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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 030 I 172. Jahrgang I Dienstag, 17. April 2018

Linksrutsch

Erneuerung

FDP und SVP verlieren in Affoltern je einen bisherigen Gemeinderat. > Seite 3

In Bonstetten wurden nur zwei bisherige Gemeinderäte erneut gewählt. > Seite 3

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Vertrauen Drei neue Kandidaten bleiben für das Knonauer Gemeindepräsidium chancenlos. > Seite 5

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Kampfwahl Dank Ottenbacher Stimmen setzt sich die Amtsinhaberin aus Obfelden durch. > Seite 7

Vier neue Gemeindepräsidenten Katrin Röthlisberger gewinnt in Wettswil, Christoph Lüthi in Rifferswil Sechs bisherige Gemeindepräsidenten sind bestätigt und fünf neue gewählt – so präsentiert sich die Situation im Bezirk nach Wahlgang eins der Erneuerungswahlen. In Bonstetten, Kappel und in Knonau steht das Gemeindepräsidium noch nicht fest. ................................................... von thomas stöckli und salomon schneider Bereits vor dem Wahlsonntag, 15. April, hatten Christian Gabathuler (Maschwanden, neu) und Thomas Ammann (Obfelden, bisher) als Gemeindepräsidenten festgestanden. Sie wurden in stiller Wahl gekürt. In neun weiteren Gemeinden fiel der Entscheid nun im ersten Wahlgang: Clemens Grötsch (bisher) wird erster Stadtpräsident von Affoltern. Eliane Studer Kilchenmann schafft den Sprung in den Stadtrat, ebenso Claudia Spörri als Primarschulpräsidentin. Dafür bleiben die beiden bisherigen bürgerlichen Gemeinderäte Hans Finsler und Hermann Brütsch auf der Strecke. Über eine ungefährdete Wiederwahl durften sich die Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler (Hausen), René Kälin (Mettmenstetten), Gaby Noser (Ottenbach) und Werner Michel (Stallikon) freuen. Unangefochten blieben auch die neue Gemeindepräsidentin von Aeugst, Nadia Hausheer, und Ruedi Fornaro, neuer Gemeindepräsident in Hedingen. In Wettswil setzte sich Katrin Röthlisberger gegen Christoph Ehrsam durch, dabei hat Ehrsam als Gemeinderat mehr Stimmen bekommen als seine Widersacherin. In Rifferswil gewann bei einer hohen Stimmbeteiligung von 59,4 % Christoph Lüthi deutlich gegen Vitto Laubscher, welcher selbst die Wahl in den Gemeinderat verpasste.

Bonstetten: Erwin Leuenberger auf der Pole-Position Spannend bleibt es in Bonstetten. Im ersten Wahlgang erreichten nur Markus Reich, Simon Vergés und Erwin Leuenberger das absolute Mehr für den Gemeinderat. Der bisherige Gemeinderat Claude Wuillemin erhielt nur 447 Stimmen und verpasste das absolute Mehr klar. Fürs Präsidium erhielt Leuenberger am meisten Stimmen (481), gefolgt von Bruno Steinemann (376), dies bei einem absoluten Mehr von 670 Stimmen. In Kappel schaffte es Gemeindepräsidiums-Kandidat David Vogelsanger als Überzähliger nicht in den Gemeinderat. In der Wahl ums Gemeindepräsidium holte er 154 Stimmen – zwei mehr als sein Gegenkandidat Jakob Müller, der zumindest den Sprung in den Gemeinderat schaffte. Das absolute Mehr fürs Präsidium (167 Stimmen) verpassten allerdings beide. In Knonau hatten sich nicht weniger als neun Personen für die fünf Gemeinderatssitze beworben. Mit Abstand am besten abgeschnitten haben die beiden Bisherigen Esther Breitenmoser und Rico Roth. Bei fünf Kandidierenden fürs Präsidium hatte sich abgezeichnet, dass die Entscheidung wohl nicht im ersten Wahlgang fallen würde. Mit 317 Stimmen verpasste Esther Breitenmoser das absolute Mehr von 333 Stimmen allerdings nur knapp.

Wahlen sind auch ein Stimmungsbarometer In Stallikon, das sich finanziell in einer schwierigen Situation befindet und der Gemeinderat im Dezember mit einer Steuererhöhung um zehn Prozent an der Gemeindeversammlung abblitzte, erreichte mit Valérie Battiston eine neue Kandidatin das beste Resultat. Priska Metzger schied

Nadia Hausheer, Aeugst. (Bild lhä)

Ruedi Fornaro, Hedingen. (Archiv zvg.)

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Abgestraft Die bisherigen Schulpflegerinnen in Hedingen waren bei den Wahlen chancenlos. > Seite 9

WB setzt Siegeszug fort Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) konnte seine Talfahrt aus der Hinrunde beenden. Er rang abgeklärt und taktisch klug den fünftrangierten Widersacher Mendrisio nieder. Die Gäste aus dem Sottoceneri verteidigten sich wie erwartet gut, hatten aber dem Ämtler Feuerwerk in Hälfte zwei nichts entgegenzusetzen. Zoller erzielte mit letztem Einsatz den Führungstreffer – er schied darauf verletzt aus –, später setzte Dzelili akrobatisch den 2:0-Schlusspunkt. Beim Rückrundenstart Anfang März war WB noch Letzter, nun verschaffte er sich mit dem dritten Sieg in Folge ein bisschen Luft. Allerdings bleibt die Lage ausserordentlich spannend, da auch andere bedrohte Teams siegten. Den Letzten (14.), Eschen/Mauren, trennen vom Sechsten, Kosova (25 Punkte), nur gerade vier Zähler, dazwischen liegt WB auf Rang zehn, mit 24 Punkten. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 27 anzeigen

Christoph Lüthi, Rifferswil. (Archiv map.)

Katrin Röthlisberger, Wettswil. (Archiv zvg.)

als Bisherige mit dem schlechtesten Resultat aus – obwohl sie das absolute Mehr erreichte. Auch beim Gemeindepräsidium machten sich Protesttendenzen bemerkbar. Der bisherige Gemeindepräsident Werner Michel erreichte das absolute Mehr knapp. Obwohl er als einziger Kandidat angetreten war, entfielen 350 Stimmen auf andere Personen. Eine noch deutlichere Quittung für Unruhen während ihrer Amtsdauer erhielten die drei bisherigen Hedinger Schulpflegerinnen Chantal Egger, Jacqueline Grand-Spillmann und Elisabeth Hofmann. Alle drei verpass-

ten das absolute Mehr klar und wurden nicht mehr gewählt. Die Schulpflege wurde mit sieben neuen Personen besetzt. In der Sekundarschule ObfeldenOttenbach war Susanne van Hoof in Obfelden in die Kritik geraten, nachdem in der neuen Schulordnung die RPK Ottenbach als Kontrollinstanz definiert wurde. Mit 461 Stimmen erreichte Susanne van Hoof das absolute Mehr von 453 Stimmen knapp, vor allem dank Ottenbacher Stimmen. ................................................... > Ausführliche Berichte auf den Seiten 3, 5, 7, 9, 13 und 15

Die Gemeindewahlen vom 15. April haben zu einigen Veränderungen und Überraschungen bezüglich Besetzung der Behörden geführt. In mehreren Gemeinden zeigte sich deutlich, dass ein bisheriger Gemeinderatssitz noch lange nicht für eine Wahl ausreicht. (Bild Salomon Schneider)


Gemeinde Stallikon Erneuerungswahlen Präsidium Primarschulpflege (Amtsdauer 2018 bis 2022) Festsetzung 2. Wahlgang vom 10. Juni 2018 – Anmeldefrist für Beiblatt Der Gemeinderat hat den zweiten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der folgenden Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 auf den 10. Juni 2018 festgesetzt. – Präsidium der Primarschulpflege In Anwendung von § 84 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) ist eine stille Wahl ausgeschlossen. Es werden leere Wahlzettel verwendet. Entscheidend ist das relative Mehr. Wählbar für das Präsidium sind die am 15. April 2018 im 1. Wahlgang gewählten Mitglieder der Primarschulpflege. Gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 27. März 2018 wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Mitglieder der Primarschulpflege, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Dienstag, 24. April 2018 bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon oder E-Mail kanzlei@stallikon.ch mit folgenden Angaben schriftlich zu melden: Namen, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit/Kurzbezeichnung und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Für Rückfragen, bzw. Rückbestätigungen ist eine Telefonnummer (Natel) und eine E-Mail-Adresse auf dem Schreiben zu vermerken. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Stallikon, 17. April 2018

Gemeinderat Stallikon

Politische Gemeinde Bonstetten Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Sekundarschulgemeinde Bonstetten (Bonstetten, Stallikon und Wettswil a.A.)

Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018 - 2022; Anordnung 2. Wahlgang mit Beiblatt; Ansetzung einer 7-tägigen Frist Der Gemeinderat Bonstetten hat mit Beschluss vom 6. März 2018 den 2. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2018 – 2022 auf den Sonntag, 10. Juni 2018 angeordnet. Da im 1. Wahlgang beim Gemeinderat, dem Gemeindepräsidium, der Sekundarschulpflege sowie der evangelisch-reformierten Kirchenpflege weniger Personen das absolute Mehr erreicht haben, als Stellen zu besetzen sind, findet für die Ergänzung dieser Behörden am 10. Juni 2018 ein 2. Wahlgang statt. Es sind folgende Stellen in nachstehenden Behörden noch zu besetzen: 2 Mitglieder sowie das Präsidium des Gemeinderates 1 Mitglied der Sekundarschulpflege 1 Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchenpflege In Anwendung von § 84 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), werden leere Wahlzettel verwendet. Entscheidend ist das relative Mehr. Als Mitglied des Gemeinderates und dessen Präsidium sowie der Kirchenpflege ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Bonstetten hat. Für die Kirchenpflege ist zusätzlich Voraussetzung, dass der/die Kandidat/-in der evangelisch-reformierten Kirche angehört. Als Mitglied der Sekundarschulpflege ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon oder Wettswil a.A. hat. Beiblatt Den Wahlunterlagen wird gemäss Art. 9 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde sowie Beschluss des Gemeinderates vom 6. März 2018 ein Beiblatt beigefügt, auf dem für jede Behörde die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die sich zur Wahl stellen. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Dienstag, 24. April 2018, schriftlich beim Gemeinderat Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, zu melden. Für die Erwähnung auf dem Beiblatt sind folgende Angaben zwingend erforderlich: Name, Vorname und Geschlecht Geburtsdatum Beruf Adresse Heimatort Folgende Angaben sind fakultativ: Rufname Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat Parteizugehörigkeit Rechtsmittel Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evang.ref. Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten. Bonstetten, 17. April 2018

Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. April 2018

Sehr tiefe Arbeitslosenquote

Affoltern rückt nach links

Im März sank die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern auf 2,3 Prozent.

Eliane Studer klar gewählt – FDP und SVP verlieren je einen Bisherigen

678 Personen aus dem Knonauer Amt waren im März auf den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Grundsätzlich entspannt sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Frühling jeweils, wenn wieder vermehrt im Freien gearbeitet werden kann. Im Vergleich zum Februar nahm die Arbeitslosenquote um 3,2 Prozent ab. Im Vergleich zum März 2017 ging die Zahl der Arbeitslosen sogar um 10,8 Prozent zurück. Im gesamten Kanton Zürich sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent, auf drei Prozent. (sals)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 19. April, feiern Irene und Ernst Rieder-Thalmann in Obfelden ihre goldene Hochzeit. Wir gratulieren ganz herzlich zum Ehejubiläum.

Zum 90. Geburtstag Am Mittwoch, 18. April, wird Ulrich Ecklin in Obfelden 90 Jahre jung. Wir wünschen ihm viel Freude, Gesundheit und viele schöne Begegnungen. Zum 85. Geburtstag Ebenfalls am Mittwoch, 18. April, wird Myrtha Schellenberg in Affoltern 85 Jahre jung. Zum stolzen Geburtstag gratulieren wir herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag Und wieder am Mittwoch, 18. April, feiert Silvia Battistella-Schoch in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir und wünschen viel Gfreuts.

Das Mitte-Links-Bündnis in Affoltern ist gut angekommen: Hinter dem unbestrittenen Stadtpräsidenten, dem parteilosen Clemens Grötsch, figurieren mit nahezu identischen Stimmenzahlen die Bisherigen Martin Gallusser, SP, und Markus Gasser, EVP, sowie die gemeinsame neue Kandidatin der Mitte-LinksParteien, die parteilose Eliane Studer Kilchenmann. ................................................... von bernhard schneider Der bisherige Gemeindepräsident von Affoltern, Clemens Grötsch, erreichte bei einem absoluten Mehr von 673 Stimmen deren 1284 als Stadtrat, 1121 als Stadtpräsident. Die Stimmenzahlen von Martin Gallusser, Markus Gasser und Eliane Studer, die gemeinsam vom Bündnis aus EVP, Grünen und SP für den Stadtrat vorgeschlagen wurden, lagen zwischen 1155 und 1185. Dies weist auf eine hohe gegenseitige Akzeptanz der Kandidaturen dieser drei Parteien hin. Am Schluss der Rangliste mit 724 bis 913 Stimmen lagen Markus Meier, FDP, und Susanne Leuenberger, SVP, die beide die Wahl noch schafften, sowie die ebenfalls Bisherigen Hermann Brütsch, FDP, und Hans Finsler, SVP, die zwar das absolute Mehr erreichten, aber als überzählig ausschieden. Dass bei der Wahl einer neuen Kandidatin gleich zwei Bisherige nicht mehr gewählt wurden, liegt an der Aufnahme des Schulpräsidiums in den Stadtrat. Da keine Rücktritte vorlagen, kämpften somit sieben bisherige Gemeinderäte und die bisherige Schulpräsidentin um den Einzug in den Stadtrat. Schulpräsidentin Claudia Spörri, SVP, genoss offensichtlich Sympathien in beiden politischen Lagern, denn mit 1080 Stimmen folgte sie knapp hinter Eliane Studer.

Sachpolitik gefragt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Stadtpräsident Clemens Grötsch stellte im Gespräch nach dem Wahlapéro fest, dass die Stimmberechtigten heute offenbar mehr hören wollen als Slogans wie «ehrlich, offen, dynamisch». Es habe sich gezeigt, dass man den Wählerinnen und Wählern zeigen müsse, was man in den letzten vier

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die Erhaltung des Bildungslevels. Die Einführung des Lehrplans 21 sei eine grosse Herausforderung, da dazu unter anderem die Bereitstellung einer Infrastruktur im Bereich Medien und Informatik erforderlich sei. «Für mich persönlich ändert sich eigentlich nur, dass ich neu auch dem Stadtrat angehöre», beantwortet Claudia Spörri die entsprechende Frage.

Die neu gewählte Eliane Studer hat den Wahlkampf zusammen mit den bisherigen Martin Gallusser (rechts) und Markus Gasser (links) bestritten. Sie ist überzeugt, dass der neue Stadtrat ein «schlagkräftiges Team» wird. (Bild bs) Jahren geleistet habe und welche Pläne man künftig verwirklichen wolle. Was die Wahlen in Affoltern veränderten, könne man jetzt noch nicht sagen. Sicher sei, dass die beiden Frauen, die neu im Stadtrat Einsitz nehmen, auch neue Ideen einbringen werden. Dies sei grundsätzlich erfreulich, doch jeder Vorschlag müsse im Gremium gesellschafts- und finanzpolitisch gewichtet werden. Was bedeuten die Wahlen für die umstrittenen Themen Seewadel und Umgang mit den Vereinen? Clemens Grötsch ist der Ansicht, dass der Neubau des Altersheims Seewadel eine Aufgabe für den ganzen Stadtrat darstellt. Die Verknüpfung des Geschäfts mit dem Spital bedauert er. Bei der Gebührenordnung für die Vereine liegt ihm viel daran, dass diese gerechte Bedingungen vorfinden. Der Gemeinderat sei bisher vielleicht über das Ziel hinausgeschossen, darüber werde man in der neuen Legislatur diskutieren, aber, die von den Vereinen kritisierte Politik dürfe nicht einem einzelnen Gemeinderat zur Last gelegt werden, sie gründe auf Entscheiden des ganzen Gremiums. Zu den politischen Schwerpunktthemen der nächsten vier Jahre zählt Clemens Grötsch die Infrastrukturerneuerung und die Pflegesituation. Auch die Erneuerung der Kläranlage, die 2026 anstehe, müsse jetzt in Angriff genommen werden. Generell ist ihm wichtig, nicht nur die nächsten vier Jahre, sondern den Zeitraum bis 2050 ins Auge zu fassen, um die richtigen Weichen rechtzeitig zu stellen.

Kontinuität bei der Primarschule Claudia Spörri ist angesichts des klaren Resultats erleichtert. Für sie sei es eine Zitterpartie gewesen, da sie nicht gewusst habe, ob eine ausschlaggeben-

de Zahl von Wählerinnen und Wähler sie in die Schulpflege statt in den Stadtrat wählten. Immerhin: Sie hat die Verwirrung um das Wahlprozedere auflösen können und erreichte eine Reserve von mehr als 300 Stimmen auf die abgewählten Gemeinderäte. Auf die Frage, ob sie im Stadtrat die Schule oder ihre Partei vertrete, antwortet Claudia Spörri ohne zu zögern: «In erster Linie bin ich Schulpräsidentin, ganz klar.» Da sie in dieses Amt von den Stimmberechtigten gewählt worden ist, steht bei ihr die Ressortzuteilung nicht zur Diskussion. Die Fusion der Schulgemeinde mit der politischen Gemeinde kann nun nahtlos weiter umgesetzt werden, da neben der Schulpräsidentin auch alle bisherigen Schulpflegemitglieder das Vertrauen der Stimmberechtigten erhalten haben. Die Parteilosen Andrea Bollmann, neu, Britta Kull und Claudia Merki lagen bei der Erneuerungswahl für die Primarschulpflege knapp vor Esther Gallusser, SP, Roger Marti, GLP, und Beat Kalt, SVP. Die drei Parteilosen erhielten je zwischen 1161 und 1174 Stimmen, die Angehörigen von Parteien lagen knapp 100 Stimmen zurück. Als Schwerpunkte für die Primarschule in den nächsten vier Jahren nennt Claudia Spörri in erster Linie

Mit den Vereinen an den Tisch sitzen An der Wahlfeier von EVP, Grünen und SP herrscht Aufbruchstimmung. SP-Stadtrat Martin Gallusser freut sich, dass die Debatten im Rat künftig offener werden dürften, denn: «Auch wir wollen sorgsam mit den Steuergeldern umgehen, aber künftig haben die Rappenspalter keine Mehrheit mehr.» Ausdrücklich begrüsst er, dass neben den drei Kandidaturen der Mitte-Links-Parteien auch Schulpräsidentin Claudia Spörri ein gutes Resultat erreicht hat. Eliane Studer befasst sich als Kindergärtnerin beruflich mit Familienthemen und ist selbst Familienfrau. Familienthemen nennt sie denn auch zuerst auf die Frage nach ihren politischen Schwerpunkten: «Im Bereich Tagesschulen und Betreuungsangebote während der Ferien stehen viele gewichtige Themen an. Dabei sehe ich die Verantwortung nicht allein bei der Stadt. Wir müssen mit den Vereinen, die viel Jugendarbeit leisten, an einen Tisch sitzen und eine tragfähige Zusammenarbeit entwickeln.» Wichtig sind ihr darüber hinaus erneuerbare Energien und die Verbesserung der Infrastruktur für Velos. Sie ist überzeugt, dass der gemeinsame Wahlkampf eine gute Basis darstellt, dass sie nicht als Einzelkämpferin, sondern im Austausch Ideen entwickeln kann – auch zusammen mit weiteren Stadtratsmitgliedern. Ihr Fazit: «Ich bin überzeugt, dass der neue Stadtrat ein schlagkräftiges Team wird.»

Weitere Wahlen in Affoltern Unbestritten waren die Wahlen in die Sekundarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission. Urs Bregenzer wird neuer Präsident der Sekundarschulpflege AffolternAeugst. Er ist ebenso parteilos wie die übrigen Mitglieder, nämlich Christopher Bühlmann, bisher, und

die neuen Melanie Wälter, Julian Marti und Detlef Braun. Die RPK wird weiterhin von Eveline Fenner, EVP, präsidiert. Mitglieder sind der bisherige Michael Bommel, GLP, sowie die neuen Daniel Wepfer, parteilos, Armin Wolf, FDP, und Urs Gmür, SVP.

Nach den Unruhen ist Erneuerung gewünscht In Bonstetten haben nur vier Kandidaten das absolute Mehr erreicht Mit Markus Reich (bisher), Simon Vergés und Erwin Leuenberger haben drei Gemeinderatskandidaten in Bonstetten das absolute Mehr erreicht, neben Christina Kienberger, als Präsidentin der Primarschulpflege. Am 10. Juni kommt es zum zweiten Wahlgang. ................................................... von salomon schneider Seit Monaten brodelte es im Gemeinderat Bonstetten. Die Unruhen gipfelten am 19. März im sofortigen Rücktritt von Gemeindepräsident Frank Rutishauser, der damit auch seine Kandidatur als Gemeindepräsident zurückzog. Bei den Wahlen hatte die Bonstetter Bevölkerung die Chance, die Weichen für einen funktionierenden Gemeinderat zu stellen. Von den bisherigen Gemeinderäten traten nur

Markus Reich, Claude Wuillemin und Christina Kienberger als Schulpflegepräsidentin wieder an.

590 Stimmen. Christina Kienberger war als bisherige Schulpflegepräsidentin unbestritten und wurde mit 973 Stimmen ebenfalls gewählt.

22-jähriger Kandidat der SP gewählt Markus Reich (FDP) erreichte das Spitzenresultat, mit 1100 Stimmen: «Das Resultat ist sicher nicht nur ein Resultat für mich, sondern primär für meine Neutralität. Ich bin ein typischer Sachpolitiker und habe mich so gut wie möglich aus den Unruhen herausgehalten. Das scheinen die Wähler honoriert zu haben.» 1009 Stimmen erreichte Simon Vergés (SP). Der 22-Jährige arbeitet als Verkehrsplaner und sieht sein Resultat als klares Zeichen, dass Bonstetten eine Erneuerung wünscht: «Zudem freut es mich ganz besonders, dass die Bevölkerung einem jungen SP-Mitglied das Vertrauen geschenkt hat.» Mit 902 Stimmen erreichte Erwin Leuenberger als dritter Kandidat das absolute Mehr von

Bisherige wurden teilweise von den Wählern abgestraft Klar verpasst haben die Wahl der bisherige Gemeinderat Claude Wuillemin (447 Stimmen) und der ehemalige Gemeindepräsident Bruno Steinemann (436 Stimmen). Mit 579 Stimmen hat Thomas Wassmer (SVP) die Wahl knapp verpasst. Claude Wuillemin und Thomas Wassmer werden im zweiten Wahlgang beide erneut für die SVP antreten. «Ich glaube, dass einige Wähler im Kopf hatten, dass ich für die Unruhen im Gemeinderat mitverantwortlich bin. Das hat mich sicher einige Stimmen gekostet. Trotzdem bin ich für den zweiten Wahlgang zuversichtlich», erläutert Claude Wuillemin.

Pole-Position für das Präsidium Trotz Spitzenresultat stellt sich Markus Reich nicht für das Gemeindepräsidium zur Verfügung, aus familiären und beruflichen Gründen. Erwin Leuenberger als erfahrener Politiker sieht er als geeigneteren Kandidaten. Erwin Leuenberger war in Dietikon 13 Jahre lang im Stadtparlament: «Ich habe mich erst vor vier Wochen entschieden, dass ich auch gerne das Präsidium übernehmen möchte. Dass ich trotzdem 481 Stimmen gemacht habe, sehe ich als Achtungsresultat. Ich werde deshalb auch für den zweiten Wahlgang antreten.» Für das Präsidium lag das absolute Mehr bei 670 Stimmen. Bruno Steinemann wurde 376 Mal gewählt, Claude Wuillemin 128 Mal. Bei den Wahlen für die Primarschulpflege, die Kirchenpflege und die Sekundarschulpflege kam es nicht zu Kampfwahlen.


Todesfälle WIR DANKEN HERZLICH

Sag deiner Seele, sie soll ihr schönstes Kleid tragen heute Abend. Sag ihr, es ist soweit. Die Sterne haben ihren Segen gegeben. was nun geschieht, führt näher ans Licht.

In den schweren Tagen des Abschieds von unserem lieben

Koni Wüest-Nyfeler

TO D E S A N Z E I G E

6. April 1940 – 13. März 2018

durften wir von Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten viele Zeichen herzlichster Anteilnahme erfahren. Unser Dank gilt Pfarrerin Frau Weisenhorn für ihre tröstenden Abschiedsworte und die würdige Gestaltung der Trauerfeier und der Organistin Frau Nulty für die spezielle musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Ein herzliches Danke für die medizinische Betreuung und die liebevolle Begleitung auch dem ganzen Ärzteteam der Dorfpraxis Ottenbach, den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Muri und des Pflegeheims Chrüzmatt Hitzkirch. Danke für die schönen Gestecke, Blumen und die zahlreichen Karten, die grosszügigen Spenden, für die vielen tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben sowie für die stillen Umarmungen. Wir danken allen, die Koni während seines Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

In der Nacht auf den 15. April konnte er seine letzte Reise antreten. Wir sind traurig, ihn nicht mehr bei uns zu haben, dankbar für die schöne Zeit mit ihm und dass er so zufrieden mit seinem Leben gehen durfte.

Die Trauerfamilie

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Drum wird uns dieses Blatt allein, für immer, immer fehlen. (Hermann Hesse)

Nach einem reich erfüllten Leben ist uns mein Mann, unser Papi, Schwiegervater, Opi, Uropi, Bruder und Schwager durch einen tragischen Unfall entrissen worden.

Albert Vollenweider

31. Januar 1925 – 15. April 2018

Wir danken allen, die noch Liebe und Fröhlichkeit in seine letzten Tage und Monate gebracht haben, vor allem dem wunderbaren Team der Pflege Rigi. Urnenbeisetzung am Freitag, 20. April 2018, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Knonau, anschliessend Abdankung in der Kirche. Ursula Neurauter-Vogel Irene Vogel Michael Neurauter mit Levi Petra Neurauter

In Liebe und Dankbarkeit, jedoch schweren Herzens, getröstet von vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied. In unseren Herzen wirst Du weiterleben. Wir vermissen Dich. Maria Rita mit Melanie, Stefan und Rosa mit Naomi Roger mit Patrik und Michaela Heidi und Roger mit Tanja und Christian Vreni und Hans mit Familie Hansueli mit Familie Verwandte und Freunde

sagen wir allen, die unsere liebe Verstorbene

Sehr traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserem Mami, Grosi und Schwiegermutter

13. Juli 1938 – 14. April 2018

so zahlreich auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Besonders danken wir: Diakon Pedro José Guerrero für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes und der Bestattung Dr. Stefan Toppler für die umsichtige und einfühlsame Betreuung in ihren letzten Tagen Der Spitex Obfelden für die liebevolle Pflege Dem Ärzte- und Pflegeteam der Onkologie des Triemlispitals für die liebevolle Betreuung all die Jahre Für all die tröstenden Worte, Beileidskarten und Spenden an wohltätige Institutionen In unserem Dank schliessen wir alle ein, die Erika in ihrem Leben mit Achtung, Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Obfelden, im April 2018

Die Trauerfamilie

Die Friedhofvorsteherin

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Wir gedenken Dir in Liebe und Dankbarkeit Rudolf Blatty-Buob André und Lucia Blatty-Federer Cédric Blatty und Nicole Herb Raphael Blatty und Sandra Britschgi Thomas Blatty und Uschi Mächler David Blatty und Ashanta Carnieletto mit Gavin Colin Blatty Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Rudolf Blatty-Buob, Pilatusstrasse 1, 8912 Obfelden

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Nach einem erfüllten Leben konntest Du im Beisein deiner Familie einschlafen. Wir vermissen Dich sehr! Die Liebe, Gedanken, Augenblicke und Bilder an Dich bleiben für immer in unseren Herzen.

Verkäufe

Erika Anneler-Meyer

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

TO D E S A N Z E I G E

Liegenschaften

HERZLICHEN DANK

geb. 13. Juli 1938, von Jaun FR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Pilatusstrasse 1; Ehefrau des Blatty-Buob, Rudolf.

Mütter sterben nicht Mütter leben fort auf ihre Weise

Die Abdankung findet am Freitag, 20. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt; anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche. Traueradresse: Maria Vollenweider, Ebertswilerstrasse 48, 8915 Hausen am Albis

Blatty-Buob, Elly Ulrica Pia,

Traueradresse: Irene Vogel, Sagistrasse 1, 8934 Knonau

Elly Ulrica Pia Blatty-Buob

26. November 1936 – 10. April 2018

Am 14. April 2018 ist in Obfelden gestorben:

Otto Vogel-Karrer

All diese Zeichen der Verbundenheit sind uns Hilfe und Trost in diesen Tagen. Hämikon, im April 2018

Obfelden

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. April 2018

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Knonauer Bevölkerung vertraut bisherigen Gemeinderäten Für das Gemeindepräsidium findet am 10. Juni der zweite Wahlgang statt Die Knonauer Stimmbevölkerung hat Esther Breitenmoser (bisher), Rico Roth (bisher), Marianne Domeisen, Marcel Bosshart und Nathanaël Wenger in den Gemeinderat gewählt. Für das Präsidium kommt es zu einem zweiten Wahlgang, in dem Esther Breitenmoser und Rico Roth die besten Wahlchancen haben. ................................................... von salomon schneider In Knonau haben fünf Personen für das Gemeindepräsidium kandidiert und neun Personen für die fünf Gemeinderatssitze. Mit 46 Prozent war die Wahlbeteiligung überdurchschnittlich hoch. Die besten Resultate erzielten die beiden bisherigen Gemeinderäte Esther Breitenmoser (565 Stimmen) und Rico Roth (531 Stimmen). Mit 450 Stimmen erreichte Marianne Domeisen ein hervorragendes Resultat, vor Marcel Bosshart (380 Stimmen) und Nathanaël Wenger (335

Stimmen). Das absolute Mehr betrug 293 Stimmen. Annagret Gass (212 Stimmen), Eduardo Beltrami (197 Stimmen), Roland Wettstein (120 Stimmen) und Karl Engelhardt (34 Stimmen) verpassten die Wahl in den Gemeinderat teilweise deutlich. Dominik Stöckli wurde mit 459 Stimmen erneut als Schulpflegepräsident gewählt und wird ebenfalls im Gemeinderat Einsitz nehmen.

ten Wahlgang eingestellt: «Ich bin der Bevölkerung überaus dankbar für das Vertrauen und die zahlreichen Stimmen. Für den zweiten Wahlgang bin ich natürlich noch dabei und hoffe, dass ich noch einige Stimmen gewinnen kann, die andere Kandidaten auf sich vereinten.»

Weitere Resultate

Absolutes Mehr um 16 Stimmen verpasst Bei den Wahlen zum Gemeindepräsidium lag das absolute Mehr bei 333 Stimmen, welches alle Kandidaten verpassten. Mit 317 Stimmen verpasste die bisherige Hochbau- und Kulturvorsteherin Esther Breitenmoser die Wahl jedoch nur knapp. Rico Roth, der bisherige Finanz- und Liegenschaftenvorstand konnte 261 Stimmen auf sich vereinen. Eduardo Beltrami (48 Stimmen), Karl Engelhardt (9 Stimmen) und Roland Wettstein (8 Stimmen) verpassten die Wahl ins Gemeindepräsidium deutlich. Diese Resultate zeigen, dass sich auch die Knonauer

Walter von Siebenthal tritt nach 20 Jahren als Gemeindepräsident ab. Für seine Nachfolge kommt es zu einem zweiten Wahlgang. (Bild Salomon Schneider) Bevölkerung jemanden mit Gemeinderatserfahrung als Gemeindepräsidenten wünschen. Rico Roth freute sich über die Wahl in den Gemeinderat und sieht dem zweiten Wahlgang für das Präsidium optimistisch entgegen: «Da es fünf Kandidierende gab, war eine direkte Wahl für das Präsidium unwahrscheinlich. Ich sehe für mich

gute Chancen, als Präsident gewählt zu werden. Ich bin ein Teamplayer und freue mich, mit den neu gewählten Gemeinderäten zusammenzuarbeiten. Ich bin mir sicher, dass ich wesentlich dazu beitragen kann, damit wir in der neuen Konstellation zielführend arbeiten können.» Auch Esther Breitenmoser hat sich auf einen zwei-

Bei den Wahlen für die Rechnungsprüfungskommission, die Primarschulund die Sekundarschulgemeinde gab es keine überzähligen Kandidierenden und alle Sitze wurden besetzt. Zu einem zweiten Wahlgang kommt es bei den Kirchenpflegewahlen. Da sich erst nach der Publikation der Wahlvorschläge genügend Kandidierende fanden, verpassten Fabienne Zeberli (29 Stimmen) und Maximilian Hofmann (28 Stimmen) das absolute Mehr von 83 Stimmen. Conrad Gion (249 Stimmen), Michaela GersbachStutz (248 Stimmen) und Constanze Walter (242 Stimmen) sind gewählt. Für das Kirchenpflegepräsidium kommt es ebenfalls zu einem zweiten Wahlgang.

Keine Überraschungen in Aeugst Drei Neue komplettieren den Gemeinderat, Nadia Hausheer holt das Präsidium Nebst drei Neuwahlen wurde Nadia Hausheer erwartungsgemäss zur Gemeindepräsidentin gewählt, die Stimmbeteiligung war mit knapp 29 Prozent ausserordentlich tief.

sein, dass die Aeugster Bevölkerung bei der Stimmabgabe sehr zurückhaltend war. Zwei Drittel verzichteten auf ein Votum und bescherten Aeugst mit 29 Prozent im Bezirk Affoltern die zweittiefste Stimmbeteiligung bei der Wahl des Gemeinderats.

................................................... von livia häberling Sie danke der Aeugster Bevölkerung für das Vertrauen, meinte Nadia Hausheer auf dem Vorplatz des «Eichhörnli» in Aeugst, nachdem ihr der abtretende Gemeindepräsident Ruedi Müller den Blumenstrauss überreicht hatte. Sie freue sich auf die neue Aufgabe und werde sie mit dem nötigen Respekt in Angriff nehmen: «Ich habe Ruedi fleissig auf die Finger geschaut und weiss, was auf mich zukommt.» Dieser absehbare Wahlausgang dürfte mitverantwortlich gewesen anzeige

Die Zusammenarbeit und den Nachwuchs fördern

Der neu gewählte Gemeinderat (von links): Marlyse Blatter Burger (neu), Bruno Fuchs (bisher), Matthias Ramer (neu), Gisèle Stoller Laubi (neu), Nadia Hausheer (bisher, neu Präsidium), Christoph Berberat (neu) und Rebekka Manso Parada (bisher). (Bild Livia Häberling)

Dass die Aeugster Stimmberechtigen hinter ihrer neuen Präsidentin stehen, zeigte sich jedoch beim Wahlresultat deutlich: Analog zur Wahlempfehlung holte Nadia Hausheer innerhalb des neuen siebenköpfigen Gremiums sämtliche Stimmen. Bei der Wahl des Gemeinderats erreichte Bruno Fuchs, parteilos, mit 340 Stimmen das beste Wahlresultat. Neu zum Gremium hinzu stossen Christoph Berberat, Gisèle Stoller Laubi und Marlyse Blatter Burger.

Nebst den drei Neuzugängen im Gemeinderat hat Aeugst seit Kurzem einen neuen Gemeindeschreiber und eine neue Finanzleiterin. Für Nadia Hausheer hat nun Priorität, dass sich die Zusammenarbeit mit diesen fünf Verwaltungsmitarbeitenden gut einspielt. Weiter wird sich Aeugst in der kommenden Legislaturperiode mit der Umsetzung der neuen Gemeindeorganisation beschäftigen. Dazu gehört die Integration der Einheitsgemeinde, sollte es zu einer solchen kommen. Für anstehende Projekte im Finanzbereich habe man Planungsgrundlagen für die nächsten Jahre ausgearbeitet, dort gehe es nun um deren Umsetzung. Und nicht zuletzt ist es Nadia Hausheer ein Anliegen, dass die Gemeinde Aeugst zur Ausbildungsstätte wird: «In Zukunft möchten wir auf der Gemeindeverwaltung Lernende ausbilden, das gibt es momentan noch nicht.»


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Dienstag, 17. April 2018

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Dank Ottenbacher Stimmen setzt sich die Amtsinhaberin aus Obfelden durch Susanne van Hoof bleibt Präsidentin der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach Die Amtsinhaberin setzt sich durch: Die von CVP und SVP portierte Susanne van Hoof bleibt Präsidentin der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach. Dank Ottenbach. Diana Caruso, von FDP, SP und EVP unterstützt, erreicht ein achtbares Resultat. ................................................... von werner schneiter Susanne van Hoof, seit sechseinhalb Jahren Präsidentin der Sek ObfeldenOttenbach, ist massgeblich beteiligt an der neuen Gemeindeordnung, die einiges zu reden gab – vor allem der

Umstand, dass dieser Vorlage am 24. September 2017 die Stimmberechtigten aus Ottenbach zum Durchbruch verholfen haben. Was nicht erstaunt, setzt sich nun die Rechnungsprüfungskommission (RPK) ausschliesslich aus Ottenbacher Mitgliedern zusammen. In Obfelden schlug das offenbar einigen Parteioberen auf den Magen. Vertreter aus FDP, SP und EVP einigten sich auf eine Gegenkandidatur: Diana Caruso nahm die Herausforderung an und trat gegen die Amtsinhaberin an. Ohne Erfolg: Susanne van Hoof setzte sich als Präsidentin bei einem absoluten Mehr von 453 mit 461 Stimmen durch. Die 37-jährige Diana Caruso aus Obfelden erzielte 375 Stimmen und konnte dabei insbesondere auf Obfelder Sukkurs zählen. Dort holte sich die Pfändungsbeamtin 33 Stimmen mehr als die 50-jährige Obfelderin Susanne van Hoof, die in Ottenbach klar obenausschwang – ein Dank auch dafür, dass man dort jetzt die gesamte RPK stellen kann?

Kontinuität und Erfahrung

In Obfelden mehr Stimmen als die wiedergewählte Präsidentin: Diana Caruso, die ihre Kandidatur nicht bereut hat.

Die Bisherige, von CVP und SVP portiert, bleibt also Präsidentin der Sek Obfelden-Ottenbach. Sie selber wertet ihre Wahl auch als Zeichen dafür, dass eine Mehrheit der Wählenden auf

Vier der fünf gewählten Mitglieder der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach beim sonntäglichen Wahlapéro vor dem Schulhaus Chilefeld, von links: Bettina Bucher, Susanne van Hoof (Präsidentin), Barbara Scherrer und Bernhard Borner. Auf dem Bild fehlt Stefan Bommeli. (Bilder Werner Schneiter) Kontinuität und Erfahrung setzen und jetzt – im Rahmen des laufenden Schulbaus – keinen Wechsel an der Spitze der Schule wünschen. Susanne van Hoof, die einen zweiten Wahlgang prognostiziert hat, erkennt in ihrer Wiederwahl auch ein Zeichen dafür, dass einige «die Ränkespiele von Parteien im Vorfeld der Wahl nicht goutieren.» Diana Caruso sagt, sie habe ih-

re Kandidatur keineswegs bereut und dabei gute Erahrungen sammeln können. Sie werde sich bei anderer Gelegenheit gerne wieder für ein Amt zur Verfügung stellen.

Zwei Neue gewählt Zwei Neue nehmen Einsitz in der Sekundarschulpflege: Stefan Bommeli

(799 Stimmen), portiert von CVP, und Bernhard Borner (547), portiert von der SP. Die Bisherigen wurden wiedergewählt: Barbara Scherrer, parteilos (837), Bettina Bucher, SVP (801) und Susanne van Hoof, portiert von der CVP (500). Diana Caruso, FDP (471) erreichte das absolute Mehr (438), schied aber als überzählig aus. Nicht gewählt: Gabriela Stettler (SVP), 344 Stimmen.

Eine gute Vernetzung als Wahlhilfe Glanzresultat für die Hans Hanselmann neuer Gemeinderat in Ottenbach neue Obfelder Pfarrerin Reformierte Kirche: Eva Eiderbrant gewählt Bei 339 Ja und 7 Nein ist Eva Eiderbrant glanzvoll zur neuen reformierten Pfarrerin von Obfelden gewählt worden. Damit fand ein langwieriges Prozedere seinen Abschluss.

Ottenbach hat in den kommenden Jahren einiges vor: Am 7. April lud der Gemeinderat zur «Zukunftswerkstatt» ein. Über 50 Personen diskutierten im Gemeindesaal rege über die Neugestaltung des Dorfzentrums. (Bild Werner Schneiter)

Seine gute Vernetzung im Dorf bildete wohl die Grundlage für die Wahl: Sicherheitsfachmann Hans Hanselmann ist neuer Gemeinderat in Ottenbach. Die ebenfalls neu kandidierende Finanzfachfrau Yvonne Piguet erreichte das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. ................................................... von werner schneiter Vier Bisherige und zwei Neue stellten sich der Wahl für den fünfköpfigen Gemeinderat in Ottenbach. Von Wahlkampf war indessen wenig zu spüren – zumindest für Aussenstehende. Die Kandidierenden empfahlen sich unter Zuhilfenahme gängiger Mittel. Sie priesen ihre Vorzüge in Flyern. In erster Linie versuchten die Neuen, damit ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Hans Hanselmann, 63-jährig und parteilos, aber von FDP und SVP unterstützt, schaffte dann als Neuer den Sprung in die Exekutive. Seine Wahl verdankt er aber wohl in erster Linie seiner guten Vernetzung im Dorf, wo der Stadt-

zürcher Polizeibeamte seit rund zehn Jahren wohnt, Mitglied der Sicherheitskommission ist, aber auch in der Männerriege und im Musikverein mitmacht. Der «Anzeiger» erreichte ihn am Sonntag im Dienst beim Kinderumzug des Sechseläutens in Zürich. «Ich danke den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen», sagte er. Als Mitglied der Sicherheitskommission liegt es auf der Hand, welches Ressort er im Gemeinderat bevorzugen würde. Und schliesslich scheidet mit Salomon Schneider exakt jener Gemeinderat aus, der das Ressort Sicherheit innehat. Natürlich wird sich der Gemeinderat an seiner ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung konstituieren. Nun, so neu ist diese Zusammensetzung nicht. Die vier bisherigen Mitglieder – Gaby Noser Fanger, Ronald Alder, Peter Weis und Hubert Treichler – schafften die Wiederwahl problemlos. Der Letztgenannte, der seit Herbst 2017 Finanzvorstand ist, liegt allerdings nur 57 Stimmen vor der neu kandierenden Finanzfachfrau Yvonne Piguet. Diese schaffte zwar das absolute Mehr problemlos, schied aber als überzählig aus.

Zufrieden mit der Behördenarbeit Gaby Noser Fanger holte sich als Mitglied mit 489 Stimmen die höchste Stimmenzahl und erzielte auch als Präsidentin mit 444 Stimmen ein gutes Resultat (bei einem absoluten Mehr von 279). Sie kann sich aber die relativ vielen vereinzelten Stimmen (112) nicht erklären. Gaby Noser interpretiert die Wahlresultate als Bestätigung für die Arbeit der Exekutive, die ja auch in der neuen Legislaturperiode einiges vorhat: Werkhof und die Neugestaltung des Dorfzentrums in erster Linie. Auch in Ottenbach war die Stimmbeteiligung mit 32,52 Prozent nicht berauschend. Die Mehrheit, die diesen Urnengang ausliess, kann aber teilweise auch ein Indiz dafür sein, dass man im Reusstaldorf mit der Arbeit der Behörden zufrieden ist. Bei den übrigen Behörden – Primarschule, RPK und reformierte Kirche – entsprach die Zahl der Kandierenden exakt den zur Verfügung stehenden Sitzen. Und da kam es zu keinerlei Überraschungen. Alle schafften die Wahl problemlos.

Der lang anhaltende Applaus im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes widerspiegelte in der Kirche das Wahlresultat optisch. Die 52-jährige Eva Eiderbrant, aus Schweden stammend und seit bald 20 Jahren in der Schweiz, hat seit der Aufnahme ihrer Tätigkeit in der reformierten Kirchgemeinde am 1. August 2017 ihre Spuren hinterlassen – positive natürlich. Ihre Herzlichkeit, ihre Kompetenz und ihr Engagement im Rahmen des laufenden gemeindeeigenen Entwicklungsprozesses werden offenbar sehr geschätzt. Mit der Wahl von Eva Eiderbrant als neue Obfelder Pfarrerin findet ein lange dauerndes und auch kompliziertes Wahlverfahren seinen Abschluss.

Ihre Akzeptanz in der Gemeinde zeigte sich bereits am 28. Januar, als die Kirchgemeindeversammlung den von der Pfarrwahlkommission präsentierten Wahlvorschlag einstimmig akzeptierte. 61 votierten damals schon für Eva Eiderbrant, eine Stimme ging leer ein. Die Kür folgt nun am 1. Juli, wenn Eva Eiderbrant von Dekan Werner Schneebeli aus Affoltern offiziell im Amt eingesetzt wird. Mit einer Ausnahme wurden auch die Kirchenpflegemitglieder sowie der Präsident bestätigt. Gewählt wurden Alfred Bodmer, die neu kandidierende Alice Hottinger, Christoph Kutassy, Christoph Ruch, Silvio von Ah und Werner Schneiter, der auch als Präsident bestätigt wurde. Nur wenige Stimmen trennen die Gewählten. Weil sich die Bisherige Gaby Wittwer erst spät für eine erneute Kandidatur entschloss, fehlte sie aus terminlichen Gründen auf dem vorgedruckten Wahlzettel und verpasste das absolute Mehr. Die Hoffnungen ruhen nun auf einem zweiten Wahlgang. (-ter.)

Eva Eiderbrant, die neue reformierte Pfarrerin in Obfelden, nach dem Gottesdienst beim Apéro im Garten des Pfarrhauses. (Bild Werner Schneiter)


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Dienstag, 17. April 2018

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Das Siebnerpaket triumphiert Erfolgreicher Wahlsonntag für Ruedi Fornaro und die neuen Kandidierenden der Schulpflege Hedingen Das Hedinger Stimmvolk wählt Ruedi Fornaro zum Gemeindepräsidenten und möchte in der Schulpflege einen Neustart. Sämtliche Neukandidierenden schaffen die Wahl.

nicht alle waren begeistert vom Schulleiter, und es gab immer wieder Stimmen für dessen Absetzung», räumt sie ein. Dennoch glaube sie nicht, dass in der Sekundarschule Hedingen viel falsch gelaufen sei. Vielmehr sei innerhalb der Bevölkerung schlechte Stimmung gemacht worden. «Die Sekundarschule Hedingen ist besser als ihr Ruf», findet Elisabeth Hofmann.

................................................... von livia häberling Die Wahl des Gemeinderats und des Gemeindepräsidenten hat in Hedingen zu keinen Überraschungen geführt. Mit Nicole Doppler und Christine Erni komplettieren zwei Damen den Gemeinderat um Claude Hafner und Ruedi Fornaro. Letzterer wurde ausserdem als neuer Gemeindepräsident gewählt und erzielte mit 705 Stimmen bei der Wahl des Gemeinderats das beste Resultat. Nun blickt Ruedi Fornaro mit Vorfreude auf die kommende Legislaturperiode: «Die Gemeinde ist auf gutem Weg, auch finanziell sind wir gut aufgestellt. Ich werde den zukunftsorientierten Weg, der eingeschlagen worden ist, weiterführen.»

Kommt ein neuer Schulleiter?

Kampfwahl in der Schulpflege Deutlich mehr zu reden gegeben hatte im Vorfeld die neue Schulpflege. Rund um die Sekundarschule Hedingen war es in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen und wüsten Szenen gekommen. In der Kritik standen insbesondere Schulleiter Peter Thiele und Schulpflegepräsident Hermann Bättig. Aus der Bevölkerung formierte sich vor rund einem Jahr ein neues Team, das sich – nebst den drei Bisherigen – als komplettes Siebnerpaket zur Wahl stellte. So kandidierten zehn Personen für die sieben Sitze – es kam zu einer Kampfwahl.

Die neue Schulpflege (von links): Felix Peter, Maja Vetsch, Roland Schneider, Donald Shushack, Alice Schöb-Ackermann, Michael Grimmer und Barbara Scheidegger. (Bild Livia Häberling) Nach Auszählung der Stimmen wurde das Verdikt deutlich: Die Hedinger Stimmbevölkerung will in ihrer Sekundarschule einen Neustart. Das Siebnerteam wurde in globo und mit deutlichem Resultat gewählt, die meisten Stimmen holte Michael Grimmer (800). Entsprechend ausgelassen war die Stimmung an der abendlichen Wahlfeier in der Linde Hedingen. «Heute ist Zahltag», frohlockte der frischgewählte Schulpflegepräsident

Roland Schneider bei seiner Ansprache. Danach gab es Blumen und Bier und Sekt – und ein bisschen Feststimmung obendrauf.

Enttäuschung bei den Abgewählten Weniger in Feierlaune war die abgewählte Jacqueline Grand-Spillmann. Als «schlecht» bezeichnete sie das Wahlresultat: «Wir Bestehenden haben immerhin Erfahrung in der Arbeit

für die Schulpflege, die Neuen hingegen fangen bei Null an.» Für sie ist das Wahlergebnis nicht nachvollziehbar. Auch Elisabeth Hofmann bedauert den Ausgang der Wahl, sie hat den Sprung in die Schulpflege ebenfalls nicht mehr geschafft. Enttäuscht ist sie vor allem ob des sehr klaren Resultats, das sie jedoch auch als eindeutiges Votum anerkennt. «Natürlich gab es in der Vergangenheit viel Tumult um die Sekundarschule Hedingen,

Elisabeth Hofmann ist nach wie vor davon überzeugt, dass der Sekundarschule Hedingen mit Peter Thiele ein aus pädagogischer Sicht wertvoller und kompetenter Schulleiter zur Verfügung steht. Dennoch ist für sie klar, dass sich in der Schulleitung ein Wechsel abzeichnen wird. Ob die Sekundarschule Hedingen dieses Jahr noch einen neuen Schulleiter erhält? Für Elisabeth Hofmann ist dieses Szenario denkbar. Zurückhaltender mit Prognosen ist Roland Schneider. «Auch wenn Peter Thiele in der Vergangenheit oft kritisiert wurde, hat er Anrecht auf eine faire Behandlung.» Noch lässt sich der neue Präsident ungern in die Karten blicken: «Wir werden Sachpolitik betreiben und sind an einem Konsens interessiert. Natürlich wollen wir für die Sekundarschule Hedingen die beste Lösung – welche das ist, wird sich zeigen.» Zwar sieht auch er das Wahlresultat als klares Indiz dafür, dass die Hedinger Stimmbevölkerung einen Neustart will. Unter Druck für zwingende – allenfalls personelle – Massnahmen sieht er sich dennoch nicht. «Wir haben der Stimmbevölkerung keine Versprechen gemacht, ausser einer offenen und ehrlichen Kommunikation. Daran werden wir uns halten.»

Freude, Überraschungen und ratlose Abgewählte Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden in Stallikon In Stallikon verursachten die Wahlen der Gemeindebehörden einige Überraschungen. Während eine neue Kandidatin ein Spitzenresultat erzielte, schied eine Gemeinderätin nach 20-jähriger Tätigkeit als Überzählige aus. Das Präsidium der Schulpflege muss in einem zweiten Wahlgang bestimmt werden. ................................................... von martin mullis An der Wahlfeier im Restaurant Burestübli in Stallikon prosteten sich nicht nur Politprominenz aus dem Dorf mit Weisswein und Cüpli zu, auch eine frischgewählte Gemeindepräsidentin aus dem Nachbardorf liess es sich nicht nehmen, kurz auf ihren Wahlsieg anzustossen. Die Mitglieder der FDP Unteramt gratulierten der in Wettswil glanzvoll gewählten Katrin Röthlisberger herzlich zum Wahlsieg, bevor diese wieder in ihren Wohnort zurückkehrte. Die Resultate der Erneuerungswahlen in den Gemeinderat brachten jedoch nicht nur Jubel sondern auch Überraschungen. So schied die Gemeinderätin Priska Metzger nach 20-jähriger Tätigkeit im Rat mit der kleinsten Stimmenzahl aller Kandidierenden als Überzählige aus. Mit ausgezeichneten 752 Stimmen stand Valérie Battiston als neue Gemeinderätin zuoberst auf der Liste. Sie wurde an der Wahlfeier im «Burestübli» begleitet von ihrem Ehemann und ihrem Sohn, der gemäss ihren

Aussagen als Wahlkampfleiter wesentlich zum glanzvollen Sieg beigetragen hatte. Auf der Rangliste der Stimmen folgten Remo Hablützel (FDP) mit 681 Stimmen, Robert Sidler (SVP) mit 573 Stimmen, Monika Rohr (FDP) mit 563, Werner Michel mit 536 und Ingrid Spiess (Engagierte Einwohner Stallikon) neu mit 512 Stimmen. Das absolute Mehr erreicht haben mit 431 Stimmen Christopher «Chris» Nokes (Engagierte Einwohner Stallikon) und Priska Metzger mit 396 Stimmen, beide schieden jedoch als überzählig aus. Während der amtierende Gemeindepräsident Werner Michel als Gemeinderat noch 536 Stimmen erhielt, gab es auch bei der Wahl ins Präsidium eine kleine Überraschung. Er wurde zwar als Gemeindepräsident bestätigt, erhielt aber fast hundert Stimmen (441) weniger. Michel nahm das durchzogene Wahlresultat gelassen. Als Gemeindepräsident und Finanzvorstand, der gezwungen war, zweimal den Steuerfuss markant zu erhöhen, sei es nicht zu erwarten von allen Stimmbürgern Beifall zu erhalten, erklärte er.

Herausforderungen für die Behörden werden grösser Das Wahlergebnis sei zudem ein deutliches Zeichen, dass die Behörden künftig ganz generell erhöhte Herausforderungen erwarten müssten, hielt er fest. Grosse Freude an ihren guten Wahlresultaten zeigten auch Monika Rohr und Robert Sidler, beide freuen sich auf eine weitere Amtsdauer. Die neu gewählte Gemeinderätin Ingrid

Grosse Freude über das Wahlresultat. Von links: Robert Sidler, Monika Rohr, Valérie Battiston und Gemeindepräsident Werner Michel. (Bild Martin Mullis) Spiess von der Vereinigung «Engagierte Einwohner Stallikon», äusserte sich am Telefon ebenfalls sehr erfreut über ihre Wahl. Sie möchte sich bei den Einwohnern von Stallikon für das ihr geschenkte Vertrauen herzlich bedanken. Sie erklärte dezidiert, dass sie sich an die im Wahlkampf gemachten Versprechungen unbedingt halten werde und alle Einwohner jederzeit ein offenes Ohr bei ihr finden würden. Priska Metzger hingegen war ob dem schlechten Wahlresultat jegliche Feierlaune gründlich verdorben. Einen solchen Wahlausgang hätte sie nie-

mals erwartet, sie sei total erschüttert, sagte sie fassungslos. Im Weiteren rätselte sie über den Grund, der für das schlechte Resultat verantwortlich sei. Ihr Alter und auch die langjährige Amtstätigkeit könne nicht als Anlass bezeichnet werden, sei doch ihr Amtskollege Robert Sidler noch vier Jahre länger als sie Mitglied des Gemeinderates. Natürlich sei ihr klar, dass sie nicht immer bei allen Stimmbürgern nur auf Verständnis gestossen sei. Das Ziel, bei allen Einwohnern beliebt zu sein, habe sie jedoch nie als Aufgabe einer Gemeinderätin gesehen.

In die Primarschulpflege wurde neu Manuela Durante mit 589 Stimmen gewählt. Ihr folgten Fernando Treyer (586), Robert Brand, FDP (520) und Maria Paluch (489) Mit 396 Stimmen als überzählig ausgeschieden ist Mia Zumsteg. Nicht gewählt wurde mit 364 Stimmen Sascha Schönenberger von der FDP. Da Fernando Treyer mit 356 Stimmen und Maria Paluch mit 352 Stimmen das absolute Mehr von 389 Stimmen bei der Wahl ins Präsidium der Primarschulpflege verpasst haben, muss diese Wahl im Juni 2018 wiederholt werden.


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Dienstag, 17. April 2018

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Präsidentschaftswahlen im Oberamt zugunsten Einheimischer Nur in Kappel kommts vielleicht zu einem zweiten Wahlgang

Der neue Gemeinderat Rifferswils von links: Hugo Walter (bisher), Claudia Strasky, Gemeindepräsident Christoph Lüthi, Marlies Salzmann, Katja Lüchinger und Walter Jäggi. Schulpräsidentin Charlotte Wüst ist ferienhalber abwesend.

In Rifferswil wird der Einheimische Christoph Lüthi neuer Gemeindepräsident. In Kappel schafft nur Präsidentschaftsanwärter Jakob Müller die Wahl in den Gemeinderat. Sein Herausforderer scheidet überzählig aus. In Hausen wird Schulpräsident und Gemeinderat Hans Amberg abgewählt, er bleibt aber in der Schulpflege. ................................................... von martin platter

Es waren turbulente Ausgangslagen bei den verschiedenen Gemeindebehördenwahlen im Oberamt. In Kappel und Rifferswil waren die Gemeindepräsidien umkämpft; in Hausen der Vorsitz der Primarschlupflege und für die Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil gab es neun Kandidaten für die fünf Sitze. Das Verdikt des Stimmvolkes fiel in Rifferswil bei hoher Stimmbeteiligung von 60 Prozent am deutlichsten aus. Bei einem absoluten Mehr von 187 mit Glanzresultaten gewählt wurden Katja Lüchinger (384), Walter Jäggi (363), Chistoph Lüthi (356), der einzige Bisherige Hugo Walter (322), Marlies Salzmann (284)

und Claudia Strasky (250). Das absolute Mehr ebenfalls erreicht hat Vittorio Laubscher (218), der jedoch als Überzähliger ausschied. Laubscher, der sich zudem fürs Präsidium hatte aufstellen lassen, kam damit nicht mehr in Frage für den Vorsitz im Gemeinderat. Auch diese Wahl gewann der «nachgemeldete» Christoph Lüthi. Er zeigte sich erfreut und erleichtert über den deutlichen Ausgang der Wahlen. «Ich freue mich extrem auf die neue Aufgabe und frischen Wind», sagte Lüthi. Wie vorgeschlagen wurde Charlotte Wüst als neue Primarschulpräsidentin gewählt, die ebenfalls Einsitz im Gemeinderat nimmt. Alle übrigen Gremien konnten gemäss Wahlvorschlägen neu besetzt werden.

Nur in Kappel zweiter Wahlgang In Kappel erreichte die Stimmbeteiligung für die Gemeinderatswahlen 49 Prozent. Bei einem absoluten Mehr von 164 Stimmen auf Anhieb gewählt wurden Caro Hauser Häberling (281), die einzige Bisherige Heidi Hui (213), Martin Hunkeler (209) und Jakob Müller (205). David Vogelsanger und Salvatore Nava erreichten das absolute Mehr ebenfalls, schieden jedoch als Überzählige aus. Damit kommt Vogelsanger, der derzeit als Botschafter von

Der neue Kappeler Gemeinderat von links: Jakob Müller, Caro Hauser und Martin Hunkeler. Es fehlen Heidi Hui und Schulpräsidentin Marion Ackermann. (Bilder Martin Platter)

Neuseeland amtet, auch nicht mehr in Frage für die Wahl ums Präsidium, in der er Müller noch um zwei Stimmen zu übertrumpfen vermochte. Beide Kandidaten scheiterten jedoch am absoluten Mehr. Das heisst: Lässt sich aus den gewählten Quartett neben Müller niemand sonst fürs Präsidium aufstellen, könnte es im zweiten Wahlgang auch zu einer stillen Wahl kommen. Als fünftes Mitglied neu in den Gemeinderat kommt Marion Ackermann, als frisch gewählte Primarschulpräsidentin. In den übrigen Gremien waren die Anzahl Sitze und Kandidaten identisch; es wurden alle gewählt.

Tiefe Stimmbeteiligung in Hausen In Hausen, wo mit 32 Prozent die tiefste Stimmbeteiligung des Oberamtes erreicht wurde, war der Gemeinderat bis auf den Sitz des Schulpräsidenten unbestritten. Die SP vermochte offenbar besser zu mobilisieren als die FDP, was der bisherige Schulpräsident Hans Amberg zu spüren bekam. Er wurde mit dem schlechtesten Resultat wieder in die Schulpflege gewählt. Das Präsidium und damit auch der Einsitz in den Gemeinderat ging jedoch deutlich an die SP-Frau Andrea Sidler. «Das schmerzt», sagte Amberg und bedauer-

Der frischgewählte Gemeinderat Hausens von links mit den Bisherigen Reto Brönnimann, Beatrice Sommerauer Nägelin, Gregor Blattmann, Gemeindepräsident Stefan Gyseler, Peter Reichmuth, der neuen Gemeinderätin und Schulpräsidentin Andrea Sidler sowie Christoph Tandler (bisher). te, dass seine Arbeit nicht mehr Wertschätzung erhielt. Auch in Hausen entsprach in den übrigen Gremien die Anzahl Sitze der Zahl der Kandidaten. Einzig in der Sekundarschul-Kreisgemeinde Hausen, Kappel, Rifferswil gab es eine echte Auswahl. Auf die fünf Sitze aspirierten neun Kandidaten. Bei einem absoluten Mehr von 622 schaffte der bisherige Finanzvorsteher Cladio Rütimann die Wahl mit

dem besten Resultat (997 Stimmen), gefolgt von der künftigen Präsidentin Regula Baer (943), Esther Flückiger (817), Barbara Moser (734) und dem Bisherigen Martin Wälti (699). Das absolute Mehr erreichte auch Regina Haas (685), die aber als Überzählige ausschied. Die drei übrigen Kandidaten Thomas Gretler (488), René Trinkler (470) und Francesco Tobler (340) wurden nicht gewählt.

Wahlen in Mettmenstetten: «Prost Mättmi!» Alle Behördensitze sind vollständig und definitiv besetzt In Mettmenstetten hat für den Gemeinderat und die Primarschulpflege je eine Person mehr kandidiert als Sitze vorhanden waren. Zwei Kandidierende wurden nicht gewählt. Es kommt zu keinem zweiten Wahlgang. Die Wahlbeteiligung betrug nur 30 Prozent.

genroth neu Einsitz. Bestätigt wurden auch die Präsidentinnen der Schulen: für die Primarschulpflege Beatrix Gallati, für die Sekundarschule Céline Lingua.

Sportliche Verlierer

................................................... von marianne voss Die IG Gemeindewahlen unter der Leitung von Jean-Pierre Feuz hat zum ersten Mal die Wahlen in Mettmenstetten in dieser Art begleitet. Schon die öffentliche Vorstellungsrunde war von der IG organisiert worden, ebenso nun am vergangenen Sonntag der Apéro zur Feier der Wahlresultate. Die Ausgangslage in Mettmenstetten war komfortabel. Für sämtliche Behörden standen genügend Kandidierende zur Verfügung. Die Kandidierenden der Sozialbehörde, der Rechnungsprüfungskommission, der Sekundarschulpflege sowie der evangelisch-reformierten Kirchenpflege wurden alle

Der neue Gemeinderat Mettmenstetten erhebt das Glas. Von links: Irfan Cantekin, Peter Kessler, Ursula Junker, Edwin Ehrenbaum, Beatrix Gallati (Präsidentin Primarschulpflege), Beat Bär und Gemeindepräsident René Kälin. (Bild mvm) gewählt. Spannend war es im Hinblick auf die Wahl des Gemeinderates und der Primarschulpflege, da dort je eine Kandidatin, beziehungsweise ein Kandidat mehr als Sitze vorhanden war. Neu im Gemeinderat sind Irfan Cantekin und Edwin Ehrenbaum.

Gemeindepräsident René Kälin wurde in seinem Amt bestätigt – ebenso Beat Bär, Peter Kessler und Ursula Junker. Letztere mit 843 Stimmen, dem besten Ergebnis. In der Primarschulpflege nehmen die beiden Frauen Andrea Cavelti und Martina Hartmann-Mor-

Zwei Kandidierende schafften die Wahl nicht: Christoph Niederer für den Gemeinderat und Sabine Hugi Niederer für die Primarschulpflege. Die Besonderheit: Die beiden NichtGewählten sind ein Paar. Ob das ein Grund für das schlechte Ergebnis sein könnte? «Das glaube ich nicht», meinte Christoph Niederer. Er sieht einen eventuellen Zusammenhang eher in der Parteizugehörigkeit. «Wir sind beide Mitglied der SVP.» Natürlich bedauere er die Nicht-Wahl. «Ich hätte diese Aufgabe gerne übernommen.» Doch er nimmt es sportlich und schenkt am Apéro den Gewählten den Wein ein. Man dürfe eine Abwahl nicht persönlich nehmen, betont er. «Und langweilig wird es mir deshalb nun keineswegs.» Auch seine Gattin, Sabine Hugi Niederer, ist nicht geknickt. «Ich muss-

te damit rechnen», erklärt sie zur Nicht-Wahl. «Das Volk soll entscheiden und es hat entschieden.» Auch sie hätte sich gerne engagiert. «Doch morgen gehe ich wieder arbeiten. Ich stehe nun nicht ohne etwas da, ich habe eine Aufgabe.» Und was die beiden auch noch festhalten: «Durch unsere Kandidatur kam es in Mettmenstetten zu echten Wahlen, und das ist doch gut so.»

Integrationsarbeit nötig Jean-Pierre Feuz von der IG Gemeindewahlen gratulierte anlässlich des Apéros allen Gewählten und dankte den Nicht-Gewählten für ihren Willen, sich zu engagieren. «Wir hoffen, dass ihr euch in vier Jahren wieder zur Verfügung stellt. Wir brauchen euch.» Unzufrieden sei er mit der Wahlbeteiligung in Mettmenstetten, das zurzeit 3333 Stimmberechtigte zählt. «30 Prozent, das ist einfach schitter», betonte er. «Da haben wir noch Arbeit vor uns bei der Integration der Neuzuzüger.» Dann erhob er das Glas und forderte die Anwesenden auf: «Stossen wir an auf das tolle Dorf ! Prost Mättmi!»


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Dienstag, 17. April 2018

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Kontinuität in Wettswil Katrin Röthlisberger setzt sich gegen Christoph Ehrsam als neue Gemeindepräsidentin durch So, wie sie sich vor den Wahlen präsentiert haben, verhalten sie sich auch nach den Wahlen: Die neu gewählte Wettswiler Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger und ihr Gegenkandidat, Christoph Ehrsam, stehen lachend zusammen im Schatten vor dem Gemeindehaus, auf den «Anzeiger»-Berichterstatter wartend.

Traugott Trachsler hat bewusst als Parteiloser kandidiert: «Als Bauer liegen mir zwar manche Überlegungen der SVP nahe, aber ich will ohne parteipolitische Rücksichten sachlich im Gemeinderat mitarbeiten.» Er freut sich auf konstruktive Lösungssuche in der kommunalen Exekutive, um die Entwicklung der Gemeinde in geordnete Bahnen zu lenken und das Kulturland ausserhalb der Bauzonen für die Landwirtschaft zu erhalten. Die unterlegene Kandidatin, Miriam Fischer Wolf, gratuliert Traugott Trachsler zur Wahl und hält bei allem Bedauern über ihre Niederlage fest: «Ich bin ich froh, einen guten, gesitteten Wahlkampf erlebt zu haben, der von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt war.»

................................................... von bernhard schneider Die Wettswiler Stimmberechtigten haben es offensichtlich geschätzt, eine Auswahl für Gemeinderat und Gemeindepräsidium zu erhalten. Katrin Röthlisberger, FDP, erhielt 542 Stimmen, Christoph Ehrsam, parteilos, deren 408. Bei den Gemeinderatswahlen dagegen erreichte Christoph Ehrsam das Spitzenresultat von 904 Stimmen, Katrin Röthlisberger erhielt 883. Der bisherige Sicherheitsvorstand Michael Keller folgt mit 862 Stimmen, Gesundheitsvorstand Fritz Kurt mit 712. Spannend war auch die Ausmarchung um den fünften Sitz. Der parteilose, in Wettswil aufgewachsene Bauer Traugott Trachsler setzte sich mit 541 Stimmen durch gegenüber SVP-Vizepräsidentin Miriam Fischer Wolf, die 493 Stimmen erhielt.

Sachliche Auseinandersetzungen ohne Streit Christoph Ehrsam ist überzeugt, dass Wettswil weiterhin über einen ebenso

Cécile Simonet neue Primarschulpflegerin

Die neue Wettswiler Gemeindepräsidentin, Katrin Röthlisberger, flankiert von Christoph Ehrsam (links) und Traugott Trachsler, vor dem Gemeindehaus. (Bild Bernhard Schneider) qualifizierten wie kollegialen Gemeinderat verfügt. Der Wahlkampf habe gezeigt, dass es möglich sei, sich sachlich auseinanderzusetzen, ohne zu streiten. In der Wettswiler Gemeindepolitik werde sich in den kommenden Jahren wenig ändern, stellt Katrin Röthlisberger fest. Die Infrastruktur sei gut. Das wohl wichtigste Projekt in den nächsten vier Jahren sei Wohnen im Alter. Die von Privaten geplante neue Überbauung im Dorf müsse raumplanerisch geregelt werden, ergänzt

Christoph Ehrsam. «Es ist nicht unser Entscheid, dass in Wettswil Wohnraum für zusätzliche 1500 Einwohnerinnen und Einwohner geplant ist, aber wenn die entsprechenden Projekte umgesetzt werden, müssen wir die erforderliche Infrastruktur, die nötigen Kapazitäten in den Schulen rechtzeitig zur Verfügung stellen», hält Katrin Röthlisberger fest. Ein weiteres zentrales Problem sei die Regelung der Nachfolge von Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli, für ein reibungsloses Funktionieren der Verwaltung .

«Gesitteter Wahlkampf» Zum Wahlkampf um den fünften Sitz stellt Christoph Ehrsam fest, die SVPKandidatin sei im Dorf kaum präsent gewesen, was offenbar an einer zu geringen Unterstützung aus ihrer Partei gelegen habe. Katrin Röthlisberger ergänzt, in einer Gemeindeexekutive sei Zusammenarbeit gefragt, nicht Parteipolitik: «Die Bevölkerung erwartet Leistung und Engagement unabhängig von der parteipolitischen Ausrichtung.»

Die bisherigen Mitglieder der Primarschulpflege wurden klar wiedergewählt: Präsident Roger Schmutz, Matthias Gretler, Barbara Laasch und Fabiola Gramsamer. Im Kampf um den fünften Sitz setzte sich Cécile Simonet mit 562 Stimmen gegen Claudio Roten durch, der 426 Stimmen erhielt. Die Rechnungsprüfungskommission arbeitet in unveränderter Zusammensetzung weiter mit Präsident Peter Gretsch sowie den Mitgliedern Thomas Lanz, Patricia Jacotin, Christian Gräub und Markus Schneider. Dasselbe gilt für die Bauund Planungskommission. Bestätigt wurden die Bisherigen Stephan Breidenstein, Niklaus Schwendener und Hermann Baur.

Kinder machen eine Schulhauszeitung, Radio und Werbung Projekt im Rahmen der Begabtenförderung der Primarschule Hausen Am vergangenen Freitag präsentierten Schüler und Projektleiter eine Workshow, womit sie zeigten, woran sie im Winterhalbjahr intensiv gearbeitet haben. Sie luden Eltern und Behörden ein und beendeten den Tag mit einem Apéro für die Gäste.

zu moderieren und Radiobeiträge zu erarbeiten. Basil Wegmann und Pau Parilla gehörten zu den Radiomachern. Beide hatten grossen Spass daran. Basil meinte: «Es war überhaupt nicht schwierig.» Pau will Radiomoderator werden. Er gestaltete sogar eine Sequenz in katalanischer Sprache. Bestimmt haben seine Eltern zugehört und waren stolz auf ihren kommunikativ begabten Sohn.

................................................... von regula zellweger Eva Lendi ist von der Begabtenförderung in Hausen überzeugt: «Die Kinder bekommen die Möglichkeit, auf eine etwas andere Art zu lernen, auch altersdurchmischt.» Ihr Sohn Samuel schätzte vor allem seine Tätigkeit für die Schulhauszeitung, das Recherchieren und die Interviews. Waren seine Brüder nicht ein wenig eifersüchtig, dass er, der Älteste der drei LendiJungs, im Projekt mitarbeiten durfte? Mutter Eva Lendi sieht es als gute Lernmöglichkeit, allfällige Frustration zu verarbeiten und sich über die Erfolge anderer Kinder zu freuen. Sie schätzt es, dass die Selektion für die Begabtenförderung nicht wie andernorts mit normierten IQ-Tests vorgenommen wird, sondern die Lehrpersonen aller Stufen Vorschläge machen.

So funktioniert Begabtenförderung Andy Suter, Heilpädagoge und in einer Weiterbildung im Bereich Begabtenförderung, leitete in Zusammenarbeit

«Husemer Kids News»

Die Kinder und die Fachpersonen Barbara Grünig (links) und Andy Suter erzählen den Besuchern anlässlich der Workshow des «Pull-Out» Projektes im Rahmen der Begabtenförderung. (Bild Regula Zellweger) mit Barbara Grünig und Beat Mattle das «Pull-Out»-Projekt. Begabung wird als allgemeiner Begriff für vorhandene Potenziale oder Anlagen definiert, ohne Aussage darüber, wie ausgeprägt diese Begabung ist. «Pull-Out» ist ein Zusatzangebot ausserhalb des regulären Unterrichts, die beteiligten Schüler sind für zwei Wochenstunden vom regulären Unterricht freigestellt. In Fachkreisen geht man davon aus, dass rund 20 Prozent aller Schüler mehr zu leisten vermögen, als der Lehrplan voraussetzt. Philipp Klopfer

hat als Sechstklässler mitgemacht. Er ist überzeugt, dass es Freude macht, den Kopf brauchen zu können. «Unterforderung macht, dass es langweilig ist», meint er und räumt ein, dass er aber auch gern anderen hilft, die eine Aufgabe nicht so schnell verstehen.

Werbung und Radio Barbara Grünig freute sich ganz besonders, dass sich der Grafik-Profi Christian Caccese für die Gruppe Werbung engagierte, ein kleines Lehrmit-

tel geschaffen und zur Verfügung gestellt hat. Die Werbungsgruppe durfte auch eine Agentur besuchen und Beschriftungen machen. Tim Zuber zeigte ein Plakat, das er gestaltet hatte. Er fand es besonders cool, dass die Schüler recht frei waren, wie sie ihre Produkte gestalten wollten. Die Radiogruppe sendete letzten Freitag den ganzen Tag. Das Equipment wurde von Hanspeter Lier zur Verfügung gestellt, Beat Mattle setzte die Technik professionell ein. Die Teilnehmer des Radio-Workshops lernten

Acht Kinder haben die «Husemer Kids News» erarbeit, eine Zeitung im A-5Format, in Farbe, über 40 Seiten umfassend. Darin finden sich Rätsel, Sachtexte, Rezepte und ein Interview mit dem sympathischen Hauswartehepaar Walter und Myriam Studer. Man erfährt, dass beiden das «Schimpfen Müssen» am schwersten fällt und, dass sie den Umgang mit Lehrpersonen und Schülern sehr schätzen. Auch Schulleiter Markus Schefer kam ins Kreuzverhör und nutzt die Gelegenheit, Wertschätzung zu zeigen: «An der Primarschule Hausen haben wir ein tolles Schulteam, das offen ist für neue Ideen.» Projektleiter Andy Suter zeigt sich sehr zufrieden mit dem Anlass, der im Verlauf des Tages von allen Klassen besucht wurde. «Radio zu machen, als Werber zu arbeiten oder als Journalist unterwegs zu sein, hat den Kindern Spass gemacht und ihnen Sicherheit und Selbstwert vermittelt», zieht er Bilanz.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. April 2018

Einen Traum, der wahr wird, mit andern teilen Bilderausstellung von Angela Höhn im Restaurant Erpel Der Traum, ihre Bilder einmal ausstellen zu können, ist wahr geworden. Am vergangenen Donnerstag kamen zahlreiche Gäste ins Restaurant Erpel am Türlersee zur Vernissage der Ausstellung ihrer Bilder – und auch ihres Buches. ................................................... von marianne voss Das tanzende italienische Paar nimmt nichts von der schwierigen Welt rundherum wahr. Es geniesst einfach nur den Moment, ganz in sich versunken. Auch der Kater geniesst das Leben und strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus. Die Hühner blicken den Betrachtenden fröhlich in die Augen. Und die geflochtenen Stühle laden ein, sich niederzulassen. Die Bilder von Angela Höhn sind aus dem Leben gegriffen, natürlich und unmittelbar. Auch die bunten Blumengemälde sind so, wie die Geranien im Topf auf dem Balkon oder im Garten eben aussehen und wirken. Zudem: Die Bilder sind wie gemacht, um in einem Restaurant die Wände zu schmücken. Dazu verriet Angela Höhn anlässlich der Vernissage vom vergangenen Donnerstag, dass sie einige der

Bild: Angela und Charles Höhn anlässlich der Vernissage vor drei der ausgestellten Bilder. (Bild Marianne Voss) Bilder wirklich erst in den letzten Monaten gemalt habe. Die Abmachung mit den Wirten vom Restaurant Erpel, einige ihrer Bilder aufzuhängen, habe ihr einen grossen Motivationsschub gegeben. Sie habe etwa drei Wochen lang fast nur noch gemalt. «Ich zeich-

nete schon im Kindergarten sehr gerne», berichtete sie. Und auch später habe sie immer wieder gemalt, mit Acrylfarben. Und in einigen Kursen an der Kunstgewerbeschule lernte sie dann das Handwerk noch besser kennen.

Zum ersten Mal ausgestellt Und jetzt sind ihre Bilder zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Für sie war das ein besonderer Moment. «Es macht mir extrem Freude», betonte sie. Ihr Gatte, Charles Höhn, begrüsste

die Gäste und berichtete, Angela sei eine extrem kreative Frau. Ihr Traum, einmal ihre Bilder ausstellen zu können, sei nun wahr geworden. «Man lebt mit Träumen, und wenn ein Traum wahr wird, so hat man das Bedürfnis, diesen zu teilen.» So stand es auf der Einladung und so fand es an der Vernissage auch statt. Fröhlich, ungezwungen und natürlich – so, wie ihre Bilder. Anlässlich der Vernissage überraschte Charles Höhn seine Frau auch noch mit ihrem druckfrischen Buch. Angela Höhn hatte ihre Kindheit in der Nachkriegszeit Italiens und die Einwanderung als Fremde in die Schweiz schriftlich festgehalten. Jetzt liegt das Buch vor: «Angela und die Schweiz – eine vergessene Zeit». Es ist die bewegende, berührende Geschichte des 11-jährigen «Tschingge-Chinds», das behördlich geduldet, aber eigentlich illegal im Zürcher Stadtkreis 4 lebte. So wurde der Anlass zu einer doppelten Vernissage: eine für die Bilder und eine für das frisch erschienene Buch. Und das bedeutete natürlich auch doppelte Freude. Die Bilder von Angela Höhn sind während der kommenden Monate im Restaurant Erpel am Türlersee zu sehen.

Den Baumbestand schonen, Biodiversität erhalten Eine Säuliämtlerin setzt sich in Bolivien für die Vielfalt der Natur ein Noemi Stadler-Kaulich ist die Tochter einer Bonstetterin, wohnt aber in Bolivien und betreibt dort auf eigene Rechnung einen Versuchsbetrieb unter dem Namen Agroforst: Ein Erfahrungsbericht von deutschen Studierenden, die dort mitgearbeitet und gelernt haben.

Katzen, Meerschweinchen, Hühner, Esel und Lamas. Der Grossteil unserer Arbeit bestand also darin, die Brandschäden zu beseitigen, das heisst, totes Holz und die geschmolzene Bewässerungsanlage abzutransportieren und Neuanpflanzungen mit Schutz zu versehen.

Die individuellen Talente effizient einsetzen

Wir sind Studenten aus Kiel und nach den ersten zwei Jahren des Studiums brauchten wir eine Pause, welche wir in Südamerika verbrachten. Da wir etwas arbeiten wollten, um das Land besser kennenzulernen und naturverbundene Menschen sind, entschieden wir uns für dieses Agroforst-Projekt. Auf das Projekt Mollesnejta, in der Nähe Cochabambas, kamen wir über die Website Workaway. In einer Welt, in der immer mehr Menschen leben und in der immer mehr Wald zugunsten der Landwirtschaft verschwindet, ist dieses Modell des Agroforstings zukunftsträchtig, da so der Baumbestand geschont sowie die Biodiversität und die Bodenqualität erhalten bleiben können.

Keine öffentliche Müllabfuhr Keines der von uns besuchten Länder in Südamerika könnte sich mit Umweltbewusstsein brüsten, aber ganz besonders in Bolivien fehlte jegliches Verständnis für Naturschutz und Erhaltung. Der Punkt, der uns dabei am meisten auffiel, ist die Müllproblematik. Da in es in weiten Teilen des Landes keine geregelte Müllabfuhr gibt, müssen die Einwohner des Landes selber mit dem Problem der Müllentsorgung fertig werden. So wird der Müll

Das Gelände in Mollesnejta, im Hintergrund ist die nahegelegene Stadt Quillacollo zu sehen. (Bild zvg.) einfach irgendwohin entsorgt: Am Strassenrand, in den Strassengräben, im Wald, in den Flüssen, im Meer und sogar Ackerflächen vermüllen zusehends. Oft wird der Müll auch einfach auf den eigenen Grundstücken verbrannt. Deshalb ist es symptomatisch, dass das Gelände von Mollesnejta im letzten Jahr gleich zwei Mal

grossflächig von Bränden betroffen war, welche jedes Mal durch Müllverbrennung auf Nachbargrundstücken verursacht wurden. So kam es, dass wir leider nur einen kleinen Teil des ursprünglichen Projektes sehen konnten. Wo das Feuer gewütet hat, ragen verkohlte Bäume aus der Erde und der Regen

lässt jetzt überall frisches Grün wachsen. Der eine Teil des Geländes ist nicht vom Brand betroffen und üppig mit Bäumen und Pflanzen bewachsen. Hier befinden sich auch das Gebäude der Freiwilligen, mit Küche und Wohnräumen sowie die Gebäude für die dort lebende Familie. Auf dem Gelände gibt es zwei Hunde, mehrere

Bei unserem ersten Gespräch fragte uns Noemi Stadler-Kaulich nach unseren besonderen Talenten, so konnte jeder mit seinen spezifischen Fähigkeiten zum Projekt beitragen, sodass es wächst und gedeiht. Die Arbeit fand im Freien und dazu in schöner Landschaft statt. Die tägliche Arbeitszeit von vier bis fünf Stunden konnten wir uns im Grunde selber einteilen, wobei eine Pause von 12 bis 14 Uhr vorgesehen war; also in der Zeit, in der die Sonne besonders brennt und die Arbeit schnell mühselig wird. Nach dem Frühstück wurde besprochen, was ansteht und welche Arbeiten erledigt werden mussten. In der Freizeit gingen wir gerne ab und zu in die Stadt oder genossen einfach die schöne Natur und gutes Internet gibt es obendrauf auch noch. Obwohl wir nur wenige Tage dort verbracht haben, empfehlen wir dieses Projekt klar weiter. Zum einen weil es wirklich Freude bereitet hat, einen inspirierenden Menschen zu unterstützen, der trotz grosser Rückschläge und dem Gefühl, in einem Land wie Bolivien gegen Windmühlen anzukämpfen, einfach nicht aufgibt. Zum anderem, weil diese Art der Flächennutzung wichtig ist für eine Zukunft in der wir leben wollen.(pd.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Frühlingskonzert

Quartett

Gesang und rassige Brass-Musik, präsentiert vom Musikverein Maschwanden. > Seite 23

«Sax44» spielen am Concerto piccolo in der reformierten Kirche Obfelden. > Seite 25

70 Ausstellende und Dorffest-Stimmung Der Gewerbeverein Obfelden lanciert die Expo 2018 Am 27. April eröffnet die Expo 2018 ihre Tore in der Mehrzweckhalle «Zendenfrei» in Obfelden. Rund 70 regionale Ausstellende präsentieren während dreier Tage eine interessante Leistungsschau von Gewerbe, Dienstleistern und der öffentlichen Hand. Darüber hinaus locken ein Chilbibetrieb mit Schifflischaukel, Karussell, Mini-Eisenbahn und eine Schiessbude. Angesagt sind ausserdem Modeschauen, Zumba-Demonstrationen, ein Neuzuzügerbrunch sowie Partys in der Turnverein-Bar. Zwei Restaurants verwöhnen die Expo-Besucherinnen und -besucher kulinarisch. Erwartet uns da eine grosse Schau von Gewerbe und Dienstleistern aus verschiedensten Branchen oder mehr ein Dorffest, das weit über die Gemeindegrenzen ausstrahlt? Bei dem attraktiven Programm ist das keine Frage, es ist beides: informativ und vergnüglich für Gross und Klein. «So ist es auch gedacht», sagt Jürg Meier, Präsident des 13-köpfigen Organisationskomitees. «Natürlich möchten wir den Besuchern die Möglichkeit bieten, mit den Ausstellern Kontakt aufzunehmen, sich informieren zu lassen oder von einer persönlichen Beratung zu profitieren. Die Expo soll aber auch unterhaltsam sein. Bereits im August letzten Jahres wurde die Planung in Angriff genommen. Erfreulicherweise nehmen wiederum zahlreiche Firmen an der Expo teil. Erneut wird die Ausstellung von rund 30 Sponsoren und ausserdem von vielen Helfern und Vereinen unterstützt. So ist die Expo Obfelden stets eine Art Gesamtwerk, das von allen etwas abfordert, aber auch allen viel Freude bereitet», meint Jürg Meier.

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Wie 2014 wird die Mehrzweckhalle Zendenfrei wiederum mit Zeltanbauten erweitert. (Bild zvg.) Gewerbeschau und Publikumsmesse Wirft man einen Blick auf die Ausstellerliste, zählt man über 30 Betriebe, die ein klassisches Gewerbe präsentieren. Vom Schreiner über den Gipser, Sanitär, Maler oder Gartenbauer etc. findet sich die ganze Palette des Baugewerbes. Anderseits ist auch der Dienstleistungsbereich sehr gut vertreten: Gesundheit, Versicherungen, Banken, Telekommunikation, Fotografie usw. Nicht minder Interesse finden beim Publikum immer auch Automobil-Anbieter, Weindegustationen, Inneneinrichtungsideen, Bettwaren, kreative Blumenateliers und andere. Die Energiekommission der politischen Gemeinde informiert am Stand Nummer 47, während sich die Kommunalpolizei nebenan für die Sicherheit engagiert. Wer bei dem vielseitigen Programm der Veranstalter mal eine Pause braucht, wird im Restaurant «Central» von Elsi Imhof im grossen Zeltanbau kulinarisch verwöhnt. Am Freitagabend begrüsst der Turnverein die Besucherinnen und Besucher zur Schlagerparty und am Samstag zur Oldiesnight bis 1.30 Uhr (beide mit DJ). Am Sonntagmorgen ist ein spezieller

Event angesagt: Die Gemeinde Obfelden lädt die neu Zugezogenen zum Brunch ein. Begleitet wird der Anlass vom Trio «Troubadour». Anschliessend erhalten Vereine und Organisationen die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.

Fest für die ganze Familie Natürlich werden auch klassische Highlights für die Kinder nicht fehlen: Kinderschminken, ein Ballon-Clown auf Stelzen, die Fahrt mit der MiniEisenbahn und die süssen Versuchungen. Das Restaurant «Landi» offeriert Spaghetti an diversen Saucen und alles, was einen Znüni oder Zvieri ausmacht. Auch für die Kinderbetreuung ist gesorgt, wenn sich Erwachsene zum Rundgang durch die Ausstellung aufmachen. Die Öffnungszeiten vom Kinderhort «Rägeboge» sind in der Expo-Zeitung vermerkt. Diese wird übrigens am 24. April dieser Zeitung beigelegt. (pl) Expo 2018, Schmittenstrasse 5 (Bushaltestelle Bachstrasse, Linie 212 und 217): Freitag, 27. April, 15 bis 22 Uhr; Samstag, 28. April, 10 bis 22 Uhr; Sonntag, 29. April, 10 bis 18 Uhr, freier Eintritt, www.expo-obfelden.ch.

Die St John’s Voices des berühmten Cambridge Chors im Säuliamt Die St John’s Voices, der berühmte Chor von St John’s College, Cambridge, wird am Samstag, 21. April, um 16 Uhr, im Kloster Kappel auftreten.

Der gemischte Chor «St John’s Voices» wurde 2014 gegründet. (Bild zvg.) einem zusätzlichen gemischten Chor diese Musiktradition zu ergänzen und zu bereichern. Er hat mit seiner geschätzten Qualität bis anhin schon beachtlichen Erfolg gefeiert. Zum ersten Mal hat er im 2016 den Nahen Osten bereist und plant Konzerte in Kolumbien im nächsten Jahr. Im 2019 ist ausserdem die erste CD-Aufnahme mit Werken vom welschen Komponisten

William Mathias unter Naxos Label geplant. Ein Chormitglied stammt aus Fribourg und hat die Konzertreise in die Schweiz angeregt. Der Chor konzertiert in Lugano, Luzern, Kappel und Fribourg. (pd.) Der Eintritt ist kostenlos, ein freiwilliger Kollektenbeitrag ist herzlich willkommen.

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Niederlage Der FC Affoltern holt in der Rückrunde der Meisterschaft erstmals keine Punkte. > Seite 27

Entgiften – Entlasten – Teilfasten Ganzheitliches Angebot in Affoltern «Natur heilt praktisch» – die salus-therapien ag bietet durchs ganze Jahr ein Gesundheitsförderungsangebot. Die salus-therapien ag hat sich auf die umfassende Behandlung von Stresssymptomen, Verdauungsproblemen und Gelenkschmerzen spezialisiert. Mit spezifischen Entspannungsmethoden wie Neurofeedback, physiotherapeutischen Massnahmen und der ganzen Palette der Naturpraxis steht ein breites Angebot zur Auswahl.

Klänge aus Cambridge in Kappel

Das Konzert dauert ungefähr eine Stunde und wird Allegris berühmtes Miserere sowie Bachs zweifellos bekanntes Komm, Jesu, Komm und weitere Werke aus dem Englischen Choral-Repertoire beinhalten: wie beispielsweise von Howells, Perry und Mathias. St John’s wurde 1511 gegründet und ist eines der ältesten Colleges der Cambridge Universität. Bis 1982 waren ausschliesslich männliche Studenten zugelasssen. Es pflegt seit dem späten 16. Jahrhundert eine beachtliche Musiktradition, mit einem Chor aus Männern und Knaben. St John’s Voices wurde 2014 gegründet, um mit

Dienstag, 17. April 2018

Der nahende Frühling weckt die Lust auf mehr Energie Fiorella Vedova, diplomierte Naturheilpraktikerin TEN (Traditionell Europäische Naturheilkunde), verfügt über ein profundes Wissen in der Kräuterund Pflanzenwelt rund um Tinkturen, individuelle Teemischungen, Salben und Medizinalweine. Ergänzt wird ihr Angebot von einer Auswahl an Körperarbeit, von manueller Lymphdrainage bis zur sanften und wirkungsvollen «Emmett Technique» zur Muskelentspannung. Da die naturheilpraktische Betreuung von der Ganzheitlichkeit ausgeht, umfasst eine Beratung sowohl eine alltäglich umsetzbare angepasste Ernährung wie auch das Überdenken der aktuellen Lebenssituation. Im Frühjahr kommt man fast nicht darum herum, an ein Entschlacken des Körpers zu denken, ob man sich während der Wintermonate zu wenig bewegt und überschüssiges Gewicht angesammelt hat, oder ob man gleichzeitig mit dem Erwachen der

Pflanzenwelt auch sich selbst innerlich reinigen möchte. Entschlacken und Entgiften tönt einfach, doch steckt hinter einer professionellen Entschlackungskur mehr, als nur den Zucker wegzulassen. Zuerst müssen die für eine Person am besten abgestimmten Pflanzen bestimmt werden. Gewisse Pflanzen sorgen dafür, dass die Schlackenstoffe gebündelt werden, während andere Kräuter oder Lebensmittel für das Ausleiten zuständig sind. Wiederum andere Nahrungsmittel und Bakterienstämme nähren und bauen die Darmflora auf und somit kann das Immunsystem nachhaltig gestärkt werden. Nach einer Entschlackung fühlt sich der Körper leichter an, die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet und neue Energie hält Einzug in den Körper. Individuelle Beratungen bei Salus-therapien AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern, Telefon 044 762 27 47, info@salus-therapien.ch.

Fiorella Vedova. (Bild zvg.)

Ein Zeichen für die Gemeinschaft Elf Kolb Mitarbeitende spenden Blut Am 5. April fand in Hedingen die Blutspendenaktion des Samaritervereins Hedingen und der Blutspende SRK Zürich statt. Die Firma Kolb hat die Möglichkeit ergriffen und ihre Mitarbeitenden zum Blutspenden aufgefordert. Mit grossem Erfolg. Die Beteiligung lag mit 6 Prozent über dem Durchschnitt, denn elf Mitarbeitende haben mit ihrer Blutspende einen Beitrag für die Gemeinschaft geleistet. Da die Firma Kolb jedes Jahr Lernende für die kaufmännische und die Labor-Lehre sucht, gab es vor Ort einen kleinen Stand, der von zwei Lernenden betreut wurde. Ziel dieses Standes war es, die Bewohner von Hedingen über die Möglichkeit von Kolb als Ausbildungsstätte aufmerksam zu machen, damit es in Zukunft mehr Lehrstellenbewerbungen aus der näheren Umgebung gibt. Es war ein sehr spannender und abwechslungsreicher Abend, bei dem es viele tolle Gespräche gab und man sich gegenseitig besser kennenlernen konnte. Für

Kolb war es eine grossartige Möglichkeit, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, etwas Gutes zu tun und zu zeigen, dass wir alle ein Teil von Hedingen sind. Noemi Frey, Lernende 2. Lehrjahr

Die Lernenden vor dem Kolb-Stand. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 17. April 2018

«Seelenkinder»

Gesang und rassige Brass-Musik

Buchpremiere von Sereina Heim

Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden

Am Freitag, 20. April, findet in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern die Buchpremiere des Elternratgebers von Sereina Heim statt. Die ursprünglich aus Affoltern stammende Autorin liest aus ihrem Buch «Seelenkinder und wie sie in ihrer Familie wirken».

Der Musikverein Maschwanden führt am 21. April zusammen mit dem Sänger Silvio Flory in der Mehrzweckhalle Maschwanden das traditionelle Jahreskonzert durch. Ab 18.30 Uhr wird das Nachtessen serviert.

Auf liebevolle Weise zeigt sie auf, welche Bedeutung Kinder, die während der Schwangerschaft verstorben sind, für ihre Familie haben. Gleichzeitig erklärt sie bis anhin unerkannte Hintergründe für typische Kinderkrisen. Sereina Heim gelingt es in ihrer Arbeit als Familientherapeutin, eine «praktische» Spiritualität mit pädagogischem Fachwissen zu kombinieren. Diese Verbindung ist auch im Buch spürbar. Es erklärt Eltern, welche familiären Einflüsse bei Kindern ein schwieriges Verhalten auslösen. Damit die Eltern ihre Kinder besser verstehen können. Das Ziel des Buches ist es nicht, das Verhalten der Kinder zu ändern, sondern das Bewusstsein der Eltern. Aus dieser neuen Perspektive kann die Familie zurückfinden in ein harmonisches Miteinander.

Sereina Heim hat an der Universität Zürich Pädagogik studiert und ist seit ihrer Kindheit hellsichtig. Sie entwickelte ihre eigene Familientherapieform «Familienbalance», in der sie energetische Körperarbeit mit Lebensberatung kombiniert. Aufgrund ihrer Wahrnehmungsfähigkeit hat sie ein Muster entdeckt, das in unzähligen Familien wirksam ist: Das Fehlen eines Kindes, welches in der Schwangerschaft durch eine Fehlgeburt oder Abtreibung gestorben ist, kann direkten Einfluss auf das Wohlbefinden der lebenden Geschwister haben. Sie prägte den Begriff «Seelenkinder» für diese früh verstorbenen Kinder. Ihre Botschaft ist eindeutig: Seelenkinder sind ein wichtiger Teil der Familie. Das Vergessen kann verheerende Folgen für die ganze Familie haben. Die liebevolle Integration hingegen hilft, dass die Balance innerhalb der Familie stimmt und es jedem einzelnen gut geht. So gibt sie betroffenen Eltern den Tipp, sie sollen über ihre Seelenkinder reden. Und genau das tut Sereina Heim bei der ersten Lesung hier in Affoltern. (pd.) Buchvernissage mit Apéro, Freitag, 20. April, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

«Orgel plus» Konzert in der Kirche Stallikon Am Sonntag, 22. April, um 16 Uhr spielt die frühere Organistin der Kirche Affoltern, Susanna Baltensperger, in der Kirche Stallikon. Als Gast ist Stepptänzerin Ursina Meyer geladen. Vor sieben Jahren war die frühere Organistin der reformierten Kirche Affoltern das letzte Mal in der Gegend zu hören. Nun konzertiert sie in Stallikon, in jener Kirche, an der sie als junge Musikerin vor 50 Jahren ihre erste Stelle antrat. Die neue Orgel von Michael Klahre, Basel, wurde Ende 2016 eingeweiht. Sie eignet sich

bestens für Sandwichprogramme, Susanna Baltenspergers Markenzeichen: Barocke und zeitgenössische Werke wechseln sich ab, damit die Zuhörerinnen und Zuhörer aufmerksam, wach und neugierig bleiben. Neben Eigenkompositionen erklingen Werke von L.-N. Clérambault, C. Ph. E. Bach, B. Heller. Für einen fulminanten Schlusspunkt sorgt Ursina Meyer, die als Stepptänzerin den Weltmeistertitel trägt, zu J. S. Bachs Toccata und Fuge einen rhythmischen Kontrapunkt. (pd.) Sonntag, 22. April, 16 Uhr, Kirche Stallikon. Eintritt frei, Kollekte.

Für das bevorstehende Jahreskonzert hat der Musikverein Maschwanden ein besonders abwechslungsreiches, unterhaltsames und breitgefächertes Programm einstudiert. Mit der Unterstützung von Sänger Silvio Flory werden die Gäste ein musikalisches Doppelpack geniessen können. Wer Glück hat, räumt mit wenigen Losen gleich die grosse Tombola ab. Festwirtschaft, Bar und Kaffeestube sorgen für

Der Musikverein Maschwanden lädt am Samstag zum traditionellen Jahreskonzert. (Bild zvg.) das leibliche Wohl der Gäste. Auf einen gemütlichen Abend freut sich der Musikverein Maschwanden. (pd.)

Die Ämtler Alternativerock-Band «Wilcox» feiert am 20. April in der Galvanik in Zug die Plattentaufe ihres Debüt-Albums «Painting in Grey». Obwohl es sich bei «Wilcox» um eine Schweizer Band handelt, startete ihre musikalische Karriere in Übersee, genauer gesagt in Los Angeles. 2012 zogen Timo (Gesang) und Sandro (Gitarre) in die Lüfte, um sich von neuem Sound inspirieren zu lassen. Nach diversen Streifzügen durch Keller, Clubs und Festivals, tat sich das Quartett im Jahr 2014 mit der langersehnten ersten EP namens «EP-2014» hervor. Nach

einer kreativen Phase, bei der das Schaffen von neuen Liedern im Vordergrund stand, melden sich «Wilcox» am 20. April mit «Painting in Grey» fulminant zurück. Die Hörer dürfen sich auf ein authentisches Album mit schweisstreibenden und intensiven Momenten freuen. Für die nötige Leichtigkeit und Wärme sorgt die Erinnerung an den Geruch von frischem Holz, welcher in jedem Song sonnenklar durchschimmert. Doch wie bei einem Wald ist auch das Debüt-Album «Painting in Grey» mit einer facettenreichen Abwechslung bepackt. (pd.)

Nachtessen ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr, Eintritt frei.

Informationstag der Firma SHS Haustechnik AG in Affoltern Die Energieoptimierung spielt in der modernen Haustechnik eine immer wichtigere Rolle. Die Firma SHS Haustechnik AG in Affoltern orientierte anlässlich eines Informationstages über ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Bereiche Sanitär, Heizung und Spenglerei. ................................................... von martin mullis Die weissen Nutzfahrzeuge mit dem orangen Schriftzug SHS sind auf den Strassen des Säuliamts eine häufige und bekannte Erscheinung. Kein Wunder: Das grösste Installationsunternehmen zwischen Zürich und Zug mit rund 60 Mitarbeitern verfügt über eine Flotte von 30 Kleintransportern, welche momentan gegen 30 aktuelle Baustellen bedienen. Das einprägsame Firmensignet SHS steht für die Bereiche Sanitär, Heizung und Spenglerei einer modernen Firma, die als Generalplaner Produkte und Dienstleistungen rund um die modernste Haustechnik anbietet. Geschäftsleiter Peter Feuz öffnete am Infotag die Türen seiner Firma, um die interessierten Gäste über den neusten

gen. Auch die neue Technologie des Hybrid-Systems, bei dem eine Wärmepumpe mit Öl oder Gas kombiniert werden kann, stand auf dem Programm. Selbstverständlich bot der Infotag den Kunden der SHS auch die Gelegenheit, sich über die weiteren Bereiche wie Der Geschäftsleiter der SHS, Peter Feuz. (Bild Martin Mullis) Wasser-EnthärStand der Haustechnik zu informie- tungsanlagen, Badsanierung, Boilerren. entkalkung, Duschenverglasung und Der Infotag war denn auch weit Flachdachsanierung zu informieren. mehr als eine Ausstellung. Viele Die Firma SHS bietet als GeneralplaBesucher nutzten die Gelegenheit, um ner umfassende Lösungen an, bei deganz konkrete Wünsche, Fragen und nen sich die Bauherrschaft weder um Probleme vor allem in der Sparte Wär- Baueingaben, Bewilligungen oder zumeerzeugnis anzusprechen. In Refera- sätzliche Handwerker kümmern ten zum Thema «Energieoptimierung muss. Diese Rundum-Lösung gilt bei in der Haustechnik» informierten Ge- der SHS für alle drei Sparten Sanitär, schäftsleiter Peter Feuz sowie Markus Heizung und Spenglerei. Damit wegen Steuble, Abteilungsleiter Heizung. der puren modernen Technik die Gemütlichkeit nicht zu kurz kam, sorgten Festbänke und Verpflegung sowie Modernität und Kompetenz kleine Geschenke. Der spannende InIhre Ausführungen betrafen moderns- formationstag dürfte den Besuchern te Wärmepumpen und Erdsondenanla- noch lange in Erinnerung bleiben.

Frühlings-Matinée des Gemischten Chors

Plattentaufe der Ämtler Band «Wilcox»

Samstag, 21. April, im MZW Maschwanden.

Generalplaner einer energieoptimierten Haustechnik

Ein Programm voller Volkslieder Susanna Baltensperger spielt am 22. April in Stallikon. (Bild zvg.)

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Am Sonntag, 22. April, findet im Singsaal Zwillikon die nächste Matinée statt, an welcher der Gemischte Chor Affoltern ausschliesslich Volkslieder vortragen wird, begleitet am Flügel von der Organistin und Veranstalterin Antonia Nardone. Die Zuhörenden dürfen sich auf einen bunten Strauss fröhlicher und zum Teil bekannter Volkslieder freuen, welche vor allem aus der Schweiz stam-

men – zwei davon sogar aus dem Knonauer Amt. Der Begriff «Volkslied» bezeichnete früher eine damals neue volksnahe Auffassung von lyrischer Dichtung, die sich von der Künstlichkeit der Poesie unterschied. Ihre Merkmale waren eine leichte Singbarkeit und die textliche Volksnähe. Volkslieder erzählen meist von Situationen, Begebenheiten und Stimmungen des täglichen Lebens. Matinée mit Volksliedern, Sonntag, 22. April, 11.15 Uhr, Singsaal Zwillikon.

Veranstaltungsort «Frei und willig» Am 25. April hält Alt-Stadträtin Monika Stocker ein Referat über das Thema Freiwilligenarbeit. Die Veranstaltung findet im reformierten Chile-Huus in Affoltern statt. In der letzten Ausgabe des «Anzeigers» war fälschlicherweise das Chile-Huus Hedingen als Veranstaltungsort angegeben. Die reformierten Kirchen des Bezirks Affoltern bieten engagierten Frauen und Männern vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bereich Freiwilligenarbeit, sei es für bestimmte Anlässe oder regelmässig in längerfristigen Projekten. Am 25. April haben Interessierte die Gelegenheit, mehr zu erfahren. Gastrednerin der Veranstaltung im Chile-Huus Affoltern ist die ehemalige Stadträtin Monika Stocker. Zum Abschluss offeriert das Ämtler Tandem – das kirchliche Freiwilligenprojekt für Flüchtlinge – einen internationalen Apéro. Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr, reformiertes Chile-

Plattentaufe am Freitag, 20. April, Galvanik Zug.

Der Gemischte Chor Affoltern tritt am 22. April in Zwillikon auf. (Bild zvg.)

Huus, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern, Eintritt frei.


veranstaltungen

«Sax44» spielen am Concerto piccolo Am Freitag, 20. April, in Obfelden Heimspiel für die Säuliämtler Band «Sax44»: Am 20. April tritt das Quartett in der reformierten Kirche Obfelden auf. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und dauert eine halbe Stunde. Hinter dem Namen «Sax44» steht das Säuliämtler Quartett mit Cony Walser, Urs Steinmann (beide Altsax), Hanspeter Merz (Tenorsax) und Thomas Gilg am Baritonsax. Sie werden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Stücken aus den Sparten Swing, Latin, Ragtime und Pop begeistern. Wenn ihre Faszination am Instrument im Live-Auftritt so durchklingt wie im eingesandten Gedicht, wird auch der nächste musikalische Apéro wiederum ein Genuss: «Ich frag’ dich, liebes Saxophon: Wie machst du nur den schönen Ton, der dir aus deinem Körper strömt und himmlisch musikalisch tönt? Ist schuld daran dein goldner Bauch, der stark gebogen wie ein Schlauch? Vielleicht ist’s ja die Klappenmenge So wohlgeordnet im Gedränge? Trägt das Mundstück bei zum guten Ton? Sag mir, liebes Saxophon, worin liegt der wahre Grund?» «Der liegt in meines Bläsers Mund!»

Das Säuliämtler Quartett «Sax44» im Concerto piccolo. (Bild zvg.) Das Kurzkonzert dauert wie gewohnt eine halbe Stunde und findet um 19 Uhr statt. Die «Concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch unterstützen Konzertbesuchende diese Idee und können eine weitere Ausgabe dieser Konzertreihe als Auftakt ins kommende Wochenende geniessen. (pd.) Sax44, Ref. Kirche Obfelden, Freitag, 20. April, Beginn 19 Uhr, Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Eintritt frei

frei nach Christoph Sutter

Kollekte.

Die Eltern-KindBeziehung stärken Der PEKiP-Sommerkurs startet am 16. Mai Mitte Mai startet der achtteilige PEKiP-Kurs. Als fachliche Unterstützung wird Sozialpädagogin Barbara Egger den Kurs begleiten. Eine schnelle Anmeldung lohnt sich, die Plätze sind begehrt. Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-Eltern-KindProgramm (PEKiP) unterstützt und be-

gleitet den Prozess des Kennenlernens und Entdeckens sowie die natürliche Entwicklung der Babys durch liebevolle Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen. Die Eltern haben so die Möglichkeit, die Beziehung zu ihrem Baby bewusst zu vertiefen und zu stärken. Am Mittwoch, 16. Mai, von 9.30 bis 11 Uhr startet dieser achtteilige Kurs mit der kompetenten PEKiP Gruppenleiterin und diplomierten Sozialpädagogin HF, Barbara Egger. Mit ihrer fachlichen Unterstützung wird zusätzlich dem Austausch zwischen den Eltern angemessen Raum gegeben. Frühzeitiges Anmelden lohnt sich, die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Für ältere Geschwister ist gegen einen Unkostenbeitrag von sechs Franken pro Stunde und Kind eine Kinderhüeti im Haus vorhanden. (pd.) «PEKiP Sommerkurs»: Start ab 16. Mai, anmelden unter kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Das PEKiP fördert das Kennenlernen zwischen Eltern und Kind. (Bild zvg.)

Weitere Infos und ganzes Kursprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Pop-up Kino mit Film «Inhabit» Am 22. April findet der internationale Earth Day statt. Schweizweit finden Filmvorführungen statt. Im Zentrum Kafimüli in Stallikon wird der Film «Inhabit» gezeigt. Am 22. April finden mehr als 20 öffentliche Filmvorführungen mit dem Film «Inhabit» in der ganzen Schweiz statt. So auch in Stallikon im Zentrum Kafimüli. Der Verein «Filme für die Erde» übernimmt an diesem Tag die Gebühr für die Filmlizenz und stellt Eventmaterialien zu Verfügung. Als Mitglied im Verein ist man Teil eines BotschafterNetzwerkes und erhält jedes Jahr mehrere Filme, Informationen über

die besten Umweltdokus und eine gratis Film-Lizenz am Earth Day. Wer sich für eine Mitgliedschaft bis Ende Mai entscheidet, erhält den Film als Willkommensgeschenk. Inhabit ist ein 92-minütiges Meisterwerk voller grüner, intelligenter und lebensreicher Antworten über Permakultur. Darüber, wie der Mensch florierende Ökosysteme schaffen kann und letztendlich die Heilkräfte besitzt, unseren Planeten zu retten. (pd.) Der Film wird gezeigt am Sonntag, 22. April, im Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. Türöffnung um 19.30 Uhr, Filmstart um 20 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Sprache: Englisch, Untertitel: Deutsch. Keine Reservierung, beschränkte Platzzahl.


Sport

Dienstag, 17. April 2018

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Überzeugender Heimsieg gegen Mendrisio Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Mendrisio 2:0 (0:0) Mit dem dritten Sieg in Serie sicherte sich der FCWB wichtige Punkte und bestätigte den Aufwärtstrend eindrücklich. Allerdings bleibt es in der Gruppe 3 äusserst spannend. Nachdem der FC Wettswil-Bonstetten schon vor einer Woche beim FC Kosova überzeugte, wollte die Mannschaft von Trainer Oswald ihre starke Form bestätigen. Mit Mendrisio empfing man am Wochenende einen starken und aggressiv spielenden Gegner, der aber die letzten beiden Partien in der Nachspielzeit verlor.

Kämpferische Anfangsphase Zu Beginn der Partie war keines der beiden Teams gewillt, konstruktiven Fussball zu bieten. Viele Zweikämpfe und lange Bälle wurden den Zuschauern gezeigt. Nach der Startphase kam WB besser ins Spiel, wobei Todzi und Dzelili mit ihren Abschlussversuchen scheiterten. Nach rund 25 Minuten schrammte Zollers sehenswerter Flugkopfball nur knapp am Tor vorbei. Dies war die beste Gelegenheit der

Gastgeber in der ersten Halbzeit. Doch kurz vor dem Pausentee wurden die Tessiner stärker. Die beste Chance für die Tessiner ergab sich nach einem Eckball, welchen die WB-Hintermannschaft nicht ausreichend klären konnte. Der zweite Anlauf der Tessiner wurde dann von Brüniger zunichte gemacht. Es war die letzte Aktion vor dem Pausenpfiff und somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Starke Reaktion nach der Pause Es schien so, als hätte Trainer Oswald in der Pause die richtigen Worte gefunden. Denn sein Team agierte zu Beginn der zweiten Hälfte wachsam und vor allem kombinationsfreudig. Dzelilis Schuss in der 48. Minute streifte knapp am Tor vorbei und kurz darauf kombinierten Zoller, Lugo und Capone einen Pass zu lange und die Tessiner konnten klären. Pech hatte Mendrisio, als sich ihr Schlussmann verletzte. Gerade in dieser Drangphase der Ämtler hätte man den Kapitän aus Tessiner Sicht brauchen können, um Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Die Nummer zwei hatte umgehend

Endgültige Entscheidung im Wettswiler Moos: Akrobatisch erzielt Timi Dzelili das 2:0 für den FCWB. (Bild Kaspar Köchli) die erste Bewährungsprobe zu meistern, parierte den Abschluss von Loosli aber sehenswert.

Ein Führungstreffer mit Folgen Die Druckphase der Oswald-Elf riss aber nicht ab. Die Ämtler powerten weiter, vor allem die spielfreudige Offensive kam immer besser ins Spiel. Nach weiteren erfolglosen Versuchen war es in der 64. Minute so weit. Nach einem Doppelpass mit Dzelili drückte

Schlechter Lohn für den FCA Fussball, 2. Liga: FC Affoltern – FC Männedorf 2:3 (1:1) Der FCA ist bei seiner Jagd nach Punkten ausgebremst worden. Obwohl mehrheitlich überlegen, reichte es zum ersten Mal in der Rückrunde nicht für Punkte. Die Gäste, mit dem überragenden Hüter Lobnik, behielten in der hektischen Schlussphase den kühleren Kopf. Wie schon in den letzten Partien agierten die Ämtler von Beginn weg äusserst konzentriert und ballsicher. Es war nicht verwunderlich, dass auch die erste Chance nicht lange auf sich warten liess. Der Abschlussversuch von Arsic nach einer Viertelstunde gelang jedoch noch nicht wunschgemäss. Minuten zuvor kam schon Rama, von Bilic eingesetzt, nur um Haaresbreite zu spät. Schnörkellos, im Stile eines Goalgetters, machte es Stankovic wenig später besser. Sein scharfer Flachschuss von der Strafraumgrenze landete unhaltbar in der rechten Torecke. Nur eine Zeigerumdrehung später wäre Scicchitano beinahe der Doppelschlag geglückt, sein Weitschuss verfehlte das Gehäuse nur ganz knapp. Das FCA-Spiel machte zu

diesem Zeitpunkt wahrlich Freude und auf den Rängen fragte man sich (wohl zu früh), wer jetzt nun im Abstiegsstrudel steckt. Die Gäste beantworteten diese Frage gegen Ende des ersten Durchgangs gleich selber auf dem Spielfeld, indem sie fortan zielstrebiger agierten und zu einer ersten Möglichkeit kamen. Dass die Einheimischen nicht mit einem Vorsprung in die Pause gehen konnten, hatten sie sich allerdings selber zuzuschreiben. Ein Abstimmungsproblem in der Defensive nutzte Weber zum Ausgleich. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit bestimmten vorerst die Filipovic-Boys die Gangart und Rama sah seine zwei Abschlüsse in der 50. und 62. Minute vom glänzend disponierten Gästehüter Lobnik zunichte gemacht. In der Folge kamen die Männedörfler immer besser ins Spiel und hatten ein paar gute Ansätze, jedoch fehlte (noch) die letzte Überzeugung.

bellenschlusslicht, welches auch in Halbzeit zwei einen Aussetzer hatte und den Ball in der eigenen Hälfte völlig unnötig nicht wegspedieren konnte. Die Führung der Gäste war zum Glück für die «Säulis» nur von kurzer Dauer. Der gut spielende Steigmeier liess sich auf der rechten Seite nicht stoppen und seine mustergültige Hereingabe konnte Arsic zum vielumjubelten Ausgleich einschieben. Der FCA spielte jetzt «all in» und verlor alles. Gästestürmer Weber ging für einmal vergessen und bedankte sich dafür mit seinem Doppelpack, danach war Schluss. Vieles hat gepasst, in der Endabrechnung waren es aber zwei Fehler zu viel, welche die Jungs von der Goldküste brutal ausgenützt haben. Schon am nächsten Wochenende besteht die Möglichkeit zur Korrektur – diesmal an der «Pfnüselküste» beim FC Horgen. Harry Wettstein Sportplatz Moos, 135 Zuschauer; SR Banushi, Gaki-

Turbulente Schlussphase mit drei Toren Dass das Spiel in den letzten Minuten nochmals viel Fahrt und dramatische Züge annahm, lag wiederum am Ta-

dis, Zeqiri; Tore: 18. Stankovic 1:0, 45. 1:1, 83. 1:2, 87. Arsic 2:2, 90. 2:3 FCA: Aegerter; Luchsinger, Scicchitano, Steigmeier; Arsic, Shala (85. S. Antenen), Mühlemann, Bilic, Rama (62. Markanovic); Stankovic (62. Stähli), C. Antenen. Abwesend: Ismajlaj, Tustonja.

Zoller den Abpraller entschlossen mit seinem Kopf zum 1:0 über die Linie. Allerdings zog sich der Torschütze im besagten Zweikampf eine Platzwunde zu und musste mit blutverschmierten Gesicht ausgewechselt werden. Nach der Führung glich sich das Spielgeschehen aus. Die Ämtler verliessen sich auf das Verteidigen und wollten durch gefährliche Konter das Spiel entscheiden. Konterchancen durch den aktiven Lugo wurden im letzten Moment geblockt und als in der 83.

Minute nach einer Balleroberung von Schneebeli, auch Dzelili mit seinem Schuss die Entscheidung nicht herbeiführte, stieg die Anspannung der Zuschauer im heimischen Moos. Zwei Minuten vor Schluss nach einem Eckball folgte dann endlich das erlösende 2:0. Nach einem Corner leitete Peter den Ball stark mit der Hacke weiter und Dzelili hämmerte den Ball in den Netzhimmel zur Entscheidung. Ein enorm wichtiger Sieg für den FCWB, da alle direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auch voll punkten konnten. Mit den nächsten drei Punkten und einem weiteren «Zu-Null» Erfolg konnte die Mannschaft um Trainer Oswald ihren Aufwärtstrend bestätigen. (lth) Matchtelegramm: FCWB - Mendrisio 2:0 (0:0), Tore: 65. Zoller, 88. Dzelili; Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB: Baumgartner, Brüniger, Capone (85. Peduzzi), Dzelili (90. Horak), Loosli, Lugo, Schneebeli, Studer, Peter, Todzi, Zoller (69. Betrisey). Weitere WB-Resultate: FCWB 2 – Oberrieden 4:0, FCWB 3 – Freienbach 1:0, Jun. A (CCJL) – Dietikon 4:1, Jun. B1 (CCJL) – Red Star 1:4, Wollishofen – Sen. 30+ 1:4, Sen. 40+ – Kloten 2:2, Jun. Db – YF Juventus 2:6, Jun. Dc – Horgen 3:4, YF Juventus – Jun. Ca 3:2, Adliswil – Jun. Dd 3:1, Wiedikon – Jun. Da 2:2.

Gelungener Saisonauftakt Erfolgreiche Mettmenstetter Turnende Am vergangenen Wochenende wurde die Wettkampfsaison der Geräteturner und -turnerinnen eröffnet. Die Mettmenstetter Delegation durfte sich zum Saisonstart im neuen Turndress präsentieren.

den sieben angetretenen Turnern konnten drei eine Auszeichnung gewinnen. Besonders hervorstehend war Emmanuel Foster, welcher mit seinem 7. Rang in der Kategorie 6 bereits die ersten Punkte für die Schweizer Meisterschaftsqualifikation sammeln konnte. (pd.)

Die Mädchen konnten in Neftenbach brillieren. Sie erturnten 22 Auszeichnungen. In der Kategorie 1 wurden zwei Top-Ten-Plätze erreicht mit Aaliyah Pelenk auf Rang 8 und Lia Cochard auf Rang 9. Total erreichte das Team Mettmenstetten in der Team-Wertung damit den 2. Rang. In der Kategorie 3 erturnte sich Janice Meier den hervorragenden 2. Rang von über 300 Turnerinnen. Hanna Prechtel schaffte ebenfalls den Sprung in die Top Ten auf dem 9. Rang und knapp dahinter auf Rang 11 fand sich Alani Widmer wieder. In dieser Kategorie erkämpften sich alle Mädchen eine Auszeichnung und es resultierte in der Team-Wertung wieder der 2. Rang. Bei den Jungs wurde der erste Wettkampf in Egg ausgetragen. Von

Rangliste Girls: K1: Aaliyah Pelenk 8*, Lia Cochard 9*, Anouk Werder 22*, Noreen Zamora 22*, Isabel Kaussen 57*, Freia Gossmann 88*, Lia Howald 320. K2: Aurora Romeo 53*, Sofie Prechtl 59*, Chloé Kull 64* und Larina Brun 87*. K3: Janice Meier 2*, Hanna Prechtl 9*, Alani Widmer 11*, Simea Eisenegger 24*, Karla Kübler 26*, Jana Speckmann 34*, Leonie Winkler 34*, Michelle Muri 74*, Noemi Pelenk 94*. K4: Riana Buchle 21*, Noelia Vollenweider 94*, Michelle Meier 134, Nadja Gottsmann 157, Ylenia Tsianakas 183, Lyn Kolnisko 190. K5A: Selina Meier 44*, Elena Widmer 64, Jill Wettstein 85, Aline Gottsmann 111, Jana Eisenegger 113. K6: Aline Leidenix 63, Lea Götschi 67, Jacqueline Loretz 69 Rangliste Jungs: K1: Migg Betschart 40. K2: Elias Tobler 13*, Carl Widmann 16*, Michael Suter 26. K3: Niklas Burkhard 21. K5: Samuel Violetti 45. K6: Emmanuel Foster 7*. *mit Auszeichnung

Jetzt zur Jubiläumsstafette anmelden Der Turnverein Hausen feiert sein 100-jähriges Bestehen Am 5. Mai feiert der Turnverein Hausen sein 100-Jahre-Jubiläum. Nebst den Feierlichkeiten am Abend veranstalten die Organisatoren eine Jubiläumsstafette für alle Interessierten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Der rund fünf Kilometer lange Parcours führt vom Festgelände auf dem Flugplatz Hausen ins Dorf und wieder zurück. Vereine aus der Umgebung stellen die zu absolvierenden Posten. Die Teilnahme erfolgt in Teams, bestehend aus zwei bis fünf Personen. Gestartet werden kann ab 12 Uhr, eingeladen sind alle. Die Stafette fordert

verschiedene Fähigkeiten. Beim Schützenverein ist eine ruhige Hand gefragt, der FC Hausen sucht den perfekten Schuss, und beim Tennisclub Hausen wartet selbstverständlich eine Aufgabe mit Racket und Ball. Spass steht beim Frauenverein mit einem «Garetten»-parcours im Vordergrund und am Posten der Hausemer Männerriege sind eine Portion Glück und Teamarbeit gefragt. Musikkenner und Hobbymeteorologen kommen auch nicht zu kurz. Der Oberämtler Chor und die Hausemer Wetterschmöcker haben sich knifflige Aufgaben überlegt. (pd.)

Nicht nur sportliche, sondern auch koordinative Fähigkeiten sind an der Stafette gefragt. (Bild zvg.)

Anmeldung zur TVH-Jubiläumsstafette vom 5. Mai ab sofort unter: www.tvhausen.ch/100jahre.

Die erfolgreichen K3-Mädchen im neuen Turndress. (Bild zvg.)


Gemeinde Maschwanden

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Veranstaltungen

Lorenz Keiser

Matterhorn Mojito Freitag, 20. April 2018, 20.15 Uhr Werkgebäude Hedingen Eintritt frei / Kollekte

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis

Schulen und Kurse

Türöffnung 19.30 Uhr

unterstützt durch Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Ankündigung

Gerne Gitarre spielen?

Generalversammlung 2018

Erfolgreiche Methode eines 1A-Lehrers. Schnupperlektion Tel. 079 220 62 84

Freitag, 1. Juni 2018, 19.30 Uhr Im Saal Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 2. Mai 2018 schriftlich an die Wasserversorgung, zu Handen des Vorstandes, einzureichen. Es finden Vorstandswahlen statt. Affoltern am Albis im April 2018

Der Vorstand

Stellenanzeiger Wir suchen ab sofort, für unser Bergrestaurant in Hausen am Albis

einen Koch (m/w) mit viel Erfahrung und Freude am Beruf. Hast Du den Überblick in hektischen Zeiten, bist mobil und willst uns in Zukunft als neues Teammitglied unterstützen… Dann melde Dich telefonisch unter 044 764 01 67 oder per Mail an info@albishorn.com bei Tina.

Wir suchen für unser Bergrestaurant in Hausen am Albis

flexible Service-Aushilfen mit Erfahrung, im Stundenlohn für Wochenenden mit schönem Wetter Hast Du den Überblick auch in hektischen Situationen, bist mobil und möchtest uns in Zukunft als Teammitglied unterstützen ... Dann melde Dich telefonisch unter 044 764 01 67 oder per Mail an info@albishorn.com bei Tina.

Stellengesuche «Putzfee…

Jeden Freitagnachmittag ca. 4 h Reinigung kleines EFH. Gute Deutsch- und Fachkenntnisse Voraussetzung mind. C Bew. oder CH-Pass in Aeugst a/A. ybk1971@gmail.com, 079 906 73 51.»

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030 2018  

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