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Gemeinde Mettmenstetten Rossauerstrasse/660 Baarerstrasse Uerzlikon - Rossau, Rossau - Mettmenstetten Radweg Auflage Projekt und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG)/Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben.

Publikation der Wahlvorschläge

Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.

Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 12. Februar 2013 ist für die Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Frau Carmen Besson-Tanner, Heumattstrasse 20, 8906 Bonstetten In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dies amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 30. April 2013, angesetzt. In dieser Zeit können wiederum Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Am Rainli 2, Bonstetten, eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten unterzeichnet sein. 23. April 2013 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Gemeindeverwaltung Ottenbach Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2012 in der Zeit vom 22. April bis 2. Mai 2013 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt. Beschlüsse des Vorstandes werden der Volksabstimmung unterbreitet, wenn 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 6 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft. Abwasserverband Kelleramt Der Vorstand

Wir suchen Streichinstrumente Geigen, Cellos und Bratschen, auch in schlechtem Zustand. Barzahlung. Telefon 076 308 33 80

Bestattungen Knonau Teuber-Haag, Edwin von Gansingen AG, geboren am 27. April 1948, wohnhaft gewesen in 8934 Knonau, Dorfstrasse 17, gestorben am 19. April 2013 in Zürich (Spital Triemli). Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 26. April 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt. Der Friedhofvorsteher

Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern

Delegiertenversammlung Donnerstag, 23. Mai 2013, 19.00 Uhr, Brunnmatt, Bächlerstrasse 11, 8912 Obfelden A. Statutarische Geschäfte 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 8. November 2012 3. Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes 4. Wahl Präsidium/Vizepräsidium 5. Abnahme Rechnung 2012 6. Abnahme Jahresbericht 2012 7. Regionale Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon SUPAD: Anpassung der Vereinbarung 8. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Die Unterlagen liegen ab Mittwoch, 8. Mai 2013, beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während der Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 17. April 2013 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Dr. Paul Schneiter, 1. Vizepräsident

Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Dienstag, 21. Mai 2013, 20.15 Uhr, im Pfarreiheim St. Mauritius Bonstetten, Stationstrasse 31 Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Rechnung für das Jahr 2012

Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Mettmenstetten, 23. April 2013

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten und Kommentare liegen ab 7. Mai im Pfarreisekretariat während den Bürozeiten (8.00 bis 12.00 Uhr), ebenfalls vor der Versammlung im Pfarreiheim und Sonntag, 12. Mai, in der Kirche (11.00 bis 12.00 Uhr) zur Einsicht auf. Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Gemeinderat Mettmenstetten

Du hast gesorgt, du hast geschafft Gar manchmal über deine Kraft Nun ruhe sanft, du gutes Herz Die Zeit wird lindern unseren Schmerz

TODESANZEIGE Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater, Grossvater, Schwager, Neffen, Cousin und langjährigem Freund

Edwin (Edy) Teuber-Haag 27. April 1948 – 19. April 2013

Nach kurzer und schwerer Krankheit bist du im Triemlispital friedlich eingeschlafen. Wir sind dir dankbar für alles, was du uns in deinem Leben gegeben hast. Mit vielen schönen, unvergesslichen Erinnerungen wirst du in unseren Herzen weiterleben. Knonau, 19. April 2013 Wir vermissen dich: Lilli Teuber-Haag Thomas Teuber Daniela Teuber und Nathan Plancherel mit Zoé, Tim und Gwendolyn Kurt und Ruth Haag Susanne Haag und Michel Jaggi Grittli und Hermann Niedrist-Teuber Edwin Niedrist Andreas und Elena Brägger mit Nikita Verwandte, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. April 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Personalfonds des Spitals Triemli, Postkonto 80-1700-8, Vermerk: 106200 Edwin Teuber. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradressen: Lilli Teuber-Haag, Dorfstrasse 17, 8934 Knonau Thomas Teuber, Alte Landstrasse 6, 8955 Oetwil an der Limmat


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. April 2013

Rangelei nach einem Unfall mit Verletztem

Für SVSM-Award nominiert Erfolg für Projekt der Ämtler Standortförderung

Personenschaden: Zeugenaufruf des Bezirksgerichts Affoltern.

Nach der Lancierung 2007 wird der SVSM Award 2013 zum siebten Mal ausgeschrieben. Der SVSM Award ist der von der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement initiierte Preis und zeichnet herausragende Leistungen im Standortmarketing, -management und der Wirtschaftsförderung aus. Aus der Arbeit der Standortförderung Knonauer Amt wurde das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» für den Award 2013 gemeldet. Die Schweizerische Vereinigung für Standortmarketing SVSM hat nun aus 15 eingereichten Projekten neben vier anderen Projekten das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» für den Award 2013 nominiert! Es ist kein eigentliches Ansiedlungsprojekt, sondern unterstützt das Ziel der Bestandespflege. Mit dem Projekt will die Region die ansässigen Unternehmen und das Gewerbe stärken, Ansiedlungen «nur» in ergänzendem Sinn und zur Region passend unterstützen sowie eine Steigerung der Wertschöpfung herbeiführen. Das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt»

Am Sonntag, 13. November 2011, kurz vor 19 Uhr, fuhr die Lenkerin eines grauen Mercedes-Benz beim Verkehrskreisel am Bahnhofplatz 1 in Affoltern eine Signaltafel um und überfuhr zwei Rabatten und die Mittelschutzinsel. Anschliessend kam es auf dem Areal der Agir in Affoltern zu einer Rangelei zwischen dem Beifahrer des Mercedes-Benz und einem Dritten. Es entstand Personenschaden.

Armbruch und weitere Verletzungen

Idee aus dem Kreis der Standortförderung: Über dem Trassee der Autobahn A4 durchs Säuliamt Solarmodule installieren. hilft ganz wesentlich, das von breiten Kreisen erarbeitete Leitbild und dessen Zielsetzung, den ländlichen Raum mit seiner Naturvielfalt und damit die hohe Wohn- und Lebensqualität im

Anforderungen an Preisträgerprojekte Der Preis soll Ansporn und Belohnung für Akteure im Tätigkeitsbereich des Standortmanagements auf kommunaler, regionaler, städtischer aber auch grenzüberschreitender Ebene sein. Der SVSM-Award wird an ein Projekt vergeben, das in seiner Gesamtheit oder unter einem besonderen Aspekt des Standortmarketings beziehungsweise der Wirtschaftsförderung beispielhaft ist sowie die Prädikate innovativ, profes-

sionell und praxisgerecht in Anspruch nehmen kann. Zudem ist eine gesamtheitliche, nachhaltige Ausrichtung des Projekts wichtig. Es soll über die reine Planungsphase hinaus realisiert sein und bereits eine erste messbare Erfolgsbilanz aufzeigen können. Einen besonderen Fokus setzt die Jury auf das Kerngeschäft: Der Ansiedlung und Erhaltung von natürlichen und juristischen Steuerzahlern.

Knonauer Amt zu erhalten, zu erreichen. Es ist ein Projekt der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Politik in der Region und stärkt das «Wir-Gefühl» der Säuliämtler. Ob das Projekt gegen klassische Projekte im Sinne der Wirtschaftsförderung bestehen kann, wird sich weisen. So oder so darf aber allein die Nominierung bereits als Erfolg gewertet werden. Die 7. Award-Verleihung findet am 12. September 2013 im Zunfthaus zur Meisen in Zürich statt. Die fünf Nominierten bekommen am 19. Juni 2013 die Möglichkeit, in einer 5-MinutenPräsentation die wichtigsten Punkte zusammenzufassen und in einer anschliessenden Diskussion von maximal 10 Minuten auf Fragen der Jury einzugehen. Alle fünf Projekte werden in der Preisträger-Broschüre einem breiteren Publikum vorgestellt. Die fünf nominierten Projekte sind: Wirtschaftsregion Zugwest, St.

GallenBodenseeArea, Aktive Gewerbeund Industrielandpolitik der Gemeinde Kerzers, Biopôle Lausanne, EnergieRegion Knonauer Amt.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Walter Schmidinger morgen Mittwoch, 24. April, den 85. Geburtstag feiern. Zum Ehrentag gratulieren wir dem Jubilaren herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Am Donnerstag, 25. April, feiert Rodolpho Grégoire in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Dazu senden wir die besten Glückwünsche und wünschen weiterhin alles Gute.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau lich wird der Gemeinderat ein grosses Augenmerk auf die weitere Entwicklung legen. Insbesondere die Mitsprachemöglichkeit für kleinere Gemeinden innerhalb der neuen Rechtsform ist dem Gemeinderat sehr wichtig. Der Gemeinderat wird die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2013 über die neue Rechtsform des Spitals informieren.

Verzögerung beim Druck der neuen Bau- und Zonenordnung Die Baukommission hat entschieden, eine Wegleitung für die neue Bau- und Zonenordnung zu erstellen. Diese liegt im Entwurf bereits vor, muss jedoch noch überarbeitet werden. Der Druck der neuen Bau- und Zonenordnung,

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

zusammen mit der Wegleitung, wird ca. Anfang Mai 2013 in Auftrag gegeben werden können. Ca. Mitte Mai 2013 sollte die Bau- und Zonenordnung in Papierform und gegen Verrechnung einer Gebühr bei der Gemeindeverwaltung erhältlich sein. Online sind sämtliche Dokumente im Onlineshop bereits abrufbar (www.knonau.ch).

Frühzeitiges Lehr-Ende für Franziska und Josef Auf Anträge von Franziska Schindler und Josef Ebell werden die bestehenden Lehrverträge frühzeitig per Ende Juni 2013 beendet. Franziska hat eine für sie massgeschneiderte Stelle auf einer Gemeindeverwaltung gefunden und Josef Ebell

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Nachdem die Lenkerin des grauen Mercedes-Benz zirka um 18.50 Uhr die Signaltafel beim Verkehrskreisel am Bahnhofplatz 1 in Affoltern umgefahren und zwei Rabatten überfahren hatte, blieb sie in der Mittelschutzinsel zunächst stecken, bevor sie den Kreisel mit platten Reifen auf der Strasse Bahnhofplatz/Obfelderstrasse in Richtung Coopark verliess. Ein herbeigeeilter Dritter verfolgte den Mercedes-Benz auf bis auf Höhe des Velogeschäftes Fredy Rüegg. Dort konnte er einen ebenfalls in Richtung Coopark fahrenden Fahrzeuglenker (kleineres blaues oder schwarzes Fahrzeug) anhalten und dazu überreden, die Verfolgung des Mercedes-Benz mit ihm zusammen aufzunehmen. Als der Mercedes-Benz auf dem Areal der Agir an der Alten Obfelderstrasse 55 in Affoltern parkierte, kam es ca. um 18.55 Uhr zwischen dem herbeigeeilten Dritten und dem Beifahrer des Mercedes-Benz zu einer Rangelei, wobei sich der Dritte einen Armbruch und weitere Verletzungen zuzog.

Zum 80. Geburtstag

Gemeinderat unterstützt die Bildung einer neuen Rechtsform für das Spital Affoltern Der Gemeinderat wurde von der Betriebskommission Spital Affoltern zu einer Stellungnahme des Vernehmlassungsbericht zur neuen Rechtsform Spital Affoltern eingeladen. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Überführung des Spitals Affoltern vom bestehenden Zweckverband in zwei gemeinnützige Aktiengesellschaften sinnvoll ist und das Spital sodann über zeitgemässe Rahmenbedingungen verfügt. Die Aktiengesellschaft ist in der Form, wie sie für das Spital Affoltern nun vorgesehen ist, die optimale Rechtsform für das Spital Affoltern. Der Gemeinderat hat daher den Vernehmlassungsbericht im Grundsatz positiv beurteilt und hat dazu schriftlich, zuhanden der Betriebskommission, Stellung bezogen. Selbstverständ-

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wird per 1. Juli 2013 in die Rekrutenschule einrücken. Der Knonauer Gemeinderat und das Verwaltungs- und Werkteam wünscht beiden «Noch-Lernenden» für die Zukunft viel Erfolg.

Zeugenaufruf Der Lenker des Fahrzeuges, welcher auf der Obfelderstrasse in Affoltern angehalten wurde und die Verfolgung aufgenommen hat, sowie weitere Personen, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Bezirksgericht Affoltern, Im Grund 15, Telefon 044 763 17 00, zu melden.

Velofahrer bei Sturz schwer verletzt Bei einem Sturz mit seinem Rennrad ist am Donnerstagmorgen in Kappel am Albis ein Zweiradfahrer schwer verletzt worden.

Ferner hat der Gemeinderat – Einen Kredit von 7721 Franken für diverse Sanierungsarbeiten beim Mehrzweckgebäude Stampfi genehmigt. – Die Jahresrechnung 2012 der DILECA genehmigt (Aufwandüberschuss von Fr. 67 725.75 Franken). – Den Revisionsbericht im Bereich Fürsorge des Bezirksrates Affoltern zur Kenntnis genommen, welcher keinerlei Beanstandungen beinhaltet. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich fanden Anwohner kurz vor 9 Uhr den 68-jährigen Mann auf dem Feldweg neben seinem Rennrad liegend vor. Er musste mit schweren Kopfverletzungen durch die Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der genaue Unfallhergang ist unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Aufgrund erster Erkenntnisse vor Ort kann ein Drittverschulden ausgeschlossen werden. Der Rennradlenker war ohne Velohelm unterwegs.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Vermietungen

Gemeinde Hedingen Eröffnung der Badeanlage Hedinger Weiher Samstag, 11. Mai 2013 Für die Saison 2013 gelten die nachstehend aufgeführten Preise für die Eintrittsbillette und für die Miete der Garderobenschränke: Einzeleintritte Erwachsene Jugendliche Kinder

Jg. 1997 bis 2006 Jg. 2007 bis 2013

Saisonkarten Einheimische Erwachsene*) Einheimische Kinder

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Kinder

Jg. 1997 bis 2006 resp. bis und mit vollendetem 9. Schuljahr Jg. 1997 bis 2006

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis Fr. 25.– gratis

Fr. 70.– Fr. 20.–

Garderoben-Kasten Depot

Fr. 10.–

Miete pro Saison Grosser Kasten Kleiner Kasten

Fr. 20.– Fr. 15.–

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort, du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals in dieser Welt wiedersehen.

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Der Badebetrieb ist nur bei schönem Wetter betreut. Die Betreuung wird durch eine aufgezogene grüne Fahne signalisiert. Die Badeanlagebesucherinnen und -besucher werden gebeten, den Anweisungen des Badmeisters Folge zu leisten und die Badeordnung zu beachten. Insbesondere ist das Hundeverbot einzuhalten. Bitte beachten Sie unser Sonntags- und Feiertagsfahrverbot auf der Zufahrt zur Badeanlage.

4-Zimmer-Altwohnung in 2-Familien-Haus zu vermieten. Zentralheizung, Bad/WC und sep. WC. Miete mtl. Fr. 1180.– inkl. Offerten bitte unter Chiffre 3660, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Kappel am Albis. Zu vermieten

Fritz Thomi-Berli

sehr schönes Zimmer

13. Mai 1928 – 19. April 2013

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Du wolltest doch noch so gerne bei uns bleiben. Olga Thomi-Berli Silvia und Hans Wetli-Thomi mit Irene und Heidi Jolanda und Meinrad Weber-Thomi mit Urs Markus und Ursula Thomi-Albrecht mit Roger Fritz und Ruth Thomi-Eberhard

*) Saisonkarten für Einwohnerinnen und Einwohner können ausschliesslich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Beim Bezug von Karten in der Badeanlage muss der Tarif für auswärtige Personen entrichtet werden.

Im Dorfzentrum von Mettmenstetten per sofort oder nach Vereinbarung

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 26. April 2013, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Anstelle von Blumen gedenke man einer wohltätigen Organisation. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Olga Thomi, Stationsstrasse 10 A, 8907 Wettswil a. A.

an NR per sofort. Interessiert? Bitte melden Sie sich unter Telefon 044 764 18 40, R. Schönbächler

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Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh. 3. 16

Turnverein Wettswil a. A. Tief bewegt nehmen wir Abschied von

Eugen Grunder

TODESANZEIGE

unserem Mitglied des Bibelkreises Aeugst am Albis. Es ist schön zu wissen, dass er bei Gott ist und wir uns im Himmel wieder sehen werden.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, müssen wir von unserem Gründungs- und Ehrenmitglied

Büro-/Gewerbe Zu vermieten auf Sommer/Herbst 2013 in der Gemeinde Mettmentetten an Selbstversorger

Die Bibelgruppen Aeugst am Albis

Fritz Thomi

4 Pferdeboxen mit Auslauf

Die Teamleiter E. und S. Scherer/A. und K. Morf

13. Mai 1928 – 19. April 2013

Zusätzliche Räume vorhanden. Telefon 044 767 15 78

Wenn Engel einsam sind in ihren Kreisen, dann gehen sie von Zeit zu Zeit auf Reisen. Sie suchen auf der ganzen Welt nach ihresgleichen, nach Engeln, die in Menschgestalt durchs Leben streichen. Sie nehmen diese mit zu sich nach Haus – für uns sieht dies Verschwinden dann wie sterben aus.

Abschied nehmen. Er ist nach kurzer Krankheit am letzten Freitag friedlich eingeschlafen. Wir werden Fritz als liebenswürdigen und kameradschaftlichen Turner und als ehemaligen Turnleiter in bester Erinnerung behalten. Er besuchte bis vor Kurzem noch regelmässig die Turnstunden. Seinen Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid.

Verkäufe

Turnverein Wettswil am Albis Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. April 2013, in der Kirche Wettswil a. A. statt.

Renate Eggert-Schwarten

TODESANZEIGE Ich hatte ein glückliches, erfülltes, wunderschönes Leben, das nun viel zu früh durch eine heimtückische Krankheit beendet wurde.

Ruth Kaelin-Gallmann 11. Dezember 1959 – 18. April 2013

Gerne habe ich gelebt, gefeiert, gearbeitet und mit euch allen dies geteilt. Nun weint nicht, sondern freut euch mit mir, dass mein Leben so wundervoll war. In tiefer Trauer: Dieter Kaelin mit Rahel und Tobias Hans Gallmann Fredy und Suzanne Gallmann mit Lara und Basil Heiner und Sharon Gallmann (USA) Reiner und Lotti Kaelin Peter und Andrea Kaelin mit Sabina und Michael Martin Kaelin mit Valessa und Fabian Christian Kaelin und alle, die mich gern haben Wir nehmen Abschied am Freitag, 26. April 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Uster, Friedhofallee 2, 8610 Uster. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen, gedenke man der Stiftung Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, Postkonto 80-696988-3. Traueradresse: Dieter Kaelin, Heusbergstrasse 15, 8614 Sulzbach

Der Tod ist nicht das Ende nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

TODESANZEIGE Von ihrem Leiden erlöst, nehmen wir Abschied von unserer Tante und Gotte

Hulda Nievergelt 11. August 1922 – 19. April 2013

Gut betreut im Pflegeheim Pilatus, Affoltern am Albis, durfte sie die letzten vier Jahre verbringen. In stiller Trauer: Nichten und Neffen

Büro-/Gewerbe Neue Tiefgaragen-Parkplätze

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 24. April 2013, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Stallikon statt. Anschliessend Abdankungsfeier in der Kirche um 14.30 Uhr. Anstelle von Blumen gedenke man des Pflegeheims Pilatus, Postkonto 80-7664-4 (Pilatus). Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: H. Rosenberger, Bäumlisächerstrasse 2, 8907 Wettswil a. A.

zu verkaufen und zu vermieten: 8925 Ebertswil, Giselstrasse 2a Verkauf: 4 Tiefgaragen-Parkplätze Preis Fr. 40 000.–/PP Vermietung: 8 Tiefgaragen-Parkplätze Preis Fr. 120.–/Monat Bezug ab November 2012 BK Immobau AG Grafenaustrasse 11, 6300 Zug Telefon 041 780 60 80*


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. April 2013

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In Mettmenstetten entstehen Wohnungen für die dritte Lebensphase Interview mit dem Präsidenten der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus zum aktuellen Stand des Projekts Ruedi Werder, fast jede Gemeinde engagiert sich zum Thema Wohnen im Alter, Sie auf ganz privater Ebene, wie kamen Sie dazu? Das Wohnen in der «Nach-KinderPhase» beschäftigt mich schon lange. Meine Frau und ich haben unser Familienhaus vor 12 Jahren umgebaut. Es hat nun Platz für zwei Familien. Unsere Wohnung ist kleiner, aber für uns beide noch gross genug. Wir konnten Ballast abwerfen, den Gartenanteil reduzieren und fühlen uns wohl dabei. Vor gut zwei Jahren studierte ich eine Publikation über Wohnen im Alter. Dabei wurde mir klar, dass in Mettmenstetten viele ähnliche Wohnsituationen bestehen. Aber was fehlt, ist eine geeignete Wohnüberbauung für die dritte Lebensphase. Daraus ist das Projekt maettmi50plus entstanden. Haben Sie das im Alleingang getan? Natürlich nicht. Nach einer Orientierungsveranstaltung im April 2011 fanden sich spontan vier weitere Personen, die sich mit Elan für das Projekt einsetzten. In dieser Spurgruppe haben wir viel über Organisations- und Finanzierungsfragen diskutiert. Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit schälte sich langsam die heutige Form von maettmi50plus heraus. Die Genossenschaft maettmi50plus wurde im letzten September gegründet und im Vorstand wird engagiert gearbeitet. ...............................................................

Eine rein private Lösung ............................................................... Was ist das Spezielle an maettmi50plus? Wir haben ein Leitbild erarbeitet. Daraus nenne ich drei Punkte: – Eine rein private Lösung ohne Unterstützung durch die Öffentlichkeit – Im Angebot sind altersgerechte, komfortable und zentrumsnahe Woh-

nungen für Personen, die sich entscheiden, ihr grosses Zuhause für die dritte Lebensphase zu verlassen, um Platz für eine junge Familien zu machen. – Kostenmiete, wobei Eigenkapital der künftigen Bewohner eingesetzt werden soll und kann, um die Miete zu reduzieren. Was heisst Kostenmiete? Die Wohnbaugenossenschaft hat im Zweckartikel die gemeinnützige Selbsthilfe formuliert. Sie darf keinen Gewinn machen. Es werden nur die tatsächlichen Aufwendungen verrechnet. ...............................................................

18 Wohnungen und ein paar Studios ............................................................... Es ist schwierig, alle Voraussetzungen für ein altersgerechtes und zentrales Wohnen zu erfüllen. Inwiefern ist es bisher gelungen? Der uns von privater Seite angebotene Bauplatz ist wirklich zentral. Wir werden dort 18 Wohnungen und ein paar Studios realisieren. Da auch Genossenschaftsmitglieder ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen können, braucht es ausgewogene Entscheide. Wir legen Wert auf gute Bauweise und eine günstige Energiebilanz. Interessierten erteilen wir gerne weitere Auskünfte. Gibt es gemeinschaftliche Anlagen? Wir planen einen Gemeinschaftsraum in Form eines Pavillons mit vorgelagerter Piazza. Dort können sich die Bewohnerinnen und Bewohner zu den verschiedensten Aktivitäten treffen oder ihre privaten Feste feiern. Wie weit dieser benutzt wird, hängt von den Bewohnerinnen und Bewohnern ab. Auch die von uns angestrebte Nachbarhilfe können wir nicht vorschreiben, wir kön-

nen aber gute Rahmenbedingungen dazu schaffen. Was sind diese Studios? Im zweiten Dachgeschoss, das auch mit Lift erschlossen wird, hat es zu wenig Platz für Wohnungen. Hier sind wir noch flexibel, denkbar sind Gästezimmer, Büro, Praxisraum, oder Studios mit 50 m² Fläche, ideal für Einzelpersonen. Diese Räume stehen nicht nur Personen im Alter 50+ offen. Als ehemaliger Geometer und Planer kennen Sie das Säuliamt sehr gut, warum projektieren Sie gerade in Mettmenstetten? Nun, ich kenne natürlich meine Wohngemeinde am besten. Mettmenstetten scheint mir geeignet zu sein, weil – das Dorf noch überschaubar ist, – es an der S-Bahn liegt, – sein Dorfzentrum gute Angebote hat, die fast alle Bedürfnisse der angesprochenen Generation abdecken – und nicht zuletzt bietet Mettmenstetten ein attraktives Naherholungsgebiet. Mit welchen Schwierigkeiten rechnen Sie? Wir sind gut organisiert und vernetzt. Bauen kann immer Überraschungen bringen. Wir legen Wert auf gute Planung möglichst ohne Zeitdruck, und unsere Baukommission begleitet den Bau kompetent. Eher ein Problem scheint mir Folgendes: Verschiedenen Mitgliedern fällt der Entscheid für einen Wohnungswechsel schwer. Wann ist der richtige Zeitpunkt dazu? Das Loslassen vom eigenen Haus mit der gewohnten Umgebung ist emotionsgeladen. Wir haben hier kein Patentrezept, aber mit unserer Wohn-Alternative fällt der Entscheid sicher leichter. Hat es noch Platz für neu Interessierte in der Wohnüberbauung? Ja, es hat noch Platz für Erstmieter.

Ruedi Werder: «Wir sind dran, die ersten Vermietungen zu regeln.» (Bild zvg.) Wer später einziehen möchte, muss natürlich auf eine frei werdende Wohnung warten. Wo steht die Genossenschaft heute, und wie sieht der Fahrplan aus? Der Mitgliederbestand ist sehr erfreulich, wir haben bis heute knapp 50 Mitglieder. Das ist eine gute Basis. Wir sind daran, die ersten Vermietun-

gen zu regeln. Dann läuft das Baubewilligungsverfahren, und die ersten Submissionen werden vorbereitet. Wenn alle Bewilligungen und Genehmigungen vorliegen, möchten wir auch mit den Bauarbeiten beginnen. Bezug der Wohnungen wird Mitte 2015 sein. Interview: Manfred Lorch anzeige

Vergangene Zeiten aufleben lassen Pensionierten-Zusammenkunft am Spital Affoltern Nach eineinhalb Jahren war es wieder so weit. Am 11. April trafen sich 60 pensionierte Mitarbeitende des Spitals Affoltern im Mehrzweckraum des Hauses Rigi zur traditionellen Zusammenkunft. Herausgeputzt und teilweise sogar direkt vom Friseur erschienen die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Schliesslich war diese Einladung eine schöne Abwechslung, konnte man doch wieder einmal in alten Erinnerungen schwelgen, Sonnenberg-Luft schnuppern und sich auf den neusten Stand des Spitalgeschehens bringen. Mit Kaffee und Guetzli wurden die Pensionierten empfangen. Es gab herzliche Begrüssungen, man umarmte sich und tauschte schon mal erste Neuigkeiten aus. Pünktlich um 10.30 Uhr begrüsste Liliane Bürge, Personalleiterin, die Gäste und informierte über die vielen Veränderungen seit der letzten Zusammenkunft.

Spital liegt ihnen am Herzen Anschliessend referierte Martin Jegge, Leiter Dienste, über den Stand der Bauarbeiten. Der vom Spital zu erfüllende Leistungsauftrag verlangt bauli-

Wiedersehensfreude am Spital Affoltern. (Bild zvg.) che Massnahmen. So werden die Stationen A1 und A2 um- und ausgebaut. Mit einem grossen Anteil an Zustimmung wurde von der Bevölkerung für den Bau des neuen Verpflegungs- und Energiezentrums grünes Licht gegeben.

Fredy Furrer, Spitaldirektor, traf etwas später direkt von einer anderen Sitzung ebenfalls ein und orientierte die Anwesenden umfassend über die neue Rechtsform. Zu diesem Thema gab es viele Fragen der Gäste, die kompetent von Fredy Furrer beantwortet

wurden. Man spürte förmlich, wie sehr den pensionierten Mitarbeitenden das Wohl «ihres» Spitals am Herzen liegt. Das wiederum freut natürlich die Spitalleitung. Schliesslich wurde es Zeit, zum gemeinsamen Essen zu gehen. Wunderschön waren die Tische im Personalrestaurant gedeckt. Die hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, die Leiterin Hotellerie und Lernende bedienten die Gäste mit Köstlichkeiten aus der Küche von Mario Krieger. Beim Mittagessen hatten die Pensionierten Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen, frühere Zeiten aufleben zu lassen und sich an so manche Geschichte von damals zu erinnern. Mit einem frisch gebackenen Butterzopf von der Küchenbrigade wurden die Gäste gegen 15 Uhr verabschiedet. Einmal mehr war diese Pensionierten-Zusammenkunft ein schöner Anlass, der Erinnerungen weckte und die Kollegialität von damals während ein paar Stunden aufleben liess. Und bereits steht auch das Datum der nächsten Pensionierten-Zusammenkunft fest. Die Spitalleitung freut sich, am 10. April 2014 viele ehemalige Mitarbeitende zum nächsten Treffen einladen zu dürfen. Alice Hoffmann, Personalassistentin


ABSCHIED UND DANK

Stellenanzeiger

Nach unheilbarer, geduldig ertragener Krankheit durfte sie am 17. April 2013 in der Palliativ-Abteilung des Spitals Affoltern friedlich einschlafen. Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben

Karola Liechti-Wieland 16. Juni 1928 – 17. April 2013

Sie bleibt uns in lieber und dankbarer Erinnerung. Ein herzlicher Dank dem Spitexverein Obfelden-Ottenbach, den Ärzten von Ottenbach, den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern sowie auch den Freunden und Bekannten für die liebevolle Betreuung und Pflege. Ottenbach, 18. April 2013 Harald und Olga Liechti mit Alexander Liechti und Yulia Isay Heidi und Hans Braunwalder Margrith Singh und Hermann Fischer Ingrid und Frieder von Langen mit Daniela und Uli von Langen und Anverwandten Freunde und Bekannte Urnenbeisetzung am Donnerstag, 25. April 2013, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach. Blumenspenden bitte auf dem Friedhof abgeben. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Harald Liechti, Klosterfeldstrasse 15, 5630 Muri

Bestattungen Stallikon Am Donnerstag, 18. April 2013, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Nievergelt Hulda geboren am 11. August 1922, von Stallikon ZH, ledig, wohnhaft gewesen Schleetalstrasse 4, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 24. April 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Stallikon statt.

Unser Kinderbetreuungsdienst zu Hause (KBH) unterstützt im Kanton Zürich Familien in Notsituationen. Für zeitlich flexible Einsätze, am linken Zürichseeufer ab Thalwil bis Zürich sowie für die Bezirke Meilen und Affoltern am Albis, suchen wir baldmöglichst in der jeweiligen Region wohnende, belastbare und selbstständige Persönlichkeiten mit Sozialkompetenz als

Kinderbetreuerinnen für den KBH-Dienst zur stunden- oder tageweisen Betreuung von Kindern kranker oder überlasteter Eltern. Eine detaillierte Beschreibung der Aufgaben und Anforderungen finden Sie unter www.srk-zuerich.ch/stellen. Zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen Herr Christian Rupp, Bereichsleiter Überbrückung, telefonisch unter 044 360 28 22 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens Freitag, 3. Mai 2013, per Post (SRK Kanton Zürich, Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich) oder E-Mail (hr@srk-zuerich.ch).

Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 19. April 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Thomi, Friedrich geboren 13. Mai 1928, Bürger von Oberburg BE, Ehemann der Thomi geb. Berli, Olga, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 10a. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 26. April 2013, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Schulen und Kurse

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht nahe liegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustür» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Knonau suchen wir nach Vereinbarung Sie als flexible

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Dienstag, 23. April 2013

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Engagierte Schüler und tolle Stimmung Vielseitige Kurswoche an der Sekundarschule Bonstetten Sie tanzten und zauberten, spielten Schach, fotografierten und drehten Filme – an der Kurswoche der Sekundarschule Bonstetten kamen alle 270 Jugendlichen auf ihre Kosten. Schliesslich konnten sie aus 18 Kursen wählen. ................................................... von thomas stöckli «Wir waren alles andere als ein öffentliches Ärgernis», sagt Lehrer Herbert Ochsner. «Wir machen Strassenmusik», so der Name des Kurses, den er zusammen mit Marino Coppe geleitet hat. 13 Lieder haben sie mit den Schülern eingeübt und an verschiedenen Orten zum Besten gegeben, etwa am Bahnhof und beim Coop in Bonstetten sowie am Donnerstag in Zug. Der Erfolg bestätigt die Aussage von Herbert Ochsner: rund 1600 Franken haben die Jugendlichen eingenommen. Besonders spendenfreudig seien die Leute vor dem Coop gewesen. Das Geld kommt Schülern in Cuzco, Peru, zugute. Sie erhalten Werkzeug für den Werkunterricht.

Die Strassenmusiker von der Sek. Bonstetten konnten eine grosse Anzahl Passanten beglücken. Das Resultat: 1600 Franken für Schulkinder in Cuzco, Peru. Sport, Handwerk und Kreativität Um handwerkliche Fähigkeiten wie auch Spielintelligenz ging es im Schach-Kurs. Hier stellten die Teilnehmer nämlich aus Furnierholz ein Schachbrett her, erhielten Inputs zu Eröffnungen und Schlusskämpfen. In erster Linie spielten sie allerdings ganz viel Schach – und zwar schon vor halb acht am Morgen. Höhepunkte der Woche waren Besuche im Schachmuseum und an einem Turnier auf höchstem Niveau, sowie das Simultan-Schach gegen den Kursleiter. Zum Thema Fliegerei gehörte der Gleitschirm ebenso wie der Besuch auf dem Flughafen, die Biker versuchten sich auf dem Geschicklichkeitspar-

cours wie auf der Downhill-Strecke und die Seidenmaler kreierten Kärtchen, Lampen und Foulards. Schön anzusehen war, wie die Flamenco-Gruppe mit Stolz und Freude den «Sevillanas» interpretierte. Im Kurs Fotografieren lernten die Jugendlichen die Cyanotypie als Kunstform der Belichtung kennen. In weiteren Kursen wurde gekocht und gezaubert, gespielt und geschrieben. «Die Stimmung war toll, die Schüler sehr engagiert», verrät Lehrerin Maria Gutknecht. Alle drei Jahre organisiert die Sek. Bonstetten eine klassenübergreifende Kurswoche. Alle Oberstufenschüler kommen so einmal in den Genuss.

Seidenmalerei: Schülerinnen präsentieren ihre Foulards.

Biken: Das Downhill-Fahren setzt Adrenalin frei. (Bilder zvg.)

Naturwissenschaftliche Experimente zum Selbermachen Projektwoche der Primarschule Hedingen Forschen, experimentieren, staunen – an der Projektwoche der Primarschule Hedingen drehte sich alles um Naturwissenschaft. Seit dem 15. und noch bis zum 25. April macht die Forscherkiste der PH St.Gallen Station im Schulhaus Schachen. ................................................... von thomas stöckli Wie lenkt man einen Laserstrahl via fünf Spiegel mitten auf die Zielscheibe? Drei Knaben sind konzentriert am Versuchen. Noch ist es ihnen nicht gelungen. Etwas weiter degustieren zwei Schüler mit verbundenen Augen Traubenzucker. Es gilt, die Geschmacksrichtung zu erkennen. Englisch ab der zweiten, Französisch ab der fünften Klasse. Die Schule sei sprachlastig, so Ueli Trindler, Leiter der Primarschule Hedingen, daneben würden die Naturwissenschaften fast vergessen gehen. Da kommt ein Anhänger voller kindgerechter naturwissenschaftlicher Experimente gerade recht. Einen solchen verleiht die Pädagogische Hochschule St.Gallen (vgl. Kasten). Die Experimente aus der Forscherkiste sind selbsterklärend. Am Morgen sind die 130 Kinder der Mittelstufe am Forschen und Experimentieren, am Nachmittag pröbeln und staunen die 150 Erst- bis Drittklässler. Die Experimente machen ih-

nen sichtlich Spass. So können sich die Kinder mittels Flaschenzug gegenseitig vom Boden abheben, lassen Wasserraketen steigen und stechen Stricknadeln durch einen Luftballon, ohne dass Luft entweicht. Die Erkenntnisse aus den Experimenten hält dann jeder Schüler im eigenen Forscherheft fest. «Wir haben es geschafft!», laut rufend kommen die drei Knaben vom eingangs erwähnten Laser-Experiment angerannt. Stolz präsentieren sie die Zielscheibe: «Kommen wir jetzt in der Zeitung?»

zur sache

Ziel erreicht: Via fünf Spiegelungen trifft der Laserstrahl schliesslich ins Schwarze. (Bilder Thomas Stöckli)

Experimente für alle Sinne Die Forscherkiste der Pädagogischen Hochschule St.Gallen ist ein mit 280 Experimenten beladener Anhänger für den naturwissenschaftlichen Unterricht auf allen Volksschulstufen. Die Experimente eignen sich für Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Die Experimente sind sortiert nach den fünf Sinnen. Experimente zum Sehen (Optik), Fühlen (Mechanik), Hören (Akustik), Riechen und Schmecken, dazu als eigener Bereich: Mathematik. Die PHSGForscherkiste wurde 2010 mit dem Worlddidac Award 2010 ausgezeichnet.

Überraschend: Die Stricknadel geht durch den Ballon, ohne dass Luft entweicht.

Die Resultate werden dokumentiert.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. April 2013

«Qualität des Spitals auch unter der neuen Spitalfinanzierung beibehalten» Argumente der Delegierten für die neue Rechtsform für das Spital Affoltern Die Delegierten des Spitals Affoltern haben die neue Rechtsform mit zwei gemeinnützigen Aktiengesellschaften am 29. November 2012 grundsätzlich gutgeheissen. Ebenso einstimmig haben sie am 14. März 2013 die Rahmenbedingungen, die sie an einem Workshop im Januar 2013 erarbeitet haben, festgelegt. Die Einstimmigkeit war die Folge einer intensiven Auseinandersetzung mit der komplexen Spitalproblematik. Für Martin Gallusser, den Spitaldelegierten von Affoltern am Albis, war die Zustimmung zum Modell mit zwei Aktiengesellschaften keineswegs von Beginn an klar: «Die Organisationsform Zweckverband anzupassen wäre grundsätzlich einfacher, weniger aufwendig und den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern einfacher zu vermitteln gewesen.» Dennoch hat er sich für den Antrag entschieden: «Zustimmen kann ich dem Modell mit zwei Aktiengesellschaften, weil die politische Einflussnahme in der Trägergesellschaft von einem fachlich hochstehenden medizinischen Spitalbetrieb organisatorisch klar abgegrenzt werden kann. Einverstanden bin ich auch mit einer Zweiteilung, bei der die Trägerorganisation für die Bereitstellung und den Erhalt der Infrastrukturen – inklusive Gebäude und Liegenschaften – zuständig ist und diese der Betriebsorganisation zur Nutzung überlässt.» Die Ottenbacherin Rita Ackermann formuliert als Hauptanliegen:

«Für mich ist eine medizinische Versorgung ‹von der Geburt bis zum Tode› wichtig – eine umfassende Grundversorgung, die jederzeit verfügbar sein muss für die Bezirksgemeinden. Dies beinhaltet Notfallbehandlung, vollstationäre und teilstationäre, ambulante und rehabilitative Behandlung. Nicht vergessen darf man den Rettungsdienst.» Was hat sie von der neuen Rechtsform überzeugt? «Ich habe Vertrauen in die Betriebskommission und die beigezogenen Fachpersonen gefunden. Das war nicht von Anfang an so. Der Workshop Anfang 2013 hat mir geholfen, die Sachverhalte besser zu verstehen. Bei der gemeinnützigen Liegenschaften-AG wird der Verwaltungsrat von den beteiligten Gemeinden gestellt. Sie bleibt vollständig im Besitz der Gemeinden. In die BetriebsAG wird die Infrastruktur von Spital und Pflegeheim als Sacheinlage eingebracht und als Einheit weiter geführt. Dieses Zweistufenmodell gewährt mehr Flexibilität. Ein weiterer wichtiger Punkt: ist man mit Leistungen eines Mandatträgers nicht zufrieden, kann er jederzeit abgewählt werden. Bei der AG kann die Gemeinde direkter eingreifen, wenn uns eine Entscheidung des Verwaltungsrats nicht gefällt.»

Ungleiche Stimmen im Zweckverband Margareta Wildhaber, Delegierte der Gemeinde Hedingen, weist auf einen grundlegenden demokratischen Mangel des Zweckverbands hin: Die Stimmen der Einwohnerinnen und Einwohner grösserer Gemeinden haben viel weniger Gewicht als diejenigen

Gute Aussichten für die Zukunft? Der Blick vom Spital über Affoltern in die Alpen. (Bild Erika Schmid) der kleinen Gemeinden. Für sie steht im Vordergrund, dass die hochwertige medizinische und pflegerische regionale Grundversorgung unter der neuen Spitalfinanzierung keine Beeinträchtigung erfährt: «Das neue Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz bedingt für das Spital Affoltern eine Aufteilung der Zuständigkeit zwischen den Besitzern der Liegenschaften – den Gemeinden – und dem Betrieb der medizinischen Versorgung. In der Aktiengesellschaft gilt das Prinzip der Beteiligungsstimme, das heisst, grössere Gemeinden haben mehr Stimmen als kleinere. Der demokratische Einfluss

über die Aktionärs-Delegierten, die als Gemeinderäte die Anliegen der Gemeinden vertreten, ist gewährleistet.»

Den Standortvorteil erhalten Ähnlich argumentieren die weiteren Delegierten. So betont der Bonstetter Benedikt Pöschel, dass die Kombination von Langzeitpflege und Akutspital flexibles Handeln erfordere, um im Wettbewerb mit anderen Spitälern bestehen zu können. Martin Schnorf, Mettmenstetten, hebt den Standortvorteil hervor, den das Spital für die Gemeinden bedeutet, wenn es medizi-

nisch optimal positioniert ist. Dazu müsse die Führung primär in den Händen der Direktion und der Ärzteschaft liegen. Dem stimmt auch der Wettswiler Delegierte, Christoph Ehrsam, zu: Das Spital müsse als «Gesundheits- und Pflegezentrum» mit hoher Fachkompetenz für alle Generationen zur Verfügung stehen. Dazu sei vor dem Hintergrund der neuen Rahmenbedingungen eine Reorganisation unerlässlich: «Zur Gewährleistung einer zeitgemässen, effizienten Spitalführung ist die Umwandlung des schwerfälligen Zweckverbandes in zwei AGs eine adäquate Lösung.» (bs.)

Kolumbiens Elite setzt auf Rohstoffe – die Menschen brauchen Brot und Wasser Vorträge von Delegierten aus Kolumbien im katholischen Pfarreizentrum in Hausen Fast täglich erscheinen in den Medien Berichte über Rohstoffhandel und -gewinnung. Zuweilen sind es die «erfreulichen Jahreszahlen», viel öfter aber harte Fakten über Ungerechtigkeiten, Umweltverschmutzung oder Steuertricksereien. Die Kampagne «Recht ohne Grenzen» forderte letztes Jahr Gesetze, welche auch im Handel und in der Gewinnung von Rohstoffen gültig sein sollten: Schutz der Umwelt, keine Kinderarbeit, keine Vertreibungen, Menschenrechte. Der Bundesrat hat reagiert und einen Rohstoffbericht vorgelegt, vorsichtig abwartend. Die grossen Multis, zu einem guten Teil mit Firmensitz in Zug oder Genf, beschwichtigen. Daran hat man sich gewöhnt.

Berichte von Betroffenen Etwas anderes ist es dann allerdings, wenn direkt Betroffene erzählen und erklären, gleichsam von Angesicht zu Angesicht. Dazu war am 17. April im katholischen Pfarreizentrum in Hausen Gelegenheit. Die Gruppe Welt Oberamt lud zwei Delegierte aus Kolumbien, Gäste der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (ask), zu Vorträgen ein. Was sie erzählten und mit Bildern und Grafiken zeigten, ging unter die Haut. Zahlen und Worte wurden zu klaren Bildern – so also ist es! Die Juristin Ximena González, Anwältin und Expertin bei der Organisation Tierra Digna – Würdige Erde – zeigte die politischen Zusammenhänge auf:

2006 beschloss die Regierung Kolumbiens, für die wirtschaftliche Zukunft auf den Bergbau zu setzen. Dieser soll zum Motor der Entwicklung werden, allerdings nicht mehr das traditionelle Goldschürfen, sondern der Grossabbau, vorzugsweise im Tagbau. Riesige Flächen werden durchwühlt, auf der Suche nach Kohle, Gold und andern Metallen. Das führt zu Vertreibungen ganzer Dorfgemeinschaften, die ihr Land und mithin die Lebensgrundlage verlieren. Zwar gebe es für bedrängte Minoritäten, für Indigene (ursprüngliche Bewohner) oder Afrokolumbianer, ein Anrecht auf Landtitel, in vielen Fällen werde aber das gleiche Land nochmals den Bergbaumultis zugeteilt. Die obersten 50 cm der Erdschicht gehören den Einheimischen, was darunter ist, den Rohstofffirmen. Keine Frage, wer da gewinnt und wer verliert – oft genug buchstäblich alles.

Rohstoffmultis profitieren vom Bürgerkrieg Kolumbien ist ein von Gewalt geprägtes Land, das Militär und die Guerillabewegung Farc bekämpften einander jahrzehntelang, und Todesschwadronen operierten im Dunkeln. Das hat zu vielen Vertreibungen und zur Entleerung ganzer Landstriche geführt. Davon profitieren die grossen Rohstoffmultis wie Glencore, deren kolumbianischer Ableger Prodeco zu den grössten Kohlenfirmen im Land ge-

hört. Ihre Abbaugebiete werden durch das Militär oder private Sicherheitsdienste gesichert, und die Rohstoffmultis scheinen nichts gegen die Spirale von Gewalt zu unternehmen, obwohl sie über genügend Mittel verfügen. Die gewonnene Kohle wird am Meeresstrand verladen, zuerst auf Barkassen und dann weiter draussen im Meer auf die grossen Tanker. Viel Kohle gelangt dabei ins Wasser und verschmutzt Meer und Strände. Die Kohle wird vor allem nach Europa verschifft, abgewickelt über die Schweiz, vielleicht mit Zusatzschlaufen über irgendwelche Steueroasen. Dieser Handel minimiert mit komplizierten Verrechnungen die in Kolumbien und anderswo geforderten Steuern. Gewinner sind die grossen Firmen und Einzelne, auch Politiker und Reiche in Kolumbien, Verlierer sind die Vertriebenen, die Umwelt, die Gesellschaft. Eine Entwicklung, die so extrem auf Berg-, fast möchte man schreiben Raubbau setzt, ist nicht nachhaltig. Sie wird Gewalt und eine zerstörte Umwelt zurücklassen.

Fluch des Goldes Bewegend war der Bericht von Américo Mosquera, der eine Vereinigung von 43 Gemeinschaftsräten von Afrokolumbianern in Nordwestkolumbien (Cocomopoca) vertritt. Er hat selber Vertreibung und damit den Verlust der Lebensgrundlage erlebt. Seine Or-

ganisationen hat das ihr nach der Verfassung zustehende Land von 173 000 ha beantragt. Bekommen haben sie 72 000 ha, wovon der grösste Teil vorher auch einer Goldfirma mit Abbaurechten zugeteilt worden ist. «Wenn die Konzerne ihre Schürfrechte nutzen, fragen wir uns, wo wir noch leben sollen.» In diesen Gebieten gibt es kaum Infrastruktur, keine Strassen, keine Elektrizität, keine Gesundheitsversorgung. Für die in Subsistenzwirtschaft mit Kleingewerbe und Kleinhandel lebenden Gemeinschaften sind im wasserreichen Kolumbien die Flüsse Zentrum und Quelle des Lebens. Der Abbau von Gold gefährdet diese Lebensgrundlage, weil die Flussbette umgepflügt und mit Quecksilber vergiftet werden. So wird die Lage für die afrokolumbianischen Gemeinschaften verzweifelt – trotz guter Gesetze, welche ihnen Land zuteilen und die Firmen verpflichten, die Böden nach deren Bearbeitung für Rohstoffe wieder herzustellen. Denn solche Gesetze würden oft nicht beachtet. Wer sich dann aber für seine Rechte wehre, sei immer in Gefahr, erzählt der Referent, der selber schon mehrmals Todesdrohungen erhalten hat. Weil die Gemeinschaften aber ihre Rechte und damit die ausschliessliche Nutzung von Boden bei einer recht gut funktionierenden Justiz einklagen können, gehen die Rohstofffirmen auf Nummer sicher. Sie kaufen möglichst viel Land ein; in einem Land mit traditionellem Grossgrundbesitz und vie-

len ungeklärten Besitzverhältnissen geht das mehr oder weniger schlank. So treffe man denn auf viele Tafeln mit dem Vermerk «Privatbesitz Glencore» erzählt Mosquera – Schweizer Präsenz in Kolumbien! Als besonders bedrohlich erwähnt er, dass in seiner Gegend ein Joint-Venture von AngloGold Ashanti, einer der ganz grossen Goldfirmen der Welt, und Glencore Bergbaurechte erworben haben. Kupfer, Gold und Molybdän werden gesucht. Glencore/Ashanti könnten fündig werden – eine Lebensbedrohung für die dort Wohnenden.

Rohstoffdrehscheibe Schweiz Stefan Suhner, der Sekretär der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, hat an der Veranstaltung die grossen Bogen gespannt: Was in Kolumbien geschieht, hat direkt auch mit der Schweiz zu tun. Unser Land ist zu einem Zentrum und zur Drehscheibe des Rohstoffhandels geworden. Wir gehören damit zu den Profiteuren. Zum Profit gehören auch die Zusatzmittel (Glencore-Gelder) im kantonalen Finanzausgleich, die wie ein Geldsegen den Zürcher Gemeinden 2013 zufliessen. In verschiedenen Gemeinden haben sich im Säuliamt Gruppen gebildet, welche die Verwendung dieser Mittel etwas genauer unter die Lupe nehmen wollen. Rohstoffmillionen – wir handeln solidarisch. Man wird weiter von uns hören. Franz Schüle


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. April 2013

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«Zur Zukunftssicherung benötigt Spital neue Struktur und neues Bettenhaus» Der Wettbewerb unter den Spitälern entscheidet über deren Fortbestand Der heutige Spitalzweckverband entspricht nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen, welche die Stimmberechtigten des Kantons Zürich am 17. Juni 2012 mit 67 Prozent Ja-Stimmen rückwirkend auf den 1. Januar 2012 festgelegt haben. Die Verantwortlichen wollen das Spital Affoltern langfristig mit seinem heutigen Leistungsumfang weiterentwickeln und erarbeiten eine Rechtsform, die diesem Ziel optimal entsprechen soll. ................................................... von bernhard schneider Wie gut das Spital Affoltern in der Bevölkerung verankert ist, hat sich bei der Abstimmung über das Energieund Verpflegungszentrum vom 25. November 2012 gezeigt, als 87 Prozent der Stimmenden die Investition von 18 Millionen Franken gutgeheissen haben. Damit kann ein Grossprojekt realisiert werden, das für die Zukunft des Spitals von entscheidender Bedeutung ist. Hinzu kommen zwei weitere Grossprojekte, über die in den Gemeinden des Bezirks am 24. November 2013 abgestimmt wird: Die neue Rechtsform und das neue Bettenhaus. Nach Auffassung der Betriebskommission und der Delegierten des Spitalzweckverbands wird das Spital damit gut gerüstet sein, um auch unter den neuen gesetzlichen Bestimmungen zu bestehen.

Weshalb eine neue Rechtsform? Die Stimmberechtigten haben die gesetzlichen Grundlagen im Spitalbereich in den letzten zwei Jahren grundlegend verändert, wie der Präsident der Betriebskommission des Spitals Affoltern, Thomas Jucker, ausführt: «Die Zuständigkeiten werden neu geregelt, indem nun der Kanton die Spitalversorgung sicherstellt, während die Gemeinden für die Pflegeversorgung verantwortlich sind. Die zweite wesentliche Neuerung ist, dass die Akutspitäler und Pflegeeinrichtungen kostendeckende Tarife für ihre Leistungen erhalten.» Bisher war das Spital Teil der Rechnung der Verbandsgemeinden, Defizite mussten von diesen übernommen werden. Neu erhält das Spital kostendeckende Tages- und Fallpauschalen und muss damit im Wettbewerb bestehen, um auf der kantonalen Spitalliste zu bleiben. Wird ein Spital von der Spitalliste gestrichen, kann es keine allgemein versicherten Patientinnen und Patienten mehr aufnehmen. Thomas Jucker formuliert die Konsequenz aus diesen Änderungen: «Damit entfallen für das Spital Affoltern die wesentlichen Faktoren, welche die Beibehaltung des bisherigen Zweckverbandes rechtfertigen. Um im Wettbewerb zu bestehen, ist rasches, unternehmerisches Handeln unabdingbar, was mit den langwierigen politischen Prozessen im Zweckverband nicht möglich ist.» Am 24. November 2013 werden die Stimmberechtigten aller Bezirksgemeinden über zwei Fragen abstimmen: Erstens über die Auflösung des Zweckverbands und die Überführung in die neue Rechtsform. Zweitens steht die Beteiligung der Gemeinden an der neuen Struktur zur Debatte. In dieser Frage entscheidet jede Gemeinde für sich, wobei ein Quorum von 65 Prozent erreicht werden muss, damit die Umgestaltung durchgeführt werden kann. Teil dieser zwei-

Nach eingehenden Diskussionen haben die Delegierten die Grundzüge der neuen Rechtsform einstimmig gutgeheissen. Die definitive Vorlage wird am 4. Juli verabschiedet. (Bild Bernhard Schneider) ten Frage ist auch die Zusage zur Mitfinanzierung des neuen Bettenhauses.

«Erfahrungen mit dem Zweckverband sind keine Erfolgsgeschichte» Betriebskommission und Delegierte haben eine Projektorganisation aufgebaut, um die neue Rechtsform zu erarbeiten. Projektleiter ist seit Anfang Jahr Bertram Thurnherr, der als Finanzvorstand von Hedingen, ehemaliger Delegierter im Spitalzweckverband und heutiges Mitglied der Betriebskommission sowohl mit den Anliegen der Gemeinden als auch mit den Rahmenbedingungen der strategischen Führung des Spitals bestens vertraut ist. Er vertritt die Umwandlung des Zweckverbands in eine Aktiengesellschaft mit Überzeugung: «Der kantonale Gesetzgeber verlangt eine wirtschaftliche Arbeitsweise der Spitäler, andernfalls droht die Streichung von der Spitalliste. Unser Spital hat bezüglich Wirtschaftlichkeit einen beachtlichen Stand erreicht, den es zu halten und auszubauen gilt.» In Leserbriefen wird die Beibehaltung des heutigen Zweckverbands gefordert. Bertram Thurnherr hält dies nicht für erfolgversprechend: «Die bisherigen Erfahrungen mit dem Zweckverband sind keine Erfolgsgeschichte. Es ist nicht gelungen, dem Spital eine moderne Infrastruktur mit einem zeitgemässen Bettenhaus zur Verfügung zu stellen und damit seine Zukunft zu sichern. Grundsätzlich behindern die schwerfälligen Entscheidungsstrukturen die Entwicklung des Spitals. Selbst in einem noch zu schaffenden Zweckverband mit eigenem Haushalt würde aus rechtlichen Gründen Fremdkapital dominieren, was die Kreditwürdigkeit erheblich beeinträchtigen würde. Zudem könnten die einzelnen Gemeinden sehr einfach austreten.» Seit der Jahrhundertwende haben zahlreiche Spitäler die Rechtsform geändert. Wo Zweckverbandstatuten revidiert werden, hat dies meist provisorischen Charakter. So hat das Spital Bülach im vergangenen Jahr als ersten Schritt eine Revision des Zweckverbands durchgezogen und arbeitet nun auf den 1. Januar 2014 hin an einer grundlegenden Änderung der Rechtsform. Im Einvernehmen mit den Ge-

meinden hat sich die Betriebskommission des Spitals Affoltern demgegenüber entschieden, die Rechtsform in einem einzigen Schritt zu ändern, um den Aufwand für eine provisorische Änderung zu sparen.

Sicherung der Grundstücke und professioneller Betrieb Bertram Thurnherr erläutert, weshalb das Spital Affoltern einen innovativen Ansatz mit zwei Aktiengesellschaften gewählt hat: «Mit der neuen Rechtsform sollen verschiedene Ziele erreicht werden: die nachhaltige Sicherung der wertvollen Grundstücke, unternehmerische Freiheiten des Spitals, Risikominimierung für die Gemeinden bezüglich der Übernahme allfälliger Verluste und eine zweckmässige strategische Führung. Die Liegenschaftengesellschaft ‹gemeinnützige Träger Spital Affoltern AG› hält die Grundstücke und Liegenschaften und wird gemeindeorientiert geführt. Die Betriebsgesellschaft, die ‹Spital Affoltern AG›, erhält die erforderlichen unternehmerischen Freiheiten für einen optimalen und innovativen Spitalbetrieb. Allfällige negative Resultate werden sofort sichtbar – und nicht erst, wenn die Hälfte der Grundstücke belehnt ist. Dies reduziert das Risiko für die Gemeinden in einer Form, wie es

Info-Veranstaltung am 25. April Am kommenden Donnerstag um 20 Uhr im Kasinosaal Affoltern am Albis nimmt die Betriebskommission Stellung zu Anliegen, Anregungen und Fragen zur neuen Rechtsform. Eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Affoltern, die sich aus erster Hand über die Zukunft des Spitals informieren wollen. Es orientieren Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission, Benedikt Pöschel, Vertreter der Delegierten der Gemeinden, Dr. med. Matthias Wiens, stellvertretender Ärztlicher Leiter Spital Affoltern, Dr. Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform.

mit einer einzigen AG nicht möglich wäre.» Auf die Frage nach den Nachteilen dieser Organisationsform antwortet Bertram Thurnherr: «Hauptnachteil ist das infolge einzelner Exzesse in grossen Aktiengesellschaften beeinträchtigte Image. Aber vergessen wir nicht: Die grosse Mehrheit der Bevölkerung arbeitet in einer Firma mit der Rechtsform Aktiengesellschaft – und die allermeisten dieser Firmen werden verantwortungsvoll und korrekt geführt. Da es bei der Aktiengesellschaft ein breites Spektrum von Gestaltungsmöglichkeiten gibt, haben wir uns einerseits für gemeinnützige Aktiengesellschaften im öffentlichen Interesse entschieden und sorgen andererseits mit einem Aktionärsbindungsvertrag dafür, dass die Aktien im Besitz der Gemeinden bleiben.»

Das neue Bettenhaus «Bezüglich Infrastruktur besteht ein klarer Nachholbedarf», hält Bertram Thurnherr dezidiert fest. Das heutige Bettenhaus des Akutspitals mit VierBett-Zimmern ohne Nasszelle sei nicht mehr zeitgemäss. Es bestehe deshalb die Gefahr, das Patientinnen und Patienten aus der Region in andere Kliniken abwanderten, beispielsweise ins Triemli, das derzeit ein neues Bettenhaus baut. Durch die Verknüpfung der Umwandlung der Rechtsform mit dem Investitionsbetrag für das Bettenhaus werde sichergestellt, dass das Spital Affoltern langfristig lebensfähig bleibe. Die Bereitstellung von 30 Millionen bedingtem Aktienkapital, das erst beim Bau des Bettenhauses ausbezahlt wird, dient der Behebung früherer Versäumnisse: «Mit diesem Aktienkapital von 30 Millionen kann ein Bettenhaus mit Kosten von 60 Millionen gebaut werden, denn nur die Hälfte der neuen Betten sind Ersatz der veralteten Infrastruktur, die andere Hälfte dient dem Kapazitätsausbau, insbesondere bei der Langzeitpflege. Dieser Ausbau kann aus den Investitionsbeiträgen der Fall- und Tagespauschalen finanziert werden.» Zurzeit läuft die Vernehmlassung bei den Gemeinden, der Ärztegesellschaft des Bezirks, der Stiftung Spital Affoltern und den politischen Bezirksparteien. Die ganze Dokumentation zur Vernehmlassung

samt den gesetzlichen Grundlagen und den Entwürfen zu Rahmenbedingungen, Statuten und Aktionärsbindungsvertrag ist frei zugänglich unter www.unser-spital-affoltern.ch.

«Das Spital profitiert von diesem Engagement» In diversen Leserbriefen wurde das Projekt der Umwandlung des Spitals Affoltern in zwei gemeinnützige Aktiengesellschaften bereits im Voraus bekämpft. Betriebskommissionspräsident Thomas Jucker erklärt sich die Emotionalität der Angriffe mit der emotionalen Nähe zum Bezirksspital und teilweise einem entsprechend grossen Engagement: «Immer wieder wird die Sorge geäussert, die Grundversorgung und die einzigartigen Behandlungskonzepte seien gefährdet. Eine Fehleinschätzung der tatsächlichen direktdemokratischen Möglichkeiten im Zweckverband dürfte zusätzlich zu den Emotionen beitragen. Und schliesslich kommen bei dieser Vorlage Begriffe ins Spiel, die ohne Bezug zum Spital Affoltern auf Widerstand und Ablehnung stossen.» So werde beispielsweise die vorgesehene privatrechtliche Rechtsform von einigen Leuten mit einer Privatisierung verwechselt, obwohl eine Aktiengesellschaft im Besitz der Gemeinden öffentlich bleibe. Thomas Jucker ist zuversichtlich, dass weite Kreise der Bevölkerung die Notwendigkeit einer neuen Rechtsform erkannt haben und berechtigte Kritik im Rahmen der Vernehmlassung sachlich einbringen: «Emotionen sind ja nicht per se schlecht, letztlich fusst auch das Engagement zahlreicher Behördenmitglieder auf emotionalen Beweggründen. Problematisch ist hingegen, wenn die Gefühle sachbezogene Überlegungen verhindern. Und verwerflich ist, wenn der Mangel an stichhaltigen Argumenten zu persönlichen Angriffen, Diffamierungen und haltlosen Behauptungen führt.» Im Hinblick auf die Volksabstimmung gründet Thomas Juckers Zuversicht gerade in der Emotionalität der Diskussionen um das Spital: «Das Spital Affoltern hat immer wieder von diesem Engagement profitiert und es soll auch künftig auf diese Unterstützung zählen können.»


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Gewerbe

Dienstag, 23. April 2013

Minimalistische Kunst

«Jazz Bernois»

«Seht, da ist der Mensch!»: Bilder von Oliver Henggeler im Kloster Kappel. > Seite 12

Chansons und Swing in Mundart mit «Chantemoiselle» im «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 13

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Tradition zu Ende Im hohen Alter von 128 Jahren verstorben: der Feldschützenverein Stallikon. > Seite 18

Mietwohnungen für 50 Familien

Regionale Weinshow

Aufrichte der Grossüberbauung «Im Wängli» in Affoltern

Vier Aussteller in Mü’s Vinothek

Zwei Wohnblöcke mit insgesamt 50 Mietwohnungen werden in zwei Stufen, nämlich im Juli und im August dieses Jahres bezugsbereit sein. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sind bereits vermietet.

Wein, Gartenbau, Event-Management und Flowerpower: Auch in diesem Frühling sind wieder drei namhafte Partnerfirmen an Mü’s Frühlingsausstellung.

Noch sieht die Baustelle ganz und gar nicht so aus, als ob demnächst Mieter einziehen könnten. Das Baugerüst steht noch und jede Menge Handwerker hämmern, bohren und malen auf der riesigen Baustelle an der Alten Hedingerstrasse in Affoltern. Am Mittwochnachmittag dieser Woche herrscht allerdings eine ganz besondere Stimmung. Die Brüder und Bauherren Peter und Christian Frei haben gut 60 Gäste in die Tiefgarage eingeladen. Dort wird für die Unternehmer, Handwerker und alle anderen am Bau beteiligten Personen ein feiner Znacht offeriert. Die Bauherrschaft hat allen Grund zu feiern, versichert Peter Frei und blickt stolz auf die riesige Fassade des einen der zwei Baukörper.

Die 50 Mietwohnungen in den zwei Blöcken beanspruchten eine Bauzeit von 16 Monaten und der erste Block wird im Juli der zweite im August dieses Jahres bezugsbereit sein. Die Mietwohnungen in den Grössen von 2,5 bis 5,5 Zimmer sind im Minergie-Standard gebaut und bieten einen komfortablen Ausbau. Den Bauherren ist es äusserst wichtig im Besitz der Bauten zu bleiben, aus diesem Grund haben sie in den Neubauten auch auf Eigentumswohnungen verzichtet.

Dank an die Bauunternehmen, Handwerker und Anwohner Sie beabsichtigen auch die Verwaltung der Häuser selber zu betreuen und haben zu diesem Zweck eine eigene Firma gegründet. Peter Frei ist dankbar, dass während der ganzen Bauzeit keine Unfälle mit Personenschäden zu verzeichnen waren. Zwar sei in der ersten Bauwoche bereits ein Kompressor explodiert, was die Feuerwehr und die Polizei alarmierte, doch der Vorfall hatte lediglich Materialschaden zur Folge.

Im Wängli 1: Die Bauherren Peter (re.) und Christian Frei. (Bild Martin Mullis) Auch die Einbrecher, welche die Baustelle eines Nachts als Werkstatt benutzten, um einen Tresor zu knacken, betrachtete Bauherr Frei nicht als böses Omen. Im Gegenteil, so hält Peter Frei fest, am Tag der Aufrichte gelte es, verschiedenen beteiligten Personen zu danken. (mm)

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Seit 10 Jahren entwickelt Martin Bolzli Gartenideen und Konzepte, verschönert Gärten oder gestaltet diese zur Wohlfühloase um. An der Ausstellung darf man sich von Gartenträumen inspirieren und überzeugen lassen. Roland Oehler präsentiert das neue Lakeside (www.lakeside-events.ch) von Zwillikon, den Eventraum mit Künstler-Flair. Ein idealer Ort für jede Art von Veranstaltungen: Firmenanlässe, Seminare, Kurse, Vorträge, Schulungen, Vereins-Anlässe, Ausstellungen, Theater, Konzerte, Tanzveranstaltungen, Geburtstagsfeste, Degustationen … Flowerpower: Dieses Thema greift Isabella Keiser immer wieder neu auf. Mal werden die Blumen detailgenau und realistisch gemalt, um sich dann in einem Farbenrausch im expressionistischen Ausdruck neu zu zeigen. Vom Edelweiss zur Rose, eine faszinierende Reise ... (www.artcoach.ch)

Mü’s Vinothek präsentiert diverse Neuheiten und Klassiker aus den Weinbauländern Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Die Möglichkeit, über 65 Weine zu verkosten, ist einmalig im Säuliamt. Natürlich sind auch wieder zahlreiche Produzenten persönlich anwesend: Aus dem Piemont Carolo und Silvia Galliano mit exzellenten Schaum- und Süssweinen. Emiliano Moranda von der Cantina Sociale Vinchio weiht die Besucher in die Vielfalt des Barbera d’Asti ein. Azienda Agricola Fattoria aus dem Veneto wird charmant und kompetent vertreten von Giorgia Costa. Neu gibt es eine Gourmetecke, an der diverse italienische und spanische Spezialitäten degustiert werden dürfen. Diverse Salami und Salametti, Olivenöl, Parmeggiano reggiano, leckere Oliven, Brotaufstriche und als Highlight Aceto tradizionale di Modena. Frühlingsausstellung in Mü’s Vinothek, Samstag und Sonntag, 27. und 28. April, von 10 bis 18 Uhr, Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch, www.mues-vinothek.ch.

Veranstaltungen Vorankündigung: 20. September 2013 im Vortragssaal Kunsthaus Zürich Ganztägiges Symposium der akademie menschenmedizin zum Thema

Markt–Mensch–Medizin Mit namhaften Referenten und Künstlern wie u. a. Prof. Dr. M. Binswanger, Ökonom, Dr. phil. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist, Dr. Stefan Meierhans, Preisüberwacher, André Desponds, Pianist, Gianni Vasari, Maler. Leitung und Organisation: Dr. med. Christian Hess, Stephan Bachmann, Annina Hess-Cabalzar Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.menschenmedizin.ch oder 078 662 12 75

concerto piccolo numero tre

Freitag, 26. April 2013 reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Debra Fesslmeier Mandoline Programm Pietro Denis (1770–1790) Capriccio Nr. 1 Giuseppe Pettine (1875–1966) Twilight Reverie Juan Carlos Munos (*1955) L’ami; El Duende Marlo Strauss (*1957) Traum Kollekte zur Deckung der Unkosten

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veranstaltungen

Höhlenmalereien als Inspirationsquelle Kunst und Barockmusik im Kloster Kappel Am Sonntag, 28. April, findet im Kloster Kappel eine Vernissage mit Bildern von Oliver Henggeler statt. Anschliessend spielt das Ensemble «il desiderio» Barockmusik «alla veneziana – in stile moderno» Oliver Henggeler beschreibt seine Bilder als einen Versuch, unser Leben, unsere Sitten und Unsitten, unsere Gefühle, Gewohnheiten, Ängste und Freuden in einer vereinfachten Weise darzustellen. Es ist eine persönliche Beobachtungsstudie des Menschen. Ob liebevoll oder kritisch, sollen die Bilder und Zeichnungen uns Menschen nicht werten, sondern lediglich zum Nachdenken – oder auch Schmunzeln – anspornen. Seine minimalistische Kunst erinnert an Keith Haring oder Basquiat, seine Hauptinspirationsquelle sind jedoch Höhlenmalereien, wo oft Szenen mit Strichmännchen gezeichnet wurden. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 28. April, um 15.30

Uhr. Nach Begrüssung und Ansprache durch Pfr. Markus Sahli wird Oliver Henggeler in sein Werk einführen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Thomas Märki, Saxofon und Galina Helbling, Klarinette. Anschliessend geht es um 17.15 Uhr weiter mit Barockmusik alla veneziana – in stile moderno. Ein Konzert der Kappeler Reihe «Musik und Wort» mit dem Ensemble il desiderio (HansJakob Bollinger, Zink; Ildikò Sajgò, Barockvioline; Susann Landert, Dulzian; Juan Sebastiàn Lima, Theorbe und Barockgitarre und Daniel Rüegg, Orgel); Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli begleiten die Musik. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen (15 Franken, inklusive ein Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis). Weitere Infos: www.klosterkappel.ch. Anmelden zum Imbiss: 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch.

Einige Autos des letztjährigen Derbys. (Bild zvg.)

Möglichst schnell oder originell Zweites Säuliämtler «Pinewood-Derby» Erneut lädt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten alle Familien, Grosseltern, Schüler und übrigen Tüftler zum Pinewood-Derby ein: Am 8. Juni ab 13 Uhr. Es gilt, aus einem vorgegebenen Bausatz ein möglichst schnelles oder originelles Rennauto zu basteln, das vielleicht sogar den Preis des «Publikumslieblings» gewinnen wird. Gefragt sind Einfallsreichtum, Witz und Spass, und wieder wird das Derby umrahmt sein von Spielen und Wettbewerben; auch für das kulinarische Wohl wird gesorgt sein. Am diesjährigen Derby wird eine neue Rennbahn mit sechs Bahnen zum Einsatz kommen, und jeder Wagen wird mindestens sechs Läufe (auf jeder Bahn einen) absolvieren, bevor die mittels Zeitmessung ermittelten Schnellsten gegeneinander antreten werden.

Basteln auch unter Anleitung Wer das Auto gerne unter Anleitung oder mit Hilfe herstellen möchte, für den werden spezielle Abende im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil, angeboten: Jeweils donnerstags, 30. Mai und 6. Juni, ab 19 Uhr. Das Pinewood-Derby: Eine sinnvolle Familienaktivität, bei der die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Eltern grossgeschrieben wird. Pinewood Derby am Samstag, 8. Juni, Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten. 13 Uhr: Einschreiben / Testfahrten, 14 Uhr: Rennbeginn. Verkaufsstelle für Bausätze: Rockzwergä, Im Heumoos 11, beim Coop Bonstetten, 8 Franken pro Bausatz. Herstellen der Autos unter Anleitung am Donnerstag, 30. Mai und 6. Juni, ab 19 Uhr, Werkraum Schulhaus Wolfetsloh, Wettswil. Weitere Infos: www.hlt-bonstetten.ch, Ch. Gräub: 044 273 17 72, Ch. Huwiler: 076 592 93 02, J. Berg: 079 798 71 98 (englische Anfragen).

Champions League auf Grossleinwand Public Viewing in der «Break»-Eventhalle Wenn sich heute Dienstag, 23. April, Bayern München und der FC Barcelona messen und morgen Mittwoch, 24. April, Borussia Dortmund auf Real Madrid trifft, dürfte einiges geboten werden. Und doch lässt sich das noch steigern, denn Fussball ist um einiges packender, wenn man das Spektakel in Stadion-Atmosphäre geniessen kann.

Und genau das macht die «Break»Eventhalle in Affoltern möglich. Dort werden die Halbfinals der Champions League – und natürlich auch die Rückspiele in der Woche darauf sowie am 25. Mai der Final – auf Grossleinwand gezeigt. Am 8. Juni ist dann auch noch das WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Zypern zu sehen. (tst.)


Veranstaltungen

Dienstag, 23. April 2013

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Chansons und Swing in Mundart «Chantemoiselle» bringt «Jazz Bernois» ins «Pöschtli» Aeugstertal

Waffelspass im MüZe-Kafi Endlich die Sonne geniessen und Energie tanken! Das MüZe-Kafi versüsst die Frühlingsferien mit dem beliebten Waffelspass. Bei schönen Wetter kann man draussen auf der Terrasse mit Spielplatz sitzen und die Seele baumeln lassen. In den Affoltemer Schulferien öffnet das MüZe jeweils am Donnerstagnachmittag die Türen. Am 25. April und 5. Mai zwischen 14 und 17 Uhr sind alle Kinder und ihre Eltern zum beliebten Waffelspass eingeladen. Die Kinder verzieren ihre frischgebackenen Waffeln nach Lust und Laune. In dieser Zeit können die Mamis und Papis einen feinen Kaffee, Cappuccino oder Tee trinken und danach noch in der Börse stöbern. Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort im Kafi oder später zu Hause genossen werden. Die erste Waffel kostet fünf Franken, jede weitere noch drei Franken. Dekorationsmaterial ist im Preis inbegriffen. Das MüZe-Kafi Team freut sich auf viele kleine und grosse Dekorationskünstler. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Infos: www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Cooler Swing, verrauchtes Chanson, schwermütiger Blues – am Sonntag, 28. April, sind «Chantemoiselle» im Säuliamt zu Gast. Das Attribut «Mundart-Jazz» beschreibt ihre Musik nur unzureichend. Mit anschmiegsamer, warmer Stimme singt Myria Poffet unaufgeregte, poetische Lieder, die auf Knalleffekte komplett verzichten. Dafür sind sie mit viel Sorgfalt arrangiert und verlangen ein genaues Hinhören. Cooler Swing, verrauchtes Chanson, schwermütiger Blues – für Myria Poffet gibt es kein «Entweder, oder», sondern nur ein Neben- und Miteinander. Myria Poffet und ihre drei Mannen lassen eine längst vergangene Musikdekade aufleben. Mit Piano, Kontrabass, Schlagzeug und einer samtweichen Stimme entführen Chantemoiselle in die Blütezeit des Jazz und der Chansons. Berndeutsche Texte bringen das Publikum zum Schmunzeln, Sinnieren und Träumen. Man wähnt sich in den 20er-Jahren, in einem dieser glamourösen Cabarets. Auf der Bühne spielt eine Band, drei hartgesottene Jazz-Cats schmeicheln ihren Instrumenten. Sie könnten auch die angegraute Besatzung eines windschiefen Frachters sein, der durch den Nachthimmel tuckert. Und am Bug steht diese liebliche Sängerin – ihre Stimme: der

Die Musiker: Myria Poffet mit Willy Schnyder (Piano), Michel Poffet (Double-Bass), David Elias (Drums). (Bild zvg.) Hauch einer Liebkosung – und singt gut abgehangene Jazz-Standards und französische Chansons – in Berndeutsch! Das ist «Jazz Bernois»: ein bisschen Swing, ein bisschen Bebop, ein bisschen Vaudeville. Der Kapitän von Myrias Hintermannschaft ist übrigens kein Geringerer als ihr Vater Michel Poffet, einer

der vielseitigsten Musiker der Schweiz. Poffet spielte schon mit Eddie Boyd, Joe Haider, Jay McShann, Clifford Jordan, Polo Hofer, Andreas Vollenweider, Hank Shizzoe (mit ihm auch schon im Pöschtli), Vera Kaa und Büne Huber. Und nebst dem erfahrenen Vater sind mit dem Pianisten Willy Schnyder und dem Drummer David

Elias, der unter anderem schon mit Buddy de Franco, Herb Ellis und Charlie Byrd auf der Bühne stand, gleich zwei seiner besten Männer mit an Bord. Jazz Bernois im «Pöschtli» am Sonntag, 28. April, 19 Uhr, Essen um 17 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Infos: www.chantemoiselle.ch.

Verkaufsstand, Musik und geführte Besichtigungen Das Aktivierungsteam im Haus zum Seewadel lädt zum Maienverkauf vom 2. Mai Neben dem Verkaufsstand und kulinarischen Köstlichkeiten im Café Seewadel umrahmt die Drehorgelmusik von Cécile und Kurt Mohn den Maienverkauf musikalisch. Geführte Besichtigungen durch die Aktivierungsräumlichkeiten bieten einen Einblick in das umfassende Angebot des Hauses zum Seewadel. Der Verkaufsstand im Café Seewadel ist von 10 bis 15.30 Uhr durchgehend bedient. Es stehen selbst gefertigte Produkte der Bewohnerinnen und Bewohner zum Verkauf. Diese werden in den verschiedenen Wochenangeboten der Aktivierung hergestellt. Seit vergangenem Herbst wird auch getöpfert. Der Frauenverein Hedingen hat dem Haus zum Seewadel aus seinem Erlös des Weihnachtsbazars einen Brennofen für Töpferware gesponsert. Dadurch ist es möglich ge-

worden, Tonprodukte selber zu brennen und zu glasieren. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Küchenteam des Haus zum Seewadel verwöhnt die Gäste im Café Seewadel mit verschiedenen Angeboten. Gratis als Willkommensgruss für alle gibt es eine erfrischende Erdbeerbowle mit Pfefferminze. Über Mittag stehen mehrere Frühlingsmenüs zur Auswahl und am Nachmittag lädt das Haus zum Seewadel zu gratis Kaffee und Frühlingskuchen ein, begleitet von Drehorgelklängen. Eine Führung durch die Aktivierungsräumlichkeiten bietet den Gästen Einsicht in die kreativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner. Von besonderem Interesse sind zwei neue Räume im Haus, der Trainingsraum Physio mit Übungsgeräten und der Therapieraum. Der Ausbau des Physiobereiches sowie das neu erarbeitete Physiokonzept verfolgen das Ziel, Mobilität,

Kraft und ein gutes Gleichgewicht der Bewohnerinnen und Bewohner so lange wie möglich zu erhalten (siehe separater Kasten). Für Informationen und Fragen zu diesem Thema steht den Besucherinnen und Besuchern die Physiotherapeutin des Hauses zum Seewadel vor Ort zur Verfügung. Interessenten für eine Führung melden sich am Verkaufsstand im Café Seewadel.

Was bedeutet Aktivierung im Haus zum Seewadel? Alters- und Pflegeheime stehen vor grossen Herausforderungen, es sind nur enge finanzielle Möglichkeiten gegeben. Oft wird deshalb an Leistungen gespart, die nicht im gesetzlichen Pflegeauftrag vorgeschrieben sind, z.B. auch beim Aktivierungsangebot und der Tagesgestaltung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Nicht so im Haus zum Seewadel. Die Leitung des

Hauses ist aufgrund verschiedener Erkenntnisse und Erfahrungen der Ansicht, dass der Erhalt der Selbstständigkeit und Mobilität im hohen Alter wichtig und entscheidend ist. Aus diesem Grund wurde die Aktivierung im Jahr 2012 ausgebaut und mit vielfältigen Qualifikationen und Angeboten ergänzt. Das heutige Team der Aktivierung besteht aus einer Heilpädagogin als Teamleiterin, einer Kunst- und Maltherapeutin, einer Physiotherapeutin und einer ausgebildeten Aktivierungsfachfrau. Die Mitarbeiterinnen der Aktivierung sind den Pflegeteams zugeordnet. Ein konstanter Fachaustausch fördert die gezielte und passende Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner. Das Team wird durch Einsätze von Freiwilligen ergänzt. Die Aktivierung bietet von Montag bis Freitag ein abwechslungsreiches Angebot für alle Bewohnerinnen und Bewohner an. Ein wichtiges Anliegen

ist es, Bewegung, Begegnung und Farbe in den Alltag zu bringen. Es werden Schwerpunktthemen wie Bewegung und Training, Alltagsgestaltung, Kreativtätigkeiten, geistige Aktivitäten, kulturelle und musische Angebote abgedeckt. Alle Details zum Wochenprogramm sind unter www.seewadel.info zu finden. Des Weiteren ist die Aktivierung verantwortlich für die Durchführung von Traditionsanlässen und Festlichkeiten. Auch werden regelmässige Anlässe wie zum Beispiel Konzerte, Filmvorführungen, Gesellschaftsrunden bei Kaffee und Kuchen, Theateraufführungen oder verschiedene Ausflüge mit grosser Kompetenz organisiert und durchgeführt. Kontakt: Haus zum Seewadel – Wohnen und Pflegen, Simone Abegg, Verantwortliche Administration, Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern, Telefon 043 322 74 74, seewadel@affoltern-am-albis.ch, www.seewadel.info.

Physio-Konzept im «Seewadel»

Das Aktivierungsteam im Haus zum Seewadel, von links: Regine Rissler, Teamleiterin; Anna Heickmann, Kunst- und Maltherapeutin; Silvie Keller, Aktivierungsfachfrau; Désirée Waech-Meier, Physiotherapeutin. (Bild zvg.)

Eine kräftige Muskulatur, eine gute Knochenstruktur, schnelle Reflexe, Koordinations- und Gleichgewichtsvermögen sind nötig für eine der Umgebung angepasste Bewegungsfähigkeit. Lernen Kinder das Gehen, ist Aufstehen und sich Fortbewegen ein Fortschritt im Erlernen des sicheren Ganges. Dabei gehören Stürze dazu, sind Teil dieses Lernprozesses und werden mit zunehmender Sicherheit immer seltener. Für Erwachsene benötigt es schon überwältigende äussere Faktoren, um einen Sturz auszulösen, der mit einer kräftigen Muskulatur und Knochenstärke meist ohne schwerwiegende Folgen bleibt. Mit zunehmendem Alter kommt es zu Veränderungen im neuromuskulären System, die eine schnelle Anpassung an Gefahrensituationen

immer schwieriger werden lassen. Solche Veränderungen sind vor allem ab dem 65. Lebensjahr festzustellen. Oftmals beruhen sie auf Inaktivität und sind nicht eindeutig dem physiologischen Alterungsprozess zu zuschreiben. In dieser Phase gewinnt die Aufrechterhaltung der Selbstständigkeit und die Autonomie gerade in der Motorik eine wichtige Bedeutung. Ziel der physiotherapeutischen Arbeit ist es, diese Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und ältere Menschen in ihren selbstständigen Handlungen und Bewegungsabläufen zu stärken. Das Thema «Sturz im Alter» wird oft tabuisiert oder als schicksalhafte Begebenheit angesehen. Eine realistische Auseinandersetzung mit der Thematik ist notwendig. Je mehr Risiko-

faktoren zusammenkommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Person zu stürzen. Auslösende Faktoren sind Alter über 80 Jahre, Krankheiten, Demenz, Medikamente, Inaktivität, Muskeldefizit, eingeschränkte Mobilität, Gleichgewichtsprobleme, Gangstörungen, Gebrauch von Gehhilfen, Seheinschränkungen, Angst vor einem weiteren Sturz (Post-Fall-Syndrom) sowie kognitive Einschränkungen. Mit dem neu erarbeiteten Physio-Konzept will das Haus zum Seewadel der Sturzwahrscheinlichkeit im Alter vorbeugen, prophylaktisch handeln und die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Selbstkonzept und ihrer Selbstorganisation, d.h. in ihren persönlichen Ressourcen, stärken und unterstützen.


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Sport

Dienstag, 23. April 2013

Finanziell nun breiter abgestützt

Todesanzeige eines Schützenvereins «Nach langer, ungeduldig ertragener Krankheit ist am 23. Februar 2013 im hohen Alter von 128 Jahren der Feldschützenverein Stallikon gestorben. Die Abdankung fand am 20. April 2013 statt», diese Botschaft erreichte den «Anzeiger» am vergangenen Wochenende. Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die 1848 in Kraft trat und dem Schweizerbürger individuelle Freiheiten garantierte, gab dem Volk die Möglichkeit u.a. Vereine zu gründen. In der Folge entstanden im 19. Jahrhundert in kurzer Zeit, Turnvereine, Musikvereine und vor allem auch Schützenvereine. Die Teilnehmer an den Landsgemeinden waren stolz, mit angehängtem Säbel, ihre Regierung zu wählen. Vor 1848 war dies noch undenkbar gewesen.

Erste Fahnenweihe 1890 Am 10. August 1890 gab es in Stallikon ein grosses Fest. Die erste Fahne des Feldschützenvereins wurde eingeweiht, und zwar durch den seinerzeitigen Pfarrer Hettinger. Umrahmt wurde die Feier durch den Musikverein Bonstetten. In der 128 Jahre währenden Geschichte des Feldschützenvereins hatte dieser in der Gemeinde Stallikon einen hohen Stellenwert. Wer in der Behörde etwas erreichen wollte, musste entweder in der Feuerwehr, im Musikverein oder eben auch im Feldschützenverein dabeisein. In den 128 Jahren haben 28 Präsidenten die Geschicke des Vereins geleitet.

Gründe: Andere Interessen und Investitionsbedarf Und jetzt nach 128 Jahren das Aus dieses traditionsreichen Vereins. Mitgliederschwund, weil die Jugend lieber Fussball spielt oder mit dem Handy, die vorgefasste, unglückliche Meinung, der Schiesssport sei mit Töten verbunden, haben diesem Sport vielerorts den Garaus gebracht. Schade. Eine grössere Investition – die elektronische Zeigeranlage gab den Geist auf – wäre vom Stimmbürger, sprich Steuerzahler von Stallikon, kaum goutiert worden. Die Stalliker, die den Schiesssport weiterhin betreiben wollen, machen bei den Schützenveteranen des Bezirks Affoltern mit oder bei den Wettswilern. Was mit dem Schützenhaus Stallikon passiert, steht wahrscheinlich noch in den Sternen. Das Gebäude ist im Besitz der politischen Gemeinde Stallikon. Herbert Kunz

Sponsorenlauf der Jugi Obfelden ein Erfolg Am vergangenen Wochenende führten die Jugend- und Mädchenriege Obfelden gemeinsam einen Sponsorenlauf durch. Grund dafür war die Beschaffung der neuen Trainingskleidung. Um diese finanzieren zu können, legten sich Mädchen wie Jungs mächtig ins Zeug.

Reto Fröhli und Coach Kurt Müller, KM Sportcoaching , mit Siegerpokal. (Bild zvg.)

In der Weltspitze platziert Erfolg am Ironman Afrika für Reto Fröhli Am Ironman Afrika konnte sich Reto Fröhli aus Langnau am Albis für die Ironman-WM qualifizieren. Neben Urs Müller ist er der zweite von Kurt Müller betreute Athlet, der das Potenzial hat, in Hawaii in die Profiränge vorzustossen. Am 14. April 2013 fand in Port Elizabeth, Südafrika, ein Ironman statt, der als Qualifikations-Wettkampf für den am 12. Oktober 2013 WM in Hawaii gilt. Trotz sehr schlechtem Wetter in den vergangenen Monaten reisten Fröhli und sein Coach gut vorbereitet nach Port Elizabeth. Bei den guten Wettkampfbedingungen startete Fröhli 15 Minuten nach dem Profi-Feld mit den Altersklassen Athleten. Mit neuer persönlicher Bestleistung beim 3.8 km Schwimmen im Meer startete er die 180 km Velofahren mit genauen Watt-Vorgaben vom Coach, welche er

sehr genau einhalten konnte. Die hohe Leistung konnte er so bis zur Wechselzone voll durchziehen. Beim abschliessenden Marathonlauf, bei sehr hoher Temperatur von über 30 Grad, spielte er seine Klasse voll aus und lief mit neuem Altersklassen-Streckenrekord und mit einer super Schlusszeit auf den ersten Platz seiner Alterskategorie und auf den sensationellen 30. Overall-Rang von total 1600 gestarteten Triathleten. Speziell zu erwähnen ist, dass Fröhli in der jüngsten Altersklasse, 18 bis 24 Jahre, startete. Er gewann nicht nur seine Kategorie mit viel Vorsprung, sondern liess auch gleich einige Profis hinter sich. Damit konnte er sein Potenzial aufzeigen, ist doch das beste Alter auf der Ironman Strecke zwischen 28 und 35 Jahren.

Gegen 100 Kinder sind Mitglied in den beiden Riegen und alle erhalten dieses Jahr neue Trainingskleidung. Über kurze Hosen, T-Shirts, Trainer bis hin zu ¾-Hosen gehört heute alles zu einer korrekt ausgerüsteten Turnerin oder Turner. Damit die Eltern nicht zu stark in die Tasche greifen müssen, riefen die Riegen einen Sponsorenlauf ins Leben. Das System war einfach: Auf einer abgesteckten Strecke von 100 Metern galt es, binnen 20 Minuten möglichst viele Runden zu absolvieren. Damit die Gelenke der Kinder nicht einseitig belastet wurden, wurde die Strecke als eine überdimensionierte Acht ausgelegt. Zudem kamen die Kinder so direkt an der zur Tribüne umfunktionierten Bühne vorbei, von welcher sie von den Zuschauern lautstark angefeuert wurden. Anhand einer auf eine Leinwand projizierten Uhr wussten die Kinder, wie lange das Rennen noch dauern wird. Die zuständigen Organisatoren sorgten ferner jeweils fünf und eine

Minute vor Schluss mit lauten Glocken dafür, dass richtige Wettkampfatmosphäre aufkam. So stieg besonders kurz vor Schluss der Lärmpegel durch die animierten Eltern und Sponsoren nochmals stark an und die Kinder holten das Letzte aus sich heraus. Mehrere Male sorgte dies in der Zendenfrei-Halle für Gänsehaut-Atmosphäre!

Hohen Betrag gesammelt Der Rekord unter den Jungs lag bei 44 Runden innerhalb von 20 Minuten. Das beste Mädchen stand ihm da mit 43 Runden in nichts nach. Beide liefen einen Schnitt von unter 30 Sekunden pro Runde. Auch insgesamt zeigten sich die Organisatoren sehr zufrieden mit dem Sponsorenlauf. «Wir müssen erst noch alles im Detail ausrechnen» erklärte der Chef der Jugendriege René Grünenwald. «Auf den ersten Blick können wir aber mit hohen Einnahmen rechnen». Angesichts der erfreulichen Zahlen dürfte die Beschaffung der neuen Trainingskleidung keine grosse Hürde mehr darstellen. «Wir müssen ja noch ein Lager erstellen, damit wir für die kommenden Jahre für alle Kinder etwas auf der Seite haben. Durch das gesammelte Geld sollten wir finanziell jetzt aber sicher breiter abgestützt sein» sagte der Jugendriegen-Chef. Davide Anderegg

Resultat: 3,8 Km Swim 1.01.06 Std.; 180 Km Bike 4.57.33 Std.; 42,2 Km Run 3.16.44 Std.; Schlusszeit 9.19.44 Std (neuer AK Streckenrekord). 1. AK Rang,

Volle Zuschauerränge und schnelle Kinder: Der Sponsorenlauf war ein Erfolg.

30. Overall.

(Bild zvg.)

Die Lücke zwischen Junioren und Elite schliessen Team Koach: Ein neues Sportteam in einem interessanten Marketingumfeld Eigentlich ist es erstaunlich, dass Triathlon nicht schon längst als ideales Umfeld für Marketingmassnahmen entdeckt worden ist: Triathlon, der Sport, der beispielhaft Strategie, Durchhaltevermögen und Optimierung der Ressourcen symbolisiert, wird von Menschen allen Alters und aller Berufsgattungen ausgeübt – von Menschen, die willens sind, viel Zeit, Energie und Geld in ihre Leidenschaft zu investieren. Kurt Müller, seit den Anfängen der Sportart in den 1980er-Jahren mit dem Triathlon verbunden, coacht eine wachsende Zahl von Triathletinnen und Triathleten aus allen Leistungsbereichen, von Hobbysportlern bis zu Nachwuchsathleten, die sich auf dem Sprung zur Profikarriere befinden. Um die Mittel für das Team zu generieren, hat er erfolgreich Sponsoren akquiriert, die sich für die kommenden zwei Jahre verpflichtet haben. Dabei hat er nicht nur mit seinem Coachingund Teamkonzept neue Wege beschritten, sondern auch mit seiner breit angelegten Sponsoringstrategie. Die Unternehmen, die als CoSponsoren eingestiegen sind, stammen aus unterschiedlichen Branchen. Gemeinsam ist, dass sie vom Inhaber

Teamtreffen bei der Velorado AG in Steinhausen. (Bild zvg.) geführt werden, der sie gegründet und aufgebaut hat. Mit dabei sind die bisherigen Teampartner MüPa AG und KM Sportcoaching GmbH. Als Ausrüster konnte mit Velorado AG Steinhausen einer der grössten Anbieter von Rad- und Triathlon-Ausrüstung und -Accessoires der Zentralschweiz gewonnen werden. Nyfeler+Keller AG zählt zu den führenden Schweizer Unternehmen in den Bereichen Kälte-

und Wärmeisolation sowie Lüftung und Brandschutz. Inhaber und Geschäftsführer Daniel Keller erläutert sein Engagement: «Schon lange habe ich mich mit dem Gedanken getragen, den heimischen Triathlon-Nachwuchs zu unterstützen. Das Konzept von Kurt Müller, die Lücke zwischen Junioren und Elite mit einem privaten Team zu schliessen, hat mich überzeugt.»

Mit ins Boot geholt hat Müller zudem die Kommunikationsagentur Schneider Communications AG: «Die Leistung von Athleten und Betreuern ist das eine – die Kommunikation dieser Leistungen ist für den Aufbau des Teams aber genauso entscheidend», stellt Kurt Müller fest. Agenturinhaber Bernhard Schneider: «Es gefällt mir, im Verbund von Unternehmern, die alle auf langjährige Kundenbeziehungen setzen, einen Sport zu unterstützen, bei dem ein langfristiger, konsequenter Aufbau genauso wichtig ist wie bei einem nachhaltigen Unternehmen.» Für die medizinischen Belange unterstützt medbase ag, sports medical center zurich, das Team. Weitere Sponsoren sind Hannes Hawaiitours, Mapei, Weiss Medien, Raiffeisen, Mero TSK und Champion System.


Sport

FCA: Dritte Spielverschiebung in der Rückrunde Am vergangenen Samstag sollte der FCA die Gäste aus Urdorf empfangen. Die Witterungsbedingungen machten dem Spiel jedoch einen Strich durch die Rechnung. Weder Rasen noch Kunstrasen waren aufgrund erheblichen Schneefalls bespielbar. Das ist insofern bedauerlich, als dass zum einen die Blauen gern den Elan, den sie aus den gewonnenen Spielen gegen Lachen und Unterstrass aufgenommen hatten, gegen Urdorf ausgespielt hätten. Zum anderen möchte man das heimische Publikum ungern vertrösten. Der neue Spieltermin lag bei Redaktionsschluss nicht vor. Sobald dieser feststeht, wird er auf der FCA-Homepage bekannt gegeben. Ungeachtet dessen findet das nächste Auswärtsspiel am Sonntag, 28. April, um 11 Uhr in Altstetten beim dortigen FC statt.

Tabelle 2. Liga - Gruppe 2 1. FC Horgen, 35 Punkte 2. FC Schwamendingen, 33 3. FC Kilchberg-Rüschlikon, 32 4. FC Affoltern a/A 1, 30 5. FC Einsiedeln 1, 29 6. FC Rüti 1, 28 7. FC Blue Stars ZH 1, 25 8. FC Wiedikon ZH 1, 24 9. FC Red-Star ZH 2, 19 10. FC Seefeld ZH 2, 18 11. FC Lachen/Altendorf 1, 18 12. FC Urdorf 1, 12 13. FC Altstetten ZH 1, 8 14. FC Unterstrass 1, 7

Dienstag, 23. April 2013

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Moral bewiesen, Sieg erkämpft Der FCWB bezwingt auch gutes Team Ticino mit 3:2 Die Ämtler setzten sich an diesem nasskalten Samstag auch gegen ein stark aufspielendes und gut organisiertes Team Ticino durch. Dank des 3:2-Erfolgs hält man den Anschluss ans Spitzenduo und kann weiter Druck ausüben. ................................................... von andreas wyniger Die Partie im Stadion Moos wurde von beiden Abwehrreihen dominiert. Einmal mehr zeigte sich, dass die Rotschwarzen Mühe haben, ihr gewohntes Spiel gegen einen sehr gut stehenden, technisch starken und läuferisch ebenbürtigen Gegner durchzuziehen. Aber, die Dosch-Elf ist nach ihrer tollen Serie mit viel Selbstvertrauen ausgestattet und strotzt vor Willensstärke. Wohl deshalb konnte die Partie nach dem zwischenzeitlichen 1:2Rückstand in der Schlussphase doch noch zu einem Sieg umgewandelt werden. Obwohl Torchancen auf beiden Seiten rar waren, wusste das Geschehen den unverwüstlichen 112 Zuschauern zu gefallen. Eigentlich aus dem Nichts gelang Wettswil-Bonstetten die 1:0-Führung nach 18 Zeigerumdrehungen. Einen weiten BuchmannEinwurf verlängerte Kohler mit dem

nem sehenswerten Angriff wurde Balaj auf der linken Seite freigespielt. Mustergültig passte er das Leder flach zur Mitte wo Hasani, welcher für den enttäuschenden Kohler eingewechselt wurde, parat stand und zum viel umjubelten 3:2 einschiessen konnte. Hektisch war dann noch die SchlussHasani (Mitte, verdeckt) markiert auf Pass von Balaj den 3:2-Siegestreffer. (Bild Kaspar Köchli) phase. Nach einer Kopf auf Gjergji, welcher einzunetzen Nach genau einer Stunde trat Illi Notbremse sah Cazzaniga vom Team vermochte. Bis zum Pausenpfiff blie- einen Corner wunderschön ins Ticino rot und Balaj hatte in der letzben weitere Möglichkeiten aus und so Zentrum, wo Ukaj richtig stand, den ten Minute auf Flanke von Gjergi gar gings mit dieser knappen Führung in Ball aber aus kurzer Distanz knapp am noch das 4:2 auf dem Kopf. Um Haadie warmen Kabinen. Tor vorbeischoss. Nur 180 Sekunden resbreite strich der Ball aber am Tor später dann plötzlich das 1:2 für das vorbei. Der FCWB hätte sich über ein Team Ticino. Die Ämtler Abwehr Unentschieden nicht beklagen könRückstand in Sieg umgewandelt brachte einen Ball nicht richtig weg. nen, nimmt aber natürlich diesen 3:2Das Bild änderte sich auch im zweiten Schliesslich fasste sich Simunac ein Sieg äusserst gerne und krallt sich Umgang kaum. Bis zu den Strafräu- Herz und hämmerte die Kugel ins oben in der Tabelle fest. men wurde ansehnlich Fussball ge- Netz. Ohne Hektik zogen die Rotspielt, echte Torchancen konnten aber schwarzen anschliessend das Tempo Telegramm: FCWB - Team Ticino U21 3:2 (1:0); Stakeine erarbeitet werden. Bezeichnend, nochmals an. Und wieder ein stehen- dion Moos, 112 Zuschauer; Tore: 18.’ Gjergji 1:0, 52. dass den Tessinern in der 52. Minute der Ball bedeutete nach 69 Minuten Ndiaye 1:1, 63.’ Simunac 1:2, 69.’ Joller 2:2, 83.’ mit einem stehenden Ball der Aus- den 2:2-Ausgleich. Ein Makuka-Corner Hasani 3:2; FCWB: Merlo; Joller, Bonnemain, Ukaj, gleich gelang. Ndiaye schoss einen erreichte Joller im Zentrum, welcher Illi; Buchmann (ab 79.’ Balaj), Y. Schlüchter, MakuFreistoss herrlich über die FCWB-Mau- herrlich einköpfte. Damit hatte der ka, Acosta (ab 90.’ Costancio); Kohler (ab 64.’ Hasaer zum 1:1 in die Maschen. FCWB aber noch nicht genug. Nach ei- ni); Gjergji.

In verschiedensten Altersklassen sehr erfolgreich Renngruppe Hausen blickt auf die Skisaison zurück Die Skisaison 2012/13 gehört der Vergangenheit an. Die Renngruppe Hausen war in den verschiedensten Altersklassen sehr erfolgreich! Nils Hintermann erreichte gar den zweiten Platz in der Gesamtwertung und empfiehlt sich für die Aufnahme in ein Swiss Ski-Kader. Bei den Kindern (Mini und JO) konnten insgesamt 132 Podestplätze rausgefahren werden. Bei den abschliessenden Clubmeisterschaften des Zürcher Skiverbandes klassierte sich die RG Hausen auf dem tollen zweiten Schlussrang, hinter dem Skiclub Oberiberg mit der Weltcupfahrerin Wendy Holdener. Bei den JO-Knaben gab es sogar einen Sieg. Die Renngruppe Hausen unter der Leitung von Hansueli Minder und Cheftrainer Ruedi Ravasio ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Das Interesse und die Freude am Skirennsport ist in der Region Knonauer Amt sehr gross.

Zusammenarbeit mit Swiss Ski und RLZ Die RG Hausen hat diesen Winter mit Swiss Ski ein neues Schuppertrainingskonzept erarbeitet, welches auf positives Echo gestossen ist. Zahlreiche Kinder konnten so am Skirennsport schnuppern und sich für die Migros Ausscheidungsrennen vorbereiten. Diese Schnuppertrainings werden auch im nächsten Winter 2013/14 wieder im Brunni/Haggenegg bei Einsiedeln angeboten. In Zusammenarbeit mit dem regionalen Leistungszentrum im Hochybrig besucht die RG Hausen die Skievents für die Minis. Die Events mit Wettkampfcharakter fördern die Skitechnik und motivieren, die Skitechnik laufend zu verbessern. Die sogenannten «Racing Basics» sind das Basisprogramm für jeden guten Skirennfahrer.

bevorstehenden Konditionstest entschieden.

Kaderfahrer des RLZ Cedric Ochsner hat an der Schweizermeisterschaft im Riesenslalom das Podest ganz knapp verpasst und wurde sehr guter Vierter und damit bester Kaderfahrer des ZSV. In der Gesamtjahreswertung von Swiss Ski rangiert Cedric Ochsner auf dem tollen 13. Platz. Der für die RG Die Renngruppe Hausen unter der Leitung von Hansueli Minder und Ruedi Ravasio. (Bild zvg.) Hausen lizenzierte gen dies eindrücklich (Rangliste unter Nils Hintermann hat die beste RennTolle Ergebnisse an den Clubmeisterwww.scegg.ch) saison hingelegt. Mit dem zweiten schaften des ZSV Platz in der Gesamtwertung von Swiss Ski, dem Sieg beim FIS Rennen und Die als Mannschaftswettkampf ausgeden sehr guten Rangierungen an den führte Clubmeisterschaft des ZSV ist Mini: Die jüngsten Athleten jeweils der Saisonabschluss auf dem In diesem Winter sind einige Kinder Schweizer Meisterschaften empfiehlt Hochybrig für alle ZSV Clubs. Sogar neu in die Renngruppe eingetreten. sich Nils für die Aufnahme in ein Wendy Holdener war am Wettkampf Die Kinder konnten mit den gleichalt- Swiss Ski-Kader. mit ihrem Stammclub dabei und stell- rigen und JO Kindern zweimal in der te die Tagesbestzeit auf. Die JO Kna- Woche im Brunni/Haggenegg trainieben mit Cedric Ochsner, Fabian Gola, ren. Hier wird mit den jungen J&S Lei- Masters Fahrer Reto Mächler und Andri Moser gewan- terinnen und Leitern regelmässig an Bei der Masters Kategorie ist Marcel nen sensationell den prestigeträchti- der Skitechnik gearbeitet. So sind jetzt Markstahler seit Jahren ein sicherer gen Titel der besten JO des Verbandes. auch ca. 25 Kinder im Engelberger Wert für Spitzenrangierungen. In der Bei den Herren brillierte die RG Hau- Trainingscamp, wo viel freies Skifah- Jahreswertung vom Swiss Ski Masters sen mit den Topfahrern Nils Hinter- ren und Koordinationstraining auf Cup klassierte sich der Unternehmer mann, Sandro Ravasio, Marco Studer dem Programm steht. aus Affoltern auf dem sehr guten zweiund dem FIS Fahrer Robin Huber und ten Platz. gewannen überlegen. Bei den Damen wurde die RG Hausen 2., bei den JO Sportkameraden 3. In der Clubwer- Die JO Gruppe war auch diesen Win- Sponsoren tung wurde Hausen nur von Skiclub ter erfolgreich unterwegs. Dies ist Die Renngruppe Hausen hat ihre AktiOberiberg mit Wendy und Kevin Hol- auch den Cheftrainern des regionalen vitäten weiter ausgebaut, sorgt für eidener geschlagen. Leistungszentrums vom Hochybrig ne kontinuierliche Trainerausbildung Dieser zweite Platz bestätigt die aufgefallen. So konnten dieses Jahr der jungen, ehemaligen Rennfahrerinkontinuierliche und fleissige Aufbau- gleich 7 AthletInnen zum Sichtungs- nen und organisiert Trainingscamps arbeit im Club. In allen Kategorien tag (Skitechnik Prüfung) für die Kader- und Gletschertrainings. Diese sinnvolkonnten die Athleten der RG Hausen selektion antreten. Über die definitive len Angebote für die Kinder und Juvorne mitmischen. Die Laufzeiten zei- Aufnahme wird Anfang Mai nach dem gendlichen müssen auch finanziert

werden können. Aus diesem Grund wurde diesen Winter ein Sponsoringkonzept erarbeitet. Information über die Sponsoringmöglichkeiten können bei Hansueli Minder bezogen werden. Der Skiclub Hausen ist national und im ZSV bekannt für die professionelle Organisation und Durchführung von Skirennen unter der Leitung von Willy Studer. So werden die Ämtler im kommenden Winter erstmals ein Slalom-Skirennen für die Minis ausschreiben. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Skilift-Betreibern Brunni/Haggenegg wird auch dieses Projekt ein Erfolg.

Sommerprogramm Nun stehen bereits wieder die Vorbereitungen für die neue Saison 2013/2014 vor der Türe. In den Frühlingsferien gibt es das sehr beliebte Engelberger Skicamp mit Ski- und Konditraining für Kinder. Jeweils am Dienstagabend (18 bis 20 Uhr) wird erstmals für die RG Hausen ein Koordinations- und Konditionstraining in der Halle angeboten. Unter fachkundiger Leitung der Turnund Sportlehrerin, Andrea Buser werden die Grundlagen für das harte Schneetraining geschaffen. Am 2. Juni findet für alle der berühmte «Power Test» statt. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den konditionellen und koordinativen Trainingsaufbau für die Kinder. Auch im Sommer finden Wettkämpfe für die Kinder statt. Die Summer Trophy ist jeweils der Höhepunkt für die Kinder, welche sich in verschiedensten Disziplinen und Mannschaften messen. Spass und Teamgeist stehen hier im Vordergrund. Kinder ab Jahrgang 2005 können jederzeit beim Training der Renngruppe Hausen mitmachen. (amo) Infos über den Skirennsport, das Training und die Wettkämpfe bei Hansueli Minder, Chef Alpin Skiclub Hausen, Telefon 079 690 88 70 oder unter www.skiclub-hausen.ch.


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Veranstaltungen Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Heimliche Jägerinnen der Nacht Bräteln am Feuer, anschliessend Rundgang zu den Eulen

Freitag, 26. April 2013 Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt zum gemütlichen Bräteln am Feuer mit anschliessendem Rundgang zu den Eulen auf den Bauernhof Margel in Knonau. Mit dem nötigen Glück lassen sich die heimlichen Jägerinnen der Nacht wie die Schleier- und Waldohreule beim Dämmerungsspaziergang beobachten. Alle Interessierten sind eingeladen. Die Teilnehmer müssen die Esswaren selbst mitnehmen. Treffpunkt: Vereinslokal des Natur- und Vogelschutzvereins Affoltern, Giessenstrasse 18 Zeitpunkt: 18.00 Uhr Wir bilden Sammeltaxis zum Bauernhof www.nvba.ch

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031_2013  

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