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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 27 I 171. Jahrgang I Freitag, 7. April 2017

«Landluft»

Neue Leiterin

Die filmische Liebeserklärung an Mettmenstetten war in Rossau zweimal ausverkauft. > Seite 5

Die Bibliothek Ottenbach feierte den 25. Geburtstag und verabschiedete Rosmarie Weber. > Seite 7

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Knaben missbraucht Ein Mann aus dem Bezirk Affoltern muss in Dietikon vor Gericht. > Seite 9

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Für syrische Kinder Rafik Schami erzählte in Affoltern aus Damaskus und über Gott, den Koran und seine Mutter. > Seite 13

Eklat an der Sek. Hedingen Eltern kämpfen gegen Schulleitung und Schulpflege Durch eine Anfrage aus der Bevölkerung ist ein seit Jahren schwelender Konflikt an der Sekundarschule Hedingen erneut an die Oberfläche gekommen. Im Fokus einer Interessengruppe aus der Bevölkerung stehen die Schulleitung der Sekundarschule und vermehrt die Schulpflege. ................................................... von salomon schneider An der Sekundarschule Hedingen sind die Fronten verhärtet (siehe «Anzeiger» vom 4. April) und dies bereits seit Jahren. 2010 wurde Mosaik eingeführt, auf Druck des Volksschulamtes, da die Klassengrössen zu klein waren. Aufgrund organisatorischer Mängel war damals der Umstieg holprig und die Evaluation 2012 wies Mängel aus. 2015 gab es neue Missstimmungen an der alters- und leistungsdurchmischt geführten Sek. Hedingen. Damals hatten zehn von insgesamt 18 Lehrpersonen gekündigt – primär aufgrund von

unüberbrückbaren Differenzen mit der Schulleitung. In der Folge musste der Bezirksrat zwei Aufsichtsbeschwerden behandeln – von besorgen Eltern und Lehrkräften. Beide Beschwerden wurden vollumfänglich abgewiesen, weil keine formalen Fehler nachgewiesen werden konnte, wobei der Bezirksrat festhielt, dass im Bereich Kommunikation durch die Schulleitung der Sekundarschule erhebliches Potenzial bestehe.

dass das eigene Kind unter die Räder kommt. Es kam vereinzelt auch zu Abstraf-Aktionen von Kindern durch dem Schulleiter nahestehende Lehrkräfte. Da 2018 Wahlen sind, hat sich eine Gruppe gebildet, die eine Anfrage gestartet hat und sich aktiv für das Wohl der Sekundarschule Hedingen einsetzen will. Bei den Wahlen 2018 werden sich sicher Personen aus unserem Kreis für die Schulpflege zur Wahl stellen.»

Eltern haben Angst um ihre Kinder

Problem bereits in der Primarschule angekommen

Bei den Recherchen zu diesem Artikel fiel auf, dass Eltern mit Kindern in der Sekundarschule auf keinen Fall mit Namen zitiert werden wollten. Ein Mitglied der Interessengruppe Sekundarschule Hedingen erklärt: «Sowohl bei der Schulleitung wie auch beim Schulpflegepräsidium ist die Kritikfähigkeit seit Jahren ein Thema. Der Umgang dieser Personen mit Lehrpersonen und Eltern ist schwierig. Ich nehme eine Angstkultur wahr. Eltern wollen anonym bleiben, aus Angst,

Der Schulpflegepräsident Hermann Bättig hat in einigen Punkten Verständnis für die Anliegen der Eltern, findet aber den eingeschlagenen Weg sehr unglücklich: «Wer Fehlverhalten sucht, findet auch Verhaltensweisen, die als solche interpretiert werden können – gerade an einem so komplexen Ort wie einer Schule. So können erzieherische Massnahmen plötzlich als Abstraf-Aktionen interpretiert werden. Und auch die Angriffe gegen

Peter Thiele, unseren Schulleiter kann ich nicht nachvollziehen. Er hat nach dem grossen Lehrerwechsel 2015 schnell wieder Stabilität etabliert. Deshalb steht die Schulpflege auch hinter ihm. Die öffentlichen Angriffe gegen ihn grenzen an Mobbing. Ich und die Schulpflege sind sehr wohl der Meinung, dass wir mit Peter Thiele den Turnaround schaffen und, dass er ihn mit dem Lehrerteam schon geschafft hat. Wir glauben aber, dass bei anhaltender Kritik an der Schule, die Lehrerschaft irgendwann den Mut und die Motivation verliert und so neue Schwierigkeiten auftreten werden.» Die Vertrauenskrise in der Sek. Hedingen hat jedenfalls bereits auf die Primarschule übergegriffen. Von den Sechstklässlern, die im kommenden Sommer in die Sekundarschule übertreten würden, haben dank Zusatzaufwand rekordverdächtige 40 Prozent die Prüfung für das Langzeitgymnasium bestanden – vier weitere werden eine Privatschule besuchen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Getanzte Geschichte Das Tanzstudio Helen Lemm hat sein Publikum in Stallikon in eine eigene Welt entführt. > Seite 14

Einstimmigkeit nötig Am 21. Mai bestimmen die Stimmberechtigten aller Ämtler Gemeinden an der Urne die künftige Rechtsform der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Für eine interkommunale Anstalt (IKA) braucht es Zustimmung in allen 14 Gemeinden, ansonsten bleibt es beim Zweckverband. ................................................... > Interview auf Seite 3 anzeigen

Eine Wanderung durch die Hausemer Weiler «Auf der Sonnenseite des Albis»: Buchvernissage stiess auf grosses Interesse Geschichten und unzählige Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart: Das Buch von Heini Ehrensperger, Martin Elmiger, Urs Glenck und René Marthaler vermittelt ein lebendiges Bild von Hausen und seinen Weilern. ................................................... von bernhard schneider Es wäre weit untertrieben, zu schreiben, die Gemeindebibliothek sei am Mittwoch bis auf den letzten Platz besetzt gewesen: Das Gedränge auf den Stehplätzen erinnerte an die Untergrundbahn im Zentrum von London, Paris oder New York während der Rush Hour, doch die Stimmung war ganz anders: Die Besucherinnen und Besucher folgten von den humorvollen Schilderungen der Autoren zu Entstehung und Inhalt ihres Buches begeistert. «Auf der Sonnenseite des Albis – Geschichte und Geschichten der Dörfer und Weiler der Gemeinde Hausen am Albis» wurde von Martin Elmiger und René Marthaler verfasst. Die aktuellen Fotos stammen von Urs Glenck, für die Gestaltung war Heini Ehrensperger verantwortlich. Den Druck ermöglichten die Gemeinde Hausen, die Dorfvereine Kultur im Dorf, Naturund Heimatschutzgesellschaft Oberamt und der Verschönerungsverein. René Marthaler schilderte an der Buchvernissage, wie er vor einigen Jahren Martin Elmiger beobachtet hatte, der an einem Anlass des Verschöne-

Freuen sich über das grosse Interesse an ihrem Buch (von links): René Marthaler, Martin Elmiger, Urs Glenck und Heini Ehrensperger. (Bild Bernhard Schneider) rungsvereins eine Gruppe von Hausemer Einwohnerinnen und Einwohnern durch die Gemeinde führte. Anschliessend, ergänzte Martin Elmiger, hätten sie beide jahrelang Geschichten und Fotos gesammelt, um diese schliesslich im über 200 Seiten starken Buch zu publizieren.

Bildmaterial vom Kompost Nicht alle Fotos konnten eindeutig zugeordnet werden, da sie teilweise von

Flohmärkten, ja selbst auf einem Kompost gefunden wurden. Undatierte Bilder mussten für die zeitliche Einordnung analysiert werden. Martin Elmiger illustrierte dies anhand eines Bildes von der Durchfahrt der Tour de Suisse: «Aufgrund der Strassenführung und der Pflästerung muss das Bild vor 1969 entstanden sein. Wir sehen, dass man damals nicht nach Belgien gehen musste, um über Pflastersteine zu fahren. Zwischen 1950 und 1965 ist Schweiz stark gewachsen, die Mobili-

tät hat zugenommen, die Strassen wurden asphaltiert und mit Trottoirs ausgebaut. Alles wurde breiter, damit die Autos schneller fahren konnten – bis man begann, mit Verengungen an den Dorfeingängen und bei den Fussgängerstreifen den Verkehr wieder zu bremsen.» In Hausen ist das Buch erhältlich bei der Gemeindeverwaltung und in der Drogerie Rütimann, in Affoltern kann es in der Buchhandlung Scheidegger erworben werden.

500 14 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht Zürich hat mit Urteil vom 31. Oktober 2016 die Coreteam Consulting GmbH in Liquidation, Im Weierächer 3, 8907 Wettswil am Albis, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 29. März 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. April 2017 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 7. April 2017 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Schwimmbad Stigeli Badesaison 2017 Eröffnung am Samstag, 6. Mai 2017 Vorverkauf Der Abo-Vorverkauf findet wie folgt statt: Mittwoch, 26. April 2017, von 14.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 27. April 2017, von 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 28. April 2017, von 14.00 bis 18.00 Uhr Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass, etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. An den Vorverkaufstagen findet KEIN Badebetrieb statt. Die Saison-Abos sind im Vorverkauf (26. bis 28. April 2017) 5.– Franken günstiger erhältlich. Öffnungszeiten ab 6. Mai 2017 bis Ende Badesaison 2017

09.00 bis 20.00 Uhr

Bei sehr schönem und heissem Wetter bleibt das Bad bis 21.00 Uhr offen. An Regentagen ist das Bad lediglich zwischen 09.00 und 12.00 Uhr geöffnet. Über die Schliessung und die längeren Öffnungszeiten entscheidet der Leiter Schwimmbad. Eintrittspreise (inkl. MwSt.) Einzeleintritt

Fr.

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger/* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)*

7.– 4.– 6.– 6.– 6.–

10er-Abo (gültig 3 Jahre)

Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* Saison-Abo Erwachsene Kinder (von 6 bis 16 Jahren) AHV-/IV Bezüger/* Lehrlinge* Studenten (bis 25 Jahre)* * Bitte entsprechenden Ausweis vorlegen.

63.– 36.– 50.– 50.– 50.– 70.– 40.– 55.– 55.– 55.–

Depot für 10er-Abo und Saison-Abo Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos.

10.–

Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug

Gemeinderat und Betriebspersonal laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Affoltern am Albis, 6. April 2017

Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Öffnungszeiten über Ostern Für die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» gelten über Ostern folgende Annahmezeiten: • Gründonnerstag, 13. April 2017: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr • Karfreitag, 14. April 2017: ganzer Tag geschlossen • Samstag, 15. April 2017: ganzer Tag geschlossen • Ostermontag, 17. April 2017: ganzer Tag geschlossen

Immobilienabteilung

TO D E S A N Z E I G E In freundschaftlicher Erinnerung nehmen wir Abschied von

Kari Berweger 1948 – 2017

Die Pferde waren seine Leidenschaft. Deshalb amtete Kari die letzten 20 Jahre im Vorstand der RVKZ erst als Beisitzer, dann als Vize-präsident und zugleich war er 16 Jahre Regionalvertreter in Kappel am Albis und Rifferswil. Wir werden seinen trockenen Humor und seine Kameradschaft vermissen. Wir bewahren dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken und sprechen den Hinterbliebenen unsere herzliche Anteilnahme aus. Reitervereinigung Knonaueramt und Region Zug Die Trauerfeier findet statt am Dienstag, 11. April 2017, 14.00 Uhr, in der Klosterkirche Kappel am Albis.

Ab Dienstag, 18. April 2017, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Affoltern am Albis, 7. April 2017 Tiefbauabteilung

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 28. Februar 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen: • Carlsen Sören (m), geb. 1971, Carlsen Lone, (w), geb. 1971, Carlsen Simon (m), geb. 2000, Carlsen Lea (w), geb. 2001 und Carlsen Emil (m), geb. 2004, von Dänemark • Juga Maria-Gabriela (w), geb. 1948, von Deutschland • Ajvazi Ismajl (m), geb. 1969, von Kosovo • Reading Colin (m), geb. 1957, von Vereinigtes Königreich • De Lima Maria, (w), geb. 1995, von Brasilien • Bukasa Samuel (m), geb. 2005, von Demokratische Republik Kongo Gemeinderat Obfelden

KVA Fahrgruppe Säuliamt

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unseren langjährigen Obmann

Kari Berweger Hier ist ein Mensch von uns gegangen, dessen Einsatz und Arbeit wir nie vergessen werden. Er ist von uns gegangen als Mann, dem wir Vieles zu verdanken haben und der uns lebendig bleiben wird. Wie werden Kari in ehrendem Andenken bewahren, er möge in Frieden ruhen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen. Fahrgruppe Säuliamt Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 11. April 2017, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche Kappel am Albis statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

Transparentere, besser planbare finanzielle Belastungen Interview zur Urnenabstimmung über die IKA Kesb am 21. Mai in allen Gemeinden Die Überführung des bisherigen Zweckverbands Sozialdienst in eine IKA fand im Februar deutliche Zustimmung. Für die anstehende Urnenabstimmung zu einer gemeinsamen IKA Kesb empfehlen die Gemeinderäte sämtlicher Bezirksgemeinden ebenfalls ein Ja. Um was geht es? ................................................... von urs e. kneubühl Mit 84,7 Prozent sprachen sich im Februar die Stimmberechtigten in Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach deutlich für eine IKA Sozialdienst aus und auch jene der Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil sagten klar ja zur Gründung einer eigenen IKA Sozialdienst Unteramt. Die IKA-Lösungen, in einem breit abgestützten Gremium durch die Projektgruppe SoNeK erarbeitet, überzeugten die Stimmberechtigen so, wie sie schon bei den Delegierten und Räte der betreffenden Gemeinden auf Zustimmung stiessen. Mit den deutlich zustimmenden Ergebnissen darf die Projektgruppe SoNeK nun auch bezüglich der Umwandlung des Zweckverband-Teils Kesb in eine interkommunale Anstalt IKA Kesb, die von den Gemeinderäten sämtlicher Bezirksgemeinden unterstützt wird, optimistisch sein. Über die Kesb-Transformation per 1. Januar 2018 werden am Wochenende des 21. Mai die Stimmberechtigten sämtlicher Ämtler Gemeinden an der Urne befinden können. Dabei ist die Zustimmung in allen 14 Gemeinden erforderlich; sollte diese Einstimmigkeit und

denten, je ein Vorschlag unter der Leitung des amtierenden VR-Präsidenten unterbreitet.

damit die IKA nicht zustande kommen, bleibt es beim Zweckverband für den Bereich Kesb. Der «Anzeiger» wollte im Interview vom Hausemer Sozialvorstand Peter Reichmuth, der als Mitglied der Projektgruppe sehr aktiv ins Projekt SoNeK involviert ist, wissen, um was es bei dieser Urnenabstimmung geht. «Anzeiger»: Warum soll die Kesb-Organisation vom Zweckverband in eine IKA überführt werden? Peter Reichmuth: In einer konsultativen Umfrage bei allen Gemeinderäten des Bezirks trat klar der Wunsch hervor, die bestehende, eher starre heutige Organisationsform eines Zweckverbandes in eine neue Struktur zu überführen. Die anfallenden Kosten für die Gemeinden sollten künftig anhand der behandelten Verfahren verrechnet werden; das war dabei einer der wichtigen Ausschlagpunkte. Ist es nach der klaren Zustimmung zur IKA Sozialdienst durch die acht im gemeinsamen Sozialdienst verbleibenden Gemeinden, auch eine logische Konsequenz, den Bereich Kesb in einer analogen Organisationsstruktur zu führen? Durchaus und logisch deshalb, weil in einer IKA Anpassungen, welche aus situativen oder organisatorischen Hintergründen notwendig werden, schneller und einfacher einzuführen sind, als in der bestehenden Form eines Zweckverbandes. In diesem ist für solche Entscheide immer die Einstimmigkeit aller Gemeinden erforderlich. Wie sieht die Führungsstruktur der neuen IKA Kesb aus? Neu wird gemäss Anstaltsvertrag ein Verwaltungsrat, der aus fünf Mit-

Wie soll sich der VR der IKA Kesb zusammensetzen? Er wird nach Möglichkeit fachlich ausgewogen zusammengesetzt. Daraus resultiert in diesem Gremium gegenüber dem heutigen Vorstand resp. den Delegierten eine bessere Fachkompetenz.

Nach dem Sozialdienst auch die Kesb als IKA organisieren. Peter Reichmuth, Gemeinderat in Hausen und SoNeKMitglied. (Bild zvg.) gliedern besteht, die von den Vorsteherschaften der Trägergemeinden bestimmt werden, und der für die strategische Führung der Kesb verantwortlich sein wird. Ein solches Gremium gab es in der bisherigen Form des Zweckverbandes nicht. Er löst den bisher bestehenden Vorstand sowie die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes ab, wodurch die Strukturen und Entscheidungswege klar einfacher werden. Gibt es bezüglich Verwaltungsrat schon personelle Vorschläge? In einem ersten Schritt wird der Gemeindepräsident von Aeugst, in Absprache mit den anderen Gemeindepräsidenten, dazu einen Vorschlag ausarbeiten. Zu Beginn der folgenden Amtsperioden wird dann, wiederum in Absprache mit den Gemeindepräsi-

Wer bestimmt die Präsident- und Mitgliedschaft der Kesb und wer führt operativ? Neu wird der Verwaltungsrat den Präsidenten oder die Präsidentin der Kesb sowie deren übrige Mitglieder und die Ersatzmitglieder bestimmen. Die operative Führung der Kesb obliegt, gemäss Gesetz, wie bis anhin dem Kesb-Präsidium. Was hat die Überführung vom Zweckverband in eine IKA für finanzielle Konsequenzen? Die Verrechnung der durch die Kesb erbrachten Leistungen für die einzelnen Gemeinden erfolgt neu nach gewichteten Verfahrenszahlen. Das bedeutet, dass jede Gemeinde zukünftig aufgrund der durch ihre Bürger, welche Kesb-Dienstleistungen erhalten, belastet wird. Bis anhin wurden die Kesb-Dienstleistungen nach einem Schlüssel berechnet, der – je zu einem Drittel – die Zahl der Einwohner, die Steuerkraft der Gemeinden und die Anzahl Fälle berücksichtigt. Was bedeutet die neue Berechnung konkret? Die finanzielle Belastung für die einzelnen Gemeinden wird damit transparenter und besser planbar.

Treffen drei Monate vor Amtsantritt Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Bezirksrat: erster informeller Austausch in neuer Besetzung

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

«Finanzausgleich erreicht Ziele» Die Zürcher Bevölkerung ist zufrieden, der Finanzausgleich erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen und die Gemeindestrukturen im Kanton Zürich werden einfacher: Das sind einige der Ergebnisse des Gemeindeund Wirksamkeitsberichts 2017, den Regierungsrätin Jacqueline Fehr am Dienstag den Medien vorgestellt hat. Der Regierungsrat berichtet dem Kantonsrat mit dem Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht 2017 zum dritten Mal nach 2009 und 2013 über den Stand der Aufgabenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden. Der Bericht beleuchtet auch den Handlungsspielraum der Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Während die Zahl der politischen Gemeinden in der beobachteten Zeit von 2012 bis 2015 von 171 auf 168 abnahm, sank die Zahl der Schulgemeinden von 120 auf 100. (ki.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Samstag, 8. April, feiern Elsbeth Anna und Werner Emil Schneider-Aerni in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute. Bernhard und Erika Werder-Merz feiern am Samstag, 8. April, das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Zum 97. Geburtstag In Obfelden darf Friedrich Reidy am kommenden Montag, 10. April, den 97. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubilaren ein frohes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 3. April, feierte in Stallikon René Brüderlin-Brunner seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren nachträglich herzlich und wünschen dem Jubilar alles Gute für die Zukunft. Heute Freitag, 7. April, darf Werner Sidler in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute. Rudolf Blatty-Buob feiert am kommenden Sonntag, 9. April, in Obfelden den 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag. Am Montag, 10. April, feiert Heinrich Pfister seinen 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert herzlich, wünscht ihm viel Freude am Fest und alles Gute für die Zukunft. anzeige

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

Das künftige Bezirksrats-Team: Statthalter Claude Schmidt mit den Bezirksrätinnen Ruth Früh und Hanna Stutz (vorne von rechts), den Ersatzmitgliedern Antoinette Frey (2. v. l.) und Gerhard Gysel sowie Schreiberin Eliane Potratz. (Bild Thomas Stöckli)

Konstituieren wird sich der Bezirksrat zwar erst auf den Amtsantritt am 1. Juli hin, kürzlich traf man sich aber bereits zu einem gegenseitigen Austausch und Kennenlernen. Statthalter Claude Schmidt und die Bezirksratsmitglieder Ruth Früh und Hanna Stutz sind bereits Ende 2016 in stiller Wahl für eine weitere Amtsperiode bis 2021 bestätigt worden. So bleibt in der Rekurs- und Aufsichtsinstanz im Säuliamt vieles beim Status

Quo: Ruth Früh etwa amtet weiterhin als erste Vizepräsidentin sowie Fürsorge- und Heimreferentin. Nur die Ersatzmitglieder Gerhard Gysel (bisher) und Antoinette Frey mussten sich der Urnenwahl stellen – taten dies aber ohne Konkurrenz. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn in ferien- oder krankheitsbedingter Abwesenheit eines Mitglieds ein dringlicher Entscheid ansteht oder wenn ein Mitglied in Ausstand treten muss. Zum Start der kommenden Amtsperiode dürfte vor allem das neue Gemeindegesetz, welches per 1. Januar

2018 in Kraft tritt, den Bezirksrat als Aufsichtsinstanz beschäftigen. Gleiches gilt für die Umstellung der Rechnungslegung auf HRM2 ein Jahr später. Auf hohem Niveau werde voraussichtlich auch der Aufwand in aufsichtsrechtlichen Sachen bleiben, vermutet Statthalter Claude Schmidt. Weniger zu tun hat der Bezirksrat mit den anstehenden Rechtsform-Änderungen von Zweckverbänden zu Interkommunalen Anstalten (IKA): «Da werden wir vor allem in der Umsetzung gefragt sein», so Schmidt. (tst.)

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Schiessvereine

Kehricht- und Bioabfallsammlung 2018 – 2022 1. 1.1

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Auftraggeber Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers Bedarfsstelle/Vergabestelle: Dileca Beschaffungsstelle/Organisator: Dileca, Wiesengrundstrasse 15, Postfach 467, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz, E-Mail: franz.liebhart@dileca.ch, URL www.dileca.ch Angebote sind an folgende Adresse zu schicken Dileca, Wiesengrundstrasse 15, Postfach 467, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Gewünschter Termin für schriftliche Fragen 21.04.2017 Bemerkungen: Fragen sind schriftlich per Mail an Dileca, franz.liebhart@dileca.ch, zu senden. Anbieter, die keine Fragen einsenden, aber die Antworten zu den gestellten Fragen ebenfalls erhalten möchten, haben dies der Dileca (franz.liebhart@dileca.ch) bis Freitag, 21. April 2017, schriftlich mitzuteilen. Frist für die Einreichung des Angebotes Datum: 19.05.2017. Uhrzeit: 11.00, Spezifische Fristen und Formvorschriften: Eingang am Eingabeort massgebend (nicht Poststempel) Datum der Offertöffnung: 19.05.2017, Uhrzeit: 11.00, Bemerkungen: Die Offertöffnung ist nicht öffentlich. Art des Auftraggebers Andere Träger kommunaler Aufgaben Verfahrensart Offenes Verfahren Auftragsart Dienstleistungsauftrag Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag Ja Beschaffungsobjekt Dienstleistungskategorie CPC: [16] Abfall- und Abwasserbeseitigung; sanitäre und ähnliche Dienstleistungen Projekttitel der Beschaffung Kehricht- und Bioabfallsammlung 2018 – 2022 Aufteilung in Lose? Nein Gemeinschaftsvokabular CPV: 90510000 – Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen Detaillierter Aufgabenbeschrieb Teilleistung 1: Sammlung und Transport von Hauskehricht/Sperrgut, Gewerbekehricht Teilleistung 2: Sammlung und Transport von Bioabfällen (Küchen- und Speiseabfälle aus privaten Haushalten sowie Grünabfälle aus der Pflege von öffentlichen und privaten Gartenanlagen und Grünflächen) Ort der Dienstleistungserbringung Die beiden Teilleistungen sind in den Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hedingen, Kappel am Albis, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil am Albis sowie in der Gemeinde Jonen AG auszuführen. Die Teilleistung 1 ist zudem zusätzlich in den Gemeinden Hausen am Albis, Knonau, Maschwanden sowie in der Gemeinde Islisberg AG auszuführen. Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01.01.2018, Ende: 31.12.2022 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Ja Beschreibung der Verlängerungen: Option auf Verlängerung um 3 Jahre Optionen Nein

2.10 Zuschlagskriterien Angebotspreis (bereinigt), Gewichtung: 60 % Qualität der Referenzen, Gewichtung: 20 % Qualität der angebotenen Dienstleistung, Gewichtung: 20 % 2.11 Werden Varianten zugelassen? Nein 2.12 Werden Teilangebote zugelassen? Nein

2.13 Ausführungstermin Beginn 01.01.2018 und Ende 30.12.2022 3. Bedingungen 3.5 Bietergemeinschaft Anbieter in Form von Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und müssen dies entsprechend ausweisen. Es ist anzugeben, welches Unternehmen dabei federführend ist. Das Angebot muss von allen beteiligten Unternehmen mitunterzeichnet sein. Es muss klar ersichtlich sein, welches Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft welche Leistung erbringt. 3.6 Subunternehmer siehe Ziffer 3.5 Bietergemeinschaft 3.7 Eignungskriterien aufgrund der nachstehenden Kriterien: – Vollständig ausgefüllte, rechtsgültig unterzeichnete Formulare gemäss Titelseite sowie den Kapiteln 4 (Angebot) und 5 (Anerkennung der Ausschreibung) – Fahrzeuganforderungen: Der Anbieter muss nachweisen, dass die in den Ausschreibungsunterlagen verlangten Anforderungen an die Fahrzeuge erfüllt werden. – Versicherung: Der Anbieter muss eine ausreichende Versicherungsdeckung nachweisen können (Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden im Umfang von mind. 5 Mio. CHF) – Arbeitsrechtliche Anforderungen: Nachweis über die Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrages (GAV) oder vergleichbarer Bestimmungen und Bestätigung weiterer arbeitsrechtlicher Anforderungen (u. a. auch Gleichstellung von Frau und Mann) – Weitere Nachweise (siehe folgender Punkt 3.8 Geforderte Nachweise) 3.8 Geforderte Nachweise aufgrund der nachstehenden Nachweise: – Bestätigung der Steuerverwaltung der Gemeinde, dass die Steuern ordnungsgemäss bezahlt wurden. – Bestätigung, dass die bis heute fälligen Leistungen an die Träger der Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ ALV/FAK) ordnungsgemäss und lückenlos erbracht worden sind. – Bestätigung, dass die finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Vorsorgeeinrichtungen für das Personal (2. Säule) bis heute ohne Verzug erfüllt worden sind. – Bestätigung, dass die Unternehmung die Vorgaben des Unfallversicherungsgesetzes bzw. der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten einhält (z. B. Nachweis über Teilnahme an Branchenlösung gemäss EKAS-Richtlinien). 3.9 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen Kosten: Keine Zahlungsbedingungen: Die Abgabe der Unterlagen erfolgt kostenlos. 3.10 Sprachen für Angebote Deutsch 3.12 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen zu beziehen von folgender Adresse: Dileca, Wiesengrundstrasse 15, Postfach 467, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz, E-Mail: franz.liebhart@dileca.ch, URL www.dileca.ch Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 07.04.2017 Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch 4. Andere Informationen 4.3 Verhandlungen Keine 4.7 Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Ausschreibung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Feldschützenverein Bonstetten

Öffnungszeiten über Ostern Die Gemeindeverwaltung bleibt am Karfreitag, 14. April 2017, und am Ostermontag, 17. April 2017, geschlossen. Schalterschluss: Donnerstag, 13. April 2017, um 11.30 Uhr Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter Telefon 079 527 10 11: Freitag, 14. April 2017, 08.00 bis 10.00 Uhr Montag, 17. April 2017, 08.00 bis 10.00 Uhr

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Montag, 10. April 2017 17.30 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Mittwoch, 19. April 2017 17.30 bis 20.00 Uhr Obligatorische Bundesübung Mittwoch, 3. Mai 2017 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Ab Dienstag, 18. April 2017, sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Du siehst den Wald nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst dein Wild nicht mehr äsen, weil der Tod nahm deine Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen nur wir allein.

ABSCHIED In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Freund

Werner Abegglen-Bollhalder 18. 4. 1923 bis 2. 4. 2017 Nach einem reich erfüllten Leben ist er in seinem 94. Altersjahr von uns gegangen. Wir danken ihm für die grosse Liebe und Fürsorge, die er uns immer geschenkt hat.

In stiller Trauer Vreni Abegglen-Bollhalder B und G. Holenstein-Abegglen mit Familie R. und P. Schneiter-Abegglen mit Familie B. und S. Stutz-Abegglen mit Familie Abdankung: Mittwoch, 12. April 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Schlieren. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof um 13.30 Uhr Anstelle von Blumen bitten wir den Schweizerischen Blindenund Sehbehindertenverband 3001 Bern zu berücksichtigen, Postkonto 30-2887-6, Vermerk Werner Abegglen. Traueradresse: V. Abegglen-Bollhalder, Leemannstr. 9, 8952 Schlieren

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz

HERZLICHEN DANK für die aufrichtige und überwältigende Anteilnahme, die wir in den letzten Wochen beim schweren Abschied von unserem lieben

René Bär 17. März 1964 – 27. Februar 2017

erfahren durften. Danke für die unzähligen Umarmungen, Händedrücke und Beileidskarten, all die Kranz- und Blumenspenden, die grosszügigen Überweisungen an das Kinderspital Affoltern und die Kollekte zugunsten der Krebsliga. Unser besonderer Dank geht an Pfarrer Matthias Ruff, der die Trauerfeier so ganz im Sinne von René gestaltet hat, an seine Freunde Urs Fischer und Peter Strebel für ihre ergreifenden Worte sowie an Rägle Brawand und Raviv Leibzirer für die musikalische Begleitung. Wettswil, im April 2017

Ursula von Allmen mit Familie Ronja Barelli Anna, Walter und Silvia Bär


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

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Das Netzwerk mit dem sozialen Grundgedanken feiert Geburtstag Der «Lions Club» jubiliert dieses Jahr sowohl international wie auch im Knonauer Amt Weltweit wird der «Lions Club International» dieses Jahr 100 Jahre alt und gleichzeitig darf der Service-Club im Säuliamt sein 40-jähriges Bestehen feiern. Ihren Geburtstag nimmt die Organisation ganz gemäss ihrem Auftrag zum Anlass, etwas Gutes zu tun.

Bauernhof in den Alpen über keinen Stromanschluss verfügte.

Das Engagement hat sich verstärkt

................................................... von martin mullis Die Organisation Lions Club wurde 1917 gegründet, es ist die weltweit grösste Freiwilligen-Organisation und handelt nach dem Grundsatz: «Wir dienen». Als Teil eines weltumspannenden Netzwerkes (1,4 Mio Mitglieder in mehr als 200 Ländern) pflegen Lions-Mitglieder sowohl nationale wie internationale Freundschaften und Kontakte, dies auch in gemeinsamen Projekten. Das offizielle Motto der Lions-Mitglieder «We serve» oder «Wir dienen» gilt für alle Hilfesuchenden, insbesondere auch für Sehbehinderte und blinde Menschen. Deshalb ist der weisse Stock sozusagen das Symbol der Organisation und der internationale Sicherheitstag des «Weissen Stocks» wird gebührend beachtet. Pianca Candido, Council Chairperson der Lions Schweiz, trifft mit einem bestbekannten geflügelten Ausspruch «Tue Gutes und sprich darüber» den Nagel auf den Kopf. Die Grundidee des «Lionismus» und dessen Aktivitäten ist nicht nur den Zusammenhalt der

Generalstabsübung: Abpacken von Chlaussäcken in der Schreinerei Schneebeli, Ottenbach. (Archivbild Martin Mullis) Clubs zu festigen sondern insbesondere im Rahmen der «Youth-Programme» junge Menschen zu fördern, sich für den Umweltschutz einzusetzen sowie karitative und ehrenamtliche Arbeit zu leisten.

18 Männer gründeten den Lions Club Bezirk Affoltern Auch im Säuliamt verrichtet der Lions Club seit genau 40 Jahren immer wieder gute Dienste und setzt sich für benachteiligte Mitmenschen ein. Ulrich

Zürcher, ehemaliger Gemeindepräsident von Kappel, mag sich noch ziemlich genau an die Gründungsversammlung im Jahre 1977 erinnern: Rund 18 Männer trafen sich damals im Kloster Kappel und konstituierten den Service-Club, wobei die kameradschaftlichen Interessen neben den karitativen ebenfalls eine gewisse Rolle spielten. Einige Jahre wurde in der Folge eine Heimstätte für benachteiligte Kinder im Amt unterstützt, jahrelang engagierten sich die «Lions» auch zu Gunsten der Bergbauern im Kanton Glarus.

Die Mitglieder reisten dabei einige Male mit Lastwagen und Werkzeugen ins Glarnerland und arbeiteten am Bau einer Bergstrasse, welche zu einsamen Höfen führte. Ulrich Zürcher weiss in diesem Zusammenhang eine erheiternde Anekdote zu erzählen. Für eine hilfsbedürftige Familie auf einem abgelegenen «Heimetli» in den Glarner Bergen wurde eine elektrische Waschmaschine gekauft und versucht, an Ort und Stelle zu installieren. Dummerweise hatten die selbstlosen Spender nicht beachtet, dass der kleine

Seither hat sich das soziale Engagement der Lions-Mitglieder jedoch nicht nur besser vorbereitet, sondern auch stark ausgeweitet. Bekannt sind, um ein einziges Beispiel zu nennen, die überaus beliebten Chlaussäcke, welche von den Lions-Mitgliedern jeweils in einem generalstabsmässigen Einsatz organisiert, abgefüllt und an die Kunden gebracht werden. Der jeweils ansehnliche Erlös ist stets eine hochwillkommene Spende an verschiedene Organisationen zugunsten behinderter Mitmenschen. Diese karitative Tätigkeit ist nicht zuletzt der Grund, warum das Fest anlässlich des runden Geburtstags der Lions im Knonauer Amt selbstverständlich mit einer uneigennützigen Hilfe verbunden werden soll. Dabei haben sich die selbstlosen «Lions» etwas absolut Einmaliges einfallen lassen. Zu viel sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Der Lions Club Knonauer Amt empfiehlt aber allen Musikinteressierten, welche einen einzigartigen musikalischen Leckerbissen nicht verpassen wollen, jetzt schon den Samstagabend, 10. Juni, in ihrer Agenda rot zu markieren. 40 Jahre Lions Club Knonauer Amt, 50 Jahre Jumba; Gala-Abend am Samstag, 10. Juni, Kasinosaal Affoltern, Tickets bei Peter Tabakwaren, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern a. A. oder lions@abadis.ch.

Filmische Liebeserklärung an Mettmenstetten Die beiden Vorführungen von «Landluft» in der Weid waren im Nu ausverkauft Beni Federers Film «Landluft – Mättmischtette und Wieler» begeisterte am vergangenen Donnerstag und Freitag beinahe 200 Zuschauer in der Stiftung zur Weid in Rossau.

Natur wird in all ihren Jahreszeiten gezeigt, Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort. Daneben fehlen nicht Traditionen und Sehenswürdigkeiten des Dorfs: Von der Sprungschanze bis zur Viehschau. Untermalt ist der Film mit einem angenehm sparsamen Kommentar.

................................................... von felix stalder

Aus Liebe zum Dorf

Der Verein Freundeskreis Werk- und Wohnheim zur Weid lud anlässlich der Jahresversammlung am 31. März 2017 zu einem besonders erfolgreichen Anlass in die Stiftung zur Weid ein. Gezeigt wurde Beni Federers Film «Landluft – Mättmischtette und Wieler». Weil der Film bei der Erstaufführung im Herbst 2016 den Rössli-Saal beinahe sprengte, wurden zwei Vor-

zur sache Schwellen abbauen Der Verein Freundeskreis will Schwellen in der Bevölkerung abbauen und die Stiftung zur Weid einem breiten Publikum bekannt machen. Er organisiert Aktivitäten, die den Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stiftung und der Bevölkerung fördern. Der Freundeskreis steht allen Interessierten offen. Mitglieder erhalten regelmässig Informationen über das Werk- und Wohnhaus und werden zu den Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten eingeladen. Mehr Infos unter www.vereinfreundeskreis.ch.

Dorfreporter und Filmer Beni Federer bei der Begrüssung des Publikums. (Bild Felix Stalder) stellungen in der Weid angesetzt. Beide Mal waren die 90 Plätze im Nu reserviert. Die Einstimmung auf den Hauptfilm machten zwei Kurzfilmbijoux des «Dorfreporters» Beni Federer. Der erste Kurzfilm begleitete den Gemeindemitarbeiter Matthias «This» Burkhard bei seinen Unterhaltsarbeiten. Matthias Burkhard, wie er mit dem orangen Lastwägelchen der Gemeinde durch die Landschaft fährt, immer wieder mit der Greifzange in die Kehrrichteimer langt und über seine Arbeit erzählt: Der Film ist eine grossartige, rührende, stellenweise belustigende,

aber stets liebevolle Würdigung des verdienten Gemeindeangestellten, der Anfang 2017 in Pension ging. Der zweite Kurzfilm porträtierte den langjährigen Mettmenstetter Lehrer Peter Schaffner, der sich mit viel Engagement und Freude – und stets mit der Gitarre im Arm – für seine Schüler einsetzt.

39 Minuten Paradies Dann leitete Beni Federer über zum Hauptfilm. Der in vierjähriger Arbeit zwischen 2012 und 2016 entstandene Film sei «eine Hommage an das Dorf,

in dem ich sehr gerne lebe». «Rund tausend Stunden habe ich investiert, herausgekommen sind 39 Minuten», so der Autodidakt. «Wenn’s es Paradies uf Ärde git, muesses z’Mättmischtette sii», heisst es am Anfang des Films. Auf diese These folgt die Beweisführung. Federers Film nimmt die Zuschauer mit an die schönsten Flecken des knapp 5000Seelen-Dorfs, das viel mehr Weiler umfasst, als die meisten Einheimischen selber wissen. Makroaufnahmen wechseln sich ab mit stimmungsvollen Landschaftsbildern, geschossen auf unzähligen Drohnenflügen. Die

Was Beni Federer antreibt, ist die persönliche Verbundenheit mit dem Dorf. Ihm ist ein Film gelungen, der für Mettmenstetten wirbt, ohne anbiedernd zu sein. Nicht der Sprecher oder der Gemeindepräsident werben für das Dorf, sondern die Bilder und die Bürger tun es. Bereits habe die Gemeinde mit ihm Kontakt aufgenommen, um eine Lösung zu suchen, wie man den Film an die Dorfbevölkerung abgeben kann, sagt Federer. «Ich bin gespannt, was sich daraus ergibt.» Im Anschluss an die Filmvorführung offerierte der Verein Freundeskreis Suppe, Wurst zum Selberbräteln sowie ein Dessert. anzeige


Obfelden

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Walter Spillmann, Türlen 7, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Treppenabgang für Gartenzugang, auf Kat.-Nr. 3597, Türlen 5 (KW) (Gebäude Inventar-Nr. 308)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Tschümperlin Ronja, Mythenblick 4, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Installation Aufdach-Fotovoltaikanlage, Assek.-Nr. 790, Kat.Nr. 1502, Mythenblick, Uerzlikon (Kernzone B)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter Voser, Lindenmatt 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: GLB Zürich Land, Wässeristrasse 31, 8340 Hinwil Bauprojekt: Neubau Remise, Kat.-Nr. 2151, Lindenmatt (Landwirtschaftszone mit Gestaltungsplan)

Gesuchsteller: Bossardt Markus und Kälin Monika, Hölibachstrasse 38, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Pergola und Anbau gedeckter Sitzplatz mit Glaseinwandungen am Wohnhaus Vers.-Nr. 976 auf Kat.-Nr. 2734 an der Hölibachstrasse 38 (Zone W2E)

Bauherrschaft: Studer Antonio und Michelle, Stüdlerstrasse 2, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Plankompetenz AG, Norastrasse 7, 8040 Zürich Bauvorhaben: Anbau Balkon beim Wohnhaus Vers.-Nr. 402, Stüdlerstrasse 2, Kat.-Nr. 159, Kernzone

Ottenbach Bauherrschaft: Agir AG, Alte Obfelderstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erstellen einer semimobilen Lagerhalle (bereits erstellt), bei der Deponie Müllibach, Rickenbach, Kat.-Nr. 1449, Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Verena Bitzi-Imhof, Hauptikerstr. 17, 8911 Rifferswil Projektverfasser: PARC’S GmbH, Buechstrasse 38, 8645 Rapperswil-Jona Bauprojekt: Teilumgestaltung der Umgebung des Geb. Vers.-Nr. 506, Grundst. Kat.-Nrn. 1962 und 1963, Hauptikerstrasse 17, KZ

Rifferswil Bauherrschaft: Martina Schürmann, Winterthurerstr. 3a, 8472 Seuzach Projektverfasser: Walter Jucker AG, Wallikerstr. 81, 8330 Pfäffikon ZH Bauprojekt: Umnutzung der Ökonomiegeb. Vers.-Nrn. 251 und 380 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 965, Schonau (ohne bauliche Massnahmen)

Bauherrschaft: M&S Baudienstleister GmbH, Bolletstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Neubau Werkhof/Umschlagplatz mit Aufstellen Lagercontainer auf Kat.-Nr. 3886, Im Grindel (Gewerbezone G)

Bauherrschaft: Nussbaumer Planung AG, Lindenstrasse 3, 6340 Baar Bauprojekt: Ergänzungsbau an bestehende Liegenschaft, Sellenbüren 39, Kat.-Nr. 934, Zone Kernzone Sellenbüren KA

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Robert Steiger und Eliane Rüegg, Schlierenstrasse 4, 8142 Uitikon Projektverfasser: Manz Architektur AG, Eschlikerstrasse 20, 8474 Dinhard Bauprojekt: Abänderung Böschung und Erstellung eines Parkplatzes, Kat. Nr. 255, Im Junker 2, Zone W1/15

Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unserer geschätzten Mitbürgerin

Stallikon

Bauherrschaft: G & G Management AG, Möslistrasse 28, 8143 Stallikon Vertreten durch: Richenberger Architektur GmbH, Säntisstrasse 92, 8820 Wädenswil Projektverfasser/-in: Vertretung der Bauherrschaft Bauprojekt: Sanierung Wohnung und Umgebungsarbeiten, Möslistrasse 28, Kat.-Nrn. 1911/2195, Zone Landwirtschaftszone

Anna Sidler Schon neun Jahre oder erst neun Jahre? Du bist immer noch da, in unseren Herzen und Gedanken! Deine drei Töchter:

Susanne Leutert Marianne Sidler Lilo Alder

Ruth Meta Mötteli-Mauch 1934 – 2017

in Kenntnis zu setzen. Sie verstarb am 2. April 2017 in Affoltern am Albis. Ruth Mötteli amtierte in den Jahren 1982 bis 1998 als Mitglied der Bau- und Planungskommission Stallikon. Sie erfüllte ihre Aufgaben als Behördenmitglied engagiert und gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde. Wir werden der Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und sie in guter Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir unser Beileid aus. Gemeinderat Stallikon Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Todesfälle Affoltern am Albis Am 1. April 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heinrich Wilhelm Dieter Gahlmann geb. 19. Juni 1946, von Höri ZH und Basel BS, wohnhaft gewesen in Affoltern a. A. ZH, Sonnenbergstrasse 27. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Am 3. April 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Meier geb. Ruch, Dora geb. 31. Mai 1936, von Büren SO, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis.

Heinrich Gahlmann

Bestattungsamt Hausen am Albis

19. Juni 1946 – 1. April 2017

Kappel am Albis

Sein mit bewundernswerter Tapferkeit ertragener langer Leidensweg ist nun zu Ende und er wurde von seiner Krankheit erlöst. Wir denken in grosser Liebe und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit.

Am 3. April 2017 ist in Affoltern am Albis verstorben

8910 Affoltern am Albis, 3. April 2017

geb. 19. Dezember 1948, von Hundwil AR, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Kappelerstrasse 5.

In liebevoller Erinnerung Vanessa Gahlmann und Roger Spillmann Andreas und Jennifer Gahlmann mit Kylin und Daxten Verwandte und Freunde Die Bestattung findet auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Stallikon Gesuchsteller: Grünenwald Rolf und Beatrice, Wolserstrasse 45, 8912 Obfelden Vertreten durch: Grünenwald René, Wolserstrasse 45a, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Fahrzeugunterstand, Neubau Fahrzeugunterstände für 3 Fahrzeuge, versetzen Gerätehaus auf Kat.-Nr. 3708 an der Wolserstrasse 45 (Zone K1)

TO D E S A N Z E I G E

Rifferswil

Stallikon

Obfelden

Gemeinde Stallikon

Ottenbach

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Max und Judith Künzli, Baarerstrasse 39, Rossau, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau Sonnenkollektor-/ PV-Anlage auf dem südostseitigen Satteldach beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 1332, Kat.-Nr. 3315, Baarerstrasse 39, Rossau (Kernzone KB)

Zum Andenken an unsere liebe Mutter

Berweger, Karl

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. April 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis.

Für Zeichen der Verbundenheit danken wir für die Unterstützung der Parkinson Schweiz (Spenden-Postkonto: 80-7856-2).

Die Gemeindeverwaltung

Traueradresse: Frau Vanessa Gahlmann, Stallikerstrasse 5c, 8906 Bonstetten

Stallikon Am Sonntag, 2. April 2017, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mötteli-Mauch Ruth Meta geboren am 16. Juni 1934, von Stallikon ZH, Zürich ZH, Trogen AR, wohnhaft gewesen Massholderenweg 10, 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

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Ein Abschied und ein grosses Geburtstagsfest Die Bibliothek Ottenbach feierte den 25. Geburtstag und erhält eine neue Leiterin Der 25. Geburtstag der Bibliothek wurde in Ottenbach gebührend gefeiert. Gleichzeitig verabschiedete sich die langjährige Leiterin. Mit einem Apéro und Abendprogramm wurde die neue Bibliotheksleiterin herzlich willkommen geheissen.

Unterstützung seitens der Behörden und des ganzen Bibliothekteams.

Vielfältiges Begegnungszentrum

................................................... von martin mullis Im Jahre 1992 war das kleine Bauerndorf Ottenbach eine der ersten Gemeinden im Kanton Zürich, welche eine Bibliothek eröffnete. Zwei Jahre später übernahm die Primarlehrerin Rosmarie Weber die Leitung der kleinen Bibliothek. Am letzten Freitagabend dankte ihr der zuständige Gemeinderat Ronald Alder für ihre langjährige Tätigkeit und ihre ruhige und unkomplizierte Art. Zum Abschied der Bibliothekarin erschienen auch die Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger und Schulpflegepräsident Anastasios Minidis. Die grosse Wertschätzung der Arbeit von Rosmarie Weber in den

Anstossen auf den Abschied und Neustart in der Bibliothek Ottenbach: Gemeinderat Ronald Alder mit Gianina Caviezel (links) und Rosmarie Weber. (Bild Martin Mullis) vergangenen 23 Jahren zugunsten der Bibliothek unterstrichen der Gemein-

derat, die Schulpflege und das Team mit einigen Geschenken. Gerührt über

die lustigen und sinnvollen Präsente dankte sie herzlich für die stets grosse

Inmitten der Bücher hätte sie sich stets zuhause gefühlt und ihre Tätigkeit in der «Bibi» hätte sie eigentlich immer auch als schönes Hobby betrachtet, hielt sie fest. Gianina Caviezel, ihre Nachfolgerin, freut sich nicht nur eine gut organisierte Bibliothek, sondern auch ein motiviertes Team übernehmen zu dürfen. Sie will die «Bibi» als Begegnungszentrum für die verschiedensten Gruppierungen weiter ausbauen. Das an die Stabsübergabe anschliessende Geburtstagsfest bot den zahlreichen Besuchern ein unterhaltsames Abendprogramm. Die Wortakrobaten Judith Stadlin und Michael von Oursow streuten mit ihrem bekannten Namen «Satz und Pfeffer» zwischen die Büchergestelle. Die beiden Komödianten bezeichnen sich selber als literarische Allgemeinpraktiker und ernteten mit ihrem Programm «Bibi Specials» mit scharfsinnigen und aberwitzigen Dialogen Erstaunen und viel Gelächter.

Drei Ämtlerinnen an der Mathe-Olympiade für Mädchen Sie stammen aus 43 Ländern, sind junge Frauen und haben ein Talent für Mathematik. 168 Mittelschülerinnen messen sich an der ETH Zürich an der European Girls’ Mathematical Olympiad (Egmo), die erstmals in der Schweiz stattfindet. Die European Girls’ Mathematical Olympiad (Egmo) fördert seit 2012 junge, talentierte Frauen in Mathematik. Nun wird die internationale Wissenschafts-Olympiade zum ersten Mal in der Schweiz durchgeführt. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vereins Schweizer Mathematik-Olympiade SMO (imosuisse) sind verantwortlich für die Organisation des Anlasses. Als Gastgeberinstitutionen der Egmo 2017 konnten die Universität Zürich (UZH) und die ETH Zürich gewonnen werden. Viviane Kehl, Präsidentin von imosuisse und Mathematik-Studentin an der ETH, betont: «Wir möchten den jungen Frauen anspruchsvolle Prüfungen bieten, die spannend sind und die anzeige

Faszination für Mathematik vermitteln.» Ebenso wichtig ist das Rahmenprogramm, an dem die Mädchen sich gegenseitig kennenlernen können. Die Teilnehmerinnen und ihre rund 110 Begleitpersonen haben während einer Woche Gelegenheit, sich über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus zu vernetzen und auszutauschen.

Logik und Kreativität helfen zum Medaillengewinn Der offizielle Startschuss fällt heute Freitag, 7. April, mit der Eröffnungsfeier an der ETH in Zürich. Am 8. und 9. April gilt es für die 168 MathematikJungtalente aus 43 Ländern ernst. Sie absolvieren zwei 4,5-stündige Prüfungen – das eigentliche Herzstück der Olympiade. Diese bestehen aus drei Aufgaben in Algebra, Kombinatorik, Geometrie und Zahlentheorie. Was es braucht, um sie erfolgreich zu lösen, erklärt Andreas Bärtschi, Organisator der Egmo und ETH-Doktorand: «Gefordert sind logisches Denken, Kreativität, Ausdauer – und natürlich viel

Übung im Vorfeld.» Auf die besten Schülerinnen warten Gold-, Silber und Bronzemedaillen. Die Medaillenverleihung findet am 11. April anlässlich der Schlussfeier auf dem Campus Irchel der UZH statt. 43 Länder sind mit je einem Team mit vier Mittelschülerinnen an der Egmo 2017 vertreten. Die Teilnehmerinnen stammen aus ganz Europa, von Spanien bis zur Ukraine. Zudem reisen auch diverse aussereuropäische Gastländer an, wie zum Beispiel Japan, Tunesien, Mexiko, Saudi-Arabien und die USA. Die 160 Teilnehmerinnen gehören zu den talentiertesten Jung-Mathematikerinnen in ihren Herkunftsländern, wo sie sich an den nationalen Ausscheidungen für die Egmo in Zürich qualifiziert haben. Als Gastland darf die Schweiz zwei Delegationen stellen. Zum Team zählen drei Schülerinnen aus dem Säuliamt: Die Schwestern Ivana und Viera Klasovita aus Aeugst (MNG Rämibühl) und Austausschülerin Yuxi Zheng, die aktuell in Hedingen wohnt und die Kantonsschule Limmattal besucht.

Vertreten die Schweiz an der Mathe-Olympiade für Mädchen: Ivana (links) und Viera Klasovita aus Aeugst. (Bild zvg.) Die Egmo leistet einen Beitrag zur Nachwuchsförderung von weiblichen Mathematiktalenten. Frauen sind in den Studiengängen Mathematik, Infor-

matik, Naturwissenschaften und Technik (Mint-Fächer) sowie in wissenschaftlichen und technischen Berufen nach wie vor untervertreten.


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Bezirk Affoltern

Bachverschmutzung in Obfelden

Jahresrechnung deutlich besser als budgetiert

Auf Mettmenstetter Seite heisst er Stripelbach und auf Obfelder Gemeindegebiet Teufibach, der in den Lindenbach mündet. Ende März wurde festgestellt, dass sich das Wasser auf Obfelder Seite in bestimmten zeitlichen Abständen weiss verfärbt. Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) entnahm Proben, und die Polizei konnte den Verursacher eruieren. Er muss mit einer Anzeige und einer Busse rechnen. Zu einem Fischsterben kam es nicht. Im Weiteren setzte sich die Kantonspolizei mit Sachbeschädigungen auseinander. In der Unterführung im Bereich der Zürcherstrasse in Hedingen haben Unbekannte im Zeitraum vom 27. bis 30 März die Betonwand mit Graffiti überzogen. Der Schaden beläuft sich auf gegen 1000 Franken. Nicht bekannt ist auch, wer in Zwillikon am 1. April den Schaukasten beim Dorfmuseum beschädigt hat. Die Kapo beziffert den Schaden auf mehrere hundert Franken. Zweimal rückte die Polizei wegen Lärmimmissionen aus: Anwohner störten sich in Bonstetten am 2. April kurz nach Mitternacht an Lärm im Bereich eines Restaurants. Gleichentags riefen Anwohner in Hausen die Polizei wegen zu lauter Musik, die – ebenfalls kurz nach Mitternacht – nach aussen drang. (-ter.)

Freitag, 7. April 2017

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Dem Aufwand von 20 798 772 Franken steht ein Ertrag von 22 374 440 Franken gegenüber. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von 1 575 668 Franken. Der Überschuss von knapp 1,6 Mio. Franken war vor allem Folge von konsequenter Ausgabendisziplin und höheren Steuererträgen. Beim Aufwand der Laufenden Rechnung ergab sich – nach der Bereinigung des Gewinns durch die Neubewertung der Liegenschaften – eine Unterschreitung von 267 281 Franken gegenüber dem Budget (–74 200 Franken). Praktisch alle Bereiche trugen zur Verringerung des Aufwands bei. Einzig die Gesundheitskosten und die Ausgaben für die Soziale Wohlfahrt nahmen zu. Diese Mehrkosten konnten aber mit den Einsparungen bei den anderen Bereichen mehr als kompensiert werden. Beim Ertrag resultierten Mehreinnahmen von 1,382 Mio. Franken ge-

genüber dem Budget. Dabei trugen die Mehreinnahmen bei den Gemeindesteuern von 1,137 Mio. wesentlich dazu bei. Durch den Ertragsüberschuss von 1 575 668 Franken und den Bewertungsgewinn der Liegenschaften des Finanzvermögens von 1 341 752 Franken erhöht sich das Eigenkapital auf 23 186 090 Franken. Die Investitionsrechnung schliesst im Verwaltungsvermögen mit Nettoinvestitionen von 878 083 Franken ab, was über 400 000 Franken weniger ist als budgetiert. Die Hauptgründe waren v. a. Einsparungen (Sanierung Sportanlage und Ersatz Tanklöschfahrzeug) und die Verschiebung von Investitionen auf spätere Jahre (Böden Schulzimmer Schachen und ARA Zwillikon). Im Vergleich dazu wurden im Vorjahr noch 2 349 509 Franken investiert. Für 2017 sind Investitionen im Verwaltungsvermögen in der Höhe von 373 000 Franken geplant. Den Finanzhaushalt gilt es über einen Planungshorizont von einigen Jahren ausgeglichen zu halten. Aus

heutiger Sicht wird der Steuerfuss auch für 2018 unverändert bei 105 % bleiben. Der Gemeinderat verabschiedete die Rechnung zuhanden der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2017 und beantragt die Annahme. Detaillierte Informationen zur Rechnung 2016 werden direkt an der GV abgegeben oder können wie gewohnt der Versammlungsbroschüre entnommen werden.

nügt den heutigen Anforderungen, insbesondere denjenigen der eGovernment-Strategie von Bund und Kantonen, nicht mehr. Für dessen Erneuerung wurde daher ein Kredit von 84 000 Franken gesprochen. Ab 2018 sollen dann Dienstleistungen wie Adressauskünfte und Wohnsitzbescheinigungen direkt via PC, Tablet oder Smartphone bezogen und online bezahlt werden können.

Erteilung Gemeindebürgerrecht

Erweiterte Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Matthias, Katja und Marie Schubert, von Deutschland, ins Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Neuer Internet-Auftritt Der in die Jahre gekommene InternetAuftritt der Gemeinde Hedingen ge-

Ab sofort sind die Schalter der Gemeindeverwaltung wie folgt geöffnet: Montag, 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr, Dienstag, 7 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 8 bis 11.30 und 14 bis 16.30 Uhr, Donnerstag, 8 bis 11.30 und 14 bis 18.30 Uhr und am Freitag durchgehend von 8 bis 14 Uhr. Wie bis anhin können auch Termine ausserhalb der Schalteröffnungszeiten vereinbart werden.

Mit der Karte rund ums Schulhaus gerannt Affoltemer Mittelstufenschüler übten sich im Orientierungslauf Drei mal zwei Schulklassen der Affoltemer Schuleinheit Butzen Semper massen sich vergangenen Montag und Dienstag im Orientierungslauf. Damit arbeiteten sie auf sportliche Weise auf ein Lernziel hin. ................................................... von andrea bolliger «Scool» ist ein Schul-Projekt des Schweizerischen OrientierungslaufVerbandes, das zusammen mit lokalen Orientierungslauf-Vereinen in der ganzen Schweiz Orientierungslauf-Halbtage organisiert und durchführt. «Sich orientieren können» ist ein Bestandteil jedes kantonalen Lehrplanes der Primarschule. Die Orientierungslauf Gruppe Säuliamt, kurz OLG, führte an der Affoltemer Schuleinheit Butzen Semper drei solche Halbtage durch, weitere zwei in Wettswil. Je zwei Klassen der Mittelstufe massen sich pro Halbtag im Kartenlesen und Laufen auf dem Schulhausareal. Es sei ideal, wenn sich die Schülerinnen und Schüler bereits vor dem OL-Halbtag mit der Schularealkarte vertraut gemacht hätten, sagt Martin Kehrer, von der OLG Säuliamt. Er begleitete das Projekt zusammen mit seiner Frau Berti Kehrer und Therese Achermann von «Scool». Zuerst machten sich die Schüler mit

Die Schüler und Schülerinnen zeigten Einsatz und Ehrgeiz.

Martin Kehrer stellt den Orientierungslauf-Sport vor. (Bilder Andrea Bolliger) dem elektronischen Postensystem bekannt. Dafür erhielten sie einen Badge als elektronische Stempelkarte, den sie am Finger trugen und in die Lesegeräte bei den Posten halten mussten. Sie wurden angehalten, zu diesem nicht ganz billigen Material Sorge zu tragen. Prompt glitt einem Schüler der Badge beim Einstehen in die Startkolonne aus der Hand und verfehlte den Gully nur knapp.

Karte orientieren, in welche Richtung sie loslaufen mussten. Es ist gar nicht so einfach, sich beim Rennen oder Laufen noch auf eine Karte zu konzentrieren und jeden Posten zu finden. Doch fast alle beendeten ihre Läufe ohne Fehler und mit wenigen Ausnahmen hatten alle Spass daran, sich ein paar Stunden an der frischen Luft zu bewegen. anzeige

Wettkampfgeist entfacht In einem sogenannten Stempelsprint entschied sich, wer am A- oder B-Final teilnehmen durfte. Dabei traten Mädchen und Jungen separat gegeneinander an. Zu gewinnen gab es einen Rucksack. Beim Orientierungslauf gebe es üblicherweise nichts zu gewinnen, erklärt Martin Kehrer. Trotzdem entwickelten fast alle Schülerinnen und Schüler Wettkampfgeist. Sie mussten keine langen Läufe bewältigen und schon nach wenigen Minuten steckten die Ersten ihre Badges in das Lesegerät am Ziel-Posten. Jene, die ihren Lauf beendet hatten, feuerten ihre Kolleginnen und Kollegen nun vom Schulhauseingang an. Zwischen den beiden Durchgängen erzählte Martin Kehrer Wissenswertes über den Orientierungslauf. Nachdem alle Badges ausgelesen waren, folgte die Aufstellung zum finalen Durchgang. Jetzt kannten alle den Ablauf: Karte fassen aber noch nicht darauf schauen, Badge löschen und beim ersten Posten einloggen und sich dann anhand der

Bei Therese Achermann konnten die Badges ausgelesen werden. Orientierte Schülerinnen und Schüler Therese Achermann konnte noch keine Sieger präsentieren, als sie die Schüler kurz nach 16 Uhr in den Feierabend verabschiedete. Sie müsse noch etwas korrigieren, werde die Rangliste aber bis zum nächsten Morgen auf der Homepage von Scool aufschalten. Dort könnten sie die Zeiten detailliert an-

schauen und vergleichen. Beim «Scool» ging es auch nicht nur ums Gewinnen, sondern mehr um das Orientieren im Raum, als Lernziel. Das Thema wird auch in anderen Fächern wie etwa Mathematik/Geometrie mit der räumlichen Darstellung in der Ebene oder im Zeichnen durch die Abbildung verschiedener perspektivischer Darstellungen behandelt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

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Die Velotouristen aus dem Säuliamt sind in Ungarn

In der Hedinger Schulanlage Güpf wird in alters- und leistungsdurchmischten Klassen unterrichtet. Dadurch werden die sozialen Fähigkeiten der Schüler speziell gefördert. Die Lehrkräfte werden durch diesen Unterricht jedoch besonders stark gefordert.

Wer sich nicht verstehen will, kann es auch nicht An der Sek. Hedingen wird ohne Rücksicht auf Verluste auf Positionen beharrt Wenn Fairness auf der Strecke bleibt, neigen Streitigkeiten dazu, aus dem Ruder zu laufen und unbeabsichtigte Kollateralschäden nach sich zu ziehen. In Hedingen fordert eine Interessengruppe Veränderungen in der Leitung der Sekundarschule, wobei auch Lehrkräfte und Kinder in den Sog des Streites gezogen werden. ................................................... von salomon schneider Unruhe im Umfeld einer Organisation oder einer Familie greift vielfach auch auf die Organisationen und Familien selber über. Wenn sich Kinder in der Schule systematisch schikaniert fühlen, wird dies zu einem zentralen Thema für die Familie, die dadurch zusammengeschweisst wird, zusammensteht und auf verschiedenen Ebenen aktiv wird, um den nun die gesamte Familie betreffenden Unruheherd beseitigen zu können. Dasselbe gilt für die Schule, wo Angriffe auf die Schulleitung im Lehrerteam und in der Schulpflege für Unruhe und Unzufriedenheit sorgen, diese Kollegien aber ebenfalls zusammenschweissen. Unabhängig vom Inhalt der Streitigkeiten kommt es zu Frontenbildungen, die sich mit zunehmender Dauer des Streites verhärten.

340 Unterschriften für Veränderungen Diesen Frühling entschied sich die Interessengruppe Sekundarschule

Hedingen in die Offensive zu gehen und eine Anfrage an den Gemeinderat zu stellen, die an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag beantwortet wurde (siehe «Anzeiger» vom 4. April). Um der Anfrage Gewicht zu verleihen, wurde sie zusammen mit 340 Unterschriften von Hedinger Stimmbürgern eingereicht. Neben der aktiven Elternschaft sammelten auch Jugendliche Unterschriften vor dem Volg und gingen mit dem Anfragetext von Tür zu Tür. Diese Unterschriftensammlung zeigt exemplarisch, wie tiefgreifend die Ablehnung der Sekundarschulleitung durch die Bevölkerung ist, und wie weit die Eltern bereit sind zu gehen, um Druck auf die Schulpflege auszuüben.

Instrumentalisierung der Kinder Denn wenn Kinder von Tür zu Tür ziehen und fragen: «Möchten Sie nicht auch, dass wir wieder eine gute Schule kriegen?», weist dies auf ein tiefergehendes Problem hin. Die Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass sich Jugendliche allgemeingültige Normen und Werte aneignen. Am besten funktioniert dies, wenn Eltern und Schule an einem Strick ziehen und vergleichbare Werte vorleben. Wenn sich Eltern gegen Vorgehensweisen der Schule öffentlich zur Wehr setzen und dies ihren Kindern kommunizieren, leidet in vielen Fällen der Respekt der Kinder vor der Schule darunter. Dies kann bei den Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten, Leistungsabfall und im Extremfall zu Schulwechseln führen. Natürlich sollen sich Eltern gegen ungebührliches Verhalten seitens der

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Wenn für die Streitigkeiten an der Sekundarschule Hedingen keine Lösung gefunden wird, zeigt der Wegweiser für die Sekundarschülerinnen und Schüler vielleicht bald nach Affoltern. (Bilder Salomon Schneider) Schule zur Wehr setzen. Wichtig ist es jedoch, dass die Kinder bewusst aus dem Schussfeld genommen werden und möglichst wenig von der Auseinandersetzung mitbekommen. Denn sonst kommt es bei der Lehrerschaft sowie den Kindern zu einer Negativspirale und dann leidet mehr als nur der Ruf der Sekundarschule Hedingen. In der Interessengruppe Sek. Hedingen ist auf jeden Fall sogar ein Anschluss der Sekundarschule Hedingen an Aeugst-Affoltern zum Thema geworden.

Eine starke Entscheidung der Schulleitung als Lösung Die Positionen der Elternschaft sowie von Schulleitung und Schulpflege werden so vehement vertreten, dass keine friedliche Lösung möglich scheint –

was wohl auch der Grund ist, weshalb die Interessengruppe durch den Gang an die Öffentlichkeit eine Lösung erzwingen will. Im Frühjahr 2018 werden neue Gemeindebehörden gewählt. Bis dann herrscht für die gesamte Schulpflege Amtszwang; ein vorzeitiges Ausscheiden kommt also nicht in Frage. Bei den Wahlen wird sich dann zeigen, wie stark die Schulpflege Hedingen die Interessen der Bevölkerung vertreten hat. Wenn die Schulpflege und die Interessengruppe Sekundarschule Hedingen weiterhin bei ihren eingefahrenen Meinungen bleiben, wird es für den Konflikt bis zum Sommer 2018 keine Lösung geben. Ausser, die Schulleitung entscheidet sich die Initiative zu ergreifen und selbstbestimmt die verfahrene Situation aufzulösen – im Interesse einer einvernehmlichen Lösung.

Während 20 Jahren hunderte Male Knaben missbraucht Ein Mann aus dem Bezirk Affoltern muss in Dietikon vor Gericht Hunderte Male soll ein Mann aus dem Bezirk Affoltern im Zeitraum von 20 Jahren Knaben geschändet haben – an seinen Wohnorten, in den Ferien in Spanien und im Pfadilager. Er sitzt seit Januar 2015 im Gefängnis und steht am 25. April in Dietikon vor Bezirksgericht. Die Anklageschrift umfasst 42 Seiten. Die darin aufgelisteten Taten vermitteln ein Bild des Schreckens und dokumentieren sein rücksichtsloses Vorgehen, dem acht Knaben zum Opfer fielen – der jüngste gerade mal achtjährig. Die erste Tat datiert aus dem Jahr 1994. In den meisten Fällen übernachteten die Knaben an seinen Wohnorten im Knonauer Amt und im Limmattal – einzelne bis zu 130-mal. Er setzte

seine Opfer oft unter physischen Druck, bedrohte sie, wendete Gewalt an, setzte sie teilweise unter Alkohol oder unter Drogen.

Schlafmittel in Süssgetränken Eine Art seiner abscheulichen Handlungen zieht sich wie ein roter Faden durch die Anklage: In einem Süssgetränk verabreichte der Peiniger seinen Opfern ein starkes Schlafmittel und missbrauchte sie anschliessend, ohne dass sie davon etwas mitbekamen. Auf die in der Anklage festgehaltenen Einzelheiten soll an dieser Stelle verzichtet werden. Nicht alle Opfer versetzte er in einen Tiefschlaf. So lag er mit Knaben im Bett, liess Pornos laufen, zwang sie, mit ihm den Film zu schauen und ihn hernach zu befriedigen. Oder er filmte die Taten. Bei zwei sei-

Sie pedalen bereits seit drei Wochen Richtung chinesische Grenze und befahren mit Ungarn nun schon das fünfte Land. Marie-Claire Diemand und Markus Hummel aus Obfelden starteten am Sonntag, 12. März, (der «Anzeiger» hat berichtet) und erlebten auf der bisherigen Strecke zwar einige Regentage, dafür aber auch viele angenehme und interessante Begegnungen. Als ihr erstes Reise-Highlight bezeichnen sie die pure Natur entlang der Donau von der Quelle bis nach Wien. Am letzten Montag trafen sie in Budapest ein und haben seither immerhin schon 1500 Kilometer zurückgelegt. Wer ihr Tagebuch im Internet verfolgt, merkt bald einmal, dass das Ehepaar aus Obfelden auf ihrer abenteuerlichen Veloreise Richtung China die angenehmen Dinge nicht umfährt. So schalteten sie auch einmal einen Ruhetag ein und besichtigten Wien und später Budapest. Ausser einigen wettermässig unfreundlichen Tagen erleben die beiden Biker jedoch überall viel Gastfreundschaft. Die Strassen in Ungarn beschreiben sie allerdings als ziemlich löchrig und holprig mit einigen rasenden Autos und Lastwagen. In Ungarn angekommen legten sie Anfang dieser Woche eine für sie eher gemütliche Tagesetappe von 70 Kilometern zurück. «Wir fühlen uns überall willkommen», schreiben sie in ihrem Blog, wo sie ihre Erlebnisse fast täglich festhalten. (mm)

ner Opfer erfolgten die Übergriffe während sieben Jahren. Die in der Anklageschrift erwähnten acht Opfer waren 8- bis 15-jährig. Sie übernachteten regelmässig beim Angeklagten, insgesamt hunderte Male. Während gut zweier Jahre traf er drei der Knaben wöchentlich. Die Übergriffe erfolgten an seinen beiden Wohnorten, während der Sommerferien in Spanien und in einem Pfadilager, das er leitetete. Von dort kennt der Mann einen Teil seiner Opfer, mit einem 13-Jährigen konsumierte er Hasch oder Marihuana.

Einer der grössten Fälle sexueller Gewalt an Kindern Als die Polizei sein Haus durchsuchte, fand sie über 5000 kinderpornografische Videos und über 31 000 kinder-

pornografische Bilddateien. Den Ermittlern fielen auch ein halbes Dutzend Videokassetten mit Kinderpornos in die Hände, die der Beschuldigte selbst hergestellt hatte. Gegenüber der «Limmattaler Zeitung» sprach die Staatsanwältin vor sehr aufwändigen Ermittlungen – einerseits wegen der gefundenen Datenmenge und andererseits, weil der Täter anhand der Filmaufnahmen schwer identifizierbar gewesen sei. Sie sprach von einem der grössten Fälle sexueller Gewalt an Kindern im Kanton Zürich und räumte ein, dass es möglicherweise noch weitere Geschädigte gibt. Am 25. April muss der Mann in Dietikon vor Bezirksgericht. Die Staatsanwaltschaft hat sich noch nicht festgelegt, welches Strafmass sie fordern wird. Entsprechende Anträge werden an der Hauptverhandlung gestellt. (-ter.)

Ein Glacé als Belohnung für 1500 Kilometer pedalen: Markus Hummel in Ungarn. (Bild zvg.)

zwischen-ruf

Das Schild störte mich Das Schild störte mich. Es war ein Einbahnschild. Auf dem Weg zur Arbeit war es mir egal. Aber zurück! Ich hätte einen riesigen Umweg mit dem Auto fahren müssen! Hab ich natürlich nicht gemacht. Aber jeden Tag die Einbahnstrasse verkehrt herum hochfahren – nicht weit, nur, ich schätze 150 m – und dabei immer wieder mal jemandem begegnen, der einem den Vogel zeigt – das braucht schon Nerven. Lange Zeit ging das gut. Dann kam ein Polizist per Moped des Weges. Mir entgegen. Im Einbahnbereich. Natürlich hielt er an. Ich natürlich ebenfalls. Er lachte, weil er mich kannte, und dann erklärte er mir das Einbahnschild. Nun musste ich handeln. Ich durfte ihm nicht mehr verkehrt begegnen. Ich schrieb ein Gesuch an die Zürcherische Verkehrskommission. Und ein paar Wochen später war das Einbahnschild weg. Es stand jetzt weiter unten, wo es meine Wege nicht mehr tangierte. Ich kann zwar keine Berge versetzen, Strassenschilder schon. PS: Diese Story ist wirklich wahr – wie übrigens alle meine Geschichten. Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

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Eine Lösung in der Krise des Kapitalismus Orientierungsversammlung der Raiffeisen Kelleramt-Albis zelebrierte ihre genossenschaftliche Organisation

Ruth Früh wurde von Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch aus dem Verwaltungsrat verabschiedet: «Sie hat Ecken, Kanten und viel Humor.»

Vor jeweils über 300 anwesenden Genossenschaftern sorgten das Brass Hoppers Jugendblasorchester am letzten Donnerstag und Freitag für den musikalischen Rahmen der Orientierungsversammlung. (Bilder Salomon Schneider)

Gut 600 Genossenschafter nahmen an den Orientierungsversammlungen der Raiffeisen Kelleramt-Albis teil. Die Bank konnte auf ein hervorragendes Geschäftsjahr zurückblicken – dank einer Organisationsform, die sich bereits zur Bekämpfung der Armut während der Industrialisierung bewährt hat.

gesehen wird. 1899 wurde im Thurgauischen Bichelsee die erste Sparkasse der Schweiz nach dem Vorbild von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gegründet – Raiffeisen hatte 1862 in Deutschland einen genossenschaftlichen Darlehensverein gegründet. In den folgenden Jahren sind in der ganzen Schweiz regional verankerte Raiffeisen-Genossenschaften entstanden. Heute sind in der Schweiz 300 Raiffeisen-Banken in 21 Regionalverbänden zusammengeschlossen und führen 964 Bankfilialen – das dichteste Bankfilialennetz der Schweiz.

Hagenbuch schaute auf ein erfolgreiches und herausforderndes Geschäftsjahr zurück: «Wir befinden uns ökonomisch, politisch noch gesellschaftlich in unruhigen Zeiten. Ich kann deshalb nicht einfach einen positiven Ausblick geben. Doch trotz teilweise denkwürdiger Entwicklungen rund um den Globus wächst die Schweizer Wirtschaft weiter. Deshalb glaubt die Raiffeisen an die Zukunft und investiert auch in die Zukunft – indem wir in persönliche Beratung investieren, auf Voranmeldung auch ausserhalb der verkürzten Schalteröffnungszeiten.»

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Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch führte durch die Orientierungsversammlung. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte das Brass Hoppers Jugendblasorchester und für heitere Momente zeichnete der Komiker und Barde Fredy Schär verantwortlich. Franz

André Bächinger, der Vorsitzende der Bankleitung stellte das Geschäftsjahr der Raiffeisen Kelleramt-Albis vor: «Die 40 Mitarbeitenden haben ihr Bestes gegeben und uns zu einem hervorragenden Geschäftsabschluss geführt. Ich möchte aber auch Ihnen, den treuen Kunden für das Vertrauen dan-

................................................... von salomon schneider Raiffeisen, Migros, Volg und Coop sind nur einige Beispiele für erfolgreiche Genossenschaften. Die Idee für Genossenschaften kam auf, als die neue Arbeiterschicht während der Industrialisierung mit riesigen Armutsproblemen zu kämpfen hatte. Genossenschaftliches Wohnen, Einkaufen und Sparen hatten einen gemeinsamen Zweck: Die Mehrheit der Bevölkerung sollte von günstiger Versorgung profi-

tieren. Bei Genossenschaften ist die Kundschaft zugleich Besitzer des Unternehmens und Gewinne führen zu günstigeren Preisen und Reinvestitionen anstatt zu Gewinnabschöpfungen für Dividenden und Boni für TopManager. So bleibt das Geld in der Realwirtschaft.

Gewerkschaft: Organisationsform der Zukunft? Die Raiffeisen Genossenschaft hat zwar auch einmal Boni für ihre Manager gezahlt, aber damit aufgehört – und findet immer noch hervorragende Bankiers. Der gute Geschäftsgang der Raiffeisen Genossenschaften in der ganzen Schweiz weist jedenfalls auf eine wohlüberlegte Strategie hin. Es wunderte denn auch nicht, dass die Raiffeisen Kelleramt-Albis ihre genossenschaftliche Organisationsform feierte – als stabile Organisationsform, die gerade in der Krise des Kapitalismus wieder vermehrt als Alternative

Gegenleistung für ihre Mithilfe Helferevent Modellflugtag Hausen am Flughafen Zürich

Mehr Katholiken, aber Junge treten aus Die Kirchenaustritte im Kanton Zürich sind mit 4221 Personen (drei weniger als 2015) zwar praktisch gleich geblieben, verrät die katholische Kirche in ihrem kantonalen Informationsblatt, aufhorchen lassen allerdings die Rückmeldungen verschiedener Kirchgemeinden: Immer mehr jüngere Menschen zwischen 20 und 30 Jahren treten aus. Eine systematische Auswertung von Zahlen liege zwar nicht vor, eine Studie der Stadt Zürich wies allerdings bereits vor vier Jahren nach, dass sich

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Die Flugtag-Helfer vor dem historischen Passagierflugzeug «Super Constellation». (Bild zvg.)

Über 90 ehrenamtliche Helfer vom Flugtag Hausen trafen sich am Samstag, 25. März, zur Besichtigung der SR Technics am Flughafen Zürich. ................................................... von wolfgang auth Unter fachkundiger Führung wurde den Flugtag-Helfern während gut zwei Stunden auf eindrückliche Art und Weise gezeigt, was für ein hoher technischer Aufwand betrieben werden muss, damit die Linienflugzeuge störungsfrei in der Luft sein können. Nach so viel Interessantem rund um die Fliegerei verschob sich die Gruppe

in das Restaurant Baracca Zermatt in Kloten zum traditionellen Helferessen. Die Modellfluggruppe bedankte sich auf diese Weise bei den vielen Helfern des 37. Flugtages Hausen 2016.

Bei schönem Wetter kommen über 10 000 Zuschauer Weit über 100 Personen, Mitglieder der Modellfluggruppe Affoltern (MGAf), deren Familienangehörige, Freunde und sogar Angehörige des Musikvereins Hedingen (MVH), sind nötig, den grössten Modellfluganlass der Schweiz auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Als Gegenleistung für ihre Mithilfe am Flugtag hilft die

MGAf am Musik-Chränzli des MVHs jeweils Ende Januar in Hedingen tatkräftig in der Küche mit. Der Flugtag Hausen lockt jeweils am ersten Oktoberwochenende bei schönem Wetter über 10 000 Zuschauer zum Flugplatz Hausen-Oberamt. Damit an diesem Familienanlass alles reibungslos abläuft, sind so viele ehrenamtlich arbeitende Helfer nötig. Denn die aufmarschierenden Zuschauer können nicht nur die Modellflug-Vorführungen geniessen, sondern sich auch verköstigen. Die Vorbereitungen für den 38. Flugtag Hausen vom kommenden 7. und 8. Oktober 2017 sind bereits wieder angelaufen.

ken, das uns zur drittgrössten Bank der Schweiz macht.» Der Geschäftserfolg ging aufgrund von Investitionen um 14 Prozent zurück, auf 4 320 000 Franken. Der Jahresgewinn konnte jedoch gehalten werden, bei 1 301 000 Franken – was dank Wohnungsverkäufen möglich war. Die Gesamtkapitalquote konnte um vier Millionen oder 0,64 Prozent erhöht werden, auf 17,37 Prozent. Womit die Eigenkapitalquote der Finma – mindestens 15,6 Prozent – mehr als erfüllt werden. Zum Abschluss der Generalversammlung wurden die Verwaltungsratsmitglieder Ruth Früh, nach acht Jahren, und Traugott Stöckli, nach 38 Jahren, verabschiedet. Für die scheidenden Verwaltungsräte würden keine neuen Verwaltungsräte gewählt, erklärte Franz Hagenbuch: «Normalerweise haben Verwaltungsräte fünf oder sieben Mitglieder. Unser Verwaltungsrat ist aufgrund der Fusion gewachsen und wir wollen ihn jetzt auf ein übliches Mass verkleinern.

am häufigsten Personen im Alter zwischen 27 und 36 Jahren von der katholischen Kirche abwandten. Die Auswertung des Statistischen Amts des Kantons Zürich zeigt: Im Gegensatz zum Vorjahr haben 2016 im Knonauer Amt die Gewinne durch Zuwanderung die Verluste durch Austritte und Sterbefälle kompensieren können. Die Anzahl Katholiken wuchs von 13 954 auf 14 076 an. Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der Reformierten im Bezirk leicht von 18 675 auf 18 662. (pd./tst.)


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Freitag, 7. April 2017

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Suppen auf einen heissen Stein Von Kirchen und Kultur eingeladen, erzählte Rafik Schami in Affoltern Zwei Mal an einem Sonntag füllte der syrisch-deutsche Schriftsteller Rafik Schami die Kirche, erzählte aus Damaskus und über Gott, Maria und Jesus, den Koran und seine Mutter. Für sein Anliegen kamen reichlich Spenden zusammen und sämtliche Bücher wurden verkauft. ................................................... von denise bohnert Der Frühling ist da, Blumen und Bäume blühen, Vogelkonzerte erfreuen die Herzen. Nach dem Winter sind Kinder wie Erwachsene froh, sich wieder an der frischen Luft zu tummeln. So oder ähnlich sollte die Welt für alle sein. Ist sie aber nicht. Der Bürgerkrieg in Syrien wütet nun seit genau sechs Jahren. Auch dort gäbe es Knospen zu bewundern, die zu Damaszener Rosen werden, die winzigen Blätter, unter denen später Trauben wachsen. Dort ists bereits wärmer und die Wetterprognose zeigt Sonne, klaren Himmel. Aber die Luft ist voller schwarzer Wolken und Gift, Kampfflugzeuge und Geschosse sind zu laut, um Vögel zu hören. Abertausende Flüchtlinge suchen Unterschlupf in den Nachbarländern; ein Strom von Heimatlosen, der auch bis zu uns fliesst – nicht nur in der Ferne bleibt. Hilfe zu bieten ist ein komplexes Thema – doch da und dort ist es möglich, einem Tropfen auf heisse Steine noch einen hinzuzufügen. Immerhin. Letzten Sonntag bot sich in Affoltern Gelegenheit dazu.

Hilfe von unten In der reformierten Kirche Affoltern. Mit Unterstützung der katholischen. Und der Buchhandlung Scheidegger sowie dessen ehemaligem Besitzer Martin Grob und seiner Frau Ursula,

beide weitgereist, belesen und befreundet mit dem Autor Rafik Schami. Der Syrer aus Damaskus mit deutscher Staatsbürgerschaft hat eine endlose Reihe Bücher geschrieben, ebenso umfangreich ist die Liste von Auszeichnungen. Seine Erzählkunst ist legendär, seine Fabulierlust unerschöpflich. Diese nutzt er nun, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die zurzeit in Flüchtlingslagern leben müssen. 2012 wurde ihm klar, dass dieser Krieg länger dauern würde und dass «Hilfe von unten» nötig ist. Ein Viertel der Bevölkerung im Libanon besteht aus Flüchtlingen, das Land ist längst an die Grenzen seiner Kapazität gekommen. Politiker zum Handeln zu bewegen brachte wenig Erfolg. So gründete Rafik Schami den Verein Schams («Sonne»), reist durch den gesamten deutschen Sprachraum als engagierter Botschafter. Die Spenden ermöglichen Essen, Schulunterricht sowie psychosoziale Hilfe. Anfangs wurden 70 Schulkinder und 30 Kindergärtner aufgenommen. Dieses Jahr machten die ersten neun Jungen und acht Mädchen ihr Abitur. Mittlerweile können 1500 Kinder im Libanon, in der Türkei und in Syrien versorgt werden. Wichtig ist auch, dass diese Kinder nicht herumhängen müssen, um dann von der IS zu Kriegshandlungen verführt zu werden. Sie sollen in der Lage sein, sich mit Intelligenz und Fähigkeiten für ihre Zukunft einzusetzen.

Über 30 Lesereisen Suppe tröstet, bereitet ein Willkommensgefühl. Das Buch «Suppen für Syrien» enthält Rezepte aus aller Welt. Schami schrieb das Vorwort und als der Verlag Dumont beschloss, den gesamten Verkaufserlös dem Verein Schams zukommen zu lassen, entschied Rafik Schami, statt fünf über 30 Lesereisen zu unternehmen. Spontan verdoppelte er auch in Affoltern:

sich bereit, das «Feuer einzustellen». Rafiks Mutter liess sich von niemand unterkriegen. Als der Jesuitenpfarrer feststellte, dass in jedem Zimmer ihrer Wohnung nur Bilder von Maria hingen statt solche von Jesus, wo er doch Gott sei, meinte sie: «Wir wissen wohl, dass Jesus Gott ist, aber sie ist seine Mutter. Wenn ich mit Gott rede, dann von Mutter zu Mutter.»

Suppentöpfe leer, Spendentopf voll

Hilfe von unten für syrische Kinder, das liegt Rafik Schami am Herzen. (Bild dbo) Da die Plätze schnell ausgebucht waren, setzte er eine zweite «Lesung» an. Er las jedoch keinen Buchstaben, er erzählte frei – und ohne Mikrofon – Geschichten aus der zwölftausend Jahre alten Stadt, wo er seine Jugend im christlichen Viertel beim Osttor verbrachte, aus dem Bergdorf Malula, wo sein Grossvater lebte. Diesen lernte man als schelmischen Dichter kennen, der seinen Enkeln theatralisch die wildesten Geschichten auftischte, und der mit dem kleinen Suheil (alias

Rafik) zum Flohmarkt ging, wo eine Frau ihren Mann verkaufen will, weil der nichts zu erzählen hat. «Das könnte der Samen gewesen sein, warum ich anfing Geschichten zu erzählen. Auf keinen Fall wollte ich je verkauft werden», so Schami. Auch seine Eltern bringt er dem Publikum nahe, eine Liebesheirat, mit der sich seine Mutter wegen Ungehorsams gegen die Sippe die lebenslange Feindschaft mit ihrer Schwiegermutter einhandelte; erst als sie diese im Alter pflegte, erklärte sie

Es ist mucksmäuschenstill. Die Anwesenden hören gespannt zu, jeder hört gerne Geschichten, vor allem wenn auch mal herzhaft gelacht werden darf – auch in der Kirche. Rafik Schamis Humor dreht sich um menschliche Schwächen, Schlauheit, Kinderlogik, um die Strenge und Liebe seiner Mutter, die Gastfreundschaft in seiner Kultur. In der Pause darf diese auch hier genossen werden: Drei schmackhafte Suppen haben Ursula und Martin Grob zubereitet, nach Rezepten aus dem Buch. 28 Liter waren innert Kürze vertilgt. Sämtliche Suppenbücher wurden verkauft, auch alle Erzählbände sowie die illustrierten Kinderbücher, die die Buchhändler aufgelegt hatten. Vom Autor signiert, wenn man wollte. Im Spendenkessel kamen grosszügige 16 500 Franken zusammen – so hat ein arabischer Erzähler mit seinen Märchen, Fabeln und fantastischen Geschichten zwischen Orient und Okzident einen Faden gesponnen, eine Verbindung zu Flüchtlingskindern aus Syrien und eine Möglichkeit geschaffen, sinnvoll zu helfen. Am Schluss der Veranstaltung schien die Sonne durch die farbigen Fenster in den Kirchenraum wie ein Segen. Oder das Zwinkern des Grossvaters. «Suppen für Syrien» ist in einer neuen Auflage in Kürze wieder lieferbar; in der Buchhandlung Scheidegger Affoltern, steht eine Spendenbox für Schams e.V., weitere Infos auf www.schams.org.

Steinfiguren, Bronzeköpfe und grossformatige Bilder «Stein und Papier – Piedra y Papel»: Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern In der Galerie Märtplatz sind Lais Schwendener aus Rifferswil und Javier Pineiro aus Affoltern der Anfrage von Kultur Affoltern gefolgt und zeigen nun, erstmals gemeinsam, ihre Werke in den Galerieräumlichkeiten an der Oberen Bahnhofstrasse. Fleissig wurde ein- und ausgepackt, gehängt, die Lichtstrahler reguliert. Die Vernissage am Freitagabend steht bevor. Die Ausstellung dauert drei Wochen vom 7. bis 23. April. Kleine und grössere Steinfiguren schälen sich aus dem schützenden Schaumstoff, harte wohlgeformte Köpfe aus Bronze treffen auf grossformatige Aquarelle und Bilder, welche den meist in Blautönen gehaltenen Rahmen der Ausstellung entlang den Galeriewänden schaffen.

Das, was uns als Menschen ausmacht Lais Schwendener ist keine Unbekannte im Bezirk. Als Primarlehrerin und Fachlehrerein in Englisch gab sie ihrer Leidenschaft des in sich Drängenden nach und bildete sich an der Kunstgewerbeschule in Zürich in gestalterischen Bereichen wie Modellieren, Zeichnen, Malen aus. Sie experimentierte mit diversen Arbeiten und verschiedenen Materialen wie Ton, Gips, Beton, Holz, Wachs, Stein und Bronze und gab ihr Wissen durch eigene Kurstätigkeit weiter. Nach der Familienphase obsiegte die Neugierde. Sie inte-

Zurück ans Meer mit Javier Pineiro. (Bilder zvg.) ressierte sich für Religion, Philosophie Ethnologie, das Menschsein. Elementare Gefühle wie Liebe, Angst, Freude, Hoffnung und die Suche nach dem Sinn – also das, was uns als Menschen ausmacht und betrifft, faszinieren sie. Ihre Arbeiten, die sie in der Galerie ausstellt, sind jüngeren und älteren Datums und Zeugnisse harter Arbeit und Auseinandersetzung mit sich und dem Stein. Lais Schwendener betreibt in Kappel am Albis seit 1991 ihr eigenes Atelier. Der Wunsch anzukommen, erkannt zu werden ist in allen Objekten enthalten. Da ist auch eine Portion Verletzlichkeit sichtbar, der

Lais Schwendener: Arbeiten jüngeren und älteren Datums.

harte Stein und die äussere Form, bearbeitet von einer feingliedrigen, lebenserfahrenen Persönlichkeit und ausdauernden Künstlerin. Die den Stein- und Bronzeköpfen zugrundeliegende Arbeit mit Ton ist hingegen weich und auf- oder abbauend. Ton eignet sich zum «Grübeln» ... ist der Beginn einer Figur, welche unter den Händen wächst und sich verändert und Raum und Zeit lässt, über das Leben nachzudenken. Schliesslich entstehen ästhetische, formschöne Köpfe in Stein, Bronze oder Steinguss, oft mit einem Hauch Exotik, zeitlos, endlich im Unerschöpflichen.

Gestalterisch-schöpferische Ader Javier Pineiro hat seine Wurzeln in Spanien und ist Doppelbürger aus Altdorf UR. Er zog als Sechsjähriger mit seinen Eltern von Pontevedra, einer durch vorgelagerte Sandbänke vom Meer geschützten Stadt in Galicien, in die Schweiz und absolvierte seine Schuljahre in Affoltern am Albis. Als gelernter Möbelschreiner fügte er die Ausbildung zum Sozialpädagogen hinzu und arbeitet heute als agogischer Leiter in einem Wohnheim für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung in der Region. Seine gestalte-

risch-schöpferische Ader wurde in der Malwerkstatt bei Ursula BühlerGirsperber in Mettmenstetten nicht geweckt, sondern vertieft und ausgelebt. Seit 2013 verfügt Javier Pineiro über sein eigenes Atelier, welches er auch anderen Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung stellt. Im Jahre 2006 stelle Javier Pineiro seine ersten Bilder unter dem Titel «Reflejos de colers» in Flüelen UR aus. Es folgten weitere Ausstellungen, u.a. in den Räumen der Zürcher Kantonalbank Affoltern am Albis (2008) und Teilnahme an einer Ausstellung in Sanxenxo (E). Die Ausstellungen trugen so klangvolle Namen wie «Ilusiones de colores», «Einblicke» und nun, nach so viel Reflexion und Illusion ist der Zeitpunkt gekommen, in der Galerie Märtplatz in Affoltern mit «Stein und Papier, Piedra y Papel» die neusten Arbeiten zu zeigen. Ist es eine Reise zurück ans Meer, Sehnsucht enthaltend, suchend, findend oder ankommend? Die Entscheidung liegt beim Betrachter. Kultur Affoltern und die Galeristinnen laden die Bevölkerung herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und allfällige Galerie-Schwellenängste zu überwinden. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 23. April. (ka) «Stein und Papier – Piedra y Papel»: Ausstellung in der Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage: Freitag, 7. April, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis 23. April, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr und sonntags 11 bis 14 Uhr.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. April 2017

Wer sucht, der findet «In der Elbe geborgen»: Tanztheater von Helen Lemm verzauberte

Helen Lemm nach der Vorführung mitten unter den Tänzerinnen. (Bilder zvg.)

Zum 18. Mal in Folge gelang es den Tänzerinnen des Tanzstudios Helen Lemm am 1. und 2. April, die Zuschauer im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren in eine eigene, andere Welt zu entführen. Unterstützt wurde Helen Lemm von ihrer Tochter Silvana sowie dem «Carambole Tanz & Theater». ................................................... von alessia de carlo Im Hamburger Hafen wird von Tauchern eine mysteriöse Kiste entdeckt, nachdem ein Frachtcontainer in die Elbe gestürzt ist. Um diesen Fund genauer zu untersuchen, werden vier Naturwissenschaftlerinnen des biologischen Forschungsinstitutes Hamburg herbeigerufen. Anfänglich und unter Interruptionen von Journalisten und Reportern, zeigen sich beim Versuch, die Kiste zu öffnen, Schwierigkeiten. Eine Vermutung kommt auf: Der Schlüssel der Kiste muss noch am Grund der Elbe liegen! Durch die erneute Unterstützung des TaucherTeams und einer Horde Krabben kommen die Forscher in den Besitz eines Schlüssels. Lässt sich hiermit die Truhe aufschliessen? Ja, endlich! Zu finden sind bloss weitere Kisten, die Ent-

Das Wissenschaftsteam. täuschung ist gross. Nach drei verschiedenen Holztruhen, kommt eine kleine Schatulle zum Vorschein, ihr Inhalt überrascht: Eine Musikdose. «Billie Jean» von Michael Jackson erklingt. Die Forscher und anwesenden Reporter spielen verrückt und lassen sich von der Musik zu einem Abschlusstanz hinreissen.

Erfrischend, witzig und einfach genial Um sich voll und ganz in das hamburgische Feeling hineinzuversetzen, reiste Helen Lemm mit vier Tänzerinnen

nach Hamburg. Die Videos, welche das Stück auf einer Leinwand im Hintergrund begleiteten, wurden ebenfalls in der Hafenstadt gedreht. Über den tosenden Applaus und die vielen Komplimente haben sich auch die «Pennyboarders», «Taucher», «Fische», «Algen», «Diebe» und «Hafenarbeiter» gefreut. Das monatelange Üben hat sich auf jeden Fall gelohnt! Grossen Anteil am Gesamteindruck hatte das Schauspielhaus Zürich mit Hans-Peter Stutz und seine Anfertigung des Frachtcontainers. Christiane Loch und Silvano Mozzini halfen in der Dramaturgie und ihnen sind auch die wunderbaren Bilder zu verdanken. Johannes Knoth war verantwortlich für das Lichtdesign und Daniela Mettler für viele wunderschöne Fotos. Ohne die ganz in Schwarz gekleideten, herumwuselnden Gestalten wäre wohl keine der Tänzerinnen rechtzeitig auf der Bühne gestanden: ein Kompliment ans Backstageteam! Helena Vagnières verfilmt seit Jahren die Tanzaufführungen und macht es möglich, die unvergesslichen Tanzmomente nochmals auf DVD zu sehen. Erschöpft, aber glücklich freuen sich die vielen Tänzerinnen bereits jetzt auf die nächste Aufführung. Eines ist sicher: das viele Herzblut wird auch 2018 wieder spürbar sein.

«Wie ein grosses Familientreffen» Melanie Mancuso, langjährige Tänzerin, verrät im Interview, was das Tanzstudio Lemm so besonders macht und wie sich Tänzerinnen von vier bis 30 Jahren im gemeinsamen Auftritt finden. Melanie Mancuso, Sie sind nun schon seit Jahren im Tanzstudio dabei, was hat Helen Lemm dazu beigetragen, dass Sie immer noch mit so viel Leidenschaft und Herzblut mitmachen? Melanie Mancuso: Die Donnerstagabend-Tanzstunde ist nun seit 22 Jahren ein wichtiger Bestandteil meines wöchentlichen Terminplans. In diesen 22 Jahren ist Helen von meiner Tanzlehrerin zu einer wichtigen Person in meinem Bekanntenkreis geworden. Ausserdem stellt sie immer wieder abwechslungsreiche Trainingsreihen zusammen und entwickelt zu toller Musik schöne Choreografien. Schon einige Male habe ich sie nach der Tanzstunde nach dem Titel oder Interpreten gefragt und habe mit den neuen Songs mein Musikrepertoire ausgebaut. Ein weiterer wichtiger Grund ist sicherlich auch, dass Helen immer ein offenes Ohr für unsere Ideen hatte und uns in unserer Kreativität förderte. Durch sie habe ich entdeckt, dass Tanz die Kunstform ist, durch die ich mich gerne kreativ ausdrücke. Die Nervosität legt sich bekanntlich auch bei Profis nicht, wie sieht es bei Ihnen aus? Natürlich bin ich bei jeder Aufführung nervös und aufgeregt. Ich bin der Meinung, dass das Lampenfieber einem auch hilft, auf der Bühne die nötige Konzentration und Bühnenpräsenz aufzubringen. Welches war Ihre erste Aufführung und in welche Rolle durften Sie schlüpfen?

Im Frühling 1995 durfte ich das erste Mal im Schulhaus Loomatt auf der Bühne stehen und mit meiner Gruppe einen Hexentanz performen. Damals haben wir noch keine Geschichte interpretiert. Bei Helen Lemm stehen Klein und Gross gemeinsam auf der Bühne. Es ist bemerkenswert, wie Tänzerinnen von vier bis 30 Jahren beim Tanzen miteinander verschmelzen. Gibt es ein Rezept für das gute Gelingen? Ja, das finde ich auch. Genau diese Fähigkeit macht Helens Tanzstudio und ihre Tanzaufführungen so besonders. Sie schafft es, Jung und «Älter» neben- und miteinander auftreten zu lassen, ohne jemanden lächerlich zu machen. Ein Grund ist sicherlich die Wertschätzung, welche sie allen Tänzerinnen entgegenbringt. Jede Tänzerin fühlt sich als wichtigen Teil des gesamten Stücks. Sie hat meiner Meinung nach auch ein gutes Gespür für die Fähigkeiten der Kinder, Jugendlichen und Frauen und liess immer wieder auch junge Tänzerinnen, beispielsweise im Stück Momo, Hauptrollen übernehmen. Hinter jeder Aufführung steckt ein enormes Engagement und sehr viel Aufwand. Woran liegt es, dass seit Jahren so viele helfende Hände mit anpacken? An erster Stelle möchte ich all diesen Helferinnen und Helfern ganz herzlich danken. Denn nur durch ihren Einsatz wird die Tanzaufführung möglich. Für mich ist das Tanzaufführungs-Wochenende immer auch ein wenig ein grosses Familientreffen, ein Heimkehren, bei welchem man mit wunderbaren Menschen ein intensives Wochenende erlebt und gemeinsam die Zuschauer für einige Zeit in eine fremde Welt entführen kann. (pd.)

Die Krabben kommen. (Bild zvg.)

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Wie weiter mit den sehr hohen Soziallasten in Affoltern? Für die Arbeitsgruppe Soziallasten stand im Juli 2015 fest, dass der vor drei Jahren neu eingeführte innerkantonale Finanzausgleich seine Ziele nicht erreicht hat. Der dramatische Anstieg der Sozialkosten in einigen Gemeinden sei eine Entwicklung, die alle angehe. Weiter wurde damals betont, diese Gemeinden – insbesondere auch Affoltern a. A. – hätten nicht nur höhere Kosten, sondern würden eine enorme Integrationsleistung erbringen – für den ganzen Kanton und für die Regionen. Eine Lösung wollten die Mitglieder der Arbeitsgruppe damals nicht benennen. Zunächst sei jedoch wichtig, dass diese Problematik vom Kanton zur Kenntnis genommen und akzeptiert werde. Nur am Finanzausgleich schrauben reiche nicht. Es brauche einen neuen Topf. Kanton und Bund könnten nicht Zentrumsgebiete festlegen und dann bei den Lasten kneifen. Nun liegt der entsprechende Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht des

Regierungsrates vor. Der Bericht bestätigt die Zunahme der Soziallasten und die Tatsache, dass mehr als 20 Gemeinden im Kanton jährlich mehr als 1000 Franken pro Einwohner für Soziallasten aufwenden müssen. Der Regierungsrat ist aber der Auffassung, dass die Gemeinden das Problem der Soziallasten untereinander selbst lösen sollten. Der Regierungsrat schlägt weiter vor, eher über Spezialgesetze als über das Finanzausgleichsgesetz die Soziallasten auszugleichen, sofern der Kantonsrat dies tun wolle. Der Kantonsrat ist aufgerufen, dies zu tun. Trotz der ablehnenden Haltung des Regierungsrates sollte der Kanton sich finanziell an dem Ausgleich der Soziallasten beteiligen, unabhängig davon, welche Variante sich im Verlauf der Debatten durchsetzen wird.

Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP Ortspartei Affoltern a. A.

Sonne und Wind sind nicht steuerbar Energiewende: Immer liest und hört man nur die eine fraglich, ob jeder Windradbesitzer die Fass ohne Boden Seite der Medaille, nie wird die ganze Wahrheit erzählt. Bundesrätin Doris Leuthard hat zwar darauf hingewiesen, dass sich Erzeugung und Verbrauch des Stroms die Waage halten müssen. Was heisst das nun konkret? Wenn mit Sonne oder Wind Strom erzeugt wird, muss er gleichzeitig auch verbraucht werden. Und wenn man Strom braucht, muss er gleichzeitig auch erzeugt werden. Sonne und Wind sind nicht steuerbar, haben keinen Schalter, den man nach Bedarf ein- und ausschalten kann. Die Energiestrategie 2050 muss daher dringend abgelehnt werden! Wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, muss der fehlende Strom anderweitig erzeugt werden, zum Beispiel mit Braunkohle aus Norddeutschland. Allerdings spricht dann niemand von Umweltverschmutzung und Erderwärmung. Zudem beträgt der Verlust bei der Stromübertragung von Norddeutschland in die Schweiz mindestens 10 % (10 % Verlust je 1000 km)! Darüber hinaus ist

für den Abbruch seines Windrads nötigen 30 000 Franken zur Seite gelegt hat. Ich bitte alle Stimmbürger, bei der Abstimmung vom 21. Mai ein Nein einzulegen. Wir dürfen nicht die gleichen Fehler wie Deutschland machen. Dort werden mit der überschüssigen Energie aus Wind und Sonne im Sommer beispielsweise die Weichen der Deutschen Bahn beheizt! Dieselbe Energie, die Jahr für Jahr mit über 20 Milliarden Euro subventioniert wird. Der deutsche Haushalt bezahlt 29 Cent je Kilowattstunde. In der Schweiz wird bei Überproduktion in Deutschland die Kilowattstunde für 4 Rappen angeboten. Wir in der Schweiz sind in der glücklichen Lage, dass 60 % unseres Stroms mit Wasserkraft erzeugt wird, einer Energie also, die regulierbar ist. Fotovoltaik ist sicher richtig in SACHütten und abgelegenen Rustici, Liegenschaften ohne Netzanschluss. Willy Bleiker, Stallikon

Die jetzigen Subventionen für Gebäudesanierungen mit einer Obergrenze von 300 Millionen Franken läuft 2019 aus. Wenn das Energiegesetz angenommen wird, erhöht sich die Subvention jährlich auf 450 Millionen und die Befristung wird aufgehoben. Bis 2050 sind das 13,5 Milliarden Franken. Mit dieser Geldspritze werden viele Häuser renoviert. Die Mieten werden sich ungefähr verdoppeln. Wer kann das bezahlen? Subventionen für Mietwohnungen oder sozialer Wohnungsbau ist egal, der Steuerzahler zahlt. Ist das nicht Geldumverteilung von unten nach oben? Josef Oehri, Mettmenstetten


Forum

Freitag, 7. April 2017

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Zu den Angaben, welche an der letzten Gemeindeversammlung zum Thema «Verkehr Arnistrasse» gemacht wurden, möchte das Komitee für eine sichere Arnistrasse folgende Stellungnahme abgeben: Die Verbesserung der Verkehrssicherheit der Fussgänger an der Arnistrasse im Unterdorf von Hedingen ist ein Anliegen von mehr als 100 Personen. Das Komitee hat grundsätzlich nichts gegen den Verkehr auf der Arnistrasse, verlangt jedoch einen besseren Schutz der Fussgänger. Darum wurde in der Eingabe zum regionalen Richtplan alternativ zur verlangten Verhinderung des Durchgangsverkehrs ein durchgehendes Trottoir gefordert. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt hält dieses Anliegen für berechtigt.

Die Analyse der Situation, welche der Gemeinderat unter Beizug von Fachleuten erarbeitet hat, zeigt, dass täglich 2000 Motorfahrzeuge durch die Arnistrasse fahren. Der §14 des kantonalen Strassengesetzes verlangt, dass die Strassen unter Beachtung der Sicherheit zu projektieren und die Bedürfnisse der Fussgänger angemessen zu berücksichtigen sind. Damit die im §14 geforderte Sicherheit erreicht werden kann, sind die Strassen entsprechend den Erschliessungsnormalien zu dimensionieren. Um diese Normalien zu erfüllen, müsste die Arni-strasse eine Fahrbahn von mindestens 5.5 m Breite haben und mit einem zusätzlichen Trottoir von 2 m Breite ausgestattet sein. Die Arnistrasse weist jedoch kein Trottoir auf und

ist an einigen Stellen nur ca. 4.1 m breit. Die Arnistrasse im Hedinger Unterdorf entspricht somit in keiner Art und Weise diesen Anforderungen. Ein Handlungsbedarf liegt offensichtlich vor. Der Gemeinderat verwirft nun jedoch alle der von ihm vorgeschlagenen Varianten, ohne für drei der verworfenen Varianten detaillierte Gründe darzustellen. Offensichtlich haben jene Kreise, welche die Notwendigkeit der Verbesserung der Fussgängersicherheit nicht wahrhaben wollen, den Gemeinderat unter Druck gesetzt. Das Komitee dankt dem Gemeinderat für die bis jetzt geleistete Arbeit. Die Aussage des Gemeinderates, an der Problemlösung weiter zu arbeiten und zu gegebener Zeit wieder zu

informieren, begrüsst das Komitee für eine sichere Arnistrasse. Es sieht sich jedoch veranlasst, den Adressaten seiner Eingabe zum Richtplan, den Regierungsrat, in einem ausführlichen Bericht direkt zu informieren. Der Richtplan hat nämlich die Aufgabe, die Entwicklung der Dörfer in geeigneten Bahnen zu lenken. Das Komitee hält es für verfehlt, nur das Wachstum zur urbanen Wohnlandschaft im Richtplan vorzuschreiben und die Verkehrsprobleme dabei zu ignorieren bzw. zum Spielball lokaler Interessengruppen werden zu lassen, deren Fokus auf den motorisierten Verkehr gerichtet ist. Christian Bacher und Mauritius Bollier, Hedingen

Meinungsäusserung ist Eine turbulente Pflicht, nicht Privileg Gemeindeversammlung Streitkultur, aber bitte mit Anstand, Kommentar im «Anzeiger» vom 4. April. Zur Berichterstattung über die ausserordentliche Hedinger Gemeindeversammlung kann und will ich mich nicht äussern. Das ist Sache der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche daran teilgenommen haben und der Gemeinde-Vorsteherschaft. Interessiert hat mich aber der Kommentar, welcher vorgibt, sich mit der Institution Gemeindeversammlung grundsätzlich auseinanderzusetzen. Erfahrungsgemäss sind rund 90 % der Bevölkerung grundsätzlich zurückhaltend angepasst, konfliktscheu, anständig – in der Öffentlichkeit vor allem. Vor allem auch deshalb gelten Gemeindeversammlungen als in Routineabläufe gefesselt und langweilig. Wenn dies in seltenen Fällen anders ist, hat das wahrscheinlich Gründe, welche schon lange brodeln und dann vielleicht mit Dampf entweichen. Im Kommentar steht: «… dass Meinungsäusserungen im Rahmen einer Zusammenkunft von Stimmbürgern möglich sind, wird als grosses Privileg erachtet ...» Zusammenkunft von Stimmbürgern? Privileg? Dazu das Gemeindegesetz des Kantons Zürich: «§ 40. Die Gemeindeversammlung ist das oberste Organ der Gemeinde. Sie besteht aus der Gesamtheit der stimmberechtigten Schweizer Bürger.» Die Gemeindeversammlung ist also nicht nur eine Zusammenkunft, und die Meinungsäusserung nicht Privileg, sondern Pflicht. Weiter heisst es im Kommentar: «Wen wundert es da, wenn Oberstufenschüler immer weniger Respekt und Anstand gegenüber den Lehrpersonen zeigen?» Mit dieser alten Plattitüde sollen alle geäusserten Meinungen in die Ecke gestellt werden: Es ist unanständig, Personen zu kritisieren, welche institutionell autorisiert wurden. Wie sorgfältig ist das recherchiert (vor allem «immer weniger Respekt»)? Die Pubertierenden haben seit je das Privileg, die Grenzen von Personen, welche für Aufgaben autorisiert werden, auszuloten. Dabei haben sicher 90 % der Jugendlichen auch heute ein intaktes Gespür für unanständiges Verhalten. Martin Mullis schreibt – mit Recht –, er sei verwundert gewesen «… dass der Versammlungsleiter hier nicht eingriff …» Dazu das Gemeindegesetz des Kantons Zürich: «§ 45 b. Der Präsident sorgt für Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung in der Gemeindeversammlung. Er kann diejenigen, welche wiederholt die Ruhe stören, wegweisen und eine Versammlung, in der die Ordnung nicht hergestellt werden kann, schliessen. Die Fehlbaren werden vom Gemeinderat mit Ordnungsbusse belegt oder, wenn ein Vergehen vorliegt, der zuständigen Untersuchungsbehörde überwiesen.» Hat

der Journalist den Gemeindepräsidenten gefragt, weshalb dieser so wenig eingegriffen hat? Sicher hätte er ihm gegenüber sein Verhalten begründet. Peter Brunschweiler, Bonstetten .........................................................................

Bürger dürfen nicht mal diskutieren Dass wir Bürger bald nicht mehr in einer bürgerlichen Demokratie leben dürfen, zeigt sich hier im Kommentar über unsere letzte Gemeindeversammlung ganz deutlich. Was sollen wir davon halten, wenn eine Petition mit über 300 Unterschriften gegen den Schulvorstand von Hedingen, vom gesamten Gemeinderat abgewiesen wird und eine Diskussion darüber nicht erlaubt ist? Ist das Demokratie? Das sieht ja ganz nach einer totalen Diktatur aus. Der betroffene Gemeinderat Hr. H. Bättig versuchte, uns alle mit seinem Vortrag mit Statistiken und Diagrammen zu täuschen. Deshalb sind die Leute davongelaufen, und nicht wegen des Tumults. Wo bleibt da der Anstand? Aber eine Diskussion darüber wurde ja nicht erlaubt. Ist das die Demokratie, die Ihnen vom «Anzeiger» wohl gefällt? Das Schulproblem ist aber nicht das Einzige. Unser Gemeinderat ist offenbar unfähig, eine Lösung für die immer grösser werdenden VerkehrsProbleme zu finden, bei 700 Fahrzeugen über die Mittagszeit im Bereich des Bahnhofs! Und eine sinnvolle Umfahrung des Engpasses an der Arnistrasse lehnt man einfach ab. Verkehrschaos wo man hinschaut. Und da wundert man sich, dass immer mehr Bürger sich lautstark auflehnen. Die allgemeinen Bürgerrechte, wie bessere Luft, weniger Lärm und Elektrosmog etc, werden hier mit den Füssen getreten. Mit dem pseudologischen Argument: «Es war schon immer so und so bleibt es auch.» Bauen, bauen, bauen, jede noch grüne Wiese zubetonieren, das ist hier der Trend, immer noch mehr Fahrzeuge, ist die Devise. Sollen wir alle in den Abgasen ersticken oder an Krebs eingehen? Ist das der grosse gemeinderätliche Anstand von heute? Wo Macht, Geld und Gier im Spiel stehen, hat der Bürger nichts zu suchen. Und wenn der Bürger an einer Gemeindeversammlung mault, dann wird er in der Zeitung noch blöd hingestellt. Die Natur lässt sich aber durch die Menschen nicht bezwingen, auch wenn viele das nicht glauben. Sie wird alles wieder zurückholen. Es ist doch schon alles im Gange. Folgen Sie den geopolitischen Seiten, so nach dem Motto «Wir schaffen uns selber ab.» Bürgerkriege entstehen übrigens auch auf diese Weise. Georg Faoro, Hedingen

Unzufriedenheit und endlose Diskussionen, im «Anzeiger» vom 4. April. Im letzten «Anzeiger» wurde in zwei Artikeln über die Gemeindeversammlung Hedingen berichtet. In beiden sind Aspekte zu bejahen: Anstand ist zentral, beleidigende und höhnische Zwischenrufe weder konstruktiv noch zielführend. Die GV als demokratisches Gefäss jedoch wird immer weniger genutzt und grosse Teilnehmerzahlen werden nur bei emotionalen Themen erreicht. Dass Emotionen da hochgehen, hängt wie so oft auch hier mit der (für ausgewogene Berichterstattung wichtigen) Vorgeschichte zusammen. Die erwähnte Stimmbürger-Anfrage zur Oberstufe Hedingen wurde innert knapp vier Tagen von über 330 Erwachsenen unterschrieben (über 10 % der Bevölkerung). Bei 106 Oberstufen-Schülerinnen und -Schülern hätten somit mehr als bei allen beide Elternteile unterschrieben (was natürlich nicht so ist). Es könnten hier Punkte des Briefes (und der Replik) hinterfragt werden, die Grundaussage bleibt: Es herrscht seit Jahren eine grosse Unzufriedenheit bezüglich der Oberstufen-Leitung (Schulpflegepräsident und Schulleiter) und eine Änderung durch die nächsten Wahlen ist wünschenswert. Die Anfrage erfolgte im Rahmen der eben durch die kantonale Bildungsdirektion erstellten Schulevalua-

tion, welche vollumfänglich erst aufgrund des wiederholten Druckes an der GV aufgeschaltet wurde (vorgesehen war nur die «Einsichtnahme […] nach Voranmeldung in der Schulverwaltung»). Was zum Unmut beitrug: Ausführungen zur Schulevaluation 2017 an der vorgängigen Elternratssitzung wie auch an der GV stellten diese in den Vergleich zu der von 2012. Diese ist als Vergleichsbasis schlecht gewählt und eine tendenzielle Verbesserung beinahe ein Selbstläufer. Der Kürze geschuldet blende ich hier die Episoden aus der Zeit zwischen den beiden Evaluationen ebenso wie Details zum Mosaiksystem (das man positiv auf Hedingen zugeschnitten führen könnte) aus. Wäre eine klare Besserung ersichtlich oder die aktuelle Aussage, es brauche mehr Zeit, aber man sei auf gutem Weg, hätte wohl ein anderer Ton an der GV geherrscht. Ein Berichtstudium jedoch führt zu einem anderen Schluss als demjenigen des Schulpflegepräsidenten (Eiligen dienen die kurzen, klaren Entwicklungsempfehlungen). Das führt zu Unmut. Ich wünsche uns eine Oberstufenschule die alle Beteiligten (nicht nur die Eltern… ) positiver beurteilen als heute. Die Primarschule Hedingen hat überdurchschnittlich gut abgeschnitten – darauf ist mit einem motivierten Team für die Oberstufe konstruktiv aufzubauen. Nicole Brunschweiler, Hedingen

Der moderne Friedhof Eng ist es geworden um den Friedhof in Mettmenstetten. Viele Häuser mit sehr wenig Grünflächen sind gebaut worden. Da liegt es nahe, dass der angrenzende Friedhof sich als Spielplatz anbietet. Das würde ich nicht hinterfragen, das ist gegeben durch den Platzmangel für die hier wohnenden Kinder und ihre Haustiere. Nein das Gespräch mit zwei Mädchen, die damit beschäftigt waren, mit Strassenkreide die Einfahrt beim oberen Tor zum Friedhof bunt zu bemalen, liess mich nicht mehr los. Ich erkundigte mich bei ihnen, was die grossen Buchstaben bedeuten sollen. »Das

sagen wir Dir nicht,» antwortete das eine Mädchen spontan. Ich blieb einen Moment stehen und schaute ihnen zu. Ihre Kollegin hielt im Malen plötzlich inne, schaute auf und fragte mich: «Bisch du bi dä totä Mänschä gsi?» «Ja, bi inä bin ich gsi» und ich dänkä sie sind alli Ängeli wordä. Das Mädchen schaut mich bestimmt an und wiederspricht mir: «Nei, die sind jetzt nüt meh.» Ohne weitere Diskussion wendete sich wieder ihrem Kunstwerk zu. Nun verstehe ich, dass ein Friedhof auch ein Spielplatz sein kann.

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Wildunfall: so verhalten Sie sich richtig In den Übergangsjahreszeiten häufen sich im Strassenverkehr Unfälle mit Wildtieren. Wann bezahlt die Versicherung? Springt Ihnen ein Tier vors Auto, kann der Aufprall sehr heftig sein. Die Folge ist ein Schaden am Auto – im schlimmsten Fall verletzt sich jemand. Auf jeden Fall müssen Sie sich bei der Polizei oder beim Wildhüter melden. Für den finanziellen Schaden am Auto, der wegen des Zusammenpralls mit dem Tier entstanden ist, kommt die Kaskoversicherung auf. Polizei aufbieten Rufen Sie nach einem Unfall mit Wildtieren sofort die Polizei an (Telefon 117), diese bietet allenfalls den Wildhüter auf. Die Kollision muss von einer der beiden Stellen protokolliert werden. Melden Sie den Vorfall nicht, oder tun Sie dies erst am nächsten Tag, müssen Sie mit einer Busse rechnen. Wildunfälle vermeiden Bei einer Fahrt über Land kommt es vor allem nachts vor, dass wilde Tiere Ihren Weg kreuzen. So verhalten Sie sich der Situation angepasst: • Reduzieren Sie das Tempo. • Halten Sie an, wenn Sie am Strassenrand ein Tier erkennen. Tiere sind durch die Scheinwerfer des Autos geblendet, verhalten sich allenfalls schreckhaft oder bleiben plötzlich stehen. • Bleibt das Tier stehen, schalten Sie am besten das Licht für wenige Sekunden aus. So hat das Tier Zeit, sich zu verstecken. Wichtig ist, dass Sie für andere Verkehrsteilnehmer jederzeit sichtbar sind. Verhalten im Ernstfall Können Sie trotz aller Vorsicht nicht rechtzeitig bremsen und kollidieren mit einem Tier, verhalten Sie sich so korrekt: • Halten Sie an und schalten Sie den Warnblinker ein. • Sichern Sie die Unfallstelle mit dem Pannendreieck. • Rufen Sie die Polizei an (117). • Nähern Sie sich auf keinen Fall dem verletzten Tier, es steht unter Stress und kann deshalb gefährlich sein. • Warten Sie, bis die Polizei eintrifft und den Unfall protokolliert. • Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

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Vreni Weibel, Mettmenstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. gerne an. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen.

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– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)

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1600 Turnerinnen

Der Musikverein Harmonie Affoltern lud in die Aula Ennetgraben. > Seite 21

Der TV Mettmenstetten organisiert den kantonalen Gerätewettkampf in Bonstetten. > Seite 29

Freitag, 7. April 2017

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Königsbesuch Schwingerkönig Noldi Ehrensberger am Gibel-Schwinget in Bonstetten. > Seite 31

Obfelder Frühlings-Show am Wochenende Die 16. Ausgabe findet am 8. und 9. April wiederum in der Brunnmatt statt Traditionsgemäss findet im April die Obfelder Frühlings-Show in der Brunnmatt statt. 2017 bereits zum 16. Mal. In diesem Jahr, am 8. und 9. April, beteiligen sich neu 19 Firmen aus den verschiedensten Bereichen an der Ausstellung. Von 11 bis 20 Uhr am Samstag und von 10 bis 17 Uhr am Sonntag lohnt sich ein Besuch in der Brunnmatt sicher. Neben 19 Ausstellern ist auch die Feuerwehr wieder präsent. Der Kinderhort gibt den Eltern die Gelegenheit, die Ausstellung in aller Ruhe zu durchstreifen. Das Café und die Festwirtschaft laden zum Verweilen und Zusammensitzen mit Bekannten und anderen Besuchern ein. Auch das Konzert am Sonntag, 9. April, von 11 bis zirka 12.30 Uhr, wiederum mit «The 59ers-Six», fehlt natürlich bei der 16. Ausgabe der Obfelder Frühlings-Show nicht.

Die einzelnen Aussteller im Überblick Blum Elco zeigt den Besuchern Neues aus den Bereichen Haushaltsgeräte und Beleuchtung. Weiter gibt es die Möglichkeit, sich am Stand über die Entwicklung der Telefonie zu informieren und auch seine persönliche Telefoninstallation für die Umstellung auf All IP berechnen zu lassen. Roger Bossert und Alexander Gfeller, Bauspenglerei-Flachbedachungen-Blitzschutz sind zuverlässige Partner für Bauspenglerarbeiten und Flachdachabdichtungen. In Obfelden zeigen Sie verschiedene Arbeiten aus ihrer umfangreichen Tätigkeit. Davanti Dienstleistungsservice ist einerseits im Reinigungs- und Hauswartungsservice tätig und andererseits werden Arbeiten im Innenbereich ausgeführt. Der Obfelder Dorfmärt ist bekannt für ein umfassendes Sortiment an ausgezeichneten Weinen aus der Schweiz und dem Ausland. An der Ausstellung steht eine Auswahl davon zur Degusta-

tion bereit. Probieren statt studieren heisst hier das Motto. Blueme 48 stellt täglich frische Blumensträusse und Arrangements zusammen und in der Brunnmatt kann man diese Wunderwerke bewundern und natürlich erwerben. Bei Eichholzer Haustechnik Obfelden AG heisst das Motto Sanitär und Heizung, alles aus einer Hand. Ob es eine Sanierung der Heizungsanlage oder eine Badsanierung sein soll, bei ihnen liegt man goldrichtig. Ein kompetentes und schlagkräftiges Team steht in Obfelden zur Verfügung. Finetra AG, himmlisch schlafen – wohnlicher Garten. Im Aussenbereich zeigt die Finetra AG den Besuchern ein umfassendes Angebot an Gartenmöbeln und Glatz-Sonnenschirmen. Das Angebot der Schreinerei Forma Design GmbH umfasst Küchenund Badezimmereinrichtungen, Hauseingangs- und Zimmertüren, verschiedene Schränke, Parkett-,Vinyl- und Laminatböden sowie Tische, Bänke und Möbel aller Art. Fenster aller Ausführungen, von Kunststoff bis Holz und Holz-Leichtmetall befinden sich im Angebot. Allgemeine Schreinerarbeiten und Reparaturen werden ebenfalls gerne und mit aller Sorgfalt ausgeführt. Neu im Angebot sind Aussenterrassen. Die Häberling Bau GmbH kann bei Umbauten und Renovationen helfen. An der Frühlings-Show bekommt man Anregungen und Ideen im Gespräch mit dem Fachmann. Auf dem Vorplatz der Brunnmatt zeigt die Volvo-Vertretung Albin Herzog AG aus Ottenbach die Modell-Linie Volvo XC90, V90 und V90CC mit den neuen IntelliSafe Systemen und alle anderen Volvo Modelle mit ihren neuen Sicherheits- und Umweltschutzsystemen. Bei Huber AG, Eisenwaren-/ Schliesstechnik ist die Grillsaison bereits da. Die Marke OutdoorChef und vielfältiges Zubehör werden präsentiert und Tipps und Tricks beim Grillieren verraten. Sicher und einfach Türen verschliessen. Zu sehen sind die neuen Möglichkeiten der Verschluss-

19 verschiedene Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen an der Obfelder Frühlings-Show. (Bild zvg.) technik von mechanisch bis elektronisch der Marken Kaba und ekey. Martin Bolzli Garten-GestaltungPflege freut sich darauf, die Besucher im neuen Gartenjahr mit einigen spannenden Gartenneuheiten zu begrüssen. Man lasse sich am blumigen Gartenstand von der langjährigen Erfahrung inspirieren und beraten.

Gewinnen Bei der Mobiliar, Versicherungen und Vorsorge, berät Thomas Niederhauser Kundinnen und Kunden in Obfelden und stellt an der Frühlings-Show die Mobiliar vor. Bei einem Besuch an seinem Stand gewinnt man mit etwas Glück beim Wettbewerb. Müller Immobilien GmbH und Müller Architektur stellen die neuanzeige

Davinder Singh bietet im April spezielle Eröffnungspreise. (Bild Salomon Schneider)

Seit 16 Jahren bei Il Sogno Anfang April hat Davinder Singh die Pizzeria am Kronenplatz übernommen. Seit der Eröffnung vom «Il Sogno» vor 16 Jahren hat Davinder Singh dort gearbeitet. Mit dem Rückzug von Michele Vignola war für ihn klar, dass er die Pizzeria weiterführen wollte. Den gesamten April gibt es als Eröffnungsspecial das Mittagsmenü –

Pizza und Pasta nach Wahl, inklusive einem kleinen Salat – zum Preis von 14.50 Franken. Ebenfalls für den Eröffnungsmonat kostet jede Pizza über die Gasse nur 10 Franken: «Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich von unserer Qualität.» Die Speisekarte bleibt italienisch, neu sind aber auch die Gnocchi, Ravioli und Cannelloni handgemacht. Zudem bietet «Il Sogno» neu auch Cordon bleu an. (sals)

esten Projekte vor. In den Fachbereichen Neubau, Umbau, Renovationen, Kauf und Verkauf von Liegenschaften, Kauf und Verkauf von Bauland freut man sich auf eine persönliche Beratung. Die Pekutech Reifenservice GmbH aus Ottenbach ist im Verkauf und Montage von Reifen im Personenwagen-, Lieferwagen- und Motorradbereich tätig und spezialisiert für das Einstellen der Lenkgeometrie. Die Pöschtli Beck AG präsentiert an der diesjährigen Frühlings-Show unter anderem hausgemachte Ostergebäcke und handgemachte Osterhasen. Reuss Fit vermittelt viele Informationen rund ums Thema Fitness. Gratislose sowie ein Wettbewerb mit tollen Preisen warten auf die Besucher. Die Reisearchitekten von Travel Station sind Spezialisten für massge-

schneiderte Ferienreisen, 4x4 Abenteuer, E-Bike Reisen und Motorradreisen. Sie freuen sich auf angeregte Gespräche mit Besuchern und darauf, deren Reiseträume zu realisieren. Weber Storen AG zeigt die intelligente Hausautomatisierung TaHoma. Damit steuert man Raffstoren, Rollläden, Markisen und viele andere Produkte ganz bequem per Tablet und Co. – auch von unterwegs. Daneben zeigt man gerne wieder die topaktuellen Stoffkollektionen der Sonnenstorenund Tuchlieferanten. Aussteller, Feuerwehr sowie die «59ers-six» freuen sich viele Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen. Wer die Frühlings-Show in der Brunnmatt an diesem Wochenende nicht besucht, hat mit Sicherheit etwas verpasst! (pd.)


Ref. Kirche Ottenbach

irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag 8. April 17.00 Gottesdienstliche Feier mit Abendmahl für die 3.-Klass-Kinder und Angehörige Pfarrerin Bettina Stephan Katechetin Marlies Schmidheiny Organist Christian Stephan Sonntag, 9. April 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfarrerin Bettina Stephan

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Palmsonntag, 9. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi in der Klosterkirche Mittwoch, 12. April 17.00 Offenes Singen Gründonnerstag, 13. April bis Ostersonntag, 16. April KlosterTage zu Ostern – Bruder Klaus: «Also ist das göttlich Wesen…» Vollpension und Teilnahmegebühren pro Person Im Einzelzimmer: Fr. 495.–/ Doppelzimmer Fr. 435.– Anmeldung www.klosterkappel.ch oder Information 044 764 87 84 Gründonnerstag, 13. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 7. April 18.00 Jugendgottesdienst Palmsonntag, 9. April Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit den 3.-Klassunti-Kindern, Katechetinnen und Pfr. Th. Müller Dienstag, 11. April 20.00 Bibel im Gespräch «Das Kreuz mit dem Abendmahl» im Ulmensaal Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. April 10.00 Taufsonntag Mitwirkung der 5.-Klässler und Pfrn. S. Sauder «Aufbruch ins Leben» Taufe von Leandro Daniel Murer Laurin Andri Brawand und Aaron Elias Ramsauer aus Bonstetten Musik: Werni Brawand, Euphonium Nicole Frech, Waldhorn Rolf Merz, Orgel Matthias Arnold, Piano, Manuel Murer und Thomas Jenny, Gesang Anschliessend Chilekafi im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 7. April 20.00 Oster-Gospel-Konzert mit den Good News Singers and Band unter der Leitung von Bea Buob. Eintritt frei, Kollekte Samstag, 8. April 9.30 Fiire mit de Chliine und Osterbasteln für Kinder ab 0 Jahren mit ihrer Begleitung Sonntag, 9. April Ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 familien-kirche Gottesdienst mit den KolibriKindern unter der Leitung von Sandra Cierny und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 10. April 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 9. April Palmsonntag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahlsfeier des 3.-Klass-Untis Pfarrerin Renate Hauser und Katechetinnen Therese Burkhardt und Sandra Schmid Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 7. April 16.00 3.-Klass-Unti in Rifferswil Samstag, 8. April 9.00 Juki5 im Pfarrhauskeller Sonntag, 9. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi (in der Kirche)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 9. April Palmsonntag 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Zweite Predigt über das apostolische Glaubensbekenntnis: «Jesus Christus als zweite Person Gottes» Karfreitag, 14. April 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Lesungsteam, Abendmahl Hildegard Schola aus Bremgarten singt Messe von Byrd Dritte Predigt über das apostolische Glaubensbekenntnis: «Der heilige Geist war auch im Kreuzesgeschehen gegenwärtig»

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. April 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Dubler Freitag, 14. April 10.00 Besinnlicher Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Susanne Wey Orgel Ursula Hauser Taufe Chiara Anna und Nico Lorin Küenzi Anschliessend Apéro und Vernissage im Pfarrhauskeller Ausstellung Petra Schröder Gründonnerstag, 13. April Ab 20 Uhr NAchtsamkeit –Meditationsnacht zum Gründonnerstag in der Kirche. Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 9. April 9.30 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfrn. Inge Rother Erich Eder am Flügel Margrit Stutz und Donata Walser (Querflöten) mit Taufe von Elina Marie Tochter von Sandra und Marco Schwarz sowie von Kira Alessia, Tochter von Daniela und Dominik Stierli Montag, 10. April 16.00 Kolibri Reformiertes Kirchgemeindehaus Dienstag, 11. April 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Samstag, 8. April 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Lynn Berli und Mira Lutikhuis erzählen die Geschichte vom «Chamäleonvogel» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend basteln wir Samenkugeln und es gibt Znüni mit Zopf und Sirup im Chilehuus 16.00 Probe «Ad hoc Chor zum Ostergottesdienst» in der Kirche. Unter der Leitung der Organistin Veronica Nulty sind sie alle herzlich eingeladen mitzumachen und mitzusingen Wünschen Sie weitere Auskünfte, melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 Sonntag, 9. April 10.00 Palmsonntaggottesdienst Familiengottesdienst mit den 3.-Klässlern Thema: «Abendmahl feiern» Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Katechetin Jren Omlin Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Dienstag, 11. April 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Freitag, 14. April 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Sonja Weisenhorn Felix Hofstetter, Querflöte Veronica Nulty, Orgel Samstag, 15. April 16.00 Probe «Ad-hoc-Chor zum Ostergottesdienst» in der Kirche Unter der Leitung der Organistin Veronica Nulty sind Sie alle herzlich eingeladen mitzumachen und mitzusingen Wünschen Sie weitere Auskünfte, melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 Sonntag, 16. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ad-hoc-Chor Veronica Nulty Orgel Mit anschliessendem Zmorgen und Eiertütschen im Chor der Kirche www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. April 10.00 Kirche Stallikon: Familien-Gottesdienst zum Palmsonntag mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Mitwirkung: Katecheten und 3.-Klass-Unti-Kinder Kollekte: Spendenaktion der Glückskette «Hungersnot in Afrika» Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 8. April Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 12. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Wettswil Ostereier färben mit «Fiire mit de Chliine» 15.00 bis 16.00 Uhr «Fiire mit de Chliine» Kirche Wettswil, Thema: Ostern Ostereier färben Donnerstag, 13. April 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Karfreitag,14. April 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Catarina Castro, Oboe Zhanel Messaadi, Orgel Kollekte: Spendenaktion der Glückskette «Hungersnot in Afrika» Fahrdienst: Anmeldung 13. April, Telefon 044 700 45 45 Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 7. April 18.30 Jugend-Chile 20.00 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 9. April 9.30 Gottesdienst zum Palmsonntag «Kirche zwischen Verheissung und Realität» Pfarrer Markus Sahli Anschliessend Chilekafi Montag, 10. April Kein Kolibri!

Sonntag, 9. April 10.30 Familien-Gottesdienst mit Gastpriester Mathias Zihlmann Musik: Ai Furuya, Klavier Hoher Donnerstag, 13. April 9.00 Kein Gottesdienst in Obfelden siehe Affoltern Karfreitag, 14. April 10.00 Kreuzweg für Familien

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 7. April 18.45 Ehekurs Samstag, 8. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 9. April 10.00 Gottesdienst «Hunger nach Anerkennung» Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 10. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 12. April 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Samstag, 8. April 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Palmsonntag, 9. April 9.30 Familien-Gottesdienst Kinder gestalten mit Musik: Irene Züst, Panflöte 9.30 Chinderchile im Pfarreizentrum 11.00 Santa Messa Mittwoch, 12. April 9.15 Kein Gottesdienst Hoher Donnerstag, 13. April 17.00 Abendmahlfeier für Kinder Leitung Diakon Pedro Guerrero 20.00 Eucharistiefeier Anschliessend eine Stunde Anbetung Karfreitag, 14. April 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung Musik: Kirchenchor 20.00 Taizéfeier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. April 10.00 Eucharistiefeier Montag, 10. April 19.30 Monatsandacht Mittwoch, 12. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 13. April 19.30 Gottesdienst zum Gründonnerstag Anschliessend Gebetsnacht bis 23 Uhr Karfreitag, 14. April 15.00 Karfreitagsliturgie

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 9. April 11.00 Familiengottesdienst Palmweihe vor dem Kreuz Feierlicher Einzug, Kirchenchor Kindergottesdienst Donnerstag, 13. April 19.30 Eucharistiefeier Liturgiegruppe und Kommunionkinder 21.00 Begleitete Nachtwache bis 22 Uhr

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und Frau R. Dober Speziell für die 5.-Klässler Segnung der Palmzweige

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 9. April 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann); Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 7. April 10.00 MuKi-Treff Sonntag, 9. April 19.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Donnerstag, 13. April bis Montag 17. April Oster-Lager auf der Waldegg mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. April 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 13. April 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 7. April 2017

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Friede, Freude und Eiersuchen Cooppark Affoltern diesen Sonntag geöffnet Der Osterhase ist los: Bis zum verlängerten Osterwochenende dreht sich im Coopark alles ums perfekte Ostergeschenk und den passenden Festschmaus dazu. Kommenden Sonntag öffnet der Coopark von 10 bis 17 Uhr zum vorösterlichen Sonntagseinkauf.

V. l. n. r.: Beat Engel mit seinen Eltern Helena und Peter Engel. (Bild zvg.)

30 Jahre Kanal-Engel Abtwiler Firma feiert Das bekannte Kanalreinigungsunternehmen feiert das 30-jährige Bestehen. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten hat Beat Engel am 31. März offiziell die Geschäftsleitungsverantwortung von seinen Eltern Helena und Peter Engel übernommen. Die Kanal-Engel AG hat sich vom Kanalreinigungsfirma hin zum Generalunternehmen für Kanal-, Saug-, Flächen- und Bauservices entwickelt. Jüngstes Beispiel ist die Anschaffung eines Saugfahrzeugs mit integrierter, mobiler Abwasserbehandlungsanlage, das am 31. März eingeweiht wurde. Der vierachsige Lastwagen erfüllt als erstes Fahrzeug überhaupt in der Schweiz die Abgasnorm Euro 6c. Das Saugfahrzeug ist speziell für die fachgerechte Reinigung von Strassensammlerschächten entwickelt worden. Abfälle in Strassensammlerschächten bestehen aus Kies, Sand, organischem Material, Reifen- und Strassenabrieb sowie aus Abgasrückständen. Sie sind nach Art. 30 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes umweltverträglich zu entsorgen. Zudem befinden sich im Strassenabwasser Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und organische Stoffe. Das abgesaugte Wasser darf deshalb nicht unbehandelt in die Schächte zurückgepresst werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist der Aufbereitungsprozess der Abwasserbehandlungsanlage zweistu-

fig aufgebaut. Im ersten Schritt wird der Grossteil der Feststoffe in der mechanischen Aufbereitung ausgeschieden, gesammelt und später fachmännisch entsorgt. Im zweiten Verfahrensschritt wird das aufzubereitende Wasser gereinigt und in sauberer Qualität wieder in die Schächte zurückgegeben.

«E suuberi Sach» – vom Lavabo bis zur Kläranlage Was 1987 von Helena und Peter Engel als Einzelfirma und mit einem Reinigungsfahrzeug Marke Eigenbau in Abtwil ins Leben gerufen wurde, ist in den 30 Jahren zu einem bedeutenden Unternehmen und regionalen Arbeitgeber mit 23 Personen herangewachsen. Mit einer modernen Flotte an Spezial-Lastwagen, Service-Bussen, Spezial-Anhängern für Kanalfernsehen, Schacht-Sanierungen, Dichtigkeitsprüfungen, 3-D-Schacht-Inspektionen sowie einem Kanal-TV-Grossfahrzeug sind die Fachleute täglich in unterwegs – auch im Säuliamt. Kanal-Engel ist seit Neustem auch ein Ausbildungsbetrieb für den Beruf Entwässerungstechnologe EFZ. «Jeden Tag setzen wir für Inspektionen modernste Kamera-, Roboter- und 3-DPrüfgeräte ein. Für junge Leute mit technischem Flair ist das ein attraktives Berufsbild mit grosser Zukunft», sagt Beat Engel. Der erste Lernende dürfte nach den Sommerferien 2017 mit der Ausbildung beginnen. (pd.) www.kanal-engel.ch.

Mit einem zusätzlichen Shoppingtag am Sonntag, 9. April, wird die Osterwoche so richtig lanciert. Natürlich hoppelt Meister Lampe auch persönlich vorbei, verteilt Leckereien und bastelt mit den Kindern. Neben tollen Sonderangeboten von allen Mietern können sich die Kinder von 11 bis 16 Uhr beim Stockpferd basteln verweilen. Höhepunkt für die Jungmannschaft ist sicher das beliebte Plüschponyreiten. Wer bewältigt den Parcours im Cowboy-Outfit von 11.30 bis 16

Uhr am elegantesten und wird nicht abgeworfen?

So läuft der Osterhase Im Coopark lohnt sich die «Eiersuche» für die Kinder an diesen Ostern ganz besonders. Am Mittwoch, 12. April, können sie von 13 bis 17.30 Uhr nach Herzenslust Schoggi-Osterhasen verzieren. Am Samstag, 15. April, kommt der Osterhase von 11 bis 15 Uhr höchstpersönlich vorbei und bastelt mit den Kids ein Osterkörbchen aus Holz und hilft beim Eierfärben. Den Rest des Nachmittags ist der Osterhase damit beschäftigt, feine Lindthäsli und süsse Ostereili zu verteilen. Beim grossen Osterwettbewerb locken tolle Preise. Mit ein bisschen Glück können fünf Wochenenden im Seehotel Waldstätterhof in Brunnen gewonnen werden. Teilnahmekarten

Der Osterhase im Coopark Affoltern. (Bild zvg.)

gibt es direkt im Center und können dann gleich in die bereitstehende Wettbewerbsurne geworfen werden. (pd.)

Mit der Fellnase fit in den Sommer Hundeschule «Schnüffel-Campus» in Bonstetten Brigitte Reimann, Hundetrainerin, möchte mit ihrem neuen Kursangebot «Fitness mit Hund» Menschen ansprechen, die sich vorgenommen haben, mehr für ihre eigene Fitness zu tun, ihren Hund dabei aber miteinbeziehen wollen. In diesen fortlaufenden Kurs kann man jederzeit einsteigen, da individuell auf den Menschen wie auch auf den Hund eingegangen wird. Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer sind wichtige Grundpfeiler für die Gesundheit – beim Menschen wie beim Hund. Selbst Hunde mit Handicap können viel von einem solchen Kurs profitieren. Ungewohnte Positionen, Koordinationsübungen und vieles mehr werden spielerisch trainiert, und mit Schnüffelrunden sowie Nasenarbeiten wird auch die Hundenase zwischendurch gefordert. Nach ihrer Ausbildung zur Hundetrainerin hat Brigitte Reimann diesen Frühling den Schritt gewagt, eine eigene Hundeschule zu gründen. Neben den üblichen Angeboten von Welpenspielstunden bis Erziehungskursen bietet sie ab diesem Frühling neben dem neuen Kurs «Fitness mit Hund» noch weitere spezielle Kurse an.

Mini-Gruppe oder Minis ganz gross Die Mini-Kurse sind speziell für Kleinhunde gedacht. Auch wenn der «Skn» abgeschafft wurde, rechnet Brigitte Reimann trotzdem mit verantwortungsbewussten Haltern, denen es ein Anliegen ist, Brigitte Reimann mit Hund Shjra auf dem Übungsplatz. ihre kleinen Hun- (Bild zvg.) de zu fördern. Diese Hundehalter wissen, dass kleine in nächster Nähe zu Ponys und könHunde genau so viel lernen können nen sogar auch eine Kletterwand erwie ihre grossen Vertreter. In einer klimmen. Kleinhundegruppe können sie auch mal untereinander spielen, ohne «überrollt» zu werden. In entspannter Foto-Shootings Atmosphäre werden Hund und Halter Hundehalter möchten sich vielleicht gezielt auf den Alltag draussen trai- auch mal im Training von aussen erleniert. ben oder wünschen ein schönes Porträt ihres Hundes. Auf Wunsch werden professionelle Fotoshootings von Kind und Hund Manuel Reimann, einem ausbildeten Als ausgebildete Jugend-und-Hund-Lei- Fotografen, gerne erfüllt. (pd.) terin ist es Brigitte Reimann wichtig, den Kindern den achtsamen Umgang Weitere Infos oder Anmelden für eine Schnupperlekmit ihrem Hundefreund beizubringen. tion unter www.schnüffel-campus.ch, Tel. 079 814 In ihrer Hundeschule sind die Kinder 70 98, oder info@schnüffel-campus.ch.

Transalpes mit massgeschneidertem E-Bike-Erstling E-Mountainbikes sind die neuen Hoffnungsträger der Fahrradbranche 20 761 E-Mountainbikes wurden 2016 in der Schweiz verkauft; gut ein Drittel mehr als 2015. Auch die Zwilliker Bike-Manufaktur Transalpes hat mit dem «E Plus» ein Mountainbike mit BroseZusatzantrieb entwickelt, dass sich individuell konfigurieren lässt. Es war für die meisten Besucherinnen und Besucher ein erkenntnisreicher Sonntag am Transalpes-Testtag auf dem Albis. Viele der Bike-Enthusiasten testeten zuerst ein oder zwei der herkömmlichen Bikes. Am Schluss animierte sie Transalpes-Geschäftsführer Stefan Gruber, noch eine Runde mit einem der neuen E Plus zu fahren. Vor allem bei den eingefleischten Bikern jüngeren Alters machte sich zunächst Strinrunzeln bemerkbar. Allerdings nicht für lange. Schon auf dem ersten Wurzeltrail gleich hinter dem Albishaus, der so steil ist, dass man ihn ohne Motorunterstützung nur mit gröss-

tem Kraftaufwand und guter Fahrtechnik meistern kann, hellten sich die Minen auf. «Sagenhaft, wie leicht man mit dem E-Bike da hochfahren kann», so der Tenor. Das wiederum löste ein zufriedenes Lächeln bei Stefan Gruber aus. Schmunzelnd sagt er: «Ich habe noch niemanden erlebt, der nicht begeistert von der Testfahrt mit dem E Plus zurückgekehrt ist. Lange Erklärungen helfen nicht. Man muss das Fahrgefühl, das ein E-Bike auslöst, selber erfahren.»

Auf der Suche nach Perfektion Bei Gruber war das nicht anders. Stets aufgeschlossen gegenüber neuen Trends und Technologien spürte er aber bald, dass ein fertig konfiguriertes E-MTB zu viele Wünsche offenlässt. «Unsere Bike-Manufaktur hat sich zum Ziel gesetzt, für jeden unserer Kunden das perfekte Bike aufzubauen. Da kann ich auch bei unserem ersten EMountainbike keine Kompromisse eingehen.» Mit Brose fand er einen

Fahrgenuss für sie und ihn: Anja und Lukas auf den neuen Transalpes E Plus. (Bild Martin Platter)

kompetenten deutschen Antriebssystemlieferanten, der sich wie Bosch einen guten Namen als Autozulieferer gemacht hat. Auch der renommierte US-Hersteller Specialized und Stöckli vertrauen neben verschiedenen anderen Bike-Herstellern auf Brose. Mit gu-

tem Grund: Der Brose-Motor und die Batterie lassen sich perfekt in den Rahmen integrieren. Der Antrieb ist sehr kräftig, nahezu geräuschlos und lässt eine grosse Übersetzungsbandbreite zu. Wichtig war für Stefan Gruber noch etwas anderes: «Ich woll-

te eine perfekte Rahmengeometrie und Komponenten, die der Belastung gewachsen sind. Das E Plus sollte sich selbst in schwierigem Gelände ebenso leicht fahren, wie unsere normalen Bikes.» Mit einem Gewicht von rund 21 Kilo wiegt des E Plus zwar rund doppelt so viel wie ein normales Bike. Auf dem Trail fallen die zusätzlichen Kilos dank der Motorunterstützung aber kaum ins Gewicht. Dank der zusätzlichen Masse verlagert sich der Schwerpunkt weiter nach unten, was ein sicheres Fahrgefühl vermittelt. Die voluminöse Plus-Bereifung kann mit so wenig Reifendruck gefahren werden, dass sich das E Plus dank hervorragender Federungskinematik selbst in ruppigsten Wurzel- und Steinpassagen kaum aus der Ruhe bringen lässt – bergauf wie bergab. Der 500 Wattstundenakku reicht bei einem 75 Kilo schweren Fahrer etwa für 1500 Höhenmeter, selbst bei winterlichen Temperaturen. Aber nun soll ja der Frühling kommen. Weitere Informationen: transalpes.com (map)


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Gewerbe

Freitag, 7. April 2017

Ämtler Pionierleistung auf dem Lindenberg

Kulinarischer Osterspaziergang über der Autobahn

Spielgolf und Gasthaus Hämikerberg

Im Panorama-Restaurant der Raststätte My Stop in Affoltern

Als «Klein Ballenberg» wird sie oft bezeichnet, die Ansammlung von alten Bauernhäusern aus verschiedenen Regionen der Zentralschweiz auf dem Hochplateau des Lindenbergs.

Am Ostersonntag und -montag kann im Panorama-Restaurant der Autobahnraststätte MyStop in Affoltern ausgiebig gebruncht werden. Damit sich die Kinder nicht langweilen, wird ihnen ein Rahmenprogramm angeboten.

Acht Jahre ist es mittlerweile her, seit Ines Thomi und der Obfelder Hans Schmutz die Häusersammlung auf dem Hämikerberg übernommen haben. Seither haben sie viel bewegt, renoviert und ausgebaut. Mit einer 18Loch-Spielgolf-Anlage – der ersten überhaupt in der Schweiz – möchte das kreative Duo künftig für mehr Besucherfrequenz auf dem Areal sorgen. Unterstützung erhalten sie dabei auch von Ämtler Unternehmen: Nicht weniger als sechs sind unter den Bahn-Sponsoren, die den Betrieb mitfinanzieren. Die 18-Loch-Anlage richtet sich nicht primär an Golfer, sondern eher an Familien, Event-Organisatoren und Schulklassen. Für die Schläger-Ausgabe reaktivieren Ines Thomi und Hans Schmutz den Kiosk im Restaurant. Damit auch

das Kulinarische nicht zu kurz kommt, haben sie Patrick Elmiger mit ins Team genommen. Der innovative Gastronom übernimmt nicht nur das neue Gasthaus Hämikerberg, sondern auch Von links: Hans die Räumlichkei- Schmutz, Ines ten im Nachbarge- Thomi und Patrick bäude «Schwyzer- Elmiger. (Bild zvg.) Hus» die über hundert Gästen Platz bieten. Auch das heimelige «Chnusperhüsli» öffnet unter seiner Leitung die Türe für hungrige Gäste. Mit dem grossen Eröffnungsfest und vielen Attraktionen am OsterWochenende vom 15. und 16. April ab 10 Uhr freut sich das Team, die neuen Angebote auf dem Hämikerberg zu präsentieren. Ganz nach dem Motto «SpielSpass für Jeden» und «lokale Produkte mit Liebe zubereitet». (pd.) www.spielgolf-schweiz.ch, www.haemikerberg.ch. Telefon 079 133 88 33 oder 041 910 40 50.

Für einen erfolgreichen Immobilien-Verkauf Informationsabend der Remax Affoltern

Von links: Gian Keifer, Roland Meyer, Gabriela Weiss, Sven Lott, Paul Stöckli.

Der Schweizer Marktführer für Immobilienvermittlungen gibt wertvolle Informationen und Tipps rund um den komplexen Verkauf von Liegenschaften. Ein Haus- oder Wohnungsverkauf ist ein wichtiger Schritt mit einer überdurchschnittlich grossen Geldtransaktion, der besonnen und wohlüberlegt erfolgen sollte. Dabei ist eine Vielzahl von Faktoren zu beachten, um einen reibungslosen Verkauf zum bestmöglichen Preis zu gewährleisten. Bereits kleine Fehler können sich als sehr kostspielig erweisen. Remax sieht die Aufklärung, die Vermittlung von Wissen rund um den Verkauf einer Liegenschaft sowie das Schaffen von Transparenz als eine wichtige Aufgabe. Daher werden regelmässig unverbindliche und kostenlose Informations-Veranstaltungen für private Immobilien-Verkäufer durchgeführt. Roland Meyer von Remax Affoltern erklärt: «Viele Menschen wollen zuerst versuchen, ihre Immobilie selber zu verkaufen. Denjenigen möchten wir eine Menge wertvoller Tipps geben, was sie auf jeden Fall machen sollten und was unbedingt zu vermeiden ist. Wir wollen und können an diesem Abend keine umfassende Immobilienmakler-Ausbildung anbieten, sondern die Teilnehmer dabei unterstützen, ihren Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten.» Für Verkäufer von Wohnungen, Grundstücken oder Häusern sind diese Infoabende eine

Pantelis Stavropoulos ist der Gastgeber im Panorama-Restaurant im «My Stop». (Bild Andrea Bolliger)

Selbstverständlich darf sich der Gast à discretion und so lange bedienen wie er mag.

Rahmenprogramm für Kinder Nicht nur das kulinarische Angebot wird im My Stop Panorama-Restaurant grossgeschrieben. Damit sich die Kinder nicht langweilen, während sich die Erwachsenen in Gespräche vertiefen, wird für sie ein betreutes unterhaltsames Rahmenprogramm angeboten, wo sie nach Lust und Laune spielen und basteln können. Zum Abschied bekommt jeder Gast ein klei-

nes Dankeschön mit auf den Weg. Weil das Panorama-Restaurant an Sonntagen jeweils gut besucht ist, wird insbesondere grösseren Familien und Gruppen eine Reservierung für den Osterbrunch empfohlen. Übrigens wird zukünftig im My Stop PanoramaRestaurant jeden Sonntag ein Brunch angeboten. (abo) Ostersonntag, 16. April, und Ostermontag, 17. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr, Raststätte My Stop, Affoltern. Pro Person 59 Franken, Kinder von 4 bis 14 Jahre 2 Franken pro Altersjahr, Kinder unter 4 Jahren kostenlos. Reservierung: Telefon 043 322 63 20 oder per E-Mail: info@mystop-zh.ch.

Ronaldo und Messi auf der Spur Raiffeisen Football Camp in Affoltern

(Bild zvg.)

Remax Affoltern veranstaltet am 24. April in Affoltern einen Infoabend. Dazu sind alle Liegenschaftsbesitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung selber zu verkaufen planen, eingeladen.

Das Panorama-Restaurant in der Autobahnraststätte ist bereits österlich dekoriert. Am Ostersonntag und am Ostermontag wird es zum idealen Treffpunkt, um sich mit Verwandten oder Freunden von nah und fern zu treffen, kann doch die Lokalität bequem von der Autobahn aus angefahren werden. Für die lokale Bevölkerung stehen auf der Nordseite der Raststätte Parkplätze zur Verfügung, von welchen aus sie direkt aufs Gelände gelangen. Im hellen und grosszügigen Panorama-Restaurant kann man sich in entspannter Atmosphäre vier Stunden lang kulinarisch verwöhnen lassen. Dafür sorgt Gastgeber Pantelis Stavropoulos mit seinem engagierten Team. Nach einem Begrüssungs-Apéro beginnt der kulinarische Osterspaziergang mit typischen Frühstücksspezialitäten wie einem hausgemachten Birchermüesli, frischen Backwaren, Speck und Würstchen. Sämtliche Eierspeisen werden nach Wunsch des Gastes à la Minute zubereitet. Zum Frühstück werden Kaffeespezialitäten, eine Auswahl von Tees oder Kakao gereicht; frische Säfte und Smoothies sorgen für den Energiekick. Die Frühstücksgerichte werden mit kalten Platten, Tatar mit Toast, und verschiedenen Salaten ergänzt. Schliesslich wird ein Hauptgang in einer Fleisch-, Fischoder vegetarischen Variante angeboten. «Wir reichen extra kleinere Portionen, so dass von allem probiert werden kann», sagt Pantelis Stavropoulos.

ideale Möglichkeit, sich unverbindlich Tipps von Profis zu holen. Immobilien-Experten aus der Region, RemaxMaklerinnen und -Makler informieren die Teilnehmenden umfassend, zeigen auf, wie sich Fehler vermeiden lassen, und beantworten wichtige Fragen wie: Worauf muss beim Imobilienverkauf geachtet werden? Was ist das Haus, die Wohnung, das Grundstück wert? Welche Eigenschaften beeinflussen den Preis? Wie ist der maximale Verkaufspreis zu erzielen? Welche Unterlagen und Dokumente müssen bereitgestellt werden? Wie sind Besichtigungen und Preisverhandlungen zu führen? Wie ist der Ablauf mit Behörden, Anwalt, Notar, Bank, Grundbuchamt? Wie sind seriöse Käufer zu erkennen? Wo lauern mögliche rechtliche und finanzielle Gefahren? Roland Meyer ergänzt: «Natürlich wäre es uns lieber, wir könnten alle Immobilienverkäufe von Beginn an begleiten, aber wir wollen signalisieren, dass Remax jederzeit mit seiner Kompetenz beratend zur Verfügung steht. Wir wollen auch, dass möglichst viele Marktteilnehmer – Makler wie Private – informiert sind und professionell agieren.» Deshalb führt Remax Affoltern am 24. April ab 18.30 Uhr eine solche Informationsveranstaltung durch. An diesem Abend können sich Liegenschaftsbesitzer kostenlos von ausgewiesenen Spezialisten vermitteln lassen, wie eine Immobilie zu bewerten, zu vermarkten und erfolgreich zu verkaufen ist. In Affoltern freuen sich Gabriela Weiss, Paul Stöckli, Gian Keifer und Sven Lott auf rege Teilnahme. (pd.) Weitere Infos: www.remax.ch/Plus.

Die Raiffeisen Football Camps bieten Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren in der ganzen Schweiz einen abwechslungsreichen und spielerischen Zugang zum König Fussball. Auch in Affoltern findet vom 24. bis 28. April ein Camp statt. «Anzeiger»: Wieso engagiert sich Raiffeisen bei Fussball-Camps? Matthias Bär: In der Saison 2012/13 hat Raiffeisen das Titelsponsoring der Raiffeisen Super League übernommen und ist enge Partnerschaften mit allen Raiffeisen Super League Clubs eingegangen. Zusätzlich zu diesem Engagement im Spitzenfussball war es für Raiffeisen stets ein zentrales Anliegen, sich auch für den Nachwuchs in der ganzen Schweiz einzusetzen. Mit MS Sports wurde ein idealer Partner gefunden. Die Raiffeisen Football Camps passen perfekt zur seit Jahren bestehenden Verbindung von Raiffeisen mit dem Amateurfussball. Die 305 eigenständigen Raiffeisenbanken unterstützen über 500 lokale Fussballclubs. Davon profitieren Junioren, Aktive, und Damen bis hin zu Senioren und Veteranen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis unterstützt mehrere Fussballclubs im Juniorenbereich. Wie ist Raiffeisen mit dem Ausbau und der Entwicklung der Football Camps zufrieden? Wir sind sehr zufrieden. Zu Beginn der Partnerschaft im Frühjahr 2013 fanden über 40 Camps in der Deutschschweiz statt. Eine nationale Abdeckung mit den Raiffeisen Football

gleichgesinnten Altersgenossen eine tolle Zeit in einer lockeren, positiven Atmosphäre geniessen können. Wir beobachten immer wieder, wie in den Raiffeisen Football Camps neue Freundschaften geschlossen werden. Da die Camps in der ganzen Schweiz verteilt stattfinden, sind die Anfahrtswege meistens kurz. Willkommen sind alle Mädchen und Buben, auch solche, die nicht aktiv in einem Club spielen. Matthias Bär ist Leiter der Geschäftsstelle Affoltern am Albis der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. (pd.)

Matthias Bär. (Bild zvg.) Camps war schon damals das Ziel. Aufgrund des riesigen Engagements von MS Sports werden 2017 bereits über 80 Camps in allen Landesteilen der Schweiz angeboten. Besonders freut mich, dass wir auch in unserer Region Raiffeisen Football Camps durchführen. Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Kunden mit Kindern? Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Die Camps werden für ihre professionelle Organisation und motivierten Trainer gelobt. Sehr geschätzt wird das attraktive und abwechslungsreiche Programm. Die Kinder sind mit Spass und Begeisterung dabei. Warum sollten Kinder ein Raiffeisen Football Camp besuchen? Ganz einfach: Weil sie in den Camps den Spass an Training, Sport und Spiel entdecken. Weil sie mit

Raiffeisen Football Camps Die Raiffeisen Football Camps werden von professionellen Trainerteams der MS Sports AG organisiert und betreut. Sie dauern jeweils von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr inkl. Mittagessen, Zwischenverpflegung und Getränke. Die Camps erfüllen alle Bedingungen des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) und tragen dessen offizielles Label. Teilnehmen können Buben und Mädchen im Alter von 6 bis 15 Jahren. Die Kosten betragen 235 Franken pro Kind. Darin enthalten sind eine komplette Adidas-Fussballmontur (Shirt, Hose, Stulpen), ein neuer Adidas-Ball sowie ein Getränkebidon. Weitere Infos: www.raiffeisenfootballcamps.ch.


Vermischtes

Freitag, 7. April 2017

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Hilfen bei der Entscheidungsfindung Gut besuchter Frühlingsfrauezmorge Stallikon Wettswil Der Frauezmorge Stallikon Wettswil am vergangenen Freitag war wiederum gut besucht. Nach dem feinen Frühstück zeigte die Beraterin Esther Nogler den anwesenden Frauen Hilfen zur Entscheidungsfindung auf. ................................................... von marianne voss Der Anlass vom vergangenen Freitag in den Räumen der reformierten Kirche Wettswil war eigentlich auch ein kleines Jubiläum. Margrit Iseli informierte zu Beginn, dass es den Frauezmorge bereits seit fünf Jahren gebe. «Wir mussten uns noch nie über schlechten Besuch beklagen, und wir freuen uns, glücklich weiterzumachen.» Nach dem schmackhaften Frühstück waren die zahlreichen Frauen gespannt, was ihnen die Wettswilerin Esther Nogler (Coach/Supervisorin und Beraterin im psychosozialen Bereich) zum Thema «Wie soll ich mich bloss entscheiden?» zu sagen hat. Frisch und humorvoll nahm die Beraterin die Anwesenden mit auf den Weg von einer zu klärenden Frage bis zur gefällten Entscheidung. Die Thematik war lebensnah, die Frauen fühlten sich in ihren alltäglichen Entscheidungssituationen abgeholt und tauschten sich an den Tischen rege darüber aus.

Das Frauezmorge-Team mit der Referentin Esther Nogler (ganz rechts). (Bild Marianne Voss) Eine Entscheidung werde immer von unserm «Lebensgepäck» beeinflusst, erklärte Esther Nogler. Sie packte diesen «Koffer» aus, der gefüllt war mit unserer Prägung, unsern persönlichen Rahmenbedingungen, den Lebensumständen, dem Gesundheits-

zustand, der Familie, den finanziellen Möglichkeiten, den Kompetenzen und den eigenen Werten. Im Leben sammle sich in diesem Koffer so einiges an, Erfreuliches und Schwieriges. «Ich möchte heute Ihre Entscheidungskompetenz etwas stärken, damit Sie mehr

Klarheit und Sicherheit im Leben erhalten.»

Versöhnlich mit sich selber Bei einer Entscheidung laufe in uns viel ab, führte die Referentin aus. «Am

Anfang steht eine Frage, die manchmal von innen kommt, manchmal von aussen.» Danach folge die Auseinandersetzung mit den eigenen Kriterien und Werten – Gedanken, die sehr ernst zu nehmen seien. Es gehe darum, Varianten zu prüfen, das Dafür und das Dagegen abzuwägen, denn jeder Entscheid habe einen Preis und einen Gewinn. Ganz zentral sei, sich wirklich die Frage zu stellen: «Was ist mir wichtig?» Auf dem Entscheidungsweg solle das Baugefühl, die Intuition ebenso berücksichtigt werden wie der Verstand. Es gebe Blitzentscheide oder solche, die lange Zeit brauchen. Und wenn der Entscheid gefällt ist? «Dann kann es natürlich auch vorkommen, dass es ein Fehlentscheid war», stellte sie klar. «Wir können nicht alles perfekt machen, wir dürfen auch Fehler zugeben.» Und meistens habe man mit einem Entscheid auch die Möglichkeit, die Richtung doch noch zu wechseln. Eine Teilnehmerin fasste dazu abschliessend zusammen: «Wir müssen nicht hadern mit Fehlentscheiden im Leben. Wir dürfen in solchen Momenten auch versöhnlich sein mit uns selber.» Der Frauezmorge Stallikon Wettswil findet viermal jährlich statt. Am nächsten Anlass, am 9. Juni, erklärt Marianne Sailer, wie Therapiehunde ausgebildet und eingesetzt werden. Info zum Anlass: www.kirche-stallikon-wettswil.ch.

Unvergessliche Tage in Einsiedeln Firmlager der Pfarrei St. Burkard Für die 22 Firmkandidaten der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden war das Firmlager im Jugend-Bildungszentrum Einsiedeln eine besondere Erfahrung der christlichen Gemeinschaft und eine intensive Vorbereitung auf die Firmung vom 17. Juni. Durch interessante Diskussionen, gemeinsame Spiele, eindrückliche Gebete, einen spannenden Besuch des Klosters Einsiedeln erlebten die Firmandinnen und Firmanden vom 31. März bis 2. April unter der Leitung der Jugendarbeiterin Isabel Vasquez, wie schön und fröhlich der christliche Glaube ist, wenn wir uns gegenseitig stützen und respektieren und für gleiche Ziele und Werte am selben Strick ziehen. Viele Freundschaften wurden geschlossen und der Spass und die Begeisterung waren spürbar.

Das Taufversprechen erneuern Die Jugendlichen konnten sich mit ihrem Glauben, ihren Hoffnungen, aber auch Zweifeln und Fragen an das Leben auseinandersetzen und sich für die Firmung (in der evangelischen Kirche heisst es Konfirmation) vom 17. Juni vorbereiten. Mit der Firmung erneuern die Mädchen und Jungen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach Katholiken mit allen Rechten und Pflichten. «Ich bin dankbar, dass ich dieses Lager erleben durfte und viele neue spannende Sachen lernen konnte, aber das Lager hätte länger sein sollen ...», so der Kommentar von mehreren Jugendlichen am Ende dieser intensiven Erlebnistage. Eine gute Voraussetzung für eine zukünftige junge Gemeinschaft in der Pfarrei St. Burkard, die erfahrungsgemäss auch nach der Firmung nachhaltig weiter wirkt. (ans)

Die Firmkandidatinnen und -kandidaten der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden haben sichtlich Spass. (Bild zvg.)

Die Harmonie Affoltern verzauberte in der Aula Ennetgraben mit leichten und lüpfigen Melodien. (Bilder zvg.)

Saisonstart mit Frühlingsstimmen Der Musikverein Harmonie Affoltern lud zum Konzert Mit dem Frühlingskonzert vom letzten Sonntag, 2. April, begann die Harmonie Affoltern ihre musikalische Saison 2017. Frühlingsstimmen, südländische Rhythmen und ein versunkenes Schiff waren einige musikalische Themen, die von den Harmonisten am Sonntag gekonnt wiedergegeben wurden. In der Aula Ennetgraben in Affoltern kamen die leichten und lüpfigen Melodien ausgezeichnet zur Geltung. Martin Schiesser, der kompetente musikalische Leiter des Orchesters, bewies einmal mehr sein Flair für südamerikanische Rhythmen und bedankte sich nach dem erfolgreichen Konzert mit persönlichen Worten beim Publikum. Die Harmonie Affoltern ist am 7. Mai an der Auftaktveranstaltung von «Affoltern.bewegt» wieder zu

Flair für südamerikanische Rhythmen: Zufriedener Dirigent Martin Schiesser.

Flötenregister von links: Marisa Gut, Silvia Häberling, Martin Rahn.

sehen und zu hören. Mit Marschmusik wird sie die Bevölkerung motivieren, ihre ersten Bewegungsminuten zu sammeln. Am 14. Mai findet das tradi-

tionelle Muttertagskonzert auf dem Märtplatz statt, bei welchem die jugendlichen Musikanten der Jumba mitwirken werden.


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Veranstaltungen

Freitag, 7. April 2017

agenda

Freitag, 7. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott». Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KA: «stein und papier piedra y papel». Lais Schwendener, Bildhauerin; Francisco Javier Pineiro, Maler. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco» in Zusammenarbeit mit Familienclub und Familienzentrum. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Das AOIDE-Trio spielt Beethoven und Schostakowitsch. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 13.30-18.00: «Gardening and Fashion» Gabriela Nay, Installationen mit Farben für Räume und Möbel, Hanna Lukes, neue Frühlingskollektion, Susanne Morof, Landschaften aus Kräutern und Blumen; Claudia Minelli, Naturstein-Gartenplatten; Brigitte Glättli, Make-Up Trends; Erna Villiger, Handgefertigte Hut-Kreationen. Am Samstag mit Smoothie-Workshop mit Vitto Laubscher, Parkplätze Chratz benützen. Weisbrod Areal. 20.00: Oster-Gospel-Konzert mit «Good-News-Singers» und Band. Reformierte Kirche. 20.15: Kultur im Dorf: «Frontalunterricht» mit Patti Basler und Philippe Kuhn, eine abendfüllende Lektion für alle, welche die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Kulturbar ab 19.30 Uhr, www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

10.00-16.00: «Gardening and Fashion». Gabriela Nay, Installationen mit Farben für Räume und Möbel; Hanna Lukes, neue Frühlingskollektion; Susanne Morof, Landschaften aus Kräutern und Blumen; Claudia Minelli, Naturstein-Gartenplatten; Brigitte Glättli, Make-Up Trends; Erna Villiger, Handgefertigte Hut-Kreationen. Am Samstag mit Smoothie-Workshop mit Vitto Laubscher, Parkplätze Chratz benützen. Weisbrod Areal.

Erst arrivierte Künstler, dann junge Talente Die nächsten sechs Tage im «LaMarotte» Heute Freitag, 7. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr,

erwünscht).

«Talentissimo X» Die Mitglieder des Aoide Trio (von links): Seung-Yeun Huh, Klaidi Sahatçi und Sasha Neustroev. (Bild zvg.) «Klassik» mit dem Aoide Trio Was bringt eine Pianistin aus Südkorea, einen Geiger aus Albanien und einen Cellisten aus Russland dazu, gemeinsam Konzerte zu geben? Es ist die Freude, Kammermusik auf hohem Niveau zu spielen, ihr gemeinsamer Wirkungsort Zürich und die reiche «Weltsprache Musik». Die beiden Streicher Klaidi Sahatçi und Sasha Neustroev sind führende Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich, die Pianistin ist Prorektorin der Musikschule Konservatorium Zürich. Als «Aoide Trio» treten sie im «LaMarotte» mit zwei Klaviertrios von Joseph Haydn und dem Trio op. 67 von Dimitri Schostakowitsch auf. Der galanten Musik der Wiener Klassik steht also ein bedeutendes und emotionales Werk aus dem Moskau im 2. Weltkrieg gegenüber. Ein packender Klassikabend!

Stallikon

Obfelden

Ottenbach

20.00: Musikalische Lesung aus «Die Pürin» mit Autorin Noëmi Lerch und Cellistin Sara Käser. Mit Apéro, Eintritt kostenpflichtig. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

10.00-17.00: 16. Obfelder Frühlings-Show. 19 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Konzert mit «The 59ers-Six» von 11-12.30 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-11.30: «Ostereier bemalen nach tschechischer Art» für Kinder ab Schulalter mit Helena Kettner. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Affoltern am Albis

Mittwoch, 12. April, Bar und Abendkasse ab

Ottenbach

18.30, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 20/15, mit Kultur-

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Bilder und Skulpturen. Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger und Leo Kürzi. Do/Fr 14-18, Sa/So 13-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 9. April.

legi 12 Franken. Ab 19 Uhr «Mah Meh» 15 Franken (Reservieren erwünscht). Reservierungen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Talentissimo X. Junge Musiker/-innen des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl konzertieren. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Stein und Papier - Piedra y Papel». Lais Schwendener, Bildhauerin; Francisco Javier Pineiro, Maler. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 23. April.

Mettmenstetten Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbenspiel». Martha Konrad, Richterswil. Mi, 9-12/ Do, 9-12/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 29. April.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch

korrigendum

Mittwoch, 12. April Hedingen

Ottenbach

Affoltern am Albis

13.00-16.00: Finissage: Bilder und Skulpturen. Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger und Leo Kürzi. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.00-22.00: «Girls’ Friday» for Girls only! ab 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern am Albis. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3.

Dienstag, 11. April Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.00-17.00: Treffen mit dem Osterhasen im Kafi mit Spielzimmer. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Hausen am Albis

Obfelden

08.00: Papiersammlung in Hausen, Ebertswil und Höfe durch den Skiclub. Einsatzleitung 079 468 91 33. Dorf.

14.00-16.00: Generation 50+: Wie funktioniert s Natel? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen mit Natel.

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Es ist ein kleines Jubiläum: Zum 10. Mal lädt «LaMarotte» junge Musikerinnen des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich ins Kellertheater ein. Die hoffnungsvollen Talente stehen kurz vor ihrem Musik-Berufsstudium und zeigen ihr bereits immenses Können auf der Violine, dem Cello und dem Klavier. Zu hören sind Werke von Edouard Lalo, Othmar Schoeck, Sergej Prokofiev, Johannes Brahms und Dmitri Kabalewsky. Als Moderator führt Daniel Knecht, Leiter PreCollege Musik der Zürcher Hochschule der Künste, durch das Programm. Mit dem Besuch zeigt man Interesse an einer eindrücklichen und wertvollen Jugendarbeit. (pz)

Aeugst am Albis Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Affoltern am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

15 Franken (Reservieren

17.00: Franz Liszt: «Via Crucis». Musikalische Meditation mit Lesungen. Luigi Lore´, Klavier, Antonia Nardone, Orgel, Pfarrerin Bettina Stephan, Lesungen. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 8. April

Aeugstertal

Essen ab 19 Uhr.

14.00-17.00: Apéro: «Farbenspiel» Martha Konrad, Richterswil. Die Künstlerin ist anwesend. Atelier & Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 20.00: Jahreskonzert Musikverein Mettmenstetten «Musik ist Trumpf» unter der Leitung von Adian Kuoni mit Festwirtschaft, Dessertbuffet, Tombola und Barbetrieb. Nachtessen ab 18.45 Uhr. Schulhaus Wygarten (Turnhalle). 20.15: «Bi eus z mättmistette» präsentiert Esther Hasler mit ihrem Programm «Spotlights! - Solo im Duo mit Piano». Das Beste aus 1001 Vorstellungen. Resevieren Telefon 044 767 02 01, www. bieus.ch, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Sonntag, 9. April

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 29. Mai.

mit KulturLegi 20 Franken, Russische Hackplätzchen

11.00-20.00: 16. Obfelder Frühlings-Show. 19 Aussteller, Feuerwehr, Festwirtschaft, Kinderhort. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Aeugst am Albis

Eintritt 40/30 Franken,

Mettmenstetten

Obfelden

Ausstellungen

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09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime, Verse und Fingerspiele. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Hausemer Bibliothek am Gründonnerstag nur bis 17 Uhr im «Anzeiger» vom letzten Freitag hat sich unter der Rubrik «Bibliotheken im Amt» ein Fehler eingeschlichen: Am Gründonnerstag ist die Bibliothek Hausen am Albis nicht wie üblich bis 20 Uhr geöffnet, sondern nur bis 17 Uhr (wie die Gemeindeverwaltung). (Red.)


Vermischtes

Freitag, 7. April 2017

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«Hidden Figures» und Die Kunst leicht zu laufen «Ma Vie de Courgette» Laufkurs in Affoltern Zwei Filme im Kino Mansarde Muri «Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen» porträtiert Kathrine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson – drei blitzgescheite und schwarze Mathematikerinnen bei der Nasa. Sie sollen den USA dabei helfen, in den 60er-Jahren den ersten Astronauten ins Weltall zu schicken. Die drei Frauen müssen sich, umgeben von Weissen und Männern, die ihnen zustehende Gleichberechtigung und Anerkennung hart erkämpfen. Tolle Filmmusik, Starbesetzung, eine Prise Humor: «Hidden Figures» bringt alles für einen gelungenen Filmabend mit. «Ma vie de Courgette» erzählt die Geschichte vom kleinen Jungen Zucchini und seinem Leben im Waisenhaus. Alles verändert sich sofort, als die süsse Camille ins Waisenhaus

kommt und sich Zucchini Hals über Kopf in sie verliebt. Auf den ersten Blick mag es nach einem Kinderfilm aussehen, dabei sind die Themen von «Ma vie de Courgette» weitaus reifer, als sie erscheinen mögen. Aufgrund der genialen Machart und der aussergewöhnlichen Geschichte war diese Ko-Produktion aus der Schweiz und Frankreich zu Recht für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert. Ein liebevoller Film mit skurrilen Knetfiguren, viel Herz und einer schönen Botschaft. (jn) Termine: «Hidden Figures» heute Freitag, 7. April, 20.30 Uhr (E/d/f, 127 Min., ab 12 J.). «Ma vie de Courgette» 18 Uhr (F/d, 66 Min., Ab 10 J.). Reservierungen im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21.

Obstblüte im Laufental Von Bärschwil nach Grellingen Am Samstag, 22. April, kann von Bärschwil nach Grellingen gewandert werden. Zwischen Mitte April und Mitte Mai blühen im Laufental die Obstbäume die Kirschen-, Birnen- und Apfelbäume. Ihre weiss leuchtenden Kronen schmücken die Landschaft wie riesige, funkelnde Weihnachtskugeln. Wer dieses Wunder der Natur erleben will, sollte den Rucksack packen und auf die Tageswanderung von miteinander.wandern.ch mitgehen. Alle sind herzlich willkommen! Mit der Bahn geht es über Zürich und Basel nach Laufen und mit dem Postauto nach Bärschwil. Die Wanderung von Bärschwil nach Grellingen ist überaus abwechslungsreich. Der Ausgangspunkt liegt in einem kleinen Hochtal im solothurnischen Jura. Eine hübsche kleine Altstadt gibt es in

Laufen zu entdecken, mit einer teilweise erhaltenen Stadtmauer und drei Toren. Durch eine weite Landschaft mit Feldern, Äckern und Weideland führt die Wanderung weiter nach Brislach, wo im Gasthof zum Kreuz das Mittagessen eingenommen wird. Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung ist der Abschnitt durch das Chaltbrunnetal. Das schmale, dicht bewaldete Tal verengt sich stellenweise zu einer Schlucht und der Weg folgt stets dem rauschenden Ibach bis zu seiner Einmündung in die Birs. In Grellingen angekommen geht es mit der Bahn über Basel und Zürich wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Samstag, 22. April. Anmeldung bis 19. April per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Hildegard-Schola Der Chor singt an Karfreitag in Knonau Die reformierte Kirchgemeinde Knonau freut sich, am Karfreitag den kleinen, aber feinen Chor Hildegard-Schola aus dem benachbarten Bremgarten empfangen zu dürfen. Die Schola singt zur Eröffnung einen Satz von Johann Crüger im Wechsel mit der Gemeinde über den berühmten Choral «O Haupt voll Blut und Wunden» von Paul Gerhard. Er schrieb den Text 1653 nach dem Vorbild eines mittelalterlichen Hymnus zu diesem berühmtesten Choral der Passionszeit und des Karfreitages, der den Tod Jesu beklagt, aber auch die Hoffnung ausdrückt, dass im Sterben Jesu auch Hoffnung und Zuversicht zu finden sind. Die eingängige Melodie von Hans Leo Hassler von 1601 war ursprünglich einem Liebeslied zugeordnet, was die Innigkeit der Gemeindegesänge belegt.

Der Chor Hildegard-Schola. (Bild zvg.)

Weiter wird die Schola die Johannes-Passion von Willam Byrd singen. Der Bericht von Johannes im Evangelium über das Leiden und Sterben Jesu ist die längste liturgische Lesung. Deshalb wurde sie schon bald mit verteilten Rollen vorgetragen und auch gesungen. Das wird wir auch in Knonau so gehalten, nicht dass der Pfarrer schon vor der Predigt heiser wird. William Byrd war am englischen Königshof hochgeachtet und verehrt wegen seiner Musik. So werden in Knonau drei Lektoren die erzählenden und die Schola die gesungenen Worte, begleitet von der Orgel vortragen. Die Predigt wird weiterhin das apostolische Glaubensbekenntnis auslegen und in dieser Folge am Karfreitag der Frage nachsinnen, wie auch im Geschehen am Kreuz, das für Christen so bedeutsam ist, auch der heilige Geist am Werk war. (pd.) Karfreitag, 14. April, 10 Uhr , ref. Kirche Knonau.

Der Laufstil ist entscheidend, ob das Laufen ein Vergnügen oder eine mühsame Plagerei ist. Ein Laufkurs vermittelt das Wissen, welches den entscheidenden Unterschied ausmacht. Der Frühling ist da. Die Lust auf Bewegung erwacht. Die Laufschuhe werden aus dem Keller geholt und raus gehts an die frische Luft. Ob es darum geht, das Gewicht zu reduzieren, die Ausdauer zu trainieren oder einen Ausgleich zu Berufsalltag zu schaffen, Laufen ist der ideale Sport. Denn Laufen ist ein natürlicher Bewegungsablauf, der unserem Körper entspricht. Es braucht dazu keine grosse Ausrüstung, ein paar Laufschuhe und Bewegungskleider genügen und dem Vergnügen steht nichts mehr im Wege. Doch ist es ein Vergnügen? Manchmal muss es dem Läufer oder der Läuferin eher wie harte, mühsame Arbeit vorkommen. Weil die Laufbewegung

schlecht organisiert ist, verpufft die Energie in unnötigen Bewegungen und angespannter Muskulatur. Es geht aber auch anders. In seinem Laufkurs analysiert der Bewegungstrainer Adrian Mühlebach den Laufstil der Teilnehmenden, vermittelt ihnen die wichtigsten Prinzipien einer ef- Laufkurs in Affoltern. (Bild zvg.) fizienten Fortbewegung und führt sie durch praktische Viermal am Mittwochabend zwischen dem 10. und Übungen zu einem effizienten, leich- dem 31. Mai, jeweils von 19 bis 20 Uhr, Parkplatz ten Laufen. Nicht ein hohes Tempo, Vita Parcours, Affoltern. Kosten: 100 Franken. sondern ein guter Laufstil ist das Ziel Anmeldung bis 3. Mai. Leitung: Adrian Mühlebach, des Kurses. Er eignet sich für daher so- «Thinkandmove-Training», Bewegungstrainer, wohl für fortgeschrittene Laufkünst- Komplementärtherapeut Alexander-Technik OdA Kt. ler, wie auch für Anfänger. Weitere Infos: www.tamt.ch, info@tamt.ch, Telefon (pd.) 079 523 66 74.

Letzter Heimspieltag Alle HSV-Teams spielten zu Hause Die Teams des HSV-Säuliamt bestritten ihre letzten Heimspiele in der Saison 16/17. Das U15 konnte mit seinem Sieg gegen die SG Handballclub Einsiedeln/HC March-Höfe einen erfolgreichen Start in diesen Heimspieltag einläuten. In der Hinrunde mussten die Ämtler noch als Verlierer vom Platz, doch die vielen Trainings zeigen die gewünschten Wirkung und mit grosser Dynamik und Tempo wurde der Gegner vor zu hohe Herausforderungen gestellt und konnte so mit 38:25 bezwungen werden. Dabei muss beachtet werden, das die Junioren am selben Morgen noch eine Trainingseinheit absolviert haben und doch die gewünschte Leistung erbracht haben. Im Anschluss wollte das Herren 2 seine Erfolgsserie ausbauen und den Platz als bestes Team der Rückrunde verteidigen. Als Gegner durfte man wieder die gleiche Mannschaft wie bei den Junioren begrüssen, nur diesmal das 4.-Liga-Team. Mit viel Spielwitz und getragen vom Publikum setzten sich die Ämtler am Ende 32:27 durch. Bemerkenswert ist die kontinuierliche

Das Herren 1 des HSV Säuliamt in Aktion. (Bild zvg.) Leistungssteigerung der jungen Teammitglieder, die im Verlauf der Saison in den Bereichen Technik und Taktik erzielt wurde. Zusätzlich entstand eine Mentalität, immer das Tempo hochzuhalten, was die Gegner vor er-

hebliche Schwierigkeiten stellt. Dieser letzte Sieg der Saison und zugleich Abschluss der Saison wurde im Anschluss an das Herren-1-Spiel mit einem Teamessen bei unserem Sponsor in der CQ Bar Grill in Affoltern. Als Spitzenspiel durfte die nächste Begegnung bezeichnet werden, standen sich doch der Zweit- und Viertplatzierte gegenüber. Der HC Split hatte schon im Hinspiel dem HSV Säuliamt eine empfindliche Niederlage mit drei Toren zugefügt. Angeführt von dem ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Miranda Saraiva Walba Candido machten es die Stadtzürcher dem HSV Säuliamt mit ihrem Kleingruppenspiel von Beginn an schwierig, da man so nicht das gewohnte Tempospiel aufziehen konnte und sehr lange Angriffe des Gegner abwehren musste. Zusätzlich zog man nach der Pause eine zehnminütige Schwächephase ein, was schlussendlich der Hauptgrund für eine ärgerliche Niederlage von 25:28 war. Speziell gilt es, Jonas Gribi aus dem Herren 2 zu erwähnen, der durch sein Engagement und seine Wurfgewalt aus dem Rückraum überzeugte. (pd.)

Buccaneers erzwingen Finalissima Fünftes Spiel in der Playoutserie dank Sieg Kurz vor dem Abstieg zeigten die Buccaneers gegen die Kadetten Schaffhausen eine der besten Leistungen der Saison. Die Buccaneers schlugen die Kadetten Schaffhausen mit 7:2 und erzwangen dadurch ein alles entscheidendes fünftes Spiel in dieser Playoutserie, welches am kommenden Sonntag in Schaffhausen stattfinden wird. Im Vergleich zu den bisherigen Partien entschied sich das Trainer-Gremium der Ämtler für ein ultra defensives Spielsystem mit raschen Konter als Schlüssel zum Erfolg. Ziel war es, den Gästen keinen Raum für ihr berüchtigtes Kombinationsspiel zuzugestehen. Die Taktik ging von Anfang bis zum Schluss komplett auf. Zweimal Joël Wuillemin und einmal Sven Eckert schlossen die ersten Konter allesamt erfolgreich ab und sorgten damit für die Pausenführung. Je länger die Partie dauerte, desto ideenloser agierten die Kadetten, kaum einmal wurden sie gefährlich und wenn doch, dann war ein starker Sven Hanselmann im Tor auf dem Posten. Die «Buccs» wirkten

mit jedem zusätzlichen Tor befreiter und spielten sich teilweise in einen regelrechten Rausch. Manuel Fasol im Powerplay und Dominic Achermann mit einer Doublette innerhalb von 50 Sekunden sorgten dafür, dass keine Spannung mehr aufkam und die Buccaneers zum ersten Mal in dieser Saison einen Sieg einfahren konnten, ohne bis zur letzten Sekunde zittern zu müssen.

Neues Spielsystem als Schlüssel zum Sieg Wichtig ist jetzt, dass man sich nicht in falscher Sicherheit wiegt. In der Finalissima beginnt alles wieder bei Null und die Karten werden neu gemischt. Elementar wird sein, dass erneut ein guter Start in die Partie gelingt. Sind die Kadetten einmal im Rückstand, verlieren sie rasch die Geduld und die spielerische Leichtigkeit, welche sie sonst auszeichnet. Captain Nicola Grass schätzt die Chancen auf 50:50: «In einem Entscheidungsspiel kann immer alles passieren. Alles was bisher war, zählt

nicht mehr und es gelten eigene Gesetze». (pd.) Entscheidungsspiel: Sonntag, 19:30, BBC-Arena, Schaffhausen. Buccaneers Sellenbüren – Kadetten Schaffhausen 7:2 (3:0, 1:0, 3:2), Schachen Arena, 215 Zuschauer (Saisonrekord). 13. J. Wuillemin 1:0. 14. J. Wuillemin (Kern) 2:0. 17. Eckert (N. Grass) 3:0. 22. Fasol 4:0. 42. Achermann 5:0. 46. 5:1. 46. Achermann (J. Wuillemin) 6:1. 47. J. Wuillemin 7:1. 60. 7:2.

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Sport

Freitag, 7. April 2017

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Geschwister Mächler überzeugen mit zwei Siegen Schweizer Final des Grand Prix Migros Am vergangenen Wochenende beim Schweizer Final des Grandprix Migros in Adelboden (BE) sicherten sich die Geschwister Janine und Reto Mächler jeweils Disziplinensiege in ihren Kategorien. Auch weitere Fahrerinnen und Fahrer der Renngruppe Albis überzeugten mit guten Leistungen und Resultaten. Mit insgesamt sechzehn Kindern war die Renngruppe Albis am vergangenen Wochenende beim Schweizer Final des Grandprix Migros vertreten und zählt damit wie schon im letzten Jahr zu den erfolgreichsten Schweizer Skiclubs im Nachwuchsbereich. In 13 schweizweit ausgetragenen Qualifikationsrennen hatten sich die schnellsten 700 Nachwuchsrennfahrerinnen und –rennfahrer für das Finalwochenende qualifiziert. Es standen Rennen in den Disziplinen Riesenslalom und Kombirace auf dem Programm. Einmal mehr waren die Geschwister Janine und Reto Mächler die Erfolgsgaranten für die Renngruppe Albis. Janine Mächler startete in der Kategorie Mädchen 2004 am Samstag mit einem starken Lauf ins Kombirace und bestätigte ihre guten Saisonleistungen. Ihre Zeit von 49.36 Sekunden bedeutete zunächst Laufbestzeit und wurde nur noch durch zwei Fahrerinnen unterboten, so dass am Ende Rang drei heraussprang. Am Sonntag startete Janine Mächler dann als eine der

gen Romina Burkhard (6. Platz Riesenslalom Mädchen Jahrgang 2008), Andrin Mainberger (4. Platz Riesenslalom Knaben Jahrgang 2007), Hanna Hintz (6. Platz Riesenslalom Mädchen Jahrgang 2005) sowie Nina Müller (Mädchen Jahrgang 2003, 5. Platz im Kombirace und 9. Platz im Riesenslalom). Es bestätigt sich einmal mehr, dass die schnellen Kinder der Renngruppe Albis in ihren Altersklassen mit den Besten der Schweiz mithalten können. Am kommenden Wochenende stehen im Hoch Ybrig mit den ZSV-Meisterschaften die letzten Rennen vor der Sommerpause auf dem Programm. (pd.) Alle Platzierungen der Renngruppe Albis: Nora Banfic (Jg. 2008), 26. Rang Riesenslalom, 27. Rang Kombirace; Yves Bodmer (Jg. 2003), 21. Rang Kombirace, 31. Rang Riesenslalom; Guy Bodmer (Jg. 2001), 21. Rang Kombirace, 25. Rang Riesenslalom; Romina

Für Reto Mächler war es die letzte Teilnahme am Grand-Prix Migros. (Bild zvg.)

Burkhard (Jg. 2008), 6. Rang Riesenslalom, 23. Rang

ersten Fahrerinnen in den Riesenslalom und legte mit 44.45 Sekunden sogleich die Bestzeit vor. Zwar kamen mehrere Fahrerinnen nahe an diese Zeit heran, doch am Ende blieb es bei Rang 1 für Janine Mächler, die damit einmal mehr zeigte, dass sie zu den talentiertesten Nachwuchsfahrerinnen gehört.

Sechster Sieg an letzter Teilnahme Ihr Bruder Reto Mächler (Jahrgang 2001) war zum letzten Mal beim Grand Prix Migros am Start, da die Ju-

gendzeit für ihn mit dieser Saison zu Ende geht. Nach einem Fahrfehler und Rang 20 im Kombirace vom Samstag startete er am Sonntag hoch motiviert in den Riesenslalom und legte bei schwierigen, frühlingshaften Bedingungen und schlechter Sicht in 41.38 Sekunden eine sehr gute Zeit vor. Wie gut diese Zeit war, zeigte sich erst am Ende – der zweitplatzierte Emric Corthay (VS) hatte 1.5 Sekunden Rückstand auf den jungen Thalwiler, der damit seinen sechsten Finalsieg beim Grandprix Migros feiern konnte.

Renngruppe Albis erbringt gute Leistungen

Kombirace; Alex Buser (Jg. 2004), 23. Rang Kombirace, 31. Rang Riesenslalom; Liana Dalbosco (Jg. 2006), 5. Rang Riesenslalom, 2. Rang Kombirace;

Neben diesen beiden Siegen feierte die Renngruppe Albis weitere sehr gute Leistungen. In der Kategorie Mädchen 2006 zeigte Liana Dalbosco an beiden Tagen sehr gute Läufe. Nachdem am Samstag bei ihrem fünften Rang im Riesenslalom noch fünf Hundertstelsekunden zum Podestplatz fehlten, steigerte sie sich am Sonntag beim anspruchsvollen Kombirace und belegte einen hervorragenden zweiten Rang. Weitere Top-Ten-Klassierungen gelan-

Severin Escher (Jg. 2008), 35.Rang Kombirace; Florian Fend (Jg. 2009), 13. Rang Riesenslalom, 31. Rang Kombirace; Hanna Hintz (Jg. 2005), 6. Rang Riesenslalom, 18. Rang Kombirace; Janine Mächler (Jg. 2004), 3. Rang Kombirace, 1. Rang Riesenslalom; Reto Mächler (Jg. 2001), 1. Rang Riesenslalom; 20. Rang Kombirace; Andrin Mainberger (Jg. 2007), 4. Rang Riesenslalom, 32. Rang Kombirace; Nina Müller (Jg. 2003), 5. Rang Kombirace, 9. Rang Riesenslalom; Raphael Muntwyler (Jg. 2004), 25. Rang Kombirace, 17. Rang Riesenslalom; Ellen Zollinger (Jg. 2001), 25. Rang Riesenslalom.

Aaron Müller gewann Goldund Bronzemedaille

Podestplatz erklettert

Internationaler Judowettkampf in St. Gallen

Am Wochenende fand in Küblis mit dem Rätikoner Bouldertag der zweite Wettkampf des Rheintalcups 2017 statt. Dieser bestand aus sechs Wettbewerben, drei Lead-, zwei Boulder- und einem Speedwettkampf.

Am Sonntag, 2. April, trafen sich weit über 480 Judoka aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland im Athletikzentrum St. Gallen. Am internationalen Gallusturnier wurde in verschiedenen Gewichts- und Altersklassen um die begehrten Medaillen gekämpft. Für den Budo-Sport-Club Affoltern waren Aaron Müller und Iwo Roszak am Start. Aaron Müller konnte in der Alterskategorie Schüler C -11 Jahre, alle seine Gegner bezwingen und stand am Ende zuoberst mit einer Goldmedaille auf dem Podest. Bei seinem Doppelstart eine Alterskategorie höher Schüler B -13, konnte er gleich nochmals anzeige

aufs Podest steigen und durfte noch eine bronzene Auszeichnung entgegennehmen. Der bereits routinierte Kämpfer bestätigt damit seinen Trainingsfleiss, er trainiert bereits sein zweites Jahr im Kantonalkader.

Fünftes Turnier – fünfter Rang

Aaron Müller präsentiert die in St. Gallen gewonnnene Gold- und Bronzemedaille. (Bild zvg.)

Bei seinem erst fünften Turnier musste der erfolgsverwöhnte Iwo Roszak, eine bittere Erfahrung hinnehmen und merken, dass es in der Alterskategorie Schüler A -15, neben sehr viel Talent auch eine grosse Portion an Erfahrung braucht, um sich bis an die Spitze zu kämpfen. Trotzdem beendete Iwo Roszak das Turnier mit einem sehr guten fünften Rang nur knapp an einer Medaille vorbei. (pd.)

Michel Erni aus Affoltern wurde Zweiter

Für die jüngeren Athleten ist dieser Cup eine spezielle Herausforderung, weil sie sich mit Gleichaltrigen der umliegenden Länder messen können. Entsprechend beliebt ist dieser Regionalcup bei den Athletinnen und Athleten. Insgesamt starteten an diesem Boulder-Wettbewerb 153 Jugendliche aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz, darunter auch sieben Athleten des Regionalzentrums Zürich. Für das beste Zürcher Resultat sorgte Michel Erni aus Affoltern. Er

Michel Erni. (Bild zvg.) zeigte einen starken Wettkampf und musste sich am Schluss nur vom Österreicher Johannes Hofherr geschlagen geben. Er holte als Zweiter den einzigen Podestplatz für das Regionalzentrum Zürich. (pd.)


Sport

Freitag, 7. April 2017

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1600 Turnerinnen prägen das Bild Turnverein Mettmenstetten organisiert den Zürcher kantonalen Gerätewettkampf in Bonstetten Am 13. und 14. Mai erwartet der Turnverein Mettmenstetten rund 1600 Turnerinnen, die im Sportzentrum Schachen in Bonstetten zum kantonalen Gerätewettkampf antreten – eine organisatorische Herausforderung, die gegen 300 Helfereinsätze nötig macht. «Wir haben seit langer Zeit keinen so grossen Anlass mehr organisiert», sagt OK-Präsident Andreas Leidenix. Weil in Mettmenstetten dazu die Infrastruktur fehlt, weicht der organisierende Turnverein Mettmenstetten ins Sportzentrum Schachen in Bonstetten aus – ein idealer Ort für diesen Grossanlass. Im Organisationskomitee arbeiten zwölf Personen; die Helferliste

auch auf Pensionierte und Selbstständigerwerbende zählen zu dürfen, die sich unter der Woche die nötige Zeit nehmen können», sagt der OKPräsident. Für die technischen Abläufe des kantonalen Gerätewettkampfs ist der Mettmenstetter Turnerinnen bereiten sich in der Halle auf die kantonalen Gerätemeisterschaften vor. Zürcher Turnverband verantwort(Bild zvg.) lich. Ein Grossteil umfasst 250 bis 300 Namen. Ein Gross- ganisatoren auf die Mithilfe der Män- der 1600 Turnerinnen stammt aus teil kann aus den Reihen der Geräte- nerriege zählen, die ein Festzelt stellt dem Grossraum Winterthur und aus riege rekrutiert werden, unter ande- und die Festwirtschaft besorgt. «Ohne dem Weinland – Hochburgen des Geren packen auch Eltern von turnen- sie könnten wir den Anlass nicht räteturnens, das wiederum vom weibden Mädchen an. Dazu können die Or- durchführen. Wir sind sehr froh, hier lichen Geschlecht geprägt wird. Unter

den rund 2000 Turnenden finden sich im Kanton Zürich nur rund 300 Jugendliche/Männer. «In Gemeinden mit Fussballclubs ist es schwerer für das Turnwesen», hält der für Presse und Werbung zuständige Andreas Heiniger fest. Nun, am 13. und 14. Mai prägen Turnerinnen vom Kindergartenalter bis 30-jährig das Bild. Unter den 1600 Teilnehmenden sind auch Mädchen aus Ämtler Vereinen zu finden: Neben den Mettmenstetterinnen, mit 40 Teilnehmerinnen die grösste einheimische Gruppe, sind auch Mädchen aus Obfelden, Hausen, Bonstetten und Birmensdorf dabei. Für sie wird es vor heimischer Kulisse ein Saisonhöhepunkt sein – und vielleicht gelingt im Sprung, am Reck, am Boden oder an den Schaukelringen sogar der Sprung aufs Podest. (-ter.)

Junge Tischtennis-Asse Spitzenresultate der LV Albis Schülerturnier und Schweizer Meisterschaft Quer durch Zug und UBS Kids Cup Team Schweizer Final Am 25. März fand der UBS Kids Cup Team Schweizer Final statt. Die beiden Mannschaften des LV Albis schnitten mit dem dritten und vierten Rang ab. Weitere Spitzenresultate gelangen den jungen Leichtatlethen des LV Albis beim 75. nationalen Quer in Zug.

Die Mädchen bei der Lokalausscheidung Schülerturnier: 1. Tanja Raschle, 2. Lorinda Latifi, 3. Joy Häusler, 4. Fatime Ziba. (Bild zvg.)

30 Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Affoltern fanden am Montag, 4. April, den Weg in die Stigelihalle zur jährlichen Lokalausscheidung am Schülerturnier. Am Wochenende hatten die Nachwuchsmeisterschaften in La-Chaux-de-Fonds stattgefunden. Dafür konnten mit dem Modus von 5er-, 6er- und 7er-Gruppen und anschliessendem K.o.-System alle Teilnehmenden viele Spiele bestreiten. Die Mädchenkategorie gewann Tanja Raschle, bei den Knaben U15/U13 siegte Janis Raschle und bei den Jüngsten (U11) war Alban Burgat erfolgreich. Bei den Knaben waren Spieler vom TTC Affoltern stark vertreten, ausser dem Sieger der Kategorie U15/13 trainieren sieben der acht Halbfinalisten regelmässig in der Nachwuchsgruppe des Vereins. Die Besten jeder Kategorie haben sich für die Kantonalmeisterschaft in Wädenswil qualifiziert, Anfang Mai wird dort um die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften gespielt.

Schweizer Meisterschaften Nachwuchs 2017 Adrian Raschle, Ursina Stamm, Svenja Holzinger und Robin Feuz vom TTC Affoltern spielten am Wochenende in La-Chaux-de-Fonds an den Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften. Ursina gewann Gold und zwei Mal Silber, Svenja einmal Bronze und Adrian erreichte zudem das Viertelfinale im Einzel. Am Samstag bei den Jüngsten (U11) spielte Adrian Raschle mit seinem Doppelpartner Adrian Gerber aus Luzern und erreichte dort das Viertelfinale. Dieselbe Runde war auch im Einzel Endstation; nachdem Adrian Raschle als Gruppenzweiter die Hauptrunde erreichte, konnte er dort das

erste Spiel souverän mit 3:0 gewinnen, in der Runde der letzten Acht kam dann aber gegen den späteren Schweizer Meister Timothy Falconnier das Aus. Am Sonntag konnte Ursina Stamm zum Auftakt gleich ihren Schweizer Meistertitel im Mixed verteidigen, dieses Mal an der Seite von Elias Hardmeier. Ohne einen einzigen Satzverlust setzten sie sich gegen die Konkurrenz durch, im Finale bezwangen sie die höher eingestuften Csikos/Schärrer. Sowohl im Mädchendoppel (mit Ludivine Maurer) wie auch im Einzel erreichte Ursina das Finale, unterlag dort aber beide Male Kata Csikos (im Doppel mit Lilla Tobias) knapp mit 1:3. Svenja Holzinger war mit ihrer Doppelpartnerin aufgrund ihrer Klassierungen bereits im Halbfinale gesetzt, die erste Runde war aber auch schon die letzte, sie unterlagen den späteren Schweizer Meisterinnen Woraczek/Mathys mit 1:3. Im Einzel gewann Svenja ihre erste Runde in einem knappen Spiel im Entscheidungssatz, im Viertelfinale traf sie auf ihre Doppelpartnerin Céline Credaro, gegen welche sie mit 1:3 das Nachsehen hatte. Robin Feuz konnte im Doppel an der Seite von Léon Mamié in der ersten Runde einen 0:2-Rückstand in einen Sieg verwandeln, in der zweiten Runde war gegen die welschen NLBSpieler Simonet/Souvorin nichts auszurichten. In der stark besetzten U18 Einzelkategorie schied Robin Feuz im Spiel gegen den gleich hoch klassierten Luc Guyot bereits in der Runde der letzten 32 aus. (pd.) Lokalausscheidung Schülerturnier: Mädchen (Bild):

Am 1. April fand bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein das 75. nationale Quer durch Zug mit einer Rekordbeteiligung von 350 klassierten Mannschaften statt. Die LV Albis war mit insgesamt acht Mannschaften am Start und erzielte in den Kategorien U12 Mixed und U10 Mixed jeweils den ersten Rang. Bei der U12 liefen Leandro Hausenstein, Lisa de David, Adrian Rothfuchs, Marvin Erb und Nadira Pereira zu diesem fantastischen Resultat. Nadira konnte die Schlussläuferin vom LC Zürich 1 noch auf den letzten Metern abfangen und erreichte das Ziel mit einer Sekunde Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Die LV Albis 2 lief auf den sehr guten siebten Rang, und die LV Albis 3 auf den 69. Schlussrang von 77 klassierten Mannschaften. Bei der U10 Mixed siegte die LV Albis 1 in der Besetzung Andrin Müller, Timo Moret, Robin Risi, Elena Mangili und Carla Guggerli. In dieser Kategorie belegte die LV Albis

Das Siegerteam der U12 mixed. (Bild Roland Schuster) 2 den guten 15. Rang von 42 Klassierten. Die LV Albis 1 und 2 liefen in der Kategorie Schülerinnen U14 auf die Ränge 8 und 26. Hier kamen insgesamt 49 Teams ins Ziel. Bei den Schülern U14 klassierte sich das einzige Team der LV Albis auf dem 16. Rang von 26 Gestarteten. Seit diesem Jahr ist das Quer durch Zug neu Mitglied bei Swiss Athletics. Die tolle Organisation dieses Anlasses wurde durch die Schweizer Rekordhalterin, Mujinga Kambundji, als Ehrenstarterin und Gratulantin bei den Siegerehrungen abgerundet.

UBS Kids Cup Team Schweizer Final Am 25. März wurde in Untersiggenthal der UBS Kids Cup Team Schwei-

zerfinal ausgetragen. Alle Teams bestritten einen Mehrkampf in der Halle. Die LV Albis war mit zwei Mannschaften am Start. Die U12 Girls belegten den sehr guten dritten Rang von elf klassierten Teams und waren mit neun Rangpunkten lediglich einen Punkt hinter dem Siegerteam, welches sich den ersten Platz durch die bessere Einzelleistung sichern konnte. Das Team U10 Mixed belegte den guten, aber auch undankbaren vierten Platz. Hier waren die Punkteabstände doch wesentlich deutlicher. Aufs Podest fehlten von den 22 erzielten Punkten deren fünf. Das Wintertraining im Allgemeinen und die sehr gute Vorbereitung scheinen sich bereits auszuzahlen. Der LV Albis freut sich auf die Saison 2017. Roland Schuster

Mit neuer Mannschaft an die Elite-Meisterschaft Gemeinderat Bonstetten ehrte Andrin Schnider Gemeinderat Claude Wuillemin besuchte letzte Woche Andrin Schnider, gratulierte ihm zum zweiten Platz an der Schweizer Curling Meisterschaft der Junioren und überreichte ihm im Namen des Gemeinderates einen Gutschein. Claude Wuillemin: Andrin Schnider, träumen Sie noch vom letzten Stein ? Andrin Schnider: Ja, einmal habe ich tatsächlich davon geträumt! Aber jetzt freue ich mich auch über den zweiten Platz und blicke in die Zukunft.

Wird Ihr Vater Emil «email» Schnider auch dabei sein? Nein, er hat sein Curling-Zenit erreicht. Er steht mir mit Rat zur Seite und unterstützt mich finanziell. Sind die Kosten hoch? Ja, pro Saison geht es um 20 000 Franken, vor allem Reisekosten und Hallenmiete. Sponsoren sind herzlich willkommen. Wie geht es beruflich weiter? Ich beginne ein Studium in Betriebswissenschaft und werde versuchen, alles unter einem Hut zu bringen.

1. Tanja Raschle, 2. Lorinda Latifi, 3. Joy Häusler, 4. Fatime Ziba, Knaben U15/U13: 1. Janis Raschle, 2. Jon Te Lintelo, 3. Joris Lippmann, 4. Lars Petersen, Knaben U11: 1. Alban Burgat, 2. Levi Vallini, 3. Michael Rutishauser, 4. Oliver Geldard.

Wie sieht diese aus? Ich werde eine neue Mannschaft bilden und an der Elite-Meisterschaft teilnehmen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Glück. Sie wissen ja, was es braucht, um auf dem Dorfplatz empfangen zu werden ...

Claude Wuillemin mit Andrin Schnider. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Sonntag, 9. April

grosser InnenFlohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Infos: Tel. 079 356 67 00

Spital Affoltern

Sie sind an der Freiwilligenarbeit bei uns interessiert? Bereichernde Erfahrung und wichtiger Einsatz als Freiwillige/Freiwilliger in der Langzeitpflege Sonnenberg Wer sich freiwillig engagieren möchte, findet bei uns zahlreiche sinnvolle Aufgaben. Tätigkeiten, für die dem Fachpersonal bei der Zunahme von komplexer Pflege und Betreuung in unserer Langzeitpflege Sonnenberg manchmal einfach die Zeit fehlt. Spazieren, Zuhören, Vorlesen und vieles mehr. Freiwillige Mitarbeit ist auch für die Menschen, welche sie ausüben, eine Bereicherung. Sie machen wertvolle Erfahrungen und knüpfen neue Beziehungen. Freiwillige sind eine wertvolle Unterstützung. Sie bringen Freude in den Heimalltag, erzählen Neuigkeiten aus dem Dorfleben und ermöglichen den Bewohnerinnen und Bewohnern, auch am Dorfgeschehen teilzunehmen. Wir suchen interessierte Menschen, die mit Wertschätzung und Hilfsbereitschaft vielfältige Abwechslung in den Alltag unserer Bewohnerinnen und Bewohnern bringen. Aufgabenbereiche unserer freiwilligen Helfer/-innen: • Begleitung bei Spaziergängen • Ausflüge oder das Erledigen von Besorgungen • Unterstützung bei den Mahlzeiten • Mithilfe bei Aktivitäten z. B. Feste • Gespräche führen, vorlesen, Fotos von früher anschauen oder einfach nur zuhören Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Langzeitpflege Sonnenberg freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. Auskunft Für detaillierte Auskünfte steht Ihnen Frau Cécile Trachsler Leiterin Aktivierung und Tagespflege Telefon 044 714 37 04 gerne zur Verfügung. Adresse Ihre schriftliche Anfrage senden Sie bitte an: Langzeitpflege Sonnenberg Cécile Trachsler Leiterin Aktivierung und Tagespflege Melchior-Hirzel-Weg 42 8910 Affoltern am Albis E-Mail cecile.trachsler@spitalaffoltern.ch

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Europa-Park Rust Mittwoch, 19. April/ Donnerstag, 27. April 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Erw. Fr. 88.–/ Kinder 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 3. Mai/7. Juni/5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 7. Mai/22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 11. Mai/ Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge * Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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Extra

Freitag, 7. April 2017

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herkömmliches

Königsbesuch in Bonstetten

Karwoche Man könnte meinen, bei der Karwoche handle es sich um das Angebot eines Reiseunternehmens, das für eine Carfahrt über das verlängerte Osterwochenende wirbt. In Wirklichkeit erinnert der Wortteil klar an den tragischen Ausgang des Jesuslebens und hat weit eher mit Erstarrung als mit Mobilität zu tun. Der Ausdruck stammt aus mittelbeziehungsweise althochdeutscher Zeit und bedeutet: Wehklage, Trauer. Im englischen Wort care (Kummer, Sorge) ist der ursprüngliche Wortsinn erhalten geblieben. Desgleichen hat auch der Gründonnerstag, der dem Karfreitag unmittelbar vorausgeht, nichts mit einer Blustfahrt ins Grüne zu tun. Grün kommt in diesem Fall von greinen, einem veralteten Ausdruck für weinen. (ubo)

Schwingerkönig Noldi Ehrensberger am Gibel-Schwinget

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren Gute Laune am Gibel-Schwinget in Bonstetten, von links: Noldi Ehrensberger, Willi Bernhard, Toni Bortoluzzi und Hanspeter Eichenberger. (Bild Werner Schneiter)

D

ie Gegner im Sägemehl fürchteten ihn wegen seines unwiderstehlichen Kurzzuges, mit dem er so manchen platt auf den Rücken legte. 107 Kränze hängen im Kasten von Noldi Ehrensberger. Auf einen Titel ist er natürlich besonders stolz, schon deshalb, weil er in der Schweiz exklusiv ist und auf Lebzeiten Gültigkeit hat: auf den Schwingerkönigstitel von 1977 in Basel, als der damals 23Jährige im Schlussgang den Rheintaler Peter Steiger bezwang. Und dieser König beehrte am Sonntag den 19. Gibel-Schwinget in Bonstetten. «Hier habe ich 1981 gewonnen», erinnert sich der Winterthurer, den niemand «Herr Ehrensberger» nennt, schon gar nicht in Schwingerkreisen, wo das vertraute «Du» üblich ist. Dieser Noldi sitzt am Tisch mit dem Wettswiler Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenberger, fachsimpelt und schwärmt von alten Zeiten im Sägemehlring. Und als sich noch alt Nationalrat Toni Bortoluzzi und die Ämtler Schwingerlegende Willi Bernhard dazugesellen, hellen sich seine Züge abermals auf. Dass Noldi kein Blatt vor den Mund nimmt und auch mal gegen Schwinger oder gegen den Verband wettert, ist bekannt. Doch das stand an diesem gut besuchten Gibel-Schwinget nicht im Vordergrund, sondern Geselligkeit bei einem Glas Weisswein. (-ter.)

Jakob, 14. März.

Yari, 16. März. (Bilder Irene Magnin)

Die Ämtler Schwinger, welche eine Auszeichnung erhalten haben, präsentieren ihre gewonnenen Gaben. Von links: Marco Nägeli, Beat Reichmuth, Nik Junker, Christian Schönenberger und Matthias Furrer. (Bild Anja Bernhard)

Jan, 27. März.

wetter

Kleine Tiere, grosse Ansprüche Wer sich für Nager, Kaninchen, Reptilien oder Vögel als Haustiere entscheidet, der muss sich auch dafür entscheiden, den kleinen Tieren einen tiergerechten Lebensraum einzurichten.

bauernregel «Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.»

Damit sich Kleintiere wohlfühlen und sich ihrer Art entsprechend verhalten können, brauchen sie ein passendes Gehege mit Beschäftigung und Rückzugsmöglichkeiten. Noch immer aber leben viele Nager, Vögel und Reptilien ein Leben in viel zu kleinen, ungenügend eingerichteten Käfigen oder Terrarien. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Bemühungen um eine bessere Sensibilisierung angehender Tierhalterinnen und Tierhalter haben das Bundesamt für Veterinärwesen und Lebensmittelsicherheit BLV und der Schweizer Tierschutz STS drei Broschüren erarbeitet über tiergerechte Gehege für Nager und Kaninchen, für Ziervögel und für Reptilien. Darin wird praxisnah aufgezeigt, worauf

künftige Heimtierhalter beim Kauf von Tiergehegen sowie bei deren Einrichtung achten müssen. Die Broschüren stehen auf der Website sowohl des BLV wie auch des STS zum kostenlosen Download zur Verfügung. Eine entscheidende Rolle bei der Wissensvermittlung im Heimtierbereich spielen Zoofachgeschäfte. Hier kaufen Heimtierhalter Gehege, Futter, Tiere und Zubehör und hier lassen sie sich beraten. Umso wichtiger, dass die Fachgeschäfte sowohl bezüglich Verkaufsangebot, Haltung lebender Tiere wie auch Kundenberatung vorbildlich und kompetent sind. Hier besteht teilweise noch Verbesserungsbedarf. Weiter zeichnen STS-Recherchen zu Käfigangeboten im Internet ein unerfreuliches Bild, waren doch von knapp tausend überprüften Gehegen gut die Hälfte falsch oder ungenügend deklariert. (pd.) «Passende Gehege und die richtige Einrichtung», Broschüren unter www.blv.admin.ch/publikationen und www.tierschutz.com/publikationen/heimtiere.

Alina Sophia, 27. März.

Dario, 29. März. anzeige


Veranstaltungen

Ausstellung bis 9. April 2017 – letzte Tage Finissage: Sonntag, 9. April 13–16 Uhr

Mariann Roth Mariann Wiederkehr Doris Nydegger Leo Kürzi Offen: Do–Fr 14–18 Uhr, Sa 13–17 Uhr

Franz Liszt Via Crucis

Musikalische Meditation mit Lesungen Klavier Luigi Lore’ Orgel Antonia Nardone Lesungen Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 9. April, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst am Albis. Eintritt frei, Kollekte

Ab sofort verwöhnt Sie das

«Roots» in Affoltern sonntags von 15 bis 20 Uhr mit warmer Küche à la carte. Harry, Jakob und das ganze «Roots»-Team freuen sich, Sie als Gast empfangen zu dürfen.

Roots Restaurant, Bar, Lounge Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 817 11 10 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 7.30 bis 24 Uhr Freitag 7.30 bis 2.00 Uhr, Samstag 8.00 bis 2.00 Uhr Sonntag 15 bis 20 Uhr

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