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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 30 I 169. Jahrgang I Freitag, 17. April 2015

Ertragsüberschuss

Gekündigt

Die Politische Gemeinde Aeugst präsentiert eine positve Jahresrechnung 2014. > Seite 3

Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen verlässt Maschwanden.> Seite 3

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Radwegbau Mehr Sicherheit für Velofahrende zwischen Mettmenstetten und Rifferswil. > Seite 7

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Mehr Politik Bekenntnis des Arbeitgeverbandes an der Generalversammlung in Mettmensteten. > Seite 9

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«Geschweizt» Hausen: Lesung mit Charles Lewinsky, Judith Stadlin und Michael van Orsouw. > Seite 10

Lernende der Schweizer AG beeindrucken den französischen Staatspräsidenten François Hollande auf Schweizer Staatsbesuch mit einem 80-Minuten-Zwischenhalt in Hedingen Den zweiten Tag seines Staatsbesuches startete Frankreichs Staatspräsident François Hollande mit einer Besichtigung der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Begleitet von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und einem stattlichen Tross weiterer Begleitpersonen, zeigte sich der hohe Gast interessiert und hoch beeindruckt.

erneuerbarer Energien weitherum einen guten Namen geschaffen hat. Dafür wurde die Schweizer AG auch schon mehrfach ausgezeichnet. Die guten Beziehungen des Hedinger Traditionsbetriebes zu Frankreich wurden ebenfalls angesprochen. Einerseits war beim Staatsbesuch auch eine Delegation elsässischer Grenzgänger – Schweizer-Mitarbeitende der Zweigniederlassung im aargauischen Möhlin – mit dabei, anderseits Vertretungen französischer Lieferanten von Fotovoltaik-Modulen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

................................................... von urs e. kneubühl Es war nur ein kurzer Teil der rund 80-minütigen Besichtigung, aber er beeindruckte: Isabelle Villiger aus Affoltern und Aron Bonomo aus Hedingen, zwei von insgesamt 46 Lernenden der Ernst Schweizer AG, stellten Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und ihrem hohen Gast François Hollande ein von Lernenden der Firma erarbeitetes Nachhaltigkeitsprojekt vor. Die kurze, nichtsdestotrotz hochinteressante Präsentation machte Eindruck, wie das gezeigte Interesse und das anerkennende Kopfnicken des französischen Präsidenten bestätigten. Ebenso wie der bündige Vortrag der Lernenden imponierte der gesamte erste Teil der Besichtigung der Schweizer AG, welcher ganz dem Thema Berufsbildung gewidmet war. Mit 46 Lernenden in zehn verschiedenen Berufen ist das Hedinger Metallbau-Unter-

anzeigen

Zum Abschied ein Geschenk aus der Lehrlingswerkstatt für den Staatspräsidenten, von links: Lehrling Samuel Niklaus, Hans Ruedi Schweizer, François Hollande und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. (Bild Urs E. Kneubühl) nehmen ein Vorzeigebetrieb, genauso wie mit seinem Handeln nach den Grundsätzen der nachhaltigen Unternehmensführung. Energie- und emissionsarme Fertigungsprozesse, langlebige Produkte, wiederverwendbare Materialien sowie das breite Sortiment an Produkten der Schweizer AG für die Nutzung von Sonnenenergie bildeten den zweiten Schwerpunkt des Staatsbesuches in Hedingen.

Ein Höhepunkt in der Firmengeschichte Der Besuch des französischen Staatspräsidenten, so hielt Hans Ruedi Schweizer fest, gehe unbestritten als ein Höhepunkt in die Firmengeschichte ein. Der Verwaltungsratspräsident der Ernst Schweizer AG, die demnächst ihr 95-Jahre-Jubiläum feiern kann, sprach in seiner Begrüssung im

Neuerungen im Seleger Moor «Im Seleger Moor herrscht Aufbruchstimmung», sagt Geschäftsleiter Mäni Blum. Mit verschiedenen Massnahmen soll der 12 ha grosse Blumenpark mit Rhododendren und Azaleen noch mehr Attraktion erhalten, ein echter Naturpark bleiben und nicht zum Rummelplatz werden. Naturunterricht für Schulen, Wissensvermittlung, Kunst und Kultur einbauen – das sind Neuerungen, die umgesetzt sind oder werden. (-ter.) ......................... > Bericht auf Seite 11 Park-Geschäftsführer Mäni Blum (links) und ein Angestellter setzen eine Sitzgelegenheit. (Bild -ter.)

Foyer von einem eigentlichen «Geburtstagsgeschenk». Anschliessend stellte er das Unternehmen in einer kurzen Präsentation vor und verwies dabei auf die innovative Tradition des selbstständigen Familienunternehmens mit Sitz in Hedingen, das sich durch zukunftsgerichtete und standardisierte Produkte sowie mit effizienten, prozessorientierten Abläufen in Sachen Nachhaltigkeit und Nutzung

Toni Bortoluzzi hört auf SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi verzichtet auf eine erneute Kandidatur. «Sechs Amtsdauern sind genug», sagte er gegenüber dem «Anzeiger». Und das hat er nun auch schriftlich der Par- Toni Bortoluzzi. teileitung mitgeteilt. Noch Anfang dieses Jahres zog er eine erneute Kandidatur in Erwägung, weil unter anderem mit der Botschaft zur Altersvorsorge ein Thema auf die Agenda kommt, das zu seinem politischen Kernbereich gehört. Und er deswegen von verschiedenen Organisationen zu einem Weitermachen animiert wurde. Nun hat der 68-Jährige aber entschieden, seine Karriere zu beenden – nach 33-jähriger Tätigkeit in Politik und Behörden. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 16 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Gemeinde Affoltern am Albis Schwimmbad Stigeli Badesaison 2015 Eröffnung am Samstag, 9. Mai 2015 Der Abo-Vorverkauf findet wie folgt statt:

Dein Lebenskreis hat sich geschlossen. Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserer langjährigen, treuen Mitarbeiterin und Freundin

Dienstag, 28. April 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 29. April 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 30. April 2015, von 14.00 bis 18.00 Uhr Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt.

Gemeindeammannamt Hausen am Albis

Die Saison-Abos sind im Vorverkauf (28. bis 30. April 2015) Fr. 5.– günstiger erhältlich. Öffnungszeiten

Gerichtliches Verbot

Ab 9. Mai 2015 bis Ende Badesaison 2015: 09.00 bis 20.00 Uhr

Der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 23. März 2015 nach Einsicht in das Gesuch der Gemeinde Hausen am Albis, 8915 Hausen am Albis, in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt:

Bei sehr schönem und heissem Wetter bleibt das Bad bis 21.00 Uhr offen. An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 09.00 und 12.00 Uhr geöffnet. Über die Schliessung und die längeren Öffnungszeiten entscheidet der Leiter Schwimmbad.

Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den gekennzeichneten Besucherparkplätzen an der Weidstrasse beim Friedhof Weid, 8915 Hausen am Albis, Kat.-Nr. 3034, untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 200.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich die Besucher des Friedhofs Weid während einer maximalen Parkzeit von vier Stunden. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO)

ADIEU, LUZIA

Vorverkauf

Eintrittspreise (inkl. MwSt.) Einzeleintritt Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* ab 17.00 Uhr Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* 10er-Abo Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* Saison-Abo Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* Depot für 10er-Abo und Saison-Abo Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.

Fr. 6.— 3.— 5.— 5.— 5.— 3.50 2.50 3.— 3.— 3.— 54.— 27.— 45.— 45.— 45.— 65.— 35.— 50.— 50.— 50.— 10.—

Luzia Trüb In Erinnerung bleibt uns deine Liebenswürdigkeit, dein herzliches Lachen, deine unverwechselbare Art, deine Menschlichkeit, deine Hilfsbereitschaft, deine Kraft, deine Zuversicht, deine Willenskraft einfach du. All dies bleibt in unseren Herzen und wird uns begleiten. Wir werden dich sehr vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt deiner Familie. Bäckerei-Konditorei Iten

HERZLICHEN DANK

Jürg Marcel Geiger Viele tröstende Worte sind gesprochen und geschrieben worden. Viele stumme Umarmungen, viele Zeichen der Liebe und der Freundschaft durften wir wahrnehmen. Dafür sagen wir einfach nur: Danke Einen speziellen Dank richten wir an Frau Pfarrerin Susanne Sauder für ihre einfühlsamen Abschiedsworte sowie an das Pflegepersonal der Spitex Bonstetten und Onko Plus Zürich. Ebenfalls danken wir für die Spenden an die Krebsliga Zürich.

* Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen. Gemeinderat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Affoltern am Albis, 7. April 2015

Bonstetten, im April 2015

Adriana und Armin Geiger

Immobilienabteilung

Hausen am Albis, 17. April 2015 Gemeindeammannamt Hausen a. A. V. Moroff, Gemeindeammann

Gemeinde Uitikon Vorübergehende Strassensperre Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf

Die 650 Stallikerstrasse, Gemeinde Uitikon, ist auf dem Teilstück Langwiesstrasse (km 18,470) bis Ringlikerstrasse (km 19,140) wegen Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten etappenweise für den Fahrverkehr gesperrt (Zubringerdienst gestattet).

Montag, 18. Mai 2015, 19.30 Uhr,

Dauer der Behinderung: Ab Montag, 18. Mai 2015, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Ende Dezember 2015.

Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Die Verkehrsumleitung erfolgt ab Stallikon, Kreisel Diebis, über die Landikerstrasse – Birmensdorf – Stallikonerstrasse – Landikon – Landikoner-, Zürcherstrasse – Uitikon – Birmensdorferstrasse.

A. Primarschulgemeinde

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

1. Rechnung 2014 2. Besoldungsverordnung, Teilrevision B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2014 2. Besoldungsverordnung, Teilrevision

Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 4. Mai 2015 zur Einsicht auf.

Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Gewährleistung der Arbeitssicherheit (enge Platzverhältnisse).

Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.ps-mettmenstetten.ch zum Download zur Verfügung.

Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt

Mettmenstetten, 17. April 2015 Primarschulpflege und Gemeinderat

Bestattungen Hedingen In Affoltern am Albis ist am 12. April 2015 gestorben:

Schedler geb. Gutersohn, Helene geboren am 4. September 1942, von Zürich ZH und Nesslau-Krummenau SG, Ehefrau des Schedler Marcel, wohnhaft gewesen in Hedingen, Mühlerainstrasse 15. Trauerfeier in der Friedhofskapelle Uetliberg, Borrweg 253, 8055 Zürich, am Dienstag, 21. April 2015, 14.00 Uhr. Beisetzung auf dem Friedhof Uetliberg.

Wettswil am Albis Am 10. April 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Jenny geb. Früh, Lore Hermine geboren 21. August 1926, Bürgerin von Zürich, Glarus GL und Neckertal SG, Ehefrau des Jenny Rudolf, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 44. Der Abdankungsgottesdienst hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Tanti

Annemarie Hegglin entgegennehmen durften. Ganz besonders danken wir: – Vikar Isaac Osei-Tutu für die würdige und einfühlsame Gestaltung des Trauergottesdienstes – dem Personal des Altersheims Seewadel für die liebe- und respektvolle Betreuung – der Praxis Dr. med. L. Steigmeier für die jahrelange, kompetente ärztliche Behandlung und Unterstützung – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern für die umsichtige Hilfe und Pflege – all jenen, die unser Tanti immer wieder besucht, ihr telefoniert und ihr geschrieben haben – für die vielen persönlichen Trostworte, die lieben Briefe, Karten und E-Mails sowie die Spenden für wohltätige Zwecke. Affoltern am Albis, im April 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

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Ertragsüberschuss in Aeugst Mitteilungen des Gemeinderates ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl

Förderleitung Bernhau – Arbeitsvergaben

Der Voranschlag 2014 sah einen Aufwandüberschuss von Fr. 209 150.– vor. Die laufende Rechnung 2014 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 6 939 649.71 und Ertrag von Fr. 7 399 530.16 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 459 880.45 ab. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen Fr. 1 521 151.13 und bei den Investitionen im Finanzvermögen ergaben sich Nettoveränderungen von Fr. 3476.60. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Jahr Fr. 7 952 918.86. Die Jahresrechnung 2014 wird anlässlich der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2015 zur Genehmigung unterbreitet.

Die Förderleitung Bernhau muss erneuert werden. Dazu wurde für die verschiedenen Arbeitsgattungen ein Submissionsverfahren nach den Vorschriften für das öffentliche Beschaffungswesen durchgeführt. Der Auftrag für die Baumeisterarbeiten wurde an die Firma Büwe Tiefbau AG, Rotkreuz, derjenige für die Spenglerarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach und das Berstlining an die Firma Spuhler, vergeben.

Fahrplan 2016/2017 – Angebotsänderungen, Begehren Bis am 31. März 2015 konnten für die geplanten Angebotsänderungen für die Fahrplanjahre 2016 und 2017 des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) durch die Bevölkerung Begehren eingereicht werden. Davon wurde in der Gemeinde Aeugst am Albis rege Gebrauch gemacht. Durch den Gemeinderat werden diese Begehren geprüft und mittels einer gemeindlichen Stellungnahme an den ZVV zur Weiterbehandlung weitergeleitet. Die Schwerpunkte der Eingaben liegen bei der künftigen Erhaltung der Haltestelle Jonental (Anschluss Wängibad an den öffentlichen Verkehr) und der Gewährleistung der bestehenden Postautomorgenkurse nach ZürichWiedikon, damit die Schüler der Kantonsschule rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn ankommen.

wir gratulieren Zum 91. Geburtstag Heute Freitag feiert Hans Wanner in Hausen seinen 91. Geburtstag. Wir wünschen dem rüstigen Jubilaren ein schönes Fest und weiterhin gute Gesundheit und viel «Gfreuts».

Zum 85. Geburtstag Josefine Rapold-Spinner feiert am kommenden Montag, 20. April, in Obfelden ihren 85. Geburtstag. Dazu gratulieren wir der Jubilarin herzlich und wünschen ihr einen frohen Festtag. Morgen Samstag, 18. April, feiert Ernst Bühlmann in Mettmenstetten den 85. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280

Gemeindewald – FSC-Zertifizierung, Weiterführung Der Gemeindewald der Gemeinde Aeugst ist – wie die Mehrheit des öffentlichen Waldes im Kanton Zürich – FSC-zertifiziert. Die bestehende Zertifizierung könnte auf Ende August 2015 aufgelöst werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Zertifizierung des Gemeindewaldes unverändert weiterzuführen.

Gemeindewald – Forstlicher Betriebsplan Die Gemeinde Aeugst besitzt ca. 27 Hektaren Wald. Für diesen besteht ein 10-jähriger Betriebsplan, der im August 2016 ausläuft. Dieser Plan definiert unter anderem die jährliche Nutzungsmenge und welche Gebiete wann genutzt werden sollen. Zudem stellt er für den Revierförster eine gute Arbeitsgrundlage dar. Ein solcher Plan ist ab 50 Hektaren verbindlich vorgeschrieben. Aufgrund der Ausgangslage und zur Schaffung einer verlässlichen Grundlage für die Walbewirtschaftung hat der Gemeinderat beschlossen in Zusammenarbeit mit

der Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, für den Gemeindewald von Aeugst am Albis einen forstlichen Betriebsplan für die Jahre 2016 bis 2026 zu erstellen.

Bürgerrecht Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat, gestützt auf das Gesuch für das Schweizer Bürgerrecht hin – LeBow Jennifer, Sennweidweg 9, 8914 Aeugstertal, Staatsangehörigkeit: Australien – Messere Massimiliano, Unterdorf 18, 8914 Aeugst am Albis, Staatsangehörigkeit Italien, in das Gemeindebürgerrecht von Aeugst am Albis aufgenommen bzw. dieses zugesichert.

Versorgungsleitung Habersaat, 2. Etappe Der Ersatz der Versorgungsleitung Habersaat, 2. Etappe, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung für das Bauwerk schliesst mit Fr. 391 873.05 (inklusiv Mehrwertsteuer ) ab. Dies entspricht einem Minderaufwand von Fr. 48 126.95 (beziehungsweise 10,94 %) gegenüber den veranschlagten Kosten von 440 000 Franken.

Wasserversorgung – Pumpwerk Bernhau, Revision Pumpe Die Revision der Pumpe im Pumpwerk Bernhau konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung für die Revision schliesst mit Fr. 49 638.80 (inklusiv Mehrwertsteuer) ab. Dies entspricht einem Minderaufwand von Fr. 7381.20 (bzw. 12.94 %) gegenüber den veranschlagten Kosten von 57 020 Franken.

Die Bauarbeiten im Lehrschwimmbecken schreiten planmässig voran. (zvg.)

Sanierung schreitet voran Aktuelles aus der Primarschule Wettswil Seit Januar 2015 ist das Lehrschwimmbecken der Primarschule Wettswil wegen einer umfangreichen Sanierung geschlossen. Die Bauarbeiten gehen bislang planmässig voran. Mit der Gesamtsanierung werden sämtliche Sanitärinstallationen und alle Plattenbeläge sowie die Garderoben erneuert. Das Schwimmbad wird sich nach Abschluss dieser Arbeiten voraussichtlich ab den Sommerferien dem Publikum (Schulen, Vereinen und Öffentlichkeit) wieder in einem einwandfreien Zustand präsentieren.

Personelle Veränderungen Wie bereits informiert wurde, stehen in diesem Sommer personelle Veränderungen in der Primarschulpflege Wettswil an. Francesca Brignoli Lutz ist als Schulpräsidentin zurückgetreten. Die Ersatzwahlen finden am 14. Juni 2015 statt. Bis dahin übernimmt Vizepräsident Roger Schmutz interimistisch dieses Amt. Gemäss Mitteilung im «Anzeiger» vom Dienstag, 14. April 2015, sind für das Präsidium Wahlvorschläge für Roger Schmutz und Corina Schwald und als Mitglieder der Primarschulpflege für Charlotte Dalcin, Mirko Ganarin, Barbara Laasch und Martin Meili eingegangen. Die Nachfrist, innert welcher die ein-

gegangenen Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder vermehrt werden können, läuft bis zum 21. April 2015. Ebenfalls eine Änderung wird es in der Schulleitung geben. Peter Bachmann hat seine Stelle auf Ende Schuljahr aus persönlichen Gründen gekündigt. Die Primarschulpflege Wettswil dankt Peter Bachmann für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren und seinen grossen Einsatz für die Schule Wettswil. Sie hofft, diese Stelle möglichst bald wieder besetzen zu können und wünscht Peter Bachmann alles Gute für seine Zukunft.

Singend in den Monat Mai Die ersten vier Schultage nach den Frühlingsferien stehen ganz unter dem Motto «Singend in den Monat Mai». In allen Klassen wird jeweils am Vormittag ein Liedprogramm eingeübt. Dieses wird am Donnerstagabend, 7. Mai, um 18 Uhr an einem grossen Open-Air-Konzert auf dem Schulareal Mettlen den Eltern und dem interessierten Publikum vorgetragen. Das Open Air findet nur bei trockener Witterung statt. Sollte es regnen, wird das Konzert – als Abschluss der Projekttage – aus Platzgründen ohne Zuhörer am Freitagmorgen im Schulhaus Mettlen stattfinden. (rsch)

Die Gemeindeschreiberin hat gekündigt Evelyne Abegglen verlässt Gemeindekanzlei Maschwanden – aus dem Gemeinderat Evelyne Abegglen hat ihren Arbeitsvertrag per 30. September 2015 gekündigt. Sie wird bis voraussichtlich am 21. August 2015 in Maschwanden tätig sein. Der Gemeinderat dankt Evelyne Abegglen auch im Namen der Bevölkerung recht herzlich für ihren langjährigen Einsatz für Maschwanden. Die Stellenausschreibung auf www.gemeindestellen.ch ist bereits erfolgt. Der Gemeinderat hofft, die Stelle rasch möglichst wieder besetzen zu können.

Spende der Texaid-Gutschrift 2014 Seit 2007 wird die jährliche Gutschrift der Texaid-Kleidersammlung an einen Verein oder an eine Institution weitergeleitet. Die Gutschrift der Kleidersammlung 2014 von Fr. 329.90 wurde der Landfrauenvereinigung Bezirk Affoltern als einmaliger Beitrag überwiesen.

2015 diverse Reinigungsgeräte mit Kosten von rund 4900 Franken angeschafft. Zudem musste der in der Saison 2014 ausgestiegene Reinigungsroboter ersetzt werden. Der neue Reinigungsroboter kostet rund 44 000 Franken. Mit Beschluss vom 7. Oktober 2014 stimmte der Gemeinderat der Entgegennahme eines gebrauchten drehbaren Kletterbaums der Gemeinde Hünenberg zu. Damals wurden Kosten von 2700 Franken für die Montage des Spielgerätes und Verlegen von Fallschutzmatten gutgeheissen. Die Kostenberechnung sah damals vor, dass das Setzen des zentralen Rotationsrohres durch Andreas Leuthold erfolgt. Die Fallschutzmatten oder die Holzschnitzel sollten durch die Gemeindearbeiter erledigt werden. Der Gemeinderat hat die Kosten von Fr. 5288.75 für die Montage von Fallschutzmatten durch Andreas Leuthold genehmigt.

Schwimmbad In der Saison 2014 wurde ein Sonnensegel von Tentickle (Jan und Manuela Buchmeier) gemietet. Das gemietete Sonnensegel war etwas zu klein. Gemeinderat René Müller hat die Bedürfnisse abgeklärt und nun ein passendes Sonnensegel für rund 9000 Franken inklusiv Montage bestellt. Damit der Reinigungsaufwand beim Naturbad effizienter erledigt werden kann, wurden auf die Saison

Genehmigung des Vernetzungsprojektes Das Vernetzungsprojekt Maschwanden, 3. Etappe 2015 bis 2022, wurde überarbeitet und an die aktuellen Richtlinien (Direktzahlungsverordnung, Öko-Qualitätsverordnung ÖQV usw.) angepasst. Das überarbeitete Projekt wurde nun vom Gemeinderat gutgeheissen und der kantonalen Kontaktstelle LEK zur Genehmigung ein-

gereicht. Das neue Projekt bringt auch Veränderungen bei den Kosten. Die Vernetzungsbeiträge an die Bewirtschafter werden neu zu 90 % vom Bund übernommen. Die restlichen 10 % übernehmen Kanton und Gemeinde, wobei der Kanton die Restfinanzierung in den Fördergebieten für Biodiversitätsförderflächen übernimmt. Die laufenden Kosten betrugen im Jahr 2014 455 Franken. Dieser Betrag wird sich in den Folgejahren nicht wesentlich verändern. Weiterhin sind zirka alle zwei Jahre durch eine qualifizierte Firma (AquaTerra) diverse Beratungsgespräche mit den Bewirtschaftern oder der Vernetzungskommission vorgesehen. Diese Kosten werden mit zirka 1500 Franken geschätzt und werden durch den Landwirtschaftsvorsteher in den jeweiligen Voranschlag aufgenommen. Die Vernetzungskommission organisiert am 4. Juni 2015 (13.30 bis 17 Uhr) einen Öffentlichkeitsanlass mit den Themen Amphibien und Kiesgrubenrenaturierung. Weitere Informationen erhalten Einwohner im nächsten «Lorzengezwitscher».

Standortevaluation und -koordination für neue Mobilfunksendeanlagen Der Kantonsrat hat sich am 3. November 2014 gegen eine gesetzliche Regelung der Standortauswahl für Mobilfunksendeanlagen ausgesprochen und unterstützt stattdessen die Einführung

eines freiwilligen Dialogmodells. Dieses ermöglicht den Gemeinden eine aktive Einflussnahme auf zukünftige Standorte für Mobilfunksendeanlagen, welche im Rahmen des ordentlichen Bewilligungsverfahrens nicht möglich ist. Das Dialogmodell verpflichtet die Mobilfunkbetreiber, angeschlossene Gemeinden periodisch über Bauvorhaben neuer Mobilfunksendeanlagen zu unterrichten. Daraufhin können die Gemeinden im Dialog mit den jeweiligen Betreibern den jeweils bestmöglichen Antennenstandort erarbeiten, bevor ein Baugesuch eingereicht wird. Der Gemeinderat hat der Anschlusserklärung zur Standortevaluation und -koordination für neue Mobilfunksendeanlagen im Rahmen des Dialogmodells zugestimmt. (grk.)

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Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag, 18. Mai 2015, 20.15 Uhr, im Andachtsraum des Provisoriums Heumoos St. Mauritius Bonstetten Traktanden: 1. öffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Abnahme Rechnung Jahr 2014 Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus A. Kirchenstiftung B. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag, 4. Mai 2015, im Pfarreisekretariat des Provisoriums Heumoos während den Bürozeiten (08.00 bis 12.00 Uhr) aufgelegt und ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar. Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Andri Mengiardi und Martina Isler, Ottenbacherstrasse 9a, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Neubau Pergola und Feuerstelle, Kat.-Nr. 6732, Ottenbacherstrasse 9a, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Christian und Rita Müller, Müllistrasse 2b, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Umbau Wohnhaus mit Dachstockausbau auf Kat.-Nr. 2884, Schulhausstrasse 8 (KI), (Gebäude Inventar-Nr. 12)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Arnold und Nicole Baumann, Blickensdorfstrasse 3, 6312 Steinhausen Projektverfasser: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG, Hauptstrasse 5, 6281 Hochdorf Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus, Schulhausstrasse, Hausen am Albis, auf Kat.-Nr. 3726, Zone KI

Hausen am Albis Gesuchsteller: Richard Kölliker, Meisenweg 15, 8200 Schaffhausen Projektverfasser: Tobias Noser, Dollägertenweg 1, 8934 Knonau Bauprojekt: Anbau Badezimmer und Technikraum mit Laube, Verbreiterung des Balkons, 2 Sonnenkollektoren Thermie auf dem Dach auf Kat.Nr. 338, Langrütistrasse 4, Ebertswil (W/1.8)

Obfelden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Leuthold Jürg, Büelstrasse 19, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Sicherheitsschutz/ Überdachung Nutzungsplatz (bereits erstellt), Büelstrasse 19, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1202, GV-Nr. 595, Zone W1

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Thomas Wiss-Matzinger, Evelin Matzinger Wiss, Sennweidstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Remise und Pferdeunterstand, Projektänderung; Teil-Umnutzung Remise für Pferdehaltung und Neubau Vordach, Vers.-Nr. 3597, Kat.-Nr. 6431, Sennweidstrasse 4, Landwirtschaftszone

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Obfelden Gesuchsteller: Halter AG, Oliver Baur, Hardturmstrasse 134, 8005 Zürich Projektverfasser: Egli Rohr Partner AG, Architekten BSA SIA, Husmatt 9, 5405 Baden 5 Dättwil Baurechtliches Vorhaben: Wohnüberbauung mit drei Mehrfamilienhäusern mit 119 Wohnungen und Tiefgarage, sowie Ersatzparkplätze für bestehende Mehrfamilienhäuser Bodenackerstrasse 3/5/7, Kat.-Nrn. 2357, 2239, 2408, 4698, Bodenacker-, Sentmatt- und Rüchligstrasse (Zone W3)

Stallikon Bauherrschaft: Ronnie Arenas und Alexandra Arenas-Burri, Rainstr. 122c, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Sitzplatz und zwei Aussenparkplätze, Büelstrasse, Kat. Nr. 160, Zone W1/15

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2. Wahlgang vom 14. Juni 2015 Nachdem im 1. Wahlgang vom 8. März 2015 kein Kandidat das absolute Mehr erreicht hat, wird die Urnenwahl für den 2. Wahlgang am 14. Juni 2015 durchgeführt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung i. V. m. § 84 lit. b GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Es können auch Personen gewählt werden, die im ersten Wahlgang nicht zur Wahl standen. Entscheidend ist das relative Mehr. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

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Obfelden, 17. April 2015 Die Gemeindevorsteherschaft

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis Traktanden: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2014 2. Projekt- und Kreditbewilligung: Sanierung Kirchturm reformierte Kirche Hausen 3. Antrag zur Auflösung Fürsorgefonds 4. Informationen der Kirchenpflege Nach der Versammlung wird ein Apéro offeriert. Eine Übersicht über die Jahresrechnung 2014 sowie die Anträge zum Kirchturmprojekt sowie zur Auflösung des Fürsorgefonds werden in der Gemeindeseite in Beilage der Zeitung «reformiert» vom 15. Mai 2015 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung und im Kirchensekretariat ab dem 4. Mai 2015 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref.ch/hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

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«Bienvenue, Monsieur le Président» Der französische Staatspräsident François Hollande weilte für 80 Minuten bei der Schweizer AG in Hedingen

Die Lehrlinge Isabelle Villiger und Aron Bonomo (ganz rechts, in Weiss) imponierten mit ihrem Vortrag auf Französisch. François Hollande (im Bild links) hörte aufmerksam zu. (Bild Urs E. Kneubühl)

Der Besuch der hochrangigen politischen Persönlichkeiten wird sowohl in die Geschichte der Firma Schweizer AG als auch in die des Dorfes Hedingen eingehen. Die Firma Schweizer empfing Präsident François Hollande, Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und einen Begleittross von gegen 100 Personen. ................................................... von martin mullis Der Besuch der Firma Schweizer AG in Hedingen von Präsident François Hollande, darf als kleine Sensation für das Säuliamt bezeichnet werden. Es ist dies auch seit 1998 der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten in der Schweiz. Für die Firma Schweizer AG und für Hans Ruedi Schweizer, Präsident des Verwaltungsrates, ist es selbstverständlich eine grosse Ehre, einen derart hohen Gast empfangen

Hans Ruedi Schweizer im Gespräch mit Simonetta Sommaruga und François Hollande. (Bild Martin Mullis)

zu dürfen. Bundespräsidentin Frau Sommaruga traf am Donnerstagmorgen früh in Hedingen ein, um sicherzugehen, dass sie auch rechtzeitig vor Ort ist, um den hohen Gast aus Frankreich willkommen zu heissen. Gegen 9.45 Uhr kurvten dann die schwarzen Staatskarossen auf das Firmengelände der Ernst Schweizer AG. Der französische Staatspräsident schritt, umgeben von Bodyguards, gutgelaunt zum Empfangsfoyer, wo er von einer ganzen Reihe Persönlichkeiten begrüsst wurde. Auch der Hedinger Gemeindepräsident, Bertram Thurnherr, war natürlich bei der Begrüssung dabei. Er hat bereits schon eine gewisse Übung mit dem Händeschütteln von Staatsoberhäuptern. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Firma ABB begegnete er 1988 dem damaligen König Hussein von Jordanien und 1990 der dänischen Königin Margrethe II. Der rund 80 Minuten dauernde Besuch von François Hollande zeigte sich für die Firma Schweizer und deren Kommunikationsabteilung im Vorfeld als eine ziemliche Herausforderung. Vom Kurzbesuch erfuhren sie Ende März und das Detailprogramm wurde erst vor vier Tagen bekannt. Im Voraus reisten rund 40 Personen vom Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), zudem natürlich auch der französische Botschafter höchstpersönlich von Bern ins Säuliamt. Für die Visite d’Etat en Suisse meldeten sich unzählige Journalisten, französische Medienstellen sowie das TV des Élysée an und in den letzten Tagen täglich vier bis anzeige

Der beeindruckte Präsident und die Bundespräidentin nach dem Rundgang. Hinten: Hans Ruedi Schweizer. (Bild mm)

sechs Personen und Gruppen von Medienstellen sowie Verantwortliche für den Personenschutz und Sicherheit. Für den geplanten Rundgang mussten Werkhallen geräumt, Türen entfernt und provisorische Treppen und Zugänge geschaffen werden. Einen vermutlich unvergesslichen, wenn auch lediglich drei bis vier Minuten dauernden Auftritt, erlebten zwei Lernende der Firma Schweizer: Isabelle Villiger aus Affoltern und Aron Bonomo aus Hedingen durften ein in der «Klima-Werkstatt» erarbeitetes Projekt zum Thema Nachhaltigkeit vorstellen. Die beiden jungen Referenten orientierten den hohen Gast selbstverständlich in französischer Sprache. Klar, dass Monsieur le Président von der Firma Schweizer AG auch ein kleines Geschenk erhielt. Wer allerdings in Paris den metallenen Blumentopf, in dem eine Orchidee (Gelb-Frauenschuh, lat. Cypripedium calceolus) blüht, letztendlich erhält, wird wohl ein bestgehütetes Staatsgeheimnis bleiben. Nach rund 45 Minuten und dauerndem Blitzlichtgewitter endete der hochrangige Besuch im Säuliamt. Die prominenten Gäste stiegen in die Limousinen. Zurück blieben einige aufgeregte und eilige Fotografen und Journalisten. Keiner der neugierig aus der einfahrenden S9 blickenden Fahrgäste bemerkte, dass sich noch vor wenigen Minuten der französische Staatspräsident freundlich lächelnd und mit einem «Merci beaucoup» von seinen Gastgebern verabschiedet hatte.


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

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Toni Bortoluzzi hört als Nationalrat auf: «Sechs Amtsdauern sind genug» Der SVP-Vertreter aus Affoltern schloss vorerst eine erneute Kandidatur nicht aus, zieht sich nun aber zurück Entgegen früherer Absichten verzichtet Toni Bortoluzzi im kommenden Herbst auf eine erneute Kandidatur als Nationalrat. «Sechs Amtsdauern sind genug», sagte er nach reiflicher Überlegung.

zi. Kantonalpräsident Alfred Heer gab damals den Medien zu Protokoll, Bortoluzzis Zeit sei abgelaufen. Druck kam vor allem von aufstrebenden Jungen in der SVP. «Jung sein ist zwar kein Programm, aber es ist normal, dass diese auch Ansprüche haben und auf der Kandidatenliste nach vorne drängen», fügt Bortoluzzi bei.

................................................... von werner schneiter Noch zu Beginn der laufenden Amtsdauer, im Jahr 2011, war Toni Bortoluzzi klar: Die sechste Legislatur ist die letzte. In den letzten Monaten allerdings war sich der Sozial- und Gesundheitspolitiker nicht mehr so sicher. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Apothekerverband und sogar Leute dem Bundesamt für Sozialversicherung ermunterten Bortoluzzi zu einer erneuten Kandidatur – vor allem, weil die Kompetenz in Bortoluzzis Domäne innerhalb der SVPFraktion eher bescheiden ist. Nicht nur aus diesem Grund zog der Affoltemer seinen 2011 gefassten Entschluss in Zweifel. Eine 7. Legislatur reizte ihn auch wegen der anstehenden wichtigen sozial- und gesundheitspolitischen Themen wie die Altersreform 2020, drohende AHV-Defizit oder die Probleme mit der beruflichen Vorsorge. «Das sind komplexe Themen mit schwierigen Dossiers, deren Bearbeitung sehr aufwendig ist.» Sein Interesse an einer erneuten Kandidatur meldete er im Dezember 2014 Hans Rutschmannn, dem Präsi-

33 Jahre in Behörden und Politik

Ab Herbst mehr Zeit für Musse vor seinem Haus in Affoltern: Toni Bortoluzzi verabschiedet sich nach 24 Jahren aus dem Nationalrat. (Bild Werner Schneiter) denten der Listenkommission, betonte in diesem Schreiben aber gleichzeitig, dass er persönlich eine erneute Kandidatur nicht mehr brauche, obwohl ihn die politische Agenda reize.

Druck von Jüngeren Wie weit ihn das «Hirnlappen»-Interview mit dem «Beobachter» geschadet hat, lässt sich nicht abschätzen. «In anzeige

Radwegbau beginnt am 20. April Mettmenstetten/Rifferswil: Mehr Sicherheit Mit dem Bau eines Radwegs vom Ortsausgang in Mettmenstetten bis zur Einmündung der Mettmenstetterstrasse will das kantonale Tiefbauamt mehr Sicherheit für Velofahrende erreichen. Die Arbeiten werden laut einer Medienmitteilung auch dazu genutzt, den schadhaften Strassenbelag zu ersetzen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 20. April, und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2015. In den ersten beiden Bauetappen, die gleichzeitig stattfinden, kann die

Albisstrasse im Baustellenbereich nur einspurig befahren werden. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage durch die Baustelle geführt. Die Zufahrten über die Flurwege bleiben gewährleistet. Danach werden die dazwischenliegenden Bauetappen in Angriff genommen. Auch während diesen Bauphasen wird der Verkehr mit Lichtsignalanlagen geregelt. Für den Einbau des neuen Strassenbelags muss die Albisstrasse an zwei Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) komplett für den Verkehr gesperrt werden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. (pd.)

An der Albisstrasse bis zur Einmündung der Mettmenstetterstrasse (Bild) baut das kantonale Tiefbauamt einen neuen Radweg. (Bild Werner Schneiter)

der Partei hat mich deswegen niemand direkt kritisiert. Ich bin einer, der halt Klartext redet und meine Meinung unabhängig vertrete – damit eckt man auch an», sagt Toni Bortoluz-

Hat er mit seinem vorzeitigen Verzicht auf eine erneute Kandidatur vermeiden wollen, dass ihn die Partei nicht mehr auf die Liste nimmt? «Nein. Dieses Risiko hätte ich getragen. Ich bin schon x-mal gewählt worden, aber in meiner langen politischen Karriere auch Niederlagen einstecken müssen – als Bundesrats-, Ständerats- oder Regierungsratskandidat», hält Toni Bortoluzzi fest. Er sei nun einfach zum Schluss gekommen, dass sechs Amtsdauern im Nationalrat reichen. 33 Jahre habe er insgesamt in Behörden und Politik gewirkt. «Es war für mich als Handwerker und Vertreter des Zürcher Gewerbes eine bereichernde Zeit, eine grosse Ehre und ein besonderes Privileg, die SVP im Nationalrat vertreten zu dürfen», hält Bortoluzzi in seinem Verzichtschreiben an den Kantonalvorstand fest. Jetzt freut sich der 68-Jährige, dass er für andere Dinge mehr Zeit findet: «Ich habe meine kleine Werkstatt behalten, habe eine Liegenschaft in Elm. Und ich jasse gerne.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

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Bereit für Katastrophen Die RFO übernimmt im Ernstfall Während bei lokalen Ereignissen der örtliche Führungsstab übernimmt, kommt bei regionalen Katastrophen die Regionale Führungsorganisation (RFO) zum Einsatz. Am vergangenen Mittwoch fand die erste ErnstfallStabsübung der neu gegründeten Organisation statt. ................................................... von markus wohlwend*

Ein Teil des Arbeitgeberverbandsvorstandes wurde an der Generalversammlung für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Hier der vollständige Vorstandstisch, von links: Cornelia Baumann-Zingg, Rita Ebner, Jürg Schmidlin, Präsident Dieter Greber, Thomas Ammann und René Schneebeli. (Bild Werner Schneiter)

Ämtler Arbeitgeberverband will politisch aktiver werden Ruhige 48. Generalversammlung in Mettmenstetten Der Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern will politisch aktiver werden, jedoch ohne Aktionismus. Die 48. Generalversammlung in Mettmenstetten warf keinerlei Wellen. 41 der 65 Mitgliedsfirmen im Ämter Arbeitgeberverband markierten an der 48. Generalversammlung im Eventlokal von Urs Koffel «Im Grindel» in Mettmenstetten Präsenz. Der GV vom Mittwoch ging eine Besichtigung der Hawa AG in Mettmenstetten voraus, die im Herbst ihr 50-Jahre-Jubiläum feiert.

Vergabungen an verschiedene Organisationen An der GV musste Präsident Dieter Greber keine «heissen» Traktanden behandeln. Die staturarischen Geschäfte wurden diskussionslos abgesegnet – und davon Kenntnis genommen, dass der Arbeitgeberverband seine Vergabungen 2015 im üblichen Rahmen tätigt: Je 1000 Franken erhalten das

Lehrstellenforum, die Berufsmesse, der This Priis (für Firmen, die Behinderte integrieren) und die Säuliämtler SportsAwards. Die Ämtler Standortförderung darf auch dieses Mal mit 2000 Franken rechnen. Ausschüttungen, die angesichts eines Budgets mit leichtem Vorschlag durchaus drinliegen.

Mitgliedsfirmen bieten im Säuliamt insgesamt 4300 Arbeitsplätze Und zudem kann auch mit mehr Mitgliederbeiträgen gerechnet werden. Zwei Austritten (Funk + Meier, Obfelden; Schumo AG, Bar) stehen die Neueintritte von Mäder_Gärten, Mettmenstetten; Roland Brüniger, Ottenbach; Senevita AG, Affoltern, und Phiso-therapien, Bonstetten, gegenüber. Der Arbeitgeberverband zählt aktuell 65 Mitglieder. Diese bieten im Säuliamt insgesamt 4300 Arbeitsplätze, darunter auch etliche Ausbildungsplätze. Die Organisation will nun gemäss Dieter Greber in politischer Hinsicht aktiver werden – und zwar in erster Linie zu Themen, von denen sie direkt

betroffen ist wie zum Beispiel die Erbschaftssteuer. «Wir wollen weg von einer neutralen Rolle, aber gewiss nicht in politischen Aktivismus verfallen», fügte Greber bei. Das dürfte auch ganz im Sinne von Ehrenmitglied Hansjörg Federer aus Obfelden sein, der den Arbeitgeberverband einst präsidierte. Dieser lobte den Vorstand zwar für seine Arbeit, empfahl aber auch, sich aktiv für den Erhalt des Spitals Affoltern einzusetzen. Federer war während 18 Jahren Mitglied der (damaligen) Aufsichtskommission. Im Weiteren plädierte er dafür, «mindestens einen Fuss» im Centro Sociale zu halten. Denn dort will nämlich die Schweizer Trägerschaft – die Gemeinde Affoltern, die katholische Kirchgemeinde Affoltern und der Arbeitgeberverband per Ende 2015 austreten. Und zwar deshalb, weil man die Meinung vertritt, dass der Integrationsauftrag für die italienische Bevölkerung erfüllt ist. Das Centro will sich auch neu ausrichten. Dieter Greber betonte jedoch, dass man die Organisation in der Übergangsphase coachen will. (-ter.)

Dauerregen prasselt seit Tagen auf das Säuliamt nieder. Zuerst werden nur einige Keller geflutet – plötzlich droht die Situation ausser Kontrolle zu geraten. In Wettswil wurde eine Bahntrasse unterspült und ein Güterzug, der Salzsäure geladen hatte, entgleist. Gleichzeitig wird bemerkt, dass durch den Überlauf der Abwasserreinigungsanlage Hausen die Wasserversorgung von Rifferswil und Umgebung mit Coli-Bakterien kontaminiert worden ist. Zudem droht das Wasserrückhaltebecken in Affoltern zu überlaufen und am Müliberg ein Hang abzurutschen. In einem solchen Fall würde die RFO alarmiert. Dieses Szenario wurde vom Stabschef der Regionalen Führungsorganisation Christoph Schönbächler und seinem Stellvertreter Cyrill Baumann entworfen: «Wir mussten uns tief in die Materie einarbeiten, da es im Kanton Zürich noch keine solchen Übungsszenarien gibt.»

Neue Wege beschritten Der Aufbau einer Regionalen Führungsorganisation ist ein Auftrag, den der Regierungsrat den Bezirken gegeben hat. Deshalb wurde der Sicherheitszweckverband gegründet, der die Organisation des Zivilschutzes und der

RFO unter sich vereint. «Die Umsetzung der RFO war nicht immer einfach, da es keine Musterorganisationen gab», erklärt der Chef der RFO, der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. Um geeignetes Personal zu finden, wurde 2012 im «Anzeiger» ein Inserat geschaltet, worauf sich erste Personen aus den verschiedensten Bereichen meldeten. Für die weiteren Stellen wurde fachspezifisch Personal gesucht. 2014 wurden die RFO-Mitglieder vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) geschult. «Da es auf kantonaler Ebene noch keine Lehrgänge gab, sind wir an das Babs herangetreten. Das Säuliamt leistet im Kanton Pionierarbeit, beim Aufbau einer RFO», erklärt Hanspeter Eichenberger.

Gesamthaft gut gerüstet Die Stabsübung der RFO zeigte, wie weit Theorie und Praxis auseinanderliegen. Gerade die internen Abläufe und Kommunikationswege funktionierten noch nicht optimal. Wobei die verschiedenen Situationen schlussendlich gut unter Kontrolle gebracht werden konnten. Bei der Schlussbesprechung und Analyse wies Stabschef Christoph Schönbächler darauf hin, dass im Katastrophenfall nie alles optimal funktionieren könne: «Alle Spezialisten müssen bei der Präsentation ihrer Lösungsvarianten vermehrt darauf achten, die Stärken und Schwächen der Lösungsansätze genau zu kommunizieren. Nur so hat der Chef RFO optimale Entscheidungsgrundlagen.» Gesamthaft scheint die RFO personell und logistisch für den Krisenfall gut aufgestellt zu sein. *Der Autor ist Fachbereichsleiter Information der RFO.

Bei der Lagebesprechung berichten die Fachbereichsleiter über Problemstellungen und Lösungen – die Stabsassistenten tragen alles auf Karten ein. (Bild mwo)

Ämtler Firmen im Fokus von Einbrechern

Beschwerde gegen den Statthalter

Affoltern und Wettswil betroffen

Pro Zweckverband gelangt an Regierungsrat

Die Kantonspolizei hat sich in den vergangenen Tagen mit mehreren Einbrüchen in Affoltemer und Wettswiler Firmen beschäftigt. Die Einbruchswelle hat wieder einmal das Säuliamt erreicht. Vor allem Firmen standen im Fokus der Delinquenten. So wurde vom 8. auf den 9. April auch im Industriegebiet von Affoltern mehrmals eingebrochen. Bei einem Geschäftshaus blieb es beim Versuch, weil es misslang, eine Scheibe einzuschlagen. Bei einem Bürocontainer wurde die Türe aufgebrochen und wenig Bargeld gestohlen. Sachschaden: rund 500 Franken. Ebenso hoch ist der Sachschaden bei einem Einbruch in einen Garagenbetrieb, ebenfalls in der Affoltemer Industrie. Die Täter entwendeten Wertsachen und Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. In einem anderen Garagenbetrieb misslang der Einbruch, auch hier: 500 Franken Schaden.

Im Weiteren blieb es auch am Samstag bei einem Restaurantbetrieb im Zentrum von Affoltern beim Versuch: Die Türe liess sich nicht öffnen, wurde aber beschädigt: 500 Franken Schaden. Auch in einem Mehrfamilienhaus im Bezirkshauptort gelang es nicht, eine Verbindungstüre aufzubrechen. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Mehrere hundert Franken entstanden bei einem Einbruch ins Magazin auf einer Baustelle in Affoltern. Es wurden mehrere Maschinen gestohlen und Sachschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken angerichtet.

Sechs Einbrüche in Wettswil In Wettswil wurden vom 13. auf den 14. April gleich sechs Einbrüche beziehungsweise -versuche verübt. In einer Garage wurde wenig Bargeld gestohlen. Noch wird abgeklärt, wie sich die Täterschaft Zutritt verschafft hat. In einer Maschinenbaufirma wurde ein Fenster aufgebrochen und das Kässeli mit wenig Bargeld geklaut. Den Sach-

schaden beziffert die Kapo auf rund 1000 Franken. Ebenfalls 1000 Franken entstanden beim Versuch, in ein Baustellenmagazin einzudringen. In drei weiteren Geschäftsliegenschaften blieb es beim Versuch. Die Sachschäden belaufen sich auch hier auf mehrere hundert Franken.

Weil er nach seiner Auffassung die Aufsichtspflicht gegenüber dem Spital-Zweckverband nicht wahrgenommen hat, hat der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern beim Regierungsrat Beschwerde gegen Statthalter Claude Schmidt erhoben.

In Hedingen geriet eine Gasflasche in Brand

Im Zentrum der Anwürfe steht das vom Verein Pro Zweckverband im April 2014 lancierte Referendum gegen das OVA-Projekt des Spitals. Obwohl dieses Referendum mit den nötigen Unterschriften zustande kam, verzichtete die Spital-Betriebskommission (BK) auf eine Volksabstimmung. Der Verein Pro Zweckverband kritisiert, dass der Statthalter als Präsident des Bezirksrates in dieser Sache nicht aktiv wird und die Betriebskommission deswegen nicht ins Recht fasst. Es sei zwar während des laufenden Referendums auf dem OVA-Areal zwar ein kleineres, ähnliches Projekt an die Hand genommen worden – mit verbindlichem Mietvertrag von zehnjäh-

Am 9. April, kurz vor 19 Uhr, geriet auf der Terrasse eines Einfamilienhauses in Hedingen eine Grill-Gasflasche in Brand. Grund ist laut Polizeiangaben der Umstand, dass Leitung und Gasflaschenanschluss nicht kompatibel waren und deshalb Gas entweichen konnte. Der Sachschaden beträgt gegen 1000 Franken. Gebrannt hat es auch in Bonstetten – und zwar bei einer Waldhütte, wie am 10. April festgestellt wurde. Offenbar haben Unbekannte «gezeuselt». Der Russ- und Sachschaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. (-ter.)

riger Lauffrist. Dabei habe die BK keine Konkurrenzofferten eingeholt und ihre Kompetenzsumme «wissentlich stark überschritten», hält der Verein fest. In dieser Sache seien auch die Delegierten des Spitals hintergangen worden – sie, die eigentlich beim Bezirksrat deswegen Sanktionen fordern müssten, schreibt Vereinspräsident Hans Roggwiler in der Beschwerde an den Regierungsrat. Von dieser Instanz wird nun gefordert, die säumigen Behörden «mit den höchstmöglichen Sanktionen zu bestrafen, weil sie wissentlich eine Volksabstimmung hintertrieben und die Kreditlimite massive überschritten haben». Der Verein fordert ausserdem, die involvierten Behördenmitglieder und den Statthalter selber zu entlassen. Dieser will – und kann, wie er sagt – zu den erhobenen Vorwürfen keine Angaben machen. Er wird nun zuhanden des Regierungsrates eine Stellungnahme abgeben. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

In Hausen wurde kräftig «geschweizt» Satirische Lesung mit Charles Lewinsky, Judith Stadlin und Michael van Orsouw in der Bibliothek Der bekannte Schriftsteller und Drehbuchautor Charles Lewinsky las in der Bibliothek Hausen aus seinem satirischen Werk «Schweizen – 24 Zukünfte» vor. Unterstützt von den zwei Wortakrobaten Judith Stadlin und Michael van Orsouw gestaltete sich die Lesung zum höchst unterhaltsamen Abend. ................................................... von urs e. kneubühl Eine «satirische Lesung der etwas anderen Art» war im Rahmen von «40 Jahre Bibliothek Hausen» angekündigt und das Versprechen wurde – viel beklatscht – mehr als eingehalten. Unterhaltsam und erheiternd präsentierten Charles Lewinsky, Judith Stadlin und Michael van Orsouw – letztere beide von «Satz & Pfeffer» – während höchst vergnüglichen 75 Minuten gemeinsam Texte aus Lewinskys Buch «Schweizen – 24 Zukünfte». Augen-

Charles Lewinsky (Mitte), Judith Stadlin und Michael van Orsouw bereiteten mit ihrer «satirischen Lesung der anderen Art» dem gross aufmarschierten Auditorium in der Bibliothek Hausen einen höchst vergnüglichen Abend. (Bild kb.) zwinkernde Fantasien und Utopien wurden solo, im Duo und zu dritt verbal inszeniert, und was die drei Wortakrobaten dem interessierten und gut

unterhaltenen Publikum darboten, traf mit grandiosem Witz und sicheren Pointen. Lewinskys Geschichten in «Schweizen – 24 Zukünfte», jede in ei-

ner anderen Textform abgefasst, sprühen vor heiterer Kurzweil an der gegenwärtigen Entwicklung der Schweiz und ihrer Politik, die der Romancier in eine schonungslose Konsequenz führt. Und so brachte die «satirische Lesung der anderen Art» in der Bibliothek Hausen entsprechend Abstruses, das mit jedem Satz und jeder Übertreibung sowohl zum Schmunzeln, wenn nicht zum heftigen Lachen, aber ebenso zum Nachdenken anregte: Die erdachte Besucherbroschüre des Freilichtmuseums Ballenberg 2 im Jahre 2064 etwa, die von ausgestorbenen Tierarten wie Kühen, die einst ominöse Flüssigkeiten wie Milch produzierten, und vom aus Aeugst hergeschafften historischen Säuliamt-Haus zu berichten weiss. Letzteres ist so gut und authentisch erhalten, weil man vergessen hatte, die wegen der Vogelgrippe in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts verhängte Quarantäne wieder aufzuheben. Genauso kurios wie originell und ironisch ist der Aufsatz über eine Schulreise ins Schloss Rhä-

züns, in welcher sich der Schüler bei der Besichtigung des Napoleonzimmers fragt, ob ein Kaiser mehr ist als ein Blocher? Und danach folgen ein Drehbuch, das den Umgang mit dem totalen Verkehrsstau inszeniert, der Dialog zwischen einem Bundesratskandidaten und seinem Imageberater, das Protokoll der Subkommissionssitzung zum Event «100 Jahre AHV», ein Tischgespräch während eines fetten wie fettigen Firmenessens der Herstellerin von Cholesterin-Senkern und schliesslich die Gebrauchsanweisung zum Schweizer Taschenmesser, aus dem Chinesischen rückübersetzt. Alles ausgesprochen unverfroren, konsequent spöttisch und geradezu hinterlistig, manchmal bittersüss sowie jederzeit höchst unterhaltsam – wahrlich ein Feuerwerk von bildhaft vorgetragenen Inhalten und aberwitzigen Einfällen. So wurde das Auditorium in der voll besetzten Bibliothek Hausen vom Lese-Trio immer wieder zu wahrer Zwerchfell-Gymnastik und Lachtränen mitgerissen, was es zum Schluss mit langanhaltendem Beifall belohnte.

gestorben

Kurt Roshardt Erst knapp drei Jahre sind es her, seit wir unseren Hauswart, Kurt Roshardt, von der Arbeit für die Schule Aeugst am Albis verabschiedet haben. 28 Jahre lang hat er unsere Schulanlage in Schwung gehalten. Kurt war beliebt bei den Kindern, den Lehrpersonen und bei der Behörde. Überall konnte er sein handwerkliches Geschick einbringen. Die Unihockeytore «Modell unverwüstlich» und weitere Gegenstände und Einrichtungen, die die Schule benötigte, stellte er selber her. Wie die Öffentlichkeit vor einigen Jahren an einer «KommBox»-Ausstellung im Gemeindehaus erfahren konnte, war er ein herausragend «Guter Geist» unserer Schule. Er war es auch in der Feuerwehr, bei Veranstaltungen der Gemeinde und im Türlerseeschutzverein. Um den Türlersee ist er wohl ein paar hundert Mal gerannt für seine Fitness und als Training für den 100km-Lauf von Biel, den er zweimal in den vorderen Rängen bewältigt hat. In seiner Freizeit gründete er eine Badminton-Gruppe in Aeugst, die sich schon seit über zehn Jahren wöchentlich zum Spielen trifft. Bis zu seiner

Pensionierung hat er in der Bibliothek alle Jahre ein Jassturnier organisiert, das Leute aus dem Dorf verbunden hat. Den Schulgarten pflegte er mit grosser Naturverbundenheit und Freude. Mit den Ressourcen ging er sorgfältig und sparsam um. Angefangen hat es damit, dass ihm der Putzmittelvorrat seines Vorgängers für über zehn Jahre reichte. Abfälle der Schule trennte er vorbildlich und brachte sie mit dem Veloanhänger in die Entsorgungsstelle. Mit Kindern und Jugendlichen hatte er einen freundlichen Umgang. Nicht nur weil er sie selten zurechtgewiesen hat, sondern vor allem weil er ihnen die Turnhalle an Mittwochnachmittagen und an Wochenenden öffnete, was in der damaligen Zeit noch möglich war. «Gschyder si spiled i de Turnhalle, weder wenns dusse umelungered und Blödsinn mached», pflegte Kurt zu sagen. Auf Schulreisen war Kurt ein verlässlicher und beliebter Begleiter, auch als Koch im Skilager Axalp. Kurt hatte Freude an allem, was er in die Hand nahm. Er lachte gerne. Auch nach der Pensionierung haben wir uns immer wieder über Kurts Besuche im Lehrerzimmer gefreut. Voller Zuversicht berichtete er über den Krankheitsverlauf und stellte uns sein neues Elektrobike vor, mit dem er nach Aeugst gefahren war. Die Nachricht von seinem Tode macht uns betroffen und stimmt uns traurig. Wie wir von seiner Frau Claire erfuhren, behielt Kurt seinen unglaublichen Optimismus bis zu seinem Hinschied. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft und Zuversicht. In unseren Herzen lebt Kurt weiter.

Hat die Schulanlage in Aeugst während 28 Jahren in Schwung gehalten: Kurt Roshardt. (Bild zvg.)

Für die Schule Aeugst: Ernst Langenegger, Heinz Trinkler

Erste Anweisungen für die künftigen Zirkusartisten von den Profis des Circolino Pipistrello. (Bild Martin Mullis)

Das Zirkuszelt als Schulzimmer Projektwoche der Primarschule Knonau mit Circolino Pipistrello Rund 200 Kindergarten- und Primarschulkinder gingen eine Woche lang im Zirkuszelt zur Schule. Während der Projektwoche «Zirkus» starteten alle Kinder ,vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse, mit Vorbereitungen, Ateliers und Proben für das grosse Zirkusfest und die Gala-Vorstellung am Samstagnachmittag. ................................................... von martin mullis

Auf dem Platz vor dem Schulhaus Aeschrain, veranstalteten die Kinder am Dienstagvormittag einen ganz schönen Zirkus. Selbstverständlich heisst das absolut nicht, dass sich der Pausenplatz in ein Tohuwabohu verwandelte – im Gegenteil, da stand ein grosses blaues Zirkuszelt und die 100 kleinen Zirkusartistinnen, Akrobaten, Gaukler und Zirkuskünstler probten fleissig um bereit zu sein, wenn der Ruf «Manege frei!» ertönt. Im Rahmen der Projektwoche «Zirkus» erarbeiteten die 200 Kindergarten- und Primarschüler zusammen mit dem Mitspielzirkus Pipistrello nicht nur eine Gala-Vorstellung, sondern be-

trieben auch acht verschiedene Ateliers. In diesen Workshops ging es ums Zaubern, Jonglieren und Schminken. 24 rasende Reporter gestalteten ein Fotobuch. Pony und Streichelzoo, Zirkus-Musik und Zuckerbäcker hiessen weitere Themen. Der Circolino Pipistrello bringt mit der Animationsarbeit für die Kinder nicht nur einen kulturellen Farbtupfer, sondern auch artistische Abenteuer in den schulischen Alltag. Bereits zu Beginn der Projektwoche war allein schon die Mithilfe beim Aufstellen des Zeltes für die Schüler eine kleine Sensation.

Vielleicht später einmal Zirkusclown Der Drittklässler Kai von Känel steht mit leuchtenden Augen auf der Treppe eines Zirkuswagens und bezeichnet seine Arbeit beim Zeltaufstellen als total cool. Ob er allerdings später einmal in einem Zirkus als Artist oder Clown arbeiten werde, weiss er noch nicht. Auf seinen Auftritt freut er sich aber riesig, sind doch seine Eltern und Grosseltern ganz sicher als Zuschauer im Zelt mit dabei, versichert er dem «Anzeiger». Auch Schulleiter Jörg Berger ist natürlich gespannt auf das grosse Finale der Projektwoche. Der Circo-

lino Pipistrello bringt diesen Freitag eine Aufführung mit Musik, Tanz, Artistik und viel Humor. Die Gala-Vorstellung der jungen Zirkusartistinnen und Artisten aus Knonau findet dann am Samstagnachmittag auf dem Pausenplatz des Schulhauses Aeschrain statt. Das Zirkusfest beginnt um 13 Uhr und bietet den Besuchern Darbietungen von Akrobaten, Musikerinnen und Schauspielern und auch Köstlichkeiten aus der Zuckerbäckerei. anzeige


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

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Der Park Seleger Moor bei Rifferswil bietet mehr als nur Blumenpracht Die Seleger-Moor-Stiftung strebt Neuerungen an, will aber keinen Rummelplatz Neuerungen, aber keine Erweiterung – ein Park, um Natur zu erleben. Neben Rhododendren, Azaleen, Seerosen und dem grössten Schweizer Farngarten werden im Park Seleger Moor bei Rifferswil neu Kurse für Schulen organisiert – auch zur Beobachtung von Vögeln. ................................................... von werner schneiter In den 80er-Jahren kamen pro Saison bis zu 60 000 Besucher – mit Cars und Autos, auch aus dem benachbarten Ausland. Und alle kamen wegen der Blumenpracht, die sich im Seleger Moor auf einer Fläche von 12 Hektaren bietet: Rhododendren, Azaleen, Seerosen, der grösste Farngarten der Schweiz. Dann schrumpften die Besucherzahlen sukzessive, stiegen aber in den letzten zwei Jahren von 30 000 auf 40 000 pro Saison. 35 000 sind es während der Hauptsaison (April bis Juni), rund 5000 in der bis Herbst dauernden Nebensaison. «Dabei ist auch der Herbst mit seinen spät blühenden Pflanzen und dem goldenen Herbstlicht ein Genuss, den Park zu besuchen», sagt Mäni Blum, Geschäftsleiter des Parks Seleger Moor.

Aufbruchstimmung Dass die Besucherzahlen wieder ansteigen, ist auch auf Neuerungen zurückzuführen. «Es herrscht eine Aufbruchstimmung», sagt Mäni Blum. Der «Anzeiger» trifft ihn vor Ort zu einem Rundgang durch den Park. Dieser beginnt beim Eingang mit dem sogenannten «Marktplatz», auf dem Pflanzen verkauft werden, zum Beispiel die Schweizer Alpenrose, die mit einer Rhododendronpflanze aus Norddeutschland eingekreuzt wurde. Unter den 2000 Pflanzen finden sich einige weitere Spezialitäten, dazu Produkte aus der Region wie Nistkästen für Vögel, «Tierhotels aus Holz, hergestellt in der Behindertenwerkstatt Brändi in Horw, Luzern. Auf dem Rundgang erläutert Mäni Blum die bereits vollzogenen und geplanten Neuerungen im Park Seleger Moor. «Wir sehen den Park als Teil der Region und wollen seinen Charakter erhalten, Naturerlebnisse für die ganze Familie bieten», sagt der Geschäftsleiter. Er erwähnt die Zusammenarbeit anzeige

Geschäftsführer Mäni Blum bei den Spiegelteichen: «Neuerungen, aber der Park wird nicht zum Rummelplatz». (Bild Werner Schneiter) mit der Schule Rifferswil, das Vorhaben, Schüler im Park Naturunterricht zu erteilen und den Support, den die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (Zhaw) und die Rucksackschule Zürich leisten. Weil nur Erhalt Stillstand bedeutet, will die Stiftung den Park nicht nur jenen ans Herz legen, die wegen der Blumen nach Rifferswil kommen. Mäni Blum erwähnt jene Pfeiler, auf denen der Park neu ausgerichtet werden kann: das Angebot auch für Familien attraktiv gestalten, Naturunterricht für Schulen bieten, Wissensvermittlung sowie den Bereich Kunst und Kultur einbauen.

«Alles muss zur 60-jährigen Geschichte des Parks passen» Schon heute wird aber klar sichtbar, dass der Park Seleger Moor mehr bietet als nur Blumen- und Seerosenpracht. Die Agenda im ersten Halbjahr 2015 umfasst acht Veranstaltungen: vom Beobachten von Vögeln bis zum Froschtag. Im Park gibt es eine grosse

Tiervielfalt (25 Arten!), und jedes Jahr soll auch Künstlerinnen und Künstlern der «leisen Kunst» eine Plattform geboten werden. Jetzt steht die Vernissage zur Skulpturen-Ausstellung an (vergleiche Box). Neu geschaffen wurde ein Entdeckerweg mit vier Vogelbeobachtungsstationen, Vogelbad und Futtersäulen – aus Sturmholz des Moors gebaut sind und nicht aufdringlich wirkend. Neu sind auch die Grillstelle, das Moorlihus und der Feenweg, die – wo möglich – mit Materialien aus dem Park errichtet wurden. «Plastik und andere Fremdgegenstände wollen wir nicht. Alles muss zur 60-jährigen Geschichte des Parks passen», fügt Mäni Blum bei und betont die Umweltverträglichkeit. So werden beispielsweise die Spiegelteiche nur noch von Hand bewirtschaftet – und dies in Zusammenarbeit mit Leuten vom Naturnetz. Um im Park mehr Licht zu schaffen, werden Sichtachsen geschlagen und die daraus gewonnenen Holzschnitzel – jährlich um die 90 Kubikmeter – im Park wiederverwendet.

Erhebliche finanzielle Aufwendungen Neben dem Geschäftsleiter arbeiten während des ganzen Jahres vier Gärtner, dazu gibt es eine 40-Prozent-Administrativstelle. Während der Hauptsaison werden zehn Teilzeitarbeiter beschäftigt. In allen Arbeitsbereichen der Grünpflege hat die Stiftung auch gemeinnützige Einsatzplätze geschaffen. Da kommen Leute aus der Stiftung Brändi, von der Asylorganisation Zürich (AOZ) und Gemeinnützige Einsatzplätze (GEP) Zürich zur Förderung der beruflichen und sozialen Integration für bis sechs Monate dauernde Praktika in den Park. «Die SelegerMoor-Stiftung ist auch in sozialer Hinsicht engagiert», so Mäni Blum. Und sie wendet jährlich viel Geld auf, um den Park zu unterhalten und zu pflegen. «Dazu kommen einige andere, die Sukkurs leisten, wie die Genossenschaft Migros Zürich als Patronatsgeberin. Aber auch dank grösserer und kleinerer Spenden von Firmen, Stiftungen und Privatpersonen können diese Neuerungen im Park Seleger

Moor realisiert werden», stellt der Geschäftsleiter fest.

Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2015 Sonntag, 19. April, 7 bis 10 Uhr: «Vögel beobachten», eine Exkursion. – Freitag, 24. April, 18 bis 19.30 Uhr: «Fahr.Werk.ö» – Mitspieltheater für die ganze Familie. – Samstag, 25. April, 18 bis 19.30Uhr: «Fahr.Werk.ö». – Sonntag, 26. April, 7 bis 10 Uhr: «Vögel beobachten», eine Exkursion. – Sonntag, 3. Mai, 10 bis 16 Uhr: «Die Welt der Federn». Informationen Geschichten und eine Sammlung an Federn aus der Welt der Vögel. – Freitag, 12. Juni, 17 bis 19 Uhr: «Skulpturen im Park», Vernissage. – Sonntag, 14. Juni, 10 bis 16 Uhr: «Froschtag». Referent ist Harald Cigler, Naturschutzbeauftragter. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. April 2015

«Schreib Mädchen, um Himmels Willen!» Szenische Lesung «Die Verlorene» von Michèle Minelli in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern In ihrem neuen Roman hat Michèle Minelli den historischen Fall der Frieda Keller verarbeitet, ein Zeitdokument der Schweiz um 1900. In einer szenischen Lesung wurden die Figuren lebendig. ................................................... von denise bohnert Sie sitzt an dem kleinen Tisch, in sich zusammengesunken. Eine junge, feinfühlige Frau, schuldbewusst, reumütig, jenseits von Verzweiflung. Die Verzweiflung war so lange ihre einzige Vertraute, die einzige, die um das Geheimnis wusste, das Frieda Keller mit sich trug. Eingezwängt in ein gesellschaftliches Korsett, ungerechte und unumstössliche Gesetze, die sie vom Opfer einer Gewalttat zur Schuldigen machen, und die Ehre ihrer Familie vernichten – dies und finanzielle Not haben die Ostschweizer Damenschneiderin zu einer Tat gezwungen, welche in keiner Weise ihrem Naturell entspricht. Ihr Anwalt, Janggen, bittet sie eindringlich ihre Geschichte niederzuschreiben, um eine Begnadigung zu erwirken: «Schreib Mädchen, wenn du irgendetwas zu sagen hast, um Himmels Willen, schreib es jetzt!» Die 47jährige Zürcher Autorin liest die Rolle der Frieda, der Schauspieler Peter Höner die des Anwalts, er geht hinter der Angeklagten, seiner Mandantin, angespannt hin und her. Janggens Leben gerät in Aufruhr, seine berufliche Stellung, seine Ehe, sein Innerstes

werden geprägt durch diesen Fall, der 1904 in der Schweiz viel bewegte und zu Solidaritätskundgebungen, Mahnwachen, zu Anträgen an den Grossen Rat St. Gallen führte, Diskussionen aufwarf und Machtdemonstrationen bewirkte. Der Vergewaltiger ist, weil verheiratet, umfassend vom Gesetz geschützt beziehungsweise sein Ehestand. Man kann ihn nicht belangen, kann ihn nicht einmal zwingen, Alimente zu zahlen. Das Gesetz geht von einer Selbstschuld des Opfers aus, vollumfänglich. Die einzige Möglichkeit, die die Mutter hat ist, das Kind in einer «Kinderbewahranstalt» unterzubringen, fern von ihr selbst, fern von allen Familienkontakten und geheim. Für den Unterhalt muss sie aufkommen. Und eines Tages kann sie dies nicht mehr – trotz geregelter Arbeit in einer recht guten Anstellung. Das Kind zu sich zu nehmen ist nicht möglich, sie würde ihre Arbeit verlieren, würde gesellschaftlich ausgestossen und somit lebensunfähig.

Wie kam es dazu? Peter Holenstein, ein befreundeter Journalist, hatte Minelli eine Schachtel mit Unterlagen übergeben mit der Bitte, darüber zu schreiben. «Dieses Buch muss eine Frau schreiben!» Und bald wurde ihr diese Geschichte zum persönlichen Anliegen, sie grub weitere Dokumente aus, besuchte die Orte, an denen Frieda Keller gelebt hatte, Bischofszell, St. Gallen, St. Fiden, traf Leute, die noch von ihr gehört hatten, entfernte Verwandte auch. Sie sah die U-HaftZelle und der Tatort im Keller der Wirtschaft Post erschien ihr unvermindert unheimlich. Aus der Schachtel wurden sieben gefüllte Bundesordner. Gut hundert Jahre zurück hatten Frauen in der Schweiz praktisch keine Rechte und schon gar keine Gleichberechtigung. Und trotz Stimm- und Wahlrecht (seit 1971) und gesellschaftlich weitgehender Freiheit, sind auch heute noch die Löhne für Frauen gegen 20 % tiefer als die von Männern für gleiche Arbeit …

Zwänge der Zeit Aus einer Schachtel wurden sieben Bundesordner Trotz wenig Vorverkauf für diese Lesung haben sich die Stuhlreihen in der Buchhandlung Scheidegger am letzten Freitag gefüllt. Durch das In-Szene-Setzen wirken die Figuren lebendig, mehr als vorstellbar, sie sind hier im Raum anwesend. «Endlich kümmert sich jemand um die Frieda!», meinte die Angestellte im Staatsarchiv, als Michèle Minelli dort zu recherchieren begann.

In Friedas Familie herrscht keine hohe Meinung von Frauen, der Vater, oft mürrisch wird gelegentlich auch gewalttätig. Die Wollust sei allem Weibischen inne, meint auch der Bruder. Die Mutter ist als einzige liebevoll zur Tochter, die doch alles tat, um ein gutes Leben zu führen und die immer wieder um ihre Ehre und Unschuld kämpfen muss, sobald sie kein Kind mehr ist. Ausgelassenheit und unbeschwertes Herumtollen in der Natur erlebt sie mit ihrer Jugendfreundin,

bis diese wegzieht. Und auch auf dem sommerlichen Fest, wo sie sich in Heiri Rothenfluh, den jungen Soldaten, verliebt, ist sie fröhlich. Sie verbringen gerne Zeit zusammen, sie möchte, dass er ihr ganz detailliert von seinem Kasernenleben erzählt und sie strickt ihm Socken mit einem speziellen Seidenband verstärkt, besonders weich, damit ihn seine Füsse beim Marschieren Die Autorin Michèle Minelli las mit Schauspieler Peter Höner weniger schmer- aus ihrem Roman «Die Verlorene». (Bild Denise Bohnert) zen. Als sie versucht, ihm ihr grosses Geheimnis mit- staltung des Rechts zur Gleichstellung zuteilen, davon träumend, mit ihm von Frau und Mann eine nicht unweund dem Kind als Familie zu leben, sentliche Rolle. Die Autorin bringt mit muss sie feststellen, dass seine Einstel- ihrer atmosphärischen Sprache die Filung keinen Platz für solch revolutio- guren unmittelbar nahe, die Protokolnäre, mutige Gedanken enthält. «Du le rund um den Fall sind sehr aufbist doch nicht so eine! So etwas pas- schlussreich für den Umgangston des siert nur billigen Mädchen.» Auch die beginnenden zwanzigsten JahrhunMänner stehen unter den Zwängen ih- derts. Minellis Erfahrung als Krimirer Zeit. Postkarten, die sie ihm autorin, aber auch als Dokumentarfilschrieb, werden später vom Staatsan- merin fliessen hier ein, als Dozentin walt als «Beweis von Unzucht» laut für kreatives Schreiben weiss sie Spravorgelesen, ihre schäkernden Worte che sehr bewusst einzusetzen. klingen mit seiner Stimme lüstern. Wieso soll man dieses Buch lesen? Michèle Minelli, Die Verlorene, aufbau Verlag, Berlin Dieser Justizskandal von 1904 polari- 2015. Weitere Werke: www.mminelli.ch / von Peter sierte die Schweiz, er rief die Frauen- Höner: www.peterhoener.ch, Schreibkurse beider: bewegung auf den Plan und der Fall www.schreibszene.ch .Anlässe in der Buchhandlung von Frieda Keller spielte in der Neuge- Scheidegger, Affoltern: www.scheidegger-buecher.ch

Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens Fünf-Jahre-Jubiläum der Palliativstation «Villa Sonnenberg» in Affoltern Roland Kunz hatte bereits im Spital Limmattal eine Palliativstation aufgebaut. Sein Wissen und seine Erfahrung brachte er nach dem Wechsel zum Spital Affoltern in den Aufbau des Zentrums für Palliative Care ein. Unterdessen ist er im In- und Ausland ein gefragter Spezialist für Palliative Care. ................................................... von regula zellweger Das Zentrum für Palliative Care in Affoltern befindet sich in der Villa Sonnenberg. Die älteren Säuliämtlerinnen kennen dieses Haus als einen Ort, wo Frauen jahrzehntelang hingingen, wenn sie ein Kind erwarteten. Hier hatte der Gynäkologe Robert Lüchinger seine Praxis, gleich neben dem Spital, wo er unzählige Kinder ins Leben begleitete. Er zieht Parallelen zwischen «sich gebären» – die Kinder haben ja einen bedeutenden Anteil am Geburtsvorgang – und dem Sterben, zwischen in die Welt kommen und aus der Welt gehen: «Geborenwerden und Sterben wurden wahrscheinlich schon seit prähistorischer Zeit als spiegelbildliche Vorgänge gedeutet. Verschiedene archäologische Funde liefern Indizien dafür, beispielsweise die Hügelgräber mit der verstorbenen Person in embryonaler Hockstellung als Anspielung auf die Schwangerschaft, oder das Waschen der Neugeborenen und der Toten. Dahinter steht möglicherweise die Vorstellung, dass die Menschen aus einem schöpferischen Raum stammen und nach der irdischen Reise wieder einen anderen, jenseitigen Raum der Verwandlung betreten.»

Der Kreis schliesst sich Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care Spital Affoltern am Albis, sieht das Leben als einen Kreislauf, damit ist zur Welt kommen und aus der Welt gehen nahe beieinander. «Wo sich der Bogen schliesst, ist heute noch ein Tabu-Thema.» Er ist der Meinung, dass dem Gebären viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als dem Sterben: «Es gibt eine Menge Literatur, Ratgeber für werdende Eltern, Väterkurse – das Sterben aber wird erst seit relativ kurzer Zeit in der Öffentlichkeit thematisiert.» Sterben wird gekoppelt mit Schmerzen, mit Angst, mit Verlust. Und was man nicht

Dr. med. Roland Kunz Arzt für Allgemeine Medizin, spez. Geriatrie FMH, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern. Funktionen im Zusammenhang mit Palliative Care: 1988 bis 1999: Allgemeinpraxis und Heimarzt im Krankenheim Oberi, Winterthur 2000 bis 2006: Ärztlicher Leiter des Pflegezentrums am Spital Limmattal mit Aufbau einer Palliativstation Seit 2006: Chefarzt Geriatrie am Bezirksspital Affoltern und Errichtung eines Zentrums für Palliative Care Dozent für Palliativmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und in zahlreichen Lehrgängen, Mitglied des Forums Palliative Praxis Geriatrie, Wien, Mitautor mehrerer Fachbücher.

möchte, verdrängt man – als Mensch und als Gesellschaft. Kunz ist überzeugt: Wäre die Sterblichkeit besser akzeptiert, könnte «schweres» Sterben wahrscheinlich verhindert werden. «Es sind nicht nur medizinische Faktoren, die das Sterben bestimmen.»

Geburtsvorbereitung Sterbevorbereitung Besteht bei einem Paar der Kinderwunsch, bereiten sie sich gut vor. Nicht nur die Mutter, das ganze Familiensystem: Eltern, Geschwister, Grosseltern. Menschen sind soziale Wesen. Viel zu viele Menschen sterben auch heute noch ausserhalb ihres Systems, alleine, einsam. Menschen sterben nicht gleich leicht. Ältere Menschen vollenden ihr Leben nicht unbedingt leichter als junge. Kunz begleitet seit Jahrzehnten Sterbende und macht sich Gedanken darüber, welche Faktoren mitbeeinflussen, wie jemand aus dem Leben scheidet. «Meist gehört auch eine Lebensrückschau zum Sterbeprozess. Ich glaube, dass wer nicht verbittert ist, wer sein Leben intensiv gelebt hat und sinnstiftende Anteile in seinem Leben erkennt, einfacher loslassen kann.» Er zitiert die Metapher vom halb vollen und halb leeren Glas. Logische Folge: Es gilt, sich zu Lebzeiten Wünsche zu erfüllen und das Leben seiner persönlichen Wertehierarchie entsprechend zu gestalten.

Defizitmodell des Alterns Der demografische Wandel mit der steigenden Zahl der zu erwartenden Lebensjahre hat immer mehr Jahre zwischen der Pensionierung und dem Tod zur Folge. Leider herrschen in der Arbeitswelt Jugendlichkeitswahn und

Altersdiskriminierung vor, was ältere Menschen daran hindert, lustvoll und altersgerecht weiterzuarbeiten. So aber wird oft viele Jahre auf den Tod gewartet, anstatt möglichst lange intensiv gelebt. Kunz wünscht, dass sich heute gesunde und leistungsfähige Menschen im Pensionsalter weiterhin sinnvoll betätigen können. Die Qualität des Sterbens habe übrigens nichts mit dem Bildungsstand zu tun, eher mit Lebensweisheit. Was die Leute in der Endphase des Lebens beschäftigt, sind weniger die Schmerzen, da bietet heute die Medizin gute Lösungen. Was zu schaffen macht, ist das Fatigue-Syndrom: Man möchte noch und kann nicht mehr. Hilfe annehmen fällt Menschen schwer, die ihr Leben eigenverantwortlich gemeistert haben.

Paradigmenwechsel Palliative Care Kunz freut sich über die statistische Entwicklung: Vor fünf Jahren wurden vor allem Sterbende von Spitälern ins Palliative Zentrum überwiesen. Heute entscheiden viele Patienten selbst über ihren Eintritt in die Palliativstation. Zwei Drittel der Eintritte sind geplant, also keine Notfälle. Der Aufenthalt dient dazu, Schritte einzuleiten, welche die letzte Zeit erleichtern sollen. Rund die Hälfte der Eintretenden kehrt danach nach Hause zurück. Neben den medikamentösen Interventionen sind es vor allem Gespräche mit den Patienten und deren Angehörigen, welche die Situation entschärfen und etwas Entspannung und Gelassenheit einkehren lassen. Es ist vor allem die Ruhe, die in der Villa Sonnenberg wohltut. Die gelassene, positive Atmosphäre im Haus wird vom interdisziplinären Team gezielt gefördert. Kunz begrüsst, dass im

Allgemeinen immer mehr bewusst wird, dass man nicht nur stirbt in Palliative-Care-Institutionen, sondern dass man mit einer unheilbaren Krankheit möglichst gut lebt, und den kommenden Tod akzeptieren lernt. Deshalb gilt es, frühzeitig an die Palliative Care zu denken.

Anlässe im Jubiläumsjahr Mit einer Reihe von Anlässen wollen Roland Kunz und seine Mitarbeitenden zusammen mit den Kirchen des Bezirks das Thema Sterben in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Man soll über den Tod als Teil des Lebens sprechen. Die Wünsche von unheilbar Kranken sollen respektiert werden. Dazu muss man vorzeitig überlegen, wie man sein Sterben gestalten möchte, so weit dies möglich ist. Was will ich, was will ich nicht? Die Dinge rund ums Sterben sollen im persönlichen Umfeld thematisiert werden. Die Tendenz soll von Lebensverlängerung um jeden Preis zu Optimierung der Lebenszeit vor dem Tod führen. Dazu gehört auch, dass Kostenträger mitermöglichen, dass Menschen zuhause gut betreut und möglichst schmerzfrei sterben dürfen. Im Sinn von: «Statt dem Leben mehr Tage geben, den Tagen mehr Leben geben.» Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens: weitere Veranstaltungen: 18. April, 9 bis etwa 11 Uhr im reformierten Chilehuus in Affoltern: «Vorausdenken und regeln, was zu regeln ist». 12. Mai, 19.30 Uhr, im reformierten Chilehuus in Affoltern: «Zwischen Urangst und Vertrauen». Weitere vier Anlässe September bis November. Informationenunter: www.spitalaffoltern.ch -› Veranstaltungen, www.palliative.ch. Die Broschüre des Bundesamtes für Gesundheit BAG «Unheilbar krank – und jetzt?» steht als PDF unter › www.bag.admin.ch/palliativecare zur Verfügung.


Forum

Freitag, 17. April 2015

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Die EVP dankt für das grosse Vertrauen

Wahlkampagne-Leiter Herbert Früh beglückwünscht Ruth Früh (Bonstetten), Alain Schwald (Wettswil), Olivier Hofmann (Hausen), Hans Ulrich Meuter (Affoltern). (Bild zvg.)

Dank – Gratulation – Freude Bewegende Worte am FDP-Wahlapéro in Stallikon FDP-Bezirkspräsident Olivier Hofmann, soeben wieder gewählter Kantonsrat, sprach seinen Dank an alle Wählerinnen und Wähler aus wie auch an alle Kandidierenden und Helfenden während der langen und engagiert geführten Wahlkampagne. Wahlleiter Herbert Früh beglückwünschte den Gewählten und überreichte ihm und den anwesenden Kandidierenden ein Dankesbouquet. Die Tatsachen der Kantons- und Regierungsratswahlen erlauben grosse Freude: 5% mehr Stimmen für die FDP im Bezirk Affoltern, in einzelnen Gemeinden 7 bis 10 %! Im ganzen Kanton

4.4 % und acht zusätzliche Sitze im Zürcher Kantonsrat! Der Jungfreisinnige Alain Schwald erzielt 1708 Stimmen für die FDP! Bei den Regierungsratswahlen erreicht der amtierende Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger das Spitzen-Resultat, die Bestätigung für seine ausgezeichnete Arbeit zugunsten einer sicheren und bezahlbaren Gesundheitsversorgung. Mit Carmen Walker Späh wird auch die zweite freisinnige Kandidatin auf Anhieb gewählt, ihr Engagement für sichere Arbeitsplätze, Innovation und Bildung belohnt. Die Zürcherinnen und Zürcher haben klar zum Aus-

druck gebracht, dass nur eine verlässliche Politik basierend auf freiheitlichen Werten unseren Kanton Zürich weiterbringt. Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt sind die Pfeiler des FDP-Erfolgsmodells, weniger Bürokratie, Bevormundung und staatliche Regulierung. Diese Tatsachen ermutigen alle Beteiligten und Interessierten, ab jetzt während sechs Monaten sich mit gleichem Elan im National- und Ständeratswahlkampf einzusetzen. FDP.Die Liberalen Knonaueramt (alle Info auf www.fdp-knonaueramt.ch)

Mit einem Resultat, das so nicht erwartet werden durfte, wurde Daniel Sommer als Spitzenkandidat der EVP im Bezirk am letzten Wochenende in den Kantonsrat gewählt. In einem relativ kleinen Wahlkreis mit nur sechs Sitzen ist es für eine kleine Partei schwierig, einen Kantonsratssitz zu erlangen. Dank dem 8,7-Prozent-Wähleranteil, übrigens dem höchsten Anteil der EVP im ganzen Kanton, sowie dem Verteilschlüssel nach Pukelsheim, konnte das vor vier Jahren verlorene Mandat von Lisette Müller trotzdem wieder zurückgewonnen werden. Offenbar haben viele Wählerinnen und Wähler die politische Arbeit von Lisette Müller noch nicht vergessen. Sie hat auf der EVP-Liste mit einem sehr guten persönlichen Wahlresultat einen Sprung vom sechsten auf den zweiten Listenplatz gemacht. Auch wenn die politische Grosswetterlage die EVP diesmal eher begünstigt hat, ist es ein doch ein sehr grosser Vertrauensbeweis der Wählerschaft in die Arbeit der EVP und im

Übertragungsweg via Hände Ein Problem sind alle Krankheitserreger, nicht nur die multiresistenten, die sich den Antibiotika widersetzen. Ein häufiger Übertragungsweg sind die Hände, beispielsweise beim Kontakt des Patienten mit dem Gesundheitspersonal. Würden die in der Pflege Tä-

tigen alle Hygienevorgaben strikt einhalten, müssten sie während 2 der 8,5 Arbeitsstunden die Hände desinfizieren, hätten dann aber ein Problem mit der Bewältigung der anfallenden Arbeit. Swiss Noso, eine Fachstelle, die sich mit Ansteckungen in den Spitälern befasst, schätzt, dass sich jährlich 70 000 Patienten während eines Spitalaufenthalts infizieren. Dies bedeutet grosses zusätzliches Leid, verlängerte Spitalaufenthalte und Kosten für die Spitäler bei festen Taxen. Swiss Noso geht von zusätzlichen Kosten von 230 Mio. Franken und 2000 Todesfällen pro Jahr aus. Dazu kommt nun das Problem der Multiresistenz. Da die üblichen Antibiotika nicht mehr wirken, müssen die Fachleute auf Reserveantibiotika zurückgreifen oder auf solche, die ungünstige Nebenwirkungen mit sich bringen.

Das Auftreten solcher Erreger ist in der Schweiz regional sehr unterschiedlich. Bei den Darmbakterien (E. coli) ist vor allem die Landwirtschaft gefordert, da die Kontamination von Lebensmitteln mit resistenten Bakterien zugenommen hat. Dies haben auch bereits verschiedene Medien aufgegriffen und darüber berichtet. Damit nicht einzelne Hühner ganze Bestände anstecken, werden flächendeckend Antibiotika eingesetzt, was die Resistenzbildung fördert. Der Bundesrat ist daran, gesetzliche Regelungen auszuarbeiten, die die Landwirte gegenüber ausländischen Fleischproduzenten nicht zu stark benachteiligen.

Die Politik wird mit verschiedenen Massnahmen eingreifen müssen Es zeigt sich, dass sich die Situation in Europa und weltweit in den letzten

Gerhard Gysel, Präsident EVP Bezirk Affoltern

Roger Marti neu in der Schulpflege der Primarschule Affoltern Am 12. April 2015 haben mich die Wählerinnen und Wähler von Affoltern am Albis in die Schulpflege der Primarschule Affoltern am Albis gewählt. Ich möchte mich herzlichst für

Die CVP-Bezirkspartei informiert sich über multiresistente Erreger Im Anschluss an die Generalversammlung der CVP-Bezirkspartei Affoltern hat die Leiterin der Abteilung Infektprävention und Spitalhygiene des Kantonsspitals Zug und Kantonsratskandidatin, Corinne Stutz, Wettswil, über das Thema Multiresistenzbildung informiert. Die Zuhörer erfuhren, dass die Problematik keineswegs nur die Spitäler betrifft, dass jeder betroffen sein kann und dass die auf politischer Ebene vorliegenden Lösungen vordringlich zu behandeln sind. Die Lage verschärft sich.

Besonderen in das Engagement von Daniel Sommer. Das zeigte sich sowohl in seinem ausgezeichneten persönlichen Wahlresultat als auch im Resultat aller Kandidierenden der Liste 7. Daniel Sommer betrachtet seine Wahl als eine grosse Chance, die Politik im Kanton verantwortungsbewusst mitzuprägen und die Werte der Evangelischen Volkspartei einzubringen. Es sind viele Themen, die auf der Agenda stehen. Sozial- und Bildungspolitik, Staatshaushalt, Gesellschaftsfragen, Umwelt- Energie- und Verkehrspolitik. Daniel Sommer will nicht nur mittun, nein, er will Akzente setzen und mitgestalten. Speziell bei Themen die unseren Bezirk betreffen, will er zudem aktiv die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg suchen. Die EVP wünscht dem frischgebackenen Kantonsrat die nötige Beharrlichkeit, viel Erfolg und dankt den Wählerinnen und Wählern im Bezirk für die breite Unterstützung.

das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich auf die neue Aufgabe. Roger Marti, Grünliberale Affoltern

Danke fürs Vertrauen

Jahren stark verschlechtert hat. Eine Studie zeigte, dass 24 Prozent von Rückreisenden aus dem Ausland resistente E. coli aufwiesen; bei Rückreisenden aus dem indischen Subkontinent waren es 88 %. Um andere Patienten und das Personal nicht zu gefährden, sind die Spitäler gezwungen, bei Repatriierungen die Patienten auf solche Erreger zu testen. Fazit: Die Politik wird mit verschiedenen Massnahmen eingreifen müssen, damit sich die Situation nicht weiter verschlechtert. Der Fokus muss dabei von den Spitälern weg auf die Landwirtschaft gerichtet werden. In der lebhaften Diskussion zeigte sich die grosse Fachkompetenz von Corinne Stutz. Eindrücklich waren die Schilderungen einer Teilnehmerin, die persönlich von der Problematik betroffen ist.

Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, welche mir ihr Vertrauen geschenkt und mich am 12. April 2015 wieder in den Kantonsrat gewählt haben. Danken möchte ich auch für die vielen motivierenden Worte, die zahlreichen Glückwünsche und die grosse Unterstützung, welche ich während dem Wahlkampf erfahren durfte. Ich freue mich sehr darüber, dass ich meine Arbeit im Kantonsrat fortsetzen darf. Ich werde mich weiterhin für ein starkes Knonauer Amt, einen effizienten und bürgerfreundlichen Staat sowie eine nachhaltige Wirtschaftspolitik einsetzen. Die Wahlen war jedoch nicht nur für mich ein Erfolg, sondern für die gesamte FDP. Dies ist auf den engagierten Wahlkampf von Hans Ulrich Meuter, Ruth Früh, Marlyse Burger Blatter, Alain Schwald und Mirjam Heinemann zurückzuführen. Auch ihnen und dem ganzen Wahlkampfteam gilt mein herzlicher Dank.

CVP Bezirk Affoltern

Olivier Hofmann, Hausen

Dummheit oder nur Leichtsinn im Bonstetter Wald? Im Bonstetter Wald hegen und pflegen wir das Naturreservat Eichmoos. «Specht – Natur- und Vogelschutzverein Adliswil/Bonstetten». Wir stellen den Vögeln Nisthilfen zur Verfügung indem wir Dutzende von Nistkästen aufhängen und diese im Herbst herausputzen und wenn nötig flicken oder ersetzen. Beim grossen Weiher mähen wir das Schilf und schichten es in mehreren Hügeln auf und bieten somit vielen Amphibien Unterschlüpfe für den Winter. Daneben haben wir unsere Mannschafts-Hütte mit einer grossen Grillstelle und vielen Bänken drum herum. Diese darf gerne von jedermann benützt werden, und wir treffen dort auch immer wieder Familien an, die dieses Angebot gerne in Anspruch nehmen.

Leider gibt es auch weniger gern gesehene Gäste, welche ihren Abfall und sogar die Scherben ihrer Bierflaschen liegen lassen. Um die Ostertage herum kamen aber die ganz Schlauen: Wahrscheinlich hatte es ein bisschen geregnet, und sie machten deshalb ihr Feuer auf dem Holzboden unter dem Vordach – das Resultat lässt sich sehen ... Glücklicherweise haben nicht die ganze Hütte und die danebenstehenden Bäume Feuer gefangen! Wenn jemand über dieses Treiben Bescheid weiss oder sein Gewissen erleichtern möchte, möge er sich doch bitte melden. Wir würden denjenigen gerne etwas Respekt vor dem Wald und der Natur beibringen. Eliane Tanner, Adliswil, Präsidentin Specht

Feuer auf dem Holzboden unter dem Vordach: Das Resultat ... (Bild zvg.)


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Das Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten begeisterte. > Seite 17

Gewinn des Pfyl-Betriebsfests in Hedingen für die Organisation «Sternschnuppe». > Seite 17

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Freitag, 17. April 2015

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Vertrag verlängert Trainer Dragan Filipovic bleibt dem FC Affoltern treu. > Seite 26

Hell und leicht wie Schmetterlingsflügel Die neue Frühlings- und Sommermode Fata Morgana präsentiert ihre neuen Modelle für einen verzaubernden Sommer. Es gibt viele einzelne, in sich starke Stücke, die sich mit der bestehenden Garderobe kombinieren lassen. Manchmal verändert ein einziges Teil das Ganze, sodass man verblüfft dasteht und schmunzelt über den gefundenen persönlichen Ausdruck. Mode wird so zum Spiel, zum Tanz, zur Quelle der Freude im Alltag. Man kommt in Bewegung. Und mit Stücken, die vom Konzept her zusammenpassen, kann man kaum Fehler machen. Was gibt es diesen Sommer? – Viel Kühlendes, viel Praktisches und auch sehr Festliches. Die Gewebe sind vielseitig. Es gibt Leinengemische, Leinen mit Seide, Leinen mit Baumwolle, Leinenstrick, Seidengemische und Bambus. Es gibt kleine Jacken und längere Tunikas, viele lustvolle Kleider in überraschenden Schnitten, Hosen und Röcke, fein Gestricktes für kühle Abende und alles in Fairtrade. Diese sind gut für uns, weil wir uns geborgen fühlen, in hautfreundlichen Naturtextilien und sie sind sind für die Produzierenden, die ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Farben des Sommers sind starke Rot- und Türkistöne, Weiss-BeigeGrau in vielen Abstufungen und auch vornehmes Blau. Und ein einzigartiges Angebot: Blusen und Tunikas in Shibori Technik, dieser alten, arbeitsintensiven japanischen Färbetechnik. Wer ein Kleidungsstück dieser Art besitzt,

wird sich immer festlich kleiden können und lange stolz sein, auf ein originelles und vornehmes Element seiner Garderobe. Also Bequemes und Elegantes und alles zum günstigen Tarif des Fabrikverkaufs. (pd.) Mittwoch bis Freitag, 22. bis 24. April, von 10 bis 18 Uhr, bis Samstag, 25. April von 10 bis 14 Uhr in der Fabrik am Weiher in Zwillikon.

Seidenmischstoffe sind im Sommer 2015 omnipräsent. (Bild zvg.)

Kryolipolyse - für Reduktion von Fettpolstern mittels Kälte «Beauty by Fabienne Jacques» in Affoltern erweitert Angebot Das Kosmetikstudio «Beauty by Fabienne Jaques» an der Oberen Bahnhofstrasse 3 in Affoltern ergänzt sein Angebot mit dem neusten Gerät zur permanenten Reduktion von Fettpolstern.

digten Fettzellen setzen in den folgenden Tagen und Wochen chemische Botenstoffe frei, die Entzündungszellen aktivieren, anlocken und helfen das Fett auf natürliche Weise zu eliminie-

Viele Frauen und auch immer mehr Männer stören sich an Problemzonen, die sich trotz Diät und Sport nicht reduzieren lassen, zum Beispiel an Bauch, Hüfte und Oberschenkeln. Hier ist die Kryolipolyse eine sehr geeignete Methode um die Körperform schonend zu modellieren.

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Hochgradig kontrollierte Technologie Bei der Kryolipolyse wird die zu behandelnde Fettschicht mittels Applikator, mit hochgradig kontrollierter Technologie, unterkühlt. Der Applikator wirkt wie ein Saugnapf, der mit leichtem Unterdruck die Haut samt darunter befindlichem Fettgewebe ansaugt. Im Anschluss wird das Fettgewebe für eine Stunde auf genau die Temperatur heruntergekühlt, die nötig ist, um die Fettzellen zu schädigen und dadurch dauerhaft zu beseitigen. Nur die gekühlten und damit geschä-

ren. Diese bauen dann das betroffene Fettgewebe während den folgenden drei Monaten langsam ab. Das dabei freiwerdende Fett wird dauerhaft auf natürliche Weise über das Lymphsystem abtransportiert und in der Leber verarbeitet.

Fabienne Jacques arbeitet mit neuester Technologie. (Bild zvg.)

Das von Fabienne Jaques in ihrem Beauty-Studio eingesetzte Gerät iCryo macht es dank zwei Behandlungsköpfen möglich, gleichzeitig die linke und die rechte Körperpartie zu behandeln. Die Behandlung ermöglicht bereits nach ein bis zwei Behandlungen eine

dauerhafte Fettreduktion ohne chirurgischen Eingriff. Und dies ohne Schmerzen und ohne Ausfallzeit. (pd.) Informationen direkt bei Beauty by Fabienne Jaques, Obere Bahnhofstrasse 3, Affoltern am Albis, Telefon 079 679 51 86.


Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 19. April 9.45 Gottesdienst Eveline Hedinger Kinderferienprogramm Teenie-Godi Montag, 20. April 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 19. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 19. April 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 19. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller

Sonntag, 19. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel) Taufe von Ayleen und Lenya Bachmann, Kinder von Nadja Bachmann und Sacha von Ah reformierte Kirche Freitag, 24. April 19.00 Concerto piccolo Streichquartett, ref. Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. April 9.00 bis ca. 11.15 Uhr Informationsanlass zu Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung in der Kirche mit D. Ritzenthaler 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 19. April 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Uhr, Gottesdienst, Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Anschliessend Chilekafi

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 19. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. April 9.30 Gottesdienst Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 19. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit dem 3.-Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser, Therese Burkhardt und Sandra Schmid Anschliessend Apéro

Sonntag, 19. April 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Lichtblicke» Fahrdienst: Anmeldung, Tel. 044 700 17 75 Donnerstag, 23. April 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Ref. Kirche Kappel a. A.

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag 19. April 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 18.30 Gemeinsames Singen

Samstag, 18. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. April 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Ref. Kirche Hedingen

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 19. April 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 22. April 17.00 Während den Schulferien KEIN offenes Singen Donnerstag, 23. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 17. April 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 18. April 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Maschwanden 14.00 Trauung Sandra Imhof und Marco Schwarz aus Obfelden in der Kirche Maschwanden Sonntag, 19. April 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. April 19.30 Neumondsingen für alle im Chor Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 19. April 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer www.ref-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 19. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 21. April 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 18. April 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 19. April 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. April 15.00 Taufe von Léo Rasche 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 19. April 9.50 Einzug der Erstkommunikanten 10.00 Erstkommunion, 2. Gruppe Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und dem Erstkommunionteam Umrahmt vom Musikverein Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. April 10.30 Erstkommunionfeier Mitgestaltung: Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 17. April 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 19. April 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. April 10.30 Gottesdienst Nehemia 2, 1–10 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 23. April Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 17. April 2015

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Der Musikverein Mettmenstetten begeistert sein Publikum bereits seit 90 Jahren. Momentan sind 23 Musizierende aktiv beteiligt. (Bild zvg.)

Erfolgreiches Jahreskonzert Musikverein Mettmenstetten begeistert Zuschauer mit Konzert unter dem Motto «Swiss Made» Das Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten, vom 11. April war ein voller Erfolg. Das Publikum hat den Musikverein Mettmenstetten in grosser Zahl beehrt. Unter dem Motto «Swiss Made» präsentierte er ein Programm gefüllt mit unterhaltender Blasmusik, welche entweder durch

Schweizer Komponisten, von Schweizer Künstlern oder von stark mit der Schweiz verwurzelten Persönlichkeiten stammte. Die Merzweckhalle Wygarten war, passend zum Motto, festlich geschmückt. Den Auftakt machte das Stück «So schön ist Volksmusik», welches man

als Eröffnungsmelodie des Grand Prix der Volksmusik kennt.

Zahlreiche Stilrichtungen präsentiert Anschliessend nahm der Musikverein Mettmenstetten seine Zuhörer mit auf eine musikalische Schweizerreise: von

Ländlermusik wie «Im Örgelihus und Steinerchilbi» über Rockklänge von Tina Turner. So wurden viele musikalische Richtungen an diesem Abend angespielt. Die Moderation übernahm Vanessa Ringger, die souverän, charmant und witzig durch den Abend führte.

Natürlich durfte auch die traditionelle Tombola nicht fehlen, bei der es zahlreiche Preise zu gewinnen gab. Auch in der Festwirtschaft hatte das Motto «Swiss Made» Einzug gehalten. Die Konzertbesucher wurden mit Bratwurst, Älpermakaronen und Apfelmus verwöhnt. (psch)

Vital durch achtsames Bewegen Einführungskurse in Qigong ab Mai 2015 Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter, die aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun möchten.

Andreas und Regula Pfyl und Claude Wuillemin (von links) strahlten bei der Übergabe um die Wette. (Bild Martin Mullis)

Eine Sternschnuppe aus der Bäckerei

Qigong bedeutet: beharrliches Üben der Lebenskraft. Im Einführungskurs vermittelt die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann schrittweise «Die acht Brokatübungen» aus dem Lehrsystem des Qigong Yangsheng von Professor Jiao Guorui. Die achtsam ausgeführten Bewegungen gleichen körperliche und seelische Spannungen aus. Zu Beginn jeder Lektion bereiten sich die Teilnehmenden auf das Üben vor. Sie streichen oder klopfen den Meridianen entlang, bewegen durch alle Gelenke, dehnen einzelne Körperbereiche und beobachten die Atembewegungen. Danach werden die einzelnen Brokatübungen nach und nach vermittelt. Die Schulung der Achtsamkeit für die Bewegungen, den Atem und die

Haltungen stärken das Körperbewusstsein, führen zu innerer Ruhe und steigern die Vitalität. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung. Die Lektionen enden mit den fünf Abschlussübungen, bei denen sinnbildlich Therese Bachdie Früchte des mann lehrt Übens eingesamQigong. (Bild zvg.) melt werden. Ein Einstieg in die fortlaufenden Gruppen oder Privatlektionen sind nach Absprache möglich. Zudem findet einmal pro Monat, samstags, von 10 bis 11.30 Uhr eine offene Gruppenübung statt. (pd.) Daten: 4./8. Mai bis 29. Juni/3. Juli. Je acht Mal Montags 20.15 bis 21.30 Uhr, Freitags 10.15 bis 11.30 Uhr. Ort: Werkstrasse 1, Affoltern. Kosten: 240 Franken. Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/bvbtk. 077 202 07 32 oder www.bttb.ch.

Vögel beobachten

Gewinn des Pfyl-Betriebsfests für Organisation «Sternschnuppe»

Im Park Seleger Moor in Rifferswil

Der Erlös des «50er-Fäschts», das die Bäckerei Pfyl in Hedingen zu ihrem Betriebsjubiläum veranstaltete, wird nun in Lebensfreude für Kinder umgewandelt. Am Mittwoch übergaben die Betriebsinhaber das Geschenk an den Botschafter der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe.

Sonntag, 19. April, und Sonntag, 26. April, von 7 bis 10 Uhr können im Park Seleger Moor Vögel beobachtet werden. Die Exkursion dauert: zirka drei Stunden. Treffpunkt ist jeweils um 7 Uhr beim Parkeingang.

Vor der Bäckerei Pfyl in Hedingen waren am Mittwochmorgen nur fröhliche Menschen anzutreffen. Sogar Petrus spielte mit, denn Botschafter sind wenn immer möglich mit strahlendem Sonnenschein zu empfangen.

Und Regula und Andreas Pfyl empfingen mit Claude Wuillemin immerhin einen Gesandten der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe. Der Gemeinderat aus Bonstetten kam nämlich in offizieller Mission nach Hedingen, ist er doch Abgesandter der Organisation, welche Herzenswünsche von kranken und behinderten Kindern erfüllt. Weil die Bäckerei Pfyl am 11. Oktober 2014 aus Anlass ihres 50-jährigen Firmenjubiläums ein kleines Oktoberfest feierte und dabei eine Festwirtschaft betrieb, erwirtschaftete sie einen Gewinn von 1500 Franken. Sternschnuppe-Botschafter Claude Wuillemin durfte nun in einem liebe-

voll verzierten und bemalten Umschlag den Betrag zuhanden der Stiftung übernehmen. Die Kinderhilfe Sternschnuppe bringt Freude und Abwechslung in das Leben von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Krankheit, Behinderung oder mit den Folgen einer schweren Verletzung leben. Bei der Übergabe des Betrages herrschte sowohl bei den Spendern als auch beim Vertreter der Stiftung grosse Freude. Die zwei roten Herzen dienten im Hintergrund zwar zufällig, aber dennoch als beste Symbolik der grosszügigen Geste. (mm)

Auf leisen Sohlen Ausrüstung: Kleider entsprechend der Witterung und eventuell Feldstecher mitbringen. Der Erlebnistag für die ganze Familie findet bei jeder Witterung statt. Auf leisen Sohlen auf Vogelpirsch durch den Park. Ornithologen haben bei Rundgängen im Park eine Vielzahl

von unterschiedlichen Vogelarten beobachten können. Die Referenten nehmen sich Zeit, und mit etwas Glück können Amseln, Drosseln, Finken, Stare, Meisen, Spechte usw. gesehen werden. Wer erkennt einen Vogel am Zwitschern? Ist es die Amsel oder doch der Fink oder sogar ein Specht? Die Besucher erfahren Interessantes über die Lebensweise vieler einheimischer Vogelarten. Fachpersonen des Vogelschutzvereins Specht geben Antworten und Tipps. Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.selegermoor.ch


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Veranstaltungen

agenda

Wildromantische Sihl

Freitag, 17. April

Freitag, 17. April 2015

Affoltern am Albis 14.00-15.15: Qi Gong im Frühling, Ruhe und Kraft finden und das einmal pro Woche. Auskunft/Anmeldung Monika Klauser, Telefon 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum. Seewadelstr 13. 17.00-20.00: Vernissage «Krajolo»: Johann Kralewski, Maler und Bildhauer. Galerie 100. Zürichstr. 100. 20.15: «Dallas Buyers Club». Ein Film von Jean-Marc Vallée. USA 2013, 117 Min., E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux (neu in der Break-Eventhall). 20.15: «Undenufe». Ein Streifzug durch die kantige Seelenlandschaft eines Innerschweizers. Reto Zeller mit seinem Soloprogramm. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Erlebnisse: Ein wunderbarer Start in die Wandersaison 2015

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Krajolo»: Johann Kralewski, Maler und Bildhauer. Do/Fr, 13-18, Sa, 10-16 Uhr. Bis 30. April.

Bonstetten

Für einige auf unbekannten Abschnitten: Wanderung entlang der Sihl. (Bild zvg.)

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz. 09.00-11.15: «Vorausdenken und Regeln». Referat und Erarbeitung einer Patientenverfügung mit Daniela Ritzenthaler (Stiftung Dialog Ethik). Auskunft: Pfrn. Bettina Bartels, Telefon 044 761 60 15. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Maschwanden 20.15: Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden, Leitung Heinz Aeberhard, Spezial-Gäste Ländler Wurlizer. Mehrzweckhalle.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Sonntag, 19. April

Am Samstag, 11. April, machte sich die Gruppe Erlebnisse auf die erste Wanderung des Jahres 2015 – entlang der Sihl auf einem für Viele unbekannten Abschnitt, von Hütten nach Sihlbrugg. ................................................... von otto steinmann Nachdem die Wanderung Ende März wegen ungünstigem Wetter abgesagt wurde, war am vergangenen Samstag Petrus wohlgesinnt. Eine gut gelaunte und fröhliche Gruppe machte sich mit Bahn und Postauto auf den Weg via Zürich und Wädenswil nach Hütten. Hütten ist die südlichste Gemeinde des Kantons Zürich, hoch über dem Zürichsee. Die Wanderung begann mit einem Abstieg von Hütten hinunter an die Sihl. Entlang der wilden Sihl und einer ebenso wilden Berglandschaft, führte der Weg auf der rechten Flussseite zuerst nach Bostadel und dann

Montag, 20. April Affoltern am Albis

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte von Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Rifferswil 07.00-10.00: «Vögel beobachten». Ein Erlebnistag für die ganze Familie. Amseln, Drosseln, Finken, Stare, Meisen und Spechte erkunden, Stimmen deuten und erkennen. Führung durch den Park bei jeder Witterung, entsprechende Kleider und ev. Feldstecher mitbringen. Teilnahme kostenlos. Park Seleger Moor.

19.00: «Gebären am Spital Affoltern». Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Mittwoch, 22. April Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 23. April Aeugstertal 20.30: Marco Zappa Trio - «Una Nuova Forza». Essen um 19 Uhr.

weiter zur bekannten Fischbeiz Sihlmätteli. Diese erste Etappe dauerte etwa zwei Stunden und war der eigentliche Hit der Wanderung. Dieser Abschnitt der Sihl war niemandem bekannt, gefiel der Wandergruppe aber ganz besonders.

Mittagessen in der Frühlingssonne Im Sihlmätteli gab es einen kurzen Halt und ein Glas Weisswein. Bald ging es weiter in Richtung Sihlbrugg. Nach der Überquerung der Sihl war es Zeit fürs Mittages-Picknick. Ein Picknick mit einer sehr schönen Sicht auf die Sihl und die schroffen Nagelfluhfelsen auf der Seite gegen den Hirzel. Frisch gestärkt begann der Nachmittagsabschnitt mit einem kurzen Teil bis zu einer schönen Besenbeiz. Weiter ging es dann der Sihl entlang bis nach Sihlbrugg, wo die stark befahrene Strasse dank einer Unterführung problemlos unterquert wurde. Diese Nachmittagsetappe war dann vielen bekannt, aber natürlich sehr schön und eine empfehlenswerte Rou-

Reservierung: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 07.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bluestwanderung Baselbieter Tafeljura. Dauer 5 Std. Leitung und Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43. Bahnhof (Treffpunkt). 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Roberto Bossard New Group». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis anzeige

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft». Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

20.15: «Just for fun» Country Rock. Die Innerschweizer spielen Johnny Cash, Willie Nelson, Alan Jackson, Brad Paisley bis hin zu Status Quo oder Eric Clapton. Eintritt frei, Kollekte. Organisiert durch Gemeindeverein Hedingen. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

Affoltern am Albis

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Hedingen

Samstag, 18. April

Ausstellungen

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 14.00-21.00: Offenes Atelier mit Frühlingsmarkt zum Welttag des Buches. Buchmanufaktur Flade Kappelerhof 1 (beim Kloster).

te für einen leichten Spaziergang. Der letzte Wegabschnitt begann dann mit einem kurzen aber recht happigen Aufstieg in Richtung Schweikhof. Der Weg führte dann aber auf der ersten Anhöhe nicht zum Schweikhof, sondern in Richtung Hirzwangen und Ebertswil. Nach einer Wanderzeit von rund fünf Stunden und um ein wunderschönes Wandererlebnis – ganz in der Nähe – reicher, gelangten die Wandersleute kurz nach 15 Uhr in Ebertswil zum Postauto. Diese Wanderung entlang der Sihl, auf einem wildromantischen Abschnitt, war ein wirklicher Leckerbissen und machte Lust auf mehr. Am Samstag, 25. April folgt die Wanderung von Appenzell nach Urnäsch, neu nun noch über den Kronberg (Bergfahrt mit Luftseilbahn). Anmeldungen sind immer noch möglich.

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Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte von Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 19. April. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Rifferswil Park Seleger Moor: Das grösste Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz, ist geöffnet! Ausserdem Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda: Angaben jeweils bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Freitag, 17. April 2015

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buch-tipp

«Una nuova Forza»

Eine Geschichte über die Liebe im Universum

Marco-Zappa-Trio im «Pöschtli», Aeugstertal Konzert am Donnerstag, 23. April, 20.30 Uhr. 66 wird er dieses Jahr, aber der Tessiner Liedermacher Marco Zappa ist noch kein bisschen müde. Während andere sich pensionieren lassen, ist Marco Zappa voller Ideen und Energie. Mit Enthusiasmus geht er immer wieder auf Tournee und nimmt neue Alben auf. Seine Karriere begann in den 60er-Jahren, seitdem säumen über 30 Tonträger die unkonventionellen Pfade seines Werdegangs. Im Laufe der Jahre hat er sich mit vielen unterschiedlichen musikalischen Bereichen befasst, darunter Blues, Jazz, Klassik, Film- und natürlich Volksmusik, vornehmlich die des Tessin und Norditaliens. Nun hat er auf seinen Reisen neue Musiker kennen gelernt: Im Trio mit dem serbischen Akkordeonisten Goran Stojadinovic und dem Perkussionisten Ilir Kryekurti aus Albanien stellt der Tessiner Multiinstrumentalist sein neues Programm «Una nuova Forza» vor. In seinen neuen Kompositionen vereinigt sich die Musik des Mittelmeerraums mit Balkanklängen ebenso wie mit Liedern aus dem Tessin. Dank der grossen Vielfalt an Instrumenten und Rhythmen sowie der unglaublichen Virtuosität der Musiker hört sich das Trio fast schon wie ein grosses Orchester an. Souverän spielt Goran Stojadinovic mit der linken Hand die

Basslinien auf seinem Akkordeon, während die Augen des Zuschauers seiner rechten Hand beim Solospiel kaum folgen können. Ilir Kryekurti unterlegt die Songs mithilfe einer beeindruckenden Auswahl an ungewöhnlichen Trommeln aus verschiedenen musikalischen Kulturen mit einem kontrastreichen Rhythmusteppich. Marco Zappa schliesslich schafft mit seiner unverwechselbaren Stimme und einer Vielzahl an Instrumenten, die er auf all seinen Touren in Ländern wie Indien, Griechenland oder Albanien gesammelt hat, eine äusserst vielfältige Musik, reich an faszinierenden Klängen, Rhythmen und Stimmungen. Musik und Poesie begegnen sich bei Zappa auf Augenhöhe, ein untrügliches Kennzeichen des Cantautore, wie auch seine Aussage: «Wir machen nicht Musik für die grossen Bühnen, wir brauchen die Nähe zum Publikum.» Keine Formation, kein Publikum, keine Bühne, die er nicht für seinen unbändigen Wunsch nach lebendiger Musik gewonnen hatte. Die Musiker: Marco Zappa (Gesang, Gitarre, Laute, Bouzouki, Qifteli, Mundharmonika, Sitar, Klarinette) Goran Stojadinovic (Akkordeon, Kontrabbass, Gesang), Ilir Kryekurti (Schlagzeug, Perkussion, Gesang). (pd.) Konzertbeginn: 20.30 Uhr. Essen gibts um 19 Uhr. Reservierung: Telefon 044 761 61 38.

Hört sich schon fast wie ein grosses Orchester an: Das Marco-Zappa-Trio. (zvg.)

Kabarett und Jazz vom Feinsten Die nächsten Anlässe im «LaMarotte» Ob nach dem Einmann-Kabarett eines Innerschweizers oder dem Konzert einer homogenen Jazzgruppe, zusammengeschweisst aus Individualisten der ganzen Schweizer Jazzszene: An diesen beiden Abenden werden lauter vergnügte Zuhörerinnen und Zuhörer das Kellertheater verlassen.

Kabarett: «Undenufe» Reto Zeller beweist in seinem neuen Solo-Programm einmal mehr seine

«Jazz am Donnerstag» mit der «Roberto Bossard New Group»

Die Skulptur «Purrer» von Nicholas Micros. (Bild zvg.)

«Purrer» – eine Bronze-Katze

Die fünf Jazzer Roberto Bossard, g, Lukas Gernet, p, Toni Bechtold, ts, Raffaele Bossard, b, und Jonas Ruther, dr, präsentieren sich dem Publikum mit einem abwechslungsreichen, lustvollen musikalischen Bouquet. Die Zutaten dafür holt Roberto Bossard aus der Vielfalt der Jazzstile und lässt sie von herausragenden jungen Exponenten der Schweizer Musikszene live auf der Bühne zubereiten. Jedes Mitglied der RBNG ist national und international in verschiedensten Bands und unterschiedlichsten Stilrichtungen tätig. Dennoch werden sie von Roberto Bossard zu einer homogenen Truppe zusammengeschweisst, ohne ihre individuellen Freiheiten innerhalb der Musik zu beschneiden. Donnerstag, 23. April. Bar ab 18.30 Uh, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Ausstellung in Ottenbach Ausstellungseinführung mit Nicholas Micros und Gabriela Noser Fanger bei der Haltestelle Post in Ottenbach. Seit Juni 2014 steht an der Haltestelle Post in Ottenbach eine Skulptur des in Ottenbach arbeitenden, internationalen Künstlers Nicholas Micros. «Purrer» nennt sich die ausgestellte Skulptur. Sie gehört zu einer Serie von fünf Skulpturen namens Lullaby. Ein Gesamtwerk – als Familienporträt konzipiert – mit existenziellen Themen des Lebens: Schicksal, Zufall, Wunsch und Selbstliebe. Selbstgenügsam, vielleicht unbelastet von den grossen Lebensthemen, die die Menschen und den Künstler

Qualitäten als Geschichtenjäger. Der Kabarettist und Liedermacher entführt das Publikum mit Leichtigkeit, Ironie und Augenzwinkern in farbenfrohe Welten. «Undenufe» beginnt in einem Innerschweizer Estrich und endet am Rand der Welt. Dazwischen dreht sich alles um Träumereien von Holzlatten, Bettüberwürfen und Fehlpatenschaften. Peter Rebers Versuch, allenfalls in den Himmel zu kommen, steht Reto Zellers Versuch, mit der SBB von Zürich nach Aarau zu fahren, in nichts nach. Heute Freitag, 17. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken.

bewegen, schnurrt «Purrer», die Katze vor sich hin und trägt vielleicht gerade damit dazu bei, die Balance der grundsätzlichen Lebensthemen zu bewahren. Am 9. Mai, 16 bis 19.30 Uhr, findet eine Ausstellungsapéro statt. Um 16.30 Uhr macht der Künstler eine Einführung in die Ausstellung. Die Gemeindepräsidentin von Ottenbach, Gabriela Noser Fanger, wird dazu ein kurzes Grusswort halten. Die Skulptur bleibt noch bis Juni 2016 in Ottenbach aussgestellt. (mm)

Platzreservierung für beide Anlässe Parkieren: Primarschule Ottenbach. Info: nm@nicholasmicros.com www.nicholasmicros.com

Der Innerschweizer Kabarettist Reto Zeller heute im Kellertheater LaMarotte in Affoltern. (Bild zvg.)

unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Marcos ist Mitglied der Madrider Polizei und mit der besonderen Gabe ausgestattet, bei anderen Menschen Erinnerungen sehen zu können. Soeben hat er die Nachricht vom Tod seiner Mutter erhal- Regula Vlasek. ten, seiner Lebensführerin, seiner Muse. Sie hat ihm alles über das Leben und die Liebe erzählt. Er will nicht jede Nacht davon träumen, wie es ist, ohne sie zu sein und möchte deshalb nicht mehr schlafen. Also wartet er auf die Lieferung des neuen Medikaments, nach dem die ganze Welt verrückt ist. Es gibt dem Menschen die Fähigkeit, für immer wach zu bleiben und Marcos ist entschlossen, es zu nehmen. Aber ein kurzer Blick aus dem Fenster auf ein geheimnisvolles Mädchen und der Anruf seines Chefs halten ihn im letzten Moment davon ab. Die Polizei hat einen seltsamen Jungen aufgegriffen und die Medien behaupten, er sei ein Ausserirdischer, nicht von dieser Welt. Marcos’ Fähigkeiten werden gebraucht. Er soll herausfinden, woher der Fremde kommt. Marcos merkt schnell, dass der gut aussehende Teenager etwas Besonderes ist. Er hat dieselbe Gabe wie er und weiss alles von ihm. Der Fremde sagt ihm, dass er das Mädchen suchen soll. Tief beeindruckt entschliesst Marcos sich zusammen mit seinem Chef, ihn vor Medien und Sicherheitsdienst zu beschützen und befreit ihn aus der Haft. Während sein Chef den Jungen auf dessen Wunsch nach Salamanca bringt, macht sich Marcos auf die Suche nach dem Mädchen vor seinem Fenster. Als er sie findet, spürt er, dass zwischen ihnen eine tiefe Verbindung besteht und gemeinsam machen sie sich auf, den Fremdling nochmals zu sehen. Dort, auf der Plaza Mayor, erzählt der seltsame Junge seine Geschichte – und die von Marcos und dem Mädchen. Es ist eine Geschichte über die Liebe über Raum und Zeit hinweg. Am Schluss erkennt Marcos, dass er die Liebe gefunden und wieder verloren hat. Albert Espinosa, Regisseur, Schauspieler und Wirtschaftsingenieur, ist in Spanien ein gefeierter Autor. Eine schwere Krankheit in seiner Jugend hat ihn stark geprägt. Der Roman «Marcos und der Zauber des Augenblicks» ist eine poetische Mischung aus Fantasie, Zärtlichkeit und leisem Humor. Sein Thema ist die Liebe in all ihren Facetten. Immer wieder gelingt es Espinosa, seine Einsichten darüber in kleine, leuchtende Sätze zu verpacken. Ein schönes Buch, das nachhallt. Regula Vlasek, Bibliothek Mettmenstetten

«Marcos und der Zauber des Augenblicks», von Albert Espinosa. List Verlag, Frankfurt am Main 2013. ISBN 978-3-548-61112-9.


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Vermischtes

Freitag, 17. April 2015

Ämtler Handballer sind Regionalmeister Das Herren-1-Team des HSV Säuliamt schafft den Wiederaufstieg in die 2. Liga Letzten Samstag erspielte sich das Fanionteam mit zwei Siegen in der Fronwald Halle in Zürich Affoltern klar den Titel des Regionalmeisters. Als bestes Drittliga-Team im Zürcher HandballVerband konnte die Mannschaft um Trainer Urs Schneeberger zudem den Aufstieg in die zweite Liga realisieren. Die harten Vorbereitungen schon zu Beginn der Saison zahlen sich nun aus. Im ersten Spiel traf man mit den Albis Foxes aus Kilchberg sogleich auf den letztjährigen Mitabsteiger. Entsprechend gross war die Motivation, doch das Spiel begann allerdings für beide Mannschaften eher verhalten. Zunächst fanden die Foxes besser ins Spiel und man lag zeitweise bis zu zwei Tore zurück. Viele hochkarätige Tormöglichkeiten wurden vergeben, was das Selbstvertrauen nicht gerade förderte. Nur dank mehreren Gegenstössen kam man zu einfachen Toren und konnte so mit konzentrierter Arbeit erst mal in der 20. Spielminute in Führung gehen und schliesslich mit der 11:9-Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit konnten die Spieler den Vorsprung auf zwischenzeitlich acht Tore ausbauen. Die Schlussphase wurde dann sehr emotional, da der Gegner die drohende Niederlage wohl

selten zu Abschlüssen kommen und falls doch, zeigten beide Torhüter eine ausgezeichnete Leistung und brachten den Gegner zum Verzweifeln. Das Zwischenresultat von 15:5 (!) sprach für sich. Die Pausenansprache war dementsprechend kurz; einzig die Konzentration sollte weiterhin hochgehalten werden. In der zweiten Halbzeit spielte der HSV da weiter, wo er aufgehört hatte, und hielt den Gegner im Griff. Je länger das Spiel dauerte, desto geringer wurde die Gegenwehr. Nach dem Schlusspfiff und dem deutlichen 27:19 Sieg gab es für alle kein Halten mehr: Die Spieler und der Trainer lagen sich eng in den Armen und feierten den verdienten Regionalmeistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in ausgiebiger Art und Weise.

Ziel erreicht mit Dank an alle Fans

Jubel und Medaillen am Hals: Das Herren-1-Team schafft den Aufstieg in die 2. Liga. (Bild zvg.) nicht einfach hinnehmen wollte. Schliesslich jedoch sicherten sich die Ämtler diesen Sieg mit 27:22, was schon mal einen wichtigen Schritt Richtung Regionalmeistertitel bedeutete. Nach einer Verpflegung im Restaurant, wurden die Spieler des Fanionteams von einem professionellen Masseur behandelt, welcher die ein-

zelnen Blessuren weitestgehend kurieren konnte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Killian für den Einsatz.

Medaille endlich zum Greifen nahe Im zweiten und nun entscheidenden Spiel trat der HSV gegen die SG Wä-

denswil/Horgen an. Diese standen nach der Startniederlage gegen die Albis Foxes unter Druck und ein hart umkämpftes Spiel war zu erwarten. Mit Konzentriertheit sowie einer gesunden Portion Lockerheit zeigte der HSV vor allem in der Verteidigung, wie er sich im Verlaufe der Saison gesteigert hatte. Man liess den Gegner

Mit dem gelungenen Abschluss hat sich das Team selber belohnt und aus einer sehr guten Saison mit nur einer einzigen Niederlage gegen den späteren 1.-Liga-Aufsteiger aus Dietikon im Cup-Viertelfinal, eine perfekte gemacht. Die Mannschaft begibt sich nun in die verdiente Trainingspause, um nach den Frühlingsferien wieder topmotiviert mit der Vorbereitung zu starten; dies mit dem klaren Ziel, die Liga halten zu können. Der Dank ist allen Fans gewiss. Yves Leuzinger

Die Geschichte vom verlorenen Schaf

Grosses Interesse am OL im Frühlingswald

Cevi-Familiengottesdienst in Bonstetten

Knirps und Grossmutter – alle fanden zurück zur Setziweid

Auch dieses Jahr stand der Familiengottesdienst des Cevi BonstettenHedingen an. Alle geraden Jahre findet er in Hedingen statt. Da aber das Jahr 2015 geschrieben wird, besammelten sich am Samstagnachmittag zirka 40 Ceviannerinnen und Cevianer in Bonstetten. Voller Energie und Kreativität wurden dann in drei Stunden ein Theater einstudiert, Bühnenbilder gezeichnet und das Singen geübt. Am Sonntag galt es ernst. Gespielt wurde die Geschichte vom verlorenen Schaf, aber in einer modernen Version. So ging nicht das Schaf, sondern das Büsi und sogar ein Kind verloren. Auch persönliche Erlebnisse von Wie-

dergefundenem wurden erzählt. Die Lieder, unter anderem das typische Cevi-Lied «En Funke», sangen ale lautstark zusammen mit den Kirchenmitgliedern. Anschliessend an den Gottesdienst genossen die Teilnehmenden einen reichhaltigen Apéro, organisiert vom Trägerkreis des Cevi. Wobei sich ehemalige und aktive Cevianer und sonstige Kirchengänger noch lange und rege unterhielten. Stefanie Sigrist v/o Quirli Weitere Informationen unter www.cevi-bonstetten.ch/www.cevi-hedingen.ch.

Am Boden werden Bühnenbilder gezeichnet. (Bild zvg.)

Am Samstag, 11. April, lockte der frische Frühlingswald am Aeugsterberg viele Teilnehmer aus der Umgebung zum sportlichen Kleinevent. Familien mit Kindern, Walker-Gruppen und Einzelstarter liessen sich das kleine aber feine OrientierungslaufErlebnis nicht nehmen und gewannen erste Erfahrungen mit Karte und Kompass. Das organisierende Junioren-Team der OLG Säuliamt glänzte mit ihrem Unterwegs mit Hund: Der OL als Familienanlass. (Bild zvg.) Einsatz und erfreute sich der zufriedenen und stolzen Er- Laufanlage, auch Teilnehmern mit lebnisgeschichten. Vom Knirps bis zur kurzen Laufstrecken das OL-technisch Grossmutter fanden alle wieder zu- spannende Gebiet zu führen. Das rück zur Seitziweid und berichteten Rutschgebiet auf der Bergostseite ist mit Freude über erste Erfolge und ihre mit vielen kleinen Hügeln und Gräben Abenteuer im Wald. durchsetzt, was den Läufern deutlich mehr Orientierungssinn abverlangt als im Hang der Westseite. Wettkampfzentrum erstmals auf der Obwohl bei einem solchen OrienAeugsterberg-Ostseite tierungslauf das Erlebnis im Wald und Dank dem Goodwill der Bewohner der nicht die Laufzeit im Vordergrund Siedlung Setzi konnte der Laufleiter steht, sollen hier doch die sportlich Lukas Müller erstmals das Wettkampf- ausgezeichneten Leistungen nicht unzentrum für einen Lauf im Aeugster- erwähnt bleiben. Insgesamt konnten berg auf der Ostseite und nahe bei Mü- die Läufer gemäss eigener Einschätliberg einrichten. Die grosse Scheune zung unter sechs, in Länge und erlaubte es auch, die improvisierte Schwierigkeit unterschiedlichen KateGarderobe und die technischen Ein- gorien auswählen. Bei den Walkern (zirka 5 km) ging richtungen, sowie den Verpflegungsstand vor den wenigen, aber nicht stö- es darum, ohne Zeitnahme einer vorrenden Regentropfen zu schützen. Mit gegebenen Strecke, meist entlang von diesem Ausgangsort, wo auch gleich Wegen zu folgen und dabei angetroffeStart und Ziel waren, konnte die 16- ne OL-Posten möglichst genau auf der jährige Bahnlegerin Sophia Strahl un- speziellen OL-Karte einzuzeichnen. An gewohnte und neue Postenabfolgen einer etwas gar steilen Übergangsstreplanen. Insbesondere erlaubte diese cke hat der Organisator Severin

Schmid sogar ein Seil als Absteighilfe montiert. Die Strecke «kurz» zirka 2 km, einfach, für Einsteiger) absolvierte Sven Kehrle, Jahrgang 2005, Wettswil als Schnellster in gut 19 Minuten. Über die einfachere mittlere Strecke (zirka 3 km) gewann Simon Bienz aus Obfelden (ein Läufer mit bereits etwas OL-Erfahrung) in gut 18 Minuten, während sich in den Kategorien «mittel, schwieriger» (zirka 3,5 km) und «lang, schwierig» (zirka 5,5 km) erfahrene OL-Läufer durchsetzten, nämlich Thomas Scherer, Mettmenstetten (25.26) respektive Daniel Giger, Steinen (34.43). Die kleinen Kinder hatten zusätzlich die Möglichkeit, sich am Schnur-OL (zirka 400 Meter von Posten zu Posten entlang einer Schnur) zu messen. Etwa 50 Kinder fanden Spass daran, gleich mehrmals die Strecke abzulaufen und ihre Zeiten immer wieder zu unterbieten. Die Siegerzeit von Jonas und Elric: 2.43. Ranglisten unter www.olg-saeuliamt.ch


Sport

Freitag, 17. April 2015

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Die Mädchen und Burschen der Geräteriege des Turnvereins Mettmenstetten mit dem Leitungsteam und den Sponsoren. (Bild Werner Schneiter)

Die Geräteriege des Turnvereins Mettmenstetten boomt 45 Mädchen und Burschen trainieren regelmässig in der «Wygarten»-Halle und sind erfolgreich Nicht nur der Fussball hat Zulauf, auch die Geräteriege des Turnvereins Mettmenstetten boomt – so sehr, dass im vergangenen Jahr wegen des zu geringen Platzangebots im «Wygarten» nicht alle berücksichtigt werden konnten. Mittwochabend: Die «Wygarten»-Halle lebt. Mädchen und Burschen üben fleissig an Geräten, unterstützt durch Trainerinnen und Trainer. Das ist so, seit die Geräteriege als Unterriege des Turnvereins Mettmenstetten ins Leben gerufen wurde. Die Riege ist vor allem in den letzten acht Jahren kontinuierlich gewachsen. Derzeit machen rund 45 mit – zur Hauptsache Mädchen. «Im vergangenen Jahr zählte unsere Riege rund 60 Turnerinnen und Tur-

ner. Das ist wegen der Platzverhältnisse in organisatorischer Hinsicht nicht einfach. So mussten wir uns schweren Herzens entscheiden – und ein paar Kinder wieder wegschicken. Das macht natürlich niemand gerne», sagt Riegenleiter Andreas Leidenix.

Sportlicher Erfolg Geräteturnen ist im Vergleich zum Kunstturnen mehr Breitensport, der grundsätzlich für alle möglich sein soll. Mädchen und Burschen turnen am Boden, an den Schaukelringen, am

Reck und mit Minitramp, die Burschen zusätzlich am Barren. Und das in sieben Leistungsstufen, vom K1 bis K7, der höchsten. In Mettmenstetten bis K6 – und das in vergangener Zeit sehr erfolgreich: Einige der Mettmenstetterinnen haben ihre Kategorien

Ohne Sponsoren gehts nicht Vereine sind auf Helferinnen und Helfer und natürlich auch auf Sponsoren angewiesen. In Mettmenstetten wird die Geräteriege von drei Firmen unterstützt: von der A. & T. Vollenweider AG, Aushub/Transporte, Mettmenstetten; von Ferdi Ritacco, Malergeschäft, Mettmenstetten; von der Müller und Peter Zim-

merei, Mettmenstetten; und von der Gyseler Consulting AG, Baar, Kleidersponsor. «Da sind wir natürlich sehr dankbar», sagt Andras Leidenix. Die Trainings der Geräteriege. K1 und K2: Mittwoch, 16 bis 18 Uhr. K3 bis K6: Mittwoch, 18 bis 20 Uhr. K2 bis K6: Freitag von 18 bis 20 Uhr. Samstag von 9 bis 12 freiwilliges Training. Frei-

tag, 20 bis 22 Uhr: Training zusammen mit der Sektion des TV Mettmenstetten. Probetrainings finden am 24. Juni und am 1. Juli 2015, von 16 bis 18 Uhr, statt – ebenfalls in der Turnhalle Wygarten. Anmeldung und Infos unter www.tvmettmenstetten.ch (siehe Riegen). (-ter.)

auf kantonaler Stufe schon gewonnen und können sich zum Teil Hoffnungen machen auf eine Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften. Bei den Burschen hat Emanuel Foster 2014 in der K5-Kategorie schon an den nationalen Titelkämpfen teilgenommen. Nächstes Jahr muss er im K6 ran. «Das ist ein Riesensprung», sagt Andreas Leidenix. Insgesamt gab es 2014 für die Geräteriege Mettmenstetten 35 Plätze in den Top Ten, drei Siege und sieben Podestplätze. Und das ist auch das Verdienst des Trainerstabes, ein Team von 14 Leuten, die sich stark engagieren. ««Da sind wir im Vergleich zu anderen Vereinen in einer komfortablen Situation. Mehrere Leiterinnen und Leiter sind Eltern von Kindern, die in unserer Geräteriege dabei sind», hält Andreas Leidenix fest. (-ter.)

Elin und Merel Ott mit Erfolgen Gelungener Auftritt der Mettmenstetter Reiterinnen am Csiu25 in Pöttmes Elin, Merel und Andreas Ott konnten im deutschen Pöttmes, beim Csiu 25-Springen sechs Siege feiern.

Marija Shpakova kann sich wieder auf die Teilnahme freuen. (Archivbild)

Squash-U19-WM zügelt nach Eindhoven Die Welt-Squash-Föderation (WSF) hat die diesjährige Junioren-U19-Einzelund Teamweltmeisterschaft an die Niederlande vergeben. Das Turnier findet vom 25. Juli bis 3. August im 15-Courts-grossen «Squashtime» Center in Eindhoven statt. (pd.)

Elin Ott gewann insgesamt drei Prüfungen. Mit Lorina (von Lord Lennox/ Roman) gewann Elin zwei Prüfungen mit Exclusieve van t Zorgvliet eine Prüfung in der Kategorie 125/130 cm. Sie erzielte noch vier weitere Topklassierungen, unter anderem einen sechsten Rang im 140 cm und einen neunten Rang im GP (145 cm) mit Ekina van het Ruiterhof. Merel mit Castella glänzte ebenfalls mit einem Sieg in der Kat. 130 cm und je einem zweiten Rang und elften Rang in der Kategorie 125 cm. Mit Copilot konnte sie nach fehlerfreien Runden in einer Kategorie 140 cm den neunten Rang und in der Kat. 130 cm den zehnten Rang erzielen. Den GP durfte sie noch nicht reiten, da sie noch keine 16 Jahre alt ist.

Sieg mit selber gezogener Stute Andreas Ott erzielte in den nationalen Prüfungen beachtliche Erfolge. Mit der selber gezogenen Stute Loxana (Loxy de la Réselle/Roman) konnte er eine Prüfung der Kategorie M** (135 cm) gewinnen, im S* (140 cm) den achten Rang und in der Hauptprüfung S* mit Stechen den dritten Schlussrang erzielen. Mit dem erst siebenjährigen gekörten Hengst Lord Fantasy (von Lord Lennox/Zeus) konnte Andreas Ott ein Springen der Kategorie M* (125 cm) gewinnen. In der Hauptprüfung S* (140 cm) mit Stechen belegte Andreas Ott mit Lord Fantasy mit einem Rückstand von lediglich vier Hundertstel-Sekundenden zweiten Schlussrang. Mit der achtjährigen Stute Nanu belegte er im selben Springen den siebten Schlussrang, mit der schnellsten Zeit im Stechen jedoch Fehler am letzten Sprung. (pd.)

Merel Ott mit Copilot.

Elin Ott mit Ekina. (Bilder zvg.)


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Sport

Freitag, 17. April 2015

Hausen wird Clubmeister bei den ZSV-Mannschaftsmeisterschaften Renngruppe schliesst die Saison erfolgreich ab, mit fünf Einzelsiegen in der ZSV-Wertung Beim Finalevent des Zürcher Skiverbandes am vergangenen Samstag im Hoch Ybrig konnte der Skiclub Hausen sowohl bei den Clubmeisterschaften als auch bei den Finalrennen im Parallelslalom Erfolge verzeichnen. Er gewann dabei die Clubmeisterschaft, bei der die Zeiten der jeweils bestklassierten Athleten pro Kategorie zusammengezählt werden.

Am Hoch Ybrig waren Pro Team vier Athletinnen respektive Athleten am Start, deren Zeiten dann addiert wurden, um das schnellste Team zu ermitteln. In der Kategorie U11 erreichten die Athleten mit einer Gesamtzeit von 1:03,93 Minuten den zweiten Platz. Die weiteren Teams aus Hausen erreichten die Plätze 4 und 13. In der Kategorie U16 zählte Hausen zu den favorisierten Teams, jedoch kamen gleich zwei Teams aufgrund von Sturzpech nicht in die Wertung, so dass am Ende die Plätze 6, 7 und 12 zu Buche standen. Ein sehr gutes Resultat erzielten die Damen des Skiclubs Hausen. Mit einer Zeit von 1:05,10 Minuten erreichten sie den zweiten Rang. Das zweite Damenteam klassierte sich im fünften Rang.

Hausen immer unter den Besten Bei den Herren gab es eine hauchdünne Entscheidung. Den ersten Platz teilten sich ex equo Feusisberg und Altendorf in einer Zeit von 1:00,20 Minuten. Mit 1:00,60 Minuten folgte das beste Team des Skiclubs Hausen auf dem dritten Rang; das zweite Hausemer Quartett landete auf dem 5. Rang. In der Kategorie «Sportkameraden» konnte sich Hausen mit einer Gesamtzeit von 1:08,01 Minuten und einem Vorsprung von drei Hundertstelsekunden gegen das Team aus Drusberg durchsetzen und damit den ersten Rang sichern. Zusätzlich zu den Wertungen der einzelnen Kategorien wurde die Clubmeisterschaft gewertet, bei der jeweils die Zeiten der beiden schnellsten Damen, der beiden schnellsten Herren, der beiden schnellsten JO sowie des schnellsten «Sportkameraden» aufaddiert werden. Bei dieser Wertung zeigte sich erneut, dass Hausen in jeder Kategorie zu den besten Clubs im Zürcher Skiverband zählt. Robin Huber, Sandro Ravasio (Beide Herren), Reto Mächler (U16), Lucia Moser (U16), Marcel Markstahler (Sportkameraden), Daniela Hess und Lisa Meier (Beide Damen) erzielten zusammen eine Zeit von 1:46,21 Minuten und holten damit den Titel des Clubmeisters nach Hausen.

Hausen stellt fünf Gesamtsieger in der ZSV-Wertung 2014/2015 Im Anschluss an die Clubmeisterschaften wurden die ZSV-Finalrennen im Parallelslalom ausgetragen. Für diese letzten Rennen der Saison waren die jeweils acht punktbesten Athletinnen und Athleten qualifiziert und hatten dort die Chance, doppelte Punkte für die ZSV-Gesamtwertung zu sammeln. In der Kategorie Mädchen U12 erzielte Marlies Weitering einen guten dritten Rang. Bei den Mädchen U14 gab es ein Hausener Duell um den dritten Tagesrang. Hier setze sich Lea Müller gegen Madlaina Muntwyler durch. Lucia Moser und Alexandra Walz waren vor den Finalrennen die beiden Führenden in der Kategorie U16. Die Plätze vier und sieben reichten aus, um einen Doppelsieg in der Gesamtwertung zu sichern.

Lucia Moser sicherte sich die ZSV-Gesamtwertung in der Kategorie Mädchen U16 (Bild: Erik Weitering)

Dominanz der Renngruppe Bei den Knaben U12 hatte Hausen mit Yves Bodmer und Till Blom gleich zwei aussichtsreiche Kandidaten am Start. Yves gewann die Finalrennen und sicherte sich die Gesamtwertung klar. Till Blom belegte den dritten Gesamtrang. In der Kategorie Knaben U14 stellten die Hausemer fünf von acht Finalteilnehmern. Beim Final siegte Luc Weitering vor Reto Mächler

und Andri Moser. Auch in der Gesamtwertung lagen diese drei vorn: Hier behauptete sich Reto vor Luc und Andri. In der Kategorie Knaben U16 musste sich Morris Blom den Gesamtsieg, mit den punktgleichen Tim Reibenschuh (RGZO) und Jonas Romer (Siebnen) teilen. Bei den Junioren siegte Tino Lüthi vor Daniel Gerber. In der Gesamtwertung verbesserte sich Tino damit auf

den dritten Rang. Bei den Herren kamen mit Marco Studer und Sandro Ravasio die beiden Führenden vor dem Final aus Hausen – und dabei sollte es auch bleiben. Mit dem ZSV Final endet für die meisten Rennfahrerinnen und Rennfahrer die Wettkampfsaison 2014/2015. Lediglich das internationale Kinder- und Jugendskirennen in Samnaun steht für einige noch auf dem Programm. (pd.)

FCA verlängert Vertrag mit Trainer Filipovic 2.-Liga-Aufstieg: Vor entscheidenden Partien Die Verantwortlichen des FC Affoltern am Albis setzen beim Trainerteam der 1. Mannschaft weiterhin auf Kontinuität.

WB-Sabanovic hämmert den Ball zum 1:0 ins GC-Tor. Auch gegen Seuzach wollen die Rotschwarzen reüssieren. (Bild Köchli)

Der neue FCA-Präsident Ferruccio Gusmini und Sportchef Ernst Marti haben am Dienstagabend die Spieler informiert, dass der Vertrag mit dem langjährigen Trainer Dragan Filipovic um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Gleichzeitig wurden auch seine Assistenten Manuel Leite Correia und

Sandro Kaufmann für eine weitere Saison verpflichtet. Präsident Ferruccio Gusmini: «Wir freuen uns, dass wir mit der Weiterverpflichtung des bewährten Trainerteams schon frühzeitig die Weichen für die nächste Saison stellen konnten. Für die bevorstehenden entscheidenden Partien um den Aufstieg in die 2. Liga haben wir auch für die nötige Ruhe gesorgt.» Walter Zech

Seuzach zu Gast auf dem Moos FC Wettswil-Bonstetten am Samstag mit nächstem Spiel Gegen die Seuzacher hat der FCWB noch eine Rechnung offen. In der Vorrunde resultierte auswärts eine von bisher nur drei Niederlagen in der laufenden Saison. Mit einem Heimsieg soll Revanche genommen werden. Anpfiff ist am Samstag, um 16 Uhr auf dem Wettswiler Moos. Beeindruckend ist die Serie, die der FC Wettswil-Bonstetten seit der Winterpause hingelegt hat. In fünf Meisterschaftsspielen wurden 13 Punkte erobert, dazu noch der Cup-Sieg gegen Yverdon und zuletzt fünf Siege in Folge – darunter drei Siege gegen die direkten Konkurrenten Baden, Mendrisio und den Nachwuchs der Grasshoppers. Mit dem komfortablen Polster von sechs Punkten steht man souverän an der Tabellenspitze. Aber abgerechnet wird erst Ende Mai und es stehen noch sieben schwierige Partien gegen nominell schwächere Gegner auf dem Programm. Gegner, die es keinesfalls zu unterschätzen gilt und die

ihrerseits noch Punkte brauchen. Nur allzu schnell kann auf eine positive wieder eine negative Serie folgen. Entsprechend wichtig bleibt es, konzentriert und zielstrebig zu arbeiten.

Seuzach im Abstiegskampf Nach einer klaren 0:4-Niederlage im Lokalderby gegen Winterthurs Nachwuchs steckt Seuzach mitten im Abstiegskampf und ist dringend auf Punkte angewiesen. Auf Platz 12 liegt das Team zwar noch knapp über dem Strich, aber nur zwei Punkte vor dem Team Ticino und nach dem Sieg von Taverne gegen Thalwil sind die KellerTeams generell näher zusammengerutscht. Die Rückrunde läuft bislang durchzogen. Immerhin konnte man aus fünf Spielen fünf Punkte mitnehmen, die Niederlage gegen Winterthur schmerzte aber sehr.

kein Spiel verloren und der letzte Punktverlust datiert vom 30. August des vergangenen Jahres – beim 0:0 gegen Mendrisio. Gegen Seuzach soll diese Serie auf keinen Fall reissen und man will einmal mehr den heimischen Fans Grund zum Jubeln geben. Die zuletzt guten Resultate, die klare Führung und auch die Zusage von Trainer Dosch für die kommende Saison führen zu einer hohen Motivation und guter Stimmung im Team. Beste Voraussetzungen für einen tollen Fussballnachmittag auf dem Moos. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele: Freitag, 20 Uhr: Wald – Senioren 40+. Samstag, 9 Uhr: Junioren Dc – Affoltern a/A, 10.30 Uhr: Junioren Dd – Urdorf, Junioren Ea – Wädenswil, 11.30 Uhr : Horgen – Junioren Da, 12 Uhr: Junioren Cb – Junioren Da, 13 Uhr: Horgen – Junioren Db, 13.45 Uhr : Junioren Ca (CCJL) – Wetzikon.

FCWB mit konstanter Heimstärke In der laufenden Spielzeit hat der FCWB auf heimischem Terrain noch

Sonntag 10.15 Uhr: FCWB 2 – Horgen 2, 12.15 Uhr: Junioren B2, 14.15 Uhr: Junioren A (CCJL) – United

Trainer Dragan Filipovic umrahmt von Sandro Kaufmann und Präsident Ferruccio Gusmini (links) sowie Manuel Leite Correia und Sportchef Ernst Marti (rechts).

Zürich.

(Bild Walter Zech)

FCWB 3 – Hausen 2, 13 Uhr: Oetwil-Geroldswil –


Extra

Freitag, 17. April 2015

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gut zum druck

Hommage an Agir, den alle Fredel nannten

Sprichwörtlich

W

er sich in unserem Bezirk oder auch anderswo bewegt, kommt an Agir nicht vorbei. An Lastwagen, Sattelschleppern, Mulden, Abschrankungen, Förderbändern, und, und, und, überall steht in grossen Lettern Agir. Und immer – wirklich jedes Mal – wenn ich Agir lese, geht mir der vor bald drei Jahren verstorbene Alfred Girschweiler durch den Kopf. Für uns war er entweder dä Fredel oder eben «dä Agir». Aber mir kommt natürlich jeweils nicht nur sein Name in den Sinn, sondern die vielen Facetten dieser beruflich im Säuliamt und später in Südamerika erfolgreichen, grosszügigen, mit Ecken und Kanten versehenen Persönlichkeit. Ich erinnere mich an Diskussionen zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die einem als Gesprächspartner öfters forderten, gelegentlich gar überforderten. Oder an die gute Zusammenarbeit mit dem Verstorbenen in einem Verein mit all seinen «Nebenwirkungen». Unser damaliger Vorstand traf sich auch privat, so zu Skiausflügen, ja gar zu Reisen in den Fernen Osten. Und so überrascht es auch nicht, dass aus einem zufälligen Treffen mit Willi Schmid, von den aus Hägglingen gebürtigen Geschwistern Schmid, im Lift unseres Hotels in Manila dank Alfred Girschweiler ein bunter Abend wurde. Vor rund zwanzig Jahren besuchten Oberämtler Turnfreunde in Brasilien den in Hausen aufgewachsenen Herbert Schmid, welcher sich dort beruflich in der Textilbranche bewegte. Er zeigt uns den von ihm als Director Presidente geführten Betrieb sowie viele Schönheiten seines Gastlandes. Und wenn wir schon bei den Wasserfällen in Iguacu waren, gehörte natürlich auch ein Abstecher auf die Ranch von Alfred Girschweiler im benachbarten Paraguay dazu – ein weiteres Highlight auf unserer damaligen Reise.

Schulter an Schulter durch Zürichs Strassen: Die Jumba am Sechseläuten-Kinderumzug. (Bild zvg.)

Die Jumba am Sechseläuten-Kinderumzug Während das Wetter in den letzten Jahren eher schlecht war, herrschte an diesem Sechseläuten traumhaftes Frühlingswetter. Eine Freude für die Zuschauer, aber auch für die Musikantinnen und Musikanten der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba), welche den Zürcher Traditionsanlass auch dieses Mal musikalisch unterstützen durften. Die warmen Temperaturen und der strahlende Sonnenschein

lockten sogar so viele Zuschauer an die Umzugsroute, dass die Musikerinnen und Musiker teilweise Schulter an Schulter marschieren mussten. Mit der Unterstützung einiger Jumbaner aus dem Aspirantenspiel konnte die Jumba sich mit einem stattlichen Korps dem Publikum präsentieren. Diesem gefiel die Musik der jungen Musikerinnen und Musikern und es honorierte deren Auftritt mit viel Ap-

Der Spatz ist zum Vogel des Jahres 2015 gewählt worden. In einer Zeitung habe ich diese Nachricht kleingedruckt zwischen den Zeilen entdeckt, dabei hätte diese Meldung eigentlich eine dicke Schlagzeile auf der Titelseite verdient. Ausgerechnet der Spatz. Wie konnte sich dieser unscheinbare Winzling im Auswahlverfahren gegen Konkurrenten wie Lämmergeier oder Steinadler durchsetzten? Seine Flugkünste können mit einem Milan nicht mithalten, sein Zwitschern klingt neben dem Gesang einer Nachtigall eher bescheiden. Vielleicht hat seine sprichwörtliche Tauglichkeit den Ausschlag gegeben. Auf wen würden Kanonenschützen zielen, wenn es keinen Spatzen gäbe? Wären wir ausreichend informiert, wenn wir nicht hören könnten, was Spatzen von den Dächern pfeifen? Was würden Politiker machen, wenn sie nicht wie Rohrspatzen über ihre Gegner schimpfen könnten? Vielleicht wird 2016 die Taube zum Vogel des Jahres erkoren. Dann wünsche ich mir den Spatz in der Hand zurück. Das eintönige Gurren der Tauben geht mir nämlich ganz schön auf die Nerven. Martin Gut

plaus. Besonders zu erwähnen bleibt, dass einige der jungen Jumbaner zum ersten Mal auf der Marschmusik mitmachten. Sie und alle anderen haben ihren «Job» so gut gemacht, dass die Jumba bereits vor Ort wieder eine Einladung zur Teilnahme am kommenden Sechseläuten-Kinderumzug erhalten hat.

gedankensprünge

Nicole Frech

Martin Gut

Wetterbericht Warum auch auf die Leiter steigen Um uns das Wetter anzuzeigen Der Wetterfrosch schreibt jetzt auf Twitter Morgen wird das Wetter schitter

bfu veröffentlicht Sicherheitsdossier zu Personenwagen-Insassen

Erfolgreich im Baugewerbe Ja, ja, auch ich weiss, dass die Firma Agir schon vor Jahrzehnten durch die Meyer & Co. AG aus Dietikon übernommen wurde und heute unter diesem Namen mit rund 250 Personen erfolgreich im Baugewerbe tätig ist. Aber ich kann es einfach nicht ändern: Wenn irgendwo Agir draufsteht, so ist für mich halt weiterhin mein lieber leider allzu früh verstorbenen Freund Alfred Girschweiler drin. Erich Rüfenacht

Geht es um die Sicherheit der Insassen von Personenwagen, gehört die Schweiz international zu den Spitzenreitern. Aber noch immer werden viele Menschen bei Verkehrsunfällen im Auto schwer oder tödlich verletzt. Im Sicherheitsdossier «PersonenwagenLenkende und -Mitfahrende» analysiert die bfu die Risiken und zeigt Massnahmen auf, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Die Anzahl schwer verletzter und getöteter

Personenwagen-Insassen hat seit 1980 um 82 Prozent abgenommen. Und dies, obwohl im selben Zeitraum die Fahrleistung der Personenwagen erheblich gestiegen ist. Zu den zentralen Risiken bei PWLenkern zählen das Fahren in angetrunkenem, übermüdetem Zustand oder Ablenkung sowie unangepasste Geschwindigkeit. Besonders bei männlichen Junglenkern ist ein Mangel an Risikokompetenz festzustellen. (pd.)

wetter Heute

Meteotest.ch

Basel 11° 16° Zürich 10° 14°

Affoltern

Im Spital Affoltern geboren

St.Gallen 10° 13°

10° 14°

Luzern 11° 15°

Neuchâtel 11° 16°

Bern 10° 15° Interlaken 10° 16°

Aussichten

Seit 50 Jahren Gast

Chur 11° 18°

Jedes Jahr an der Operette in Arth

St.Moritz 3° 9°

Sion 10° 19°

Genève 12° 17°

Das erlebt Arth nicht alle Tage: Helene und Jakob Käslin aus Affoltern besuchten die Operette seit 50 Jahren, jedes Jahr.

Bellinzona 11° 17°

Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

8° 12°

3° 14°

2° 14°

2° 13°

3° 16°

Alpensüdseite

11° 18°

8° 17°

9° 21°

10° 18°

9° 18°

Ida und Alma, 2. April.

min °C max °C

bauernregel «Aprilwetter und Kartenglück, wechseln jeden Augenblick.

Operetten-Fans und glückliches Ehepaar: Helene und Jakob Käslin. (Bild zvg.)

Gill, 6. April. (Bilder Irene Magnin)

Ein Jahr vor ihrer Hochzeit haben Helene und Jakob Käslin beschlossen erstmals eine Operette in Bremgarten zu besuchen. Ein paar Monate später haben sie im «Anzeiger» ein Inserat für das Theater Arth gesehen und gleich Billette gebucht. Auf dem Programm stand «Der fidele Bauer». Das war im Jahr 1966. Seit diesem Jahr haben sie keine Saison der Arther Bühne verpasst. Wie sie das geschafft haben? «Der Besuch war uns immer heilig», sagt Helene Käslin und ihr Mann Jakob ergänzt: «Wir sassen

pünktlich ab Vorverkauf am Telefon.» Manchmal dauerte es Stunden bis wir einen Platz reserviert hatten. «Heute geht alles etwas einfacher», meint Helene, da man übers Internet bestellen kann. Jakob Käslin hat jedes der 50 Programmhefte aufbewahrt. «Wir verfolgen immer, wer was macht», sagt Helene Käslin. «Als wir unsere Premiere in Arth hatten, war das auch die Premiere der Solistin Liliane Hafner.» Diese hatte bis 1991 viele Rollen besetzt. Nicht nur die Solisten sind nicht mehr die gleichen wie damals. «Auf dem Balkon hatte es noch Holzstühle mit einer Querlatte als Rückenlehne», erinnert sich Jakob Käslin. (VE)


Veranstaltungen

Sa, 18. April 2015, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch





                              





















Reitkurse f端r Kinder ab 8 J. Themenkurse f端r Kinder ab 6 J. MuKi-/VaKi-Reiten ab 3 J. Mehr unter: www.ferienplausch-albis.ch Telefon 078 866 16 42

















Fr端hlingsferien-Kurse f端r Kinder u. Jugendliche









                             



 

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030 2015  

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