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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 29 I 169. Jahrgang I Dienstag, 12. April 2016

Vorzeitiger Rücktritt

Besser als budgetiert

In Maschwanden hat Gemeinderat Christian Borer demissioniert. > Seite 3

Positive Jahresrechnungen 2015 der Politischen Gemeinden Hedingen und Hausen. > Seiten 3/5

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Wildwarner entfernt Vandalismus zwischen Obfelden und Affoltern: Trächtige Tiere sind besonders gefährdet. > Seite 5

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Szenische Lesung Michèle Minelli und Peter Höner in der Bibliothkek Stallikon: «Die Verlorene». > Seite 8

Kultur – Gegenkraft zum Krieg Regierungsrätin Jacqueline Fehr am «La Marotte»-Jubiläum in Affoltern 15 Jahre «LaMarotte» – dieses Jubiläum wurde am vergangenen Samstag im Kasinosaal Affoltern gebührend gefeiert. Die Kulturministerin Jacqueline Fehr war dabei, gratulierte und würdigte das kulturelle Engagement. ................................................... von marianne voss «Ich weiss nicht, ob Sie sich damals bewusst waren, in welch historischem Umfeld das Kellertheater LaMarotte den Vorhang öffnete.» Regierungsrätin Jacqueline Fehr wies in ihrer Laudatio anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums des Kellertheaters darauf hin, dass 2001 ein Jahr voller erschreckender Ereignisse war: 9/11, Gotthard-Brand, Attentat in Zug oder Swissair-Grounding. «Ich denke, dass Sie gerade in jener Zeit der Verunsicherung gut daran ta-

ten, in Kultur und Gemeinschaft zu investieren.» Kultur sei die Gegenkraft zum Krieg, betonte sie. «In der Kultur nehmen Ideen, Hoffnungen und Erwartungen Form an.» Dass es das LaMarotte gebe – und noch immer gebe –, das sei das Verdienst ganz vieler. Das Verdienst von Privaten, Politikern, Behörden, Sponsoren und KMU. Besonders würdigte sie das grosse Engagement der Geschäftsführerin, Isabelle Schaetti. «Das ‹LaMarotte› ist für mich mehr als das kleine Kellergewölbe. Es ist für mich als Institution eine Haltung für ein Kulturverständnis», führte die Kulturministerin weiter aus. Das LaMarotte sei Kultur an sich, ein Ort, wo man hingehe, wo öffentliches Leben stattfinde. Kulturpolitisch sei das Knonauer Amt eine Vorzeigeregion. «Mit dem ‹LaMarotte› ist es Ihnen gelungen, ein kulturpolitisches Selbstverständnis einer Region zu schaffen, von dem an-

Regierungsrätin Jacqueline Fehr kam zusammen mit Prisca Passigatti, Ansprechperson für die regionale Kulturförderung, zum «LaMarotte»-Jubiläum. (Bild mvm) dere Regionen lernen können», lobte sie. Und abschliessend übergab sie als symbolisches Geschenk das Versprechen, dass die Fachstelle Kultur das

Thomas Stöckli ab 1. Juli 2016 neuer Chefredaktor des «Anzeigers» Vom Verwaltungsrat als Nachfolger von Werner Schneiter gewählt Thomas Stöckli ist ab 1. Juli 2016 neuer Chefredaktor des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern. Er übernimmt die Funktion von Werner Schneiter, der sich zu diesem Zeitpunkt nach fast 36 Jahren bei Weiss Medien in den Ruhestand verabschiedet. Nach einem aufwendigen, sich über mehr als ein halbes Jahr erstreckendes Selektionsverfahren hat Peter Wanner, Verleger und Verwaltungsratspräsident der AZ Medien AG, Mutterhaus der Weiss Medien AG, den neuen Chefredaktor bestätigt. Thomas Stöckli arbeitet seit Anfang November 2006 als Redaktor beim «Anzeiger». Seine journalistische Ausbildung absolvierte der 36-Jährige zuvor an der Fachhochschule Winterthur, im Institut für Angewandte Medienwissenschaften (IAM). In den knapp zehn Jahren seiner Tätigkeit beim «Anzeiger» hat Thomas Stöckli den Lokaljournalismus à fonds verinnerlicht. Er hat sich die notwendige Routine erworben und ein Netzwerk geschaffen – eine unerlässliche Voraussetzung für diese Tätigkeit «Wir sind überzeugt, dass Thomas Stöckli mit seinem Team die Zeitung samt dem Online-Auftritt weiterentwickeln und neue Akzente setzen kann», sagt Chefredaktor Werner Schneiter, der seit fast 36 Jahren bei Weiss Medien arbeitet und am 1. Juli als dienstältester Chefredaktor im Kanton Zürich in Pension geht. Weiss Medien AG

«LaMarotte» auch weiterhin finanziell unterstützen werde. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

VerkehrskadettenAbteilung Albis mit 7122 Einsatzstunden

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Die Zeit steht still ... Am 18. April beginnen die Sanierungsarbeiten am Kirchturm in Hausen. > Seite 8

Weniger Arbeitslose auch im Säuliamt Witterungsbedingt ist die Arbeitslosenquote auch im Bezirk Affoltern gesunken: um 0,2 auf 2,8 Prozent. Im Kanton Zürich ist die Quote innert Monatsfrist von 4,0 auf 3,9 Prozent gesunken. Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) führt den Rückgang auf eine saisonale Besserung im Bau, im Gastgewerbe und in der Industrie zurück. Der Bezirk Affoltern zählte per Ende März 813 Personen ohne Arbeit – 35 weniger als im Vormonat. Mit der aktuellen Quote von 2,8 Prozent steht die Region kantonsweit sehr gut da. Tiefer ist sie nur im ländlichen Bezirk Andelfingen, der seit Jahren am wenigsten Arbeitslose zählt. Auf der anderen Seite der Skala figuriert seit längerer Zeit der Bezirk Dietikon, der mit 5,8 Prozent kantonsweit die höchste Arbeitslosenquote aufweist. Überdurchschnittlich hoch ist sie auch in der Stadt Zürich (4,2 Prozent) sowie in den Bezirken Bülach, Dielsdorf und Uster (je 4,0 Prozent). (-ter.)

anzeigen

Während 7122 Stunden standen Mitglieder der Verkehrskadetten-Abteilung Albis (VKA) im vergangenen Jahr im Einsatz. Das entspricht fast exakt den Einsätzen im Vorjahr, wie an der von 186 Personen besuchten 45. Generalversammlung vom vergangenen Freitagabend in Hausen bekannt wurde. Während ein paar Einsätze weggefallen sind, kamen neue dazu. Präsident Peter Strittmatter attestierte den VKA-Mitgliedern grossen Einsatz und viel Herzblut. Zu den grösseren Herausforderungen zählten laut Einsatzleiter Patrick Schlumpf die Einsätze am Gigathlon in und um Aarau sowie jene am Zürcher Triathlon und am Ironman. 2015 haben 21 der 26 Anwärter ihre VKA-Ausbildung beendet.

................................................... > Bericht auf Seite 7

Schweizer kauft Solarsparte zu

Seit bald zehn Jahren beim «Anzeiger» und ab 1. Juli 2016 neuer Chefredaktor: Thomas Stöckli.

Die Ernst Schweizer AG in Hedingen hat per 1. April die beiden Photovoltaik-Montagesysteme Flachdach und Schrägdach der Bossard AG, Zug, übernommen. Die Kunden profitieren dadurch von einem umfassenden Sortiment an PV-Montagesystemen. Neben den beiden neuen Systemen von Bossard ist die Ernst Schweizer AG alleinige Anbieterin des weltweit bekannten PV-Montagesystems Indach Solrif. Drei weitere Systeme für Flach-, Schräg- und einschalige Trapez-Blechdächer runden das Sortiment ab. ................................................... > Bericht auf Seite 11

200 15 9 771661 391004


Beschluss der ausserordentlichen Primarschulgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Primarschulgemeindeversammlung vom 5. April 2016 folgenden Beschluss: Genehmigung des Antrags der Primarschulgemeinde für einen Baukredit über Fr. 430 000.– für den Umbau des Schulhauses D für die Nutzung der Primarschule, den Umbau des ehemaligen Lehrerzimmers E in einen Werkraum und Anpassungen im Schulhaus A. Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz); und – innert 30 Tagen Beschwerde, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Obfelden, 7. April 2016 Die Primarschulpflege Obfelden

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 31. März 2016 hat der Gemeinderat Ottenbach, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: DÜRR, Ann-Cathrin Simone, weiblich, deutsche Staatsangehörige, geb. 1990 DÜRR, Jasminca Friederike, weiblich, deutsche Staatsangehörige, geb. 1993

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Montag, 18. April 2016, den ganzen Tag geschlossen (Sechseläuten). Notfalldienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 80 76 Stallikon, 12. April 2016

Todesfälle Knonau Buchmann, Elsi (Elsa) von Knonau ZH und Mettmenstetten ZH, geboren am 4. Mai 1925, wohnhaft gewesen in Knonau, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Baar, gestorben am 6. April 2016 in Baar ZG. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 14. April 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung 1. Runde Gruppenmeisterschaft Donnerstag. den 14. April von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Feldschützenverein Wettswil am Albis Schiessvertagung Jungschützen Distanz 300 m Schiesszeiten: 1 Montag, 11. April 18.30 bis 20.00 Uhr 2 Montag, 18. April 18.30 bis 20.00 Uhr 3 Montag, 9. Mai 18.30 bis 20.00 Uhr 4 Montag, 23. Mai 18.30 bis 20.00 Uhr 5 Montag, 6. Juni 18.30 bis 20.00 Uhr 6 Montag, 20. Juni 18.30 bis 20.00 Uhr 7 Montag, 27. Juni 18.30 bis 20.00 Uhr 8 Montag, 4. Juli 18.30 bis 20.00 Uhr 9 Montag, 11. Juli 18.30 bis 20.00 Uhr 10 Montag, 22. August 18.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Elsi Buchmann 4. Mai 1925 – 6. April 2016

Sie ist still und friedlich eingeschlafen. Wir werden Dich in lieber Erinnerung behalten. In stiller Trauer: Max und Rösi Buchmann Annelis und Peter Scheidegger mit Familie Evi Buchmann Erich und Hanni Buchmann mit Familien Peter Buchmann Roland Buchmann Helen und Fabian Wildhaber mit Familie Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 14. April 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Knonau statt. Statt Blumen gedenke man: Theologisch Diakonisches Seminar, 5000 Aarau, Postkonto 50-1903-6 (Vermerk: E. Buchmann) Stiftung Kinderspital Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner, Kambodscha, c/o Intercontrol AG, 8008 Zürich, Postkonto 80-60699-1 (Vermerk: E. Buchmann) Traueradresse: Peter Buchmann, Vorderuttenberg 16, 8934 Knonau

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TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmueti, Urgrossmueti und Schwester

Lilly Linder-Brabner 19. Februar 1927 – 6. April 2016

Nach kurzem Spitalaufenthalt ist sie im Beisein von ihren Angehörigen für immer eingeschlafen. Ruth und Walter Kehrli-Linder und Familie Doris und Ruedi Kehrli-Linder und Familie Brigitte und Marcel Fuchs-Linder und Familie Ruth Frey-Brabner

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Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester und Tante

Gemeinderat

Ottenbach, 12. April 2016 Gemeinderat Ottenbach

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Matthäus 5,6

Praxis am Bahnhof, Alte Obfelderstrasse 2, Affoltern am Albis. Unser Angebot umfasst Behandlungen und Beratungen in Physiotherapie, Feldenkrais, Körperarbeit, Beratungen für Eltern und Kinder. Zur Ergänzung unseres Angebotes wünschen wir uns Physiotherapie, Massagen, Naturheilkunde . . . Auf eine Anfrage unter Telefon 076 327 04 49 freuen sich: Avi-Richard Provini Markus Zimmermann Richard Blau Luzi Altoè

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Urnenbeisetzung am Gemeinschaftsgrab Samstag, 16. April 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Rifferswil, anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumen unterstütze man die Stiftung Palliative Care Villa Sonnenberg, lautend auf: Stiftung Spital Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Trauerfamilie Linder, Herferswilerstrasse 2, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. April 2016

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Vorzeitiger Rücktritt im Gemeinderat In Maschwanden demissioniert Tiefbauvorstand Christian Borer Der Bezirksrat Affoltern hat Christian Borer aufgrund seines Gesuches und unter Verdankung der geleisteten Dienste als Mitglied des Gemeinderates Maschwanden entlassen. Es ist eine Nachfolgerin, bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. Christian Borer bleibt bis zum Amtsantritt seiner Nachfolgerin, bzw. seines Nachfolgers im Amt des Tiefbauvorstandes. Der Gemeinderat bedauert das Rücktrittsgesuch von Christian Borer, zeigt aber auch Verständnis für seinen Entscheid. Dem Rücktrittsgesuch wurde deshalb entsprochen. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 13. April 2016, bei der Gemeindekanzlei, Dorfstrasse 54, Maschwanden, einzureichen.

Genehmigung Projektauftrag SoNeK (Soziales Netz Knonaueramt) Vor 50 Jahren wurde der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern mit dem Ziel gegründet, die gesetzlichen Aufgaben im Sozialbereich für alle 14 Gemeinden des Knonauer Amts zu vollziehen. Im Zuge des Entscheids von Affoltern am Albis per 31.12.2015 aus dem Zweckverband auszutreten, entwickelte sich das Projekt «Konsens 2016» zur Strukturreform. Zentrale Projektziele waren die Einführung der Vollkostenrechnung, ein neuer Kostenverteiler

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Horst Walter Klingmann zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Dienstag, 12. April. Wir wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

und die Modularisierung der Angebote. Die nötigen Statutenänderungen mussten dazu von jeder Gemeinde an der Gemeindeversammlung verabschiedet werden. Dazu kam es jedoch nicht. Die Revision der Statuten wurde von der Delegiertenversammlung des Zweckverbands zurückgezogen. In der Folge wurden am 16. November 2015 an einem extern moderierten Bezirks-Workshop mit allen Verbandsgemeinden die Grundlagen für die künftige Gestaltung des Sozialdienstes geschaffen. Die am Workshop präsentierte neue Projektorganisation wurde bearbeitet und bildet die Basis für den Projektauftrag. Die durch das Projekt zu definierende neue Organisation, welche den heutigen Zweckverband ablösen soll, wird derzeit «Neue Sozialorganisation Knonaueramt», abgekürzt «NeSOK», genannt.

Überarbeitung kommunales Inventar über die Schutzobjekte Der Gemeinderat hat an der Klausur vom 7. und 8. Februar 2015 besprochen, das kommunale Inventar zu überarbeiten. Ziel der Überarbeitung ist die Anpassung der bestehenden Inventarblätter an die neuen Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege und die inhaltlichen Ergänzungen. So soll die Beurteilung bei Baugesuchen vereinfacht werden. Das Inventar wird digitalisiert. Dies vereinfacht die Aktua-

lisierung und die Veröffentlichung auf dem Internet. Mit Beschluss vom 26. Mai 2015 hat der Gemeinderat für die Überarbeitung des vorhandenen Inventars über die Schutzobjekte in der Gemeinde Maschwanden einen Betrag von pauschal 7000 Franken (inkl. MwSt.) gutgeheissen und den Hochbauvorstand ermächtigt, den Auftrag entsprechend der Offerte vom 8. Mai 2015 an die Arbeitsgemeinschaft Gachnang & Locher zu vergeben. Über die weitere Überarbeitung des Inventars wird nach Abschluss der Initialphase entschieden. Für die gesamte Überarbeitung weist die Offerte vom 8. Mai 2015 einen Betrag von 30 000 Franken aus (exklusiv MwSt. und Aufträge an Dritte, wie zum Beispiel Ausdruck Übersichtsplan, weitere Exemplare, etc.). Für die Fertigstellung des Inventars sind für 2016 26 000 Franken budgetiert. Da das bestehende Inventar 1982 erstellt wurde, muss es dringend aktualisiert werden. Mit der Aktualisierung und Fertigstellung des Inventars wird die Arbeitsgemeinschaft Gachnang & Locher beauftragt im Gesamtbetrag von 26 000 Franken.

Hauswartung Alterswohnungen Nach über fünfjähriger Anstellung hat Ruth Ghorbani ihre Stelle als Hauswartin an der Dorfstrasse 66 gekündigt. Der Gemeinderat verdankt Ruth

Ghorbani ihre Dienste und wünscht ihr alles Gute. Für die Hauswartung konnte Thomas Frei ab 1. April 2016 angestellt werden. Der Gemeinderat zeigt sich über die sehr gute Besetzung der Stelle sehr erfreut.

Zukunfts-Kafi, 28. Mai 2016, 9 bis 12 Uhr, Gerbi Maschwanden Die Bau- und Zonenordnung (BZO) soll in der Regel alle 15 Jahre überprüft und den neuen Entwicklungen angepasst werden. Die aktuelle BZO von 2003 muss also in absehbarer Zeit revidiert werden. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen für die anstehende Überarbeitung die Bevölkerung früh einzubeziehen. In diesem Sinne findet am Samstagvormittag, 28. Mai, wie im letzten «Lorzengezwitscher» angekündigt, in der Gerbi eine erste Veranstaltung zur Dorfentwicklung statt. Die Maschwanderinnen und Maschwander sind herzlich eingeladen, ihre Bedürfnisse und Vorstellungen für die räumliche Zukunft von Maschwanden einzubringen und zur Diskussion zu stellen: Welche Veränderungen wünschen wir uns? Wie sieht unser Dorf in 20 Jahren aus? Wer lebt künftig hier? Und was sind die Bedürfnisse der Bevölkerung heute und was werden sie in einigen Jahren sein? Welche Weichen müssen heute gestellt werden, damit das Leben in Maschwanden

auch in weiterer Zukunft diesen Ansprüchen entspricht? Geplanter Ablauf des ZukunftKafis: –Ausgangslage aus Sicht des Gemeinderates –Aussensicht, Marcel Muri, Keeas Raumkonzepte: Stärken und Schwächen von Maschwanden, Beispiele der jüngsten Entwicklung, welches Maschwanden wollen wir in Zukunft haben, Vorschläge zur Diskussion möglicher Entwicklungen –Diskussion in Kleingruppen zur Festlegung von Entwicklungszielen –Zusammentragen der Ergebnisse –Abschliessende Umfrage unter den Teilnehmenden. Die Auswertung der Veranstaltung dient als Grundlage zur Festlegung der Rahmenbedingungen für die BZO-Revision. Wer nicht am Zukunfts-Kafi teilnehmen kann, kann die Umfrage auch auf der Homepage der Gemeinde herunterladen und ausgefüllt retournieren oder auf der Gemeinde einen entsprechenden Fragebogen in Papierform abholen und abgeben. Mit dem Zukunfts-Kafi und der Umfrage will der Gemeinderat die Anliegen der Maschwanderinnen und Maschwander besser kennenlernen und dies in die Überarbeitung der Bauund Zonenordnung einfliessen lassen. Der Gemeinderat Maschwanden freut sich auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung.

Jahresrechnung 2015 schliesst über 300 000 Franken besser ab als budgetiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Dem Aufwand von 19 277 912 Franken steht ein Ertrag von 18 761 125 Franken gegenüber. Es resultiert ein Aufwandüberschuss von Fr. 516 787. Der Voranschlag rechnete mit einem Defizit von 855 000 Franken. Der Bruttoaufwand der Rechnung 2015 liegt 687 687 Franken und der Bruttoertrag 349 474 Franken unter dem Voranschlag. Dadurch schliesst die Laufende Rechnung gegenüber dem Budget gesamthaft mit einer Verbesserung von 338 212 Franken ab. Nach dem schlechten Jahresabschluss 2014 infolge zu hoch budgetierter Steuereinnahmen musste auch für 2015 eine Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Budget erwartet werden. Dank dem im Frühjahr 2015 eingeleiteten konsequenten Kostenmanagement des Gemeinderats und Verschiebungen von Investitionen konnten nicht nur die Mindersteuereinnahmen kompensiert, sondern zusätzlich der Aufwand so reduziert werden, dass die Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von «nur» 516 787 Franken statt der budgetierten 855 000 abschliesst. Durch den Aufwandüberschuss reduziert sich das Eigenkapital auf 20 268 670 Franken.

Der Gemeinderat verabschiedete die Rechnung zuhanden der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2016 und beantragt die Annahme. Detaillierte Informationen zur Rechnung 2015 werden direkt an der Gemeindeversammlung abgegeben oder können wie gewohnt der Versammlungsbroschüre entnommen werden. Neben der Genehmigung der Jahresrechnung 2015 werden an der kommenden GV die Bauabrechnung der Hinteren Bahnhofstrasse und die Bauabrechnung für das Flachdach und die Fenster des Schulhauses Schachen präsentiert und abgenommen.

Garage und Neubau Dreifamilienhaus mit Carport an der Arnistrasse 17. Sandra Soliva und Yves Greber für den Neubau der Sitzplatzüberdachung im Kreuzrain 5a. Retlef Schorpp für Innenumbauten mit Aussenkamin an Fassade sowie Anbau Carport an der Tannbühlstrasse 1. Tabea Joss und Johnny Moscariello für den An- und Umbau Einfamilienhaus Aufgent 4. Aline und Patrick Schafroth für Neubau Carport sowie Terrainanpassungen Halb Ger 5.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Baubewilligungen Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligungen: Jürg Obrist für innere Umbauten, Neubau des Eingangsbereichs der Autogarage sowie für neue Dachfenster und Oberlichter an der Zürcherstrasse 31. Hannes Wildhaber, Eichmatt für den Neubau des Schnitzel-/Heu- und Strohlagers. Roland Stöckli Baumanagement AG für den Abbruch der Scheune mit

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Olaf Eberhard Klein, geb. 1967, von Deutschland, in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Weiterführung des Vernetzungsprojektes Seit 2003 betreibt die Gemeinde Hedingen ein ökologisches Vernetzungs-

projekt. In diesem Projekt werden, vor allem im Landwirtschaftsgebiet, ökologische Ausgleichsflächen zu Gunsten ausgewählter Tier- und Pflanzenarten angelegt, aufgewertet und gepflegt. Dies geschieht, indem Landwirte auf freiwilliger Basis Teile ihres eigenen oder ihres gepachteten Landes nach bestimmten Regeln nur noch extensiv bewirtschaften. Im Gegenzug erhalten sie quasi als Entschädigung für den entgangenen Ertrag finanzielle Beiträge. Diese werden zu 90 % durch den Bund und zu 10 % durch die Kantone und Gemeinden geleistet. Ende 2015 liefen die ersten beiden je 6 Jahre dauernden Etappen ab. Die meisten in Hedingen tätigen Landwirte haben sich positiv über die bisherigen Etappen geäussert und sind bereit, sich auch an einer weiteren Etappe zu beteiligen. Der Gemeinderat hat daher ein überarbeitetes Projekt für eine dritte Etappe bis 2023 (neu acht statt wie bisher sechs Jahre) genehmigt. Nach Abzug der Beiträge des Bundes und des Kantons bleiben für die Gemeinde Hedingen noch Restkosten von rund 2000 Franken pro Jahr. (dk) anzeige

Geschäftsbericht der Regierung Von der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie über Fortschritte bei der Realisierung des Innovationsparks Dübendorf bis hin zur Festlegung der langfristigen Raumentwicklungsstrategie – Die Themenpalette der Geschäfte in Regierung und Verwaltung war auch 2015 vielfältig. Nun legt der Regierungsrat seinen Geschäftsbericht 2015 vor. Die rund 700 Seiten umfassende Publikation verschafft Einblick

in die wesentlichen Regierungsrates und Verwaltung. Für ein kum erscheint auch Kurzfassung.

Tätigkeiten des der kantonalen breiteres Publidieses Jahr eine

Bestellungen Der gedruckte Geschäftsbericht 2015 ist bei der Kantonalen Drucksachenund Materialzentrale (kdmz), unter Te-

lefon 043 259 99 99, oder per E-Mail info@kdmz.zh.ch, unter der Bestellnummer 675843 zum Preis von 88 Franken (zuzüglich MwSt. und Versandkosten) erhältlich. Die kostenlose, gedruckte Kurzfassung des Geschäftsberichtes kann bei der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates, Telefon 043 259 59 00, E-Mail kommunikation@sk.zh.ch, bestellt werden. (ki.)


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Schulen/Kurse


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. April 2016

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Trächtige Tiere sind besonders gefährdet Abgerissene Wildwarner beim Fahrradweg zwischen Obfelden Hirschen und der Autobahneinfahrt Affoltern Während Rehe im Winter in kleinen Gruppen leben, werden sie im Frühling zu Einzelgängern, um ihre Jungtiere aufzuziehen. Da zwischen der Affoltemer Autobahnbrücke und Obfelden Hirschen immer wieder Rehe verunglücken, wurden vor einigen Wochen Wildwarner montiert. Diese werden jedoch immer wieder abgerissen. ................................................... von salomon schneider CD-grosse, blaue, runde Scheiben wehen zwischen Obfelden Hirschen und der My-Stop-Raststätte im Wind. Was einer Kunstinstallation gleichen könnte, wurde aufgrund praktischer Überlegungen montiert. Es sind Wildwarner, welche seit sechs Wochen dort hängen. Sie müssen jedoch immer wieder ersetzt werden, da sie mutwillig entfernt werden. «Seit wir die Wildwarner montiert haben, gab es dort erfreulicherweise keine Wildunfälle mehr, was die Effektivität dieser Wildwarner untermauert. Andererseits müssen wir die Wildwarner regelmässig ersetzen, da sie immer wieder abgerissen werden», berichtet der Obfelder Jagdobmann Bruno Fuchs. Die aus CDs und reflektierender Folie selber hergestellten Wildwarner sind zwischen Frühling und Sommer besonders wichtig.

Rehe passen ihr Sozialverhalten der Jahreszeit an Nach der herbstlichen Paarungszeit schliessen sich Rehgeissen zu kleinen

Die Wildwarner reflektieren das Scheinwerferlicht und sollen helfen, die zahlreichen Wildunfälle an dieser Stelle zu verringern. (Bild Salomon Schneider) Gruppen zusammen, sogenannten Sprüngen. Die Gruppen leben aber nicht vergleichbar dicht wie Schafherden. Die Tiere eines Sprungs halten oft Abstände von rund 50 Metern zueinander. Im Winter sind die Nahrungsquellen rar, und die Rehe müssen grössere Gebiete absuchen, um genügend Nahrung zu finden. In Gruppen können die Tiere Gefahren schneller erkennen und diesen ausweichen. Wer im Auto fährt und ein Reh über die Strasse rennen sieht, sollte deshalb – gerade im Winterhalbjahr – verlangsamen oder sogar anhalten. Denn wo ein Reh über

die Strasse rennt, sind weitere meistens nicht fern. Es kann aber gut und gerne zehn Sekunden dauern, bis das nächste Reh die Strasse überquert. Im Frühling, wenn das Nahrungsangebot für die Rehe dank vieler junger Triebe reichhaltig wird, werden die Rehgeissen wieder zu territoriumstreuen Einzelgängerinnen. Nach einer Tragezeit von rund 290 Tagen werfen Rehgeissen im Mai oder Juni ein bis vier Jungtiere, Kitze genannt. Momentan ist nachts beim Autofahren deshalb besondere Vorsicht geboten, da die hochträchtigen Rehgeissen nicht mehr so flink sind und bei

einem angefahrenen Muttertier immer auch Kitze zugrunde gehen.

Rehe überqueren die Strassen immer wieder an denselben Orten Rehe sind sehr anpassungsfähig, gehen aber – einmal angepasst – immer wieder dieselben Wege. Seit der Inbetriebnahme der Autobahn A4 durch das Knonauer Amt zirkuliert das Wild zwischen Knonau und Zwillikon entlang der Autobahn und somit kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Verkehrsunfällen mit Rehen, Dachsen oder Füchsen. Angefah-

rene Tiere sterben meistens einen qualvollen Tod und auch die Autos nehmen beträchtlichen Schaden. Die blauen Wildwarner halten Rehe davon ab, die Strasse zu überqueren wenn Autos kommen, indem sie das Scheinwerferlicht reflektieren. «Da die Wildwarner nicht als solche erkennbar waren, wurden sie immer wieder abgerissen. Wir haben nun zwei Informationstafeln aufgestellt und hoffen, dass die Wildwarner nun endlich in Ruhe gelassen werden, wenn die Leute wissen, welchen Zweck sie erfüllen», meint der Obfelder Sicherheitsvorsteher Franz Müller zuversichtlich.

Jahresrechnung 2015 deutlich besser als budgetiert

Personelles aus dem Gemeindehaus

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen

Aus dem Gemeinderat Bonstetten

An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2014 genehmigte der Souverän das Budget 2015, welches von einem Aufwandüberschuss von 44 000 Franken ausging. Die Jahresrechnung 2015 schliesst nun mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 612 499.99 um Fr. 656 499.99 besser als budgetiert. Auf der Ausgabenseite sind in der laufenden Rechnung verschiedene Minderkosten in den meisten Bereichen zu verzeichnen. Bei den Sachkosten wurde im Berichtsjahr zurückhaltend gehandelt und sie liegen gesamthaft tiefer als budgetiert. Die Nettoaufwendungen für die Personalkosten waren durch geringere Ausgaben für Sitzungsgelder, Aushilfsentschädigungen, Weiterbildungen und Kurse tiefer. Im Bereich Bildung sind die Beiträge für Kantonalbesoldungen der Lehrpersonen gestiegen und es mussten Rückstellungen für die Beamtenversicherungskasse (BVK) für diesen Personenkreis gebildet werden. Bei den Einnahmen liegt der Steuerertrag rund 36 300 Franken höher als budgetiert, es wurden höhere Erträge aus den ordentlichen Steuereinnahmen und den Steuern aus früheren Jahren verzeichnet. Ein merklicher Minderertrag ist in den Grundstückgewinnsteuern zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnte durch die hohe Liquidität im Gemeindehaushalt im vergangenen Jahr das Fremdkapital von 15,11 Mio. Franken auf 12,31 Mio. Franken reduziert und somit Schulden von rund Fr. 2,8 Mio. Franken zurückbezahlt werden. Weitere Abweichungen ergeben sich in der Investitionsrechnung

durch weniger Investitionstätigkeit als ursprünglich geplant. Dadurch fallen in der laufenden Rechnung im Vergleich zum Budget die Abschreibungen um rund 333 500 Franken tiefer aus.

Änderung der Wasserversorgungsverordnung (WVVO) Damit ein Vertrag betreffend dem hydraulischen Zusammenschluss der Zonen Hausen/Ebertswil und Kappel am Albis abgeschlossen werden kann, soll der Artikel 4 «Umfang der Versorgung» in der WVVO der Gemeinde Hausen am Albis angepasst werden. Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der nächsten Gemeindeversammlung vom 31. Mai 2016 die Änderung von Artikel 4 zu genehmigen.

Kreditbewilligungen Folgender Kredit wurde bewilligt: Für die Sanierung des Flachdaches der Aufbahrungshalle auf dem Friedhof Weid, Fr. 45 879.45 inklusive MwSt. Das Dach ist undicht und musste bereits notdürftig repariert werden. Weiter sind die Lichtkegel defekt und der Dachaufbau ist fehlerhaft. Zudem fehlen eine Absturzsicherung sowie eine zeitgemässe Isolation.

Bauabrechnung Törlenmatt Die Bauabrechnung für das Projekt «Erschliessung Törlenmatt/Abwasser» schliesst mit Fr. 1 405 226.50 inkl. MwSt. um Fr. 59 733.50 oder 4,1 %

günstiger ab als veranschlagt. Abzüglich der Kostenbeiträge von der privaten Erschliessung ergeben sich Nettokosten für die Politische Gemeinde Hausen am Albis von Fr. 1 001 117.40 inklusive Mehrwertsteuer. Die Abrechnung wurde genehmigt.

Gemeindeverwaltung Dragana Prijevic wird neu das Team des Betreibungs- und Gemeindeammannamts (60 %) unterstützen. Sie wird die Stelle am 1. Mai 2016 antreten. Für die Zeit des Mutterschaftsurlaubes von Andrea Büeler-Laubacher wird Romy Bill (ehemalige Mitarbeiterin des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes) aushelfen. Gemeinderat und Mitarbeitende heissen Dragana Prijevic und Romy Bill bereits heute herzlich willkommen und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Susi Fischli Benz, die bisherige Leiterin der Bibliothek, wird per Ende 2016 ihre Funktion als Leiterin der Bibliothek abgeben und ab 2017 weiterhin als Mitarbeiterin der Bibliothek tätig sein. Ab Januar 2017 wird die heutige Stellvertreterin, Katrin Tandler, die Leitungsfunktion übernehmen. Der Gemeinderat und Mitarbeitende freuen sich über eine weiterhin erfreuliche Zusammenarbeit und möchten die Gelegenheit nutzen, Susi Fischli Benz und Katrin Tandler für ihre bisherigen geleisteten Dienste im Namen der Gemeinde Hausen am Albis herzlich zu danken. (db)

Mit der Einführung der Einheitsgemeinde Bonstetten (Vereinigung der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde) per 1. Januar 2016 sowie der Übernahme der Bewirtschaftung des Sportzentrums Schachen sieht der Gemeinderat Syniergiepotenzial. Er hat deshalb entschieden, die Hausdienste dieser drei Gemeinden zu vereinigen. Für die Leitung dieses Hausdienstes und die selbstständige Betreuung der Sportanlage Schachen konnte per 1. Juli 2016 Daniel Leuenberger angestellt werden. Daniel Leuenberger verfügt über grosse Erfahrung in der Hauswartung und hat bereits in ähnlichen Funktionen gearbeitet. Die in diesem Zusammenhang notwendigen Aus- und Weiterbildungen wurden allesamt erfolgreich abgeschlossen; Infolge eines unfallbedingten Ausfalls in der Hauswartung der Gemeindeliegenschaften musste die Stelle als Hauswart Gemeindeliegenschaften neu vergeben werden. Per 1. Mai 2016 konnte Ali Uzdiyen aus Birmensdorf angestellt werden. Ali Uzdiyen hat bereits in diversen Hauswart-Funktionen gearbeitet und die entsprechenden Aus- und Weiterbildungen abgeschlossen. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal heissen die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude an der neuen Tätigkeit für Bonstetten.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt:

– Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16, Bonstetten: Terrainveränderung (Auffüllung) zur Verbesserung der ackerbaulichen und landwirtschaftlichen Nutzung des Bodens im Gebiet Herzenbüel, Grundstrasse Feldenmas – Kinderzentrum Kinderbetreuung GmbH, Angela Pellegrino, Schachenstrasse 76, Bonstetten: Nestschaukel im Garten des Kinderzentrums mit eingeschränkten Betriebszeiten.

Im Weiteren hat der Gemeinderat – die per 1. Januar 2016 durchgeführte Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens der Gemeinde Bonstetten genehmigt; – die Bauabrechnung über die Offenlegung und den Hochwasserschutz Schachenbach im Bereich der Wohnüberbauung Im Bruggen mit Minderkosten in der Höhe von rund 17 500 Franken genehmigt; – im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben des Gartencenters Guggenbühl Pflanzen AG zum Ausbau und der Sanierung der Zufahrtsstrasse verschiedene Abtretungsverträge und -entschädigungen genehmigt bzw. festgelegt; – dem OK «Musig im Dorf» die Bewilligungen zur Durchführung der beiden Veranstaltungen am 25. Juni und 13. August 2016 erteilt; – für den Austausch von 340 alten Wasserzählern einen Kredit innerhalb des Budgets in der Höhe von 145 000 Franken genehmigt. (dn)


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Dienstag, 12. April 2016

Aus Stein und Ton und Farbe Galerie Märtplatz, Affoltern: Ausstellung «geformt – gemeisselt, gebrannt, gemalt» bis 24. April Die Affoltemer Galerie Märtplatz zeigt gegenwärtig Steinskulpturen von Christiane Landis, Mettmenstetten, und Trudi Stähli, Zwillikon, Keramikobjekte von Marlis Brunner, Oberlunkhofen, sowie Bilder von Monika Marti, Obfelden. ................................................... von urs e. kneubühl Eines haben die Werke aller vier Ausstellenden gemeinsam, wie Kultur Affoltern in der Einladung zur Ausstellung schreibt: «Strukturen, Linien, Schatten, Farben und Formen widerspiegeln sich in den Werken der vier kreativen Frauen.» Und sowohl Christiane Landis wie Trudi Stähli in ihren Steinskulpturen, Marlis Brunner in den Keramikobjekten sowie Monika Marti in ihren abstrakten Malereien haben diese allesamt auf ihre je ganz eigene Art verarbeitet, geformt. Eben: gemeisselt und geschliffen, gebildet und gebrannt, gestaltet und gemalt, wie die Gäste und Besucher anlässlich der Vernissage vom vergangenen Freitag erleben durften. Und bis 24. April nutzen hoffentlich noch viele Interessierte die Gelegenheit, die abwechslungsreichen wie

spannenden Arbeiten der vier Künstlerinnen zu betrachten und sich daran zu freuen. Da sind die Skulpturen von Christiane Landis, Mettmenstetten, aus Marmor, Diabas, Travertin, Savonnières und Dottiker Muschelkalk – abstrakte, zuweilen organische Formen. Sie scheinen aus dem Stein geschält, wobei die behauenen Flächen mit den glatten, geschliffenen geradezu kokettieren. Die ebenfalls aus Alabaster, Kalkstein, Sandstein und Marmor geformten Arbeiten von Trudi Stähli, Zwillikon, wirken (fast) natürlich gewachsen. Neben deutlich figürlichen Bezügen, weisen sie da wie dort angetönte anatomische Rundungen auf und sind, wenn nicht als Menschen, so doch als Typen zu erkennen. Die Oberlunkhofer Keramik- und Raku-Künstlerin Marlis Brunner erschafft ihre kontrastreichen Werke mit Erde, Feuer, Wasser und Luft. Geformt aus weichem Ton, erstarrt in der Hitze des Feuers und belebt mit gewitzten Glasuren – so entstehen raffinierte und dekorative Kreationen in grosser Vielfalt und detailreicher Gestaltung. Auch die Obfelder Malerin Monika Marti, Vierte im Bunde der Ausstellenden, schafft in ihren ab-

Sie zeigen bis 24. April gebrannte, gemalte und zweimal gemeisselte Kunst in der Galerie Märtplatz Affoltern, von links: Marlis Brunner, Monika Marti, Christiane Landis und Trudi Stähli. (Bild Urs E. Kneubühl) strakten Gemälden Strukturen und Formen in bunten Farben. Zuweilen verschmelzen diese ineinander, andererseits sind sie wieder scharf getrennt, ebenso sind sie hier zart lasie-

rend, während sie dort kräftig decken. Und alles gestaltet sich zum poetischen Erlebnis, schafft eine romantisch verspielte Atmosphäre, wie eine Hymne auf Natur und Schöpfung.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern Ausstellung «geformt – gemeisselt, gebrannt, gemalt» bis 24. April. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr und Sonntag 15 bis 18 Uhr.

Mit frischem Elan Team Jugendarbeit Unteramt plus komplett Das Team der Offenen Jugendarbeit Unteramtplus ist wieder komplett. Mit frischem Wind startete ein neues Team in das neue Jahr. Der Name Unteramtplus steht für die Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg, das Einzugsgebiet der Sekundarschule Bonstetten.

Blick durch die Sonnenblume. (Bild Claudia Bruckner Achermann)

Geschärfter Blick Ausstellung im Kindergarten Haupel in Affoltern Der Kindergarten Haupel in Affoltern am Albis zeigt vom 21. April bis 20. Mai die Ausstellung «geschärfter Blick». Sie fragt nach der Objektivität von Bildern und zeigt die Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern. ................................................... von claudia bruckner achermann

Wir leben in einer Welt von Bildern. Sie begegnen uns in der Werbung, in der Politik, im Journalismus. Besonders Fotografien und Fernsehbilder so scheint es – produzieren ein originales Abbild der Realität, sie prägen unser «Bild» von der Welt. Die bekannteste Methode, Fotos zu manipulieren, ist der direkte Eingriff in das Bildmaterial. Schere und Retusche-Pinsel sind heute längst überholt. Die modernen technischen Möglichkeiten digitaler Bildbearbei-

tung lassen eine Unterscheidung von authentischem und bearbeitetem Bild nicht mehr zu.

Bilder, die lügen, und das Lügen-ABC «Kann man die Wahrheit objektiv fotografieren?», fragt Kindergartenlehrerin Pia Nyffenegger, und trifft damit den Kern der Ausstellung im Kindergarten Haupel. «Wir leben in einer Welt der Bilder», erklärt Nyffenegger. Und fügt an: «Ob Fotografien oder Filme, Bilder sind in unserem Alltag allgegenwärtig und prägen unsere Wahrnehmung. Umso erstaunlicher ist unser Umgang mit dieser Bilderflut. Texte kritisch zu lesen und zu hinterfragen, sind wir gewohnt. Bilder dagegen erscheinen uns als wahre Abbilder der Realität. Ihre Objektivität zweifeln wir kaum an. Aber Bilder zeigen nicht die absolute Wahrheit, sie können genauso lügen wie Wörter.» An diesem Punkt setzt die Ausstellung an. Ziel des Fotopro-

jektes ist es, schon sehr früh, also im Kindergartenalter, Hinweise für einen kritischen und kompetenten Umgang mit Bildern zu geben. Die Arbeit der Kindergartenkinder von Nyffenegger fragt nach der Objektivität von Bildern und zeigt die Grundmuster der Manipulation mit Bildern auf. Die Besucherinnen und Besucher tauchen in ein Lügen-ABC ein. Mehr als 16 Bildbeispiele veranschaulichen die Bandbreite des Themas. Die Ausstellung liefert nicht einfach Patentrezepte zum bewussten Umgang mit Bildern. Vielmehr zeigt die Ausstellung, wie kritisch hinterfragt und interpretiert werden kann. Ebenfalls wird sichtbar, nicht nur diejenigen, die Bilder produzieren und vertreiben stehen in der Pflicht, sondern auch die Konsumentinnen und Konsumenten. Vernissage: Donnerstag, 21. April 8 bis 14 Uhr im Kindergarten Haupel Affoltern. Öffnungszeiten der Ausstellung nach Vereinbarung.

Der bewährte Jugendtreff «Halle 43» in Bonstetten bleibt weiterhin als Anlaufstelle für die Jugendlichen bestehen. Der Auftrag für die Umsetzung der offenen Jugendarbeit wurde an den Verein für Jugend und Freizeit aus Wohlen erteilt. Neu werden drei Personen für die Umsetzung der Offenen Jugendarbeit zuständig sein. Mischa Rosenberger hat jahrelange Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Er befindet sich aktuell im Endspurt seiner Ausbildung an der Fachhochschule in Luzern für Soziale Arbeit. Luis Oberle arbeitet bereits seit zwei Jahren für die Offene Jugendarbeit Unteramtplus und beginnt im Sommer 2016 seine berufsbegleitende Ausbildung im Sozialen Bereich. Sarah Blunschi hat mit dem Praktikum begonnen und absolvierte die Kantonsschule. Sie wird ebenfalls im Sommer 2016 ihre Ausbildung zur Sozialpädagogin in Angriff nehmen.

che mit der Lehrerschaft im Jugendhaus geplant. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die Jugend sehr motiviert und engagiert zeigt, wenn man ihnen den nötigen Freiraum schafft. Der Betrieb der offenen Jugendarbeit läuft bereits auf Hochtouren und die Jugendarbeitenden freuen sich über einen Besuch im offenen Treffbetrieb der «Halle 43».

Angebote und Projekte Das Angebot der Offenen Jugendarbeit Unteramtplus umfasst fixe Öffnungszeiten in der «Halle 43» in Bonstetten und Projekte, die in allen beteiligten Gemeinden stattfinden. Das aktuelle Programm ist jeweils auf der Homepage und im Oberstufenschulhaus in Bonstetten zu finden. Das Ziel der Angebote und Projekte ist es, dass sich die Jugendlichen bei der Gestaltung und Umsetzung beteiligen. Der Verein für Jugend und Freizeit ist ein erfahrener Anbieter von Offener Jugendarbeit und Freizeitangeboten für Jugendliche. Aktuell werden in 28 Gemeinden im Raum Aargau und Zürich Projekte realisiert. Unter der Homepage www.jugendplus.ch oder auf der Facebook-Seite Jugendplus Unteramtplus kann man sich über Aktuelles informieren. Die Jugendarbeitenden sind unter der Nummer 044 700 03 23 erreichbar.

Kreativität und Ideen Für die Jugendarbeitenden ist es wichtig, dass die Jugendlichen ihre Kreativität und ihre Ideen in die Offene Jugendarbeit einbringen können. Damit möglichst viele Wünsche und Ideen der Jugendlichen erfasst werden können, sind nach den Das neue Team der Offenen Jugendarbeit Unteramtplus, Frühlingsferien von Links: Sarah Blunschi (Praktikantin), Luis Oberle Schulklassenbesu- (Jugendarbeiter), Mischa Rosenberger (Jugendarbeiter).


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Dienstag, 12. April 2016

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Zahl der Einsatzstunden 2015 konstant 45. Generalversammlung der Verkehrskadetten-Abteilung Albis im Gemeindesaal Hausen Grosses Engagement und viel Herzblut prägten 2015 wiederum das Tun und Wirken der Verkehrskadetten-Abteilung Albis (VKA-Albis). Anlässlich der ordentlichen GV am vergangenen Freitagabend legte der Vorstand entsprechend beredtes Zeugnis darüber ab. ................................................... von urs kneubühl 7122 Einsatzstunden hat die VKA-Albis im vergangenen Jahr geleistet. Verglichen mit dem Vorjahr (7115 Einsatzstunden) ist diese Zahl eigentlich (fast) konstant geblieben. Präsident Peter Strittmatter merkte allerdings in seinem Jahresbericht 2015 zuhanden der GV vom Freitagabend vergangener Woche dazu an, dass 2015 «der traditionelle Einsatz im Letzipark, Zürich, sowie einzelne weitere langjährige Einsätze 2015 vollständig weggefallen sind». Der VKA-Albis ist es aber gelungen, neue Einsätze dazuzugewinnen. «Neue Einsätze sind zwar abwechslungsreich für VK und Kader, aber sie verlangen von allen ein zusätzliches Engagement, damit sie auf Anhieb gut funktionieren. Dafür möchte ich allen herzlich danken, die dazu beigetragen haben!» Wie viel Leidenschaft und Herzblut generell in der VKA-Albis steckt, verriet einerseits auch der Grossaufmarsch zur 45. Generalversammlung im Gemeindesaal in Hausen. Der Präsident und der VKA-Albis-Vorstand konnten am Freitagabend letzter Woche «volles Haus» melden und 186 Anwesende begrüssen, darunter – neben den VK – viele Eltern und Interessierte, eine Behördenvertretung aus Stallikon, ein Abgeordneter der Stadtpolizei Zürich sowie Delegierte von Verband

und Gastabteilungen. Zum Zweiten belegten ebendieses Engagement und Herzblut auch die weiteren Jahresberichte 2015 von Einsatzleiter und Ausbildungsleiter.

2015 im Rückblick Das Fazit, welches Peter Strittmatter für das vergangene Jahr ziehen kann, nimmt sich durchwegs positiv aus. So stellt der Präsident in seinem Jahresbericht fest, dass es «sehr engagierte und aufgeweckte Köpfe in den Reihen der VKA-Albis hat», wobei er sich diesbezüglich auf verschiedene gute Ideen stützt, die 2015 seitens der Mitglieder eingegangen sind. Einsatzleiter Patrick Schlumpf seinerseits streicht im Bericht 2015 unter der Vielzahl von Einsätzen die Einsätze am Gigathlon in und um Aarau sowie jene am Zürich Triathlon und Ironman als besonders fordernde Aufgaben heraus, während Ausbildungsleiter Valon Kamberi festhält, dass 2015 von 26 Anwärtern deren 21 ihre Ausbildung beendet haben. In einer auflockernden Präsentation wurden zwischendurch in einer Fotoschau Einblicke ins vergangene KKA-Albis-Jahr gewährt. Das bunte Potpourri an Bildern von diversen Einsätzen, Ausbildungslehrgängen und gemütlichen Anlässen verdeutlichte die Freude sowie die ausgewogene Mischung aus Spass sowie Pflicht und war wiederum eine klare Bestätigung für die solide Einstellung und das Herzblut jedes Einzelnen der VKA-Albis.

Jahresrechnung Budget, Reglementsänderungen und Wahlen Kassiererin Maria Rubin präsentierte eine positive Jahresrechnung 2015, die bei einem Ertrag von 296 787 Franken

«Volles Haus» konnte die VKA-Albis anlässlich ihrer GV im Gemeindesaal Hausen melden. Ein deutlicher Beleg für das Engagement und Herzblut in der Abteilung. (Bild Urs E. Kneubühl) und einem Aufwand von 295 771 Franken mit 1015 Franken Gewinn abschliesst. Für 2016 legte sie ein ausgeglichenes Budget vor, das mit 289 880 Franken leicht tiefer liegt als das Ergebnis der Rechnung 2015. Jahresrechnung 2015 und Budget 2016 wurden einstimmig genehmigt. Ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen wurden zudem die Anpassung der Dienstvorschriften, in welche neu eine Waschgebühr von 20 Fran-

ken für die Uniform eingefügt wurde, sowie für das komplett überarbeitete Pflichtenheft für Fahrer. Für die ordentlichen Wahlen in den Vorstand stellten sich sowohl Präsident Peter Strittmatter, als auch Kassiererin Maria Rubin, der Materialverantwortliche Christian Frei sowie die Beisitzer Fabian Hasler und Roger Thomi erneut zur Verfügung. Sie wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt

wurde als Beisitzerin Anlässe zudem Julienne Friedrich und für die zurücktretenden Patrick Schlumpf, Einsatzleiter, sowie Valon Kamberi, Ausbildungsleiter, wählte die Versammlung Vanessa Villiger als neue Einsatzleiterin, und Roman Hürlimann als neuen Ausbildungsleiter. Die Verkehrskadetten-Abteilung Albis kann damit unbesorgt auch zukünftig ihre Aufgaben anpacken – mit Engagement sowie Herzblut wie eh und je.

Zufrieden mit öffentlichen Dienstleistungen: Rekordniveau Der Bevölkerung im Kanton Zürich ist es wohl und sie ist zufrieden mit den Dienstleistungen ihrer Gemeinden. Allerdings gibt es Unterschiede: Sehr zufrieden sind die Stadtzürcher, während Kleingemeinden offenbar unter Druck stehen. Dies sind die Resultate einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Gemeindeamtes. Rekordverdächtige 98 Prozent der Stadtzürcherinnen und -zürcher beantworten die Frage, wie zufrieden sie anzeige

mit den Dienstleistungen ihrer Gemeinde sind mit «sehr zufrieden» und «eher zufrieden». Zu diesem Ergebnis kommt eine schriftliche Befragung von 7000 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die das Gemeindeamt des Kantons Zürich im September 2015 zusammen mit dem Statistischen Amt durchgeführt hat. 36 Prozent der Angeschriebenen oder 2494 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt. Die Befragung kommt zusammenfassend zum Schluss, dass sich 65 Pro-

zent der Stimmberechtigten des Kantons Zürich in ihrer Gemeinde sehr wohl, 31 Prozent eher wohl fühlen. Die Resultate fallen damit sehr ähnlich aus wie bei einer Befragung im Jahr 2011. Die Zufriedenheit ist allerdings nicht überall gleich hoch. Die Umfrage macht deutlich, dass die Befragten umso zufriedener sind, je bevölkerungsreicher ihre Wohngemeinde ist. Neben dem Spitzenwert von Zürich schneidet auch die Stadt Winterthur

gut ab. Immerhin 94 Prozent der Winterthurerinnen und Winterthurer äussern sich zufrieden über die in der Stadt erbrachten Dienstleistungen. Deutlich tiefer ist die Zufriedenheit laut der Befragung in Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Gemeinden scheinen mehr Mühe damit zu haben, der Bevölkerung zeitgemässe Dienstleistungen beispielsweise im Bereich der Öffnungszeiten anzubieten. Der Umfragewert liegt in diesen Gemein-

den durchschnittlich bei 82 Prozent Zufriedenheit. Klar zugenommen hat im Vergleich zum Jahr 2011 die Bereitschaft in der Zürcher Bevölkerung, Dienstleistungen in Nachbargemeinden zu beziehen. Diese Bereitschaft ist in kleinen Gemeinden grösser als in den Städten. Abgenommen hat im Vergleich zur letzten Befragung die Akzeptanz von Gemeindefusionen, wobei die Bereitschaft in kleinen Gemeinden und Städten am grössten ist.


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Dienstag, 12. April 2016

In sich geducktes Leben Szenische Lesung in der Bibliothek Stallikon mit Michèle Minelli und Peter Höner aus «Die Verlorene» Während der szenischen Lesung am vergangenen Freitag in der Bibliothek Stallikon tauchte man mit allen Sinnen in die Zeit vom Anfang des 20. Jahrhunderts ein. Die Geschichte der Kindsmörderin Frieda Keller geht unter die Haut – besonders wenn sie von der Autorin Michèle Minelli und vom Schauspieler und Regisseur Peter Höner erzählt wird. ................................................... von regula zellweger Michèle Minelli und Schauspieler Peter Höner sind bereits länger mit der szenischen Lesung zu Minellis Buch «Die Verlorene» im In- und Ausland unterwegs – so auch in Affoltern vor genau einem Jahr, der «Anzeiger» berichtete – und ein eingespieltes Team. Vor der szenischen Lesung in der Bibliothek Stallikon rücken sie sich gegenseitig die Mikrofone zurecht. Sie lachen und Minelli meint: «Eigentlich muss ich mir das Lachen gleich vergehen machen.» Und wirklich, zu Beginn der szenischen Lesung verwandelt sich die strahlende, quirlige Autorin in eine scheue, verwirrte, in sich geduckte Frau. Sie vermittelt über Körpersprache und Stimme

Angst, Beklemmung und Verunsicherung. Man atmet unweigerlich oberflächlich, lauscht und versucht, die intensiv vermittelten Emotionen nicht zu nahe kommen zu lassen. Man zuckt zusammen, wenn Peter Höner jeweils in verschiedenen Rollen von Männern in Friedas Leben dominant, aggressiv oder als emotionaler Analphabet die Frau einschüchtert.

Kindsmörderin Frieda Keller wird von ihrem Arbeitgeber, einem Wirt, vergewaltigt. Da sie wusste, dass er verheiratet war, hat sie nach damaliger Rechtsprechung die Schuld. Der Kindsvater soll bei der Urteilsverkündung eine harte Strafe gefordert haben. Er selbst wurde für die Vergewaltigung nicht belangt. Frieda versucht, nach der Geburt des unehelichen Kindes ihre schmachvolle Mutterschaft zu verheimlichen. Sohn Ernstli wird in der Kinderbewahranstalt Tempelhof in St. Gallen untergebracht. Frieda sucht Liebe und Geborgenheit, will in die Gesellschaft integriert sein und gerät an den emotional nicht wirklich erwachsenen Beat Rothenfluh. Sie investiert Geld für die Treffen, schreibt Briefe und Karten, strickt ihm Kleider und lässt eine Fotografie für ihn machen. All dies treibt sie in Schulden. Rothenfluh

bricht die Beziehung ab, als er von Ernstli erfährt. Weil dieser nach dem vierten Lebensjahr nicht in der Kinderbewahranstalt bleiben darf und Frieda nicht für ihn sorgen kann, ergreift langsam ein düsterer, verzweifelter Plan von ihr Besitz. Sie bringt den Fünfjährigen schliesslich um. In der Untersuchungshaft bestimmen wiederum Männer ihr Schicksal. Minelli gelang es, mit ihrem Buch ein Stück Schweizer Geschichte aufzuzeigen, in der Frauen diskriminiert wurden. Der Gefängnisdirektor äussert sich: «Herumhuren und Kindermachen. Und dann meinen, man könne sich der Brut einfach so entledigen? Was ist nur mit Euch Weibern los?»

Professionell recherchiert und genial erzählt Michèle Minelli recherchiert mit Begeisterung. Sie hat das Elternhaus, das Gefängnis und weitere Schauplätze persönlich aufgesucht und eine Menge Zeitzeugnisse wie Zeitungsartikel und Gerichtsurkunden gewälzt. Persönliche Eindrücke, die Lebensgeschichte von Frieda Keller und Quellen verdichtete die erfolgreiche Autorin zu einem Roman, der bedrückt und zugleich voller Poesie ist. Frieda Keller wurde zum Tode verurteilt, dann zu lebenslangem Zucht-

Vor der szenischen Lesung in der Bibliothek Stallikon helfen sich Michèle Minelli und Peter Höner gegenseitig, die Mikrofone richtig zu befestigen – und lachen dabei. Während der Lesung gab es nichts mehr zu lachen. (Bild Regula Zellweger) haus «begnadigt», um es 1919, kurz vor ihrem 40. Geburtstag, als gebrochene Frau zu verlassen. Die 15 Jahre Zuchthaus hatten physisch und psychisch irreparable Spuren hinterlassen. 1942 starb sie in der kantonalen Irrenanstalt Münsterlingen. Michèle Minelli erzählt, wie schwierig sie es fand, beim Schreiben

die Enge des Lebens, die Überangepasstheit der Protagonistin auszuhalten – und ihr keinen anderen Lebensweg anzudichten. So, wie sie selbst reagieren würde: Lösungsorientiert, empathisch und authentisch. Michèle Minelli und Peter Höner bieten (Schreib-)Seminare und Coaching an: www.schreibwerk-ost.ch.

Treffpunkt aller Generationen

Die Zeit steht still ...

Der neue Spielplatz wertet die Bibliothek Ottenbach auf

Sanierung der reformierten Kirche Hausen

Die Eröffnung des neuen Spielplatzes zwischen der Bibliothek und dem Lettenbach am Samstag stiess in Ottenbach auf grosses Interesse der Bevölkerung. Das Kaffee während der Öffnungszeiten und der neu ganztags geöffnete Spielplatz sollen dazu beitragen, dass die Bibliothek zu einem Treffpunkt für alle Bevölkerungskreise wird.

... zumindest jene am Kirchturm der reformierten Kirche in Hausen. Am 18. April beginnen die Sanierungsarbeiten am Kirchturm mit dem Aufbau des Gerüsts. In der ersten Etappe wird es bis zur Turmuhr reichen, damit die Zeiger demontiert und zur Sanierung abtransportiert werden können. Da gleichzeitig das Kirchengeläut während den Arbeitszeiten von Montag bis Freitag abgestellt wird, herrscht dann ein zeitloser Zustand der vor wenigen Jahrzehnten noch zu einem mittleren Chaos geführt hätte. Schüler wären zu spät zum Unterricht erschienen, Pendler hätten ihr Postauto verpasst, Liebespaare ihr Date, Kühe wären zu spät gemolken worden (oder zu früh), usw. Heute, wo schon jeder Knirps die Zeit auf seinem Smartphone abliest und die Kühe sich autonom zu ihren vollautomatischen Melkständen bewegen, ist die säkulare Aufgabe des Kirchturms als Träger von zeitstrukturierenden Maschinen nicht mehr so wichtig. Die symbolische Bedeutung rückt wieder in den Vordergrund. Dass dies vielen Menschen wichtig ist, beweist die rege Spendenfreudigkeit. Mit über 250 000 Franken konnte bis jetzt ein gutes Drittel der Sanierungskosten durch Spenden aufgebracht werden. Der Turm wird schlussendlich bis zur Spitze, 50 Meter über Grund, eingerüstet sein. Das wird imposant aussehen und das Ortsbild zusammen mit den derzeit vorhandenen Baukränen dominieren. Ganz Hausen wird von Weitem wie eine einzige Baustelle wirken. Die Bauarbeiten rund um die Kirche sollten ansonsten keine störenden Auswirkungen haben. Falls doch, bittet die Kirchenpflege die Bevölkerung um Verständnis und lädt dazu ein, sich die Sache einmal von Nahem anzusehen, zum Beispiel anlässlich einer Gottesdienstteilnahme oder dem Besuch des Begegnungsfestes am Pfingstsamstag. – Die Sanierungsarbeiten am Kirchturm werden sich bis in den Herbst hinein ziehen. Derweil geht das kirchliche Leben aber wie gewohnt weiter.

Der Medienbestand der Bibliothek Ottenbach wird laufend ergänzt und aktualisiert. Die Bücher, Zeitschriften, Comics, Hörbücher, DVDs, Videos, CD-ROMs, Musik-CDs, Kassetten, Spiele und E-Books sind mit einem Online-Katalog erschlossen, der bequem von zu Hause aus bedient werden kann. Digitale Medien können rund um die Uhr heruntergeladen werden. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger stellte fest, dass seit dem ersten Treffen zum Thema Spielplatzsituation in der Bibliothek auf den Tag genau ein Jahr vergangen sei. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten und gab der Hoffnung Ausdruck, der neue Spielplatz möge die Herzen der Kinder erobern.

«Fitnesscenter für Kopf und Herz»

Gemeinderat Ronald Alder weiht den Kinderspielplatz ein, zusammen mit Gemeindepräsidentin Gaby Noser und dem Bibliotheksteam, bestehend aus Rosmarie Weber, Gianina Caviezel, Renate Utzinger und Doris Niederer. (Bild bs.)

Und Gemeinderat Ronald Alder stellte die Funktion der 1992 gegründeten Bibliothek als Treffpunkt ins Zentrum seiner Ansprache. Diese diene nicht nur der Schule, sondern der ganzen Bevölkerung. Das Bibliotheksteam helfe, sich in den Bücherreihen zurechtzufinden, unterstütze bei Recherchen, lasse Sprache lustvoll erleben. Die Regionalbibliothek Affoltern ergänze das kommunale Angebot, das zur Zeit insgesamt 7200 Medien umfasst.

Die Bibliothek sei bereits heute ein Begegnungsort, fuhr Ronald Alder fort. So treffe sich hier der Landfrauenverein ebenso wie eine Gruppe von Frauen und Männern, die hier ihre Spanischkenntnisse auffrischten. Der Elternrat habe den Integrationsnachmittag ins Leben gerufen, einen monatlichen Integrationsanlass mit asylsuchenden Familien: «Bei diesen Begegnungen in der Bibliothek werden erste Fäden geknüpft, um eine gegenseitige Annäherung zu erreichen.» Angesichts des technologischen Wandels werde die Ausleihe in der Bibliothek tendenziell zurückgehen, diese sei aber deswegen nicht weniger wichtig. Viel bedeutender werde künftig die Vermittlung von Fähigkeiten sein, wie man bestimmte Informationen finde, stellte Alder fest: «Die Bibliothek ist in Zukunft kein Bücherabhollager mehr, sondern ein Ort der Begegnung und des Austauschs von Informationen und dem Wissen, wie man bestimmte Informationen findet, eine Art Fitnesscenter für Kopf und Herz der ganzen Bevölkerung.» (bs)

Die Bibliothek Ottenbach Die Gemeinde- und Schulbibliothek Ottenbach an der Affolternstrasse 5 ist wie folgt geöffnet: Dienstag 9.30 bis 11 Uhr und 15 bis 17 Uhr; Donnerstag 15 bis 19.30 Uhr; Freitag 15 bis 17 Uhr; Samstag 9 bis 12 Uhr. Die Jahrespauschale für Erwachsene beträgt 20 Franken, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist die Bibliotheksbenützung kostenlos. Während der Öffnungszeiten ist auch das Café in Betrieb. Der Kinderspielplatz ist jederzeit zugänglich. Weitere Informationen: www.bibliothek-ottenbach.ch.

Informationen unter http://www.ref.ch/hausen.

Nun wird der Turm eingerüstet: Die Sanierungsarbeiten an der reformierten Kirche Hausen beginnen am 18. April. (Bild zvg.)


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Dienstag, 12. April 2016

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Geburtstagsfest für einen reifen Teenager 15 Jahre Kellertheater LaMarotte – Jubiläumsfeier im Kasinosaal in Affoltern

Geschäftsführerin Isabelle Schaetti und der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch freuen sich über das Geburtstagskind.

Spannende Experimente während der wissenschaftlichen Soirée auf der Bühne. Für das Publikum gab es auch praktische Übungen. (Bilder Marianne Voss)

Im vollen Kasinosaal in Affoltern feierte eine grosse «LaMarotte»Familie den halbrunden Geburtstag eines Kindes, das von einem Experiment zu einer vielbeachteten und geschätzten Institution geworden ist. Reden, Musik, Essen und originelle Experimente machten den Abend zu einem fröhlichen Erlebnis.

ten, für ihre Premiere nach Affoltern kommen?» Und sie ging der Frage nach, was denn so speziell sei am «LaMarotte». Ein Künstler habe ihr gesagt, die Stimmung sei besonders gut, auch mit den Mitarbeitenden und dem Publikum. Es sei für ihn jeweils wie ein Heimkommen. Isabelle Schaetti dankte allen, die das «LaMarotte» unterstützen und erwähnte dabei besonders die Fachstelle Kultur beim Kanton Zürich. Ihr Ausblick lautete ganz einfach: «Es kommt schon gut, und wir sehen uns wieder zum 20-Jährigen.»

................................................... von marianne voss Das Kleintheater feierte gross. Und sie kamen alle. Die Regierungsrätin mit ihrer Mitarbeiterin von der Fachstelle Kultur, die Gemeindevertreter, die Mitglieder, die Partner, Gönner, Sponsoren, Gäste sowie die Freundinnen

und Freunde des Kellertheaters LaMarotte. Der Kasinosaal in Affoltern füllte sich am vergangenen Samstag mit einer fröhlichen Geburtstagsfamilie. Geschäftsführerin Isabelle Schaetti begrüsste die Anwesenden in ihrer spontanen, unformellen Art und hielt Rückschau auf die vergangenen 15 Jahre. In den ersten fünf Jahren sei nicht klar gewesen, ob es ein «LaMarotte» oder eher eine Marode gebe, erklärte sie humorvoll und führte aus, wie nach und nach das Vertrauen wuchs und sich die Gemeinden, der Kanton und zunehmend mehr Mitglieder zu Freunden und Verbündeten des Projekts machten. Heute könne sich das Programm wirklich sehen lassen, und sie fügte beim Aufzählen einiger Beispiele an: «Ist das normal, dass Leute, die sonst in der ganzen Welt auftre-

Heute ein Haus mit Ausstrahlung Clemens Grötsch, Gemeindepräsident von Affoltern, schloss sich den Worten der Geschäftsführerin an. Der Kultur-

keller sei aus privater Initiative entstanden mit dem Ziel, in der Region einen Raum mit ansprechendem Ambiente für anspruchsvolle Kleinkunst im Theater- und Musikbereich zu schaffen. Am Anfang habe man sich gefragt, wie lange das Experiment wohl dauern werde. Heute sei das «LaMarotte» ein Haus mit Ausstrahlung über die Region hinaus. Das Programm sei vielseitiger geworden, die Veranstaltungen seien häufig ausgebucht. «Auch die Finanzen haben sich inzwischen stabilisiert, sodass der Weiterentwicklung nichts mehr im Wege stehen sollte. Dies ist ein Grund für ein Happy Birthday!» Zum Schluss wies er noch auf geplante, zukünftige Projekte im Rahmen der Standortförderung hin, wo ein Forum «Kultur» geschaffen worden sei.

Feuer, Rauch und Musik Nach der Laudatio von Regierungsrätin Jacqueline Fehr folgte ein fröhliches Feiern mit Essen, gediegener Salonmusik der Formation «I Musichieri» und mit einer naturwissenschaftlichen Soirée. Technorama-Direktor Thorsten Künnemann und sein Mitarbeiter Mirko Hoffmann unterhielten das Publikum mit überraschenden, erheiternden und lehrreichen Experimenten. Auf der Bühne zerbarst ein Airbag, Vanillepulver ging in Flammen auf, rote Ballone wurden aufgeblasen. Der Höhepunkt war das gemeinsame Musizieren. Mittels verschieden langer Elektroschutzröhrchen spielte die Festgemeinde die zweistimmige Melodie eines Volkslieds – ein wunderschönes, würdiges Geburtstagsständchen.

Ein Leben mit weniger Zucker und ohne Medikamente Buchvorstellung von Dr. H. R. Fischer in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Am vergangenen Dienstag präsentierte Dr. H. R. Fischer zusammen mit seiner Frau Pia Stocker einer zahlreichen Zuhörerschaft sein neues Buch «Saftige Lügen». Er vermittelte die These: «Mit der richtigen Ernährung ist ein Leben ohne Medikamente für die meisten Menschen erreichbar.» ................................................... von regula zellweger «Es ist der grösste Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann», zitierte H. R. Fischer zu Beginn des Abendanlasses in der Buchhandlung Scheidegger den griechischen Philosophen Platon, 428 – 348 v. Chr. Er wies auf die inflationär steigende Zahl von unterschiedlichen Diagnosen hin, was das Spezialistentum im Medizinbereich gefördert habe. Er plädiert dafür, dass der Stand der Hausärzte, die eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen haben, gestärkt werden solle. Menschen brauchen nicht nur Spezialisten und Medikamente, sie wollen ganzheitlich wahrgenommen werden und vor al-

lem: Sie brauchen Wissen. Dieses notwendige Wissen rund um das individuelle Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist und biochemischen Prozessen vermittelt Fischer in seinem neuen Buch «Saftige Lügen».

die erste Tremonte-Analyse, die nachfolgenden klinischen Kontrollen über sechs bis neun Monate und die zweite Tremonte-Analyse liegen bei 4000 Franken.

Bauchfett als Hormon-Fabrik Buch zum Tremonte-Programm «Fructose ist der Hauptauslöser des metabolischen Syndroms.» Fischer prangerte Überernährung, falsche Ernährung und Bewegungsmangel an. Das metabolische Syndrom wird heute als der entscheidende Risikofaktor für Erkrankungen der arteriellen Gefässe, Diabetes und viele weitere Erkrankungen angesehen. Es ist charakterisiert durch abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und erhöhte Glukosekonzentration im Blut. Fischer erklärte Zusammenhänge und medizinische Fakten, seine Frau Pia Stocker las aus dem Buch, das Inez Zindel gestaltet und dessen Entstehung und Vermarktung von Mike Stillhard begleitet sind. Ein Teil des Buches beinhaltet eine Selbstanalyse. Die Arbeitsblätter dazu können unter www.tremonte.ch heruntergeladen werden. In der Tremonte-Praxis in Affoltern beschäftigt Fischer fünf Angestellte, die Kosten für

Im Lauf des Vortrages erfuhr man, dass Zucker Zucker sei und Mehl Mehl, ob weiss oder ruch, grob oder fein: es sind alles Kohlehydrate – und dass ein Zuviel davon extrem schädlich sei. Auch in Früchten und Smoothies würden sich eine Menge Kohlehydrate verstecken. Mit Erstaunen vernahm man, dass auch Salami und Bündnerfleisch Zucker enthalten. Der Bauchumfang soll bei Frauen 80 Zentimeter nicht überschreiten, bei Männern 94. Das Bauchfett produziert – im Gegensatz zum Fett an anderen Körperstellen – Stoffe, die dem Körper nur Nachteile bringen. Sie steigern den Appetit und fördern die Entstehung der typischen Zivilisationskrankheiten. Im Anschluss an Referat und Lesung stellten die Zuhörenden Fragen. Sie wollten wissen, ob man bei den Normen, die beim Bauchumfang nicht überschritten werden dürften, nicht auch die individuelle Körpergrösse

Dr. H. R. Fischer (links) hat sich über Jahre mit Ernährung und Gesundheit befasst und nun ein Buch dazu herausgegeben. Unterstützt wurde er von Pia Stocker und Mike Stillhard. (Bild Regula Zellweger) und den Körperbau miteinbeziehen müsse. Zudem lag die Frage im Raum, was man denn nun essen dürfe, nachdem man erfahren hatte, was man zu meiden habe. Fischer empfiehlt eine Änderung der Grundbausteine im Essen: «Redu-

zieren Sie die Kohlehydrate auf 40 Prozent. Lassen Sie Zwischenmahlzeiten und Frühstück weg und machen Sie das Abendessen zur Hauptmahlzeit. Bewegen Sie sich täglich 15 Minuten. Schauen Sie, dass ihre Seele nicht zu kurz kommt und schlafen Sie genug.»


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Forum

Dienstag, 12. April 2016

Steinkreis im Affoltemer Bislikerhau

Doch keine Kunststoffsammlung mehr in Bonstetten?

Sehr geehrter Herr Martin Kehrer, mit Ihrem Leserbrief im «Anzeiger» vom 5. April bezweifeln Sie die Authentizität des sogenannten Steinkreises im Bislikerhau. Es trifft zwar zu, dass eine Anzahl prähistorischer Objekte – wohl in guter Absicht – «restauriert» wurden, respektiv in ihrer ursprünglichen Gestalt wieder errichtet wurden, so zum Beispiel in Clendy (bei Yverdon), Falera (Graubünden), am Käferberg (Zürich). Dass dem Steinkreis im Bislikerhau dasselbe Schicksal beschieden wurde, kann nicht ausgeschlossen werden, ist aber eher unwahrscheinlich. Wie Sie schreiben, wurde die Karte des OLG Säuliamt letztmals 2012 überprüft, indem ein Clubmitglied «den Wald ausführlich durchkämmte». Diesem Clubmitglied seien die Steine vom Bislikerhau damals nicht aufgefallen. In anderen Worten wäre der Steinkreis nach diesem Datum verändert worden. Dies ist allerdings eine kurze Zeitspanne, und da müssten die Veränderungen deutliche Spuren hinterlassen haben. Sind solche Spuren zu sehen?

Petition von 465 Einwohnern abgelehnt.

Im Säuliamt noch weitere Objekte unentdeckt Sie nehmen an, Ihr Clubmitglied könne den Steinkreis bei seiner periodischen Kontrolle nicht übersehen haben. Und auch Herrn Richard Walker, Autor der Schrift «Stonehenge im Säuliamt», der das Gebiet unbestrittenerweise bestens kennt, könnte doch diese Steinsetzung nicht entgangen sein. Da muss ich Ihnen aber dazu sagen, dass noch weitere Objekte im Säuliamt unentdeckt geblieben sind, obwohl Menschen regelmässig an ihnen vorbeispazieren. Der Mensch ist nun mal unachtsam und sieht nur das, was er gerne sehen möchte. Ich habe den Steinkreis dieses Frühjahr zweimal besucht und war beeindruckt von der Stimmung, die an diesem Ort herrscht. Man muss aller-

dings versuchen, ganz unbefangen und möglichst ohne Vorurteile an die Sache heranzugehen. Dazu benötigt man eine gewisse Bescheidenheit, auch einen Respekt vor der Natur und insbesondere vor unseren Vorfahren, die hier offenbar ein Denkmal setzen wollten. Wir wissen nichts von diesen Menschen; es waren möglicherweise keine Kelten sondern ein früherer Menschenschlag. Und jetzt erlaube ich mir noch eine Bemerkung mit einem etwas esoterischen Hintergrund: Das Objekt am Bislikerhau liegt liniengetreu auf einer Nord-Süd-Achse (ca. 8°27’). Diese Linie weist in nördlicher Richtung übers Feldenmoos nach Bonstetten (sehr nahe an der Kirche vorbei), dann in Richtung Heidenchile in Wettswil (schwierig zu lokalisieren) und weiter nach Ringlikon (schwierig zu lokalisieren). In südlicher Richtung führt die Linie zur reformierten Kirche Mettmenstetten (zwischen Kirche und Friedhof), dann nach Knonau über Eschfeld zum Objekt Steinbruch Risi (gemäss Richard Walker unter 3.17 beschrieben). Die Linie führt weiter nach Cham zur Kirche/Kapelle St. Andreas am Zugersee, dann zur Kirche von Risch am Zugersee (ca. 500 m westlich liegt die wichtige Steinsetzung Risch Chilchberg), anschliessend über Chiemen, Immensee, Chrüzegg am Rigi zum Rigi Staffel. Diese Nord-Süd-Linie verläuft parallel zur wichtigen esoterischen Linie 8°30’, welche – gemäss der bekannten Autorin von «Orte der Kraft», Blanche Merz – nördlich zu den Extremsteinen in Deutschland und südlich zum 30. Breitengrad nach Gadhamès in Libyen führt. Auch wenn vom Bislikerhau keine Sichtverbindung zum Rigi Staffel bestehen sollte (geschweige denn nach Libyen!), so darf man annehmen, dass die Erbauer des Steinkreises einen Sinn für diese Zusammenhänge hatten. Marcel Steinegger, Wettswil

Knonau – nicht schiessen! Ungefähr ein Jahr ists her, seit ich hinauf zum Selbstpflück-Blumenfeld Uttenberg wanderte. Plötzlich ertönten Schüsse vom Schiessstand her. Lärm und Schreck liessen mich sofort umkehren. «Wohnen da nicht Flüchtlinge im Container direkt neben dem Schiessstand?», ging es mir durch den Kopf. Das darf doch nicht wahr sein! Menschen aus Kriegsgebieten, traumatisierte Kinder, Menschen, deren Würde und Rechte im Heimatland mit Füssen getreten wurden – hier in Sicherheit zwar, aber dem Schiesslärm ausgeliefert? Umgehend und empört meldete ich den Vorfall den Behörden in der Hoffnung, dieser unzumutbare Zustand könne gelöst werden. Es gibt fast in jeder Gemeinde im Säuliamt

ein Schützenhaus. Sicher könnte man sich aushelfen mit Gastrecht für Menschen, die das Schiessen nicht lassen wollen oder können. Das war vor einem Jahr. Nun lese ich im «Anzeiger» vom 22. März vom Flüchtling-Info-Abend in der Stampfi am 17. März, dass nach wie vor geschossen wird – wenige Meter vom Container der Flüchtlinge entfernt. Ich kanns kaum glauben! Liebe zuständige Behörde von Knonau, bitte handelt! Handelt im Sinne von Respekt und Menschenwürde gegenüber diesen Menschen, die fast alles verloren haben. Erspart ihnen wenigstens den grausamen Schiesslärm Franziska Keller-Iten, Knonau

Zuschriften mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken (Name und Postadresse) und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben.

Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen – dazu auch solche, die sich auf Beiträge im «Anzeiger» beziehen. (Red.)

Seit Anfang Februar nimmt das beliebte Ökimobil, das in Bonstetten jeden Samstag Recycling-Wertstoffe sammelt, weder Karton noch Kunststoff entgegen. Dies trotz der Beliebtheit und des grossen Sammelerfolgs in den letzten vier Jahren. Diese «Änderungen in der Abfallentsorgung» stiessen bei vielen Einwohnern auf wenig Verständnis. Der zuständige Gemeinderat Patrick Vogel (SVP) meinte zwar noch im Januar selbstbewusst, es habe nur ganz vereinzelte Reaktionen gegeben – nur etwa ein halbes Dutzend Mails habe er erhalten. Dies erwies sich als krasse Fehleinschätzung; der Unmut der Bevölkerung drang bloss nicht bis zu ihm und er machte sich offenbar auch nicht die Mühe, einmal vor Ort die Stimmung 1:1 zu erspüren. Innert zwei Wochen kamen bei einer Aktion an den Haltestellen des Ökibusses 465 Unterschriften zusammen, die eine Wiederaufnahme der Kunststoffsammlung fordern! Die Unterschriften wurden Ende Februar eingereicht. Anfang März teilte der Gemeinderat Bonstetten den Initianten jedoch in einem 6-Zeiler mit, er halte an seinem Entscheid fest und verweist auf die Ausführungen im Gemeindemaga-

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zin «Kobo». Darin beruft er sich auf eine veraltete Studie von 2010, wonach der Nutzen der Kunststoffsammlung im Vergleich zum Verbrennen noch nicht erwiesen sei. Er erklärt, dass der Kanton ihm noch keinen Auftrag zur Kunststoffsammlung erteile und meint schliesslich, dass andere Gemeinden im Amt das ja auch nicht tun. Das steht in krassem Gegensatz zu den Anfang Jahr ebenfalls vom Gemeinderat Bonstetten mit dem ersten Sammelsack verteilten aktuellen Informationen, dass Kunststoff-Recycling nicht nur Geld spare, sondern auch den CO2-Ausstoss reduziere, Erdöl spare und Ressourcen schone. Der Gemeinderat verkennt hier offenbar, dass er nicht Auftragsausführer (Landvogt?) der Kantonsregierung ist, sondern von den Einwohnern gewählt wird, um deren Interessen und Wünsche im Gemeindeleben bestmöglich umzusetzen. Die Mehrheit der Bonstetter Einwohner wünscht sich eine Gemeinde, die auch in Umweltthemen nicht hinterherhinkt und auf Befehle des Kantons wartet, sondern, wie in den letzten Jahren mit dem innovativen Ökibus vorgelebt, einen Schritt vorausgeht, selbst wenn noch keine entsprechende Gesetzgebung besteht. Gerade vom zuständigen SVPRegierungsrat Markus Kägi ist bezüg-

lich Umweltengagement leider keine besondere Initiative zu erwarten. Es macht einfach keinen Sinn, dass der Gemeinderat Bonstetten seine Einwohner auffordert, den gesammelten Kunststoff individuell mit dem Auto zur Sammelstelle in den Bezirkshauptort zu fahren, die gerade am Samstagen bereits sehr stark frequentiert ist. Die Unterzeichner der Petition sind keine Öko-Freaks, sondern stellen zwei einfache und mit etwas gutem Willen umsetzbare Forderungen. Sie verlangen, dass 1. Kunststoffabfälle im Sammelsack der Firma Muldenschmid wieder am Ökibus abgegeben werden können. 2. Die Kunststoffsammelsäcke im Lärchenmärt und in der Landi verkauft werden. Weil die Kunststoffe in den Sammelsäcken kompakter sind, ist der Mehraufwand gering und die Kosten betragen pro Einwohner keine zwei Franken im Jahr. Die Initianten geben der schwachen Argumentation des Gemeinderates nicht nach, sondern werden den breit abgestützten Antrag an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni als Einzelinitiative vorlegen. Hans Wiesner


Gewerbe/Dienstleistungen

Autoshow

Zeichen des Zweirades

Zahlreiche interessierte Besucher auf dem Affoltemer Kronenplatz > 14

Gut besuchte Velobörse an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern > 14

Wie die Scheune zum Blumenparadies wurde Fünf Jahre «Sunnäschür» von Peter Wittwer Das Blumenatelier feiert sein Jubiläum kommenden Samstag, 16. April, am Wochenmarkt in Affoltern. Neben den Blumen, dem Natursenf und dem Wildkräutersalz wartet ein Losziehen, bei dem jedes Los eine Überraschung in sich birgt, und ein Sonnenblumenwettbewerb. Alles begann vor fünf Jahren in einer alten Scheune an der Sonnenbergstrasse 11 mit der verrückten Idee, in eben dieser Scheune ein Blumengeschäft aufzubauen. Eine Zeit voll grosser Ungewissheit ging zu Ende. Der gelernte Topfpflanzengärtner mit Zusatzausbildung in Floristik wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und trug am 5. Januar 2011 die «Sunnäschür» ins Zürcher Handelsregister

ein. Mit wenigen Mitteln aber viel Herzblut von Peter Wittwer entstand daraus ein blühendes Blumenparadies. Weil die «Sunnäschür» etwas versteckt an der Strasse zum Bezirksspital liegt, ist Peter Wittwer mit seinen Angeboten regelmässig am Wochenmarkt in Affoltern anzutreffen. Neben den Schnittblumen, dem Senf und dem Kräutersalz macht Peter Wittwer auch Blumendekorationen für festliche Anlässe und dekorative Geschenke. Auch ein breites Angebot an Gewürz- und Topfpflanzen ist bei ihm zu finden. Man kann den Gärtner ausserdem für Balkonkistenbepflanzungen und Gartenarbeiten engagieren. Peter Wittwer freut sich auf das Jubiläum. Er freut sich auf alle treuen Kunden und jedes neue Gesicht mit Interesse an seinem kreativen und reichen Angebot. Wer den Wochenmarkt verpasst, kann am Sonntag, 24. April, ab 12 Uhr das «Blumäkaffi» in der «Sunnäschür» an der Sonnenbergstrasse 11 geniessen und/oder den Muttertagsbrunch am 8. Mai mit einer Überraschungsfahrt ins Blaue. (pd.) Weitere Infos unter

Das blühende Blumenparadies von Peter Wittwer. (Bild zvg.)

www.wittwer-peter.ch.

Die Zufahrt zum Bahnhofplatz 1 in Affoltern ist bereits am Morgen früh gesperrt. Vista Optic feiert das 10-Jahre-Jubiläum, Topp Optik sogar 40 Jah-

«Beste Werbung» Frühlings-Show in der Obfelder «Brunnmatt»: Zufriedene Aussteller > 15

Ernst Schweizer AG übernimmt die Solarsparte von Bossard AG Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, hat per 1. April 2016 die Solarsparte der Bossard AG mit Sitz in Zug übernommen. Das Übernahmepaket besteht aus den PV-Montagesystemen Flachdach und Schrägdach in verschiedenen Ausführungen und dem damit verbundenen, umfassenden Know-how. Die Ernst Schweizer AG, Hedingen, verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung mit Produkten und Lösungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Mit dieser Übernahme ist die Kontinuität bei der Beratung, dem Verkauf und der Logistik gewährleistet. Die Bossard AG, ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Verbindungstechnik, entschied sich zu diesem Schritt, da die Bedürfnisse ihrer Kunden unter dem Dach der Ernst Schweizer AG noch besser, umfassender und rationeller abgedeckt werden können. Die Kunden beider Unternehmen profitieren dadurch von einem umfassenden Sortiment an PV-Montagesystemen. Speziell die regional spezifischen Anforderungen der alpinen Gebiete in Bezug auf die Schneelast werden damit nun noch besser erfüllt.

10-Jahre-Jubiläum von Vista Optic in Affoltern re. Ein Festzelt, Stehtische, Bänke, ein Grill und eine Bühne dominieren das Bild. Mehrere Dutzend Freunde, Bekannte und Kunden sitzen und stehen gemütlich beieinander und stossen auf die Jubiläen an. Karsten Bergt, der Inhaber von Vista Optic steht mit seinem vierjährigen Sohn im Geschäft, begrüsst neue Gäste, gibt fachmännische Ratschläge und lacht dabei über das ganze Gesicht. Als die Band anfängt zu spielen, dirigiert er die Besucher nach draussen und kümmert sich um ihr Wohlergehen.

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Umfassendes Sortiment an PV-Montagesystemen

«Ich wollte einfach Danke sagen» Vor 40 Jahren war Topp Optik das erste Optikergeschäft in Affoltern, vor 10 Jahren wurde es von Karsten Bergt übernommen und in Vista Optic umbenannt. Vergangenen Samstag wurden beide Jubiläen gebührend gefeiert.

Dienstag, 12. April 2016

Im Laufe des Abends kommen mehrere hundert Personen vorbei, hören Musik und geniessen die Gespräche in angenehmer Atmosphäre. «Es ist ein super Fest und einfach eine gute Gelegenheit, mich für die langjährige Treue der Kundschaft zu bedanken», schwärmt Karsten Bergt. Als es dunkel wird, lichten sich die Ränge etwas. Ein Kern treuer Freunde des Geschäfts bleibt aber sitzen und geniesst die ausgelassene Stimmung, bis in die frühen Morgenstunden. (sals)

Das PV-Montagesystem Flachdach B Ost-West auf einem Gebäude in Steinhausen. (Bild zvg.) Vielseitiges Sortiment zur Nutzung der Sonnenenergie Neben den beiden neuen Systemen von Bossard ist Schweizer alleiniger Anbieter des weltweit bekannten PVMontagesystems Indach Solrif. Damit wird aus einem rahmenlosen Standard-PV-Modul ein Solar-Dachziegel, der die klassische Ziegel-Eindeckung beim Schrägdach ersetzt: eine funktional ästhetische Lösung mit ausgereif-

ter und markterprobter Technologie. Die PV-Montagesysteme Flachdach MSP-FR-EW, für Flachdach-Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung, Schrägdach MSP-PR und MSP-TT für einschalige Trapez-Blechdächer runden das Sortiment ab. Die Ernst Schweizer AG verfügt ausserdem auch über eine breite Palette an Sonnenkollektoren zur Nutzung der Sonnenenergie für die Warmwasseraufbereitung. (pd.)

Bühne frei im Zugerland Talent-Shows vom 20. bis 23. April Von Mittwoch, 20. April, bis Samstag, 23. April, sorgen talentierte Künstler für spektakuläre und abwechslungsreiche Unterhaltung im Einkaufszentrum. Eine Axt auf dem Kopf balancieren und so eine Karotte zerhacken? Zum Auftakt der Talent-Shows präsentiert Jongleur und Komiker Kaspar Tribelhorn ein spannendes Spektakel für Jung und Alt. Als erster iPad-Zauberer der Schweiz verblüfft Ricky Sieber das Publikum am Donnerstag nicht nur mit analoger, sondern vor allem mit digitaler Kunst. Am Freitag beeindruckt das Duo Scacciapensieri mit einer spannungsgeladenen Show aus Kraft- und Beweglichkeitsfiguren – das Resultat aus täglich fünf Stunden Training! Zum Schluss führt Entertainer Camero das Publikum in die Welt des Beatboxens. Als einer der Weltbesten seines Fachs beherrscht er die Kunst, Töne, Rhythmen und Lieder nur mit dem Mund zu erzeugen. (pd.)

Kraft- und Beweglichkeitsfiguren: am 22. April gehört die Bühne dem Duo Scacciapensieri. (Bild zvg.) tag, 21. April: iPad-Zauberer Ricky Sieber, 14, 15, 16 und 17 Uhr; Freitag, 22. April: Duo Scacciapensieri,

Vista Optic bedankte sich bei der Kundschaft für die Treue der vergangenen Jahre mit einem Fest. (Bild Salomon Schneider)

Talent-Shows im Einkaufszentrum Zugerland, Stein-

Kraft- und Beweglichkeitsfiguren, 14, 15, 16 und 17

hausen: Mittwoch, 20. April: Jongleur und Komiker

Uhr; Samstag, 23. April: Beatboxer Camero, 13, 14,

Kaspar Tribelhorn, 14, 15, 16 und 17 Uhr; Donners-

15 und 16 Uhr.


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gewerbe

«Würde ich es in meine eigene Wohnung stellen?», so die zentrale Frage für Christine Feller bei der Auswahl ihres Angebots. (Bild Thomas Stöckli)

Einkaufserlebnis für Gross und Klein Twig: neuer Laden im Heumoos Bonstetten Wohnaccessoires und Möbel, Kleider und andere Artikel für Kinder sowie Lingerie in kleinen Grössen – das Sortiment für ihren Laden «Twig» in Bonstetten hat Christine Feller nach ihren eigenen Bedürfnissen und jenen ihrer Familie zusammengestellt. Shopping in Wohnzimmer-Atmosphäre – diese Gelegenheit bietet «Twig», der neue Laden von Christine Feller im Zentrum Heumoos, Bonstetten. Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail hat sie die Räumlichkeiten von Grund auf selbst gestaltet und eingerichtet. «Wenn ich hier in Läden ging, sah ich immer dasselbe.» Diese Erkenntnis hat die Wettswilerin und Mutter von vier Mädchen vor fünf Jahren auf die Idee gebracht, das anzubieten, was sie sich selber gewünscht hätte. Den Anfang machten Bastelsets von Djeco, farbenfrohe und hochwertige Kinderkleider sowie die kuschligen PlüschKreationen von Jelly-Cat. Diese Tierchen markieren im Shop in allen Grössen, Formen sowie Farben Präsenz und begeistern Jung und Alt. Zum ursprünglichen Webshop kam vor zwei Jahren ein erster Ver-

kaufsladen – 8 m² im Solarium der Einkaufspassage. Mit 90 m² bietet der neue Laden ausreichend Raum für Möbel und Wohnaccessoires im Landhausstil von «Rivièra Maison» sowie «Hübsch». Im aus Altholz gefertigten Schrank steht handgefertigtes Porzellan, daneben wird Kunsthandwerk von Frauen aus der Region präsentiert. Sie wolle auch anderen kreativen Köpfen Gelegenheit geben, Werke bei ihr anzubieten, verrät Christine Feller. Einzige Bedingung: Es muss ins Gesamtkonzept passen. Tatsächlich ergibt das Sortiment ein stimmiges Ganzes, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Wer will, kann das für sich und ohne störende Beratung tun, allen anderen steht Christine Feller – oder auch mal ihr Mann Markus Feller – gerne unterstützend zur Seite. Ein zweites Standbein des Ladens sind übrigens Lingerie sowie Bikinis, speziell für kleine Grössen. Dieses Sortiment hat in einem separaten Raum einen eigenen, speziellen Platz gefunden. (tst.) Twig, Heumoos Bonstetten, werktags von 9.30 bis 11.30 Uhr, donnerstags bis 11 Uhr, sowie samstags von 9.30 bis 14 Uhr. www.facebook.com/twig.ch.

Teppiche fachgerecht reinigen und reparieren Orientteppiche Sonary in Merenschwand Wenn es um die Reinigung oder die Reparatur von Teppichen geht, ist man bei Orientteppiche Sonary in Merenschwand an der richtigen Adresse. Die Anschaffung eines hochwertigen Teppichs ist in der Regel eine grössere Investitionen. Es lohnt sich deshalb, auch auf eine optimale Pflege zu achten. Perserteppiche bestehen überwiegend aus Wolle und sind in vielen leuchtenden Farben und faszinierenden Mustern im Angebot. Der unvermeidbare Hausstaub setzt sich in seiner feinsten Form im Teppichfundament fest und beschleunigt die Abnutzung. Um das gute Aussehen der Teppiche zu erhalten, sollten sie am besten generell vor Verschmutzungen geschützt werden.

tion innerhalb unserer Familie», heisst es bei Sonary. Dieses Handwerk bedarf einer langjährigen Erfahrung, die in der Familie an die Kinder weitergereicht wird. So werden alle Stücke von Hand sorgfältig gewaschen und repariert. Dazu gehören traditionelle Orientteppiche aus Seide oder Wolle sowie Berber, Nepal, Gabbeh bis hin zum modernen Designerteppich. Grossen Wert legt Orientteppiche Sonary auf persönlichen Kontakt und individuelle Beratung: «Für uns ist es wichtig, von zufriedenen Kunden weiterempfohlen zu werden.» Orientteppiche haben schliesslich einen hohen Wert, der auch möglichst lange erhalten bleiben soll. Genau darum geht es dem Familienunternehmen. (pd.) Orientteppiche Sonary, Zürichstr. 7, Merenschwand, Telefon 056 535 69 38, sonary-teppiche@gmx.ch,

Sorgfalt und Handarbeit

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Damit der Teppich wieder ein frisches Aussehen bekommt, kann man ihn in die Orientteppichwäscherei geben. «Wir betreiben dieses Handwerk bereits in der zweiten Genera- Dem Teppich zu neuer Frische verhelfen. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 12. April 2016

An der diesjährigen Autoshow auf dem Kronenplatz stellten 15 Garagen aus der Region 57 neue und aktuelle Modelle aus. (Bilder Salomon Schneider)

Hauptsache, es wird im Säuliamt gekauft Zahlreiche interessierte Besucher an der Autoshow auf dem Affoltemer Kronenplatz Die Garagisten und Autohändler waren sich am vergangenen Wochenende auf dem Kronenplatz einig: Es war kalt und windig, die Kundschaft dafür umso interessierter. Die zahlreichen Personenwagen und einige Kleintransporter standen am vergangenen Samstag dicht aneinandergereiht auf dem Kronenplatz und konnten frei besichtigt werden. Einige Zelte schützten vor dem kalten Wind. Dort konnten sich die Besucher weiter informieren oder eine Wurst vom Grill geniessen. Da die 15 Garagen zahlreiche unterschiedliche Marken

präsentierten, konnte sich die Kundschaft ein gutes Bild vom momentanen Angebot an Personenwagen in der Schweiz machen. Diese Chance wurde rege genutzt. Ständig waren mehrere Dutzend Personen auf dem Kronenplatz und schauten die Autos von innen und aussen genau an. «Hier ist es nie komplett voll, die Kundschaft kommt aber, um sich für einen Autokauf zu informieren und nicht einfach um zu schauen. So haben wir viel Zeit für alle», freut sich Roli Beer von der Garage Hächler in Obfelden. Sein Hediger Kollege Markus Reichenbach, von der gleichnamigen Garage, ist gleicher Meinung: «Unsere Kundschaft ist sehr treu und schaut gerne hier

vorbei, um die neuen Modelle zu sehen und sich mit uns auszutauschen.»

Kräfte bündeln anstatt sich zu konkurrenzieren Da die Garagen ihre Kundschaft jeweils persönlich zur Autoshow einladen, entsteht auf dem Kronenplatz keine Konkurrenz. Es gehe viel mehr darum, die Kräfte zu bündeln. Roli Beer freute sich, dass wieder so viele Garagen an der Autoshow teilgenommen haben: «Wir haben ein gutes Verhältnis unter den Garagen in der Region. Schlussendlich ist die Hauptsache, dass der Neuwagen im Säuliamt gekauft wird.» (sals)

Roli Beer (links) von der Obfelder Garage Hächler zeigt einer interessierten Familie einen in der Schweiz nur bei ihm erhältlichen Ford Explorer.

Die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern im Zeichen des Velos Gut besuchte Freiluft-Fahrrad-Ausstellung und Velobörse

Der Andrang an der Velobörse war gross. Gerade Mountainbikes und Kinderfahrräder waren sehr gefragt.

Sportliche «Jumba»-Musiker und kleine Rennfahrer. (Bilder Susanne Crimi)

Trotz kühler Temperaturen und bewölktem Himmel war die mittlerweile zur Frühlings-Tradition gewordene Velo- und BikeAusstellung an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern ein richtiger Publikumsmagnet.

rege. Um die Mittagszeit fielen den Helfern denn auch schon die grossen Lücken im Bestand auf. Zahlreiche Fahrräder hatten bereits neue Besitzer gefunden. Wie jedes Jahr gab es eine grosse Anzahl Kindervelos in allen Grössen und Preisklassen, E-Bikes waren dieses Jahr nicht so stark vertreten wie noch im Vorjahr. Verkauft waren am Abend 63 Secondhandbikes, zehn Velos wurden von ihren Besitzern für den Export freigegeben.

................................................... von susanne crimi Sechs Händler zeigten interessierten Besuchern ihre Neuheiten. Vom Tourenvelo über Mountainbikes bis hin zu Elektrobikes, für jeden Geschmack und mehr noch für das Fahrvergnügen gab es Exponate. Die Vielfalt der ausgestellten Zweiräder beeindruckte. Als Besucher freut immer wieder, mit wie viel Herzblut die Zweiradhändler ihr Wirken vertreten und auch demonstrieren, dass sie bei Weitem nicht nur Velos verkaufen, sondern am Produkt und auch ihren Kunden Interesse haben.

Speziell angenehm fiel auf, dass Personen, die ihr gebrauchtes Fahrrad zur Velobörse brachten, auch ohne Hemmungen bei ihrem Händler vorbeigingen und seinen Rat bezüglich Verkaufswert und Zustand einholten, um es alsdann das Secondhand-Fahrrad verkaufen zu können. Bestimmt hatten sie auch das neue Wunschvelo bereits ins Auge gefasst.

Durchtraininerte Aussteller Bike Adventure Tours, Reiseberater für alle, die an Urlaub mit dem Fahrrad denken, zeigte jede erdenkliche Möglichkeit, wie und wo solche Ferien realisiert werden können. Ein Aussteller punktete ebenfalls sportlich, allerdings weniger mit dem alleinigen Thema «Drahtesel»: Der Stand von Sports Group Management fiel durch speziell viel Power auf. Durchtrainierte und mit viel Muskeln bepackte Aussteller boten frische und mundige Smoothies an.

Stefan Burkhalter, ein eidgenössischer Kranzschwinger, Jay Fuchs, Bodybuilderin der stärksten Klasse und Corinne Ruf, die ebenfalls Bodybuilding in der Figurenklasse betreibt, gaben gerne und bereitwillig Auskunft über sich, ihre Trainings und machten Werbung für das «Sports Group Festival» am 14. Mai in Bonstetten. Dort werden Randsportarten wie Street Workout, diverse Kampfsportarten, Futsal, Personal Training und vieles mehr zu sehen sein. Die Velobörse der Voba erfuhr erneut einen grossen Zulauf und 115 Velos, die zum Verkauf angeboten wurden, standen um 10 Uhr für neue Besitzer bereit. Auch Käufer, die sich interessiert umsahen und fleissig kleine Probefahrten machten, liessen sich von den eher kühlen Temperaturen nicht abschrecken. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die besten Angebote von Secondhand-Velos eben ab 10 Uhr bereitstehen, darum begann der Verkauf früh und sehr

Sportlich-musikalisches Stelldichein der Jumba Besonders angenehm fiel am Morgen das Zusammenspiel des Wochenmarktes mit dem Spektakel auf der Oberen Bahnhofstrasse auf. Die Jumba gab ein sportlich-musikalisches Stelldichein und marschierte in flotter Formation durch den Markt und die Veloausstellung. «Smoke on the water», der Song von Deep Purple und virtuose Trommelstücke liessen das Publikum er-

staunt sich umblicken und stehenbleiben. Mit dieser sympathischen Aktion suchten die Jungmusiker neue Mitglieder. Von ihren Fähigkeiten überzeugten sie bereits die Zuhörer auf jeden Fall. Die kleinen Velofahrer durften auf dem Parcours des RRC Amt ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dass dieser gar nicht so ganz einfach zu bewältigen war, erfuhren auch einige etwas übermütige Teenager, die sich mit grossen Rädern hineinwagten. Ob sportlich oder nur aus Neugierde anwesend, viele Besucher konnten am Wurststand nicht vorbeigehen ohne sich einzudecken und gerade gegenüber stiegen die duftenden Berliner der Bäckerei Schelling in die Nase. Nicht nur die Liebe, auch das Velofahren geht letztendlich durch den Magen. Sei es, um sich zu stärken oder sich zu verwöhnen. Ob sportlich oder auch nur über den Gaumen sei dahingestellt.


Vermischtes

Dienstag, 12. April 2016

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«Das ist die beste Werbemöglichkeit» 18 Ausstellerfirmen an der 15. Frühlings-Show in der Obfelder «Brunnmatt» 18 Firmen gewährten den zahlreichen Interessierten an der traditionellen Obfelder Frühlings-Show einen aufschlussreichen Querschnitt durch einheimisches Schaffen. «Die beste Werbemöglichkeit für uns» hiess es unter den befragten Ausstellern übereinstimmend. Es ist keine Messe, an der sich Hunderte an Ständen vorbeidrängen und Jagd auf «Bhaltis» machen. Die Obfelder Frühlings-Show ist eine überschaubare, ja fast intime Gewerbeausstellung. Sie bietet gute Möglichkeiten, mit Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen – in ungezwungener Atmosphäre und frei von Kaufzwang. Martin Bolzli von der gleichnamigen Gartenbaufirma, seit Jahren dabei, ist begeistert. «Für uns ist das die beste Werbemöglichkeit. Wir können jeweils zahlreiche Offerten unterbreiten, die oft in Aufträge münden», sagt der Unternehmer, der für seinen Stand im Eingangsbereich der «Brunnmatt» einen guten Arbeitstag aufwendet. Dazu gehört auch ein sogenanntes Hochbeet, das im Trend liegt und sich für Gemüseanbau im kleinen Rahmen eignet. Bolzli verweist auch auf die Keramik-Bodenbeläge für den Aussenbereich, die es in dieser Art in der Schweiz erst seit rund fünf Jahren gibt – und diesehr pflegeleicht sind. Einen guten Grund, sich zu präsentieren hat auch die Weber Storen AG, die2016 ihr 25-Jahre-Jubiläum feiert und ebenfalls zu den langjährigen Ausstellern gehört. «Es ist für uns die

«Beste Werbemöglichkeit»: Martin Bolzli, Garten – Gestaltung – Pflege.

Mit Volvos präsent: Garagist Albin Herzog aus Ottenbach.

Degustation am Stand des Dorfmärts.

Grillzeit ist da: Stand der Huber AG.

Zwei Generationen und eine Firma, die seit 25 Jahren besteht, von links: Bruno und Anna Weber, Michèle und Daniel Weber. (Bilder Werner Schneiter)

beste Ausstellung – besser etwa als eine Bezirksgewerbeschau», sagt SeniorChef Bruno Weber, der sich über die vielen interessierten Besucher freut. «Sie kommen an den Stand und suchen Rat. Und hier beginnt das Geschäft», fügt er bei. Und was liegt in dieser Branche im Trend? Das sind wetterfeste Pergolas mit integriertem Sonnenschutz, verglast oder unverglast, mit oder ohne Seitenwände. Und Rollläden werden heute mit Solarmotor betrieben. «Das ist mehr denn je gefragt», so Weber. Das Geschäft läuft gut – so sehr, dass im Mai ein vierter Monteur eingestellt werden muss. Seit 1996 arbeitet Sohn Daniel Weber im Geschäft. 2009 hat er die AG übernommen und seit 2011 steht ihm seine Schwester Michèle zur Seite, die am Geschäft beteiligt ist. – Auch Albin Herzog ist begeistert: «Wir spüren die Freude von Besuchern – auch darüber, dass wir hier vor Ort ausstellen», sagt der Inhaber der Volvo-Vertretung aus Ottenbach, für den Kontakt und Präsentation aus einem ganz simplen Grund wichtig sind: «Wir wollen, dass die Einwohner auch in der Region einkaufen». (-ter.)

Energie sparen – ein Dauerthema Gut besuchter Info-Tag bei SHS Haustechnik AG in Affoltern Am traditionellen Info-Tag präsentierte die SHS Haustechnik AG in Affoltern unter anderem neue Möglichkeiten zur Regulierung der Raumtemperatur. Bei älteren Bodenheizungen ist keine individuelle Regulierung der Wärmeabgabe möglich. Auch nicht bei Wärmepumpen. Heute gibt es Möglichkeiten, die Wärmeabgabe individuell zu regulieren – mit einem Funksystem. «So kann die verlangte Wärme geholt werden», sagt SHS-Geschäftsführer Peter Feuz. Der Info-Tag stand natürlich erneut im Zeichen des Energiespa-

rens – auch in den Vorträgen war dies das Hauptthema. Zu den Hauptanziehungspunkten in der Ausstellung zählten das Heizungswesen sowie die diversen Wärmesysteme Öl, Gas, Erdsonden, Luft-Wasser-Wärmepunpen und Solarenergie. Thema ist bei SHS auch die Sanierung von Badezimmern. Hier übernimmt die Fachfirma die gesamte Organisation, tritt also wie ein Generalunternehmer auf, übernimmt die Koordination der übrigen Handwerker und damit die Gesamtverantwortung. «Das lohnt sich, weil es bei diesen Sanierungen ja sehr schnell gehen muss», ergänzt Peter Feuz.

Die SHS Haustechnik AG ist die branchengrösste im Bezirk, beschäftigt 54 Mitarbeitende, darunter zehn Lehrlinge in den Bereichen Sanitär-Installateur, Heizungs-Installateur und Spengler. Ab Sommer 2016 wird neu ein Haustechnikplaner, Fachrichtung Heizung, ausgebildet. Viele Lehrlinge bleiben nach ihrer Ausbildung bei SHS. Das durchschnittliche Dienstjahr liegt bei über 11 Jahren. 14 Mitarbeitende sind 20 und mehr Jahre bei SHS, die einen guten Geschäftsgang meldet – auch dank der regen Bautätigkeit in der Region. «Grosse Wachstumsschübe gibt es aber nicht mehr», so Feuz. (-ter.)

Viel Beratung – vor allem zum Thema Energiesparen: SHS-Geschäftsführer Peter Feuz. (Bild Werner Schneiter)


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Veranstaltungen

Dienstag, 12. April 2016

«Wasser – alles klar!» Interaktive Ausstellung rund um die Quelle des Lebens Die Ausstellung «Wasser – alles klar!» vermittelt spielerisch Wissenswertes rund ums Thema Wasser und gibt den Besuchern nützliche Handlungstipps für den Alltag. Vom 13. bis 23. April gastiert die Ausstellung im Coopark Affoltern. Wasser ist die Quelle des Lebens. Wasser befindet sich in einem ständigen Kreislauf und wir sind Teil dieses Kreislaufs. Der Mensch besteht zum grössten Teil aus Wasser und braucht es zum Trinken, aber auch zum Kochen, Duschen, Wäschewaschen und Putzen, ebenso in der Landwirschaft bei der Herstellung von Lebensmitteln, in der Industrie und bei der Stromproduktion. Doch trotz seiner enormen Bedeutung wissen die meisten wenig über Wasser. Wer wusste etwa, dass die Herstellung einer Jeans – von der Baumwollpflanze bis zum fertigen Produkt – 11 000 Liter Wasser benötigt? Dass das öffentliche Kanalisationsnetz länger ist als der Erdumfang?

Sauberes Wasser zentral für den Erhalt von Lebensräumen Das Abwägen zwischen Schutz und Nutzung der Wasserressourcen wird vermehrt zur Aufgabe von Gesellschaft und Politik, denn sauberes Was-

Um die Nummer 144 noch besser bekannt zu machen, findet am Donnerstag, 14. April, ein nationaler Aktionstag statt. Der Rettungsdienst Affoltern bietet Gelegenheit, ein Rettungsfahrzeug zu besichtigen.

Das Herzstück der Ausstellung bilden verschiedene Experimente: Schöpfend, schaltend und waltend setzen sich Erwachsene und Kinder mit der Rolle des Wassers in unserer Gesellschaft auseinander. (Bild zvg.) ser und natürliche Gewässer sind zentral für den Erhalt von Lebensräumen. Die Ausstellung «Wasser – alles klar!» setzt hier an und zeigt, was jeder und jede dafür tun kann. Das Herzstück der Ausstellung sind sechs interaktive Experimente: Besucher erleben, wo Wasser in unserem Alltag eine Rolle spielt. Die Ausstellung richtet sich an

Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Entwickelt wurde die Ausstellung «Wasser – alles klar!» durch die Stiftung Praktischer Umweltschutz (Pusch) in Zusammenarbeit mit CocaCola Schweiz und mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) sowie verschiedener Kantone und des Fürstentums Liechtenstein. (pd.)

Alfred Bodenheimer in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern

Was als Sabbatical Gabriel Kleins an der Universität Basel harmlos beginnt, wird zur Ermittlung in einem undurchsichtigen Mordfall. Der Tod eines prominenten Mitglieds der Basler jüdischen Gemeinde konfrontiert den Zürcher Rabbi mit unterschiedlichen Formen abgrundtiefen Hasses. «Wenn du dich in Teufels Küche begibst, schau wenigstens, dass du sie als Chefkoch verlässt und nicht als Hackbraten.» Diesen Spruch seines Vaters hat Rabbi Klein im Ohr, als er sich von einem jungen Kommissar einspannen lässt, um seine Nachfor-

Rettungswagen und spannende Einblicke Aktionstag der Sanitäts-Notruf-Nummer 144

«Der Messias kommt nicht» Alfred Bodenheimer liest am Dienstag, 19. April, in der Buchhandlung Scheidegger aus seinem dritten Krimi «Der Messias kommt nicht». Einmal mehr gerät der gelehrte Rabbi Klein mit seiner impulsiven Art und seinen Selbstzweifeln in gefährliche Turbulenzen.

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schungen in der Basler jüdischen Gemeinde zu unterstützen. Eines ihrer Vorstandsmitglieder, ein erfolgreicher Anwalt, ist erschossen worden. Eigentlich wollte der Zürcher Rabbiner in Basel nur ein Buch aus dem 16. Jahrhundert über den christlichen und den jüdischen Messias übersetzen. Während seiner heiklen Ermittlungen tritt dieses Ziel in den Hintergrund – zu Unrecht, wie Klein irgendwann klar wird. Denn am Ende ist es nicht zuletzt das Nachdenken über den Messias, was ihn auf die richtige Spur bringt. Selbst wenn damit noch lange nicht sichergestellt ist, dass der Mörder auch gefasst wird. Alfred Bodenheimers Lesungen sind etwas Besonderes, er verwebt gekonnt die komplexe Krimi-Handlung mit einem gewieften Plot und dem Charakterkopf Rabbi Klein, gibt Einblicke in jüdische Lebenswelten – und ist ein wunderbarer Erzähler, der locker und unterhaltsam aus seinem immensen Wissensschatz schöpfen kann. (pd.)

Der Rettungsdienst Affoltern präsentiert sein Rettungsfahrzeug. (Bild zvg.) Rettungswagen beim Coop Affoltern zu besuchen. Zwei dipl. Rettungssanitäter werden vor Ort kompetent Informationen vermitteln. Aktionstag Sanitäts-Notruf 144 am Donnerstag, 14. April, 9 bis 12 Uhr, Coopark Affoltern.

Erziehungsberatung im Familienzentrum Ein Angebot für Mütter und Väter nicht nur von Kleinkindern in Zusammenarbeit mit dem kjz Affoltern am Albis. Einmal im Monat, am Dienstag, 12. April, 10. Mai und 14. Juni jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr, ist Simone Gruen, Erziehungsberaterin im kjz Affoltern, auch im Familienzentrum Bezirk Affoltern anwesend. In einem unkomplizierten Rahmen und in aller Ruhe können aktuelle Erziehungsfragen

und andere Anliegen rund um die Kinder und das Familienleben mit ihr besprochen werden. Anmeldung ist nicht notwendig, spontan vorbeizukommen ist erlaubt. Während der Veranstaltung wird eine Kinderhüeti (6 Franken pro Kind/Stunde) angeboten. (mf ) Weitere Auskünfte, Infos über weitere Angebote und das ganze Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, mail@familienzentrum-bezirk-affotern.ch oder Telefon 044 760 12 77.

«Die dunkle Seite des Mondes», «Suffragette» und «Heaven on Earth»

Autor Alfred Bodenheimer ist Professor für jüdische Literatur- und Religionsgeschichte. (Bild zvg.) Buchhandlung Scheidegger, Dienstag, 19. April, 19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken, mit Apéro. www.scheidegger-buecher.ch.

Kontaktaufnahme mit dem Dorf Fotoausstellung mit Jennifer Riedel in Mettmenstetten Im Pfarrhauskeller sind ab 17. April Naturbilder, Stadtansichten und Portraits zu bestaunnen. Frisch nach Mettmenstetten gezogen mit vielen schönen Fotos im Gepäck, voller Energie, jung und unternehmungsfreudig, das ist Jennifer Riedel, Kommunikationsdesignerin von Beruf. Sie hat sich spontan entschieden, die Gelegenheit einer Kontaktaufnahme mit dem Dorf wahrzunehmen und ihre stimmungsvollen Naturbilder, Stadtansichten und Portraits im Pfarrhauskeller der reformierten Kirche auszustellen. Die Vernissage mit Apéro findet am 17. April nach dem Spezialgottesdienst mit der Zithergruppe Mettmenstetten statt. Die Bilder können auch danach noch besichtigt werden.

Stimmungsvolle Naturbilder sind Teil der Ausstellung. (Bild zvg.)

Die Sanitätsnotrufzentralen der Schweiz (144) nehmen jährlich zwischen 400 000 bis 500 000 Notrufe entgegen. Die angeschlossenen Rettungsdienste führen jährlich weit mehr als 300 000 Einsätze in medizinischen Notlagen und bei Unfallereignissen durch, und sehr oft geht es dabei um Minuten, die zählen. Auch der Rettungsdienst Affoltern (RDA) beteiligt sich am nationalen Aktionstag, um über die Tätigkeit des Rettungsdienstes und über die Sanitäts-Notruf-Nummer 144 zu informieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, den RDA am Donnerstagmorgen, 14. April, an seinem Stand samt

Elisabeth Gerber

Diese Woche zeigt das Kino Mansarde Muri die Verfilmung eines Martin-Suter-Romans, einen Film über frühe Frauenrechtlerinnen sowie einen zu Liebe, Musik und Begeisterung. «Die dunkle Seite des Mondes» erzählt die Geschichte des erfolgreichen Anwalts Urs Blank (Moritz Bleibtreu), der durch einen Selbstmord völlig aus der Bahn geworfen wird. Immer mehr verliert er die Kontrolle über sich, nimmt halluzinogene Pilze, seine dunkle Seite kommt zum Vorschein. Urs erkennt sich selber nicht mehr und möchte einen Ausweg aus der Misere finden. Doch wie? Vorlage des Films bildet der gleichnamige Erfolgsroman von Martin Suter, Regisseur Stephan Rick nimmt sich in der filmischen Umsetzung jedoch einige Freiheiten heraus. Ein Risiko, welches sich lohnt. Moritz Bleibtreu stellt die Persönlichkeitsveränderung so überzeugend dar, dass der Zuschauer seinen eigenen Charakter zu hinterfragen beginnt. Der Film «Suffragette» spielt in London zu Beginn des 20. Jahrhunderts und wirft ein Licht auf eine Zeit, in der Frauen noch als Menschen zweiter Klasse galten. Schon länger kämpfen die Frauen darum, dass auch sie ein Stimmrecht erhalten – leider erfolglos. Als sogenannte «Suffragetten» werden jene Frauenrechtlerinnen betitelt, die vor allem durch passiven Widerstand für ihre Rechte kämpften. Im Film schliesst sich auch Maud Watts (überzeugend gespielt von Carey Mulligan) den Suffragetten an.

«Die dunkle Seite des Mondes»: Anwalt Urs Blank (Moritz Bleibtreu) versucht halluzinogene Pilze. (Bild zvg.) Eigentlich ist sie mit ihrem Leben zufrieden und doch träumt sie von etwas Grösserem. Was sie für diesen Traum alles zu verlieren droht, realisiert sie erst später. «Heaven on Earth» ist die langerwartete Fortsetzung des Erfolgsfilms «Wie im Himmel». Die ehemalige Supermarktkassiererin Lena (Frida Hallgren) ist eine passionierte Sängerin. Ihr Ziel: Die alte Kirche wiederzubeleben und Händels «Halleluja» aufzuführen. Obwohl dies zu Beginn absurd erscheint, kann Lena die Bevölkerung mit ihren Ideen begeistern und schon bald füllt sich die Kirche mit Lebensfreude, Lachen und Begeisterung. (jn.) «Die dunkle Seite des Mondes» am 14. April, 18 Uhr und am 15. April, 20.30 Uhr (D, 97 Min., ab 14 J.); «Suffragette» am 14. April , 20.30 Uhr (E/d/f, 107 Min., ab 12 J.); «Heaven on Earth» am 15. April, 18 Uhr (Ov/d, 132 Min., ab 12 J.). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.


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Sport

Hart erkämpftes Unentschieden FC Affoltern – FC Red Star ZH 2:2 (1:1) Am Samstag empfing der FC Affoltern den FC Red Star Zürich im heimischen Moos. Der FCA konnte nicht an seine vorangehenden guten Leistungen anschliessen und trennt sich mit einem hart erkämpften, aber gerechten 2:2. Der FC Affoltern fing das Spiel sehr unkonzentriert an. Das zeigte sich direkt am Eigentor in der 3. Minute, als Verteidiger Rako einen Rückpass unsauber zu FCA-Goalie Steiner spielte, welcher den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte, wobei der Ball ins Tor kullerte. Dies war ein Weckruf und der FCA machte von nun an viel Druck. Als in der achten Minute der FCA einen Freistoss zugesprochen bekam, legte sich Scicchitano den Ball zurecht. Aus 25 Metern versenkte dieser den Ball direkt, mit einem Hammer unter die Latte und erzielte damit das 1:1. Von nun an hatte der FCA das Spiel voll im Griff, so musste der FC Red Star in der 22. Minute nach Balas Kopfball auf der Linie retten. Die Überlegenheit zeigte sich auch dadurch, dass der FC Red Star nur zu einer Chance aus dem Spiel heraus kam. So rettete in der 28. Minute der Pfosten nach einem Kopfball eines FC Red Star-Angreifers.

Ausgeglichenes Spiel Nach dem Seitenwechsel starteten Red Star mit deutlich mehr Elan in die zweite Hälfte. Bei einem Angriff der Gäste in der 47. Minute ging Luchsinger ungeschickt in einen Zweikampf und brachte den Angreifer im Strafraum zu Fall: Elfmeter für die Gäste. Dieser wurde sicher verwandelt, auch wenn FCA-Torwart Steiner die Ecke geahnt hatte. Die zweite Hälfte wurde

Torschütze zum 1:1 M. Scicchitano. (Bild: zvg. H. R. Good) zunehmend von den Gästen kontrolliert und erst um die 70. Minute gewann der FCA wieder an Spielanteilen. In der 75. Minute wurden die Fans des FCA erlöst, nachdem der Red Star-Goalie einen Schuss von Kapitän Ismajlaj abwehrte, blieb der FCA im Ballbesitz und legte wieder auf Ismajlaj zurück, welcher souverän das 2:2 erzielte. Die letzten Minuten blieben hart umkämpft aber torlos. Lediglich eine unnötige, aber gerechtfertigte rote Karte für den eingewechselten Stähli bleibt ein Dorn im Auge der Schlussminuten. Das Spiel war durch engagierte Zweikämpfe geprägt. Dies lag teils auch an den Platzverhältnissen, denn so mancher Spieler hatte Standprobleme und rutschte hin und wieder aus. Trainer Filipovic war unzufrieden mit der Leistung seiner Spieler, da diese nicht ihre ganze Klasse ausgespielt hatten. Auch hatte er mehr Bewegung auf allen Positionen erwartet, jedoch lobte er den Kampfgeist und die Tatsache, dass zwei Rückstände aufgeholt wurden. Patrick Hutzler

Erneuter Punktgewinn für den FCWB Auch beim zweiten Auftritt in der «Winterthurer-Woche» beim Auswärtsspiel vergangenen Samstag beim FC Seuzach belohnte sich das Fanionteam des FCWB mit einem weiteren wichtigen Punkt gegen den Abstieg. ................................................... von marc enskat Das Spiel begann mit einer Druckphase des FC Seuzach, welcher nach nur zwei Minuten das Score eröffnete. Eine Flanke von der linken Seite, präzise zwischen Torhüter und Abwehrreihe gespielt, fand in der Mitte mit Girsberger ihren Abnehmer, welcher per Kopf zur frühen 1:0-Führung verwandeln konnte. Die Spieler des FCWB liessen sich jedoch nicht beunruhigen und nahmen das Zepter nun ihrerseits in die Hand. Zehn Minuten später gelang denn auch der Ausgleich. Nach einem Freistoss von der rechten Seite durch Badalli, welcher die Folge eines Fouls an Bozic war, verwertete Machado per Kopf unhaltbar. Ab der 28. Minute bekamen die Zuschauer ein packendes Spiel mit ausgeglichenen Spielanteilen zu sehen. Zuerst wurde die vermeintliche Führung des FCWB aufgrund eines Offsides aberkannt. Nur vier Minuten später wurde vorerst Verpasstes nach-

geholt. Badalli spielte einen Ball tief auf Geburtstagskind Peter, welcher noch am Seuzacher-Torhüter scheiterte. Die folgende Ecke verwandelte Verteidiger Waser zur 2:1-Führung für den FCWB. Nur weitere vier Minuten später folgte jedoch prompt der Ausgleich. Im Anschluss an eine Ecke parierte Thaler zuerst noch mirakulös. Seine Abwehr landete in den Füssen von Machado, dessen Klärungsversuch in den eigenen Maschen endete. Mit dem Spielstand von 2:2 wurden die Seiten gewechselt.

Offener Schlagabtausch In der 62. Minute führte eine unglückliche Intervention von Badalli zu einem Strafstoss für den FC Seuzach. Thaler war zwar in der richtigen Ecke, musste den Ball aber zur 3:2-Führung für das Heimteam passieren lassen. Die Führung währte jedoch nur neun Minuten. Erneut war es Verteidiger Waser, der das Tor erzielte. Im Anschluss an einen Eckball konnte er den dritten Abschlussversuch zum 3:3 über die Linie drücken. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Kampfspiel um jeden Zentimeter Rasen, wobei beide Mannschaften Möglichkeiten besassen, die drei Punkte auf ihr Konto zu bringen. Schliesslich blieb es beim leistungsgerechten 3:3, mit welchem beide Teams nur teilweise zufrieden sein können.

Aufwärtstrend deutlich erkennbar Die meistdiskutierte Frage bei den Spielern wie auch beim Anhang war nach Spielschuss: gewonnene oder verlorene Punkte? In einem ausgeglichenen, kampfbetonten Spiel besassen die Gäste die besseren Abschlusschancen – also waren es eher verlorene Punkte. Im Vergleich zum Spiel vom letzten Mittwoch hat man einen stark verbesserten FC Wettswil-Bonstetten gesehen, welcher sich durch eine geschlossene Team-Leistung und sein engagiertes Auftreten den einen Punkt in Seuzach hoch verdient hatte, welcher im Kampf um den Klassenerhalt im Nachhinein betrachtet noch sehr viel an Wert gewinnen könnte. Mit der gezeigten Leistung darf man positiv nach vorne blicken und auch am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Mendrisio auf weiteren Punktezuwachs hoffen. Matchtelegramm: Sportplatz Rolli, Seuzach, 220 Zuschauer. FCWB: Thaler, Waser, Brahimi, Buchmann, Badalli, Gouiffe à Goufan, Peter (65. Dukhnich), Schneebeli, Constancio (88. B. Krasniqi) , Bozic (86. A. Krasniqi), Machado Weitere Resultate des FCWB: Hausen – FCWB 2 1:4, Oberrieden – FCWB 3 3:4, Jun. A (CCJL) – Seuzach 3:4, Red Star – Jun. B1 (CCJL) 4:1, Jun. B2 – Wiedikon 4:1, Freienbach – Sen. 40+ 2:0, Jun. Dc – Langnau 3:2, Freienbach – Jun. Db 5:3, Birmensdorf – Jun. Cb 8:2, Jun. Da – Affoltern 1:4, Jun. Ca (CCJL) – Bülach 0:1.

Sportanlage Moos, 80 Zuschauer. Tor: 3. M. Rako (ET) 0:1, 8. M. Scicchitano 1:1, 47. M. Schmid (Penalty) 1:2, 75. L. Ismajlaj 2:2. FCA: Steiner, Stäger, Sq. Bala (Konaté), Luchsinger, Scicchitano, Shala, Ismajlaj, M. Rako (Stähli), S. Antenen (Sb. Bala), C. Antenen, Bilic. Nicht eingesetzt: Ersatztorhüter Aegerter, Salis. Gesperrt: Markanovic, A. Rako.

FCKM – SC Wipkingen ZH 2:2 (2:1)

Die Ämtler, welche ohne ihre beiden Torhüter Jurcevic (Militär) und Beuchat (privat) auskommen mussten, erwischte den besseren Start. Bereits nach zehn Minuten gelang G. Ismajlaj der Führungstreffer für die Ämtler. Die Führung brachte jedoch wie bereits vor einer Woche in Thalwil nicht die gewünschte Sicherheit und Stabilität in die Reihe der Heimelf. Die Euphorie der Einheimischen aus dem Knonauer Amt währte nur sechs Minuten. Wieder war es eine Unachtsamkeit der Verteidigung, welche den Ball nicht wegschlagen konnte. Der Ball kam zu einem Stadtzürcher der ungehindert den Ausgleich erzielte. In der 24. Minute war das Spiel für den rechten Aussenverteidiger F. Sula zu Ende und D. Lüscher nahm seine Position ein. In der 30. Minute hatte Knonau-Mettmenstetten die nächste Chance in Führung zu gehen. Einen perfekt ausgeführten Konter über links konnte der Torhüter der Gäste in letzter Sekunde noch abwehren und den Ball an die Latte lenken. Wenige Minuten später rettete Steinemann im Tor das Resultat für die Heimmannschaft. Fünf Minuten vor Schluss konnten die Ämt-

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Fussball 1. Liga: FC Seuzach – FC Wettswil-Bonstetten 3:3 (2:2)

Bitteres Remis gegen SC Wipkingen ZH Im ersten Heimspiel der Rückrunde empfing der FC Knonau-Mettmenstetten den SC Wipkingen ZH. Dabei gab er seine Führung aus der Hand und musste sich mit einem Unentschieden begnügen.

Dienstag, 12. April 2016

ler den Druck auf das gegnerische Tor nochmals erhöhen. In der 42. Minute ging Knonau-Mettmenstetten mit K. Ismajlaj wieder 2:1 in Führung. Mit diesem Zwischenresultat ging es in die Halbzeitpause. Wie bereits vor einer Woche in Thalwil kam der FCKM nicht entschlossen genug aus der Kabine. Zweikämpfe und Bälle wurden leichtfertig verloren. So konnten die Gäste in der 51. Minute zum 2:2 ausgleichen. Die Reaktion der Heimmannschaft liess nicht lange auf sich warten. Aber wieder konnte in der 53. Minute eine hundertprozentige Chance im Strafraum der Stadtzürcher nicht verwertet werden. Wie bereits im letzten Spiel liess Knonau-Mettmenstetten die nötige Konzentration und Kaltblütigkeit vermissen. Obwohl die Heimelf die letzten 10 Minuten nochmals mächtig aufdrehen konnten und die letzten Kräfte mobilisierte, änderte sich am Resultat nichts mehr. Der FCKM verspielte an diesem kalten Samstagabend zweimal eine Führung und standen am Ende mit einer gefühlten Niederlage da. (pd.) FC Knonau-Mettmenstetten - SC Wipkingen ZH 2:2 (2:1). Sportplatz Wygarten. Tore: 10’ G. Ismajlaj (1:0), 16’ SC Wipkingen (1:1), 42’ K. Ismajlaj (2:1), 51’ SC Wipkingen (2:2). Aufstellung: J. Steinemann, F. Sula, F. Krasniqi, B. Gjoshi, Ö. Özkocak, N. Ahmeti, B. Ismailaj, G. Ismajlaj, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj, A. Mazza. Bemerkungen: FCKM ohne J. Jurcevic (Militär), P. Beuchat (privat), L. Vollenweider und C. Busse (beide verletzt)

WB II gewinnt Ämtler Derby 3. Liga: FC Hausen a. A. – FC Wettswil-Bonstetten II 1:4 (0:3) Wegen unüblicher Anspielzeit (Sonntag, 11.30 Uhr) säumte nur eine bescheidene Zuschauerschar den Platz im Jonentäli. Vor Jahresfrist drehte WB II an gleicher Stätte einen Rückstand zum knappen 2:1-Sieg, dieses Mal verlor Hausen deutlich. ................................................... von kaspar köchli Obschon Favorit FCWB II nach den bislang zwölf Spielen doppelt so viele Punkte (26) wie sein Gegner auf dem Konto führte, war er verunsichert. Dies, weil er im Erstrundenspiel Horgen unterlegen war und im Kampf um den geplanten Aufstieg einen Dämpfer kassiert hatte. Anders der FC Hausen. Zwar resultierte gegen Schlusslicht Buttikon lediglich ein 2:2, er tankte jedoch nach seinem Ausgleich in letzter Sekunde kräftig Moral. Sein Trainer Samir Ben Nejma meinte im Vorfeld des Spiels: «Ich freue mich riesig. Als ehemaliger Junioren-A-Trainer von WB kenne ich über die Hälfte der tollen Jungs» und fügte lachend an: «Aber bei aller Liebe, das Punkten wollen wir natürlich auch nicht vergessen.»

WB-Blitzstart entscheidet früh Beide Teams fanden sich erstaunlich gut zurecht auf dem holprigen Rasen im schmucken Jonentäli. Eine erste Gelegenheit offenbarte sich dem heimischen Spieler von Aesch, er wurde jedoch in aussichtsreicher Position mittels Offside-Pfiff gestoppt. Das aufgeschreckte WB nahm fortan das Geschehen in die Hand, als logische Folge markierte es die ersten Treffer. Krasniqi setzte einem Bilderbuchangriff die Krone auf (8. Minute) und nach einer Viertelstunde düpierte Ch. Yondhen Hausens guten Keeper

WB-Keeper Jimenez macht fliegend eine Hausemer Chance zunichte. (Bild kakö) Bader abermals. Dies war jedoch erst der Anfang: WB powerte weiter und leitete die Partie durch Wenks 3:0 (22.) frühzeitig in entscheidende Bahnen. Die letzten Aktionen vor halber Matchzeit gehörten dem Gastgeber, allerdings gelang es ihm nicht, aus Unkonzentriertheiten des Gegners Profit zu schlagen.

der eingewechselte Weber den Ball seelenruhig ins verwaiste Tor. «Das 1:4 geht in Ordnung, die bessere Equipe hat gewonnen», zog Ben Nejma nach Spielschluss Bilanz. Während Hausen (8. Rang) noch nicht aus dem «Abstiegsschneider» raus ist, hat das drittplatzierte WB II die Jagd auf Leader Wollerau neu lanciert.

Verdienter Ehrentreffer

Frauen im Cup-Viertelfinal

Nach Wiederanpfiff war Hausen bestrebt, durch ein frühes Anschlusstor noch etwas zu bewirken. Seine Hoffnung wurde im Keim erstickt, als WB einen Konter durch Krasniqi zum 4:0 abschloss (57.) – das Ämtler Derby war nun endgültig entschieden. Beide Teams suchten mit zahlreichen Wechseln weiterhin den Torerfolg, die wenigen Zaungäste erlebten spannende Strafraumszenen. Und kurz vor Schluss durften die Rotblauen verdient ihren Ehrentreffer bejubeln. Begünstigt durch einen ausgiebigen «Sonntagsausflug» des ansonsten untadeligen WB-Keepers Jimenez, schob

Gut «im Strumpf» sind zurzeit Hausens Frauen (4. Liga). Heute Abend, 20.15 Uhr, spielen sie im Jonentäli gegen Richterswil/Wädenswil (2. Liga) um den Einzug in den regionalen Cup-Halbfinal. Diese top Gelegenheit schufen sie sich im alten Jahr mit Erfolgen gegen höherklassierte Teams. Jonentäli, Hausen – WB II 1:4. 8. Krasniqi 0:1, 15. Ch. Yondhen 0:2, 22. Wenk 0:3, 57. Krasniqi 0:4, 88. Weber 1:4. Startformationen; FCH: Bader, Reichmuth, Gabathuler, Eisenegger, Stricker, Götschi, Volenweider, Walti, Huster, Werffeli, von Aesch. FCWB II: Jimenez, Rizzo, Brahimi, N. Yondhen, Tobler, Jasiqi, Maurer, Wenk, Krasniqi, Ch. Yondhen, Pepperday.


Veranstaltungen

Elternverein Aeugst und Tal

Kinderkonzert mit Bruno Hächler (Herr Blume) Samstag, 16. April 2016, 11.00 Uhr Kulturraum Schulhaus Gallenbühl, Aeugst am Albis Eintritt für alle ab 12 Franken. Benefizkonzert zugunsten Kinder in Guinea http://www.mamadouetbineta.org

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029 2016  

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