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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 28 I 171. Jahrgang I Dienstag, 11. April 2017

Lebendiges Dorfleben

Schwarzarbeiter

«Platzete» heisst das neue Ottenbacher Dorffest, unterstützt vom Kulurverein. > Seite 3

Bei Kontrollen im Gastgewerbe hat die Kantonspolizei Schwarzarbeiter verhaftet. > Seite 3

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Gemeindeportrait Geschichte der Gemeinde Hausen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. > Seite 7

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Flurputzete In Stallikon wurde von 200 Helfern über eine Tonne Kleinabfälle gesammelt. > Seite 8

«Alle sind super glücklich» Am vergangenen Freitag wurde das neue Primarschulhaus in Rifferswil eingeweiht Nach nur gut einem Jahr Bauzeit konnte am letzten Freitag das neue Primarschulhaus Rifferswil eingeweiht werden. Da alle Beteiligten an einem Strick zogen, konnte der Bau gut und günstig realisiert werden. ................................................... von salomon schneider Das neue Schulhaus passt hervorragend zu Rifferswil. Es ist ein bescheidener Bau, grösstenteils aus Holz konstruiert, ohne Luxus aber solide. «Die momentane finanzielle Situation der Gemeinde Rifferswil hätte eigentlich keinen Schulhausbau erlaubt. Doch die extrem stark steigenden Schülerzahlen liessen uns keine Wahl», erklärt der Rifferswiler Schulpflegepräsident Urs Heimann. 2008 besuchten 90 Schüler die Primarschule Rifferswil, 2011 waren es bereits 114. Am vergangenen Freitag liessen 170 Rifferswiler Schulkinder zur Einweihung Ballone steigen.

Jeglichen Luxus weggelassen «Zuerst war eigentlich ein grösserer Bau geplant. Doch der Kostendruck war riesig. Es wurde schlicht und ein-

Zur Einweihung des neuen Schulhauses liess jedes Schulkind einen Ballon steigen. (Bild Salomon Schneider) fach bei allem gespart – ausser bei der Qualität», erklärt Architekt Peter Schneider. Die Sparbemühungen gingen so weit, dass Räume im Untergeschoss weggelassen wurden. Zudem wurde der Bau ab dem ersten Stock komplett aus Holz realisiert, es wurde

auf günstige Baumaterialien gesetzt und statt Gruppenräumen gibt es offene Lernzonen. Die Kinder, die bereits Anfang Februar ins neue Schulhaus eingezogen sind, fühlen sich auf jeden Fall sehr wohl. «Schüler, Lehrteam, Eltern

– alle sind einfach super glücklich mit dem neuen Schulhaus. Die Atmosphäre an der Schule Rifferswil könnte nicht besser sein», freut sich die Schulleiterin Barbara Abt. ................................................... > Bericht auf Seite 6

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Meinungen anhören Auszüge aus der Schulevaluation Hedingen der Fachstelle Schulbeurteilung. > Seite 9

Erneut positive Bewegung am Arbeitsmarkt Das Knonauer Amt verzeichnete im März sechs Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 3,0 Prozent. 867 Säuliämtler waren Ende März bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, sechs weniger als im Februar. Damit setzt sich die Entspannung der letzten Monate weiter fort. Im Baugewerbe, bei der Vermittlung von Arbeitskräften, sowie im Gastgewerbe dürfte die Verringerung der Arbeitslosen vorwiegend den wärmeren Temperaturen zu verdanken sein. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit verteilt sich im Kanton Zürich allerdings über die meisten Branchen. Dies lasse auf eine konjunkturelle Aufhellung schliessen, interpretiert das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit. Erfreulicherweise setzt sich die Abnahme der Arbeitslosigkeit in der Industrie seit einigen Monaten fort, beispielsweise im Maschinenbau oder in der Branche Elektrotechnik, Elektronik, Uhren und Optik. (pd./tst.)

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CONFO BIG DEALS: noch mehr Rabatte

Am Albispass tödlich verunfallt Bei einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Freitagnachmittag in Hausen am Albis ein junger Motorradlenker tödlich verletzt worden. Der 25-jährige Mann war laut Kapo um 16.45 Uhr mit seinem Motorrad auf der Albispassstrasse Richtung Langnau am Albis unterwegs. Aus zurzeit noch unbekannten Gründen verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Personenwagen eines 39-jährigen Lenkers. Der junge Mann zog sich bei der Kollision so schwere Verletzungen zu, dass er trotz Reanimationsversuchen der ausgerückten Rettungsteams noch auf der Unfallstelle gestorben ist. Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis, eine Ambulanz von Schutz & Rettung sowie ein Helikopter der Alpine Air Ambulance AAA und die Feuerwehr Hausen. Die Albispassstrasse wurde wegen des Unfalles bis um 20.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. (pd.) Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Neubüel, Tel. 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen.

Ämtler Arbeitgeber auf Mörderjagd Jubiläums-Generalversammlung mit Krimi-Dinner auf dem Zugersee Der Arbeitgeberverband Knonauer Amt lud seine Mitglieder am vergangenen Mittwochabend auf den Zugersee. Das Krimi-Dinner auf der MS Rigi bot Spannung, Humor und forderte die grauen Zellen heraus.

Vom 11. April bis zum 8. Mai 2017 Bei Conforama Wallisellen und Schlieren gehen die «Confo BIG DEALS» weiter! Noch 4 Wochen lang KOLOSSALE Rabatte! Und bis zum 8. Mai versuchen Sie unter anderem 1 Traumreise im Wert von Fr. 10 000.– zu gewinnen! Verpassen Sie es nicht! Siehe Bedingungen im Katalog. Conforama – Seit 1976 in der Schweiz

................................................... von thomas stöckli Noch vor der Suppe gibts die erste Leiche. Diverse weitere folgen zwischen den Gängen – erschossen die einen, erschlagen die anderen. Und zusammen mit den Profi-Schauspielern erhalten immer wieder auch einige der Ämtler Arbeitgeber Gelegenheit, sich in Szene zu setzen. Im Stück «Singles morden selten allein» spielen sie die Partnersuchenden. Gemäss den verteilten Rollenanweisungen treten sie auf als Schlamm-Wrestlerin, die auf gepflegte Männer steht, oder als Pantoffelheld, der jede potenzielle Partnerin an seiner Mama misst. Besonderen Applaus verdiente sich Marco Meier von der Dema, Affoltern, als Mordverdächtiger. «Passen Sie auf, dass Sie nicht die Rolle der Leiche kriegen – für die gibt es kein Rückfahrt-Ticket», hatte Dieter Greber, Präsident des Ämtler Arbeitgeberverbands, in seinem Überblick

Heisse Szene beim Krimi-Dinner auf der MS Rigi. (Bild Thomas Stöckli) übers Abendprogramm noch scherzhaft gewarnt. So weit kam es nicht, die Gäste durften sich allesamt an der fast vierstündigen Mördersuche beteiligen – immer wieder unterbrochen durch Köstlichkeiten aus der Bordküche der MS Rigi. Beim Quiz vor der Auflösung des Falls zeigte sich, wer be-

sonders gut aufgepasst hatte. Den Preis als bester Ermittler unter den Arbeitgebern holte sich Xavier Nietlisbach, Leiter Berufsbildung bei Schweizer und frischgebackener Präsident des Ämtler Lehrstellenforums. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Stallikon: Landwirtschaftsland zu verkaufen Gemeinde Stallikon, Vorderbuchenegg 36, Kat. Nr. 2316 mit Totalfläche 9997 m² (Fr. 3.15/m²) zu Fr. 31 400.–.

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TO D E S A N Z E I G E

Beim vorliegenden Inserat handelt es sich um eine öffentliche Ausschreibung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 lit. f BGBB. Liegt innerhalb 30 Tagen seit der Ausschreibung kein schriftliches Angebot eines Selbstbewirtschafters zum obgenannten Preis vor, kann das Grundstück an einen Nichtselbstbewirtschafter veräussert werden.

Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem treuen Mitglied

Karl Berweger Der Vorstand

Interessenten reichen ihre schriftliche, verbindliche Offerte ein an BBZN, R. Hodel, Sennweidstrasse 35, 6276 Hohenrain/LU, rene.hodel@edulu.ch, Telefon 079 435 97 47

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 4. April 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – ALIU Fatlum, 1996, Staatsangehöriger von Serbien – ALIU Bekim, 2000, Staatsangehöriger von Serbien – AVRAMOVIC Marina, 2005, Staatsangehörige von Serbien und Montenegro Des Weiteren hat der Gemeinderat ein Einbürgerungsgesuch abgelehnt. Affoltern am Albis, 11. April 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten über Ostern Am Donnerstag, 13. April 2017, schliesst die Gemeindeverwaltung bereits um 16.00 Uhr. Über die Ostertage vom Karfreitag, 14. April 2017, bis und mit Ostermontag, 17. April 2017, bleibt die Verwaltung geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Wir wünschen Ihnen schöne Osterfesttage. Ottenbach, 11. April 2017

Öffnungszeiten über Ostern Die Gemeindeverwaltung bleibt am Karfreitag, 14. April 2017, und am Ostermontag, 17. April 2017, geschlossen. Schalterschluss: Donnerstag, 13. April 2017, um 11.30 Uhr Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter Telefon 079 527 10 11: Freitag, 14. April 2017, 08.00 bis 10.00 Uhr Montag, 17. April 2017, 08.00 bis 10.00 Uhr Ab Dienstag, 18. April 2017, sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Öffnungszeiten über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung sind am Gründonnerstag, 13. April 2017, von 08.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet. Von Gründonnerstag, 13. April 2017, 14.00 Uhr, bis und mit Ostermontag, 17. April 2017, bleiben die Büros geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist die Bossardt Bestattungen AG unter Telefon 044 710 99 70 zu erreichen. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Samstag, 15. April 2017, sowie am Ostermontag, 17. April 2017, geschlossen. Gemeindeverwaltung Hedingen

Gemeindeverwaltung Ottenbach

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung 1. Runde GM ZKSV Donnerstag, den 13. April von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Todesfälle Kappel am Albis Am 7. April 2017 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Bär, Heidi geb. 23. Januar 1938, von Kappel am Albis, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Albisstrasse 4. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 27. April 2017, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

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Bezirk Affoltern

Schwerpunkt Kriminalstatistik Das soeben erschienene Statistische Jahrbuch gibt einen umfassenden Einblick in die Welt der öffentlichen Statistik im Kanton Zürich. In der aktuellen Ausgabe stehen Zahlen zur Entwicklung der Kriminalität im Kanton Zürich im Zentrum. Die Kriminalstatistik zeigt, dass sich die Kriminalität im Kanton Zürich in eine erfreuliche Richtung entwickelt. So nahm die Zahl der erfassten Straftaten (zwischen 2005 und 2015) um 33 Prozent ab. Positiv ist auch die jüngste Entwicklung der Jugendkriminalität zu werten. Nachdem seit Anfang der Neunzigerjahre das Total der strafbaren Handlungen von Jugendlichen stark anstieg – von insgesamt rund 2500 Delikten im Jahr 1990 auf fast 8000 im Jahr 2000 zeigen nun die Anstrengungen der letzten Jahre zur Bekämpfung der Jugendkriminalität offenbar Wirkung. Von 2005 bis 2015 ist die Deliktzahl um rund 18 Prozent gesunken. Und dies, obwohl die Zahl der Jugendlichen im selben Zeitraum zugenommen hat. Die Entwicklung der Kriminalität ist ein gutes Beispiel dafür, dass die öffentliche Wahrnehmung eines Sachverhalts deutlich von der Wirklichkeit, wie sie die Statistik zeichnet, abweichen kann: Zumindest was die Häufigkeit von Verbrechen betrifft, ist der Kanton friedlicher geworden. Die Ausgabe 2017 des Statistischen Jahrbuchs Kanton Zürich bietet eine Fülle von Zahlen auf kantonaler, regionaler und kommunaler Ebene, zudem finden sich darin auch Erläuterungen zu den wichtigsten Quellen. Weil die über 300 Tabellen heute vollumfänglich elektronisch zur Verfügung stehen, ist das Buch eng mit dem Internet-Portal des Statistischen Amts verknüpft. Fünf Hauptthemenbereiche – die sich inhaltlich an das Jahrbuch anlehnen – bieten im Internet zudem Zugang zu sämtlichen Daten. (pd.) Statistisches Jahrbuch des Kantons Zürich 2017, herausgegeben vom Statistischen Amt des Kantons Zürich, 328 Seiten, Preis: 30 Franken. Bestellungen via: Statistisches Amt des Kantons Zürich, Schöntalstrasse 5, 8090 Zürich, Telefon: 043 259 75 00, E-Mail: bestellung@statistik.ji.zh.ch. Statistisches Jahrbuch des Kantons Zürich 2017 als PDF: www.statistik.zh.ch/jahrbuch Jahrbuch-Tabellen:

Ein lebendiges Dorfleben und fleissige Bienen Generalversammlung des Kulturvereins Ottenbach Die Mitglieder des Vereins Kultur Ottenbach dürfen auf ein reges und vielfältiges Vereinsjahr zurückblicken. Mit einer neuen Art Dorffest versuchen die Gemeinde und der Vorstand – zusammen mit einer Gruppe Kulturinteressierter aus dem Dorf – die Chilbi zu ersetzen.

Nicht viel hat am letzten Freitagabend gefehlt und die GV des Vereins Kultur Ottenbach hätte in den Gemeindesaal verlegt werden müssen. Nur dicht gedrängt fanden die gut 50 Mitglieder Platz im kleineren Neuhofsaal. Präsident Heiner Tschopp gelang es jedoch mühelos, den «Dichtestress» zu mildern. So berichtete er über das vergangene Vereinsjahr mit wenigen Worten, dafür mit einer Fülle von aussagekräftigen Bildern, welche eindrücklich über die diversen Anlässe im Dorf Zeugnis ablegten. Der Verein ist sehr gut aufgestellt, und auch das aktuelle Jahresprogramm bietet einmal mehr einige kulturelle Leckerbissen. Der Antrag des Vorstandes auf eine sanfte Erhöhung der Mitgliederbeiträge wurde einstimmig bewilligt, wenn auch einige Mitglieder sogar für einen deutlich höheren Beitrag plädierten. Etwas mehr zu reden gab der neue Anlass «Platzete», welche die etwas angestaubte und aus diversen Gründen nicht mehr durchführbare Chilbi ersetzen soll. Anders als bei der urgemütlichen «Stubete», soll nicht im Wohnzimmer, sondern auf dem Dorfplatz mittels einer Wagenburg und einer offenen Bühne nicht nur der Bevölkerung Gelegenheit geboten werden, mit eigenen Darbietungen als Amateurkünstler aufzutreten. Natürlich sollen auch einige namhafte engagierte Künstler zu einem ganz speziellen und fröhlichen Ottenbacher Dorffest beitragen.

Zum 85. Geburtstag Heute Dienstag, 11. April, feiert in Dachlissen Kostümverleiherin Lynn Tscharner ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr ein schönes Fest, Gesundheit und Wohlergehen. Ebenfalls heute Dienstag, 11. April, feiert in Obfelden Fritz KellerBürgi seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest. Zum 85. Geburtstag dürfen wir auch Margaretha Maria WinklerBühler in Affoltern gratulieren. Sie feiert morgen Mittwoch, 12. April. Wir wünschen alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Die Lebensarbeit von 100 Bienen reicht für 250 Gramm Honig Der neu lancierte Anlass stellt ein Wagnis dar, noch ist die Zusicherung einer Beteiligung der Dorfvereine zögerlich. Die Gemeinde und der Kulturverein sichern dem OK «Platzete»

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Schwarzarbeiter verhaftet Anlässlich von Kontrollen im Gastgewerbe hat die Kantonspolizei am Donnerstag zwei Männer wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz verhaftet. Auch wurde ein Verfahren wegen illegalem Glücksspiel eröffnet. Wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist, führte die Kapo in Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei gezielte Kontrollen in insgesamt neun gastgewerblichen Betrieben im Raum Affoltern durch. Dabei wurden zwei Personen verhaftet, die über keine Arbeitsbewilligung verfügen. Eine der Personen hielt sich illegal im Land auf. In einer Bar in Affoltern wurde zudem ein Fall von illegalem Glücksspiel festgestellt. Die beiden Festgenommenen sowie deren Arbeit- und Logisgeber wurden wegen Verstosses gegen das Ausländerrecht bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Bei den Verhafteten handelt es sich um einen 46-jährigen Türken sowie einen 25-jährigen Iraker, der zur Prüfung fremdenpolizeilicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt wurde. Der Betreiber der Bar wurde an das Statthalteramt Affoltern verzeigt.

................................................... von martin mullis

www.statistik.zh.ch/jb

wir gratulieren

Dienstag, 11. April 2017

Einbruchsversuche In den vergangenen Tagen scheiterten zwei Einbrüche. Am 5. April versuchten Unbekannte in Ebertswil, die Garagentüre eines Einfamilienhauses aufzubrechen. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Rund 600 Franken Sachschaden entstand am 6. April in Wettswil beim Versuch, die Sitzplatztüre bei einem Einfamilienhaus aufzuwuchten. Die beiden Männer wurden vom Eigentümer überrascht und machten sich im Laufschritt davon. (pd./-ter.)

Raser erwischt Präsident Heiner Tschopp dankt dem Imker Andreas Guntern (rechts) für sein Kurzreferat. (Bild Martin Mullis) eine Defizitgarantie zu. Im Anschluss an die GV übernahm Andreas Guntern, als Bienenzüchter «Chef» von vielen tausend fleissigen Arbeiterinnen, das Mikrofon. Der seit kurzer Zeit pensionierte Hobby-Imker fesselte seine Zuhörer mit einem Kurzvortrag über die emsigen Sammlerinnen von Nektar und Pollen. Der Aufwand der Bienen ist enorm, das Resultat für die Lebensarbeit von 100 Tieren sind lediglich 250 Gramm des süssen Honigs. Mittels mitgebrachten Waben-

kästen und Bienenwachsteilen unterstrich er seine Schilderungen über die Arbeit, Sorgen und Nöte des Bienenzüchters und das erstaunliche Verhalten seiner Insekten. Präsident Tschopp dankte nicht nur dem Referenten für die interessanten Schilderungen, sondern auch allen Helferinnen und Helfern bei den Vereinsanlässen und natürlich allen Mitgliedern für ihren Beitrag zur Erhaltung eines lebendigen und kulturell blühenden Dorflebens.

Die Kantonspolizei hat am Sonntagnachmittag in Kappel eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein Raser aus dem Verkehr gezogen. Verkehrspolizisten führten um zirka 15.30 Uhr an der Uerzlikerstrasse in Kappel eine Laser-Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurde ein Raser gestoppt, der sein Auto mit 145 km/h statt mit 80 km/h lenkte. Dem 41-jährigen Schweizer aus dem Kanton Schwyz wurde der Führerausweis abgenommen. Gegen ihn wird bei der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine Strafuntersuchung eingeleitet. (pd.)

Laufende Rechnung besser als erwartet Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2 217 982.29 ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 257 200 Franken. Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde zeigt bei einem Aufwand von Fr. 70 438 052.32 und einem Ertrag von Fr. 72 656 034.61 einen Ertragsüberschuss von Fr. 2 217 982.29 auf. Der Voranschlag 2016 sah für die Politische Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 257 200 Franken vor. Da für das vergangene Rechnungsjahr weder Übergangs- noch Sonderlastenausgleich beantragt wurde, wird der Ertragsüberschuss von Fr. 2 217 982.29 vollumfänglich dem Eigenkapital gutgeschrieben. Das Eigenkapital beträgt neu Fr. 11 934 291.44.

Die grösste Ergebnisverbesserung von Fr. 813 019.30 konnte bei den Gemeindesteuern erzielt werden. Dies obschon fast 800 000 Franken weniger Grundstückgewinnsteuern eingenommen wurden als budgetiert. Bei den Steuern früherer Jahre, Nachsteuern und Steuerausscheidungen sind hohe Mehrerträge erreicht worden. Ausserdem weisen fast alle Abteilungen geringere Nettoaufwendungen auf als budgetiert. Dies ist auf generell höhere Erträge und geringere Aufwendungen zurückzuführen. Aufgrund der erfolgreich umgesetzten Sparmassnahmen sind die budgetierten Aufwendungen nicht ausgeschöpft worden. Zudem wurden auch Projektkosten wegen Verzögerungen verschoben. Die Nettoaufwendungen für die wirtschaftliche Sozialhilfe, Zusatzleistungen sowie für

Pflegefinanzierungen sind jedoch erneut massiv angestiegen.

Verschuldung reduziert Durch den Ertragsüberschuss und die gegenüber dem Voranschlag um rund 1 Mio. Franken tieferen Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen resultierte ein Finanzierungsüberschuss von 3,8 Mio. Franken. Dadurch kann die Verschuldung der Politischen Gemeinde reduziert werden. Mit diesem Ergebnis erweist sich der Entscheid des Gemeinderates vom Herbst 2015 als richtig. Damals verzichtete er auf die Geltendmachung von Übergangs- bzw. Sonderlastenausgleichsbeiträgen und der damit zusammenhängenden Steuerfusserhöhung um 5 % bzw. 10 %. Trotz der künftig weiterhin bevorstehenden finanziellen Herausforderungen ist der

Gemeinderat zuversichtlich, dass sich der Finanzhaushalt der Gemeinde Affoltern am Albis weiter verbessern wird. (tro)

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Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

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«Prosperierende Wirtschaft ist nur durch die Politik gefährdet» Der Arbeitgeberverband Knonauer Amt lud zur 50. Generalversammlung Der Ämtler Arbeitgeberverband nutzte die Jubiläums-GV, um den Mitgliedern auf dem Zugersee etwas Besonderes zu bieten. Präsident Dieter Greber thematisierte die vergangenen 50 Jahre sowie Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. ................................................... von thomas stöckli «Gespräche mit verschiedenen Inhabern von Industrieunternehmungen unseres Bezirkes haben mich überzeugt, dass die Gründung eines Arbeitgeberverbandes in unserem Bezirk notwendig scheint.» So beginnt der Brief, mit dem Hans Weisbrod 56 Ämtler Industrieunternehmungen zur Gründungsversammlung vom 17. April 1967 ins damalige Restaurant Bahnhöfli (heute Gubler Sport) in Affoltern einlud. Von den damals 19 Gründerfirmen sind nun – 50 Jahre später – deren acht immer noch dabei. Auf einer kleinen Zeitreise führte Präsident Dieter Greber durch die bewegte Verbandsgeschichte: Vom erwähnten Gründungspräsident Hans Weisbrod, der 1983 verstarb, über dessen Nachfolger Hans Jörg Federer (Präsident von 1974 bis 1984), Fritz Wild (1983 und 84 sowie 1989 bis 1995), dazwischen Gerard Hartmann (1984 bis 1988) und schliesslich Ronald Weisbrod (1995 bis 2005) und Peter Strebel (2005 bis 2013). 1974 ging es an der Generalversammlung unter anderem um einen Hausarzt. Dieser sei «in der Ausstellung von Arztzeugnissen sehr freigiebig», heisst es im Sitzungsprotokoll. Entsprechend wurde beschlossen, von diesem Arzt keine Zeugnisse mehr zu akzeptieren.

Integration der Italiener Ein grosses Thema war die Integration der italienischen Arbeiter und ihrer Familie. Aus ersten Plänen 1973 entstand 1981/82 das Centro Sociale – in rund 5000 Stunden Fronarbeit. Das Land stellte die Gemeinde, den (nicht mehr benötigten) Baukörper die katholische Kirche, der italienische Generalkonsul unterstützte das Projekt mit Zuschüssen. Heute findet die Integration von ausländischen Arbeit-

Der Vorstand des Arbeitgeberverbands – hintere Reihe von links: René Schneebeli, Thomas Ammann, Chantal Baur (neu), Rita Ebner (zurückgetreten), Präsident Dieter Greber, Cornelia Baumann-Zingg und Jürg Schmidlin – sowie vorne die Ehrenmitglieder Fritz Wild, Peter Strebel, Hans Jörg Federer und Ronald Weisbrod. (Vzai): «Wir schätzen es sehr, eine so alte Tochter zu haben», so Fritz zum 50-Jahre-Jubiläum des Ämtler Arbeitgeberverbands. Clemens Grötsch, Gemeindepräsident von Affoltern, erinnerte in seiner Ansprache an die Gemeinsamen Ziele von Wirtschaft und Politik, etwa die Sicherung von Arbeitsplätzen, den Fokus auf Bildung und die Förderung und das Einfordern von Gesundheit. In diesem Zusammenhang wies er auf das Projekt «Affoltern bewegt» vom 8. bis 13. Mai 2017 hin.

Beim Apéro von links: Arthur Küng (Guggenbühl), Alfred Schmid (Muldenschmid) und Ernst Höhener (Höhener AG). nehmern anders statt. Entsprechend wurde das Centro Sociale Ende 2015 in die Selbstständigkeit entlassen. «Der Verband hat mit seinen aktuell 64 Mitgliedern, die rund 4300 Arbeitsplätze vertreten, aktiv und positiv zur Entwicklung der Region beigetragen», zieht Greber nach einem halben Jahrhundert Zwischenbilanz. Dabei hat sich die Zielsetzung seit der Gründung nur wenig verändert: Weiterhin geht es um den Austausch von Interes-

Martin (links, ZKB-Filialleiter Affoltern) und Gaby Diethelm mit Marcel J. Strebel, Anta Swiss (Abfallhai). (Bilder Th. Stöckli)

sen und die Kontaktpflege, um die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik und um Mitarbeit in verschiedenen Gremien in der Region.

Politik bereitet Sorgen Und wie sieht die Zukunft aus? «Wirtschaftlich stehen die Zeichen grundsätzlich gut», so Greber, einzig die Politik bereite Sorgen: «Früher war die

Politik dazu da, vernünftige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen, heute haben wir eine prosperierende Wirtschaft, die nur durch die Politik gefährdet ist», sagt er, angesichts von Brexit und drohendem Frexit sowie Twitter als neuem Instrument der US-Aussenpolitik. Geschäftsführer Max Fritz überbrachte die Grussworte von der übergeordneten Vereinigung Zürcher Arbeitgeberverbände der Industrie

Chantal Baur neu im Vorstand Neben aller Würdigung und Ehrung wurden auch die üblichen Traktanden abgearbeitet. So durfte Kassier Thomas Ammann solide Finanzen vermelden. «Wir haben überall gespart», so sein Kommentar zum Plus in der Jahresrechnung. Im Vorstand bringt neu Chantal Baur (Baur Metallbau AG, Mettmenstetten) ihren Marketing-Hintergrund ein. Sie tritt die Nachfolge von Rita Ebner an, welche dem Verband aufgrund ihres Stellenwechsels zu einem Nichtmitglied den Rücken kehrt.

Ein neues vielseitiges Angebot an Anlässen Der Park Seleger Moor in Rifferswil ist seit 1. April wieder offen Die erwachende Pflanzen- und Tierwelt ist im Frühling schon Grund genug für einen Besuch im Park Seleger Moor in Rifferswil. Nicht nur für Gartenund Naturliebhaber. Dieses Jahr bietet der Park einiges Neues und natürlich wieder ein vielseitiges Angebot an Anlässen. Der Park Seleger Moor ist Ort der Erholung, aber auch der Wissensvermittlung und natürlich ein weitherum bekanntes Blütenparadies. Hunderttausende von Rhododendron- und Azaleenblüten begeistern Tausende Besucherinnen und Besucher mit leuchtenden Farben. Je nach Witterung sorgen die Strauchpfingstrosen bereits ab April für ein Farbfeuerwerk, im Mai und Juni begeistern die blühenden Rhododendren – die im Park neu gepflanzte Sorte «Weinlese» blüht sogar bis in den Spätherbst hinein – die leuchten-

den Seerosen erfreuen Auge und Seele bis in den August. Als Kontrast beruhigt der mystische Farngarten mit seinen vielen Grüntönen die Sinne. Neben zahlreichen verschlungenen Pfaden führt ein rollstuhlgängiger Spazierweg über drei Kilometer durch den Park, und für die Pause zwischendurch bietet das Park-Beizli feine Erfrischungen an. Familien freuen sich über die Grillstelle für ihr Picknick.

Erleben, lernen, mitmachen Wer den Park Seleger Moor kennt, findet dieses Jahr eine Reihe von Neuerungen, darunter eine ausführliche Steingartenbeschreibung mit der ganzen Geschichte davon, wie die Gletscherfindlinge ihren Weg in den Park fanden. Auch die Agenda 2017 bietet für alle etwas: Geführte Rundgänge zur Tier- und Pflanzenbeobachtung ebenso wie Familienanlässe und Märlitage

für die Kleinsten – dies besonders in den Sommerferien. Der Park Seleger Moor hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei seinen grossen und kleinen Besucherinnen und Besuchern das Interesse am Natur-Erlebnis zu fördern. Dazu hat er die Frühjahrsexkursionen geschaffen, vier Beobachtungsposten mit Infotafeln und interaktive Installationen zum Erkennen von Vogelstimmen. Weitere spannende Projekte, so zum Beispiel ein Postenlauf-Parcours für Schulen und Familien sind in Planung und sollen dafür sorgen, dass auch in den kommenden Jahren die Neugier auf die Natur immer wieder geweckt wird.

Neue Rückzugsorte Der Park Seleger Moor bietet genügend Platz, um unterschiedliche Vorstellungen von Naherholung, Kultur und Wissensvermittlung abzudecken. Er ist aber auch immer noch ein Ort

zum Entspannen, für Erfahrungsaustausch, für spielerisches Lernen oder einfach zum Bummeln, mit Freunden oder in Gruppen. Und wer intensive Ruhe und vielleicht sogar kreative Leere sucht, findet mit drei neuen Nischen dieses Jahr Raum für Rückzug und vielleicht sogar einen neuen Lieblingsplatz. Ein Besuch im Park Seleger Moor lohnt Blüten und Pflanzenwelt im Seleger Moor. (Bild zvg.) sich. Für neue Gäste wie für «alte Bekannte». Der Park ist Park Seleger Moor, Seleger-Moor-Strasse, Rifferswil, täglich geöffnet – auch an Feiertagen. Telefon 044 764 11 19, info@selegermoor.ch, www.selegermoor.ch. Geöffnet ab 1. April täglich

(pd.)

8 bis 18 Uhr.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. April 2017

Bauzeit in den Unterricht integriert Die Primarschule Rifferswil machte den Schulhausbau zum Thema, anstatt sich an der Baustelle zu stören Das neue Schulhaus in Rifferswil enthält fünf Schulzimmer. Der Kreditrahmen von 4,2 Millionen konnte wahrscheinlich eingehalten werden. ................................................... von salomon schneider Der Bau des neuen Primarschulhauses in Rifferswil liess die Dorfgemeinschaft näher zusammenrücken. Es war ein grosses Projekt für eine kleine Gemeinde. Doch dank viel Engagement seitens Behörden, Lehrerschaft, Eltern und Kindern, ist alles hervorragend abgelaufen. Da die Baustelleneinfahrt über den Schulweg führte, konnten beispielsweise jeden Tag Eltern gewonnen werden, die in Warnwesten für die Sicherheit der Kinder sorgten. So musste kein Sicherheitspersonal eingestellt werden. Dank Zusatzeffort von allen Seiten, konnte der Schulhausbau ohne kritische Töne realisiert

werden. Auch die Schüler setzten sich aktiv mit dem Bau auseinander, machten Projekttage zum Schulhausbau und konnten mehrfach die Baustelle besichtigen. So kamen sie gut mit dem viel kleineren Pausenplatz zurecht. «Und die Baustelle war auch sehr spannend. Jeden Tag passierte etwas Aufregendes», meinte ein Schüler mit glänzenden Augen.

Das Schulhausbaulied Mier wänd es Schuelhus ha. Lueg, s’isch grad am entstah. S’git vill Lärm und brucht vill Zit. Mir sind gspannt was’s für eus git! Es gaht es ganzes Jahr, all’s lueget, s’isch ja klar. Chran und Bagger fahred vor. Und mir singed all im Chor: Hoble und hämmere, zäpfe und zimmere, saage, schliife, singe, pfiife.

Die Rifferswiler Schulkinder fühlen sich in ihren Klassenzimmern bereits pudelwohl. (Bilder Salomon Schneider)

Ins Fundament wurde eine Schatztruhe mit Wünschen der Kinder eingelassen – samt Schlüssel.

Zur Einweihung sangen die Kinder für die anwesenden Eltern das Rifferswiler Schulhausbaulied.

Bunt gemischte Melodien waren Trumpf Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten in der Turnhalle Wygarten Der Musikverein Mettmenstetten gab am vergangenen Samstagabend in der Turnhalle Wygarten sein Jahreskonzert. Das Motto, «Musik ist Trumpf», hielt, was es versprach. Rund zweihundert Besucher und Besucherinnen unterhielten sich bei bekannten Melodien, Speis und Trank. ................................................... von andrea bolliger Kurz nach acht Uhr wandte sich Dirigent Adrian Kuoni an die Jassrunde, die es sich auf der linken Seite der Bühne gemütlich gemacht hatte. Auf seinen Aufruf «So jetzt esch fertig gjassed – jetzt esch Musig Trumpf!» folgte der «Marsch Semper Fidelis» von John Philip Sousa. Die mit Jasskarten und Blumen geschmückte Turnhalle unterstrich das Motto des Abends, durch dessen Programm Tobias Longhi, im Edelweisshemd, führte. Klassische Blasmusik bot auch die «HerzSchmerz-Polka». Daniel Ringger trat mit der Trommel nach vorne und begleitete Wim Laseroms «Harmonique» mit einem Solo, In Derek Bourgeois’ «Calypso», unterstrichen Perkussionsinstrumente die karibischen Klänge. Zwischen den Stücken stellte Tobias Longhi die Besetzung an den einzelnen Instrumenten vor. Neben ihrem Standardrepertoire bereiten die Musiker des Musikvereins Mettmenstetten zwei Mal pro Jahr ein Konzert vor. Kurz nach dem Kirchenkonzert,

Tobias Longhi moderierte den Abend.

Der Musikverein Mettmenstetten erhielt viel Beifall für sein Jahreskonzert. (Bilder Andrea Bolliger)

Ende November begannen die Proben für das Jahreskonzert. 14 Stücke unterschiedlichster Stilrichtungen wurden am Samstagabend vorgetragen. Dabei wagten sie sich auch an anspruchsvollere Melodien, mit Wechseln von Tonart und Tempi. So ein Stück war «Introducing the Band». Es liess die Zuhörer die Beine unterm Tisch immer schneller mitswingen. Dem Motto gerecht wurde die Titelmelodie aus «Musik ist Trumpf». Die grosse Samstagabendshow flimmerte zwischen 1975 und 1981 über die Bildschirme, aber die Melodie wird noch heute gern gehört. Die Zuhörenden

quittierten die Darbietung mit viel Applaus. Schon fiel der Vorhang für die Pause und das grelle Neonlicht versetzte einen wieder in die nüchterne Gegenwart der Mettmenstetter Wygarten-Turnhalle.

Nieten statt Trümpfe Der Gabentisch der Tombola war reich gefüllt und die Lose sehr begehrt. Nieten wurden entpackt – da und dort hörte man Ausrufe der Freude. «Habt ihr euch gut verpflegt?», wollte Tobias Longhi nach der Pause wissen, bevor er die weiteren Musiker und Musike-

rinnen an ihren Instrumenten vorstellte. Der zweite Teil des Konzerts bestand aus Klassikern der Filmmusik. «Pirates of the Caribbean», «Bonanza», «Winnetou and Old Shatterhand» sind fast allen bekannt. Bei «Theme from Jag», von Bruce Broughton, half der Moderator dem nicht kundigen Musikfreund auf die Sprünge. Das Stück entstammt der amerikanischen Fernsehserie JAG – Im Auftrag der Ehre. Vor dem letzten Stück im Konzertprogramm trat Vizepräsident Erich Iten ans Mikrofon um sich beim Publikum und den Mitwirkenden des Abends zu bedanken. Dirigent Adrian Kuoni und

Moderator Tobias Longhi wurden Präsente überreicht. Billy Joels «Leningrad» war das letzte Stück des Programms. Das Publikum musste aber gar nicht lange betteln, bis Adrian Kuoni den Taktstock erneut erhob und der Musikverein zuerst «Mercy Mercy Mercy», dann «Gabrielas Song» zum Besten gab. Sehr zur Freude der Anwesenden erklang als letzte Zugabe noch einmal «Musik ist Trumpf», was einige sogar zum Mitklatschen animierte. Nach dem kräftigen Schlussapplaus war der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Bar und Festwirtschaft luden zum gemütlichen Verweilen.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. April 2017

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Die richtige Textilpflege will gelernt sein In Affoltern wird eine von zirka 15 Lehrstellen in der Schweiz als Textilfachmann/Fachfrau angeboten In Textilreinigungen arbeiten vielfach Ungelernte oder Quereinsteiger. Doch kann in diesen Betrieben auch ein anerkannter Beruf mit Zukunft erlernt werden. Eine der wenigen Lehrstellen wird in Affoltern angeboten. ................................................... von andrea bolliger Der Geruch beim Betreten der Textilreinigung Wasch-Bär in Affoltern unterscheidet sich von manch heimischer Waschküche. Hier duftet es nicht nach blumigen Gewebeveredler, sondern eher nach nüchterner Sauberkeit. Trotzdem hängen hier längst nicht mehr nur Kleidungsstücke, die eine trockene «chemische» Spezialbehandlung benötigen, sondern auch Hemden und Hosen, welche die Kunden auch selber zuhause waschen könnten. Zeitersparnis oder eine kaputte Waschmaschine sind Gründe, warum manch einer heute fast seine gesamte Wäsche in die Textilreinigung bringt. Doch die Angestellten in der Textilreinigung Wasch-Bär in Affoltern müssen mehr können als Wäschewaschen und Bügeln. Noch immer ist auch die sogenannte chemische Behandlung für Textilien wie Wollmäntel, Festtagsgarderobe, Kostüme oder von Bettzeug notwendig. Denn diese, oft aus verschiedenen Materialien bestehenden Teile, vertragen keine Reinigung mit Wasser und Waschmittel, sondern brauchen eine trockene Pflege, die das Aufquellen der Fasern verhindert. Das verlangt nach einem breiten Fachwissen. Egzona Kicaj lernt das Handwerk von der Pike auf. Sie ist im zweiten Lehrjahr ihrer dreijährigen Ausbildung zur Fachfrau Textilpflege EFZ. Der Beruf ist nicht sehr bekannt und zurzeit werden nur rund 15 Lernende pro Jahr schweizweit ausgebildet. «Es herrscht Fachkräftemangel», sagt Daniel Schaerer, Egzona Kicajs Lehr-

meister. Er engagiert sich im Arbeitssicherheitsausschuss der Fachvereinigung «lavasuisse» sowie in der Ausbildungskommission des Verbandes Textilpflege Schweiz (VTS). Letzterem wird er ab Mai auch dem Vorstand angehören. «Es laufen Bemühungen, den Beruf attraktiver und bekannter zu machen, zum Beispiel durch Auftritte an Berufsmessen», sagt er. Ab 2019 sollen sich sogar erstmals Textilfachmänner und -Frauen an den Swiss Skills messen. «Die Arbeit und die Bedienung der Maschinen werden immer anspruchsvoller», sagt Daniel Schaerer und Egzona Kicaj ergänzt: «Viele wissen gar nicht, was hinter unserer Arbeit steckt. Das beginnt bei der Wahl des richtigen Waschmittels und Waschprogrammes und hört mit der Wartung der verschiedenen Maschinen auf.» Sie wurde durch eine Bekannte auf den Beruf aufmerksam und absolvierte eine Schnupperlehre. «Schliesslich habe ich die Lehrstelle in Affoltern erhalten», erzählt sie. Der Beruf gefällt ihr heute noch so gut wie am ersten Tag. Neben den vielseitigen Tätigkeiten, schätzt sie den Kundenkontakt.

Ausbildung für Praktiker mit Aufstiegschancen Der Wasch- und Reinigungsprozess beinhaltet ein grosses Fachwissen über physikalische, strömungstechnische, chemische und thermische Prozesse, die sie in ihrer Ausbildung kennen und anwenden lernt. Doch der Beruf sei für Praktiker, die mit der Theorie Mühe bekunden, bestens geeignet, sagt Daniel Schaerer. Zudem seien die Aufstiegschancen zu leitenden Funktionen in Wäscherei- oder Textilreinigungsbetrieben oder gar die Übernahme eines eigenen Betriebes sehr gut. Mehrere Fachlehrpersonen stünden in den nächsten Jahren vor ihrer Pensionierung und Nachwuchs sei auch in der Ausbildung höchst willkommen, so Daniel Schaerer. Der Beruf könnte

Bereiche kennenlernt. Denn, die Lernenden würden die Berufsschule nach wie vor gemeinsam besuchen und auch die fachlichen Inhalte würden weiterhin aus beiden Fachbereichen vermittelt und an der Lehrabschlussprüfung getestet werden. Das werde für die Lernenden bestimmt schwieriger, findet sie. Aus Sicht des Arbeitgebers begrüsst Daniel Schaerer die Neuerung. Bis anhin hätten die Einsätze stets mit den Partnerbetrieben koordiniert werden müssen. Als Lehrmeister sieht er die Neuerung eher als Abwertung des Berufes, vor allem in Bezug auf die Attraktivität von Wäschereien.

Lehrling willkommen Egzona Kicaj und Daniel Schaerer. (Bild Andrea Bolliger) auch die Basis für eine spätere Ausbildung an der Textilfachschule bilden. Diese reichen bis zum Masterabschluss. Somit stehen auch weniger guten Schülerinnen und Schülern noch alle Möglichkeiten für eine erfolgreiche berufliche Karriere offen. Lehrmeister Daniel Schaerer ist es wichtig, dass Lernende von Anfang an Verantwortung übernehmen. «Wie in jedem anderen Beruf gehören Missgeschicke und Fehler ein Stück weit dazu und meist passieren sie nur einmal», sagt Daniel Schaerer. In diesem Beruf können sie aber teuer werden. Dann etwa wenn beim Vorbereiten der Wäsche ein Kugelschreiber oder Filzstift in einer Tasche übersehen wird, dieser in der Waschmaschine landet und die gesamte Waschladung verfärbt oder wenn ein falsches Waschprogramm gewählt wird. Ein solches Malheur kann bei den grossen Industriemaschinen schnell einmal in die Tausenden gehen. «Die Gedanken müssen bei der Arbeit sein», sagt Daniel Schaerer. Auch Egzona Kicaj hat er von Anfang an Vertrauen geschenkt und ihr eine grosse Verantwortung übertragen, indem er ihr schon am ersten Tag

die Schlüssel zum Geschäft ausgehändigt hat. Nachdem sie die Infrastruktur kennengelernt hatte und mit den Arbeitsabläufen vertraut war, wurden ihr Zuständigkeiten in einzelnen Bereichen übertragen. Sie wird der Branche auch nach ihrer Lehre treu bleiben. Nach bestandener Lehrabschlussprüfung wolle sie sich auf jeden Fall weiterbilden, sagt sie auf ihre Zukunft angesprochen.

Wissen auch zukünftig in beiden Fachbereichen Egzona Kicaj ist eine der letzten Lernenden die den Fachausweis als Textilpfleger/Textilpflegerin EFZ erhält. Die Berufsbezeichnung lautet ab dem neuen Lehrjahr Fachmann/Fachfrau Textilpflege EFZ. Damit ändert sich auch das Berufsbild. Die neuen Lernenden müssen sich nun vorab entscheiden, wo sie ihre Lehre absolvieren wollen, in der Textilreinigung oder in der Wäscherei. Egzona Kicaj absolviert einen Teil ihrer praktischen Ausbildung in einer Wäscherei. Die Arbeit dort macht ihr wesentlich weniger Freude, weil sie serieller und monotoner ist. Dennoch ist sie froh, dass sie beide

Wer den Beruf des Textilfachmannes oder der Textilfachfrau lernen will, muss einen Bezug zu Textilien aber auch zur Technik haben. «Wir sind mit modernsten Geräten und Maschinen ausgerüstet», diese müssen bedient und unterhalten werden. Der Beruf sei bei Frauen beliebter aber es könne auch ein Junge kommen, meint Egzona Kicaj. «Die oder der zukünftige Lernende soll aufgestellt, interessiert und offen sein und er oder sie soll Ehrgeiz zeigen», beschreibt sie die Person, der sie ihr Wissen mit viel Freude und Engagement weitergeben möchte. Daniel Schaerer ist es aber genauso wichtig, dass der oder die künftige Lernende ins Team passt und gegenüber dem Team und den Kunden über eine hohe Sozialkompetenz verfügt. «Wir sind ein kleiner Betrieb mit viel Kundenkontakt. Der Kunde ist unser Arbeitgeber. Man muss zu Fehlern, die passieren stehen und sich bei Kunden entschuldigen können», sagt er. Eine mindestens dreitägige Schnupperlehre ist für ihn deshalb eine Voraussetzung für die Vergabe der Lehrstelle. Kontakt für Schnupperfreudige: Wasch-Bär Textilpflege AG, Zürichstrasse 133/beim Kronenplatz Affoltern. Telefon 044 760 11 43, E-Mail: info@wasch-baer.ch.

Geschichten aus den Hausemer Dörfern und Weilern Aus dem Inhalt des neuen Gemeindeporträts Das neue Buch «Auf der Sonnenseite des Albis» schildert mit Wort und Bild Geschichte und Geschichten der Hausemer Dörfer und Weiler. Sie dokumentieren die Entwicklung der Gemeinde vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. ................................................... von bernhard schneider Der Rundgang von Martin Elmiger und René Marthaler durch Hausen beginnt in Ebertswil, führt über Hirzwangen, Wesenmatt, Schweikhof und Husertal zum Albisbrunn, durch Hausen und Heisch zur Vollenweid, weiter über Türlen zu den Weilern Riedmatt und Tüfenbach. Den Abschluss bilden Hinter-, Mittel und Oberalbis. Mit alten Karten, insbesondere der Wildkarte von 1850, werden die Veränderungen dargestellt. Die Wildkarte stellt den Anfang der modernen Kartografie im Kanton Zürich dar und zeigt im Massstab 1:25 000 detailliert Gebäude, Strassen, Wege und Gewässer sowie die genaue Topografie.

Vom Postbüro Ebertswil nach opernHausen Ausgangspunkt ist die Verzweigung Allmendstrasse/Chüeferstrasse mit dem Haus zur Post und dem Brunnen,

Grund für einen Volksauflauf um 1910: Reiche Herrschaften fahren mit einem Automobil in Hausen vor. (Archivbild zvg.) an dem seit 1931, dem Jahr seiner Errichtung, Generationen von Kindern gespielt haben. Die Autoren zitieren Dora Huber-Rosenberg: «Ihre Grossmutter hatte das Postbüro zunächst im Haus Nummer 5, später in Nummer 9 betreut. Jeden Morgen ging sie hinunter an die Dorfstrasse und wartete dort, bis sie vom Postkutscher Briefe und Pakete in Empfang nehmen konnte. Schwer beladen ging sie dann wieder zurück ins Postlokal.» Es folgen Schilderungen der Melioration und Güterzusammenlegung: ab 1945 wurden Sumpfgebiete entwässert und die zerstückelten Parzellen möglichst kompakt und nahe bei Haus und Hofstatt den Bauern zugewiesen. Die im Rückblick sinnvollen Massnahmen gingen nicht ohne Konflikte über die Bühne: «Die Abtretung

Seit Generationen spielen die Kinder am Brunnen in Ebertswil. (Bild Urs Glenck)

eines mit Erinnerungen verbundenen Stück Landes, der Verzicht auf einen ertragreichen Baumbestand oder der Zwang zur neuen Siedlung weit ausserhalb des Dorfes führten oft zu Unmut, ja bis zur Feindschaft zwischen bisherigen und neuen Eigentümern.» Im Albisbrunn begegnet man zwei Männern namens Richard Wagner: Dem Komponisten, der hier anlässlich eines Kuraufenthalts seinen «Ring des Nibelungen» entwarf, und dem Arzt, Kunstmaler und Fotografen selben Namens, der im Albisbrunn in leitender Funktion wirkte. Eine Flugaufnahme von 1950 erlaubt den Vergleich mit der heutigen Besiedlung von Hausen, desjenigen Dorfes in der Gemeinde, das ihr den Namen gab und in dem auch – untrügliches Zeichen des Hauptdorfs – die

Kirche stand. Die Anfänge der Seidenfabrik Weisbrod-Zürrer werden ebenso thematisiert wie die hochklassigen Aufführungen unter dem Namen opernHausen in der Scheune des Hauses Grandezza an der Fabrikstrasse.

Kultur und Sport am Albis Den Abschluss des Gemeinderundgangs machen die Albisweiler mit dem Albis-Openair und der Langlaufloipe: «Was die beiden Siedlungen Hinter- und Mittelalbis zu Winterszeiten bei guten Schneebedingungen verbindet, ist eine rund zwei Kilometer lange Loipe, die der ehemalige LanglaufSchweizermeister Bruno Heinzer bei passenden Schneeverhältnissen am schattigen Westhang für Hobbylangläufer anlegt.»

Und wenn der Schnee weit weg ist, lohnt sich ein Besuch im Mittelalbis aus ganz anderen Gründen: «2006 fand das erste Albis Openair statt, heute ein weitum bekanntes, ganz besonderes Sommerfest. Auf dem Reitplatz der Familie Heinzer, auf einem kleinen Heuwagen, spielen die Musiker. Dank einzigartiger Atmosphäre und hoher musikalischer Qualität wurde die Fangemeinde von Jahr zu Jahr von 100 auf 400 bis 500 Personen vergrössert.» Auf gut 200 Seiten können unzählige Winkel der weit verstreuten Siedlungen der Gemeinde Hausen in ihrem Wandel erkundet werden: «In Bild und Text wird sichtbar, wie viel Schönes und Interessantes in unserer Gemeinde vorhanden ist. Dem gilt es Sorge zu tragen.»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. April 2017

Saubere Sache mit «Grümpel und Gulasch» Wieder ein Grosserfolg: Stalliker Flurputzete unter Leitung von Gemeindeverein und Gemeinde-Mitarbeitern Über 200 Personen, davon etwa 60 Kinder, beteiligten sich am vergangenen Samstag an der Stalliker «Flurputzete» 2017. Gesammelt wurde über eine Tonne Kleinabfälle, vor allem Alubüchsen, PET- und Glasflaschen, aber auch einzelne schwerere Kaliber. Vorweg eine äusserst erfreuliche Feststellung: Die in den vergangenen Jahren immer wieder regelmässig durchgeführten Aktionen könnten auch einen erzieherischen Effekt haben; im Vergleich zu früher fanden die gut 200 Personen, darunter etwa 60 Primarschüler, zum Teil von ihren Eltern und von einer initiativen Lehrerin begleitet, weniger Weggeworfenes. Die sich seit Jahren abzeichnende Tendenz hat sich also fortgesetzt. Der Anlass war wieder ein Grosserfolg. Die Organisatoren verstanden die diesjährige Flurputzete als Wiederholung der im Zweijahresturnus seit 2008 durchgeführten Putzaktionen. Glück oder einen guten Draht zum Petrus hatten die Veranstalter mit dem Wetter: Kein Schnee mehr weit und breit, die letzten Wolken verschwanden im Verlaufe des Morgens fast gänzlich und die Sonne strahlte, wohl aus Respekt und aus Freude über die fleissigen Stalliker Fötzeli-Sammlerinnen und -Sammler. Das Gemeindegebiet war wieder in Rayons eingeteilt. Die von Vertretern der Ortsvereine und -parteien sowie vom Üetlibergverein geleiteten Gruppen durchstreiften wohlorganipublireportage

Die fleissigen Abfallsammler. (Bilder zvg.)

Die Pfadigruppe Albis/Felsenegg im Einsatz. siert zwischen 9 und 12 Uhr mit Abfallsäcken bewaffnet ihre Reviere mit grosser Aufmerksamkeit und einem scharfen Auge für alles, was nicht dorthin gehört. Und es kam wieder einiges zusammen; da konnten selbst die Zweifler an der Notwendigkeit der Aktion staunen. Gegen 13 Uhr war

Neben Kleinabfällen fanden sich auch schwerere Kaliber.

Schluss und Stallikon das sauberste Dorf des Kantons. Und so soll es in Zukunft auch bleiben. Dazu wollen alle Stallikerinnen und Stalliker beitragen. Auf der anderen Seite scheint es, dass leider immer noch viele, vor allem Autofahrer, sonderbare Gewohnheiten haben. Obwohl die Schweiz

weltweit über das dichteste Netz an Alu-, PET- und Glassammelstellen verfügt, überall Abfallbehälter stehen, ist es offenbar immer noch Mode, leere Flaschen und Aludosen kurz und bündig und rücksichtslos durch das Autofenster in die freie Natur zu entsorgen! Dabei werden die Gefahren für

Menschen, Nutz- und Wildtiere kaum bedacht. Am Schluss versammelten sich die Akteure im Werkhof zum Apéro und zum versprochenen und wohlverdienten «Gulasch». Bereits bei der Arbeit geschlossene Bekanntschaften wurden in Gesprächen vertieft und im Stil des Jägerlateins Erlebnisse und Begebenheiten aus der morgendlichen Tätigkeit ausgetauscht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit der Unterstützung der Aktion einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes geleistet, ihr eigenes Umweltbewusstsein geschärft und dabei erst noch etwas für ihre eigene Gesundheit getan. Ein grosses Lob verdient der tatkräftige Einsatz der vielen Schülerinnen und Schüler und Jugendlichen, vorab die mit ihrem Clubhaus in Stallikon domizilierte Pfadiabteilung Albis/Felsenegg. Erfreulich auch das engagierte Mitmachen der Razorbacks MC, die nicht nur wegen ihrem Clubhaus in Gamlikon nun auch «echte» Stalliker geworden sind. Es war in der Tat wieder eine lobenswerte Aktion in einer guten und aufgeräumten Stimmung. Möglich machten es die kleinen und grossen Helfer mit ihrem vorbildlichen Einsatz, die Küchen- und Servicecrew unter der kompetenten Leitung von alt Burestübliwirt Fredy Steck und seiner Gattin Trudy sowie zahlreiche Sponsoren. (-/Bi) Weitere Infos und Bilder unter www.stallikon.ch sowie www.gemv-stallikon.ch.


Forum

Dienstag, 11. April 2017

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Blütenpracht im Säuliamt

Kirschblüten aus der Nähe betrachtet.

Ostern ist alles andere als «Jöö» Über originelle Werbeeinfälle kann ich manchmal herzhaft lachen. Der diesjährige Osterslogan der Migros gehört allerdings nicht dazu. Die umwerfende Botschaft lautet: «Ostern wird Jöö». Als treuer Kunde und bekennender Osterliebhaber bin ich konsterniert. Banaler gehts nicht. Auch ein markt- und gewinnorientiertes Unternehmen könnte sich meines Erachtens zum zentralen Fest der Christenheit etwas Gehaltvolleres einfallen lassen. Beispielsweise im Sinn von alt Nationalrat Roland Wiederkehr, der sich leidenschaftlich für weniger Verkehrstote und mehr Opferhilfe engagiert. Und mit seinem Einsatz massgeblich dazu beigetragen hat, dass die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle in der Schweiz innert dreissig Jahren von 1034 auf 200 zurückgegangen ist. Neuerdings setzt sich Wiederkehr im Rahmen des indischen Hilfswerks «Jaipur Foot» für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, die bei Verkehrsoder anderen Unfällen ein Bein verloren und keine Aussicht haben, je wieder gehen zu können. Ausser man hilft ihnen wieder auf die Beine in Form einer geh- und klettertauglichen Prothese, die eigens zu diesem Zweck entwickelt wurde und lediglich 100 Franken kostet. Ein wahrhaft österliches Unternehmen, das im eigentlichen Sinn des Wortes Auferstehung ermöglicht. Mehr dazu findet sich unter www.carecross.org. Ostern ist weder Judihui noch Jöö, kein zuckersüsses Schoggiversprechen. Ostern schafft Hoffnung, wo alles aussichtslos erscheint. In diesem Sinne freue ich mich auf die bevorstehenden Festtage je länger, desto möö. Urs Boller, Affoltern

Blühende Kirschbäume ob Mettmenstetten. (Bilder Andrea Bolliger)

Mittelstand – Rückgrat Nein zur des Wohlstands Energiestrategie Den Mittelstand entlasten! Spätestens seit der Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform 3 haben sich alle Parteien dem Mittelstand verschrieben. Zu Recht! Denn ein breiter Mittelstand hat sich erst mit den Liberalisierungsbewegungen und der Etablierung der Marktwirtschaft im 19. Jahrhundert gebildet. Zuvor waren einzelne Privilegierte reich und das Gros der Bevölkerung lebte in Armut. Seither wurde der Mittelstand dank der gewonnenen Freiheit immer wohlhabender und bildet heute das Rückgrat unseres Erfolgs. Diese positive Entwicklung ist aber immer stärker gefährdet. Denn obwohl sich mittlerweile alle Parteien zum Mittelstand bekennen, wurde dieser in den letzten Jahren immer stärker mit Steuern, Abgaben und Gebühren belastet. Zwar ist die Staatsquote in der Schweiz relativ tief, aber nur, weil Krankenkassenprämien oder die Pensionskasse nicht einbezogen werden. Berücksichtigt man alle Abgaben, so zahlt der Durchschnittshaushalt mittlerweile von jedem erarbeiteten Franken rund 50 Rappen an den Staat. Gleichzeitig kommt der Mittelstand aufgrund seines relativ hohen Einkommens nicht mehr in den Genuss von Subventionen oder anderweitiger staatlicher Unterstützung. Dies schafft die absurde Situation, dass beispielsweise auf Sozialhilfe angewiesene Flüchtlingsfamilien finanziell oft bessergestellt

sind als die normale Mittelstandsfamilie. Dies sind keine Einzelfälle.

Taten statt Worte Nicht nur über diese Probleme sprechen, sondern Nägel mit Köpfen machen hier dankbarerweise die Jungfreisinnigen mit ihrer kürzlich lancierten kantonalen Mittelstandsinitiative. Der Mittelstand soll dabei steuerlich um rund 15 % entlastet werden. Weil der Kanton Zürich ab dem Jahr 2019 gemäss Regierungsrat rund eine halbe Milliarde Franken Überschuss schreiben wird, ist es richtig, dass dieses Geld via Steuersenkung zurück an die Bevölkerung verteilt wird. Profitieren soll dabei vor allem der Mittelstand. Aber auch tiefe und hohe Einkommen. Denn dem Kanton Zürich bringt es wenig, wenn letztere zwar im Kanton arbeiten, aber nicht hier wohnen und damit ihre Steuern anderswo bezahlen. Wenn man bedenkt, dass das reichste Prozent der Bevölkerung einen Fünftel der Steuern bezahlt, wird deutlich, wie wichtig diese Personen auch für den Mittelstand sind. Denn ziehen diese weg, zahlt der Mittelstand. Und dass der Mittelstand noch stärker belastet wird, müssen wir verhindern. Sonst sind die Errungenschaften und der Wohlstandsgewinn der letzten zwei Jahrhunderte akut gefährdet. Alain Schwald, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Von Träumern und Staatsgläubigen Am 21. Mai haben wir an der Urne über die Energiestrategie abzustimmen. Sicher, sauber, schweizerisch, so nennt Frau Bundesrätin Leuthard diese Vorlage. Sicher? Wenn man in der Strategie davon ausgeht bis 2035 über ein Drittel Energie einzusparen, ist das für sich schon wie ein Luftschloss. Die Absicht, Energie zu sparen, ist sicher nicht falsch, aber mit diesen Massnahmen schlicht unrealistisch. Im Winter wird der Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen ohne Wind und Sonne nur mit Stromimport zu bewältigen sein. Am Stromkongress aber warnt der Vertreter der eidgenössischen Stromkommission, dass eine Importstrategie beim Strom nicht funktioniert, weil es nachweisbar falsch sei anzunehmen, dass Stromimporte jederzeit möglich seien.

Sauber und schweizerisch? Wenn man im Winter importiert, ist das Strom aus Kohlekraftwerken in Deutschland oder aus Atomkraftwerken in Frankreich. Wenn die mit Milliarden subventionierten Windparks in Deutschland im Sommer ihre Überproduktion in den umliegenden Ländern ins Netz drücken, sinken die

Preise ins Bodenlose und unsere Wasserkraftwerke gehen vor die Hunde. Die Solarpanels werden zum grössten Teil in China produziert und das unter Verwendung von hochgiftigen Materialien. Wie sich die hunderten Windräder mit unserem Landschaftsschutz vertragen, dürfte noch zu reden geben. Was daran alles schweizerisch und sauber sein soll, ist uns ein Rätsel.

Nebel-Strategie! Man könnte die Ungereimtheiten dieser Energiestrategie beliebig ergänzen. Dazu gehört auch die sogenannte zweite Phase. Ölheizungen sollen verboten, der Benzinpreis erhöht werden. Kosten soll das Ganze bis 2050 laut Bundesrat 200 Milliarden Franken. Das macht pro Person und Jahr zirka 800 Franken und nicht nur 40 wie die Befürworter heute behaupten. Dem Stimmbürger wird eine von Träumern und Staatsgläubigen geprägte NebelStrategie vorgelegt. Vertrauen erweckend ist das Ganze sicher nicht. Wir haben eine funktionierende Energieversorgung die sich an den technischen Realitäten orientiert. Darum Nein zu einer Strategie voller Unsicherheiten. SVP Bezirk Affoltern

Andere Meinungen anhören Unzufriedenheit und ausschweifende Diskussionen, «Anzeiger» vom 4. April. Der Beitrag von Herrn Mullis im «Anzeiger» von letzten Dienstag kann nicht unwidersprochen bleiben. Er ist von Ignoranz durchzogen. 370 Eltern von Schülern der Sek und Erwachsene aus Hedingen äusserten ihren Unmut über die Führung (Schulpflegepräsident und Schulleitung) im Rahmen einer Anfrage an den Gemeinderat. Hauptkritikpunkt ist deren Unwille oder Unfähigkeit zu einer echten Anhörung beziehungsweise zum Dialog mit den Eltern. Die Schulgeschichte schwelt schon seit mehreren Jahren. Trotz mehrfachen Wünschens der Elternschaft nach einem Runden Tisch wurde seitens der Schulführung abge-

blockt «Wir wollen vorwärtsschauen.» Es ist klar, dass sich mittlerweile viel Unmut angesammelt hatte. Die Spannung war an der Gemeindeversammlung förmlich spürbar. Wenn dann nach langem Arbeitstag um 23 Uhr der Schulpflegepräsident zwar von Imageproblemen bei der Elternschaft und von vorgesehenem Round Table spricht, gleichzeitig aber den kurzen Voten einiger Eltern nach wenigen Sekunden das Wort abschneidet und selbst wieder minutenlang Beschwichtigungen von sich gibt, dann – ja – werden die Äusserungen im Publikum zwischendurch etwas gehässiger. Insgesamt staunte ich über die in dieser Situation eher höflich-zurückhaltenden Reaktionen. Gelebte Demokratie hiesse ja gerade offener Diskurs. Dieser wird an der Sekundar-

schule Hedingen aber sukzessive abgewürgt. Dass Herr Mullis sowohl im Bericht als auch im Kommentar seine vor allem subjektive Schilderung im Sinne der Erziehung des Bürgers nutzen will, zeugt nicht von einem liberalen Grundverständnis und ist für die Entwicklung des offenen Dialogs, den die Sek Hedingen so dringend bräuchte, nicht zielführend. Ach ja: hier Auszüge aus der Schulevaluation der Fachstelle Schulbeurteilung: «Die Sekundarstufe Hedingen blickt auf eine schwierige Zeit zurück. Spannungen im Team und mit der Führung führten zu vielen personellen Wechseln. (...) Die Führungsarbeit auf der Sekundarstufe polarisiert stark. Die schriftliche Befragung der Eltern ergab, dass knapp die Hälfte von

ihnen mit der Schulführung unzufrieden ist. Der erreichte Mittelwert liegt signifikant unter dem kantonalen Durchschnitt und ist im Vergleich zur letzten Evaluation deutlich tiefer ausgefallen. (...) Vornehmlich begegne die Schulführung Fragen, Problemen oder Anliegen ablehnend und zeige kaum Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog, wurde aus diversen Voten wiederholt deutlich. Empfehlung für die Sekundarstufe: Wir empfehlen Ihnen, die Führungsarbeit an der Sekundarstufe grundsätzlich zu überprüfen und dem gezielten Aufbau eines konstruktiven Miteinanders fokussiert Beachtung zu schenken, um das Vertrauen in die Sekundarstufe zu stärken.» Marcel Bischoff, Hedingen


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Lust auf Gewerbe

Frühlings-Show

Affolterns Gewerbe will mit Strassenaktionen Präsenz markieren. > Seite 13

19 Säuliämtler Firmen präsentierten sich in der Obfelder Brunnmatt. > Seite 15

Dienstag, 11. April 2017

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FCZ zu Gast Der FC Wettswil-Bonstetten empfängt am Gründonnerstag den FC Zürich. > Seite 17

Die grosse Auto Show machte den Kronenplatz in Affoltern am vergangenen Samstag wiederum zum Mekka für alle an den aktuellen Automodellen verschiedenster Hersteller Interessierten. (Bild kb.)

Autos, ein ganzer Haufen Autos! 14 regionale Markenvertreter präsentierten auf dem Kronenplatz in Affoltern über 50 Modelle Am vergangenen Samstag präsentierten im Bezirkshauptort 14 regionale Vertreter verschiedenster Automarken Neuheiten und Sonderangebote. Die traditionelle Affoltemer Auto Show etlicher Marken-Vertreter aus der Region machte den Kronenplatz am vergangenen Samstag wiederum zu einem Mekka für die Neuwagen-In-

teressierten. Autos, nichts als neue Autos sah man weit und breit. 14 regionale Markenvertreter präsentieren über 50 Modelle bekannter Hersteller – von Audi (Garage Bürgisser, Merenschwand) bis Volvo (Albin Herzog AG, Ottenbach). Während acht Stunden bot sich den Besuchern die Möglichkeit, sich auf dem grossen Parkplatz über das, was der Automarkt an Neuheiten und die einzelnen Marken an

Treffen mit dem Osterhasen «Nestli» suchen im Familienzentrum Im Affoltemer Familienzentrum kommt am 11. April der Osterhase zu Besuch. Alle, die den Osterhasen schon lange persönlich kennenlernen wollten, haben am 11. April die Gelegenheit, im Kafi mit Spielzimmer dabei zu sein. Der Osterhase wird die Kinder nicht mit leeren Händen besuchen. Die kleinen Osterüberraschungen Der Osterhase im Familienzentrum. (Bild zvg.) wollen aber erst gefunden werden ... Ausserdem haben freuen sich auf viele grosse und kleine kleine Künstlerinnen und Künstler die Besucher und Gäste. (pd.) Möglichkeit, bunte Eier zu kreieren oder Osterbilder farbig auszumalen. Dienstag, 11. April, 14 bis 17 Uhr, Familienzentrum Das Familienzentrum Bezirk Affoltern Bezirk Affoltern, Kafi mit Spielzimmer, Infos: – und ganz besonders der Osterhase – www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Sonderangeboten aktuell hergeben, zu informieren: Die Peter Winter GmbH, Zwillikon, präsentierte BMWs, das Corvette Sportcar Center, Bonstetten, Corvette, Camaro und Cadillac, die René Hächler AG, Obfelden, Ford und SsangYong. Honda wurde von der Garage Walter Reichenbach, Hedingen, vertreten, Kia von der Mahler Automobile AG, Obfelden, Mazda von der Auto Betschart & Lier GmbH, Zwilli-

kon, und der Garage Rüegg AG, Hausen. Die Garage Müller, Obfelden, zeigte die neuen Nissan-Modelle, die Ernst Ruckstuhl AG, Affoltern, jene von Opel und Suzuki, während die AlbisGarage Schaub, Affoltern, Renault und das Autohaus Häcki AG, Baar, Seat vertraten. Schliesslich erlaubte die KiaGarage Arnold AG, Merenschwand, einen Einblick in ihr DFSK-Nutzfahrzeuge-Programm. Zahlreiche Besuche-

rinnen und Besucher nutzten neugierig die grosse Auto-Schau «vor der Haustüre», verglichen Marken sowie Modelle und liessen sich von den Fachleuten vor Ort die einzelnen Vehikel erläutern. Für das leibliche Wohl sorgte ein gemütliches Bistro mit Grill, während der Wettbewerb mit Preisen von Huwyler Anhänger, Affoltern, sowie Pirelli und Castrol für weitere Spannung sorgte. (kb.)

«Volvo Personal Service» bei Garage Herzog in Ottenbach Just zum Wochenende mit Auto Show auf dem Kronenplatz in Affoltern und der Frühlingsausstellung in Obfelden wurde die an beiden Anlässen vertretene Volvo Garage Albin Herzog, Ottenbach, von Volvo für das neue Werkstattkonzept «Volvo Personal Service» (VPS) zertifiziert. VPS-beglaubigte Stolz auf die Beglaubigung: Albin Herzog, Inhaber der gleichnamigen Ottenbacher Volvo-Garage, und Volvo Partner bie- sein Werkstattleiter Danijel Grozdanovic (v. r.) sowie Geschäftsleiter Mathias Kamm (ganz links) nehten einen speziel- men von Beat Fritschi und Robert Wälchli von Volvo Schweiz das VPS-Zertifikat entgegen. len Service: Ein (Bild Urs E. Kneubühl) persönlicher Servicetechniker kümmert sich dabei um ven Kreis jener Garagen zu gehören, als einer Stunde wieder mit ihrem Volden Kunden sowie sein Fahrzeug und welche mit dem Zertifikat für das vo auf der Strasse sind.» Durch den diTeams von je zwei Technikern sorgen neue globale Werkstattkonzept von rekten Kontakt mit dem Kunden im dafür, dass die Werkstattarbeiten Volvo testiert sind. Zuge der Fahrzeugannahme und Überschneller und effizienter durchgeDas VPS zielt vorwiegend darauf gabe erhalten die speziell ausgebildeführt werden. Herzog-Werkstattleiter ab, das Leben der Volvo-Kunden im ten Techniker der Garage Albin Danijel Grozdanovic: «Wir sind stolz Falle eines Werkstattbesuchs so ein- Herzog ein erweitertes, anregendes darauf, nach mehrmonatigen intensi- fach, und angenehm wie möglich zu Aufgabengebiet und ihre Tätigkeit ven Vorbereitungen nun zum exklusi- gestalten, sodass Kunden in weniger wird aufgewertet. (kb.)


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Gewerbe

Dienstag, 11. April 2017

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Affolterns Gewerbetreibende sollen mit Aktionen auf die Strasse An der Generalversammlung wurde die Kampagne «Lust auf … Gewerbe 2018» vorgestellt «Wer gibt, gewinnt»: Unter diesem Vorsatz will Affolterns Gewerbe im kommenden Jahr mit regelmässigen Strassenaktionen Präsenz markieren. Anlässlich der Generalversammlung stellte der Vorstand des Gewerbevereins die Kampagne «Lust auf … Gewerbe 2018» vor. ................................................... von werner schneiter Warum sich das einheimische Gewerbe vermehrt zeigen und sich öffentlich engagieren soll, illustrierte René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern, in seinem Jahresbericht. Ein stark verändertes Konsumverhalten bereite dem örtlichen Gewerbe zunehmend Sorgen. Preise für Kaufgegenstände liessen sich im Internet problemlos vergleichen und dort bestellen. Weitere Fragen zum Produkt lasse man sich dann ungeniert im Fachgeschäft vor Ort beantworten und ärgere sich dann dort auch noch über den höheren Preis. Genau gleich läuft das laut Ammann auch beim Handwerk im Bezirk Affoltern ab. Man schicke dem Handwerker einen gescannten Plan und die Anfrage für eine Offerte – und lasse diesen daraufhin ohne Antwort und ein Danke im Stich. «Genau diese Leute wundern sich dann, wenn sie später im Wohnort keine Fachgeschäfte mehr vorfinden und dass für Vereine keine Sponsorenbeträge mehr fliessen», stellte der Präsident nüchtern fest. Man könne sich diesen Tendenzen nicht entziehen, aber der Öffentlichkeit aufzeigen, dass das ganze Umfeld, das Dorf und das Dorfleben vom einheimischen Gewerbe profitiere. «Es ist an der Zeit, dass wir unsere Zukunft wieder fester in die eigenen Hände nehmen!», rief der Präsident in den Saal.

Voraussichtlich monatliche Aktionen Ein mögliches Mittel stellte dann das neue Vorstandsmitglied Manuel Alonso vor – eine Kampagne, die 2018 über die Bühne geht und unter dem Motto «Lust auf … Gewerbe 2018» daherkommt. Es handelt sich dabei um voraussichtlich monatliche Aktionen, bei denen das Gewerbe auf die Strasse soll. «Wir wollen der Bevölkerung etwas geben. Denn wer gibt, gewinnt auch», so Alonso. Nach heutigem Stand der Dinge sollen diese Aktionen im Monatsrhythmus stattfinden. Und diese reichen – je nach Gewerbe – vom Verteilen von Ostereiern über ein Yoga-Angebot bis zum Grill-Workshop oder zum Flohmarkt auf dem Kronenplatz. «Das Ganze muss orchestriert sein und als Kampagne des Gewerbevereins Affoltern daherkommen», hielt Alonso fest, bekräftigend, wie wichtig es sei zu zeigen, dass das Gewerbe etwas tut im Dorf. Und auch etwas gibt. «Mit über 160 Mitgliedern im Gewerbeverein könnten wir theoretisch jede Woche eine Aktion machen. Wir brauchen Sie», ergänzte René Ammann. Für solche Aktionen und andere Veranstaltungen wie die regelmässig stattfindenden Gewerbeforen bedarf es natürlich finanzieller Mittel. So stimmten die Mitglieder einer Erhöhung des Jahresbeitrages um 25 auf gesamthaft 230 Franken zu. Dass von diesem Betrag 90 Franken an den kantonalen Gewerbeverband (KGV) und 20 Franken an den Bezirksgewerbeverband gehen, wurde da und dort kritisch kommentiert – vor allem bei der Bezirksorganisation, die «mehr als «Akademiker- denn als Handwerkerverband» betitelt wurde, tauchte die Frage nach deren Nutzen auf. «Sie können an der nächsten GV einen Antrag zum Austritt aus dem Bezirksgewerbeverband stellen», bemerkte Finanzchef Ralph Flösser und begrün-

Der Vorstand des Gewerbevereins Affoltern nach der Generalversammlung im Kasinosaal. Von links: Ivano Brignoli, Manuel Alonso, Marcel Markstahler, Ralph Flösser und Präsident René Ammann. (Bild Werner Schneiter) dete die Erhöhung des Jahresbeitrags mit der Feststellung, dass der Vorstand seinen Mitgliedern auch etwas bieten wolle. Dafür benötige man finanziell etwas mehr Spielraum. Wegen sogenannter Debitorenbereinigung resultieren bei Rechnung 2016 und Budget 2017 je ein Minus gut 5000 Franken. Angesichts des Vereinsvermögens (rund 64 000 Franken) bringt das den Gewerbeverein Affoltern jedoch nicht in die Bredouille. Dieser zählt derzeit 165 Mitglieder. Im Laufe des Vereinsjahres wurden elf Austritte (Wegzug oder Geschäftsaufgabe) verzeichnet. Ihnen stehen fünf Eintritte entgegen – Firmen, die sich an der GV im Kasinosaal an Ständen

präsentieren durften. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung des im Juni 2016 verstorbenen Mitglieds Helmut Tork.

Gemeinderat verliess Vorstand Der Einsitz eines Vertreters des Gemeinderates Affoltern hatte in den vergangenen Jahren Tradition. Weil Präsident René Ammann im Rahmen seines letztjährigen Präsidialberichts die Gebührenverordnung der Gemeinde geisselte und das auch im «Anzeiger» nachzulesen war, verliess Gemeinderat Hermann Brütsch den Vorstand. «Wir sind bemüht, diese Lücke zu schliessen. Es wäre im Interesse der

Gemeinde und des Gewerbevereins, gemeinsame Lösungen zu finden. Wir bedauern den Abgang», hielt René Ammann fest. Mit Manuel Alonso von der PR-Agentur «Graf von Alonso» verstärkt ein Kommunikations- und PRFachmann den Vorstand, der die Aufgabenbereiche neu definiert. Neuer Vizepräsident ist Ivano Brignoli. Vakant ist das Sekretariat, hier laufen Gespräche. Sämtliche Vorstandsmitglieder wurden per Akklamation wiedergewählt. – Und angeregte Gespräche waren auch an den Tischen im Kasinosaal im Gang, unterbrochen von kulinarischen Köstlichkeiten aus der «Central»-Küche und wortreichem wie musikalischem Entertainment.

Seit 70 Jahren Innovation und Qualität

Allergie-Stopp

Firmenjubiläum der Frego AG in Ottenbach

In Bonstetten bietet Doris Bullus neu Allergie-Behandlungen an. Auf Terminbuchungen im April werden 20 Prozent gewährt.

Die Frego AG in Ottenbach, bekannte Herstellerin und Vertreiberin von Pergolen und Wetterschutzprodukten, feierte ihr Firmenjubiläum: 70 Jahre. «Fridolin Egger war, nebst seinen hervorragenden handwerklichen Talenten, auch ein begnadeter Tüftler»,

hielt Felix Egger, heutiger Inhaber der Frego AG, in seinem Rückblick auf 70 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte fest. Und es waren denn auch exakt jene Tüfteleien, welche schliesslich den Grundstein zu einem der bekanntesten und renommiertesten Hersteller und Vertreiber von Pergolen und Wetterschutzprodukten begründeten. Die Frego AG, die sich aus der 1947 durch

Gute Laune unter einer Frego-Pergola: Zum 70-Jahre-Jubiläum lud der Ottenbacher Hersteller und Vertreiber von Pergolen und Wetterschutzprodukten, Frego AG, langjährige Partner, Freunde und Bekannte zum Apéro. (Monika Nussbaumer)

Fridolin Egger Senior von seinem Lehrmeister Rudolf Keller übernommenen Schlosserei entwickelte, ist seit Jahren bekannt für ihre Innovationen und die hohe Qualität ihrer Produkte. Ihre Pergola-Komplettlösungen überzeugen durch besondere Langlebigkeit, den flexiblen Ausbau und die filigrane Optik. Dieser Tage konnte der Ottenbacher Familienbetrieb, sein 70-JahrJubiläum begehen. Er tat dies in bescheidenem wie würdigem Rahmen gemeinsam mit seinen langjährigen Partnern, Freunden und Bekannten, «welche allesamt mit Freude, hinter der Marke Frego stehen», wie Felix Egger anfügt. Der Inhaber der Frego AG ergänzt dazu: «Die Frego-Geschäftsleitung weiss aber auch, wie wichtig es für die Mitarbeitenden ist, einen guten Arbeitsplatz zu haben und entsprechend geschätzt zu werden. Als Dank für ihr engagiertes Mitarbeiten sind alle Angestellten mit Partnern im kommenden Juni zu einem dreitägigen Ausflug in die Jura-Region eingeladen.» Das Firmenjubiläum nahmen die Verantwortlichen der Frego entsprechend gerne als willkommene Gelegenheit, den tatkräftig am Firmenerfolg Mitwirkenden in festlichem Rahmen Danke zu sagen. (kb.)

Behandlungen in Bonstetten

Sehr viele Menschen leiden heutzutage unter einer Unverträglichkeit oder Allergie. Grund dafür kann sein, dass das Immunsystem geschwächt und der Körper aus der Balance geraten ist. Auch Stress, Schock oder eine einschneidende Veränderung im Leben können Auslöser sein. Heuschnupfen mit beissenden, tränenden Augen und eine laufende Nase, bedingt durch die Pollen und Gräser, ist weit verbreitet, aber auch immer mehr Menschen mit Lebensmittel-Allergien suchen nach Lösungen. Glutenunverträglichkeit, Allergien gegen Milch und Weizen sind die häufigsten, solche gegen Hunde-und Katzenhaare, Hausstaub, Nüsse, Kosmetika und verschiedene Metalle nehmen zu. Mit der Allergie-Behandlung können schnell und effizient Verbesserung erfahren werden. Durch ein «Reset» kommt der Körper wieder in seine Mitte und die Allergien lösen sich auf, deshalb reichen meistens ein bis zwei Sitzungen. Doris Bullus klärt am Schluss anhand des kinesiologischen Tests, ob der Körper noch zusätzlich Unterstützung braucht. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wird empfohlen. Vor allem geht es um

Doris Bullus. (Bild zvg.) einen gesunden Darm, damit die Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden können. Gerne berät und begleitet Doris Bullus in eine gesunde Zukunft. Bei Terminbuchung für den Monat April erhält man 20 %. (pd.) Infos und Terminvereinbarung: www.balancemotion.com oder Telefon 079 416 06 23.


gewerbe

Ein fröhliches Jubiläum mit zufriedenen Kunden, von links: Monika, Marco, Stefan und Chantal Perin. (Bild Martin Mullis)

Zwei Betriebe, zwei Jubiläen und ein Fest Feier in der Garage Perin in Affoltern Die Subaru-Garage von Marco Perin wird dieses Jahr 50 Jahre alt und der Fachbetrieb für Leder und Textilien von Stefan Perin an gleicher Adresse feiert sein 20-jähriges Bestehen. Unzählige Kunden besuchten die Frühlingsausstellung und orientierten sich über neue Automodelle und über das Fachgeschäft. ................................................... von martin mullis Als der Immigrant Gianfranco Perin aus Italien im Jahre 1967 an der Chalchofenstrasse in Affoltern in einer Holzscheune eine Autowerkstatt eröffnete, dachte er vermutlich nicht daran, dass seine beiden Söhne 50 Jahre später als erfolgreiche Betriebsinhaber an ebendieser Adresse zwei Jubiläen feiern könnten. Marco Perin, Inhaber der Garage Perin und seit 1990 mit der Vertretung der Marke Subaru, betreibt seine Werkstatt mit zwei ausgewiesenen Fachkräften, nämlich seinem Sohn Simon und einem Angestellten, während seine Ehefrau Monika für die Administration zuständig ist. Für viele seiner Kunden war an der Frühlingsausstellung eine Special Edition der Garage Perin, ein Subaru-Sondermo-

dell, von ganz besonderem Interesse. Neben den glitzernden Neuwagen standen am letzten Wochenende im hellen und freundlichen Ausstellungsraum auch einige Reihen Festbänke.

Alter Pferdeschlitten und neueste Subaru-Modelle Diese waren denn auch nötig, besuchten doch gegen 600 Kunden nicht nur die Autowerkstatt von Marco Perin, sondern auch den Fachbetrieb für Leder und Textilien von Stefan Perin. Dieser hatte seine Werkstatt aus Anlass seines 20-Jahre-Firmenjubiläums ebenfalls in eine interessante Ausstellung verwandelt. Mit rotem Leder bezogene Sitze auf einem grossen Pferdeschlitten dienten mitten im Werkraum sozusagen als Beweisstück für das überaus grosse Tätigkeitsfeld des Fachgeschäftes. Neben dem Lederoder Textilbezug von Fahrzeugen, vornehmlich im Luxusbereich, werden hier aber auch Restaurationen von antiken Polstermöbeln, Auffrischungen, Reparaturen sowie Abdeckungen und Planen aller Art gefertigt und hergestellt. Bei Wurst und Brot, Wein und Most boten die Ausstellungs- und Werkstatträume bei den Gebrüdern Perin in Affoltern natürlich auch beste Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Wer findet ein Osternest? Fensterte.ch AG versteckt am Ostersonntag sieben Osternester in Affoltern. Sieben Jahre Fensterte.ch AG, sieben versteckte Nester warten auf eifrige Sucher. Auch dieses Jahr ist der Osterhase von Fensterte.ch AG am Ostersonntag im Dorfkern von Affoltern fleissig unterwegs. Genauere Hinweise über die Verstecke werden auf der Homepage www.fensterte.ch/ostern zeitversetzt angezeigt. (pd.)

Osternestsuche in Affoltern. (Bild zvg.)


Gewerbe

Dienstag, 11. April 2017

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Die Gewerbeschau im kleinen Rahmen 19 Säuliämtler Firmen präsentierten sich an der 16. Frühlings-Show in der Obfelder Brunnmatt Wohl aufgrund der hohen Temperaturen fanden etwas weniger Besuchende als im Vorjahr den Weg an die Obfelder Frühlings-Show. Dafür blieb den Gewerblern mehr Zeit für die individuelle Beratung. ................................................... von salomon schneider Bereits zum 16. Mal hatte Werner Schlatter die Obfelder Frühlings-Show vorbereitet, die im kommenden Jahr ausfallen wird, da eine grosse Gewerbeschau stattfindet: «Ich habe mir schon im vergangenen Jahr überlegt, aufzuhören. Dieses Jahr wird es sicher das letzte Mal sein, dass ich die Frühlings-Show organisiere.»

Verkauf ist zweitrangig Sowohl beim Gewerbe als auch bei der Kundschaft kommt die Obfelder Frühlings-Show hervorragend an. «Es ist einfach gemütlich hier. Es geht weniger um Verkauf, als darum, sich wieder einmal der Kundschaft zu präsentieren und sich auszutauschen», erklärt Bajrush Bulica von «Finetra».

Martin Bolzli Gartenbau hatte eine lauschige Gartenecke eingerichtet, die sich zum Hinsetzen und Ausruhen anbot. (Bilder Salomon Schneider)

Bei Finetra wurde die Kundschaft auf ein Glas Wein und gemütliches Beisammensein eingeladen.

Alexandra Koini, Huber Eisenwaren, erklärt dem Garagisten Albin Herzog das Räuchern im Kugelgrill.

Chris Blum präsentierte mit seinem Elektrogeschäft verschiedene Haushaltgeräte, beispielsweise eine Kaffeemaschine mit zwei Bohnenfächern für unterschiedliche Kaffeesorten.

Bei Häberling Bau konnten Kinder mit einem Kleinbagger Geschichklichkeitsübungen ausführen.


Sport

Dienstag, 11. April 2017

Fünfte in Meiringen

Gerechtes Unentschieden

Petra Klingler am Boulder-Weltcup

Fussball 1. Liga-: FC Wettswil-Bonstetten – AC Bellinzona 2:2 (1:1)

Vom 7. bis 8. April feierte Meiringen den Weltcupauftakt im Sportklettern mit einem Boulder-Wettkampf. Die amtierende Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler schaffte den Finaleinzug und erreichte den starken 5. Schlussrang.

In der Vorrunde besiegte die AC Bellinzona die Ämtler noch mit 4:0. Dieses Wochenende wollte sich die Dosch-Elf revanchieren. Denn anders als in der Vorrunde war es ein Spitzenduell.

Für die internationale Elite im Sportklettern fiel am 7. April der Startschuss in die Weltcupsaison 2017. In Meiringen kämpften 77 Damen und 115 Herren aus 35 Ländern um den ersten Weltcuptitel im Bouldern.

Zwei Schweizerinnen in den Top 10 Die beiden Zürcherinnen Andrea Kümin (Winkel) und Petra Klingler (Bonstetten) vom SAC Swiss Climbing Team schafften beide den Einzug ins Halbfinale und begeisterten dort das Heimpublikum mit ihren Leistungen. Andrea Kümin realisierte ein Top in

einem Versuch und kletterte damit auf den hervorragenden 10. Platz. Dies ist ihr bisher bestes Weltcup-Resultat. Leider verletzte sie sich bereits beim ersten Boulder am Daumen und musste im Anschluss an das Halbfinale für weitere Abklärungen ins Spital. Die amtierende Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler toppte zwei Boulder in zwei Versuchen und qualifizierte sich für das Finale der besten sechs Athletinnen. «Mich für das Finale zu qualifizieren war ganz klar mein Ziel. Aber Tatsache ist, dass es nur sehr wenig braucht und schon ist man raus. Ich träumte schon mein Leben lang an einem Heimweltcup im Finale zu stehen. Nun ist dieser Traum wahr geworden», meinte Klingler unmittelbar nach dem Halbfinale. Im Finale zeigte die 25-jährige Bonstetterin viel Kämpferherz und sicherte sich ein Top in drei Versuchen. Am Schluss reichte es für Platz 5. «Ich wollte ein bisschen zu viel. Aber das Wichtigste ist, dass ich heute viel lernen konnte und weiss, woran ich weiter arbeiten kann. Nächstes Jahr habe ich erneut die Chance mein Bestes zu geben», rekapitulierte die Schweizerin. Die Vorjahressiegerin Shauna Coxsey (GBR) toppte als einzige Athletin alle vier Final-Boulder und holte sich den ersten Titel der Saison. Bei den Herren setzte sich der Japaner Fujii Kokoro gegen seine fünf Finalgegner durch.

Petra Klingler freut sich über ihren fünften Platz. (Bild zvg.)

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(pd.)

Der FCWB, gestärkt durch eine Serie von neun Spielen ohne Niederlage, musste einen weiteren schwerwiegenden Ausfall in der Verteidigung kompensieren. Somit wurde der verletzte Bozhinov durch den erst wieder genesenen Hotnjani ersetzt. Dieser Wechsel änderte nichts an der tollen Mannschaftsleistung. WB wollte gleich nach Anpfiff das Spiel diktieren. Allerdings hatte man Mühe mit der starken physischen Präsenz der Tessiner. Die langen Bälle der Ämtler wurden oft abgewehrt und daraus resultierten Konter der Tessiner. Nach einigen Offensivbemühungen seitens WB, kam die AC Bellinzona in der 18. Minute zur ersten Chance. Der Schuss konnte noch in den Corner geklärt werden. Der Eckball fand nach einem Umweg über den ersten Pfosten den aufgerückten Tessiner Verteidiger Maffi, welcher zum 0:1 für die Gäste einschob.

FCWB reagiert rasch Die Mannschaft von Trainer Dosch, liess sich dadurch aber nicht beirren und versuchte flach zu spielen, um die Kopfballstärke der Gäste zu umgehen. Nachdem Le nur wenige Minuten zuvor einen präzisen Schuss abgewehrt sah, gelang ihm der verdiente Ausgleich in der 30. Minute. Ein langer Flankenball konnte vom Gästekeeper nur ungenügend geklärt wer-

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Tolle Fussballkost auf dem Moos mit gutem Ende für WB: In der Nachspielzeit trifft Jakupov mittels Foulelfmeter zum leistungsgerechten 2:2. (Bild Kaspar Köchli) den. Le nahm diese Chance wahr und verwertet nach einer geschickten Ballannahme abgeklärt zum 1:1. Das Spiel wurde gegen Ende der ersten Hälfte zunehmend aggressiver und gewann an Emotionen. In der zweiten Hälfte versuchten die Gastgeber vermehrt durch Kurzpassspiel zu Tormöglichkeiten zu kommen. Die AC Bellinzona zog sich in der eigenen Hälfte zurück und liess durch massierte Defensivarbeit wenig anbrennen und setzte auf gefährliche Konter. Ein solcher führte in der 53. Minute zu einem Zweikampf im Strafraum, dabei sprang der Ball dem Ämtler Verteidiger an die Hand und der Schiri entschied auf Handspenalty, den Magnetti zum 1:2 verwandelte.

Allerdings konnte der Gästekeeper sowohl einen Flachschuss von Le als auch einen Kopfball des eingewechselten Machado abwehren. Auf der Gegenseite konnte man von Glück reden, dass der erfahrene Magnetti die Chance zur Entscheidung nicht nutzte. In der Nachspielzeit war es Verteidiger Studer, der einen langen Abschlag zu Jakupov verlängerte. Dieser liess auf Machado abtropfen, der nur regelwidrig vom Ball getrennt werden konnte. Der Schiedsrichter zeigte wiederum auf den Punkt. Die Ausgleichschance liess sich Jakupov nicht nehmen und verwertete den fälligen Elfmeter zum 2:2. (LTh) Matchtelegramm: FCWB – Bellinzona 2:2 (1:1), Tore: 19. Maffi 0:1, 30. Le 1:1, 53. Magnetti 1:2, 92. Ja-

Später, verdienter Ausgleich Der FCWB liess sich aber nicht beirren und kämpfte sich zurück in die Partie.

kupov 2:2. Sportplatz Moos, Wettswil. FCWB: Thaler; Bozic, Hotnjani (78. Constancio), Studer, Badalli; Gouiffe à Goufan, Berisha; Le, Schneebeli (68. Machado), Gjergji (62. Siefkes); Jakupov.

Gründonnerstag: WB empfängt den FCZ zum Testspiel Am Abend des Gründonnerstag bietet sich auf dem Moos eine besondere Gelegenheit: Das Fanionteam des FCWB trägt ein Testspiel gegen die erste Mannschaft des FC Zürich aus. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist um 19 Uhr. Die Ämtler nützen die Osterpause für ein Testspiel, steht doch der

nächste Ernstkampf gegen den Nachwuchs des Grasshopper Clubs erst am 23. April auf dem Programm. Der FCZ seinerseits wird durch den ambitionierten Erstligisten durchaus gefordert werden und kann sich optimal auf die Schlussphase der Meisterschaft vorbereiten. Das Team um Uli Forte hat die Challenge League bisher dominiert, muss aber auch in der Schlussphase konzentriert bleiben, um den soforti-

gen Wiederaufstieg in die Super League auch wirklich zu realisieren. Der FCWB freut sich auf dieses Fussballfest und wird für das Wohl der Fans besorgt sein. Die WB-Cracks zählen auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung des WB-Anhangs und werden alles daran setzen, einen unvergesslichen Fussballabend zu erleben. (OHe)

FCA weiter auf dem Vormarsch 2. Liga: FC Horgen – FC Affoltern 0:1 (0:1) Auch im dritten Rückrundenspiel bleibt der FCA ungeschlagen. Ohne zu überzeugen, konnten die nächsten drei Punkte ins Trockene gebracht werden. Matchwinner für die Säuliämtler waren Torschütze Stähli und Hüter Steiner, welcher neben vielen guten Paraden auch einen Foul-Elfmeter parieren konnte. ................................................... von harry wettstein Trainer Filipovic rotierte nach dem torlosen Unentschieden der Vorwoche auf zwei Positionen. Gezwungenermassen durfte Routinier Konate im Zentrum für den abwesenden Markanovic ran und im Angriff spielte C. Antenen von Beginn weg. Bei guten äusseren Bedingungen und bestem Fussballwetter erwischten die «Schwäne» den besseren Start. Zwar konnten noch keine geradlinigen Spielzüge registriert werden, doch zur einen oder anderen Standardsituation reichte es allemal. Die erste richtige Chance erspielten sich die Horgener nach etwas mehr als zwanzig Minuten. Eine weite Flanke über die gesamte FCA-

Abwehr hinweg konnte der Mittelstürmer mustergültig annehmen, doch landete sein Abschluss knapp neben dem Tor.

Tor aus heiterem Himmel Praktisch mit dem ersten guten Angriff kam die FCA-Führung. Ein Freistoss durch Rako prallte von der Mauer ab, fand den Weg zu Stähli und dieser traf spektakulär zum 0:1. Obwohl die Führung zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaft war, folgte im Anschluss die beste Phase der Ämtler. Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich wie der Auftakt zur Partie mit dem Unterschied, dass Horgen noch mehr Druck machte und den raschen Ausgleich anstrebte. Mit schnellen Flügelläufen versuchten sie immer wieder in den FCA-Strafraum einzudringen und für Gefahr zu sorgen. In der 52. Minute kam Stäger für einmal einen Schritt zu spät. Seine Intervention taxierte der präsente Schiedsrichter als regelwidrig und zeigte unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt. Den gut getretenen Ball konnte Steiner jedoch bravourös zur Seite lenken und den Vorsprung verteidigen.

Nur wenig später durfte D’Angelo nochmals gegen Steiner abziehen, wieder mit dem besseren Ende für den FCA-Keeper. Es war in der Folge ein Auf und Ab mit viel Kampf und Krampf. Die Angriffe der Einheimischen wirkten in der Schlussphase oft luftleer und es fehlte die letzte Konsequenz. Auch die Entlastungsangriffe der Ämtler waren nicht wirklich schön anzusehen. Durch ein Zufallsprodukt kurz vor dem Abpfiff dann doch nochmals Hektik und grosse Gefahr vor dem Gästegoal. Unvermögen der Horgener Angreifer, Glück und die Klasse von Steiner reichten allerdings zum etwas schmeichelhaften Vollerfolg. Der FCA hat zwar keine gute Leistung geboten, die Punkte aber trotzdem nach Hause gefahren. Für die nächste Partie nach Ostern gegen Leader Einsiedeln braucht es mehr, um zu bestehen, sonst wird die Aufholjagd jäh gebremst. Sportplatz Waldegg, Horgen, 100 Zuschauer. Schiedsrichter: Rexha, Röthlisberger, Ben Abed. FCA: Steiner; Premananthan, Scicchitano, Luchsinger, Stäger (54. Ammann); Mühlemann (76. Bilic), Konate, Ismajlaj; Stähli (68. M. Rako), C. Antenen, A. Rako. Tore: 27. Stähli 0:1.


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