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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 027 I 173. Jahrgang I Freitag, 5. April 2019

Bortoluzzi unterstützt

Fahrer der Räuber

Die kantonale SVP wählte den Affoltemer alt Nationalrat zu ihrem Vizepräsidenten. > Seite 3

Bezirksgericht Affoltern: Sieben Monate auf Bewährung für einen 26-Jährigen. > Seite 6

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«Dancing Classrooms» Im pädagogischen Tanzprojekt werden Mädchen zu Ladies und Buben zu Gentlemen. > Seite 10

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Zwei neue im Vorstand Sunechind-CD -

Die TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt lud zur 59. Mitgliederversammlung nach Hausen. > Seite 11

Das stationäre Angebot auf die Altersmedizin fokussieren Das Spital Affoltern hat seine künftigen Schwerpunkte kommuniziert Den ambulanten Bereich zielgerichtet ausbauen und im stationären auf die heute schon erfolgreiche Akutgeriatrie, Palliative Care und Gerontopsychiatrie fokussieren – so plant das Spital Affoltern seine Zukunft. Neu ist auch ein Dialysezentrum vorgesehen. ................................................... von thomas stöckli Gestern Donnerstagmorgen hat das Spital Affoltern seine künftigen Schwerpunkte kommuniziert. Das Interesse an der Medienkonferenz war gross, Tageszeitungen, Radio und Fernsehen waren der Einladung gefolgt. «Wir sprechen noch nicht über irgendwelche Investitionen», stellte Stefan Gyseler, Präsident der Spital-Betriebskommission (BK) gleich zu Beginn klar. Erst gehe es um die Abstimmungen vom 19. Mai, dann um die Vergabe der Leistungsaufträge durch den Regierungsrat im August 2021. Ein Neubau könne erst danach zum Thema werden. Klar ist: das stationäre Leistungsspektrum soll abgespeckt werden. Das betrifft etwa die orthopädische Chirur-

Ottenbach: Neues Dorfzentrum

Von links: Matthias Winistörfer, Direktor Zuger Kantonsspital, Michael Buik, Direktor Spital Affoltern, BK-Präsident Stefan Gyseler, Heinz Spälti, Leiter Strategiegruppe, und Andreas Zollinger, Direktor Stadtspitäler Waid und Triemli. (Bild Thomas Stöckli) gie, wozu der künstliche Gelenkersatz gehört. Dieser Bereich soll nicht mehr stationär angeboten werden, sondern nur noch ambulant oder in Form von Sprechstunden, in Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Waid und Triemli sowie dem Zuger Kantonsspital. Die Geburtsabteilung gehört erfahrungsgemäss zu den Bereichen, die der Bevölkerung am wichtigsten sind. Die 282 Geburten von 2017 seien allerdings viel zu wenig, um kostendeckend arbeiten zu können, stellte Heinz Spälti, Leiter der Spital-Strategiegruppe, klar. Der Bereich Geburtshilfe soll sich deshalb künftig auf ein Geburtshaus (ohne Kaiserschnitte und Risikogeburten) beschränken. Beibehalten will die BK – neben den Schwerpunkten Altersmedizin und Psychiatrie – ein Basispaket an Innerer Medizin und Allgemeiner Chirurgie. Dies wird vorausgesetzt für ei-

ne Notfall-Station und somit auch für ein Spital. Bleiben sollen auch Urologie und Gynäkologie. Insgesamt wird das stationäre Angebot so von heute rund 100 auf 80 Betten reduziert. Daneben soll in Zusammenarbeit mit den Partnern das ambulante Leistungsspektrum massiv ausgebaut werden – in der berechtigten Hoffnung, dass die momentan nirgends kostendeckenden Vergütungen angepasst werden. Dazu gehören eine Gemeinschaftspraxis als integriertes ambulantes Angebot, eine neue Dialysestation (Blutwäsche) und ein Magnetresonanztomograf (MRI), beides gemeinsam betrieben vom Stadtspital und dem Zuger Kantonsspital, sowie ein Ausbau der Endoskopie zu einem eigentlichen Zentrum. Als weitere Ergänzungen sind ambulante Angebote in den Bereichen Lungenkrankheiten, Neurologie, Handchirurgie und ein Gefäss-

zentrum vorgesehen. Der Bereich Rheumatologie soll in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Facharzt abgedeckt werden, für Sprechstunden in den Bereichen Dermatologie und Infektionskrankheiten kommen externe Ärzte nach Affoltern. «Die Idee ist nicht, dass die Stadtzürcher für eine ambulante Behandlung nach Affoltern kommen. Das wäre illusorisch», so Gyseler. Vielmehr gehe es um die 6500 Ämtler (Stand 2018) pro Jahr, die sich im Triemli ambulant behandeln lassen. Mittelfristig müsse sich auch nicht das ganze Angebot auf den Standort Spital beschränken. So könnte etwa für die Dialysestation und die Gemeinschaftspraxis mit Triage-Rolle fürs ambulante Angebot ein Standort in Zentrumsnähe sinnvoller sein. ................................................... > Mitteilung der BK auf Seite 5

Spektakuläre Bergungsübung

In Ottenbach wird seit vielen Jahren über die Neugestaltung des Dorfkerns diskutiert. Nun befinden die Stimmberechtigten in Ottenbach an der Gemeindeversammlung vom 11. April über einen Projektierungskredit von 145 000 Franken für ein Konzept für die Neugestaltung. Vorgesehen sind unter anderem eine überspannte Begegnungs- und Freizone mit Wasserfläche und eine neue Gartenwirtschaft. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Stand der Dinge beim Seewadel Die Pläne zum Ersatzneubau Haus zum Seewadel wecken bei der Bevölkerung reges Interesse. Anfang Woche waren die Pläne für den Neubau ausgestellt, und Projektverantwortliche informierten über den Stand der Dinge. Der Fahrplan sieht vor, Ende Juli das Bauprojekt abzuschliessen. Die Urnenabstimmung ist für Februar 2020 vorgesehen. Die Eröffnung soll im Herbst 2022 erfolgen. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Evakuierung aus der Seilbahnkabine - das braucht Mut, auch wenn es nur eine Übung ist. (Bild Stefan Schneiter) Und plötzlich steht die Seilbahnkabine still. Was nun? Bergungsaktion einleiten, heisst die Antwort. Dieses Szenario, das zu erleben sich kein Benutzer der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg je wünscht, muss die LAF jedes

Jahr durchspielen, um für einen Ernstfall gerüstet zu sein. Sie tut das mit einer Schulklasse aus Adliswil. Diese Woche erlebten die Schülerinnen und Schüler so eine spektakuläre Bergungsübung. Am Rettungsseil liessen

sie sich durch die Bodenluke der Seilbahngondel rund 25 Meter tief abseilen. Cool fandens die meisten, hatten aber auch etwas Angst. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Berührend war das Konzert der Sunechind in Bonstetten. Getauft wurde ihre neue CD. > Seite 12

Von 20 % auf 80 % erneuerbare Energie Das Säuliamt schreitet auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft voran. Gegenwärtig werden rund 20 Prozent des Bedarfs an Wärme und Strom mit selbst produzierter erneuerbarer Energie abgedeckt. Dies ist mehr als das Doppelte des Schweizer Durchschnitts. Zu verdanken ist diese positive Entwicklung der Tatsache, dass die 14 Gemeinden 2010 das Schwerpunktprogramm «Energieregion Knonauer Amt» installierten und damit die Grundlagen für eine nachhaltige Energiezukunft legten. Damit wurde auch möglich, dass seither der Energiegesamtverbrauch stabil geblieben ist, obwohl die Bevölkerung um über 13 Prozent zugenommen hat. Energiesparprojekte und Gebäudesanierungen trugen wesentlich dazu bei. Profitiert hat davon auch das ansässige Gewerbe. Ziel ist es laut der Standortförderung Knonauer Amt nun, bis ins Jahr 2050 den Anteil der Erneuerbaren auf mindestens 80 Prozent anzuheben. ................................................... > Bericht auf Seite 10 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Urs Moritz Wildhaber, geb. 6. April 1947, von Flums-Dorf SG, gest. 2. Dezember 2018, wohnhaft gewesen Zürcherstrasse 24, 8908 Hedingen Datum der Konkurseröffnung: 10. Januar 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 6. Mai 2019

Einstellung des Konkurses Über Ismail Memedi, geb. 13. September 1978, Staatsangehörigkeit: Mazedonien, Am Isenbach 3, 8906 Bonstetten, als Inhaber des Einzelunternehmens I + M Isolierungen, Memedi, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. September 2018 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 29. März 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. April 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 5. April 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. April 2019 Affoltern am Albis, 2. April 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Ostern Gründonnerstag, 18. April 2019, 7.00 bis 13.00 Uhr Karfreitag, 19. April 2019, geschlossen Ostermontag, 22. April 2019, geschlossen Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70 Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Ostertage. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Räumung Veloabstellplätze Am Montag, 8. April 2019, ab 4.00 Uhr werden die öffentlichen FahrradAbstellplätze Bahnhof, Zürcher Kantonalbank und Restaurant Löwen geräumt. Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Fahrräder auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. Rot gekennzeichnete Fahrräder (z.B. Bändeli) werden stehen gelassen! Alle anderen stehengebliebenen Fahrräder werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt. Es entstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Affoltern am Albis. Kontaktstelle bei Fragen: Hochbau und Umwelt Tel. 044 762 56 41 Anfragen zu vermissten Fahrrädern sind mit Angaben über Art, Farbe, Rahmennummer usw. schriftlich via umwelt@stadtaffoltern.ch zu stellen. 5. April 2019 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mami

Norma Lattmann 3. Juli 1930 – 26. März 2019

Die Trauerfamilie Die Beisetzung findet im Familienkreis statt. Traueradresse: Karin Ott, Brünigstrasse 21, 6005 Luzern

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Beatrix Denzler erfahren durften.

Wahlen Reformierte Kirchensynode

Die Trauerfamilie

April 2019

Einladung zum Podiumsgespräch Montag, 15. April 2019, 19.30 Uhr Reformierte Kirche Affoltern am Albis Moderation: Hans Gebhard / Martin Billeter Am 19. Mai 2019 finden die Erneuerungswahlen der Mitglieder der Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2019 – 2023 statt. Im Rahmen des Podiumsgesprächs besteht Gelegenheit, die Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlkreises Bezirk Affoltern kennenzulernen.

Traurig, mit schönen Erinnerungen, durfte sie nach langer Leidenszeit ihren letzten Weg antreten.

Irmgard Isler-Hüsler 10. Oktober 1935 – 31. März 2019

In stiller Trauer: Elisabeth Stauffer Walter Isler Ursula Isler-Teuscher Freunde und Bekannte

Bezirkskirchenpflege Affoltern

Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Traueradresse: Walter Isler, Postfach 55, 3052 Zollikofen

Dauernde Verkehrsanordnung Hausen am Albis, Jakob-Zürrerstrasse Verkehrsanordnung: Auf Antrag der Gemeinde Hausen am Albis hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Jakob-Zürrerstrasse. Markierung von fünf Längsparkfeldern. Vier Parkfelder Höhe Liegenschaften Nr. 15/17 und ein Längsparkfeld gegenüber Liegenschaft Nr. 19. Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 3. April 2019

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

WIR DANKEN HERZLICH Für die grosse und liebevolle Anteilnahme, welche wir beim Abschied von unserer geliebten

Emilie (Mily) Imhof-Rohner erfahren durften. Danke für die vielen persönlichen Briefe und Karten, die gesprochenen Worte und Umarmungen, welche uns tief berührt haben. Herzlichen Dank für die schönen Blumen und die Spenden an karitative Institutionen. Einen besonderen Dank richten wir an: Pfarrerin Yvonne Schönholzer für die sehr persönlichen und einfühlsamen Abschiedsworte den Gesangsverein Rifferswil, Andreas Fischer, Köbi Geissbühler, Patrizia Oberle und Rägle Brawand für die ergreifende, musikalische Umrahmung der Trauerfeier Dr. med. F. Kuhn für die überaus liebevolle, hausärztliche Betreuung dem Personal Senevita WB2, Heidi Roth vom Betreuungsdienst und der Spitex Knonauer Amt für die fürsorgliche Pflege Wir danken Verwandten, Nachbarn, Freunden und allen, die der lieben Verstorbenen Gutes getan und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Rifferswil, im April 2019

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Kantonale SVP: Toni Bortoluzzi ist Vizepräsident Neun Sitze hat die SVP an den Kantonsratswahlen eingebüsst. Als Folge des schlechten Abschneidens wurde nun die kantonale Parteileitung samt Sekretariat ausgetauscht. Als PräsiToni Bortoluzzi. dent hat der erst (Archivbild) 31-jährige Patrick Walder übernommen. Ihm zur Seite stehen drei erfahrenere Persönlichkeiten als Vizepräsidenten, unter ihnen auch alt Nationalrat Toni Bortoluzzi. Am Dienstagabend gewählt, hat sich die Parteileitung am Mittwochmorgen bereits zur ersten Sitzung getroffen. Er sei vor drei, vier Tagen angefragt worden, verrät Bortoluzzi auf Anfrage des «Anzeigers». Mit seiner Erfahrung aus zahlreichen Wahlkämpfen – mit Anfeindungen und Lobhudeleien – wird er den jungen Präsidenten bis zu den eidgenössischen Wahlen unterstützen. Das Ziel: die Organisation der Kantonalpartei auf Vordermann bringen. «Es besteht noch keine Strategie, kein Konzept für die Herbstwahlen», rügt der neue Vizepräsident. An den nationalen Wahlen will die SVP ihre Sitze halten. Dabei ist sich der Affoltemer durchaus bewusst, dass ein halbes Jahr knapp ist, um eine Trendwende herbeizuführen. Ihre Botschaft gegen die «grüne Welle» habe seine Partei nie anbringen können: «Das Klima hat sich schon immer verändert», betont er. «Die Frage ist: Ist das menschgemacht?» Das sei weder bewiesen, noch glaubwürdig. «Wir glauben nicht an die menschgemachte Klimaveränderung», stellt Bortoluzzi denn auch klar, das schliesse aber nicht aus, dass man sich umweltbewusst verhalte. (tst.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 5. April 2019

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Ein wichtiger Schritt zum neuen Dorfzentrum in Ottenbach Die Gemeindeversammlung befindet über einen Projektierungskredit von 145 000 Franken Auf dem Weg zu einem neuen Dorfzentrum befinden die Stimmberechtigten in Ottenbach an der Gemeindeversammlung vom 11. April über einen Projektierungskredit von 145 000 Franken. Bei einem Ja folgt im ersten Quartal 2020 die Urnenabstimmung. ................................................... von werner schneiter In Ottenbach wird seit vielen Jahren über eine Dorfkerngestaltung diskutiert. Vor gut drei Jahren legte die Gemeindeversammlung dazu die Rahmenbedingungen fest. Eine Kerngruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bevölkerung, sowie eine 15-köpfige Begleitgruppe setzen sich seither intensiv mit Konzeptfragen auseinander. Eckpunkte wurden anlässlich eines öffentlichen Workshops namens «Zukunftswerkstatt» vor exakt einem Jahr sichergestellt. Das vorliegende Konzept ist eine Art Vorstudie für die kommende Projektierung im Detail. Die Kosten hierfür in der Höhe von 145 000 Franken legt nun der Gemeinderat am 11. April den Stimmberechtigten vor; die Umsetzung veranschlagt die Behörde mit 1,73 Mio. Franken. «Wir haben nichts vergoldet, die Kosten immer im Auge behalten. Und wir sind der Meinung, dass wir hier sehr kostengünstige Lösungen präsentieren», ist Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger überzeugt. Optimistisch stimmen sie die überwiegend positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die Tatsache, dass es sich um einen sehr breit abgestützten, aufwändigen Prozess handelt. Und natürlich das Ja der Rechnungsprüfungskommission zum Projektierungskredit. «Die RPK beurteilt das Generationenprojekt Dorfzentrum 2020 als einmalige Chance, im Anschluss an die Fertigstellung des Autobahnzubringers, zusammen mit namhaften Finanzierungsbeiträgen des Kantons, ein attraktives Dorfzentrum für Ottenbach zu realisieren», heisst es zuhanden der Gemeindeversammlung.

Die wichtigsten Massnahmen Ein paar wichtige Punkte aus der umfangreichen Weisung:

Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger: «Wir präsentieren hier die bestmögliche Lösung für ein attraktives Dorfzentrum in unserer Gemeinde». (Bild Werner Schneiter) An der Affolternstrasse entsteht eine überspannte Begegnungsund Freifläche, die unter anderem durch Wasserflächen, Pavillon etc. aufgewertet werden soll, wie das anlässlich der «Zukunftswerkstatt» zum Ausdruck kam. Es wird Platz für eine Gartenwirtschaft geschaffen, indem der Strassenabschnitt zwischen Restaurant Post und «Sprützehüsli» aufgehoben wird. Dem aufgewerteten Restaurant Post könnte ein Mehrzweckgebäude angegliedert werden. Es soll aber auf privater Basis realisiert werden und ist nicht Gegenstand der Planung. Der Verkehr an der Kreuzung Zwilliker-, Affoltern- und Jonenstrrasse wird weiterhin durch eine Lichtsignalanlage gesteuert, die aber den ÖV privilegiert. Hier ist von einer sogenannten «Doppel-T»-Lösung die Rede. Die Muristrasse wird abklassiert und mit Tempo 30 versehen und dient dem dorfinternen Verkehr. Ein Linksabbiegeverbot für Lastwagen bei der Einmündung der Affolternstrasse soll Schleichverkehr verhindern. Für Verkehrsberuhigung und Reduzierung von Verkehrslärm sollen optisch und materialtechnische Strassengestaltung, moderne Belagsmaterialien und Lärmschutzmassnahmen sorgen.

Diese Lösungen können nur mit dem Abbruch des Gebäudes am Dorfplatz 4, unmittelbar an der Kreuzung, realisiert werden. Dadurch entsteht eine Freifläche für eine überblickbare Einmündung und eine sichere Querung der Affolternstrasse mittels Fussgängerstreifen.

«Die einzig richtige Lösung» Die jetzt vom Gemeinderat präsentierte Vorlage ist für Gaby Noser Fanger «die einzig richtige und optimale Lösung – auch wenn wir damit kein komplett verkehrsberuhigtes Dorf erhalten.» Die Achse Jonen–Obfelden bleibt zwar Hauptstrasse, aber flankiert von zwei neu gestalteten Plätzen. Derweil die im Besitz der Gemeinde befindliche «Post» ein Restaurant bleibt, wird der «Engel» nicht mehr als Restaurant eröffnet – auch, weil die Gemeindeversammlung eine hinter dem Gebäude durchführende Strassenführung abgelehnt hat. Noch offen ist die künftige Verwendung des ehemaligen, in Gemeindebesitz befindlichen, ehemaligen Postgebäudes. «Wir stehen in Verhandlungen mit der Landi Albis. Möglich ist hier ein Café. Eine Lösung sollte bis Ende 2019 möglich sein», sagt Gaby Noser Fanger. Auch ein Gesundheits-

zentrum mit Arztpraxis ist ganz oben auf der Wunschliste. Aber hier zeichnet sich noch keine Lösung ab. Gibt es auch Opposition? «Der Abriss des Gebäudes Dorfplatz 4 gefällt jenen nicht, die das als natürliche Strassenverengung sehen und als Lärmschutz gegenüber dem westlich geplanten Platz», räumt die Gemeindepräsidentin ein. Bei einer Ablehnung der Vorlage besteht kein «Plan B». «Die Muristrasse wird so oder so abklassiert und zu Tempo 30. Das gehört zu den flankierenden Massnahmen beim Bau des A4-Zubringers», ergänzt Gaby Noser. Sie betont, dass der Kanton die Planung in Ottenbach eng begleitet. Er trägt bei verschiedenen Vorhaben die Hälfte der Kosten. Das sind insgesamt rund 3,2 Mio. Franken. Die Investitionen der Gemeinde belaufen im Zusammenhang mit der Zentrumsgestaltung auf total rund 2,7 Mio. Franken. 1,73 Mio. machen nun die unmittelbaren Investitionen aus. «Diese Kosten sind bei uns im Fünfjahres-Finanzplan enthalten. Unser Ziel, die Steuern nicht erhöhen zu müssen, ist realistisch», hält die Gemeindepräsidentin fest. Läuft nun alles nach Plan, so kann die Dorfzentrumsgestaltung nach Eröffnung des A4-Zubringers im Jahr 2022 in Angriff genommen werden.

Weder Lokalwährung noch Jogger-Radar

1. April im «Anzeiger» – die Auflösungen aus Aeugst und Bonstetten In Trainingskluft kam am vergangenen Montag, 1. April um 14 Uhr niemand zur Eichung des neuen JoggerRadars in Aeugst. Die Neugierde und die im Artikel vom 29. März erwähnte «grosszügige Belohnung» liessen dann allerdings doch eine Handvoll Leute aufkreuzen. Sie durften je einen Schoggi-Fünfliber vom «Anzeiger» in Empfang nehmen, sowie einen Schlüsselanhänger, ein Blöcklein oder Brillen-Putztuch von der Kantonspolizei. Der Scherz im «Anzeiger» scheint aber auch skeptisch gemacht zu haben. «Sind Sie wirklich ein echter Polizist?», wurde Kapo-Bezirkschef Adrian Peterhans gefragt. Zum Beweis zückte er dann seinen Dienstausweis. Auch der Gemeinderat Bonstetten hat Humor bewiesen: Die Lokalwährung «Boneten» kommt natürlich nicht, trotzdem durften Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten, ein Notenmuster auf der Gemeindeverwaltung abholen – mit der Spezifi-

Gemeinderat Markus Reich. «Die Leute haben’s mit Humor aufgenommen», so auch Gemeindepräsident Erwin Leuenberger. (tst.) anzeige

Kapo-Bezirkschef Adrian Peterhans mit jungen «Jogger-Radar-Eichern». Den Aprilscherz haben sie erkannt, gekommen sind sie trotzdem. (Bild Thomas Stöckli) kation «Ich bin keine Banknote» auf der Rückseite – und einen SchoggiFünfliber dazu. Rund ein Dutzend

Bonstetterinnen und Bonstetter nutzten die Gelegenheit. Die Feedbacks seien durchwegs positiv gewesen, verriet


Sechseläuten-Montag Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung: Sonntag, 5. Mai 2019, ca. 10.30 Uhr, anschliessend an den 9.30-Uhr-Gottesdienst, Pfarreisaal, Rüteliweg 4, Mettmenstetten

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Sammelstelle Pünten bleiben am Sechseläuten-Montag, 8. April 2019

Geschäfte:

den ganzen Tag geschlossen.

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 3. Informationen der Kirchenpflege

Notfalldienste:

Die Unterlagen zur Jahresrechnung 2018 können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Sekretariaten der beiden Pfarreien, während den üblichen Öffnungszeiten, eingesehen werden. Zudem wird die Jahresrechnung auf der Webseite, http://www.kath-hausen-mettmenstetten.ch, der Kirchgemeinde publiziert. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung (C, Ci und B) sind. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten 5. April 2019

Öffentliche Informationsveranstaltung zu den Spitalabstimmungen Wir laden Sie herzlich ein:

Donnerstag, 11. April 2019 19.00 Uhr im Mehrzweckgebäude Brunnmatt, Obfelden. Am 19. Mai 2019 wird über die Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern und die Gründung von zwei Nachfolgeorganisationen für Langzeitpflege und Spital abgestimmt. Der Gemeinderat hat im Januar seine Empfehlungen 3 x Ja dazu abgegeben. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung haben die Einwohnerinnen und Einwohnern von Obfelden nun die Gelegenheit, sich vertieft zu informieren und offene Fragen zu klären. Durch den Abend führen Sie: • Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern • Dr.med. Jan Cahlik, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, VizePräsident Berufsverband Kinderärzte Schweiz • Franziska Marty, Gemeinderätin Obfelden, Vorsteherin Gesundheit • Christoph Kobel, Gemeinderat Obfelden, Vorstand Finanzen Beim anschliessenden Apéro stehen die Referenten und Herr Dr.med. Erich Villiger, Hausarzt, für weitere Gespräche bereit. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Informationsveranstaltung. Gemeinderat Obfelden

Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) Wasserversorgung: 044 701 80 72 (wenn keine Antwort, 044 701 80 76) Stallikon, 2. April 2019 Gemeinderat

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Montag, 8. April 2019 17.30 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Mittwoch, 17. April 2019 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Donnerstag, 2. Mai 2019 18.00 bis 20.00 Uhr

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Am 19. Mai 2019 findet in den Verbandsgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil am Albis die Urnenabstimmung betreffend Totalrevision Zweckverbandsstatuten Feuerwehr Unteramt statt. Die Abstimmungsunterlagen werden mit den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsunterlagen allen Stimmberechtigten zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stallikon, 5. April 2019 Feuerwehrkommission Unteramt

ABSCHIED UND DANK In stiller Trauer haben wir, auf Wunsch der Verstorbenen, im engsten Familienkreis von unserer lieben Mamma, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwiegermutter

Madeleine Noser-Kaufmann 18. September 1925 – 13. März 2019

Abschied genommen. Sie wurde im 94. Altersjahr von ihren Altersbeschwerden erlöst. Wir danken der Spitex Knonaueramt, Frau Dr. Breidenstein und der Pflegimuri für die Begleitung und Unterstützung von Madeleine Noser in den letzten Jahren. Ottenbach, im April 2019

Die Trauerfamilien

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sunrise Communications AG, Thurgauerstrasse 101 B, 8152 Glattpark (Opfikon), Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Austausch und Ergänzung von Antennen an best. Mobilfunkanlage ZH519-1, Zürichstrasse 179, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6736, Zone: Gewerbezone

Con immenso dolore annunciamo la perdita di nostra mamma, nonna e suocera

Mit tiefem Schmerz nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter

Hausen am Albis Bauherrschaft: Hotel Löwen Betriebs AG, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Anpassung Parkplatzkonzept, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis

Knonau

Abstimmung vom 19. Mai 2019

Traurig sind wir, dass wir dich verloren haben. Dankbar sind wir für alles, was du uns gegeben hast. Getröstet sind wir, dass du in Gedanken weiter bei uns bist.

Carmela Quaratiello-Del Monte 2. Dezember 1939 – 3. April 2019

Dopo una lunga malattia, che ha sopportato con tanta pazienza e coraggio, ha trovato la sua pace.

Nach langer, schwerer Krankheit, die sie mit grosser Geduld und Tapferkeit ertragen hat, durfte sie jetzt ihren Frieden finden.

Bauherrschaft: Rico Roth, Bergligasse 5, 8934 Knonau Projekt: Fassadenverkleidung aus Holz / Neuanstrich Balkon und Lukarne, Bergligasse 5, 8934 Knonau Katasterinformationen: GrundstückNr.: 551, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Beat Friedli + Sarah Ritter, Rennweg 8, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Heggli Gartenbau GmbH, Zürichstrasse 28, 5634 Merenschwand Bauprojekt: Neubau Gartenstützmauer mit Terrainanpassung und Sichtschutzelementen auf Kat.-Nr. 3944, Rennweg 8 (Wohnzone W3)

Obfelden Bauherrschaft: Marco Schmidt, Rindelstrasse 13, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sitzplatzüberdachung und Glasdach über Hauseingang am Wohnhaus Vers.-Nr. 1912, Rindelstrasse 13, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4748, Zone: K2

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Sarai sempre nei nostri cuori: Du wirst immer in unseren Herzen sein: Mario Quaratiello & Marisa Ragazzo Katiuscia, Gianluca Pasqualino Quaratiello Tiziana Quaratiello & Antonio Schena Il funerale verrà celebrato Martedì 9 aprile 2019 alle ore 14.00 presso il cimitero di Affoltern am Albis a seguito la santa messa nella chiesa cattolica Affoltern am Albis.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 9. April 2019, um 14.00 Uhr im Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend folgt der Abdankungsgottesdienst in der katholischen Kirche Affoltern am Albis. Si prega invece dei fiori, devolvere eventuali offerte alla Krebsliga Zürich, Postkonto 80-868-5.

Anstelle von Blumen bitten wir um Unterstützung der Krebsliga Zürich, Postkonto 80-868-5.

Rifferswil Bauherrschaft/-en: Patrick Müller, Jonentalstr. 12a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Strebel GmbH, Holzbau und Architektur, Dörflistr. 5, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Abbruch Geb. Vers.-Nr. 283 (Albisstr. 9) und Neubau 3-Familienhaus auf Grundst. Kat.-Nr. 1509, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Christian Hediger, Untere Aegerten 3, 8143 Stallikon, Nina Höhn, Untere Aegerten 3, 8143 Stallikon Projekt: Abbruch Wintergarten, Vergrösserung Garage, 1 Dachfenster, Ausschnitt an Fassade West für zusätzliches Fenster, Balderenweg 15, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 627, Zone: W2/30

Todesfälle Affoltern am Albis Am 3. April 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Carmela Del Monte geboren am 2. Dezember 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 9. April 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am Sonntag, 31. März 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Isler-Hüsler, Irmgard Marie geboren am 10. Oktober 1935, von Wädenswil ZH, wohnhaft gewesen Püntenstrasse 32, 8143 Stallikon. Es findet keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Stallikon


Bezirk Affoltern

In Knonau brannte Waldboden Im Bereich Waldbüelholz, an der Verbindungsstrasse Knonau-Rossau, geriet am Dienstagabend ein 300 mal 500 Meter grosses Stück Waldboden in Brand. Die Feuerwehr KnonaueramtSüd stand im Einsatz. Gemäss Kantonspolizei Affoltern ist die Ursache noch unbekannt. An der Industriestrasse in Affoltern haben Unbekannte am 28. März mutwillig die Handtaste eines Feuermelders beschädigt und damit falschen Alarm ausgelöst. Dadurch sind Kosten von rund 3000 Franken entstanden. Diebe haben am 1. April auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses in Obfelden Elektro-Werkzeuge im Wert von etwa 1800 Franken gestohlen. Durch Aufwuchten der Magazintüre verschafften sie sich Zutritt und verursachten Schaden von 300 Franken. An der Zwillikerstrasse wurde am 1./2. April die Scheibe eines Personenwagens zertrümmert, wodurch auch die Türe beschädigt wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1500 Franken. Noch unklar ist, ob sich die Vandalen im Auto bedient haben. Ein paar hundert Franken Schaden entstanden im Bereich Seewadelstrasse/Zwillikerstrasse in Affoltern, wo Container auf dem Sammelplatz mit Graffiti überzogen wurden. Verursacher? Unbekannt.

In die Kirche uriniert Ein unbekannter Mann hat am 1. April kurz vor 15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten uriniert. Laut Angaben der Kapo hat der Sigrist beobachtet, wie der Mann rennend entwischte. (-ter.)

Freitag, 5. April 2019

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Ein starkes Regionalspital dank Kooperation mit Partnern Die Betriebskommission Spital Affoltern legt ihre Strategie dar Das Spital Affoltern fokussiert sein stationäres Angebot auf die Altersmedizin und baut das ambulante Angebot in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Stadtspital Waid und Triemli und dem Zuger Kantonsspital aus. Die Partnerspitäler stärken mit ihren spezialisierten Leistungen vor Ort die wohnortnahe Grundversorgung im Knonauer Amt. Ende 2018 haben das Spital Affoltern und das Stadtspital Triemli und Waid angekündigt, ihre schon länger gepflegte Zusammenarbeit künftig stark zu intensiveren. Eine paritätische Strategiegruppe arbeitet seither an der Bewertung der Potenziale der künftigen Zusammenarbeit. Im März 2019 konnte zusätzlich die Kooperation mit dem Zuger Kantonsspital intensiviert werden. Beide Partnerschaften stärken die Gesundheitsversorgung im Säuliamt durch das Zusammenspiel einer wohnortnahen Grundversorgung mit dem Zugang zu einer umfassenden und spezialisierten Medizin in verschiedenen Zentrumsspitälern.

Fokussierung im stationären, Ausbau im ambulanten Bereich Das Spital Affoltern wird sein stationäres Angebot auf die schon heute sehr erfolgreich betriebene Altersmedizin (Akutgeriatrie, Palliative Care, Geron-

topsychiatrie) sowie Psychiatrie fokussieren. Durch das Zusammenspiel der Altersmedizin mit den Angeboten im Akutspital sowie mit der ebenfalls am Spitalstandort am Sonnenberg angesiedelten Langzeitpflege kann hier eine qualitativ hochwertige, effiziente und umfassende Versorgung angeboten werden. In der Chirurgie werden die Leistungen im Rahmen des kantonalen Basispakets fokussiert, das zusammen mit einer stationären Inneren Medizin weiterhin die Notfallversorgung gewährleistet. Die Geburtsabteilung wird neu als Geburtshaus positioniert, das vorab natürliche Geburten begleitet. Geburtsvorbereitungen und nachgeburtliche Betreuung von Mutter und Kind bleiben fester Bestandteil des Angebotes. Risikogeburten sollen in Affoltern nicht mehr durchgeführt werden. Insgesamt wird sich das stationäre Angebot aller Disziplinen so von heute rund 100 auf 80 Betten reduzieren. Ganz im Sinn des politischen Willens auf eidgenössischer und kantonaler Ebene und gemäss den heutigen medizinischen Möglichkeiten wird der ambulante Bereich zielgerichtet ausgebaut. So sind als neue Angebote unter anderem ein Dialysezentrum, eine Erweiterung der bildgebenden Diagnostik, ein Gefässzentrum, Handchirurgie, Orthopädie/Fusschirurgie, Infektiologie, Rheumatologie, ein Ausbau der Endoskopie, Pneumologie und Neurologie vorgesehen. Die Leistun-

gen werden teilweise durch die Präsenz von Spezialistinnen und Spezialisten der Partnerspitäler in Affoltern angeboten. Auch Nachbehandlungen nach Eingriffen in Zürich oder Baar können vor Ort in Affoltern erfolgen.

Öffentliches Spital bietet Mehrwert für Region Betriebskommission und Spitaldirektion sind überzeugt, mit dieser Strategie das Spital Affoltern auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen und die gesundheitliche Versorgung der Menschen in der Region am besten sicherstellen zu können. Die Bevölkerung profitiert in Wohnortnähe weiterhin von einer Notfallversorgung rund um die Uhr und denjenigen stationären Angeboten, für die eine entsprechende Nachfrage besteht und die in Affoltern in hoher Qualität erbracht werden. Über die Gesundheitsversorgung hinaus stellt die Strategie sicher, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu einem wesentlichen Teil in der Region bleiben. Dieser Mehrwert des Spitals für das Knonauer Amt ist aus Sicht von Betriebskommission und Spitaldirektion nur durch eine Weiterführung als öffentliches Spital möglich. Die schon seit Längerem und auch im aktuellen Abstimmungskampf eingebrachten Pläne, die Zukunft des Spitals über private Investoren zu sichern, stellen keine zuverlässige Gesundheitsversor-

gung sicher: Teilweise fehlt die Erfahrung im Spitalbereich, teilweise die Bereitschaft, in Affoltern in die Infrastruktur zu investieren. Zudem ist aufgrund der Vorgaben des öffentlichen Rechts nicht sichergestellt, dass auf dem Grundstück des Spitals bei einem Nein zu den Nachfolgeorganisationen weiterhin eine Gesundheitseinrichtung betrieben werden könnte.

Politischer Fahrplan erlaubt stufenweises Vorgehen Voraussetzung für die Umsetzung der Strategie sind die Auflösung des Zweckverbands und die Gründung der Nachfolgeorganisationen für Spital und Langzeitpflege in der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019. Der politische Fahrplan ermöglicht ein stufenweises Vorgehen: Alle Spitäler werden im nächsten Jahr die Leistungsaufträge des Kantons für die Zeit ab 2022 beantragen müssen. Die nächsten Schritte für einen allfälligen Neubau werden erst nach Erteilung der Leistungsaufträge in Angriff genommen werden. Dafür muss nach 2021 der Verwaltungsrat der neuen gemeinnützigen AG ein Projekt für einen Neubau vorlegen. Über die dafür notwendigen Steuergelder würde dann erst in einer weiteren Volksabstimmung entschieden. Bis dahin beansprucht der Spitalbetrieb keine Steuergelder, da das Spital über eine eigene Rechnung und genügend Eigenkapital verfügt. (BK)

«Wird bei einem Nein zur Spital-AG das Chaos ausbrechen?» Fragen zur Zukunft des Bezirksspitals prägten auch die Informationsveranstaltung in Rifferswil Die Bevölkerung der beiden Kleingemeinden Kappel und Rifferswil, die 3,9 Prozent aller 14 Gemeinden im Spitalzweckverband repräsentiert, hatte am Mittwochabend in der Turnhalle Rifferswil Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Spitalabstimmung zu informieren. ................................................... von martin platter Etliche Stühle blieben jedoch leer. «Da beide Gemeinderäte von Rifferswil und Kappel dreimal die Ja-Parole für die Spitalabstimmungen vom 19. Mai herausgegeben haben, haben wir beschlossen, diese Informationsveranstaltung gemeinsam durchzuführen», erklärte der Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi einleitend. Dann zeichnete er kurz den Werdegang des Spitals Affoltern nach und stellte fest, dass das Spital in seiner 100-jährigen Geschichte immer wieder in Bedrängnis geriet, sich die Säuliämtler aber stets zusammenrauften und gemeinsam für ihr Bezirksspital einstanden. Bevor Lüthi das Wort an seine Ratskollegin und Gesundheitsvorsteherin Claudia Strasky übergab, sagte er: «Das Spital kann als Zweckverband künftig aber nicht mehr weiterbestehen.» Strasky lieferte die Erklärungen, die für die Auflösung des Zweckverbandes sprechen: Derzeit hafte der Zweckverband unbegrenzt für das Bezirksspital, was ein grosses finanzielles Risiko für die Gemeinden darstelle. Das Spital sei eigentlich Sache des Kantons, die Langzeitpflege jedoch in der Verantwortung der Gemeinden. Das müsse künftig klar getrennt werden. Überdies sei die Führungsstruktur als Zweckverband zu

«Der falsche Zeitpunkt, um Nein zu sagen»

Von links: Spital-Betriebskommissionspräsident Stefan Gyseler, der Rifferswiler Gemeindepräsident Christoph Lüthi, die Rifferswiler Gesundheitsvorsteherin Claudia Strasky und der Kappeler Gemeindepräsident Jakob Müller. (Bild Martin Platter) schwerfällig und kompliziert, was einem speditiven Spitalbetrieb entgegenlaufe. Der Kappeler Gemeindepräsident Jakob Müller sprach sich für die Gründung der interkommunalen Anstalt für die Langzeitpflege Sonnenberg aus, denn die Auflösung des Spitalzweckverbandes sei unumgänglich. Der Gemeindepräsidentenverband habe dazu sogar eine Weisung herausgegeben. Damit die IKA gegründet werden könne, müssen allerdings 60 Prozent der Stimmberechtigten im Säuliamt zustimmen. «Die IKA wird die Leistungen anbieten, die wir wollen und nicht nur das, was sich lohnt», stellte Müller in Aussicht.

Hypotheken, aber auch grosse Chancen Am meisten Zeit beanspruchten die Ausführungen von Stefan Gyseler, dem Präsidenten der Spital-Betriebskommission. Ausführlich ging er zunächst auf den Ist-Zustand am Spital Affoltern ein. Er stellte fest, dass tatsächlich zu viele stationäre Betten im Grossraum Zürich, Zug, Säuliamt und Freiamt vorhanden seien. Die Fallzahlen zeigten, dass sich die Kappeler ger-

ne in den Zuger Spitälern pflegen liessen. Gyseler räumte ein: «Mit der alten Bausubstanz und den vielen Gebäuden auf dem über die Jahrzehnte gewachsenen Spitalareal ist es schwierig, einen kosteneffizienten Betrieb zu gestalten.» Das Bezirksspital müsste etwa 80 Millionen Franken im Jahr erwirtschaften, schaffe derzeit aber nur 60 Millionen. Dazu seien in den kommenden fünf Jahren Investitionen ins Akutspital (30 Mio.), ins Langzeitpflegehaus Rigi (24 Mio.), und ins Haus Pilatus Süd (2,5 Mio.) nötig. Gyseler zeigte aber auch die Chancen auf, die diese Investitionen böten, die mit einem Umbau des Leistungsangebotes einhergehen würden. Das Argument, dass die Spitäler Kantonssache seien, verfange nicht: «Der Kanton Zürich betreibt selber nur das Unispital und das Kantonsspital Winterthur selber.» Der Rest der Spitäler auf Kantonsgebiet sei in Gemeindehand. Um zu überleben, will das Kleinspital auf seine Stärke – den interdisziplinären Behandlungsansatz – fokussieren und noch mehr als bisher mit anderen benachbarten Spitälern in Zürich und Zug kooperieren. Gyseler erklärte: «Das heisst nicht, dass die Patienten

künftig nach Zug oder Zürich fahren müssen. Die Abklärungen für die Behandlung in den externen Spitälern wird weiter in Affoltern stattfinden. Wir wollen uns mit familiärer Betreuung von den Grossspitälern abgrenzen.» Das Konzept der Betriebskommission sieht vor, dass das Spital weiterhin eine Chirurgie und eine Innere Medizin führen wird. Diese sind wichtig für die Akutgeriatrie. Geplant wäre dazu in einer zweiten Phase ein Neubau oberhalb des Altbaus für rund 100 Millionen Franken. Die Bettenabteilung würde etwas kleiner als bisher. Die ambulanten Dienstleistungen würden dafür den Bedürfnissen entsprechend mehr Raum einnehmen. Nicht nur operieren und dann entlassen, sondern ganzheitlich pflegen und therapieren mit Schwerpunkt auf die stark wachsende Geriatrie wäre ein weiteres Ziel. Todkranke Menschen dürften in Würde sterben – die Palliativabteilung war eine der ersten im Kanton. Dazu werden auch psychiatrische Behandlungen angeboten. Allerdings bräuchte es dazu 75 Prozent Zustimmung von den Ämtler Stimmberechtigten.

Ob diese Investitionen nicht wieder ein grosses Risiko für die Gemeinden berge, wollte jemand aus dem Publikum wissen. Gyseler antwortete: «Käme es tatsächlich zur Liquidation, wären immer noch das Land an bester Immobilienlage und die Gebäude vorhanden.» Der Neubau wäre ohnehin erst ab 2022, nachdem der Kanton die neuen Leistungsaufträge für die Spitäler definiert hat, ein Thema. Für einen allfälligen Neubau gäbe es eine weitere Urnenabstimmung. Das Ja zur Spital-AG sei wichtig, damit die Organisation auf die neuen Begebenheiten umgestellt werden könne, so Gyseler, jetzt sei der falsche Zeitpunkt zum Neinsagen. Was würde bei einem Nein geschehen? Lüthi: «700 Arbeitsplätze wären futsch und es müssten Sozialpläne ausgearbeitet werden.» Gyseler: «Die zwei Drittel, die das Spital ausmachen, würden liquidiert. Wir haben schon Szenarien, was bei einem Nein geschehen würde. Aber der ungewisse Faktor sind die Mitarbeitenden. Wer will schon weiter in einem Spital arbeiten, dass vom Stimmvolk abgelehnt wurde? Die Gutqualifizierten würden sich nach einer neuen Stelle umsehen.» Gäbe es ein Chaos? Gyseler: «Für die 100 Platzierten in der Langzeitpflege gäbe es bestimmt Probleme.» Was geschieht, wenn das Spital nur noch mit minimalen Leistungsaufträgen in der Spitalliste erscheint? Gyseler: «Mit der Akutgeriatrie und der Palliativstation haben wir gute Chancen.» Rätselraten herrschte im Saal, als die Frage gestellt wurde, weshalb die Stadtregierung von Affoltern ihr Spital zur Ablehnung empfahl. Bald darauf wurden die Stühle in der Turnhalle wieder eingesammelt.


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Bezirk Affoltern

hinter-gründe

«Seewadel»-Provisorium wird sich in Affoltern befinden

Wahl-Nachlese Lex jeux sont faits. Über die Ergebnisse der Kantonsratswahlen und die Gefühle von Gewählten und Abgewählten wurde im «Anzeiger» ausführlich berichtet. Das Schmerzhafteste für Olivier Hofmann und Hans Finsler ist deren Abwahl. Der Erste wurde trotz Spitzenplatz bei der FDP stimmenmässig auf der eigenen Liste überholt, beim Zweiten verlor die SVP einen Sitz. «Herr Wiederkehr» Hans Finsler wird aber gegen Jahresmitte ins Zürcher Rathaus zurückkehren, weil Martin Haab abtritt, um in Bundesbern Natalie Rickli oder Jürg Stahl zu ersetzen. Dort geht es dann im Herbst bereits um Haabs erste Wiederwahl. Ein möglicher Rivale, der Bauer Konrad Langhart aus dem Weinland und bis vor wenigen Tagen Zürcher SVP-Präsident, wird ihm aber wohl nicht mehr vor der Sonne stehen. Obwohl die Zeit des Feudalismus bei uns längst zu Ende ist, hat das Säuliamt wieder etwas ähnliches, nämlich einen Panaschierkönig. Mit anderen Worten: Daniel Sommer von der EVP erhielt am meisten Stimmen von anderen Parteien. Letztes Jahr sinnierte ich übrigens einmal darüber nach, dass einer der drei Amtsältesten (Haab, Hofmann oder Sommer) der nächste Kantonsratspräsident aus der Region vor dem Albis sein könnte. Jetzt ist Sommer bereits der alleinige Polit-Senior und rückt deshalb in den Vordergrund. Nur schade, dass die EVP mit acht Mitgliedern selten jemanden auf den «Bock» schicken kann. Mit Ausnahme von Hannah Pfalzgraf ist die jüngere Generation aus dem Bezirk nicht besonders gut vertreten. Die Jahrgänge zwischen 1954 (Finsler) und 1969 (Alder) vertreten eher die mittlere Generation. Doch die Mettmenstetterin wird mit ihren 22 Jahren in der SP-Fraktion bereits nicht mehr die Jüngste sein. Sie wurde schon durch die 19-jährige Leandra Columberg aus Dübendorf abgelöst. Zum Schluss noch ein ernstes Wörtchen zur Stimmbeteiligung. Nur gut ein Drittel der Ämtler Stimmberechtigten hat vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, um auf diesem Weg zu sagen, wer künftig in der Politik mitbestimmen soll. Warum glänzte die grosse Mehrheit mit Abwesenheit an der Urne? An fehlenden Plakaten, die ja an allen Ecken und Enden standen, kann es nicht gelegen haben. Auch nicht an zu wenig Inseraten, Flugblättern oder Wahlveranstaltungen. Auch hier wurde eine breite Palette angeboten. Alles in allem wurde bei der Wahlpropaganda eher geklotzt als gekleckt. Ein Grund für das Desinteresse liegt wohl darin, dass es den meisten recht gut geht und man es deshalb aus Bequemlichkeit bleiben lässt, die Wahlanleitung und die «Handorgel» mit den diesmal zehn Listen zu studieren. Nach den Gemeindewahlen vor einem Jahr, den kürzlichen Regierungs- und Kantonsratswahlen werden uns die National- und Ständeratswahlen vom Oktober dieses Jahr nochmals auf Trab halten. Es lebe die Demokratie! Erich Rüfenacht

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Zur diamantenen Hochzeit dürfen wir Elisabeth und Adolf Syz in Knonau gratulieren. Am 6. April 1959, also morgen vor 60 Jahren, liessen sich die beiden trauen. Wir wünschen, zusammen mit der Pro Senectute Knonau, viel Freude und harmonische Stunden zum Jubeltag.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 5. April, feiert Margherita Romano in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen freudigen Festtag.

Freitag, 5. April 2019

Grosses Interesse an Informationen zum Stand der Dinge Anfang Woche waren im Haus zum Seewadel die Pläne für den Neubau ausgestellt. Am Montag informierten die Projektverantwortlichen über den Stand der Dinge und beantworteten die Fragen der Gäste. Das Interesse der Bevölkerung war gross. ................................................... von marianne voss Es waren mehrheitlich Frauen und Männer in fortgeschrittenem Alter, die am Montagabend der Einladung ins Haus zum Seewadel in Affoltern folgten. Der Mehrzweckraum war nahezu voll, als die für Immobilien zuständige Stadträtin Eliane Studer die Interessierten begrüsste und somit die Ausstellung der Pläne eröffnete. Sie erklärte vorerst den aktuellen Stand des Projektes für den Ersatzneubau Haus zum Seewadel. Entschieden sei bereits, dass der Zivilschutzraum im Untergeschoss verkleinert und dadurch ein ebenerdiger Eingang zum Empfang ermöglicht werde. «Wir haben auch beschlossen, keinen GU anzustellen, sondern nach Möglichkeit das regionale Gewerbe zu berücksichtigen.» Und klar sei auch, dass der Neubau über 80 Zimmer in vier Geschossen verfüge. «Die Wäsche werden wir in Zukunft aus Platz- und Kostengründen extern geben.» Sie informierte auch zum geplanten Provisorium, das in Affoltern auf dem GiessenAreal beim Sportplatz entstehen soll. Es handle sich um einen Modulbau mit hellen, freundlichen Zimmern in einem ähnlichen Standard wie die bisherigen. Fabrizio Meo, Projekt- und Abteilungsleiter Immobilien, zeigte den Fahrplan des Projektes auf. Am 8. April werde das Vorprojekt vom Projektausschuss verabschiedet, Ende Juli sollte das Bauprojekt abgeschlossen sein. «Im August reichen wir die Baueingaben für das Provisorium und den

Sie präsentierten die Pläne zum Ersatzneubau Haus zum Seewadel. Von links: Fabrizio Meo, Verena Feller, Stadträtin Eliane Studer und Architekt Lukas Bucher. (Bild Marianne Voss) Ersatzneubau ein.» Um Zeit zu sparen, werde man bereits vor der Urnenabstimmung im Februar 2020 die ersten Ausschreibungen tätigen, die weiteren nach der Abstimmung – sofern sie positiv ausfällt. «Läuft alles nach Plan, kann das Provisorium im September 2020 bezogen werden und der Abbruch beginnen.» Man rechne mit einer Bauzeit von zwei Jahren, die Eröffnung sei also auf den Herbst 2022 geplant.

Grosse Zimmer mit Nasszelle Der Architekt, Lukas Bucher von blgparchitekten, präsentierte die Pläne und erklärte den Gästen die Nutzungen der verschiedenen Geschosse. Das Restaurant und ein angegliederter Mehrzweckraum sind im Erdgeschoss platziert. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich je 20 Zimmer und verschiedene Aufenthaltszonen. Im dritten Geschoss sind eine gerontopsychiatrische Abteilung sowie die Demenz-Abteilung untergebracht und im obersten Stock dann eine DemenzWohngruppe. Die Dachterrasse ist

unterteilt. Etwa ein Drittel gehört zur Demenz-Abteilung, ein kleiner Teil wird für die Fotovoltaik-Anlage benutzt, und die übrige Fläche ist für alle zugänglich. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurde rege genutzt. Es ging dabei um die Kosten, die Grösse der Zimmer im Neubau und auch im Provisorium oder um Zimmer für Ehepaare. Die Antworten dazu lauteten: «Im Neubau werden die Zimmer um einiges grösser sein als jetzt. Alle verfügen über eine eigene Nasszelle. Sämtliche Zimmer können miteinander verbunden werden, was für Ehepaare attraktiv ist.» Weitere Fragen waren: «Gibt es einen Fitnessraum? Oder auch flächendeckendes Wlan?» Beide konnten mit «Ja» beantwortet werden.

Aufenthalt immer kürzer Auch das Thema Spital Affoltern kam an dem Abend zur Sprache. Es wurden kritische Stimmen laut, dass der Stadtrat zu wenig vernetzt denke und dass man doch besser gewartet hätte mit

Neubau und Provisorium. Die Räume im Spital – so dieses aufgehoben würde – hätten sich vielleicht für ein Provisorium oder sogar als neues Altersund Pflegeheim geeignet. Stadtpräsident Clemens Grötsch erklärte, dass für ein Provisorium in den Spitalräumen dennoch einige kostenintensive bauliche Massnahmen nötig wären. «Und es ist ein Auftrag des Volkes, dass der Standort für den Ersatzneubau hier am zentralen Ort sein soll. Daran halten wir fest.» Es entstand auch eine kurze Diskussion um die Frage, wie viel Pflege und ob eine Demenzabteilung nötig sei. Verena Feller, Geschäftsleiterin Haus zum Seewadel, wies auf die Entwicklung «ambulant vor stationär» hin und betonte: «Man wird in Zukunft mithilfe der Spitex immer länger zu Hause bleiben.» Und der Stadtpräsident ergänzte: «Der Aufenthalt in Pflegeheimen wird immer kürzer, die Pflegestufen aber höher.» Zudem rechne man in den kommenden Jahrzehnten mit einer Verdoppelung der Demenzkranken.

Zwei Kumpel zu einem Raubüberfall chauffiert Nicht aktiver Mittäter, sondern Fahrer: Sieben Monate auf Bewährung für 26-Jährigen Er hat zwei Kumpel chauffiert, die dann in Affoltern einen Tankstellenshop überfallen haben. Dafür kassierte ein 26-jähriger Mazedonier sieben Monate auf Bewährung – drei Monate weniger als von der Staatsanwaltschaft gefordert. ................................................... von werner schneiter Mit dem Inhalt der Anklageschrift konfrontiert, geriet der junge Mann, heute als Bodenleger in fester Anstellung, aus der Fassung. Nie und nimmer hätte er bei einem Raubüberfall mitgemacht. Er müsse nun die ganze Geschichte verdauen. Er bereue «diesen Scheiss», mehr wolle er dazu nicht sagen – das habe er bei den polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Befragungen getan, sagte er, brach in Tränen aus, bezeichnete sich als «Tubel», weil er eingewilligt habe zu fahren, und schloss dann, bevor ihn sein Verteidiger beruhigen konnte: «Dann sperren Sie mich halt ein. Ich will einfach meine Ruhe haben.» Der Haupttäter, mehrfach vorbestrafter Initiant des Überfalls, gebürtiger Slowene, und sein Begleiter sind

inzwischen verurteilt worden, ersterer vom Bezirksgericht Affoltern zu 20 Monaten auf Bewährung und zu zehn Jahren Landesverweis («Anzeiger» vom 22. Februar). Der Jüngere kassierte vom Jugendgericht zwei Monate. Die beiden hatten den Tankstellenshop am 22. Juni 2018 kurz nach Mitternacht betreten. Der Ältere zückte ein echt aussehendes Pistolen-Imitat, bedrohte die völlig verängstigte Verkäuferin, nahm ihr 5200 Franken ab und befahl hernach dem im Auto wartenden Mann die Abfahrt.

Nicht an Überfall geglaubt Vor Gericht betonte der Anwalt, sein Mandant sei nicht Mittäter, sondern in untergeordneter Stellung beteiligt gewesen und habe sich aus Angst vor dem Haupttäter zu Chauffeurdiensten überreden lassen. «Er wollte von den Absichten der beiden gar nichts wissen, glaubte auch nicht an einen Überfall und wurde als Fahrer missbraucht», fügte der Anwalt bei und sieht hier keine kriminelle Energie, sondern ein leichtes Verschulden – wie tags zuvor, als das Trio nach Cham fuhr, die zwei Täter das Auto verliessen, um etwas zu kaufen und sich offenbar kurzerhand entschlossen

haben, den Laden zu überfallen. Das Vorhaben scheiterte, weil sich dort um 23 Uhr noch Passanten aufhielten. Dass er sich zu Chauffeurdiensten überreden liess und 300 oder 400 Franken «Entschädigung» entgegengenommen habe, seien die einzigen Fehler gewesen. Seinem Mandanten sei erst im Nachhinein richtig klar geworden, was da passiert sei, so der Verteidiger. Der plädierte für eine bedingte Gefängnisstrafe von vier Monaten und für eine Bewährung von zwei Jahren – und forderte hinsichtlich strafbarer Vorbereitungshandlungen zu Raub einen Freispruch.

Dem Druck nicht widerstehen können Das Bezirksgericht sieht das ähnlich und verurteilte den in einer Ämtler Gemeinde wohnhaften Mann wegen Raubes zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung, verlängerte aber die Probezeit um ein auf drei Jahre. Vom Vorwurf der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub wurde er freigesprochen, ebenso von Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch sowie von geringfügigem Diebstahl. Er bestritt nämlich vehement, ins Vereinslokal am Golfplatz in Affoltern

einen Einbruch verübt zu haben. Zwar konnte dort sein Fingerabdruck sichergestellt werden, doch reichen hier die Beweise nicht aus. «Wir nehmen Ihnen ab, dass Sie beim Warten im Auto in Cham nicht gewusst haben, dass die anderen einen Überfall planen. Aber beim zweiten Mal, in Affoltern, hätten Sie sich weigern müssen, zu fahren. Sie haben dem Druck der anderen nicht widerstehen können, und sie haben geraubtes Geld entgegengenommen», sagte Verhandlungsleiterin Carole Wiedmer in ihrer kurzen Urteilsbegründung. Dass der Mann, der 34 Tage in U-Haft verbringen musste, Reue und Einsicht zeigt, zu den Fehlern steht, seit September regelmässig arbeitet und den Kollegenkreis gewechselt hat, hat zur tieferen Strafe geführt – auch dazu, dass die 2017 kassierte bedingte Geldstrafe wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln von 40 Tagessätzen à 70 Franken nicht widerrufen wird. Allerdings erhöhte hier das Gericht die Probezeit ebenfalls auf drei Jahre. Von den Verfahrens- und Untersuchungskosten muss er aber drei Viertel übernehmen. «Ich will Sie hier nicht mehr sehen», schloss die Vorsitzende die Verhandlung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. April 2019

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«Erst hatte ich Angst, dann wars cool» Mit einer spektakulären Bergungsübung probt die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg mit Schülern den Ernstfall Sowas erlebt man nicht alle Tage: Im Rahmen der alljährlichen Bergungsübung der Felseneggbahn liessen sich Adliswiler Schüler und Schülerinnen aus 35 Meter Höhe aus den Kabinen abseilen. Ein Spektakel, das ihnen mehr Respekt und Angst einflösste, als sie gegen aussen zeigten. ................................................... von stefan schneiter In gewohntem Tempo fährt die rote Kabine der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg an diesem Dienstagnachmittag den Berg hoch. Kurz vor der Mittelstütze plötzlich ein abrupter Halt, die Kabine schwankt erheblich hin und her. Nach kurzer Zeit ertönt eine Stimme aus der Gegensprechanlage: «Aufgrund einer technischen Störung kann mit der Bahn nicht mehr weitergefahren werden. Eine Bergung ist eingeleitet worden, wir bitten Sie um Geduld.» Zum Glück kein Ernstfall. Die Fünft- und Sechstklässler vom Schulhaus Zopf in Adliswil sind vorbereitet, spielt doch die LAF mit ihnen die alljährlich vorgeschriebene Bergungsübung durch. Nun beginnt das Warten, bis die Rettungsteams bereit sind zur Abseilaktion. Noch geben sich die Jugendlichen unbeeindruckt. «So schlimm wird es nicht sein, es kann eh nichts passieren», meint einer keck. «So mached fürsi, ich will gerettet werden», gibt sich Dillon unbeeindruckt. Dann ist Warten angesagt, es wird stickig in der Kabine. Rund eine halbe Stunde dauert es, bis Hilfe kommt. Hilfe in Form von Retter Damian Berger, der sich von der Mittelstütze aus über das Tragseil zur Kabine runtergleiten lässt, die Dachluke öffnet und mit einem freundlichen «Grüezi mitenand. Alles gut?» die Passagiere begrüsst. Dann beginnen die Evakuierungsarbeiten: Seil aus der Bodenluke her-

Gut gesichert am Rettungsseil gehts flott runter in die Tiefe. (Bilder sts) vorholen, mit dem das eigentliche Rettungsseil von den unten bereitstehenden Rettern emporgezogen wird, Sicherungen fixieren, Rettungsgstältli bereitmachen. Als sich dann die Schülerinnen und Schüler einer nach dem andern in die Bodenluke setzen müssen, mit Blick auf den unter ihren frei schwebenden Beinen 25 Meter freien Luftraum bis hinunter zum fernen Boden, ist es bei den meisten vorbei mit der Coolness. «Nun habe ich schon mehr Angst», räumt ein Mädchen ein. Ernster Gesichtsausdruck, keine kessen Sprüche mehr, festklammern am Rettungsseil. Und schon gehts runter in die Tiefe, in etwa 15 Sekunden ist es schon geschafft. Unten empfängt einer der fünf bereitstehenden Helfer die Herabschwebenden. Einige lassen sich zusammen zu zweit abseilen, das ist technisch möglich – und beruhigt.

Nicht gefährlich, aber... Alyssia hats gefallen: «Das war ein cooles Erlebnis, abseilen ist etwas Besonderes, In den ersten Sekunden hatte ich schon etwas Angst, danach aber wars cool.» Ludwig erzählt, oben in

der Kabine habe er gedacht, okay das ist nichts Gefährliches, doch wenn man in der Luke sitze, und dann gleich raus müsse, sei es ein schlimmes Gefühl. Sein Kollege Kevin gibt ebenfalls zu, ganz oben schon etwas Angst gehabt zu haben. «Aber in der Luft wars dann schnell entspannend und machte Spass. Nur schade, das Abseilen war etwas kurz.»

Zug- und Gegenseil ersetzt Im Ernstfall – die LAF blieb in ihren bisher 65 Betriebsjahren davon verschont –- würde bei genügend gutem Wetter ein Helikopter zum Einsatz kommen, um die Passagiere vom Dach der Kabinen aus an einem Fixseil zur Talstation runterzufliegen. Aufgeboten würden neben dem rund achtzehnköpfigen Rettungsteam der SZU/LAF auch Feuerwehr, Kantons- und Stadtpolizei sowie Leute der Sanität. Vorgabe ist, dass die ganze Rettungsaktion vom Moment der Alarmierung an nicht länger als drei Stunden dauern darf. Mit dieser Rettungsübung sind auch die diesjährigen Revisionsarbeianzeige

Elektro-Spezialvelos im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ausleihen

Erlebnis Velofahren für Menschen mit einer Behinderung – Elektro-Spezialvelos machen es möglich. (Bild zvg.) Eine Velotour, mit eigener Muskelkraft vorwärtskommen, den Fahrtwind im Haar spüren, auf Wegen über Wiesen und durch Wälder fahren – für Menschen mit einer Behinderung ist das oft nicht möglich. Mit ihren Spezialvelos unterstützt EKZ Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen. Eine Velotour mit diesen E-Bikes bringt frischen Wind, ein bisschen Unabhängigkeit und vor allem Abwechslung in den Alltag. Die Spezialvelos sind mit einem Elektro-Hilfsantrieb ausgerüstet, damit alle den Ausflug geniessen können.

EKZ bietet an verschiedenen Standorten im Kanton kostenlos ElektroSpezialvelos an, so auch im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil. Die E-Spezialvelos werden ausschliesslich an Menschen mit Behinderungen bzw. an Angehörige sowie Betreuungspersonen ausgeliehen. Es stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. (pd.) Weitere Infos unter www.meilihof.ch, reservieren im Wohnhuus Meilihof Ebertswil von Montag bis Sonntag unter Tel. 043 366 10 40. Nächste Veranstaltungen im Wohnhuus Meilihof: 12. Mai Muttertagsbrunch (Reservierung zwingend); 25. Mai Tag der offenen Tür, ab 11 Uhr.

Die vom Himmel Herabschwebenden sind bei den Rettern in sicheren Händen. ten der LAF abgeschlossen. Sechs Wochen dauerten sie, drei mehr als sonst. Länger dauerten sie, weil das 22 Jahre alte Zug- und das Gegenseil (Länge je 1100 Meter, Gewicht zusammen 4

Tonnen) nach 395 000 Fahrten ersetzt wurden. Morgen Samstag wird der Betrieb wieder aufgenommen mit dem Sommerfahrplan (täglich 8.05 bis 22.05 Uhr, sonntags bis 20.05 Uhr).


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Bezirk Affoltern

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Schon 20 % erneuerbare Energie aus der Region – Ziel sind 80 %

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Steuerreform und AHV-Finanzierung Für den Wohlstand der Schweiz sind eine international wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung und eine verlässliche Altersvorsorge wichtig. In beiden Bereichen sind Reformen dringend notwendig. Die Unternehmensbesteuerung muss an die internationalen Anforderungen angepasst werden. Nur so bleibt der Wirtschaftsstandort Schweiz attraktiv. Das neue Steuersystem ist fairer, denn künftig gelten für alle Unternehmen grundsätzlich dieselben Besteuerungsregeln. Zudem braucht die AHV zusätzliche Mittel, um die steigende Anzahl Renten bezahlen zu können. Bisher privilegierte international tätige Gesellschaften werden insgesamt etwas höher besteuert, die übrigen Unternehmen werden insgesamt weniger Steuern bezahlen als heute. Mit der Reform kann die Schweiz Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sichern und ihre Spitzenposition im Wettbewerb um innovative Unternehmen behaupten. Forschung und Entwicklung werden gefördert. Davon profitiert auch der Wissensstandort Schweiz. Für Aktionäre führt die Vorlage zu einer höheren Steuerbelastung. Bei der Besteuerung von Dividenden und der Rückzahlung von Kapital gelten künftig strengere Regeln. Würden die bisherigen Steuerprivilegien für international tätige Unternehmen ersatzlos abgeschafft, würde der Wirtschaftsstandort Schweiz an Attraktivität verlieren. Deshalb planen viele Kantone, die Gewinnsteuern für sämtliche Unternehmen zu senken. Der Anteil der Kantone an den Einnahmen aus der direkten Bundessteuer von bisher 17,0 wird auf 21,2 Prozent erhöht. Die Kantone ihrerseits gelten den Städten und Gemeinden allfällige Auswirkungen aus den kantonalen Reformen angemessen ab. Kurzfristig haben die Steuermassnahmen für Bund, Kantone und Gemeinden geschätzte jährliche Mindereinnahmen von rund 2 Milliarden Franken zur Folge. Darin eingerechnet sind die von den Kantonen geplanten Steuersenkungen, die nicht Teil der Vorlage sind. Mittel- bis langfristig sind die Einnahmen mit einer Reform indessen höher als bei einem Verzicht auf die Reform, wie eine Studie der Eidgenössischen Steuerverwaltung zur dynamischen Entwicklung der Einnahmen zeigt. Die Vorlage verschafft der AHV ab 2020 rund 2 Milliarden Franken mehr pro Jahr. Sie bringt ihr damit rasch dringend benötigte Mehreinnahmen zur Sicherung der Renten. Die finanzielle Lage der AHV verschlechtert sich zusehends. Bereits heute reichen die laufenden Einnahmen nicht mehr, um die Ausgaben zu decken. Diese Situation wird sich insbesondere mit der steigenden Lebenserwartung noch weiter verschärfen. Bei einer Ablehnung der Vorlage würde die Schweiz vom Ausland auf eine schwarze Liste gesetzt, was unserer Wirtschaft schaden würde. Zudem würden sich die finanziellen Probleme der AHV rascher verschärfen. Die bevorstehende Reform ist daher nach Auffassung des Bundesrates und des Parlamentes ein guter Kompromiss. Quelle: Medienkonferenz des Bundesrates vom 18. Februar 2019

Freitag, 5. April 2019

Das Säuliamt schreitet auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft voran Die im Säuliamt selbst produzierte erneuerbare Energie deckt aktuell 20,3 Prozent des Bedarfs an Wärme und Strom – mehr als das Doppelte des Schweizer Durchschnitts. Dies ohne EKZWasserstrom. Mit diesem käme die Region schon heute auf einen Anteil von 51 Prozent. Begonnen hat alles 2003. Die Region erarbeitet ein Leitbild mit dem Ziel, den ländlichen Raum im Agglomerationsgebiet zu erhalten. Die 14 Gemeinden gründeten die Standortförderung Knonauer Amt. Um der Nachhaltigkeit noch mehr Gewicht zu geben, installierte sie 2010 das Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt». Es folgte die energiepolitische Bestandesaufnahme. Dann wurden die kommunalen Energieplanungen durchgeführt und ein regionales Solarkataster im Internet installiert. Damit waren die Gemeinden mit den wesentlichen Grundlagen für eine nachhaltige Energiezukunft ausgerüstet.

Wirtschaftliche Auswirkungen Zahlreiche Massnahmen und Projekte, sowie permanente Kommunikation führten zu einer erfreulichen Entwick-

lung. Gemessen am Verbrauch hat sich seit 2010 der Anteil der in der Region produzierten erneuerbaren Energie mehr als verdoppelt. Beim Strom sind es heute 6,3 %, bei der Wärme

26,5 %. Möglich wurde dies auch, weil trotz Zunahme der Bevölkerung um 13,4 % der Energie-Gesamtverbrauch stabil geblieben ist. Energiesparprojekte und Gebäudesanierungen trugen wesentlich dazu bei. Davon hat auch das ansässige Gewerbe profitiert. Das Auftragsvolumen aus Projekten und Förderprogrammen in der Zeit von 2010 bis 2017 betrug 5,5 Millionen Franken pro Jahr. Überhaupt sind die wirtschaftlichen Auswirkungen positiv. Obwohl primär eine Wohn- und Lebensregion, nahm die Zahl der Arbeitsstätten und Beschäftigten im Knonauer Amt zu. Die Gemeinden verzeichneten steigende Steuererträge und eine zunehmende Steuerkraft. Es ist also nicht verwunderlich, wenn die Menschen im Säuliamt den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft weitergehen und bis 2050 den Anteil der Erneuerbaren auf mindestens 80 % steigern wollen. Standortförderung Knonauer Amt Forum Energie-Umwelt

Aus Mädchen und Jungs wurden Ladies und Gentlemen Abschlussball des pädagogischen Tanzprojekts «Dancing Classrooms» in Wettswil Zuerst war den Kindern der drei Klassen das Paartanzen ziemlich peinlich. Doch nach 18 Tanzlektionen zeigten sie am vergangenen Dienstagabend vor grossem Publikum eine beeindruckende Tanzshow. Das Projekt «Dancing Classrooms» an der Primarschule Wettswil war ein riesiger Erfolg. ................................................... von marianne voss Alle waren gekommen: die Eltern, Geschwister, aber auch Grosseltern oder Göttis und Tanten. Der Mehrzwecksaal im Schulhaus Ägerten in Wettswil war mehr als voll, als die rund 60 Kinder der drei fünften Klassen zu festlicher Musik einzogen. Sie in hübschem Kleid und eleganter Frisur, er in schwarzen Hosen, weissem Hemd und Fliege. Schulleiterin Jacqueline Hodel begrüsste die zahlreichen Gäste zum Abschlussball des pädagogischen Tanzprojekts «Dancing Classrooms» − ein Projekt, das ursprünglich aus den USA stammt und in der Deutschschweiz von einem gemeinnützigen Verein gefördert wird. «Am Anfang waren die Berührungsängste riesig, den Kindern war alles ziemlich peinlich», erklärte die Schulleiterin. Doch ein paar Mona-

Tango-Vorführung mit unterstützenden Anleitungen der Tanzlehrerin (links). (Bilder Marianne Voss) te später könne man den Erfolg sehen: «Aus den Mädchen und Jungs wurden Ladies und Gentlemen!» In 18 Lektionen erlernten sie neun Tänze. Doch Fortschritte haben die Kinder nicht nur hinsichtlich der Tanzbewegungen gemacht, sondern auch im sozialen und persönlichen Bereich. Und genau darum geht es in dem Projekt. Die Kinder erlernen im Paartanz Kompetenzen wie Umgangsformen, Respekt, Toleranz, Selbstbewusstsein aber auch Teamgeist und ein Gemeinschaftsgefühl.

Stolze Lehrpersonen. Von links: Michael Frösch, Michael Grimm, Jacqueline Hodel, Jessica Summa und Lorenz Hartmann.

«Ich bin stolz auf euch» Die 60 Ladies und Gentlemen in Wettswil haben sich nach kurzen Anfangsschwierigkeiten wirklich auf das Tanzprojekt eingelassen. Zusammen mit ihrer initiativen Tanzlehrerin, Jessica Summa, legten sie einen spannenden Weg zurück und wurden zu selbstbewussten Tanzexpertinnen und -experten. Am Abschlussball umrahmten sie die Tanzvorführungen mit informativen oder auch lustigen Einlagen wie Gedichten, Tanzwitzen, einem Klatschkanon oder einem Rhythmikquiz. Sie berichteten auch humorvoll von ihren ersten Gefühlen und Erfahrungen. «Es war komisch, mit einem Jungen zu tanzen», oder: «Ich bin erschrocken, als ich von dem Projekt hörte.» Auch ein Interview mit der Tanzlehrerin gehörte dazu. Dabei war zu erfahren, dass dies ihr 22. Projekt war, dass jede Klasse einzigartig ist für sie und dass es ihr hier in Wettswil viel Spass gemacht hat. «Ich bin stolz auf euch», betonte sie. Stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler waren auch die drei Klassenlehrer, Michael Frösch, Lorenz Hartmann und Michael Grimm, die am Bühnenrand sassen und mitfieberten. «Ihr seid auf einen hohen Berg gestiegen und habt ihn

überwunden», betonte Michael Frösch lobend. Und auf die Frage einer Schülerin, was das Projekt seiner Klasse gebracht habe, antwortete er: «Die Mädchen und Jungs sprechen jetzt in der Pause sogar manchmal miteinander.»

Polka und Line Dance Stolz waren ebenso die jungen Tänzerinnen und Tänzer selber, und es machte ihnen auch sichtlich Spass. Vor jeder Tanzsequenz zeigte jeweils zuerst ein Paar die Schritte, bevor dann die ganze Klasse auftrat. Mit fröhlichen oder auch ernsten Gesichtern und nahezu perfekten Schrittfolgen demonstrierten sie Tänze wie Walzer, Foxtrott, Swing, Rumba, Tango oder Merengue. Zum grossen Finale präsentierten alle 60 Kinder zusammen eine lüpfige Polka zu urchiger Volksmusik. Und danach stellten sie sich in Reihen auf für zwei LineDance-Vorführungen. Das ganz dicke Ende war dann aber der Schlusstanz, zu dem die Gäste im Saal aufgefordert wurden. Die Ladies erklärten ihren Vätern oder Brüdern die Schritte des Merengue, die Gentlemen taten dasselbe mit ihren Müttern oder Schwestern. Und so endete das Tanzprojekt in einem grossen, fröhlichen Gemeinschaftsspass.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. April 2019

Gezwitscher ums Haus

Mehr als Pannendienst

Der Frühling ist zurück, und mit ihm das Vogelgezwitscher. Leider werden Gärten zunehmend so gepflegt, dass sie für Vögel uninteressant sind. Doch schon kleine Massnahmen können helfen, vor der eigenen Haustür ein Stück Natur anzulegen.

59. Mitgliederversammlung der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt

Ideen für vogelfreundliche Gartengestaltung

Der Frühling beginnt, es summt und zirpt. Blumen blühen und die Vögel singen. Leider kann man dieses Frühlingserwachen in vielen Gärten nur noch schwer beobachten: Gebietsfremde Sträucher, hoher Gifteinsatz und häufiges Rasenmähen führen dazu, dass sich Vögel in unserer Nachbarschaft immer weniger wohlfühlen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie man die gefiederten Freunde im Siedlungsraum fördern kann.

Der Stieglitz ist oft im naturnahen Garten anzutreffen. (Bild Mathias Schäf)

Das beste Rezept für mehr Vögel heisst «Lebensraum schaffen». Das geschieht am leichtesten über das Setzen einheimischer Pflanzen, das Schaffen von Strukturen, den Verzicht auf Pestizide sowie eine fachgerechte Pflege der Gärten und Grünflächen. Vogelfreundliche Gärten zeichnen sich durch einheimische Pflanzen aus. Die ortsansässige Süsskirsche beispielsweise bietet über 45 verschiedenen Vogelarten Nahrung, der gebietsfremde Kirschlorbeer hingegen nur dreien. Amseln, Stieglitze und andere Vögel bauen ihre Nester in den Astgabeln und finden hier Nahrung für ihre Jungen. Auf einheimischen Büschen und Sträuchern gibt es nämlich viel mehr Insekten als auf gebietsfremden. Auch eine natürliche Wiese ist für Vögel attraktiv. Wenn immer möglich sollte nicht die ganze Fläche auf einmal gemäht werden und auch nicht öfter als zwei bis drei mal pro Jahr. So können Pflanzen Samen bilden und Insekten finden immer genug Nahrung. Ausserdem können sich Insekteneier, die an Grashalmen abgelegt wurden, bis zum ausgewachsenen Insekt entwickeln. Sie dienen wiederum den Vögeln als Futter für ihre Jungen. In einem naturnahen Garten wird man mit reichlich Vogelgezwitscher und Artenvielfalt belohnt. Schon die Bereitstellung weniger naturnaher Elemente ermöglicht vielen Tieren, auch in unserer direkten Umgebung einen Lebensraum zu finden. (LiR)

zwischen-ruf

Wo ist das Geld, verflixt nochmal? Melissa heisst sie, ist zweieinhalb Jahre alt und spricht nur Italienisch. Gut, sie wohnt in Lugano, die Tagesmutter redet Italienisch und ihr sizilianischer Papi ebenfalls. Aber das Mami, meine Tochter, spricht ausschliesslich Züridütsch mit ihr. Seltsam, kein deutsches Wort kommt aus dem Mund der Kleinen. Und es kommen sehr viele Wörter! Aber wenigstens versteht sie Deutsch. Ich besuche sie. Wir spielen miteinander, und auf einmal – ich hab nicht aufgepasst – hat sie meinen Geldbeutel geschnappt und sich etwas Taschengeld herausgeholt, in ihre Werkzeugschachtel geworfen – ich höre es klimpern – und was seh ich da: Einen Fünfräppler in ihrem Mund! «Nei, nei, gib den her, los! No, no, no! Non poi mangiare. Melissaaa!!!» Sie lacht. «Mach s’Müüli uuf!» Im Mund ist er nicht. Ich suche den Boden um uns herum ab. Nirgends eine golden glänzende Münze. Am Abend kommt diese wieder zum Vorschein. Mitten im braunen Kackhaufen in der Windel. Melissa muss sie verschluckt haben! Meine Tochter meint: «Ganz praktisch, so ein Goldeseli.» anzeige

Am nächsten Tag wollen wir zum Spielplatz. Nach hundert Metern will Melissa nicht weiterlaufen. Den Kinderwagen hab ich nicht mitgenommen. Da hilft nur eines: Handy rausnehmen! Und schon ruft sie: «Faccio un video!» «Si si, aber erst auf dem Spielplatz.» (Nun muss man wissen, dass die Kleine noch nie in ihrem Leben ein Video gemacht hat, und dass sie täglich nur zweimal 5 Minuten ein Kinderfilmli anschauen darf.) Auf dem Spielplatz wird dann mein Versprechen eingefordert. O Gott, was werden die anderen Mütter denken, wenn meine Zweijährige auf der Bank sitzt mit dem Handy. Aber schliesslich – «Melissa, finito video!» – setzen wir uns beide in den Sandkasten. Kuchen backen im Förmli, kippen und mit der Schaufel gleich wieder zerstören. Macht Spass. Am Abend umarmt mich die Kleine und sagt etwas. Ich bemerke zu meiner Tochter: «Ich glaub fast, sie hat gesagt: So gern.» «Ja??? Kann wohl nicht sein.» «Vielleicht doch. Ich hab schon ein paarmal gesagt: Ich ha dich so gern.» Am nächsten Morgen streichelt Melissa meinen Arm und sagt ganz deutlich: «So gern.» Ute Ruf

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Der ergänzte Vorstand der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt. Von links: Nicole Schneider, Präsident Andreas Renggli, Claudia Hurter, Urs Moser und Alexia Hungerbühler. Nicht anwesend war Toni Jäggi. (Bilder Marianne Voss)

Der Andrang war gross an der TCS-Mitgliederversammlung vom vergangenen Freitag. Die üblichen Traktanden und die Wahl von zwei neuen Vorstandsmitgliedern beanspruchten aber nicht viel Zeit. Die Anwesenden genossen anschliessend das Nachtessen, die Geselligkeit und die humorvolle Show-Einlage vom Comedy-Duo Messer&Gabel. ................................................... von marianne voss Die offizielle Mitgliederversammlung der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt war eigentlich das Vorprogramm des gemütlichen, unterhaltsamen Abends am vergangenen Freitag. Sie dauerte nämlich nur 40 Minuten. 160 Personen, darunter auch viele Ehrengäste, waren gekommen. Sie füllten die Tische im «Löwen» in Hausen bis auf den letzten Platz. Die anwesenden Mitglieder genehmigten sämtliche Geschäfte einstimmig und ohne Wortmeldungen. Präsident Andreas Renggli hielt in seinem Jahresbericht Rückschau auf die zahlreichen Aktivitäten im Jahr 2018 wie zum Beispiel das Fahrsicherheitstraining, den Ausflug in den Europapark oder den heiteren Abend mit dem Duo DivertiMento. Der TCS wolle das Angebot weiterhin attraktiv gestalten, um neuen Mitgliedern den Wert der Mitgliedschaft aufzeigen zu können. Denn eines der Ziele für 2019 sei, den Marktanteil zu verbessern. «Viele kennen den TCS als Pannendienst. Er kann aber viel mehr.» Andreas Renggli zeigte in seinem Ausblick auf das aktuelle Jahr auf, was dieses Mehr alles beinhaltet. Nebst dem breiten Angebot an Aktivitäten biete der TCS auch einen Pannendienst fürs E-Bike oder die Unterstützung bei Heimladestationen für Elektrofahrzeuge. Ein weiterer Service seien die Mobilitätszentren, wo die Motorfahrzeugkontrolle durchgeführt

werden könne. Besonders beliebt sei der sogenannte Check up. «An diesem Kurs werden die aktuellen Verkehrsregeln erklärt, und es besteht auch die Möglichkeit, mit einem Fahrlehrer eine Runde zu drehen.» Der Kurs jetzt im März sei vollständig ausgebucht gewesen.

Zwei neue Vorstandsmitglieder Der Präsident wies auch auf verschiedene Neuerungen hin. Der schriftliche Anmeldetalon für Anlässe werde verschwinden. «Anmeldungen finden nur noch über unsere Website statt.» Und zu den älteren Personen im Saal bemerkte er humorvoll: «Sie finden sicher Hilfe dabei, vielleicht bei Nachbarn, oder fragen Sie Ihre Enkel.» Auch für Informationen zu den Vergütungen empfahl er, in Zukunft die TCS-App zu nutzen. Die Rechnung 2018 präsentierte Kassier Urs Moser. Budgetiert war ein Minus von knapp 8000 Franken, der Abschluss weist aber ein Minus von nur rund 2500 Franken aus. Das Vermögen beträgt 93 000 Franken. Auch Wahlen waren an dem Abend traktandiert. Ralph Wagner

hatte seinen Rücktritt aus dem Vorstand gegeben. Um das Gremium auf sechs Personen aufzustocken, wurden zwei neue Kandidaten vorgestellt und mit grossem Applaus gewählt. Dies sind Alexia Hungerbühler aus Wettswil und Toni Jäggi aus Affoltern, der aber selber nicht anwesend sein konnte. Beide sind beruflich im Bereich Marketing tätig.

Langjährige Mitglieder Die TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt zählt rund 4600 Mitglieder, im letzten Jahr hat sie aber 230 Mitglieder verloren. Dennoch, viele sind dem TCS über Jahrzehnte treu. So waren es fast 20 Personen, die an der Versammlung für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt werden konnten. Nach dem kurzen offiziellen Teil genossen alle das Zusammensein und die angeregten Gespräche bei einem feinen Nachtessen. Als «Verdauerli» trat das Comedy-Duo Messer&Gabel auf. René und Rolf aus Appenzell erheiterten das Publikum mit ihren witzigen Erzählungen von ihren Erlebnissen während einer Flugreise nach Amerika.

Das Comedy-Duo Messer&Gabel unterhielt das Publikum mit witzigen Sprüchen.


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Bezirk Affoltern

Im Schnee lernen, wie man zusammenarbeitet

Iglutage der Sek Hausen – Erlebnisbericht Wer teamfähig ist, hat gute Karten im Berufsleben. Um diese Fähigkeit zu fördern, zogen die Sekundarschülerinnen und -schüler der 9. Klasse aus Hausen im Winter für drei Tage in die Berge und bauten sich Iglus, in denen sie eine Nacht schliefen. Ein Erlebnis, das nachhallt. Nach tagelangem Warten mit gemischten Gefühlen ging es am Mittwochmorgen endlich los in die Zentralschweizer Alpen. Der Zweck der Sache war es, gemeinsam ein ganzes Igludorf zu bauen und darin zu nächtigen. Nach einer längeren Fahrt mit dem Car und einer abenteuerlichen Gondelfahrt kamen die rund 40 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Hausen bei der Liderenhütte an. Die SAC-Hütte ist spartanisch eingerichtet, jedoch sehr kuschelig. Mit Schneeschuhen an den Füssen stapften die Jugendlichen zum zehn Minuten entfernten Bauplatz, wo später das Igludorf stehen sollte. Der erste Schritt zum perfekten Iglu bestand darin, einen Kreis in den Schnee zu stampfen. Danach wurde ein viereckiges Loch ausgehoben, um dort Blöcke herauszuschneiden. Diese Blöcke wurden im richtigen Winkel aufgetürmt, bis eine Halbkugel entstand. Die Stimmung war gut und das schöne Wetter trug sicher auch zur Motivation bei. Den ersten Abend in der gemütlichen

«Ich han dich so gern» «Sunnechind»: Eine musikalische Gutenachtgeschichte

SAC-Hütte genossen alle gemeinsam beim Spielen und mit der Gewissheit, noch einmal in der Wärme schlafen zu können.

«Das Frieren hat sich gelohnt» Am nächsten Morgen konnten die ersten Iglus schon gedeckt werden. Es wurde jedoch extrem warm und die schöne Halbkugelform der Iglus liess bald ein wenig nach. So mussten unzählige Schaufeln von Schnee auf die Iglus geschippt werden, damit diese nicht zusammenbrachen. Am letzten Abend stand die Übernachtung in den Iglus an. Nach dem letzten Mahl, zog die Schar mit den Schneeschuhen zum Bauplatz, und die feierliche Zeremonie mit den grossen Vulkanen war eine wunderbare Überraschung. Nach dem Spektakel verschwanden alle in ihren Iglus, um sich auszubreiten. Die Nacht war frostig, doch es war ein Erlebnis, und das Frieren hat sich definitiv gelohnt. Es war ein unglaublich tolles Lager, das die Beteiligten sicher nie mehr vergessen werden. Die Iglutage waren ein Highlight der Oberstufenzeit. Leider aber auch ein Zeichen dafür, dass die offizielle Schulzeit schon bald ein Ende nimmt. Es war ein kaltes, aber lohnendes Abenteuer, und wir sind dankbar und froh, dass wir es erleben durften. Fabian Gretler und Céline Berli, 3. Sek. Hausen

Auf dem Weg zur Arbeit. Die Iglus warten darauf, gebaut zu werden.

Feuer und Eis. Zur Feier der fertiggestellten Iglus gibts Feuerwerk. (Bilder zvg.) anzeige

Freitag, 5. April 2019

«Wie gern hast du mich eigentlich?» Die «Sunechind» beantworten die Frage musikalisch. (Bilder Marlise Santiago)

Am letzten Sonntag fand in Bonstetten ein berührendes und fröhliches Konzert des Kinderchors «Sunechind» statt. Anschliessend wurde die neue CD «Ich han dich so gern» standesgemäss getauft. ................................................... von marlise santiago Kleine molligrundliche Kinderärmchen strecken sich der Frau an der Kasse entgegen. Die Kleinen schauen erwartungsfroh und gleichzeitig unsicher, bis dann der «Sunechind»-Stempel auf der Haut prangt und sie ihn am Eingang stolz vorzeigen. Dieser Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen von Familie. Einerseits im Publikum all die – sehr zu Recht – stolzen Eltern und Geschwister der Chor-Kinder, andererseits war die ganze Produktion auch fast Familiensache: Mutter Gabriela Bächinger, Pianistin, Kinderlieder-Autorin und Chorleiterin, Sohn Simon Bächinger, auch er Pianist, der die singenden Kinder aufs Wunderbarste begleitete, sowie auch die CD produzierte, und Tochter Maria Bächinger, die den Anlass gekonnt moderierte. Als Erstes waren Julius und sein Vater Markus Leutwyler an der Reihe. Die Moderatorin fragte den Knaben, ob es nicht komisch war, dass bei seinen abendlichen Gutenachtgesprächen mit dem Papi plötzlich Mikrofone dabei waren. Julius verriet dem amüsierten Publikum, dass sie nur so getan hätten, als wäre es Abend. Die Aufnahmen hätten am Tag stattgefunden. Diese Vater-Sohn-Gespräche haben etwas Intimes, und sind mitten aus dem Leben gegriffen. Sie waren Kernstück des Konzertes, und sind es

auch auf der CD, wo sie abwechselnd mit den Liedern wie ein Hörspiel eingeblendet werden, und drehen sich darum, wie der Tag verlief, oder der Pyjama, der langsam zu klein wird, veranlasst zur Frage, wie Menschen eigentlich wachsen und wie das bei Tieren sei, und überhaupt, er möchte doch bitte, bitte, bitte auch einen Hund, dann wird der «Schulschatz» zum Thema, und der Sohn fragt den Vater: «Wie gern hast du mich eigentlich?» und anhand dieser Frage, versucht der Vater den Begriff «unendlich» zu erklären. Und so weiter. Ein Thema führt zum nächsten. Zu all dem, was den kleinen Julius so bewegt und was er im Abendgespräch mit seinem Vater besprechen kann, hat die Chorleiterin Gabriela Bächinger eingängige und berührende Kinderlieder komponiert. Diese wurden von 70 Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren gesungen, unterstützt von 13 Müttern des «Sune-Mami»-Chores. Auf der DC ist zudem auch die Sängerin Gunvor zu hören.

Ostergeschenk für Kinder Es war schön zu sehen und zu hören, wie die Kinder konzentriert, präzise,

fröhlich, unbeschwert und professionell sangen und agierten, wie sie in ihren hellblauen T-Shirts und den frechen gelben Sonnenbrillen alles gaben – bis der Vater langsam wegdöste. Mit einem Boogie Woogie, den die Kinder tanzend und hüpfend vortrugen, wurde der Vater geweckt, und so konnte er dann doch noch seinen Sohn in den Schlaf begleiten, indem er ihn anleitete, tief ein- und auszuatmen und sich vorzustellen, dass er in einer Hängematte am Meer liegt, und wie diese ihn langsam hin und her schaukelt. Hin und her. Hin und her. Auch die «Sunechind» schliefen langsam ein, aneinandergekuschelt und mit ihren Stofftieren im Arm sanken sie ins Traumland. Ein anrührendes Bild. Beim letzten Akt, der CD-Taufe, waren jedoch alle wieder wach, und Julius wünschte der CD, «dass sie vielen Kindern beim Einschlafen hilft», sein Vater wünschte, «dass sich Kinder getrauen, Fragen zu stellen, auch wenn es dadurch mal etwas später wird». Die «Sunechind»-CD «Ich han dich so gern», könnte also ein durchaus sehr lohnendes und nachhaltiges Ostergeschenk für Kinder sein. CD und weitere Infos unter www.sunechind.ch.

Aneinandergekuschelt sanken die «Sunechind» ins Traumland.


Forum

Freitag, 5. April 2019

Parolenfassung ohne fremde Hilfe

Leserstimmen zur Spital-Zukunft

Das Eigenkapital zu tief ausgewiesen, «Anzeiger» vom 26. März.

Fokus aufs Machbare

Der Gemeinderat Stallikon stellt klar, dass bei seiner Parolenfassung für die Spitalvorlagen der Fehler im Beteiligungsrechner von Dr. Bertram Thurnherr keine Rolle gespielt hat. Die Prognosen und Empfehlungen an die Gemeindeversammlung und für die Abstimmung vom 19. Mai beruhen auf eigenen Berechnungen des Gemeinderats. Grundlage waren die Zahlen in der Abstimmungsvorlage des Spital-Zweckverbandes mit einem Eigenkapital von 81.84 Mio. Franken. Die anderslautende Vermutung im Bericht des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern vom 26. März «Das Eigenkapital zu tief ausgewiesen» trifft für Stallikon jedenfalls nicht zu. Gemeinderat Stallikon

FDP Ottenbach für DorfzentrumsGestaltung Der Vorstand der FDP Ottenbach befürwortet den Antrag der Kerngruppe zur Dorfzentrums-Gestaltung. Er empfiehlt der Gemeindeversammlung vom 11. April, die Projektierung anzunehmen und den Kredit von 145 000 Franken zu genehmigen. Bereits von Anfang an hatte sich die FDP für eine umweltschonende Realisation der entlastenden Umfahrung eingesetzt. Die Umfahrung von Ottenbach ist jetzt rechtlich gültig festgelegt und ermöglicht eine nachhaltige Dorfzentrums-Gestaltung. Die FDP freut sich, wenn mit dem Dorfzentrum, wie skizziert: ein langjähriges Anliegen der Ottenbacher Bevölkerung in Erfüllung geht, die Liegenschaft Engel und das aufgewertete Restaurant Post dank freier Sicht und Freiflächen ins beste Licht rücken, begrünte Flächen beste Voraussetzung bieten für Begegnung und Entschleunigung und dank Verkehrsberuhigung und grosszügigen Strassenquerungen der Schulweg im Zentrum für Kinder sicherer wird. Die FDP empfiehlt den Projektierungskredit jetzt zu genehmigen und damit zum attraktiven Dorfzentrum beizutragen. Mit enger Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kanton eine einmalige Chance für Ottenbach. FDP Ottenbach, der Vorstand

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.) anzeige

Das Spital Affoltern hat gute und engagierte Mitarbeitende sowie zahlreiche sympathische und wertvolle Elemente, die eine gute Zukunft verdienen. Trotzdem ist die Zustimmung zur Weiterführung des Spitals in einer gemeinnützigen AG am 19. Mai mehr als fraglich: Erhebliche finanzielle Risiken für etwas, das nicht mehr Gemeindeaufgabe ist, schrecken genauso ab wie die sehr ungewissen Aussichten für die Spitalliste 2022. Sollte es tatsächlich zu einem Nein kommen – immerhin empfehlen dies die Hälfte der Gemeinderäte – darf nicht einfach das ganze Spital liquidiert werden. Zwar müssten die Angebote der stationären Chirurgie und Geburtenabteilung andere Spitäler übernehmen. Aber weiterhin machbar wären eine integrierte ambulante Versorgung unter einem Dach, ausgebaute Pflegeleistungen und ein leistungsfähiger Rettungsdienst. Ein solches Angebot wurde am 26. März vom Limmi, Strategic Medical und Solviva präsentiert. Die verschiedenen Reaktionen zeigen, dass diese Lösungsvariante überzeugt, aber auch beunruhigt, weil sie die «Alles-oder-Nichts-Taktik» der BK durchkreuzt. Sofort greift man zu populistischen Aussagen bei gleichzeitiger Ausblendung der Realität: Man behauptet, eine Alternative funktioniere nicht, obwohl es Objektreferenzen gibt. Man spricht von schädlicher Privatisierung, obwohl die Spital AG in fünf Jahren auch privatisiert werden kann. Zudem ist das private SenevitaPflegeangebot günstiger als die öffentliche Pflege auf dem Sonnenberg. Der Populismus geht aber noch weiter: Man malt Horrorszenarien, wonach bei einem Nein die Pflegepatienten ihr Heim verlassen müssen. Wenn 3x Ja kommt, ist alles in Ordnung und es braucht keine Alternative. Wenn aber nicht, sind rasch korrekt submissionierte Alternativlösungen erforderlich, die für die Patienten und das Personal Klarheit schaffen. Es ist mein Anliegen, solche Lösungen im Hinblick auf eine machbare Spitalzukunft aufzuzeigen. Für die Umsetzung der vorgeschlagenen Nachfolgeorganisationen fehlt jedoch die Führungserfahrung und der Leistungsausweis der BK. Zudem müssten dann die Gemeinden viel zu grosse Risiken übernehmen, statt sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren zu können. Ja und zweimal Nein am 19. Mai. Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen .........................................................................

Ja, ja, ja - es riecht nach «Nickertum»! Die Bezirksspital-Diskussion ist eine Herausforderung für jede Stimmbürgerin und jeden Stimmbürger im Säuliamt. Einigen von unseren Politikern mag es recht sein, denn Verwirrung stiften, um nachher die Bürgerschaft zu manipulieren, ist eine bewährte Taktik. Bis zur Abstimmung am 19. Mai können dann Spekulanten und einige ihnen ergebene Politiker oder Personen an Schlüsselstellen laufend noch viele Tatsachen schaffen, damit ihre Rechnung aufgehen m u s s. Die Privatwirtschaft interessiert sich kaum für etwas, das in Zukunft nicht rentieren würde, oder nicht ? Es gibt mir zu denken, wenn ich alten Frauen, mit oder ohne Rollator, begegne, die eine Brosche «Dreimal Ja» am Jäggli präsentieren. Vielleicht werden bald unseren Schülerinnen im Amt auch noch entsprechende T-Shirts verschenkt?! Es wird uns einsuggeriert, als müssten wir vor allem oder lediglich darüber entscheiden, ob wir unser Spital weiterhin wollen oder nicht! Wäre ja lächerlich, ginge es nur darum. Ist wirklich eine unnötige Frage! Es geht um die Erhaltung oder Einschränkung

unserer Demokratie und die Solidarität in unserem 14-Gemeinden-Bezirk! Darum muss das Spital-Unternehmen weiterhin allen Steuerzahlenden gehören, weiterhin anvertraut bleiben, um Transparenz zu haben, um dem Souverän grösstmögliche Kontrolle zu gewähren. Übrigens, hat der geneigte Leser auch festgestellt, dass wir für etwas, das einige n i c h t wollen, Ja sagen können? So beim Thema «Zweckverband». So werden Sachen verdreht, damit das gut klingende «Dreimal Ja» entsteht! Mit dem ersten Ja schaffen wird den demokratischen Zweckverband ab! Das empfinde ich als unlauter, unehrlich. Wir, unsere Gesellschaft, lassen uns leider zunehmend und gerne manipulieren, gleich wo, sei’s politisch, wirtschaftlich, als Konsumenten oder auch kirchlich. Warum? Es ist bequem, frau/man muss nicht denken, das wäre eben mühsam. Demokratie erhalten und leben ist und bleibt mühsam und langwierig, aber dafür nachhaltig befriedigend. Xaver Mettler, Affoltern a. A. .........................................................................

Auf dem Weg ins Chaos? Unverständliches geschieht gegenwärtig auf nationaler politischer Ebene. Bestandene rechte Parteiführer sind nicht in der Lage, einen logischen Antwortkatalog zu der Klimafrage zu erarbeiten. In ihrer Hilflosigkeit finden sie keine andere Lösung als unschuldige Köpfe rollen zu lassen. Im Säuliamt stehen wir momentan mit der schlecht aufgegleisten Spital-Abstimmung ebenfalls in einer Situation, welche in einer Sackgasse enden könnte. Die Ausgangslange ist aber nicht hoffnungslos. Wir verfügen über ein Ja-Komitee mit ausgewiesenen Fachleuten, welche viel oder manchmal zu viel Optimisus verbreitet; einen Stadtrat mit einer neuerdings erfreulichen Einstellung zu den Finanzen, aber mit Nachholbedarf in der Kommunikation; eine gute Spitalführung mit eher wenig Selbstkritik; einen «Anzeiger» welcher viel Raum für alle Schreiberlinge zur Verfügung stellt, die journalistische Pflicht der sachlichen Zusammenfassung – sprich Leitartikel – aber vernachlässigt; einen Roggwiler, welcher viel Gescheites sagt, aber wegen seines unkonventionellen Stils nicht gehört wird. All diese wunderbaren Frontkämpfer gilt es jetzt an einen runden Tisch zu bringen. Sie zu bitten, mit ihren Fähigkeiten zu einer gemeinsamen Lösung beizutragen. Nachdem die «Wünsch dir was Zeit» resp. die Frist der Begehrlichteten abgeschlossen sein sollte, gilt es, sich den Themen staatliche Auflagen, Pflichten der Gemeinden, Besitzverhältnisse des Spitals, Änderung der Rechtsform usw. zu widmen. In der zweiten Runde wird über realisierbare Projekte und Ideen, Machbarkeit, Umsetzung, Zeitpläne, Kosten usw. diskutiert und vom «Anzeiger» publiziert. In einer dritten Etappe, werden Entscheidungshilfen für den Stimmbürger ausgearbeitet, welche nicht nur alle notwendigen Fakten und Zahlen aufweisen, sondern auch die Belastung des einzelnen Steuerzahlers zum Ausdruck bringen. Das Ziel wäre im Idealfall erreicht, wenn das Gremium eine gemeinsame Stimmempfehlung abgeben könnte. Aber auch ein Katalog mit den Konsequenzen bei «Ja» resp. «Nein» wäre ein Erfolg. Mit diesem Vorgehen wird der Glauben in die Politik und das Vertrauen in den Stadtrat wieder hergestellt. Alle Mitwirkenden können stolz behaupten, massgebend an einem tollen Projekt beteiligt gewesen zu sein. Wie die Abstimmung auch ausgeht, sie wird nicht aufgrund von Emotion,

sondern Fakten das verdiente Resultat erreichen. Walter Laubscher, Affoltern a. A. .........................................................................

Vergleich mit Dielsdorf Im Zusammenhang mit der Abstimmung über unser Spital, empfehle ich das Buch «Die Spitalschliesser» von Richard Bisig. Richard Bisig war 15 Jahre Leiter des Bezirksspitals Dielsdorf. Das Buch, das aus verständlichen Gründen in Form von einem Roman geschrieben wurde, deckt die komplexe Thematik gut ab und zeigt einige Parallelen zu der aktuellen Situation unseres Spitals. Auch dort wurde die kostenoptimale Leistungserbringung und die Motivation der Mitarbeiter für die Spitalleitung eine stetig wachsende Herausforderung. Auch dort gab es nostalgische Meinungen über die Beibehaltung des Spitals, trotzdem auch dort Einwohner sich in anderen Spitälern operieren liessen und in anderen Spitälern ihre Kinder zur Welt gebracht haben. Auch dort haben Experten und Expertengruppen selbstverständlich nur mit Fakten argumentiert. Auch dort haben einige nur ihre persönlichen politischen und wirtschaftlichen Interessen vertreten. Auch dort wurde der Abstimmungskampf teilweise emotional geführt. An der Abstimmung hatte sich zwar die grosse Mehrheit der Gemeinden der Region dafür entschieden, das Akutspital beizubehalten. Der harte Entscheid kam dann, als das Akutspital nicht mehr auf der Spitalliste aufgeführt wurde. Trotzdem war mit der Schliessung des Akutspitals die Grundversorgung in dieser Region nach wie vor und auf einer weiterhin hohen Qualität gewährleistet. Es wurden in der Standortgemeinde andere Strukturen im Gesundheitswesen ausgebaut und geschaffen. Gemäss dem Artikel «Die Krise der Spitäler ist ein gutes Zeichen» in der NZZ vom 3. April hat das Spital Affoltern das Problem, dass die Kosten zu hoch und die Patientenzahlen zu tief sind, die Infrastruktur veraltet ist und es die Verantwortlichen während Jahren verpasst haben, das Spital auf die Zukunft auszurichten. An der kommenden Abstimmung im Knonauer Amt geht es um eine wesentliche Weichenstellung fürs Akutspital und die Langzeitpflege in Affoltern. Aber unabhängig vom Resultat der Abstimmung sind die Probleme am Abstimmungstag nicht gelöst, sondern nur aufgeschoben. Zudem ist es unklar, inwieweit die kantonale Gesundheitsdirektion das Spital Affoltern bei der Erteilung der Leistungsaufträge im Rahmen der Spitalliste 2022 überhaupt berücksichtigen oder ihm nur ausgewählte Leistungsaufträge erteilen wird. Persönlich stehe ich hinter den Abstimmungsempfehlungen des Stadtrates von Affoltern (Ja, Nein, Nein) inklusive den lesenswerten «Beleuchtenden Berichten». Hugo Gut, Affoltern a. A. .........................................................................

Fake-News aus Bonstetten Die Spital-Liquidation ohne Nachfolge ist für den Gemeinderat Bonstetten keine Lösung («Anzeiger» vom 26. März). Er stützt sich dabei auf den Vertrag über die Liquidation und hält seine Abstimmungsempfehlung «3x Ja» für die einzig «verantwortbare». Dies ist erstaunlich, hat doch der Bonstetter Souverän am 4. März 2018 den Austritt aus dem Zweckverband beschlossen, weshalb bei 3x Nein oder Ja, Nein, Nein auch keine Sintflut über Bonstetten schwappen würde. Bedenklich ist, dass sich der Gemeinderat falscher Tatsachendarstellungen bedient, um die Stimmbürger irrezuführen. So schreibt er: «Der Vertrag über die Liquidation (...) sieht vor,

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dass das Spital samt Liegenschaften (...) bis zum 31. Dezember 2019 (!) liquidiert wird.» Diese Aussage findet keinerlei Stütze im Vertrag, ist offensichtlicher Unsinn und wäre auch faktisch und rechtlich unter keinem Aspekt durchführbar. Der Liquidationsvertrag träte bei einem Ja zur Auflösung des Zweckverbandes erst am 31. Juli 2019 in Kraft, es wäre ein Ausschuss zu wählen und dieser würde die Liquidation durchführen, welche Jahre dauern könnte. Die Gemeinden erhielten nach getaner Arbeit die Liquidationsanteile gemäss ihren Beteiligungen per 31.12.2019. Deshalb ist auch die Behauptung unwahr, dass der Liquidationsausschuss nur fünf Monate Zeit habe. Selbstverständlich müsste der Liquidator für das Personal und die Patienten rasch Klarheit schaffen. Würde sich die Übertragung an einen Drittinvestor abzeichnen, so wäre diese Aufgabe mit der eigentlichen «Liquidation» geschickt zu koordinieren. Was eine Behörde zur Verbreitung solcher Unwahrheiten treibt, ist nicht nachvollziehbar. Es zeigt dem Stimmbürger aber exemplarisch, dass wir nicht über den blonden Mann im Weissen Haus lästern sollten, solange wir uns von Leuten regieren lassen, welche von der Liquidation eines komplexen Grossunternehmens keine Ahnung haben und zur Stimmungsmache Fake-News verbreiten. Ja, Nein, Nein ist auch für Bonstetter die sachliche und konsequente Abstimmungsempfehlung. Frank Rutishauser, Bonstetten .........................................................................

Behördliche Falschinformationen Die drei Abstimmungsvorlagen vom 19. Mai zum Spital Affoltern sind für viele eine hoch emotionale Sache, geht es doch um die Zukunft «unseres» Spitals. Gerade wenn eine Vorlage emotional ist, ist es für den Stimmbürger wichtig zu wissen, worum es geht. Dies ist im Fall der Spitalvorlagen nicht gerade einfach, betragen die Unterlagen zu den drei Abstimmungen doch weit über 100 Seiten. Wenn dann Gemeinden in Medienmitteilungen auch noch groteske Falschinformationen verbreiten, wird es für den Stimmbürger fast unmöglich sich eine Meinung zu bilden. So geschehen am 26. April: Die Gemeinde Bonstetten stellt in der Medienmitteilung «Spital-Liquidation ohne Nachfolge ist keine Lösung» mehrere falsche und tatsachenwidrige Behauptungen auf, welche eine grobe Irreführung des Stimmbürgers darstellen. Unter anderem behauptet der Gemeinderat: «Der Vertrag über die Liquidation des Spitalzweckverbands Spital Affoltern sieht vor, dass das Spital samt Liegenschaften und allen weiteren Vermögenswerten bis zum 31. Dezember 2019 (!) liquidiert wird.» Diese Aussage ist nachweislich falsch. Die Liquidation würde am 31.12.19 beginnen und sich über einen grösseren Zeitraum erstrecken. Deshalb ist auch die Behauptung des Gemeinderats falsch, dass der Liquidationsauschuss nur fünf Monate Zeit habe für die Liquidation. Auch falsch ist, dass der Liquidationsauschuss gezwungen sei «die Liegenschaften und die übrigen Vermögenswerte zum bestmöglichen Preis zu versilbern.» In der Abstimmungsweisung steht, dass der Liquidationsausschuss die vorteilhafteste Form der Liquidation für die Verbandsgemeinden suchen muss. Dies muss in keinem Fall deckungsgleich sein mit dem höchsten Preis, sondern muss den Bedürfnissen der Gemeinden am besten gerecht werden. Ein Verkauf ohne Auflagen an Immobilienhaie – wie von der Gemeinde Bonstetten behauptet – entspricht dem wohl kaum. Vorstand Jungfreisinnige Säuliamt


Veranstaltungen

Schulen/Kurse

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Die ausführliche Stellenbeschreibung und weitere Informationen über unsere Schule finden Sie auf www.schule-rifferswil.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Gesund unterwegs – stark in die Zukunft Suche sehr erfahrene, selbstständig arbeitende, zeitlich flexible Haushaltshilfe (-wirtschafterin) mit Herz auf der Buchenegg/Stallikon zunächst für 1,5 Tage/Wo, später nach Ausbau- und Erweiterung mehr. Sie sollte auch gerne organiseren, kochen, Einkäufe erledigen können und über sehr gute Deutschsprachkenntnisse verfügen. Wintersicheres Auto erforderlich. Bitte senden Sie Ihren Lebenslauf mit Foto an: mail@nicole-ricke.ch

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Gewerbe/Dienstleistungen

Velobörse und Markt

Jetzt aus Stein

Die Voba eröffnet die Saison ihrer Strassenaktivitäten auch 2019 mit der beliebten Velobörse. > Seite 17

Das Bergwerk Riedhof öffnet seinen neu renovierten Eingang zum Kohlestollen. > Seite 19

Mit verspielten Farben in den Frühling

KiMo-Kindermode lädt zur Frühlingsparty

Beatrice Gut, seit 8 Jahren Inhaberin der KiMo-Kindermode. (Bild zvg.) Mit verspielten Farben in den Frühling. Rot, Orange und Gelb liegen diesen Frühling hoch im Trend. Koralle, pfeffriges Gelbgrün oder dunkles Moosgrün findet man ebenfalls auf den Verkaufsflächen. Es wird also sehr bunt und dies möchte KiMo-Kindermode am 6. April mit der Kundschaft feiern. So kann man um den persönlichen Frühlingsrabatt würfeln und für alle Kinder gibt es eine kleine Überraschung.

Schon seit über 25 Jahren im Haas-Shopping Vor 25 Jahren konnte man kaum zwei Sätze per SMS verschicken und heute kann man ganz easy mit wenigen Klicks mit der ganzen Welt kommuni-

zieren. Und bei der KiMo-Kindermode kann man bequem Geschenk-Sets bis Grösse 80 online bestellen und die Shopping-Box ist geeignet für Eltern, welche wenig Zeit haben, um mit ihren Kindern einkaufen zu gehen. Wenn man die alte Holzbrücke zum Eingang der alten Fabrik Haas überquert, sieht man, wie viel Charme dieses Gebäude immer noch hat. Im Innern findet man fast alles und man kann auf 3000 m² nach Lust und Laune im «old fashioned style» shoppen. Wenn man Haas-Shopping noch nicht kennt, ist es ein Grund mehr, am 6. April vorbeizuschauen. (pd.) Frühlingsparty bei KiMo-Kindermode, Samstag, 6. April, Haas-Shopping, Muristrasse 31, Ottenbach. Weitere Infos unter www.kimo-kindermode.ch.

Es blüht und grünt im Landimärt Obfelden

Das Frühlingserwachen wurde gefeiert

Im Landimärt Obfelden findet sich eine Vielfalt an Gartenpflanzen. (Bild zvg.) Am 30. März hat der Landimärt Obfelden sein Frühlingserwachen gefeiert. Herrliches Frühlingswetter lud Gross und Klein zum Verweilen ein. Ein vielseitiges Angebot an Frühlingsblühern, Kräuterpflanzen, Setzlingen, exklusiven Gehölzen und Stauden wurde präsentiert. Wer Hunger verspürte, genoss eine feine Wurst vom Grill. An der Weintheke konnten auserlesene Weine degustiert werden. Morgen Samstag, 6. April, folgt eine weitere Degusta-

tion. Im Landimärt Obfelden findet man weiterhin ein grosses Sortiment an Gartenpflanzen, exklusiven Gehölzen und Gemüsesetzlingen. Auch für die Gestaltung des Sitzplatzes ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gerne berät das Landi-Team bei Fragen rund um den Garten. (pd.) Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Gross erweiterter Gratis-Parkplatz.

Freitag, 5. April 2019

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Traumberuf Jana Weiss liebt es, sich für Migranten einzusetzen und leitet das «Ämtler Tandem». > Seite 27

Bilderwechsel im «Erpel» Nach genau einem Jahr suchen die Bilder im Restaurant «Erpel» am Türlersee eine neue Heimat und machen Platz für neue. Der Wechsel wird am Donnerstag, 11. April, zelebriert. Seit dem 12. April 2018 tragen die Bilder von Angela Höhn zur familiären Atmosphäre im Restaurant Erpel bei. Es gab viele positive Rückmeldungen, die Gäste sprachen darüber und hatten so ihre Favoriten. So entstand die Idee, die Bilder nach einem Jahr nicht einfach auszuwechseln, sondern dies zusammen mit Gästen zu tun, die Lust haben, dabei zu sein – und vielleicht eines der Bilder mit nach Hause zu nehmen und ihm so eine neue Heimat zu geben. Die Wände im «Erpel» bleiben nicht leer. Die neuen Bilder von Angela Höhn (Motto «Lebensfreude») warten bereits darauf, ihren Platz zu bekommen und mit den Betrachtern zu kommunizieren. Es wird ein unterhaltsamer Abend mit Finissage und Vernissage in einem. Alle sind herzlich dazu eingeladen. (pd.) anzeige

Hühner im «Erpel» – bald gibts neue Bilder von Angela Höhn. (Bild zvg.) Finissage und Vernissage «Lebensfreude»

Restaurant Erpel am Türlersee.

am Donnerstag, 11. April, 18.30 Uhr,

Die Bilder können erworben werden.

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Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. April 9.30 Familiengottesdienst mit zwei Taufen und Abendmahl «Ufghobe i de Gmeinschaft» Pfrn. Yvonne Schönholzer Sasha Koellmann und Kinder des 3.-Klass-Unti Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. D. Wiehmann Chiletaxi: H. Schneebeli Mittwoch, 10. April 17.00 Offenes Singen Donnerstag, 11. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 5. April 18.30 Jugendgottesdienst Samstag, 6. April 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 7. April Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Abendmahlsgottesdienst «Das Wunder vom Teilen» mit den 3.-Klass-Unti-Kindern Katechetinnen und Pfr. Th. Müller Donnerstag, 11. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus: «Wie war das damals?» Beth Schildknecht (Stallikon) hat den Zweiten Weltkrieg in einer deutschen Grossstadt erlebt. Sie teilt ihre Erinnerungen und lädt zum Erzählen ein

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jörg Häberli (Langnau a.A.). Orgel: Casey Crosby

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern des 3.-Klass-Untis Claudia Torriani und Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Montag, 8. April 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Dienstag, 9. April 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 12. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. April 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit vielen jugendlichen Liedern. Liturgie und Predigt Pfarrer Walter Hauser Jugendliche Singende unter Anleitung von Anette Bodenhöfer und Jost Müller Kollekte und Info zu «Musik übers Meer» Anschliessend Apéro Donnerstag, 11. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus mit Esther Nievergelt: «Ernährung und Fitness im Alter» 16.00 Chile für di Chliine Ökumenische Feier für Kinder von 3 bis 7 Jahren mit Begleitperson

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. D. Wiehmann Mittwoch, 10. April 12.30 minichile im Pfarrhauskeller Samstag, 13. April 9.30 Chor-Projekt Frühlingssingen im Chor der Kirche

Voranzeige: Sonntag, 14. April 16.00 Gottesdienst zur Amtseinsetzung von Pfarrer Volker Bleil und Pfarrerin Regula Eschle Wyler in der Klosterkirche in Kappel am Albis

Sonntag, 7. April 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Taufe von Yara Anouk Michel, Wettswil Pfr. Matthias Ruff 17.00 Taizé-Singkreis in der Kirche Wettswil Dienstag, 9. April 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 10. April 14.00 Kolibri und Fiire mit de Chliine in Stallikon mit Eierfärben Donnerstag , 11. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Helene Vuille: «Menschen am Rand der Gesellschaft» Freitag, 12. April 19.30 Konzert «Alva Lün» in der Kirche Wettswil Eintritt frei, Kollekte Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Affoltern a. A. Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst und Taufe von Mattia Bühlmann mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 5. April 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 7. April 10.00 Abendmahlgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Mitwirkung der 3.-Klass-UntiKinder unter der Leitung von Astrid Abel und Maya Duperrex Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 6. April 9.00 3.-Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. April 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) Montag, 8. April 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 9. April 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 10. April 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 11. April 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. April 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Christine Theus, Cello Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 6. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. April 10.30 Eucharistiefeier 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit 19.00 Santa Messa Freitag, 12. April 20.00 Taizé-Feier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. April 10.00 Eucharistiefeier Montag, 8. April 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 10. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 11. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. April 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 7. April 11.00 Eucharistiefeier Montag, 8. April 19.00 Meditation Donnerstag, 11. April 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 5. April 18.00 Versöhnungsfeier Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 4. Klasse Orgel: A. Bozzola Samstag, 6. April Intensivtag Firmanden: Versöhnung Sonntag, 7. April 5. Fastensonntag 9.30 Versöhnungsfeier mit Eucharistie Mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi Jahresgedächtnis von Rocco Molinaro

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. April 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Samstag, 6. April 19.15 Tweens grow Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 8. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 10. April 12.15 60plus Zmittag Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 7. April 9.45 Gottesdienst (Siggi Merz) Kinderprogramm Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 5. April 19.00 Ehekurs (letzter Abend) Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Anschliessend Mittagessen (Kappeler Milchsuppe) Montag, 8. April 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 11. April 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. April 10.30 Gottesdienst zum Thema: «Gottes Verheissungen sind zuverlässig» Hebräerbrief 6, 13–20 Kinderhort Sonderprogramm für Sonntagsschulen und Unterricht «Der Flüchtlingsjunge Jerome in Afrika» 12.00 Äthiopisches Mittagessen für alle 13.30 Mission am Nil Projektbericht von Tabea Roth Separates Kinderprogramm Donnerstag, 11. April 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 7. April 11.00 Generalkonferenz Priestertumsversammlung (10.00 Uhr Brunch) 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar auf www.lds.org


Veranstaltungen

Freitag, 5. April 2019

Neue und alte Velos sowie andere Kostbarkeiten Affoltern: Velobörse am 27. April an der Oberen Bahnhofstrasse Was tun mit dem alten Velo? Entsorgen? Ist ja eigentlich viel zu schade, alles ist ja noch funktionsfähig, sogar fast wie neu ist. Gibt es jemanden, der es gut gebrauchen könnte? Ja, an der Velobörse kann der Drahtesel zu einem neuen Besitzer kommen. So geschehen schon einige Jahre immer im Frühling an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Da haben Citybikes, Kindervelos, Strassenrenner und Mountain- und EBikes, die in Kellern, Garagen und Schuppen ein staubiges Dasein führten, wieder Benützer gefunden, die froh um sie waren. Mit der Velobörse und dem dazugehörigen Kofferraum-Märt am 27. April eröffnet die Voba alljährlich ihre Outdoor-Aktivitäten an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Am 31. Mai und 1. Juni folgt das zweitägige «Fäscht uf de Strass» und am 24. November als Abschluss dann der traditionelle «Chlausmärt».

Velo bringen, Betrag abholen Die Idee dazu ist ganz einfach: Man bringt sein überflüssig gewordenes Velo zwischen 8 und 10 Uhr an die Obere Bahnhofstrasse zum Parkplatz des «Anzeigers», wo die Velobörse stattfindet. Es muss fahrtüchtig und alle nötigen Sicherheitsinstrumente müssen vorhanden sein. Die Abgabe kostet 5 Franken, damit bezahlt man einen Obolus an die Kosten, die die Voba für die Durchführung des gesamten Events aufwenden muss. Man überlegt sich einen Preis,

Neue, alte Velos als Anziehungspunkt. (Bilder Susanne Crimi) von dem man annimmt, dass es dafür einen neuen Besitzer erhalten könnte, dieser wird am Velo angebracht. Nun steht das Fahrrad allen möglichen Interessierten zur Verfügung, kann auch zu einer Probefahrt herausgegeben werden. Der neue Besitzer bezahlt den Preis an die Crew der Velobörse und am Nachmittag ab 15 Uhr kann der ehemalige Velohalter seinen Betrag

abholen. Die Organisatoren behalten einzig davon einen Anteil des Verkaufspreises von 10 %. Falls das Vehikel doch nicht verkauft wird, aber auch nicht zurückgenommen werden soll, werden die übrigen Fahrräder an die Organisation www.velafrica.ch weitergegeben, die sie für einen Export nach Afrika entgegennimmt.

Doch Lust auf ein neues Bike?

So einfach gehts: der Auto-Kofferraum als Verkaufsfläche an der Velobörse.

Oder wäre das Zweirad doch noch gut zu gebrauchen, müsste einzig einen durchgehenden Service haben? Oder sogar einen E-Antrieb? Wäre ein neues Velo, das aussieht wie eines aus den 50er-Jahren, aber mit der neuesten Technik versehen ist, genau das, was das Herz begehrt? René Stettler, VeloDoc – 2Rad Werkstatt aus Obfelden, ist mit einem Stand ebenfalls vor Ort. Sein Herz schlägt für Zweiräder jeder Art und darum hat er daraus eine Profession gemacht. Ob es nun ein neues Fahrrad sein soll oder doch eine Reparatur in Frage kommt, ob es sich lohnt, Zeit und Geld zu investieren oder das bestehende Velo mit einem E-Motor versehen werden soll – René Stettler berät mit Herzblut und seine Preise sind fair. Gerne kommt er deshalb am 27. April erneut an die Obere

Bahnhofstrasse und steht für Fragen und Interessenten bereit.

Kofferräume als Verkaufsfläche Ob edles altes Geschirr, schöne Miniatur-Holzhäuser für den Garten, Dekorationsgegenstände für drinnen und draussen oder lässiger Schmuck oder Taschen aus Veloschläuchen, sogar eine kleine Kofferraum-Kuchen-Bar sind die zusätzlichen Attraktionen, die am 27. April zum Besuch an die Obere Bahnhofstrasse einladen. Die Voba würde gerne noch weitere «Kofferräume» als Verkaufsfläche entgegennehmen. Wer noch Lust hat, Selbstgemachtes, Dekoratives, Kostbares, Gluschtiges, Schmuckes oder einfach «Sachesächeli» aus dem Kofferraum seines Autos heraus anbieten zu wollen, der kann sich bis zum 17. April noch anmelden. Diese Art Markt findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt, das Angebot wird mit jedem zusätzlichen «Kofferraum-Laden» nur noch spannender. (sci) Anmeldungen für Kofferraum-Marktfahrer an Susanne Crimi, Anzeiger Affoltern, Telefon 058 200 57 03 oder susanne.crimi@chmedia.ch bis am 17. April.

Das menschliche Miteinander pflegen Die Odd Fellows suchen im Jubiläumsjahr die Öffentlichkeit Von wegen «Geheimbund» – die Odd Fellows haben nichts zu verbergen: Im Rahmen des 200-Jahr-Jubiläums sind ernsthaft Interessierte zu einer «Gästeloge» eingeladen. Wer von «Orden» und «Logen» hört, der denkt an Geheimnisse und Mysterien. Sind denn die Odd Fellows ein Geheimbund? «Nein», widersprechen die Mitglieder der Ämtler Morgarten-Loge vehement, «wir haben keine Geheimnisse.» Ihnen gehe es um die Förderung der Persönlichkeit, ethisches und tolerantes Denken und Handeln sowie die Pflege der Freundschaft. Ihr 200-Jahr-Jubiläum nehmen die Odd Fellows Schweiz denn auch zum Anlass, den Orden hierzulande besser bekannt zu machen. Höhepunkt ist ein

öffentlicher Festakt am 3. Mai auf dem Bundesplatz in Bern. Am Anlass mit Musik, Festansprachen und SlamPoetry-Beiträgen sind ausdrücklich auch Gäste willkommen. Die Odd Fellows sind konfessionell und politisch neutral, sie verfolgen das Ziel einer weltweiten Verständigung zwischen Völkern und Kulturen. Die Pflege der Freundschaften und die Persönlichkeitsförderung sowie das wohltätige Wirken haben einen hohen Stellenwert. Die Morgarten Loge, die zwar in Baar domiziliert ist, deren Mitglieder aber hauptsächlich aus dem Knonauer Amt stammen, will interessierten Gästen anlässlich einer «Gästeloge» Einblick in die Gepflogenheiten der Odd Fellows gewähren. (tst.)

Nichts zu verbergen: Die Odd Fellows Loge Morgarten bietet Einblick. (Bild zvg.)

Weitere Infos unter www.oddfellows-zug.ch.

17

Traumatische Kindheit Anna Stern liest am Donnerstag, 11. April, um 20 Uhr in der Bibliothek Wettswil aus ihrem neuen Roman. 2018 wurde die junge Autorin zu den Lesungen für den Ingeborg Bachmann Preis eingeladen und holte sich dort den 3sat-Preis. Anna Stern (bürgerlich Bischofberger) ist eine der interessantesten Schwei- Anna Stern. (zvg) zer Autorinnen der Gegenwart. An der ETH Zürich studierte sie Umweltnaturwissenschaft und arbeitet momentan an ihrem Doktorat am Institut für Integrative Biologie. Im Januar ist ihr neuestes Werk erschienen mit dem Titel «Wild wie die Wellen des Meeres». Es wurde im Literaturclub SRF im März 2019 wohlwollend besprochen. Anna Stern erzählt darin die Geschichte von Ava, einer jungen Biologin, mit traumatischem Kindheitshintergrund. Sie ist schwanger und erwartet das Kind ihres Pflegebruders, des Polizisten Paul. Ava will Klarheit in ihr Leben bringen und setzt sich nach Schottland ab, wo sie an einem Projekt in der Natur mitarbeitet. Die Geschehnisse der Kindheit werden von der Gegenwart her aufgerollt und vieles versteht man erst allmählich. Es verwundert nicht, dass die Kapitel, in denen es um die Naturwissenschaft geht, sehr detailliert und mit viel Fachkenntnis geschrieben sind. Da bringt sich die Fachfrau ein. Woher die junge Wissenschaftlerin die Zeit nimmt, um neben ihrer Doktorarbeit Bücher zu schreiben, ist vielen ein Rätsel. Bisher hat die junge Autorin bereits vier Bücher veröffentlicht! Beim Anlass in der Bibliothek Wettswil geht es denn auch nicht nur um den neuen Roman, sondern auch um die Person Anna Stern. Anschliessend an die Lesung und das Gespräch mit Anna Stern lädt das Team der Bibliothek zu einem Apéro ein. (pd.)

Frauenkleider Secondhand Auch in diesem Frühling findet in Knonau wieder der Secondhand-Event für Frauenkleider statt, am 11. April. Am Secondhand-Event erhält man Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen jeden Alters, in jeder Grösse und für jeden Geschmack – von Alltagsmode bis zu Cocktailkleidern. Alle Kleider sind nach Grösse sortiert und können in einer Umkleide-Ecke anprobiert werden. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, den Secondhand-Event durch ihren Besuch zu unterstützen, dadurch preiswerte tolle Kleider zu erstehen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zu leisten gegen die Wegwerfgesellschaft der heutigen Zeit und für ein faires Miteinander. (pd.) Secondhand-Event für Frauenkleider, Donnerstag 11. April, 16 bis 20 Uhr, Mehrzwecksaal Stampfi, Knonau.

in kürze Taizé in Wettswil Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil bietet jeweils sonntags um 17 Uhr einen TaizéSingkreis an. Der nächste findet am 7. April statt, aber nicht wie angekündet in Stallikon, sondern in der reformierten Kirche Wettswil.


18 agenda

Freitag, 5. April Affoltern am Albis

18.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft. Von 18 bis 18.20 Uhr alle Bahnen gratis. Kronenplatz. 18.00-22.00: «Girls Friday»: Ein Abend nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.30: Lesung mit Charles Lewinsky: «Der Stotterer». (Platzzahl beschränkt, Vorverkauf nutzen). Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.00: VocalCord: «Die letzte Geschichte aus 1001 Nacht». Musical. Leitung Patrik Elsaid, Regie Georgina Bachmann und Carola Berendts. Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: «Don Quixote». Musikalisch-theatraler Roadmovie. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

13.00-18.00: Präsentation der Sommer- und Sportkollektion. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion).

Rifferswil

18.00-20.00: Abendexkursion mit Matthias Wüst: Vögel im Park. Seleger Moor (Treffpunkt Parkeingang).

Zwillikon

15.00-17.00: Streetsocker-Event der JAAA. Schulhausplatz.

Samstag, 6. April Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 10.00-16.00: Tag der offenen Tür mit Blick hinter die Kulissen, Rundgang, medizinische Kurzvorträge, Kinderprogramm. Spital Affoltern. Sonnenbergstrasse 27. 13.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft. Kronenplatz. 20.00: VocalCord: «Die letzte Geschichte aus 1001 Nacht». Musical. Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

11.00-13.00: Nahreisen durch das Säuliamt - Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg von Bonstetten nach Wettswil mit Urs Heinz Aerni, Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker. Schluss im Hirschen Wettswil. Reservieren: 044 760 52 62. Treffpunkt: Schul- und Gemeindebibliothek. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Martin Herler. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Hausen am Albis

08.00: Papier- und Altkleidersammlung in Hausen, Ebertswil und Höfe durch den Skiclub. Einsatzleitung 079 468 31 33. Dorf. anzeige

Veranstaltungen

Freitag, 5. April 2019

Da sein für Menschen in Not Die Evangelische Täufergemeinde (ETG) Mettmenstetten und die Mission am Nil (MN), Knonau, laden am Sonntag zu einem äthiopischen Mittagessen und einem Infonachmittag ein. Die Mission am Nil setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen im Bereich Gesundheit, Ernährung und Bildung benachteiligter Menschen in den Nilländern nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig möchte sie Hoffnung und Glauben an Jesus Christus wecken und stärken. Ihre Wurzeln hat die MN in der reformierten Landeskirche und beschäftigt in Afrika zurzeit rund 400 Einheimische. Es ist den Verantwortlichen des Vereins immer wieder ein

Anliegen, im Inund Ausland – und besonders auch in nächster Umgebung des Sitzes – ihre Tätigkeit bekannt zu machen. (pd.)

Ausstellungen Aeugst am Albis

Äthiopisches Mittagessen (ohne Anmeldung) Sonntag, 7. April, 12 Uhr in der ETG, Weidstrasse 20, Mettmenstetten. Projektbericht um 13.30 Uhr, gleichzeitig Kinderprogramm.

«Wartezimmer» in der Walga-Klinik in Äthiopien. (Bild zvg.)

10.00-16.00: Präsentation der Sommer- und Sportkollektion mit Modeschau, 13-15 Uhr. Weisbrod Areal (Hanna Lukes Fashion). 20.15: Kultur im Dorf präsentiert: «Optimum». Comedy mit Anet Corti. Gemeindesaal Weid.

Reservieren auf www.kulturaffoltern.ch. Reformierte Kirche. 17.00: VocalCord: «Die letzte Geschichte aus 1001 Nacht». Musical. Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Mettmenstetten

11.30: 20. Gibelschwinget. Anschwingen 11.30 Uhr, Schlussgang 17 Uhr. Gratis Eintritt. Auf dem Gibel. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Martin Herler. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

17.00-20.00: Vernissage: «In memory of Jorges - Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6. 20.00: Jahreskonzert Musikverein Mettmenstetten «Schlager, die man nie vergisst». Festwirtschaft, Dessertbuffet, Tombola und Barbetrieb. Nachtessen ab 18.30 Uhr. Schulhaus Wygarten (Turnhalle). 20.15: «bi Eus z’mättmistette» präsentiert: «Claire Alleene». Comedy mit Judith Bach. Reservierung: 077 488 00 89, Abendkasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Saal Werk- und Wohnheim zur Weid Rossau.

Obfelden

11.00-20.00: Frühlings-Show. Gewerbeausstellung mit Festwirtschaft des Feuerwehrvereins und gratis Kinderhort. 13 und 16 Uhr: Konzert Jodlerklub Affoltern. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Stallikon

19.30: «Ein Dorf in Aufruhr». Premiere. Kinder-Tanztheater Helen Lemm. Es tanzen ca. 70 Kinder und Jugendliche. Schulhaus Loomatt.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags. Eintritt frei. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79, Gemeindeplatz.

Sonntag, 7. April Aeugstertal

19.00: Real Time «Folk from Scotland». Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

13.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft . Kronenplatz. 16.00: «Bruno der Briefträger» mit Jörg Bohn. Fröhliches Theater ab 5 Jahren. Eintritt frei, Hutkollekte.

mit Anna Stern aus ihrem neuen Roman «Wild wie die Wellen des Meeres». Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Bonstetten

Obfelden

10.00-17.00: Frühlings-Show. Gewerbeausstellung mit Festwirtschaft und gratis Kinderhort. 11-12.30 Uhr: Konzert 59ers-Six Dixieland-Band. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Rifferswil

10.30-12.00: Der Park erwacht: Öffentliche Führung mit Silvan Fluder. Park Seleger Moor (Eingang).

Stallikon

11.30/17.00: «Ein Dorf in Aufruhr». Kinder-Tanztheater Helen Lemm. Es tanzen ca. 70 Kinder und Jugendliche. Schulhaus Loomatt. 17.00-21.45: «Zu Tode gegrillt», ein Dinner-Krimi. www.utokulm.ch. Hotel-Rest. Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 8. April Affoltern am Albis

19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital Mehrzweckraum, Haus Rigi ,1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg.

Mittwoch, 10. April Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit anzeige

einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5. 19.30: Podiumsdiskussion: Die Zukunft des Gesundheitswesens im Bezirk. Mit Toni Bortoluzzi, Philippe Luchsinger, Lieni Grimmer und Heinz Spälti. Eine Veranstaltung der SVP Bezirk Affoltern. Gemeindesaal zur Mühle.

Donnerstag, 11. April Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung auch im Stehen und Gehen für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Sugus». Bar ab 18.30. Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Knonau

16.00-20.00: Secondhand-Event Frauenkleider in allen Grössen. Schuhe, Taschen, Accessoires. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Stallikon

09.11: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung in der Umgebung des Klosters Kappel. Abfahrt mit Bus 236. Dorf.

Wettswil

20.00-21.30: Lesung und Gespräch

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: Steinskulpturen von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Acrylbilder und Skulpturen». Annegret Merz, Abstrakte Malerei und Werner Nydegger, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 14. April.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume. Bis 23. April.

Mettmenstetten

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «In memory of Jorges -Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 18. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Industrial Fragments». Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April.

Wettswil

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland».Wanderausstellung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien über Schweizer Kinder- und Jugendliteratur. Mo-Fr 15-19, Sa 10-14 Uhr. Bis 13. Mai.


Veranstaltungen

Freitag, 5. April 2019

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Stein statt Holz

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Offene Türen am 6. April im Bergwerk Riedhof im Aeugstertal

Richtig versichert in die Töffsaison Die Tage werden länger, die Temperaturen milder – der Frühling hat begonnen. Endlich kann man den Töff starten und die lang ersehnte Passfahrt in Angriff nehmen. Sie sind bereit für die Motorradsaison. Ihr Fahrzeug auch? Vor der ersten Fahrt nach der Überwinterung eines Motorrades prüfen Sie die Maschine ausführlich. Aber nicht nur: Auch der Versicherungsschutz gehört zur Vorbereitung der ersten Fahrt. Hier eine Übersicht der wichtigsten Versicherungen für Motorrad und Lenker.

Sanierter Eingang zum Gottert-Stollen mit Fenster zum Kohlenflöz (Bergwerk Riedhof, Aeugstertal). (Bild zvg.) geschichtet, stabilisieren die massiven Blöcke nun den Geländeeinschnitt, und die Mauern samt Hinterbau garantieren mit dem Eigengewicht eine langfristige Lösung, die ausserdem sehr ästhetisch wirkt und der Natur viel Spielraum zur Interaktion bietet. Am besten macht man sich selbst ein Bild davon. Gelegenheit dazu wäre am nächsten Samstag. Selbstverständlich beschränkt sich ein Besuch nicht

auf den Stolleneingang. Ein Team von Betreuerinnen und Betreuern zeigt gerne und stolz, was im Berg damals in den Kohleabbauzeiten abgegangen ist und was im Museum alles zu bestaunen ist.

Gute Kleider, solides Schuhwerk Treffpunkt am 6. April für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim

Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Dort werden sie in Gruppen eingeteilt und zum Gottertstollen geführt (letzte Tour um 15.30 Uhr). Im Bergwerk herrscht das ganze Jahr eine Temperatur von 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Zu empfehlen sind warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Als Kopfschutz werden Helme zur Verfügung gestellt. Rainer Kündig

Vielfältige Lautemaler und Sänger

Vortrag und Exkursion der NSGM

Erzählt in humorvoller und sachlicher Art über Kuba, dem er sich in Hassliebe verbunden fühlt: Andi Schnelli. (Bild zvg.)

Schonungslose Erzählungen über das wirkliche und widersprüchliche Kuba Am Donnerstag, 11. April, stellt Andi Schnelli in der Buchhandlung Scheidegger sein soeben erschienenes Buch «Cubanisado» vor. Als «kubanisiert» bezeichnet er sich selber, entsprechend gehts mit kubanischem Temperament zur Sache. Mit Humor und Satire wird er die Zuhörer und Zuhörerinnen in seinen Bann ziehen und ihnen schonungslos alles, aber wirklich alles über Kuba erzählen ... Andi Schnelli ist in Affoltern aufgewachsen. Mit seinem Bruder Chris baute er hier «Bike Adventure Tours» auf, der mittlerweile bekannteste Anbieter für Veloferien weltweit. Seine grosse Passion gilt denn auch dem Velofahren und dem Reisen in ferne Länder. Viele Reiseerlebnisse verarbeitet er in Lyrik und Poesie. In jüngster Zeit kam eine neue Leidenschaft dazu, das Sammeln von zeitgenössischer kubanischer Kunst, die er in der Galerie «artecuba.ch» ausstellt. 1992, genau 500 Jahre nach Christoph Kolumbus, reiste Andi Schnelli das erste Mal nach Kuba. Seither verbindet ihn mit dem Land des «socialismo tropical» eine Art Hassliebe und

lässt ihn nicht mehr los. Unzählige Male reiste er wieder nach Kuba. Als Rad-Reiseleiter zeigt er seinen Gästen das wirkliche und oft so widersprüchliche Kuba. Doch viele Kuba-Reisende sind damit überfordert. Immer wieder kamen die gleichen Fragen der Gäste. So entstand die Idee, als Antwort ein Buch zu schreiben und all die Erfahrungen des Autors einfliessen zu lassen. «Cubanisado» vermittelt auf teils ironische, teils sachliche Art ein Bild des heutigen Kuba. Die Lesung nähert sich auf humorvolle Weise dem Mythos Kuba an. Die Texte sind satirische Muster aus Kubas heutigem Alltag und vermitteln gleichzeitig viel Wissenswertes. Ob man schon in Kuba war oder nächstens hinreist, nach dieser Lesung sind alle ein wenig kubanisiert, sprich «Cubanisado» ... «Viva Cuba, hasta siempre!» (pd.) Andi Schnelli: «Cubanisado – Betrachtungen eines Kubareisenden. Alles, was Sie schon immer über Kuba wissen wollten.» Buch-Vernissage und Lesung, am Donnerstag, 11. April, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern, Eintritt 15 Franken, mit Apéro.

Die Naturschutzgruppe Mettmenstet- tungen möglich und die Naturschutzten (NSGM) lädt am Dienstag, 9. April, gruppe freut sich auf eine rege Teilum 19.30 Uhr zu einem öffentlichen nahme.(pd.) Vortrag zum Thema Vogelstimmen ein. An der darauffolgenden Exkursi- Vanessa Koch on am Sonntag, 14. April, wird die Theorie zu Praxis und unter kundiger Vortrag am Dienstag, 9. April, 19.30 bis ca. 21 Uhr Leitung in den Wald gelauscht, die im Pfarrhauskeller der reformierten Kirchgemeinde Vögel beobachtet und bestimmt. Inte- Mettmenstetten. ressierte sind auch ohne vorherige Exkursion am Sonntag, 14. April, 7 bis ca. 9.30 Uhr, Anmeldung herzlich willkommen. Treffpunkt am Forain Weiher in Mettmenstetten. Trommelwirbel, laute Pfiffe, rhythmische Strophen, aber auch wehmütige oder hohe Töne – das Laut- und Gesangsrepertoire unserer Vögel im Wald ist sehr vielfältig. Sitzen sie gut versteckt im Nadelund Blätterwald, sind die Laute und Gesänge oftmals die einzige Möglichkeit, den Vogel zu bestimmen. Der Vortrag «Vögel in unseren Wäldern – vielfältige Lautemaler und Sänger» gibt eine Einführung in die Lautund Gesangswelt unserer Waldvögel, die am Wochenende darauf live in der Mettmenstetter Natur entdeckt werden können. Eine Teilnahme ist unabhängig voneinander an beiden Veranstal- Rotkehlchen. (Bild zvg.)

Haftpflichtversicherung Damit ein Motorrad in Betrieb genommen werden kann, braucht es obligatorisch eine Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Mit anderen Worten: Ohne Haftpflicht kein Nummernschild. Diese Versicherung ist für Sie da, wenn Sie Dritten einen Schaden zufügen. Zum Beispiel wenn Sie einen Fussgänger verletzen oder mit einem fremden Auto kollidieren. Kaskoversicherung Die Teilkaskoversicherung kann freiwillig abgeschlossen werden und deckt Schäden an Ihrem eigenen Motorrad. Darunter fallen zum Beispiel Elementarschäden, Diebstahl oder Schäden durch eine Kollision mit Tieren. Mit einer Vollkasko schützen Sie sich zusätzlich vor hohen Ausgaben für Schäden, die Sie selbst verursacht haben – zum Beispiel bei einem Selbstunfall. Mit einer zusätzlichen Bonusschutzversicherung steigt Ihre Prämie in der Haftpflicht und Vollkasko nach einem Unfall nicht an. Unfallversicherung für Fahrer und Mitfahrer Bei aller Vorsicht: Manchmal sind Unfälle nicht vermeidbar. Bei Motorradfahrern ist das Invaliditätsrisiko nach einem Unfall höher als bei anderen Verkehrsteilnehmern. Deshalb lohnt sich der Abschluss einer zusätzlichen Unfallversicherung bei Tod oder Invalidität – je nach Bedarf können auch ein Unfalltaggeld und Heilungskosten mitversichert werden. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

160603A07GA

Viel hat sich getan im Bergwerk Riedhof, seit das Stollentor im Oktober geschlossen und damit die Besuchersaison 2018 beendet wurde. Man könnte fast sagen, kaum waren die Besucher fort, wurde der Bergbau wieder aufgenommen! Vom Spätherbst bis zur vergangenen Woche wurden kleinere, für die meisten Besucher unsichtbare, und grössere Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Augenfällig sind die Arbeiten im Bereich des Stollenportals zum Gottertstollen. Dort wurden unter der Leitung des «Obersteigers» (Stollenchef) Ueli Wenger mit professioneller Unterstützung durch die Affoltemer Bau- und Dienstleistungsfirma Peter Schmid der Stolleneingang und das geschichtsträchtige «Grüebli» (wo 1786 zum ersten Mal Kohle gefunden wurde) komplett saniert. Nach einigen «Betriebsjahren» mussten nämlich die Holzpalisaden, welche den Geländeeinschnitt zum Stolleneingang stabilisiert hatten, ersetzt werden. Diesmal entschied sich der Verein für eine dauerhafte Lösung mit Blöcken aus Sandstein. Klar hätte man gerne einen lokalen Baustein verwendet. Nur sind die Natursteinbrüche im Säuliamt Geschichte und zudem wussten bereits unsere Vorfahren, dass die Zürcher Sandsteine aus der Oberen Süsswassermolasse, worin dieses Kohlenflöz steckt, qualitativ nicht zu den besten, sprich stabilsten und dauerhaftesten Sandsteinen gehören. So wurde der bewährte Guber Sandstein gewählt, ein Gestein, das den meisten als «Bsetzistein» gut bekannt ist. Kunstvoll auf-

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Veranstaltungen

Freitag, 5. April 2019

Don Quixote – Ziegeleiweiher – Sugus – Pyramide Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Musiktheater «Don Quixote» Ein musikalisch-theatrales Roadmovie über den Ritter von der traurigen Gestalt mit Christoph «Meier» Gantert, Martin «Moser» Schuhmacher, Lukas «Huber» Roth, Das Duo MeierMoser & der Huber stürzt sich kopfvoran ins dritte Abenteuer und macht sich daran, die Essenz des grossen Romans von Miguel de Cervantes Saavedra für die kleine Bühne zu destillieren. Dabei konzentrieren sich die drei Herren in erster Linie auf die Beziehung zwischen Don Quixote und seinem Knappen Sancho Pansa. Das ziellose Unterwegssein auf Pferd und Esel sowie all die haarsträubenden Kampfhandlungen werden durch eine melancholisch hinkende, aber auch furios drauflosrasende Musik aus der Feder von Martin Schumacher ausgedrückt.

Die Ausbeutung des Lehmbodens für die Ziegeleimanufaktur war ein schmerzhafter Eingriff in die Natur; heute sind die Ziegeleiweiher idyllische Ökosysteme. Die zwei Dörfer haben seit den 1960er-Jahren eine rasante Entwicklung erlebt, die zu heftigen Kämpfen um Zonenpläne und Infrastrukturanlagen führte. Die gemeinsame Organisation von Schule, katholischer Kirchgemeinde und Fussballclub zeugen jedoch auch von intensiver Zusammenarbeit. Im Frühling hat die Vogelwelt einiges zu bieten: In diesen Tagen kehren viele Rauchschwalben aus ihrem Winterquartier zurück. Auch andere Zugvögel wie Baumpieper und Girlitz sind mit etwas Glück zu sehen. Die «Wanderung» endet im Hirschen Wettswil bei einem Imbiss. Gemeindepräsiden-

Manchmal ist die Schweiz eben doch eine Insel. Mitten im chilenischen Archipel liegt die kleine Robinson Crusoe Insel, mit Internetverbindung, Fernsehen und sogar ein paar wenigen Fahrzeugen für die 600 Insulaner. Alle sind sie Nachkommen eines Berner Aristokraten. Der Grossteil der Bevölkerung lebt vom Langustenfang und vom Tourismus. Die Insulaner lieben ihre unwirtliche und von Stürmen umtoste Insel, sind stolz auf ihre helvetische Abstammung und halten seit Generationen an der Schweizer Kultur fest, die Alfred von Rodt 1877 als erster helvetischer Kolonialherr mitbrachte. Als Sündenbock des Berner Adels brach er mit seiner Familie, eroberte als Söldner ferne Welten und gründete sein eigenes kleines Königreich – die Robinson Crusoe Insel. «Insulaner» ist eine sanfte Hymne der Eroberung mit Pedro Lenz’ Erzählstimme, die schmunzelnd auf uns Schweizer blickt – von ganz weit her. (pd) Insulaner, erzählt von Pedro Lenz, im Kino Cinepol Dienstag, 9. April, 18 Uhr. Infos: www.cinepol.ch.

Heute Freitag, 5. April, Bar und Abendkasse ab

Nahreisen Säuliamt Teil 3: Ämtlerweg von Bonstetten nach Wettswil

«Insulaner» von Pedro Lenz

Sins, Bahnhofstrasse 28, Sins. Montag, 8. April, und

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit Kulturlegi 20 Franken.

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Das Ensemble Pyramide mit (v.l.) Oboistin Barbara Tillmann, Geigerin Ulrike Jacoby, Bratschistin Muriel Schweizer und Cellistin Anita Jehle ist bekannt durch seine originellen Konzertprogramme. (Bild zvg.) tin Katrin Röthlisberger, wird sich in einem Interview zu aktuellen Themen in Wettswil äussern. Reiseleitung: Urs Heinz Aerni: Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe, Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte.

ren Formationen. Die heterogene Zusammensetzung «von jung bis alt» spiegelt sich auch in der Musik wider. Die Band bilden Mona Jabri (Gesang), Thomas Plüss und Hanspeter Kunz (Saxofon), Markus Sibler (Keyboard), Stefan Sieber (Bass) und Simon Plüss (Schlagzeug).

Samstag, 6. April, Treffpunkt ab 10 Uhr Kasse, Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Bonstetten. Start 11

Donnerstag, 11. April. Bar ab 18.30, Musik ab 20.15

Uhr. Eintritt 25/15, mit Kulturlegi 12 Franken. Zirka

Uhr. Eintritt frei / Kollekte. Nachtessen 18 Franken.

13 Uhr: Imbiss «Beinschinken, Fleischkäse & Salate» 20 Franken (Anmeldung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit «Sugus» «Sugus» steht für diverse Farben und Aromen: Swing, Latin, Funk, Afro, Rock ... Die Amateurband besteht seit vielen Jahren und hat sich verschiedentlich im Säuliamt bemerkbar gemacht. Die Musiker sind alle im Bezirk oder in der näheren Umgebung wohnhaft und spielen auch in ande-

Ostereier, zu hart zum Tütschen

Klassik Ensemble Pyramide Das Quartett mit Barbara Tillmann (Oboe), Ulrike Jacoby (Violine), Muriel Schweizer (Viola), Anita Jehle (Violoncello) spielt Bekanntes und Unbekanntes. Es zeigt in seinen Konzertpogrammen gerne überraschende musikalische Zusammenhänge auf, indem es Alte und Neue Musik gegenüberstellt. Durch ihr jahrelanges Zusammenspiel entstanden ein unverwechselbarer

Ensembleklang und eine besondere stilistische Flexibilität im Umgang mit Musik von Barock bis in die Gegenwart. Das Ensemble widmet sich auch der Wiederaufführung von in Vergessenheit geratenen Werken. Für seine ungewöhnliche Ensembleund Repertoirearbeit erhielt das Ensemble Pyramide 2006 die kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich «Werkjahr für Interpretation». Das Programm in Affoltern bringt: Joseph Haydn: Streichtrio op. 53/1 (1789?), Georg Druschetzky: Oboenquartett g-Moll (1806), Paul Müller-Zürich: Streichtrio op. 46 (1950), W.A. Mozart: Oboenquartett F-Dur KV 370 (1781). (pz)

Kreativer Kindertanz Kreativer Tanz ist die Einladung, sich zu bewegen, Ideen zu entfalten und Neues auszuprobieren. Spielerisch erlernen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer im kreativen Kindertanz, ihr Bewegungsrepertoire zu erweitern, verbessern ihre Koordination und Konzentration sowie ihre Balance und Rhythmik. Ab Montag, 6. Mai, jeweils von 16 bis 16.50 Uhr, finden insgesamt neun Lektionen für Kinder ab 4 Jahren statt. Zusammen mit der diplomierten Tanzpädagogin Karina Hartwig können die Kinder tanzen, hüpfen, springen, purzeln, rennen, spielen und lachen. Zudem lernen sie sich mit dem Körper auszudrücken, spielerisch Beweglichkeit und Haltung zu trainieren. (GS)

Freitag. 12. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit Kulturlegi

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136,

20 Franken. Ab 19 Uhr Essen «Curry-Topf mit Poulet»

Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77

20 Franken (Anmeldung erwünscht). Platzreservie-

oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affol-

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tern.ch.Informationen und komplettes Kursangebot:

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Bonstetten – Anfang und Ende

«Alpenland Sepp & Co» spielt im Gemeindesaal

Ostereier aus Apfelbaumholz. (Bild zvg.) Der Apfelbaum, Ursprung des Ortsnamens der Stadt Affoltern am Albis, symbolisiert im Wappen der Stadt mit einem Apfelzweig, hat neu auch Eingang ins Museum gefunden in Form von vier Holzeiern und einem Apfel, wunderschön gedrechselt von H.U. Peer aus Affoltern. Ostern steht vor der Tür und alle sind herzlich eingeladen, sich von den Strukturen des Holzes zu inspirieren und morgen Samstag im Museum ganz nach ihrer Inspiration Ostereier zu bemalen. Das Museumsteam freut sich auf eine bunte Palette und vielleicht auf

ein fröhliches Eiertütschen. Farben und Eier sind vorhanden. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also morgen Samstag, 6. April. Es befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang in Affoltern sind auf Voranmeldung jederzeit möglich: 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76). (UG) Ortsmuseum Affoltern/Zwillikon geöffnet Samstag, 6. April, 10 – 16 Uhr.

1976 kam das original Alpenland Quintett, zum ersten privat organisierten Konzert in der Schweiz in den Bonstetter Lärchenhof. Edgar Illi und Kurt Huber konnten das damalige Wirte-Ehepaar Elsi und Oski Schumacher für ein Konzert im Lärchenhof überzeugen. Eine bescheidene Gage plus Kost und Logis brachten lange Konzertabende, kurze Nächte und phänomenale Frühschoppenkonzerte. Die Bühne konnte kaum von den leeren Bierkrügen befreit werden, gings schon wieder los. Eine lange Freundschaft entwickelte sich zwischen Bonstetten und dem «Alpenland Sepp». Regelmässige, unvergessliche Besuche in Sepps Heimat, Unterangerberg bei Wörgl im Tirol, Zeltfeste im In- und Ausland, Kreuzfahrten, Skiwochen. Viele Konzerte – wohl gut ein Dutzend – im Lärchenhof, in Festzelten und dem Gemeindesaal hielten die Freundschaft mit Sepp aufrecht. Musikalischer Höhepunkt war sicher das Konzert von Alpenland Sepp & Co mit Carlo Brunner, Philipp Mettler und den Superländlern im Gemeindesaal. Nach 19 Jahren Alpenland Sepp & Co und 50 Jahren Bühnenerfahrung wird es Zeit, Adieu zu sagen. Im Mai 2019 beim Alpenland Musikfestival werden für Alpenland Sepp & Co der

Zum letztenmal in Bonstetten: Alpenland Sepp& Co. (Bild zvg.) Vorhang und die Showkoffer geschlossen. Die letzte CD-Produktion «Freunde wir sagen Dankeschön» ist ein würdiger Abschluss mit einer ganz besonderen Titel-Auswahl. Eine Woche vor dem definitiven Abschiedskonzert findet nun also das letzte Konzert hier im Knonauer Amt statt. Ein proppenvoller Gemeindesaal ist für Alpenland Sepp Silberberger sicher der würdige Konzertabschied von Bonstetten, dem Anfang. Besonders

erfreulich wäre, wenn möglichst viele Besucher in volkstümlicher Kleidung zum Konzert erscheinen würden, sei es Tracht, Dirndl, Edelweiss-Hemd oder Lederhose. (pd) Konzert am Sonntag, 28. April, 14 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Türöffnung 12 Uhr, Mittagessen 12.30 Uhr. Eintritt 25 Franken, Mittagessen 25 Franken. Snacks während Konzert/Pause. Weitere Infos: www.alpenlandseppbonstetten.ch, Vorverkauf: Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten


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Freitag, 5. April 2019

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Fatal wäre es, diesen Gegner zu unterschätzen Der FC Wettswil-Bonstetten empfängt am Samstag Mendrisio Armbrustschiessen macht keinen Lärm (Bild zvg.)

Schiesskurs mit der Armbrust Ostern steht schon bald vor der Türe und es ist bald wieder Zeit für den Armbrustschützenkurs. Im Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Gestartet wird die Meisterschaft mit dem Osterschiessen am Samstag, den 20. April, auf dem Hof der Familie Frutiger in Zwillikon. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Das Endschiessen vom Pfingstsamstag, den 8. Juni, ist der krönende Abschluss mit Rangverkündigung und kleiner Festwirtschaft. Dank grosszügiger finanzieller Unterstützung von den Feldschützen Zwillikon, diversen Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 2003 bis 2009. Sie sind aufgefordert, es einfach mal zu versuchen. Das Leiterteam freut sich auf viele motivierte und engagierte Teilnehmende und wünscht: «Guet Schuss!» (pd) Anmeldung und Armbrustabgabe, sowie Probeschiessen: Sonntag, 14. April, von 9 bis 11 Uhr, auf dem Hof der Familie Frutiger, Weihermattstrasse 10, Zwillikon. Kurskosten 30 Franken. Informationen: chrisrudolf971@gmail.com oder 076 347 20 67.

Nach der englischen Woche mit drei Spielen hatten Trainer Jérôme Oswald und seine Mannschaft wieder einmal Zeit, um eine Woche unter normalen Bedingungen und geregeltem Trainingsbetrieb zu arbeiten. Gut so, denn am Samstag kommt Mendrisio aufs Moos und wird dem FCWB alles abverlangen. ................................................... von Andreas Wyniger Immer noch verursacht das aktuelle Auftreten des Tessiner Vertreters in der Erstligagruppe 3 vielerorts Kopfschütteln. Noch im Sommer stieg man als einer der Favoriten für die vordersten Plätze ins Rennen. Die Ernüchterung im Winter war gross, Anspruch und Wirklichkeit klafften weit auseinander. Konsequenz daraus? Zahlreiche Transfers und Veränderungen über die Winterpause, man wollte gerüstet in den Abstiegskampf ziehen. Und nun? Zwar ist man gut mit einem Sieg gestartet, mehr als ein Strohfeuer war dieses Aufbäumen aber nicht. Es folgten zuletzt drei Niederlagen in Folge und die Situation am Tabellenende spitzt sich zu. Also eine klare Sache für Wettswil-Bonstetten? Mitnichten, es wäre fatal, diesen Gegner nun zu unterschätzen. Zu glauben, man könne sich einen Sieg mit Leichtigkeit erspielen, ist die grundfalsche Einstellung. Gerade in solchen Spielen ist die viel zitierte und von Trainer Oswald immer wieder geforderte Demut der Schlüssel zum Erfolg. Klar, WB hat es drauf und verfügt über die nötigen Qualitäten.

Erfolgreiches Trainingswochenende der IC Junioren des TC Säuliamt Vergangenes Wochenende haben 18 Junioren des TC Säuliamt für die kommende Interclub-Saison gemeinsam trainiert und konnten sich so ideal auf die Spiele vorbereiten. Der TC Säuliamt wird auch in der diesjährigen Saison acht Junioren-ICMannschaften stellen. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte des TCS hat der Tennisclub für seine Junioren ein Trainingswochenende organisiert. In Burgdorf haben sie unter der fachkundigen Leitung von lizenzierten Trainern intensiv und abwechslungsreich trainiert. Neben gezielten Fitness- und Koordinationsübungen wurde viel an der Technik gearbeitet. Die Trainer haben individuell korrigiert, Hinweise gegeben, Abläufe geschult und motiviert. Spielerische Elemente wurden wettkampfmässig eingebaut und auf diese Weise der Ehrgeiz eines jeden ge-

weckt. Die drei Girls und 15 Jungs haben mit grossem Einsatz und Enthusiasmus trainiert. Mit Squash und einem Baseball Wettkampf wurde das Programm aufgelockert. Übernachtet wurde im Pfadiheim Burgdorf, welches gleich am Ufer der Emme wunderbar gelegen ist. Im Massenschlag herrschte relativ schnell Ruhe, wohl ein Zeichen, dass alle toll mittrainiert hatten. Auch am Sonntag hiess es wieder: volle Konzentration auf den nächsten Schlag. Dass die Junioren grossen Spass hatten, konnte man ihren Gesichtern ablesen! In diesem Camp sind sie sich nähergekommen und wurden als Team zusammengeschweisst – keine Selbstverständlichkeit in einer Einzelsportart und doch ein wichtiger Faktor in Interclub-Begegnungen. Jeder kämpft für sich und das Team. Als Zugabe konnten die Junioren ein neues TC-Säuliamt-T-Shirt entgegennehmen, mit denen sie diese Saison um Punkte und Sätze spielen werden. (pd.)

Stolz präsentieren die Junioren des TC Säuliamt ihr neues TCS-Shirt. (Bild zvg.)

WB bodigte vor Jahresfrist Mendrisio sicher, hier Dzelilis Tor zum 2:0-Schlussresultat. (Bild Kaspar Köchli) Aber nur wenn es gelingt, im Kollektiv stark aufzutreten und über 90 Minuten mit Willens- und Kampfstärke zu agieren, wird man sich belohnen können. Denn egal, wie wenige Punkte Mendrisio hat, immer noch hat man beste Chancen, hinten rauszukommen, und ein Auswärtssieg im Säuliamt oder zumindest ein Remis wäre für die Tessiner Gold wert.

Spielerisches Steigerungspotential Natürlich zählen zum Schluss immer nur Resultate und Punkte. Aber, zuletzt wurden die Erfolge des FCWB eher erarbeitet als erspielt. Taktisch präsentiert man sich sehr diszipliniert und auf gutem Niveau. Spielerisch muss jedoch wieder zugelegt werden, es muss gelingen, den Gegner wieder über das ganze Spiel zu dominieren

und mit viel «Grinta», wie die Tessiner sagen, Kreativität und Mut den Erfolg zu suchen. Attribute, welche das Ämtler Erstligateam durchaus in seinen Reihen hat, nun gehört es auch präsentiert. Um den bekannten und sehr lautstarken Tifosi Mendrisios entgegenzutreten, ist auch der FCWB-Anhang aufgefordert, zahlreich und motivierend am Spiel teilzunehmen. Immerhin ist die Ausgangslage prächtig, in der Meisterschaft hat man noch alle Chancen für die Aufstiegsspiele und im Cup wird vielleicht im Sommer wieder einer der ganz grossen Vereine auf dem Moos antreten. Gründe genug, der äusserst erfolgreich agierenden FCWB-Mannschaft Unterstützung und Anerkennung zu liefern. Kickoff auf der Baustelle Moos ist wie gewohnt am Samstagnachmittag um 16 Uhr.

Vorprogramm für Supporter Bereits um 15 Uhr startet für die Supporter des FCWB der Fussballnachmittag mit einem Raclette-Plausch (offeriert von der Mobiliar, Generalagentur Affoltern). Natürlich steht allen Matchbesuchern die gewohnt breite Auswahl im Clublokal zur Verfügung. Alle WB-Spiele vom Wochenende: Freitag 20.15 Uhr: Wädenswil – Sen. 40+, 21 Uhr: Sen. 30+ – Kosova; Samstag 10 Uhr: Jun. Ee – Albisrieden, Jun. Eb – Wipkingen, Horgen – Jun. Ea, 11.30 Uhr: Regensdorf – Jun. Ed, 12 Uhr: Wädenswil – Jun. Cb, 13 Uhr: Affoltern a/A – Jun. Ca, 14 Uhr: Langnau – Jun. Dc, 14.45 Uhr: Wiedikon – Jun. Db, 15 Uhr: Männedorf – Jun. Da, Team Region Affoltern – Jun. Bb, 16 Uhr: FCWB 1 – Mendrisio; Sonntag 10.15 Uhr: FCWB 2 – Regensdorf, 11 Uhr: Bülach – Jun. Ba (CCJL), 12 Uhr: Hakoah – FCWB 3, 12.30 Uhr: FCWB 4 – KollbrunnRikon, 15 Uhr: Jun. A (CCJL) – Blue Stars

Zwei Ämtler Medaillen am Grand-Prix-Migros-Finale Romina Burkhard und Nico Inauen fuhren in Sörenberg aufs Podest Am Wochenende starteten im Entlebuch 750 Kinder und Jugendliche zum grossen Finale des Grand Prix Migros. Im Jahrgang 2008 wurde Romina Burkhard aus Mettmenstetten Zweite im Riesenslalom, Nico Inauen aus Wettswil holte Bronze im Kombi-Race. Bei traumhaftem Wetter empfing Sörenberg die Finalteilnehmer und ihre Begleiter. An beiden Renntagen sorgte der Skinachwuchs für viel Action und Spektakel am wichtigsten Breitensportanlass von Swiss-Ski. Der Startschuss zum Finale fiel bereits viel früher. Am Donnerstag und Freitag konnten die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer auf ausgesteckten Läufen nochmals trainieren und den letzten Feinschliff für die bevorstehenden Rennen holen. Am Freitagabend fand dann die grosse Eröffnungsfeier in Sörenberg statt. Beim Einmarsch der jungen Athleten kam fast Olympia-Stimmung auf. Swiss-Ski Präsident Urs Lehmann stimmte die Anwesenden auf die bevorstehenden Rennen ein. Der Höhepunkt für viele Kinder und Jugendliche war sicher der Auftritt der SwissSki-Athleten Thomas Tumler und Nils Mani. Die anschliessende Autogrammstunde war sehr beliebt, alle wollten sich eine Unterschrift ergattern. Am Wochenende bekamen die Teilneh-

Nico Inauen in voller Fahrt. (Bild zvg.) menden nochmals die Chance auf ein Autogramm, dann nämlich von Corinne Suter, Niels Hintermann und Nicole Baumgartner.

Aufregendes Rennspektakel Bei super Stimmung bot sich den Zuschauerinnen und Zuschauern ein aufregendes Rennspektakel. Die Erst- bis Drittplatzierten der 13 Qualifikationsrennen vom Grand Prix Migros zeigten grossartige Leistungen. Am Samstag schaffte es Romina Burkhard aus

Mettmenstetten im Riesenslalom auf den hervorragenden zweiten Platz des Jahrgangs 2008. Den Sieg verpasste sie dabei um lediglich 17 Hundertstelsekunden. Klar auf Podestkurs war auch der zehnjährige Wettswiler Nico Inauen. Im Zielhang stürzte er dann allerdings und konnte sich gerade noch so ins nächste Tor retten. Doch das Tempo war weg und so resultierte mit knapp 1,4 Sekunden Rückstand Rang zehn. Besser sollte es ihm am Folgetag im Kombi-Race laufen. Der verdiente Lohn: Rang drei. (pd./tst.)


FC Affoltern a. A.

Heikle Aufgabe im Limmattal Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (2. April) Spiele Pkt. 1.

FC Wollishofen 1

13

31

2.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 13

29

3. 4.

FC Oetwil-Geroldswil 1 FC Wollerau 1

12 13

26 26

5.

FC Affoltern a.A. 1

13

22

6.

FC Wädenswil 2

13

21

7.

SC Siebnen 1

13

19

8.

FC Freienbach 2

13

15

9.

FC Lachen/Altendorf 2

13

13

10. 11.

FC Buttikon 1 FC Hausen a/A 1

13 12

11 7

12.

FC Oberrieden 1

13

2

Eine robuste Abwehr wird wesentlich sein.

Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Rückrunde wartet mit dem FC Oetwil-Geroldswil ein Gegner auf den FCA, welcher die Tabellenspitze im Auge hat. Vor zwei Wochen wurde der FCA zu den Top 5 und als Mitfavorit für den Gruppensieg in der dritten Liga gehandelt. Nach zwei Partien in der Frühjahresrunde und keinem zählbaren Ergebnis hat sich die Lage nun aber rasch geändert und der Rückstand zur Tabellenspitze ist auf neun Punkte angewachsen. Der Optimismus, welcher zweifelsohne zu Beginn der Rückspiele noch vorhanden war, scheint verflogen, anders ist der zuletzt ungenügende Heimauftritt gegen den SC Siebnen nicht zu erklären. Blick nach vorne richten Was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr rück-

News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:

www.fcaffoltern.ch

gängig machen. Es bringt auch nichts, noch lange den vergebenen Chancen nachzutrauern. Wichtig ist, dass die Mannschaft den Kopf jetzt nicht in den Sand steckt und nur noch halbherzig agiert. Auch wenn sich der Abstand nach oben um einige Punkte vergrössert hat, ist noch nicht aller Tage Abend. Zuerst müssen die ausstehenden Partien gespielt werden und erst dann wird abgerechnet. Die Mannschaft tut gut daran, Spiel für Spiel seriös vorzubereiten, dann werden sich auch die Resultate wieder zum Positiven wenden. Das Team hat genügend Potential und kann bei entsprechender Einstellung jeden Gruppengegner schlagen. Motivierte Gastgeber Bereits am Samstag haben die Blauweissen die Möglichkeit einen ersten Schritt zu tun und zwar gegen den FC OetwilGeroldswil. Die Limmattaler liegen nur gerade zwei Verlustpunkte hinter dem Spitzenreiter und wollen den guten Tabellenplatz mit einem Sieg untermauern. Das Heimteam hofft dabei natürlich auf die Qualitäten von Yven Pfenninger, welcher mit

15 Treffern die Torschützenliste anführt. Auch sonst scheint Trainer Jean Marie Broggi mit seiner offensiven Spielausrichtung oft die richtige Wahl zu treffen. Bei den letzten drei Ernstkämpfen wurden 16 Tore erzielt, bei lediglich drei Gegentreffern. Der FCA sollte also gewarnt sein und die Defensive entsprechend verstärken. Welche Spieler für die Säuliämtler von Beginn an auflaufen werden, war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Was sicher nötig wäre, ist die Unterstützung der Fans. Anpfiff ist am 6. April 2019 um 18.00 Uhr auf der Sportanlage Werd in Geroldswil. Harry Wettstein

Die kommenden Heimspiele Freitag, 5. April 2019 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – FC Schlieren Samstag, 6. April 2019 10.00 Uhr FCA Juniorinnen D – FC Birmensdorf 10.00 Uhr FCA Eb – FC Unterstrass c 10.00 Uhr FCA Db – FC Kilchberg-Rüschlikon a 11.00 Uhr FCA Juniorinnen B – FC Wädenswil 12.00 Uhr FCA Dc – FC Hausen a/A b 13.00 Uhr FCA Ca – FC Wettswil-Bonstetten a 15.00 Uhr FCA Bb – FC Wettswil-Bonstetten b 18.00 Uhr FCA 3 – FC Schwerzenbach 2 Sonntag, 7. April 2019 10.00 Uhr FCA Frauen – FC Schlieren 2 15.00 Uhr FCA A+ – BC Albisrieden

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Oetwil-Geroldswil – FC Affoltern am Albis Spielbeginn: Samstag, 6. April 2019, 18.00 Uhr Ort: Werd – Platz 1, Geroldswil ■

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Extra

Freitag, 5. April 2019

«Ich wünschte mir, mich für Migranten einzusetzen»

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Im Spital Affoltern geboren

Menschen im Säuliamt: Selber eingewandert, arbeitet Jana Weiss heute im «Ämtler Tandem» Als junge Frau kam Jana Weiss aus der damaligen Tschechoslowakei in die Schweiz. Sie absolvierte verschiedene Ausund Weiterbildungen und war auch als Tennistrainerin aktiv. Sie wohnt mit ihrer Familie in Obfelden und ist seit knapp drei Jahren Leiterin des Integrationsprojekts Ämtler Tandem.

drei Jahren für das Projekt verantwortlich. «Meine Aufgaben sind spannend und vielfältig. Ich rekrutiere und begleite die vielen Freiwilligen, die bei dem Projekt mitmachen. Diese sehr engagierten Frauen und Männer arbeiten ehrenamtlich und erhalten aber auch Aus- und Weiterbildungen für ihre Tätigkeit als Begleitende von Migranten.» Zu Beginn sei es einfach gewesen, Freiwillige zu finden, jetzt hingegen werde es zunehmend schwieriger. Interessierte seien sehr willkommen (jana.weiss@zh.ref.ch). Inzwischen hat Jana Weiss noch die Ausbildung für Sozialdiakonie mit CAS abgeschlossen. «Nebst meinem Einsatz im Bereich Migration arbeite ich in Mettmenstetten auch als Sozialdiakonin mit Schwerpunkt Alters- und Freiwilligenarbeit.»

................................................... mit jana weiss sprach marianne voss Als Au Pair kam Jana Weiss aus der damaligen Tschechoslowakei in die Schweiz. «Die Idee war, ein halbes Jahr hier zu sein um Deutsch zu lernen und dann zurückzukehren», berichtet sie. «Aber ich kehrte nicht zurück.» Sie erklärt die Hintergründe: «Ich hatte das Gymnasium absolviert und wollte Jus studieren. Ich hatte das Bedürfnis, in meinem Land für Gerechtigkeit zu sorgen.» Sie habe aber keinen Studienplatz erhalten. «Das System war sehr korrupt.» Die Wende kam, und Jana Weiss konnte ihren Traum – «das Reisen» – erfüllen und als Au Pair in die Schweiz fahren. Nach der ersten Stelle in Leukerbad wechselte sie zu einer Familie am Zürichsee, lernte einen netten Mann kennen und heiratete ihn bald. Das war aber erst der Anfang eines langen, spannenden Weges für sie, denn ihre Matur nützte ihr in der Schweiz nichts. Zuerst holte sie die Kaufmännische Lehre nach und arbeitete in einem Anwaltsbüro. «Dort waren die östlichen Sprachen gefragt, mein Tschechisch und Russisch kamen mir also zugute.»

Von der Trainerin zur Tagesmutter 2004 zog die Familie Weiss – inzwischen mit zwei Kindern – nach Obfelden. «Da ich sehr gerne Tennis spielte und gerne mit Menschen zusammen bin, hatte ich die Idee, Tennistrainerin zu werden.» Im Tennisclub Hausen seien sie und ihr Mann sehr freundlich aufgenommen worden. Und die Tätigkeit als Trainerin habe neben den Kindern gut Platz gehabt und ihr auch viel Freude gemacht. «Bis ich mich

wetter

Lernen umzudenken

Jana Weiss in ihrem Wohnzimmer neben einer ihrer unzähligen Orchideen. (Bild Marianne Voss)

verletzte und mir bewusst wurde, dass ich bei dieser sportlichen Beschäftigung extrem abhängig bin von meinem Körper.» Da wurde Jana Weiss unverhofft zur Tagesmutter eines Schulkollegen ihrer Tochter und später TagesmutterVermittlerin. «Ich rutschte dadurch in den sozialen Bereich, stiess auf die Schule für Sozialbegleitung und entschied mich, diese berufsbegleitende Ausbildung zu absolvieren.» Als Quereinsteigerin ohne einen beruflichen Hintergrund aus einem psychologischen oder pflegerischen Beruf sei das sehr herausfordernd gewesen für sie. Während der Ausbildung arbeitete sie

im Bereich des begleiteten Wohnens mit psychisch Beeinträchtigten. Nach dem Abschluss habe sie gedacht: «Jetzt ist es Zeit für etwas Neues. Und ich wünschte mir, mich für Migranten einzusetzen.»

Leiterin «Ämtler Tandem» Wieder ging eine Tür auf, diesmal durch eine Begegnung mit Ursula Jarvis von der Kirchgemeinde Mettmenstetten. Jana Weiss erfuhr vom Ämtler Tandem (ein Integrationsprojekt im Bezirk) und von der ausgeschriebenen Stelle für eine Leiterin. Sie bewarb sich und ist nun seit knapp

Jana Weiss freut sich über ihren interessanten beruflichen Weg. «Nun bin ich stark sozial engagiert und fast dort, wo ich es mir wünschte, als ich damals die Gerechtigkeit suchte. Ich freue mich, mit Menschen arbeiten zu können. Und mein Traum, mich für Migranten einzusetzen, ist in Erfüllung gegangen.» Sie könne etwas tun für ihre Mitmenschen, auch wenn es manchmal kleine Taten seien. Und sie erzählt von den Herausforderungen bei ihrer Arbeit, da viele Migranten traumatisiert seien. «Wir dürfen nicht mit unseren Wünschen und Massstäben an sie herantreten. Ich musste lernen umzudenken, denn diese Menschen haben ganz andere Sorgen und Prioritäten als wir.» Viel dringender als die Sprache zu lernen könne beispielsweise das Wohlbefinden der Familie im Heimatland sein. «Das braucht viel Geduld und Toleranz von unserer Seite.» Die Freizeit von Jana Weiss kommt nur noch am Rand zur Sprache. «Im Sommer trifft man mich viel am Türlersee an, entweder im Wasser oder auf dem Paddelboard.» Sie gehe auch gerne wandern, im Winter Ski fahren und natürlich reise die Familie regelmässig nach Tschechien zu den Grosseltern. «Zudem spielen mein Mann und ich wieder Tennis. Wir freuen uns, denn bald geht die Saison wieder los.»

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen 240 g Basmatireis 300 g Pouletgeschnetzeltes 1 TL Sonnenblumenöl 1 Zwiebel, fein geschnitten 1 EL Currypulver 1 Chili, in feinen Streifen 1 dl Bouillon 2 Bananen 2,5 dl Kokosnussmilch 60 g Cashewnüsse Korianderblätter nach Belieben Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

«Gehst du im April bei Sonne aus, lass nie den Regenschirm zu Haus.»

Luca, 27. März.

Josia, 30. März. (Bilder Irene Magnin)

Bananencurry mit Poulet und Reis

bauernregel

Eldi, 21. März.

Viel Wasser aufkochen und salzen. Reis beigeben und zirka 15 Minuten garen. Geschnetzeltes im heissen Öl braten, Zwiebeln, Chili und Curry beigeben und mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen und zirka 10 Minuten köcheln. Bananen schälen, in dicke Stücke schneiden und Kokosnussmilch dazugeben. Alles erhitzen. Cashewkerne ohne Fett in beschichte-

ter Pfanne rösten. Einige Korianderblätter zum Curry geben. Kochwasser abgiessen und den Reis mit den Cashewkernen und dem Curry anrichten. Zubereitung: ca. 25 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Wer improvisiert, erhöht sein Unfallrisiko An der Tradition des Frühlingsputzes halten viele fest, denn eine saubere Wohnung sorgt für ein gutes Wohngefühl. Doch bei Reinigungs- und Aufräumarbeiten kommt es jährlich zu tausenden Unfällen. Über 38 000 Menschen erleiden in der Schweiz einen Unfall beim Putzen oder Kochen – pro Jahr. Ein Teil dieser Unfälle geschieht während des Frühlingsputzes. Durch das teilweise hektische Berufs- und Privatleben bleibt vielen Leuten für das Putzen wenig Zeit. Wenn der Frühlingsputz ansteht, wollen sie dann innert kurzer Zeit viel erledigen. Genau diese Eile führt aber oft zu Unfällen: hauptsächlich zu Stürzen – zum Beispiel durch Stolpern oder durch Misstritte auf Leitern, Treppen oder Stühlen; doch auch zu Vergiftungen oder Verätzungen durch Putzmittel und Chemikalien kann es beim Frühlingsputz kommen. Die BfU rät deshalb zu einer guten Planung, um nicht improvisieren zu müssen: Nur Arbeiten erledigen, für die das richtige Material im Haus ist; genügend Pausen machen und realistisch planen: Im Idealfall den Frühlingsputz auf mehrere Tage verteilen.

Sicherheitstipps für den Frühlingsputz: – Standsichere Leitern verwenden. Nicht mit Stühlen, Kisten, Bücherstapeln improvisieren. – Bei der Fensterreinigung einen Wischer mit abgewinkeltem Stiel benützen. Nicht aufs Fensterbrett steigen und hinauslehnen. – Den Kontakt von Strom mit Wasser vermeiden – Lebensgefahr! – Putzarbeiten auf mehrere Tage verteilen und Pausen einlegen. – Rutschsichere, geschlossene Schuhe tragen und bequeme, aber nicht zu weite Kleidung. – Bei der Verwendung von Putzmitteln: Schutzhandschuhe tragen. Bei starken Säuren und Laugen sind zusätzlich eine Schutzbrille und allenfalls eine Atemschutzmaske nötig. – In Holzpflegeöl getränkte Putzlappen oder Schwämme nie in den Kehricht werfen, sondern bis zur Entsorgung luftdicht aufbewahren, da sie sich sonst selber entzünden können. Ideal sind geschlossene Metallbehälter, Einmachgläser oder eine Schale mit Wasser. (pd.)


Liegenschaften

Verschönerungsverein Mettmenstetten 125. Jahresversammlung Mittwoch, 17. April 2019, 20.00 Uhr, Rest. Rössli, Mettmenstetten Traktanden gemäss Statuten Der Vorstand begrüsst Sie herzlich

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