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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 28 I 169. Jahrgang I Freitag, 10. April 2015

Neues Amtslokal

Sichern & versichern

Affolterns Friedensrichter neu im Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse 11. > Seite 3

Leitsatz der Gebäudeversicherung für Brandschutz, Feuerwehren und Versicherung. > Seite 3

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Exaktes Arbeiten Bei den Kantonsratswahlen sind in Affoltern am Sonntag über 60 Personen im Einsatz. > Seite 7

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Künftige Wohnform?

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In Obfelden entsteht eine Genossenschaft für nachfamiliäres Wohnen. > Seite 9

1,3 Mio. ausgeschüttet Die Mobiliar Generalagentur Affoltern teilt Erfolg mit den Kunden. > Seite 17

Schulhaus Ennetgraben, Affoltern: Arbeitsvergaben sorgen für Unmut Bei der Sanierung des Schulhauses werden nicht nur Ämtler Firmen berücksichtigt Im offenen Submissionsverfahren bezüglich der Sanierungsarbeiten am Schulhaus Ennetgraben in Affoltern konnten Ämtler Firmen mit ihren Offerten für gewisse Arbeiten nicht reüssieren. Das sorgt manchenorts für Unmut.

freie Abwicklung. «Sämtliche Arbeiten wurden offen ausgeschrieben und die wirtschaftlich besten Angebote erhielten den Zuschlag.» Ebenfalls nicht zum Zuge kam bei der Vergabe das Affoltemer Malergeschäft Theo Fischer. Geschäftsleiter René Ammann dazu: «Auffällig ist die grosse Diskrepanz zwischen den Offerten und wenn ich mir die Offerte, die den Zuschlag erhalten hat, ansehe, ist es mir schlicht ein Rätsel, wie die Malerarbeiten für diesen Preis perfekt zu machen sind.» Auch weitere Ämtler Unternehmen, welche in der Submission auswärtigen Firmen unterlegen sind, schütteln den Kopf über die siegreichen Offerten. Allerdings findet man auf der Vergabeliste auch hiesige Firmen, welche trotz grosser Konkurrenz zu reüssieren vermochten – etwa im Küchenbau und in der Holzbautechnik.

................................................... von urs e. kneubühl Thedy Frei ist unzufrieden. Sein Affoltemer Transport- und Umzugsunternehmen ist bei der Vergabe der Umzugsarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung des Oberstufenschulhauses Ennetgraben nicht zum Zuge gekommen. Das Rennen im Rahmen der offenen Submission nach NormPositionen-Katalog NPK und mit Schnittstelle SIA45 hat ein Auswärtiger gemacht. Er offerierte die Umzugsarbeiten günstiger. So günstig, dass dies «nicht funktionieren kann», wie Frei reklamiert. Für den Transportunternehmer hat die den Zuschlag erhaltende Offerte «weder Hand noch Fuss» und «der Preis ist selbst bei spitzer Kalkulation nicht zu halten».

Auch Ämtler Unternehmen mit Erfolg Man sei im offenen Submissionsverfahren dem Gesetz verpflichtet vorge-

anzeigen

Bei der Arbeitsvergabe für die Sanierung der Schulanlage Ennetgraben kommen auch auswärtige Firmen zum Zug. Deren Offerten sorgen beim einheimische Gewerbe für Unmut. (Bild Werner Schneiter) gangen, hält dazu Sonja Humbel, die Vorsteherin Infrastruktur der Oberstufenschule, fest und ergänzt: «Die rechtlichen Bestimmungen lassen kei-

Eine neue Investorengruppe versucht, die Autobahnraststätte MyStop in die Gewinnzone zu führen. (Bild Werner Schneiter)

nen Spielraum, der zugunsten einheimischer Firmen angewendet werden kann.» Beratend unterstützt wurde die Oberstufenschule in der Durchfüh-

rung des Submissionsverfahrens von der Immobilienabteilung der Gemeinde Affoltern. Deren Leiter Fabrizio Meo bestätigt die rechtlich einwand-

Raststätte: Neue Investoren bleiben anonym

Im Säuliamt hat die Velosaison begonnen

Eine internationale Investorengruppe, die nicht namentlich genannt werden will, übernimmt die Autobahnraststätte MyStop. Dabei wurden rückwirkend sämtliche Geschäftsaktivitäten von der vom Konkurs bedrohten Autobahnraststätte A4 AG an die neu gegründete Raststätte Knonaueramt AG übertragen. Der alte Betrieb bekundete seit dem Start vor fünf Jahren Mühe und kam nicht aus den roten Zahlen – aus verschiedenen Gründen. Trotz positivem operativem Cashflow war es nicht möglich, aus eigener Kraft die Überschuldung zu beseitigen. Der Kapitaldienst auf den zu hohen Investitionen konnte niemals getragen werden. Die Investorengruppe übernimmt nun einen von sämtlichen Problemen befreiten Gesamtbetrieb – mit all den Mitarbeitenden. Thomas Lohman bleibt Geschäftsführer. Nicht nur die Investorengruppe bleibt anonym, auch über Kaufpreis und Zusammensetzung des Aktionariats wurde Stillschweigen beschlossen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Mit dem beginnenden Frühling tauchen im Verkehr auch die Zweiradfahrer wieder vermehrt auf. Das Säuliamt bietet für die Velofans attraktive Routen und eine interessante Topografie. Vom Oberamt bis an die Reuss finden sich zahlreiche Velowege, welche zum Leidwesen der Automobilisten von den Zweiradfahrern nicht immer benützt werden. Andererseits ärgern aus den Autos herausgeschmissene Glasflaschen und Abfall auf den Radwegen natürlich auch die Velofahrer. Die Palette der Fahrräder reicht von teuren Rennrädern, Mountain- und Citybikes bis hin zu Kinderrädern und Anhängern. E-Bikes gehören längst zur Alltagsmobilität und werden nicht nur von älteren Personen, sondern immer öfters auch für den Arbeitsweg benützt. Im Knonauer Amt bieten ein Dutzend Velo-Fachgeschäfte eine grosse Auswahl der sportlichen Fortbewegungsmittel und natürlich auch einen ausgezeichneten Service für den Unterhalt. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Carlos Manuel Da Silva Gonçalves, geb. 23. November 1981, Staatsangehöriger von Portugal, wohnhaft Brunnenstrasse 3, 8912 Obfelden. Datum der Konkurseröffnung: 11. März 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 11. Mai 2015 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. April 2015. Affoltern am Albis, 10. April 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht des Kantons Zürich, Einzelgericht, hat mit Urteil vom 5. Januar 2015 die Product Factory GmbH, mit Sitz in Hausen am Albis, Müllistrasse 13, 8915 Hausen am Albis, aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet. Mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 31. März 2015 wurde das Verfahren jedoch mangels Aktiven eingestellt. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 20. April 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. April 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern Albis

Einstellung des Konkurses Über den Nachlass von Frau Nelly Josefine Walcher-Marti, geb. 17. Dezember 1922, von Glarus, gestorben am 12. Oktober 2014, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 17. März 2015 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 27. März 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 20. April 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. April 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Hedingen

Gemeinde Ottenbach Publikation der provisorischen Wahlvorschläge und Ansetzung der 2. Frist

Gemeindeabstimmung vom 10. Mai 2015

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 17. Februar 2015 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Ottenbach innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Name, Vorname

Geburtsjahr Beruf

Adresse

1. Burkart Daniela

1969

Techno-Polygrafin

2. Morf Dominique 1964

Sonderpädagogin

Steinernstr. 17a 8913 Ottenbach Pfäffacherstr. 52 8913 Ottenbach

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Ottenbach und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 16. April 2015, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, als wahlleitende Behörde, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (zu beachten ist § 23 GPR [Wohnsitzpflicht]). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat (wahlleitende Behörde) erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Die wahlleitende Behörde Gemeinderat Ottenbach

Schiessvereine

10. April 2015

Bestattungen

Feldschützenverein Bonstetten

Affoltern am Albis

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld:

Kurt Roshardt

Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Dienstag, 14. April 2015 17.30 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Mittwoch, 22. April 2015 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 6. Mai 2015 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Am 6. April 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

geb. 12. April 1947, Ehemann der Klara Roshardt-Bollinger, von Rapperswil-Jona SG, wohnhaft gewesen in Affoltern a. A. ZH, Gartenhof 2. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familienkreis. Der Gedenkgottesdienst findet am Freitag, 17. April 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach Am 5. April 2015 ist verstorben:

Maria Egger geb. 12. September 1933, Heimatorte: Zürich ZH, Herisau AR, wohnhaft gewesen Dorfplatz 2, 8913 Ottenbach. Der Friedhofvorsteher

Erweiterung Schulanlage Mettlen Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Gemäss Beschluss vom 16. März 2015 der Primarschulpflege unterbreiten wir Ihnen folgende Vorlage zur Abstimmung: Antrag der Primarschulpflege um Bewilligung eines Kredites für die Erweiterung der Schulanlage Mettlen um ein Schulhaus mit 6 Klassenzimmern (inkl. Gruppen- und Therapieräumen, Werk- und Handarbeitsräumen, Lehrerbereich), Kindergarten, Hort, Schul- und Gemeindebibliothek sowie einem Mehrzwecksaal in der Höhe von Fr. 19 360 000.– (inkl. MwSt.). Dafür muss auch das heute mit Fr. 1 700 000.– im Finanzvermögen geführte Grundstück in das Verwaltungsvermögen überführt werden. Der zu bewilligende Gesamtbetrag beläuft sich somit auf Fr. 21 060 000.–.

Gesuchsteller: Zingg Werner, Arnistrasse 6, 8908 Hedingen Projektverfasser: atelier fischer architektur+gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauprojekt: Abbruch Scheunenteil und Neubau Mehrfamilienhaus mit Carport, Arnistrasse 6a, Kat.-Nr. 1765, Vers.-Nr. 50; Wohn- und Gewerbezone WG2.9

Hedingen Gesuchsteller: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Nigg Architektur GmbH, Zweierstrasse 50a, 8004 Zürich Bauprojekt: Abbruch Scheune mit Garage und Neubau Dreifamilienhaus mit Carport, Arnistrasse, Kat.-Nr. 2594, Wohnzone W 2.0

Hedingen Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hedingen Abteilung Liegenschaften, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umbau und Erweiterung bestehender Sportplatz Schachen, Schachenstrasse, Kat.-Nr. 1368, Zone für öffentliche Bauten

Hedingen Wir laden Sie ein, die Vorlage zu prüfen und am Sonntag, 10. Mai 2015, Ihre Stimme über die Annahme oder Ablehnung des Antrages abzugeben. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Akten der Urnenabstimmung liegen ab dem 13. April 2015 bis zur Urnenabstimmung während den ordentlichen Bürozeiten (während der Ferien nach Absprache, Tel. 043 466 20 30) in der Schulverwaltung, Schulhaus Mettlen I, zur Einsichtnahme auf und können teilweise als PDF-Dateien über die Homepage der Primarschule Wettswil (www.schulewettswil.ch) bezogen werden. 8907 Wettswil am Albis, 10. April 2015 Primarschulpflege Wettswil am Albis Roger Schmutz, Schulpräsident a. i. Esther Merazzi-Naef, Aktuarin

Gesuchsteller: Wehinger Pietro, Aufgent 14, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Glashaus als Aussenpraxis für Podologie, offener Pavillon mit Kletterpflanzen und Sichtschutz, Aufgent 14, Kat.-Nr. 1783, Wohnzone W1.6

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter Bolliger, Alte Hedingerstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis Grundeigentümer: Hawa AG, Untere Fischbachstrasse 4, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellen prov. Lagerplatz, Aufstellen Container und temporäre Überdachung für Schiffbau auf Kat.-Nr. 3886, Im Grindel (Gewerbezone G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Röm.-kath. Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten, Rüteliweg 4, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Umbau Pfarreizentrum St. Burkard, Reduktion Pfarrwohnung und Erweiterung Sekretariat, Erstellung Photovoltaik-Anlage auf Flachdach, Vers.-Nr. 912, Kat.-Nr. 3946, Rüteliweg 2/4 (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Obfelden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Werner Meier, Püntestrasse 5, 8925 Ebertswil Projektverfasser: François Kaufmann, Zürcherstr. 42, 5330 Bad Zurzach Bauprojekt: Neubau Aufzugsanlage inkl. damit verbundene bauliche Anpassungen und Wohnraumerweiterung, Erneuerung Pool auf Kat.-Nr. 2415, Püntestrasse 5, Ebertswil (W/1.2)

Gesuchsteller: Frick Emanuel, Wolserstrasse 39, 8912 Obfelden Projektverfasser: Frick Daniel, Wolserstrasse 39, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Autoeinstellplatz in Büroraum im Wohnhaus Vers.-Nr. 100, Kat.-Nr. 4370, Wolserstrasse 39, Zone K1

Stallikon Bauherrschaft: Baudirektion Kanton Zürich, Hochbauamt, Stampfenbachstrasse 110, 8090 Zürich, Projektverfasserin: BB&I Architekten AG, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus mit Studio, Bliggi 2, Kat.-Nr. 2158, Zone Landwirtschaftszone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Lüscher GartenbauBaumschulen AG, Bockhornstrasse 57, 8047 Zürich Projektverfasser: WTA AG, Architekturbüro, Haldenstrasse 35, 8142 Uitikon-Waldegg Bauvorhaben: Wassersammelbecken für Dachwasser zur Kulturlandbewässerung auf Kat.-Nrn. 591 und 3111 an der Friedgrabenstrasse (Landwirtschaftszone)

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Qualität aus Freude am Beruf


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. April 2015

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Neues Amtslokal für den Friedensrichter Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die Eigentümer des bisherigen Geschäftshauses am Bahnhofplatz planen eine Umnutzung, weshalb das Friedensrichteramt beim Gemeinderat um die Zuweisung eines neuen Amtslokals ersuchte. Nach der Prüfung verschiedener Objekte fiel die Wahl auf das gemeindeeigene Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse 11. Die dortigen Büroräumlichkeiten standen seit der Sanierung teilweise leer. Das neue Amtslokal genügt nun auch den Anforderungen der gültigen Zivilprozessordnung. Diese sieht unter anderem vor, dass bereits beim Friedensrichter juristische Vertreter beigezogen werden können und dadurch mehrere Personen pro Partei an Verhandlungen teilnehmen. Zusammen mit dem Friedensrichteramt ziehen zwei weitere Firmen an die Büelstrasse. Das Friedensrichteramt wird Anfang Mai 2015 die neuen Räumlichkeiten beziehen.

Dialogmodell bei Mobilfunkanlagen Der Kantonsrat hat sich gegen eine gesetzliche Regelung der Standortauswahl für Mobilfunksendeanlagen ausgesprochen und unterstützt stattdessen die Einführung eines freiwilligen Dialogmodells. Dieses ermöglicht den Gemeinden eine aktive Einflussnahme auf zukünftige Standorte für Mobilfunksendeanlagen. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist im Rahmen des ordentlichen Bewilligungsverfahrens eine Einflussnahme nicht möglich. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat zur Umsetzung des Dialogmodells mit Swisscom, Orange und Sunrise eine Vereinbarung über die Standortevaluation und -koordination ausgearbeitet. Dieser Vereinbarung hat

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Das Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse 11 in Affoltern – neues Domizil des Friedensrichters. (Bild Werner Schneiter) sich die Gemeinde Affoltern am Albis angeschlossen. Die Vereinbarung verpflichtet die Mobilfunkbetreiber, angeschlossene Gemeinden jährlich über den aktuellen Stand der langfristigen Netzplanung neuer Mobilfunksendeanlagen zu informieren. Daraufhin können die Gemeinden im Dialog mit den betreffenden Betreibern den jeweils bestmöglichen Antennenstandort erarbeiten, bevor ein Baugesuch eingereicht wird.

Wohnformen im Alter Im Anschluss an die Informationsveranstaltung im Kasinosaal betreffend Haus zum Seewadel wurde an zwei Daten die Bevölkerung zum Thema Wohnen im Alter befragt. Im Rahmen von sogenannten Speeddatings konnten die Teilnehmenden Antwortkarten abgeben und diese erläutern. Insgesamt gingen 15 Karten von je zwei Personen ein. Die Datenerhebung ist

somit nicht repräsentativ, was aber auch nicht angestrebt wurde. Die Auswertung der Rückmeldungen zeigt, dass das selbstbestimmte Wohnen einen grossen Stellenwert geniesst. Grundsätzlich kommt dem Wohnen im eigenen Dorf grosse Bedeutung zu. An erster Stelle steht das Wohnen in den eigenen vier Wänden, allenfalls unterstützt mit Haushaltsdienstleistungen. Auch betreute Wohnformen werden im eigenen Dorf

Partnerin der Feuerwehren und der Gemeinden Geschäftsbericht 2014 der Gebäudeversicherung Sichern & Versichern – unter diesem Leitsatz erfüllt die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich ihren Grundauftrag in den Bereichen Brandschutz, Feuerwehr und Versicherung. Im Berichtsjahr 2014 standen die Themen Brandschutz und Feuerwehr auf verschiedenen Ebenen im Fokus. Die GVZ strebt immer danach, für ihre Kunden und Anspruchsgruppen einen Mehrwert zu erbringen. Dies gilt auch für das Feuerwehrwesen und den Vollzug der Brandschutzvorschriften, welchen die GVZ gemeinsam mit den Gemeinden wahrnimmt. Mit dem Ausbau der Übungsanlagen für die Feuerwehren im Ausbildungszentrum Andelfingen und Schulungen über die neuen Brandschutzvorschriften 2015

konnten wichtige Meilensteine erreicht werden. Aus diesem Grund werden die Einführung der neuen Brandschutzvorschriften 2015 und der Ausbau des Ausbildungszentrums Andelfingen für die Feuerwehren im Geschäftsbericht 2014 als Fokusthemen vertieft behandelt. Seit dem 1. Januar 2015 gelten in der ganzen Schweiz neue Brandschutzvorschriften. Die GVZ hat bei der Totalrevision des Regelwerks von Anfang an mitgearbeitet und sich intensiv auf die neue Praxis vorbereitet. Mit der Totalrevision wurde eine umsichtige wirtschaftliche Optimierung nach dem Motto «so gut und so viel wie nötig» beim Sachwertschutz unter Gewährleistung des heutigen Sicherheitsniveaus beim Personenschutz verfolgt. Die Praxisanwendung wird anspruchsvoller, da von den Standardanforderungen abgewichen werden

kann und im Einzelfall alternative Lösungen zur Erreichung des Schutzzieles möglich sind. Die Feuerwehren im Kanton Zürich sind für den Ernstfall bestens vorbereitet.

bund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Bühlmann ihren 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der rüstigen Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest im Kreise ihrer Familie und Freunde und für das neue Lebensjahr alles Gute.

Sehr positives Gesamtergebnis Brutto flossen der GVZ 117,8 Mio. Franken Prämien sowie 33,0 Mio. Franken aus der Brandschutzabgabe zu. Das Rechnungsjahr 2014 schliesst mit einem Gesamtergebnis von 58,8 Mio. Franken ab. Die Gesamtprämie kann für das Jahr 2015 konstant gehalten werden und bleibt so weiterhin die durchschnittlich günstigste der Schweiz. Der Gewinn fliesst in den Reservefonds, damit die zur Bewältigung von Grossereignissen notwendige Kapitalisierung verbessert werden kann. (pd.)

wir gratulieren anzeige

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Anna Elsbeth und Adolf Gallmann-Balmer heute Freitag, 10. April, die goldene Hochzeit. Dem Ehepaar gratulieren wir herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 10. April, feiern Ruth und Peter Richle in Stallikon die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehe-

Zum 95. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Friedrich Reidy heute Freitag, 10. April, zum 95. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen dem Jubilaren einen frohen Festtag und alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Am Montag, 13. April, feiert Bea

Zum 85. Geburtstag Eli Ernest Clerc darf am kommenden Montag, 13. April, in Affoltern den 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation! Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

gewünscht. Diese Angebote sollen zentral gelegen sein und die soziale Vernetzung ermöglichen. Auf die Fragen nach den finanziellen Mittel für Wohnformen und Dienstleistungen gaben 50 Prozent an, dass solche Wohnungen bis 1000 Franken im Monat kosten sollen. Für Dienstleistungen waren die Teilnehmenden mehrheitlich (83 Prozent) bereit, bis 500 Franken pro Monat zu bezahlen. (tro)

Bargeld und Schmuck gestohlen Am 5. April, tagsüber, sind Unbekannte in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung in Wettswil eingedrungen. Nach Aufbrechen einer Türe entwendeten sie Schmuck und Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 500 Franken. Vom 5. auf den 6. April wurde in ein Restaurant in Hedingen eingebrochen. Der Diebstahl: ein paar Getränke. Der Sachschaden – ein paar hundert Franken – übersteigt deren Wert deutlich. Noch nicht klar ist, auf welche Weise am 6. April, kurz vor 8 Uhr, in eine Liegenschaft im Zentrum von Affoltern eingebrochen wurde. Auch das Deliktsgut wird noch abgeklärt. (-ter.)

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Quartierplan Affolternstrasse, Ottenbach, Einleitung Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 1. April 2015 gestützt auf § 147 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) über das Gebiet Affolternstrasse das Quartierplanverfahren eingeleitet. Das Quartierplangebiet wird wie folgt begrenzt: Im Osten durch die Affolternstrasse (exklusive); im Süden und Südwesten durch die Grundstücke Kataster-Nr. 520 (Schlossweg), 1490, 471 und 1580 (alle inklusive); im Westen und im Norden durch die Grundstücke Kataster-Nrn. 282, 280 und 279 (alles inklusive). Massgebend ist der Plan des Beizugsgebiets Mst. 1:500 vom 18. März 2015. Den Grundeigentümern des Beizugsgebiets wurde der Einleitungsbeschluss schriftlich mitgeteilt (§ 148 PBG). Der Einleitungsbeschluss und die weiteren Unterlagen liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Die Einsichtnahme hat während den ordentlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu erfolgen. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation bzw. von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mit dem Rekurs gegen die Einleitung kann nur geltend gemacht werden, die Voraussetzungen zur Durchführung des Verfahrens fehlten oder sie seien gegeben. Einwendungen dieser Art können später nicht mehr erhoben werden (§ 148 Abs. 2 PBG). Gemeinderat Ottenbach

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Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.

Quellen Kilchegg (Mädikon) und Balderen Festsetzung Schutzzonen Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 72 vom 24. März 2015 gestützt auf § 35 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz (EG GschG, LS 711.1) entschieden: 1. Für die Quellfassungen Kilchegg (Mädikon) und Balderen werden neue Schutzzonen gemäss den Plänen vom 16. Mai 2014 (Nummern Z1625.1.1a und Z1625.1.2a) M 1:1000 festgesetzt und das dazu gehörende Schutzzonenreglement erlassen. 2. Mit Inkrafttreten dieser revidierten Schutzzonenvorschriften werden die mit GRB Nr. 110 vom 18.03.1982 festgesetzten Schutzzonenpläne der Quellen Kilchegg (Mädikon) und Balderen aufgehoben. Der Gemeinderatsbeschluss, die Schutzzonenreglemente sowie die Schutzzonenpläne liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53 (Schalter Einwohnerkontrolle), während den ordentlichen Schalterstunden zur Einsicht auf. Die betroffenen Grundeigentümer haben ein persönliches Exemplar der Unterlagen erhalten. Gegen diesen Beschluss, beziehungsweise die Schutzzonenfestsetzung/-revision (Schutzzonenplan und Reglement) kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen. Stallikon, 10. April 2015 Gemeinderat

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester und unserem Grossmami

Doris Baumgartner-Seeberger 3. Dezember 1931 – 5. April 2015

Völlig unerwartet durfte sie nach kurzer schwerer Krankheit am Ostersonntag einschlafen. In stiller Trauer: Alois Baumgartner Roselyne Jenni Daniela Baumgartner mit Sarah Barbara Gutknecht mit Kevin und Manuel Ivano Brignoli Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 14. April 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Schwandenholz in Zürich Altstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Barbara Gutknecht, Schulrain 3b, 8909 Zwillikon

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, LEBE ich in euch weiter.

TO D E S A N Z E I G E Nach einem erfüllten Leben und einer geduldig ertragenen Krankheit durfte mein lieber Mann, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Onkel, Schwager und Freund

Kurt Roshardt 12. April 1947 – 6. April 2015

friedlich einschlafen. Wir konnten Dir Deinen Wunsch, zu Hause zu sterben, erfüllen und empfinden grosse Dankbarkeit, dass wir Dich begleiten durften. In unseren Herzen lebst Du weiter. Claire Roshardt Sandra Roshardt und Roman Alex und Sibylle Roshardt mit Thalia Geschwister, Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Gedenkgottesdienst findet am Freitag, den 17. April 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Aeugst am Albis statt. Spenden anstelle von Blumen erbitten wir an OnkoPlus, Postkonto 80-38332-6, oder Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2, mit Vermerk Kurt Roshardt. Traueradresse: Claire Roshardt, Gartenhof 2, 8910 Affoltern am Albis


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Freitag, 10. April 2015

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Internationale Investorengruppe übernimmt die Raststätte MyStop Von der vom Konkurs bedrohten Autobahn-Raststätte A4 AG zur Raststätte Knonaueramt AG Eine internationale Investorengruppe, die nicht näher bezeichnet wird, übernimmt die Autobahnraststätte MyStop – mit allen Mitarbeitenden. Sämtlichen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten wird nachgekommen. Es handelt sich um eine rückwirkende Übertragung sämtlicher Geschäftsaktivitäten von der Autobahn-Raststätte A4 AG an die Raststätte Knonaueramt AG sowie um die erfolgreiche Übernahme per Ende März der Raststätte Knonaueramt AG durch eine internationale Investorengruppe. Die Autobahn-Raststätte A4 AG, welche ursprünglich teilweise aus der «IG Raststätte Knonaueramt» hervorgegangen war und den Betrieb der gesamten Anlage bezweckte, hat in den vergangenen fünf Jahren seit dem Start Mühe bekundet, positive Geschäftsabschlüsse zu präsentieren. Die ursprünglich budgetierten Frequenzen auf der A4 zwischen Zürich und Zug/Luzern trafen nicht ein und daher war die Investition rückblickend gesamthaft zu hoch. Trotz mittlerweile positivem operativem Cash-Flow war es der Autobahn-Raststätte A4 AG nicht möglich, aus eigener Kraft die immer wieder drohende Überschuldungssituation publireportage

nachhaltig zu beseitigen, da der Kapitaldienst auf den zu hohen Investitionen niemals tragbar werden konnte. Daher wurde eine umfangreiche Reorganisation und Sanierung der Betreiberin der MyStop Raststätte im Knonauer Amt eingeleitet und anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 2. Februar 2015 mit fast einstimmiger Zustimmung der Aktionäre gutgeheissen.

Neuer Betrieb von finanziellen Problemen befreit Die Übertragung sämtlicher Geschäftsaktivitäten, der Konzession zusammen mit der Liegenschaft, aller Mitarbeiter, Mietverhältnisse, sowie aller Lieferantenbeziehungen und der Marke MyStop öffnete auch den Weg für eine Investorenlösung, die durch den M&A Partner, Zetra International AG aus Zürich, erarbeitet wurde. Per Ende März konnte, fast zeitgleich mit der Übertragung, der erhoffte Verkaufsabschluss mit einer internationalen Investorengruppe gefunden werden, nicht zuletzt auch dank der tatkräftigen Unterstützung der Zürcher Kantonalbank und der Urner Kantonalbank. Die Investorengruppe, eng begleitet durch die lokal ansässige Real MGT AG (Mettmenstetten und Stuttgart), übernimmt einen von sämtlichen fi-

Dank internationaler Investorengruppe eine bessere Zukunft für die Raststätte? (Bild Werner Schneiter) nanziellen Problemen befreiten Gesamtbetrieb. Es wird am konzessionell vorgegebenen Konzept einer Autobahnraststätte festgehalten. Die Raststätte wird während des Studiums der Optimierungsmöglichkeiten wie gehabt weiterbetrieben. Die scheidenden Verwaltungsräte zeigen sich erfreut darüber, dass der Weiterbetrieb der Raststätte gesichert ist, die Arbeitsplätze erhalten bleiben und sämtlichen Verpflichtungen gegenüber den Lieferanten nachgekommen wird. Die an der ausserordentlichen Generalver-

sammlung vom 2. Februar 2015 beschlossene Entschädigung an die Aktionäre der Autobahn-Raststätte A4 AG kann ebenfalls wie geplant erfolgen. Die ursprüngliche Autobahn-Raststätte A4 AG, somit befreit von jeglichen operativen und strategischen Risiken, kann nun, unter Einhaltung aller gesetzlichen Formen und Fristen, ordentlich liquidiert werden. Der neu gewählte, dreiköpfige Verwaltungsrat der übernommenen Raststätte Knonaueramt AG besteht aus Vertretern der Investorengruppe und

Real MGT AG, und zwar S. J. Zinman als VR-Präsident sowie Manfred Suter und Michael von Bergen als Mitglieder. Dem bisherigen CEO, Thomas Lohmann, der die Raststätte sehr erfolgreich durch den Turn-Around geführt hat, spricht der Verwaltungsrat sein vollstes Vertrauen aus und er setzt auch weiterhin auf seine wertvolle Führungsarbeit. Unter den beteiligten Parteien wurde, wie in solchen Fällen üblich, Stillschweigen über Kaufpreis und Zusammensetzung des Aktionariats vereinbart. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. April 2015

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Exaktes Arbeiten vor Schnelligkeit Bei den Kantons- und Regierungsratswahlen stehen im Wahlbüro von Affoltern über 60 Personen im Einsatz Am kommenden Sonntag sind in der Affoltemer Gemeindeverwaltung Affoltern über 60 Personen mit den Kantonsund Regierungsratswahlen beschäftigt. Eine neue Kennzeichnung der Wahlzettel sorgt für noch mehr Sicherheit. ................................................... von werner schneiter Derweil Kandidatinnen und Kandidaten auch im Bezirk Affoltern um die letzten Stimmen buhlen, richtet sich der Blick der für die Auszählung Verantwortlichen in Affoltern bereits auf den Wahltag am kommenden Sonntag. Wir beginnen aber mit einem Blick zurück auf die Vorbereitung der Wahlen. Dafür ist die sogenannte Kreiswahlvorsteherschaft in Affoltern verantwortlich. In Zusammenarbeit mit den übrigen 13 Ämtler Gemeinden prüft sie die Wählbarkeit der Kandidatinnen und Kandidaten. Dieses Mal sind es im Säuliamt 55 Frauen und Männer, die auf zehn Listen kandidieren. «Alle sind wählbar», lautete dabei der Befund, wie auch ein Abgleich mit dem Statistischen Amt des Kantons Zürich ergeben hat. Darunter müssen natürlich auch Abklärungen am Wohnort jener Kandidatinnen und Kandidaten erfolgen, die zwar auf einer Liste im Säuliamt kandidieren, jedoch nicht in der Region wohnhaft anzeige

sind. Die Wahlvorschläge der Parteien müssen jeweils von je 30 Personen unterzeichnet werden. Und das dürfen nur Stimmberechtigte des Bezirks sein, die ebenfalls eine Abklärung am Wohnort erfordern. Die Kreiswahlvorsteherschaft erfasst auch alle Kandidaturen und «füttert» deren Namen und die dazugehörigen Angaben im «Wabsti»-EDV-Programm des Kantons. «Meine Stellvertreterin Vanessa Winkler und ich haben beim Statistischen Amt an je zwei halben Tagen eine Schulung zu den Aufgaben einer Kreiswahlvorsteherschaft absolviert», sagt Gemeindeschreiber Stefan Trottmann.

Zahlen statt Kerben Die Abstimmungszettel sind mit versetzten Kerben versehen. Stösst man bei einer Beige mit dem Kugelschreiber bei Durchstossen dieser Kerben nicht auf Widerstand, befand sich kein fremder Stimmzettel darunter. Dieses System hat sich bewährt, war aber bei den Kantonsratswahlzetteln aufgrund der Druckweise der Wahlzettel nicht möglich. In der Vergangenheit gab es deshalb keine Kontrollmöglichkeit. «So feiern wird dieses Jahr eine Weltpremiere», lacht Stefan Trottmann. Kerben werden bei den Kantonsratswahlzetteln von weissen Zahlen auf kleinem, schwarzem Viereck abgelöst. Auch diese sind auf den Wahlzetteln der Parteien versetzt gedruckt. So muss im Rahmen einer Kontrolle beim Durchblättern des Sta-

pels immer die gleiche Zahl am selben Ort erscheinen. «Für das Wahlbüro ist das sicher hilfreich und erhöht die Sicherheit weiter», hält Trottmann fest.

90 Prozent stimmen brieflich ab Jene, die am Sonntagmorgen mit dem Wahlcouvert an ihren Wohnorten zur Urne gehen, sind inzwischen eine krasse Minderheit. In Affoltern zum Beispiel machen 90 Prozent der Stimmberechtigten von der brieflichen Stimmabgabe Am Sonntag wird die Wahlurne geleert. Beim Auszählen führen der Affoltemer Gemeindeschreiber Gebrauch. Bei den Stefan Trottmann und seine Stellvertreterin Vanessa Winkler Regie. (Bild Werner Schneiter) täglich eintreffenden Couverts werden die Stimm- Am Sonntag sind in Affoltern 41 Mit- 2011 geringeren Stimmbeteiligung gerechtsausweise entfernt und das ei- glieder des Wahlbüros im Einsatz. Da- rechnet. Vielleicht wird die 30-Progentliche, geschlossene Stimmzettel- zu kommen 24 Angestellte aus der zent-Grenze doch noch geknackt. Wie couvert in die Urne gelegt. Geöffnet Verwaltung plus der Gemeindepräsi- auch immer: Hast bei der Auszählung werden diese erst am Wahlsonntag, dent, der zusammen mit dem Gemein- gibt es nicht. «Sauberes, genaues Ardie veränderten und unveränderten deschreiber letztlich mit der Unter- beiten hat Vorrang. Also lieber eine Wahlzettel sortiert. Vor vier Jahren schrift für die sachgemässe Auszäh- halbe Stunde mehr – und dann die exhielten sich die unveränderten und lung verantwortlich zeichnet. Dieses akten Resultate bekannt geben», sagt veränderten Zettel etwa die Waage. Mal wird mit einer im Vergleich zu Stefan Trottmann.


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Freitag, 10. April 2015

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Entsteht am Lindenbach die Alterswohnform der Zukunft? In Obfelden entsteht eine Genossenschaft für nachfamiliäres Wohnen, mit einem neuem Konzept

In der Überbauung Lindenbach finden 19 Eigentumswohnungen Platz – die öffentlichen Räume und die Gästezimmer gehören der Wohngenossenschaft. (Bilder Salomon Schneider)

Moderner Grundriss: Blick aus dem Schlafzimmer, die Nasszelle steht in der Mitte des Raumes, Küche und Wohnraum beim grossen Fenster mit Balkon.

Alterswohnformen beschäftigen momentan Bevölkerung und Politik im Säuliamt. In Obfelden wird ein privates Wohnprojekt für den dritten Lebensabschnitt gebaut, das der Diskussion um Alterswohnformen neue Impulse verleihen kann.

andererseits kann so die Nutzungsregelmässigkeit dieser Räumlichkeiten erhöht werden. Alle Innenräume sind trockenen Fusses erreichbar. Im Garten entsteht Platz für Begegnung, Hochbeete und Obstbäume. Zudem entsteht ein Naturschwimmbad, das mittels Bio-Filtertechnik gereingt wird.

................................................... von salomon schneider Neues entsteht meist so, dass Bisheriges genommen und verändert wird. Die Idee für die Überbauung Lindenbach stammte vom Projekt solinsieme.com, das 2002 in St. Gallen realisiert worden ist. Die Obfelder Remo Sciessere und Bernhard Borner haben sich dieses Projekt angesehen und sich entschieden, für ihre dritte Lebenshälfte etwas Ähnliches zu realisieren.

Wohneigentum und Genossenschaft «Die Idee besteht darin, gemeinsam älter zu werden und trotzdem individuelle Freiheiten zu haben und zu erhalten. Deshalb werden die Wohnungen im Wohneigentum erstellt, wobei alle Besitzer und Bewohner Genossenschafter sind und die gemeinschaftlichen Räume zusammen tragen», erklärt der Architekt Remo Sciessere die Idee. Im Freundeskreis seien immer wieder Ideen für nachfamiliäres Wohnen diskutiert worden und es sei schnell klar gewesen, dass eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden sollte. Bei der Planung liessen sie sich

von den Machern von solinsieme.com beraten. Deshalb wurden 18 Prozent des Innenraums für öffentliche Räume eingeplant: zwei Gästezimmer, zwei Ateliers, zwei grosse Gemeinschaftsräume, eine Werkstatt, eine Sauna, ein Fitnessraum, ein Waschraum und ein Baderaum. Remo Sciessere erklärt: «Die Wohnungen und Terrassen sind etwas kleiner konzipiert und die Nasszellen sind nur mit Duschen ausgestattet. Ein Grossteil der Freizeit kann gemeinsam verbracht werden – gleichzeitig sind die Rückzugsräume so gross, dass jeder für sich sein kann.»

Nur noch eine Wohnung leer Nachdem erste Pläne gezeichnet und ein geeignetes Grundstück gefunden waren, wurde im August 2013 die Genossenschaft Lindenbach gegründet – mit sieben Genossenschafterinnen und Genossenschaftern. Im Januar 2014, als das Grundstück gekauft werden konnte, waren es bereits 21 Genossenschafter. Ende 2014 waren 18 von 19 Wohnungen bereits verkauft – eine 4,5-Zimmer-Wohnung ist noch nicht besetzt. «Geplant sind die 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen für den dritten Lebensabschnitt, weil wir uns momentan in diesem befinden. Grundsätzlich kann aber jeder hier eine Wohnung kaufen, vorausgesetzt dass er oder sie auch Genossenschafter wird», erzählt Remo Sciessere. Die Wohnungen seien grundsätzlich natürlich verkäuflich, die Genossenschaft habe aber immer ein Vorkaufsrecht. So könne sichergestellt werden, dass auch innerhalb der

Architekt Remo Sciessere, der das Projekt mitinitiiert hat, beschreibt den grossen Aufenthaltsraum mit Küche, der als Treffpunkt dienen soll.

Genossenschaft die Wohnung gewechselt werden kann.

Naturschwimmbad im Garten Auf das Zusammenleben wird viel Wert gelegt. Beispielsweise die Gästezimmer werden gemeinsam genutzt. Dies ist einerseits kosteneffizienter, anzeige

Das Bedürfnis nach alternativen Wohnformen im dritten Lebensabschnitt zeigt sich auch daran, dass ohne Werbung und Öffentlichkeitsarbeit bereits fast alle Wohnungen verkauft worden sind. Nach dem Einzug Ende 2015 wird sich zeigen, wie gut das Konzept funktioniert – Pioniercharakter hat es auf jeden Fall.


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Freitag, 10. April 2015

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Knonauer Amt – ein Veloland Mit dem Frühlingswetter sind die Fahrräder im Strassenverkehr wieder präsent Sobald die Sonne scheint und die wärmeren Temperaturen ins Freie locken, erscheinen auch die Velos wieder auf den Strassen. Im Bezirk Affoltern finden sich fast ein Dutzend Fahrradgeschäfte. Das Säuliamt, mit vielen Radstreifen und landschaftlich wunderschönen Routen, zeigt sich als eigentliches Veloland. ................................................... von martin mullis Sobald die Temperaturen steigen und die warme Frühlingssonne ins Freie lockt, erscheinen pünktlich wie die Krokusse und die gelben Forsythien auch wieder die Zweiräder. Zwar lieben nicht alle Verkehrsteilnehmer die Drahtesel. Hupende und genervte Automobilisten zeugen immer wieder entweder von der Intolerantz am Steuer oder von verwegenen Bikern, welche ganz eigene und spezielle Verkehrsregeln für sich in Anspruch nehmen. Der buntgekleidete «Velogümmeler», der auf seinem Rennrad neben dem Veloweg auf der vielbefahrenen Hauptstrasse fährt, zwingt die Autos zu gefährlichen Überholmanövern. Ältere Fussgänger auf schmalen Trottoirs oder Wanderwegen fürchten die Mountainbiker, aber auch die Velofahrer werden im Verkehrsnetz noch vielfach stark benachteiligt. Mit gegenseitigem Verständnis und etwas Freundlichkeit finden jedoch die Verkehrsteilnehmer meist im wahrsten Sinne des Wortes den «Rank». Das Fortbewegungsmittel Velo diente in den letzten Jahren aber auch vermehrt als Sportgerät. Pedalen ist gesund, kann draussen in der frischen Luft ausgeübt werden, kann einzeln oder als Teamsport betrieben werden und benötigt nicht allzuviel Aufwand oder Talent. Vermehrt sind auf den Fahrradwegen auch Familien mit Kindervelos und Anhängern für die ganz Kleinen anzutreffen. Das Säuliamt, obwohl doch auch etwas hügelig, bietet eine grosse Anzahl reizender Strecken an. So wird auch auf der Internetseite

«SchweizMobil» die Veloroute mit dem Ausgangspunkt Säuliamt entlang dem Zugersee – mit atemberaubenden Bergkulissen von Rigi und Mythen, dem Tierpark Goldau und dem Lauerzersee – ins Herz der Schweiz, bis nach Schwyz, beschrieben. Wer es mit dem Drahtesel etwas gemütlicher angehen will, findet Wege entlang der Reuss von der Grenze des Kantons Zug bis hinunter nach Bremgarten, flache Strecken, die auch weniger geübte Radler problemlos schaffen.

Herausforderung für die Wadenmuskeln der Biker Selbstverständlich finden aber auch die ganz sportlichen Biker überall zwischen dem Üetliberg und dem Lindenberg Herausforderungen, welche die Wadenmuskeln ganz schön beanspruchen. Ältere oder auch gesundheitlich nicht ganz so fitte oder vielleicht auch etwas bequemere Menschen weichen vermehrt auf Elektro-Bikes aus. Diese E-Bikes erfreuen sich zunehmend grösserer Beliebtheit. Einer der ersten Anbieter von E-Bikes im Säuliamt ist Fredy Rüegg Velo-Sport AG in Affoltern. Der gelernte Elektromechaniker bezeichnet die E-Bikes als Teil unserer Alltagsmobilität. Viele seiner Kunden benützen das Velo mit dem Elektromotor für den täglichen Weg zur Arbeitsstelle und steigen dann am Wochenende auf das Sportrad um. Elektromobilität auf zwei Rädern verkauft auch das Smart-Center in Mettmenstetten. Neben den wendigen Flitzern stehen im Verkaufsraum verschieden farbig designte Electric-Bikes mit integriertem USB-Anschluss für Smartphones. Scheinwerfer und Rücklicht in LED-Technik und anderes hochmodernes Zubehör sollen auch junge und «coole» Biker ansprechen. Ganz grundsätzlich bezeichnen in einer kurzen Umfrage im Bezirk Affoltern die Velo-Fachgeschäfte den Kauf eines Fahrrades als eine Sache des Vertrauens. Jeder Käufer eines Velos braucht eine ganz persönliche Beratung. Roman Zimmermann, Mitinhaber der Firma Obrist Radsport AG in He-

Im Velogeschäft von Markus Villiger in Ottenbach wird der Service grossgeschrieben. (Bild Martin Mullis) dingen, hat in seinem Sortiment vom Kinderfahrrad bis zum Erwachsenenvelo alles, was das Herz eines Velofans begehrt.

Persönliche Beratung beim Velokauf ist wichtig Brigitte Nägeli, von der Firma Velo Nägeli in Affoltern, weiss, dass ein Fahrrad – genau so wie zum Beispiel Skis – zur individuellen Person mit de-

ren Bedürfnissen und Fahrweise passen muss. Der Kauf eines Fahrrades benötigt eine persönliche Beratung und deshalb empfiehlt sie den Erwerb über den Fachhändler. Immerhin bietet die Firma Nägeli für ein neues Velo auch eine Garantiezeit zwischen drei und fünf Jahren. Genauso argumentiert auch Markus Villiger, Inhaber der Firma Vima Zweirad GmbH in Ottenbach. Ein Fahrrad brauche im Laufe seines

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96 Zöpfe für wohltätigen Zweck Projekt Mettmenstetten – Ouahigouya In der Nacht vom Karfreitag auf Karsamstag wurde in der Mettmenstetter Schulküche fleissig gebacken. 17 Oberstufenschüler der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten–Knonau–-Maschwanden engagierten sich tatkräftig unter der Leitung von Lea

Rogenmoser und Luzia Züger beim Backen und Verkaufen von Zöpfen. Dieser Einsatz wurde am Samstagmorgen reichlich belohnt, denn die 96 ofenfrischen Zöpfe waren innerhalb von eineinhalb Stunden alle verkauft. Auch Pfarrer Angelo Saporiti half fleissig

mit. Dass der gesamte Erlös von 589 Franken (die katholische Pfarrei spendete alle Zutaten, die Schule stellte die Küche gratis zur Verfügung) Schulprojekten in Burkina Faso zukommt, erfüllt mit grosser Dankbarkeit und grosser Freude gegenüber den Jugendlichen und den Verantwortlichen dieses OberstufenProjektes. Mit den Spenden werden in Ouahigouya (Burkina Faso) Schulprojekte realisisert, dank denen Kinder aus ärmsten Familien den Unterricht kostenfrei besuchen dürfen. Dank persönlichen Kontakten vor Ort wird sichergestellt, dass jeder Franken in diese schulischen Projekte fliesst. Verein Zukunft für Burkina Faso - Brigitte Keusch,

Verkauften die Zöpfe innerhalb von eineinhalb Stunden: Oberstufenschüler und -schülerinnen am Verkaufsstand. (Bild zvg.)

Präsidentin. www.zukunft-burkina-faso.ch

Lebens, ähnlich wie ein Auto Pflege und Unterhalt, hält er fest. Markus Villiger rät von einem Kauf im Internet, trotz einem eventuell etwas günstigeren Preis, ab und weist auf die sehr preiswerten Serviceleistungen seines Geschäftes hin. Die Preise bewegen sich für ein einfaches Erwachsenenrad bis hin zu einem technisch hochstehenden Mountainbike von etwas über 500 Franken bis gegen 12 000 Franken.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. April 2015

Der Winterschlaf ist endgültig zu Ende – Die Wälder scheinen noch im Winterschlaf zu verharren – wer genau hinschaut, findet jedoch Überraschendes

Während der letzte Bärlauch seinen typischen Duft verströmt ...

... Buschwindröschen zieren in ganzen Teppichen die mageren Waldböden und ...

... wachsen im Schatten des Waldes die ersten Veilchen ...

... werden vom Lerchensporn aufgelichtet. (Bilder Salomon Schneider) anzeige

And den Waldrändern blüht das Scharbockskraut und ...

... in den Auen die Weidenkätzchen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. April 2015

Der Frühling erwacht mit Farbe und Duft! Auf den Wiesen und in Gärten im Säuliamt fängt wieder die Blütezeit an – in all ihrer Pracht

Während beim Grossteil der Pflanzen erst zaghaft erste Blätter spriessen ...

... blühen die Osterglocken bereits in aller Pracht ...

... und in verschiedenen Farbkombinationen.

Die Johannisbeeren blühen unauffällig, ... anzeige

... während die Forsythien nicht zu übersehen sind ...

... genauso wie die Kirschen. (Bilder Salomon Schneider)

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Wir sind eine dynamische Firma nähe Zug, die mehrheitlich im Rück- und Tiefbau zwischen Zug und Zürich tätig ist. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Werkhofchef (100 %) Aufgabenbereich: Bereitstellung, Inventarisierung und Unterhalt von Werkzeugen, Kleingeräten und diversen Baumaterialien. Preisverhandlungen mit unseren Lieferanten. Ihr Profil: Sie haben eine Berufslehre in einem baunahen Gewerbe abgeschlossen, sind belastbar, einsatzfreudig, pflichtbewusst, haben Durchsetzungsvermögen und sind bereit Verantwortung zu tragen. Erfahrungen in dieser Position sind von Vorteil. Deutsch in Wort und Schrift sind Bedingung. Wir bieten: Eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche, und sehr selbstständige Tätigkeit in einem kleinen Team. Eintritt ab 1. Mai 2015. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Chiffre 4264 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

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Freitag, 10. April 2015

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Wein- und Kulturreise Porto & Douro-Tal Mittwoch, 16. September bis Sonntag, 20. September 2015 Privatrundreise geführt durch Gianni Zambelli, Rifferswil

Vorsorgeauftrag

Bibliothek Hausen

Eine Patientenverfügung heisst vorausdenken und regeln, was zu regeln ist. > Seite 21

Eine satirische Lesung der etwas anderen Art, mit Erfolgsautor Charles Lewinsky. > Seite 23

-

FCWB im Stress Auswärtsspiele unter der Woche als Belastungsprobe für Spieler und Staff des FCWB. > Seite 27

Programm und Informationen bei Reisebüro Leibacher AG Bleicherweg 56, 8002 Zürich Telefon 044 211 11 50 g.zambelli@leibacher.ch www.leibacher.ch

1,3 Millionen Franken werden ausgeschüttet Die Mobiliar Generalagentur Affoltern teilt Erfolg mit den Kunden

In der alten Schmiede in Knonau betreibt Atelierleiterin und Kunsttherapeutin Jolanda Baldachin ein Mal- und Kreativatelier. (Bild zvg.)

Die alte Schmiede in neuem Glanz Kurse im Kreativatelier in Knonau Seit rund einem halben Jahr betreibt die Malatelierleiterin und Kunsttherapeutin Jolanda Baldachin ein Mal- und Kreativatelier in der alten Schmiede von Knonau – die Farbschmiede. An drei Nachmittagen pro Woche bietet Frau Baldachin, nebst ihrer Arbeit als Kunsttherapeutin, verschiedene Kreativ-Kurse für Schülerinnen und Schüler aus Knonau und Umgebung an.

Talentierte Jugendliche aufgepasst Nach den Frühlingsferien führt die junge Künstlerin Ruth Cortinas in der «Farbschmiede» zwei Zeichnungs- und Malkurse für Jugendliche ab zehn Jahren durch. Dank ihrer fundierten Ausbildung an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern kann Ruth Cortinas den Jugendlichen viele technische Tipps und Tricks vermitteln. Schüler, die sich auf gestalterische Prüfungen vorbereiten möchten, erhalten in ih-

ren Kursen gezielte Unterstützung auch bei der Zusammenstellung von Portfolio-Mappen.

Mit Künstlern Kunst erschaffen – Kurse für Erwachsene Malerei: Aram Ruhi Ahangarani hilft Anfängern beim lockeren Umgang mit der Malerei und den entsprechenden Materialien. Aber auch Fortgeschrittene können in diesem Kurs durch den Austausch mit dem Zürcher Künstler zu neuen Bildkompositionen und -resultaten gelangen. Kunstwerk Buch: In einem achtteiligen Montagabendkurs erstellen die Teilnehmenden unter der Leitung von Ruth Cortinas ihr ganz persönliches und individuelles Kunstwerk – ein Buch – das sie mit einfachen Techniken selber binden. Weitere Informationen zu den Kursen: www.farbschmiede.ch oder Telefon 044 768 38 17.

Qi Gong im Frühling heisst ... ... Arme weit ausbreiten und alle Sinne wecken. – sich an den Farben der spriessenden Natur sattsehen – sich vom Duft der frischen Luft, der Blüten und Blumen berauschen lassen – die wohlig-wärmende Sonne auf der Haut geniessen – sich vom Frühling verführen und anspornen lassen – Veränderungen mutig in Angriff nehmen – sich etwas Gutes tun, Qi Gong praktizieren und sich auf allen Ebe-

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nen vitalisieren lassen. – Einmal pro Woche in Einklang mit sich selbst kommen, zu Ruhe und Kraft finden; Darum nicht zögern und sich heute noch anmelden: Freitag, 10., 17. und 24. April, jeweils 14 bis 15.15 Uhr (Anmeldung auch bereits für weitere Daten ab 8. Mai möglich). (pd.) Ort: Katholisches Pfarreizentrum Affoltern, Seewadelstrasse 13. Auskunft/Anmeldung: Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB und Tai Ji-/Qi-GongLeiterin, E-Mail: monikagymoklauser@gmx.ch, Telefon 079 758 74 89.

Die Mobiliar wächst und wächst. 2014 stieg das Vertrauen in den lokalen Service und die unkomplizierte Schadenerledigung vor Ort einmal mehr. Das zahlt sich für die Kundschaft aus. Dank ihrer genossenschaftlichen Verankerung profitieren vom Erfolg der Mobiliar nicht Aktionäre, sondern die Kunden selbst. In diesem Jahr fliessen 1,3 Millionen Franken zurück – alleine an die Kundinnen und Kunden im Raum Affoltern. Sie erhalten diese Ausschüttung aus dem Überschussfonds ab Mitte Jahr in Form eines Rabattes von 20 Prozent auf die MobiCasa Haushalt- und Gebäudeversicherung.

Lokal und persönlich Auch 2014 stieg das Prämienvolumen der Mobiliar Generalagentur Affoltern deutlich an – um 3,8 Prozent. Für Generalagent Thomas Naef gibt es für diesen anhaltenden Erfolg einen klaren Grund: «Wir sind vor Ort für unsere Kunden da. Nicht nur mit unserer Beratung, sondern auch im Schadenfall.» Weil sie mit lokalen Gewerbetreibenden zusammenarbeiten, sei eine unkomplizierte, persönliche Abwicklung ohne Formularkrieg möglich,

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sagt Naef. Persönlich will man den Kundinnen und Kunden nicht nur am Schalter, sondern auch im Internet und am Telefon begegnen. «Bei uns ist ein Mensch am Apparat – eine automatische Menüauswahl gibt es nicht. All dies schätzen unsere Kunden.»

Weniger Schäden, mehr Arbeitsplätze 2014 erledigte die lokale Schadenabteilung 5683 Schäden, rund 500 weniger als im Vorjahr. Trotzdem baute die Mobiliar ihre Kapazität in Affoltern weiter aus: Im letzten Jahr wurde je eine Stelle im Kundenservice und im Aussendienst geschaffen. Aktuell beschäftigt die Generalagentur 32 Mitarbeitende, darunter vier Lernende und einen Praktikanten. Generalagent Thomas Naef dazu: «Wir planen weit voraus, und für uns ist es selbstverständlich, dass wir neben einem vollständigen lokalen Service auch so viele Ausbildungsplätze wie möglich vor Ort anbieten. So stellen wir sicher, dass unser Servicegedanke an die nächste Generation weitergegeben wird.»

Starkes Ergebnis der Gruppe Die Mobiliar als Gesamtunternehmen hat einmal mehr ein höchst erfolgreiches Jahr hinter sich: Das konsolidierte Ergebnis fiel mit 596,4 Millionen

Mobiliar-Generalagent Thomas Naef: «Wir sind vor Ort für unsere Kunden da». (Archvbild) Franken hervorragend aus. Auch unter Ausklammerung des einmaligen Kapitalgewinns in der Höhe von 161,4 Millionen Franken aus der Veräusserung der Anteile an der Nationale Suisse weist die Mobiliar ein über dem Vorjahr liegendes Ergebnis aus (2013: 383,4 Millionen Franken). (pd.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. April 18.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Sonntag, 12. April Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit den 3.-Klass-Kindern, Katechetinnen und Pfrn. B. Bartels Dienstag, 14. April 19.30 Impulsreferate und Austausch im Chilehuus zu biblischtheologischen Perspektiven auf Sterben, Tod und das «Danach» mit Pfrn. B. Bartels und Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 10. April 20.00 Kino in der Kirche zeigt: Forrest Gump Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, mit Tom Hanks (Freigegeben ab 12 Jahren) Samstag, 11. April 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst mit der CEVI Hedingen-Bonstetten und Pfrn. Susanne Sauder: «Büsi vermisst» – Die moderne Version einer uralten Geschichte mit Musik und Schauspiel

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Donnerstag, 16. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Grogg-Filme, präsentiert von Theres Meili

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. April Sonntag Quasimodogeniti 10.00 Gottesdienst mit Vikarin Claudia Mehl Mittwoch, 15. April 12.00 Senioren-Essen im Giebel Donnerstag, 16. April 19.00 Referat und Weinprobe von Vikarin Mehl, in Weinhandlung Schiess, Knonau – bitte mit Anmeldung

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 12. April 11.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Thema: «Wie an den Auferstandenen glauben?» Mittwoch, 15. April 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Donnerstag, 16. April 19.30 Filmabend des Gesprächs- und Lesekreises im Pfarrhaus mit dem Film «Vergiss mein nicht»: Ein Porträt über die an Demenz erkrankte Gretel Sieveking Freitag, 17. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Samstag, 11. April 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 12. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel), ref. Kirche 10.45 Jugend-Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pfr. Christoph Hürlimann Montag, 13. April 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 14. April 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 16. April 12.00 Club 4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus

Samstag, 11. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 12. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 13. April 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 14. April 19.30 Abendmesse, anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 15. April 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 16. April 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Samstag, 11. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 12. April 9.50 Einzug der Erstkommunikanten 10.00 Erstkommunion, 1. Gruppe Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und dem Erstkommunionteam Umrahmt vom Musikverein Maschwanden Dienstag, 14. April 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen 20.00 Kirchenpflegesitzung in Hausen

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 10. April 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Kappel Sonntag, 12. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 10. April 17.00 «Frühlingserwachen» Abendrundgang durch den Klostergarten, mit Christine Schmid, Leiterin Garten Sonntag, 12. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Mittwoch, 15. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikarin Claudia Mehl Freitag, 17. April 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 18. April 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 10. April 12.00 Frühlingssuppe von der DräSchiibe im Pfarrhauskeller Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl mit den Kindern des 3.-Klass-Unterrichts Pfarrer Andreas Fritz Maya Duperrex und Susann Studer Orgel Oliver Pierson Mittwoch, 15. April 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus Sternenkind, wie Tim seinen Himmel fand von Brigitte Trümpy-Birkeland www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst Thema: «Dietrich Bonhoeffer – einer der standhaft blieb» Am 9. April 1945 wurde der Theologe und Pastor Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet Der Gottesdienst geht der Frage nach, worin Bonhoeffer uns heute noch Vorbild sein kann Pfarrer Jörg Ebert Orgel Veronica Nulty Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 10. April 12.00 Senioren-Essen 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 11. April 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 12. April 9.30 Familiengottesdienst mit Abendmahl «E Begägnig, en Iladig, Gmeinschaft» Pfrn. Yvonne Schönholzer Simona Hauenstein und Kinder des 3.-Klass-Unti

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. April 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. April 9.30 Erstkommunionfeier; Mitgestaltung: Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins 11.30 Erstkommunionfeier; Mitgestaltung: Sängerinnen und Sänger des Cäcilienvereins Mittwoch, 15. April 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 17. April 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Gottesdienst, anschl. Seniorenträff-Frühlings-Nachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. April, 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 12. April, Erstkommunion 9.30 Einstimmung mit Harmoniemusik 10.00 Festgottesdienst

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. April 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 17. April 14.00 Gottesdienst in Affoltern anschl. Seniorenträff-Frühlings-Nachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 11. April 10.00 Kirche Wettswil: Fiire mit de Chliine Sonntag, 12. April 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Gäste: Peter und Brigitte Chopard, Cressier, erzählen von ihrem Iris- und Dahliengarten Mitwirkung: Chor Changing Times Kinderhütedienst Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 11. April, Telefon 044 777 99 72 Montag, 13. April 19.30 bis 20.30 Uhr Kirche Wettswil: Meditations-Kurs Thema: «Sich erden – im Hier und Jetzt sein» Mittwoch, 15. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 16. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag Singvortrag 4. Klasse von Herrn Hartmann Freitag, 17. April 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 10. April 18.45 Ehe-Kurs Samstag, 11. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 12. April 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Montag, 13. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 15. April 12.15 Senioren-Zmittag 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. April 9.45 Gottesdienst (Werner Hürlemann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 12. April 10.00 Gottesdienst mit M. & R. Zünd, Divisionsleiter Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. April 10.30 Gottesdienst Nehemia 1, 1 – 11 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 15. April 20.00 Frauenabend Nehemia, Kap. 4

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 10. April 2015

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Der Mann für ganz scharfe Sachen Bolleter Schleifservice gastiert vom 13. bis 16. April wieder beim Zentrum Oberdorf in Affoltern Die rollende Werkstatt von Heinz Waser steht wie jedes Jahr, vom Montag, 13. April, bis zum Donnerstag, 16. April, in Affoltern, bei der Migros, im Zentrum Oberdorf.

Haustür klingeln und nach Messer und Scheren fragen, die sie zum Schleifen abholen wollen, gehören keinesfalls zur Bolleter-Gruppe. Der Bolleter Schleifservice macht grundsätzlich keine Haustürbesuche bei Privatpersonen und es ist auch niemand dafür angestellt.

Als gelernter Mechaniker, mit Weiterbildungen zum Schleifen von Scheren und Messer bringt Waser das optimale Rüstzeug für die Arbeit als «Schleifer» mit. In seinem Werkstattwagen kann Heinz Waser kostengünstig und flexibel eine Vielzahl von Dienstleistungen erbringen. Schneidwerkzeuge und Geräte aus Küche, Garten und Handwerk bekommen in ein bis zwei Tagen einen neuen Schliff. Gartenscheren, Rasenscheren, und ähnliches werden dabei zerlegt, gereinigt, gefettet und erhalten so auch einen kompletten Service. In der Preisliste findet man den Vermerk: «Gerne schleife ich auch Äxte, Spaten, Klauenmesser, Dolche.»

Ersatzmesser während des Schleifens Für Spitäler, Altersheime, Restaurants und Hotels steht jedoch ein Abholund Bringservice zur Verfügung. Bei Bedarf werden auch hochwertige Qualitätsmesser kostenlos als Ersatz während der Schleifarbeiten zur Verfügung gestellt. Alle Informationen zum Bolleter Schleifservice und zur Person von Heinz Waser sind jederzeit auch auf der Homepage www.schleifservice.ch ersichtlich. (pd.) Heinz Wasers Schleiferwagen steht vom 13. bis 16.

Heinz Waser vor seinem Werkstattwagen – diesen Montag bis Donnerstag im Zentrum Oberdorf in Affoltern. (Bild zvg.) Qualität durch Technik Hochwertige Technik im Werkstattwagen, modernste Schleifmittel, entspre-

April bei der Migros im Zentrum Oberdorf in Affoltern . Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 12

chende Schleifkenntnisse und optimierte Arbeitsabläufe, die in mehreren Schritten ausgeführt werden, ga-

rantieren dabei für die hohe Schleifund Arbeitsqualität von Waser. Auch ein Ersatzteillager sowie ein breites

Angebot an neuen Messern, Scheren und Gartenscheren gehören zum Angebot. Wichtig: Personen, die an der

und 14 bis 17 Uhr, letzter Tag nur bis 16 Uhr. Weitere Stationen: 4. bis 7. Mai in Bonstetten, beim Gemeindehaus.

«Wie sind seriöse Käufer erkennbar?»

1500 Ballone zum 100. Geburtstag

Infoabend für Immobilien-Verkäufer

Der Kiwanis-Club Knonaueramt lässt zusammen mit den 14 weiteren Zürcher Clubs zum Geburtstag 1500 Ballone steigen. Die zu 100 Prozent natürlich abbaubaren Ballone werden am 11. April, um 11.30 Uhr, von einem Zürichseeschiff aus gestartet.

Remax Immobilien veranstaltet am 27. April 2015 in Affoltern einen Infoabend für private Immobilien-Verkäufer. Der Schweizer Marktführer für Immobilienvermittlungen gibt wertvolle Informationen und Tipps rund um den komplexen Verkauf von Liegenschaften. Ein Haus- oder Wohnungsverkauf ist ein wichtiger Schritt, der besonnen und wohlüberlegt erfolgen sollte. Dabei ist eine Vielzahl von Faktoren zu beachten, um einen reibungslosen Verkauf zum bestmöglichen Preis zu gewährleisten. Bereits kleine Fehler können sich als sehr kostspielig erweisen. Remax sieht die Aufklärung, die Vermittlung von Wissen rund um den Verkauf einer Liegenschaft sowie das Schaffen von Transparenz als eine wichtige Aufgabe. Daher führt der Schweizer Marktführer für Immobilienvermittlungen regelmässig unverbindliche und kostenlose Informations-Veranstaltungen für private Immobilien-Verkäufer durch.

Unterstützung beim Verkauf des Eigenheims Tobias von Monkiewitsch von Remax Plus in Affoltern erklärt: «Viele Menschen wollen zuerst versuchen, ihre Immobilie selber zu verkaufen, also ohne Makler. Denjenigen möchten wir eine Menge wertvoller Tipps geben, was sie auf jeden Fall machen sollten und was unbedingt zu vermeiden ist. Wir wollen und können an diesem Abend keine umfassende Immobilienmakler-Ausbildung anbieten, sondern die Teilnehmer dabei unterstützen, ihren Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten.» Am 27. April finden wiederum gleichzeitig an zahlreichen Orten in der Schweiz Infoabende für private Immobilien-Verkäufer statt. Für Verkäufer von Wohnungen, Grundstücken oder Häusern sind diese eine ideale Möglichkeit, sich unverbindlich Tipps von Profis zu holen. Immobi-

lien-Experten aus der Region, Remax-Maklerinnen und -Makler informieren die Teilnehmer umfassend, zeigen auf, wie sich Fehler vermeiden lassen, und Tobias von Mon- beantworten wichtige Fragen wie: kiewitsch von - Worauf muss Remax. (zvg.) beim Immobilienverkauf geachtet werden? - Was ist das Haus, die Wohnung, das Grundstück wert? - Welche Eigenschaften beeinflussen den Preis? - Wie ist der maximale Verkaufspreis zu erzielen? - Welche Unterlagen und Dokumente müssen bereitgestellt werden? - Wie sind Besichtigungen und Preisverhandlungen zu führen? - Wie ist der Ablauf mit Behörden, Anwalt, Notar, Bank, Grundbuchamt? - Wie sind seriöse Käufer zu erkennen? - Wo lauern mögliche rechtliche und finanzielle Gefahren? Tobias von Monkiewitsch von Remax Plus in Affoltern erklärt: «Natürlich wäre es uns lieber, wir könnten alle Immobilienverkäufe von Beginn an begleiten, aber wir wollen signalisieren, dass Remax jederzeit mit seiner Kompetenz beratend zur Verfügung steht. Wir wollen auch, dass möglichst viele Marktteilnehmer – Makler wie Private – informiert sind und professionell agieren.» Deshalb führt auch Remax Plus in Affoltern am 27. April. um 18.30 Uhr eine solche Informationsveranstaltung durch. Diese findet im Restaurant Central in Affoltern, Zürichstrasse 100, statt. Hier können sich private Verkäufer kostenlos von ausgewiesenen Spezialisten vermitteln lassen, wie eine Immobilie zu bewerten, zu vermarkten und erfolgreich zu verkaufen ist. (pd.) Alle weiteren Veranstaltungsorte sowie die jeweiligen Startzeiten für die Vortragsreihe sind auf der Website www.remax.ch zu finden.

Der Serviceclub Kiwanis International feiert Geburtstag

Der Serviceclub Kiwanis International feiert am Samstag, 11. April, seinen 100. Geburtstag. In der ganzen Schweiz, in Liechtenstein und in Südtirol wird dieser Tag mit verschiedenen Aktionen begangen. Zeitgleich, um 11.30 Uhr, werden von jedem der 201 Kiwanis Clubs je 100 Ballons gestartet.

und benachteiligter Personen zur Verfügung zu stellen sowie die Freundschaft untereinander zu pflegen. «Den Kindern der Welt dienen», unter diesem Wahlspruch werden die sozialen Aktionen der Kiwanis-Clubs geplant und durchgeführt. Kiwanerinnen und Kiwaner bringen sich aktiv ein – sei es, indem sie Benefizveranstaltungen organisieren und durchführen, sei es, indem sie direkte Leistungen sowohl materieller als auch finanzieller Natur erbringen.

Offen, respektvoll und verantwortungsbewusst «Verhalte dich immer so, wie du erwartest, dass sich deine Mitmenschen anzeige

Wofür Kiwanis steht Die 15 Clubs rund um den Zürichsee, darunter auch der Kiwanis-Club Knonaueramt, haben sich zusammengetan und werden an diesem Tag die 1500 biologisch komplett abbaubaren Ballone von einem Schiff in der Seemitte, auf der Linie Horgen-Meilen, aufsteigen lassen. Dies verbunden mit einer Spendenaktion und einem Kinderwettbewerb, bei dem eine Familie einige Ferientage im Wallis gewinnen kann. Kiwanis ist eine moderne, internationale Serviceorganisation von selbstständigen Clubs. In der Schweiz sind gut 7200 Mitglieder – davon 480 Frauen – in lokalen Clubs mit der KiwanisIdee verbunden. Kiwanerinnen und Kiwaner wollen in ihren Zielen durch uneigennützige Dienste eine bessere Gemeinschaft bilden helfen, national und weltweit nach dem gemeinsamen Motto: «Serving the children of the World» (Im Dienste der Kinder der Welt).

Starke lokale Verankerung Das starke und solide Fundament der Kiwaner-Familie bilden die lokalen Clubs. In diesen treffen sich regelmässig Persönlichkeiten, Geschäftsleute, Führungskräfte und Freiberufler. Gemeinsam verbindet sie die Bereitschaft, einen Teil ihrer Arbeitskraft und ihrer Freizeit für die Förderung oder Unterstützung junger Menschen

dir gegenüber verhalten», lautet ein weiteres Motto. Rücksichtnahme, Respekt vor anderen Menschen und Meinungen, aktives Mitgestalten des Zusammenlebens, Pflege humaner und geistiger Werte sowie Freundschaft sind die zentralen Werte, denen sich die Kiwanis-Familie verpflichtet fühlt und nach denen sie handelt. Zu helfen und sich aktiv für das Gemeinwohl einzusetzen – diese Bereitschaft ist allen Kiwanerinnen und Kiwanern gemeinsam. Diese Bereitschaft gilt gleichermassen innerhalb der Kiwanis-Familie als auch für jene Menschen, die auf den Kiwanis-Hilfe vertrauensvoll zählen können. Rico Girardi


Veranstaltungen

Freitag, 10. April 2015

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Alfa-Romeo-Klassiker am Kronenplatz Zweites Classic-Alfa-Romeo-Meeting am Sonntag, 12. April, in Affoltern Wenn Alfisti mit ihren Young- und Oldtimers aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland nach Affoltern pilgern, der Kronenplatz sich mit glänzend polierten Karossen füllt, die Menschen gemeinsam eine vergangene Zeit zelebrieren und die Sonne scheint, dann ist der Frühling da. Dann ist es Zeit für das «Classic Alfa Romeo Meeting».

Mutterkonzern FCA (Fiat) die Veräusserung der wertvollen Exponate untersagt hat. Nun soll das Museum noch während der «Expo Milano 2015» im neuen Kleid wieder öffnen. Das freut natürlich die Fans der Marke, und sogar das längst erwartete neue Modell (Codename «Progetto 952»), soll am 24. Juni dort den Medien vorgestellt werden.

Erfolgsgeschichte Museum

Mehrere Jubiläen

Zwei Klassiker mit Jubiläum: der Alfa 75, 1985, sowie die Giulia Sprint GT, Jahrgang 1965– zu sehen in Affoltern. (Bilder zvg.)

Vergangenes Jahr stand das Treffen ganz im Zeichen des ‹Museo Storico Alfa Romeo› in Arese, dessen Schicksal lange nicht klar war. Glücklicherweise konnte ein Teilverkauf oder gar eine Auflösung abgewendet werden. Dies dank den Bemühungen vieler Alfisti aus aller Welt und des Italienischen Ministeriums für Kulturgüter, das dem

Doch zurück zur Vergangenheit, denn zwei bedeutende Modelle feiern dieses Jahr ein rundes Jubiläum: 50 Jahre für die «Giulia Sprint GT» aus dem Jahre 1965 und 30 Jahre für den «Alfa 75», das 1985 debütierte. Zwei Fahrzeuge, die in allen Ausführungen sehr erfolgreich waren und als Rennversionen unvergessene Siege einfuhren. Sie er-

freuen sich heute noch einer eingeschworenen Fangemeinde und werden am Sonntag vertreten sein. Auch dieses Jahr stellt Maurizio an seinem Stand Sonderexemplare und Neuigkeiten aus der Welt der Modellfahrzeuge vor. So können Mama und Papa zwischen originalen und massstabgetreuen «Alfettas» flanieren, die

Kleinen sich auf der Hüpfburg vergnügen und alle gemeinsam am Wettbewerbs-Glücksrad drehen. Mit Gipfeli, Salsicce, Kuchen und Getränke steht die Festwirtschaft für den kleinen und grossen Hunger bereit. «Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer, viele Besucher aus der Umgebung und auf einen geselligen

Tag unter Freunden!» meint der Initiant Niki Greco. (pd.) Classic-Alfa-Romeo Meeting am Sonntag, 12. April, 10 bis 16 Uhr, Kronenplatz Affoltern. Alfa Romeo – und Fremdmarkenklassiker bis Baujahr 1985. Platzgeld für Fahrzeuge auf dem Kronenplatz: 15 Franken. Gratisparkplätze für Besucher beim Sportplatz Moos.

Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung

Energie für kommende Generationen

Vorausdenken und regeln, was zu regeln ist

Hedingen: Schweizer lädt ein

Am Samstag, 18. April, um 9 Uhr laden Bezirksspital und Kirchen zu einem Informationsanlass zu Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung ins Affoltemer reformierte Chilehuus ein. Referat und Moderation übernimmt Daniela Ritzenthaler von der Stiftung Dialog Ethik. Wer sein Leben möglichst selbstverantwortlich gestalten will, tut gut daran, sich beizeiten mit möglichen Szenarien des eigenen Altwerdens und Ablebens auseinanderzusetzen, seine Wünsche zu klären und gewisse Entscheidungen und Vorkehrungen zu treffen. Besonders im Blick auf den Prozess des Sterbens und eine ihm allenfalls vorausgehende Phase von Krankheit und Pflegebedürftigkeit stellen sich mancherlei Fragen. Am Vormittag des 18. April bietet sich die Gelegenheit, sich mit diesen Fragen für einmal vertieft auseinanderzusetzen. Das Zivilgesetzbuch sieht seit 2013 neue Bestimmungen zum Erwachsenenschutzrecht vor, in welchem Fragen um Vorsorge, Patientenverfügung

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und die Vertretung urteilsunfähiger Personen in medizinischen Angelegenheiten geregelt sind. Es schützt den individuellen Anspruch auf Selbstbestimmung auch in Situationen, in denen man diesen nicht mehr selbst durchsetzen kann. In einem Referat erläutert Daniela Ritzenthaler von «Dialog Ethik» (Interdisziplinäres Institut für Ethik im Gesundheitswesen) die geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung. Sie zeigt auf, wie man diese Instrumente nutzen kann und auch, was geschieht, wenn man nichts regelt. In einem zweiten Teil wird eine Patientenverfügung Schritt für Schritt durchgegangen: Was ist bei den einzelnen Fragen zu bedenken? Wie komme ich zu stimmigen Entscheiden, und wie kann ich dafür sorgen, dass mein Wille auch umgesetzt wird? Grundlage dabei ist das von «Dialog Ethik» (in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Herzstiftung und dem Schweizerischen Verband für Seniorenfragen) herausgegebene Formular. Die Fragestellungen sind jedoch bei allen Formularen dieselben. Dieser Anlass steht allen Interessierten offen

und richtet sich durchaus nicht nur an ältere Menschen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu ermutigen, sich mit diesem wichtigen Thema zu befassen, ihnen praktische Hinweise zu geben und sie auf weitergehende Unterstützungsangebote und Fragestellungen aufmerksam zu machen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wird um einen freiwilligen Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Person gebeten. Neben der Patientenverfügung von Dialog Ethik liegt für die Teilnehmenden auch die Broschüre «Für den Abschluss meiner Lebensreise» zum Mitnehmen auf. Vorausdenken und regeln, was zu regeln ist: Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung. Samstag, 18. April, 9 bis zirka 11.15 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern. Ohne Anmeldung. Freiwilliger Unkostenbeitrag: 10 Franken. Eine gemeinsame Veranstaltung von reformierter und katholischer Kirche und dem Spital Affoltern anlässlich «5 Jahre Villa Sonnenberg / Kompetenzzentrum für Palliative Care». Weitere Auskünfte und Kontakt: Pfarrerin B. Bartels (bettina.bartels@zh.ref.ch / 044 761 60 15).

Betriebsbesichtigung Firma Ernst Schweizer AG und Generalversammlung Sses am 16. April, um 17.30 Uhr. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie (Sses) setzt sich seit mehr als 40 Jahren für die Förderung der erneuerbaren Energie, insbesondere für die Solarenergie ein. Sie unterstützt fachlich die Betreiber und Betreiberinnen von Solaranlagen und Solargenossenschaften (Solarchecks, Beratungshotline usw.). Sie informiert Interessierte an Vorträgen und an weiteren Veranstaltungen wie an Fachmessen und Solarapéros. Hier werden an konkreten Beispielen Informationen ausgetauscht und es gibt auch viele Möglichkeiten, mit Fachpersonen zu diskutieren. Die Sses ist eine unabhängige Vereinigung, steht aber mit vielen Fachpersonen und Gewerbetreibenden der Solarbranche in gutem Kontakt. www.sses.ch und www.vese.ch (Verband unabhängiger Energieerzeuger, Fachgruppe der Sses). Die Generalversammlung der Sses, Regionalgruppe Zürich, setzt mit dem Besuch bei der Firma Ernst Schweizer

AG, Hedingen, auch dieses Jahr wieder einen interessanten Solarschwerpunkt. Die Führung durch den Betrieb am Donnerstag, 16. April um 17.30 Uhr gibt einen Einblick in die Entwicklung und Produktion von Sonnenkollektoren, ins Montagesystem von Photovoltaik Panels und in weitere Produkte des Unternehmens im Säuliamt. Interessierte sind als Gäste herzlich willkommen. Die Firma Ernst Schweizer AG hat sich schon sehr früh mit dem Thema Solarenergie befasst und kann vor allem zur Gebäudeintegration von Solarsystemen Eigenentwicklungen vorweisen. Vorbildlich bei Schweizer sind auch die internen Vorgaben zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Diese führten und führen zu markanten Reduktionen im Energieverbrauch bei gleichzeitigem Wachstum der Firma. Luzia Schwegler, Präsidentin Sses, Region Zürich Der statuarische Teil der GV findet nach der Betriebsführung um ca. 18.30 Uhr statt. Anschliessend Apéro und gesellschaftlicher Austausch.


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 10. April

Sonntag, 12. April

Affoltern am Albis

Aeugst am Albis

14.00-15.15: Qi Gong im Frühling einmal pro Woche - jetzt anmelden. Auskunft/Anmeldung: Monika Klauser, Telefon 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum. Seewadelstrasse 13. 19.00-21.00: Vernissage: Paul Vladimir Wandeler - Druck, Zeichnung, Malerei. Einführung von Sophie Wandeler. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: Talentissimo VIII. Junge Musiker/-innen des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl konzertieren. Bar und Abendkasse ab 18.30, ab 19 Uhr Mah Meh (Reservierung erwünscht). Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Die Verlorene». Szenische Lesung mit der Autorin Michèle Minelli und Schauspieler Peter Höner. Ein Roman um einen historischen Kriminalfall von 1904, der die Schweiz polarisierte. Bücher Scheidegger, Ob. Bahnhofstr. 10A

17.00: Harmonie Affoltern: Frühlingskonzert. Türöffung 16.30 Uhr. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon 20.00: Musikalische Lesung mit Tim Krohn und Jazz-Pianistin Vera Kappeler. Schulhaus Loomatt.

Samstag, 11. April Aeugst am Albis 12.00: OL im Frühlingswald - das Erlebnis für Gross und Klein. Anmeldung vor Ort. Auskunft Lukas Müller 078 737 13 46. Walking-OL 12-13.30 Uhr, OL für Alle 12.30-14.30 Uhr. Setziweid, Müliberg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz. 09.00-17.00: AutoShow auf dem Kronenplatz. 12 Garagen stellen aus. Kronenplatz. 20.00: Live Rockabilly: «Miss Rhythm Sophie» (HU) und «Little Roman and the Dirty Cats» (B), CQ-Bar. Bahnhofplatz 5.

Hausen am Albis 08.00: Papiersammlung in Hausen, Ebertswil und Höfe durch den Skiclub. Dorf.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Mit Festwirtschaft, Dessertbuffet, Tombola und Barbetrieb, Nachtessen ab 18.45 Uhr, Eintritt frei. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Affoltern am Albis 17.00: Ay Ay Ei - das Wunschei. Ein Figurenspiel von Doris Weiller. WunderBar ab 16.30 Uhr. Ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte von Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis 18.00: Talent-Bühne der Musikschule Knonauer Amt. Es spielen: Tendola Buthia, Lino Arnold, Nils Marty, Aylin Breuer, Lena Jucker, Linda Messerli, Anja Püntener und Nikola Ihn. Eintritt frei/Kollekte. Kloster Kappel (Klosterkeller).

Obfelden 10.00-17.00: 14. Obfelder Frühlings-Show. 16 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Konzert mit «The 59ers-Six». Mehrzweckgebäude Brunnmatt. 11.00: Frühjahrskonzert mit Beat Föllmi (perc) und Martin Schumacher (cl, Maultrommel etc.). Zwei musikalische Weltenbummler treffen sich im Forum. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Montag, 13. April Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 14. April Affoltern am Albis 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon, a capella. mit Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11. 20.15: Modcow Art Trio. Einzigartige Grenzenaufhebung zwischen Folk, Jazz und Klassik. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Obfelden Obfelden 11.00-20.00: 14. Obfelder Frühlings-Show. 16 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Ottenbach 21.00: Güggel-Dance-Party mit DJ Tomko. Alles ist möglich... Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

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14.00-16.00: Generation 50+: Probleme mit Smartphones? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen im Rahmen eines generationenübergreifenden Projektes. Keine Anmeldungh nötig, einfach Smartphone bringen und sich beraten lassen. Auskunft: Komm. f. Altersfragen, Telefon 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

Freitag, 10. April 2015

Ist die Notrufnummer bei einem Notfall bekannt? Den Rettungsdienst Affoltern kennenlernen Ein Notruf macht vielen Leuten Angst. In der Aufregung hat man die Nummer vergessen oder sich noch gar nie überlegt wie sie lautet. Um die Bekanntheit der Notrufnummer 144 zu fördern, gibt es jährlich den «Tag der Notrufnummer 144», er findet die- Der Rettungsdienst anlässlich des Schuppertags am Spital ses Jahr am Diens- Affoltern im Einsatz. (Bild Werner Schneiter) tag, den 14. April, statt. Die Sanitätsnotrufzentralen der te setzt voraus, dass bereits der ErstSchweiz – Telefon 144 – nehmen jähr- helfer am Ort des Geschehens die Notlich zwischen 400 000 bis 500 000 Not- rufnummer für medizinische Problerufe entgegen. Die angeschlossenen me oder bei einem Unfallereignis Rettungsdienste führen jährlich weit kennt und damit raschmöglichst Hilfe mehr als 300 000 Einsätze in medizini- organisieren kann. schen Notlagen durch, und sehr oft Auch der Rettungsdienst Affoltern geht es dabei um Minuten, die zählen. beteiligt sich am nationalen AktionsEine funktionierende Rettungsket- tag, um über die Tätigkeit des Ret-

Mittwoch, 15. April

tungsdienstes und über die SanitätsNotruf-Nummer 144 zu informieren. Der Rettungsdienst bietet der Bevölkerung des Bezirks Affoltern auch die Möglichkeit, das Rettungsfahrzeug zu besichtigen und Fragen zu ganz allgemeinen Themen aus dem Bereich Rettungsdienst zu beantworten. Interessierte sind herzlich eingeladen, den Rettungsdienst Affoltern am Dienstag, 14. April – mit einem Stand und Rettungswagen präsent, in Affoltern an der Oberen Bahnhofstrasse auf dem Begegnungsplatz vor dem Kasino und beim Coopark Affoltern zu besuchen. Edwin Meier, Leiter Rettungsdienst Aktionstag Sanitäts-Notruf 144. Dienstag, 14. April, 9 bis 10.30 Uhr: Obere Bahnhofstrasse, Begenungsplatz beim Kasino. 11 bis 12 Uhr: Coopark Affoltern. Möglichkeit zur Besichtigung eines Rettungsfahrzeugs des RDA. Kompetente Informationen durch zwei anwesende diplomierte Rettungssanitäter/-innen. Dokumentationsmaterial.

Donnerstag, 16. April

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

09.00: Büchermorgen: John Berger «A und X. Eine Liebesgeschichte in Briefen». Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

18.00: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt, erstes Rennen. Start Feld eins, 18 Uhr, Feld zwei, 19.15 Uhr. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11 bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

18.30: Blick hinter die Fassaden des Sammlungszentrums des Schweiz. Nationalmuseums. Mit Edgar Hiltebrand, ehem. Leiter Einlagerung/ Depotverwaltung. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Pubertät - Infoabend für Eltern. Das Psychologen-Team der Jugendberatung Contact vermittelt Infos zu Erziehung und Stressmanagement für alle Eltern im Bezirk, deren Kinder in die Pubertät kommen. Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich. Reformierte Kirche (Ulmensaal).

Bonstetten 09.30-10.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Schulund Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis 06.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): entlang des Bodensees von Romanshorn nach Münsterlingen. Leichte Wanderung. Marschzeit: ca. 3¾ Std. Auskunft/Anmeldung: Erna und Kurt Gantenbein 044 341 07 93. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

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20.15: Jazz am Donnerstag mit «Duo Claude Diallo & Linus Wyrsch». Bar offen ab 18.30 Uhr. Info www.lamarotte.ch, reservieren 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.30: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Aarau-Erlinsbach-Aarau. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof.

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Ottenbach 08.13: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Bus 213 und Zug nach Arth Goldau, Wanderung Goldau-Lauerz-Schwyz, Wanderzeit 3 Std. Auskunft/Anmeldung: Elisabeth Zingg, 044 761 25 42. Postautohaltestelle. (Treffpunkt)

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Bitte Angaben bis jeweils Dienstag, 12 Uhr per E-Mail senden an: agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Freitag, 10. April 2015

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Talentbühne der Musikschule 12. April, 18 Uhr, im Klosterkeller in Kappel

Der Musikverein Maschwanden ist personell und musikalisch gut aufgestellt. (Bild zvg.)

Ländler Wurlitzer als Spezialgäste Konzert des Musikvereins Maschwanden Der Musikverein Maschwanden führt am 18. April, zusammen mit den Ländler Wurlitzer in der Mehrzweckhalle das traditionelle Jahreskonzert durch. Ab 19 Uhr öffnet die Cüplibar die Türen, Konzertbeginn ist um 20.15 Uhr. Für das bevorstehende Jahreskonzert hat sich der Maschwander Musikverein etwas Besonderes einfallen las-

sen. Mit der Ländlerkapelle Ländler Wurlitzer dürfen sich die Gäste auf ein breit gefächertes Programm freuen, das von rassiger Brass-Musik, Filmmusik bis hin zu traditionellen volkstümlichen Kompositionen führen wird. Man darf gespannt sein, wie Brass Sound, kombiniert mit Ländlermusik, bei den Zuhörern Anklang findet.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft». Grafiker Hugo Kaspar, Original-Illustrationen seiner Kinderbücher in Aquarell-, Pastell- und Tuschtechnik. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Krajolo». Johann Kralewski, Maler und Bildhauer. Do/Fr 13-18, Sa 10-16 Uhr. Bis 30. April.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Paul Vladimir Wandeler - Druck, Zeichnung, Malerei. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18 Uhr. Bis 26. April.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte von Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann. Do/Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr u.n.V. Bis 19. April. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Die Saison ist eröffnet». Das grösste Blütenparadies der Schweiz: Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Wer Glück hat, räumt zudem mit wenigen Losen gleich die grosse Tombola ab. Die Festwirtschaft, Bar und Kaffeestube sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Anschliessend an das Konzert spielt die Ländlerkapelle zur Unterhaltung auf. Der Eintritt ist frei. Informationen unter http://www.mv-maschwanden.ch.

Sie mögen klassische Klaviermusik, sie haben Cello als ihr Instrument gewählt, weil sie die Wärme und die Tiefe dieser Töne lieben, sie entdecken den Hornklang schon in ihrer frühen Kindheit. Sie sind jung und modern, dynamisch und talentiert. Die Rede ist von Instrumentalschülerinnen und -schülern der Musikschule Knonauer Amt, die ein Instrument für sich entdeckt haben und ihr Hobby, die Musik, intensiv pflegen. Grosse Werke der Musikliteratur zu präsentieren, erfordert mehr als nur Talent. Ausdauer und Einsatz über viele Jahre hinweg, aber vor allem die Freude an der Musik sind erforderlich, um auf dem manchmal anstrengenden, dann wieder lohnenden Weg mit Geduld und Spass weiterzukommen. Am diesjährigen Konzert wird Nils Marty (8) seinen Waldhornklang präsentieren, Tendola Bhutia (10), Lino Arnold (10), Anja Püntener (15) und Lena Junker (19) zeigen ihr Können am Flügel, Cellowerke grosser Komponisten werden interpretiert von Aylin Breuer (18), Linda Messerli (18) und Nikola Ihn (19). Die Musikschule freut es besonders, dass für die anspruchsvollen Kla-

vierbegleitungen die versierte Pianistin Young-Ah Hauser aus Hedingen gewonnen werden konnte. Erwartet wird gerne ein zahlreiches und interessiertes Publikum – herzlich willkommen zu diesem speziellen Konzert in den ehrwürdigen Gewölben des Klosterkellers! Katrin Mettler und Renata Condrau, verantwortlich für Programm und Moderation

Tendola Bhutia zeigt ihr Können am Klavier. (Bild zvg.)

Eine satirische Lesung der etwas anderen Art Highlight in der Bibliothek Hausen Charles Lewinsky, der literarische Alleskönner, hat sich mit den erfahrenen Autoren Judith Stadlin und Michael van Orsouw zusammengetan: Wodurch die Komik der Texte auf der Bühne mindestens verdreifacht wird. Lesung am 15. April, um 19.30 Uhr, in der Bibliothek Hausen. Die drei Autoren zeigen eine Trio-Lesung, die viel verspricht und noch mehr hält. Gemeinsam präsentieren sie Texte aus Lewinskys Buch Schweizen. Einmal lesen sie zu dritt, einmal im Duo, einmal solo – auf jeden Fall kurzweilig, amüsant und bühnenwirksam. Die «24 Zukünfte» bieten bitterböse Utopien, politische Satiren, ironische Märchen und Kurzdramen und was in Lewinskys neuem Buch sonst noch aufscheint.

Restschweiz im Jahr 2072 unmittelbar bevor. Die Geschichten sprühen vor übermütigem Vergnügen daran, die gegenwärtige Entwicklung Helvetiens und seiner Politik in eine gnadenlose Konsequenz zu führen. Die Trio-Lesung ist formal frech, inhaltlich satirisch, manchmal böse Michael van Orsouw (links), Charles Lewinsky und Judith und auf jeden Fall Stadlin. (Bild zvg.) sehr unterhaltsam. So werden im Jahr 2064 die Besu- Ein Feuerwerk von Inhalten und cher des Freilichtmuseums Ballenberg Ideen. (pd.) 2 staunen, was für ein kurioses Land das früher einmal war; dagegen steht Mittwoch, 15. April, 19.30, Bibliothek Hausen, die Abspaltung der Urkantone von der Eintritt 10 Franken, Apéro, Reservierung erwünscht.

Dallas Buyers Club – ein preisgekrönter Film Kino Lux am 17. April in der Break Event-Hall in Affoltern Film von Jean-Marc Vallée, mit Matthew McConaughey, Jennifer Garner und Jared Leto, USA 2013, 117 Min., E/d. 3 Oscars 2014: bester Film, bester Darsteller, bester Nebendarsteller. 2 Golden Globe Awards 2014: bester Darsteller, bester Nebendarsteller. Dallas 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer Schlägerei im Spital landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv sei und nur noch ungefähr 30 Tage zu leben habe. Die Welt des Texaners bricht zusammen. Nachdem ihm das von seiner Ärztin verschriebene, einzige in den

USA legale Medikament AZT mehr schadet als nützt, sucht er nach Alternativen.

Ich habe nur ein Leben und es soll etwas bedeuten Ron wird in Mexiko fündig und beginnt, die in den USA nicht zugelassenen Medikamente im grossen Stil ins Land zu schmuggeln. Um sein Geschäft noch erfolgreicher zu machen, lässt er sich auf einen Deal mit dem homosexuellen Rayon (Jared Leto) ein: Gemeinsam gründen sie den «Dallas Buyers Club», durch dessen kostenpflichtige Mitgliedschaft man unbegrenzt Zugang zu den Präparaten bekommt. Mit dem Geschäft ihres Lebens entsteht nach und nach eine besondere Beziehung zwischen den beiden. Der Club wird in Windeseile bekannt. Mit dem Erfolg gerät die Organisation

aber schnell ins Visier der FDA (Food and Drug Administration).

Zivilcourage, Kampfgeist, Toleranz und Menschlichkeit Regisseur Jean-Marc Vallée ist es eindrucksvoll und ohne Pathos gelungen, Ron Woodroofs Kampf gegen die Behörden spannend und emotional mitreissend zu inszenieren. «Dallas Buyers Club» erzählt von Zivilcourage, Kampfgeist, Toleranz und Menschlichkeit – ein Film, der Mut macht!

Beeindruckende Kehrtwende Weil Ron Woodroof sein Todesurteil nicht einfach hinnehmen wollte, hat er sich selbst und vielen anderen Menschen helfen können. «Mich beeindruckt vor allem die Kehrtwende in Rons Leben», sagt Drehbuchautor Borten. «Ausgerechnet die Homosexuellen

und Aids-Kranken, für die Ron vorher nicht viel übrig hatte, erweisen sich als wichtige Freunde und Mitstreiter, während ihn sein früherer Freundeskreis fast vollständig im Stich lässt.»

Freitag, 17. April, 20.15 Uhr: «Dallas Buyers Club» Film von Jean-Marc Vallée, (USA 2013, 117 Minuten, E/d). Kinofoyer Lux, Break Event-Hall, Industriestrasse 19, Affoltern. Kasse und Break-Bar im Saal geöffnet ab 19.30 Uhr. Lageplan und Parkplätze unter www.kinolux.ch, Ka-

(pd.) anzeige

pitel «Aktuell».


26

Vermischtes

Freitag, 10. April 2015

Die Schweizer Meisterschaften als Ziel Der Wettswiler Radsportler Fabian Kiser mit überraschendem Saisonstart Im vergangenen Sommer hatte der Wettswiler Fabian Kiser sein Rad praktisch an den Nagel gehängt. Heute fährt er bereits wieder so gut wie zu seinen besten Zeiten – darauf will er aufbauen.

mentan zwei Mal pro Woche auf dem Spezialrad, welches eine besonders aerodynamische Position erlaubt. «Wenn das Wetter es in den nächsten Wochen zulässt, werde ich mein Pensum auf diesem Rad sicher weiter erhöhen, um mich optimal vorzubereiten». Ein Vorhaben, welches nicht ohne Risiko ist, da die Strecke der Schweizer Meisterschaften Ende Juni noch nicht bekannt ist. Doch in den vergangenen Jahren war der Zeitfahrkurs immer Flach und auf die kräftigen Radfahrer wie Kiser zugeschnitten. Ein coupierter Kurs würde seine Chancen dagegen schmälern.

................................................... von jan heldstab Fabian Kisers Gesichtsausdruck ist entspannt. Locker drehen seine Beine nach der Zieldurchfahrt des GP Aaretal im bernerischen Kiesen. Zufrieden ist der Fahrer des RMV Cham-Hagendorn nicht, klassierte sich der Amateur im Elite-Feld doch nur auf Platz 47 und auf dem 10. Platz seiner Amateur-Kategorie. «Mir fehlt es noch an der nötigen Spritzigkeit. Denn normalerweise sagen mir solche Rennen wie heute, in denen es schnelle und enge Richtungswechsel gibt, zu. Dafür, dass ich noch Formrückstand habe, sind meine Resultate aber schon ordentlich», so Kiser weiter.

Militär und Übertraining Doch angesichts der vergangenen zwei Jahre sind Fabian Kisers Leistungen schon beachtlich. Nach seiner letzten Saison in der Kategorie U-19, als er für die Schweizer Juniorennationalmannschaft aufgeboten wurde, absolvierte er seinen Militärdienst und wollte nach einem Jahr Pause wieder einsteigen. Doch dies klappte nicht wie gewünscht. «Nach dem Militär war ich übermotiviert und habe zu viel trainiert. Schon bei den ersten Rennen merkte ich, wie ich meine Leistung nicht richtig abrufen konnte. Der Arzt diagnostizierte bei mir ein Übertrainings-Syndrom und ich musste die

Derby im Jonentäli Fabian Kiser (Mitte) behauptet sich am GP Osterhas im vorderen Teil des Feldes. (Bild Thomas Kiser) ganze Saison abbrechen. Das war alles sehr frustrierend, deshalb habe ich eigentlich im letzten Sommer mit dem Radsport abgeschlossen», erzählt der 20-jährige Athlet und ergänzt: «Doch nach einigen Wochen ohne Rad merkte ich, wie sehr mir der Sport fehlt und da hab ich wieder angefangen locker und mit Freude zu trainieren. Auch weil mein jüngerer Bruder Valentin vom Bike auf die Strasse gewechselt hat und wir viele Ausfahrten gemeinsam machen konnten.»

Trainieren wie die Profis Das Wintertraining lief für den Wettswiler, der regelmässig in Cham mit dem Club-Trainer Lucas Schmid trainiert, ausgezeichnet: «Ich merke noch die Defizite der letzten Saison,

da ich mehrere Monate nicht mehr richtig trainiert habe.» Doch die Trainingsmethoden von Schmid, unter anderem das Trainieren via Wattmessgerät, wie es bei Weltklasseprofis normal ist, haben Kiser neu motiviert und effizienter trainieren lassen: «Obwohl ich mich noch überhaupt nicht in Topform fühle, kann ich mit den besten zwanzig im Feld sehr gut mithalten.»

tet. Berücksichtigt man bei den Rennen nur die Amateure, fuhr er sogar auf die Plätze vier, drei und zehn. «Klar, mit meinen jetzigen Resultaten bin ich zufrieden. Aber wenn ich sehe, dass ich mit besseren Sprints noch einige Plätze besser hätte klassiert sein können, wurmt es mich immer noch ein bisschen», meint Fabian Kiser.

Die Elite-Qualifikation im Fokus

Mit Risiko an die Schweizer Meisterschaften

So hat Kiser sein Ziel, die Elite-Qualifikation, schon zur Hälfte erreicht. Mit einem soliden 17. Platz bei der Aargauer Challenge Mitte März, einem 14. Platz beim GP de la Courtine im neuenburgischen Jura und einem 8. Platz beim GP Osterhas in Affoltern ist Kiser fulminant in die Saison gestar-

Kiser ist ehrgeizig. Und der kräftige Athlet weiss auch genau um seine Stärke: das Zeitfahren. «Die ZeitfahrSchweizer-Meisterschaft der unter 23Jährigen ist in diesem Jahr ganz klar mein Ziel», meint der RMV-Athlet selbstbewusst. Dafür trainiert er mo-

Der FC Hausen empfängt die zweite Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten. Zum Rückrundenbeginn gastiert morgen in Hausen das 3.-Liga-Team des FC Wettswil-Bonstetten. Vorgängig lädt der Verein die Verantwortlichen des heutigen Gastes zum Apéro ein. Die Hausemer bedanken sich dabei für das Gastrecht während der Umbauphase des Jonentäli, konnten doch die Heimspiele beider Aktivmannschaften auf dem Sportplatz Moos in Wettswil ausgetragen werden. Sportlich werden jedoch sicherlich keine Geschenke gemacht, ist doch das Heimteam auf der Jagd nach wichtigen Punkten. Das Spiel ist auf 19 Uhr angesetzt und der FC Hausen hofft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Toni Schneitter

Ein neuer Jugendtreff der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil

Pubertät – Thema von contact in Affoltern

Am Samstag, 11. April, eröffnet im Zentrum Kafimüli ein neuer Jugendtreff

Contact, die Jugendberatung des Bezirks Affoltern, lädt alle Eltern jugendlicher Kinder zu einem Informationsabend ein. Wer etwas erfahren will über das in Aufregung geratende Hirn der Pubertierenden, wer ein paar Tipps gebrauchen kann und sich zu einem Quantum Gelassenheit anregen lassen will, reserviert sich den Mittwoch, 15. April. Das PsychologenTeam von contact vermittelt Informationen, Erziehungstipps und Stressmanagement für alle interessierten Mütter und Väter im Bezirk Affoltern.

Die Betreuenden sind zudem Anlaufstelle und Beratende bei schwierigen Lebenssituationen. In unregelmässigen Abständen sollen zudem verschiede Projekte, Aktionen oder auch kulturelle Events wie Parties, Konzerte, Shows und weiteres veranstaltet werden können.

Ein Treffpunkt für alle Das Zentrum Kafimüli ist ein Treffpunkt in Stallikon – für Stalliker von Stallikern. Es ist Veranstaltungsort, an dem verschiedenste individuelle Veranstaltungen oder Kurse organisiert werden können, wie beispielsweise anzeige

Lutz Eichelkraut (links) von der Genossenschaft Zentrum Kafimüli begrüsst Ralph Baumgartner. (Bild Archiv)

In Stallikon ist ein Jugendtreff entstanden, der Freiräume für die Umsetzung vielfältiger Ideen aus der gesamten Breite der Bevölkerung bieten soll. Er wird am 11. April eröffnet und darf von 14 bis 22 Uhr besichtigt werden.

Vielfältiges Angebot

Das Ziel des Jugendtreffs ist es, ein attraktiver Begegnungsort zu sein, wo sich Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Öffnungszeiten, dem Alter entsprechend, begegnen können. Sie sollen einen Ort bekommen, an dem sie sich aufhalten, aber auch ihre Kreativität entdecken und ausleben kön-

Das Angebot bewegt sich im üblichen Rahmen: Es gibt die Möglichkeit zu Gesprächen und Gedankenaustausch, diverse Spiele wie Tischtennis, Billard, Töggelikasten, Dart, ein Dance-Floor, ein DJ-Pult und eine Leinwand sind vorhanden. Getränke und Snacks werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

nen. Dieser vom erfahrenen Jugendarbeiter Ralph Baumgartner betreute Treffpunkt soll einen ergänzenden Gegensatz zum bestehenden, gesellschaftlichen Konsumangebot bilden.

Tanz- und Spielnachmittage, Kurse, Mittagstisch für Senioren und mehr. Ein Cafébetrieb dient als spontaner Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien und Alleinstehende. Das Zentrum ist offen für Ideen aus der Bevölkerung. (pd.) Voraussichtliche Öffnungszeiten ab 11. April: Uprise Eleven: für 4.- und 5.-Klässler, Mittwoch 15 bis 18 Uhr.

Pubertät – Informationsabend für Eltern: Mittwoch,

Uprise Thirteen: 6. Klasse und 1. Oberstufe, Freitag

15. April, 19.30 bis 21 Uhr, im reformierten Kirchge-

von 18 bis 22 Uhr

meindehaus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Der Anlass

Uprise plus: ab zweiter Oberstufe, Samstag von 18

ist kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.

bis 23 Uhr.

Weitere Infos: www.contact-jugendberatung.ch.


Sport

Freitag, 10. April 2015

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Nach Mendrisio – einfach so? Der FC Wettswil-Bonstetten spielte unter der Woche auswärts in der Ferne – ein immenser Aufwand Vor 16 Tagen trat der Fussballclub Wettswil-Bonstetten auswärts im Sottoceneri gegen Mendrisio zum 1.-Liga-Spitzenkampf an. Das Mittwochabendspiel bedeutete nicht nur sportlich eine Herausforderung. ................................................... von kaspar köchli Im Schweizer Cup gastierte WettswilBonstetten am Samstag, 21. März, in der Westschweiz bei Yverdon. Der 4:3Erfolg bescherte den Ämtlern den Einzug in die attraktive Hauptrunde.

Mal im Westen, mal im Süden Nur vier Tage später reiste WB in die tiefe Südschweiz. Das Spiel gegen Mendrisio war auf den Mittwochabend angesetzt, dies hatte beträchtlichen Mehraufwand zur Folge. Alle 23 Beteiligten (17 Spieler plus Staff) mussten auf die Toleranz ihrer Arbeitgeber (oder Schule) hoffen und nachmittags frei nehmen. Besammlung war um halb zwei Uhr im Wettswiler Moos, Abfahrt eine Viertelstunde später.

Drei Stunden Carfahrt Unterschiedlich vertrieb sich das Team die Zeit im Bus. Von Musik berieselt,

Die beiden Teams begrüssten um 20 Uhr die zahlreichen Zuschauer. Die Gegentribüne präsentierte sich nur spärlich, jedoch heissblütig besetzt. (Bilder Kaspar Köchli) dösten viele vor sich hin – jemand, noch müde von der Morgenschicht, breitete gar seinen Schlafsack im Gang aus. Einige verinnerlichten Schullernstoff, andere vergnügten sich mit Spielen auf dem Laptop, arbeiteten oder schmökerten in irgendeiner Lektüre. Zudem nutzte Trainer Martin Dosch die Zeit, um sich mit einzelnen Spielern abzusprechen.

Nachtessen und Vorbereitung Plangemäss erreichte der Tross um 16.45 Uhr sein Ziel, das Stadio Comunale in Mendrisio. Zu Fuss ging es ins nahegelegene Grotto Cercera, wo schon die für WB gedeckten Tische warteten. Kurze Zeit später servierten flinke Kellner bereits dampfende Teller, das Menü bestand aus mundenden, bissfesten Penne. Um 18 Uhr, zwei Stunden vor Matchbeginn, erfolgte ein Footing. Spätestens ab jetzt kehrte bei allen absolute Konzentration ein. Der Match rückte näher, die Vorbereitung verlief nun nach bewährtem Schema.

Aufregendes Spitzenspiel

Die Rotschwarzen gewannen gegen ihren Verfolger Mendrisio 2:1.

Die Ämtler stiegen selbstbewusst in die Spitzenpartie und drückten dieser den Stempel auf. Vorerst wurde ein FCWB-Treffer wegen einer knappem Offside-Stellung nicht anerkannt, kurz darauf klappte es besser. Die folgerichtige WB-Führung währte eine Stunde, ehe die Platzherren sehenswert zum 1:1 ausglichen. Spannung und Aufregung führten in der Schlussviertelstunde Regie. Der Schiedsrichter taxierte einen Zweikampf im Wettswiler

Strafraum als «Tessiner Schwalbe» und eine «Fan»-Gruppe, die zuvor schon den Match gestört hatte, reagierte mit dem Zünden von Petarden. Noch gefährlicher wurden ihre törichten Aktionen, als WB mittels umstrittenem Elfmeter das 2:1 erzielte. Das Resultat hielt den unzähligen Nachspielminuten Stand, WB feierte einen über das gesamte Spiel gesehen verdienten Erfolg.

Jubeln, Duschen, Abreisen Den mitgereisten WB-Fans blieb genügend Zeit, gebührend auf den Sieg anzustossen. Nach dem Abchecken, ob wirklich alle an Bord seien, verliess der Car um 22.40 Uhr das Stadiongelände. Selbstredend, dass tolle Stimmung herrschte. Aufkommende Müdigkeit nahm jedoch irgendwann überhand. Und ausser dem noch gleichentags Matchbericht erstattenden Luca Studer musste sich auch niemand dagegen wehren. Aufgrund des wegen Sanierung gesperrten Gotthard-Tunnels – die alternative Route lautete «San Bernardino» – dauerte die Heimfahrt exakt eine halbe Stunde länger als die Hinfahrt.

Zurück, aber noch nicht zuhause Morgens um 2.10 Uhr kurvte der Car auf den Moos-Parkplatz. Endlich wieder daheim. Oder fast. Ab Wettswil machten sich alle noch mit ihren Privatautos auf den Heimweg – der längste betrug knapp 50 Kilometer. Eine happige Sache, einfach so unter der Woche. Schliesslich startete nur wenige Stunden später für die meisten wieder ein gewöhnlicher Arbeitstag. Und ausserdem stand bereits die Vorbereitung für das am Samstag anstehende Heimspiel, als Abschluss der «englischen Woche», vor der Tür. Fazit: Bei einem Erfolgserlebnis werden derartige Strapazen bestimmt lockerer weggesteckt.

Kein Spielabtausch möglich? Notabene spielte am gleichen Abend WBs Gruppengegner Ticino U21 auswärts in Dietikon. Da stellt sich dem Laien unweigerlich die Frage nach der Flexibilität des Fussballverbands. Jedenfalls hätten für die reisegeplagten Vereine die logischen Paarungen an diesem Mittwochabend gelautet: Mendrisio gegen Ticino U21 und Dietikon gegen Wettswil-Bonstetten.

Gute Nachricht vor dem nächstem Spiel gegen GCZ II Vor dem Spiel gegen den GC Nachwuchs hat FCWB-Trainer Martin Dosch seinen Vertrag um ein Jahr verlängert richt überbringen. Der langjährige Trainer Martin Dosch wird ein weiteres Jahr für das Fanionteam des FCWB verantwortlich sein. Mit ihm bleibt auch der gesamte Staff, einzig Gürok wird durch Antoniazzi ersetzt. Damit gelingt es den Ämtlern frühzeitig die Kontinuität in der guten Arbeit zu sichern und die nötige Ruhe für die kommenden Spiele zu erlangen.

FCWB-Erfolgstrainer Martin Dosch hat um ein weiteres Jahr verlängert. (kakö)

Am kommenden Samstag, um 16 Uhr trifft der FC WettswilBonstetten auf dem GC Campus in Niederhasli auf den nächsten Verfolger, den Nachwuchs der Grasshoppers. Dies nach der aufbauenden Nachricht, dass Trainer Martin Dosch für ein weiteres Jahr bei den Rot-Schwarzen unterschrieben hat. ................................................... von oliver hedinger Nach Ostern konnten Präsident Markus Fischer und Sportchef Stephan Zollinger den Spielern eine gute Nach-

Erholung nach «englischer Woche» Die intensive und erfolgreiche «englische Woche» hat den Akteuren des FC Wettswil-Bonstetten viel abverlangt. Entsprechend wichtig war die Erholungsphase über Ostern. Dagegen ist es aber auch wichtig, den Schwung der letzten Erfolge mitzunehmen, weshalb diese Woche wieder intensiv trainiert wurde. Constancio und Studer werden gegen GC aufgrund der Ampelkarten im letzten Spiel fehlen. Die Breite des Kaders erlaubt es Dosch, dennoch eine schlagkräftige Truppe aufzustellen.

GCZ II ist extrem torgefährlich Gegen den Nachwuchs des Traditionsvereins wird es wichtig sein, die torge-

fährlichen Stürmer nicht zum Abschluss kommen zu lassen. GC ist mit 41 Treffern deutlich das Topteam in Bezug auf die geschossenen Tore. Gerade der Start in die Rückrunde gelang hervorragend, konnte man doch in nur drei Spielen elf Tore erzielen. Zuletzt unterlag der Grasshoppers Club Zürich II dann aber auf heimischem Platz den Tessinern aus Mendrisio mit 1:2. anzeige

Man darf gespannt sein, wie sich die junge Truppe von Trainer Smiljanic gegen den Leader aus dem Säuliamt schlägt.

11.30 Uhr: Horgen – Jun. Ea; 12 Uhr: Kosova – Jun. Cb; Dietikon – Jun. Ed. 12.30 Uhr: Jun. Da – Wollishofen. 14 Uhr: Jun. Db – Affoltern a/A; Bülach – Jun. Ca (CCJL).

Weitere WB-Spiele:

19 Uhr: Hausen – FCWB 2.

Freitag, 20 Uhr: Wagen – Senioren 30+.

Sonntag 11 Uhr: Feusisberg-Schindellegi – FCWB 3.

Samstag, 10 Uhr: Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Dc;

13 Uhr: Jun. B2 – Engstringen.

Oetwil-Geroldswil – Jun. Dd; Horgen – Jun. Eb.

14 Uhr: Wädenswil – Jun. A (CCJL).

11 Uhr: Jun. Ec – YF Juventus; Jun. Ee – Knonau-

15 Uhr: Albisrieden – Jun. B1 (CCJL).

Mettmenstetten.

Montag 21 Uhr: Senioren 40+ – Greifensee.


Sport

Freitag, 10. April 2015

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Die Reuss als Arena für spannende Wettkämpfe Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere am 29. und 30. August in Ottenbach Neuer Präsident des FC Affoltern und Spieler bei den FCA-Veteranen: Ferruccio «Ferru» Gusmini. (Bild zvg.)

FCA hat neuen Präsidenten Ferruccio Gusmini wurde an der Generalversammlung des FC Affoltern zum Präsidenten gewählt. Am Montag, 30. März, fand im Clubhaus «Mooshüsli» die Generalversammlung des FC Affoltern statt. Die 61 anwesenden Mitglieder folgten der Empfehlung der Revisoren und verabschiedeten die Jahresrechnung einstimmig. In den Statuten wurden mehrere Artikel den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Nach kurzer Diskussion und einer kleinen Anpassung stimmte die Generalversammlung den Änderungen mit grosser Mehrheit zu. Drei Vorstandsmitglieder Harry Wettstein (Marketing), Volkmar Klutsch (Öffentlichkeitsarbeit) und Samuel Baumann (Präsidium) sind von ihren Ämtern zurückgetreten. Als neuer Präsident wurde Ferruccio Gusmini einstimmig und mit viel Applaus gewählt. Die Positionen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Aktivenobmann konnten nicht besetzt werden. Der Präsident bedankte sich auch in diesem Jahr bei den vielen ehrenamtlichen Supportern des Vereins, die durch ihren Einsatz und ihr Engagement dem Verein Leben einhauchen. Die nächste Generalversammlung findet voraussichtlich im März des kommenden Jahres statt. Samuel Baumann

Das OK der Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere, hinten von links: Martin Guthauser, Florian Lüthy, Pascal Räber. Vorne: Marco Baschnagel, Jessica Czerny, Michael Guthauser. (Bild Martin Mullis)

Ende August werden die Jungpontoniere auf der Reuss in Ottenbach den Schweizer Meister erküren. Das OK erwartet neben prominenten Gästen auch eine grosse Anzahl Zuschauende. Die Wettkämpfe mit den Weidlingen versprechen spannende Szenen auf dem Fluss. ................................................... von martin mullis Nicht zum ersten Mal wird eine Schweizer Meisterschaft auf der Reuss in Ottenbach ausgetragen. Bereits 2009 organisierten die Ottenbacher

Pontoniere die Austragung der Schweizer Meisterschaft. Der Pontoniersport wird in der Schweiz auf den Flüssen Aare, Limmat, Linth, Reuss, Rhein und Rhone, durch insgesamt 41 Vereine, ausgeübt. Der Sport auf den fliessenden Gewässern hat seinen Ursprung beim Militär und wird heute von Sportlern beider Geschlechter betrieben. Das Fahren mit den Weidlingen verlangt viel Kraft, Kondition und die Fähigkeit die Strömung des Flusses zu lesen und möglichst gut einzuschätzen. Am 29. und 30. August werden an beiden Tagen über 1000 Gäste erwartet. Eingeladen sind neben dem Sport-

minister des Kantons Zürich, Regierungsrat Mario Fehr, auch sämtliche Kantons- und Grossräte aus den Kantonen Zürich und Aargau. Eine ganze Reihe hochrangiger Armeeoffiziere sind ebenfalls auf der Liste der Ehrengäste zu finden.

Das Element Wasser spielt die Hauptrolle An den Wettkämpfen im August 2015 werden in je drei Kategorien die besten Jungpontoniere aus der Schweiz, sowie die Festsieger der aktiven Männer und Frauen ermittelt. Dass das Pontonierfahren ein Sport ist, welcher in der Natur stattfindet und das Ele-

ment Wasser die Hauptrolle spielt, zeigt sich eindrücklich in der Tatsache, dass an den Kampftagen der Wasserstand der Reuss mitspielen muss. Falls die Wassermenge, nach heftigen Regenfällen über 350 Kubikmeter pro Sekunde steigen würde, müsste der Wettbewerb aus Sicherheitsgründen verschoben werden. Der nationale Wettbewerb der Jungfahrer findet an einem der schönsten Plätze im Säuliamt statt und wird für die Gäste aus der ganzen Schweiz sowie für die Bevölkerung von Ottenbach und Umgebung nicht nur ein ganz besonderer sportlicher Anlass, sondern auch ein Dorffest sein.

Schneeschimmel auf dem Golfplatz Säuliämtler an Ab morgen, 10 Uhr, kann in Affoltern wieder Golf gespielt werden OL-Ostern im Elsass Wer im Frühling die Golfanlagen betrachtet, mag schockiert sein über den Zustand. Die Unebenheiten des Rasens und insbesondere des Greens kommen durch die Feuchtigkeit und den Bodenfrost. Die hellgrauen Flecken mit den roten Rändern, mehrheitlich auf den Greens anzutreffen, nennt man Schneeschimmel. Er wird von einem Pilz namens Gerlachia nivalis verursacht. Er entwickelt sich bei Temperaturen zwischen null und zehn Grad Celsius optimal. Die Krankheit ist aber keinesfalls auf die Wintermonate beschränkt, sondern kann bei feucht-kühler Witterung mit stärkeren Temperaturschwankungen auch ganzjährlich auftreten. Erst bei Temperaturen von über 20 Grad Celsius breitet der Schneeschimmel sich nicht weiter auf dem Rasen aus. Wenn die roten Ränder braun werden ist der Pilz nicht mehr aktiv und die Flecken werden innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder grasgrün.

Die Golfanlage ist bereits in gutem Zustand Jahrelange Erfahrung und Teamwork machen es möglich, die Golfanlagen in so kurzer Zeit wieder spielbereit zu pflegen. Deshalb sind die Golfanlagen in Affoltern ab morgen Samstag, ab 10 Uhr, wieder geöffnet. Wie in der Ver-

Rund 20 Mitglieder der OLG Säuliamt nahmen über Ostern an Orientierungsläufen im Elsass teil und trotzten den nicht idealen Wetterbedingungen. Zuerst Regen, dann Kälte und Wind sorgten für teilweise widerliche Verhältnisse.

Die Golfanlagen sind auch ohne Frühligsblüten ein schöner Fleck im Bezirkshauptort. (Bild zvg.) gangenheit dürfen alle Golf spielen auch wenn es zum ersten Mal oder nur zum Ausprobieren ist. Die Golfanlage ist bereits in einem super Zustand. Natürlich war auch viel Arbeit involviert. Nach einer Winterpause müssen der Rasen und im Speziellen die Greens wieder geglättet werden. Dies erreicht man durch mehrmaliges Bürsten und Walzen und das immer in verschiedenen Richtungen. Wenn dies erreicht ist, kann der erste Rasenschnitt erfolgen. In einem Zeitraum von etwa zehn Tagen wird dann

vier bis fünf Mal gemäht und die Schnitthöhe jedes Mal ein wenig gesenkt, bis die gewünschte Rasenhöhe erreicht ist. In Affoltern sind die Greens 5,5 Milimeter hoch geschnitten und die Spielbahnen 22 Milimeter. Bei den übrigen Flächen ist der Rasen 60 Milimeter hoch. Cathy und Emilio Biasio freuen sich auch in dieser Saison auf viele Besucherinnen und Besucher und hoffen, dass sich bald ein Nachfolger findet, welcher diese schöne Golfanlage weiter betreiben will. (pd.)

Das OL-Wochenende startete am Karfreitag mit einem Prolog im elsässischen Städtchen Altkirch. Die verwinkelten Gassen und engen Durchgänge erforderten genaues Kartenlesen während des ganzen Laufes. Die beiden folgenden OL im Wald bei Eglingen von Ostersamstag und -sonntag waren dann von widerlichen Umständen begleitet. Am Samstag verwandelte starker Dauerregen das Gelände in einen tiefen Morast. Am Sonntag machten dann Temperaturen um null Grad und starker Wind ein wegen technischen Problemen unerwartet langes Warten am Start sehr unangenehm. Erst am Ostermontag konnten sich die Läufer im Wald bei Altkirch über wohl kühles aber schönes Wettkampfwetter freuen. Bei internationaler Beteiligung von rund 2000 Läufern konnten einige Säuliämtler Top-Ten-Ränge erzielen. Am erfolgreichsten waren die beiden Gebrüder Eugster aus Mettmenstetten. Jon belegte in der schwierigen Kategorie Herren 20A nach einer Laufzeit von fast 3 ½ Stunden mit einem Rück-

stand von lediglich drei Sekunden nach Spurtentscheidung den 2. Rang und sein jüngerer Bruder wurde in der gleichen Kategorie Vierter. Ebenfalls 2. und 4. wurden bei den Damen 65 Lucia Hasler aus Bonstetten respektive Yvette Zaugg aus Aeugst. Aber auch Roman (8. bei Herren 21B) und sein Vater Umberto Veronesi aus Zwillikon (4. bei Veteranen, Herren A kurz) klassierten sich in ihren Kategorien unter den ersten Zehn. Martin Kehrer anzeige


Unsere Fahrten 2015 Europa-Park Rust 2015: Dienstag, 14. April, Donnerstag, 23. April, und Samstag, 25. April inkl. Eintritt Fr. 86.– Carfahrt Blumeninsel Mainau 2015: Donnerstag, 7. Mai und Donnerstag, 20. August inkl. Eintritt Fr. 55.– Carfahrt Wochenmarkt Luino 2015: Mittwochs, 13. Mai/10. Juni/9. September/21. Oktober Carfahrt Fr. 45.– Roter Hahn in Hannover 2015: Sonntag, 7. bis Mittwoch, 10. Juni inkl. Hotel HP Fr. 490.– Carfahrt

Happy Water Day!

Veranstaltungen

Am Samstag, 18. April, findet im Hallenbad Ottenbach von 9 bis 12 Uhr ein Charity-Anlass zugunsten der Kinderkrebshilfe statt. Schnapp dir deine Eltern und komm zu uns in Hallenbad und geniesse eine Stunde Gratis-Wasserplausch! Die Schwimmschule Wellebrecher stellt dir das Wasser, Spielzeug und einen feinen Znüni bereit. Anmeldung (begrenzt!) unter: office.wellebrecher@gmail.com Wir bestätigen dir die Anmeldung und teilen dir die Zeit mit. Komm auch und geniesse den Wasserplausch . . . !

Konzert Helene Fischer 2015: Dienstag, 23. Juni Helene-Fischer-Konzert in Basel nur Carfahrt Fr. 50.– Basel Tattoo 2015: Samstag, 18. und 25. Juli Frühvorstellung 17.30 Uhr Carfahrt inkl. Ticket Nur Carfahrt

Fr. 139.– Fr. 50.–

Kurzurlaubreisen 2015: Donnerstag, 15. bis Sonntag, 18. Oktober 4 Tage Kärnten ab Fr. 590.– Einsteigeort bei der Oil Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop. Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Website: www.strickler-reisen.ch oder Telefon 041 756 07 66 Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Extra

Freitag, 10. April 2015

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menschen im säuliamt

«Ich wollte schon immer etwas bewegen und Menschen unterstützen» Bettina Berger lebt seit 15 Jahren im Bezirk Affoltern und arbeitet ebenso lange in der Stiftung RgZ in Sellenbüren, inzwischen als Ressortleiterin des Bereichs Wohnen. Für ihr Hobby, die Leitung der Damenstatisterie, verbringt sie viel Zeit im Opernhaus Zürich. ................................................... mit bettina berger sprach marianne voss Wovon soll sie zuerst berichten? Von ihrem spannenden Beruf, der ihr voll und ganz entspricht? Oder von ihrem Hobby, für das sie sich mit grosser Begeisterung einsetzt? Sie beginnt beim Beruf, respektive bei ihrem Lebenslauf. «Ich stamme aus dem schönen Frankenland, bin wegen der Liebe in die Schweiz gekommen und nun so quasi im Säuliamt hängengeblieben.» Sie fühle sich heute aber nicht mehr als Nürnbergerin. Ihre Heimat sei hier. «Hier sind die Menschen, die ich gerne habe, und die mich gerne haben. Hier bin ich zuhause.» Früher, in Deutschland, war sie als Kindergärtnerin tätig gewesen. Als sie mit ihrem damaligen Partner nach Birmensdorf zog, kam sie auf den Hund. Sie lacht. «Bei den Spaziergängen mit meinem Hund lernte ich viele nette Leute kennen. So auch eine Frau, die im Wohnheim arbeitete und vom guten Arbeitsklima schwärmte.» Bettina Berger bewarb sich als Aushilfe. Das war vor 15 Jahren. Inzwischen wohnt sie in Aeugst und ist Ressortleiterin des Bereichs Wohnen der Stiftung RgZ und im Wohnheim Loomatt in Stallikon verantwortlich für die 35 Klienten und 48 Mitarbeitenden. Natürlich habe sie für diese Aufgabe noch verschiedene Zusatzausbildungen und Kurse absolviert. In der Stiftung RgZ (ursprünglich Regionalgruppe Zürich der Schweizerischen Vereinigung cerebral Gelähmter) sind Institutionen wie Heilpädagogische Schulen, die Werkstätte Rauti oder eben das Wohnheim Loomatt zusammengeschlossen. In der Loomatt finden erwachsene Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder mehrfachen Behinderung ein Zuhause.

Für alles zuständig «Ich komme von der Basis und packe hier überall mit an. Heute Morgen bin ich zum Beispiel um sechs Uhr gekommen, habe eine halbe Stunde meine Mails bearbeitet und bin danach in eine der Wohngruppen gegangen. Ich habe einem Bewohner mit schwerer Beeinträchtigung geholfen aufzustehen, ihn gewaschen und mit der Gruppe gefrühstückt. Um acht Uhr fahren dann die meisten mit dem Bus in unsere Werkstätte Rauti in Zürich.» Im folgenden Gespräch geht es um die Problematik der Beurteilung, was gesund und was krank ist. Oder was es braucht zum Glücklichsein, und wer diese Massstäbe festlegt. «Ich bin überaus zufrieden mit meinem Job», betont sie. Die Arbeitskultur entspreche ihr sehr. «Ich wollte schon immer etwas bewegen, Menschen unterstützen und fördern.» Was aber wichtig sei: «Die Hilfs- und Mitleidschiene passt hier nicht.» Bettina Berger ist auch im Gewerbeverein Stallikon und vertritt dort die Stiftung. Sie schätzt den Kontakt zum Dorf und erlebt viel Toleranz und Offenheit in der Gemeinde sowie im Quartier. Am 6. Juni findet das Loomattfest statt, wo jeweils viele andere Institutionen und Gruppen mitmachen, und die Heimtüren weit offen stehen. Die Welt kommt nicht nur dann, sondern jeden Mittag ins Haus, wenn rund 50 Kinder zum Mittagstisch ins Wohnheim strömen. «Da ist was los. Das ist gelebte Integration. Die Kinder pflegen einen ganz normalen Umgang mit Menschen mit Behinderung.»

Die Statistin Nun aber zu ihrem ungewöhnlichen Hobby: «Ich liebte schon immer die Musik und das Theater.» In Zürich hatte sie die Gelegenheit, zusammen mit dem Regisseur Daniel Schmid die Oper Linda de Chamounix zu gestalten und aufzuführen. «Das war für mich das Eintrittsbillet ins Zürcher Opernhaus.» Sie lernte den Statistenverein kennen – eine wohl weltweit einmalige Institution – und engagiert sich seit einigen Jahren dort im Vorstand (www.statistenverein.ch). «Ich

wetter

Bettina Berger an ihrem Arbeitsort im Wohnheim Loomatt in Stallikon. (Bild Marianne Voss) bin für die Damenstatisterie zuständig. Das heisst, ich suche aus den Mitgliedern geeignete Frauen für die zu besetzenden Statistenrollen.» Sie begleitet auch die Proben und klärt die Bedürfnisse der Regie ab. Und sie springt selber ein, wenn jemand aus-

fällt. «Ich war schon ziemlich alles. Kürzlich musste ich ganz plötzlich die Rolle des Einhorns in der Oper Norma übernehmen.» Sie liebt dieses abwechslungsreiche Hobby. Es sei ein optimaler Ausgleich, eine wunderbare Ergänzung zu ihrer beruflichen Her-

ausforderung. – Ein anderer Ausgleich ist für sie, Zeit zusammen mit ihrem Partner zu haben und an einem schönen Sonntag ein Ausfährtli zu unternehmen. «Am liebsten fahren wir ins Muotathal und essen auf dem Pragelpass eine Meringue.»

zwischen-ruf

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6° 20°

7° 20°

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

10° 18°

9° 20°

11° 22°

bauernregel «An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, da säe Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.»

11° 22°

12° 21°

Auch für Fritz ein Schlüsselerlebnis 1. Abend vor Ferienbeginn: Auf dem Weg zu meinem Auto, das in einer Tiefgarage steht – zehn Minuten von der Wohnung entfernt – hab ich gemerkt: Autoschlüssel vergessen. 2. Zurück in die Wohnung und den Autoschlüssel geholt. 3. Wieder zur Garage gelaufen im strömendem Regen durch den Park. 4. Hole das Auto, fahre zur Wohnung, aber oh, jetzt fehlt der Wohnungsschlüssel. Hoffe, dass ich ihn in der Wohnung vergessen habe. 5. Ich klingle. Sybille, meine Frau, öffnet die Tür. «Ist mein Schlüssel da?» «Nein.» 6. Ich finde ihn nicht. Panik. «Wir können morgen nicht in die Ferien fahren, denn angenommen, ich habe den Schlüsselbund vor der Haustür verloren, kann man durch Probieren am Briefkasten herausfinden, zu welcher Wohnung er gehört.» 7. Inzwischen ist es dunkel geworden. Es regnet. Mit Taschenlampe suche ich den Weg ab durch den Park zur Garage und wieder zurück. Ich se-

he gar nichts mehr. 8. Anruf bei Sybille: «Ich hab den Schlüsselbund nicht gefunden. Unser Urlaub fällt aus.» Sie antwortet: «Nicht jammern. Das Problem lösen.» 9. Es ist Samstag, aber der Baumarkt hat zum Glück bis 20 Uhr geöffnet. Ich will ein neues Schloss kaufen. Da ich aber nicht weiss, wie lange der Zylinder ist, nehme ich verschiedene. 10. 19.30 Uhr Ausbau des alten und Einbau des neuen Schlosses. 11. In der Nacht kaum geschlafen. Sobald es hell wird, stehe ich auf und suche nochmals den Weg zur Garage ab. Vergebens. Auf dem Rückweg durch den Park sehe ich einen Zettel an einem Baum: «Schlüsselbund an der Tankstelle abgegeben.» 12. Ich geh hin. Es ist meiner. 13. Zu Hause Ausbau des neuen Schlosses und Wiedereinbau des alten, weil ich dazu mehrere Schlüssel besitze. 14. Verfasse Dankesbrief. Auf dem Weg in die Ferien befestige ich ihn an jenem Baum. Ute Ruf

Im Spital Affoltern geboren

Luana Alessia, 30. März.

Leo, 31. März.

Ben, 1. April. (Bilder Irene Magnin)


MARCO ZAPPA TRIO Donnerstag, 23. April, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Muttertagsfahrt inkl. Mittagessen Sonntag, 10. Mai 2015 10.00 Uhr

Fr. 77.–

Grindelwald Dienstag, 19. Mai 2015 9.30 Uhr

Fr. 38.–

Stein am Rhein Freitag, 5. Juni 2015 10.00 Uhr

Fr. 38.–

Furka-Dampfbahn Fr. 115.– inkl. Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 9. Juli 2015

Ferienreisen Chiemsee DZ/HP Fr. 720.– 29. April bis 3. Mai 2015 Serfaus DZ/HP Fr. 610.– 30. Juni bis 3. Juli 2015 Kärnten DZ/HP Fr. 780.– 24. bis 28. August 2015 Seefeld DZ/HP Fr. 880.– 21. bis 26. September 2015 Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

www.aemtler-car.ch

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028 2015  

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