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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 029 I 172. Jahrgang I Freitag, 13. April 2018

Raser

Volksentscheid

Automonteur mit 149 km/h unterwegs – 16 Monate bedingt und fünf Jahre Probezeit. > Seite 3

Grünes Licht für Erweiterung der Gemeindeverwaltung in Wettswil. > Seite 3

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Jungfilmer Zwei Säuliämtler bringen haben ihren ersten Kinofilm produziert: «Tranquillo». > Seite 9

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Vorstandswahlen Ein neuer Vorstand übernimmt bei der Jugendmusik Bezirk Affoltern das Ruder. > Seite 11

Mit Erfahrung Krisen bewältigen Vergangene Woche wurde der Fall eines grossräumigen Stromausfalls im Säuliamt geübt In der vergangenen Woche wurde die Regionale Führungsorganisation (RFO) Albis unter der Übungsleitung der Kantonspolizei Zürich mit einem Stromausfallszenario beübt. Erstmals unter Beizug von Gemeindepräsidierenden und Sicherheitsvorstehenden, die den Führungsrat bildeten. ................................................... von salomon schneider Die RFO Albis ist der regionale Krisenführungsstab aller Gemeinden im Knonauer Amt. Sie ist im Aufbau befindlich und soll die Gemeindeführungsstäbe und Gemeinderäte bei gemeindeübergreifenden Krisen unterstützen. Krisenerfahrene Experten für Infrastuktur, Logistik, Kommunikation, Gesundheit, Sicherheit, Feuerwehr, Zivilschutz, Administration, Lagebeurteilung und Koordination aus dem Bezirk Affoltern bilden den Führungsstab RFO Albis, der mit einer schlanken Organisation im Milizsystem aufgebaut ist.

wägt und entscheidet. Ein solches Szenario wurde vergangene Woche geübt, in der Übung Erebos (siehe Kasten). Martin Litscher, der Regionenchef Limmattal-Albis der Kantonspolizei Zürich leitete die Übung und analysierte die geleistete Arbeit: «Ich bin beeindruckt – von der Leistung des Führungsrats, des Führungsstabes und auch vom Zivilschutz. Sie haben den Mut gehabt, sich auf diese ungewohnte Krisensituation einzulassen und Entscheidungen gewagt. Das heisst auch, dass nicht alle Fragestellungen optimal gelöst wurden. Dafür konnten wichtige Lektionen gelernt werden. Denn Erfahrung kommt in Krisensituationen eine Schlüsselfunktion zu.» In Birmensdorf habe es im vergangenen Jahr eine Situation gegeben, dass alle Telefone ausgefallen seien. Es habe einen riesigen Informationsbedarf seitens der Bevölkerung gegeben und auch Geldautomaten und Zahlstationen in den Läden hätten nicht mehr funktioniert.

Handlungsbedarf in den Gemeinden Primus Kaiser, der Chef RFO, bildet das Bindeglied zwischen Führungsstab und Führungsrat. Trotz erfolgreicher

Krisenbewältigung sah er mehrere Kritikpunkte: «Die Übung hat aufgezeigt, dass unsere Verantwortung im Ernstfall sehr gross ist. Gerade die Gemeindeführungsorganisationen scheinen aber primär auf dem Papier zu existieren. In diesem Bereich scheint in allen Gemeinden Handlungsbedarf zu bestehen. Bald sind Behördenwahlen und auch die neu gewählten Politiker werden wieder solche Übungen brauchen.» Die Übung habe aber auch gezeigt, dass in der RFO noch Handlungsbedarf bestehe. Zudem fehle ein institutionalisierter Austausch zwischen RFO und dem Gemeindepräsidentenverband (GPV).

Werner Michel, der Stalliker Gemeindepräsident war überrascht von der Komplexität und Professionalität der Krisenarbeit: «Ich hätte mir gewünscht, dass nicht nur vier sondern alle 14 Gemeindepräsidenten der Bezirksgemeinden anwesend gewesen wären. Es war hochspannend und wir haben für das Krisenmanagement sehr viel gelernt. Zudem wurden auch in den Gemeinden zahlreiche organisatorische Schwachstellen aufgedeckt. Im Krisenfall werden die hier gezogenen Lehren von unschätzbarem Wert sein. Ich bin der Meinung, dass eine vergleichbare Übung alle zwei Jahre stattfinden sollte.»

Noch nicht alle Stabsstellen besetzt

Partner de Blaulichtorganisationen

Ciril Baumann, der als Stabschef RFO fungierte, sah bei der Übungsauswertung klare Grenzen der Stabsarbeit: «Ich zweifle an der Durchhaltefähigkeit des Stabes, wenn eine Krise mehr als zwei Tage andauert. Die Stabsmitglieder wie auch der Führungsrat werden mit der Zeit müde und nicht alle Fachbereiche sind mit einem Fachbereichsleiter und einem Stellvertreter aufgestellt. Im Ernstfall sind auch Abwesenheiten einzukalkulieren.»

Da es die erste Stabsübung mit Einbezug des Führungsrats war, wurde dieser mit ungewohnten Herausforderungen konfrontiert und musste in manchen Fällen zuerst über Kompetenzen und Verantwortlichkeiten diskutieren, bevor Entscheidungen getroffen werden konnten. Als Lehre aus der Übung sollen diese Kompetenzen und Verantwortlichkeiten für alle Bezirksgemeinden geklärt und verbindlich festgelegt werden. Der Affoltemer Sicherheitsvorstand Markus Meier hielt fest: «Uns ist aufgefallen, dass auf den Gemeindeverwaltungen lange nicht alle Informationen für Krisensituationen vorhanden sind.» Als Schlusswort erläuterte Ruedi Fornaro, Präsident des Sicherheitszweckverbands Albis, die Wichtigkeiten solcher Übungen und hielt fest, dass Zivilschutz und RFO wichtige Partner für die Blaulichtorganisationen sind und bei länger andauernden Krisen wertvolle Unterstützung bieten können.

Krisen können Tage dauern Grundsätzlich werden Krisen von den Blaulichtorganisationen bewältigt, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und dem Gemeindeführungsstab. Bei lange anhaltenden Krisen, wenn die Ressourcen knapp werden, können die Gemeindepräsidenten der betroffenen Gemeinden die RFO aufbieten. Die Gemeindepräsidenten bilden in dieser Situation den Führungsrat, welcher dem Stab RFO Aufgaben erteilt, die Handlungsalternativen ab-

Das Szenario der Übung Erebos Ein Frachtflugzeug stürzte über dem Umspannwerk Obfelden ab. In der Folge kam es zu einem Stromausfall im gesamten Bezirk, Einschränkungen im privaten und öffentlichen Verkehr. Der Stromausfall konnte für Obfelden, Maschwanden, Mettmenstetten und Knonau für mut-

masslich drei Wochen nicht behoben werden. In diesen Gemeinden wurde der Stab RFO aktiv und vom Führungsrat geleitet, den Gemeindepräsidenten der betroffenen Gemeinden. Erebos ist der Name des Gottes der Finsternis, in der griechischen Mythologie. (sals)

Mehr Verkehr für den Verkehrsknotenpunkt Affoltern Der Hornbach Baumarkt in Affoltern eröffnet am Donnerstag, 26. April Mit dem Hornbach, der am 26. April eröffnet, erhalten einerseits die kleineren Baumärkte Coop Bau und Hobby und Jumbo Konkurrenz, andererseits zieht ein grosser Baumarkt mit Garten- und Zooabteilungen überregional Kundschaft an, von Zürich, über das Freiamt, bis nach Zug. Kunden von Baumärkten fahren meistens mit dem Auto vor oder mit dem Postauto an. In den Stosszeiten könnte dies zu überfüllten Postautos und massiv mehr Verkehr auf der bereits jetzt sehr dicht befahrenen Ein- und Ausfahrt Affoltern sowie der Autobahnquerung führen. Das Mass des Verkehrsaufkommens wird zeigen, wie sehr der grosse Hornbach einem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht. (sals)

Der Hornbach Baumarkt ist für Autofahrende praktisch gelegen, neben der A4 in Affoltern. (Bild Salomon Schneider)

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Sanierung Das «Jumpin» in Mettmenstetten plant Investitionen von 200 000 Franken. > Seite 13

Mehr Schulraum für Stallikon Am vergangenen Mittwoch fand in Stallikon eine Informationsveranstaltung für die dringend benötigte Erweiterung des Schulraums statt. Es soll ein Containerbau mit Platz für vier Klassen entstehen. Da die Fundamente aufgrund des weichen Untergrunds gepfählt werden müssen, entstehen Zusatzkosten. Diese wurden an der Informationsveranstaltung kontrovers diskutiert. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass des Georg Alois Hirmann, geb. 2. Juni 1926, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden ZH, gestorben am 11. Oktober 2016, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Januar 2018 verwiesen.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. März 2018 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen: – Morina Elizabete (w), geb. 1978, Morina Ylli (m), geb. 2011, Morina Hana (w), geb. 2015, alle von Kosovo – Tahirukaj Verim (m), geb. 1980, Tahirukaj Blerta (w), geb. 1984, Tahirukaj Sabrije (w), geb. 2004, Tahirukaj Artijola (w), geb. 2006, Tahirukaj Alisa (w), geb. 2007, Tahirukaj Altina (w), geb. 2010, Tahirukaj Lerjon (m), geb. 2014, alle von Kosovo – Gashi Argjent (m), geb. 1992, von Kosovo – Trayler Christopher Glen (m), geb. 1956, von Vereinigtes Königreich Gemeinderat Obfelden

Affoltern am Albis, 6. April 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 9. April 2018 Folgendes Geschäft wurde genehmigt: Bewilligung eines Kredites von Fr. 1’339’700.– (inkl. Fr. 619’700.– für Übertragung vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen) für die Umnutzung und den Umbau der ehemaligen Bibliotheksräume in der Liegenschaft Poststrasse 2 in Büroräumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. 8907 Wettswil a.A., 13. April 2018 Gemeinderat Wettswil a.A.

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 13. Mai 2018 im Anschluss an den Gottesdienst um 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung der Rechnung 2017 2. Wahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission und des Präsidenten / der Präsidentin für die Amtsperiode 2018 – 2022 3. Anfragen (§ 17, Gemeindegesetz) Anschliessend – Informationen – Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Der beleuchtende Bericht zu den Traktanden liegt während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat im Kirchgemeindehaus auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement melden sich bitte im Sekretariat (Tel. 044 761 24 00), so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden können. Affoltern am Albis, 13. April 2018

Schwimmbad Stigeli Gemeinde Ottenbach Änderung bei der Gebührenfestsetzung 2018: Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren und Festlegen einer allgemeinen Zahlungstoleranz Mit Beschluss-Nr. 277 vom 6. November 2017 setzte der Gemeinderat die Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren fest. Diese wurden am 8. Dezember 2017 publiziert. Änderungen der Mehrwertsteuer verursachen eine hohe Herausforderung an das EDV-System und beim Wasser eine zusätzliche Zählerablesung, deshalb wird in allen drei Gebührenbereichen auf die Periode 1. Januar bis 31. Dezember des Jahres umgestellt. Der Verbrauch von Frischwasser wird wie anhin jeweils im Oktober per 31. Oktober abgelesen und wird für den Mengenverbrauch berücksichtigt. In der Übergangsperiode 1. November 2017 bis 31. Dezember 2018 ergibt sich eine Erhöhung infolge der einmaligen Mehrverrechnung von zwei Monaten. Da die Kehricht- und Abwassergebühren bereits für das Kalenderjahr verrechnet werden, betrifft es nur die Wassergrundgebühren und die Gebühren für die Wasserzähler.

Badesaison 2018 Eröffnung am Samstag, 12. Mai 2018 Vorverkauf Der Abo-Vorverkauf findet wie folgt statt: Mittwoch, 2. Mai 2018, von 14.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 3. Mai 2018, von 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 4. Mai, von 14.00 bis 18.00 Uhr Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. Es können jedoch keine Abos für Dritte gelöst werden. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt. Die Saison-Abos sind im Vorverkauf (2. bis 4. Mai 2018) Fr. 5.– günstiger erhältlich. Eintrittspreise (inkl. MwSt.)

Gebührenansätze für das Jahr 2018

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger/* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

7.– 4.– 6.– 6.– 6.–

10er-Abo (gültig 3 Jahre)

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

63.– 36.– 50.– 50.– 50.–

Saison-Abo

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger/* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

70.– 40.– 55.– 55.– 55.–

Gebühr

Jahr 2018 (12 Monate) exkl. MwSt.

Änderung seit Publikation

Wassergebühr 1. Januar 2018 – 31. Dezember 2018 pro 1 m³ Wasserverbrauch 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr.

Zeitperiode wird definiert und angezeigt

Wassergrundgebühr 1. November 2017 – 31. Dezember 2018 (inkl. 1 Zählermiete) pro 1. Wohn-/Gewerbeeinheit bisher 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr. 40.00

Zeitperiode wird im Jahr 2018 um zwei Monate

Wassergrundgebühr 1. November 2017 – 31. Dezember 2018 pro zusätzliche Wohn-/Gewerbeeinheit bisher 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr. 25.00

verlängert auf 14 Monate. Ab 2019: 1. Januar bis

Zusätzlicher Wasserzähler 1. November 2017 – 31. Dezember 2018 (bisher 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018)

Fr. 25.00

31. Dezember (12 Monate)

Abwasser 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 pro 1 m³ Frischwasserbezug vom 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr.

unverändert

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/Gewerbeeinheit 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 240.00

unverändert

Depot für 10er-Abo und Saison-Abo Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/Gewerbe 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 140.00

unverändert

Öffnungszeiten ab 12. Mai 2018 bis Ende Badesaison 2018

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 41.00

unverändert

1.40

3.60

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 7,7 % für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Festlegung einer allgemeinen Zahlungstoleranz Sowohl für die Tiefbau-Gebühren wie auch sonstige Gebührenerhebung der Verwaltung wurde eine Zahlungstoleranz festgelegt. Guthaben und offene Beträge unter +/- Fr. 5.00 werden automatisch ausgebucht. Die Akten liegen während 30 Tagen ab Veröffentlichung dieser Publikation in der Gemeinde-kanzlei zur öffentlichen Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ottenbach, 13. April 2018

Gemeinderat Ottenbach

Fr.

Einzeleintritt

* Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen. 10.–

9.00 bis 20.00 Uhr

Bei sehr schönem und heissem Wetter bleibt das Bad bis 21.00 Uhr offen. An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 9.00 und 12.00 Uhr geöffnet. Über die Schliessung und die längeren Öffnungszeiten entscheidet der Leiter Schwimmbad. Gemeinderat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Affoltern am Albis, 5. April 2018

Immobilienabteilung


Bezirk Affoltern

Drei mutmassliche Sprayer ermittelt Die Kantonspolizei Zürich hat drei Jugendliche ermittelt, welche mutmasslich für mehrere Sachbeschädigungen in Bonstetten verantwortlich sind. Am Wochenende vom 9. bis 11. März wurden in Bonstetten durch das Hinterlassen von Sprayereien und Tags mehrere Sachbeschädigungen begangen, unter anderem auch an einer Kirchentüre. Durch die Schmierereien entstand ein Sachschaden von rund 12 000 Franken. Die polizeilichen Ermittlungen führten schliesslich zu drei Schweizern im Alter von 16 bis 17 Jahren, welche im Bezirk wohnhaft sind. Es erfolgten Anzeigen an die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis. (pd.)

korrekt Im Artikel «Bei den Obfelder Grossprojekten ist Geduld gefragt», vom 6. April, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die neue Abwasserreinigungsanlage wird nicht auf der Merenschwander, sondern auf der Obfelder Reussseite geplant, bei der bisherigen ARA Obfelden. (red.)

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Freitag, 13. April 2018

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Bei der nächsten Schnellfahrt droht Gefängnis Automonteur mit 149 km/h unterwegs – 16 Monate bedingt und fünf Jahre Probezeit Mit 149 km/h überholte er im 80er-Bereich bei Kappel einen Traktor und einen PW. Dafür kassierte der einschlägig vorbestrafte Automonteur aus dem Kanton Zug vom Bezirksgericht Affoltern 16 Monate bedingt, fünf Jahre Probezeit und eine Busse von 2000 Franken. «Jetzt darf nichts mehr passieren, sonst räblets», sagte Gerichtspräsident Peter Frey.

Geschwindigkeitsüberschreitung. «Sie hätten diese beiden Fahrzeuge – darunter ein Traktor – wohl auch in wesentlich tieferem Tempo überholen können», fügte er bei. Für Frey liegt die Einsatzstrafe vorliegend bei 14 Monaten, 16 Monate sind für das Gericht wegen der beiden Vorstrafen angezeigt und die Busse angemessen. Der Strafrahmen liegt zwischen 12 und 48 Monaten.

................................................... von werner schneiter

Neben dem Gerichtsurteil ist der gelernte Automonteur auch auf anderen Ebenen bestraft. Zum einen ist er den Führerausweis für lange Zeit los. Zum anderen hat sein Chef den Titel eines Projektleiters sistiert, was mit einer monatlichen Lohneinbusse von rund 1000 Franken verbunden ist. «Ich hoffe, dass ich die frühere Funktion im Geschäft wieder übernehmen kann. Es ist für mich keine einfache Zeit, aber ich bin dankbar, dass nichts passiert ist und ich nicht entlassen worden bin», sagte der Mann, der sich einem verkehrspsychologischen Gutachten gestellt und eine gute Prognose erhalten hat. «Sie haben nun den letzten Zwick an der Geisel, sonst räblets», ermahnte ihn der Gerichtspräsident. Was das bedeutet, ist klar: Das nächste Mal müsste er hinter Gitter. Den Audi TT Roadster hat er verkauft. «Kaufen Sie sich ein weniger schnelles Auto», gab ihm der Vorsitzende mit auf den Weg.

Der 36-jährige Schweizer setzte Mitte Juli 2017 mit seinem Audi TT Roadster auf der Uerzlikerstrasse, Höhe Ämtlerweg, in Fahrtrichtung Uerzlikon, in Kappel zu einem Überholmanöver an – offenbar genervt, weil er während fünf Kilometern einem Traktor und einem PW hinterherfahren musste – hinter einem PW-Lenker obendrein, der durch stetiges Betätigen seiner Waschanlage auch den Beschuldigten mit Sprühwasser «beglückte». 149 km/h zeigte der Tacho beim Überholmanöver an, 69 km/h mehr als auf diesem Abschnitt erlaubt sind. Damit erfüllt er gemäss Artikel 90, Absatz 3 und 4 des Strassenverkehrsgesetzes den Rasertatbestand. Und damit hat er – wie die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen immer argumentiert – sich und andere Verkehrsteilnehmer sowie Fussgänger massiv gefährdet,

Lohneinbusse von monatlich 1000 Franken

Sportwagen sind eigentlich für den Einsatz auf Rennstrecken ausgelegt. Wer auf öffentlichen Strassen rast, muss mit saftigen Strafen rechnen. (Symbolbild sals) Tote und Schwerverletzte in Kauf genommen. Laut Anklage ist er somit der qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig.

Beschuldigter akzeptiert Urteil Weil der Schnellfahrer das von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Strafmass akzeptiert, kam es vor dem Bezirksgericht Affoltern zum abgekürzten Verfahren. Das Gericht schloss sich dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft an und verurteilte den Mann wegen qualifizierter grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer Busse von 2000 Franken und zu einer bedingen Gefängnisstrafe von 16

Monaten – dies bei einer Probezeit von fünf Jahren. Zudem muss er für die Verfahrenskosten aufkommen. Berücksichtigt wurden dabei auch zwei einschlägige Vorstrafen aus den Jahren 2012 und 2013, als der Mann mit Tempoüberschreitungen von 30 beziehungsweise 31 km/h erwischt und zu bedingten Geldstrafen verurteilt worden war.

Geschwindigkeitsüberschreitung war in hohem Masse gefährdend Gerichtspräsident Frey sprach von einer Strecke, die zum Schnellfahren einlade, aber auch von einer extrem hohen Gefährdung durch diese

Wettswil: grünes Licht für Erweiterung der Gemeindeverwaltung Rückweisungsantrag der RPK setzte sich nicht durch Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag in Wettswil wurde der Antrag des Gemeinderates genehmigt. Die leerstehenden Räume der ehemaligen Bibliothek können umgebaut werden, damit mehr Platz für die Verwaltung entsteht. ................................................... von marianne voss Der Besuch an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am vergangenen Montag in Wettswil war gut. 80 Stimmberechtigte hatten sich im Mehrzweckraum des Schulhauses Ägerten eingefunden, um über das einzige Geschäft auf der Traktandenliste abzustimmen. Der Ausgang der Abstimmung war nicht einfach klar, denn die Rechnungsprüfungskommission empfahl die Ablehnung. Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger und Katrin Röthlisberger (Vorständin Hochbau) stellten das Projekt vor. In der Verwaltungsorganisation in Wettswil besteht Handlungsbedarf. Die Gemeinde ist in den vergangenen 19 Jahren, seit das Gemeindehaus umgebaut wurde, stark gewachsen. Der Gemeindeschreiber leitet in Personalunion das Bausekretariat – dies nebst all seinen zahlreichen anderen Arbeiten. Der Stelleninhaber stösst bereits seit einigen Jahren an seine Kapazitätsgrenzen. Im Hinblick auf seine Pensionierung und die Nachfolgeregelung soll nun eine Reorganisation in der Verwaltung stattfinden.

Für die Abteilungsleitung «Hoch- und Tiefbau, Werke, Liegenschaften» wird eine neue Stelle geschaffen. Um zusätzliche Büroräumlichkeiten zu gewinnen, ist nun geplant, die ehemalige Bibliothek umzubauen. Einziehen wird dort dann das gesamte Steueramt. Das Gebäude, wo sich bis vor einem knappen Jahr im Erdgeschoss die Bibliothek befand, gehört der Gemeinde. Es steht unmittelbar neben dem Gemeindehaus. Für die Umnutzung und den Umbau dieses Raumes in verschiedene Büroräumlichkeiten beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 1 339 700 Millionen Franken. Die effektiven Baukosten betragen 720 000 Franken. 619 700 Franken beträgt die Umbuchung vom Finanzins Verwaltungsvermögen.

Schwierige Zusammenarbeit mit Bonstetten Die Rechnungsprüfungskommission beantragte der Gemeindeversammlung, das Geschäft zurückzuweisen. RPK-Präsident Peter Gretsch begründete dies vor allem mit Widersprüchen zu früheren Absichten, die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden zu stärken. Es war die Rede von einem Feuerwehr- und Verwaltungsgebäude Unteramt in der Nähe des Bahnhofs. Diesbezüglich müsse zuerst eine klare Strategie vorliegen, bevor hohe Investitionen getätigt würden. Der Gemeindepräsident erklärte, dass die Gespräche über ein gemeinsames Verwaltungszentrum durch die Zerstrittenheit des Gemeinderates Bonstetten blockiert seien. Und eine

Im Gebäude links befand sich die Bibliothek. Dort werden nun Büroräumlichkeiten für das Steueramt eingebaut. (Bild Marianne Voss) Votantin betonte, sie wolle doch nicht so einen weiten Weg bis südlich vom Bahnhof gehen müssen, um bei der Gemeindeverwaltung etwas zu erledigen. Ein Stimmberechtigter wies auf die gute Ausgangslage des Gebäudes unmittelbar neben dem Gemeindehaus hin, und ein weiterer meinte dezidiert: «Mit der Gemeinde Bonstetten, die so ein Theater machen, wollen wir doch nicht zusammenarbeiten!» Die Abstimmung ergab dann mit 41 Ja zu 27 Nein eine Zustimmung für das beantragte Projekt und den Kredit. Die Arbeit wird nun sofort in Angriff genommen, denn die Zeit drängt. Im Januar 2019 zieht die Steuerverwaltung bereits in die umgebauten Räume ein, und der neue Abteilungsleiter «Hoch- und Tiefbau, Werke, Liegen-

schaften» kann seine Arbeit im frei gewordenen Büro im Gemeindehaus aufnehmen. anzeige


Gemeinde Obfelden Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Jürg Baumgartner, Architekt HTL, Tannholzstrasse 30a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau für Büronutzung, Vers.-Nr. 282, Kat.-Nr. 1672, Untere Bahnhofstrasse 35, Zentrumszone Z3

Affoltern am Albis Bauherrschaft: ECOREAL, Schweizerische Immobilien Anlagestiftung, Stockerstrasse 60, 8002 Zürich Bauvorhaben: Neubau Fachmarktzentrum mit Tiefgarage; Projektänderung: Anpassungen Lager- und Verkaufsflächen und Mieterausbau Conforama, Kat.-Nr. 6896, Industriestrasse 5, Industriezone

Affoltern am Albis

ABSCHIED

Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badisaison 2018 am Donnerstag, 10. Mai 2018, um 8.00 Uhr.

Nach schwerer, tapfer ertragener Krankheit, durfte mein lieber Mann, unser Vater und Grossvater, in Frieden einschlafen.

Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit.

Hans van Binsbergen-Herzig

Für die Saison 2018 gelten folgende Eintrittspreise:

31. Dezember 1938 – 6. April 2018

Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

7 bis 16 Jahre bis 7 Jahre

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Fr. 45.– Fr. 25.–

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Fr. 70.– Fr. 35.–

Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche 7 bis 16 Jahre

Fr. 60.– Fr. 30.–

Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer aufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten: Bearbeitungsgebühr bei Verlust der Saison-/Punktekarte

Fr. 5.– Fr. 10.–

Hausen am Albis Gesuchsteller: Andreas Reichenbach, Schonau 1, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Zwei Hühnermobile, mobil einsetzbar auf Kat.-Nr. 632, 661, 657, Schonau (Landwirtschaft)

Traueradresse: Ursula van Binsbergen, Bergli 23, 8934 Knonau

Mettmenstetten Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Wireless Access, Förrlibuckstrasse 60/62, 8021 Zürich Bauprojekt: Umbau bestehende Mobilfunkanlage mit neuen Antennen, Kat.-Nr. 3602, Regenklärbecken Mülistetten (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten

Am 27. März 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hedwig Elisabetha Maritz geboren am 25. Juli 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Zindel geb. Giuriato Bruna

Bauherrschaft: Sparcassa 1816 Genossenschaft, Zugerstrasse 18, 8820 Wädenswil Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1416, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 624, Lichtmattstrasse, Wohnzone W4

Gesuchsteller: Landi Obfelden, Dorfstrasse 48, 8912 Obfelden Projektverfasser: Schiess + Partner AG, Architekturbüro, Lättichstrasse 6, 6340 Baar Baurechtliches Vorhaben: Terrainauffüllung sowie Erstellung Lagerplatz und 40 Parkplätze (vorgängiger Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 157) auf Kat.-Nr. 1529 an der Muristrasse 4, Zone WG2

Bonstetten

Wettswil

Hausen am Albis

Bauherrschaft: Liliane und Severin Merk, Bäumlisächerstrasse 43, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 239 und Neubau Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 2566 an der Chilenholzstrasse 22 (Wohnzone W1)

Am 8. April 2018 ist in Hausen am Albis ZH gestorben:

Gesuchsteller: Madarex Immobilien AG, Karin und Matthias Reinhart, Innere Güterstrasse 2, 6300 Zug Projektverfasser: neon deiss, Am Wasser 55, 8049 Zürich Bauprojekt: Umbau- und Neubauvorhaben «Villa Reinhart», Landgut Tannhof auf Kat.-Nr. 3744, Husertalstrasse 15, Ebertswil (LW) (Gebäude InventarNr. 419)

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, Palliativstation, Postkonto 85-391373-1, oder Médecins Sans Frontières Suisse, Postkonto 12-100-2, Vermerk: Hans van Binsbergen.

Affoltern am Albis

Obfelden

Hausen am Albis

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 19. April 2018, um 14.00 Uhr in der Kirche Knonau statt.

Todesfälle

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Meng Jürg, Birchstrasse 12, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Innere Umbauten mit Einbau von zusätzlicher Wohnung im Erdgeschoss, Vergrösserung Fenster, Wohnhaus Birchstrasse 12, Kat.-Nr, 2650 (inventarisiertes Gebäude, Ortsbildinventar Nr. 43), Kernzone Dorf KD

Ursula van Binsbergen Urs van Binsbergen Jürg und Sonja van Binsbergen mit Simon, Dario und Lukas

Gemeinderat Obfelden

Bauherrschaft: Walter und Rita Tanner, Moosbachstrasse 66, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Movitec AG, Steinacherstrasse 150, 8820 Wädenswil Bauvorhaben: Neubau Wintergarten und Pergola, Kat.-Nr. 5586, Moosbachstrasse 66, Wohnzone W2c

Bonstetten

In stiller Trauer:

Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen.

Bauherrschaft: Thomas + Franziska Buri, Frohmoos 2, 8908 Hedingen Vertreter: 2Eck Architekten GmbH, Zugerstrasse 32, 6340 Baar Bauprojekt: Umnutzung Scheune Vers.-Nr. 419 zu Wohnhaus, Umnutzung Trotte Vers.-Nr. 418 zu Atelier, Kat.-Nr. 4360, Grossholz 9 + 11, (Kernzone KC) (Kommunales Schutzobjekt)

Bauherrschaft: Appert Hans und Sabine, Bodenfeldstrasse 1, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung Sichtschutzwand mit Steinstelen und Efeuwand als Ersatz von Grünhecke, Bodenfeldstrasse 1, Kat.-Nr. 1593, Kernzone Dorf KD

In dankbarer Erinnerung behalten wir seinen Familiensinn, seine Bescheidenheit, seine Ruhe und seine Hilfsbereitschaft.

Wettswil Bauherrschaft: Thomas und Claudia Stutz, Oberhausensteig 27, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Berger Gartenbau, Dorfstrasse 149, 8802 Kilchberg Bauvorhaben: Gartenumgestaltung mit Pool und teilverglaster Pergola beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1062 auf Kat.-Nr. 2957 am Oberhausensteig 27 (Wohnzone W1); Projektänderung

geboren am 18. Dezember 1928, von Sargans SG, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Sie verstarb am 9. April 2018 in Affoltern am Albis. Bestattungsamt Bonstetten

Knonau Am Freitag, 6. April 2018, ist in Affoltern am Albis gestorben:

van Binsbergen, Hans Heinrich geboren am 31. Dezember 1938 von Bassersdorf ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Bergli 23. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 19. April 2018, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, so als wärst du nie gegangen.

Bestattungsamt Knonau

WIR DANKEN GANZ HERZLICH

Walser, Jakob Hermann

für die überwältigende Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

geb. 10. April 1942, von Gais AR, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH.

Fredi (Oli) Hofmann-Brassel

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Trauerfeier findet am Montag, 23. April 2018, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 10. April 2018 ist in Baar gestorben:

Vollenweider, Albert Rudolf geb. 26. November 1936, von Kappel am Albis, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Freitag, 20. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

23. Juli 1939 – 28. Februar 2018

erfahren durften. Vielen Dank für die herzlichen Umarmungen und die vielen Beileidskarten mit den tief empfundenen Zeichen der Verbundenheit mit Fredi und der Trauerfamilie. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Otto Kuttler für den feierlichen, einfühlsamen Abschiedsgottesdienst, Herrn Florian Engelhardt für die schöne musikalische Begleitung und an den Jodlerklub am Albis für die würdige, gesangliche Umrahmung der Trauerfeier. Ein spezieller Dank gebührt auch den ehemaligen Schulkollegen, Imkerkollegen, den Schützenkollegen für den letzten Fahnengruss und dem Präsidenten der Stiftung Aumüli, Ferdinand Gramsamer, für den würdevollen Nachruf. Besten Dank auch für die vielen grosszügigen Geldspenden an den Verein Pro Aumüli und an das Pureheimet Brotchorb. Schliesslich danken wir allen, die Fredi während des Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Aumüli, im April 2018

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. April 2018

5

Kontroverse um Schulraumerweiterung Schulbau-Infoveranstaltung in Stallikon löste emotionale Diskussionen und empörte Reaktionen aus 2015 wurde in Stallikon der Schulhausneubau Pünten bezogen. Der nächste Neubau für 2,2 Millionen Franken, der am Mittwoch in der hoch verschuldeten Gemeinde vorgestellt wurde, löste eine kontroverse Debatte aus. Kostenoptimierungsvorschläge aus dem Publikum werden wohl aus Zeitgründen nicht mehr in die Abstimmungsvorlage aufgenommen.

Condecta offeriert zwei Schulzimmer inklusive Ausrüstung, Fundament und Installation für 322 000 Franken; bei vier Schulräumen wären es 650 000 Franken.» Er erwarte von der Arbeitsgruppe, dass dies überprüft werde. Ein Votant erzählte von einem Schulbau in Lachen, wo neun Schulzimmer für 1,25 Millionen Franken erstellt worden seien. Weil die Schule knapp bei Kasse sei, sei man eingemietet, für 600 Franken pro Schulzimmer und Monat.

................................................... von martin platter

Architekt Thomas Zangger entgegnete: «Wir sind deutlich günstiger als die Schulhäuser in Zürich. Man kann auf der grünen Wiese nicht irgendetwas aufstellen.» Lachen sei deshalb kein gutes Beispiel, da es dort genug erschlossenen Platz gegeben habe. «Ein grosser Teil des vorgeschlagenen Projektes – zirka 900 000 Franken – seien alleine für Pfählungen, Erschliessung und Fundament vorgesehen. Man kann immer billiger bauen, sollte die Projekte aber wenigstens fair vergleichen», schloss Zangger. «Wir haben ein Zeitproblem, denn die Weisung muss bereits am nächsten Dienstag zur Kontrolle an die Rechnungsprüfungskommission, wollen wir den neuen Schulraum rechtzeitig dem Betrieb übergeben», erklärte Geissbühler am Schluss des Abends und löste damit empörte Reaktionen aus: Wieso dann die Infoveranstaltung erst heute? Wieso lädt man zur Mitwirkung ein, wenn diese nicht erwünscht sei? René Giger kündigte an, dass er eine schriftliche Antwort vom Gemeinderat verlange. An der Gemeindeversammlung vom 6. Juni wird das Bauvorhaben erneut erörtert, ehe am 23. September an der Urne darüber abgestimmt wird.

Es war ein überraschendes Ende einer durchaus interessanten Informationsveranstaltung in der Turnhalle Loomatt in Sellenbüren, zu der am Mittwochabend etwa 60 Personen erschienen waren. Zur ausdrücklichen «Mitwirkung» geladen hatte die Arbeitsgruppe Schulraum 2025; auf der Bühne sassen die Gemeinderätin und Schulvorsteherin, Iris Geissbühler, die Schulpflegerin mit Ressort Infrastruktur, Lyke Gschwend, Schulleiterin Edith Blum und Schulpräsident Fernando Treyer.

Zahlreiche junge Familien zugezogen Die Ausgangslage war von allen im Raum unbestritten: Das überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum in Stallikon und die schulischen Veränderungen mit Harmos und dem Lehrplan 21 werden innert kürzester Zeit erneut zu Schulraumknappheit führen. 2015 besuchten 260 Kinder die Primarschule inklusive Kindergarten. 2020 werden es bereits 360 Schulkinder sein. Die Prognosen bei der Planung des Pünten gingen 2013 aber

Entrüstete Reaktionen am Schluss

Architekt Thomas Zangger (von links), Gemeinderätin im Ressort Schule, Iris Geissbühler, Schulpflegerin Ressort Infrastruktur, Lyke Gschwend, Schulleiterin Edith Blum und Schulpräsident Fernando Treyer informierten am Mittwochabend über den geplanten Schulpavillonbau in Stallikon. (Bild Martin Platter) nur von etwas über 300 Schulkindern aus. Die Arbeitsgruppe möchte nun auf dem Areal der Schule Pünten einen allein stehenden, zweigeschossigen Pavillon in Holzmodulbauweise mit vier Klassenzimmern, Gruppenund Nebenräumen für 2,2 Millionen Franken errichten lassen. Als Alternativen wurden vier Varianten mit den bestehenden Schulbauten ergänzt durch Umnutzungen, Pavillons und Mietwohnungen präsentiert, die aber niemanden wirklich zu überzeugen schienen.

Kontroverse Diskussion In der Diskussion zeigte sich dann, was den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern unter den Nägeln brannte. Es ist die hohe Verschuldung von 17 Millionen Franken in der einstigen Steueroase des Säuliamts, die in

den letzten Jahren zu einer markanten Steuerfusserhöhung geführt hat. 2014 lag dieser noch bei 91 Prozent (ohne Kirchen). 2018 würde man bereits 108 Prozent bezahlen, wäre ein sechsprozentiger Aufschlag bei der letzten Budgetgemeindeversammlung nicht abgelehnt worden. Das ist vielen Stallikern offenbar langsam zu viel, wie aus den Wortmeldungen herauszuhören war. Mehrmals wurde eine sorgsamere Ausgabenpolitik gefordert.

Initiativen aus der Bevölkerung René Giger, früheres Mitglied der Rechnungsprüfungskommission, äusserte sich enttäuscht über den Gemeinderat und die Kommission. Zusammen mit Alt-Gemeinderat Werner Pfenninger habe er vor zwei Monaten verschiedene Vorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht.

Ausser einer Eingangsbestätigung per Mail mit den Hinweis, man werde seine Eingabe prüfen, habe er nichts von Gemeindeschreiber Roberto Brunelli erhalten; weder eine substanzielle Antwort noch eine Einladung. Giger und Pfenninger schwebt vor, die Werkräume im Schulhaus zu Schulzimmern umzubauen und das Werken in Container bei der Schulanlage Loomatt auszulagern. Werner Pfenninger sagte: «Wir haben ein Problem mit den Finanzen und 17 Millionen Franken Schulden.» Dann nahm der frühere Gemeinderat Bezug auf einen «Anzeiger»-Artikel. Auch in Hausen baue man mit Pavillons. Aber für 41 000 Franken pro Schulraum inklusive Installationskosten. Auch könne man Pavillons aus Kappel oder Rifferswil beziehen. Es müsse nicht immer das Neueste und Teuerste sein. «Container-Spezialist

Über das Ende und das Verschwinden Arno Camenisch las aus seinem neusten Roman «Der letzte Schnee» Am vergangenen Freitag war die Bibliothek Stallikon zum Bersten voll. Der Mix von frechem und doch tiefgründigem Humor, von Sprachakrobatik und professionell gestalteter Performance spricht an. Der Bündner Autor Arno Camenisch, zusammen mit dem Musiker Roman Nowka, ist ein Publikumsmagnet. ................................................... von regula zellweger «Was ist denn hier los», stöhnte eine Dame, die regelmässig die Anlässe in der Bibliothek Stallikon besucht, «so was habe ich hier noch nie erlebt.» Bibliotheksleiterin Ayoma Pfister und ihr Team eilen mit Bergen von Kissen durch die Bibliothek: «Wo könnte sich noch jemand hinsetzen?» Irgendwie fanden alle rund 100 Personen Platz, die treuen Besucher der Stalliker Bibliotheksanlässe und die CamenischFans von auswärts.

Professionalität, die begeistert Sportlich hüpften Arno Camenisch und der Musiker Roman Nowka mit seiner E-Gitarre vor das Publikum. Ayoma Pfister eröffnete die Performance-Lesung mit einer erfrischend kurzen Begrüssung: «So voll habe ich die Bibliothek Stallikon noch nie gesehen – sensationell!» Sensationell ging es gleich weiter. «Ora pro nobis», setzte Arno Camenisch ein, las einen kurzen Text und

begrüsste dann seinerseits die Stalliker und Nicht-Stalliker: «In Stallikon war ich noch nie!» Dieser eine Satz, inhaltlich nicht besonders einzigartig, brachte die Besucher zum Lachen. Wenn Arno Camenisch diesen Satz im typischen «Camenisch-Sound», begleitet von der E-Gitarre, die generell nicht besonders sanft-lieblich klingt, wenn also Camenisch dieses simplen Satz formuliert, bringt er damit viel mehr als die ausgesprochenen Worte herüber: Stallikon ist nicht New York. Und schon gar nicht Chur.

Wandel im Bündner Bergtal «Der letzte Schnee» ist ein witziges und berührendes Buch. Die Dialoge zwischen den beiden alten Bündnern Paul und Georg in und beim «Skilifthüttli» drehen sich ums Gestern, Heute und Morgen. Es geht ums Wetter, ums Glück, um die Alten und die Jungen im Dorf, ums Leben in den Bergen, um Vorfahren und Vorbilder, um Sieg und Niederlage, um Schule und Erziehung und um die zeitlosen Fragen nach Woher und Wohin. Man erfährt, wie es früher war, als der alte Pieder mit seinem Stock stur mitten auf der Strasse ging: «Ich war zuerst da.» Ein Argument, das eine Dame mit einem VW Käfer nicht beachtete und ihn einfach überfuhr. Man erfährt vom Heute im Bündner Dorf, aus dem die Jugend abgewandert ist und der einst moderne Schlepplift, bei dem Paul und Georg im Winter arbeiten, nicht einmal mehr historischen Wert geniesst. Wo Paul noch immer seine Frau Claire

Arno Camenisch hat einen humorvollen Blick auf die Welt, der aber auch sehr tiefgründig ist. (Bild Regula Zellweger) liebt. Und wo man den Schlepplift im Hintergrund stetig rattern hört. Und von der Zukunft und der Frage, was geschehen wird, wenn es gar keinen Schnee mehr gibt. «Jetzt hat es schon weniger Zucker auf den Bergen als Kokain…» Camenisch beschreibt mit den Dialogen der beiden Protagonisten, dem bedächtigen Georg und dem Fabulierer Paul, den Wandel im Bündner Bergtal, der Surselva, in der Sutselva und überhaupt.

Einzigartige Performance Arno Camenisch liest nicht vor. Er lebt seine Texte mit dem ganzen Körper

vor, wippt in seinen Turnschuhen auf und ab. Vor allem seine Stimme moduliert er virtuell - wie ein ausdrucksstarkes Instrument. Diesen speziellen Sound, die präzise eingesetzten Rhythmen nimmt der Gitarrist Roman Nowka auf, macht sie zu etwas Eigenem und führt sie gekonnt wieder zu Camenisch zurück. Der Wechsel von Wort und Musik kann nur so hervorragend klappen, wenn sich zwei verstehen, aufeinander eingespielt sind, wobei jeder sich selbst bleiben kann. Camenisch zelebriert Helvetismen – oder besser gesagt «Grischunismen». «Gopfertelli» und «Heilige Bimbam» gehören nicht zur gepflegten Schriftsprache – aber zu Camenisch. Er liest

einen Text auf Deutsch, alle können folgen. Dann blitzschnell in seinem Surselver Dialekt. Da der Text vor allem aus Ortschaften und Zahlen besteht, meint man, man verstehe ihn. Er schöpft hemmungslos neue Wörter. Wer sagt schon Diskalkulie aktiv, als Verb: «Er diskalkuliert»? Camenisch hat eine bildhafte Sprache, oft poetisch. Und er fasst kurz und knapp ganze Philosophien in ein Bild in Alltagssprache: «…dass man mit der ganzen Welt verbunden ist, wenn man zum See geht und den Finger ins Wasser streckt.» Trotz der überfüllten Bibliothek herrschte nach der Zugabe von vier Geschichten – teilweise gekonnt präsentiertem Nonsense – eine super Stimmung. Die Besucher kauften bei Annette Markwalder von der Buchhandlung Scheidegger lustvoll Camenisch-Bücher und auch die CDs von Roman Nowka fanden Absatz. Ob das Bibliotheksteam beim Vorbereiten des Apéros vorausgesehen hat, dass er für über hundert Gäste reichen müsste? Er reichte, denn wichtig waren die persönlichen Gespräche, provoziert durch die hervorragende Performance. Denn trotz der mit Musik gefüllten Lesepausen war der Stoff so dicht, dass die Zeit nicht reichte, ihn in seiner schillernden Virlschichtigkeit zu verarbeiten. Die Regionalbibliothek Affoltern muss sich heute schon Gedanken machen, wie sie genügend Sitzplätze zur Verfügung stellen kann, wenn Arno Camenisch am 3. Mai 2018 zusammen mit Roman Nowak auftreten wird. Wird es beginnen mit: «In Affoltern war ich noch nie.»?


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Victor Hugo

In tiefer Trauer müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Mann, unserem lieben Papi, Schwiegervater, Opapa, Bruder und Schwager

Dr. Peter Zupan 3. August 1940 – 6. April 2018

Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit. Deine Liebe und Fürsorge werden uns immer begleiten. Wir danken für alles und behalten Dich in liebevoller Erinnerung. Die Trauerfamilie: Ulrike Zupan-Zeilinger Stefan und Martina Zupan-Galliker mit Katharina, Fabian und Ladina Peter und Regula Zupan-Schaufelberger mit Seraina, Anina, Flurin und Ursin Martin und Paola Zupan-Piras mit Matteo Trauergottesdienst am Freitag, 13. April 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Langnau am Albis. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis in Österreich statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Spendenfond Spitex, Gemeindeverwaltung Langnau am Albis, IBAN-Nr. CH88 0900 0000 8000 7580 5 oder einer anderen gemeinnützigen Institution.

HERZLICHEN DANK an die, die mit uns von

Maria Antonia Meo-Candela Abschied genommen und ihre liebevolle Anteilnahme mit tröstenden Worten, Briefen, Karten, Blumen und Spenden zum Ausdruck gebracht haben.

Ein besonderer Dank gilt: Dr. Villiger und Team Spitex-Team Onkologie-Team Spital Affoltern Onko Plus Team Am 29. April 2018 findet in der katholischen Kirche in Obfelden um 10.30 Uhr ein Gedenkgottesdienst statt.

GRAZIE DI CUORE A tutti coloro che hanno dato l’ultimo addio a

Maria Antonia Meo-Candela e hanno espresso la loro amorevole simpatia con parole confortanti, lettere, cartoline, fiori e donazioni.

Un ringraziamento speciale: Dr. Villiger Spitex Oncologia Ospedale Affoltern Onko Plus Il 29 Aprile 2018 si terrà una messa funebre presso la chiesa cattolica di Obfelden alle ore 10.30.

Veranstaltungen


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. April 2018

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buch-tipp

Eine lebenslange Sehnsucht Dieser leicht zu lesende, spannende Familienroman erzählt aus der Perspektive verschiedener Protagonisten eine Geschichte über die Schwierigkeit, ehrlich zu den Leuten zu sein, die man liebt. In Form von Rückblenden erfährt man aus dem Leben von Nora Flynn und ihrer Schwester Theresa.

Gelungene Premiere am 6. April in Rossau Am vergangenen Freitag führte Beni Federer in Rossau seinen neusten Film vor. Er handelt von einem langjährigen Bewohner der Stiftung zur Weid – und vom Alleinsein in der Gemeinschaft.

................................................... von beatrix casanova leiterin bibliothek obfelden Die Geschichte beginnt in Irland, wo die Schwestern zusammen mit ihrem Bruder in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen. Nora war sieben Jahre alt, als die Mutter starb. Sie versuchte, ihren beiden Geschwistern die Mutter zu ersetzen. Nach der obligatorischen Schule hätte Theresa gerne die Ausbildung zur Lehrerin gemacht und Nora träumte von einer Zukunft als Krankenschwester. Für eine Ausbildung reichte aber das Geld nicht und so arbeiteten die Schwestern in einer Fabrik. In den Fünfzigerjahren wandert Noras Verlobter Charlie nach Boston aus und möchte, dass Nora nachkommt. Diese möchte einerseits gar nicht auswandern, erhofft sich aber andererseits, dass Theresa dort ihre Ausbildung als Lehrerin machen kann. So willigt Nora unter der Bedingung ein, dass Theresa mitkommen kann.

«All die Jahre» von J. Courtney Sullivan. Deuticke Verlag, Wien 2018, ISBN 978-3-552-06366-2.

Berührender Film über einen stillen Mann

Beatrix Casanova. (Bild zvg.) Schweren Herzens nehmen die Schwestern von Vater, Bruder und von der Grossmutter Abschied.

Eine folgenschwere Entscheidung In Boston können die beiden Schwestern bei einer Tante von Charlie wohnen und bekommen Arbeit. Theresa geht abends in die Schule, um Lehrerin zu werden. Charlie möchte Nora gerne heiraten, diese aber schiebt die Hochzeit immer wieder auf. Sie liebt Charlie gar nicht und schmiedet Pläne, ihn zu verlassen, sobald ihre Schwester mit der Ausbildung fertig ist und auf eigenen Beinen stehen kann. Theresa geniesst das Leben und geht gerne tanzen. Als sie eines Tages schwanger wird, bricht auch für Nora eine Welt zusammen: Ein uneheliches Kind in dieser Zeit ist eine grosse Schande. Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Nun, fünfzig Jahre später, sind Noras vier Kinder erwachsen und Charlie ist gestorben. Der älteste Sohn Patrick besitzt eine Bar. Er war immer Noras Liebling, auch wenn er ihr immer grosse Sorgen bereitet hat. John macht Karriere in der Politik und Bridget lebt mit ihrer Freundin zusammen. Sie findet den Mut nicht, der Mutter zu sagen, dass sie zusammen mit der Partnerin ein Kind plant. Der Nachzügler Brian hat eine gescheiterte Baseball-Karriere hinter sich und weiss nicht so recht, was er mit sich anfangen soll. Noras Schwester Theresa lebt schon lange in einem Kloster und Nora hat den Kontakt zu ihr vor vielen Jahren abgebrochen. Als Nora den Anruf erhält, dass ihr Sohn Patrick tödlich verunglückt ist, findet sie, dass es an der Zeit sei, den Kontakt zu ihrer Schwester wieder aufzunehmen.

Anlässlich der Jahresversammlung lud der Verein Freundeskreis Werk- und Wohnhaus zur Weid am vergangenen Freitag zum Filmabend in die Stiftung zur Weid ein. Rund 80 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen, darunter ein Dutzend Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung. Gezeigt wurde die neuste Filmproduktion des Mettmenstetters Beni Federer: ein Porträt über Markus W., einen langjährigen Bewohner der Stiftung zur Weid. Rund ein Jahr lang hat Beni Federer den 59Jährigen mit der Kamera begleitet.

Ohne Zögern zugesagt Beni Federer und Markus W. kennen sich seit rund zehn Jahren. «Markus ist mir oft aufgefallen auf seinen Spaziergängen oder wie er auf einer Bank sass, ganz für sich und in Gedanken», erzählt Beni Federer. «Da habe ich ihn angesprochen. Seither führen wir immer wieder Gespräche, wenn wir uns treffen. Und schliesslich reifte die Idee zum Film.» Markus W. bestätigt, er habe ohne zu zögern «Ja» gesagt, als Beni Federer ihm davon erzählt habe. Der entstandene 23-minütige Film zeigt den Mann mit der hageren Statur und dem rauschenden Vollbart bei seiner Arbeit in der Stiftung sowie bei seinem Hobby, dem Steinhauen. Manche seiner Skulpturen gibt es übrigens auf dem Stiftungsareal zu sehen.

Eine gute Kindheit Ausserdem reist Federer mit seinem Protagonisten nach Schwamendingen, wo Markus W. aufgewachsen ist. In Jugenderinnerungen schwelgend, wird der ansonsten eher wortkarge Mann gesprächiger. «Ich hatte eine gute Kindheit», sagt Markus W. und erzählt vom Fussballspielen mit Freunden. Weshalb er vor 25 Jahren in die Stiftung zur Weid kam, die damals noch ein Männerheim war, wird indes nicht ganz klar. Am Ende des Filmes

Zufrieden mit dem Porträt, das der Filmer Beni Federer (rechts) von ihm in «Alleine in Gemeinschaft» zeichnete: Markus W. (links). (Bild Felix Stalder) kann man es vielleicht erahnen. Regelmässig unternimmt W. längere Fussmärsche ins Dorf – um allein zu sein und um sich eine, zwei Bierdosen zu kaufen. Unendlich langsam schlurfend, in sich gekehrt ist er unterwegs. Beni Federer hat dies mit Bildern aus der Luft eindrucksvoll eingefangen.

Allein, aber nicht einsam Der Film gibt Einblick in das Leben des stillen Mannes Markus W. Ein Leben, in das nicht viele Menschen einsehen. «Auch ich habe neue Seiten von Ihnen kennengelernt», sagte Hansruedi Sommer, Geschäftsführer

Der Verein Freundeskreis Der Verein Freundeskreis organisiert Aktivitäten, die den Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stiftung zur Weid und der Bevölkerung fördern – und will damit Schwellen abbauen. Der Freundeskreis steht allen Interessier-

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Vandalen unterwegs

wir gratulieren

In den vergangenen Tagen fanden Sachbeschädigungen Eingang in die Rapportbücher der Kantonspolizei in Affoltern.

Zur goldenen Hochzeit

Bei einer Kinderkrippe in Bonstetten haben «Künstler» am 6. April die Fassaden mit Farbe und diversen Schriftzüanzeige

gen überzogen. Die Kosten für die Beseitigung belaufen sich laut Kapo auf rund 1000 Franken. Auf der Sportanlage Jonentäli in Hausen haben Unbekannte zwischen 6. und 9. April Dekorationsgegenstände und einen Zaun beschädigt. Sachschaden: rund 250 Franken. Anwohner haben am 7. April um zirka 1.30 Uhr in Affoltern die Polizei alarmiert. Grund: «Nachtschwärmer» hatten an der gegen die Zürichstrasse abfallenden Kirchgasse Container hinuntergestossen. Diese wurden erheblich beschädigt. Kosten: 900 Franken. Vandalen beschädigten das TipiZelt beim Schulhaus in Zwillikon. Es wurde zwischen 7. und 9. April zerschnitten und versprayt. Materieller Schaden: mehrere 100 Franken. Dauerbrenner Lärm beim Schulhaus Schlossächer in Obfelden: Anwohner stören sich dort regelmässig an Fussball spielenden und laute Musik hörenden Jugendlichen. So auch am 9. April, um 20.30 Uhr. (-ter.)

Am Sonntag, 15. April, feiern Luigia Latorraca und Gabriele Falcone in Affoltern ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ein fröhliches goldenes Fest.

Zum 85. Geburtstag Am Samstag, 14. April, wird Emilio de Cicco in Affoltern 85 Jahre alt. Wir gratulieren dem Jubilaren zu diesem Ehrentag und wünschen viel Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Samstag, 14. April, feiert Lilli Schmidt-Zelmer in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zu diesem Freudentag und alles Gute. Ebenfalls in Affoltern wird Rolf Hans Maurer am Montag, 16. April, 80 Jahre jung. Herzlich gratulieren wir und wünschen das Beste!

der Stiftung zur Weid, an Markus W. gewandt, der bei der Vorführung anwesend war. Der Titel des empathischen Filmporträts lautet «Alleine in Gemeinschaft». Damit greift Beni Federer die Situation von W. in der Stiftung zur Weid auf. W. sagt von sich, er habe «eher wenig Freunde» und sei am liebsten allein. «Ich sehe die anderen Leute ja tagsüber, bei der Arbeit und beim Essen.» In der Stiftung zur Weid erhält W. Struktur, gleichzeitig kann er anonym und für sich bleiben. «Hier habe ich meine Heimat gefunden», sagt Markus W. im Film und man glaubt es ihm Felix Stalder

ten offen. Mitglieder erhalten regelmässig Informationen über die Stiftung und werden zu den Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten eingeladen. Weitere Einzelheiten finden sich unter: www.vereinfreundeskreis.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. April 2018

«Tranquillo» – authentisch anstatt perfekt Ein neuer Zürcher Spielfilm läuft seit gestern im Kino, mit Säuliämtler Beteiligung

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Neuer Präsident für die Clientis Sparcassa 1816 Die Clientis Sparcassa 1816 hat einen neuen Präsidenten: Felix Waldmeier wurde anlässlich der Generalversammlung vom 6. April gewählt. Neu komplettiert Dr. Thomas Koch das fünfköpfige Gremium. Nach dem Erreichen der statutarischen Altersgrenze führte Dr. iur. Franz Breitenmoser am letzten Freitag das letzte Mal als Präsident durch die Versammlung. Die Genossenschafter wählten den Wädenswiler Felix Waldmeier zu seinem Nachfolger. Als Ergänzung neu in den Verwaltungsrat wurde der Jurist Dr. Thomas Koch – ebenfalls aus Wädenswil – gewählt. Vizepräsident Daniel Dubach dankte dem scheidenden Präsidenten für seinen langjährigen Einsatz für die Sparcassa 1816 und verabschiedete ihn unter Applaus mit einem Abschiedsgeschenk und einem grossen Blumenstrauss.

Deutlich erhöhte Eigenkapitalreserven

Noah Bohnert produzierte «Tranquillo».

Die beiden Affoltemer Tobias Kubli und Noah Bohnert haben in den neuen Zürcher Spielfilm Tranquillo viel Zeit und Herzblut investiert. Der ohne öffentliche Fördergelder produzierte Film ist eine Hommage an die Stadt Zürich – authentisch, direkt und innovativ. ................................................... von salomon schneider Mit Tobias Kubli als Kameramann und Noah Bohnert als Produzent haben sich zwei junge Säuliämtler mit viel Engagement für das Gelingen des ambitionierten Filmprojekts Tranquillo eingesetzt. Gerade Tobias Kubli hat mit seiner eigenständigen Art der Kameraführung und seinem Auge für Stimmungen «Tranquillo» geprägt: «In der Schweiz wird sehr oft mit statischen Aufnahmen gearbeitet. Um die Hektik und das Zürcher Partyleben authentisch auf die Leinwand zu bringen, wollten wir mehr Bewegung hineinbringen. Gleichzeitig hat Zürich auch seine ruhigen Seiten, für diese Szenen haben wir mit langen, statischen Einstellungen gearbeitet. Dieser Kontrast – der Zürich ausmacht und der Stadt ihre Lebensqualität und ihre

Tobias Kubli mit der für ihn zum Markenzeichen gewordenen Schulterkamera. (Bilder zvg.) Dynamik verleiht – ist ein zentrales Element von ‹Tranquillo›. Dazu trägt auch bei, dass neben einigen Sonnemomenten die Stimmung oft in Grautönen gehalten ist.»

Eine nachdenkliche Geschichte – direkt aus dem Leben «Tranquillo» erzählt die Geschichte eines jungen Zürchers, der unter einem Tinnitus (einem konstanten Pfeifen im Ohr) leidet, mit seiner Freundin und seinen Kollegen. Es ist eine nachdenkliche Geschichte – direkt aus dem Leben, eingelegt in ein urbanes Portrait einer jungen Generation der heutigen Schweiz. Alle Beteiligten haben unentgeltlich am Projekt mitgearbeitet. Dem eingeschworenen Team ging es auch darum, einmal einen Langspielfilm zu drehen. Vor drei Jahren ist der Drehbuchautor und Regisseur Jonathan Jäggi mit «Tranquillo» auf Tobias Kubli zugekommen: «Zuerst dachte ich, dass es unmöglich sei, ohne namhaftes Budget einen Film zu produzieren. Als das Projekt gewachsen ist, sind dann aber auch meine Begeisterung und Zuversicht gestiegen.» Finanziert wurde die Produktion ohne öffentliche Fördergelder. In der Postproduktion konnte dann Migros-Kulturprozent

zwischenruf

So anspruchsvoll ist Filmarbeit Tobias Kubli hat bereits in der Sekundarschule seine Begeisterung für den Film entwickelt und auch während des musischen Gymnasiums immer wieder im Filmbereich gearbeitet. Nach einem Jahr als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Filmprojekten hat er sich selbstständig gemacht. Seit fünf Jahren arbeitet er als freischaffender Kameramann und Regisseur. «Tranquillo» ist sein erster Langspielfilm: «Wir waren ein unerfahrenes Team und hatten ein sehr beschränktes Budget – waren aber auch hungrig und innovativ. Wir mussten sehr effizient arbeiten. Die Schauspielenden haben mit dem Regisseur alle Szenen intensiv geprobt und sind hervorragend vorbereitet zum Dreh gekommen. Das zeigte sich in der anspruchsvollsten Szene des Films, die einen Streit auf einer Terrasse zeigt. Sie wurde in der ‹Blue Hour› gedreht, nach Sonnenuntergang, wenn sich die Dunkelheit aber noch nicht über den Himmel gelegt hat. Eine kurze Zeitspanne mit speziellem Licht. Die Szene dauert zehn Minuten und konnte dank optimaler Koordination schlussendlich unanzeige

Nur Schwächlinge … Wenn ich lüge, schäme ich mich vor mir selber. Lügen heisst: feige sein. Lügen fängt schon an mit Ausreden bei zu langen Telefonaten: «Ich klemm sie ab. Ich sage, es habe an der Tür geklingelt oder ich würde einen Anruf erwarten.» Solche Ausreden verstehe ich nicht. «Warum sagst du nicht einfach das Wort, ‹also›, das leitet doch die Verabschiedung ein, ‹also› …», bemerke ich sanft, aber am liebsten würde ich rufen: «Warum lügst du? Ausreden erfinden ist respektlos gegenüber den Mitmenschen. Niemand hat es verdient, angelogen zu werden.» Es stört mich sehr, wenn Menschen nicht bei der Wahrheit bleiben. Wahrheit hat etwas mit Wahrhaftigkeit zu tun, mit Würde, mit Integrität. Das soll aber nicht heissen, dass man ungefragt seinen Mitmenschen eine unangenehme Wahrheit ins Gesicht schleudern soll. Eine Bekannte erzählte der Ärztin, ihre Mutter sei 96 Jahre alt geworden,

doch noch als Sponsor gewonnen werden.

worauf die Ärztin antwortete: «So alt werden Sie nicht mit Ihrem Herz.» Diese Worte haben die Frau beschäftigt, jahrelang, bis zu ihrem Tod mit 90. Wahrheiten müssen nicht unbedingt ausgesprochen, sondern sollen halt nicht in eine Lüge umfunktioniert werden. Man kann unbequeme Wahrheiten verschweigen oder umgehen. Die Ärztin hätte antworten können: «Oh, so alt?», und dann das Thema wechseln. Bei meinen Schülerinnen und Schülern hatte ich öfters aus gegebenem Anlass das Thema «ehrlich sein» angesprochen: etwas zugeben, stehen zu dem, was man gemacht oder gesagt hat. Bis mir diese Kinder als Überraschung ein Plakat malten, «mit deinem Lieblingsspruch»: «Nur Schwächlinge müssen lügen.» «Wir hängen ihn da auf, wo du ihn am besten sehen kannst.» Und so hatten sie die Moral immer im Rücken. Ute Ruf

geschnitten in den Film übernommen werden. In dieser Situation durften keine Fehler passieren und das haben wir in nur vier Einstellungen hingekriegt – obwohl Schauspiel, Kamera, Beleuchtung und Zeit stimmen mussten.»

Authentizität anstatt Perfektion Solche Sequenzen sind exemplarisch für den innovativen Stil von «Tranquillo». Die einzelnen Szenen sind nur ganz selten durch Schnitte unterbrochen und die Kamera bewegt sich mit den Schauspielenden. Dadurch entsteht eine Nähe – als wäre man als Zuschauer selber mit dabei. «Gerade für Jungfilmer kann ‹Tranquillo› eine riesige Inspiration sein. Er ist der Beweis, dass es nicht viel Erfahrung und Geld braucht, um einen tollen Film zu produzieren. Gleichzeitig können die Zuschauenden aber auch keinen Hollywoodstreifen erwarten. Hätten wir mehr Budget gehabt, hätten wir sicher noch mehr Einstellungen drehen können. Anstatt Perfektion sehen die Zuschauenden Authentizität», erläutert Noah Bohnert. «Tranquillo» läuft seit gestern im Kino Riffraff, Neugasse 57, Zürich, um 14.40 Uhr, 18 Uhr, 19.40 Uhr und 21.20 Uhr sowie in Bern, Luzern und Biel.

Die Generalversammlung entschied ferner über die Verwendung des Bilanzgewinns von 3,745 Millionen Franken. Den allgemeinen gesetzlichen Reserven werden 3,3 Millionen zugewiesen. So kann die bereits äusserst starke Eigenmitteldecke – und damit gleichzeitig auch die Sicherheit der Kundengelder – auf 126 Millionen aufgestockt werden. Die als Genossenschaft organisierte Sparcassa 1816 unterstützt zudem erneut soziale und kulturelle Einrichtungen im Geschäftsgebiet mit Vergabungen in der Höhe von 250 000 Franken. Der Personalvorsorgeeinrichtung werden 100 000 Franken überwiesen. Im Geschäftsjahr 2017 stiegen die Kundengelder der Clientis Sparcassa 1816 um 3,2 Prozent auf, 1,121 Milliarden. Die Ausleihungen an die Kunden konnten um 2,5 Prozent auf 1,095 Milliarden gesteigert werden. Der Jahresgewinn belief sich auf 3,66 Millionen. Auch mit der neuen Zusammensetzung des Verwaltungsrates wird die Clientis Sparcassa 1816 ihre transparente und auf Stabilität ausgerichtete Geschäftspolitik weiterverfolgen. Als Genossenschaft ist sie nicht der Gewinnmaximierung verpflichtet. Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft mit Hauptsitz in Wädenswil und Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. (pd.)


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Freitag, 13. April 2018

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Nordlicht - Tanzvorführung unter der Leitung von Helen Lemm Eine in Island angesiedelte Geschichte, getanzt von Kindern und jungen Erwachsenen Die drei Tanz-Vorstellungen unter dem Titel «Nordlicht» überzeugten am vergangenen Wochenende im Schulhaus Loomatt in Stallikon durch das grosse Engagement der Darstellerinnen und Organisatoren – und vor allem durch die Professionalität der Aufführung. ................................................... von regula zellweger Helen Lemm wirkt vor dem Beginn der dritten Vorstellung des Stücks «Nordlicht» am Sonntagnachmittag locker, entspannt. Begeistert berichtet sie von der gelungenen Premiere am Samstagabend mit 270 Zuschauern und von der gut besuchten Morgenvorstellung. Sie lobt die Leistung der grossen und kleinen Tänzerinnen, die ihr Bestes gegeben haben. Vor allem aber ist sie dankbar, dass sie sich auf die grosse Unterstützung von freiwilligen Helfern bei der Kinderbetreuung und bei den Arbeiten vor, während und nach der Vorstellung sowie auf die Zusammenarbeit mit professionellen Partnern verlassen kann.

Langjährige Erfahrung Helen Lemm gründete ihr Tanzstudio 1991 – viele Kinder bekamen im Lauf der Jahre durch ihren Unterricht Zugang zum Tanz und zur Musik und konnten ein gutes Körpergefühl und Selbstvertrauen entwickeln – ein gutes Startkapital ins Erwachsenenleben. Unterdessen ist ihre Tochter Silvana ihre professionelle Assistentin. Die erfahrene Tanzpädagogin hat sich das Stück ausgedacht: Ein Mädchen hat die Streitereien der Eltern satt. Es macht sich allein auf, um das Nordlicht zu suchen. Auf seiner Suche begegnet es Elfen, Trollen und anderen Wesen. Das Kind wird von den Naturwesen wieder nach Hause begleitet, wo die Eltern froh sind, ihr Kind wiedergefunden zu haben. Gemeinsam setzen sie sich auf das Sofa, teilen sich einen Sack Chips – und schauen Fussball. Man konnte das Siegesritual der isländischen Fussballmannschaft anlässlich der Fussball-EM nochmals miterleben.

Mystische Stimmung Während letztes Jahr Hamburg im Zentrum stand, sollte es dieses Jahr

Ein neuer Vorstand übernimmt das Ruder

eine Geschichte voller Mystik und Poesie sein. Helen Lemm wählte Island, wo Trolle und Elfen beheimatet sind und die Landschaft und das Nordlicht eine besondere Stimmung vermitteln. Mit dem Bühnenbild, den wechselnden Bildern auf der Leinwand, den Kostümen, der Musik und vor allem durch das Lichtdesign von Johannes Knoth wurde diese Stimmung hervorragend wiedergegeben.

Hochstehende tänzerische Leistungen Die 43 Tänzerinnen, kleine Mädchen mit hübschen Frisuren und wunderschönen Kostümen, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene zeigten hochstehende tänzerische Leistungen. Sie präsentierten verschiedene Aspekte des modernen Tanzes, beherrschten die Abläufe und setzten gekonnt die unterschiedlichen Musikstile in Bewegung um. Die kleinen Mädchen erzielten einen «Jö-Effekt» – wenn da mal etwas nicht ganz perfekt ist, lächelt das Publikum. Bereits die Trolle, die Bäume, die Elfen und die Nordlichter aber beherrschten ihre Rollen sehr gut und die «Männer», junge Frauen mit

Helen Lemm freut sich mit den 43 Tänzerinnen über den Erfolg. Viele freiwillige und professionelle Helfende unterstützten das Projekt. Helen Lemm: «Wir sind wie eine grosse Familie.» (Bild Regula Zellweger) Glatzen-Perücken, die Götter und die Darsteller des kleinen Mädchens und der Eltern zeigten ausdruckstark ihr tänzerisches und schauspielerisches Können.

Jetzt Kinder anmelden Helen Lemm bedankte sich bei allen, die diese Aufführungen möglich machten, beispielsweise im Backstage-Bereich wirkten, frisierten,

schminkten und Kostüme schneiderten. Anerkennung bekamen auch die Bühnentechnik, das Verpflegungsteam, die Sponsoren und der Abwart Franz Betschart. Nach den drei Vorstellungen wird etwas Ruhe im Hause Lemm einkehren, aber bestimmt beginnen schon Ideen für das Stück für 2019 zu brodeln. Ideal, jetzt mit Tanzunterricht bei Helen Lemm zu beginnen, wenn man nächstes Jahr auch auf der Bühne tanzen möchte.

Gegen das Schweigen und die Gleichgültigkeit

GV der Jugendmusik Bezirk Affoltern

Der Marsch des Lebens für Israel: vom Aeugstertal nach Affoltern

Am Freitag, 6. April, fand die Generalversammlung der Jugendmusik Bezirk Affoltern statt. Drei Personen wurden neu in den Vorstand gewählt.

Am vergangenen Montag, 9. April, fand der erste Marsch des Lebens für Israel im Knonauer Amt statt.

Gleich drei neue Vorstandsmitglieder wurden an der Generalversammlung der Jugendmusik Bezirk Affoltern vom 6. März dazu berufen, den zukünftigen Weg der Jumba mitzugestalten: Vreni Senne, Affoltern (Finanzen), Thomas Strebel, Maschwanden (Organisation) und Peter Feuz, Affoltern (Liegenschaften). Sie übernehmen die Ämter der abtretenden Vorstandsmitglieder Silvia Frech (Schulleitung Perkussion), Jann Rapp (Aktuar und Organisation), Reto Rigoni (Liegenschaften) und Ina Trautvetter (Finanzen). Silvia Frech und Jann Rapp wurden für ihre langjährigen und aussergewöhnlichen Leistungen für die Jumba mit der Ehrenmitgliedschaft beehrt. Silvia Frech war während elf Jahren als Schulleiterin Perkussion im Jumba-Vorstand tätig, Jann Rapp unterstützte die Jumba während sieben Jahren in verschiedenen als Präsident, Aktuar, Organisator.

Ihr grossartiger und unermüdlicher Einsatz sei hiermit herzlich verdankt. Andrea Lippmann hat sich dankenswerterweise erneut als Präsidentin zur Verfügung gestellt. Auch Sonja Wey (ehemals Schulleitung Bläser) bleibt der Jumba erhalten; sie übernimmt neu die Gesamtschulleitung (Bläser und Perkussion). Vakant ist derzeit das Amt des Aktuars; interessierte Personen sind hiermit gebeten, sich bei Präsidentin Andrea Lippmann zu melden (praesident@jumba.ch). Selbstverständlich gilt dies nicht nur im Zusammenhang mit dem vakanten Vorstandsposten; die Jumba freut sich über jegliche Form der Mithilfe. Interessierte, welche die Jumba durch ihren Besuch an einem Konzert unterstützen möchten, sind an den kommenden Anlässen herzlich dazu eingeladen. (pd.) Sonntag, 15. April: Sechseläuten Kinderumzug, Samstag, 23. Juni: Sommerkonzert in Ottenbach, Montag, 2. Juli: gemeinsames Konzert mit der Musikgesellschaft Stallikon, Sonntag, 26. August: Konzert anlässlich des 125-Jahre-Jubiläums des Feldschützenvereins Zwillikon. Weitere Informationen unter: www.jumba.ch.

Der aktuelle Jumba-Vorstand: Thomas Strebel (von links), Vreni Senne, Sonja Wey, Andrea Lippmann und Peter Feuz. (Bild zvg.)

50 weitere Märsche werden in diesen Tagen weltweit rund um den jüdischen Holocaustgedenktag folgen. Das Ziel ist ein dreifaches: erinnern, versöhnen, und ein Zeichen setzen für Israel und gegen Antisemitismus. Die Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern hat in der diesjährigen Ausgabe des Neujahrsblattes unter dem Titel «Das Knonauer Amt im 2. Weltkrieg» von einem Auffanglager in der alten Fabrik im Aeugstertal berichtet. Diese Vorlage hat die Organisatoren dazu bewogen, einen Anlass zu organianzeige

sieren und diese Fabrik als Ausgangspunkt des Marsches zu wählen. Zum Start wurden Ausschnitte aus dem Buch «Im Schweizer Rettungsboot» von Max Brusto gelesen – einem jüdischen Schriftsteller, der einige Zeit als Flüchtling in diesem gemäss eigener Aussage «hart militärisch geführten» Lager verbracht hatte. Von der alten Fabrik im Aeugstertal ist die Gruppe von 22 Menschen nach Affoltern gelaufen, einen Weg, den die Flüchtlinge vermutlich selbst laufen mussten. Zur Schlussveranstaltung in Affoltern stiessen noch einige Leute dazu, sodass die Gruppe auf 35 Leute heranwuchs und sie gemeinsam den Worten von Kantonsrat Martin Haab, Suzanne Ruh, Koordinatorin

Die Teilnehmenden unterwegs nach Affoltern. (Bild zvg.) MdLfI Schweiz, und Urs Baumann, Pastor EMK Affoltern, zuhörten. Zum Schluss wurde eine kurze Videoaufnahme erstellt, die anlässlich des «March of the Nations» vom 13. bis 15. Mai in Jerusalem gezeigt wird. Gabi und Meinrad Häusler


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Freitag, 13. April 2018

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«Mit der Sanierung investieren wir in unseren Nachwuchs» Um mit der Weltspitze mitzuhalten, plant das «Jumpin» Investitionen von 200 000 Franken Das Jumpin Mettmenstetten ist bei Athleten als Trainingscenter begehrt. Um diesen Ruf zu pflegen, sind Investitionen nötig: Momentan wird die BungeeAnlage ersetzt. Sie war auch aus Sicherheitsgründen nicht mehr tragbar. ................................................... von livia häberling Innert Sekunden dreht sich der Körper um die eigene Achse, einmal, zweimal, dreimal. Jede Bewegung ist getaktet, sitzt perfekt. Und dauert nur einen Sekundenbruchteil. Wenn Skiakrobaten durch die Luft wirbeln, scheint alles so unfassbar leicht, und der Zuschauer ahnt: Da sind Profis am Werk. Fleissige Profis. Bis ein Athlet in der Luft derart brilliert und zum Sieg oder zur Medaille springt, ist knochenhartes Training nötig. Damit sich die Sportler beim Üben der waghalsigen Sprünge nicht verletzen, trainieren sie gerne auf einer Bungee-Anlage. Eine solche steht auch im Jumpin Mettmenstetten. Darauf feilen die Athleten stundenlang an ihren Tricks und bereiten sich auf die Wettkämpfe vor – mit Erfolg. Seit der Eröffnung des «Jumpin» 1996 konnten 16 Olympiamedaillen von Athleten gewonnen werden, die in Mettmenstetten trainieren. Abgesehen von zwei Ausnahmen haben seit 2002 sämtliche Olympia-Sieger im Bereich Freestyle-Skiing das «Jumpin» als Trainingsbasis benutzt.

Ein Salto in 16 Metern Höhe Mit der bisherigen Anlage war die Vorbereitung allerdings nur noch beschränkt möglich, wie Andreas Isoz, Geschäftsführer und Präsident des «Jumpin», erklärt: «Auf unserer Anlage können Sprünge in maximal acht Metern Höhe trainiert werden. Für technisch schwierige Ausführungen müssen die Athleten jedoch höher springen können. Beispielsweise, wenn sie einen Dreifachsalto mit fünf Schrauben wettkampfgetreu üben wollen.» Es sei problematisch, dass dies im «Jumpin» nicht möglich sei, denn: «Wenn unsere jungen Athleten im Training nicht unter echten Wettkampfbedingungen trainieren können, werden sie früher oder später den Anschluss verlieren.» Die Anlage ist allerdings nicht nur trainingstechnisch in die Jahre gekommen. Die Holzmasten waren morsch und rissig – also längerfristig ein Sicherheitsrisiko für die Sportler. Für die Verantwortlichen war deshalb klar: Die Bungee-Anlage muss dringend saniert werden. Auf der neuen Anlage werden die Athleten bis zu 16 Meter hoch springen können, wobei die Sprunghöhe durch die elektrischen Seilwinden flexibel eingestellt werden kann. Ausserdem wird für die neuen Masten kein Holz, sondern Stahl verwendet. Wegen der doppelten Höhe der Masten ist ein stabiles Fundament besonders wichtig: Je fünf Tonnen Beton werden die beiden Stahlträger in einer sicheren Boden-Verankerung stehen lassen, ein neuer Holzboden wird ebenfalls eingesetzt. Der Aushub für die Beton-Arbeiten wurde im Februar gemacht – notabene fast gänzlich durch Abend- und Wochenendeinsätze von tatkräftigen Helfern. «Wir probieren die Kosten so tief wie möglich zu halten, indem wir selber anpacken, wo immer es geht», erklärt Andreas Isoz. So hat er die CAD-Pläne für die neue Anlage selbst gezeichnet. «Zum Glück können wir auf viele Athleten zählen, die uns bei den Bauarbeiten unterstützen.»

Die Finanzierungslücke ist fast gedeckt

Andreas Isoz, der Geschäftsführer und Präsident des «Jumpin». (Bild zvg.) anzeige

Trotz Einsparungen: Das ambitionierte Projekt hat seinen Preis. Andreas Isoz beziffert die Kosten auf rund 200 000 Franken. Darin eingerechnet ist nicht

Wo später 16 Meter hoch gesprungen wird, klafft momentan noch eine Beton-Grube (Mitte). Dahinter wird der Grund für das Slackline-Areal vorbereitet. Rechts daneben und links vom Eingang entstehen zwei Material-Lager. (Bild Frederick Iliano) nur die Bungee-Anlage, sondern auch ein neues Trampolin und der Trainingsplatz mit den «Slacklines», – jenen Kunstfaserbändern, auf denen die Athleten ihre Koordination verbessern und Muskeln aufbauen. Dank grosszügiger Sponsoren hat das «Jumpin» einen Grossteil des Geldes bereits zusammen. 45 000 Franken fehlten allerdings noch, als man Anfang April auf lokalhelden.ch ein Crowdfunding startete. Mit dem ersten Etappenziel von 25 000 Franken wäre die Finanzierung der Bungee-Anlage gesichert. Noch fehlen dazu rund 3000 Franken. Die weiteren 20 000 Franken werden in die Trampolin-Anlage investiert. Diese soll durch ein

quadratisches Modell ersetzt werden, damit darauf auch seitliche Sprünge geübt werden können. «Mit dem Trampolin-Umbau werden wir beginnen, sobald auch hierfür die Finanzierung gesichert ist», sagt Andreas Isoz.

Sichtbare Erfolge in den nächsten Jahren Das «Jumpin» wird wie gewohnt Anfang Mai eröffnen, ab Mitte des Monats wird die Nationalmannschaft mit dem Training starten. Bis auf der neuen Bungee-Anlage zum ersten Mal gesprungen wird, ist indes noch etwas Geduld gefragt: Ende Mai dürfte es so weit sein.

Für Andreas Isoz ist klar: Mit den neuen Trainingsgeräten werde man den zukünftigen Sportlern einen Wettkampfvorteil verschaffen können, falls die Finanzierung glücke. Dennoch werde im Hinblick auf die Erfolge der Athleten Geduld gefragt sein: «Es wird jedoch Zeit brauchen, bis sich das Training am neuen Gerät auszahlt. Sichtbar werden die Resultate wohl an den nächsten grossen Turnieren. Mit dieser Sanierung investieren wir in unsere Nachwuchs-Sportler und ihre sportliche Zukunft.» Wer das Sanierungsprojekt des «Jumpin» unterstützen möchte, findet die laufende Spendenkampagne auf lokalhelden.ch.


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Freitag, 13. April 2018

Es begann mit Pferdesätteln und Kutschen Mirco Kurt führt in der 5. Generation Kurt Wohndesign in Obfelden Noch oft wird im Knonauer Amt der Familienbetrieb Kurt Wohndesign «Möbel Kurt» genannt. Doch längst geht es nicht mehr nur um Möbel, sondern ganzheitlich ums Wohnen. Inhaber Mirco Kurt versteht es, das Unternehmen mit innovativen Ideen, Vernetzung, Dienstleistungsorientierung und klaren Qualitätsstandards gut zu positionieren.

ung hat einen hohen Stellenwert und die Lehrlinge haben die Chance, auch nach Lehrabschluss im Unternehmen weiter beschäftigt zu werden. Generell wird Weiterbildung grossgeschrieben.

Über die Dorfgrenzen hinaus

................................................... von regula zellweger Es begann mit Mirco Kurts Ururgrossvater, der eine Sattlerei an der Dorfstrasse in Obfelden betrieb. Kutschen verschwanden, Sättel wurden weniger gebraucht – nun musste sich der Urgrossvater auf neue Produkte konzentrieren. Rosshaarmatratzen wurden hergestellt und fürs Militär konnten Sattlerarbeiten übernommen werden. Schliesslich ging es um Aussteuern – um alles, was ein Zimmer zu einem Schlafzimmer macht. Und damit ging es ums Wohnen. In den 70er-Jahren erstand Grossvater Kurt Land gegenüber dem Bauernhof der Familie Schoch an der Dorfstrasse und errichtete ein Möbelgeschäft. Man munkelte im Dorf, dass sich ein Möbelgeschäft in dem aus fünf Weilern zusammengeflickten Dorf Obfelden nicht lange würde halten können. Mut allein reichte da nicht aus, das Familienunternehmen Kurt Wohnraumgestaltung musste auch professionell geführt werden, was Grossvater Kurt als klassischem Patron gelang. Mit den Jahren wurden Ausstellungs- und Arbeitsflächen verdoppelt, ein Vorhangatelier kam dazu und lange Zeit arbeiteten unter der Geschäftsführung von Werni Kurt sechs Personen im Unternehmen, mitgezählt seine Frau Luzia. Heini Weiss beispielsweise arbeitete 40 Jahre für das Familienunternehmen Kurt. Produkte des

Mirco Kurt und seine Mutter Luzia besprechen ein Projekt. Er baut auf die langjährige Erfahrung der Eltern, hat aber freie Hand als Geschäftsinhaber. (Bild rz) Unternehmens waren Möbel, Vorhänge, Polsterarbeiten, elastische und textile Bodenbeläge.

bauliche Erweiterung der Ausstellungsfläche und das Ergänzen mit weiteren Räumen für Mitarbeitende.

Junger Geschäftsführer

Glück und Kompetenzen

Mirco Kurt, 35, und seine Schwester Sandrina traten beide ins elterliche Unternehmen ein, nicht auf Druck, sondern aus Freude am Beruf. Mirco Kurt absolvierte die 4-jährige Grundbildung zum Innendekorateur Fachrichtung Polstern. Vater Werni Kurt verkaufte das Geschäft frühzeitig an seinen Sohn. Er und seine Frau Luzia erfüllten sich einen Traum und bieten heute unter dem Label «wohnenleben» ihre jahrelange Berufserfahrung beratend in den Fachbereichen Farbgestaltung und Innenarchitektur an. Mirco Kurt konnte seine innovativen Ideen umsetzen. Dass dies noch immer erfolgreich geschieht, beweist die steigende Anzahl der Mitarbeitenden und die momentan stattfindende

Die Sache mit dem Fünfsterne-Hotel Dolder war einerseits Glück, anderseits sprang Kurt Wohndesign flexibel und unkompliziert kurz vor Abschluss der Renovierung in letzter Minute ein, lieferte alles, was unbedingt benötigt wurde – und aus dem Ausland nicht termingerecht geliefert worden war. Das Hotel Dolder hält Kurt Wohndesign nun seit zehn Jahren die Treue und andere Hotels kamen dazu. Begeistert erzählt Mirco Kurt vom Einrichten einer Villa in St. Moritz, vom Konzept bis zum Bezug. Hier will sich der junge Unternehmer positionieren: Er biete eine ganzheitliche Leistung, alles aus einer Hand. Entsprechend wurde das Team mit gut ausgebildeten Fachkräften ergänzt, beispielsweise

mit Spezialisten für Parkettböden. Kurt Wohndesign verkauft nicht nur Bodenbeläge, sondern legt sie auch. Vorhänge werden massgeschneidert genäht. 18 Personen arbeiten heute im Team, drei davon Lehrlinge.

Erfolg als Motivation Mirco Kurt ist sein Erfolg nicht zu Kopf gestiegen. Er liebt es zwar, für ein Hotel oder eine Villa betreffend Innenarchitektur ein ganzes Paket an Dienstleistungen und Produkten zu liefern, aber verankert ist er im Knonauer Amt und pflegt Kundschaft, die teilweise seit Generationen Kurt Wohndesign die Treue hält. Er legt wert auf den persönlichen Kontakt mit seinen Kunden und delegiert erst nach Auftragserteilung an seine Fachspezialisten. Er steht auch gerade und handelt kulant, wenn einmal ein Material oder Produkt nicht hält, was versprochen wurde. Die Lehrlingsbetreu-

Was Lieferanten und Partner betrifft, berücksichtigt er konsequent Handwerker und Unternehmen aus dem nahen Umfeld – und wünscht sich dies auch von den Behörden. Betreffend Entwicklung des Berufsstandes schaut er aber weit über den Tellerrand hinaus. Er engagiert sich beim Berufsverband für das Formulieren des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung. Der Beruf hat sich weiterentwickelt, das Reglement stammt aber aus dem Jahr 1999. Nachwuchsförderung liegt Mirco Kurt am Herzen. Es herrscht Fachkräftemangel in seiner Branche. Zwar wollen viele Leute gern schöne Wohnungen einrichten, aber in der Allgemeinheit ist viel zu wenig bekannt, welche breite Palette an Kompetenzen dieser Beruf voraussetzt. Mirco Kurt sieht Kurt Wohndesign als Kompetenzzentrum für Materialien und Materialisierung im Bereich Wohnen. In Zukunft soll man sich in den Ausstellungsräumen genüsslich aufhalten, stöbern können, dies auch bei einer Tasse Kaffee und Fachzeitschriften zum Wohnen. Ohne Kaufzwang, aus Freude am Erlebnis, sich die «dritte Haut» so zu gestalten, dass es einem rundum wohl ist.

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang machten die Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar) und die W.R. Bernhard AG in Wettswil (23. März).

«Die ganz guten Ideen kommen meistens wie Geistesblitze» Peach Weber kommt mit seinem neuen Comedy-Programm «iPeach» am Dienstag, 22. Mai, in den Kasinosaal Affoltern. Im Interview lässt er auch hinter die Fassade des «Bühnen-Peach» blicken. Herr Weber, nennt Sie eigentlich jemand Herr Weber oder sind Sie für alle einfach Peach? Peach Weber: Für die meisten bin ich einfach der Peach, das ist aber kein Problem, denn die Leute sind in der Schweiz sehr anständig und es ist ein Zeichen, dass sie mich mögen. Wie einfach ist es eigentlich, vier Jahrzehnte lang öffentlich lustig zu sein? Der Job ist zwar nicht ganz so einfach, wie er nach aussen hin aussieht, aber ich weiss, dass ich in fast keinem anderen Job auch so viele Freiheiten hätte. Und das ist mir das Wichtigste: Ich wollte immer mein eigener Chef sein. Das habe ich geschafft. Es kann mir zwar jeder dreinreden, aber es muss mich absolut nicht interessieren. Haben Sie das Gefühl, dass Sie auch ernst genommen werden? Ich hatte nie das Problem damit, denn die schlauen Leute haben immer gemerkt, dass hinter der Bühnenfigur «Peach» kein Volltrottel steckt. Ich kenne auch keinen Komiker, der sich länger als zehn Jahre erfolgreich im Geschäft hält, der nicht intelligent ist.

Welchen Humor-Kollegen oder Comedian mögen Sie am Liebsten? Es ist ein bisschen schwierig, denn Komikern, die etwas ähnliches machen, kann ich nicht einfach entspannt zuhören. Mein Ehrgeiz ist es dann, möglichst die Pointe zu erraten, bevor er sie bringt. Ich will ja nicht gross angeben, aber meistens gelingt es mir. Eine Pointe funktioniert aber nur, wenn sie überraschend kommt.

Sie schreiben auch Kolumnen. Da merkt man, dass Sie ein politischer Mensch sind. Hatten Sie nie Angst, dass Sie damit Ihr Stammpublikum verlieren? Ich habe das immer getrennt: Auf der Bühne mache ich zu 100 Prozent Unterhaltung – ich bin meines Wissens der Einzige, der dazu steht. In Interviews habe ich aber immer gesagt, was ich denke, ohne Rücksicht darauf, ob ich Publikum gewinnen oder verlieren könnte. Wer nicht in meine Vorstellung kommt, nur weil ich etwas gesagt habe, was ihm politisch nicht passt, der ist für mich ein armer Holzkopf und soll zu Hause bleiben. Ich habe ja keine extremen Ideen, bin auch nicht links oder rechts, ich bin einfach Fan von sachbezogener Politik. Die ist leider selten geworden heute. Wir leben permanent im Wahlkampf, das ist für mich Kindergarten, was natürlich eine Beleidigung ist – für jeden Kindergarten.

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«Es kann mir zwar jeder dreinreden, aber es muss mich absolut nicht interessieren.» ............................................................... Ist das nicht lästig, dieses ständige Analysieren? Doch, insofern auch, weil Lachen so gesund ist. Mr. Bean war der letzte, bei dem ich vom Sofa fiel, als ich ihn zum ersten Mal sah. Das ist lange her. Wann ist bei Peach fertig lustig? Ich bin ein politisch interessierter Mensch und sehe natürlich mit Sorge, wie immer mehr geistige Nullnummern erfolgreich in die Politik drängen. Die dringenden und kaum lösbaren Probleme, die sich global ansammeln, würden nach besonnenen, lösungsorientierten Köpfen verlangen und nicht nach beschränkten Armleuchtern, die mit 130 Dezibel herum-

Peach Weber. (Bild zvg.) schreien und nur eines können: alle andern der Unfähigkeit bezichtigen. Was halten Sie von politischem Kabarett? Gutes, politisches Kabarett ist sehr selten und davor habe ich grossen Respekt. Aber im Grunde genommen sind wir alle doch einfach Pausenclowns, egal, ob wir politisches Kabarett machen oder einfach einen Saal von 500 Leuten auf andere Art zum Lachen bringen.

Ihr Privatleben halten Sie mehr oder weniger unter Verschluss. Weshalb? Jeder zieht da für sich eine persönliche Grenze und die muss respektiert werden. Es gibt ja genug sogenannte Promis, die nichts geleistet haben und nur bekannt sind, weil sie gern füdliblutt in der Badewanne posieren oder ungeniert ihren Protz und Prunk präsentieren. Ich lasse einfach so viel Privates zu, wie ich für mich verantworten kann. Zum Glück läuft es bei mir nach wie vor so gut, dass ich die «Füdliblutt-Nummer» nicht nötig

habe, würde bei mir wahrscheinlich auch nichts bringen ... Was können Ihre Fans von «iPeach» erwarten? Ich glaube, nach inzwischen 40 Jahren weiss so ziemlich jeder, was ich mache. Er kann also gut entscheiden, ob er in die Vorstellung kommen will. Ich habe nicht viele Talente, aber ich kann Lieder, Gags und Gedichte machen. Mein Ehrgeiz ist es allerdings immer, dass das Programm zu 100 Prozent neu ist. Ich schleppe keine alten Nummern mit, wie es andere teilweise machen. Sogar die Zugabe ist bei mir jeweils noch ein neues Lied. ...............................................................

«Ich habe nicht viele Talente, aber ich kann Lieder, Gags und Gedichte machen.» ............................................................... Welche Inspirationsquellen nutzen Sie dafür? Die ganz guten Ideen kommen meistens wie Geistesblitze und man kann nachher gar nicht mehr sagen, wie man darauf kam. Oft sind es auch Situationen im Alltag, die einen inspirieren. Am meisten kommt mir übrigens unter der Dusche oder beim Autofahren in den Sinn. (pd.) «iPeach» am Dienstag, 22. Mai, 20 bis ca. 22.20 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Kassa- und Türöffnung: 19 Uhr. Tickets: www.eventhouse.ch und www.starticket.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. April 2018

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Die Geschichte der Lydia Welti-Escher Lukas Hartmann las am vergangenen Dienstag in der Buchhandlung Scheidegger Männer schreiben Geschichte. Wurde das Leben von Frauen im vorletzten Jahrhundert von Männern geschrieben? Alfred Escher war Schweizer Eisenbahnkönig, reichster Mann seiner Zeit. Emil Welti war der mächtigste Bundesrat seiner Zeit. Eschers Tochter und Weltis Sohn waren verheiratet. Lydia EscherWelti brach aus dieser Ehe aus – und bezahlte es mit dem Leben. ................................................... von regula zellweger In Zürich findet man neben dem Kunsthaus den Lydia-Welti-Escherhof. Die Strassentafel präzisiert: Kunstmäzenin und Gründerin der GottfriedKeller-Stiftung. Lydia Escher hätte sich darüber gefreut, denn so hätte sie in Erinnerung bleiben wollen. Zu ihrer Zeit aber sorgte sie für den grössten Skandal des ausgehenden 19. Jahrhunderts und war bekannt als Ehebrecherin. Diese Geschichte nimmt Lukas Hartmann in seinem neusten Buch «Ein Bild von Lydia» auf. Anders als bei bisherigen Biografien von Lydia Escher und Emil Welti bekommt Luise Gaugler, Lydias Dienstmädchen, eine tragende Rolle. Ein raffinierter Schachzug des Erzählkünstlers Lukas Hartmann.

Lebensgeschichte – Zeitgeschichte Am vergangenen Dienstag las Lukas Hartmann in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Obwohl mit grossem Andrang gerechnet worden war, mussten weitere Stühle gebracht

werden. Fast eine Stunde lang erzählte und las der 1944 geborene Lukas Hartmann stehend aus seinem neusten Buch. Fasziniert lauschten die Zuhörer dem Wechsel von Sequenzen aus den verwobenen Lebenssträngen der reichen Bürgerstochter Lydia und des armen Dienstmädchens Luise und über die Zeit in der Schweiz in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts, als die Eisenbahn die Welt vernetzend veränderte, wie es heute das Internet tut. Vor allem aber sprach er über Beziehungen zwischen Menschen. Die Geschichte ist schnell erzählt: Lydia Escher-Welti war eine hochgebildete Mäzenin, Gründerin einer Kunststiftung und eine der reichsten Frauen der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Sie war mit dem Sohn eines patriarchischen Bundesrates Emil Weli senior verheiratet. Sie verliebte sich aber nach der Heirat in den Künstler Karl Staufer und floh mit ihm nach Rom. Bundesrat Welti liess seine Beziehungen spielen, Lydia bekam die Diagnose «systematisierter Wahnsinn» und wurde in einer Irrenanstalt interniert. Sowohl Lydia Welti-Escher als auch Karl Staufer zerbrachen und beendeten ihr Leben mit dem Freitod.

Erzählend emotional bewegen Lukas Hartmann ist einer der wenigen Schweizer Autoren, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geschrieben haben. Das Schreiben von Kinderliteratur erfordert hohe Sprachkompetenz und psychologisches Denken, anspruchsvolle Inhalte werden so formuliert und präsentiert, dass sie leicht verständlich sind und beim Lesenden auf intellektueller wie auf emotionaler Ebene individuelle Pro-

nachgewiesen. Lukas Hartmann hat ihr Leben – so weit möglich – minuziös recherchiert. Luise hat Lydia WeltiEscher, die nach der Scheidung wieder Lydia Escher hiess, während rund fünf Jahren begleitet, nach Italien, aber auch auf ihrem Leidensweg als Opfer der Moral ihrer Zeit. Luise war rund zehn Jahre jünger als Lydia. Sie musste ihre Familie früh verlassen, lernte, pragmatisch durchs Leben zu gehen. Sie war klug, eine gute Schülerin. Der biografische Roman beginnt mit der Anstellung von Luise in der Villa Belvoir in Zürich. Lydia entschloss sich intuitiv schnell, Luise anzustellen. Sie begegnete ihr mit Wärme, liess sie aber dennoch einen Text vorlesen. Typisch für Lydia.

Mit Sorgfalt und Respekt

Lukas Hartmann fesselte seine Zuhörerschaft in der Buchhandlung Scheidegger durch seine intensive Präsenz, durch seine vielschichtige Sprachkompetenz und mit einer Geschichte, die unter die Haut geht. (Bild Regula Zellweger) zesse auslösen. Dies bedeutet für einen Schreibenden, komplex, aber nicht kompliziert zu denken, zu fühlen, zu schreiben. Diese Vielschichtigkeit gelingt Hartmann hier besonders durch das Zusammenspiel der beiden Protagonistinnen Luise und Lydia. Man kann auf einer oberen Schicht genussvoll die fesselnde Geschichte eines Skandals in der Belle Époque lesen. Man kann aber auch in tiefere Schichten abtauchen und beispiels-

weise raffinierte sprachliche Formulierungen, spannende historische Fakten, bewegende gesellschaftliche und politische Aspekte oder berührende psychologische Zusammenhänge entdecken, die den Leser emotional auf sich selbst zurückwerfen.

Zuverlässige Quellen Luise Gaugler ist kein Stilmittel des Autors. Sie hat gelebt, ist historisch

«Ich schreibe aufgrund von Faktengerüsten», erklärte Hartmann auf eine Frage aus dem Publikum, «die Lücken fülle ich mit viel Respekt.» Gottfried Keller wird immer wieder erwähnt – Lydias Stiftung durfte nicht ihren eigenen Namen tragen, mit dem des Zürcher Dichters und Malers war sie aber einverstanden. Auch den Künstler Karl Staufer, der vor allem in Deutschland als Porträtist bekannt war, lernt man in seiner komplexen Persönlichkeit kennen. Ein faszinierender Stoff. Das hatte sich damals auch Theodor Fontane gedacht, bekannt durch seinen Roman «Effi Briest». Die Geschichten von Effi Briest und Lydia Escher weisen Parallelen auf. Fontane hat Lydias Geschichte nicht geschrieben. «Hätte er, hätte ich nicht», sagte Lukas Hartmann mit einem schalkhaften Lächeln. Nach der Lesung muss man sagen: Gut, hat es Fontane nicht getan.

forum

Abgesch(l)ossen Projekt Nordzufahrt zum Areal Schweizer AG abgeschlossen, im «Anzeiger» vom 23. März. Einige Ämter bzw. Beamten in Zürich haben vom Bürotisch aus entschieden, dass eine Nordzufahrt zum Areal Schweizer AG in Hedingen nur «über eine umfassende raumplanerische Ausnahmebewilligung» möglich ist. Wird der Naturschutz höher gewichtet als das Verkehrschaos auf der Arnistrasse (Ängpass, Einkaufsbereich Pfyl, Volg und Bahnhofplatz). Im rund 4 Meter breiten Ängpass verkehren täglich bis zu 2000 Fahrzeuge im Gegenverkehr. Zusätzlich ist für Fussgänger, vor allem Schülerinnen und Schüler, nur teilweise ein gelber (Aargauer-)Streifen aufgemalt. Im Einkaufsbereich fehlen beidseits öffentliche Trottoirs. Nur dank Entgegenkommen des Volgs, ist dem Laden entlang ein schmaler Fussweg vorhanden. Auf dem Abschnitt Zürcherstrasse – Bahnhofplatz – Areal Schweizer verkehren täglich Dutzende teils sehr grosse Las-

Frühlingsanfang im Säuliamt

tenzüge. Nicht selten wird bei der Einfahrt auf den Bahnhofplatz das bahnseitige Trottoir überfahren. Zudem führen zwei wichtige Schulwege von Unterdorf zum Schulhaus Güpf bzw. vom Oberdorf zum Schulhaus Schachen über diese Zufahrt. Neu sollen auch die kleinsten Primarschüler vom Unterdorf ins Schulhaus Güpf. Verständlich, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule fahren. Für den Gemeinderat ist das Projekt «Verkehr» für die nächsten Jahre abgeschlossen. Die Alibiübung mit dem externen Verkehrsplaner hätte man sich ruhig sparen können. Seine Argumente, sowie jene des Gemeinderates überzeugten anscheinend die Zürcher Ämter überhaupt nicht. Viele Eltern sind enttäuscht und fühlen sich nicht ernst genommen. Hoffentlich müssen wir nicht auf einen schwereren Unfall warten bis wieder Bewegung in den «HedingerVerkehr» kommt. René Berbier, Hedingen

Eine Zugbegegnung In Birmensdorf stieg ich in den Zug. Da fiel mir gerade ein Mann in einem grossen Invalidenfahrzeug auf, das den Eingang total versperrte. Ich ging notgedrungen um das Fahrzeug herum und setzte mich ganz in die Nähe bei dem Fahrer hin. Aha, da kamen drei Kontrolleure und machten auch bei dem Mann Halt. Bei der Billettkontrolle sagte der Mann im Fahrzeug, er sei Invalide. Die junge Kontrolleurin wies freundlich darauf hin, dass er einen Ausweis mit Billett vorweisen

müsse. Nun zeigte er auf mich und meinte, ich sei seine Begleitperson. Da schüttelte ich verneinend den Kopf. Der Mann hatte seine Reise offenbar in Österreich begonnen und ist mit dem flotten Elektrofahrzeug und den Mitreisenden, die sich als seine Begleitperson ausgaben, schon weit gekommen. Da er immer lauter wurde, war ich froh, als ich in Affoltern aussteigen konnte. Sabine Niederer, Affoltern a.A.

In einem Teich in Rickenbach bei Ottenbach spiegeln sich austreibende Bäume in der Morgensonne. (Bild Salomon Schneider)


Veranstaltungen

Informationsveranstaltung im Haus zum Seewadel Dienstag, 17. April 2018 18.00 – 20.00 Uhr Lernen Sie unser Haus auf einem Hausrundgang unverbindlich kennen, stellen Sie Ihre Fragen zu Pflegen und Betreuen sowie zur Finanzierung. Lassen Sie sich zusätzlich von einem feinen Apéro aus unserer Küche überraschen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Vorschau auf unsere nächsten Veranstaltungen: 09.08.2018

19.00 – 21.00 Uhr

Informationsabend für Interessenten

23.11.2018

14.00 – 16.00 Uhr

Informationsnachmittag für Interessenten

______________________________________________________________________________ Haus zum Seewadel | Pflegen im Zentrum | Obere Seewadelstrasse 12 | 8910 Affoltern am Albis 043 322 74 74 | seewadel@affoltern-am-albis.ch | www.seewadel.info

Referat

Vertrauen ist besser

Donnerstag, 19. April 2018, 19.00 Uhr Wir leben in einer Zeit, in der viel Vertrautes infrage gestellt wird: Jahrzehntelange Bündnisse stehen zur Diskussion, die sicher geglaubte Altersvorsorge scheint gefährdet, Berufe verwandeln sich in Jobs und die Patienten-Arzt-Beziehung wird immer öfter als Geschäftsbeziehung verstanden. Tim Klose, Chefarzt am Psychiatriestützpunkt, wird darüber referieren, wie Vertrauen hergestellt werden kann und wieso zwischen Menschen nicht Kontrolle, sondern Vertrauen besser ist. Tim Klose wird nach dem Vortrag gerne bei einem Apéro mit Ihnen diskutieren und Ihre Fragen beantworten. Wir laden Sie herzlich ein. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Nächste Veranstaltung: 7. Mai 2018, Lösungen bei Blasenschwäche Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Frauenklinik Spital Affoltern · Mehrzweckraum Haus Rigi Melchior Hirzel-Weg 40 · 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 714 21 11 · kontakt@spitalaffoltern.ch www.spitalaffoltern.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Frei und willig

«Vertrauen ist gut»

Veranstaltung mit Monika Stocker zur Freiwilligenarbeit in Kirche und Gesellschaft. > Seite 21

Psychiater Dr. Tim Klose über den Wert des gegenseitigen Vertrauens im Alltag. > Seite 27

Freitag, 13. April 2018

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Menschen im Säuliamt Martin Jegge engagiert sich als Leiter Infrastruktur im Spital Affoltern. > Seite 31

Twig – Geschenke besonderer Art Ein neuer Geschenkshop in Affolterns Dorfzentrum Seit Februar ist an der Alten Dorfstrasse 18 ein neu dekoriertes Schaufenster zu bewundern. Dieses gehört zu twig, dem neuen Geschäft für Geschenke und Accessoires, das aussergewöhnliche, inspirierende und bezaubernde Kleinigkeiten zum Schenken anbietet. Eine Passion für schöne Sachen und Liebe zum Detail. Das ist das, was Chris und Sonja verbindet und dazu brachte, ein Geschäft in Affoltern zu eröffnen. «Wir haben nach einem besonderen Ort gesucht, wo man gerne nebst einem Alltagseinkauf hingeht.», erläutert Sonja. Die Lage nicht weit weg von Migros und ruhig gelegen am kleinen Bach ist für einen kurzen Spaziergang bestens geeignet. So kann man auch einen Samstagsgrosseinkauf ausklingen lassen.

einem gewöhnlichen Geschäft nicht findet. Ein wunderschöner Mix, der einfach nur Freude bereitet. «Wir wollen immer etwas Neues präsentieren. Ideen gehen uns nie aus», sagt Chris lachend. «Wir finden es wichtig, dass unsere Kunden bei ihrem nächsten Besuch immer wieder neue schöne Dinge entdecken.» Etwas Besonderes, stylisch und möglichst umweltfreundlich soll es sein. So sind vor allem Sachen wie Produkte von Uashmama sehr ge-

fragt. «Der Renner sind Taschen aus recyceltem Papier, die wie Leder aussehen», meint Sonja. Sie werden von einem kleinen Unternehmen in der Toskana hergestellt und sind in zarten Farben und vielen Formaten erhältlich. «Wir wollen auch künftig solche Unternehmen unterstützen». (pd.) Wer Inspiration, ein tolles Geschenk oder ein besonderes Spielzeug sucht, sollte auf jeden Fall bei twig vorbeischauen. www.twig-shop.ch.

City Trip nach London gewonnen Preisübergabe im Emmen Center Vom 6. bis 24. März 2018 kam das Emmen Center «very british» daher und sorgte mit diversen Attraktionen rund um die Themen Fashion, Food und Unterhaltung für Britishness in der Zentralschweiz. Nun ist die Gewinnerin bekannt.

Dekoration, Schmuck und Geschenke Der Laden sieht schon von aussen sehr einladend aus. Und wenn man twig betritt, geht einem gleich das Herz auf. Lauter schöne Sachen als Dekoration für zuhause. Geschenke wie trendiger Schmuck für Freunde oder für sich selbst, kleine Spielsachen und Postkarten, die man in

Karin Lötscher, die glückliche Gewinnerin des Wettbewerbs, nahm ihren Preis am letzten Freitag im Emmen Center entgegen. (Bild zvg.)

Sonja und Chris mit den neusten Artikeln aus Papier im Leder-Look der Marke Uashmama. (Bild zvg.)

Der London Fashion Trip lockte zahlreiche Kunden ins Emmen Center und viele nutzten die Chance, um am grossen Wettbewerb teilzunehmen. Zu gewinnen gab es einen City Trip nach London im Wert von 1500 Franken. Über 3000 Personen nahmen am Wettbewerb teil, entweder online oder mittels Wettbewerbs-Talon vor Ort.

Karin Lötscher aus Adligenswil wurde schliesslich von der Glücksfee gezogen und nahm ihren Preis am Freitag im Emmen Center entgegen. «Ich war noch nie in London und freue mich schon riesig auf den City Trip!», so die glückliche Gewinnerin. Direkt nach Erhalt der freudigen Nachricht habe sie jene Freundin angerufen, welche sie gerne mitnehmen möchte in die Mode-Metropole. Diese hat natürlich direkt zugesagt! Kathrin Knöpfel, die stellvertretende Leiterin Kuoni Emmenbrücke, und Corinne Schneebeli, Leiterin Marketing und Events Emmen Center, freuten sich, der glücklichen Gewinnerin den Preis in der Kuoni-Filiale im Emmen Center zu überreichen. (pd.)

Endlich schlank! Kostenloser Vortrag rund um das Wohlfühlgewicht am 24. und 26. April in Bonstetten Warum ist es so schwierig, die über Jahre zugelegten Extrapfunde wieder loszuwerden? Welches ist das Geheimnis, um die eigene gute Figur langfristig zu behalten? Die Vorträge der Bonstetter Apothekerin Doris Küttel und Affoltemer Ernährungsberaterin Michèle Gambarini haben schon vielen Zuhörern die Zusammenhänge von Ernährung, Vitalität und gesundem Leben nähergebracht. Die beiden Fachfrauen gehen nun anzeige

noch einen Schritt weiter und zeigen – zusätzlich zur klassischen Unterstützung beim Abnehmen – wie sie Erkenntnisse aus der Neurologie verwenden, um trotz des heutigen hektischen Lebensstils endlich das Wohlfühlgewicht zu erreichen und dann zu halten. Dieser Vortrag gibt einen guten Einblick in das neue Konzept. Ausserdem erhalten die Besucherinnen und Besucher bereits erste Tipps. Es wird aufgezeigt, warum der Duft von frischgebackenem Brot so unwiderstehlich ist und warum es ziemlich schwierig

ist, sich diesen Herausforderungen alleine zu stellen. Im Coaching-Stil wird jede Person auf ihrem persönlichen Weg begleitet. Und das bedeutet ganz einfach: Betroffene müssen sich nicht mehr alleine mit allem herumschlagen – sie können auf Unterstützung zählen! (pd.) Kostenloser Vortrag: Dienstag, 24. April, und Donnerstag, 26. April, jeweils um 19.30 Uhr an der Dorfstrasse 9, 1. OG, Bonstetten. Anmeldung erwünscht: Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten, Telefon 044 700 21 21 oder per Mail an bonstetten@apotheken-sigrist.ch.

Apothekerin Doris Küttel und Ernährungsberaterin Michèle Gambarini. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz 17.00 JUKI Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz und Pfrn. C. Mehl

Freitag, 13. April 12.00 Seniorenessen Sonntag, 15. April 9.30 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Anschliessend Chilekafi

Sonntag, 15. April 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Mate Lukac Freitag, 20. April 14.00 Eucharistiefeier in Affoltern Anschliessend SeniorenträffNachmittag im Saal

Ref. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 14. April 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 15. April 9.30 Erstkommunionfeier 11.30 Erstkommunionfeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 20. April 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Eucharistiefeier Anschliessend Seniorenträff– Nachmittag im Saal

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Anschliessend Chilekaffee

Samstag, 14. April 14.00 Chor-Projekt: Frühlingssingen im Chor der Kirche Sonntag, 15. April 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Sonntag, 15. April 10.00 Abendmahlgottesdienst mit den 3.-Klässlern Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Montag, 16. April 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 20. April Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 15. April 15.30 Vernissage «wort spur» – Ausstellung Kalligrafische Reflexionen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt. Ausstellungsdauer vom 15. April bis 22. Mai 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 18. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 19. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Samstag, 14. April 9.00 3.-Klass-Unti «Alpha» und «Omega» Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 15. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Mitwirkung 3.-Klass-Unti-Kinder Mittwoch, 18. April 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 19. April 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. April 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 14. April 10.00 Familienmorgen Beginn im Chilehuus Anschliessend Familienkafi Sonntag, 15. April Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit den 3.-Klassunti-Kindern Katechetinnen und Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Marlon Raphael Lüdi zum Thema «Aufbruch ins Leben», Mitwirkung von JuKi5-Jugendlichen. Orgel: Brigitte Enk Anschliessend Chilekafi und JuKi5 Mixen im Kirchgemeindehaus 17.00 Konzert in der Kirche mit dem Ensemble «Barock Nord West» Musikalische Reise über den Atlantik

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 15. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 16. April 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 20. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit dem 3.-Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser Katechetinnen Therese Burkhardt, Iris Huber und Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. April Wahlen Behörden u.a. Kirchepflegewahlen 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Fritz 17.00 Juki in Mettmenstetten Pfr. Fritz und Pfrn. Mehl Anschliessend Pizza im Pfarrhaus Mittwoch, 18. April 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.30 MännerSache Vortrag von Dr. Andreas Breitenmoser, Knonau zum Thema : «Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz» im Pfarrhaus, bei grossem Andrang in der Kirche Anmeldung erbeten über Facebookseite MännerSacheKnonau oder an thomas.maurer@zh.ref.ch Achtung: der am 15. April auf der Gemeindeseite von Maschwanden angekündigte Gottesdienst in Knonau mit Vikar Bächtold ist falsch es findet dann ein Regionalgottesdienst in Mettmenstetten statt

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 13. April 19.30 Konzert «The Muscats» in der Kirche Wettswil Sonntag, 15. April 19.00 Kirche Wettswil Taizé-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Chorleiter/Organist Florian Engelhardt und Gunta Abele (Cello) Anschliessend Apéro Mittwoch, 18. April 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 19. April 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil, Handorgelmusik mit Fritz Landolt Freitag, 20. April 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 14. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 15. April 10.00 Erstkommunionfeier Dienstag, 17. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 18. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 19. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. April 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 15. April 11.00 Eucharistiefeier Montag, 16. April 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 19. April 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 14. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer A. Saporiti Sonntag, 15. April 10.00 Erstkommunion mit Pfarrer A. Saporiti und B. Broch mit den Erstkommunikanten Feierlicher Einzug in die Kirche um 9.50 Uhr mit dem Musikverein Mettmenstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst «Vergebung» David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 16. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 18. April 12.15 60plus Zmittag 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. April 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 15. April 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 19. April 14.30 FrauenTreff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. April 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 18. April 20.00 Frauenabend Philipperbrief, 2, 5–11 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 13. April 2018

Qurs.ch – die neue Online-Kursplattform

Hand-Werk vom Feinsten

UrDinkel: auch im Säuliamt erhältlich Das Jahr 2018 steht mit dem Motto «Hand-Werk vom Feinsten» ganz im Zeichen der UrDinkel-Guetzli. UrDinkelProdukte gibt es im Säuliamt in zehn Bäckereien zu kaufen. Dinkel hat sich nördlich der Alpen vor über 3000 Jahren entwickelt. Bei den Alemannen stieg er zum wichtigsten Getreide auf. Im Mittelalter schrieb die Äbtissin Hildegard von Bingen: «Der Dinkel ist das beste Getreide, er ist warm, nährend und kräftig.» Damals war Dinkel auch ein begehrtes Zahlungsmittel. Zu Gotthelfs Zeiten war der Dinkel unser wichtigstes Brotgetreide. Noch heute wird er deshalb umgangssprachlich «Korn» genannt. Die Modernisierung der Landwirtschaft verdrängte den Dinkel beinahe aus der Schweizer Kulturlandschaft. Dank engagierter Bauern und Röllmüller aus den angestammten Gebieten wird heute wieder vermehrt UrDinkel angebaut.

Echter Dinkel Wo Dinkel draufsteht, ist nicht immer Dinkel drin: Herkömmlicher Dinkel, insbesondere Importware, wird oft mit Weizen gekreuzt oder chemisch verkürzt, um mehr Ertrag zu erzielen. Die Marke UrDinkel garantiert für echte, alte Schweizer Dinkelsorten, die nicht mit Weizen eingekreuzt sind. UrDinkel wird ausschliesslich von kontrollierten IP-Suisse- oder BioSuisse-Betrieben angebaut. Halmver-

Der Obfelder Michael Reif lanciert ein Projekt im Freizeitbereich

UrDinkel: Das urschweizerische Getreide kann zum Beispiel zu feinen Guetzli verarbeitet werden. (Bilder zvg.) kürzer sind nicht erlaubt. Die Einhaltung des Pflichtenhefts wird auf allen Stufen von der Kontrollstelle ProCert geprüft und zertifiziert.

Nährstoffkraftwerk UrDinkel ist ein herausragender Proteinlieferant, eine wichtige Quelle essentieller Aminosäuren und reich an Nahrungsfasern. Bestechend ist auch der gegenüber Weizen deutlich höhere Mineralstoffgehalt. UrDinkel hat ein optimales Fettsäuremuster mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren.

Die UrDinkel-Bäckerei in der Nähe Handwerkliche Bäcker setzen heute wieder vermehrt auf unverwechselbare, regionale Produkte. UrDinkel liegt da genau richtig: Das urschweizerische Getreide besticht durch seinen feinen, nussartigen Geschmack und verfügt über kulinarische Vielfalt. Schweizweit sind über 400 Bäckereien mit mehr als 900 Verkaufsstellen für UrDinkel zertifiziert. (pd.) Im Säuliamt sind UrDinkel-Produkte in folgenden Bäckereien erhältlich: Bäckerei-Konditorei Iten in Knonau und Affoltern Bäckerei Conditorei Confiserie Pfyl in Hedingen, Hausen, Obfelden und Affoltern

UrDinkel wird ausschliesslich von kontrollierten IP-Suisse- oder BioSuisse-Betrieben angebaut.

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Bäckerei Rimann in Ottenbach Pöschtli Beck in Obfelden Bäckerei-Café Betschart in Bonstetten Bäckerei Konditorei Chocolaterie Haas in Wettswil.

Dem Berufsleben mit 50 eine neue Wende geben, das hat der Obfelder Michael Reif geschafft. Nach langen Vorbereitungsarbeiten ging diese Woche sein Projekt, das neue Bildungs-Portal Qurs.ch, online. Hier findet man Kurse schnell und einfach nach verschiedenen Suchkriterien. Und auch Kursanbietern bietet die Plattform viele Vorteile. ................................................... von regula zellweger Es ist nicht einfach, sich im Dschungel der Weiterbildungsangebote zurechtzufinden. Und es fällt Kursanbietern nicht leicht, ihre Kursteilnehmenden zu erreichen. ETH-Ingenieur Michael Reif und sein Partner Mike Schneeberger machten sich Gedanken zu möglichen Lösungen. «Simple solutions», einfache Lösungen mit optimaler Wirkung zu finden, ist typisch für Ingenieure.

Überzeugende Lösung Reif und Schneeberger gründeten das Start-up Qurs.ch GmbH – diese Woche gingen sie mit einer faszinierend nutzerfreundlichen Plattform online. Hier präsentieren Anbieter ihre Kurse und potenzielle Kursteilnehmende können sich gezielt informieren – und ihren Wunschkurs sofort buchen. Welche Vorteile bietet diese Plattform Kursanbietern und Kursteilehmenden? Kursanbieter können ihre Angebote unentgeltlich formulieren und aufschalten lassen. Qurs.ch übernimmt die ganze Kurs-Administration: Meldet sich jemand für einen Kurs an, bezahlt er gleich mit Kreditkarte – so wie man es heute beim Online-Shopping, bei Hotel- oder Flugbuchungen gewohnt ist. Er bekommt umgehend eine Teilnahmebestätigung. Der Kursanbieter erhält zeitgleich eine entsprechende Mitteilung und die Kursgebühren werden ihm von einem renommierten Zahlungsdienstleister über-

mittelt. Ein kleiner Teil des Kursgeldes geht an qurs.ch – für die Kursteilnehmenden keine Kosten, für den Kursanbieter erst bei einer verbindlichen Kursanmeldung – dafür muss er sich nicht um die Kursadministration und die Kursvermarktung kümmern.

Kurse buchen wie online shoppen Mit den Suchkriterien ist es für jeden ganz einfach, zum passenden Kursangebot zu gelangen: Kursinhalt, Kursort, Distanz vom Wohnort, Kurskosten, Kurstage und Kurszeiten. Auch über Stichworte ist eine Suche möglich und besonders wertvoll ist, dass die Kurse von Kursabsolventen bewertet werden. Es sind bereits Hunderte von Kursen auf Qurs.ch zu finden. Mit steigendem Bekanntheitsgrad von Qurs.ch werden es mehr. «Vorerst beginnen wir mit Freizeitkursen und lancieren Qurs.ch im Grossraum Zürich», erklärt Mike Schneeberger. Das vielseitige Angebot reicht von A wie Aquafit bis Z wie Zaubern in acht unterschiedlichen Kategorien, von Kunst über Kochen und Sprache bis zu Lifestyle und Kids. «In einem weiteren Schritt planen wir, weitere Regionen der Schweiz einzubeziehen und das Angebot auszudehnen», erklärt Reif.

Win-win-Lösung Kurse können einerseits individuell gebucht werden, anderseits können beispielsweise Unternehmen oder Einzelpersonen ganze Kurse buchen. Beispielsweise statt einer traditionellen Geburtstagsfeier mit Freunden FlipFlops herstellen oder auf eine BiberExkursion gehen. Geschenkgutscheine sind für alle auf Qurs.ch ausgeschriebenen Kurse gültig und zudem werden Kursteilnehmenden fünf Prozent des Kursgeldes mittels eines Punktesystems gutgeschrieben. Bei der nächsten Kursbuchung kann er eine Kostenreduktion geltend machen. Die beiden Firmengründer haben in den Monaten vor dem Start intensiv Kontakte zu Kursanbietern geknüpft und im Hintergrund die leistungsfähige Online-Kursplattform aufgebaut. Michael Reif betont: «Der grosse Vorteil für Kursanbieter ist, dass sie keine Pauschale für ihre Präsentation auf der Plattform bezahlen. Es fallen erst dann Gebühren an, wenn wirklich jemand einen Kurs bei ihnen bucht.» Und die Teilnehmer geniessen den Komfort, endlich an einem einzigen Ort ihren Traumkurs auf Anhieb zu finden und zu buchen. Informationen: www.qurs.ch.

Michael Reif ging mit der Kurs-Plattform Qurs.ch an die Öffentlichkeit und startet damit in der Lebensmitte beruflich nochmals durch. Seine innovative Idee überzeugt. (Bild Regula Zellweger)

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Veranstaltungen

Freitag, 13. April 2018

Fünf unterschiedliche Veranstaltungen im Freien und auf der Bühne Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Nahreisen durch das Säuliamt Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg – 1. Etappe Die erste Etappe der ÄmtlerwegWanderung führt von Affoltern nach Hedingen. Die Reiseleiter sind der Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe Urs Heinz Aerni gemeinsam mit Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte. Urs Heinz Aerni wird viel Wissenswertes über die einheimischen Vögel und ihre Umwelt berichten. Bernhard Schneider richtet den Fokus auf den Umbruch im 19. Jahrhundert. In Hedingen werden die Teilnehmer im Obstgarten Widen, wo seltene Schweizer Bio-Obstsorten angebaut werden, von Esther und Hanspeter Hediger willkommen geheissen. Nach einem geführten Rundgang steht ein Imbiss bereit. Samstag, 14. April, ab 10 Uhr Kasse, Kaffee und Gipfeli im LaMarotte, Start 11 Uhr, Imbiss 13 Uhr, Bündner Gerstensuppe, Würstchen, Brot und Wähen (Reservierung erwünscht). Kosten 25 / 15 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Essen: 20 Franken.

Kabarett «Liederlich» Lieder und Kabarett aus dem deutschsprachigen Raum Die scheinintegrierte Zürcherin Uta Köbernick aus Berlin, Preisträgerin des «Salzburger Stiers» 2016, setzt mit ihren Liedern ein einzigartiges Ausrufezeichen in die Schweizer Liederwelt. Zu ihr gesellt sich der österreichische Kabarettist Stefan Waghubinger. Der studierte Theologe lebt heute in Stuttgart und gilt als Shooting-Star der Deutschen Kabarettszene.

Der Gastgeber Reto Zeller, Geschichtenjäger, Liedermacher und Kabarettist aus der Zentralschweiz, führt wie immer charmant-hinterhältig durch den Abend und wird es sich erlauben, ab und zu ein Tönchen beizutragen, bisweilen politisch, oft poetisch, stets amüsant. Ein schräger Abend voller Lied, Lust und Kabarett. Sonntag, 15. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

«Talentissimo XI» Es konzertieren junge Musikerinnen des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich. Die hoffnungsvollen Talente stehen kurz vor der Aufnahmeprüfung zu ihrem Musik-Berufsstudium und zeigen ihr bereits immenses Können auf der Violine, dem Klavier, der Viola und der Gitarre. Zu hören sind Werke von Debussy, Rachmaninow, Schumann, Scarlatti, Mertz, Brouwer, Tartini, Lutoslawski, Chopin und Ravel. LaMarotte führt «Talentissimo» schon zum elften Mal durch und wieder wird man staunen, wie hervorragend diese Studentinnen ihre Instrumente bereits beherrschen. Durch das Programm führt dieses Jahr Martin Schmid, Musiklehrer am Gymnasium Rämibühl Zürich, am Klavier begleitet Michael Kleiser, Korrepetitor an der ZHdK. Jeder Zuhörer zeigt mit seinem Besuch sein Interesse an einer eindrücklichen und wertvollen Jugendarbeit. Mittwoch, 18. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr «Mah Meh», 20 Franken (Reservierung erwünscht).

Die Frauen in meinem Leben

«20th Century Women» im Kinofoyer Lux Am Donnerstag, 19. April, um 20.15 Uhr, zeigt das Kinofoyer Lux ergreifendes, witziges und mitreissend gespieltes Unterhaltungskino in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Der Film «20th Century Women» spielt in Kaliforniens sonnigem Süden im Jahr 1979. In dieser wilden, inspirierenden Zeit der kulturellen Umbrüche erforschen drei Frauen das Konzept von Liebe und Freiheit. Emanzipation, pubertäre Aufmüpfigkeit und Punk – in dem Drama findet ein humorvoller Zusammenprall der Kulturen statt: Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: von Abbie, der freigeistigen und kreativen Mitbewohnerin sowie von Jamies bester Freundin Julie. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen, eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

Der klassisch ausgebildete Pianist und Komponist Jean-Paul Brodbeck gehört zu den kreativsten Musikern der Schweizer Jazzszene. Eingebunden in diverse Formationen hat Brodbeck über die Jahre ein individuelles, in der Jazztradition verwurzeltes, von lyrisch klassisch-romantischen Elementen grundiertes und von feinfühliger Spontaneität geprägtes Klavierspiel entwickelt. Seit 2015 bilden er, das junge Basstalent Lukas Traxel und der Rhythmusvirtuose Claudio Strüby am Schlagzeug sein Schweizer Trio. Mit sieben Kompositionen Brodbecks sowie zwei Jazzadaptionen vom Brahms und Schumann zelebrieren die in musikalischer Offenheit vereinten Musiker eine eindringliche Ensemblemusik. Donnerstag, 19. April, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen: 15 Franken.

Musikalisches Erzähltheater Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten Nach einer Erzählung von Alessandro Baricco Sprecher: Walter Sigi Arnold | Musik: Albin Brun Das ist die wunderbare Geschichte des Ozeanpianisten Novecento: Am 1. Januar 1900 entdeckt der Matrose Danny ein ausgesetztes Baby im Ballsaal des Passagierschiffs Virginian, gibt ihm den Namen Novecento und zieht den Jungen alleine auf. Nach dem Tod Dannys scheint auch Novecento verschwunden, doch taucht er eines Tages als jugendliches Klavierta-

Walter Sigi Arnold (rechts) und Albin Brun bringen die Legende vom «Ozeanpianisten Novecento» auf die Marotte-Bühne. (Bild zvg.) lent wieder auf. Mit seiner Musik verzaubert er fortan als Ozeanpianist die Reichen auf den Tanzparties der 1. Klasse genauso wie die Auswanderer, die im Unterdeck hausen. Die Rundreisen der Virginian machen Novecento weltberühmt, doch trotz seines Ruhmes weigert er sich, das Schiff zu verlassen. Sein bester Freund, der Trompeter Tim Tooney, geht in den Dreissigerjahren von Bord. Als er nach dem Zweiten Weltkrieg

Women», Film von Mike Mills, mit Annette Bening, Elle Fanning, Greta Gerwig, Lucas Jade Zumann und Billy Crudup. USA 2016, 119 Minuten, E/d, Kinofoyer

Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt: 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.

«Jahrhundertfrauen» ist eine filmische Liebeserklärung an drei verschiedene Frauengenerationen. (Bild zvg.)

Freitag, 20. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Spoken Word und E-Gitarre mit Ralf Schlatter und Michael Wernli

Donnerstag, 19. April, 20.15 Uhr: «20th Century

Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern.

hört, dass die Virginian in Plymouth verschrottet werden soll, kehrt er auf das Schiff zurück und findet dort seinen alten Freund wieder. Selbst jetzt möchte Novecento das Schiff nicht verlassen. (pz)

Aus dem Tagebuch eines Kammerjägers

Mills war bei den Golden Globes 2017 in den Kategorien «Bester Film» und «Beste Schauspielerin» nominiert und erhielt eine Oscar-Nominierung für das «Beste Originaldrehbuch». Der Regisseur liess sich von seiner Mutter und weiteren Frauen, die sein Leben nachhaltig prägten, zu diesem gefühlvollen Drama voller Witz und Wärme inspirieren. (pd.)

Golden Globes- und Oskarnominierung «Jahrhundertfrauen» ist eine filmische Liebeserklärung an drei sehr unterschiedliche Frauengenerationen. Das neue filmische Meisterwerk von Mike

Jazz am Donnerstag «Jean-Paul Brodbeck Trio»

Ralf Schlatter liest aus seinem neuen Roman «Steingrubers Jahr» und wird dabei von Michael Wernli auf der E-Gitarre begleitet. (Bild zvg.)

Letztes Jahr wurde der Zürcher Autor und Kabarettist Ralf Schlatter mit dem Schweizer Kleinkunstpreis ausgezeichnet, am 19. April um 20 Uhr liest er in der Bibliothek Wettswil aus seinem aktuellen Roman «Steingrubers Jahr», begleitet von Michael Wernli auf der E-Gitarre. «Stellen Sie sich vor, Sie träumen eines Nachts, Sie seien beim Psychiater, und der gibt Ihnen noch ein Jahr zu leben. Plus minus.» Solches widerfährt Felix Steingruber, Kammerjäger, Katzenhalter und Junggeselle. Ein Ratgeber aus der Bibliothek empfiehlt ihm, Tagebuch zu führen. Das macht er, ein

ganzes Jahr lang. Ausserdem findet er in der Bibliothek eine Bibliothekarin, die dieses Jahr zu etwas Einzigartigem macht … Ralf Schlatters neuster Roman kreist um einen unscheinbaren Helden, den die grossen Themen des Lebens heimsuchen. In den Worten von Dagmar Härter vom deutschen Bibliotheksservice: «In die sparsamen Tagebuchaufzeichnungen seines Protagonisten steckt Autor und Kabarettist Schlatter alle Komik, Tragik und Absurdität der menschlichen Existenz, verpackt in die banalen Kleinigkeiten des Alltags und in lakonischen Worten skizziert von einem, der selbst eher Beobachter ist und dennoch irgendwie immer auf der Suche nach dem Sinn. Feine, kluge

und sensibel-humorvolle Lektüre.» Zusammen mit dem Musiker Michael Wernli – aufgewachsen in Wettswil – an der E-Gitarre hat Schlatter aus dem Buch eine Spoken-Word-Musik-Performance gemacht, eine rhythmischklangvolle Reise durch die Tage des Felix Steingruber. Zu sehen und hören an dem Ort, an den der Kammerjäger – um der Liebe willen– immer wieder zurückkehrt: In der Bibliothek! Anschliessend an die Performance lädt das Team der Bibliothek zu einem feinen Apéro ein. Billette für die Veranstaltung sind in der Bibliothek erhältlich. (pd.) Ralf Schlatter und Michael Wernli (E-Gitarre), «Steingrubers Jahr», Bibliothek Wettswil, Donnerstag, 19. April, 20 Uhr. Billet-Vorverkauf in der Bibliothek Wettswil.

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Veranstaltungen

Freitag, 13. April 2018

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Frei und willig! Veranstaltung mit Monika Stocker zur Freiwilligenarbeit in Kirche und Gesellschaft Am Mittwoch, 25. April, hält Alt-Stadträtin Monika Stocker im reformierten Chile-Huus in Hedingen ein Referat über das Thema Freiwilligenarbeit.

Lorenz Keiser präsentiert sein neues Bühnenprogramm. (Bild zvg.)

Matterhorn Mojito Am Freitag, 20. April, um 20.15 Uhr tritt Lorenz Keiser im Werkgebäude Hedingen auf. Nichts ist mehr wie früher. NailStudio, Tattoo-Shop, Take-Away, Communication-Center, Beauty-Lounge, wohin man blickt. Nein, das ist nicht mehr die Welt, die gestern war. Eine ziemliche lapidare Feststellung, die der agile Mann mit dem etwas gelichteten Krauskopf von der Bühne herab verkündet. So beginnt Lorenz Keisers jüngstes, sein zehntes Programm mit dem gastro-interkulturellen Titel «Matterhorn Mojito». Mit inhaltlich bis ins Detail ausgefeilten und in feinsten stimmlichen Abstufungen vorgetragenen Formulierungen manövriert Lorenz Keiser durch die Höhen und Tiefen des Lebens und der helvetischen Befindlichkeit. Er erweist sich einmal mehr als Meister im Verknüpfen von liebevollbissigen Beobachtungen alltäglicher Absurditäten mit Themen, die die grosse Welt und die kleine Schweiz umtreiben: Flüchtlingsproblematik, Immigration, Burkaverbot, Islamisierung, Popularisierung. (pd.) Freitag, 20. April, 20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Eine Veranstaltung des Gemeindevereins Hedingen, weitere Infos: www.gemeindevereinhedingen.ch.

SecondhandEvent in Knonau Am Donnerstag, 19. April, von 17 bis 20 Uhr, findet der erste Secondhandverkauf für Frauenkleider im Mehrzwecksaal Knonau statt. Nicht nur Alltagsmode, Schuhe und Taschen, sondern auch Cocktailkleider und Accessoires werden zum Kauf angeboten. Nachdem nun feststeht, dass überraschend viele Kleider an den Secondhand-Event gebracht werden, steht einem erfolgreichen Einkauf nichts mehr im Weg. Am Secondhand-Event sind Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen erhältlich. Das Angebot an Kleidern wird sehr breit sein, da Frauen jeden Alters und jeder Grösse Kleider zum Verkauf bringen werden. Von Alltagsmode bis Cocktailkleidern finden die Kundinnen alles am SecondhandEvent. Die Kleider werden nach Grösse sortiert und können in einer Umkleide-Ecke anprobiert werden. Alle Frauen sind herzlich dazu eingeladen, den Secondhand-Event durch ihren Besuch zu unterstützen, dadurch preiswert tolle Kleider zu erstehen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zu leisten gegen die Wegwerfgesellschaft der heutigen Zeit und für ein faires Miteinander. (pd.) Secondhand-Event für Frauenkleider, 19. April, 17 bis 20 Uhr, Mehrzwecksaal Stampfi, Knonau.

Sie organisieren Fussballturniere und gehen mit Betagten spazieren. Sie leiten Kinderlager und übernehmen politische Ämter. Sie erteilen Flüchtlingen Deutschunterricht und pflegen Naturschutzgebiete. Sie: die vielen Frauen und Männer, die sich freiwillig für die Allgemeinheit engagieren. Rund ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung leistet unbezahlte Arbeit für einen Verein oder eine Organisation, fast ebenso viele übernehmen Betreuungsaufgaben innerhalb der Familie oder bieten ihre Hilfe in der Nachbarschaft an. Ohne Freiwillige würden Staat und Gesellschaft nicht funktionieren.

Win-Win-Situation Nicht nur die Allgemeinheit profitiert – auch die Freiwilligen selbst gewinnen viel bei ihrem Einsatz: Sie knüpfen neue Kontakte, sammeln Erfahrungen, erwerben Kompetenzen, lernen andere Lebenswelten kennen, bekommen Wertschätzung und Aner-

kennung. Sie schenken Zeit und ernten Freude und Freundschaft, Sinn und Erfüllung. Es gibt viele Motive, sich freiwillig zu engagieren. Für Pensionierte etwa bietet ein freiwilliger Einsatz die Chance, ihre neu verfügbare Zeit sinnvoll zu gestalten. Menschen in einem technischen oder administrativen Beruf finden mit einem sozialen Engagement einen Ausgleich zu ihrer vielleicht eher einsamen und monotonen Arbeit. Alleinlebende kommen in Kontakt mit anderen Menschen.

Kirche als Pionierin der Freiwilligenarbeit Eine besonders lange Tradition mit Freiwilligenarbeit haben die Kirchen. Dank ihren Freiwilligen können sie soziale und integrative Projekte realisieren, die sich der Staat aus finanziellen oder politischen Gründen nicht leisten kann, und übernehmen damit nicht selten eine Pionierrolle. Auch die reformierten Kirchen des Bezirks Affoltern bieten engagierten Frauen und Männern viele und vielfältige Einsatzmöglichkeiten, sei es punktuell für bestimmte Anlässe oder regelmässig in längerfristigen Projek-

Alt-Stadträtin Monika Stocker spricht über Freiwilligenarbeit. (Bild zvg.) ten. Am 25. April haben Interessierte die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren:

Monika Stocker zu Gast in Affoltern Gastrednerin der Veranstaltung im Chilehuus Affoltern ist die ehemalige Stadträtin Monika Stocker. Die Sozialarbeiterin und Politikerin war und ist eine engagierte Verfechterin der Freiwilligenarbeit. In ihrer Amtszeit als Vorsteherin des Sozialdepartements

der Stadt Zürich gab sie ein Handbuch für Freiwilligenarbeit heraus, das in überarbeiteter Form heute noch angewendet wird, und als Nationalrätin engagierte sie sich für eine Anerkennung der Freiwilligen in Form von AHV-Gutschriften. Sie wird über die Bedeutung der Freiwilligenarbeit für die Gesellschaft wie auch für die Freiwilligen selbst sprechen. Anschliessend bekommen die Besucherinnen und Besucher Einblick in verschiedene Angebote und Projekte der reformierten Kirchen im Bezirk Affoltern und haben die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen und mit Freiwilligen ins Gespräch zu kommen. Zum Abschluss offeriert das Ämtler Tandem – das kirchliche Freiwilligenprojekt für Flüchtlinge – einen internationalen Apéro. Die reformierten Kirchen des Bezirks Affoltern laden alle Interessierten herzlich zu diesem informativen Abend ein. Vielleicht eröffnen sich den Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven für die Freizeitund Lebensgestaltung? (pd.) Mittwoch, 25. April, 19.30 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern, Eintritt frei, Auskunft unter Telefon 044 552 01 88.

«Jedem Kind ein Instrument» Musik übers Meer: Einladung zur Jahresversammlung Tausend in der Schweiz gesammelte Musikinstrumente, dreissig Jugendorchester in drei Projektländern, Dutzende von neuen Arbeitsstellen, eine permanente Reparaturwerkstatt in Santo Domingo: Das ist die Zehnjahres-Bilanz der Hedinger Musikinitiative Musik übers Meer. «Jedem Kind ein Instrument»: Das war die Vision von José Antonio Abreu, dem kürzlich verstorbenen Gründer der venezolanischen Jugendorchesterbewegung «El Sistema». Die Journalistin und Organistin Cornelia Diethelm aus Hedingen entwickelte in der Dominikanischen Republik eine ähnliche Idee: Auf nicht mehr benutzten Instrumenten von Schweizer Spenderinnen und Spendern – viele davon aus dem Säuliamt – lernen junge Menschen nicht nur ein Instrument zu spielen, sondern auch aufeinander zu hören, Gefühle zuzulassen, ihre Persönlichkeit und Selbstvertrauen zu entwickeln. Cornelia Diethelm nannte ihre Musikinitiative Musik übers Meer. Anfang 2008 reisten die ersten 42 Musikinstrumente übers Meer, zum Aufbau einer Musikschule und eines Jugendorchesters im Städtchen Río San Juan an der Nordküste der Dominikanischen Republik. Zehn Jahre später klingt die Musik, dank der Zusammenarbeit zwischen Musik übers Meer und dem dominikanischen Kulturministerium, in vielen weiteren Städten und Dörfern – kraftvoll, heiter, leidenschaftlich.

Gemeinschaftsgefühl Das Musizieren in einem Orchester weckt das Gemeinschaftsgefühl und den Gerechtigkeitssinn. Angel Mejía, der Projektpartner in der Dominikanischen Republik, drückte es einmal so aus: «Ich wünsche mir, dass das ganze Land ein grosses Orchester wird.» Ganz im Sinne von José Antonio Abreu könnte man auch sagen: «Jedem Kind ein Instrument.» Die Dominikanische Republik ist das Haupt-Projektland von Musik

übers Meer. Seit 2015 betreut die Hedinger Musikinitiative aber auch Projekte in Kolumbien und in Albanien. Über den Aufbau von Musikschulen und Jugendorchestern hinaus organisiert Musik übers Meer regelmässig Reparaturkurse in der Dominikanischen Republik und hat, zusammen mit dem Kulturministerium, in Santo Domingo eine permanente Reparaturwerkstatt eingerichtet.

Kulturaustausch Ein weiteres Thema von Musik übers Meer ist der Kulturaustausch: 2011 war der Schweizer Bandleader Pepe Lienhard Gastmusiker an einem Jugendorchester-Festival in Santo Domingo. 2014 musizierten vier dominikanische Jugendliche an Konzerten in Hedingen und in Frauenfeld. 2016 gaben die zwölf Musiker der Berner Band Traktorkestar in der Dominikanischen Republik Masterkurse und traten mit insgesamt hundert Jugendlichen in fünf Konzerten auf. Vor drei Jahren hat das dominikanische Erziehungsministerium die Initiative von Musik übers Meer kopiert und bietet nun, wie das Kulturministeanzeige

Das Jugendorchester der Fundación Puerto de Cartagena, Kolumbien.

(Bild Cornelia Diethelm)

rium, ebenfalls Musikunterricht an. Miteinander in einem Jugendorchester zu spielen – davon profitieren die Musikantinnen und Musikanten auch später, im Erwachsenenalter: Sie finden Arbeit oder gehen studieren. Und viele bleiben den Musikschulen treu, geben als Erwachsene selber Unterricht oder leiten ein Jugendorchester. Ein grosses Orchester ist die Dominikanische Republik zwar noch nicht, aber wer weiss – manchmal werden Träume wahr. (pd)

Vom Keller in die Karibik, Musik übers Meer lädt Interessierte herzlich zur Jahresversammlung ein. Die Geschäftsleiterin Cornelia Diethelm erzählt von ihrer Projektreise 2018 nach Kolumbien und in die Dominikanische Republik und zeigt ein aktuelles Video. Freitag, 20. April, Apéro ab 19.30 Uhr, Versammlung um 20.15 Uhr, Frohmoosstrasse 32/34, Hedingen. Instrumentenspenden sind weiterhin sehr willkommen. Zum Beispiel Klarinetten, Saxofone, Posaunen. Weitere Informationen www.musikuebersmeer.ch.


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agenda

Freitag, 13. April Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KulturAffoltern: «Metamorphose». Sibylle Kessler, Holzfiguren, Christine Corver, Malerei. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 19.00-22.00: JAAA: Mittelstufendisco in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum und dem Familienclub. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-21.00: 21. Mitgliederversammlung des Vereins Familienzentrum Bezirk Affoltern für Mitglieder und Interessierte. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Veranstaltungen

Freitag, 13. April 2018

Reservieren: 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 14.00-18.30: «Fondant, Buttercrème und Co.» mit Jeanine Schneyder. Nachmittags-Workshop. Anmelden: 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hausen am Albis

Obfelden

08.00: Papier- und Altkleidersammlung in Hausen, Ebertswil und Höfe durch den Skiclub. Einsatzleitung 079 468 91 33. Dorf.

Ottenbach

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Tomko. Disco, Latino, Discofunk, Elektroswing u.v.m. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 15. April Affoltern am Albis

20.15: «Liederlich». Lieder und Kabarett aus dem deutschsprachigen Raum. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

14.00-16.00: Generation 50+, Handy auf Reisen. Generationenübergreifendes Projekt der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach. Schüler bieten ihre Hilfe bei Problemen mit dem Handy. Eigenes Handy mitnehmen. Weitere Auskünfte: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Stallikon

20.15: Theater des Kantons Zürich spielt: «Der Revisor». Komödie von Nikolaj Gogol. Regie: Felix Prader. www.theaterkantonzuerich.ch. Turnhalle Schulhaus Loomatt.

Hedingen

14.30-15.15: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannende Geschichten in der Bibliothek erleben. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau

19.30: Fachreferat über Robotik mit Dr. Andrea Bereitenmoser. Anschliessend Disskussionsrunde und Apéro. Anmeldung erwünscht bis 15. April, 044 767 07 32 oder maennersacheknonau@gmx.ch. Pfarrhaus.

Donnerstag, 19. April Aeugstertal

Mittwoch, 18. April

20.30: Gigi Moto und Jean-Pierre von Dach - «Local Heroes». Essen um 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

Rifferswil

11.00: Abschlusskonzert in Form einer Matinée der «Bläserklasse für Erwachsene» mit anschliessendem Apéro. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hedingen

Affoltern am Albis

Stallikon

06.30: Exkursion des Natur- und Vogelschutzvereins NVBA «Vögel im Siedlungsraum». Dauer 3 bis 4 Std. Kleidung dem Wetter entsprechend, wenn Feldstecher vorhanden, bitte mitbringen. Treffpunkt Bahnhof.

19.30: Live-Konzert «VallesantaCorde». Anmeldung: 079 378 62 03, Bar ab 19 Uhr. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12. 20.15: Kino Kafimüli: «Bittersüsse Schokolade». Mexikanische Originalversion Sp/d, 1992, 110 Min. Türöffnung: 19.30 Uhr, kleine Festwirtschaft, Eintritt frei, beschränkte Platzzahl. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Samstag, 14. April

Bonstetten

Kappel am Albis

15.30: Vernissage: «wort spur Ausstellung Kalligrafische Reflexionen» mit musikalischer Umrahmung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Aeugst am Albis

Montag, 16. April

Affoltern am Albis

18.00-18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

10.00-12.00: Buch und Kaffee in Neuerscheinungen schmökern. Bibliothek. 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 08.00-16.00: Kofferraum-Markt, Zweirad-Händler «Velodoc» aus Obfelden und Velobörse der VOBA. Neue Velos, Bikes und E-Bikes entdecken und sich informieren, Secondhand-Velos ver- oder einkaufen oder Schönes ergattern am ersten Kofferraum-Markt. Annahme gebrauchte Velos ab 8 Uhr, Verkauf ab 10 Uhr, Rücknahme/Auszahlung ab 15 Uhr. Obere Bahnhofstrasse (Begegnungszone). 11.00-13.00: Nahreisen durch das Säuliamt - Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg von Affoltern nach Hedingen mit Urs Hans Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker. In Hedingen im Obstgarten Widen Rundgang und Imbiss bei Esther und Hanspeter Hediger.

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Affoltern am Albis

Obfelden

09.00-11.00: «Mama Muh und der Frühling». Wundertüte Bilderbuch: Spiel- und Bastelanleitungen für 2-bis 4-Jährige in Begleitung eines Erwachsenen. Anmeldung unerlässlich: 078 886 48 51 oder 079 639 68 07. Atelier C. Stehlistrasse 6.

Dienstag, 17. April Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 18.00-20.00: Rundgang durch das Haus, Informationen zu Pflege und Betreuung sowie Fragen zu Heimeintritt und Finanzierung, im Anschluss Apéro. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12

Hausen am Albis

09.00-10.00: Everdance Frühling 2018: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen.

14.00-16.00: Ich spiele, Du spielst spielen wir? Spielnachmittag für Jung und Alt. Bibliothek. 09.00: Büchermorgen. Diskussionen über das Buch «Gehen, ging, gegangen» von Jenny Erpenbeck. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren für Sackgeldjobs in den Ferien. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Feuer und Flamme oder Spiel mit dem Feuer?» Mit M. Ledergerber, Konservator-Restaurator Technisches Kulturgut. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Tag der Führung. Telefonnummer: 044 762 13 13 E-Mail: fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Talentissimo XI». Junge Musikerinnen des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich konzertieren. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. anzeige

07.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung «Krokusse am Rämisgummen», Wanderzeit: 4½ Std. Anmeldung erforderlich bis Dienstag: Leitung Hans Heierli, 044 761 71 43. Treffpunkt Bahnhof. 09.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Konau-Hagendorn, spazieren 40 + 60 Minuten. Anmeldung erforderlich bis Dienstag: Leitung Guido Jud, 044 761 28 91. Treffpunkt Bahnhof. 19.00: Publikumsvortrag «Vertrauen ist besser» Tim Klose, Chefarzt am Psychiatriestützpunkt Spital Affoltern. Apéro im Anschluss. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. OG. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Kinofoyer Lux: «20th Century Women» mit Annette Benning, Elle Fanning, Great Gerwig, Lucas Jade Zumann und Billy Crudup. USA 2016, 119 Min, E/d. Bar/Kasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jean-Paul Brodbeck Trio». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Flawil-Egg SG-Gossau SG. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau

17.00-20.00: Secondhand-Event für Frauenkleider, Schuhe, Taschen, Accessoires, Cocktailkleider. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Obfelden

20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Verschmitzt zmitzt aus dem Leben» mit dem Schweizer PoetrySlam-Meister Dominik Muheim. Türöffnung 19.30 Uhr, Kulturbar. Singsaal Schulhaus Chilefeld. Schmittenstrasse 6.

Ottenbach

07.59: OTTENBACH60plus Wanderung: Auf den Säälibuck (TG), Wanderzeit 3 Stunden. Mittagessen im Restaurant Sählibuck. Anmeldung/Auskunft bis Dienstag, 17. April, 12 Uhr: Ursula Hug, 044 761 21 46. Treffpunkt Postautohaltestelle.

Wettswil

20.00-21.30: Spoken Word & E-Gitarre. Rhythmisch-klangvolle Reise durch das tragikomische Leben und Lieben des Kammerjägers Felix Steingruber. Anschliessend Apéro. Bibliothek.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Metamorphose». Sibylle Kessler, Holzfiguren, Christine Corver, Malerei. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Vernissage 13. April, ab 19 Uhr. Bis 29. April.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «wort spur - Ausstellung Kalligrafische Reflexionen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Vom 15. April bis 22. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert». Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

13. April 2018 Adressen Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Leitartikel Claudio Rütimann

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Geschäftsstelle Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

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Berufskarrieren im Wandel der Generationen Mehr als 99 Prozent der Schweizer Unternehmen sind kleine und mitt­ lere Unternehmen (KMU). Sie stellen 70 Prozent aller Jobs und 87 Prozent aller Lehrstellen. Sie stellen mehr ältere Arbeitnehmer ein als Gross­ unternehmen – und dennoch wird ihr Wert oft nicht anerkannt. Ein weiteres Problem liegt aber im Detail – es gibt Schliessungen von KMU­Betrieben weil der Nachwuchs zur Übernahme und Weiterführung fehlt, obwohl der Betrieb rentabel wäre. Die Generationenproblematik ist damit im Berufsalltag ange­ kommen, die Karrierevorstellungen haben sich gewandelt. Die Selbstständigkeit ist nicht mehr das höchste Ziel War es früher klar, dass nach der Lehre noch etwas Erfahrung im Berufsleben gesammelt wurde, man dann die Schulbank der Meisterschule drückte, bevor als logische Konsequenz die Selbstständigkeit folgte, so liegen die Bedürfnisse heute anders. Heute werden klare Arbeitszeiten, Fünftagewoche, fünf Wochen bezahlte Ferien höher gewichtet als die Selbstständigkeit. Als Argumente von Arbeitnehmerseite ist die finanzielle Sicherheit, die Work-Life-Balance – die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben – oft gehört. Von der Arbeitgeberseite wird beklagt, dass die Mitarbeiter je länger je weniger Verantwortung übernehmen wollen. Ein Generationenproblem, wie die Forschung weiss.

Die Scharfmacher

Wir sind nicht gleich: Babyboomer, Generation X,Y oder Z Arbeiteten die Babyboomer, um zu leben, lebt die Generation X, um zu arbeiten. Die Generation X, hat ihre

Kindheit weitestgehend ohne Computer verbracht und wurde erst im Erwachsenenalter Zeuge des technologischen Wandels von analog zu digital. Mit der neuen Technologie und deren Anwendungsmöglichkeiten, musste sich die Generation X bewusst auseinandersetzen. Dadurch ist sie gut ausgebildet, ehrgeizig und arbeitet selbstständig und pragmatisch. Das berufliche Weiterkommen ist ihr wichtig, jedoch hat eine ausgewogene Work-Life-Balance ebenso hohe Priorität. «Erst leben, dann arbeiten» gilt als Credo der Generation Y, was auch für die Generation Z gilt, letztere jedoch eine klare Trennung von Beruf und Privatleben will. Die Generation Y ist in einer digitalen Welt erwachsen geworden und folglich schon früh mit Smartphones und Tablets und einer intensiven Internetnutzung in Kontakt gekommen. Die Generation Y legt viel Wert auf Selbstverwirklichung und Freiheit, was kein Widerspruch zu ihrem ausgeprägten Teamgeist ist. Die Arbeit soll vor allem Sinn und Spaß machen, die Karriere spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Arbeit und Privatleben werden bei der Generation Y nicht mehr streng getrennt, sondern verschmelzen miteinander. Generation Z sind komplett in die digital virtuelle Welt hineingeboren und würden sich in einer nicht-digitalen Welt schlecht zurechtfinden. Social Media nimmt einen beträchtlichen Anteil ihres Lebens ein, sei es privat oder auf der Arbeit. Klare Strukturen und die Abgrenzungen zwischen Arbeitsund Privatleben ist der Generation Z wichtig. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung wird eher im privaten Bereich gesucht.

Und nun – wie geht es weiter? Auch wenn die Babyboomer langsam in Pension gehen, wird der Generationenkonflikt in den Ausprägungen der Werte und Motivationen, bei der Arbeit wie auch im Privatleben, deutlich sichtbar. Das macht ein Zusammenarbeiten, ob im KMU oder Grossunternehmen, für alle Beteiligten zur Herausforderung. Sei es der Lehrling, der nicht versteht, warum der Chef aus seiner Sicht so pingelig ist oder der Chef, der die Arbeitsmoral des Lehrlings nicht nachvollziehen kann. Die Konflikte sind vorprogrammiert, die nicht so einfach wegdiskutiert werden können. Da ist Verständnis oder Interesse für die Gegenseite nötig. Vor allem internationale Grossunternehmen haben das Thema schon länger entdeckt und sehen darin die Herausforderung für die Zukunft. Müssen diese doch das Personal aus den verschieden «tickenden» Generationen rekrutieren und dafür schauen, dass der Laden gleich weiterläuft. KMU als sozialer Arbeitgeber In der Schweiz stellen die KMUs 70% aller Jobs. Interessanterweise gibt es einen markanten Unterschied zwischen KMU und Grossunternehmen beim Durchschnittsalter der Mitarbeitenden. Im Allgemeinen gilt: je kleiner die Firma, desto höher das Durchschnittsalter der Angestellten. KMU stellen auch mehr ältere Mitarbeiter ein als Grossunternehmen und behalten diese länger als die grossen. Das wundert nicht, sind Grossunternehmen funktions- und nicht personengebunden geführt. Im Gegensatz zum KMU, das natürlich durch die Prägung des Inhabers oder Geschäftsführers stark auf Personen aufbaut. Das Team ist meist klein, die Personen

Mitglieder des Vorstandes

müssen zusammenpassen und gemeinsam funktionieren. KMU entlassen Ihre Mitarbeiter auch später als Grossunternehmen. Wenn das Team rund läuft, entlässt man nicht einfach wenn es mal etwas weniger Arbeit gibt, um nach überstandener Baisse das Team mit neuen Arbeitern zu komplettieren. Zu gross ist der Verlust an Wissen und Zeit bis man wieder den Stand vor der Entlassung erreicht hat. Damit der Arbeitsmarkt aber kompetente Arbeiter rekrutieren kann, braucht es eine gute Nachwuchsförderung. Auch hier sticht heraus, dass die KMUs 87% der Lehrstellen stellen. Ein wesentlicher Beitrag für die Wirtschaft und Investition in die Jugend und den Nachwuchs. KMU – alles goldig oder was? Als Geschäftsführer eines KMU sehe ich nicht alles goldig. Die Generationenherausforderung ist auch für mich auf allen Ebenen täglich Brot, wollen meine Kunden doch stetig gleich bedient werden. Somit muss jeder erst selbst mal durch die Lehre und nicht nur mit dem Chef klarkommen, sondern auch noch einen guten Abschluss machen, damit anschliessend dort gearbeitet werden kann, wo man hin will. Voneinander zu lernen, indem man die Denkweise des anderen zu verstehen versucht, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für den Gewerbeverband, Claudio Rütimann

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Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. 044 761 38 03 E-Mail: meier-zimmerei@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

April 2018

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Fitte Unternehmen finden bessere Nachfolger Rund 12 000 Schweizer Klein­ und Mit­ telunternehmen (KMU) suchen jährlich eine Nachfolgelösung. Um diese Fir­ men in Form zu bringen, spielen auch soziale und ökologische Themen eine wesentliche Rolle.

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Egal, ob man ein Unternehmen übergeben oder übernehmen will: Gesellschaftliche und ökologische Aspekte beeinflussen neben den rein finanziellen Daten den Wert. Attraktiv für Fachkräfte Wer ein Unternehmen kaufen möchte, muss wissen, ob es für qualifizierte Fachkräfte attraktiv ist. Gibt es Arbeitsmodelle wie Home Office, Telearbeit oder Teilzeitanstellung? Zeitgemässe Betriebe achten auf eine Personalstruktur, in der Männer und Frauen, verschiedene Generationen und Kulturen ausgewogen vertreten sind. Sie investieren zudem in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Zeitgemässe Unternehmensführung Eine andere wichtige Frage: Wie steht es um die Corporate Governance? Arbeiten die aktuellen Inhaber nach modernen Leitlinien oder eher mit einem informell wuchernden System? Wie steht es um die gesellschaftliche Akzeptanz der Produkte sowie um Prozesse, Lieferanten oder Materialien zur Herstellung? Umwelt als Kostenfaktor Ebenso relevant ist die Ökologie. Die Katastrophen mit Atomkraftwerken und Ölplattformen haben Öffentlichkeit und Politik sensibilisiert. Das führt zu Regulierungen und damit zu Einschränkungen des Handlungsspielraums. Gut aufgestellte Unternehmen gehen damit deutlich besser um. Bei einer Firmenübernahme ist besonders auf folgende Punkte zu achten: Altlastenabklärung bei Liegenschaften und Grundstücken, Analyse des ökologischen Fussabdrucks und bewusster Umgang mit Ressourcen, Energieverbrauch von Gebäuden und Technologien. Weiter zählen die Verkehrsanbindung und die ökologische Effizienz der Lieferkette. Für abtretende Unternehmer, die an Topleute übergeben und einen guten Preis erzielen wollen, sind auch gesellschaftliche Faktoren von Bedeutung.

Wer hier punktet, verfügt im Rennen um die beste Nachfolge über gute Trümpfe. Haben Sie Ihre Nachfolge im Griff? Verschaffen Sie sich Klarheit mit dem Raiffeisen Online Nachfolge-Check. Den Zugang dazu erhalten Sie von Ihrem Raiffeisen Firmenkundenberater. www.raiffeisen.ch/nachfolge Die 3 ersten Schritte zu einer erfolgrei­ chen Nachfolge Je nach Situation lohnt es sich, mindestens 5 oder sogar 10 Jahre vor der geplanten Übergabe Ihres Unternehmens an einen Nachfolger eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Ihr Raiffeisen-Kundenberater kann Sie darin unterstützen, eine sinnvolle Nachfolgelösung zu finden: mit wertvollen Ratschlägen, Checklisten oder Kontakten aus dem Raiffeisen-Expertennetzwerkwerk. 1. In einem ersten Gespräch mit dem Raiffeisen-Firmenkundenberater können Sie Ihre Anliegen, Wünsche und Erwartungen an eine sinnvolle Nachfolgelösung besprechen. Wahrscheinlich haben Sie sich bereits Gedanken gemacht. Gemeinsam mit Ihrer Vertrauensperson definieren Sie das weitere Vorgehen. Auf Wunsch erhalten Sie einen Login für den Raiffeisen Nachfolge-Check, den Sie zu Hause in Ruhe ausfüllen können. 2. Sobald Sie den kostenlosen Nachfolge-Check bearbeitet und somit eine persönliche Standortbestimmung gemacht haben, erhalten Sie einen Kurzreport. Dieser zeigt Ihnen auf, wie «fit» Sie beim Thema Nachfolge bereits sind und zu welchen Fragen Sie wahrscheinlich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. 3. Nun ist es an der Zeit, sich intensiv mit den Details auseinanderzusetzen. In einem vertrauensvollen NachfolgeDialog besprechen Sie mit Ihrem Raiffeisen-Firmenkundenberater das weitere Vorgehen. Dabei kann er oder sie Ihnen Partner aus dem Netzwerk vermitteln, die sich mit Steuern, Erbschaft, Bewertungen oder ähnlichem auskennen. Gratulation! Nun haben Sie bereits die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Nachfolgelösung.

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GEWERBE Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG April 2018

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Rasen­Roboter als Attraktion der Gewerbeausstellung

Bad: Wellness-Zone zu Hause Neu- und Umbauten: Vom Design bis zur Ausführung

Das Badezimmer wird immer mehr zur persönlichen Wellness- Zone zu Hause. Mit einem breiten Angebot an hochwertigen Produkten der führenden Hersteller – und dank langjähriger Erfahrung im Bau und Umbau von Nasszonen – können wir Ihnen auch in diesem anspruchsvollen Fachbereich das Beste bieten. Ganz egal, ob es sich um die Nasszone in einem Neubau, um eine Gesamtsanierung, um den Bau einer Aussendusche oder um die Konzipierung einer modernen Regenwassernutzung handelt: Wir liefern Ihnen vom Design über die Planung bis zur Ausführung alle Dienstleistungen aus einer Hand.

Nicollier Landmaschinen mit umfassender Produktepalette an der Obfelder Expo Die Firma Nicollier Landmaschinen beteiligt sich erstmals an der Gewerbeausstellung in Obfelden mit ihrer Produktevielfalt. Neben einigen Produkten ihrer umfangreichen Palette an Landmaschinen und Kleingeräten werden an der Obfelder Expo die Besucher mit einer Attraktion überrascht; Rasenbesitzer und Hobbygärtner dürfen sich also freuen. An der Expo in Obfelden werden fleissige moderne Heinzelmännchen angeboten, die für einen allzeit sauber gemähten Rasen garantieren. Mit einer preisgünstigen Aktion für Rasen-Roboter dürfte es schon bald auch für Besitzer von kleineren Rasenflächen interessant werden, sich diesen freizeitfreundlichen Luxus zu leisten. Der zusätzliche Messerabatt wird nicht zuletzt den Wunsch nach Komfort unterstützen. Neben dem Verkaufsschlager RasenRoboter ist jedoch an der Expo Obfelden auch die gesamte Akku-Linie von Stihl wie Kettensägen und Freischneider zu besichtigen. Ebenso werden die Stiga Akku-Geräte, Rasenmäher und Kärcher, sowie Honda-Produkte in allen Grössen angeboten. Vom 27. bis 29. April 2018 bietet sich an der Expo Obfelden nun die ausgezeichnete Gelegenheit die verschiedenen Modelle aus nächster Nähe zu besichtigen und erklären zu lassen. Die Inhaber Alexander und Michèle Brüllhardt freuen sich ihre langjährigen aber auch zukünftigen Kunden und natürlich alle Interessenten am Stand der Firma Nicollier Landmaschinen begrüssen zu dürfen.

Sie freuen sich auf zahlreiche Besucher an der Expo: Michèle und Alexander Brüllhardt.

Frühling als Grund für die Bereitstel­ lung der Gartengeräte Für alle Hauswarte, Gärtner, Hausbesitzer, Hobbyhandwerker und Spezialisten der Gebäudeunterhaltung ist der vor der Türe stehende Frühling der Moment, für die Bereitstellung und Wartung der verschiedenen Geräte. Neben den alljährlichen Unterhaltsarbeiten bei Kleingeräten wie Rasenmesser schleifen und Zündkerzen auswechseln erhöhen die periodischen Kontrollen auch die Lebenserwartung aller mechanischen Arbeitshilfen. Die Wartung von Kleingeräten kann zudem mit einem Besuch im Shop an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern

und damit mit einem interessanten Überblick über die Neuigkeiten und Fortschritte der Arbeitsinstrumente verbunden werden. Die Firma Nicollier als Markenvertreterin von Spitzenprodukten der Landtechnik wie «DEUTZ-FAHR» und «HÜRLIMANN», «Steyr-Case» und «Pöttinger» sowie Kleingeräte wie «Kärcher» und «Stihl», bietet ihren Kunden nicht nur kompetente Beratung, sondern auch umfassenden Service für sämtliche gängigen Marken und Modelle. So ist auch die Beschaffung von nicht vorrätigen Ersatz- und Verschleissteilen innert kürzester Zeit gewährleistet.

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Die weit über die Region hinaus bekannte Firma nimmt die Herausforderung der in nächster Nähe wachsenden Baumarktriesen an. Nicollier Landmaschinen ist überzeugt mit freundlicher, persönlicher und fachkundiger Beratung sowie auch ganz individuellen Lösungen, immer einen Schritt vor der mit den riesigen unpersönlichen Centern verbundenen Hektik und dem Verkaufsstress zu sein. (mm) Nicollier Landmaschinen, Inh. Alexander Brüllhardt Lindenmoosstr. 16, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 761 41 11/12, www.nicollier­landmaschinen.ch

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ZEITUNG April 2018

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«Hausi dä Schwinger» – für das Zürcher Kantonale Die überdimensionalen Figuren entstanden im Verbund der AlbisbrunnBetriebe. Albisbrunn Schreinerei, Albisbrunn Metallbau, Albisbrunn Malerbetrieb und Albisbrunn Druck & Werbetechnik arbeiteten Hand in Hand bei der Erstellung der Schwingfest-Werbeplattformen. Sechs Betriebe arbeiten eng zusam­ men Eine absolute Stärke von Albisbrunn ist der Verbund der sechs Produktionsbetriebe unter einem Dach. Projekte, bei welchen verschiedene Arbeitsgattungen involviert sind, können dank kurzer Wege, direkter Kommunikation und koordinierten Abläufen effizient und kostengünstig realisiert werden. Ganz besonders kommt diese Albisbrunn-Stärke auch bei Bauprojekten zum Tragen, wo Baumeister-, Schreiner-, Metallbau- und Malerarbeiten anfallen und sich der Bauherr möglichst

nur einen Ansprechpartner wünscht, der alle Arbeiten koordiniert. Für die Signaletik sind die Dienstleistungen der Albisbrunn Druck & Werbetechnik gefragt. Albisbrunn Maschinenbau bietet zudem als klassischer Teilefertiger Präzisionsteile aus unterschiedlichsten Werkstoffen für den Maschinenbau. «Hausi der Schwinger» – ein Produkt der Albisbrunn Spielwaren Mit dem 108. Zürcher KantonalSchwingfest feiern die Freunde des Schwingens die Lebendigkeit von Werten und Traditionen - sie erleben die Kraft des Ursprünglichen und die Verbundenheit mit der eigenen Herkunft. Wie kann ein sinnvolles Andenken an das Fest die Bedürfnisse seiner grossen und kleinen Besucher erfüllen und zugleich originell und klar unterscheidbar den Anlass und den Veranstaltungsort positionieren? Am schönsten mit einem Mitbringsel und Glücksbringer – «Hausi dem Schwinger»! Spielzeuge aus Holz gelten für viele als besonders typisch für die Schweiz. Auch unsere Schwinger sind aus dem richtigem Holz geschnitzt – aus Ahorn. Die Hosenträger halten auch bei blitz-

Die genossenschaftliche Verankerung machts möglich. Wenn es bei uns gut läuft, profitieren auch die Kundinnen und Kunden.

schnellen Würfen und komplizierten Verrenkungen – und wenn genug gespielt ist, machen sie zuhause eine gute Figur, sei es auf dem Buffet oder im Kinderzimmer. Anlässlich des Schwingfests wird «Hausi der Schwinger» von den Albisbrunn Spielwaren verkauft. Die Figur kann danach direkt bei Albisbrunn Spielwaren bezogen werden.

Andreas Stahel, andreas.stahel@mobiliar.ch Generalagentur Affoltern Thomas Naef T 044 762 50 60 Schaden T 044 762 50 20 mobiliar.ch

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Am 6. Mai 2018 findet in Hausen am Albis das 108. Zürcher Kantonal­ schwingfest statt. Albisbrunn als Königspartner hat für die Werbung an den Dorfeingängen «Hausi dä Schwinger» geschaffen.

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Veranstaltungen

Freitag, 13. April 2018

Infoveranstaltung im Haus zum Seewadel

Am Dienstag, 17. April, in Affoltern Dass die Öffentlichkeit jährlich eingeladen wird, das hat im Haus zum Seewadel in Affoltern Tradition. Am 17. April kommen die Besucher analog den vergangenen Öffentlichkeitsanlässen in den Genuss von Hausbesichtigungen und Informationen.

Dr. med. Tim Klose, trägt vor und diskutiert mit den Teilnehmenden. (Bild zvg.)

Vertrauen ist besser Öffentlicher Vortrag von Dr. Tim Klose Am Donnerstag, 19. April, findet im Mehrzweckraum Haus Rigi im Spital Affoltern um 19 Uhr ein öffentlicher Vortrag von Dr. Tim Klose zum Thema «Vertrauen ist gut» statt. Wir leben in einer Zeit, in der viel Vertrautes infrage gestellt wird, politisch und persönlich: jahrzehntelange Bündnisse stehen zur Diskussion, die sicher geglaubte Altersvorsorge scheint gefährdet, Berufe verwandeln sich in Jobs, und die Patienten-ArztBeziehung wird immer öfter als Geschäftsbeziehung verstanden. Tim Klose, Chefarzt am Psychiatriestützpunkt, wird auf vielfachen Wunsch hin nach seinem letztjährigen Vortrag zum Thema «Vertrauen» Neues darüber vortragen, wie Vertrauen hergestellt werden kann und wieso zwischen Menschen nicht Kontrolle, sondern Vertrauen besser ist.

Jede Behandlung setzt auf Vertrauen Vertrauen ist die Voraussetzung, dass sich zwei Menschen offen miteinander austauschen können. Vertrauen wird gefördert durch Vertraulichkeit. So können Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Schülern und Lehrern, Patienten und behandelnden Personen gelingen. Daher bietet auch jede Behandlung am Spital die Garantie grösstmöglicher Vertraulichkeit. Gesetzlich besteht die Verschwiegenheitspflicht des Arztes wie auch aller anderen im Gesundheitswesen tätigen Personen.

Vertraulichkeit und Vertrauen am Spital Affoltern Am Spital Affoltern gilt die Garantie der Vertraulichkeit – besonders auch beim Einsatz moderner Dokumentations- und Kommunikationssysteme. Darüber hinaus kann jeder Patient in die Fachkompetenz und die vielfach über Jahre und Jahrzehnte kontinuierliche Präsenz erfahrener Pflegender, Ärztinnen und Mitarbeitender weiterer Gesundheitsberufe vertrauen. Wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse der Spiel- und Entscheidungstheorie, auch letztes Jahr mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, begründen den Vorteil des in der Überschaubarkeit des Spitals Affoltern unterstützten Vertrauens.

… Kontrolle ist besser, lautet eine Lenin zugeschriebene Redewendung. Dr. Tim Klose legt dar, dass das nicht stimmt und dass misstrauische Kontrolle verlorenes Vertrauen nicht wieder herstellen kann, weder in einer familiären Beziehung, zwischen Arbeitskollegen oder im Kontext eines Spitals. Vielmehr behindert Kontrolle Kreativität und bindet Ressourcen. Das psychiatrische Rezept gegen Misstrauen lautet: Vertrauen schaffen. Alle Teilnehmenden haben Gelegenheit, am Ende des Vortrags darüber zu diskutieren, wie dieses Rezept anzuwenden ist. (pd.) Vortrag «Vertrauen ist gut», Donnerstag, 19. April, 19 Uhr, Mehrzweckraum Haus Rigi, Spital Affoltern .

Den Seewadel in Ruhe besichtigen? Am 17. April ist das möglich. (Bild zvg.) mehr den heutigen Ansprüchen genügt. Der Zusammenhalt und der Spirit, der dort herrscht, tragen unter anderem mit dazu bei, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner zu Hause fühlen im Seewadel. Dieser Geist ist für alle fühlbar, die ins Haus kommen, auch wenn es nur zu Besuch ist. Am Dienstag, 17. April, von 18 bis 20 Uhr haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich informieren zu lassen und sich dabei auch noch von den feinen Apéro-Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnen zu lassen. Die nächsten Infoveranstaltungen solcher Art finden zu folgenden Daten und Zeiten statt: 9. August, 19 bis 21 Uhr, und 23. November, 14 bis 16 Uhr. Daneben wird das Haus zum Seewadel in nächster Zeit noch weitere Anlässe organisieren. Die Bevölkerung wird via Zeitung rechtzeitig über die Anlässe informiert. Ein Datum steht schon fest: Am 7. Mai findet am Abend ein öffentliches Referat statt zum Thema Herausforderungen im Bereitstellen von Angeboten im Altersbereich in Affoltern mit dem Pflegewissenschaftler Stefan Knoth. (pd.)

Der Kurs «Fondant, Buttercrème und Co.» des Familienzentrums Affoltern fand beim Publikum grossen Anklang. Nun findet am Samstag, 21. April, ein zusätzlicher Kurs statt.

Mit der richtigen Technik werden aus den Cupcakes richtige Meisterwerke. (Bild zvg.) Anmeldungen unter Telefon 044 760 21 13 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Informationen sind auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch zu finden.

Auf dem Lägerngrat wanderte die Gruppe auf steinigem Grund.(Bild Jens Howoldt)

Zügig ging es über den Lägerngrat Wanderbericht und Ausblick Die Naturfreunde Oberfreiamt erlebten am letzten Wochenende eine wunderbare Wanderung nach Regensberg. Am 29. April findet die nächste Wanderung statt. Für Naturfreunde und Gäste geht es innert fünf Stunden über die Albiskette. Morgens um sieben Uhr wagten sich die Oberfreiämter Naturfreunde erwartungsvoll auf die erste «Fitness am Berg»-Tour. Und sie waren alle fit, denn gleich zu Beginn standen in Baden die 468 Treppenstufen zum Schloss Schartenfels vor uns. Dann gings zügig weiter über den zugespitzten Höhenweg. Gewohnt ans Skifahren schwankten wir vorerst mit unsicheren Tritten über das Kalkgestein. Der Blick zurück zeigte uns das noch im morgendlichen Licht verschlafene Baden. Die Bärlauchfans kamen voll auf ihre Kosten! Für die zwölf Kilometer lange Wanderung brauchten die Natur-

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Guggi-Tipp Staudenkonzepte

Vertrauen ist gut …

Fondant, Buttercrème und Co.

Aufgrund grosser Nachfrage freut sich das Familienzentrum, am Samstag, 21. April, von 14 bis 18.30 Uhr einen zusätzlichen Kurs «Fondant, Buttercrème und Co.» durchzuführen. Die erfahrene Köchin und Bäckerin, Jeanine Schneyder, führt die Tortenbegeisterten durch diesen süss-behafteten Workshop. An diesem lehrreichen Kurs werden alle Wissbegierigen ausgiebig fragen, üben, lachen und natürlich auch naschen dürfen! (pd.)

An einem Informationsstand können Interessierte sich Unterlagen über das Haus, den Heimeintritt, die Patientenverfügung und vieles mehr holen. Zudem stehen die Frauen des Kaders des Hauses zum Seewadel für Fragen rund um den Heimeintritt zur Verfügung. Gerne erläutern sie den Besuchern auch das Angebot der Aktivierung, den Umgang mit Demenz im Haus zum Seewadel und weitere Themen rund um Pflege und Betreuung. Eine wichtige Aufgabe ist die Zusammenarbeit mit den Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner. Wie dieser Miteinbezug funktioniert, erläutern die kompetenten Frauen vor Ort gerne. Wie jedes Jahr können auch am kommenden Dienstag unter kundiger Führung das Haus, die wichtigen Räume und ein Zimmer besichtigt werden. Anders als andere Jahre finden keine Zusatzveranstaltungen wie musikalische Unterhaltung oder ein Fachreferat statt. Es wird bewusst ein Schwergewicht auf den Heimeintritt und die Arbeit und die Philosophie im Haus zum Seewadel gelegt. Die Mitarbeitenden sind stolz, im Haus zum Seewadel tätig zu sein, auch wenn das Haus schon lange nicht

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freunde dreieinhalb Stunden bis ins Städtchen Regensberg.

Am 29. April geht es weiter über die Albiskette Wer sich auf die kommende Wandersaison einlaufen möchte, erhält am Sonntag, 29. April, eine weitere Gelegenheit. Dann geht es zügig über die Albiskette. Wanderfreudige Naturfreunde und Gäste treffen sich um 7 Uhr am Bahnhof Sins und bilden dort Fahrgemeinschaften. Die Wanderung T2 dauert fünf Stunden und erfordert eine mittlere Kondition. Es gibt keine besonderen Schwierigkeiten. Trotzdem ist eine solide Wanderausrüstung, wer will mit Stöcken, mit einer Stärkung und mindestens einem Liter Getränk im Rucksack unerlässlich. Unterwegs gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. (pd.) Anmeldungen bis Freitag, 27. April, an: brigitta.kurmann@me.com, Telefon 041 410 04 88.

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die im Frühjahr austreiben, zu einer bestimmten Zeit blühen und im Spätherbst oft wieder zurückgeschnitten werden. Nicht immer einfach für den Laien, die ideale Bepflanzung aus der grossen Vielfalt auszusuchen. Spezialisten haben durch langjährige Studienarbeit neue Staudenkonzepte erarbeitet, die vom Frühjahr bis im Spätherbst immer etwas Blühendes bieten und sogar auch im Winter mit interessanten Strukturen und Fruchtständen für abwechslungsreiche Aspekte sorgen. Die vielfältigen Mischungen können mit Blumenzwiebeln ergänzt werden. Staudenkompositionen sind komplette Pflanzsysteme, die an ihrem jeweiligen Standort perfekt angepasst und ideal aufeinander abgestimmt sind. So gibt es Mischungen für kleinere Gärten aber auch für grössere öffentliche Anlagen. Nebst dem Vorteil, dass man sie nur einmalig pflanzen muss und sie danach jedes Jahr aufs Neue gedeihen, hält sich auch der Pflegeaufwand im Rahmen. Durch Abdeckung mit Mulch oder Splitt lässt sich die Arbeit noch einfacher machen.

Verschiedene Namensgebungen lassen auch die gewählte Mischung an Stauden erahnen. Zum Beispiel Sommernachtstraum, Indian Sunset, Silbermischung, Blütenschleier, Goldmischung u.a. Die Mischung Sommernachtstraum bringt durch die Kombination von Gräsern und dunkellaubigen Stauden etwas Geheimnisvolles hervor. Speziell die Gräser verleihen der Pflanzung eine gewisse Grazilität. Je nach Lage und Beschaffenheit des Bodens kann der Staudenliebhaber das passende Staudenkonzept auswählen. Anhand von mitgebrachten Fotos oder Skizzen können wir Ihnen fachmännische Hilfe anbieten und Ihr «zukünftiges Staudenparadies» gestalten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Guggi-Team

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FC WettswilH O PP Bonstetten Morgen Samstag kommt Mendrisio Nach Kosova vor Wochenfrist bekommt es der FC Wettswil-Bonstetten mit einem weiteren «Grossen» der Gruppe zu tun. Aus dem Tessin gastiert Mendrisio im Säuliamt, ein Gegner, welcher sich noch berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Aufstiegsspiele macht. Heimstärke ausspielen Für die Ausgangslage der Ämtler darf und soll der jeweilige Gegner kein entscheidender Faktor sein. Auch die aktuelle Rangliste soll für die Akteure nicht zu viel Bedeutung haben. Man braucht ganz einfach Punkte, um vom ungemütlichen, hinteren Tabellenbereich wegzukommen. Gerade im heimischen Moos ist der FCWB für jeden Gegner sehr unbequem und in jedem Match für Punktezuwachs gut. Genau mit dieser Einstellung wird die Mannschaft um Trainer Jérôme Oswald ins Spiel gehen, mutig agieren und so das bestmögliche Resultat anvisieren. Die Tessiner, welche über eine sehr routinierte,

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kampfstarke und homogene Truppe verfügen wollen ihrerseits ganz oben dranbleiben und haben für den Auftritt beim FCWB drei Punkte fest eingeplant. Dies umso mehr, als zuletzt eine bittere Heimniederlage gegen Tuggen eingesteckt werden musste. Ein Eigentor in der Nachspielzeit besiegelte die Niederlage der Tessiner, welche diesen Ausrutscher nun schnellstmöglich wieder gutmachen wollen. WB will Schwung aus Kosova-Spiel mitnehmen Grossartig die Performance, welche WettswilBonstetten vor Wochenfrist zeigte. Mit unglaublich viel Solidarität gelang auswärts ein 1:0-Erfolg über Kosova. Die gegenüber der Vorrunde kaum wiederzuerkennende Ämtler Erstligatruppe bewies die aktuell gute Form eindrücklich und brennt darauf, nun die nächsten Punkte vor eigenem Anhang zu realisieren. WB wird auch gegen Mendrisio die Aussenseiterrolle haben, aber genau diese Position scheint den Rotschwarzen zu liegen, man weiss um die eigenen Stärken und will sich vom aktuell guten Flow weiter tragen lassen. Um 16.00 Uhr ist Kickoff auf der Sportanlage Moos in Wettswil. (AWy)

FC WB 1 – FC Mendrisio

Samstag, 14. April 2018 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

«S’Drü» unterhält auch neben dem Platz Dass die dritte Aktivmannschaft auf dem Spielfeld in der Lage ist sehr gute Resultate zu liefern, ist inzwischen bekannt. Nach wie vor hat man gute Aussichten, im Kampf um den Aufstieg in die 4. Liga mitzureden. Nun will die Equipe um das Trainerduo Zwicky/Glättli auch neben der Meisterschaft Zeichen setzen und organisiert darum vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Juni ein Grümpelturnier auf den

Fussballplätzen im Moos. Es stehen verschiedene Kategorien zum Mitspielen zur Verfügung. Festliche Höhepunkte wie die WB-Bar mit DJ, vorzüglichen kulinarischen Leckereien und einem Public-Viewing aller WM-Spiele runden das Programm ab. Interessierte können alle nötigen Informationen via der Homepage (www.fcwb.ch) abrufen und sich so auch online anmelden. (AWy)

FCWB 2 – FC Oberrieden

News, Supportervereinigung, WB-Shop,

Sonntag, 15. April 2018 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Ranglisten, usw:

www.fcwb.ch

Beim 1:0-Sieg vs. Kosova verpasste WB mehr Tore nur knapp; wie beim Kopfball von Timo Todzi. (Bild Kaspar Köchli)

Platzerneuerung An der Generalversammlung des FCWB von Anfang Februar hat der gesamte Verein das Projekt für die Platzerneuerung deutlich unterstützt. In der Zwischenzeit folgten die Bewilligungen durch die Gemeinderäte von Wettswil, Bonstetten und Stallikon. Die Geschäfte werden demnach an den jeweiligen Gemeindeversammlungen im Juni zur Abstimmung gebracht. Gemeindeversammlungen: Stallikon: Mittwoch, 6. Juni 2018, 20.15 Uhr Wettswil: Montag, 11. Juni 2018, 20.15 Uhr Bonstetten: Dienstag, 12. Juni 2018, 20.00 Uhr Werden die Kredite in den Gemeinden gesprochen, kann die Anlage im Moos optimal erneuert werden. Durch den Ersatz des Hauptplatzes mit einem Kunstrasenfeld, erfolgt eine markant höhere Nutzung und speziell für die Junioren können die Trainingsmöglichkeiten verbessert werden. Weiter soll damit auch die Warteliste mit aktuell über 130 Kindern reduziert werden. WB hat mit dem wegweisenden Entscheid an der GV seinen Beitrag bereits bestätigt und übernimmt rund 1/3 der gesamten Kosten. Stimmbür-

ger der drei Gemeinden sollten sich das Datum also schon heute im Kalender markieren und an der Versammlung ihre Stimme für die Sportanlage abgeben. Alle aktuellen und künftigen WBler bedanken sich für die Unterstützung! (OHe)

Nächste FCWB-Spiele: Freitag, 13. April Wollishofen – Sen. 30+ Senioren 40+ – Kloten Samstag, 14. April Jun. Ee – Wädenswil Jun. Eb – Horgen Adliswil – Jun. Ec Jun. Db – YF Juventus Jun. Dc – Horgen Kosova – Jun. Ed Langnau a.A. – Jun. Ea YF Juventus – Jun. Ca Adliswil – Jun. Dd FCWB 1 – Mendrisio Wiedikon – Jun. D Sonntag, 15. April FCWB 2 – Oberrieden FCWB 3 – Freienbach Jun. B1 (CCJL) – Red Star Jun. A (CCJL) – Dietikon

20.00 Uhr 20.15 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr 14.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr 16.15 Uhr 10.15 Uhr 12.15 Uhr 14.15 Uhr 16.15 Uhr

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Sport

Freitag, 13. April 2018

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Hausemer Dancing Stars in Moskau Säuliämtler Duo platziert sich erneut in den Top 20 der Welt – diesmal bei den U21 An der Weltmeisterschaft U21 vom vergangenen Samstag ertanzten der 18-jährige Davide Corrodi und die 16-jährige Maja Kucharczyk vom Tscz in Moskau den hervorragenden 17. Platz von 70 startenden Paaren. Ein einmaliges Ergebnis für die Schweizer Tanzsportszene. Dieser Erfolg der beiden Hausemer Gymischüler ist auch deshalb so aussergewöhnlich, weil die Weltmeisterschaft in Moskau mit 70 teilnehmenden Paaren stattfand und die Russen mit «Armeen» von Topathleten vertreten waren. An dieser offen ausgetragenen Weltmeisterschaft kann jedes Land nicht nur eines, sondern so viele Top-Paare nominieren, wie es will. Für die Schweiz war es nur das eine Paar mit Davide Corrodi und Maja Kucharczyk. Die beiden schlugen dann auch bis auf vier Nationen (Japan, Litauen, Moldavien und Russland) sämtliche Mitstreiter. Vor ihnen platzierten sich 13 russische Paare. Den ganzen Rest der Welt, tanzstarke Nationen wie Kasachstan, Italien, Spanien, Portugal, Polen, China, Estland, oder Thailand konnten sie hinter sich lassen.

Gigantische Atmosphäre in der Moskauer Megasport-Arena In Russland ist Tanzsport sehr beliebt, sodass sich am vergangenen Wochenende, an den russischen Ostertagen, sehr viele Zuschauer im 12 000 Personen fassenden Eishockeystadion von Moskau einfanden. Ein erhabenes Gefühl für die Athleten, so viel Beachtung zu finden und bei aufgeheizter Stimmung ihr Bestes zu zeigen. Die Teilnehmenden tanzten auf einem überdimensional grossen 900Quadratmeter-Parkett. Während sieben Runden tanzten jeweils zwölf Paare gleichzeitig, und die zwölf Wertungsrichter mussten daraus die besten 24 auswählen. Speziell bei der 10-Tanz-Weltmeisterschaft wird sofort auf 24 Paare reduziert.

Verdienter Einzug ins Viertelfinale

Davide Corrodi und Maja Kucharczyk brillierten in Moskau. (Bild zvg.)

Ein Sonntag zum Vergessen

FC Knonau-Mettmenstetten kassiert in Zürich 8:2-Schlappe Gegen die Stadtzürcher vom FC Red Star 3 hat der FC KnonauMettmenstetten eine 8:2-Niederlage einstecken müssen. Nun geht es um den Ligaerhalt. Bei schönstem Frühlingswetter traten die Ämtler am Sonntagmorgen auswärts beim FC Red Star 3 zum ersten Rückrundenspiel an. In der Vorrunde resultierte aus der Begegnung beider Mannschaften noch ein 1:1. Anpfiff und sogleich schienen die ersten sieben Spielminuten vielversprechend. Gleich zweimal erkämpfte sich Alex M. eine Chance, den FC Knonau-Mettmenstetten in Führung zu bringen – leider ohne den nötigen Abschluss. Durch eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft konnten die Gastgeber dann sogleich ihre erste Gelegenheit kaltblütig ausnutzen und punkteten in der zehnten Minute zur 1:0-Führung. Der Red Star setzte die Ämtler mit ihrem schnellen und genauen Zuspielen weiterhin mächtig unter Druck. Das Versäumnis der Gäste, trotz Rückstand ein gepflegtes und sicheres Aufbauspiel zu wahren, kom-

plettierten zusätzlich viele Fehler und so setzten die Gastgeber zur Doppelführung an – Resignation beim FC Knonau-Mettmenstetten. Auch konditionell war der FC Knonau-Mettmenstetten dem Gegner offenbar nicht gewachsen. Praktisch bei jedem Angriff erspielte sich Red Star eine Überzahl und kam so zu guten Abschlüssen. Dementsprechend überraschte es auch nicht, dass die Tore zum 3:0 und 4:0 folgten. Eine kurze Annäherung zum 4:1 tat nichts zur Sache, denn diesen Gegenangriff beantwortete die Heimelf just mit einem 5:1 und erhöhte nur wenige Minuten später zum 6:1.

Rote Karte in den Schlussminuten Der FC Knonau-Mettmenstetten fand an diesem Sonntag offenbar überhaupt keine Mittel, um den taktangebenden Gegner zu bremsen und so kam es in der Schlussphase zu den Toren Nummer sieben und acht. Erst am Schluss kamen die Ämtler noch zu einem weiteren Treffer und so endete die Partie mit einer 8:2-Schlappe.

Zu allem Ärger kam hinzu, dass der FC Knonau-Mettmenstetten sich in den letzten Spielminuten nach einem Foulspiel provozieren liess und eine rote Karte kassieren musste. Dem Trainerduo steht nach dieser dürftigen Vorstellung der 1. Mannschaft harte Arbeit bevor, will man den Ligaerhalt schaffen. Viel Zeit bleibt nämlich nicht – die Ämtler empfangen bereits am Mittwoch den FC Langnau a.A. Ein tröstendes Fazit zum Schluss: Es muss wohl auch ein bisschen an der weniger optimalen Vorbereitungszeit gelegen haben, dass die Ämtler nicht wie in der Vorrunde auf Augenhöhe aufgetreten waren: Während der ganzen Winterpause war nämlich kein Rasentraining möglich. Can Külahcigil FC Red Star 3– FC Knonau-Mettmenstetten 1, 8:2 Sportplatz Allmend Brunau. Aufstellung: S. Nemany, D. Lüscher, B. Gjoshi, M. Gjini, F. Sula, L. Sefedini, N. Ahmeti, L. Ismajlaj, M. Ismajlaj, K. Ismajlaj, A. Mazza, F. Krasniqi, H. Nemany, B. Ismailay, A. Kouadio Bemerkungen: Fckmm ohne J. Steinemann (krank), B. Jaha (Ferien), G. Ismajlaj (gesperrt), J. Ewason (verletzt), L. Vollenweider (verletzt).

Die Tennisplätze erwachen aus dem Winterschlaf

Die Vorbereitungen für den Saisonstart am 20. April laufen Nach dem Winter haben Mitglieder des Tennisclubs Säuliamt am letzten Samstag mit der Instandstellung der Plätze begonnen. Die Vorfreude auf die neue Sandplatzsaison ist gross. Letzten Samstag wurde bei bestem Frühlingswetter mit den Instandstellungsarbeiten der Sandplätze des TC Säuliamt begonnen. Viele Freiwillige haben das Clubhaus einem Frühlingsputz unterzogen und die vier Sandplätze für die professionelle Instandstellung vorbereitet. Wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen, ist der Saisonstart für den 20. April geplant. Während der Saison

werden diverse Interclub-Spiele und Turniere organisiert.

Jugendförderung Ein wichtiger Grundsatz des Vereins ist es, Kindern das Tennisspielen zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit der Tennisschule, geleitet von Dor Arnold, funktioniert schon seit Jahren bestens. Knapp 50 Kinder und Jugendliche sind derzeit aktive Clubmitglieder. Dank tatkräftiger Unterstützung mehrerer erfahrener Interclubspieler kann auch dieses Jahr wieder ein Gratistraining für Kinder und Jugendliche organisiert werden. Fünf Junioren-Teams hatten letztes Jahr erfolg-

reich im Interclub gespielt. Dieses Jahr hofft der Verein, sieben Mannschaften anmelden zu können. Zudem sind auch für 2018 wieder zwei einwöchige Tenniscamps geplant.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte sich das Paar bestens vorbereitet. Insbesondere auch an den letzten beiden Wochenenden in Pieve di Cento (I) und in Cambrils (E), sammelten sie wertvolle Erfahrungen in den World Open, Standard und Latein. Es war klar, alles war optimal vorbereitet und musste super laufen, und

zwar ab dem ersten Tanz. Bereits in der ersten Runde musste das maximale Können gezeigt werden. Zuerst tanzte das Paar die fünf Tänze in der Disziplin Latein (Samba, ChaCha, Rumba, Paso Doble und Jive), dann erfolgte der Kleiderwechsel, um in Frack und langer Ballrobe die StandardTänze (Englischer Walz, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Jive) darzubieten. Die Anspannung war gross und die Freude riesig, als die beiden ins Viertelfinale einzogen. Nachdem sie nochmals alle zehn Tänze zeigen durften, wurden sie auf den für die Schweiz einmaligen 17. Rang benotet. Dieses Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Ein toller und verdienter Lohn für das harte, disziplinierte und wochenlange Training der beiden Hausemer, die zum ersten Mal in der Kategorie U21 mitkämpften. Wer Maja Kucharczyk und Davide Corrodi live erleben möchte, kann sie gerne für eine Show buchen oder sie am Hausemer Turnier im Gemeindesaal miterleben. Am Samstag, 2. Juni, werden ab 13 Uhr Paare verschiedener Alters- und Stärkeklassen von Kindern bis Senioren ihr Können zeigen. (pd.) Infos unter: www.davide-maja.ch oder www.tanzsportclubzug.ch.

Silbermedaille für Cédric Müller Erfolgreicher Säuliämtler in Basel: Der 13-jährige Cédric Müller belegte am International Swiss Junior Open 2018 den zweiten Rang. Cédric Müller von der Karateschule Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis holte sich am Samstag, 7. April, den zweiten Rang im Kata (Schattenkampf) an den International Swiss Junior Open 2018 in Basel. Die Lehrer und Mitschüler des Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis gratuliert ihrem erfolgreichen Karateka herzlich zu seinem wohlverdienten Platz. (pd.) Weitere Informationen: www.kenwakai.ch.

Cédric Müller bei der Übergabe seines Pokals. (Bild zvg.)

Biker Urs Huber in Frankreich wieder auf dem Podest Zwei Wochen nach Abschluss des afrikanischen Mountainbike-Etapprennens Cape Epic ist Urs Huber am letzten Sonntag gut in die europäische Rennsaison gestartet. Im französischen Laissac erreichte der Mettmenstetter Marathon-Biker den dritten Platz hinter Europameister Tiago Ferreira aus Portugal und dem früheren Weltmeister Ilias Periklis aus Griechenland. «Es war ein brutaler

und zäher Kampf, währenddem ich über weite Strecken am Limit fahren musste. Doch es hat sich gelohnt. Ich bin sehr zufrieden mit dem dritten Platz», rekapitulierte Huber. Er sei vom Cape Epic nicht restlos erholt angetreten, habe aber dennoch nahezu mit den Besten mithalten können. Nächstes Ziel: Die Bikemarathon-EM im italienischen Spillimbergo am 22. April. (map.)

Erfolgreiches Wochenende für Malin Ott

Interclub und diverse andere Turniere Auch in dieser Saison werden sich mehrere Aktivteams im Interclub messen. Zudem sind diverse Turniere während der Saison geplant. Doch auch die Geselligkeit wird im Verein grossgeschrieben. Jeweils freitags findet das Tennis für Jedermann/Jedefrau statt. So lernt man schnell neue Tennispartner kennen und kann sich gut in den Club integrieren. (pd.)

Malin Ott holte am Concours in Cham am 7. April im R100 und im R105 auf Castella den ersten und zweiten Rang. (Bild zvg.)


FC Affoltern a. A. Die Aufholjagd geht weiter

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Spieleckdaten der 1. Mannschaft

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FC Affoltern am Albis 1 – FC Männedorf 1 Samstag, 14. April 2018, 18.00 Uhr Ort: Im Moos

2. Liga, Gruppe 1 (10. April)

Der gute Trend muss fortgesetzt werden, um weitere Punkte zu holen.

Der FC Affoltern am Albis empfängt morgen Samstag, 14. April den FC Männedorf im heimischen Moos und ist dabei weiterhin auf Punkte angewiesen.

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Nach der verpatzten Vorrunde konnte sich das «Eis» in den bisherigen Rückrundenspielen steigern und bereits wichtige Punkte einfahren. Trotz dieses positiven Rückrundenstarts ist es wichtig, dass schnellstmöglich weitere Punkte gesammelt werden und der Abstand auf ein Nichtabstiegsplatz verkleinert wird. Am besten schon beim Spiel gegen den FC Männedorf. Der FC Männedorf musste sich am vergangenen Samstag dem FC Hor-

gen geschlagen geben. Davor holte er jedoch sieben Punkte in drei Spielen und liegt aktuell mit 24 Punkten auf dem sechsten Zwischenrang. Wenn die Jungs vom Widenbad weiter so punkten, werden sie dieses Jahr frühzeitig nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Die Koller-Elf kann sich dabei vor allem auf Stürmer Bochiccio verlassen, der zehn der 19 Tore schoss. Im Gegensatz dazu konnte der FCA bereits 27 Tore erzielen, dies reichte jedoch erst zu 13 Punkten und das Fanionteam ist weiterhin im Besitz der Roten Laterne. Es wird somit wieder viel Einsatzwille nötig sein, um von diesem unbeliebten Platz wegzukommen. Dem Trainer-

gespann Filipovic/Correia stehen für das Spiel wiederum genügend Spieler zur Verfügung. Apropos Filipovic/Correia: Anlässlich der Generalversammlung vom vergangenen Montag wurde durch Sportchef Marti bekanntgegeben, dass die Verträge der beiden um ein Jahr verlängert wurden. Somit geht Filipovic in seine bereits zehnte Saison als Chef-Coach, was auch im Amateur-Bereich eine Ewigkeit bedeutet und durchaus positiv gewertet werden kann. Das Team des FCA freut sich auf zahlreiche Unterstützung, Anpfiff im Moos ist um 18:00 Uhr. Hopp FCA! Claudio Antenen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

FC Adliswil 1 FC Lachen/Altendorf 1 FC Stäfa 1 FC Red Star ZH 2 FC Regensdorf 1 FC Männedorf 1 FC Wädenswil 1 FC Horgen 1 FC Urdorf 1 FC Schlieren 1 FC Seefeld ZH 1 FC Srbija ZH 1 FC Küsnacht 1 FC Affoltern a/A 1

Spiele Pkt. 14 31 16 28 16 27 16 26 16 25 17 24 15 22 15 22 15 20 17 18 16 16 16 16 15 13 16 13

Die kommenden Heimspiele Freitag, 13. April 2018 20:15 FCA 30+ – FC Freienbach Samstag, 14. April 2018 10:00 FCA Cc – FC Oetwil-Geroldswil b 10:00 FCA Db – FC Altstetten ZH c 10:00 FCA Ea – FC Horgen b 12:00 FCA Dc – FC United Zürich b 14:00 FCA Juniorinnen C – FC Lachen/Altendorf 16:00 FCA Cb – FC Engstringen Sonntag, 15. April 2018 15:00 FCA A+ – Centro Lusitano Zurich

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Freitag, 13. April 2018

herkömmliches

«Ich setze mich gerne für unser Spital ein»

Charisma

Menschen im Säuliamt: Martin Jegge engagiert sich im Spital Affoltern Seine Laufbahn begann als Automatikmonteur bei der Sandoz. Heute arbeitet Martin Jegge im Spital Affoltern und ist glücklich, sich für diese Institution einsetzen zu können. In der Freizeit lässt er seine Modellflugzeuge starten. ................................................... mit martin jegge sprach marianne voss Im Spital Affoltern arbeitet Martin Jegge als Leiter Immobilien und Infrastruktur mit vielen verschiedenen Personen zusammen. «Das sind Stationsleitende, Verantwortliche aus der Hauswirtschaft oder auch Ärzte», erklärt er. «Und natürlich habe ich auch offene Ohren, wenn beim Mittagessen jemand vom Reinigungspersonal eine Anregung ausspricht.» Seit bald sechs Jahren sei er hier tätig und dabei sehr glücklich. Er schwärmt: «Ich setze mich gerne für unser Spital ein. Es ist für mich ein Geschenk, für eine Institution arbeiten zu dürfen, die den Menschen dient.» Er könne bei diesem Job seine Stärken und Kompetenzen einbringen und er lerne auch immer wieder viel dazu. «Ich liebe meinen Job, denn ich tue hier etwas Sinnvolles.» Dazu führt er genauer aus: Bei seiner Tätigkeit gehe es zum Beispiel darum, Räume für neue Geräte optimal umzubauen. «Das Ziel ist dann, dass die Abläufe für Patienten, Mitarbeitende und Ärzte angenehmer und wirtschaftlicher sind.» Natürlich kommt im Gespräch auch die Zukunft des Spitals zur Sprache. «Ich stehe persönlich voll und ganz hinter der vorgeschlagenen Auflösung des Zweckverbands und der Gründung einer gemeinnützigen AG. Auch begrüsse ich die Richtung der Betriebskommission für einen Neubau sehr.»

Vom Baselbiet nach Affoltern Aufgewachsen ist Martin Jegge im Baselbiet, genau gesagt in Münchenstein. «Die Sporthalle und das Gartenbad direkt gegenüber dem Basler Fussballstadion befinden sich übrigens auf Münchensteiner Boden», erwähnt er mit Stolz. Nach den Schulen absolvier-

Martin Jegge im Spital Affoltern, wo er vom Reinigungspersonal bis zu den Ärzten die meisten kennt. (Bild Marianne Voss) te er bei der Sandoz eine Lehre als Automatikmonteur. Es folgte das Studium am Technikum zum Elektroingenieur (HTL), später dann noch zusätzliche Studien und Weiterbildungen. Er war bei der Brown Boveri (heute ABB) angestellt und reiste viel herum. «Zuerst war ich in Ägypten und Griechenland, um in der Zement- und Montanindustrie elektrische Antriebe in Betrieb zu nehmen.» Andere Jobs führten ihn in die Druckindustrie, wo er sogenannte Rollenwechsler einsetzte, und später in die Planung von Kehrichtverbrennungsanlagen. Im Jahr 2000 nahm er eine Arbeitsstelle im Spital Sanitas in Kilchberg als technischer Leiter an. Das sei quasi sein Einstieg in die Spitalwelt gewesen. Und es war auch der Moment, in dem er mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern nach Bonstetten zog. Durch eine Fusion, verbunden mit einer internen Zusammenlegung, verlor er nach zehn Jahren den Job in Kilchberg. «Ich wusste dort nur eines, nämlich, dass ich wieder in einem Spital arbeiten möchte.» Nach einer kurzen Übergangslösung erhielt er dann diese Stelle – seine Traumstelle – im Spital Affoltern.

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bauernregel «Ist der April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.»

In der Freizeit geht Martin Jegge oft mit seiner Frau spazieren oder wandern. Er besucht auch öfters Konzerte. «Meine Frau singt in einem Chor, und da gehe ich natürlich dann gerne an die Aufführungen.» Sein wichtigstes Hobby ist aber das Modellfliegen. «Schon als Jugendlicher baute ich selber Flugzeuge zusammen. Dann, nach vielen Jahren, habe ich das Hobby aktiviert und heute bin ich Mitglied der Modellfluggruppe Affoltern.» Die Flugzeuge kaufe man inzwischen fast fertig montiert. «Und ich habe ein Niveau erreicht, in dem ich nicht nur Bruch heimbringe.» Er lacht. Früher habe ihm das Bauen und Kleben mit Holz Freude gemacht, heute fasziniere ihn die Technik. «Das Modellfliegen ist für mich ein sehr guter Ausgleich zur anspruchsvollen Arbeit. Ich habe andere Leute um mich. Ich bin aber auch mit meinen Gedanken voll konzentriert bei meinem Flugzeug, das ich steigen lasse und schliesslich wieder sicher auf den Boden bringen möchte.» Der Übungsplatz des Vereins befinde sich bei Ottenbach, erklärt er: «Und einmal im Jahr findet dann ja der grosse Anlass auf dem Flugplatz

Hausen statt, wo wir der Bevölkerung zeigen dürfen, was unsere Flieger können.» Zum Schluss kommt Martin Jegge nochmals aufs Spital und die Vision eines Neubauprojekts zu sprechen. «In einem Neubau könnten die verschiedenen Dienstleistungen örtlich sinnvoll konzentriert und die Zimmer dem heutigen Standard angepasst werden. Und mit einem neuen Spital wäre für die Bevölkerung die medizinische Grundversorgung in den nächsten Jahrzehnten gesichert.» Doch eben, im Moment habe man eine grosse Herausforderung zu bewältigen: «Wie kriegen wir das Projekt zum Fliegen?»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Saisonstart auf dem Zugersee

Ab 15. April fahren die Kursschiffe wieder

7° 16°

Luzern 8° 16°

Flugzeuge steigen lassen

Am Sonntag, 15. April, um 9.45 Uhr starten die Kursschiffe der Zugersee Schifffahrt in die Saison. Der neue Fahrplan eignet sich dank zwei kurzen Rundfahrten noch besser für spontane Kurzausflüge. Am Sonntag, 15. April, um 9.45 Uhr geht es wieder los. Die Zugersee Schifffahrt eröffnet die Kurssaison 2018 mit der ersten grossen Rundfahrt. Neu gibt es jeweils am Sonntagnachmittag zwei kurze Rundfahrten. Dies ist besonders für jene Gäste interessant, welche den See lieben, aber trotzdem nicht den ganzen Tag auf dem Schiff verbringen wollen. Eine alte Bekannte hat den Weg zurück in den Fahrplan gefunden: Für die Zeit der Zuger Sommerferien gibt es aufgrund grosser Nachfrage jeweils

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Im Ausdruck Charisma steckt unübersehbar das griechische Hauptwort charis. Es bedeutet unter anderem Wohlgefallen, Gunst oder Gnade und entspricht dem lateinischen Wort gratia. Dementsprechend hiessen die Göttinnen der Anmut und des Wohlgefallens bei den alten Römern Grazien und die Griechen nannten sie Chariten. Nach althergebrachtem Verständnis sind Charismen ein Geschenk des Himmels: Besondere Fähigkeiten, die man bestenfalls entfalten, aber weder erwerben kann noch muss. Sie fallen einem unverdient zu oder sind einem als Gabe und Begabung bereits in die Wiege gelegt. So sah es insbesondere auch der Apostel Paulus, der die Bedeutung der unterschiedlichsten Begabungen in zwei Briefabschnitten (je im 12. Kapitel des Römer- und des 1. Korintherbriefes) eindrücklich beschrieben hat. Darin vergleicht er die menschliche Gemeinschaft mit den Gliedern und Organen eines Körpers, die alle aufeinander angewiesen sind und je auf ihre Weise zu einem organischen Zusammenspiel beitragen. Wobei er speziell darauf hinweist, dass die unscheinbaren Glieder nicht zu unterschätzen sind. Und ganz in diesem Sinne heisst es im 1. Petrusbrief: «Ein jeder diene den anderen mit dem Charisma, das er oder sie empfangen hat.» (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Torf stammt aus Moorlandschaften Zahlreiche Säuliämtler bereiten ihre Gemüsegärten auf den Sommer vor – Gemüse und Blumen gelingen auch mit torffreier Komposterde. Wer bei den zahlreichen Gartenbedarf-Anbietern im Knonauer Amt Sackerde kauft, hat die Wahl Produkte mit Torf oder ohne Torf zu kaufen. In der Schweiz sind die Moore seit 30 Jahren – seit das Stimmvolk die Rothenthurm-Initiative angenommen hat – geschützt. Damit auch die Moore im Ausland erhalten bleiben, muss weniger Torf importiert werden. Wer beim Gärtnern also etwas für die Umwelt tun will, kauft torffreie Erde. Verwendet werden kann torffreie Erde genau gleich. Wer Gemüse und Blumen etwas Gutes tun will, kann beispielsweise auf Bokashi-Kompost setzen, der leicht aus Haushaltgrünabfall durch Fermentation als konzentrierter und natürlicher Dünger und Kompost für den Gartengebrauch hergestellt werden kann. (sals/pd.)

Im Spital Affoltern geboren

dienstags und mittwochs wieder die beliebte kurze Nachmittagsrundfahrt mit Start um 14 Uhr am Landsgemeindeplatz in Zug.

Start in die neue Saison erstmals mit dem Bierschiff In diesem Jahr gibt es einen besonderen Auftakt in die Saison der kulinarischen und musikalischen Schifffahrten. Am 13. und 14. April laden nämlich die Veranstalter des 1. Bierschiffs alle Bierliebhaber am Bahnhofssteg auf die MS Rigi ein. Jeweils sonntags ab 12.45 wird die MS Schwyz zum Flammkuchenschiff. Wer «gluschtig» geworden ist, kann das Savoir-vivre auf dem Zugersee jeweils sonntags auf der MS Schwyz erleben. (pd.) Mehr zu den Angeboten der SGZ unter: http://www.zugersee-schifffahrt.ch.

Andrin Oliver, 4. April.

Louisa Pia, 5. April. (Bilder Irene Magnin)


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Veranstaltungen



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6.–22. April

Tradition lebt weiter!

Veranstaltung zur Freiwilligenarbeit in Kirche und Gesellschaft

Gerne verwöhnen ... wie immer mit em Röbi wir Sie mit rassigen Gerichten, kühlen Getränken und heisser Musik!

Frei und willig!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Reservation unter:

Mittwoch, 25. April 2018, um 19.30 Uhr

043 818 73 63

im ref. Chilehuus Affoltern, Zürichstrasse 94

Mo–Sa 10.00–23.00, So 10.00–18.00 Uhr

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Vortrag der ehemaligen Zürcher Stadträtin Monika Stocker zur Bedeutung der Freiwilligenarbeit für die Gesellschaft und für die Freiwilligen selbst

Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 Mit unserem neuen Reisecar!

Präsentation von Freiwilligenprojekten

Spargelessen Bohrerhof (DE) Donnerstag, 26. April 2018

Fr. 42.–

Hallau – Schaffhauserland dem Rhein entlang Dienstag, 8. Mai 2018

Fr. 40.–

offeriert vom ÄMTLER TANDEM

Muttertagsfahrt ins Toggenburg inkl. Mittagessen Sonntag, 13. Mai 2018

Fr. 82.–

Eintritt frei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

6. Gutmadinger Kramerfest (DE) Sonntag, 20. Mai 2018

Fr. 40.–

Schwarzsee – Fribourgerland Donnerstag, 7. Juni 2018

Fr. 40.–

Oberalp, Lukmanier und Gotthard-Pässefahrt Donnerstag, 5. Juli 2018

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018

Fr. 116.–

der reformierten Kirchen im Bezirk Affoltern Internationaler Apéro

Ferienreisen 2018 Hochschwarzwald/ DZ/HP Fr. 860.– Gengenbach 30. April bis 5. Mai 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen Einsteigen und geniessen! Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Europa-Park Rust Mittwoch, 25. April Carfahrt inkl. Eintritt Erw. Fr. 88.– Kinder 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 26. April Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 29. April 2018 Carfahrt Fr. 45.– Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 16. Mai / 6. und 27. Juni Carfahrt Fr. 45.– Crazy Ladies Shopping Stuttgart Samstag, 5. Mai 2018 Carfahrt Fr. 62.– Bellinzona, Samstag, 9. Juni 2018 Carfahrt Fr. 39.– Tagesfahrt zum Blausee Sonntag, 17. Juni 2018 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 65.– Helene Fischer 2018 Dienstag, 26. Juni 2018 Carfahrt inkl. Kat. 1, Fr. 220.– Carfahrt inkl. Kat. 2, Fr. 185.– Carfahrt exkl. Ticket Fr. 55.– Basel-Tattoo 2018 Freitag, 27. Juli 2018 Carfahrt inkl. Kat. 2, Fr. 164.– (Nachtvorstellung) Carfahrt exkl. Ticket Fr. 55.–

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Clemens Grötsch 2 x wählen als

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Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Ankündigung

Generalversammlung 2018 Freitag, 1. Juni 2018, 19.30 Uhr Im Saal Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 2. Mai 2018 schriftlich an die Wasserversorgung, zu Handen des Vorstandes, einzureichen. Es finden Vorstandswahlen statt. Affoltern am Albis im April 2018

Endlich schlank! Vortrag der Apothekerin Doris Küttel und Ernährungsberaterin Michèle Gambarini über ihr neues Konzept, welches Neurologie, Ernährungs-Gewohnheiten und das moderne Leben zusammenführt. Datum: Dienstag 24. April und Donnerstag 26. April 2018 Ort: Dorfstrasse 9, 1. OG, 8906 Bonstetten Zeit: 19.30 – ca. 20.45 Uhr, Anmeldung erwünscht in der Apotheke-Drogerie Heumoos, Bonstetten (044 700 21 21 oder bonstetten@apotheken-sigrist.ch)

Der Vorstand

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