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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 26 I 169. Jahrgang I Freitag, 1. April 2016

Strom und Wärme

Durststrecke beendet

Die erweiterte AbwasserReinigungsanlage Kelleramt erfüllt die Anforderungen. > Seite 3

Maschwanden hat bald wieder ein Restaurant: «Kreuz» wird im April wiedereröffnet. > Seite 5

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15 Jahre «LaMarotte» Naturwissenschaftliche Experimente zum Mitmachen an der Jubiläumsfeier. > Seite 5

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Vision umsetzen Erich Kappeler aus Bonstetten ist Miteigentümer einer Fotovoltaikanlage im Dorf. > Seite 7

Neugestaltung des Postplatzes in Hausen für 1,8 Mio. Franken

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Kunstwerke aus Eiben Auf dem Eibenlehrpfad der Stadt Zürich stehen zwei Skulpturen des Künstlers Oskar Studer. > Seite 9

Mehr Säuliämtler Obstprodukte Nach dem Konkurs der OVA 2001 drängen nun neue Säuliämtler Obstproduzenten auf den Markt. 2001 meldete die 1912 gegründete Obstverwertung Affoltern (OVA) Konkurs an. Mit ihr ging eine Ära zu Ende. Heute gibt es mit Ramseier und Möhl nur noch zwei grosse Obstverwerter in der Deutschschweiz. Da nicht alle Obstproduzenten mit den Bedingungen der Grossabnehmer einverstanden waren, begannen einige wieder eigenhändig zu pressen und ihre Obstspezialitäten selber zu vermarkten. Einer von ihnen ist Hans Peter Hediger, dessen biologischer Birnen-Schaumwein – ein Hochstammund Pro-Specie-Rara-Produkt – vom Schweizer Obstverband zum besten Gärsaft 2016 gekürt worden ist. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Rund 90 Personen wohnten der Informationsveranstaltung bei Am Dienstagabend hat der Hausemer Gemeinderat über die Neugestaltung des Postplatzes in Hausen informiert, der zur Begegnungszone werden soll. Die öffentliche Auflagefrist läuft noch bis zum 20. April. ................................................... von martin platter Gemeindepräsident Stefan Gyseler, Tiefbauvorsteher Christoph Tandler und Ortsplaner Peter von Känel haben am Dienstagabend im Hausemer Gemeindesaal die geplante Neugestaltung des Hausemer Postplatzes an der Ecke Albis- und Rifferswilerstrasse vorgestellt. Sie ist ein zentraler Bestandteil der 2010 erstmals präsentierten Neugestaltung der Ortsdurchfahrt. «Um alles nochmals zu überdenken», wurde der Plan aber zurückgestellt; die Planung ging in der Zwischenzeit aber weiter, so Tandler. Zumal hinter der Post in Hausen mit der Überbauung Törlenmatt ein prägendes Grossprojekt am Entstehen ist, das die Ausgangslage veränderte.

anzeigen

1,8 Millionen Bau- und Landkosten Als erste Tranche soll das Stimmvolk nun über den Postplatz befinden, der markant umgestaltet werden soll. An den heutigen Eckdaten bezüglich Kapazität von Postautohaltestellen und Autoparkplätzen ändert sich wenig, wohl aber am Layout. Der Platz soll zur Begegnungszone werden, mit Tempobeschränkung auf 20 km/h. Die Autoparkplätze werden vom Postgebäude wegverlegt. Die so gewonnene

Der Hausemer Postplatz soll neu gestaltet werden. Die Postauto-Standplätze erhalten alle eine Einsteigeinsel und rücken näher ans Gebäude. Die Autoparkplätze werden dafür an die Albisstrasse verlegt, wo jetzt eine Rabatte mit drei Bäumen ist. (Bild Martin Platter) Freifläche soll mehr Manövrierraum für Gelenkbusse bieten. Nach wie vor sind drei Haltestellen geplant, die künftig aber behindertengerecht ausgeführt sind. Kostenpunkt: 1,8 Millionen Franken. Gemeindepräsident Stefan Gysler bezeichnete die Investiti-

on denn auch als «ambitiös», wenn man bedenke, wie viel Geld künftig noch in Schulbauten investiert werden müsse. Noch sei die Gemeinde finanziell aber auf Kurs. Die wenigen Reaktionen aus dem Publikum betrafen vor

allem die Postautohaltestellen während des Baus und die Parkplätze. Fragen warf zudem der noch ungeklärte Landabtausch mit den Postgebäudebesitzern auf. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Affoltern soll massiv wachsen Kantonsrat stimmt für die überregionale Bedeutung von Affoltern Der Kanton Zug hat 2013 die Wachstumsstrategie angepasst und wächst viel langsamer, was den Siedlungsdruck auf die angrenzenden Gebiete markant erhöht hat. Der Zürcher Kantonsrat hat dieser Entwicklung nun Rechnung getragen und will Affoltern und Wädenswil zu Zentren mit überregionaler Bedeutung entwickeln. ................................................... von salomon schneider Ende 2015 hatte der Zuger Regierungsrat den Ball ins Rollen gebracht. Da

der Kanton Zug nur noch qualitativ wachsen will, hat der Zuger Regierungsrat die Nachbarkantone angefragt, ob sie bereit wären, bestehende, regionale Zentren zu überregionalen Ballungsräumen zu entwickeln, wenn sich der Kanton Zug an den Infrastrukturkosten beteiligen würde. Der Kantonsrat des Kantons Zürich hat die Anfrage nun als erster der angrenzenden Kantone behandelt und steht dem Ansinnen positiv gegenüber. Nun soll abgeklärt werden, wie Wädenswil und Affoltern zu Zentren mit je bis zu 50 000 Einwohnern entwickelt werden können. Die Säuliämtler Kantonsräte standen der Vorlage anfangs sehr kritisch gegenüber, da sie sich in der Vernehmlassung jedoch

entscheidend einbringen konnten, stimmten sie bei der Schlussabstimmung geschlossen für den massiven Ausbau von Wädenswil und Affoltern.

Lebensqualität soll steigen «Da sich der Kanton Zug massgeblich an den Infrastrukturkosten beteiligt, kann bereits jetzt mit der Planung der Kantonsschule Knonauer Amt begonnen werden. Deshalb konnten sich SP, EVP und die Grünen für die Idee begeistern», erklärt SP-Kantonsrat Moritz Spillmann. Warum die SVP sich für die Idee gewinnen liess, erklärt der Kantonsrat Martin Haab: «Wenn zentral verdichtet wird, kann der Zersiedelung Einhalt geboten werdend. Da-

durch bleibt wertvolles Agrarland erhalten.» Die FDP sieht in der Verstädterung Affolterns auch zentrale Vorteile für das kriselnde Baugewerbe. «So kann die im Richtplan angedachte Zentrumsfunktion Affolterns nachhaltig gestärkt werden. Zudem ist Affoltern verkehrstechnisch hervorragend erschlossen, was tausende Autokilometer sparen wird», erklärt der FDPKantonsrat Olivier Hofmann. Die Kantonsräte erklären sich bereit, anlässlich einer Informationsveranstaltung der Bevölkerung Red und Antwort zu stehen und das Ausbauszenario vorzustellen.

500 13 Infoveranstaltung zur Entwicklung von Affoltern, heute Freitag, um 16.30 Uhr, Kasinosaal Affoltern.

9 771661 391004


Stallikon

Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffentliche Auflage eines Projekts gemäss §§16 und 17 Strassengesetz Bauliche Massnahme Tempo-30-Zone Zone 2 Sonnenberg, Zusatzmassnahmen Rinderweidstrasse Ort und Gestaltung der baulichen Zusatzmassnahmen richten sich nach dem vom Gemeinderat am 22. März 2016 genehmigten Massnahmenplan. Die Projektunterlagen liegen ab Publikation während 30 Tagen in der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeinderat Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis.

1. Publikation der Wahlvorschläge Ersatz- bzw. Ergänzungswahl von 6 Mitgliedern und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 19. Februar 2016 ist für die Ersatz- bzw. Ergänzungswahl von sechs Mitgliedern und des Präsidiums der reformierten Kirchenpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Mitglieder Kirchenpflege:

Wettswil am Albis

Name

Vorname

Geburtsjahr

Wohnort

Beruf

Bisher/neu

Bartels Bieri Hamad Emch Erb-Schärer Häne Stoop

Johannes Ruth Roberta Corinne Tanja Monica

1968 1969 1978 1971 1977 1963

8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis

MBA, selbstständig Selbstständig Flight Attendant Ökonomin Primarlehrerin Mittelschullehrerin

neu neu neu neu neu neu

Name

Vorname

Geburtsjahr

Wohnort

Beruf

Bisher/neu

Bartels

Johannes

1968

8914 Aeugst am Albis

MBA, selbstständig

neu

Präsidium

geb. 13. Januar 1917, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Wahlvorsteherschaft

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 22. März 2016 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:

Teilrevision Bau- und Zonenordnung

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden werden zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen auf

Inkrafttreten nach Rechtskraft der Festsetzung

Dienstag, 5. April 2016, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld.

Affoltern am Albis, 1. April 2016 Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Primarschulverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch wird der Antrag in Papierform den Stimmberechtigten zugestellt. Der Antrag kann auch auf der Homepage der Primarschule Obfelden (www.primarobfelden.ch) eingesehen werden. 8912 Obfelden, 29. Januar 2016 Primarschulpflege Obfelden Primarschulgemeinde Werni Kurt Präsident

Franziska Pedrini Schulverwaltungsleitung

Am 24. März 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schuldner: Herr Marcel Hürlimann, geb 3. November 1969, von Walchwil ZG, Obere Fischbachstrasse 2, 8932 Mettmenstetten. Datum der Konkurseröffnung: 15. Dezember 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

geb. 5. Juni 1926, von Oberlunkhofen AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Breitenerlistrasse 14; Witwer der Hagenbuch-Vettorata Rosanna. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 6. April 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden

– Caruso-Vorošilova Alexandra, geb. 1984, moldawische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten

Am 30. März 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Affoltern am Albis, 1. April 2016

Mettmenstetten, 1. April 2016

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Engelsmann-Hürlimann, Margareta

Öffentliches Inventar Rechnungsruf Erblasserin Ruth Ritter-Bleuel, geb. 14. November 1928, von Bözingen BE, gest. 7. November 2015, wohnhaft gewesen Ettenbergstrasse 60, 8907 Wettswil am Albis. Datum der gerichtlichen Anordnung: 1. Februar 2016. Anmeldefrist für Forderungen und Schulden (Wert Todestag) bis am 1. Mai 2016; vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. April 2016. Schlieren, 1. April 2016

A. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung eines Baukredits über Fr. 430 000.– für den Umbau des Schulhauses D für die Nutzung der Primarschule, den Umbau des ehemaligen Lehrerzimmers E in einen Werkraum und Anpassungsarbeiten im Schulhaus A.

Obfelden

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. April 2016.

Notariat Schlieren

Anträge:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Eingabefrist bis 2. Mai 2016

Gemeinderat Mettmenstetten

Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung

Eugen Gehring

Hagenbuch-Vettorata, Burkard

Konkurseröffnung

Primarschulgemeinde

Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung wurde von den Stimmberechtigten der Gemeinde Affoltern am Albis an der Gemeindeversammlung vom 14. September 2015 festgesetzt und von der Baudirektion mit Verfügung vom 2. Februar 2016 genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 23. März 2016 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung tritt am Tag nach der Publikation in Kraft.

Affoltern am Albis

Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden sowie angeben, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat.

Gemeinderat Affoltern am Albis

Bekanntmachung des Inkrafttretens:

Todesfälle Am 27. März 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Affoltern am Albis, 1. April 2016

Affoltern am Albis.

Bauherrschaft: Robert Rüssli, Lenggenweg 5a, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Umbau (Reduktion Wohnungszahl, Ausbau Dachgeschoss und Anbau Aussenlift) Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 688, auf Kat.-Nr. 3622 am Lenggenweg 5 (Wohnzone W2b)

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird eine neue Frist von 7 Tagen bis Freitag, 8. April 2016, angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft Aeugst am Albis eingereicht werden können. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen.

Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben erwähnter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).

Nutzungsplanung

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Esther und Walter Haller, Im Schürli 14, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Wärmepumpe beim Wohnhaus Vers.-Nr. 902 auf Kat.-Nr. 2429, Im Schürli 14 (Wohnzone W1)

Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG).

Ortsplanung

Bauherrschaft: Irene Tschudin, Rainstrasse 32a, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Pflanztrog mit einseitiger 1,5 m hoher Stahlwand, Rainstrasse 32a, Kat. Nr. 54, W2/30

Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht Zürich hat mit Urteil vom 5. Januar 2016 die ANTertainment GmbH, Langfurenstr. 21, 8143 Stallikon, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 17. März 2016 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. April 2016 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 1. April 2016 Konkursamt Schlieren

geb. 26. Juni 1928, von Zürich ZH und Wald ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schwerzimattstrasse 29; Ehefrau des Engelsmann-Hürlimann Rudolf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreise statt. Die Friedhofvorsteherin

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Auflage des Kollokationsplanes samt Lastenverzeichnis und des Inventars Im Konkurs über Adelheid Martha Lax-Schluifelder, geb. 27. März 1958, von Zürich ZH und Bülach ZH, Zwillikerstrasse 14, 8913 Ottenbach (Inhaberin der Einzelunternehmung «Herzkristall – Heidy Lax», mit Sitz in Ottenbach), liegen der Kollokationsplan samt Lastenverzeichnis und das Inventar ab 1. April 2016 den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 1. April 2016, verwiesen.

Kappel am Albis

Affoltern am Albis, 29. März 2016

Bauherrschaft: Christina Dieker, c/o SACL Services AG, Fredy Hutter, Freigutstrasse 15, 8002 Zürich, vertreten durch: SACL Services AG, Fredy Hutter, Freigutstrasse 15, 8002 Zürich Projektverfasserin: schwyter benz architekten AG, Augustinergasse 25, 8001 Zürich Bauprojekt: Erneuerung und Anpassung (Ersatzneubau, Umbau) Kappelerhöhe, Kat.-Nr. 642, Kappelerhöhe, Kappel am Albis, (Zone Landwirtschaft)

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2016

3

«Die Törlenmatt gab uns die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen» Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Postplatzes in Hausen Nur rund 70 Minuten dauerte die Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Hausemer Postplatzes. Die geplante Investition von 1,8 Millionen Franken macht eine Urnenabstimmung nötig, die am 25. September stattfinden soll.

werden können, läuft noch bis zum 20. April. Gelingt der ambitionierte Zeitplan, soll im Frühling 2017 mit der Sanierung begonnen werden. Im Herbst

Fragen und Antworten zur Neugestaltung

................................................... von martin platter Gewohnt souverän führten Gemeindepräsident Stefan Gyseler und Tiefbauvorsteher Christoph Tandler durch den Abend, der rund 90 Personen angelockt hatte. Nach Gyselers Begrüssung erklärte Tandler, dass der Postplatz eng und in einem schlechten Zustand sei. Und, dass die Koordination mit der Überbauung Törlenmatt die Möglichkeit eröffnet habe, «über den Tellerrand hinauszuschauen.» Das vorliegende Projekt sei ausserdem nach Bedürfnisabklärungen der Immobilienbesitzer Post und ZKB Immobilien entstanden. Tandler verhehlte nicht, dass der für die geplante Neugestaltung des Platzes nötige Landabtausch noch immer Gegenstand laufender Verhandlungen ist.

Mehr Platz für Gelenkbusse Um dem Wendkreis von Gelenkbussen genügend Platz einzuräumen, müssten die jetzigen 160 Quadratmeter Kundenparkplätze beim Postgebäude, die auf Privatgrund liegen, künftig an die Albis- (5 Parkplätze) und Rifferswilerstrasse (2) verlegt werden. Zudem entstehen weitere sechs Parkplätze an der Albisstrasse 3, entlang der künftigen Einfahrt in die Tiefgarage der Überbauung Törlenmatt. Die Tiefgaragenausfahrt führt über die Törlenmatt- in die Rifferswilerstrasse. Das Buswartehäuschen bleibt am heutigen

Der Hausemer Tiefbauvorsteher Christoph Tandler referierte am Dienstagabend im Gemeindesaal über den zeitlichen Ablauf der geplanten Postplatz-Neugestaltung. (Bild Martin Platter) Standort. Der Brunnen muss jedoch versetzt werden. Drei barrierefreie Postautohaltestellen mit rollstuhlgängigen, 16 cm hohen, kissenförmigen Mittelinseln sollen so entstehen.

Gefälle als Herausforderung Planer Peter von Känel sagte, als besondere Herausforderung bei der Planung habe sich das unregelmässige Gefälle des Platzes herausgestellt, das sechs Prozent betrage. Als mögliches Verkehrsregime nannte er die Schaffung einer Begegnungszone mit 20 km/h Maximaltempo und generellem Fussgängervortritt. Parkieren sei nur

innerhalb der markierten Zonen erlaubt. Das verkehrstechnische Gutachten sei von der Kantonspolizei bereits für gut befunden worden. Geplant sind zudem ein neues Beleuchtungskonzept, mit Lampen in geringerer Höhe, und eine neue Entwässerung. Kostenpunkt, inklusive Landerwerb: 1,8 Millionen Franken. Über das Projekt soll das Stimmvolk am 25. September an der Urne abstimmen – sofern der Landerwerb bzw. -abtausch fristgerecht über die Bühne geht und die Vorlage nicht mit Einsprachen verzögert wird. Die öffentliche Auflagefrist, während der die Pläne auf der Gemeindeverwaltung eingesehen

Die erste Fragestellerin aus dem Publikum wollte wissen, wie die Postautos während der Bauzeit halten. Tandler sagte, konkret sei noch nichts entschieden. Als Möglichkeiten nannte er: Direkt auf der Strasse beim Postplatz. Das gehe aber nur zum Aus- und Einsteigenlassen. Falls der Chauffeur bis zur Weiterfahrt eine Pause hätte, könnte der Platz bei der Postautogarage an der Rifferswilerstrasse unweit der Post infrage kommen. Ausserdem könne man auch «Löwen»-Wirt Beat Burkard fragen, ob er Platz für eine Haltestelle auf seinem RestaurantParkplatz biete. Wieso alle drei Haltestellen für grosse Busse konzipiert sein müssen, wollte ein anderer wissen. Postautohalter Stutz erklärte, dass man aufwärtskompatibel plane. Hausen sei ein Hub, der diverse Linien bedienen müsse, deren Fahrzeugbestückung aber nicht immer von vornherein klar sei. Bei Fahrzeugen könne es zudem auch mal eine Panne geben. Ein Votant bemängelte den langen Weg (von vielleicht 15 Metern) von den neuen Parkplätzen bis zur Post. Jemand regte an, auf dem ganzen Platz Einbahnstrassenbetrieb für alle einzuführen. Tandler sagte, das dies möglich sei, falls die geplante beidseitige Zufahrt durch Personen-

Das Abwasser soll nebst Strom bald auch Wärme liefern Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG,

ist der Einzugstermin der Siedlung Törlenmatt/Albisstrasse 3. Tandler blickte noch weiter in die Zukunft: Die Projektierung der Ortsdurchfahrt soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Erweiterte ARA Kelleramt erfüllt Anforderungen Seit gut zwei Jahren wird das Abwasser aus Ottenbach in der gleichzeitig ausgebauten ARA Kelleramt in Unterlunkhofen geklärt. Die erweiterte ARA funktioniere einwandfrei, heisst es im Rechenschaftsbericht 2015 des Abwasserverbands.

wagen nicht klappe. Braucht es wirklich sieben Parkplätze? Bald werde die Post in Hausen ja ohnehin nur noch ein Zustellbetrieb sein, warf eine Frau ein. Tandler entgegnete, dass die Eigentümer wünschten, dass die Parkplätze erhalten bleiben. Ob es einen Plan B gebe, falls es zu keiner Einigung bezüglich Landabtausch mit dem Eigentümer komme, wollte ein Mann wissen. «Wir werden eine Lösung finden, der Zeitplan würde dann jedoch knapp», räumte Tandler ein. «Fast zwei Millionen Baukosten, ohne mehr zu haben. Passt das in den Finanzplan der Gemeinde?», fragte ein Zuhörer. Gyseler antwortete: «Es ist sicher ambitiös. Vor allem wenn man die Schulraumplanung anschaut. Derzeit sind wir aber noch auf Kurs. Wir gestalten den Postplatz schliesslich für 25 bis 30 Jahre. Ein zweckmässiger Platz ist zudem gut bei den künftigen Verhandlungen über PostautoVerbindungen.» Ein Mann wollte wissen, wie denn die Sicht des ZKB-Vertreters bezüglich Landabtausch sei. Dieser sagte: «Die Parkplätze sind für uns elementar. Wir erwarten eine Lösung, denn wir wollen die Neugestaltung des Hausemer Postplatzes nicht verhindern.» (map.)

wir gratulieren Zur goldenen Hocheit Ihren 50-jährigen Ehebund feiern Angelica und Hans Rieder-Loo heute, am 1. April, in Affoltern. Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Sonja Fuchs-Ammann darf heute Freitag, 1. April, in Affoltern ihren 85. Geburtstag feiern. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Über 2 Mio. Kubikmeter Schmutzwasser flossen der Kläranlage im vergangenen Jahr aus den acht angeschlossenen Gemeinden zu. Damit setzt sich die deutlich steigende Tendenz aus den Vorjahren (2013: 1,63 Mio. m³, 2014: 1,85 Mio. m³) fort, obwohl die Einwohnerzahl im Einzugsbereich seit 2013 nur unwesentlich, um 189, auf 13 314 Personen gestiegen ist und die Niederschlagsmenge rund 6 % unter dem langjährigen Mittelwert lag. Die hohe Zunahme von rund 150 000 m³ gegenüber dem Vorjahr könne nicht eindeutig zugeordnet werden, heisst es beim Abwasserverband, vermutlich seien einzelne Gewerbebetriebe mitverantwortlich für den erhöhten Abwasseranfall. Angestiegen ist im Jahr 2015 nicht nur die Abwassermenge, sondern auch das Eigenkapital des Abwasserverbands. Massgeblich Anteil am Ertrags-

Im Haus zum Seewadel in Affoltern feiert Katharina Gertrud SchärerWeder am kommenden Montag, 4. April, ebenfalls den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen ein frohes Geburtstagsfest.

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Blick ins Pumpwerk in der ARA Ottenbach, wo das Abwasser nach Unterlunkhofen gepumpt wird. (Archivbild) überschuss von rund 112 000 Franken hat die Stromproduktion mittels Blockheizkraftwerk (BHKW). 210 000 kWh Strom lieferte dieses 2015. Dabei ist es seit dem Zusammenschluss mit Ottenbach und Jonen deutlich unterdimensioniert. Das soll sich nun ändern: Bereits dieses Jahr wird der über 20jährige Gasspeicher ersetzt, das BHKW

soll dann 2018 ausgewechselt werden. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 850 000 Franken. Künftig soll auch die Wärme aus dem Abwasser genutzt werden. Der Abwasserverband Kelleramt hat in Zusammenarbeit mit der Standortgemeinde Unterlunkhofen ein entsprechendes Projekt lanciert. (tst.)


Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2014–2018 (provisorische Wahlvorschläge) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 12. Februar 2016 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Ottenbach innert der festgesetzten Frist keine Wahlvorschläge eingereicht worden. In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Ottenbach und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am Donnerstag, 7. April 2016, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Ottenbach, als wahlleitende Behörde, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat [zu beachten ist § 23 GPR (Wohnsitzpflicht)]. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, erhältlich. Über das zu beachtende Wahlverfahren, welches nach Ablauf der oben erwähnten Nachfrist endgültig feststeht, wird zusammen mit der Veröffentlichung der definitiven Wahlvorschläge orientiert. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Ottenbach, 1. April 2016 Gemeinderat Ottenbach

Das grösste Geheimnis ist das Leben. Das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit. Das schönste Geheimnis ist die Liebe.

ABSCHIED UND DANK

Eugen Gehring 13. Januar 1917 – 27. März 2016

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Nonno, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Burkard Hagenbuch-Vettorata

Kraftlos und müde vom langen Leben durfte er im Beisein seiner Familie zurück zu seinem Schöpfer. Ganz speziellen Dank dem Team des Hauses zum Seewadel für die liebevolle Pflege.

Die Trauerfamilie

5. Juni 1926 – 24. März 2016

Nach kurzem Spitalaufenthalt konnte er friedlich einschlafen. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat. In Liebe und Dankbarkeit Benno und Esther Hagenbuch-Haas mit Stefan, Michel und Janine und Reto Meier-Hagenbuch mit Kindern Irene und Ernst Sennhauser-Hagenbuch mit Marco und Ilona Bruno und Irene Hagenbuch-Wydler mit Claudio und Marina

Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Feldschützenverein Wettswil

ABSCHIED

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 6. April 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Abdankungsfeier in der katholischen Kirche.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Freundes und Ehrenmitgliedes

Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte des Kinderspitals Zürich (Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis), Postkonto 87-744900-1.

Aschi Gallmann 14. April 1938 – 22. März 2016

Traueradresse: Benno Hagenbuch, Maschwanderstrasse 8, 8912 Obfelden

In Memory of Silvia

in Kenntnis zu setzen. Aschi hat sich für unseren Verein und das gesamte Schiesswesen sehr engagiert und war uns ein kompetenter Berater. 1977 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Wir verlieren einen treuen Kameraden an unserer Seite. Wir werden Aschi in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Feldschützenverein Wettswil Der Vorstand

† 2. April 1996

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Dani

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 5. April, um 14.00 Uhr, im Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Wettswil statt. Die Abdankung ist anschliessend um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil.


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Freitag, 1. April 2016

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Maschwanden hat bald wieder ein Restaurant

Viel Lärm und eine Busse

Das traditionsreiche «Kreuz» wird in der zweiten Aprilhälfte wiedereröffnet

In Knonau riefen Anwohner am 25. März um 1.30 Uhr die Polizei wegen nächtlicher Ruhestörungen auf dem Stampfiplatz. Die Gesetzeshüter ermahnten die Lärmverursacher, die danach abzogen. Tags darauf störten junge Personen mit zu lauter Musik die Nachbarschaft. Sie entfernten sich jedoch vor Eintreffen der Polizei. Am 25. März störte in Affoltern Lärm, verursacht kurz vor 22 Uhr in einem Mehrfamilienhaus. Die Polizei war vor Ort, doch die Ermahnungen fruchteten nichts. Sie kehrte vor Mitternacht zurück und sprach eine Ordnungsbusse aus. Am 26. März war gegen Mitternacht in einem Mehrfamilienhaus in Affoltern eine Party im Gang. Unter Bussandrohung wurden die Verursacher zur Ruhe ermahnt. Wegen Ruhestörung kurz vor Mitternacht in einem Mehrfamilienhaus musste die Polizei in der gleichen Nacht auch nach Stallikon ausrücken.

Volle sechs Jahre dauerte die Durststrecke – nun kann man in Maschwanden wieder Durst und Hunger löschen: Das Restaurant Kreuz wird voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte von der ehemaligen Obfelder «Hirschen»Wirtin Bruna Bortoluzzi übernommen. ................................................... von werner schneiter Der stattliche Riegelbau neben der Kirche in Maschwanden befand sich über Jahrzehnte im Besitz der Familie Born. Fanny und Hans Born übernahmen das Restaurant im Jahr 1939 und machten es zur beliebten Destination für Fischliebhaber. Ab 1984 führte Sohn Hansueli Born den Betrieb und setzte zusammen mit Ehefrau Cecile ebenfalls auf Fischspezialitäten, die einheimische und auswärtige Gäste ins kleine Bauerndorf lockten. 2010 verkauften sie die Liegenschaft den Thalwiler Bauunternehmern Carlo und Roberto Massaro, nachdem das Wirteehepaar zuvor lange Zeit vergeblich einen neuen Wirt gesucht hatte.

Bargeld gestohlen

Komplette Sanierung Inzwischen sind in Maschwanden auch die Restaurants Hörnli und Linde geschlossen worden. Ein Dorf ohne Restaurant also. Zumindest bis jetzt: Voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte übernimmt Bruna Bortoluzzi den Restaurantbetrieb und pflegt dort die gutbürgerliche Küche – so, wie sie das während vieler Jahre im Obfelder «Hirschen» getan hat, der einer Wohn-

Mehrmals musste die Kantonspolizei letzte Woche wegen Lärmimmissionen ausrücken. In einem Fall wurde gebüsst.

Im «Kreuz», Riegelbau aus dem 17. Jahrhundert, sind die Sanierungsmassnahmen noch im Gang. (Bild Werner Schneiter) überbauung weichen muss. Die legendäre Wirtin übernimmt in Maschwanden ein Lokal, das in den letzten drei Monaten komplett saniert worden ist. Es wurden Teppiche entfernt, die alten Holzböden geschliffen und geölt, wieder sichtbar gemacht – dies alles im Einklang mit der Denkmalpflege.

Das alte geschützte Buffet muss im ursprünglichen Zustand erhalten bleiben. «Im Restaurant haben wir baulich nichts verändert», ergänzt Roberto Massaro. In der Liegenschaft sind drei Wohnungen bewilligt, für eine vierte läuft das Bewilligungsverfahren. Der ehe-

malige Saal im ersten Stock wird zu einer Wohnung. Die Bauarbeiten dauern nach den Worten von Roberto Massaro bis im Sommer. Das ist natürlich mit einigen Umtrieben verbunden. Gäste, die das «Kreuz» am Abend besuchen, spüren jedoch nichts von den noch laufenden Umbauarbeiten.

Bei einem Einbruch vom 27. auf den 28. März wurden in einem Restaurant in Affoltern ein paar hundert Franken gestohlen. Die Täterschaft verschaffte sich via Fenster Zutritt und drang hernach auch in ein benachbartes Geschäft ein. Weitere Abklärungen sind im Gang. Schaden in der Höhe von rund 1000 Franken entstand bei einem Einbruchsversuch in ein Einfamilienhaus in Aeugst, festgestellt am 27. März. Beim Versuch, einzusteigen, wurde die Balkontüre beschädigt. Bei einem Einkaufszentrum in Affoltern haben Vandalen zwischen 24. und 26. März die Überdeckung eines Velounterstandes beschädigt. Der Schaden: 2000 Franken . (-ter.)

Naturwissenschaftliche Experimente zum Mitmachen Jubiläumsfeier «15 Jahre LaMarotte» im Kasinosaal in Affoltern Mit einer naturwissenschaftlichen Soirée, Essen und Salonmusik feiert das Affoltemer Kellertheater LaMarotte am Samstag, 9. April, sein 15-JahreJubiläum. Die Laudatio hält Regierungsrätin Jacqueline Fehr. ................................................... von urs e. kneubühl

Technorama-Direktor Thorsten Künnemann bringt zum «LaMarotte»-Jubiläum naturwissenschaftliche Experimente in den Kasinosaal Affoltern. (Bild zvg.)

Das Kleintheater feiert gross! Am Samstag, 9. April, lädt das LaMarotte in den Kasinosaal Affoltern. Zu seiner 15-Jahr-Jubiläumsfeier präsentiert das Affoltemer Kleintheater eine naturwissenschaftliche Soirée mit allerlei Experimenten von und mit dem Swiss Science Center Technorama Winterthur. Technorama-Direktor Thorsten Künnemann erläutert: «Während unserer naturwissenschaftlichen Soiréen treffen sich Menschen zu einem guten Essen in feierlicher Atmosphäre, um sich mit Phänomenen aus Natur und Technik zu beschäftigen. Und anders als in den meisten WissenschaftsShows kann das Publikum hier selber Hand anlegen und mitexperimentieren. Wir bringen die entsprechenden Materialien für alle Gäste mit.» Das Marotte-Jubiläumsfeier-Publikum darf folglich im Kasinosaal neben gutem Essen und Musik «spannende

Experimente, aktives Mitgestalten und Aha-Momente erleben», wie der Biologe und seit 2008 Leiter des Swiss Science Centers Technorama, weiter ausführt.

Wie man Farbe sieht und die Sache mit dem Airbag Mit diesen naturwissenschaftlichen Soirées lassen Künnemann und seine Mitarbeiter eine alte Tradition wieder aufleben. «Im ausgehenden 19. und im frühen 20. Jahrhundert trafen sich die Menschen nicht mehr nur zu Abendveranstaltungen, um über Kunst, Kultur und Politik zu reden, sondern eben auch über Naturwissenschaft und Technik, die das Leben damals rasant veränderten», erklärt der Technorama-Direktor und ergänzt: «Das Publikum in Affoltern wird erleben, wie das Gehirn die Welt farbig sieht und ständig auf der Suche nach Sinn ist. Wir werden auch den Luftdruck für uns arbeiten lassen, machen auf ungewöhnliche Weise Musik und erfahren, dass Basteln mit Papier komplexe Mathematik sehr anschaulich machen kann. Und wer schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, wenn ein Airbag im Auto losgeht, bekommt hier die Gelegenheit. Das sind aber nur einige Beispiele aus dem Programm.»

I Musichieri mit Salonmusik und Laudatio von Jacqueline Fehr Naturwissenschaftliche Soiréen, wie das Technorama-Team eine am 9. April im Kasinosaal präsentieren wird, sind im Casinotheater Winterthur unter dem Titel «In Vino Scientia» stets heiss begehrt; für 2016 sind bereits alle diese ExperimentierAbende ausverkauft. Für die musikalische Untermalung des Abends im Kasino Affoltern sorgen I Musichieri. Die sechs Berufsmusiker aus der Schweiz mit klassischer Ausbildung und reger Konzerttätigkeit im In- und Ausland verwöhnen ihr Publikum seit 1992 bei Tanz, Diner oder Konzert mit live gespielter Salonmusik. Das Marotte-Jubelpublikum darf sich auf Wiener Kaffeehausmusik, Schlager aus den goldenen 20er-Jahren, unsterbliche Operettenmelodien, ungarische Zigeunermusik oder Musik der legendären «Beromünster»-Zeit freuen. Als Laudatorin wird zudem Regierungsrätin Jacqueline Fehr zum «LaMarotte»-Jubiläum und über die Leistungen des Affoltemer Kleintheaters reden. Jubiläumsfeier 15 Jahre LaMarotte im Kasinosaal Affoltern, Samstag, 9. April. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Essen um 19.15 Uhr, Soirée-Beginn um 20.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch.


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Freitag, 1. April 2016

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Sonnenstrom beziehen – als Miteigentümer einer PV-Anlage im Dorf Erich Kappeler aus Bonstetten hat eine klare Sicht, wenn es um Umwelt und Energiezukunft geht «Wer eine Vision hat, sollte versuchen, diese persönlich auch umzusetzen. Genau das haben meine Partnerin und ich gemacht, als wir ein Darlehen für die Solaranlage auf dem Primarschulhaus gegeben haben und auch Strom von dort beziehen.» Erich Kappeler hat eine klare Sicht, wenn es um die Umwelt und die Energiezukunft geht. Er wohnt mit seiner Familie in einem Mehrfamilienhaus in Bonstetten. Eine eigene Fotovoltaik-Anlage ist damit nicht möglich. Als 2011 der Verein solarbonstetten gegründet wurde, mit Erich Kappeler. dem Ziel, Dächer (Bild zvg.) zu suchen, auf denen Sonnenstrom für mehrere Bezüger produziert werden kann, war Kappeler einer der ersten Interessenten. Er blieb auch interessiert, als es dann bis 2014 dauerte, bis die erste Anlage Tatsache wurde. Mit weiteren Bonstetterinnen und Bonstettern half er mit, publireportage

die PV-Anlage auf dem Dach des Primarschulhauses Schachenmatten 2 mit einem Darlehen zu finanzieren. Und – er bezieht auch Strom von dieser Anlage. Nicht nur für den Darlehenszins von 2 % bezieht er Strom vom Sonnendach, sondern deutlich

mehr. Überhaupt ist Erich Kappeler der Meinung, es sollen besser mehr grosse Anlagen erstellt werden, als viele kleine – obwohl jede kleine Anlage ebenfalls ihren Beitrag an eine nachhaltige Energiezukunft leistet. «Ich wollte wissen, woher der Sonnen-

strom kommt, deshalb setzte ich auf den Strom von Bonstetter Anlagen und nicht auf Biostrom vom EKZ. Das ist mir irgendwie zu wenig nachvollziehbar.» Kappeler ist der Meinung, dass die erneuerbare Stromproduktion eigentlich eher Sache des Staates sein sollte und nicht (nur) von Privatpersonen. Das Modell «von Bürgern für Bürger» von solarbonstetten und solarspar hat ihn aber überzeugt. Damit ist er einer von mehreren Einwohnern in Bonstetten, die mit einem Darlehen (Jahreszins = 1,5 bis 2,5 %) zum Bau von bisher zwei Anlagen mit einer Jahresproduktion von 65 000 kWh Strom beigetragen haben. Der im Dorf produzierte Strom wird idealerweise auch im Dorf oder den Nachbargemeinden gekauft. Aktuell sind noch

13 000 kWh zu haben, der Rest fliesst bereits in die Haushalte in nächster Nähe. Wem nicht egal ist, wie etwas produziert wird, ist auch bereit einen Mehrpreis zu bezahlen. Beim Sonnenstrom beträgt der sogenannte ökologische Mehrwert bei solarspar zurzeit 18 Rappen. Das sind bei 1000 kWh 180 Franken pro Jahr oder 15 Franken pro Monat. «So hoffe ich, dass es mir noch viele gleichtun werden», meint Erich Kappeler abschliessend. (Ch.H.)

zur sache Solarbonstetten - Gegründet 1. Oktober 2011 - Zurzeit 30 Mitglieder - Gebaut bisher 2 Anlagen - Total Jahresleistung = 65 000 kWh - Investitionskosten total 160 000 Franken - Darlehen: etwas höher als Investitionskosten - Strombezug: Stand rund 52 000 kWh Ziel: bis Mitte Jahr noch 13 000 kWh zu verkaufen. Das wären zum Beispiel 26 Abnehmer zu 500 kWh = 90 Franken/Jahr beziehungsweise Fr. 7.50/Monat.


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Freitag, 1. April 2016

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Kunstwerke aus Eibenholz mit mystischen Keltenmotiven Auf dem Eibenlehrpfad der Stadt Zürich stehen zwei Skulpturen des Künstlers Oskar Studer aus Hausen Im Rahmen der Aktion «Züri z’Fuess» erstellt die Stadt Zürich zum Jahr der Eibe einen Eibenlehrpfad. Vom Spielplatz Hohenstein hinauf zum Üetliberg finden die Spaziergänger mehrere Skulpturen aus Eibenholz. Zwei dieser Kunstwerke hat der Holzbildhauer Oskar Studer aus Hausen geschaffen. Die Tatsache, dass das Jahr 2016 der Eibe gewidmet und einer der grössten Eiben-Bestände in Europa am Üetliberg zu finden ist, veranlasste die Stadt Zürich, einen Eibenlehrpfad einzurichten. Der Hausemer Bildhauer Oskar Studer wurde beauftragt, zusammen mit anderen Künstlern Skulpturen für diesen Spazierweg zu erstellen. Für Oskar Studer war diese Aufgabe nicht nur eine grosse Ehre, sondern bezüglich der Wahl des Motivs auch eine Herausforderung. Bei seinen Wanderungen in der Umgebung kam er hie und da auf dem Weg zum Üetliberg in Ringlikon an einer keltischen Grabstätte vorbei. Das Fürstengrab faszinierte den Holzbildhauer, und er erkundigte sich beim Institut für Archäologie der Universität Zürich über die Details dieses antiken Grabes. Die Eibe galt bei den Kelten als heiliger Baum und wurde auch als Baum publireportage

des Todes benannt. Ausserdem verwendeten die Kelten das Holz der Eibe für die Herstellung von Pfeilbogen.

Typische keltische Ornamente

Bildhauer Oskar Studer bei der Arbeit an der Skulptur mit keltischen Motiven. (Bild Martin Mullis)

Bei Grabungen im Jahr 1976 in Ringlikon wurde auch eine etwa fünflibergrosse Goldscheibenfibel gefunden. Das Artefakt wird von Experten mutmasslich als ein Hochzeitsgeschenk, welches aus dem Mittelmeerraum stammen dürfte, geschätzt. So entschloss sich Oskar Studer, zwei Eibenholz-Stelen mit typischen keltischen Ornamenten herzustellen. Auf einem der Kunstwerke symbolisieren diese Verzierungen einen keltischen Knoten und ein Endlosband. Die zweite Stele weist die genaue aber zehnfach vergrösserte Kopie dieser Goldscheibenfibel auf. Das Holz dieser Kunstwerke stammt selbstverständlich aus dem Forstrevier Üetliberg und dürfte mehrere hundert Jahre alt sein. Das Holz der langsam wachsenden Eiben ist sehr hart und überaus widerstandsfähig. Holzbildhauer Studer stellte bei der fast zwei Monate dauernden Herstellung der Kunstwerke fest, dass das Eibenholz sich für diese spezielle filigrane Arbeit sehr gut eignet. Die Eröffnung des Eibenlehrpfades findet am 28. Mai um 11 Uhr auf dem Spielplatz Hohenstein am Üetliberg statt. (mm)


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Freitag, 1. April 2016

Geformt – gemeisselt – gebrannt – gemalt Vier Künstlerinnen stellen in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus Erinnern die durch den Rakuprozess entstandenen Risse nicht an ausgetrocknete Seen? Die spielerische Seite kommt bei Marlis Brunner in ihren Kindergruppenkursen zum Ausdruck und auch an ihren ausgestellten «Stimmungsbarometern».

In der Galerie Märtplatz stehen die Skulpturen aus Stein von Gertrud Stähli, Zwillikon, und Christiane Landis aus Mettmenstetten. Marlis Brunner, Oberlunkhofen, zeigt Rakuobjekte. Die dreidimensionalen Werke sind von dezenten Farbnuancen bestimmt. Als Kontrapunkt feiert Monika Marti, Obfelden, mit ihren Bildern an den Wänden ein Farbenfest.

Gemalt – Monika Marti

Geformt – Gertrud Stähli Sie arbeitet selbstständig als ausgebildete Schaufensterdekorateurin. Zum Leben erwacht ist ihr künstlerischer Ausdruck durch einen Gips-Kurs. Nach diesem Weckruf ging es weiter zum Steinhauen. Trudi Stähli geht oft von einer Idee aus und formt dazu zuerst ein Modell aus Ton oder Plastilin. «Der Stein sagt dann etwas dazu, zum Beispiel das geht nicht so, es hat zu wenig Masse.» Ihre Objekte haben etwas mit ihren Gedanken zu tun: «Einmal habe ich mich über das Selbstvertrauen auseinandergesetzt und auf einem Zettel gleichzeitig gezeichnet. Daraus entstand der SelbstVertrauen-Stein.» Nebst Marmor, Alabaster, Kalk- und Speckstein, bearbeitet sie verschiedenste Arten von Sandstein. Ein Thema, das Gertrud Stähli in Stein gestaltet, sind auch Sinnesorgane: Mund, Nase, Ohr. Aus einem indischen Sandstein entstand die Skulptur «Steigen und Fallen». An den fein geschliffenen und polierten Stellen überraschen die Zeichnungen, die der Stein in unterschiedlichen Farbtönen offenbart. Wann ist der Stein fertig bearbeitet? Die Antwort darauf ist oft nicht einfach. «Seit vielen Jahren bin ich in einem Gemeinschafts-Atelier, auch zusammen mit Christiane. Ist super, mit Gleichgesinnten zu arbeiten.»

Gemeisselt – Christiane Landis Mit Schutzbrille und Handschuhen ausgerüstet, holt Christiane Landis mit dem Fäustel aus und arbeitet mit

Diese vier Künstlerinnen sind in der Galerie Märtplatz in Affoltern präsent, von links: Gertrud Stähli, Monika Marti, Christiane Landis und Marlis Brunner. (Bild Eugen Hubschmid) Spitzeisen, Zahneisen und Flacheisen. Sie gibt dem Stein mit jedem Hammerschlag mehr Form. «Dotty» heisst die Skulptur aus Dottiker Muschelkalk. «Jeder Stein hat seine Geschichte, sein Alter. Ich nötige den Stein, seine Geschichte zu zeigen und das, was an Farbe und Charakter in ihm steckt.» Dotty steht nun aufrecht da und erzählt mir vom Meer, das vor Jahrmillionen, Muscheln und andere Meeresbewohner im Kalk abgelagert und sich mit ihm verbunden hat. Christiane Landis hat sich den Eigenheiten dieses Steins in ausdauernder Handarbeit angenähert, ohne den Einsatz einer Maschine. Sie weiss, dass jeder Stein anders auf ihr Handeln reagiert. Beim Muschelkalk wirds plötzlich brüchig und eine Muschel-

form wird dabei freigelegt. Anders reagiert Marmor. Dieser Stein ist kompakt und «beugt» sich eher den Gestaltungswünschen der Steinhauerin. In ihrer Familie war künstlerisches Gestalten selbstverständlich. Zu Hause und bei der Grossmutter in Lausanne waren Bilder und Skulpturen von Künstlern aus der Familie allgegenwärtig. Es ist natürlich, wenn einige ihrer Skulpturen französische Namen tragen, wie «personnage volcanique» oder «promesse de délices».

Gebrannt – Marlis Brunner Island, mit seinen von Wind, Wasser und Feuer geprägten Landschaften, ist für sie eine starke Inspirationsquelle. Ihre Tonobjekte weisen charakteristi-

sche Strukturen auf, einmal wie Blütenkapseln, dann aber auch wie Miniaturausgaben isländischer Basaltlandschaften oder von Gletscherwasser geformter Schlick. Marlis Brunner stellt immer wieder Schichten und Erosionsprozesse dar. Sind es mögliche Darstellungen von Zeit, vom Zahn der Zeit, was die Künstlerin lockt? Marlis Brunner überlässt es den Betrachtern selber, die Objekte zu lesen. Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Auseinandersetzung mit dem Material und den verschiedenen Techniken der Bearbeitung und des Brennens. Die Rakutechnik fasziniert in ihrem Zusammenspiel von Erde, Feuer, Wasser und Luft. Ihre exakt gestalteten Tonformen werden im Rakubrand dem Mitgestalter Zufall überlassen.

«Aufnehmen was ich sehe und spüre, eine Farbe, eine Form, eine Linie, ein Bild, eine Stimmung. Gleichgewicht, Ausgleich schaffen. Spannung und Entspannung, Bewegung und Ruhe. Geschichten erzählen, Gedichte malen, Bilder schreiben.» Monika Marti ist Lehrerin und Schulleiterin. Das Malen ist Gegenpol und Ergänzung zu ihrer Berufsarbeit. Beim Vertiefen ins Malen ist sie ganz da, erholt sich dabei, trotz konzentrierter Auseinandersetzung mit den entstehenden Bildern. Seit 20 Jahren malt sie im eigenen Atelier und seit mehr als 10 Jahren stellt sie ihre Arbeiten regelmässig aus. Charakteristisch für Monika Marti ist es, dass sie an jeder Ausstellung wieder ganz andere Bilder zeigt. Nach einer Phase von «weissen» Bildern kam der «Blütenzauber», in welchem das Weiss in den Bildern noch präsent war. In der aktuellen Ausstellung erliegt sie ganz dem Farbenrausch. Inspiriert dazu haben sie die bunten Flechten in Schweden. Rosarot, Gelb, Grüntöne. Eine weitere Geburtshilfe für die Farben war diese Gemeinschaftsausstellung selber. Farben an der Wand und die dreidimensionalen Ton- und Steinskulpturen im Raum ergänzen sich und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Trudy Furrer-Estermann Geformt – gemeisselt – gebrannt – gemalt. Ausstellung in der Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage: Freitag, 8. April, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr; Samstag, 9 bis 12 Uhr; Sonntag, 15 bis 18 Uhr.

Kampf dem Zucker – leben ohne Medikamente Der massiv gestiegene Zuckerkonsum macht Menschen krank. Laut Arzt Hansruedi Fischer ist mit richtiger Ernährung ein Leben ohne Medikamente für die meisten möglich. Er plädiert für eine natur- und menschengerechte Ernährung und hat ein medizinisches Gesundheits- und Ernährungskonzept entwickelt. Das Thema Ernährung mit seinen Mythen ist in den Medien omnipräsent. Was heute als gesund gilt, steht morgen im Verdacht, krebserregend zu sein. Unzählige Diäten versprechen purzelnde Pfunde und ein gesünderes Leben – und bringen doch nicht den erhofften Erfolg. Oft widersprechen sich Antworten auf Ernährungsfragen und verunsichern den Laien. Wem glauben? Tatsache ist: Herz-KreislaufKrankheiten wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt sind weltweit die Todesursachen Nr. 1. Erwiesen ist auch, dass dafür oft ein ungesunder Lebensstil verantwortlich ist, zu der auch eine Fehlernährung gehört. Übergewicht, Diabetes oder zu hohes Cholesterin, bekannt auch als metabolisches Syndrom, sind die Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Dem metabolischen Syndrom den Kampf angesagt hat der Facharzt für Allgemeinmedizin und klassische

Homöopathie Hansruedi Fischer aus Aeugst am Albis. Der Mediziner hat in den letzten 15 Jahren das Ernährungskonzept «Tremonte» entwickelt. «Damit bieten wir ein ganzheitliches System zur Risikobeurteilung und zur Therapie der Fehlernährung an.» Das «Drei-Säulen-Prinzip» berücksichtigt neben dem Körper auch Geist, Seele und Stoffwechsel. In erster Linie hat Fischer es auf den Bauch seiner Patienten abgesehen, dem wichtigsten Parameter beim metabolischen Syndrom. «Ohne erhöhten Bauchumfang gäbe es die Hälfte aller modernen Krankheiten nicht und es bräuchte sehr selten Medikamente wie Cholesterinsenker, Pillen zur Senkung des Blutdruckes etc.», ist der Allgemeinarzt überzeugt. Zwei Drittel der über 50-Jährigen in der westlichen Welt hätten zu viel Speck um die Hüften, also einen problematischen Bauchumfang von über 80 cm (Frau) bzw. 94 cm (Mann). Besonders heikel sei das weisse Bauchfett, das durch vermehrten Konsum von Zucker entsteht. «Vor allem Fruchtzucker ist problematisch», betont der Arzt. Rund 70 bis 80 Prozent der Energie würden die Menschen heutzutage aus Kohlehydraten, also Zucker, beziehen. Erstaunlich: «Dabei spielt es keine Rolle, ob sogenannte gute Kohlenhydrate in Form von Früchten, Gemüsen, Vollwertprodukten oder schlechte wie

Süssigkeiten oder Süssgetränke eingenommen werden», meint Fischer, denn «Zucker ist Zucker». «Der menschliche Organismus», erklärt er weiter, «kann lebenswichtige Energie aus Fett und Eiweiss selber produzieren». Wofür der Arzt einsteht ist eine «natur- und menschengerechte Art der Ernährung.» Dazu gehören lange Essenspausen, ergo der Verzicht auf Zwischenmahlzeiten und ein wohl für Viele ungewohnter Essensrhythmus: Die Hauptmahlzeit kommt am Abend auf den Tisch.

Was es mit der ketogenen Ernährung auf sich hat Hansruedi Fischer sieht als eine Lösung des Problems die ketogene Ernährung, die sich aus der sechs Millionen Jahre alten Entwicklungsgeschichte der Menschheit ableitet. Neben den langen Pausen zwischen den Mahlzeiten sei das Wichtigste dabei, weniger Kohlenhydrate zu konsumieren: weniger Brot, Teigwaren, Reis oder Kartoffeln, dafür viel Protein und Fett in Form von Fleisch, Käse, Eiern und Fisch zu sich zu nehmen. Dadurch, dass dem Körper Kohlenhydrate vorenthalten werden, begebe er sich auf die Suche nach richtigen Energiequellen und finde diese in Fetten und Eiweissen. Diese Essensweise eigne sich speziell auch als Sporternährung. Spit-

zensportler wie die deutsche FussballNationalmannschaft essen laut Fischer ketogen. Neben dem täglichen Training schlägt sich alles, was sie essen und trinken, in ihrer Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und damit in ihren sportlichen Erfolgen nieder. Viele Freizeitsportler treiben heute Sport, um an Gewicht zu verlieren. Fischer dämpft diesbezügliche Erwartungen: «Der Einfluss von regelmässiger sportlicher Betätigung auf die Gewichtsabnahme wird überschätzt. Um ein Kilo abzunehmen, müsste man zum Beispiel täglich während zweier Monate eine Stunde walken oder einen Fussmarsch von Affoltern an den Bodensee unternehmen.» Wer dabei den Durst mit Fruchtsaft oder Energy Drinks lösche, kompensiere den Kalorienverbrauch sofort wieder. Hingegen sei regelmässige, moderate sportliche Betätigung gut für das Herz und das seelisch-körperliche Wohlbefinden, «solange sie mit Freude betrieben wird.» Die Freude ist für Fischer eine wichtige «Zutat», denn der Zustand der Seele und auch des Geistes gehören für ihn zu einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit. Seit vergangenem Sommer arbeitet Hansruedi Fischer mit einem Hotel auf der Lenzerheide zusammen, wo er der Belegschaft von Firmenkunden Vorträge und Seminaren zu seinem medizinischen Gesundheitsund

Arzt Hansruedi Fischer. (Bild zvg.) Ernährungskonzept anbietet. Derweil die Küchenmannschaft des Resorts für die Seminargäste einen Viergänger à la «Tremonte» als Dinner zubereitet. Kürzlich hat der Arzt sein Buch «Saftige Lügen» herausgegeben, das am 5. April in der Buchhandlung Scheidegger vorgestellt wird. Darin zeigt er interessierten Laien recht verständlich auf, worum es bei seinem Ernährungskonzept geht und präsentiert «die Beweise für meine Thesen und Lösungsvorschläge». Und provoziert dabei auch: «Ich kritisiere nicht die Leidenden, sondern diejenigen, welche die Unwissenden und Leidenden gezielt an der Nase herumführen: die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie, die grassierende Diätwirtschaft und alle ihre Helfer.» Wem glauben? Claudia Merki


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Freitag, 1. April 2016

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Obstprodukte wieder auf dem Vormarsch Die Schweizer Obstindustrie hat einen rasanten Strukturwandel durchgemacht 1951 standen im Kanton Zürich noch über 1,5 Millionen Obstbäume, 2001 waren es noch gut 270 000. Dank Pionieren, wie dem Affoltemer Hans Peter Hediger, kommen Schweizer Obstprodukte wieder öfter in den Einkaufskorb und sein Birnen-Schaumwein wurde zum besten Gärmost der Schweiz gekürt. ................................................... von salomon schneider Bis zum Wirtschaftswunder der 1950er-Jahre wurde sehr wenig Obst aus dem Ausland in die Schweiz importiert – tropische Früchte wurden in den Quartierläden kaum angeboten. Transporte waren damals noch teuer und es gab noch keine Kühlsysteme, die den Früchtetransport in grossem Stil ermöglicht hätten. Die Früchte wurden im Keller eingelagert, gedörrt, eingemacht oder zu Saft gepresst, um sie haltbar zu machen. Gerade Äpfel und Birnen eignen sich hervorragend zum Pressen von Saft, da sie zu etwa 85 respektive 80 Prozent aus Wasser bestehen. Der Saft wurde pasteurisiert oder vergoren und aus dem Trester wurde Schnaps gebrannt. Aufgrund der grossen Produktion entstanden in den regionalen Zentren Obstverwertungsgenossenschaften, wie die Obstverwertung Affoltern (OVA), die 1912 gegründet wurde und 2001 endgültig ihre Tore geschlossen hat.

Rationalisierung als Hauptmotivation Seit Jahrzehnten wird in der Schweiz etwa dieselbe Menge Obstsäfte konsumiert: Dafür werden jährlich rund 100 000 Tonnen Mostobst verwertet. Da die Bevölkerung gewachsen ist, kann trotzdem von einem Rückgang des Pro-Kopf-Konsums einheimischer Obstsäfte gesprochen werden. «Bis 2009 wurde die Überproduktion zu Konzentrat verarbeitet, dessen Export vom Bund hoch subventioniert wurde», erklärt Willi Wohlwend, der ehemalige Betriebsleiter der OVA. Während der Markt mit einer Überproduktion von Schweizer Früchten zu kämpfen hatte, wurde er zudem massgeblich durch den Import ausländischer und anschliessend tropischer Früchte geschwächt. Vermehrt griffen die Konsumenten zu günstigeren oder exotischeren Produkten anstatt zu einheimischen.

Apfelschorle fand keine Abnehmer Auch beim Konsum von Schweizer Obstsäften war eine Veränderung feststellbar. Willi Wohlwend erinnert sich: «Als ich in den 1960er-Jahren die Lehre machte, bestellte noch rund die Hälfte der Konsumenten den vollvergorenen Apfelwein – der oft noch im Holzfass geliefert wurde –, während die andere Hälfte bereits den teilvergorenen sauren Most bestellte, wie er heute fast überall verkauft wird.» Als Willi Wohlwend 1986 als Betriebsleiter zur OVA wechselte, war diese noch im Wachstum begriffen. Im Konzentratbereich war die OVA damals führend. «Die OVA bot damals ein Getränk namens Sprudel an, das alles andere als ein Renner war», meint Willi Wohlwend schulterzuckend und ergänzt: «Heute heisst es Apfelschorle und ist buchstäblich in aller Munde.» Als Zulieferbetrieb der ebenfalls im Wachstum begriffenen Migros, ging es der OVA gut. Als die Migros jedoch anfing auf Tetrapack und Kunststoffflaschen umzustellen, begann sie auch immer mehr Obstsäfte in der eigenen Abfüllanlage in Bischofszell abzufüllen. In Kombination

Die 2001 in Konkurs gegangene Obstverwertung Affoltern (OVA) in einem Prospekt aus den 1970er-Jahren. (Bild Archiv) mit einigen Fehlern im Management führte der Strukturwandel im Obstsektor zum Konkurs der OVA, im Jahr 2001.

Prämie für jeden gefällten Obstbaum Auch die Agrarpolitik des Bundes wirkte sich in den Nachkriegsjahren stark auf die Obstproduktion aus. In den 1950er-Jahren beschloss der Bund, dass rationeller produziert werden sollte, weshalb eine Prämie für jeden gefällten Hochstammobstbaum bezahlt wurde – Niederstammplantagen gab es damals noch nicht. Diese sollten gefördert werden. Zudem sollte später die Überproduktion von Obst durch die Fällaktionen verringert werden. Felder sollten nach der Fällung mit Traktoren befahren werden können, ohne störende Bäume zwischendrin. Diese Politik hatte drastische Folgen für den Obstbestand im Kanton Zürich. 1951 gab es noch 376 300 Birnbäume, 1961 noch 226 600, 1971 noch 127 400, 1981 noch 89 100 und 1991 noch 68 400. Danach wurde die detaillierte Feldobststatistik eingestellt.

Obstsorten sterben aus Die Prämie für das Abholzen von Obstbäumen brachte aber auch unerwartete Nebeneffekte mit sich. «Die Obst-

bäume waren überall sehr verschieden. Regional und manchmal sogar lokal gab es unterschiedliche Obstsorten, die unterschiedlich schmeckten, zu unterschiedlichen Zeiten reif waren und sich für unterschiedliche Verarbeitungsmethoden empfahlen. Auf den Tiefstammplantagen wurden jedoch nur die ergiebigsten Sorten angepflanzt. So sind hunderte einheimische Obstsorten fast oder ganz ausgestorben», erklärt der Affoltemer Hochstamm- und Pro-Specie-RaraProduzent Hans Peter Hediger. Erst mit den Anfängen der Umweltbewegung, in den 1980er-Jahren, setzte langsam eine Trendwende ein. Die Umweltbewegung – deren Anfänge auf die erste Ölkrise 1979 zurückgehen – forderte regionale, ohne Pestizide und Kunstdünger produzierte Landwirtschaftsprodukte. Aus der Bewegung heraus entstanden Bioläden, welche diese Produkte verkauften. Der Grossteil der Konsumentinnen und Konsumenten kaufte jedoch weiterhin in den Supermärkten ein. Und auch der Bund machte eine Kehrtwende. Nur wenige Jahre nachdem die letzten Subventionen für die Abholzung von Hochstammobstbäumen an Landwirte bezahlt wurden, wurden Direktzahlungen an Bauern für den Erhalt und die Neupflanzung von Hochstammobstbäumen eingeführt.

Der beste Gärsaft der Schweiz 2016 kommt aus dem Säuliamt: Hans Peter Hedigers Birnen-Schaumwein. (Bild sals)

Nach der Konsolidierung werden wieder Kleinproduktionen gegründet Parallel zum Wandel in Politik und Gesellschaft fand auch ein Strukturwandel in der Obstindustrie statt, dem nicht nur die OVA zum Opfer fiel. Heute gibt es in der Deutschschweiz mit Ramseier und Möhl noch zwei grosse Obstsaftproduzenten. Ähnlich wie beim Biermarkt wurden alle Obstverwertungsbetriebe entweder aufgekauft oder gingen ein. Da die Grossabnehmer die Preise für das gelieferte Obst durch die Monopolstellung fast unbegrenzt drücken konnten, setzte bei einigen Obstproduzenten eine Gegenbewegung ein. Immer mehr Kleinproduzenten entschieden sich für die regionale Selbstvermarktung und setzten auf frischen Süssmost im Kunststoffbeutel sowie Essig und Most- und Brauspezialitäten. Einer dieser aufstrebenden Kleinunternehmer ist der Affoltemer Hochstammproduzent Hans Peter Hediger. Sein Birnen-Schaumwein wurde dieses Jahr vom Schweizer Obstverband zum besten Gärsaft der Schweiz gekürt «Wir haben fünf Jahre lang probiert, bis wir den hervorragenden BirnenSchaumwein nach unseren Kriterien hatten. Das Obst wird dafür auf der kleinen Packpresse gepresst, anstatt industriell, da so keine Mikropartikel entstehen und es somit keine

Trübungen gibt», erklärt Hans Peter Hediger.

Most aus ungespritzten Früchten kommt wieder in Mode Hans Peter Hediger ist nur einer von zahlreichen kleinen Produzenten, die gezielt auf eine bewusste, naturverbundene Kundschaft setzen, die naturnahe Frischprodukte aus der Schweiz wollen – anstatt ausländische Produkte aus Konzentrat. «Wir verkaufen jedes Jahr mehr Most, Essig, Schaumwein, Dörrfrüchte und gebrannte Wasser. Ich glaube, man kann von einer Rückbesinnung der Konsumenten auf ungespritzte, hochwertige Naturprodukte sprechen, wie sie vor der Mitte des 20. Jahrhunderts überall üblich waren.» Insofern sieht Hans Peter Hediger positiv in die Zukunft. Es ist gut möglich, dass bald auch die Supermarktketten diesen Trend erkennen – ähnlich wie bei den Bio-Produkten – und bald regionale Spezialitäten von kleinen Obstproduzenten in den Regalen zu finden sein werden. Volg beschreitet diesen Weg bereits heute erfolgreich. Durch die gestiegene Nachfrage werden Kleinproduzenten plötzlich grösser, kaufen Konkurrenten auf oder werden aufgekauft und der Wachstums- und Konsolidierungskreislauf geht wieder von Neuem los.

Lieferung einer neuen, industriellen Obstpresse für die OVA Ende der 1980er-Jahre. Im Hintergrund ist noch der 1993 aufgehobene Bahnübergang zu sehen. (Bild -ter.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Benefiz-Kinderkonzert Gemeinsame Zukunft Bruno Hächler singt in Aeugst für den Verein «Mamadou et Bineta». > Seite 17

Der FC Wettswil-Bonstetten und der FC Affoltern fusionieren zum FC Albis-Säuliamt. > Seite 21

Freitag, 1. April 2016

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Ausbilden und fördern Serie «Menschen im Säuliamt»: Jean-Jacques Bertschi engagiert sich nach wie vor. > Seite 23

Irene Wyss neue Leiterin von Weiss Druck

Wo aus Ferienträumen Traumferien werden

Ausbildung zur Druckkauffrau mit Diplom

Railtour-Ferien beginnen in der ReiseBar

Per 1. April übernimmt Irene Wyss die Leitung der Kundendruckerei der Weiss Medien AG in Affoltern und steht damit einem Team von sechs Mitarbeitenden vor.

Citytrips und Bahnreisen von Railtour und Frantour lassen sich jetzt bei der ReiseBar in Bonstetten buchen. Das Reisebüro liegt in 50 Metern Distanz zum Bahnhof.

«Wir sind sehr froh, dass Irene Wyss die notwendige Weiterbildung für ihre neue Funktion mit Erfolg abgeschlossen hat», sagt Weiss-Medien-Geschäftsführerin Barbara Roth. Irene Wyss hat die viersemestrige berufsbegleitende Ausbildung als Druckkauffrau im April 2014 abgeschlossen und den eidgenössischen Fachausweis erworben. Sie arbeitet seit November 2011 bei Weiss Medien AG – zu Beginn in der Druckvorstufe und als Allrounderin. Seit Juli 2013 ist sie zudem im Verkaufsinnendienst tätig. In ihrer neuen Funktion ist Irene Wyss unter anderem für die Produktionsleitung verantwortlich und Ansprechpartnerin für Kundinnen und Kunden. Geschäftsleitung und Mitarbeitende freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kundendruck-Leiterin. (-ter.)

Für sich selbst, als grosszügiges Geschenk zum runden Geburtstag, für den Ausflug des Vereins oder als tolle Belohnung für die bestandene Lehrabschlussprüfung – Städte- und Ferienreisen mit dem Zug sind beliebt. Die führenden Veranstalter von «Bahn-Erlebnissen» sind Railtour und Frantour. Wer es gerne persönlich mag, Antworten auf Fragen sucht und spezielle Wünsche für seine Bahnreise hat, wendet sich an die ReiseBar. Dieses kleine feine Reisebüro befindet sich gleich vis-à-vis vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Railtour wählte die ReiseBar als Prioritätspartner für die Region, nachdem die SBB Ende 2015 ihre Reisebüros schloss.

ReiseBar ist Railtour-Prioritätspartner Irene Wyss, neue Leiterin von Weiss Druck in Affoltern. (Bild -ter.)

«Cérémonie des Fromages» Genuss mit Rolf Beeler im Restaurant Central, Affoltern Am 20. April, um 19 Uhr, zelebriert Rolf Beeler, Maître Fromager, seine exzellenten Rohmilchkäse. Mit Winzer Matthias Tobler von der Domaine Grillette in Neuenburg und Ruedi Müller

von Mü’s Vinothek wird das SechsGang-Menü zu einem unvergesslichen Event. Rolf Beelers Berufung ist seit je, dem Schweizer Käse seine Stellung zu-

rückzugeben. Schweizer Rohmilchkäse, der durch seine Qualität und sein Aroma überzeugt. Jeder einzelne seiner Käse wird von ihm persönlich beim Produzenten ausgewählt. «Rohmilch ist Bedingung», sagt Rolf Beeler. Der Käse sei einfach besser, gesünder und ist ein echtes, lebendiges Landwirtschaftserzeugnis, das sich mit dem Alter verändert und an Reife gewinnt – genauso wie guter Wein. In Kombination mit Fleisch, Fisch und exzellentem Wein kommt der Käse noch besser zur Geltung. Dieses Erlebnis am Mittwoch, 29. April, sollte man sich nicht entgehen lassen. (pd.) Reservierung unter Telefon 044 761 61 15.

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Rohmilch ist Bedingung für die Käse-Auswahl von Rolf Beeler. (Archivbild)

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man Einzel- oder Familienferien mit und ohne Zug, eine Kreuzfahrt, Individualferien oder ein Package eines bekannten Schweizer oder deutschen Anbieters wünscht.

Zug für Zug Beratungskompetenz Gruppenausflüge mit dem Glacier-Express organisiert Ursula von Allmen, Inhaberin der ReiseBar, ebenso kompetent wie solche mit anderen Alpenzügen. Gekonnt jongliert sie mit Fahrplänen von internationalen Bahnunternehmen wie zum Beispiel der Transsibirischen Eisenbahn oder einer lateinamerikanischen Andenbahn. Egal, ob man eine Städtereise nach Paris, einen Citytrip nach Mailand oder Ferien am Meer organisieren möchte, die erste Feriendestination ist die ReiseBar in Bonstetten. «Wir organisieren alles, was bereisbar ist», lautet das Credo der ReiseBar, «dennoch sind unsere Reisen nicht teurer, als wenn man direkt im Internet bucht». Ursula von Allmen ist seit über 30 Jahren in der Branche tätig und hilft, die schönste Zeit des Jahres zum unvergesslichen Erlebnis zu machen. (pd.)

Die Wahl der ReiseBar als Railtourpartner hat gute Gründe. Ursula von Allmens Reisebüro ist bekannt für seine kundenfreundlichen Ferienser- Reisebar GmbH, Ursula von Allmen, Stallikerstrasse vices. Den guten Ruf hat sie sich mit 1b, Bonstetten. Werktags 10 bis 12 und 13.30 massgeschneiderten Qualitätsangebo- bis 18.30 Uhr, samstags nach Vereinbarung. ten für Reisen in alle Welt und einer Telefon 043 466 04 75, www.ReiseBar.ch. transparenten Preispolitik erworben. Die unmittelbare Nähe zum ehemaligen SBBReisebüro war ein weiterer Pluspunkt für die ReiseBar. Lauf-Kundschaft kann kompetente Beratung dank der ReiseBar nach wie vor in Bahnhofsnähe nutzen. An der Stallikerstrasse 1b wandeln sich Ferienträume zu den Organisiert leidenschaftlich gerne Reisen und Ferien schönsten Traum- mit Bahn und Flugzeug: Ursula von Allmen, ReiseBar, ferien – egal, ob Bonstetten. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 3. April 18.30 Musik und Wort Chorkonzert der Red Hot Hoppers (RHH) mit herzerfrischenden Frühlings-, Sehnsuchts- und Frühlingsliedern, Nadja Reich (Cello), Christian Stuckert (Klavier), Worte: Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 7. April 8.45 Seniorenwanderung Treffpunkt: Dorf Aeugst a. A. Billette werden abgegeben

Samstag/Sonntag 2. und 3. April Theologiekurs von Pfr. Maurer im Kloster Kappel «Gott denken im 20. Jhdt.» Anmeldung noch möglich direkt beim Kloster Kappel Sonntag, 3. April Sonntag Quasimodogeniti (Weisser Sonntag) 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Mittwoch, 6. April 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. April 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Vikarin Y. Zimmermann 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Vikarin Y. Zimmermann Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Taufen «Wie neugeboren?» Jesaja 40, 26–31 Vikarin Y. Zimmermann Freitag, 8. April 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. April 19.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder und die Möglichkeit zum Einsingen um 18.30 Uhr An der Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer zum Thema: Neugeboren zu einer lebendigen Hoffnung Montag, 4. April 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 8. April 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 1. April 16.45 Führung für Frauen durch das Kloster Kappel durch Pfrn. S. Wey mit Abendgebet und anschliessendem Abendessen Organisation Pfrn. C. Mehl Bei Fragen wqende man sich bitte an Claudia Mehl Samstag, 2. April Die Kolibri-Kinder treffen sich im Pfarrhaus, gestaltet wird die Gruppe vom Team Marina Clerici, Marika Syz, Annemarie Frei und den Kolibri-Kindern Sonntag, 3. April 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer in Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Wilhelm Schlatter Orgel Oliver Pierson Donnerstag, 7. April 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 3. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche Montag, 4. April 16.00 Kolbri Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 5. April 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauen-Treff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 7. April 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 2. April 8.30 minichile im Schulhaus 9.30 Chor-Projekt: Frühlingssingen im Chor der Kirche Sonntag, 3. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 6. April 13.30 Kolibri

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 3. April 19.00 Musikgottesdienst Pfarrer Gusti Etter Marianne Frutiger, Querflöte Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 3. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 6. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 3. April 19.30 Abendgottesdienst Pfr. Matthias Fischer

Sonntag, 3. April 10.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst zum Neugeborenensonntag mit Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung: Elki-Singen Gruppe mit Deborah Nocco Anschliessend Apéro Fahrdienst, Anmeldung: 2. April, Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 6. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 7. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 8. April 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. April 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Freitag, 8. April 9.15 Gottesdienst entfällt 14.00 Gottesdienst Anschliessend SeniorenträffFrühlings-Nachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. April 18.45 Ehekurs 19.30 Feuerabend Samstag, 2. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst «Nachfolge und die Frage der Liebe». Ueli Baltensperger, Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Mittwoch, 6. April 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. April 9.45 Gottesdienst (Werner Hürlemann), Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. April 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Bericht aus Tansania Markus und Hanni Lehner Mbeya www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Schulen und Kurse

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 3. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 5. April 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 6. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 7. April 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 2. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 3. April 11.00 Eucharistiefeier Donnerstag, 7. April 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 2. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 3. April 10.00 Erstkommunion, 1. Gruppe Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalisch umrahmt vom Musikverein Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag. 3. April 10.30 Erstkommunionfeier mit dem Kirchenchor Freitag, 8. April 14.00 Gottesdienst in Affoltern Anschliessend Seniorenträff-FrühlingsNachmittag im Saal bei gemütlichem Beisammensein mit Zvieri und Lotto

Aqua-Fitness Body-Shaping = Power im Wasser Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, gibt es nichts Schöneres, als den Abend noch etwas länger geniessen zu können. Neue Lektion zu etwas späterer Zeit! Hallenbach Ottenbach/ZH Donnerstag: 20.45 bis 21.30 Uhr Beginn: 12. Mai bis 7. Juli 2016 Wir geniessen den Vorteil, alleine trainieren zu können. Freibad Muri Dienstag und Freitag: 10.00 bis 10.45 Uhr Start ab 10. Mai bis zu den Sommerferein/8 x Kursleitung: Margrit Hard 22 Jahre Kompetenz in Sachen Aqua-Fitness Anmeldung erforderlich. Infos direkt unter: www.margrit-hard.ch


Vermischtes

Freitag, 1. April 2016

Digitale Zeitreise durch drei Jahrzehnte Druckgeschichte 30 Jahre Furrer Offset Druck in Hausen Wenn Firmeninhaber Markus Furrer über den 30-jährigen Werdegang seines Druckereiunternehmens in Hausen erzählt, mutet das an wie eine Zeitreise in die Gegenwart. Die Digitalisierung hat den Beruf des Druckers grundlegend verändert.

Mengen an Frischwasser, die mit Filmsatz für die Entwicklung und Reinigung der Platten hätte verwendet werden müssen. Computer-to-Plate schont aber nicht nur die Umwelt, sondern ist auch bezüglich Druckqualität ein Quantensprung. Man bekommt eine wesentlich höhere Auflösung. Farbverläufe und feine Farbabstufungen, die früher extrem schwierig zu drucken waren, sind heute kein Problem mehr.»

................................................... von martin platter Begonnen hat Markus Furrer in der Backstube seines Vaters an der Müllistrasse 15 in Hausen. Hans Furrer betrieb dort bis 1969 eine Bäckerei. Aus gesundheitlichen Gründen und weil keines seiner drei Kinder in seine beruflichen Fussstapfen treten wollte, gab er sein Geschäft auf. Backstube und Geschäftsräume blieben ungenutzt – bis Sohn Markus, inzwischen gelernter Offsetdrucker, auf dem Weg in die Selbstständigkeit die zündende Idee hatte. Am 1. April 1986 begann er mit einfachsten Mitteln in der einstigen Bäckerei Drucksachen herzustellen. «Ich beschaffte mir eine Einfarben-Offset-Druckmaschine Adast Dominant 515, die Papier im Bogenformat bis zur Grösse A3+ bedrucken konnte. Meine ersten Kunden waren aus dem Bekanntenkreis und aus dem Dorf», erinnert sich der Jungunternehmer. Man konnte mit dieser Maschine auch mehrfarbig drucken, musste dazu aber noch die Druckplatten wechseln. Zunächst halbtags widmete Furrer immer mehr Zeit seinem Geschäft, das kontinuierlich wuchs.

Ab 1990 mit dem Computer Bald arbeitete seine damalige Lebenspartnerin mit. 1991 stellte Furrer den ersten Mitarbeiter ein und mit dem Plan, eine neue Adast Dominant, diesmal aber eine Zweifarben-Druckmaschine anschaffen zu wollen, wurde der Raum definitiv zu eng. Am 2. Juni 1992 zügelte das Kleinunternehmen in die alte Sennerei an der Albisstrasse 9, wo die Druckerei bis heute domiziliert ist. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Furrer bereits seit zwei Jahren mit

Qualität als oberste Prämisse

Seit 30 Jahren drucken mit Leib und Seele: Firmeninhaber Markus Furrer, links, mit seinen Mitarbeitern Christoph Habeler und Marc Jenny. (Bild Martin Platter) einem Layout-Computer, einem Macintosh IIci, der zusammen mit einem Laserdrucker, einem 14 Zoll grossen Bildschirm und den entsprechenden Programmen satte 30 000 Franken gekostet hat. «Ich stand vor der Wahl: Entweder herkömmlicher Fotosatz oder Computer. Beim herkömmlichen Fotosatz hat man das Druckresultat erst am Schluss gesehen. Mit dem Mac hingegen konnte man die Vorlage auf dem A4 grossen Bildschirm mit der Kundschaft besprechen und direkt Änderungen vornehmen. Das war ein enormer Zeit- und Komfortgewinn. Zudem war man so weitgehend vor Überraschungen gefeit. Digital hatte man ausserdem bereits zu dieser Zeit eine riesige Auswahl an Schriften zur Verfügung und auch Layouts konnte man

auf dem Bildschirm sehr flexibel gestalten.» Die guten Erfahrungen mit dem modernen Workflow bewogen Markus Furrer, neuen Technologien stets offen gegenüberzustehen und die entsprechenden Investitionen in die Weiterbildung und die Infrastruktur nicht lange vor sich herzuschieben.

Modern und umweltfreundlich Nachhaltigkeit ist dabei kein blosses Lippenbekenntnis. Markus Furrer erklärt: «Bereits vor zehn Jahren sind wir vom Filmsatz auf die Computerto-Plate-Produktionsmethode umgestiegen. Damit konnten wir vollkommen chemiefrei Druckplatten herstellen. Das spart uns bis heute immense

Qualität ist d a s Stichwort für Markus Furrer. Denn Qualität sei durch nichts zu ersetzen. «Hochwertige Drucksachen zu bieten, ist für uns Antrieb und Motivation. Deshalb haben wir viele Agenturkunden. Diese legen Wert auf höchste Druckqualität in Kombination mit speziellen Farben und Papieren. Wir lieben es, diese sehr individuellen Kundenwünsche zu erfüllen; wenn der Grafiker zu uns an die Druckmaschine kommt, um die fertigen Ergebnisse 1:1 zu begutachten.» Mit «wir» meint Furrer seine beiden Mitarbeiter Christoph Habeler und Marc Jenny, die seit 14 bzw. zwölf Jahren im «Klein-aber-fein-Unternehmen» mitwirken. Das Druckgeschäft sei eine sehr persönliche Angelegenheit. «Der Kunde soll sich bei uns aufgehoben fühlen», sagt Markus Furrer und ergänzt: «Auch der oder diejenige, die günstig Flyer oder ein Chränzli-Programm bei uns drucken wollen. Dank unserer Digitaldruckmaschine können wir auch Kleinserien in Farbe und in sehr kurzer Zeit zu reellen Preisen produzieren.» Eine umfassende Beratung sei selbstverständlich. Denn: «Jemand, der aufhört zu werben, um Geld zu sparen, könnte genau so gut seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen», spricht Markus Furrer mit den Worten von Henry Ford. An der Oberämtler Gewerbeschau, die vom 29. April bis 1. Mai in Hausen stattfindet, stösst Furrer Druck mit der Kundschaft auf das Jubiläum an.

Wieder ein bewegtes Jahr Der Vorstand des Familienzentrums Bezirk Affoltern lädt alle Mitglieder und Interessierten zur 19. Mitgliederversammlung ein. Sie findet am Mittwoch, 6. April, von 19 bis ca. 20 Uhr im 1. Stock des Familienzentrums, Zürichstrasse 136 in Affoltern, statt. Neben den von den Statuten vorgeschriebenen Traktanden – Abnahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung, Genehmigung des Budgets, Festsetzung der Mitgliederbeiträge für das folgende Kalenderjahr sowie Wahl des Vorstands und der Revisoren – erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr sowie einen Ausblick ins bereits laufende Jubiläumsjahr 2016. So viel sei schon verraten: Das Familienzentrum hat wiederum ein bewegtes Jahr hinter sich. Unter anderem fand eine Umstrukturierung in der Betriebsleitung statt. Neu wurde für die strategische Umsetzung sowie die Führung der beiden Betriebsleiterinnen eine Geschäftsführung gebildet. Mehr dazu erfahren Interessierte an der Mitgliederversammlung. Im Anschluss an den formellen Teil lädt der Vorstand alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mitgliederversammlung zu einem gemütlichen Apéro ein und freut sich auf interessante Begegnungen und spannende Gespräche. (mf) Weitere Infos und Traktandenliste zur Versammlung unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Demenzkranken Menschen begegnen Aktiv und attraktiv mit aktuellen Themen – kommenden Donnerstag, 7. April, bietet der Frauenverein Knonau in der Stampfi einen spannenden Vortragsabend mit Hilfestellungen für interessierte Männer und Frauen.

Infos: www.furrerdruck.ch, Tel. 044 764 17 37.

Zöpfe und Zopfhasen für einen guten Zweck Oberstufenschüler der kath. Pfarrei Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden im Einsatz In der Nacht vom Karfreitag auf Karsamstag wurde in der Mettmenstetter Schulküche fleissig gebacken. Unter der Leitung von Isabel Vasquez und Lea Rogenmoser haben 18 Oberstufenschüler der katholischen. Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten-KnonauMaschwanden in zwei Schichten 40 kg Mehl in Zöpfe und Zopfhasen verwandelt. Dieser Einsatz wurde am Samstagmorgen reichlich belohnt, denn der Verkauf lief sehr erfolgreich. Auch Pfarrer Angelo Saporiti half mit. Der gesamte Erlös von 1100 Franken (die katholische Pfarrei spendete alle Zutaten, die Schule stellte die Küche gratis zur Verfügung) kommt benachteiligten Kindern in Burkina Faso zugute. Mit den Spenden werden in Ouahigouya (Burkina Faso) Schulprojekte realisiert, dank denen Kinder aus ärmsten Familien den Unterricht kostenlos besuchen dürfen. Durch persönliche Kontakte vor Ort wird sichergestellt, dass jeder Franken in diese schulischen Projekte fliesst. Herzlichen Dank an alle, die sich tatkräftig engagiert haben und diese Aktion grosszügig unterstützt haben.

Insbesondere bei der freiwilligen Arbeit im Alltag, wie sie von Organisationen wie Frauenvereinen – oft im Hintergrund – geleistet wird, Jung und Alt miteinander und füreinander Aufgaben für das engere und weitere Umfeld übernehmen, beschäftigen und bestimmen auch Themen wie Krankheit und Pflege das Geschehen. Der Austausch von Erfahrungen und die Beantwortung von Fragen in diesem Kontext werden immer wichtiger – so auch im Frauenverein Knonau. Kommenden Donnerstag, 7. April, um 19.30 Uhr lädt der Frauenverein Knonau zu einem spannenden Vortragsabend in die Stampfi in Knonau. Referentin Manuela Gasser ist Mitglied des Frauenvereins, Pflegefachfrau und ehemalige Geschäftsleiterin eines Wohnheims für demenzbetroffene Menschen. Anschliessend an ihren Vortrag bietet sich Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Viele haben im näheren oder weiteren Umfeld eine demenzbetroffene Person. Oft ist die Hilflosigkeit gross; wie kann man in Kontakt treten? Kann man etwas falsch machen? Was brauchen die Angehörigen? Dieser Abend gibt Einblick in die Auswirkungen der Demenzkrankheit und praxisnahe Anleitungen für den Kontakt mit Betroffenen und Angehörigen. Der Frauenverein Knonau freut sich über viele Besucherinnen und Besucher. ( fkw) «Demenzkranken Menschen begegnen»,

Verein Zukunft für Burkina Faso - weitere Infos unter: www.zukunft-burkina-faso.ch

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Dieses Atelier ist ein Teil des katholischen Oberstufen-Projektes «Firmung umsetzen: Als Christen leben». In diversen Ateliers setzen sich die Jugendlichen für andere ein. (Bild zvg.)

Vortragsabend am Donnerstag, 7. April, 19.30 Uhr in der Stampfi Knonau.


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Veranstaltungen

agenda

Eine musikalische Zeitreise

Freitag, 1. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-22.00: Mittelstufendisco für Kinder von der 4.-6. Klasse. Eintritt Fr. 5.- inkl. 1 Getränk. www.familienclubaffoltern.ch. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: Mitgliederversammlung des Vereins Familienzentrum Bezirk Affoltern für Mitglieder und Interessierte. Anschliessend Apéro und Gespräche. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Mettmenstetten 20.15: «Bi Eus z’Mättmistette» und Kinofoyer Lux präsentieren: «Der Kreis» CH 2014, 102 Min. CHD. Interview mit Stefan Haupt, Regisseur nach dem Film. Bistro und Kasse ab 19 Uhr. Rest. Rössli (Rösslisaal).

Samstag, 2. April

Freitag, 1. April 2016

Jahreskonzert bietet Rückblick auf 900 Jahre Mettmenstetten Mettmenstetten feiert dieses Jahr den 900. Geburtstag. Angesichts dieses ehrwürdigen Alters ist der 90-jährige Musikverein ein Jungspund. Das Jahreskonzert vom Samstag, 9. April, in der Mehrzweckhalle Wygarten steht unter dem Motto «Mättmi fiiret 900 Jahr – wir feiern mit!»

schiedlichsten Stilrichtungen erzählen von aufständischen Bauern, die sich gegen obrigkeitliche Erlasse aus Zürich wehrten, von Söldnern in fremden Kriegsdiensten, von Ein- und Auswanderern, von der Eisenbahn, die ab 1864 durchs Säuliamt fuhr, und schliesslich von prominenten Mettmenstettern aus der heutigen Zeit. Bestimmt ist für jeden Geschmack etwas

dabei! Ab 18.45 Uhr verwöhnt das bewährte Küchenteam mit dem Jubiläumsmenü «Mättmi Gschnätzlets». Das Konzert beginnt um 20 Uhr. In der Pause und nach dem Konzert können die Besucher das feine Kuchenbuffet geniessen, an der Bar mit alten und jungen Bekannten plaudern oder mit etwas Glück die grosse Tombola abräumen. (bef )

Unter der Leitung des Dirigenten Adrian Kuoni wurde ein passendes Programm zusammengestellt und einstudiert. Zusammen mit dem Moderator Hanspeter Isoz nimmt der Musikverein das Publikum mit auf eine Zeitreise durch die 900-jährige Geschichte Mettmenstettens. Die vielfältigen Musikstücke Am Probeweekend auf dem Gottschalkenberg studiert der Musikverein Mettmenstetten aus den unter- sein Programm zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Mettmenstetten ein. (Bild zvg.)

Ausstellungen Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei, Figuren in Raku im Burgwies 2 von Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Malerei im Kunstfenster Dorfstrasse 13 von Rosemary Rauber. Sa/So, 14-17 Uhr. Bis 3. April.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Eingang, Réception, Café), Kappelerhof 5: «Schatten und Licht» Fotografien von Alina Zürcher. Täglich bis 17. April.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch.

Aeugstertal 12.00-16.00: Bergwerksmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 20.15: «Gschnorr» - ein musikalisches Sprechtheater. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 08.00-16.00: LandiTag mit Frühlingsflor, Testfahrten für TELL-Roller und Elektrofahrzeuge. Festwirtschaft mit Getränken. Landimärt. Muristrasse 2. 20.00: Chränzli des Musikvereins Obfelden mit Tombola. Tanz mit dem Duo Marinos, Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.30 Uhr. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 3. April Affoltern am Albis 17.00: Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie, Leitung Martin anzeige

Schiesser. Türöffnung 16.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Bonstetten 10.00: 18. Gibel-Schwinget, Anschwingen ab 11.30 Uhr. ShuttleBus ab Bahnhof Wettswil-Bonstetten. Veranstalter Schwingclub Albis, www.schwingklubamalbis.ch. Gibel. 13.00-17.00: Finissage: Malerei, Figuren in Raku im Burgwies 2 von Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen. Malerei im Kunstfenster Dorfstrasse 13 von Rosemary Rauber. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis 16.30-17.30: Vernissage «Schatten und Licht» Fotografien von Alina Zürcher. Musikalische Umrahmung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 4. April Hausen am Albis 08.00: Wanderung Baldeggersee. Mit PW nach Baldegg/Seebad-Gerlafingen-Schloss Heidegg-Kleinwangen-Seebad. Wanderzeit 3½ Std. Auf-/Abstieg 270 m, Distanz 15 km. Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz. 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Mettmenstetten 09.00-11.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Büchermorgen mit historischer Einleitung und Vorstellung eines Geschichtsbuches von Dr. phil. Heinzpeter Stucki. Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt.

Dienstag, 5. April Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.30-16.00: Spielnachmittag auch für Auswärtige: Gesellschaftsspiele wie «Eile mit Weile», «Elferspiel», «Tschau Sepp» und viele andere. Anmelden erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel (5. Stock). Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: «Saftige Lügen» Betrachtungen eines Hausarztes für ein Leben ohne Medikamente. Lesung und Vortrag von Dr. Med. Hansruedi Fischer, Aeugst. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

Bonstetten 09.15: Leichte Wanderung: Kemptthal-Rossberg-Bruderhaus-Winterthur Breitli. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit. Leitung: Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

anzeige

20.15: Kultur im Dorf: «Dinner für Spinner» Theater des Kantons Zürich, eine Komödie von Francis Veber. Kasse und Kulturbar ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

weisschen und Rosenrot» und «Der Prinz mit den Eselsohren». Für Kinder ab 5 Jahren und erwachsene Märchenfans. Schul- und Gemeindebibliothek.

Mettmenstetten

Kappel am Albis

20.15-21.30: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Jubiläumsvortrag der Naturschutzgruppe Mettmenstetten. «Biodiversität in der Gemeinde: Vom Leitbild zu Taten» - Referat von Benjamin Kämpfen und Andrea Funk. Pfarrhauskeller.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 6. April Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30: Ferien(s)pass: Einschreiben für Mitglieder, danach für Nichtmitglieder. Nummernausgabe ab 18 Uhr. www.familienclubaffoltern.ch. Kasino-Foyer. Marktplatz 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten 14.00: «Märchenstunde» Heidi Huter erzählt Märchen: «Schnee-

Donnerstag, 7. April Affoltern am Albis 07.10: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Romanshorn-Roggwil TG, Wanderzeit: ca. 3¼ Std. Leitung/Anmeldung: Florian Püntener 044 761 39 19. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Wizard of Creole Jazz». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 12.20: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto über Albis bis Schwerzi. Wandern zum Tierpark, Rundwanderung zum Restaurant, Kaffeehalt, je 45 Min. Hin- und Rückweg. Billette Zonen 150, 151, 156 retour. Ab Postautohaltestelle Engelwiese.


Veranstaltungen

Freitag, 1. April 2016

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erlebnisse

15 Jahre «LaMarotte» Affoltern Das Programm der nächsten acht Tage im Kellertheater Organisatoren von links: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann. (Bild zvg.)

Aussicht zwischen zwei Bachtobeln «Erlebnisse» im Tösstal: Eine Wanderung von Kollbrunn über Schauenberg nach Elgg am Sonntag, 24. April. Mit der SBB erreicht die Wandergruppe kurz vor 9 Uhr Kollbrunn (494 m.ü.M) im Tösstal. An der Bahnstation beginnt dann die abwechslungsreiche, aber etwas anspruchsvolle Tour mit einem relativ langen, aber nicht steilen Aufstieg von insgesamt rund 400 Metern. Nach einem kurzen Wegstück auf der Hauptstrasse zweigt der Wanderweg links weg ins Bäntal und folgt dann dem Bäntalbach. Das anfänglich noch breite Tal wird immer enger und wilder. Verschiedene Geländestufen, einige davon mit Treppen versehen, sind auch geologisch sehr interessant. Mehrere Informationstafeln geben dabei wertvolle Informationen zu den verschiedenen Gesteinsarten. Nach etwas mehr als einer Stunde ist das Rörlitobel erreicht. Am Ende dieses Tobels erreicht die Wandergruppe dann nach etwa zwei Wanderstunden Unterschlatt (641 m.ü.M.). Es folgt nun der vorerst letzte Aufstieg vorbei am Schwimmbad durch den Hertelwald zum Pt. 743 wo wir ein erstes Mal die herrliche Aussicht geniessen werden. Oberhalb von Girenbad führt der Weg weiter und nach etwa einer weiteren Stunde ist der «Gipfel» der Tour, der Schauenberg (890 m.ü.M.) erreicht.

Ein Ort mit grosser Geschichte und ebenso grosser Rundsicht Der Schauenberg, ein Ort mit grosser Geschichte und ebenso grosser Rundsicht. Diese Rundsicht war denn auch ein wichtiger Grund dafür, dass hier in den Jahren um 1600 eine der verschiedenen Hochwachten im Kanton Zürich gebaut wurde. Von hier aus konnten z.B. an die Hochwachten «Schnabel» (Albiskette), Pfannenstiel, Tämbrig (oberhalb Hermatswil), Üetliberg, Lägern, Mörsburg, Kyburg und sogar Hohenklingen Mitteilungen gemacht werden. Nach der Mittagsrast (Picknick) folgt der Abstieg in Richtung Elgg. Dieser Abstieg ist zwar relativ lang, aber gut zu gehen. Vorbei an kleinen Weilern und Dörfer erreichen die Wanderleute das sehr schöne Restaurant «Guwilmühle», wo ein Kaffee-Halt geplant ist. Es folgt der weitere und sehr schöne Abstieg durch das Farenbachtobel an den Dorfrand von Elgg. Dieses Tobel ist wunderschön und ebenso wildromantisch. Damit die Wanderung mit der grossen Aussicht ohne Zeitdruck genossen werden kann, erfolgt die Rückreise um 16.31 Uhr, eine Stunde später als im gedruckten Programm vorgesehen. Otto Steinmann Anmeldung für diese «Erlebnisse»-Veranstaltung bis 9. April an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern a.A., Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder unter www.erlebnisse.ch.

Ein Kleintheater auf privater Basis zum Leben zu erwecken, das traute man 2001 der kleinen initiativen Gruppe noch zu. Aber dieses Kellerpflänzchen länger als zwei, drei Jährchen am Leben zu erhalten, das entlockte den Skeptikern ein müdes Lächeln. Nun ist aber das «Kellertheater LaMarotte» 15 Jahre alt geworden und ist – was diese Kultursparte betrifft – eindeutig der Pubertät entwachsen. «LaMarotte» ist heute in der Region und darüber hinaus ein Begriff. Trotz der Vorbereitungen zum Jubiläumsfest im Kasino-Saal Affoltern beherbergt oder bietet es auch in den nächsten Tagen eine gewohnt abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe an.

«Kultur in Affoltern» zu Gast mit «Gschnorr» Die Premieren-Zuschauer des musikalischen Sprechtheaters «Gschnorr» im Januar 2016 waren sich einig: «Selten einen so geistreichen Abend erlebt!» Samstag, 2. April, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 30/15 Franken. Eine Veranstaltung von «Kultur Affoltern» Vorverkauf nur über Buchhandlung Scheidegger, Tel. 044 762 42 42 oder www.kulturaffoltern.ch.

Jazz am Donnerstag mit dem Quintett «Wizards of Creole Jazz» Diese Band entführt in die kreolischen Winkel von New Orleans, wo der französische Charme auf den afroamerikanischen Groove trifft. Für alle Liebhaber der Musik von Sidney Bechet. Es spielen Peter Meili (Saxofon), Thomas Gilg (Klarinette), Ruedi Kraetzer (Klavier), Röbi Lässker (Banjo) und Andi Reinhard (Bass). Donnerstag, 7. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Junge Musikerinnen und Musiker des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich konzertieren. An junge Menschen, die ein Musik-Berufsstudium beginnen wollen, werden enorme Anforderungen gestellt. Überdurchschnittliche Talente zeigen dieses Jahr ihr aussergewöhnliches Können auf der Trompete, der Posaune, der Violine, am Cello, dem Klavier und an der Gitarre. Und wieder wird Das Quintett «Wizards of Creole Jazz» entführt in die kreolischen Winkel von New Orleans. (Bild zvg.) man staunen, wie hervorragend diese 15- bis 18-jährigen Direktor Torsten-D. Künnemann und musik in Hotelhallen, Kurparks oder Studierenden ihr Instrument bereits Mitarbeiter vom Technorama Winter- auf Luxusdampfern. beherrschen. thur, sowie das Salonmusik-Sextett Was die Menschen vor mehr als «LaMarotte» führt in Zusammenar- «I Musichieri». Die Laudatio spricht 100 Jahren bezauberte, funktioniert beit mit der Zürcher Hochschule der Regierungsrätin Jacqueline Fehr. auch heute noch: Auf der Bühne und Künste ZHdK «Talentissimo» schon Das jubilierende Kellertheater an den Tischen wird mit verblüffenzum neunten Mal durch. Daniel LaMarotte präsentiert in Zusammenar- den und amüsanten Phänomenen aus Knecht, Leiter des PreCollege Musik beit mit dem Technorama Winterthur Naturwissenschaft und Technik expeder ZHdK moderiert den Anlass, der und dem Ensemble «I Musichieri» eine rimentiert, und jeder Gast ist eingelaPianist Michael Kleiser begleitet die genussreiche Soirée voller Experimen- den, selber Hand anzulegen. Vorjungen Künstler. te und Musik. Solche Soiréen mit na- kenntnisse braucht es keine, nur Neuturwissenschaftlichen Experimenten gierde und Freude an gutem Essen in und Salonmusik hatten zwischen 1890 netter Gesellschaft. Dazwischen überFreitag, 8. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, und 1920 ihre Blütezeit, denn die ra- raschen «I Musichieri» mit Wiener Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 20/15 Franken. sant fortschreitende Industrialisierung Schmäh, mitreissenden Walzern und Ab 19 Uhr: Essen «Mah-Meh» 15 Franken weckte das Interesse am technischen feurigen Tangos. (pz) (Anmeldung erwünscht). Fortschritt, und Salonmusik war die gehobene Unterhaltungsmusik jener Samstag, 9. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, EsJubiläumsfeier «15 Jahre LaMarotte» Zeit. Das Radio war noch nicht erfun- sen 19.15 Uhr, 15 Franken (Reservation erwünscht), im Kasinosaal Affoltern den, Musikkapellen spielten Wiener Programmbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken. Eine naturwissenschaftliche Soirée Kaffeehausmusik, Schlager, Operetten- Platzreservierung für alle Anlässe (ausser 2. April) wie vor 100 Jahren. Es wirken mit: melodien oder ungarische Zigeuner- unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

«Wenn die Kinder spontan mitsingen, berührt mich das jedes Mal wieder» Benefiz-Kinderkonzert mit Bruno Hächler in Aeugst Bruno Hächler und der Elternverein Aeugst laden am Samstag, 16. April, zum Benefiz-Kinderkonzert. Im Interview verrät der Künstler, was ihm Musik bedeutet und weshalb er den Verein «Mamadou et Bineta» unterstützt.

und hat mir in der Folge immer wieder tolle Musiker empfohlen. Eigentlich hat sie die Band zusammengestellt.

Bruno Hächler, wie sind Sie zur Musik gekommen? Bruno Hächler: Seit ich denken kann, singe ich gern. Und die Beatles hatten es mir schon als kleiner Junge angetan. Ich habe viel von meinen älteren Geschwistern mitbekommen und die Häppchen Popmusik, die damals im Radio und Fernsehen ausgestrahlt wurden, richtig in mich aufgesaugt. Als Teenager habe ich zusammen mit Freunden meine erste Band gegründet – und so ging es weiter. Ein Leben ohne Musik kann ich mir nicht vorstellen.

Schreiben Sie alle Lieder selber? Text und Musik sind von mir, die Arrangements mache ich zusammen mit meinen Musikern. Eine Ausnahme ist «Superman» von der «Zebra»-CD. Das ist ein alter Kinks-Song, zu dem ich einen neuen Text gemacht habe.

Nächster Anlass: Wanderung am 22. Mai: Noiraigue

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– Creux du Van – Noiraigue. Anmeldetermin:

«Ein Leben ohne Musik kann ich mir nicht vorstellen»

10. Mai.

«Talentissimo IX»

............................................................... Wie kommen Sie zu so einer guten Band? Ich habe Sandra Merk, meine Bassistin, live auf der Bühne gesehen und mir gedacht, dass ich gerne mal mit ihr zusammenarbeiten würde. Die Gelegenheit kam, als ich eine Bassistin für ein Marionetten-Theater-Projekt suchte. Sie kennt die Szene sehr gut

Können Sie von der Musik leben? Ja, seit rund zehn Jahren lebe ich von der Kunst. Das ist in der Schweiz ein Privileg.

Was machen Sie neben der Musik? Ich schreibe Kinderbücher. Bisher waren das vor allem Bilderbücher, im Herbst erscheint nun mein erstes Kinderbuch für 9- bis 12-Jährige. Hat riesig Spass gemacht, das zu schreiben. Und so viel kann ich verraten: Musik und ein alter Plattenspieler spielen darin eine wichtige Rolle. Warum setzen Sie sich für die Organisation «Mamadou et Bineta» in Afrika ein? Angefangen hat alles mit einem Telefonanruf von Monika Henzler, die eine Band fürs Kinderfest «Knonau für Afrika» suchte. Sie hat mich überzeugt, dass sie eine gute Sache auf die Beine stellt, also habe ich zugesagt, gratis aufzutreten. Wie toll der Anlass ist, habe ich dann an Ort und Stelle gemerkt.

Da steckt so viel Herzblut drin und ich glaube, dass «Mamadou et Bineta» sehr effizient und direkt arbeitet. Das Geld, das wir sammeln, kommt am richtigen Ort an. Haben Sie einen Bezug zum Knonauer Amt, zu Aeugst oder zum Türlersee? Das ist vor allem eine musikalische Beziehung: Ich habe schon so oft hier gespielt und es war immer super. Mit der Zeit baut man natürlich auch persönliche Kontakte auf. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, wieder hier zu sein. Haben Sie auch Kinder? Ich bin verheiratet, habe selber aber keine Kinder. Was mich nicht daran hindert, viel Freude am Schreiben von Kinderliedern und -büchern zu haben. ...............................................................

«Das Geld, das wir sammeln, kommt am richtigen Ort an» ............................................................... Was ist für Sie selber das Schönste an einem Konzert? Es gibt diese Momente, wenn die Kinder (und Erwachsenen) spontan anfangen meine Lieder mitzusingen. Das berührt mich jedes Mal wieder. Neulich habe ich den Song «Maiechäfer flüg davo» angesagt und jemand hat angefangen zu klatschen. Da ist es mir ganz warm geworden ums Herz.

Bruno Hächler. (Bild zvg.) Wie stellen Sie sich eine perfekte Schweiz und Welt vor? Vielleicht muss die Welt gar nicht perfekt sein, aber sie könnte gerechter werden. Wenn ich sehe, wie viele Menschen in menschenunwürdigen Umständen leben müssen, bin ich immer wieder erschüttert. Daher kommt der Wunsch, mich zu engagieren, nicht die Augen zu verschliessen, sondern zu handeln – auch wenn ich nicht die ganze Welt verändern kann. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas Positives zu bewirken. Benefizkonzert mit Bruno Hächler zugunsten «Mamadou et Bineta» am Samstag, 16. April, ab 11 Uhr im Kulturraum, Schulhaus Gallenbüel, Aeugst. Eintritt für alle ab 12 Franken. Infos unter www.elternverein-aeugst.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 1. April 2016

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Der Wandlung trauen Spirituelle Wanderung mit Jren Omlin Leichte Wanderung mit spirituellen Impulsen und Brunch nach Bauernart.

«Streicherfest» – der Name des Anlasses verrät alles. (Bild zvg.)

100 Jugendliche und Kinder auf der Bühne Streicherfest im Gemeindesaal Uitikon Fast 100 Kinder und Jugendliche der Musikschule Knonauer Amt spielen in einem Streicherensemble. Am Sonntag, 3. April, stehen sie alle zusammen auf der Bühne im Gemeindesaal Uitikon, denn der Anlass heisst «Streicherfest» und das sagt schon alles. Neben der Ernsthaftigkeit und der Ausdauer, welche das Erlernen eines Streichinstrumentes erfordert, soll bei diesem Anlass die Freude am gemeinsamen Spielen und Beisammensein im Mittelpunkt stehen. Die über Jahranzeige

zehnte aufgebaute Streicherschule wird sich im ersten Teil des Streicherfestes als «grosse Familie» mit einem abwechslungsreichen Programm präsentieren und zum Abschluss mit einem gemeinsamen Stück zusammen auf der Bühne stehen.

Lehrkräfte mit fortgeschrittenen jungen Musikern Im zweiten Teil stehen Kaffee und Kuchen bereit. Dann werden auch die Lehrkräfte zu den Instrumenten greifen und gemeinsam mit fortgeschrittenen jungen Musikerinnen und Musi-

kern spielen. Es darf zugehört, geschwatzt, gegessen und getanzt werden. So dürfte dieser Anlass allen – Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Eltern – genauso in Erinnerung bleiben, wie schon die vergangenen Streicherfeste. Für Eltern und zukünftige Schülerinnen und Schüler ist es eine gute Gelegenheit, sich über den Aufbau Streicherschule, den Unterricht und das Zusammenspiel an der Musikschule zu informieren. Der Eintritt ist frei. Streicherfest am Sonntag, 3. April, 15 bis 17.30 Uhr im Gemeindesaal Uitikon.

Der Wandlung trauen – so heisst die Einladung des Frühlings. Frühlingszeit, das ist die Zeit des Durchbruchs des Lebens in eine neue Lebendigkeit! Im Frühling bricht neues Leben auf. Das Licht hat die Dunkelheit in neues Leben gewandelt. Frühling – Zeichen, der Wandlung trauen zu dürfen, im Vertrauen den Weg zu gehen, der gegangen sein will, Schritt für Schritt – und das Ziel ist klar: der neuen Fülle entgegen. Jren Omlin, freiberufliche Seelsorgerin lädt am Sonntagmorgen, 10. April, bei Tagesanbruch zu einer Wanderung mit spirituellen Impulsen und zu anschliessendem Brunch nach Bauernart ein. Sie lädt ein, dem neuen Tag entgegenzugehen, der Wandlung zu trauen und den Weg zu gehen, der neue Fülle verheisst. Die Natur zeigt es an: Das Leben erwacht neu, allen kalten Wintertagen, allem Dunkeln zum Trotz. Was der Frühling in diesen Tagen und Wochen schenkt, hat während des langen Winters geschlafen, geruht und Kräfte gesammelt. Und nun bricht es wieder auf, das Leben, denn es lässt sich nicht für immer im Dunkeln halten. Das Leben ist stärker als jede Dunkelheit – ja, das zeigt die Natur im Frühling und lädt ein, der Wandlung zu trauen, gegen alle Dunkelheiten, Traurigkeiten, Ängste und Einsamkeit des Lebens. Mit der Frühlingszeit kann vieles neu beginnen. «Der Wandlung trauen…» Nur schon das leichte Wandern in den

Der Wandlung trauen. (Bild zvg.) frühmorgendlichen Stunden des Sonntagmorgens lässt erahnen, was es heisst, der Wandlung von der Dunkelheit ins Licht, von der Leere in eine neue Fülle zu vertrauen. Der Weg in der frischen Morgenluft, durch die Stille des Waldes und blühenden Wiesen hat eine klärende und reinigende Wirkung. Die aufbrechende Schönheit der Natur lässt sich gut mit dem persönlichen Leben verbinden. Dazu inspirieren Impulse und kleine Rituale die individuell mögliche Wandlungskraft von Altem oder Totgeglaubtem zum aufbrechenden Neuen bewusster wahrzunehmen. Neben der geistig-seelischen Nahrung des Sonntagmorgens kann sich auch der Körper durch einen feinen Brunch nach Bauernart stärken. (jo) Sonntag, 10. April, Treffpunkt: 6.15 Uhr, Bahnhof Affoltern; Wanderzeit: ca. 3 ½ Stunden; Abschluss: 12 Uhr, Bahnhof Affoltern am Albis; Leitung: Jren Omlin, freiberufliche Seelsorgerin, Anmeldung erwünscht bis Freitag, 8. April, an Jren Omlin, Tel. 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch; auch Kurzentschlossene sind willkommen. Kosten: 45 Franken, inkl. Brunch.


Sport

Freitag, 1. April 2016

Ämtler Fussball spannt zusammen FC Albis-Säuliamt: FC Affoltern und FC Wettswil-Bonstetten fusionieren zur Saison 2018/19 Die Vorstände des FC WettswilBonstetten und FC Affoltern trafen sich kürzlich zum gemeinsamen Strategieworkshop auf einem Zürichsee-Schiff. Bei dieser Gelegenheit haben die beiden Vereine den Zusammenschluss besiegelt. Was sich kürzlich auf einem Zürichsee-Schiff ereignete, brachte selbst einige Vorstandsmitglieder der beteiligten Vereine zum Staunen: Der grossen Rivalität zum Trotz planen der FC Affoltern am Albis und der FC Wettswil-Bonstetten, auf übernächste Saison hin gemeinsame Wege gehen. Die anhaltende Sponsorenkrise, sowie die Fluktuationsrate von jungen Leuten hier im Knonauer Amt habe den Verantwortlichen keine andere Alternative geboten, so FCA-Präsident Ferruccio Gusmini: «Es gibt einfach zu wenig Nachwuchs und die Jungs haben andere Interessen», bestätigt Markus Fischer, sein Amtskollege beim FCWB. «Mit dieser Fusion wollen wir ein Zeichen setzen.»

Gemeinsam für den FC Albis-Säuliamt: Ferruccio Gusmini (rechts), Präsident FC Affoltern am Albis, und Markus Fischer, Präsident FC Wettswil-Bonstetten. (Bild zvg.)

Spielfreude trotz Pech Volley S9: Saisonbilanz des Teams Damen 2 Das Damen-2Team von Volley S9 erlebte in der Saison 2015/16 ein Wechselbad der Gefühle. Zu Beginn setzte es unerwartet eine klare Niederlage gegen VBC Einsiedeln (0:3). Der Fehlstart konnte aber Die Damen 2 von Volley S9 im Angriff. (Bild zvg.) mit dem Spiel gegen Wädivolley locker korrigiert wer- trauen zurückbrachte. Danach spielte den (3:0). Danach folgten ein knapper erneut nur noch Volley S9, was die ZuSieg (3:2) gegen Rämi und gleich drei schauer mit lautstarkem Fangesang Niederlagen gegen die grossen drei quittierten. Den Schlusspunkt setzte Mannschaften. Der Verlust einer Wädivolley gleich selber mit einem Stammpasseuse und das Fehlen von Service ins Netz zum 25:19. Im dritten Satz brillierte Zuzana zwei wichtigen Angreiferinnen setzten dem Unterfangen Aufstieg ein jä- Kimakova mit guten Services, Abnahhes Ende. Als dann auch noch der Cap- men und einem Strahlen im Gesicht, tain der Mannschaft mit Kreuzband- welches sich auf die Mannschaftskolleriss ausfiel, schien die Lage beinahe ginnen übertrug. Das Teamzusammenaussichtslos. Doch die Mannschaft be- spiel klappte weiter sehr gut und Karin Hasselberg und Sarah Leoni verwies Moral und Kampfgeist. Im letzten Spiel unter Trainer mochten mit ihren präzisen Pässen Thomas Hack gegen Wädivolley gab die Angreiferinnen gekonnt in Szene die Mannschaft Vollgas und zeigte den zu setzen. Nach einer komfortablen zahlreichen Zuschauern, aber auch 18:12-Führung, kam dann jedoch eine sich selber, wozu sie fähig ist. Von Be- kurze Schwächephase, welche Wädi ginn weg gab die Mannschaft mit ih- gekonnt ausnutzte und gar die Führen Angriffsqualitäten den Tarif durch. rung übernahm. Beim Stande von Auch in der Verteidigungsarbeit war 18:19 musste dann Irina Störi eingeVolley S9 viel stärker als Wädivolley. wechselt werden, um mit ihren starSarina Welti, Sarah Leoni und Ramona ken Angriffen das Ruder herumreissen Brasser gaben dem Gegner nur wenig zu können. Dieser Wechsel zeigte Angriffsspielraum. Schnell war ein dann auch gleich Wirkung. Beim Acht-Punkte-Vorsprung geschaffen Stand vom 21:21 holten sich die S9-er und so wagte man auch, die neue den Aufschlag zurück und servierten Wunderwaffe «Pipe» einzusetzen, wel- dann sicher bis zum 24:21. Matchball! che souverän klappte. Der erste Satz Doch der nächste Aufschlag landete knapp neben der Linie. Ein Punkt zum ging mit 25:18 verdient an Volley S9. Im zweiten Satz durfte Brigitte Sieg fehlte und Ramona Brasser überHofmann ihr Können als Passeuse un- nahm die Verantwortung. Sie smashte ter Beweis stellen. Dies klappte zwar den Ball mitten in das Herz von Wädinicht gleich von Anfang an, aber die volley und erzielte den Punkt zum Allrounderin bewies, dass sie überall Satz- und Matchgewinn. Freudentaueinsetzbar ist. Beim Stand von 6:12 mel pur bei den Spielerinnen, den Zumusste der Trainer dann doch sein ers- schauern und auch dem Trainer. Ein versöhnlicher Abschluss der tes Timeout nehmen, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Saison und ein verdienter Sieg, welSehr zum Missfallen des Gegners, wel- cher die Qualität und das Potenzial cher danach von den S9-Angriffswel- der Mannschaft aufzeigte. Das Team len getroffen wurde. Hier waren Olga wird nächste Saison unter neuer FühMastroianni und Sarina Welti mit viel rung und hoffentlich ohne VerletzunDruck für den Punkteausgleich verant- gen erneut Anlauf nehmen, um aufwortlich, was dem Team das Selbstver- steigen zu können. Thomas Hack

Ab der Saison 2018/2019 werden der FCA und der FCWB deshalb unter dem neuen Namen FC Albis-Säuliamt auftreten. Die Heimspiele der Hinrunde werden in Affoltern, jene der Rückrunde in Wettswil ausgetragen. Wie es mit den einzelnen Teams weitergeht, ist noch unklar. Ein reibungsloser Spielbetrieb sei für alle Mannschaften sichergestellt, versichern die Präsidenten einstimmig. Der Zürcherische Fussballverband FVRZ hat das Fusions-Vorhaben jedenfalls bereits abgesegnet. (pd.)

FCA zu Ostern: Vier Eier gelegt FC Affoltern – FC Zürich-Affoltern 4:2 Der FC Affoltern am Albis gewinnt im heimischen Moos gegen die Namensvettern aus Zürich mit 4:2. Ein breites Grinsen machte sich im Gesicht von Marco Bilic nach dem Abpfiff breit. Und dieses Grinsen begleitete ihn bis unter die Dusche und war nicht mehr wegzukriegen. Was war geschehen? Bilic konnte drei von insgesamt vier Toren, die der FCA schoss, erzielen. Dem ersten Tor ging ein Corner voraus, die Ismajlai nur mit dem Scheitel touchierte. Das reichte, um den Ball direkt vor Bilics Füsse tropfen zu lassen. Billic packte den linken Hammer aus und der Ball zappelte in den Maschen. Das war in der 30. Minute. Drei Minuten später konnte Bilic erneut die Faust in den Himmel strecken. Er verwandelte einen Foulelfmeter, weil Alen Rako im 16-er umgesäbelt wurde. Bilics drittes Tor in der 83. Minute war eine präzise Hereingabe von der linken Angriffsseite mit dem Aussenrist durch Alen Rako. Der Toschütze Bilic, musste nur noch das Bein hinhalten. Der Kommentar von Marco Bilic zu seinen Treffern: «Ein sensationelles Gefühl, ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal drei Tore geschossen habe.» Und gleich im Anschluss hob Bilic die geschlossene Mannschaftsleistung hervor, die zu dem eindrucksvollen Sieg geführt hatte.

gebnis zu verwalten. Allen voran Torwart Andy Steiner. Mit seiner verzögernden Spielweise konnte er für den Gegner wertvolle Spielzeit verstreichen lassen. Ein gutes defensives Spiel lieferte auch Luchsinger ab. Durch seinen robusten Einsatz konnte er ein ums andere Mal die Angriffe der Gegner abwehren. Der zu zögerliche Einsatz der Affoltemer Abwehr führte allerdings dazu, dass die Gäste ihr zweites Tor schossen. Was bleibt als Fazit: Die Affoltemer haben ein solides Spiel abgeliefert. Sie haben den Match drehen können und stehen mit drei geholten Punkten weiterhin stabil auf dem zweiten Tabellenplatz. FC Affoltern a.A. – FC Zürich-Affoltern 4:2 (3:1). Es spielten: Steiner, Bala I., Bala II., Rako A., (Antenen S.), Rako M., Luchsinger, Antenen C. (Good), Ismajlaj, Shala, Bilic, Stäger (Salis).

Weiterhin auf zweitem Tabellenplatz Begonnen hatte die Partie mit einem Wachmacher: Nach je einer hundertprozentigen Chance für beide Mannschaften, waren es die Zürcher, die das erste Tor in der 14. Minute erzielten. Den frühen Rückstand kommentierte der FCA-Präsident mit den Worten: «Das Spiel dauert noch lange.» Fortan kontrollierte die Heimmannschaft die Gäste und konnte mit 3:1 zum Pausentee vom Platz. Das vierte Tor der Affoltemer erzielte Marco Rako. Er tanzte zwei Gegner aus und düpierte den Stadtzürcher Torwart mit einem Schuss in die lange Ecke. In der zweiten Halbzeit ging es den Affoltemern mehr darum, das Er-

Petra Klingler ist Favoritin Am kommenden Samstag startet der Swiss-Climbing-Cup 2016 gleich mit Schweizer Meisterschaften im Bouldern. Mitte April folgt ein Heim-Weltcup, im September die WM in Paris. Die Klettersaison 2016 wird so richtig lanciert: In Pratteln, in der Boulderhalle B2, finden morgen Samstag die Schweizer Boulder-Meisterschaften statt. Am Start sind gut 80 Athletinnen und Athleten der Elite und der Kategorie U18. Für das Regionalzentrum Zürich sind sechs Herren und zehn Damen gemeldet, darunter auch Petra Klingler. Die 24-jährige Bonstetterin ist Titelhalterin und gilt als Favoritin. Den Auftakt in die Weltcupsaison macht Meiringen. Vom 15. bis 16. April heisst das Haslital erstmals die weltbesten Boulderer willkommen. Petra Klingler, die letztes Jahr ihren ersten Boulder-Weltcupsieg im chinesischen Haiyang feiern konnte und den Gesamtweltcup auf Platz 4 beendete, ist die grosse Schweizer Hoffnungsträgerin. Die 24-Jährige freut sich sehr auf den Boulder-Event in der Schweiz: «Vor Heimpublikum zu klettern ist immer etwas sehr Besonderes. Nach meiner sensationellen Saison im letzten Jahr, wird sich in Meiringen zeigen, wo ich im Vergleich zur internationalen Konkurrenz stehe.» Bereits jetzt fiebern die Kletterer auf die Weltmeisterschaften vom 14. bis 17. September in Paris hin. Im August wird das Internationale Olympische Komitee zudem den definitiven Entscheid fällen, ob Sportklettern an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 präsent sein wird.

Mit gesunden Finanzen in die neue Saison Mit der Generalversammlung und dem Rückblick auf die vergangene Saison startete der TC Stallikon wie gewohnt ins neue Tennis-Jahr. Präsident Benny Kaulich konnte stolz auf die gesunden Finanzen des Clubs hinweisen, bedauerte aber gleichzeitig den leichten Rückgang auf heute 241 Mitglieder. «Wir werden eine Promotionsaktion starten und vor allem neue Einwohner der Gemeinde und Umgebung auf unseren Club aufmerksam machen», berichtete Kaulich den anwesenden Mitgliedern. Nach wie vor ist dem Club die Juniorenförderung ein besonderes Anliegen. 2015 haben 49 Junioren die dem TC Stallikon angegliederte Tennis-Academy von Marc Raggenbass und Patrick Schmidt besucht und drei Teams im Junioren-Interclub gestellt. Aus dem Vorstand ist Spielleiter Jerome Ehrenbaum ausgeschieden und wird durch Cyrill Maag ersetzt, der einstimmig gewählt wurde. Dem Präsidenten und den übrigen Vorstandsmitgliedern wurde durch Applaus weiterhin das Vertrauen ausgesprochen. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Jacqueline Romagnoli, Volker Fuhlrott sowie der vor einem Jahr aus dem Vorstand ausgeschiedene Wolfgang Staub wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Auf die Saison 2016 hin wird das im letzten Herbst getestete elektronische Reservationssystem GotCourts mit einigen Anpassungen definitiv eingeführt. Die Spielsaison startet nach Mitte April (je nach Wetter), am Wochenende vom 7./8. Mai beginnen die Interclubspiele. Der TC Stallikon stellt fünf Teams und ist in der IC-Meisterschaft von der ersten bis in die dritte Liga vertreten. Der Club freut sich auf neue Mitglieder. (pd.)

Hattrick-Schütze Marco Bilic in Aktion. (Archivbild H. Good)

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Weitere Infos unter www.tcstallikon.ch.


Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Ankündigung

Generalversammlung Freitag, 20. Mai 2016, 19.30 Uhr im Saal «Senevita Obstgarten» Obstgartenstrasse 9, Affoltern am Albis Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 20. April 2016 schriftlich an die Wasserversorgung, Zürichstrasse 98, zu Handen des Vorstandes, einzureichen. Affoltern am Albis, im März 2016

Der Vorstand

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Crazy Ladies Shopping Day in Augsburg Samstag, 9. April 2016

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Extra

Freitag, 1. April 2016

glosse

menschen im säuliamt

Des Guten zu viel

«Das Thema Bildung ist mein ständiger Begleiter»

Zweite Hälfte März, eine Woche bei gutem Skiwetter in den Bergen. Zurück im Unterland Sichtung der eingegangenen Post. Zwei Steuerrechnungen (Bund, Kanton/Gemeinde) und Swisscom-Belastung, kaum «normale» Briefe, aber noch fünf sogenannte Bettelbriefe, die man schon vom Schiff aus sofort als solche erkennen kann. Vorerst einmal weglegen war die Devise. Über Ostern nun endlich, aber eigentlich immer noch eher lustlos darangegangen, auch diese Post zu öffnen. Helvetas macht schon mit einem auffälligen Kleber auf dem Kuvert auf die Wichtigkeit des Inhalts aufmerksam. Vier kleine Schraubenzieher fallen beim Öffnen heraus – was mache ich damit? Mein Werkzeugkasten ist ja bereits zum Bersten voll! Ferner gehören drei Karten sowie eine «Handorgel» mit verschiedenen Einzahlungsscheinen zum unbestellten Inhalt. Mein Kartenvorrat will im Zeitalter von Internet und SMS überhaupt nicht mehr schwinden. Gar einen «Förderausweis 2016», lautend auf den persönlichen Namen, legt Helvetas bei. Die Schweizer Wanderwege schicken eine 44 Seiten umfassende Broschüre samt 21 Gutscheinen «im Wert von mehr als 150 Franken». Zum Beispiel für ein saisonales Gratis-Dessert im Hotel Rüttihubelbad im Bernbiet, liegt ja grad um die Ecke. Die Arche AG in Zürich bietet Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen an und «schenkt» ein Brieflein mit Bio-Basilikum. «Pflanze mich!» steht darauf. Visoparents Schweiz aus Dübendorf legt ausser Einzahlungsscheinen einen Flyer bei, aus dem hervorgeht, was diese Organisation für Behinderte alles Gutes leistet. Jetzt kommt, nachdem die fünf Organisationen auf meine Tränendrüsen gedrückt haben, ein halbwegs schlechtes Gewissen auf. Nun muss ich entscheiden, was ich mit dem umfangreichen Papierkram und den sogenannten Geschenken machen soll. Für meine gemeinnützigen Zuwendungen kann ich in der Steuererklärung jeweils mit gutem Gewissen über tausend Franken abziehen – ohne die neuen Gesuchsteller. Soll ich nun die Schraubenzieher wegwerfen und das Basilikum aufziehen? Oder sollte ich eher solche Kuverts wieder zukleben und mit dem Vermerk «Retour, bitte Adresse streichen» zurückschicken? Es gibt unzählige unterstützungswürdige Organisationen. Das weiss ich ja auch und schätze deren uneigennütziges Engagement. Aber fünf Bettelbriefe in nur einer Woche in meinem Briefkasten sind auch für mich einfach des Guten zu viel. (rf.)

wetter

Jean-Jacques Bertschi hat sich immer für die Ausbildung und Förderung von Menschen eingesetzt – ob als Lehrer, Personalverantwortlicher oder selbstständiger Berater. Auch nach der Pensionierung ist er noch aktiv und engagiert sich sowohl für Behinderte wie für Hochbegabte. ................................................... mit jean-jacques bertschi sprach marianne voss Was macht eigentlich der ehemalige Kantonsrat Jean-Jacques Bertschi? Bei einem Besuch in seinem Haus in Wettswil berichtet er gerne nicht nur von seinen Aktivitäten heute, sondern auch von seinen abwechslungsreichen Tätigkeiten in früheren Jahren. Aufgewachsen sei er in Zürich, als Einzelkind. «Meine Mutter war alleinerziehend, das prägte mich sehr.» Sie sei immer berufstätig gewesen, und er habe schon zu jener Zeit die Vorzüge von Hort und Krippe erfahren dürfen. Er meint das nicht ironisch. «Ich habe dort enorm viele Anregungen erhalten und gelernt, mich in der Gruppe zu behaupten. Das war wichtig für meine Sozialkompetenz.» Er besuchte nach der Primarschule das Unterseminar und studierte an der Universität Englisch sowie in den Nebenfächern Deutsch und Französisch.

Führen von Menschen Danach folgte eine ungewöhnliche Karriere. Sie begann mit dem Lehrerberuf und führte zu einer Anstellung bei der Akademischen Berufsberatung. «Ich war dort für die Information und Dokumentation zuständig und lernte sehr viel über die Berufswelt. Das war für mich eine wichtige Erfahrung, von der ich später profitierte.» Seine nächsten Stationen waren Tätigkeiten im Ausbildungs- und Personalbereich in der Bankgesellschaft (SBG). «Zuerst schickte man mich als Praktikant aufs Land nach Affoltern am Albis, um Einblick in alle Aufgaben und Zusammenhänge zu erhalten.» Später sei er dann bald in der Kaderplanung eingesetzt worden. Das habe ihm gut gefallen, da es um ähnliche Fragestellungen gegangen sei wie im Militär oder im

Jean-Jacques Bertschi geniesst den Ruhestand, engagiert sich aber nach wie vor für die Bildung und Förderung von Menschen. (Bild Marianne Voss) Sport. Später arbeitete er bei der Volksbank in Bern. «Das war auch eine ganz tolle Zeit. Ich war viel unterwegs und reiste in der ganzen Schweiz herum.» Als die Volksbank verkauft wurde, wechselte er zur Swiss Re in die Leitung der Personalabteilung. «Und danach machte ich mich selbstständig. Ich führte Assessments durch für Firmen und bot Unterstützung an beim Zusammenstellen von Kaderteams. Es ging also in erster Linie darum, die richtigen Leute am richtigen Ort einzusetzen.» Das sei sehr interessant gewesen. «Und übrigens: So ein Assessment war für mich jeweils mindestens so anstrengend wie für den Kandidaten.» Neben all diesen spannenden beruflichen Herausforderungen gab es im Leben von Jean-Jacques Bertschi noch einige andere prägende Ereignisse und Tätigkeiten. Da war einmal seine sportliche Karriere als Handballer und Handballtrainer. «Ich war sogar Trainer in der Nationalliga», bemerkt er mit Stolz. «Beim Sport habe ich am meisten gelernt über das Führen von

Menschen, über das Fördern von Potenzialen, über das Gewinnen und Verlieren.» Heute treibe er eigentlich leider zu wenig Sport, fügt er zu diesem Thema noch an.

Fördern von Menschen Ein weiteres «prägendes Ereignis» war für Jean-Jacques Bertschi natürlich die Heirat. Seine Frau Heidi war die Schwester des Captains der Junioren, die er trainierte. «Da dachte ich, das passt.» Er lacht. Es hat eindeutig gepasst, denn das Paar kaufte dann 1976 das Haus in Wettswil, und bald gehörten zur Familie eine Tochter und ein Sohn. Und nun noch zur Politik: «Ja, das begann mit der Tätigkeit als Schulpräsident in Wettswil. Ich war immer ein Bildungsmensch. Das Thema Bildung war mein ständiger Begleiter.» Er war damals schon Mitglied der FDP, wurde Bezirkspartei-Präsident und kam 1992 nach Rolf Hegetschweiler in den Kantonsrat, wo er sich während elf Jahren stark für die Bildungspolitik engagierte. «2003 wurde ich dann

volg-rezept

Wurst-Käse-Salat an Bierdressing Zutaten für 4 Personen 6 Cervelats 200 g Emmentaler 2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten 200 g Cornichons, gewürfelt 0,5 dl Bier, hell 0,5 dl Gemüsebouillon Salz, Pfeffer 1 TL Zucker

bauernregel «Siehst du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen. »

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1 Pr Cayennepfeffer 1 dl Olivenöl 1 Bd. Petersilie, gehackt

nicht mehr gewählt. Das war für mich keine Tragödie, denn ich wollte sowieso langsam zurücktreten.» Auch heute, obwohl eigentlich pensioniert, lässt ihn die Bildung nicht los. Er setzt sich wie schon seit vielen Jahren intensiv für die Organisationen Insieme und Solvita ein, wo es um die Förderung von Menschen mit Behinderungen geht. Und er ist zudem Geschäftsführer und Präsident des Trägervereins der Schule Talenta. «In dieser Schule werden Hochbegabte gefördert», erklärt er und betont: «Das ist eine Pionierschule, das gibt es wohl weltweit kein zweites Mal.» Und der Ruhestand? Den geniesse er natürlich auch. Er sei viel unterwegs in andern Ländern, wo er auch Wohnungen und Freunde habe. «Das ist gut für die persönliche Horizonterweiterung.» Zum Schluss die Frage, ob er zufrieden sei mit dem, was er im Leben bis jetzt erreicht habe? «Ja, mehr als zufrieden! Ich hatte die Möglichkeit, immer wieder Neues zu sehen, zu erleben und zu lernen. Das macht mich glücklich.»

Im Spital Affoltern geboren

Linda, 21. März.

Zubereitung 1. Cervelats schälen, in feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. 2. Emmentaler in Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Zwiebelringe, Cornichons und Emmentaler zur Cervelat geben. 3. Bier mit Gemüsebouillon in einer Schüssel verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Cayennepfeffer pikant abschmecken. Olivenöl einrühren. 4. Wurstsalat mit dem Dressing anmachen, zirka 20 Minuten ziehen lassen. Nochmals abschmecken, mit der gehackten Petersilie bestreuen und servieren. Zubereitung: 40 Minuten.

Alina, 26. März. (Bilder Irene Magnin)

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Samstag, 2. April 2016 10.00 bis 17.00 Uhr

Chränzli 2016 Am Samstag, den 2. April 2016, um 20.00 Uhr im Singsaal Obfelden Konzert in zwei Teilen unter musikalischer Leitung von Walter Amrhein Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.30 Uhr Tombola Tanz mit dem Duo Marinos

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026 2016  

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