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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 29 I 166. Jahrgang I Dienstag, 16. April 2013

«Grosser Schritt»

Aktive Rotarier

Nach dem Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern. > Seite 3

Mitglieder im Einsatz bei der Hawa AG für Kinder in Ecuador. > Seite 5

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Erlebnisreich Waldspieltag der Primarschule Mettmenstetten im Hombergwald. > Seite 6

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«Powerwoche» Oberstufe Ennetgraben in Affoltern präsentierte die Resultate ihrer Projektwoche. > Seite 6

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Natur-Lehrpfad Einweihung durch den Natur- und Vogelschutzverein des Bezirks Affoltern in Aeugst. > Seite 7

Erfolgreiche Ämtler Fussballer Der FC Wettswil-Bonstetten wahrte seine Ungeschlagenheit, der FC Affoltern meldet sich zurück.

das Geschehen souverän, erzielten nach einer Stunde das 2:0 und nahmen verdient drei Punkte nach Hause.

In seiner ersten Saison in der 1. Liga Classic befindet sich der FC WettswilBonstetten weiterhin auf Erfolgskurs. Beim FC Rapperswil-Jona gewann er 2:0 und kletterte damit seit letztem Herbst vom 12. auf den 3. Tabellenrang – nur noch drei Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. WB startete furios in die Partie, der wirblige Gjergji eröffnete das Skore bereits nach fünf Minuten. Die Ämtler kontrollierten darauf

FC Affoltern mit Doppelpaket Stark reagierte der FC Affoltern (2. Liga) auf seine letzte Niederlage. Mitte Woche schlug er Lachen-Altendorf 3:2 und auch am Sonntag ging er gegen Unterstrass als Sieger vom Platz. Somit kämpfte sich der FCA wieder in die Spitzengruppe zurück, vier Punkte hinter Leader Horgen. (kakö) ................................................... > Berichte auf Seite 19

Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler legen sich für «Augenklick» mächtig ins Zeug, spielen leidenschaftlich, und rotzfrech, zeigen aber auch ihre sensible Seite. (Bild Urs E. Kneubühl)

Ein Wochenende der Ausstellungen

Viel Applaus für «Augenklick» Premiere des Jugendstücks der Aemtler Bühne in Mettmenstetten «Augenklick», das aktuelle Theaterstück der Aemtler Bühne, richtet den Fokus auf die Jugend und handelt von Beziehungen in der Online- und Offlinewelt. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, von einigen wenigen erwachsenen Schauspielern verstärkt, legen sich für das rassige Stück leiden-

schaftlich ins Zeug. Unter der Regie von Claudia Odin Anderegg haben die Jugendlichen Handlung, Bilder und Text selbst kreiert, entstanden ist eine spannende und moderne Inszenierung. Und sie leben diese ihre Geschichte, spielen feinfühlig und mit viel Zug und Dynamik, was das Publikum in den bisherigen drei Auffüh-

rungen mit Begeisterung und viel Applaus quittiert hat. «Augenklick» wird bis 27. April 2013 noch viermal auf der Bühne im Gasthaus Rössli, Mettmenstetten, gespielt – je 20.15 Uhr: Freitag, 19. und 26. April, und Samstag, 20. und 27. April. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Das Publikum kam unter anderem an der Frühlings-Show in der Obfelder Brunnmatt und an der Säuliämtler Velo- und BikeAusstellung in der Affoltemer Begegnungszone auf seine Kosten. Klein, aber fein – so präsentierte sich die 13. Obfelder Frühlings-Show. 16 Aussteller nutzten hier die Gelegenheit, sich und ihr Angebot vorzustellen – und nahmen sich Zeit für eine Beratung. Das frühlingshafte Wetter dürfte so manchem Lust auf eine Velo-Ausfahrt gemacht haben. Weil das

mit einem neuen Zweirad noch mehr Freude macht, war das Interesse an der Velo- und Bike-Ausstellung in Affoltern gross ... ................................................... > Berichte auf den Seiten 12 und 13

anzeigen

Die Primarschule Affoltern darf den Kindergarten «Spittel» nicht aufstocken Das Baurekursgericht sieht keine Gründe für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung Das Baurekursgericht sieht keine besonderen Gründe, die eine Ausnahmebewilligung für die Aufstockung des Kindergartens «Spittel» an der Mühlebergstrasse 34 in Affoltern rechtfertigen. Der Baubeschluss der Gemeinde wird aufgehoben. Im Zuge ihre Liegenschaften-Sanierungs- und Ausbaukonzepts will die Primarschule Affoltern auch den Kindergarten «Spittel» an der Mühlebergstrasse 34 erneuern. Damit verbunden ist eine Aufstockung, welche die Gebäudehöhe um 1,8 Meter überschreitet. Sie hat dazu von der Baubehörde eine Ausnahmebewilligung erhalten – unter anderem mit der Begründung, die Einordnung und Wirkung des neuen Baukörpers sei gut, und es würden weder öffentliche noch schutzwürdige Interessen von Nachbarn betroffen. Eine Ausnahmebewilligung rechtfertige sich auch, weil der Aufbau nicht als

Dachgeschoss eingestuft werden könne. Die zulässige Gesamthöhe werde um 1,2 Meter nicht ausgeschöpft. Gegen diesen Beschluss wurde von privater Seite Rekurs erhoben, weil sie keine rechtsgenügende Gründe für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung erkennt. Dieser Argumentation folgt nun auch das Baurekursgericht. «Vorliegend sind weder aufgrund der Grundstücksform noch der Topografie noch der Lage des Grundstücks besondere Verhältnisse zu erblicken, die ein Abweichen von den gesetzlich vorgeschriebenen Normen rechtfertigen würden», hält das Baurekursgericht fest. Gemäss gefestigter Gerichtspraxis gelte vorliegend das ursprüngliche Terrain im Jahr 1968, womit die Gebäudehöhe durch die Aufstockung um 1,8 Meter überschritten werde. Als nicht stichhaltig taxiert es das Argument der Bauherrschaft, wonach bei einem Neubau – bei welchem auf das heutige Terrain abgestützt würde – der geplante Kubus realisiert werden

könnte. Die gültige Praxis soll eben gerade verhindern, dass durch etappiertes Bauen, beispielsweise durch nachträgliche Aufstockungen, höhere Gebäude erstellt werden können, als dies mit einer gleichzeitigen Realisierung möglich wäre. Ebenso wenig könne die Ausnahmesituation darin liegen, dass bei der Realisierung eines Attikageschosses zu hohe Kosten für die Verstärkung der bestehenden Decke entstünden. Härten, Unbilligkeiten oder auch nur Unzulänglichkeiten bilden laut Baurekursgericht keine Ausnahmegründe.

Für Behörden gelten keine anderen Rechtsgrundsätze Besondere Verhältnisse sieht das Baurekursgericht insbesondere nicht gegeben, weil es sich hier um eine Behörde handelt. «Es ist unzulässig, eine Primarschule nach anderen Rechtsgrundsätzen zu beurteilen als eine Privat- oder sonstige Drittperson», heisst es.

Konzeptionelle Überarbeitung des Bauprojekts nötig Die Überschreitung der zulässigen Gebäudehöhe um 1,8 Meter erfordere eine konzeptionelle Überarbeitung des Bauprojekts. Dieser Mangel könne nicht mittels einer Nebenbestimmung «geheilt» werden. Somit sei der Rekurs gutzuheissen und der Beschluss des Bauausschusses vollumfänglich aufzuheben, folgert das Baurekursgericht. Die Gerichtskosten von 4650 Franken werden der Primarschule und dem Bauausschuss je zur Hälfte auferlegt. Und die Primarschule wird verpflichtet, den Rekurrenten eine Umtriebsentschädigung von 1200 Franken zu entrichten. Die Primarschulpflege Affoltern werde Anfang Mai 2013 über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte Präsidentin Esther Stöckli auf Anfrage. Gegen den Entscheid des Baurekursgerichts ist eine Beschwerde ans Verwaltungsgericht möglich. (-ter.)

200 16 9 771661 391004


TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

Jakob Frei-Hegnauer 1. März 1927 – 13. April 2013

Sein Lebenskreis hat sich geschlossen. Wir danken allen, die ihm in seinem Leben freundlich begegnet sind. Greth Frei-Hegnauer Margaretha Frei, Markus Schneider und Familie Jakob und Marian Frei-Schneebeli und Familie Ruth Meier-Frei und Familie Evi Haupt-Frei und Familie Abschiedsgottesdienst am Freitag, 19. April 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Knonau.

Öffentliche Auflage Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2012 in der Zeit vom 22. April bis 2. Mai 2013 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt. Beschlüsse des Vorstandes werden der Volksabstimmung unterbreitet, wenn 5 % der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft. Abwasserverband Kelleramt Der Vorstand

Schiessvereine

BSV Affoltern Bezirks-Gruppenmeisterschaft

Fahrzeuge

Final 300 m Samstag, 20. April 2013 Schiessplatz: Knonau Gruppe A von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Schulen und Kurse

Schiessplatz Zwillikon Gruppe D von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

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Der Bezirks-Schützenmeister 300 m

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von Knonau ZH, geboren am 1. März 1927, wohnhaft gewesen in 8934 Knonau, Uttenbergstrasse 30, gestorben am 13. April 2013 in Affoltern am Albis.

WIR DANKEN HERZLICH

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 19. April 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt. Die Friedhofvorsteherin

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Margreth Bodenmann-Zähner erfahren durften. Vielen Dank für die warmherzige Pflege der Spitex und des Personals des Pflegeheims Sonnenberg, Pilatus Süd 3, in Affoltern am Albis. Besonderen Dank möchten wir auch Herrn Pfarrer Jörg Ebert für die einfühlsamen Abschiedsworte aussprechen. Danke auch allen, welche uns persönlich trösteten und ihr Beileid mit Worten, Karten, Blumen und Spenden für späteren Grabschmuck bekundeten. Ottenbach, im April 2013

Die Trauerfamilien

Ottenbach Am 8. April 2013 ist in Ottenbach gestorben:

Schäfli, Markus geb. 26. Februar 1956, von Uesslingen-Buch TG, Ehemann der Schäfli geb. Schmid Monika, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Pfaffächerstrasse 23 b. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 14. April 2013 ist in Ottenbach ZH gestorben:

Burtscher geb. Fischer Elisabeth geb. 22. Juni 1945, von Zürich ZH und Winterthur ZH, Ehegattin des Burtscher Viktor, wohnhaft in 8913 Ottenbach, Klosterweg 6.

ABSCHIED

WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Anteilnahme beim Heimgang von unserem lieben

Gottlieb Zwald Speziell danken wir dem Personal des Pflegeheims Rigi, welches ihn das letzte Jahr so liebevoll umsorgte und pflegte. Frau Pfarrerin Bettina Stephan danken wir für die eindrückliche, sehr persönliche Abdankung sowie Herrn Christian Stuckert für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Auch danken wir ganz herzlich für die Spenden an Solvita Götschihof und die vielen Trost spendenden Karten und Blumen. 8914 Aeugstertal im April 2013

Die Trauerfamilie

Margrit Mullis-Neuhaus

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 19. April 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt.

14. April 1926 – 12. April 2013

Der Friedhofvorsteher

Die gute Nachbarschaft, welche wir während vielen Jahren im Bergacher in Obfelden geniessen durften, möchte ich auf diesem Wege herzlich verdanken. Anschliessend hatte ich im Alterszentrum Seewadel in Affoltern eine neue Heimat gefunden. Eine Bereicherung war die liebevolle Pflege und die nette Kameradschaft, welche ich hier erleben durfte. Auch der Besuch von Bekannten erfreute mich immer wieder. Herzlichen Dank für alles! Ich wünschte mir, dass keine Abdankung oder Bestattung stattfinden wird. Margrit Mullis-Neuhaus Traueradresse: Robert Lüthi, Im Hofacher 7, 5444 Künten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. April 2013

«Grosser Schritt für die Spitex» Nach dem Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern

Die Gefahrenkarte Hochwasser für die Gemeinde Obfelden liegt im Entwurf vor. In der Vergangenheit haben insbesondere der Lindenbach und die Reuss regelmässig zu Überschwemmungen und Schäden geführt. Weitere Gefahrenquellen sind der Höli- und der Wolserbach. Während die Reuss als (inter-) kantonales Gewässer nicht in der Obhut der Gemeinde liegt, sind für die übrigen Gewässer (insbesondere Linden- und Wolserbach) Massnahmen zum Schutz vor Hochwasser vorzusehen, wobei die Rückstauproblematik bei den beiden Durchlässen Dorfstrasse besondere Beachtung verdient. Ebenso ist für die zu klein dimensionierte Eindolung des Hölibachs eine Lösung zu finden. Die Massnahmenplanung in Obfelden ist mit den Nachbargemeinden zu koordinieren. Für die Massnahmenplanung (Manage) wurde ein Kredit von 43 000 Franken bewilligt und den Auftrag an das Ingenieurbüro Holinger AG, Winterthur, vergeben.

................................................... von werner schneiter

Gute Kommunikationskultur «Es hat gedauert, bis man sich gefunden hat, aber wir fühlen uns sehr wohl hier und schauen zufrieden auf die vergangene Zeit zurück», sagte Geschäftsleiterin Verena Bieri beim Behörden-Apéro. Dass der Zusammenschluss letztlich gelungen ist, schreibt sie auch der guten Kommunikationskultur zu. Der frühe Entscheid, die

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Gefahrenkarte für Hochwasser liegt vor Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden.

Auf Anfang Jahr haben sich die Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern zum Verein Spitex Knonaueramt zusammengeschlossen. «Ein grosser Schritt, der sich gelohnt hat», sagte Präsident Marcel Eicher anlässlich eines Behörden-Apéros am Hauptstandort in Affoltern.

Die Spitex-Vereine Affoltern, Aeugst und Hedingen, Spitex Knonaueramt Nord-West und Spitex Oberamt sind per 31. Dezember 2012 zum Verein Spitex Knonaueramt geworden – und damit zu einer grossen Organisation mit 150 Mitarbeitenden. Die fünf Spitexzentren bleiben allerdings bestehen; die Einsatzgebiete wurden teilweise angepasst, auf die Grösse des Zentrums optimiert und – in Bonstetten und Mettmenstetten – auch baulich angepasst. Dieses Zentrum ist nach dem einvernehmlich erfolgten Zusammenschluss an der Werkstrasse 1 in Affoltern domiziliert. Es umfasst an dieser Adresse neben der Geschäftsleitung mit zentralen Diensten, die durch Verena Bieri besorgt wird, den Entlastungs- und Mahlzeitendienst, Personalfachstelle und Bildung, Spitex-Psychiatrieteam sowie die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen des Bezirks – insgesamt sind das zwölf Stellen.

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Polizeiwesen Geschäftsleiterin Verena Bieri und Spitex-Knonaueramt-Präsident Marcel Eicher luden in den neuen Räumen an der Werkstrasse 1 in Affoltern zu einem Apéro für Behörden ein. (Bild Werner Schneiter) fünf Spitex-Standorte zu erhalten, habe den Mitarbeitenden ein Sicherheitsgefühl vermittelt, fügte sie bei und betonte auch die gute Zusammenarbeit zwischen Projektteam und Gemeinden. Zu diesem Projektteam zählte auch Leonhard Grimmer, der ehemalige Präsident der Spitex Affoltern, Aeugst und Hedingen. «Es gab natürlich auch Zweifler, aber ich war immer überzeugt: Ein Zusammenschluss und die Beibehaltung der fünf Standorte ist der richtige Weg», hielt er fest und machte auch auf ein weiteres mögliches Vorhaben aufmerksam, das jedoch erst andiskutiert worden ist: auf die Bildung eines integrierten Gesundheitsnetzwerks im Knonauer

Amt, eine Vernetzung von Spital, Hausärzten und Spitex. Zweifellos eine Herausforderung. Von denen gibt es aber noch andere, die vor dem Hintergrund enorm grosser Auflagen von Bund, Kanton und Gemeinden gemeistert werden müssen, wie Spitex-Knonaueramt-Präsident Marcel Eicher ausführte. Mit dem neuen Zentrum sei man jedoch gut gewappnet und erst recht, weil die Spitex über kompetente Mitarbeitende und einen engagierten Vorstand verfüge. Die Organisation sei nach dem Zusammenschluss zu einer der grössten Arbeitgeberinnen und zu einer wichtigen Playerin im Gesundheitswesen mutiert, fügte der Präsident an und

lobte die schönen und hellen Arbeitsräume.

Vom Tanzstudio zum Spitex-Hauptsitz Für die Ausgestaltung des neuen Zentrums zeichnete Architekt Urs Meyer (Zürich) verantwortlich – ein Spezialist in diesem Bereich, der für sein Konzept im ehemaligen Tanzstudio eine ideale Fläche, aber eine unpraktische Raumaufteilung vorfand. Das hat er geändert, im Weiteren mit viel Glas für Transparenz und mit der Farbgebung für optische Wohltat gesorgt. Die Umbauzeit betrug zweieinhalb Monate.

Das letzte Mal: blick.schule – und dann blick.stallikon Mit der nächsten Ausgabe vom blick.schule geht der seit Jahren erfolgreiche Auftritt des dreimal jährlich erschienen Bulletins der Schule Stallikon zu Ende. Wichtiges und Unterhaltendes rund um die Schule, mit Beiträgen von Lehrerschaft und Elternrat, von einzelnen Schulklassen und der Schulpflege ergaben einen guten Mix an Informationen. Der Redaktion aus den Reihen der Schulpflege ist es mit diesem Magazin gelungen, über die Interessen der Eltern hinaus bei weiteren Kreisen ausserhalb des Schulbetriebs Beachtung zu finden. So erstaunt es nicht, dass immer mehr Stimmen aus dem Gemeinde zu hören sind, die sich ein derartiges Informationsangebot nicht nur speziell für die Schule, sondern allgemein für die Gemeinde wünschen. Und natürlich gibt es in einer Gemeinde mit inzwischen über 3200 Einwohnern eine Fülle von interessanten Ereignissen und Meldungen: Daten, Fakten und Berichte aus der Gemeindeverwaltung – die nicht selten bei Bürgerinnen und Bürgern zu einem «Aha-Erlebnis» beitragen – Wissenswertes zu Angeboten und Dienstleistungen, zu Veranstaltungen oder auch Neuigkeiten zu den Aktivitäten der verschiedenen Vereine und Interessensgruppierungen hier in Stallikon. So hat sich eine Gruppe bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, der Schulpflege und der Gemeindeverwaltung gebildet, die das Thema «Öf-

fentlichkeitsarbeit in der Gemeinde Stallikon» als Projekt angehen und als erste Hauptzielsetzung die Nachfrage nach einem «Gemeindemagazin» bearbeiten möchte. Das erfolgreiche Bulletin blick.schule soll deshalb geöffnet und mit Berichten zu weiteren Bereichen zum blick.stallikon ausgeweitet werden. Das Ziel ist zeitlich ehrgeizig – bereits vor den Sommerferien soll die erste Nummer des neuen blick.stallikon erscheinen. Ein Redaktionsteam

«blick.stallikon» erscheint am 11. Juli Die aktuelle und letzte Ausgabe des Magazins, «blick.schule» ist auf der Homepage der Primarschule Stallikon unter www.schule.stallikon.ch zu finden. Die Druckversion wird via Kindergarten- und Schulkinder verteilt. Weitere Exemplare sind ab 17. April auch in der Schul- und Gemeindeverwaltung sowie in der Bibliothek erhältlich. Die erste Ausgabe des Gemeindemagazins «blick.stallikon» erscheint am 11. Juli 2013 und geht per Post an alle Haushaltungen. Für Beiträge, künftige Artikel und den Kontakt zum Redaktionsteam «blick.stallikon»: blickpunkt@stallikon.ch

hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen und nimmt ab sofort Beiträge mit Texten und Bildern für die erste Ausgabe entgegen. Selbstverständlich hat die Schule für ihre Berichterstattung einen festen Platz im neuen Format, genauso wie die Gemeindeverwaltung. Erscheinen sollen neu fünf bis sechs Ausgaben im Jahr, sodass die Aktualität viel eher gewährleistet ist. blick.stallikon wird per Post an alle Haushaltungen verteilt und wird dem Vorgänger blick.schule optisch gleichen. Für eine allgemein beachtete und umfassende Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde Stallikon sollen später innerhalb des Projektes aber auch andere Informationsquellen und Medien besser vernetzt werden. So bieten die beiden Homepages der Gemeinde und der Schule eine Reihe von Informationen, Hinweisen, aktuellen Meldungen wie beispielsweise den Veranstaltungskalender, Wichtiges zur Schule von A bis Z, das Pinboard als Plattform auf der Gemeindemitglieder Angebote veröffentlichen können – und nicht zuletzt runden spezielle Flyer, Plakate und Broschüren verschiedener Institutionen mit Informationen von lokalem bis bezirksweitem Interesse das derzeitige Angebot ab. Doch jetzt geht es erst mal um den ersten blick.stallikon. Am 11. Juli 2013 lohnt sich der Blick und der Griff in den Briefkasten. (pd.)

Die Kantonspolizei Zürich führte am 28. Februar 2013 an der Dorfstrasse (Fahrtrichtung Merenschwand) und die Gemeindepolizei am 14. März an der Muristrasse (Fahrtrichtung Ottenbach) eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Aus den 429 kontrollierten Fahrzeugen an der Dorfstrasse resultierten 17 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 60 km/h, erlaubt 50 km/h) und an der Muristrasse aus 1759 kontrollierten Fahrzeugen 204 Verzeigungen (Höchstgeschwindigkeit 73 km/h, erlaubt 50 km/h.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Konrad und Regula GullEgeler, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1025 an der Schwerzimattstrasse; Albert und Esther Jud-Stindt, für eine Projektänderung des bewilligten Garagengebäudes, Erstellen eines Sitzplatzes anstelle eines Schrägdaches auf dem Garagendach an der Wolserstrasse; Adrian Kummer und Barbara Bommer, Zürich, für ein Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage an der Mettmenstetterstrasse; Jörg Burgener und Monika Frischherz, Obfelden, für eine Projektänderung beim Neubau eines Einfamilienhauses an der Pilatusstrasse; Hansjörg Lüthi, Obfelden, für eine Projektänderung beim Neubau einer Doppelgarage an der Bergacherstrasse.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiert das Ehepaar Elisabeth und Alfred Limacher am Donnerstag, 18. April, die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert Ulrich Ecklin am Donnerstag, 18. April, den 85. Geburtstag. Zum besonderen Tag gratulieren wir dem ehemaligen Dorfarzt herzlich, wünschen ihm einen frohen Festtag und alles Gute.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. April 2013

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«Augenklick»: Genüsslich chatten Viel beklatschtes neues Stück der Aemtler Bühne – weitere Vorstellungen bis 27. April 2013 Standing Ovations bei der Premiere und auch am Samstag und Sonntag rundum begeistertes Publikum: «Augenklick», das neue Stück der Aemtler Bühne, fesselt mit viel Zug und Dynamik sowie einem rotzfrech und agil aufspielenden jungen Ensemble. ................................................... von urs e. kneubühl «OMG, mein Smmrurlb war rne Ztvschwdng. 2hot4me, wwi. AAMOF 3n fhre ich mhr mt mnen Eltrn i Smmr nch IT», begann eine 13-jährige Schülerin ihren Aufsatz über ihre Ferien. Der Lehrer suchte das Gespräch und stellte fest, dass die Schülerin auf eine ihm unbekannte Sprache ausgewichen war, den Chat-Slang. In korrektem Deutsch lauten die Zeilen und häufig aus dem Englischen übernommenen Abkürzungen: «Oh mein Gott, mein Sommerurlaub war reine Zeitverschwendung. Zu heiss für mich, was weiss ich. Tatsache ist: Nie, niemals, nirgendwo fahre ich mehr mit meinen Eltern im Sommer nach Italien.» Die Geschichte ist wahr, auch wenn sie wie erfunden klingt und mit dem neuen Stück der Aemtler Bühne (fast) nichts gemein hat. Okay, «Augenklick» handelt von Beziehungen in der Online- und Offlinewelt und die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler zwischen 14 und 20 Jahren haben das Stück unter der Regie von Claudia Odin Anderegg selbst kreiert. Aber – mit einer einzigen Ausnahme (die dazu im Verlauf des Stücks aufgeschlüsselt wird) – sie verzichten auf diese Chat-Sprachmischung aus Sprechblasenvokabular und Hieroglyphen. Das «Neusprech» ist mühelos verständlich, Nicht- und Wenig-Internet-Versierte finden sich folglich in der Online-Welt auf der Bühne des Gasthauses Rössli, Mettmenstetten, problemlos zurecht.

Chatten mit Mann und Maus. Das aktuelle Stück der Aemtler Bühne spannt den Bogen von Sonderlichkeiten bis zu Seitenhieben auf die moderne Mediengesellschaft. (Bild Urs E. Kneubühl) Leidenschaftlich, dynamisch, rotzfrech ... Die Aemtler Bühne legt in ihrer aktuellen Produktion 2013 den Fokus auf die Jugend. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler legen sich mächtig ins Zeug, spielen ihr rassiges Stück leidenschaftlich, rotzfrech, mit Verve und Feingefühl, viel Zug und Dynamik. Der Jubel und der kräftige Applaus des Publikums – dreimal wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer bisher rundum begeistert entlassen – sind beredter Lohn und Dank. Sie lieben und leben diese ihre Geschichte von Luna und Nino, den zwei fiktiven Charakteren, die in Mehrfachbesetzung gespielt werden. Die beiden Jugendlichen, mit digitalen Technologien wie Computer, Internet und Mo-

biltelefon aufgewachsen, surfen zwischen der realen und der virtuellen Welt hin und her. Während Nino, von seinem realen Beziehungsnetz getragen, diesen Spagat gut meistert, rutscht Luna, von ihren Eltern oft alleine gelassen, mehr und mehr in die Welt aus Bits und Bytes ab. Nur in der

virtuellen Existenz fühlt sie sich sicher, diese gibt ihr das Gefühl, wichtig und beliebt zu sein.

... und ein viertelstündiges «Dessert» Das ist, obwohl die amüsante Seite nicht zu kurz kommt, nicht reine

Noch viermal bis 27. April 2013 «Augenklick» wird bis 27. April 2013 noch viermal auf der Bühne im Gasthaus Rössli, Mettmenstetten, gespielt – je 20.15 Uhr: Freitag, 19. und 26. April, und Samstag, 20. und 27. April. Tickets im Vorverkauf gibt es im Gasthaus Rössli und in der Buch-

handlung Scheidegger, Affoltern; Reservierungen sind per Telefon 079 680 53 01 und unter www.aemtlerbuehne.ch möglich. Reservierte Billette bis eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung abholen. Abendkasse und Theaterbar sind ab 18.45 Uhr geöffnet. (kb.)

Spasskultur. Es ist soziopolitische Theatralität, ein Spektakel in der Onlinewelt und –- vielleicht – auch im wirklichen Alltag. Die Reise durch die Welt der neuen Medien, des Maus-Klickens und Chattens spannt den Bogen von Sonderlichkeiten bis zu Seitenhieben, die das junge Ensemble, blendend verstärkt mit erwachsenen Schauspielern, der modernen Mediengesellschaft entgegenhält – ohne je realitätsfremd zu sein. «Augenklick» ist nie langatmig, sondern stets kurzweilig. Die 80 Minuten Spielzeit – ohne Pause – sind im Nu um und garantieren Spannung und Unterhaltung. Und zu guter Letzt gibt es, nach einer kurzen Pause, noch einen Nachschlag, den man auf keinen Fall verpassen sollte (weitere Spieldaten siehe Box links).

Rotarier im Einsatz bei der Hawa AG für Kinder in Ecuador Die Hawa AG ist führend in der Herstellung und im Vertrieb von Schiebebeschlag-Systemen, die sie zu rund 80% in die ganze Welt exportiert. Mit etwa 150 Mitarbeitenden zählt sie zu den bedeutendsten Arbeitgeberinnen unserer Region. Am vorletzten Samstag liefen die Maschinen der Montageabteilung der Firma Hawa AG in Mettmenstetten auf Hochtouren. Zwölf Mitglieder des Rotary Clubs ZürichKnonaueramt und Angehörige hatten Gelegenheit, während fünf Stunden unter kundiger Anleitung des technischen Firmenchefs Gregor Haab und den beiden Mitarbeitern Bruno Schafer und Igor Vukovic, Bauteile zu fertigen und zu verpacken. Die Idee dieses Arbeitseinsatzes war, Geld für ein internationales Gemeindienstprojekt zu erarbeiten und nicht einfach den Geldbeutel zu zücken. Das Projekt heisst «Boca sana vida sana» und bedeutet etwa soviel wie «Gesunder Mund (Zähne) gesundes Leben». Es wurde im Jahr 2000 in Quito, Ecuador, vom Rotary Club Quito-Sur ins Leben gerufen, um gegen die grassierende

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Instruktionen durch Firmenchef Gregor Haab (links). (Bild zvg.) Karies vor allem bei Schulkindern aus ärmeren Verhältnissen im Alter von 6 bis 12 Jahren vorzugehen. Service Clubs wie Rotary, Lions, Kiwanis spielen in Entwicklungsländern wie Ecua-

dor eine viel sichtbarere Rolle als in unseren Breitengraden. Dort fehlen oft staatliche Programme wie etwa eine zahnhygienische Grundversorgung, was sich auf die Gesundheit im Allge-

meinen negativ auswirkt. Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem ecuadorianischen Gesundheitsministerium abgewickelt, welches für die Bereitstellung der Zahnärzte besorgt ist. Der Rotary Club Zürich-Knonaueramt wirkt seit 13 Jahren als Sponsoringpartner. Bisher konnten über 200 000 Kinder von diesem Programm profitieren und gegen 300 000 Franken bereitgestellt werden. Gegenwärtig läuft eine weitere Sammelaktion mit dem Ziel, ab 2014 weitere 100 000 Kinder zu behandeln. Der Arbeitseinsatz bei der Firma Hawa AG war eine neben vielen weiteren Aktionen im Rahmen dieses Fundraising Programms. Dank der grosszügigen Entlöhnung kamen 6500 Franken zusammen. Die Projektverantwortlichen sind zuversichtlich, das Spendenziel von 100 000 Franken zeitgerecht zu erreichen, durch unzählige Einzelspenden, grössere Beiträge von Stiftungen, Aktionen wie dem beschriebenen Arbeitseinsatz, einem Sponsorenlauf im Herbst, einem Benefizkonzert am 20. Oktober 2013 im Kloster Kap-

pel, sowie einem grösseren Beitrag der Rotary Foundation. Jeder Franken kommt dem Projekt zugute, es gibt keine Verwaltungskosten zu Lasten der Spenden. Ziel von Rotary ist die Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Der Rotary Club Zürich-Knonaueramt zeichnet sich aus durch eine vielfältige gemeindienstliche Tätigkeit. Dazu gehören, neben dem erwähnten Einsatz für ein internationales Projekt, die Mitarbeit und finanzielle Unterstützung des Projekts Mine-ex von Rotary Schweiz (Kampf gegen Personenminen) die jährliche Weihnachtsfeier für Alleinstehende im Kasino Affoltern, ein Spielnachmittag in der Aussenstation des Kinderspitals, ein jährlicher zweitägiger Arbeitseinsatz in Furna im Prättigau, Erstellen von Bänken und Tischen am Türlersee usw. Peter Spinnler Mehr über Rotary unter www.rc-zuerich-knonaueramt.ch/, www2.rotary.ch/, www.rotary.org/de/Pages/ridefault.aspx


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. April 2013

«Ob gross ob chlii, es sind alli mit debii ...» Waldspieltag der Primarschule Mettmenstetten mit erlebnisreichem Postenlauf im Hombergwald Kürzlich erlebten alle Primarschüler vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse einen stimmungsvollen und erlebnisreichen Postenlauf im Hombergwald. Donnerstagmorgen viertel nach acht: Warum sind um diese Zeit noch so viele Kinder auf dem Pausenplatz? Es hat doch bereits geläutet. Die Kleider verraten es; ausgerüstet mit Wanderschuhen, Regenhosen, Winterstiefeln besammeln sich die Primarschulkinder für den Waldspieltag. Es geht eine kühle Bise und der Himmel ist noch trüb, aber die Mettmi-Schüler sind vom Kindergarten her gewohnt bei jedem Wetter draussen zu sein. Bald zieht die bunte Schar los, hoch zum Paradies. Und dieser Aufstieg gibt allen schön warm. Im Wald begibt man sich gruppenweise zu den Spielposten, die nun in einem Turnus durchlaufen werden. Die Themen sind so vielfältig, wie die Interessen und Fähigkeiten der Kinder.

Abwechslungsreiche Posten Da werden kleine Anhänger geschnitzt, dort Ratespiele mit Waldtieren und Baumarten gelöst. Wem gelingt es sogar, Rindenstücke durch Ertasten zu erkennen? Eine Gruppe betätigt sich als Schatzsucher. An einem weiteren Posten kann man sich mit Genuss durch die Luft schwingen und auf einem kleinen Seilpark seine Balance und seinen Mut beweisen. Treffsicherheit ist beim Zielwurfposten sowie beim Waldgolf gefragt, aufgebaut durch einen golferfahrenen Klassensenior. Weiter gehts zum Hindernislauf, wo nicht nur Schnelligkeit, sondern vor allem Teamwork und Spass gefragt sind. Und plötzlich starren einem von den Baumstämmen Gesichter an. Nebst diesen Fratzen werden auch wunderschöne Muster aus Moos, Zapfen und Zweigen auf dem Boden ausgelegt oder es entstehen kleine, reich verzierte Zwergenhäuschen. Ob

Auf einem kleinen Seilpark seine Balance und seinen Mut beweisen. (Bild zvg.) diese wohl in der nächsten Nacht bewohnt werden?

Verantwortung übernehmen Wie war es überhaupt möglich, mit fast 400 Kindern einen geordneten Postenlauf im Wald zu veranstalten? Nebst einer minutengenauen Organisation der Routen, gelang dies vor allem, weil die Kinder in den altersdurchmischten Gruppen so gut auf einander schauten. Die Lehrpersonen

konnten sehr viel Rücksichtnahme und Fairness beobachten. Die jüngeren Kinder wurden von den älteren unterstützt und motiviert und die Sechstklässler führten als Gruppenchefs ihre Teams verantwortungsvoll von Posten zu Posten.

Gemeinsames Mittagessen und eine stumme Rede Die Mittagspause wurde dann für viele nochmals zum Highlight. In der Kies-

grube beim Paradies traf man seine Klassenkameraden, auf verschiedenen Feuern, die der Hauswart Walter Boll vorbereitet hatte, konnte man bräteln, und auf der Spielwiese entbrannte bald ein ausgelassener Fussballmatch mit rund 50 Spielern. Nun war bestimmt niemandem mehr kalt, hie und da liess sich sogar die Sonne blicken und staunte über diese fröhliche Gemeinschaft. Nachdem am Nachmittag noch drei Posten absolviert wurden, trafen

sich alle nochmals auf der Paradieswiese. Der Schulleiter Hanspeter Amstein überraschte alle mit einer wortlosen Ansprache per Flipchart, die für grosse Heiterkeit sorgte. Zum Schluss sangen über 400 Kehlen gemeinsam das Mättmischullied, in dessen Refrain es passend zu diesem Tag heisst: «Ob gross ob chlii, es sind alli mit debii! Jedi Stimm git öppis drii, zum e Mättmigmeinschaft sii.» Primarschule Mettmenstetten

Tanz, südländische Rhythmen und viel Wissenswertes Die Oberstufe Ennetgraben in Affoltern hat am Freitag die Resultate ihrer Projektwoche präsentiert Mit den bewährten Schwerpunktthemen für die Erst-, Zweit- und Drittklässler hat die Sekundarschule Ennetgraben einmal mehr ihre «Powerwoche» durchgeführt. ................................................... von thomas stöckli Schlag auf Schlag geht es in der Aula Ennetgraben. Eine Tanzshow folgt auf die andere. 23 Schülerinnen und ein

Schüler lassen vor dem grossen Publikum die Hüften kreisen und zeigen anspruchsvolle Choreografien. Danach bringt die Rhythmus-Fraktion südamerikanische und afrikanische Stimmung in den Saal. Am vergangenen Freitagnachmittag waren Angehörige der Ennetgraben-Schüler eingeladen, die Resultate der Projektwoche zu bestaunen. Sie kamen nicht nur in den Genuss der erwähnten Vorführungen, sondern durften auch Berichte lesen und Filmaufnahmen bestaunen.

«Feel good» für Mädchen: Die Erstklässlerinnen stellen ihre Projektarbeiten vor.

Zweitklässler in der Schnupperlehre «Feel good» hiess einmal mehr das Schwerpunktthema für die ersten Klassen. Die Knaben durften sich während der Projektwoche auch mal als Schwinger im Sägemehlring versuchen, die Mädchen übten unter anderem Selbstverteidigung. Bei den Schülerinnen und Schülern der zweiten Sek.-Klassen drehte sich alles um das Thema «Berufswahl». Die Jugendlichen erhielten Einblick in

verschiedenste Berufe. Schnupperlehrlinge empfingen unter anderen die Ernst Schweizer AG in Hedingen, die Schmidlin AG sowie Modedesignerin Michèle Renée Balmer aus Affoltern. Für die Drittklässler schliesslich war «Energie» das grosse Thema. Besonders eindrücklich sei der Besuch im Atomkraftwerk Beznau gewesen, verraten zwei Schülerinnen. Doch natürlich wurden auch diverse andere Energieträger thematisiert, ebenso wie die verschiedenen Formen, in wel-

che sich Energie umwandeln lässt. Andere Gruppen beschäftigten sich derweil mit der Natur und mit nachhaltiger Produktion. So ging es unter anderem um die Bedeutung von Labels für Fair Trade, Bio oder Vorteile von kurzen Transportwegen. Die Vielfalt der Aktivitäten und Beiträge liess die Eltern der Jugendlichen einmal mehr staunen. Und so manchen Schüler machte es sichtlich stolz, von den eigenen Erlebnissen an der «Powerwoche» zu berichten ...

Beliebtes Spiel: Das Wurfgerät soll an den horizontalen Zielstäben (links) hängen bleiben. (Bilder Thomas Stöckli)


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Dienstag, 16. April 2013

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Ein unvergesslicher Anlass an einem unvergleichlich schönen Tag Der Natur-und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern weihte am 14. April einen Natur-Lehrpfad in Aeugst ein

Gruppe neben dem beschrifteten Baum. ................................................... von jasmin amstutz Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (NVBA) begrüsste den ersten warmen Frühlingstag mit einem ganz besonderen Anlass. Beim Schulhaus Gallenbüel trafen sich Familien, Vereinsmitglieder und Nachbarn zur Einweihung des neuen Natur-Lehrpfads. Zur Einweihung gab es einen Fitnesspostenlauf mit Spiel und Spass für die ganze Familie. Neben einem Wettbewerb wurde auch das beliebte Wildbienen-Hotel fertiggestellt.

Milchmann aus Wettswil bei «Aeschbacher» Er repräsentiert einen Geschäftszweig, der Erinnerungen «an die gute alte Zeit» zurückbringt: Lukas Furrer aus Wettswil ist Milchmann, der Bioprodukte vertreibt und damit «en route» ist. Genau das ist das Thema bei «Aeschbacher» am kommenden Donnerstag, 22.20 Uhr, auf SRF 1. Nervös vor der Sendung? «Nein, aber positiv angespannt», sagt Lukas Furrer, der Moderator Kurt Aeschbacher als lieben, positiven und enthusiastischen Menschen bezeichnet, der mit seinen Gästen einfühlsam umgeht. Drei weitere Gäste sind in der Sendung, unter anderen Boris Blank, Taktangeber des Schweizer Erfolgsduos Yello. Lukas Furrer wurde 2010 Vater. Für seinen Sohn wollte er Lebensmittel, von denen er weiss, woher sie stammen. Seine Frau und er bestellten auf Biohöfen, bei Hofmetzgereien, Käsereien und Molkereien. Immer mehr Kollegen schlossen sich ihren Bestellungen an. Aus der Idee wurde ein Geschäft. Als wohl einziger Milchmann der Region Zürich liefert er an einen stetig wachsenden Kundenstamm täglich Milch und Biolebensmittel – und verkauft sie samstags auf dem WoLukas Furrer «en chenmarkt in Affoltern. (pd./-ter.) route». (Archiv)

Das Wildbienenhotel wird eifrig gefüllt. (Bilder Jasmin Amstutz) Körperliches und geistiges Training auf dem Natur-Lehrpfad Nach der Begrüssung und Instruktionen machte sich die erste Gruppe auf den Weg und startete mit dem Postenlauf. Die ersten Fitnessübungen waren leicht und befanden sich noch auf dem Schulhausareal. Eifrig turnten Kinder und Eltern die Übungen nach. Bei den Folgenden brauchte man schon etwas mehr Konzentration und Ausdauer. Doch auch diese wurden mit viel Freude gemeistert. Die Posten

gestalteten sich so, dass schlussendlich jeder Körperteil spielerisch trainiert wurde. Vom Balancieren über den Schwebebalken bis hin zum Büchsenwerfen. Der Postenlauf führte an vielen Stellen des Natur-Lehrpfades vorbei und so konnte neben dem körperlichen Training auch noch das Gehirn geschult werden.

Ein Wildbienen-Hotel selber bauen Die Hauptattraktion für die Kinder und Jugendlichen war der letzte Pos-

ten. Da durften alle beim Fertigstellen des grossen Wildbienen-Hotels mithelfen. Das Hotel musste nur noch gefüllt werden, denn die Vorarbeit leistete die 6. Klasse von Ruedi Geiger. Die Sechstklässler investierten jeweils an mehreren Nachmittagen ihre Zeit mit dem Sammeln und Bearbeiten von geeignetem Material für die Bienen. Die Nistkästen wurden mit Tannenzapfen, leeren Schneckenhäuschen, gehobeltem Holz und Sägemehl gefüllt. Anschliessend folgte der gemütlichere Teil der Einweihung. Beim «Wo

ist was in Aeugst?»-Wettbewerb war die Aufgabe, den jeweiligen Ort aufgrund von Fotoaufnahmen zu erraten. Die Fotos stammten von Max Stalder und das Motiv war immer dasselbe und doch nicht das Gleiche: Ein Brunnen in Aeugst. Als die erste Gruppe den Postenlauf beendet hatte, wurde grilliert und Salat- und Dessertbuffet wurden eröffnet. Auf die Auflösung des Wettbewerbs folgte ein schöner sonniger Nachmittag mit nettem Beisammensein.

Autofriedhof an der Reuss Illegale Entsorgung von Autoabbruchteilen beim Parkplatz Reussbrücke in Obfelden Der schöne Frühlingssonntag lockte nicht nur sonnenhungrige Ausflügler an den Fluss. Acht Autotüren und verschiedene andere Abbruchteile wurden unmittelbar beim Parkplatz illegal entsorgt. ................................................... von martin mullis Wildhüter René Ziegler aus Obfelden zeigt sich konsterniert und empört. Nach seinen Beobachtungen muss jemand im Wäldchen beim Parkplatz Reussbrücke in Obfelden zwischen dem Samstagabend und dem Sonntagmorgen einen stattlichen Berg von Autowrackteilen abgeladen haben. Das schöne Wetter lockte am Sonntag sehr viele Ausflügler an die Reuss. Eine Gruppe Spaziergänger bestaunte die dort entsorgten Autotüren, Zierleisten und Scheinwerfer, welche vermutlich mit einem grösseren Transportfahrzeug dorthin gekarrt wurden. Die Äusserung eines älteren Mannes traf die Meinung der dort versammelten Ausflügler auf den Punkt: «Das ist nicht nur eine Riesensauerei, sondern auch eine Frechheit sondergleichen», taxierte der Mann den Alteisenberg zwischen den Bäumen.

Eine Riesensauerei: Am Rande des Parkplatzes entsorgte Autoteile. (Bild Martin Mullis)


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Dienstag, 16. April 2013

Frühlingsreigen Texte und Musik in der Bibliothek Stallikon Autorin Susanna Schwager und Multiinstrumentalist Pascal Steiner gestalteten am vergangenen Donnerstag in der Bibliothek Stallikon einen Frühlingsabend mit Texten und Musik. Die Autorin las Ausschnitte aus ihren Sprachporträts von Frauen und Männern, die sich mit «Liebe» befassten. ................................................... von regula zellweger

Nathalie Polke mit «Bildname» aus Stein. (Bild zvg.)

«Die Skulpturen widerspiegeln ihr Leben» Vernissage von Nathalie Polke aus Mettmenstetten in der Galerie Claudine Hohl am Schanzengraben in Zürich. Familie, Freunde und Gäste waren zahlreich an der Vernissage von Nathalie Polke aus Mettmenstetten erschienen. Schon beim ersten Anblick der Skulpturen wird einem bewusst, dass viel mehr als Holz und Stein hinter ihren Arbeiten steckt. In der Ausstellung zeigte sie ihre Werke der letzten vier Jahre – und doch so viel mehr.

Auseinandersetzung mit Leben, Mensch und Umwelt Eröffnet wurde die Vernissage am Schanzengraben durch die Galeristin Claudine Hohl und Gualtiero Guslandi, Kunstkenner und ehemaliger Kunstschulleiter aus Luzern. In seiner Rede betonte er nicht nur das künstlerische und handwerkliche Talent von Nathalie Polke, sondern ihre eigene besondere Vitalität. Mit der Aussage:

«Es scheint, beim Betrachten der einzelnen Arbeiten, als würde man Nathalie selbst betrachten, vor ihr stehen», fasste er mit wenigen Worten ihre Leistung präzis zusammen. Denn bei jeder Skulptur gibt es eine thematische Auseinandersetzung mit ihrem Leben, Mensch und Umwelt.

Meditativer Arbeits-Rhythmus Beim Apéro erklärt Nathalie Polke, dass sie bei ihren Arbeiten gerne verschiedene Materialien benutzt. Beim Schleifen von Stein lässt sie sich gerne auf den meditativen Arbeits-Rhythmus der Handarbeit ein. Hingegen bei Hölzern setzt sie lieber auf Kettensäge und Winkelschleifer. Bei jeder Bearbeitung kommen bei der gelernten Primarlehrerin Kopf, Hand und Herz im Wechselspiel miteinander zum Ausdruck. Die Ausstellung dauert noch bis Samstag, 27. April, in der Galerie Claudine Hohl am Schanzengraben in Zürich im Rahmen einer Doppelausstellung mit der Künstlerin Katrin Stotz.

Junge Männer reden. Aber eher weniger als ältere Menschen. Susanna Schwager versteht es, Menschen jeden Alters zu öffnen, ihre Aussagen zu einer Essenz zu verdichten und runde, stimmige Porträts zum Nachdenken zu formen. Für den Frühlingsabend hatte die Autorin aus ihren bisher erschienen Büchern «Das volle Leben – Frauen über achtzig erzählen», «Das volle Leben – Männer über achtzig erzählen» und «Das halbe Leben – Junge Männer erzählen» lauter Liebesgeschichten ausgewählt. Liebesgeschichten anhand von Gesprächen mit Frauen und Männern, die aus ihrer Lebensgeschichte heraus über die Liebe erzählen und sinnieren.

Humor und Betroffenheit Die Autorin las die Porträts so packend, dass die Besucherinnen und Besucher gern länger zugehört hätten. Es sind Stimmungsbilder wie Federzeichnungen, fein, emotional, sehr genau mit Augen und Herz beobachtet. Susanna Schwager vergleicht das Schreiben der Porträts mit dem Malen. Es gibt zwar ein Modell, aber das Bild ist etwas eigenes, eine mit gestalterischen Mitteln ausgedrückte Fremdwahrnehmung – Interpretation, nicht Person. In die Lebensfragmente übernimmt sie ab und zu einen Dialektausdruck der interviewten Personen, und man muss lachen, weil genau dieser eine Ausdruck ein ganzes Lebensgefühl signalisiert. Die gelesenen Texte machten auch betroffen. Wer weiss

Autorin Susanna Schwager und Musiker Pascal Steiner präsentierten einen frühlingshaften Reigen in der Bibliothek Stallikon. (Bild Regula Zellweger) schon vom Denken und Fühlen eines Senns in unseren Bergen, der allein mit seinen Tieren auf einer Alp übersommert. Er sagt von sich: «Ich fühle mich besser mit Kühen als mit Frauen», und kommt zum Schluss: «Ich bin nicht so geeignet fürs Heiraten, ich bin in die falsche Zeit hineingeboren.»

Kernige Aussagen Hasi, Musiker, 86, sagt: «Gefallen haben mir die Frauen, aber verstanden habe ich sie nie.» Und weiter erklärt er: «Man kann sehr viel falsch machen als Mann.» «Wir Männer sind uns selbst abhandengekommen», meint der Zauberkünstler Michel, 38-jährig. Monika, Kinderschwester, 89, erklärt: «Es geht nicht um Sünde, nur um Liebe. Was gegen die Liebe ist, ist Sünde.» Und schliesslich weiss der Mönch Jean-Sébastien, 38, «Zärtlichkeit ist lebenswichtig.» Die Hebamme Marie, 86, schätzt die Männer, auch bei den Geburten. Sie mag lieber die mit den kleinen Hüten, die einfachen Leute. Angelo, 24,

Koch, meint: «Frauen möchten, dass Männer reden.» Aber er ist schweigsam.

Ein Mann, ein Orchester Eine perfekte Ergänzung zu den gelesenen Texten bildete die Musik von Pascal Steiner. Sie begann mit Gitarrenklängen wie Regentropfen. Dann betätigte der Musiker ein Fusspedal, die Gitarrenmelodie erklang wieder als Musikkonserve aus der Lautsprecherbox und Pascal Steiner griff zur Harmonika, um wiederum einige Fragmente zu spielen und gleichzeitig aufzunehmen. Als das Saxofon zum Einsatz kam, erklangen aus der Box bereits zwei Instrumente als zweite und dritte Stimme – und schliesslich, in einer 4. Strophe dieses Reigens, führte das live gespielte Saxofon mit dem ersten aus der Box einen Dialog, vor der Kulisse oder dem Klangteppich von Harmonika und Gitarre. Die Stücke zeigten durch die Wiederholungen und den stufenweisen Aufbau Aspekte einer klassischen Fuge oder eines Bolero.

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Wir treffen uns regelmässig aus den vielfältigsten Gründen Kennen gelernt hatte ich sie schon zu meiner Jugendzeit. Ich erinnere mich, als wären inzwischen nicht gute fünf Jahrzehnte verflogen. Es war ein Sonntagspicknick, etwas zu kalt für die Jahreszeit und das war Grund genug, um ein Feuer zu entfachen. Ein Feuer, das bis zum heutigen Tag glimmt. Nichts und niemand wird es zum Erlöschen bringen können. Etwas zum Bräteln hatte meine Ma verlässlich stets dabei. Nicht umsonst trugen wir den Übernamen der «Familie Fässli». Es ist wirklich etwas Wahres daran, hatte oder hat doch jeder von uns mehr oder weniger diese tropfenförmige Erscheinung. Nun, wir brutzelten unseren Zvieri nach einem Spaziergang am Ufer nach der Brücke von Ottenbach. Noch heute kann man hier an denselben Feuerstellen zahlreiche Ausflügler oder romantische Zweisamkeiten antreffen. Warum ich mich mit meiner Familie Jahre später exakt in diesem Dorf in einem kleinen Haus niederliess, mag einer jener Zufälle sein, die das Schicksal inszeniert. Tatsache aber bleibt, dass ich meiner schönen Unnahbaren an jenem Sonntag das erste Mal begegnete. Eine Verwechslung kann ich ausschliessen, denn unsere

Kann sanft, aber auch mitreissend sein: Die Reuss. (Bild Werner Schneiter) Bekanntschaft ist einzigartig. Genauso wie die Beziehung die wir, die ich zu ihr hege. Wir treffen uns regelmässig aus den vielfältigsten Gründen. Doch jedes Mal, wenn wir uns begegnen, hält sie etwas beinah Persönliches bereit, womit sie mich stets berührt, oder sogar tief beeindruckt. Ich war schon niedergeschlagen und mit mei-

nem Latein am Ende, da gab sie mir mit ihrer Ruhe wieder neuen Halt und Mut. Sie kann das einfach, indem sie nur ein paar Schritte neben mir mithält. Es ist eine tiefgründige, geheimnisvolle Ausstrahlung, die ihr diese Gabe verleiht. Auch ist sie eine ausgezeichnete Zuhörerin. Doch ihre Ratschläge verstehe ich nicht immer so-

gleich und auf Anhieb. Manchmal ist ihre Sprache sehr verspielt oder so gut verschlüsselt, dass ich dann längere Zeit damit beschäftigt bin, die Bedeutung zu erfassen. Gefährlich und wahrlich mitreissend kann sie sein, hat sie mir doch um ein Haar meinen Sohn Roland geraubt. Doch nein, heute weiss ich, dass sie es war, die diesen Mann am Ufer auf mein ertrinkendes Kind aufmerksam machte. Es hatte sich mit einem Fuss in einem Wehr verfangen und ihre starke Strömung riss ihn unter Wasser. Der Retter konnte das Brett lösen und den bewusstlosen Knaben am Ufer wiederbeleben. «Barmherzige Freundin, mein Kind, du gabst es mir zurück.» Auch an dem regnerisch kalten Tag sind wir uns begegnet. Beinahe

schwarz war ihr Kleid, passend zum Wetter und zum Feiertag. Sie nahm all die unzähligen Regentropfen, die vom Himmel fielen auf in ihren Schoss, nicht ohne jedem einzelnen von ihnen einen kleinen Ring zu schenken. Bald nähert sich die Zeit, wo mich meine grosse Liebe wieder besonders grosszügig verwöhnen wird. Sie beherbergt an ihren Ufern wahre Schätze. Gleich drei Arten der köstlichen Morcheln und eine seltene Spezies von wohlschmeckenden Mochelbecherlingen hütet sie unter anderem für den kundigen Liebhaber, um ihm Jahr für Jahr überschäumenden Reichtum zu bescheren. Zum wiederholten Male fragte ich, was in Zukunft sein wird, dann, wenn ich sie, meine Muse, für mindestens längere Zeit verlassen werde. Heute hielt meine Reuss eine erstaunliche Antwort für mich bereit: «Gemach gemach, schau hin was ich seit Jahrtausenden tue. Ich grabe mir mein Bett selbst. Solange du dein Leben selber gestaltest, lebst du auch. Ob du nun glücklich sein wirst. Wer ist schon immer glücklich; jedenfalls das Leben, das ist es nicht.» Jürg G. Weber, Ottenbach


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Säuli und Spital Gleich an zwei Fronten – beim Säulibrunnen und bei der Spitalstruktur – werde ich im «Anzeiger» attackiert. Was den Säulibrunnen betrifft, wurden bei der Aufzählung der hervorragenden Künstler der 50er-Jahre (Hans Erni, Alois Carigiet usw. ) Robert Lips (Globi) und Edith Oppenheim (Papa Moll) vergessen, die das künstlerische Empfinden des Schweizer Mittelstandes in den 50er-Jahren hervorragend repräsentieren (Rolf Knie war damals leider noch zu jung). Lips verstand es mit seinem Schaffen nicht nur ästhetisch, sondern auch geistig prägend zu wirken. Unvergesslich sind so geniale Verse wie «Lieber als der Lazzaroni (sic!), ist ihm halt der Seppentoni» oder «Jedes Land hat seinen Reiz, am schönsten aber ist die Schweiz». Das atmet (vergleichbar dem Säulibrunnen) den grossen Geist der 50er-Jahre. Da können Nestbeschmutzer wie Dürrenmatt und Frisch oder gar Handke (das literarische Pendant zu den amerikanischen Klecksern) einpacken. Ich schlage vor, den neuen Säulibrunnen etwas zu verändern. Man könnte Globi mit einem Säuli zusammen mit Schällen-Ursli mit einer Kuhglocke um den Hals zeigen, wie sie mit einem AffoltemerFähnli General Guisan zuwinken. Die Gruppe wäre durch einen auf BronzeRehli spezialisierten Grabbildhauer zu gestalten. Beim Spital bin ich durchaus der Meinung, dass die Änderung der Rechtsform als Strukturreform nicht genügt. So konnte man aber meinen Beitrag und den von Herrn Bortoluzzi auch nicht verstehen. Es sind die Re-

formgegner, die glauben, wenn man den Zweckverband beibehalte, würden die alten Zeiten zurückkehren, in denen die Spitalärzte die Kosten unkontrolliert und ungebremst generierten und das Gemeinwesen (Kanton oder Gemeinden) am Ende des Jahres die Defizite abdeckte. Die Reformgegner sind also Rechtsform-fixiert. Diese Zeiten sind aber endgültig vorbei. Natürlich genügt es für eine kostenorientierte Spitalführung noch nicht, wenn man die Betriebsgesellschaft als AG ins Handelsregister einträgt; massgebend sind die Organisationsstrukturen und die Persönlichkeiten, die das Spital leiten. Um diese Binsenwahrheit zu verbreiten, braucht man keinen Leserbrief zu schreiben, in dem ca. 100 Mal das Wort Rechtsform vorkommt. Es gibt schlecht geführte Aktiengesellschaften und erfolgreich geführte öffentliche Korporationen. Man darf aber schon darauf hinweisen, dass es Gründe gibt, weshalb zum Beispiel der Bund viele seiner früheren meist unselbständigen Anstalten (Post, SBB, Sifem etc.) in Aktiengesellschaften überführt hat und noch überführt. Die Organe von öffentlich-rechtlichen Korporationen (Stimmbürger, Delegierte und Vorsteherschaft) und deren Mitarbeiter neigen dazu, die Kostenseite zu vernachlässigen, weil man ja für einen guten Zweck (auch service public genannt) unterwegs ist. In einer Aktiengesellschaft ist die Durchsetzung von betriebswirtschaftlichen Grundsätzen (vielleicht) etwas leichter, aber durchaus nicht automatisch garantiert. Hans Hegetschweiler, Hedingen

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Den Winter überwunden

Auf Rollerblades, mit dem Motorrad und zu Fuss unterwegs: Der Sonntag lockte Tausende ins Freie...

... natürlich auch die «Velogümeler», wie hier an der Lorze bei Maschwanden. (Bilder Werner Schneiter)

Wollen wir in der Spitalfrage weiter nur Statisten bleiben? Die Gegner vom Spital outen sich bereits unverhüllt. Die beiden Leserbriefe von Toni Bortoluzzi und Hans Hegetschweiler sprechen eine deutliche Sprache. Mehr als unverblümt bringen sie zum Ausdruck, dass auf unser Spital verzichtet werden könnte. Kein einziges Wort verlieren sie über die Einmaligkeit unseres Spitals mit dem einst hochgelobten «Modell Affoltern». (Mehr darüber in unserer Homepage unter «Spital»). Sie scheinen es nicht einmal zu kennen, vor lauter «dem Geld nachrennen». – Und was tun Sie als Stimmberechtigte/r hier im Bezirk? Sagen Sie weiterhin, Sie hätten sich mit der Frage der Trägerschaft nicht auseinandergesetzt? Ist Ihnen bewusst, dass Sie damit der Gegenseite freie Hand lassen? Sie werden zum Statisten, zur Statistin degradiert. Das muss nicht sein, das darf nicht sein! Jurist Poledna, Zürich, erhält für sein Aktiengesellschaften-Konstrukt bis Ende Jahr 238 000 Franken für seine Hobbyarbeit, denn nebenbei ist er für ein saftiges Gehalt auch noch Professor. Der zunehmend verbissene Aktiengesellschaftsgründer und Gemeinderat Thurnherr aus Hedingen, der bald auch noch Gemeindepräsident werden möchte, erhält in dieser Periode 122 000 Franken und Bernhard

Schneider aus Ottenbach als grosser PR-Mann und smarter Moderator erhält noch 136 000 Franken für seine Werbetätigkeit (alles ohne Angabe der zu leistenden Arbeitsstunden, ohne Konkurrenzangebote, von den Delegierten im März locker durchgewinkt), um uns zu überzeugen, dass nur zwei AGs unser Spital retten können – eine frivole, völlig unbelegte Behauptung, die wir selber zu bezahlen haben, ohne dass man uns gefragt hätte! Das ist übrigens abgehobene Behördendemokratie, die wir uns nie mehr gefallen lassen sollten. Wir wollen eine kommunal basierte Volksdemokratie! Übrigens: Offiziell wird die Implementierung der zwei Aktiengesellschaften mit 585 000 Franken ausgewiesen, das ist aber nur die halbe Wahrheit. Kritisches Nachfragen ist angesagt. Wenn Ihnen unser Spital am Herzen liegt, sollten Sie nun die Ihnen zugedachte Statistenrolle verlassen! Jeder Einzelne von uns im Bezirk, inklusive Babys und Betagte besitzen einen Wertanteil von ca. 2000 bis 3000 Franken an diesem Spital. Für eine vierköpfige Familie sind das 8000 bis 12 000 Franken und dafür zu kämpfen würde sich schon noch lohnen – sollte man meinen. Lesen Sie bitte unsere Homepage und Sie werden erkennen,

dass wir uns gegen die dem Gebaren der Betriebskommission nur passiv zuschauenden Behörden und Parteien wehren können. Übrigens: Die eingefädelte (Schein)-Vernehmlassung ist nur ein Scheingefecht mit Vernebelungsabsicht. Um mit Toni Bortoluzzis Worten zu reden, reine Schaumschlägerei. Die Betriebskommission wird in ihrem Aktiengesellschafts-Wahn gestärkt daraus hervorgehen! Und wir? Wir haben dazu derzeit absolut nichts zu sagen! Wir sind zwar Stimmberechtigte, aber uns fragt man nicht, man übergeht uns schamlos!

Empörung ist angesagt! Zeigen Sie bitte jetzt Herz. Helfen Sie mit, ein starkes Gegengewicht zu diesen durch keinen Volksentscheid legitimierten Machenschaften zu bilden. Einen Riegel schieben! Wir brauchen nun wirklich nicht zwei Aktiengesellschaften, um unser Spital auf eine gesunde Basis zu stellen. Denn dieses üble Konstrukt ist der Anfang vom Ende unseres Spitals. Das zu erkennen braucht keine ökonomischen Kenntnisse. Die eine AG wird die andere AG würgen, um Gewinne für die Ärzte (?) für die Verwaltungsräte (?) und für die hier bestens bekannten Finanz- und

Immobilienakrobaten herauszuschinden. Aktiengesellschaften sind für Firmen geschaffen worden, und nicht für soziale Institutionen. Und Aktiengesellschaften kann man zudem leicht verkaufen. Einen Zweckverband als urdemokratische und in den Gemeinden verwurzelte Institution nicht. Deshalb: tragen Sie sich bei uns als Mitglied ein, zeigen sie Mut, stehen Sie hin und dokumentieren Sie den Protest hier – jetzt und heute!

Befürchtungen und Ausblick mit einem dreifachen Nein Der Gedanke ist naheliegend, dass B. Thurnherr als FDP-Mitglied unter seinesgleichen, zusammen mit anderen Golfspielern nicht der einzige ist, die beim Spital den finanziellen Braten gerochen haben. Es soll zugelangt werden bei unserem Spital! Auch der stellenlose Präsident Jucker könnte auf einen profitablen Verwaltungsratssitz «spienzeln». Und das alles auf Kosten der Kranken und Betagten. Deshalb am 24.11.13 dreimal Nein, damit wir im Jahre 2014 mit neuen Leuten den Zweckverband sanft renovieren können. Dadurch wird er demokratiefreundlicher, auch in wirtschaftlicher Hinsicht effizienter, weil wir dann zu

den bereits drei bekannten fähigen Delegierten weitere kompetente Delegierte wählen werden (im Februar 2014 sind Gemeinderatswahlen, unsere nächste Chance, wo wir die meisten Delegierten, auch denjenigen in Affoltern, zur Abwahl empfehlen werden!) Also: Wir zählen auf Sie und Ihr nun aktives Mitwirken durch Ihren Eintrag in unserem Verein! Ohne Sie läuft nichts. Durch unsere Homepage, die wir für Sie eingerichtet haben, erhalten Sie hier im Bezirk erstmalig ein Instrument, um Ihrer Stimme informell und unkompliziert Ausdruck zu geben. Dadurch werden Behörden und Parteien erkennen, dass sie es mit aufmerksamen, mündigen Bürgern und Bürgerinnen zu tun haben, die gefragt werden möchten. Nutzen Sie diese hier gebotene Möglichkeit und brechen Sie das lähmende Schweigen. Verhelfen Sie der wirksamen Demokratie zum Durchbruch. Demokratie will hier und jetzt, tagtäglich gelebt werden und soll sich nicht durch Erinnerungen an verstaubte StaatskundeLektionen in langweiligen Schulstunden trüben lassen. Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern», Hans Roggwiler, www.verein-zweckverband.ch

Frauen sind doch eigentlich jene Aufgaben zugeordnet, die der Mann nicht erfüllen kann Der Schrei nach einer Frauenquote auf der Karriereleiter ist nicht zu überhören. Und doch verhallt er vielfach ungehört im Raum einer fruchtbaren Volkswirtschaft. Die Schweizer Männer lassen sich jedenfalls im täglichen Arbeitsprogramm nicht stören. Sie kennen ihr Pflichtenheft, und das kennen auch die berufstätigen Frauen auf allen Stufen. Welch eine produktive Arbeitsatmosphäre! Wenn schon nach Arbeit für die Frau verlangt wird, dann wäre es wohl die erste Aufgabe, arbeitslosen Frauen Arbeit zu geben. Da hilft der Ruf nach Quoten auf der Ebene der Geschäftsleitung und noch weiter oben nichts. Er ist geradezu deplatziert. Ers-

tens ist doch gar nicht garantiert, dass Frauen immer Arbeit finden ... und zweitens ist wohl auch nicht garantiert in unserem Wirtschaftssystem, dass nicht auch auf Führungsebene Positionen gekündigt werden können ... müssen. Der Schrei nach einer Frauenquote ist überflüssig. Dass Männer – nicht zuletzt aus ihrer familiären Verantwortung heraus – zur Arbeit im Berufsleben «verpflichtet» sind, begründet doch das im selbstverständlichen Konsens des gesellschaftlichen Lebens gewachsene System. Frauen sind doch eigentlich jene Aufgaben zugeordnet, die der Mann nicht erfüllen kann. Das könnte heissen, die Frau gehört ins Haus. Oh,

das klingt etwas altmodisch. Es sei aber darauf hingewiesen, dass in der heutigen Zeit die Mobilität und die gleichwertige Ausbildung der Frauen durchaus ein System schuf, das die Möglichkeit eröffnet, beruflich tätig zu sein, sei es um Geld zu verdienen und/oder um mit ihren besonderen fraulichen Fähigkeiten der Gesellschaft zu dienen. Dass dies aber nur möglich und rechtens ist, wenn eine Quote regulieren soll, wie viele Frauen auf der obersten Karriereleiter eingesetzt werden ... das ist nicht einzusehen. Es sind wohl Ehrgeiz und Gier, die solche Träume konstruieren. Die Frauenquote könnte ebenso gut verlangt werden, wenn et-

wa in einem Spital keine adäquate Bettenzahl für kranke Frauen, also eine Quote, verfügbar wäre. Oder wenn im Pendlerzug etwa von Zürich nach Bern eine Quotenregelung mit Sitzgarantie für die pendelnden Karrierefrauen verlangt würde. Noch gäbe es weitere Beispiele, die den Schrei nach Quoten, begleitet vom leidigen Ruf nach Gleichberechtigung zum Unsinn machen. Eine gesunde Gesellschaft bringt es doch auch sonst so weit, dass den Frauen ihr Platz im Arbeitsalltag zukommt. So schlimm ist die Situation gar nicht, denn seit Jahrhunderten geben die Schweizer Männer der Helvetia ihren würdigen Platz nicht nur in der Mitte

der Bundeshaus-Fassade, sogar auch auf den Schweizer Münzen. Ja, wird denn die Schweizer Frau nicht zusätzlich gewürdigt durch die stellvertretend für alle Frauen des Landes angebrachte Helvetia-Prägung auf den Münzen unserer fleissigen Eidgenossenschaft? Auch das Gold-Vreneli hat doch einen schönen Namen. Hoffentlich verdrängt der Schrei nach Quoten nicht später im Übereifer karrierebewusster Frauen auch noch unseren Wilhelm Tell auf dem Fünfliber. Gegen dieses Symbol des Schweizer Mannes käme dies wohl endgültig nicht an. Max Zingg, Knonau


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Gewerbe

Dienstag, 16. April 2013

Beratung und Therapie

Bestmarken

Fünf Frauen – fünf Angebote: Frauenpraxis am Bahnhofplatz 11 in Affoltern. > Seite 12

Tischtennis: Ursina Stamm stellte ihre Überlegenheit eindrücklich unter Beweis. > Seite 15

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Vier Rekorde Die neue Ära beim Knoli-Cup begann mit einem Paukenschlag im Wiesentäli. > Seite 18

Geschichten mit den Händen erzählen Hula – Tanz aus Hawaii in Affoltern Hawaii – da tauchen Bilder in einem auf: Farben, Wärme, das Meer, schöne Menschen. Man träumt von Unbeschwertheit, fröhlichen Klängen, von einem romantischen Sonnenuntergang. Obwohl dies nur ein Aspekt des Lebens auf Hawaii ist, lässt der Hula, der Tanz der Urbevölkerung Hawaiis, all dies in einem wach werden. Die anmutigen und dynamischen Handbewegungen, das Hüfteschwingen und -kreisen, die präzisen Schritte: damit interpretieren die Tänzerinnen und Tänzer die Lieder, erzählen von Mond und Sternen, vom Essen, von Kindern und Eltern, von Palmen, Vulkanen oder vom Meer, von der Liebe, der Fruchtbarkeit und vom Leben. Am 20. April von 15 bis ca. 16.15 Uhr geben Tänzerinnen des Schweizer Halaus (Hula Schule) von Ka ’Imi Na’auao O Hawai’i Nei, Schweiz einen Einblick in diesen wichtigen Aspekt der Kultur von Hawaii. Ka ’Imi organisiert Seminare mit der Hula Meisterin Roselle Keli’ihonipua Bailey aus Maui, Hawaii, ebenso Auftritte wie an Geburtstagen, Kinderkurse, Vorträge.

kurs teil. Vermittelt werden Grundschritte und wie man mit den Händen die Geschichten erzählt. Dazu erfahren die Kursteilnehmer einiges über die Hintergründe und beschäftigen sich mit den ersten Tänzen. Hula fördert die Koordination, vertieft das Körperbewusstsein, Rhythmusgefühl, stärkt Balance und Beweglichkeit. Hula zu tanzen erfüllt mit Freude, Kraft, Glücksgefühl, es bedeutet aber auch üben, üben, schwitzen, manchmal verwickelte Glieder und weiche Beine. Einen Versuch ist es allemal wert. Aufführung am Samstag, 20. April, 15 Uhr; Hula Schnupperkurs an sechs Mittwochabenden ab 22. Mai, 18.15 bis 19.30 Uhr. Sowohl Aufführung als auch der Schnupperkurs finden in den Räumen der

Am kommenden Samstag prägen die Autohändler das Bild auf dem Kronenplatz in Affoltern. (Bild zvg.)

Shindo Schule, Zürichstrasse 49, Affoltern, statt. Kursanmeldung/Info: Manja Jansch, 056 634 27 05, manja@kaimi.ch, www.kaimi.ch.

Wer den Autosalon verpasst hat ... 15 Markenvertreter stellen auf dem Kronenplatz in Affoltern aus Für alle, die den Genfer Automobilsalon verpasst haben, gibt es am Samstag, 20. April, Gelegenheit, das Versäumte in Affoltern nachzuholen.

Glück und Kraft Wer gerne selber die Hüften schwingen möchte, neh- Hula-Tänzerinnen geben einen Einblick in diesen wichtime am Schnupper- gen Aspekt der Kultur von Hawaii. (Bild zvg.)

Auf dem Kronenplatz treffen sich 15 Markenvertreter zur traditionellen Frühjahrsausstellung im Knonauer Amt. Nach einem langen harten Winter präsentieren sie über 50 Fahrzeuge, darunter einige attraktive Neuheiten bekanntester Marken.

Samstag, 20. April, auf dem Kronenplatz in Affoltern. Öffnungszeiten 9 bis 17 Uhr. Und damit sich die Besucher wohlfühlen, immer dabei: Bistro für Aussteller und ihre Kunden. Grillplausch mit feinen Würsten von der Metzgerei Weiss, Hausen.

Die Aussteller Audi: Garage G. Bürgisser, Merenschwand. BMW/Mini: Peter Winter GmbH, Zwillikon. Cadillac/Corvette: Sportcar Center AG, Bonstetten. DFSK:

M. Reichenbach, Hedingen. Ford/Ssang Yong: René Hächler AG, Obfelden. Honda: W. Reichenbach, Hedingen. Kia: Mahler Automobile AG, Obfelden. Mazda/Skoda: Garage Rüegg AG, Hausen. Mercedes-Benz: Robert Huber AG, Villmergen. Nissan: Garage Müller, Obfelden. Opel/Chevrolet: Garage E. Ruckstuhl AG, Affoltern. Renault: Albis Garage Schaub, Affoltern. Seat: Garage W. Brumann, Unterlunkhofen. Toyota: Garage Julius Illi, Birmensdorf. Volvo: Albin Herzog AG, Ottenbach. Wirz, Werbung + Promotion AG. (pd.)

Spannungen lösen – Kraft schöpfen Ein Zugang Qigong: Neue Abend- und Vormittagskurse starten im Mai zum Unterbewusstsein Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes und achtsames Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter, die aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun möchten. Den Arbeitstag mit Qigong beenden, sich Zeit geben, Spannungen lösen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen? Oder lieber den Tag mit sanften, meditativen Bewegungen beginnen und erfrischt und belebt in den Alltag zurückkehren? Beides ist möglich. In Ergänzung zum Einführungskurs «Die 8 Brokate» und dem Weiterführungskurs vom Freitag Vormittag bietet die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann ab Mai jeweils am Montagabend «Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong» für alle Übungsniveaus an. Die fliessenden Bewegungen führen hin zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Willkommen sind alle, die das Qigong kennenlernen oder ihre Übungsfertigkeit vertiefen wollen. Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die auf-

gerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Die Bewegungen werden mit so viel Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies stärkt das Körperbewusstsein und fördert die Beweglichkeit. Mit der Zeit kommen die Gedanken zur Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung.

Tarot–Einführungskurs in Affoltern

Daten: 6./17. Mai bis 8./12. Juli, montags 19 bis 20.15 Uhr (A/M/F), freitags 8.45 bis 10 Uhr (A), freitags 10.15 bis 11.30 Uhr (M/F), Werkstrasse 1, Affoltern, 1.

Therese Bachmann: Der Kranich steht auf einem Bein. (zvg.)

Stock. Kosten: 240 (freitags) resp. 270 (montags) Franken. Infos und An-

Bewegungstherapeutin FPI/bvbtk, Telefon 077 202

meldung: Therese Bachmann, integrative Leib- und

07 32 oder theresebachmann@gmx.ch.

Es gibt viele Spekulationen darüber, woher das Tarot kommt, wofür es ursprünglich gedacht war und wozu es heute dienen kann. Isabella Horvath, Inhaberin des Refugium, praktiziert das Kartenlegen mit Tarotkarten schon seit über 20 Jahren. Für sie sind die Tarotkarten ein vielseitiges Werkzeug, das bei grösseren oder kleineren Problemen Unterstützung bietet und in schwierigen Situationen weiterhelfen kann. Durch die Bildersprache der Karten kann ein Zugang zum Unterbewusstsein gefunden werden, ähnlich wie dies beim Träumen geschieht. Tarot hat wenig mit übersinnlichen Fähigkeiten zu tun, sondern basiert einerseits auf dem Wissen um die Symbolik der Karten und andererseits auf Erfahrung und Intuition. Natürlich erleichtert eine mediale Begabung die Arbeit mit den Karten, aber als Voraussetzung genügen Neugier und Offenheit. Diese Kunst ist für alle erlernbar, und wie so oft, macht auch hier die Übung den Meister. Der Kurs findet vier Mal, jeweils am Donnerstag statt und dauert pro Abend rund drei Stunden (Beginn jeweils 19 Uhr, 25. April, 2., 16. und 23.

Mai). Er richtet sich primär an Anfänger, selbstverständlich sind aber auch Teilnehmer mit Grundkenntnissen im Kartenlegen willkommen. An den ersten drei Abenden des Kurses wird Isabella Horvath einen kurzen Überblick über Isabella Horvath. die Geschichte des Tarot geben und (Bild zvg.) im folgenden die Bedeutung der 78 Karten des Tarot erklären. Der vierte Abend ist für das Kennenlernen der verschiedenen Legesysteme reserviert. Die Kurskosten betragen 600 Franken pro Person; darin enthalten sind ein Kartendeck, ein Praxis-Handbuch, Getränke und Snacks sowie eine halbstündige persönliche Beratung. Beginn: Donnerstag, 25. April, 19 Uhr, Refugium, Lindenmoosstrasse 19 (hinter dem ÖKI-Hof), Affoltern. Weitere Infos unter Telefon 076 394 34 04 oder www.refugiumaffoltern.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 16. April 2013

Gesundheitsberatung und Therapie in verschiedenen Lebensphasen Das neue Frauen-Team der Praxis-Gemeinschaft am Bahnhofplatz 11 in Affoltern stellt sich vor Das fünfköpfige Team der Frauenpraxis bietet ein ergänzendes, umfassendes Angebot für Frauen – aber auch für Männer, Paare und Familien. In der Frauenpraxis am Bahnhofplatz 11 ergänzen fünf Frauen das Angebot der zwei Gynäkologinnen Karin Schmidlin und Danielle Schreiber. Das zentrale Anliegen: Das Gegenüber in seiner Gesamtheit zu erfassen und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Passend dazu sind im Team ganz unterschiedliche Disziplinen vertreten und das Angebot ist entsprechend vielfältig: ganzheitliche Beratung und Betreuung von Frauen in unterschiedlichen Lebenszyklen; hauptsächlich während den Phasen des (unerfüllten) Kinderwunsches, der Schwangerschaft, Geburt und der Zeit nach der Geburt. Es gibt aber auch Angebote, die über das Thema der Schwangerschaft und Geburt hinausgehen und sowohl an Frauen als auch Männer und Kinder gerichtet sind.

Psychologie, Cranio, Massagen

Von vorne links im Uhrzeigersinn: Judith Wyss-Kaufmann, Valentina Anderegg, Michèle Gambarini, Corinne Marek und Eliane van der Helm. (Bild zvg.)

Valentina Anderegg, klinische Psychologin, unterstützt Frauen, Paare und Familien bei Schwierigkeiten, Krisen, im Umgang mit Krankheiten, bei Entscheidungsprozessen in der Anpassung an neue Situationen. Ein weiteres Fachgebiet ist die Stressprävention und die individuelle und partner-

schaftliche Bewältigung von Stress, wofür auch Kurse angeboten werden. Durch ihre Anstellung im Psychotherapie-Team PsyArT des Spitals Affoltern ist sie gut mit verschiedenen Fachpersonen vernetzt und kann so auf weitere Ressourcen zurückgreifen. Corinne Marek, verheiratet und Mutter von einem Kind, ist gelernte Physiotherapeutin und absolvierte nebenberuflich die Ausbildung in craniosacraler Osteopathie, deren Prinzip auf der Selbstregulation des menschlichen Organismus beruht. Cranio kann vom Neugeborenen bis zum betagten Menschen angewendet werden. Behandelt werden etwa gynäkologische Beschwerden, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen und Migräne, Erschöpfung, Schlafstörungen, Zähneknirschen und verschiene Beschwerdebilder aus der Kinderheilkunde. Michèle Gambarini, dipl. med. Masseurin, Bach-Blüten-Therapeutin und Gesundheitsberaterin, wirkt seit vielen Jahren als Körpertherapeutin. Sie begleitet zudem Frauen jeden Alters vor, während und nach der Schwangerschaft mit Therapie-Angeboten aus der Naturheilkunde. Ihr Fachgebiet ist neben medizinischen Massagen die Ernährungslehre, mit Schwergewicht Schwangerschaft, Säure-Basen-Haushalt und Magen-DarmRegulation. Fachkundige Beratung/Begleitung für AD(H)S-Kinder und Jugendliche runden das therapeutische Angebot ab.

Hebamme, Geburtsvorbereitung und Rückbildung Judith Wyss-Kaufmann, verheiratet und zweifache Mutter, ist seit 2002 als Spitalhebamme tätig. Als freiberufliche Hebamme begleitet sie Frauen, Paare und Familien während der Schwangerschaft (Kontrollen, Beratung, Akupunktur), Geburt (Beleghebamme am Spital Affoltern) und im ambulanten Wochenbett zu Hause (im Knonauer Amt und Freiamt, AG). Eliane van der Helm, dipl. Pflegefachfrau HF, gibt seit vier Jahren Kurse in Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Antara. Nach der zweijährigen Weiterbildung für Geburtsvorbereitung und Rückbildung (BirthCare BGB) wuchs bei der vierfachen Mutter das Interesse für das Wohlbefinden der Frauen auch nach der Babyzeit. Mit Antara fand sie eine Trainingsform, die durch Aktivierung der Tiefenmuskulatur in korrekter Körperhaltung, Frauen und Männer im Alltag unterstützt. Frauenpraxis-Affoltern, Bahnhofplatz 11, Affoltern. Infos: www.frauenpraxis-affoltern.ch. Anmeldung: Valentina Anderegg (Psychologin): Telefon 044 714 34 31; Corinne Marek (Cranio): Telefon 079 385 92 62; Michèle Gambarini (Med. Masseurin/Gesundheits beraterin): Telefon 079 514 28 50; Judith Wyss-Kaufmann (Hebamme): 077 226 19 79; Eliane van der Helm (Geburtsvorbereitung und Rückbildung): Telefon 044 553 22 88.

Nicht so publikumsintensiv wie eine Messe, aber familiär Die 13. Obfelder Frühlings-Show in der Brunnmatt mit 16 Teilnehmern: klein, aber fein Das herrliche Wetter nach einem harten Winter lockte den einen oder die andere ins Freie. Dennoch sind die Aussteller an der 13. Obfelder Frühlings-Show zufrieden. Überschaubarkeit statt Gedränge, Interessierte statt solche, die mit Säcken an Ständen auf Geschenkefang gehen – dazu Aussteller, die sich Zeit nehmen können für Kunden und solche, die es vielleicht noch werden: Die Obfelder Frühlings-Show, am Wochenende von 15 Firmen und der Feuerwehr bestritten, ist das Gegenteil einer Messe, auf der permanentes Gedränge herrscht. Und darüber sind die Aussteller froh. «Die Leute kommen mit einem Gartenproblem zu uns, und wir können uns Zeit nehmen für eine Beratung», sagt Martin Bolzli, Inhaber des gleichnamigen Gartenbaugeschäfts. Er vertritt eine Branche, für die gerade der Frühling eine Menge Arbeit bereithält. Aktuelles Beispiel ist der Buchsbaumzünsler, ein Raupenschädling, der einen Buchsbaum binnen zweier Wochen tötet. «Wir haben dazu Alternativpflanzen», sagt Bolzli, der in diesem Jahr das 10-Jahre-Geschäftsjubiläum feiern kann und in Obfelden – wie jedes Jahr – einen sehr schön gestalteten Stand präsentiert hat. Beste Werbung also für sein Kerngeschäft: Pflege, Gestaltung und Änderung von Gärten. Auch Weber Storen gehört zu den langjährigen Ausstellern in Obfelden. «Im Frühjahr präsentieren wir neue Kollektionen. Knallige Farben, aber auch Stoffe mit Strukturen liegen im Trend», sagt Daniel Weber, der die Firma vor vier Jahren von Vater Bruno

Stand Huber AG: Was wird da wohl frittiert?

Weindegustation am Dorfmärt-Stand.

Der Stand von Gartenbauer Martin Bolzli (hinten) gehört zu den Attraktionen der Frühlings-Show. (Bilder Werner Schneiter)

übernommen hat und auf eine Stammkundschaft zählen kann. «Die Kunden telefonieren vor der Ausstellung und kündigen an, dort dann den Stoff auswählen zu wollen». Auch Daniel Weber sagt, was viele anderen sagen: «Eine solche Ausstellung ist für uns besser als eine mit 120 Firmen. Wir können uns Zeit nehmen für Beratung.» Landi-Geschäftsführer Marcel Tillmann und Christian Blum, Elektro/Computer, streichen den familiären Touch der Ausstellung hervor. «Die Kundenstämme der einzelnen Firmen sind ähnlich gelagert. Und die Firmen empfehlen sich gegenseitig.» Nach dem Standbesuch gings dann in die Festwirtschaft, die im Feuerwehrlokal als Begegnungsort diente. Für Unterhaltung sorgte dort die Dixieland-Band «The 59ers-Six», die auf Begeisterung stiess. (-ter.)


Gewerbe

Dienstag, 16. April 2013

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Mehr Individualität und schöne Designs Trends an der 3. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung in der Affoltemer Begegnungszone ................................................... von thomas stöckli 26 Zoll, 29 Zoll oder doch lieber der Mittelwert 27½? Die Radgrössen waren ein zentrales Thema an der Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung. Was ist denn nun das Beste? Das kommt ganz auf den Kunden an, wissen die Ämtler Velo-Experten. Entscheidend seien Grösse und Gewicht, Fahrstil und persönliche Vorliebe. Ein besonderer Hingucker am Stand von Marc Nägeli, Velo Nägeli in Affoltern: Das Surly Moonlander – ein alles andere als normales Bike: überdimensionierte Reifen, keine Federung, und ein klassischer Rahmen. «Eigentlich ist es ein Touren-Velo», erklärt Marc Nägeli. Das Nischenprodukt eignet sich besonders für Fahrten auf Sand und im Schnee – so habe es sich auf der Langlaufloipe im Feldenmaas bewährt. Sattelhöhe und Federweg, die sich bequem unterwegs anpassen lassen, geschwungene und auch mal kantige Rahmen-Konstruktionen in zeitlosen oder modischen Farben, die Bike-Hersteller haben sich auch auf diese Saison hin wieder einiges einfallen lassen, um die Kundschaft zum Kauf zu bewegen. Zu bestaunen waren auch einige Renn- und Tourenräder, lässige Cruiser sowie Veloanhänger und Gepäcksysteme. Bewusst anders präsentiert sich der Stand von Simpel GmbH: Robuste Fahrräder mit Nabenschaltung und teilweise Zahnriemen-Antrieb – Schlicht und zuverlässig lautet hier die Devise. Bei so viel Auswahl verwundert es kaum, dass sich die Affoltemer Begegnungszone am Samstag in eine VeloTeststrecke verwandelte. Eine Testfahrt ist schliesslich aussagekräftiger als alle technische Daten ...

Philip Douglas, Gründer und Geschäftsleiter von Simpel, demonstriert den Zahnriemen-Antrieb.

Macht Spass: Bike-Board mit Elektro-Antrieb.

Ein besonderer Hingucker: Das Surly Moonlander. (Bilder tst.)

Interessierte Besucher an den Ständen. (Bilder bro)

Komfortabel und sicher durchs Gelände surfen 2. Transalpes Mountainbike-Testtag am Sonntag auf dem Albis Drei verschiedene Radgrössen, elf bis 30 Gänge, Federwege bis 16 Zentimeter: Wer sich heute ein Mountainbike kaufen will, hat die Qual der Wahl. Da hilft nur eines: Beratung und im Gelände Probefahren. Am Sonntag machen wieder zahlreiche Biker auf dem Albis Gebrauch davon. ................................................... von martin platter Verblüffend, wie viel sich im materialtechnischen Bereich innerhalb nur eines Jahres verändert hat. Als sich Migi

Koller und Stefan Gruber vor einem Jahr zum ersten Albis-Bike-Testtag zusammentaten – damals noch jeder mit seinem eigenen Geschäft –, sorgten vor allem 29-Zoll grosse Räder am Mountainbike für Gesprächsstoff. Während 20 Jahren galt 26 Zoll als das Idealmass – bis findige Entwickler begannen, mit 29 Zoll zu experimentieren. Eigentlich keine neue Dimension, denn der Felgendurchmesser der 29er entspricht dem eines herkömmlichen 28-Zoll-Rades, wie es an Renn- und Tourenvelos gebräuchlich ist. Durch die voluminöseren Reifen am Bike wächst der Aussendurchmesser jedoch auf 29 bis 30 Zoll.

Knapp neun Kilo leicht: Transalpes-Werkstattchef Miguel Koller (links) und -Geschäftsführer Stefan Gruber präsentieren ihr 650B-Karbon-Hardtail.

Im Gelände rollt ein grösseres Rad natürlich besser über Steine und Wurzeln und bietet, bedingt durch die grössere Kreiselkraft, erst noch ein stabileres Fahrverhalten. Bei kleinen und vollgefederten Rahmen limitieren die grossen Raddurchmesser jedoch eine ergonomisch beziehungsweise kinematisch ideale Geometrie. Kurzerhand wurde ein altes französisches Radmass aus dem Dornröschenschlaf geweckt: 650 B, das mit 27,5 Zoll Durchmesser genau in der Mitte der bisherigen Radgrössen liegt. Der 1.73 grosse Nino Schurter verhalf dem Mittelmass zum Durchbruch. Auf einem 650B-Scott-Hardtail wurde der Bünd-

ner im Vorjahr Crosscountry-Weltmeister, -Weltcup-Gesamsieger und -Olympia-Silbermedaillengewinner.

Ideales Mittelmass Innerhalb von nur einem Jahr hat sich so eine weitere Radgrösse etabliert. Sie limitiert die Federwege an vollgefederten Bikes deutlich weniger und ist erst noch leichter, agiler und stabiler wie ein 29-Zoll-Rad. Transalpes surft derzeit mit zahlreichen neuen Modellen erfolgreich auf der 650BWelle – auch, weil sich im Komponentenbereich viel getan hat, um die Vorteile der grösseren Räder tatsächlich

Volle Kontrolle: Konzentriert surft Miguel Koller mit einem vollgefederten 650B-Tansalpes über einen Biketrail auf dem Albis. (Bild Martin Platter)

voll auskosten zu können. Voluminöse Steckachsen anstelle von filigranen Schnellspannern halten die grösseren Räder inzwischen verwindungssteif in Rahmen und Gabel. Da streift selbst im Wiegetritt keine Bremsscheibe mehr an den Klötzen. Die langen Federwege werden von wirksamen Dämpfungssystemen in Zaum gehalten, damit das Bike im ruppigen Gelände nicht zum Springbock mutiert. Selbst beim Bergaufpedalieren wippt inzwischen nichts mehr, was ebenso den durchdachten Hinterbaukonstruktionen geschuldet ist. Bergab sinkt die Sattelhöhe dank fernbedienter Teleskopstütze um zehn Zentimeter und damit auch der Schwerpunkt des Fahrers, was der Sicherheit und dem Fahrgefühl zugute kommt. Selbst für den «Übersetzungssalat» mit drei Kettenblättern vorne und zehn Ritzeln hinten gibts inzwischen eine simple Lösung. Der US-Fahrradschaltungshersteller SRAM bietet vorne nur noch ein Kettenrad an und kombiniert dies mit elf Ritzeln am Hinterrad. Das spart nicht nur ein halbes Kilo Gewicht, sondern auch eine Menge Denkarbeit, da nur noch ein Schalthebel betätigt werden muss. Kein Wunder erfreute sich der Transalpes-Biketesttag auf dem Albis so grossen Zuspruchs. Die Neuerungen muss man einfach selber ausprobieren, um zu spüren, wie komfortabel und leicht Biken inzwischen geworden ist. Weitere Probefahrten bei Transalpes, Alte Affolterstrasse 2a in Zwillikon. Infos: transalpes.ch.


veranstaltungen

Waschen, trocknen und nach Wunsch auch noch die Kette ölen: Die Jungschärler bieten einen umfassenden Service fürs Velo. (Bild zvg.)

Wellness-Programm für den Drahtesel Veloputz-Aktion der Jungschar Aiona Einen Monat nach Frühlingsbeginn ist es höchste Zeit, den geliebten Drahtesel aus dem Winterschlaf zu holen. Die Jungschar Aiona führt nun bereits zum vierten Mal eine Veloputz-Aktion durch. Sämtliche Mountainbikes, Citybikes und andere Velos, mit oder ohne Stützräder, werden gewaschen und getrocknet. Nach Wunsch wird auch noch die Kette geölt. Einzig Reparaturen sind bei diesem Service nicht inbegriffen. Das Ganze ist für die Velobesitzer kostenlos. Wer will und kann,

darf natürlich gerne eine Spende ins Kässeli geben! Die putzfreudigen Jungschärler stehen am Samstag, 20. April, ab 10.30 bis 15 Uhr auf dem Platz bei der Migros in Affoltern bereit, sodass die Velos bequem während des Einkaufs abgegeben werden können. Auch für das Wohl der Besitzer ist gesorgt. Diese können sich am Kuchen- und Getränkestand stärken, um dann mit einem frisch gereinigten Zweirad nach Hause zu fahren.

Eine der modernsten Prüfstationen TCS Zürich bei der Raststätte MyStop Ausgerüstet mit Hightech-Messgeräten bietet die neue mobile Prüfstation von TCS Zürich den Experten Einblicke in Motormanagement, Fahrzeugelektronik und vieles mehr. Vom 22. bis 26. April ist sie in Affoltern. Die TCS Sektion Zürich verfügt seit dem 2. April über eine flexible Testund Prüfstation. Der rund zehn Meter lange Truck mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen ist ausgestattet mit einer ausfahrbaren Prüfstrasse sowie mit modernsten Test-, Diagnose- und Fehlerauslesegeräten. Dies erlaubt den TCS-Fachexperten bei ihren Fahrzeugtests Einblicke in das Motormanagement und die gesamte Fahrzeugelektronik. Abgasanalyse-Geräte, elektronische Tester für Benzin- und Dieselmotoren, ein Allrad-Bremsen-Prüfstand, ein Achsspiel-Detektor sowie viele weitere Kontrolleinrichtungen für die Personenwagentechnik ergänzen das moderne Ausstattungspaket und gewährleisten einen kompletten Serviceumfang und vor allem auch eine objektive Beratung unserer Mitglieder und Kunden.

Mittels LKW wird die mobile Prüfstation huckepack an jeden beliebigen und dafür geeigneten Einsatzort im Sektionsgebiet transportiert. An Ort und Stelle wird die mobile Prüfstation binnen kürzester Zeit hydraulisch vom Zugfahrzeug abgesetzt, die Prüfstrasse auf 13 m Länge und 5 m Breite ausgefahren und die Prüfbox auf über vier Meter hochgefahren. Damit ist auch der uneingeschränkte Einsatz der eingebauten hydraulischen Hebebühne sichergestellt. Und schon werden die ersten PWs für einen der zahlreichen Tests oder eine Fahrzeugkontrolle auf den Prüfstand gefahren. Die TCS Sektion Zürich setzt mit dieser Prüfstation neue Massstäbe in der Servicequalität und Verkehrssicherheit. Denn neben der Überprüfung von Bremsen, Batterie und Beleuchtung sind in der mobilen Prüfstation für jedes PW-Modell diverse Tests möglich, etwa ein Occasions-, Ferien-, Winter- oder Rosttest. Wichtig zu wissen: Fahrzeugtests sind nur mit Voranmeldung möglich. Hinweise zu Standorten und Prüfzeiten der mobilen Prüfstation auf www.tcs-zueri.ch, Telefon 058 827 17 17, verkehrssicherheit@tcs.ch.

Kinder lernen kochen Ein Kurs für Erst- bis Drittklässler Am Samstag, 4. Mai, können Kinder der ersten bis dritten Klasse im MüZeKafi während dreieinhalb Stunden den Kochlöffel schwingen. Unter fachkundiger Leitung von Brigitte Marti, Kinderkochkursleiterin und diplomierte Ernährungsexpertin IKP, bereiten kleine Köche ein Drei-Gang-Menü zu, welches sie später nachkochen können, um damit ihre Familien zu überraschen. Es empfiehlt sich, alte Kleider

anzuziehen oder eine Küchenschürze mitzubringen. Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten sollen vor dem Kurs gemeldet werden. Anmeldungen bis 19. April an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


Vermischtes

Dienstag, 16. April 2013

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Eine Elfjährige sammelt Bestmarken Medaillensegen für den TTCAA an den Schweizer Meisterschaften An den Schweizer NachwuchsMeisterschaften im Tischtennis in Gland (VD) überzeugten Ursina Stamm mit drei Mal Gold und Svenja Holzinger mit Silber. Ursina Stamm stellte ihre Überlegenheit in der U11-Kategorie eindrücklich unter Beweis, indem sie sowohl das Einzel, wie auch das Doppel (mit Linda Ott aus Wädenswil) und das MixedDoppel (mit Mauro Schärrer aus Neuhausen) ohne Satzverlust gewann. Dabei stellte sie weitere Bestmarken auf: Ursina ist die erste Spielerin, die einen U11-Schweizer-Meistertitel im folgenden Jahr verteidigen konnte. Mit insgesamt bereits fünf Schweizer-Meistertiteln als Elfjährige ist sie ebenfalls Rekordhalterin in der Schweiz, sowie die erfolgreichste Madaillensammlerin in der vierzigjährigen Clubgeschichte des TTC Affoltern. Neben den Erfolgen der U11Schweizer-Meisterin nicht zu vergessen ist der Silbermedaillengewinn im U13-Doppel von Svenja Holzinger an

Svenja Holzinger (links) und Ursina Stamm. der Seite ihrer Doppelpartnerin Kristyna Rehorek aus Neuhausen. Die nomi-

Ursina Stamm mit Mixed-Partner Mauro Schärrer in Aktion. (Bilder zvg.)

nelle Nummer Fünf des Schweizer U13-Rankings hat mit dem Finalein-

zug im Doppel eine grosse Leistung erbracht. Im Einzel scheiterte Svenja im

Viertelfinale an der späteren Finalistin aus Genf.

buch-tipp

Kohleabbau in Kolumbien Berichte über Auswirkungen und Folgen in Hausen Das Thema Rohstoffhandel machte in letzter Zeit vermehrt Schlagzeilen. So war beispielsweise über die Rohstoffhandelsfirma Glencore in Baar zu erfahren, dass sie letztes Jahr trotz prächtigem Gewinn von 4.5 Milliarden Franken «Null» Steuern bezahlte, oder dass ihre Abbaumethoden in der Kritik stehen. Ebenfalls berichteten die Medien über die Verstrickung von Rohstofffirmen in Menschenrechtsverletzungen und Korruption, sowie über gängige Strategien der Steuervermeidung. Im soeben veröffentlichten «Grundlagenbericht Rohstoffe» des Bundesrates werden auch die Risiken für unser Land durch die global operierenden Rohstofffirmen thematisiert. Die Schweiz hat als Rohstoffhandelsplatz weltweit eine enorme Bedeutung. Hier werden Entscheide gefällt, die in der ganzen Welt drastische Auswirkungen auf Mensch und Natur haben. Der weltweit wichtigste Rohstoffgipfel sowie ein Goldforum finden demnächst in der Schweiz statt. Parallel zu beiden Treffen gibt es kritische Veranstaltungen. anzeige

«Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten ...» ................................................... von birgit heiligenthaler-satow, bibliothek maschwanden

Dorf vor der Kohlemine in El Hatillo. (Bild zvg.) Genaues Hinschauen im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel Kritische Veranstaltungen gibt es auch im Oberamt. Im Januar fand in Hausen eine öffentliche, gut besuchte Veranstaltung mit dem Thema «Gutes,

schmutziges Geld – Rohstoffhändler – wir schauen genau hin» statt. Daraus hat sich eine parteilose Gruppe gebildet, die das genaue Hinschauen im Zusammenhang mit dem Rohstoffhandel zum Ziel hat. Diese Gruppe organisiert nun in Zusammenarbeit mit der Gruppe Welt Oberamt am 17. April eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung in Hausen über den Kohleabbau der Firma Glencore Prodeco in Kolumbien. Zur Prodeco-Gruppe der Firma Glencore gehören verschiedene Kohleminen im Norden von Kolumbien. Zwei kolumbianische Gäste werden über die Auswirkungen des Kohleabbaus für die Bevölkerung und die Umwelt informieren. Ximena González ist Anwältin und Expertin für Bergbau bei einer unabhängigen Organisation (NGO) in Kolumbien; Américo Mosquera vertritt über 50 Dorfgemeinschaften in einem Gemeinschaftsrat. Beide Gäste wurden von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien eingeladen, einer Menschenrechtsorganisation, die sich seit 1987 für die betroffenen Anwohner und deren Umwelt und Gesundheit, sowie für strukturelle Veränderungen in Kolumbien und der Schweiz einsetzt. Im Namen der Veranstaltungsgruppe Dorothee Leisinger-Baumberger Anlass am Mittwoch, 17. April, um 20 Uhr im katholischen Pfarreizentrum in Hausen.

Das Monster kommt nachts, immer zur gleichen Zeit. Aber der 13-jährige Conor fürchtet sich nicht. Vielmehr macht ihm sein Albtraum zu schaffen, der ihn Nacht für Nacht heimsucht und stets auf dieselbe Weise endet – ein Ende, das Conor sich nicht eingestehen kann und will. Die alleinerziehende Mutter von Conor hat Krebs und ist von den Behandlungen sehr geschwächt. Sie kann sich kaum um ihren Jungen kümmern. Zudem hat sich Conor in der Schule mit seiner besten Freundin überworfen und eine Gruppe Gleichaltriger versucht, ihm dort das Leben schwer zu machen. Kein Wunder also, dass Conor sich allein und unverstanden fühlt. Nur das Monster, das nachts in Gestalt einer Eibe zu ihm kommt und ihm Geschichten erzählt, scheint sich wirklich für Conor zu interessieren und sogar helfen zu wollen. Aber warum? Wer ist dieses wilde und doch weise, uralte Wesen und was hat es vor? Und vor allem: von welcher Geschichte, die Conor ihm erzählen soll, spricht es? Schliesslich wird klar, dass Conor sich der Wahrheit stellen muss – der ganzen Wahrheit über sich und über das Leben selbst.

Birgit Heiligenthaler-Satow. Die heilende Wirkung der Wahrheit Herzzerreissend und zugleich wunderschön nimmt das Buch dem Leser schier den Atem. Der Autor Patrick Ness schafft es auf eindringliche Weise, spannende Erzählkunst mit Tiefsinnigkeit und einem hohen Mass an Emotionalität zu verbinden. Mit viel Feingefühl lässt er den Leser hautnah Anteil nehmen an Conors Kampf zwischen Mutlosigkeit und Auflehnung, Liebe und Selbstschutz, Festhalten und Loslassen. Die zahlreichen Illustrationen von Jim Kay untermalen eindrucksvoll die dichte, aufgeladene Atmosphäre des Buches. Am Ende bleibt der Leser mit der tröstlichen Erkenntnis zurück, dass eine Wandlung stattgefunden hat, nicht nur bei Conor, sondern auch bei ihm selbst. Denn die Wahrheit ist nicht nur schonungslos, sie ebnet auch den Weg zur Heilung.

Eine Idee, zwei Autoren

«Sieben Minuten nach Mitternacht» von Patrick Ness / Siobhan Dowd. Cbj Verlag 2011, ISBN 978-3-570-15374-1 und Goldmann Verlag 2011, ISBN 978-3-442-31280-1.

Entstanden nach einer Romanidee der irischen Schriftstellerin Siobhan Dowd, die im Jahre 2007 ihrem Krebsleiden erlag, setzte der US-Amerikaner Patrick Ness ihr Werk fort und führte es zu grossem internationalen Erfolg. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ist «Sieben Minuten nach Mitternacht» sowohl ein Erwachsenen- als auch ein Jugendbuch und daher auch in zwei Ausgaben erhältlich, die inhaltlich jedoch identisch sind.


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Sport

Dienstag, 16. April 2013

Vier Rekorde am Wiesentäli-Lauf Die neue Ära beim Knoli-Cup begann mit einem Paukenschlag Teilnehmerrekord und drei neue Streckenrekorde am WiesentäliLauf: die Knoli-Cup-Laufsaison 2013 ist lanciert.

kam: er gewann 2011 den New York Marathon in seiner Alterskategorie der Männer über 50 Jahre und überraschte die Organisatoren vom Turnverein Oetwil-Geroldswil mit seiner Teilnahme. Besser als Gröbli ist in der Geschichte des Wiesentäli-Laufs erst ein Läufer gelaufen, dessen Rekord seit 2009 die Juniorenbestzeit (12:58,49) bedeutet: Romario Gassmann aus Affoltern.

................................................... von werner eugster Die Nervosität war gross sowohl beim organisierenden Turnverein OetwilGeroldswil wie auch beim Verein Knoli-Cup, der dieses Jahr mit vielen Neuerungen aufwartete, die erst sehr kurz vor dem Traditionslauf im Wiesentäli ob Oetwil und Geroldswil bekannt gemacht wurden. Am Ende des Tages durfte man auf einen erfolgreichen 21. Laufanlass zurückblicken: der neue Teilnehmerrekord von 321 Läuferinnen und Läufern übertraf den bisherigen, vor genau 10 Jahren aufgestellten, um 24 Teilnehmer. Die Professionalisierung des Knoli-Cups, der neu die ganze Laufdatenverarbeitung und Zeitmessung vom Laufsportanbieter Datasport aus Gerlafingen durchführen lässt, hat sogar Läuferinnen aus dem Bodenseegebiet und dem Sankt-Galler Rheintal an den Altberg gelockt. Neu ist aber auch der Bilderservice der Sportfotografen von alphafoto.com.

Drei neue Streckenrekorde Das Königswetter – genau genommen der erste richtige Frühlingstag, der

Erfreulicher Nachwuchs

Die Erneuerung des Knoli-Cups zeigt sich nicht nur in der moderneren Gestaltung der Startnummern, sondern auch im unbändigen Elan der Startenden: hier geht die Post ab! (Bild: alphafoto.com) diesen Namen verdient – hat sicher auch einen Beitrag zum grossen Teilnehmerfeld geleistet. Aber nicht nur das: das verbreiterte Teilnehmerfeld und die milden Temperaturen brachten gleich drei neue Streckenrekorde mit sich: Bei den jüngsten Schülerinnen bis 10 Jahre verbesserte Nalani

Tischhauser aus Winterthur die Bestmarke der Kategorie über die 1,1 km lange Strecke um eine halbe Sekunde auf 4:21,6. Bei den Juniorinnen drückte die vom Rheinfall angereiste Jasmin Marty die achtjährige Bestmarke um über 25 Sekunden auf 15:23,9 für die 4,0 km messende Strecke.

New York Marathon in 2:40:21, Wiesentäli-Lauf in 13:29,3 Die dritte neue Bestleistung wurde von Adrian Gröbli aus Oetwil aufgestellt, einem Läufer, der 4,0 km eher als Sprint bezeichnen würde und auch dementsprechend ins Ziel gestürmt

Hauptziel des Knoli-Cups ist jedoch die Nachwuchsförderung, und auch hier kann sich der erneuerte und professionalisierte Knoli-Cup gute Noten vergeben: bei den Allerjüngsten, die ohne Zeitmessung eine Strecke von 1,1 km mit Betreuer absolvieren, stiegen die Teilnehmerzahlen um 84%, bei den jüngsten Schülerinnen und Schülern bis 10 Jahren war es immerhin eine Steigerung um knapp 20%. Sowohl die Organisatoren des Turnvereins Oetwil-Geroldswil um Barbara Hugi – die entgegen ursprünglicher Rücktrittsabsichten nach 20 Auflagen die 21. Ausgabe des Wiesentäli Laufs mit frischem Schwung an die Hand genommen hat – und um den Präsidenten Urs Kümmerli vom Knoli-Cup sind deshalb zuversichtlich, dass der neue Pfad dieser Laufsportveranstaltung in die richtige Richtung führt. Resultate unter www.knolicup.ch › Läufe.

Die Jugend in Hausen spielt Schach Jugendschachturnier mit 32 Teilnehmern Eine neue Höchstzahl von 32 Jugendlichen im Alter von 5 bis 16 Jahren nahm vom November 2012 bis zum März 2013 am Jugendschachturnier des Schachclubs Hausen teil. Total 135 Stunden lang wurden die Figuren auf den Brettern in diesem Zeitraum von den Schachspielern bewegt.

Gross und Klein am Start: Donnerstag-Abendrennen in Affoltern. (Bild zvg.)

Ein hochkarätiges Fahrerfeld 1. Donnerstag-Abendrennen in Affoltern Urs Huber gewann das erste Abendrenen vor Reto Stäubli und Tristan Marquet. Bereits am Donnerstag, wird wieder hochkarätiger Radsport geboten.

Ein Trio vorneweg

Um 18.30 Uhr startete das erste Feld mit den weniger ambitionierten Fahrern, dafür mit beachtlichen Altersunterschieden. Vom 7-jährigen Cedric Graf vom RRC-Amt bis zum über 60jährigen Hugo Schär darf jedermann oder Frau starten. Es gab dann auch spannende Spurtwertungen, die zwischen dem RRC-Amt Fahrer Fabian Flüeler und Michi Kiser vom RMV Cham Hagendorn ausgetragen wurden. Gute Stimmung herrschte bei den Zuschauern besonders, wenn jeweils die Kleinsten über die Ziellinie spurteten. Anschliessend an das erste Rennen folgte das Feld zwei, das mit dem RRCAmt Fahrer Urs Huber, – einem der weltbesten Marathonbiker der Gegenwart –, Tristan Marquet, Weltmeister 2012 auf der Rennbahn im Scratch und

Diese drei konnten sich schon einige Runden nach dem Start vom Feld lösen und konnten einen Vorsprung von etwa einer halben Runde ins Ziel bringen. Die restlichen Fahrer, immerhin noch über 30 Stück bei schlechtesten Wetterverhältnissen, kämpften mit aktiver und attraktiver Fahrweise um die letzten Punkte. Das erste Abendrennen wurde durch Urs Huber gewonnen, Zweiter wurde Reto Stäubli und Dritter Tristan Marquet. Die Organisatoren freuen sich bereits auf den nächsten Donnerstag, wo wieder hochkarätiger Radsport gefahren und geboten wird. Für die Zuschauer ist ebenfalls gut gesorgt: mit feinen Grillwaren und Kuchen kann man den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Reto Stäubli, national erfolgreicher U23-Fahrer in einem Spitzentrio die Punkte unter sich ausmachten.

Das Turnier führte man in drei Stärkeklassen durch, jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr. Zusammengezählt trug man 342 Partien mit etwas längerer Bedenkzeit und 300 Blitzpartien aus und dies alles in der Zwinglistube neben der reformierten Kirche von Hausen, die dieses Lokal wiederum ohne Kosten zur Verfügung stellte. Der Gemeinderat unterstützte den Anlass ebenfalls, indem er pro Teilnehmenden aus Hausen und Ebertswil einen finanziellen Zustupf spendete. Interessant ist, dass auch Knaben und Mädchen von Kappel, Aeugst, Knonau, Mettmenstetten, Zwillikon und Affoltern mitmachten. Am Donnerstag, 5. April, wurde der Abschlussabend abgewickelt. Die Eltern der Jugendlichen erschienen und ein kleiner Apéro wurde serviert. Ein Blitzturnier, bei dem auch die Erwachsenen mitspielen konnten, wurde zur Auflockerung organisiert und der Sieger hiess Sam Veasey vor Valentin Vollenweider.

Siege freuen, er muss auch lernen Niederlagen zu ertragen. Das Spiel begeistert die jungen Leute, weil es in seinen Variationen unendlich ist und viel Konzentration erfordert. Dazu kommt, es hat auch positive Auswirkungen auf die schulischen Noten. Bei der Rangverkündigung erhielt jede und jeder Klassierte einen Pokal versehen mit Namen und Rang. Dazu gab es für alle als eine aufschlussreiche Neuheit auf einem A4-Blatt eine grafische Darstellung ihres persönlichen Spielresultates. Die Rangliste der Gruppe A präsentiert sich wie folgt: an erster Stelle liegt Valentin Vollenweider, dann kommen Dominik Metzger, Ivo Götschi, Sam Veasey, Helena Golling, Marc Gügler, Robin Tandler, Christopher Golling, Joel Annen, Simon Strathmann, Bell Jaroonjaemnimit. In der Stärkeklasse B erspielt sich Timon Waser Rang eins, es schliessen sich an Timo Kuhn, Britta Strathmann, Yves Gügler, Severin Schweizer, Lara Albrecht, Lenny Burgardt, Beni Apter, Noa Apter, Frederic Golling, Lia Jones, Fabian Gretler, Nathan Gallmann, Nele Wegner, Calvin Tandler.

In der Gruppe C, sie ist die Gruppe der Anfänger, sieht es wie folgt aus: Erster ist Philippe Kemmler, gefolgt von Gideon Kilchmann, Lars Albrecht, Yannis Kemmler, Tobias Gretler, Ayden Jones. Beim Jahres-Blitz-Turnier heisst der Sieger Timon Waser, Zweiter wird Beni Apter und Dritter Marc Gügler vor weiteren dreiundzwanzig Teilnehmern. Das nächste Jugendschachturnier beginnt Ende Oktober oder Anfang November 2013 und wird wiederum gebührenfrei sein. Alle Jugendlichen, Mädchen und Knaben, Jungs und Backfische, sind willkommen. Ebenfalls sind solche Jugendliche eingeladen, die das Schachspiel lernen möchten. Die beiden Spielleiter stehen für Auskünfte zur Verfügung: Michael von Arx, Telefon: 043 466 57 22 und Andy Tandler, Telefon: 044 764 21 48. Weitere Infos unter www.schausen.com. Das Schlusswort gehört Albert Einstein, er meint: «Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall!» Ein tröstlicher Ausspruch, den sich jede Person, die am Schachbrett sitzt, merken sollte. Hanspeter Zürcher

Jugendliche mit Ordnungssinn Dann folgte die Rangverkündigung. Eingangs begrüssten Andy Tandler und Michael von Arx den als Gast anwesenden Heinz Gick, der 1982 den Schachclub Hausen gegründet und das Jugendschach eingeführt hatte. Dann lobten sie den Ordnungssinn der Jugendlichen, denn das Turnier ging praktisch problemlos über die Bühne. Man spürt, das Schachspiel formt den Charakter, besonders die Fairness, des jungen Menschen. Er darf sich über

Michael von Arx (Präsident SC Hausen), Philippe Kemmler (Sieger Kat. C), Timon Waser (Sieger Kat. B), Valentin Vollenweider (Sieger Kat. A), Andreas Tandler (Leiter Jugendschach, von links). (Bild zvg.)


Sport

Torloses Unentschieden FC Red Stars ZH 3 – FC Hausen 0:0 Nach einer kurzen Saisonvorbereitung und gelungenem Trainingslager auf Zypern startete der FC Hausen gleich mit dem Spitzenspiel in die zweite Saisonhälfte. Der Tabellenführer FC Red Stars empfing den Zweiten am kühlen Sonntagmorgen in der Brunau. Samir setzte mit seiner Startaufstellung auf altbekannte Spieler des FC Hausen, welche schon seit mehreren Saisons der Mannschaft angehören. Der eingespielte FC Hausen startete souverän in die Partie und hatte das Spiel in der ersten Halbzeit im Griff. Es war ein körperbetonter Beginn von beiden Seiten und so wurde es teilweise ein wenig ruppiger. Auch Red Star stand hinten kompakt und so ergaben sich nicht viele Torchancen. Diese Spielart führte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Der FC Red

Stars ging einige Male unmotiviert in die Zweikämpfe und Jegge verletzte sich an der Schulter. Einige Auswechslungen auf beiden Seiten sorgten für frischen Wind. Daraus ergaben sich einige gute Torchancen, welche jedoch nicht ausgenützt werden konnten – nicht zuletzt aufgrund der starken Torhüterleistungen. So endete das Spiel nach langen sieben Nachspiel-Minuten mit einem gerechten 0:0. Spielt der FC Hausen so souverän weiter und kann seine Chancen etwas besser ausnützen, liegt ein sehr gutes Saisonergebnis drin. Aufstellung: Bircher; Reichmuth, Bitzi (45’ Jegge / 75’ Locher), Eisenegger, Eugster; Locher (55’ von Aesch), Stricker, Walti M., Götschi R. (55’ Götschi K.); Huster (70’ Hochreutener), Walti P. (85’ Huster)

«Tennis im Säuliamt» Ämtler Tennisclubs nutzen Synergien Ab dem 6. Mai beginnen die Sommerferienkurse in Affoltern. Das «Tennis im Säuliamt» bietet diesen Sommer wieder für alle Alterskategorien und Niveaus Tenniskurse an. Im Fokus stehen einmal mehr das Bambini- und das Kidstennis. Für die Allerjüngsten werden jeden Tag Kurse angeboten. Die Tennishalle Stockmatt, wo sich der letzte Tennishallenplatz in Affoltern befindet, ist Ausbildungsstätte für Jung und Alt. Daneben werden die Junioren, die sich auf der Wettkampfebene messen, im Tennisclub Säuliamt auf den Aussenplätzen unterrichtet. Vermehrt wird die Tennisschule aus dem Amt mit der Tennisacademy von Marc Raggenbass (TC Stallikon) zusammenarbeiten. Es wurden schon einige sehr junge Talente in der Tennisacademy untergebracht. Diese trainieren bis zu drei Mal in der Woche. Die Erfahrung und die Professionalität der Tennisacademy wird die talentierten Junioren weiterbringen. Nichtsdestotrotz hat auch das «Tennis im Säuliamt» aufgerüstet. Mit Stephanie Theiler kommt die aktuelle Nummer 30 der Schweiz für diesen Sommer. Sie wird einige Wettkampfspieler unterrichten und steht der Tennisschule zur Verfügung. Neben Stephanie Theiler wird auch Patrick Schmidt das Säuliamt beehren, der ein Unterstützer von Marc Raggenbass Tennisacademy ist. Beide werden für das Wettkampftennis eingesetzt. Das Bambini- und Kidstennis leiten Lara Hauser und Lisa Stähli.

Pionierarbeit in der Juniorenförderung Nach dem Aufbau einer soliden Infrastruktur für die Juniorenförderung im TC Säuliamt nimmt die Juniorenarbeit die nächste grosse Hürde. Um das Juniorenangebot zu vergrössern, werden die Vereine TC Hausen, TC Stallikon und der TC Säuliamt in Zukunft enger zusammenarbeiten. Der erste Schritt erfolgt mit einer gemeinsamen Durchführung der Junioren-Clubmeisterschaften, bei der die Spiele in allen Clubs veranstaltet werden. Der Finalspieltag wurde für das erste Mal im TC Hausen angesetzt. Bei diesen Junioren-Clubmeisterschaften werden nur Junioren aus den erwähnten Vereinen zugelassen. So kann das Potenzial der Vereine zusammengelegt und zukünftig besser genutzt werden. Das Gemeinschaftsprojekt Junioren-Clubmeisterschaften findet vom 5. bis 7. Juli 2013 statt. Noch vor den Junioren-Clubmeisterschaften findet die Interclubsaison statt. Im Interclub messen sich die Wettkampfspieler mit der Mannschaft eines anderen Vereins. Es ist ein Teamwettkampf, bei dem nicht nur ein einzelner Sieg entscheidet, denn es zählen sowohl Einzelmatches als auch Doppelspiele. Der TC Säuliamt stellte in der Vergangenheit an die zehn Interclub-Teams. Die Junioren-Interclubsaison beginnt im Juni und kann bis zu den Finalspielen im November gehen. Sie ist auf alle Fälle eine Attraktion für Familie, Freunde und sonstige Tennisinteressierte. Weitere Infos unter www.tcsauliamt.ch.

Unihockey für alle Floorball Trophy Albis in Affoltern Nach den Erfolgen der letzten drei Jahre organisiert der UHC Dragons Knonau am Wochenende vom 8. und 9. Juni in der Turnhalle Stigeli Affoltern erneut ein Unihockeyturnier für jedermann. Am Samstag messen sich die Junioren in verschiedenen Alters-Kategorien. Am Sonntag spielen die Erwachsenen in den Kategorien Profi, Plausch und Mixed. Vereinsspieler sind genauso willkommen, wie jene, die gerne einfach mal Unihockeyluft schnuppern wollen. Für die drei Erstplatzierten jeder Kategorie gibt es Preise zu gewinnen. Eine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl.

Kategorie Ü30 am Samstag Neu ist die Kategorie Ü30 am Samstag für Damen und Herren (ohne MixedRegelung) mit Jahrgang 1983 und älter. Der Plausch am Umgang mit Stock und Ball steht dabei im Vordergrund und damit über dem Erfolg! Wäre das vielleicht eine gute Idee für einen Geschäfts- oder AbteilungsEvent – oder für Spielereltern, um selber mal den Sport ihres Kindes auszuüben? Die Organisatoren freuen sich auf einen gut besuchten, unfallfreien Unihockey-Anlass in der Stigelihalle Affoltern, auf spannende Spiele und schöne Tore! Infos unter www.floorballtrophyalbis.ch, oder beim OK: roger.liechti@dragons-knonau.ch.

Dienstag, 16. April 2013

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Weiterhin ungeschlagen 1. Liga: FC Rapperswil-Jona – FC Wettswil-Bonstetten 0:2 (0:1) Das Gastspiel vom vergangenen Samstag beim FC Rapperswil-Jona konnten die Ämtler mit 2:0 für sich entscheiden und sind nunmehr seit dem 13. Oktober 2012 in der Meisterschaft ungeschlagen. Torschützen für den FCWB waren Gjiergji und Ukay. ................................................... von marc enskat Für die zahlreichen Gästefans, welche die Fahrt an den oberen Zürichsee mitgemacht hatten, war es ein entspannter Fussball-Samstag. Der FC Wettswil-Bonstetten, welcher ohne die gesperrten Balaj und Constancio sowie die verletzten Bonnemain und Slajs antreten musste, setzte die Vorgaben von Trainer Dosch mustergültig um. Mannschaftliche Geschlossenheit, ein taktisch kluges Zweikampfverhalten und der Wille, die Siegesserie weiter auszubauen, waren gegen einen unberechenbaren Gegner der Schlüssel zum Erfolg. Der Verlauf des Spiels spielte den Gästen dabei auch in die Karten. Bereits mit dem ersten Angriff in der fünften Minute gelang die wichtige Führung. Ein Zuspiel Kohlers verwertet Gjiergji mit einem überlegten Abschluss in die weite Torecke zur 1:0 Führung. Die Heimmannschaft, welche ihren verletzten Spielmacher Gavric schmerzlich vermisste, versuchte umgehend zu reagieren und kam nur zwei Minuten später zur Ausgleichschance. Der Abschluss geriet aber links neben das Tor.

Das Spielgeschehen verflachte nun zusehends und der FCWB kontrollierte seine Führung souverän. Nur durch eigene Ballverluste brachte man sich ab und zu in Schwierigkeiten. Rapperswil-Jona konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen.

Entscheidung nach der Pause In der zweiten Halbzeit gerieten die Ämtler nur noch ein einziges Mal in Verlegenheit, als sich die St. Galler, bei denen der in der Winterpause vom FCWB verpflichtete Tastemel eine diskrete Vorstellung ablieferte und in der 67. Minute ausgewechselt wurde, herrlich durch die Reihen der Gäste kombinierten, mit dem Abschluss jedoch das Gehäuse von Merlo verfehlten. Überhaupt bot sich dem Gästetorhüter aus dem Spiel heraus an diesem Samstag keine Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen. In der 62. Minute folgte die Entscheidung. Ein von Illi getretener Freistoss flog im Strafraum an Freund und Feind vorbei und fand den am weiten Pfosten aufgerückten Ukay, welcher zur 2:0-Entscheidung einschieben konnte. Der verdiente Auswärtssieg hätte gar noch höher ausfallen können, hätte der FCWB aus den sich nun bietenden Räumen mehr gemacht.

Erfolgreiche Rückrunde Der FC Wettswil-Bonstetten reitet in der Rückrunde seiner ersten 1.-LigaSaison auf einer Erfolgswelle. Mit nach diesem Wochenende nun noch vier Punkten Rückstand auf den neu-

Gojart Gjergji brachte die Rotschwarzen in Führung. (Bild Kaspar Köchli) en Tabellenführer Zug 94 darf man gespannt sein, wohin sie ihn noch trägt. Weiteren Aufschluss darüber bietet das Heimspiel vom kommenden Samstag, 16.00 Uhr gegen das Team Ticino U-21 auf dem heimischen Moos. Matchtelegramm: Rapperswil-Jona - FCWB 0:2; Stadion Grünfeld, 350 Zuschauer. FCWB: Merlo, Illi, Ukay, Popov, Joller, Acosta (81. Velkovski), Y. Schluechter, Makuka, Buchmann, Kohler (74. Hasani), Gjiergji (86. Avdija). Weitere Resultate: Altstetten - FCWB 2 1:2, Jun. Ec Engstringen 4:3, Wädenswil - Jun. Eb 0:5, Oberrieden - Jun. Dc 4:5, Jun. Ea - Wädenswil 4:3, Jun. Ed - Einsiedeln 7:2, Palermo - Jun. Cb 10:0, Jun. Db Wollerau 10:1, Jun. Ca (CCJL) - Bassersdorf 0:2, Red Star - Jun. B 0:4, Thalwil - Jun. A1 1:2, Oberrieden Jun. A2 3:0.

FCA holt sechs Punkte nach Hause Am Donnerstag mit 2:3 und am Sonntag mit 1:3 gewonnen Eine perfekte Woche für den FCA: Zunächst konnten sich die Säuliämtler in einem abendlichen Nachholspiel in Lachen einen Zittersieg erspielen, um gleich vier Tage später in Zürich noch einmal nachzulegen. Zunächst das Lachen-Spiel: In der 1. Halbzeit haben die Blauen sehenswerten Fussball geboten. Tolle Ballkombinationen, ideenreicher Fussball und zwei geschossene Tore waren das Ergebnis. Rako verwandelte einen Elfmeter und der schnelle Ismajlaj schob nach einem abgeprallten Freistoss von Rama zum 2:0 ein. Dreh- und Angelpunkt dieses Spiels war Naim Rama. Er hat das Spiel schnell gemacht, verzögert oder er brillierte durch zauberhafte Pässe. Wie Trainer Filipovic sagte, war es in dieser Saison mit Abstand das beste Spiel des FCA-Spielmachers. Die verwöhnten Zuschauer machten sich auf eine erquickende 2. Halbzeit gefasst. 3 Minuten nach Anpfiff stand es 2:2. Der FCA kam wieder ins Spiel zurück, hatte aber nicht mehr die Dominanz wie in der ersten Spielhälfte. Schon wurde darüber gemunkelt, wie leichtsinnig der FCA zwei Punkte in Lachen liegen gelassen hat. Trotz schönem Spiel benötigt man auch das berühmte Quäntchen Glück. In der 93. Minute, beim letzten Angriff des FCA, schraubte sich Bilic nach Ismajlajs Freistoss am höchsten und köpfte zum 2:3-Endstand ein.

Löliger als Matchwinner Vier Tage später, beim Spiel in Zürich gegen die Unterstrasser hiess der Torschütze, der das dritte Tor markierte, ebenfalls Bilic (85’). Diesmal aber mit

Blau-Weisse Dominanz im eigenen Straffraum: Isamajlaj und Goalie Steiner zeigen, wo’s lang geht. (Bild zvg.) einem fulminanten, kompromisslosen Schuss, den Kaufmann in den Rückraum auflegte. Die weiteren Tore schossen Konate und Löliger. Konate, der von Löliger in Szene gesetzt wurde, liess einen Verteidiger aussteigen und überchippte den Torwart gefühlvoll. Das war in der 78. Minute. Das erste Tor des Spiels schoss hingegen Löliger (66’), der übrigens zum Matchwinner avancierte. An fast jeder offensiven Aktion war er beteiligt, seine Lauffreudigkeit und Einsatz, der Blick für den Mitspieler machten ihn zum besten Blauen. Das Zürich-Spiel insgesamt war, wie Trainer Filipovic spontan zugab: «Krampf! Krampf!, Krampf!». Er führte dies auf die Nachwehen aus dem Donnerstagsspiel zurück; war aber insgesamt sehr glücklich mit den zwei mal drei Punkten. Das sichere dem FCA mit 30 Punkten den 4. Tabellenplatz. Die Gegner, die Unterstrasser, sind

nach diesem Spiel so gut wie abgestiegen. Erstaunlich zu beobachten war, dass die Unterstrasser nicht wütend oder resigniert wegen des verloren gegangenen Spiels waren, sondern sie nahmen es hin, dem schicksalsergeben. Auch die Tatsache, dass sie sich mit einer Ampelkarte selbst auf zehn Spieler dezimierten, quittierten sie mit Gleichgültigkeit. Unterm Strich bleiben dem Fanionteam nach der vergangenen Woche sechs Punkte, sechs geschossene und drei kassierte Tore, eine glückliche Mannschaft und ca. 20 begeisterte FCA-Fans. Freude herrscht! Willy Ebner / Volkmar Klutsch Mannschaft gegen FC Unterstrass: Steiner, Rako, Mühlemann, Bala 1 (Meier, 65’), Bala 2, Luchsinger (Spinner 80’), Konate, Isamajlaj, Good (Kaufmann, 60’), Bilic, Löliger; Ersatz: Shala, Meier, Vollenweider, Kaufmann, Spinner.


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029_2013  

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