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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 27 I 169. Jahrgang I Dienstag, 5. April 2016

Lob für Turnvereine

Ausbildungsstätte

Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben». > Seite 3

Infotag am Spital Affoltern: Viele Möglichkeiten, ins Gesundheitswesen einzusteigen. > Seite 6

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Gesundes Altern Referat im Rahmen der Vortragsreihe «Im Herbst des Lebens» in Affoltern. > Seite 6

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Neuer Säckelmeister Gesellschaftsgut Hausen: Auf Kurt Götschi folgt Hans Götschi. > Seite 7

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«Natur neben Gleis» Biodiversitätsprojekt: S-Bahn-Trassee als Lebensraum für Reptilien. > Seite 9

Samuel Furrer siegte am Gibelschwinget Die gute Besetzung und der sonnig, warme Frühlingstag sorgten beim Gibelschwinget in Bonstetten für einen rekordverdächtigen Publikumsaufmarsch. Den 1300 Zuschauern wurde von den 81 angetretenen Schwingern aus dem NOS-Verband und Gästen vom benachbarten Schwingklub Freiamt besten Schwingsport geboten. Den Sieg erkämpfte sich der 18-jährige Samuel Giger aus Ottoberg. Die Ämtler Schwinger holten sich fünf Auszeichnungen. ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Checkübergabe im Rahmen der Jubiläums-GV, von links: SRF-Moderator Nicolas Senn, der durch das Programm führte; Clientis-Sparcassa-Direktor Marcel Melliger, Ulrich Fausch, Verwaltungsrat; Irene Enderli, Präsidentin Stiftung Spital; und Roland Kunz, Chefarzt Akutgeriatrie/Langzeitpflege. (Bild Werner Schneiter)

40 verrückte Jahre in der Schweiz! Es geht weiter! Vom 5. April bis 2. Mai 2016. – In der Conforama Wallisellen und Schlieren feiern wir weiter die 40

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Clientis Sparcassa 1816 spendet zum 200-Jahre-Jubiläum 50 000 Franken Von den über 200 000 Franken, welche die Clientis Sparcassa 1816 jährlich Vereinen, Institutionen und sozialen Einrichtungen zukommen lässt, erhält das Palliative-Care-Kompetenzzentrum am Spital Affoltern 50 000 Franken – einen Check, den die Bank anlässlich ihrer 200. Generalversammlung am vergangenen Freitag in Wädenswil übergab. «Wir sind über-

wältigt, was wir hier bekommen», sagte Chefarzt Dr. Roland Kunz und lobte die Gemeinnützigkeit, die sich die Regionalbank auf die Fahne geschrieben habe. «Andere Banken unterstützen Junge und Leistung. Das ist sexy. Bei uns ist das nicht sexy, aber nachhaltig». Sterben treffe alle, sagte Kunz. Im Palliative-Care-Kompetenzzentrum des Spitals Affoltern werden Erwachsene

mit fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheiten behandelt, gepflegt und im Sterbeprozess begleitet. An der Jubiläums-Generalversammlung vom vergangenen Freitag im Kulturzentrum Glärnisch in Wädenswil hob Regierungspräsident Ernst Stocker die Bedeutung der Regionalbank hervor. Sie geniesse grosses Vertrauen, und das sei das grösste

Kapital einer Bank. «Ich hoffe, dass Sie diese Rolle auch in Zukunft weiterhin so gut spielen – die Region braucht Sie, Sie nützen der Region», hielt Stocker fest. Clientis Sparcassa 1816 steigerte in ihrem Jubiläumsjahr den Jahresgewinn um 7,9 Prozent auf knapp 3,4 Mio. Franken. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 8

Das Verhältnis zwischen Eltern und Schule ist oft belastet Auch im Säuliamt ein umstrittenes Thema An der sonderpädagogischen Tagesschule Tägerst in Affoltern sind Unruhen entstanden, weil vier Mütter Mühe mit dem Erziehungsstil der Schule bekundeten. Das Verhältnis zwischen einzelnen Eltern und der Schule ist jedoch vielerorts belastet. ................................................... von salomon schneider Das Kind wurde am Mittagstisch genötigt Gemüse zu essen, es wurde an der Schulter gepackt und schroff zurechtgewiesen, Prüfungsresultate oder

Zeugnisnoten sind nicht zufriedenstellend oder die Schule unternimmt nichts, wenn das Kind auf dem Schulweg unkameradschaftlich behandelt wird. Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulpflegen sehen sich vermehrt mit Vorwürfen vonseiten der Eltern konfrontiert. Kinder können richtig gemein zueinander sein. Die Bandbreite der Gemeinheiten reicht von spielerischer Aggression bis zu gezielter Peinigung. Sie greifen an, verteidigen sich, melden Besitzansprüche an, suchen nach Kontakten und Aufmerksamkeit. All das ist Teil des sozialen Austestens von Grenzen im Kindesalter und im Grunde natürlich.

Bei Streit zwischen Eltern und Schule müssen die Kinder geschützt werden Die Gesellschaft ist jedoch darauf angewiesen, dass sich Kinder und Jugendliche allgemeingültige Normen und Werte aneignen. Am besten funktioniert dies, wenn Eltern und Schule an einem Strick ziehen und vergleichbare Werte vorleben. Wenn sich Eltern gegen Vorgehensweisen der Schule öffentlich zur Wehr setzen und dies ihren Kindern kommunizieren, leidet in vielen Fällen der Respekt der Kinder vor der Schule darunter. Dies kann bei den Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten,

Leistungsabfall und im Extremfall zum Schulwechsel führen. Natürlich können und sollen sich Eltern gegen ungebührliches Verhalten seitens der Schule zur Wehr setzen. Wichtig ist es jedoch, dass die Kinder bewusst aus dem Schussfeld genommen werden und möglichst wenig von der Auseinandersetzung mitbekommen. Im Fall der Stiftung Schule Tägerst – an der mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt ist – wechselten schlussendlich Kinder die Schule, und der Schulleiter nahm den Hut. ................................................... > Bericht auf Seite 5

200 14 9 771661 391004


Liegenschaften Revision des kantonalen Denkmalschutzinventars

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Besichtigungen in Stallikon Die Kantonale Denkmalpflege bereitet derzeit eine Revision des Inventars der überkommunalen Schutzobjekte vor. Im Rahmen eines bis Ende 2017 befristeten Projekts wird in sämtlichen Zürcher Gemeinden der Baubestand gesichtet. Für diese Arbeiten werden in den kommenden Frühlingsmonaten an ca. zwei bis drei Tagen Fachleute der Kantonalen Denkmalpflege in der Gemeinde Stallikon unterwegs sein. Die Gebäude werden von aussen besichtigt, allfällige Begehungen von privaten Innenräumen oder Gärten erfolgen nur gegen Voranmeldung. Zuständig für die Festsetzung neuer Inventarobjekte ist das Amt für Raumentwicklung der Baudirektion Kanton Zürich. Weitere Informationen: Kantonale Denkmalpflege, Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf Telefon 043 259 69 00, E-Mail: are.denkmalpflege@bd.zh.ch. PDF-Version Prospekt «Inventar der Denkmalschutzobjekte im Kanton Zürich»: www.denkmalpflege.zh.ch/ Unsere Tätigkeiten/Informationen zur aktuellen Revision des Inventars. Für die kantonale Denkmalpflege

«Noi non siamo soli e la speranza rinascerà sempre nel nostro cuore perché si nutre dell’amore di chi, pur avendo lasciato questa terra, continua a vegliare su di noi.»

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Con immenso dolore annunciamo la morte di mio marito e nostro padre

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Chiusi nel nostro dolore, ringraziamo e dispensiamo dalle visite. Rosalia, Marisella, Rosa

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Todesfälle Affoltern am Albis Am 30. März 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gaspare Puccio

Seid nicht traurig, dass ich gegangen bin, seid dankbar, dass ich so lange bei Euch sein durfte.

geb. 14. Januar 1942, Ehemann der Rosalia Di Puma, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Schwandenrain 6a. Die Bestattung findet in Italien statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 21. März 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Margaretha Hollenweger-Meier geb. 25. Mai 1922, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

In grosser Trauer, aber mit vielen und schönen Erinnerungen an glückliche und heitere Stunden, nehmen wir Abschied von

Elsi Brukmann 17. Januar 1931 – 31. März 2016 Haus Rigi, Affoltern am Albis

Dein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen und du darfst nach einem langen, erfüllten Leben heimkehren. Wir sind sehr traurig und vermissen dich.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

In stiller Trauer:

Affoltern am Albis

Deine grosse, dich liebende Familie in der Schweiz und in Australien

Am 31. März 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

Elsa Gertrud Brukmann geb. 17. Januar 1931, von Flawil SG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Melchior-Hirzel-Weg 40. Bestattung am Dienstag, 12. April 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Die Urnenbeisetzung und anschliessende Trauerfeier finden am Dienstag, 12. April 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Für allfällige Geldspenden gedenke man der Krebsliga Zürich, Postkonto 80-868-5. Traueradresse: Sibylle und Karl Sigrist, Hönggerstrasse 2, 8932 Mettmenstetten

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 30. März 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Todesfälle

Stefan Richard Simmler geb. 2. August 1956, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 1. April 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Steffen geb. Reiner, Ingrid Gertheide geboren 25. Mai 1938, Bürgerin von Bellikon AG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 2. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 13. April 2016, 1:00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis, statt. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. April 2016

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Turnvereine leisten gute ausserschulische Jugendarbeit Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben» Die Nachricht im «Anzeiger», dass der Jugi Affoltern womöglich schon bald das Aus droht, beschäftigt Matias Dabbene. Der Jugendbeauftragte des Bezirks Affoltern startete daher umgehend das bezirksweite Projekt «Turnen im Dorf». «Anzeiger»: Sie haben kürzlich das Projekt «Turnen im Dorf» lanciert. Warum? Matias Dabbene: Die Situation der Jugendriegen war schon bei mir ein grosses Thema. Dazu hat mich die Nachricht im Anzeiger vom 2. Februar erschreckt, dass die Jugi Affoltern vielleicht schon im nahen Sommer aufgelöst werden muss, weil die langjährige Leiterin aufhört und offenbar niemand nachfolgt… Damit würde nicht nur eine Tradition sterben, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Angebote im Jugendbereich. Dies betrifft den Bezirkshauptort, gibt es denn in den anderen Gemeinden ähnliche Tendenzen? Mit dem Projekt «Turnen im Dorf» will ich dies so rasch als möglich herausfinden, um dann gemeinsam mit möglichst allen Jugi-Leitungen sowie jungen Politikerinnen und Politikern im Bezirk einen Austausch in Gang zu bringen, damit die Institution Jugi bestmöglich unterstützt und weiter entwickelt werden kann. Sie schätzen die Jugi folglich als sehr wichtig ein ... Das ist korrekt. Die Turnvereine und Jugis mit ihrem polysportiven Ansatz haben eine zentrale Bedeutung innerhalb der Jugendförderung in den

Gemeinden. Gemeinsam mit der offenen, der kirchlichen und der Verbandsjugendarbeit sowie den Vereinen bilden sie die so wichtige ausserschulische Jugendarbeit. Die Zeiten und damit auch die Interessen haben sich geändert. Sind das polysportive Turnen und die Jugi noch zeitgemäss? Das Turnen und die Jugi haben nichts an Attraktivität verloren. Das belegt das Interesse dafür, welches bei Kindern nach wie vor gross ist. Ich nenne hier beispielsweise die Jugendriege in Hedingen, wo rund 80 Kinder aktiv mitturnen. Das ist allerdings überzeugend und rechtfertigt das Projekt «Turnen im Dorf». Was ist das Ziel des Projektes? Das Projekt stellt die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen der Turnvereine und Jugis in den Vordergrund… Sie sprechen von aktuellen Herausforderungen, um welche geht es? Etwa um wachsende Spontanität und weniger Verbindlichkeit der Jugendlichen, genauso um finanzielle Ressourcen, um die Einbettung der Vereine im Dorf und vor allem auch um die Anerkennung der Vereine im Rahmen der Jugendpolitik der Gemeinden. Fehlt es an Anerkennung in den Gemeinden? Das ist eine Frage, die man getrost stellen darf. Es ist zum Beispiel da und dort festzustellen, dass Vereine nicht zwingend offiziell in den Jugendkommissionen der Gemeinden vertreten sind. Ich denke, es gibt eine ganze Rei-

Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, hofft, dass das Projekt «Turnen im Dorf» grosse Unterstützung erhält. (Bild Urs E. Kneubühl) he von Punkten, bei denen zur Verbesserung angesetzt werden kann, z. B. in der Zusammenarbeit zwischen der politischen Gemeinde und den Jugendvereinen. Wie läuft das Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben» ab? In einer ersten Phase, die schon gestartet ist, geht es um die Kontakt-

aufnahme mit den Vereinen sowie die vorab bereits erwähnte Austauschsitzung. Hiermit wollen wir einerseits die Situation und Befindlichkeiten in den Jugis, ebenso die genannten Herausforderungen analysieren und dann daraus das weitere Vorgehen ableiten und bestimmen. In der zweiten Phase des Projekts steht die Information der Öffentlichkeit im Vordergrund: Wir wollen in einer Artikelserie im Anzei-

ger alle Jugendriegen und Turnvereine im Bezirk vorstellen. Interview: Urs E. Kneubühl «Turnen im Dorf» – Kontakt: Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern. contact Jugendberatung und Jugendförderung, Im Winkel 2, Affoltern, Telefon 079 922 88 37, E-Mail: matias.dabbene@ajb.zh.ch, www.contact-jugendfoerderung.ch.

Anzahl Downloads verdoppelt dank Rabattaktion Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Ticket-App des Zürcher Verkehrsverbundes: Gute Resonanz der Fahrgäste Die Ticket-App des Zürcher Verkehrsverbundes war in den letzten drei Wochen stark gefragt: Dank der ersten Ticket-Rabattaktion in der Geschichte des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wurde die App insgesamt rund 19 000 Mal heruntergeladen. Der durchschnittliche Tagesabsatz in der App hat sich gegenüber dem Vormonat mehr als verdoppelt. Erfreulich waren die vielen positiven Rückmeldungen der Fahrgäste insbesondere zur einfachen Bedienbarkeit der App.

Rabatt stieg auf 29 Prozent Der ZVV bot in den letzten drei Wochen seine Tickets rabattiert zum Verkauf an. Ziel der Aktion war die Steigerung der Bekanntheit und Verbreitung der ZVV-Ticket-App für Smartphones. Die Bilanz: Der durchschnittliche Ticket-Absatz der App verdoppelte sich gegenüber dem Vormonat Februar auf rund 1900 Käufe pro Tag. An Spitzentagen verdreifachte sich der Absatz sogar. Die Gesamtzahl der Downloads bei Apple und Google

wir gratulieren

Zum 91. Geburtstag

Zum 85. Geburtstag

Heute Dienstag, den 5. April, darf Dorothea Lüscher in Rifferswil den 91. Geburtstag im Kreis ihrer Familie und Freunde feiern. Wir gratulieren der Jubilarin von ganzem Herzen und wünschen alles Liebe, Gute und viel Freude!

Am kommenden Donnerstag, 7. April, feiert Dora Burcus in Obfelden den 85. Geburtstag. Zum besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag.

Zum 90. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Maria Elisabeth Affrini-Gort zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» heute Dienstag, 5. April. Herzliche Gratulation und ein schönes Geburtstatgsfest!

hat sich mit neu 41 000 Downloads beinahe verdoppelt. Die Aktion startete am 7. März 2016 bei 10 Prozent Rabatt. Der Rabatt stieg tagesaktuell in Abhängigkeit zu den App-Downloadzahlen und galt für alle ZVV-Tickets, die in der Ticket-App gekauft wurden. Bis zum Ende der Aktion am 31. März stieg der Rabatt dank den zahlreichen Downloads auf 29 Prozent. Die Maximalmarke von 30 Prozent wurde knapp verfehlt. Erfreulich waren die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Fahrgäste zur ZVV-Ticket-App,

insbesondere auch in den sozialen Medien.

Im Hosentaschenformat Die App ist optimiert für den raschen und einfachen Verkauf von VerbundTickets und etabliert sich als ZVV-Automat im Hosentaschenformat. Für den Ticketkauf ist im Gegensatz zu anderen Apps keine aufwendige Registrierung nötig. (pd.)

Affoltern wird nicht bald Grossstadt Nachtrag zum Artikel vom 1. April

Zum 80. Geburtstag

Am 1. April titelte der «Anzeiger» «Affoltern soll massiv wachsen» und lud die Bevölkerung der Region selbentags zur Infoveranstaltung ein.

Ihren 80. Geburtstag feiert heute Dienstag Dora Gemperle in Affoltern am Albis. Wir gratulieren ganz herzlich zum Ehrentag und wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für das kommende Jahr.

Um 16.30 Uhr, am 1. April, hatte sich eine kleine Menschentraube vor dem Affoltemer Kasinosaal eingefunden, um sich über die Pläne des Kantons zu informieren, Affoltern zum Zentrum mit überregionaler Bedeutung zu entwickeln.

«Ich habe mir schon gedacht, dass die Infoveranstaltung sehr kurzfristig angesetzt ist, auf das Datum habe ich gar nicht geachtet», meinte eine Besucherin und eine weitere ergänzte: «Besser ein Scherz, als weiterhin solches Wachstum in Affoltern. Ich habe Angst, dass der ländliche Charakter noch ganz verloren geht.» Anstelle einer Infoveranstaltung im Saal ergab sich vor der Türe eine angeregte Diskussion über Chancen und Grenzen des Wachstums. (sals)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. April 2016

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«Mit Jugendlichen muss man streng sein» Unruhe an der Stiftung Schule Tägerst: Meinungsverschiedenheiten über den Umgang mit Kindern Bis in die 1970er-Jahre war körperliche Züchtigung an vielen Schweizer Schulen an der Tagesordnung. Mit dem Aufbrechen der autoritären Erziehung, als Folge der 68erBewegung, ist die Aufgabe für Eltern und Schulen zunehmend anspruchsvoller geworden.

ten zu Hause vergleichbare Härte erwarten wie in der Schule. «Heute wird die traditionelle Autorität, die nie hinterfragt wurde, immer mehr aufgebrochen. Die Folge davon ist, dass es keinen einheitlichen Erziehungsstil mehr gibt. Da in der Schule die Selbstständigkeit der Kinder bewusst gefördert wird, kollidieren die Meinungen von autoritären und antiautoritären Erziehungsstilen immer öfter mit der Erziehung in der Schule», erklärt Andrea Lanfranchi.

................................................... von salomon schneider 1978 wurde das elterliche Züchtigungsrecht aus dem Zivilgesetzbuch gestrichen. Explizit gesetzlich verboten ist die Anwendung von Gewalt zu Erziehungszwecken jedoch nicht. Beim Bundesgericht hat sich eine Rechtsprechung etabliert, die körperliche Bestrafung im häuslichen Umfeld nicht als Körperverletzung wertet, solange sie eine gesellschaftlich akzeptierte Härte nicht überschreitet und nicht regelmässig vorkommt. Wie viele Kinder zu Hause heute noch körperlicher Gewalt ausgesetzt sind, lässt sich nicht beziffern. In Schweizer Schulen ist körperliche Gewalt durch Lehrpersonen mittlerweile fast verschwunden. Bis in die 1960er-Jahre galt es durchaus als normal, wenn Lehrkräfte körperliche Züchtigung als Erziehungsinstrument anwendeten. «Damals haben es Kinder meistens verschwiegen, wenn sie in der Schule eine Körperstrafe erhalten hatten, da sie für diesen Mangel an Disziplin zu Hause meistens auch noch Prügel kassierten», erinnert sich Professor Andrea Lanfranchi, der Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich.

Körperliche Züchtigung wird nicht mehr einfach akzeptiert Mit der 1968er-Bewegung und der damit einhergehenden antiautoritären Erziehung, setzte vor allem im städtischen Raum ein Umdenken ein. Eltern befürworteten körperliche Züchtigung durch Lehrkräfte nicht mehr ohne weiteres und kritisierten diese im Laufe der Jahre zunehmend. Da sich auch in der Pädagogik Erziehungsmethoden ohne körperliche Gewalt durchsetzten und die gesellschaftliche Unterstützung für Körperstrafen verschwand, wurden immer weniger Körperstrafen angewendet. 1985 passte der Bildungsrat des Kantons Zürich die Volksschulverordnung an und hob die gesetzli-

Schläge sind beschämend

Nur wenn die Eltern die Arbeit der sonderpädagogischen Tagesschule Tägerst in Affoltern unterstützen, funktioniert die Erziehung zielgemäss. (Bild Salomon Schneider) che Legitimierung von Körperstrafen an Schulen auf. «Was als Gewalt angesehen wird ist einem konstanten gesellschaftlichen Wandel unterworfen und wird zudem individuell extrem unterschiedlich wahrgenommen. Wenn eine Lehrkraft einen verhaltensauffälligen Schüler beispielsweise an der Schulter packt und ihm mit klaren Worten sagt, dass es jetzt reicht, wird dies von manchen Schülern als Gewalt wahrgenommen, von anderen gar nicht», erklärt Martin Wendelspiess, der Amtsleiter des Zürcher Volksschulamtes und ergänzt: «Wenn eine Lehrkraft bei Eltern und Schülern Akzeptanz geniesst, kann sie sich fast alles erlauben. Wenn sie bereits unter Beobachtung steht, kann das kleinste Fehlverhalten zu Anzeigen, Untersuchungen und oft beruflichen Konsequenzen führen.»

Volksschulamt will Qualität sichern An der Stiftung Schule Tägerst in Affoltern hat genau diese Frage, was als Gewalt zu werten ist, für viel Unruhe gesorgt. In der Folge wurde eine Untersuchung an der Schule Tägerst durchgeführt, die zum Schluss kam, dass keine strafrechtlich relevanten Verhaltensweisen oder Verletzungen der Berufspflicht vorlagen. Im Strudel der Ereignisse schickten schlussendlich mehrere Eltern ihre Kinder auf andere Schulen und der Stiftungsrat der Schule Tägerst trennte sich von seinem Schulleiter. Der Stiftungsrat hält aber fest, dass der Trennungsgrund «in der unterschiedlichen Interpretation über die strategische und

Die «Neue Autorität» Andrea Lanfranchi von der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich vertritt, gestützt auf den Israelischen Psychologen Haim Omer, eine neue Autoritätslehre. Lehrkräfte dürfen sich nicht mehr mit dem Stock durchsetzen und sollen trotzdem streng sein. Mit dieser Herausforderung hat sich die Erziehungswissenschaft und -praxis seit Jahren beschäftigt. Eine Lösung heisst: «Neue Autorität.» In ihrer Grundhaltung sollen Lehrkräfte, aber auch Eltern standhaft und hartnäckig gegenüber machtvoll oder erpresserisch gestellten Forderungen von Kindern auftreten und im Dialog mit den Kindern Lösungen finden, bei denen diese nicht gedemütigt werden.

Strategien der Deeskalation anstatt Gewalt Deeskalation heisst, dass die Erwachsenen aus dem Machtkampf mit den Jugendlichen aussteigen. Den Kin-

dern wird ohne Predigen erklärt, weshalb eine Verhaltensweise nicht akzeptiert werden kann. So wird problematisches Verhalten, das bei keinem der Kinder akzeptiert wird, bekämpft und nicht das Kind selber. Damit diese niederschwellige Autorität ohne Gewalt funktionieren kann, müssen – gerade im sonderpädagogischen Bereich – in der Schule und zu Hause ähnliche Erziehungsmethoden zur Anwendung kommen. Absprachen und Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie sind eine Notwendigkeit. Eltern, welche die Lehrperson desavouieren, schwächen sie in ihrer Präsenz und machen sie ohnmächtig. Bei Fehlverhalten wird Öffentlichkeit und Vernetzung hergestellt. Denn, je mehr Menschen aus dem Umfeld vom Fehlverhalten wissen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten weiterhin regelmässig auftritt. (sals)

operative Leitung der Schule» lag. Zur Qualitätssicherung hat sich das Volksschulamt entschieden, Massnahmen betreffend Schulführung, pädagogische Arbeit und Aufsicht durch den Stiftungsrat einzuleiten und deren Wirksamkeit zu prüfen.

Vergleichbare Härte zu Hause und in der Schule Das Volksschulamt wollte sich zum konkreten Fall an der Schule Tägerst nicht äussern, Martin Wendelspiess meinte aber allgemein: «Wenn Berufspflichtverletzungen angezeigt werden, anzeige

geht es immer darum abzuschätzen, ob eine Verletzung vorliegt und ob diese verhältnismässig war. Wie allen Menschen können auch Lehrern Fehler passieren. Eine gewisse Fehlertoleranz ist also durchaus angebracht – gerade seitens der Eltern.» Hintergrund der Debatte an der Schule Tägerst könnte eine tiefgreifende, gesellschaftliche Problematik sein. Zu Zeiten der autoritären Erziehung spannten Lehrkräfte und Eltern in der Erziehung meistens zusammen. Dies führte zu einem konsistenten aber auch häufig gewaltbereiten, erniedrigenden Erziehungsstil. Kinder konn-

Während autoritäre Eltern wissen, was für ihr Kind das Beste ist und sich gegen gegenläufige Einflüsse wehren, wollen antiautoritäre Eltern verhindern, dass ihre Kinder erzieherische Leitplanken erhalten. Beide Extreme führen spätestens während der Pubertät zu starken Ablösungsbewegungen oder verhindern die Ablösung vom Elternhaus ganz. Andrea Lanfranchi spricht sich deshalb für eine neue Art von Autorität aus (siehe Kasten): «Schläge – nicht nur in der Schule – sind beschämend und können zu einem Teufelskreis von Gewalt führen. Es würde absolut keinen Sinn machen, wieder zu diesen Methoden zurückzukehren. Trotzdem muss man mit Kindern und vor allem mit Jugendlichen aber auch streng sein. Nur so lernen sie Grenzen kennen und akzeptieren, Kompromisse schliessen und auf Ziele hinzuarbeiten.»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. April 2016

Spital Affoltern, eine wichtige Ausbildungsstätte Gut besuchter Informationstag: grosse Berufsvielfalt – Pflegeberufe am meisten gefragt

Praxisnah: den Blutdruck messen.

Das Spital Affoltern bietet derzeit rund 60 Ausbildungsplätze – in Zukunft vielleicht mehr, wenn das notwendige Ausbildungspersonal rekrutiert werden kann. Der Informationstag am letzten Samstag bot Einblick in eine grosse Berufsvielfalt. ................................................... von werner schneiter Spital Affoltern ist mit rund 700 Mitarbeitenden (470 Vollzeitstellen) grösster Arbeitgeber im Bezirk Affoltern.

Auch der Rettungsdienst gewährte Einblick in seine Tätigkeit. (Bilder Werner Schneiter) Über die Hälfte des Personals, das aus 35 Nationen stammt, ist im Säuliamt wohnhaft. 83 Prozent sind weiblichen Geschlechts. Auch zum traditionellen Informationstag erschienen deutlich mehr junge Frauen als Männer. Ihnen boten Spitalmitarbeitende einen umfassenden Einblick in die Berufswelt eines Spitals – durch Informationen, aber auch praxisnahe Tätigkeit, etwa Messen des Blutdrucks.

Mehr Ausbildungsplätze? In gut einem Dutzend Berufen werden in Affoltern derzeit 60 Nachwuchs-

leute ausgebildet: von der Assistentin Gesundheit und Soziales bis zur Hebamme, vom Logistiker bis zum Koch, von der Ernährungsberaterin bis zum Arzt-Unterassistenten. Allein in der Pflege gibt es mehrere Ausbildungswege. «In diesem Ausbildungsbereich ist die Nachfrage am grössten», sagt Personalleiterin Liliane Bürge. Nach ihren Worten prüft nun das Spital, ob künftig mehr Ausbildungsplätze angeboten werden können. Ob das möglich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, neben den Finanzen auch von der Frage, ob die notwendigen Berufsausbildnerinnen

und -ausbilder können.

gefunden

werden

Duales Ausbildungssystem ideal Kommt hinzu, dass die Ausbildung immer komplexer und der Druck von Eltern stärker wird – Eltern, die ihr Kind nicht in die Lehre, sondern gleich ins Gymi schicken wollen. Liliane Bürge freilich findet das duale Ausbildungssystem sehr gut. So sind die Auszubildenden neben der Schule in den Betrieb eingebettet, erhalten die notwendige Praxis und – gerade im Fall von Affoltern – einen breiten

Einblick in die Berufswelt, nicht nur im medizinischen Bereich. Und das in einem Spital, das trotz breitem Angebot überschaubar geblieben ist. An die fordernden Eltern gerichtet, sagt Liliane Bürge: «Der Weg nach oben bleibt offen. Viele, die sich zuerst als Fachangestellte Gesundheit (Fage) ausbilden lassen, hängen danach ein Studium an.» Genügend Nachwuchs sorge auch am Spital für eine gute Altersdurchmischung. «Junge Leute bringen neue Ideen und Erkenntnisse ein. Das ist eine Bereicherung für das gesamte Spital», hält die Personalleiterin abschliessend fest.

Alt werden wollen alle – aber alt sein? Referat im Rahmen der Vortragsreihe «Im Herbst des Lebens» in Affoltern Der erste Abend der öffentlichen Vortragsreihe zum Thema gesundes Altern am vergangenen Donnerstagabend war sehr gut besucht. Roland Kunz, Chefarzt Akutgeriatrie/Langzeitpflege, erklärte seiner Zuhörerschaft mit verständlichen Worten die Möglichkeiten und Grenzen der Altersmedizin. ................................................... von regula zellweger Ein chronologisch langes Altern wünschen sich die meisten, nicht aber das biologische. Dabei beginnt dies genau genommen bereits mit 25. Die Sehnsucht nach einem langen gesunden Leben ist urmenschlich. Roland Kunz zeigte das Gemälde «Der Jungbrunnen» von Lucas Cranach, auf dem alte Frauen in ein Bad steigen und jung und knackig wieder aus dem Wasser hüpfen. Heute verdienen an unseren Jungbrunnenträumen unter dem Begriff «Anti Aging» Kosmetik, Wellnessunternehmen und Pharmazie.

Längere Lebenserwartung Die Menschen in der Schweiz werden immer älter. Die Medien problematisieren die Überalterung der Gesellschaft. Roland Kunz sieht dies anders:

Dr. Roland Kunz, Chefarzt Akutgeriatrie/Langzeitpflege im Spital Affoltern, beantwortet Fragen aus dem Publikum. (Bild Regula Zellweger)

«Wir werden zwar immer älter, aber immer gesünder älter.» Die Bettenauslastung in der Langzeitpflege stagniert, weil heute viele betagte Menschen lange in der Lage bleiben, selbstständig in der eigenen Wohnung zu leben – nicht zuletzt auch dank Institutionen wie Spitex und Mahlzeitendienst. Altersmedizin unterstützt betagte Menschen beim Gestalten ihres Lebens nach ihren individuellen Werten und Prioritäten. Sie befasst sich mit dem ganzen Menschen im Kontext, in dem er lebt. Sie ist interdisziplinär, mit Spezialisten und Institutionen eng vernetzt, denn medizinische, psychische, soziale und funktionale Aspekte spielen mit. Altersmedizin muss sich auch mit sinnvollen Grenzen auseinandersetzen.

verstanden, worum es dem Referenten wirklich ging. Es geht darum, sich nichts vorzumachen und damit Frieden zu schliessen, dass diese Veränderungen zum Leben gehören. Veränderungen akzeptieren, aber nicht resignieren. Roland Kunz rät: «Tanzen Sie, machen Sie in Vereinen mit, spielen Sie mit den Enkelkindern und pflegen Sie Ihre Hobbys, das hält fit.» Es bleiben die Fähigkeit sich zu freuen, die Fähigkeit, sich neue Ziele zu setzen, und jeder kann selbst wählen, ob er sich seine Lebensgeschichte als eine Opfer- oder eine Erfolgsgeschichte erzählt. Es ist eine eigene Entscheidung, ob man sich an die schönen oder schwierigen Dinge im Leben erinnert – ideal ist, wenn man sich so erinnert, dass es gut tut und Ressourcen bewusst macht.

Veränderungen akzeptieren

Multidimensionales Assessment

Roland Kunz zeigte mit verschiedenen Statistiken, was mit normalem Altern zusammenhängt. Muskeln weg, dafür mehr Fett. Seh- und Hörfähigkeit, Herzleistungen, Lungenvolumen und Nierenfunktion nehmen ab – und jetzt, wo man endlich Zeit hätte, lange zu schlafen, nimmt auch das Schlafbedürfnis ab. Die Gelenke nutzen ab, die Gleichgewichtsregulierung lässt nach und die Haut wird dünner, runzliger. Wer sich nun langsam ein Defizitmodell vom Alter aufbaute, hat nicht

Roland Kunz ist überzeugt, dass zu Beginn eine differenzierte Anamnese unabdingbar ist: Diagnose und Prognose Krankheiten betreffend, Lebensgeschichte, Lebenskonzept, Wünsche und Wille. Auch das Umfeld wird erfragt: Ressourcen und Grenzen, familiäre Strukturen und Dynamiken, Wohnverhältnisse, Erwartungen, Abhängigkeiten und Verpflichtungen. Mit grosser Umsicht werden mögliche Risiken definiert. Es ist ein sehr liebevolles und respektvolles, ganzheitli-

ches Menschenbild, das da zum Tragen kommt. Es geht primär darum herauszufinden, welche Symptome und Probleme den Patienten am meisten belasten und was seine Lebensqualität in seiner eigenen Wahrnehmung am meisten einschränkt.

Zentrum für Altersmedizin Der Altersdurchschnitt der Besucher des Vortrages war relativ hoch. Roland Kunz verwies auch auf das ambulante Angebot einer geriatrischen Abklärung und Beratung, die man ab dem 65. Altersjahr in Anspruch nehmen kann. Seit 2015 ist das Zentrum für Altersmedizin am Spital Affoltern eine Klinik der Kategorie A, diesen Status haben lediglich zehn Spitäler in der Schweiz. «Weisheit ist das Betrachten der Jugend ohne Wehmut, die Verabschiedung des Leistungs-Imperativs zugunsten der Gnade des Annehmens und die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit», fasste Roland Kunz zusammen. Weitere öffentliche Vorträge, jeweils 19 Uhr im Mehrzweckraum des Spitals, Melchior-Hirzel-Weg 40 in Affoltern. Donnerstag, 7. April: Inkontinenz, ein Tabu. Donnerstag, 14. April: Demenz: mehr als nur Vergesslichkeit. Donnerstag, 28. April: «Ich bin doch nur gestolpert» Verletzungen im Alter: Ursache, Prävention und Therapie.


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Auf Kurt Götschi folgt Hans Götschi Gesellschaftsgut Hausen wählte einen neuen Säckelmeister für die kommenden drei Jahre

Nach altem Brauch wird der neue Säckelmeister Hans Götschi um Mitternacht von der Hausemer Harmonie, Fahnenträger Bruno Götschi und stämmigen, fackeltragenden Gesellen durch Hausen eskortiert.

Eine grosse Zahl «Junggesellen» zeigte auch diesmal Interesse an der jahrhundertealten Säckelmeisterfeier, die traditionsgemäss im mitternächtlichen Fackelmarsch durch Hausen gipfelt. Die Versammlung hat gezeigt, dass auch die 449 Jahre alte Landzunft nicht vor neuzeitlichen Problemen gefeit ist. ................................................... von martin platter Das Wetter meinte es gut mit den 54 Gesellen, die sich am Samstagabend im Gemeindesaal Hausen einfanden. Das Thermometer stand selbst um Mitternacht noch bei elf Grad. Ideale Temperaturen für nächtliche Aktivitäten. Standesgemäss begrüsst wurden die Alt- und Junggesellen von der Harmonie Hausen. Unter der Leitung von Rägle Brawand sorgte der Musikverein für eine beschwingte Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Zunächst aber folgte der Anlass, der nichts anderes als eine Generalversammlung ist, dem üblichen strikten Protokoll. Dabei stellte sich heraus: Selbst eine 449 Jahre alte, vereinsmässig organisierte Genossenschaft ist nicht vor neuzeitlichen Problemen gefeit. Nach dem obligaten, währschaften Nachtessen – Schüblig und Kartoffelsalat – eröffnete Säckelmeister Kurt Götschi punkt 21.15 Uhr gut gelaunt die Versammlung mit 54 Genossen anzeige

und einigen Gästen, als Vertreter des Gemeinderates dabei auch Sozialvorsteher Peter Reichmuth und Tiefbauvorsteher Christoph Tandler.

Striktes Protokoll Das Protokoll der letzten Gesellschaftsgemeindeversammlung vom 2. März 2013 wurde vom langjährigen Aktuar Hugo Lier verlesen und ohne Einwendung mit Applaus verabschiedet. Ebenso die drei Jahresrechnungen, die natürlich von Säckelmeister – zugleich der Vorsitzende – Kurt Götschi vorgetragen wurden. Dank zahlreicher Spenden konnte die Bilanz im Lot gehalten werden. Mit dem Eigenkapital ist es aber so eine Sache im vorherrschenden Negativzins-Umfeld. Das Gesellschaftsgut gewährte der politischen Gemeinde während Jahren ein Darlehen von 30 000 Franken, das zuletzt mit zwei Prozent verzinst wurde. Trotz Verhandlungen konnte die Verbindlichkeit nicht erneuert werden. Im März wurde das Darlehen an die Gemeinschaft zurückgezahlt. Nicht etwa, weil die Gemeinde der alteingesessenen Brüderschaft feindselig gegenübersteht. In der letzten Periode wurden deren Aktivitäten wiederum mit tausend Franken unterstützt. In Anbetracht des erklecklichen Eigenkapitals der Gemeinde stehen derartige Darlehen aber tatsächlich etwas schräg in der Landschaft. Die Gesellen hatten darüber zu befinden, wie das Geld künftig angelegt

Die Vorstandsmitglieder stossen auf die Neuwahl an. Von links: Kurt Götschi, Hugo Lier, Dani Lier, René Baumann, Philipp Huber, der neue Säckelmeister Hans Götschi, Hansruedi Huber und Felix Bär. (Bilder Martin Platter)

werden soll. Die Offerten der Banken mit Renditen im Promillebereich lösten das gleiche Gelächter aus, wie bereits die Bankzinserträge bei den Rechnungsabnahmen. Rasch wurde klar: Wenn schon Promille, dann lieber in Form von edlen gebrannten Wassern. Die Versammlung entschied sich schliesslich für sechsjährige Kassenobligationen des Landverbandes St. Gallen, die mit jährlich 1,5 Prozent verzinst werden.

Angespannte Finanzlage Wegen der angespannten Finanzlage musste Kurt Götschi die Reduktion der Gesellendividende auf fünf Franken vorschlagen, was abermals nicht ohne Reaktion blieb. Während 150 Jahren betrug die Dividende aus dem Kapitalgewinn von Gesellschaftsvermögen und Spenden acht Franken pro Mann. Alt-Säckelmeister Werner Huber gab erneut – wie schon sein Vorgänger Hans Ruedi Ringger – zu bedenken, dass «fünf Franken im Hosensack nicht klimpern». Es solle jedoch klimpern. Deshalb spende er einen Tausender, der aufgeteilt werden solle: Pro Geselle noch drei Einfränkler zum Fünfliber; der Rest in die Kasse. Mit frenetischem Applaus wurde die Spende willkommen geheissen. Ebenso die Gabe von Alt-Säckelmeister Felix Bär, der einen Tausender an die Unkosten der Säckelmeisterfeier sprach. Die Finanzen waren nicht das einzige Dauerthema, mit dem sich auch

heutige Vereine permanent befassen müssen. Bei den Neuwahlen wollte sich spontan kein Geselle aus dem Publikum für den nach 30 Jahren zurücktretenden Schreiber Hugo Lier melden, was Kurt Götschi bedauerte. Seine Nachfolge wiederum war kein Problem. Er hatte sich vor drei Jahren auf einen Kuhhandel eingelassen. Sein damaliger Tischnachbar und Cousin habe ihn fast penetrant «ermuntert», der Säckelmeister-Posten wäre doch etwas für ihn. Kurt Götschi willigte ein, unter der Bedingung, dass ihn Hans Götschi nach drei Jahren ablösen würde. Der Handel wurde am Samstagabend unter Gelächter und Applaus eingelöst.

Stolzer Säckelmeister Hans Götschi war der Stolz anzusehen, als er nach gewonnener Wahl von seinen Vorgängern in die Robe des Säckelmeisters eingekleidet wurde. Auch Hans Götschi ist ein alteingesessener Hausemer, der in Hausen zur Schule gegangen ist und bei Weisbrod-Zürrer die Lehre gemacht hat. Der heute 78-Jährige war zeit seines Erwerbslebens ein Textiler, ab 1981 als Selbstständiger mit eigenen Kollektionen. Mit trockenem Humor bezeichnete Götschi aber die Goldene Hochzeit, die er kürzlich mit seiner Frau habe feiern können, als «echte Leistung», was grosses Gelächter auslöste. Nach dem traditionellen Fackelmarsch

um Mitternacht, bei dem den neu gewählten Säckelmeister Fahnenträger Bruno Götschi, die Musikanten der Harmonie Hausen und die Gesellen durch Hausen eskortierten, wurde im Gemeindesaal das Nachtessen eingenommen, traditionsgemäss spendiert vom neuen Vorsitzenden. Erst in den frühen Morgenstunden machten sich die Gesellen auf den Nachhauseweg – wie vor 449 Jahren. gesellschaftsgut.ch

Rollerfahrerin schwer verunfallt Eine Rollerfahrerin ist bei einem Selbstunfall am Samstagnachmittag in Kappel schwer verletzt worden. Die 20-jährige Motorradlenkerin fuhr um zirka 17.30 Uhr von Mettmenstetten auf der Baarerstrasse Richtung Kappel am Albis. Kurz nach dem Dorfeingang verlor sie aus zurzeit unbekannten Gründen die Herrschaft über ihren Roller und kam rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte sie mit einer Reklametafel und wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Sie wurde durch die Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird nun durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft untersucht. (pd.)


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«Der Regierungsrat ist beeindruckt von dieser Konstanz» Regierungspräsident und Finanzdirektor Ernst Stocker am 200-Jahre-Jubiläum der Clientis Sparcassa 1816 «Die Region braucht Sie – Sie nützen der Region»: Mit diesen Worten lobte Regierungspräsident und Finanzdirektor Ernst Stocker das Wirken der Clientis Sparcassa 1816. An der Jubiläums-GV präsentierte die Regionalbank erneut solide Zahlen.

Der VR-Präsident nannte auch Meilensteine: 1962 erfolgte die Eröffnung der Geschäftsstelle in Affoltern, 1973 folgte Wettswil, im Jahr 1979 Mettmenstetten, 2003 der Beitritt zur Clientis-Gruppe und zwei Jahre später das Knacken der Milliardengrenze bei der Bilanz. «Die Geschichte ist nach 200 Jahren nicht zu Ende. Unsere Bank war noch nie so gesund wie heute», schloss Franz Breitenmoser.

................................................... von werner schneiter Mitglieder, Gäste und Behördenvertreter – auch aus dem Säuliamt – fanden sich am Freitagabend in der Kulturhalle Glärnisch in Wädenswil zu einem aussergewöhnlichen Jubiläum ein: 200 Jahre Clientis Sparcassa 1816. Sie ist am linken Zürichseeufer und im Säuliamt vertreten, mit einer Hauptgeschäftsstelle in Affoltern und den Geschäftsstellen in Mettmenstetten und Wettswil. Verwaltungsratspräsident Franz Breitenmoser skizzierte im Rahmen der Begrüssung die ersten Jahre der Bank. Mit ihrer Gründung wollte Ortspfarrer Paul Philipp Bruch 1816 der Teuerung und der Hungersnot begegnen – unter anderem mit Lieferung von Brennholz und Suppen für Arme. Abgabe von Lebensmitteln, Gründung

«Die Bank lebt von schlechten Geschäften ... die sie unterlässt»

Regierungspräsident Ernst Stocker. eines Waisenhauses, Initiative für eine Wasserversorgung – Gemeinsinn als Kernaufgabe einer Bank, der laut Breitenmoser bis heute geblieben ist.

Regierungspräsident Ernst Stocker (SVP), der von der Volkswirtschaft zu den Finanzen gewechselt hat, bestritt sozusagen ein «Heimspiel». Der ehemalige Wädenswiler Stadtpräsident erinnerte sich an seine Jugendzeit, als er mit der Grossmutter bei der Sparcassa das Sparkässeli leeren durfte und mit 30 Jahren, als Meisterlandwirt, zum Genossenschafter mutierte. Er freue sich ganz besonders, dass ausgerechnet eine Bank seiner Wohngemeinde ein solch hohes Jubiläum feiern dürfe – die einzige Bank, die von einem Dorfpfarrer gegründet worden sei. Von einem Pfarrer, der die Jahresrechnung der Bank in den Anfangsjahren

im Gottesdienst bekannt gegeben habe und die Quittungen im Schrank unter der Kanzel aufbewahrt habe – unglaublich, wenn man sich heute die Vorschriften des Bankgeheimnisses oder auch der Finma vergegenwärtige. Der Regierungsrat sei beeindruckt von der Konstanz und von gemeinnützigen Leistungen, von der Institutionen und Vereine profitierten. Stocker zitierte auch den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Hermann Abs. «Die Bank lebt von schlechten Geschäften». Und diesem Satz habe er einen wichtigen Nebensatz beigefügt: «... die sie unterlässt». Grossbanken sei das auch in der Schweiz rasch zum Verhängnis geworden, und Wegelin, die älteste Schweizer Bank, habe unlängst aufgeben müssen. Die Sparcassa, fuhr Stocker fort, habe jedoch in den letzten 200 Jahren offensichtlich nicht viel falsch, aber sehr vieles richtig gemacht, auch wenn sie schwere Zeiten durchlebt habe. Sich auf die guten Geschäfte konzentrieren habe sich gelohnt – und auch der Umstand, dass sich die Bank auf die beiden Regionen konzentriere. «Hier hat sie ihre Stärke, ihre Wurzeln», so Stocker, für den das Vertrau-

en gerade im Bankensektor die zentrale Rolle spielt. Als Beispiel nannte er das Engagement der chinesischen Bank Remibi Hub, mit deren Vertreter er in China zusammen mit einer Delegation aus dem Kanton Zürich Gespräche geführt habe. Und diese habe nun zu Beginn dieses Jahres in Zürich eröffnet. «Die Schweiz geniesst Vertrauen, das zeigt auch die starke Währung». Der Clientis Sparcassa 1816 wünschte er, dass sie ihre Rolle auch in Zukunft so gut spiele. «Die Region braucht Sie, Sie nützen der Region», schloss Ernst Stocker.

Unterhalter am Hackbrett und Moderator: Nicolas Senn.

Wort- und andere Akrobatik: «Erwin aus der Schweiz», Marc Haller.

Vorbild für andere Firmen Philipp Kutter, der Wädenswiler Stadtpräsident, stiess ins gleiche Horn. Die Clientis Sparcassa habe für die Stadt eine besondere Bedeutung, die Stürme am Finanzmarkt gut überstanden, sei regional verbunden, bodenständig – und sie habe sich der Gemeinnützigkeit verschrieben. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Verbundenheit von Wirtschaft und Gesellschaft und tauge als Vorbild für andere Firmen. «Die Sparcassa muss keine Angst haben vor dicker Post aus den USA», sagte Kutter, der auch CVP-Kantonsrat ist.

Jahresgewinn um 7,9 Prozent gesteigert In ihrem 200. Jahr präsentiert Clientis Sparcassa 1816 ein sehr solides Ergebnis. Direktor Marcel Melliger nannte es «einen besonderen Moment». Damit meinte er einerseits das 200-Jahre-Jubiläum, andererseits aber wohl auch das Jahresergebnis der Bank. So erhöhte sich der Jahresgewinn um 7,9 Prozent auf knapp 3,4 Mio. Franken. Trotz rekordtiefer Zinsen konnte er auch bei diesem wichtigsten Ertragsgeschäft eine Steigerung von 0,3 Prozent auf 13,5 Mio. Franken bekannt geben. Mit einer Zunahme um 3,1 Prozent kletterte die Bilanzsumme auf 1,31 Milliarden Franken hoch – der höchste Wert in der 200-jährigen Geschichte der Bank, die sich auch durch eine

äusserst starke Eigenkapitalbasis auszeichnet (108,7 Mio. Franken). Euroschwäche und der starke Franken nannte Marcel Melliger grosse Herausforderungen, genauso wie die tiefen Zinsen, die Nebenwirkungen zeitigten, zum Beispiel auf das Altersvorsorgesystem. «Bei uns gibt es allerdings keine Negativzinsen für Kunden», fügte der CEO bei. Die rege Bautätigkeit beflügle zwar das Kerngeschäft der Bank – Hypotheken – berge aber auch Risiken, vor allem, weil in den oberen Segmenten ein Preisrückgang feststellbar sei. Clientis Sparcassa 1816 kann mit der Installation einer neuen Multi-Provider-Stragegie mehr Dienstleistungen erbringen und gleichzeitig die Infrastrukturkosten senken. Zu den we-

sentlichen Stärken zählt Marcel Melliger nach wie vor den persönlichen, direkten Kundenkontakt. Aus all diesen Umständen resultiert Melligers Schlussbemerkung: «Die Clientis Sparcassa 1816 ist eine der am besten kapitalisieren Banken.»

Verwaltungsrat bestätigt Die 100 stimmberechtigten Mitglieder stimmten allen Anträgen einstimmig zu – und sorgten auch für eine einstimmige Wiederwahl des Verwaltungsrats für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren. Es sind dies: Dr. iur. Franz Breitenmoser (Präsident), Daniel Dubach (Vizepräsident), Felix Waldmeier, Ulrich Fausch und Adrian Kuoni. (-ter.)

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Verwaltungsratspräsident Dr. Franz Breitenmoser.

Direktor Marcel Melliger. (Bilder Christian Höfliger)


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Bahntrassee als Lebensraum für Reptilien Biodiversitätsprojekt «Natur neben dem Gleis» Die Natur- und Vogelschutzvereine aus dem Säuliamt und dem Limmattal starten zusammen mit der SBB und der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich das Projekt «Natur neben dem Gleis». Mit einer Reptilienkartierung soll das Artenspektrum untersucht werden. ................................................... von martin mullis Der Projektname «Natur neben dem Gleis» könnte sprichwörtlich genommen falsch verstanden werden. Die Natur im Allgemeinen und ganz besonders der Artenschutz liegt nämlich mindestens im Säuliamt und im Limmattal ganz und gar nicht neben der Spur oder dem Gleis. Das Biodiversitätsprojekt zielt auf die Untersuchung des Artenspektrums der Zaun-, Mauerund Waldeidechse, der Blindschleiche, sowie der Ringel- und Schlingnatter. So gesehen sind die Massnahmen zum Artenschutz absolut vorzüglich aufgegleist. Für die Bewältigung dieser Aufgabe sorgen in den nächsten Monaten gut und gerne 50 Personen, welche sich zur Verfügung stellen eine Reptilien-Kartierung vorzunehmen. Dabei

soll im regionalen Vernetzungskorridor zwischen der Zentralschweiz und dem Limmattal, welcher als hervorragender Lebensraum für Reptilien gilt, der Bestand dieser Tiere festgehalten werden. Es ist längst bewiesen, dass sich die genannten Reptilien zusammen mit vielen anderen Tierarten in der Nähe der Bahngeleise sehr wohl fühlen. So hat man festgestellt, dass sich zum Beispiel das riesige Gleisfeld des Zürcher Hauptbahnhofes als ein eigentliches Reptilienparadies entwickelt hat. Die Schottersteine bieten vorzüglichen Unterschlupf, erwärmen sich in der Sonne und speichern die Hitze. Dazu kommt, dass der Mensch den Raum in der Nähe der Gleistrassees als absolut unattraktiv und auch als gefährlich wahrnimmt und deshalb meidet.

Anspruchsvolle Kartierungsarbeiten Die Reptilien finden und schätzen somit diesen ungestörten Lebensraum. Auf einem definierten Trassee-Abschnitt wurden bereits vorgängig künstliche Reptilienverstecke (Bitumenwellplatten) ausgelegt. Gut 50 Umweltschützerinnen, Tier- und Naturfreunde stellen sich für

die Kartierung zur Verfügung. Sie wurden letzten Samstag in Birmensdorf in zwei Gruppen auf ihre Aufgabe theoretisch in der Nähe der Gleise auf die kommenden Arbeiten praktisch geschult. Die Aufgabe der Kartierung ist jedoch für die Naturbeobachter nicht zuletzt wegen den geschilderten Umständen und Gefahren ziemlich anspruchsvoll. Sie setzt nicht nur Eine Gruppe der zukünftigen Reptilienbeobachter: Sie freuen sich auf die Kartierungsarbeiten in der Kenntnisse der Natur. (Bild Martin Mullis) sechs Reptilienarten voraus, sondern verlangt auch Von ihnen wird erwartet, zwischen gen, Madeleine Geiger, ist in Hausen grosse Sicherheitsmassnahmen. Von April und September 2016 zirka zehn aufgewachsen und hielt vor dem prakden freiwilligen Helferinnen und Hel- Mal die festgelegten Abschnitte zu tischen Teil der Schulung fest, dass sie fern wird verlangt, dass sie spezielle kontrollieren und die gemachten sich auf die anspruchsvolle Aufgabe in signalrote Westen und Hosen tragen Beobachtungen zu protokollieren. Pro der freien Natur freute. Die Beobachund sich jeweils beim Lokführer eines Begehung wird mit einem Zeitauf- tungen entlang der S-Bahn-Linie sei herannahenden Zuges, mittels eines wand von zwei bis drei Stunden ge- für sie auch ein Ansporn sich verHandzeichens bemerkbar machen. rechnet. Die junge Biologin aus Hor- mehrt im Freien aufzuhalten.

forum

Zweifel am neu entdeckten Steinkreis «Bislikerhau» Im Tages-Anzeiger vom 3. März wurde ausführlich über einen bei Affoltern neu entdeckten Steinkreis mit 9 Menhiren berichtet. Es ist unbestritten, dass in den Wäldern des Säuliamtes viele eigenartige Steinsetzungen zu finden sind, deren Bedeutung bisher nicht sicher geklärt werden konnte. Orientierungsläufer der OLG Säuliamt zweifeln jedoch am Originalzustand dieses bisher unbekannten Steinkreises «Bislikerhau». Neben Förstern, Waldarbeitern und Jägern gehören sicher auch die Orientierungsläufer der Umgebung zu den besten Kennern «ihrer» Waldgebiete. So ist den Orientierungsläufern der OLG Säuliamt der Bereich «Bislikerhau» von vielen Wettkämpfen und Trainings bestens bekannt, ohne dass ihnen dieser Steinkreis bisher aufgefallen wäre. Die OL-Spezialkarten mit all den vielen Details geben genaue Informationen über Vegetationsunterschiede, Dickichte, grössere Steine oder Wurzelstöcke etc. als mögliche Orientierungspunkte oder gut defi-

Stein mit einseitiger Bemoosung, passend zu ehemals liegender Position. nierte Postenstandorte. Wegen Veränderung der Vegetation und entsprechenden Waldarbeiten werden die OLKarten alle 5 bis 10 Jahre revidiert, indem ein Clubmitglied den Wald ausführlich durchkämmt und Veränderungen neu kartiert. Der Waldbereich «Bislikerhau» mit dem neu beschriebe-

nen Steinkreis wurde letztmals 2012 genau kontrolliert. Weder dem damaligen noch den vorgängigen Kartenaufnehmern ist an der betreffenden Stelle ein fast perfekter Steinkreis aufgefallen, obwohl der Wald dort relativ licht und auch gut belaufbar ist. Sie haben jeweils lediglich zwei grössere Steine als markante Merkmale kartiert und können sich auch nicht an einen so auffälligen Steinkreis erinnern. Allerdings werden am Boden liegende Steine von ca. 50 cm Höhe oder weniger normalerweise auch nicht eingezeichnet, um eine gute Lesbarkeit der Karte – ohne verwirrende Detailliertheit – durch entsprechende Generalisierung zu erreichen. Durch den Zeitungsartikel aufgeschreckt und mit der Befürchtung, dass dieser schöne Steinkreis unserer Aufmerksamkeit über all die Jahre entgangen sein soll, haben wir uns die Situation vor Ort natürlich umgehend genauer angeschaut. Es wäre geradezu peinlich und für die Genauigkeit von OL-Karten ein ganz schlechtes Zeug-

nis, wenn dieser fast perfekte, unübersehbare Steinkreis mit einem Durchmesser von ca. 9 Metern und 9 stehenden Menhiren von ca. 50 bis 170 cm Höhe unserer Entdeckung über Jahre entgangen sein sollte! Bei der genaueren Betrachtung sind uns aber bei der Bemoosung der Steine weitere Auffälligkeiten ins Auge gesprungen. Viele der Steine haben relativ scharf abgegrenzte, einseitige Moosbereiche, wie sie für seit Jahrhunderten stehende Steine unüblich sind und eigentlich zu früher liegender Position passen würden (nur Oberseite bemoost). Zusätzlich zeigen die bemoosten Seiten der verschiedenen Steine untypisch auch in verschiedene Himmelsrichtungen. Spuren von Bauarbeiten in den letzten Monaten sind allerdings keine zu erkennen. Aus all diesen Beobachtungen schliessen wir, dass wahrscheinlich eine unbekannte «Täterschaft» in den letzten Jahren diesen Steinkreis aufgestellt hat. Wegen der Schwere der Steine dürften dazu am ehesten dort am

Boden liegende Steine benutzt worden sein, die durchaus umgefallenen Menhiren eines Originalsteinkreises entsprochen haben könnten. Insofern dürfte es sich gemäss dem Eindruck der Orientierungsläufer der OLG Säuliamt wohl um eine Rekonstruktion eines möglichen, keltischen Steinkreises handeln, der sich gut in die übrigen Megalith-Objekte der weiteren Umgebung einfügen würde. Ausführliche Informationen zu den auffälligen Steinsetzungen des Säuliamtes hat Richard Walker in einer im Mai 2007 herausgegebenen Broschüre «Stonehenge im Säuliamt» (auch im Internet unter diesem Stichwort einsehbar) zusammengetragen und es ist verdächtig, dass auch diesem Autor ausgerechnet dieser Steinkreis entgangen sein soll. Wer hat genauere Informationen zur Entstehung dieses Steinkreises und kann das Rätsel lösen? Martin Kehrer, Hedingen, Vorstandsmitglied OLG Säuliamt

Als Stift auf das Velo angewiesen

Querelen um das Spital

Ich möchte diejenige Person bitten, die mein schwarzes Scott- Herrenvelo unrechtmässig am Bahnhof Hedingen

Ein echtes Ärgernis sind die andauernden Querelen innerhalb der Verantwortlichen des Spitals Affoltern. Da beschimpfen sich einzelne Mitglieder der Betriebskommission in aller Öffentlichkeit gegenseitig und stellen damit ein vorzüglich funktionierendes Spital an den Pranger. Ich selber habe als Folge einer schweren Infektionskrankheit, mit mehreren Operationen, einen zweimonatigen Aufenthalt in diesem Spital verbringen müssen. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte – unterstützt durch ein liebenswürdiges und fürsorgliches Pflegepersonal – haben sich während dieser, für mich und meine Familie, nicht gerade einfachen und harten Zeit, mit allen Mitteln und Anstrengungen eingesetzt. Diesen, nicht selbstverständlichen Bemühungen habe ich es zu verdanken, dass ich bald als geheilt entlassen werden kann. All diesen guten Geistern danke ich dafür

entwendet hat, wieder dorthin zurückzustellen. Am Mittwochmorgen, 30. März, habe ich es in der Unterfüh-

rung parkiert. Ich bin als Lehrling darauf angewiesen. Es ist mir lieb und teuer. Patrizia Weisskopf, Zwillikon

FDP wäre mit ihren Sympathisanten auch bei Wahlen stark im Aufwind Kurz nach der letzten Abstimmung am 28. Februar 2016 stellte das Forschungsinstitut GFS von Claude Longchamp einer grossen Anzahl von Personen, die an der Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative teilgenommen haben, die Frage, welcher Partei sie die Stimme geben würden, wenn am nächsten Wochenende Wahlen wären. 24,8 Prozent würde aufgrund dieser Umfrage der Wähleranteil der FDP betragen, bei einer Fehlermarge von

2,6 Prozent nach oben und nach unten. Entscheidend für den Wahlerfolg der FDP ist, ob ihre Sympathisanten und Sympathisantinnen wählen gehen. Bei der Abstimmung am 28. Februar 2016 nahmen 15 Prozent mehr Abstimmende teil als bei den Wahlen im Herbst 2015. Diese zusätzlichen 15 Prozent der Abstimmenden, die im Herbst 2015 nicht gewählt hatten, würden grossmehrheitlich der FDP ih-

re Wählerstimme geben. Diese GFS-Befragung zeigt deutlich, dass bei der FDP ein sehr grosses Sympathiepotential besteht. Wünschenswert wäre deshalb, dass praktisch alle diese Sympathisanten/innen auch bei Wahlen an die Urne gehen (Quelle: SonntagsBlick vom 3. April 2016, S. 2 f.). Hans Ulrich Meuter, FDP-Co-Präsident, Ortspartei Affoltern

von ganzem Herzen. Wir können uns glücklich schätzen, in unserem Bezirkshauptort ein Krankenhaus von so ausgezeichneter Qualität zu haben. Den verantwortlichen politischen Behörden kann ich nur ans Herz legen, zu dieser Institution Sorge zu tragen, damit sie uns noch lange erhalten bleibe.

Kleingeistige Pamphlete Während der langen Zeit des Bettlägerigkeit hatte ich genügend Zeit und Musse mir die Frage zu stellen, ob in einer Zeit der Flüchtlingsströme und drohender Terroranschläge wirklich keine grösseren Probleme existieren, als durch gehässige Leserbriefe und durch kleingeistige Pamphlete Mitmenschen und damit ein gut funktionierendes Spital zu verunglimpfen. Eric Landis, Wettswil


Gewerbe/Dienstleistungen

Gotteshaus sichtbar

«Tour de Säuliamt»

Katholische Kirche Bonstetten: am Wochenende wurde das Gerüst abgebaut. > Seite 15

Die Jumba-Jungmusikanten fahren im Postauto-Oldtimer von Ort zu Ort. > Seite 17

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Weiterer Rückschlag Der FC Wettswil-Bonstetten verliert die kampfbetonte Partie gegen den FC United Zürich. > Seite 18

15 regionale Garagen präsentieren ihre Neuheiten AutoShow auf dem Kronenplatz in Affoltern Der traditionelle Anlass auf dem Kronenplatz in Affoltern vom kommenden Samstag, 9. April, steht wiederum ganz im Zeichen der persönlichen Mobilität und der Kommunikation mit den regionalen Garagisten, welche diesen Anlass zum zweiten Mal in Eigenregie durchführen.

Die Familie Huber am 40-Jahre-Jubiläum (von links): Roger, Karin, Esther, Bernhard, Tamara und Andreas Huber. (Bild Salomon Schneider)

Fast 1000 Besucher Gut besuchtes Fest von Huber Landesprodukte Am Ostermontag luden Bernhard Huber und seine beiden Söhne Roger und Andreas zum 40-Jahre-Jubiläum ein. Hunderte Kunden und Obfelder folgten der Einladung. Dutzende Kinder spielen in und um die Hüpfburg, Männer stehen um die rund 80 ausgestellten Landmaschinen und tauschen Fachwissen aus und im Stall sitzen hunderte Menschen auf den Bänken und unterhalten sich angeregt. Die Familie Huber hatte zum 40-Jahre-Jubiläum die gesamte Kund-

schaft und das Dorf Obfelden eingeladen. Zum Mittagessen war der zur Beiz umfunktionierte Stall bis auf den letzten Platz gefüllt. «Es ist unglaublich toll, wie viele Kunden zum Teil weite Wege auf sich genommen haben, um heute hier zu sein», freute sich Bernhard Huber über die über 800 Gäste in der Stallbeiz. Inzwischen hat Bernhard Huber das Geschäft an seine beiden Söhne Andreas und Roger übergeben, die eng zusammenarbeiten. Roger Huber produziert auf dem Landwirtschaftsbetrieb Heu, Mais und Stroh, das von Andreas Huber verkauft wird. (sals)

Autointeressierten wird die Gelegenheit geboten, Neuheiten und Trends des Auto-Frühlings in ihrer Region zu erleben. An der AutoShow auf dem Kronenplatz präsentieren die 15 Garagen über 57 neue und aktuelle Modelle. Die Besucher erleben Fahrzeuge für jedes Budget und für alle Einsatzbereiche. Autos mit sportlicher Motorisierung, edlem Design und Komfort sind genauso vertreten wie ökologische Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten. Für die gewerbliche Nutzung bestens geeignet, werden zwei Mini-Nutzfahrzeuge auf dem Platz präsentiert.

Im Dialog mit Auto-Interessierten Die AutoShow bietet den Besuchern die beste Möglichkeit, sich in kurzer Zeit ein Bild zu machen über die News und Trends der verschiedenen Marken. Für die Aussteller steht der Dialog mit den Autointeressierten als wichtige Zielsetzung im Vordergrund. Besucherinnen und Besucher sollen

Vielfalt an Marken und Modellen auf dem Kronenplatz in Affoltern. (Archivbild) die Möglichkeit haben, ohne Hemmungen verschiedenste Marken anzuschauen und sich die Fahrzeuge von innen und aussen zeigen zu lassen – sowie allenfalls eine Offerte vor Ort oder nach der Ausstellung zu erhalten. Für das leibliche Wohl der Gäste wird ein gemütliches Bistro mit kalten und warmen Getränken sowie Süssigkeiten und feinen Würsten vom Grill auf dem Ausstellungsplatz betrieben. Besucher dürfen auch an einem Wettbewerb teilnehmen und können Preise, gestiftet von Pirelli, Castrol und Huwyler Anhänger gewinnen. Ein erlebnisreicher Auto-Tag ist am 9. April garantiert. Die AutoShow

ist von 9 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet. (pd.)

Die Aussteller Audi: Garage G. Bürgisser, Merenschwand; BMW: Peter Winter GmbH, Zwillikon; Corvette/Cadillac: Corvette Sportcar Center AG, Bonstetten; DFSK: Garage Arnold AG, Merenschwand; Ford/SsangYong: Hächler AG, Obfelden; Honda: Garage Walter Reichenbach, Hedingen; Kia: Mahler Automobile AG, Obfelden; Mazda: Auto Beschart & Lier GmbH, Zwillikon; Mazda Garage Rüegg AG, Hausen a.A.; Mercedes Benz: Robert Huber AG, Muri, Villmergen, Seon, Windisch; Nissan: Garage Müller, Obfelden; Opel/Suzuki: Ernst Ruckstuhl AG, Affoltern a.A.; Renault: Albis-Garage Schaub, Affoltern a.A.; Seat: Autohaus Häcki AG, Baar; Volvo: Albin Herzog AG, Ottenbach.

Die Obfelder Frühlings-Show steigt bereits zum 15. Mal Von 11 bis 20 Uhr am Samstag und von 10 bis 17 Uhr am Sonntag lohnt sich dieses Wochenende, 9. und 10. April, ein Besuch in der Brunnmatt. Traditionsgemäss findet die Obfelder Frühlings-Show statt. In diesem Jahr beteiligen sich 18 Firmen aus verschiedenen Bereichen an der Ausstellung. Daneben ist auch die Feuerwehr wieder präsent. Der Kinderhort gibt den Eltern die Gelegenheit, die Ausstellung in aller Ruhe zu durchstreifen. Das Café und die Festwirtschaft laden zum Verweilen und Zusammensitzen mit Bekannten und anderen Besuchern ein. Auch das Konzert am Sonntag, 12. April, von 11 bis ca. 12.30 Uhr – wiederum mit «The 59ers-Six» – fehlt natürlich bei der 15. Ausgabe der Obfelder Frühlings-Show nicht. Roger Bossert und Alexander Gfeller, Bauspenglerei-Flachbedachungen-Blitzschutz sind mit ihrer neuen, grosszügig eingerichteten Werkhalle im Industriegebiet Mühlau bestens vorbereitet, die Kunden effizient und mit einer sehr guten Arbeitsqualität zu bedienen. In Obfelden zeigen Sie verschiedene Arbeiten aus ihrer umfangreichen Tätigkeit. Davanti Dienstleistungsservice ist einerseits im Reinigungs- und Hauswartungsservice tätig und andererseits werden Arbeiten im

Innenbereich ausgeführt. Der Obfelder Dorfmärt ist bekannt für ein umfassendes Sortiment an ausgezeichneten Weinen aus der Schweiz und dem Ausland. An der Ausstellung steht eine Auswahl davon zur Degustation bereit. Probieren statt studieren heisst hier das Motto. Blueme 48 stellt täglich frische Blumensträusse und Arrangements zusammen; in der Brunnmatt kann man diese Wunderwerke bewundern und natürlich auch erwerben. Bei Eichholzer Haustechnik Obfelden AG heisst das Motto Sanitär und Heizung, alles aus einer Hand. Ob es eine CO2-neutrale Heizungsanlage oder eine Badsanierung sein soll, hier liegt man goldrichtig. Ein kompetentes und schlagkräftiges Team steht in Obfelden zur Verfügung.

Wohnqualität – innen und aussen Im Aussenbereich zeigt die Finetra AG den Besuchern ein umfassendes Angebot an Gartenmöbeln. Das Angebot von Forma Design GmbH umfasst Küchen- und Badezimmereinrichtungen, Haus- und Zimmertüren, Schränke, Parkett- und Laminatböden sowie Tische, Bänke und Möbel aller Art. Auch die Häberling Bau GmbH kann bei Änderungsarbeiten helfen. An der Frühlings-Show bekommt man Anregungen und Ideen im Gespräch mit dem Fachmann. Bei HE Decor GmbH steht exklusive Raumgestaltung und

jekte vor. In den Fachbereichen Neubau, Umbau, Renovationen, Kauf und Verkauf von Liegenschaften und Bauland freut man sich auf eine persönliche Beratung.

Fitness und Geburtstagskuchen

Die Weber Storen AG feiert 2016 ihr 25-jähriges Bestehen. (Archivbild) Wohnqualität im Vordergrund. Von Tadelakt über Lehmputz zu Stucco werden Möglichkeiten von hochwertigen dekorativen Beschichtungen für Innenräume, Nasszellen, Küchen und Aussenbereich aufgezeigt. Auf dem Vorplatz der Brunnmatt zeigt die Volvo-Vertretung Albin Herzog AG aus Ottenbach den Volvo XC90 mit dem neuen IntelliSafe System natürlich, wie es sich bei Volvo gehört, alle anderen Sicherheits- und Umweltschutzsysteme. Bei Huber AG, Eisenwaren und Schliesstechnik, ist die Grillsaison bereits da. Sie präsentieren die Marke OutdoorChef ebenso wie

neue Möglichkeiten der Verschlusstechnik. Martin Bolzli Garten-Gestaltung-Pflege, freut sich darauf, die Besucher im neuen Gartenjahr mit einigen spannenden Gartenneuheiten zu begrüssen, damit aus Gartenträumen die persönliche Gartenoase entstehen kann. Bei der Mobiliar, Versicherungen und Vorsorge, berät Ramon Grob Kundinnen und Kunden in Obfelden und stellt an der Frühlings-Show die Mobiliar vor. Besucher am Stand können mit etwas Glück beim Wettbewerb attraktive Preise gewinnen. Müller Immobilien GmbH und Müller Architektur stellen die neuesten Pro-

Die Pekutech Reifenservice GmbH aus Ottenbach ist in Verkauf und Montage von Reifen im Personenwagen-, Lieferwagen- und Motorradbereich tätig und spezialisiert für das Einstellen der Lenkgeometrie. Die Pöschtli Beck AG präsentiert an der diesjährigen Frühlings-Show unter anderen UrDinkelbrote und UrDinkelgebäck, die voll im Trend einer gesunden Ernährung sind. Reuss Fit vermittelt viele Informationen rund ums Thema Fitness, Gratis-Lose sowie ein Wettbewerb mit tollen Preisen. Die Weber Storen AG feiert 2016 ihr 25-jähriges Bestehen. Neben den aktuellsten Stoffkollektionen der Sonnenstoren- und Tuchlieferanten und der Präsentation der umfassenden Produkte und Dienstleistungen werden am Stand Geburtstagsattraktionen geboten. Nicht verpassen sollte man den Geburtstagskuchen-Anschnitt am Samstag, 9. April, um 14 Uhr: am Glücksrad drehen und ein Geburtstags-Überraschungsgeschenk abholen. Wer die Brunnmatt an diesem Wochenende nicht besucht, hat mit Sicherheit etwas verpasst! (pd.)


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Gewerbe

Dienstag, 5. April 2016

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Jubiläum im «Alten Gemeindehaus» Die verschiedenen Kleinunternehmen freuen sich auf Besucher Fünf Jahre ist es her, seit verschiedene Kleinunternehmen das «Alte Gemeindehaus» wiederbelebt haben. Seither herrscht ein reges Treiben in dem historischen Gebäude. Die «Bewohner» feiern am Samstag, 9. April, ihr Jubiläum und laden ein, mitzufeiern und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Tierärztin Kathrin Riner mit Border Collie Igasho (links) und der spanischen Strassenhündin Mahalia in ihrer neuen Praxis in Aeugst. (Bild Thomas Stöckli)

Die Tierärztin ist auch Hundetrainerin Neu in Aeugst: Tierarztpraxis Sentiero Bei «Sentiero» in Aeugst werden sämtliche Heimtiere behandelt. Vergangenen Samstag lud Tierärztin Kathrin Riner zum Tag der offenen Tür in ihre neuen Praxisräumlichkeiten. «Sentiero» (italienisch für «Weg»), hat Tierärztin Kathrin Riner ihre Praxis in Aeugst genannt. Nicht nur, weil darin auch «Tier» vorkommt: «Das Leben mit einem Tier ist wie ein Wanderweg», erklärt sie, «mal geht es auf-, mal abwärts.» Auf diesem Weg möchte sie Tier und Halter begleiten – und zwar nicht nur als «böser Tierarzt». So bietet sie Hundetrainings an, damit die Vierbeiner sie mit positiven Erfahrungen verbinden, wenn sie mit einem Problem in die Praxis kommen. Am Tag der offenen Tür durften sich Interessierte vergangenen Samstag ein Bild von der neuen Tierarztpraxis machen. Den grossen Raum an der Dorfstrasse 29 hat Kathrin Riner optisch strukturiert in einen Empfangsbereich – unterteilt in einen Bereich für Hunde und einen für Katzen – sowie einen Behandlungsraum. Weil sie am Anfang noch alleine arbeitet, sollte es offen sein und doch die Privatsphäre wahren. Für kleinere Operationen oder mit Katzen, die sich sonst aus dem Staub machen würden, weicht sie in ein kleines Hinterzimmer aus. Seit September lebt die Tierärztin auf dem Müliberg. «Schon als ich das erste Mal nach Aeugst kam, dachte ich: hier möchte ich gerne arbeiten – und zwar am liebsten in diesem Gebäude», verrät sie. Als drei Monate

später der erträumte Raum tatsächlich frei wurde, hat sie nicht lange gezögert. In der Zwischenzeit arbeitete sie mobil und machte Hausbesuche. Und langsam verlagert sich ihr Kundenstamm aus dem Aargau, wo sie herkommt, ins Säuliamt. Bei Sentiero werden sämtliche Vierbeiner behandelt, die als Heimtiere registriert sind. «Das können auch Pferde sein», so Kathrin Riner. Nur Nutztiere seien ausgeschlossen. Wichtig sind Verhaltensauffälligkeiten. «Wenn ein Büsi unglücklich ist, kann das auch eine medizinische Ursache haben», sagt sie. Wenn die Katze sich selber leckt, könne das auf eine allergische Reaktion hindeuten, wenn sie dem eigenen Schwanz nachjagt, könnte es daran liegen, dass dieser schmerzt oder dass sie ein Wirbelsäulen-Problem hat. «Ich bin mit Kaninchen, Hühnern, Katzen und Pferden aufgewachsen», so Kathrin Riner. Bis vor einigen Jahren sei sie noch geritten, zudem habe sie Katzen gehalten, verrät sie weiter. Geblieben sind nebst den Lamas ihres Vermieters zwei Hunde: Im Umgang mit der spanischen Strassenhündin Mahalia, der das Leben in Häusern fremd war, ist sie ebenso gefordert wie mit Border Collie Igasho, der enormen Arbeitswillen zeigt und nur an der Leine entspannen kann. Am Tag der offenen Tür durften die Besucher die liebevoll gestalteten Räume erkunden und wurden zudem mit Grilladen und Kuchen verpflegt. Weiter bot sich Gelegenheit, Jagd auf Zecken und Flöhe zu machen – ein Computerspiel machte es möglich. (tst.)

Solarbetriebene Leuchtkugeln, Metalltiere und vieles mehr – gerne stellt Mirta Federle die Neuheiten vor, um den Garten zu verschönern. Nur am Samstag, 9. April, gewährt Federle Geschenke 20 % auf das gesamte Sortiment. Die Spielgruppe Spielwerkstatt besteht seit 15 Jahren. Ein Team von sechs Spielgruppen-Leiterinnen betreut und begleitet durchschnittlich 60 Kinder pro Spielgruppenjahr. Sie arbeiten nach den Richtlinien des SSLV (Schweizerischer- SpielgruppenLeiterinnen Verband) und dem Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Auf alle, welche Lust auf basteln haben, wartet ein Basteltisch. Für alle anderen ein gutes Gespräch und einiges mehr. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns um wieder etwas in Bewegung zu bringen. Festgefahrene Muster im Körper, Geist oder der Seele können mit Shiatsu gelöst werde. Es gilt, die Gelegenheit für einen Energieschub mit der Unterstützung von Shiatsu zu nutzen. Jacqueline Ulrich ist Krankenkassen-anerkannte Therapeutin und unterstützt gerne dabei.

Sie haben das «Alte Gemeindehaus» wiederbelebt. (Bild zvg.) FotoArt, Dekoration und Coaching Thomas Hadorn hat sich spezialisiert auf Porträt- und Hochzeitsfotografie. Menschen optimal ins Bild zu setzen, ist seine Spezialität. Sein Motto: Kein Mensch ist unfotogen. Zudem bietet Thomas Hadorn auch Fotokurse für jedermann an. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Hobbyfotografen ist für alle etwas dabei. Am 9. April zeigt er, wie er arbeitet. Zudem können Besucher am Wettbewerb teilnehmen und mit etwas Glück ein Fotoshooting im Wert von 250 Franken gewinnen. Im «Klunkerli» gibt es Dekorationsobjekte aus Naturmaterialien, Schmuck aus Filz, Metall und Stoff, Bilder, alte Möbel und Verspieltes zu

entdecken. Evelyn Wittenwiller gestaltet auf Kundenwunsch auch gerne spezielle Kreationen. Am Ausstellungstag gibt es auf alles 20 % Rabatt. Als zertifizierter Business-Coach und Karriereberaterin hilft Kirsten Brennemann, berufliche und persönliche Themen mit professioneller Unterstützung zu reflektieren und neue Lösungswege zu suchen. Darüber hinaus ist sie spezialisiert auf die Themen Stressmanagement und Burnout, Bewerbungsberatung und Introvision Coaching (gegen Ängste und Blockaden). Am 9. April gibt es 20 % Rabatt auf alle Buchungen. (pd.) Jubiläum am Samstag, 9. April, im «Alten Gemeindehaus», Zürichstrasse 96, Affoltern.

«Wir setzen auf Spezialisten» Eröffnung des Pallas Augenzentrums im Affoltemer OVA-Areal

Spiel, Spass und Rabatte Familiensonntag im Coopark Affoltern Der Coopark Affoltern öffnet am Sonntag, 10. April, seine Tore und bietet neben tollen Rabatten auch ein unterhaltsames Programm für die ganze Familie. Der Coopark Affoltern bietet am 10. April von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit zu einem gemütlichen Sonntagsshopping mit der ganzen Familie. Für den perfekten Start in den Tag sorgt das Coop Restaurant mit einem grossen Sonntagsbrunch (für Fr. 19.50 pro Person), damit danach beim Einkaufstütentragen nicht geschwächelt wird. Zudem locken die Läden an diesem Sonntag mit tollen Rabatten und speziellen Angeboten. Coop, Christ, Vögele Shoes und viele weitere Läden bieten einen Rabatt von 10 % und bei einem Einkauf bei Kochoptik spart man sogar bis zu 20 %. Weltbild hat sich auch etwas ganz Besonderes ein-

fallen lassen, die Kunden würfeln an der Kasse mit zwei Würfeln um ihre Rabatte und können dabei sparen.

Spass für Gross und Klein Neben all diesen verlockenden Angeboten hat sich der Coopark auch ein interessantes Unterhaltungsprogramm für Gross und Klein überlegt. Für die Kinder gibt es um 14 und um 15.30 Uhr ein unterhaltsames Kasperli-Theater. Für die über 16-Jährigen veranstaltet der Coopark an diesem Tag ein Jassturnier und verspricht für die Teilnehmer tolle Preise. Auf den Jasskönig wartet ein traumhafter einwöchiger Familienurlaub in Leukerbad inklusive einem passenden Präsentkorb. (pd.) Sonntagsverkauf am 10. April, 10 bis 17 Uhr (CoopRestaurant ab 9.30 Uhr), im Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern am Albis. www.coopcenter.ch/coopark.

Maya Müller (links) ist Chefärztin in der Pallas Klinik in Zürich, Rita Vamos leitet das Zentrum in Affoltern. (Bild sals)

In Affoltern eröffnete die Pallas Klinikgruppe am vergangenen Samstag ihre 13. Niederlassung, in der 12. Stadt. Das Pallas Zentrum bietet alle Vor- und Nachuntersuchungen an, während Operationen in der Klinik auf dem Zürcher Löwenbräu-Areal durchgeführt werden. Das Pallas Augenzentrum auf dem OVA-Areal hatte zur Eröffnung zum kostenlosen Augentest eingeladen. Weit über 100 Personen aus dem Säuliamt packten die Gelegenheit beim Schopf und besuchten das Pallas Zentrum in der Obstgartenstrasse 3 in Affoltern. «Affoltern ist das Zentrum einer sich dynamisch entwickelnden Region und ergänzt unsere bisherigen Standorte optimal», erklärt Daniel Würsch von der Pallas-Gruppe. Die

Distanz zur Klinik in Zürich sei optimal, um sie nicht zu konkurrenzieren und gleichzeitig Synergien mit dem grossen Standort zu nutzen. Pallas Kliniken, wo Augenoperationen durchgeführt werden und auch Betten zur Verfügung stehen, befinden sich in mehreren Deutschschweizer Grossstädten, während die Pallas Zentren in regionalen Zentren, rund um die Kliniken in den Grossstädten aufgebaut werden.

Momentan noch kurze Wartezeiten «So können wir optimal die Synergien zwischen den verschiedenen Standorten nutzen. Die Kundschaft kommt für Untersuchungen ins nahegelegene Zentrum in Affoltern und geht für operative Eingriffe nach Zürich. So können wir an allen Standorten spezialisiertes Personal einstellen», erklärt Daniel Würsch das Konzept. Affoltern

sei eine gute Ergänzung zu den PallasStandorten in Zug und Zürich. «Wir konnten hier einen Neubaustandort beziehen, den wir auch mitgestalten und auf unsere Bedürfnisse abstimmen konnten. Ausserdem ist im OVAAreal die Anbindung an den öffentlichen Verkehr optimal», erläutert Daniel Würsch. Für eine Augenklinik sei die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sehr wichtig. Auch wenn natürlich auch genügend Parkplätze in der Tiefgagage zur Verfügung stünden. Auch wenn Pallas immer bemüht sei, die Wartezeiten in den Zentren möglichst kurz zu halten, seien die Wartezeiten nie so kurz wie momentan, da das Pallas Zentrum erst neu eröffnet hat. (sals) Pallas Zentrum, Obstgartenstrasse 3, Affoltern. Telefon 058 335 00 00 www.pallas-kliniken.ch, affoltern@pallas-kliniken.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 5. April 2016

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Musikalischer Frühlingsstrauss in der Kirche Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern Mit einem unterhaltsamen Konzertprogramm hiessen die Mitglieder der Harmonie Affoltern den Frühling herzlich willkommen. In der katholischen Kirche in Affoltern begeisterten sie eine grosse Schar Fans. ................................................... von martin mullis Allein schon die Frühlingsblumen auf dem geschmackvoll gestalteten Einladungsflyer der Harmonie Affoltern liessen die Erwartungen der Besucher steigen. Und die Vorfreude der Blasmusikfreunde wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Die zahlreichen Fans des Musikvereins Harmonie Affoltern durften am diesjährigen Frühlingskonzert in der katholischen Kirche Affoltern ein überaus unterhaltsames Konzert geniessen. Mit einem bunten

Strauss von Melodien gelang es den Musikanten mühelos, ihre Gäste auf den Frühling einzustimmen. Die musikalische Reise startete mit dem Titel «Arsenal» und war sozusagen symbolisch ein Garant für die Vielfältigkeit des musikalischen Magazins. Weiter ging die Reise auf der Main Street und führte über Italien bis zum Amazonas. Die Mitglieder der Harmonie Affoltern zeigten ihr grosses Können und die hervorragende Akustik des Kirchenraumes bot ein Übriges für den perfekten Musikgenuss. Moderator Felix Schertenleib beschrieb die Musiktitel charmant und eloquent und sorgte stets mit viel Witz für ein Schmunzeln.

Ein anspruchsvoller Musikgenuss Auch zwei Klarinettisten, welche beim Schluss eines Musikstückes zwei gefüllte Rotweingläser hervorzauberten

Blasmusik vom Feinsten: Die Harmonie Affoltern begeisterte ihre Gäste in der katholischen Kirche. (Bild Martin Mullis) und einander zuprosteten, ernteten spontanen Szenenapplaus. Ebenfalls grossen und berechtigten Beifall erhielt Patrizia Oberli mit ihrem Auftritt als Solistin mit ihrem Saxofon. Unter der Leitung von Martin Schiesser boten die Musiker ein unterhaltsames und hochstehendes musikalisches Vergnügen. Die beschwingten Klänge liessen keinen Zweifel aufkom-

men, dass die Protagonisten auf der Bühne mit Begeisterung musizieren. Das Konzert zum Frühlingsbeginn bot ein variantenreiches Programm mit anspruchsvollen Stücken. Die Musikliebhaber wurden im wahrsten Sinne des Wortes nach Noten verwöhnt. Die Zuhörer dankten für den unterhaltsamen Konzertabend mit einem grossen und anhaltenden

Applaus. Das vermutlich doch eher seltene Vorkommnis einer praktisch voll besetzten Kirche erklärte denn auch die Ovation der begeisterten Besucher zum Schluss des Konzertes. Die Harmonie Affoltern wird im Übrigen am kommenden Muttertag, 8. Mai, mit Unterstützung ihrer eigenen Kinder auf dem Marktplatz beim Kasino auftreten.

Endlich zeigt sie sich unverhüllt

«Mediengeil»

Katholischer Kirchenbau Bonstetten: das Gerüst ist weg

Michael Elsener im Kasinosaal Affoltern Am 14. April steht Michael Elsener auf der Bühne des Kasinosaals Affoltern. Mit seinem neuen Programm «Mediengeil» parodiert er unser Medienverhalten, gespickt mit Parodien von Prominenten, fiktiven Zeitgenossen, Songs und Bezügen zum aktuellen Zeitgeschehen.

Stolz auf ihre Arbeit: Polier Ivica Rukavina (Mitte) mit den Maurern Enver Jusic (re.) und Fitim Bajramaj. (Bild Thomas Stöckli)

Abstrakte Formen, leuchtende Farben Galerie100: Ausstellung vom 8. bis 23. April Die Affoltemer Galerie100 an der Zürichstrasse 100 zeigt diesen Monat Werke des Innerschweizer Kunstmalers Walt, alias Walter Kaufmann. Vernissage ist am 8. April, ab 18 Uhr. ................................................... von urs e. kneubühl Er ist ein sensibler Beobachter, macht entsprechend bei den verschiedensten Gelegenheiten Skizzen von Menschen mit all ihren Emotionen und Facetten und verfremdet diese dann in seinen Bildern abstrakt, surrealistisch und farbenfroh. Der Innerschweizer Künstler Walt, mit vollem Namen Walter Kaufmann, der mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat, zeigt nun seine Bilder in der Affoltemer Galerie100. Seine Werke, vom 8. bis 23. April an der Zürichstrasse 100 (Central) in Affoltern zu sehen, leben von der feinen Mischtechnik im surrealen Stil und zeigen anmutige Ansätze von Erotik. Es sind Bilder mit vollen Formen und satten, lebensfrohen Farben sowie eigenwillig und dennoch harmonisch aufeinander abgestimmten Kontrasten. Dies, so sagt er, entspräche seinem Naturell – und dieses basiere mitunter auch darauf, etwas zu schaffen, was Menschen Freude

mache. «Ich freue mich, wenn etwas entsteht, das auch anderen gefällt», hält er im Gespräch fest, und dies trifft den Kern seiner Kunst exakt: Was er gestaltet und malt, belebt und erfreut. Das Zeichnen, Malen und Gestalten gehört – neben seiner Familie – seit jeher zu Walter Kaufmanns Lebensinhalten. Es entspricht seinem inneren Bedürfnis, ist ihm Halt und Antrieb zugleich. Als Walt 16 Jahre alt war, veröffentlichte der «Nebelspalter» seine erste Karikatur, dann waren eine Zeit lang gezeichnete und gemalte Clowns sein Markenzeichen. Aber er blieb nie allzu lange einem Sujet, einem Thema verhaftet, entwickelte seine Malerei stets weiter – unter anderem im Unterricht und in der Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern. Auch plastische Arbeiten gibt es von Walt; eine seiner Plastiken steht auf dem Kreisel im luzernischen Buchrain.

Neu: Gemälde zu vermieten Die in der Galerie100 in Affoltern ausgestellten 100 Walt-Werke zeigen einerseits sein reiches und vielfältiges Schaffen und sind andererseits Beleg für seine künstlerische Spontanität. Fixe Vorstellungen waren nämlich nie sein Metier. «Meine Bilder entstehen schnell, spontan, aus dem Bauch her-

Er ist keiner, der mit der Bemerkung «Ich bin dann entspannter…» vor Beginn eines Journalistengesprächs noch kurz auf die Toilette huschen muss. Michael Elsener, Zuger Kabarettist und bestbekannter Parodist – auch aus «Giacobbo/Müller» bestens bekannt – ist grundsätzlich ein lockerer Zeitgenosse. Und sympathisch ist er genauso, der studierte Politikwissenschafter, der bei allem Humor durchaus auch gerne etwas kritischer hinschaut. Und dieses skeptischere Hinsehen kommt in seinem aktuellen Programm «Mediengeil» – parodiert zwar – absolut zum Tragen.

Affoltern – fast ein Heimspiel

Bilder mit prallen Formen und satten, lebensfrohen Farben. (Bild zvg.) aus und sind Ausdruck von dem, was ich innerlich erlebe», hält er dazu fest. Übrigens: Die Walt-Gemälde können kurzfristig oder über sechs Monate lang gemietet werden. Die Galerie100 verlangt eine Kaution mit einem monatlichen Vermietungsgeld. Galerist Markus Bösch gibt diesbezüglich gerne Auskunft. 100 Werke von Walt (Walter Kaufmann), 8. bis 23. April in der Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern. Vernissage: 8. April, von 18 bis 20.30 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag, 10 bis 15 Uhr.

konstant gefeilt, die Parodien und fiktiven Figuren stets verfeinert werden . . . und eben, Lokalkolorit eingebaut wird.

Publikum wird miteinbezogen Entsprechend sind Elseners Aufführungen jedesmal etwas anders. Improvisation ist Programmpunkt, nicht zuletzt auch, weil er das Publikum stets einbezieht, die Distanz zwischen Bühne und Saal entspannt überbrückt. Er passt sein Programm dem Publikum an, was wiederum Beleg ist für seine Spontanität und seine Bereitschaft, Erdachtes und bereits Gespieltes loszulassen und neu zu erfinden. Elsener: «Mein Ziel ist es, gesellschaftlich aktuelle Themen in eine gute, witzige Geschichte zu verpacken.» Und dies gilt selbstredend genauso für seine Prominenten-Parodien, ob dies nun Roger Federer oder Johann Schneider-Ammann ist. Sie sind jeweils unverkennbar gut getroffen, werden vom talentierten Kabarettisten allerdings gleichzeitig zu keiner Zeit der Lächerlichkeit preisgegeben. Elseners Programm ist ein subtiles Feuerwerk, in dem eine Pointe die andere jagt und das die Lachmuskeln des Publikums arg strapaziert. «Es ist für mich das Schönste, Geschichten zu erzählen und die Menschen damit einerseits in ihrer Umgebung und der Gegenwart abzuholen und andererseits auch an Orte hinzuführen, an die sie ansonsten nie hinkämen.» (kb.)

Am Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, spielt der charmante Kabarettist und Parodist aus Zug sein Programm im Kasinosaal Affoltern. «Das ist für mich fast ein Heimspiel», hält Elsener fest und begründet: «Als Zuger bin ich dann und wann im Bezirk Affoltern – einerseits zum Essen im einen oder anderen Restaurant, aber auch, weil ich etliche Freunde im Säuliamt habe.» Und zudem sei er ja auch schon «Mediengeil» mit Michael Elsener, 14. April, 20 Uhr, bei der Eröffnung der Zürcher im Kasinosaal Affoltern. Westumfahrung in Wettswil sowie einmal in Hedingen aufgetreten. Auf sein Gastspiel in Affoltern bereitet er sich, wie auf alle seine Auftritte, gezielt vor: «Ich will meine Show den Zuschauern jedesmal auf den Leib schneidern. Da gehört es dazu, dass auch das aktuelle Dorf- oder Bezirksgespräch darin vorkommt», sagt er. Das Programm sei grundsätzlich immer im Fluss, wobei an den einzel- «Mediengeil»: Kabarettist und Parodist Michael Elsener. nen Nummern (Bild Philippe Hubler)


veranstaltungen

Ob das Secondhandvelo wohl passt? Ein Velobörsen-Helfer weiss Rat. (Archivbild)

Neue und gebrauchte Velos Ausstellung mit Börse in der Begegnungszone Die Velobörse der Voba in Affoltern findet statt – auch dieses Jahr! Am 9. April von 8 bis 18 Uhr suchen gebrauchte Fahrräder neue Halter. Einige Besorgte haben beim Sekretariat der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) angerufen und nachgefragt, ob vom diesjährigen Verzicht der Voba auf ein «Fäscht uf de Strass» auch die Velobörse betroffen sei. Der bereits für viele zur Tradition gewordene erste Open-Air-Anlass im Jahr bleibt allerdings zumindest in diesem Jahr Bestandteil an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern.

Velos und Bikes, Ferien und Randsportarten Bereits zum 6. Mal stellen Velohändler aus der nahen Umgebung ihre Marken-Velos und -Produkte darum herum aus. Der Anstoss kam 2011 von Stefan Gruber, Inhaber der «Trail Supply AG» in Zwillikon. Nachdem die Ausstellung auf der Strasse immer ein Publikumsmagnet war, fiel der Entscheid leicht, diesen Event wieder durchzuführen. Mit im Boot sind auch Anbieter, die nicht direkt mit dem Velo als Gefährt zu tun haben. Mit «Bike Adventure Tours» aus Affoltern ist ein auf Velo- und Bikereisen spezialisiertes Reisebüro mit einem Stand präsent. Zwar sportlich, aber nicht (nur) im Bereich Velo tätig, tritt die «Sports Group» erstmals mit einer Ausstellung an. Sie präsentieren Interessierten viele verschiedene Sportarten, auch und vor allem aber eher Randsportarten wie Street Workout, diverse Kampfsportarten, Futsal, Personal Training und vieles mehr. Mit Stefan Burkhalter, einem eidgenössischen Kranzschwinger, am Stand kann sich der Besucher über die beliebte und doch auf die Schweiz beschränkte Sportart informieren und dabei einen frischen Smoothie geniessen.

Wenn der Funke springt Die Helfer der Voba-Velobörse nehmen als sachkundige Velofahrer die gebrauchten und zum Verkauf stehenden Fahrräder von deren Besitzern an. Immer mehr kommen auch E-Bikes zu

neuen Eigentümern. Einzig Velosolex und Töffli werden nicht angenommen. Die Helfer prüfen, ob das Zweirad noch fahrtüchtig, sauber und mit allem, was das Gesetz verlangt, ausgestattet ist. Sie erfragen den Betrag, für welchen das Velo verkauft werden soll und helfen mit, die Etiketten anzubringen. Für jedes Velo, das verkauft werden soll, wird ein Betrag von 5 Franken einkassiert, dies deckt die Kosten für Beschriftung und Werbung. Die Annahme der Velos beschränkt sich auf die Zeit von 8 bis 10 Uhr morgens. Ein interessierter zukünftiger Besitzer kann eine Probefahrt machen, muss dazu aber vorgängig einen Ausweis hinterlegen. Ist der Funke zwischen gebrauchtem Velo und neuem Besitzer übergesprungen, bezahlt der Käufer den angeschriebenen Betrag in die Kasse. Ab 16 Uhr können die ehemaligen Fahrrad-Eigentümer entweder den Betrag abholen, der mit Ausnahme von 10 % der Verkaufsumme, der als Entschädigung für die Voba einbehalten wird, oder – wurde das Velo nicht verkauft – das Fahrrad wieder abholen. Falls jemand seinen Stahlesel gar nicht mehr haben will, wird er für den Export freigegeben und entsprechend verarbeitet nach Afrika verfrachtet.

Neues Velo? Oder nur eine Bratwurst? Durch das Engagement von hiesigen Händlern, die immer wieder gerne diese Veloausstellung mittragen und mitgestalten, den freiwilligen und unentgeltlich arbeitenden Helfern der Velobörse, die aus lauter Freude an der Sache diesen Tag zur Verfügung stehen und den Besuchern, die signalisieren, dass die Ausstellung und die Börse bereits zum Frühlingsereignis an der Oberen Bahnhofstrasse gehören, ist es möglich, aber nicht mehr selbstverständlich, dass die Begegnungszone wieder so genutzt wird, dass sie ihrem Namen Ehre macht. Am 9. April wird es ein Treffen von alten und neuen Velos, sportlichen und auch weniger sportlichen Besuchern, neuen und alten Besitzern eines gebrauchten Velos und solche, die sich eine feine Bratwurst auf keinen Fall entgehen lassen wollen. (sci)

Auffahrtstage im Tessin Malen und Qi Gong im Verzascatal Monika-Helena Heimgartner und Susanna Bareth organisieren wieder Ferientage im Tessin. «Himmel und Leichtigkeit» ist das Thema des Mal- und Qi-Gong-Kurses vom 5. bis 8. Mai. Die Kursgäste wohnen in einem Rustico (Ein- bis DreizimmerHäuschen), im Verzascatal, in einem zauberhaften Tessinerdörfchen nahe dem See. Das Essen wird vor Ort frisch zubereitet. Neben den typischen Tessi-

ner Gerichten dürfen die Gäste auch selbstgemachte Pasta (Spaghetti, Tagliatelle, Ravioli) geniessen. Am Morgen beginnt das Programm mit Qi Gong und anschliessend vertieft man sich im Malen. Am Nachmittag bietet sich Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden, was auch Inspiration fürs Malen sein kann. (pd.) Weitere Infos unter www.kraftorte-tessin.ch oder bei Susanna Bareth, Telefon 079 811 29 59.


Veranstaltungen

Dienstag, 5. April 2016

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Amüsante «Knacknuss» «Tour de Säuliamt» mit der Jumba Karim Slama auf der «Rössli»-Bühne

Jungmusikanten fahren im Postauto-Oldtimer von Ort zu Ort

«Bi eus z Mättmistette» präsentiert am kommenden Samstag, 9. April, einen Kleinkunst-Export von ennet dem Röstigraben.

Die Jumba im Amt wieder bekannter machen und neue Mitglieder anwerben – das ist das Ziel der «Tour de Säuliamt» vom kommenden Samstag.

Vor dem Hintergrund seiner multikulturellen Herkunft und anhand von Beobachtungen, die er in seinem Alltag macht, zeigt Karim Slama auf seine unnachahmliche Art eine Vielzahl

von Situationen, Missgeschicken und Unannehmlichkeiten, die allen doch sehr bekannt vorkommen. Mit einer imposanten Geräuschkulisse, mit Musik und Bildern zeigt er, wie er all diesen Kleinigkeiten, die einem letztlich das Leben erschweren, begegnet und wie er sich – nachdem der erste Ärger verpufft ist – sogar über sie lustig macht. Ganz nach dem Motto: Knacknüsse bereichern das Leben! Mit seinem Deutschschweizer Programm Knacknuss beweist der Welsche Karim Slama einmal mehr, dass dies- und jenseits der Sprachgrenze sehr wohl über die selben Dinge gelacht werden kann, dass dieser «Röschtigraben» so tief gar nicht ist und die Romandie durchaus amüsante, sehenswerte Kleinkunst-Exporte hat. Für die Besucher, die vor der Veranstaltung im Restaurant Rössli ein gemütliches Nachtessen geniessen möchten, werden Sitzplätze im Theatersaal reserviert. (pd.) Samstag, 9. April, 20.15 Uhr, Bühne Zum Weissen Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35 (Legi/AHV: 30)

Am kommenden Samstag, 9. April, hat die Jugendmusik Bezirk Affoltern eine spezielle Aktion geplant: sie wird mit einem Postauto-Oldtimer von Werner Utz (Bonstetten) durch das schöne Säuliamt reisen und an verschiedenen belebten Orten ein Ständchen spielen. Die Auftritte dauern jeweils zwischen 15 und 30 Minuten. Ziel der Tour ist es, die Jumba im Amt wieder bekannter zu machen und Neumitglieder anzuwerben. Auch möchte man damit zeigen, dass die Jumba ein Bestandteil des gesamten Bezirks ist. Die Route der Tour gestaltet sich wie folgt: 9.30 Uhr: Migros Affoltern, 10 Uhr: Wochenmarkt Affoltern, 10.45 Uhr: Coopark Affoltern, 11.30 Uhr: Landi Obfelden, 12 Uhr: Volg Dorfmärt Obfelden, 12.45 Uhr: Volg Mettmenstetten, 13.30 Uhr: Autoshow Kronen-

Die Jumba am Sechseläuten-Kinderumzug 2015. (Archivbild) platz Affoltern,14.15 Uhr: Coop Bonstetten, 15 Uhr: Gartencenter Guggenbühl Bonstetten. An diesen Stationen lässt sich also das Einkaufen musikalisch umrahmen und man kann die Jugendmusik Bezirk Affoltern näher kennenlernen.

Bereits am Sonntag, 17. April, wartet der nächste grosse Auftritt: Die Jumba wird dann beim Kinderumzug am traditionellen Zürcher Sechseläuten mitlaufen. Nicole Frech Weitere Infos unter www.jumba.ch.

Franken. Billets reservieren: Restaurant Rössli, 044 767 02 01 / Abendkasse und Bistro ab 19 Uhr.

Karim Slama. (Bild zvg.)

Mehr Infos: www.karimslama.ch.

Ottenbach erhält einen alten neuen Spielplatz! Wiedereröffnung am 9. April Der rund 20-jährige Spielplatz, der auf Betreiben einer Interessensgruppe von engagierten Müttern gebaut worden war, ist seit längerem sanierungsbedürftig. Nach einer Planungsphase der Hochbaukommission unter der Leitung von Didi Berger starteten Anfang März die Abräumarbeiten. Das Werkund Wohnheim Murimoos in Muri ist bekannt für die Herstellung verschiedenster origineller Spielgeräte. Es hat in Windeseile eine tolle Spielplatzlandschaft gezimmert und diese auf dem alten Standort aufgebaut. Eine Nestschaukel, eine fantasievolle Kletterlandschaft, eine Minikletterwand und eine Rutschbahn lassen Kinderherzen höher schlagen, und ... sogar ein Drache hat sich eingeschlichen! Der Spielplatz ist ab dem Eröffnungstag wieder ganztägig geöffnet. Pünktlich zur Eröffnung zeigt sich auch die Bibliothek in einem frischen Anstrich. Die ganze Woche ist die Bibliothek eingerüstet und die Fassade erhält wieder ein frisches rotes Kleid. Daher bleibt der Spielplatz während der letzten Malerarbeiten geschlossen.

Der sanierte Spielplatz. (Bild zvg.)

Die Gemeinde Ottenbach und die Bibliothek freuen sich auf eine Belebung des Zentrums: Spiel, Spass und Begegnung stehen gross geschrieben. Das Bibikafi steht während der Bibliotheksöffnungszeiten zur Verfügung, hier kann für einen kleinen Beitrag Kaffee oder Tee konsumiert werden. Verschiedene Gruppierungen und Vereine nutzen das Bibikafi bereits jetzt regelmässig für Treffen oder Kurse. Alle sind herzlich eingeladen, dieses zu nutzen! Die Wiedereröffnung des Spielplatzes findet am 9. April 2016 von 9 bis 16 Uhr statt. Die Bibliothek und die Gemeinde haben ein kleines Fest geplant. So werden verschiedene Aktivitäten für Kinder angeboten. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger und Gemeinderat Ronald Alder werden um 10.30 Uhr den Spielplatz mit einer kleinen Ansprache offiziell eröffnen. Um 11 und um 14 Uhr ist – aus Sicht der Bibliothek – natürlich ein Muss- Geschichtenzeit für die Kinder: Diesmal aus dem Koffertheater. Damit der Spielplatz noch etwas Farbe bekommt, werden für die Dekoration dann ganz viele Kinderhände gebraucht. Im Kafi werden die Eltern mit Gratiskafi und Zopf der Dorfbäckerei Rimann bedient, für die Kinder gibt es eine lustige Überraschung. Dazu wird neu im Bibikafi eine «Zeitschriftenbar» mit populären Zeitschriften zu aktuellen Themen zur Verfügung stehen: Da kann so mancher Papi am Samstag nach dem Einkaufen und Entsorgen in der Bibliothek einen Kaffee trinken, eine Zeitschrift lesen, derweil der Nachwuchs sich auf dem Kletterturm austobt. (Eing.)

Der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten unter der Leitung von Esther Kreis (rechts). (Bild zvg.)

«Fröhlich klingen unsere Lieder» Frühlingskonzert mit dem Gemischten Chor Wettswil-Bonstetten Am Wochenende vom 16. und 17. April lädt der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten zu Konzerten in die reformierten Kirchen von Bonstetten und Wettswil ein – unter der Leitung von Esther Kreis, Sängerin und Schauspielerin, und Mitwirkung von Michiko Tsuda, Pianistin. Der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten, seit zwei Jahren geleitet von der

Bonstetterin Esther Kreis, wartet in seinem neuen Programm mit einem Gemisch von bekannten, traditionellen und klassischen Liedern und interessanten Melodien in verschiedenen Sprachen auf. Als grosse Neuerung im Auftritt des Chors wirkt erstmals die bestens bekannte Bonstetter Pianistin Michiko Tsuda mit. Sie begleitet teilweise den Chor und sorgt zusätzlich für spezielle Highlights, alleine und auch zusammen mit der Chorleiterin Esther Kreis.

Es ist ein fröhliches Konzert, das viele Besucher und Besucherinnen ansprechen wird, und das viel Freude bereiten soll. Am Schluss der Konzerte klingt der Abend fröhlich aus mit gemeinsamen Gesprächen bei einem Apéro mit kleinen Häppchen sowie Kaffee und Kuchen. (pd.) Frühlingskonzerte Gemischter Chor WettswilBonstetten: Samstag, 16. April, 19 Uhr, ref. Kirche Bonstetten; Sonntag, 17. April: 16 Uhr, ref. Kirche Wettswil. Eintritt frei, Kollekte.

Steinbildhauen an der Reuss Sommerworkshops beim Pontonierclubhaus in Ottenbach Schon zum zehnten Mal bietet Nicholas Micros, Bildhauer aus New York, der in Ottenbach wohnt, die Sommerworkshops an der Reuss an. Neueinsteiger werden von Kursleiter Nick Micros professionell und einfühlsam in allen grundsätzlichen Techniken des Bearbeitens von Stein mit den verschiedenen Handwerkzeugen eingeführt. Fortgeschrittene können frei an ihren Steinen arbeiten und werden in der Formfindung oder in technischen Fragen unterstützt. Der Alabaster, ein weicher Stein mit überraschenden Farbmaserungen, eignet sich hervorragend für eine erste Skulptur und das Erlernen der Steinbildhauertechniken. Aber auch Kalkstein, Marmor oder Sandstein warten auf kreatives Eingreifen von Erfahrenen im Steinbildhauen. Die Stimmung unter dem grossen Zeltdach des Pontonierclubhauses ist einmalig: das ruhige Fliessen des Flusses, die rhythmischen Hammerschläge, der Austausch mit den Spaziergängern und den täglichen Reuss-Schwim-

Kursleiter an der Reuss: Nicholas Micros mit einer Teilnehmerin. (Archivbild) mern, alles trägt dazu bei, dass diese Tage jedes Jahr zum wunderbaren Erlebnis werden. (cl)

züglich Kosten für Stein, 50 bis 150 Franken, je nach Grösse. Es können auch beide Kurswochen belegt werden. Vernissage: Samstag, 2. Juli, 9 bis 12 Uhr. Anmelden für Kurse: Nicholas Micros, Telefon

Kurse 20. bis 24. Juni und 27. Juni bis 1. Juli 2016,

079 207 61 57 oder nm@nicholasmicros.com.

jeweils 8.30 bis 17 Uhr, beim Pontonierclubhaus in

Infos: www.stoneyard.ch/texte/text-reuss.html

Ottenbach. Kosten: 600 Franken für eine Woche, zu-

und www.nicholasmicros.com.


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Sport

Dienstag, 5. April 2016

WB verpasst Befreiungsschlag 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC United Zürich 0:1 (0:1) Bei schönem Frühlingswetter sahen stattliche 430 Zuschauer eine kampfbetonte Partie. Das bessere Ende behielten die Stadtzürcher für sich. WB, das alle seine vier Pflichtspiele in der Rückrunde verloren hat, befindet sich in einer Misere. ................................................... von kaspar köchli

Die A-Junioren von Floorball Albis. (Bild zvg.)

Im Kampf um den Schweizer Meistertitel Floorball Albis: A-Junioren in der Finalrunde Die A-Junioren von Floorball Albis haben sich wieder für die Finalrunde qualifiziert, an welcher sie um den Schweizer Meistertitel der Region Ost kämpfen werden. Die Vorgaben für die letzte Meisterschaftsrunde waren klar: es brauchte dringend noch einen Punkt für die Qualifikation an die Finalrunde. Im ersten Spiel vergab man die erste Chance und verlor gegen Muotathal mit 6:9. Der Druck für das entscheidende Spiel stieg. Der Saisonerfolg hing nun vom Resultat gegen Lengnau ab. Das spannende und enge Spiel endete schlussendlich mit einem 5:5-Unent-

schieden. Dieser Punkt reichte für den zweiten Schlussrang und die Qualifikation für die Finalrunde.

Heimrunde in Oberägeri Floorball Albis ist für die Durchführung der Finalrunde verantwortlich. Da die Hallen im Bezirk bereits tageweise belegt waren, muss nun die Heimrunde in Oberägeri durchgeführt werden. Diese Finalrunde findet am Wochenende vom 9. und 10. April in der Sporthalle Hofmatt statt und die Ämtler A-Junioren treffen am Samstag um 16 Uhr auf den UH Tösstal Wila Saland und um 18 Uhr auf DT Bärestwil. Floorball Abis freut sich auf zahlreiche Unterstützung.

Satz, Match, Double! Säuliämterinnen im TV Lunkhofen Die Volleyballerinnen des TV Lunkhofen gewinnen neben dem Aargauer Meistertitel auch den Aargauer Cup. Die Hälfte der Spielerinnen kommt aus dem Säuliamt. Mit 19 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten gewannen die Lunkis die 2. Liga ohne eine einzige Niederlage und durften bereits vier Runden vor dem Ende der Meisterschaft den Aargauer Meistertitel feiern. Im Aargauer Cupfinal trafen die Lunkis auf Volley Fricktal (U23 1. Liga). Nachdem die Fricktalerinnen von einem nervösen Start des TVL profitieren und den ersten Satz gewinnen konnten (18:25), kam mit dem knappen zweiten Satz die Wende. Dank der nötigen Gelassenheit und einem Schlussspurt gelang den Lunkhofnerinnen der Aus-

gleich (25:23). Damit übernahmen sie definitiv das Spieldiktat. Lunki war nun in bester Spiellaune. Mit 25:12 und 25:16 holten sich die Lunkhofnerinnen die Sätze 3 und 4 und somit den Cupsieg. Mit den angestrebten Aufstiegsspielen folgt nun das Saisonhighlight. Lunki misst sich mit den Ligameistern aus Bern (VC Uettligen) und Genf (VBC Meyrin), die zwei besten Teams steigen in die nationale 1. Liga auf. Nach dem Heimspiel gegen den VC Uettligen vom kommenden Freitag, 8. April, 21 Uhr, Gibelhütteweg 18, Oberlunkhofen, spielt das Damen 1 am Sonntag, 17. April, auswärts gegen den VBC Meyrin (Bellavista II, Meyrin). Die Lunkhofnerinnen freuen sich über jede Unterstützung – das Erreichen des Ziels Nr. 3 würde die sehr gute Saison perfekt machen. (pd.)

Ämtler Fussballer fusionieren nicht Er warf im Umfeld beider Vereine hohe Wellen, der Bericht über die Fusion des FC Affoltern mit dem FC Wettswil-Bonstetten zum FC AlbisSäuliamt, im «Anzeiger» vom 1. April. Der Erscheinungstermin war allerdings kein Zufall, handelte es sich doch um einen Aprilscherz. Tatsächlich mangelt es nicht am Nachwuchs und die sportliche Konkurrenz darf auch in Zukunft mit Leidenschaft gelebt werden. (tst.)

Für einen Spass zu haben: Ferruccio Gusmini (rechts), Präsident FCA, und FCWB-Präsi Markus Fischer. (Bild zvg.)

Die Begegnung versprach ein emotionsgeladenes Spiel, beide Teams wollten mit einem Sieg ihren misslungenen Rückrundenstart vergessen machen. Die Mannschaften gingen vorsichtig zu Werke. Der holprige Platz im Wettswiler Moos liess nur bedingt einen gepflegten Spielaufbau zu, so wurde oft mit weiten Bällen operiert. Nach fünf Minuten tauchten die Gäste erstmals gefährlich im WB-Hoheitsgebiet auf, und Keeper Thaler konnte seine gute Form beweisen. Die Partie wurde hektischer, was sich in teils hart geführten Zweikämpfen zeigte. So konnte der arg gefoulte WB-Abwehrhüne Kalyon nach langer Pflege zwar weiterspielen, jedoch fortan eingeschränkt. Später wurde Krasniqi, der 17-jährige WB-Youngster, auf dem linken Flügel lanciert. Sein Gegenspieler musste die Gelbe Karte in Kauf nehmen, um ihn zu stoppen; der resultierende Freistoss geriet um Etagen zu hoch. WB schnupperte abermals an der Führung, Bozics Gewaltsschuss wurde noch vor der Torlinie geblockt. Die Stadtzürcher zeigten sich plötzlich eine Spur präsenter, dennoch kam ihre Führung überraschend. WBs Defensive gewährte Jonuzi zu viel Freiheit, dieser nahm die Offerte mit einem gezielten Schuss in die weite Torecke an (40. Minute).

WB hadert mit dem Pech Nach dem Wiederanpfiff wurde die Partie besser. WB strebte nach vorn, stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam zu guten Chancen. Pech hatte dabei Gouiffe à Goufan mit einem Kopfball an den Pfosten. Inmitten der WB-Offensive vergaben die Gäste zweimal die Vorentscheidung. Beim Schlussfurioso der Rotschwarzen setzte Bozhinov sein Geschoss knapp zu hoch an, dann köpfte Dukhnich eine massgeschneiderte Flanke Goljicas

Landet er im Tor oder nicht? Der Kopfball des WB-Kameruners Gouiffe à Goufan fliegt an den hinteren Pfosten. (Bild Kaspar Köchli) um Millimeter daneben. Spätestens jetzt wäre das Unentschieden verdient gewesen. Erst recht, als Wasers Distanzknaller in der Nachspielzeit mit Glück, aber auch Können, abgewehrt wurde. Darauf setzten drei Trillerpfiffe des guten Unparteiischen den WB-Bemühungen ein Ende. «Heute war das Glück mal auf unserer Seite», strahlte Uniteds Djukic. «Wenn man solche Spiele verliert, steigt man ab», meinte ein besorgter WB-Fan und ein anderer fügte lapidar an: «Liegt man in der Tabelle vorne, landen die Bälle im Tor, ist man hinten, gehen sie daneben.» In der Tat befindet sich WB in einer heiklen Situation. Vor einem Jahr noch Tabellenführer mit Aufstiegsoptionen, sitzt jetzt dem Zweitletzten das Ab-

stiegsgespenst im Nacken. Die Gründe sind nicht offensichtlich. Unbestritten ist, dass die Spielerabgänge schmerzen. Fehlt zudem Klassestürmer Machado (gesperrt wegen naiv verschuldeter Roter Karte), ist ein Qualitätsverlust nicht von der Hand zu weisen. WB ist gefordert. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und weiterhin konzentriert zu trainieren. Bereits morgen Abend bietet sich den Ämtlern in Winterthur die Chance, eine Reaktion zu zeigen (siehe Kasten). Stadion Moos, 430 Zuschauer, Schiedsrichter Gianforte; WB – United 0:1 Thaler; Buchmann, Kalyon (71. Waser), Bozhinov, Goljia; Bozic, Schneebeli (79. B. Krasniqi), Gouiffe à Goufan, Constancio; Peter, A. Krasniqi (46. Dukhnich). Tor: 40. Jonuzi 0:1.

Englische Woche FC Wettswil-Bonstetten gefordert Am Mittwochabend steht der nächste Ernstkampf an. Die Partie gegen die Reserven des FC Winterthur wird ab 20 Uhr auf der Schützenwiese ausgetragen. Nach einem guten Start in die Saison, sind die Winterthurer mittlerweile auf Rang sechs der Tabelle abgerutscht. Auch sie konnten im neuen Jahr noch keinen einzigen Punkt gewinnen und ähnlich wie schon United Zürich zehren sie noch vom

Punktepolster der Vorrunde. Der FC Wettswil-Bonstetten dagegen steckt in der Krise und das besagte Polster fehlt. Ein Sieg ist für die Dosch-Elf dringend nötig, nicht nur fürs Punktekonto. Spielt man aber weiterhin kampfbetont und mit Zug aufs Tor, wie zuletzt gegen die Stadtzürcher, wird man das Glück zurückerzwingen. Die Fans sind also aufgefordert, am Mittwochabend, ab 20 Uhr, die Ämtler auch auf der Winterthurer Schützenwiese lautstark zu unterstützen. (OH)

FC Affoltern gewinnt Verfolgerduell 2. Liga: FC Regensdorf – FC Affoltern 0:1 (0:1) Die 1. Mannschaft des FC Affoltern hat auch das dritte Spiel der Rückrunde, beim drittplatzierten FC Regensdorf, gewonnen und bleibt Tabellenführer Blue Stars weiterhin auf den Fersen. Claudio Antenen erzielte das einzige Tor der Partie. Trainer Filipovic ersetzte in der Startformation gegenüber dem letzten Spiel den abwesenden Bilic durch Markanovic. Die Säuliämtler waren von Beginn an das spielbestimmende Team, vergaben in den ersten zwanzig Minuten aber teilweise fahrlässig erstklassige Torchancen. Nach einer halben Stunde musste Torhüter Steiner in höchster Not eingreifen, er wehrte einen Schuss aus kurzer Distanz reaktionsschnell ab. In der 38. Minute ging der FC Affoltern dann endlich in Führung. Marco Rako setzte mit einem feinen Zuspiel Claudio Antenen ein, der den Ball technisch perfekt annahm, sich um die eigene Achse drehte und am Torhüter vorbei den Siegtreffer erzielte. Danach vergaben die Rako-Brüder weitere gute Torgelegen-

heiten. Kurz vor Halbzeit war Torhüter Steiner gegen einen allein vor ihm auftauchenden Regensdorfer Stürmer nochmals gefordert.

Halbzeit mit den vielen Torchancen unbedingt mehr Zählbares herausholen müssen, um dann in der zweiten Hälfte ruhiger von hinten heraus spielen zu können.»

Verdienter Sieger In der zweiten Halbzeit fand das Spielgeschehen vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen statt. Die einheimische Verteidigung hatte sich nun besser auf die Offensive der Gäste eingestellt und liess praktisch keine Torchance mehr zu. Die Furttaler versuchten ihr Glück vermehrt mit langen Bällen, blieben aber immer wieder an der gut stehenden Affoltemer Abwehr hängen. Die letzte Ausgleichschance, zehn Minuten vor Schluss, machte Andy Steiner mit einer reaktionsschnellen Abwehr zunichte. In der Nachspielzeit kochten dann noch die Emotionen hoch und beide Mannschaften mussten die Partie mit einem Mann weniger beenden. Der FC Affoltern verliess schliesslich den Platz als verdienter Sieger. Trainer Dragan Filipovic zum Spiel: «Wir waren fussballerisch das bessere Team. Wir hätten in der ersten

Optimaler Rückrundenstart Der Start in die Rückrunde ist mit drei Erfolgen optimal gelungen. Mit 34 Punkten auf dem Konto haben die Säuliämtler das Ziel, möglichst schnell Punkte zu holen, bereits in den ersten Partien erreicht. Sie sind nun der noch einzige verbliebene Widersacher von Tabellenführer Blue Stars, um den Aufstieg in die interregionale 2. Liga. Der FCA liegt einen Punkt hinter den Stadtzürchern, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen haben, auf dem zweiten Tabellenplatz. Walter Zech Sportanlage Wisacher, 120 Zuschauer,. Tor: 38. Claudio Antenen 0:1 FCA: Steiner, Stäger, Sq.Bala, Luchsinger, Sb. Bala, Shala, Ismajlaj, Markanovic, M. Rako (Kaufmann), C. Antenen (Salis), A. Rako. Nicht eingesetzt: Ersatztorhüter Aegerter, Scicchitano, S. Antenen.


Sport

Dienstag, 5. April 2016

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Ämtler Schwinger erkämpften fünf Auszeichnungen Rund 600 Zuschauer kamen zum 18. Gibelschwinget in Bonstetten – beste Bedingungen

Im Schlussgang bezwingt Samuel Giger (rechts) den Turnerschwinger Stefan Burkhalter.

Die Ämtler Schwinger zeigten beim Gibelschwinget in Bonstetten starke Leistungen. Mit fünf Auszeichnungen und den Spitzenplatzierungen von Marco Nägeli und Beat Reichmuth gelang den Vertretern des Schwingklubs am Albis ein Saisonauftakt nach Mass. Sieger war der Thurgauer Samuel Giger. ................................................... von bruno auf der maur Die Saisoneröffnung sorgte bei den Organisatoren des Schwingklubs am Albis, mit OK-Präsident Franz Furrer an der Spitze, für rundum zufriedene Gesichter. Die 18. Auflage des Gibelschwingets entwickelte sich dank einer starken Besetzung zu einem hochstehenden Wettkampf. Mit 81 Schwingern aus dem NOS-Verband und Gästen vom Schwingklub Freiamt waren deutlich mehr Schwinger am Start als bei der letzten Austragung. Der Grund für den Aufschwung liegt wohl beim Eidgenössischen Schwingfest, das Ende August zur Austragung kommt. Wer sich für den Saisonhöhepunkt empfehlen will, muss bereits jetzt und bei den kommenden Kranzfesten gute Resultate liefern. Im starken Teilnehmerfeld figurierte mit Stefan Burkhalter ein Eidgenössischer und mehrere TeilverbandsKranzschwinger, was rund 1300 Zuschauer auf den Gibel bei Bonstetten lockte. Das Publikum sorgte für gute Stimmung und sah schlussendlich, wie sich mit Burkhalter und Samuel Giger zwei Favoriten für den Schlussgang qualifizierten. In der Endausmarchung ging der erst 18-jährige Giger gegen den bald 42-jährigen Burkhalter in die Offensive und hatte mit dieser Taktik Erfolg. Giger gewann nach 3:45 Minuten mit einem klassischen Wyberhaken und entschied das Generationenduell für sich. Den Sieg musste Giger mit dem Glarner Roger Rychen teilen, der mit einer abschliessenden Maximalnote zu Giger aufschloss.

Beat Reichmuth überraschte Den Schwingern aus dem Bezirk gelang beim alle zwei Jahre stattfindenden Schwingfest ein Auftakt nach

Mass. Mit fünf Auszeichnungen übertrafen sie die Erwartungen. Eine faustdicke Überraschung schaffte der 19jährige Beat Reichmuth aus Mettmenstetten. Mit drei Siegen in Serie setzte er sich nach der ersten Wettkampfhälfte an die Ranglistenspitze. Anschliessend musste er eine Niederlage und ein Unentschieden gegen starke Kranzschwinger hinnehmen. Im letzten Gang folgte nochmals ein Sieg, womit sich Reichmuth einen Spitzenplatz im sechsten Rang erkämpfte. «Mein Ziel war die Auszeichnung, dass es so weit nach vorne reicht, hätte ich nicht gedacht,» kommentierte der Sanitärlehrling seine Platzierung. Als Bester seines Teams platzierte sich Marco Nägeli aus Maschwanden im fünften Rang. Der 22-Jährige musste gegen starke Gegner antreten. Neben vier Siegen schaffte es Nägeli als Einziger, dem späteren Sieger Samuel Giger mit einem Unentschieden Punkte abzunehmen. Auch im fünften Gang gegen den Co-Sieger Roger Rychen suchte er seine Chance, riskierte aber einen kurzen Moment zu viel und musste eine Niederlage einstecken. «Gegen Rychen probierte ich einen Angriff zu kontern, was nicht funktionierte. Insgesamt bin ich aber mit dem Wettkampf zufrieden,» bilanzierte Nägeli. Für Nägeli geht es nun Schlag auf Schlag. Wöchentlich folgen Einsätze an Regionalschwingfesten bis Anfang Mai das Thurgauer und am 8. Mai das Zürcher Kantonal-Schwingfest in Watt-Regensdorf ansteht.

Daniel Meier (links) im Angriff . . .

Marco Nägeli (Schwingclub am Albis, oben): Gestellter gegen Samuel Giger.

. . . ebenso Matthias Furrer (oben, Schwingclub am Albis).

Gute Ämtler Bilanz Für die weiteren Auszeichnungen sorgten Damian und Matthias Furrer aus Islisberg. Die beiden Söhne des OK-Präsidenten belegten den neunten und zehnten Schlussrang. Während Damian Furrer bereits vor zwei Jahren die Auszeichnung erkämpfte, war es für Matthias Furrer eine Premiere am Gibelschwinget. Die fünfte Auszeichnung für den Schwingklub am Albis holte sich der 30-jährige Daniel Meier aus Mettmenstetten. Zur positiven Mannschaftsbilanz trugen auch Nik Junker aus Mettmenstetten und der Wettswiler Michael Kiser bei. Das Duo verpasste die Auszeichnungen jedoch um einen Viertel- bzw. halben Punkt.

Ihr Auftritt gehört zum Schwingfest: Mitglieder des Jodlerclubs Affoltern unter der Leitung von Therese Lüscher. (Bilder Anja Bernhard/Werner Schneiter)


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