a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 028 I 172. Jahrgang I Dienstag, 10. April 2018

Selbstunfall

Frühlingsputz

Eine Person ist am Freitag bei einem Autounfall in Hausen verletzt worden. > Seite 3

Ebertswiler Primarschulkinder lasen auch dieses Jahr Abfall im Dorf auf. > Seite 3

-

Strukturwandel Während jährlich rund 30 Bauernbetriebe schliessen, wollen viele wachsen. > Seite 7

-

Versorgungsstabilität Vorstellung der erneuerten Heizzentrale des Wärmeverbunds Bonstetten. > Seite 7

Ein neuer Kubus für Forschung und Therapien Anbau ans Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern eingeweiht Nach 14 Monaten Bauzeit hat das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern am Freitag seinen neuen Kubus für Forschung und Therapien eingeweiht.

Der neue «Mäxi-Kubus» wird eröffnet. Von links: Felix Sennhauser, Direktor Uni-Kinderspital Zürich, Sänger Marc Sway, Andreas Donatsch, Präsident der Mäxi-Stiftung, und Fiona aus dem Kispi-Rehazentrum Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) lung erkannt hat und die visionäre Weiterentwicklung durch dessen Nachfolger Meyer-Heim. Das RZA habe sich national und international etabliert – und mit dem neuen «MäxiKubus» werde diese Leuchtturm-Funktion weiter gestärkt.

Indoor-Kletterwand und Ganglabor Ein Herzstücke des neuen Anbaus ist die Indoor-Kletterwand über zwei Stockwerke. «Hier lassen sich ganz verschiedene Sachen trainieren, ohne

dass man es überhaupt merkt», erklärt Andreas Meyer-Heim. Eine weitere wichtige Neuheit ist das Ganglabor, in welchem Bewegungsabläufe genaustens analysiert werden können. Bisher geschah dies auswärts, was für Patienten und Therapeuten lange Reisezeiten mit sich brachte. Mit der Eröffnung sind die Bautätigkeiten im Rehabilitationszentrum noch nicht vorüber. Nun geht es daran, die frei werdenden bisherigen Therapieräume umzunutzen. Es entstehen fünf Eltern-Kind-Zimmer mit zeit-

gemässem Hotellerie-Standard. Dazu gehören auch Balkon-Zugänge, finanziert durch die Stiftung Mäxi, welche schon die Rechnung für den 5-Mio.Franken-Anbau beglichen hat. Namensgeberin der Stiftung – und des neuen Anbaus – ist eine Katze, deren Halterin als Mäzenin nicht genannt werden wollte. Innerhalb einer Dekade hat die Stiftung 130 Mio. Franken vergeben – fast ausnahmslos in medizinwissenschaftliche Projekte. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Grosses Interesse an der Neugestaltung des Ottenbacher Dorfzentrums Mehr als 50 Teilnehmende an einer «Zukunftswerkstatt» im Gemeindesaal Viele Ideen und Wünsche brachten die Teilnehmenden einer «Zukunftswerkstatt» für die Neugestaltung des Ottenbacher Dorfzentrums ein. Mehr als 50 Personen kamen dazu bei schönstem Wetter für etliche Stunden in den Gemeindesaal.

ein Gesundheitszentrum entstehen, dessen Realisierung unabhängig von der Dorfzentrumgestaltung prioritär behandelt werden soll. Die Ärzte, die an der Affolternstrasse grosse Platzprobleme bekunden, könnten aber – so eine weitere Idee – künftig im Neuhofgebäude praktizieren.

Die Realisierung dauert noch einige Jahre

................................................... von werner schneiter Das neu zu gestaltende Dorfzentrum soll einladen zum Entspannen und Spielen. Es soll Treffpunkt für Jung und Alt sein und Raum bieten für die verschiedensten Aktivitäten: für traditionelle Veranstaltungen wie die Spräggele, für Discoabende, Märkte und anderes. Der Platz soll über die Strasse führen, die Bibliothek in der Poststelle (welche Ende August geschlossen wird) eine neue Heimat fin-

Forum Mit dieser Ausgabe endet die Diskussion zu den Wahlen vom nächsten Sonntag. > Seite 9

Geglückte Revanche Für den FC Wettswil-Bonstetten sind Siege momentan besonders wichtig: Der Säuliämtler Verein bewegt sich auf den hinteren Tabellenrängen und ist abstiegsgefährdet. Es gilt, von den Schlussrängen wegzukommen. Am letzten Sonntag trat der FC WettswilBonstetten auf der Sportanlage Buchlern nun gegen den FC Kosova an. Nach dem Cup-Aus vor drei Wochen hatte man mit dem FC Kosova noch eine Rechnung offen. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 21

Abstimmung über neuen Seewadel

................................................... von thomas stöckli «What a happy Day» – mit diesen Worten begrüsste Andreas Meyer-Heim, Chefarzt des Rehabilitationszentrums für Kinder und Jugendliche in Affoltern (RZA), am Freitagmittag die Gäste zur Eröffnungsfeier des neuen Anbaus. Die Worte waren nicht zufällig gewählt: Zur Melodie des Gospel-Ohrwurms «Oh happy Day» sollte der hauseigene Chor später den eigens für den Anlass getexteten «Mäxi-Song» zum Besten geben: «Oh Mäxi mal» erzählt von einem Kind mit Beinbruch und von der aufbauenden Wirkung von Musik und Kontakt mit Tieren. Das RZA ist schweizweit die einzige Rehabilitationsklinik für die Neurorehabilitation von Kindern und Jugendlichen. Felix Sennhauser, Direktor des Kinderspitals Zürich, sprach denn auch von einem «Zentrum für hochspezialisierte Medizin». Er lobte die Weitsicht, mit welcher der ehemalige Chefarzt Beat Knecht die Bedeutung der technologischen Entwick-

-

Sie leiteten die «Zukunftswerkstatt» im Ottenbacher Gemeindesaal, von links: Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, Planer Manuel Peer und Moderatorin Helene Staub. Im Hintergrund werden in Gruppen an den Tischen eifrig Ideen diskutiert. (Bild Werner Schneiter) den. Klar ist auch, dass das in Gemeindebesitz befindliche Restaurant Post erhalten bleibt und mit einer grösse-

ren Gartenwirtschaft aufgewertet werden soll. Und vor allem: In einem von zwei möglichen neuen Gebäuden soll

«Wir können nun nach dieser Zukunftswerkstatt konsolidiert weiterarbeiten», sagte Planer Manuel Peer. Die Ideen fliessen nun ein in eine Projektstudie. Von einer Realisierung des neuen Dorfzentrums ist man aber voraussichtlich noch rund vier Jahre entfernt – auch deshalb, weil der Bau der Umfahrung noch immer durch Rekurse blockiert ist. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Am 10. Juni entscheiden die Affoltemer Stimmbürger über den Projektierungskredit für den Neubau des Hauses zum Seewadel. Der Gemeinderat will die Entwicklung des Hauses zum Seewadel unabhängig von der Entwicklung des Spitals vorantreiben, da das Gebäude hochgradig sanierungsbedürftig ist und im Spital zu viele Abhängigkeiten von anderen Gemeinden und dem Kanton bestehen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen


Todesfälle

Sechseläuten-Montag Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Sammelstelle Pünten bleiben am

Aeugst am Albis

Am 29. März 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 28. März 2018 ist gestorben:

Dorina Schättin geb. Avram

Rolf Döttling

geboren am 29. April 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis.

geboren am 5. November 1956, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis.

Sechseläuten-Montag, 16. April 2018,

Die Beerdigung findet am Freitag, 13. April 2018, 14.00 Uhr, in der Kirche Aeugst am Albis statt. Die Besammlung ist um 13.30 Uhr beim Friedhofgebäude.

den ganzen Tag geschlossen.

Bestattungsamt Aeugst

Notfalldienste:

Affoltern am Albis

– Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 80 76 Stallikon, 10. April 2018 Gemeinderat

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung – 1. Rd. GM ZKSV Donnerstag, den 12. April von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Clemens Grötsch 2 x wählen als

Stadtrat bisher

als

Stadtpräsident

bisher

www.clemensgroetsch.ch

Affoltern am Albis

Am 5. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ermenegildo Pupolin geboren am 3. Februar 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 13. April 2018, um 10.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Beisetzung am Donnerstag, 12. April 2018, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Verletzter nach Selbstunfall Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am Freitag gegen Mittag in Hausen eine Person verletzt worden. Ein 81-jähriger Autofahrer fuhr kurz vor Mittag auf der Albisstrasse Richtung Kappel. Vor der Einmündung der Rifferswilerstrasse geriet das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen rechts auf das Trottoir und kollidierte mit zwei parkierten Fahrzeugen sowie zwei Reklametafeln. Der Lenker wurde mit schweren Brust- und Gesichtsverletzungen in einem Rettungswagen ins Spital gefahren. Die genaue Unfallursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft abgeklärt. (pd.)

Mehr IV-Renten Die SVA Zürich hat im letzten Jahr erneut mehr IV-Neurenten verfügt. 2766 Mal wurde ein IV-Fall mit Rente abgeschlossen, fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mancher IV-Fall könnte im Kanton Zürich verhindert werden, würden Vorgesetzte früher reagieren. Der Aufklärungsbedarf ist weiterhin gross. Die SVA Zürich startet in diesen Tagen eine Sensibilisierungskampagne, die primär Personalverantwortliche und Vorgesetzte informieren soll. (pd.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 10. April, darf Josef Baumgartner-Weiss in Hausen seinen 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem rüstigen Jubilaren ganz herzlich und wünschen gute Gesundheit, viel Freude und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dienstag, 10. April 2018

3

Haus zum Seewadel kommt im Juni 2018 an die Urne Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Stimmberechtigten werden am 10. Juni 2018 über den Projektierungskredit von 1 750 000 Franken für den Neubau des Alters- und Pflegeheims Haus zum Seewadel abstimmen. Dies nachdem die Gemeindeversammlung das Geschäft der nachträglichen Urnenabstimmung unterstellt hat. An der Gemeindeversammlung wurde zudem ein Rückweisungsantrag gestellt. Als Begründung für die Rückweisung wurde insbesondere angeführt, dass die Abstimmungen des Zweckverbandes Spital Affoltern abgewartet werden sollen. Die Stimmberechtigten lehnten diesen Antrag jedoch ab. Derzeit ist ungewiss, wann über die neuen Rechtsformen im Zweckverband Spital Affoltern abgestimmt werden kann. Die notwendigen Beschlüsse sind nicht rechtskräftig. Unter anderem läuft ab der rechtsgültigen Publikation auch eine Frist von 60 Tagen, innerhalb welcher das Referendum ergriffen werden kann. Kommt dieses zustande, muss zuerst über das Referendum abgestimmt werden. Das Ergebnis hat dann einen direkten Einfluss auf die Spitalvorlagen, was mögliche Abstimmungen zu den neuen Rechtsformen ins Jahr 2019 verschieben würde. Der Gemeinderat hat immer darauf hingewiesen, dass das Haus zum Seewadel und die Spitalvorlagen nicht verknüpft werden sollen. Er ist überzeugt, dass es im Bezirk nach wie vor mehrere Anbieter von Pflegeplätzen braucht. Auch wenn die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Pflegeheim in den letzten Jahren gesunken ist und noch im Schnitt rund 18 Monate beträgt. Es ist unbestritten, dass es in Zukunft weitere Pflegeplätze benötigt. Das Haus zum Seewadel soll neu gebaut werden, damit die Pflegeplätze für die Bevölkerung von Affoltern am Albis gesichert werden können. Dies unabhängig von anderen Institutionen, bei welchen die Einflussnahme der Gemeinde sehr gering ist, und in

Ein wichtiger Treffpunkt auch im Neubauprojekt «Papillon»: das öffentliche «Seewadel»-Kafi. (Visualisierung zvg.) Ergänzung von allfälligen neuartigen Wohnformen im Alter. Der Neubau des Hauses zum Seewadel kann ohne Weiteres um ein Stockwerk erhöht werden, was anstelle von 60 Plätzen deren 80 ergeben würde. Ob dies bereits im Rahmen der ersten Planungsphase oder erst später realisiert wird, wird sich im Rahmen der Projektierung zeigen. Ein noch grösseres Pflegeheim ist auf der heutigen Parzelle, aufgrund der engen Platzverhältnisse, allerdings städtebaulich schwierig zu realisieren. Bei einem «Ja» zum Projektierungskredit wird die Urnenabstimmung für den Baukredit voraussichtlich im Jahr 2019 stattfinden und der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist auf Dezember 2022 geplant.

Erweiterung Tempo-30-Zone an der Obstgartenstrasse Bei der SBB-Unterführung Obstgartenstrasse (OVA-Areal, Holiday-Inn Ex-

press) wurde seitens der Bevölkerung ein Fussgängerstreifen gefordert. Die Kantonspolizei Zürich hat das Gesuch allerdings abgelehnt. Stattdessen soll im fraglichen Bereich eine Tempo-30Zone erstellt werden. Für die Erstellung des notwendigen Verkehrsgutachtens hat der Gemeinderat einen Kredit von 9000 Franken bewilligt.

120 Robidog-Behälter warten auf die Benutzung Bei der Gemeindeverwaltung sind vermehrt Reklamationen aus der Bevölkerung eingegangen, wonach offenbar nicht jeder Hundehalter den Hundekot aufnimmt und entsorgt. Auch die Werkhofmitarbeiter stellen vermehrt Hundekot auf Strassen, Gehwegen und in Wiesen fest. Der liegengelassene Hundekot in Wiesen und Feldern schadet der Gesundheit von Wiederkäuern und Pferden, indem Bakterien und andere Mikroorganismen durch Hundekot über-

tragen werden und zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen können. Auf dem Gebiet der Gemeinde Affoltern am Albis findet man rund 120 Robidog-Behälter oder kombinierte Abfallhaie. Diese bieten ausreichend kostenlose Hundekotsäckli und Entsorgungsmöglichkeiten. Die korrekte Beseitigung des Hundekots ist gemäss dem kantonalen Hundegesetz Pflicht. Eine Nichtbefolgung kann mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken gebüsst werden. An dieser Stelle kann aber auch allen verantwortungsbewussten Hundehaltern gedankt werden, welche sich korrekt verhalten und so für ein angenehmes, sauberes Zusammenleben von Mensch und Tier sorgen.

Und übrigens… …nimmt die Kommunalpolizei Affoltern am Albis vom 27. bis 29. April 2018 an der Gewerbeausstellung in Obfelden teil. (tro)

Frühlingsputz mit pädagogischem Wert Ebertswiler Primarschulkinder lesen Abfall im Dorf auf Aus der Idee einer Elternrätin ist an der Primarschule in Ebertswil ein alljährliches Ritual geworden. Gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Lehrerinnen machen sich die Schulkinder im Frühling auf, um achtlos weggeworfenen Abfall einzusammeln.

Gut gelaunt stiess wenig später auch Schulpräsident Hans Amberg zur Gruppe, der einen anderen Termin im Schulhaus wahrgenommen hatte. Er bezeichnete die Aktion als vorbildlich und dementierte Gerüchte im Hinblick auf die Wahlen, wonach er amtsmüde sei: «Ich freue mich sehr auf eine nächste Legislatur als Schulpräsident und Gemeinderat. Spannende Projekte warten auf uns.»

................................................... von martin platter Am letzten Donnerstagmorgen war es wieder so weit. Im Kreis stehen die Schulkinder der dritten Klasse der Primarschule Ebertswil und lauschen erwartungsvoll den Anweisungen von Lehrerin Käthi von Wartburg und Schulabwart Roger Götschi. Ebenfalls im Raum anwesend sind die beiden Gemeindearbeiter Patrick Wyss und Damian Habegger, die wohlwollenden Paten der Frühlingsputzaktion. Dann gehts los. Leuchtwesten, Gummihandschuhe, Eimer, Abfallsäcke und Abfallzangen werden verteilt und die Chefs der sieben Gruppen bekannt gegeben. Diese tragen die Regeln gleich selber

anzeige

Frühlingsputz in Ebertswil unter anderen mit den Primarschülern Fabio, Emily, Samantha, Dario, Andrin, Maurin und Eline. (Bild Martin Platter) vor. Dann schwärmen die Gruppen in alle Himmelsrichtungen aus.

Ordnung mit Spass «Eine gute Sache», findet Lehrerin Käthi von Wartburg. Deshalb habe das

Lehrerteam die Idee einer Mutter des Elternrates weitergeführt. «Die Kinder lernen Verantwortung übernehmen und werden für die Abfallproblematik sensibilisiert.» Inzwischen gehöre der Frühlingsputz zum alljährlichen Ritual.


Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Unendlich traurig, fassungslos, mit grossem Schmerz, doch mit vielen schönen Erinnerungen und Dankbarkeit für all die Liebe und Fürsorge, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann und Vater, unserem lieben Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Neffen, Schwager, Onkel, Cousin, Götti, Freund und Bekannten

Rolf Eugen Döttling-Spinner

Sennereiliegenschaft AG Hausen – Heisch 8915 Hausen am Albis Betroffen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Milchkäufer und Käser

Franz Hess Wir bekunden den Angehörigen tiefes Beileid.

5. November 1956 – 28. März 2018

Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er im Beisein seiner Familie einschlafen. Wir vermissen deine Liebe, deine Nähe, deinen Humor, dein Lachen. Du wirst für immer in unseren Herzen sein. Margrit Döttling Patrick Döttling und Adriana Buess Simon Döttling Mirco Döttling und Rahel Gamper Elisabeth Döttling Günter und Karin Döttling Verwandte, Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 13. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Beginn der Trauerfeier. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man der MS Gesellschaft, Zürich, Postkonto 80-8274-9. Traueradresse: Margrit Döttling, Breitenstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis

Sennereiliegenschaft AG Hausen – Heisch Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 13. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Der Trauergottesdienst ist um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis.

Liegenschaften Verkäufe

Mario Reinigung GmbH – – – –

Unterhaltsreinigung Büro- und Fensterreinigung Entsorgungen und Räumungen Wohnungsreinigung mit Abgabegarantie zu vernünftigen Preisen

marioreinigung@hotmail.com Rufen Sie an: Telefon 079 389 61 46

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang Goethe

Nach kurzem Heimaufenthalt durfte er friedlich einschlafen. Wir sind unendlich traurig und nehmen Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater und Nonno

Ermenegildo «Luigi» Pupolin 3. Februar 1935 – 5. April 2018

In Liebe und Dankbarkeit Maria Pupolin-Tarlantini Claudio Pupolin Erni und Regula Erni mit Aline und Michel Gianni Pupolin Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet am Freitag, 13. April 2018, um 10.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt und anschliessend die Abdankung in der Friedhofskapelle.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Turnkameraden und Turnveteranen

Franz Hess-Stucki 4. Dezember 1934 – 1. April 2018

Franz war viele Jahre aktives Mitglied der Männerriege sowie auch der Turnveteranengruppe des Turnvereins Hausen am Albis. Wir alle werden Franz in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Männerriege Hausen am Albis Turnveteranen Hausen am Albis Urnenbeisetzung am Freitag, 13. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Weid. Anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Herz Jesu, Bifangstrasse 4, in Hausen am Albis.

Vermietungen Heimelige, rustikale 2½ ZimmerWohnung mit Galerie in Jonen ab sofort zu vermieten. Im alten/ruhigen Dorfkern von Jonen (zentral: Busstation 80 m), Obschlagenstr. 7, in 4-Familienhaus, mit Cheminéeofen, Laminatböden, Geschirrspüler, Glaskeramikherd, Frühstücksbar, Réduit, Sichtbalken, Dachterrassenmitbenutzung, CHF 999, zusätzlich NK CHF 246, zusätzlich PP CHF 50. Infos K. Bonadei Lütolf 079 416 76 33.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. April 2018

Mit Musik und Innovation beeindruckt Der Festakt zur Eröffnung des Mäxi-Kubus im Rehabilitationszentrum Affoltern hat einiges geboten Spannende Kurzreferate, die Erstbesteigung der Kletterwand, Einblick hinter die Kulissen und hochkarätige Musiker – zur Eröffnung des Mäxi-Kubus hat sich das Rehazentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern einiges einfallen lassen. ................................................... von thomas stöckli Ende Februar 2017 war Spatenstich, Anfang April 2018 Eröffnung. Das Tempo, in dem der Anbau ans Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern (RZA) realisiert wurde, ist rekordverdächtig. «Andernorts wartet man so lange auf eine Antwort der Behörde», scherzte Martin Vollenwyder, Präsident der Eleonorenstiftung, private Trägerin des Kinderspitals. «Das werden wir nicht unterbieten können», ergänzte er in Anspielung an ein bevorstehendes grosses Bauprojekt in Zürich. Für die Musik sorgten am Eröffnungs-Festakt vom Freitag Sänger Marc Sway und Violonistin Mirjam Tschopp. Die Rehabilitation effizient und angenehm gestalten – das ist die tagtägliche Herausforderung. Dazu trägt der neue Kubus für Therapien und Forschung seinen Teil bei. Er ermöglicht es, die verschiedenen Therapien räumlich zu vereinen, sorgt so für kurze Wege. Clemens Grötsch, Gemeindepräsident von Affoltern, stellte dem Rehazentrum als ehemaliger Banker ein Triple-A-Rating aus. «Wir sind froh, dass wir Sie hier haben», so Grötsch. Rainer Weber, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Zürich, zeigte sich nach einer Führung beeindruckt, wie Gamedesign in der Rehabilitation genutzt wird – Zusammenarbeit nicht nur interdisziplinär, sondern interprofessionell. Chefarzt Andreas MeyerHeim lud ihn darauf spontan wieder mal zum «Spielen» ein. Das dürfte auch Oliver Lambercy vom Institut of Robotics and intelligent Systems an der ETH ansprechen. Mit seinem Exoskelett will er künftig die Handrehabilitation unterstützen. Die neuen Räume müssen sich nun erst noch mit Leben füllen. Doch schon jetzt zeigt sich: Das helle Grün des Bodens und das Naturholz der Fensterrähmen wirken beruhigend und schaffen durch die grossen Fensterflächen Bezug zum Aussenraum. Mit dem Anbau hat sich das Rehazentrum die Option offen gelassen, bei Bedarf einen weiteren Gebäudeflügel anzuhängen. Dann würde der Kubus zum Gelenkbau.

«Mäxi mal»: Seraphine Bessire dirigiert ein prominent verstärktes Orchester. Von links: Marc Sway, Stefan Vonamwald, Mirjam Tschopp und Chefarzt Andreas Meyer-Heim. (Bilder Thomas Stöckli)

Ein Highlight des Neubaus ist die Indoor-Kletterwand, vorgeführt von Leo ...

... ein anderes wird das neue Ganglabor, das Andreas Meyer-Heim hier zeigt.

Enger Zeitplan: Zwei junge Reha-Patienten dürfen Marc Sway begleiten ...

... als er im Helikopter zum nächsten Termin fliegt.

«Mäxi–Song» Am liebschte wärsch jetzt i dim Zimmer, allei bi Dir dihei Doch du lisch i de Rehab-Klinik mit em’ne brochene Bei Dir gahts hüt am Morgen so richtig mies und schlächt, da schlicht der no ä Chaz um d’Bei – die chunnt’ der grad no rächt anzeige

Kunst am Bau ist nicht für die Katz: Andreas Donatsch, Präsident der Mäxi-Stiftung, die den Bau finanziert hat.

anzeige

Oh Mäxi mal – Oh Mäxi mal Oh Mäxi mal – Oh Mäxi mal de Kubus staht – de Kubus staht de Kubus staht – de Kubus staht de Kubus staht – de Kubus staht ja ja de Kubus staht Oh Mäxi mal – Oh Mäxi mal, Oh Mäxi mal! Hüt am Morge nach em Ufstah, dis Ohr tuet der grausam weh Dusse isch es chalt und nass, da gesehsch ä Chaz im Schnee Doch was gspüürsch du jetzt mit äm Schmerz i dim Ohr Die Schmerze die sind weg – du ghörsch de Sound vom Chor De Mäxi de hilft gross und chlii – in schwere Situatione Er bsuecht öis hüt mit Musigkläng uf de Rehab-Statione Mir streichled s’weiche Fääll, mir händ in öisem Herze Platz Mir säged äm Mäxi Danke – öisere Gsundheits– Chatz

5


...sind wir Ihre Spezialisten

David Eggler 8934 Knonau

Telefon 078 891 98 55 www.eggler-gartengestaltung.ch

Kurt Ruckstuhl dipl. Gärtnermeister

Gartenbau 8906 Bonstetten Telefon Büro 044 700 02 74 044 700 14 32 Fax www.ruckstuhl-gartenbau.ch

Umänderungen • Unterhalt • Neuanlagen

Hier

Wir erneuern Ih Verbunds ren teinplatz

... befindet sich ein schönes Plätzchen für Ihr Inserat.

Beratung /Auskünfte: Kaspar Köchli Ihr Partner für alle Drucks kaspar.koechli@azmedien.ch Tel. 058 200 57 14 Mobile 079 682 37 61

GÖTSCHIHOF

Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

Medienberater, Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch

• Gartengestaltung • Baumpflege • Gartenpflege

Selbstgezogene Gemüsesetzlinge aus unserer Bio-Produktion

• Gartenbau • Baggerarbeiten • Forst- und Gartenholzerei • Rodungen • Umgebungsarbeiten • Naturstrassen und Plätze • Cheminéeholz • Holzschnitzel 8906 Bonstetten Tel. 044 700 29 07 Fax 044 700 29 03 Mobil 079 354 37 29 www.forstundgarten.ch

Wir starten mit Salat- und Kohlsetzlingen. Öanungszeiten: Montag bis Freitag: 8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr Samstag oaen: Ab 28. April bis Samstag 2. Juni, von 8.00 bis 12.30 Uhr. Am 5. Mai ist Maiverkauf 8.00 bis 16 Uhr. Stiftung Solvita Götschihof, Riedstrasse 14 8914 Aeugstertal Tel. 044 735 58 20 E-Mail: gaertnerei@solvita.ch www.solvita.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. April 2018

7

Bauernbetriebe verschwinden weiter – andere wollen investieren An der Delegiertenversammlung in Bonstetten präsentierte der Zürcher Bauernverband eine Umfrage Auch in den kommenden Jahren werden im Kanton Zürich jährlich etwa 30 Bauernbetriebe verschwinden, jeder zweite aber will investieren. Das offenbart eine Umfrage des Zürcher Bauernverbandes (ZBV), die er an der Delegiertenversammlung in Bonstetten präsentierte und daraus wichtige Erkenntnisse gewinnt.

zweite Betrieb will andererseits in den nächsten 20 Jahren grössere Bauvorhaben realisieren, aber nur 4 Prozent der Befragten gedenken, auf Biolandwirtschaft umzustellen. 90 Prozent sind zufrieden mit der Arbeit des Bauernverbandes, aber 80 Prozent sind nicht zufrieden mit dem Wirken der Milchorganisationen.

................................................... von werner schneiter

Die von gegen 300 Mitgliedern besuchte DV verabschiedete einstimmig eine Resolution zur Stärkung der landwirtschaftlichen Forschung (vgl. «Anzeiger» vom 6. April). Unter grossem Applaus wurde der ehemalige SVP-Nationalrat Max Binder zum ZBV-Ehrenmitglied ernannt – dies nach 26-jähriger Tätigkeit für den Verband. Die Sachgeschäfte der DV waren unbestritten. Der ZBV weist für 2017 einen Gewinn von gut 200 000 Franken aus, für dieses Jahr wird ein ähnlicher hoher Überschuss erwartet. Die diesjährige ZBV-Roadshow kommt unter dem Titel «heimisch» daher und steht ganz im Zeichen des Fleisches. «Wir müssen die Kunden wieder vermehrt auf die Regionalität und Qualität des hiesigen Fleisches aufmerksam machen», sagte Ferdi Hodel.

Wie wird sich unsere Landwirtschaft in den nächsten 20 Jahren entwickeln? In welche Richtung lenken wir sie? Mit diesen Fragen lancierte der ZBV eine Umfrage bei 2851 Landwirtschaftsbetrieben, die Direktzahlungen erhalten, bei sogenannten DZ-Betrieben. 228 haben die insgesamt 23 Fragen beantwortet. Die Rücklaufquote ist zwar nicht berauschend, gleichwohl gewinnt der ZBV laut Geschäftsführer Ferdi Hodel wichtige Erkenntnisse daraus. Die Stossrichtung ist klar: «Wesentlich mehr Direktvermarktung, Ausbau von Bildung und Beratung, Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung der Biodiversität und eine Vereinfachung der Datenerfassung», sagte Hodel anlässlich der Delegiertenversammlung in Bonstetten. Die Umfrage offenbarte auch nicht gerade Ermutigendes. So bleibt es auch in den kommenden Jahren bei jährlich um die 30 Hofaufgaben. Jeder

Alt-Nationalrat Max Binder ZBV-Ehrenmitglied

Bauern versus Bafu Keinen leichten Stand hatte Franziska Schwarz, Vizedirektorin des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), mit ihrem

Jährlich kommt es im Kanton Zürich zu etwa 30 Hofaufgaben. Aber jeder zweite Betrieb will auch grössere Bauvorhaben realisieren, wie an der Bauern-DV zu erfahren war. Im Bild: Arbeit auf dem Acker in Maschwanden. (Bild -ter.) Referat «Gefährden gesunde Nahrungsmittel unsere Umwelt?». Sie betonte, dass ihr Referat bei verfassungsmässiger Umsetzung der Umweltziele wohl gar keine Berechtigung hätte, ortet aber viel Handlungsbedarf. «Die Umweltziele sind bei Weitem nicht erreicht», sagte sie und machte klar, dass die Landwirtschaft – zusammen mit Industrie und Verkehr – Hauptverursacher der schädlichen StickstoffEmissionen seien. Sie wies unter anderem auf Bodenerosion, auf die Überdüngung von empfindlichen Ökosystemen hin, auf nach wie vor zu hohe

Stickstoffeinträge durch Ammoniak und Stickoxyde, die auch zur Versauerung von Böden beitragen. Der Rückgang dieser Stoffe stagniere seit dem Jahr 2000 nachgerade in der Landwirtschaft. Die Bafu-Vizedirektorin wies auch auf die «erscheckende Belastung» durch Pestizide hin, die zu Insektenund Vogelsterben führten. Sie hält eine konsequente Standortanpassung für notwendig, sprach von mangelhaftem Vollzug des Umweltrechts in der Landwirtschaft. Das Bafu wolle keine Ökologie durch «Polizeimethoden», sondern eine durch Verantwortung,

Vertrauen und Vereinfachung geprägte. «Gesunde Nahrungsmittel und eine gesunde Umwelt sind die Trümpfe in der Landwirtschaft», sagte die Vizedirektorin und fügte an, sie sei von den Kompetenzen und dem Engagement der Bauern beeindruckt und glaube daran, dass beispielsweise Ammoniak-Reduktionen möglich seien. Gleichwohl musste die Bafu-Vizedirektorin einige Kritik einstecken. Sie habe «Ohrfeigen» an die Bauern verteilt. «Wir werden als Partner nicht ernst genommen, Bundesstellen sind weit von der Praxis entfernt», hiess es. «Wir glauben nicht an praxisgerechte Vorschriften», rief einer in den Saal. Und ein anderer sagte: «Drei der fünf meistverkauften Spritzmittel sind Bio». Aus Zeitgründen musste ZBV-Präsident Hans Frei die hitziger werdende Diskussion abklemmen. Einig ist er mit Franziska Schwarz darin, dass die Aufnahme eines Dialogs zwischen Umweltvertretern und Bauern zentral ist. Für Urs Schneider, Vizedirektor des Schweizerischen Bauernverbandes, ist die Bekämpfung der sogenannten Trinkwasser-Initiative und die Erarbeitung eines Gegenvorschlags für die Bauern von zentraler Bedeutung. «Sie würde zu einer fundamentalen Umgestaltung unserer Agrarpolitik führen», warnte er und hält Aufklärungsarbeit in diesem Bereich für sehr wichtig. «Wir haben in der Schweiz Wasser, das qualitativ Weltklasseformat aufweist», sagte er im Schlusswort nach einer fast dreieinhalbstündigen Delegiertenversammlung.

«Wir wollen zufriedene Kunden dank stabiler Versorgung» Vorstellung der erneuerten Heizzentrale des Wärmeverbunds Bonstetten Die Heizzentrale des Wärmeverbunds Bonstetten bei der Turnhalle der Sekundarschule ist 2017 erneuert worden. Betrieben wird sie von der in der Knonauer Baaregg beheimateten Firma Renercon. Am Samstag konnten Wärmebezüger und weitere Interessierte die neue Anlage begutachten.

Servicequalität und Sicherheit sind zentral Als CEO von Renercon richtete Andreas Stalder-Müller den Fokus auf Servicequalität und Sicherheit. «Wir wollen zufriedene Kunden dank stabiler Versorgung», hielt er fest. Das Wärmeverbund-Team überwacht die Heizzentrale rund um die Uhr, sodass allfällige Störungen behoben werden können, während die angeschlossenen Gebäude mit Wärme aus dem Pufferspeicher bedient werden. Selbst wenn

................................................... von bernhard schneider Bereits zum dritten Mal nach 2006 und 2010 wurde die 2004 eröffnete Fernwärmeanlage der Renercon in Bonstetten erweitert. Angeschlossen sind die Sekundar- und die Primarschule, Sporthallen, Gewerbeliegenschaften, eine Kirche sowie gegenwärtig 120 Wohnungen. Die erneuerte Anlage erlaubt nun den Anschluss weiterer Liegenschaften. Auf der Führung durch die Anlage zeigte der Leiter Engineering von anzeige

anzeige

Robert Niklaus, Leiter Marketing und Vertrieb der Renercon erläutert die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Holzschnitzelöfen des Wärmeverbundes Bonstetten. (Bild Bernhard Schneider) Renercon, Christian Müller, wie auf engstem Raum unterschiedlich dimensionierte Holzfeuerungen, eine komplexe Rauchgasreinigungsanlage sowie eine Spitzenlastfeuerung mit Heizöl eingepasst wurden. Die Anlage unterschreitet die ab dem 1. Januar 2018 verschärften Feinstaubwerte um 20 Prozent und spart dank dem Einsatz von klimaneutralem Holz aus der Region zusätzliche 420 Tonnen Kohlendioxid ein.

Am wenigsten Feinstaub bei Dauerbetrieb Am wenigsten Feinstaub wird bei Dauerbetrieb verursacht. Anzünden und Abschalten hingegen lässt die Emissionen ansteigen. Ein grosser Pufferspeicher ermöglicht es, die Zahl der Einund Ausschaltungen der Öfen stark zu reduzieren, denn am besten ist es, wenn so wenig Feinstaub wie möglich

überhaupt entsteht. Die Abluft aus den Öfen wird in einem mehrstufigen Verfahren gereinigt: Ein sogenannter Multizyklon nimmt eine Grobabscheidung von Partikeln vor, anschliessend werden die verbliebenen Staubteilchen im Elektro-Abscheider abgesaugt.

Stärkung der Regionalwirtschaft Robert Niklaus, Leiter Marketing und Vertrieb, betonte anlässlich der Präsentation der Anlage ihre regionalwirtschaftliche Bedeutung. 70 Prozent der Einkünfte der Anlage bleiben in der Region, 95 Prozent in der Schweiz, während beim Heizen mit Erdöl das Geld zu 80 Prozent ins Ausland abfliesst, hielt Niklaus fest, und ergänzte: «Die Waldwirtschaft profitiert vom Verkauf der Holzschnitzel. Dadurch stehen mehr Mittel für die Pflege unserer Wälder zur Verfügung, was wiederum allen zugutekommt.»

einer der drei unterschiedlich dimensionierten Öfen ganz ausfiele, liessen sich die beiden andern so steuern, dass die Kundinnen und Kunden nichts davon bemerken. Andreas Stalder zeigte sich überzeugt, dass sich die Investitionen in eine moderne Heizzentrale auf dem neusten Stand der Technik in Bonstetten – wie zuvor bereits im Wärmeverbund Hedingen – gelohnt haben. Er erwartet, dass der Holzenergieanteil von bisher 87 auf beachtliche 94 Prozent steigen wird.


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. April 2018

Viele Ideen für das Zentrum in Ottenbach Rege Beteiligung an der «Zukunftswerkstatt», welche die Rahmenbedingungen für eine Projektstudie liefert Eine Fülle an Ideen und Wünschen aus der Bevölkerung für die Neugestaltung des Ottenbacher Dorfzentrums: Das sind die Resultate der «Zukunftswerkstatt». Sie fliessen nun in eine Projektstudie ein. Auch wegen der anstehenden Realisierung der Umfahrung wird das aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. ................................................... von werner schneiter Trotz herrlichem Frühlingswetter brachten am Samstag über 50 Einwohnerinnen und Einwohner aus Ottenbach während viereinhalb Stunden im Gemeindesaal ihre Wünsche, Anregungen und Ideen für eine Neugestaltung des Dorfzentrums ein – darunter auch eine Gruppe Jugendlicher. «Zukunftswerkstatt» hiess das von der Gemeinde initiierte Treffen. «Wir freuen uns, dass sich so viele Ottenbacher angemeldet haben. Der Prozess ist damit breit abgestützt, auch politisch», sagte Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, die von einer sehr langen Planungsphase sprach.

Eckpunkte der Zentrumsgestaltung Die Grundlage für die «Zukunftswerkstatt» bildete der Beschluss der Gemeindeversammlung vom 17. März 2016, mit dem Ja zu einem Projektierungskredit von 230 000 Franken. Eine sechsköpfige Kerngruppe und eine aus zehn Personen bestehende Begleitgruppe skizzierten zusammen mit Manuel Peer von der Planar AG

Ein Dorfplatz mit Brunnen und Wasserspielen, Bänken, mit viel Grün und geeignet für die verschiedensten Veranstaltungen, lautet der Wunsch der Teilnehmenden an der Zukunftswerkstatt. (Bild Werner Schneiter) (Zürich) die Eckpunkte: So soll das Restaurant Post bestehen bleiben und eine Gartenwirtschaft erhalten, dazu einen Anbau in der Form des ehemaligen Saals. Die Liegenschaft Dorfplatz 4 soll abgebrochen werden, dafür soll das «Sprützehüsli» bleiben, um dort womöglich ein Bistro einzurichten. Die weiteren Eckpunkte: Eine Begegnungszone ohne Lichtsignal auf der Muristrasse, ein LKW-Verbot (Zubringer gestattet) und ein Linksabbiegeverbot für LKWs in die Affolternstrasse. Der Platz soll nicht zu gross sein und sich über die Jonen-/Affolternstrasse erstrecken. Wünschenswert sind viele Bäume, der Erhalt der Parkplätze vor dem Volg und weitere zirka sieben oberirdische Parkplätze für das Restaurant Post. Moderiert wurde die «Zukunftswerkstatt» von Helene Staub, Beratung

und Coaching. Sie formierte mehrere Arbeitsgruppen und sprach von einem «Werkstattbetrieb». Was ist gut in Ottenbach und am Dorfzentrum? Was verbesserungswürdig? Wie sollen der neue Platz aussehen und die Liegenschaften/Grundstücke genutzt werden? «Ihr seid die Experten» – mit dieser Aufforderung lancierte sie die Veranstaltung. In einer ersten Runde wollte sie die Meinungen zum Dorf generell abholen. Fazit: Die Teilnehmenden zeichneten ein mehrheitlich positives Bild der Gemeinde, brachten aber schon in dieser ersten Runde Wünsche ein, auch zum Thema Dorfplatz. Konkreter wurde es dann bei der ersten konkreten Frage: Was muss auf dem Dorfplatz bleiben? Unter anderem Alterswohnungen, Läden, Bushaltestelle, die Aufwertung des in

Gemeindebesitz befindlichen Restaurants Post, Grünzone, Brunnen, die öV-Verbindungen – das die ersten Resultate von den Tischen. Beim Thema Nutzungen waren die Antworten ähnlich vielfältig. Man wünscht sich mehr Sitzgelegenheiten, mehr Grün, Spielmöglichkeiten auf dem Platz, Schallschutz, einen Pavillon für Veranstaltungen, Stromanschlüsse, die Möglichkeit für Veranstaltungen auf dem Dorfplatz (Spräggele!), Rasenflächen, Sandplatz, Kaffeebar, Märkte, WC und Veloabstellplätze. Dazu soll auch die Bibliothek in die Poststelle (Stockwerkeigentum der Schweizer Post in der Liegenschaft Dorfplatz 2) umziehen. Eindringlich empfohlen wurde auch, das öffentliche Interesse auf die Poststelle zu richten; die Post schliesst bekanntlich Ende August 2018.

Ärztezentrum hat Priorität Auf dem Areal des Restaurants Post besteht die Möglichkeit für den Bau von zwei neuen Gebäuden, eines davon im Bereich der Jonenstrasse. Und dort wünscht man sich in erster Linie ein Gesundheitszentrum, ja sogar, dass dieses Zentrum losgelöst vom Dorfplatzprojekt und vorgezogen realisiert werde. Die Zeit drängt: Die Ärzte der heutigen Praxis an der Affolternstrasse beklagen ein grosses Platzproblem und suchen einen neuen Standort; sie könnten im neuen Gebäude einziehen. Damit könnte ein Wegziehen in eine andere Gemeinde (zum Beispiel nach Obfelden) verhindert werden. Im Gesundheitszentrum sieht man ausser einer Arztpraxis günstige Wohnungen und stilles Gewerbe. Ob das «Engel»-Gebäude, in Pri-

vatbesitz und das Dorfbild prägend, in die Dorfkernplanung einbezogen werden kann, ist noch offen. Im Weiteren sehen viele Tempo 30 als wünschenswert (sogar Tempo 20 wurde genannt), auf der Kantonsstrasse wird dies jedoch vom Kanton nur in Ausnahmefällen bewilligt. Nach den aktuellen Plänen soll nur das Gebäude Dorfplatz 4 abgerissen werden. Man wünscht sich auch einen sehr breiten Zebrastreifen über die Affolternstrasse – alles gekoppelt an die Frage, wie sich der Platz zu einer Gesamtheit umfunktionieren lässt. Berücksichtigt werden muss auch das Gefälle im Dorfplatzbereich. In diesem Zusammenhang kam auch der Vorschlag einer Bachoffenlegung.

Resultate fliessen in Projektstudie Die über 50 Teilnehmenden diskutierten engagiert und offenbarten einen grossen Ideenreichtum. «Ihr liebt euer Dorf», sagte Planer Manuel Peer zum Abschluss und fügte an, dass viele der eingebrachten Ideen und Wünsche bereits Gegenstand von Überlegungen gewesen seien. «Es sind alles brauchbare Resultate», fügte Gaby Noser Fanger bei. Sie werden nun gebündelt und fliessen ein ins Programm für eine Projektstudie. Klar ist auch, dass die Dorfzentrumgestaltung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird – nicht zuletzt, weil die Realisierung der Umfahrung durch Rekurse (derzeit beim Verwaltungsgericht) blockiert ist. Eine Ausführung wird frühestens für das erste Halbjahr 2022 prognostiziert. Auf diesen Zeitpunkt wird auch mit einer Realisierung der Umfahrung gerechnet.

forum

Konstruktiv zusammenarbeiten Zu den Wahlen in Bonstetten. Was wir brauchen, ist ein Gemeinderat, der gewillt ist, miteinander zu arbeiten und Lösungen für die Gemeinde zu finden. Ein Gemeinderat, der ohne Strategien der Ortsparteien zusammengestellt wird. Was wir nicht brauchen, sind Ortsparteien, die nur Lärm machen, um einen der ihren durchzubringen. Was wir auch nicht brauchen, sind Gemeinderäte, die bewiesen haben, dass sie nicht miteinander zusammenarbeiten können, sobald es nicht nach ihren Vorstellungen geht. Die Problematik hatte sich bereits bei der Kampagne zur Wahl des letz-

ten Gemeindepräsidenten abgezeichnet. Nachdem Frank Rutishauser die Wahlen gewonnen hatte, haben sich Intrigen und Anschwärzungen ganz offensichtlich noch zugespitzt. Dass unter solchen Voraussetzungen ein Gemeinderat nicht mehr richtig funktioniert, ist nur logisch. Gerade in der (Wahl-)Niederlage zeigen sich Persönlichkeit und Grösse von Personen. Gemeinderatswahlen sind Persönlichkeitswahlen. Wie schon so oft im «Anzeiger» zu lesen war, braucht es im Gemeinderat einen Neuanfang. Nachdem nun Frank Rutishauser zurückgetreten ist, ist für mich auch ein Claude Wuillemin

nicht mehr wählbar. Nur so können sich die neu gewählten Gemeinderäte unvoreingenommen gegenübertreten. Ich bitte die Verantwortlichen der Ortspartien, diese angestrebte und absolut notwendige Zusammenarbeit des neu zusammengesetzten Gemeinderates zu unterstützen und nicht zu torpedieren. Ich wünsche unserer Gemeinde, dass sie ein gutes «Händchen» hat und die richtigen Leute in den Gemeinderat wählt, damit wieder konstruktiv und effizient zusammengearbeitet werden kann. Heinz Schlüchter, Bonstetten anzeige

Eine neue Lupe für Herrn Fischer Wahlversprechen und die Realität, Leserbrief zu den Wahlen in Affoltern, vom 6. April. Schön, dass Herr Fischer den Leistungsausweis von Gemeinderat Markus Gasser so genau unter die Lupe nimmt. Dumm nur, dass es sich dabei um ein älteres Modell mit erheblichen Verzerrungen handeln muss. Deshalb sah der besorgte Genossenschafter der Wasserversorgung auch nicht, dass unter der Führung von Gemeinderat Markus Gasser zusammen mit dem Genossenschaftsvorstand ein Kompromissvorschlag ausgearbeitet und angenommen wurde. Also wird Herrn Fischer auch weiterhin für 250 Franken pro Jahr Wasser gutgeschrieben. Von «ersatzlos» also keine Spur.

Durch das trübe Glas sah der empörte Herr Fischer auch nicht, dass sich Markus Gasser an der öffentlichen Veranstaltung der EVP zum Thema Vereine als einziger Gemeinderat den kritischen Fragen aus dem Publikum stellte. Und alle, die gut zuhörten, wurden bei dieser Gelegenheit daran erinnert, dass Mehrheitsentscheide in einer Demokratie auch von den Unterlegenen mitgetragen werden müssen. In diesem Falle also auch von Markus Gasser. Und die Moral von der Geschichte? Wer Leistungsausweise unter die Lupe nimmt, sollte dies mit geschliffenen Gläsern tun. Und wem wie der EVP die geltende Gebührenverordnung für Vereine ebenfalls aufstösst, muss eben für andere Mehrheiten im Affoltemer Stadtrat sorgen. Daniel Sommer, EVP Affoltern

Stadtrat oder Schule? Beides! Zu den Stadtratswahlen in Affoltern. Die Stadtratskandidatin Eliane Studer Kilchenmann ist von Beruf Kindergärtnerin und arbeitet bei der Primarschule Affoltern (PSA). Einige Leute haben sich gefragt, ob diese Anstellung mit der Wahl zur Stadträtin vereinbar wäre? Ja sie ist es. Da ja durch die Schaffung der Einheitsgemeinde die Schule nun ein eigenes Ressort im Stadtrat bildet, kann es nur von Vorteil sein, wenn eine Stadträtin in Bildungs- und

Schulfragen ein fundiertes Wissen mitbringt. Sollte wirklich einmal der Fall eintreten, dass ein Geschäft Eliane Studer Kilchenmann persönlich betrifft, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie in den Ausstand tritt. Sie ist sich dessen bewusst. Im Übrigen ist das Schulressort künftig eines von sieben Ressorts. Es gibt also noch mehr als genug Themen bei denen sich Eliane Studer Kilchenmann aktiv einbringen und engagieren kann. Ihrer Wahl steht also nichts im Wege. Wahlteam von SP, EVP und Grünen


forum

Rico Roth als Gemeinderat und Gemeindepräsident Wahlen in Knonau. Seit 2010 wirke ich mit Engagement und Motivation im Gemeinderat Knonau mit. Die Arbeit auf kommunaler und kantonaler Ebene ist mir seit Jahren vertraut. Innerhalb des Gemeinderates bin ich zuständig für Finanzen und Liegenschaften. Ich setze mich für einen ausgeglichenen Gemeindehaushalt sowie einen konstanten Steuerfuss ein. Die Infrastruktur der Gemeinde erachte ich als wichtige Basis für eine zukunftsorientierte Gemeinde. Ich bin in Knonau aufgewachsen und seither der Gemeinde treu geblieben. Mich überzeugt die Wohnqualität und Kultur unserer Gemeinde. Aus diesem Grund bin ich froh, dass auch meine Kinder hier gross werden durften. Die Wandlung des kleinen Bauerndorfs zur urbanen Gemeinde habe ich mit allen Vor- und Nachteilen miterlebt. Es ist mir ein grosses Anliegen, die Qualität unserer Gemeinde zu halten und die Weiterentwicklung von

Knonau aktiv und angemessen begleiten zu können. Mein Netzwerk ist über all die Jahre stetig gewachsen und aufgrund meiner offenen und ehrlichen Art, knüpfe ich ständig neue Kontakte. Gerade die Verwurzelung im Bezirk Affoltern hilft mir, über das Gemeindegebiet hinaus und zukunftsorientiert zu agieren. Meine Ziele als Gemeindepräsident sind: Erfolgreiche Konstituierung des neuen Gemeinderates, Projekt Chamstrasse / Tempo 30 erfolgreich umsetzen, Einwohnerinnen und Einwohner aktiver ins Dorfleben miteinbeziehen, Anliegen der Vereine und der Jugend unterstützen, vernünftiger Service public. Wenn Sie sich jemanden als Gemeindepräsident wünschen, welcher sich aktiv für eine gut funktionierende, lebendige Gemeinde mit hoher Wohnqualität einsetzt, dann freue ich mich über Ihre Wahlstimme! Rico Roth, Knonau

Katrin Röthlisberger wählen Wahlen in Wettswil. Mit Freude durfte ich erfahren, dass Katrin Röthlisberger für das Gemeindepräsidium in Wettswil kandidiert. Ich kenne Katrin seit vielen Jahren. Durch ihr Engagement und ihre Zuverlässigkeit war das Zusammenarbeiten immer sehr positiv. Sie ist zielorientiert und das Gemeinwohl ist ihr wichtig. Wie die Arbeit im Gemeinderat funktioniert, hat Katrin in den vergangenen Jahren gelernt und erlebt. Bei verschiedenen, auch längeren Abwe-

senheiten des Gemeindepräsidenten hat sie diesen als Vize-Präsidentin engagiert vertreten und dabei erfahren, welchen Aufwand und welche Pflichten dieses Amt beinhaltet. Ich bin überzeugt, Katrin Röthlisberger wird eine gute Gemeindepräsidentin werden, wird sich weiterhin kompetent für das Gemeindewohl engagieren und hat auch die nötige Zeit dafür. Am 15. April Katrin Röthlisberger als Gemeindepräsidentin zu wählen ist eine gute Wahl! Heidi Bertschi, Wettswil am Albis

Ostern versüsst Wahlen in Wettswil. Am Ostersamstag waren der SVP-Parteipräsident Marc Bochsler und die Gemeinderatskandidatin Miriam Fischer Wolf bei der Bäckerei Haas mit einer Standaktion präsent. Trotz Kälte und Wind kam es zu vielen Begegnungen und interessanten Gesprächen mit liebenswerten Menschen. Marc Bochsler spielte als Jugendlicher intensiv Tennis bis zu R4. Eine Bewohnerin kam bei der gemeinsamen Leidenschaft für das Tennisspielen fast nicht mehr aus dem Schwärmen raus. Der Tennisclub geniesst einen hohen Stellenwert im Dorf. Die aktive Spielerin und Nachwuchstrainerin verköstigte dabei die beiden mit Erdbeertörtchen. Auch die

Bäckerei Haas war ein hervorragender Gastgeber und hat die beiden mit Kaffee und frischem Zopf aus dem Ofen liebevoll umsorgt. Die beiden verteilten fleissig kleine Osterhasen an die Bewohner nebst den Gesprächen. Zudem hat die Bäckerei Haas speziell für Ostern noch einen Wettbewerb lanciert, bei welchem ein 10-jähriger Junge einen fast meterhohen Osterhasen gewonnen hat. Es ging dabei um das Schätzen des Gewichts. Mit der Familie im Gepäck kam der Junge mit funkelnden Augen den Osterhasen abholen. Ein wunderbarer Ostersamstag für alle Beteiligten. Miriam Fischer Wolf, SVP-Vizepräsidentin, Gemeinderatskandidatin, Wettswil

Bitte etwas mehr Realitätspolitik Täuschung der Wähler, Leserbrief zu den Wahlen in Stallikon, «Anzeiger» vom 4. April. Herr Beat Zbinden informiert die Einwohner von Stallikon, dass er bei den Gemeinderatswahlen keine Kandidaten als wählbar erachtet, «die das Pensionierungsalter in der Legislaturperiode erreichen oder längst überschritten haben». Leider erfüllen nur zwei der acht Kandidaten seine Anforderung. Nichts gegen Idealismus, aber in

Stallikon sollte auch Beat Zbinden froh sein, dass einige ältere Einwohner zu kandidieren bereit sind. Sonst hätte Stallikon keine Aussicht auf einen funktionsfähigen Gemeinderat. Und ohne die Kandidaturen von Chris Nokes und Ingrid Spiess hätte es gar keine Erneuerungswahl für den Gemeinderat gegeben. Ich bitte etwas mehr Realitätspolitik walten zu lassen. Lutz Eichelkraut, Stallikon

Ende der Diskussion Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» mit diesen Beiträgen die Diskussion zu den Wahlen vom 15. April ab. Zuschriften zu anderen Themen sind nach wie vor willkommen. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefon-

nummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Jahreskonzert

Meistertitel

Country Abend des Musikvereins in Mettmenstetten begeistert das Publikum. > Seite 19

Damen 3 von Volley S9 verteidigt den Titel der Zürcher Plauschmeisterschaft. > Seite 20

Dienstag, 10. April 2018

-

11

Kehrtwende Der FC Affoltern holt sich gegen Wädenswil den ersten Sieg in der Rückrunde. > Seite 21

Beste Qualität für erholsamen Schlaf Die Albis Bettwarenfabrik in Affoltern lädt zum Bettwaren-Spezialverkauf Die Albis Bettwarenfabrik in Affoltern beliefert Grossverteiler und den Fachhandel. Vom 14. bis 28. April findet im Fabrikladen ein Bettwaren-Spezialverkauf statt. Die produzierende Industrie ist rar geworden in Affoltern. Umso erfreulicher, dass sich die Albis Bettwaren seit Jahrzehnten erfolgreich behauptet – seit 1980 am jetzigen Standort, damals noch am Rande der Gemeinde im Grünen, heute am Autobahnanschluss und neben dem neuen HornbachMarkt. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Gab es vor 20 Jahren noch sieben Bettwarenfabriken in der Schweiz, sind es heute nur noch deren drei, die sich mit Qualität und Kreativität gegen ausländische Massenproduktion behaupten. So hat die Albis, als im Wärmesommer 2003 der Bettwarenverkauf fast vollständig einbrach, ihre Produktepalette um Heimtextilien erweitert. 32 Mitarbeitende beschäftigt das Familienunternehmen in Affoltern. Den Grund für die Standortwahl im Knonauer Amt sieht Albis-Geschäftsführer Peter Vögelin in der regionalen Tradition der Textilindustrie: «Früher waren hier viele Seidenwebereien», sagt er und erinnert an die grossen Fabriken in Affoltern, Hausen und Obfel-

ohne dass sich die Hitze staut. Trotzdem denkt man erst ans Duvet, wenn man friert oder es nicht mehr so angenehm riecht. Vielen fehlt das Bewusstsein, dass sie mit einem hochwertigen Duvet besser schlafen würden.

Olympiasiegerin in Affoltern

«Albis ist ein grosser Player im Bereich Daunen und Federn», sagt Geschäftsführer Peter Vögelin stolz. (Bild Thomas Stöckli) den. Entsprechend fand man hier qualifizierte Näherinnen – zumindest in der Anfangszeit. Später mussten die Näharbeiten ausgelagert werden, erst ins Toggenburg, dann nach Ungarn. «Heute lassen wir viel in Fernost konfektionieren», so Vögelin.

Höhere Hygienestandards Die wichtigsten Arbeitsschritte für die Qualität passieren jedoch immer noch

in Affoltern: Daunen und Federn werden hier gewaschen, wo die Hygienestandards viel höher sind, dann veredelt, sortiert und aufs Gramm genau abgefüllt. «Albis ist ein grosser Player im Bereich Daunen und Federn», so Vögelin stolz. Das Familienunternehmen ist Mitgründer und Mitglied des Verbands der Schweizer Bettwarenfabriken und konnte bereits als erster Bettwarenhersteller Europas beide ISO-Zertifikate für Qualität und Um-

welt entgegennehmen. Seit 1985 verarbeitet die Albis Bettwaren AG ausschliesslich Daunen und Federn von Enten und Gänsen, die im Freien zur Fleischgewinnung gehalten und erst nach dem Schlachten gerupft werden. Das Duvet mit natürlichen Daunen nimmt während des Schlafs die abgegebene Körperfeuchtigkeit (bis zu einem halben Liter Flüssigkeit) auf und gibt sie beim Auslüften am Morgen wieder ab. Es hält die Wärme im Bett konstant,

Das vielseitige Albis-Sortiment findet sich bei den einschlägigen Grossverteilern – hauptsächlich als Eigenmarke – oder bei der Finetra AG in Affoltern unter der Marke albis. Und natürlich am Bettwaren-Spezialverkauf vom 14. bis 28. April. «Durch diesen zeitlich begrenzen Spezialverkauf möchten wir die Konsumenten auf die Wichtigkeit der Qualität für den erholsamen Schlaf aufmerksam machen», so Peter Vögelin. Geboten werden attraktive Preise und einmalige Rabatte – sowie gratis Kaffee und Snacks. Höhepunkt wird am 20. April der Besuch von Olympiasiegerin Michelle Gysin sein, die selber auf Albis-Bettwaren vertraut – und ihren Fans in Affoltern Autogramme verteilt. (tst.) Spezialverkauf Bettwaren vom 14. bis 28. April, Alte Obfelderstrasse 69 in Affoltern. Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr. Autogrammstunde mit Olympiasiegerin Michelle Gisin am Freitag, 20. April, von 14 bis 16 Uhr. www.albis.ch.

Bike-Abenteuer am Horn von Afrika Der Countdown läuft…

Bike Adventure Tours, Affoltern, führt nach Äthiopien

Totalausverkauf bei «Pianezzi Leuchten»

Äthiopien gilt als Geheimtipp unter entdeckungsfreudigen Reisenden. Neu bietet Bike Adventure Tours, Affoltern, eine authentische Bikereise im Norden Äthiopiens an.

«Jetzt muss alles raus!» Eveline und Martin Lüscher sind endgültig in den letzten Tagen ihres mit Herzblut geführten Betriebes angelangt. Der Totalausverkauf läuft noch bis 28. April, Ende Mai erfolgt die Schlüsselübergabe.

Das Land, das als Wiege der Menschheit gilt, gehört zu den ältesten Zivilisationen der Welt und ist reich an Geschichte. Nicht nur Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten, sondern auch Bikerinnen und Biker, denen das bergige Land in Ostafrika spannende Strecken und atemberaubende Panorama-Trails bietet. Die 14-tägige Bikereise startet in der Hauptstadt Addis Abeba und führt zunächst zu den Felsenkirchen von Lalibela und der gut erhaltenen Festungsanlage von Gondar. Es folgen grandiose Bike-Etappen durch den Simien-Nationalpark. Die Stars der heimischen Tierarten sind hier zweifelsohne die Blutbrustpaviane (Dscheladas). Es gibt genügend Zeit, die Tiere aus nächster Nähe beim Fressen, Herumtollen und Lausen zu beobachten.

wo die Bikerinnen und Biker in eine der mächtigsten Kulturen vergangener Zeiten eintauchen. Unterwegs gibt es stets herzliche Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, die der Gruppe interessante Einblicke in ihr traditionsreiches Leben gewährt. Dieses Bike-Abenteuer wird von einem ÄthiopienExperten begleitet, der sein Wissen über die kontrastreichen Naturräume, die über 3000 Jahre alte Geschichte und die Äthiopien ist ein Geheimtipp für Bike-Abenteurer. (Bild zvg.) gelebten Traditionen mit den ReiKurvenreiche Gebirgsstrassen führen senden teilt. Highlights sind etwa die in die legendäre Königsstadt Aksum, Felsenkirchen von Lalibela, die Festungsstadt Fasil Ghebbi, Gondar, die ehemalige Königsstadt Aksum oder die Felsenkirchen in Gheralta, aber auch die Panorama-Trails im äthiopischen Hochland, der Simien-NationalTestfahrten. Um 11 Uhr sowie um 13 park und die endemische Tierwelt mit Uhr lässt sich zudem die Flyer-ManuBlutbrustpavianen, Lämmergeiern und faktur besichtigen. (map.) Steinböcken. (pd.)

E-Bike-Schnuppertag im Emmental Bike Adventure Tours lädt am Samstag, 14. April, ab 9 Uhr zum kostenlosen E-Bike-Schnuppertag nach Huttwil an den Hauptsitz von E-Bike-Pionier Flyer. Um 10, 12 und 14 Uhr geht es auf geführte E-Bike-

Anmelden:bike-adventure-tours.ch/ueberuns/e-bike-schnuppertag.

Infos unter www.bike-adventure-tours.ch/ bikereisen/aethiopien/.

«Bis Ende April müssen wir alles verkauft, verschenkt oder verschrottet haben», teilen die beiden mit. Nebst dem Sortiment von Lampen sind auch grosse Gestelle für Lager und Büro, diverse Bürotische und -stühle, grosse Arbeitstische und so einiges, was sich in einem aktiven Betriebsalltag angesammelt hat, zu haben. Jeder Interessierte soll sich nicht nur umsehen, sondern auch mit den beiden reden – denn die Geschäftsinhaber haben sich vorgenommen, möglichst wenig wegzuwerfen. «Es ist doch sehr schade, gute und brauchbare Ware zu entsorgen», meint Martin Lüscher. «Wir lassen gerne mit uns verhandeln oder uns erzählen, wie die einzelnen Sachen weiterverwendet werden. So fällt uns das Ganze etwas weniger schwer».

Pianezzi Leuchten GmbH endgültig Geschichte. Martin und Eveline Lüscher schauen trotzdem neugierig und voller Tatendrang vorwärts: «Das Geschäftsleben hat uns gelehrt; nicht Trübsal zu blasen, sondern die Herausforderung packen und uns nach neuen Tätigkeiten umzusehen. Wir sind noch lange nicht zu alt, um aufzuhören», meint Evelyne Lüscher bei einer Nachfrage. Die Lebensfreude in ihrer Stimme und die blitzenden Augen lassen keinen Zweifel daran. (sci) Totalausverkauf bis 28. April, Bachstrasse 25, Obfelden, Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, Samstag, 10 bis 13 Uhr.

Schlüsselabgabe Ende Mai Nach dem Totalausverkauf Ende April werden die letzten Rückbau- und Auszugsarbeiten erledigt. Gegen Ende Mai werden die Schlüssel für den Betrieb zurückgegeben. Dann ist die Firma

Viel zu schade, um sie wegzuwerfen: Viele Wohnraumleuchten sind zu Spottpreisen zu haben. (Bild zvg.)


Gewerbe

Dienstag, 10. April 2018

Ein Strassenfest für jeden Geschmack

Meditation und Achtsamkeit Am 5. Mai starten die Frühlingskurse in Meditation und Achtsamkeit nach der Tradition des Zen-Meisters Thich-Nhat-Hanh, im Yogazentrum am Weiher in Zwillikon.

Mit Velobörse, «Velodoc» und einem Markt aus dem Kofferraum Am Samstag, 14. April, findet wieder eine Velobörse der Voba an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern statt. Nebst diesem beliebten Anziehungspunkt wird René Stettler mit seiner «2-RadWerkstatt» vertreten sein. Ausserdem gibt es zum ersten Mal einen Kofferraum-Markt. René Stettler stellt nebst neuen, individuell angepassten Fahrrädern auch die Werkstatt für Ausbau und Reparatur liebgewonnener Velos vor. Als neue Attraktion findet an der Oberen Bahnhofstrasse erstmals ein Kofferraum-Markt statt. Über 20 Anbieter von unterschiedlichen Produkten präsentieren sich und ihre Ware.

Neue Besitzer für alte Velos Fristet ein altes Zweirad schon länger ein Dasein in der Garage oder im Keller? War gar der Gedanke da, es zu entsorgen? Ist es aber noch fahrtüchtig und strassentauglich? Am nächsten Samstag gibt es eine Chance, dem Drahtesel einen neuen Besitzer zu suchen. Ab 8 Uhr morgens nimmt die Crew der Voba die Velos entgegen. Der Eigentümer muss sich bloss einen Preis ausdenken, den er noch erzielen will mit seinem Fahrrad. Für Umtriebe und Aufwand muss er nur fünf Franken abgeben, sein Fahrzeug stehen lassen und hoffen, dass es einem Käufer gefällt. Dieser kann es für den angeschrieben Preis erwerben und ist so

Achtsamkeit ist der Kern der buddhistischen Praxis und bedeutet die Fähigkeit, das, was in sich selber und rund um einen geschieht, zu erkennen. Im alltäglichen Leben kreisen die Gedanken oft um Erinnerungen an die Vergangenheit oder um Sorgen in der Zukunft. Der Körper ist hier, aber der Geist ist abwesend.

Uralte Methoden

Velobörse im Frühling in Affoltern – erster Publikumsmagnet in Affolterns Begegnungszone. (Bild Susanne Crimi) stolzer neuer Halter eines gebrauchten Velos. Ab 15 Uhr am Nachmittag kann der nun ehemalige Besitzer seinen Batzen abholen, die Voba behält vom Verkaufspreis lediglich zehn Prozent für sich zurück. Für alte und neue Velo-Eigentümer ein minimaler Aufwand für einen maximalen Gewinn, sei es nun durch die Freude über ein «neues» Velo oder über den gewonnenen Platz im Estrich, im Keller oder in der Garage und den Batzen, der dabei herausgeschaut hat.

«Velodoc 2Rad-Werkstatt» aus Obfelden Zu den Secondhand-Velos der Voba bietet René Stettler aus Obfelden mit seinem Geschäft einen Kontrapunkt.

Für diverse Marken kann er mit Beratung und Verkauf aufwarten, ob ganze Fahrräder, E-Bikes oder Rahmen für individuelle Aufbauten und Elektrifizierung, dem passionierten Biker stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Für fast alle Zweiräder steht eine bestens eingerichtete Velo-Werkstatt zur Verfügung. An der Velobörse stellt sich Stettler mit einem Stand den interessierten Besuchern vor und erzählt über seine Tätigkeiten.

Sehenswertes, Altes, und Neues – einmal anders angeboten Dem Aufruf der Voba zu dieser anderen Art «Märt» sind über 20 interessierte Personen gefolgt. Nun kann am Samstag, 14. April, an der Oberen

Bereits der dritte Mazda der Garage Rüegg in Hausen Beat Böni ist mit Auto und Markenvertretung bisher gut gefahren

«Die Technik eines Fahrschulfahrzeugs ist nicht ohne», erklärt Nadine Rüegg, die inzwischen seit zehn Jahren im elterlichen Familienbetrieb mitarbeitet. «Auf der Beifahrerseite müssen die gleichen Pedalen eingebaut werden, wie auf der Fahrerseite, damit der Fahrlehrer bei Bedarf bremsen, auskuppeln oder Gas geben kann.» Böni

Meditation, Achtsamkeit, gewahr sein im alltäglichen Tun und die Methode des bewussten Atmens sind uralte Methoden, die sich bis zur heutigen Zeit immer noch bewähren. Die Praxis der Stille und des Atmens kann dem modernen Menschen von heute helfen, in seine Mitte zu kommen, Stress abzubauen, alte Laster loszulassen und Heilung zu finden. Die Kursstunde beinhaltet stilles Sitzen, Gehmeditation, achtsame Bewegungsübungen, Vorlesung, Anregungen und Inspirationen für die Anwendung im Alltag. (pd.) Einführungs- und Schnupperkurs Frühling: Samstag, 5. Mai, oder Sonntag, 6. Mai, von 9 bis 12 Uhr (anmelden bis 26. April). Herbst: Samstag, 8. September, oder Sonntag, 10. September. von 9 bis 12 Uhr, (anmelden bis 30. August). Wochenkurs: Mittwochabend, Donnerstagmorgen und Freitagmorgen. Alle Daten der Frühlings- und Herbsttrimester sind auf der Website ersichtlich. Ort: ergoveda – praxis in achtsamkeit, Alte Affolterstrasse 2, Zwillikon (Yogazentrum am Weiher).

Samstag, 14. April, 8 bis 16 Uhr, Obere Bahnhof-

Leitung: Anitya Lien, Anmeldung und Infos:

strasse, Affoltern.

www.ergoveda.ch oder 079 266 34 65.

Gute Arbeit beginnt im Herzen

Bei Body and Feet in Mettmenstetten

Seit bald drei Jahren betreibt Lorena Gambarara in Mettmenstetten ihre eigene Praxis für Fusspflege, Wellnessmassagen und kosmetische Behandlungen. «Es macht mir viel Freude, Kunden durch meine berufliche Passion zufriedenzustellen und diese täg-

................................................... von martin platter

Interessante Technik – rare Mechaniker

Bahnhofstrasse direkt aus diversen Auto-Kofferräumen und einem VeloAnhänger viel Unterschiedliches bestaunt und erworben werden. Von Spielsachen, auch zum Teil aus zweiter Hand, über Gefilztes, Gewobenes, Genähtes, Gebackenes und sonst viel Dekorativem gibt es auch Kleinmöbel, Kunsthandwerk und selbstgemachte Liköre im «Car-Boot»-Angebot. Einem erfolgreichen ersten kleinen Strassenfest dieses Jahres an der Oberen Bahnhofstrasse steht nichts im Weg. Ob neues-altes Velo oder Markt-Feeling, eine erste Grillwurst bei «Toni’s Wursttand»; für jeden Geschmack dürfte etwas zu entdecken sein. (sci)

Lorena Gambarara bietet in ihrer Praxis Fusspflege, Wellnessmassagen und kosmetische Behandlungen an. Neuerdings verwöhnt sie ihre Kundinnen und Kunden auch mit Fussreflexzonenmassagen. Ausserdem hat sie passend auf den Frühling French Nails mit Gel Lack im Angebot.

Rund 40 000 Autokilometer legt der Hauptiker Fahrlehrer Beat Böni jedes Jahr auf seinen Schulfahrten zurück. Da rechnet sich ein sparsames, sicheres und zuverlässiges Auto. Bereits zum dritten Mal hat sich Böni deshalb für einen Mazda der Garage Rüegg entschieden.

Schnittig sieht er aus, der neue Mazda CX3 Revolution mit Vierradantrieb und sparsamem 1,5-Liter-Dieselmotor. Fahrlehrer Beat Böni strahlt mit Verkäuferin Nadine Rüegg und der schnittigen Limousine um die Wette. Am letzten Donnerstagmorgen war es wieder so weit: Alle drei Jahre ersetzt Böni sein Fahrschulfahrzeug. Er hat sich bereits das dritte Mal für einen roten Mazda der Garage Rüegg entschieden. «Ich bin bisher stets gut gefahren – mit dem Auto und dem Service», betont der Hauptiker, der seit 2010 «Fahrlehrer aus Leidenschaft» ist.

13

lich neu zu erleben», erklärt Lorena Gambarara. In ihrer Praxis sind sowohl wiederkehrende wie auch neue Kunden herzlich willkommen.

Neu auch Fussreflexzonenmassagen Im Dezember 2017 hat Lorena Gambarara die Ausbildung zur diplomierten Fussreflexzonenmasseurin bestanden. Gerne möchte sie nun ihren Kundinnen und Kunden zeigen, was sie gelernt hat. Sie weiss: «Durch sanften Druck auf diese Reflexzonen werden die zugehörigen Körperregionen aktiviert und deren Selbstheilungskräfte mobilisiert. Diese Art von Massage wirkt sich positiv auf den ganzen Organismus aus, ist durchblutungsfördernd, entspannend, Blockaden lösend und regt die Selbstheilungskräfte an.»

Für den perfekten Frühlings-Look Der Frühling steht vor der Tür, wer will da nicht seine schönen Beine und Füsse zeigen? Bei Lorena Gambarara stehen die Kunden im Zentrum. Sie bietet neuerdings auch French Nails mit Gel Lack an. French Pedicure Modellage geben den Fussnägeln einen sauberen, natürlichen und frischen Look und halten bis zu acht Wochen an. Jetzt bei Lorena Gambarara noch schnell die Beine und Achseln mit Warmwachs enthaaren lassen, und schon können die Frühlingsferien beginnen! (pd.)

Fahrlehrer Beat Böni nimmt einen neuen Mazda CX3 Revolution 4WD von Verkaufsleiterin Nadine Rüegg von der Garage Rüegg in Hausen entgegen. (Bild Martin Platter)

ergänzt: «Dazu kommt ein zweiter Tacho mit Headup-Display, der mir die Geschwindigkeit auf die Windschutzscheibe projiziert, da ich den Tacho auf der Fahrerseite nicht sehe.» Die technischen Änderungen, die rund 3000 Franken Aufpreis kosten, müssen vorgeführt und im Fahrzeugausweis eingetragen werden. Rüegg sagt: «Eigentlich ein hochinteressanter Job. Dennoch suchen wir schon seit geraumer Zeit dringend einen Automechaniker oder Autoanalytiker.»

Wichtige Vorschrift bei privaten Schulfahrten Dann erwähnt Böni noch eine weitere wichtige Vorschrift bei privaten Schulfahrten mit normalen Autos, die viele nicht kennen. Der Beifahrer muss die Handbremse bedienen können, um im Notfall zu bremsen. Sitzt die Handbremse jedoch links vom Fahrer, wird im Fussraum per Pedal oder sogar automatisch betätigt, dann dürfen in diesem Fahrzeug keine Fahrschüler ans Steuer.

Lorena Gambarara. (Bild zvg.)

Weitere Informationen, Angebot und Preise unter: www.body-and-feet.ch oder Tel. 079 612 67 43.


GROSSES kommt nach Affoltern am Albis.


Veranstaltungen

Dienstag, 10. April 2018

Von Laien zu Musikern innert weniger Monate Abschlusskonzert der Bläserklasse für Erwachsene im Säuliamt Ohne musikalische Vorkenntnisse innerhalb von nur zwei Jahren ein Instrument in einem Orchester erlernen: Ist das überhaupt möglich? Am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr, lädt die Bläserklasse zu einer Matinée in den Gemeindesaal Bonstetten ein. Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde von den Ämtler Musikvereinen das mutige Projekt «Bläserklasse für Erwachsene im Säuliamt» ins Leben gerufen. Das Projekt bot die Möglichkeit, innerhalb eines Orchesters ein Blasinstrument zu erlernen. Aufgrund des grossen Interesses startete die Bläserklasse 2016 mit beinahe 50 Interessierten, die in zwei Klassen aufgeteilt wurden. Während die Fortgeschrittenen ihre Ausbildung bereits nach einem Jahr erfolgreich beendeten, lief für die zweite Gruppe der Kurs während zweier Jahre. Heute beherrschen die Teilnehmenden nicht nur den Umgang mit ihrem Instrument, sondern auch das Notenlesen, das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten und die Interpretation der

unterschiedlichen Musikstile. Diese sehr beeindruckende Leistung verlangte auch einigen persönlichen Einsatz, und ohne das Üben zu Hause ging es natürlich nicht. Aber das gemeinsame Musizieren in den wöchentlichen Proben unter der ebenso professionellen wie herzlichen musikalischen Leitung machte allen Beteiligten grossen Spass und motivierte immer zum Weitermachen. Besonders erfreulich ist auch, dass die meisten der neuen Musikerinnen und Musiker nach Projektende den Einstieg in einen Musikverein der Region planen. Damit werden sie

nicht nur ihre musikalischen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch die Vereine bereichern. Am 15. April lädt die Bläserklasse zu einer Matinée in den Gemeindesaal Bonstetten ein. Die Konzertbesucher dürfen sich auf ein unterhaltsames und modernes Programm freuen, bei dem das Orchester sein Können unter Beweis stellt. Anschliessend darf der erfolgreiche Abschluss des Projekts bei einem Apéro noch gefeiert werden. (pd.) Abschlusskonzert «BläSt», Sonntag, 15. April, 11 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4, Bonstetten.

Rettungshelfer, Raumpfleger, Richter

Fachreferat über Robotik in Knonau Am Mittwoch, 18. April, ist Dr. Andreas Breitenmoser im Pfarrhaus Knonau zu Gast. Er wird ein Fachreferat über das Thema Robotik halten. Anschliessend gibt es eine Diskussionsrunde mit Apéro. Wir alle kennen Roboter aus Büchern und Filmen, als Spielzeuge, Staubsauger oder Rasenmäher. Industrieroboter sind aus den automatisierten Produktionsprozessen der Industrie nicht mehr wegzudenken. Aber Roboter werden auch immer mehr zu einem festen Bestandteil unseres Alltags. Sie versprechen uns zu helfen, sind unsere Begleiter und treffen Entscheidungen – für oder gegen uns.

In den letzten Jahren machen Roboter regelmässig Schlagzeilen

Die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 16 haben innert einem bzw. zwei Jahren ein Blasinstrument erlernt. (Bild zvg.)

Listen, pray, eat

Was macht eigentlich einen Roboter aus? Was ist Robotik heute? Wohin geht die Zukunft? Und wollen wir das? Für dieses Thema konnte Dr. Andreas Breitenmoser gewonnen werden. Er ist in Knonau aufgewachsen. Er ist ein ausgewiesener Experte und hat auf dem Gebiet der mobilen Robotik und Mehrrobotersysteme an der ETH doktoriert. Er forschte zusam-

Roboter werden immer mehr zu Helfern des Alltags. (Bild zvg.) men mit DisneyResearch, und weitere Forschungsaufenthalte brachten ihn ans MIT in Boston, an die EPFL in Lausanne und die USC in Los Angeles. (pd.) Fachreferat mit anschliessender Diskussion am Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr (Apéro ab 19 Uhr), Pfarrhaus Knonau, Oberdorfstrasse 2. Eintritt 30 Franken, Anmelden erwünscht bis 15. April an MaennerSacheKnonau@gmx.ch oder Telefon 044 767 07 32. Infos: www.maennersacheknonau. blogspot.ch.

Mit Willenskraft und Präzision

Samstagsbrunch in Affoltern

Evelyne Binsack liest am 12. April in der Bibliothek Bonstetten

Der nächste «Body and Soul»Brunch findet am Samstag, 14. April, um 10.30 Uhr in der evangelisch-methodistischen Kirche Affoltern statt. Um Voranmeldung wird gebeten.

Die bekannte Bergsteigerin, Helikopterpilotin und ExtremSportlerin Evelyne Binsack ist unterwegs auf Lesetour. Am Donnerstag, 12. April, um 19.30 Uhr macht sie Halt in der Bibliothek Bonstetten.

Der «Body and Soul»-Brunch, welcher bereits im Jahr 2016 ins Leben gerufen wurde, findet alle zwei Monate, jeweils samstagmorgens, in der evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), in Affoltern statt. Der Anlass «Body and Soul»-Brunch ist ökumenisch und möchte dem Bedürfnis nach Nahrung für Körper und Seele der Englisch sprechenden Bevölkerung in der Region nachkommen. Willkommen sind alle, die sich gerne miteinander über Themen des Glaubens austauschen möchten. Der Brunch bietet Neuzuzügern die Möglichkeit, sich heimisch und willkommen zu fühlen. Es wird jeweils ein Gastreferent eingeladen, der zu einem Thema referiert und im Anschluss Fragen aus dem Publikum beantwortet. Anschliessend sind alle Anwesenden zum Brunch eingeladen. Der Anlass ist kostenlos, ein freiwilliger finanzieller Beitrag ist jedoch willkommen. Während des Essens bietet sich die Gelegenheit, das aufgeworfene Thema mit seinen Tischnachbarn zu diskutieren, Ideen zu teilen und neue Freunde zu gewinnen! Der nächste «Body and Soul»Brunch findet am Samstag, 14. April, um 10.30 Uhr statt. Die spezielle Gastrednerin: Catherine McMillan, Pfarrerin der evangelisch-reformierten

anzeige

Evelyne Binsack stellt ihr neues Buch «Grenzgängerin, ein Leben für drei Pole», geschrieben zusammen mit der Autorin Doris Büchel, vor. Als erste Schweizerin bestieg Evelyne Binsack im Jahr 2001 den Mount Everest, den höchsten Punkt der Welt. 484 Tage war sie unterwegs mit dem Velo, zu Fuss, mit den Skiern und dem Schlit-

Catherine McMillan. (Bild zvg.) Kirche in Dübendorf. Sie ist Botschafterin für das 500-Jahr-Gedenken der Reformation und eine regelmässige Sprecherin bei SRF 1 (Wort zum Sonntag). Als Thema hat sie «Women of the Reformation» gewählt. Wer waren diese Frauen der Reformation? Ihre Stimmen wurden unterdrückt, ihre Briefe sind verloren gegangen und die Geschichte ignorierte sie. Aber jetzt werden sie wieder entdeckt. Die erstaunlichen Zeugnisse, der biblische Einblick, der Mut und das Mitgefühl dieser Frauen können dazu anspornen, die heutigen Herausforderungen zu meistern. Catherine McMillan freut sich, das Leben und die Gedanken zweier solcher Frauen an ihr Publikum weiterzugeben und ist gespannt, wie Frauen und Männer unterschiedlicher Nationalität und unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften 500 Jahre später darauf reagieren. «Body and Soul» lädt alle Englisch sprechenden Personen herzlich zu diesem speziellen Anlass ein! (pd.) Anmeldungen bis spätestens 12. April an Christine Xavier: christine.xavier@bluewin.ch, Telefon 076 413 10 17. Weitere Infos: www.emkaffoltern.ch/event-category/bodyandsoul.

15

ten bis zu ihrer Ankunft 2007 am südlichsten Punkt der Erde. Nachdem es ihr gelungen war, sich nochmals zu motivieren, ging auch ihr lang ersehnter Traum in Erfüllung: Aus eigener Muskelkraft erreichte sie 2017 Evelyne Binsack. den Nordpol. (Bild zvg.) Evelyne Binsack gelingt es immer wieder, neue Herausforderungen anzunehmen, dank mentaler Stärke, fokussierter Willenskraft

und präziser Vorbereitung erreicht sie das vorgenommene Ziel. Dabei setzt sie sich enormen körperlichen Strapazen und extremen klimatischen Bedingungen aus. Eine Aussage von ihr lautet: «Aufbrechen ist immer das Schwierigste. Es bedeutet völliges Loslassen von Sicherheit und Komfort». Das Bibliotheksteam freut sich, Evelyne Binsack als Gast willkommen zu heissen. Der Vorverkauf findet ab 5. März in der Bibliothek statt. Der Eintritt kostet 15 Franken. Reservierte Billette müssen bis 19 Uhr abgeholt werden. (pd.) Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr, Bibliothek Bonstetten. Eintritt: 15 Franken.

Bittersüsse Schokolade

Kino Kafimüli Stallikon präsentiert ein mexikanisches Filmdrama Das Filmdrama mit dem Originaltitel «Como agua para chocolate» des mexikanischen Regisseurs Alfonso Arau basiert auf dem gleichnamigen Roman der Autorin Laura Esquivel. Am Freitag, 13. April, wird der Film im Kino Kafimüli Stallikon gezeigt. Er läuft auf Spanisch, mit deutschen Untertiteln. Im Film geht um die unglückliche Liebe von Tita und Pedro. Diese dürfen nicht heiraten, weil Elena, die Mutter, entschieden hat, dass Tita, die jüngste der drei Töchter, sie im Alter pflegen soll. Um seiner Geliebten trotzdem nahe zu sein, heiratet Pedro Rosaura, Titas ältere Schwester. Da Tita die Köchin des Hauses ist, soll sie das Hochzeitsessen für das Hochzeitspaar zubereiten. Als sie die Hochzeitstorte bäckt, muss sie weinen, mit dem Ergebnis, dass beim Essen alle Gäste in melancholische Erinnerungen ihres Lebens verfallen. Dabei wird Tita bewusst, dass sie mit ihrem Essen die Gefühle anderer beeinflussen und auf diesem Weg ihre

lebt. Die Folge ist ein schwieriges Verhältnis zwischen den beiden Schwestern, das sich erst etwas entspannt, als Tita nach dem Tod ihrer Mutter den amerikanischen Arzt John heiratet. Ihre grosse Liebe ist und bleibt aber Pedro... Eine wunderbar erzählte Liebesgeschichte aus der Zeit der mexikanischen Revolution, romantisch, dramatisch, kulinarisch und mit viel bittersüsser Schokolade! Der Film kam im April 1992 international in die Kinos, war ein grosser Publikumserfolg und wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Regie und Produktion: Alfonso Arau, Musik: Leo Brouwer. (pd.) Freitag, 13. April, Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus) Stallikon. Türöffnung: 19.30 Uhr, Filmbeginn 20.15 Uhr

Der Film «Bittersüsse Schokolade» handelt von der unglücklichen Liebe von Tita und Pedro. (Bild zvg.) unerfüllte Liebe zu Pedro ausdrücken kann. Nach der Hochzeit ihrer Schwester verbleibt Tita im Haus ihrer Mutter, in dem auch das junge Paar

(Sp/D, Dauer ca. 110 Minuten). Verkauf von Getränken, Gelati, Hotdogs, Snacks, Eintritt frei (Kollekte zur Deckung der Unkosten), Keine Reservierung, beschränkte Platzzahl. www.kafimueli.com. Die nächsten Filme im Kino Kafimüli: 8. Juni: «Zorbas the Greek», 21. September : «Mon Oncle», 30. November: «Tanz der Vampire».


Medienberater, Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

Daniel und Paul Ammann

Hier

... befindet sich ein schönes Plätzchen für Ihr Inserat.

Beratung /Auskünfte: Kaspar Köchli Ihr Partner für a kaspar.koechli@azmedien.ch Tel. 058 200 57 14 Mobile 079 682 37 61

OBERDORFSTRASSE 2 8910 AFFOLTERN TELEFON 044 761 13 80 www.innenausbau-affoltern.ch


Veranstaltungen

Gigi Moto - «Local Heroes»

Konzert im Pöschtli Aeugstertal Am Donnerstag, 19. April, treten im «Pöschtli» Aeugstertal Gigi Moto und JeanPierre von Dach auf.

50 Jahre Kindergarten Bifang Am 14. April treffen sich alle, die zum Kindergarten Bifang eine persönliche Beziehung haben, zu einem Jubiläumsfest.

Kalligrafische Reflexionen

«wort und spur» im Kloster Kappel

Seit fünf Jahren arbeiten dutzende Schreibkünstlerinnen und Schreibkünstler im Kloster Kappel ehrenamtlich an der kalligrafischen Abschrift der Zürcher Bibel. Über 1000 Seiten sind bereits geschrieben; das Neue Testament ist schon seit einiger Zeit abgeschlossen und kunstvoll gebunden. Die Schreibtradition der mittelalterlichen Klöster und das reformatorische «sola scriptura» (allein die Schrift) verbinden sich so zu einem eindrucksvollen Projekt im Rahmen des Zürcher Reformationsjubiläums. Die kalligrafische Abschrift der Zürcher Bibel hat erfreulicherweise viel öffentliche Aufmerksamkeit erregt, auch über die Landesgrenzen hinaus. Dennoch: Die Kalligrafinnen und Kalligrafen arbeiten zurückgezogen in der Stille des klösterlichen Scriptoriums am grossen Gemeinschaftswerk. Mit der Ausstellung «wort spur» will das Kloster Kappel ein Zeichen des Danks und der Wertschätzung setzen. Die Kalligrafinnen und Kalligrafen sollen als individuelle Künstlerinnen und Künstler wahrgenommen werden und die Möglichkeit haben,

17

Die Primarschule Hausen lädt zum Jubiläumsfest

Gigi Moto und Jean-Pierre von Dach, das ist eine Symbiose im Leben und in der Musik: Reibeisen und Rock, Soul-Stimme und Songschreiber, Aushängeschild und Ausnahmegitarrist, seit 20 Gigi Moto und Jean-Pierre von Dach. (Bild zvg.) Jahren unterwegs auf den Nebengeleisen des Main- zimmer, reduziert und nicht aufgeblastream, immer der Lust verpflichtet, sen. Diesmal kommen sie uns ganz nah, Gigi Moto mit ihrer einzigartigen die Weichen selber zu stellen. Gigi Moto gehört zu den verlässli- Stimme und Jean-Pierre von Dach mit chen Schweizer Werten wie Swatch seiner unverkennbaren Gitarre. Hier spielen Meister ihres Fachs, oder Toblerone; zusammen mit dem Gitarristen Jean-Pierre von Dach ist sie und gegenseitig schaukeln sie sich zu seit zweieinhalb Jahrzehnten ein fes- Grossem hoch. Das Ergebnis ist betöter Bestandteil des einheimischen Mu- rend. Die elf neuen Geschichten sind sikschaffens. Im Laufe der Zeit gelin- Oden an das kleine Leben. Jeder Song gen Gigi Moto immer wieder kleinere hat Seele im Übermass und klingt völund grössere Hits wie beispielsweise lig befreit vom Druck, sich musika«Loser» oder «Superstar». Mit unzähli- lisch festlegen oder den kommerzielgen Konzerten erspielt sie sich mit ih- len Erfolg suchen zu müssen. Nun gibts «Local Heroes» auch live. rer Band einen hervorragenden Ruf als Live-Act. Unvergessen sind ihre Auf- Unterstützt vom Bassisten Roland tritte im Vorprogramm von Deep Sumi, der unter anderem auch bei Purple im Hallenstadion und von Vera Kaa für die tiefen Töne zuständig James Morrison am «Live at Sunset». In ist, offenbaren sich auf der Bühne den letzten Jahren wirkte Gigi Moto in Gigis warme Stimme und von Dachs diversen Theater-Produktionen mit. formidables Gitarrenspiel unerhört Jean-Pierre von Dach spielte an der frontal: sympathisch, persönlich und Seite bekannter Musiker wie Seven, spontan. (pd.) Adrian Stern und Pippo Pollina. Anfang 2018 veröffentlicht Gigi Moto Konzert mit Gigi Moto (Vocals), Jean-Pierre von Dach bereits ihr neuntes Album. «Local (Guitars, Loops), Roland Sumi (Bass, Accordeon). Heroes» ist roh: bluesiger Soul mit 19. April, 20.30 Uhr, Essen gibt es um 19 Uhr. Rock’n’Roll, aufgenommen im Wohn- Reservieren unter Telefon: 044 761 61 38.

Am Sonntag, 15. April, wird die Ausstellung «wort spur» eröffnet. Eine Ausstellung von Kalligrafinnen und Kalligrafen, welche an der Abschrift der Zürcher Bibel schreiben.

Dienstag, 10. April 2018

mit ihrem je eigenen künstlerischen Ausdruck und Stil an die Öffentlichkeit zu treten. Den gezeigten Werken ist eines gemeinsam: Sie nehmen Motive oder Details auf, die im Areal des Klosters Kappel zu finden sind. So lädt die Ausstellung die Besuchenden auch zu einem spielerischen Neuentdecken der über 800-jährigen Räume ein.

Die kalligrafische Abschrift der Zürcher Bibel im Kloster Kappel ist seit fünf Jahren im Gang. (Bild zvg.) Die Ausstellung «wort spur» ist Teil des Jahresprogramms des Klosters Kappel unter dem Arbeitstitel «Fenster in andere spirituelle Traditionen». Sie bildet den Rahmen rund um Einblicke in andere kalligrafische Traditionen und spirituelle Überlieferungen. (pd.) Die Ausstellung dauert bis 22. Mai. Die Vernissage beginnt am 15. April um 15.30 Uhr und wird musikalisch umrahmt von Jasmine Vollmer an der Harfe.

Angesprochen sind Kinder und ihre Eltern, die momentan, vor einiger Zeit oder vor Jahren den Kindergarten Bifang besucht haben und gerne Erinnerungen auffrischen und austauschen möchten. Vielleicht wird ja auch das damalige «Kindergartenschätzli» anwesend sein, das man aus den Augen verloren hat. Seit der Eröffnung im April 1968 haben knapp 500 Kinder diesen wunderbaren Kindsgi besucht, erste Schritte vom Elternhaus weg gewagt und Neues entdeckt beim Basteln, Singen, Spielen, Tanzen und Streiten.

Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Apéro, für das leibliche Wohl und Unterhaltung für Gross und Klein ist gesorgt. Die Primarschule Hausen freut sich auf ein lebendiges Fest im Kindergarten im Bifang. (PSH) Jubiläumsfest am 14. April, 11 Uhr, Rigiblickstrasse 27, Hausen am Albis. Weitere Infos unter www.primarhausen.ch.

Der Kindergarten Bifang in Hausen. (Bild zvg.)

Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg

Von Affoltern nach Hedingen Am Samstag, 14. April, findet die erste Etappe der ÄmtlerwegWanderung statt. Die Reiseleitung haben der Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe Urs Heinz Aerni und der Historiker und Kenner der Regionalgeschichte, Bernhard Schneider.

19. Jahrhundert gerichtet. In Hedingen wird die «Wandergruppe» im Obstgarten Widen von Esther und Hanspeter Hediger willkommen geheissen, wo seltene Schweizer Bio-Obstsorten angebaut werden. Nach einem geführten Rundgang steht für alle, die noch verweilen mögen, ein Imbiss bereit, begleitet von einem Glas Wein oder Hochstamm-Most. (pd.)

Die erste Etappe der Ämtlerweg-Wanderung führt von Affoltern nach Hedingen. Der Ornithologe und Journalist Urs Heinz Aerni wird viel Wissenswertes über die einheimischen Vögel und ihre Umwelt berichten. Der Historiker Bernhard Schneider kennt so manche Geschichte, die in den Dörfern und Wäldern schlummert. Auf dieser ersten Ämtlerweg-Etappe ist der Fokus auf den Umbruch im

Samstag, 14. April, ab 10 Uhr, Kasse, Kaffee und Gipfeli, Start 11 Uhr. Imbiss 13 Uhr: Bündner Gerstensuppe, Würstchen, Brot und Wähen. Eintritt 25 Franken, Mitglieder 15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Essen: 20 Franken. Veranstalter: LaMarotte, Affoltern.

Kit Powell meets Schubert Am Dienstag, 17. April, um 19.30 Uhr, tritt der Zürcher Konzertchor ZKC, dem auch einige Ämtler angehören, in der Tonhalle Maag in Zürich auf. In der Zürcher Tonhalle Maag kann man am 17. April die Uraufführung der Sinfonie «Schubert 1828» für Orchester und Elektronik erleben, die der Komponist Kit Powell speziell für dieses Konzert geschrieben hat. Das neue Werk thematisiert Schuberts letztes Lebensjahr und insbesondere seine letzte Messe (Nr. 6 in Es-Dur). Der Zürcher Konzertchor ZKC, bei dem auch einige Ämtler mitwirken, wird unter der Leitung von André Fischer, mit Begleitung des Zürcher Kammerorchesters ZKO und mit bekannten Solisten dieses Werk als Erstaufführung interpretieren. (pd.)

Informationen, Kontakt und Reservierung: https://www.lamarotte.ch oder per E-Mail:

Dienstag, 17. April, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag,

kultur@lamarotte.ch.

Tickets unter www.zkc.ch.

Verschmitzt zmitzt aus dem Leben

Dominik Muheim am 19. April in Obfelden Kopfkino vom Feinsten: Der 26-jährige Poetry-Slam-Nachwuchskabarettist – mit zwei Schweizer Meistertiteln – erzählt in «Plötzlich zmitzt drin» Geschichten aus dem Alltag als Lehrer und junger Erwachsener. Zu sehen ist er am Donnerstag, 19. April, im Singsaal Obfelden. «Plötzlich zmitzt drin» heisst das Erstlingsprogramm des 26-jährigen Nachwuchskünstlers Dominik Muheim, der nächste Woche auf der Obfelder Chilefeld-Bühne auftritt. Der Baselbieter erzählt verschmitzte Stories – «zmitzt» aus seinem Leben als junger Erwachsener. Das bisher so verlief: In Reigoldswil aufgewachsen, verbrachte er eine idyllische Kindheit. Bis er in die Schule kam. Bereits als früher Erstklässler beschloss er, diese Institution auf dem schnellsten Weg wieder zu verlassen. Seit 2015 ist Muheim auch als diplomierter Primarlehrer anzutreffen. Es geht auch um die grossen Fragen des Alltags: Kinderkriegen? Wenn ja: mit wem? Und warum gewinnen die einen scheinbar immer, während andere ewige Loser bleiben?

Auf der Überholspur als Kabarettist

Donnerstag, 19. April, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden.

Plötzlich zmitzt drin ist Muheim aber auch in der Schweizer Kabarettszene. Türöffnung und Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 2017 wurde er Schweizer Meister im Franken, Legi: 25 Franken. Familien: 70 Franken. Poetry Slam – einmal einzeln und einmal im Team, ein Novum. In weiteren Ticket-Reservierung: www.kulturobfelden.ch. Wettbewerben stach er unter anderem auch Hazel Brugger aus. Der junge Sprachartist erlebt Geschichten, schreibt sie nieder und erzählt sie, wenn man ihn auf die Bühne stellt. Mit seiner ganz eigenen Sicht auf unsere wunderliche Welt entwirft er ein herrliches Kopfkino: mal ruhig und poetisch, mal wild und absurd. Musikalisch begleitet wird er vom virtuosen Geräuschmacher und Kindergartenfreund Sanjiv Der 26-jährige Dominik Muheim ist doppelter Schweizer Channa. (pd.) Meister im Poetry Slam. (Bild zvg.)


Stellenanzeiger

SPEZIALVERKAUF BETTWAREN nur vom 14. bis zum 28. April

Profitieren Sie von hochwertigen Schweizer Bettwaren zu attraktiven Preisen und einmaligen Rabatten! Genügend Parkplätze vorhanden. Öanungszeiten: Montag-Freitag: 10.00 bis 19.00 Uhr Samstag: 9.00 bis 16.00 Uhr

e Ka ae S I T A ! GR n a c ks und S

Albis Bettwarenfabrik AG alte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Aaoltern am Albis Telefon 044 762 41 61

Schulen und Kurse ergoveda – praxis in achtsamkeit Baureal AG entwickelt, realisiert und vermarktet seit 20 Jahren erfolgreich Immobilien. Wir bearbeiten mit Leidenschaft Immobilien­ projekte von der Analyse bis zur Inbetriebnahme.

Meditation & Achtsamkeit

Zur Unterstützung unseres agilen Teams suchen wir einen

Einführungskurs Frühling: Sa, 5. / So, 6.5.2018 Herbst: Sa, 8. / So, 9.9.2018 Jeweils 9 bis 12 Uhr, Fr. 60.– Wochenkurs Mittwochabend, Donnerstag- und Freitagmorgen Ort: Alte Affolterstr. 2, 8909 Zwillikon Anmeldung: www.ergoveda.ch oder 079 266 34 65

Projektleiter

Architektur & Entwicklung Ihre Aufgabengebiete

Wir suchen – mit Arbeitsort in Affoltern am Albis – auf den 1. Juli 2018 oder nach Vereinbarung

Redaktor 60 % (w/m) Ihre Aufgabe Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Als amtliches Publikationsorgan berichtet der «Anzeiger» ausschliesslich über das regionale und lokale Geschehen und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch

• • • •

Bauherrenvertretung Baureal AG Kundenbetreuung Professionelles Projektmanagement Führung der Planer, Spezialisten und Unternehmer • Sitzungsleitung / Protokolle • Projekt- und Baubeschriebe • Budgetierung / Terminplanung

• Ausschreibungen / Verträge • Qualitäts- und Kostenkontrolle • Bauabrechnungen, Garantiewesen

Ausbaupotenzial

• Strategie- und Projektentwicklung • Machbarkeits- und Potenzialanalysen • Networking und Akquisition

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung.

Was Sie mitbringen • Abgeschlossene Ausbildung zum Architekten FH / ETH • Erfahrung in vergleichbarer Funktion / Position • Unternehmertyp • Hohe Sozialkompetenz

Fahrzeuge

• • • • • •

Gewinnend Kommunikativ Kreativ Strukturiertes Vorgehen Hohes Qualitätsbewusstsein Zwischen 30 und 40 Jahre alt

Was wir bieten Sie erwartet eine vielseitige und anspruchsvolle Position mit Ausbaupotenzial in einem dynamischen Unternehmen. Wir leben eine unkomplizierte Firmenkultur, kurze Entscheidungswege und eigenverantwortliches Handeln sind uns wichtig. Ein junges, kollegiales und motiviertes Team freut sich auf Sie. Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen senden Sie an Daniel Huber, huber@baureal.ch

Baureal AG, Leimattenstr. 6, 8907 Wettswil, www.baureal.ch

Immobilien entwickeln, realisieren und vermarkten.

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Veranstaltungen

Lebendiges Tibet im Tösstal

Besuch des klösterlichen Tibet-Instituts Seit 50 Jahren haben die in der Schweiz lebenden Exil-Tibeter im klösterlichen Tibet-Institut Rikon eine kulturelle und spirituelle Heimat. Am Samstag, 21. April, organisiert die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt einen Besuch.

che kommen wie seine vielfältigen Aktivitäten und seine Bedeutung für die tibetische Gemeinschaft in der Schweiz. Im Anschluss an die Führung besteht noch die Möglichkeit, einer tibetisch-buddhistischen Meditation beizuwohnen.

Das «Klösterliche Tibet-Institut» wurde in den Sechzigerjahren auf Wunsch und unter der Schirmherrschaft des 14. Dalai Lama gegründet. Heute beherbergt es eine Gemeinschaft von acht tibetischen Mönchsgelehrten, die alle vier grossen Schulen des tibetischen Buddhismus vertreten. Ihnen obliegt die seelsorgerische Betreuung der Schweizer Tibeter und Tibeterinnen, die Durchführung der Feierlichkeiten an religiösen Festtagen sowie der Religions- und Sprachunterricht für tibetisch-stämmige Kinder und Jugendliche. Daneben hat sich das Institut die Vermittlung von Wissen über die tibetische Kultur auch an westliche Interessierte zur Aufgabe gemacht. Wer dieses lebendige Stück Tibet im Tösstal gerne einmal kennenlernen möchte, ist am Samstag, 21. April, zu einem Besuch eingeladen.

Dieses Angebot der Reformierten Erwachsenenbildung im Säuliamt steht allen Interessierten offen, ungeachtet ihrer Konfession oder Religionszugehörigkeit. Die Hinfahrt nach Rikon erfolgt individuell oder in der Gruppe mit der S 14 um 8.42 Uhr ab Bahnhof Affoltern. In Rikon geht es, nach einem Znüni, noch 1,5 km zu Fuss zum Institut. Die Führung dauert inklusive Meditation zirka zwei Stunden. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Franken. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erbeten.

Fremdes kennenlernen

«Tibet im Tösstal – Besuch im klösterlichen Tibet-Institut Rikon. Führung mit anschliessender Meditation (fakultativ). Samstag, 21. April, Treffpunkt vor Ort um 11 Uhr, Hinreise individuell oder in der Gruppe mit

Dienstag, 10. April 2018

Das innere Cowgirl befreien

Country Abend des Musikvereins in Mettmenstetten Am letzten Samstag ging das Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten über die Bühne. Es war eine musikalische Reise ins Countryland USA, gewürzt mit bekannten Ohrwürmern, und abgeschmeckt mit Tanzeinlagen von Schülerinnen der Line Dance Schule Skippy-Dancers Steinhausen. Wer sich unter Line Dance bierselig stampfende Cowboys mit sehnsuchtsvoll in die Ferne gerichtetem Blick vorstellte, wurde am Samstag durch die Skippy-Dancers eines Besseren belehrt: Erstens schwangen ausschliesslich Cowgirls das Tanzbein, zweitens wurde beim Line Dance nicht einfach gestampft, sondern ausgeklügelte Choreografien getanzt, die in Levelklassen erlernt worden waren. An erster Stelle stehe der Spass und es sei ein cooles Hobby, sagte Tanzlehrerin Barbara Huber, aber natürlich sei es trotzdem gut, wenn sich alle in die gleiche Richtung drehen. Und das taten sie dann auch, die Cowgirls der Skippy-Dancers mit den neckischen Nickitüchern und den prächtigen Stiefeln.

öV. Unkostenbeitrag (ohne Fahrtkosten): 20 Franken. Anmeldung und weitere Informationen bei Pfarrerin Bettina Bartels unter 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.

Führung und Meditation Um 11 Uhr empfängt Acharya Pema Wangyal, der seit 2006 der Rikoner Mönchsgemeinschaft angehört, die Teilnehmenden zu einer Führung, auf Deutsch. Dabei wird die Geschichte des Instituts Von aussen bewusst im westlichen Stil gehalten: Das Klösebenso zur Spra- terliche Tibet-Institut in Rikon. (Bild zvg.)

19

Eine musikalische Reise über zwei Kontinente Aber damit ist hier schon weit vorausgegriffen, denn die musikalische Reise begann klassisch mit dem Stück «Gruss aus Bern» und führte in eine kleine Kneipe nach Berlin. Die Besucherinnen und Musikanten bestiegen dann die Titanic («My Heart Will Go on») und verliessen diese auf der «Isle of Hope, Isle of Tears» wieder – nein, sie ging nicht unter. Dann wurde das Tempo erhöht, und weiter ging es Richtung Westen («Go West»), bis die Harmonie dann definitiv im Countryland ankam, wo wie gesagt, dann auch die Skippy-Dancers mit von der Partie waren.

Die Tänzerinnen der Skippy-Dancers zeigten einen hoch konzentrierten Auftritt. (Bild zvg.)

«Unser Dirigent, Adrian Kuoni hat Nerven, das kann ich euch sagen. Er macht seinen Job immer gut», sagte Barbara Kunz, die Präsidentin des Musikvereins Mettmenstetten zum Abschluss der abenteuerlichen Reise. Adrian Kunz als musikalischer Reiseleiter hatte seine Musikerinnen und Musiker präzise und mit differenzierten Arrangements durch die diversen Reiseetappen geleitet. Der Musikverein Mettmenstetten spielt aktuell in der klassischen Harmoniebesetzung, und freut sich jederzeit, neue Musikanten jeden Alters in seinen Reihen begrüssen zu dürfen. Auch der Line Dance eignet sich für jedes Alter. Eine der Tänzerinnen erzählte, das Einstudieren der Choreografien diene ihr nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern sei auch Gehirnjogging.

Die Kinder übten ihre eigene Choreografie ein Und so wie sich Musik und Tanz für jedes Alter eignet, so war auch der Anlass von Menschen jeden Alters

besucht. Kinder sassen vor der Bühne und hörten andächtig zu, bis ihnen das Stillsitzen dann offenbar doch zu langweilig wurde, und sie unter der Bühne ihre eigenen Choreografien veranstalteten. Das Jahreskonzert war ein sehr gut besuchter Anlass für die ganze Familie. In der Pause war das aufgeregte Rascheln beim Öffnen der Tombolalose zu hören, in den Tellern lagen Überreste der Countrymenüs, «mh, megafeine Pommes, ganz speziell gewürzt», wie eine Mutter ihren Sohn die letzten verbliebenen Kartoffeln schmackhaft machte. Aber wie immer; jede Reise ist einmal zu Ende und das Flugzeug zurück in Richtung Osten war startklar, «Leaving on a Jet Plane» und setzte nach ein paar Zugaben sanft zur Landung in Mettmenstetten an, wo die Reisenden ihren Trip an der Bar dann noch ausklingen lassen konnten. Marlise Santiago www.mvmettmenstetten.ch www.skippy-dancers.ch.

«La ch’tite famille» und «The Post» Attraktive Wanderung Die nächsten Filme im Kino Mansarde Muri im Fürstenland In «La ch’tite famille» kommt es zu einem unverhofften Treffen zwischen zwei Familien. «The Post» hingegen handelt von einem der grössten Politikskandale der amerikanischen Geschichte.

Vor zehn Jahren hatte Dany Boon mit «Bienvenue chez les Ch’tis» grossen Erfolg. Nun hat er sich an die Verwirklichung eines erneuten Treffens mit den Ch’tis gemacht. Das in Paris sehr angesehene Architektenpaar Valentin (Dany Boon) und seine Frau Constance (Laurence Arné) organisiert die Eröffnung einer grossen Retrospektive im Pariser Palais de Tokyo. Was niemand weiss: Valentin hat der High Society seine Ch’ti-Herkunft aus dem Arbeitermilieu aus Scham verschwiegen. Er lässt die Pariser Gesellschaft, die Medien und seinen Hauptinvestor, seinen Schwiegervater, im Glauben, er sei ein Waise aus einer aristokratischen, persischen Familie. Valentins Bruder Gustave lebt mit Frau und Tochter in einem Wohnwagen in Nordfrankreich. Aus akuten finanziellen Nöten sieht er sich gezwungen, wieder Kontakt mit seinem wohlhabenden Bruder aufzunehmen, und fährt mit seiner ganzen Familie nach Paris, um dort angeblich den 80. Geburtstag ihrer Mutter zu feiern. Als die Provinzler aus dem Norden dann überraschend an der Vernissage im Museum für moderne Kunst auftauchen, wird es explosiv. In «The Post» Die Verlegerin steht Kay Graham (Meryl Streep) als erste

Von Andwil nach Wittenbach, am 21. April

Die Wanderung führt von Andwil bis nach Wittenbach und kombiniert bäuerliche Landschaften, weite Wälder, einen Aussichtsberg und eine idyllische Flusslandschaft.

An der Vernissage im Museum für moderne Kunst treffen plötzlich unerwartete Provinz-Gäste ein. (Bild zvg.) Frau 1971 nach dem Selbstmord ihres Mannes an der Spitze des Verlags, der die renommierte «Washington Post» herausbringt. Kurz vor dem Börsengang der Zeitung werden geheime Staatspapiere geleakt, aus denen hervorgeht, dass die amerikanische Regierung den Vietnamkrieg so gut wie verloren hat, diesen aber aufrechterhält, um nicht das Gesicht zu verlieren. Der Chefredakteur des Verlages Ben Bradlee (Tom Hanks) will trotz eines Verbots der amerikanischen Regierung über die Papiere berichten. Die Entscheidung liegt aber bei Kay, die die Interessen des Verwaltungsrates gegen ihre eigenen Überzeugungen für die Pressefreiheit abwägen muss. Der Regisseur (Steven Spielberg) versteht es

meisterhaft, den packenden PolitThriller mit einer emanzipatorischen Note anzureichern. Die anfangs sehr unsicher und nervös wirkende Verlegerin glänzt am Schluss als mutige, vorstrebende Geschäfts-frau, hervorragend gespielt von Meryl Streep. Obwohl die Geschehnisse 50 Jahre zurückliegen, wird indirekt auch die heutige Situation in Amerika angeprangert. (pd.)

Mit der Bahn und dem Postauto geht es nach Andwil, das an leicht erhöhter Lage an den westlichen Ausläufern des Tannenbergs liegt, mit einer schönen Sicht über die sanft gewellte Hügellandschaft des Thurgaus und zum lang gezogenen Seerücken. Während rund einer Stunde führt der Wanderweg abwechslungsweise durch Felder und Wälder und erreicht den Tannenberg auf 903 Metern. Es ist die höchste Erhebung des Fürstenlandes, mit einer wunderbaren Aussicht zum Alpstein, ins Toggenburg, ins Vorarlbergische und auch zum Bodensee. Nun führt eine Forststrasse auf der Nordseite des Tannenbergs in einigen grossen Kehren durch einen weitläufi-

gen Wald zum Weiler Dicken hinunter und über Wiesen ins Dörfchen Bernhardzell. Auf der sanft nach Norden geneigten Terrasse breiten sich zahlreiche Obstbaum- und auch Beerenplantagen aus. Im Landgasthof Adler gibt es das Mittagessen und nachher besteht die Möglichkeit, eine schöne barocke Rundkirche aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen. Beim Abstieg zur Sitter öffnet sich der Blick auf eine grosse Schleife des mäandrierenden Flusses mit der Stelle der ehemaligen Waldburg und dann überspannt die prächtige Wannenbrücke aus dem 18. Jahrhundert den Fluss. Auf dem letzten Abschnitt folgt der Wanderweg am verträumten Nordufer der Sitter entlang, bevor er hinauf nach Wittenbach bei St. Gallen führt, wo es mit der Bahn wieder nach Hause geht. (pd.) Wanderung am Samstag, 21. April. Anmelden bis 17. April: miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon: 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

«La ch’tite famille» (107 Minuten, Deutsch, ab 10 Jahren): Donnerstag, 19. April, 18 Uhr und Freitag, 20. April, 20.30 Uhr «The Post» (115 Minuten. E/d/f, ab 14 Jahren): Donnerstag, 19. April, 20.30 Uhr und Freitag, 20. April, 18 Uhr. Reserviereen telefonisch unter 056 664 21 21 oder unter www.kinomansarde.ch.

Das Dörfchen Bernhardzell mit zahlreichen Obstbaumplantagen und einer barocken Rundkirche. (Bild zvg.)


20

Sport

Dienstag, 10. April 2018

Ligaerhalt dank Asylsuchender

Die neuen «alten» Zürcher Meisterinnen

Damen 3 von Volley S9 verteidigt den Titel

Die spannende Saison 17/18 von Herren 2 von Volley S9 Die Saison war für Patrik Moser, Trainer Herren 2 von Volley S9, alles andere als einfach. Da immer weniger Männer den Volleyballsport ausüben und somit der Nachwuchs ausbleibt, war es schwierig, zielführendes Training zu gestalten. Trotzdem nahmen die sechs Herren an der Zürimeisterschaft Stärkeklasse 1 teil. Die Mannschaft konnte Anfang Saison noch gut mithalten, mit drei Siegen und drei Niederlagen. Doch auf die Dauer konnte mit so wenigen Leuten nicht weitergemacht werden. Die Lösung kam dann unverhofft in Form einer Zusammenarbeit zwischen Volley S9 und dem MNA-Zentrum Lilienberg Affoltern. Fünf volleyballbegeisterte asylsuchende Jugendliche kamen in ein Probetraining und waren von Beginn weg hellbegeistert. Auch die Herren von S9 fanden sofort den Draht zu ihnen. Nach dem Probetraining war klar, dass alle gemeinsam weitergehen wollten und dank diesem Arrangement waren die Trainings und auch der Fortbestand des Teams gesichert.

Eine Erfolgsgeschichte Das beste Beispiel dieser Erfolgsstory war das Spiel gegen den übermächtigen Gegner Furttalen. Die Vorzeichen für das Spiel waren klar: Furttal ist überlegen und S9 haderte noch mit der Aufstellung. Die fünf Neuzugänge vom Lilienberg spielten bislang nicht mit System und wurden am vergangenen Match gegen Hydra ins kalte Wasser geworfen. Auch in den ersten beiden Sätzen gegen Furttal mussten die arrivierten Spieler von S9 ihnen noch die Richtung weisen. Doch das Aufstellungschaos machten sie mit grossen Einsatz und Engagement wett. Das Spiel war von Anfang an heiss umkämpft und Claude Schmidt musste seine Coachingfähigkeiten unter Beweis stellen. Mit 20:25 verlor S9 den ersten Satz und im zweiten ging es 16:25 unter, obwohl Raphael Mägli praktisch auf allen Positionen anzu-

In der Vorrunde zeigten die Volleyballspielerinnen von S9, dass es die gegnerischen Teams nicht einfach haben würden. Nur ein Satzverlust insgesamt ging auf das Konto von D3. In der Rückrunde blieben sie die klaren Favoriten. Mit viel Spannung und Vorfreude wurde dann das entscheidende Spiel gegen die stärkste und aktuell tabellenzweite Mannschaft, VBC Engstringen, erwartet. Die Ämtlerinnen gewannen dieses Spiel schlussendlich mit starken Nerven, einem weiteren Satzverlust, schönen Punkten und viel Engagement mit 3:1. Somit war der Meistertitel Tatsache und liess das

Team jubeln! Das letzte Spiel der Saison, gegen die Lemon Chicks aus Zürich, konnte Anfang April also ohne Anspannung und mit viel Spass gespielt und mit 3:0 gewonnen werden.

Bereits laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison Wie die Spielsaison für das Team verlaufen würde, stand anfangs in den Sternen. So hatte D3 in dieser Saison keinen Coach für die Spiele. Die Trainings wurden und werden abwechslungsweise von langjährigen Spielerinnen geleitet und einige Spiele vom ehemaligen Trainer und Präsident von S9 begleitet. Einige Spielerinnen fielen verletzt aus. Umso schöner ist es nun, dass die Titelverteidigung gelungen ist. Bereits wird wieder fleissig für die neue Saison trainiert, in welcher hoffentlich auch die verletzten Spielerinnen wieder dabei sein können. Dorina Waibel

Das Team Herren 2 von Volley S9 wurde von drei jungen Asylsuchenden entscheidend gestärkt. (Bild zvg.) treffen war. Das Spiel von S9 wurde jedoch von Punkt zu Punkt besser und koordinierter.

Ein Spiel auf Messers Schneide Im dritten Satz stellte der Coach erneut um und plötzlich war es S9, welches das Spieldiktat an sich riss. Die wuchtigen Angriffe und spektakulären Verteidigungsaktionen, brachten Furttal an den Rand der Verzweiflung. Volley S9 spielte sich hingegen in einen Rausch und schloss den Satz mit einem erneuten Angriffspunkt mit 25:21 ab. Im vierten Satz konnte zunächst keine Mannschaft das Heft an sich reissen und jeder Punkt wurde zur Konditions- oder Glückssache. Insbesondere als Furttal einen Lauf hatte und auf 20:23 vorlegte. Doch die Moral der Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt ungebrochen und minuziös arbeitete Volley S9 sich wieder Punkt um Punkt heran. Furttal griff nur

noch zögerlich an und machte im entscheidenden Moment auch noch Eigenfehler. Die Geschenke nahm S9 dankend an und verwertete lächelnd den Satzball zum 25:23.

Fünfter Platz zum Saisonabschluss Im fünften Satz liessen dann die Kräfte von Furttal ganz nach und das Herren 2 spulte weiter seine Angriffswellen ab. Der Gegner schlug einfache Bälle ins Aus. Mit 15:7 pfiff die Schiedsrichterin das Spiel ab und Volley S9 Herren 2 lag sich jubelnd in den Armen. (Punkteverhältnis: 101:101). Dieser Sieg hat die Mannschaft noch weiter zusammengeschweisst und die Asylsuchenden konnten unter den Augen ihrer Betreuerin zeigen, dass die Zusammenarbeit von Volley S9 und MNA-Zentrum Lilienberg, eine Erfolgsstory ist. Die Saison beendet das Herrenteam auf dem guten fünften Platz. Thomas Hack

Die Vorbereitungen sind in der Endphase

Kantonal-Schwingfest am 6. Mai in Hausen Die Vorbereitungen für das Kantonal-Schwingfest am 6. Mai in Hausen sind fast abgeschlossen. Sechs Eidgenossen sind bereits gemeldet, und unter den Ehrengästen wird neben Persönlichkeiten aus Sport und Politik auch Finanzminister Bundesrat Ueli Maurer erwartet. Das 108. Zürcher Kantonal-Schwingfest in Hausen am 6. Mai geniesst grossen Rückhalt in der Säuliämtler Bevölkerung. Grosszügige Unterstützung der Nachbargemeinden, fast 460 Personen haben ihre Helferdienste angemeldet, und die Sponsoren sind sehr spendabel. Über 2000 Bankett-Essen wurden bereits bestellt. Für OK Präsident Fredi Steinmann eine grosse Freude: «So macht es Spass zu arbeiten», meinte er an der letzten OK-Sitzung. Der Vorverkauf läuft so gut, dass die Tribünen verlängert wurden, um weitere Tickets in den Vorverkauf geben zu können. Der Situationsplan

Wieder ist es dem Team Damen 3 von Volley S9 gelungen, in der Zürcher Plauschmeisterschaft den Sieg ins Säuliamt zu holen. Nach dem Meistertitel 2016 haben sie es nun zum zweiten Mal geschafft. Wie – das ist rasch gesagt: Alle Spiele wurden gewonnen.

Das begehrte Eichenlaub: Wer gekrönt wird, zeigt sich am 6. Mai bei der Kranzübergabe. (Bild Urs Meier)

sowie die Anreise und weitere Infos sind auf der Homepage (www.hausen2018.ch) aufgeschaltet. Bis jetzt sind unter den rund 160 erwarteten Schwingern sechs Eidgenossen gemeldet. Mit Armon Orlik wird der Schlussgangteilnehmer des letzten Eidgenössischen ins Hausemer (oder Rifferswiler) Sägemehl greifen. Weiter werden die Spitzenschwinger Bruno Gisler, Sieger der letztjährigen Kantonalfeste im Aargau und in Solothurn sowie Samuel Giger, Sieger des NOS (Nordostschweizer Schwingfest) 2017, erwartet. Nebst dem Muni Juri und weiteren Lebend-Preisen warten über 160 Gaben auf die Gewinner. 15 bis 18 Prozent der antretenden Schwinger werden von den Ehrendamen den begehrten Kranz in Empfang nehmen dürfen. Trotz starker Gastschwinger hoffen die Verantwortlichen des Zürcher Kantonal-Schwingverbandes, dass etliche eigene Schwinger mit Eichenlaub gekrönt werden. Die definitive Teilnehmerliste wird am 5. Mai ab 14 Uhr verfügbar sein. (pd.)

Die erfolgreichen Volleyballerinnen des Teams Damen 3. (Bild zvg.)

Schüler messen sich im Tischtennis

School Trophy 2018 am 16. April Am Montag, 16. April, ab 17.30 Uhr findet in der Stigeli-Halle in Affoltern das traditionelle Schülerturnier der Gubler School Trophy statt. Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2003 oder jünger können sich mit anderen Schülern der Region im Tischtennis messen. Gespielt wird in drei Alterskategorien, wobei Knaben und Mädchen in getrennten Gruppen spielen. Es gibt Gruppenspiele und Medaillen für alle drei Erstplatzierten. Die

Besten qualifizieren sich für das Kantonsfinale in Wädenswil am 27. Mai – und von dort vielleicht sogar für die Schweizer Meisterschaften in Kirchberg BE am 3. Juni! Die Teilnahme am Schülerturnier ist kostenlos. Mitbringen sollte man neben der Sportkleidung natürlich den Tischtennisschläger. Turnierbeginn für die Knaben mit Jahrgang 2007 oder jünger ist um 17.30 Uhr, für alle anderen Kategorien um 18.15 Uhr. Der Tischtennisclub Affoltern freut sich auf ein interessantes Turnier und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (pd.) Anmeldung und Fragen an: turnier@ttcaa.ch (Name, Kategorie Mädchen/Knaben, Adresse und Jahrgang angeben). Anmeldeschluss ist der Freitag, 13. April. Weitere Informationen zum Turnier und zum

An der Gubler School Trophy spielen Schüler aus der Region Affoltern um den Titel des Regionalmeisters. (Bild zvg.)

Tischtennisclub Affoltern sind unter www.ttcaa.ch zu finden.


Sport

Dienstag, 10. April 2018

FCWB glückt Revanche

Fussball 1. Liga: FC Kosova – FC Wettswil-Bonstetten 0:1 (0:0) Drei Wochen nach dem Cup-Aus spielte der FC Wettswil-Bonstetten am Sonntag abermals auswärts gegen den FC Kosova. Obwohl in der Meisterschaft nicht im K.O.-System gespielt wird, zählen momentan für die abstiegsgefährdeten Ämtler nur Siege. Nachdem die Resultate der Samstagspartien den Wettswilern mehrheitlich in die Karten gespielt haben, konnte WB mit einem Sieg endlich die Abstiegszone verlassen. Die erste Halbzeit verlief sehr konzentriert und engagiert. Beide Teams versuchten bei den warmen Temperaturen gepflegten Fussball zu spielen. Während die Stadt-Zürcher mehr Ballbesitz verzeichnen konnten, kam der FCWB zu den besseren Tormöglichkeiten. Peters Schuss in der achten Minute konnte auf der Linie geklärt werden, bei anderen schön vorgeführten Angriffen scheiterten die Ämtler entweder am entscheidenden Pass oder im Abschluss. So endeten die ersten 45 Minuten torlos.

Befreiungsschlag in der 51. Minute Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte. Kosova mit gepflegtem Kurzpassspiel, jedoch mit wenig zwingenden Aktionen in der letzten Zone und WB kam durch schnelles Umschaltspiel immer wieder gefährlich vors Tor. In der 51. Minute war es dann so weit, Zoller konnte den Abpraller seines Kopfballs gleich selbst verwerten. Die Erlösung war

Dem SHC Bonstetten-Wettswil wird bei der Kanterniederlage kein versöhnlicher Saisonabschluss beschert. Das letzte Spiel der Saison verlor man gegen den SHC Belpa zuhause im Moos.

Die Entscheidung auf der Sportanlage Buchlern: WBs Diego Zoller köpfelt aufs Tor und versenkt den folgenden Abpraller zum 1:0-Siegtreffer. (Bild Kaspar Köchli) gross, denn schon im Cupspiel drei Wochen zuvor, sündigte man im Abschluss. Nach dem Treffer gab sich der FC Kosova jedoch noch nicht geschlagen. Sie drückten die Ämtler immer tiefer in die eigene Hälfte. Den Wettswilern stand angesichts der sonnigen Wetterlage eine sehr anstrengende Schlussphase bevor. In der 71. Minute wurde Kosovas Krasniqi schön freigespielt, sein Schuss verfehlte das Tor jedoch um wenige Zentimeter. Danach war Kosova weiterhin die dominante Mannschaft, dank leidenschaftlicher Einstellung brachte der FCWB die Führung aber über die Zeit.

zehn Punkten aus fünf Partien. Jedoch darf man sich auf diesen guten Leistungen keinesfalls ausruhen, denn es steht nur ein Punkt zwischen dem elften Rang und dem ersten Abstiegsplatz. Nächsten Samstag können und müssen weitere wichtige Punkte auf das Wettswiler Konto gebracht werden. Die Affiche im heimischen Stadion Moos heisst dann FC WettswilBonstetten gegen den FC Mendrisio. (pd.) Matchtelegramm: FC Kosova – FCWB 0:1 (0:0), Tor: 52. Zoller, Sportplatz Buchlern, Zürich. FCWB: Baumgartner, Brüniger, Capone (69. Peduzzi), Loosli, Lugo (82. Allemann), Miljkovic, Schneebeli, Studer, Peter,

Zwei Ränge gutgemacht Nach dieser hervorragenden Teamleistung verlassen die Wettswiler die Abstiegsplätze und stehen nun auf Rang elf in der Tabelle. Die Rückrunde verlief bislang sehr erfolgreich nach nun

Todzi, Zoller (90. Horak).

nur vier weitere Minuten später gar den Ausgleich erzielen. Die Ämtler waren zu stark in der Vorwärtsbewegung und sie wurden dabei klassisch ausgekontert. Kurz vor Halbzeit zog Scicchitano einen Freistoss herrlich zur Mitte. Technisch überzeugend übernahm Rama den Ball und schlenzte ihn zur 2:3-Pausenführung in die hintere Ecke des Netzhimmels.

Intensive zweite Halbzeit Nach dem Pausentee wurde dieser stets interessante Match noch intensiver. Die Gastgeber wehrten sich mit Haken und Ösen gegen die drohende Niederlage. Der Mann in Schwarz verteilte ihnen drei gelbe Karten. In der 52. Minute wurde Stankovic im gegnerischen Strafraum umgestossen. Den fälligen Penalty verwertete Rama mit einem Flachschuss in die rechte Ecke. Danach traf Antenen nur den Pfosten und Lukic scheiterte alleine vor dem gegnerischen Torhüter. Die Wädenswiler vollzogen nun einen Dreifach-Wechsel – sie wollten sich noch immer nicht geschlagen geben. Stankovic scheiterte mit einem Fallrückzieher am Goalie der Wädenswi-

terswil – FCWB 3 6:3, Sen. 30+ - Affoltern a/A 3:0, Wallisellen – Sen. 40+ 2:2, Jun. Ca – Schlieren 3:3, Blue Stars – Jun. A (CCJL) 1:2, Embrach – Jun. B1 (CCJL) 3:1, Jun. B2 – Lachen/Altendorf 0:5.

ler. Der eingewechselte Bala musste mit einer Schulterverletzung Stähli Platz machen. In der 93. Minute verkürzten die nie resignierenden Gastgeber auf 3:4. Kurz vor Spielende kam der grosse Auftritt von Captain Ismajlaj: Von der Mittellinie zog der wohl beste Spieler auf dem Feld auf der linken Seite unwiderstehlich davon und seine Hereingabe verwertete Stankovic mit einer Direktabnahme zum 3:5Endresultat. Trainer Filipovic und Assistent Leite Correia hatten während des ganzen Spiels ebenfalls viel Arbeit. Von aussen vollbrachten sie ein tolles Coaching, damit sich die Spieler jederzeit ihrer Aufgabe bewusst waren. Nach den beiden nicht besonders rühmlichen Unentschieden konnte der FCA wieder überzeugen. (WE) Die Zusammenfassung: Sportanlage Beichlen in Wädenswil mit 185 Zuschauern. Die FCA-Mannschaftsaufstellung: Vanetta, Luchsinger, Scicchitano, Tustonja, Arsic (46. Bala und 68. Stähli), Shala, Mühlemann,

Gleich fünf Medaillen gingen auf das Konto von Chiara De Pretto aus Ottenbach: zweimal Gold, 50 Meter Delfin und 50 Meter Freistil, und dreimal Silber über 50 Meter Brust, 100 Meter Brust und 100 Meter Freistil. Die Freude ihrer ersten Medaille war bei Lea Keller aus Muri nicht zu übersehen,

Die Torfolge: 5. Scicchitano 0:1, 28. Stankovic 0:2, 34. Del Pilato 1:2, 38. Gertsch 2:2, 42. Rama 2:3, 52. Rama 2:4, 93. Sodano 3:4, 95. Stankovic 3:5.

sie holte Gold über 50 Meter Brust, Iloy Lamers aus Buttwil erreichte über 50 Meter Delfin den 3. Rang. Und auch alle anderen Schwimmerinnen und Schwimmer im Team zeigten tolle Leistungen, sie erreichten teilweise massive persönliche Bestzeiten. Nicht unerwähnt sollen auch die sieben Neulinge im Wettkampfteam bleiben. Sie bestritten ihre Einsätze nicht nur mit voller Motivation, sondern auch mühelos. Mehr Infos auf www.wsca.ch

Torerfolg in der Überzahl Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, sodass auch der SHC BW ins Spiel fand. Lange passierte nichts von grosser Bedeutung, bis der SHC BW in doppelter Überzahl spielen und dann nach Ablauf der ersten Strafe durch einen schnörkellosen Angriff doch noch ein

Mit Beat Hedinger verabschiedet sich ein Leistungsträger und langjähriges Vereinsmitglied vom SHC BW. (Bild zvg.) Tor erzielen konnte, welches in diesem Drittel das einzige blieb.

Viele Tore im letzten Drittel Im dritten Drittel wurde die Partie weit weniger taktisch und viel offener geführt, sodass bis zum 3:11-Endstand wieder mehr Tore fielen. Erwähnenswert sind dabei vor allem die beiden Tore von Beat Hedinger, dessen Karriere mit diesem Spiel ein unangebrachtes, bedauernswertes und abruptes Ende fand. Während mehr als 20 Jahren hatte er auf höchstem Niveau Streethockey gespielt und sowohl auf nationalem und internationalem Parkett seine Klasse bewiesen, wobei er es leider nie ganz auf den Meisterthron schaffte. Fredrik Wallin Weitere Infos auf shcbw.ch.

Saisonauftakt im Boulder-Weltcup

Vom 13. bis 14. April in Meiringen Bereits zum dritten Mal feiert der Boulder-Weltcup seinen Saisonauftakt im Berner Oberland. Erwartet werden über 200 Spitzenathletinnen und -athleten. Für den Heim-Weltcup hat der Schweizer Alpen-Club SAC unter anderen Athleten Petra Klingler selektioniert. Es ist das erste richtige Kräftemessen nach der Winterpause. Der BoulderWeltcup in Meiringen eröffnet auch dieses Jahr die internationale Sportkletter-Saison. Das SAC Swiss Climbing Team tritt mit 15 Athletinnen und Athleten vor Heimpublikum an.

Noch mehr Action dank neuer Kletterwände Dieses Jahr wartet der Weltcup in Meiringen mit neuen Wänden, die es dank ihrer Gestaltung erlauben, die Boulder-Probleme noch spektakulärer zu bauen. Eine Neuheit, welche die Athletinnen und Athleten mehr an ihre Grenzen bringen wird und den Zuschauern noch mehr Spektakel bietet. Die mobilen Wände werden im Anschluss an den Weltcup im neuen Nationalen Leistungszentrum Sportklettern in Biel installiert. (pd.) Für den Boulder-Weltcup in Meiringen sind folgende Schweizer Athletinnen und Athleten selektioniert:

Ismajlaj (C), Antenen, Rama (60. Lukic), Stankovic.

Tolle Leistungen für den Wsca in Baar Insgesamt gab es am letzten Samstag am Nachwuchswettkampf in Baar für den WasserSport-Club-Albis sieben Medaillen zu verbuchen.

Nachdem der SHC BW am Anfang der Saison den SHC Belpa zu Hause mit 5:2 bezwingen konnte, hatte man guten Grund, sich einige Hoffnungen für die zweite Playoffpartie gegen denselben Gegner machen zu können, auch wenn das Hinspiel vor drei Wochen mit 1:11 verloren gegangen war. Auch den Fans, welche im schönsten Frühlingswetter ins Moos kamen, war dies wohl nicht entgangen. Der SHC Belpa erstickte die gehegten Hoffnungen jedoch früh im Spiel im Keim: Von der ersten Sekunde weg überrollte er das Heimteam regelrecht und bereits nach weniger als drei Minuten stand es 0:2 aus Sicht der Säuliämtler. Damit jedoch nicht genug. Keine sieben Minuten später fiel in der hitzig geführten Partie bereits das 0:4, was den Coach des Heimteams zu einem Timeout zwang. Dieses trug jedoch auch keine Früchte, und der SHC BW musste mit einem 0:6-Rückstand in die Pause gehen, in welcher der zu oft im Stich gelassene Torhüter ausgewechselt wurde.

Weitere Resultate: Birmensdorf – FCWB 2 1:8, Rich-

FC Wädenswil – FC Affoltern 3:5 (2:3)

Das intensive Spiel begann sehr spektakulär. Scicchitano schoss einen Freistoss noch in der eigenen Platzhälfte wuchtig auf das gegnerische Tor. Der Torhüter stand ein bisschen zu weit vorne und wurde zum 0:1 überlobt. Stankovic und Rama scheiterten nach guten Möglichkeiten am guten Goalie der Gastgeber. Nach einer knappen halben Stunde kombinierte sich der FCA durch die gegnerischen Reihen und Stankovic hob die runde Kugel aus halblinker Position zum 2:0 in die Maschen. Die Akteure vom Zürichsee konnten nach 34 Zeigerumdrehungen nach einem Freistoss verkürzen und

Saisonabschluss für den SHC BW

3:11-Heimniederlage im Moos

Erster Sieg in der Rückrunde

Der gesamte Kader der Gäste zeigte eine kompakte Mannschaftsleistung und erzielte gegen das starke Wädenswil fünf Tore. Auch wenn der FCA eine 2:0-Führung preisgeben musste, halfen alle Akteure zu diesem wohl verdienten Sieg mit. Jetzt gilt es für die Blau-Weissen auf dieser Spur zu bleiben, damit sie sich bald vom Tabellenende verabschieden können.

21

Die Schwimmerinnen und Schwimmer des Wsca. (Bild zvg.)

Petra Klingler als grosse Hoffnungsträgerin Aus Schweizer Sicht liegen die Hoffnungen vor allem auf Petra Klingler (Bonstetten ZH), amtierende BoulderWeltmeisterin. Auch wenn es Anfang der Saison schwierig ist, Prognosen zu stellen, hat die 26-Jährige ein klares Ziel für den Wettkampf in neun Tagen. «Natürlich möchte ich wie letztes Jahr ins Finale klettern», meint Klingler und erklärt weiter: «Mit Meiringen verbindet mich emotional natürlich sehr viel. Ich spüre auch, mit wie viel Herzblut die Organisatoren, zusammen mit allen Helferinnen und Helfern, dabei sind. Deshalb ist es mir umso wichtiger, gut zu klettern und ihnen mit meiner Performance Danke für ihren unermüdlichen Einsatz zu sagen.»

Damen (8): Petra Klingler (Bonstetten ZH), Natalie Bärtschi (Zürich ZH), Jara Späte (Wolfhausen ZH), Andrea Kümin (Winkel ZH), Sofya Yokoyama (Rolle VD), Rebekka Stotz (Urdorf ZH), Anne-Sophie Koller (Biel BE), Zoé Egli (Hünibach BE). Herren (7): Benjamin Blaser (Ried b. Kerzers FR), Kevin Heiniger (Schwarzenbach BE), Baptiste Ometz (Fully VS), Dimitri Vogt (Worben BE), Nils Favre (Martigny VS), Marco Müller (Küssnacht SZ), Franz Krakenberger (Erlach BE). Programm IFSC Boulder-Weltcup Meiringen: Donnerstag, 12. April: 18.45 bis 19.45 Uhr: Eröffnungsfeier Haslital Mountain Festival 20.15 bis 22 Uhr: Multimediashow Chrigel Maurer. Freitag, 13. April: 9 bis 15 Uhr: IFSC Climbing World Cup, Qualifikation Herren, 16.30 bis 21 Uhr: IFSC Climbing World Cup, Qualifikation Damen. Samstag, 14. April: 11 bis 14 Uhr: IFSC Climbing World Cup, Halbfinale Damen und Herren. 18 bis 20 Uhr: IFSC Climbing World Cup, Finale Damen. 20 bis 22 Uhr: IFSC Climbing World Cup, Finale Herren, anschliessend Siegerehrung.


& !"#$%’

Veranstaltungen



%

!’&#!"$

!# "

6.–22. April

Tradition lebt weiter!

Gerne verwöhnen ... wie immer mit em Röbi wir Sie mit rassigen Gerichten, kühlen Getränken und heisser Musik!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Reservation unter:

043 818 73 63

Mo–Sa 10.00–23.00, So 10.00–18.00 Uhr

&*1/0/, (3+,45 ’6.0,5.*0,4 ),0,-32 "! % % $! #!

MIRROR DRUMS «Musica Siciliana» Mittwoch, 11. April 2018 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38

Profile for AZ-Anzeiger

028 2018  

028 2018