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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 26 I 169. Jahrgang I Donnerstag, 2. April 2015

Dicke Post

In neuem Glanz

Neue ZVV-Fahrpläne: Bevölkerung mit etlichen Eingaben und Petitionen. > Seite 3

Bergwerk Riedhof, Aeugstertal: Frisch renovierter Gottertstollen ist am 4. April offen. > Seite 5

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Vielfalt Das Programm 2015 im Affoltemer Kellertheater LaMarotte verspricht Höhepunkte. > Seite 7

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Kunst und Passion Osterausstellung mit Werken des verstorbenen George Gessler im Kloster Gnadenthal. > Seite 10

Ostern – ein Weg der Verwandlung hier und jetzt Ostern will uns Wege aus dem ewigen Gejammer und dem Pessimismus zeigen wir uns oft selber oder andere eingegraben haben, für immer zu verlassen. Hans Wallhof schreibt in diesem Sinne Folgendes: «Immer wieder müssen wir aufstehen, auferstehen, um unseren Weg aus dem Dunkel ins Licht zu finden, aus Rätseln des Leidens in die Lösung eines grösseren Sinns, aus Versagen und Schuldgefühlen in die Befreiung eines Verzeihens, aus Tränen der Schwermut in die Freude der Erlösung, aus Sprachlosigkeit in den Trost der Worte, aus der Ungeduld des eigenen Herzens in die Offenheit der anderen, aus Verzagtheit der Vergangenheit in die Zuversicht der Zukunft.»

................................................... von pedro guerrero*

N

ur ein kleines Samenkorn ... das war der Titel einer Geschichte, die die Kinder in einer Sonntagsfeier hörten. Die Samenkörner werden vom Wind durch die Luft gewirbelt, und auf dieser «Reise» erleben die Samenkörner verschiedene Schicksale, z. B. fällt eines davon ins Meer, eines fällt in den heissen Sand der Wüste, ein anderes auf einen schneebedeckten Berggipfel, und das kleinste Samenkorn fällt auf eine Wiese, wo es zu einer riesengrossen, schönen Blume heranwächst, die von vielen bewundert wird. So naiv und doch so tief wie diese Erzählung in unseren Ohren klingen mag, so ist auch nicht selten unser Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Wie viele Träume und Pläne liessen sich in unserem Leben einfach nicht realisieren, kurz gesagt, sind im KeiPedro Guerrero. me erstickt oder vom Wind weggeblasen worden, z. B. gingen wir mit grosser Freude und Hoffnung eine Beziehung ein, doch unsere Liebe und Erwartungen wurden nicht erfüllt, am Arbeitsplatz wird man vor lauter Neid und Egoismus gemobbt. In der Schule wird die Leistung nicht richtig bewertet. Eine Krankheit nimmt uns plötzlich den Boden unter den Füssen, oder der Verlust eines lieben Menschen stürzt uns in tiefe Trauer. Es gibt viele Situationen im Leben, in denen wir weder ein noch aus wissen. Auch in der Wirtschaft lassen sich die Wirkungen spüren, wenn man sich nur an Produktion und Konsum orientiert. In Angst und Orientierungslosigkeit fragen sich viele mit Recht: «Wohin steuert das Schiff der Menschheit?» Oder mit den Worten der Kindergeschichte ausgedrückt: «Wohin treibt der Wind die kleinen Samenkörner?» Keine Frage, in Situationen der Unsicherheit und Veränderung breiten sich Angst und Hoffnungslosigkeit aus, die durch die Massenmedien natürlich verstärkt werden, da diese sich oft nur auf das Negative konzentrieren. ...............................................................

Mein täglicher Weg heisst: Auferstehung oder: wenn die Verwandlung und das Leben das letzte Wort haben ............................................................... Am Ostermorgen geschah Ähnliches, denn das Herz der Frauen war

...............................................................

«Stark wie der Tod ist die Liebe» (Hohelied 8) oder die endgültige Freiheit ............................................................... Aber was wird im Tod aus uns? Als ich meiner dreijährigen Tochter Aisha die Geschichte vom kleinen Samenkorn erzählte, fragte sie mich: «Papa, deine Schwester ist auch in der Erde begraben, wird sie sich auch in eine Blume verwandeln?» Ich antwortete: «Ja, sie ist schon eine schöne Blume geworden.» Was das Herz eines Kindes, ohne viele Überlegungen zu machen, denkt, war auch die Überzeugung der alten Ägypter, sie glaubten, die menschliche Seele sei wie ein goldener Vogel, der im Moment des Sterbens seine Flügel ausbreitet und seine endgültige Freiheit gewinnt, zurück in seiner Heimat unter den Sternen. Was für eine grosse Hoffnung und ein schönes Versprechen wartet doch auf uns alle!

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Bereit für 1. Ernstfall Rekrutentag für 32 Ämtler Feuerwehrleute in Hedingen. > Seite 11

Bonstetter Lärmstreit vor Gericht Immer mehr Menschen leben im Säuliamt miteinander. Wenn ihre Interessen auseinanderklaffen, kommt es manchmal zu Rechtsstreiten, wie beispielsweise bei der Schluck-Bar in Bonstetten. Es ist ein warmer Mittwochabend im Sommer und der ganze Freundeskreis hat sich im Garten versammelt, um gemeinsam das Halbfinalspiel der Champions-League zu schauen. In der 90. Minute fällt der Ausgleich für das von den Zuschauern unterstützte Team. Sie jubeln, fallen sich um den Hals – fiebern und feiern bis zum entscheidenden Schuss des Penaltyschiessens. Ein Nachbar muss am nächsten Morgen früh aufstehen und beginnt sich bereits um zehn Uhr zu ärgern – kurz vor Mitternacht kocht er, und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Gerade in der Nachbarschaft von Gastrobetrieben sind solche Szenen keine Seltenheit. Im Fall der SchluckBar in Bonstetten wird ein Lärmstreit jetzt vor Gericht ausgefochten. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

* Pedro Guerrero ist Theologe/Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei St. Josef und St. Antonius, Affoltern.

Ostern Ostererfahrung: das Negative hat nicht das letzte Wort – Befreiung und neues Leben wird uns geschenkt. (Bild zvg.) auch von Dunkelheit, Trauer und Hoffnungslosigkeit umhüllt. Weil derjenige, der die Hoffnung und die Freude des Lebens verkündigte und vor allem lebte, tot war. Ein schwerer Stein schien alles zu erdrücken. Doch diese Frauen erlebten etwas Erstaunliches: Am Grab des Todes zeigten sich die Hoffnung und das Licht. Das bedeutet, am Ostermorgen lautet die Botschaft für alle, die an ihre Grenzen stossen: «Gib nicht auf. Es geht doch weiter, egal was du gerade durchmachst, denn die Ungerechtigkeit, die Lüge und das Böse haben nicht das letzte Wort, sondern das Samenkorn des Lebens, das unter der Erde liegt und das

Licht der Hoffnung sucht.» Eines steht fest, Schicksalsschläge und Krisen jeglicher Art wollen uns herausfordern, sie wollen uns Wege zeigen, die uns in neue Menschen verwandeln können. Aus dieser Perspektive kann der tägliche Karfreitag/Kreuzweg, den jeder von uns auf verschiedene Art gehen muss, zu Ostern werden, und der österliche Geist wird uns berühren, wenn wir uns auf das Geheimnis der Verwandlung einlassen. Trotz allem, hier und jetzt. Ostern will uns Wege aus dem ewigen Gejammer und dem Pessimismus zeigen und uns in die Freude des Lebens führen. Auferstehung bedeutet: Die Gräber, in die

der Schnitter Tod ist über die Felder gegangen und hat sich das Leben geholt und das Leben ist in den Boden gefallen und vergeht und schlägt Wurzeln und treibt Blüten und trägt Blätter und bringt Frucht und bleibt jetzt und in Ewigkeit. A. Schwarz: «Eigentlich ist Ostern ganz anders.» Verlag Herder

400 14 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bestattungen Obfelden Am 29. März 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Moser-Schenk, Bethli geb. 15. März 1915, von Arni BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Affoltern am Albis; Witwe des Moser-Schenk Fritz. Urnenbeisetzung am Mittwoch, 8. April 2015, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Affoltern a. A., Bonstetten, Hedingen, Herferswil, Islisberg, Kappel a. A., Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil und Wettswil a. A.

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Karfreitag und Ostermontag Infolge der bevorstehenden Ostertage finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Freitag und Montag bedienten Gemeinden wie folgt statt: Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag 2. April 2015 Wettswil am Albis Freitag 3. April 2015 keine Abfuhr Samstag 4. April 2015 Affoltern am Albis West Montag 6. April 205 keine Abfuhr Dienstag 7. April 2015 Bonstetten, Hedingen, Herferswil, Islisberg, Kappel am Albis und Rifferswil Grüngut Freitag 3. April 2015 keine Abfuhr Samstag 4. April 2015 Mettmenstetten Ost Montag 6. April 2015 keine Abfuhr Mittwoch 8. April 2015 Affoltern am Albis Ost Die Grüngutsammlungen in Bonstetten und Obfelden fallen aus. Die Kehricht- und Grüngutabfuhren in den anderen Trägergemeinden finden ordnungsgemäss an den üblichen Sammeltagen statt. Organische Abfälle (Grüngut) sind nur in Normcontainern der Grösse 140 Liter, 240 Liter, 770 Liter oder Stahlcontainern von 800 Liter sowie mit verrottbarer Schnur gebündelte Äste, Baumschnitt, Schilf, Stauden und Sträucher bereitzustellen. Das Bündel darf nicht länger als 1,50 Meter und 30 Kilogramm schwer sein. Die Dileca wünscht Ihnen schöne und erholsame Ostertage. Affoltern am Albis, 2. April 2015

Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

Einladung zum Schulbesuchsmorgen Samstag, 11. April 2015 Die sek mättmi in Mettmenstetten lädt Sie herzlich zum Schulbesuch in der Schulanlage Wygarten ein. Programm gemäss Stundenplan vor Ort: 08.20 bis 09.05 Uhr 09.10 bis 09.55 Uhr ab 09.55 Uhr

1. Unterrichtslektion 2. Unterrichtslektion Pausenkaffee, Gesprächsmöglichkeiten

In der Kaffeestube stehen Ihnen unsere Fachleute (Lehrpersonen, Schulleiter, Schulpflegemitglieder, Mitglieder des Elternrats) für Fragen, Anregungen und Gespräche zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ostermontag, 6. April 2015 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Kühe, Glocken, Schellen Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine schwere Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache – das ist Erlösung.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Ringger Architektur GmbH, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Neubau Containerprovisorium für Schulraumerweiterung Kindergarten Ebertswil auf Kat.-Nr. 1563, Dorfstrasse 12, 8925 Ebertswil (KII)

Hermann Hesse

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Gross- und Urgrossmuetti, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

Bethli Moser-Schenk 15. März 1915 – 29. März 2015

Wenige Tage nach ihrem 100. Geburtstag wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst. Umfassend und liebevoll betreut vom «Seewadelteam», ist sie ruhig und friedlich eingeschlafen. Ein langer Abschied ist endgültig geworden. In stiller Trauer: Elisabeth und Ernst Spengler-Moser Rosa und Albert Sennhauser-Moser René und Marianne Sennhauser-Theiler mit Adrian und Eliane Stephan Sennhauser Marthy Moser-Wegmüller Roland und Margrit Moser-Gabriel mit Sarah, Timon und Fabian Esther und Mark Intrass-Moser mit Luca und Fabio Susanne und Jost Landtwing-Moser mit Jana, Livia und Remo Walter und Birgit Sterchi-Müller mit Nicola-Yanick und Gian-Noah Brigitte und Alfred Bärtschi-Sterchi mit Markus und Sandra Ruth und Kari Schmutz-Sterchi mit Therese, Karin und Daniela Monika und Marcel Krebs-Sterchi mit Nico Dario und Sara Lena Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 8. April 2015, statt. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof um 14.00 Uhr, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden. Traueradresse Elisabeth Spengler-Moser, Spittelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 2. April 2015

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Dicke Post aus dem Knonauer Amt Neue Fahrpläne des Zürcher Verkehrsverbundes: Bevölkerung mit etlichen Eingaben und Petitionen In einigen Gemeinden im Bezirk Affoltern zeigt sich die Bevölkerung höchst unzufrieden mit den Entwürfen zum ZVV-Fahrplan 2016/2017. So ist in Stallikon und Bonstetten eine Petition eingegangen, die von mehr als 720 Einwohnern unterschrieben wurde, in Hausen eine mit 675 Unterschriften. Weitere Gemeinden melden ebenfalls eine stattliche Anzahl an Begehren. ................................................... von urs e. kneubühl Vor Ablauf der Eingabefrist – 31. März – zu den ZVV-Fahrplan-Entwürfen für die Fahrplanperiode 2016/2017 meldeten sich da wie dort besorgte bis ent-

Einbrüche auf Baustellen In den vergangenen Tag wurde auf zwei Baustellen eingebrochen. Vom 27. auf den 28. März drangen Unbekannte ins Magazin auf einer Baustelle in Wettswil ein. Ihnen fielen diverse Maschinen von noch unbekanntem Wert in die Hände. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Auch beim Kirchen-Neubau in Bonstetten machten Einbrecher nicht Halt. Sie brachen eine Türe des Bürocontainers auf und stahlen mehrere hundert Franken Bargeld. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 500 Franken. Ausgerückt ist die Kapo auch wegen Lärmbelästigung – und zwar am 29. März um 3 Uhr in der Früh, als in der Nähe des Bahnhofs Affoltern eine Party im Gang war. (-ter.)

rüstete Einwohner mit Begehren und Petitionen. Sie fordern die Behörden in ihren Wohngemeinden auf, beim ZVV entsprechend zu rekurrieren. Die Streichung von Kursen und Haltestellen oder die Umleitung von Postautolinien seien rückgängig zu machen, so der breite Tenor.

200 Unterschriften in Aeugst «Bei uns sind mehrere Begehren eingegangen», bestätigt Thomas Holl, Gemeindeschreiber in Aeugst. Eines der Begehren ist von gut 200 Einwohnern unterschrieben und betrifft die Aufhebung der Bushaltestelle «Wängi» der Linie 223. Damit entfiele die SchülerFahrgelegenheit in die Oberstufenschule in Affoltern oder in die Kantonsschule Zürich-Wiedikon. In Hausen «hagelte» es geradezu Begehren,

wie Gemeindeschreiberin Daniela Bommer resümiert: «Insgesamt sind es über 200 Begehren, dazu ist eine von 675 Einwohnerinnen und Einwohnern unterschriebene Petition bezüglich der Umleitung der Buslinie 235 nach Zürich-Wiedikon eingegangen.» In Wettswil zählt man rund 60 Begehren, von denen viele mehrere Unterschriften tragen. Gemäss Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli betreffen die meisten davon die Buslinie 220, welche der ZVV erheblich abspecken will. Von mehr als 720 Unterschreibenden unterstützt wird eine Petition des Vereins Visu, welche die aktuelle Lösung mit der Buslinie 227 anficht. Sie wurde sowohl in Stallikon als auch in Bonstetten eingereicht. Das Begehren verlangt, dass die jetzige Buslinie 227 wieder die Route des früheren Busses 237 und auch wieder an Abenden und

Samstagen fahren soll. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber von Stallikon, bestätigt zudem weitere Eingaben bezüglich der Buslinie 235, wie weiterhin bis Hausen geführt und auch einen Zusatzkurs erhalten soll. Auch Bonstettens Gemeindeschreiber Primus Kaiser meldet den Eingang von weiteren rund 20 Begehren. Hier wird vor allem das Wegfallen des «Schülerbusses» 220 während des Tages beanstandet.

Für Aufrechterhaltung der Linie 212 Überaus zahlreich sind die Gesuche auch in Ottenbach und Obfelden eingegangen. Man bemängelt Anschlüsse, die nicht zum Umsteigen reichen und wegfallende Buslinien. So begehrt etwa der Obfelder Heinrich Eggenberger, dass die Linie 212 wieder an allen

Wochentagen eingeführt werden und je nach Wochentag bzw. Tageszeit im Halb- bzw. Stundentakt verkehren soll. «Die betrieblichen Verknüpfungen», so begründet Eggenberger, «bewirken eine bessere Nutzung der Betriebsmittel und zudem bedeutet diese Lösung auch für Ottenbach eine optimalere Verbindung nach Zürich und Zug.» Schliesslich, so ergab die stichprobenartige Nachfrage weiter, sind auch in Mettmenstetten Einzelbegehren mit diversen Mitunterzeichnern eingegangen, welche die vorgesehene Streichung von Kursen nach Herferswil betreffen. Im Bezirkshauptort meldet zudem Gemeindeschreiber Stefan Trottmann seinerseits eine bescheidene Anzahl an Anstössen: «Bei uns haben sich drei Einwohner mit insgesamt vier Anregungen gemeldet.»

Bauarbeiten an der Jonenbachstrasse in Rifferswil beginnen am 7. April Das kantonale Tiefbauamt führt die Arbeit in zwei Etappen aus

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

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Während der Bauarbeiten an der Jonenbachstrasse in Rifferswil werden die Bushaltestellen (im Vordergrund) verschoben. (Bild Werner Schneiter)

Ab 7. April wird in Rifferswil an der Jonenbachstrasse gearbeitet. Das führt zu gewissen Behinderungen. Damit auch in Zukunft eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur genutzt werden kann, erneuert das kantonale Tiefbauamt an der Jonenbachstrasse im Abschnitt Albisstrasse bis Engelgasse den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Zudem werden die La-

ge der beiden Bushaltestellen optimiert und die Haltestellen behindertengerecht ausgebaut. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 7. April, und dauern bis Mitte August 2015. Die Arbeiten werden in zwei Etappen ausgeführt. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Innerhalb der Bauetappen ist die Zuund Wegfahrt zu den Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich.

Bushaltestellen verschoben

tag, 5. April, den 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich. Wir wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag

Während der Bauzeit werden die Haltestellen Unterrifferswil rund 200 Meter Richtung Rifferswil verschoben. Zu beachten sind auch die entsprechenden Fahrgast-Informationen an den Haltestellen und in den Bussen. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Albisstrasse und der Engelgasse für einen Tag komplett

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Karfreitag, 3. April, feiern Rosmarie und Walter Baer in Affoltern die goldene Hochzeit. Wir gratulieren dem Ehepaar herzlich zum Ehrentag und wünschen ihm alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Rodolphe Burkhardt-Gerber, der in Obfelden wohnt, darf am Ostersonn-

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Alfred Dreer zum 85. Geburtstag gratulieren. Der rüstige Jubilar feiert morgen Karfreitag, 3. April. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag.

Unsere Glückwünsche gehen am Samstag, 4. April, nach Obfelden. Dort feiert Anton Näpflin-Niederer seinen 80. Geburtstag, wozu wir ihm herzlich gratulieren. Am Ostermontag, 6. April, kann Hermine Hajek-Götzenbrucker in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und alles Gute. Wir wünschen ein schönes Fest.

für den Verkehr gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Ende Juli/Anfang August 2015 statt.

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Bezirk Affoltern

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Bergwerk Riedhof in neuem Glanz Der Stollen ist am 4. April geöffnet Nach längerer Winterpause und einer Stollensanierung ist das historische Bergwerk Riedhof wieder bereit für einen Augenschein. Am Samstag, 4. April, sind das Museum und der frisch renovierte Gottertstollen zwischen 12 und 16 Uhr geöffnet. Treffpunkt für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Je nach Andrang werden dort grössere oder kleinere Gruppen zusammengestellt und zum, respektive in den Gottertstollen geführt. Es ist immer wieder erfrischend im wahrsten Sinn des Wortes, einmal etwas echte Stollenluft zu schnuppern und sich geistig in die letzte Aeugster Bergbauperiode der 1940er-Jahre zurückzuversetzen. Wäre die Lohnliste von anno dazumal weitergeführt worden, hätte man heute Bergknappen mit Namen wie Ueli, Fritz, Ruedi, Robert, Jo-

sef und andere mehr aufgelistet gesehen, mit dem kleinen Unterschied, dass beim Lohn nichts eingetragen wäre. Sozusagen Arbeit im Kohlenbergwerk ohne «Kohle»!

Viel ehrenamtliche Arbeit In aufwändiger, ehrenamtlicher Arbeit hat das Stollenteam ganze Arbeit geleistet und die Stollen äusserst liebevoll saniert. Morsche Bretter wurden ersetzt, so dass man neu über einen Splittbelag trockenen Fusses und rutschfrei zu den schönsten Stellen im Berg gelangt. Feste Schuhe und eine warme Jacke genügen, Licht ist vorhanden und Helme werden zur Verfügung gestellt. Warum also nicht die Ostertage mit einem kleinen Bergwerkbesuch bereichern? Der Verein Bergwerk Riedhof freut sich auf zahlreiche Besucher. Rainer Kündig Infos zum Bergwerk auch unter

Die Schmiede von Lorenz Mondgenast (1931 bis 1951). Die Aufnahme entststand vor 1947. (Bild H.U. Steger)

www.bergwerk-riedhof.ch

Neue Dokumentation über Handwerk und Gewerbe Dorfmuseum Maschwanden öffnet am Ostermontag, 6. April Am Ostermontag öffnet das Dorfmuseum Maschwanden seine Tore. Die Dauerausstellung und die aktuelle Wechselausstellung «Kühe, Glocken und Schellen» können am Ostermontag, von 14 bis 17 Uhr, besichtigt werden.

Der Gottertstollen im Aeugstertal. (Bild zvg.)

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Erstmals kann in der neu zusammengestellten Fotodokumentation über Handwerk und Gewerbe in Maschwanden geblättert werden. Gewusst, dass früher im Dorf neben dem Mühlen- und Sägereibetrieb, der Gerberei Leuthold und der Wagnerei Frei noch viele weitere Handwerke ausgeübt wurden? Albert Hug beispielsweise entwickelte in seiner Werkstatt an der Hinterdorfstrasse Selbsthalterpflüge, die weit über Maschwanden hinaus ver-

trieben wurden. – Im Gebäude an der Dorfstrasse 49 folgte auf eine erste Schulstube Mitte 19. Jahrhundert ein Metzgereibetrieb, später eine Schlosserei, die 1888 von Josef Melliger in eine

Schlosser- und Schmiedewerkstatt Im westlichen Teil des ersten Schulhauses bestand seit zirka 1860 eine Schlosser- und Schmiedewerkstatt. Betrieben wurde sie um 1900 von Josef Melliger, später durch Sohn Franz. Nach dessen frühem Tod (1931) führte Lorenz Mondgenast die Schmiede weiter bis sie 1951 Paul Melliger übernahm. 1983 musste er diese aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Schmiede umgewandelt wurde und von Lorenz Mondgenast und dann von Paul Melliger bis 1983 weitergeführt wurde. Auch viele andere Handwerke wurden früher in Maschwanden ausgeübt. Wer kennt Schuhmacher Buchmann oder Coiffeur Flum? Oder weiss, wann Walter Nietlispach den letzten Emmentaler Käse in der Käserei herstellte? Die Museumskommission Maschwanden ist stets auf der Suche nach weiteren Fotos und Archivalien, um die Dokumentation über die Dorfgeschichte von Maschwanden zu erweitern. Wer interessante Unterlagen und Fotos besitzt, nimmt bitte Kontakt mit der Museumskommission auf Museumskommission Maschwanden


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Donnerstag, 2. April 2015

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Weiterhin grosse Vielfalt im «LaMarotte» 14. Generalversammlung des Kulturvereins im Zeichen des Rücktritts von Peter Zürcher aus dem Vorstand Vom klassischen Konzert bis zur Diskussion über politische Themen: Das Kellertheater LaMarotte in Affoltern wahrt die Vielfalt auch im neuen Programm, wie an der 14. Generalversammlung betont wurde. Mit Peter Zürcher verabschiedet sich ein «Chrampfer» aus dem Vorstand. ................................................... von werner schneiter Rund 90 Veranstaltungen standen 2014 auf dem Programm des Kellertheaters LaMarotte in Affoltern. «Unsere Besucherzahlen sind weiter gestiegen, die Veranstaltungen oft ausverkauft. Auch wegen der vielen Erstbesucher von ausserhalb des Bezirks», sagte Enrico Buzzi, Präsident des Kulturvereins LaMarotte an der von 56 Mitgliedern besuchten Generalversammlung. Er hielt Rückschau auf das Programm des vergangenen Jahres, das wiederum durch Vielfalt bestach: vom «LaMarotte bi de Lüt» mit Entenrennen, vom Broadway bis zum Jugend-Sinfonie-Orchester, von Besuch des Landessenders Beromünster bis zur Klangchronik – die Liste liesse sich noch weit fortsetzen. «Diese Vielfalt muss erhalten bleiben», sagte LaMarotte-Geschäftsführerin Isabelle Schaetti bei der Vorstellung des Programms 2015. Da sind auch die Tonhalle-Musiker wieder dabei. «Wir haben weitere tolle Anfragen, leider müssen wir manchmal auch absagen.»

«Muss es immer still sein?» Eine kleine Diskussion entspann sich bei der Frage, ob das Programm stets

Der Vorstand des Kulturvereins LaMarotte an der GV, von links: Daniel Breuss, Marcello Rosenberger, Präsident Enrico Buzzi, Geschäftsführerin Isabelle Schaetti, Peter Zürcher und Peter Leuenberger. (Bilder Werner Schneiter)

Mit Blumen und mit grossem Applaus verabschiedet: Peter Zürcher.

ein Stillhalten des Publikums erfordert. Das sei doch ein Ort der Begegnung und des Austausch, und ein Dialog müsse möglich sein, so ein Einwand. Das Thema ist nicht so einfach, weil zum Beispiel klassische Musik ruhiges Zuhören erfordert und sich Interpreten stören würden, wenn im Publikum geschwatzt würde. «Musiker schätzen die Ruhe», hiess es am Vorstandstisch. Fazit: Es ist eine Frage des Masses und des Respekts gegenüber Musikern. Die von Peter Leuenberger erläuterte Jahresrechnung 2014 schliesst mit einem Gewinn von rund 1000 Franken ab; das Eigenkapital beträgt knapp 67 000 Franken. «Wir haben gesunde Finanzen», bilanzierte er

Druckaufträge, Veranstaltungsvorschauen, um die Abfallentsorgung, um Programmhefte, Korrekturlesen, ums Reservierungstelefon, um die Homepage, um Plakataushang und anderes mehr. «Bist du Held oder schon Mythos?», fragte Enrico Buzzi. Und das Publikum belohnte Zürchers aufopfernde Tätigkeit mit Standing Ovations – und tröstet sich damit, dass der ehemalige Lehrer weiterhin Vorschauen im «Anzeiger» schreibt und für klassische Musik zuständig ist. In einem Jahr wird der Kulturverein LaMarotte übrigens auch das Präsidium neu besetzen müssen. «Dann ist auch für mich Schluss», kündigte Enrico Buzzi an.

und betonte, die Möglichkeiten beim Budget 2015 seien ausgeschöpft. Da ist zwar in Minus von 3000 Franken prognostiziert, doch das könne auch ins Plus kippen, so Leuenberger. Die Frage aus dem Publikum, ob bei einer Mietzinsreduktion Sparmöglichkeiten vorhanden seien, sagte der Finanzchef: «Wir hatten 2011 letztmals eine Senkung, und wir haben mit dem Vermieter längere Gespräche geführt. Dieser will am gegenwärtigen Mietzins festhalten, ansonsten er die vom LaMarotte zusätzlich genutzten Flächen verrechnen würde. Bis der Referenzzins steigt, sind wir mit dem derzeitigen Mietzins auf der sicheren Seite», hielt Peter Leuenberger fest. anzeige

«LaMarotte»-Geschäftsführerin Isabelle Schaetti überreicht dem Aeugster Gemeindepräsidenten Ruedi Müller den «Wanderpreis». (Bild Werner Schneiter)

Der «Wanderpreis» geht nach Aeugst Mehr «LaMarotte»-Mitglieder als andere Dass in der Schweiz jährlich rund 1500 Kulturpreise verliehen werden, bezeichnete «LaMarotte»-Geschäftsführerin Isabelle Schaetti an der Generalversammlung als «Inflation». Um einen Kulturpreis gehe es vorliegend nicht, sondern um die Lancierung eines kleinen Wettbewerbs unter den Ämtler Gemeinden. Wer stellt – prozentmässig im Vergleich zur Einwohnerzahl – die meisten «LaMarotte»-Mitglieder? Derzeit ist das die Gemeinde Aeugst, in der 2 Prozent der Bevölkerung eine Mitgliedschaft eingegangen sind. In Affoltern sind es 1,7 und in

Rifferswil 1,5 Prozent. So geht der «Wanderpreis» nun in die «Sonnenstube des Säuliamtes», nach Aeugst. Diesen durfte Gemeindepräsident Ruedi Müller an der GV entgegennehmen. Er lobte die hervorragende Vielseitigkeit und die beeindruckende Atmosphäre im Kellertheater. Isabelle Schaetti bezeichnete es als «Willenstheater», dessen Gedeihen von den Mitgliedern abhängt – von Mitgliedern, die keinen persönlichen Nutzen haben. «Die Zusammensetzung der Mitglieder – das sind lauter Minderheiten», stellt die Geschäftsführerin fest. (-ter.)

«Bist du Held oder schon Mythos?» Neu in den Vorstand gewählt wurde Marcello Rosenberger, der den «LaMarotte»-Besuchern kein Unbekannter ist. «Geht es bei uns um Fragen, ob genügend Kabel vorhanden sind und der Beamer funktioniert, dann ist Marcello gefragt. Er ist für Technik, Licht und Ton zuständig», so Enrico Buzzi. Mit Bedauern verkündete er den Rücktritt von Peter Zürcher aus dem Vorstand, der nach zwölfjähriger Tätigkeit – mittlerweile 77-jährig – verständlicherweise kürzertreten will. Was wunder: Peter Zürcher hatte die Rolle des Generalisten inne. Er kümmerte sich buchstäblich um alles: um


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Der eine Schluck zu viel Die Schluck-Bar in Bonstetten bleibt bis auf Weiteres geschlossen: die Hintergründe Die Im Frühling 2009 eröffnete Schluck-Bar ist zum beliebtesten Apéro-Treffpunkt im Unteramt geworden. Aufgrund von Nachbarschaftsstreitigkeiten, die nicht gütlich beigelegt werden konnten, bleibt die Schluck-Bar bis auf Weiteres geschlossen, was bei zahlreichen Gästen auf Unverständnis stösst. ................................................... von salomon schneider Die Schluck-Bar liegt direkt an der Grenze zwischen Bonstetten und Wettswil, in der Mischzone beim Bahnhof. Konzipiert als Apéro-Bar, hat sie seit ihrer Eröffnung ein gemischtes Publikum angezogen. Geschlecht, Alter und sozialer Hintergrund schienen keine Rolle zu spielen. Die Leute kamen in Gruppen oder allein – aus Bonstetten, Wettswil und Stallikon oder von weiter her. Die Gemeinde Bonstetten hatte vor der Eröffnung eine provisorische Bewilligung für drei Jahre ausgestellt. Im Jahr 2008 hatte der Wettswiler Ernst Kull gegenüber dem «Schluck», an der Stationsstrasse 76 und 78 zwei Häuser mit mehreren Mietwohnungen gebaut. «Ich habe damals die Baubewilligung angeschaut aber keinen Rekurs gemacht. Ich fand die Idee einer Apéro-Bar eigentlich gut, erwartete aber nicht solche negativen Begleiterscheinungen», erklärt Erst Kull. Die Idee der Apéro-Bar kam auch bei der Bevölkerung gut an und bald wurde der «Schluck» zum Stammlokal zahlreicher Vereine und Privatpersonen. «Gerade Einzelpersonen sind oft spontan in die Schluck-Bar gekommen, da hier jeder schnell Anschluss fand», erklärt der Besitzer Peter Stüssi.

Nachbarn müssen früh aufstehen Durch die gute Stimmung und die lockere Atmosphäre, blieben die Gäste auch gerne einmal unter der Woche etwas länger sitzen und damit auch die Raucher im Freundeskreis auf ihre Rechnung kamen, oft draussen. Ein Nachbar, der seit Dezember 2008 gegenüber des Bar wohnt, erläutert seine Erfahrungen: «Jeden Sommer wurde der Lärm der Schluck-Bar schlimmer. Am Wochenende hatte ich mit den Lärmemissionen nie ein Problem, doch auch unter der Woche wurde jeden Monat mehrfach bis nach Mitter-

Ob die Gäste der Schluck-Bar je wieder gemeinsam im Garten ein Fussballspiel schauen können, wie hier an der WM 2014, steht in den Sternen. (Bild Kaspar Köchli) nacht gefeiert. Ich muss jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen – was viele der Feiernden wohl nicht mussten. Wir waren kurz davor auszuziehen, wegen der Lärmbelästigung.» Er sei zwar nie direkt beim Schluck-Betreiber vorstellig geworden, dafür bei Ernst Kull, seinem Vermieter und den Gemeinden Bonstetten und Wettswil. Wenn es unter der Woche ab 22 Uhr ruhiger würde und um Mitternacht wirklich die letzten Kunden weg wären, würde für ihn der Wiedereröffnung der Schluck-Bar jedoch nichts im Weg stehen.

Schön, eine Apéro-Bar vor der Haustüre zu haben Es fühlten sich jedoch nicht alle Anwohner vom «Schluck» belästigt. Kurt Wobmann, Vorstand der SVP Wettswil meint: «Obwohl ich nicht Stammgast

Rauchverbot verändert Gewohnheiten Wann Ton zu Lärm wird und welche Arten von Tönen als Lärm wahrgenommen werden, ist sehr stark abhängig vom persönlichen und momentanen Empfinden. Durch die immer dichtere Besiedlung, gerade im Mittelland, führen Lärmdiskussionen immer öfter zu Auseinandersetzungen. Um der Subjektivität der individuellen Einschätzung entgegenwirken zu können, gibt es das Mittel des Lärmgutachtens und Gesetze. Grundsätzlich gilt beispielsweise ab 22 Uhr Nachtruhe. Bis September 2008 wurden Gäste in Restaurationsbetrieben ab 22 Uhr hineingebeten, damit die Nachtruhe respektiert werden konnte. Seit dem 28. September 2008 ist im Kanton Zürich das neue Gastgewerbegesetz in Kraft; das, abgesehen von abgetrennten Raucherräumen, das

Rauchen in öffentlich zugänglichen Räumen, die als Arbeitsplatz dienen, verbietet. Die kantonale Volksinitiative wurde vom Stimmvolk aller Säuliämtler Gemeinden gutgeheissen.

Die Krux mit der Nichtrauchergesetzgebung Was als Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern gedacht war, entpuppte sich in der Praxis als Gesetzesänderung mit tiefschürfenden, unbeabsichtigten Nebeneffekten. Raucher bleiben seither so lange wie möglich draussen sitzen oder gehen regelmässig zum Rauchen vor die Tür – oft begleitet von ihren nichtrauchenden Freunden. Aufgrund des Nichtraucherschutzes ist dabei der Lärm für viele Bewohner an zentralen Lagen zum Problem geworden.

in der Apero-Bar war, bedaure ich die Schliessung des Lokals sehr. In der Nähe des Bahnhofs und der Park & Ride Parkplätze war es an einem optimalen Ort und erfüllte ein wichtiges soziales Bedürfnis im Unteramt. Mangels Alternativen müssen sich die Leute jetzt in Zürich treffen.» In seinem Schlaf gestört habe ihn der «Schluck» nie und er hoffe, dass er bald wieder öffnen könne.

Gesetze sollen respektiert werden 2012 lief die befristete Bewilligung des Betriebs aus und Schluck-Besitzer Peter Stüssi reichte ein neues Baugesuch ein, das 2013 vom Kanton bewilligt wurde. Ernst Kull erhob dagegen beim Baurekursgericht Einspruch, da sich seine Mieter vom Lokal gestört fühlten und Schluck-Kunden die Park & Ride Parkplätze benutzten. Ernst Kull erläutert: «Ich habe es immer wieder bilateral versucht, mit dem Betreiber und auch die Gemeinde schien nichts ausrichten zu können, deshalb habe ich den Rechtsweg eingeschlagen. Ich verlange nur, dass die Betreiber sich an die geltenden Gesetze halten.»

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Peter Stüssi sieht sich seinerseits im Recht: «Wir haben neue Parkplätze eingerichtet, haben ein Lärmgutachten erstellt, das keine übergebührende Belastung der Nachbarschaft durch den Betrieb attestiert und haben uns immer Mühe gegeben, unsere Kunden Nachts zur Ruhe zu ermahnen. Dazu kommt, dass wir uns hier in einer Mischzone, an einer Hauptstrasse in Bahnhofsnähe befinden. Hier wohnt man, wenn man zentral wohnen will, nicht wenn man Ruhe sucht.»

Die Interessen der Vielen Markus Fischer, der Präsident des FC Wettswil-Bonstetten bedauert die Schliessung des Schlucks sehr: «Aufgrund von Reklamationen von Anwohnern fehlt jetzt im Unteramt ein Treffpunkt für alle. Toleranz scheint in unserer Gesellschaft zu erodieren. Schlussendlich müsste doch das Wohl der Vielen stärker gewichtet werden, als das Wohl der Wenigen.» Auch der Wettswiler Gemeindepräsident, Hanspeter Eichenberger, bedauert die Streitigkeiten: «Gerade Gruppen von Frauen schienen sich in der gemütlichen und anständigen

Atmosphäre des Schlucks sehr wohl zu fühlen. Gerade für sie gibt es wenige Ausweichmöglichkeiten in der Region. Schlussendlich ist es auch in diesem Fall eine Frage der Verhältnismässigkeit. Wenn sich die Schluck-Gäste draussen um Ruhe bemühen und die Anwohner auch einmal ein Auge zudrücken, dann haben in der Mischzone Wohnen und Gastronomie nebeneinander Platz.»

Das Baurekursgericht entscheidet Um der Lärmproblematik entgegenzuwirken, hat Peter Stüssi in der neuen Baubewilligung einen Ausbau eingegeben. Ein Viertel des Schlucks würde bei Erteilung der Bewilligungg als Raucherlokal geführt. Wann und ob der Aus- und Umbau realisiert und der «Schluck» wiedereröffnet werden kann, ist noch offen. Der Bonstetter Gemeindeschreiber Primus Kaiser erklärt: «Wenn das Baurekursgericht entschieden hat, werden wir mehr wissen. Bis dann kann weder weitergebaut noch eröffnet werden.» Momentan sammeln zahlreiche Unterämtler Vereine Unterschriften für eine Petition zur Erhaltung der Schluck-Bar.


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Donnerstag, 2. April 2015

Kunst und Passion in den Bildern von George Gessler Osterausstellung mit Werken des verstorbenen Ottenbacher Künstlers im Kloster Gnadenthal Der Kunstmaler George Gessler – GeGe – interessierte sich stets für Glaubensfragen. Aber war er religiös? Die Auseinandersetzung mit seinen Bildern gibt interessante Aufschlüsse. Bis zum 12. April sind spirituelle Werke des 2012 verstorbenen Künstlers in der Ausstellung «Kunst und Passion» im Kreuzgang des Klosters Gnadenthal zu sehen. ................................................... von bernhard schneider George Gessler erzählte mit seinen Bildern Geschichten – genau so, wie er auch vor Publikum ein begnadeter Erzähler war. Es ging ihm dabei nicht um die historische Wahrheit, sondern um das Phänomen, das er darstellte – das Phänomen der Liebe, des Todes, des Glaubens. Nicht die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft interessierte ihn, sondern die Art des Glaubens. Stilsicher nutzte er Formen und Farben, Licht und Schaffen, um mit einem vielschichtigen Bild eine Geschichte und Emotionen in der Imagination des Betrachters, der Betrachterin entstehen zu lassen. GeGe selbst sagte grundsätzlich über sein Werk: «Wichtig ist nicht die Personifizierung, sondern die Geschichte.»

Leidenschaft und Kompromisslosigkeit GeGe suchte seinen Weg mit Leidenschaft und Kompromisslosigkeit. Sein langjähriger Freund Martin Seeger ist überzeugt, dass auf dem «Passionsweg» von George Gessler Religion eine wichtige Rolle gespielt hat: «GeGe hat gespürt, dass Religion etwas ist, um das man nicht herumkommt, ob man will oder nicht. Was er wirklich glaubt, ist sein Geheimnis. Darüber spricht er nicht. Vielleicht würde er sagen, dass es eine Kraft gibt, die uns vorzustellen wir nicht in der Lage sind. Er hat sich immer ausserhalb der Glaubensgemeinschaften gesehen, wie er prinzipiell immer ausserhalb gestanden ist.» Zur Eröffnung der Ausstellung «Kunst & Passion» im Kloster Gnadenthal mit Werken von GeGe ging der Kunsthistoriker und Pfarrer Hanspeter Zürcher unter dem Titel «GeGes Spiri-

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tualität – eine Spurensuche» dem Schaffen von George Gessler nach. Auf seinen Reisen in den Osten, nach Italien, Spanien, in den Maghreb und – je länger je mehr – nach Südfrankreich suchte GeGe Eindrücke und Motive, die er in Gemälden umsetzen konnte. So schuf er zwischen 1959 und 1961 den zwanzig Bilder umfassenden Zyklus über die Fischer von Antibes. «In Antibes erkannte er für sich die Aufgabe, so verschiedene Formelemente wie Schiffe, Netze, Menschen, Lichtkegel, Meer, Land und Gestirn zu einem expressiven Ganzen zu verschmelzen», führte Zürcher aus, doch «ein biblisch so versierter Maler wie GeGe nimmt ein solches Motiv wie den Fischfang nicht auf, ohne an die Geschichten aus dem Evangelium zu denken. Zwar wird nirgends direkt etwas vom wunderbaren Fischzug aus dem Johannesevangelium eingebaut, auch die Berufung der Jünger zu Menschenfischern ist nicht direkt angesprochen. Aber diese Inhalte schwingen mit. Land und Wasser, ja Himmel und Erde kommen hier zusammen. Die Lichter schweben auf den Wassern. Die Fischer stehen vor uns in einer Erwartungshaltung. Es geschieht, hat man den Eindruck, etwas Besonderes in dieser Nacht.»

Der lange Weg des Suchens Mehr als 30 Jahre nach den Fischern von Antibes malte GeGe im Jahr 1993 den «Weltenakrobat». Hanspeter Zürcher bilanzierte: «Ich habe den Eindruck, der nun 70-jährige GeGe ist bei jener ‹Blume› angekommen, die er als junger Mann suchte. Der lange Weg des Suchens, der konzentriertesten Ar-

Ausstellung Kunst und Passion Bis am 12. April 2015 findet in der Galerie im Kreuzgang des Klosters Gnadenthal die Ausstellung «Kunst und Passion» mit Werken des 2012 verstorbenen Künstlers George Gessler aus Ottenbach statt. Das Kloster Gnadenthal befindet sich im Reusspark, Zentrum für Pflege und Betreuung, in Niederwil AG zwischen Bremgarten und Mellingen am linken Reussufer. (bs.)

Eines der Bilder aus dem zwanzig Werke umfassenden Zyklus «Die Fischer von Antibes». Typisch für GeGe ist die Vielschichtigkeit des Gemäldes: Bei längerem Betrachten verändert sich das klar strukturierte Bild mit jedem Detail, das man neu entdeckt. beit auf der Leinwand nähert sich dem Ende. Der Weltenakrobat ist gelöst, in sich ausgeglichen, ja ein Herr des Kosmos, eines geistigen Kosmos. Er kann nun gelassen mit den Möglichkeiten des Daseins spielen. Eine Heiterkeit und innere Freiheit wird sichtbar, wie sie wohl ein Clown verkörpern kann, wie sie aber uns Menschen nur selten, nur in besonderen Augenblicken geschenkt wird.»

Der «Weltenaktobat» von 1993 balanciert tänzelnd auf einer Weltkugel und jongliert mit Gestirnen: «Eine Heiterkeit und innere Freiheit wird sichtbar, wie sie wohl nur ein Clown verkörpern kann.» (Bilder zvg.)

Spiegelung der überirdischen Kraft So sehr es GeGe auch als vermessen betrachtete, sich ein Gottesbild zu machen, er war offensichtlich überzeugt von einer überirdischen Kraft, die freilich nicht direkt erkennbar ist. Er brauchte den Rückzug in die Stille ebenso wie seine Reisen, um diese Kraft zu erleben. Die Grossstadt Paris kontrastierte in seiner Imagination mit der Einsamkeit in Andalusien, das

Leben im Zirkus mit den Berberinnen in Marrakesch oder der pakistanischen Tänzerin. «Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis», schrieb Goethe am Schluss seines Alterswerks Faust II – ein Buch, das GeGe oft auf sich trug, um immer wieder darin zu lesen. Der Satz passt treffend zum Werk von George Gessler: Das unendliche Entstehen und Vergehen ist erkennbar im einzelnen Moment, der seinerseits die überirdische Kraft spiegelt.


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Bereit für den ersten Ernstfall Am Rekrutentag in Hedingen haben 32 Feuerwehrleute das Handwerk kennen gelernt «So viele hatten wir in den letzten Jahren nie» – Beat Schmid, Präsident der Ämtler Feuerwehrverbandes, freute sich am Rekrutentag über 32 neue Feuerwehrleute. ................................................... von thomas stöckli «Diese drei Buchstaben werden euch die ganze Feuerwehrzeit begleiten», sagt Rolf Steimer, Offizier der Feuerwehr Obfelden, bevor es ans Atemschutzgerät geht. Das «SÜV» (Sicherung, Überwachung und Verbindung) wird den Feuerwehrleuten immer wieder eingeimpft, schliesslich steht die eigene Sicherheit in der Prioritätenliste über allem. Im dichten Übungsrauch erleben die Rekruten dann, was es heisst, sich ohne Sicht orientieren zu müssen.

Löschdienst, Funk und Stützleiter Der Atemschutz ist einer von drei Posten am Rekrutentag des Ämtler Feuerwehrverbands. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Löschdienst. Dort lernen die neuen Feuerwehrleute den typischen Leitungsbau kennen: vom Hydrant über die Zubringerleitung zur Löschpumpe, von dort die Transportleitung zum Dreierteilstück, wo schliesslich die Löschleitungen und ihre Verbraucher angehängt werden. Weitere Ausbildungsthemen sind Funk und Stützleiter. Und schliesslich

Die Stützleiter steht.

Löschdienst-Lektion mit Daniel Künzi (links) von der Feuerwehr Knonaueramt Süd. (Bilder Thomas Stöckli)

ein theoretischer Input zum hiesigen Feuerwehrsystem mit Orts- und Stützpunktfeuerwehren. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden die Lektionen etwas verlängert, was sich bewährt habe, so Beat Schmid.

Feuerwehrleute. «Ziel des Tages ist es, Einsatzbereitschaft zu erreichen», stellt Alexander Smolinsky, Ausbildungschef des Feuerwehrstützpunkts Affoltern, klar. Will heissen: Nach dem Rekrutentag sind die neuen Feuerwehrleute im Ernstfall für einfache Aufgaben einsetzbar. Ein dreitägiger Grundkurs in Andelfingen wird die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau später komplettieren.

Vermehrt auch Frauen und «gestandene» Leute Der Rekrutentag ist ein erster Schritt in der Ausbildung der neu eingeteilten

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Ein Höhepunkt im Vereinsjahr: Die Sportclub-Delegation aus dem Limmattal und Säuliamt an den nationalen Summer Games in Bern. (Bild zvg.)

Einsatz für Behinderte Insieme Limmattal und Amt lud zur GV Als Brigitta Johner im Mai vergangenen Jahres als neue Kantonsratspräsidentin gefeiert wurde, sorgte «noi insieme» für die Musik, eine Delegation des Sportclubs vertrat die Region an den schweizerischen Summer Games in Bern und einige reisten gar an die europäischen Spiele in Antwerpen. Es ist viel passiert im vergangenen Vereinsjahr von insieme Limmattal und Amt. Präsident Jean-Jacques Bertschi hob nebst diesen Highlights auch die zahlreichen Kurse von Kochen über Sport bis zu Naturerlebnissen hervor. Ein 300 000-Franken-Legat ermöglicht es dem Verein zur Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung weiter, einen Kleinbus zu betreiben und einen Treffpunkt in Dietikon zu lancieren. Entgegen den Erwartungen wird der Mittwochabend-Treff allerdings nur von Jugendlichen besucht. Nach dem Arbeitstag und allfälligen «Ämtli» seien die Erwachsenen schlicht zu müde, so Treff-Leiterin Corinna Rivelli an der GV vom vergangenen Montagabend im Saal des «Stürmeierhuus», Schlieren. Dieses Jahr wird sich insieme Limmattal und Amt unter anderem am

Schlieremer Stadtfest (4. bis 13. September) sowie am Tag der Reppisch (5. September) präsentieren. Nebst den Angeboten ist dem Verein auch der politische Einsatz für die Rechte der Behinderten ein zentrales Anliegen. «Die Fortschritte, die wir heute geniessen dürfen, sind relativ jung», ruft Bertschi in Erinnerung. Als grosses Problem sieht er die Überalterung im Verein. Ein möglicher Grund ist, dass die Gründergeneration schon so viel erreicht hat. Allerdings könnten «giftige politische Entwicklungen», wie es Bertschi bezeichnet, auch wieder zu einem Rückschritt führen. Sorge bereiten aktuell etwa Gentests an Embryonen im Reagenzglas: «Eltern sollen sich nicht rechtfertigen müssen für ein behindertes Kind», fordert Christa Schönbächler, Co-Geschäftsleiterin von insieme Schweiz. Das Volk entscheidet am 14. Juni darüber. Nathalie Manuzzi durfte eine positive Jahresrechnung präsentieren und im Vorstand übernimmt Rolf Scier die Finanzplanung vom zurücktretenden Hans Christen. Einstimmig hiessen die knapp 30 anwesenden Mitglieder sämtliche Geschäfte gut. (tst.)

Ja, auch immer mehr Frauen lassen sich zu Feuerwehrleuten ausbilden. Sieben waren es am Samstag – mehr als ein Fünftel aller Rekruten. Zudem entscheiden sich auch vermehrt «gestandene» Leute über 40, eine neue Herausforderung anzunehmen und Feuerwehrdienst zu leisten. Mit sieben Teilnehmern stellte die Feuerwehr Affoltern die grösste Gruppe. Überproportional vertreten war Ottenbach mit sechs Feuerwehrrekru-

ten, dafür war aus Obfelden dieses Jahr niemand dabei. Ein rauchgefülltes Treppenhaus und eine vermisste Person in der Hedinger Industrie – an der abschliessenden Angriffsübung konnten die Rekruten beweisen, was sie an diesem Tag alles gelernt hatten. Nun konnten sie erleben, wie die gelernten Elemente im Einsatz zusammenspielen. «Es war ein erfreulicher Tag», so die Bilanz von Beat Schmid.


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Forum

Donnerstag, 2. April 2015

Jacqueline Fehr zu Besuch bei maettmi50plus Neue Wohnformen im Alter sind ein aktuelles Thema – nicht nur im privaten Kreis, auch auf politischer Ebene. Im Bezirk Affoltern sucht eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Gemeinde Affoltern den richtigen Weg für den Bau von altersgerechten Wohnungen und Pflege- und Betreuungsplätzen für Menschen, die im Alter auf Unterstützung angewiesen sind. Die Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus geht einen eigenen Weg, in beachtlichem Tempo. Gerade mal drei Jahre sind vergangen seit der ersten öffentlichen Informationsveranstaltung. Eine Gruppe von Pensionierten, Früh-Pensionierten und Bald-Pensionierten hatte im Vorfeld darüber nachgedacht, wie Einfamilienhausbesitzern, deren Heim mit dem Auszug der Kinder zu gross geworden und denen die Pflege des Gartens zunehmend mehr Belastung als Freude ist, der Entscheid zum Wechsel in eine altersgerechte Wohnung erleichtert werden kann. Dass damit Wohnraum für Familien frei wird, ist gewollter Nebeneffekt, der den Bau immer neuer Einfamilienhäuser bremst. Die Initianten wählten für ihr Projekt einen privaten Weg, ohne staatliche Unterstützung. Sie gründeten eine gemeinnützige

Baugenossenschaft, fanden geeignetes Bauland nahe von Einkaufsmöglichkeiten und öV-Verbindungen und warben Genossenschafter, um sich das nötige Kapital für den Bau der drei Häuser zu beschaffen. Und bereits im Herbst 2015 ziehen die Mieter in die Siedlung Pfruendmatt in Mettmenstetten ein.

Mutige Ideen stimmen optimistisch «Bravo!», lobte Jacqueline Fehr nach der Besichtigung. Rund 60 Personen haben mit ihr zusammen den Ausführungen von Ruedi Werder zum Projekt und zu den Wohnungen und von Walter Rimensberger zum neuen Energiekonzept zugehört und eines der Häuser im Bau vom Dachstock bis zur Tiefgarage besichtigt. Der Wohnraum ist zwar grosszügig bemessen, aber bei so einem grossen Ansturm von Neugierigen wurde es doch ziemlich eng. «Ich bin beeindruckt – von der Technik, die überschüssige Sonnenwärme im Sommer für den kalten Winter erntet, vom Willen, ungeachtet der höheren Investitionskosten das Bestmögliche zu realisieren, um Energie zu sparen, von dem Elan, den diese Genossenschafter aufbringen, um selber etwas Neues zu realisieren, von dem sie überzeugt sind», fasste Jacqueline Fehr ihre Eindrücke zusammen. Genau das habe sie erleben wollen auf ihrer Mehr-davon-Tour durch den Kan-

ton Zürich. «Es ist viel Innovationskraft in diesem starken Kanton vorhanden, auch viel Kapital. Das muss genutzt werden, davon brauchen wir mehr», meinte sie. «Die vielen Begegnungen auf meiner Veranstaltungstour stimmen mich optimistisch. Schauen wir doch nicht immer nur auf die Probleme, die es natürlich unbestrittenermassen gibt, schauen wir auch und vermehrt auf hoffnungsvolle Projekte von mutigen Leuten, die sich für eine Idee stark machen und einsetzen. Nicht nur, dass daraus Wichtiges für die Zukunft entsteht, es wird auch der Gemeinsinn gestärkt. Wenn eine Gruppe von Menschen zusammen ein Projekt auf die Beine stellt, gibt das einen starken Zusammenhalt, der auf die Gemeinde ausstrahlen kann. Diese vielleicht sogar stolz macht auf das, was da entstanden ist.»

Der Kanton Zürich als Pionier bei Bildung, Forschung und Wohnen

Jacqueline Fehr zeigte sich nach der Besichtigung beeindruckt vom Wohnkonzept der Baugenossenschaft maettmi50plus. (Bild Gianni Bertossa)

Der Halt in Mettmenstetten am 28. März war der letzte auf der Mehr-davon-Tour. Und der bestbesuchte, wie Jacqueline Fehr noch anmerkte. Noch zwei Wochen sind es bis zu den Wahlen. Die SP Bezirk Affoltern durfte Jacqueline Fehr dreimal im Säuliamt begrüssen und jedes Mal war beeindruckend zu erleben, wie wissbegierig die Regierungsratskandidatin die gebotenen Informationen aufnimmt,

wie leicht und wie herzlich sie ins Gespräch mit dem Publikum kommt, wie schnell sie vor dem Apéro das Besondere, das Innovative des Gesehenen und Gehörten prägnant wiedergeben kann. Wohl niemand von denen, die Jacqueline Fehr im Säuliamt erlebt haben, wird bezweifeln, dass sie eine sehr kompetente Regierungsrätin wäre und hoffentlich wird. «Unser Kanton als Pionier bei Bildung, Forschung

«Schutz der Ehe»

Wohnen im Alter

Die EDU hat als kleine christliche Partei innerhalb von nur fünf Monaten die für ihre Initiative »Schutz der Ehe» notwendigen 6000 Unterschriften gesammelt. Nun kann das Volk über die natürliche Ehe abstimmen. Die Debatte darüber, was eine Ehe ist, wird momentan in den eidgenössischen Räten, in den Medien und in der Gesellschaft breit geführt. Dabei gibt es Kräfte, welche die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare oder die Polygamie öffnen möchten. Teile der Bevölkerung sind aber anderer Meinung. Diese Initiative will die traditionelle Definition der Ehe (ein Mann und eine Frau) in der kantonalen Verfassung verankern. Es ist für die EDU wichtig, dass Gleiches gleich und Ungleiches

Seewadel-Projekt bald realisieren, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. März.

ungleich behandelt wird; ein unbestrittener Rechtsgrundsatz, der von beiden Rechtskommissionen missachtet wird. Wenn wir die Natur betrachten, benötigt es für die Fortpflanzung mit einigen Ausnahmen immer ein männliches und ein weibliches Element. Das wird nicht bestritten. Die reformierte Kirche (Kirchenratspräsident Müller) tut sich in dieser Angelegenheit schwer und erklärt, wenn die Mehrheit für die Ausweitung des Ehebegriffs ist, dann wird sich auch die Kirche nicht davor verschliessen können. Wird sie sich nach dem Mainstream ausrichten oder hält sie am Wort Gottes fest? Hans Peter Häring, Kantonsrat EDU

Aufs Reservoir gestürzt

Die Auswertungen der verschiedenen Workshops bezüglich Wohn- und Betreuungsformen im Alter zeigen andere Bedürfnisse als ein Altersheim Seewadel im traditionellen Sinne, wie dies Herr Fritz Schaad in seinem Leserbrief fordert. Ich nahm selber an diesen Workshops teil. Frau Fassbind spricht im Interview klar von zentral gelegenen, kostengünstigen Alterswohnformen unterschiedlichster Art mit guter Infrastruktur. Auch Durchmischung und Integration ins tägliche Leben sei vielen Seniorinnen und Senioren ein grosses Anliegen. So wäre es für mich denkbar, beim Seewadel ein Haus mit Clusterwohnungen zu bauen. Das sind individuelle Kleinwohnungen mit einem Gemeinschaftsraum pro Clustereinheit. Die Seniorinnen und Senioren hätten ihre Privatsphäre und könnten sich in ihre Wohnungen zurückziehen. Der Gemeinschaftsraum wäre Begegnungsraum und Aufenthaltsraum für verschiedene Aktivitäten. Dieser Raum könnte auch für gemeinsame Mahlzeiten genutzt werden, falls dies die Seniorinnen und Senioren wünschen. So könnten im Seewadel mehrere Clustereinheiten mit Gemeinschaftsräumen entstehen.

Pflegestation einplanen

Diese Tanne vermochte dem Sturm nicht standzuhalten und stürzte auf das Reservoir Heisch in Hausen. (Bild zvg.)

Eine Pflegestation sollte eingeplant werden. Eine hausinterne oder auch die externe Spitex würde im Bedarfsfall die ambulante Pflege und Betreuung sowie die hauswirtschaftlichen Arbeiten übernehmen. Möglich wäre auch, das Personal der Pflegestation für die Betreuung und Pflege der Menschen der Clusterwohnungen einzusetzen. Nicht für jede Dienstleistung bräuchte es diplomiertes Pflegepersonal. Ein 24 Stunden-Dienst müsste gewährleistet sein. Zur Unterstützung von betreuerischen Aufgaben wird die Freiwilligenhilfe zukünftig an Bedeutung gewinnen. Zum Beispiel könnten rüstige Rentnerinnen und Rentner (zwischen 65 und 75 Jahren) in einer Zeittauschbörse ein Guthaben an geleisteter Freiwilligenarbeit anlegen,

auf das später bei Betreuungsbedürftigkeit zurückgegriffen werden kann. Eine bauliche Verbindung zu den bestehenden Alterswohnungen im Seewadel wäre begrüssenswert. Ein Teilnehmer des Workshops zum Seewadel brachte die Idee, bei den Alterswohnungen eine Etage aufzustocken, um zusätzliche Alterswohnungen zu erstellen.

Ambulante Betreuung günstiger Eine gute Koordination aller Dienste, insbesondere auch mit dem Spital Affoltern als Akutspital und Palliativklinik, ist unabdingbar. Wenn kostengünstige und betagtengerechte Wohnungen und eine gute ambulante Veranzeige

und Wohnen. Dafür möchte ich Regierungsrätin werden», steht auf ihrer Website. Also: Jacqueline Fehr auf den Wahlzettel für den Regierungsrat schreiben und das Stimmcouvert rechtzeitig abgeben – das gibt gute Perspektiven für den Kanton Zürich. Vor allem wenn dazu noch die Kantonsratsliste 2 eingelegt wird. Franziska Sykora

sorgung mit 24-Stunden-Dienst angeboten würden, blieben die meisten Menschen gerne zu Hause, oder in ihrem Dorf in der entsprechenden Alterswohnform. So ist es dringend nötig, verschiedenste Wohnformen, auch altersdurchmischtes Wohnen anzubieten. Geschieht dies auch in den Dörfern des Knonauer Amts, würde dies ausserdem auch eine bessere Kostenverteilung unter den Gemeinden ermöglichen. Die ambulante Betreuung ist kostengünstiger als die stationäre Betreuung, darum müssen wir uns für die Kostenübernahme der ambulanten Betreuung einsetzen. Jeannette Hubli Zürrer, Kantonsratskandidatin SP, Affoltern


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 2. April 2015

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Von Hightech bis zur Freude am Einfachen An der Velo- und Bike-Börse erhielten die Besucher einen Eindruck von Trends und Entwicklungen Die elektrische Schaltung ist beim Bike angekommen – dies war vergangenen Samstag ein Thema. Ein anderes sind nach wie vor die Velos mit Tretunterstützung sowie die Fatbikes, die sich vom Nischen- in den TrendBereich gemausert haben. ................................................... von thomas stöckli Die meisten kaufen nicht jedes Jahr ein neues Velo. Nach dem sehr guten Verkaufsjahr 2014 – «wir haben noch nie so viele Velos verkauft», verrät etwa Marc Nägeli von Velo Nägeli – hielten sich die Erwartungen in der Branche entsprechend in Grenzen. Doch auch dieses Jahr läuft gut an. So lockt etwa die neuste Generation elektrischer Schaltungen. Diese erobert nun auch den Mountainbike-Bereich.

Elektro-Mobilität – mit allem, was dazugehört «Unser Beruf ist extrem spannend und aktuell», findet Walo Rüegg von Fredy Rüegg Velo-Sport. Besonders angetan hat es ihm die Elektro-Mobilität – mit allem, was dazugehört. So punktet ein moderner Velocomputer mit GPS-Navigation und Leistungsmessung, wie er den Interessierten an seinem Stand demonstriert. In erster Linie lädt er allerdings ein, die Testvelos probe zu fahren. Die Ausstellung biete den Kunden einen ungezwungenen Rahmen, mal etwas auszuprobieren, betont Rüegg. «Ich glaube fest, dass es wieder zurückgeht zu Schlichterem», meint hingegen Marc Nägeli. Sein Angebot richtet sich denn auch eher an Bike-Puristen. «Ich habe Freude an einfachen Velos – ohne Tretunterstützung», verrät er. Ob schlicht oder hightech, beim Velokauf lässt sich aktuell kaum etwas falsch machen: Solch ein Preisniveau habe er in 22 Jahren noch nie erlebt, verrät Nägeli.

Begehrte Occasionen an der Velobörse der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) – da schaut auch die Polizei vorbei. (Bilder Barbara Roth/Thomas Stöckli)

70 Occasions-Velos verkauft Gut liefen die Geschäfte auch an der Velobörse der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba). 123 Velos nahmen die freiwilligen Helfer für den Verkauf neben dem Weiss-MedienHaus entgegen, für 70 konnten neue Besitzer gefunden werden. «Besonders gut liefen Kindervelos», verrät Voba-Sekretärin Susanne Crimi, aber auch E-Bikes wurden bereits rege gehandelt.

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Walo Rüegg (Mitte) setzt auf E-Bikes.

Die Kleinen geniessen den Parcours des RRC Amt.

Die Nussbaumers als Grillmeisterteam.


Gewerbe/Dienstleistungen

Magie, neu definiert

Tanzfieber

Der Wettswiler Marc Haller tritt auf SRF1 bei «die grössten Schweizer Talente» auf. > Seite 17

Kindertanzstudio Helen Lemm bringt «Momo» nach 15 Jahren wieder auf die Bühne. > Seite 19

Donnerstag, 2. April 2015

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Rückkehr Ernesto Hutmacher, der in Italien sein Glück gesucht hat, startet am GP Osterhas in Affoltern. > Seite 25

RAV für Rekrutierung von Fachkräften Arbeitgeber und -Suchende zusammenbringen Die neue Studie «Arbeitsmarktmobilität und Fachkräftemangel» der Arbeitsmarktbeobachtung (Amosa) zeigt, dass bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren Fachkräftepotenzial vorhanden ist. Grundlage ist ein neuer Fachkräftemangelindikator. Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt Wirtschaft und Politik seit geraumer Zeit. In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, dass die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in der Schweiz steigende Anteile an gut qualifizierten Stellensuchenden verzeichnen: von 2002 bis 2013 ist der Anteil an Stellensuchenden mit tertiärem Bildungsabschluss im Amosa-Gebiet von zehn Prozent auf 17 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Arbeitsmarktbehörden von zehn Kantonen dazu entschlossen, im Rahmen ihrer Arbeitsmarktbeobachtung das Thema Arbeitsmarktmobilität und Fachkräftemangel zusammen mit Projektpartnern aus Wirtschaft sowie Berufs- und Personalberatung aufzugreifen.

Tiefe Arbeitslosigkeit bei Stellensuchenden mit Mangelberufen Auf Basis eines von Amosa entwickelten Fachkräftemangelindikators wurden fünf Berufsklassen zur vertieften Analyse ausgewählt. Stellensuchende aus Berufen der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus, des Ingenieurwesens, der Technik, der Informatik sowie des Baugewerbes sind sowohl für die Stellenvermittlung als auch für die Wirtschaft von Bedeutung. Die Arbeitslosigkeit in diesen Mangelberufen ist tief – mit Ausnahme des Maschinenbaus und des Bausektors. Dies bestätigt einerseits das Bild von Berufen mit hoher Nachfrage nach Arbeitskräften. Andererseits zeigen die Ergebnisse, dass auch in diesen sehr gefragten Berufen Stellensuchende auf

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den RAV gemeldet sind, die ein Potenzial darstellen zur Deckung des Fachkräftemangels.

Stellensuchende sind mobiler Arbeitsmarktmobilität kann eine wichtige Rolle für den Ausgleich von Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften spielen. Die Analyse dieses Aspektes bei Erwerbstätigen und Stellensuchenden zeigt, dass Stellensuchende erwartungsgemäss mobiler sind als Erwerbstätige, und zwar über alle Qualifikationsstufen hinweg. Besonders Stellensuchende in Informatikberufen und Metallverarbeitungs- und Maschinenbauberufen zeigen eine grosse Bereitschaft zu beruflicher Flexibilität, während Ingenieure beispielsweise eine hohe Bereitschaft zu geografischer Mobilität aufweisen. Die berufliche Mobilität wird beeinflusst von der Durchlässigkeit des jeweiligen Arbeitsmarkt-Segmentes. Je qualifizierter ein Stellenprofil ist, umso weniger durchlässig ist der entsprechende Arbeitsmarkt.

Berufsbegleitende Weiterbildung gegen Fachkräftemangel An einer von Amosa durchgeführten Tagung mit rund 60 Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgebern, Behörden und Verbänden der betroffenen Berufe wurde das Potenzial der RAV als Rekrutierungskanal für Fachkräfte diskutiert und Massnahmen entwickelt, um die Integration von stellensuchenden Fachkräften in den Arbeitsmarkt zu fördern sowie die Arbeitsmarktchancen der Erwerbstätigen zu erhalten. Unter anderem sollen Handlungsspielräume genutzt werden, um Arbeitgeber und Stellensuchende direkter und schneller zusammenzubringen, zum Beispiel durch Jobmessen oder Job-Speed-Dating. Weil die Arbeitslosigkeit von Fachkräften teilweise auf Faktoren zurückzuführen ist, die lange vor der Entlassung wirksam werden, sind präventive Massnahmen notwendig. Besonders wichtig ist im Rahmen der betrieblichen Personalentwicklung eine gezielte Aus- und Weiterbildung für Erwerbstätige jeden Alters.

Wichtige Rolle kommt den Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen zu Gerade in wissensintensiven Berufen mit Fachkräftemangel ändern sich die Anforderungsprofile rasch – ohne berufsbegleitende Weiterbildung fehlen diese inhaltlichen und formalen Qualifikationen im Falle eines Stellenverlustes. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen der Kantone mit ihren Informationszentren zu. Die Arbeitsmarktbehörden sensibilisieren und informieren zu dieser Thematik im Rahmen von Podien, Referaten und Veranstaltungen. (Amosa)

Bruno Hächler spielt am Mittwoch, 8. April, um 14 Uhr in der Mall. (Bild zvg.)

Tierischer Spass garantiert Familienfesttage im Coopark Affoltern Vom 8. bis 15. April finden im Coopark Affoltern die Familienfesttage statt. Eltern und Kinder dürfen sich auf ein Kinderliederkonzert, einen Streichelzoo und ein lustiges Kasperli-Theater freuen. Der beliebte Kinderliederautor und Musiker Bruno Hächler eröffnet die Familienfesttage am Mittwoch, 8. April, um 14 Uhr mit einem unterhaltsamen Konzert mit Liedern von seinem

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Album «Zwei Streife». Der Musiker schafft mit seinen Kinderliedern eine eigene Welt aus Skurrilem und Vertrautem, aus Fantasie und Alltäglichem. Die Lieder klingen poppig und übermütig. Am Samstag, 11. April, von 10 bis 19 Uhr dürfen sich die jungen Gäste auf einen Streichelzoo freuen. Im Gehege in der Mall tummeln sich Minischweinchen, Hühner und Ziegen – tierischer Spass ist garantiert. Am Mittwoch, 15. April, um 14 und 16 Uhr sorgt das Kasperli-Theater von Manuela Steiner für Unterhaltung. Der

Kasperli begeistert Jung und Alt mit seiner lieben, lausbübischen und stets positiven Art. Schnäppchenjäger aufgepasst: Im Rabatt-Booklet finden die Kunden 20 verschiedene Spargutscheine. Diese sind ab dem 7. April gültig. Familienfesttage im Coopark: Mittwoch, 8. April, 14 Uhr: Kinderlieder-Konzert mit Bruno Hächler, Songs der CD «Zwei Streife»; Samstag, 11. April, 10 bis 19 Uhr: Streichelzoo; Mittwoch, 15. April, 14 und 16 Uhr: Kasperli-Theater. Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. Infos: www.coopcenter.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 4. April 21.00 Osternachtfeier Pfarrerin Bettina Stephan, Singleiterin Eva Stückelberger Ab 20.30 Uhr Einsingen in der Kirche Sonntag, 5. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Kirchenkaffee in der Chilestube

Karfreitag, 3. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer und den am GründonnerstagProjekt beteiligten Jugendlichen Musik: Lona Salzmann, Panflöte und Vincent Dallèves, Orgel Samstag, 4. April 21.00 Osternachtfeier mit Pfarrer Matthias Fischer und dem Ad-hoc-Vokalensemble für die Osternacht Ostersonntag, 5. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit dem Vokalensemble Vila und Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Gschichte Chischte für die Kinder während der Predigt Anschliessend Eiertütsche Freitag, 10. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Affoltern a. A. Gründonnerstag, 2. April 18.30 «Warum ich an Auferstehung glaube» – Gottesdienst mit Abendmahl im Singsaal Zwillikon, Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor Anschliessend Zusammensein bei Suppe und Brot 18.10 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche. Karfreitag, 3. April 10.00 «Wenn das Leben schmerzt» – Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. W. Schneebeli. Es singt der Gemischte Chor Affoltern 17.00 Musik zum Karfreitag in der Kirche, Akkordeon: A. Cuda, Orgel: A. Nardone Karsamstag, 4. April 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels 21.00 Osternachtfeier am Bislikerweiher. Beginn in der Kirche. Bei nasser Witterung findet die ganze Feier in der Kirche statt. Im Zweifelsfall erteilt Telefon 044 761 56 50 ab 19 Uhr Auskunft Ostersonntag, 5. April 10.00 Familiengottesdienst Pfr. Th. Müller, M. Süess und Kinder des Familienmorgens Anschliessend Eiertütschen im Kirchenpark Donnerstag, 9. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Osterblüten», präsentiert von Pfr. U. Boller Freitag, 10. April 18.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Karfreitag, 3.April 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder 1. Teil auf dem Friedhof Fortsetzung ca. 10.20 Uhr in der Kirche – mit Abendmahl und Begrüssung des neuen Organisten Alexander Koschel Ostersonntag, 5. April Osterwanderung in zwei Gruppen zum Kloster Kappel 4.00 Gruppe 1 (Velogruppe) Treffpunkt bei der Kirche 4.15 Gruppe 2 Treffpunkt Bahnhof Bonstetten-Wettswil 10.00 Ostergottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder mit Abendmahl Anschliessend Osterapéro mit «Eiertütsche» im KGH. Ostermontag, 6. April 20.00 Kino in der Kirche: Rabbuni oder die Erben des Königs Der neue Film des Schweizer Filmemachers und Rockmusiker Luke Gasser (Empfohlen ab 14 Jahren)

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Karfreitag, 3. April Gedenktag des Leidens und Sterben Jesu Christi 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Claudia Mehl, Abendmahl; mit Gesangverein Knonau und ad hoc Chor Obfelden, Leitung: Angela Bozzola, Werke verschiedener Meister: Thema: «Du wirst nicht falsch Zeugnis reden wider deine Nächsten» – von grossen und kleinen Betrügereien, die die Gemeinschaft zerstören Karsamstag, 4. April Tag der Grabesruhe Jesu finden keine Gottesdienste statt Ostersonntag, 5. April Festtag der fröhlichen Auferstehung des Herrn 6.00 Österliche Lichtfeier, Beginn beim Osterfeuer neben der Kirche Maschwanden Pfr. Maurer, Vikarin Mehl, VDM. S. Brüngger, JUKI – Kinder, anschliessend Lichtfeier in der Kirche Maschwanden, danach Zmorge im Pfarrhaus Maschwanden 10.00 Familiengottesdienst mit Abendmahl und Tauferinnerung Vikarin Claudia Mehl Saskia Paulisch, Violine anschliessend Eiertütsche vor der Kirche Mittwoch, 8. April 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus, wir lesen von Martin Suter «montecristo»

Freitag, 3. April 9.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Chr. Hürlimann Erich Eder (Orgel); Kornél Radics Querflöte; anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus Sonntag, 5. April 9.30 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Bettina Ferrat, Kornél Radics (Orgel), Péter Janoshazi (Cello); anschliessend «Eiertütsche» Mittwoch, 8. April 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 9. April 11.30 Seniorenmittagstisch katholisches Chilehuus 12.00 Club 4 Gruppe David, reformiertes Kirchgemeindehaus

Freitag, 3. April 15.00 Karfreitagsliturgie – Leidensgeschichte «Jesus Christ Superstar» mit dem MauritiusChor im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Samstag, 4. April 21.00 Osternachtsfeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Sonntag, 5. April 10.15 Eucharistiefeier zum Ostersonntag im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 6. April 10.00 Eucharistiefeier zum Ostermontag im Provisorium Bonstetten Dienstag, 7. April 19.30 Abendmesse Im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 8. April 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 9. April 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Maschwanden

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Renate Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Sonntag, 5. April 10.00 Ostergottesdienst mit einem Spiel des Kolibri und Liedern von Anette Bodenhöfer Abendmahl ums Osterfeuer vor der Kirche. Ein-und Ausläuten durch die «Läuterbuben» von Hand. Pfarrer Walter Hauser Barbara Hack und Team Kollekte: Musig übers Meer Anschliessend Eiertütschen

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitags-Gottesdienst in Maschwanden mit Abendmahl (Wein), Bibelstelle: Mk. 15, 20b–37, Thema: Der scheinbare Sieg dieser Welt mit Pfrn. Susanne Brüngger Orgel: Marianne Rutscho Sonntag, 5. April 6.00 Oster-Frühgottesdienst in Maschwanden, Beginn beim Osterfeuer, mit Pfr. Thomas Maurer, Vikarin Claudia Mehl, Pfrn. Susanne Brüngger und JUKI-Kindern, Orgel: Marianne Rutscho, anschliessend Morgenessen im Pfarrhaus 10.00 Oster-Gottesdienst in Maschwanden mit Abendmahl (Traubensaft), Bibelstelle: Mk. 16, 1–8 Thema: Das Leben aus Gott mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Marianne Rutscho Donnerstag, 9. April 14.00 Seniorennachmittag zum Thema: Wie leben Senioren in Afrika? Eine Referentin von «Mission am Nil» kommt zu Besuch

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 3. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi (In der Kirche) Sonntag, 5. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Monique Baumann, Traversflöte, K. Müller, Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal, ab Osterdienstag in der Kirche Karfreitag, 3. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller: Duo per Tutti mit Barbara Bangerter, Flöte; Andrea Paffrath, Klavier; Lesungen: Elisabeth Wyss-Jenny Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum 3-GangAbendessen (Voranmeldung) Telefon 044 764 88 10 Ostersonntag, 5. April, 5.30 Ostermorgenfeier in der Kirche und im Freien mit Osterfeuer und Tauferinnerung. Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen! 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller wegen der Temperatur: Marquis de Saxe: Halleluja! Instrumentale Virtuosität, begleitet durch Carmela Konrad, Sopran Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum 3-GangAbendessen (Voranmeldung) Telefon 044 764 88 10 Mittwoch, 8. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 2. April ab 20.00 Uhr Passions-Gebetsnacht (NAchtsamkeit) Leitung Pfarrer Andreas Fritz Karfreitag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Ursula Hauser Posaune: Ulrich Eichenberger Ostersonntag, 5. April 5.30 Osterwarten Wir warten singend und schweigend auf das Osterlicht 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Rosa Buchmann www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Karfreitag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Thema: «Passion» Pfarrer Jörg Ebert Pius Strassmann, Flöte Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» Ostersonntag, 5. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Thema: «Der Morgen der grossen Verwandlung» mit anschliessendem Zmorgen im Chor der Kirche Möchten Sie die Ostermorgenfeier mit vorbereiten? Melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Karfreitag, 3. April 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Mitwirkung: MauritiusChor Kinderhütedienst Fahrdienst: Anmeldung, 2. April, Telefon 044 700 09 91 Osternacht, 4. April 21.30 Kirche Stallikon: Osternachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler und Konfirmanden und Team Mitwirkung: Chor Changing Timers Osterfeuer vor der Kirche und Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 4. April, Telefon 044 700 17 75 Ostern, 5. April 10.00 Kirche Wettswil: Oster-Familiengottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Andreas Beer, Trompete anschliessend: Chilekafi und Eiertütschen Fahrdienst: Anmeldung, 4. April, Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 8. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 9. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Ref. Kirche Rifferswil Karfreitag, 3. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl «Einer für alle! – Alle für einen?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gemischter Chor Rifferswil Andreas Fischer, Orgel Karsamstag, 4. April 21.00 Osternachtfeier «Us em Dunkle is Liecht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Stefanie & Roman Haller Harfe und Irische Flöte Ostern, 5. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Gang und verzell’s wiiter!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jorge Oliver, Trompete

Kath. Kirche Affoltern a. A. Karsamstag, 4. April 10.00 Fiire mit de Chline 21.00 Osternachtfeier/Eucharistie anschl. Eiertütschen Ostersonntag, 5. April 10.00 Festliche Ostermesse/Eucharistie zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen musikalische Umrahmung: Cäcilienverein anschl. Eiertütschen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Ostermontag, 6. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Freitag, 10. April 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 2. April 19.30 Eucharistiefeier Familiengottesdienst mit den Erstkommunionkinder 21.00 Stille und Gebet Karfreitag, 3. April 10.00 Familienkreuzweg nach Rifferswil 11.30 Gottesdienst in der Kirche Rifferswil 12.00 Karfreitagsverpflegung Engelscheune 15.00 Karfreitagsliturgie 17.00 Jugendgottesdienst Samstag, 4. April 21.00 Beginn vor der Kirche beim Osterfeuer, Kirchenchor Taufe von Layla Chandler Apéro, Eiertütschen Sonntag, 5. April 11.00 Eucharistiefeier, Kindergottesdienst, Apéro, Eiertütschen

Kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 2. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und den Katechetinnen, Mitwirkung der 3.-Klässler Karfreitag, 3. April 15.00 Feier vom Leiden und Sterben Jesu mit Pfr. A. Saporiti Samstag, 4. April 17.00 Familien-Osterfeier mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch (dieser Gottesdienst wird für schulinterne Zwecke gefilmt) 21.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musik: Pfarreichor Mettmenstetten Anschliessend «Eiertütschen» Sonntag, 5. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musik: Frau A.Bozzola (Orgel) und Flötenensemble «i flauti sonori»

Kath. Kirche Obfelden Karsamstag, 4. April 21.00 Osternachtfeier/Eucharistie anschl. Eiertütschen Ostersonntag, 5. April 10.30 Festliche Ostermesse/Eucharistie anschl. Eiertütschen Ostermontag, 6. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei in Affoltern Dienstag, 7. April 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 3. April 9.45 Karfreitags-Gottesdienst mit Abendmahl Eva und Andi Wolf Kinderprogramm Sonntag, 5. April 9.45 Oster-Gottesdienst «Die Kraft der Auferstehung» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti Mehr Infos: www.sunntig.ch


Vermischtes

Donnerstag, 2. April 2015

Der Mann, der Magie neu definiert Der Wettswiler Marc Haller tritt bei «Die grössten Schweizer Talente» auf, am Samstag um 20.10 auf SRF1 Am kommenden Samstag, um 20.10 Uhr, hat Marc Hallers Kunstfigur Erwin seinen nächsten grossen Auftritt, im Halbfinal der «grössten Schweizer Talente» auf SRF1. Der Wettswiler Schauspieler und Zauberkünstler will damit endgültig den Durchbruch in der Schweiz schaffen. ................................................... von salomon schneider Er ist schüchtern, stottert leicht und weiss nicht genau, ob er Schweizerdeutsch oder doch Hochdeutsch sprechen soll. Weshalb er wie unabsichtlich von einer Sprache in die andere fällt. René Baumann, alias DJ Bobo begrüsst ihn auf der Bühne: «Willkommen zu den grössten – wirklich grössten – Schweizer Talenten.» Marc Hallers Kunstfigur Erwin steht nervös von einem Bein auf das andere und antwortet: «Dabei bin ich nur 1.70 Meter gross – leider.» Das Publikum und die Jury lachen und Gilbert Gress meint in Richtung René Bauman: «Eins zu Null», das Eis ist gebrochen. Am Ende seines Auftritts stehen Publikum und Jury auf, applaudieren und «Erwin» steht im Halbfinal der grössten Schweizer Talente.

Vor Nervosität fast die Show abgesagt «Normalerweise probiere ich mit einer poetischen Geschichte einen Spannungsbogen über meinen gesamten Auftritt zu ziehen. Im Fernsehen habe ich jedoch nur einige Sekunden Zeit, um zu begeistern, da das Publikum vor den Bildschirmen weiter weg ist», erzählt Marc Haller. Er habe probiert, seine Show trotzdem mit einem kurzen aber umso intensiveren Spannungsbogen zu versehen. Er sei sich deshalb nicht sicher gewesen, ob «Die grössten Schweizer Talente» das richtige Format für ihn seien: «Zwei Stunden vor der Show ging deshalb die Nervosität mit mir durch und ich wäre fast nach Hause gegangen.» Zum Glück ist er geblieben konnte sowohl Publikum als auch Jury innert kürzester Zeit mitreissen.

Studium in Wien und New York Mit nicht einmal 30 Jahren hat Marc Haller bereits ein bewegtes Leben und eine steile Karriere hinter sich. Seine künstlerischen Anfänge machte er an der Scuola Dimitri in Verscio und kam über die Lee Strassberg-Schule in New York ans Konservatorium in Wien, wo er Schauspiel studierte. Er hatte regelmässig Auftritte als Zauberkünstler und wurde Ende 2012 durch den Sieg bei «Die grosse Comedy-Chance», der österreichischen Castingshow, über Nacht bekannt. 2013 gewann er den kleinen «Prix Walo», und 2014 den hoch dotierten «Swiss Talent Award». Als Preis für den Sieg des «Swiss Talent Awards» gewann er einen Vertrag bei «Das Zelt».

In der Kleinkunstszene braucht man Ellbogen «Die Tournee ist unglaublich schön für mich», erzählt Marc Haller begeistert. Die Show sei hoch professionell und die Stimmung unter den Künstlern könnte nicht besser sein: «Das ist in der Kleinkunst-Szene nicht immer so. Da fast alle ums Überleben kämpfen, kommt es öfter zu unschönen Konkurrenzsituationen. Deshalb ist die unterstützende Stimmung bei «Das Zelt» umso wichtiger.» Zudem habe er gerade von der professionellen Regie viel gelernt: «Ich kann mich einbringen, bin unabhängig und kann mich voll ausleben.» Trotzdem sei die Regie bei Unsicherheiten zur Stelle und unterstütze ihn mit sanfter Führung. Dank der hohen Professionalität und dem guten Team seien auch die langen Tage bei «Das Zelt» kein Problem. Erwin wird noch mindestens die nächsten zwei Jahre in verschiedenen Programmen im «Zelt» zu sehen sein. Momentan konzentriert sich der Wettswiler aber voll auf «Die grössten Schweizer Talente»: «Im Halbfinal wählt das TV-Publikum die Finalteilnehmer aus, die Jury kommentiert die Auftritte nur noch. Es bleibt mir deshalb nichts übrig, als mein Bestes zu geben und auf möglichst viele Anrufe zu hoffen.»

Marc Hallers Kunstfigur «Erwin aus der Schweiz» ist schüchtern, wird aber manchmal von Passion erfasst.

Der Gewinn des «Swiss Talent Awards» brachte Marc Haller einen Vertrag bei «Das Zelt». (Bilder zvg.)

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Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

irchliche Anzeigen Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Freitag, 3. April 9.45 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl (Urs Baumann) Kinderhort Sonntag, 5. April 8.30 Ostergottesdienst (Urs Baumann) anschliessend Brunch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 3. April 10.00 Karfreitagszusammenkunft mit Hans Gut Sonntag, 5. April 10.00 Ostersonntagszusammenkunft mit Hans Gut Donnerstag, 9. April 20.00 Start Life-Seminar im Restaurant Weingarten mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 5. April 9.45 Ostergottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Freitag, 3. April 10.30 Karfreitagspredigt anschliessend Abendmahl Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Sonntag, 5. April 10.30 Ostergottesdienst für Gross und Klein ab 9.30 Uhr Kaffee und Gipfeli Donnerstag, 9. April 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Generalkonferenz; siehe www.lds.org Übertragungen in Bonstetten: Samstag, 4. April 14.30 Allgemeine Schwesternversammlung Sonntag, 5. April 10.00 Priestertumsversammlung 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Sonntagmorgenversammlung

Zwei musikalische Weltenbummler Martin Schumacher und Beat Föllmi lieben es, mit eigenem und fremdem Material zu improvisieren. Am Sonntag, 12. April, tun sie dies im Bickwiler Forum, Obfelden. Der Zürcher Klarinettist Martin Schumacher ist seit bald dreissig Jahren souverän unterwegs zwischen Jazz, Karibik, Afrika und dem Orient. Er schöpft aus einem enormen Fundus an bekannten und weniger bekannten Melodien aus allen Himmelsrichtungen. Der Zuger Perkussionist Beat Föllmi (Schlagzeug, Balafon und Perkussion) forscht ebenso an verschiedenen Klangkombinationen mit Instrumenten aus aller Welt. Sein europäisches Musikempfinden paart er mit Klängen und Rhythmen aus dem afrikanischen und asiatischen Raum. Beide halten Ohren und Geist weit offen, schauen über den Rand des Gewohnten hinaus; beide lieben es, mit eigenem und fremdem Material zu improvisieren. (pd.) Sonntag, 12. April, 11 Uhr, Brunnenweg 8, Bickwil, Obfelden.

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Vermischtes

Donnerstag, 2. April 2015

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Stallikon einmal mehr im Tanzfieber Das Kindertanzstudio Helen Lemm bringt «Momo» nach 15 Jahren wieder auf der Bühne Das Kindertanzstudio Helen Lemm verzauberte in Sellenbüren dreimal mit der Aufführung von «Momo», nach einer Geschichte von Michael Ende. Vor 15 Jahren schon einmal aufgeführt, kam das Stück als «Remix» wieder auf die Bühne. ................................................... von bea moser «Ist es wirklich schon 15 Jahre her, dass wir dieses Stück aufgeführt haben?» «Weisst du noch, wie es damals war?» Solche Bemerkungen konnte man am vergangenen Wochenende öfter hören, waren doch viele ehemalige Tänzerinnen oder deren Eltern unter den Zuschauern. Und obwohl man am Anfang genüsslich Rückschau hielt, liess man sich danach von einer alten und doch wieder neu inszenierten Geschichte verzaubern. Erzählt wurde «Momo» nach dem gleichnamigen Buch von Michael Ende. Diese Geschichte spielt in einer Fantasiewelt, in der die Gesellschaft der grauen Herren am Werk ist. Sie versuchen, die Menschen dazu zu bringen, Zeit zu sparen. Sie werden aber in Wahrheit um ihre Zeit betrogen. Während sie noch versuchen, Zeit für später zu sparen, vergessen sie im Jetzt zu leben. Sie werden immer gehetzter, gestresster und trauriger. Denn es ist ja klar: Zeit kann man nicht sparen wie Geld.

Silvana Lemm, Christiane Loch (Erzählerin) und Helen Lemm nach einer gelungenen Aufführung. (Bilder zvg.)

Begeisterte Besucher Die grauen Herren übernehmen mehr und mehr die Herrschaft über die Welt. Als es schon fast zu spät ist, beschliesst der weise Meister Hora, der geheimnisvolle «Verwalter der Zeit» zu handeln. Er hält die Zeit an. Die ganze Welt kommt so zum Stillstand. Und nun schickt er seine Schildkröte Kassiopeia mit dem kleinen Mädchen Momo in den Kampf gegen die übermächtig scheinenden grauen Herren. Die Besucher waren durchweg begeistert, was man vor allem am tosenden Applaus spüren konnte, aber auch an den vielen positiven Kommentaren nach der Aufführung. «Das war wieder mal wunderbar, all die schönen Tänze und Kostüme.» «Es war so eine schöne Geschichte. Und so schön tänzerisch umgesetzt.» Diese und viele weitere

Momo trifft die Schildkröte Kassiopeia. Komplimente konnten die Kinder am Ausgang entgegennehmen.

Zahlreiche Helfer standen im Einsatz Die 80 Kinder und Jugendlichen, die bei Helen Lemm in den Tanzunterricht gehen, haben ihre Sache durchwegs super gemacht und sie können zu Recht stolz auf sich sein. Das monatelange Üben hat sich absolut gelohnt. Und doch gibt es da jemanden, der den jugendlichen Tänzerinnen beinahe die Show gestohlen hätte: die Schildkröte Kassiopeia. Man hätte sie

Die grauen Herren in Aktion. schon fast für echt halten können, wie sie da plötzlich über die Bühne kroch. Aber das war sie natürlich nicht. Hanspeter Stutz hat wundervolle Arbeit geleistet. Zum tollen Erlebnis haben weitere Personen massgeblich beigetragen: Silvano Mozzini und Christiane Loch vom «Carambole tanz & theater» haben bei der Choreografie zusammen mit Silvana Lemm tatkräftig mitgeholfen. Von Silvano Mozzini sind auch die wunderbaren Bilder, die im Hintergrund die Geschichte passend begleitet und unterstützt haben. Und Christiane Loch las die Geschichte bei

jeder Vorstellung live vor. Johannes Knoth war für das geniale Lichtdesign verantwortlich und Svenja Furrer und Antonio Mendoza für viele wunderschöne Fotos. Im Hintergrund wuseln jeweils viele zahlreiche Helfende, die diese Aufführungen überhaupt möglich machen. Man glaubt es kaum, wie viele Leute da beschäftigt sind. Sei es beim Nähen der Kostüme, beim Küchenteam unter der Leitung von Esther Treyer, beim Schmink- und Frisierteam und beim Backstageteam, das hinter dem Vorhang nach dem Rechten sieht. Die Kinder freuen sich jetzt

schon darauf, den DVD-Film dieser Aufführung anzuschauen, denn selber haben sie sich ja noch nicht gesehen. Möglich machen es Helena Vagnières und ihr Team hinter der Kamera. Bei vielen Tänzerinnen und Helfern im Hintergrund konnte man die Befriedigung am Sonntagabend nach drei gelungenen Vorstellungen spüren. Und viele Kinder werden beim letzten Abschminken vielleicht schon an die Aufführung im nächsten Jahr gedacht haben. Man darf jetzt schon gespannt sein, was Helen Lemm und ihr eingespieltes Team wieder auf die Bühne zaubern werden.

Die Aemtler Bühne auf der Suche nach Nachwuchs Die Aemtler Bühne, die letztes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte, ist auf der Suche nach Schauspielnachwuchs. Jugendund Kindertheater wird geboten. Es hat noch freie Plätze.

Seit Oktober 2014 probt der Theaterkurs für Jugendliche und junge Erwachsene mit Odin Anderegg im Saal des Gasthauses Rössli in Mettmenstetten. Am 19. Juni ist Premiere und das Stück gelangt bis zum 27. Juni insgesamt fünf Mal zur Aufführung.

Die Junge Aemtler Bühne bietet auch Kindern die Möglichkeit, die «Bretter, die die Welt bedeuten», kennenzulernen. Die Anmeldung fürs Kindertheater mit Iris Hochschorner und Raffaele Cavallaro läuft noch bis 20. April. Kinder von der 4. Klasse bis zur 1. Oberstufe proben zwischen 13. Mai und 21. Oktober, jeweils an Mittwochanzeige

Üben – und dann vor Publikum auf der Bühne stehen: Im Kindertheater der Aemtler Bühne hat es noch freie Plätze. (Bild zvg.)

nachmittagen von 14 bis 16.30 Uhr, im Saal des Gasthauses Rössli in Mettmenstetten.

GV und kommende AeBü-Produktion: Wer macht mit? Im Weiteren findet am 16. April die Generalversammlung der Aemtler

Bühne statt. Im Anschluss an die GV, um zirka 21 Uhr, wird über die kommende Produktion im November informiert. Wer Lust hat, mitzuspielen ist zu dieser Produktionsversammlung eingeladen. (-ter.) Infos und Anmeldung fürs Kindertheater auf www.aemtlerbuehne.ch


Veranstaltungen

Donnerstag, 2. April 2015

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Singen unterm Maibaum Der BezirzChor Amt führte in der reformierten Kirche Affoltern «Bäuerlich Romantische Musik» auf Klassisch in Schwarz, mit farbigen Schals und schwarzen Notenbüchern trat letztes Wochenende der BezirzChor Amt auf die Bühne in der reformierten Kirche Affoltern. Auch die Pianistin Angela Nanz-Wanner sowie der Flügel sind ganz in schwarz, ebenso Chorleiter Martin Schmid. «Bäuerlich Romantische Musik» – der Titel des vierzigminütigen Konzerts liess etwas anderes erwarten. ................................................... von denise bohnert Doch gleich zu Beginn relativiert Martin Schmid in seiner Einleitung die Begriffe, betonend, dass sich die Stückwahl weder konsequent auf das eine noch das andere beschränke, sondern weltlich-ländliche über philosophisch-poetische bis geistliche Werke kombiniere. Hinter den Singenden ragt auf hohem Pfahl ein farbenprächtiger, aus vielen Blumen gesteckter Maibaum, kreiert von Christine Grünenfelder aus Ottenbach; mit bunten Bändern behangen steht er als Symbol des Frühlings, der Jugend und des Tanzes. Doch nicht die heiter frühlingshafte Seite der Liebe wird besungen: Das Konzert beginnt mit Trauer um verlorene oder vergebliche Liebe, widergespiegelt in Metaphern aus der Natur: «… mit meiner scharfen Sense mähte ich nieder jedes grüne Plätzchen …» (Antonin Dvoràk «Die Trennung») oder in «Die Verlassene»: «… (sie) stickt auch hinein ein Röslein rot, für sie ist alle Liebe tot.»

Musikalische Herausforderung Kompakt schwillt der Chor an und ab, der Raum nimmt den vollen Klang auf und wölbt ihn auf die Zuhörenden im halb gefüllten Kirchenschiff. Anspruchsvoll die Harmonien und auch die Texte. Das Konzert ist Resultat von einem Jahr Erarbeitung mit Martin Schmid; wöchentliche Proben und zwei Singwochenenden haben die 26

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Schwarz mit Farbtupfern unter buntem Maibaum – der BezirzChor Amt sang anspruchsvolle Musik, am Flügel Angela Nanz, Leitung Martin Schmid (Bild Denise Bohnert) Männer und Frauen investiert, um die Komplexität der Lieder zu entschlüsseln, sie musikalisch zu verstehen und singend umzusetzen, für die meisten eine grosse Herausforderung. Der vierte der «Klänge aus Mähren» von Antonin Dvorák trägt den Titel Zuversicht. Doch ist diese zerbrechlich, der Liebste will seinen Schatz verlassen. Unerbittlich wächst das Gras, blüht die Tulpe, all diese Pracht kann die Liebenden jedoch nicht erfreuen, sie setzen ihre Hoffnung auf eine dürre Tanne und darauf, dass diese wieder grüne. In der letzten Zeile meint der Geliebte einen Schimmer Grün in den hohen Tannenästen entdeckt zu haben – die Zuversicht ist nur ein Hauch. Der blumige Kranz am Maibaum wirkt sehr viel optimistischer als die Musik, obwohl in der Kirche kein Frühlingslüftchen die Bänder bewegt … Das erste von Béla Bartóks «Vier slowakischen Volksliedern», ein Hochzeitslied aus Poniky, erzählt von dem Mägdlein, das verheiratet wurde mit einem schlechten Gatten und von der Mutter weggeschickt. In der Ferne sehnt es sich so sehr nach ihr, dass es als Rebhuhn in deren Garten fliegt, um sie zu sehen. Und wird abermals

vertrieben: «Weg du Rebhuhn, brichst mir die Lilie gar.» «Ach liebe Mutter, nun muss ich weinen, ferne vom Heimatland.» Die slowakische Seele ist schwer, die folgenden drei kurzen Tanzlieder sind rhythmisch lüpfiger, wirken aber doch ernst.

Sehnsucht nach Frieden Nun erklingen, was Martin Schmid wohl mit Inkonsequenz in Bezug auf den Konzerttitel meinte, vier Friedenslieder aus Israel, dem Land, das schon so lange im Krieg lebt. Sie werden jeden Freitag gesungen, um den geheiligten Shabbat zu beginnen. Shalom Aleichem – Friede sei mit dir –, Halleluja und das Gebet Halicha Lekeisarya drücken das Sehnen nach Frieden aus, es ist zu hoffen, dass die Lieder erhört werden, die Zuversicht mehr als ein grüner Schimmer in dürren Ästen sei. Bei dieser a capella gesungenen Chormusik – die Pianistin singt im Chor mit – kommen die Männerstimmen stark zum Tragen, geben kräftigen Boden. Wunderbar, Tenor, Bariton und Bass zu hören und auch die warmen Altstimmen. So auch in zwei englischen Folksongs, die typischerweise

trotz lieblicher Melodien einen eher bitteren Inhalt tragen. Die grösste musikalische Herausforderung bildeten «Sehnsucht» (aus Opus 112) und «Spätherbst» (aus Opus 92) von Johannes Brahms, die Singenden meisterten das anspruchsvolle Chorstück und die komplex verwobenen Stimmen jedoch mit Bravour. Auch Brahms verwendet, seiner Zeit gemäss, die Natur als Spiegel der Gefühle, in diesem Falle Sehnsucht, Einsamkeit, Trauer: «Als ob der Himmel weinen will in übergrossem Leide.» Den Schluss bildete Gabriel Faurés «Cantique de Jean Racine», ein Lobund Bittgesang an Gott, die Musik als Opfergabe anzunehmen, um seine Gnade der Menschheit zu schenken.

Jedes Programm begeisternd «Bäuerlich Romantische Musik» klang heiter und auf dem Flyer der Maibaum vor blauem Himmel, die Bänder im Wind flatternd, schien die Freude am Frühling abzubilden. War die Romantik beseelt von der Schönheit der Natur, so war sie doch offenbar auch fasziniert von Leid. Das Herz ist spürbar auch in diesen Gefühlen – wie es wohl

den Chormitgliedern ergangen sein mag, sich so intensiv und lange von den traurigen Liedern begleiten zu lassen? Die Melodien, Harmonien, das Singen überhaupt und das gemeinsame Schaffen seien bereichernd gewesen. Die Stimmen ineinander schwingen zu können, die Freude, wenn die schwierigen Passagen dann sitzen, wenn Dynamik hineinkommt, das Lied zu leben beginnt und zu einem Ganzen zusammenwächst – und der Dirigent zufrieden ist. «Am Schluss ist jedes Programm begeisternd», das bestätigten einige der Beteiligten in der fröhlichen Runde nach dem Konzert. Jedenfalls scheint der Enthusiasmus ungebrochen, sind doch die meisten seit etlichen Jahren dem BezirzChor Amt treu geblieben, einzelne gar, die nicht mehr in der Region leben. Eine Qualität dieser Singgemeinschaft ist sicher, dass jedes Programm Projektcharakter hat und verschiedene musikalische Richtungen aufgreift. Der BezirzChor Amt freut sich jederzeit über Zuwachs, gerade auch, aber nicht nur, bei den Männerstimmen, geprobt wird jeden Dienstagabend. Melden kann man sich bei Martin Schmid unter schmidmart@gmail.com oder auf www.bezirzchor.ch.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 2. April 2015

agenda

Donnerstag, 2. April Affoltern am Albis 20.15: Ursus und Nadeschkin. «Sechsminuten». Kasinosaal. Marktplatz 1.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Freitag, 3. April

Maschwanden 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Kühe, Glocken und Schellen». Von der kleinsten Glocke mit einem Zentimeter Durchmesser bis zur wuchtigen Treichel. Parallel Spielzeugsammlungen aus dem Appenzellischen, Hirtenspielzeug aus Graubünden und Wallis. Dorfmuseum.

Dienstag, 7. April

Kappel am Albis

Bonstetten

17.15: «Musik und Wort» im Klosterkeller. Duo per Tutti mit Barbara Bangerter, Flöte, und Andrea Paffrath, Klavier. Lesungen: Elisabeth Wyss-Jenni. Im Anschluss Möglichkeit zum 3-Gang Abendessen. Anmeldung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

09.00: Leichte Wanderung: Von Hausen dem Türlersee entlang nach Aeugst. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Samstag, 4. April

Mittwoch, 8. April

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz. 09.00: 36. GP Osterhas mit Festwirtschaft. Nationales Radkriterium. Eintritt frei. Lindenmoosstrasse

Bonstetten 11.00-18.00: Eier-Ausstellung im Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. «Güetli» Rossau.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi. Bar offen ab 18 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hedingen 09.00-13.00: Bibliotheks-Kafi - der neue Treffpunkt in Hedingen. Bibliothek. Trottenweg. 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. In die Welt der Verseund Fingerspiele eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Über die Doppelmoral einer frauenfeindlichen Gesellschaft Szenische Lesung mit Michèle Minelli und Schauspieler Peter Höner In einer szenischen Lesung mit dem Schauspieler Peter Höner stellt die Autorin Michèle Minelli ihren Roman «Die Verlorene» in der Buchhandlung Scheidegger vor. Ein Justizskandal von 1904, der die Schweiz polarisierte und die Frauenbewegung auf den Plan rief. Als Friedas Dienstherr die Tür verriegelt und sich an sie drängt, ist sie verloren. Hinter ihr liegt eine unbeschwerte Kindheit im thurgauischen Bischofzell und vor ihr die jahrelange Schmach einer ungewollten Mutterschaft. Im aufstrebenden St. Gallen kann sie in der Anonymität der Stadt untertauchen, das Kind hält sie vor allen in einer Kinderbewahranstalt versteckt. Weil der Junge dort aber nicht bleiben darf und sie nicht für ihn sorgen kann, ergreift allmählich ein düsterer Plan von ihr Besitz.

Alle Schuld wird der Frau aufgeladen Michèle Minellis Kriminalfall von 1904, in dem die Schneiderin Frieda Keller in die Mühlen einer männerbestimmten Justiz geriet, die alle Schuld der Frau auflud und den Vergewaltiger ungeschoren liess. Unter dem Druck der Öffentlichkeit wurde die zum Tode verurteilte Frieda Keller begnadigt. Die «Gnade» lautete: lebenslange Zuchthausstrafe in Einzelhaft mit Schweigegebot. Sie starb, verarmt, einsam, verwirrt, 1942 in der Klinik Münsterlingen. Ihr Fall schlug sich massgeblich in der Schaffung des Schweizerischen Strafgesetzbuches nieder und gilt noch heute als Weg-

Affoltern am Albis

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jazz Live Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr. Info www.lamarotte.ch, reservieren Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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Ausstellungen Aeugst am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Guten Tag kleiner Vogel oder der Beginn einer wunderbaren farbigen Leidenschaft». Original-Illustrationen von Hugo Kaspar. Mo 811.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. April.

Stallikon

Aeugstertal

Kappel am Albis 17.15: «Musik und Wort» im Klosterkeller. Marquis de Saxe: Halleluja! Instrumentale Virtuosität begleitet durch Carmela Konrad, Sopran. Lesung Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss Möglichkeit zum 3-GangAbendessen. Anmeldung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

20.15: Jukebox-Musical «Falling in Love» von Stephan Benson. Die schönsten Love-Songs der Welt in einem rasanten Musical über die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Uraufführung des Theaters Kanton Zürich. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Montag, 6. April

Kappel am Albis

agenda-einträge

Aeugstertal 19.00: «Kafenion - Griechische Musik und Leckereien». (Essen um 18 Uhr) Reservieren: Telefon 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Veranstaltungshinweise für die Agenda: Angaben jeweils bis Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte von Anita Perez, Sofie Siegmann und Marlis Spielmann. Do-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr, Ostern geöffnet nach Vereinbarung. Bis 19. April. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Sa/So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis anzeige

marke zu neuem Recht. Einem Recht, das die Gleichheit von Frau und Mann vor dem Gesetz vorsieht. Michèle Minelli, geb. 1968 in Zürich, hat Dokumentarfilme gedreht, Sachbücher und einen Roman veröffentlicht, bevor 2012 die grandiose Familiensage «Die Ruhelosen» erschien, gefolgt von dem Krimi «Wassergrab». Sie ist Dozentin für kreatives Schrei-

Donnerstag, 9. April

Zwillikon

Sonntag, 5. April

Autorin Michèle Minelli und Schauspieler Peter Höner. (Bild zvg.)

Kloster Kappel: Doppelausstellung: «Durchbruch zum Licht». Bilder Willy Winzenried, «Auferstehung – Durchbruch». Skulpturen der Scuola di Scultura di Peccia. Täglich 8-22 Uhr. Bis 7. April.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Jahres Zeiten». Bilder von Elly Haebler, Maschwanden. Mo 15-19, Di 15-20, Mi Do Fr 15-19, Sa 10-12; während den Schulferien Di 15-20 Uhr. Bis 4. April.

ben in Zürich. Peter Höner ist Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur und betreibt eine Schreibwerkstatt im thurgauischen Iselisberg. Die Gäste dürfen einen spannenden, aufrüttelnden und unvergesslichen Abend erwarten. Freitag, 10. April, 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Eintritt 25 Franken.


Veranstaltungen

Donnerstag, 2. April 2015

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«Falling in Love» Theater Kanton Zürich wieder zu Gast in Stallikon Auf Initiative des Gemeindevereins gastiert das Theater Kanton Zürich am 9. April wieder in Stallikon. Nach dem Erfolg mit «Beatles for Sale» vor zwei Jahren wieder mit einem Jukebox-Musical: «Falling in Love» von Stephan Benson.

Chorleiter Markus Etterlin empfängt die Glückwünsche zu seinem Jubiläum. (zvg.)

Chorleiter Markus Etterlin geehrt 20 Jahre beim kath. Kirchenchor Hausen Wer den katholischen Kirchenchor Hausen nicht kennt, würde in dessen Repertoire wohl nur klassische Kirchenlieder vermuten. Dies ist aber eine zu enge Sicht. Neben dem wichtigen Teil der traditionellen Kirchenliteratur, welche unter professioneller Führung von Markus Etterlin mehrstimmig zum Besten gegeben wird, sind Gospels, afrikanische Gesänge, Taizé-Lieder und andere Stilrichtungen ebenfalls prominent vertreten. So vielfältig wie das musikalische Programm, so unterschiedlich setzen sich auch die über 40 Mitglieder des Kirchenchores zusammen: jede Altersstufe, unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit, ist im Chor vertreten. Der Chor wird seit vielen Jahren vom professionellen und bekannten Chorleiter Markus Etterlin geleitet. Anlässlich der Generalversammlung des Katholischen Kirchenchores Hausen, gratulierte die scheidende Präsidentin, Ruth Zgraggen, Markus Etterlin zu seinem 20.-Jahre-Jubiläum ver-

bunden mit dem Wunsch, dass er noch viele Jahre mit seiner Einfühlsamkeit und Kompetenz den Chor zu immer neuen Impulsen verhilft.

Béatrice Gaisser neue Präsidentin Die neugewählte Präsidentin des Chores, Béatrice Gaisser, hat sich zum Ziel gesetzt, die geleistete Arbeit ihrer Vorgängerin weiterzuführen. Der Chor soll auch in Zukunft den bisherigen Vereinsmitgliedern, neuen Chorsängern und nicht zuletzt den Konzertbesuchern ein attraktives Programm bieten. Interessierte können jederzeit unverbindlich an einer Singprobe teilnehmen und sich selber ein Bild über das umfangreiche Programm machen. Die Proben finden jeweils am Dienstag um 20 Uhr im Singsaal in Hausen am Albis statt. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.kchausen.ch zu finden.

Die 13 Bände des «Historischen Lexikons der Schweiz». (Bild zvg.)

Schweizer Geschichte Dorfmuseum Affoltern empfängt am Samstag Die momentane Diskussion zur Schweizer Geschichte lässt aufhorchen und regt an, diesen verschiedenen Fragen nachzugehen, um sich eine eigene Meinung dazu bilden zu können. Genau das lässt sich im Dorfmuseum Affoltern tun. Neben vielen Objekten aus dem Leben in der Vergangenheit, verfügt das Museum über eine Sammlung von Schriften zur Geschichte von Affoltern und der Schweiz. Zum Beispiel kann hier das dreizehnbändige «Historisches Lexikon der Schweiz» (HLS) eingesehen werden. Das HLS bietet in rund 36 000 Artikeln einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Schweiz von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart. Es ist wie jedes Lexikon eine Fundgrube

von Wissen, das einen verleitet, aufzubrechen auf eine Entdeckungsreise zu historischen Orten und Taten, und zu Persönlichkeiten der Schweizer Geschichte ganz ohne Osterstau! Dies gilt ebenso für die verschiedenen Enzyklopädien aus dem frühen und späteren 20. Jahrhundert, die im Museum vorliegen. Die Kommission Dorfgeschichte freut sich auf Besucher und erwartet diese gerne zu einem Kaffee. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am Samstag, 4. April. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32 oder Ursula Grob, 044 761 77 42.

«Falling in Love» – Die schönsten Songs der Welt in einem rasanten Musical über Irrungen und Wirrungen der Liebe. Musikalisch begleitet von einer dreiköpfigen Band. Skurril, turbulent, irrwitzig komisch, tieftraurig. Wie das Leben. Wie die Liebe. Eva Herzig ist sterbensunglücklich verliebt. Sie sieht keinen Ausweg mehr: in ihrer Verzweiflung fasst sie eines Nachts den Plan, vom Dach ihres Wohnhauses zu springen. Oben trifft sie auf einen seltsamen Mann. Sie ist sich sicher, dass der heruntergekommene ältliche Gigolo niemand anderes ist als Liebesgott Amor höchst selbst, der vom Olymp hinuntergestiegen ist, um sie aus ihrem Elend zu erlösen. Der Alte leugnet zwar, behauptet jedoch, ein bewanderter Experte in Liebesdingen zu sein, und weil er ihr darüber hinaus auch noch verspricht, ihr Leid binnen kurzer Zeit in höchste Lust zu verwandeln, gelingt es ihm, sie vom Sprung in die Tiefe abzuhalten. Eva nimmt den wunderlichen Kerl mit in ihre Wohnung, die sie mit ihrer Halbschwester, der esoterischen Althippiefrau Dodo und dem nicht praktizierenden Schauspieler Lancelot teilt, und absolviert unter Anleitung ihres Lehrmeisters ein erbarmungsloses Trainingsprogramm in Sachen Verführungskunst. Innerhalb eines Tages soll aus dem unscheinbaren Mauer-

Suly Röthlisberger und Katharina von Bock. (Bild Judith Schlosser) blümchen eine unwiderstehliche Femme Fatale werden. Eine Herkulesarbeit, denn die schüchterne Angestellte einer Leihbücherei hat nicht nur keinerlei Erfahrung mit Männern, ihre Bemühungen werden auch noch von der eifersüchtigen Dodo mit allen Mitteln hintertrieben. Denn das Objekt der Begierde beider Frauen ist selbstverständlich ihr schnuckeliger WG-Genosse. Dass der schöne Lancelot gegen weibliche Reize immun ist und seinerseits ein Auge auf Evas neuen Bekannten geworfen hat, macht die Sache schier aussichtslos. Da ersinnt der Entraîneur d’amour eine List. Diese treibt zwar die arme Eva vollends zur Verzweiflung, Dodo in die Fänge schwarzmagischer Praktiken und den flotten Lancelot in eine schwere Identitätskrise, aber wer weiss, dass der mythologische Amor nicht nur ein nacktes Pummelchen, sondern auch voll von schalkhafter Bosheit ist, den wird das nicht wundern. Andererseits

gilt seit allen Zeiten: Omnia vincit amor! (Liebe besiegt alles!) Unter der Regie von Rüdiger Burbach und der musikalischen Leitung von Till Löffler spielen Katharina von Bock (Eva Herzig), Stefan Lahr (Arno), Romeo Meyer (Lancelot), Suly Röthlisberger (Dorothea «Dodo» Herzig) und die Musiker Stephan Diethelm (Schlagzeug), Fatima Dunn (Cello), Till Löffler (Klavier), Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht, Choreografie: Meret Hottinger. (-/Bi) Aufführung: Donnerstag, 9. April, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3. Schülervorstellung am Nachmittag 13.45 Uhr. Eintritt Fr. 25.-, Reduktion für AHV/Studenten und Inhaber von ZKB-Karten. Vorverkauf bei der Gemeindeverwaltung (Gemeindehaus) oder der Schulverwaltung (Schulhaus Loomatt). Abendkasse ab 19.00 Uhr geöffnet. Keine Platzreservierung möglich. Theaterbar geöffnet ab 19.00 Uhr und nach der Vorstellung. Weitere Informationen auf www.theaterkantonzuerich.ch.

Gesang und alttestamentliche Ethik Karfreitagsgottesdienst in der Kirche Knonau Der Gesangverein Knonau und der Ad hoc Chor Obfelden singen am Karfreitag in der Kirche Knonau. Im Karfreitagsgottesdienst in Knonau tritt der immer beliebte Gesangverein mit dem Ad hoc Chor Obfelden unter der Leitung von Angela Bozzola auf. Sie singen zwei Werke von Lorenz Maierhofer, Michael Haydns «Tenebrae factae sunt» und anderen. Marina Wehrli begleitet den Gottesdienst an der Orgel. Die Predigt von Pfarrer Maurer wird sich um das Thema «Betrug» drehen. Die alttestamentliche Ethik, zugespitzt in den Zehn Geboten, warnt davor, «falsch Zeugnis zu reden wider den Nächsten». Betrug, Lüge und kleinere Gaunereien wiegen schwer, da sie Gemeinschaft zerstören und das Klima vergiften. Auch in unserer Rechtsordnung wiegt Betrug schwer und wird geahndet. Nach kleinen und grossen Skandalen sagen vieanzeige

Zum Karfreitagsgottesdienst gibts Chorgesang. (Bild zvg.) le: «Wem kann man überhaupt noch trauen?» Allerdings: wer ist davor gefeit, nicht etwas «zu seinen Gunsten zu wenden»? Bevor man auf andere zeigt, sollte man da nicht vorher in

sich selbst hineinhorchen? Am diesjährigen Karfreitag geht es in Knonau darum, darüber nachzudenken. (pd.) Gottesdienst am 3. April, 10 Uhr, ref. Kirche Knonau.


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Sport

Donnerstag, 2. April 2015

Der erste Start als Profi ist geglückt «Einsame Angelegenheit» für Urs Müller in Südafrika – Steffi Duss gewinnt ihre Altersklasse «Ich bin stolz, dass meine sechs Athleten, die in Südafrika gestartet sind, alle ins Ziel einlaufen konnten», bilanzierte Coach Kurt Müller die Leistung des Teams Koach beim ersten grossen Einsatz in diesem Jahr. Steffi Duss gewann ihre Altersklasse. Urs Müller erreichte Rang 24 und als einziger Schweizer Profi das Ziel. Der hohe Wellengang forderte den Triathleten bereits in der ersten Disziplin nach dem Start um 7.00 in Port Elisabeth an der Südküste Afrikas alles ab. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs auf dem Rad stieg die Temperatur auf 30 Grad Celsius. Die Strassen waren rau, Reifenpannen entsprechen häufig, der Wind wehte bissig. Urs Müller ging den Wettkampf behutsam an. Unter den 48 gestarteten Profis erhielt er als Newcomer die Startnummer 48, da er bei seinem ersten Pro-Rennen naheliegenderweise noch keine Ratingpunkte auf seinem Konto auswies. Die nominell 3.8 Kilometer schwamm er in 58:17 und entstieg den Fluten als 33. Profi. Auf dem Rad konnte er zwar, wie Coach Kurt Müller feststellte, seine Trainingswerte nicht umsetzen, dafür «zeigte er einmal mehr seine Kämpferqualitäten». Doch nicht nur Urs Müller verbrachte mehr Zeit als geplant auf dem Rad, denn er gewann vier Plätze und arbeitete sich auf Rang 29 vor. Beim abschliessenden Marathon sei er «etliche Male gestorben» – und gewann

doch nochmals fünf Plätze. Der 24. Schlussrang in seinem ersten Profirennen in einem auffallend starken Feld lässt sich sehen. «Es war eine einsame Angelegenheit», stellte Urs Müller nach dem Rennen fest. Da die Profis fünfzehn Minuten vor dem Feld starten und lediglich sieben Amateure Müllers Zeit von 9:39:39 knapp unterboten, war er sowohl beim Schwimmen als auch über weite Strecken auf dem Rad allein auf weiter Flur – mit dem Vorteil, dass er das begeisterungsfähige südafrikanische Publikum für sich allein geniessen konnte. Von A bis Z nach Plan verlief das Rennen von Steffi Duss. Bereits nach dem Schwimmen in 1:00:29 auf Rang 2 ihrer Altersklasse übernahm sie mit der klar besten Radzeit die Führung, die sie auch beim abschliessenden Marathon vor der zweitplatzierten Südafrikanerin souverän verteidigte. Erster Ironman – erster Sieg – erste Qualifikation für Hawaii: Der Einstand von Steffi Duss, der älteren Schwester von Céline Schärer, die als Profiathletin ebenfalls dem Team Koach angehört, ist perfekt gelungen.

Raddefekte und Krämpfe Nicht minder stolz ist Coach Kurt Müller auf die Leistung seiner anderen vier Athleten, die in Südafrika gestartet sind: Yves Salzmann wurde von zwei Raddefekten auf Rang 51 seiner Altersklasse zurückgeworfen, kämpfte sich bis zum zweiten Wechsel auf Rang 38 vor und gewann beim Mara-

Das Fahren vor dem Feld kann einsam sein. Auch wenn Urs Müller sein Leistungs vermögen nicht vollumfänglich abrufen konnte, platzierte er sich im Mittelfeld der Profis. thon weitere 20 Plätze. Eine starke Leistung, mit der er um winzige 2 Minuten und 11 Sekunden an der Hawaii-Qualifikation vorbeischrammte. Gilbert Fisch gelang nur das Schwimmen nach Mass. Bereits nach 30 der 180 Radkilometer dachte er, geplagt von Krämpfen, ans Aufgeben: «Es holpert und der Belag ist extrem rau, der Wind bläst und es läuft einfach nicht. Lass es sein, denke ich, und

Coach Kurt Müller analysiert den Laufstil von Urs Müller während dem Ironman Südafrika. (Bilder zvg)

gib deinen Rücktritt bekannt. Wirklich? Bin ich so ein Weichei?» Fisch kämpfte sich bis zum Ziel durch: «Ich bin nicht enttäuscht – ich bin stolz. Ich habe mindestens 100 000 Aufhören-Befehle ignoriert. Wie heisst es doch: wer finisht ist ein Sieger.» Durchgekämpft haben sich auch Petra und Paul Eggen, welche die letzten Kilometer gemeinsam gegangen sind und gemeinsam das Ziel erreicht ha-

ben. «Wie immer war der Ironman Südafrika ein wunderschöner Wettkampf, hervorragend organisiert mit vielen begeisterten Zuschauern», stellt Kurt Müller fest, «aber er verlangt den Triathleten alles ab, nicht zuletzt, weil er für Europäer sehr früh in der Saison stattfindet.» (tk.) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Silber und Gold Titelkämpfe des Tischtennis-Nachwuchses An den diesjährigen Schweizer Meisterschaften für Nachwuchsspieler konnten vier Nachwuchsspieler aus der TTCAA-Trainingsgruppe teilnehmen, Ursina Stamm in der U13 Kategorie und Svenja Holzinger, Robin Feuz und Marcel Bregenzer in der U15.

An der Gubler School Trophy spielen Schüler aus der Region Affoltern um den Titel des Regionalmeisters.

Schüler aus der Region messen sich im Tischtennis «School Trophy» in der Stigeli-Halle, Affoltern Am Montagabend, 13. April, um 18 Uhr findet in der Stigeli-Halle in Affoltern das traditionelle Schülerturnier «School Trophy» statt. Alle Kinder und Jugendlichen mit Jahrgang 2000 oder jünger können sich mit anderen Schülern der Region im Tischtennis messen. Gespielt wird in

drei Alterskategorien, wobei Knaben und Mädchen in getrennten Gruppen spielen. Es gibt Gruppenspiele und Medaillen für alle drei erst Platzierten. Die Besten qualifizieren sich für das Kantonsfinale in Wädenswil am 10. Mai und dort vielleicht sogar für die Schweizer Meisterschaften vom 31. Mai in Schöftland, AG! Die Teilnahme am Schülerturnier ist kostenlos. Mit-

bringen sollte man neben der Sportkleidung natürlich den Tischtennisschläger. Der Tischtennisclub Affoltern freut sich auf ein interessantes Turnier und viele Teilnehmer. (loj) Infos und Anmeldung bei turnier@ttcaa.ch (Name, Kategorie Mädchen/Knaben, Adresse und Jahrgang angeben). Anmeldeschluss ist der Freitag, 8. April. Weitere Infos unter www.ttcaa.ch.

dungssatz gewinnen. Im Finalspiel reichte es dann nicht ganz für den Titel, Svenja gewann somit ihre zweite Silbermedaille an Schweizer Meisterschaften. Im Mixed und Einzel verpasste Svenja Holzinger die Podestplätze mit zwei Viertelfinaleinzügen nur knapp. Im Einzel zeigte sie ihr bestes Tischtennis, unterlag jedoch in den Gruppenspielen und dem Viertelfinale den beiden späteren Finalistinnen nur äusserst knapp. In der Knabenkategorie wurden Robin Feuz und Marcel Bregenzer mit starker Konkurrenz konfrontiert, wiesen sie mit der D3-Klassierung doch gerade mal die Mindeststärke für eine Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften auf. Robin gelang es in den Gruppenspielen dennoch, eine Partie zu gewinnen.

Ursina Stamm wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte im Einzel, Doppel und Mixed den Schweizer Meistertitel gewinnen. Zweimal wurde es jedoch sehr knapp, im Mixedhalbfinale lag sie an der Seite von Mauro Schärrer (Neuhausen) bereits mit 1:2 Sätzen zurück, die beiden konnten das Spiel aber noch drehen. Im Einzelfinale gegen die Doppelpartnerin und Dauerfinalgegnerin Linda Ott aus Wädenswil musste sie ebenfalls über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, ehe sie sich den vierten Einzeltitel in Folge sichern konnte. Ursina bleibt mit ihrer insgesamt elften Goldmedaille somit nach wie vor ungeschlagen an Schweizermeisterschaften im Einzel wie auch Doppel. Eine weitere Medaille sicherte sich Svenja Holzinger. Im Mädchen Doppel spielte sie an der Seite der späteren Schweizer Meisterin Krystina Rehorek aus Neuhausen. Die Halbfinalpartie konnten Schweizer Einzel-, Doppel- und Mixed-Meisterin U13: Ursisie im Entschei- na Stamm. (Bild zvg.)


Sport

Donnerstag, 2. April 2015

Ein Podestplatz für Jorin Gabriel

Aus Ernst wurde Ernesto

Geglückter Start in die Mountainbike-Saison

Aeugster Ernesto Hutmacher hat in Italien sein Glück gesucht

Das erste grosse Kräftemessen bei den Mountainbikern findet jedes Jahr am Monte Tamero statt. Wettswiler Jorin Gabriel, auch diese Saison Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft, war einer der 33 U17-Fahrer, die am Start standen.

Wenn am Ostersamstag der Startschuss zum 36. Velorennen GP Osterhas fällt, steht ein Mann am Start, der eine sehr spezielle Beziehung zum Radsport und der Region hat: Ernesto Hutmacher. Das frühere Mitglied des Radrennclubs Amt zog vor 30 Jahren aus, um in der Toskana ein Bikeferien-Paradies aufzubauen.

Auch dieses Jahr lachte die Sonne vom Himmel, während in der übrigen Schweiz die Wetterlage eher nass-kalt war. Das erste Kräftemessen der neuen Saison 2015 verlangte den Fahrern allerdings alles ab. Knackige Aufstiege wechselten sich ab mit technisch hochanspruchsvollen Passagen. Die technisch versierteren Fahrer sind sich einig, das ist eine der besten Strecken in der Schweiz. Auf diesem Rundkurs gibt es keine Verschnaufpausen und die Konzentration muss bis zum Ende stimmen. Das Rennen startete in einem extrem hohen Tempo, bei welchem die erste Hälfte des Feldes schon nach kurzer Zeit abgehängt wurde. Bald setzten sich fünf Fahrer deutlich ab und mittendrin auf dem 3. Platz war Jorin. Die zwei ersten Fahrer verschärften nochmals das Tempo, sodass Jorin den Anschluss nicht mehr halten konnte. In der letzten Runde musste Jorin den dritten Platz hart verteidigen, denn ein Fahrer kam zeitwiese bis auf zehn Sekunden an ihn heran. Am Schluss mobilisierte er nochmals die letzten Kräfte und konnte seinen Vorsprung sogar noch ein bisschen ausbauen. Überglücklich feierte er sei-

................................................... von martin platter

Schnell unterwegs: Jorin Gabriel. (Bild zvg.)

nen ersten Podestplatz für das jb-FeltTeam in diesem Jahr. In zwei Wochen startet der BMC Cup mit dem ersten Rennen in Schaan und weitere zwei Wochen später geht es nochmals ins Tessin nach Tesserete. Dort gilt es, an die guten Leistungen anzuknüpfen und Spass am Biken zu haben. (pd.)

Erfolgreiche Ott-Schwestern Elin und Merel punkten in Müntschemier Das erste Sichtungsturnier für die Junioren-EM 2015 in Müntschemier, Bern, verlief höchst erfolgreich für Elin und Merel Ott. Elin Ott konnte drei Prüfungen gewinnen, mit Exclusieve gewann sie ein R120 cm, mit Lorina eine Prüfung R/N130 cm und ein N140 cm. Merel

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Ott konnte ihre erste S-Klassierung (140 cm) mit Copilot erzielen: 16. Schlussrang. In der Hauptprüfung der Junioren N140 mit Stechen glänzte Elin Ott mit einem 3. Rang mit Ekina nach zwei fehlerfreien Runden und einem 6. Rang mit Lorina. (pd.)

An der Schwelle zum Teenager hatte Ernst Hutmacher nicht viel zu lachen. Armut, Pech und Trauer hatten das Leben des Aeugsters geprägt. Der Grossvater hatte mit seiner Spielsucht das florierende Käsereigeschäft verprasst und so auch den Vater, der Tierarzt werden wollte, um seinen Lebenstraum gebracht. Ernsts Leben war geprägt von harter körperlicher Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof in Aeugst. Da starb auch noch die Mutter viel zu früh an Krebs. Ernst war da gerade elf. Er flüchtete sich in Kindheitsträume. Fasziniert vom Gemälde eines unbekannten Künstlers, das einen bärtigen Mann am Meer zeigt, legte Ernst all seine Hoffnungen in Form eines Blattes in den kleinen Bach in der Nähe seines Elternhauses. Das Wasser sollte seine Wünsche zum Meer tragen.

Erste Karriere als Autorennfahrer … In der Automechanikerlehre gab ihm ein Deutschlehrer das Selbstvertrauen zurück. Prompt schloss der Jüngling als einer der Besten seines Jahrgangs im Kanton Zürich die Lehre ab. Vom Ehrgeiz gepackt, bewarb sich Ernst als Mechaniker beim Formel 1 Rennstall Bonnier. Die Motoren und seine Arbeit waren so gut, dass der junge Mechaniker bald nach Amerika geholt wurde. Dort galt es die Fahrzeuge des Teams von Schauspieler-Legende Paul Newman in Schuss zu halten. Der Traum endete jedoch so schnell, wie er begonnen hatte. Als sich keine Siege mehr einstellten, wurde Ernst gefeuert. Kaum retour in der Schweiz, geschah der tödliche Unfall von Formel-1-Idol Joe Siffert – einem armen Mann, der sich wie Ernst hochgearbeitet hatte. Doch Hutmacher liess sich inzwischen nicht mehr so leicht unterkriegen. Wenig später erhielt er beim deutschen ATSTeam einen Vertrag und löste selber eine internationale Rennlizenz. Der Unfall bei einem EM-Lauf und wenig später die Liebe zu seiner ersten Frau liessen ihn die Autorennfahrerkarriere jedoch bald für immer beenden und wieder in die Schweiz zurückkehren.

… zweite als Radrennfahrer …

Elin Ott gewann mit Ekina zwei Prüfungen. (Bild zvg.)

Eine neue berufliche Herausforderung fand er nach dreijähriger Weiterbildung als Systemtechniker bei einem führenden IT-Unternehmen. In der boomenden Computerbranche fühlte sich der einstige Bub vom Land aber nie so richtig wohl. Anstatt in miefigen Büros über Serveranlagen zu brüten, liess er sich lieber den Wind um die Ohren pfeifen. Der Start zur zweiten Rennfahrerkarriere, diesmal auf dem Velo, war für ihn Ausgleich und Erlösung zugleich. Im Alter von 32 Jahren träumte er wieder vom Weltmeistertitel. Diesmal als Steher hinter schweren Motoren. Regelmässig trainiert er auf der offenen Rennbahn in Zürich und mit den Mitgliedern des Radrennclub Amt und fährt natürlich auch das clubeigene Rennen, den GP Osterhas. Eine lose Bande auf der offenen Rennbahn, die Ernst bei vollem Tempo erwischte, beendete die WM-Träume vorzeitig.

Ernesto Hutmacher mit seinen beiden Töchtern Arianna und Alice dieser Tage im sonnendurchfluteten Ferienparadies Massa Vecchia. (Bild Francesco Guidi) Doch das war bald nicht mehr so wichtig. Der frühe, krankheitsbedingte Tod seines geliebten Bruders Fredy lässt ihn erneut mit dem Schicksal hadern und trifft ihn tief. Da ist sie wieder, die grosse Frage nach dem Sinn des Lebens. Ernst erscheint sie als Vision vor dem geistigen Auge beim Mittagessen in der Kantine seines damaligen Arbeitgebers. Gedankenverloren schaut er in den Park mit Bäumen und Wegen und hat plötzlich das Bild eines idyllischen Ferienparadieses vor Augen. Beflügelt von dieser Vision und der Überzeugung, dass er das wahre Glück und den Sinn des Lebens in der Ferne suchen muss, beendet er seine Verbindlichkeiten in der Schweiz und bricht auf Richtung Italien. In der Toskana taucht hinter Siena auf einem Hügel Massa Marittima auf. Ernst kommt es vor wie das Paradies auf Erden. Ein alter, verlassener Gutshof am Fusse des Hügels sollte 1985 seine neue Heimat werden: Massa Vecchia. Genau so, wie er es Wochen vorher in der Kantine beim Mittagessen gesehen hatte. Dieser Moment hatte für Ernst auch etwas Spirituelles. Er fühlte sich seinem verstorbenen Bruder so nahe wie schon lange nicht mehr. Erinnerungen kamen hoch. Die Würde, wie sein Bruder die Gewissheit seiner baldigen Endlichkeit ertrug, hatte in Ernst nicht nur Trauer, sondern auch grosse Bewunderung und Verbundenheit ausgelöst. Für Ernst war deshalb klar: Im Projekt Massa Vecchia würde die Seele seines Bruders auferstehen, würde sein Geist weiterleben. Aus Ernst wurde Ernesto.

Ernst Hutmacher zu seiner Zeit als aktiver Radrennfahrer beim RRC Amt. bauen die Trails, zaubern wunderbare Gerichte auf die Teller, pflegen Anwesen und Räumlichkeiten und sorgen für das Wohl eines jeden Gastes. Sie sind Teil einer grossen Familie und leben mit viel Entusiasmus echte Gastfreundschaft. Ernesto startet am Ostersamstag am GP Osterhas denn auch nicht alleine. Mit Beat Käslin, Markus und Hermann Blaser werden ihn im Masters-Rennen drei Begleiter der ersten Stunde unterstützen. Wie all die anderen, die Ernesto regelmässig im sonnigen Süden besuchen und dabei auch ein wenig Heimat erleben.

Die Startzeiten 9 Uhr:

Anfänger-U17, 30 Runden

10.30 Uhr:

Masters, 60 Runden

12 Uhr:

Piccolo 1 und 2, 1 Runde

13 Uhr:

Schüler-U11, U13, 15 Runden

13.45 Uhr:

Schüler-U15, 20 Runden

14.30 Uhr:

Frauen-FA, FB, 50 Rundne

16 Uhr:

Elite A, 100 Runden (88,5 km)

Weitere Infos: massavecchia.it/de und rrc-amt.ch.

… dritte als Bikeferien-Gastgeber Die verwahrlosten Gemäuer waren schon länger sich selbst überlassen, als Ernesto mit seinen RadrennclubAmt-Kollegen Carmen Maurer, Markus und Hermann Blaser sowie Beat Käslin begann, die Räumlichkeiten vom Hühnermist zu befreien und die wuchernde Vegetation zurückzuschneiden. Ein italienisch-sprechender Freund und Architekt half ihm die ersten Entwürfe zu zeichnen. Ernestos Bedenken, dass er mit seinem Plänen, ein Ferienparadies aufzubauen, von den Behörden abgewiesen werden würde, erwiesen sich als unbegründet. Im Gegenteil: Mit der Ankunft der ersten Gäste ein halbes Jahr später erkannten auch die Lokalpolitiker das touristische Potential des visionären Schweizers. Bald kehrte auch das familiäre Glück in Massa Vecchia ein. Ernesto lernte Cecilia kennen und lieben. Aus dieser Beziehung sind zwei wunderschöne Töchter entstanden: Alice (26) und Arianna (27), die heute im väterlichen Betrieb mitarbeiten. Mit 18 Angestellten ist Massa Vecchia heute der grösste private Arbeitgeber in der Region. Viele Wegbegleiter haben am Ferienparadies mitgearbeitet. Einige sind seit dem ersten Tag dabei. Sie planen und

Tolle Ferien in Massa Vecchia zu gewinnen! Als Zeichen seiner Verbundenheit kehrt Ernesto Hutmacher als Starter an den diesjährigen GP Osterhas zurück und lässt das Publikum am 30-Jahre-Jubiläum seiner Ferienresidenz Massa Vecchia teilhaben. Unter allen Teilnehmern seines Wettbewerbs verschenkt Hutmacher am GP Osterhas eine Ferienwoche für zwei Personen inklusive Halbpension für den besten Slogan zum GP Osterhas. Der zweite Preis, eine Ferienwoche für eine Person (Halbpension) wird unter den Käufern der Osterhasen verlost, welche die Kinder des Kids Bike Treffs verkaufen. Der dritte Preis, eine Ferienwoche für eine Person inklusive Frühstücksbuffet wird unter den richtigen Antworten der folgenden Wettbewerbsfrage verlost: Am Fuss welcher italienischen Kleinstadt liegt Massa Vecchia?


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 21. März bis 19. April 2015

ANITA PEREZ SOFIE SIEGMANN MARLIS SPIELMANN Ton-Figuren, Malerei, Scherenschnitte

Über Ostern geöffnet nach Vereinbarung Apéro Finissage:

Sonntag, 12. April 2015 Sonntag, 19. April 2015

13–17 Uhr 13–17 Uhr

Do + Fr, 14 bis 18, Sa + So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.

KAFENION «Griechische Musik und Leckereien» Ostermontag, 6. April, 18.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

KRAJOLO



                              





















Reitkurse für Kinder ab 8 J. Themenkurse für Kinder ab 6 J. MuKi-/VaKi-Reiten ab 3 J. Mehr unter: www.ferienplausch-albis.ch Telefon 078 866 16 42

















Frühlingsferien-Kurse für Kinder u. Jugendliche









                             



Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 15 -18.30 Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Telefon 079 821 13 61





GALERIE 100



Johann Kralewski 16. – 30. April 2015 Vernissage Freitag, 17. April 2015 17 – 20 Uhr Alles ist Kunst – Kunst ist alles – alles ist Leben – Leben ist Liebe – Liebe ist Kunst – Liebe ist alles.


Extra

Donnerstag, 2. April 2015

Politikern bläst ein rauer Wind um die Ohren Sturmtief «Niklas» testet die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat Sie haben es nicht leicht, die Kandidatinnen und Kandidaten der politischen Parteien. Die Sprüche und Slogans auf den Wahlplakaten sind vielfach inhaltslos und ihr Lächeln mehr als nur aufgesetzt. Ein künftiger Kantonsrat muss doch beharrend, beständig, robust und widerstandsfähig sein. Und für eine Kantonsrätin machen sich Begriffe wie solide, kompakt und resistent ausgezeichnet auf dem Wahlplakat.

«Allen Leuten Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann» Ausserdem ist so ein Wahlkampf ohnehin kein Zuckerschlecken, denn das Sprichwort «Allen Leuten Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann», ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Und Anfang Woche nun, spielt «Äolus» der griechische Gott der Winde, den Politikern zusätzlich noch übel mit. Es zeigt sich nämlich, dass es mit der Standfestigkeit nicht überall zum Besten steht, liegen doch die Möchtegern-Kantonsräte reihenweise am Boden und selbst den Regierungsräten flattert nicht nur die «Zürifahne» sondern das halbe Plakat um die Ohren. (mm)

Sturmtief «Niklas» macht aus standfesten Politikern Windfahnen und Wendehälse. (Bild Martin Mullis)

volg-rezept

Lichtblick für durstige Seelen

Apfelhackbraten 3 Scheiben Weissbrot vom Vortag 4 EL Kaffeerahm 1 dl Wasser 1 Zwiebel, fein gehackt

zwischen-ruf

Schlüssel versteckt Die Wohnung meiner Tochter bleibt nicht lange leer, wenn sie in die Ferien fährt. Ich lade Freundinnen ein oder meine Mutter. «Komm mit nach Lugano!» Diesmal verwalte Tamara den Wohnungsschlüssel, hiess es. «Sag ihr», bat ich meine Tochter, «dass ich ihn am Sonntagmorgen aus dem Milchkasten hole. Ich weiss ja, wo sie wohnt. Beim Spital runterfahren und nach der Bushaltestelle rechts rein.» Am Tag zuvor ein Erinnerungsanruf bei Tamara. «Alles okay, isch klebe Schlüssel an Decke von Kasten.» Tolle Idee. Nur, dass er nicht da war am Sonntagmorgen um halb zehn. Ich läutete. Tamara kam runter. «Buongiorno, der Schlüssel ist nicht da.» Tamara war entsetzt. «Aber isch abe ihn wirklisch ... » und sie öffnete den Milchkasten und hielt die Hand an dessen Decke. «Gestern Abend abe isch ier oben an Decke gemacht mit Scotch.» Wir schauten uns an, ratlos. «Tut mir leid», meinte Tamara und wiederholte ihre Geste: Hand an die Decke des Milchkastens, «ier oben mit Scotch.» Was tun? Ich dachte: «Mist! So ein Mist!», bis ich plötzlich rief: «Hier, aber nicht wirklich hier, sondern in Isabelles Milchkasten?» «Ja, natürlisch.» Vor Erleichterung konnte auch ich nicht mehr richtig deutsch: «Isch abe ihn aber ier bei dir gesucht!» Ute Ruf

400 g Hackfleisch 1 TL Thymian, getrocknet 3 Äpfel, grob gerieben 4 EL Paniermehl 1 EL Butter Salz, Pfeffer

Zutaten für 4 Personen

Wer hat es als Kind nicht gehasst, die lästigen und tristen Sonntagsspaziergänge oder gar die mühsamen stundenlangen Wanderungen mit den Eltern oder Grosseltern? Aber es gibt auch Erwachsene, welche einen Spaziergang im Naherholungsgebiet Säu-

Zubereitung

liamt keineswegs als Erholung, sondern weit eher als eine Strafaktion taxieren. Alle diese bequemen und bewegungsfaulen Spaziergänger dürften eines dieser drei Schilder geradezu als Richtungsweiser ins Paradies wahrnehmen. (mm)

1. Brot in Kaffeerahm und Wasser einweichen. Aus Hackfleisch, Brot und Zwiebeln eine Masse herstellen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 2. Äpfel daruntermischen 3. Eine Cakeform fetten, mit 2 EL Paniermehl ausstreuen, Fleischmasse einfüllen, mit 2 EL Paniermehl bestreuen, Butter in Flocken darauf verteilen, im Ofen bei 175 Grad 60 Minuten backen. Zubereitung: 20 Minuten plus 60 bis 70 Minuten backen.

Im Spital Affoltern geboren

Timur, 22. März.

Nico, 24. März.

wetter Heute

Meteotest.ch

Basel 4° 9° Zürich 2° 6°

Affoltern

St.Gallen 0° 4°

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Interlaken 3° 8°

Aussichten

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St.Moritz -7° 3°

Sion 3° 11°

Genève 3° 11°

Jim, 26. März. (Bilder Irene Magnin)

Chur 1° 7°

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Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

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Alpennordseite

1° 9°

3° 6°

0° 5°

-1° 7°

-2° 8°

Alpensüdseite

9° 15°

6° 12°

6° 14°

min °C max °C

4° 14°

4° 14°

bauernregel «Wenn ein Karfreitag Regen war folgt trocknes, aber fruchtbares Jahr.»

Weisser Hoffnungsschimmer für Wandermüde. (Bild: Martin Mullis)

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026 2015  

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