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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 27 I 166. Jahrgang I Donnerstag, 5. April 2012

Behinderungen

Die Grimmers

Zwischen Affoltern und Aeugst sowie an der Buchenegg beginnen Strassenarbeiten. > Seite 3

In der Bibliothek Knonau wurde eine 340-Seiten-Familienchronik präsentiert. > Seite 7

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Museen geöffnet «Wasser» ist Thema in Maschwanden – Blick «Untertag» im Bergwerk Riedhof. > Seite 9

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Rekurs Zusätzliches Kinderzentrum stösst in Bonstetten auf Wiederstand. > Seite 11

«Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens!» Andreas Fritz, Pfarrer in Mettmenstetten, zu Ostern 2012

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ährend meiner Studienzeit, habe ich als Aushilfe-Sigrist am Zürcher Fraumünster gearbeitet. Karfreitag war jeweils ein echtes Event. Von der Goldküste, aus den Stadtgemeinden, ja selbst aus den Freikirchen, strömte man ins Fraumünster. Wenn Organist Alex Hug um 9.30 Uhr in die Tasten griff, war die Kirche mit rund 1200 Besuchern bis auf den letzten Platz besetzt. Zwei Tage später, an Ostern, hatte man dann wieder gut Platz in den Kirchenbänken. Das Event war vorbei. Der Ostermorgen lockte nicht halb so viele Besucher in den Gottesdienst. Schon damals hat mir dieses Auseinanderklaffen zwischen Karfreitag und Ostern zu denken gegeben. Warum dieser Unterschied? Auch auf dem Land ist er mir später gelegentlich wieder begegnet, wenn auch nicht so ausgeprägt. Theologisch sind die Ereignisse von Karfreitag und Ostern untrennbar miteinander verbunden. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Kreuzigung und Auferstehung gehören zusammen. Und doch scheinen viele mit Karfreitag mehr anfangen zu können als mit Ostern. Man kann sich scheinbar recht gut vorstellen, dass ein Prophet, der sich mit dem religiösen Establishment anlegt, irgendwann am Kreuz endet. Es wurde ja vielen schon wegen weit Geringerem der Prozess gemacht. Auch in unseren Tagen. Man muss also nicht einmal besonders religiös sein, um Karfreitag für möglich oder sogar wahrscheinlich zu halten. Auch dass einer sein Leben gibt für den anderen, ist irgendwie nachvollziehbar. Es entspricht zwar nicht unserer Alltagserfahrung, aber man kennt sie schon, die dramatischen Geschichten aus dem Krieg, in denen der Grossvater nur dank eines Kameraden überlebt hat, der sein Leben für ihn gelassen hat. Oder Berichte von Kletterunfällen bei denen einer für den andern sein Leben gab und sich vom Seil abschnitt. Karfreitag ist irgendwie nachvollziehbar (Obschon es natürlich eine Haltung des Glaubens ist, dass der Kreuzestod Jesu etwas mit meinem Leben zu tun hat, «für mich» geschehen ist). Das Feiern von Todestagen ist uns auch in anderen Zusammenhängen geläufig. Dass man den Todestag eines Religionsstifters begeht, versteht sich daher fast von selbst. Aber was machen wir mit Ostern? Mit dem leeren Grab? Mit dem Auferstandenen? Hier meldet sich dann bei vielen der kritische Verstand. Engel, die Grabplatten wegrollen und Tote, die wieder auferstehen, das geht irgendwie doch zu weit. Kann sich das alles so abgespielt haben? Ist Ostern überhaupt historisch «wahr»? fragt man

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«4–99» Helen und Silvana Lemm setzen Spiele mit Kindern tänzerisch um. > Seite 12

Über 80% mit den Einkaufsmöglichkeiten im Säuliamt zufrieden Über 80 Prozent beurteilen die Einkaufsmöglichkeiten im Knonauer Amt als gut bis sehr gut. Mehrheitlich wünscht man sich keinen weiteren Grossverteiler in der Region. Das ergab eine Umfrage der Standortförderung. Fast 400 ausgewertete Fragebogen bieten ein repräsentatives Ergebnis. Nur 6% der Befragten beurteilen die Einkaufssituation als schlecht bis sehr schlecht.

................................................... > Bericht auf Seite 5

Baum-Massaker zum Schutz der Natur Im Sihlwald haben Waldarbeiter gleich mehrere, grösstenteils gesunde Buchen und Fichten gefällt. Gemäss Wildnispark Zürich ist das beabsichtigt gewesen. Man habe einen Sturm imitiert, um so die Kernzone des Naturerlebnisparks zu schützen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

anzeigen

Ein Friedhof in Siebenbürgen. (Bild zvg.) sich plötzlich. Das Problem an der Sache ist, dass die biblischen Zeugnisse gar keine neutrale Geschichtsschreibung sein wollen (wenn es das überhaupt gibt..!). Es sind Glaubenszeugnisse. «Wahr» oder nicht «wahr» ist die falsche Frage. Schon besser ist die Frage «relevant» oder nicht «relevant». Und so gesehen hat Ostern auch für die Auferstehungs-Skeptiker und Skeptikerinnen unter uns eine Botschaft parat. Im Gegensatz zum Todestag, den wir so selbstverständlich feiern, will

Ostern uns zum Tag des Lebens und Auflebens werden. In Anlehnung an den sinnigen Spruch «Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens» könnte man auch sagen: «Ostern ist der erste Tag vom Rest deines Lebens»! Ostern ist die erstaunliche Erfahrung, dass ich lebendig bin und frei. Gottes Gegenwart umgibt mich trotz allem, was das Leben auch an Schwerem mit sich bringt. Der Osterruf «Christ ist erstanden» will nicht erinnern an ein Ereignis, das vor langer Zeit in Jerusalem statt-

gefunden hat und dessen wir jetzt ehrfürchtig gedenken... Ostern kann man nicht begehen wie einen Todestag. Es ist ein Tag des Lebens, der Lebendigkeit. «Christ ist erstanden» ist ein Weckruf! Da stehen wir doch gleich mit auf, hier und heute…und packen das Leben voll Freude bei den Hörnern! In dem Sinn: den Leserinnen und Lesern frohe Ostern! Andreas Fritz, Pfarrer in Mettmenstetten

400 14 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Frei + Hunkeler Laden- und Innenausbau AG, Hasentalstrasse 16, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 25. November 2011 der Konkurs eröffnet, aber mit Urteil dieses Gerichts vom 26. März 2012 mangels Aktiven eingestellt worden. Das Konkursverfahren wird als geschlossen erklärt, sofern nicht ein Gläubiger bis zum 16. April 2012 die Durchführung des Verfahrens verlangt und für den nicht durch die Konkursmasse gedeckten Teil der Kosten einen Barvorschuss von Fr. 10 000.– leistet. Die Nachforderung weiterer Kostenvorschüsse bleibt vorbehalten. Jeder Pfandgläubiger kann innert der gleichen Frist beim Konkursamt schriftlich die Verwertung seines Pfandes verlangen, sofern er sich zur Übernahme des nicht gedeckten Teils der Liquidationskosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss leistet. Zürich, 30. März 2012 Konkursamt Affoltern 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von Gründonnerstag, 5. April 2012, 11.30 Uhr, bis und mit Ostermontag, 9. April 2012, geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt am Samstag, 7. April 2012, zwischen 10.00 und 11.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Ostermontag, 9. April 2012, geschlossen. Am Samstag, 7. April 2012, ist sie wie üblich geöffnet.

Überwältigt von der grossen Anteilnahme

Ortsplanung Einladung zur Informationsveranstaltung Teilrevision der Bau- und Zonenordnung, Donnerstag, 19. April 2012, 19.30 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld Themen: • Umzonung Kernzone K2 in Kernzone Zentrum K3 entlang der Dorfstrasse im Bereich Toussen • Erhöhung der Überbauungsziffer bei energietechnisch sinnvollen Massnahmen • Zulässigkeit von anderen Dachformen und Dachneigungen für besondere Gebäude und Ökonomiegebäude in der Kernzone K2 • Einzonung von Erschliessungsstrassen, die heute ausserhalb der Bauzone liegen Der Gemeinderat und die Baukommission freuen sich über Ihre Teilnahme.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gemeinderat Obfelden

Affoltern am Albis

Teilrevision Bau- und Zonenordnung

Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Heinz + Christina Winzeler-Vontobel, Hinterbergstr. 10, 8135 Langnau am Albis Projektverfasser: Ruedi Schillig Meyer & Salamon AG, Albisstrasse 11, 8915 Hausen am Albis Bauvorhaben: Umbau Scheune zu Pferdestallungen, Dachgeschoss-Ausbau mit Einbau von Schleppgaube und Dachflächenfenster, Vers.-Nrn. 2482, 2483, Kat.-Nr. 2822, Ottenbacherstrasse 110, Landwirtschaftszone

Initiative « Änderung der Bau- und Zonenordnung im Gebiet Langfuren» Mit Beschluss Nr. 52 vom 27. März 2012 hat der Gemeinderat Stallikon die Initiative des Initiativkomitees IG Langfuren «Änderung der Bau- und Zonenordnung im Gebiet Langfuren» zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG, LS 700.1) verabschiedet. Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 10. April 2012 und endet am 11. Juni 2012. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) auf. Sie können auch auf der Homepage www.stallikon.ch (Aktuelles) eingesehen werden. Innert dieser Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zur Initiative zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat, Postfach 72, 8143 Stallikon, bis spätestens 11. Juni, schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Stallikon, 5. April 2012 Gemeinderat Stallikon

Bestattungen

Lesung mit Stefan Ineichen aus seinem Buch «Endstation Eismeer» Sonntag, 15. April 2012 11.00 Uhr im Bickwiler Forum Brunnenweg 8 8912 Obfelden Eintritt Fr. 15.–

Stallikon Am 2. April 2012 ist in Zürich gestorben:

Tschudin Susanna Charlotte geboren am 6. September 1926, von Stallikon ZH und Muttenz BL, verwitwet von Max Friedrich Tschudin, wohnhaft gewesen Untere Aegerten 3, 8143 Stallikon.

Ich koche bei Ihnen zu Hause, erledige das Einkaufen, organisiere und bereite Apéro, Brunch oder Kaffee-Kuchen-Nachmittag zu, begleite Sie ausser Haus (Arzt/Coiffeur/Kleiderkauf) oder helfe bei der Wäsche (waschen und bügeln).) Telefon 079 546 23 35 www.genuss-essen.ch

Rosa Schuler-Jlli erfahren durften. Ganz besonders danken wir: – Allen, die ihr auf ihrem langen Lebensweg mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie beim Abschied begleitet haben. – Den Pflegeteams Rigi und Pilatus für ihre geduldige und liebevolle Pflege. – Pfarrerin Susanne Wey für den einfühlsam gestalteten Gottesdienst und der Organistin Marianne Rutscho für die schöne musikalische Begleitung. – Für die zahlreichen Karten, Blumen, Spenden für späteren Grabschmuck und die Spenden an wohltätige Werke.

Die Trauerfamilien

Uerzlikon, im April 2012

WIR DANKEN EUCH HERZLICH für die vielen Karten, Spenden und liebevollen Zeichen des Mitgefühls und der Anteilnahme beim Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Tochter, Schwester und Enkelin

Evelyn Miriam Ogbebor-Hess

Merttmenstetten Bauherrschaft: Ferrari Bauunternehmung AG, Maschwanderstrasse 12, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Projektänderung (zusätzliche Unterkellerung sowie kubische Erweiterung) beim im Bau befindlichen Gewerbegebäude auf Kat.-Nr. 3918, Im Grindel 8, (Gewerbezone G)

Besonders danken möchten wir für die gute Betreuung im Universitätsspital, im Spital Limmattal, sowie dem Spitexteam und dem Team vom Palliative Care, wo Evelyn in ihren letzten Tagen liebevoll gepflegt wurde. Grossen Dank für die würdige Gestaltung der Gedenkfeier durch Frau Pfarrerin Studer, für das Adagio mit Klarinette von Mozart (Frau Bodenhöfer, Klavier, und Herr Röhrig, Klarinette) und den afrikanischen Sängern und Trommlern.

Die Liebe versagt nie. Der Trost und die Zuversicht aus der Bibel geben uns Kraft.

Rifferswil Bauherrschaft: Kehrli & Co., Jonenbachstr. 23, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Neubau einer Fernheizanlage mit Schnitzelsilo (unterirdisch) auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1893, KZ

Hedingen, im April 2012

Mark Osi Ogbebor André und Adelheid Hess Scheidegger Marilyn Hess

Rifferswil Bauherrschaft: Peter Baer, Lindenhof, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Erweiterung der bestehenden Fahrsilo-Anlage auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1817, Lwsz

Meditationen im Altersheim Martinspark, Bahnhof Baar Schenken Sie Körper, Geist und Seele etwas Ruhe und Erholung. Ab dem 9. April 2012, ab 19.00 Uhr, im Werkraum im 1. UG, führe ich alle drei Wochen Meditationen durch. Anmeldungen sind erwünscht. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme. Kosten Fr. 25.–/Abend. Informationen und Auskünfte: Elsbeth Renold, Tel. 041 761 42 18, renold@r-beratungen.ch

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A. Samstag, 7. April, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32 Herbert Gübeli

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis in Muttenz BL statt. Bestattungsamt Stallikon

Stallikon Brauchen Sie als Senior/Seniorin Hilfe im Haushalt?

für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

8912 Obfelden, 3. April 2012

Gemeindeverwaltung Hedingen

100 Jahre nach dem Untergang der Titanic:

DANKEN WIR GANZ HERZLICH

Am 30. März 2012 ist in Zürich gestorben:

Junghanns Verena Cäcilia geboren am 15. Januar 1946, von Stallikon, verheiratet mit Karl-Henning Junghanns, wohnhaft gewesen Räbacher 3, 8143 Stallikon. Die Trauerfeier findet am Freitag, 13. April 2012, 15.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Ostermontag, 9. April 2012 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Samstag, 7. April, feiert das Ehepaar Adelgund und Rolf Kubli in Stallikon die goldene Hochzeit. Zu diesem Festtag gratulieren wir herzlich. Auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg gute Gesundheit, Wohlergehen und viel Gfreuts.

Zum 94. Geburtstag Am Ostermontag feiert in Stallikon Olga Baur-Märki ihren 94. Geburtstag. Liebe Frau Baur, zu diesem hohen Festtag gratulieren wir Ihnen ganz herzlich. Fürs neue Lebensjahr wünschen wir Ihnen, dass es gesundheitlich gut geht und Sie vielen lieben Besuch erhalten.

Zum 80. Geburtstag Hans Lüscher, wohnhaft in Affoltern am Albis, feiert morgen Karfreitag, 6. April, den 80. Geburtstag. Zum «Runden» gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden feiert Fritz Keller-Bürgi am Mittwoch, 11. April, den 80. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Donnerstag, 5. April 2012

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Fahrbahnbelag, Abschlüsse und Teile der Entwässerungsleitungen werden erneuert Bauarbeiten an der Aeugster-/Affolternstrasse beginnen am Dienstag, 10. April Das kantonale Tiefbauamt erneuert ab 10. April an der Aeugster-/ Affolternstrasse Fahrbahnleitung und Entwässerungsleitungen. Der Verkehr zwischen Affoltern und Aeugst wird im Einbahnsystem geführt bzw. umgeleitet. Die Arbeiten erstrecken sich ab der Aeugster-/Affolternstrasse im Abschnitt Butzen bis Lätten. Gemäss Tiefbauamt umfassen die Arbeiten im Wesentlichen das Abfräsen und den Neubau der Binder- und Deckschicht. Weiter werden die defekten Randabschlüsse und Entwässerungsleitungen ersetzt, dazu sämtliche Armaturen der Schlammsammler und Kontrollschächte erneuert. Ausserdem wird im Einmündungsbereich der Wengibadstrasse in die Aeugsterstrasse eine 80 Meter lange Elementplattenmauer erstellt. Die Bauarbeiten erfolgen in Etappen ab Dienstag, 10. April. Sie dauern bis Ende Juli 2012. Der Verkehr wird ab Montag, 16. April, in Richtung Aeugst im Einbahnsystem geführt und in Richtung Affoltern über die Sonnenberg- und Müli-

Im Einmündungsbereich der Wengibadstrasse in die Aeugsterstrasse wird eine 80 Meter langen Elementplattenmauer erstellt. (Bild Werner Schneiter) berg-/Mühlebergstrasse umgeleitet. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften jederzeit gewährleis-

tet. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Butzenstrasse

bis Lätten für eine Woche komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Mitte Juli 2012 statt. (pd.)

Ein Mobility-Standplatz Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Aufgrund der Resultate der Ergebniskonferenz sowie der erfolgten Umfrage hat der Gemeinderat beschlossen, einen Mobility-Standplatz für Aeugst im Rahmen eines bestehenden Angebotes für Gemeinden für eine Versuchsphase von zwei Jahren zu realisieren.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Das Baumaterial liegt bereit: An der Bucheneggstrasse werden Abschlüsse, Fahrbahnbelag und Entwässerungsleitungen erneuert. (Bild Werner Schneiter)

Bauarbeiten an der Bucheneggstrasse Erneuerung der Inftrastruktur in Stallikon Das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Stallikon erneuern die Infrastruktur. Die Arbeiten umfassen an der Bucheneggstrasse die Erneuerung der Abschlüsse und des Fahrbahnbelags sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Gleichzeitig erneuert die Gemeinde Stallikon im Bereich der Lehnenviadukte bis zur Pumpstation die Wasserleitung. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 10. April. Die Ausführung erfolgt in Etappen. Sie dauert voraussichtlich bis Ende August 2012. Die Etappe 1 umfasst im Wesentlichen den Neubau der Wasser-

leitung sowie der Elementplattenmauern und der Randverstärkungen. In den Etappen 2 bis 5 ist der Neubau der Randabschlüsse und der Entwässerungsleitungen vorgesehen. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen geregelt. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften jederzeit gewährleistet, hält das Tiefbauamt in einer Medienmitteilung fest. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die Strecke etappen- und tageweise für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung findet voraussichtlich Ende Juli 2012 statt. (pd.)

Allmendstrasse: Arbeitsvergaben Die Bauarbeiten für das Projekt «Allmendstrasse, Bereich Friedhofstrasse – Boletstrasse» konnten inzwischen aufgenommen werden. Die damit verbundenen Tiefbauarbeiten wurden an die Firma Büwe Tiefbau AG, Zollweid 8, 6331 Hünenberg, und die Firma Ritschard Haustechnik AG, Affolternstrasse 45, 8913 Ottenbach, vergeben.

Übergabe am 12. Mai

Stiftung Albisbrunn: Gemeindebeitrag

Das Fahrzeug wird am 12. Mai 2012 der Gemeinde übergeben und das Angebot durch Vertreter von Mobility interessierten Personen vorgestellt. Eine entsprechende Einladung mit den weiteren Informationen wird nach den Ostern an die Haushaltungen verschickt. Weitere Informationen können unter www.mobility.ch abgerufen werden.

Der Stiftung Albisbrunn, Hausen am Albis, wurde an die Erstellung einer neuen Turnhalle ein Beitrag von Fr. 2.00 pro Einwohner seitens der Gemeinde Aeugst am Albis zugesichert. Dieser Beitrag wird in den Voranschlag 2013 aufgenommen und die Beitragszusicherung erfolgte unter dem Vorbehalt, dass das Bauvorhaben realisiert wird.

Grundbuchvermessung: Nachführungsgeometer, Übergangslösung

Fahrplanbegehren 2012 bis 2015: Eingabe

Durch das unerwartete Ableben des Nachführungsgeometers der Gemeinde Aeugst am Albis muss diese Funktion neu besetzt werden. Dies erfolgt – gemäss den gesetzlichen Vorgaben – mittels einer öffentlichen Ausschreibung dieses Auftrages im Verlaufe des Jahres 2012. Bis zu dieser Neubesetzung wurde im Sinne einer Übergangslösung mit Genehmigung der kantonalen Vermessungsaufsicht das bisherige Vermessungsbüro Kälin, Trampe + Partner AG, Zürich, bzw. dessen ausgewiesene Mitarbeitende mit dieser Funktion ad interim betraut.

Durch den Gemeinderat wurde im Rahmen der Fahrplanbegehren 20122015 bei der PostAuto Schweiz AG das Begehren eingereicht, dass von Montag bis Freitag ein Postautokurs ab Aeugst am Albis mit Anschluss an den 5.56-Uhr-Zug in Affoltern besteht.

Gemeinde Affoltern: Revision BZO, Stellungnahme Die Gemeinde Aeugst am Albis hatte Gelegenheit im Rahmen des Anhörungsverfahrens zur geplanten Revision der BZO der Gemeinde Affoltern am Albis Stellung zu nehmen. Da durch die Revision keine Aeugster Interessen tangiert werden, wurde von dieser zustimmend Kenntnis genommen und die Möglichkeit zur Anhörung verdankt.

Revision: Gutes Zeugnis Das kantonale Steueramt hat auf der Gemeindeverwaltung im Steueramt eine Revision durchgeführt. Aufgrund des erstellten Revisionsberichtes konnte ein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeitenden des Steueramtes für die pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.

Restaurant Eichhörnli: Patenterteilung Der Gemeinderat hat Milica Vidakovic-Radic das Patent mit Alkoholausschank für das Restaurant Eichhörnli, Gemeinde Aeugst am Albis, rückwirkend auf den 1. März 2012 erteilt.


Ihr verliert mich, aber nicht die gemeinsamen Erinnerungen.

TO D E S A N Z E I G E

DANKE Tief berührt waren wir von der grossen Anteilnahme und den vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserer lieben

Elsa Heiniger-Weyermann

Wir trauern um

Vreni Junghanns-Kalberer geb. 15. Januar 1946, gest. 30. März 2012

Nach geduldig ertragenem Krebsleiden ist meine hoffnungsvolle, engagierte und liebenswerte Gattin, unsere Mutter, Schwester und Schwägerin, von uns gegangen. Wir gedenken ihrer in grosser Liebe und Dankbarkeit. Dr. Karl-Henning Junghanns mit Söhnen Ralf und Martin Geschwister, Schwägerinnen und Schwäger, Verwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 13. April 2012, 15.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis erfolgen. Statt Kranz- oder Blumenspenden gedenke man einer palliativen Einrichtung nach Wahl, z. B. der Stiftung Spital Affoltern, Postkonto 85-391373-1, Vermerk «Palliative Care». Traueradresse: Dr. Karl-Henning Junghanns, Räbacher 3, 8143 Stallikon

Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen lieben Worte des Trostes, für die Blumen und die zahlreichen Spenden. Herzlichen Dank dem Spitexteam Mettmenstetten für die hilfreiche und liebevolle Betreuung zu Hause sowie dem Pflegepersonal im Haus Rigi und im Haus Pilatus für die aufopfernde Pflege. Vielen Dank an Pfarrer Andreas Fritz für den persönlich gestalteten Gottesdienst und die einfühlsamen Abschiedsworte. Mettmenstetten, im April 2012

Die Trauerfamilien

Vermietungen Zu vermieten in Merenschwand per 1. Juni oder 1. Juli

2½-Zimmer-Dachwohnung in 2-Familien-Haus, grosszügiger Grundriss 100 m², 2 Balkone inkl. Abstellraum, Estrich und Parkplatz sowie Anteil Grünfläche. WM und Tu. Fr. 1370.– inkl. NK. Natel 078 974 83 81

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Gemeinderat und Primarschulpflege Stallikon

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TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unserer geschätzten Mitbürgerin

Vreni Junghanns 1946 – 2012

in Kenntnis zu setzen. Am 30. März 2012 ist sie nach langer Krankheit von ihren Schmerzen erlöst worden. Frau Junghanns hat sich von 1986 bis 1994 als menschliche, umsichtige, kompetente und allseits sehr beliebte und geschätzte Schulpflegerin engagiert. Nicht nur als Mitglied, sondern auch als Vizepräsidentin hat sie ihre Verantwortung stets wahrgenommen und mit viel Initiative dazu beigetragen, die Schule Stallikon zu pflegen und weiterzubringen. Der Trauerfamilie sprechen wir das herzlichste Beileid aus. Frau Junghanns werden wir in dankbarer Erinnerung behalten. Stallikon, 5. April 2012

Gemeinderat und Primarschulpflege Stallikon

Abdankung: Die Trauerfeier findet am Freitag, 13. April 2012, 15.00 Uhr, in der Kirche Stallikon statt.

TODESANZEIGE Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie über den Hinschied unseres ehemaligen Mitinhabers und Geschäftsführers

Rudolf Hess

Fahrzeuge Kaufe Autos

19. August 1918 – 30. März 2012

in Kenntnis zu setzen. Rudolf Hess führte von 1964 bis 1984 kompetent und erfolgreich unser Familienunternehmen in der dritten Generation. Wir trauern um ihn und werden ihm ein gutes und mit Dank erfülltes Andenken bewahren

Sahli AG, Knonau Verwaltungsrat Geschäftsleitung Personal und Ehemalige

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 5. April 2012

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Kein weiterer Grossverteiler in der Region Konsumentenumfrage: Über 80% beurteilen die Einkaufsmöglichkeiten im Knonauer Amt als gut bis sehr gut Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die Ämtler Bevölkerung kauft gerne in der Region ein, ist mit dem Angebot sehr zufrieden und wünscht keinen weiteren Grossverteiler in der Region. Das hat eine Umfrage der Standortförderung ergeben. Die 397 ausgewerteten Fragebogen bieten ein repräsentatives Ergebnis (siehe Kasten). Dies umso mehr, als die Antworten eindeutig ausfielen. Nur gerade 6% der Befragten beurteilen ihre Einkaufssituation als schlecht oder sehr

Die Umfrage Bei 400 Befragten und einem Vertrauensintervall von 95,5% liegt die Schwankungsbreite der Ergebnisse bei einem Verhältnis von 10:90% bei gut 4% und bei 50:50% bei 5,3%. Selbst wenn die Hälfte der Befragten (198) eine bestimmte Antwort geben, liegt die maximale Schwankung +/- 10,5 Personen, das heisst mindestens 187 (47,1%) und maximal 209 (52,6%). Je eindeutiger das Verhältnis ist, desto kleiner wird der Abweichungsgrad. Geben 40 Befragte (10%) eine bestimmte Antwort, liegt der Schwankungsbereich zwischen 38,5 und 41.5 bzw. 39 und 42 Personen.

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schlecht. Von diesen 24 Personen wohnen 19 in Stallikon und Wettswil und bezogen mehrheitlich ihre Aussage explizit auf ihre Gemeinde. Entsprechend ist hier der Anteil derjenigen, die einen zusätzlichen Grossverteiler zum Beispiel in der Filderen begrüssen würden, deutlich höher als in der ganzen Region (allein 19 (21%) Personen in Wettswil), wo insgesamt 9.8% für ein weiteres Center sind. 77,8% sagen denn auch explizit aus, dass sie kein weiteres in der Region wollen. Allerdings sprechen sich einige dieser Befragten dafür aus, dass sie sich eine Migros (zum Beispiel in Affoltern) mit einem grösseren Angebot als bisher wünschen.

Frische und Produkte aus der Region Bei der Frage: «Auf was achten Sie beim Einkaufen?» führt «Frische der Produkte» mit 82,4% die Rangliste an. Es folgen «freundliche Bedienung» (73,8%), «hohe Qualität» (67,5%) und «Produkte aus dem Ort oder der Region» (62,7%). Mit einem grösseren Abstand folgen «Bio-Produkte» (40,3%), «preisgünstige Produkte» (39,6%), «kompetente Beratung» (38,3%) und «Markenprodukte» (21,2%). Insgesamt wurden 12 Kriterien abgefragt. Frische und Qualität sind jeweils in allen Umfragen in den vorderen Rängen. Da ist die Bewertung der örtlichen und regionalen Produkte in dieser Höhe schon eher überraschend.

Vielseitiges einkaufen Die Ämtler tätigen ihre Einkäufe in mehreren, verschiedenen Läden. Über alles gesehen wird die Migros am meisten besucht (73,6%), vor Volg/Landi (63,7%) und Coop (60%). Aber auch die Bäckerei (53,7%) und der Metzger (35,5%) werden häufig besucht. Es folgen Denner/Denner Discount und die Hofläden mit 35,5% bzw. 33,3%. Betrachtet man die Werte nach Wertigkeit beim Einkaufen, liegt bei «zweimal oder öfter pro Woche», Volg vor der Bäckerei, Coop und erst an

vierter Stelle die Migros. Das Bild ändert sich bei den Einkäufen «einmal pro Woche oder seltener». Hier liegt die Migros deutlich vor Coop, Volg, Bäckerei und Denner, den Hofläden und der Metzgerei. Insgesamt wurden 16 Kanäle (inkl. Online-Shopping) vorgegeben und zusätzlich eine Kategorie «Fachgeschäfte, weitere Anbieter».

Drei Viertel der Befragten Frauen 76,3% Frauen und 23,7% Männer nahmen an der Befragung teil, von denen

sich 91% als haushaltführend bezeichneten. Die Altersverteilung sah wie folgt aus: 50–64 Jahre (37,0%), über 65 Jahre (33,8%), 40–49 Jahre (17,9%) und die Jüngeren mit 10,1%. 1,2% gaben kein Alter an. Die Zusammensetzung der Umfrageteilnehmer entspricht zumindest in Bezug auf das Geschlecht in etwa der täglichen Einkaufsrealität. Die Männer, welche die Frauen beim Posten begleiten, nicht mitgerechnet. (Ch.H.)


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 5. April 2012

In Unterämtler Gemeinden Feuer gelegt

Avatar im Sihlwald Baum-Massaker im Zeichen des Naturschutzes

Bei drei kleineren Bränden in Bonstetten, Wettswil und Stallikon entstand Sachschaden. Auch Einbrecher waren in den vergangenen Tagen unterwegs.

Um die Kernzone des Naturerlebnisparks Sihlwald im Bereich der Streubodenstrasse zu sperren, haben die Ranger mit Winden gesunde Buchen und Fichten umgerissen. Der Beobachter sieht sich an den Oscar-preisgekrönten Spielfilm Avatar erinnert. Am Ostersonntag strahlt das Schweizer Fernsehen erstmals den Kino-Hit «Avatar – Aufbruch nach Pandora» aus. Im preisgekrönten Science-FictionMärchen von James Cameron geht es um die skrupellose Ausbeutung und Zerstörung der Natur. Wer sich bereits im Vorfeld darauf einstimmen möchte, braucht aber weder nach Hollywood noch in den nächsten DVD-Verleih zu gehen. Im Sihlwald haben Ranger gezeigt, dass sie auch ohne den virtuellen Rohstoff Unoptanium, um dessen Ausbeutung es im Film Avatar geht, wüten können wie die Besatzer auf Pandora. Um die Streubodenstrasse zu sperren haben die Waldarbeiter gleich mehrere, grösstenteils gesunde Buchen und Fichten mit Seilwinden umgerissen. Diejenigen Bäume, bei denen

Die Streubodenstrasse im Sihlwald von Norden herkommend. Entwurzelte und abgebrochene Bäume versperren den Weg. (Bilder Martin Platter) die Wurzeln zu stark waren, wurden einfach abgebrochen. Den Spaziergängern und Wanderern bietet sich ein trostloses Bild der Verwüstung, wie es

vielleicht nach Orkan Lothar im Jahr 2000 anzutreffen war. An ein paar Stämmen ist ein Plakat angebracht, das um Verständnis bittet. Die Streubodenstrasse sei laut kantonaler Schutzverordnung ab sofort geschlossen und das Betreten verboten. Fehlbare Personen würden angezeigt. Bei Fragen könne man sich an den Wildnispark Zürich wenden (Telefon 044 722 55 22, info@wildnispark.ch). Daneben prangt ein Signet der Zürcher Kantonalbank, die als Hauptsponsor bezeichnet wird. Eine erstaunliche Imagewerbung.

Bei Anruf Gelassenheit

Waren die Wurzeln zu stark, brach man die Bäume ab.

Der Anruf auf die Nummer ergibt wenig Erbauendes. Sekretärin Susanne Hofmann beschied in gelassenem Ton, dass die Zerstörung beabsichtigt gewesen sei. Man habe tatsächlich einen

Sturm imitiert. Man wolle so die Kernzone des Naturerlebnisparks schützen. Es gehe dabei um einen «Prozessschutz». Menschen seien in diesen Bereichen unerwünscht. Spaziergänger und Mountainbiker könnten sich weiterhin auf den ausgeschilderten Routen um die Schutzzonen im Sihlwald bewegen. Das Vorgehen erstaunt in mehrfacher Hinsicht. Wieso pocht man derart restriktiv auf Betret -- und Fahrverbote – greift dann aber selber unter dem Deckmantel des Naturschutzes so sorg- und rücksichtslos in die Natur ein? Wie war es überhaupt möglich, ein Schutzgebiet von dieser Grössenordnung ohne öffentliche Ausschreibung und Einsprachemöglichkeit des kommunen Stimmbürgers derart restriktiv zu «schützen»? Ab 2018 soll abseits der bezeichneten Wege sogar ein generelles Reit- und Bikeverbot gelten. (map.)

«Gottfried Keller unterzeichnete die Einbürgerungsurkunde» Michael Grimmer präsentierte in der Bibliothek Knonau seine Familienchronik Die Familienchronik der Familie Grimmer ist mehr als nur ein Familienportrait. Anhand einer Familie wird die Geschichte des Schweizer Bundesstaates ab 1853 in vielen Facetten erläutert. ................................................... von salomon schneider Der Knonauer Gemeindepräsident, Walter von Siebenthal, begrüsste die zahlreichen Gäste in der Dorfbibliothek Knonau und ordnete die Familienchronik in die Gemeindegeschichte ein. Das 19. Jahrhundert – die Familie Grimmer ist 1853 aus Norddeutschland eingewandert – sei für Knonau das Jahrhundert der Eisenbahn, des Bevölkerungswachstums und der Vereine gewesen. Danach bedankte er sich bei der Familie Grimmer für ihre Verdienste: «Knonau hat immer Zuwanderung gebraucht und braucht sie auch heute noch.»

Die bewegte Geschichte Im Anschluss erläuterte der Autor, Michael Grimmer, wie es zur grossformatigen, 340 Seiten dicken und 1100 Gramm schweren Familienchronik kam: «Mein Interesse wurde von einem Stammbaum geweckt, der bei jedem Familienzweig im Haus hing. Die-

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An der Oberdorfstrasse in Bonstetten haben Jugendliche am Samstagabend um 22 Uhr einen mit Heu gefüllten Futtertrog in Brand gesteckt und haben sich – so wurde beobachtet – aus dem Staub gemacht. Ein Feuerwehreinsatz war nicht nötig. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 700 Franken. Im Wettswiler Industriegebiet brannte am Sonntag ein Metallcontainer, der Abfall enthielt. Es ist nicht klar, ob auch hier Brandstiftung infrage kommt. Die Feuerwehr Unteramt ist ausgerückt. Sachschaden: rund 1000 Franken. In Stallikon gerieten rund 20 Quadratmeter einer Wiese in Brand, nachdem eine Person Äste verbrannt hatte. Auch hier war ein Feuerwehreinsatz nötig. Laut Kantonspolizei wird der Feuerentfacher verzeigt.

Thujabäume ausgerissen Grober Unfug am Sonntag an der Zwillikerstrasse in Obfelden: Unbekannte rissen 27 neu gepflanzte Thujabäume aus und warfen diese auf die Strasse. Der Schaden hält sich in Grenzen, weil die Bäume zum grossen Teil wieder gepflanzt werden konnten. An der Alten Obfelderstrasse in Affoltern wurde über das vergangene Wochenende die Blache eines Lieferwagens zerschnitten. Der Schaden sei gering, meldet die Kapo.

Kupfer gestohlen Unbekannte drangen vom 28. auf den 29. März in Hedingen in einen Werkstattcontainer ein, nachdem sie sich durch das Zerstören eines Vorhangschlosses Zutritt verschafft hatten. Sie entwendeten rund 150 kg Kupferdraht. Der Sachschaden ist gering. Via Fenster drangen Diebe in Affoltern in ein Geschäft in Bahnhofnähe ein und leerten die Kaffeekasse mit wenig Bargeld. Laut Kapo beläuft sich der Sachschaden auf rund 1000 Franken. Noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch von Montag auf Dienstag in einem Nagelstudio in Affoltern entwendet wurde. Einbrecher drangen durch Aufwuchten des Fensters ein. In Mettmenstetten verschafften sie sich Zutritt in die Tiefgarage einer Mehrfamilienhaus-Überbauung, brachen dort ein Auto auf und entwendeten eine Sonnenbrille und Bargeld. Auch der Koffer eines Motorrads wurde aufgebrochen, dazu einer beschädigt. In einer anderen Mehrfamilienhaus-Überbauung in Mettmenstetten wurde in der Tiefgarage das Schloss eines Oldtimer-Fahrzeugs beschädigt – nicht auszuschliessen, dass hier die gleiche Täterschaft am Werk war.

Unaufmerksamkeit beim Einkauf...

Die vier ältesten Angehörigen der Familie Grimmer von links nach rechts: Walter Grimmer, Heinrich Grimmer, Walter von Siebenthal (Knonauer Gemeindepräsident), Michael Grimmer (der Autor) und Leonhard Grimmer. (Bild Heiri Grimmer) ser und weitere Aufzeichnungen von Familienmitgliedern haben mich motiviert, die Sache anzupacken.» Grimmer hat schliesslich 35 Jahre lang an seiner Chronik gearbeitet. Der historische Wert der Arbeit liegt vor allem darin, dass eine ganz normale Familie über Generationen hinweg geschildert wird, denn solch ausführliche Familienchroniken werden sonst meist nur über Familien mit prominenten Mitgliedern verfasst.

Die Chronik erzählt, wie der erste Grimmer eingewandert ist und sich in Cham niedergelassen hat. Aufgrund seiner evangelischen Konfession habe er sich nicht im Kanton Zug einbürgern lassen wollen, sondern im Kanton Zürich. Die Urkunde wurde 1873 vom damaligen Staatsschreiber des Kantons Zürich, Gottfried Keller, persönlich unterzeichnet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Familie nach Knonau gezogen,

weil es die Cham am nächsten liegende evangelische Gemeinde gewesen sei. Die Chronik zeigt anhand von Tagebüchern, Gerichtsdokumenten und weiteren Aufzeichnungen, wie eine einfache Familie die Wirtschaftskrisen des 19. und 20. Jahrhunderts überstanden hat, wie sie zwei Weltkriege erlebt hat, wie sie geliebt und gestritten hat. Die Chronik der Familie Grimmer kann beim Autor, Michael Grimmer, Dietlikon, bestellt werden.

...kann teuer zu stehen kommen. So auch in einem Affoltemer Einkaufszentrum, als beim Einkauf die Umhängetasche am Einkaufswagen für einen kurzen Moment unbeachtet blieb. Das Portemonnaie mit mehreren hundert Franken kam weg. Später wurde es gefunden. Natürlich ohne Inhalt... (-ter.)

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Gastronomie


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Donnerstag, 5. April 2012

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Ein Blick «Untertag» Bergwerk Riedhof am 7. April geöffnet Bald zehn Jahre existiert das Museum zum Bergwerk Riedhof nun schon – und jeden ersten Samstag im Monat ist es für alle geöffnet. So auch am kommenden Samstag von 10 bis 16 Uhr. Unter dem Parkplatz beim Blumenladen im Götschihof (Stiftung Solvita) gibt es in den Räumlichkeiten des Museums allerlei Wissenswertes zu entdecken.

Lucia Zurbrügg vor der Brunnenbesitzer-Fotowand mit einer alten Wasserröhre. (Bild Werner Schneiter)

Vom Sodbrunnen bis zur mittelalterlichen Röhre

Im «sozialen Raum» wird man entführt in die aktive Zeit des Bergwerks, zum Beispiel mit Mitteilungen der Betriebsleitung zu Kosten und Reklamationen zur Kohlenqualität, zum Verdienst oder auch zu Raufereien in der Kantine. Im «technischen Raum» wird mit Gegenständen aus der aktiven Zeit und anhand von Modellen auf den Kohlenabbau im Bergwerk Riedhof eingegangen und im «Multimediaraum» kann man sich bei einem halbstündigen Film umfassend über das Bergwerk und dessen Wiederentdeckung informieren.

Stollen von 14 bis 16 Uhr geöffnet!

Ausstellung im Ortsmuseum Maschwanden Ostermontag geöffnet Die Wechselausstellung im Maschwander Ortsmuseum bietet einen spannenden Blick in die Wasserversorgung. Sie ist am Ostermontag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. ................................................... von werner schneiter

«Unsere Wasserversorgung» lautet der Titel der Ausstellung, die von Lucia Zurbrügg, der Präsidentin der Museumskommission, initiiert worden ist. Besucherinnen und Besucher werden beim Eingang im Parterre auf einen Plan aufmerksam: Er zeigt die Wasserversorgung in Maschwanden ab 1894. Exakt in diesem Jahr erfolgt der Sprung in eine neue Zeit der Wasserversorgung. Während andernorts die Versorgung privat erfolgte, realisierte die Genossenschaft mit dem neuen Reservoir auf dem Uttenberg und mit dem Bau von 25 Hydranten in Maschwanden eine fast flächendeckende Versorgung – und investierte dazu 85 000 Franken. Nur gerade fünf Haushaltungen waren nach Abschluss der Bauarbeiten nicht angeschlossen – vielleicht auch deshalb, weil der Wasserbezug teuer war. Für einen Zwei-

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Personen-Haushalt wurden 13 Franken pro Jahr erhoben, auf Landwirtschaftsbetrieben pro Kuh zusätzlich Fr. 3.60. «Aus den Dokumenten geht hervor, dass damals die Versorgung zufriedenstellend war, lange Zeit gabs keinerlei Schäden», sagt Lucia Zurbrügg. Ein Verzeichnis dokumentiert im Weiteren alle öffentlichen Gewässer in Maschwanden: Lorze und Bäche mit allen Seitenarmen. 1945 wurde das Pumpwerk errichtet und damit gemeindeeigenes Grundwasser gepumpt. Bei der Gruppenwasserversorgung Amt, deren Gebäude in unmittelbarer Nähe steht, ist Maschwanden nicht angeschlossen.

Rückblick auf das Brunnenwesen vor 1894: 53 Sodbrunnen verzeichnet Lucia Zurbrügg führt den Besucher in die obere Etage des Ortsmuseums, wo die Wechselausstellung einen Rückblick bietet auf das Brunnenwesen vor 1894. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein von Gerber Rudolf Leuthold im Jahr 1907 erstellter Plan, auf dem 53 Sodbrunnen eingezeichnet sind. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade noch vier in Betrieb. «Von mehr als der Hälfte aller Sodbrunnen kennen wir die Standorte», fügt Lucia Zur-

Es war der Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher, einmal einen kur-

zen Blick «Untertag» in die alten Stollen unter dem Gottert-Hügel zu werfen. Der Vorstand des Vereins Bergwerk Riedhof hat sich deshalb entschlossen, an drei Samstagen im Jahr zusätzlich zum Museum einige, nach langer Renovationsarbeit wieder geöffneten und gesicherten Stollenbereiche, zu zeigen. Diesen Samstag, 7. April, ist es erstmals so weit: Während zwei Stunden, von 14 bis 16 Uhr, zeigen Mitglieder des Stollenteams interessierten Besucherinnen und Besuchern den wieder begehbaren Gottertstollen und Bereiche aus frühen Bergbauaktivitäten um 1920.

Gruppenweise Führungen Man nutze die Gelegenheit. Gutes Schuhwerk und eine Jacke sind erforderlich. Helme werden zur Verfügung gestellt, und für Beleuchtung ist ebenfalls gesorgt. Die Führungen (zirka 20 Minuten) erfolgen gruppenweise. Besammlung beim Stolleneingang (am Weg Wolfen-Müliberg zirka beim Weiler Riedhof) oder im Museum (siehe oben). Glückauf und bis am Samstag! Rainer Kündig, Präsident Verein Bergwerk Riedhof Infos auch unter www.bergwerk-riedhof.ch

brügg bei. Viele sind allerdings nicht mehr sichtbar, auch aufgefüllt oder mit Beton abgedeckt. Jene, die noch sichtbar sind, dienen auch als Auffangbecken für Dach-Meteorwasser.

97 Brunnenbesitzer fotografiert Die Präsidentin der Museumskommission hat viele Arbeitsstunden investiert. Besonders aufwändig gestaltete sich das Fotografieren fast aller Maschwander Brunnenbesitzer. 97 Frauen, Männer und Kinder stehen neben oder sitzen auf oder in ihren Brunnen. «Ziel ist es damit auch, jene ins Museum zu holen, die sonst nie kommen», sagt Lucia Zurbrügg, die viel zu erzählen weiss über die Geschichte des Wassers und über Brunnen in Maschwanden. Der älteste steht übrigens bei der Kirche; er stammt aus dem Jahr 1793 und war auch Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. So besassen die «Kreuz»-Wirte das Recht auf eine Röhre. Als die Gemeinde dies «abklemmen» wollte, ging die damalige «Kreuz»-Wirtin, Frau Kleiner, vor Gericht – und bekam Recht. Ergänzt wird die Ausstellung durch diverse Leihgaben: Zu sehen ist zum Beispiel eine Tonrohr-Leitung aus dem 13. Jahrhundert. Trouvaillen sind auch alte Waschgarnituren.

Gottertstollen im Bergwerk Riedhof, Aeugstertal. (Bild Rainer Kündig)


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Einladung zur Ausstellung 17. März bis 15. April 2012

Europa-Park Rust: Mittwoch, 18. April 2012 inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Carfahrt Dienstag, 24. April 2012 Carfahrt inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Donnerstag, 26. April 2012 inkl. Eintritt ab Fr. 72.– Carfahrt

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Luino Markt: Mittwoch, 16. + 30. Mai 2012 inkl. Kaffee und Gipfeli Fr. 40.– Carfahrt

Finissage:

Basel Tattoo: Sonntag, 15. Juli 2012 Carfahrt inkl. Eintritt Kat. A3/C3 Fr. 126.– Mittwoch, 18. Juli 2012 Carfahrt inkl. Eintritt Kat. A2/C2 Fr. 132.– Donnerstag, 19. Juli 2012 Carfahrt inkl. Eintritt Kat. A2/C2 Fr. 132.– Formel 1 Monza: Sonntag, 9. September 2012 Carfahrt inkl. kleinem Frühstück ab Fr. 100.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder unter Telefon 041 756 07 66. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

STABAT MATER von A. Dvo4rák mit Klavierbegleitung: Das Vokalensemble Michael Kobelt sucht Alt-, Tenor- und Bassstimmen zum Mitsingen. Konzerte: 9. September 2012 Predigerkirche Zürich 16. September 2012 Kirche Kilchberg Probenbeginn: 3. Mai 2012 in Kilchberg Genauer Probenplan und Infos unter www.vokalensemble.ch oder bei Michael Kobelt Telefon 044 715 16 04 079 819 37 16

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Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So, 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 5. April 2012

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Zusätzliches Kinderzentrum in Bonstetten? Angela Pellegrino stösst mit ihrem geplanten Betreuungsangebot auf Widerstand In unmittelbarer Nähe zur Schule wollte Angela Pellegrino im März in Bonstetten eine Kinderkrippe und einen Kinderhort eröffnen. Ein Rekurs zögert den Start nun wohl mindestens bis zum Sommer hinaus. ................................................... von thomas stöckli Eigentlich ist alles bereit an der Schachenstrasse 76 in Bonstetten. Die Zimmer sind weitgehend eingerichtet, Balkone und Garten, Fenster und Treppen kindgerecht gesichert, die Bewilligungen von Vormundschaftsbehörde und Baupolizei liegen vor. Vergangenen Monat wollte Angela Pellegrino den Betrieb ihres Kinderzentrums aufnehmen. 16 Eltern hatten ihre Kinder bereits angemeldet. Doch statt zahlreicher Kinder zwischen drei Monaten und zwölf Jahren beleben maximal fünf Tageskinder die Räumlichkeiten. Ein Anwohner rekurriert gegen die Betriebsbewilligung. Dem Personal musste die Affoltemerin wieder absagen. Frühestens im Sommer dürfte ihr Kinderzentrum den Betrieb aufnehmen können.

Lärm spielender Kinder muss in einer Wohnzone hingenommen werden Rekursgründe seien insbesondere der Mangel an Parkplätzen und Befürchtungen vor Lärmzunahme im Wohnquartier, sagt Angela Pellegrino. Die Werkstatt GmbH in Hedingen hat die Lärmsituation beurteilt. Im Expertenbericht vom 15. März kommt sie zum

Der Spielplatz an der Schachenstrasse 76 in Bonstetten nimmt Gestalt an. Hort und Krippe direkt gegenüber vom Schulhaus (hinten): «Eine bessere Lage gibt es nicht», findet zumindest Angela Pellegrino. (Bild Thomas Stöckli) Schluss, dass der Lärm spielender Kinder in einer Wohnzone hingenommen werden müsse. Gemäss dem Bundesgerichtsurteil vom 6. September 2010 entsprechen die Tätigkeiten einer Kindertagesstätte vollumfänglich denjenigen einer Wohnzone. Deshalb sei der Betrieb als zonenkonforme, zulässige Wohnnutzung zu betrachten. Nicht

gelten lassen will Angela Pellegrino auch das Argument mit den Parkplätzen. Schliesslich schreibt der Betreuungsvertrag vor – wie in der Baubewilligung verlangt wurde –, dass Eltern mit ihren Fahrzeugen nicht direkt an die Schachenstrasse 76 fahren dürfen. Stattdessen seien die Parkplätze bei der Primarschule zu benutzen. Der Be-

schwerdeführer war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Nachfrage nach Krippenplätzen gross «Familienergänzende Angebote in Zusammenarbeit mit Schulen und privaten Institutionen weiterentwickeln» lautet eine Massnahme in der «Vision

Bonstetten 2025», welche der Gemeinderat am 29. Juni 2010 verabschiedet hat. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist nach wie vor gross – zumindest im Krippen-Bereich, wie David Reindl, Präsident des Vereins Barabu einschränkt. «Barabu» betreibt den Kinderhort KiTa Hortstette im alten Oberstufenschulhaus Schachen in Bonstetten ebenso wie die Kinderkrippe Chinderinsle Barabu beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil. In der «Chinderinsle» ist die Nachfrage aktuell deutlich höher als das Angebot. Die Folge ist eine lange Warteliste. «Wir sind mit beiden Gemeinden im Gespräch wegen zusätzlicher Lokalitäten», sagt David Reindl. Momentan bieten zwei Gruppen insgesamt 22 Plätze, eine weitere Gruppe wird angestrebt. «Die Gemeinde Wettswil ist gefordert», sagt Reindl in diesem Zusammenhang. Nach zusätzlichen Hort-Plätzen bestehe allerdings keine Nachfrage, so der «Barabu»-Präsident. Die KiTa Hortstette habe noch Kapazitäten offen. Dem neuen Kinderzentrum sieht er trotzdem gelassen entgegen: «Wir sind gut aufgestellt und geniessen einen guten Ruf.» Derweil führt Angela Pellegrino wehmütig durch die liebevoll eingerichteten und bis auf Weiteres nicht genutzten Räumlichkeiten an der Schachenstrasse 76. Die Wand im Essbereich ziert ein grosser Regenbogen, im Schlafzimmer für die Kinder ist es ein traumhafter Nachthimmel. Seit Dezember zahlt sie Miete, ohne dass bisher etwas hereingekommen wäre. Aufgeben ist für sie allerdings kein Thema: «Ich habe so viel gemacht, ich kann gar nicht mehr zurück.»

Wo Feuerwehrleute ihr Handwerk lernen Bereits zum sechsten Mal hat der Feuerwehrverband Bezirk Affoltern einen Rekrutentag durchgeführt Vergangenen Samstag wurden in Affoltern 25 neu eingeteilte Feuerwehrleute aus allen Ämtler Gemeinden mit dem Feuerwehrdienst vertraut gemacht. Hinter dem Rekrutentag steht der Feuerwehrverband Bezirk Affoltern. ................................................... von thomas stöckli Wie wirft man einen Schlauch schnell und ohne Wirrwarr aus? Worauf gilt es zu achten, bevor man mit einem Atemschutzgerät in ein brennendes Haus geht? Wie steil sollte eine Feuerwehrleiter gestellt werden? Welche Regeln gelten beim Funkverkehr? Wer

diese Fragen beantworten kann, der hat sich sicher schon intensiv mit der Feuerwehr beschäftigt. Am Rekrutentag kamen allerdings jene zum Zug, die erst letztes oder dieses Jahr in eine der Feuerwehren im Bezirk Affoltern eingeteilt wurden. «Einige sind zuvor noch nie in die Feuerwehrhosen gestiegen», so Kursleiter Roger Hofstetter. An vier verschiedenen Posten wurde den Neuen von 7.30 bis 15.30 Uhr das Grundwissen in verschiedensten Bereichen des Feuerwehrdienstes vermittelt. So lernten sie unter anderem, dass man im Atemschutz-Einsatz doppelt so viel Luft für den Rückweg einplant, wie man für den Hinweg benötigt hat. Weiter erfuhren sie, wie die Feuerwehr in den Gemeinden, im Bezirk und im Kanton organisiert ist.

Einsatzübung als Lernkontrolle

Der nächste Einsatz beginnt beim Retablieren des Materials.

Zur Überprüfung der Ausbildung gab es am späten Nachmittag dann eine kleine Einsatzübung. Es galt, aus einem brennenden Holzhaus Personen zu retten, zu verhindern, dass Flammen auf einen angrenzenden Schopf übergreifen und schliesslich den Brand von innen und von aussen zu löschen. «Ihr habt heute viel mitgenommen», lobte Roger Hofstetter die Absolventen des Rekrutentags, «ihr konntet mit etwas Unterstützung einen Einsatz bewältigen.» Ein langer Ausbildungstag neigt sich schliesslich gegen 17 Uhr seinem Ende zu. Den Rucksack an Kenntnissen, den die neuen Feuerwehrleute am Rekrutentag erworben haben, gilt es nun in der jeweiligen Ortsfeuerwehr weiter zu füllen.

Das Hantieren am Strahlrohr ist die Krönung nach dem Aufbau der Löschleitungen. (Bilder Thomas Stöckli)

Einheitliche Ausbildung im Bezirk Der Rekrutentag wird seit sechs Jahren durch den Feuerwehrverband des Bezirks Affoltern alljährlich in einer anderen Gemeinde im Bezirk durchgeführt. Anschliessend an den Rekrutentag im Bezirk wird das Feuerwehr-Handwerk in den eigenen Feuerwehrorganisationen gefestigt und vertieft. Die Gebäudeversicherung Zürich (GVZ) bietet für die

neuen Feuerwehrangehörigen ebenfalls eine Grundausbildung an. Diese besteht aus einem zweitägigen Grundkurs und einem dreitägigen Frontkurs. Mit dem Rekrutentag kann der Bezirksverband den einzelnen Feuerwehrangehörigen in einem Tag das Grundwissen, das so genannte kleine ABC, weitervermitteln, welches bei

der GVZ durch den zweitägigen Grundkurs ausgebildet wird; allerdings mit den Ausnahmen Kleinlöschgeräte und Schaumeinsatz. Mit der Durchführung des Rekrutentags wird aber auch eine einheitliche Ausbildung im Bezirk erreicht, was der Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren sicher auch förderlich ist. (gb)


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 5. April 2012

«Im Strom der Dinge» Finissage der Ausstellung des Bildhauers Dieter Brönnimann in Affoltern Zum Strassenbild von Obfelden gehört seit Jahren der kleine rote Piaggio mit der Ladefläche, auf der Steine transportiert werden. Bereits seit 1983 hat Dieter Brönnimann seine Werkstatt in Obfelden in der alten Seidenfabrik. Die Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern legte Spuren über die vielen Schaffensjahre.

sich diese Werke und werden wohl kaum mehr zusammen zu sehen sein.

Marmor, mit einer Oberflächenstruktur wie Pelz

................................................... von regula zellweger Am vergangenen Sonntag ging eine Ausstellung in der Galerie Märtplatz zu Ende, die ausserordentlich viele Besucher angelockt hatte und bei der sämtliche Werke, die zum Verkauf standen, erworben wurden. Die Exponate stammen aus den Jahren 1986 bis heute. Erstmals waren neben Skulpturen und Objekten auch Bilder zu sehen. Die Ausstellung vermittelte das breite Spektrum des Künstlers und die Vielfalt an aufgenommenen Themen. Zwei lange Fotocollagebänder mit Aufnahmen aus der Werkstatt des Künstlers, fotografiert von Rolf Brönnimann und Hans Schwendener brachten Farbe in die genial präsentierte Ausstellung.

Ein grosser Bogen Am Eingang zur Galerie Märtplatz liegt jeweils ein Buch auf. Am Ende einer Ausstellung kann man da lesen, was Besucher zur Ausstellung formulieren: Meinungen, Lob, gute Wünsche und oft ein Dank. «Ich liebe die Faszination der verschiedenen Steine, tolle Präsentation», war da zu lesen. Oder:

Dieter Brönnimann: Marmor mit Oberflächen wie Pelz oder Stapel von weissem Papier. (Bild Regula Zellweger) «Diese Betonköpfe – zart und zerbrechlich und voller Kraft – gefallen mir sehr. Die ganze Ausstellung, ein grosser Bogen über alles.» «Hinter allem steckt eine schöne Fröhlichkeit. Auch!» diese Aussage kommt der Persönlichkeit von Dieter Brönnimann sehr nahe. Fröhlichkeit ja, aber auch Tiefe und Vielschichtigkeit. Der Künstler formuliert es so: «Das Schauen spielt eine grosse Rolle, wobei die Grenzen zwischen dem sinnlichen Akt des Schauens und der inneren Schau fast identisch sind. Genauso wie die Grenze zwischen dem Schauenden und dem Geschauten

fliessend sind und oft sogar verschwinden.»

Kunst für Kinder – auch Im Buch am Eingang ist zu lesen: «Gefällt uns.» Darunter Unterschriften einer 5. Klasse, die sich intensiv und begeistert mit den Werken des Vaters ihrer Mitschülerin Liann auseinandergesetzt haben. Diese Übersicht über das Schaffen des Bildhauers wurde möglich, weil bereits verkaufte Werke zur Verfügung gestellt wurden. Auf den ersten Blick hätte die Vielfalt verwirren kön-

nen. Die Ausstellung war aber so konzipiert, dass eine fliessende Entwicklung sichtbar gemacht wurde – entsprechend dem Titel: «Im Strom der Dinge». Da stand ein dreidimensionales Selbstporträt – gegenüber einer Skulptur, die Brönnimanns Partnerin Theresa Rüegg zeigt. Da waren die beiden Figuren, die den beiden Kindern des Bildhauers gehören. Daneben hohe Türme und auf einem Regalbrett ruhende Betonköpfe. Mit «Fukushima» waren drei Eisenplastiken betitelt. Sie stammen aus 2012 und standen neben «Terra Motta» von 1987. Und jetzt verteilen

Dieter Brönnimann hat eine klassische Bildhauerausbildung über die Kunstgewerbeschule und Studienaufenthalten in der Nähe von Carrera und in den USA. Seine Marmorplastiken beweisen seine handwerklichen Fähigkeiten. Stolz präsentiert sein Bruder Peter Brönnimann, was er erworben hat: Eine rechteckige, stehende Skulptur mit einer Oberfläche, die wirkt wie Pelz oder die Oberfläche eines Palmenstammes. Der Stein scheint hell, leicht, fliessend. Andere Marmorarbeiten wirken wie weisses, aufeinander geschichtetes Papier oder sind spiegelglatt und elegant gewellt. Dieter Brönnimann: «Zugrunde liegt die Überzeugung, dass die äussere Struktur meiner Arbeiten nicht zufällig sind, keinem «Kunstwollen» unterliegen, sondern dass aus der Struktur das Prinzip der künstlerischen Form hervorgeht.»

Atelierbesuche möglich Staunend stand man vor dieser selektiven Präsentation des Gesamtwerkes. Dieter Brönnimann formuliert: «Zu guter Letzt kehrt immer wieder die Unfassbarkeit meiner eigenen Arbeiten zurück – sie sind selbst für mich nicht mehr fassbar, wie ein weisses, unbeschriebenes Blatt.» Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich für einen Atelierbesuch an der Fabrikstrasse 6 in Obfelden telefonisch anmelden, 044 761 33 05, oder sich über www.swissart.net/bronnimann informieren.

«4-99» - Tanzstück rund um Spiele Helen und Silvana Lemm setzten Spiele tänzerisch um Sich seines Körpers bewusst sein, sich in ihm wohl fühlen, sich zeigen, zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen, das macht nicht nur Spass, sondern ist Lebensschule. Helen Lemm und ihre Tochter Silvana stärken Mädchen spielerisch. ................................................... von regula zellweger Edi Linggi und seine Frau haben noch keine Vorführung der Tanzschule von Helen Lemm verpasst. Der HeimwehStalliker ist seit Jahren Sponsor und meint: «Diese Jugendarbeit ist sehr gut gemacht, effizient.» Er unterstreicht auch das Verdienst des Hauswartpaares Franz und Nelly Betschart. Die Wertschätzung für die Arbeit von Helen Lemm, ihrer Tochter Silvana und ihrem Team zeigt sich auch an der langen Liste von Sponsoren und freiwilligen Helfern für die drei Vorstellungen am vergangenen Wochenende in der Turnhalle Loomatt in Stallikon.

Süsse Mäuse und quere Joker Es tanzten während über einer Stunde in rascher Abfolge der einzelnen Tänze rund 120 Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren. Der Titel «4-99» bezieht sich auf die Altersangabe, die bei den meisten Gesellschaftsspielen angegeben ist. So drehte sich bei den Tänzen auch alles um verschiedene bekannte Spiele wie Leiterlispiel, Mäuschen-

spiel, Memory, Flohspiel, Eile mit Weile, Domino, Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann, Monopoly, Fischlispiel, Mikado oder Schach. Dazwischen und integriert in einzelne Sequenzen kamen immer wieder Joker vor, junge Damen in roten Jeans, mit Hemd und schwarzem Gilet, mit wilder Haarpracht, weiss bemalten Gesichtern, riesigen roten Mündern und dick schwarz umrandeten Augen. Kindertanzvorführungen haben oft etwas Süssliches – und die kleinen grauen Mäuschen mit den farbigen Ohren und langen Schwänzen waren wirklich süss – die wilden Joker aber gaben dieser Veranstaltung Pfeffer und Professionalität.

drucksstark. Solche Vorbilder brauchen kleine Mädchen. Auf der Leinwand auf der Bühne erschien integriert in die Vorführung ein Film von Aussenaufnahmen der Joker. Sich so gekleidet und geschminkt, sich so bewegend auf den Paradeplatz zu wagen – das braucht Mut und stärkt das Selbstvertrauen.

Vorbilder statt Drill

Bühnenbild und Kostüme

Kinder und Jugendliche lernen am besten, wenn sie Vorbilder haben, denen sie lustvoll nacheifern können. Silvana Lemm ist ein solches Vorbild, das bestimmt für eine Menge kleiner Mädchen prägend ist. Sie ist nicht nur eine sehr gute Tänzerin, sie scheint die Mädchen auch mitreissen zu können, weil sie selbst viel Freude ausstrahlt. Insbesondere aber war es toll, wie sie und ihre Truppe der älteren Tänzerinnen Mut zum Hässlichen bewiesen. Sie rollten wild die Augen und verzogen die dick geschminkten Gesichter zu Fratzen. Die Bewegungen waren exakt ausgeführt und koordiniert, die Rhythmen und Abläufe sehr anspruchsvoll, wild, nicht hübsch und herzig, sondern eigenwillig, aus-

Die hohe Professionalität überzeugte auch beim Bühnenbild, beim Lichtdesign und Die wilden Joker spielen mit einem Scheinwerfer. (Bild zvg.) den Kostümen. Die schnell wechselnden BühnenAufgrund der Kostüme und der einfachen Requisiten wusste man als Zu- bilder und die passend gewählten Muschauer sofort, in welchem Spiel man sikstücke versetzten die Zuschauer im sich befand. Die komplexe Inszenie- Blitztempo in immer wieder andere rung verlangte einen präzisen Ablauf, Geschichten und Gefühlswelten. Die wenn beispielsweise beim Schach an kleinen Fische in ihren Plastikeinem Tisch gespielt wurde, und sich Schwimmbecken waren ganz einfach auf dem Rest der Bühne Mädchen als niedlich, die als Mikadostäbe gekleideweisse und schwarze Schachfiguren ten Mädchen, die sich mit Mikadostäbekriegten. Das Gruseln bekam man ben eine wilde Schlacht lieferten, liesim Stück «Werwolf», wo Düsterheit sen die Zuschauer zittern: «Wenn nur auf der Bühne herrschte und Nebel- niemand verletzt wird!» – oder wenn das kleine, schwarz gekleidete Mädschwaden über den Boden krochen.

chen laut rief: «Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann!?», sah man Lächeln auf den Gesichtern. Kein Wunder war die Turnhalle bis zum letzten Platz besetzt. Diese Aufführung war einerseits ein Genuss für Aug und Ohr, anderseits machte sie bewusst, dass oft still und leise ganz viel getan wird, damit junge Menschen Selbstwert, Körpergefühl und Körperbeherrschung aufbauen und sich diszipliniert für eine gemeinsame Sache einsetzen lernen.


Forum

Donnerstag, 5. April 2012

Golfplatz: Auch in Baar regt sich Widerstand Auf Einladung der «Alternative – Die Grünen Baar» fand am letzten Samstag eine öffentliche Begehung auf dem Areal des geplanten Golfplatzes Baar/Hausen/Kappel statt. Auch eine Gruppe der Grünen des Bezirks Affoltern nahm daran teil. An verschiedenen Stationen wurden kritische Punkte zum Golfplatz erläutert. Der grösste Widerstand kommt aus bäuerlichen Kreisen, die sich gegen die hektarenweise Zerstörung von bestem Kulturland zur Wehr setzen. So äusserte der ehemalige Präsident des Zuger Bauernverbandes, Josef Murer, massive Kritik am Umgang der Zuger Behörden mit den Fruchtfolgeflächen und versicherte, dass eine weitere Zerstörung einer so grossen Fläche, wie sie beim Golfplatz vorgesehen sei, von den Bauern nicht hingenommen würde. Der Hausemer Landwirt und Golfplatzgegner Rolf Heer erläuterte anhand von offiziellen Plänen und Tabellen eindrücklich, die geplanten riesigen Erdverschiebungen und Bodenveränderungen, die für die Realisierung des Golfplatzes notwendig wären, und

polizeimeldung

Motorradfahrer verletzt – Zeugenaufruf Am Dienstagabend ist in Affoltern am Albis ein 42-jähriger Motorradfahrer bei einem Überholmanöver eines Autos gestürzt. Er hat sich dabei erheblich verletzt; der Autofahrer hat den Gestürzten ins Spital gebracht. Ein 50-jähriger Autofahrer fuhr um 18.15 Uhr auf der Aeugsterstrasse von Affoltern Richtung Aeugst. Vor ihm fuhr ein Radfahrer in gleicher Richtung. Hinter dem Autofahrer nahte ein Motorrad. Aus bisherigen Erkenntnissen überholten sowohl der Autofahrer wie auch der Motorradfahrer gleichzeitig das Fahrrad, bezw. der Motorradfahrer das den Velofahrer überholende Auto. In der Folge stürzte der 42-jährige Töfffahrer. Der genaue Ablauf des Unfalles ist zurzeit noch nicht geklärt.

Zeugenaufruf Zwecks Klärung des Unfallablaufes wird der Velofahrer ersucht, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen.

durch welche grosse Anbauflächen von Getreide, Mais und Rüben irreversibel zerstört würden. Auch der Präsident von Pro Natura des Kantons Zug, André Guntern, meldete Opposition an. Der Eingriff in die Naturlandschaft gefährde den Wild- und Vogelbestand und bedrohe das Grundwasser. Auch würden für die Bewässerung und Bewirtschaftung des Golfplatzes täglich 500 Kubikmeter reinsten Trinkwassers benötigt und niemand wisse, woher dieses zugeführt werden könnte. Die ablehnende Haltung zum Golfplatz der Grünen des Bezirks Affoltern erläuterte Kantonsrat Hans Läubli. Der Bau des Golfplatzes widerspreche dem Grundsatz des Bezirksleitbildes, das Knonauer Amt als attraktive bäuerliche Landschaft zu erhalten. Neben der durch den Bau des Autobahnzubringers bedrohten Reusslandschaft soll nun auch das Gebiet rund um den Kappeler Milchsuppenstein geopfert werden. Eine künstlich angelegte Spiellandschaft, könne die natürlich gewachsene Kulturlandschaft nicht ersetzen. Zudem würde der Golfbetrieb

einen beträchtlichen Freizeitverkehr in diesem ruhigen Naherholungsgebiet erzeugen. Das Kulturland müsse erhalten bleiben, die Zersiedelung gestoppt werden, forderte er, mit Hinweis auf die Kulturlandinitiative der Grünen, die im Kanton Zürich am 17. Juni zur Volksabstimmung gelangt. Auf dem Röllinhof endete die Begehung mit einem währschaften Zvieri. Eindrücklich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feststellen, dass mit innovativen, vielseitigen Landwirtschaftsbetrieben, hier inklusive dem Eigenbrand von hervorragendem Kirsch aus Hochstammbäumen, die Landschaft um ein Vielfaches besser gepflegt werden kann als mit künstlich angelegten Golfplätzen. Die Bevölkerung von Baar wird am 17. Juni an einer Urnenabstimmung über eine Zonenplanänderung zum Golfplatz entscheiden. Die «Alternative – Die Grünen Baar» fassten im Anschluss an die Begehung einstimmig die Nein-Parole. Hans Läubli, Kantonsrat Grüne

Keine Falschmeldung... Zuerst glaubte Hans Lang, es handle sich wieder einmal um eine Falschmeldung, da es hin und wieder vorkommt, dass grössere Unfallrehe der Polizei als Hirsche gemeldet werden. Während seiner dreissigjährigen Tätigkeit als nebenamtlicher Wildhüter ist es in der Gegend erst einmal zu einem Unfall mit Hirschwild gekommen. Immer wiederkehrende Gerüchte in den letzten Jahren, dass im Albisgebiet und im Sihlwald offenbar Hirsche (Rotwild) heimisch geworden seien, bewog den Wildhüter zur Bergung des Hirschen drei weitere Jagdkameraden mit einem grösseren Fahrzeug aufzubieten. Der Wildhüter fand um 22.30 Uhr die Unfallstelle hell erleuchtet und

nur einbahnig befahrbar vor. Auf der Strasse lag ein grosses Tier, was sich beim Nähertreten als Hirsch entpuppte. Etwas abseits stand ein arg demolierter Personenwagen mit einer geborstenen Frontscheibe. Der schwere Hirsch war offenbar durch das Auto richtiggehend auf den Kühler geladen worden. Der Autolenker hatte grosses Glück, dass er mit blind gewordener Windschutzscheibe noch auf der Strasse anhalten konnte oder nicht entgegenkommende Fahrzeuge gefährdete. Nach einiger Zeit kam ein Bergungsfahrzeug und nahm den Unfallwagen auf die Ladebrücke.

80 kg schwerer Hirsch mit sogenanntem Erstlingsgehörn Beim Unfalltier handelt es sich um einen zweijährigen rund 80 kg schweren männlichen Hirschen, der mit seinem Erstlingsgehörn, zwei kurze Spiesse, in der Fachsprache mit Hirschspiesser bezeichnet wird. Hirschwild oder auch Rotwild genannt, kommt bei uns vorwiegend in den Alpen vor. Man weiss aber aus Beobachtungen, dass das Rotwild, bekannt durch seine grossen Wanderungen in einigen Gegenden ins Mittelland drängt. anzeige

Kantonsrat Gregor Rutz in Hedingen zur BVK-Affäre Bürger fragen – Politiker antworten am Donnerstag, 12. April, im Gasthaus Krone in Hedingen. Mit Gregor Rutz gastiert nächste Woche einer der jungen SVP-Politiker am traditionellen Halbjahresanlass der SVP-Bezirkspartei in der «Krone» in Hedingen. Rutz ist seit dem vergangenen Jahr Zürcher Kantonsrat und seit dem Herbst erster Ersatz auf der Nationalratsliste der SVP. Er hat sich zu Beginn der Woche in der Debatte im Kantonsrat zur Sanierung der Pensionskasse des Kantons besonders profiliert. Bekannt ist Gregor Rutz allerdings schon seit geraumer Zeit. Als Generalsekretär der SVP Schweiz, hat er während einigen Jahren mit seinem Engagement zum Erfolg der SVP beigetragen. Zwei Milliarden Steuergelder für die Sanierung der Beamtenversicherungskasse (BVK) des Kantons Zürich:

Der aktuelle Anlass der BVK Sanierung, welche an der letzten Sitzung im Kantonsrat Thema war, wird Kantonsrat Gregor Rutz am 12. April in der «Krone» Gelegenheit geben, seine Sicht der Dinge darzustellen. Nebst anderen politischen Themen wird es interessant sein, sich über die komplexe Sanierung der BVK orientieren zu lassen. Rutz, der dieses Geschäft für die SVP-Fraktion federführend zu vertreten hatte, bietet interessierten Besuchern die Möglichkeit Fragen zum zwei Milliarden teuren Sanierungsprogramm direkt an einen Politiker zu stellen. Im Saal des Restaurants Krone in Hedingen wird Kantonsrat Rutz am Donnerstag, 12. April, ab 20 Uhr nach einem Eingangsreferat für Fragen zur Verfügung stehen. Der Anlass ist öffentlich, die Organisatoren freuen sich auf eine grosse Teilnahme. SVP Bezirk Affoltern

Ortstermin Autobahnzubringer Die SP Bezirk Affoltern lädt ein zu einer Besichtigungsfahrt am 11. April zum geplanten Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach.

Die Baarer Kantonsrätin Anna Lustenberger und der Affoltemer Kantonsrat Hans Läubli geloben am Milchsuppenstein gemeinsamen Widerstand gegen den geplanten Golfplatz. (Bild zvg.)

Verkehrsunfall mit einem Hirsch in Bonstetten Am Freitag, 30. März 2012, kurz nach 22. Uhr wurde der Obmann und Wildhüter vom Revier Bonstetten/Hedingen Hans Lang von der Einsatzzentrale der Kantonspolizei alarmiert, dass auf der Zürcherstrasse zwischen Bonstetten und Hedingen, im Gebiet Labarten, ein Hirsch angefahren worden sei. Der Hirsch sei tot, liege jedoch noch auf der Fahrbahn. Die Unfallstelle werde unverzüglich durch zwei Streifenwagen der Kantonspolizei gesichert.

13

Der umstrittene Autobahnzubringer war Thema von vielen Leserbriefen und Artikeln im «Anzeiger». Gegen den Beschluss des Kantonsrates für den Bau der neuen Strassen ist das Referendum ergriffen worden. Noch in diesem Jahr wird über die Vorlage im ganzen Kanton abgestimmt. Als Hauptargument gegen den Autobahnzubringer wird vorgebracht, dass in Ottenbach ein Naturschutzgebiet tangiert wird und zudem seit Eröffnung der Autobahn das Verkehrsaufkommen nur geringfügig angestiegen ist. Als Hauptargument für die Verkehrsumleitung in Obfelden wird die unhaltbar gefährliche Verkehrssituation auf der Dorfstrasse genannt, sowie das zukünftig zu erwartende Verkehrsaufkommen.

SP diskutiert intensiv

Der verunfallte Hirsch kam aus östlicher Richtung auf die Strasse und übersprang offensichtlich vorgängig mehrere Weidzäune, was für ihn keine Probleme schaffte. Die Frage bleibt vorläufig offen: Woher kommt der junge Hirsch auf seiner grossen Wanderung? War er allein oder war er in einer Rotwildgruppe unterwegs? Wo sind seine Begleiter? Sind sie weitergewandert oder haben sie sich in die Voralpen zurückgezogen? Wildunfälle auf der Strasse mit Rehen, Fuchs oder Dachs kommen leider häufig vor. Meistens bleibt es, nebst dem bedauerlichen Tod des Wildtieres, beim reparierbaren und versicherten mehr oder weniger grossen Schaden am Auto. Wildunfälle mit einem um ein Vielfaches schwereren Hirschen (bis 120 kg) kann das Leben eines Autolenkers echt in Gefahr bringen.

Die SP fand mit ihrem Kompromissvorschlag, der den beiden Anliegen nach Schutz der Bevölkerung und Schutz der Landschaft und Natur Rechnung getragen hätte, im Kantonsrat leider keine Mehrheit. Weil weder die Zustimmung noch die Ablehnung des Referendums zum gewünschten Ergebnis führen, findet auch innerhalb der SP eine intensive Diskussion um die Zubringerstrasse statt. Die SP Bezirk Affoltern lädt alle Interessierten ein, sich die Situation vor Ort anzuschauen. Ein Ämtler Car wird am 11. April, 18.10 Uhr, von der EssoTankstelle nahe beim Bahnhof Affoltern (Obfelderstrasse 1) zu einer Besichtigungsfahrt starten. In Obfelden wird die Verkehrssituation gezeigt und erklärt. In Ottenbach lassen sich die Teilnehmenden über die Linienführung der Umfahrung, das Naturschutzgebiet und die Verkehrssituation bei der Kreuzung informieren. Die Tour endet um 19.30 Uhr wieder am Bahnhof Affoltern. Die Gespräche über diese Strassenbauvorlage gehen dann hoffentlich noch weiter beim anschliessenden Abendessen in der CQBar. Die SP Bezirk Affoltern wird am gleichen Abend die Parole zum geplanten Autobahnzubringer fassen. Man nutze diese Gelegenheit, sich persönlich ein Bild zu machen von dem, was im «Anzeiger» die Gemüter erregt! Der Car hat Platz für 50 Leute.

Hans Lang, Obmann und Wildhüter Jagdgesellschaft Bonstetten

Für die SP Bezirk Affoltern: Franziska Sykora

So stehen im Raum Winterthur und im Emmental Rotwildpopulationen südlich der eingezäunten Autobahn und möchten Richtung Norden ziehen.

Woher kommt der junge Hirsch auf seiner grossen Wanderung?


Publireportage


Gewerbe

Donnerstag, 5. April 2012

CD-Taufe

Namhafte Fahrer

Akkordeon-Orchester Bezirk: Unterhaltungsmusik zum Hörerlebnis machen. > Seite 21

Prominente Nachmeldungen für den GP Osterhas vom Samstag in Affoltern. > Seite 23

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Hasen und Eier Alles über kulinarische Osterspezialitäten im Knonauer Amt. > Seite 27

15 Firmen aus verschiedenen Bereichen präsent 14. und 15. April: 12. Obfelder Frühlings-Show in der «Brunnmatt»

Hans-Peter Kaufmann mit einem Mitsubishi Colt 5-türig. (Bild Kurt Haas)

Jubiläumspalette von Mitsubishi Ausstellung in der Garage H.P. Kaufmann Hans-Peter Kaufmann, der Inhaber der gleichnamigen Garage in Hedingen freut sich, während seiner Frühlingsausstellung «Jubilé35 Show», die Jubiläums-Palette von Mitsubishi vorstellen zu dürfen. Interessierte profitieren dabei von den «Best Offer»-Angeboten zum 35-jährigen Bestehen von Mitsubishi Schweiz. In den letzten 35 Jahren haben sich über 287 000 Kunden für Mitsubishi entschieden. Und sie sind damit gut gefahren. Mitsubishi – die Marke mit den drei Diamanten im Logo – ist eine Marke wie gemacht für den anspruchsvollen Schweizer Markt. Mitsubishi steht für Innovationen und umweltgerechte Spitzentechnologie mit hohem Kundennutzen, Allrad-Kompetenz sowie japanische Topqualität mit umfassender Garantie zu vorteilhaften Kundenpreisen.

Mitsubishi feiert – Besucher profitieren! Im Jubiläumsjahr 2012 lässt es Mitsubishi richtig krachen. Mit speziellen Super-Jubilé-Modellen zu unglaublichen Preisen, zum Beispiel einen Colt Super Jubilé für unter 10 000 Franken oder den Bestseller ASX Super Jubilé für weniger als 24 000 Franken. Zusätzlich gibt es für jede Baureihe – vom Colt bis zum Pajero – top ausgestattete Jubilé35-Modelle zu sehr attraktiven Preisen mit einem Jubilé35Cash-Bonus bis zu 13 000 Franken. Im Jubiläumsjahr von Mitsubishi gibt es viel Geniales zu entdecken. Ein Besuch beim Mitsubishi-Partner in Hedingen lohnt sich ganz besonders. Die Frühlingsausstellung ist geöffnet: Samstag, 14. April, 10 bis 17 Uhr. Sonntag, 15. April, von 11 bis 17 Uhr. Garage H.P. Kaufmann, Zürcherstrasse 31, Hedingen, Telefon 044 761 28 61, www.hpkaufmann.ch.

Das Emmen Center offeriert die Retourfahrt mit dem ÖV Das Emmen Center offeriert seinen Besucherinnen und Besuchern bei der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Retourfahrt. Diese Idee ist vor fünf Jahren erstmals umgesetzt worden und hat sich seitdem bewährt. Die Shopping-Ticket-Aktion, welche das Emmen Center in Zusammenarbeit mit der SBB anbietet, erfreut sich grosser Beliebtheit. Auch dieses Jahr offeriert das Emmen Center den Besucherinnen und Besuchern bei der Anreise mit der Bahn oder dem Bus die Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr. Ab einer Ortschaft der Zentralschweiz lösen die Besucherinnen und Besucher nur ein einfaches Ticket nach Emmenbrücke und tauschen dieses bei der Center Verwaltung im 2. Obergeschoss des Emmen Centers gegen ein Retourbillett ein. Diese Aktion läuft vom 1. April bis 31. August 2012.

Aktion erfreut sich grosser Beliebtheit Die Shopping-Ticket-Aktion kommt bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut an. «Die Aktion wird von jedem einzelnen Kunden, der das Ticket bei uns auf der Center-Information abholt, sehr geschätzt», freut sich Roland Jungo, Centerleiter des Emmen Centers. Auch Ramon Gassmann, Verantwortlicher Regionales Marketing Zentralschweiz der SBB bestätigt die Beliebtheit der Aktion: «Die Leute haben erkannt, dass mit der Benutzung der Bahn der Shopping-Genuss bereits bei der Anreise beginnt». Und ergänzt: «Das Emmen Center ist unser idealer Partner, es besticht durch das vielseitige und grosse Angebot und die Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.» Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Emmen Center gibt es unter www.emmencenter.ch oder Telefon 041 260 61 12.

Bereits zum 12. Mal findet am 14. und 15. April 2012 die Obfelder FrühlingsShow in der «Brunnmatt» statt. An der Ausstellung sind 15 Firmen aus verschiedenen Bereichen, von A wie Auto bis Z wie Zopf, beteiligt. Am Samstag von 13 bis 21 Uhr oder am Sonntag von 10 bis 17 Uhr lohnt sich sicher ein Besuch in der «Brunnmatt». Feuerwehr, Festwirtschaft und Kinderhort runden das Bild der Ausstellung ab. Das Konzert mit The «59ers-Six» am Sonntag, 15. April, von 11 bis zirka 13 Uhr ist sicher ein Ohrenschmaus für Dixie-Fans und Anhänger von beschwingter Musik.

Zu den Ausstellern

Wunderwerke bewundern und natürlich auch erwerben. Bei der Finetra AG, dem führenden Bettenfachgeschäft, findet man alles, was man für das Schlafzimmer begehrt und lässt sich über das persönliche Traumbett beraten. Im Aussenbereich zeigt die Finetra AG ein umfassendes Angebot an Gartenmöbeln. Bei Forma Design GmbH sind Einbaumöblierungen in Bad, Küche und Wohnraum das Thema in diesem Jahr. Aber auch Schreinerarbeiten in Umund Neubauten werden gerne mit den Besuchern besprochen. Zu wenig Platz oder sonst eine Veränderung am Haus oder Umgebung im Kopf? Die Häberling Bau GmbH kann dabei helfen. An der Frühlings-Show bekommt man Anregungen und Ideen im Gespräch mit dem Fachmann. Bei Huber AG sind dieses Jahr die neuen Modelle von Outdoorchef-Grillgeräten, verschiedene Möglichkeiten der Schliesstechnik, Akkugeräte von Metabo sowie HB-Leitern zu sehen. Der Garten ist die Leidenschaft der Martin Bolzli GmbH. Man lasse sich überraschen, was auch in diesem Jahr mit Stein und Wasser gestaltet wird. Bei einer persönlichen Beratung kann man über den eigenen Garten und die

Welt diskutieren. Seit dem letzten Jahr sind bei Müller-Architektur und Müller-Immobilien GmbH verschiedene neue Projekte in Bearbeitung, welche den Besuchern gerne vorgestellt werden. Hans-Peter Murer, Zweiradservice, will aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzertreten und reduziert die Geschäftstätigkeit vor allem im Verkauf von Fahrzeugen. Das gesamte Zweiradsortiment inklusiv Zubehör wird zu günstigen Preisen veräussert. An der «Swiss Bakery Trophy» wurden sieben Produkte des PöschtliBecks mit Medaillen ausgezeichnet. An der Ausstellung werden die sieben Sieger vorgestellt. Die Weber Storen AG zeigt einen Ausschnitt aus dem umfassenden Stoff- und Markisen-Programm. Auf dem Vorplatz der Brunnmatt präsentiert die Volvo-Vertretung Albin Herzog AG aus Ottenbach den neuen Volvo V60 mit dem weltweit ersten Fussgänger-Erkennungssystem und natürlich, wie es sich bei Volvo gehört, allen anderen Sicherheits- und Umweltschutzsystemen. Aussteller, Feuerwehr sowie die «59ers-six» freuen sich, viele Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen. (wschla)

Blum Elco ist an der Ausstellung mit Angeboten von Späni Zentralstaubsauger, Haushaltgeräte V-Zug sowie LEDBeleuchtungen vertreten. Roger Bossert und Alexander Gfeller, Bauspenglerei, sind neu in eine grosszügige Werkhalle im Industriegebiet Mühlau eingezogen und zeigen in Obfelden verschiedene Arbeiten aus ihrer umfangreichen Tätigkeit. Davanti Dienstleistungsservice ist dieses Jahr neu an der Ausstellung. Die Firma ist einerseits im Reinigungsund Hauswartungsservice tätig, und andererseits werden Arbeiten im Innenbereich wie zum Beispiel Bodenbeläge oder Mückenschutz ausgeführt. Der Obfelder Dorfmärt ist bekannt für ein umfassendes Sortiment an ausgezeichneten Weinen aus der Schweiz und dem Ausland. An der Ausstellung steht eine Auswahl davon zur Degustation bereit. Blueme 48 stellt täglich frische Blumensträusse und Arrangements zusammen. In der «Brunnmatt» kann man diese Übersichtlich und hell: Die Frühlings-Show in der Obfelder «Brunnmatt». (Archivbild)

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Ref. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 6. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 7. April 21.00 Osternachtfeier Pfarrerin Bettina Stephan Eva Stückelberger und Team Sonntag, 8. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst zu Ostern Pfarrer Urs Boller Es singt der Singkreis Bezirk Affoltern Im Anschluss Kirchenkaffee Mittwoch, 11. April 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli» Donnerstag, 12. April 18.00 Jugendgottesdienst in Affoltern

Freitag, 6. April 9.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Kurt Liengme Lukas 23, 33–49 «Die drei letzten Worte Jesu» Musik: Simon Mantel, Oboe und Vincent Dallèves, Orgel Samstag, 7. April 21.00 Osternachtsfeier mit Pfr. Kurt Liengme Besammlung beim Friedhof anschliessend Dorfrundgang Osterfeuer vor der Kirche Abschluss in der Kirche Sonntag, 8. April 10.00 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Kurt Liengme 1. Korinther 15, 12–20 «bewegt zu neuem Leben» Mitwirkung: Nadine Urmi Gospelsängerin und Vincent Dallèves, Orgel anschliessend Eiertütschen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Gründonnerstag, 5. April 18.30 «Nacht der verlöschenden Lichter», Gottesdienst mit Abendmahl im Singsaal Zwillikon, Pfrn. B. Bartels und Team. Anschliessend Zusammensein bei Suppe und Brot mit dem Zwilliker Frauenverein 18.10 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Karfreitag, 6. April 10.00 «An Verwundungen wachsen» Gottesdienst mit Abendmahl Vikar U. Flachsmann. Es singt der Gemischte Chor Affoltern Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 17.00 Musik zum Karfreitag in der Kirche mit A. Nardone Karsamstag, 7. April 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels 21.00 Osternachtfeier am Bislikerweiher. Beginn in der Kirche. Bei nasser Witterung findet die ganze Feier in der Kirche statt. Im Zweifelsfall erteilt Telefon 044 761 30 40 ab 19 Uhr Auskunft Ostersonntag, 8. April 10.00 «AUFerSTEHEN» Familiengottesdienst in der Kirche. Pfr. W. Schneebeli zusammen mit Kindern und Leiterinnen des Kolibri Eiertütschen im Kirchenpark 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock Pfrn. V. Hofer Musik: R. Bussmann, Piano D. Möhrle, Geige Donnerstag, 12. April 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus Angsthasen und Ostereier von und mit Pfr. U. Boller 18.00 Jugendgottesdienst für alle Freitag, 13. April 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Karfreitag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Treffpunkt auf dem Friedhof! Anschliessend gemeinsamer Gang in die Kirche Musikalische Begleitung durch Regula Brawand, Flöte und Katja Peter, Orgel/Piano Abendmahl Karsamstag, 7. April Es findet kein Osterfeuer statt! Ostersonntag, 8. April 10.00 Ostergottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Mitwirkung des Kirchenchors Abendmahl Anschliessend Apéro und Eiertütsche im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hedingen Freitag, 6. April, Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Renate Hauser Musikalische Mitwirkung von Tobias Geiger, Cello und Anette Bodenhöfer, Orgel Sonntag, 8. April 10.00 Ostergottesdienst Osterspiel mit Anette Bodenhöfer und dem Kolibri Pfarrer Walter Hauser Abendmahl ums Osterfeuer vor der Kirche. Die Läuterbuben läuten die Glocken von Hand Anschliessend Eiertütschen Donnerstag, 12. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Seniorenbühne

Ref. Kirche Kappel a. A. Karfreitag, 6. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Oscar Garcia, Violine und Pfr. Ch. Menzi Ostersonntag, 8. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. M. Sahli 5.30 Ostermorgenfeier (im Freien und in der Kirche) Ostermontag, 9. April 9.30 Liturgische Feier mit Pfr. M. Sahli und Pfrn. E. Wyss

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Donnerstag, 5. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Récption) 18.00 Beginn der KlosterTage zu Ostern mit der Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny und Pfr. Markus Sahli 20.15 Im Vergehen – Ahnungen neuen Lebens: Meditation mit Texten und Fotografien Karfreitag, 6. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort: Duo Seraphim (Manuela Hager, Gesang, Praxedis Hug-Rütti, Harfe); Lesungen: Markus Sahli (im Klosterkeller) Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss (Anmeldung Tel. 044 764 88 10) 20.00 «Wir sterben nun – ach, auch das steht bei Gott.» Jochen Klepper als Zeuge der Osterhoffnung. Referat Samstag, 7. April 15.30 Die Gartenerde – Im Dunkel beginnt das Wachsen Mit Christine Schmid Leitung Garten 19.30 Gibt es einen verborgenen Sinn

Ref. Kirche Knonau Karfreitag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Thomas Maurer Mitwirkung Walter Luginbühl (Oboe), Werke von Vivaldi, Cimarosa und Bach; Thema: «Für was opfere ich mich denn auf?» Ostern, 8. April 6.00 Ostermorgenfeier Pfr. Thomas Maurer und Pfrn. Susanne Wey mit den Kids des JUKI, für alle Lesungen: E. Niederberger, Blindenheim Horw LU Pauke: Valentin Schärer anschliessend Osterritual auf dem Friedhof beim Osterfeuer 10.00 Osterfamiliengottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Gesangverein Knonau Tauferinnerung, Taufe, Abendmahl, anschliessend Eiertütschen Mittwoch, 11. April 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus für alle

Ref. Kirche Maschwanden Karfreitag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft), Predigt: Pfrn. Susanne Wey es singt der «Kleine Chor» unter der Leitung von Silvia Seipp Ostersonntag, 8. April 6.00 Osterfrühgottesdienst in Knonau, wir treffen uns in der dunkeln Kirche und erwarten den Tag Feier für Gemeinde, Juki- Kinder und ihre Familien Leitung: Pfr. Thomas Maurer und Pfrn. Susanne Wey 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl (Wein) Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Johannes Fricke getauft wird Ann Sophie Julia Neuweiler

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 5. April ab 20.00 Uhr Passions-Gebetsnacht (NAchtsamkeit) Leitung Pfarrer Andreas Fritz Karfreitag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Predigtthema: «Die Einladung zum Scheitern oder das Ende der starken Männer» Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny und Querflöte Helene Schulthess Ostersonntag, 8. April 5.30 Osterwarten im Chor 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Predigtthema: «Die Einladung zum Scheitern oder das Ende der Selbst-losigkeit» Predigt Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny und Saxofon Christoph Oberli www.ref-mettmenstetten.ch

www.brot-fuer-alle.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 6. April 9.30 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Jacqueline Ott (Sopran) Orgel A. Bozzola anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Sonntag 8. April 9.30 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Roman Fankhauser und Markus Steimen (Trompeten) Orgel E. Eder anschliessend Eiertütschen Donnerstag, 12. April 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus Anmeldung: R. Jolidon Telefon 044 761 12 00 oder T. Wolfisberg, Tel. 044 761 40 04 17.30 Domino-Treff Kirchgemeindehaus Freitag, 13. April 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus

Ref. Kirche Ottenbach Gründonnerstag, 5. April 19.30 Passions-Andacht Feier eines schlichten Abendmahls Pfarrer Gustav Etter und Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Brot für alle Karfreitag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Es ist vollbracht» Predigt zu Johannes, 19, 30 Pfarrer Gustav Etter Theresa Hackel und Cordula Aeschbacher, Flöte Kollekte: Brot für alle 19.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Ostersonntag, 8. April 6.00 Gottesdienst mit Osterfeuer auf dem Kirchenplatz Osterfeier mit Abendmahl in der Kirche Pfarrer Gustav Etter Keita Kitade, Trompete Xaver Sonderegger, Posaune Cordula Aeschbacher, Orgel Anschliessend Osterzmorge im Chilehuus Kollekte: Zwinglifonds

Ref. Kirche Rifferswil Karfreitag, 6. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Lukas 23, 34: «Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.» Pfrn. Yvonne Schönholzer Mitglieder des «Collegium vocale grossmünster zürich», Gesang Andreas Fischer, Orgel Karsamstag, 7. April 21.00 Osternachtfeier mit einer Taufe «Vom Dunkle ist Liecht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jasmine Vollmer, Flöte und Orgel Ostersonntag, 8. April 9.30 Familiengottesdienst mit Abendmahl «Mir fiired d’Verwandlig» Pfrn. Yvonne Schönholzer und Kolibri Jasmine Vollmer, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxophon Mittwoch, 11. April 20.00 Gesprächsabend zur «Goldenen Regel»

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Karfreitag, 6. April 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Andreas Winkler Gesang, Orgel: Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 5. April, Telefon 044 700 17 75 Ostersonntag, 8. April 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Taufe von Danielle Christen, Stallikon Musik: Gospelsängerin Helena Kirchhoff, Gesang und Casey Crosby anschliessend: Apéro/Eiertütschen Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 7. April, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 11. April 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 12. April 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 13. April 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Hoher Donnerstag, 5. April 19.30 Abendmahlfeier anschliessend Gebetsnacht Karfreitag, 6. April 15.00 Karfreitagsliturgie Brigitte Enk, Orgel Philipp Neukom, Oboe Karsamstag, 7. April 21.00 Osternachtfeier Wir besammeln uns vor der Kirche um das Osterfeuer und ziehen gemeinsam in die Kirche ein Der MauritiusChor singt à capella und mit Orgelbegleitung Motetten aus verschiedenen Stilepochen von der Gregorianik bis zur Moderne. An der Orgel Philipp Neukom, Leitung Reto Huter anschliessend Osterapéro und Eiertütschete Ostersonntag, 8. April 10.00 Ostergottesdienst Philipp Neukom, Orgel Regula Brawand, Flöte anschliessend Apéro Ostermontag, 9. April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 10. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 11. April 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 12. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Karfreitag, 6. April 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kirchenchor Karsamstag, 7. April 21.00 Osterfeuer vor dem Kreuz Osternachtfeier mit liturgischem Tanz, von Monika Usenbenz, Gesang Miriam Heinzer und Malin, Orgel Annette Bodenhöfer; anschliessend Apéro und Eiertütsche Sonntag, 8. April, Hochfest von Ostern 11.00 Eucharistiefeier Der Kirchenchor singt die Missa brevis in G-Dur von W. A. Mozart Kindergottesdienst im oberen Foyer; anschliessend Apéro und Eiertütsche

Kath. Kirche Mettmenstetten

Tel. 031 380 65 65

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Ref. Kirche Aeugst a. A.

des Leidens? Meditation Sonntag, 8. April 5.30 Ostermorgenfeier (im Freien und in der Kirche) 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Osterfest mit Pfr. Markus Sahli 17.15 Musik und Wort: Lucerne Chamber Brass Lesungen: Elisabeth Wyss-Jenny (Klosterkirche oder Klosterkeller) Eintritt frei/Kollekte Anschliessend Möglichkeit zum festlichen Abendessen (Fr. 45.–; Anmeldung Tel. 044 764 88 10) Mittwoch, 11. April 17.15 offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 12. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann

Karsamstag – Osternacht, 7. April 21.00 Osternacht-Gottesdienst für die ganze Pfarrei anschl. Eiertütschen Ostersonntag, 8. April 10.30 Festlicher Ostergottesdienst gemeinsam mit den Italienern Der Kirchenchor singt die Messe Op. 4 von C. Saint-Saëns für Soli, Chor, Orchester und Orgel: Yvonne Theiler, Sopran; Céline Bindy, Alt; Bruce Mathers, Tenor; Joa Helgeson, Bariton anschl. Eiertütschen Ostermontag, 9. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Freitag, 13. April 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Donnerstag, 5. April 17.30 Familiengottesdienst mit Eucharistiefeier, mitgestaltet durch die Erstkommunikanten Karfreitag, 6. April 15.00 Karfreitagsliturgie 17.00 Andacht für Oberstufenschüler und Firmanden Osternacht, Samstag, 7. April 17.30 Familien-Ostergottesdienst 21.00 Osternachtsgottesdienst musikalisch mitgestaltet durch den Pfarreichor Anschliessend «Eiertütsche» Ostersonntag, 8. April 9.30 Festtagsgottesdienst mit spezieller musikalischer Gestaltung


Vermischtes

Donnerstag, 5. April 2012

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scheinwerfer

Film und Gesellschaft

Kath. Kirche Obfelden Karsamstag – Osternacht, 7. April 21.00 Veglia pasquale der Missione Cattolica della Lingua Italiana anschl. Eiertütschen Ostersonntag, 8. April 5.00 Ostermorgenfeier für Klein und Gross mit Ostereiersuche und Osterzopf 10.30 Festlicher Ostergottesdienst mit dem Ensemble «i flauti Allegri» anschl. Eiertütschen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 6. April 9.45 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Dominik Stäuble Kinderhüeti und Kids-Treff Sonntag, 8. April 9.45 Oster-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger «Das Osterglück» Kinderhüeti und Kids-Treff 14.30 Twens: Fun’n’Chill Mittwoch, 11. März 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 6. April 20.00 Lobpreis-Gebetsabend mit Abendmahl Sonntag, 8. April 9.30 Oster-Gottesdienst Kinderprogramm Donnerstag, 12. April 14.30 Frauentreff Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 8. April 10.30 Oster-Familiengottesdienst Donnerstag, 12. April 20.00 Gebetsabend

Jeder Film spiegelt seine Entstehungszeit, sei es bewusst oder unbewusst: Dadurch, wie er Themen auswählt oder übergeht, dadurch, wie er seinen Stoff präsentiert und wie er die Erwartungen des Publikums trifft oder verfehlt. Die nationale Grossproduktion «Landammann Stauffacher» (Leopold Lindtberg, 1941) ist ohne Kenntnis der damaligen politischen Lage nicht wirklich verständlich, und die bärbeissige Grimmigkeit von «Polizischt Wäckerli» (Kurt Früh, 1955) vermochte sich nur vor dem Hintergrund des Kalten Krieges voll zu entfalten. Auch steht zu vermuten, dass die gegenwärtige Welle von Retro-Filmen wie «The Artist», «3D», «Le Havre» oder «Eine wen iig, dr Dällebach Kari» keine zufällige Anhäufung ist, sondern Ausdruck der Flucht in eine (vermeintlich) bessere Vergangenheit als Gegenpol zu den düsteren Zukunftsaussichten,

Konzert mit KOP und Andi Wancla im «Break», Affoltern ker, welche die grössten Perlen der Musikgeschichte interpretieren – eigenständig und mitreissend. Am Samstag, 14. April, sind sie im «Break» zu hören. Den Abend eröffnet der Ämtler Andi Wancla? alias Dani Grasso. Es gibt sie noch, die Handwerker unter den Musikern. Echte Menschen, die echte Musik spielen aus echter Leidenschaft. So wie die sieben Musiker von KOP: Sie verstehen ihr Handwerk und lieben es. KOP liefert kompakte Grooves, hochkarätige mehrstimmige Gesangspassagen und mitreissende Soli. Dabei bedient man sich gezielt aus dem reichen Fundus der jüngeren Mu-

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Karfreitag, 6. April 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Abendmahl; Hort Sonntag, 8. April 8.00 Osterzmorge (Teilete) 9.45 Auferstehungsfest

Felix Aeppli

sikgeschichte. Die musikalische Zeitreise startet in den 50er-Jahren. Leadsänger Johnny Giussani interpretiert mit seiner markanten rauchigen Stimme unter anderem den legendären Sänger Joe Cocker. KOP fürchtet sich aber auch nicht vor den ganz grossen Hits wie «Smoke On The Water» von Deep Purple. Dieser Hitgigant von 1972 klingt bei KOP erfrischend neu und ungewohnt. KOP bringt Perlen der Musikgeschichte wieder neu zum Glänzen. «Wir kopieren diese grossen Songs nicht einfach nur, wir interpretieren sie neu», erklärt Gitarrist Eddie Fiorito. Es gelingt: Die bekannten und weniger bekannten Klassiker passen sich wunderbar an den Stil von KOP an. Wahnsinn, Genialität, penetrante Subtilität und erschreckend erfri-

Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch über die Ostertage sicher nach Hause. Zusätzlich zum normalen Nachtnetzfahrplan von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse ebenfalls von Gründonnerstag auf Karfreitag und Ostersonntag auf Ostermontag.

Der Nachtfahrplan im Internet abrufbar Während Ostern vom 6. bis 9. April 2012 ist das ZVV-Nachtnetz vier Nächte hintereinander in Betrieb. In allen Nächten ab Gründonnerstag bis Ostermontag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem Nachtnetzfahrplan. Der Nachtnetzfahrplan ist im Internet unter www.zvv.ch abrufbar. Ebenfalls steht das ZVV-Contact für telefonische Auskünfte zur Verfügung.

Nachtzuschlag nicht vergessen Auch an Ostern muss der Nachtzuschlag gelöst werden. Er beträgt pauschal fünf Franken und ist zwölf Stunden gültig. Am einfachsten ist er vorgängig per SMS zu lösen («NZ» an die Zielnummer 988). Inhaber eines Jugendpakets der Zürcher Kantonalbank profitieren vom «ZKB Nachtschwärmer». Dieser kann ebenfalls per SMS gelöst werden. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.

Vor Anfang der Schulferien, die dort vom 14. April bis 6. Mai dauern, gibt es erstmal die traditionelle Ostereiersuche am Ostersonntag. Statt zu Fuss können die Kinder mit den Ponys die versteckte Schoggi im Wäldchen su-

chen. Als Belohnung gibt es dann einen Apfel oder eine Karotte für die Vierbeiner. Wenn nach Ostern die Eltern wieder arbeiten müssen, können die Kinder an Ganztageskursen teilnehmen: Islandponyplausch, Ausritte für Anfänger und Fortgeschrittene oder Abenteuertage mit den Rittern und Burgfräulein, wo wie im Mittelalter auf dem Reitplatz gespielt wird. An Wochenenden finden Halbtageskurse statt. Für Kinder ab drei Jahren können die Eltern mit auf Entde-

schende Schlüpfrigkeit auf einen Nenner gebracht, das ist Andi Wancla? Auch wenn der Ämtler bei jeder Gelegenheit bekannt gibt, dass er weder sein Instrument, noch seine Stimme besonders im Griff habe, hält ihn das aber nicht davon ab, seine Lieder vor grösserem oder kleinerem Publikum zum Besten zu geben. Die Liedtexte sind fast immer humoristisch angehaucht, mit einer kleinen Prise Sarkasmus versehen und einem Spritzer (Selbst-)Ironie geschmückt. Generell sind die Inhalte nicht allzu ernst zu nehmen und darum auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Samstag, 14. April, Break-Eventhall, Affoltern, Türöffnung 20 Uhr, Konzertbeginn 21 Uhr, Abendkasse 25 Franken.

zwischen-ruf

ZVV-Nachtnetz an Für Pony- und Tierfans Ostern vier Nächte Frühlingsferienkurse auf dem KiTi-Hof in Betrieb Auf dem Bio-Hof Blinkmatt in Baar-Blickensdorf ist es wieder so weit! Die neuen spannenden Frühlingsferienkurse für alle Pony- und Tierfans finden statt.

Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli leitet als Erwachsenenbildner Kurse im Bereich «Politische Bildung und Zeitdokumentation». Im Kulturkeller La Marotte war er bereits als Referent zur «Landi ’39», zum Thema Schweizer Werbefilme, zu den Zürcher Unruhen 1980/81 und mit «Vorsicht, Baseldeutsch!» zur Funktion des Dialekts im Schweizer Film zu Gast.

Lieblingssongs, genialer Wahnsinn

Gemeinde für Christus Schulweg 1 KOP, das sind sieben ProfimusiOttenbach, Sonntag, 8. April 14.00 Gottesdienst Sie sind bei uns herzlich willkommen Wir freuen uns auf Sie

welche uns die Finanzkrise seit geraumer Zeit beschert. Filme sind erstklassige historische Quellen. Dies gilt namentlich für die 1939 durch Bundesbeschluss ins Leben gerufene Schweizer Filmwochenschau (SFW), welche die Kinobesitzer des Landes im Abonnement zu beziehen und vorzuführen hatten. Während dreieinhalb Jahrzehnten und in weit über 1000 Nummern griff die SFW die aktuellen Probleme auf (Landesverteidigung, Anbauschlacht, Flüchtlingspolitik, Ungarnkrise, Hochkonjunktur) und definierte dabei den «offiziösen» Blickwinkel auf diese Themen. Ich freue mich, zusammen mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, am Mittwoch, 11. April, repräsentative Ausgaben der Schweizer Filmwochenschau anzusehen und zu diskutieren.

Stiefmüeterli ckung des Schlumpfenlandes oder auf Schatzsuche mit Pippi Langstrumpf gehen. Kinder ab fünf Jahren können sich bei einem Piratenmorgen austoben, während daheim gebruncht wird, und abenteuerlustige Kinder gehen auf dem Indianerritt! Der Reiterhof bietet auch Reitkurse mit den Themen «Pferdeumgang und Pflege» und «Körperteile, Abzeichen, Farbe» an. Am Ende erhalten die Kinder dafür ein kleines Abzeichen. Wer Hunde den Pferden vorzieht, kann am «Kind und Hund»-Kurs teilnehmen. Nicht nur Kinder sind in der Schulferienzeit willkommen! Jugendliche Reiter, die sich eine Reitstunde verdienen wollen, können bei den Ferienkursen oder beim Ausmisten mithelfen. Wenn die Schule wieder anfängt, wird der KiTi-Hof wieder für das grössere Publikum zugänglich, das lange Ausritte in der schönen Umgebung geniessen will. Mehr Infos unter www.kitihof.ch. Die Kurse werden

Flora Conte (links) und Sonja Kaiser freuen sich, drei süsse Shetlandponys vor dem Tod bewahrt zu haben. Nun suchen sie Paten, die bei Pflege und Unterhalt helfen. (Bild Martin Platter)

online unter www.ferienplausch-albis.ch gebucht.

U

m 8 Uhr macht der Coop auf, und um 8.15 Uhr fing mein Unterricht an. Vor dem Laden sah ich sie – frischer als frisch, taufrisch -- soeben ausgegraben – soeben erst geliefert – blau und weiss und gelb und vollblütig. Die Stiefmüeterli strahlten mich an und da kaufte ich sie. Alle. Oh – wie würden sie sich wohl fühlen in meinem Garten! Doch bis ich diese acht Pallette auf den zwei Einkaufswagen verstaut hatte! Ich wurde angestarrt von den Leuten und ach, es war bereits 8.15 und an der Kasse merkte ich, dass ich das Portemonnaie vergessen hatte. Die Dinger wieder ausladen? Kam nicht in Frage. Hierlassen – und um 12 abholen? «Das machen wir nicht», meinte die Verkäuferin. So blieb mir nichts anderes übrig, als zu warten. So lange, bis eine mir bekannte und geneigte Person den Laden betrat. «Frau Irminger!» schrie ich begeistert. Und sie lieh mir das Geld. Ute Ruf


Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88

Spitex-Verein Affoltern a. A. / Aeugst a. A. / Hedingen

Einladung zur

18. ordentlichen Generalversammlung Sptex-Verein Affoltern a. A./Aeugst a. A./Hedingen Mittwoch, 9. Mai 2012, 19.30 Uhr im Haus Rigi (Langzeitpflege Spital Affoltern), Melchior-Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler-/innen 3. Protokoll der 17. Generalversammlung vom 25. Mai 2011 4. Jahresbericht Präsident und Betriebsleitung 2011 5. Jahresrechnung 2011 6. Revisorenbericht 7. Fusionsprojekt «Gemeinsam Bewährtes zusammenführen» 8. Zustimmung zum Fusionsvertrag 9. Anträge der Mitglieder 10. Informationen, Verschiedenes Nach der Generalversammlung laden wir die Anwesenden zu einem Apéro ein. Die Einladung mit Jahresbericht 2011, Jahresrechnung 2011 und beleuchtendem Bericht zum Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern wird den Mitgliedern nach Ostern zugestellt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihr Interesse.

Spitexverein Oberamt Hausen a. A. Kappel a. A. Rifferswil

Einladung zur

Einladung zur

Generalversammlung

11. Generalversammlung

des Spitexvereins Oberamt Dienstag, 8. Mai 2012, 19.00 Uhr Gemeindesaal Hausen am Albis Traktanden 1. Protokoll der Generalversammlung vom 24. 5. 2011 2. Jahresbericht 2011 3. Jahresrechnung 2011 4. Revisorenbericht 5. Fusionsprojekt «Gemeinsam Bewährtes zusammenführen» 6. Auflösung des Spitexvereins Oberamt 7. Fusionsvertrag 8. Verschiedenes Nach der Generalversammlung laden wir die Anwesenden zu einem Apéro ein. Die Einladung mit Jahresbericht 2011, Jahresrechnung 2011 und beleuchtendem Bericht zum Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern wird den Mitgliedern nach Ostern zugestellt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihr Interesse.

des Vereins Spitex Knonaueramt Nord-West Freitag, 11. Mai 2012, 18.30 Uhr Reformiertes Kirchgemeindehaus Bonstetten Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der 10. Generalversammlung vom 25. Mai 2011 4. Abnahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung 5. Fusionsprojekt «Gemeinsam Bewährtes zusammenführen» 5.1. Zustimmung Fusionsvertrag 5.2. Zustimmung Statutenänderung 6. Wahl Vorstandsmitglieder 7. Wahl Präsident 8. Behandlung von Anträgen der Mitglieder 9. Schlusswort und Verabschiedung Nach der Generalversammlung laden wir die Anwesenden zu einem Apéro ein. Die Einladung mit Jahresbericht 2011, Jahresrechnung 2011 und beleuchtendem Bericht zum Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern wird den Mitgliedern nach Ostern zugestellt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihr Interesse.


Vermischtes

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Mr.-Bean-Doppelgänger stellt sein England vor Mittwoch, 11. April: Britische Comedy im Coopark in Affoltern Am Mittwoch, 11. April, kommt das weltbeste Mr.-Bean-Double in den Coopark in Affoltern, um die Besucher im Rahmen der «So British!»-Wochen auf humorvolle Art in die Kultur der Briten einzuführen.

She Deejay TapTap und Mike Pelzer: Mit Schülern Schokolade naschen. (Bild zvg.)

She Deejay TapTap gewinnt Hasenkampf Spendenaktion im Coopark in Affoltern She Deejay TapTap und Joiz-Moderator Mike Pelzer versuchten sich zu Ostern in der Chocolatier-Kunst. Gemeinsam mit zwei regionalen Schulkassen traten sie im Coopark Affoltern für einen guten Zweck zum Osterhasen-Wettgiessen an. Zu Ostern durften Virginia Gomes und Mike Pelzer noch einmal Kinder sein. Am 3. April gossen die zwei Schweizer Promis, unter Anleitung eines Chocolatiers, «süsse Langohren». Unterstützt wurden sie dabei von zwei Schulklassen aus Hedingen. Ziel des süssen Kampfes war es, möglichst viele der zuvor selbstgemachten Schoggi-Hasen für einen gu-

ten Zweck zu verkaufen. Das Duell zwischen den beiden Klassen und ihren Promi-Paten entwickelte sich zu einem richtigen Kopf-an-Kopf-Rennen. Schlussendlich konnte Virginia Gomes jedoch mit vollem Einsatz für einen Vorsprung ihrer Patenklasse sorgen. Die Siegerklasse gewinnt einen Tagesausflug ins Burgerbad Leukerbad.

Spendenaktion von Kindern für Kinder «Unsere Motivation war von Anfang an riesig», erklärt Virginia. «Wir waren ein super Team!». Der Erlös kommt der Schule im Rehabilitationszentrum des Kispi Zürich in Affoltern zugut. (pd.)

Pünktlichkeit, Höflichkeit und die weltbekannte Tea Time gehören ebenso zu der Kultur der Briten wie eher lustig anmutende Sportarten. Vom Dienstag, 10. April, bis am Samstag, 21. April, finden im Coopark in Affoltern am Albis die «So British!»-Wochen statt. Die Besucher erfahren bei der Ausstellung viel Spannendes über die Londoner Sehenswürdigkeiten und Architektur, aber auch über Traditionen und Delikatessen.

Please queue here Wer könnte besser über Kultur und Land berichten als ein echter Brite? Das weltbeste Mr.-Bean-Double, Arnaldo Mangini, setzt sich am Mittwoch, 11. April, für humorvollen interkulturellen Austausch ein. Ab 11 Uhr morgens muss man sich auf neugierige Humor-Attacken des tollpatschigen Walking Acts gefasst machen. Um 11.30 Uhr startet RTLs bester Doppelgänger 2010 dann offiziell mit seiner zwanzigminütigen, wortlosen Comedy-Show.

Britische Wochen im Coopark Während der «So British!»-Wochen vom Dienstag, 10. April, bis am

Stimmungsvolle Party

Gäste geniessen die letzten Sonnenstrahlen an der Aussenbar. (Bild Kaspar Köchli)

veranstaltungen

Von der Dunkelheit ins Licht Ostermorgenfeier in Obfelden Klein und Gross, Jung und Älter sind von der katholischen Pfarrei herzlich zur Ostermorgenfeier am frühen Ostermorgen eingeladen. Am Morgen früh, wenn der neue Tag anbricht, machen sich alle mitfeiernden Kinder und Erwachsenen auf die Suche nach dem Osterlicht. Sie lassen die Nacht hinter sich und erleben bewusst den Anbruch des neuen Tages. Die verschiedenen Impulse auf dem Weg lassen die biblische Frau Maria Magdalena mitgehen. Dabei erfahren sie: Leben erwacht aus der Dunkelheit! Das Osterfeuer gefunden, bringen sie das Osterlicht mit in die Kir-

Das Leben drängt sich dem Licht entgegen. (Bild H. Zürcher)

Samstag, 21. April, können Besucher des Coopark in Affoltern sich an Glücksspielautomaten, sogenannten Penny Pushern, versuchen und dabei kleine Preise gewinnen. Zudem wer-

den Flüge von British Airways verlost. Eröffnungsevent mit Mr.-Bean-Double Arnaldo Mangini. 11. April, 11.30 Uhr, Coopark Affoltern.

Zehn neu ausgebildete Babysitter

Schluck-Bar in Bonstetten feierte Jubiläum Um drei Uhr nachmittags ging es los und drei Uhr morgens war es vorbei: das rauschende Geburtstagsfest anlässlich des dreijährigen Bestehens am vergangenen Freitag. Anfangs wurden die Gäste an der Aussenbar noch mit warmen Sonnenstrahlen verwöhnt, danach sorgten die DJs Zubi und Bruno mit rhythmischem Sound für heisse Stimmung. Viele wurden dadurch zum Tanzen animiert. «Schluck»-Pächter Patrik Märchy und sein Team warteten zudem mit Überraschungen auf, so schenkten sie diverse Getränke zum symbolischen Preis von drei Franken aus und jeder durfte sich am Geburtstagskuchenbuffet bedienen. «Ein in allen Belangen gelungenes Fest, nicht zuletzt wegen dem gutgelaunten Publikum», dankte Märchy seinen Gästen. (kakö)

«So British»: Mr.-Bean-Double Arnaldo Mangini. (Bild zvg.)

che, in der die Feier abgeschlossen wird. Ein wunderbares Erlebnis für Gross und Klein. Abgerundet wird die Ostermorgenfeier mit Osterzopf und Ostereiersuche. Die Feier beginnt beim katholischen Chilehus in Obfelden am Ostersonntag, 8. April, 5 Uhr. Bitte dem Wetter entsprechende Kleidung anziehen.

In praktischen Übungen wurden An zwei Abenden und einem Samstag im März wurden zehn junge, mo- Szenen von Krankheit und Methoden tivierte Frauen zu professionellen zur Heilung/Linderung nachgeahmt. Babysitterinnen ausgebildet. Der Verschiedene Wickel wurden nach AnKurs richtete sich an Jugendliche leitung gemacht und auch selber an (Mädchen und Knaben ab 13 Jahren), sich ausprobiert. Die Körperpflege wurde am Samswelche die Grundlagen für ihren Einsatz als Babysitter lernen und/oder tagvormittag behandelt. Nachdem das vertiefen wollten. In der Zwinglistu- Wickeln an Puppen geübt worden be in Hausen wurden unter der Lei- war, besuchte sogar ein richtiges Baby tung von Dominique Rupp (Eberts- den Kurs. Entzücken, Neugier und wil) den Mädchen verschiedenste Freude war spürbar über den Besuch Themen rund ums Kleinkind ver- des kleinen Mädchens. So motiviert wurde noch das Thetraut gemacht. In Diskussionen oder Gruppenar- ma Beschäftigung/Spiele mit Kindern beiten wurden die Themen «Bedürfnis- in Angriff genommen. Die Teilnehmese des Kindes» und die «Entwicklung rinnen schnitten Scherenschnitte, bauten Türme mit Naturmaterialien, vom Baby zum Kleinkind» erarbeitet. Das Thema Ernährung wurde am malten, klebten und kneteten. Zum Abschluss wurden den neuen zweiten Abend, nach einem kurzen Theorieteil, praktisch umgesetzt. Aus Babysittern noch die Rechte und Bananen, Äpfeln und Birnen raffelten, Pflichten vermittelt und ein Diplom stampften und mischten die Teilneh- überreicht. Interessierte Eltern können die akmerinnen einen Zvieribrei. Im Gegenzug wurde ein Fertig-Brei aus Getreide- tuelle Liste mit den neuen Babysittern pulver angerührt. Nicht fehlen durfte bei Barbara Lüscher, Hausen, Telefon natürlich der Schoppen mit Milchpul- 044 713 17 15, beziehen. ver. Das nachfolgende Degustieren aller fertigen Breie wurde erst mit Skepsis, dann aber mit grosser Freude und unter viel Gelächter getätigt. Nicht zu vernachlässigen sind die Themen Unfall-Gefahren/-Prävention. Das Einmaleins der Ersten Hilfe wurde in der Gruppe erarbeitet und ein kleines Notfallböxli für unterwegs zusammengestellt. Die Teilnehmenden probieren Babybrei. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Schweizer Filmwochenschau Hammond Orgel - Streichquartette

Donnerstag, 5. April Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5. 18.00: Beginn der KlosterTage zu Ostern. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.15: «Im Vergehen - Ahnungen neuen Lebens»: Meditation mit Texten und Fotografien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 13.15: Alterskommission Ottenbach: Wanderung über den Rebhoger nach Bickwil. Kaffeehalt im Reusscenter. Rückweg über den Steg nach Ottenbach. Postautohaltestelle.

Freitag, 6. April Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort mit dem Duo Seraphim. Lesungen: Pfr. Markus Sahli im Klosterkeller. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. Anmeldung unter Tel. 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: «Wir sterben nun - ach, auch das steht bei Gott». Referat mit Jochen Klepper. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJs Kimerina und Marianne. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 7. April Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Heute können zusätzlich von 14-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stifung Solvita.

Donnerstag, 5. April 2012

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Affoltern «Schweizer Filmwochenschau 1940 bis 1975» Propagandainstrument – Unterhaltung – Zeitdokument. Die Schweizer Filmwochenschau, 1939 durch einen Bundesbeschluss gegründet, kam erstmals zum 1. August 1940 mit fünf Kurzfilmen in die Schweizer Kinos, eine Woche nach dem legendären «Rütlirapport», an welchem General Guisan in Anbetracht der kriegerischen Bedrohung die gesamte Armeeführung auf den Widerstand eingeschworen hatte. Die Schweizer Filmwochenschau stand weit über das Ende des 2. Weltkrieges hinaus im Zeichen der «Geistigen Landesverteidigung». Der Bund zahlte rund 40% der Herstellungskosten, den Rest mussten die Kinobesitzer berappen, die gezwungen waren, die Wochenschau zu abonnieren und vor jeder Aufführung als Vorspann abzuspulen. Als ab den 1960er-Jahren das Schweizer Fernsehen täglich mit einheimischen Nachrichtensendungen aufwartete, verlor die Wochenschau an Bedeutung und wurde 1975 eingestellt. Der Zürcher Historiker und Experte des Schweizerfilms Dr. Felix Aeppli ist nicht zum ersten Mal im LaMarotte. Er zeigt repräsentative Nummern der Wochenschau und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Ein informativer Abend nicht nur für die Nachkriegsgeneration, sondern auch ein bisschen verbunden mit teils bedrückender, teils aus heutiger Sicht aber auch belustigender Nostalgie für

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Viele Vögel sind schon da...». 2. Teil der Ausstellung vom 12. März bis 19. April: «Heimische Zugvögel und Langstreckenzieher». Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr www.aeugst-albis.

Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr. Das Ilios Quartett, bestehend aus Mitgliedern des Tonhalle-Orchesters Zürich.

Bonstetten

(Bild zvg.)

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Michael Ball, Beate Bitterwolf und Véro Straubhaar, Malerei, Zeichnung und Bronze-Plastiken. Die Ausstellung dauert bis 15. April. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13/17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

jene, die diese Jahre selbst erlebt haben.

Grosse Klassik mit dem «Ilios Quartett»

Mittwoch, 11. April, Bar und Abendkasse ab 19.15

Das Ilios Quartett, bestehend aus Mitgliedern des Tonhalle-Orchesters Zürich, konzertiert seit seiner Gründung 1997 regelmässig im In- und Ausland. Es tritt bereits zum dritten Mal im LaMarotte auf und bringt in seinem repräsentativen Programm Streichquartette von Rachmaninow, Beethoven und Brahms mit. Andrzej Kilian und Seiko Morishita, Violinen, Dominik Ostertag, Viola, Anita-Federli-Rutz, Violoncello. (pz)

Uhr, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 20/15 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Organ Swing Group» Nach dem Vorbild einer Combo der 50er- und 60er-Jahre steht die Hammond Orgel im Mittelpunkt. Sie erlebt hier mit ihrem unverwechselbaren Sound eine Renaissance. Auch an diesem Abend ist also eine Spur Nostalgie angesagt. Ernst Halter, org, Jörg Böhny, ts, Erich Rufener, Peter Hartmann, dr.

Freitag, 13. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40/30 Franken. Ab 19 Uhr: Kleines Essen (Penne an Kapernsauce) 15

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Kein Jota soll verloren gehn...». Erste Bilder der kalligrafischen Bibelabschrift des Klosters Kappel von Hansulrich Beer, Hittnau ZH. Die Ausstellung dauert bis 10. April. Täglich geöffnet von 8-22 Uhr.

Donnerstag, 12. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Franken. Reservierung erwünscht.

20.15 Uhr Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15

Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Telefon

Stallikon

Franken. Reservierung erwünscht.

044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum), Massholderenstrasse: «WortGeBildE» - Bilder von Angelica Bär. Die Ausstellung dauert bis 24. April. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-12/1920.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

100 Jahre nach dem Untergang der Titanic Lesung mit Stefan Ineichen im Bickwiler Forum

737130

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Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Kappel am Albis 15.30: «Die Gartenerde - Im Dunkel beginnt das Wachsen». Mit Christine Schmid, Leitung Garten. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 19.30: «Gibt es einen verborgenen Sinn des Leidens?» - Meditation. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Am Sonntag, 15. April, liest Stefan Ineichen aus seinem Buch «Endstation Eismeer». Vor genau 100 Jahren, am 15. April 1912, versank die Titanic im Nordatlantik. An Bord befanden sich auch zahlreiche Passagiere und Angestellte aus der Schweiz – vom Verwaltungsratspräsidenten des «Swiss Bankverein» bis zu Wirtschaftsflüchtlingen aus der Innerschweiz und Hilfskellnern aus dem Tessin.

Stefan Ineichen liest drei Abschnitte aus seinem Buch «Endstation Eismeer»

Zeitgenössische Farbpostkarten

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Zusätzlich illustriert er seine Lesung mit zeitgenössischen Farbpostkarten und er erzählt vom Leben und Sterben auf dem Transatlantikdampfer, dessen Untergang noch heute, ein Jahrhundert später, die Menschen bewegt. Sonntag, 15. April 2012, 11.00 Uhr

POUPOUPIDOU

2. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Fr/Sa/So/Mo/Mi 14.30 h, D gespr. DIE PIRATEN: Ab 6, in Begl. ab3 J.

EIN MERKWÜRDIGER HAUFEN Do/Di/Mi 18 h Fr/So/Mo 10 h (im Seehof 2) Dialekt Tägl. 20 h (D) CH-Premiere/3D-Projektion! Do/Di/Mi 20 h (E/d/f, im Seehof 2) Fr/Sa/So/Mo 16.45 h (E/d/f), Fr/So/Mo 10 h (D) TITANIC Ab 12, in Begl. ab 9 J. Die 3D-Version des Meisterwerks CH-Premiere!

ALPSEGEN

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

im Bickwiler Forum, Brunnenweg 8,

«Endstation Eismeer» von Stefan Ineichen. (Bild zvg.)

Mi 12.15 h F/d, 100 Min.

Lunch-Kino!

8912 Obfelden

19. Woche/Reduz. Eintrittspreis!

Fr/So/Mo 12 h Dialekt, ab 7/4 J.

DIE KINDER VOM NAPF Von Alice Schmid CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Fr/Sa/So/Mo/Mi 14.30 h D gespr., ab 8 J., in Begl. ab 5 J

SPIEGLEIN SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN

Eintritt: 15 Franken.

Von Tarsem Singh, mit Julia Roberts uva. 3. Woche! Fr/Sa/So/Mo 16.45 h (E/d/f), Mi 16.45 h (D) Ab 14, in Begl. ab 11 J.

unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Maschwanden

Kappel am Albis

14.00-17.00: Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung: Dorfmuseum Maschwanden.

Dienstag, 10. April Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Montag, 9. April

Mittwoch, 11. April

Aeugstertal

Affoltern am Albis

19.00: «Kafenion» - griechische Musik und Leckereien. Reservieren

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Ereignisse, die damals die Welt bewegten

Sonntag, 8. April 05.30: Ostermorgenfeier im Freien und in der Kirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort mit dem Lucerne Chamber Brass. Lesungen: Elisabeth Wyss-Jenny. Anschliessend Möglichkeit zum festlichen Abendessen. Anmeldung unter Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

vor. Darin verknüpft er die Geschichten der Schweizer Titanic-Passagiere mit dem Zeitgeschehen und den Ereignissen, die damals die Welt bewegten.

09.00: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Die Klatschmohnfrau»

von Noëlle Châtelet diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Die Schweizer Film-Wochenschau, 1940-1975» mit Dr. Felix Aeppli, Historiker. Propagandainstrument - Unterhaltung - Zeitdokumentation. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Donnerstag, 12. April Affoltern am Albis 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert:

«Another Year». Film von Mike Leigh. Mit Jim Broadbent, Lesley Manaville u.a. Grossbritannien 2010. 129 Min. E/d. Die vier Jahreszeiten im Rhythmus des Lebens eines älteren Ehepaares. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.

DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES Von Gary Ross, mit Jennifer Lawrence uva. 3. Woche! Do/Di 17.30 h, Dialekt, ab 12/9 J.

MESSIES, EIN SCHÖNES CHAOS Von Ulrich Grossenbacher 12. Woche!

Bereits über 1,1 Mio Zuschauer in der Schweiz!

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

07.57: Seniorenwandergruppe Stallikon: Wanderung Esslingen Hombrechtikon. Marschzeit: 2½ Std. Weitere Infos unter Telefon 044 700 05 28. Postautohaltestelle. Treffpunkt.

7. Woche!

Fr/Sa/So/Mo 14.30 h Dialekt. Ab 10, in Begl. ab 7 J.

DIE WIESENBERGER Publikumspreis, Solothurn 2012 4. Woche! Fr/So 17 h, E/d/f, ab 13/10 J.

THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL

Kappel am Albis

Stallikon

Fr/Sa/So/Mo 20.45 h

INTOUCHABLES D gespr., ab 13/10 J. ZIEMLICH BESTE FREUNDE

Von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson uva. Letzte Tage! Sa/Mo 17 h THE IRON LADY E/d/f, ab 12/9 J. Von Phyllida Lloyd, mit Meryl Streep uva. CH-Premiere! Tägl.20.15 h UN CUENTO CHINO SP/d/f, ab 12/9 J. Von Sebastián Borzensztein, mit Ricardo Darín uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h CH-Premiere! Fr/Sa/So/Mo 17.30 h IRON SKY D gespr., ab 15/12 J. 3. Woche! Bis Di tägl. 20.15 h Fr/Sa/So/Mo auch 14.30 h Deutsch gespr., ab 14, in Begl. ab 11 J.

DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES Von Gary Ross, mit Jennifer Lawrence uva. CH-Vorpremiere! Mi 20.15 h BATTLESHIP D gespr. Von Peter Berg, mit Liam Neeson uva.


Veranstaltungen

Donnerstag, 5. April 2012

Das Akkordeon-Orchester Affoltern tauft seine CD Am Sonntag, 15. April, im Kasinosaal Moderne Unterhaltungsmusik auf hohem Niveau zum Hörerlebnis machen: Das will das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) mit seiner neuen, zweiten CD. Die erste erschien vor rund 20 Jahren. Nun sei es an der Zeit für einen neuen Tonträger, eine neue musikalische Visitenkarte, hat sich das Aoba gesagt. An zwei Tagen ist das Aoba deshalb ins Studio Gabriel Recording nach Stalden (OW) gereist, um unter professionellen Bedingungen Stücke wie «Collaboration», Medleys von Stevie Wonder oder den Bee Gees sowie andere bekannte und unbekannte Melodien aufzunehmen. Der zeitliche wie auch der finanzielle Aufwand für die CD ist gross. Doch angesichts der Tatsache, dass es nur wenige Tonträger mit Aufnahmen von Akkordeon-Orchestern gibt, lohnen sich die Mühen. Nun – nach gut einem Jahr Arbeit – präsentiert

Die Geehrten (von links): Urs Schneebeli, Olivier Mangili, Anne-Marie Bischofberger, Kerstin Schneebeli, Simone Schoch. (Bild zvg.) das Aoba seine neue CD. Der Silberling wird am Sonntag, 15. April, offiziell getauft. Ab 10 Uhr sind die Türen des Kasinos in Affoltern am Albis geöffnet. Um 10.30 Uhr spielt das Aoba ein paar Müsterchen. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Der Eintritt

Ostern mit Mozart Singkreis Bezirk Affoltern in Aeugst Im Ostergottesdienst werden Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern Wolfgang Amadeus Mozarts Te Deum singen. Begleitet wird der Gesang von Streichinstrumenten und Orgel. Mozart vertonte den ambrosianischen Lobgesang – denn darum handelt es sich bei der Textvorlage – vermutlich im jugendlichen Alter von 13 Jahren. Es strotzt vor Jugendkraft, wenn es in strahlendem C-Dur festlich erklingt und man kann schon sagen, dass es Ostern wird bei solchen Auferstehungsklängen. Der Gottesdienst vom 8. April in der reformierten Kirche Aeugst wird

gehalten von Pfarrer Urs Boller und beginnt um 10 Uhr.

Sommerkonzerte 2012 Vom 22. bis 24. Juni wird der Singkreis Bezirk Affoltern in drei Konzerten sich ganz Werken von Wolfgang Amadeus Mozart widmen. Im Mittelpunkt steht dann die grosse Messe in c-Moll KV 427, ein tiefgründiges und unvollendetes Spätwerk des grossen Komponisten. Die Konzerte sind am 22. Juni in St. Peter Zürich, am 23. Juni in der Pfarrkirche Merenschwand AG und am 24. Juni in der Klosterkirche Kappel zu hören.

Vill Lachen – Ohnewitz Samstag, 14. April, in der Aula Ennetgraben Judith Stadlin und Michael van Orsouw, bekannt unter dem Literaturlabel «Satz & Pfeffer» haben zwei ganz spezielle Bücher geschrieben. Im ersten Buch «Die Städte-Rallye» wie auch im zweiten «Vill Lachen – Ohnewitz» sind alle Wörter darin Ortsnamen von Dörfern und Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Egal ob Nomen, Adjektiv oder Verb, jedes Wort ist ein Ort. Wer das nicht glaubt, kann im angefügten Ortsverzeichnis alle Wörter nachschlagen. Diese Geschichten erzählen und spielen sie auch auf der Bühne. In ihrem neuen Stück «Vill Lachen – Ohnewitz», (Vill ist ein Ort in Österreich, Lachen ein Ort in der Schweiz, Ohnewitz liegt in Deutschland), rasen sie mit ihrem multifunktionalen «Bremm Bremm-Mobil» durch Dörfer und Städte, Bremm ist übrigens auch eine Ortschaft in Deutschland. Die Geschichten um die Liebe und ihr Ende, ums Essen und ums Reisen, um «Kindel Haid» und «Krimml-Schiefbahn» sind erstaunlich, faszinierend und amüsant. «Vill Lachen – Ohnewitz» ist Literatur, Theater und Kabarett und einzigartig. Die beiden Autoren, Sprachkünstler und Schauspieler aus Zug haben deshalb für ihr gemeinsames Schaffen schon mehrere Auszeichnungen im In- und Ausland erhalten. Ausschnitte aus ihrem Programm zeigten sie auch schon am Fernsehen bei Kurt Aeschbacher. Wer

Judith Stadlin und Michael van Orsouw. (Bild zvg.) diese witzigen Geschichten live miterleben möchte, hat demnächst Gelegenheit dazu. Am Samstag, 14. April, treten Judith Stadlin und Michael van Orsouw in Affoltern auf. «Kultur in Affoltern» als Veranstalterin kann den Anlass rundum empfehlen und freut sich auf viele Besucher. «Vill Lachen - Ohnewitz»: Samstag, 14. April 2012, 20.15 Uhr, Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern, Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42

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ist frei. Natürlich kann an der CD-Taufe der neue Tonträger auch erstanden werden. Ab dem 16. April kann die CD per E-Mail: info@aoba.ch oder telefonisch, 056 664 13 57, bestellt werden.

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Aoba vor intensivem Jahr CD-Taufe, Eidgenössisches Akkordeon-Musikfest und Jahreskonzert: Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern steht vor einem herausfordernden Jahr. An der Generalversammlung vom 21. März hatte das Aoba aber auch Gelegenheit zurückzublicken. Vereinspräsident Urs Schneebeli zog ein positives Fazit. In seinem Jahresbericht strich er insbesondere die Rückkehr nach Affoltern – nach ein paar Jahren im Exil führt das Orchester sein Jahreskonzert wieder im Kasino durch – hervor. Auch für Dirigent Ruedi Marty war das Konzert eine gelungene Sache. Das gilt nicht nur musikalisch, sondern auch finanziell. Die Jahresrechnung schloss auch dank des Jahreskonzerts mit einem leichten Überschuss von gut 260 Franken ab – trotz hoher Ausgaben für die CD. Fürs laufende Vereinsjahr rechnet das Aoba mit einem Defizit von knapp 10 000 Franken. Auch hier wirken sich die Produktionskosten für die CD aus. Das Aoba startet mit dem gleichen Vorstand ins neue Vereinsjahr. Für weitere zwei Jahre gewählt wurden Vizepräsidentin Maya Bäumler,

Aktuarin Marlise Stauffer und Materialverwalter Marcel Weder. Neue Revisorin ist Fabienne Homberger. Für ihre Vereinstreue konnten gleich mehrere Mitglieder ausgezeichnet werden: Olivier Mangili ist seit 20 Jahren beim Aoba, Simone Schoch und Regina Romann sind seit 25 Jahren dabei. Gar für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Anne-Marie Bischofberger geehrt. Ein Präsent erhielt auch Präsident Urs Schneebeli: Er steht dem Verein seit 15 Jahren vor. Mit einbezogen in den Dank wurde auch seine Frau Kerstin, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt. Er wird den Verein auch weiterhin führen – dieses Jahr zuerst an der CD-Taufe vom 15. April, später ans Eidgenössische Akkordeon-Musikfest in Winterthur am 9. und 10. Juni. Der Verein hat sich auch dafür entschieden, im Jahr 2013 am European Accordion Music Festival Innsbruck teilzunehmen. Diese Herausforderungen wird der Verein ohne die vier zum Teil langjährigen Mitglieder in Angriff nehmen, die an der Generalversammlung ihren Rücktritt bekannt gegeben haben.

25 Seniorinnen und Senioren besuchten Ägypten Altersnachmittag im «Giebel» in Knonau Die Ortsvertreterin der Pro Senectute, Margrit Richenberger, konnte rund 30 Betagte zum letzten Altersnachmittag dieser Saison im Giebel des Gemeindehauses Knonau begrüssen. Unter ihnen der Referent, alt Pfarrer Jakob Wahlen, der seit über 10 Jahren im Dorf lebt. Jakob Wahlen stellte sich kurz vor. Nach dem Theologiestudium war er einige Jahre Pfarrer der reformierten Kirche von Luzern-Malters. Vor über 40 Jahren wählte ihn die Nilland-Mission (heute Mission am Nil) zu ihrem Leiter. In dieser Funktion betreute er die missionarisch-diakonische Arbeit (Ausbildungs- und Gesundheitsprojekte) in 6 Ländern am Nil. Heute beschäftigt die Mission am Nil rund 300 afrikanische und gegen 20 europäische Mitarbeitende. Dazu kommen viele freiwillige Helfer. Mit einem Jahresumsatz von über drei Millionen Franken können zehn Grossprojekte betrieben werden. Die Mittel stammen von Einzelnen und Kirchgemeinden sowie von verschiedenen Stiftungen, DEZA usw. Seit einigen Jahren hat Pfarrer Wahlen mehrmals jährlich Gruppenreisen nach Ägypten durchgeführt. Sein interessanter Bilderbericht betraf eine solche Reise. Ägypten ist rund 25 Mal so gross wie die Schweiz. Aber der allergrösste Teil davon ist Wüste. Nur 4 Prozent der Fläche, also die Grösse der Schweiz, ist bebau- und bewohnbar. Auf dieser Fläche leben heute über 80 Millionen Menschen! Die Mission am Nil wurde im Jahr 1900 in Assuan, im Süden Ägyptens, gegründet. Dort betrieb sie mit ihrer deutschen Schwestermission ein Krankenhaus. 1989 trennten sich die Wege der beiden Missionsorganisationen. Die Mission am Nil wurde von Muslimen

Pfarrer Jakob Wahlen berichtete über die Entstehung der Mission am Nil. und Christen (sie machen heute noch mindestens 10% der Bevölkerung aus) gebeten, eine neue medizinische Arbeit zu beginnen. Dieser Wunsch war nur schwer zu realisieren. Erst 1994 konnte eine Liegenschaft erworben werden. Dies dank dem Einsatz des koptisch-orthodoxen Bischofs von Naqada (bei Luxor). In langwieriger Arbeit wurde diese Liegenschaft im uralten Weber-Städtchen Naqada ausgebaut zum «Nilspital» mit 40 Betten. Da es schwierig ist, Ärzte zu finden, die an diesem abgelegenen Ort arbeiten wollen, ist die Mission am Nil sehr dankbar, dass Spezialärzte aus Kairo und auch aus der Schweiz tage- oder wochenweise zu Hilfe kommen. Mit Hilfe dieser Spezialisten konnten wichtige Abteilungen begonnen werden, z. B. für Magen-, Darmund Lungenkrankheiten. Auch Augenärzte kommen regelmässig ins Nilspital. Sehr willkommen und hilfreich ist eine Intensivstation für kranke oder zu kleine Neugeborene. Seit der Eröffnung des Nilspi-

tals im Dezember 2006 hat die Zahl der Patienten stets zugenommen. Deshalb musste sich die Mission am Nil entschliessen, auf der gegenüberliegenden Strassenseite die letzte freie Parzelle zu kaufen, auf der nun ein Ergänzungsgebäude entsteht. Es wird mehr Platz für die verschiedenen Arbeitszweige enthalten und rund 1,1 Mio. Fr. kosten. Die Mission am Nil hat ihren Sitz seit 1998 in Knonau und ist von hier aus auch im Sudan, in Eritrea und Äthiopien sowie in Tansania und im Ostkongo tätig. Neuer Leiter der Geschäftsstelle ist nach Jakob Wahlen und Edith Lippuner, Markus Fischer. Die Besucher und Besucherinnen des Seniorennachmittags waren sehr beeindruckt vom Einblick in diese Tätigkeit der vom eigenen Dorf aus operierenden Missionsgesellschaft und nahmen sich vor, sich vermehrt für diese diakonische Aufgabe zu interessieren. Beatrice Hauser, Reisedienstmitarbeiterin der Mission am Nil.


Suchst Du einen attraktiven, lebhaften Beruf mit guten Zukunftsaussichten? Hast Du Freude am Umgang mit Menschen und arbeitest Du gerne mit Lebensmitteln? Dann bist Du hier genau richtig. Wir bieten eine Lehrstelle als Bäcker-Konditor/In (dreijährig) und zwei Möglichkeiten für eine gründliche Verkaufsausbildung. Je nach deinen bisherigen schulischen Leistungen und Interessen: Detailhandelsfachmann/-frau (dreijährig) oder Detailhandelsassistent/-in (zweijährig) Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen, bist kontaktfreudig und teamfähig und Du arbeitest gerne praktisch. Du hast grosses Verantwortungsbewusstsein und kannst auch selbstständig arbeiten. Du interessierst dich für die Produkte, die Du je nach Beruf zubereitest oder verkaufst und bist bereit, dir Wissen darüber anzueignen.

3 Lehrstellen Detailhandelsfachfrau/-mann im Knonauer Amt 1 Lehrstelle Bäcker-Konditor/-in Voraussetzungen für Bäcker-Konditor/-in und Detailhandelsfachfrau/-mann (dreijährig) sind gute bis durchschnittliche Noten in der Oberstufe (Sek A/B). Voraussetzungen für Detailhandelsassistent/In (zweijährig) durchschnittliche Noten in der Oberstufe (Sek B, evtl. C). Kommunikationsfähigkeit in Deutsch ist in allen Berufen wichtig.

Lehrbeginn ist der 13. August 2012 Volg-Bäckerei Mettmenstetten Volg Rifferswil Volg Mettmenstetten Volg Wettswil Gerne erwartet unser Herr Schäfer, Bereichsleiter Volg-Läden, deine vollständige Bewerbung (Lebenslauf, Schulzeugnisse sowie eine Kopie des Multioder Stellwerkchecks). Landi Albis Genossenschaft Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 60 00, www.landialbis.ch

Wir suchen per 16. April oder nach den Frühjahrsferien

eine Kindergarten-Lehrperson als Vikarin für ein Teilpensum von ca. 60% (Montagmorgen/Dienstag ganzer Tag/Mittwochmorgen) Ihr Profil: • Sie sind eine offene, teamfähige und initiative Persönlichkeit • Sie haben Freude am Unterrichten und schätzen eine enge Zusammenarbeit mit Ihrer Stellenpartnerin • Sie besitzen ein anerkanntes Lehrdiplom der Kindergartenstufe Es erwartet Sie: • eine offene, ressourcenorientierte und integrierende Schule. • Zusammenarbeit mit einem engagierten, unterstützenden SHP-Team. Sind Sie neugierig geworden? Weitere Informationen erhalten Sie: zur Schule: über www.primarobfelden.ch zum Arbeitsplatz: über die Schulleitung, Hans-Ruedi Holzer/Monika Marti Telefon 044 760 04 74 oder schulleitung@primarobfelden.ch. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail: schulleitung@primarobfelden.ch oder per Post: Primarschule Obfelden, Schulverwaltung, Postfach 21, 8912 Obfelden


Sport

Donnerstag, 5. April 2012

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Fabian Cancellara ist der Wunschkandidat von OK-Präsident Dino Rey GP Osterhas: Überraschende Nachmeldung nach Schlüsselbeinbruch in der Flandernrundfahrt Immer mehr namhafte Fahrer wollen im letzten Moment noch am Ostersamstag in Affoltern starten. Fabian Cancellara ist der Wunschkandidat von OK-Präsident Dino Rey. Wie schon 2008 konzentriert sich alles auf den Schlussspurt. Die namhaftesten Mountainbiker mit Olympiahoffnungen haben sich quer durch alle Teams zu einer Mannschaft formiert. Abwechslungsweise schnappen der frühere Bikemarathon-Weltmeister Ralph Näf, Crosscountry-Schweizermeister Florian Vogel und der ehemalige U23-Weltmeister Mathias Flückiger den Fahrern des Continentalteams «Altlas Personal» die Punkte weg. Deren Fahrer versuchen verzweifelt ihren Leader Pirmin Lang nach drei zweiten Plätzen in den Jahren 2011, 2010 und 2006 endlich zum Sieg zu verhelfen. Da zieht Fabian Cancellara nach einer grossen Wertung das 60-Stundenkilometer-Tempo einfach durch und fährt weg. Einzig Michael Albasini kann, gestärkt von seinem Sieg an der Katalonien-Rundfahrt, knapp das Hinterrad des Zeitfahren-

Olympiasiegers halten. Im Feld realisiert man den Ernst der Situation. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht prescht das Peloton unter abwechselnder Führung hinter dem Spitzenduo her. Doch der Vorsprung von Cancellara/Albasini wächst mit jedem Meter. Noch zehn Runden. Dichte Regenwolken haben sich vor die Sonne geschoben. Es kühlt merklich ab. Doch das scheint die Fahrer noch zusätzlich zu beflügeln.

Sprint über die Bahngeleise Das Gekeile um die verbleibenden Punkte in der vorletzten Wertung wird immer härter. Zu zehnt sprinten die Fahrer Ellenbogen an Ellenbogen über die Bahngeleise der letzten Kurve. Da passiert es: Dem Fahrer auf der Innenseite rutscht beim vehementen Herausbeschleunigen aus der Kurve auf dem Geleise das Hinterrad weg. Er reisst mit lautem Geschepper die gesamte Spitzengruppe zu Boden. Ein lauter Knall reisst mich aus dem Traum. Der Wecker liegt neben mir auf dem Boden wie auch das Bettzeug. Nur noch wenige Stunden, bis der GP Osterhas beginnt.

Gratiseintritt für alle Auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Spitzenfahrern. Die Teilnahme von Cancellara und Albasini werden aber wohl Traum bleiben. Für spannende Rennen reicht es aber auch so. Es lohnt sich also, über Ostern zuhause zu bleiben und hochstehenden Sport gratis zu geniessen. Denn dank Sponsor Mapei kommen heuer alle in den Genuss eines Gratiseintritts. Da bleibt mehr im Portemonnaie, um sich und der Familie im geheizten Festzelt eine Pizza zu genehmigen und auf dem Jurywagen eine Sprintwertung zu finanzieren. Oder einfach, um mit den Kumpels ein Bier oder einen Coci-Bacardi zu trinken und über den Radsport zu fachsimpeln. Rennen gibt es genug. Die Anfänger beginnen bereits morgens um 9 Uhr. Besonders herzig sind jeweils die Schülerkategorien über Mittag. So richtig zur Sache gehts ab 14.30 Uhr mit dem Finale der U23Amateure-Masters. Um 16 Uhr folgt dann die Hauptkategorie mit der Elite. Alle Informationen zu Rennen, Startund Ranglisten finden sich auf velomedia.ch/gp_osterhas. (map.)

Radkriterien bieten einen besonderen radsportlichen Nervenkitzel - auch ohne Fabian Cancellara. (Bild Martin Platter)

17 Medaillen gewonnen Viele Familien und Neueinsteiger Erfolgreiches Karate-Team Albis

Orientierungslauf für alle in Aeugst mit weit über 100 Personen

Das Karate-Team Albis ist erfolgreicher den je. 20 Kinder vom Shukokai-Team Albis duellierten sich kürzlich in Thun mit anderen 600 Kindern in Kata und Kumite. Sie waren für diese Prüfung bereit. Dementsprechend auch der Medaillenspiegel: aus 6-mal Gold (Noela Dähler Kata, Anthony Schäfer Kata und Kumite, Erblina Gashi Kata und Kumite, Ajna Dähler Kumite), 3-mal Silber (Nina Hauser Kata, Mascha Stettler Kumite, Vladislav Kolesnychenko Kumite) und 8-mal Bronze (Marin Filipovic Kata und Kumite, Lars Hauser Kata, Anina Suter Kata und Kumite, Mascha Stettler Kata, Kiet Au Kumite, Patricia Volic Kumite). Einmal mehr ein grosser Erfolg für das noch junge Shukokai-Karate-Team Albis. Am Samstag, 12. Mai, 11 Uhr, ist Tag der offenen Tür. Da wird sich das Shukokai-Karate Team vorstellen.

Weit über hundert Personen nahmen am Samstag, 31. März, am «OL für Alle» mit Start und Ziel beim Aeugster Schulhaus teil. Erfreulicherweise konnten sich ausserordentlich viele Familien und Neueinsteiger für die Postensuche im Wald begeistern.

Augen zu – und voller Einsatz. (zvg.)

Kinder von Knonau zu Besuch im Karate Kürzlich waren die Kindergärtner und die 1.-Klässler im Karate Albis zu Besuch. Ihnen wurde von Dojoleiter Andi Müller (4. Dan SKF) Ordnung, Disziplin und Respekt erklärt – auf ver-

ständliche Weise. Nach intensivem Training und lustigen Spielen gingen die Kinder wieder in die Schule zurück. Glücklich und zufrieden waren die Gesichter.

Kindergärtner und 1.-Klässler nach dem Besuch im Karate Albis. (Bild zvg.)

Wie in jedem Frühling (und Herbst) üblich, organisierte die OLG Säuliamt am letzten Samstag einen Orientierungslauf, der mehrheitlich leichtere Bahnen für Gelegenheitsläufer und -läuferinnen anbot. Vier Strecken standen zur Verfügung: Eine kurze und mittellange mit Posten, die am Wegrand standen, eine mittellange schwierigere für routinierte Läufer und eine lange Bahn mit erhöhten technischen Problemen. Hier befanden sich die Posten fernab von Wegen mitten im Gelände, zum Teil im Dschungel der «Setzi-Höger» oder vielleicht ein wenig im Dickicht versteckt. Jedes Team oder jeder Einzelläufer konnte mit diesen Möglichkeiten einen den eigenen Fähigkeiten angepassten Parcours wählen. Auf der Rangliste sind auch Seniorinnen zu finden, Kinder, ganze Familien oder einfach Gruppen von Kleinen und Grossen, die sich für den Lauf zusammentaten. Wie bereits mehrmals erprobt, wurden an einem OL für alle die elektronischen Kontrolleinheiten eingesetzt. Am Schluss des OLs erhielt jeder Teilnehmende einen Ausdruck mit der Laufzeit und den Zwischenzeiten. So konnte manch einer seine Zeiten, die er von Posten zu Posten gelaufen war, mit seinem Kollegen vergleichen. Dies führte jeweils zu angeregtem Gesprächsstoff. Für jüngere Kinder sorgte ein leichter Lauf entlang einer Schnur für Attraktion. Die Vielfalt von Anforderungen und Teilnehmern macht diesen Sport so sympathisch. Bei der kurzen Bahn siegte Roman Schuppiser aus Hedingen vor Nelli Flückiger aus Stallikon und Anna Schnurrenberger aus Wettswil.

Form entspricht einer Wanderung entlang einer auf der Karte vorgegebenen Route, wobei die genauen Standorte von am Wegrand stehenden OL-Posten möglichst exakt auf die Karte zu übertragen sind und den Postenbeschreibungen zugeordnet werden müssen. Je näher der eingezeichnete Posten dem richtigen Platz auf der Karte und der Beschreibung entspricht, desto höher sind die vergebenen Punkte. Bei dieser OL-Form gibt es keine Messung der Laufzeit. Wer Lust hat auf mehr OL, soll sich den Sonntag, 15. September, vormerken, da findet der nächste OL für alle statt. Mehr Informationen über OLs und Trainings in der Region erhält man auf der Homepage der OLG Säuliamt: www.olg-saeuliamt.ch. Alle Läufe in der Schweiz sind übrigens übers Internet abrufbar: www.solv.ch ›Termine. Yvette Zaugg

In der Gruppe durch den Wald laufen macht noch mehr Spass. (Bild zvg.) Zuvorderst bei der mittleren einfachen Bahn waren Dani Leur und Diana Kehrli aus Ottenbach gefolgt von Martin Bickel aus Niederweningen und Familie Bischoff aus Hedingen. Thomas Scherer aus Mettmenstetten gewann die Bahn mittelschwer vor Fabian Pöschel aus Bonstetten und Marco Birrer aus Einsiedeln. Der Schnellste auf der langen Strecke war Stefan Birrer aus Einsiedeln, gefolgt von Andreas Müller-Winkler aus Richterswil und Roman Schuppiser aus Hedingen. Beim Schnur-OL beteiligten sich auch ein paar Jugendliche, die natürlich Bestzeit rannten. Von den Jüngeren konnte sich Sarina Feuz als Erste platzieren, gefolgt von Honzi Meyer und Fiona Baur.

Ranglistenauszüge OL für alle, kurz, 2,5 km, 10 Posten, 80 m Höhendifferenz, 10 Teilnehmer: 1. Roman Schuppiser, Hedingen, 20.06; 2. Nelli Flückiger, Stallikon, 23.41; 3. Anna Schnurrenberger, Wettswil, 26.31; 4. Ayana und Papi Zoller, Bonstetten, 29.08; 5. Melanie Pöschel, Bonstetten, 30.10. – Mittel einfach, 3,3 km, 110 m Höhendiffeenz, 11 Posten, 12 Teilnehmer: 1. Dani Leur und Diana Kehrli, Ottenbach, 26.41; 2. Martin Bickel, OLG Säuliamt, 27.21; 3. Familie Bischoff, Hedingen, 27.39; 4. Jérôme Baur, Hedingen, 31.20; 5. Fiona Baur, Hedingen, 34.48. – Mittel schwieriger, 3,4 km, 170 m Höhendifferenz, 14 Posten, 24 Teilnehmer: 1. Thomas Scherer, Mettmenstetten, 27.41; 2. Fabian Pöschel, Bonstetten, 29.10; 5. Stefan Gribi, Affoltern, 30.31. – Lang, 5,7 km, 220 m Höhendifferenz, 20 Posten, 13 Teilnehmer: 1. Stefan Birrer, Einsiedeln, 43.36; 3. Roman Schuppiser, Hedingen, 54.33; 4. Lukas Steigmeier, Hedingen, 62.23; 6. Claudia Kehrle, Wettswil, 66.28. – Schnur-OL: 1. Sarina Feuz, 2. Honzi Meer, 3. Fiona

Walking-OL Parallel zu diesen normalen Orientierungsläufen erfreut sich der von Severin Schmid (Hedingen) organisierte Walking-OL immer grösserer Beliebtheit. Nicht weniger als 28 Teams nahmen dieses Jahr daran teil. Diese OL-

Baur und Céline Berli, 5. Liv Schnurrenberger. – Walking-OL, Einzel: 1. H. Bachmann, Bonstetten; 2. U. Ochsner, Hedingen; 3. D. Bachmann, Bonstetten; 4. M. Helbling, Hedingen; 5. P. Helbling, Hedingen. Gruppen: 1. P., H. und J. Bilang, Hedingen; 2. M. Feldmann, Wettswil/E. Giger, Stallikon; 3. V Trindler/M. Anderegg, Hedingen; 4. M. und B. Pöschel, Bonstetten; 5. F., M. und S. Iller, Affoltern.


Sport

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Donnerstag, 5. April 2012

Buccaneers-Damen steigen nach überragender Saison auf 18 Spiele bestritt die Damenmannschaft des UHC Buccaneers Sellenbüren diese Saison. 17 Siege und ein Unentschieden (35 Punkte) resultierten daraus und führten zu einer perfekten Saison und den Aufstieg in die oberste Spielklasse in der Disziplin Kleinfeld. Vergangenen Sonntag spielten die Buccs-Bunnies im Spitzenkampf gegen den Tabellenzweiten und -dritten. Das Spiel um Platz eins gegen UHCevi Gossau III war wie erwartet enorm hart und umkämpft. Dank einer starken Leistung des Buccs-Captains Nadja Senn konnte ein 0:1 in ein 2:1 umgewandelt werden. Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 2:2 konnte den Buccs-Bunnies nichts anhaben und sie powerten weiter. Die beiden Tore von Sandra Martin zum 3:2 und Marlies Serra zum 4:2 führten zum wichtigen Sieg um den Aufstiegsplatz

se nicht weniger Härte. Das Spiel gewannen die Buccaneers schlussendlich mit 7:4. Die Buccaneers Damen schliessen die Saison 2011/12 damit unbesiegt ab. Die mittlerweile siebte Saison seit Gründung des Damenteams im Jahr 2005 endete als beste Saison. Kämpfte das Team Buccaneers-Damen: Jubel nach dem Aufstieg in die 1. Liga. in den Gründerjahin die 1. Liga. Im zweiten Spiel gegen ren noch um einige wenige Punkte, den Tabellendritten Zürich Oberland konnte sich das Team über die Jahre Pumas II waren die Buccs Bunnies hinweg kontinuierlich steigern. Der stets das dominante Team. Bald gin- Übergang von wöchentlich einem hin gen die Buccaneers in Führung und zu zwei Trainings in der Woche zeigte konnten trotz des frühen verletzungs- bereits in der ersten Saison mit dem 3. bedingten Ausfalls ihres Captains wei- Tabellenplatz Resultate. Vergangene ter powern. Marlies Serra ersetzte den Saison erreichte das Team sogar den 2. Captain und zeigte mit ihrer Spielwei- Tabellenplatz.

Doch den grössten Sprung schafften die Damen diese Saison. Mit gutem Sommertraining, konzentrierten Halleneinheiten und starkem Selbstvertrauen startete man in diese Saison. Hohe Siege zu Beginn der Saison motivierten die Buccs Bunnies zusätzlich. Dazu meint der Trainer Adrian Kern: «Diese Saison war phänomenal. Das Team hatte ein derart grosses Selbstvertrauen und zeigte einen enormen Zusammenhalt auch neben dem Spielfeld. Man spürte auch an der Bande, dass jedes Spiel gewonnen werden kann. Die harte Arbeit in den letzten Monaten hat sich ausgezahlt. Das Gefühl für den Aufstieg ist einfach unbeschreiblich.» Die Buccaneers Damen verstärken ihr Kader und suchen nun für die kommende Saison eine zusätzliche Torhüterin sowie Feldspielerinnen, die in der 1. Liga KF spielen. Interessentinnen können sich direkt beim Trainer Adrian Kern (adikern@gmail.com) melden.

Auch der Herrenmannschaft gelang in der erst zweiten Saison auf dem Grossfeld ein grossartiges Ergebnis. Dank konsequenten Trainings präsentierte sich die Mannschaft über die ganze Saison hinweg hervorragend und konnte am letzten Wochenende als einer der Favoriten in den Kampf für die Aufstiegsspiele in die 2. Liga GF mitmischen. Leider war die Nervosität der noch sehr jungen Mannschaft deutlich zu spüren und der endgültige Sprung in die Aufstiegsspiele wurde mit der Spielniederlage gegen den direkten Konkurrenten Greenlight Richterswil knapp verpasst. Trotzdem kann sich die Mannschaft über den zweiten Tabellenplatz freuen und wird das Aufstiegsziel nächste Saison wieder verfolgen. (ak) Ergebnisse Buccaneers Damen vom 1. April: UHC Buccaneers Sellenbüren – UHCevi Gossau III 4:2. UHC Buccaneers Sellenbüren– Zürich Oberland Pumas II 7:4. Aufstellung: Beard, Friedrich, Gysel, Hedinger, Kern, Martin, Rüesch, Senn, Serra.

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Sport

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Acht Jahre aufs falsche Pferd gesetzt? Thomas Lambert im «Anzeiger»-Interview zu seiner bislang erfolgreichsten Saison als Skiakrobat Thomas Lambert schloss eine sehr erfolgreiche Saison auf dem dritten Rang im Gesamtweltcup ab. Zurück in der Schweiz stellt er sich den Fragen des «Anzeigers».

Sie haben auf diese Saison Ihre Sprünge gewechselt. Haben Sie acht Jahre aufs falsche Pferd gesetzt? Nein, das denke ich nicht. Vielleicht hätte ich auch mit den «alten» Sprüngen eine erfolgreiche Saison gehabt. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr.

«Anzeiger»: Thomas Lambert, wie fühlt man sich auf dem Podest für den Gesamtweltcup? Thomas Lambert: Das Gefühl ist sensationell. Den Weltcupsieg in Lake Placid erlebte ich als Momenterlebnis zwar emotionaler, rein sportlich aber stufe ich den dritten Rang im Gesamtweltcup noch höher ein. Der Gesamtweltcup ist das Abbild einer ganzen Saison und in der Saison 2011/2012 bin ich einer der drei besten Skiakrobaten der Welt, das ist unbeschreiblich.

Aber warum haben Sie die Sprünge gewechselt? Für mich war es wichtig nach der enttäuschenden Saison 2010/2011 ein Zeichen zu setzen. Mit der Umstellung auf die neuen Sprünge konnte ich aus alten Mustern ausbrechen und wieder mit mehr Freude und Motivation trainieren. Es war für mich und auch für meinen Trainer, Michel Roth, ein super Motivationsschub, wieder neue Dinge zu erlernen. Ich bin der Überzeugung, dass man sich im Leben ständig weiterentwickeln und anpassen muss, um wieder einen Schritt vorwärts zu kommen.

Sie wirken sehr ruhig und sehr überlegt? Was für ein Mensch sind Sie? Ich bin sehr zielorientiert und auf meine Aufgaben fokussiert. Ich engagiere mich stark im Sport, im Studium und in meinem Privatleben und versuche immer alles unter einen Hut zu bringen, was manchmal nicht ganz einfach ist. In den vergangenen zwei Jahren bin ich gelassener geworden. Daran habe ich intensiv gearbeitet und dies hat sicherlich auch zu meinen sportlichen Erfolgen beigetragen. ...............................................................

«Jeder Punkterichter hat seine eigenen Präferenzen und Überzeugungen.» ............................................................... Spitzensport, Studium und Privatleben. Wie bringen Sie alles unter einen Hut? Eine gute Planung ist sehr wichtig. Ich muss darauf achten, dass ich immer wieder genügend Erholungszeit einplane, damit sich die Energietanks wieder auffüllen. Und ohne die grossartige Unterstützung meiner Freundin, meiner Familie und meiner Freunde könnte ich nicht Spitzensport auf diesem Niveau betreiben. Dafür bin ich sehr dankbar.

Der Wertungsmodus bei den AerialsSpringern ist hochkomplex – vielleicht auch etwas ungerecht? Manchmal würde ich mir wünschen, dass es in meiner Sportart ebenfalls so «einfach» wäre wie im Hoch- oder Weitsprung – alles ganz klar messbar. Vollkommen objektive Wertungen sind in Sportarten, die von Punkterichtern juriert werden, fast unmöglich. Jeder Punkterichter hat seine eigenen Präferenzen und Überzeugungen. Wichtig ist, dass Punkterichter gut geschult und kontrolliert werden. Ich glaube nicht, dass unser Wertungsmodus ungerecht ist, jeder Athlet ist schon einmal sowohl Opfer als auch Gewinner von Kampfrichterentscheidungen geworden. Das gleicht sich immer wieder aus und gehört einfach zu diesem Sport. Wer bei der Landung nur einen Finger im Schnee hat, darf gleich wieder nach Hause reisen. Die Boarder scheinen hier etwas grosszügiger zu werten. Ja das ist wirklich sehr hart manchmal. Du kannst einen Supersprung haben und bei der Landung passiert dir ein kleiner Fehler, schon kannst du deine Koffer packen. Aber das ist ja auch sehr spannend und die Heraus-

forderung in unserem Sport, die Spielregeln sind die gleichen für alle. Glück und Pech scheinen bei euch sehr nahe beieinander zu liegen. Ja das ist manchmal so. Beim vorletzten Wettkampf in Moskau hatte ich im Finale einen nahezu perfekten Sprung. Bei der Landung setzte ich mit minimalster Vorlage auf und musste eine Vorwärtsrolle anhängen. Anstatt auf dem Podest beendetet ich den Wettkampf auf Rang 10. Manchmal entscheiden Millimeter. Verkauft ihr euch mit euren Sprüngen nicht auch ein wenig unter dem Wert? Was um Himmels Willen ist ein bFdFF? Google offeriert dazu einen hexadezimalen Wert. Und eigentlich geht es dabei um einen dreifachen Rückwärtssalto mit vier Schrauben. Der «Switch Backside Double Cork 1260» bei den Boardern kann bei Google etwa 80 000 mal angeklickt werden. Wir verstehen natürlich genau, was gemeint ist, aber es stimmt schon, das wirkt sehr technisch. Wir sollten vielleicht auch mehr ans Publikum und die Fans denken. Mal überlegen, vielleicht finden wir passende Kunstnamen, z.B. «Triple Devil’s Space Rocket 1440», das wäre doch was. Im offiziellen FIS-Judges-Manual gibt es für uns Aerials-Springer nicht weniger als 95 verschiedene Sprünge. Die Namen wirken auf den ersten Blick kompliziert, sie sind aber eigentlich ganz logisch aufgebaut.

Dritter Rang im Gesamtweltcup: Thomas Lambert startet durch. (Bild zvg.) Ihr seid dieses Jahr nach einer neuen Formel gesprungen: die besten 12 kommen in den Final 1 und springen dort um den Final 2, in dem die besten vier den Sieger unter sich ausmachen. Wie kommt das bei euch Springern an? Ich bin ein Fan des neuen Systems. Die Spannung ist bis zum Schluss gewährt und der Wettkampf wird taktischer. Da ich ein verhältnismässig grosses Repertoire an Sprüngen habe, kommt mir der neue Modus entgegen. Ihr Trainer, Michel Roth, ist überzeugt, dass das Potenzial der Schweizer als Mannschaft noch nicht ausgeschöpft ist. Wie sehen Sie das? Das sehe ich auch so, zuerst auch

mal bei mir selber, ich habe eine Supersaison hinter mir, trotzdem kann ich mich noch verbessern. Bei der Haltung und der Konstanz liegt noch etwas drin. Mein Bruder Christopher hat endlich sein Verletzungspech überwunden und braucht noch ein bisschen Zeit. Aber er hat definitiv das Potenzial, um ganz weit nach vorne zu springen. Renato Ulrich hat in den vergangenen beiden Saisons gezeigt, zu welchen Leistungen er fähig ist. Und Andreas Isoz ist wahrscheinlich an einem ähnlichen Punkt angelangt, wie ich es letztes Jahr war. Wenn er weiterhin an sich glaubt, dann hat auch er das Potenzial zu Podestplätzen

im Weltcup. Zudem haben wir einige Junioren, welche langsam aber sicher nachrücken und uns hoffentlich bald das Leben schwer machen. Nach all den Reisen sind Sie jetzt wieder zurück. Was vermissen Sie eigentlich beim Essen am meisten, wenn Sie in China, Russland oder in den USA sind? Im Winter essen wir immer in Restaurants, das ist ganz ok. Aber manchmal vermisse ich eine unkomplizierte Portion Pasta zu Hause auf dem Sofa, am liebsten völlig locker vor dem Fernseher zu einer Sportsendung, in der andere zittern und bangen müssen …

Ernst Jud räumte ab

Auf sieben Velos bis nach Bagdad

Jassabend des Tennisclubs Säuliamt

3. Spinning-Night im Gut Training Mettmenstetten mit Rekord

Nach einem Jahr Unterbruch fand am 24. März das 10. Jassturnier des TC Säuliamt statt. Neunmal von Hansruedi Hadorn organisiert, lag die Organisation nun in den Händen von Daniele Bonandi. Von 18 bis 23 Uhr wurde von den 24 Teilnehmern mehr oder weniger verbissen um Punkte gekämpft. Die Jasserei wurde mit einem feinen Gulasch unterbrochen, das von der Tennisclub-Wirtin Doris Lingg kreiert und serviert wurde. Alle Teilnehmer spendeten ihr und dem Turnierleiter einen kräftigen Applaus. 2012 war der beste Jasser Ernst Jud aus Hedingen, gefolgt vom Organisa-

Das Gut Training lud zur Spinning Night und 40 Kundinnen und Kunden strampelten was das Zeug hielt. Insgesamt legten sie 4000 Kilometer zurück – für einen guten Zweck.

tor Daniele Bonandi, Hedingen, und auf dem dritten Platz etablierte sich Kurt Schärer, Obfelden. Die beste Dame folgte auf dem 4. Platz: Sonia Höltschi. Die Bestklassierten konnten von einem reichhaltigen Gabentisch auswählen. Einige Hartgesottene oder «Höckler» spielten bis in die frühen Morgenstunden, dann natürlich ohne Rangliste. Die angekündigte Tennisplatzsanierung ist in vollem Gang, so dass der Spielbetrieb, gutes Wetter vorausgesetzt, am Wochenende vom 21. und 22. April gestartet werden kann. Infos unter www.tcsauliamt.ch.

Tisch des Jasskönigs: Ernst Jud (2.v.l.) gewann das Turnier. (Bild zvg.)

Verrückt. In der Nacht von Freitag auf Samstag radelten 40 Leute auf sieben Velos in den Orient – bis nach Bagdad. Klar ist das unmöglich. Aber in der 3. Spinning-Night im Gut Training Mettmenstetten fiel die letztjährige Rekordmarke. «Die sieben Gruppen legten 4000 Kilometer zurück», erzählt Christian Gut stolz. «Die besten Strampler sassen für das Team von Daniel Hassler auf dem Velo. Sie brachten es in zwölf Stunden auf beachtliche 540 Kilometer. Das war immerhin 220 Kilometer weiter als die Langsamsten.» Damit niemand vom Spinningvelo fiel, hatten DJs lüpfige Musik zusammengestellt und Helfer für feine Snacks gesorgt. Um Mitternacht wurde Pasta serviert und wer wollte, konnte sogar ein Glas Wein kredenzen. «Ein Glas ist gut fürs Herz», sagte Christian Gut. Er muss es wissen. Schliesslich ist der diplomierte Sportlehrer auch ausgebildeter Herztherapeut.

Zwei Ironmänner in Hochform Vielbeachtete Sportler waren Willy Schoch und sein Coach Pirmin Christen. Sie bildeten ein starkes Zweierteam. Beide Triathleten beendeten schon den Ironmen in Ha- Fuhren in einer Nacht auf sieben Velos bis nach Bagdad. waii. In der Spin- Die 40 Spinning-Night- Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ningnight spielte im Gut Training. (Bild zvg.) der 60-jährige Willy seine ganze Stärke aus und pedalte Wert darauf, die jungen Patientinnen eine grosse Strecke. Insgesamt fuhren und Patienten in ihrer Individualität die 40 Teilnehmenden 4300 Franken und in ihrer Gesamtheit zu erfassen ein. Diesen Betrag rundeten Maggie und zu behandeln. Deshalb sind uns und Christian Gut am Schluss grosszü- der Austausch und die Zusammenargig auf. So konnte dann in den frühen beit mit den Eltern und allen an der Samstagmorgenstunden Berit Saupe, Rehabilitation beteiligten Berufsgrup40, von der Rehastation des Kinderspi- pen sehr wichtig», sagte die Leiterin tals in Affoltern 4500 Franken entge- Therapien. «Eingesetzt wird das Geld gennehmen. Sie freute sich sichtlich: für ein Rollstuhlvelo mit drei Rädern. «Unser höchstes physiotherapeuti- Wir wissen auch schon wie es heisst: sches Ziel in der Neurorehabilitation Sunny.» Unter tosendem Applaus stiegen mit Kindern und Jugendlichen ist es, die Patienten motorisch so zu befähi- die Sportlerinnen und Sportler von ihgen, dass sie ihren Alltag so weit wie ren Rädern. Eine schrieb kurz darauf möglich selbstständig meistern kön- auf Facebook «läck tuet mir de Allernen und sich wohl fühlen. Wir legen wertischti weh.» (MS)


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Extra

Donnerstag, 5. April 2012

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volg-rezept

Die Suche nach Ostereiern und -hasen im Säuliamt

Lammnierstück mit Thymiankruste

Alles über die kulinarischen Osterspezialitäten im Knonauer Amt Zwar gilt Ostern als ein hohes kirchliches Fest, alte und zum Teil heidnische Bräuche sowie die kulinarischen Spezialitäten spielen jedoch eine weit grössere Rolle. ................................................... von martin mullis Das Osterfest wird heute weniger mit der Auferstehung von Jesus als mit Schokoladehasen und versteckten Ostereiern in Verbindung gebracht. Der eigentliche Ursprung dieses Festes rückt vermehrt in den Hintergrund. Die meisten Menschen geniessen in erster Linie mit dem arbeitsfreien Karfreitag und Ostermontag eigentliche Kurzferien. Natürlich werden die Festtage auch dazu benutzt alte Bräuche zu pflegen, wie das «Eiertütsche» wo gekochte Eier im fröhlichen Wettstreit aneinander geschlagen werden und der Inhaber des standfesteren Hühnereis das Beschädigte gewinnt. In den Bäckereien und Grossverteilern sind schon seit Wochen die Gestelle voll mit bunten Schoko- oder Nougateiern, mit süssen Osterhasen in jeder Form und Grösse. Bei den süssen Hasen bestehen bei der Qualität der Schokolade allerdings einige Unterschiede. Während bei den Grossverteilern industriell gefertigte Schleckereien angeboten werden, stellen im Säuliamt noch einige Bäckereien ihre Osterhasen in liebevoller und sorgfältiger Handarbeit selber her. Für viele Kinder ist ein Geschenk in Form eines möglichst grossen Osterhasen aus Schokolade von den Eltern oder von Verwandten, das Osterereignis schlechthin.

Der Chauffeur des «Eiermaa» steht unter Stress In den Lebensmittelläden sind die Regale ausserdem gefüllt mit fantasievoll bemalten Eiern die in den grellsten Farben den Kunden zum Kauf verführen. Selbst auf den Wirtshaustischen in den Restaurants findet man in die-

wetter

sen Wochen oft farbenfrohe, gekochte Eier zusammen mit einem Gewürzstreuer, die zum sofortigen Konsum einladen. Nie werden in der Schweiz mehr gekochte Eier gegessen als während der Osterzeit. Die Eierproduzenten haben Hochbetrieb, auch auf den vielen Hofläden im Säuliamt sind die Eier in diesen Tagen sehr begehrt. Der Chauffeur der Firma «eiermaa frigemo AG», die für den Bezug von frischen Hühnereiern im Säuliamt einen regelmässigen Hauslieferdienst anbietet, steht vor den Osterfeiertagen ebenfalls ziemlich unter Stress. Ein Fototermin mit dem «Anzeiger» kam jedenfalls auch nach einer mehr als halbstündigen Wartezeit nicht zustande. Die ovalen Geflügelprodukte der Firma «eiermaa frigemo AG» stammen von glücklichen Hühnern einiger Bauernhöfe in der Region und werden alle 14 Tage frisch und frei Haus geliefert. Aber auch für die Geniesser von ganz besonderen Köstlichkeiten bietet das Osterfest einige kulinarische Spezialitäten.

Lammnierstück mit Thymiankruste. Spargelsalat an Kräutervinaigrette. (Bild zvg.)

Für 4 Personen

Beliebtes mageres Kaninchenfleisch: Metzger Bruno Riedweg im Coop Affoltern. (Bilder Martin Mullis)

Kaninchen mit Kartoffelstock eine beliebte Osterspeise Kaninchenfleisch wie Schenkel, Braten oder Rückenfilets sind an Ostern beliebte Feiertagsmenüs. «Chüngeli» mit Kartoffelstock war in früheren Zeiten ein Festtagsschmaus für die ärmeren Leute, die im Garten oder in der Scheune gerne einige Tiere in heutzutage verpönten engen Kastenställen hielten. Wenn heute auf einer schwarzen Schiefertafel einer Metzgerei im Säuliamt «hiesige Kaninchen» angeboten werden, stammt das Fleisch meist von kleineren Züchtern in der näheren Umgebung. Eine grosse Anzahl Osterhasen ist jedoch in Isenbergschwil zu finden. Das Kaninchenfleisch für die Grossverteiler liefert nämlich in der ganzen Schweiz die «Kani-Swiss GmbH». In der Nähe des Weilers Geltwil oberhalb von Muri AG, züchtet Felix Näf in vier Scheunen Kaninchen im grossen Stil. Rund 7000 Tiere der

Kurzes aber artgerechtes Leben: Familie Osterhas in Isenbergschwil oberhalb von Muri AG. Rasse Neuseeländer X Kalifornier fristen hier, ein wenn auch kurzes, so doch ein artgerechtes und von Tierschützern und Behörden streng überwachtes Leben. Kaninchenfleisch ist

weitgehend fettfrei und gilt als sehr gesund. Deshalb müssen auch Felix Näf und seine 10 Angestellten in den Wochen vor dem Osterfest zahlreiche Überstunden leisten.

glosse

Ämtler – Volk von Raiffeisen-Fans?

Z

bauernregel «Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht.»

u Hunderten kamen sie diesen Frühling wieder an die Versammlungen, die RaiffeisenGenossenschafter aus dem Säuliamt. Von den rund tausend Mitgliedern aus Mettmenstetten und Umgebung, die der Bank mit Sitz in Cham zugeteilt sind, trafen sich hundert Personen in Kappel. Sie waren mit vier anderen Sälen in Bild und Ton verbunden. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis präsentierte ihren Mitgliedern das Geschäftsjahr 2011 an vier Veranstaltungen, davon zweimal in Affoltern. Was macht die Raiffeisenbank so viel attraktiver als CS, UBS, ZKB oder die Sparkasse? Mag durchaus sein, dass es zum Teil deren Geschäftspolitik ist. Ob die Mitglieder auch die kürzliche Übernahme der Bank Wegelin, neu Notenstein Privatbank AG genannt, begrüssen, steht auf einem anderen Blatt. Mit dem ursprünglichen Genossenschaftsgedanken hat die neue Schwester wohl wenig am Hut. Sind die Ämtler ein Volk von Raiffeisen-Fans? Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass für viele Versammlungsbesucher nicht das Bank-Business im Vordergrund steht, sondern der kulinarische Teil sowie die weiteren Vergünstigungen übers Jahr. Ja, es

gibt deswegen sogar Leute, die bei verschiedenen Raiffeisenbanken der Region Mitglied sind, um mehrfach profitieren zu können. Eigentlich wäre es an der Zeit, eine selbstständige Raiffeisenbank auszurufen, ohne die ausserkantonalen Obrigkeiten in Cham und im Kelleramt. Das wäre echte, einheimische Standortförderung. Zugegeben, ein einziger Saal würde für die künftigen Versammlungen natürlich bei Weitem nicht genügen. Aber der «Löwen» in Hausen, das «Rössli» in Mettmenstetten, der Kasinosaal in Affoltern und der Gemeindesaal in Bonstetten bieten doch einiges an Plätzen. Auch diese Lokale könnten ja mit Bild und Ton gekoppelt werden. Falls sich die Raiffeisen-Fangemeinde Knonauer Amt weiter vergrössert, stehen in verschiedenen Bezirksgemeinden auch Dreifach-Turnhallen zur Verfügung, welche sich ohne Weiteres temporär in Festhütten umwandeln lassen. Und wenn auch das nicht mehr genügen sollte, müsste halt auf das altbewährte System der Landsgemeinde unter freiem Himmel zurückgegriffen werden. (rf.)

1 Zitrone 1 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe, gepresst Peffer aus der Mühle 4 Lammnierstücke, je ca. 150 g 4 Thymianzweige 1 TL Salz Kruste: 2,5 dl Milch 2,5 dl Halbrahm 20 g Butter 1 TL Salz Cayennepfeffer 1 Knoblauchzehe ½ TL Thymianblätter 100 g Hartweizengriess 1 Ei, verquirlt 2 EL Reibkäse, z.B. Parmesan Zubereitung: Für Marinade Zitrone heiss waschen, trocknen. Die Hälfte der Schale fein abreiben, 1 TL Saft auspressen. Beides mit ½ EL Öl und Knoblauch mischen und würzen. Fleisch damit bestreichen, Thymian auflegen, zugedeckt ca. 1 Std. marinieren. Marinade abstreifen. Fleisch im restlichen Öl beidseitig je ca. 2 Min. anbraten, salzen. Auf Rost legen. Ofen auf 210 °C vorheizen. Milch, Rahm, Butter, Salz und wenig Cayenne aufkochen. Knoblauch und Thymianblätter beigeben. Griess unter Rühren zugeben, aufkochen und kurz weiterrühren. Zugedeckt auf ausgeschalteter Herdplatte ca. 10 Min. quellen lassen, Knoblauch entfernen. Ei, Käse darunterrühren. Masse in Spritzsack mit Sterntülle geben und aufs Fleisch spritzen. Gitterrost in obere Ofenhälfte schieben, Backblech darunterschieben. Fleisch 8 bis 10 Min. überbacken. Herausnehmen, in Alufolie wickeln und ca. 5 Min. ruhen lassen. – Zubereitung ca. 30 Min., ca. 1 Std. marinieren plus ca. 10 Min. überbacken

Spargelsalat an Kräutervinaigrette 500 g Spargel, grün 2 TL Salz ½ TL Zucker 1 TL Butter Für die Vinaigrette: 1–2 Zwiebeln, mittelgross 3 EL Aceto balsamico, bianco 3 EL Fleischbrühe, kalt 2 TL Zitronensaft 4 EL Kräuter (Petersilie, Schnittlauch), gehackt 2 Eier, hartgekocht 6 EL Olivenöl oder Nussöl Pfeffer, Salz, Zucker Zubereitung: Spargel waschen, schälen und in ca. 3–4 cm lange Stücke schneiden. In Salzwasser mit etwas Zucker und Butter ca. 10-15 Minuten bissfest kochen. Spargel anschliessend abtropfen lassen. Für die Vinaigrette Zwiebeln feinhacken und mit Essig, Fleischbrühe, Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer und Öl abschmecken. Anschliessend die gehackten Kräuter und ein fein zerkleinertes hartgekochtes Ei hinzugeben, verrühren und über den (noch warmen) Spargel giessen. Mindestens ½ Stunde ziehen lassen. – Zubereitung ca. 15 Min., ca. 15 Min. Kochzeit für die Spargeln plus ca. 30 Min. in der Marinade ziehen lassen


Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Dienstag, 1. Mai 2012 Europapark inkl. Eintritt Fr. 83.– 07.00 Uhr Sonntag, 13. Mai 2012 Muttertagsfahrt 10.00 Uhr

Fr. 78.–

inkl. Mittagessen u. Unterhaltung

Dienstag, 22. Mai 2012 Insel Mainau inkl. Eintritt Fr. 58.– 08.00 Uhr Sonntag, 27. Mai 2012 3. Gutmadinger Kramerfest 08.00 Uhr ID erforderlich Fr. 40.– Donnerstag, 7. Juni 2012 Biel–Benken–Passwang 09.00 Uhr

Fr. 38.–

Voranzeige Donnerstag, 5. Juli 2012 Schwarzwald – Titisee 09.30 Uhr

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027_2012  

«4–99» -- - Zwischen Affoltern und Aeugst sowie an der Buchenegg beginnen Strassenarbeiten. > Seite 3 In der Bibliothek Knonau wurde eine...

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