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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 28 I 169. Jahrgang I Freitag, 8. April 2016

Nur Geldstrafe

Besser als budgetiert

Freundin eingesperrt, geschlagen und mit Steckbrief verleumdet: Urteil gemildert. > Seite 3

Positive Jahresrechnungen 2015 der Politischen Gemeinden Affoltern und Obfelden. > Seite 5

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Schulhaussanierung Obfelder Gemeindeversammlung sagte Ja zum Baukredit der Primarschule. > Seite 9

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Gartenarbeit Auch im Säuliamt hat die Saison der Schreber- und Hobbygärtner begonnen. > Seite 11

Bedarf an Pflegeplätzen wird sich im Säuliamt mehr als verdoppeln Studie des statistischen Amtes des Kantons Zürich zum stationären Bettenbedarf bis 2035 Seniorinnen und Senioren wohnen immer länger im Eigenheim und lassen sich bei Bedarf von der Spitex betreuen. Trotzdem wird sich der Pflegeplatzbedarf in den nächsten 20 Jahren mehr als verdoppeln.

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Präsident und Pianist Affoltern: Enrico Buzzi, seit Beginn im «LaMarotte» dabei, ist zurückgetreten. > Seite 13

Für zeitgemässen Landwirtschaftsbetrieb des Klosters Kappel Mit einem Neubau des Melkstalls auf der westlichen Seite, der den Tierschutzvorschriften entspricht, soll der Landwirtschaftsbetrieb beim Kloster Kappel langfristig gesichert werden. Die Delegierten der Kappelerpflege – Vertreterinnen und Vertreter der reformierten Kirchgemeinden – ermächtigten den Pächter, einen baulichen Vorentscheid zu verlangen. Alternative Standortvarianten, vorgeschlagen von Hans Rudolf Haegi, Vorsitzender des Vereins «Ja zum Kloster Kappel», wurden verworfen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

................................................... von salomon schneider 2015 betrug im Säuliamt der Anteil der Bevölkerung über 80 Jahre 3,5 Prozent. Im Jahr 2000 waren es 2,3 Prozent. Dies bedeutet, dass der Anteil der Bevölkerung über 80 Jahre innerhalb von 15 Jahren um 64 Prozent zugenommen hat. Das statistische Amt des Kantons Zürich hat nun hochgerechnet, wie sich der Bedarf an Pflegeplätzen bis 2035 entwickeln wird. Berücksichtigt wurden einerseits die Bevölkerungswachstumsprognosen andererseits der Trend, dass pflegebedürftige Menschen länger im Eigenheim bleiben. Altersheimplätze sind je länger je weniger gefragt. Mithilfe der Spitex können Seniorinnen und Senioren sehr lange den Alltag in den eigenen vier Wänden bewerkstelligen und benötigen deshalb nur relativ kurz einen Pflegeplatz. Trotzdem wird im Bezirk Affoltern bis 2035 mit dem zweitgrössten prozentualen Zuwachs an Pflege-

Petra Klinger erneut Schweizer Meisterin Die Bonstetter Kletterspezialistin Petra Klingler holte sich bei den Schweizer Meisterschaften im Bouldern erneut den Schweizer Meistertitel. Mit toller Unterstützung des Publikums wiederholte die 22-Jährige den Vorjahressieg. ................................................... > Bericht auf Seite 27 anzeigen

Nur im Bezirk Dielsdorf wird mit einem noch stärkeren Wachstum des Pflegeplatzbedarfs gerechnet als im Bezirk Affoltern. (Grafik Statistisches Amt des Kantons Zürich)

plätzen gerechnet: mit einem Zuwachs von plus 120 Prozent Pflegeplätzen. 2014 gab es im Bezirk Affoltern 218 Pflegeplätze für Personen mit mittlerem bis hohem Pflegebedarf. Entwickelt sich der Bedarf anhand der

Analyse des statistischen Amtes, werden 2035 480 Pflegeplätze benötigt. Da die Finanzierung der Langzeitpflege Sache der Gemeinden ist, sind diese nun gefragt, sowohl den Ausbau der Angebote der Spitex voranzutrei-

ben als auch für die benötigten Pflegeplätze zu sorgen. Damit 2035 die benötigte Anzahl Pflegeplätze zur Verfügung steht und diese optimal verteilt sind, wird es koordinierte Initiativen verschiedener Gemeinden benötigen.

Hawa AG wird durch Fusion zur Hawa Sliding Solutions Sitz der neuen Firma wird Mettmenstetten Ab Anfang 2017 wird die Hawa AG, Mettmenstetten, gemeinsam mit der EKU AG, Sirnach, als ein Unternehmen unter dem Namen Hawa Sliding Solutions AG operieren. Gregor und Heinz Haab werden das Unternehmen als Vertreter der Eigentümerfamilien gemeinsam leiten. ................................................... von urs e. kneubühl «Der Zusammenschluss der beiden Familienunternehmen Hawa AG und EKU AG wird nach der vollständigen Integration zu einer Unternehmung Ende 2018 positive Konsequenzen haben. Es entsteht ein führender, globaler Anbieter von Schiebelösungen, der

langfristig wachsen soll», hält Gregor Haab von der Hawa AG fest. Umgehend ergänzt Heinz Haab: «Die Synergien, die wir durch den Zusammenschluss erzielen, werden vor allem in nachhaltiges Wachstum fliessen. Ein Abbau von Arbeitsplätzen ist nicht vorgesehen.»

Eine Firma – zwei Standorte und zwei Marken Operativ werden die beiden Fachpezialisten Hawa, der weltweit führende Premium-Anbieter von Schiebebeschlägen in den Bereichen Einrichtung, Raumtrennung, Ladenfronten und Fassade, sowie EKU, deren Stärke in der Herstellung von Schiebebeschlägen für Möbel und den Innenausbau ist, ab Anfang nächsten Jahres als ein Unternehmen unter dem Namen

Hawa Sliding Solutions AG am Markt sein. Man wird dann unter einer gemeinsamen Führung mit zwei Betrieben an den bisherigen Standorten Mettmenstetten und Sirnach agieren und die beiden Marken Hawa und EKU als Sortimentsmarken weiterführen. Sitz der neuen Firma wird Mettmenstetten sein. Die neue Geschäftsleitung der zukünftigen Hawa Slinding Solutions AG mit den Cousins Gregor und Heinz Haab als CEOs, die das Unternehmen als Vertreter der Eigentümerfamilien gemeinsam leiten werden, nimmt ihre Arbeit bereits am kommenden 1. Juli auf. Sie setzt sich aus erfahrenen Führungskräften von Hawa und EKU zusammen. Die beiden CEOs werden, wie auch die Bereichsleiter und Führungskräfte, standortübergreifend tätig und damit sowohl in Mettmenstet-

ten als auch in Sirnach präsent sein. Die vollständige Integration zu einer Unternehmung ist auf Ende 2018 geplant. Für Heinz Haab ist klar: «Für unsere Kunden ergeben sich deutliche Vorteile aus dieser Zusammenführung: Wir werden deutlich breiter ausgestellt sein und mit dem integrierten Produktportfolio bekommt der Kunde alles aus einem Haus und aus einer Hand. Und, wie Gregor Haab, der zukünftige Co-CEO der Hawa Sliding Solutions AG festhält, wird an beiden Standorten die nachhaltige und innovative Entwicklung mit je einem Team, aber unter gemeinsamer Leitung, weitergeführt. «Mit dem Zusammenführen beider Unternehmungen sichern wir unsere Standorte in der Schweiz ebenso, wie unsere Zukunft als Schweizer Unternehmen.»

500 14 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurspublikation/ Schuldenruf Schuldner: Speedfactory GmbH, mit Sitz in Obfelden, Muristrasse 4, 8912 Obfelden.

DonnerstagabendRennen

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

finden an folgenden Donnerstagabenden zwischen 18.00 und 21.30 Uhr statt: 14. April, 21. April, 28. April, 12. Mai, 19. Mai, 26. Mai, 2. Juni, 9. Juni, 16. Juni und 23. Juni.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die Lindenmoos- und Dachlisserstrasse sind während dieser Zeit beschränkt befahrbar. Die Verkehrsteilnehmer müssen die Anweisungen der Streckenposten befolgen. Parkplätze stehen an der Industriestrasse zur Verfügung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

RRC-Amt

Datum der Konkurseröffnung: 7. Dezember 2015 Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 9. Mai 2016 Bemerkungen: Vergleiche Publikation im SHAB vom 8. April 2016. Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Am Samstag, 9. April 2016, 06.00 bis 18.00 Uhr, bleibt die Obere Bahnhofstrasse wegen einer Velo- und BikeAusstellung der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (VOBA) im Bereich Weiss Medien (Obere Bahnhofstrasse 5) bis Apotheke Amavita (Obere Bahnhofstrasse 12) für jeglichen Verkehr gesperrt. Affoltern am Albis, 8. April 2016 Der Sicherheitsvorstand

Bring- und Holtag in Affoltern Wann: Ort:

am Samstag, 16. April 2016, von 9 bis 12 Uhr Gemeinschaftszentrum/ Bauspielplatz Alte Jonentalstrasse 1–3, Oetlistal, 8910 Affoltern am Albis

In diesem Jahr wird der Bring- und Holtag in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftszentrum und der Jugendarbeit organisiert und findet nicht wie gewohnt auf dem Marktplatz statt. Neben dem Bring- und Holtag gibt es ein Repair-Café, einen Bike-Day sowie eine Festwirtschaft. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.bauspielplatz.ch/bereiche/ umwelttag. Achtung: vor Ort ist nur eine beschränkte Anzahl von Parkplätzen vorhanden! Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Affoltern am Albis, 8. April 2016 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Bürgersprechstunde Am kommenden Montag, 11. April 2016, 17.00 Uhr, findet im Gemeindezentrum, 3. Stock, Marktplatz 1, die Bürgersprechstunde mit dem Gemeindepräsidenten und einem Ressortvorstand statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Affoltern am Albis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Affoltern am Albis, 8. April 2016 Der Gemeinderat

Ersatzwahl des Präsidiums der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 26. Februar 2016 sind folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Präsidium der Primarschulpflege (bisheriges Mitglied): Stöckli Dominik, geb. 10. April 1975, schulischer Heilpädagoge, Dorfstrasse 7, 8934 Knonau, von Gettnau LU Gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte wird hiermit eine neue Frist von 7 Tagen (bis 15. April 2016) angesetzt, innerhalb welcher die vorstehenden Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigen der Gemeinde Kappel am Albis (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.knonau.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Wird für die jeweilige Vakanz je nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Knonau

Generalversammlung Flurgenossenschaft Hausen am Albis Donnerstag, 21. April 2016, 20.00 Uhr, Partylokal Häckselkari Im Graben 1, Hausen am Albis Traktanden: Die üblichen Jahresgeschäfte Der Vorstand

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Schwimmbad Stigeli Badesaison 2016 Eröffnung am Samstag, 7. Mai 2016 Vorverkauf Der Abo-Vorverkauf findet wie folgt statt: Mittwoch, 27. April 2016, von 14.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 28. April 2016, von 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 29. April 2016, von 14.00 bis 18.00 Uhr Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt. Die Saison-Abos sind im Vorverkauf (27. bis 29. April 2016) Fr. 5.– günstiger erhältlich. Öffnungszeiten ab 7. Mai 2016 bis Ende Badesaison 2016 09.00 bis 20.00 Uhr Bei sehr schönem und heissem Wetter bleibt das Bad bis 21.00 Uhr offen. An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 09.00 und 12.00 Uhr geöffnet. Über die Schliessung und die längeren Öffnungszeiten entscheidet der Leiter Schwimmbad. Eintrittspreise (inkl. MwSt.) Einzeleintritt

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

Fr. 7.— 4.— 6.— 6.— 6.—

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger * Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

63.— 36.— 50.— 50.— 50.—

Saison-Abos

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV-Bezüger* Lehrlinge Studenten (bis 25 Jahre)* *Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen!

70.— 40.— 55.— 55.— 55.—

Depot für 10er-Abo und Saison-Abo Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.

10.—

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Fischer Bau AG, Pfäfflerstrasse 2, 8916 Jonen Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau von 3 Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage; Projektänderung, Kat.-Nrn. 6862, 6863, 6864 und 6865, Looacherstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Otto Steinmann, Im Grund 10, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG Architekturbüro, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 1486, Neubau Mehrfamilienhaus, Kat.-Nr. 631, Alte Kanzleistr. 7, Wohnzone W4

Hausen am Albis Gesuchsteller: Urs und Doris Rüegg, Schweikhofstr. 1, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Umbau, Neubau vier Schleppgauben, auf Kat.-Nr. 3586, Allmendstr. 8 (KII), (Gebäude-Inventar-Nr. 227)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Urs Schacher, Unteres Dürrenmoos 3, 8816 Hirzel Bauprojekt: Bodenverschiebung teilweise bereits erstellt auf Kat.-Nr. 2507, Talbachweg, Sihlbrugg (LW)

Ottenbach Bauherrschaft: APG|SGA, Allg. Plakatgesellschaft AG, Giesshübelstrasse 4, 8027 Zürich Bauvorhaben: Aufstellen eines F12Plakatwerbeträgers (freistehend, doppelseitig), Zwillikerstrasse (bei Hausnummer 9/Am Tobelbach 22), Kat.-Nr. 1322, Zone W2b

10er-Abos

Gemeinderat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Affoltern am Albis, 7. April 2016

Immobilienabteilung

Gemeinde Affoltern am Abis Informationen zur Nachtparkgebühr Das regelmässige nächtliche Parkieren von Motorfahrzeugen und Anhängern auf öffentlichem Grund der Gemeinde Affoltern am Albis ist gebührenpflichtig (gesteigerter Gemeingebrauch). Die Grundlage dafür bildet die Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund. Es ist unerheblich, ob ein privater Abstellplatz oder eine Garage gemietet wurde. Die Rechnungsstellung erfolgt quartalsweise. Der Gemeinderat definierte in seinem Beschluss vom 15. Dezember 2015 den Begriff «regelmässig» wie folgt: Bei 3 nacheinander durchgeführten Kontrollen = Bei 5 nacheinander durchgeführten Kontrollen = Bei 6 nacheinander durchgeführten Kontrollen = Bis 8 nacheinander durchgeführten Kontrollen = Bis 10 nacheinander durchgeführten Kontrollen = Bis 12 nacheinander durchgeführten Kontrollen =

3 Feststellungen 4 Feststellungen 5 Feststellungen 6 Feststellungen 7 Feststellungen 8 Feststellungen

Gebühren pro Monat • Für Personenwagen bis 3,5 Tonnen, Anhänger an leichte Motorwagen sowie dreirädrige Motor-/Elektrofahrzeuge Fr. 30.– • Für schwere Motorwagen, Anhänger an schwere Motorwagen, Wohnwagen, Bootsanhänger, Spezialfahrzeuge und Gesellschaftsfahrzeuge Fr. 100.–

Stallikon

An-/Abmeldung

Bauherrschaft: Raphael Huber, Im Junker 14, 8143 Stallikon Projektverfasser: Richenberger Architektur GmbH, Säntisstrasse 74, 8820 Wädenswil Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung mit Ausgestaltung Dachterrasse und Einbau Wärmepumpe Luft/ Wasser mit Sonnenkollektoranlage, Im Junker 14, Kat. Nr. 233, W1/15

• Jeder Lenker eines Motorfahrzeuges, welcher in Affoltern am Albis Wohnsitz nimmt bzw. hat und das von ihm gelenkte Fahrzeug auf öffentlichem Grund parkiert, ist gebührenpflichtig und muss sich entsprechend anmelden. • Besucher, welche regelmässig über Nacht auf öffentlichem Grund parkieren, sind ebenfalls gebührenpflichtig und müssen sich entsprechend anmelden. • Zieht ein Fahrzeuglenker in eine andere Gemeinde und das Fahrzeug steht nicht mehr auf öffentlichem Grund der Gemeinde Affoltern am Albis, muss eine Abmeldung erfolgen, da die Abmeldung beim Einwohneramt nicht automatisch der Nachtparkkontrolle gemeldet wird. Sämtliche Änderungen sind innerhalb von 14 Tagen zu melden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.affoltern-am-albis.ch Suchbegriff Nachtpark. Weitere Auskünfte/An-/Abmeldung Kommunalpolizei, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 762 56 76, E-Mail: nachtpark@affoltern-am-albis.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. April 2016

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Freundin eingesperrt, geschlagen und mit Steckbrief verleumdet

Während Einkauf bestohlen

Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Affoltern gemildert, Geld- statt Freiheitsstrafe

Während eines Einkaufs in einem Affoltemer Einkaufszentrum wurde am 1. April über Mittag eine Frau bestohlen. Diebe klauten das Portemonnaie aus einer Tasche und behändigten Bargeld in der Höhe von knapp 100 Franken. Am 4. April wurde beim Bahnhof Affoltern eine deponierte, unbeaufsichtigte Handtasche gestohlen. Sie enthielt Wertgegenstände für rund 300 Franken. Bei einem Garagenbetrieb in Ottenbach blieb es beim Versuch, einen Verpflegungsautomaten zu knacken. Unbekannte zertrümmerten am 2. April um zirka 23 Uhr die Scheibe und richteten Schaden in der Höhe von rund 500 Franken an. Gestohlen wurde nichts. Sachschaden ohne Diebstahl wird auch in Affoltern gemeldet: Unbekannte zertrümmerten die Frontscheibe eines parkierten Fahrzeugs. Der Schaden beläuft sich auf 500 Franken. Dabei blieb es. Wertgegenstände in noch unbekannter Höhe entwendeten Diebe bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Aeugstertal. Durch Aufbrechen einer Türe verschafften sie sich am 2. April in den Abendstunden Zutritt, durchsuchten Behältnisse und wurden fündig. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 500 Franken.

Ein 55-jähriger Geschäftsmann hat in Obfelden seine Freundin nicht nur in ihrer Küche eingesperrt, sondern auch bedroht, geschlagen und verleumdet. Dank Teilfreisprüchen kam der minim geständige Schweizer statt mit einer einjährigen Freiheitsstrafe mit einer bedingten Geldstrafe von 32 000 Franken sowie einer Busse von 300 Franken davon. ................................................... von attila szenogrady Es war am 27. Juni 2013, als der heute 55-jährige Beschuldigte von seiner ExFreundin aus Obfelden im Internet einen Steckbrief unter dem Titel «Canter» veröffentlichte. Darin schrieb er, dass sie dringend gesucht werde und er einen Finderlohn in der Höhe von 20 000 Franken demjenigen bezahle, der sie wegen mehrfachen Betrugs und Diebstahls zur Polizei bringe. Dabei schaltete er ein Foto mit ihrer aktuellen Wohnadresse auf. Die fiese Aktion entpuppte sich jedoch als Bumerang. So nahm die Polizei nur wenige Stunden später nicht etwa die Geschädigte, sondern den Autor des Steckbriefs fest. Da im

Gefängnis herauskam, dass der Geschäftsführer seine frühere Partnerin schon seit mehreren Monaten drangsalierte, verschwand er für rund elf Monate in Untersuchungshaft.

Freiheitsberaubung, Drohung und Tätlichkeiten Die Ermittlungen brachten einen ganzen Strauss von Delikten des Schweizer Kaufmanns ungarischer Abstammung ans Licht. So hatte er bereits im Februar 2013 anlässlich eines Streites seine damalige Partnerin während einer halben Stunde in ihre eigene Küche eingesperrt und anschliessend mit einem Glas Wasser übergossen. In den folgenden Monaten kam es laut Anklage immer wieder zu Vorfällen, wobei er auch an den 13-jährigen Sohn seiner Freundin geriet und diesen bei einem Kampf um das Zudrücken einer Türe am rechten Unterarm verletzte. Als die heute 35-jährige Geschädigte ihrem Verehrer den Laufpass gab und mit einem Hausverbot belegte, reagierte dieser als «Stalker», indem er sie bedrohte und wiederholt unangemeldet an ihrem Wohnort auftauchte. Dabei schreckte der Beschuldigte auch vor Gewalt nicht zurück, als er ihr bei einer Begegnung zwei wuchtige Ohrfeigen versetzte.

Ein Jahr Gefängnis in Affoltern Im Mai 2014 musste sich der Geschäftsführer zuerst am Bezirksgericht Affoltern verantworten. Er zeigte sich schon damals nur minim geständig und stufte seine Ex-Partnerin als Lügnerin ein. Mit wenig Erfolg. So folgten die Richter vor allem ihren offenbar glaubhafteren Darstellungen und verurteilten ihn wegen Freiheitsberaubung, mehrfacher Nötigung, Drohungen, Hausfriedensbruchs, Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, Tätlichkeiten und Verleumdung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten. Nur zwei Monate unter dem Antrag der Staatsanwaltshaft. Wobei das Gericht den Strafvollzug zugunsten einer ambulanten Psychotherapie aufschob.

«Ein bisschen schwanger» Der Beschuldigte legte Berufung ein und liess letzte Woche seinen Verteidiger – abgesehen von einer eingestandenen Tätlichkeit – auf Freisprüche plädieren. Der Verteidiger verlangte zudem für die erlittene Haft ein Schmerzensgeld von 59 940 Franken. Der Geschäftsführer wirkte allerdings bei der richterlichen Befragung unsicher und versuchte, mit offensichtli-

chen Halbwahrheiten seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Derart, dass der Gerichtsvorsitzende Peter Marti den Vergleich mit jener Frau bemühte, die einmal erzählt hatte, dass sie kein Kind erwartete, sondern nur ein «bisschen schwanger» sei. Trotz erneuter Schuldsprüche wegen Freiheitsberaubung, mehrfacher Nötigung, Hausfriedensbruchs, Drohung, Verleumdung und mehrfacher Tätlichkeiten konnte der Kaufmann zum Schluss nicht unzufrieden sein.

Geld- statt Freiheitsstrafe So wurde er im am Montag eröffneten Urteil infolge von mehreren Teilfreisprüchen nur noch zu einer bedingten Geldstrafe von 320 Tagessätzen zu 100 Franken, also 32 000 Franken auf Bewährung verurteilt. Verbunden mit einer Busse von 300 Franken. Er wurde zudem verpflichtet, seiner Ex-Partnerin ein Schmerzensgeld von 3500 Franken zu bezahlen. Im Gegenzug wurde ihm für eine Überhaft von 13 Tagen eine Genugtuung von 2000 Franken zugesprochen. Der Beschuldigte könnte allerdings den ganzen Fall immer noch an das Bundesgericht in Lausanne weiterziehen.

Taschendiebstahl, Einbrüche, Sachbeschädigung und Ruhestörung beschäftigten die Polizei in den vergangenen Tagen.

Briefkästen zerstört

in kürze

Giger, nicht Furrer. Im Kurztext über den Gibel-Schwinget auf der Frontseite («Anzeiger» vom 5. April) hat sich im Titel ein Fehler eingeschlichen. Der Festsieger heisst Samuel Giger, nicht Furrer.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Totalsanierung Friedhofstrasse Am 18. April erfolgt der Baustart in Aeugst Die Friedhofstrasse befindet sich in einem baulich schlechten Zustand. Der Belag weist Schäden auf und der Unterbau (Fundationsschicht und Strassenkofferung) entspricht nicht mehr den notwendigen Anforderungen. Im Rahmen der Sanierung der Friedhofstrasse wird beim Knoten Friedhofstrasse/Allmendstrasse zur Verkehrsberuhigung ein sanftes Kissen eingebaut und entlang der Friedhofstrasse ein Gehweg erstellt. Gleichzeitig mit der Sanierung des Strassen-

körpers wird die bestehende Trinkwasserleitung aus dem Jahre 1952 erneuert. Neu werden an der Friedhofstrasse LED-Strassenlampen installiert. Dieser Lampentyp ist erst ab November 2016 lieferbar, weshalb bis zu diesem Zeitpunkt die Friedhofstrasse weiterhin unbeleuchtet bleiben wird.

Baustart am 18. April Der Baustart erfolgt am Montag, 18. April. Die Bauzeit bis zirka Mitte Juli.

Die Friedhofstrasse wird während der Bauphase für den Durchgangsverkehr, die Fussgänger und Schulkinder komplett gesperrt sein, damit die Bauarbeiten zügig voranschreiten können. Die Zufahrt zum Friedhof wird jedoch gewährleistet sein. Der Unternehmer und die Bauleitung sind jederzeit bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. (pd.)

Im Zentrum von Affoltern haben Vandalen am 2. April um 4.30 Uhr rund ein Dutzend aneinandergereihte Briefkästen zerstört. Der Schaden beläuft sich auf mehrere 1000 Franken. In Obfelden wurde vom 4. auf den 5. April bei einem Betrieb im Industriegebiet eine Scheibe zertrümmert. Schaden; zirka 2500 Franken. Die Kantonspolizei musste auch wegen Ruhestörungen ausrücken. So am 2. April nach Bonstetten, wo kurz nach 22 Uhr in der Nähe des Schulareals eine lärmige Party im Gang war. Die Verursacher wurden ermahnt. Am Lärm von einer Baustelle störten sich am 4. April Anwohner über die Mittagszeit. Die Verantwortlichen wurden angehalten, die gesetzlichen Ruhezeiten einzuhalten. (-ter.)

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

wir gratulieren

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

In Obfelden darf Friedrich Reidy am kommenden Sonntag, 10. April, den 96. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubilaren alles Gute.

Zum 96. Geburtstag

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 8. April, feiert Eugen Stehli im Müliberg, Aeugstertal, seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen einen schönen Festtag, weiterhin gute Gesundheit und alles Gute.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

In baulich schlechtem Zustand: Die Friedhofstrasse in Aeugst wird saniert. Beim Knoten Friedhofstrasse/Allmendstrasse (0ben) wird zur Verkehrsberuhigung ein sanftes Kissen eingebaut. (Bild Werner Schneiter)


Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 29. März 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Rosemarie Abels-Slacek, geb. 1967, Bürgerin von Deutschland Stallikon, 8. April 2016 Gemeinderat Stallikon

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Montag, 11. April 2016 17.30 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Mittwoch, 20. April 2016 17.30 bis 20.00 Uhr

DANKSAGUNG Herzlich möchten wir uns bei allen bedanken, die unser Mami, Schwiegermami, Omi und unsere Schwester

Anni Klatzer-Haimburger 21. Juli 1937 – 6. März 2016

im Leben schätzten, ihre Verbundenheit und Trauer auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten und sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Besonders danken wir: – Den Ärzten und dem Pflegepersonal des Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis. – Den Ärzten und dem Pflegepersonal der Villa Sonnenberg in Affoltern am Albis. – Herrn Dr. med. Felix von Burg mit dem ganzen Praxis-Team. – Herzlichen Dank allen Freunden und Bekannten, die sie während ihrer Krankheit unterstützt und getröstet haben. – Herrn Pfarrer A. Saporiti für die würdige und bewegende Gestaltung der Trauerfeier und für die tröstenden Worte. – Für die zahlreichen Kondolenzschreiben und den prächtigen Blumenschmuck. Wir denken mit Liebe, Achtung und Dankbarkeit an das, was du für uns getan und uns bedeutet hast. Wir tragen dich in unseren Herzen.

Die Trauerfamilie

Mettmenstetten, im April 2016

Oblig. Bundesübung Mittwoch, 4. Mai 2016 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand Ich werde die wiedersehen, die ich auf Erden geliebt habe, und jene erwarten, die mich lieben.

Todesfälle Mettmenstetten Am Freitag, 22. April 2016, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof (im engsten Familienkreis), anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Hans Jud-Zuccolin Leigrüppenstrasse 47, statt. Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 31. März 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Knecht, Frédéric René geb. 18. Mai 1930, von Zürich, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 14. April 2016, um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin Leider hat sich bei der Publikation vom 5. April 2016 ein Druckfehler eingeschlichen.

Wettswil am Albis Am 1. April 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Steffen geb. Reiner, Ingrid Gertheide geboren 25. Mai 1938, Bürgerin von Bellikon AG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 2. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 13. April 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis, statt. Der Friedhofvorsteher

Mit Bestürzung und grosser Erschütterung, nehmen wir Abschied von meinem Gatten, meinem Vater, unserem geliebten Bopapi, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel, Grossonkel, Anverwandten, Freund und Götti

Hans Jud-Zuccolin 17. April 1934 – 24. März 2016

Nach kurzer, schwerer Krankheit hat er uns verlassen. Er lässt uns zurück mit einem Gefühl der Leere, mit grossem Schmerz und Leid. Er wird nie mehr die Anwesenheit seiner Enkel erleben können, welche die jeweiligen Unternehmungen mit ihrem Bopapi genossen haben. Er wird nie mehr unterhaltsame Gespräche als Gastgeber mit Freunden und Verwandten führen können und auch nicht mehr mit ihnen das Zusammensein als Gast geniessen können. Er wird nie mehr den Garten hegen und pflegen können und sich an Blumen und blühenden Sträuchern erfreuen können. Er wird nie mehr in die Musik von Mozart, Bach oder Gluck versinken können. Wir sind unendlich traurig und werden ihn nie vergessen. Lucia Jud-Zuccolin Sandra und Patrick Kammermann-Jud mit Belana, Anika, Natascha, Luca und Joshua Verwandte, Anverwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Familien- und Freundeskreis. Abdankungsfeier in der katholischen Kirche Mettmenstetten, am 22. April 2016, um 14.15 Uhr. An Stelle von Blumen berücksichtige man bitte: Terre des hommes, Lausanne, Postkonto 01-10070-9. Oder «Sentinelles» Lausanne, Projekt NOMA, Postkonto Lausanne 10-4497-9. Oder Médecins Sans Frontières, Genève, Postkonto 01-16997-3. Traueradressen: Lucia Jud-Zuccolin, Leigrüppenstr. 47, 8932 Mettmenstetten Sandra Kammermann-Jud, Bergstrasse 46, 8303 Bassersdorf


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Freitag, 8. April 2016

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Die laufende Rechnung schliesst um gut 2,5 Mio. Franken besser ab als budgetiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 23 171 089 Franken und einem Ertrag von Fr. 25 755 221.66 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2 584 132.66 ab. Der Voranschlag 2015 rechnete mit einem Ertragsüberschuss von 34 050 Franken. Die laufende Rechnung schliesst somit um Fr. 2 550 082.66 besser ab als budgetiert. – Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 702 748.90. Bei den Investitionen des Finanzvermögens zeigt sich eine Nettoveränderung von –Fr. 197 628.50. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Rechnungsjahr Fr. 19 976 750.26. Grössere Minderausgaben gab es in den Bereichen Abschreibungen (–Fr. 380 358.66) und bei den Betriebs- und Defizitbeiträgen (–Fr. 342 111.36). Mehreinnahmen konnten bei den Steuern (+Fr. 1 754 211.15), den Entgelten (+Fr. 418 126.82) und den Rückerstattungen Gemeinden (+Fr. 112 554.92) erwirtschaftet werden. Die Jahresrechnung wurde abgenommen. Der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2016 wird beantragt, die Jahresrechnung 2015 zu genehmigen.

«Tempo 30 in den Wohnquartieren»: Minderausgaben Die Stimmberechtigten genehmigten an der Urnenabstimmung vom 4. März 2011 für die Einführung von

«Tempo 30 in den Wohnquartieren» einen Kredit von 370 000 Franken, zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung. Das Konzept «Tempo 30 in den Wohnquartieren» wurde in der Zwischenzeit eingeführt und teilweise auch angepasst. Die Bauabrechnung weist Gesamtkosten von Fr. 224 001.40 (inkl. MwSt.) aus. Die bedeutenden Minderkosten resultieren daraus, dass nur wenige feste Bauten und sehr einfache Verkehrsberuhigungselemente errichtet wurden. Der Gemeinderat Obfelden genehmigte die Abrechnung und beantragt der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2016 die Bauabrechnung zur Genehmigung.

Wirtschaftspolizei Raffaelo Natale, Affoltern, wurde ein bis zum 31. Dezember 2016 befristetes Patent mit Alkoholausschank für einen Pizzawagen an der Dorfstrasse erteilt.

Revisionsbericht der Gemeindeverwaltung Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Vitznau, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2015 wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Obfelder Gemeindeverwaltung vom Gemeinderat für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Kommission für Altersfragen Als Nachfolger für den aus der Kommission für Altersfragen zurückgetretenen Arthur Bozzola, Obfelden, wurde Christoph Kutassy, reformierte Kirchenpflege, Obfelden, gewählt.

Kanalisationen Das Regenbecken bzw. der Regenüberlauf Tellen genügt den heutigen Ansprüchen nicht mehr und muss saniert oder ersetzt werden. Für die Ingenieurarbeiten zur Beurteilung des heutigen Zustandes und Entscheid Sanierung oder Ersatz wurde ein Kredit von 20 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro Baucal, Affoltern, in Zusammenarbeit mit der Hunziker Betatech AG, vergeben.

Kabelnetz Damit in Obfelden das Kabelnetz auch Neubauten mit heutigen Mitteln erschliessen kann, sind in Obfelden 3 POPs (Point of Presence) erforderlich. Am POP werden die Verbindungen für den Daten- und Sprachverkehr von den verschiedenen Vermittlungsstellen zusammengeführt. Hier werden sie für die Anpassung an die jeweiligen Übertragungsmedien und deren Datenraten und für das Routing aufbereitet. Die drei POP-Standorte sind vorgesehen an der Fabrikstrasse, im Gemeindehaus und in der Überbauung

Gugelrebenstrasse der Aula AG. Mit diesen drei POPs kann in Obfelden eine Glasfaserverbindung in jedes Haus realisiert werden. Vorläufig ist vorgesehen, jeden Neubau soweit möglich und sinnvoll mit Glasfaser bis in die Wohnungen zu versehen. Die Aula AG bietet einen geeigneten Raum im Neubau an der Gugelrebenstrasse zu einem Kaufpreis von 53 600 Franken an. Für den Kauf des Raumes wurde ein Kredit von 53 600 Franken (exklusiv MwSt.) bewilligt.

die Tiefbauarbeiten an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, und die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, vergeben.

Strassenbeleuchtung Die Beleuchtung der Wolserstrasse hängt an Masten einer Freileitung und muss ersetzt werden. Für den Ersatz der Beleuchtung wurde ein Kredit von 55 000 Franken bewilligt.

Baupolizei Abrechnungen Folgende Abrechnungen wurden genehmigt: Für den Ersatz von vier Küchen in der Liegenschaft Alterswohnungen im Betrag von Fr. 70 768.15; für den Ersatz der Bühnentrennwand in der Mehrzweckhalle Zendenfrei im Betrage von Fr. 53 592.30; für den Brunnen inkl. Möblierung beim Gemeindehaus im Betrage von Fr. 25 633.20; für den Ersatz des Renault Kangoo 4x4 durch einen WV Caddy 4x4 im Betrag von 39 821 Franken und für den Umbau des Reservoirs Gjuch im Betrage von Fr. 288 460.25.

Wasserversorgung Die Wasserleitung im Bereiche der Wolserstrasse 48 bis 56 ist korrodiert und muss ersetzt werden. Für den Ersatz dieser Leitung wurde ein Kredit von 81 000 Franken genehmigt und

Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Hanspeter Gut, Obfelden, für ein Schnitzelsilo und den Einbau einer Holzschnitzelheizung in der Wagenremise Vers.-Nr. 529 an der Breitenerlistrasse; Stefan und Veronika Jack-Leitzinger, Obfelden, für Abbruch des Daches über dem Hauseingang und den Anbau eines Unterstandes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1603 an der Wolserstrasse; Peter Bregenzer, Zwillikon, für ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen an der Breitenerlistrasse; BSR Baumanagement AG, Näfels, für die Projektänderung der Rampe zur Unterniveaugarage beim Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage an der Wolserstrasse; Tatyana Monn, Obfelden, für 3 Sichtschutzwände an der Hölibachstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Jahresrechnung 2015 schliesst wiederum besser ab

Weg in die Zukunft ebnen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis

Spital-Gemeindedelegierte trafen sich

Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis schliesst gegenüber dem Budget um Fr. 7 728 018.40 besser ab. Der damit erzielte Ertragsüberschuss von Fr. 2 128 692.16 wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde weist bei einem Aufwand von Fr. 76 745 644.43 und einem Ertrag von Fr. 78 874 336.59 einen Ertragsüberschuss von Fr. 2 128 692.16 aus. Der Voranschlag 2015 sah für die Politische Gemeinde und die Primarschulgemeinde je ausgeglichene laufende Rechnungen vor. Dies dank Zusicherung von Übergangsausgleichsbeiträgen in der Höhe von insgesamt 8 111 100 Franken. Durch bessere Rechnungsabschlüsse beider Güter müssen 6 113 500 Franken an den Kanton zurückbezahlt

werden. Der verbleibende Übergangsausgleich von 1 997 600 Franken wird auf die Politische Gemeinde (Fr. 200 693.76) und die Primarschulgemeinde (Fr. 1 796 906.24) aufgeteilt. Die Primarschulgemeinde erzielt damit eine ausgeglichene laufende Rechnung. Bei der Politischen Gemeinde resultiert ein Ertragsüberschuss von Fr. 2 128 692.16. Dieser wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Bei der Kürzung des Übergangsausgleichs 2015 sind der Buchgewinn aus Umwandlung des Zweckverbands Spital Affoltern und Differenzen im Zusammenhang mit dem Übergangsausgleich 2014 nicht angerechnet worden. Das viel bessere Rechnungsergebnis resultiert nebst diesem einmaligen Effekt vor allem aus generell höheren Erträgen. Auch geringere Aufwendun-

gen aufgrund der erfolgreichen Sparmassnahmen trugen dazu bei.

Am Kurs soll festgehalten werden Das Rechnungsergebnis 2015 sowie die Prognosen für das Rechnungsjahr 2016 bestätigen die vor einem Jahr vom Gemeinderat festgelegte Strategie. Demnach soll künftig der Gesamtsteuerfuss auf 124 % belassen werden. Im Gegenzug heisst dies, dass sowohl auf Übergangs- wie auch auf individuelle Sonderlastenausgleichsbeiträge verzichtet wird. In diesem Sinne hat der Gemeinderat die Richtlinien für den Voranschlag 2017 erlassen. Es gilt, die konsequente Sparpolitik in Affoltern weiter durchzusetzen. Damit soll auch für 2017 eine mindestens ausgeglichene laufende Rechnung erzielt werden. (tro)

Höhere Erträge und geringere Aufwendungen: Die Politische Gemeinde Affoltern präsentiert eine gute Jahresrechnung. Sparmassnahmen – auch in der Verwaltung – beeinflussten das Ergebnis. (Bild -ter.)

Die 14 Delegierten der Verbandsgemeinden resp. ihre rechtmässigen Vertreter trafen sich am Samstag, 2. April 2016, zu einer Aussprache. Als Resultat dieses Treffens werden die Delegierten ihren Gemeinderäten einen detaillierten Katalog mit strategischen Fragen unterbreiten. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen bis vor den Sommerferien die Grundlagen für die Beantwortung institutioneller Fragen des Zweckverbandes Spital Affoltern liefern. Seit der Ablehnung der Umwandlung des Zweckverbandes Spital Affoltern in eine Aktiengesellschaft durch das Volk im Herbst 2013 kommt das Spital nicht zur Ruhe. Die Situation wird von allen Delegierten als verfahren beurteilt. Die Zukunft des Spitals ist gefährdet, wenn diesem Gezerre nicht Einhalt geboten werden kann. Selbstkritisch sehen sich die Delegierten für diese Situation als Mitverantwortliche. Das Kompetenzgerangel mit der Betriebskommission einschliesslich Eingriffe in operative Fragen, welche Aufgabe der Spitalleitung sein sollten, führen zu Reibungsflächen. Sie verunsichern die unterstellten Gremien, anstatt ihnen für das Bestehen im kompetitiven Umfeld den Rücken zu stärken. Völlig unterschiedlich wird die Frage beurteilt, welche Massnahmen notwendig sind, um aus der Sackgasse herauszufinden. Die Delegierten mussten zur Kenntnis nehmen, dass diesbezüglich unter den Bezirksgemeinden wohl keine Einigkeit mehr erzielt werden kann. Zu unterschiedlich sind die Auffassungen, was wiederum zur Aussendung unerwünschter Signale an den Spitalbetrieb und die Bevölkerung führt. – Die Delegierten raufen sich nun aber zu-

sammen. Weil sie statutenbedingt ihre persönlichen Meinungen vertreten, sollen die Gemeinderäte der vierzehn Verbandsgemeinden einen Fragenkatalog bearbeiten müssen. Dieser soll Aufschluss darüber geben, welche Absichten und Erwartungen die Gemeinden bezüglich des Spitals Affoltern haben und zu welchem Beitrag für die mittel- und langfristige Entwicklung des Spitals sie bereit sind. In einer zweiten Phase werden die Betriebskommission, die Spitalleitung und auch die Bevölkerung in den Prozess eingebunden. An der Zusammenkunft in Stallikon blieben die Delegierten am vergangenen Samstag bewusst unter sich. Anlass dazu war ihnen die von der Betriebskommission angestossene Diskussion über eine sogenannte Eignerstrategie des Spitalzweckverbandes. Voraussetzung dazu wäre aber Einigkeit über die Rolle der Gemeinden des Bezirks Affoltern als Eigner des Spitals. Da, wie erwähnt, eine solche Einigkeit kaum mehr erzielbar ist, soll die Beantwortung des Fragenkatalogs aufzeigen, welche Szenarien für eine Zukunftsgestaltung möglich sind, die eine nachhaltige Entwicklung des Spitals Affoltern erlauben mit einer guten Zusammenarbeit der verschiedenen Gremien und mit einer starken, strukturierten Führung, welche transparent, effizient und mit entsprechenden sinnvollen Kontrollmechanismen handelt. Die Delegierten sind entschlossen, mit diesem Vorgehen ihren Beitrag zur Deblockierung der Situation im Spitalzweckverband zu leisten. Über den Fortschritt dieser Bemühungen wird die Öffentlichkeit kontinuierlich orientiert werden. (pd.)


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Freitag, 8. April 2016

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Den Landwirtschaftsbetrieb des Klosters Kappel erhalten Neubau eines Melkstalls auf der Westseite – Pächter zum Einholen eines Vorentscheids ermächtigt

Der neue Melkstall soll westlich des bestehenden Landwirtschaftsbetriebes realisiert werden. «Der einzig mögliche Standort», sagt der Verein Kloster Kappel. (Bild Werner Schneiter)

Seit Jahrhunderten ist der Landwirtschaftsbetrieb ein wesentlicher Bestandteil des Klosters Kappel und geht auf die Pionierzeit der Mönche im Mittelalter zurück. In dieser Tradition soll mit einem Neubau des Milchviehstalles die Landwirtschaft des Klosters auf Jahre hinaus gesichert werden. Die Kappelerpflege ermächtigte den Pächter, einen Vorentscheid einzuholen.

chen Seite des Betriebes, Richtung Uerzlikon, kann auch ein wichtiges Ziel des Gesamtprojekts «Revitalisierung und Entwicklung der Domäne Kloster Kappel» erfüllt werden – nämlich die Entflechtung des Landwirtschaftsbetriebes von der übrigen Klosterdomäne. Dazu gesellt sich der Umstand, dass mit dem bevorzugten Standort die aufgrund des Umweltschutzgesetz und der Luftreinhalteverordnung vorgeschriebenen Abstände zum Wohngebiet eingehalten werden können.

................................................... von werner schneiter

Gutachten stützt Idee

Der Anfang der 70er-Jahre eingerichtete Milchviehstall des Kappelerhofs ist sanierungsbedürftig und kann im derzeitigen Zustand nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Das kantonale Veterinäramt verlangt einen tierschutzkonformen Umbau, der bis 2018 erfolgen muss. Mit dem nun vorgeschlagenen Neubau auf der westli-

Ein vom Verein Kloster Kappel in Auftrag gegebenes Gutachten der Walter Jucker AG stützt die Standortwahl des Vereins Kloster Kappel. Weil gut arrondiert, soll der Landwirtschaftsbetrieb erhalten werden – mit dem Neubau eines Melkstalls auf der Westseite, den auch die Gutachter als besten Standort bezeichnen. «Eine Aussiedlung kommt nicht infrage, auch aus finanziellen

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Gründen nicht. Wir wollen den neuen Stall im jetzigen Betriebszentrum, wo unter anderem Futter- und Düngelagerung schon gelöst sind», sagt Andreas Müller, Präsident des Vereins Kloster Kappel.

Gegen vier Alternativstandorte Hans Rudolf Haegi, Vorsitzender Verein «Ja zum Kloster Kappel», hat sich zum Vorhaben ebenfalls geäussert und mit vier alternativen Standort-Varianten Aufwartung gemacht. Auch er will, dass es mit dem unumgänglichen Stallneubau vorwärtsgeht und ist der Ansicht, dass seine Lösungsvorschläge «rascher zu einer akzeptablen Lösung und damit einer fristgerechten Ausführung führen werden», wie er zuhanden der ausserordentlichen DV der Kappelerpflege kundtat. Diese vier Alternativstandorte erachtet aber der Verein Kloster Kappel als nicht tauglich. Ein Stallneubau im Bereich der heutigen Parkieranlage, nahe der Strasse und innerhalb der

Bauzone oder eine Aussiedlung in die Rossweid kommen laut Andreas Müller für den Verein Kloster Kappel nicht infrage – auch aus naturschützerischen, topografischen, ästhetischen und finanziellen Gründen nicht. «Wer sich gegen unsere Variante ausspricht, nimmt in Kauf, dass wir den Landwirtschaftsbetrieb kurzfristig redimensionieren und mittelfristig einstellen müssen. Das ist aus unserer Sicht nicht verantwortbar. Unsere Variante ist die einzig mögliche», sagte Gerhard Gysel anlässlich der kürzlich anberaumten Delegiertenversammlung der Kappelerpflege, die aus je zwei Vertretern der reformierten Ämtler Kirchgemeinden besteht. Sie entschied sich nach kurzer Diskussion nahezu einstimmig für den westlichen Standort. Damit wird das Pächterehepaar Ernst und Lucia Galliker ermächtigt, einen baulichen Vorentscheid einzuholen – und erhält damit Klarheit, ob das Projekt bewilligungsfähig ist. In den nächsten Tagen werden die Baugespanne errichtet.

Bauen in der Schutzzone möglich «Wir sind von zwei Seiten unter Druck: Der Tierschutz pocht auf eine neue Lösung bis spätestens 2018, während das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) eher zögert», hält Andreas Müller fest. Gemäss der Verordnung über Naturschutzgebiete von überkommunaler Bedeutung der Gemeinde Kappel liegt die Fläche für den Stallneubau – wie für den übrigen Landwirtschaftsbetrieb – in der Landschaftsschutzzone. Landwirtschaftliche Bauten sind dort in den bestehenden Betriebszentren möglich, wenn sie sich gut in die Landschaft einpassen, den Wert des Schutzgebietes nicht vermindern und für die Landund Forstwirtschaft oder den Unterhalt dieser Schutzgebiete notwendig sind. «Wir brauchen hier die Landwirtschaft, damit diese Gebiete gepflegt werden können», sagt Andreas Müller. Gemäss dem Pachtvertrag hält der Pächter die Richtlinien für biologische Produktion ein.


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Freitag, 8. April 2016

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Ersatzneubau für den Kindergarten Räsch Die Primarschulpflege Obfelden führt am 20. April eine Informationsveranstaltung durch Am 20. April, 19.30 Uhr, orientiert die Primarschulpflege Obfelden über den geplanten Ersatzneubau des Kindergartens Räsch. Die Urnenabstimmung findet am 5. Juni 2016 statt. Der Kindergarten Räsch in Obfelden soll ersetzt werden. Dazu haben die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen von Obfelden am 2. Juni 2015 einem Planungskredit von 300 000 Franken zugestimmt. An der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 wurde darüber informiert, dass das Projekt der Melk Nigg Architects aus Zug aus fünf eingereichten Entwürfen den Zuschlag erhielt. Nun möchte die Primarschule Obfelden zusammen mit dem Architekten Melk Nigg die Bevölkerung am 20. April 2016 um 19.30 Uhr im Brunnmattsaal über den Stand der Planung und das weitere Vorgehen informieren. Der Kindergarten Räsch ist seit Längerem sanierungsbedürftig. Eine Sanierung des Daches, der Gebäudehülle und des Innenraums für das aktuelle Nutzungskonzept wäre nicht wirtschaftlich, finanziell langfristig ein Fass ohne Boden. Da der Kindergarten im Chilefeld zu klein ist und ebenfalls saniert und umgebaut werden müsste, bietet sich die Zusammenlegung der Kindergartenstandorte und ein gemeinsamer Ersatz-Neubau geradezu an. Neu sollen die 3 Kindergärten, einer davon mit integrativer Sprachförderung, zusammen mit der Psychomotorik und den übrigen Therapiestunden an einem gemeinsamen Ort geführt werden.

Zweistöckiger Holzbau Für den im Jahr 1973 erstellten und nun zu ersetzenden Kindergarten Räsch hat Melk Nigg ein sehr spannendes Projekt eingereicht, welches unter

den eingereichten Projekten auch kostenmässig am besten abschneidet. Der Holzbau nutzt das bestehende Untergeschoss für die Technik- und Lagerräume. Darauf wird ein zweistöckiger Holzbau errichtet. Neben der guten Integration des Gebäudes in die Umgebung bietet der Neubau aus Holz nicht nur ökologisch, sondern auch bezüglich Bauzeit klare Vorteile. Das Projekt hat die Baukommission und die Schulpflege von Beginn an mit seiner einfachen Form und dem überzeugenden Raumkonzept begeistert. Den Nachbarn wurde das Projekt in einer früheren Phase bereits am 4. Februar vorgestellt. Die Rückmeldungen zum geplanten Ersatzneubau waren dabei durchaus positiv. Mit seiner gering wirkenden Gebäudehöhe und der Dachform mit grossen Dachvorsprüngen vermag das Gebäude zu gefallen. Es trägt damit auch dem Fassadenund Sonnenschutz Rechnung, und das umfassende Raumkonzept kann trotz geringer Höhe optimal umgesetzt werden. Neben drei Kindergartenräumen mit jeweiligem Gruppenraum, verschiedenen Therapie- und Besprechungsräumen, einem Lehrerzimmer mit Küche und Aufenthaltsraum verfügt das Gebäude über einen Psychomotorik- und einen Bastelraum, welche nötigenfalls einfach in einen vierten Kindergarten umgestaltet werden können. Weiter ergänzen die Sammlung, Lagerräume im Keller, Putzräume für den Hausdienst und natürlich die Toiletten sowie behindertengerechte Nasszellen das überzeugende Gesamtkonzept. Insgesamt wird der Ersatzneubau einem Platzbedarf für 110 Kinder und Erwachsene gerecht, womit Obfelden für das prognostizierte Wachstum der Gemeinde für die Zukunft bestens vorbereitet ist. An der Informationsveranstaltung vom 20. April 2016 können die detail-

Der doppelgeschossige Ersatzneubau Kindergarten Räsch. (Visualisierung Melk Nigg Architects) lierten Pläne im Brunnmattsaal bereits ab 19 Uhr eingesehen werden. Um 19.30 Uhr wird das Projekt im Detail präsentiert und das Projektteam und der Architekt stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Kann nach dem Erhalt der Baubewilligung und der Zustimmung an der Urne vom 5. Juni 2016 mit der Umsetzung wie geplant begonnen werden, würden die Kinder nach den Sommerferien 2016 zwischenzeitlich im Schulhaus Schlossächer unterrichtet und dann bereits Anfang 2017 in den neuen Kindergarten Räsch einziehen können. Martin Birrer, Primarschulpflege Obfelden Gebäudedaten SIA 416: 3864 Kubikmeter. Dachfläche: 960 Quadratmeter. Gebäudehöhe 5.73 Meter. Erdgeschoss: 626 Quadratmeter. Obergeschoss: 284 Quadratmeter. Aussenfläche überdeckt: 180 Quadratmeter.

430 000 Franken für Umbauten und Anpassungen Ausserordentliche Gemeindeversammlung der Primarschulgemeinde Obfelden bewilligte den Baukredit Die Primarschule Obfelden kann das Schulhaus D und ein ehemaliges Lehrerzimmer in einen Werkraum umbauen sowie Anpassungsarbeiten im Schulhaus A vornehmen. Die ausserordentliche Gemeindeversammlung sagte deutlich Ja zum Baukredit von 430 000 Franken. Schulpräsident Werni Kurt begrüsste am Dienstag 71 Stimmberechtigte zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung, die an diesem ChampionsLeague-Abend über ein einziges Geschäft befinden mussten: Umbau und Anpassungsarbeiten in den Schulhäusern D und A. Nach den Worten von Martin Birrer, Leiter des Ressorts Infrastruktur, sind es insbesondere feuerpolizeiliche und elektrotechnische Änderungen. Dazu gehören unter anderem brandschutzgerechte Türen und Decken sowie neue Bodenbeläge, dazu die Erneuerung der Beleuchtung. Im Weiteren müssen vier Elektrotableaus ersetzt werden. Die «Elektroarbeiten» stellen mit 120 000 Franken den grössten Posten dar. – Im Projekt sind ausserdem der Umbau eines Lehrerzimmers in einen Werkraum und eine Schulzimmervergrösserung im Schulhaus A vorgesehen.

«Pflästerlipolitik»? Die Rechnungsprüfungskommission empfahl Annahme der Vorlage, gleich-

Kann umgebaut werden: Schulhaus D in Obfelden. (Bild Werner Schneiter) wohl gabs ein paar kritische Voten aus dem Kreis der Stimmberechtigten. Da sprach jemand von einer «Pflästerlipolitik» und stellte die Frage, weshalb nicht auch das marode Dach gleich einer umfassenden Sanierung unterzogen werde. «All das ist eine Kostenfrage. Wir müssen sorgsam umgehen mit unseren Finanzen. Wenn wir etwas fli-

cken können, dann müssen wir auf eine Gesamtsanierung verzichten», entgegnete Martin Birrer. Und er betonte, dass bei den von der Schulpflege im vorliegenden Projekt verpackten Massnahmen im Elektrobereich gleichzeitig das Einhalten von Auflagen und Vorschriften unumgänglich sind. «Das Gebäude ist noch absolut

tauglich für Unterricht – auch wenn wir schon an einen Abbruch gedacht haben. Das können wir uns aber nicht leisten. Wir haben noch ältere Räume», sagte Birrer. Die Frage, was mit den Mieteinnahmen der Primarschule in der Höhe von 240 000 Franken passiere, beantwortete Martin Birrer mit dem Hin-

weis auf die Investitionen in den Unterhalt und in den laufenden Betrieb. «Pro Jahr ist das rund eine halbe Million Franken für Werterhalt», schloss er. In der Abstimmung sprachen sich 61 Stimmberechtigte für den Baukredit von 430 000 Franken aus – bei einigen Nein-Stimmen und Enthaltungen. (-ter.)


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Die kleinen Grossgrundbesitzer Auch im Säuliamt hat die Saison der Schreber- und Hobbygärtner begonnen Kleingärten haben eine lange Tradition und gelten besonders in der heutigen hektischen Zeit als wichtige Erholungsräume. Auch im Säuliamt findet man Schrebergärten, und in den Dörfern werden viele Kleingärten liebevoll gepflegt. Sobald die Temperaturen es zulassen, wird umgestochen, gedüngt und gepflanzt. ................................................... von martin mullis Die Geschichte um die Entstehung der Familiengärten ist umstritten. Klar ist, dass der Leipziger Arzt Moritz Schreber Namensgeber der Familienund Hobbygärten ist. Sicher ist auch, dass selbst heutzutage, wo die Erdbeeren aus Peru, die Bohnen aus Ägypten und die Tomaten aus Spanien stammen und das ganze Jahr über erhältlich sind, Gemüse- und Früchteanbau im eigenen Garten sehr beliebt sind. Vor allem auch junge Leute entdecken Gärtnern als Hobby, und für viele Familien mit Kindern ist ein «Pflanzplätz» mit einem Grill die pure Idylle. Das Hantieren mit der Stechgabel, dem Rechen und dem Gartenschlauch bedeutet Freude am Umgang mit der und in der Natur. Für nicht Wenige gilt die Gartenarbeit zugleich auch als Stressabbau. Walter Schaffner, Präsident des Verbandes Schweizer Familiengärten, weiss, dass die «Pünten» sich grosser Beliebtheit erfreuen. Es

gäbe schweizweit an vielen Orten lange Wartelisten, auch der Altersdurchschnitt der Hobby-Gärtner sei in den letzten Jahren deutlich gesunken, hält Schaffner fest. Galten früher Schrebergärten noch als ein wertvoller Beitrag zur Selbstversorgung, hat dies heute jedoch kaum mehr Bedeutung. Gewichtet wird einzig noch der Trend, eigenes ökologisches Gemüse zu ziehen und damit der Umwelt und der eigenen Gesundheit einen Gefallen zu tun.

Lange Wartelisten bis eine Gartenparzelle frei wird Im Säuliamt stellen einige Gemeinden Schrebergärten zur Verfügung. So bietet die Gemeinde Mettmenstetten auf zwei Arealen rund 3000 Quadratmeter Gartenfläche an. Auch in Wettswil wird auf 41 Garteneinheiten mit je rund 100 Quadratmetern Gemüse angepflanzt. Im Bezirkshauptort bietet der Verein Familiengärten auf 7400 Quadratmetern Fläche den Gartenliebhabern die Möglichkeit, ihr grünes Hobby zu pflegen. Präsident Daniel Hasler hält fest, dass eine lange Warteliste bestehe und es bis zu zwei Jahre dauern kann, bis Interessierte tatsächlich eine Parzelle zugeteilt bekämen. In Hedingen wiederum können Mitarbeiter und Pensionierte der Firma Schweizer Metallbau auf 32 Parzellen Gartenbau betreiben. Auch in Hedingen sind die Gärten überaus beliebt. Für Interessenten besteht eine Warteliste. Wer durch die Dörfer im Knonauer Amt spaziert, stellt fest, dass

nicht nur bei den Bauernhäusern, sondern auch bei vielen Einfamilienhäusern liebevoll gepflegte Gemüsegärten zu finden sind.

Gartenarbeit als willkommene Abwechslung Am sonnigen Dienstagmorgen sind denn auch in den «Pünten» einige der Hobbygärtner fleissig mit Rechen und Stechgabel beschäftigt. Ein würziger Duft von Basilikum, Schnittlauch und Thymian weist den Weg zu den meist bereits schon sauber gerechten Beeten beim Familiengar- Ein gepflegter Garten ist ihnen wichtig: Trudi und Willi Stooss aus Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis) ten in Mettmenstetten. Giovandomenico Masdea, ist seinem fröhlichen italienisch-deut- Blumenrabatten und kleineren Obstseit zwölf Jahren Pächter zweier Par- schen Dialekt, dass er bereits als Kind bäumen hält sie die Arbeit im Garten zellen im Schrebergarten der Gemein- immer gerne im Garten gearbeitet ganz schön auf Trab. de. Der pensionierte Kranführer häm- habe. Angepflanzt haben die Stoossens mert an einem Dachlattengestell, welIn ihrem privaten und gut 500 bereits Salat, Kohlrabi und Kefen. Für ches vermutlich einmal als improvi- Quadratmeter grossen Garten ist auch den ehemaligen Mitarbeiter des Werksiertes Treibhaus dienen soll. Zwiebeln das Ehepaar Trudi und Willi Stooss dienstes sind Arbeiten im Freien ganz und Kartoffeln habe er bereits ge- mit Gartenarbeiten beschäftigt. Das und gar keine Last. Auch seine Frau pflanzt, meint der Rentner und er Rentnerpaar besitzt in Mettmenstet- nennt das Gärtnern eine erholsame zeigt stolz auf die Gartenbeete. Er ten ein Einfamilienhaus mit ziemlich und willkommene Abwechslung im lacht dabei freundlich und erklärt in viel Umschwung. Zusammen mit den Alltag.

«Mit vollem Bauch schläft es sich besser» Am 5. April stellte der Facharzt für Allgemeinmedizin aus Aeugst sein Buch «Saftige Lügen» in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern am Albis vor. Folgende landläufig bekannten Ernäh- H. R. Fischer. rungsregeln, Modelle oder Aussagen stellt er mit seinem medizinischen Gesundheits- und Ernährungskonzept «Tremonte» auf den Kopf:

Lebensmittelpyramide «In den letzten 20 Jahren beruhten die meisten Ernährungsempfehlungen darauf. Danach sollen 60 bis 70 Prozent der benötigten Energie in Form anzeige

von Kohlenhydraten eingenommen werden. Der hohe Kohlenhydrat- bzw. Zuckeranteil ist aber einer der drei Hauptgründe für Übergewicht und seine Folgekrankheiten. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts war der Zuckeranteil in der Nahrung wesentlich geringer. Fruchtzucker wird heute 30 Mal mehr konsumiert als vor 50 Jahren. Laut einem kürzlich erschienen Zeitungsbericht hat Nestlé beschlossen, den Zuckergehalt in ihren Lebensmitteln um 30 Prozent zu senken – bestimmt nicht ganz freiwillig.»

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler «Die oft gehörte Empfehlung, 40 Prozent der Nahrungsenergie am Morgen einzunehmen, soll durch Ansteigen

des Blutzuckers zu einem vermeintlich raschen Start in den Tag führen. Nach ein bis zwei Stunden sinkt der Blutzuckerspiegel jedoch wieder ab die Folge sind Hunger und ein grosses Verlangen nach Kohlenhydraten. Die Hauptmahlzeit des Tages muss das Abendessen sein. Betrachtet man die Entwicklungsgeschichte des Menschen, spielte die Abendmahlzeit in alten Kulturen die wichtigste Rolle. Die inneren Organe des Menschen, die für eine gute Verdauung wichtig sind, arbeiten nachts. Mit vollem Bauch schläft es sich besser!»

Fünf Portionen Früchte und Gemüse am Tag «Diese Empfehlung steht heute zwar auf jedem Gemüse- und Früchtepack von Grossverteilern, doch läuft bei jenen, welche diese Regel befolgen,

ständig die Insulinproduktion. Da nur rund fünf Würfelzucker pro Stunde als direkte Energie benötigt werden, wird der restliche Zucker in Fett umgewandelt. Eine Banane zum Beispiel entspricht acht Würfelzuckern.»

Body-Mass-Index BMI «Bei Tremonte wird der BMI nicht berücksichtigt, da er ein untaugliches Mass für die Risikobeurteilung ist. Der BMI erfasst das gefährliche weisse Bauchfett nicht, und schon zwei Kilogramm davon machen krank. Bei einer grossen Person mit normalem BMI ist dies aber nicht sichtbar.»

türlicher Lieferant von Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B12. Möglicherweise ist das Risiko für Darmkrebs bei der Zubereitungsart mit hohen Temperaturen wie grillieren leicht erhöht. Dagegen ist das Krebsrisiko beim metabolischen Syndrom für praktisch alle Krebsarten um 40 Prozent erhöht. Wer viel Fleisch isst, aber einen normalen Bauchumfang hat, hat ein wesentlich geringeres Gesamtkrebsrisiko. Zucker ist eine Hauptursache für die Entstehung von Krebs.» Claudia Merki Buch «Saftige Lügen», Dr. med. Hansruedi Fischer, Affoltern am Albis, 2016 Gebunden, 168 Seiten,

Häufiger Verzehr von rotem Fleisch ist krebserregend «Fleisch aus regionaler und artgerechter Haltung ist ein wichtiger und na-

Deutsch, mit Selbsttest und Selbstanalyse nach Tremonte. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern am Albis, 35 Franken, ISBN 978-3-033-05463-9. www.tremonte.ch


Bezirk Affoltern

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Barpianist und Präsident seit der 1. Stunde 15. Generalversammlung des Kulturvereins LaMarotte in Affoltern verabschiedete Enrico Buzzi Mit lang anhaltendem Applaus verabschiedete die Generalversammlung Enrico Buzzi, seit der Gründung Präsident des Kulturvereins LaMarotte in Affoltern. Das Kellertheater am Centralweg 10 bietet seit Jahren ein vielfältiges künstlerisches Programm. ................................................... von werner schneiter 89 Personen drängten sich am Montagabend ins «LaMarotte» zur 15. Generalversammlung – ein Rekord. Schinken und Kartoffelsalat mundeten zwar, boten aber kaum den Grund für den imposanten Aufmarsch. Vielmehr erwiesen die Mitglieder wohl dem scheidenden Präsidenten die Reverenz. Enrico Buzzi, ehemaliger Lehrer in Affoltern, ist im «LaMarotte» ein Mann der ersten Stunde. «Er ist eine Persönlichkeit, und wir wurden dank ihm auch ernstgenommen», sagte «LaMarotte»-Geschäftsführerin Isabelle Schaetti mit einem Blick in die erste Zeit des Kellertheaters, als dort kaum Gäste aufkreuzten. «Ich erschrak fast, als jemand kam», fügte Enrico Buzzi mit dem ihm eigenen Humor bei. Er war nicht nur Präsident, sondern auch Barpianist und Gründer der Jazz-Donnerstage. Als bei einem Event gerade mal zwei Zuhörer eintrafen, mussten weitere Leute zusammengetrommelt werden, um einem geplanten Foto die nötige Bedeutung zu verleihen . . . Doch das zarte Pflänzchen gedieh, und heute sind ausverkaufte Vorstellungen nicht mehr die Ausnahme. Und dazu hat auch Enrico Buzzi mit seinem unermüdlichen Engagement beigetragen. «Leider hat Affoltern noch keine Ehrenbürger – du hättest diesen Titel verdient», sagte der an der GV anwesende Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch, ehe der Geehrte nochmals ein amüsantes Müsterchen aus vergangenen Tagen lieferte. «Mit Flyern stand ich im Schneetreiben am Bahnhof in Affoltern. Aber fast alle machten einen Bogen um mich herum. Die glaubten wohl, ich sei auf Betteltour. Ganze fünf Flyer brachte ich weg», erzählte Enrico Buzzi, der das «LaMarotte»-Präsidium nach seiner Pensionierung als sinnvolles Engagement bezeichnete und mit Geschäftsführerin Isabelle Schaetti ein gutes Tandem bildete.

Wechsel im Vorstand Noch offen ist, wer seine Nachfolge antreten wird. «Wir führen noch anzeige

diverse Gespräche», so die Geschäftsführerin. Vorstandsmitglied Daniel Breuss übernimmt nun das Präsidium ad interim. – Abgesehen davon kommt es im Vorstand zu Wechseln. Neu im Vorstand Einsitz nehmen Hansruedi Huber und Goggo Zweifel, derweil Peter Leuenberger als Finanzchef ausscheidet. Im Vorstand verbleiben Isabelle Schaetti, Daniel Breuss und Marcello Rosenberger. Dazu wird Willi Hurni von Hansjörg Schmidhauser als Rechnungsrevisor abgelöst.

Ehrung für Helferinnen und Helfer Das «LaMarotte» kann auf rund 50 Helferinnen und Helfer zählen, unter ihnen solche, die seit der Gründung dabei sind – wie Elly Schneebeli, die zusammen mit Enrico Buzzi und Peter Zürcher zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Auch andere erfuhren eine spezielle Ehrung, so Hansruedi Merz und der vor Jahresfrist aus dem Vorstand ausgeschiedene Peter Zürcher, der dem «Anzeiger» weiterhin Veranstaltungsvorschauen liefert. Die aktuelle betrifft den Jubiläumsabend von morgen Samstag im Kasinosaal (vgl. Seite 21).

Der Vorstand des Kulturvereins LaMarotte, von links: Marcello Rosenberger, Daniel Breuss, der scheidende Präsident Enrico Buzzi, Geschäftsführerin Isabelle Schaetti, Peter Leuenberger und Hansruedi Huber. (Bilder Werner Schneiter)

1,8 Meter langes Programm Rund 80 Veranstaltungen zierten das «LaMarotte»-Programm von 2015, allein 38 davon waren der Jazzmusik gewidmet. «Das ist ein sicherer Pfeiler mit einem treuen Publikum», sagte Isabelle Schätti. Dazu kommen unter anderem Kabarett, Liederabende, sieben Podien, neunmal Klassik, achtmal Weltmusik, zweimal Volksmusik und natürlich Raumvermietungen an Dritte. Die Vielfalt triumphiert auch im diesjährigen Programm. «Der Leporello ist 1,8 Meter lang», liess Peter Zürcher ausrichten. Das allein deutet darauf hin, dass das, was die NZZ 2002 übers «LaMarotte» schrieb, heute nicht mehr ganz zutrifft: «Stilvolles Ambiente für ländliche Kultur».

Gesundes Vereinsvermögen Der scheidende Finanzchef Peter Leuenberger präsentierte eine positive Jahresrechnung. Sie schliesst mit einem Überschuss von gut 1000 Franken, rund 4000 Franken besser als budgetiert. Haupteinnahmequellen neben dem Ticketverkauf und Mitgliederbeiträgen sind natürlich Unterstützungsbeiträge von Gemeinden, Kanton und Bund. «Wir haben heute ein gesundes Vereinsvermögen», konstatiert Peter Leuenberger.

Sorgten als Ad-hoc-Formation nach der Generalversammlung für musikalische Unterhaltung, von links: Marcello Rosenberger, Enrico Buzzi, Hansruedi Merz, Christoph Haefeli, Hans Schläpfer und Thomas Gilg.


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Gewerbe/Dienstleistungen

15 Jahre

Kindheit in Havanna

«LaMarotte» lädt morgen Samstag, 9. April, zur Jubiläumsfeier in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 21

Kino Lux zeigt in Obfelden das kubanische Sozialdrama «Conducta». > Seite 23

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Unentschieden Das 1:1 des FC Wettswil-Bonstetten gegen Winterthurs U21 entspricht den Leistungen. > Seite 29

Neuer Partner von Zweifel-Vinarium Bill’s Abholmarkt lädt zur Degustation Seit dem 1. März ist Bill’s Abholmarkt neuer Partner von Zweifel-Vinarium. Die Vinarien von Zweifel Weine sind Weinshops, welche in sieben Städten der Deutschschweiz verteilt sind.

Einmal vor der Kamera. Von links: Regina Hagenbuch, Sibylle und André Chollet, Corinne Roos sowie die beiden Haushunde van Gogh und Gauguin vom Fotogeschäft Chollet in Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl)

«Bis zur Pensionierung muss alles raus!» Foto Chollet, Affoltern: Totalliquidation ab 11. April Am kommenden 25. Juni ist definitiv Schluss. Sibylle und André Chollet vom gleichnamigen Affoltemer Fotofachgeschäft gehen in Pension. Ab Montag, 11. April, heisst es: Totalliquidation. Nein, die Hände ganz in den Schoss legen wollen Sibylle und André Chollet ab Mitte Jahr nicht; ab Anfang Juli werden sie ihre Studiofotografie während ein bis zwei Tagen pro Woche weiter anbieten – mit Voranmeldung und wiederum im zweiten Stock an der Bergstrasse 9 in Affoltern, im gleichen Gebäude wie die Regionalbibliothek. Mit dem Fotogeschäft an der Unteren Bahnhofstrasse 58 im Bezirkshauptort allerdings ist am kommenden 25. Juni, nach 23 Jahren, definitiv Schluss. Sibylle und André Chollet gehen in die wohlverdiente Pension, auch wenn man es den beiden nicht ansieht. Und damit wird der Bezirkshauptort um ein weiteres Fotogeschäft

ärmer, denn eine Nachfolge liess sich nicht finden – trotz intensiver Suche.

Totalliquidation mit bis zu 50 % Rabatt Die definitive Geschäftsaufgabe am 25. Juni wird fast auf den Tag genau 23 Jahre nach der Geschäftseröffnung am 26. Juni 1993 sein. Über all die Jahre wurden die Dienstleistungen von Sibylle und André Chollet von der lokalen und regionalen Kundschaft, aber auch von Kunden aus dem nahen Freiamt, sehr geschätzt. Chollets sind freundlich, hoch kompetent und ebenso zuverlässig, liefern besten Service bei Fotoschnellentwicklung, Pass- und Bewerbungsfotos, Porträtfotografie – für Menschen und für Tiere – sowie Sachaufnahmen und Bildbearbeitung. Dazu kommen die fachkundige und faire Beratung, wenn es um den Kauf einer Kamera oder Zubehör geht, genauso der Fotokiosk im Laden, an dem die Kunden ab digitalen Daten leicht

und einfach die eigenen Bilder ausdrucken oder auf eine CD brennen können. Noch haben Sibylle und André Chollet im Laden und im Lager ausreichend Material und Produkte zum Verkauf, deshalb beginnt am kommenden Montag, 11. April, die Totalliquidation, die einige Schnäppchen verspricht. Auf ausgewählten Artikeln gewähren Chollets nämlich Rabatte von zehn bis fünfzig Prozent! Und, wie geschrieben: Für qualitativ und technisch saubere und gute Porträt- und Sachaufnahmen im Studio kann man ja ab Anfang Juli noch immer zu André Chollet gehen. Die Adresse ändert zwar, aber der Aufnahmeprofi wird derselbe sein! (kb.)

Bis Samstag, 16. April, dreht sich im Emmen Center alles um italienische Delikatessen. Die Emmen Center Mall wird während zweier Wochen zu einer bunten Markthalle für italienische Spezialitäten. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit in das facettenreiche gastronomische Angebot Italiens einzutauchen, qualitativ hochstehende Produkte zu degustieren und auch direkt zu erwerben. Der zweiwöchige Markt wird von der Italienischen Handelskammer für die Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Emmen Center und Manor Food organisiert und bietet für jeden Geschmack das Passende. Von Pasta und

Reis über Olivenöl und Aceto Balsamico bis zu Prosciutto, Salami, Käse und Kaffee wird nur das Beste made in Italy präsentiert. Und natürlich auch nicht zu vergessen sind die zahlreichen süssen Köstlichkeiten wie Amaretti, Cannoli und Gelati. Wer es hingegen etwas spezieller mag, kommt dank Safran und Trüffeln ebenfalls auf seine Kosten. Dank des italienischen Marktes erstrahlt das Emmen Center während zweier Wochen in italienischem Glanz. An gewissen Tagen sind die italienischen Produzenten persönlich vor Ort und bieten den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in ihre Produktion. (pd.)

Daniel Bill im Bill-Vinarium. (Bild zvg.) «Vive la France» heisst es heute Freitag und morgen Samstag. An den Frankreich-Fokustagen sind 13 Weine bereit zur Degustation und zu einem attraktiven Preis im Angebot. (pd.) Degustation am 8. und 9. April, Freitag, 13.30 bis 18.30 Uhr und Samstag, 10 bis 16 Uhr. Daniel Bill, Bill & Siegfried Getränke AG, Zürichstrasse 179, Affoltern, Telefon 044 761 64 09.

25 Jahre Firmentreue

Jubilar Radosav Lazic (Mitte) mit George Ulrich und Guido Dubler. (Bild zvg.) Foto Chollet, Untere Bahnhofstrasse 58, Affoltern: Totalliquidation wegen Pensionierung ab 11. April. Geschäftsschliessung: 25. Juni. Studioaufnahmen ab 1. Juli an der Bergstrasse 9, Affoltern, hinter der Regionalbibliothek und auf Voranmeldung: 044 761 36 36. www.fotochollet.ch.

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Es dreht sich alles um italienische Delikatessen

Zweifel in Zürich-Höngg. Doch, doch, das sind die mit den Chips. Aber nicht nur! Aus dem Hause Zweifel kommen auch Weine, zum einen Eigengewächse aus der näheren Region, zum anderen Importe aus aller Welt. Dass sich Handel und Produktion nicht nur ergänzen, sondern auch gegenseitig befruchten können, zeigen die Zweifels – Walter Zweifel bearbeitet den Markt, sein jüngerer Bruder Urs die Weinberge. Seit 1991 sind sie für Zweifel Weine für den nationalen Weinhandel und das Qualitätsprogramm in Rebbau und Kelterung aktiv. Im Bill Vinarium, ist nun ein grosses Sortiment der Zweifel-Vinarien erhältlich. Auch finden hier Fokustage statt. Während dieser Zeit werden interessante Weine aus einer Region oder zu einem speziellen Thema vorgestellt.

Am 1. April durfte Radosav Lazic von der Borschberg + Käser AG in Wettswil sein 25-Jahre-Dienstjubiläum feiern. Die Geschäftsleitung B+K gratuliert von Herzen und bedankt sich für seine

Firmentreue und die geleistete Arbeit während dieser Zeit. (pd.) Borschberg + Käser AG, Friedgrabenstrasse 7, Wettswil, Telefon 044 701 81 61, www.bundk.ch.


Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Uwe Tatjes Veronica Nulty, Orgel Anschliessend im Wöschhüsli «Chilekafi uf de Heiweg» 11.45 Sunntigs-Zmittag im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 9. April 9.00 bis 15 Uhr Kickoff-Workshop «Vorprojekt KG+ Bezirk Affoltern Mühlesaal der Gemeinde Kappel Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan. Im Anschluss Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 13. April 12.15 Filmprojekt in der Chilestube für die 6. Klasse

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 10. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 13. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 14. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. April 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé Samstag, 9. April 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal Anschliessend Einladung zum Familienkafi Sonntag, 10. April 9.00 bis 9.55 Uhr Offene Probe in der Kirche 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Th. Müller, A. Bodenhöfer, Gospel- und Ad-hoc-Chor Donnerstag, 14. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Weisst du wieviel Sternlein stehen?» Pfr. U. Boller kommentiert Volkslieder. Musik: A. Hausheers Flötengruppe Freitag, 15. April 19.00 Filmabend «Young@Heart» im Chilehuus (Eintritt frei)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla Taufe von Carvin Marty Wettswil An der Orgel: Josef Bachmann

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. April Ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 Familien-Kirche Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer. Taufe von Olivia Gagliardi und Schmetterlingsrückgabe an die vor 3 Jahren getauften Kinder Gschichte-Chischte im Pfarrhaus während der Predigt Montag, 11. April 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 15. April 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag,10. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Mark Bickel Donnerstag,14. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Lateinamerika Reisebericht mit Hansruedi Bantel

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 8. April 16.00 Club 4 in Kappel Samstag, 9. April 9.00 Kickoff-Workshop Projekt KG+ Bezirk Affoltern im grossen Mühlesaal Sonntag, 10. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 10. April Misericordias Domini 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfr. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Donnerstag, 14. April 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 9. April 9.00 Kickoff-Workshop um Mühlesaal der Gemeinde Kappel – Prägen Sie die Zukunft der neu zu gestaltenden Kirche mit! Schriftliche Einladungen wurden bereits an alle reformierten Haushalte versandt Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst «Paulus in Athen – welche ist die wahre Religion?» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Samstag, 15. April 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche, gestaltet vom Team Sonja Neuweiler Irene Studer, Tobias Gsell Anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Mit 3.-Klass-Unti-Kinder unter der Leitung von Maya Duperrex und Astrid Abel Pfarrer Andreas Fritz Orgel Oliver Pierson Mittwoch, 13. April 9.30 bis 11.00 Uhr Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Donnerstag, 14. April 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus, Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 9. April 9.00 Kickoff-Workshop KirchgemeindePlus Bezirk Affoltern, Mühlesaal Kloster Kappel Sonntag, 10. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs, Kornél Radics (Orgel), reformierte Kirche Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 13. April 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 14. April 12.00 Club 4, Gruppe Omega ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Leichte Wanderung Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Freitag, 8. April 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 10. April 9.30 Gottesdienst Pfr. Jürgen Schultz Montag, 11. April 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. April 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Gast: Fabienne Wernly, Radio Energy Musik: Patrick Watanabe Schlagzeug & Casey Crosby, Orgel und Klavier Mit Kinderhüte Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung: 9. April Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 13. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 bis 21.00 Uhr Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Fahrdienst: Helmut Wulz Telefon 044 737 27 50 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 14. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 9. April 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 10. April 9.30 Erstkommunionfeier mit dem Kirchenchor 11.30 Erstkommunionfeier mit dem Kirchenchor 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 13. April 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 9. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 10. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Montag, 11. April 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 12. April 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 13. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 14. April 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. April 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 10. April 11.00 Wortgottesfeier 12.15 Taufe von Jan Schmid Donnerstag, 14. April 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 9. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 10. April 10.00 Erstkommunion, 2. Gruppe Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalisch umrahmt vom Musikverein Maschwanden Dienstag, 12. April 9.10 Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller Mittwoch, 13. April 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 14. April 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag. 10. April 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 12. April 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 10. April 10.00 Gottesdienst «Nachfolge und Leben in der Lernzone», Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 11. April 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 10. April 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth); Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 10. April 17.00 ABEND-Gottesdienst mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. April 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen Donnerstag, 14. April 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe ratgeber

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ratgeber

Sanfter Therapielaser gegen Parodontitis Egon Wenzinger

................................................... von milan herzog*

über Aktienmärkte

Der U.S.-Aktienmarkt gibt Anzeichen für ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum Die Anzeichen eines beschleunigten Wirtschaftswachstums in den USA, in Verbindung mit der von der US-Notenbank signalisierten Zurückhaltung bei möglichen Zinserhöhungen, stützen weiter die Aktienkurse. Dies ist für Anleger das Beste. Der Dow Jones Industrial, das weltweit wichtigste Börsenbarometer, gewann im März mehr als 7 Prozent, trotzdem blieben im ersten Quartal nur rund 1,5 Prozent. Der Leitindex ist seit dem Anfang des Handelsaufschwungs am 11. Februar um 12,9 Prozent gestiegen und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit Anfang Dezember. Ähnlich stieg der marktbreite S&P-500-Index um 12,6 Prozent und der Technologiewerte-Index NASDAQ 100 legte sogar um 14,1 Prozent zu. Die US-Aktienmärkte haben sich auch zu Beginn des zweiten Quartals von einem schwächeren Handelsauftakt erholt. Zu dem moderaten Kursgewinn trugen gute aktuelle US-Konjunkturdaten bei. Der US-Arbeitsmarkt hatte sich im März insgesamt weiter robust entwickelt, sowohl die Beschäftigung als auch die Stundenlöhne waren gestiegen. Einzig die Arbeitslosenquote enttäuschte. Zudem hatte sich die Stimmung in der US-Industrie im März stärker als erwartet aufgehellt und die Laune der Verbraucher hatte sich nicht so stark eingetrübt wie zunächst gedacht. Die Bauausgaben waren im Februar allerdings überraschend gefallen. Die Anzahl der neu geschaffenen Stellen zeigt, dass die US-Unternehmen ihren Optimismus nicht verloren haben und fleissig Leute einstellen. Zuvor hatten ordentliche Arbeitsmarktzahlen weitere Zinserhöhungen in den USA signalisiert und damit bei einigen Börsianern die Kauflaune gebremst. Mit steigenden Zinsen werden Aktien im Vergleich zu Anleihen wieder unattraktiver. Eine Zinserhöhung im Juni erscheint aber nach wie vor angebracht. Andererseits litt der Ölsektor neulich unter deutlich nachgebenden Preisen. Dementsprechend kamen zusehends die Aktien von Chevron und Exxon Mobil unter Druck. In Anbetracht der günstigen Nachrichten über 215 000 neu geschaffene Arbeitstellen im März, schenkt der Aktienmarkt dem Ölpreis keine grosse Beachtung. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

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Bei der klassischen Parodontitisbehandlung hat man das Ziel durch verschiedene Strategien, die Lebensbedingungen für pathogene Keime zu verschlechtern und somit das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser konventionellen Behandlung ist die mechanische Reinigung der Zahntaschen mittels Handinstrumenten, welche zusätzlich chirurgisch mit Öffnung der Zahnfleischtaschen erfolgen kann. Ihr Ziel ist es, harte und weiche Beläge zu entfernen. Zusätzliche therapeutische Massnahmen, welche früher durchgeführt wurden, wie Wurzeloberflächenglättung und Wurzeloberflächenpolitur (Rootplaning und Rootpolishing) mittels diamantierter Schleifkörper hinterliessen sehr häufige Schmerzsensationen während und nach der Behandlung, einen erheblichen Zahnsubstanzverlust und hatten keine direkten Einfluss auf die Bakterien. Vor allem bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen war der Erfolg nur bedingt zu erreichen. Durch den Einsatz von Spüllösungen können oberflächliche Keime gehemmt werden, aber die tiefen Keime und den Biofilm selbst erreichen sie in der Zahnfleischtasche nicht. Da sie sehr schnell aus dieser, durch körpereigene Mechanismen ausgespült werden. Ein grosses Problem, ist die durch sie verursachte Verfärbung der Zähne und die Geschmacksbeeinträchtigung. In aller Regel können sie somit alleine keine effektive Massnahme zur Parodontitisbehandlung darstellen, aber als guter Zusatz und unterstützend agieren. Der Einsatz von Antibiotika als Mittel, um die Biofilme zu bekämpfen zeigt mehrere Probleme. So ist es aufgrund der Lage des Biofilms nicht möglich, via Blutbahn an ihn zu gelan-

gen, was also nur ein Erreichen via Gewebsflüssigkeit bedeutet und dieses schlussendlich zu hohe Medikamentendosierungen führt. Dies wiederum führt u.U. zu starken Neben- und Wechselwirkungen. Weiterhin sind die Dosierungs- und AnwenMilan Herzog. dungsschemata (Bild zvg.) sehr komplex, und die Gefahr einer Resistenzbildung durch mangelnde Compliance des Patienten gefährdet den Erfolg. Somit ist der alleinige Erfolg nicht generell gewährleistet. Das Kernproblem war und ist: Wie beeinflusse ich die Bakterien des Biofilms langfristig, so dass man diesen Biofilm passiv für den Organismus macht, damit er keine Parodontitis mehr auslösen kann? Auch heute können wir nur erreichen, dass dieser Biofilm über eine gewisse Zeit inaktiv ist und dann wieder beeinflusst werden muss.

Alle Bakterien zerstören Mit konventionellen Therapien haben wir also nur begrenzte Möglichkeiten, da sie entweder die Bakterien nicht direkt beeinflussen (Zahnreinigung), nur schwer dosiert und appliziert werden können (Antibiotika und Spüllösungen) oder eine generelle Anwendung aufgrund von negativen Begleiterscheinungen heute nicht zu rechtfertigen ist (hoher Substanzverlust durch immer wieder durchgeführte mechanische Massnahmen). Im Rahmen von verschiedenen Forschungsprojekten der letzten zwölf Jahre wurde die Grundlage für die klinische Anwendung einer neuen

Petra Morel, Verantwortliche für das Café Betschart, freut sich über den Start in die Glacé-Saison und das Wiederauftauchen der Spitzbuben-Figuren. (Bild tst.)

Spitzbuben zurück zum Start der Glacé-Saison Neues aus der Bäckerei Betschart, Bonstetten «Spitzbuben spurlos verschwunden» – ein Comic-Strip von Simon Krüsi und Oli Beck im Rahmen der Fortsetzungsgeschichte «Schweine im Amt» auf der «Extra»-Seite des «Anzeigers» machte das Säuliamt vor rund drei Jahren auf das Verschwinden der frech grinsenden Spitzbuben-Figuren aufmerksam. Nun haben sie den Weg aus verschiedenen Gärten in der Region zurück vor die Bäckerei Betschart gefunden – pünktlich zum Start der Glacé-Saison. Die kühlen Gaumenfreuden werden bei Betschart aus frischen Zutaten selber hergestellt. «Ab Dienstag nächste Woche machen wir zudem frische Smoothies», verrät Rafael Betschart.

Aus zwei Sorten haben die Geniesser dann die Wahl – täglich etwas anderes. Bereits bestens etabliert hat sich der «Bäcker-Zmorge» am Sonntag. Mit Eierspeisen wird dieser nun zusätzlich aufgewertet. Petra Morel, im Betschart-Team für den Café-Betrieb verantwortlich, freut sich, wenn die Gäste ihren Tisch reservieren. Wieder im Angebot ist übrigens auch «Bonstetten kocht». So begehrt sei das Kochbuch, dass es zwischenzeitlich ausverkauft war, verrät Rafael Betschart. (tst.) Bäckerei-Café Betschart, Burgwies 5, Bonstetten. Tel. 044 700 01 05, www.baeckerei-betschart.ch.

Therapieform geschaffen, «die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT)» zerstört prinzipiell alle Bakterien, unabhängig von den individuellen Eigenschaften des Bakteriums (z.B. Sauerstoffverträglichkeit, Gram-Färbeverhalten u.a.) – auch im komplexen Biofilm! Voraussetzung für einen langfristigen Therapieerfolg ist jedoch die zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung, mit Entfernung aller ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes liegenden Beläge, die aPDT wird im Anschluss dazu ergänzend eingesetzt. Die parodontalen pathogenen Bakterien werden durch die antimikrobielle photodynamische Therapie signifikant reduziert. Dies ist durch klinische Studien, mehrfach belegt worden. Wie wird sie angewendet? Zunächst werden Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren. Im zweiten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleischund Knochentaschen appliziert. Diese Lösung ist ein sogenannter Photosensitizer, das heisst ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, sodass die Bakterien angefärbt werden. Schliesslich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Durch das Laserlicht kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört. Diese einfache und schnelle Therapie verhindert in publireportage

vielen Fällen den Einsatz von Antibiotika oder chirurgische Massnahmen und kann aufgrund ihrer minimalen Invasivität auch immer wieder eingesetzt werden, um einen Ausbruch einer aktiven Phase von Parodontitis zu verhindern.

Schonend, schmerzfrei und modern Ein grosser Vorteil ist eine Behandlungszeit von wenigen Minuten, in denen die Therapie nachhaltig und zuverlässig die krankmachenden Bakterien reduziert, sodass das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Der dauerhafte Behandlungserfolg ist gewährleistet bei Berücksichtigung der Anleitung zur richtigen Mundhygiene und regelmässiger zahnärztlicher Untersuchung. Zusammenfassend darf gesagt werden, dass man durch die Methode der Antimikrobiellen Photodynamischen Therapie eine schonende und schmerzfreie und moderne Behandlungsmethode ohne Nebenwirkungen besitzt, welche man immer wieder einsetzen kann, ohne signifikante Substanzdefekte auf der Zahnoberfläche zu produzieren – gerade dieser Sachverhalt stellte uns Zahnmediziner in der Vergangenheit vor erhebliche Langzeitprobleme. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der scheinbar erfolgversprechende Einsatz in der Chirurgie und der Implantologie. * Der Autor ist Zahnarzt mit eigener Praxis in Affoltern. Infos unter www.praxisherzog.ch.


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Vermischtes

Freitag, 8. April 2016

Zu Ehren des Pfadigründers BiPi-Lauf: die Pfadi Säuliamt in Aktion Mehr als 80 Pfadfinder der Buebepfadi Säuliamt versammelten sich am Samstag, 19. März. Zu Ehren des Pfadigründers Robert Baden-Powell alias BiPi veranstalteten sie einen Wettkampf unter den Gruppen. ................................................... von lars barmettler v/o maimu*

Beim Proben: Andrew Bond mit Floris, Ronja und Silas Tischer. (Bild zvg.)

«Kids on Ice» mit Stimmen aus Affoltern Wo er auftritt, glänzen die Kinderaugen. Andrew Bond gehört mit seinen Liedern längst zum Schweizer Kulturgut. 50 Kinder hatten vergangenen Sonntag, 3. April, bei «Kids on Ice» ihren grossen Auftritt gemeinsam mit dem Star. Unter den Auserwählten waren auch die drei Geschwister Floris, Ronja und Silas Tischer aus Affoltern.

Zu ihrer Musik setzten zwei Europameisterinnen sportliche Akzente: Eiskunstläuferin Sarah Meier und Kunstturnerin Ariella Kaeslin. Unterstützt wurden sie von über 200 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufern des Winterthurer Schlittschuh-Clubs sowie 90 Jugendlichen der Geräteturnriege Flaachtal. (pd.)

Am frühen Nachmittag machten sich die Pfadis in ihren Gruppen auf den Weg, um verschiedene Posten in der Umgebung Affolterns zu meistern. Jedes Fähnli bekam zum Start des Wettkampfes einen Zettel mit Koordinaten, welche zu den Posten führten. Dort angekommen, wurden die Pfadis vor verschiedene Herausforderungen gestellt, die sie gemeinsam in der Gruppe bewältigen mussten. Unter dem Motto «Seefahrt» fanden sich Posten wie Bananenschiff bauen, Fisch braten oder Morsenachrichten entschlüsseln. In ganz Affoltern gab es acht Posten, welche von den sechs Gruppen im Laufe des Nachmittags besucht wurden.

Grillieren, plaudern, «Überäschüttlä» Auf den Postenlauf folgte die Preisverleihung. Anschliessend wurde im

Gut gerüstet für die Zukunft Geschichten aus 40 Jahren Filmklub Muri – Teil 4 Der vierte und letzte Teil der Geschichte des Filmklubs Muri bietet eine Rückschau auf zehn intensive Jahre. In der Kinosaison 2005/06 gelingt es dem Klub erneut, Filmprominenz nach Muri zu holen. Regisseur Samir (Snow White) begeistert das Publikum, ebenso wie Regisseurin Gabrielle Antosiewicz (Matchmaker) in einer angeregten Diskussion die Zuschauer überzeugt. Veranstaltungsreihen wie «Filmfrühling» und «Nüünikino pausenlos» werden von den Gästen mit guten Besuchszahlen honoriert. Das 2006er Kino-Open Air allerdings ist vom Wetterpech verfolgt. Jedoch, trotz kühler Temperaturen und Regen gelingt es, über 1000 Besucher zum Hauptact «Patent Ochsner» zu locken. Wetterglück und ein attraktives Programm machen «muri nights» in den Jahren 2009 und 2010 zu einem vollen Erfolg. Fast-Lokalmatador Seven und Ur-Gestein Polo Hofer ziehen Massen an und begeistern. Das Konzept aus Film-Open-Air und Music-Acts funktioniert. Ein neues SponsoringKonzept hilft, das Wetterrisiko zu minimieren. Optimal stimmen Musiker und Wetter 2012, wo für Züri West über 1500 Zuschauer in den Klosterhof pilgern. Diesen Besucherrekord vermögen später nicht einmal Stars wie Manfred Manns Earth Band oder Candy Dulfer zu toppen.

100 000. Besucher und Digitaltechnik 2008, 2009 taucht dann plötzlich das Zauberwort «Digitale Kinoprojektion» auf. Zuerst scheinen technische und vor allem finanzielle Hürden den cinéastischen Quantensprung noch lange nicht Realität werden zu lassen. Doch dann geht es ziemlich schnell: erste Kinos bauen auf Ditigaltechnik um und innerhalb von sechs Jahren werden in der Schweiz neue Filme gar nicht mehr auf Celluloid belichtet. «Von einem Monat auf den anderen wurde uns klar, dass wir vor einer existenziellen Entscheidung standen: Entweder schaffen wir es, die über 100 000 Franken für den Kauf eines Digitalbeamers aufzutreiben oder wir müssen das Kino Mansarde schlies-

sen», schildert Kinoleiter Reto Holzgang die damalige Situation. Dabei ist von Anfang an klar, dass diese Investition der Filmklub nicht alleine stemmen kann. Möglich wird dies durch vielfältige Hilfe, nicht zuletzt vom eigenen Publikum, das über zehn Prozent der Kosten beisteuert! Der Freiämter Künstler und Grafiker Dani Küttel spendete in Anlehnung des 100 000. Kinobesuchers im Herbst 2011 öffentlich 100 000 Rappen und löste damit eine breite Solidaritätsaktion aus. Mithilfe von Kanton, der Josef Müller-Stiftung, der Gemeinde Muri und dem Bund gelingt dann die Finanzierung, sodass im März 2012 ein Digibeamer gestochen scharfe Bilder auf die Leinwand projiziert und das Kino Mansarde am Leben bleibt.

Grösseres Angebot und Kinoumbau Bis 2012 zeigt das Kino Mansarde jährlich pro Saison rund 45 Filmvorführungen. Diese Kadenz erscheint dem Kinoteam in Anbetracht der grossen Investition etwas wenig. Die Betreiber beschliessen deshalb – nicht zuletzt aus finanziellen Gründen – das Programm massiv auszubauen. Unterdessen hat sich das Angebot bei gut achtzig Filmvorführungen pro Saison eingependelt, was auch eine Vergrösserung des Teams forderte. Damit ist aber noch nicht aller Handlungsbedarf gestillt. 2013 bewilligt die Filmklub-Generalversammlung, dass mit einem Kinoumbau bequemere Sitze mit einer uneingeschränkten Leinwandsicht die Qualität des Kinos gesteigert werden soll. In der Zwischenzeit ist nämlich mit der Eröffnung des Sinser Kinos Cinepol die Konkurrenz gewachsen und landauf, landab werden Kinos komfortabler und zuschauerfreundlicher eingerichtet. Wieder gilt es zu rechnen, verhandeln und Sponsoren zu finden. Im Herbst 2013 ist das Kino im ehemaligen Klosterestrich umgebaut und präsentiert sich aufgefrischt modern. Unterdessen haben seit der ersten Filmklub-Muri-Vorstellung im Oktober 1976 über 120 000 Personen die rund 1100 Vorführungen besucht. Aus dem Kino im Säli ist ein veritables Kino geworden, das regelmässig von Filmbe-

geisterten weit über das Freiamt hinaus besucht wird. Doch die Hände in den Schoss legen kann die Kinocrew auch heute nicht. Immer schneller werden neue Filme als Murianer Philipp DVD oder Blu-Ray und Galizia zum Jubi- vermarktet immer ausgeklüläum. (Bild zvg.) geltere Home Cinema-Anlagen hindern Freaks, Filme im Kino zu geniessen. Da bleiben die Murianer Macher nach wie vor gefordert: «Programmatisch schärfen wir in der Filmauswahl unser Profil durch einen ausgewogenen Mix von Arthouse-Kino und Unterhaltung. Publikumsmagnete, wie kleine, feine Filme sowie Schweizer Produktionen mit Regisseuren oder Schauspielern zu Gast im Kino – das sind unsere Trümpfe, um unser Publikum bei Laune zu halten», meint Reto Holzgang. Filme in Originalsprache mit Untertiteln sollen dabei weiterhin den Schwerpunkt bilden. «Oftmals gehen feine sprachliche Nuancen in der konkreten Situation durch die Synchronisation verloren. Dieses Ursprüngliche möchten wir unseren Gästen vermitteln.» führt Holzgang aus. Neuerdings werden alle Filme ohne Pause gezeigt, da ja ein Regisseur beim Drehen seines Films keine Kinopause einplant, sondern eine packende Geschichte erzählen will.

Rasant sticht dieses Wölfli auf seinem Surfbrett ins «Meer». (Bild zvg.) Wald gemeinsam grilliert und man unterhielt sich über die bevorstehenden Lager und Abenteuer. Beim Eindunkeln teilen sich die Wölfli (Kinder von 7 bis 11 Jahre) und Pfadis (Kinder von 11 bis 15 Jahre) auf und bereiten sich auf das rituelle «Überäschüttlä» vor. Das heisst, die ältesten Wölfli treten zur Pfadistufe über. Sieben Stunden nach dem Start des Anlasses ver-

abschiedeten sich die Pfadis erschöpft aber zufrieden voneinander. Auch für die Leiter, welche den Anlass organisierten und die Pfadis während des Wettkampfes betreut haben, war es ein voller Erfolg. * Der Autor ist Stufenleiter der Buebepfadi Säuliamt. Infos unter www.pfadi-sa.ch, Kontakt: info@pfadi-sa.ch.

Der Landesgrenze entlang Vom Rheinfall via Rheinau nach Flaach Bei herrlichem Frühlingswetter begann die «Erlebnisse»-Wandersaison im Norden des Kantons Zürich und entlang der Landesgrenze zu Deutschland. Fast 20 Wanderleute fuhren am Samstag, 19. März, mit der Bahn via Zürich nach Neuhausen am Rheinfall. Die Wanderung begann am Bahnhof dann jedoch mit zwei Talfahrten mit den Liften hinunter an den Rhein, immer mit einem eindrücklichen Blick auf den stiebenden Rheinfall. Dieses Naturereignis, das meistbesuchte der Schweiz, ist wirklich wunderschön und das, obwohl es bei hohem Wasserstand des Rheins noch viel mächtiger daherkommt. Nach einem kurzen Kaffee und Gipfeli und einigen Informationen zur Entstehung des Rheinfalls und zu den Ausdehnungen der früheren grossen Gletscher der Schweiz, begann die Wanderung zuerst auf der rechten Flussseite. Nach etwa 1 km wurde der Rhein bei Nohl überquert und es folgte die abwechslungsreiche Wanderung entlang des Rheinufers und vorbei an einigen grossen Bunkern. Nach etwa einer Stunde war das Strandbad Dachsen erreicht und es war Zeit für eine kleine Pause. Das Wasser des Rheins war sehr sauber und floss ganz gemächlich und die darin schwimmenden Fische genossen den Frühling und

waren am «Sünnele». Kurz vor Mittag erreichte die Gruppe Rheinau, mit der sehr schönen kleinen Kirche auf dem Hügel und der grossen und ebenso schönen Klosteranlage auf der Halbinsel. Im guten Restaurant zum Buck erwartete die Gruppe ein feines und reichhaltiges Mittagessen. Frisch gestärkt begann dann die Nachmittagsetappe mit der Durchquerung des schönen Örtchens Rheinau. Vorbei an einem kleinen Rebberg am Rheinufer folgte der Wanderweg dem Rheinufer, jedoch – anders als am Vormittag – auf einem erhöhten Uferweg. Nach etwa einer Stunde traf die Wandergruppe in Ellikon am Rhein ein, einem kleinen aber schmucken Ort. Der Weg führte dann weg vom Rhein und führte durch ein Naturschutzgebiet, welches sich bis an die Thur und an deren Mündung in den Rhein ausdehnt. Über die Thur-Brücke führte der Weg durch den Wald Fahrhau und dann weiter an den grossen Spargelfeldern nach Flaach entlang. Nach etwas mehr als vier Stunden war die schöne und abwechslungsreiche Wanderung an der Nordgrenze des Kantons Zürich absolviert, mit vielen neuen Eindrücken von unserem Kanton. Otto Steinmann Weitere Bilder unter www.erlebnisse.ch/fotoalbum.

Jubiläumsfest am 29. und 30. April Als Dankeschön des Kinoteams an seine treuen Zuschauer findet am 29. und 30. April in den Räumlichkeiten des Kinos der «Frühling in der Mansarde – das Fest zum Kino-Jubiläum» statt. Der Vorverkauf und die Online-Reservierung für dieses vielseitige Programm haben bereits begonnen. Die Veranstalter bieten einen bunten Mix aus Film und Unterhaltung mit Musik. So wird unter anderem der Murianer Philipp Galizia mit Geschichten voller Wortwitz in seinen Bann ziehen. (pd.) Die Teile eins bis drei sind am 3. November und 15. Dezember 2015 sowie 19. Februar 2016 erschienen.

Dem Rhein entlang, vorbei an einem der vielen Bunker. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 8. April 2016

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Talente, Jubilare, Jungjazzer, Arrivierte und Balladensänger Jaap Achterberg Was der Verein LaMarotte in den nächsten acht Tagen in Affoltern bietet Dabei begegnet das Publikum diversen Grössen aus der Musikgeschichte wie Marlene Dietrich, Marilyn Monroe, Edith Piaf, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Ray Charles, Elvis Costello und vielen mehr. Das Quintett um die Sängerin Marion Weik begeistert durch ihre unbändige Spielfreude und professionelle Bühnenpräsenz. Zur Band gehören Marion Weik (Gesang), Steven Parry (Klavier), Benno Ernst (Gitarre), Beni Schlapbach (Trompete, Flügelhorn), Thomas Blättler (Bass).

«Talentissimo IX»

Wiederholt ausgezeichnet für seine Originalität: Zauberweltmeister Pat Perry. (Bild zvg.)

Weltmeister verzaubert Hedingen «Perrypherie» – der Gemeindeverein Hedingen lädt zu einer Reise ans Ende des Verstandes mit Zauberweltmeister Pat Perry. Am Freitag, 15. April, im Chilehuus, Hedingen. Wir verstehen alles. Wissenschaft, Wikipedia und die Medien sorgen für eine Welt ohne Rätsel. Oder wann hatten Sie zum letzten Mal von etwas nicht die leiseste Ahnung? Pat Perry, Zauberweltmeister 2003 bis 2006 in der Sparte «Allgemeine Magie», bietet dieses inzwischen so rare Gefühl. Ganz nah, ganz einfach, witzig, inspirierend, direkt aus dem Leben, aber absolut rätselhaft. So darf man für einmal Bahnhof verstehen und es in vollen Zügen geniessen. (pd.) «Perrypherie» mit Zauberweltmeister Pat Perry am Freitag, 15. April, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.

An junge Menschen, die ein Musik-Berufsstudium beginnen wollen, werden enorme Anforderungen gestellt. Überdurchschnittliche Talente zeigen heute ihr aussergewöhnliches Können auf der Posaune, der Violine, dem Cello, dem Klavier und der Gitarre. Und wieder wird man staunen, wie hervorragend diese 15- bis 18-jährigen Studierenden ihr Instrument bereits beherrschen. Junge Musikerinnen und Musiker des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich konzertieren. Daniel Knecht, Leiter des PreCollege Musik der Zürcher Hochschule der Künste, moderiert den Anlass.

Donnerstag, 14. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Songs und Balladen mit der «Achterberg Band»

Heute Freitag, 8. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 20 / 15 Franken. Ab 19 Uhr: Essen «Mah-Meh» 15 Franken (Anmelden erwünscht).

Jubiläumsfeier «15 Jahre LaMarotte» im Kasinosaal Affoltern a.A. Das jubilierende Kellertheater LaMarotte präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Technorama Winterthur und dem Ensemble «I Musichieri» eine genussreiche Soirée voller Experimente und Musik. Solche Soiréen mit naturwissenschaftlichen Experimenten und Salonmusik hatten zwischen 1890 und 1920 ihre Blütezeit, denn die rasant fortschreitende Industrialisierung weckte das Interesse am technischen Fortschritt. Und Salonmusik war die gehobene Unterhaltungsmusik jener Zeit. Was die Menschen damals bezauberte, funktioniert auch heute noch: Auf der Bühne und an den Tischen wird mit verblüffenden und amüsanten Phänomenen aus Naturwissenschaft und Technik experimentiert. Dazwischen überrascht die hochprofessionelle Gruppe «I Musichieri» mit Wiener Schmäh, mitreissenden Walzern und feurigen Tangos.

«I Musichieri» mit Regula Maurer, Mario di Sorrento, Roman Strassmann, Raimund Wiederkehr, Christof Brunner und Christoph Elsaesser (von links) bereichern das Jubiläumsprogramm im Kasinosaal Affoltern. (Bild zvg.) Eine Naturwissenschaftliche Soirée wie vor 100 Jahren. Es wirken mit: Direktor Torsten-D. Künnemann und Mitarbeiter vom Technorama Winterthur, sowie das Salonmusik-Sextett «I Musichieri». Die Laudatio spricht Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Samstag, 9. April, 20.15 Uhr. Bar und Abendkasse ab 18.30, Essen 19.15 Uhr (15 Franken, Reservieren erwünscht), Eintritt 40 / 30 Franken.

Jazz Extra «Grassroot-Ensemble 6» Während dreier Monate intensiver Proben erarbeiten die Studierenden unter der Leitung der Dozenten Wolfgang Zwiauer und Pius Baschnagel eine gemeinsame musikalische Bandsprache. Neue improvisatorische Kontexte werden im Spannungsfeld mit der Komposition ausgelotet und anhand von stilistisch breit ausgelegten Stücken ein neues Repertoire erarbeitet. Die am Nachmittag entstandenen Pogramme werden am selben Abend im «LaMarotte» uraufgeführt.

Die Dozierenden kommentieren das Werkschaukonzert und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise. «LaMarotte» bietet somit eine zweite Gelegenheit, Jazzgrössen von morgen kennen zu lernen! Ein zweiter «Work-In-Progress»-Anlass der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK, Leitung: Wolfgang Zwiauer, Bassgitarre (HSLU) und Pius Baschnagel, Schlagzeug (ZHdK) mit Jazz-Studierenden der beiden Hochschulen. Mittwoch, 13. April, Bar ab 18.30, 19 Uhr gemeinsames Nachtessen mit der Grassroot-Crew (Reservieren erwünscht), Konzert 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 15 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem Quintett «Sugar And The Josephines» Sugar and the Josephines besingen und beswingen mit viel Charme und kabarettistischem Flair die Zeiten der 30er-Jahre bis hin zur Gegenwart.

«All The World Is Green» – Balladen von Tom Waits Jaap Achterberg ist im Säuliamt kein Unbekannter. In den letzten Jahren war er mit seinen viel beachteten Monologen und Ensemblestücken öfters zu Gast im «LaMarotte». Dieser Abend bietet nun die Gelegenheit, den Schauspieler von einer völlig anderen Seite kennenzulernen. Getragen von der eigensinnig besetzten und wunderbaren Combo «tom and the waiters» lässt sich Jaap Achterberg als Sänger auf Tom Waits’ Balladen und Texte ein. Seine melancholische Stimme kommt in den Liedern des legendären amerikanischen Songwriters so richtig zum Tragen. Dabei ist er nicht aufs Kopieren aus, sondern gibt den Songs eine ganz eigene Prägung. Achterberg wird musikalisch unterstützt von Franco Mettler an der Klarinette und am Saxofon, Nick Gutersohn an der Posaune, Thomas Weber am Akkordeon und Jojo Kunz am Kontrabass. (pz) Freitag, 15. April, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Gesungene Geschichten von der grünen Insel

Interessantes und Nützliches lernen

Anne Wylie im «Pöschtli» Aeugstertal

Infoabend im Kultur-Kubus Hedingen

Sie ist eine Erscheinung. Anne Wylie gehört zu den Menschen, die eine gewisse Aura umgibt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Sie ist eine der faszinierendsten Folk- und Ethno-Stimmen Europas. Ein Konzert mit Anne Wylie, das ist eine Reise in eine Welt voller Sagengestalten, Zauberer und Helden längst vergessener Zeiten. Die Irin singt ihre Geschichten mit viel Gefühl und verleiht ihren Liedern einen unverwechselbaren Charakter. Bekannte, gälisch-traditionelle Lieder aus Irland wechseln sich mit Eigen-kompositionen ab. Man spürt förmlich, welche tiefen festen Wurzeln sie mit ihrer Heimat verbinden. Im Repertoire der irischen Sängerin spannt sich ein brei-

ter Bilderbogen der irischen Mentalität. Anne Wylie singt die Geschichten der grünen Insel, inszeniert sie mit Klang, Ausdruck und Farbe. Sie singt von Helden vergangener Zeiten, von Hirten und Fischern, von Liebe und Tod. Sie weiss um die Kraft der gälischen Sprache und gräbt nach den Wurzeln der keltischen Lieder. Anne Wylie ist aufgewachsen in Dublin und ist vertraut mit den uralten Sagen, die berichten von den Gefahren der Seefahrt, von der Armut in windschiefen Hütten, vom Glück der Liebe, vom Kampf um das tägliche Brot. Sie kennt die zahllosen Strophen, gesungen von alten Männern bei schummrigem

Licht in verrauchten Pubs. Anne Wylie gelingt es immer wieder, die Zuhörer mit ihrer klaren Stimme in die geheimnisvolle Welt der irischen Mythen zu entführen, und sie versteht es, mystische Stimmungen zu erzeugen, als transportierten Elfen und Feen das uralte Erbe der keltischen Barden und Druiden direkt in den Konzertsaal. Begleitet wird Anne Wylie von Uwe Metzler an Gitarre und irischer Bouzouki, Henrik Mumm an Bass und Cello und dem norwegischen Perkussionisten Helge Norbakken, denen sie viel Raum für spontane Improvisationen lässt. Alle drei sind erstklassige Instrumentalisten, die ein feines Netz an Tönen um die charismatische Sängerin weben und ihr mittels schaurigschönen Klanglandschaften den rhythmischen Boden unter ihre auffällige Sopranstimme legen. Auch beim Sound wird nichts dem Zufall überlassen, steht doch mit Ingo Rau ein Meister seines Fachs am Mischpult. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch daran, dass er dem «Pöschtli»-Publikum in einer ganz anderen Rolle, nämlich als Bassist der Paul-Millns-Band, in Erinnerung sein dürfte. (pd.)

Ab Mai 2016 bieten Urs Neff und Eva Plank Niederhauser im Kultur-Kubus in Hedingen Interessantes und Unterhaltsames an: eine Palette von Kursen, die Wissenswertes und Nützliches vereinen. Der Kultur-Kubus ist das «Wunschkind» des pensionierten – und passionierten – Mathematikers und Fotografen Urs Neff. Beharrlich, ideenreich und mit viel Freude hat Urs Neff in Hedingen ein vielseitiges Begegnungs-

zentrum für die Menschen der Region geschaffen. «Der Kultur-Kubus soll ein Ort des Zusammentreffens und des Austausches sein. In diesem Geist wollen wir auch die geplante Kursreihe gestalten», sagt Urs Neff. Eva Plank Niederhauser passt perfekt ins Kubus-Team. Sie ist Sprachvermittlerin aus Überzeugung – und mit Enthusiasmus. «Ich habe gemerkt, dass Begeisterung und Interaktion Menschen am besten motivieren», sagt sie. «Das wiederum hilft dem Gedächtnis enorm auf die Sprünge.» In ihren Sprachunterricht bringt sie ein grosses Repertoire an Ideen ein. Das letzte Wort darüber, wie und was unterrichtet wird, haben die Teilnehmer. Informationsabende: Mittwoch, 13. April, 19 Uhr (Englisch), 19.45 Uhr (Deutsch als Zweitsprache); Mittwoch, 20. April, 19 Uhr (Mathematik), 19.45 Uhr (Fotografie). Kultur-Kubus, Zwillikerstrasse 40, Hedingen,

Konzert am Donnerstag, 14. April, 20.30 Uhr,

Anne Wylie entführt in eine Welt voller Sagengestalten, Zauberer und Helden längst vergessener Zeiten. (Bild zvg.)

im Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Eintritt kostenlos.

Eva Plank Niederhauser und Urs Neff beim Kultur-Kubus in Hedingen. (Bild zvg.)

www.kultur-kubus.ch, www.epn-english.ch/de.


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 8. April Aeugstertal 11.00-18.00: Vernissage: «Quartettspiel als Zeitspiegel». Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Pegasus Small World Spielzeugmuseum. Habersaat.

Affoltern am Albis 18.00-21.00: Vernissage: Walter Kaufmann alias WALT zeigt neue Werke der surrealen Abstraktion, bekannt durch Ausstellungen in New York, Berlin, Barcelona und Zürich. Galerie 100. Zürichstr. 100. 19.00-21.00: Vernissage: «Geformt, Gemeisselt, Gebrannt, Gemalt» Getrud Stähli, Christiane Landis, Marlis Brunner, Monika Marti. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstr. 7. 20.00: «Spice of Live@Break 2016». DJ Shafro presents: fabulous funk underground disco - gorgeous boogie. Break Event-Hall. Industriestrasse 19. 20.15: Talentissimo VIII. Junge Musikerinnen und Musiker des Kunstund Sportgymnasiums Rämibühl konzertieren. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

musik. Ein Abend voller Experimente mit Swiss Science Center Technorama Winterthur und «I Musichieri». Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hedingen 19.30: «Apple’s Paradise Big Band» Concert & Dance Night. Ab 18 Uhr mit Buffet, Reservieren: 044 761 62 98. Restaurant Krone.

Mettmenstetten 20.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Nachtessen ab 18.45 Uhr, Festwirtschaft, Dessertbuffet, Tombola, Barbetrieb. Schulhaus Wygarten (Turnhalle). 20.15: «Bi eus z’Mättmistette» präsentiert: Karim Slama in «Knacknuss». Bistro und Kasse ab 19 Uhr. www.bieus.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Obfelden 11.00-20.00: 15. Obfelder Frühlings-Show. 18 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ. Rhythmus, Bewegung, Genuss. Bar ab 20Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon Ottenbach 21.00: Latin- & Reggae-Night and more - Sommerfeeling und Lebensfreude! Bar ab 17 Uhr offen. Güggel Bar. Rickenbach 3.

19.00: «Billy E.». Kinder-Tanztheater Helen Lemm: Es tanzen ca. 70 Kinder und Jugendliche. Premiere. Schulhaus Loomatt.

Freitag, 8. April 2016

Mit zwei Motorrädern um die Welt Karin Weiss und Markus Siegenthaler schildern ihre Abenteuer Von Affoltern am Albis mit zwei Motorrädern um die Welt – Urlaub geht anders! 23 Monate lang lassen Karin Weiss und Markus Siegenthaler die Arbeit, Familie, Heim und alles, was nicht auf ihre beiden Zweiräder passt, zurück. In 72 000 Kilometern geht es über Zentralasien in die Mongolei, mit dem Flugzeug weiter nach Kanada und schliesslich durch Nordund Südamerika bis nach Argentinien – dort wo die Strasse in Feuerland endet. Sie erleben unzählige Momente des Glücks, sie erfahren aber auch wo ihre physischen und psychischen Grenzen liegen.

Packende Reisegeschichten Ihre packenden Reisegeschichten und zahlreiche Fernweh erzeugende Bilder präsentieren sie anlässlich der Frühlingsausstellung von Hofer Motos in Affoltern. Jeweils am Samstag und am Sonntag, 9., und 10. April, um 14 Uhr, lassen sie ihre Reise Revue passieren und schildern authentisch und humorvoll die Höhenflüge und Tiefpunkte eines aussergewöhnlichen Abenteuers. (pd.)

EVP: Besuch im Kantonsrat. Billette selber lösen. Anmeldung: 079 628 75 47, lisette.mueller@bluewin.ch. Besammlung im fahrenden Zug, S14, vorderster Wagen.

72 000 km mit dem Motorrad um die Welt: Karin Weiss und Markus Siegenthaler.

Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

20.00: «Die Verlorene», szenische Lesung mit der Zürcher Autorin Michèle Minelli und Schauspieler Peter Höner. Mit Apéro. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Samstag, 9. April

Sonntag, 10. April Affoltern am Albis 10.00-17.00: Frühlingsausstellung mit Bericht über eine Weltreise auf der Yamaha XT660ZA Ténéré. Kleine Festwirtschaft. Hofer Motos. Untere Bahnhofstrasse 15.

Hedingen Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 09.30-15.30: Tag der offenen Tür mit Vortrag «Energieoptimierung in der Haustechnik», Peter Feuz und Markus Steuble. Referatzeiten: 10 und 13 Uhr. SHS Haustechnik AG. Sagistrasse 12. 10.00-18.00: Frühlingsausstellung mit Bericht über eine Weltreise auf der Yamaha XT660ZA Ténéré. Kleine Festwirtschaft. Hofer Motos. Untere Bahnhofstrasse 15. 10.00-15.00: 5-Jahre-Jubiläum. Rabatte und Besonderes in allen Geschäften. Atelier Klunkerli, Business- & Karriere-Coaching, Shiatsu-Therapie, FotoArt Company, Spielgruppe Spielwerkstatt, Federle Geschenke. Altes Gemeindehaus. Zürichstrasse 96. 20.15: «15 Jahre LaMarotte» Naturwissenschaftliche Soirée mit Salon-

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11.00: Frühlingsfest mit Frühschoppen und Live-Musik aus dem Tirol. Restaurant Post. Zwillikerstrasse 9.

Obfelden 10.00-17.00: 15. Obfelder Frühlings-Show. 18 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Konzert mit «The 59ers-Six» von 11-12.30 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Rifferswil 07.00-10.00: «Auf frühmorgendlicher Vogelpirsch» mit Matthias Wüst. Eine Exkursion mit dem Feldstecher durch den Park. Die Teilnahme ist kostenlos exklusiv Eintrittspreis in den Park. Park Seleger Moor.

Dienstag, 12. April Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Probleme mit Smartphones oder Handy? Schüler der 3. Sek. ObfeldenOttenbach bieten Hilfe bei Problemen im Rahmen eines generationenübergreifenden Projektes. Keine Anmeldung nötig, einfach Smartphone/Handy bringen und sich beraten lassen. Auskunft: Komm. f. Altersfragen 044 763 53 54.

Stallikon 11.30 und 17.00: «Billy E.». Kinder-Tanztheater Helen Lemm: Es tanzen ca. 70 Kinder und Jugendliche. Schulhaus Loomatt.

Montag, 11. April Affoltern am Albis 08.12: Öffentliche Veranstaltung der

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07.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung: Etzel.

Mittwoch, 13. April 12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Jazzlabor, Grassroot Ensemble 6. «Work in Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern und Zürich. 19 Uhr: gemeinsames Nachtessen mit der Grassroot-Crew. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Wanderzeit 4½ Std. Leitung und Anmeldung: Hans Abderhalden 044 700 19 00. Bahnhof. 14.00: Seniorentreff «Weisst Du wieviel Sternlein stehen?» Leichtund tiefsinnige Volkslieder mit Pfr. Urs Boller und Anita Hausheers Flötengruppe. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.00: «Im Herbst des Lebens», Vortragsreihe. Referat zum Thema Demenz. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Sugar and the Josephines». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Récption). Kloster Kappel.

Donnerstag, 14. April

Obfelden

Affoltern am Albis Stallikon

Affoltern am Albis

Aeugstertal 20.30: Anne Wylie - «Songs and Sounds of Ireland». Reservieren: 044 761 61 38, Essen ab 19 Uhr. Restaurant Alte Post. Pöstliweg.

20.15: Kultur Obfelden und Kinofoyer Lux präsentieren: «Conducta» Film von Ernesto Daranas. Kuba 2014, 108 Min. Sp/d. Kasse und Kulturbar ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.


Veranstaltungen

Freitag, 8. April 2016

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Täuschend echt und doch falsch «Die Lebenslüge» – erster Roman von Hedwig Olsson-Lincke Aeugsterin Hedwig Olsson-Lincke schildert in ihrem ersten Roman «Die Lebenslüge» ein komplexes Familiendrama. Ausstellung im alten Güterbahnhof beim Hardplatz. (Bild zvg.)

«Frauenpower» mit Svetlana Hansemann

Åke Nord hat Freunde und Familie in sein Haus in Zürich eingeladen, um ein Abschiedsessen für seinen Bruder Ben zu geben. Dieser plant nämlich gemeinsam mit seiner neuen Ehefrau Mariella eine grosse Reise nach Kanada. Kurz vor seiner Abreise bringt er

Ausstellung im «Art Dock», Zürich Hardbrücke «Heute gibt es mindestens so viele weibliche Kunstschaffende wie männliche – und überhaupt, die Frage des Geschlechts stellt sich nicht mehr. Das war nicht immer so», schreibt Kunstkritiker und Art-Dock-Präsident Fritz Billeter in seinem Leittext zur Ausstellung «Frauenpower». «Erst in den Dreissigerjahren haben sich starke Figuren wie Helen Dahm oder Sophie Taeuber – in der Schweiz jedenfalls – die Gleichberechtigung der Frau in der Kunst erkämpft. Diese Entwicklung, der Aufstieg damals, die Selbstverständlichkeit,

dass Frauen heute an jeder künstlerischen Manifestation teilnehmen können, versucht die Ausstellung sichtbar zu machen. Auch das Säuliamt ist im alten Güterbahnhof beim Hardplatz in Zürich vertreten. «Zu meiner Freude wurde ich eingeladen», verrät Knonauerin Svetlana Hansemann. Sie zeigt 15 Meter lange Panorama-Ölmalerei und zwei Serien. (pd.) Ausstellung «Frauenpower 1916-2016», 9. April bis 18. August im Art Dock Zürich. Eröffnung am Samstag, 9. April, ab 15 Uhr, Nachklang mit Sonntags-Brunch am 10. April ab 10 Uhr.

Frühlings- und Sommerkleiderbörse Am 13. und 14. April in Hedingen Auch diesen Frühling lädt das Familienforum Hedingen wieder zur traditionellen Kleiderbörse im Werkgebäude an der Zwillikerstrasse 26 in Hedingen ein. Die Börse findet wie folgt statt: Annahme der Kleider am Mittwoch, 13. April, von 9.30 bis 10.30 Uhr. Kleiderverkauf: Mittwoch, 13. April, von 14.30 bis 16 Uhr und von 19 bis 20 Uhr. Auszahlung und Kleiderrückgabe: Donnerstag, 14. April, von 13.45 bis 14.30 Uhr. Es werden Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen und weiteres entgegengenommen, jedoch keine Plüschtiere, So-

cken, Strumpfhosen und Unterwäsche. Die Sachen müssen in gutem Zustand, sauber und zeitgemäss sein. Alle Artikel müssen mit einer Etikette aus Halbkarton beschriftet werden. Die Organisatoren bitten darum, zur Befestigung Schnur oder Sternlifaden und keine Sicherheitsnadeln oder Bostitch zu verwenden. Artikelbezeichnung, Grösse, Preis sowie die persönliche Verkaufsnummer (diese bitte in Rot) sind darauf zu vermerken. Transportbehälter (mit Kontrollnummer beschriftet) können gerne bis zur Rückgabe bei der Kleiderbörse aufbewahrt werden. Die Vermittlungsgebühr beträgt 25 Prozent des Verkaufspreises. (pd.) Persönliche Kontrollnummern bei Gisela Klöti, 043 322 89 41, gkloeti@bluemail.ch. Infos unter www.hedingen.ch/familienforum.

«Die Lebenslüge». Roman Hardcover, 397 Seiten, Pro BUSINESS Verlag, ISBN: 978-3-86460-365-5.

noch zwei wertvolle Gemälde bei seinem Bruder unter: Fernand Légers «Dessin pour l´Éscalier» und Salvador Dalís «Mädchen mit dem Myrtenkranz – Tout est bien qui finit bien». Beide Bilder hatte er einst seiner ersten Ehefrau Carina abgekauft, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte. Doch jetzt taucht ihr gemeinsamer Sohn Lennart, der permanent in Geldschwierigkeiten steckt, mit einer mysteriösen Schenkungsurkunde auf, die ihn als rechtmässigen Besitzer der Bilder ausweist. Ben will davon nichts wissen und geht auf Reisen. Doch auf der anderen Seite des Atlantiks wird die Traumreise zum Albtraum ... Alfred Gellert, Freund und langjähriger Anwalt der Familie Nord, hat am Ende grosse Mühe, den Durchblick bei den sich überschlagenden Ereignissen nicht zu verlieren: Plötzlich auftauchende Dokumente, undurchdringliche Familienlegenden, Habgier und das plötzliche Verschwinden einer Klientin halten ihn auf Trab. Autorin Hedwig Olsson-Lincke schafft es meisterhaft, die komplexen Erzählstränge ihres Romans «Die Lebenslüge» miteinander zu verknüpfen. Gekonnt führt sie den Leser auf falsche Fährten, deckt verblüffende Wahrheiten auf und steigert kontinuierlich die Spannung bis zum über-

Hedwig Olsson-Lincke. (Bilder zvg.) raschenden Finale. Ihre Figuren sind nicht leicht zu durchschauen, sie alle haben etwas zu verbergen und verstricken sich mehr und mehr in ihre Lügengeschichten. Die Erfahrungen ihres turbulenten und spannenden Lebens mit langjährigen Aufenthalten in Schweden und Südfrankreich beflügeln Olsson-Lincke noch heute und lassen ihre Fantasie aus dem Vollen zu schöpfen. Zwei international bekannte Kunstwerke, welche die poesieschreibende Kunstmalerin aus der Schweiz ein halbes Leben lang begleitet haben, standen Pate bei der Idee zu ihrem ersten Roman. (pd.)

Frühlingswanderung an den Baldeggersee 17 Oberämtler Senioren mit Frühlingsausflug Die Frühlingswanderung führte dem Ufer des Baldeggersees entlang, hinauf zum Schloss Heidegg. Die Wandernden erfreuten sich am schönen Schloss, dem gepflegten Rebberg und an der schönen, freien Sicht auf den Baldeggersee. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Wanderung weiter. Ein kleines Mädchen, begleitet von ihrer Mutter, winkte der Gruppe zu und kam zehn Sekunden später kaum mehr aus dem Staunen heraus, als es sah, was da auf dem Spielplatz auf sie wartete, mit dem Karussell-Rad und der «Gigampfi». Bei der nächsten Pause erhielten die Seniorinnen und Senioren Tipps, wie sie neben den Wanderaktivitäten den gesamten Körper fit halten können. (sals/pd.)

Das Schloss Heidegg über dem Baldeggersee. (Bild zvg.)

Ausstellungen sport Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Walter Kaufmann alias WALT zeigt neue Werke der surrealen Abstraktion, bekannt durch Ausstellungen in New York, Berlin, Barcelona und Zürich. www.galerie100.ch. Do/Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 23. April. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Geformt, Gemeisselt, Gebrannt, Gemalt: Getrud Stähli, Christiane Landis, Marlis Brunner, Monika Marti. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 24. April.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Eingang, Réception, Café), Kappelerhof 5: «Schatten und Licht» Fotografien von Alina Zürcher. Täglich bis 17. April.

OK-Sitzung am Gibelschwinget

Wieder unterwegs

Schweizer Hölzlermeisterschaft 2016 mit neuem Hauptsponsor

Der Obfelder Ausdauersportler und Pöstler René Nüesch startet heute Freitag, 8. April, am Junutsteig-Ultratrail.

Bereits zum fünften Mal findet im September dieses Jahres im «Adler» in Kappel die Schweizer Meisterschaft im Hölzle statt. Zur ersten Sitzung zu diesem Anlass tagte das OK am Gibelschwinget mit dem neuen Hauptsponsor. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass das Organisationskomitee für die Schweizer Hölzler-Meisterschaft auf die kommende Veranstaltung seine erste Tagung nicht im Sitzungszimmer, sondern an einem speziellen Ort durchführt. Letztes Jahr war es der Guggibad-Schwinget, dieses Jahr, wie schon vor zwei Jahren der Gibelschwinget. Die diesjährige Meisterschaft findet als Jubiläumsveranstaltung am 24. September am altbewährten Ort im «Adler» in Kappel statt, mit 36 Teilnehmern. Präsident im OK bleibt Reto Studer, sein Stellvertreter und Turnierleiter wird künftig Werner Lüthi sein. Der Turnierablauf wird nicht geändert.

Das OK der Hölzlermeisterschaft, von links: Reini Vorburger, Reto Studer, Renata Schönbächler, Werner Lüthi, Fredy Spörri und der Hauptsponsor Werner Häfliger. (Bild Werner Schneiter)

Als neuer Hauptsponsor für dieses Jahr konnte – am Stammtisch im «Adler» – Werner Häfliger von der

Firma Welti-Furrer, Kranarbeiten und Spezialtransporte in Baar, gewonnen werden. (Spi.)

Heute Freitag startet René Nüesch beim schon fast legendären Junutsteig Nonstop Ultratrail in Deutschland, über die kürzere Distanz von 170 Kilometern, anstatt 239 Kilometer. Jedoch liegen zwischen Start und Ziel neben den 170 Kilometern auch noch 5887 Höhenmter, die es zu René Nüesch. bewältigen gilt: (Bild zvg.) Zeitlimite 39 Stunden. René Nüesch wird mit der Nummer 78 starten. Zum ersten Mal kann der Lauf via Live-Tracking mitverfolgt werden. Den Lauf live mitverfolgen unter www.junut.de/livetracking/.


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Veranstaltungen

Jordanien und Israel

Freitag, 8. April 2016

Einblicke in Havannas Schulen

Kultur- und Begegegnungsreise: freie Plätze «Conducta» – Kino Lux mit kubanischem Sozialdrama in Obfelden Vom 21. bis 31. Oktober führt das Pfarramt Knonau wieder eine seiner beliebten und gut besuchten Gemeindereisen durch. Eingeladen sind Interessierte aus allen Dörfern und Konfessionen. Einige Plätze sind noch frei. Nachdem man vor Jahren in Israel mit einem hervorragenden Reiseleiter unterwegs war, wollte die damalige Gruppe wieder eine Gemeindefahrt mit Maurice Sbeit. Pfarrer Thomas Maurer organisiert dieses Mal in Zusammenarbeit mit dem katholischen Diakon Matthias Rupper aus Schwyz eine Reise ins unbekannte, schöne und interessante Jordanien. Ein- und Ausreise werden über Israel erfolgen, sodass auch dieses faszinierende Land noch kurz besucht wird. Im Flugzeug geht es von Zürich nach Tel Aviv, dann nach Galiläa (See Genezareth), Amman, Petra, Kerak, Wadi Rum und an weitere Orte, Rückfahrt aus Jordanien nach Jerusalem. Neben den landschaftlichen, kulturellen und geschichtlichen Höhepunkten werden auch gemütliches Zusammensein sowie Begegnungen mit Menschen aller Religionen und Kultu-

ren auf dem Programm stehen. Gereist wird in beiden Ländern mit dem Bus, betreut vom Reiseleiter, der arabischer Christ und Offizier der israelischen Armee ist. Er kennt die Verhältnisse vor Ort profund und steht für eine seriöse und sichere Durchführung. Ein Vorbereitungsanlass findet am 23. Juni in Knonau statt.

Verlängerung in Tel Aviv, am Mittelmeer oder am Toten Meer Nach der Reise besteht wie immer die Möglichkeit, noch einige Tage zum Baden und Erholen anzuhängen, bis 3. November; die Hotels dazu kann man sich dann selbst aussuchen, etwa in Tel Aviv, am Mittelmeer oder am Toten Meer. «Wir freuen uns auf eine grosse und interessante Gruppe, die mitfährt ins unbekannte Königreich der Haschemiten, Jordanien», so Maurer – ein friedliches, stabiles Land mit freundlichen und gastfreundlichen Menschen, wie er betont. (pd.) Anmelden beim reformierten Pfarramt Knonau, Tel. 044 767 07 32, Thomas.maurer@zh.ref.ch. Dort und unter www.kircheknonau.ch sind auch Flyer erhältlich.

Die Wüste Wadi Rum lässt staunen. (Bild zvg.)

«Conducta» war 2014 in Kuba ein grosser Kinoerfolg, wurde viel diskutiert, beklatscht oder zerrissen. Kino Lux und Kultur Obfelden zeigen den Film am Donnerstag, 14. April, um 20.15 Uhr im Singsaal Chilefeld in Obfelden. Der elfjährige Chala wächst bei seiner drogensüchtigen Mutter auf und muss mit mehr oder minder legalen Jobs zum Lebensunterhalt beitragen. Deshalb hilft er einem Nachbarn, der vielleicht sogar sein Vater ist, Hunde aufzuziehen und für Wettkämpfe abzurichten. Kein Wunder, fällt er den Behörden und anderen Aufsichtspersonen immer mal wieder negativ auf. Carmela, seine beseelte, eigentlich schon pensionierte Lehrerin steht dem Jungen mit ihrer Lebensklugheit zur Seite, deckt ihn bei manch brenzliger Situation, nicht ohne gleichzeitig den getrennten Eltern ins Gewissen zu reden, sich besser um den Elfjährigen zu kümmern. Als sie wegen einer Operation länger ausfällt, beschliesst die junge Stellvertreterin gemeinsam mit der Schulinspektorin, dass Chala in einem Erziehungsheim besser aufgehoben sei. Gegen diesen sturen bürokratischen Entscheid und andere Veränderungen im Klassenzimmer wehrt sich Carmela bei ihrer Rückkehr vehement, auch wenn damit ihr eigener Verbleib an der Schule auf dem Spiel steht. Chala bewegt sich mit seinen Schulfreunden in den lärmig-bunten Strassen Havannas wie ein Fisch im Wasser. In der Schule ist er nie um einen Spruch verlegen, in Auseinandersetzungen hart – und butterweich, wenn es um seine Mutter geht oder um seine Liebe Yeni oder um seine

«Baum – Symbol des Lebens» Ein Anlass für Alleinstehende und Alleinerziehende Die ökumenische Gruppe «Treffpunkt Begegnung» bietet am 24. April eine interessante Sonntagsveranstaltung zum Thema «Baum – Symbol des Lebens».

Apéro und Mittagessen sowie dem interessanten Thema steht auch das gemütliche Beisammensein im Vordergrund.

Traditionell beginnt der «Treffpunkt Begegnung» um 11 Uhr mit einem kulinarischen Programm von Apéro bis Dessert. Erhoben wird dafür ein freiwilliger Unkostenbeitrag. Eine Anmeldung ist bis zum 20. April möglich, die Veranstaltung dauert bis zirka 16.30 Uhr. Besucherinnen und Besucher erwartet also eine spannende Veranstaltung. Für Kinder wird zudem ein Kinderprogramm angeboten. (pd.)

«Baum – Symbol des Lebens». (Bild zvg.)

Veranstaltung «Baum – Symbol des Lebens»,

meindehaus Obfelden, Räschstrasse 8. Anmelden bis

Sonntag, 24. April, Treffpunkt Begegnung Ökumene

20. April bei Uschi Schneebeli, Weid 1, Obfelden, Tel.

Obfelden-Ottenbach, 11 bis 16.30 Uhr, ref. Kirchge-

044 761 69 22 oder u.schnee@datazug.ch.

Die Verkaufszahlen belegen, dass die Fangemeinde der Elektrovelos, in den unterschiedlichen Altersklassen jährlich wächst. E-Bikes sind beliebt, haben aber auch Tücken. Das schnelle Gefährt hat zahlreiche Vorteile, erfordert jedoch Fahrkönnen und eine gewisse Vorsicht, denn die hohe Geschwindigkeit erhöht die Unfallgefahr.

Man fährt bei gleichem Krafteinsatz bedeutend schneller als mit einem herkömmlichen Rad. Der Spass am Tempo hat aber auch Schattenseiten. Ungeübte Fahrer sind schnell überfordert und sind häufiger als «normale» Velofahrer in Unfälle mit schweren Verletzungen verwickelt. E-Biker stürzen etwa, wenn sie Hindernissen ausweichen wollen. Zudem wird der Bremsweg oft unterschätzt. E-Bikes sind schwerer und benötigen einen ungewohnt langen Bremsweg. Die Risiken von Selbstunfällen ist E-BikeFahrern aber oft zu wenig bewusst. Der Kurs «Mit dem E-Bike sicher unterwegs» soll folgendes aufzeigen: Rechtliche Voraussetzung zum E-Bike-

Illusionsloser und undramatischer Realismus Die Kritik am kubanischen Gesellschaftsmodell und seinem Schulsys-

tem wird im Film nicht ausdrücklich formuliert. Das Zeigen des Kinderalltags in Havanna und das Erzählen von ihren Erfahrungen in der Schule ergibt aber eine recht harte und schonungslose Anklage. Daranas hat auch das Drehbuch zusammen mit Studierenden der Filmakademie und den mitspielenden Kindern aufgrund von Recherchen und persönlichen Erlebnissen entwickelt. Die Erziehungsministerin Kubas bezeichnete den Film denn auch als schonungslos, aber wahr. Das Sozialdrama hat in Kuba alle Zuschauerrekorde gebrochen. Während des Films gab es spontanen Jubel, immer wieder Applaus und Zwischenrufe – besonders lautstark, wenn Carmela die alten Männer erwähnt, die schon viel zu lange dieses Land regieren. (pk) «Conducta», Film von Ernesto Daranas (Kuba 2014, 108 Min., Sp/d) Donnerstag, 14. April, 20.15 Uhr im Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, Obfelden. Kasse und Kultur-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 (unter 20 J: 7) Franken. Lageplan und ÖV unter www.kinolux.ch.

Ein Dokumentarfilm, der gute Laune macht Kommenden Freitag ist im ref. Chilehuus Affoltern ein herzerfrischender Film über einen aussergewöhnlichen Chor zu sehen: 30 Sängerinnen und Sänger zwischen 70 und 100 Jahren bewegen Herzen und rocken die Welt.

Sicher E-Bike fahren lernen Am Freitag, 15. April, laden die Kommission für Altersfragen und die Velogruppe Mettmenstetten gemeinsam zum Kurs «Mit dem E-Bike sicher unterwegs» auf das Areal des Feuerwehrgebäudes Mettmenstetten.

verehrte Lehrerin Carmela. Menschlichkeit, Lebensmut und Schmetterlinge im Bauch prägen diesen erfrischend natürlich gespielten Herzensbrecher. Die kubanische Revolution hat ihren Glanz schon seit Langem verloren und scheint sich ihrem Ende zu nähern. Die seit Jahrzehnten bestehende Wirtschaftskrise verschlimmert sich zunehmend, die finanziellen Mittel des Staates schwinden. Das hat unter anderem auch direkte Auswirkungen auf den kubanischen Film. Die Regierung sah sich gezwungen, die Kulturförderung drastisch zu reduzieren und das staatliche Filminstitut ICAIC musste inzwischen sein Monopol aufgeben. In diesem Vakuum ist eine neue unabhängige Filmszene entstanden. Trotzdem, Conducta ist zu 100 Prozent staatlich finanziert.

«Young @ Heart» im ref. Chilehuus Affoltern

Mit Mittagessen und Kinderprogramm «Baum – Symbol des Lebens» – Der Titel des diesjährigen Frühlingsevents lässt erahnen, dass die vielfältigen Funktionen und Nutzen der Bäume im Zentrum stehen. Sie bereichern aber auch die Landschaft ästhetisch. Zahlreiche Sagen und Dichtungen ranken sich genau so um das Thema, wie neue Forschungsergebnisse, die dem Wesen der Bäume mehr und mehr auf den Grund gehen. Eingeladen sind Alleinstehende und Alleinerziehende mit ihren Kindern aus Obfelden, Ottenbach und den Nachbargemeinden. Neben einem

Chala als Taubenzüchter über den Dächern Havannas. (Bild zvg.)

Fahren, Fahrstil und Konflikte, Sicherheitsabstände, Verhalten beim Linksabbiegen und im Kreisel, Fahren im Schonraum und Bremsübungen, allgemeine Praxis im Strassenverkehr. Für die Teilnahme benötigt man ein fahrtüchtiges E-Bike und einen Velohelm. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Der Gratis-Kurs wird bei jeder Witterung durchgeführt. Angesprochen sind in erster Linie E-BikeFahrer und -Fahrerinnen ab 55 plus, aber auch jüngere Leute können am Kurs teilnehmen. (pd.)

«Young @ Heart» – «Im Herzen jung» – so nennt sich der 1982 gegründete US-amerikanische Chor, in dem sich ambitionierte Sänger und Sängerinnen im Seniorenalter zusammengefunden haben, um mit modernen Soul-, Pop- und Rocksongs weltweit «die Säle zum Kochen und die Herzen zum Schmelzen» zu bringen. Ansteckende Lebenslust, beachtliches Talent und purer Enthusiasmus zeichnen die rund 30 weisshaarigen Damen und Herren aus Massachusetts aus. Wenn sie singen, spielen Alter und körperliche Gebrechen keine Rolle mehr. Was zählt, ist einzig die Liebe zur Musik. Regisseur Stephen Walker zeichnet

ein bewegendes Porträt dieses einzigartigen Chores. Er begleitet die Mitglieder und ihren Dirigenten während der Proben für ihr neues Programm, bei einem Auftritt in einem Männergefängnis und schliesslich bei ihrem grossen Konzert vor Tausenden von Zuschauern. Mit diesem vergnüglichen Lehrstück in Sachen Lebenskunst (besinnliche Momente inklusive) beschliesst die reformierte Erwachsenbildung die Veranstaltungsreihe «Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens». Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Alter, Konfession, und Geschlecht spielen keine Rolle. Hier kommen alle auf ihre Rechnung! Der Eintritt ist frei und wer mag, bleibt im Anschluss noch zu einem kleinen Apéro. (pd.) «Young@Heart» (USA 2008, 107 Min., E/d, FSK 6) am Freitag, 15. April, um 19 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei. Kontakt: Pfrn. B. Bartels, 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.

Kurs «Mit dem E-Bike sicher unterwegs» am Freitag, 15. April, 10 bis 12 Uhr, auf dem Areal des Werkund Feuerwehrgebäudes in Mettmenstetten.

Weisshaarige Chorsänger mit Lebenslust, Talent und Enthusiasmus. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 8. April 2016

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Petra Klingler verteidigt den Boulder-Titel Die nationale Elite mass sich vergangenen Samstag an den Schweizer Meisterschaften in Pratteln In Pratteln wurde die Saison des Bächli Swiss Climbing Cup 2016 mit den Schweizer Meisterschaften im Bouldern eröffnet. Einmal mehr zeigte Petra Klingler ihr ganzes Können und holte sich wie im Vorjahr den Titel. Zum Auftakt der Sportklettersaison trafen sich die besten Boulderer der Schweiz am Samstag, 2. April, in Pratteln. Um 10 Uhr startete die Qualifikation der U18 und die ersten Athletinnen und Athleten versuchten, innerhalb einer Stunde möglichst alle acht Boulder zu bezwingen. Danach ging es um 12 Uhr mit der Qualifikation der Elite weiter. Alle 84 Athletinnen und Athleten zeigten vollen Muskeleinsatz, denn nur die besten sechs jeder Kategorie würden den Sprung ins Finale schaffen.

Der Favoritenrolle gerecht geworden Ins Finale kletterten sich bei den Damen Petra Klingler (Bonstetten ZH), Rebekka Stotz (Urdorf ZH), Natalie Bärtschi (Zürich ZH), Jara Späte (Wolf-

hausen ZH), Alina Ring (Zürich ZH) und Andrea Kümin (Winkel ZH), alle vom SAC Swiss Climbing Team. Petra Klingler, die bereits letztes Jahr den Schweizer Meistertitel gewonnen hatte und zu den Podestanwärterinnen auch auf internationaler Ebene zählt, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte den Sieg. «Ohne das Publikum hätte ich den letzten Boulder nicht mehr geschafft», freute sich die 22-jährige Bonstetterin.» Die Zuschauer feuerten mich so lautstark an, dass ich einfach aufs Ganze gehen musste.» Auf den zweiten Platz kletterte Rebekka Stotz und die Zürcherin Natalie Bärtschi wurde Dritte. Bei den Herren wurde Vorjahressieger Kevin Heiniger auf den zweiten Platz verdrängt. Den Sieg holte sich der 17-jährige Baptiste Ometz, Dritter wurde Nils Favre. Die Zuschauer, die mit den Athletinnen und Athleten mitfieberten und sie lautstark anfeuerten, trugen dazu bei, dass die diesjährigen Schweizer Meisterschaften im Bouldern zu einem tollen Erlebnis wurden. Beim gemeinsamen Grillieren liessen alle zusammen den Tag ausklingen. (pd./tst.)

Bonstetterin Petra Klingler lässt sich vom Publikum pushen, die letzten Kräfte zu mobilisieren. (Bild SAC/ davidschweizer.ch)

Die Kleinste ist die Grösste Zwei Finalsiege beim Grandprix Migros in St. Moritz für die Renngruppe Albis Eleganz pur. (Bild zvg.)

Dressurreiten: Drei Säuliämtler Podestplätze Am Wochenende fanden auf der Reitanlage Vogelsang in Birmensdorf die alljährlichen Dressurtage des Kavallerievereins Limmattal statt. Die Säuliämtler waren stark vertreten und sicherten sich in den vier Prüfungen total sieben Klassierungen. Am Samstag konnte Lisa Grossenbacher aus Stallikon gleich zwei Erfolge feiern. Mit dem 16-jährigen Wallach Wichtel Hill klassierte sie sich im GA05 auf Rang 2, nur drei Punkte hinter der Siegerin Jrina Giesswein aus Guntmadingen. Zudem erreichte Manuela Binzegger aus Hausen auf dem erst 6-jährigen Wallach Romantico SBM den erfreulichen 5. Rang. Im anschliessend durchgeführten GA07 gelang es Lisa Grossenbacher, sich nochmals zu steigern – sie siegte mit sechs Punkten Vorsprung! Am Sonntag folgten mit dem GA01 und dem GA03 die etwas leichteren Prüfungen, welche sich auch für Einsteiger in den Dressursport eigneten. In der ersten Prüfung stammten acht der 36 Startenden aus dem Knonauer Amt. Deren Leistungen konnten sich durchaus sehen lassen: In der Prüfung GA01 belegte Luis Mota aus Obfelden mit dem Wallach Caleidos den 3. Rang. Maya Grossenbacher aus Stallikon auf dem 8-jährigen Vamaris Carinho erreichte den 5. Rang. In der zweiten Prüfung klassierte sie sich erneut und auch Sophia Chollet aus Wettswil mit der Stute Lilly X durfte auf dem 13. Rang noch einen Preis abholen. Das Organisationskomitee schaut auf ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen harmonischen Ritten zurück. Der nächste Anlass des KVL ist die Springkonkurrenz, welche vom 19. bis 21. August in Birmensdorf stattfinden wird. (pd.)

Sille Krause-Thorö von der Renngruppe Albis konnte am vergangenen Wochenende beim Schweizer Final des Grandprix Migros sowohl den Riesenslalom als auch das Kombirace der Kategorie 2004 bis 2008 für sich entscheiden. Zudem holte die Renngruppe Albis weitere vier Podestplätze durch Tina Dugar, Reto Mächler und Morris Blom. Mit insgesamt 16 Kindern war die Renngruppe (RG) Albis (Untersektion des Skiclubs Hausen) am vergangenen Wochenende beim Schweizer Final des Grandprix Migros vertreten und zählt damit zu den erfolgreichsten Schweizer Skiclubs im Nachwuchsbereich. In 13 Qualifikationsrennen schweizweit hatten sich die schnellsten 700 Nachwuchsrennfahrerinnen und -rennfahrer für das Finalwochenende qualifiziert, um sich dort auf der anspruchsvollen WM-Strecke von 2017 in den Disziplinen Riesenslalom und Kombirace zu messen. Bei frühlingshaften Temperaturen standen am Samstag der Riesenslalom der Jahrgänge 2008 bis 2004 sowie das Kombirace der Jahrgänge 2003 bis 2000 auf dem Programm, bevor am Sonntag die Disziplinen getauscht wurden.

Tina Dugar erreichte im Riesenslalom den zweiten, im Kombirace den vierten Rang. (Bild zvg.)

Alle Platzierungen der Renngruppe Albis:

Skirenntechnik sehr gut beherrscht und legte erneut eine sehr gute Zeit von 1:06,99 Minuten vor. Wie schon am Vortag musste sich die junge Rennläuferin lange gedulden, bis ihr erneuter Sieg feststand – es gab keine weitere Zeit unter 1:07 Minuten.

Die Jüngste ganz gross Im Jahrgang 2008 ging mit Sille Krause-Thorö die jüngste Teilnehmerin der Renngruppe Albis an den Start. Mit der Nummer 1 legte sie am Samstag eine sehr gute Zeit von 1:00,10 Minuten vor. Mehrere andere Rennläuferinnen erzielten Zeiten von knapp über einer Minute, jedoch konnte keine die Zeit von Sille unterbieten, sodass gleich in der ersten Kategorie der erste Sieg für die RG Albis feststand. Am Sonntag startete Sille als jüngste Teilnehmerin ebenfalls als erste ins Kombirace, bei dem Elemente von Riesenslalom und Slalom zu einem technisch anspruchsvollen Parcours verbunden werden. Auch beim zweiten Rennen zeigte Sille, dass sie bereits im Alter von sieben Jahren die

Die ältesten Knaben des Jahrgangs 2000 starteten jeweils als letzte ins Rennen und hatten dementsprechend mit schwierigen Pistenbedingungen zu kämpfen. Nach einem guten Rang 10 im Kombirace am Samstag steigerte sich Morris Blom am Sonntag im Riesenslalom und erkämpfte sich den zweiten Rang. Weitere Top-Ten-Platzierungen gelangen Nina Müller (Jahrgang 2003) mit Rang sechs im Kombirace und Rang fünf im Riesenslalom sowie Alon von Schulthess (Jahrgang 2005) mit Rang neun im Riesenslalom. Insgesamt konnte sich die Renngruppe Albis über sechs Podestplätze und weitere sechs Top-Ten-Platzierungen freuen. Damit bestätigt sich einmal mehr, dass die Kinder der Renngruppe Albis in ihren Altersklassen mit den besten der Schweiz mithalten können. Am kommenden Wochenende stehen dann auf dem Hoch-Ybrig mit den ZSV-Meisterschaften die letzten Rennen vor der Sommerpause auf dem Programm.

konnte Tina noch von der Spitze verdrängen, sodass ihr am Ende ein hervorragender zweiter Platz zustand. Beim Kombirace am Sonntag konnte Tina Dugar erneut eine gute Zeit herausfahren, jedoch fehlten ihr auf Rang vier am Ende 28 Hundertstelsekunden auf einen Podestplatz.

1. Rang Kombirace Nora Banfic (Jg. 2008): 15. Rang Riesenslalom | 20. Rang Kombirace Hanna Hintz (Jg. 2005): 17. Rang Riesenslalom | 18. Rang Kombirace Alon von Schulthess (Jg. 2005): 9. Rang Kombirace Cedric Eschle (Jg. 2005): 30. Rang Kombirace Tina Dugar (Jg. 2004): 2. Rang Riesenslalom | 4.

Von der letzten Fahrerin geschlagen Auch in der Kategorie Mädchen 2004 hatte die Renngruppe Albis zwei schnelle Mädchen am Start. Janine Mächler und Tina Dugar zählen in ihrem Jahrgang sicher zu den stärksten Fahrerinnen und konnten in diesem Winter bereits zahlreiche Erfolge einfahren. Janine Mächler gelang am Samstag ein guter, wenn auch nicht optimaler Lauf auf der schwierigen Piste, ihre Zeit von 56,82 Sekunden reichte am Ende für Rang sieben. Ihre Klubkameradin Tina Dugar legte mit 56,01 Sekunden eine sehr gute Zeit vor, mit der sie sehr lange das Rennen anführte. Erst Malorie Blanc (Ayent, VS) die allerletzte Fahrerin der Kategorie,

Sille Krause-Thorö (Jg. 2008): 1. Rang Riesenslalom |

Zahlreiche Hochs und Tiefs Die Jahrgänge 2003 bis 2000 starteten auf der sehr anspruchsvollen, grossen Piste, auf der 2017 in St.Moritz die Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Bei den Knaben Jahrgang 2001 hat die Renngruppe Albis mit Reto Mächler einen der schnellsten Fahrer dieses Jahrgangs in ihren Reihen. Beim Kombirace am Samstag endete das Rennen für Reto leider mit einem Sturz und Ausfall, doch am Sonntag konnte er seine Stärke zeigen. Es gelang gleich fünf Fahrern eine Zeit von unter 1:04 Minuten. Mit 1:03,24 gelang Reto die zweitschnellste Zeit des Tages, die nur von Jan Wolf (Buchen, GR) unterboten wurde.

Rang Kombirace Janine Mächler (Jg. 2004): 7. Rang Riesenslalom Raphael Muntwyler (Jg. 2004): 27. Rang Riesenslalom | 21. Rang Kombirace Cyrill Schär (Jg. 2004): 23. Rang Riesenslalom | 30. Rang Kombirace Nina Müller (Jg. 2003): 6. Rang Kombirace | 5. Rang Riesenslalom Till Blom (Jg. 2003): 23. Rang Kombirace | 29. Rang Riesenslalom Madleina Muntwyler (Jg. 2002): 24. Rang Kombirace | 30. Rang Riesenslalom Lea Müller (Jg. 2002): 30. Rang Kombirace | 31. Rang Riesenslalom Reto Mächler (Jg. 2001): 2. Rang Riesenslalom Luc Weitering (Jg. 2001): 13. Rang Kombirace | 12. Rang Riesenslalom Morris Blom (Jg. 2000): 10. Rang Kombirace | 2. Rang Riesenslalom


Sport

Freitag, 8. April 2016

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Ein leistungsgerechtes Remis Fussball 1. Liga: FC Winterthur II – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (0:1) In einem Nachtragsspiel zur Meisterschaft der 1.-Liga-Gruppe 3, welches aufgrund der CupQualifikation Mitte März am Mittwochabend in Winterthur stattgefunden hat, trennen sich der FC Wettswil-Bonstetten und die U21 von Winterthur leistungsgerecht mit 1:1. ................................................... von marc enskat Die spärlich anwesenden Zuschauer auf der Schützenwiese bekamen einen für 1.-Liga-Verhältnisse bescheidenen Match zu Gesicht. Der FCWB, welcher ohne seine Mittelachse mit Bozhinov, Kalyon (beide verletzt) sowie Gouiffe à Goufan (gesperrt) auskommen musste,

erwischte dabei den besseren Start. Bereits nach acht Minuten gelang Machado auf Zuspiel von Constancio die 1:0-Führung für die Ämtler. Diese brachte jedoch nicht die gewünschte Sicherheit und Stabilität in die Reihen der Gäste. Mit zunehmender Spieldauer hatten die Eulachstädter in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel und versuchten immer wieder mit langen Bällen in die Schnittstelle der Viererabwehrkette die Gäste in Verlegenheit zu bringen, was vorerst nicht von Erfolg gekrönt war. Klare Torchancen blieben Mangelware. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause.

FCWB mit Pfostenschuss Die zweite Hälfte, zu welcher beide Mannschaften in unveränderter For-

mation antraten, begann zerfahren. In der 63. Minute fand wiederum ein langer Ball in die Schnittstelle der WB-Abwehr in Mesonero einen Abnehmer, welcher keine Mühe hatte, zum 1:1Ausgleich vorbei am hinauseilenden WB-Torhüter Thaler einzuschieben. Das Heimteam hatte in der 72. Minute grosses Glück, nicht noch auf die Verliererstrasse zu gelangen. Der Torhüter des Heimteams liess einen Ball unbedrängt fallen. Der Abschluss von Schneebeli fand aber nur den Weg an den Pfosten. In der Schlussphase war das Bemühen der Ämtler unverkennbar, die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Klare Torchancen blieben jedoch Mangelware. Es blieb beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Einen Sieger hatte die Partie letztlich nicht verdient.

Am Samstag nach Seuzach Für den FC Wettswil-Bonstetten heisst es nun auf diesem ersten Punkt in einem Pflichtspiel 2016 aufzubauen. Für lange Verschnaufpausen bleibt jedoch keine Zeit. Schon am kommenden Samstag führt der Weg erneut in Richtung Winterthur zum Auswärtsspiel beim FC Seuzach. Nach wie vor präsentiert sich die Tabellenlage äusserst eng. Nur fünf Punkte trennt das neue Schlusslicht WB von Locarno auf Platz acht. Ein Sieg gegen Seuzach sichert den Anschluss an die übrigen Teams. Anpfiff auf der Sportanlage Rolli in Seuzach: Samstag um 17 Uhr.

WBs Topskorer Gabriel Machado gelang das frühe 1:0. (Bild kakö) Schneebeli, Constancio (60. Pepperday), Bozic, Machado (81. Dukhnich). FCWB ohne Gouiffe à Goufan (gesperrt), Bozhinov

Matchtelegramm: Stadion Schützenwiese, Winter-

und Kalyon (beide verletzt).

thur, 50 Zuschauer. FCWB: Thaler, Waser, Brahimi,

Weiteres Resultat: FCWB Sen. 40+ - Bassersdorf 2:1

Buchmann, Badalli (77. B. Krasniqi), Goljica, Peter,

(Regionalcup Viertel-Final).

Ligaerhalt gesichert

Hart umkämpfter Arbeitssieg

Buccs: Doppelsieg und Aufstiegschancen

FC Thalwil – FC Knonau-Mettmenstetten 1:3 (1:1)

Dank zwei klaren Siegen, überstehen die Buccaneers die «Todessaison», in welcher aufgrund einer Ligareform, sechs von zehn Teams absteigen, unbeschadet, und sichern sich in der vorletzten Runde den Ligaerhalt. Sogar der Aufstieg ist noch möglich.

Der FC Knonau-Mettmenstetten trat am Samstagnachmittag hochmotiviert beim FC Thalwil zum 1. Rückrundenspiel an. Um diese Saison aufzusteigen, sind keine Fehler erlaubt.

Bereits vor Anpfiff der Partie gegen Bremgarten, welches man in der Hinrunde 10:1 besiegte, war klar, dass die Kräfte für die zweite Partie des Tages gegen den direkten Tabellennachbarn aus Inwil, geschont werden konnten. Zwar gingen einige Akteure der Ämtler etwas zu locker ins Spiel, der frühe 0:1-Rückstand konnte dennoch rasch korrigiert werden und in einen beruhigenden Vorsprung umgemünzt werden. Timon Annen traf ins hohe Eck, Sanro Ibernini mittels einem seiner zahlreichen Weitschüsse, Joël Wuillemin verwandelte einen Penalty und Benjamin Schiller traf nach schönem Querpass von Captain Nicola Grass zur 4:1-Pausenführung. Die überforderten Bremgartner hatten der Offensivpower der Buccaneers je länger je weniger entgegenzusetzen, weiterhin fielen die Tore praktisch im Minutentakt. Nur knapp reichte es am Schluss nicht für das «Stängeli». 9:2 stand auf dem Totomat.

Ämtlern auf Platz 3 klassierte InwilBaar waren darauf bedacht, möglichst keine Fehler zu begehen und dementsprechend wenige Torchancen konnten sich die beiden Teams erarbeiten. Wenig erstaunlich daher, dass das erste Tor per Einzelleistung zustande kam. Timon Annen liess mittels geschickter Finte einen gegnerischen Verteidiger ins Leere laufen, ehe er zu einem seiner gefürchteten Weitschüsse ansetzte und den Ball im Lattenkreuz versenkte. Kurz vor der Pause erhöhte Sandro Ibernini, auffälligster Akteur an diesem Sonntag, auf 2:0. Wenig überraschend warfen die Baarer in der zweiten Halbzeit noch einmal alles nach vorne. Die Defensivabteilung der Buccaneers liess sich aber nicht mehr bezwingen und Torhüter Roberto Sedlaczek konnte sich zu seinem Shutout gratulieren lassen. Wenige Sekunden vor Schluss versenkte Captain Nicola Grass den Ball dann noch zum 3:0. Aufgrund einiger Ausrutscher direkter Konkurrenten konnten die «Buccs» den Ligaerhalt an dieser zweitletzten Runde sichern. Nun kann man völlig entspannt die letzten zwei Spiele in Angriff nehmen und sogar eine Qualifikation für das Aufstiegsplayoff ist noch möglich. (pd.)

Die zweite Begegnung des Tages startete erwartungsgemäss viel ausgeglichener. Sowohl die «Buccs», als auch das in der Tabelle direkt hinter den

1:1. 5. Ibernini (C. Grass) 2:1. 7. J. Wuillemin (Pemin (Eckert) 5:1. 27. Eckert (Serra) 6:1. 32. Annen 7:1. 35. E. Wuillemin (Eckert) 8:1. 38. 8:2. 39. C. Grass (N. Grass) 9:2. Buccaneers – Inwil Baar 3:0 (2:0); 10. Annen (B. Schiller) 1:0. 18. Ibernini (C. Grass) 2:0. 40. N. Grass

Gelungener Tag der offenen Tür

Es war ein gelungener Anlass mit überraschend grossem Andrang am Morgen. Die Eröffnungsshow gewähte Einblicke ins Training von Kung Fu, Sanda Boxen und Tai Chi, dazu gab es spektakuläre Einzelauftritte. Der atemberaubende traditionelle Löwentanz mit der

FC Thalwil – FC Knonau-Mettmenstetten 1:3 (1:1), Sportanlage Brand. Tore: 26. A. Mazza (0:1), 39. FC Thalwil (1:1), 72. K. Ismajlaj (1:2), 85. A. Mazza (1:3) Aufstellung:, P. Beuchat, Ö. Özkocak (60’ D. Lüscher), F. Krasniqi (85’ K. Ismajlaj) B.Gjoshi, F. Sula, B. Ismailaj (75’ J. Steinemann), M. Ismajlaj, N. Ahmeti, G. Ismailaj, K. Ismajlaj (78’ Ö. Özkocak), A. Mazza.

Zehn Medaillen und Staffel-Podest Erfolgreicher Wsca am Piranha-Cup in Bremgarten Die Schwimmerinnen und Schwimmer vom Wassersportclub Albis (Wsca) erreichten mit zehn Medaillen in den Einzelrennen und dem 3. Rang in der Damen-Freistilstaffel über 4 x 50 m einige Podestplätze.

3:0.

Einblicke ins Kampfsport-Training. (Bild zvg.)

Am 3. April feierte die Chin-WooKung-Fu-Schule Affoltern ihren Tag der offenen Tür.

seinem zweiten Tor alles klar und erhöhte zum Schlussresultat von 1:3. Die Gäste aus dem Knonauer Amt konnten den Vorsprung über die Zeit bringen und so die wichtigen drei Punkte mit nach Hause nehmen. Was jedoch klar verbessert werden muss, ist die Chancenauswertung und die Konzentration in der Verteidigung. Dieser Sieg ist wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen. Morgen Samstag empfängt der FC KnonauMettmenstetten zu Hause den SC Wipkingen ZH. In der Hinrunde endete das Spiel unentschieden. Spannung ist also vorprogrammiert. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Zuschauer auf dem Sportplatz Wygarten. (pd.)

Buccaneers – Bremgarten 9:2 (4:1); 2. 0:1. 4. Annen nalty) 3:1. 13. Schiller (N. Grass) 4:1. 25. J. Wuille-

Dank Doppelsieg ist sogar weiterhin der Aufstieg möglich

Nach der langen Winterpause und Vorbereitung war nun endlich die Zeit des ersten Pflichtspiels gekommen. Der FC Knonau-Mettmenstetten (FCKM) startete schwungvoll, es dauerte allerdings bis zur 11. Minute, bis Knonau-Mettmenstetten erstmals gefährlich im gegnerischen Sechszehner auftauchte. Noch fehlte die letzte Entschlossenheit. Es war A. Mazza, der die Gäste in der 26. Minute in Führung brachte. Eine genau getretene Flanke von links in den Strafraum, köpfelte er völlig ungestört in das gegnerische Tor. In dieser Phase schienen die Gäste das Spiel vollkommen in der Hand zu haben und die Einheimischen aus

Thalwil fanden überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Doch aus dem Nichts konnte Thalwil in der 39. Minute ausgleichen. Wieder liess die Aufmerksamkeit in der Verteidigung zu wünschen übrig. Mit dem Resultat von 1:1 ging es in die Halbzeitpause. Der FC Thalwil kam in der zweiten Halbzeit entschlossener aus der Kabine und nahm sofort das Spiel in die Hände. In der Abwehr liess KnonauMettmenstetten an diesem Samstagnachmittag zu häufig die letzte Konsequenz vermissen. Der Torrahmen und P. Beuchat im Tor konnten aber eine Führung der Einheimischen verhindern. Es dauerte bis zur 72. Minute, bis Knonau-Mettmenstetten einen weiteren nennenswerten Angriff vorzeigen konnte. Es war K. Ismajlaj, der die Gästemannschaft aus dem Nichts wieder in Führung brachte. Der FC Knonau-Mettmenstetten übernahm nach dem Führungstreffer das Spieldiktat und liess nichts mehr anbrennen. In der 85. Minute machte A. Mazza mit

grossen Trommel, von Beni Jordi (Kopf) und Riccardo Zambelli (Körper) aufgeführt, war der farbenprächtige Höhepunkt der Show. Im Anschluss wurden die angebotenen Probetrainings rege genutzt und Schläge, Kicks und Selbstverteidigungstechniken trainiert. (pd.) Wer den Open Day verpasst hat, kann sich unter chinwoo-affoltern@outlook.com für ein kostenloses Probetraining anmelden.

Das Morgenprogramm am vergangenen Samstag startete mit den Schwimmerinnen und Schwimmern der Jahrgänge 2004 und jünger. Sie starteten über die 50-m-Distanzen und die 100-m-Vierlagen. Grosse Freude herrschte bei Melina Brem (Ottenbach). Sie hat schon viele Wettkämpfe bestritten, bis anhin ohne Medaillenränge. Am Piranha-Cup schaffte sie den 3. Rang über die 50 m Rücken und nahm die Medaille strahlend entgegen. Iloy Lamers (Buttwil) hatte erst seinen zweiten Wettkampfeinsatz und stand für 50 m Freistil ebenfalls mit der Bronzemedaille auf dem Podest. Yannic Petrovic (Widen) schwamm über 50 m Delfin ein gutes Rennen und stand auch für Bronze auf dem Podest. Zum ersten Mal Wettkampfluft schnupperte Leandra Dupont (Aristau). Sie zeigte Nervenstärke, wurde sie doch bei ihrem allerersten Einsatz über die 50 m Delfin gleich disqualifiziert. Deshalb liess sie allerdings den Kopf nicht hän-

Medaillen für den Wsca. (Bild zvg.) gen und brachte ihre verbliebenen drei Rennen sauber ins Ziel. Am Nachmittag massen sich die Schwimmer der Jahrgänge 2000 bis 2003 in den 100-m-Distanzen. Nur die Delfindisziplin und die Staffeln wurden über die 50-m-Strecke geschwommen. Einen gesamten Medaillensatz holte sich Michelle Stolz (Affoltern). Sie schlug über die 50 m Delfin und die 100 m Lagen für Gold an. Mit 100 m Rücken holte sie Silber und mit 100 m Freistil Bronze. Zu Silber reichte es Valeria Spagnoletti (Affoltern) über 100 m Brust. Über 100 m Freistil erreichte sie Rang 3. Ariane Müller

(Aesch) stand für ihre 100 m Rücken auf dem 2. Rang. Nach einem spannenden Rennen in der 4 x 50 m Damenfreistil-Staffel schafften es Valeria Spagnoletti (Affoltern), Manon Lhommel (Mettmenstetten), Alexia Voser (Rifferswil) und Michelle Stolz auf den 3. Rang. Obwohl Fiona Baur (Hedingen) nicht auf dem Podest stand, verbuchte sie als einzige im Team ausschliesslich neue persönliche Bestleistungen. Yvonne Seiler (Stallikon) durfte mit ihren Einsätzen auch zufrieden sein. Fabienne Spielmann (Boswil) zeigte von ihren zwei geschwommenen Rennen eine erreichte Bestzeit, eine deutlich über ihrer Zeit. Manon Lhommel und Alexia Voser überzeugten nicht gerade mit Glanzzeiten. Für die bevorstehenden Aussenwettkämpfe kann nun nochmals hart trainiert werden, um Defizite aufzuarbeiten. (pd.) Mehr Infos unter www.wsca.ch.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 8. April 2016

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Holzfäller, die in in sitzender Stellung arbeiten Arbeitsfreudige Biber an der Reuss in Ottenbach Die Biber sind in Ottenbach wieder etwas flussaufwärts gewandert. Die kleinen Nagetiere zeigen sich ganz schön selbstsicher. Sie scheuen nicht davor zurück, selbst grosse Bäume zu fällen.

Erda, 31. März.

Pasquale, 31. .März.

Vor einigen Jahren fand man in Ottenbach an der Reuss häufig Nagespuren von Bibern. Unmittelbar bei der Kantonsgrenze, nahe der alten Kläranlage schien das Reussufer den Nagern als Lebensraum zu dienen. In der letzten Zeit waren keine frischen Spuren mehr festzustellen.

Oberwasserkanal in Beschlag genommen

Sven Levin, 31. März.

Levin, 2. April

Elvin, 2. April.

Nun sind die Biber etwas flussaufwärts gewandert und haben den Oberwasserkanal (zwischen dem Streichwehr und dem Turbinenmuseum) in Beschlag genommen. Biber sind Weltmeister im Schwimmen und Tauchen, Klettern allerdings ist nicht so ganz ihre Stärke. Die kleinen Nager sind Vegetarier und bevorzugen die feinen Zweige und Knospen der Weiden. Um diese Leckerbissen zu erreichen, scheuen sie vor nichts zurück. Wer ihre Nagespuren am Kanalrand bestaunt, könnte glauben, einen Arbeitsplatz kanadischer Holzfäller vor sich zu haben. Selbst auf eine im Durchmesser fast drei Meter dicke Kopfweide starteten sie eine Fällaktion, um an die begehrte Nahrung zu gelangen. Die scheuen Tiere sind mit muskulösem Kiefer ausgestattet und benagen die Bäume in hockender Stellung. Neben den Blättern und Zweigen als Nahrungsquelle benützen die tierischen Ingenieure die gefällten Bäume für das Stauen des Wassers und um ihren Bau einzurichten. (mm)

Ganz schön überheblich: Auch eine dicke Kopfweide ist für die fleissigen Nager kein Hindernis. (Bild Martin Mullis)

Tharina, 2. April.

Sägemehl, Zwilchhosen, Folklore – und viele Junge

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H Daniel, 3. April. (Bilder Irene Magnin)

wetter

osenträger, Hut und Stumpen zählen heute nicht mehr zu den dominierenden Merkmalen von Schwingfestbesuchern. Das Publikum ist in den vergangenen Jahren urbaner und auch jünger geworden. Schwingsport ist «in», zum Hype mutiert. Das Eidgenössische verzeichnet alle drei Jahre Rekordbesuch. Der Gibel-Schwinget in Bonstetten, am vergangenen Sonntag zum 18. Mal

ausgetragen, ist natürlich ein vergleichsweise kleiner und überschaubarer, fast intimer Anlass. Man kennt sich, setzt sich zusammen in die Freiluft-Festwirtsschaft nahe am Wettkampfgeschehen und beobachtet, wer da wen auf den Rücken legt. Auffallend aber auch hier: Viel junges Publikum, Mütter und Väter, die den Kinderwagen auf die Anhöhe hochstossen und – am Sonntag bei herrlichem Wet-

ter – die traumhafte Aussicht geniessen. Trotz jüngerem Publikum hat ein Schwingfest nichts vom Traditionellen eingebüsst: Vom Lautsprecher ist ausschliesslich Volksmusik zu hören, und live natürlich sind auch die Jodlerinnen und Jodler dabei – dieses Jahr der Jodlerclub Affoltern, der unter der Leitung von Therese Lüscher zwischen schwingenden Turnern und Sennen ein Ständchen gab. (-ter.)

bauernregel «•Leinsamen säen an St. Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, so gedeiht er wunderbar.»

Ständchen inmitten des Wettkampfgeschehens: Der Jodlerclub Affoltern. (Bild Werner Schneiter)


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