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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 29 I 171. Jahrgang I Donnerstag, 13. April 2017

Froschtragaktion

Erfolgskurs

Dank aktiver Hilfe gelangen 3300 Amphibien sicher zu ihrem Laichgewässer. > Seite 3

Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich verzeichnete wenige Schäden. > Seite 3

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Spielzeugfrei Im Knonauer Kindergarten wurde nur noch mit Alltagsgegenständen gespielt. > Seite 7

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Multitalent SRF1 zeigt am Ostersamstag einen Dok-Film über das Wirken von Stephan Schmidlin. > Seite 10

Was hat es mit Karfreitag und Ostern eigentlich auf sich? A

ter, ein einziges Mal im Jahr für wenige Sekunden hinter diesen Vorhang ins «Allerheiligste» gehen durfte – dem unnahbaren Ort, an dem Gott gegenwärtig war. Der Hohepriester bat dort mit tierischen Opferblut um die Vergebung für die Sünden des Volkes. Durch Jesu vollkommene Hingabe bis hin zu seinem Kreuzestod jedoch, wurde der Weg in die Gegenwart Gottes, der Weg zu einer persönlichen Beziehung zu Gott eröffnet! Der trennende Vorhang war zerrissen. Von oben bis unten. Ein für alle Mal. Gott selbst hat ihn zerrissen. Er ist jetzt da, wo Christus stirbt und aufersteht. So gesehen ist dies eine neue Gegenwart Gottes. Der im Jahre 2015 verstorbene Priester und Künstler Sieger Köder hat eben diesen zerrissenen Vorhang zum Thema seines Bildes gemacht. Die beiden Seiten des Vorhangs hat er nicht als Stoff dargestellt, sondern als beschriebenes Pergament. Es ist der alte Bund, der hier zerrissen ist. Das vom Gesetz verordnete Priestertum ist überflüssig geworden, der Weg zu Gott ist nun für jeden frei.

m 14. April ist dieses Jahr Karfreitag, am 16. April feiern wir Ostern. Karfreitag ist in Zusammenhang mit Ostern einer der höchsten Feiertage im Christentum. Das zentrale Thema an diesem Tag ist Jesu Kreuzigung, sein Leiden und Sterben. So ist auch der Name «Karfreitag» von dem althochdeutschen Wort «kara» abgeleitet, was so viel wie «Leiden» bedeutet. An Ostern feiern wir dann Jesu Auferstehung. Viele Menschen können mit diesen christlichen Festtagen nicht mehr viel anfangen. Was hat es denn mit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu genau auf sich?

Braucht es den Karfreitag zwingend, damit Ostern funktioniert? Dass Jesu Kreuzigung ein historisches Faktum ist – die Römer betrachteten Jesus als Rebellen, die jüdische Obrigkeit sah in ihm einen Aufwiegler gegen die Tempelfrömmigkeit – ist unbestritten. Für uns Christen aber ist die nachösterliche Interpretation seiner Kreuzigung von Bedeutung. Das heisst, erst von Ostern her, also vom Auferstehungsgedanken her betrachtet kann Jesu Tod als Heilsereignis verstanden werden. Durch die Auferstehungsbotschaft haben wir also einen anderen Blick auf dieses Ereignis. Der Karfreitag, die Abwesenheit von Gott, die im Markusevangelium (Mk 15, 33) anschaulich und eindrücklich durch eine dreistündige Finsternis (Abwesenheit von Licht) beschrieben wird, in der Jesus am Kreuz mit dem Tode ringt, ist eine menschliche Erfahrung, die wir alle machen. Es gibt Zeiten in unserem Leben, in denen es dunkel wird und wir nicht mehr als die Macher unseres Lebens dastehen, wo wir nicht mehr alles im Griff haben, wo uns unser Leben zu entgleiten droht. Täler der Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit und der Angst tun sich auf. Lieblosigkeit macht sich breit. Wo aber die Liebe stirbt, da wird es dunkelste Nacht. So war es damals, so ist es heute. Die Frage ist, ob es für uns wieder Ostern wird. Als Christen hoffen wir, dass es keinen Karfreitag gibt, der nicht durch Ostern in ein neues, helles Licht gerückt wird. Das gilt heilsgeschichtlich, das gilt aber auch für mich ganz persönlich. In Jesu Leiden und Sterben und in seiner Auferstehung zeigt sich Gottes Gesicht. Zwei schöne Bilder dafür sind zum einen die Finsternis, die genau in dem Augenblick vorbei ist, als Jesus am tiefsten Punkt seines Lebens angelangt ist und Gott anklagt, zum anderen der Vorhang, der im Tempel in genau dem Moment zerreisst, als Jesus stirbt.

Die Finsternis ist vorbei «Und von der sechsten Stunde an war eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und um die neunte Stunde

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Forum Traurig, dass über die Sek. Hedingen nur negative Stimmen zu hören sind. > Seite 11

TätowierKünstlerin Nathalie Schneider betreibt ein Tätowierstudio in Wettswil, das sich schon rein optisch von anderen unterscheidet. Es ist hell und freundlich eingerichtet. Die Tätowierkünstlerin ist atypisch in der Szene. Im Interview erzählt sie, die ihr Handwerk auf buddhistische Art lernte, warum sich Menschen tätowieren lassen, worauf sie Wert legt und weshalb sie nicht jedem jede Tätowierung empfiehlt. ................................................... > Interview auf Seite 9

Eine besondere Woche Die Sekundarschule Affoltern führte nach zweijähriger Pause wieder eine Projektwoche mit allen Klassen durch. Eine Woche lang konnten die Schülerinnen und Schüler sich an anspruchsvollen Projekten beteiligen. Bei den Abschlusspräsentationen konnten sie den Kameraden das Geleistete vorführen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Jesus in den Rissen und Brüchen unseres Lebens, als Weg, Tür, Brücke Betrachtet man die Schärpen des zerrissenen Vorhangs als seitliche Umrahmung des Bildes, rechts und links als zwei Landschaften, so ist der gekreuzigte Christus in der Mitte der Weg (Joh 14, 6). Sieht man die Schärpen als den Rahmen eines Durchgangs in etwas noch dunkles, unbekanntes Neues, so ist der gekreuzigte Christus die Tür (Joh 10, 9). Betrachtet man die beiden Schärpen als zwei voneinander getrennte Welten, so ist der gekreuzigte Christus die Brücke. Jesus Christus steht in den Rissen unseres Lebens – als Weg, als Tür, als Brücke. Er steht im Riss meines Lebens. Er steht im Riss meiner Gebrochenheit, meiner Unvollkommenheit, meiner Krankheit. Und er steht für mich ein in den Rissen und Brüchen meines Lebens.

Die Liebe ist stärker als der Tod

Sieger Köder, Jesus stirbt draussen. Kreuzweg Bensberg, XII. Station. (Bild Sieger Köder-Stiftung Kunst und Bibel, Ellwangen)

schrie Jesus laut: «Eli, eli, lama sabachtani» – das heisst: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Mk 15, 33-34). Seltsam. Die Finsternis weicht genau in dem Augenblick, als Jesus sich mit den Worten aus Psalm 22 Gott selbst in die Arme wirft. Ausgerechnet als seine Verzweiflung am grössten ist, als er seine Klage herausschreit, da ist die Finsternis vorüber. Da fällt wieder Licht auf die Szenerie. Ein

Licht der Hoffnung, des Glaubens, des Vertrauens.

Der zerrissene Vorhang «...Jesus aber stiess einen lauten Schrei aus; dann starb er. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. « (Mk 15, 37-38). Ein unglaublicher Vorgang, weil nur ein einziger Mann, der Hohepries-

An Karfreitag stehen wir am Wendepunkt des Menschengeschlechts. Diese Wende kulminiert in Jesus letzten Satz «Es ist vollbracht.» (Joh 19, 30) Diese letzten Worte werden zum Fundament für ein neues und erlöstes Leben. Demnach haben wir nichts mehr zu verlieren, was nicht schon in Jesus Christus gewonnen ist. Darin liegt für mich die Grundlage unseres Osterglaubens: Die Beziehung zu Gott ist stärker als der Tod; die Liebe ist stärker als der Tod. Das ist das Evangelium. Das ist die frohe Osterbotschaft. Claudia Mehl, Pfarrerin in Maschwanden

400 15 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Delegiertenversammlung Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.00 Uhr, in der Engelscheune (1. OG), am Dorfplatz, 8911 Rifferswil A. Statutarische Geschäfte 1. Begrüssung, Wahl des Stimmenzählers 2. Kenntnisnahme des Protokolls der a. o. Delegiertenversammlung vom 26. Januar 2017 3. Abnahme der Verbandsrechnung 2016 4. Genehmigung des Geschäftsberichts 2016 5. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern • Projekt SoNeK | aktueller Stand • BVK | Sanierungsbeiträge 2017 • 20 Jahre Sozialtherapeutisches Wohnheim Central Die Unterlagen liegen ab 4. Mai 2017, beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während den Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 13. April 2017 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin

Todesfälle Affoltern am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 10. April 2017 werden an der Grundächerstrasse und am Grundächersteig zur Durchsetzung des rechtsgültig bestehenden Teilfahrverbotes bzw. zur Unterbindung des Fahrverkehrs drei Absperrpfosten montiert (Standorte gemäss Situationsplan vom 24. März 2017). Die Unterlagen liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Wettswil am Albis, 13. April 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

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Hans Moser

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

geb. 4. April 1932, von Schwarzenburg BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstrasse 27.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ottenbach

Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Affoltern am Albis Am 8. April 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Agatha Katharina Bertschinger geb. 5. Mai 1926, von Fischenthal ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus zum Seewadel. Bestattung am Mittwoch, 19. April 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Hatzi Roger und Mariella, Meiholzstrasse 7, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Umbau und Umnutzung bestehendes Ateliergebäude (Vers.-Nr. 618) zu Wohnraum, Meiholzstrasse 7, Kat.-Nr. 1630, Zone WG2

Mettmenstetten Am Mittwoch, 19. April 2017, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof (im engen Familien- und Freundeskreise), anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Beisetzung/Abdankung für

Rifferswil

Alfred Keller-Glantschnig

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Rifferswil, vertreten durch den Gemeinderat, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Team 4 Architekten ETH/SIA AG, Nordstrasse 110, 8037 Zürich Bauprojekt: Sanierung Schulhaus Geb. Vers.-Nr. 146 (Denkmalschutzobjekt) auf Grundst. Kat.-Nr. 2030, Jonenbachstrasse 16 (Zone für öffentl. Bauten)

Schürenweid 1, statt.

Stallikon

Grundächerstrasse und Grundächersteig

Am 6. April 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bauherrschaft: STWEG Weidelacher 33–37, Weidelacherstrasse 33–37, 8143 Stallikon Vertreten durch: GHP Immobilien, Zürcherstrasse 7, 8903 Birmensdorf Bauvorhaben: Ersatz bestehende Eichenschwellen-Stützmauern, Weidelacherstrasse 33–37, Kataster-Nr. 39, Zone W2/35

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Esther und Peter Schaudt, Stationsstrasse 43, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Terrassenanbau mit Treppenabgang beim Wohnhaus Vers.-Nr. 161 auf Kat.-Nr. 3756 an der Stationsstrasse 43 (Wohnzone W2a)

Der Friedhofvorsteher

Stallikon Am Donnerstag, 6. April 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Holzkorporation Ober-Mettmenstetten

Widmer Peter

TO D E S A N Z E I G E

gebboren am 15. Januar 1945, von Mosnang SG, wohnhaft gewesen Hüttenrain 32, 8143 Stallikon.

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem Vorstandsmitglied

Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, 18. April 2017, um 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 9. April 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Zimmerli geb. Mastel, Mafalda Epifana geb. 6. Januar 1925, Bürgerin von Safenwil AG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Ostermontag, 17. April 2017 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Fredi Keller Während 15 Jahren war er als Präsident für die Holzkorporation Ober-Mettmenstetten tätig. Er hat diese Aufgabe mit grossem Engagement und Fachwissen wahrgenommen. Wir sind dankbar für seine wertvolle Mitarbeit im Wald und im Vorstand, wir werden ihn in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Im Namen aller Mitglieder Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 13. April 2017

Aus Waldhütte Schnaps gestohlen

Hedingen zeigt Herz für Amphibien Dank «Froschtragaktion» gelangten 3300 Amphibien sicher zu ihrem Laichgewässer Was tun, wenn im Frühling auf einer Strasse viele wandernde Amphibien überfahren werden? Eine «Froschtragaktion» starten, sagte sich die Hedigerin Claudia Moser im Frühling 2016 und organisierte einen Amphibienzaun und Helferinnen und Helfer. Seit diesem Jahr steht die Aktion unter dem Patronat der Gemeinde Hedingen und ist ein voller Erfolg: rund 3300 Tiere wurden vom Zaun zu ihrem Laichgewässer getragen. Oberhalb von Hedingen liegen in Sichtweite des Weilers Frohmoos die Gerhauweiher. Mehrere tausend Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche versammeln sich hier jeden Frühling um zu laichen. Dazu müssen sie teilweise eine gefährliche Schranke überwinden: die Strasse von Hedingen in Richtung Frohmoos. «Ich konnte einfach nicht mehr zusehen, wie während der Amphibienwanderung in der Nacht Tiere überfahren wurden», erklärt Claudia Moser aus Hedingen. Deshalb startete sie im Frühling 2016 eine «Froschtragaktion». Sie suchte freiwillige Helferinnen und Helfer und holte sich auch Unterstützung bei der Gemeinde, beim Kanton und dem Natur- und Vogelschutzverein des Bezirks Affoltern (Nvba). Die Aktion startete im März 2016, nachdem die kantonale Fachstelle Naturschutz unbürokratisch und notfallmässig einen Amphibienzaun aufgestellt hatte. Eile war angesagt, da die Amphibienwanderung bereits begonnen hatte. 2016

Zum Laichen besuchen jedes Jahr mehrere 1000 Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche die Gerhauweiher oberhalb von Hedingen. (Bilder Urs Bircher) wurden rund 2800 Amphibien vom Zaun zu den Gerhauweihern getragen. Darunter waren auch einige der seltenen Feuersalamander. «Die Fachstelle Naturschutz war positiv überrascht von der grossen Zahl der gefangenen Tiere», erinnert sich Claudia Moser. Die freiwilligen Heferinnen und Helfer erhielten vom Nvba ein ausführliches Merkblatt mit Protokollblättern und wurden an Einführungsveranstaltungen auch vor Ort in ihre Aufgaben eingeführt. Grösste Priorität hat dabei ihre Sicherheit auf der Strasse, denn die Amphibien wandern am liebsten, wenn es regnet. Dann ist die Sicht für Autofahrer auf der in einer

Kurve liegenden Strecke im Wald nicht optimal. «Wichtig ist deshalb, dass die Zweierteams zum Beispiel durch Leuchtwesten gut sichtbar sind und dass ein Teammitglied immer die Strasse im Auge behält», meint die Biologin Regula Schmidt, welche die Aktion für den Nvba fachlich begleitete. Die von der Gemeinde auch dieses Jahr eingerichtete 30er-Zone im Projektabschnitt hat zur Sicherheit der Beteiligten beigetragen. «Viele Autofahrer haben sich den Trägerinnen und Trägern gegenüber rücksichtsvoll verhalten. Dafür sind wir sehr dankbar», meint die Initiantin Claudia Moser.

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Seit diesem Jahr steht das Projekt unter dem Patronat der Gemeinde Hedingen, deren Werkdienst auch den rund 300 Meter langen Zaun aufgestellt und die 30er-Zone eingerichtet hat. Die nächtliche Tragarbeit wurde von rund 25 Freiwilligen aus Hedingen und Umgebung sowie mehreren Mitgliedern des NVBA geleistet. Viele waren bereits zum zweiten Mal dabei. Der Erfolg der Aktion spricht für sich: rund 3300 Amphibien wurden von Februar bis Ende März 2017 transportiert. Und Spass machte es auch, wie die Rückmeldung einer engagierten Trägerin zeigt: «Schade, dass es schon vorbei ist!» (pd.)

Bei einem Einbruch in die Waldhütte «Teehüsli» in Stallikon haben Unbekannte vom 6. auf den 7. April eine Reihe von Schnapsflaschen sowie ein Radio gestohlen. Wesentlich höher als der Warenwert ist der durch das Aufbrechen der Türe entstandene Schaden: rund 4000 Franken. Kantons- und Kommunalpolizei sind in den vergangenen Tagen ausserdem aufgrund von Anwohner-Anrufen wegen Lärmimmissionen ausgerückt. Auf einer Baustelle in Hausen wurde am 7. April um 20.30 Uhr die Ruhezeit missachtet. Beim Eintreffen der Polizisten war man mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Weil Jugendliche gegen Mitternacht immer noch Basketball spielten, rückte die Kommunalpolizei am 7. April gleich zweimal aus: zum Schulhaus Schlossächer in Obfelden und aufs Schulareal in Knonau. Und auch in Ebertswil störten sich Anwohner am 8. April um 22 Uhr an Lärm, der durch laute Musik von Jugendlichen verursacht wurde. Eine gute Stunde später suchte die Polizei auch einen Spielplatz in Mettmenstetten auf, wo ebenfalls Lärm Anwohnern den Schlaf raubte. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Samstag, 15. April, feiern Sylvia und Rolf Maier in Stallikon ihre goldene Hochzeit. Wir gratulieren und wünschen den Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute für die Zukunft.

Zum 85. Geburtstag Rosa Facchini-Staub darf morgen Karfreitag, 14. April, in Obfelden den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich zum Ehrentag und wünschen ihr alles Gute.

Zum 80. Geburtstag

Erdkröten sind im Frühling neben den Grasfröschen die häufigsten Besucher der Gerhauweiher. (Bild Bernie Kohl, COO, Wikimedia Commons)

Am Abend werden die Fangkessel hinter dem Zaun geöffnet. In der Nacht und am Morgen werden sie geleert: Dafür braucht es viele Freiwillige.

Matthias August Stehli feiert heute Donnerstag, 13. April, in Affoltern den 80. Geburtstag. Am Samstag, 15. April, wird Elsbeth Dambach-Merz in Affoltern 80, am 15. April auch Gottlieb Huber in Stallikon, ebenfalls am 15. April feiert Erika Studer-Gut in Hausen ihren 80. Geburtstag. Am Dienstag, 18. April, wird Walter Friedrich Jaggi in Affoltern «Achzgi». Zu diesen Jubiläen gratulieren wir ganz herzlich und wünschen allen Jubilarinnen und Jubilaren ein schönes Fest und weiterhin viel Glück, Gesundheit und Freude. anzeige

Erfolgreich auf Kurs Geschäftsbericht der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67

Sichern und Versichern lautet der Grundauftrag der GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich. Sie erfüllt ihn in den Bereichen Brandschutz, Feuerwehr und Versicherung. Den Puls der Kunden fühlte die GVZ im Herbst 2016 mittels einer Kundenumfrage. Ziel der Umfrage war eine umfassende Bewertung der Leistungen. Im Berichtsjahr 2016 stand die Strategie 2017 bis 2020 im Fokus. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Kundenorientierung, der Steigerung von Effizienz und Effektivität sowie einer klaren Positionierung der GVZ als leistungsfähiges, verlässliches und innovatives Kompetenzzentrum für Prävention, Intervention und Versicherung. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Schadenverhütung und die Verankerung der korrekten Anwendung der schweizerischen Brandvorschriften BSV 2015 ge-

niessen weiterhin hohe Priorität. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und Wahrung eines angemessenen Mitteleinsatzes. Die GVZ führte im Herbst 2016 eine Kundenumfrage durch. Ziel der Umfrage war eine umfassende Bewertung der Leistungen. Über 2500 private und institutionelle Gebäudebesitzer haben den Fragebogen ausgefüllt. Die Kunden zeichnen ein sehr positives Bild der GVZ, die sie als professionelle und zuverlässige Dienstleisterin wahrnehmen. Die Feedbacks wurden mit konkreten Verbessungsvorschlägen ergänzt. Für die GVZ Ansporn genug, um 2017 noch besser zu werden.

Moderates Schadenjahr 2016 Die GVZ verzeichnete ein weiteres erfreuliches Schadenjahr: Bedeutende

Brandfälle fielen kaum an und das Versicherungsgebiet wurde weitgehend von Unwettern verschont. Der Schadenaufwand betrug insgesamt 43,7 Mio. Franken und verlief deutlich unter dem Zehnjahresmittel. Die Feuerschäden betrugen 40,4 Mio. Franken. Die Elementarereignisse schlugen mit 3,3 Mio. Franken zu Buche.

Solides Geschäftsjahr 2016 Nach einem Schadenjahr ohne Grossereignisse schliesst die GVZ das Geschäftsjahr mit einem Unternehmensgewinn von 52.5 Mio. Franken ab. Dieser Gewinn wird zur Erhöhung des Reservefonds verwendet. Dadurch wird die Haftungs-/Risikofähigkeit der GVZ gestärkt. Die Gesamtprämie kann für das Jahr 2017 konstant tief gehalten werden und ist weiterhin die günstigste Prämie der Schweiz. (pd.)


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Gemeinde Aeugst am Albis Kantonale und regionale Nutzungszonen – Festsetzung Gemeinde Aeugst am Albis Massgebende Unterlagen Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst am Albis vom 20. März 2017 Sachverhalt Anlass und Zielsetzung der Planung Im Herbst 2015 erfolgte die teilweise Nichtgenehmigung der revidierten kommunalen Nutzungsplanung der Gemeinde Aeugst a. A. mit Verfügung der Baudirektion (BDV Nr. 1463/2014). In diesem Zusammenhang haben wir darauf hingewiesen, dass eine gesamthafte Anpassung des Plans der kantonalen und regionalen Nutzungszonen erfolgen wird. Gegenstand Der Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. enthält ausschliesslich Landwirtschaftszonen (§ 36 Planungsund Baugesetz [PBG]). Als Informationsinhalte werden zusätzlich die nicht eingezonten Gewässerflächen und Waldflächen dargestellt. Gemäss revidiertem Waldgesetz (WaG) vom 1. Juli 2013 können die Kantone überall dort, wo sie eine Zunahme des Waldes verhindern wollen, die Waldgrenze statisch festlegen und in den Nutzungsplänen eintragen lassen (Art. 10 Abs. 2 lit. b und 13 WaG). Damit sollen die Planungs- und Rechtssicherheit verbessert sowie landwirtschaftliches Kulturland und Naturschutzgebiete besser vor unerwünschtem Waldeinwuchs geschützt werden. Die Festsetzung der statischen Waldgrenze ist in der Gemeinde Aeugst a. A. in diesem Sinne noch nicht erfolgt und kann im Falle von späteren abweichenden Darstellungen der Waldgrenzen eine Anpassung der kantonalen und regionalen Nutzungszonen zur Folge haben. Öffentliche Auflage und Anhörung Der Entwurf für die Festsetzung der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. lag vom 22. April bis 20. Juni 2016 öffentlich auf. Während der Auflagefrist und der Anhörung gingen keine Einwendungen ein. Der Gemeinderat von Aeugst a. A. sowie die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) nehmen mit ihren Schreiben vom 30. Dezember 2016 bzw. 14. Juni 2016 ohne Änderungsanträge von der Neufestsetzung des Plans der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. Kenntnis. Erwägungen Der Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. entspricht den Vorgaben gemäss § 36 PBG und kann festgesetzt werden. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. a PBG ist die Festsetzung durch das Amt für Raumentwicklung (ARE) zu publizieren. Die Baudirektion verfügt: I.

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Der Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. im Mst. 1:5000 vom 20. März 2017 wird festgesetzt. Der Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. liegt während der Rekursfrist und den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung Aeugst a. A., Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst a. A., sowie beim Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich, zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Das Amt für Raumentwicklung wird angewiesen – Dispositiv I bis III zu veröffentlichen – diese Verfügung zusammen mit dem Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. aufzulegen – nach Eintritt der Rechtskraft die Änderungen in der amtlichen Vermessung nachführen zu lassen – nach Eintritt der Rechtskraft das Inkrafttreten zu publizieren. Die Gemeinde Aeugst a. A. wird eingeladen – Diese Verfügung zusammen mit dem Plan der kantonalen und regionalen Nutzungszonen der Gemeinde Aeugst a. A. aufzulegen Mitteilung an – Gemeinde Aeugst a. A., Gemeinderat, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis (unter Beilage von zwei Plänen) – Verwaltungsgericht (unter Beilage von einem Plan) – Baurekursgericht (unter Beilage von zwei Plänen) – Amt für Raumentwicklung (unter Beilage von zwei Plänen) – Der Planungsgruppe Knonaueramt ZPK (unter Beilage von einem Plan) – Geoterra AG, Zugerstrasse 46, 8805 Richterswil (Nachführungsstelle)

Amt für Raumentwicklung

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von unserer

Heidi Bär 23. Januar 1938 – 7. April 2017

Den beschwerlichen letzten Abschnitt Deines Lebens bist Du mit viel Mut, Kraft und Tapferkeit gegangen. Wir durften Dich bis zur letzten Stunde begleiten. In stiller Trauer Doris und Andreas Meier-Schneebeli mit Familie Hansjörg und Uschi Schneebeli-Iten mit Familie Marian und Jakob Frei-Schneebeli mit Familie Regula und Hans Zürcher mit Familie Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab: Donnerstag 27. April 2017, 13.40 Uhr, Friedhof Kappel am Albis, anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man dem Spendenkonto Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, PC 85-391373-1, Vermerk: Heidi Bär Traueradresse: Doris Meier, Landstrasse 46a, 7252 Klosters Dorf


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 13. April 2017

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«Diese Woche war eine ganz besondere für uns alle» Begeisterte Schülerinnen und Schüler an der Projektwoche der Oberstufe Affoltern Nach zweijähriger Pause infolge der Sanierungsarbeiten am Schulhaus Ennetgraben führte die Oberstufe Affoltern vom 3. bis 7. April wieder eine Projektwoche durch. Die Oberthemen lauteten «Feel good – Gutes tun», «Berufswahl» und «Energie». Zum Abschluss der Woche präsentierten alle Gruppen ihre Resultate. ................................................... von bernhard schneider Ein ganzes Jahr lang habe die Vorbereitung gedauert, erklärte die Koordinatorin des Projektes, Nicole Fischer, im Interview mit der Schülerzeitung, die während der Projektwoche von einem Redaktionsteam erarbeitet wurde. Auf die Frage, ob sie dieses Amt wieder übernehmen würde, antwortete sie: «Ja, das würde ich. Ich finde die Projektwoche eine tolle Sache und es ist wichtig, dass sie stattfindet.» Gegenüber dem «Anzeiger» ergänzte sie: «Es war eine tolle Erfahrung, gemeinsam mit meinen engagierten Kolleginnen und Kollegen dieses Projekt zu planen und umzusetzen. Die ausgezeichnete Stimmung an der Präsentation am Freitagnachmittag hat gezeigt, dass der Funke zu den Schülerinnen und Schülern übergesprungen ist. Ich staunte über die vielen guten Resultate der Workshops.»

Starke Männer und Frauen Was zeichnet starke Männer und Frauen aus? Zum Workshop «Selbstverteidigung für Girls» der ersten Oberstufe fasst die Schülerzeitung zusammen: «Zuerst müssen sie lernen, wie entscheidend eine gute Körperhaltung ist. Sie stehen alle auf der Seite der Turnhalle und die Trainerin, Chantal, läuft in der Mitte durch und zeigt verschiedene Charaktereigenschaften wie ängstlich, offen, böse oder verschlossen.» Themen waren Möglichkeiten der Reaktion auf einen An- oder Übergriff, vor allem aber, «nein» zu sagen, was die Schülerinnen anschliessend trainierten. Beim Kicken auf den BoxSack konnten sie erfahren, dass mehr Kraft in ihnen steckt als sie zuvor geglaubt hatten. Im Workshop «Männersache» zählte das Schwingen zu den Höhepunk-

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«Get the Rhythm» lautete der Titel eines Workshops für die ersten Klassen. Das Resultat stiess auch bei den anderen Schülerinnen und Schüler anlässlich der Präsentation auf grosses Interesse. (Bilder Bernhard Schneider) ten. Die Knaben der ersten Oberstufe konnten hier unter anderem lernen, dass Kräftemessen durchaus freundschaftlich sein kann. Symbolisch steht dafür, dass der Sieger dem Besiegten nach dem Kampf das Sägemehl vom Rücken klopft. Im Seilpark erfuhren sie, dass Klettern nicht nur Kraft, sondern auch Mut, realistische Selbsteinschätzung und Geschicklichkeit erfordert.

Alpha-, Beta- und Gammastrahlen Für die Gruppe «Technische Berufe» konnte dank organisatorischer und finanzieller Unterstützung durch «IngCH – Engineers Shape our Future» ein besonders aufwendiges Programm zusammengestellt werden. In der Schülerzeitung wird der Bau von Robotern in Zweiergruppen beschrieben: «Es braucht Nerven und Ausdauer, denn es kommt schon vor, dass eine Gruppe wieder von vorne beginnen muss.» Dank Ausdauer und logischem Denken sei dann aber doch ein Wettrennen zwischen den Robotern verschiedener Gruppen zustande gekommen.

Sodann besuchte die TechnikGruppe das Kernkraftwerk Beznau. Einer der Schüler erläuterte auf diesem Ausflug bei der Präsentation detailliert die Unterschiede zwischen Alpha-, Beta- und Gammastrahlen. Weiter standen ein Besuch im Robotik-Labor der Universität Zürich und der Schweizer Metallbau AG Hedingen auf dem Programm sowie eine Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft der Mobilitätstechnik – von der Transportlogistik der römischen Feldzüge bis zu den selbstfahrenden Autos, die nach Bedarf vorfahren. Diese Aussicht begeisterte jene Schüler, die lieber mit dem Privatfahrzeug als dem öV fahren, nur beschränkt, denn wenn schon, möchten sie selbst am Steuer sitzen. Auch die anderen Workshops der zweiten Klassen befassten sich mit bestimmten Berufsgruppen. Ein praktisches Resultat erarbeitete die Gruppe «Handwerkliche Berufe»: Mit Unterstützung der Firma Agir reparierten sie den Fuss- und Bikeweg am Jonenbach und konnten sich kontinuierlich über den Fortschritt freuen, wenn sie den neu gekiesten Weg betrachteten.

Energie und ich Die dritten Klassen widmeten sich anspruchsvollen Themen im Bereich Energie. Was hat der Kauf einer schönen Rose mit dem Ausstoss von Kohlendioxid zu tun? Woher kommen die Kleider, die ich trage – wer hat sie für mich produziert? Die Schülerzeitung – ebenfalls ein Workshop der dritten Klassen – stellt fest: «Du brauchst 140

Liter Wasser pro Tag. Es überrascht mich, wie viel Wasser und wie viel Energie wir in unserer Konsumwelt verbrauchen.» Das Fazit am Schluss der 20-seitigen Schülerzeitung zur Projektwoche: «Wir danken den Lehrpersonen für die wunderbaren und tollen Projekte, die wir machen konnten. Diese Woche war eine ganz besondere für uns alle, die wir nicht vergessen werden.»

Nach dem Volleyballspiel am Morgen konnten die Schülerinnen und Schüler mit Gips, Stein und anderen Materialien Gegenstände gestalten.


Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Berg viel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um mich und sagte: «Komm wir gehen heim.»

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Donnerstag, 13. April 2017

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Spielsachen in die Ferien geschickt Am Knonauer Kindergarten wurde sechs Wochen mit Alltagsgegenständen gespielt Die Knonauer Kindergartenkinder beschäftigten sich während sechs Wochen ganz ohne vorgefertigte Spielsachen. Mit dem Projekt spielzeugfreier Kindergarten wurden ihre Lebenskompetenz, Sprach- und Konfliktfähigkeit gefördert. ................................................... von andrea bolliger Ein Spielzeug nach dem anderen verschwand in der letzten Woche vor den Sportferien aus den Knonauer Kindergärten. Die Kinder durften selber entscheiden, welche Sachen sie zuerst in die Ferien entlassen wollten. Nach den Ferien fanden sie im Kindergarten nur noch Gegenstände des Alltags, wie Stühle, Tische, Aufbewahrungsboxen, Decken, Tücher, Seile, Körbe und Zeitungen vor. Mit diesen sollten sie sich nun bis zu den Frühlingsferien beschäftigen. Damit sie sich die Stunden im Kindergarten trotzdem vergnüglich gestalten konnten, mussten sie ihre Fantasie walten lassen und Spiele erfinden. Die Lehrperson gibt nicht mehr vor, was gemacht werden soll, sondern die Kinder selbst entscheiden dies. Das heisst nicht, dass die Lehrpersonen in dieser Zeit weniger gefordert wären. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn sie müssen die Kinder in den verschiedenen Ecken des Kindergartens im Blick haben und bereitstehen, wenn es zu gefährlichen Situationen kommt. Auch können die Kinder manchmal lauter werden als im strukturierten Kindergartenbetrieb. Durch den Verlust von Spielzeug kann Langeweile und Frust entstehen. Diese gilt es auszuhalten beziehungsweise auszufüllen. Lebenskompetenzen wie Konflikt- und Problemlösefähigkeit, Sprach- und Ausdrucksfähigkeit und Beziehungsfähigkeit sowie die Frustrationstoleranz sollen gefördert werden. Dies trägt im Erwachsenenleben dazu bei, dass Menschen widerstandsfähiger auf Lebenskrisen reagieren. Das Projekt spielzeugfreier Kindergarten wird immer auch von Coaches der regionalen Suchtpräventionsstellen begleitet.

«Verkäuferlis», Feuerwehr und Zirkus Es ist nichts Aussergewöhnliches, wenn sich Kinder um Spielzeug streiten. Während des spielzeugfreien Kindergartens waren es Decken oder Tücher, die mehrere Kinder gleichzeitig für sich beanspruchen wollten. Nach einigen Wochen seien die Kinder vielfach in der Lage, ihre Streitigkeiten selber zu bewältigen, erzählt Kindergärtnerin Ursula Stierli. Wo dies nicht anzeige

Schlussrunde mit den Kindern, Ursula Stierli und Klassenassistentin Doris Annen (hinten sitzend). (Bild Andrea Bolliger)

Die Mädchen vergnügen sich beim Seilspringen.

Die Buben nutzen die Tische und Bänke zum Spielen.

gelang, stellten sie und ihre Kolleginnen kritische Fragen, die die Kinder selber erkennen liessen, ob es ihnen darum ging, dass sie den beanspruchten Gegenstand brauchten oder sie ihn einfach nur haben wollten. Spiele wie «Verkäuferlis», Feuerwehr, Cowboys oder Zirkus sind auch heute noch beliebt. Aus Zeitungen wurden farbige Stäbe gebastelt, die gleichzeitig als Fernrohre oder Gewehre dienten. Zum Rutschen wurden Sitzbänke an die Tische gelehnt. Kindergärtnerin Corinne Brunner steht daneben, weist darauf hin, dass es so zu gefährlich sei und zeigt ihnen, wie sie die Bank stellen müssen, damit sie hält. In der Schlussrunde erzählen die Kinder was und womit sie gespielt haben. Ein Bub sagt mit leuchtenden Augen: «draussen spielen». Die Kamera-

Fragezeichen. Die Kinder dürfen sich erklären, müssen aber nicht. Vor den meisten Kindern steht das Schild «übermütig» am Boden. Der Junge, welcher das Schild «wütend» vor sich auf den Boden gestellt hat, meldet sich zu Wort: Er beklagt, dass sein «Ich will nicht mehr» beim «Fangis» nicht akzeptiert worden sei. Ursula Stierli gibt das Thema in die Runde und ermahnt die Kinder künftig zu respektieren, wenn ein Kamerad oder eine Kameradin deutlich signalisiert, dass er oder sie nicht mehr will. Sie lässt die Runde ein lautes «Stopp» rufen.

den stimmen ihm zu. Assistentin Doris Annen hat den ganzen Morgen mit ihnen draussen verbracht. Sie ist mit dem Verlauf des Morgens nicht ganz zufrieden und erzählt, dass sie einschreiten musste, als Kinder im Gebüsch auf nicht besonders dicke Äste stiegen und diese zu knicken drohten. Ursula Stierli dankt ihr für die Meldung und repetiert die Regel: «Ich bleibe gesund, die Sachen bleiben ganz. Dazu gehören auch die Pflanzen, nicht dass der Abwart ein gelbes Band um die Sträucher machen muss und ihr da nicht mehr hindürft», ergänzt sie. Die Kinder erhalten Gelegenheit, ihre Gefühle zum vergangenen Morgen auszudrücken. Sie tun dies zuerst wortlos mit Schildern mit Begriffen wie übermütig, wütend oder einem

Grosser Gewinn für die Schulreife Ein Kind ist erleichtert darüber, dass es nicht mehr Unfälle gegeben habe. Ursula Stierli will wissen, was vorge-

fallen sei und fragt nach. Es ist nichts Schlimmes geschehen, niemand ist verletzt, nur einen blauen Fleck hat es gegeben. Tatsächlich gebe es während des Projektes, wo die Kinder mehr herumtollen ein paar Beulen mehr, als im Regelkindergarten, sagt die Kindergärtnerin und weist darauf hin, dass es auch normalen Kindergartenbetrieb und in alltäglichen Situationen zu Unfällen kommen könne. Ursula Stierli ist sich bewusst, dass der spielzeugfreie Kindergarten nicht bei allen Eltern auf Zustimmung stösst. Das Projekt sei als Ergänzung zum Regelkindergarten zu sehen. Sie stellt fest, dass die Sprachfähigkeiten und die Selbstwahrnehmung der Kinder in den vergangenen Wochen gestärkt wurden. Dies sei auch ein grosser Gewinn für die Schulreife.


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Donnerstag, 13. April 2017

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Kunst, die unter die Haut geht Nathalie Schneider aus Wettswil ist eher atypisch in der Tätowier-Szene Auf den ersten Blick ähnelt das Studio von Signs Tattoos von Nathalie Schneider in Wettswil eher einer gemütlichen Praxis. Die Möbel sind hell, die Räume wirken grosszügig. Die für eine Tätowiererin ungewöhnliche Einrichtung unterstreicht die klare Philosophie und Ethik der Künstlerin.

Ja, das ist so. In den Anfängen kam es vor, dass Jugendliche mit gefälschten Unterschriften der Mutter zu mir kamen. Zum Glück blieb ich hart und verlangte die Unterschriften beider Elternteile, so kam es dann aus, dass die Unterschrift falsch war. Ich verlange auch bei Scheidungskindern beide Unterschriften. Es ist mir persönlich aus ethischen Gründen wichtig, mit beiden Elternteilen gesprochen zu haben und deren Einverständnis zu haben, auch wenn es gesetzlich nicht verlangt wird.

«Anzeige»r: Sie müssen eine sehr begabte Zeichnerin sein, wenn Sie diesen Beruf ausüben? Nathalie Schneider: Vielfach gehört es nicht zum Standard, dass der oder die Tätowierer/in Entwürfe kreieren kann. Meist wird dies extern gegeben oder die Sujets werden Büchern oder Heften entnommen. Meiner Meinung nach ist das aber die Basis, die man mitbringen sollte. Schon meine Vorfahren waren zeichnerisch und kreativ tätig. Als es um meine Berufswahl ging, hiess es, mit Zeichnen lasse sich kein Geld mehr verdienen. So habe ich im Verkauf und im kaufmännischen Bereich gelernt und war lange Zeit im Personalbereich tätig. Vollkommen zufrieden war ich in meinem Betätigungsfeld aber noch nicht. Wie kamen Sie zu ihrem Beruf ? Ein Bekannter bat mich, ihm ein Tattoo zu entwerfen. Es sprach sich herum, dass ich gut zeichnen kann. Wie es im Leben so läuft, traf ich einen Tätowierer, der fand, ich hätte Talent. Er fragte mich, ob ich bei ihm lernen möchte. Während vier Jahren lernte ich nebenberuflich bei ihm, auf buddhistische Art. Das heisst, mit dem ethischen Denken, dass eine Tätowierung einen Hintergrund haben muss. Das hatte Vorrang vor dem Geldverdienen und das war das Richtige für mich, sonst hätte ich das wahrscheinlich nicht gemacht. Er gab mir Leidenschaft und die Liebe zum Detail mit auf den Weg. Wie lange ging es, bis Sie selber tätowieren durften? Anfangs entzündete ich seine Räucherkerzen, servierte ihm Tee, reinigte ihm sein Werkzeug und bereitete seine Zeichnungen vor. Nach rund sechs Monaten durfte ich in seiner Anwesenheit selber tätowieren. Er zeichnete die Aussenlinien und ich arbeitete die Tätowierungen von innen aus. So lernt auch meine jetzige Praktikantin. Das ist wichtig. Jede Haut ist anders beschaffen und auch die Schmerzempfindlichkeit ist unterschiedlich. ...............................................................

«Am Material und an der Hygiene darf auf keinen Fall gespart werden!»

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«Mein Stil hat etwas Positives.» ............................................................... Haben sie schon Kunden abgewiesen und warum? Sehr viele. Vom Stil her zum Beispiel. Ich mache keine pornografischen oder rechtsradikalen Motive. Auch biomechanische Tätowierungen (Darstellung offener Wunden/Anmerk. der Redaktion) lehne ich ab. Diese gefallen mir nicht. Und wenn einem als Künstler etwas nicht gefällt, leidet die Ausführung. Es gibt genug Leute mit offenen Wunden im Leben, warum soll man sich eine tätowieren lassen? Mein Stil hat etwas Positives. Tätowierungen dürfen nicht negativ sein, sonst spiegeln sie sich in der Seele wider.

Nathalie Schneider beim Zeichnen einer Tätowierung. (Bild Andrea Bolliger) Was fasziniert Sie persönlich an Ihrer Tätigkeit? Alles – das beginnt mit dem Kundenkontakt und der Begegnung mit Menschen, die sich für etwas entscheiden, was ein Leben lang hält. Die Hintergründe berühren mich. Es hat nicht nur schöne Geschichten hinter den Tätowierungen, sondern auch traurige Schicksalsschläge. Mit meiner Kreativität kann ich Menschen glücklich machen. Verstehen Sie Ihre Arbeit denn eher als Kunst oder ist es ein Handwerk? Es ist eindeutig Kunst. In all den Jahren ist das Handwerk bei mir zur Routine geworden, jede Tätowierung ist aber immer ein eigenes Kunstwerk. Das ist in einem Aspekt besonders wichtig für mich. Ich hoffe, dass es nie jemand bereut, sich von mir tätowieren lassen zu haben. Das Kunstwerk muss ein Leben lang Freude bereiten. Das ist mir äusserst wichtig.

............................................................... Wann eröffneten Sie Ihr eigenes Studio? Mein Studio eröffnete ich 2003 an der Eggstrasse, seit fünf Jahren bin ich hier an der Poststrasse 3 tätig. Ich wollte mehr Intimität. Zuvor war ich im Parterre und obwohl ich nie Laufkundschaft wollte, gab es das manchmal und das störte mich sehr, denn ich kann nicht einfach zwischendurch von der Arbeit weg, um etwas zu erklären.

Ihr Studio ist hell und grosszügig eingerichtet: Sprechen Sie mit Ihrer Arbeit vor allem das weibliche Geschlecht an? Nein, ich spreche beide Geschlechter an, prinzipiell alle, die offen zu ihrem Wunsch nach einer Tätowierung stehen. Die Reinheit, die das Studio ausstrahlt, soll auch die Reinheit des Verstandes repräsentieren, das Überzeugte und Klare. Natürlich stellen die hellen Räumlichkeiten auch die Sauberkeit und Hygiene dar.

Warum lassen sich Menschen tätowieren? Das lässt sich grob umschreiben. Es kann eine Veränderung im Leben stattfinden. Der Grund warum sich Menschen zu einer Tätowierung entscheiden, kann ein schwerer Schicksalsschlag, eine neue Zielorientierung oder das Festhalten von Erinnerungen, die man nie verlieren möchte, sein.

Was unterscheidet Ihre Arbeitsweise von jener anderer Tätowierer? Es gibt auch Künstler, die das Mystische und Dunkle, dieses ausgeprägt Angsteinflössende sehr gerne präsentieren. Ich bin in dieser Branche atypisch, so wie ich denke und handle. Das stört mich nicht. Der Erfolg gibt mir recht. Ein Bekannter sagt mir offen und ehrlich, er würde nie zu mir

kommen. Ich sei ihm zu steril. Er besucht lieber Studios in einem Keller, wo während des Tätowierens geraucht und getrunken wird. Für ihn gehört dies zur Geschichte der Tätowierung. Dann gibt es jene, die glauben in einem Tattoo-Studio sei eine lebenslange Party im Gange. Das ist nichts Negatives, doch ist tätowieren eine Konzentrationsarbeit, die mit enormer Disziplin ernstgenommen werden muss. ...............................................................

«Was an Händen und im Gesicht tätowiert wird, kommt nicht gut an.» ............................................................... Lässt sich eigentlich auch reifere Haut noch gut tätowieren? Es ist natürlich schwieriger für mich, weil ich mich bei der Arbeit um mehr Spannung in der Haut kümmern muss, aber es ist klar machbar. Ich mache mir auch bei jüngeren Leuten bereits Gedanken, wie es aussieht, wenn die Spannkraft der Haut einmal nachlässt. Das ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit. Der Bauch bei Männern oder der Trizeps oder die Oberschenkel bei Frauen sind Stellen, die ich deshalb ungern tätowiere. Man muss beachten, dass wir Frauen das schwächere Bindegewebe haben. Tätowierungen sind in der Gesellschaft heute weitestgehend akzeptiert. Warum ist das so? Ich denke, dass es eher akzeptiert wurde, weil sich immer mehr Leute zu Tätowierungen bekannt haben, die eine berufliche Stellung erreicht haben. Man erkannte, dass sich diese Personen durch Tätowierungen nicht veränderten. Es ist aber ein Unterschied, ob jemand einen Totenkopf oder eine filigrane Blume trägt.

In verschiedenen Berufen müssen Tätowierungen abgedeckt oder unsichtbar gemacht werden. Wie finden Sie das? Ich finde das in Ordnung. Auch ich hätte meine Mühe einen Vermögensberater anzutreffen, dessen Schädel oder Gesicht tätowiert wäre. Das stellt eine Provokation dar und nicht die Dienstleistung, die man von ihm erwartet. Es gibt hingegen Tätowierungen, die überhaupt nicht stören und ein Kunstwerk darstellen. Diese können «Schmuck» sein und dem Erscheinungsbild des Menschen Aussagekraft und Charakter verleihen. Meine Arme und Beine sind auch tätowiert, an meinen Händen und am Dekolleté sieht man aber keine Tätowierung. Ich möchte immer noch frei sein, in dem was ich trage. Klar ziehe ich, wenn ich abends ausgehe, einmal meine Jacke aus, doch bis dahin hat man mich bereits auf andere Art kennengelernt. Es ist nun einmal so, dass der Mensch sein Gegenüber innerhalb der ersten drei Sekunden wahrnimmt und sich seine Meinung bildet. Besprechen Sie dies auch mit ihren Kundinnen und Kunden? Ja, wenn ich das Gefühl habe, eine Tätowierung passe nicht zu der Person oder sie würde es später bereuen, rate ich ihr davon ab. Im Beratungsgespräch versuche ich den Kunden so weit zu bringen, dass er selber merkt, dass das, was er sich vorstellt, zwar gut aussieht, er damit aber seine Freiheit aufgibt. Alles, was an Händen und Gesicht tätowiert wird, kommt nicht gut an, ausser bei den Tätowierern selber. Sie haben strenge Richtlinien für Ihre Kunden… Finden Sie? Bei unter 18-Jährigen beispielsweise verlangen Sie die Unterschriften beider Eltern.

Sind Menschen, denen Sie eine Tätowierung verwehrt haben, zu anderen Tätowierern gegangen? Ja, das ist so. Ich habe mehrere Leute abgewiesen, weil sie sich die Namen ihres Partners tätowieren lassen wollten. Sie taten es trotzdem. Dann kann es durchaus sein, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zu mir zurückkommen, um den Namen mit einem sogenannten «cover-up» zu überdecken. Viele lassen sich spontan im Urlaub tätowieren. Ist das fahrlässig? Das ist schwierig zu sagen. Das Einzige was ich bemängle ist, dass der Hygiene- und Farbenstandard auch in Bezug auf die Sterilität der Nadeln nicht in jedem Land garantiert werden kann. Doch ich möchte betonen, dass es auch in der hintersten Ecke der Welt gute Künstler gibt. Ihnen fehlen aber oft die finanziellen Möglichkeiten. Am Material und an der Hygiene darf auf keinen Fall gespart werden! ...............................................................

«Das Kunstwerk muss ein Leben lang Freude bereiten.» ............................................................... Welche Gefahren lauern? Der Kreislauf kann zusammenbrechen. Allergien sind ein grosses Problem. Gerade wenn Farbzusammensetzungen nicht sauber sind. Im schlimmsten Fall droht eine Blutvergiftung. Gibt es Menschen, denen Sie eine Tätowierung nicht empfehlen oder es ablehnen würden, ihnen eines zu stechen? Das gab es noch nicht. Der Kunde wartet bei mir schon eine gewisse Zeit, bis er zum Beratungstermin kommen kann. Viele sagen den Beratungstermin wieder ab, weil sie sich plötzlich gegen eine Tätowierung entscheiden. Das ist gut so. Es muss ein Prozess stattfinden, in welchem sich der Kunde darüber im Klaren wird, ob er sich wirklich tätowieren lassen will. Auch wenn ich die Zeit hätte, jemand spontan zu tätowieren, ich würde es nicht machen. Interview: Andrea Bolliger


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Donnerstag, 13. April 2017

«Im Slalom durchs Leben» SRF1 zeigt am Ostersamstag einen Dokumentarfilm über das Wirken von Stephan Schmidlin Am Samstag, 15. April, strahlt SRF1 um 14.50 Uhr den Dokumentarfilm «Stephan Schmidlin – Im Slalom durchs Leben» über das bildhauerische Schaffen des ehemaligen Kunstturners und Kabarettisten aus. Was er anpackt, das wird zum Erfolg: Als Kunstturner wurde er GeräteSchweizer-Meister, als Kabarettist erlangte er mit René Rindlisbacher als «Schmirinskis» Kultstatus und auch in seiner dritten Karriere, der Bildhauerei, scheint der Himmel die einzige Grenze für den Affoltemer Stephan Schmidlin: Wenn alljährlich der wichtigste Schweizer Sportpreis vergeben wird, erhalten die Besten der Besten eine von ihm gestaltete Bronzestatue. Er war es auch, der vor 13 Jahren auserkoren wurde, zum 100-Jahre-Jubiläum des Weltfussballverbands Fifa eine Skulptur beizusteuern. Sie zeigt 15 herausragende Fussballer, welche diesen Sport in den letzten 100 Jahren mitgeprägt haben und teils heute noch massgeblich mitprägen. Diese bilden eine über zehn Meter hohe Pyramide der Hoffnung, an deren Spitze zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge, den Erdball tragen. Ein nächstes anzeigen

Der «Sihlbogen» als roter Faden

Mit ausgeprägtem dreidimensionalen Vorstellungsvermögen wagt sich Stephan Schmidlin auch an die ganz grossen Herausforderungen. (Bild zvg.) Projekt fürs Eidgenössische Schwingfest 2019 in Zug ist bereits in Arbeit.

Der Fürst als Förderer Ein grosser Förderer von Schmidlin ist Albert von Monaco. «Stephan hat die

grosse Fähigkeit, Themen auf einzigartige Weise einzufangen», äussert sich der Fürst sehr wohlwollend. Möglich macht es das ausgeprägte dreidimensionale Vorstellungsvermögen des Skulpteurs. Mit Blick fürs Detail – und Sinn für Bewegung und Humor – ver-

steht er es, seinen Werken Leben einzuhauchen. «‹Schmidi› war immer ein absoluter Perfektionist», kommt im Dok-Beitrag der ehemalige Bühnenpartner René Rindlisbacher zu Wort, «er hat alles mit Leib und Seele gemacht.»

Schon zu Beginn seiner Laufbahn als Skulpteur im Jahr 2000 erkannte Stephan Schmidlin, dass die Aufzeichnung seiner künstlerischen Entwicklung ein hochinteressantes Zeitdokument sein würde. So begleiteten ihn während der letzten 17 Jahre professionelle Kamerateams und hielten in weitgehender Autonomie die wesentlichen Etappen seines künstlerischen Wirkens als Skulpteur fest. Dieses einmalige Zeitdokument eines talentierten Kreativen zeigt neben der Arbeit im Atelier so unvergessliche Momente wie seine erste internationale Ausstellung in Monaco – auf Einladung des Fürsten – sowie Highlights weiterer Ausstellungen im In- und Ausland. Darüber hinaus lernt man den faszinierenden Menschen Stephan Schmidlin privat und ganz ungekünstelt kennen. Roter Faden des Dokumentarfilms ist die Entstehung des gigantischen Sihlbogens, der 2015 anlässlich der Einweihung der gleichnamigen Genossenschaftsüberbauung in Zürich enthüllt wurde. Die 8 Meter hohe, 12 Meter lange und 26 Tonnen schwere Skulptur besteht aus zwei riesigen Mammutbäumen. (pd./tst.)


Forum ämtler kantonsräte meinen

Pendeln ist Privatsache In der Schweiz geniessen wir Niederlassungsfreiheit. Die individuelle Wahl des Wohnorts erfolgt nach Kriterien wie Familie, Freunde, Wohnlage, Kulturangebot, Naturnähe, Arbeitsweg, Schulen, ÖV-Anschluss und vielleicht auch nach dem Steuerfuss. Wenn in einem Haushalt mehrere Personen berufstätig sind, ist die Optimierung dieser Kriterien eine durchaus spannende Herausforderung, aber sie bleibt Privatsache. Autopendler ziehen heute bei den Steuern bis zu 20 000 Franken von ihrem Einkommen ab, Velopendler nur gerade 700 Franken. Im Sinne der Kostenwahrheit – das ist ein Grundanliegen der bürgerlichen Parteien – sähe das umgekehrt aus: Der Velofahrer braucht weniger Verkehrsfläche, verursacht keinen Stau, tut etwas für seine Gesundheit und schont damit die Umwelt und die Staatskasse. Nach

liberaler Gesinnung und im Sinne der vielgepriesenen Eigenverantwortung ist es nicht die Aufgabe des Staates, diejenigen Bürger steuerlich zu begünstigen, die einen besonders langen Arbeitsweg wählen. Wenn schon, dann wäre das Sache der Arbeitgeber, die einen Mitarbeiter trotz Wegzug halten wollen oder verlangen, dass ein Mitarbeiter schon um 6 Uhr früh da steht, wohin noch kein Bus fährt. Der Bund hat da den ersten Schritt gemacht und auf dieses Jahr den Pendlerabzug auf 3000 Franken begrenzt. Da erstaunt es wirklich, dass sich SVP, FDP und sogar die EVP erfolgreich für eine abweichende, höhere Obergrenze von 5000 Franken Abzug für Autopendler einsetzten und damit im Kantonsrat sogar Erfolg hatten. Im September hat nun noch das Stimmvolk das letzte Wort. Abgestimmt werden wird nur über eine Limite von 5000 Franken oder «unbegrenzt». Ich hoffe sehr, dass sich eine klare Mehrheit für diesen kleinen Schritt in die richtige Richtung findet.

Die Wahl des Arbeitsortes erfolgt nach verschiedenen Kriterien. Ein guter ÖV-Anschluss ist ein Argument. Die Optimierung solcher Kriterien ist nach Auffassung von glp-Kantonsrat Hans Wiesner Privatsache. (Archibild)

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Der Herr vom «Ängpass»

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Vor zwei Wochen diskutierten wir im Kantonsrat intensiv über die steuerlichen Pendlerabzüge. Hier meine Meinung aus grünliberaler Sicht:

Donnerstag, 13. April 2017

Arnistrasse Hedingen: Zurück zu den Fakten, Leserbrief im «Anzeiger» vom 7. April. Ein Herr kauft in Hedingen ein altes Bauernhaus. Er zieht ein und sagt, ah, da hat es ja noch eine Autostrasse vor meinem Haus, das habe ich gar nicht bemerkt. Diese Strasse möchte ich eigentlich nicht, wir müssen die Strasse sperren. Der Herr im «Ängpass» merkt nun, dass er einen Missgriff in die Immobilienkiste gemacht hat. Nun rammte er einen schwarzen, dicken, eisernen Marterpfahl auf die eine Seite in den Boden. Und auf der anderen Seite wird ein 30 Zentrimeter breiter Betonrand gepflastert (das noch auf öffentlichem Grund). Und schon ist der «Ängpass» etwas schmäler geworden, so gibt es noch mehr Staus. Das ist St.-Florians-Politik, beschütz mein Haus und zünd andere an. Früher hätte der Gemeinderat dem Herrn gesagt, wenn es Ihnen hier nicht passt, dann verkaufen sie das Haus wieder. Aber heute stellt ihm die

Gemeinde noch einen Verkehrsplaner zur Verfügung, sodass es noch komplizierter und teurer wird. Kurz zur Geschichte des «Ängpasses» im Unterdorf zu Hedingen: Anfang der 60er-Jahre entstand die Industriezone Hedingen. Die Gemeinde kaufte einen Bauernhof ganz billig, zonte das landwirtschaftliche Land in Industrieland um und verdiente sehr viel Geld. Leider vergass sie eine Zuund Wegfahrt zu bauen. So fuhr der wachsende Lastwagen- und Autoverkehr die nächsten Jahrzehnte weiterhin durch den schmalen «Ängpass». Vor etwa 15 Jahren wurde die neue Unterdorfstrasse gebaut. Eine breite und übersichtliche Strasse mit Trottoir als direkte Verbindung von Arni/Litzi nach Hedingen SBB. Alle freuten sich, dass der «Ängpass» endlich entlastet wird. Aber die neue Unterdorfstrasse wurde mit einem Fahrverbot belegt. Zu diesem illegalen Fahrverbot an der Unterdorfstrasse nehme ich keine Stellung, da sollen andere reden. Nun,

die Lösung ist ganz einfach: Zurück zu den Fakten. Entweder man macht gar nichts oder entscheidet sich für eine Einbahnlösung, die hinunter durch die Unterdorfstrasse führt und hinauf durch den «Ängpass». Dann ist das Problem auf eine elegante Art gelöst und kostet nicht mal 1000 Franken. Die Unterdorfstrasse als Einbahnstrasse ist für die Anwohner verträglich, weil sie übersichtlich und breit ist, ein Trottoir und eine 30er-Zone hat. Ich wundere mich sehr, warum der Gemeinderat sich plötzlich für die Variante Lichtsignalanlage einsetzt, die weit über eine Million Franken kostet. Laut Kantonspolizei ist dann eine 30-km/h-Zone nicht mehr möglich, und die Autos könnten mit 50 km/h durch den «Ängpass» kurven. Hoffentlich hat an der nächsten Gemeindeversammlung jemand den Mut und stellt einen Antrag auf Abstimmung der zwei Strassenvarianten. So würde dem ewigen Hin und Her, der Geld- und Zeitverschwendung endlich ein Ende gesetzt. Ueli Suter, Hedingen

Traurig, dass nur die negativen Stimmen zu hören sind! Eklat an der Sek. Hedingen, «Anzeiger» vom 7. April. Unser Kind besucht die Schule Hedingen mit Begeisterung und Freude! Und auch wir sind glücklich mit der Schule bei uns im Dorf! Festzuhalten ist, dass wir die Sekundarschule im Mosaiksystem für Hedingen gewählt haben. Wir Hedinger konnten entscheiden, ob wir unsere Kinder in Nachbardörfer schicken müssen oder ob wir die Oberstufe in Hedingen aufrechterhalten wollen, im Mosaiksystem. Das Unterrichten im Mosaiksystem ist eine enorme Herausforderung für die Lehrer und sicherlich nicht jedermanns Sache! Auch ist ein solches System nicht für jedes Kind geeignet, wie auch andere Systeme nicht jedem Individuum entsprechen. Erste Anfangsschwierigkeiten wurden mehr oder minder gut gemeistert. Nach grösseren Differenzen in den vergangenen Jahren, wurden Lösun-

gen gefunden und ein wirklich motiviertes Team konnte seine Arbeit aufnehmen. Und genau dieses Engagement und diese Unterrichtslust sind spürbar. Auf jeden Fall kann ich, aus meiner Sicht und nicht vom Hören Sagen, mit gutem Gewissen sehr positiv von der Sekundarschule Hedingen sprechen. Wir machten bis heute sehr gute Erfahrungen. Probleme wurden auf dem direkten Weg, prompt und erfolgreich gelöst. Der Weg via Medien schlägt grössere Wellen und verbreitet Ängste, auch bei den Schülern. Unser Kind ist traurig und hat Angst, dass weitere, geschätzte und engagierte Lehrer gehen. Soll das das Ziel sein, welches verfolgt wird? Wollen wir die Schule in Hedingen aufgeben? Für meinen Geschmack engagieren sich in dem Tumult zu viele Eltern, welche aktuell keine Kinder an der Sekundarschule in Hedingen haben. Vieles wird vom Hören Sagen weitergegeben. Vergangenes wird

nochmals aufgewärmt, Verbesserungen, welche erzielt wurden, werden nicht erkannt und die Kinder kommen nicht zu Wort. Sehen die Kinder die Problematik gleich? Und was erzählen die Lehrer von der internen Lehrerzusammenarbeit? Ich wünsche mir, für unsere Kinder, dass diese Konflikte direkt ausgetragen werden. Dass Eltern mit ihren Problemen den Kontakt zur Schule suchen. Dass eine grosse Diskussionsrunde ohne Medienpräsenz initialisiert werden kann. Dass wir unsere Kinder zu Wort kommen lassen und dass wir über die Lehrerzusammenarbeit informiert werden. Das was jetzt verbreitet wird, ist Angst bei den Kindern, Verunsicherung bei den Lehrern die einen wirklich guten Job machen, und (ich hoffe nicht) in der Folge der mögliche Verlust von weiteren guten Lehrkräften! Wollen wir das wirklich? Viviane Burkhard, Hedingen


Veranstaltungen

Kafenion Ostermontag, 17. April, 18.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

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Zahlreiche Säuliämtlerinnen und Säuliämtler liefen am Zürich Marathon. > Seite 22

Mit dem GP Osterhas beginnt am Ostersamstag die Säuliämtler Radsport-Trilogie. > Seite 23

Donnerstag, 13. April 2017

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Naherholung Das Knonauer Amt bietet zahlreiche attraktive Ausflugsmöglichkeiten. > Seite 24

Theater Casino Zug setzt auch auf Ämtler Massarbeit M4 Metallbau AG in Affoltern liefert Wendeltreppe Die Gesamtsanierung des Theater Casino Zug dauert noch bis Ende Sommer dieses Jahr. Bei Aussen- und Innengeländern sowie der neuen, seeseitigen Wendeltreppe setzt man auf die Ämtler M4 Metallbau AG. Es ist ein echter Brocken, welcher zurzeit in der Werkstatt der M4 Metallbau AG an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern entsteht. Mit zehn Tonnen ein Schwergewicht aus massivem Stahl. Drei Meter hoch ragt die schön geschwungene Wendeltreppe mit ihren zwanzig Tritten unmittelbar vor der Werkstatt in die Höhe und mit einem Durchmesser von nahezu vier Metern füllt sie den Vorplatz auch zu einem schönen Teil.

Und dennoch: Was jetzt gerade entsteht, wird in nächster Zeit wieder komplett demontiert. Die beschriebene Wendeltreppe ist nämlich wichtiger architektonischer Teil im Rahmen der Gesamtsanierung des Theater Casino Zug. Ende Sommer dieses Jahres wird das schmucke Stück, das sich aus zahlreichen Einzelteilen nach der harmonisierten EN-Norm 1090 zusammensetzt, seeseitig aussen die Terrasse im ersten Stock mit dem Parterre verbinden. Jürg Müller von der M4 Metallbau AG, deren Büroadresse Herferswil 32 in Mettmenstetten ist, spricht von einer ordentlich kniffligen und herausfordernden Arbeit: «Das Ganze muss zum Schluss ein echtes Schmuckstück sein, welches sich harmonisch an den alten Bau anschmie-

Kaffee – rösten und geniessen Kulinarische Leckerbissen in Ottenbach Schneebelis vierter Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» findet am Freitagabend, 21. April, in Ottenbach statt. Zu Gast sind Beatrice und Evelyne Rast von der Rast Kaffee AG in Ebikon.

Beatrice und Evelyne Rast sind zu Gast bei Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach. Die beiden Schwestern haben sich dem perfekten Kaffee verschrieben und führen die Besucher ein in ihre Welt. Der perfekte Kaffee! Der perfekte Espresso! Nach nichts weniger strebt Rast Kaffee. Damit der Kaffee und der Espresso aber perfekt schmecken, muss ein Höchstmass an Qualität auf der ganzen Linie vorausgesetzt werden, vom Pflanzen und Pflücken der Kaffeekirsche über das Rösten bis hin zum Aufbrühen des Kaffees in der Tasse. Zu hören sind spannende Geschichten über die Kaffeekultur und zu erfahren sind Tipps und Tricks für die beste Kaffeezubereitung. Die Gäste dürfen degustieren, sich überraschen lassen und – wie immer – eine selbstgemachte Kleinigkeit nach Hause mitnehmen. (pd.) «Kulinarische Leckerbissen» bei Schneebeli Schreinerhandwerk am Freitag, 21. April, ab 18 Uhr, an der Jonenstrasse 22, Ottenbach. Anmeldungen an info@schneebeli.ch oder Telefon 043 322 77 77. Parkmöglichkeiten an der Hobacherstrasse oder an

Beatrice (l.) und Evelyne Rast. (zvg.) anzeige

der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.

gen wird. Das erfordert Fingerspitzengefühl, ebenso wie entsprechende Feinarbeit.» Die schliesslich in rund drei Wochen von Jürg Müller feingearbeitete und nivellierte Treppe wird dann wieder komplett in die Einzelteile zerlegt und diese anschliessend feuerverzinkt sowie durch Oberflächenbehandlung pulverbeschichtet. Die Wendeltreppe ist aber nicht das Einzige, was in der M4-Werkstatt in Affoltern für das Theater Casino Zug entsteht. Die Ämtler MetallbauFirma, die gerade für Spezialanfertigungen besonderen Ruf geniesst, hat auch die originalen Aussengeländer auf die heute gesetzlich geforderte Höhe erweitert sowie spezielle Geländer für die Galerie im Innern gefertigt. (kb)

Die M4 Metallbau AG konstruiert und fertigt aus zahlreichen Einzelteilen die zukünftige Wendeltreppe. (Bild zvg)

Mehr Autos auf Schweizer Strassen In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 sind 72 769 neue Personenwagen auf die Strassen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein gekommen. Damit ist der Auto-Markt im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent gewachsen und entwickelt sich entlang der anzeige

Prognosen von Auto-Schweiz. Der März hat mit 30 509 Zulassungen und einem Plus von 4,8 Prozent massgeblich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Der Allrad-Boom hält weiter an, nachdem der 4x4-Spitzenplatz in Europa auch 2016 verteidigt werden konnte. Nach drei Monaten liegt der Anteil vierradgetriebener Personenwa-

gen bei 46,8 Prozent,Die Schweiz ist und bleibt das Allrad-Land Nummer eins in Europa. Wie die aktuelle Auswertung des Europäischen Automobilherstellerverbands Acea zeigt, konnte die Schweiz ihren Spitzenplatz beim Allrad-Anteil auch 2016 verteidigen. Detaillierten Zahlen unter www.auto.swiss.


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Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 14. April 10.00 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 15. April 21.00 Osternachtfeier Pfarrerin Bettina Stephan Singleiterin Eva Stückelberger und Team Sonntag, 16. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 19. April 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Ref. Kirche Affoltern a. A. Gründonnerstag, 13. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Der Frühling naht mit Brausen», Pfrn. E. Studer singt mit uns Lieder 18.30 Abendmahlsfeier in der Kirche Pfr. W. Schneebeli Karfreitag, 14. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. B. Bartels. Es singt der Gemischte Chor Affoltern 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 15. April 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 16. April 10.00 Familiengottesdienst Pfr. Th. Müller, M. Süess und Kinder des Familienmorgens Anschliessend Eiertütschen im Kirchenpark

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 14. April 10.00 Auf dem Friedhof: Karfreitagsgottesdienst-Beginn: Wort Pfrn. S. Sauder Flöte R. Brawand Ca. 10.20 Uhr In der Kirche: Predigt zum Thema «Verrat» mit Abendmahl Sonntag, 16. April 5.00 Osterwanderung Abmarsch 5 Uhr vor dem KGH. 10.00 Ostergottesdienst zum Wunder des Lebens mit Abendmahl Pfrn. S. Sauder Anschl. Apéro im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 14. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Beteiligung der Jugendlichen des Gründonnerstagprojekts Anna Gordos, Querflöte Vincent Dallèves, Orgel und Pfrn. Irene Girardet Samstag, 15. April 21.00 Osternachtfeier mit Taizé-Liedern Pfrn. Irene Girardet und Ad-hoc-Chörli Sonntag, 16. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl. Der Singkreis Bezirk Affoltern singt Auszüge aus Haydns Oratorium «Die Schöpfung» Mit Pfrn. Irene Girardet Während der Predigt hören die Kinder eine Geschichte im Pfarrhaus Anschliessend Apéro mit Eiertütschen

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 14. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Ueli Eichenberger, Posaune K. Müller, Orgel Sonntag, 16. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Florian Lorenzana, Gesang (Bass) und Querflöte, K. Müller, Orgel

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 14. April, Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser Anette Bodenhöfer, Orgel Sonntag, 16. April, Ostern 10.00 Gottesdienst mit Spiel der Kolibri-Kinder Abendmahl ums Osterfeuer vor der Kirche Pfarrer Walter Hauser Organistin Anette Bodenhöfer und das Kolibriteam mit Barbara Hack Ein- und Ausläuten durch die Läuterbuben Anschliessend Eiertütschen Donnerstag, 20. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Theres Meili präsentiert «Grogg-Filme»

Freitag, 14. April 10.00 Besinnlicher Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft) in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Sonntag, 16. April 6.30 Osterfrühgottesdienst mit Osterfeuer mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. T. Maurer in Maschwanden Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Morgenessen im Pfarrhaus 10.00 Feierlicher Ostergottesdienst «Noli me tangere» mit Abendmahl (Wein) mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden Musik: Veronica Hvalic Mittwoch, 19. April Konfirmandenfahrt mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. T. Maurer nach Wien

Karfreitag, 14. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl «Wofür lohnt es sich zu sterben?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Andreas Fischer, Orgel Ostersonntag, 16. April 5.30 Ostermorgenfeier in Kappel Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Pfr. Markus Sahli und weitere 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Was sueched ihr de Läbig bi de Tote?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Daniela und Alexander Knöpfel Trompete, Tuba und Flügelhorn

Donnerstag, 13. April 19.30 Eucharistiefeier Liturgiegruppe und Kommunionkinder 21.00 Begleitete Nachtwache bis 22 Uhr Freitag, 14. April 10.00 Treffpunkt für den Kreuzweg nach Rifferswil Ca. 11.30 Uhr Gottesdienst mit der Pfarrei Mettmenstetten in der Kirche Rifferswil 15.00 Karfreitagsliturgie Samstag, 15. April 21.00 Osternachtfeier mit dem Kirchenchor Beginn am Osterfeuer vor der Kirche Sonntag, 16. April 11.00 Eucharistiefeier Musik: Miriam und Lars Heinzer Kindergottesdienst

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Gründonnerstag, 13. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Karfreitag, 14. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Markus Sahli Ueli Eichenberger (Posaune) und Katrin Müller (Orgel) 17.15 Musik und Wort «Celtic Treasures» – Vom Dunkel ins Licht Lesungen: Pfr. Markus Sahli Ostersonntag, 16. April 5.30 Ostermorgenfeier in der Kirche und im Freien mit Osterfeuer und Tauferinnerung Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Florian Lorenzana (Bass und Querflöte) Katrin Müller (Orgel) 17.15 Musik und Wort «Toggenburger Klangquartett» – Cantate Alleluja Lesungen: Pfr. Markus Sahli Mittwoch, 19. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 20. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Ref. Kirche Knonau Karfreitag, 14. April Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu Christi 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Hildegard-Schola aus Bremgarten AG unter Leitung von Urs Seiler singt Johannes-Passion von Byrd und andere Werke, Abendmahl Thema: «War der heilige Geist Gottes auch im Kreuzesgeschehen gegenwärtig?» (dritte Predigt zum apostolischen Glaubensbekenntnis) Ostersonntag, 16. April Festttag der fröhlichen Auferstehung Christi von den Toten 6 30 Österliche Frühfeier in der Kirche Maschwanden Pfr. Mehl und Maurer Beginn am Osterfeuer draussen Nach der Lichtfeier Zmorge im Pfarrhaus Maschwanden 10.00 Familienfestgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Abendmahl Kirchenchor Gesangverein Knobf singt Missa Lumen von Meyerhofer Tauferinnerung Taufen von Nico Boss und Ben Hefti Vierte Predigt zum apostolischen Glaubensbekenntnis «er ist auferstanden von den Toten» anschliessend Eiertütschen Mittwoch, 19. April 12.00 Senioren-Essen im Giebel Vormittags Abfahrt der Konfirmanden mit Pfr. Maurer und Mehl nach Innsbruck und Wien bis 23. April

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 13. April Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht zum Gründonnerstag, in der Kirche Leitung Andreas Fritz Karfreitag, 14. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Motoko Matsushita Klarinette: Miwa Matsuzaki Ostersonntag, 16. April 5.30 Wir warten singend und schweigend auf das Osterlicht 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger mit Kinderhüeti im Wöschli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Karfreitag, 14. April 9.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Inge Rother Angela Bozzola (Orgel) Mit KnObf-Chor, anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus Ostersonntag, 16. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Ferrat Simone und Benjamin Guggisberg (Gesang/Sax) mit Erich Eder am Flügel anschliessend Eiertütschen 19.00 Konzert Good News Singers + Band Reformierte Kirche Donnerstag, 20. April 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 15. April 21.30 Kirche Stallikon: Osternachtfeier Bilder, Texte, meditative Gesänge Pfr. Otto Kuttler Konfirmanden und Team Musik: Florian Engelhardt, Orgel und Keyboard Alina Rüthemann und Iris Kuttler Gesang Osterfeuer und Punsch im Anschluss an die Feier Kollekte: HEKS Hungersnot in Afrika Fahrdienst: Anmeldung bis 14. April, Telefon 044 700 09 91 Sonntag, 16. April 10.00 Kirche Wettswil: Ostern-Familiengottesdienst mit Abendmahl «Das ganze Segel in den Wind stellen» Pfr. Matthias Ruff Musik: Natalie Gozzi, Gesang Jasmine Vollmer, Orgel und Keyboard Anschliessend Eiertütschen und Apéro Kollekte: HEKS Hungersnot in Afrika Fahrdienst: Anmeldung bis 15. April, Telefon 044 700 99 72 Donnerstag, 20. April 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil «Rund um die Welt» Tonbildschau mit René Schmutz Pro Senectute Taxi für Stallikon, Tel. 044 700 25 69 Freitag 21. April 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 14. April 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Sonja Weisenhorn Felix Hofstetter, Querflöte Veronica Nulty, Orgel Samstag, 15. April 16.00 Probe «Ad hoc Chor zum Ostergottesdienst» in der Kirche Unter der Leitung der Organistin Veronica Nulty sind alle herzlich eingeladen mitzumachen und mitzusingen Wünschen Sie weitere Auskünfte, melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon, Telefon 044 761 21 33. Sonntag, 16. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ad hoc Chor Veronica Nulty, Piano Mit anschliessendem Zmorgen und Eiertütschen im Chor der Kirche Sonntag, 23. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Wandern zum Regionalgottesdienst mit Käthy Bättig Treffpunkt 8.15 Uhr Chilehuus Infos unter 076 561 34 09 www.kircheottenbach.ch

Karsamstag, 15. April Osternacht 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 21.00 Osternachtsfeier mit Osterfeuer-Segnung Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 16. April 10.00 Oster-Festgottesdienst dt./it. Musik: Kirchenchor Anschliessend Eiertütschen 17.00 Oster-Festgottesdienst für die Kroaten Ostermontag, 17. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei mit Don Paolo Mittwoch, 19. April 9.00 Kein Gottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 13. April 19.30 Gottesdienst zum Gründonnerstag Anschliessend Gebetsnacht bis 23 Uhr Karfreitag, 14. April 15.00 Karfreitagsliturgie Samstag, 15. April 21.00 Osternachtsgottesdienst mit dem MauritiusChor Sonntag, 16. April 10.00 Ostergottesdienst Montag, 17. April 10.00 Ostermontag-Gottesdienst

Kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 13. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und Frau B. Broch Mitwirkung der 3.-Klässler Freitag, 14. April 10.30 Karfreitagsmarsch mit Pfr. Saporiti und Frau B. Broch Anschliessend Andacht in der reformierten Kirche Rifferswil bei jeder Witterung 15.00 Karfreitagsliturgie mit Pfr. Saporiti Samstag, 15. April 17.00 Familien-Osterfeier mit Pfr. Saporiti und Frau B. Broch 21.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Musik: Pfarreichor Leitung: Angela Bozzola Sonntag, 16. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Musik: Miriam Heinzer (Gesang) und Lars Heinzer (Gitarre)

Kath. Kirche Obfelden Karsamstag, 13. April Osternacht 21.00 Osternachtsfeier mit Osterfeuer-Segnung mit Gastpriester Mathias Zihlmann Don Giordano und Linda Cantero, Seelsorgerin zusammen mit MCLI Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 16. April 10.30 Oster-Festgottesdienst mit Gastpriester Richard Strassmann und Linda Cantero, Seelsorgerin Anschliessend Eiertütschen Ostermontag, 17. April siehe Affoltern Donnerstag, 20. April 9.00 Kein Gottesdienst

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 14. April 10.00 Karfreitags-Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm Sonntag, 16. April 10.00 Oster-Gottesdienst Konzert «Run to the Cross» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti Mittwoch, 19. April 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Karfreitag, 14. April 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderhort Sonntag, 16. April 8.30 Gottesdienst mit brasilianscher Gemeinde Abendmahl, Kinderhort Anschliessend Osterbrunch Mehr unter: emk-affoltern.ch


Veranstaltungen

Donnerstag, 13. April 2017

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«Kafenion» am Ostermontag Griechische Musik und Leckereien im «Pöschtli» Aeugstertal Am Ostermontag, 17. April, um 19 Uhr spielen «Kafenion» im Pöschtli Aeugstertal und beweisen, dass Griechenland musikalisch mehr als seichte Touristenschlager zu bieten hat.

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. April KEIN Gottesdienst in Affoltern (Osterlager) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Donnerstag, 13. April 20.00 Gebetsabend Freitag, 14. April 10.30 Karfreitag-Gottesdienst Anschliessend Abendmahl Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Sonntag, 16. April Ab 9.30 Kaffee und Gipfeli 10.30 Ostergottesdienst für Gross und Klein www.etg-mettmenstetten.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Freitag, 14. April 9.45 Karfreitagsgottesdienst und Kinderprogramm Sonntag, 16. April 9.45 Ostergottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Ausstellungen Affoltern am Albis Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, beim Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 29. Mai.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von den 1960er- bis 1980er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «stein und papier - piedra y papel» Lais Schwendener, Bildhauerin; Francisco Javier Pineiro, Maler. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 23. April.

Ethnos, Athen). Die Mitglieder der Band studieren seit vielen Jahren die Feinheiten griechischer Musik und musizieren von Kreta bis Mazedonien. An ihren Konzerten spielen sie die einst geächteten und jetzt so beliebten Rebetika-Lieder, auch Greek City-Blues genannt. Das ursprüngliche Rebetiko der Zwanziger- und Dreissigerjahre war die Musik der Armen und Besitzlosen. Vielfach ohne Arbeit fanden die Rembetes Trost in den Haschischkneipen beim Klang der Bouzouki. Heute spielt man in den zahlreichen Rebeta-

dika-Clubs in Griechenland ein Programm, das Lieder aus allen Epochen beinhaltet, eine Musik, die in bluesiger Tiefe fröhlich macht. Ebenso im «Pöschtli» am Ostermontag. Die «Kafenion»-Musiker hört(e) man übrigens auch schon mit Chef de Kef, Dschané, Dodo Hug, Doppelbock, dem Aliev Bleh Orkester, Taximi, den Ragazzi und anderen. (pd.)

Griechische Musik, mitreissend und authentisch gespielt mit abwechslungsreichen Arrangements und Platz für spontane Improvisationen: «KafeSonntag, 17. April, Konzertbeginn: 19 Uhr, nion» spielen das alte Rebetiko, die Essen um 18 Uhr. Reservierungen Telefon tanzenden Smyrneika-Lieder aus 044 761 61 38. Kleinasien, aber auch neue griechische Worldmusic. Und selbstverständlich erklingen auch die melodietrunkenen Bouzouki-Lieder der 60er-Jahre. Ein faszinierender Mix aus Ost und West voller Emotionen, der viel Abwechslung verspricht. Die fünf Musiker – alle seit über 30 Jahren mit Griechenland intensiv verbunden – spielen so mitreissend und authentisch, dass sie gern gehörte Gäste bei den Feiern der Griechen sind und sogar die griechische Presse über sie schreibt: «Sie spielen und singen Die Musiker v. l.: Giorgos Stergiou (Bouzouki, Oud, Gesang), Juno Haller (Geige, Gesang), wie Griechen» Felix Elvetopoulos (Akkordeon, Laouto, Gesang), Simone Mongelli (Dumbek, Kanna, Koutalia, Defi), (Sonntagszeitung David Ablakis (Kontrabass, Gitarre, Baglamas). (Bild zvg.)

Mettmenstetten Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbenspiel». Martha Konrad, Richterswil. Mi, 9-12, Do, 912/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 29. April.

Swing All Stars und Jazzvagabunden Die Woche nach Ostern im «LaMarotte» «Taubitz Dobler Swing Quartett» Adam Taubitz (Violine), Thomas Dobler (Vibrafon), Dani Solimine (Gitarre) und Thomas Dürst (Bass). «Man könnte sie kurz und bündig ‹Swing All Stars› nennen, denn sie klingen, als hätten sie ihn selbst erfunden, den swingenden Mainstream-Jazz. Vier Meistervirtuosen ihres eigenen Instruments und dieses gemeinsamen Fachs, das sie so selbstverständlich grossartig und entspannt vorzuführen vermögen, wie nur die Allerbesten – und uns dabei wieder einmal klar machen, dass diese spezielle Stilform keine lieblos vorgetragene Unterhaltungsmusik sein muss, sondern als überaus raffinierte Kunstform von klassischer Zeitlosigkeit ist!» (Dieter Ulrich, Jazzmusiker & Kulturhistoriker) Donnerstag, 20. April, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Die Tomatensuppenschleuder» Eine musikalisch-theatrale Abklärung auf den Spuren von Dada mit dem «Duo MeierMoser & der Huber». Die drei Jazzvagabunden sind Martin

Schumacher, Christoph Gantert und Lukas Roth. Hundert Jahre nach dem mythenumwobenen Cabaret Voltaire wirft das «Duo MeierMoser & der Huber» einen ureigenen Blick auf das, was Dada heute sein könnte. Dazu arbeiten die drei Herren mit Gedichten des ganz und gar lebendigen Hugo Ramnek. Mit ihrem seltsamen Instrumentarium verlieren und finden sie sich in einer geisterbahnartigen Collage aus Musik, Sprache und Bewegung. Martin Schumacher vertont die Ramnek’schen Drehverse und Kippreime mit schrägem Schwung und abgründigem Witz. Mit kindlicher Neugier zweckentfremden das «Duo MeierMoser und der Huber» Materialien, sezieren Texte, zerreiben Klänge und verpflanzen sie in andere Tongefässe. Eine Zither kommt unter den Hammer, Blasbalge geben den Takt an, Tomatensuppenspritzer gerinnen zu Instant-Kompositionen. Das famose Trio präsentiert einen tiefschürfenden post-post-modernen Schleudertraum. (pz.) Freitag, 21. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Reservierungen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Die «Good News Singers and Band» treten unter anderem in Affoltern und Obfelden auf. (Bild zvg.)

Die Osterbotschaft im Gospelkleid Oster-Gospel-Konzerte im Aargau und im Säuliamt Der Projektchor «Good News Singers and Band» gastiert am 16. April um 10 Uhr in der Chrischona-Gemeinde in Affoltern und um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Nach zwei erfolgreichen Konzerten am vergangenen Wochenende gastieren die «Good News Singers and Band» am Ostersonntag zum Abschlusskonzert in der reformierten Kirche Obfelden. 21 Sängerinnen und Sänger sowie vier Musiker haben sich zum dritten Oster-Gospel-Projekt zusammengefunden. Das von Bea Buob durchgeführte Projekt findet jedes Jahr neue und mehr Interessierte. Am wichtigsten ist

Buob dabei die Botschaft die durch die Lieder und die Texte zwischen den Songs verbreitet wird und natürlich auch die Freude am Singen und an der Musik. Mit «Run to the Cross» möchten die «Good News Singers and Band» einladen sich auf die ursprüngliche Osterbotschaft von der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu Christi zurückzubesinnen und den Blick zum Kreuz zu richten, um dort Sorgen und Sünden abzuladen und in eine persönliche Beziehung zu Gott zu kommen! Stilistisch sind die Songs dem «Modern Gospel Worship» zuzuordnen und bringen zum Nachdenken, aber verbreiten auch viel Freude und lassen ein fröhliches Gefühl nachklingen.

Die Songs stammen aus den Federn von: Kirk Franklin, Reuben Morgan, William B. Bradbury, Sue C. Smith, David Moffitt, Travis Cottrell und anderen Komponisten. Eine volle Kirche würde die Sängerinnen und Sänger sehr freuen, begeistern und motivieren. Ihnen ist aber jede einzelne Person wichtig, daher ist der Eintritt frei – ein Beitrag in die Kollekte wird sehr geschätzt und zur Deckung der Unkosten eingesetzt! (pd.) Weitere Konzerte: Freitag, 14. April, 19 Uhr, reformierte Kirche Muri; Samstag, 15. April, 19 Uhr, reformierte Kirche Meisterschwanden; Sonntag, 16. April 10 Uhr, Chrischona Affoltern; Sonntag, 16. April, 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 13. April 2017

agenda

Donnerstag, 13. April

Sonntag, 16. April

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

14.00: Seniorentreff «Der Frühling naht mit Brausen» Singen mit Pfrn. E. Studer-Weiss. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

10.00: Oster-Gospel-Konzert mit «Good-News-Singers» und Band. Chrischona-Kapelle (Alte Obfelderstrasse 24). 10.00-14.00: Osterbrunch mit Kinderbetreuung und Rahmenprogramm für Kinder. Warmes und kaltes Buffet, Salatauswahl, inklusive Apéritiv zur Begrüssung, Säfte, Teeauswahl, Kakao- und Kaffeespezialitäten. MY STOP Raststätte.

Hedingen 19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 16.00-21.00: KlosterTage zu Ostern - Bruder Klaus: «Also ist das göttlich Wesen . . . » Vollpension und Teilnahmegebühren in Einzel-/ Doppelzimmer. Anmeldung www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

05.30-13.00: KlosterTage zu Ostern - Bruder Klaus: «Also ist das göttlich Wesen . . . » Vollpension und Teilnahmegebühren in Einzel-/ Doppelzimmer. Anmeldung www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort «Toggenburger Klangquartett». Cantate Alleluja. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

Obfelden

06.00-21.00: Wiedereröffnung nach Umbau mit Kaffee, Wettbewerb und Eröffnungsgeschenk. Obfelder Dorfmärt. Dorfstrasse 48.

19.00: Oster-Gospel-Konzert mit «Good-News-Singers» und Band. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

Freitag, 14. April Kappel am Albis 08.00-21.00: KlosterTage zu Ostern - Bruder Klaus: «Also ist das göttlich Wesen . . . » Vollpension und Teilnahmegebühren in Einzel-/ Doppelzimmer. Anmeldung www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort «Celtic Treasures». Vom Dunkel ins Licht. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 17. April Aeugstertal 19.00: «Kafenion - Griechische Musik und Leckereien». Essen um 18 Uhr. Reservieren unter: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 10.00-14.00: Osterbrunch mit Kinderbetreuung und Rahmenprogramm für Kinder. Warmes und kaltes Buffet, Salatauswahl, inklusive Apéritiv zur Begrüssung, Säfte, Teeauswahl, Kakao- und Kaffeespezialitäten. MY STOP Raststätte.

Maschwanden Ottenbach 21.00: Friday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er- bis heutiger Sound, DJ Rosty. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

14.00-17.00: Wechselausstellung: «Im Gedenken an H. U. Steger», Gründer des Museums. Auswahl aus seiner privaten Spielzeugsammlung. Dorfmuseum.

Dienstag, 18. April Samstag, 15. April Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Kappel am Albis 07.45-21.00: KlosterTage zu Ostern Bruder Klaus: «Also ist das göttlich Wesen . . . » Vollpension und Teilnahmegebühren in Einzel-/ Doppelzimmer. Anmeldung www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Hausen am Albis 07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung Schaffhausen-Diessenhofen. 13 km, 110 m Aufstieg, 120 m Abstieg. Marschzeit: ca. 3 Std. Auskunft/Anmeldung: Erna und Kurt Gantenbein Telefon 044 341 07 93 oder gantis@datazug.ch. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 20. April Affoltern am Albis 06.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung St. ImierMont Soleil, Wanderzeit ca. 4½ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof. 09.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, Benzenschwil-Muri. Spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91, Anmeldung erforderlich. Bahnhof. 14.00–17.00: «Waffelspass». Nach Lust und Laune Waffeln backen, dekorieren und geniessen, für Kinder und Erwachsene. Kafi im Spielzimmer, Familienzentrum, Zürichstrasse 136. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Taubitz Dobler Swing Quartett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mittwoch, 19. April Affoltern am Albis 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Eingelagert aber nicht vergessen Warum das Depot nicht die Endstation ist. Objektpflege im Sammlungszentrum». Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung. Telefon 058 480 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@snm. admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1.

Falzmutzen von Hans Ulrich Steger Das Dorfmuseum Maschwanden ist am Ostermontag, 17. April, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben der Dauerausstellung wird die aktuelle Wechselausstellung mit der Spielzeugsammlung von H. U. Steger gezeigt.

werden alte Spiele, Puppenstuben, Blechautos, Schaukelpferde und vieles mehr gezeigt. Steger sammelte nicht nur, sondern entwarf und produzierte auch eigene Spielsachen, die in der Ausstellung zu sehen und teilweise auszuprobieren sind. Er gewann mehrere Preise beispielsweise 1973 mit seinen «Faltgenossen» am ersten eidgenössischen Wettbewerb für Reiseandenken veranstaltet vom Departement des Innern und vom schweizerischen Heimatwerk. Am Ostermontag werden Hans Ulrich Stegers Falzmutzen vorgestellt. Interessierte Besucher können selber ihren eigenen Bären falten und mit nach Hause nehmen. Museumskommission Maschwanden

Bonstetten

Im Gedenken an den Museumsgründer Hans Ulrich Steger, der im letzten Sommer verstorben ist, zeigt die Ausstellung einen Einblick in das vielseitige Schaffen und Sammeln des bekannten Karikaturisten, Grafikers und Malers, der fast 60 Jahre in Maschwanden gegenüber dem Dorfmuseum lebte und arbeitete. Aus der grossen privaten Sammlung von Hans Ulrich Steger

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Flawil-Egg SG-Gossau SG. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Waffelspass

Hedingen

Im Familienzentrum Bezirk Affoltern

19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4 Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Am Ostermontag können die Falzmutzen selber gefaltet werden. (Bild zvg.)

Ottenbach 08.09: OTTENBACH60plus: Wanderung, Uznach-Maria BildsteinBenken. Wanderzeit ca. 3½ Std. Mittagessen im Restaurant Kapelle oder Picknick. Auskunft/Anmeldung: Kathrin Noser. 044 761 26 96 (Billette werden organisiert). Postautohaltestelle (Treffpunkt).

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An zwei Donnerstagnachmittagen während der Frühlingsferien gibt es im Familienzentrum Bezirk Affoltern wieder feine Waffeln. In den Frühlingsferien duftet es am Donnerstagnachmittag besonders fein im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Dann wird wieder das Waffeleisen aufgeheizt. Kinder und Erwachsene können nach Lust und Laune frische Waffeln dekorieren und geniessen. Der Waffelspass findet am 20. und 27. April im Kafi mit Spielzimmer statt. An beiden Nachmittagen hat auch die Kinderhüeti und die Kinderkleiderbörse mit Annahme geöffnet. Neu ist ausserdem in den Frühlingsferien die Kinderhüeti am Freitagvormittag von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Waffeln dekorieren macht Spass (zvg.) Donnerstag, 20. und 27. April, 14 bis 17 Uhr. Kosten: 5 Franken pro Waffel inklusive Dekorationsmaterial, jede weitere Waffel 3 Franken. Anmeldung ist nicht nötig.Kafi im Spielzimmer, Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern.


Veranstaltungen

Donnerstag, 13. April 2017

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Feierliche musikalische Umrahmung Musik und Wort an Cäcilienverein Affoltern singt in der katholischen Kirche Karfreitag und Ostern Der Cäcilienverein unter der Leitung von Maja Fluri wird am Karfreitag um 15 Uhr und am Ostersonntag um 10 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern für die musikalische Untermalung der Gottesdienste sorgen. Die Sänger und Sängerinnen, die Dirigentin und das Orchester werden während der Karfreitagslithurgie Werke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn aufführen. Joseph Haydns «Kleine Orgelmesse» gibt sich am Sonntagmorgen die Ehre. Johann Sebastian Bachs Werke sind neben den grossen Passionen, Oratorien und Messen im geistlichen Bereich geprägt von Kantaten. An die 300 Stück soll er geschrieben haben, davon sind noch zirka 200 erhalten. Wenige davon sind Passionskantaten, weil in Leipzig, wo er lange lebte und wirkte, die Passionszeit «tempus clausum» war (geschlossene Zeit) in der keine mehrstimmige Musik aufgeführt wurde. Ausnahmen waren aber unter anderem die Karfreitagsvespern, in denen Passionsmusiken vorgetragen wurden. Der Cäcilienverein gestaltet mit der Kleinen Passions-Kantate vom barocken Komponisten die Karfreitagsliturgie. Zwei Sätze werden vom Chor gesungen und die schöne Sopran-Stim-

Ostern im Kloster Kappel Über die Ostertage werden im Kloster Kappel wieder zwei besondere Leckerbissen in der Reihe «Musik und Wort» zu hören sein. Am Karfreitag spielt das Ensemble «Celtic Treasures», am Ostersonntag ist das «Toggenburger Klangquartett» zu Gast.

Konzentriert und kraftvoll – Singende des Cäcilienvereins. (Bild zvg) me der Dirigentin Maja Fluri wird «Selig wer an Jesu denkt» erklingen lassen. So wird diese Feier zum Karfreitag mit einem musikalisch schönen und genussvoll-meditativen Höhepunkt versehen. Wegen der Einfachheit der musikalischen Mittel bei gleichzeitiger hoher melodischer Ausdruckskraft gehört die «Kleine Orgelsolomesse» von Haydn zu den meistaufgeführten Kirchenwerken. Ihr Werkname lautet Missa brevis Sancti Joannis de Deo in B-Dur. Die Messe wurde um 1775 für den Orden der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt in Österreich kompo-

niert und heisst nach dessen Gründer, dem heiligen Johannes von Gott. Die Ordenskirche hat einen kleinen Chor, sodass die Sänger- und Musikeranzahl gering sein musste. Die Messe ist für Sopransolo, vierstimmigen Chor und ein kleines Orchester geschrieben worden. Sie ist sehr schlicht und kurz gehalten. Maja Fluri wird nebst der Leitung des Chores als Sopranistin begeistern, an der Orgel spielt Konstantin Saltykov. (sci) Karfreitag, 14. April, 15 Uhr, Ostersonntag, 16. April, 10 Uhr, katholische Kirche St. Josef, Seewadelstrasse, Affoltern. www.caecilienverein-affoltern.ch

Celtic Treasures sind vier Musizierende aus der Gegend (Rifferswil, Wettswil und Zürich). Sie spielen am Karfreitag im Klosterkeller Musik aus der alten Zeit. Die Schatztruhe von «Celtic Treasures» ist reich gefüllt mit irischen, schottischen und keltischen Weisen. Die alten gälischen Lieder, genannt Sean-Nós (der Alte Weg) werden von «Celtic Treasures» (Silke Sada Dyk: Gesang, Bodhran, Piano; Nutan Manuela Bloch: Gesang, Gitarre; Stefanie Haller: Harfe; Roman Haller: Flute, Irish Whistles, Uillean-Pipes) zweistimmig gesungen und instrumental begleitet, was eigentlich nicht der alten Tradition entspricht. Diese neu arrangierten Lieder könnten deshalb auch als Nós-Nua (der neue Weg) bezeichnet werden. Manchmal melancholisch, wehmütig, zart – dann wieder lustig, überra-

schend und kraftvoll berühren die Lieder und die Melodien die Herzen und Seelen der Zuhörenden.

Verbundene Gesänge Das Toggenburger Klangquartett (Sonja Lieberherr-Schnyder, Jodel, Gesang; Ueli Ammann, Gesang, Gitarre, Toggenburger Halszither; Ferdi Rauber, Gong, Obertongesang, Perkussion und Peter Roth, Gesang, Hackbrett, Klavier), welches am Ostersonntag im Kloster Kappel konzertiert, verbindet die Gesänge der Alpkultur rund um den Säntis (Naturjodel, Chuereihe, Alpsegen) mit gregorianischen Melodien, Mantras verschiedener Religionen und den Liedern der schwarzen Sklaven (Gospel, Blues). Den gemeinsamen Hintergrund dieser Verbindung bilden eine tiefe Spiritualität und das unendliche Potenzial von Klängen und Obertönen in allen Religionen und Kulturen. (pd.) «Musik und Wort» am 14. April, respektive am 16. April um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Abendessen (3 Gänge, 32 Franken; bitte anmelden). Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Osternacht und Osterfeuer

Adonia führt Musical «Noah» auf

Reformierte Kirche Stallikon

Das Musical «Noah» wird diesen Frühling von einem 70-köpfigen Teenagerchor mit Live-Band aufgeführt. Eingängige Songs sowie ein packendes Theater beleuchten Leben und Botschaft der biblischen Persönlichkeit, die heute noch fasziniert.

Am Ostersamstag findet in der Kirche Stallikon eine stimmungsvolle Osternachtfeier mit anschliessendem Osterfeuer statt. Mit eindrücklichen modernen Bildern vom Beamer und biblischen Texten werden den Besuchern Stationen des Leidenswegs Jesu von Palmsonntag über Gründonnerstag bis zum Ostermorgen anschaulich vor Augen geführt. In der dunklen Kirche gestalten Konfirmandinnen und Konfirmanden die Feier zusammen mit Pfarrer Otto Kuttler, Ralph Baumgartner, Judith Fries, Ruth Andermatt und Marion Suter. Dabei werden einzelne Lesungen mit szenischen Handlungen und Perkussionsinstrumenten von Ralph

Baumgartner untermalt. Fast unbemerkt und nebenbei können auch Besucherinnen und Besucher sich mitten im Geschehen wiederfinden. Zusammen mit Florian Engelhardt, Orgel und Klavier, singen Iris Kuttler und die Konfirmandin Alina Rüthemann. Meditative Gesänge laden zum Mitsingen ein. So werden Texte, Bilder und Stimmungen zu einem eindrücklichen und bleibenden Erlebnis. Im Anschluss an die Feier ziehen die Besucherinnen und Besucher mit Kerzen aus der dunklen Kirche hinaus ans Osterfeuer vor der Kirche, wo heisse Getränke bereitstehen. (pd.) Der Anlass findet am Samstag, 15. April, 21.30 Uhr, in der Kirche Stallikon statt.

Teenagerchor singt in Affoltern

Verbrechen, Terror und Gewalt nehmen ein schreckliches Ausmass an. Gott entschliesst sich zu einem Neuanfang. Nur Noah und seine Familie sollen die kommende Flut überleben. Deshalb beauftragt Gott sie mit dem Bau eines gigantischen Schiffes. Als der Regen tatsächlich einsetzt, herrscht an Bord der Arche Ausnahmezustand. Gelingt es der Familie Noahs, ihre zwischenmenschlichen Konflikte zu lösen und gemeinsam in eine bessere Zukunft zu starten? Die berühmte Geschichte lässt sich nun als packendes Musical erleben. In nur drei Tagen studierten die Adonia-Chöre in einem Musikcamp ein bemerkenswertes Programm ein.

Der Teenagerchor tritt mit einer Live-Band im Kasinosaal Affoltern auf. (Bild zvg.) Neben dem Singen im Chor werden auch das ganze Theaterstück sowie Choreografie eingeübt. Eine Live-Band sorgt für den passenden musikalischen Rahmen. Über eintausend singbegeisterte Teenager beteiligen sich im Frühling 2017 an diesem Musical-

Grossprojekt. Insgesamt gastieren sie in über 70 Ortschaften in der Deutschschweiz und der Romandie. (pd.) 27. April, 20 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos sowie Tourneeplan unter www.noah-musical.ch.

Jugendliche backen für Kinder aus Burkina Faso Eine Aktion der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten Das Brot verbindet Menschen. Nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre wiederholt die Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten die wohltätige «Zopf-Aktion».

Stalliker Konfirmanden kurz vor der Probe für die Osternacht. (Bild zvg.)

Oberstufenschüler und Schülerinnen der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten werden unter der Leitung ihrer Jugendarbeiterin Isabel Vasquez in der Nacht vom Karfreitag auf Ostersamstag Zöpfe backen und sie am Karsamstag verkaufen. Der Erlös fliesst vollumfänglich an den Verein Zukunft für Burkina Faso und ermöglicht dort Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Schulbildung und dadurch den Weg in eine eigenständige Zukunft. Luzia Züger

Die Zöpfe werden am Ostersamstag, 15. April, ab 8 Uhr von den Jugendlichen vor der Raiffeisenbank/Post Mettmenstetten verkauft. (Bild zvg.)


22

Sport

Donnerstag, 13. April 2017

Laufen als Leidenschaft Viele Ämtlerinnen und Ämtler liefen am Zürich Marathon Bei bestem Wetter erreichten nicht weniger als 77 Ämtler und Ämtlerinnen im Rahmen des Zürich Marathons das Ziel als Einzelläufer. 31 von ihnen legten die volle Marathon-Distanz zurück. Hinzu kommen die Staffelläufer, die allerdings aufgrund der Rangliste nicht einer Region zugeordnet werden können. ................................................... von bernhard schneider Auf der Marathonstrecke erreichte die Ottenbacher Läuferin Margrit Herzog als 4. ihrer Altersklasse die beste Rangierung aller gestarteten Ämtlerinnen und Ämtler. Nur gut eine Minute fehlte zum Podest. Sie habe unterwegs gespürt, dass sie es zurzeit sehr streng im Geschäft habe und sei deutlich über ihrer persönlichen Bestzeit geblieben. Doch das sei halb so schlimm, sie laufe zum Spass. Häufig verbinden Margrit Herzog und Ehemann Albin Wettkämpfe mit Ferien – letztes Jahr starteten sie zu einem Halbmarathon in Spitzbergen, für kommenden

August ist eine Reise nach Island geplant, ebenfalls verbunden mit einem Halbmarathon. Ein Top-Ten-Resultat erreichte auch der Affoltemer Andreas Gaussmann, der als 7. seiner Altersklasse die klar schnellste MarathonZeit aller Läuferinnen und Läufer aus dem Bezirk Affoltern erreichte. Die schnellsten Zeiten im City-Run über 10 Kilometer erzielten erwartungsgemäss Beat Blättler, Stallikon, bei den Männern und Ravenna Gassmann, Affoltern, bei den Damen. Die beste Platzierung aller Ämtler in seiner Altersklasse auf der kurzen Distanz erlangte als 4. der 70-jährige Walter Uster aus Stallikon.

44. M60, 4:02.16; Jaye Groeneveld Meijer Sunnie,

Eve Osullivan, Zwillikon,

Ottenbach, 54. W20, 4:43.02; Claudia Keller, Affol-

45. W50, 56.00; Annette

tern, 60. W30, 3:50.37; Stefan Kemmler, Ottenbach,

Küffer, Zwillikon, 53. W40,

63. M50, 3:24.31; Florian von Burg, Mettmenstet-

53.42; Laurenz Schlumpf,

ten, 110. M20, 3:50.36; Konrad Schärer, Hedingen,

Hedingen,

126. M40, 3:29.58; Andreas Buzzi, Stallikon, 126.

42.59; Simona Bühler, Af-

M55, 4:30.57; Simon Waddington, Ebertswil, 137.

foltern, 56. W30, 50.16;

M50, 3:45.37; Heinz Rhyn, Wettswil, 139. M55,

Hans-Günther Hartmann,

4:54.56; Jürgen Kugler, Hausen, 152. M45, 3:42.38;

Wettswil,

Dominic Dusina, Wettswil, 165. M30, 3:25.08; Mar-

1:03.53; Natan Roten-

cel Walker, Knonau, 176. M45, 3:50.07; Oliver Keller,

berg,

Bonstetten,

60.

Bonstetten, 211. M40, 3:54.24; Beat Schümperli,

M60,

1:09.20;

Paul

Affoltern, 221. M45, 4:03.16; Ruedi Notz, Bonstet-

Rippstein, Ottenbach, 62.

ten, 227. M50, 4:21.14; Bruno Rigoni, Obfelden,

M60,

231. M45, 4:07.03, 5; Ljubomir Milivojevic, Wetts-

Klee, Affoltern, 65. M50,

wil, 233. M50, 4:26.31; Nicolas Courvoisier, Wetts-

50.17; Chantal Christoph,

wil, 237. M40, 4:01.56; René Ippel, Bonstetten,

Hedingen,

239. M50, 4:29.51; Tarek Fakhreddine, Bonstetten,

54.35; Patrizia Camardel-

282. M45, 4:42.51; Michael Rüegg, Bonstetten, 334.

la,

M30, 3:51.13; Nikolay Lazarov, Wettswil, 455. M30,

54.35; Fabrizio Camardel-

4:31.35. Cityrun (10 km): Walter Uster, Stallikon, 4.

la, Kappel, 74. M40, 46.35; Bruno Jutzi, Stallikon,

Affoltern, 130. M30, 48.24; Kirsten Berger, Obfelden,

M70, 52.37; Ravenna Gassmann, Affoltern, 6. W20,

78. M50, 51.59; Susana Garcia Musio, Mettmenstet-

135. W30, 56.02; Nadine Hofstetter, Bonstetten,

Marathon (42.195 km): Margrit Herzog, Ottenbach,

40.10; Beat Blättler, Stallikon, 8. M40, 37.16;

ten, 84. W40, 56.32; Beat Treichler, Affoltern, 92.

138. W20, 57.13; Patrik Lattmann, Stallikon, 150.

4. W60 , 4:38.32; Andreas Gaussmann, Affoltern, 7.

Monika Loder, Bonstetten, 8. W30, 44.02; Andy

M50, 54.09; Lavinia Wittenwiller, Affoltern, 101.

M40, 51.35; Stefan Siegrist, Bonstetten, 156. M40,

M55, 3:05.51; Rebekka Fasciati Leuenberger, Hau-

Kemish, Aeugstertal, 11. M60, 46.00; Benjamin

W20, 54.58; Dominique Rupp, Ebertswil, 103. W30,

52.01; Rolf Poser, Wettswil, 168. M40, 52.59; Kim-

sen, 15. W40, 3:38.48; Susanne Altwegg Fehr, Affol-

Kunz, Ottenbach, 17. M20, 40.35; Jasmin Sturze-

53.50; Fabian Frech, Bonstetten, 108. M20, 53.34;

berly Müller, Stallikon, 173. W20, 1:00.27; Andreas

tern, 15. W50, 3:46.57; Coni Gäumann, Mettmen-

negger, Wettswil, 23. W30, 46.39; Gerald Grammig,

Roland Künzler, Obfelden, 108. M50, 56.21; Claudia

Engeler, Wettswil, 206. M40, 56.05; Monica Trink,

stetten, 28. W45, 4:07.41; Beat Kessler, Hedingen,

Affoltern, 24. M50, 44.40; Ruth Schneebeli, Otten-

Vrijhof,

Michael

Bonstetten, 213. W30, 59.55; Helen Marbot, Affol-

34. M55, 3:27.07; Désirée Huber, Bonstetten, 39.

bach, 24. W50, 50.50; Zita Somogyi, Wettswil, 34.

Schwager, Obfelden, 111. M30, 47.23; Thomas

tern, 223. W30, 1:00.37; Mauro Angelillo, Affoltern,

W30, 3:41.06; Simone Rohr, Mettmenstetten, 41.

W30, 48.11; Zuzana Leiser Rosova, Affoltern, 35.

Engeler, Hedingen, 112. M40, 48.48; Judith Eugster,

224. M40, 57.34; Sven von Ah, Affoltern, 251. M30,

W30, 3:41.12; Heinrich Hegetschweiler, Ottenbach,

W30, 48.12; Reto Fröhlich, Aeugst, 45. M40, 44.15;

Wettswil, 121. W40, 59.25; Andreas Haldemann,

56.02; Dustin Rotenberg, Bonstetten, 315. M30.

Die Resultate der Ämtler

56.

59.

1:11.05;

Kappel,

67. 68.

Stallikon,

M30,

M60,

Martin

W40, W40,

110.

Margrit und Albin Herzog geniessen den Halbmarathon in Spitzbergen gemeinsam: Die Läuferin verbindet Sport gerne mit der Erkundung anderer Länder im Rahmen von Ferienreisen. (Bild zvg)

W40,

58.32;

Gelungener Saisonabschluss HSV-Herren 2 gegen den HC Einsiedeln Mit dem Sieg im letzten Saisonspiel des HSV Säuliamt gegen den Tabellenführer HC Einsiedeln konnte der HSV die Rückrunde als erfolgreichste Mannschaft seiner Gruppe abschliessen.

Die frischgebackenen Zürimeisterinnen freuen sich über den Sieg. (Bild Vreni Lengen)

Damen 3 neue Zürimeister Fotofinish in Oberengstringen für Volley S9 Am 6. April durfte das Team Damen 3 von Volley S9 endlich an das langersehnte letzte Spiel der Saison nach Oberengstringen reisen. Der Meistertitel war in greifbarer Nähe, gegen den Lieblingsgegner VBC Engstringen und mehrfacher Zürimeister konnte man sich wie immer auf ein spannendes Spiel freuen. Um als Zürimeister heimreisen zu können, mussten die Ämtlerinnen aus Bonstetten mindestens zwei Sätze gewinnen – keine einfache Aufgabe gegen den starken VBC Engstringen. Pünktlich um 20 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Coach Brigitte Leimgruber konnte die Spielerinnen gut auf das Spiel einstimmen und so konnte das S9-Team dank konzentriertem Spiel Punkt für Punkt verbuchen. Das Time-out beim Stand von 13:16

konnte den guten Lauf nicht unterbrechen und so musste Engstringen bei 15:21 mit dem zweiten Time-out intervenieren. Den ersten Satz schon fast in der Tasche liess sich das D3-Team durch diesen Unterbruch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und entschied den ersten Satz mit 19:25 für sich. Doch so einfach wollte Engstringen den Titel nicht hergeben. Dank solidem Spielaufbau und gut platzierten Angriffen hiess es schon bald 3:9 und S9erinnen mussten das erste Time-out nehmen. Plötzlich lief nichts mehr nach Plan und Engstringen nutzte die gegnerische Schwäche und entschied den 2. Satz mit 25:17 für sich.

Entscheidung im zweitletzten Satz Das Selbstvertrauen aus dem 2. Satz konnten die Engstringer dann geschickt auch im 3. Satz nutzen und

weiter ausbauen. Somit war nach 20 Minuten die Spannung nicht mehr zu toppen und es stand bald 25:12 und 2:1 für Engstringen. Der 4. Satz war also der alles entscheidende und der Gewinner dieses Satzes würde Zürimeister 2016/2017. Glücklicherweise konnte das S9-Team endlich wieder an die Leistung des 1. Satzes anknüpfen. Bei 25:22 wurde es nach einem spannenden und ausgeglichenen Satz dann sehr laut in der Halle – Volley S9 D3 hat es geschafft und den entscheidenden 4. Satz gewonnen! Somit war die Saison entschieden. Der Sieg des Abends musste jedoch noch in einem 5. Satz entschieden werden. Mit so viel Freude im Herzen und Adrenalin im Blut konnte die Mannschaft aus Bonstetten den Tagessieg mit 15:4 auch noch klar machen und somit verdient als Zürimeister die Saison beenden. Karin Glaus

Das Herren 2 des Handballklubs startete die Saisonvorbereitung mit einer Mischung aus Spielern, welche im Herbst ihres Handballzenits standen und jungen Spielern, die teilweise noch im Juniorenalter waren. Diese Mischung galt es für das Trainierduo Bless/Häuselmann zu einer schlagkräftigen Mannschaft zu formen. Mit zwei wöchentlichen Trainings und diversen Vorbereitungsspielen kristallisierte sich eine Mannschaft heraus, die mehrheitlich aus jungen Spielern bestand. Der Meisterschaftsstart zeigte dann auch, dass die Spieler im physischen und technisch-taktischen Bereich noch einige Defizite aufwiesen. Ab dem vierten Spiel gegen die Mythen-Shooters konnten diese Defizite erstmals behoben werden. Die Vorrunde konnte doch noch mit zwei Siegen abgeschlossen werden. Die Erkenntnisse aus der Vorrunde liessen einen verhaltenen Optimismus zu,

welcher bis zum Start der Rückrunde mit intensiven Trainingseinheiten gestärkt wurde.

Schnelles, variantenreiches Spiel In der Rückrunde konnten die jungen Spieler die Vorgaben des Trainerduos umsetzen und mit schnellem, variantenreichem Spiel Gegner um Gegner besiegen. Die Mannschaft zeigte einen physischen Handball, welcher auch bei Rückschlägen – die einzige Niederlage der Rückrunde musste man gegen die Mythen-Shooters einstecken – nicht zu stoppen war. Daraus resultierte eine eindrückliche Bilanz von fünf Siegen aus sechs Spielen. Dies ergab schlussendlich den 4. Rang in der Gruppe. Erfreulicherweise wird der Kern der Mannschaft auch in Zukunft zusammenbleiben und man darf gespannt sein, wie die Mannschaft ihr grosses Potenzial in der neuen Saison abrufen wird. Um dieses Potenzial weiterentwickeln zu können, wird ein Coach gesucht, da das Trainerduo die Mannschaft abgeben wird. Eine motivierte Mannschaft würde sich über eine Fachperson, die sich zur Verfügung stellt, freuen. (pd.)

Zweimal GolfEröffnung über Ostern Golf-Interessierte kommen über die Ostertage in der Region gleich doppelt auf ihre Kosten. Am Eröffnungswochenende der Short Game World, der Golf- und Freizeitanlage für die ganze Familie in Affoltern, darf man sich vom 14. bis 16. April im Golf, Foot- oder Disc-Golf sowie auf dem Minigolf-Adventure-Parcours versuchen. Für letzteren wurden sechs der bekanntesten Löcher, die es im Golfsport weltweit gibt, im Massstab von 1:33 nachgebaut.

Auf dem Hämikerberg eröffnen die Obfelder Hans Schmutz und Ines Thomi derweil ihre Spielgolf-Anlage. Am Samstag, 15., und Sonntag, 16. April, wird den Besuchern einiges an Erlebnissen und Gaumenfreuden geboten, etwa Musik, Show-Käsen (jeweils 10.30 bis 13.30 Uhr), Kinderbetreuung, Reiten für Kinder (14 bis 15.30 Uhr), Abendunterhaltung und Barbetrieb. (tst.) Weitere Infos unter www.shortgameworld.ch oder www.spielgolf-schweiz.ch.


Sport

Donnerstag, 13. April 2017

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GP Osterhas beginnt am Ostersamstag den Radsport-Reigen Gleich drei Höhepunkte locken Radsportfans 2017 im Säuliamt Ältere Säuliämtler Radsportfans fühlen sich heuer in die Zeit zurückversetzt, als der verstorbene TV-Sportkommentator Hans Jucker noch die OK-Zepter schwang. Der Beginn der Säuliämtler Radsport-Trilogie macht wie gehabt der GP Osterhas am Ostersamstag, 15. April in der Affoltemer Industrie.

der Affoltemer Industrie aus dem Effeff. Eine Sportpersönlichkeit, die mit typisch schweizerischen Tugenden fast zwei Jahrzehnte im Radsport bestehen konnte und noch immer kann. Nur im Feld der Masters hat es einen Fahrer, der länger als Elmiger im Geschäft ist, auch schon an olympischen Spielen teilgenommen hat und erst noch fast gleich heisst: der 53-jährige Wahlbasler Christian Eminger, der heuer allerdings in der Kategorie Masters starten muss.

................................................... von martin platter Die Anwesenheit von prominenten Gästen und Teilnehmern hat am GP Osterhas eine lange Tradition. Sogar die Ende letzten Jahres verstorbene Radsportlegende Ferdy Kübler gab gerne den Startschuss in der Affoltemer Industrie. In diesem Jahr wird einer der unauffälligeren Radsportler, der in seiner langen Karriere aber kaum weniger fleissig war, die Fahrer auf die Rennen schicken und anschliessend bei der Siegerehrung die Schokoladeosterhasen überreichen. Und, sofern das Wetter mitspielt, wird er sogar selber in den radsportlich überaus anspruchsvollen Kampf um Runden und Punkte eingreifen: der vierfache Schweizer Strassenmeister Martin Elmiger. Der inzwischen 38-jährige Zuger ist im benachbarten Hagendorn aufgewachsen und kennt als Ehrenmitglied des befreundeten RMV Cham-Hagendorn die Rennstrecke und Anlässe in

Schüler und Masters-Kategorien mit den meisten Einheimischen

Im Vorjahr gewann der Schweizer Meister aus dem BMC-Team, Fabian Lienhard, den GP Osterhas. Auch diesmal wird ein Fahrer aus den starken Mannschaften das Rennen machen. (Bild Martin Platter)

Saisonanfang mit Testcharakter Team Koach startete in Wallisellen in den Tri-Circuit Die Triathlon-Saison 2017 dürfte spannend werden: Die ersten fünf Teams liegen dicht beieinander nach dem Auftakt in den Triathlon-Circuit in Wallisellen. Kurt Müller, der mit seinem Team Koach sowohl auf nationaler Ebene als auch im Ironman-Ranking vorne mit dabei sein will, ist mit dem Auftakt zufrieden, erwartet aber von seinen Athletinnen und Athleten eine Steigerung. Der Start von Urs Müller als Profi war von einer langwierigen Knieverletzung geprägt. Der Stalliker konnte immer wieder starke Trainingsleistungen vorweisen, doch den Belastungen eines Ironman hielt das Knie in den letzten 18 Monaten nur beschränkt stand. Zusammen mit Coach Kurt Müller entschied er sich daher für einen behutsamen Neuaufbau. Nach einer guten Leistung über die halbe Ironman-Distanz im Januar in Südafrika verzichtete Urs Müller vor einer Woche auf den dortigen Ironman und wählte stattdessen den Sprinttriathlon Wallisellen. Dieser Wettkampf hatte für ihn Testcharakter, denn im gut besetzten Profi-Feld hatte sich der Langdistanz-Triathlet mit Spezialisten für Kurzstrecken zu messen. Deshalb war es wenig erstaunlich, dass er im Schwimmen über eine Minute auf die Spitze verlor. Auf dem Rad dagegen konnte er mit einer starken Leistung nach vorne fahren und diese Position beim abschliessenden Lauf weiter ausbauen. Team Koach Chef Kurt Müller ist zufrieden: «Urs hatte keine Beschwerden und hat diesen Test gut bestanden. Dies

ist. Als 6. ihrer Altersklasse zeigte sie vor allem im Schwimmen eine starke Leistung: selbst die Gesamtsiegerin der Frauen lag in dieser Disziplin hinter ihr. Besonders erfreut ist Coach Kurt Müller über die Leistung seiner Youngsters: Trotz seiner Matura-Prüfungen, die zurzeit im Gang sind, konnte sich Robin Hermann gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern und erreichte den 5. Rang. Die Brüder Raphael und Manuel Arnold unterboten ihre Vorjahreszeiten ebenfalls deutlich. Manuel wurde 4. in der Kategorie Knaben 12-13, Raphael gewann gar die Kategorie Junioren 16-17. (tk) Weitere Informationen: www.sportcoaching.ch

Ämtler Triathleten in Wallisellen

Caroline Koethe verteidigt im abschliessenden Lauf im Walliseller Triathlon über die Kurzdistanz ihren 6. Platz. (Bild zvg.) stimmt mich für sein nächstes Ziel, den Ironman 70.3 Mallorca Mitte Mai, zuversichtlich.»

Caroline Koethe in Form Caroline Koethe aus Rifferswil, Schweizer Meisterin über die Olympische Distanz in ihrer Altersgruppe, hat in Wallisellen gezeigt, dass auch in diesem Jahr wieder mit ihr zu rechnen

Der Blick auf die Ämtlerinnen und Ämtler, die beim Saisonauftakt in Wallisellen dabei waren, ist erfreulich. Gleich zwei Podestplätze fielen in den Bezirk Affoltern: Die Ebertswilerin Sandra Tandler errang Platz zwei bei F45-54, der Knonauer Werner Ammann (Tri Team Zugerland) tat es ihr gleich bei M65+. Die beste Zeit unter den Ämtler Amateuren erreichte Olivier Herbelin (Team Koach, Bonstetten, 20. M18-34), gefolgt von Patrick Baumeler (finishers Winterthur, Bonstetten, 42. M18-34). Eine gute Leistung zeigten neben den Team-Koach-Athleten Urs Müller und Caroline Koethe (siehe separaten Artikel) auch Stefanie Dubs (Reflection Girls, Wettswil) als 44. bei F18-34. (bs.)

Interessant aus Sicht des organisierenden Radrennclubs Amt ist auch das Abschneiden von Urs Huber, des einzige RRC-Fahrers im Elitefeld. Nach seinen Ambitionen gefragt, wiegelt der Mettmenstetter zwar ab, mit dem Hinweis, dass er kein guter Sprinter sei und nicht auf den Support weiterer Mannschaftshelfer zählen könne. Doch wer Huber kennt, weiss, dass er vor eigenem Publikum sein Bestes geben wird. In der Vergangenheit haben sich schon des Öfteren Rennkonstellationen herausgebildet, die überraschend geendet haben. Denn bei Radkriterien ist nicht zwingend derjenige der Sieger, der am Schluss als Erster über die Ziellinie rollt. 100 Sprints werden bei der Elite ausgetragen, jeder gibt Punkte. Wer am Schluss am meisten Punkte sammeln konnte – und sich nicht abhängen oder überrunden liess – der steht bei der Sieger-

ehrung zuoberst auf dem Podest. Vielleicht gelingt auch Huber ein LuckyPunch wie Ralph Näf 2008, der als bisher erster und einziger Mountainbiker nahezu auf sich alleine gestellt den GP Osterhas gewinnen konnte. Es lohnt sich, bereits vor dem Start des Hauptrennens den GP Osterhas einen Besuch abzustatten. Um 10.45 Uhr fahren die Masters, um die Mittagszeit die Radsportschüler – in beiden Kategorien starten die meisten Einheimischen. Damit niemand mit leerem Magen den Radrennen beiwohnen muss, steht eine Festwirtschaft bereit. Als weitere Radsporthöhepunkte gibts am 25. Juni dann die Schweizer Strassenmeisterschaften, wo Martin Elmiger ebenfalls als einer der Favoriten antritt. Am 8. Oktober steht das 2. Radquer in Mettmenstetten auf dem Programm. Weitere Informationen, Anmeldung, Resultate und Fotos: velomedia.ch/gp_osterhas und rrc-amt.ch

Die Startzeiten 9.30 Uhr, Anfänger U17 10.45 Uhr, Masters 12.30 Uhr, Schüler U11/U13 13.15 Uhr, Piccolos 13.45 Uhr, Schüler U15/ Mädchen U17, 1. Jahr 14.30 Uhr, Frauen Elite/ U23/U17, 2. Jahr 16.00 Uhr, Elite/Amateure

Als Hobbyfahrer an der SM starten Eine Gelegenheit in Affoltern Im Rahmen der Schweizer Strassenmeisterschaft, die vom 23. bis 25. Juni in Affoltern stattfindet, erhalten auch Hobbyfahrerinnen und -fahrer sowie Kinder eine Startgelegenheit. Und sie können attraktive Preise gewinnen. Affoltern war Schauplatz von Tour-deSuisse-Schlussetappen, eines Prologs und einer Startetappe. Und nun findet in der Radsporthochburg erstmals auch eine Schweizer Meisterschaft statt. Vom 23. bis 25. Juni 2017 messen sich die besten Radsportcracks des Landes. Die Profis küren den Schweizer Meister auf einer Strecke von gut 200 km – auf einem Rundkurs, der durch mehrfache Passagen des Aeugsterberges eine anspruchsvolle Note erhält. So lange müssen natürlich die Hobbyfahrer und -fahrerinnen nicht in die Pedalen treten. Die Damen ohne Lizenz bewältigen am Freitag, 23. Juni, ab 18.30 Uhr sechs, die Herren acht Runden à je 7,8 km. Und auch die Kleinsten können im Rahmen einer Schweizer Meisterschaft an den Start: Die Piccolos der Jahrgänge 2009 und jünger absolvieren am Sonntag, 25. Juni, rund einen Kilometer – und das rund eine Viertelstunde nach dem Start der Elite, für die der Startschuss um 11.30 Uhr fällt. Sie alle erhalten einen Finisherpreis. Erhöhter Pulsschlag und Schweiss lohnen sich, denn es gibt für die Teilnehmenden des Volks-, Hobby- und Jedermann-Radrennens attraktive Preise zu gewinnen. So werden für die Fini-

sher eine Woche Ferien für zwei Personen im Massa Vecchia Bike Hotel in Massa Maritima (Toskana) ausgelost – ein Preis, der von Ernesto Hutmacher gestiftet wird. Verlost werden im Weiteren ein Bike im Wert von zirka 4000 Franken (Bike Total AG, Affoltern) sowie eine Über- Knirpse starten in nachtung samt der Kategorie Nachtessen und Piccolo. (Archiv) Morgenessen im Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg. Die Siegerehrung für die Hobbykategorie findet am Freitag um 20.30 Uhr statt, im Rahmen eines Volksfestes.

Helferinnen und Helfer gesucht Die Vorbereitungen für den drittgrössten Schweizer Radsportanlass in Affoltern laufen auf Hochtouren. «Wir sind voll auf Kurs», meldet OK-Präsident Franz Liebhart. Er ist zuversichtlich, dass der Bezirkshauptort einmal mehr einen unvergesslichen Radsporthöhepunkt bieten wird. Damit ein reibungsloser Ablauf gewährt werden kann, ist das OK natürlich auch auf eine grosse Helferschar angewiesen. Da sind rund 300 Personen nötig. (-ter.) Noch werden sogenannte Volunteers gesucht. Sie können sich unter www.standeinteilung.de/event/ S4A9M0qrGh9zAn4 anmelden. Weitere Informationen und Anmeldung für die Hobbykategorien unter www.affoltern2017.ch


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Extra

Donnerstag, 13. April 2017

herkömmliches

Ostern Die Bezeichnung Ostern geht zurück auf eine germanische Frühlingsgottheit namens Ostara, die als Göttin des wiedererwachten Lebens, des Wachstums und der Fruchtbarkeit verehrt wurde. Dieselbe oder eine ähnliche Gottheit kannten auch die Griechen und die alten Römer. Aufgrund ihrer wärmespendenden Kraft wurde sie mit der aufgehenden Sonne verglichen. Dementsprechend nannten sie die Griechen Eos. Aurora hiess sie bei den Römern. Beides bedeutet Morgenröte. Während sich die Naturgöttin Ostara im deutschen Sprachraum behaupten konnte, ist sie andernorts in Vergessenheit geraten. Ostern heisst auf Italienisch pasqua oder auf Französisch pâques. Die lateinischen Tochtersprachen nehmen Bezug auf die christliche Tradition beziehungsweise auf das jüdische Pascha- oder Pessachfest, an dem sich Jesus in der Feier des Abendmahls verabschiedet und zugleich seine bleibende Präsenz und Verbundenheit versprochen hat. «Die Liebe ist nicht umzubringen», lautet die christliche Osterbotschaft. Sie ist noch stärker als der Tod und blüht trotz Frust und Frost gleich der Natur im Frühling immer wieder auf. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Ausflug ins Knonauer Amt Reiseziele direkt vor der Haustüre

Blütenpracht in verwunschener Moorlandschaft. Im Mai und Juni blühen im Park Seleger Moor die Rhododendren. (Bild Regula Zellweger)

Im Knonauer Amt kann man viel entdecken. Insbesondere im Mai ist ein Besuch lohnenswert, wenn im Seleger Moor die Rhododendren blühen. Eine Einkehr im Kloster Kappel vermittelt Ruhe und eine kleine Wanderung um den legendären Türlersee sorgt für Bewegung und Naturerlebnisse. ................................................... von regula zellweger

Milkyas, 2. April.

Das Knonauer Amt, auch Säuliamt genannt, liegt im Südwesten des Kantons Zürich zwischen Albiskette und Reuss, oder anders gesagt: zwischen Zürich, Zug und Luzern. Bezirkshauptort ist Affoltern am Albis. Mit dem Bau der Autobahn verlor es den ländlichen Charakter etwas, aber noch immer gibt es Bauernbetriebe, Wiesen, Felder, Wälder und Moore.

Seleger Moor

Lena, 4. April. (Bilder Irene Magnin)

Im Mai und Juni besucht man das Seleger Moor am besten am Morgen um acht Uhr oder am späteren Nachmittag, wenn sich der Besucheransturm in Grenzen hält. Denn im Mai und Juni blühen die Rhododendren. Seit wenigen Jahren beherbergt der Park auch eine Pfingstrosensammlung.

wetter

Beliebte Fotosujets sind die Seerosenteiche, wo man Frösche in nächster Nähe beobachten kann. Wer es romantisch mag, folgt dem Feenweg, wer sich lieber als Entdecker und Naturbeobachter fühlt, widmet sich neben dem Betrachten der unzähligen blühenden Rhododendren der Vogelbeobachtung, schaut sich das Bienenhotel an, befasst sich mit der Gletschermoräne und lauscht den Vogelstimmen im «Moorlihuus». Auch Kunstliebhaber kommen auf die Rechnung. Skulpturen fügen sich in die Moorlandschaft ein.

Geschichte des Moors Alte Rifferswiler wissen noch zu erzählen, wie sie als Kinder während dem zweiten Weltkrieg bei der Torfgewinnung mitarbeiten mussten. Damit wurde geheizt, weil Kohle fehlte. 1953 erwarb Robert Seleger das Gelände, das ideale Bedingungen für Rhododendren bot. Er liess eine traumhaft schöne Landschaft entstehen und pflegen. Er lebte selbst im Park, den er für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Heute ist es eine Stiftung mit einem Patronat der Migros Genossenschaft. Heute bekommt man im Seleger Moor Führungen und man kann vor Ort Pflanzen kaufen. Foto- und Malkurse werden angeboten, die Kinder begegnen dem Troll Moorli und zahl-

Zutaten für 4 Personen 1 Pack Kräuterspätzli 1 Pack Pouletgeschnetzeltes 1 Dose Sweet&Sour-Sauce 1 EL Öl und 1 EL Bratbutter

Zubereitung

«So wie Martin es will, so zeigt sich dann der ganze April.» (13. April)

Kloster Kappel Das Kloster Kappel hat eine bewegte Geschichte. Wo früher auf dem Schlachtfeld gekämpft wurde und Reformator Zwingli fiel, wo versöhnlich die legendäre Kappeler Milchsuppe gelöffelt wurde, widmet man sich heute der Bildung und der Erholung. Man kann nicht nur in die ruhige Atmosphäre eintauchen, man kann auch übernachten und somit eine Auszeit in den hektischen Alltag einschalten. Einfach mal weg! Kinder lieben es, den «Globi» in der Klosterkirche zu entdecken. Es gibt aber keinen Beweis, dass sich der Globizeichner Robert Lips von den mittelalterlichen Malereien hat inspirieren lassen. Die Ähnlichkeit ist aber verblüffend und der ganze Himmel der Stephanskapelle scheint voller Globis zu sein. Im «Bruder-Klaus-Jahr» 2017 (600 Jahre Niklaus von Flüe) stellt die Zürcher Künstlerin Maja Thommen, inspiriert von Niklaus von Flües Brunnenvision, Skulpturen, Reliefs und zwei begehbare Installationen aus. Begleitet wird die Ausstellung, die bis Mitte November dauert, von zahlreichen Anlässen. Ähnlich wie die Milchsuppe als versöhnliches Symbol gilt,

als Möglichkeit, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, ist Niklaus von Flüe die Symbolfigur der politischen Versöhnungskultur der Schweiz. Man wird unweigerlich besinnlich gestimmt, wenn man durch die alten Gemäuer des 1185 gegründeten Klosters wandelt oder im Klostergarten an der Sonne. Die Werke von Maja Thommen inspirieren, sich mit Themen wie Quelle, Wasser als Symbol für das Unbewusste oder mit dem Fliessen des Lebens beschäftigen.

Türlersee Am südlichen Fuss des Albispasses liegt der Türlersee. Am Ende der letzten Eiszeit veränderte ein Bergsturz am Aeugsterberg die Landschaft. Nach dem Abschmelzen des Gletschers rutschten 60 Millionen Kubikmeter Gestein ins Tal und stauten die Reppisch zum Türlersee auf. Zuerst floss der Türlersee über den Hexengraben in Richtung Reuss ab, erst später über die Reppisch in die Limmat. Der Türlersee ist als Ausflugsziel sehr beliebt. Morgens und abends herrschen hier schöne Stimmungen, im Sommer kann man auch baden. Sagen ranken sich um den See, auch in Zusammenhang mit dem «Vrenelis Gärtli». In einer Stunde kann man den See umrunden. Der Weg ist wie das Seleger Moor und das Kloster Kappel weitgehend rollstuhlgängig.

volg rezept

Kräuterspätzli Sweet & Sour

bauernregel

reiche Anlässe locken Besucher vom 1. April bis am 31. Oktober in den Park.

Sweet&Sour-Sauce in Pfanne erwärmen. Öl in Bratpfanne erhitzen, Poulet anbraten und zur Sauce geben. Bratbutter in die Bratpfanne geben und Spätzli unter wenden anbraten. Spätzli anrichten und Fleisch darüber geben. Zubereitungszeit: ca. 15 Min.

Kantonspolizei warnt vor Trickbetrügern Die Kantonspolizei Zürich warnt vor Trickbetrügern, die derzeit im Kanton Zürich als falsche Polizisten auftreten und an das Geld ihrer Opfer kommen wollen. Meistens sprechen die Anrufer hochdeutsch. In den vergangenen Stunden wurden mehrere Meldungen aus dem Bezirk Meilen gemeldet. Mit einen Telefonanruf bei meistens älteren Personen geben sie sich als Polizist aus. Sie erzählen, das Geld sei auf der Bank nicht mehr sicher oder sie wollen Betrüger überführen und benötigen dazu ihre Hilfe und das Geld. Durch die geschickte Gesprächsführung gelingt es ihnen, dass die Opfer grosse Geldbeträge und teilweise Wertgegenstände an einem vorgegeben Ort deponieren. Die Kantonspolizei Zürich rät, bei solchen dubiosen Telefongesprächen sich unverzüglich bei der Polizei unter der Telefonnummer 117 zu melden.

Polizisten im Kanton Zürich reden Schweizerdeutsch. Niemals Geld an fremde Personen übergeben, auch wenn sie vertrauenswürdig klingt.

gedankensprünge Unsicher Da fragen sich zwei Osterhasen Vor einem Schild beim grünen Rasen Gilt das wohl auch für unsere Pfoten Rasen betreten streng verboten Martin Gut anzeige

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029 2017  

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