Anzahl von Paket-

Die intelligente Paketbox plus ist eine Einheit aus einer variabel zusammenstellbaren Anzahl von Briefkästen, Paketboxen in verschiedenen Grössen und einem Infoterminal. Alle drei Komponenten bilden in ihrer flächenbündigen Ausführung ein einheitlichelegantes Design im bewährten, modularen Rastersystem von Schweizer. An der diesjährigen fensterbau/frontale in Nürnberg wurde die intelligente Paketbox plus von Schweizer mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Der von den Zeitschriften AIT und xia Intelligente Architektur in Partnerschaft mit der GKT zum fünften Mal ausgerichtete Preis wurde fünf von insgesamt 35 am Wettbewerb teilnehmenden Ausstellern verliehen. Die fensterbau/frontale ist Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden und findet alle zwei Jahre in Nürnberg statt. (pd.)

«Wir glauben an eine Wertsteigerung an diesem Ort» Mehrfamilienhaus: Die ZKB-Pensionskasse investiert in Affoltern

Kimo-Inhaberin Beatrice Gut heisst willkommen. (Bild zvg.)

Frühlings-Kindermode Kimo lädt ins Haas Shopping, Ottenbach Der Frühling hat bereits seine farbenfrohe Seite gezeigt. Auch in der Kimo-Kindermode, schon seit Jahren im Haas Shopping, findet man die neuen Frühlingsfarben. Am 26. April gibts 10 % Rabatt. Auch dieses Jahr haben die Designer von s’Oliver und Tom Tailor eine bunte Frühling/Sommer-Kollektion entworfen. Nur schon die Namen der Farben wie Hummer, Azurblau, Sand, Pastellgrün und Zitronengelb lassen die Wärme der Sonne erahnen. Indienlook mit bunten Farben, Shorts in Batik-Optik, kurze Latzhosen oder verträumte Kleidchen finden sich für die Mädchen im Kimo. Aber auch die Jungs dürfen mit coolen Kleidern herumlaufen. Dinos, Skateboarder, Autos und Bikes zieren die Shirts. Hört

man da nicht bereits die Kinder im Garten lachen oder die Rollen des Skateboards über den Asphalt gleiten? Natürlich findet man nicht nur Kleider für Babys und Kinder bis Grösse 176, nein, auch Bodys und Nachtwäsche von Schiesser, diverse Babyartikel von Zewi bébé-jou, schöne Wickeltaschen von Storksak, Lego Wear und vieles mehr.

10 % Rabatt als kleines Dankeschön Kimo-Kindermode bietet am Samstag, 26. April, 10 % Rabatt auf das ganze Kimo-Sortiment. Ein kleines Dankeschön für all die treuen Kunden und für diejenigen, die gerne das Geschäft kennenlernen möchten. Ebenfalls gibt es auch dieses Jahr wieder einen Wettbewerb. Zu gewinnen gibt es Einkaufsgutscheine im Wert von 100, 50 und 20 Franken.

Wenn Archäologen in ferner Zukunft auf den «Anzeiger» vom 15. April 2014 stossen, dann haben sie vermutlich an der Gartenstrasse 14 in Affoltern gegraben. Dort wurde nämlich vergangene Woche der Grundstein für ein Mehrfamilienhaus gelegt. Bauherrin ist die Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank. Das ursprüngliche Gebäude auf dem Grundstück an der Gartenstrasse 14 stammte aus den 60er-Jahren und war sanierungsbedürftig. Anstelle einer Sanierung entschied sich die Eigentümerin, die Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank, allerdings für einen Abbruch und Neubau. «Aus ökonomischen Gründen», so Marcel Stieger, der die Bauherrin an der Grundsteinlegung vertrat. «Wir glauben an eine Wertsteigerung an diesem Ort», so Stieger weiter, «das Gebäude und die Lage sind sehr attraktiv.»

So soll das Mehrfamilienhaus an der Gartenstrasse 14 aussehen. (Visualisierung zvg.)

Kürzer, dafür höher Das neue Gebäude im Minergie-Standard wird wesentlich kürzer, hat dafür fünf statt drei Wohngeschosse und weniger, dafür grössere Wohneinheiten. Konkret werden es 13 Wohnungen sein (bisher 18), in der Grösse von 3 ½ bis 5 ½ Zimmern. Darunter liegen eine Tiefgarage mit 16 Fahrzeug-, Motorrad- und Fahrradabstellplätzen und ein Kellergeschoss. Seit Oktober vergangenen Jahres laufen die Bauarbeiten. Im Dezember begann dann der Aushub. Dabei habe

Der «Grundstein» – mit «Anzeiger» und Baubewilligung darin – ist gelegt. Marcel Stieger, der die ZKB-Pensionskasse vertritt, verteilt Mörtel darüber. (Bild tst.) es auch bereits eine unerfreuliche Überraschung gegeben: Von «Altlasten» sprach Architekt Max Schneble

von Suter Partner Architekten. So wurde beim Bau vor über 50 Jahren mit Baustellen-Abfall hinterschüttet. (tst.)


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Vermischtes

Mittwoch, 23. April 2014

In fantastische Welten entführen Die Malerei von Dalia Noack bereichert noch bis Sommer die Hirschen Bar in Hausen Kraken mit verworrenen Tentakeln, majestätische Eulen und geheimnisvolle Kreaturen – in den Bildern von Dalia Noack spielt die Natur die Hauptrolle. Die junge Frau zeigt ihre Werke in der Hirschen Bar, Hausen. ................................................... von thomas stöckli Malen als kreativer Ausgleich zum Alltag? Das gilt definitiv nicht für Dalia Noack. Die 23-Jährige ist als Mediengestalterin auch beruflich kreativ unterwegs. «Meine Oma hat das wahnsinnig gefördert», berichtet sie, die aus einem kleinen Dorf im deutschen Mecklenburg-Vorpommern stammt, aber seit November in Hausen lebt. In ihren Bildern spielt die Natur die Hauptrolle. «Viele junge Menschen meiner eigenen Generation nehmen kaum noch wahr, was rundherum ist», bedauert Dalia Noack. Ihre Bilder versteht sie denn auch als Liebeserklärung an die Schönheit der Natur.

Spiralen ziehen ins Bild hinein «Salvador Dalí hat mich schon immer inspiriert», verrät die junge Künstlerin. Sie will den Menschen etwas anderes zeigen. Mit ganzen Bild-Serien entführt sie in fantastische Welten. Un-

Vorne die Ozora-Eule, hinten die Krakenfrau. Für ihre letzte Ausstellung in der Hirschen Bar arbeitet Waltraud De Angelis (links) mit der jungen Künstlerin Dalia Noack zusammen. (Bild Thomas Stöckli) terwasserwelten von Quallen und Kraken, aber auch Wunderwälder mit Fabelwesen und fliegenden Schnecken. Immer wieder ziehen Spiralen den Blick ins Bild hinein. Die plastische Wirkung unterstreicht die Künstlerin mit Naturmaterialien. Das können elegante Pfauenfe-

dern aber auch Algen aus ihrem Aquarium sein. Die letzten Pinselstriche für die Ausstellung in der Hirschen Bar hat Dalia Noack übrigens erst kurz vor der Vernissage gezogen. Ihre Bilder hängen noch bis zum Sommer. Waltraud De Angelis ist von den Werken der

jungen Künstlerin begeistert: «Das muss man zeigen!», betont sie und kann sich gar nicht auf ein Lieblingsbild festlegen: «Gefallen tun mir alle.» Bei aller Begeisterung für Kunst wird es aber die letzte Ausstellung bleiben: «Spätestens Ende Juli höre ich auf», so die Wirtin der Hirschen Bar.

Für Gerechtigkeit Erfolgreiche Verkaufsaktionen und eine Petition prägten die Ökumenische Kampagne 2014. Nach sechs Wochen Kampagne ziehen die Werke deshalb eine positive Bilanz. «Unser Hauptziel haben wir erreicht: Wir wollten die Menschen in der Schweiz auf mögliche Umweltverschmutzung und Ausbeutung bei der Herstellung unserer Kleider aufmerksam machen», zeigt sich Patrick Renz, neuer Direktor von Fastenopfer, zufrieden: «Und wir konnten Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, beispielsweise fair hergestellte Kleider zu kaufen oder in den Läden danach zu verlangen.» Die Ökumenische Kampagne 2014 war auch zahlenmässig ein Erfolg: Der Verkauf von Rosen brachte über eine halbe Million Franken für die Projektarbeit der Werke. Zudem verkauften Bäckereien in der ganzen Schweiz rund 120 000 «Brote zum Teilen» und bereits haben rund 10 000 Menschen die Petition an die SBB unterzeichnet. Sie fordern die Bahn auf, der Fair Wear Foundation (FWF) beizutreten – damit alle Uniformen und Berufskleider von Lieferanten mit fairen Arbeitsbedingungen stammen. Das in der Kampagne gesammelte Geld ermöglicht zum Beispiel, dass Baumwollbauern in Burkina Faso bessere Anbaumethoden umsetzen können und weniger von Monokulturen abhängig sind. Oder dass in Bangladesh die Näherinnen und die Näher einen höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen erhalten.

Den Körper schwerelos Viel Spielfreude und grosse und effizient kräftigen musikalische Erfahrung Aqua-Strong-Schnupperkurse in Ottenbach

Swanee River Jazzband im «Hirschen», Wettswil

Wer wünscht sich nicht einen wohlgeformten, vitalen, beweglichen und vor allem einen gesunden Körper? Seit über 16 Jahren erteilt Fabienne Zubler, diplomierte Wasserfitnessinstruktorin, ihre sehr effizienten Kurse mit der selbst entwickelten Methode Aqua Strong. Immer wieder ist sie über die vielen positiven Feedbacks ihrer Kunden erfreut. Fabienne Zubler meint: «Wasser ist ein wunderbares Element, um sich körperlich fit zu halten. Es bereitet mir immer wieder Fabienne Zubler, diplomierte Wasserfitnessinstruktorin, unglaublich viel erteilt Kurse mit der selbst entwickelten Methode Aqua Freude, die Vortei- Strong. (Bild zvg.) le und VielseitigDurch ein regelmässiges Aquakeit des Wassers effizient auszunützen und dabei Jung und Alt, Mann und Strong-Training wird der Körper fester Frau gezielt zu fördern. Mein Augen- und wohlgeformt, die Gelenke werden merk setze ich auf Kraft, Ausdauer, Be- beweglicher und der Rücken entweglichkeit, Körperwahrnehmung spannter. Durch den Massageeffekt und eine korrekte Körperhaltung. wird die Blutzirkulation angeregt und Durch die Schwerelosigkeit des Was- die Lungen- und Herzfunktion verbessers wird das Training sehr gelenk- sert. Der Aufenthalt im Wasser entschonend und Bewegungen werden spannt Körper, Geist und Seele. Jedermöglich, die auf dem Boden nicht aus- mann kann Aqua Strong ausüben und führbar oder beschwerlich sind. hat die Möglichkeit, seine AnstrengunSchmerzende Gelenke, Wirbelsäule gen gemäss seinen Fähigkeiten zu dound Muskeln können im Wasser leich- sieren. Schnupperkurs nach Anfrage ter und schmerzfreier bewegt wer- gratis im Hallenbad des Schulhauses Ottenbach. Immer montags um 13.05 den.» Gesundheit ist nicht ein Kapital, Uhr und donnerstags um 13.35 Uhr. das man aufbrauchen kann, sondern sie ist nur dort vorhanden, wo sie in Infos: Fabienne Zubler, Telefon 056 624 00 80, jedem Augenblick des Lebens erzeugt f.zubler@inspirationsquelle.ch, wird. www.inspirationsquelle.ch

Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil tritt am Samstag, 26. April, die Swanee River Jazzband auf. Sie pflegt den alten Jazz, vom kernigen New Orleans über Dixieland bis hin zum Swing. Mit viel Spielfreude und musikalischer Erfahrung gehen die sechs Musiker und eine Musikerin der Swanee River Jazzband aufeinander ein und pflegen einen kompakten Sound. Das Septett aus dem Zugerland geniesst durch sein Engagement und Herzblut, aber auch wegen seinem Witz und Charme beim Publikum einen ausgezeichneten Ruf. Die Swanee River Jazz Band scheut sich auch nicht, vom Oldtime Jazz-Abstecher in andere musikalische Richtungen zu machen.

Jahrelange Big-Band-Erfahrung Die meisten Musiker waren vor der Gründung in diversen Formationen aktiv, aber fast alle haben jahrelange Big-Band-Erfahrung, vor allem in der auf sehr hohem Niveau spielenden

Die Swanee River Jazzband. (Bild zvg.) LR-Big-Band aus Cham. Nach deren Auflösung gründete Erich Oegger 1999 die Swanee River Jazz Band. Bandleader ist Ruedi Sidler. Er spielt Klarinette und kann auf eine langjährige Karriere in verschiedenen Bands zurückblicken. Der Trompeter Othmar Werder bringt Erfahrung als Leadtrompeter der LR-Big-Band mit. Auch die andern Solisten – Andreas Hess (Posaune) und Erich Oegger (Tenorsaxofon) –

kennt man aus diversen Jazzformationen. Eine kompakte Einheit bildet die Rhythmusgruppe: Hildegard Forrer bearbeitet Banjo und Gitarre, Beat Ritzmann bläst Tuba und Hans Landtwing am Schlagzeug gibt dem Septett den unverkennbaren Groove. Das verspricht einen spannenden und unterhaltsamen Abend auf enger Tuchfühlung mit den Musikern. Eine Platz-Reservierung ist von Vorteil.

Viktor Giacobbo zu Gast Talk und Tatar in Hedingen Am nächsten Montag, 28. April, ist Viktor Giacobbo zu Gast im «Drunder & Drüber» in Hedingen. Im Talk mit René Rindlisbacher findet sich der wohl berühmteste Satiriker der Schweiz, für einmal in der eher ungewohnten Rolle als Befragter. Die zwei beliebten Entertainer und Komiker dürften sich auf der Bühne kaum etwas schenken und den Abend zu

einem überaus witzigen und einmaligen Erlebnis für die Zuschauer machen. Auch das Kulinarische kommt an diesem Abend nicht zu kurz. Der Talk inklusive Apéro und Tatar kostet 55 Franken pro Person. Es ist ratsam zu reservieren, da der Andrang sehr gross ist. Restaurant Drunder und Drüber, Affolternstrasse 5, Hedingen, info@drunderunddrueber.ch, Telefon 044 760 28 92, www.drunderunddrueber.ch.

Viktor Giacobbo. (Bild zvg.)


veranstaltungen

Die Kabarettistin Sarah Hakenberg: charmant-bös-naiv-teuflisch-sympathisch. (Bild zvg.)

Jazz und dann freches Solokabarett Die nächsten zehn Tage im «LaMarotte» «Jazz am Donnerstag» mit dem «LaMarotte Swingtett»

Sarah Hakenberg: Klavier-Kabarett

.Leidenschaftlich gespielt und easy to listen! Die Hausband (Enrico Buzzi, Arno Calonder, Thomas Gütermann, Duke Seidmann, Christoph Häfeli und Marcello Rosenberger) erfreut wie immer ihre grosse Anhängerschaft.

Solo-Programm «Der Fleischhauerball»: Kann ein so sympathischer Mensch tatsächlich so gemein sein? Ja! Denn Sarah Hakenbergs Markenzeichen ist die Diskrepanz zwischen scheinbarer Naivität und purer Boshaftigkeit, zwischen charmantem Lächeln und teuflisch leuchtenden Augen, zwischen vordergründiger Harmlosigkeit und hintergründigem, staubtrockenem Humor. In ihrem neuen Programm singt Sarah hakenberg unromantische Liebeslieder, klaut Babys, sperrt Priester in Särge ein und zersägt Männer – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Liedermacherin und Geschichtenerzählerin gräbt in den finsteren Kellern der menschlichen Psyche, findet dort ihre eigenen Leichen und ertappt uns selbst dabei auf frischer Tat. Ein Abend voller treffender Pointen, kluger Einsichten und jeder Menge böser Überraschungen!

Morgen Donnerstag, 24. April. Bar ab 18.30 Uhr Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Alive Saxtett» Die Band besteht seit über zehn Jahren – eine interessante Variante zwischen Big Band und Kleinformation. Entstanden ist ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm mit Kompositionen in verschiedenen Stilrichtungen wie Swing, Bebop, Latin, Dixie, argentinischem Tango und anderem. Das Programm wird aufgelockert durch Feature-Nummern einzelner Musiker – eine willkommene Abwechslung in Klang und Form!

Freitag, 2. Mai. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

Donnerstag, 1. Mai. Bar ab 18.30 Uhr Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen

Platzreservierung für alle Anlässe über

15 Franken.

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Waffelspass in den Frühlingsferien Affoltern: Aktivtiäten im Familienzentrum Frühlingsferien zu Hause können auch sehr schön sein. Wie wäre es mit einem feinen Waffelzvieri? Das Kafi mit Spielzimmer im Familienzentrum Bezirk Affoltern versüsst die Frühlingsferien mit dem traditionellen Waffelspass. In den Affoltemer Schulferien öffnet das Familienzentrum jeweils am Donnerstagnachmittag die Türen. Am 24. April, zwischen 14 und 17 Uhr, sind alle Kinder und ihre Eltern zum beliebten Waffelspass eingeladen. Die Kinder verzieren ihre frischgebackenen Waffeln nach Lust und Laune. In dieser Zeit können die Mamis und Papis einen feinen Kaffee, Cap-

puccino oder Tee trinken und/oder in der Kleiderbörse Hosechnopf stöbern. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort im Kafi, vielleicht sogar an der Sonne im Garten, oder später zu Hause genossen werden. Die erste Waffel kostet fünf Franken, jede weitere noch drei Franken. Dekorationsmaterial ist im Preis inbegriffen. Das Kafi-Team freut sich auf viele kleine und grosse Dekorationskünstler. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Infos unter Anlässe, Aktivitäten und Neuigkeiten unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Sport

Mittwoch, 23. April 2014

Haarscharf am Playoff-Final vorbei Rückblick auf die Unihockeysaison des UHC Mettmenstetten Unicorns Die Damen scheitern kurz vor dem Playoff-Final an den Gegnerinnen des UHC Tafers-Schmitten, das Team Herren Eins sicherte sich in letzter Sekunde den Ligaerhalt in der dritten Stärkeklasse und das Team Herren zwei beendet die Saison in der fünften Liga im Mittelfeld. Die Saison der Damen nahm nach einem etwas harzigen Start, mit einer Niederlage gegen den Aufsteiger aus Buchberg, Fahrt auf. Leider liess das Verletzungspech nicht lange auf sich warten und schlug schon vor dem Saisonstart und in der ersten Runde zu. Ein denkbar schlechter Start für die Einhorn-Damen. Doch sie konnten sich, trotz einer verletzten Torhüterin und drei verletzten Feldspielerinnen, von Spiel zu Spiel steigern. Schon nach der zweiten Runde durfte man es sich auf dem ersten Platz gemütlich machen. Bis zum Jahresende mussten sich die Mettmenstetterinnen nur einmal geschlagen geben. Auffällig war, dass nicht unbedingt die gefürchteten Gegnerinnen aus Rümlang oder Floorball Albis es den Mettmenstetterinnen schwer machten, sondern eher die jungen Wilden, welche auf diese Saison in die höchste Stärkeklasse bei den Damen aufgestiegen waren. Obwohl sie den ersten Platz bis zum Jahresende nicht mehr aus der Hand gaben, konnten sich die Einhorn-Damen keinesfalls darauf, geschweige denn sicher sein, die Playoffs zu erreichen. Falls das doch jemand dachte, wurde er spätestens im ersten Spiel im neuen Jahr aufgerüttelt. Dieses ging nämlich

Die Unicorns freuten sich über den Einzug ins Playoff-Viertelfinal. (Bild zvg.) knapp zugunsten der Giswilerinnen aus.

Einzug in die Playoffs Doch das war die letzte Niederlage in den Gruppenspielen. Sieg um Sieg folgte. Die Ausnahme war das Spiel gegen Floorball Albis, das unentschieden endete. Schon vor der letzten Runde konnten sich die Mettmenstetterinnen den Playoffplatz als Gruppensieger sichern. Im Playoff Viertelfinal trafen sie auf die diesjährigen Cupfinalistinnen March-Höfen Altendorf. Eine nicht ganz einfache Situation, wusste man doch, dass sie die Dominatoren des Kleinfeldunihockey Cevi Gossau, im

Halbfinale aus der Cupentscheidung geschmissen hatten und sie drei ehemalige Unicorns-Spielerinnen, welche auf diese Saison zu March gewechselt haben, nur allzu gut kannten. Es wurde «best of three» gespielt und nach zwei Spielen stand es unentschieden. Es kam zum dritten und entscheidenden Match, in das die Mettmenstetterinnen deutlich besser starteten. Doch die Märchlerinnen kamen noch einmal heran, schlussendlich lief ihnen jedoch die Zeit davon. Somit konnten die Ämtlerinnen einen knappen, aber verdienten 10:9-Sieg und den Halbfinaleinzug feiern. Im Halbfinale traf man auf die Frauen aus Tafers. Die konterstarken und treffsicheren Tafnerinnen machten es den Mettmen-

stetterinnen unheimlich schwer. Dumme Eigenfehler wurden sofort bestraft und die schlechte Chancenauswertung der Einhorn-Damen trug zu einem allzu frühen Aus im Halbfinale bei. Der Traum vom Schweizermeistertitel platzte diese Saison leider schon im zweiten Playoff-Halbfinalspiel.

Klassenerhalt als Ziel Das mit jungen hungrigen und routinierten Spielern gespickte Team Herren Eins nahm in dieser Zusammensetzung bereits die vierte Saison in Angriff. Das erklärte Ziel: Ligaerhalt sichern, diese Saison nicht erst in der letzten Runde. Um die Spannung vorwegzunehmen: Sie kämpften auch

diese Saison bis zum letzten Spieltag. Entweder spielt man in den Playoffs, wie das Damen-Team, oder sozusagen in den Playouts. Spannende Spiele und Nervenkitzel sind in beiden Fällen garantiert. Doch diese Saison hätte es durchaus anders kommen können. Etliche Spiele gingen knapp und mehrheitlich in der Schlussphase verloren oder sie mussten die eigentlich verdienten Siegespunkte teilen. Das Team konnte spielerisch und läuferisch über die ganze Saison den anderen Teams Paroli bieten. Es mangelte manchmal noch an der Cleverness und gewissen taktischen Finessen. Der Teamspirit und der leidenschaftliche Einsatz in Training und Ernstkampf lässt sie aber durchwegs positiv in die Zukunft blicken. Sie sind sich sicher, dass sie sich nächste Saison den Ligaerhalt vor der letzten Runde sichern. Bei den Herren Zwei verlief die Meisterschaft über die gesamte Saison hinweg beachtlich. Mit Ausnahmen von einzelnen Spielen, zeigte das Team eine solide Leistung. Der beeindruckende Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft übertrug sich auf die Spiele und brachte so manche Gegner zum Verzweifeln. Schlussendlich beendete man die Saison auf dem fünften Platz und hat für nächste Saison noch Luft nach oben. Damit die Einhörner auch nächste Saison stark aufspielen können, sind sie bei den Herren Eins und Zwei auf weitere spielerische Unterstützung angewiesen. Bei allen Teams wird noch Verstärkung für das Tor gesucht. Kontakt und Probetrainings: P. Beereuter unter patric.beereuter@livenet.ch; Damen: Trainer A. Henggeler, adrian.henggeler@gmail.com.

Erfolgreiche Sportlerinnen geehrt 36. Generalversammlung der Leichtathletik-Vereinigung Albis An der 36. Generalversammlung der LV Albis gab es keine Überraschungen. Die statutarischen Geschäfte gingen problemlos über die Bühne, alle Anträge des Vorstandes wurden einstimmig genehmigt. Höhepunkt des Anlasses waren die Ehrungen der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. ................................................... hanspeter feller

Luca Schuler (Mitte) holte sich den Slopestyle-Titel der Saison 2013/2014. (Bild zvg.)

Der Slopestyle-Titel geht ins Säuliamt Luca Schuler wird Schweizer Meister Bei den Freeskiern war ein starkes Fahrerfeld am Start. Der jüngste Olympiateilnehmer von Sotschi, Luca Schuler aus Ebertswil, konnte sich zum Schluss mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Jonas Hunziker aus Brienzwiler (BE) zum Slopestyle-Schweizer-Meister küren lassen. Die Olympia-Teilnahme des 15-jährigen Luca Schuler war bereits eine Sen-

sation. Jetzt kürte er eine hervorragende Saisonleistung mit dem Schweizermeister-Titel im Slopestyle Freeski. Olympia scheint den Ebertswiler beflügelt zu haben – seit der Teilnahme fährt er ein Spitzenresultat nach dem anderen ein. Wobei ihm sein einzigartiger Trick, der crazy dub cork 720 über das Multi-Feature, immer wieder Bestnoten bescherte. In der vergangenen Woche holte er sich bei den Nina-Knights damit den dritten Platz.

Der Jahresbericht, die Jahresrechnung, welche mit einem Überschuss abschloss, das Budget 2014, die Jahresbeiträge und das Jahresprogramm 2014 wurden von den 41 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig und diskussionslos genehmigt. Für den zurückgetretenen Kassier Reinhold Spörri wurde Barbara Laasch aus Wettswil neu in den Vorstand gewählt. Der Präsident, Hanspeter Feller, hat seinen Rücktritt auf spätestens Ende 2015 angekündigt. Die Suche nach einem Nachfolger ist angelaufen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hanspeter Feller, Präsident; Barbara Laasch, Finanzen; Hansjörg Rohr, Aktuar; Paolo De Carli, Veranstaltungen; Willy Biberstein, Marketing und Sponsoring; Sabrina Mächler, Athletenvertreterin; Maja Loder, Newsletter und Raphael Frei, technischer Leiter.

Die Athletinnen wurden für ihre Leistungen im Jahr 2013 geehrt. (Bild zvg.) terskategorien U14 und jünger werden laufend Neueintritte registriert. Regelmässig trainieren etwa 80 Jugendliche ein- oder mehrmals wöchentlich auf der Sportanlage Moos in Affoltern am Albis oder im Winter in den Hallen. Dies stellt hohe Anforderungen an das Trainerteam, welches dank dem Engagement von Eltern als Assistenz-Trainer gut aufgestellt ist. Die Athletinnen und Athleten der Kategorien U14 und jünger bereiten sich an einem Trainingsweekend auf die kommende Saison vor und die Älteren fahren für eine Woche ins Trainingslager nach Bad Dürrheim. Im Jahresprogramm 2014 stehen neben zwei Stadionanlässen - einem Nachwuchsmeeting im Juni und dem 1. August-Meeting - wiederum der Türlerseelauf, der Säuliämtler Chlauslauf und der LVA-Crosslauf.

Drei neue Ehrenmitglieder Viele neue Mitglieder Finanziell steht der Verein solide da. Die Jahresbeiträge können weiterhin tief gehalten werden. Erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Vor allem in den Al-

Für ihr langjähriges Engagement wurden Annemarie und Reinhold Spörri sowie Peter Schiller von der Versammlung mit grossem Applaus zu Ehrenmitgliedern ernannt. Annemarie und Reinhold Spörri engagierten sich seit

mehr 20 Jahren für die LV Albis. Angefangen haben sie mit der Betreuung von Tochter Michèle, es folgten Einsätze als Kampfrichter, Mitarbeit im OKVeranstaltungen und Vorstandstätigkeit. Peter Schiller startete als aktiver Läufer, liess sich dann zum Schiedsrichter und Starter ausbilden und betreut heute die Zeitmessung für Stadionanlässe. Die drei neuen Ehrenmitglieder haben für die Leichtathletik Ausserordentliches geleistet und durften nun die verdiente Ehrung entgegennehmen. Auf Ende Jahr traten Hansueli von Allmen als Streckenchef der Laufveranstaltungen und Beat Gassmann als Lauftrainer zurück. Mit ihren Anekdoten aus früheren Jahren konnten sie den Teilnehmenden zum Schmunzeln bringen. Als Geschenk wurden ihnen Tickets für die Leichtathletik-EM in Zürich überreicht. Im Rahmen der Generalversammlung durften 23 Athletinnen und Athleten für ihre Erfolge an den kantonalen Meisterschaften und Nachwuchsprojekten sowie Teilnahmen an nationalen Meisterschaften ein Geschenk und den Applaus der Anwesenden entgegennehmen.


Sport

Mittwoch, 23. April 2014

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Claudio Imhof narrte alle Souveräner Sieg am Grand Prix Osterhas in Affoltern mit Rundenvorsprung Packende Wettkämpfe auf und eine gediegene Atmosphäre neben der Rundstrecke in der Affoltemer Industrie prägten das 35. Kriterium des Radrennclubs Amt. Einer der Kleinsten war für den organisierenden RRC Amt schliesslich der Grösste. ................................................... von martin platter Nein, so hatte sich Fabian Flüeler sein erstes Anfängerrennen am GP Osterhas nicht vorgestellt. Im Vorjahr noch Dritter bei den U15, wollte er auch bei den U17 zeigen, was in ihm steckt. Schliesslich ist der gross gewachsene Teenager das Vorbild für die zahlreichen Radsportschüler, die der RRC mit dem Bike-Treff am Montagabend gewinnen konnte. Mit mulmigem Gefühl stand der Ottenbacher morgens um 9 an der Startlinie auf der Lindenmoosstrasse in Affoltern, bereit zum ersten Rennen des GP Osterhas 2014. Inmitten der 46 Gemeldeten, von denen er nur die Wenigsten kannte. Alle Augen schienen auf ihn gerichtet, denn er trug die Nummer 1 am Rücken. Dann endlich ging’s los. Und wie! Nie hätte Flüeler gedacht, dass gleich die ersten fünf Runden mit Vollgas gefahren werden. Unter dem Tempodiktat von Reto Müller, Marc Hirschi, Patrick Bachofner und Stefan Bissegger entschwand die Spitze – und tauchte wenige Runden später wieder hinter Flüeler auf. Es war zum Verzweifeln. Das Tempo war so hoch, dass der RRC-Fahrer keine Chance hatte, dranzubleiben. Er wurde noch ein zweites Mal überrundet. Wenig tröstend war, dass auch der zweite Säuliämtler im U17-Feld, Michael Kiser aus Wettswil, dasselbe Schicksal ereilte. Kiser wurde schliesslich 28., Flüeler 30. Noch schlechter lief es Kiesers Bruder Valentin im U19-Rennen der Junioren. Valentin vermochte auf den ersten Runden zwar sogar zu punkten, ging dabei jedoch über sein Limit. Er musste sich übergeben und gab den Wettkampf wenig später mit mauem Gefühl im Magen auf. Auch RRC-Fahrer Roger Aeberli aus dem Aeugstertal ging`s nicht besser: Rennaufgabe, da hoffnungslos abgehängt. Wie bereits im Vorjahr war das Leistungsgefälle innerhalb der lediglich 14 gestarteten Junioren krass. Mario Spengler und Gino Mäder dominierten ihre Mitstreiter nach Belieben, überrundeten alle mindestens einmal.

Erst 8-jährig: Cedric Graf vom RRC wird im U11-Rennen sensationell Zweiter.

Sieger Claudio Imhof flankiert von OK-Präsident Dino Rey sowie dem Zweitplatzierten Jan Keller (links) und dem Drittplatzierten Gaël Suter sowie Peter Odermatt von Hauptsponsor Ruckstuhl Garagen (rechts). (Bilder Martin Platter)

Die drei Erstplatzierten des Frauenrennes formieren sich zum Angriff: Siegerin Jaqueline Hahn (links), Lotta Lepistö (Mitte, 3.) und Linda Indergand (rechts, 2.).

Animiertes Masters-Rennen Auch bei den Masters wurde das Feld überrundet. Dafür verantwortlich war ein Ausreisserquartett, das sich aus zwei Paaren gebildet hatte. Nach einigen taktischen Geplänkeln auf den ersten 10 von 80 Runden, ergriffen der frühere Masters-Weltmeister Michael Themann und Alexander Mattmann die Initiative und setzten sich vom Rest ab. RRC-Amt-Fahrer Jürg Müller machte sich mit Mike Messmer auf deren Verfolgung. Etliche Runden waren die beiden Fluchtduos vor dem Feld herjagend auf sich gestellt. Während dieser Zeit konnten Themann/Mattmann ihr Punktekonto uneinholbar äufnen. Müller war sichtlich enttäuscht, dass er als vierter knapp neben dem Podest landete. Er darf für sich aber in Anspruch nehmen, eine beeindruckende Leistung gezeigt zu haben. In den Schülerkategorien kam es bei den U11 dann überraschend zum ersehnten Podestplatz für den RRC Amt. Im Gewusel der Kleinsten – U11 und U13 fuhren im selben Rennen – schaffte es Jan Christen als einziger U11-Fahrer, im Sog der U13 alle zu

Der frühere Zeitfahren-Weltmeister Michael Themann gewinnt den MastersWettkampf überlegen. Links sprintet Local Jürg Müller auf den vierten Platz. überrunden. Cedric Graf liess sich davon aber nicht beirren und pedalte einfach feste weiter, wie auch alle übrigen Kids. Der Biss zahlte sich aus. Der erst achtjährige Sohn von RRCAmt-Präsident René Graf erreichte das Ziel als Zweiter der U11-Kategorie – die Freude und der Stolz der anwesenden Eltern und Grosseltern waren unbeschreiblich. Ausgeglichen präsentierte sich das Rennen der Frauen, das etliche auch international erfolgreiche Spitzenfahrerinnen angelockt hatte. Allen voran die Athletinnen des Schweizer BiglaTeams, die den Wettkampf kontrollierten. Allerdings nicht restlos: Mountainbikerin Linda Intergand, die zuletzt an der Eliminator-WM 2013 in Pietermaritzburg als Bronzemedaillengewinnerin von sich reden machte,

verhinderte einen Bigla-Dreifachsieg. Völlig auf sich alleine gestellt, schob sich die Endschnelle Urnerin mit ihrer beherzten Fahrweise noch zwischen Siegerin Jaquline Hahn aus Österreich und der drittplatzierten Lotta Leipistö aus Finnland. Die für den RRC Amt startende Marietta Knisch aus dem Haibike-Team erreichte am GP Osterhas ihren ersten Punktegewinn und beendete den Wettkampf im 20. Rang rundengleich mit den Spitzenfahrerinnen.

Elite mit taktischer Raffinesse Taktisch mit noch mehr Raffinesse endete einzig das Hauptrennen der Elite, die am GP Osterhas erstmals zusammen mit den Amateuren fuhren. Ein Mann stach dabei ganz besonders her-

Fabian war wie im Vorjahr der bestklassierte der drei Kiser-Brüder aus Wettswil. Als 13. war er zudem der stärkste Säuliämtler im Elite-Feld. aus: Claudio Imhof. Im Vorjahr noch überlegener Sieger bei den Amateuren, dominierte der 23-Jährige diesmal bei der Elite. Und das auf besondere Weise. Immer wieder sammelte der Ostschweizer in Ausreissergruppen eifrig Punkte und überrundete bei Rennmitte als einziger das gesamte Feld, indem er der Fluchtgruppe davonfuhr. Seine Fluchtgefährten wählten jedoch eine andere Taktik. Sie fuhren weiterhin dem Hauptfeld voraus – und teilten sich nach jeder Runde die Sprintpunkte, bis sie scheinbar uneinholbar in Führung lagen. Als talentierter Bahnfahrer war dies Imhof aber nicht entgangen. Er musste nun verhindern, dass auch die übrigen Ausreisser den Rundengewinn schaffen, und verschärfte das Tempo im Feld.

Die Taktik ging auf. Imhof blieb der Einzige mit Rundengewinn. Zwar hatte er wesentlich weniger Punkte als seine Verfolger. Weil das Kriteriumreglement den Rückstand jedoch stärker gewichtet wie die Sprintzähler, gewann er dennoch. «Für mich ist das eine grosse Genugtuung», bilanzierte der Ostschweizer nach dem Rennen zufrieden. Im Vorjahr war der BahnNationalfahrer vom Pech verfolgt. Er stürzte am Sechstagerennen von Gent und verpasste wegen einer Hirnerschütterung die WM. «Verbitterung bringt nichts. Ich geb die Antwort lieber, indem ich siege», gab sich Imhof selbst im Siegerinterview kämpferisch. Komplette Resultate und weitere Fotos: velomedia.ch/gp_osterhas.


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DonnerstagAbendrennen Der Rad-Renn-Club Amt startet dieses Jahr die DonnerstagAbendrennen direkt nach den Ostern am 24. April 2014. Ab 18.30 Uhr wird Rennatmosph채re auf der Lindenmoosstrasse geboten. 8- bis 60-J채hrige, Kategorien U11 bis Elite, alles ist am Start. F체r das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Am 1. und 29. Mai finden wegen den Feiertagen keine Rennen statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.rrc-amt.ch

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031 2014  

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