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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 31 I 166. Jahrgang I Freitag, 20. April 2012

Zustimmung

«solarbonstetten»

Der Gemeinderat Wettswil sagt Ja zum privaten Gestaltungsplan Grundächer. > Seite 3

Weitere Initiative für eine nachhaltige Energiezukunft im Bezirk Affoltern. > Seite 5

Ottenbacher Gemeindeschreiber geht Der Ottenbacher Gemeindeschreiber Andreas Masche verlässt seinen Posten bereits nach sieben Monaten. «Das Arbeitsverhältnis hat sich nicht nach unseren Vorstellungen entwickelt», sagt Gemeindepräsident Kurt Weber. Im Dezember 2011, anlässlich der Gemeindeversammlung, wurde Gemeindeschreiber Hansruedi Böhler verabschiedet – nach 37 Dienstjahren. Sechs Gemeindepräsidenten «überlebte» der charismatische Schreiber. Sein Nachfolger Andreas Masche, seit dem 1. September 2011 auf der Gemeindekanzlei tätig und am 25. Oktober 2011 zum offiziellen Nachfolger gewählt, bringt es in Ottenbach gerade mal auf sieben Monate. Über die Gründe seines Weggangs wurde Stillschweigen vereinbart. Gemeindepräsident Kurt Weber sagt nur so viel: «Die Zusammenarbeit hat sich nicht erfolgreich entwickelt. Es hat auf beiden Seiten nicht gepasst. Und nachdem ein Coaching keine Lösung brachte, erschien ein Trennungsentscheid immer wahrscheinlicher. Andreas Masche hat dann seinen Vertrag gekündigt und verlässt per Ende Monat unsere Gemeinde.» Bis zur Neubesetzung der Stelle kümmert sich ein so genannter «Springer» um die anfallenden Geschäfte. Kurt Weber verschweigt nicht, dass ihn die Situation ärgert. «Andreas Masche brachte ja die notwendige Ausbildung und Erfahrung mit. Wir waren damals überzeugt, dass seine Wahl einen Glücksfall für unsere Gemeinde darstellt». Die Stelle wird nun neu ausgeschrieben. Die Suche nach einem neuen Gemeindeschreiber oder einer -schreiberin ist heute nicht mehr einfach. Diese Erfahrung haben andere Ämtler Gemeinden auch schon machen müssen. «Es ist kein Markt vorhanden», bemerkt der Gemeindepräsident. (-ter.)

Brutale Attacke Kosovo-Albaner verprügelte Ämtler Ehepaar und muss ins Gefängnis. > Seite 7

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Nachtruhestörer Erneut musste die Polizei wegen Lärmimmissionen ausrücken. > Seite 7

Genügend Unterkünfte für Asylsuchende Im Säuliamt fehlen nur noch wenige Plätze

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Motto «Ticino» Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten – ansprechend und abwechslungsreich. > Seite 9

MyStop unter neuer Leitung Gabriela Paulin ist neue Geschäftsleiterin der Autobahnraststätte MyStop. Sie löst Jürg Mettier ab, der nach rund einem halben Jahr geht. Der Weggang von Jürg Mettier sei «im gegenseitigen Einvernehmen» erfolgt, sagt Joel Malgo, Delegierter des Verwaltungsrates der Autobahnraststätte. Er habe seine schwierige Aufgabe übernommen und auch schwierige Situationen gemeistert, fügt er bei. Mit zahlreichen Neuerungen («Anzeiger» vom 7. Februar) will der VR die Raststätte in die Gewinnzone führen. Sorgenkind ist das Restaurant. «Wir haben keine systemrelevanten Fehler gemacht, wir brauchen einfach mehr Geduld», sagte Malgo. Der VR setzt nun auch auf eine neue Führung. «Personalführung und Kundenbetreuung haben sich seit dem Eintritt von Frau Paulin verbessert», bemerkt der VRDelegierte. Sie hat zuvor einen Gastrobetrieb selbstständig geführt, bringt also Erfahrung mit. (-ter.)

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Knonau hat die nötigen Plätze bereitgestellt: Container für Asylsuchende beim Schützenhaus. (Bild Werner Schneiter) Mit grossen Anstrengungen haben die Gemeinden im Säuliamt die Unterkünfte für die vom Kanton zugewiesenen Asylsuchenden bereitgestellt. Mit Wohncontainern, gemieteten Altbauten oder günstigen Wohnungen sind die Gemeinden im Knonauer Amt in

Sir Colin im «Sputnik» Die Regionale Jugendarbeit lädt zur Party

Kommt zur Abschlussparty in den «Sputnik»: DJ Sir Colin. (Bild zvg.)

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Seit Ende März haben sich Jugendliche in Affoltern, Hausen, Mettmenstetten und Obfelden in verschiedenen Modulen mit dem Thema Alkohol befasst. Zuletzt standen vergangenen Mittwochabend für die «Alk-Tschegger» in Affoltern das «Spiel mit Fakten» und in Mettmenstetten ein «Rauschbrillenparcours» auf dem Programm. Heute Freitag ab 19 Uhr wird das Projekt der Regionalen Jungendarbeit Säuliamt mit einer Party abgeschlossen. Im Mettmenstetter Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik soll dann unter anderen Star-DJ Sir Colin für Stimmung sorgen. Die besten «Alk-Tschegger» werden ausgezeichnet. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

der Lage, die vom Kanton zugeteilten Asylbewerber zu beherbergen. Momentan fehlen nur noch wenige Plätze. Die Umsetzung der kantonalen Ziele verlangte von den zuständigen Behördenmitgliedern grosse organisa-

torische Anstrengungen. Die Leitung des Sozialdienstes im Bezirk Affoltern würdigt die enormen Bemühungen der Gemeinden denn auch mit einem grossen Kompliment. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Rekordgünstige Finanzierungen

Aus den Playoffs ausgeschieden

Stallikon hat am Mittwochabend eine ruhige Gemeindeversammlung erlebt. Nur zwei Geschäfte standen auf der Traktandenliste. Nur 5,5 Prozent der Stimmberechtigten interessierten sich dafür. Der Kredit für ein Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof «Schloss» wurde einstimmig angenommen. Die Vorberatung über einen Bruttokredit in Höhe von 4,5 Millionen Franken für den Bau einer Kindertagesstätte mit 30 Betreuungsplätzen verlief sachlich. Rekordtiefe Hypothekarzinsen und neue Abschreibungsvorgaben des Kantons, die dem Stimmvolk erstmals vorgestellt wurden, lassen die Folgekosten für das Bauvorhaben, über das an der Urne definitiv entschieden wird, auf ein Minimum schrumpfen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Am Sonntag kassierten die Streethockeyaner vom SHC Bonstetten-Wettswil im Playoff-Viertelfinal gegen Grenchen-Limpachtal die zweite und serieentscheidende Niederlage. In den ersten beiden Dritteln konnten die Ämtler die Partie zwar noch ausgeglichen gestalten, in den letzten 20 Minuten folgte dann allerdings ein veritabler Einbruch zum deutlichen 4:11Schlussresultat. Damit ist die Saison für das Ämtler Nationalliga-A-Team zu Ende. Für Roger Schweisgut und Präsident Sven Bürki war es gar die letzte. Bürki hat in seiner 15-jährigen Streethockey-Karriere stolze 452 Tore für den SHC Bonstetten-Wettswil erzielt. ................................................... > Bericht auf Seite 25

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Ärztlicher Notfalldienst

Ortsplanung Einzelinitiativen «Aespli autofrei» und «Echo am Schwandenhölzli»

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Öffentliche Auflage Affoltern am Albis. Mit Beschluss vom 16. April 2012 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die Unterlagen zu den Initiativen «Aespli autofrei» und «Echo am Schwandenhölzli», bestehend aus:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

a) Initiativentext b) Protokollauszug der Gemeindeversammlung vom 30. Januar 2012 c) Planausschnitte welche aufgrund der Initiative Änderungen erfahren

Konkurseröffnung Schuldner: Osman Cetinkaya, geb. 5. Mai 1987, von Cham ZG, wohnhaft an der Zürichstrasse 174, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 9. Februar 2012 Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 21. Mai 2012 Bemerkung: neue Wohnadresse: Hagenstrasse 5, 6037 Root Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberwil-Lieli, Oberlunkhofen, Ottenbach, Rottenschwil, Unterlunkhofen

Öffentliche Auflage

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Mehrzweckhalle Wygarten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2011 2. Einführung Schulsozialarbeit B. Politische Gemeinde

Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Art. 13 der Satzungen des Gemeindeverbandes werden die Jahresrechnung und der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2011 des Gemeindeverbandes Abwasserverband Kelleramt in der Zeit vom 23. April bis 2. Mai 2012 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt. Beschlüsse des Vorstandes werden der Volksabstimmung unterbreitet, wenn 5% der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft.

Der Vorstand

Gemeindeversammlung

Montag, 21. Mai 2012,

Abwasserverband Kelleramt Unterlunkhofen

Abwasserverband Kelleramt

zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet.

1. Rechnung 2011 2. Rössliplatz, Bereich Gemeindehaus, Neugestaltung, Bauabrechnung 3. Untere Bahnhofstrasse, Sanierung, Bauabrechnung 4. Polizeiverordnung, Totalrevision 5. Feuerwehr-/Werkgebäude, Photovoltaikanlage, Rahmenkredit Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 7. Mai 2012 zur Einsicht auf. Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten zum Download zur Verfügung. Mettmenstetten, 20. April 2012 Primarschulpflege und Gemeinderat

Gemeinde Obfelden Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden wird bei jedem Wetter am Samstag, 12. Mai 2012, um 8.00 Uhr eröffnet. Die Saisonkarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Für die Saison 2012 gelten folgende Preise für die Eintrittsbillette: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

ab Jg. 1995 Jg. 1996 bis 2005 bis Jg. 2006

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

ab Jg. 1995 Fr. 30.– ab Jg. 1996 bis 2005 Fr. 20.–

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

ab Jg. 1995 Jg. 1996 bis 2005

Fr. 60.– Fr. 30.–

11er-Eintrittskarte (Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene ab Jg. 1995 Jugendliche Jg. 1996 bis 2005

Fr. 50.– Fr. 25.–

Garderoben-Kasten: Depot (pro Tag oder Saison):

Fr. 10.–

Miete pro Saison: grosser Kasten kleiner Kasten

Fr. 30.– Fr. 20.–

Miete pro Tag: kleiner Kasten

Fr. 2.–

Fr. 5.– Fr. 2.50 gratis

Innert dieser Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zu den Einzelinitiativen «Aespli autofrei» und «Echo am Schwandenhölzli» zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens 19. Juni 2012 schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Affoltern am Albis, 16. April 2012 Gemeinderat Affoltern am Albis

Ortsbildschutz Der Gemeinderat Rifferswil hat am 11. April 2012 verfügt: Die sich auf dem Grundstück Kat.-Nr. 170 (nach dem Vollzug der Mutation Nr. 383 Grundst. Kat.-Nr. 1949) befindende ehemalige Mühle und Textilfabrik (heute Wohnhaus), Gebäude Vers.Nr. 12 (ohne den ostseitig angefügten Ökonomieteil), der Schopf, Geb. Vers.Nr. 14, der Rosskastanienbaum in der Ecke Tränkegasse/Jonenbach, sowie der Bauerngarten auf der Parzelle Kat.-Nr. 1260, werden unter Schutz gestellt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von dieser Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Selnaustrasse 32, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und – soweit möglich – mitzuliefern. Materielle und formelle Urteile sind kostenpflichtig. Allfällig damit verbundene Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Entscheid und die dazugehörenden Unterlagen können während der Rekursfrist in der Gemeindekanzlei Rifferswil eingesehen werden. Rifferswil, 20. April 2012 Gemeinderat Rifferswil

In der Saison 2012 wird der Schwimmbadkiosk durch die Pächterin Erika Huber geführt. Sie und ihr Team freuen sich, die Badegäste mit einem reichhaltigen Verpflegungs- und Getränkeangebot verwöhnen zu dürfen. Gemeinderat, Bademeister, Pächterin und die Badewachen laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden

Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 20. April 2012 und endet am 19. Juni 2012. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen zu den Einzelinitiativen «Aespli autofrei» und «Echo am Schwandenhölzli» in der Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, auf und können während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemeindeversammlung

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Kreis-Gemeindeversammlung auf Montag, 21. Mai 2012, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung des folgenden Geschäftes 1. Rechnung 2011 Der Antrag liegt in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten ab 7. Mai 2012 zur Einsicht auf. Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung.

Affoltern am Albis

Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Ruedi Menzi, Ringstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Jürg Meier, Zimmerei & Innenausbau, Tambrig, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Dachaufbau, Vers.-Nr. 1387, Kat.-Nr.821, Ringstrasse 7, Wohnzone W2c

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates Der Bezirksrat Affoltern hat Mike Burri auf dessen Gesuch hin (aus gesundheitlichen, familiären und beruflichen Gründen) als Mitglied des Gemeinderates entlassen. Für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 ist deshalb eine Ersatzwahl vorzunehmen. Deren Durchführung erfolgt nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 30. Mai 2012, der Gemeindeverwaltung, Postfach 181, 8907 Wettswil a. A., einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Bei der Gemeindeverwaltung ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene durch den Gemeinderat als gewählt erklärt (Stille Wahl). Gehen mehrere Wahlvorschläge ein, wird am 23. September 2012 eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Wettswil a.A.

Privater Gestaltungsplan Areal Kehrli Mit Verfügung vom 4. April 2012 (51/2012) hat die kantonale Baudirektion den privaten Gestaltungsplan Areal Kehrli genehmigt. Der private GP Areal Kehrli tritt mit dieser Publikation in Kraft. Rifferswil, 20. April 2012 Gemeinderat Rifferswil

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten, 20. April 2012

Wettswil a. A., 20. April 2012

Genehmigung und Inkraftsetzung

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Wir suchen ab Ende Mai 2012 für unsere katzenverträgliche Hündin (Anfängerhund) einen

Tagesplatz (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag) bei einer tierliebenden Person. Telefon 079 697 32 30

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Yu Chen, Zürichstrasse 90, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Änderung der Fassadenleuchtreklame, Vers.-Nr. 154, Kat.Nr. 518, Zürichstrasse 90, Kernzone

Hausen am Albis Gesuchsteller: Humm Meinrad, Oberalbis 26, 8915 Hausen a. A. Bauprojekt: Neubau Carport auf Kat.Nr. 831, Oberalbis, 8915 Hausen a. A. (KW)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Schneiter Thomas, Langasse 8, 8400 Winterthur Projektverfasser: Hirsiger Architektur, Spittelstr. 18, 8712 Stäfa Bauprojekt: Neubau EFH mit Garage auf Kat.-Nr. 2130, Oberdorfstrasse 15, 8925 Ebertswil (W/1.4)

Hedingen Gesuchsteller: Schleier Jürg und Jacqueline, Baumgartenstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9500 Wil SG Bauprojekt: Abbruch und Neubau Einfamilienhaus, Haldenstrasse 36, Kat.-Nr. 316, Vers.-Nr. 499; Wohnzone Hang

Maschwanden Bauherrschaft: Feldmann-Generalbau AG, Zürcherstrasse 1, 5630 Muri Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss und Einbau Dachziegelfenster bei der Trotte und beim Wagenschopfanbau (hinterer Bauernhausteil) Vers.-Nr. 86 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1151, an der Dorfstrasse 61 (Kernzone)

Maschwanden Bauherrschaft: Nussbaumer Albert und Katharina, Hinterdorfstrasse 21, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Ersatz DV-Fenster durch Fenster mit 3-fach Verglasung beim Wohnhaus und Erstellung Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung auf dem Nebengebäude (Anbau) Vers.-Nr. 276, an der Hinterdorfstrasse 21 (Kernzone)

Rifferswil Bauherrschaft: Politische Gemeinde Rifferswil, vertr. durch den Gemeinderat, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Platzierung von zwei Wohncontainern, einem Aufenthaltsund einem Sanitärcontainer neben der Scheune Geb. Vers.-Nr. 205 auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1663, Lwsz, für die Aufnahme von AsylbewerberInnen


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. April 2012

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Unbestrittene Vorlagen des Gemeindrates Angeregte Vorberatung an der Stalliker Gemeindeversammlung über den Kinderkrippen-Neubau Am Mittwochabend ist in Stallikon das einzige Geschäft, der Kreditantrag in Höhe von 143 000 Franken für die Erstellung eines Gemeinschaftsgrabes, einstimmig angenommen worden. Verblüffend sind die geringen Folgekosten für das 4.5 Millionen-Franken-KinderkrippenProjekt, mit denen der Gemeinderat rechnet. ................................................... von martin platter Wie gewohnt souverän leitete Gemeindepräsident Walter Ess durch den Abend im Schulhaus Loomatt. Das erste Geschäft, der Kreditantrag für die Erstellung eines Gemeinschaftsgrabes und weitere Anpassungen auf dem Friedhof «Schloss», gab wenig Anlass zu Wortmeldungen und wurde nach kurzer Zeit einstimmig von den 120 Stimmberechtigten gutgeheissen. Gesamthaft weist Stallikon derzeit 2184 Stimmberechtigte auf. Danach folgte nur noch die Vorberatung zum Neubau der Kinderkrippe, der mit Kosten in Höhe von knapp 4,5 Millionen Franken eine Urnenabstimmung (am 17. Juni) nötig macht, da die Finanzkompetenz der Gemeindeversammlung bei Krediten für Neuanschaffungen auf eine Million Franken limitiert ist. In seiner Einleitung stellte Ess das Projekt in einen grösseren Investitionskontext zusammen mit

dem geplanten Schulhausneubau (Projektkredit 9,6 Millionen Franken), der an der kommenden Gemeindeversammlung vom 7. Juni vorberaten wird, und einem (Holzschnitzelheizungs-)Wärmeverbund für öffentliche Bauten in Stallikon Dorf, der nochmals Investitionskosten von 960 000 Franken auslöst.

Unbestrittene Kindertagesstätte Alle Projekte wurden bereits im «Anzeiger» vom 13. April ausführlich vorgestellt. Der Neubau der Kinderkrippe, um den es an der Gemeindeversammlung ging, war denn auch unbestritten. Interessant ist, wie der Gemeinderat die Kapitalbeschaffung, Folgekosten und Amortisierung budgetiert haben, denn er hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die total 15 Millionen Franken an Investitionen ohne Erhöhung des Steuerfusses umzusetzen. Gemäss Finanzvorstand Werner Michel beträgt der Fremdkapitalbedarf nach Abzug der Eigenmittel und der Zuwendung aus dem Kinderkrippenfonds der Berta Meier Stiftung noch 14 Millionen Franken. Die Zürcher Kantonalbank hat einen durchschnittlichen Hypothekarzins von 0,7 Prozent auf eine Laufzeit von acht Jahren offeriert. Daraus resultieren jährliche Zinskosten von nur 98 000 Fr.

Flexible Abschreibungen Noch erstaunlicher sind jedoch die flexiblen Abschreibungstabellen, die der

Stimmt der Souverän am 17. Juni an der Urne zu, soll das neue, zweistöckige Kinderkrippengebäude vis-à-vis des Werkhofs links beim Dorfeingang Stallikons in den Hang gebaut werden. (Bild Martin Platter) Kanton mit der neuen Anlagebuchhaltung HRM2 bis etwa 2015 flächendeckend eingeführt haben will. HRM2 erlaubt eine Abschreibung nach tatsächlicher Nutzungsdauer und nicht wie bis anhin stur auf zehn Jahre beschränkt. Für die Gebäude hiesse das, der Investitionswert dürfte auf 33 Jahre abgeschrieben werden, die Heizan-

lage auf 20 und das Röhrensystem für die Wärmeverteilung sogar auf 50 Jahre. Die jährlichen Abschreibungskosten betrügen so für die drei Projekte nur noch 430 000 Franken. Zusammen mit den Betriebskosten, die sich bei der Heizung mit eventueller Beteiligung eines privaten Wärmebezügers noch weiter reduzierten, rechnet Mi-

Der Kanton Zürich aus statistischer Sicht

Ja zum Gestaltungsplan Grundächer

Auch dieses Jahr leistet das «Statistische Jahrbuch des Kantons Zürich» einen wichtigen Beitrag zur statistischen Grundversorgung. Es gehört zu den zentralen Aufgaben des Statistischen Amts, eine umfassende, aktuelle und zuverlässige Datensammlung bereitzustellen. Die nach den Prinzipien der Objektivität, der Neutralität und der wissenschaftlichen Unabhängigkeit erhobenen und aufbereiteten Daten sind eine unverzichtbare Informationsquelle bei vielen Fragen, die Öffentlichkeit und Politik bewegen. Das Jahrbuch enthält eine Fülle von Informationen und Daten zum Kanton Zürich. Das Buch ist in erster Linie ein Tabellenwerk. Weil das Tabellenmaterial heute fast vollumfänglich elektronisch, im Internet oder in Datenbanken, zur Verfügung steht, ist das Jahrbuch eng mit dem InternetPortal des Statistischen Amts verknüpft. Im Verlauf des Jahres werden die Jahrbuch-Tabellen laufend aktualisiert, so dass Interessierte unter www.statistik.zh. ch stets den aktuellen Stand der öffentlichen Statistik finden. Fünf Hauptthemenbereiche bieten Zugang zu allen Daten, Analysen, interaktiven Anwendungen und Dienstleistungen des Statistischen Amts. (ki.)

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil

Statistisches Jahrbuch des Kantons Zürich. Bestellungen: Statistisches Amt des Kantons Zürich, Schöntalstr. 5, 8090 Zürich, Tel. 043 259 75 00, E-Mail: bestellung@statistik.ji.zh.ch, www.statistik.zh.ch/jb.

Nach durchgeführtem Auflageund Anhörungsverfahren und erfolgter Vorprüfung durch das kantonale Amt für Raumentwicklung hat der Gemeinderat dem von den Grundeigentümern eingereichten privaten Gestaltungsplan Grundächer die Zustimmung erteilt. Mit dem privaten Gestaltungsplan, welcher auf einem vorab ausgearbeiteten Überbauungs- und Erschliessungskonzept basiert, wird die in der BZO stipulierte Gestaltungsplanpflicht für die Grundstücke Kat.-Nrn. 3658 und 3659 im Gebiet Grundächer erfüllt. Die Grundstücke weisen eine Fläche von insgesamt rund 24 100 m² auf und sind der Wohnzone W2b (mit Gewerbeerleichterung) zugeteilt. Der Gestaltungsplan, dessen Bestimmungen im Einklang mit der geltenden Bau- und Zonenordnung (BZO) stehen, regelt im Wesentlichen die verkehrsmässige Erschliessung, die Bebauung (Baubereiche, Zahl und Abmessung der Bauten, Lärmschutz, Gestaltung der Bauten etc.) sowie die Gestaltung der Umgebungsfläche; zudem enthält er Regelungen in Bezug auf die Ver- und Entsorgung. Die Überbauung der beiden über die Moosstrasse zu erschliessenden Grundstücke ist in zwei Etappen

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

geplant; in einem ersten Schritt soll das westliche Grundstück Kat.-Nr. 3658 (rund 12 000 m²) überbaut werden. Aufgrund der im Rahmen des Auflageverfahrens eingegangenen Stellungnahmen bzw. des Vorprüfungsberichtes des kantonalen Amtes für Raumentwicklung hat der Gestaltungsplan einige Anpassungen und Ergänzungen erfahren. Die bereinigten Gestaltungsplan-Unterlagen, welchen der Gemeinderat die Zustimmung gemäss § 86 PBG erteilte, liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf (siehe amtliche Publikation in der heutigen «Anzeiger»-Ausgabe).

Ersatzwahl Gemeinderatsmitglied Mike Burri hat aus gesundheitlichen, familiären und beruflichen Gründen den (vorzeitigen) Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt, dem er seit 2010 als Leiter der Sicherheits- sowie der Land- und Forstwirtschaftsabteilung angehört. Auf sein Gesuch hin hat ihn der Bezirksrat Affoltern mit Beschluss vom 29. März 2012 als Mitglied der Exekutive entlassen. Für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010/2014 ist somit eine Ersatzwahl vorzunehmen. Der 1. Wahlgang findet am 23. September 2012 statt (sofern keine Stille

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Wahl zustande kommt). Gemäss separater Publikation in der heutigen «Anzeiger»-Ausgabe können der Gemeindeverwaltung bis 30. Mai 2012 Wahlvorschläge eingereicht werden.

Gemeindeversammlung Zuhanden der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2012 wurden zwei weitere Geschäfte verabschiedet: – Bauabrechnung über die Erneuerung und Umgestaltung des Bahnhofplatzes Bonstetten-Wettswil (NettoKostenanteil Wettswil 666 844 Franken) – Gehweg-Erstellung entlang des obersten Teilstückes der Kirchgasse (Bewilligung eines Kredites von 338 000 Franken) Die Erläuterungen zu diesen Vorlagen werden die Stimmberechtigten der Weisungsbroschüre entnehmen können.

chel mit totalen Folgekosten von jährlich 874 000 Franken für die drei Vorhaben. Bei derart geringen Aufwendungen darf die Prognose gewagt werden, dass die Projekte auch an der Urne unbestritten sein werden. Eine bereinigte Weisung mit den neuen Zahlen wird gemäss Ess etwa in drei Wochen in die Haushaltungen versendet.

für energetische Gesamtsanierung, Balkonerweiterungen, Vordachänderungen und Fotovoltaikanlage beim Wohn- und Geschäftshaus Ettenbergstrasse 3; Peter von Ballmoos und Jeannette Hügli für Einbau von zwei neuen und Ersatz von zwei bestehenden Dachflächenfenstern beim Wohnhaus Im Cholächer 16; Philipp und Elisabeth Wendel für Einbau Dachlukarne und zwei Dachflächenfenster beim Wohnhaus Im Cholächer 13; Schenk & Caramia AG für Einbau Archivraum im Wohn- und Geschäftshaus Poststrasse 3. (rs.)

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Baubewilligungen Es wurden in Wettswil folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Camenzind Immobilien AG für Mehrfamilienhaus-Neubau am Lenggenweg; Josef Amstutz AG für Automatisierung Spundfässer-Übergabe im Betriebsgebäude Moosstrasse 30; Margrith Kägi

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Privater Gestaltungsplan Grundächer Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 61 vom 16. April 2012 dem privaten Gestaltungsplan Grundächer für die in der Wohnzone W2b (mit Gewerbeerleichterung) gelegenen Grundstücke Kat.-Nrn. 3658 und 3659 im Sinne von § 86 PBG zugestimmt. Die Unterlagen liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Wettswil a. A., 20. April 2012 Gemeinderat Wettswil a. A.

Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Matthäus 5,8

TODESANZEIGE

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Tante, Gotte und Anverwandten

Elisabeth Leuenberger-Gut

Berta Bär-Häberling

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie im Alters- und Pflegeheim Seewadel, Affoltern am Albis, in Frieden einschlafen. Wir vermissen dich.

4. August 1913 – 16. April 2012

29. Oktober 1933 – 16. April 2012

Sie ist im 99. Lebensjahr nach kurzer Krankheit und einem arbeitsreichen und erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Maschwanden, 16. April 2012

In stiller Trauer: Rudolf Leuenberger Daniel und Hanni Leuenberger-Graf mit Debora, Matthias, Melanie Ruedi und Edith Leuenberger-Ulmi mit Tabea, Tamara, Salome Kathrin und Konrad Sennhauser-Leuenberger mit Franziska, Manuela, Sabrina Jörg und Regula Leuenberger-Singeisen mit Lisa, Tim Elisabeth Leuenberger Barbara Leuenberger, Alex Marcelic Berta Schilling-Gut

In Liebe Die Trauerfamilien Die Bestattung findet am Montag, 23. April 2012, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof Maschwanden statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Traueradresse: Emil Bär, Hinterdorfstrasse 2, 8933 Maschwanden

Bestattungen Trauerfeier: Freitag, 20. April 2012, in der reformierten Kirche Ottenbach, Besammlung um 14.00 Uhr auf dem Friedhof.

Maschwanden Am Montag, 23. April 2012, um 14.15 Uhr wird in Maschwanden bestattet:

Wir danken dem Pflegepersonal des Alters-und Pflegeheims Seewdel für die liebevolle Betreuung. Auch danken wir Herrn Dr. Walter Baumann, Knonau, sowie der Spitex ObfeldenOttenbach für ihre unterstützende Begleitung während den letzten Jahren. Herzlichen Dank für jegliche Anteilnahme.

Bär-Häberling, Berta geboren am 4. August 1913, von Maschwanden, verwitwet von Bär Hans, wohnhaft gewesen in Maschwanden, gestorben am 16. April 2012 in Affoltern am Albis.

TODESANZEIGE Wir machen Ihnen die schmerzliche Mitteilung, dass uns unser lieber Vater, Grossvater, Bruder und Lebensgefährte

Anstelle von Blumenspenden bitten wir, die Sozialwerke Pfarrer Sieber zu unterstützen, Spendenpostkonto 80-40115-7. Traueradresse: Jörg und Regula Leuenberger, Rebgarten 1, 8913 Ottenbach

Die Gemeindeverwaltung

Ottenbach Freitag, 20. April 2012, 14.00 Uhr, findet die Beisetzung (Urnenbestattung) auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt für:

Leuenberger-Gut, Elisabeth von Wynigen (BE), geboren am 29. Oktober 1933, Gattin des Leuenberger Rudolf, wohnhaft gewesen in Ottenbach, Rebgarten 1, starb am 16. April 2012 in Affoltern am Albis. Der Friedhofvorsteher

Walter Ernst Schneebeli 16. Dezember 1947 – 13. April 2012

im 65. Lebensjahr ganz plötzlich verlassen hat. Deine ruhige Wärme und Dein sanfter Schalk wird uns zutiefst fehlen. 8902 Urdorf, 17. April 2012 In grosser Trauer: Waltraut Hägi mit Hans und Silvia Patrick Schneebeli und Corina Buchli mit Ambra Bruno und Helen Schneebeli mit Zuleika und Pascale Kurt und Silvia Schneebeli mit Seraina und Jan

WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, die wir beim Abschied von meinem Mann und unserem Vater

Ueli Antonietti-Gründler erfahren durften.

Die Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, 20. April 2012, um 14.00 Uhr im Friedhof Urdorf, anschliessend Trauerfeier in der der alten reformierten Kirche Urdorf. Blumenspenden nimmt der Friedhof entgegen. Geldspenden bitte an Love Ride Switzerland in Hinwil oder Tierrettungsdienst und Tierheim Pfötli in Winkel.

Speziell danken wir: – Pfarrer Jürgen Schultz für die eindrückliche und stimmige Abschiedsfeier – der Organistin Annette Bodenhoefer für die schöne Orgelmusik – dem Spital Affoltern für die liebevolle Pflege – allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die ihre Anteilnahme auf so vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten – für die vielen Briefe, Blumen und Spenden

Die Trauerfamilie

Hausen, im April 2012

TODESANZEIGE Tief bestürzt und betroffen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitarbeiter und Kollegen, der ganz plötzlich verstorben ist.

Walter Schneebeli 16. Dezember 1947 – 13. April 2012

Mit Walter Schneebeli verlieren wir nicht nur einen kollegialen und äusserst kompetenten Mitarbeiter, sondern vor allem auch einen lieben, hilfsbereiten und von allen geschätzten Menschen. Sein überraschender Tod hinterlässt eine grosse Lücke. In Gedanken wird er weiterhin bei uns sein. Seinen Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus. Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG, 8902 Urdorf Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende

Feldschützenverein Knonau

TODESANZEIGE Traurig müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere liebe Kameradin

Anni Pfister-Felber unsere Welt für immer verlassen hat. Anni hat unsere Schützenstube viele Jahre mit ihrer herzlichen Art und ihrem ruhigem Wesen zu einem gern besuchten Ort gemacht. Wir bitten Sie, der Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Feldschützenverein Knonau


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. April 2012

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Grosse Anstrengungen bei der Suche nach Wohnraum für Asylsuchende Das Säuliamt erfüllt das Kontingent des Kantons für Asylbewerber knapp Die verantwortlichen Gemeindebehörden im Bezirk Affoltern haben weitgehend und mit grossen Anstrengungen die fehlenden Unterkünfte für Asylbewerber bereitgestellt. Es fehlen nur noch wenige Unterkunftsmöglichkeiten. ................................................... von martin mullis Im Rahmen einer Neuregelung werden die Asylsuchenden vom Kanton den Gemeinden direkt zugewiesen. Da auch vereinzelte Gemeinden im Säuliamt das Kontingent weit unterschritten, verursachte die Wohnraumsuche für die Asylsuchenden einigen Wirbel. Zusammen mit den 70 Plätzen im Zentrum Lilienberg für unbegleitete Minderjährige, sollten im Säuliamt insgesamt 245 Asylsuchende Platz finden. Um die restlichen 175 Unterkünfte in den Gemeinden zu schaffen, wurde in den letzten Wochen sehr viel Arbeit geleistet. Liliane Blurtschi, Geschäftsführerin des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, lobt denn auch die äusserst gute Zusammenarbeit und die enormen Anstrengungen der verantwortlichen Personen in den Gemeinden. Den Sozialbehörden der Gemeinden kann ich wirklich ein ‹Kränzchen winden›», hält sie fest. Auch Tiziana Jurietti, Bereichsleiterin Asyl im Sozialdienst, bestätigt die grossen Bemühungen in den Säuliämtler Gemeinden. Bis Ende

Juni würden lediglich noch knapp 20 Unterkunftsplätze fehlen, sie ist jedoch überzeugt, dass der Bezirk Affoltern die Vorgaben des Kantons vollumfänglich erfüllen kann.

Optimale Lösungen schwerig In den einzelnen Gemeinden tönt es allerdings nicht überall ganz so begeistert. Zwar wurde mit grossen Anstrengungen an den Problemen gearbeitet, eine optimale Lösung konnte jedoch nicht immer gefunden werden. So ist es der Gemeinde Mettmenstetten noch nicht gelungen die fehlenden sechs Personen unterzubringen. Auch Obfelden liegt zurzeit bei den Sollzahlen etwas darunter, allerdings hat kürzlich bei einzelnen Personen der Status gewechselt. Als vorläufig aufgenommene Flüchtlinge fallen sie nicht mehr unter die Sollzahlen des Kantons für Asylsuchende. Der Gemeinde Ottenbach gelang es, dem Sozialdienst des Bezirkes ein älteres und etwas baufälliges Haus zu vermitteln. Darin wohnen nun seit einigen Wochen zwei mazedonische Familien. Die Inneneinrichtungen sind allerdings alles andere als komfortabel. Die Gemeinde musste zusätzlich einige kleinere Investitionen tätigen um das doch eher baufällige Haus auch bewohnbar zu machen.

Es fehlen nur noch wenige Plätze Bei einem kurzen Gespräch versichert jedoch das Familienoberhaupt, dass es

Die Asylbewerber schätzen die Unterkunft: Gemeinderätin Rita Ackermann freut sich über die pragmatische Lösung. (Bild Martin Mullis)

ihm und seiner Familie in Ottenbach gut gefällt. Mit viel Gestik benützt er die Gelegenheit, um sich bei der den Journalisten begleitenden Gemeinderätin über die Möglichkeit einer Arbeit zu erkundigen. Auch die Gemeinden Aeugst, Bonstetten, Hausen, Hedingen und Kappel sind noch nicht in der Lage, die kantonalen Vorgaben vollständig zu erfül-

len. Meist fehlen aber nur noch einige wenige Plätze. Die verantwortlichen Behördenvertreter in den Gemeinden versichern jedoch allesamt, alles daran zu setzen, um die Anzahl Asylsuchender, die ihnen zugeteilt worden sind, baldmöglichst aufzunehmen. In Knonau wiederum, wo kürzlich drei Container für acht bis zehn Asylbewerber platziert wurden, hat sich

die Lage entschärft. Die Bewohner beziehen die Unterkünfte in diesen Tagen. Nach wie vor sind in den einzelnen Gemeinden Stimmen zu hören, die das Vorgehen des Kantons grundsätzlich infrage stellen. So zeigen sich einige gesprächsbereit, um gemeinsam mit anderen Ämtler Gemeinden sogenannte kleinregionale Lösungen zu schaffen.

Weitere Initiative für nachhaltige Energiezukunft im Amt Verein «solarbonstetten» vor der ersten Anlage In Bonstetten wurde im Oktober 2011 der Verein «solarbonstetten» gegründet (www.solarbonstetten.ch), der zum Ziel hat, mit Darlehen aus der Bevölkerung und von Körperschaften, Solaranlagen in der Gemeinde zu realisieren und den erzeugten Sonnenstrom direkt im Dorf zu verkaufen. Das gewählte partnerschaftliche Modell garantiert hohe Professionalität –

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Solche und ähnliche Anlagen soll es noch mehr geben in Bonstetten. (Bild Charles Höhn)

der Verein arbeitet eng mit dem Verein «Solarspar Schweiz» zusammen, eine erfahrene, professionelle Organisation, welche bereits für 40 Anlagen in der Schweiz sämtliche juristischen, fachlichen und administrativen Aufgaben sehr kostenbe-

wusst wahrnimmt. Dritte im Bunde sind idealerweise die politische Gemeinde Bonstetten und/oder weitere öffentlich-rechtliche Körperschaften als Darlehensgeber (sie erhalten dafür bis 2% Zins), Investoren oder Bezüger von Solarstrom. Dem Verein obliegt es, geeignete Dächer zu finden sowie die Marketingaufgaben Kommunikation, informieren und gewinnen von Darlehensgebern und Strombezügern. Zurzeit ist der Verein kurz vor Abschluss des Dienstbarkeitsvertrags mit Vereinbarung für den Betrieb der ers-

ten Photovoltaikanlage. Weitere sind im Gespräch. Informations-Veranstaltung am 11. Juni 2012, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten: Vorstellung aller Details: einbringen von Darlehen, Verzinsung, Bezug von Bonstetter Solarstrom, Abrechnung, zur Verfügung stellen von Dächern, Anlagenbau (möglichst mit lokalen und regionalen Betrieben) und Vorstellung der ersten Anlage. Im Weiteren Präsentation der Vereinsstrukturen von «solarbonstetten» und «Solarspar». (Ch.H.)


Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Joh. Wolfgang v. Goethe

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Edith Lüscher-Bachmann erfahren durften. Insbesondere danken wir: – allen Menschen, die Edith auf ihrem Lebensweg mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie beim Abschied begleitet haben – Pfarrerin B. Gerber für die einfühlsame Trauerfeier und der Organistin A. Bozzola für die würdevolle musikalische Umrahmung – für die zahlreichen tröstenden Worte, Umarmungen, Briefe, Karten, Blumen, Spenden für späteren Grabschmuck sowie die Zuwendungen an die Stiftung Spital Affoltern. Obfelden, im April 2012

Die Trauerfamilien

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HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns beim Abschied von

Arnold (Noldi) Giulio Canonica zur Seite gestanden sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Dankbar sind wir für all die tröstenden Karten, Anrufe und wertvollen Gespräche. Danke auch an Herrn Thomas Wolfer für die schöne Gestaltung der Trauerfeier und vielen Dank für die zahlreichen Spenden. Ganz besonders danken wir dem Betreuungsteam der Demenzwohngruppe im Haus Pilatus, für die liebevolle Pflege während des letzten Jahres und seinen letzten Tagen. Affoltern am Albis, im April 2012

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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. April 2012

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Ämtler Ehepaar brutal attackiert: Schläger muss ins Gefängnis Zürcher Obergericht: Kosovo-Albaner wegen Angriffs verurteilt Ein vorbestrafter Kosovo-Albaner hat in Zürich einen Banker aus dem Bezirk Affoltern spitalreif verprügelt und dessen hochschwangere Frau verletzt. Nun kassierte der junge Angreifer eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Acht Monate davon soll er absitzen. ................................................... von attila szenogrady Bis zuletzt hoffte der Verteidiger des heute 20-jährigen Gleisbauers aus dem Kanton Aargau auf eine bedingte Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Allerdings vergebens. «Sie haben sich einfach zu viel geleistet», erklärte Christoph Spiess, der Vorsitzende des Zürcher Obergerichts anlässlich der Urteilseröffnung vom Dienstag. Die Oberrichter setzten eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten fest. Acht Mo-

nate davon soll der Kosovo-Albaner verbüssen. Das Bezirksgericht Zürich hatte ihn bereits im letzten August mit einem Freiheitsentzug von 22 Monaten, davon zehn Monate unbedingt, noch härter angepackt. Kein Wunder, angesichts der happigen Vorwürfe.

Ehemann verprügelt, Hochschwangere verletzt Fest steht, dass der junge Täter in einer Julinacht 2010 zusammen mit zwei Kollegen das Züri-Fäscht aufsuchte. Eine Stunde nach Mitternacht hielten sich die angetrunkenen Jugendlichen im Parkhaus Urania auf, wo sie sich zu Fuss zum Ausgang begaben. Dort gerieten sie an ein Ehepaar aus dem Säuliamt, welches mit einem Personenwagen nach draussen fahren wollte. Am Lenkrad sass die hochschwangere Frau. Als die Aargauer Secondos mit Gesten provozierten, zeig-

te ihnen der Beifahrer den gestreckten Mittelfinger. Mit massiven Folgen. Der Gleisbauer riss die Autotüre auf und prügelte auf den Kopf des überraschten Bank-Kadermannes massiv ein. Tapfer versuchte die 33-jährige Frau ihren Mann vor weiteren Schlägen zu schützen und bezog dabei selbst Prügel. Sie erlitt Prellungen an Armen und Händen. Dann sah sie einen zweiten Mann kommen und dachte «super, jetzt holt er seinen Kollegen weg und es wird besser.» Doch der Schein trügte. Der Komplize zog zwar den Gewalttäter weg, aber nur um selber umso heftiger zuzuschlagen. In der Folge deckten die beiden Angreifer das 36-jährige Opfer abwechselnd mit Faustschlägen und Fusstritten ein.

schädigten stark blutend auf dem Beifahrersitz vor. Er hatte ein Schädelhirntrauma erlitten und blieb nach einem Spitalaufenthalt für mehrere Wochen lang arbeitsunfähig. Er soll heute noch infolge von Doppelbildern unter Sehstörungen leiden. Der ausfindig gemachte Gleisbauer wurde am 13. Oktober 2010 von der Polizei erwischt und verbrachte danach 96 Tage in Untersuchungshaft. Dabei kam heraus, dass der Sohn eines schlagfreudigen Vaters alles andere als ein unbeschriebenes Blatt war. So hatte er bereits vor dem Zürcher Ereignis eine andere Person beim Bahnhof in Zofingen zusammengeschlagen. Zudem wurde er im Juni 2011 in einem Pub in Aarburg mit Falschgeld von der Polizei erwischt.

Kein unbeschriebenes Blatt Als die Polizei im Parkhaus eintraf, waren die Täter verschwunden. Die Fahnder fanden den bewusstlosen Ge-

Das Wohlverhalten kam zu spät Vor Obergericht setzte sich der Verteidiger für eine Bewährungsstrafe ein.

So habe schliesslich der Geschädigte mit dem «Stinkefinger» alles provoziert, plädierte er und verwies auf das heutige Wohlverhalten seines Klienten: «Er hat es jetzt begriffen», plädierte er. Eben nicht, lautete die Antwort der Oberrichter, die von einer neuen letzten Chance nichts mehr wissen wollten. Sie sprachen von einem deutlichen Missverhältnis zwischen dem «Stinkefinger» des Säuliämtlers und der brutalen Reaktion des Beschuldigten. «Vielleicht haben sie nach dem Strafvollzug endlich Einsehen», sagte Präsident Spiess. Die Strafsenkung von 22 Monate auf noch 18 Monate begründete das Obergericht mit einer leichtgradigen Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit infolge von Alkoholkonsum. Dem verletzten Ehepaar wurde neben Schadenersatz in noch unbekannter Höhe Schmerzensgelder von 5000 Franken sowie 1000 Franken zugesprochen.

Ruhestörer, Vandalen und Diebe

Rund um die Uhr...

Was die Polizei in den letzten Tagen beschäftigt hat

Der Tag des Sanitäts-Notrufs 144

Erneut kam es in den vergangenen Tagen zu Klagen wegen nächtlicher Lärmimmissionen. Aber auch Vandalen und Diebe waren unterwegs.

Am 14.4. war – dem Datum entsprechend – der nationale Tag des Sanitäts-Notrufs 144. Mit schweizweiten Standaktionen machten die Rettungsdienste auf die Notrufnummer 144 aufmerksam. So auch der Rettungsdienst Affoltern (RDA), welcher an drei Standorten in Af- Grosses Interesse an der Arbeit der Rettungssanität. (zvg.) foltern den Passantinnen und Passanten für Fragen Red der Rettungsdienst einen so grossen und Antwort stand und der Bevölke- Ansturm. Das Rettungsdienst-Team rung die Möglichkeit bot, den Ret- hofft, dass es auch ein wenig eine getungswagen von innen zu besichti- wisse Angst vor dem Rettungswagen gen. Im Einsatz aufgrund der einsatz- nehmen konnte, und dass künftig bedingten Anspannung oft nicht mög- mehr Menschen die Sanitätsnotruflich, hatten die Retter bei diesen nummer 144 kennen. 144 – die NumStandaktionen Zeit für Gespräche mit mer bei Krankheit oder unfallbedingden vielen Interessenten. Und diese ten Notfällen: 365 Tage in Jahr, imMöglichkeit wurde am Tag der Not- mer während 24 Stunden! ruf-Nummer 144 sehr rege genutzt. Noch nie in den letzten Jahren hatte M. Gretler, dipl. Rettungssanitäter

Anwohner fühlen sich durch nächtlichen Lärm gestört, aber oft sind die Verursacher weg, bevor die Polizeipatrouille eintrifft. In den letzten Wochen war dies oft der Fall. Auch in den vergangenen Tagen kam es wiederholt zu Ruhestörungen – so am Freitagabend in Bonstetten, als Privatpersonen Raketen aufsteigen liessen. «Einen Riesenlärm», verursacht bei einer Bar in Affoltern, meldeten Anwohner vom Samstag auf Sonntag um etwa 3.30 Uhr. Aus personellen Gründen war es der Kapo aber nicht möglich, eine Patrouille zu entsenden. Am Sonntagmorgen rückte die Gemeindepolizei in Affoltern aus, weil offenbar mehrere Jugendliche im Bahnhofsbereich für Lärm sorgten. Aber sie waren beim Eintreffen der Gepo weg. Von Freitag auf Samstag wurde an der Wiesenstrasse in Affoltern die

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Heckscheibe eines Personenwagens zertrümmert. Den Sachschaden beziffert die Kapo auf rund 1500 Franken. Und am Niederweg in Wettswil wurden am Freitagabend, zwischen 20 und 24 Uhr, diverse Autos zerkratzt. 2000 Franken Sachschaden richteten Unbekannte beim Bahnhof Affoltern an. Sie schlugen beim Bahnhofgebäude eine Scheibe ein. Auf dem Sportplatz «Moos» in Affoltern verschmierten Vandalen am Wochenende mit brauner Farbe die Wand eines Gebäudes. Sachschaden: rund 1000 Franken. Beim Primarschulhaus in Ottenbach verunstalteten Unbekannte die Fassade mit blauen und grünen Stiften. Und beim Schulhaus Chilefeld in Obfelden wurde das Velo einer Schülerin komplett beschädigt. Im Parkhaus im Zentrum Oberdorf urinierte ein vermutlich Betrunkener an den Ticketautomaten, wodurch laut Polizei ein Sachschaden von 200 Franken entstand. Hier sind noch Ermittlungen im Gange. Im Nachtzug zwischen Zürich-Altstetten und Affoltern ist am Samstag-

morgen um 4 Uhr ein schlafender Zugpassagier bestohlen worden. Portemonnaie und Handy kamen weg. Die Kapo spricht von einem Deliktsbetrag von 1200 Franken. In der Sammelgarage einer neuen Mehrfamilienhaus-Überbauung in Mettmenstetten behändigten Diebe am Sonntagmorgen ein Navi-Gerät, das sie aus einem Auto entwendeten. Zwei Laptops im Wert von 2000 Franken wurden vom 15. auf den 16. April aus dem bei einer MehrfamilienhausÜberbauung in Bonstetten parkierten PW gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. In Obfelden benötigten Diebe auch Muskelkraft. Aus einem Rohbau an der Dorfstrasse entwendeten sie vom 13. auf den 14. April einen 70 kg schweren Luftkompressor. Nicht ans Ziel gelangten Einbrecher in einer Firma im Affoltemer Industriequartier von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche: Sie versuchten vergeblich, eine Eingangstüre aufzuwuchten und richteten dabei Sachschaden in der Höhe von zirka 2500 Franken an. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. April 2012

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Wohlbefinden auf dem Schulareal Begegnungstag im «Chilefeld» in Obfelden Der Begegnungstag im Schulhaus Chilefeld in Obfelden findet alljährlich statt, damit sich die Primar- und Sekundarschüler besser kennenlernen und dient dem Wohlbefinden auf dem Schulareal. Sharon Blum, Jonah Buchmann und Nico Nussbaumer aus der Sek 3Ab berichten. Als Einstimmung trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen in der Mehrzweckanlage Zehndenfrei und sangen den Schulhaussong «Don’t be a fool», welcher von Bruno Seiler geschrieben worden war. Zuerst wurde er von den Klassen von Marc Berger (Sekundarschule) und Jennifer Berli (Primarschule) vorgetragen und dann sangen alle mit. Die ungefähr 200 Primarschüler und 200 Sekundarschüler wurden anschliessend in kleinere, altersdurchmischte Gruppen (sogenannte Familien) aufgeteilt, um in diesen Familien die verschiedenen Posten zu absolvieren. Sie waren für einander verantwortlich und lernten sich im Spiel besser kennen. Die dritten Sekundarklassen übernahmen die Moderation und Leitung der verschiedenen Posten. Die Klasse 3Aa und ein Teil der Klasse 3C hatten im «Zehndenfrei» und auf dem Pausenplatz je einen Bewegungsparcours aufgestellt. Dort konnten die Schüler und Schülerinnen ihre Geschicklichkeit gemeinsam erproben, zum Beispiel mit Pedalos, Rhönrad und besonderen Velokonstruktionen. Die Klasse 3Ab liess die Familien je drei Gegenstände ertasten, über welche sie anschliessend eine Geschichte zum Thema Pause schreiben mussten. Danach wurden die verschiedenen Geschichten einander vorgelesen. Die Klasse 3B und ein Teil der Klasse 3C befasste sich mit dem Thema gesunder Znüni. Es gab verschiedene

Posten: ein Mandala malen, ein Quiz über Lebensmittel beantworten, Gewürze anhand des Geruchs erkennen, Servietten falten und Fruchtspiesse herstellen, die dann anschliessend gegessen werden konnten. Für die Verpflegung sorgte Dorli Hächler mit der Hilfe von zwölf Schülerinnen der dritten Sekundarklassen. In der grossen Pause bekam jeder Schüler und jede Schülerin ein mit Schokolade gefülltes Vollkornbrötchen.

Ein paar Stimmen zum Begegnungstag Staff (Betreuende aus den dritten Sekundarklassen): «Unsere Familien haben alle motiviert mitgemacht und sie hatten eigene Ideen. Die Familien haben immer gut zugehört und die Anweisungen befolgt. Das Anleiten der Familien hat mir Freude bereitet.» Schülerinnen und Schüler: «Es hat mir gefallen, dass wir mit den Sekschülern zusammen sein konnten.» (Erstklässlerin). «Mir gefällt, dass wir in Familien aufgeteilt wurden.» (Viertklässler). «Ich finde, dass es gut organisiert ist.» (Siebtklässler) Lehrer: «Es ist gut durchmischt, und die Schüler gehen motiviert an die Aufgabe.» (Sportlehrer). «Es ist sehr gut organisiert und die Stimmung ist super.» (Klassenlehrer der siebten Klasse). Zum Abschluss trafen sich alle nochmals in der Mehrzweckhalle Zehndenfrei. Verschiedene Gesangsund Tanzdarbietungen der Schülerinnen setzten einen freudigen Schlusspunkt. Schulleiterin Monika Bollier von der Sekundarschule und Schulleiter Hans-Ruedi Holzer von der Primarschule würdigten den Einsatz aller Beteiligten und gratulierten zum gelungenen Anlass. Im Hintergrund lief eine Diashow mit Bildern des Tages. Anschliessend gingen alle zufrieden nach Hause.

Schüler und Schülerinnen bei der Eröffnung des Begegnungstages und beim Singen des Schulhaussongs. (Bilder zvg.)

Herausforderung beim Schaukeldreirad.

Das Rhönrad im Einsatz.

Mit dem Musikverein Mettmenstetten ins Tessin Das traditionelle Jahreskonzert unter dem Motto «Ticino» Bereits ab 18 Uhr strömten die Gäste in die Turnhalle Wygarten, welche mit den in rot-blau assortierten Tischen und Dekorationen in ein grosses Tessiner Grotto verwandelt worden war. In gemütlicher Atmosphäre konnte man das durch die Mitglieder vom Männerchor Mettmenstetten zubereitete Risotto und das Angebot aus der Küche geniessen. Um 20 Uhr eröffnete der Musikverein Mettmenstetten mit dem Konzertmarsch Ticino das Konzert. Die Präsidentin Vanessa Ringger begrüsste die Gäste in der vollen Turnhalle zu einem musikalischen Ausflug in den Süden. Die Reise führte mit dem SwingMarch «from Lucerne to Weggis» und anschliessend mit «übere Gotthard flüget Bräme» endlich ins Tessin. Als Italienisch sprechender Reiseleiter und Moderator führte ab jetzt Don Paolo Gallo durch das Programm. Er schwärmte in den höchsten Tönen von «il bello Ticino» mit all seinen Schönheiten. Mit dem Lied «Bella Musica» von Nella Martinetti konnten die Musikantinnen und Musikanten zusammen mit der gesanglichen Unterstützung durch den Männerchor Mettmenstetten einen ersten Eindruck der Lebensfreude aus dem Tessin musikalisch weitervermitteln. Mit dem «Sizilianischen Ständchen» riskierten die Musikanten unter der bewährten Leitung ihres Dirigen-

ten Adrian Kuoni einen ersten Ausblick nach Italien. Frühlingsgefühle geweckt hat dann die Melodie «L’inverno è passato», die mit viel Vogelgezwitscher und Kuckuck-Rufen in einem fröhlichen Arrangement vorgetragen wurde. Mit dem Marsch Balerna kündigte sich auch schon ein Reiseunterbruch

kurz vor dem Grenzübergang in Chiasso an, denn nach der Konzertpause war ein weiterer Abstecher nach Italien geplant. In der Pause konnten sich die Gäste am überaus reichhaltigen Dessertbuffet stärken. Gelockt vom schönen Gabentisch der Tombola waren innert kürzester Zeit auch alle Lose verkauft.

Den zweiten Konzertteil eröffnete der Musikverein Mettmenstetten mit der eingängigen Melodie «Storie di tutti i giorni». Sie erzählt Geschichten aus dem Alltag – alltägliche Geschichten. In einer Bearbeitung von Hans Kolditz wurden anschliessend «Caterina Valente Highlights» präsentiert. Die Hymne «La sera sper il lag» wurde

2005 an einem Wettbewerb in Lugano zum «rätoromanischen Lied schlechthin» gekrönt. Mit «Italo Pop Songs» und «Quando, Quando, Quando» hatte der Ausflug nach Italien sein Ende.

Anspechend und abwechslungsreich Vanessa Ringger bedankte sich beim charmanten Moderatoren und Reisebegleiter Don Paolo Gallo, bei den vielen freiwilligen Helfern in der Küche, im Service, an der Technik und wo überall im Hintergrund gearbeitet wurde. Nicht zuletzt richtete sie auch ein grossen Dank an den Dirigenten Adrian Kuoni, welcher zusammen mit seinen Musikantinnen und Musikanten ein ansprechendes und abwechslungsreiches Konzertprogramm erarbeitet und präsentiert hat, sowie an die Sänger des Männerchores Mettmenstetten für ihre Bereitschaft zur Mithilfe in der Küche und zur Mitwirkung auf der Bühne. Nach dem Schlussmarsch «Un Addio» konnten sich die Sänger bei «Volare», mit dem Lied «Alla Mattina» und einer Wiederholung von «Bella Musica» nochmals richtig in Szene setzen. Im Anschluss spielte Marc Bühler mit seinem Saxofon zum Tanz auf, was zahlreiche Gäste zum Ausklang eines gelungenen Konzertabends noch bis weit nach Mitternacht nutzten.

Der Musikverein Mettmenstetten unter der Leitung von Adrian Kuoni. (Bild zvg.)

Urs Brinkmann


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Vermischtes

Gar nicht so leicht: Mit «Rausch»-Brille gilt es, den Ball zu fangen.

Freitag, 20. April 2012

Das Portemonnaie ist heruntergefallen. Einsammeln mit «Vollrausch»-Brille.

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Spiel mit Fakten: In diesem Modul erfahren die Jugendlichen spielerisch vieles rund ums Thema Alkohol. (Bilder Thomas Stöckli)

Die «Alk-Tschegger» werden gekürt Abschlussparty: Heute Freitag endet das Alkohol-Präventions-Projekt der Regionalen Jugendarbeit Säuliamt Seit Ende März läuft in Affoltern, Mettmenstetten, Obfelden und Hausen ein Alkohol-PräventionsProjekt. Die örtlichen Jugendtreffs werden dabei von contact, okaj und der Suchtprävention unterstützt. Robert Vcelak versucht seinen Beziehungs-Frust in Alkohol zu ertränken,

Katja Stockmann will ihn davon abhalten. Nein, nicht wirklich, die beiden Affoltemer Jugendarbeiter tragen nur ein Rollenspiel vor. «Was hättest du getan?», fragt Vcelak schliesslich in die Runde. «Die Eltern informieren», «mit ihm reden» und «eine Fachstelle aufsuchen», so einige der Vorschläge der knapp zehn Jugendlichen. Psychologin Franzisca Schaub von der Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Die-

tikon lauscht interessiert. Im «Spiel mit Fakten» – eine Art «Leiterspiel» mit Wissensfragen, Rollenspielen, Diskussionen und Genuss – wird Fachwissen und Handlungskompetenz zum Thema Alkohol vermittelt. In Mettmenstetten erfahren die Jugendlichen derweil, wie sich Alkohol auf die Wahrnehmung auswirkt: erst ein eingeengtes Sichtfeld, dann werden die Bilder immer verzerrter. Im

Rauschbrillenparcours gilt es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen: Mit der ersten Brille «angetrunken» aufräumen, sich anziehen und ausgehen. Mit der zweiten Brille gilt es «berauscht» einen Hindernisparcours zu bewältigen. Im «Vollrausch» schliesslich standen den Jugendlichen die Tücken im Ausgang, ebenso wie das anschliessende Heimlaufen im Zickzack bevor.

Zum Programm gehörten in den vergangenen Wochen unter anderem eine Brauereiführung, ein Besuch im Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau. Heute Freitagabend endet das Projekt mit einer Abschlussparty von 19 bis 24 Uhr im «Sputnik», Mettmenstetten. Die besten «Alk-Tschegger» werden ausgezeichnet und alle Teilnehmer erhalten gratis einen Drink – selbstverständlich alkoholfrei. (tst.)

Bibel-Bilder zum Einkleben und Tauschen Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not bringt in einer Art «Panini-Bibel-Klebebildli-Aktion» Themen aus dem Alten und dem Neuen Testament ins Gespräch. ................................................... von balz röthlin, bonstetten

Der neue Präsident von «...Punktuell…»: Markus Wyss vor einem Wasserspiel. (Bild zvg.)

«…Punktuell…» lädt zum Kinderfest Markus Wyss neuer Vereinspräsident Der Verein …Punktuell… hat an der GV vom 13. April 2012 einstimmig Markus Wyss aus Kappel zum neuen Präsidenten gewählt. Den Statuten des Vereins …Punktuell… entsprechend, organisieren die Mitglieder erneut einen punktuellen Anlass. Diesmal spezifisch für die Kinder und den Rest der Familie, nach dem letztjährigen erfolgreich durchgeführten Oktoberfest eine erneute Herausforderung. Am Kinderfest beim Gemeindesaal in Kappel gibt es verschiedene Spielstände für sämtliche Kinder von der

Baustelle über Wasserspiele, Basteln bis zum Pferdereiten. Mit einer Festwirtschaft ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Als Höhepunkt und Abschluss des Festes, findet um 16 Uhr das Theater für alle Fälle «Wir + Jetzt» Theaterimprovisationen im Dialog mit dem Publikum statt. Dank regionalen Sponsoren ist der Eintritt gratis. Kinderfest beim Gemeindesaal Kappel am Albis, am Samstag, 19. Mai, 10 bis 17 Uhr. 16 Uhr Theater Wir & Jetzt. Weitere Infos: www.verein-punktuell.ch.

Es muss nicht immer Fussball sein – auch wenn die Europameisterschaften der Kicker 2012 bald stattfinden: 8. Juni bis 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine. Aber man könnte die Idee der italienischen Gebrüder Giuseppe und Benito Panini aufgreifen, die 1961 erstmals Aufklebebilder von Spitzenspielern weltweit zum Verkauf und die Jugend zu begeistertem Kleben und Tauschen brachten. So hat jetzt Kirche in Not eine grosse «Panini-Bibel-Klebebildli-Aktion» lanciert – dazu gibt es ein 44-seitiges Sammelalbum und 98 farbige Bildsujets zum Einkleben. Die Aktion soll helfen, Kindern und Jugendlichen Geschehnisse und Personen aus der Bibel näher zu bringen. Sie sollen damit ihre Bedeutung für die heutige Zeit erfahren. Das Kennenlernen der Bibel mit Klebealbum und Bildli – mit Illustrationen und kleinen Rubriken – bereitet den Kindern viel Spass und Freude. Das Album ist die geeignete Ergänzung zu der 1979, im «Jahr des Kindes», von Kirche in Not herausgegebenen Kinderbibel.

Verkaufserlös für verfolgte Christen Dieses Bibelstickeralbum «Entdecke die Welt der Bibel» eignet sich für Fa-

Das letzte Abendmahl.

Moses führt das Volk durchs Meer. (Bilder zvg.) milien, Schulklassen, Pfarrgemeinden und Kindergruppen. Das Album ist bewusst überkonfessionell gehalten, um möglichst viele Interessierte anzusprechen. Die kleinen, bunten Bildli (5x7 cm) können in der Familie, im Freundeskreis oder in der Schule gesammelt oder getauscht werden. Mit dem Verkaufserlös unterstützt Kirche in Not verfolgte Christen vielerorts in der Welt. Die Bibel-Illustrationen stammen im übrigen, wie die Kinderbibel, von

der begnadeten spanischen Malerin und Ordensschwester Miren-Sorne Gomez. Sammelalbum und Bildli sind erhältlich bei Kirche in Not, Luzern. Das Sammelalbum kostet Fr. 5.--. Das Starterset I (ein Album und zehn Bildli-Briefchen) wird für 10 Franken abgegeben, das Starterset II (ein Album und 20 Bildli-Briefchen) für 15 Franken. Fünf Briefchen (ohne das Album) kosten 5 Franken. In jedem Briefchen stecken fünf Klebebildli mit zufällig ausgewählten Bibelmotiven.


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Freitag, 20. April 2012

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Golfpark Zugersee und Fruchtfolgeflächen Man kann aus unterschiedlichen Gründen gegen einen Golfplatz sein, sicher aber nicht wegen einem vermeintlichen Verlust an Fruchtfolgeflächen (FFF) – im Gegenteil! Die Anstrengungen des Kantons Zürich bei Bewilligungen von Golfplätzen seit dem Fall Bonstetten-Wettswil (Bundesgerichtsentscheid vom 2. April 2008) sind offenbar nicht genügend bekannt oder wollen einfach nicht zur Kenntnis genommen werden. Aber zu den vielen Kommentaren zur angeblichen FruchtfolgeflächenZerstörung will ich als ehemaliger Kantonsplaner des Kantons Zürich (bis Ende 2009), und damit zuständig für die entsprechenden Genehmigungen und Bewilligungen, hiermit eine objektive Beurteilung ermöglichen. Nach dem negativen Entscheid des Bundesgerichtes zum Projekt BonstettenWettswil hat der Kanton nämlich die Anforderungen an Golfplatzprojekte auch bezüglich FFF drastisch erhöht. Die Landwirtschaftsflächen wurden schon bisher in Nutzungseignungs-Klassen von 1 bis 10 (1 ist die beste Klasse) eingeteilt. Als FFF, die für

die landwirtschaftliche Nutzung besonders gut geeignete, ackerfähige Böden bezeichnen, gelten die Klassen 1 bis 5 sowie Klasse 6 zur Hälfte, sie muss vor Ort genauer geprüft, allenfalls mit zusätzlichen Massnahmen aufgewertet werden. Der Kanton hat nach dem Bundesgerichtsentscheid als Richtlinie festgelegt, dass ein Golfplatz höchsten zu 30% die Klassen 1 bis 3 belegen darf. Im gesamten Golfplatzperimeter von Hausen und Kappel gibt es keine Klassen 1 bis 3, vorhanden sind Klasse 5 mit rund 80% und knapp 15% in Klasse 6. Der Rest ist noch niedriger eingestuft. Der Golfplatz Bonstetten-Wettswil belegte die Klassen 1 bis 3 mit über 20% – aus Sicht der damals betroffenen Landwirte noch weit mehr. Seit einigen Jahren verlangt der Kanton Zürich bei Flächen über 5000 m² zudem immer eine entsprechende Kompensation, das heisst in der Regel eine Aufwertung von so genannt anthropogen veränderten Böden auf FFFQualität. Das sind zum Beispiel Böden auf alten Auffüllungen von Kiesgruben oder Deponien. Es wird zwar im-

mer wieder argumentiert, dass dies nicht möglich sei. Bereits erstellte Beispiele zeigen aber, dass dies bei entsprechender Rekultivierung nachweislich möglich ist. Viele ehemalige Kiesgruben, aufgefüllt nach neueren Rekultivierungsrichtlinien, gelten heute vielfach als Fruchtfolgeflächen mit hoher Qualität. Bei Bedarf oder bei Aufgabe der Golfnutzung muss ein Golfplatz auch wieder zur landwirtschaftlichen Nutzung zurückgeführt werden können. Die Wiederherstellung muss mit entsprechenden Deponien auf dem Areal gewährleistet und mit Bürgschaften sichergestellt werden. Aus heutiger Sicht sind jedoch auf dem Golfplatzperimeter von Hausen und Kappel rund 3 ha nicht mehr in diese Qualität rückführbar und müssen kompensiert werden. Die Qualität der Bodenfruchtbarkeit kann aber erst nach drei Jahren nach den Eingriffen korrekt beurteilt werden. Im Maximum muss die Bauherrschaft mit einem Kompensationsbedarf von 22% der gesamten Golfplatzfläche rechnen, das heisst mit 8,7

ha. Mindestens 78% der Fläche werden also trotz Terrainveränderungen mit FFF-Qualität erhalten bleiben. Vorsorglich hat die Bauherrschaft inzwischen aber sogar 12 ha Kompensationsflächen beim Kanton zur baurechtlich verbindlichen Klärung eingereicht. Es ist unbestritten, dass der Kanton Zürich die Bundesvorgaben von 44 400 ha FFF nur sehr knapp erfüllt. Eine Ursache ist selbstverständlich die enorme Siedlungsentwicklung seit der Festlegung des Kontingents durch den Bund (1992). Ein weiterer wichtiger Grund ist jedoch auch der Nationalstrassenbau. So hat zum Beispiel die A4, von My Stop in Affoltern bis an die Kantonsgrenze zum Kanton Zug, rund 30 ha FFF unwiederbringlich zerstört. Dies wurde weder kompensiert noch wurde das Kontingent für den Kt. Zürich entsprechend reduziert! Gemäss Verordnung des Bundes (Artikel Absatz 1 30 RPV) ist jedoch einzig der kantonale Mindestumfang an FFF dauernd zu erhalten. Diese müssen aber nicht zwingend bereits in «Normalzeiten» landwirtschaftlich genutzt werden.

Entsprechend hält das Bundesgericht in seinem Urteil vom 2. April 2008 zum Golfplatz Bonstetten-Wettswil fest, dass es nicht von vornherein ausgeschlossen ist, FFF für andere als landwirtschaftliche Zwecke zu benutzen – Autobahnen sind damit aber sicher nicht gemeint! Zur Offenlegung: Ich bin auch Berater der Bauherrschaft für diese Fragestellungen. Trotzdem habe ich die kantonalen Stellen immer aufgefordert, ihre Auflagen hart und unmissverständlich zu formulieren, damit die Theorie auch klar in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Initianten des Golfparkes sind bereit, diese Auflagen zu erfüllen, und mir ist es ein zentrales Anliegen, dass der Tatbeweis auch erbracht werden kann und wird! Dieser Leserbrief geht nicht auf eine Initiative der Bauherrschaft zurück. Mein Beitrag zur Klärung ist mein persönliches Anliegen! Christian Gabathuler, Maschwanden Weitere Infos zur FFF und deren Kompensationsmöglichkeiten: www.Bodenschutz.zh.ch

Abstimmung vom 17. Juni: Was ist Managed Care? Abstimmung vom 17. Juni zur Vorlage Stärkung der Hausarztmedizin. Endlich, möchte man sagen, ist es gelungen, eine Reform der ambulanten Gesundheitsversorgung im Parlament zu verabschieden. Gegen diese Vorlage wurde von spezialisierten Ärzten und Kreisen der Linkspolitiker, mit völlig widersprüchlichen Argumenten, das Referendum ergriffen, sodass wir die Möglichkeit haben, darüber abzustimmen und es Gelegenheit ist, diese mit dieser Vorlage angestrebte Entwicklung im Gesundheitswesen zu diskutieren.

«Musique en route». (Bild zvg.)

Musik, Zaubereien, Rede und feines Essen Am 1. Mai lädt die SP Obfelden ein zu einem grossen Fest für alle! Am Tag der Arbeit, an dem im Kanton Zürich alle frei haben, organisiert die SP Obfelden im Brunnmatt-Saal einen vielfältigen öffentlichen Anlass. Ab 16 Uhr wird der Apéro serviert. Dazu spielt das «Echo vom Locherguet» urchig-alt und neu gemischte Musik aus der Schweiz, vom Atlantik bis zum Muotatal, vom Säuliamt bis zum Chreis Cheib, mit 14 verschiedenen Instrumenten. Währenddessen zaubert Patrick Arigbabu für Kinder und Erwachsene. Im direkten Kontakt und unter Mitwirkung der Zuschauer führen kleine Dinge zum grossen Staunen. Aus Zaubertricks wird Magie, wenn sich Dinge direkt vor den Augen der Zuschauer verändern oder wenn auf unerklärliche Art Geheimnisse gelüftet werden.

Eine Rede und revolutionäre Lieder Um 17.30 Uhr hält Elisabeth Joris eine Ansprache zum Thema «Frauen und Männer unter Druck», Gedanken zur Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit in Zeiten der Finanzkrise. Elisabeth Joris ist Historikerin in Zürich. Sie beschäftigt sich in ihren zahlreichen Publikationen seit bald 40 Jahren mit der Geschichte von Frauen und Männern in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts. Der «Anzeiger» wird

in der Ausgabe vom 27. April ein Interview von Bernhard Schneider mit der Autorin veröffentlichen. Nach der Rede wird Tenor Siddique Eggenberger mit den revolutionären Liedern «Grândola Vila Morena» und «Bella ciao» die Herzen der Festgemeinde berühren. Auf der Gitarre begleitet ihn der Löwen-Wirt Urs Peter.

Feines Essen und betörende Musik Um 18.30 Uhr wird das Abendessen serviert. Penne und drei verschiedene Saucen stehen zur Wahl, und danach verlockt ein reichhaltiges Dessert-Buffet. Nach dem Essen spielt «Musique en route» zum Zuhören und zum Tanz. Mit beiläufiger Virtuosität entlocken Ronny Spiegel, Stefanie Hess und Tom Tafel ihren Instrumenten ausgelassene und melancholische Melodien und breiten dabei eine grosse stilistische Vielfalt aus. In ihrem Repetoire finden sich Melodien aus Russland und Ostmitteleuropa, aber auch aus Griechenland, Israel, Frankreich und den USA. Die Strassen, auf denen sich «Musique en route» bewegen, sind mal belebt und festlich, dann wieder dunkel und leer. Die Musik weckt gleichzeitig Fern- und Heimweh. Mit Charme und Können ziehen die Musiker das Publikum ihren Bann. 1.-Mai-Fest im Mehrzweckgebäude Brunnmatt an der Bächlerstrasse in Obfelden, von 16 bis 22 Uhr. Postautohaltestelle «Alte Post». Eintritt frei.

Managed Care = koordinierte medizinische Versorgung Es ist zu bedauern, dass in unserer direktdemokratischen Schweiz immer wieder Ausdrücke Aufnahme finden, die von einem grossen Teil der Stimmberechtigten nicht verstanden werden. Integrierte Versorgung, Ärztenetzwerke oder integriertes Versorgungsnetz wäre verständlicher, obwohl auch damit der Begriff breit gefasst ist. Ein integriertes Versorgungsnetz ist ein Zusammenschluss von medizinischen Fachpersonen, die den Versicherten eine umfassende und über die gesamte Behandlungskette koordinierte Betreuung und Behandlung anbieten. Die Leistungserbringer sind frei in der Organisation und Gestaltung, sie können mit einem oder mehreren Versicherungen einen Vertrag abschliessen. Der Gesetzgeber hat sich auf einen Mindestrahmen, im Interesse der Versicherten geeinigt, der eingehalten werden muss. Die umfassende Versicherung muss gewährleistet sein. Datenaustausch, interne Qualitätskontrolle und Abgeltung der Leistungen gehören in einem Netzwerk dazu.

Die Ziele der Managed-Care-Vorlage Das Gesundheitswesen krankt an einer intransparenten, nicht begrenzten Mengenausweitung. In den vergangenen etwa sechs Jahren haben die im Gesundheitswesen Tätigen um etwa 25% zugenommen. Vor gut 20 Jahren waren 1,5 Ärzte auf tausend Einwohner für die Versorgung der Bevölkerung nötig. Heute sind es 2.1 Ärzte. Eine Entwicklung, die nicht auf Transparenz und Wettbewerb basiert, sondern nur auf einem undurchschaubaren System erst möglich ist.

Seit Jahren sind überdurchschnittliche Prämienaufschläge in der obligatorischen Krankenversicherung eine der Hauptsorgen der Bevölkerung. Mit der Revision des Krankenversicherungsgesetzes wird nun der gesetzliche Rahmen festgelegt, um sogenannte Managed-Care-Modelle zu fördern und flächendeckend im ganzen Land anzubieten. Dort wo sie bestehen, haben sich diese Netzwerke nachweislich als qualitativ und wirtschaftlich wirkungsvoll erwiesen. Doppelspurigkeiten entfallen, Fehldiagnosen können vermieden werden. Die Ergebnisse sind nachhaltig. Die Budgetmitverantwortung nimmt die Netzwerke zudem auch in eine wirtschaftliche Pflicht. Die rein medizinische Verantwortung wird damit für Ärzte, Therapeuten, usw. im Interesse der Prämienzahler ergänzt.

Anreize schaffen Ideal wäre es, wenn vor allem chronisch kranke Menschen sich in solche Netzwerke begeben würden. Die freie Wahl bleibt mit der Vorlage erhalten.

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Allerdings wird mit der Gesetzesvorlage der Selbstbehalt bei Inanspruchnahme der Leistung differenziert. Damit es für die regelmässig ärztliche Hilfe in Anspruch Nehmenden leichter fällt, sich in Netzwerke zu begeben, wird der Selbstbehalt von maximal 700 Franken pro Jahr auf 500 Franken gesenkt, und für den uneingeschränkten Zugang zu allen Leistungserbringern wird der Selbstbehalt im Einzelfall auf 15% angehoben, begrenzt auf 1000 Franken pro Jahr. Mit der zur Abstimmung gelangenden Vorlage wird eine überfällige Korrektur unseres Gesundheitswesens vorgeschlagen. Als für die meisten Patienten erste Ansprechpartner werden damit die Hausärzte gestärkt, und die medizinische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Spezialisten führt zu einer effizienten und damit qualitativ verbesserten Versorgung. Die damit vorgeschlagene Korrektur im Gesundheitssystem ist ein Schritt in die richtige Richtung und verdient die Zustimmung am 17. Juni. Toni Bortoluzzi


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Gewerbe

Freitag, 20. April 2012

Grosser Andrang

Energiestadt

Die Börse an der Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung wurde rege genutzt. > Seite 17

Ein Dorfrundgang in Hedingen zeigt energetisch bemerkenswerte Objekte. > Seite 23

Natürlich anziehend dem Frühling zulächeln

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Starker Gegner Der FC Wettswil-Bonstetten spielt am Sonntag auswärts gegen Dietikon. > Seite 25

Kernkompetenz bündeln

Lagerverkauf bei Fata Morgana in Zwillikon Ernst Schweizer AG kauft Produkte und Marken der Siebag AG Die Mode von Fata Morgana besteht ganz aus Naturtextilien, die ökologisch optimal und gegen fairen Lohn verarbeitet werden. Wer sich in die feinen Gewebe dieses Sommers hüllt, trägt auch etwas dazu bei, dass Menschen gute Arbeit haben. Sehr besonders sind in diesem Frühling und Sommer die vielen superweichen Gewebemischungen: Seide mit Baumwolle, Seide mit Leinen, Bambus mit Baumwolle, ferner Leinenjersey, türkisch Leinen, Seidencrepe. Es gibt ganze Kleider und wie immer viele kombinierbare Teile, die man um sich schlingen, verspielt übereinander tragen und mutig miteinander verbinden kann. Sehr schön sind die Farben dieser Saison, sie passen zu den anmutigen, fliessenden Geweben: Zuerst die vielen Grautöne – helle und dunklere bis zum vornehmen Anthrazit und Schwarz –, dann kühlende Blau- und Grüntöne und die Skala von Mauve bis Brombeer, die den leichten Farben Tiefe geben sowie Olive in verschiedenen Schattierungen, bestechend frisch und originell in der Kombination mit Grau und Schwarz, und natürlich die Weisstöne, die einfach dazugehören, als Hintergrund zum Spiel der Farben. Es gibt auch neue Schnitte, zum Beispiel an einem leichten Sommermantel für die kühleren Tage, Und es gibt, man glaubt es kaum, wieder neue, bezaubernde Foulards, zart wie

Die in Dällikon ansässige, auf Glasfaltwände und Glas-Schiebewände spezialisierte Siebag AG verkauft per 1. Juli 2012 seine Produkte und Marken an die Ernst Schweizer AG in Hedingen. Die beiden Firmen arbeiten schon seit zwei Jahren intensiv zusammen. Schweizer vertreibt die GanzglasSchiebefaltwand und -Schiebewand der Siebag AG. Für die Siebag AG liegen die Hauptgründe für den Verkauf in einer strategischen Neuausrichtung der Muttergesellschaft Gitterrost Drawag AG. Diese ist zum Schluss gekommen, die Potenziale der Siebag AG besser zu nutzen und dem immer grösser werdenden Investitionsaufwand für die notwendige Weiterentwicklung der Systeme durch einen Verkauf der Produkte und Marken der Siebag AG an die Ernst Schweizer AG zu begegnen. Peter Burch, Verwaltungsratspräsident der Siebag AG ist von der Nach-

Schmetterlingsflügel und blumenschön in den Farben. Frauen, die sich gern individuell kleiden und Freude am Spiel mit der Mode haben, werden ihre Freude haben. Und wie immer sind die Preise sehr günstig im Lagerverkauf. (pd.) Lagerverkauf vom Mittwoch, 25., bis Samstag, 28. April, in der Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. Infos: www.fata-morgana.com.

Perfekt geschützt durch den Sommer

Für die Ernst Schweizer AG bedeutet der Kauf der Produkte und Marken der Siebag AG eine Ergänzung des Produktportfolios des Geschäftsbereichs Fenster und Briefkästen. Die Siebag AG ist ein etabliertes und führendes Unternehmen in Entwicklung und Produktion sowie Verkauf und Installation von zeitgemässen Verglasungslösungen. Der Fokus des Leistungsangebotes liegt bei Ganzglaslösungen, welche in der aktuellen Architektur eine grosse Nachfrage geniessen. Die Firma beschäftigt 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 4 Mio. Franken.

Bequem und einfach nach Hause Laden Oberamt liefert bis Ende Mai zum halben Preis Hauslieferdienst hat der Laden Oberamt in Kappel schon immer gemacht. Neu und nur bis Ende Mai wird nun aber die Lieferpauschale halbiert. Die Tage werden wieder wärmer, der Durst nimmt zu, das Getränkelager leert sich schneller – und vielleicht steht ja noch das eine oder andere Frühlingsfest an. Wer kein Auto hat, nicht schleppen kann oder will, dem liefert der Laden Oberamt die Getränke frei Haus. Und nicht nur die Getränke: «Alles aus dem Standard-Sortiment liefern wir auch», so Betriebsleiterin Brigitte Wetli. Dabei gibt es bis Ende Mai 50% Rabatt auf die Liefergebühr, also mindestens Fr. 7.50 statt 15 pro Lieferung. Geliefert wird grundsätzlich mittwochs und freitags. Bestellungen müssen bis Montag- respektive Mittwochmittag eintreffen, ob per Telefon, Mail oder Fax. «Wir sind auch für Feste ausgerüstet», verrät Brigitte Wetli. So

Beratungswoche in der Drogerie Pfister anzeige

Das Haar ist im Sommer ständig aggressiven Umwelteinflüssen wie Sonne, Wind oder Meersalz ausgesetzt. Die Farbe hält nicht, das Haar verliert den Glanz und wird trocken … Hier hilft das neue Shampoo Monoi de Tahiti mit integrierter Pflegespülung von Marlies Möller. Mit seinen festigenden und aufbauenden Eigenschaften schützt Monoi de Tahiti das Haar umfassend gegen äussere Einflüsse und pflegt und kräftig es. Die enthaltenen

Arbeitsplätze nach Hedingen verlegen

Die Ernst Schweizer AG setzt auf den Werkplatz Schweiz. Sie forscht, entwickelt und produziert entsprechend in der Schweiz. Die Kunden, welche hauptsächlich in der Schweiz und im benachbarten Ausland ansässig sind, werden meist über Partnerfirmen und Metallbauer beliefert. Im Grossprojektgeschäft sind die Vertragspartner in der Regel Architekten, Baugenossenschaften und Generalunternehmungen. Durch die Zusammenführung ergeben sich für Schweizer Synergien im Bereich Produktmanagement, Entwicklung, Vertrieb, Produktion sowie Montage und Service. Dies wird erlauben, weiter in diese Produkte zu investieren und dadurch den Kundennutzen kontinuierlich zu erhöhen. Um die Synergien optimal zu nutzen, muss der Standort in Dällikon aufgegeben werden. Die Arbeitsplätze des verkauften Betriebsteils werden nach Hedingen verlegt. Alle Arbeitsplätze sind insgesamt gesichert. (pd.)

Diesen Frühling und Sommer gibts superweiche Gewebemischungen. (zvg.)

Das Team der Drogerie Pfister in Affoltern. (Bild zvg.)

In der Drogerie Pfister, Zentrum Oberdorf in Affoltern, findet vom 23. bis 28. April eine Marlies-Möller-Beratungswoche statt.

haltigkeit dieser Lösung überzeugt, indem besonders durch die entstehenden Synergien, zusammen mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte für den Kunden ein konkurrenzfähigeres und breiteres Angebot zur Verfügung stehen wird.

UVA- und UVB-Filter verhindern das Austrocknen und Ausbleichen. Dies und noch viele weitere Produkte zur professionellen Haarpflege sind im Marlies-Möller-Sortiment enthalten. Am 25. April ist eine MarliesMöller-Spezialistin anwesend, die das Haar unter die Lupe nimmt. Mittels der Haaranalyse macht sie Aussagen zum Haarzustand und der Haarstruktur und stellt ein individuelles Pflegeprogramm zusammen. Unter Telefon 044 761 63 24 kann man ab sofort einen Termin reservieren. (pd.) Während der Beratungstage vom 23. bis 28. April gibt es beim Einkauf von Marlies-Möller-Produkten ab 70 Franken ein schönes Geschenk.

Das Lieferteam: Reto Strupler und Daniela Wetli bringen den Einkauf bis zum Kunden nach Hause. (Bild zvg.) können bei Bedarf Kühlwagen, Kühlschränke und Tiefkühltruhen, Grills und Kaffeemaschinen sowie Bar und Festbänke bezogen werden – frühzeitiges Bestellen lohnt sich. Zum Liefer-

service gehört dann auch, dass nicht gebrauchte Getränke retour genommen werden. (tst.) Infos: www.laden-oberamt.ch, Tel. 044 764 11 12.


Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 22.April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 24. April 19.30 Abendmesse mit Pater Perry Da Silva

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 22. April 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrer Gustav Etter Donnerstag, 26. April 14.00 Seniorennachmittag organisiert von pro senectute Filmvorführung: «Türlersee»

Freitag, 20. April 18.30 Film für Jukis im Pfarrhaus Sonntag, 22. April 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Predigt: Pfr. Andreas Fritz, Fahrdienst: V. Bär Telefon 044 767 11 36

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Thomas Müller Sonntag, 22. April 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Anja Seraina Greffin, Pfr. Thomas Müller Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 25. April 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Vikar U. Flachsmann

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 21. April 14.00 Traugottesdienst für Susanne und Urs-Peter Sauder-Ruegg mit Pfr. Jürgen Schultz Herzliche Einladung zum anschliessenden Apéro Sonntag, 22. April 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf LU

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 22. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer und Stihl-Chor aus Wil, anschl. Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 22. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit dem 3. Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser, Katechetinnen Therese Burkhardt und Irene Freund Anschliessend Apéro Amtswoche: Pfarrer Urs Boller, Affoltern, Telefon 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 22. April 9.30 Regionaler Gottesdienst für das Oberamt in Rifferswil zum Thema «Lueg zu mine Schaf!» mit Pfr. Y. Schönholzer und dem Stihl-Chor aus Wil SG anschliessend Chilekafi

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 25. April 17.15 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 26. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Vorschau: Samstag, 28.4. 9.45 bis 16.30 Uhr: «Gott redet mit uns». Samstag-Seminar zur Grundlage des Glaubens Leitung: Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Markus Sahli (Detailflyer erhältlich)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 22. April Misericordias Domini: 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz, mit Taufen

Samstag, 21. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 22. April 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 21. April 18.30 Italiener Gottesdienst Sonntag, 22. April 9.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach,

Freitag, 20. April 19.30 Twens: Pit-Stop Sonntag, 22. April 9.45 Gottesdienst Martin Aebersold «Kirche, die glücklich macht»Kinderhüeti und Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 23. April 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 25. April 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 22. April 14.00 Gottesdienst Wir laden sie dazu herzlich ein Wir freuen uns auf Sie

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 22. April 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Hort

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 21. April 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 22. April 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Predigt Pfarrer Andreas Fritz Taufe Valentin Thilo und Moritz Levi Waldner Orgel Silvia Jenny anschl. Kirchgemeindeversammlung Apèro www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 22. April 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Orgel A. Bozzola Taufen von Chantal Huber, Tochter von Roger und Karin Huber sowie von Simon Klaey, Sohn von Claudio Drago und Erika Klaey sowie von Elias Moser, Sohn von Jürg Meier und Siomara Moser anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Freitag, 27. April 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus

Sonntag, 22. April 10.00 Erstkommunionfeier

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 20. April 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 22. April 9.30 Gottesdienst, Ferien-KingsKids Donnerstag, 26. April 14.30 Frauentreff Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 22. April 10.30 Gottesdienst Thema: 2. Tim. 1, 7–14 Gottes Wort – unser kostbarstes Gut Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 26. April 20.00 Bibelabend

Veranstaltungen Restaurant 66 «z’Zwillike» Ottenbacherstrasse 66, 8909 Zwillikon ZH, Telefon 043 322 81 22 















Buffet 66 am Samstag, 21. April 2012 Von 10.00 bis 14.00 Uhr steht das Buffet 66 bereit. Preis Fr. 25.– p. P. Zum Zmorge und Zmittag zu geniessen

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 22. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. April 9:30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Johannes 21, 15–19 «Lueg zu mine Schaf!» Pfarrerin Yvonne Schönholzer und Stihl-Chor, Wil SG Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 22. April 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre.» Orgel: Magdalena Oliferko Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 21. April Telefon 044 700 25 69 Montag, 23., bis Freitag 27. April Konf.-Lager Wettswiler und Stalliker Konfirmanden sind gemeinsam in Hasliberg Abfahrt 23. April, 14.00 Uhr Donnerstag, 26. April 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 27. April 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 22. April 9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi 10.30 Santa Messa

Dorfrundgang zum Thema «Energiestadt Hedingen» Samstag, 21. April 2012 Besammlung: 13.00 Uhr beim Bahnhof Hedingen Ende: Ca. 17 Uhr bei der Firma Ernst Schweizer AG Wir haben die Gelegenheit, Anlagen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien zu besichtigen. Die Besitzer orientieren über ihre Erfahrungen.


Gewerbe

Freitag, 20. April 2012

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Für über 50 Velos neue Besitzer gefunden Die Börse an der zweiten Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung wurde rege genutzt Velohändler und Voba konnten zufrieden sein: Der angekündigte Regen blieb aus, am vergangenen Samstag. Erst als sich die Aussteller der zweiten Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung gedanklich mit dem Aufräumen zu befassen begannen, fielen um 15.45 Uhr erste Regentropfen. Am Wurststand waren die Cervelats bald ausverkauft. Besonders gross war der Andrang an der Velobörse der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba). Nicht ganz 100 Velos wurden hier für den Verkauf abgegeben. Für 57 der Zweiräder fand sich dann ein Käufer.

Gleich zwei Velos gekauft Voba-Präsidentin Barbara Roth berichtet von einem Mann, der zusammen mit Frau und Sohn fast jedes Velo ausprobiert habe, sich nicht entscheiden konnte und schliesslich gleich zwei Velos erwarb. Ein anderer sollte es ihm etwas später gleich tun. Eine junge Frau war so begeistert von ihrer Neuerwerbung, dass sie ihren Partner als «Pfand» am Voba-Stand zurückliess, um mit dem neuen Velo am Bankomaten Geld zu beziehen. Kurz darauf radelte sie zurück – und hatte in der Euphorie vergessen, das Geld zu holen. Auch unter den Velo-Bringern war mancher angetan, wie sein altes Fahrrad jemand anderem Freude bereitet. 10 Velos, welche weder verkauft noch wieder abgeholt wurden, werden nun auseinandergenommen, nach Afrika verschifft, dort wieder montiert und günstig verkauft. (tst.)

Grosser Andrang an der Velobörse der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) beim Weiss-Medien-Haus in Affoltern. (Bilder Barbara Roth)

Mit Schutzausrüstung: Roman Zimmermann von Obrist Radsport, Hedingen.

In möglichst kurzer Zeit einen Schlauch wechseln, so lautet die Aufgabe bei der Fredy Rüegg Velo-Sport AG. Christoph Ammann (links) schaut genau hin.

Hat sein Hobby vor 19 Jahren zum Beruf gemacht: Marc Nägeli von Velo Nägeli.

Tolle Preise gewonnen Frühlingsfest der Landi Bonstetten Frühlingserwachen im Landimärt Obfelden Am 30. und 31. März feierte der Landimärt Obfelden sein siebtes Frühlingserwachen. Das herrliche Frühlingswetter lud Gross und Klein zum Verweilen ein. Ein vielseitiges Angebot an Frühlingsblühern wurde präsentiert und der I Robot Rasenmäher demonstrierte sein können. Wer Hunger verspürte, genoss eine feine Wurst vom Grill. Am Basteltisch wurde fleissig gestaltet und jedes Kind durfte ein gebasteltes Huhn mit einem Überraschungsei mit nach Hause nehmen. Die Kunden konnten von vielen Frühlingsangeboten profitieren, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.

An der Gratis-Verlosung nahmen zahlreiche Personen teil. Den dritten Preis, einen Gutschein im Wert von 40 Franken, gewann Karl Grob aus Obfelden, der zweite Preis, ein Scooter im Wert von 79 Franken ging an Yvonne Gabler aus Obfelden und den ersten Preis, zwei Säcke Hauert Rasendünger im Wert von Fr. 127.50, gewann Frau Kratschmayer mit Tochter aus Ottenbach. Im Landimärt Obfelden findet sich ein grosses Sortiment an Gartenpflanzen und Gemüsesetzlingen. Auch für die Gestaltung des Sitzplatzes ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gerne berät das Landi-Team bei Fragen rund um den Garten. (pd.)

Von links: Karl Grob, Landi-Mitarbeiterin Regina Kuoni, Frau Kratschmayer mit Tochter Neele-Sophie und Yvonne Gabler. (Bild zvg.)

Das Landi-Team lädt am Samstag, 28. April, von 8 bis 17 Uhr zum Frühlingsfest in die Burgwies in Bonstetten ein. Seit Februar wird die Landi Bonstetten von einem neuen, jungen Team geleitet. Die Verkaufsfläche wurde vergrössert und das Landi-Sortiment den heu-

tigen Kundenbedürfnissen (Pflanzen, Gartenmöbel, Grill, Rasenmäher, Kleintiere usw.) angepasst. Wer ein Fest plant, ist in der Landi Bonstetten an der richtigen Adresse: Hier bietet sich die Wahl aus einem grossen Getränke- und Weinsortiment. Das Landi-Team berät gerne. Bei Bedarf und Möglichkeit wird die Bestellung auch gerne zur Kund-

schaft nach Hause geliefert. Die Öffnungszeiten sind neu von Montag bis Freitag, 8 bis 18.30 Uhr durchgehend und samstags von 8 bis 16 Uhr. Die Agrola-Tankstelle befindet sich an der Schachenstrasse 115 und ist rund um die Uhr zugänglich. Frühlingsfest am Samstag, 28. April, 8 bis 17 Uhr in der Burgwies, Bonstetten.

Tisch und Bild bringen Ambiente Jedes Objekt ein Unikat – neuer Ausstellungsraum in Aristau In der ehemaligen Post Aristau präsentiert nun Schreiner Othmar Sachs seine aus vorwiegend einheimischem Holz gefertigten Tische und Leuchtkörper, und Josef Koller gibt einen Einblick in sein fotografisches Schaffen. Schon seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten Zimmermann Wendelin Lang und Schreiner Othmar Sachs zusammen und haben sich mit ihrer Schreinerei Lang & Sachs, Aristau, neben allgemeinen Schreinerarbeiten auf Umbauten und Renovationen spezialisiert. In seiner engen Verbundenheit zum Holz als Werkstoff suchte Othmar Sachs eine weitere Ausdrucksweise, verschiedene Holzarten handwerklich umzusetzen. So begann er vor rund sechs Jahren mit Leidenschaft Tische und Leuchtkörper zu entwerfen und zu gestalten. Jeder Tisch besteht nur aus einem Baum. Das Spezielle ist, dass man Othmar Sachs zum Beispiel den Apfelbaum im eigenen Garten, der längst weg sollte, anvertrauen kann, und er aus diesem einen nachhaltig wirkenden Tisch herstellt, eine Erinnerung der besonderen Art. Das Handy war für Josef Koller der Auslöser für die Auseinandersetzung mit dem Bild. Er habe entdeckt, was es

Die Ausstellungsmacher von links: Josef Koller, Wendelin Lang und Othmar Sachs. (Bild zvg.) alles zu sehen gibt, wenn man sich Zeit nehme, es zu beachten. Mit seinen Fotografien will Josef Koller das aufzeigen, was die anderen nicht sehen respektive nicht sehen wollen. In seiner Arbeit befasst sich Koller mit Architektur, Tieren und dem Alltag. Zum Letzteren setzte er zum Beispiel eine Bilderfolge zum Thema Abfall um. Josef Koller ist farbenblind, kann aber durch erlangtes Wissen und Erfahrung die Farben erkennen. Das heisst, Koller fotografiert ohne genaue

Kenntnisse der Farben und lässt trotzdem – oder gerade deshalb – Bilder entstehen, die Emotionen wecken und zum Nachdenken anregen. Der Ausstellungsraum «Der Tisch – Das Bild» in der alten Post, Bremgartenstrasse 21, Aristau, wird morgen Samstag eröffnet (10 bis 18 Uhr). Die Ausstellung ist jeden Freitag von 13.30 bis 17.30 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr offen. (wu.) Infos: www.langundsachs.ch oder www.iqwo.ch


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Vermischtes

Freitag, 20. April 2012

Das Säuliamt in Frühlingspracht

In den Bergen liegt noch Schnee, während sich bei Rifferswil die Blüte ihrem Höhepunkt nähert. (Bilder Thomas Stöckli)

Zauberhafter Garten im Weiler Wängi.

Bestäuberin in Aktion.

Blick nach Westen von der Wängistrasse zwischen Affoltern, Aeugst und Rifferswil.

Taiji Qi Gong am Meer

Die Gesundheitsaussichten testen

Seminare von Marina Wallier in Südspanien Gesundheitsprofis am «Träffpunkt bim Gwärb» in Hedingen Die in Aeugstertal lebende Marina Wallier führt bereits seit 26 Jahren in Zürich am Bahnhof Wiedikon eine Tanz- und Gymnastikschule sowie ein Zentrum für sensitive Wahrnehmung. Inspiriert durch eine Woche in Malaga mit täglichem Taiji Qi Gong Training am Meer, hat sie sich entschlossen, ihre bereits bekannten Seminare diesen Frühling in Südspanien durchzuführen. Vom Pfingstsonntag, 27. Mai, bis Samstag, 2. Juni, wird sie in Rincón de la Victoria, 10 km von Malaga entfernt, eine Taiji-Qi-Gong-Woche anbieten. Nebst täglichem Training am Meer gibt es Zeit für Spaziergänge am langen Sandstrand und un die zauberhafte andalusische Stadt Malaga zu entdecken.

Wer noch mehr von Andalusien sehen will, kann an einem Ausflug in ein typisches Bergdorf teilnehmen. Das tägliche Training beinhaltet eine Einführung/Vertiefung ins Taiji Qi Gong und kann für Geübte fakultativ an drei Tagen durch Taiji mit dem Schwert, das Taiji-Quan-Meister Francisco J. Soriano leitet, ergänzt werden. Eine weitere fakultative Möglichkeit für Shiatsu oder Antistressmassagen wird durch Maria Degen, eine Schweizerin, die in Rincón de la Victoria erfolgreich eine Bewegungsschule führt, angeboten. Infos: tanzen by Marina Wallier, Zweierstr. 106, 8003 Zürich, Telefon 044 451 40 44, marina.wallier@jazztanz.ch, www.jazztanz.ch.

Die Gesundheitsprofis für Personal Training, Power Plate, Metabolic Typing und Thai Massage empfangen am «Träffpunkt bim Gwärb» vom 27. bis 29. April 2012 in Hedingen. «Wenn wir für jedes Individuum das richtige Mass an Bewegung und Ernährung finden, dann ist das der sicherste Weg zur Gesundheit.» Dieses Zitat von Hippokrates stammt aus dem Jahr 400 vor Christus und ist immer noch top aktuell. Leider beginnen viele Interessenten erst mit einem angepassten Bewegungstraining, wenn sich gesundheitliche Beschwerden melden. Leider, weil viele dieser körperlichen Einschränkungen gar nicht auftreten müssten. Winzenried-Training aus Bonstetten präsentiert als regionaler Gast an der Gewerbeausstellung in Hedingen zeitgemässe Bewegungs- und Ernährungsformen. Ein Besuch lohnt sich für alle, die ihrem Körper Gutes tun wollen. Die meisten sind überrascht, wie schnell sich Verbesserungen im Alltag einstellen.

Balancierendes Paar. (Bild zvg.) Schneller und länger satt

Training am Meer. (Bild zvg.)

Auch beim Essen braucht man nicht lange auf den Erfolg zu warten: wenn das Essen zum Stoffwechseltyp passt, sollte man sich nach dem Essen weder müde noch schlapp fühlen. Zudem sättigt es schneller, so dass die Portionen automatisch kleiner werden. Was bald dem Gewicht zugute kommt.

Persönliche Betreuung Das Powerplate Studio Bonstetten betreut seine Kunden bei jedem Termin persönlich, damit sie sich wohl fühlen und die investierte Zeit optimal nutzen. Ernährungsempfehlungen werden nach einer Stoffwechseltyp-Analyse schriftlich abgegeben, so dass sie

Schritt für Schritt umgesetzt werden können. Interessierte können sich während dem «Träffpunkt bim Gwärb» vom 27. bis 29. April am Stand von Winzenried Training persönlich beraten lassen, was sie aktiv für ihre Gesundheit tun können, bevor es fünf vor zwölf ist.


GEWERBE GEWERBEVERBAND

April 2012

DES

FORUM

BEZIRKS

AFFOLTERN

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Vorsorgen und Steuern sparen – schon mit 20? Auch wenn die Rente noch in weiter Ferne scheint – gut und günstig vorsorgen können gerade junge Leute. Wer in die Säule 3a einzahlt, spart zudem Steuern. Der Fachmann Finanzplanung und Leiter Vorsorge Adrian Oesch von der Mobiliar Generalagentur Affoltern gibt Antwort auf die wichtigsten Fragen.

mit der nächsten Steuerrechnung profitieren. Im Jahr 2012 können Sie höchstens 6682 Franken einbezahlen und steuerlich abziehen, wenn Sie erwerbstätig und in einer Pensionskasse versichert sind. Für Personen ohne Pensionskasse erhöht sich die maximale Abzugslimite auf 20 Prozent des AHV-pflichtigen Einkommens, höchstens aber auf 33 408 Franken.

Vorsorgen und Steuern sparen – schon mit 20? Macht das irgendeinen Sinn? Adrian Oesch, Mobiliar: Endlich fertig mit der Schule kann man machen, was man möchte. Kaum jemand denkt in diesem Alter an eine frühzeitige Pensionierung oder an Enkelkinder. Für einen planmässigen Aufbau des Alterskapitals ist es allerdings nie zu früh. Zudem kann das angesparte Kapital einer Säule 3a für die Finanzierung eines Eigenheims bezogen oder als Sicherheit für eine Hypothek verpfändet werden.

Freie Vorsorge lässt Spielraum – gebundene Vorsorge ist unflexibel! Was sagen Sie www.mobiaffoltern.ch dazu? Adrian Oesch: 3a, die gebundenen Beiträge bringen sofort Steuervorteile in der nächsten Steuerperiode. Bei 3b der freien Vorsorge, kann der Kunde den Zeitpunkt über die Verfügung der Gelder frei wählen. Darüber hinaus ist man frei, wen man im Todesfall begünstigen will. Dies ist vor allem für Singles und Konkubinatspaare interessant. Der Zins- und Zinseszinseffekt-Betrag ist bei Auszahlung steuerfrei.

Erklären Sie die Steuervorteile mit der 3. Säule. Adrian Oesch: Die Säule 3a ist die gebundene Vorsorge und für die Altersvorsorge sehr gut geeignet, weil sie einen planmässigen Aufbau eines Alterskapitals ermöglicht. Wegen der Langfristigkeit der Anlage erhalten Sie eine attraktivere Verzinsung als mit normalen Sparformen. Wer bis Ende Jahr eine Säule 3a abschliesst, kann schon

Was raten Sie dem Laien? Adrian Oesch: Bei der Vorsorge handelt es sich um ein komplexes Thema, das nach individuellen Lösungen verlangt.

Es lohnt sich, die individuelle Situation mit einem Profi mit Ausbildung in Richtung Finanzplanung zu besprechen. Haben Leserinnen und Leser des Affoltemer Anzeigers zur Vorsorge Fragen, so stehen ich und meine zwölf Vorsorgeberater gerne zur Verfügung. Gemeinsam mit meinem Team erstellen wir Ihnen eine Vorsorgeanalyse. Eine Beratung ist bei uns kostenlos und mit keinem Kaufzwang verbunden!

Adrian Oesch, Leiter Vorsorge, bespricht eine Vorsorgeanalyse mit seinem Vorsorgeberater Daniele Leone.

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April 2012

FORUM

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Neue Lagerhalle/Werkhof in Obfelden Zur Zeit sind wir nebenbei mit dem Bau unserer neuen Lagerhalle in Obfelden beschäftigt. Wir freuen uns schon darauf, unser Inventar in die neue Halle einräumen zu dürfen. Sie wird voraussichtlich gegen Ende 2012 fertig sein. Unserer Fahrzeug-, Maschinen-, und Gerätepool lässt fast keine Wünsche mehr offen, worauf wir sehr stolz sind. Unser Inventar und diverse Maschinen können auch gemietet werden, auf vielfache Anfrage von Kunden und Privatpersonen. Wir sind in der Lage, Ihnen ein sehr gutes PreisLeistungsverhältnis anbieten zu können. Auf unserer Homepage www.haeberling-bau.ch finden Sie eine ausführliche Referenzliste. Wir freuen uns auf Ihre Offertanfrage. www.haeberling-bau.ch


GEWERBE

April 2012

FORUM

GEWERBEVERBAND DES BEZIRKS AFFOLTERN

Frühlingsputz für die Brille Myoptix verschenkt professionelle Brillen-Reinigung und ein Putztuch «Die Kunden stehen im Mittelpunkt», heisst es bei Myoptix in Affoltern. Die Botschaft scheint auch anzukommen. Besonders gross ist der Andrang, seit der Familienoptiker letztjährige Brillenfassungen zum Nulltarif herauszurücken begann. Dabei legt Myoptix grossen Wert darauf, nicht nur ein «Null-Franken-Optiker» zu sein, sondern die ganze Palette abzudecken. Ein riesiges Sortiment an neuen Brillen findet sich aktuell an der Betpurstrasse 9. Nach wie vor sehr beliebt sind die Brillen mit Wechselbügel-System. Mit wenigen Handgriffen kann man so die Brille nach Belieben variieren. Noch einen Schritt weiter gehen die Wechselbrillen: Hier lassen sich die Gläser ganz einfach von einer Fassung in die andere wechseln. Das ist doch nichts Neues, mag sich mancher denken. Richtig, Wechselbrillen gab es früher schon. Irgendwann geriet das System dann allerdings

vorübergehend in Vergessenheit und meldet sich nun zurück - aktueller denn je. Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt es Sonnenbrillen der «Joker»-Linie für 24 statt 48 Franken. Doch damit nicht genug: Myoptix spendiert seinen Kunden eine professionelle Reinigung im Ultraschall-Gerät – und schenkt ihnen erst noch ein Brillen-Putztuch dazu. Myoptix Betpurstrasse 9 Affoltern Telefon 043 541 02 09 Infos: www.myoptix.ch.

Vom Säuliamt ins Freiamt Am 28. April eröffnet Myoptix in Muri ein zweites Geschäft. Auch am neuen Standort will der Optiker mit ähnlich vielen Brillenfassungen präsent sein. Am Eröffnungstag gibt es gratis Cervelat und frische Berliner.

Die zufriedenen myoptix.ch-Kunden Frau & Herr Rickmann aus Affoltern vor der riesigen Gratisbrillen-Wand.

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Veranstaltungen

Freitag, 20. April 2012

agenda

Freitag, 20. April Mettmenstetten 16.30-20.30: Vernissage der Ausstellung «Aus dem Herzen geformt und gemalt». Objekte aus Ton von Myrta Arnold, schwarz-weisse Bilder von Sandro Cacciapaglia. Wohlum Rossau. Baarerstrasse 18. 17.00-20.00: Vernissage der Ausstellung «Farbbewegungen», Malerei in Acryl von Nicole Davatz, Landquart. Die Ausstellung dauert bis 6. Mai. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr. Kunst im Stall. Untere Bahnhofstrasse 6.

Ottenbach 14.00-15.00: Geschichten im «Gschichte-Wage». Erzählt von Sara Steiner. Für Kinder von 4 bis 9 Jahren. www.gschichte-wage.ch. Klosterweg.

Samstag, 21. April Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 21.15: «Ich Biene - Ergo Summ» Musiktheater mit Jürg Kienberger. Regie: Claudia Carigiet. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 19.00: Frühlingskonzert des Gemischten Chors Wettswil-Bonstetten. Leitung: Basil Pirijok. Gemütlicher Ausklang mit Apéro. Reformierte Kirche.

Hedingen 13.00: Gemeindeverein Hedingen: 21. Frühlingswanderung. Dorfumgang zum Thema «Energiestadt Hedingen». Bahnhof. Treffpunkt.

Das Hohelied der Bienen mit Jürg Kienberger Samstag, 21. April, im Kasinosaal Das Kellertheater LaMarotte veranstaltet morgen Samstag einen Grossanlass im Kasinosaal Affoltern und lädt nächste Woche dann wieder zum intimeren «Jazz am Donnerstag» ins Kellertheater ein.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum), Massholderenstrasse: «WortGeBildE» - Bilder von Angelica Bär. Die Ausstellung dauert bis 24. April. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-12/1920.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

agenda

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»:

Bühnensolo zum Leben und Sterben der Bienen mit Jürg Kienberger. (Bild zvg.) Morgen Samstag, 21. April, im Kasinosaal Affoltern,

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Silver Swing Quartett» Das Silver Swing Quartett springt ein für das im «LaMarotte»-Gesamtprogramm angekündigte aber leider verhinderte LaMarotte Swingtett.

Das Silver Swing Quartett interpretiert melodiöse Standards, die das Publikum zum Mitsummen und Mitgrooven animieren. Sein Spektrum reicht vom Swing über Bossa Nova bis zu gefühlvollen Balladen. Das Quartett pflegt nicht nur Instrumentales, sondern vor allem den zwei- und dreistimmigen Gesang. Die Musiker spielen und singen Songs für Träumer und

Sonntag, 22. April Aeugstertal 19.00: «Real Time» - Folk from Scotland. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Maschwanden 10.00-15.00: Kreativwanderung mit aemtlerweb.ch. Pflanzen, Steine und Geschichten in der Reussebene. Anschliessend grillieren an der Lorze. Nur bei schönem Wetter. Anmeldung nicht nötig. Parkplatz Brücke. Treffpunkt.

Bonstetten 17.00: Frühlingskonzert des Gemischten Chors Wettswil-Bonstetten. Leitung: Basil Pirijok. Gemütlicher Ausklang mit Apéro. Reformierte Kirche

Dienstag, 24. April

Angaben bis spätestens

Dienstag, 12 Uhr,

Geniesser. Marc Bühler, saxes, Heinz Spielmann, p, Hanspi Baltermia, b, Martin Meyer, dr, and a Special Surprise Guest! (pz)

per Fax: 058 200 5725, E-Mail:

Donnerstag, 26. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

8910 Affoltern am Albis

uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda,

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Kleines Essen 15 Franken. Reservierung erwünscht. Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Telefon

anzeige

044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.

Rifferswil 08.00-17.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Geöffnet bis 31. Juli. Täglich von 8 bis 17 Uhr. Seleger Moor.

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbbewegungen», Malerei in Acryl von Nicole Davatz, Landquart. Die Ausstellung dauert bis 6. Mai. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr.

Der Schweizer Theatermusiker, Musik-Kabarettist und Pianist summt herum – und sorgt im Kasinosaal Affoltern für heitere, aber auch nachdenkliche Momente. Er hebt ab zu einem abendfüllenden, multimedialen Bienenflug. Kienberger singt und spielt am Piano und anderen Instrumenten das Hohelied der Bienen, parodiert raffiniert, poetisch, hinreissend das Bienengesumm, rhythmisch den Orientierungstanz der Suchbienen, ironisch die Drohnen, denn die Bienen haben seine Fantasie beflügelt. Ein Bühnensolo – hochmusikalisch, herzzerreissend, komisch, gleichzeitig wunderbar leise und: äusserst aktuell in der Zeit des Massensterbens unserer Bienenvölker! Dies ist die vierte und letzte Jubiläums-Veranstaltung zu «10 Jahre LaMarotte».

Uhr, Eintritt: 40/30 Franken.

Aeugstertal

Mettmenstetten

Musiktheater: «Ich Biene - ergo summ»

Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn: 20.15

Ausstellungen

kino kino kino

«Papa ist der Beste – nur Mama kann es besser» Info-Kafi im MüZe Affoltern Dienstag, 8. Mai, 14.15 bis 16 Uhr, im Familienzentrum Affoltern an der Zürichstrasse 136. Mütter wünschen sich präsente Väter. Doch Papas eigene Art zu akzeptieren, fällt den Müttern nicht immer leicht. Input und Austausch für Mütter und Väter von kleinen Kindern rund um die Themen Aufgabenteilung und Loslassen. Kindererziehung ist eine gemeinsame Aufgabe, beide Elternteile sollen sich daran beteiligen. So denken viele junge Mütter und wünschen, dass sich der Papa mehr mit den Kindern beschäftigt. Mancher Vater tut sich etwas schwer damit, und der Mutter fällt es nicht immer leicht zu akzeptieren, dass der Vater anders mit den Kindern umgeht als sie. Unter der Lei-

tung von Annina Truninger, Psychologin und Erziehungsberaterin, Kleinkindberatung AJB Region Süd, haben Eltern von Kleinkindern die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Zusätzlich liefert Annina Truninger hilfreiche Inputs. Das Info-Kafi findet am Dienstag, 8. Mai, von 14.15 bis 16 Uhr, im Familienzentrum statt. Die Kurskosten betragen 20 Franken. Die Kinder werden kostenlos in der Kinderhüeti betreut. Bitte Anzahl der Kinder und deren Alter bei der Anmeldung mitteilen.

«Wort und Antwort»

Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Mittwoch, 25. April Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweg-

ALPSEGEN

Von Bruno Moll 3. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Tägl. 14.30 h D gespr., ab 8 J., in Begl. ab 5 J.

SPIEGLEIN SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN

Samstag-Seminare im Kloster Kappel

Von Tarsem Singh, mit Julia Roberts uva. 14. Woche! Do/Fr/Sa/So 17.30 h INTOUCHABLES D gespr., ab 13/10 J.

ZIEMLICH BESTE FREUNDE

Haben Sie den Wunsch, sich wieder einmal mit zentralen Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen? Dann ist dies ein passendes Angebot. Mit grundlegenden Referaten wird an vier Samstagen in die jeweiligen Themen eingeführt. In den Gruppenarbeiten besteht dann die Möglichkeit, das Gehörte im Gespräch zu vertiefen und zu diskutieren. Die Seminare unter der Leitung von Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Markus Sahli können einzeln besucht werden. Das erste findet am Samstag, 28. April, ab 9.45 bis 16.30 Uhr zum Thema «Gott redet mit uns» statt.

Bereits über 1,1 Mio. Zuschauer in der Schweiz! Letzte Tage! Mo/Di 18 h UN CUENTO CHINO SP/d/f, ab 12/9 J. Von Sebastián Borensztein, mit Ridardo Darín uva. 5. Woche! Do/Fr/Mo/Di 20.15 h D gespr., ab 14, in Begl. ab 11 J.

DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES Von Gary Ross, mit Jennifer Lawrence uva. CH-Vorpremiere! Sa/So/Mi 20.15 h AMERICAN PIE: D gespr., ab 14/11 J.

DAS KLASSENTREFFEN Mit Jason Biggs, Seann William Scatt uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

21. Woche/Reduz. Eintrittspreis!

So 12 h Dialekt, ab 7/4 J.

DIE KINDER VOM NAPF Von Alice Schmid CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.!

Tägl. 14.30 h

DAS HAUS ANUBIS – D gespr. PFAD DER / SÜNDEN ab 7, in Begl. ab 4 J. 3. Woche/3D-Projektion! Tägl. 16.15 h D gespr., ab 12, in Begl. ab 9 J. Von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio uva. CH-Premiere/Nur eine Woche! Tägl. 20.30 h CHRONICLE – D gespr., ab 14/11 J.

TITANIC (3D)

WOZU BIST DU FÄHIG? Von Josh Trank, mit Alex Russell uva.

Anmeldungen an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Frei-

Weitere Daten sind: 12. Mai, 2. Juni, 16. Juni.

tagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder

Kosten: 70 Franken pro Samstag, inklusive Begrüs-

kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere

sungskaffee und Mittagessen. Anmeldung und

Informationen zum Angebot des MüZe sind auf

Detailflyer unter Telefon 044 794 88 30 oder

www.mueze-affoltern-am-albis.ch zu finden.

sekretariat.kurse@klosterkappel.ch.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

9. Woche!

So 14.30 h Dialekt, ab 10, in Begl. ab 7 J.

DIE WIESENBERGER Publikumspreis, Solothurn 2012 Letzte Tage!

Sa 17 h THE IRON LADY E/d/f, ab 12/9 J. Von Phyllida Lloyd, mit Meryl Streep uva. 6. Woche! So 17 h, E/d/f, ab 13/10 J.

THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL Von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson uva. Letzte Vorstellung! Mo 20.15 h, E/d/f

Bonstetten 07.00: Anspruchsvolle Wanderung: Steg - Orüti - Tierhag - Schnebelhorn - Tierhag - Sennhütte - Tössscheidi - Steg. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

So 12 h Dialekt

Matinee!

THE DEEP BLUE SEA

lichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Donnerstag, 26. April Affoltern am Albis

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil 10.00-10.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung. Bibliothek.

20.15: Jazz am Donnerstag: «Silver Swing Quartett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 48 66. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

09.00: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Stadel -

SISTER (L’ENFANT D’EN HAUT) Von Ursula Meier, mit Kacey Mottet Klein uva. Letzte Tage! Do/Fr/Sa/So 20.15 h THE LADY E/d/f, ab 14/11 J. Von Luc Besson, mit Michelle Yeoh uva.

Hausen am Albis 20.30: «Chäs, Brot und Wii». Infos unter www.muelibar.com. Mülibar. Rifferswilerstrasse.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 4. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Tägl. 14.30 h, D gespr. DIE PIRATEN – Ab 6, in Begl. ab 3 J.

EIN MERKWÜRDIGER HAUFEN

Kappel am Albis Bonstetten

Von Terence Davies, mit Rachel Weisz uva. Sa 14.30 h, Di 20.15 h D gespr. Nur kurze Zeit! HALT AUF FREIER STRECKE ab 10/7 J. Von Andreas Dresen, mit Milan Peschel uva. CH-Vorpremiere! Mi 20.15 h, F/d, ab 14/11 J.

Stadlerberg - Raat - Zweidlen. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof. Treffpunkt.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

2. Woche!

Tägl. 17 h D gespr., ab 12 J., in Begl. ab 9 J.

TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER Von Bora Dagtekin, mit Josefine Preuss uva. 2. Woche! Tägl. 20.15 h BATTLESHIP D gespr., ab 14/11 J. Von Peter Berg, mit Liam Neeson uva.


Veranstaltungen

Freitag, 20. April 2012

«Energiestadt Hedingen» – ein Dorfumgang 21. Frühlingswanderung mit dem Gemeindeverein Hedingen Am 25. November 2008 erhielt die Gemeinde Hedingen aufgrund ihrer Massnahmen im Energiebereich das Label «Energiestadt». ................................................... von martin kehrer Interessierte haben nun am Samstag, 21. April, an einem Dorfrundgang des Gemeindevereins Hedingen mit Martin Kehrer, die Gelegenheit, mit kompetenten Referenten und in Anwesenheit des Gemeindepräsidenten Paul Schneiter energetisch bemerkenswerte Objekte zu besichtigen. Der Rundgang beginnt um 13 Uhr beim Bahnhof Hedingen. Als Erstes werden wir das Haus Sunnemattstrasse 11 mit seiner Erdsonde zur Wärmegewinnung besuchen. Gustav Rais erklärt das Prinzip der Wärmegewinnung und berichtet über seine Erfahrungen. Anschliessend wechseln wir zum Haus «Heureka» an der Breitenstrasse 22/24, wo uns Thomas Schweizer das von der gleichnamigen Ausstellung 1991 stammende Energie-Pionierhaus vorstellt. Es war vor 20 Jahren eine fast unglaubliche Sensation, allerdings mit noch beschränkten technischen Möglichkeiten! Beim Vorbeimarsch erhalten wir kurze Informationen zum grossen Solarkraftwerk der Genossenschaft Säulistrom auf dem Dach der Firma Schweizer. In der Zentrale vom Holzwärmeverbund Hedingen an der Maienbrunnenstrasse 5 zeigen uns René Müller und Mitarbeiter der Firma Renercon AG den Ablauf von der Holzschnitzelanlieferung bis zur Verteilung der Wärme in das Heiznetz, das momentan bis ins Oberdorf erweitert wird. Beim Marsch in den südlichen Dorfteil kommen wir an zwei grossen

Fotovoltaikanlagen (Schachenstrasse 7 und Zwillikerstrasse 17/19) vorbei. Anhand der Mehrfamilienhäuser Alte Affolternstrasse 18 bis 24 berichtet Jolanda Huber-Schmid über die pionierhaften Solaranlagen ihres verstorbenen Vaters Rudolf Schmid, der dafür zwei Mal mit dem Solarpreis ausgezeichnet wurde. Es gelang ihm dank genialer Abwärmenutzung von Fotovoltaikpanelen deren Wirkungsgrad zu erhöhen, gleichzeitig sommerliche Abwärme im Boden für den Winter zu speichern und mit Hilfe von Wärmepumpen wieder zu verwenden. Mit dieser Technik baute er bereits vor 10 und mehr Jahren praktisch energieneutrale Mehrfamilienhäuser! Beim Haus «Schmucki» an der Lettenackerstrasse 21 erklärt Architekt Peter Ackermann die wesentlichen Punkte, die beim Bau eines Minergie-Hauses zu beachten sind. Auf dem Rückweg ins Dorfzentrum besichtigen wir die Fotovoltaikanlage der Druckerei «Albis-Offset» (Markus Böni), die uns der Erbauer, Lukas Zimmermann, erklärt. Zum Abschluss werden an einem Rundgang in der Firma Ernst Schweizer AG von H.R. Schweizer und Mitarbeitern folgende Themen angesprochen: Produktökologie, Produktion von SonnenenergieSystemen und nachhaltige Unternehmensführung. Die Firma offeriert den Teilnehmern einen kleinen Zvieri. Anlässlich dieser Veranstaltung des Gemeindevereins Hedingen findet auch die Vernissage vom alle zwei Jahre erscheinenden Gemeindebüchlein statt, das passend zu diesem Rundgang zum Thema «Energiestadt Hedingen» zusammengestellt wurde.

«Eureka», Energie-Pionierhaus 1991, Breitenstrasse 22/24.

Auskunft zu dieser Veranstaltung erteilt Martin Kehrer, Präsident des Gemeindevereins Hedingen, Telefon 044 761 71 77.

Solaranlagen von Architekt R. Schmid, Alte Affolternstrasse 18–24. (Bilder zvg.)

«Es lockt die Sehnsucht» Frühlingskonzert mit dem Gemischten Chor Am Wochenende vom 21./22. April, lädt der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten zu seinen Konzerten in die reformierten Kirchen nach Bonstetten und Wettswil ein.

Lesende am Türlersee. (Bild zvg.)

Für Bücher und die Rechte der Autoren Welttag des Buches und der Urheberrechte 1995 erklärte die Unesco den 23. April zum «Welttag des Buches und des Urheberrechts», einem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. «Lesen bedeutet einen interaktiven Dialog mit dem vom Autor eines Textes geschaffenen virtuellen Universum aufnehmen: einem Universum intellektueller Beschreibungen, das sich jeweils unterscheidet, abhängig von der Fantasie jedes einzelnen Lesers. Es gibt Bücher zu allen Themen, für jedes Publikum und zu allen Zeiten. Aber wir müssen sicherstellen, dass Bücher für jeden und überall zugänglich sind» (Statement der Unesco).

Seinen Ursprung hat der Feiertag für das Buch in einer katalanischen Tradition, wonach sich die Menschen zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi Rosen schenken. Der 23. April ist darüber hinaus dem Gedenken an Miguel de Cervantes und William Shakespeare und anderen grossen Schriftstellern wie Maurice Druon, Halldor Laxness, Vladimir Nabokov u.a. gewidmet, die alle am 23. April geboren oder gestorben sind. Aus Anlass zu diesem Feiertag gewährt die Buchhandlung Scheidegger an diesem Montag einen Rabatt von 10% beim Kauf im Wert von mindestens 50 Franken.

Mit einem unterhaltsamen Gemisch von internationalen Liedern singt der Chor über die Liebe zum Gesang, die Sehnsucht nach der weiten Welt, der freien Natur, dem Frühling, dem Regenbogen, der Liebe, dem Sonnenschein, der Heimat und dem Tanz. Unter der Leitung von Basil Pirijok präsentiert der Chor eine abwechslungsreiche Zusammenstellung aus dem traditionellen wie modernen Liedergut, vom Schlager über volkstümliche

Weisen bis hin zu Gospel und südamerikanischen Rhythmen, und nicht nur in Mundart und Deutsch, sondern auch in Französisch, Englisch und Italienisch. Alle haben mit Emotionen und sehnsuchtsvollen Gefühlen zu tun, die die Seele, nicht nur der Sängerinnen und Sänger, sondern hoffentlich auch der Zuhörer, ansprechen. Am Schluss der Konzerte sind die Besucher und Besucherinnen zu einem Apéro mit kleinen Häppchen eingeladen, um den Abend bei gemeinsamen Gesprächen ausklingen zu lassen. Frühlingskonzerte Gemischter Chor WettswilBonstetten: Samstag, 21. April, 19 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten; Sonntag, 22. April, 17Uhr, reformierte Kirche Wettswil. Eintritt frei, Kollekte.

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Pro Juventute Ferienplausch im Sommer 2012 Sport und Action, Erlebnisse in der Natur, spannende Experimente und noch viel mehr bietet der Ferienplausch Affoltern von Pro Juventute Kanton Zürich während der Sommerferien für Kinder von 4 bis 16 Jahren an. Hier gibt es Tiere und Natur, Sport und Tanz, Malen und Basteln, Spielen, Experimentieren und Musizieren. Das Angebot reicht von wenigen Stunden dauernden Erlebnissen bis zu Wochenkursen, Ferienlager, alle geleitet von kompetenten Fachpersonen. Für die Kinder ist auf der homepage www.ferienplausch-affoltern.ch ab dem 7. Mai 2012 der Weg zu den Angeboten 2012 offen. Zum Anmelden muss ein Benutzerkonto eingerichtet werden. Vom 7. Mai bis 20. Mai können die Angebote, auf der persönlichen Wunschliste gespeichert und nach Vorrang eingeordnet werden. Weil unklar ist, ob genügend Platz verfügbar ist, können mehrere Angebote auf die Liste gesetzt werden. Dabei ist es wichtig, oben auf der Wunschliste einzutragen, wie oft der Teilnehmer oder die Teilnehmerin einen Kurs besuchen möchte. Am 21. Mai wird mittels einer persönlichen E-Mail bestätigt, welche Angebote für die Kinder definitiv gebucht sind. Ab dem 22. Mai beginnt die Direktbuchungsphase und Restplätze können bis zum 17. August gebucht werden. Dabei gilt: «Dä Gschnäller isch dä Gschwinder!» Es lohnt sich von Zeit zu Zeit im Internet nachzuschauen. Es gibt die Möglichkeit, sich mit einem einzigen Benutzerkonto für Angebote in den Regionen Affoltern, Zürich, Meilen und Winterthur anzumelden. So kann aus fast 300 Angeboten ausgewählt werden. Damit die Teilnehmenden überall hinkommen, kann auf der Buchungsplattform auch der beliebte ZVV-FerienPass gebucht werden. Wer gerne in die Badi geht, kann ab dem 22. Mai den Badeplausch, mit Zutritt zu vielen Bädern im Kanton Zürich, buchen. Für die Eltern ist es wichtig zu wissen, dass die Pro Juventute Kanton Zürich Familien unterstützt, deren Ferienbudget nicht ausreicht. Anträge auf finanzielle Unterstützung für den Besuch von Ferienplausch-Angeboten werden im Rahmen der Einzelfallhilfe behandelt. Angaben dazu unter: http://projuventute-zh.ch/was-wir-tun/ materielle-unterstuetzung. Sollten genügend Mittel vorhanden sein, um damit auch finanziell Schwächere zu unterstützen oder möchten Grosseltern, Götti, Gotti, Tante oder Onkel einen Beitrag an die sinnvolle Freizeitgestaltung der Kinder leisten, sind Spenden mit dem Vermerk «Ferienplausch Affoltern» herzlich willkommen: Pro Juventute Kanton Zürich, Postkonto 80-40609-2. An dieser Stelle dankt der Ferienplausch Affoltern all den vielen engagierten Anbietern von FerienplauschAngeboten. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung könnte dieses umfangreiche Angebot an Sommerferienaktivitäten nicht gemacht werden. Das Kursorganisationsteam wünscht allen – Gross und Klein – viel Spass und manchmal auch ein wenig Geduld beim Entdecken der neuen Buchungsplattform und des reichhaltigen Ferienplausch-Angebots 2012. Pro Juventute Ferienplausch Affoltern, Doris Affolter, Kursorganisatorin Für die Anmeldung der Sommerferienaktivitäten bietet der Ferienplausch Affoltern seine Hilfe an, persönlich am Telefon 044 760 13 92 und vor Ort an der Zürichstrasse 136 in Affoltern: Mittwoch, 9. Mai, 13.30 bis 18:00 Uhr; Donnerstag, 10. Mai, 8 bis 12 Uhr; Dienstag, 15. Mai, 13.30 bis 18 Uhr; Mittwoch, 16. Mai, 9 bis 15 Uhr und jeden weiteren Dienstag-

Der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten lädt zum Frühlingskonzert. (Bild zvg.)

vormittag bis am 10. Juli 2012.


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Sport

Zwilliker Schützen starten gut

Spannendes OL-Wochenende im Zürcher Weinland

Über das Wochenende vom 24. und 25. März sowie am Ostermontag, 9. April, lud die Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon bereits um 37. Mal zum traditionellen Säuliämtler-Gruppenschiessen ein. Diesen ersten Grossanlass der Ämtler Schützen haben dieses Jahr 762 Schützen aus dem Amt, dem Kanton und der halben Schweiz besucht. Dank der guten Organisation und der Mithilfe vieler Vereinsmitglieder konnte der Grossandrang reibungslos bewältigt werden. Das gute Schiesswetter am ersten Wochenende hat sich auch positiv auf die Resultate ausgewirkt. Auch dieses Jahr wurde das Punktemaximum nicht erreicht, aber mit nur einem Verlustpunkt und einer Mouche im letzten Seriefeuer gelang Walter Nobs vom Militärschiessverein Marthalen mit 99 Punkten ein absolutes Spitzenresultat. Im zweiten Gesamtrang mit 98 Punkten und 2 Mouchen folgt Josef Horat aus Unteriberg. Ebenso mit 98 Punkten folgen Manuela Tozzo der Weltmeisterin aus Jonen, Thomas Holdener aus Unteriberg, Hans Müggler aus Waldkirch, Josef Müller aus Baar, Stefan Britschgi aus Adliswil und Daniel Povse aus Zürich. Alle diese Schützen schossen mit dem Standardgewehr. Die Kategorie der alten Sturmgewehre 57/02 wurde eine klare Beute von Rolf Stutz aus Widen-Hasenberg mit 89 Punkten und die Kategorie aller anderen Armeewaffen wurde von Marco Schlegel aus Rüschlikon mit 97 Punkten gewonnen. Alle Kategoriensieger erhalten als Spezialgabe je ein 20er Goldvreneli. Ein Goldvreneli erhält auch der beste Junior Domink Müller aus Tegerfelden mit 97 Punkten. Als beste Ämtler, und somit Gewinner eines 20er Goldvreneli, dürfen sich Heinz Meili FSV Wettswil mit dem Standardgewehr und 97 Punkten (15. Gesamtrang), Robert Graf mit dem Sturmgewehr 90 FSV Bonstetten mit 95 Punkten und Fredy Künzi SV Obfelden-Maschwanden mit dem Stgw. 57/02 und 87 Punkten auszeichnen lassen. Bei den Gruppen, bestehend aus fünf Schützen desselben Vereins, gewann in der Kategorie A die Gruppe Beno aus Marthalen mit dem ausgezeichneten Gesamtergebnis von 478 Punkten vor der punktgleichen Gruppe Ybrig 1 aus Unteriberg. Entscheidend für den Gewinn war das höhere Einzelresultat von 99 Punkten. Dahinter folgt die Gruppe Fi-Göler aus Fischbach-Göslikon mit 472 Punkten. Die Kategorie D gewann die Gruppe Engelberg 1 aus Dulliken mit 455 Punkten vor der Gruppe Seebuebe aus Wädenswil mit 454 Punkten und der Gruppe Zytthurm 2 aus Zug mit 451 Punkten.

Auszug Einzelrangliste der Ämtler Schützen: 97 Punkte: Heinz Meili, FSV Wettswil. 96 Punkte: Herbert Fankhauser, FSV Wettswil; Martin Landis, FSV Wettswil; Alfred Häfliger, FSV Ottenbach. 95 Punkte: Dieter Rothacher, FSV Wettswil; Peter Buchmann, FSV Knonau; Gion Kuster, SV Obfelden-Maschwanden; Robert Graf, FSV Ottenbach; Bruno Schneiter, SV Affoltern. 94 Punkte: Hans Lüthi, FSV Kappel. 93 Punkte: Urs Leuthold, FSV Knonau; Heinz Hug, FSV Ottenbach; Werner Imhof, FSG Zwillikon; Werner Wider, SV Obfelden-Maschwanden; Rolf Schönbächler, SV Affoltern; Daniel Kurmann, FSG Zwillikon. 92 Punkte: Sämi Schneebeli, SV Obfelden-Maschwanden; Roger Zwicky, SV Obfelden-Maschwanden; Patrick Zimmermann, SV Obfelden-Maschwanden; René Ippel, FSV Wettswil; Ulrich Weiss, SV Affoltern; Hanspeter Meier, FSV Wettswil; André Frick, FSG Zwillikon; Albert Suter, FSG Zwillikon; Joel Brunner, FSV Ottenbach. 91 Punkte: Peter Müller, FSV Knonau; Ruedi Keller, FSV Wettswil; Patrick Genkinger, FSG Zwillikon; Werner Steiner, FSG Zwillikon; Peter Frei, SG Aeugst. 90 Punkte: Gody Plankensteiner, SV Affoltern; Roland Bliggensdorfer, FSV Wettswil; Peter Frutiger, FSG Zwillikon; Hans Pfister, SG Aeugst; Peter Nyfeler, FSV Ottenbach; Daniel Obschlager, FSG Zwillikon; Stefan Meili, SV Hedingen.

Freitag, 20. April 2012

Kategoriensiege für Gusti Grüniger und Yvette Zaugg Am Samstag, 14. April, fanden in Andelfingen zwei schwierige Dorfsprints und am Sonntag, 15. April, ein klassischer Langdistanz-Orientierungslauf im «Cholfirst» bei Uhwiesen statt. Am Samstag waren die guten OLTechniker und am Sonntag die starken Läufer bevorteilt. ................................................... von martin kehrer Beim Dorfsprint vom Samstag mit Streckenlängen von 1 bis 2 km, 10 bis 20 Posten und entsprechenden Siegerzeiten um 10 Min. waren Schnelldenker im Vorteil. Natürlich muss der Sieger zusätzlich auch schnell rennen, aber entscheidende Sekunden gehen meistens in der Hektik durch verzögertes Routenstudium oder zu lange Umwege verloren. In den engen Strässchen und Gassen ist es schwierig, den schnellsten Weg mit wenigen Blicken auf der Karte zu erkennen, kein unüberwindliches Hindernis zu übersehen und jede Wegverzweigung trotz raschem Lauftempo zu erfassen. In der Eile wird nicht selten bei nahe stehenden Posten der falsche quittiert oder sogar ein ganzer Posten übersehen – wie es der Schreibende erstmals selber erfahren musste! Als Besonderheit dieses Wettkampfes hatten die Läufer sogar je einen Dorfsprint in den beiden durch die Thur getrennten Dorfteile Andelfingen und Kleinandelfingen zu bewältigen, wobei für die Rangliste nur die Summe der beiden Laufzeiten gewertet wurde. Die Elitekategorien starteten für den zweiten Lauf sogar mit den echten Se-

Rosa Moreira, seit einigen Jahren in Obfelden zu Hause, befindet sich gegenwärtig in einer beneidenswerten Form. Die Läuferin der LVF Muri hat vergangenen Samstag in ihrer Alterskategorie den GP der Stadt Dübendorf gewonnen. Bei heftigem Biswind erreichte sie die fünftbeste Zeit überhaupt bei den Frauen. Die Erfolgsserie begann allerdings schon Anfang April in Bludenz, Österreich. Am dortigen Halbmarathon erreichte Rosa Moreira zum Frühlingsauftakt gleich den zweiten Rang. Am Männedorfer Waldlauf wurde sie darauf gute Fünfte und am Giro Media Blenio im Tessiner Dongio lief sie in ihrer Alterskategorie erneut auf Rang zwei. (wl.)

Ein Ultra-Lauf im Ferienparadies Säuliämtler OL-Läufer in der Garderobe. Von links: René Vock, Hannes Zaugg und Umberto Veronesi. (Bild zvg.) kundenrückständen aus dem ersten Lauf (sog. Jagdstart), was natürlich – im Gegensatz zu den üblichen Einzelläufen – immer zu sehr attraktiven Rennverläufen mit direktem Gegnervergleich führt.

Bis zu 16 Kilometer Am Sonntag im «Cholfirst», einem Waldhügel zwischen Benken und Schaffhausen hatten die Läuferinnen und Läufer je nach Kategorie Distanzen von vier bis 16 km mit 100 bis 600 Höhenmetern zu bewältigen. Bei typischem Mittellandwald mit vielen Wegen und Dickichten gab es wenig heikle Routenwahlprobleme zu lösen. Bei

Laufzeiten von einer Stunde und mehr war deshalb neben kartentechnischen Fähigkeiten vor allem die körperliche Kondition entscheidend. Die grösste Überwindung brauchte aber der frühmorgendliche Entscheid, bei diesem kalten, nassen und garstigen Wetter aus dem warmen Bett zu steigen und im strömenden Regen durch den Wald zu laufen. Von den Säuliämtler OL-Läufern und Läuferinnen errangen Podestplätze in ihren Alterskategorien: Am Samstag Gusti Grüniger (1. H75), Yvette Zaugg (1. D60), Andi Haller (3. HAK) und Michael Weber (3. H20). Am Sonntag wurden Lucia Hasler 2. bei D65 und Walter Bickel 3. bei H75.

Reich befrachteter Gabentempel des Gibelschwinget. (Bilder Martin Platter)

Auf dem Gibel-Gabentempelberg Bevor sich die stämmigen Burschen jeweils mit Kraft und Wucht in den Sägemehlring werfen, findet ein Wettkampf der besonderen Art statt: Die Bestückung des Gabentempels. Tatsächlich ein fast heiliger Akt, der viel mit Prestige zu tun hat. Am diesjährigen Gibelschwinget sammelte unter dem Vorsitz des Hauptikers Fredi Steinmann ein vierköpfiges Gabenkomitee. Der Mann mit dem grössten Kontaktnetz ist zweifellos der Bonstetter Willi Bernhard, der 1977 zu den Hauptinitianten des traditionsreichen Säuliämtler Schwinganlasses auf dem Anwesen von Kranzschwinger Paul Hedinger gehörte. Zuerst als Festwirt und seither im Gabenkomitee wirkt Berhard unentwegt und mit grosser Leidenschaft. Versucht man Bernhard Willi auf dem Handy zu erreichen, kommt nicht etwa nur ein schnödes Rufzeichen, sondern stilecht «der Schacher Seppli», wie es sich für einen echten Schwinger-Fan gehört. Schon Tage vorher kursieren jeweils die wildesten Gerüchte, wer denn nun den wertvollsten Preis spenden durfte. Richtig gelesen. Unter Schwingerfreunden ist es kein Müssen, sondern eine Ehre,

Spitzenresultate für Rosa Moreira

Gibelschwinget-Gewinner Markus Schläpfer mit Siegermuni Poldi, gespendet von der Hyposwiss-Privatbank, vertreten durch Thomas Stucki (links). Rechts OK-Präsident Franz Furrer. Geld oder eine Gabe spenden zu dürfen! Unter den Grosszügigen bricht zuweilen ein veritabler Wettkampf aus, wer denn nun das Wertvollste kredenzen durfte. Den inoffiziellen Sieg holte diesmal ein hochkarätiges Quartett mit Piaggio-Händler Roger Meyer, Wirt Hugo Trachsler, dem Wettswiler Gemeindepräsidenten Hanspeter «HP» Eichenberger und «Stromer» Marius Stutz, die zusammenlegten und einen Scooter finanzierten.

Sehr gefreut hat sich Bernhard aber auch über die Zusage von Wohndesigner Werner Kurt, der spontan eine wertvolle Treichel stiftete. So könnte Bernhard noch Dutzende Geschichten erzählen. Ehrensache ist für ihn, selber einen namhaften Betrag zu spenden. Ebenso, wie dass die Höhe der Zuwendungen geheim bleibt. Denn oberste Prämisse ist und bleibt die Kameradschaft unter den «Bösen» – die eigentlich total nett sind. (map.)

105 km und über 4300 Höhenmeter nonstop – Adrian Brennwald startet dieses Wochenende am Ultra-Lauf Mallorca Serra de Tramuntana. Bis zum Mittwochmorgen waren 469 Sportler gemeldet. Der Aeugster hat vor knapp drei Wochen mit seinem Sieg am Männedörfler Waldlauf Moral getankt. Auf Mallorca wird er mit Startnummer 405 ins Rennen gehen.

Sidewinders haben zugebissen Erfolgreicher Saisonauftakt der Affoltemer Inlinehockeyaner in der 3. Liga. Der Saisonauftakt gegen den IHC Grizzlys Hünenberg II war der erste Prüfstein für diese Saison. Als Absteiger aus der 2. Liga war man natürlich in einer Favoritenrolle. Die Grizzlys kannte man aber noch aus früheren Jahren und die Duelle waren immer ausgeglichen. Doch das Ziel war klar: Gewinnen und den ersten Grundstein legen für die Playoffteilnahme. Ein gutes Omen, dass die neuen Trikots gerade noch rechtzeitig zum Saisonauftakt eingetroffen sind. Noch bevor das Spiel überhaupt angefangen hatte, war schon Aufregung zu verspüren: Die Hünenberger spielten in ihrer 2. Mannschaft mit einigen Spielern, welche das NLB-Spiel zuvor der 1. Mannschaft mitgespielt hatten. Obwohl unter diesen Umständen legitim, schien dies nicht gerade sportlich von den Gegnern. Doch davon wollte man sich nicht unterkriegen lassen. Das Spiel begann sehr gut für die Affoltemer. Sie begannen ruhig und konzentriert. Nach fünf Minuten führte man bereits 2:0 und der Gegner hatte noch keinen Puck gesehen. Doch irgendwann kippte die Konzentration. Es fing mit dem ersten Gegentor in der 11. Minute an. Danach stimmte gar nichts mehr und die Gegentore zwei und drei folgten keine zwei Minuten später. Den Ausgleich erzielten die Säuliämtler dank eines fatalen Goaliefehlers. Vielleicht das Tor des Jahres schoss gleich zu Beginn der Saison dann Fabian Kiser, der nach einem herrlichen Sololauf im Umfallen den Puck ins nahe Eck schlenzte. Nach der Pause war es dann zu Ende mit dem Torreigen. Die Hünenberger konnten dank ihres besten Spielers auf 5:5 ausgleichen. Es blieb spannend bis zur 23. Minute, als sich Felix Scheuble ein Herz fasste und den Puck via Pfosten und Goalie zur erlösenden Führung reindrückte. In der letzten Minute brannte es dann noch einmal vor dem Tor der Sidewinders, aber der Ausgleich fiel nicht mehr. Morgen Samstag steht bereits der nächste Match an, in Wetzikon gegen die Uster Hornets. Weitere infos unter www.sidewinders.ch.


Sport

Freitag, 20. April 2012

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Die Ämtler Streethockeyaner sind ausgeschieden Am Sonntag zweite Niederlage gegen Grenchen-Limpachtal

Die Besten der Kategorie U13 Knaben: Raphael Samide (Mitte, 1. Platz), Luca Suter (links, 2. Platz) und Philip Meier (3. Platz). (Bild zvg.)

Lokalmeister erkoren Tischtennis School Trophy in Affoltern Mehr als 60 Schüler und Schülerinnen aus dem Bezirk Affoltern kämpften am letzten Montag an den Tischtennis-Schülermeisterschaften um den Titel des «Lokalmeisters». Das vom Tischtennisclub Affoltern durchgeführte Turnier fand am Montagabend in der Dreifachturnhalle Stigeli auf über 20 Tischen statt. In je drei Alterskategorien für Mädchen und Knaben wurden zuerst Gruppenspiele ausgetragen. Jeweils der Erst- und Zweitplatzierte qualifizierten sich für die Hauptrunde, wo im K.o.-Modus der Lokalmeister der jeweiligen Kategorie erkoren wurde. Es gab viele spannende Spiele mit knappen Entscheidungen. Neben Ruhm und Ehre gab es für die ersten

Mission Wiederaufstieg Günter Hutzler und Rolf Stähli wollen mit den Junioren Ba des FC Affoltern zurück in die Promotion. Die Saison 2012 steht vor der Tür. Auf Anfrage der Juko und kurzem Überlegen haben Günter Hutzler und Rolf Stähli die Junioren Ba übernommen. Im Spätherbst 2011 begannen sie mit den Trainingseinheiten. Nach der Weihnachts- und Neujahrspause ging es in der zweiten Januarwoche wieder mit dem Training los – in der Turnhalle sowie auf dem Kunstrasen. Hoch motiviert kamen die Junioren jeweils in die Trainings. Im Januar fand dann das Hallenturnier statt, wo man mit zwei Mannschaften vertreten war. Dort konnte das Ba bereits einen kleinen Erfolg mit dem Turniersieg verbuchen. Vier Trainingsspiele haben nun den aktuellen Stand des Teams aufgezeigt. Noch bleibt etwas Zeit, um die Schwächen zu korrigieren. Das Saisonziel haben die Trainer klar definiert. Erhofftes Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg in die Promotion. anzeige

drei Medaillen und für die Plätze vier bis acht ein Diplom. Die Besten der jeweiligen Kategorie qualifizierten sich zudem für das Kantonsfinal, welches am 20. Mai 2012 in Wädenswil ausgetragen wird. Das Schweizer Finale findet dann am 3. Juni 2012 in Düdingen FR statt, wo der nationale Schülermeistertitel vergeben wird.

Ranglistenauszug: Mädchen: U15: 1. Mirdita Kadriu (nur 1 Teilnehmerin), U13: 1. Julia Dabic, 2. Megan Roby, 3. Isabelle Bartholomä, U11: 1. Lynn Hefti, 2. Nicole Suter, 3. Jacqueline Schneebeli. Knaben: U15: Donart Atashi, 2. Robin Berli, 3. Ryan Brun, U13: 1. Raphael Samide, 2. Luca Suter, 3. Philip Meier, U11: 1. Robin Feuz, 2. Beda Ott, 3. Robin Zimmermann.

Die erste Mannschaft des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil scheidet nach einer klaren 4:11Heimniederlage aus den Playoffs aus. Der frischgebackene Cupsieger aus Grenchen war schlicht eine Klasse besser. Der Streethockeyplatz im Wettswiler Moos war mit unzähligen Fahnen und Ballonen in den Farben schwarz und gelb geschmückt, als die Spieler für die erste Playoff-Partie auf dem neuen Terrain einliefen. Es folgte zuerst die Verabschiedung von Roger Schweisgut, welcher fünf Jahre für den Verein gespielt hatte und Juniorentrainer war. Dann nahm man offiziell Abschied von Sven Bürki, welcher als Spieler nach einer 15-jährigen Karriere und 452 erzielten Toren für den Verein zurücktritt.

Klares Verdikt erst im letzten Drittel Es waren dann auch diese beiden Spieler, welche das Heimteam früh in Führung brachten. Schweisgut spielte Bürki im Slot an und dieser versenkte zum 1:0. Dieser gelungene Start gab Selbstvertrauen und die Zürcher hielten im ersten Drittel gut mit. Es wur-

Verabschiedet: Roger Schweisgut ...

... und Urgestein Sven Bürki. (Bilder zvg.)

den noch je ein Treffer auf beiden Seiten erzielt und man ging mit einer 2:1-Führung in die erste Pause. Die Gäste reagierten aber sofort im zweiten Drittel. In Überzahl glichen sie die Partie aus und wurden dann kontinuierlich stärker. Der Regen machte das Terrain kaum bespielbar, aber die Solothurner wussten damit gut umzugehen und wurden nun ihrer Favoritenrolle gerecht. Beim Stand von 3:5 ging es dann in die zweite Drittelspause und trotz Rückstand sah man durchaus die Chance, in die Partie zurückzukehren. Die ruppige Gangart, welche die Spieler teilweise an den Tag legten, sorgte

dann aber für die Entscheidung. In einem Zweikampf sahen die Schiedsrichter ein schweres Foul der Zürcher und entschieden auf eine Matchstrafe. Fünf Minuten Unterzahl gegen das starke Grenchner Powerplay, das ging nicht gut, und so konnten die Gäste davonziehen. Die Zürcher sammelten in dieser Phase weitere Strafen und so wurde, wie bereits im Hinspiel, aus einer knappen Angelegenheit im letzten Drittel ein klares Verdikt. Die erste Mannschaft schliesst damit eine durchzogene Saison ab. Es gilt nun, über den Sommer neue Energie zu tanken und die Abgänge mit jungen Spielern zu kompensieren.

Ein Torspektakel ist zu erwarten Der FCWB spielt am Sonntag auswärts gegen Dietikon Zum zweiten Mal in Serie bestreitet der FCWB am kommenden Sonntag ein Auswärtsspiel. Dabei geht es ins Limmattal, wo mit dem FC Dietikon ein ganz starker Widersacher auf die Ämtler wartet. Man darf sich auf ein äusserst spannendes Spiel freuen. ................................................... von andreas wyniger Mit einem riesigen Effort ist es dem FC Dietikon gelungen, seine Mannschaft auf die Rückrunde hin ganz massiv zu verstärken. Entsprechend stark trumpften die Limmattaler im bisherigen Verlauf dieser Rückrunde auf. Zudem weist die Partie fast Derbycharakter auf, was wohl die Akteure Dietikons zusätzlich motivieren wird. Nur zu gerne würden es die Limmattaler schaffen, dem aktuellen Leader aus dem Säuliamt Punkte abzutrotzen. Vor allem spielerisch wird Dietikon stark eingeschätzt. Interessant ist auch das Torverhältnis der Gastgeber

vom Sonntag. Obwohl man nur auf dem neunten Zwischenrang klassiert ist, hat man bereits 33 Tore erzielt. Gleichzeitig bedeuten jedoch auch die 42 Gegentore einiges, man stellt dadurch die zweitschwächste Abwehr der Liga. Damit ist klar, dass Spiele mit Dietiker Beteiligung zumeist sehr torreich verlaufen und den Zuschauern Spektakel garantiert ist.

Mit viel Selbstvertrauen Die Ämtler ihrerseits dürfen mit viel Selbstvertrauen auf die Dornau reisen. In den bisherigen fünf Rückrundenspielen ging man jedes Mal als Sieger vom Platz. Allerdings, gerade auch der letzte Match in Wettingen hat wieder eindrücklich gezeigt, dass jeder einzelne Treffer und jeder einzelne Punkt nur mit einer herausragenden, konzentrierten und höchst disziplinierten Leistung erarbeitet werden kann. «Ausruhen wollen und können wir uns noch lange nicht. Ich bin gespannt, ob es meinen Spielern gelingt, trotz vieler Lobeshymnen auch am

Sonntag wieder bereit zu sein, die richtige Einstellung an den Tag zu legen und eine maximale Leistung abzurufen» – Trainer Martin Dosch geht etwas angespannt in das nächste Spiel. Ihm und seiner Equipe ist es vollauf bewusst, dass nun die Wochen der Wahrheit kommen. «Jetzt geht es in Serie gegen die Topteams. Das wird eine riesige Herausforderung», unterstreicht auch Mannschaftskapitän Nico Buchmann die positive Stimmung innerhalb der Gruppe. Viel beitragen zu einem weiteren Vollerfolg wird auch eine grosse Anzahl Anhänger. Die Reise nach Dietikon ist kurz und dem Team und den Verantwortlichen ist es zu wünschen, dass die ganze Fangemeinde mitreist und die Mannschaft lautstark am Spielfeld unterstützt. Kickoff auf der Dornau ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr. FCWB-Heimspiele vom Wochenende: Fr. 18.30 Jun. Ee - Industrie/Turicum; 20.00 Veteranen - Wald; Sa. 11.00 Jun. Ed - Albisrieden; 12.30 Jun. Da - GC; 14.00 Jun. Cb - Wallisellen; 16.00 Jun. Ca - Oetwil/Geroldswil; So. 10.15 FCWB 2 - Buttikon.

Petra Klingler bouldert wieder. (Archiv)

Klettersaison: Start in Slowenien Kommendes Wochenende (Samstag und Sonntag) findet in Log-Dragomer (Slowenien) für die Schweizer Kletterer der erste Boulder-Weltcup der Saison 2012 statt. Auf der Startliste sind insgesamt 125 Athletinnen und Athleten aus 23 Nationen eingeschrieben. Aus der Schweiz starten drei Damen und fünf Herren. Das Schweizer Damenteam wird angeführt von Petra Klingler, Bonstetten, und von Rebekka Stotz, Urdorf.


Extra

Freitag, 20. April 2012

glosse

volg-rezepte

Einkaufen – immer stressiger

Pouletbrust mit Nusskruste

Schwarz auf weiss konnten wir kürzlich im «Anzeiger» lesen, dass das Knonauer Amt mit den heutigen Einkaufsmöglichkeiten zufrieden ist. Kein weiterer Grossverteiler sei erwünscht, hiess es aufgrund einer durchgeführten Umfrage. Aber natürlich haben in dieser Frage nicht die Konsumenten das letzte Wort, sondern die Marketing-Götter in den Chefetagen der Lebensmittelkonzerne. Das waren noch glückliche Zeiten, als man für den Einkauf fast nur zwischen Coop, Migros, Volg und Denner entscheiden musste. Doch in den letzten Jahren hat die Zahl der Läden und Shops sprunghaft zugenommen. Spar, Avec, Pronto, Migrolino, Otto’s und wie sie alle heissen, führen ebenfalls ein breites Sortiment. Die Migros hat gewollte Konkurrenz von ihrer eigenen Tochter Denner (und verkauft über diesen Umweg Alkohol und Rauchwaren en masse). Auch die Volg- und Landi-Läden sägen sich selber in die Beine. Stallikon ist aufgrund eines Weltwoche-Ratings die attraktivste Wohngemeinde. Mit dem neuen Reppisch-Märt wird sie nun wohl super-attraktiv. Hand aufs Herz: Gehört eine Region wie die unsrige ohne Aldi und Lidl nicht zu den unterentwickelten Gebieten? Aldi hat in der Schweiz bereits 155 Filialen, Lidl 82. Da wäre es doch höchste Zeit, auch das Säuliamt abzudecken. Bevor man sich heute für einen Anbieter entscheiden kann, muss man das MigrosMagazin, die Coop-Zeitung sowie eine Vielzahl von Prospekten durchackern, um ja keine Aktion zu verpassen. Das ermüdet fast mehr, als der anschliessende Einkauf. Und wenn man dann endlich im Laden steht, wird einem vor dem Joghurt-Gestell wegen des grossen Angebots fast schwindlig. Am liebsten würde ich eine Volksinitiative lancieren mit dem Ziel, alle Aktionen sowie Cumulus, Supercard, Märkli usw. abzuschaffen und nur ganzjährig geltende Nettopreise zu fordern. Aber da hätte ich wohl das Heu mit den Marketing-Strategen nicht auf der gleichen Bühne. Und so werde auch ich wohl oder übel die Schnäppchen-Angebote weiterhin prüfen müssen, statt mich über eine Preispolitik zu ärgern, die ich als einfaches Mitglied des Gango-Klubs leider nicht beeinflussen kann. Und wer weiss, mit Aldi und Lidl wird vielleicht einiges noch «echli günschtiger». (rf.)

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Pouletbrust mit Nusskruste. (Bild zvg.) Für 4 Personen 4 Pouletbrüstli 1 EL Öl

Kruste: Die Bilder von Pascal Prokops altem Volvo 240 mit Holzheizung auf dem Beifahrersitz gingen um die Welt. (Bilder Martin Platter)

«Grundlose Partys machen am meisten Spass»

Zubereitung:

Der Herferswiler Pascal Prokop feierte Esel Murphy und seine heissen Holzöfen fürs Auto. Die Stimmung passt zum Ort: «Chill out» nennt sich das Partylokal in Boswil, in das Pascal Prokop eingeladen hat. Das Volk ist bunt gemischt, quer durch alle Generationen und Stile. Prokop könnte mit seinen Latzhosen glatt als «Super Mario» durchgehen. Seine Frisur bleibt jedoch «Gothic» wie auch seine Leidenschaft fürs Unkonventionelle. Gefeiert wird nicht sein 39. Geburtstag, sondern der seines Maskottchens Murphy, eines kleinen Stoffesels, der auf seinem Bobby-Car hoch über der Bühne schwebt. «Grundlose Patrys machen am meisten Spass», sagt der Herferswiler mit breitem Grinsen und nippt an einem Glas Rotwein.

Schräger Typ mit markigen Sprüchen Autos und andere heisse Eisen sind das Hobby des Rangierlokführers. Damit wurde er im letzten Winter weltberühmt. Befeuert durch die eisigen Temperaturen berichteten soziale Netzwerke und Fernsehstationen aus der Schweiz (Rundschau), allen

wetter

1. Für die Kruste weiche Butter, Baumnüsse, Paniermehl, Kräuter und Nussöl mischen. Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Die Pouletbrüstli mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und in heissem Öl braten, bis sie knapp durch sind. 3. Die Krustenmasse auf die Pouletbrüstli streichen und im Ofen gratinieren. – Zubereitung ca. 40 Min.

Pascal Prokop: «Der Ofen im Auto ersetzt mir die wärmende Freundin.» Nachbarländern, der Türkei, England, Südafrika, Schweden, Japan und den USA über Prokops alten Volvo, in den er einen gusseisernen Holzofen eingebaut hatte – der erst noch im Fahrzeugausweis eingetragen ist. «Der TÜV würde Prokop wohl den Vogel zeigen, hätte er versucht in Deutschland dafür eine Fahrerlaubnis zu erhalten», kommentierte die Sprecherin des deutschen TV-Wissensmagazins «Galileo» lakonisch. Der Kamin müsste zudem

gemäss deutscher Feuerstellenverordnung einmal jährlich von einem Schornsteinfeger gereinigt und kontrolliert werden. Dazu die markigen Sprüche Prokops: «Der Ofen im Auto ersetzt mir die wärmende Freundin.» Schallendes Gelächter, Gejohle und Applaus im Saal. Ganz im Sinne von Pascal Prokop. Das Einheizen überliess er diesmal übrigens nicht einem Holzofen, sondern den beiden Bands, die er engagiert hatte. (map.)

zwischen-ruf

Ein Mega-GigaSparprogramm

bauernregel «Wenn vor Georgi (22. April) Regen fehlt, wird man nachher damit gequält.»

100 g Butter, weich 100 g Baumnüsse, grob gehackt 50 g Paniermehl oder fein geriebenes Toastbrot 2 EL Kräuter, gehackt; z.B. Salbei, Thymian, Rosmarin 1 EL Nussöl Salz, Pfeffer

Hallo! Ich mache auch mit! Ich spare Energie! Habe einen Geschirrspüler gekauft mit Energiesparprogramm. Da verbrauche ich doch glatt statt 13 Liter Wasser nuuur 10 Liter. Ich spare also 3 l (drei Liter). Der Umwelt zuliebe. Und ich verbrauche statt 1.20 kWh nuuur 1.03 kWh! Ich spare also 0.17 kWh (nullkommaeinssiebenKilowattinderStunde)! Der Umwelt zuliebe. Das ist auch finanziell interessant. Weniger Energie kostet auch weniger Geld. Konkret spare ich pro Waschgang 5 Rp. Nachteil: Natürlich keiner. Der Waschgang dauert statt normal 1.15 Stunden mit Energiespartaste halt 2.30 Stunden. Das Brummen wirkt gemütlich und man tut es schliesslich der Umwelt zuliebe. Merke gerade, dass in meinen Worten ein kleiner Zweifel mitschwingt. Das muss geklärt werden. Ich erkundige mich bei dem Fachmann, ob diese Sparmassnahme überhaupt Sinn macht oder nur ein MilliTropfen auf den heissen Stein bedeu-

tet. Und werde belehrt: Bei eineinhalb Millionen Geschirrspülern in der Schweiz kämen wir mit Energiesparen in den Giga-Bereich! Ich solle das doch mal ausrechnen! Was? Jetzt? Am Telefon? Ich nehme das Wasser, weil das schneller geht. Also drei Liter mal 1 500 000 gleich 4 Millionen 5 Hunderttausend Liter. Wow! Und erst die Kilowatt-Ersparnis! Die Rechnung überlasse ich Ihnen, sie heisst: 0,17 kWh mal 1 500 000 = ? Ute Ruf

gedankensprünge Feucht Niemand braucht mir zu beweisen Dass der Himmel weint, wenn Engel reisen Kaum gingst du fort, ganz unvermutet War unser Keller überflutet Martin Gut

KartoffelApfelgratin

Kartoffel-Apfelgratin. (Bild zvg.) Für 4 Personen 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend 300 g Äpfel ½ l Milch Salz, Pfeffer Muskat, frisch gerieben 2 Knoblauchzehen 30 g Butter

Zubereitung: 1. Kartoffeln schälen und waschen, auf dem Gemüsehobel in gleichmässige dünne Scheiben schneiden. Äpfel waschen und entkernen, nicht schälen. Ebenfalls in feine Streifen schneiden. 2. Mit der Milch und den Gewürzen im Topf aufkochen lassen und sofort vom Herd nehmen. 3. Eine Ringform mit Knoblauchzehen ausreiben und mit Butter ausfetten. Die Kartoffeln gleichmässig darin verteilen und im auf 150° vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten gut 1 Std. garen. 4. Gratin aus dem Ofen nehmen, stürzen und mit dem Käse bestreuen und unter dem Grill goldbraun überbacken.


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Preis-Jassen Samstag, 21. April 2012, Preisjassen im Restaurant Aemtlerstübli. Gespielt wird der Schieber mit zugelostem Partner. Teilnahmekosten: Fr. 25.– Nachtessen inbegriffen. Ohne Voranmeldung. Restaurant Ämtlerstübli Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern a. A. info@aemtlerstuebli.ch

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9 771661391004 Motto «Ticino» Der Ottenbacher Gemeinde- schreiber Andreas Masche ver- lässt seinen Posten bereits nach sieben Monaten. «Das...

031_2012  

9 771661391004 Motto «Ticino» Der Ottenbacher Gemeinde- schreiber Andreas Masche ver- lässt seinen Posten bereits nach sieben Monaten. «Das...