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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 30 I 174. Jahrgang I Freitag, 17. April 2020

Verdoppelt

Rund 11000 Personen haben sich im März neu auf dem RAV angemeldet. > Seite 3

Mehr Schutz

Mettmenstetten hat eine neue Verordnung erlassen zum Erhalt der Naturschutzobjekte. > Seite 5

Tiefere Einnahmen

Die Jahresrechnung 2019 der Stadt Affoltern schliesst unter den Erwartungen. > Seite 6

Neue Tarife

Der Gemeinderat Aeugst hat die Entschädigungsverordnung überarbeitet. > Seite 7

Licht am Ende des Tunnels Säuliämtler Betriebe bereiten sich auf das Ende des Corona-Lockdowns vor Das von Gesundheitsminister Alain Berset vielzitierte «Licht am Ende des Tunnels» wird sichtbar. Es zeichnet sich ab, dass Kleinbetriebe wie Coiffeure, Blumenläden sowie Bau- und Gartencenter bald wieder geöffnet haben dürfen. Wie bereiten sich die Unternehmen auf die Öffnung vor und welche Bilanz ziehen die KMU? von martin platter Die nicht repräsentative Kurzumfrage des «Anzeigers» bei kleinen und mittleren Betrieben (KMU) im Säuliamt, die ihre Kundschaft bald wieder persönlich empfangen dürfen, zeigte ein einheitliches Bild. Man hat Verständnis für die Massnahmen des Bundes und zeigt sich optimistisch trotz des Lockdowns, der zu markanten Umsatzeinbussen geführt hat. Unisono war man der Meinung, dass man firmenintern auf ein ideenreiches und flexibles Team zählen darf, was geholfen habe, mit der «ausserordentlichen Situation» fertigzuwerden. Monika Schneebeli von Blumen Schneebeli in Affoltern ergänzte: «Der Arbeitsaufwand ist zwar wesentlich grösser, wenn die Bestellungen ausschliesslich telefonisch, online oder über Fleurop abgewickelt werden müssen. Aber es funktioniert.» Monatelang würde es so aber nicht gehen. Deshalb freue sie sich auf die baldige Wiedereröffnung – auch wenn sie Respekt vor der Ansteckung mit dem Coronavirus

Marco Ali, Mitinhaber der Glaserei Piccini in Obfelden, beim Zuschneiden der begehrten Plexiglas-Trennscheiben. (Bild Dario Piccini) habe. Im Geschäft selber sei es kein Problem. Da habe man Plexiglas montiert, um Kundschaft und Angestellte zu schützen. Wegen der kleineren Verkaufsfläche werde der Verkauf von Sommerflor jedoch geringer sein. Walter Grimmer, Inhaber des Blumengeschäfts «Kraut und Rosen» mit Verkaufsstellen in Knonau und Affoltern ist froh, dass das Geschäft wenigstens online weiterlaufen könne. Er sagt: «Wir haben für unsere Kundschaft einen Bring- und Abholservice eingerichtet.» In den Filialen seien aus Platzgründen nie mehr als drei Mitarbeiterinnen gleichzeitig im Einsatz. Grimmer hat sich darauf eingestellt, dass das Ende des Lockdowns Ende April kommt. Über den Geschäftsver-

lauf sagt er: «In der ersten Woche des Lockdowns haben wir draussen noch sehr gut verkauft, bis wir schliessen mussten. Danach haben wir nur noch nach entsprechenden Bestellungen der Kundschaft und nicht mehr auf Vorrat eingekauft.» Grimmer ist optimistisch, dass sich die Lage in nächster Zeit positiv für sein Blumengeschäft entwickeln könnte: «Wenn die Leute mehr zu Hause sind, ist das auch gut für uns.» Das habe sich bereits über Ostern gezeigt. Man sei nicht verreist, sondern habe es sich daheim gemütlich gemacht – mit entsprechendem Blumenschmuck. Thuri Küng, Geschäftsführer des Gartencenters Guggenbühl, wird voraussichtlich bis zum Muttertag einen Sicherheitsdienst anstellen, um den

Kundenstrom nach der Öffnung des Gartencenters in geregelte Bahnen zu lenken. «Mit 60 Prozent der Angestellten haben wir während des Lockdowns rund 25 Prozent unseres üblichen Umsatzes erreicht», hat Küng errechnet. In den letzten Wochen habe man enorm viel gelernt – und sich mit einem neuen Webshop nun auch für jene Kundschaft gewappnet, die vielleicht nie während der normalen Öffnungszeiten ins Gartencenter gekommen wäre. Filomena Calabrese, die zusammen mit ihrem Bruder Alfi in Affoltern das Beauty House mit Coiffeur- und Kosmetikabteilung betreibt, würde sich wünschen, dass es baldmöglichst wieder mit dem Betrieb losgeht. «Wir haben Plexiglas bestellt, um die Kunden besser zu trennen und im oberen Stock unseres Geschäfts noch zwei Arbeitsplätze eingerichtet», erklärt sie. Separate Ein- und Ausgänge seien ebenfalls geplant, damit sich die Kunden nicht kreuzten. Bei schönem Wetter könne man auch im Garten bedienen. Kopfzerbrechen würde ihr einzig eine Maskenpflicht bereiten, denn Schutzmasken seien schwer zu bekommen. «Vielleicht müssen wir die Kunden auffordern, selber eine Maske mitzubringen.» Die Ämtler Unternehmen sind also bereit, wieder hochzufahren. Anders bei Glaser Dario Piccini. Er war in den letzten Wochen als einer der wenigen gar nicht auf Standby: «Wir versinken in der Arbeit», sagt er. Die sechs Angestellten sind ununterbrochen unterwegs, um Plexiglas-Schutzscheiben an Kassen, in Arztpraxen, Coiffeursalons und Kleiderboutiquen zu montieren.

Das Säuliamt und das Limmattal als eine Region?

Skepsis bis hin zu Ablehnung im Bezirk Affoltern gegenüber einer Gebietsrefom Sollen das Säuliamt und das Limmattal zu einer Region werden? Der kantonale Gemeindepräsidentenverband (GPV) regt im Rahmen des Projekts «Gemeinden 2030» eine umfassende Gebietsreform vor – die Zusammenfassung der heutigen 12 Bezirke und 11 Planungsregionen zu acht Regionen. Die vom «Anzeiger» befragten Ämtler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten stehen diesem Vorschlag skeptisch bis ablehnend gegenüber. Kaum Berührungspunkte, zu unterschiedliche Regionen, fehlender Nutzen: So lauten einige Argumente, die gegen einen Zusammenschluss mit dem Limmattal sprechen. Dem vom GPV gleichzeitig unterbreiteten Vorschlag einer Bildung von 31 funktionalen Räumen mit mindestens 10 000 Einwohnern verschliessen sich die Gemeindevorsteher und -vorsteherinnen hingegen nicht. Sie sprechen von der Notwendigkeit, über die Gemeinde-, ja über die Kantonsgrenzen hinaus zu denken und dort zusammenzuarbeiten, wo es Sinn macht. In dieser Beziehung ist ja im Säuliamt schon einiges getan worden beziehungsweise in der «Pipeline». So besteht im

Skurriler Diebstahl

In der Nähe von Obfelden wurde Mitte März ein ganzes Bienenvolk geklaut. > Seite 8

Leben vor 900 Jahren Wie haben die Menschen vor 900 Jahren gelebt? Aus dem Säuliamt gibt es dazu wenige schriftliche Zeugnisse und archäologische Funde aus dieser Zeit. Doch wie der hohe Adel damals lebte, darüber weiss man Bescheid. Heinrich und Konrad von Sellenbüren residierten um 1100, mitten im Hochmittelalter, rund 50 Jahre lang auf der Burg um den Ofengüpf oberhalb von Sellenbüren. Die Auswertung der Ergebnisse einer Grabung der Burg Sellenbüren zeigt, dass selbst das Leben von Hochadligen damals entbehrungsreich war und sie eine Existenz führten, wie sie heute kaum mehr für jemandem zumutbar wäre.

> Bericht auf Seite 7

20 bis 50 Millionen Bienen Rund 1000 Bienenvölker bewirtschaften die Imkerinnen und Imker des Bienenzüchtervereins Bezirk Affoltern. Das sind 20 bis 50 Millionen Bienen, die wertvolle Bestäubungsarbeit leisten. Vereinspräsident Urs Bosshard erzählt im Gespräch mit dem «Anzeiger», was der Verein alles tut. Das Interesse an der Imkerei ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Und das, obwohl die Pflege der Bienen heute aufwendiger ist als in früheren Zeiten. So müssen die Bienen etwa regelmässig gegen die Varroamilbe behandelt werden. Passiert das nicht, sterben sie. «Ohne Imker keine Bienen», sagt Bosshard.

> Bericht auf Seite 8 ANZEIGEN

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Stosswelle

Für mehr Energie und Lebensqualität Das jüngste Beispiel einer interkantonalen Zusammenarbeit findet sich in Knonau: Die im Winter eingerichtete Buslinie 42 von Cham an den Bahnhof Knonau ist derzeit wegen der Pandemie nicht in Betrieb. (Bild Werner Schneiter) Oberamt ein Projekt der vier Gemeinden mit acht Themengebieten, wo mögliche Zusammenarbeit evaluiert wird. Wegen des Coronavirus sind diese Arbeiten einstweilen gestoppt wor-

den. Ein neues Beispiel von interkantonaler Zusammenarbeit gibt es in Knonau. Dort existiert seit diesem Winter eine Buslinie von Cham an den Bahnhof Knonau. Aber die interkanto-

nale Verbindung auf Gemeindeebene ist wegen der Pandemie zurzeit unterbrochen. (-ter.)

> Bericht auf Seite 3

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Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass von Ida Huber-Holliger, geb. 25. Dezember 1922, von Hausen a.A. ZH, gest. 15. Januar 2016, wohnhaft gewesen in Knonau/ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 23. März 2020, als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Manuela Henke, geb. 17. Mai 1975, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gestorben am 30. Mai 2019, wohnhaft gewesen Unterdorfstrasse 6, 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 10. Dezember 2019 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Einzelgerichtes vom 18. Februar 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Einstellung des Konkurses Über die Nacu Bau GmbH ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 30. Januar 2020 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 31. März 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 17. April 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Bernd Anderegg, geb. 28. August 1963, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gestorben am 18. Juni 2019, wohnhaft gewesen Pfarrhausweg 3, 8914 Aeugst am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 17. April 2020 verwiesen.

Über die Aliu Haustechnik GmbH, mit Sitz in Affoltern am Albis, UID CHE237.355.757, Zeughausstrasse 8a, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 6. Februar 2020 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 2. April 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 27. April 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 17. April 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Unterlagen werden den Delegierten und den Verbandsgemeinden per E-Mail zugestellt. Zur Beschlussfähigkeit der Versammlung muss die Mehrheit der Delegierten anwesend sein. www.spitalaffoltern.ch

13. Februar 1933 – 11. April 2020

Nach einem erfüllten Leben und länger bestehender Krankheit durfte er still und friedlich einschlafen. Für seine Liebe und Güte und alles, was wir gemeinsam erleben durften, werden wir immer dankbar sein. In unseren Herzen wird er immer bleiben. Die Trauerfamilie

Emma Schrutt-Bürli Claudia Schudel-Schrutt mit Angelo und Marco Urenkel Johann Pia Schirmer-Schrutt mit Nicole, Carola, Andrina Jochen Buscher Andrea Bircher-Schrutt mit Fabian und Ramona Gregor Schrutt mit Nadine und Vanessa Ellen Stoll Partnerinnen und Partner der Enkelkinder Verwandte und Freunde

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Zu einem späteren Zeitpunkt halten wir einen Gedenkgottesdienst. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall: Fridolin Schrutt

Traueradresse: Emma Schrutt-Bürli, Alte Obfelderstrasse 27, 8910 Affoltern a. A.

Stadtrat Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses

Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der Delegiertenversammlung vom 28. November 2019 4. Antrag der Betriebskommission: Abnahme der Jahresrechnung und des Jahresberichts 2019 sowie Beschlussfassung über die Gewinnverwendung 5. Information des Liquidationsausschusses zum Stand Splitting SAAG und PZS 6. Informationen von der IKA Pflegezentrum Sonnenberg (PZS) 7. Mitteilungen 8. Verschiedenes

Fridolin Schrutt

In Affoltern werden keine Leidzirkulare verschickt.

Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Donnerstag, 7. Mai 2020, 19.30 Uhr Ort und Procedere werden noch bekannt gegeben

In stiller Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Grossvater und Urgrossvater

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Absage Abstimmung und Ersatzwahl vom 17. Mai 2020

Affoltern am Albis, 17. April 2020

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung 01/2020

Affoltern am Albis, 17. April 2020

Wird die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft mangels Aktiven eingestellt, so können nach Art. 230a Abs. 1 SchKG die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen.

Allen Erben und – für den Fall, dass kein Erbe dieses Recht ausübt – allen Gläubigern und nach ihnen Dritten wird eine Frist bis 4. Mai 2020 eingeräumt, innert der sie uns ausdrücklich schriftlich erklären können, dass sie wie oben beschrieben die Abtretung der Aktiven im Sinne von Art. 230a SchKG verlangen. Stillschweigen gilt als Verzicht auf dieses Übernahmerecht.

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren. Johann Wolfgang von Goethe

Am Sonntag, 17. Mai 2020 wurde der Urnengang betreffend Auslagerung der Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV (ZL) an die SVA Zürich sowie der 2. Wahlgang der Ersatzwahl eines Stadtratsmitgliedes angeordnet. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie muss der Urnengang abgesagt werden. 17. April 2020

Gartenreglement für Schrebergartenanlagen Sorweiher und Tarenhügel Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 6. April 2020 ein Gartenreglement für die Schrebergartenanlagen Sorweiher und Tarenhügel in Wettswil a. A. erlassen und per 1. Mai 2020 in Kraft gesetzt. Dieses bildet ab 1. Mai 2020 integrierender Bestandteil aller bestehenden und neuen Pachtverträge für Schrebergartenanlagen der Gemeinde Weftswil a. A. (§ 7 Gemeindegesetz). Der Beschluss sowie das Gartenreglement sind während der Rekursfrist auf der Website www.wettswil.ch zur Einsicht aufgeschaltet. Personen, die über keinen Webzugang verfügen, können sich unter Tel. Nr. 044 700 02 88 oder Tel. Nr. 044 700 41 45 melden und sich die Unterlagen per Post zustellen lassen. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. 8907 Wettswil am Albis, 17. April 2020 Gemeinderat Wettswil am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Bauherrschaft: Peter Ackermann, Aufgent 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Ersatz bestehende Thujahecke durch Thuja, Rundholzpfähle und Armierungsgitter, Aufgent 1, Kat.-Nr. 1223, Zone W 1.6

Hedingen Bauherrschaft: Immofonds Immobilien AG, Klausstrasse 48, 8008 Zürich Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Umnutzung Büro zu Wohnungen, Unterdorfstrasse 8, Kat.-Nr. 2506, Zone WG 2.9

Maschwanden

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Manuela und Jan Buchmeier, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden Vertretung der Bauherrschaft: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Sanierung und Erweiterung Wohnhaus, Aussen- und Dachdämmung, Integration einer Photovoltaikanlage auf Südostseite etc., Ausserdorfstrasse 36, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 950, Zone: Kernzone Weitere Angaben zur Meldung: Aufgrund der ausserordentlichen Lage und den damit verbundenen Einschränkungen des Publikumsverkehrs besteht in Ergänzung zur persönlichen Einsicht vor Ort (nach telefonischer Anmeldung) die Möglichkeit der elektronischen Einsichtnahme in die B augesuchsakten. Einsichtswilligen Personen wird auf Anfrage hin individuell der elektronische Zugang gewährt.

Bauprojekt: Dettenbühlstrasse 4, Wettswil am Albis

Ottenbach Bauprojekt: Mülibach 1, Ottenbach Bauherrschaft: Klaus Schramm, Parkstrasse 23, 5401 Baden Projekt: Neubau Presswassertank und Stützmauer vor Sortierplatz sowie Umbau bestehender Becken beim Gebäude Vers.-Nr. 908, Mülibach 1, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1447, Zone: Kantonale Landwirtschaftszone (Lk)

Rifferswil Bauherrschaft: Claudia und Patrik Feinaigle, Engelgasse 26, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Geb. Vers.-Nr. 453: Vergrösserung und Einbau neuer Dachflächenfenster, Engelgasse 26, 8911 Rifferswil

Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Wettswil am Albis, Dettenbühlstrasse 2, 8907 Wetttswil am Albis, Schweiz Projekt: Diverse Umbauten beim Schulhausgebäude Vers.-Nr. 335, Dettenbühlstrasse 4, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Kreis: –, Grundstück-Nr.: 3292, Zone: Oe Rechtliche Hinweise und Fristen Ort der Planauflage: Es erfolgt aufgrund der aktuellen Situation keine physische Aktenauflage. Die Unterlagen können unter https://www.amtliche-nachrichten.ch/wettswil eingesehen werden. Personen, die über keinen Webzugang verfügen, wenden sich bitte an Tel. 044 700 41 45 oder 044 700 02 88, damit eine individuelle Lösung gefunden werden kann. Rechtliche Hinweise: Die Pläne liegen während der Auflagefrist auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 29. April 2020 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)


Bezirk Affoltern

RAV: massiv mehr Neuanmeldungen Rund 11 000 Personen haben sich im März neu auf dem RAV angemeldet, mehr als doppelt so viele als in den vergangenen Monaten. Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich ist um 0,5 Prozentpunkte auf 2.8 Prozent im März – und damit mehr als in der gesamten Schweiz – angestiegen. Vorstellig werden beim RAV vermehrt Berufseinsteigende im Alter von 20 bis 30 Jahren. Von Arbeitslosigkeit besonders betroffene Branchen sind neben anderen das Gastgewerbe und der Wirtschaftszweig Kunst, Unterhaltung und Erholung. Die Kurzarbeitsgesuche stammen insbesondere aus Gastgewerbe, Kunst, Unterhaltung und Erholung. Auch freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistungen sind betroffen, genauso wie Detail- und Grosshandel und das Baugewerbe. Bis zum 14. April hat das Amt für Wirtschaft und Arbeit Kurzarbeitsgesuche von 28 085 Betrieben bewilligt, die insgesamt 345 460 Arbeitnehmende voraussichtlich für Kurzarbeit angemeldet haben. Somit sind rund ein Drittel aller Beschäftigten im Kanton Zürich davon betroffen. (pd.)

WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Am Montag, 20. April, feiert in Affoltern Hedwig Bachmann-Leutert ihren stolzen, 96. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute und viel Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden wird morgen Samstag, 18. April, Ursula Zollinger-Keller gefeiert. Sie darf auf stolze 80 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ganz herzlich.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Keine Bezirksfusion, aber Zusammenarbeit unter Gemeinden Ämtler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten zum Projekt «Gemeinden 2030» Das Limmattal und das Säuliamt als ein Bezirk? Was der kantonale Gemeindepräsidentenverband (GPV) im Rahmen des Projekts «Gemeinden 2030» vorschlägt, stösst bei den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten im Bezirk Affoltern auf Skepsis bis Ablehnung. Eine weitergehende Zusammenarbeit unter Gemeinden, auch mit ausserkantonalen, wird jedoch begrüsst. von werner schneiter Der GPV schlägt im Rahmen des Projekts «Gemeinden 2030» einen weitreichenden Umbau des Kantons Zürich vor. Kernstück ist dabei die Bildung von grösseren Regionen, welche die Bezirke ersetzen sollen: eine Reduktion von zwölf auf acht. Das Papier sieht eine Zusammenlegung des Limmattals und des Säuliamtes vor. Das wäre dann eine Region mit über 143 000 Einwohnern und einer Fläche von 173 Quadratkilometern. Mit rund 55 000 Einwohnern ist der Bezirk Affoltern die wesentlich kleinere Region als das Limmattal. Eine solche Gebietsreform, wie sie der GPV vorschlägt, macht eine Änderung der Kantonsverfassung und eine Volksabstimmung nötig. Aber das ist noch weit entfernt. Die bis Juni 2020 angesetzte Vernehmlassung zum Projekt «Gemeinden 2030» wird wohl wegen des Coronavirus verlängert werden.

31 funktionale Räume

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 17. April 2020

Im Weiteren schlägt der GPV vor, die freiwillige Zusammenarbeit unter den Gemeinden im kleineren Verbund zu vertiefen. Ihm schwebt auf Kantonsebene die Bildung von 31 funktionalen Räumen mit mindestens 10 000 Einwohnern vor. Zudem sollen Regionen auch Aufgaben übernehmen, die heute auf Gemeindestufe angesiedelt sind, zum Beispiel die Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde), die Pflegebettenplanung oder die Standortförderung. Clemens Grötsch, Stadtpräsident in Affoltern, hat in einer der vier kantonalen Arbeitsgruppen mitgearbeitet. Der GPV befasste sich mit dem Milizsystem und mit den funktionalen Räumen, der Regierungsrat mit der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden auf Verwaltungsebene und mit der Digitalisierung. Für Grötsch ist die Gebietsreform kein vorrangiges Thema, vor allem aber die vorgeschlagene nicht sakrosankt: Warum nicht auch über einen Zusammenschluss Zimmerberg – Säuliamt diskutieren? Im Vordergrund stehe die Erweiterung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit – auch über die Kantonsgrenzen hinaus.

Gewachsene Einheit Ja, die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten im Bezirk Affoltern stehen dieser Gebietsreform sehr skeptisch bis ablehnend gegenüber, wie eine Umfrage zeigt. Christian Gabathuler, Gemeindepräsident in Maschwanden und Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK), sagt: «Im Kanton Zürich gibt es gewisse Gebiete, wo ein Zusammenschluss Sinn macht. Aber das Säuliamt und das Limmattal zusammenlegen? Das Amt ist eine gewachsene, geografisch gut abgegrenzte Einheit – und eine Region, die gut funktioniert.» Die Bildung von funktionalen Räumen mache demgegenüber Sinn – und

Blick auf den Weiler Landikon, der zu Birmensdorf gehört und an der Grenze zum Bezirk Affoltern liegt. (Bild Werner Schneiter)

dabei müsse man auch über die Gemeinde- und gar über die Kantonsgrenzen hinausschauen. Gabathuler macht auf ein Projekt aufmerksam, über das die Stimmberechtigten am 17. Mai 2020 hätten abstimmen müssen, die nun aber wegen des Coronavirus von der Urne ferngehalten werden: der Anschluss des Steueramtes von Maschwanden an dasjenige der Gemeinde Mettmenstetten. Und in Knonau funktioniert beispielsweise die Zusammenarbeit mit Kappel und Mettmenstetten bei der Abwasserreinigung schon lange. Esther Breitenmoser, die Knonauer Gemeindepräsidentin, erwähnt auch die Busverbindung (Linie 42) zwischen Cham und Knonau, die im Dezember 2019 eröffnet wurde und auf Initiative der Zuger zustande gekommen ist. Wegen des Virus wird die Linie 42 aber seit 30. März nicht mehr bis zum Bahnhof Knonau geführt.

Nadia Hausheer: «Prozesse von unten nach oben» Es sind genau solche Projekte, bei denen auch mehrere Gemeinden involviert sein können, die nach Ansicht der Gemeindepräsidenten Sinn machen. Im Oberamt wird überlegt, wie man auf Verwaltungsebene Abteilungen zusammenlegen kann. Laut Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin von Aeugst, haben sich Projektgruppen in den Gemeinden Aeugst, Hausen, Rifferswil und Kappel auf acht Themengebiete fokussiert, wo interkommunale Zusammenarbeit möglich ist – kurz-, mittel- und langfristig. Der Prozess ist nun durch das Virus einstweilen gestoppt worden. Wichtig sei, so Nadia Hausheer, dass solche Prozesse von unten nach oben stattfinden und die Identifikation mit Dorf und Region nicht verloren geht. Einen Zusammenschluss der beiden Regionen sieht sie nicht und fragt sich, was das Säuliamt in einem solchen Fall preisgeben müsste. «Es sind zwei Welten mit unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen.»

Thomas Ammann, Gemeindepräsident in Obfelden, befürchtet, dass das Säuliamt im Verbund mit dem Limmattal an Bedeutung verlieren und an den Rand gedrängt werden könnte. Für ihn ist wichtig, dass die funktionalen Räume nicht zu eng definiert werden und man sich flexiblen und dynamischen Formen von Kooperationen auch über die Kantonsgrenzen hinaus nicht verschliessen darf. Auch Stefan Gyseler, Gemeindepräsident in Hausen, spricht von zwei unterschiedlichen Regionen. Er sieht einen Zusammenschluss «eher nicht», erwähnt aber die Schwierigkeit, im Milizsystem fähige Leute zu rekrutieren; die Anforderungen steigen. Für ihn bleibt die Frage, ob es in zehn Jahren noch so viele kleine Gemeinden geben wird. Und es stelle sich unter diesen schwieriger werdenden Voraussetzungen natürlich die Frage nach Gemeindefusionen. Das schliesst auch der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin nicht aus. «Ich bin da ergebnisoffen. Kleine Gemeinden sind in Zukunft kaum überlebensfähig.» Er ist ebenfalls dafür, dass bei gewissen Themen eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit stattfinden sollte – wie zum Beispiel auch in der Oberstufe, wo Mettmenstetten mit Knonau und Maschwanden eine Kreisschulgemeinde bildet. Im Unteramt findet in den Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon in verschiedenen Bereichen eine Zusammenarbeit statt, etwa bei der Feuerwehr und im Sozialdienst oder bei den Schützen. Bei der Kläranlage Birmensdorf sind die drei Unterämtler Gemeinden angeschlossen. Für den Stalliker Gemeindepräsidenten Werner Michel ist es noch zu früh, über einen Bezirk mit dem Limmattal und dem Säuliamt zu diskutieren. Und Kathrin Röthlisberger, die Wettswiler Gemeindepräsidentin, sieht nicht, wo bei einem gemeinsamen Bezirk die Vorteile liegen, ob da am Ende Einsparungen möglich sind. «Ich bin aber nicht dagegen, solche Vorschläge eingehend zu

prüfen.» Die erfolgte Zusammenlegung der Staatsanwaltschaften Limmattal/ Albis – das könne ja Sinn machen, sagt Erwin Leuenberger, der Bonstetter Gemeindepräsident. Ansonsten erkennt er keine Vorteile bei einer Zusammenlegung – für beide Regionen nicht. «Wir haben kaum Berührungsprunkte zum Limmattal», fügt er bei.

Grosse Gebilde – weiter weg von der Bevölkerung Für Jakob Müller, den Gemeindepräsidenten von Kappel, ist ein Bezirkszusammenschluss kein Thema. «Bei solch grossen Gebilden entfernt man sich noch weiter weg von den Bürgerinnen und Bürgern», sagt er. In Kappel pflegten die Behörden den direkten Draht zur Bevölkerung. Ein direkter, unkomplizierter Austausch vermindere Bürokratie. «Baugesuche beispielsweise müssen nach Zürich, aber zuvor findet eine Besprechung der Bauherrschaft mit der Behörde vor Ort statt», nennt Müller als ein Beispiel, und auch er redet der Zusammenarbeit auf Gemeindestufe das Wort: «Wenn Hausen, Rifferswil, Aeugst und Kappel in den Verwaltungen das gleiche PC-System anwenden, so ist das sicher ein Vorteil. Eine bestimmte Grösse macht auch Sinn, wenn es um die Kesb oder um den Sozialdienst geht», so Jakob Müller. ANZEIGE

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Aeugst am Albis Am 13. April 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ab Sommer 2020 suchen wir als kleines, eingespieltes und fröhliches Team eine/n

Künzler Blattmann, Christine

Immobilienbewirtschafter/-in (100%)

geboren am 28. Mai 1947, von Hedingen und Dübendorf, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Sunnemattstrasse 25.

Verfügen Sie über langjährige Berufserfahrung im Mietwesen und Stockwerkeigentum, arbeiten pflichtbewusst, motiviert, selbstständig und strukturiert und schätzen die Arbeit in einer kleinen, persönlichen Firma?

Der Friedhofvorsteher Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis sucht neue

Aeugst am Albis Am 12. April 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Stoller geb. Hübscher, Agatha geboren am 23. August 1956, von Frutigen BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung und die Abdankungsfeier finden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Die Friedhofvorsteherin

Affoltern am Albis Am 8. April 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Beeler, Verena, geb. Stocker geboren am 16. Februar 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Verwaltungsrätinnen Verwaltungsräte

Dann sind Sie bei uns richtig! Es erwartet Sie ein attraktiver Arbeitsplatz mit viel Platz für Eigeninitiative.

Die erfolgreiche Bank, mit Sitz in Oberlunkhofen und einer Geschäftsstelle in Affoltern am Albis, konnte im Jahre 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Sie beschäftigt 40 Mitarbeitende und zählt rund 10‘000 Genossenschaftsmitglieder. Auf Ende April 2021 werden zwei Mitglieder des Verwaltungsrats zurücktreten, weshalb wir entsprechende Nachfolger(innen) suchen. Ihr Profil: % Sie denken strategisch und sind sich gewohnt, unternehmerisch zu handeln % Sie haben eine solide betriebswirtschaftliche Ausbildung und Interesse an Finanzthemen % Sie haben Ihren Lebensmittelpunkt im Geschäftskreis der Bank (Affoltern, Aeugst, Hedingen, Bonstetten, Arni, Islisberg, Oberlunkhofen, Unterlunkhofen, Rottenschwil, Jonen, Ottenbach)

Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

% Sie sind vorzugsweise unternehmerisch tätig und/oder erfahren im Bereich Treuhand, Revision, Finanz-Rechnungswesen oder Bankwesen

Bestattungsamt Affoltern am Albis

% Sie haben Führungserfahrung % Sie vertreten Ihre Meinung pointiert und sind trotzdem teamfähig

Affoltern am Albis Am 10. April 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hollenweger, Walter geboren am 26. September 1954, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

% Sie sind zeitlich für ca. 12 Abendsitzungen pro Jahr verfügbar % Sie sind zwischen 30 und 55 Jahre alt und können sich für mindestens acht Jahre zur Verfügung stellen

Interessiert? Möchten Sie Verantwortung für unsere Raiffeisenbank übernehmen und helfen, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen? Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung per E-Mail bis am 8. Mai 2020. Bei allfälligen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Auf Ihre Bewerbung bis zum 15. Mai 2020 freuen wir uns. Richten Sie diese bitte an:

Olivia Dottore, Geschäftsführerin Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten Tel. 044 701 80 64 E-Mail: o.dottore@promabau.ch

Senioren/Angehörige Seit 18 Jahren übernehme ich mit viel Freude und Engagement Begleitungen für ältere Menschen (auch in Ergänzung zur Spitex, zum Heim). Ich komme zu Besuch, übernehme Aufgaben nach Bedarf, organisiere, begleite und berate. Auf Wunsch erledige ich administrative Aufgaben (Büro-Spitex) usw. Auskunft bei 044 / 761 31 88 oder edith.buchmann@bluewin.ch

Kontakt Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Affoltern am Albis Am 11. April 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

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Peter Lamprecht, Verwaltungsrat p.lamprecht@bluewin.ch +41 79 446 60 23

Schrutt, Fridolin 13. Februar 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Freistehendes 5-1/2-Zi EFH 8912 Obfelden

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 6. April 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

Weiss, Heinrich geboren am 20. August 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 13. April 2020 ist in Muri AG gestorben:

Galleggioni-Meier, Peter geboren am 7. August 1943, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Morgenhölzlistrasse 14, Ehemann der GalleggioniMeier Lina. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 12. April 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Fawer, Ernst geboren am 2. April 1933, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Die Bestattung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2020

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Verordnung über Naturschutzobjekte erlassen Aus dem Gemeinderat Mettmenstetten Die Gemeinde Mettmenstetten verfügt über ökologisch wertvolle Gebiete verschiedenster Strukturen. Um den biologischen und landschaftlichen Wert der wertvollsten kommunalen Naturschutzobjekte umfassend zu erhalten, ist eine neue Verordnung erlassen worden. Diese löst die aus den Jahren 1984/86 stammenden Schutzverordnungen ab, welche den heutigen Gegebenheiten nicht mehr Rechnung tragen. Es handelt sich um rund zehn Naturschutzobjekte. Betroffen sind auch einige im Bereich der Nationalstrasse liegende Grundstücke der Eidgenossenschaft – gemäss übergeordneter Gesetzgebung haben die Bundesstellen selber für die fachgerechte Landschaftspflege zu sorgen bzw. es dürfen für solche Gebiete keine kommunalen Festlegungen getroffen werden. Die Verordnung kann per sofort, die Schutzobjekte bzw. die lediglich inventarisierten Objekte in ein paar Wochen unter www.mettmenstetten.ch, WebGis eingesehen werden.

Kultur-Leistungsvereinbarung Verschiedenste Organisationen tragen mit ihrem Wirken in unserer Gemeinde zu einem reichhaltigen, abwechslungsreichen kulturellen Angebot bei. Entsprechend dem Grundsatz von Artikel 120 der Kantonsverfassung und der im kommunalen Leitbild gemachten Aussagen hat sich der Gemeinderat entschlossen, das kulturelle Engagement finanziell besser zu würdigen. Entstanden ist eine zwischen Gemeinderat und dem Kulturverein «bi eus z Mättmistette» geltende «Kultur-Leistungsvereinbarung», von welcher aber auch andere Institutionen profitieren können. Jährlich wird ein maximaler Gemeindebeitrag von 25 000 Franken bereitgestellt – daran beteiligt sich der Kanton voraussichtlich mit 50 Prozent. Informationen dazu lassen sich unter www.mettmenstetten.ch finden.

Energieförderprogramm Im vergangenen Jahr konnten auf Gesuch hin neun Grundeigentümer gestützt auf das von der Gemeindeversammlung für die Jahre 2017–2019 gutgeheissene Förderprogramm «Rati-

Um den biologischen und landschaftlichen Wert der wertvollsten Naturschutzobjekte zu erhalten, ist eine neue Verordnung erlassen worden. (Bild zvg.) oneller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung» mit total 15 500 Franken unterstützt werden. Zumeist handelte es sich bei den Massnahmen um Heizungsersatz mit Wärmepumpen. Über die drei Jahre hinweg wurden Beiträge von total 42 300 Franken ausgerichtet – damit wurden die total zur Verfügung stehenden Fördergelder von 150 000 Franken nicht ausgeschöpft. Das Förderprogramm wird weitergeführt, Informationen dazu lassen sich unter www.mettmenstetten. ch finden.

Schwimmbad Ob das Schwimmbad Mitte Mai öffnen kann, ist derzeit ungewiss. Trotzdem sind für die Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit folgende Unterhaltsmassnahmen im Betriebsgebäude nötig: Sanierung der zwei 1987 erstellten Duschenkabinen und Erneuerung von Teilbereichen der technischen Infrastruktur Wasseraufbereitung. Daraus fallen im Budget eingestellte Ausgaben von 35 000 Franken an.

Strassen Positiv sind folgende Bauabrechnungen ausgefallen: Fussweg Teilstück Niederfeld- / Obere Fischbachstrasse, 63 364 Franken – Minderkosten 5,43 Prozent bzw. Sanierung Ottenloostrasse, 547 123 Franken – Minderkosten 6,55 Prozent. Für die Planung und Rea-

lisierung von Strassensanierungen hat der Gemeinderat eine interne Wegleitung verabschiedet. Die Erspach-, Grundreben-, Knonauer- sowie Schulhausstrasse erweisen sich als sanierungsbedürftig. Deshalb sind im Hinblick auf die Projektierungstätigkeit Zustandserfassungen angeordnet und dafür ein Kredit von 40 000 Franken bereitgestellt worden. Ein Teil des Rennweges, begrenzt durch den Abschnitt Schulhaus- / Niederfeldstrasse, führt mitten durch das Areal der in Erweiterung begriffenen Primarschulhausanlage. Dieses Teilstück steht ausschliesslich den Fussgängern zur Verfügung. Die aufgenommenen Bauarbeiten «Projekt Schulhauserweiterung» haben auf den Rennweg Auswirkungen. Abgestimmt auf das Neubauprojekt werden im Weg Werkleitungen verlegt und es muss eine punktuelle Höherlegung in Beachtung der neu entstehenden Terrainverhältnisse erfolgen, was zu einer Sanierung/Neugestaltung führt. Die Projektierung ist dem Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, Mettmenstetten, zu 22 617 Franken, übertragen worden. Als sanierungsbedürftig erweist sich zudem die zirka Ende der 1960iger Jahre neu erstellte, zirka 170 Meter lange, als Stichstrasse mit Kehrplatz ausgebildete Leberenstrasse. Angezeigt sind ein Deckbelags- und Randabschlussersatz und die Erneuerung der Strassenbeleuchtung (Umstellung auf

Ostergrüsse

Gasgrill und Palme brannten

In Stallikon wurde der Kirchturm feierlich in Szene gesetzt. (Bild zvg.)

In Mettmenstetten kam es nicht nur zu einem Stallbrand («Anzeiger» vom 15. April). Auf dem Balkon im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses geriet am 11. April in den Abendstunden ein Gasgrill in Brand. Das machte einen Feuerwehreinsatz notwendig. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Gleichentags brannte auf dem Areal der Oberstufe in Mettmenstetten nach 23 Uhr eine Palme, mutmasslich durch Brandstiftung, so die Kantonspolizei in Affoltern. Auch in diesem Fall lässt sich der Schaden noch nicht beziffern. Beim Schützenhaus Zwillikon löschte die Polizei am 13. April das Feuer einer verlassenen Feuerstelle. Vandalen haben am 10. April bei einer Grillstelle in Hausen eine Covid-19-Tafel beschädigt und Absperrmaterial entfernt. Laut Kapo ist der Sachschaden gering. Unbekannt sind auch jene, die am 11. April in der Vorder Allmend in Ebertswil Ruhebänke malträtiert haben. Die Schadenhöhe ist unbekannt. Teurer wird wohl die neue

Lackierung eines Autos. Vermutlich mit einem Schlüssel haben Unbekannte am Wochenende Im Welschland in Affoltern eine Kratzspur hinterlassen. In Affoltern stellte am 10. April ein Liegenschaftenbesitzer fest, dass eine Frau auf seiner Terrasse übernachtet hatte. Bei Eintreffen der Polizei war diese jedoch weg. Aber es sind laut Polizei Anhaltspunkte zur Klärung der Identität vorhanden. Acht Mal sind in verschiedenen Gemeinden Personen von Unbekannten angerufen worden, die sich als Polizisten und Oberstaatsanwälte ausgaben – stets mit einer ähnlichen Masche: «Wir haben bei verhafteten Einbrechern Bankunterlagen von Ihnen gefunden. Teilen Sie uns mit, welche Sachwerte sie im Haus haben und übergeben Sie diese an uns – zu Ihrer Sicherheit». So oder ähnlich tönt es, mit dem Hinweis, dass die Angerufenen das überprüfen können, aber dazu den Hörer nicht auflegen dürfen. So erscheint dann auf dem Display die Nummer 117 … (-ter.)

LED-Technologie). Im Rahmen der laufenden Zustandserhebung Abwasseranlagen ist zudem ermittelt worden, dass sich auch die öffentlichen Kanalisationsleitungen in einem schlechten Zustand befinden – die Teerfaserkartonrohre müssen zwingend ersetzt werden. Die Ausarbeitung eines Sanierungsprojektes ist zu 33 000 Franken an das Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG übertragen worden. Im Hinblick auf die Erweiterung der Primarschulhausanlage soll die Erschliessung mit dem motorisierten Verkehr möglichst konfliktfrei ausgestaltet und verbessert werden – im Planungsprozess angedacht worden ist die Schaffung einer Drop-off-Zone (Zone für Elterntaxis, in der man nur kurz zum Ausstieg parken darf). Mit der Ausarbeitung von Varianten (Parkierungs- und Wendemöglichkeiten) wurde das Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG zu 8640 Franken beauftragt.

Coronavirus Im Hinblick auf die Ergreifung von Massnahmen als Folge der Ausbreitung des Coronavirus, über die von Bund und Kanton ausgesprochenen Massnahmen gehen, hat der Gemeinderat die Einberufung des Gemeindeführungsorgans (GFO) veranlasst. Dieses wurde ermächtigt, bei allfälligen Vorgaben die erforderlichen Massnahmen auf Gemeindeebene anzuordnen und die nötigen Ausgaben zu veranlassen und darüber den Gemeinderat zu informieren.

Neue Gemeindeorganisation Im Hinblick auf die im Juni 2020 stattfindende Pensionierung von Gemeindeschreiber Edy Gamma und der aktuellen Corona-Problematik sowie den am 1. April erfolgten Stellenantritt von Geschäftsführer Oliver Bär hat der Gemeinderat im Einvernehmen unter den Beteiligten entschieden, auf den gleichen Zeitpunkt hin die Umsetzung der neuen Gemeindeorganisation vorzuziehen und als massgeblich zu erklären. Oliver Bär nimmt damit als neuer Geschäftsführer die Gesamtverantwortung der Gemeindeverwaltung wahr, während Edy Gamma von der bisher ausgeübten Gesamtverantwortung entbunden wird und als Abteilungsleiter

Dienste bis auf Weiteres diese Aufgaben im Homeoffice wahrnimmt. Dies bis zu seiner Pensionierung beziehungsweise zum regulären Stellenantritt des bereits gewählten Dominik Pfefferli per 1. Juni.

Ferner hat der Gemeinderat... ...für das laufende Jahr folgende Polizeibewilligungen erteilt: Jumpin – Freestyle Night: 11. Juli / Freestyle Masters: 16. August / Verein XY Maisfeldfest – Maisfeldfest: 7./8. August. ...diese Institutionen mit Beitragsleistungen unterstützt: Reformierte Kirche, Weiterführung Integrationsprojekt Ämtler Tandem bis 31. Dezember 2021: jährlich wiederkehrend 2422 Franken / Reformierte Kirche, Jubiläum Senioren-Mittagstisch: einmalig 500 Franken / Freilichtmuseum Ballenberg, Baudokumentation ehemaliges Mettmenstetter-Bienenhaus: einmalig 1000 Franken / Genossenschaft Rössli, Zeichnung von 10 Genossenschaftsanteilen: einmalig 50 000 Franken. ...unter Auflagen ein Gastgewerbepatent bzw. ein Klein- und Mittelverkaufspatent an Simon Brunner, Mettmenstetten, Brister’s Kulturcafé, Albisstrasse 8 bzw. Rolf Baumann, Mettmenstetten, für den Import und Handel mit Whisky erteilt. ...für die Erweiterung der Primarschulanlage, gestützt auf durchgeführte Submissionen Arbeitsvergaben für Fassaden-/Dachbau bzw. Aufzugsanlagen im Umfang von 901 300 bzw. 173 500 Franken vorgenommen. ...die diesjährigen bewilligungsfreien Sonntagsverkäufe festgelegt: 27. September sowie 6. bzw. 20. Dezember 2020. ...die per 31. Dezember 2019 erstellten Abrechnungen über die Liegenschaftengebühren (Abwasser-/Kehricht) über 539 535.65/244 077.15 bzw. die Grundstückgewinnsteuern (282 Veranlagungen!) über 2 529 026.90 Franken genehmigt. ...der von der Interessengemeinschaft «NEST Zürcher Gemeinden» beabsichtigten Umsetzung einer zentralisierten Steuerlösung zugestimmt und der Kerngruppe die Weiterführung des Projekts die nötigen Kompetenzen erteilt und für die Jahre 2020/21 jährlich wiederkehrende Beiträge von je 10 400 Franken gesprochen. Edy Gamma, Gemeindeschreiber

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2020

Cocooning-Zeit: Spielen

ZWISCHEN-RUF

Augen auf!

Homo ludens – der spielende Mensch Spielen ist mehr als Zeitvertreib. Denn «Zeit vertreiben» macht wenig Sinn, man soll die Zeit geniessen, sich freuen, Spass haben – und ohne es zu merken, Talente und Fähigkeiten entwickeln und optimieren. In der aktuellen Zeit hat das Spielen einen besonderen Stellenwert. von regula zellweger Homo ludens, der spielende Mensch auf Lateinisch, ist ein Erklärungsmodell, nach dem der Mensch seine Fähigkeiten über das Spiel entwickelt. Sehr schön beobachten kann man dies bei jungen Säugetieren, beispielsweise bei Welpen oder Kätzchen. Bei uns Menschen ist das nicht viel anders. Kleine Kinder lernen spielend. Vielleicht wurde das Spielen zu negativ, zu sehr mit «Zeit vergeuden» konnotiert: Erst die Arbeit, dann das Spiel. Der Homo ludens musste dem Homo faber Terrain abgeben. Der Homo faber ist der schaffende Mensch, der Mensch als Handwerker. Vielleicht ist es an der Zeit zu überdenken, welchem der beiden Prinzipien man welchen Anteil seines Lebens widmen will. Lange herrschte das Leistungsprinzip vor. Aber bereits im 19. Jahrhundert formulierte Friedrich Wilhelm August Fröbel, Schüler Pestalozzis und Gründer des ersten Kindergartens: «Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.»

Leichtigkeit und Lebensfreude Menschen haben schon immer gespielt. Es werden laufend neue Spiele entwickelt – heute viele elektronische. Spielen kann man allein, zu zweit oder in Gruppen. Spiel kann auch kompetitiv sein. Doch Vorsicht, es gibt beispielsweise Paare, da hängt der Hausfrieden regelmässig nach einem Spiel schief. Da driftet das Spiel zu sehr in Leistung, in das Messen und Vergleichen ab – auf Kosten der Leichtigkeit und Lebensfreude. «Das Spiel zeigt den Charakter», sagt ein deutsches Sprichwort. «Die Kinder beschäftigen» verstehen vielleicht Einzelne ausschliesslich als die Aktivität, Kindern Aufgaben zu stellen, die sie gefälligst zu lösen haben – ob sie Freude daran haben oder nicht. Erwachsene können Kinder motivieren, indem sie selbst spielerisch vorgehen, ausprobieren, über Fehler lachen

Diese Füsse, die fröhlich Gummitwist hüpfen, sind 70 Jahre alt. Homo ludens soll man das ganze Leben lang lustvoll zelebrieren. (Bild Regula Zellweger) können … Gemeinsam spielen und unbewusst lernen ist eine gute Art des Lernens. Mittels Rollenspielen lernen kleine Kinder gern. Nie hat man so oft geheiratet wie im Kindergartenalter. Erwachsene leben das Schlüpfen in eine Rolle im Theaterspielen aus. Früher spielte man mit Begeisterung Scharaden, Pantomimenspiele, bei denen es Wörter herauszufinden galt. «So tun als ob» ist auch eine lustvolle Art des Spielens. Beispielsweise indem man so tut, als wäre man in Spanien in den Ferien, auf dem Balkon Sonne tankt, Paëlla kocht und Sangria trinkt.

Im Freien spielen Stellen Sie sich vor, Sie spazieren an einer Siedlung vorbei und hören fröhliches Lachen. In einem Kreis – zwei Meter Abstand zwischen den Stühlen – sitzt eine Gruppe Erwachsene mit Block und Bleistift. Sie spielen Ratespiele. Ein bulliger, bärtiger Mann in der Mitte versucht verzweifelt mit Jaoder-Nein-Fragen herauszufinden, wer er ist. Seine Mitspieler haben sich mit Schreiben auf ihren Blöcken vorgängig verständigt und entschieden, er sei Claudia Schiffer, während der Spieler in der Mitte die Augen geschlossen hal-

ten musste. So spielen sie auch heiteres Beruferaten und Montagsmaler. Auf dem Rasen lässt sich Boccia spielen, mit der nötigen Distanz – und Federball sowieso. Familien spielen Geocaching, Schnitzeljagd mit Satellitenunterstützung, und Eltern und Kinder lernen eine Menge, ohne es zu merken. Eine Mutter schnitzt mit den Kindern im Wald und sie üben, mit dem Sackmesser umzugehen – die Erste-Hilfe-Ausrüstung ist dabei. Oder man bemalt einen gemeinsamen Sitzplatz mit Kreide, jede Person hat zwei Minuten Zeit, dann malt eine andere weiter. Das geht auch mit Geschichten erfinden. Es gibt unendlich viele Spiele, die man draussen spielen kann. Das tut Körper und Seele gut!

Geschicklichkeit und Gemeinschaft Wann haben Sie zum letzten Mal Gummitwist gemacht? Auch wer nicht mehr 20 ist, kann ein Gummiseil zwischen zwei Stühle spannen und herumhüpfen – es muss es ja niemand sehen. Mal wieder etwas auf dem Kopf oder der Nase balancieren macht Spass. Oder wollten Sie nicht längst jonglieren lernen? Feinmotorik wird beim Mikadospiel geübt. Die Stäbe kann man selbst

erstellen, einfach Schaschlikspiesse bemalen, eigene Regeln definieren und eine Spielanleitung schreiben. Man kann Mikado auch allein spielen – oder ein selbst gebasteltes Spiel Nachbarn in den Brief kasten legen. Das Zeichnen eines fiesen Leiterlispiels macht ebenso viel Freude wie das Spielen danach. Das Wort «Spiel» kommt aus dem Althochdeutschen, «Spil» heisst «Tanzbewegung». Spielen ist also eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung – oft in einer Gemeinschaft – ausgeführt wird. Spiel ist aber nicht nur Fun. Wenn mit Ernst und Ausdauer gespielt wird, kann daraus sogar ein Beruf entstehen: Musiker, Berufssportler, Schauspieler. Den Wert des Spielens darf man nicht unterschätzen. Im Spiel werden wichtige Kompetenzen erworben – nicht zuletzt auch Sozialkompetenzen. So kann beispielsweise der Umgang mit Frustration geübt werden, Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit. Die grauen Hirnzellen bekommen viel Nahrung beim Spielen und Geschicklichkeit, Kreativität und das Problemlösungsvermögen werden optimiert. Das letzte Wort soll aber Thomas von Aquin, 1224–1274, haben: «Das Spiel schenke uns Freude und Erholung.» In den kommenden Wochen erscheint jeweils am Freitag ein Cocooning-Artikel mit Impulsen, wie man das Leben in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon und im Garten im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten gestalten kann. Nächstes Thema: Ressourcen.

10 Ideen • • • • • • • • • •

Aus Schaschlikspiessen ein Mikado kreieren Jonglieren lernen Montagsmaler spielen Heiteres Beruferaten spielen Eine Kugelbahn bauen Online mit anderen jassen: www.jassverzeichnis.ch Einen Tag lang Italien-Ferien spielen mit Pizza, dolce far niente und passender Musik An einem Bach eine Staumauer bauen Schnitzeljagd mit Satellitenunterstützung: Geocaching: www.geocache.ch Spiele selbst erfinden

Es begab sich Anfang März. Linkes Auge, hopp, reiss dich zusammen! Liebe neue Linse, gewöhne dich endlich an mich! Ist doch besser, hinter meiner Pupille zu hocken als im Schächtelchen. Oder womöglich im Kühlschrank? Graue-Star-OP sei ein Klacks, sagten alle. Nach zwanzig Minuten sei es vorbei, kein Schmerz, nichts, «und der Schleier vor deinem Auge ist verschwunden». Ich hatte aber keinen Schleier, war mit meinen Augen sowas von zufrieden! Nur der Arzt nicht, schlug mir seit drei Jahren eine OP vor. Mein Widerstand brach, weil ich irgendeine dumme Buchstabenfolge auf seiner Tafel nicht mehr lesen konnte. D und O sehen sich verdammt ähnlich aus der Ferne, Z und N irgendwie auch. Also denn – mutig in den OPS marschiert, rauf auf den Stuhl, und schon wird mein linkes Auge desinfiziert. Ein Lappen mit viel, viel Flüssigkeit reibt hin und her, bis mein rechtes Auge brennt. Das linke kann nicht brennen, es hat ein paar Betäubungstropfen abgekriegt. Aber das rechte! Au! Also da sei versehentlich etwas Desinfektionsflüssigkeit reingekommen. Hätte ich nur nicht reklamiert, denn jetzt wird es ausgewaschen. Und wie! Augenlid hochgehalten und Wasser reingekippt, mehr Wasser, noch mehr, und das linke wird nun unter- und oberhalb mit Klebestreifen abgedeckt und mit einer Klammer zum Öffnen fixiert. Jesses. Der Operateur macht irgendwas im Auge. Er muss ja die Linse, die hinter der Pupille sitzt, entfernen. Mit Messer öffnen und mit Pinzette rausholen? Ich fragte zuvor im Wartezimmer meinen Bruder, der als Bio-Lehrer mit seinen Schülern viele Kuhaugen seziert hatte. Sehr glibbrig sei so eine Kuhlinse. Nun verlangt der Operateur von der Assistentin ein Häkchen. Uiuiui. Also ich bin für Vollnarkose bei Grauer-Star-OP. Meine Blutdruckmanschette pumpt. Neben mir sitzt die Narkoseärztin und überwacht mich. Ich habe auch einen Aderzugang bekommen vor der OP, falls ich kollabiere oder so. Mein Grossvater hatte anscheinend mal einen Blutdruck von über 300. Das linke Auge wird bearbeitet, oh, ich mag das nicht. Tut nicht weh, ist mir aber unheimlich. Huch, was ist jetzt los? Der Operateur schaltet die Lampe aus. «Sie sind fertig», sagt er. Und schon werde ich an beiden Armen gepackt und in den Vorraum geführt. Weg mit Schutzkleidung und Stunt. Ich werde noch durch eine weitere Tür gedrängt und dann losgelassen. Upps. «Vorne am Tischchen gibts Kaffee und Gipfeli.» Da sitzt auch mein Bruder. Ich decke mit der Hand das rechte Auge zu. Oh, ich seh links was! Allerdings fühlt es sich an, wie wenn jetzt ein Steinchen drin wär. Hat der Operateur was im Auge vergessen? Ute Ruf

Jahresrechnung 2019 schliesst unter den Erwartungen ab Transformationsprozess im Seewadel belastet Erfolgsrechnung Die Jahresrechnung 2019 der Stadt Affoltern am Albis schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1 324 713.68 Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 2 920 600 Franken. Die Erfolgsrechnung zeigt bei einem Gesamtaufwand von 84 344 691.08 Franken und einem Gesamtertrag von 85 669 404.76 Franken einen Ertragsüberschuss von 1 324 713.68 Franken. Damit liegt der Ertragsüberschuss um 1 595 886.32 Franken tiefer als budgetiert. Der Ertragsüberschuss wird dem Bilanzüberschuss (= Eigenkapital) zugewiesen, womit sich dieser auf 16 833 727.18 Franken erhöht. Die Investitionsrechnung ergibt Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 2 869 845.04 Franken. Dies sind 8 454 554.96 Franken weniger als budgetiert, da insbesondere mit der für 2019 budgetierten Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen erst im Jahr

2020 begonnen wird. Im Finanzvermögen sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 1 151 290.50 Franken getätigt worden. Dies umfasst den Kauf eines Stockwerkeigentums an der Bergstrasse 9 sowie den Anschluss der Liegenschaft Bachstrasse 5/7 an den Wärmeverbund der Holzenergie Affoltern AG (HEA). Die Verschlechterung der Erfolgsrechnung 2019 ist vor allem auf die hohen Defizite beim Seewadel (stationäre Pflege und Spitex) von insgesamt 1 562 851.69 Franken zurückzuführen. Dies entspricht einer Verschlechterung in diesem Bereich von 1 698 251.69 Franken gegenüber dem Budget 2019. Sie wurde massgeblich verursacht durch höheren Personalaufwand, höheren Aufwand für Dienstleistungen Dritter und Honorare externer Berater sowie tieferen Erträgen aus Taxen, Kostgeldern und Pflegekosten bei der stationären Pflege. Diese Kosten resultierten zum grossen Teil aus dem Transformationspro-

zess in dem sich das «Haus zum Seewadel» befindet – vom Altersheim zum Pflegezentrum mit integrierter Spitex. Bei der seit Anfang Dezember 2019 in Betrieb stehenden Spitex Seewadel entstand ein Defizit in der Höhe von 403 026.11 Franken. Den Initialaufwendungen, einmaligen Kosten sowie Abgeltungen an die Spitex Knonaueramt standen erst Einnahmen für einen Monat gegenüber. Die Spitex Seewadel ist seit 1. Dezember 2019 die offizielle Spitex der Stadt Affoltern. In den übrigen Abteilungen gleichen sich Mehr- und Minderaufwendungen praktisch aus. Die grössten Differenzen entstanden in den Abteilungen Finanzen sowie Soziales und Gesellschaft. Bei der Abteilung Finanzen konnte ein um 803 586.13 Franken höherer Nettoertrag erzielt werden. So mussten um 162 797.97 Franken weniger Steuern abgeschrieben und es konnten um 55 939.10 Franken höhere Grundstückgewinnsteuern eingenommen werden. Die Mehrerträge von

551 450 Franken beim Finanzausgleich entstanden durch den Verzicht der Abgrenzung beim Ressourcenausgleich. In der Abteilung Soziales und Gesellschaft sind die Nettoaufwendungen um 870 970.12 Franken höher ausgefallen als budgetiert. Diese Mehrkosten entstanden vor allem bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe (+ 692 520.13 Franken) und bei den Ergänzungsleistungen sowie Beihilfen (+ 209 055.30 Franken). Minderkosten in der Gesamthöhe von 367 655.75 Franken konnten im Alimentenwesen, bei Kinder- und Jugendheimen sowie im Kindes- und Erwachsenenschutz verzeichnet werden. Während die Pflegefinanzierung Langzeitpflege um 243 386.50 Franken günstiger als budgetiert ausfiel, resultierten bei der ambulanten Pflege Mehrkosten von 220 408.25 Franken. Bei der Abteilungsverwaltung entstanden Mehrkosten in der Höhe von 190 897.10 Franken infolge Beizug von Springern in diversen Bereichen. Das Ergebnis der nun erstmals unter

dem neuen Rechnungsmodell HRM2 und als Einheitsgemeinde erstellten Jahresrechnung 2019 zeigt deutlich, dass vor allem beim «Haus zum Seewadel» Handlungsbedarf vorhanden ist, damit hier in Zukunft ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis resultieren wird. Auch in den übrigen Abteilungen wird es eine Herausforderung bleiben, die Aufwendungen unter Kontrolle zu halten, um den Finanzhaushalt der Stadt Affoltern am Albis stabil halten zu können. Mit den Ertragsüberschüssen in der Erfolgsrechnung sowie den vorgenommen Abschreibungen müssen die anstehenden hohen Investitionen bezahlt werden. Die grössten Positionen sind derzeit die Sanierung des Schulhauses Butzen und der Ersatzneubau des Pflegeheims Seewadel. Weitere, grössere Investitionen in die Infrastruktur der Stadt sind auch in den kommenden Jahren notwendig. Stefan Trottmann, Stadtschreiber


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Ein Leben in der Burg Sellenbüren möchte sich heute niemand mehr zumuten Vor 900 Jahren war selbst das Leben von Hochadligen entbehrungsreich Wie haben die Menschen vor 900 Jahren gelebt? Die wenigen schriftlichen Zeugnisse und archäologischen Funde aus dieser Zeit betreffen vor allem den hohen Adel. Heinrich und Konrad von Sellenbüren zählten dazu. Sie residierten um 1100, mitten im Hochmittelalter, insgesamt rund 50 Jahre lang auf der Burg um den Ofengüpf oberhalb von Sellenbüren.

niger als 100 Meter hoch. Wenn es regnet, ist ein Fortkommen auf dem lehmigen Boden erst recht schwierig. Dies ist wohl der Grund, weshalb für die Wege innerhalb der Burg, die eine ovale Fläche mit einer maximalen Länge von etwa 50 und einer maximalen Breite von knapp 30 Metern bedeckte, Steine eingesetzt wurden. Die Feuerstelle befand sich im Freien und konnte somit nicht als Heizung von Wohnräumen genutzt werden. Die grosse Zisterne mit einem Volumen von 12 Quadratmetern musste, wenn das gesammelte Regenwasser nicht ausreichte, mühsam mit Wasser aus dem Tal gefüllt werden. Für einen Sodbrunnen fehlte eine Wasserquelle.

von bernhard schneider Freiherr Heinrich von Sellenbüren war wohl ein Gefolgsmann der Grafen von Lenzburg. Er liess die Burg um den Ofengüpf ob Sellenbüren in den 1070er-Jahren errichten. Lediglich für das Fundament des Herrenhauses, die Feuerstelle, die Zisterne und die Platten, die als Verbindungswege zwischen den Gebäuden gelegt wurden, verwendete man Steine aus der Umgebung. Die Gebäude und die Palisade um die Burg herum waren aus Holz, das wohl direkt vor Ort geschlagen wurde. Anstelle eines Turms diente der eigentliche «Güpf» als Aussichtspunkt, der etwa sechs Meter aus den beiden Plateaus herausragt, auf denen die Gebäude der Burg standen. Vorbild der Burgen des 11. Jahrhunderts waren die Herrenhöfe in den Dörfern, an welche die Bevölkerung gebunden war. Heinrich und Konrad zählten zu einem hochadligen Freiherrenclan, der direkt unter der Schicht der Herzoge und Grafen angesiedelt war. Der Bau solcher Burgen zeugte von einem gesteigerten Selbstbewusstsein des Hochadels. Der Preis für die prestigeträchtige Lage hoch über dem gewöhnlichen Volk bestand in einem wesentlich mühseligeren Leben als zuvor im Herrenhof.

Die Burganlage Von der Burg Sellenbüren ist heute nichts mehr sichtbar, denn alle Ausgrabungsgegenstände wurden im Landesmuseum Zürich gesichert. Die Auswertung der Ergebnisse der Grabung von 1953 ergibt aber ein einigermassen realistisches Bild der einstigen Anlage. Auf dem nord-östlichen Plateau mit

Essen und Trinken

Auf diesem Plateau befand sich das Herrenhaus der Burg der Freiherren Heinrich und Konrad von Sellenbüren. Der Weg links war mit Steinplatten belegt und führte zu Feuerstelle, Wasserzisterne, Gesellenhaus und Stall. (Bild bs) Blick auf den Üetliberg stand das Herrenhaus, 6.4 m lang, 4.1 m breit und ungeheizt. Der Bau beherbergte den Wohn- und Essraum sowie vielleicht vier Kammern, eine für den Hausherrn und seine Frau, eine für die Söhne, eine für die Töchter und eine für die Gäste. Die Räumlichkeiten waren zu eng, als dass erwachsene Söhne hier hätten mit ihren eigenen Familien leben können. Die Feuerstelle war auf der anderen Seite des «Güpf», auf dem grösseren südöstlichen Plateau, eingerichtet, ebenso befanden sich hier die Zisterne mit 2.4 m Durchmesser und beachtlichen 2.7 m Tiefe, der Pferdestall mit Scheune und die Gesindehütte. Hydrologische Untersuchungen ergaben keinen Hinweis darauf, dass von der Burg aus auf ein Gewässer oder Grundwasser zurückgegriffen werden konnte. Die Zisterne wurde mit Regenwasser gefüllt. In trockenen Zeiten musste vermutlich Trinkwasser ebenso hochgetragen werden wie Wein und Nahrungsmittel. Auch die Pferde hatten zumindest zeitweise den Weg zur Burg zu erklimmen, denn zu den wichtigsten Fundgegenständen der archäologischen Grabung zählen ein fast vollständiges Hufeisen und ein Stachel-

sporn. Ein Teil eines Kettenhemdes verrät, dass der Freiherr mitsamt der Rüstung den steilen Weg emporstieg.

Die Bewohner der Burg Im halben Jahrhundert, in dem die Burg bestand, bot sie offenbar zwei aufeinanderfolgenden Generationen Unterkunft: dem mutmasslichen Bauherrn Heinrich sowie seinem Sohn und Erben Konrad von Sellenbüren. Dieser stiftete 1120 das Kloster Engelberg, verliess wohl etwa 1124 die Burg an der Reppisch, um ins Kloster zu ziehen, und wurde 1126 umgebracht. Offensichtlich ging sein ganzes Vermögen an das Gotteshaus. Entweder im Anschluss an seinen Auszug nach Engelberg oder nach seinem Tod wurde die Burg geräumt und niedergebrannt, um zu verhindern, dass ein allfälliger Eroberer die unverteidigte befestigte Anlage besetze.

Ein anstrengendes Leben Der Weg zur Burg war steil: Vom heutigen Waldrand auf der Nordseite der Büelstrasse geht der Weg auf einer Distanz von 500 bis 600 Metern nicht we-

Um die offene Feuerstelle herum wurden wesentlich mehr Knochenreste gefunden als am Standort des Herrenhauses. Offenbar verpflegten sich alle Bewohner der Burg meist bei der Feuerstelle – hier war es in der kalten Jahreszeit am wärmsten. Gegessen und getrunken wurde, was die leibeigenen Bodenbewirtschafter an Abgaben leisteten: Getreide, Milch, Eier, Fleisch und Wein. Das offene Feuer bestimmte die Art der Zubereitung der Gerichte. Besonders wichtig waren den Freiherren Wein und Fleisch, denn ein Krieger benötigte gemäss der allgemeinen Vorstellung genügend Fleisch, das ihm Macht gab, dank Kraft im Kampf und Potenz. Während die Landbevölkerung im Hochmittelalter neben Getreide abhängig von der individuellen sozialen und wirtschaftlichen Position auch selbst Rind- und Schweinefleisch verzehrte, stand in den Städten Schafund Ziegenfleisch im Vordergrund. Hochadlige wie Heinrich und Konrad von Sellenbüren assen grundsätzlich dasselbe wie die Landbevölkerung, allerdings in grösseren Mengen, ergänzt mit Geflügel, Wild und dem Fleisch von Kleinvieh. Schweine waren im Hochmittelalter häufiger als in späteren Phasen, da sie vor allem im Wald geweidet wurden. Angesichts der allgemeinen Nahrungsmittelverknappung wurde ab dem 13. Jahrhundert Wald in Acker- und Wiesland umgewandelt, was den Anteil des Rindviehs erhöhte. Da Schweine nur für die Fleischproduktion gehalten wurden, schlachtete

man sie jünger als Rinder, die vor allem für die Milchproduktion und als Zugtiere dienten. Deshalb befand sich das zartere Schweinefleisch bei Hochadligen besonders oft auf dem Menüplan, ähnlich wie das Wild, da die Jagd ein Vorrecht des Adels darstellte. Dasselbe galt für Geflügel, das die Landbevölkerung halten musste, um den Grundherren die jährlich fälligen Fastnachtshühner und Martinigänse abzugeben. Im 11. Jahrhundert, also in der Zeit kurz vor dem Bau der Burg Sellenbüren, setzte sich im Ackerbau die Dreifelderwirtschaft durch. Dieser Ausbau des Ackerlandes ging zulasten der Weiden und führte zu einer gewissen Verlagerung der Fleisch- zur Getreideproduktion. Damit dürfte sich auch bei den Hochadligen der Anteil an Kohlenhydraten gegenüber den tierischen Eiweissen erhöht haben.

Brot und Wein Hinzu kam die symbolische Bedeutung von Brot und Wein im Christentum. Der Adel trank deutlich mehr Wein und bevorzugte beim Brot helles Weizenmehl, während die Landbevölkerung vor allem das Hauptgetreide, den Winterdinkel, verspeiste, wobei auch für sie der Wein zu den wichtigen Kalorienlieferanten zählte. Angesichts seiner geringen hygienischen Qualität konnte Zisternenwasser wohl nur abgekocht getrunken werden. Der Wein dagegen enthielt kaum Krankheitserreger und sein Alkoholgehalt lag nur wenig höher als derjenige eines heutigen Biers. Dafür wurde er auch in grossen Mengen getrunken – gerade im Dorf Sellenbüren, das wohl bereits im Mittelalter über einen stattlichen Rebberg verfügte.

Fest zum 900-Jahr-Jubiläum des Klosters Engelberg verschoben Das Kloster Engelberg wurde allem Anschein nach im Jahr 1120 gegründet. Die für den 21. Juni vorgesehene Jubiläumsfeier, welche die Gemeinde Stallikon gemeinsam mit dem Kloster Engelberg sowie der reformierten und katholischen Kirchgemeinde plant, wird infolge der Corona-Epidemie um ein Jahr auf den 20. Juni 2021 verschoben. (bs)

Entschädigungsverordnung revidiert Aus dem Gemeinderat Aeugst Im Zuge der Einheitsgemeinde, die am 1. Juli 2020 vollzogen wird, hat der Gemeinderat die Entschädigungsverordnung und das dazugehörende Ausführungsreglement überarbeitet. Am 1. Juli 2020 werden die Politische Gemeinde und die Schulgemeinde Aeugst am Albis zur Einheitsgemeinde zusammengelegt. Im Rahmen dieser Zusammenlegung hat der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit der Schulpflege die Entschädigungsverordnung aus dem Jahr 1993 revidiert. So sind nun die Entschädigungsansätze aller Behörden und Kommissionen der Einheitsgemeinde in einer Verordnung geregelt und harmonisiert. Ausserdem wurden die Ansätze der fast 30-jährigen Verordnung überprüft und massvoll angepasst. Verglichen mit den anderen Gemeinden im Bezirk Affoltern bewegen sich die Ansätze im Mittelfeld. Ein Behördenamt soll weiterhin einen ehren-

amtlichen Anteil enthalten. Deshalb sind die Entschädigungen auch kein Lohnersatz. Dennoch sollen die Entschädigungen sicherstellen, dass sich auch in Zukunft Personen finden lassen, die neben Beruf und Familie einen Teil ihrer Freizeit für ein öffentliches Amt zur Verfügung stellen. Um die verschiedenen Bestimmungen der Verordnung zu präzisieren, hat der Gemeinderat ein Ausführungsreglement erlassen. In diesem Reglement sind unter anderem neben Bestimmungen, welche Art von Sitzungen abgegolten werden und welche Tätigkeiten die Grundentschädigung umfasst auch die Spesenansätze geregelt. Die Entschädigungsverordnung wird an der nächsten Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung traktandiert.

Jahresrechnung 2019 Der Gemeinderat hat von der Jahresrechnung 2019 der Politischen Gemeinde zustimmend Kenntnis genom-

men und sie zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Gesamtertrag von 7 892 524.61 Franken bei einem Gesamtaufwand von 7 245 015.16 Franken ab. Somit ergibt sich ein Ertragsüberschuss von 647 509.45 Franken. Dieses erfreuliche Resultat ist insbesondere auf höhere Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und auf tiefere Aufwendungen bei den Abschreibungen zurückzuführen.

Abrechnung Abwasserleitung Uerenberg Die Abwasserleitung Uerenberg konnte wie geplant erfolgreich saniert werden. Der Gemeinderat hat nun die Bauabrechnung abgenommen. Die Schlussrechnung beträgt 200 680.65 Franken und liegt 0.3 Prozent über dem von der Gemeindeversammlung genehmigten Budget. Sie wird an der nächsten Gemeindeversammlung zur Abnahme vorgelegt. Mit der Sanierung wird

sichergestellt, dass sich in Zukunft weitere Grundeigentümer an diese Kanalisation anschliessen können.

Naturschutzbeauftragte und Gestaltungsplan Stümel Der Gemeinderat ist erfreut, dass Frau Daniela Corrodi weiterhin als Naturschutzbeauftragte zur Verfügung steht. Für die Gemeinde ist dies ein grosser Vorteil, weil Daniela Corrodi die Gemeinde bereits gut kennt. Bislang nahm sie dieses Mandat im Rahmen ihrer Anstellung bei der Naturschutz & Artenförderung GmbH wahr. Da sich Daniela Corrodi nun selbstständig gemacht hat, kann sie in Absprache mit ihrem früheren Arbeitgeber dieses Mandat weiterführen. An der Gemeindeversammlung vom Dezember 2019 hat der Gemeinderat über die Teilrevision des Gestaltungsplans Stümel informiert und den Gestaltungsplan öffentlich aufgelegt. Die Vernehmlassung ist nun abge-

schlossen, und es wurden verschiedene Eingaben eingereicht. Damit der Gemeinderat die Eingaben gebührend prüfen und mögliche Alternativen diskutieren kann, benötigt er mehr Zeit. Deshalb wird die Beratung der Teilrevision des Gestaltungsplans Stümel auf die Gemeindeversammlung im Dezember 2020 traktandiert.

Ablösung Ölheizung Die Schulanlage Gallenbüel wird mit Öl geheizt. Die Ölheizung, welche die grösste ihrer Art in der Gemeinde Aeugst am Albis ist, soll in Abstimmung mit der Primarschulpflege in den nächsten Jahren durch eine Holzheizung ersetzt werden. Dabei soll als nachhaltige Alternative eine Schnitzelheizung geprüft werden. Für die Abklärungen und Planungen hat der Gemeinderat nun ein Kostendach in der Höhe von 6000 Franken bewilligt. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2020

Verein der fleissigen Arbeiterinnen Serie «Vereinsleben»: Bienenzüchterverein Bezirk Affoltern

Ein solches Magazin, damals noch ohne «Honigraum», also mit zwei statt drei Holzkisten, wurde gestohlen. (Bild zvg.)

Und weg war das Bienenvolk Silvia und Hans-Peter Trinkler aus Obfelden züchten seit rund zehn Jahren eigene Bienenvölker. Nun wurde ihnen eines ihrer selbstgebauten Magazine gestohlen. Als Silvia Trinkler Mitte März in der Gegend um Obfelden wie gewohnt nach ihren Bienen schauen wollte, bot sich ihr ein trauriges Bild: Eines der beiden Magazine – also das Haus, in dem die Bienen wohnen und den Honig produzieren – fehlte auf der Holzvorrichtung. Es war weg. Für Trinkler, die hauptberuflich als Fahrlehrerin arbeitet und die Bienenzucht aus Leidenschaft betreibt, ist der Verlust ein Schock. Hans-Peter Trinkler hatte das Magazin selber gebaut, das Ehepaar steckt viel Zeit und Herzblut in sein Hobby. Schwer fassbar ist der Diebstahl für sie noch aus einem anderen Grund: «Als Täter kommt für mich nur ein Imkerkollege in Frage. Wer sonst würde ein Bienenvolk klauen?» Silvia Trinkler hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Bisher fehlt von ihrem Magazin jede Spur. «Es wird wohl inzwischen in einem anderen Kanton im Einsatz sein», vermutet sie und möchte ihre Imkerkollegen aus der Umgebung warnen und ermuntern, sich bei der Polizei zu melden, sollten sie ebenfalls Opfer eines Bienen-Diebstahls werden. (lhä)

Die Imkerinnen und Imker des Bienenzüchtervereins Bezirk Affoltern bewirtschaften rund 1000 Bienenvölker. Das sind 20 bis 50 Millionen Bienen, die im Bezirk ihre wertvolle Bestäubungsarbeit leisten. Der «Anzeiger» hat sich mit Urs Bosshard, Präsident von Bienen-Affoltern, über den Verein der fleissigen Arbeiterinnen unterhalten. von nepita santiago «Mein Grossvater hatte Bienen und auch ich liebe Bienen. Etwas vom Ersten, was ich gemacht habe, als ich sesshaft wurde, war ein Imkerkurs», erzählt Urs Bosshard lachend. Der 47-jährige Familienvater und Verkaufs- und Marketingleiter im Pharma-Bereich ist seit vier Jahren Präsident des hiesigen Bienenzüchtervereins. Die Imker und Imkerinnen sind in Bezirks-, Kantonaloder gesamtschweizerischen Vereinen organisiert. Das sei zwar nicht Vorschrift, aber es werde sehr empfohlen. «Als Verein vermitteln wir Wissen und Erfahrungen, was die Pflege oder Begutachtung eines Bienenvolkes anbelangt und wir bieten auch Weiterbildungen wie beispielsweise einen Königinnenzuchtkurs an. Die Monatsversammlungen dienen dem Informa-

tionsaustausch und eben der Weiterbildung, oder man lernt hier Nachbarimkerinnen und -imker kennen», zählt Bosshard einige Vorteile der Vereinsmitgliedschaft auf. Der Bienenzüchterverein führt auch eine zweijährige Imker-Grundausbildung durch, die auf dem Lehrbienenstand im Hediger Feldenmas stattfindet. Seit dem Film «More Than Honey», von Markus Imhoof, der in der Schweiz zum erfolgreichsten Schweizer Kinofilm des Jahres 2012 wurde, sei das Interesse an der Imkerei deutlich gestiegen. Die laufende Ausbildung konnte nicht alle Interessierten aufnehmen. Viele machen sich aber auch falsche Vorstellungen und hoffen mit der Bienenhaltung auf einen guten Nebenverdienst. Aber es sei nicht die Frage, was man dabei verdienen, sondern eher ob man sich dieses Hobby auch leisten könne. Es brauche doch einiges an Material und Platz, um dieses zu lagern, sowie natürlich regelmässige Bienen-Zeit. Der Verdienst könne in gewissen Jahren auch ganz ausbleiben. Die Imkerei habe sich verändert, erzählt Urs Bosshard. «Mein Grossvater war Bauer und hatte nebenbei seine Bienen. Die Pflege war damals noch nicht so aufwendig.» Ein Problem ist heute beispielsweise die Varroamilbe. Die Bienen müssen regelmässig dagegen behandelt werden, so können Verluste einigermassen im Rahmen gehal-

Urs Bosshard, Präsident des Bienenzüchtervereins, zeigt eine Brutwabe.

Bienenfleissige Arbeit auf der Brutwabe. (Bilder Nepita Santiago)

ten werden. Wer nicht behandelt, dessen Völker überleben kein Jahr, sagt Bosshard. «Also kann man auch sagen, ohne Imker keine Bienen.» Und wie ist es mit dem Honig, den die Imker den Bienen wegnehmen, wie oft angeprangert wird? «Ein Volk – das sind 20 000 bis 50 000 Bienen – produziert in einem guten Jahr rund 100 kg Honig. Wir nehmen etwa 10 bis 20 Kilo raus. Den Rest dieser energiereichen Nahrung brauchen die Bienen selber», so Bosshard. Wenn Bienen wenig Vorrat haben, wie letztes Jahr, dann würde jedoch gar nichts rausgenommen. Als Primärproduktion ist die Imkerei nicht von den momentanen Corona-Massnahmen betroffen. Auch die Läden, welche Imkereibedarf führen, dürfen geöffnet haben. Der Verein ist jedoch, wie alle Vereine, vom Versammlungsverbot betroffen und diverse Weiterbildungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Noch eine Funktion hat der Verein: Wenn ein Volk zu gross wird und nicht mehr genügend Platz im Bienenstock hat, teilt es sich und ein Teil schwärmt aus und formiert sich in einer grossen

Im Bonstetter Wald ist eine Steinschlange entstanden. «Sie wächst von Tag zu Tag», freut sich Lynn Lahusen. Sie hat das Tier mit ihren Kindern mit ersten Steinen «herangezüchtet». Nun legen andere Menschen laufend neue dazu. (Bild Lynn Lahusen)

«Ein lachendes Kindergesicht ist so natürlich wie grünes Gras», schreibt Leserin Gabi Baumer zu ihrem Bild, das sie mit herzlichen Grüssen der neunjährigen Katharina aus Obfelden einschickte. (Bild Gabi Baumer)

Traube in der Nähe des Stockes. Diese Schwärme werden dann von den Imkern eingefangen. Wer also bei diesem schönen Wetter auf einem Spaziergang einer solchen Traube begegnet, ruft die Feuerwehr an, oder konsultiert direkt die Schwarmfangliste, die auf der Website des Vereins aufgeschaltet ist. Infos: www.bienen-affoltern.ch.

Serie Vereinsleben Vereine sind ein Kitt in der Gesellschaft. Hier begegnen sich Menschen in einem besonderen Rahmen und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorf- oder Stadtleben. Wenn sich in Zeiten von verordnetem Social Distancing keine Gruppen treffen dürfen, unterstützen die Mitglieder einander allenfalls mit einem Telefongespräch oder einer Nachfrage per Mail. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san)

FORUM

Frohe Botschaft aus dem Gemeindehaus Der Gemeinderat hatte für den 8. Mai 2020 alle Freiwilligen des Dorfes eingeladen, um Danke zu sagen. Leider muss der Anlass dieses Jahr abgesagt werden. Im Schreiben an die Beteiligten lagen als Ersatz zwei Gutscheine bei, die in einem Geschäft in Bonstetten eingelöst werden können. Die SVP Bonstetten bedankt sich beim Gemeinderat für diese grosszügige und gute Idee. Vorstand SVP Bonstetten

Kein Anstand und Moral Als treuer Kunde von Landi und Volg Regional, tue ich mich sehr schwer, ja es dreht mir fast den Magen um, wenn ich solche Inserate sehe: Erdbeeren aus Spanien / Italien, 500 g für 1.95 Fr. Muss ich doch mit gewissem Spott lesen: Volg aus Liebe zum Dorf, oder wie es so schön heisst, im gleichen Inserat, aus der Region für die Region? Wo ist da Anstand und Moral gegenüber unseren Schweizer Produzenten? Unsere Ernte danach lässt grüssen! Fenaco als so genannte Bauerngenossenschaft, mit Vertretern aus der produzierenden Landwirtschaft, sollten sich schämen. Wer wird da wohl vertreten im Namen der Schweizer Landwirtschaft? Produzierende, wacht endlich auf und gebt Euch eine eigene Stimme! Hans Peter Hediger, Affoltern


Gewerbe

FC im Corona-Modus

Auch der FC Hausen ist von der Coronakrise betroffen. Das Training ist neu organisiert. > Seite 11

Weisbrod-Areal – aktiv trotz Coronazeiten Wie überall sind die Gewerbetreibenden vom Weisbrod-Areal in Hausen zu Zeiten des Corona gefordert. Geschäfte, Therapieräume und Kurslokale sind geschlossen, Laufkundschaft für die anderen Gewerbetreibenden des Areals bleibt so auch aus. Innovation ist gefragt – und die Unterstützung der Bevölkerung. Nach dem ersten Schock haben sich die Gewerbetreibenden des WeisbrodAreals einiges einfallen lassen. So ist das Areal auch in Coronazeiten aktiv. Es werden Webshops errichtet, Lieferung/Abholung nach Anmeldung vereinbart, Beratungen per Telefon mit viel Herzblut und Kompetenz eingerichtet, Gutscheine kreiert. Alle sprechen momentan vom Zusammenrücken, füreinander Einstehen. Mit dem Einkaufen in den lokalen Geschäften und dem Kauf von Gutscheinen für Dienstleistungen oder Produkte kann das lokale Gewerbe unterstützt und sich selbst Gutes getan werden. Die Gewerbetreibenden sind weiterhin für ihre Kunden da. Nur wenn das Gewerbe vor Ort berücksichtigt wird, kann es langfristig überleben und die unmittelbare Umgebung bunt und lebenswert erhalten werden. Im Weisbrod-Areal sind einige «kleine» Gewerbe vereinigt und erhalten durch die IG Weisbrod-Areal eine Stimme in der Öffentlichkeit. Schön und wichtig, dass alle die Angebote der lokalen Gewerbetreibenden verfolgen und berücksichtigen –

Das Weisbrod-Areal – zurzeit verlassen, aber durchaus aktiv. (Bild zvg.) nicht nur im Weisbrod-Areal in Hausen, sondern überall in der näheren Umgebung. Damit wird die eigene Region gestärkt und sich selber viel Gutes getan. Die Wege sind kurz, die Qualität hoch, der Mehrwert für alle enorm. Das Säuliamt und speziell das Oberamt war und ist eine lebendige und bunte Region – alle können mit ihrem Konsumverhalten dazu beitragen, dass dies so bleibt – auch nach Corona. Auf www.weisbrod-areal.ch ist das vielfältige Angebot ganz in der Nähe zu entdecken. Auch auf anderen Homepages der Gewerbetreibenden im Säuliamt wartet viel Interessantes auf die Menschen aus der Region. IG Weisbrod Areal, Beatrice Gaisser

Richtig bewerben

Bewerbungscoaching der Firma Bommel Zurzeit stehen viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, bedingt durch die Coronakrise, vor der unangenehmen Herausforderung, sich wieder mit dem Bewerbungsprozess auseinandersetzen zu müssen. Bei einigen liegt es Jahre, bei anderen Jahrzehnte zurück, dass sie sich zuletzt bewerben mussten. Dabei hat sich vieles verändert. Früher wurde noch ein handschriftliches Anschreiben verlangt, welches mit viel Aufwand vom Stellensuchenden geschrieben wurde. Glücklicherweise sind solche Zeiten vorbei. Aber heutzutage sind dafür andere Punkte wichtig geworden. Diese sind oft matchentscheidend, und das Missachten solcher Regeln hat zur Folge, dass die Bewerbung auf den Stapel C kommt. Heisst, der Kandidat erhält eine Standard-Absage.

Der Köder muss dem Fisch schmecken Oft wird im Lebenslauf immer noch der Name der Eltern, die Konfession oder der sogenannte kürzlich abgeschlossene Töpferkurs erwähnt. Völlig unnötiger Ballast. Bei einer Bewerbung geht es um Werbung für die angebotene Dienstleistung in eigener Sache. Auf den Punkt gebracht: Der Lebenslauf muss nicht der eigenen Oma gefallen, sondern dem Personalentscheider. Oder wie heisst es so schön,

Freitag, 17. April 2020

Konzerte zu Hause

Musiker wie die Hausemer Rockband Last Avenue geben Konzerte im Wohnzimmer. > Seite 11

der Köder muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Viele weitere Tipps und Tricks, sowie kostenlose Bewerbungs-Vorlagen und eine Reihe von Workshops sind auf der Webseite www.coaching-job.ch aufgeführt. Ausserdem bietet die in Affoltern ansässige Firma Bommel BewerbungsCoaching einen kostenlosen Service mit CV-Check an. Sowie günstige Foto-Shootings im eigenen Fotostudio fürs Bewerbungsfoto. (pd.) MB Coaching & Personalberatung, Industriestrasse 17 Affoltern, 043 817 16 44, 079 376 73 76.

Organistin Angela Bozzola kennt fast alle Orgeln im Säuliamt. Jetzt musiziert sie zu Hause. > Seite 17

Gerne beraten wir Sie auch bei Ihnen zu Hause 6330 Cham | www.kilian-kuechen.ch

In neuem Glanz

Amavita Apotheke am neuen, alten Standort in Affoltern Die Amavita Apotheke ist wieder an ihrem alten Standort an der Oberen Bahnhofstrasse 12 in Affoltern zu finden. Nach dem Umbau präsentiert sich das Sortiment kundenfreundlicher. Neu steht auch ein Beratungsraum zur Verfügung. Hell, offen und grosszügig präsentiert sich die neue Amavita-Apotheke in Affoltern. Auf Anfang April ist sie von der Zürichstrasse 60 wieder zurück an die Obere Bahnhofstrasse 12 gezogen. Das Sortiment, das den ganzen Bereich von Gesundheit über Schönheit abdeckt, wird nun besser strukturiert und übersichtlicher angeboten. Der neue Beratungsraum ist grosszügig und zweckmässig eingerichtet. Dort können sich die Kunden diskret beraten lassen, sagt Martina Kenkel, die Verantwortliche der Apotheke. «Unsere Dienstleistungen nehmen wir hier drin vor – so etwa Herzcheck, Hörtest, Allergiecheck, Langzeitzucker, Schnellzucker, Blutdruckmessen, Glutentest, die Pille danach und das Ohrlochstechen.» Die vom Apothekerverein organisierte Kampagne zur Darmkrebsvorsorge wird ebenfalls von der Apotheke ausgeführt. Die Amavita-Apotheke der GaleniCare, die zur Galenica-Gruppe gehört,

Die Amavita Apotheke Affoltern zurück an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild sts.) ist die einzige im Bezirk Affoltern. Weitere der rund 170 Filialen in der Schweiz, sind in der näheren Umgebung in Adliswil und Muri AG zu finden. Zur Neueröffnung hat die Apotheke die vom Bund vorgegebenen Schutzmassnahmen wegen des Coronavirus umgesetzt. So sind bis auf Weiteres nur drei Kunden gleichzeitig im Verkaufsraum zugelassen, die Abstandsregeln sind zu beachten, das Personal arbeitet mit Schutzmasken und hinter Plexi-

glaswänden. Es steht weiterhin ein Hauslieferdienst bereit. Kunden können sich ihre Dauermedikamente (oder sonstigen Produkte) nach telefonischer Bestellung kostenlos nach Hause liefern lassen. In Übereinstimmung mit den Gesundheitsrichtlinien werden zurzeit keine Dienstleistungen wie Allergie-, Herzcheck usw. angeboten. (sts) Amavita Apotheke, Obere Bahnhofstrasse 12. Affoltern. Tel. 058 878 12 90. Ama220@amavita.ch, Mo – Fr 8-12, 13-18.30 Uhr, Sa 8 – 16 Uhr.

Interaktive Online-Angebote Sich in Schwingung tanzen mit Azul Conscious Dance Inschwingung-sein mit Jeannette Saira Ott passt sein Angebot den aktuellen Massnahmen infolge der Coronakrise an. Seit dem 10. April finden alle zwei Wochen am Freitagabend Azul OnlineTanzmeditationsangebote statt. Die Online-Angebote bieten eine gute Möglichkeit, unter Anleitung und in Verbindung mit anderen Menschen, wenn auch nicht physisch, doch energetisch, via Computer, Tablet oder Smartphone in der eigenen Stube zu tanzen und all dem, was da ist, allen Gefühlen und Gedanken Raum und Ausdruck zu geben und auch der Freude und Liebe ihren gebührenden Platz einzuräumen. Das ist gerade in dieser Zeit der Ungewissheit, wohin uns die Reise als Menschheit auf dieser Erde führen wird, sehr wichtig.

Ein Bewerbungsschreiben hat gewissen Kriterien zu entsprechen. (Bild zvg.)

Virtuos an jeder Orgel

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Corona: Krise und Chance Corona ist eine tiefe Krise, in der allen weltweit höchste Achtung und Dankbarkeit gebührt, die Enormes und Gigantisches an Hilfe, Einsatz, Mitgefühl und Kraft aufbringen, insbesondere den Menschen, die in den Spitälern Höchstleistung an ihrer Kapazitätsgrenze vollbringen. Das ist ein enormer Akt der Liebe. Und genauso bietet Corona uns Menschen auch die Chance, aufzuwachen und diese Liebe für das Leben hier auf diesem Planeten in eine komplett neue Form zu bringen – in eine Form, die auf Achtung für die Natur und alles Leben basiert, ein Miteinander jenseits von Konkurrenz,

len und klaren Natur zu spüren und den Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu geben. Das Tanzen bietet dazu eine wunderbare Möglichkeit. Die vier Orientierungen des Azul Listening, Allowing, Opening, Moving Towards (spüren, zulassen, sich öffnen, darauf hinbewegen) bieten gerade jetzt ein wunderbares Navigationssystem. Wir sind als Menschheit daran, zu spüren und zu fühlen, was gerade läuft, es zuzulassen und uns langsam zu öffnen für neue Möglichkeiten, um uns auf etwas ganz Neues hinzubewegen, von dem wir noch nicht wissen, wie es sein wird und wozu es viel Aufbauarbeit und kreative Ideen brauchen wird. Im Tanz können wir dies alles üben und einfach damit sein.

Azul Dance – den Gefühlen und Gedanken Ausdruck geben. (Bild zvg.) Immer-mehr-haben-wollen, Ausbeutung und einem rasanten Tempo, das die Menschen krank macht und von sich weg bringt. Das ist die persönliche Einstellung von Jeannette Saira Ott.

Azul Dance und der gegenwärtige Prozess Um Verankerung zu spüren in diesem Sturm, um sich seinen inneren wie äusseren Themen widmen zu können, die sich in der momentanen physischen Isolation zeigen, hilft es, sich auf verschiedene Arten, immer wieder mit sich und seinem ruhenden Pol in Verbindung zu bringen und das Freudvolle in sich und in der nun wunderbar stil-

Wie das Online-Tanzen funktioniert Alles, was es dazu braucht, ist «Zoom», das man auf das Smartphone, Tablet und am besten auf den Computer gratis herunterlädt. Dann braucht man nur noch zur gegebenen Startzeit auf den Link der Azul-Online-Veranstaltung auf der inschwingung-sein-Website zu klicken, den Anweisungen zu folgen und schon ist man dabei. Genügend Platz in der Stube und bequeme Kleidung sind von Vorteil. Eine genaue Anleitung und weitere Infos sind auf der Website zu finden. (pd.) Tanz dich in Schwingung - Azul Conscious Movement Abende: Interaktive Online-Angebote, alle zwei Wochen, Freitage 24.4. / 8.5. / 22.5. / 5.6. /usw., bis es wieder möglich ist, in direkter Begegnung miteinander zu tanzen. Jeweils 19.30 – 21 Uhr, Info: www.inschwingung-sein.ch


Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Alle Veranstaltungen, Gebete und Gottesdienste entfallen. www.klosterkappel.ch

Offene Kirchen Wettswil 9.00 Uhr – 18.00 Uhr Stallikon 10.30 Uhr – 17.00 Uhr Stationenweg zum Kreuz wird verlängert Predigt vom 19. April, Kirche Stallikon ab 10.00 Uhr auf der Homepage & YouTube YouTube Kanal: Reformierte Kirchgemeinde StallikonWettswil jeweils sonntags und mittwochs mit einem neuen Beitrag WhatsApp-Gruppe: Kirche Stallikon Wettswil Instagram: kirche_stallikon_wettswil

Sonntag, 19. April 9.30 WhatsApp-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und S. Bartels Für die Teilnahme siehe die Anweisungen auf unserer Homepage In dieser schwierigen Zeit bleiben wir mit Ihnen via Telefon oder per Mails, Homepage und WhatsApp in Kontakt, auch (Samstag, Sonntag und Montag) ist ein Seelsorger / eine Seelsorgerin ab 08.00 bis 18.00 unter der Telefonnummer 044 767 01 21 erreichbar. Alte und kranke Menschen werden regelmässig von unserem Pfarrer angerufen. Wenn Sie ein Telefon erhalten möchten, melden Sie sich beim Sekretariat. Jeden Tag bleibt unsere Pfarrkirche offen für das persönliche Gebet und dies – wenn möglich – noch länger als sonst. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie gesund.

Ref. Kirche Knonau Die Kirche ist täglich geöffnet. Der Pfarrer ist rund um die Uhr telefonisch 044 767 07 32 oder per E-Mail erreichbar. Seien wir eine starke, tragende Gemeinschaft!

Ref. Kirche Maschwanden

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zu jedem Tag und am Sonntag eine Predigt von Säuliämtler PfarrerInnen. Kontakt und Hilfe Wenn Sie sich allein fühlen und das Bedürfnis haben, mit jemandem zu sprechen, sind Ihre OrtspfarrerInnen wie bisher für Sie da und haben auch für Ihre Sorgen und Anliegen ein offenes Ohr. Unsere Telefonnummern und Mailadressen finden Sie unten bzw. auf den Websites Ihrer Kirchgemeinde. Dort erfahren Sie auch, welche Hilfsangebote in Ihrer Gemeinde bereits bestehen. Alle Angebote stehen grundsätzlich allen Menschen offen, ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit. Offene Kirchen Viele Kirchen stehen auch in diesen Tagen als Rückzugsort und Raum der Stille und Besinnung für Sie offen. Bleiben Sie behütet!

Ref. Kirche Aeugst a. A. www.kirche-aeugst.ch Pfarrerin Bettina Stephan ist telefonisch erreichbar für seelsorgerliche Gespräche Tel.: 044 761 44 74 oder 079 581 23 55 Die Kirche ist immer offen – es kann eine Kerze entzündet werden im Chorraum und Texte zum Mitnehmen liegen bereit.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Pfarrteam Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15 Pfr. Thomas Müller 044 761 30 40 Pfr. Werner Schneebeli 044 761 56 50 Sozialdiakoninnen Gabriela Bregenzer (Anfragen für Einkaufs- und andere Hilfen) 044 552 01 88 Ursula Jarvis 043 466 83 23 Sekretariat Monika Sutter 044 761 24 00 Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. www.refkircheaffoltern.ch

Ref. Kirche Bonstetten Online-Gottesdienst zum 19. April 2020: www.kirchebonstetten.ch Wort: Pfrn. Susanne Sauder, Musik: Casey Crosby Wir sind für Sie da (telefonisch): Pfarrerin Susanne Sauder: 044 701 15 81 oder 079 460 31 67 Sozialdiakonin Silke Korn: 044 701 15 83 oder 079 393 53 73 Sekretariat, Pascale Righetti: 044 701 15 82 (Di + Do 8.30 – 12 Uhr, Do 14 – 16 Uhr) www.kirchebonstetten.ch Wir helfen: Einkaufs-Hilfe, Hoffnungsfenster, Gesprächsangebot und mehr «Für DICH!»: täglich ein Wort oder Bild zur Aufmunterung bzw. zum Nachdenken Die Kirche ist täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnet (Seiteneingang) Mit Anliegen-/Gebetsbuch und «Lichtblick-Karten» zum Mitnehmen

Ref. Kirche Hausen a. A. Pfarramt: Irene Girardet, Tel. 044 764 02 15 Auf unserer Website www.ref-hausen.ch zu finden: Drei Ostergeschichten mit Bildern, erzählt von Mona, Lily, Ben und Lenja. Wort zum Tag (auch Tel. 032 520 10 82) In der Kirche: Österliche Szene mit den Schwarzenberger Krippenfiguren. Die Kirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr offen.

Ref. Kirche Hedingen Für aktuelle Informationen besuchen Sie in dieser besonderen Zeit unsere Homepage www.kirchehedingen.ch. Dort finden Sie unter anderem jeweils die aktuelle Sonntagspredigt zum Anhören. Die Kirche ist tagsüber geöffnet, Texte zur Andacht liegen auf. Wenn Sie Hilfe brauchen, kontaktieren Sie einfach unser Pfarramt: Tel. 044 761 64 34

Pfrn. Claudia Mehl; Tel: 044 767 09 78 Die Kirche ist immer offen. www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Telefonisch sind wir gerne für Sie da Pfarramt Andreas Fritz, Tel. 044 767 01 59 Diakonie Jana Weiss, Tel. 043 466 83 25 Die Kirche ist offen von 8.00 bis 18.00 Uhr www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Pfrn. Eva Eiderbrant 043 817 10 81 / pfarramt@kircheobfelden.ch Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach www.kircheottenbach.ch Jeden Sonntag wird das sonntägliche Einläuten des Gottesdienstes mit den Kirchenglocken im Sinne einer «Versammlung im Geiste» beibehalten. Die Kirche ist täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Pfarrerin Sonja Weisenhorn, Telefon 079 732 23 04 VDM Lilian Gächter, Telefon 078 808 10 28 Präsidium Kirchenpflege: Hans Peter Stutz, praesidium@kircheottenbach.ch Sekretariat: Daniela Burkart, ref.kirche.ottenbach@bluewin.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. April 9.30 Die Kirchenglocken werden läuten – auch ohne dass der Gottesdienst stattfindet Auf der Treppe v o r der Kirche brennen jeden Abend drei Kerzen, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. I n der Kirche sind Flyer ausgelegt mit Kurzbesinnungen. Wir sind für administrative Angelegenheiten telefonisch erreichbar unter 079 413 49 19 (Urs Guldener) und für seelsorgerliche Gespräche 079 520 12 33 (Jürgen Schultz).

Kath. Kirche Affoltern a. A. Infolge Coronavirus sind leider immer noch alle Gottesdienste in unseren beiden Kirchen sowie alle Feiern im Pfarreizentrum Affoltern und im Chilehuus Obfelden bis auf weiteres abgesagt. Die Kirche aber bleibt wie gewohnt offen. Wer die Stille oder einen Ort zum Gebet sucht, ist herzlich willkommen. Menschen, die wegen dem Coronavirus verunsichert sind, unter Ängsten leiden oder ein Anliegen haben, dürfen sich gerne an unsere Seelsorgenden wenden, Telefon-Nummer 043 322 61 11. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Die Durchführung öffentlicher und privater Veranstaltungen ist einstweilen bis am 19. April verboten. Darunter fallen in Pfarreien und Missionen Eucharistiefeiern (Sonntags- und Werktagsmessen), aber auch alle anderen Formen des gemeinsamen Gottesdienstes und kirchliche Anlässe jeglicher Art. Die Kirche ist täglich von 7.30 Uhr bis 20.00 Uhr zum Beten geöffnet. Wir sind telefonisch erreichbar von Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 12.00 Uhr, nachmittags von 13.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr. Auf unserer Homepage www.kath.ch/bonstetten können Sie sämtliche News entnehmen. Für Gespräche mit einem Seelsorger können Sie uns unter der Nr. 044 700 00 11 erreichen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis.

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. In dieser besonderen Zeit ist unsere Kirche jeden Tag offen von 9.00 bis 20.00 Uhr. Alle sind zu einem Stillen Gebet in die österlich geschmückte Kirche eingeladen. Interaktive Stationen laden Euch herzlich zum Verweilen ein. Für einen kleinen Unkostenbeitrag können weiterhin auch «Kerzen der Hoffnung» mit nach Hausen genommen werden. Zum Sonntag nach Ostern, der auch Weisser Sonntag genannt wird, versenden wir wieder eine Videobotschaft, die Hoffnung ausstrahlen soll. Alle Kinder und Jugendlichen sowie auch Erwachsene sind herzlich eingeladen, im Eingangsbereich der Kirche oder zuhause ein Bild zu malen oder etwas zu schreiben. Wir sammeln alle Bilder und Texte in einem Korb im Foyer und werden diese dann an ältere, einsame oder kranke Gemeindemitglieder verteilen. Mein Team und ich sind für alle Menschen da und ansprechbar. Matthias Diakon, Gemeindeleiter Unsere Kontaktmöglichkeiten: Matthias: 079 291 03 00 oder pfarrei@kath-hausen.ch; Kath. Pfarramt: 044 764 00 11 oder sekretariat@kath-hausen.ch www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 19. April 10.00 Livestream-Gottesdienst Hans Ueli Beereuter Mehr unter www.sunntig.ch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Sonntagsgedanken jeden Sonntag auf www.kirchekappel.ch Pfr. Christof Menzi, 044 764 12 59, christof.menzi@kirchekappel.ch Die Kirche ist offen

Sonntag, 19. April Die Predigt kann am Sonntag, ab 10.30 Uhr, online auf www.etg-mettmenstetten.ch/Predigten gehört werden.


Vermischtes

Freitag, 17. April 2020

Der FC Hausen im Corona-Modus Ein etwas anderer Start in die Frühlingssaison Das abstiegsgefährdete Fanionteam des FC Hausen hat sich zum Ziel gesetzt, schnell über den Strich zu kommen. Derweil die Damenmannschaft ihren ersten Platz festigen wollte. Anstatt dieser Ziele wird jetzt von zu Hause aus trainiert. Ohne zu wissen, wann und wie es mit dem Fussball-Meisterschaftsbetrieb weitergeht. Seit einigen Wochen herrscht perfektes Fussballwetter. Die erste Mannschaft des FC Hausen wäre am 22. März mit einem wichtigen Nachtragsspiel in die Rückrunde gestartet. Nach dem schwierigen Herbst und vielen unglücklichen Niederlagen liegen die Herren auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga. Mit einem guten Wintertraining, unter anderem auch wieder mit Einheiten beim ehemaligen Snowboard-Profi Tim Watter, legten die Männer die Grundlage für die Aufholjagd. Doch die Coronakrise hat den Sport und somit auch den Fussballbetrieb weltweit lahmgelegt. Auch zusammen trainieren ist verboten. Trotzdem steht das Herrenteam auch in der Krise nicht still. Es will bereit sein, wenn es dann endlich losgeht mit dem Meisterschaftsbetrieb. Die Spieler pflegen den Kontakt zueinander über Chat und joggen viel. Beim Ausdauertraining gilt die Anweisung, die Intensität und Häufigkeit nach eigenem Ermessen zu wählen, aber keinesfalls zu übertreiben, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu schonen. Konditionsmässig sollte das Fitnesslevel dennoch gehalten oder sogar verbessert werden.

Videotraining ist Pflicht Das gemeinsame Fussballtraining wurde vom Rasen in den virtuellen Raum verlegt und findet ein bis zwei Mal pro Woche per Video auf der Plattform

«Zoom» statt. Trainer Philippe Leu stellt jeweils einstündige Trainingssessions zusammen. Der Fokus liegt dabei bei der Schulung von Kraft, Explosivität und Körperstabilität. So hält sich die erste Mannschaft fit und verliert das wertvolle Aufbautraining nicht. Die Videotrainings sind zwar Pflicht. Doch es herrscht stets eine gute Stimmung. Was auch damit zusammenhängt, dass sich das Team trotz der für alle ungewohnten Einschränkungen per «Zoom» sehen und das Verbindende spüren kann. Und die gute Nachricht: Es erfreuen sich alle noch immer bester Gesundheit.

Fit halten trotz Corona – so läuft es bei den Frauen vom FC Hausen Kein Mannschaftstraining, keine Spiele, kein soziales Zusammensein – das gilt auch für die topklassierten Frauen des FC Hausen. Der Zürcher Fussballverband gab unterschiedliche Szenarien bekannt, wie die Zeit nach Corona aussehen könnte. Diese Szenarien rechnen mit einem kurzfristigen Start in die Spielsaison. Noch ist das Startdatum aber nicht bekannt. Das bedeutet: Fit halten! Die Frauen des FC Hausen gehen seit Beginn der Sperre mindestens einmal pro Woche joggen. Dies natürlich alleine, mit dem nötigen Sicherheitsabstand und an wenig frequentierten Orten. Viele Spielerinnen gehen mehrmals pro Woche in die Natur und nutzen die «freie» Zeit, um sich draussen zu bewegen. Training zu Hause mit dem Ball, Intervallsessions sowie Krafttraining stehen auf den individuellen Trainingsplänen, die sich jede Spielerin bei Bedarf selbst zusammengestellt hat. Nach drei Wochen Einschränkungen trainieren die Frauen ebenfalls gemeinsam über «Zoom». Jeweils eine bis zwei Spielerinnen bereiten Übungen vor. Kurz vor Trainingsbeginn wird ein Link an alle Spielerinnen verschickt, der zur Teilnahme einlädt. Kraft, Ausdauer,

Die Rockband Last Avenue aus dem Säuliamt ...

Fussballtraining des FC Hausen – aber vor dem Computerbildschirm. (Bild zvg.) Intervall und Beweglichkeit stehen zwei Mal pro Woche auf dem Programm. Der Anklang ist gross, es nehmen viele Spielerinnen teil und geniessen das gemeinsame Training aus dem heimischen Zimmer oder Garten. Natürlich bleibt dabei immer auch Platz für einen kleinen privaten Austausch. So wird der soziale Zusammenhalt ge-

stärkt, gemeinsam trainiert und trotzdem werden alle BAG-Vorgaben eingehalten. Dennoch freuen sich schon alle auf den Tag, an dem das reale Mannschaftstraining im heimischen Jonentäli endlich wieder aufgenommen werden kann! Bis dahin heisst es: Gemeinsam und trotzdem alleine trainieren! (mab./flo./map.)

... spielt live via Webradio in die Wohnzimmer. (Bilder zvg.)

Live dihei: Wohnzimmer-Konzerte für die Daheimgebliebenen Live aus dem Wohnzimmer geben Schweizer Künstler Konzerte via Webradio in die Wohnzimmer. Abgesagte Konzerte, geschlossene Theater: Für Kulturliebhaber keine einfache Zeit. Zu Hause bleiben muss nicht langweilig sein! Soeben ist das nächste Wohnzimmer-Konzert bestätigt worden. Um das #StayatHome möglichst erträglich oder sogar noch vergnüglich zu machen, ist Kreativität gefragt. Gerade in Krisenzeiten ist die Musik prägend und auch jetzt von grosser Bedeutung. Musiker und Kulturschaffende sind gefordert, neue Formen von Konzerten anzubieten.

Peter Walt, Radiomoderator Walts Welt und Vorstandsmitglied des Kulturforums «8805 Richterswil», ist selbst ein riesengrosser Musik-Fan und hat etliche Bands und Künstler live gesehen. Dass es einmal eine Zeit geben würde, in der alle Konzerte abgesagt sind, hätte er sich nie denken können. Und wie immer, wenn eine Notlage eintritt, überlegt er sich, wie man die Live-Musik trotz der Absagen retten kann. Schnell war für ihn klar, dass er auf seinem Webradio Walts Welt diverse Künstler live übertragen will. Wohnzimmer-Konzerte, die dann alle in ihren Wohnzimmern live mitverfolgen können. Früher wären für solche Live-Übertragungen riesige Infrastrukturen not-

wendig gewesen, heute geht das einfach mit Skype oder Zoom. Der Künstler singt, Interviews werden gemacht zwischen den Songs und die Hörer und Hörerinnen zu Hause können erst noch anrufen. Der Start mit den Wohnzimmer-Konzerten machte Tobey Lucas am 26. März. Eine Woche später, am 2. April, spielte die Rockband Last Avenue mit Sänger Martin Gaisser. Die Band Last Avenue aus Hausen steht seit 22 Jahren für erdigen Rock. In Zeiten von Corona reduziert sie ihren bombastischen Sound auf feine Gitarrenklänge. Ihre Musik ist tief und fest in den 1970er-Jahren verwurzelt, Hippie & Classic Rock – für die Liebe, den Rock

und die Freiheit. Ebenfalls am 2. April sang Larissa Baumann auf Walts Welt mit ihrer warmen, jazzig-souligen Stimme. Weitere Künstler sind geplant wie Martina Linn mit fingerfertigem Gitarrenspiel und Christopher George. Auf dem neuen Album «With A Pinch Of Salt» singt Christopher George über Alltagsgeschichten. Dinge, die jetzt in der Zeit von #StayAtHome wieder ultraaktuell werden. «Ufruume» oder «Eifach Sii» heissen die neuen Lieder. Christopher George ist selbst erstaunt: «Unsere neuen Songs scheinen geradezu für diese Zeit geschrieben worden zu sein.» (pd.)

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HINTER-GRÜNDE

Beidseits des Albis: Eine Region Nach der Vorstellung des Zürcher Gemeindepräsidenten-Verbandes sollen die zwölf Bezirke in unserem Kanton durch acht Regionen ersetzt werden. Zurzeit läuft bis Mitte Jahr die Vernehmlassung dazu. Wir Säuliämtler würden dem Limmattal zugeschlagen. Dabei spricht fast alles für eine Fusion mit dem Bezirk Horgen. Die Albiskette und der Zimmerberg sind dafür längst kein Hinderungsgrund mehr. Die Zeiten, als man mit Saumpferden den Spinnerweg benützte, sind ja längst Geschichte. Heute kann man mit öV, E-Bike, Töff oder Auto bequem über den Albispass kurven. Auch der Hirzel und die Buchenegg sind eine Variante. Leute ennet dem Berg schätzen den Türlersee, das Seleger Moor oder das Maschwander Ried, während wir gerne den Langenberg, den Sihlwald oder den Dutti-Park besuchen. Dazu kommt, dass das Ämtler Gedankengut längst durch Auswanderer oder Pendler in der Seeregion Früchte trägt. So arbeitet Felix Oberhänsli als Gemeindeschreiber in Horgen, Priska Altherr-Mühlestein in der gleichen Funktion in Oberrieden. Der in Mettmenstetten aufgewachsene Jürg Vollenweider amtet als Notarassistent in Thalwil. Alle drei sind in Hausen wohnhaft. Hans Jud, ebenfalls ein «Mättmistetter», wohnt in Oberrieden und ist dort schon seit 20 Jahren Friedensrichter. Ämtler Blut sorgte aber schon früher für eine Auffrischung am Zürichsee. Martin Pallioppi, wohnhaft in Thalwil, Sohn eines früheren, legendären Knonauer Pfarrers, war dort über 30 Jahre als Gemeindeschreiber tätig und Rodolfo Straub, dessen Eltern einst eine Drogerie in Mettmenstetten führten, wirkte in Oberrieden lange als Gemeindepräsident. Schliesslich wuchs Willi Kuhn, leider im Jahr 2006 verstorbener Notar von Thalwil, als Sohn von Lehrer «Mandi» Kuhn, ebenfalls in «Mättmi» auf. Und auch der 15 Jahre im Gemeindehaus Horgen tätige Schreiber(ling) dieser Zeilen wohnte in jener Zeit am Pfnüselufer. Zwar ist es gar nicht schlecht, dass auch in umgekehrter Richtung gependelt wird, wenn auch nur auf Sparflamme. Roman Schneebeli, Notar in Affoltern, wohnt in Horgen und der Schreiber von Hausen, Christoph Rohner, hat seinen bisherigen Wohnsitz in Kilchberg beibehalten. Mein Fazit als Oberämtler zur geplanten Neubildung von Regionen in unserem Kanton: Die Bezirke Affoltern und Horgen beidseits von Albis und Zimmerberg sind heute schon fast «echli» eine gemeinsame Region, was für eine Neuregelung in diesem Sinn spricht. Denn die Zeiten, als noch recht viele Ämtler Berufsleute in die früheren Schlieremer Industriebetriebe wie die «Wagi» pilgerten, sind doch längst Geschichte. Erich Rüfenacht

Pro Infirmis hilft direkt Pro Infirmis baut ihre Hilfe für Menschen mit Behinderung aus, die sich aufgrund der Coronakrise in einer schwierigen Situation wiederfinden. Viele von den gemäss Bundesamt für Statistik rund 1,7 Millionen Menschen mit Behinderung in der Schweiz gehören zu den vom Coronavirus besonders gefährdeten Personen und wohnen in einem privaten Haushalt. Pro-Infirmis-Mitarbeitende telefonieren mit ihnen, schreiben ihnen, beraten, begleiten und unterstützen sie auch beim Organisieren von Mahlzeiten, Einkäufen oder einem Fahrdienst für den Arztbesuch. (pd.) Kantonale Beratungsstelle 058 775 25 25 (Mo-Fr 9-12 Uhr), E-Mail: zuerich@proinfirmis.ch. www.zuerich. proinfirmis.ch. Neue Telefon-Hotline für Menschen

www.waltswelt.ch und www.kulturforum8805.ch

mit Behinderung und Angehörige: 058 775 33 33.


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Füllen Sie die Felder so aus, dass in jeder horizontalen und vertikalen Reihe, aber auch in jedem der neun Quadrate, die Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Reihe sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

Schiffe suchen









































































Die Zahl am Ende jeder Zeile oder Spalte sagt Ihnen, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind, wobei kein Schiff ein anderes berührt - weder waagrecht noch senkrecht noch diagonal. Jedes Schiff ist von Wasser umgeben, soweit es nicht den Rand des Spielfeldes berührt. Suchen Sie: 4 x Ruderboot, 3 x Kutter, 2 x Yachten und 1 x Frachter.

Suchen Sie die 5 Unterschiede. Die Unterschiede können auch nur farblich sein.

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GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

17. April 2020

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Das Gewerbe im Säuliamt ist nah, persönlich und sympathisch. Unterstützen Sie unser Gewerbe indem Sie im Säuliamt einkaufen. gewerbeverein-affoltern.ch

Geschäftsstelle Leitartikel Olivier Hoffmann

Artikel René Ammann

Artikel Claudio Rütimann

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Spezielle Dienstleistungs-Plattform: www.KMU-Bezirk-Affoltern.ch

Es braucht Solidarität und Zuversicht Liebe Leser Liebe Leserinnen Die Coronakrise hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Fast nichts ist mehr so, wie es noch vor ein paar Wochen war. Mit der Coronakrise kamen für viele Menschen Existenzängste, die Sorge um das eigene Einkommen, die Angst vor der Entlassung, der drohende Konkurs und die Angst vor dem Ungewissen hinzu. Noch ist unklar, wie lange es dauern wird, bis wieder so etwas wie Normalität zurückkehrt. Damit die für unser Land so wichtigen kleinen und mittleren Unternehmen überleben und Arbeitsplätze sowie Lehrstellen gerettet werden können, sind diese auf unsere Solidarität angewiesen. Ein zentraler Punkt dabei ist die Liquidität. Hier können wir einen grossen Beitrag zur Existenzsicherung vieler KMU leisten, indem wir deren Rechnungen möglichst umgehend bezahlen und Gutscheine bei Ihnen kaufen. Dies allein wird aber nicht reichen, um das Überleben vieler Unternehmen sicherzustellen. Genauso wichtig ist es, dass wir solidarisch zu unseren lokalen Unternehmen sind und sie gerade jetzt mit Aufträgen unterstützen. Der KMU- und Gewerbeverband hat dazu die Webseite: www.KMU-Bezirk-Affoltern.ch initialisiert, auf der zahlreiche KMU und Gewerbetreibende ihr Produkt, respektive ihre Dienstleistung anbieten. Besuchen Sie die Webseite, finden Sie neue Geschäfte und profitieren Sie von dem vielfäl-

tigen Angebot in der Region. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, damit wir auch in Zukunft eine grosse Zahl von Arbeitsplätzten und Lehrstellen in unserer Region haben werden.

der Schweiz auf funktionierende Infrastrukturen zurückgreifen und damit sicherstellen, dass die Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo sie benötigt wird. Aber noch ist die Krise nicht überwunden, und es

nen Unternehmen eine Entschädigung eingeführt. Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer erhalten eine Entschädigung aus der Erwerbsersatzordnung EO im Umfang eines Tagsatzes von 196 Franken à 30 Tagen, d.h. total CHF 5880. Inhaberinnen und Inhaber von Kapitalgesellschaften erhalten jedoch nur eine Entschädigung von CHF 3320 im Monat. Das ist eine Ungleichbehandlung, welche korrigiert werden muss. Trotz allen aktuellen Sorgen sollten wir aber nicht vergessen, dass die Krise früher oder später vorbei gehen wird, dass die vom Bund verordneten Einschränkungen schrittweise aufgehoben werden und wieder so etwas wie Normalität einkehren wird. Bleiben wir gesund und zuversichtlich, dass wir auch diese Krise gemeinsam bewältigen können.

Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstr. 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch

Die Schweiz hat die Coronakrise bis jetzt erstaunlich gut gemeistert. Wir durften gerade in den letzten Wochen erleben, wie stark unsere Institutionen und unsere kollektive Handlungsfähigkeit sind. Von Vorteil war sicher auch, dass die Finanzen der öffentlichen Hand im Lot waren und wir dadurch einen entsprechend grossen Handlungsspielraum hatten. Zudem konnten wir in

besteht noch weiterer Handlungsbedarf, so fordert der Schweizerische Gewerbeverband sgv, dass die Erwerbsersatzordnung so angepasst wird, dass alle betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer unabhängig der Rechtsform der Unternehmung, Entschädigung aus der EO erhalten. Hier ist der Bundesrat gefordert. Er hat für die direkt von der Schliessung betroffe-

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Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch

Olivier Hofmann Präsident KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Der Frühling kommt bestimmt

GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

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Einheimisches Gewerbe – jetzt erst recht! Spezielle Dienstleistungs-Plattform: www.KMU-Bezirk-Affoltern.ch Der Bezirks-Gewerbeverband hat eine Internet-Plattform geschaltet, über welche Verbandsmitglieder – KMU und Gewerbe – ihre Dienstleistungen, die sie trotz Lockdown erbringen können, anbieten. Eine tolle Dienstleistung – auch für die Allgemeinheit.

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Bloss Jammern und Verzweifeln helfen nicht; Ideen und Innovation sind gefragt in der gegenwärtigen Situation. Nach dem Motto «Unternehmer für Kunden und Unternehmen» hat der Gewerbeverband Bezirk Affoltern eine solche Innovation auf seiner Homepage aufgeschaltet – zum Nutzen für die Allgemeinheit und die Verbandsmitglieder. Gut für die Kunden! Betrieben, die vom Lockdown betroffen sind, kann man helfen, indem man diese, soweit möglich, berücksichtigt. Mit dem Überlegen, ob nicht doch auch ein Laden, ein Gewerbler im Bezirk das Gesuchte liefern kann, bevor man es bei den grossen Online-Shops bestellt. Oder man kann auch einmal etwas Anderes als üblich verschenken. Die genannte Plattform des Gewerbeverbands kann bei der Suche behilflich sein. Im Sinne eines zurzeit besonders sinnvollen Für-Einander-Daseins und Miteinanders, kann jedermann das einheimische Gewerbe unterstützen und so das zukünftige Gesicht der Ämtler Dörfer mitgestalten. Schliesslich wollen wir alle nach der Pandemie keine leeren Schaufenster, weniger Lehrstellen sowie Dorfvereine ohne Logo-Sponsor und die Vielfalt des Gewerbes in unserem Bezirk erhalten.

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René Ammann Präsident Gewerbeverein Affoltern

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ZEITUNG

April 2020

Aktive Gewerbler und gelebte Solidarität Spezielle Dienstleistungs-Plattform: www.KMU-Bezirk-Affoltern.ch Gewerbeverband, Gewerbevereine, KMU und Gewerbebetriebe im Bezirk zeigen sich unter den aktuell gelebten Sicherheitsmassnahmen aktiv und kreativ. «Gemeinsam werden wir diese Krise meistern, zusammen mit der Bevölkerung», lautet die Devise von Bezirksgewerbeverband und Gewerbevereinen im Säuliamt. Aus guten wie triftigen Gründen, schliesslich haben – neben den medizinischen und sozialen Aspekten von Covid-19 – vor allem auch die wirtschaftlichen Folgen der Epidemie Auswirkungen. Umso wichtiger ist es, dass die Bevölkerung in dieser schwierigen Situation mit gelebter Solidarität einen Beitrag zur Rettung des hiesigen Gewerbes beisteuert. Zahlreiche Gewerbler hierzulande haben nämlich Angebote wie Heimlieferdienste, Abholbriefkästen oder einen eigenen Onlinehandel und Postversand aufgebaut und liefern noch am selben Tag, in der Regel kostenlos. Auf der Plattform www.kmu-bezirk-affoltern.ch, der «Corona-Plattform» des Bezirksgewerbeverbandes, bieten KMUund Gewerbe-Betriebe jene Dienstleistungen an, die sie, trotz verordnetem Lockdown und gemäss den Sicherheitsbestimmungen des BAG, erfüllen können.

ze hat sich entwickelt. Zuerst, noch vor dem Lockdown, als im Gewerbe grosse Nervosität herrschte, ging es uns darum, zu beruhigen, dann haben wir über rechtliche Fragen informiert, das Thema Kurzarbeit aufgeschlüsselt etc… Wichtig war uns stets auch zu motivieren, unsere Mitglieder für die Entwicklung von Ideen zu begeistern.» Ebenso sei es darum gegangen, zu signalisieren und zu verankern, dass jene, die aktiv sind, gar gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Die Mitglieder hätten den Ball vielfach aufgenommen, sich mit Ideen entsprechend kreativ und aktiv gezeigt, so der entsprechend zufriedene Präsident des Gewerbevereins Oberamt. «Jetzt», so Rütimann weiter, «ist es Zeit, den Ausstieg aus dem Lockdown ins Auge zu fassen und baldmöglichst umzusetzen. Selbstredend unter den wichtigsten Schutzregeln.»

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Rührige Gewerbevereine, aktive Gewerbler mit Ideen Bezirksverband und Gewerbevereine haben sich in den vergangenen Wochen äusserst rührig gezeigt. So hat etwa der Gewerbeverein Oberamt in regelmässigen Posts seine Mitglieder kontaktiert. Präsident Claudio Rütimann: «Das Gan-

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April 2020

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Extra

Freitag, 17. April 2020

«Ich probiere gerne Unkonventionelles aus»

Senioren: daheim fit bleiben

Menschen im Säuliamt: Angela Bozzola kennt als Organistin fast alle Orgeln im Säuliamt Als Junglehrerin kam Angela Bozzola im Jahr 1969 nach Obfelden und ist bis heute dort geblieben. Sie studierte am Konservatorium noch Schulmusik und engagiert sich bis heute als Organistin und Chorleiterin. Jetzt bleibt sie wegen Corona vorwiegend zu Hause oder erholt sich beim Musizieren in der leeren Kirche.

Maschwanden statt, und das Paar wohnte zuerst im sogenannten Lehrerhaus. «1983 konnten wir dann ein eigenes Haus hier in Obfelden kaufen.» Angela Bozzola blieb der Schule lange Jahre begeistert treu, auch als Mutter von zwei Töchtern.

Entrümpeln befreit

Mit angela bozzola Sprach Marianne VoSS Während gut 25 Jahren wirkte Angela Bozzola in der reformierten Kirchgemeinde Obfelden als Organistin. Heute springt sie immer noch ab und zu für den Orgeldienst ein. «Ich bin zudem auch in Mettmenstetten in beiden Kirchen als Organistin tätig», berichtet sie und zählt auf, in welchen Säuliämtler Kirchen sie schon Orgel gespielt habe. Nahezu in allen. «Aber die schönste Orgel ist hier in Obfelden», betont sie lachend. Und sie spiele hier auch am liebsten. Die Orgel bedeutet ihr persönlich sehr viel. «Das Instrument fasziniert mich vor allem auch wegen seiner extremen Vielseitigkeit. Man nennt die Orgel ja nicht umsonst die Königin der Instrumente.» Es sei ihr im Gottesdienst ein Anliegen, so zu spielen, dass sich die Leute in der Kirche freuen und nicht langweilen. Und sie gehe zum Beispiel bei Abdankungen auch auf persönliche Wünsche ein. «Ich probiere gerne auch Unkonventionelles aus und spiele mal etwas Volkstümliches oder Jazziges.» Jetzt, während der Coronakrise, ist die Orgel in der leeren Kirche für sie ein herrlicher Erholungsort. «Ich gehe ab und zu üben. Wenn ich dann voll konzentriert spiele, tauche ich in eine andere Welt ein und kann von belastenden Gedanken abschalten.»

Als Lehrerin nach Obfelden Aufgewachsen ist Angela Bozzola in Wädenswil in einer Lehrerfamilie. «Für mich war schon sehr früh klar, dass ich auch Lehrerin werden möchte – wie meine Eltern und Grosseltern.» Während des Seminars besuchte sie bereits

Angela Bozzola an ihrer Lieblingsorgel in der reformierten Kirche Obfelden. (Bild Marianne Voss)

die Fächer Klavier und Sologesang. Das war der Grundstein für ihre spätere musikalische Laufbahn. Nach Abschluss des Lehrerausbildung wurde das junge Fräulein Dürst nach Obfelden abgeordnet, um sich dort vor der eigenen Klasse die ersten Sporen abzuverdienen. «Ich brauchte also sofort eine Bleibe hier im Säuliamt. Wir waren drei Kolleginnen und fanden in Affoltern eine geeignete Wohnung, wo wir dann eine WG gründeten.» Nach zwei Jahren reduzierte sie ihre Stelle und begann am Musikkonservatorium mit dem Studium in Schulmusik, Klavier und Trompete. Sie nahm zudem Gesangsstunden bei der Sängerin Maria Stader, doch diese musste sie selber bezahlen. «Das war damals schon sehr teuer, doch meine Eltern unterstützten mich», erinnert

sie sich. «Und die Orgel, die kam dann im Laufe der Ausbildung noch dazu.»

Begeisterte Lehrerein Nach Abschluss des Musikstudiums kehrte sie wieder ganz zur Primarschule zurück. Sie übernahm daneben aber bald ihren ersten Chor, den Frauenchor Affoltern. Später gründete sie in der Schule einen Jugendchor. «Die Arbeit mit den Kindern machte mir immer viel Freude. Und das ist auch heute noch so», betont sie. Aus dem Fräulein Dürst wurde dann die Frau Bozzola. «Meinen Mann Arthur lernte ich an einem Treff beim Grafiker Gery Frey kennen. Richtig gefunkt hat es dann aber, als er den Samichlaus in meiner Schulklasse spielte. Die Hochzeit fand in der Kirche

«Die Musik wurde für mich zum Beruf, als es 1989 meinem Mann gesundheitlich nicht gut ging. Da gab ich den Schuldienst auf und übernahm hier die Orgelstelle.» Zudem war sie intensiv in der Musikschule tätig, unterrichtete Musikgrundschule und leitete die Kinderchöre der Singschule in verschiedenen Gemeinden. Auch im Chorwesen war sie sehr aktiv, dirigierte den Chor in Knonau, war Bezirksdirigentin und auch Expertin bei der schweizerischen Chorvereinigung. «Dieses Amt übe ich immer noch aus, und einen Chor leite ich auch noch. Das ist der Chor, der aus dem Zusammenschluss von Knonau mit Obfelden entstanden ist.» Seit vier Jahren ist ihr Mann sehr krank und pflegebedürftig. Angela Bozzola betreut ihn zu Hause mit viel Unterstützung von verschiedenen Seiten. Umso mehr sind für sie das Orgelspiel oder die Arbeit mit dem Chor aufbauende und bereichernde Momente. Zurzeit ist ihr Radius wegen des Coronavirus eng geworden. «Wir gehören schliesslich zur Risikogruppe, und ich halte mich auch an die Vorgaben. Auch wenn ich gerne beim Beck vorbeigehen würde, ich tue es nicht. Meine Tochter kauft für uns ein.» Langweilig sei es ihr bis jetzt aber nicht. Sie gehe spazieren und sie sei daran, das Haus zu entrümpeln. «Ich habe schon zwei Mulden gefüllt. Das Wegwerfen tut gut, es ist extrem befreiend. Ich kann das allen empfehlen, die einen vollen Keller oder Dachstock haben.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Dekorative Holzhasen in Obfelden

LEBENSWEISHEIT «So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem.» Rosa Luxemburg

Die kleinen dekorativen Holzhasen lagen auf Mauern, vor Haustüren, in Brief kästen oder auch mehrfach auf der Kirchentreppe. Sie machten Freude und gaben zu reden, denn natürlich fragten die Beschenkten herum, wer der Geber und vermutlich auch Erzeuger der hübschen Ostergeschenke sein könnte. Natürlich hätte man doch gerne Danke gesagt. So wurden rege Vermutungen angestellt. Und es wurde gelacht, wenn wieder jemand von einem Fund erzählte. Die Holzhasen waren für alle kreativen jungen oder alten Menschen auch eine willkommene Gelegenheit, sich zu betätigen. Die glatten Flächen bieten sich optimal an, um originell bemalt zu werden. Es ist anzunehmen, dass der Erschaffer – oder die Erschafferin – der kleinen Überra-

Menschen ab 65 Jahren haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 und sollen zu Hause bleiben. Wer sich jedoch nicht ausreichend bewegt, verliert Muskelmasse. Dagegen kann man etwas tun. Jedes Jahr stürzen mehr als 85 000 ältere Menschen ab 65 so schwer, dass sie eine Behandlung bei einem Arzt oder in einem Spital benötigen. Die Ursachen sind vielfältig. Meistens passieren solche Unfälle in alltäglichen Situationen: beim Treppensteigen, Spazieren oder Putzen. Mit körperlichem und mentalem Training kann man dem Risiko zu stürzen jedoch gezielt entgegenwirken. Vor allem ältere Personen, die schon eine Einschränkung haben oder geschwächt sind, sollten unbedingt trainieren. Sehr wichtig ist es dabei jedoch, mit leichten Übungen anzufangen und diese langsam zu steigern. Ein Beispiel: Um seine Muskeln zu stärken, kann man sich etwa an einem Stuhl oder an der Küchenkombination festhalten, leicht in die Knie gehen und sich wieder aufrichten. Für Menschen ohne Einschränkungen empfiehlt sich der Start mit dem Programm des BfU und seinen Partnern sichergehen.ch. Ein Übungsbeispiel fürs Gleichgewichtstraining ist, auf einem Bein zu stehen und mit dem anderen seitlich auf den Boden zu tippen. Die gut Trainierten können die Übungen auf instabilen Unterlagen ausführen. «Wichtig neben Kraft und Gleichgewichtstraining ist auch, einmal am Tag seinen Puls zu erhöhen», sagt Barbara Pfenninger, BfU-Expertin für Sturzprävention. Ansonsten schwäche man sein Herz-Kreislauf-System. Ein mögliches Training könnte sein, sich zur Lieblingsmusik zu bewegen. Ebenfalls wichtig ist es gemäss Barbara Pfenninger, zu langes Sitzen zu vermeiden und seine Gelenke aktiv zu bewegen – zum Beispiel das Schultergelenk, durch Armeheben und langsames Kreisen der Arme in alle Richtungen. (pd.)

HERKÖMMLICHES

WETTER

Der Osterhase meinte es in Obfelden gut. Er hinterliess seine liebevollen Spuren in Form von hölzernen Abbildern seiner selbst.

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schungen damit genau sein Ziel erreicht hatte: Freude machen und ein fröhliches Lachen erzeugen an diesen sehr ungewohnten und doch etwas zu ruhigen Ostertagen. Und vielleicht tauchen die Hasen an Ostern nächstes Jahr wieder in Obfelden auf, bemalt mit verschiedenen lustigen Gesichtern? (mvo)

Grassieren Wenn eine hochansteckende Seuche um sich greift, spricht man oft und gerne von grassieren, gerade auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die zur Zeit grassiert. Das einschlägige Verb geht zurück auf Lateinisch grassari. Es bedeutet rüstig losschreiten, umhertreiben, jemandem zu Leibe rücken. Treffender lässt sich das umtriebige Virus kaum beschreiben. Und das entsprechende Substantiv setzt der Corona noch einen Zacken drauf. Es lautet grassator, was auf deutsch sinnigerweise Wegelagerer oder Bandit bedeutet. Der sprachliche Befund entspricht der gegenwärtigen Bedrohungslage und ruft nach einer hilfreichen Gegenwehr. In diesem Sinne sind Viro- und Immunologen aus aller Welt fieberhaft bemüht, den unberechenbaren Banditen das Handwerk zu legen, während die übrige Bevölkerung angehalten ist, den heimtückischen Wegelagerern so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. (ubo)

GEDANKENSPRÜNGE

Diktat

Diese Holzhasen tauchten an Ostern in Obfelden auf. (Bild Marianne Voss)

Wirus schreibt man nicht mit W Schreibt der Lehrer an Luise Wenn ich diesen Fehler nochmals seh Bekomm ich selber eine Krise Martin Gut


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