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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 26 I 168. Jahrgang I Freitag, 4. April 2014

Überschuss

Belagsarbeiten

Ein sehr gutes Jahresergebnis der Politischen Gemeinde Bonstetten. > Seite 3

Zwischen Kreisel in Knonau und Gemeindegrenze Mettmenstetten muss gesperrt werden. > Seite 3

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Sichere Region Kriminalstatistik: Konstant tiefe Anzahl erfasster Straftaten im Säuliamt. > Seite 5

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Details verfremdet Spital Affoltern: Keine Verletzung des Arztgeheimnisses im Tages-Anzeiger-Beitrag > Seite 5

leitartikel

D

ie Flyer liegen im Altpapier, die Plakate sind entfernt, die lächelnden Gesichter aus den Spalten verschwunden: Die Stimmberechtigten des Bezirks Affoltern haben am letzten Wochenende ihre Gemeindegremien gewählt und warten nun ab, was die neu zusammengestellten Behörden in der kommenden, vierjährigen Legislaturperiode bieten werden. Zumindest jene, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben.

Zwei Dritteln ist es egal, von wem sie in der Gemeinde «regiert» werden Und da sind wir schon beim ersten Punkt, der in einer Nachbetrachtung zum letzten Wahlsonntag nicht fehlen darf: Nur gut ein Drittel, nämlich etwas über 35 Prozent, hat sich im Durchschnitt im Säuliamt an den Gemeinderatswahlen beteiligt. In Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten waren es sogar weniger als 30 Prozent, die ihre Stimme abgegeben haben. Zumindest im Bezirkshauptort, wo ein Kampf ums Präsidium stattgefunden hat und sich eine Kandidatin und sieben Kandidaten für den Gemeinderat beworben haben, ist das eine Enttäuschung. Da ist es der grossen Mehrheit offenkundig egal, wer die Geschicke der Gemeinde in den nächsten vier Jahren lenken wird. Hat das Fernbleiben von der Urne damit zu tun, dass Nichtstimmende einfach zufrieden sind mit dem, was geleistet wird? Eine zu einfache Erklärung, die «Berufsoptimisten» immer wieder einwerfen. Vielen fehlt heute eine emotionale Bindung zum Wohnort und somit das Interesse an Gemeindepolitik. Man ist beruflich absorbiert, mit der Familie beschäftigt, will die Freizeit für die persönlichen Bedürfnisse nutzen und verschwendet – zumindest dann, wenn es einen nicht persönlich betrifft – keinerlei Gedanken über eine Bau- und Zonenordnung, über die Sanierung einer öffentlichen Baute oder über die Entwicklung des Steuerfusses. Wie der neue Gemeindepräsident heisst und der Gemeinderat in neuer Zusammensetzung aussieht, ist diesen Urnen-Abstinenten offenbar egal.

Neue Medien wurden kaum eingesetzt Die satte Mehrheit der Nichtwählenden führt auch dazu, dass es zunehmend schwieriger wird, Behördenämter zu besetzen. Kommt hinzu, dass Parteien in den Gemeinden an Bedeutung verlieren und Parteilose im Vormarsch sind, die – zumindest in grösseren Orten – politisch nicht immer zugeordnet werden können. Da kauft der Stimmbürger «die Katze im Sack».

Keine Heckenschützen Die erfreuliche Seite dieser erstmals in allen Gemeinden gleichzeitig stattfindenden Erneuerungswahlen: Sie verliefen fair. Heckenschützen und notorische Besserwisser machten weitgehendst «Gewehr bei Fuss». Auch Kandidatinnen und Kandidaten, die sich der Wählerschaft für das gleiche Amt stellten – wie beispielsweise beim Kampf um die Gemeindepräsidien in Affoltern, Hausen, Kappel und Stallikon – verzichteten auf persönliche Angriffe. Die «Duelle» waren von gegenseitigem Respekt geprägt, abgesehen davon, dass oft kaum inhaltliche Unterschiede auszumachen waren. Kandidaten, die andere anschwärzen und gegen Behördenmitglieder stänkern, werden in der Regel nicht gewählt. Das war nicht immer so. Zu Beginn der 80er-Jahre bis in die 90er-Jahre lieferten sich Parteien und Personen in einzelnen Ämtler Gemeinden veritable Schlachten, garniert mit übelsten Anfeindungen und persönlichen Diffamierungen. Das hat zwar zu höherer Stimmbeteiligung geführt, aber zum Teil jahrelange Wunden hinterlassen. Aus diesem Winkel betrachtet, sind ein flauer Wahlkampf und eine tiefe Stimmbeteiligung die wesentlich kleineren Übel.

In der «Sunnmatt» in Mettmenstetten wimmelt es von jungen Schafen und Ziegen. > Seite 9

Der Ottenbacher Gemeindepräsident Kurt Weber verfehlte am letzten Sonntag die Wahl als Gemeindepräsident äusserst knapp mit 24 Stimmen. Als Gemeinderat wurde er allerdings ge- Kurt Weber. wählt. Der ehemalige Swissair-Pilot und Kantonsrat der FDP verzichtet nun jedoch auf eine nochmalige Kandidatur und wird die Wahl als Gemeinderat ablehnen, wie er gestern Mittag bekanntgab. Er betrachtet das ungünstige Wahlresultat als deutliches Misstrauensvotum der Stimmberechtigten. Der im Kanton Zürich bestehende Amtszwang kommt in diesem Falle nicht zur Anwendung, da Kurt Weber bereits eine genügend lange Amtsdauer als Gemeinderat und Gemeindepräsident geleistet hat. Somit muss in einem zweiten Wahlgang entweder aus den Reihen der bereits gewählten Gemeinderäte oder eine andere Person gewählt werden. (mm)

Nach den Erneuerungswahlen im Bezirk Vielleicht haben die Kandidierenden im Vorfeld der Wahl auch zu wenig Lärm verursacht und zu wenig Wahlkampf mit Inhalten geführt. Bewerberinnen und Bewerber haben ihre Vorzüge in den Vordergrund gestellt – nach wie vor grossmehrheitlich auf konventionelle Weise: per Flyer, Inserat, Porträts, auf der Homepage. Neue Medien wie Blogs, Facebook, Youtube und Twitter wurden hingegen kaum eingesetzt. Kontroverse Themen, die Emotionen zu wecken imstande sind, sind kaum zur Sprache gekommen, heisse Eisen nicht angepackt worden – wohl aus Angst, sich aufs Glatteis zu begeben und auszurutschen. Dazu besteht natürlich bei der Ausübung einer Behördentätigkeit immer noch Gelegenheit. Denn jetzt gelten nicht mehr geschönte Aussagen und Versprechen. Mit Beginn der neuen Legislatur zählen Taten, an denen sich Gemeinderäte und Schulpflegerinnen messen lassen müssen. Und da stehen ja weiterhin einige an, die auch in den kommenden Monaten und Jahren Emotionen hochschäumen lassen können. So kann die Zukunft des Spitals und der Langzeitpflege nicht mehr auf eine neue Legislaturperiode hinausgeschoben werden – genauso wie die zum Beispiel Frage nach Gemeindefusionen, die im Kanton Zürich – im Vergleich zu anderen Kantonen – noch in den Kinderschuhen steckt, aber zwingend auf die Agenda müssen.

Frühlingsboten

Kurt Weber tritt nicht mehr an

Mit Beginn der neuen Legislatur gelten Taten ................................................... von werner schneiter

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Der geschmückte Osterbaum in Hausen. (Bild Werner Schneiter)

Erst Weihnachtsbaum, jetzt Osterbaum Im Dezember letzten Jahres strahlte er im weihnächtlichen Glanz. Jetzt ist aus dem Weihnachtsbaum beim Hotel Löwen in Hausen ein Osterbaum geworden. Rund 40 Kindergärtler haben kürzlich tatkräftig mitgeholfen. Es wurden

am stattlichen Baum 300 Ostereier und 40 von den Kindern ausgesägte und bemalte Osterhasen festgemacht. «Die Kinder haben wir für ihre Arbeit mit einem Weggli, Schoggistängeli und Tee belohnt», sagt «Löwen»-Wirt Beat Burkard. (-ter.)

Illegales Glücksspiel in Affoltern Die Kapo hat 16 000 Franken sichergestellt Die Kantonspolizei Zürich hat, unterstützt durch Spezialisten der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), in der Nacht auf Donnerstag in Affoltern in einem Lokal Kontrolle wegen illegalem Glücksspiel durchgeführt und dabei Bargeld von über 16 000 Franken sowie diverse Geldspielautomaten und Spiel-zubehör sichergestellt. Bei einer gezielten Kontrolle gegen das illegale Glücksspiel sowie illegale Wetten durchsuchten die Polizisten während mehreren Stunden in Affoltern die Räumlichkeiten eines Lokales. Die anwesenden 30 Gäste wurden ebenfalls überprüft. Im Betrieb wurden insgesamt zwei Glücksspielautomaten, acht Pokertische, Spielzubehör

sowie über 16 500 Franken wegen verbotenem Glückspiel sichergestellt. Unterstützt durch die Kantonspolizei Schwyz wurde im Anschluss am Wohnort des Wettveranstalters eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Dort wurde eine Frau angetroffen. Polizeiliche Abklärungen ergaben, dass sich die 23-jährige Mongolin illegal in der Schweiz aufhält. Der 39-jährige Lokalbetreiber sowie der 44-jährige Wettveranstalter, beide mit Schweizer Niederlassungsbewilligung, werden wegen Verstosses gegen das Lotteriegesetz sowie wegen illegalem Glücksspiel an das Statthalteramt Affoltern verzeigt. Die Verhaftete wird via die Kantonspolizei Schwyz an die Untersuchungsbehörde sowie im Anschluss zwecks Überprüfung ausländerrechtlicher Massnahmen dem Migrationsamt zugeführt. (pd.)

500 14 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkursamtliche Nachlassliquidation Erbschaft von Roland Hermann Rastatter, geb. 26. April 1952, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 6, 8143 Stallikon, gestorben am 20. September 2013 Datum der Konkurseröffnung: 24. Januar 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 5. Mai 2014 Schlieren, 28. März 2014 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Walter Holdener, geb. 4. Juli 1963, von Unteriberg SZ, wohnhaft Sunnehof 1B, 8915 Hausen am Albis Datum der Konkurseröffnung: 16. Januar 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 5. Mai 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. April 2014. Affoltern am Albis, 4. April 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Kurt Weber, geb. 26. April 1923, gest. 15. März 2013, von Bubendorf BL, gemeldet gewesen in Ottenbach, Aufenthalt: c/o Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-HirzelWeg 42, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 20. März 2014 als geschlossen erklärt worden.

Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Cornelia Miriam Baburi, geb. 16. Oktober 1964, von Hofstetten ZH und Flawil SG, Allmendstrasse 8, 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 20. März 2014, als geschlossen erklärt worden Affoltern am Albis, 4. April 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Neuauflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über den Nachlass des Hans Ulrich Strässle, geb. 3. Februar 1926, von Zürich ZH, gest. 18. Mai 2012, wohnhaft gewesen Betpurstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis, liegt der infolge nachträglicher Forderungsanerkennung ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. April 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 4. April 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Frauenarztpraxis Affoltern am Albis Dr. med. Peter Dörffler Facharzt FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe Ab sofort haben wir mit einer Abendsprechstunde für Sie länger geöffnet. Montag, Dienstag: 8 bis 12 Uhr, 14 bis 18 Uhr Mittwoch, Freitag: 8 bis 15 Uhr Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 15 bis 20 Uhr Mein Leistungsangebot umfasst das komplette Spektrum der Diagnostik und Therapie der Gynäkologie und Geburtshilfe. Obstgartenstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 760 50 60 Fax 044 760 50 61 www.frauenarzt-affoltern.ch

2. Wahlgang Sekundarschulpflege a.A./ Aeugst a.A. für die Amtsdauer 2014 bis 2018 1 Mitglied und das Präsidium der Sekundarschulpflege Die Wahlvorsteherschaft hat den 2. Wahlgang der Sekundarschulpflege am Albis/Aeugst am Albis für die Amtsdauer 2014 bis 2018 festgesetzt auf: Sonntag, 18. Mai 2014 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in der politischen Gemeinde Affoltern am Albis oder Aeugst am Albis Wohnsitz hat. In Anwendung der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Freitag, 11. April 2014 bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Formulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder über Telefon 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 4. April 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Berichtigte Wahlresultate der Gemeinde Auegst am Albis vom Sonntag, 30. März 2014

2. Wahlgang Primarschulpflege Kappel am Albis für die Amtsdauer 2014 bis 2018 1 Mitglied der Primarschulpflege Der Gemeinderat Kappel am Albis hat den 2. Wahlgang der Primarschulpflege auf den 18. Mai 2014 festgesetzt. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in der Gemeinde Kappel am Albis Wohnsitz hat. Es werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 11. April 2014 bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis gemeinde@kappel-am-albis.ch oder Telefon 044 764 12 55 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 3. Februar 2014, nach Einsicht in das Gesuch von Jonas und Veronika Rickli, Mühlebachstrasse 17, 8820 Wädenswil, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Parkplätzen der Liegenschaft Ottenbacherstrasse 23, 8912 Obfelden, Grundregister-Blatt 1153, KatasterNr. 3949, Nidermatt, untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 500.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich die Eigentümer und die Kunden des Reuss-Centers auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen sowie die Dienstbarkeitsberechtigten im Rahmen ihrer Dienstbarkeit. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 4. April 2014 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Am Samstag, 5. April 2014, 06.00 bis 18.00 Uhr, bleibt die Obere Bahnhofstrasse wegen einer Velo- und BikeAusstellung der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (VOBA) im Bereich Weiss Medien (Obere Bahnhofstrasse 5) bis Apotheke (Obere Bahnhofstrasse 12) für jeglichen Verkehr gesperrt. Affoltern am Albis, 27. Januar 2014 Der Sicherheitsvorstand

Säuliämtler Gruppenschiessen Samstag, den 5. April von 08.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, den 6. April von 09.00 bis 12.00 Uhr Ostermontag, den 21. April von 08.00 bis 14.00 Uhr Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Der Gemeinderat hat sich konstituiert Amtsperiode 2014 bis 2018 in Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat sich für die neue Amtsperiode 2014 b is 2018 wie folgt konstituiert: Bruno Steinemann (Stellvertreter: Frank Rutishauser): Präsidiales, Gemeindepersonal, Sozialbereich, Einwohnerkontrolle, eigene Liegenschaften, öffentliche Anlässe, Ortsvereine, KOBO. Roger Mella (Stellvertreter: Claude Wuillemin): Werkbetrieb, Tiefbau, Wasser, Abwasser, Kabelnetz, Strassen, Verkehr, Spielplätze, Planung und Bau, Energie. Frank Rutishauser (Stellvertreter: Bruno Steinemann): Finanzen, Steuern, Versicherungen, Jugendarbeit, Spital. Claude Wuillemin (Stellvertreter: Roger Mella): Gesundheit, Spitex, Langzeitpflege, Altersarbeit, Friedhof, ÖV, Sport, Schiesswesen, Forst- und Landwirtschaft. Patrick Vogel (Stellvertreter: Bruno Steinemann): Feuerwehr, Polizei,

Militär, Informatik, Entsorgung, Einbürgerungen, Bibliothek.

Auch Ausschüsse und Kommissionen bestimmt Gleichzeitig wurden auch die gemäss neuer Gemeindeordnung vom Gemeinderat zu wählenden Ausschüsse und Kommissionen bestimmt. Die Bau- und Werkkommission bleibt unverändert, nachdem sich neben den bisherigen Mitgliedern keine neuen Interessenten gemeldet haben. Auch im 30 Personen umfassenden Wahlbüro gibt es nur 3 Mutationen. Der Gemeinderat hat seine Geschäftsordnung für die Amtsperiode 2014 bis 2018 überarbeitet und verabschiedet. Gleichzeitig wurde die Besoldungsverordnung überarbeitet und zur Behandlung an der Gemeindeversammlung im Juni verabschiedet. (pk)

Freitag, 4. April 2014

3

Sehr gutes Jahresergebnis in Bonstetten Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Die Jahresrechnung 2013 schliesst mit einem sehr guten Resultat ab. Statt des budgetierten minimen Defizits resultiert für 2013 ein Einnahmenüberschuss von 2,07 Mio. Franken. Zurückzuführen ist dieses Resultat im Wesentlichen auf vier Faktoren: – Strikte Budgetdisziplin mit leichten Minderausgaben in der laufenden Rechnung – Wegfallende Abschreibungen aufgrund der im Frühjahr an der Urne abgelehnten Vorlagen für ein neues Feuerwehrgebäude sowie für die Sanierung der Dorfstrasse – Erhebliche Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern – Nicht erwartete erhebliche Rückzahlungen von den Stadtspitälern Zürich sowie vom Spitalzweckverband Affoltern. Der Gemeinderat ist erfreut über das Resultat. Er ist sich allerdings bewusst, dass dieses vorwiegend durch Einmal- und Sondereffekte zustande kam.

Informatik Die Vertragsverhandlungen für die Gesamterneuerung der Gemeindeinformatik konnten abgeschlossen werden. Die Umsetzung wurde gestartet mit dem Ziel, bis Ende des Jahres mit der neuen Infrastruktur und den neuen Applikationen vollumfänglich produktiv zu sein. Gleichzeitig wird die Rechnungsführung auf den neuen Standard HRM2 umgestellt.

Personelles Als neuer Tiefbausekretär hat Andreas Gabler die Arbeit Anfang April aufgenommen. Eine bestehende Vakanz im Bereich Hauswartung / Werkbetrieb konnte mit der Anstellung von Kai Trutmann geschlossen werden. Er wird Anfang Juni mit einem 80-Prozent-Pensum die Arbeit aufnehmen.

AG, Zürich, für den Humusauftrag für Baumschule und Materialcontainer Gebiet Fluechrüti; Bluntschli Katharina, Bonstetten für Umbauten beim Wohnhaus Stationsstrasse 15; Petra und Martin Ingold, Hedingen für Projektänderungen Neubau sechs Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage. Das Baugesuch von Peter Stüssi, Wettswil am Albis, für den Betrieb und eine Erweiterung der Schluck-Bar an der Stationsstrasse wurde vom Gemeinderat mit Auflagen bewilligt. Für dieses Vorhaben ist allerdings vom Baurekursgericht eine Einsprache teilweise gutgeheissen und das Geschäft an die Bewilligungsbehörde zur Neubehandlung zurückgewiesen worden. Der Gemeinderat Bonstetten wird sich weiterhin engagieren, dass der durch die Bevölkerung geschätzte Betrieb weiterhin bestehen bleiben kann.

Einbürgerungen Baubewilligungen Folgende Bewilligungen wurden erteilt: Lüscher Gartenbau-Baumschulen

Ulas Yildirim, geb. 4. Juni 1978, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft Im Schachenhof 45a, Bonstetten. (pk)

wir gratulieren

in kürze

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 7. April, kann Henry Gallmann, Tüfenbach, Hausen, seinen 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zu diesem besonderen Anlass und wünschen ihm alles Liebe, gute Gesundheit und weiterhin viel Freude.

Das Gefängnis in Affoltern ist laut einer Mitteilung der Regierung der neuen Hauptabteilung «Vollzugseinrichtungen Zürich» zugeteilt worden. Hier werden kürzere Strafen im Normalvollzug bzw. in Halbgefangenschaft vollzogen.

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Zwischen Kreisel in Knonau und Gemeindegrenze in Mettmenstetten wird ab nächster Woche Belag eingebaut. Deshalb muss gesperrt werden. (Bild Werner Schneiter)

Knonau bis Mettmenstetten: Vollsperrung wegen Belagsarbeiten Abschnitt Kreisel bis Gemeindegrenze betroffen Wegen Belagsarbeiten muss der Abschnitt zwischen Kreisel in Knonau und Gemeindegrenze Mettmenstetten vom 7. bis 18. April gesperrt werden. Die Strassenbauarbeiten an der Zürichstrasse (Etappe 2014) neigen sich dem Ende zu. Für die Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte

Strecke für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung dauert vom Montag, 7. April 2014, 6 Uhr, bis Freitag, 18. April 2014, 8 Uhr. Beläge können nur bei trockenem Wetter eingebaut werden. Deshalb kann sich bei schlechter Witterung der Belagseinbau und damit die Vollsperrung auf die nächstmöglichen Tage verschieben. Die Abschlussarbeiten erfolgen anschliessend etappenweise und dauern bis Ende Mai 2014. In die-

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

ser Zeit wird der Verkehr einspurig mit einer Lichtsignalanlage durch den Baustellenbereich geführt. «Das Tiefbauamt setzt alles daran, die mit diesen Arbeiten verbundenen Einschränkungen für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten. Bei Anliegen und Fragen zur Durchführung steht die Bauleitung, Martin Fröhli, Ingenieurbüro Baucal AG, Affoltern, Telefon 044 763 50 50, gerne zur Verfügung. (pd.)

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Obfelden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Projektverfasserin: Solka + Partner AG, Püntenstrasse 18, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Neubau Verbindungswasserleitung Bol–Scheller, Kat.-Nrn. 1753, 1754, 1785, Zone: Landwirtschaftszone, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: René Baumann, Moosstrasse 20, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Projektänderung Silo bewilligt und erstellt Jahr 2006 auf Kat.Nr. 2517, Moosstrasse 20, 8925 Ebertswil (Landwirtschaft)

Gesuchsteller: Müller Immobilien GmbH, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Müller Architektur, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: 3 Doppeleinfamilienhäuser und 1 Einfamilienhaus mit Tiefgarage auf Kat.-Nr. 4587 an der Rindelstrasse/Wolserstrasse (Zone K2)

Obfelden Gesuchsteller: Pedrini-von Arb Allessandro und Franziska, Morgenhölzlistrasse 29, 8912 Obfelden Projektverfasser: Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Mühlrütistr. 8a, 8910 Affoltern am Albis Baurechtliches Vorhaben: Neue Gartengestaltung und Erstellen von Sichtschutzwänden auf Kat.-Nr. 4245, an der Morgenhölzlistrasse 29, 8912 Obfelden (Zone W2)

Ottenbach Bauherrschaft: Dietmar Berger, Klosterweg 7, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Isolation der Dachfläche und Höhenanpassung (Vers.-Nr. 333) am Klosterweg 7 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1141 (Kernzone A)

Ottenbach Bauherrschaft: Johann Granwehr-Jud, Jonenstrasse 17, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellen einer Dachverlängerung (Vers.-Nr. 535) an der Jonenstrasse 17 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1231 (WG 2)

Fischbach, öffentliches Gewässer Nr. 8.0/Verlegung sowie Hochwasserentlastung zwischen Grundrebenstrasse und Obere Fischbachstrasse

Öffentliche Planauflage Die Gemeinde Mettmenstetten beabsichtigt, den eingedolten Fischbach, öffentliches Gewässer Nr. 8.0, im Abschnitt zwischen Grundrebenstrasse und Obere Fischbachstrasse auf 160 m Länge zu öffnen, zu verlegen und naturnah auszubauen sowie eine Hochwasserentlastungsleitung auf 125 m Länge zu erstellen. Gleichzeitig mit den Akten und Plänen des Wasserbauprojektes liegt auch der Plan des Gewässerraums für den Fischbach nach Art. 36 a des Gewässerschutzgesetzes (GSchG, SR 814.20) auf. Einsprachen gegen dieses Projekt und/oder gegen den Gewässerraum können innert einer Frist von 30 Tagen, die am 5. Mai 2014 abläuft, mit schriftlicher Begründung im Doppel bei der Gemeindeverwaltung zuhanden der Baudirektion, AWEL, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Akten und Pläne liegen während der Einsprachefrist in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zu den üblichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf.

Ottenbach

Mettmenstetten, 4. April 2014

Bauherrschaft: Martin Eichhorn, Stehlirain 5, 8913 Ottenbach Projektverfasser: schnider solar ag, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Einbau einer dachintegrierten Solarstromanlage (Vers.-Nr. 606) am Stehlirain 5 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1535 (WG 2)

Der Gemeinderat

Ottenbach Hausen am Albis Gesuchsteller: Karl Iten, Mittelalbis 18a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: WindGate AG, Flughofstrasse 39a, 8152 Glattbrugg Bauprojekt: Installation einer Photovoltaikanlage auf Kat.-Nr. 811, Mittelalbis (LW)

Bauherrschaft: Peter Hegetschweiler, Schürmattstrasse 5, 8913 Ottenbach Projektverfasser: G&M Wintergarten AG, Zürichstrasse 178, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau eines Wintergartens (Vers.-Nr. 775) an der Schürmattstrasse 5 auf dem Grundstück Kat..Nr. 544 (W2b)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Schulhausstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Oikos & Partner GmbH, Gotthardstrasse 47, 8800 Thalwil Bauprojekt: Kletterwand auf Kat.-Nr. 3024, Schulhausstrasse 7, 8915 Hausen am Albis (Oe)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Krättli Elsi, Tömlimatt 14, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Montage Pergolakonstruktion, Kat.-Nr. 1035, Assek.-Nr. 672, Tömlimatt 14, Kappel am Albis, (W2)

Maschwanden Bauherrschaft: Freie Gewerbegruppe Maschwanden, c/o Alfred Künzi, Steinbüllenstrasse 14, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Befestigung Vitrine mit Ortsplan (Abmessung 1,30 x 0,95 x 0.06 m) an der Fassade des Spritzenhauses Vers.-Nr. 151, Kreuzrai 2, Kat.Nr. 1034, Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Matthias Frischknecht, Aspli 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Terrainauffüllung auf Kat.-Nr. 2437, Weidli/Aspli (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Monika Meili, Leigrüppenstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: GLB Zürich Land, Wässeristrasse 31, 8340 Hinwil Bauprojekt: Umbau Wohnhaus Vers.Nr. 433 mit inneren Umbauten, Anbau Aussentreppe sowie Einbau Dachflächenfenster, Sanierung Schopfgebäude Vers.-Nr. 431, Kat.-Nr. 4216, Schüren 1 (Landwirtschaftszone)

Festsetzung der Grundwasserschutzzonen inkl. Reglement für die Grundwasserfassungen «Bibelos» und «Halten» Der Gemeinderat Maschwanden hat am 25. März 2014 das Schutzzonenreglement vom 7. Januar 2014 und den Schutzzonenplan, gestützt auf den hydrogeologischen Bericht zum Schutzzonenreglement und gestützt auf die Vorprüfung des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), festgesetzt.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Sterben auch Erlösung.

TODESANZEIGE Traurig und doch dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester

Alice Marthaler-Glarner 27. April 1927 – 29. März 2014

Der Beschluss des Gemeinderates, das Schutzzonenreglement und der Schutzzonenplan liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in zweifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Gemeinderat Maschwanden

Nach kurzem Aufenthalt im Langzeit-Pflegeheim Sonnenberg in Affoltern durfte sie am Samstag friedlich einschlafen. Ihre Liebe zur Familie, ihre Begeisterung für Pflanzen und ihre spontane Herzlichkeit werden wir immer in Erinnerung behalten. Geroldswil, im April 2014 In stiller Trauer: Alice und Reinhard Kunz-Aeberli mit Philipp, Rahel und Martina Hans Ruedi und Astrid Aeberli-Mikulewitsch mit Anna, Malte und Jan Werner Aeberli Walter und Brigitte Aeberli-Haab Hedwig und August Büchel sowie weitere Verwandte, Bekannte und Freunde Die Trauerfeier findet am Montag, 7. April 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Die Urnenbeisetzung ist um 13.30 Uhr im engeren Familienkreis auf dem Friedhof Bonstetten. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Zentrum Bonstetten, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Alice Kunz, Welbrigstrasse 16b, 8954 Geroldswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. April 2014

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Das Säuliamt ist eine sichere Region Laut neuester Kriminalstatistik der Kantonspolizei eine konstant tiefe Anzahl erfasster Straftaten 2013 wurden im Bezirk Affoltern mit insgesamt sieben Straftaten mehr erfasst, als im Jahr davor. Von einer Tendenzwende, nachdem die Zahlen in den vergangenen Jahren konstant zurückgegangen waren, könne aber keinesfalls die Rede sein; die Kantonspolizei taxiert das Säuliamt weiter als sicheren Bezirk. ................................................... von urs e. kneubühl Die Grafik zur regionalen Kriminalitätslage, die in der Kriminalstatistik

2013 der Kantonspolizei Zürich abgebildet ist, ist deutlich: Das Säuliamt gehört zu den sichersten Bezirken im Kanton. Gesamthaft lag die Zahl der erfassten Straftaten 2013 – trotz minimalster Zunahme von 0,3 Prozent hierzulande weiter auf konstant tiefem Niveau und die Zahlen zeigen bei fast allen Arten von Straftaten rückläufige Tendenz. Das bestätigt so auch Markus Huber, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern: «Ja, Affoltern ist ein sicherer Bezirk. Die Zahl der erfassten Straftaten ist in den letzten Jahren konstant gesunken und hat sich im vergangenen Jahr gesamthaft auf dem Niveau von 2012 gehalten. Lediglich bei den Drohungen haben wir

2013 eine Zunahme verzeichnet. Heute kommt es weit rascher zu Drohungen, die ernst genommen werden müssen, selbst wenn sich diese hinterher meistens nur als verbal herausstellen.» Mit den über die vergangenen Jahre insgesamt rückläufigen Zahlen bei den erfassten Straftaten steht der Bezirk Affoltern aber nicht einzig da im Kanton. In den letzten Jahren waren die Verstösse gegen das Strafgesetzbuch im Kanton Zürich insgesamt konstant rückläufig. Dieser Trend wurde im Jahr 2012 allerdings mit einem Anstieg von rund 10,6 Prozent unterbrochen – im Bezirk Affoltern registrierte man im selben Jahr eine Abnah-

me von neun Prozent. 2013 setzte sich der Abwärtstrend im Kanton weiter fort und lag mit einem Rückgang von gut 10 600 Straftaten, bzw. neun Prozent nur noch um 0,7 Prozent über dem Tiefststand der letzten 20 Jahre im Jahre 2011.

322 Einbruchdiebstähle im Bezirk Affoltern Die Entwicklung in den verschiedenen Deliktsbereichen ist dabei zu differenzieren: Der Rückgang der Gesamtkriminalität ist vor allem auf eine Abnahme der Delikte gegen das Vermögen zurückzuführen. Hier konnte ein Rückgang von 10,5 Prozent verzeich-

Gemeindeversammlung Spital: Arztgeheimnis in Aeugst nicht verletzt Eine Korrektur zum Beitrag vom 1. April

Patientendetails im «Tagi» waren verändert

In der Ausgabe des «Anzeigers» vom 1. April 2014 erschien ein Bericht über die Gemeindeversammlung vom 27. März 2014. Daraus geht hervor, dass: «... die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis von grösseren Bauhöhen und der Zulassung von Pultund Flachdächern nichts wissen wollen». Dies ist nicht zutreffend. Im Rahmen der Beratung der Bau- und Zonenordnung wurden seitens eines Stimmberechtigten folgende Abänderungsanträge gestellt: 1. «Art. 10.1 Beibehaltung der bestehenden maximalen Gebäudehöhe von 7.30 m in der Wohnzone WA sowie Beibehaltung der bestehenden Vorschriften aus dem Jahr 1998 mit Limitierung der Gebäudehöhe auf maximal 4.80 m und Firsthöhe auf maximal 2.50 m». Dieser Antrag wurde seitens der Versammlung abgelehnt. Der Antrag des Gemeinderates gemäss Vorlage

Zur Inbetriebnahme der akutgeriatrischen Pflegestation im Psychiatriestützpunkt des Spitals Affoltern berichtete der TagesAnzeiger am Dienstag über die Aufnahme der ersten Patientin. «Anzeiger»-Leser wähnten die Schilderungen von Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care, als «Verletzung des Arztgeheimnisses».

kürzlich verstorben, was die Frau in eine depressive Krise stürzte. Sie leidet an Schluckstörungen und hat massiv Gewicht verloren. Ihr Zustand wird zusätzlich durch eine HerzklappenstöRoland Kunz: rung beeinträch- Angaben wurden tigt ...» verfremdet.

................................................... von urs e. kneubühl

Details verfremdet

Als erstes Spital im Kanton Zürich hat das Spital Affoltern kürzlich eine akutgeriatrische Pflegestation mit psychiatrisch und somatisch geschultem Personal eröffnet. Die Kombination für ältere Menschen, die gleichzeitig unter körperlichen und psychischen Problemen leiden, ist eine Pionierleistung für frühe rehabilitative Betreuung. Der Tages-Anzeiger berichtete am vergangenen Dienstag über das neue Angebot im Spital Affoltern und über den Einzug der ersten Patientin: «Eine der ersten Patientinnen war eine 83jährige Frau, die an Parkinson leidet und mittelschwer dement ist. Sie war bereits früher einmal psychiatrisch hospitalisiert gewesen wegen psychotischer Symptome. Nun hat der Hausarzt sie eingewiesen. Ihr Mann ist

Aufgrund der Angaben des Chefarztes Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern könne besagte «Patientin – zumindest von ihrem näheren Umfeld – leicht identifiziert werden», meldeten sich in der Folge einige AnzeigerLeser und werweissten: «Da stellt sich schon die Frage, ob das Arztgeheimnis im Spital Affoltern nicht mehr gilt». Es war ein Sturm im Wasserglas, wie die Nachfrage des «Anzeigers» im Spital ergab. Spitaldirektor Fredy Furrer erläutert: «Selbstverständlich wird das Arztgeheimnis am Spital Affoltern gewahrt. Die im Bericht erwähnte Patientin kommt einerseits nicht aus der Region, darüber hinaus hat Dr. Roland Kunz die Angaben zur Person und zu deren gesundheitlichem Zustand so verfremdet, dass eine Identifikation unmöglich ist.»

eine maximale Gebäudehöhe von 8.00 m in der Zone WA zuzulassen wurde angenommen. 2. «Flach- und Pultdächer sind in der Wohnzone WA weiterhin nicht zugelassen: a. Artikel 10.3 ist entsprechend anzupassen durch Streichung der Nennung von Flach- und Pultdächern in der Wohnzone WA (Ausnahme: der bereits im Zonenplan bezeichneten Bereich «Stümel» mit speziellen Dachvorschriften); b. der neue Artikel 10.4 a ist ersatzlos zu streichen.» Dieser Antrag wurde durch die Versammlung angenommen. Der Antrag des Gemeinderates gemäss Vorlage in der Zone WA Flach- und Pultdächer zuzulassen wurde abgelehnt. In anderen Zonen, zum Beispiel WB, sind Flachdächer zulässig. Gemeinderat Aeugst am Albis

Welches Image hat die Region Zürich? Das Image der Region Zürich ist im Standortwettbewerb von hoher Wichtigkeit. Zudem stellt es eine wertvolle Orientierungshilfe für die Planung der nächsten Legislaturperiode dar. Deshalb lässt der Kanton mit einer Befragung das Image der Region Zürich erfassen. Teilnehmen kann man auf

anzeige

www.zh.ch. Das erste Zürich ImageMonitoring wurde 2010 durchgeführt. Es zeigte, wie die Region Zürich im Inund Ausland wahrgenommen wurde. Um das Image der Region im Jahr 2014 erneut zu messen, werden jetzt Personen im Kanton, in der übrigen Schweiz und im Ausland befragt. (ki.)

net werden, wobei zu bemerken ist, dass sich die Zahl der Einbruchdiebstähle auf einem 20-Jahres-Tiefststand befindet und gegenüber dem Höchststand von 1997 nur noch gerade die Hälfte der damaligen Fälle erreicht. Von den 2013 insgesamt im Kanton erfassten 9171 Einbruchdiebstählen entfallen auf den Bezirk Affoltern deren 322, was dreieinhalb Prozent entspricht und damit auf dem Vorjahresniveau verharrt. In allen anderen Straftatengruppen – Leib und Leben, Vermögen, Raub, sexuelle Integrität und Brandstiftung – verzeichnete der Bezirk Affoltern im vergangenen Jahr weiter sinkende Straftaten-Zahlen.

In Aeugst elektronische Geräte und Bargeld gestohlen Unbekannte haben am 1. April am Dorfrand von Aeugst die Türe eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Laut Angaben der Kantonspolizei wurden elektronische Geräte und Bargeld in noch unbekannter Höhe gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Franken. In einem Restaurant in Affoltern wurde in den Abendstunden des 1. April in die Personalgarderobe eingebrochen, Kästen wurden aufgewuchtet. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Der Sachschaden: mehrere hundert Franken. Auch am Dorfrand von Mettmenstetten kam es vom 29. auf den 30. März zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Nachdem eine Türe aufgewuchtet worden war, konnten die Diebe Bargeld in noch unbekannter Höhe entwenden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf zirka 1500 Franken. In Obfelden blieb es in einem Einfamilienhaus beim Einbruchsversuch. Am 1. April, kurz nach Mitternacht, hörte der Nachbar Geräusche und beobachtete zwei Personen, die wegrannten. Die herbeigerufene Polizei stellte einen Einbruchsversuch und mehrere hundert Franken Sachschaden fest. Zweimal rückte die Polizei auch wegen Lärmimmissionen aus. In Ebertswil wurde am 30. März um 1.30 Uhr Party gefeiert, woran sich die Nachbarschaft störte. Und in Affoltern wies die Polizei am 31. März um Mitternacht Jugendliche vom Bahnhofplatz weg. Auch hier: Lärm. (-ter.)


Bestattungen Männerchor Mettmenstetten

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

TODESANZEIGE

Baldinger Hans geb. 8. April 1936, von Rekingen AG, Witwer der Baldinger geb. Kressig, Hilda Martha, wohnhaft gewesen Im Späten 17, Bonstetten. Er starb in Bonstetten ZH am 28. März 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Mittwoch, 9. April 2014, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Sängerkameraden

Robert Künzli-Germann

Sehr traurig und viel zu früh, müssen wir Abschied nehmen von

Gerne denken wir zurück an die vielen fröhlichen Stunden, die wir zusammen mit Röbi beim Singen verbringen durften. Wir behalten ihn gerne in guter und lieber Erinnerung.

Walter Illi-Baumann

Männerchor Mettmenstetten

In Bonstetten wird beerdigt:

Die Abdankung findet am Freitag, 4. April 2014, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt.

Illi Walter geb. 3. Juni 1933, von Bonstetten ZH, Ehemann der Illi geb. Baumann, Hilda, wohnhaft Chapfstrasse 28, Bonstetten. Er starb in Zürich am 31. März 2014.

3. Juni 1933 – 31. März 2014

Liebster Walter, Du warst immer für uns da, Deine Lebensfreude und Dein Humor, Deine Spontaneität, Deine Wärme und Nähe fehlen uns. Wir danken Dir für alles und behalten Dich in liebevoller Erinnerung. In stiller Trauer: Hilde Illi-Baumann Karin und Stefan mit Vanessa und Silvan Roland und Kae Klara Frei-Illi mit Familie Max und Françoise Illi-Badoux mit Familie Verwandte und Freunde

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Donnerstag, 10. April 2014, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten

Abschiedsgottesdienst: Donnerstag, 10. April 2014, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

In Bonstetten wird beerdigt:

Marthaler geb. Glarner, Alice

Anstelle von Blumen gedenke man des Zürcher Tierschutzes, Postkonto 80-2311-7.

geb. 27. April 1927, von Bern BE, verwitwet, wohnhaft gewesen Metzgerweg 2, Bonstetten.

Traueradresse: Hilde Illi-Baumann, Chapfstrasse 28, 8906 Bonstetten

Sie starb in Affoltern am Albis am 29. März 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Montag, 7. April 2014, 13.30 Uhr im engeren Familienkreis. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Montag, 7. April 2014, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Knonau Matter-Portmann, Blanka Josefine von Knonau ZH und Engelberg OW, geboren am 16. April 1926, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern, gestorben am 30. März 2014 in Affoltern am Albis. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 8. April 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau (nach katholischem Ritus) statt. Die Gemeinderschreiberin-Stv.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod Dir nahm die Kraft. Was Du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an Dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.

Obfelden Am 30. März 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Käppeli-Targa, Louis geb. 6. August 1927, von Merenschwand AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Alterswohnheim Seewadel, Affoltern am Albis; Witwer der Käppeli-Targa, Elvira. Urnenbeisetzung am Dienstag, 8. April 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche.

TODESANZEIGE In aller Ruhe ist in der Nacht auf Sonntag unsere geliebte

Blanca Matter-Portmann 16. April 1926 – 30. März 2014

Die Friedhofvorsteherin

eingeschlafen. Ihr grosses Herz und ihr Lächeln fehlen uns sehr. Danke für unsere schöne gemeinsame Zeit.

Wettswil am Albis Am 28. März 2014 ist in Bonstetten gestorben:

Shumaker geb. Bünzli, Ursula Irene geb. 17. Januar 1954, Bürgerin von Schönenwerd SO und Stüsslingen SO, Ehefrau des Shumaker, Scott Leonard, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Rainstrasse 25.

Der Friedhofvorsteher

TODESANZEIGE

22. Dezember 1921 – 29. März 2014

Bonstetten

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, dies eine Blatt, man merkt es kaum. Doch dieses Blatt allein war Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt uns immer wieder fehlen.

im

Oswald Matter Giorgio und Rita Brunelli mit Claudio und Sarah Beisetzung: Dienstag, 8. April 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Knonau, anschliessend Abdankung in der Kirche. Dreissigster: Samstag, 10. Mai 2014, 17.30 Uhr, katholische Kirche Mettmenstetten. Statt Blumen zu spenden, berücksichtige man das Spital Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: LZP Sonnenberg. Traueradresse: Oswald Matter, Uttenbergstrasse 28, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. April 2014

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Wunderbare Tänze und Choreografien «Die schwarzen Brüder»: Das Stalliker Kindertanzstudio von Helen Lemm begeistert Jung und Alt Bereits gehört die alljährliche Tanzaufführung des Kindertanzstudios von Helen Lemm in der Loomatthalle in Sellenbüren zu den Höhepunkten des Stalliker Kulturlebens. Auch dieses Jahr verliehen die 75 Kinder und Jugendlichen der Turnhalle eine wunderbare Atmosphäre. Und auch diesmal füllte sich die Halle dreimal mit vielen erwartungsvollen Besuchern. ................................................... von bea moser Am Samstagabend wuselten unzählige Kinder durch die Gänge des Schulhauses Loomatt in Sellenbüren. Einer Mailänder Dame musste nochmal die Frisur gerichtet werden, ein kleines Tessinermädchen brauchte neuen Lippenstift und den vielen Kaminfegern fehlte hie und da noch ein Fleckchen Russ. Die Anspannung und auch die Vorfreude auf die kommende Vorstellung waren überall spürbar. Denn end-

lich konnten die kleinen und grossen Tänzerinnen ihren Familien und all den anderen Besuchern zeigen, wofür sie in den vergangenen Monaten so fleissig geprobt hatten. Und dank den vielen Kaminfegern, die ja bekanntlich Glück bringen, konnte ja eigentlich gar nichts schiefgehen.

Nach Mailand verkauft, um dort als Kaminfeger zu arbeiten Das Tanztheater erzählte nach dem Buch «die schwarzen Brüder» von Lisa Tetzner die Geschichte der Tessiner Buben Giorgio und Alfredo, die nach Mailand verkauft werden und dort als Kaminfeger arbeiten müssen. Die Geschichte begann auf einem Tessiner Feld, wo kleine Feldarbeiter die Ähren schneiden. Weiter ging es in einem Tessiner Grotto, wo eine heitere Stimmung herrschte, die Gäste einen Schluck Wein nach einem harten Arbeitstag tranken und Tessinermädchen ein Tänzchen wagten. Wäre da nicht der zwielichtige Luini (gespielt von Rahel Flückiger) gewesen, der dem armen Vater seinen Sohn Giorgio

Die schwarzen Brüdern mit ihren Kaminfegermeistern. (Bilder zvg.) (gespielt von Nora Künzler) abkaufen wollte. Der Vater stimmte dem Handel notgedrungen zu und so wurde Giorgio zusammen mit anderen Jungen nach Mailand verkauft. Auf dem Weg in ihre neue Zukunft erlebten sie den Markt in Mailand. Und als Zuschauer bekam man richtig Lust, auch ein wenig an den Ständen herumzustöbern, vielleicht ein paar Äpfel oder Trauben zu kaufen, die die kleinen Marktfrauen mit lauter Stimme anpriesen. Die Mailänder Damen und die frechen Strassenjungs sorgten zusätzlich für viel Betrieb.

Manch einer der Zuschauer hatte Tränen in den Augen

Verdienter Schlussapplaus für Helen Lemm (rechts) und Silvana Lemm.

Aber dann begann der harte Alltag für die schwarzen Brüder. In einer Mailänder Kneipe wurden sie von Luini an die Kaminfegermeister verkauft und mussten von nun an für ihre Meister

in die Kamine kriechen und sie fegen und putzen. Auf der Strasse wurden sie von den Strassenjungen verspottet und mussten sich gegen eine Jungenbande, die «Wölfe», wehren. Bald wurde Alfredo (gespielt von Olivia Schuler) so krank, dass er beim Arbeiten aus dem Kamin stürzte. Alfredo wurde immer schwächer, sein Husten immer stärker, so stark, dass er daran starb. Es war sehr berührend zu sehen, wie die Kinder diese doch schwierige Szene spielten und manch einer der Zuschauer hatte Tränen in den Augen, als Alfredo starb und beerdigt wurde. Aber die schwarzen Brüder wehrten sich nun und nahmen zum Schluss den bösen Luini gefangen. Der tosende Schlussapplaus zauberte ein strahlendes Lachen in die Gesichter der Tänzerinnen. Und die vielen herzlichen, ehrlichen Komplimente am Schluss belohnten die zahlreichen Helfer im Hintergrund für ih-

re Arbeit. «Das war wirklich sehr eindrücklich. Ich bin ganz gerührt», meinte eine Zuschauerin am Schluss. Helen Lemm und ihrer Tochter Silvana ist es gelungen, mit den Kindern wunderbare Tänze und Choreografien einzustudieren und auch die traurigen Szenen mit den Tänzerinnen einfühlsam zu erarbeiten. Silvano Mozzini und Christiane Loch vom «Carambole tanz & theater» halfen bei der Choreografie tatkräftig mit. Von Silvano Mozzini waren auch die wunderbaren Bilder, die im Hintergrund die Geschichte passend begleitet und unterstützt haben. Johannes Knoth mit dem Lichtdesign und Hanspeter Stutz mit dem Bühnenbild trugen ebenfalls ihren Teil zum Gelingen bei. «Ich weiss gar nicht, was ich ohne meine zahlreichen Helfer im Hintergrund machen würde», bedankte sich Helen Lemm schliesslich bei all jenen, die diese Aufführung möglich gemacht haben.

Eine berührende Geschichte mitreissend umgesetzt «Ciao, Ciao Svizzera»: Bonstetter Fünftklässler brachten «Die schwarzen Brüder» auf die Bühne Kinderarbeit und Zusammenhalt – um diese Themen haben die Bonstetter Fünftklässler von Stefanie Spörri ihr Theaterstück «Die schwarzen Brüder» nach dem gleichnamigen Buch von Lisa Tetzner und Kurt Kläber aufgebaut. Sie dürfen es auch an den Theatertagen Aarau zeigen. ................................................... von thomas stöckli «Bitte, bitte, darf ich Ihnen die Schuhe putzen?» Bevor das Schauspiel auf der Bühne beginnt, werden die Zuschauer

hineingezogen in der KinderarbeitThematik. Und dann beginnt der alte Giorgio, seine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte einer glücklichen Kindheit im Verzascatal – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der Mann mit der Narbe im Grotto seines Vaters auftaucht. Die Mutter ist verunfallt, das Geld knapp. In der Not muss die Familie ihren Giorgio nach Mailand verschachern. Andere Knaben aus der Gegend ereilt dasselbe Schicksal. Sie werden als Kaminfeger-Gehilfen versteigert. «In den Kaminen ersticke ich fast, aber auf den Strassen ist es noch viel schlimmer», so Giorgio. Die Mailänder

Jugend macht den Tessinerbuben erst zusätzlich das Leben schwer. Die Versöhnung ist ein wichtiger Schritt, dass die Geschichte eine Wendung zum Guten nehmen kann. Im Stile eines Tanz-Battles beginnt besagte Szene. Die Tessiner Kaminfeger legen vor, die Mailänder Jugend zieht nach und schliesslich tanzen sie alle gemeinsam. Diese Versöhnung braucht keine Worte. Ebenso wie die Szene, in welcher Giorgio an den Mann mit der Narbe verkauft wird. Und ein dramatischer Höhepunkt ist die Fahrt mit der Barke: Sturm, Blitze und wogende Wellen, dargestellt durch Kinder unter Tüchern.

In der Not verschachert der Wirt seinen Sohn Giorgio (links) an den Mann mit der Narbe (rechts). (Bilder Thomas Stöckli)

An den Theatertagen Aarau «Ciao, Ciao Svizzera», singen die Tessinerbuben während des Stücks immer wieder wehmütig, «endlich bin ich da», so gegen Ende die Auflösung. Das glückliche Ende hätten sich die Schüler gewünscht, so Lehrerin Stefanie Spörri. Doch auch ein Hinweis, dass Kinder vielerorts nach wie vor als Arbeitskräfte ausgenützt werden, durfte zum Schluss nicht fehlen. Über neun Monate ist es her, seit Lehrerin Stefanie Spörri begonnen hat, ihren Schülern aus dem Buch «Die schwarzen Brüder» vorzulesen. In verschiedenen Fächern wurden seit-

her Aspekte daraus thematisiert, etwa die Kinderarbeit und der Zusammenhalt. Die Kinder machten mit Begeisterung mit. «Sie haben die Details aus dem Buch teilweise besser gekannt als ich», so Stefanie Spörri. Im letzten Monat nahm dann mit Theaterpädagoge Raffaele Cavallaro das Stück Gestalt an. Und wie: Bei allen fünf Vorführungen war der grosse Saal im Schulhaus voll. Und nicht nur das: Die Klasse wurde ausgewählt, das Stück an den Theatertagen Aarau in vier Ausschnitten zu zeigen. Die Schüler werden am 14. Juni von ca. 10 Uhr bis 15 Uhr in Aarau sein, um dort zu spielen, singen und tanzen.

Hartes Los: Die Tessinerbuben müssen in Mailand Kamine kehren.


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Freitag, 4. April 2014

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Frühlingsboten auf vier staksigen Beinen Auf dem Hof «Sunnmatt» in Mettmenstetten wimmelt es von jungen Schafen und Ziegen

Erst wenige Tage alte Zicklein auf dem Hof «Sunnmatt.

«Schafpuur» auf der Sunnmatt: Guido Widmer mit Muttertieren und Junglämmern. (Bilder Martin Mullis)

Die jungen Gitzi und die kleinen niedlichen Lämmer sind ein untrügliches Zeichen für den Frühling und das Osterfest. Auf dem Hof «Sunnmatt» in Mettmenstetten staksen fünf erst wenige Tage alte Zicklein und 100 junge Schafe auf unsicheren Beinen umher.

seine Ziegen. Hier haben sich wohl Pfauengeissen, Toggenburger-Ziegen und Stiefelgeissen vermischt. Dieses Jahr seien die Jungtiere etwas später geboren worden, weiss Guido Widmer. Wegen des kalten und späten Frühlings im letzten Jahr seien die Muttertiere erst spät empfängnisbereit gewesen und das wirke sich nun bei den Geburten aus. Der «Schafpuur», wie Widmer sich selber nennt, hat ein grosses Herz für seine Tiere, immerhin kennt er sämtliche Muttertiere beim Namen. Und er zählt auch gleich einige originelle Benennungen

................................................... von martin mullis Im Stall auf dem Hof «Sunnmatt» von Barbara und Guido Widmer in Mett-

menstetten ertönt bei Eintritt des Fotografen ein fast ohrenbetäubendes Blöken und Meckern. Guido Widmer, Klärmeister und Bauer im Nebenerwerb, hält im Stall 80 Mutterschafe und 100 Jungtiere. In zwei separaten Verschlägen findet man auch drei Mutterziegen mit insgesamt fünf erst einige wenige Tage alte, herzige aber auf den Beinchen noch ziemlich unsichere Zicklein. Die Tiere von Guido Widmer sind nicht reinrassig. Die Schafe sind eine Kreuzung von AlpSchafen, schwarzen Bergschafen oder Texelschafen. Dasselbe gilt auch für

seiner Tier auf. So heisst eines «Rihanna» nach der Sängerin ein anderes «Edelweiss» und ein schon etwas älteres Muttertier wurde an dem Tag geboren als Frau Widmer-Schlumpf zur Bundesrätin gewählt wurde und heisst deswegen natürlich «Eveline». Der Hof «Sunnmatt» am Dorfrand von Mettmenstetten ist ein sehr beliebtes Ziel bei Sonntagsspaziergängern, vor allem Familien mit Kindern. Insbesondere in diesen frühlingshaften sonnigen Tagen seien die Wiesen vor dem Hof fast wie ein Streichelzoo, meint Barbara Widmer. Doch das

kleine Tieridyll verursacht auch ganz schön viel Arbeit. Im Winter sind die Tage mit fünf bis sechs Arbeitsstunden recht intensiv, wobei in den wärmeren Jahreszeiten, wenn die Tiere sich im Freien aufhalten, der Aufwand weniger wird. So niedlich die Tiere in diesen Frühlingswochen auch sind, letztendlich dienen sie eben als Nebenerwerb der Widmers. Der Verkauf von Lammund Schaffleisch sowie Wollduvets direkt vom Hof ist als Nebeneinkommen für die Familie Widmer mehr als willkommen.

Körper, Geist und Seele – eine untrennbare Einheit Barbara Koflers Praxis für Körper-, Tanz- und Kunsttherapie in Ottenbach «Es ist der Geist, der sich den Körper baut», wie Friedrich Schiller einst sagte. Den umgekehrten Fall hielt die Medizin lange für ausgeschlossen. Nun revidieren Hirnforscher das Urteil: «Es ist auch der Körper, der sich den Geist baut.»

Körpertherapie Heute wissen wir dass Körper, Geist und Seele eine untrennbare Einheit bilden. Wir wissen, dass körperliche Haltung, Gesten und Mimik bestimmte Gefühle zum Ausdruck bringen. Wenn wir traurig sind, lassen wir die Schultern hängen. Wenn wir gestresst sind, wirkt sich dies auf unser vegetatives Nervensystem aus. So ist es auch umgekehrt. Wenn wir unsere Stirn glätten oder unsere Körperhaltung verändern oder wenn uns jemand zum Lachen bringt, wirkt sich dies auf unser Wohlbefinden aus. Wenn wir unseren Atem regulieren, wirkt es entspannend. Ein Cartoon von Charly Brown gibt dies sinngemäss wieder: Charlie Brown: «Wenn ich die Mundwinkel nach oben ziehe, ist das schlecht für meine Depression.» In der Körpertherapie interessieren uns diese unbewussten, unwillkürlichen körperlichen Abläufe und Empfindungen. Sie fordern uns auf, uns urteilsfrei im Erleben zu beobachten und zu beschreiben. Mit diesem Bewusstsein gelingt es uns, besser auf unbewusste Spuren in unserem Körper Einfluss zu nehmen und alte Muster aufzulösen. Wenn beispielsweise eine immer wiederkehrende innere Stimme sagt: «Ich kann das nicht», dann werden wir mit eingezogenen Schultern und innerer Handbremse auf neue Herausforde-

sionen in den Griff zu bekommen.

Tanz- und Ausdruckstherapie Die Tanz- und Ausdruckstherapie als eine körperorientierte Kunsttherapie, nimmt verschiedene gestalterische kreative Medien zu Hilfe: das Tanzen, das Malen von Bildern, das Schreiben von Geschichten und Gedichten, das Arbeiten mit Ton oder Inszenieren Die Tanz- und Ausdruckstherapie als eine körperorientierte Kunsttherapie, nimmt verschiedene ge- das von Theater. Durch stalterische kreative Medien zu Hilfe – unter anderem das Tanzen. (Bild zvg.) strukturierte, auf rungen reagieren. Mit der Sensibilisie- spielerisches, körperliches Ausdauer- den jeweiligen Menschen angepasste rung der Körperwahrnehmung wer- training. Wer seine Muskeln trainiert, Methoden, werden spielerische Anteiden uns die eingezogenen Schultern verbessert die Wirksamkeit und Leis- le lebendig und Fantasien und Imagibewusst und die damit verbundenen tung seiner Nervenzellen. Dies wirkt nationen frei. Sie helfen uns neue sich auf die verschiedenen Hirnareale Handlungsspielräume zu kreieren. Glaubenssätze. und damit positiv auf den ganzen Or- Das heisst: In belasteten Lebenssituatiganismus aus. Bei Menschen mit einer onen, in denen die Gefahr besteht, Bewegungstherapie psychischen Erkrankung wurde nach- sich in der ewigen Problemspirale zu Ein weiterer Aspekt der Körperthera- gewiesen, dass durch Aktivitäten der drehen, werden eingespielte Denkpie ist die Unterstützung zur gesun- Stoffwechsel im Gehirn angekurbelt muster und festgefahrene Abläufe beden Bewegung. Es ist wissenschaftli- wird. Für Menschen mit einer schizo- lebt. Damit werden neue Blickwinkel che nachgewiesen, dass Bewegung phrenen Erkrankung zeigte sich in ei- möglich. Kunsttherapie möchte übereine positive Auswirkung auf verschie- ner neuen Studie, dass Tanz- und Be- raschen, dies auf eine sinnliche, anredene Krankheiten hat. Osteoporose, wegungstherapie die sensomotorische gende und spielerische Weise. Das Ziel rheumatischer Gelenksverschleiss, Wahrnehmung fördert und den Hei- ist es, Neues auszuprobieren, Neugierchronische Rückenschmerzen und Zu- lungsprozess unterstützt. Verschiede- de zu wecken und verschüttete Resckerkrankheit (Typ-2 Diabetes), Herz- ne Kliniken in den USA arbeiten mit sourcen freizulegen. Karl Valentin Kreislauf-Erkrankungen: Sie alle las- einem spezifischen Achtsamkeitspro- sagt: «Kannst es is koa Kunst, kannst sen sich mit Bewegung reduzieren gramm, wo körperliche Bewegung, es net, ist’s erst recht koa Kunst!» Seit mitunter besiegen. Dem sogenannten Konzentration und Präsenz eine zent- vielen Jahren arbeitet Babara Kofler in Zappelphilipp (Adhs) verschreibt man rale Rolle spielen, um schwere Depres- psychiatrischen und pädagogischen In-

stitutionen mit Jugendlichen und Erwachsenen und führt eine eigene Praxis in Zürich. Neu eröffnete sie unlängst ihre Praxis in Ottenbach. Diese befindet sich in einem wunderschönen, romantischen Häuschen auf dem Gelände der Galerie Marlène.

Angebote Gruppenangebot: «Tanz, Kunst, Improvisation» und «Morning Moving». Einzeltherapie: Tanz- und Ausdruckstherapie, Bewegungstherapie, Trauerbegleitung, Manuelle Lymphdrainage, Massage. Barbara Kofler, Landhusweg 2, Ottenbach, info@tanztherapie-kofler.ch, www.tanztherapie-kofler.ch, Tel. 079 671 40 80, 044 674 03 58.

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Freitag, 4. April 2014

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ämtler kantonsräte meinen

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Eine Ansammlung moderner potemkinscher Dörfer Um ein Missverständnis gleich zu Beginn auszuräumen: Ich gratuliere allen Gewählten des letzten Sonntags und wünsche Ihnen viel Erfolg und Befriedigung in ihrem Amt. Wir alle sind ihnen dafür zu Dank verpflichtet, dass sie ihre Zeit opfern und sich mit Engagement für unser Gemeinwesen einsetzen. Das steht hier nicht zur Diskussion. Wir haben letzten Sonntag aber nicht nur Personen gewählt sondern auch einen Mythos gepflegt: den Mythos einer Gemeindedemokratie, die es in ihrer Substanz nicht mehr gibt. Das politische Säuliamt ist eine Ansammlung moderner potemkinscher Dörfer. Wenn auch mit den Wahlen die Fassade der Demokratie steht, fehlt es gleich zweifach an Substanz: Erstens fehlt es an inhaltlicher Auseinandersetzung und zweitens können die Gemeinden zentrale Auf-

gaben nicht mehr eigenständig wahrnehmen.

nicht wissen, wofür sie stehen. So entscheidet am Schluss der Bauch – doch der hört nicht auf Argumente, Geschmack ist ihm wichtiger.

Wo ist der Wettstreit der Ideen? Die Gemeindewahlen reduzieren sich an den meisten Orten auf den eigentlichen Abstimmungs-Akt am Wahlsonntag. Ein Wahlkampf als Wettstreit der Ideen findet kaum statt. Demokratie ist jedoch mehr als ein Ergebnis, sie beschreibt vielmehr den Weg zum Ergebnis. In Ottenbach wurde der amtierende Gemeindepräsident abgesägt und ein weiterer Gemeinderat abgewählt. Das erachte ich nur insofern als unbefriedigend, als im Vorfeld keine politische Auseinandersetzung stattfand. Wir wählen Köpfe, die sich vorher nicht gegeneinander messen mussten und von denen wir meist

Wo ist die Gemeindeautonomie? Martin Mullis verwies in seinem Kommentar zu den Wahlen mit Recht auf die eingeschränkte Autonomie der Gemeinden. Diese wird aber nicht nur von Kanton und Bund eingeschränkt. Immer mehr machen die anstehenden Herausforderungen nicht vor den Gemeindegrenzen Halt. Spital, Langzeitpflege, Sozialdienst, Verkehr, Energie, Raumplanung, aber auch die Zentrumslasten, um nur einige Beispiele zu nennen, lassen sich nicht gemeindeautonom denken. Als politische Räume haben sich die Gemeinden

Solche «Leitkulturen» will der evolutionäre Humanismus nicht Evolution vs. Kreationismus, Leserbrief von Werner Oertle, Stallikon, «Anzeiger» vom 14.2.14 Nach längerem Studium des Beitrags von Herrn Oertle gestatte ich mir einige Ergänzungen zu seinen engagierten, offensichtlich von den 10 Punkten des Manifests des evolutionären Humanismus der Giordano Bruno Stiftung inspirierten Ausführungen bezüglich der Gegenüberstellung Evolution und Kreationismus. – Kreationismus (Schaffung des Menschen durch einen Schöpfergott) ist keine Erfindung evangelikaler Kreise. Er wird von der Bibel, vom Glauben des orthodoxen Judentums wie auch vom Islam des Harun Yahya vertreten. Der Kreationismus erlebte seine Wiedergeburt im 19. Jahrhundert als Widerstand gegen den Darwinismus und die Erkenntnisse über das Erdalter. Die neukreationistische amerikanische ID (Intelligent Design) Beanzeige

wegung wehrt sich vor allem gegen die Einmischung des Staates in den Schulunterricht. Im Fall Kitzmüller vs. Dover Area School District wurde eine einseitige staatliche Vorschrift in Richtung Kreationismus oder Evolutionstheorie verboten. – Die Leistung Charles Darwins war genial. Er hat auf der Basis seines damaligen kleinen Wissens Gesetzmässigkeiten in der Entwicklung des Lebens entdeckt. Heute ist uns klar geworden, dass die Entwicklung der Arten auch durch Zufallskatastrophen bestimmt wurde. Die Veranlagung und das Potential einer Spezies beeinflusst vor allem ihr Überleben und ihre Anpassungsfähigkeit. Sonst wäre der Tyrannus Rex wohl kaum ausgestorben. – Die verallgemeinernde Feststellung Herrn Oertles «in der Wissenschaft hingegen war der Glaube schon immer ein Hindernis» ist so nicht gültig. Der Jantar Mantar im indischen

Udaipur ist ein im 18. Jahrhundert anstatt der Tempel von Jai Singh II. errichtete Sonnenobservatorium mit religiösem Hintergrund. Die kultischen Gebäude von Chichén Itzá auf Jucatan sind einzigartige Instrumente der Wissenschaft der Maya zur Erkenntnis des Weltalls. Die griechische Wissenschaft des 4. Jahrhunderts v. Chr. ist von der Suche nach dem Göttlichen geprägt. Die Pythagoreer waren ein religiöses Bündnis, ihre Erkenntnisse sind bis heute nachhaltig. Der ehemalige Benediktiner Novize Galileo Galilei wurde von Papst Urban III. persönlich aufgefordert, über das kopernikanische Weltbild zu publizieren. Der Jesuit Teilhard de Chardin hat wesentliche Beweise für die evolutionäre Entwicklung der Menschheit erbracht. Einstein war ein gläubiger Mensch. Sein Ausspruch «Gott würfelt nicht» ist bekannt. Unser heutiges Verständnis von Wissenschaft ist verschieden von früher. Bei den Griechen war das eine Einheit von Philosophie, Physik, Musik, Religion und Kunst. Noch bei Karl dem Grossen war – durch den Einfluss des englischen Mönches Alcuin – Wissenschaft ein Konglomerat von Grammatik, Dialektik, Musik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Und Karl förderte die Verbreitung des Wissens in enger Verbindung mit der Kirche durch die Gründung von Klosterschulen. Der Mensch hat Wissen von Raum und Zeit ausgehend von den wenigen Quadratkilometern des Territoriums des Urmenschen im afrikanischen Rift Valley bis zu den Weiten des Universums und den Engen des Atoms erworben. Wer heute noch diese Erkenntnisse über das Alter unseres Universums (ca. 12,5 Milliarden Jahre) und unserer Erde (ca. 4,5 Milliarden Jahre) anzweifelt, begibt sich freiwillig in die Rolle der mittelalterlichen Inquisition. Ich bin bei den Benediktinern zur Schule gegangen. Eine sehr offene Praktik des christlichen Glaubens und die Ermunterung zum selbstständigen Denken, zum Zweifel und zur Suche nach der Wahrheit (die uns vielleicht für immer verborgen ist), waren Grundsätze der Erziehung. Das beinhaltet, dass es zwischen Ja und Nein noch viele Wenn und Aber gibt. Darum stören mich die zwei so überzeugt vorgebrachten Angebote zur Lebensgestaltung als Konklusion am Ende des Artikels von Herrn Oertle. Genau solche «Leitkulturen» will der von ihm erwähnte evolutionäre Humanismus nicht. Kurt Signer, Baar

überlebt. Zweckverbände und Zusammenarbeitsverträge sind nichts mehr als Krücken, die den Schein der Gemeindedemokratie aufrecht halten und den Blick auf die überfällige Staatsreform verstellen: Der Zusammenschluss der Gemeinden zu einer politischen Region, zu einer einzigen Bezirksgemeinde.

Schaffen wir die Bezirksgemeinde! Das Säuliamt wird langfristig auf ca. 60 000 Einwohner anwachsen. Mit der Bevölkerung wachsen auch die Anforderungen an die Politik. Soll der ländliche Raum mit einem städtischen Zentrum diese Dynamik erfolgreich bestehen, darf sich die Politik nicht in 14 egoistische Gemeindeperspektiven

verzetteln und lähmen. Eine einzige Bezirksgemeinde eröffnet andere Perspektiven: eine qualifizierte und professionelle Exekutive und ein Parlament, in welchem der politische Wettstreit gelebt wird. Die Zukunft würde dort gestaltet, wo die Herausforderungen stattfinden: in der Region. Die Bezirksgemeinde verhilft aber nicht nur zur Demokratisierung nach innen, sondern auch zur Stärkung der Interessen der Region gegenüber dem Kanton. Die Wahrscheinlichkeit, dass in Affoltern eine Kantonsschule entsteht, ist mit der Kraft einer Bezirksgemeinde ungleich grösser als in der heutigen Situation von 14 Einzelkämpfern. 14 mal 1 ist in der Politik eben nicht gleich 1 mal 14 – politisch ist 1 Gemeinde aus 14 Dörfern ungleich stärker. Bauen wir unsere Zukunft – ohne Fürst Potemkin.

Zuviel der «Ehre» ... Wählerwille oder Stimmungsmache? Kommentar im «Anzeiger» vom 1. April. Zuviel der Ehre ... für eine Leserbriefschreiberin, zu wenig Respekt für die Stimmbürger. So könnte man den Kommentar zur Nichtwahl des langjährigen Ottenbacher Gemeindepräsidenten von Martin Mullis im «Anzeiger» vom 1. April zusammenfassen. Er unterstellt den Wählerinnen und Wählern, dass sie Stimmungsmache aufgesessen sind und nicht selber ihr Hirn eingeschaltet haben. Aber vielleicht ist ihm ja ein Aprilscherz nicht gelungen. Könnte es sein, dass mit Kurt Webers Wahlresultat zwar der seriöse Schaffer und Verwalter honoriert und als Gemeinderatsmitglied gewählt wurde, dass aber kein Vertrauen mehr in seine präsidialen Fähigkeiten (Führung, Weitblick, Zugkraft, das Boot eben steuern) vorhanden ist? Bei all den positiven Feedbacks des halben Dorfes zu meinen Leserbriefen im Vorfeld dieser Wahl, kriegte ich fast ein mulmiges Gefühl. Es zeigt aber, dass ich mit meiner Ein-

schätzung nicht allein stehe und dass sich bei sehr vielen Ottenbacherinnen und Ottenbachern Frustration gestaut hat. Ich habe mich geärgert über den Gemeindepräsidenten. Ja, über die Person und nicht das Amt – ich adressiere den Mann, ich spiele nicht auf ihn. Ich halte nichts davon, sich hinter einem Amt zu verstecken. Ich habe meinen Ärger aufgeschrieben (schreiben bedingt klar denken – vielleicht nicht bei Martin Mullis und seinem Kommentar) und ich hatte den Mut, es zu veröffentlichen. Das allein ist mein Tun. Das Resultat der Wahlen haben sich die Kandidaten – ihrem Tun und Lassen – selber zuzuschreiben. PS: Vielleicht sollte man nicht nur den Gemeindepräsidenten auswechseln, sondern auch den Ottenbacher Kommentarschreiber des «Anzeigers». Das wäre dann der Job, der mich interessieren würde. Ich hätte aber Bedenken, ob ich unbefangen genug wäre – Bedenken, die Martin Mullis offenbar abgehen. Christine Häusermann, Ottenbach

Dank an die Hausemer Bevölkerung Am vergangenen Sonntag haben Sie gewählt. Mit Freude durfte ich zur Kenntnis nehmen, dass mir eine überraschend grosse Mehrheit die Stimme bei der Wahl zum Gemeindepräsidenten gegeben Stefan Gyseler. hat. Für das Vertrauen, das Sie mir geschenkt haben, bedanke ich mich ganz herzlich.

scheide transparent zu begründen und ein offenes Ohr für sachliche Kritik zu bewahren. Den beiden anderen Kandidaten für das Präsidium danke ich für den fairen Wahlkampf. Auf einer konstruktiven Basis können wir die künftigen Probleme unserer Gemeinde gemeinsam anpacken. Ich freue mich darauf, die anstehenden Aufgaben anzupacken und uns den Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Ihr neuer Gemeindepräsident Stefan Gyseler

Entscheide transparent begründen Ich betrachte dieses Vertrauen als Vorschuss für meine zukünftige Arbeit. Zusammen mit dem neuen Gemeinderats-Team werde ich mich bemühen, Ihren Erwartungen und Hoffnungen gerecht zu werden. Es wird sicher manchmal geschehen, dass Ihnen ein Entscheid des Gemeinderats nicht einleuchtet, da es nicht immer möglich ist, allen vollständig gerecht zu werden. Was ich Ihnen aber versprechen kann: Ich werde versuchen, die Ent-

Herzlichen Dank! Ich bedanke mich herzlich bei den 933 Wählerinnen und Wählern, die mir das Vertrauen für den Einsatz in der Primarschulpflege geschenkt haben. Ich will mein Bestes geben, um den verschiedenen Aufgaben gerecht zu werden! Philipp Büchner, CVP Affoltern


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Freitag, 4. April 2014

forum der parteien

Mindestlohn für Ärzte Zwei Abstimmungs-Vorlagen vom 18. Mai fordern Eingriffe in den Arbeitsmarkt. Mit dem Titel zu meiner nachfolgenden Stellungnahme sind zwei der vier eidgenössischen Abstimmungen vom 18. Mai einbezogen. Die Initiative für einen staatlich festzulegenden Mindestlohn und der Gegenvorschlag zur Initiative der Hausärzte. Beiden Verfassungsartikeln liegt die Sorge eines zu tiefen Lohnes zugrunde. Obwohl das Niveau unterschiedlicher nicht sein könnte. Der Versuch, den Einfluss des Staates und seiner Verwaltung zu stärken, scheint nun auch vor den Entschädigungen für Erwerb unabhängig von der Höhe nicht Halt zu machen. Mit solchen staatlichen Kompetenzen ist der liberale Arbeitsmarkt als Stärke unseres Standorts infrage gestellt. Der Bund soll den Mindestlohn, so die Initiative, auf 22 Franken pro Stunde festlegen, was bei einer 42-Stunden-Woche 4000 Franken ausmachen würde. Die Initianten leben im Irrglauben, damit in der Nachfrage nach Ar-

beitskräften keinen Einfluss auszuüben. Solche Massnahmen führen zur Vernichtung von Arbeitsplätzen. Es verdrängt Schwächere aus dem Arbeitsmarkt. Es nimmt auch keine Rücksicht auf unterschiedliche regionale Verhältnisse. Städte und Tourismus- Regionen haben in der gleichen Branche andere Ansprüche und damit auch ungleiche Anstellungsbedingungen. Solche Forderungen können zu absurden Verhältnissen führen. Schulabbrecher, obwohl mit nur mangelnder Ausbildung müssten gleich entlohnt werden wie junge Fachkräfte.

Der Arzt als Staatsangestellter Mit dem Gegenvorschlag zur HausarztInitiative soll am anderen Ende der Lohnskala eine Staatsgarantie für Ärzte eingeführt werden. Bund und Kantone haben für eine «angemessene Abgeltung der Leistungen der Hausarztmedizin zu sorgen», wie es wörtlich heisst. Eine Garantie also nicht nur für Mindestlöhne, nein auch eine Staats-

garantie für heute bei 200 000 Franken liegende Durchschnittseinkommen von Hausärzten. Mindestlöhne sind wirtschaftspolitisch falsch, Höchstlöhne mit Staatsgarantie zu versehen, wie die Hausarzt-Initiative verlangt, ist für einen liberalen Staat verwerflich und erst noch für einen hoch angesehenen Berufsstand, wie es die Ärzte sind, beschämend. Weil Spezialisten eher bessere Einkommen erzielen als Hausärzte, wird der Eindruck erweckt, es gehe um eine Verfassungsbestimmungen um die Neidkultur von Akademikern zu besänftigen. Statt in den eigenen Reihen für Ordnung zu sorgen, wird der Staat damit beauftragt. Offensichtlich ist den Ärzten nicht bewusst, dass sie damit vom freien Beruf zu Staatsangestellten mutieren könnten. Der Eingriff in einen freiheitlichen Arbeitsmarkt ist bei Mindestlöhnen wie auch mit Garantien für Höchstlöhne abzulehnen. Nein zur Initiative Mindestlohn, Nein zum Gegenvorschlag zur Hausarztmedizin. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Aktuelle Position des Kantons Zürich im Steuerwettbewerb Die Besteuerung im Kanton Zürich ist bei der Einkommenssteuer mittelstandsfreundlich. Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 40 000 bis etwa 200 000 Franken gehört der Kanton Zürich zu den drei bis acht günstigsten Kantonen der Schweiz. Weniger günstig positioniert ist der Kanton Zürich für tiefe und sehr hohe Einkommen. Hier befindet sich der Kanton Zürich im hinteren Mittelfeld. Ähnlich ist es bei der Vermögenssteuer. Hier befindet sich der Kanton Zürich auf dem sechsten Rang. Die Steuern im Kanton Zürich sind bei einem Vermögen von bis zu einer Million Franken nicht wesentlich höher als in den steuergünstigen Zentralschwei-

zer Kantonen. Ab einer Million Franken nimmt die Belastung jedoch stark zu. Ab einem Vermögen von rund fünf Millionen Franken sind dann alle Nachbarkantone günstiger. Der Kanton Zürich liegt bei den Unternehmenssteuern auf Rang zweiundzwanzig. An der Spitze sind hier die Kantone Nidwalden und Luzern. Der Kanton Zürich steht aber besser da als vergleichbare Wirtschaftsstandorte wie Basel und Genf. Auch im internationalen Vergleich ist die Position des Kantons Zürich gut (www.steueramt.zh.ch/aktuell). Für die Gemeinde Affoltern sieht es im Gegensatz zum Kanton Zürich nicht so «rosig» aus. Die Gemeindever-

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sammlung musste am 9. Dezember 2013 den Steuerfuss auf gesamthaft 124 Prozente (Maximum) anheben, sodass sichergestellt war, dass die Gemeinde den kantonalen Übergangsausgleich erhielt. Man kann aufgrund der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage gespannt sein, wie sich die Steuerbelastung des Kantons Zürich im Vergleich zu den übrigen Kantonen und zum Ausland entwickeln wird und ob der Kanton Zürich eine verträgliche Steuerbelastungslösung für die spezielle Situation von Affoltern finden wird. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP-Ortspartei Affoltern

Kein Aprilscherz: Ueli Maurer in Affoltern Bundesrätlicher Auftritt zur Gripen-Vorlage Vielleicht gab es am vergangenen 1. April beim Flugplatz Hausen ein paar Gäste, die auf die Ankunft des im «Anzeiger» angekündigten Gripen-Kampfflugzeug warteten. Wenn sie enttäuscht wurden, kann an dieser Stelle doch vermerkt werden, dass der im gleichen «Anzeiger»-Artikel angekündigte Besuch von Bundesrat Maurer in Affoltern tatsächlich stattfindet und kein Aprilscherz ist. Der am 18. Mai zur Abstimmung gelangende Teilersatz unserer Luftwaffe wird am 23. April dazu führen, dass diese Vorlage Gripen-Kauf im Detail vorgestellt wird. Stimmberechtigte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Notwendigkeit dieser

Anschaffung orientieren zu lassen. Bundesrat Maurer wird zusammen mit dem ehemaligen Luftwaffen-Chef, Korpskommandant Gygax, und einem Firmen-Vertreter der mit Lieferungen aus der Schweiz an der Produktion des Kampfflugzeugs beteiligt ist, diese Vorlage vorstellen. Besuchern dieser Veranstaltung bietet sich die einmalige Gelegenheit, im Anschluss an die Referate den Chef VBS und die Vertreter aus Militär und Wirtschaft mit Fragen zu konfrontieren. Man reserviere sich den Abend vom 23. April, 20 Uhr, Uhr im Kasino Affoltern. SVP Bezirk Affoltern

Über die Aufgaben der Kesb Referat im kath. Pfarreizentrum Affoltern Nach der Generalversammlung der CVP Bezirk Affoltern hält Frau Dr. N. Holderegger, Präsidentin der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Affoltern, über das Thema einen Vortrag. Der Anlass findet am Mittwoch, 9. April 2014, 20.15 Uhr im Saal Salomon, katholisches Pfarreizentrum, Seewadelstrasse 13, Affoltern, statt. Was ist Kesb? Am 1. Januar 2013 wurde in der ganzen Schweiz die Vormundschaftsbehörde durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde abgelöst. Die Kesb ist zuständig für den Schutz von Personen, die nicht selbst-

ständig in der Lage sind, die für sie notwendige Unterstützung einzuholen. So beispielsweise, wenn sie noch minderjährig sind, geistig behindert, psychisch oder schwer suchtkrank sind. Wie oder wann die Kesb aktiv wird, kann die Referentin sicher aufzeigen. Ob es um Schutzmassnahmen oder Beistandschaften geht, ob es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene trifft – es braucht so oder so eine gute und professionelle Betreuung, die auch noch regelmässig überprüft wird. CVP Bezirk Affoltern

Geschafft: 1000 Unterschriften für das Spital-Referendum 1007 Unterschriften gegen Spital-Projekt, «Anzeiger» vom 1. April. Dank unseren Sympathisanten und stillen Mithelfern sind wir zur respektablen, politischen Kraft im Dienste unseres Spitals geworden. Dank diesem Potenzial – getragen vom Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern» – wurde die jetzt angelaufene Statutenrevision nach unseren Vorgaben reduziert. Projektleiter Thurnherr hat das an der letzten Delegiertenversammlung vom 20. März 2014 mit ähnlichen Worten bestätigt. Für ein Referendum, das heisst, um den merkwürdigen Beschluss von 10 Gemeinderäten zu stürzen, bedarf es 500 Unterschriften, um darüber eine Volksabstimmung durchzuführen. Wie es sich nun gezeigt hat, sind wir nicht nur referendumsfähig. Wenn es um unser Spital geht, sind wir auch in der Lage, eine Initiative mit einem Unterschriftenbedarf von 1000 Unterschriften zustande zu bringen. Zu diesem Instrument werden wir Ende Jahr greifen müssen. Spätestens dann, wenn der erste Schub der Statutenrevision (die wir in der jetzigen Fassung im ersten Anlauf mittragen) unter Dach ist. Dann wird nämlich ein zweiter Schub erfolgen, mit einer bedenklichen Zielrichtung, die sich bereits jetzt schon abzeichnet, und vor der es uns graut. Anders könnte dies sein, wenn die neu gewählten und anders zusammengesetzten Delegierten selber – in eigener Kompetenz, voller Engagement – andere Betriebskommissions-Mitglieder suchen und diese Anfang Juni 2014 wählen. Es muss eine

Spital-Betriebskommission her, welche den Direktor auswechselt. Diese Idee ist unter Insidern bereits mehrheitsfähig.

Ein grosser Dank Wir vom Referendumskomitee haben zu danken: allen unseren vielen Helferinnen und Helfern, die spontan in ihrem Umfeld Unterschriften gesammelt haben. Allen vorab der Frau in Hedingen, die 107 Unterschriften aus ihrem Quartier mit allergrösstem Einsatz beigebracht hat. Sie muss eine grosse Ausstrahlung, eine ausgeprägte Überzeugungskraft aufweisen, um einen derartigen Erfolg zu erzielen. Wir haben auch den 14 Gemeindeverwaltungen zu danken, welche die Unterschriften in kürzester Zeit bescheinigt haben. Danken möchten wir auch den vielen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Beitrag auf unser Konto die massiven Ausgaben für Druck und Porto im Bereich von 12 000 Franken etwas lindern helfen.

Auf Resonanz gestossen Unter dem Parteiestablishment, allen voran der SP und der sommerlichen EVP ist es üblich geworden, uns im Anzeiger zu verspotten. Wer uns aber niederbügelt, der beleidigt weit über tausend Einwohnerinnen und Einwohner von unserem Bezirk. Alles Menschen, meist parteiunabhängig, sozialliberal, weltoffen, Behörden-kritisch und Demokratie-bewusst eingestellt und sich der Gerechtigkeit verpflichtet fühlend. Ihre Sorge um unser Spital und dessen Zukunft ist gross. Der

älteste Teilnehmer am Referendum ist 96 Jahre alt, die älteste Teilnehmerin 89 Jahre alt. Die Jüngste ist 18 Jahre alt. Die meisten sind im Alter ab 50 Jahren, wo man sich über die Gesundheit Gedanken zu machen beginnt. All diesen Teilnehmenden ist offenbar aufgefallen, dass die jetzt amtierenden Behörden inklusive Spitalbehörden kaum oder nur selten Antworten auf die grossen Anforderungen habenwas unser Spital anbelangt. In dieser grossen Ratlosigkeit, geprägt durch «Tatlosigkeit», entsteht natürlich ein Tummelfeld für Einzelne mit Machtansprüchen. Gross und breit verkünden diese Exponenten ihren FDP-durchtränkten Lösungsansatz. Leider sich nur am profitmaximierten Wachstums- und Gelddenken orientierend. Nicht, um unsere Kranken schneller und kostengünstiger gesund zu machen, sondern um reichlich Sitzungsgelder zu generieren und um übergrosse Arzthonorare noch mehr zu alimentieren. Ist es aber unsere Aufgabe, aus jedem frei praktizierenden Facharzt einen Multimillionär zu machen? Und das auf Kosten der Patienten und der uferlos steigenden Krankenkassenprämien? Aus diesem Grund lehnen wir honorarfreudige Politiker ab. So helfen alle unsere Leute, die hier mitgemacht haben mit, dass wir hier und künftig, bei weiteren Verstössen ein deutliches, Demokratie-gestütztes «Halt» gebieten können. Es soll nicht wiederum am Stimmvolk vorbei mit der grossen Kelle angerührt werden dürfen. Wir freuen uns sehr über die erzielte Resonanz und danken dafür herzlich.

Plötzlich geht es, ohne die Spitalkasse wieder zu belasten Laut Bericht im «Anzeiger» haben die interessierten Mitmieter vom OVAProjekt – Beleg- beziehungsweise Fachärzte und eine Physiotherapie-Firma nun genau das gemacht, was wir seit dem 4. Februar 2014 anstreben: Ohne die Spitalkasse zu belasten, mieten sie auf eigene Rechnung Räume und bauen diese selber um. Dadurch gibt die Spitalleitung zu, dass des Direktors Idee, fremde Mieter vom Spital aus zu finanzieren, total daneben liegt – wieder einmal mehr, muss man leider sagen. Unsere sehr gewagte politische Aktion – für ein Referendum 500 Unterschriften zu sammeln – im völligen Alleingang, ohne jegliche Mithilfe von keiner Partei und fast keinen Behördenmitgliedern, als völlige Aussenseiter, ist uns grandios gelungen. Dass dabei das Doppelte herausgekommen ist, also tausend Unterschriften, könnte man als Sensation bezeichnen. Da spricht man immer von den passiven Stimmberechtigten! Mitnichten, wenn man ihnen das richtige Instrument in die Hand gibt, greifen sie beherzt zu und engagieren sich an den passiven Politikern vorbei für unser Spital. Das sollten sich all die hohen (Alt)-Magistraten im Bezirk Affoltern, die nun böse und öde Leserbriefe über uns verbreiten, hinter ihre Ohren schreiben! So bewirken wir konkret, dass unser Spital zumindest die Umbaukosten von budgetierten 600 000 Franken sparen kann – exklusive der beim Spital obligaten massiven Kostenüberschreitungen. Vom überteuerten Mietzins, der nochmals auf 10 Jahre gese-

hen gegen 400 000 bis 600 000 Franken über dem üblichen Preis gelegen hätte, ganz zu schweigen. Aber bedenklich: Wenn nur 10 wenig aktenkundige, also meist schlecht informierte Gemeinderäte – ohne gross nachzufragen – einen solchen Ausgaben-Wagemut entwickeln, müssen wir als Gegenpol einen riesigen Aufwand betreiben, um diesen Fehltritt wieder auszubügeln. Und wie so oft im Zusammenhang mit unseren illustren Spitalbehörden, die Sache ist leider noch nicht ausgestanden.

Sie wollen uns ins Leere laufen lassen Es besteht der protokollierte Beschluss (Traktandum 3.2), veröffentlicht am 4. Februar 2014, wonach das Spital auf seine Kosten im OVA-Areal Räume mieten und diese für 600 000 Franken um- oder ausbauen will. Dieser Beschluss muss wohlweislich rückgängig gemacht werden. Ihn einfach an der Stimmbevölkerung vorbei – als wiederholte Schlaumeierei – etwas umund abzubiegen geht mit uns nicht. Andernfalls ergeht eine Beschwerde an den Statthalter (der Rekurrenten jeweils mit saftigen Gebühren belegt, um freche Kritiker der hochwohllöblichen Obrigkeit zum Schweigen zu bringen), und alsbald an das Gericht. Schauen wir mal, ob in dieser Angelegenheit nun korrekt gehandelt wird. Zur Erinnerung: auch die Geschichte der getürkten Spital-Buchhaltung ist noch nicht voll ausgeleuchtet. Wir bleiben hart am Ball. Für das Initiativkomitee: Hans Roggwiler, Zwillikon


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Die Jungunternehmer Säuliamt (Jusa) waren unterwegs im Zillertal. > Seite 17

Die Oper im Knopfloch ist einmal mehr zu Gast im Obfelder «Löwen». > Seite 19

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Start missglückt 0:3 gegen YF Juventus: Die Negativserie des FC Affoltern hält weiter an. > Seite 25

Drei Jahrzehnte Trainingserfahrung 12 Jahre «Athleten-Schmitte» in Kappel Theo Hertach, Personal Trainer und med. therap. Masseur, führt nun bereits seit zwölf Jahren die kleine aber feine «Athleten-Schmitte» in Kappel, welche als Geheimtipp gilt. Sein beruflicher Werdegang im Fitnessbereich begann mit seiner Tätigkeit als Fitness-Instruktor bei Ex-Skirennfahrer Peter Müller. Im Jahre 1990 absolvierte Theo Hertach eine zweijährige Vollzeitausbildung zum med. therap. Masseur. Diese Ausbildung beinhaltete unter anderem vier Semester Präventiv-Medizin, alle Arten von Massagen sowie Gesundheitsund Ernährungsberatung. In den folgenden Jahren führte Hertach erfolgreich eine Massagepraxis in Birmensdorf, Stallikon und in Höngg. Während dieser Zeit hat er über 20 000 Stunden praktische Erfahrungen in Massagetechniken gesammelt, die von seiner Kundschaft sehr geschätzt werden. Da er seit vielen Jahren intensiv Krafttraining betreibt, was sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht, und er auch schon einige Titel im Bodybuilding gewonnen hat, erfüllte sich Theo Hertach im Jahre 2002 den Wunsch, eines eigenen Studios, wo er sein umfangreiches physiologisches und anatomisches Fachwissen als Personal Trainer anwenden konnte. Er nahm die Gelegenheit wahr, in den Räumlichkeiten des Hauses zur Mühle in Kappel einen top Kraftraum mit hochwertigen David-Geräten ein-

zurichten, die sich unter anderem vorzüglich für Rehabilitations-Therapien eignen. Er gibt seine über 30-jährige Trainingserfahrung kompetent weiter und es ist ihm wichtig, seine Kunden auf den richtigen Weg zu bringen und zu motivieren. Unter seiner fachkundigen Anleitung wird ein effizientes und individuelles Krafttraining absolviert, welches genau auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist, die ein begleitetes, spezielles Training schätzen. Das Schwergewicht seines Angebots liegt vor allem in Personal Trainings. Die Trainings sollten ein- bis zweimal wöchentlich stattfinden, um einen Erfolg zu gewährleisten, aber auch ein Training einmal pro Monat ist besser als gar keines. Theo Hertach legt grossen Wert auf eine motivierte Kundschaft. Zu seinem Kundenkreis zählen nicht nur Bodybuilder und Leistungssportler, sondern auch ältere Menschen, die sich in einem grossen Fitnesscenter nicht wohl fühlen, ein Personal Training 1:1 sehr schätzen und es sich auch leisten wollen. Beim heutigen Stand der Wissenschaft ist klar erwiesen, dass eine sportliche Tätigkeit, insbesondere auch ein gezieltes Krafttraining, bis ins hohe Alter wichtig und sinnvoll ist. Eine Trainingseinheit (mind. 1 Stunde) kostet 120 Franken. Die Preise für Massagen bewegen sich im ortsüblichen Rahmen. Für Massagen und Trainings sind auch Gutscheine erhältlich. Termine vereinbaren unter Telefon 044 700 59 11.

Felicia und Alessandro Palombo vom Weingut Luiano. (Bild zvg.)

Eine Frühlingsreise durch Italien Degustation in der Weinhandlung Maurer, Affoltern Nach dem langen Winter nimmt die Weinhandlung Maurer die Gelegenheit wahr, zum Frühlingsanfang am 4. und 5. April eine grosse Degustation unter dem Motto «Frühlingsreise durch Italien» durchzuführen. Am Freitag, 4. April, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 5. April, von 10 bis 16 Uhr lässt sich in der Weinhandlung eine Degustationsreise durch Italien erleben. Die Reise führt zuerst einige Kilometer südlich vom Gardasee zum Weingut Reale mit seinen fruchtigen und weichen Weinen, die mit viel Herzblut gekeltert sind. Weiter geht es ins Veneto mit den bekannten Soave, Lugana, Valpolicella und Ripasso

Weinen. Von dort führt der Weg ins Friaul mit vor allem weissen Weinen aus teilweise wenig bekannten Traubensorten. Ein grösserer Sprung führt in die Abruzzen und nach Sizilien mit kräftigen und schwereren Weinen. Hier ist besonders der Montepulciano d’Abruzzo DOP «Nativae» zu erwähnen mit der höchsten italienischen Auszeichnung «tre bicchieri» und einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Auf der Rückreise besucht man die Toskana, das wunderschön gelegene Weingut von Luiano mit dem Winzer Alessandro Palombo der seine Wurzeln mütterlicherseits in Wohlen (AG) hat. Zum Schluss führt die Reise noch ins Piemont zu Valter Bera mit seinen reifen Weinen aus dem Barbar-

esco-Gebiet. Die Inhaber können viele Geschichten rund um Weine und Produzenten erzählen. Fragen erwünscht! Weiterhin lassen sich Korkzapfen (nur Kork, kein Kunststoff!) bei der Weinhandlung Maurer gratis abgeben. Aus den Zapfen entstehen in der Korkmühle Näfels neue Presskork-Artikel. Unter dem Motto «Wir verkaufen nur was wir selber trinken» bedienen Esther Maurer und Thomas Hunziker gerne an der Oberen Bahnhofstrasse 17, in Affoltern. Sie freuen sich, viele bestehende und neue Kunden beraten und bedienen zu dürfen. Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern. Telefon 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82.

Käse, Fleisch, Fisch und Wein Das «Central» lädt zu einem einmaligen Vergnügen

Theo Hertach in seinem top-eingerichteten Kraftraum in Kappel. (Bild zvg.) anzeige

Am 9. April um 19 Uhr führen Rolf Beeler, Maître Fromager, und Ruedi Müller von Mü’s Vinothek durch diesen interessanten Anlass im Restaurant Central in Affoltern. Rolf Beelers Berufung ist seit jeher, dem Schweizer Käse seine Stellung zurückzugeben. Schweizer Rohmilchkäse, der durch seine Qualität und sein Aroma überzeugt. Jeder einzelne seiner Käse wird von ihm persönlich beim Produzenten ausgewählt. «Rohmilch ist Bedingung», sagt Rolf Beeler. Der Käse sei einfach besser, gesünder und ist ein echtes, lebendiges Landwirtschaftserzeugnis, das sich mit dem Alter verändert und an Reife gewinnt, genau so wie guter Wein. In Kombination mit Fleisch, Fisch und exzellentem Wein kommt der Käse noch besser zur Geltung. Dieses Erlebnis am nächsten Mittwoch sollte man sich nicht entgehen lassen! Reservieren unter Telefon 044 761 61 15.

Rolf Beelers Berufung ist seit jeher, dem Schweizer Käse seine Stellung zurückzugeben. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 6. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 9. April 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger in der Kirche

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 6. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Mittwoch, 9. April 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 10. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 4. April 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 5. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit Taufen «Erwartungen» (Lukas 19, 11–27) getauft werden Jael Moralejo und Leo Hahl Pfr. W. Schneebeli mit Vikarin S. Brüngger Dienstag, 8. April 19.30 Der Gott Jesu und die Göttlichkeit Christi Theologischer Abend im Chilehuus mit Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 10. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «En lange Wääg mit de Chile» mit Pfr. D. Wachter Freitag, 11. April 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. April 19.00 Abendgottesdienst rund ums Fastenzeit-Stichwort «Gift» mit Pfrn. S. Sauder Musik: Rosemarie Ott, Orgel und Salina Fischer, Piano

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. April 9.30 bis 11 Uhr Kolibri in der Zwinglistube Für Kinder ab Kindergartenalter Sonntag, 6. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer zum Thema: Abrahams Opfer und das Opfer Gottes Anschliessend Chilekafi Freitag, 11. April 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. April 10.00 Gottesdienst mit dem CEVI und Pfarrer Walter Hauser Jugendliche spielen, singen und sinnieren zum Thema «Chance». Anschliessend Apéro Donnerstag, 10. April 14.00 Im Chilehuus: Gemeindenachmittag Klosterprodukte aus dem Benediktinerinnen-Kloster Heiligkreuz ZG. Klosterfrauen berichten und präsentieren 16.05 Chile für di Chliine

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 4. April 13.35 Dritt-Klass-Unti im Schulhaus mit Barbara Rotach Sonntag, 6. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Thema: «Im Netz gefangen – oder verbunden?» – Gedanken zur Verantwortung der Generationen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 6. April, Sonntag Iudika 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. S. Wey Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr

Samstag, 5. April 10.00 Kirche Stallikon: Fiire mit de Chliine Thema: Das schönste Ei der Welt Anschliessend Znüni 17.30 bis 18.30 Uhr Kirche Wettswil: Konzert Patricia Meier, Harfe und Brigitte Terrier, Violine Eintritt frei, Kollekte 19.00 Candle-Light Wine & Dine für angemeldete Gäste Kirchgemeindesaal Wettswil Sonntag, 6. April 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Die Welt gehört dir – oder wie man seine Seele verkauft» Mitwirkung: Kirchenchor Bonstetten Fahrdienst, Anmeldung 5. April, Telefon 044 700 25 69 Orgelfahrt nach Amriswil Mittwoch, 9. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 10. April 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen 14.00 Senioren-Nachmittage im Kirchgemeindesaal Wettswil Passionsfeier mit unseren Pfarrern Freitag, 11. April 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest Burestübli

Ref. Kirche Maschwanden Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 4. April 12.00 Frühlingssuppe DräSchiibe im Pfarrhauskeller Sonntag, 6. April 11.00 Spätgottesdienst/Familiengottesdienst im Rahmen der Aktion Brot für alle Pfarrer Andreas Fritz und Heidi Zingg Knöpfli (mission 21) Orgel Ursula Hauser anschl. Suppenzmittag im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 5. April 18.00 Versöhnungs-Gottesdienst mit Schülern der 3. + 4. Klasse 19.30 Santa messa in lingua italiana Sonntag, 6. April 10.00 Familiengottesdienst mit Schülern der 6. Klasse anschl. Apéro Montag, 7. April 19.30 Monatsandacht Dienstag, 8. April 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 9. April 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 10. April 19.00 Rosenkran

Sonntag, 6. April 9.30 Gottesdienst Pfr. Chr. Hürlimann Angela Bozzola (Orgel) ref. Kirche Donnerstag, 10. April 11.30 Senioren-Mittagstisch kath. Chilehuus, Anmeldung Margrith Hürlimann Telefon 044 761 49 38 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. April 19.00 Musikgottesdienst mit dem Ottenbacher Chor Musik zur Passionszeit Anette Bodenhöfer, Chorleitung, Veronica Nulty, Orgel Thema: «Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt . . . » Pfarrer Jörg Ebert www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. April 17.00 Familiengottesdienst mit Abendmahl «S’Wunder vom Teile» Pfrn. Yvonne Schönholzer, Simona Hauenstein Kinder des 3.-Klass-Unti

Freitag, 4. April 19.30 Twens: Lounge Sonntag, 6. April 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Herzschlag – Abschluss» Andi Wolf Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 7. April 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 9. April 19.30 Beta-Kurs Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 6. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter: www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 6. April 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Dr. Stefan Schweyer Impulse zum Apostolischen Glaubensbekenntnis Kinderbetreuung Donnerstag, 10. April 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 6. April 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho Freitag, 11. April 9.30 Fiire mit de Chliine: Freitag, 11. April, in der Kirche, gestaltet vom bisherigen Team Susann Studer, Ernst Humbel, Sonja Neuweiler und den beiden Neuen im Team Marianne Brechbühl , Irene StuderVerabschiedung von Susann und Ernst 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Küenzi

Ref. Kirche Obfelden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Samstag, 5. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. April 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen anschl. Chilekafi 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Freitag, 11. April 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Eucharistiefeier, anschl. Seniorennachmittag im Saal 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. April 11.00 Wortgottesfeier Dienstag, 8. April 19.30 Versöhnungsfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Nando Sidler, Knonau und Tim Woger, Maschwanden Donnerstag, 10. April 19.30 Versöhnungsfeier speziell für alle Firmanden und Firmandinnen und alle Interessierten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. April 9.00 Eucharistiefeier Freitag, 11. April 14.00 Eucharistiefeier, anschl. Seniorennachmittag im Saal des Pfarreizentrums Affoltern

Samstag, 5., und Sonntag, 6. April Generalkonferenz-Übertragung, weltweit abrufbar auf www.lds.org. In Bonstetten findet kein Gottesdienst statt

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch

Qualität aus Freude am Beruf


Vermischtes

Freitag, 4. April 2014

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Schlaflos im Zillertal Dreitägiger Sport- und Bildungsurlaub der Jungunternehmer Säuliamt Der diesjährige Sport- und Bildungsurlaub führte die Jungunternehmer Säuliamt (Jusa) ins österreichische Zillertal. Auf dem Nachhauseweg wurde das Sägewerk von Binder Holz besichtigt, einer der drei grössten Holzverarbeiter Österreichs. 20 junge und junggebliebene, selbstständige Unternehmer aus dem Säuliamt folgten der Einladung zur diesjährigen Reise, die turnusgemäss von Präsident Ueli Köfler organisiert wurde. Das Vorhaben, die österreichische Tourismusbranche im Zillertal einem Praxistest zu unterziehen, wurde vollständig erreicht. Die Jusa überzeugten sich beim Skifahren nicht nur von den perfekten Pistenverhältnissen und der Leistungsfähigkeit der modernen Bergbahnen – wovon viele aus Schweizer Produktion sind –, auch die zahlreichen Gastronomiebetriebe wurden bei bestem Wetter ausgiebig geprüft. Die Jusa-Mitglieder erlebten dabei fast einen Kulturschock, so motiviert und zuvorkommend wurden sie überall empfangen und bedient. Nicht eine abschätzige Bemerkung zur kürzlich angenommenen Einwanderungsinitiative, nur Sympathiebekenntnisse und freundliche Gesichter. Logisch, konnte es da nicht nur bei einer Bestellung bleiben, denn die Jusa pflegen ihre Aufträge – in diesem Fall auch den kulturellen Austausch – pflichtbewusst sehr ernst zu nehmen.

Wie üblich ging das auf Kosten von Schlaf und Erholung, worunter wiederum zuweilen die Konzentration etwas gar arg litt. Wie anders ist es zu erklären, dass am Morgen des Abreisetages im Garten vor dem Hotel noch ein Skischuh und an der Bar der Rest der Skiausrüstung gefunden wurden? Dessen Besitzer hatte sich am Vorabend noch während des Essens wegen akuter Übermüdung – um nur einen der Gründe zu nennen – beinahe fluchtartig ins Bett begeben müssen.

Gigantische Holzverarbeitung Beeindruckend war die Besichtigung des Zillertaler Werks von Binder Holz am Rückreisetag, die Holzbaufachmann Köfler organisiert hatte. Auf dem 18 Hektaren grossen Firmengelände verarbeiten 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Jahr rund 650 000 Kubikmeter Holz. Die auch aus der Schweiz angelieferten Baumstämme werden dabei zu 100 Prozent genutzt. Rinde, Sägemehl und Zuschnitt, die beim Sägen der Bretter, Balken und Latten entstehen, werden entweder zu Pellets weiterverarbeitet oder landen im Schnitzelofen, der Wärme und Strom für das ganze Dorf produziert. Der so gewonnene Ökostrom wird teuer ins Netz der Tiroler Wasserkraftwerke eingespeist, die im Gegenzug jährlich etwa 30 Gigawatt Günstigenergie für die industrielle Holzverarbeitung zur Verfügung stellt.

Gutgelaunte Jungunternehmer Säuliamt während ihrer schlafraubenden Expedition ins Zillertal, die Jetlag-artige Symptome auslöste. (Bild Fredi Kunz) Wobei der Elektromotor einer einzigen der zahlreichen Hochleistungssägen, die in 60 Sekunden bis zu 100 Laufmeter Baumstämme zersägen kann, 600 Kilowatt (804 PS) Leistung aufweist. Zum Vergleich: Die 5000 Einwohner im benachbarten Dorf Fügen benötigen jährlich rund 20 Gigawatt Strom. Die Fernwärme ermöglicht die

Einsparung von elf Millionen Litern Heizöl pro Jahr. Als letzte Amtshandlung bestimmte Präsident Köfler nach bester Jusa-Manier vollkommen undemokratisch seinen Nachfolger, der das Amt nicht ablehnen darf, da es Ehrensache ist: Martin Platter. Obschon dieser wie viele seiner Kollegen unter Jetlag-artigen Symptomen litt, und nach

den Strapazen im Zillertal vermutlich einige Tage Erholung braucht, zeigte sich Platter erfreut über seine Berufung, äusserte aber auch Respekt vor der neuen Aufgabe. Dann stiess er mit seinem Vorgänger und seinen Kollegen auf die Wahl an – traditionsgemäss mit einem «Bäggel» (Bacardi-Cola). (map.)

«In der Sporternährung bestehen viele Mythen» Entscheidend ist die Ernährung in der Woche vor dem Wettkampf Der Triamt.ch hat diese Woche zu einem Referat von Eva Schwank, Leiterin Ernährungsberatung Kinderspital Zürich und selber aktive Triathletin, über Sporternährung eingeladen. Fazit: Wer erfolgreich Sport betreiben will, muss die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Leistung kennen. Der Energiebedarf des Menschen ist individuell und kann nicht direkt gemessen werden. Er wird von Geschlecht, Alter, Muskelmasse und Aktivität beeinflusst. Wer über mehr Muskelmasse verfügt, benötigt mehr Energie. Mit dem Alter nimmt der Bedarf pro Kilogramm Körpergewicht grundsätzlich ab. Konstantes Gewicht lässt auf ein Gleichgewicht von Energieaufnahme und -verbrauch schliessen. Fitness-Sportlerinnen und -Sportler verbrennen 200 bis 400 Kalorien pro Stunde, während Leistungssportler, die mehr und intensiver trainieren, auf 600 bis 1200 Kalorien pro Stunde kommen. Hier beginnt das Bedürfnis nach Sporternährung, stellte Eva Schwank fest.

Bewegung prägt den Stoffwechsel Was im Alltags- und Fitnessbereich gilt, trifft nicht zwingend auch auf Leistungssportler zu, die bis zum Doppelten des Normbedarfs an Kalorien benötigen. Eva Schwank empfiehlt Sportlern, rund die Hälfte der Energie aus Kohlenhydraten und ein Fünftel bis ein Sechstel aus Proteinen zu beziehen. Für die restliche Energie dient Fett, wobei Fettbedarf und Fettverbrennung mit zunehmender Ausdauerleistung steigen. Kohlenhydrate kommen in Getreideprodukten, Früchten, Gemüse und Milch vor. Ein Mensch kann in Leber und Muskeln zwischen 300 und 600

lenhydratbetonte, fettkontrollierte und abwechslungsreiche Mischkost als Basisernährung geeignet. Seine Ernährung unterscheidet sich von der des Nichtsportlers vor allem bezüglich Menge. Der erhöhte Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Elektrolyten wird in der Regel über die erhöhte Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme gedeckt. Eine spezielle Supplementierung ist diesbezüglich nicht notwendig.

Leistung erfordert genügend Nahrung

Eva Schwank, Leiterin Ernährungsberatung Kinderspital Zürich: «Ziel der Sporternährung ist, das Gewicht nach oben und unten zu halten.» (Bild bs.) Gramm speichern. Nahrungsfasern, sogenannte Ballaststoffe, kommen in Vollkornprodukten, Früchten, Gemüse und Nüssen vor. Sie regulieren die Verdauung, haben eine sättigende Wirkung, wirken sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus und senken den Cholesterinspiegel im Blut. Eiweisse kommen vor allem in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten sowie in Bohnen, Erbsen, Linsen und Soja vor. Sie werden in den Muskeln gespeichert, steuern verschiedene Stoffwechselprozesse, tragen die Erbinformation und werden vom Immunsystem benötigt. Fette, die etwa in Ölen, Milchprodukten, Wurstwaren, Nüssen und Süssigkeiten vorkommen, haben den Vorteil – und bei Menschen mit wenig körperlicher Aktivität den Nachteil – dass der Mensch sie nahezu unbe-

grenzt speichern kann. Ein Gramm Fett liefert mehr als das Doppelte an Energie wie die gleiche Menge Kohlenhydrate. Fett ist Träger fettlöslicher Vitamine wie A, D, E und K, ist Geschmacksträger und erfüllt Funktionen im Immunsystem. Depotfett ist wichtig für den Schutz der Organe. Eva Schwank hält eine spezifische Sporternährung ab etwa fünf Stunden Training pro Woche für sinnvoll. «Wer sich im Fitness-Center zwei oder drei Mal pro Woche während einer Stunde bewegt, braucht keine Spezialprodukte. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung gemäss den Empfehlungen der Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE reicht aus», hält die Ernährungsberaterin fest. Auch für jeden Sportler ist eine koh-

Eine leistungsgerechte Ernährung schützt vor akuter Überlastung und Übertraining, stabilisiert das Immunsystem und hält ein Körpergewicht aufrecht, das der Trainingsbelastung entspricht. Entsprechend passt sich die Ernährungspyramide für Leistungssportler an, die von allem mehr benötigen. Eva Schwank empfiehlt im Leistungsbereich vier bis acht Deziliter Sportgetränk pro Trainingsstunde mit 30 bis 60 Gramm Kohlenhydraten pro Liter. Trainierte Athleten vertragen auch bis zu 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Mehr kann der Körper nicht aufnehmen. Wo die Grenze der Aufnahmefähigkeit liegt, muss jeder und jede selbst unter Belastung austesten. «In der Sporternährung bestehen viele Mythen», stellt Eva Schwank fest, «Erfolg bringt aber nicht der Glaube an dubiose Wundermittelchen, sondern die Auseinandersetzung mit Facts und die Erfahrung, welche Ernährung für den eigenen Körper am erfolgversprechendsten ist.» Wer einen hohen Energiebedarf hat, verteilt die Ernährung vorzugsweise über den ganzen Tag, um nicht mit vollem Magen zu trainieren. Zwischenmahlzeiten sollten fettarm und kohlenhydratreich sein, damit sie nicht aufliegen, und mindestens eine Stunde vor dem Training eingenom-

men werden – auch hier zeigt die Erfahrung, was mehr oder weniger verträglich ist.

Der Wettkampf wird im Voraus entschieden Für ausdauerbetonte Sportarten ist die Vorwettkampfernährung von zentraler Bedeutung für das Resultat. Beim sogenannten Carboloading werden in den Tagen vor dem Wettkampf je nach Speicherkapazität bis zu 2400 Kilokalorien in Form von Kohlenhydraten aufgenommen: «Diese Energie steht im Wettkampf gratis zur Verfügung.» Eva Schwank empfiehlt sieben Tage vor dem Wettkampf ein Training mit hoher Intensität, anschliessend während drei Tagen Trainings von mittlerer Dauer und Intensität, dann drei Tage Trainingspause mit Carboloading. Dieses erfolgt über kohlenhydratreiche Nahrung und Getränke. Etwa drei Stunden vor dem Wettkampf sollte die letzte Mahlzeit stattfinden – auch hier zeigt die Erfahrung, was am verträglichsten ist. Auf jeden Fall sollte man weder mit vollem noch mit leerem Magen starten. Das Carboloading führt zu einer vorübergehenden Gewichtszunahme von ein bis zwei Kilogramm – dieses Zusatzgewicht ist aber nur vorübergehend und besteht aus dem zusätzlichen Glykogen und Wasser, das in der Muskulatur eingelagert wird. «Vor allem Frauen meiden das Carboloading, weil sie Angst vor der Gewichtszunahme haben, doch keine Angst, nach dem Wettkampf ist das zusätzliche Gewicht bereits wieder weg», entwarnt Eva Schwank. Während des Wettkampfs ist ab etwa 90 Minuten Belastung zusätzliche Flüssigkeits- und Energiezufuhr nötig. Je mehr Kohlenhydrate der Körper aufnehmen kann, desto näher gelangt man ans persönliche Leistungsoptimum. (bs.)


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Veranstaltungen

Freitag, 4. April 2014

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16-Jähriger aus Adliswil Junge Talente, arrivierte Jazzer schreibt Weltbestseller und gefragte Interpreten Stefan Bachmann bei Bücher Scheidegger

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte

Stefan Bachmann heisst der Jungautor von dem bereits 100 000 Exemplare seines Débutromans «The Peculiar» in den USA verkauft wurden. Soeben erschien die deutsche Übersetzung «Die Seltsamen» im Diogenes Verlag. Am 9. April ist der Autor in der Affoltemer Buchhandlung Scheidegger zu Gast.

«Talentissimo VII»

Es ist das 19. Jahrhundert im viktorianischen England: Elfen dringen mit Hilfe eines Portals in die Menschenwelt ein. Es beginnt ein kurzer Krieg, der damit endet, dass die Elfen in Slums gedrängt und dort verwahrt werden. In London häufen sich immer mehr Morde an jungen Halbelfen. Der Protagonist, Bartholomew Kettle, gerät ebenfalls ins Visier der Mörder. Um seinen Hals zu retten, muss er die heimtückische Verschwörung aufdecken, die droht, ganz England ins Verderben zu stürzen. Der Autor und die Presse sind sich darüber einig, dass das Buch gleichermassen jugendliche und erwachsene Leser anspricht. Der Schreibstil ist einzigartig, fantasievoll und witzig. Als Stefan Bachmann zwei war, zogen seine Eltern mit ihm von Amerika in die Schweiz nach Adliswil ZH, wo er und seine Familie noch heute wohnen. Von seiner Mutter bekam er Privatunterricht und seit er elf ist, studiert er am Zürcher Konservatorium Musik. Mit 16 Jahren schrieb er innerhalb von nur sechs Monaten «The Peculiar». Nach der Überarbeitung sorgte ein Literaturagent für die Vermittlung, indem er das Manuskript an grosse Verlage in New York schickte. Es stiess auf derart viel Interesse, dass eine Auktion veranstaltet wurde, bei der das Manuskript schliesslich an den

Stefan Bachmann. (Bild zvg.) meistbietenden Verlag Harper Collins ging. Auf die Frage, was er mit dem vielen Geld anstellt, antwortet er: «Ich gebe nicht viel Geld aus, höchstens für iTunes-Karten und Bücher. Das meiste behalte ich als Reserve – falls ich als Musiker mal hungern müsste!» Die beiden Lernenden freuen sich sehr, dass dieser kreative Nachwuchsautor bei ihnen in der Buchhandlung Scheidegger, seinen Roman vorstellen wird. Stefan Bachmann wird einen Auszug aus dem englischen Original vorlesen. Der Schauspieler Samuel Vetsch moderiert und liest in deutscher Sprache. Ausserdem wird vom Autor komponierte Musik zu hören sein und es bietet sich Gelegenheit, Fragen zu stellen. Nach der Lesung signiert Stefan Bachmann seine Bücher. Mittwoch, 9. April, 19 Uhr, Eintritt 25 (Jugendliche, Lehrlinge, Legi 15) Franken.

Was die Jugendarbeit in den Musikschulen – zum Beispiel auch in der Musikschule Knonauer Amt – beginnt, führt das Kunst- und Sportgymnasium weiter. An junge Menschen, die anschliessend ein Musik-Berufsstudium beginnen wollen, werden enorme Anforderungen gestellt. Überdurchschnittliche Talente zeigen heute ihr Können auf dem Horn, dem Cello, der Marimba, der Gitarre und der Violine. Und wieder wird man staunen, wie hervorragend diese 15- bis 18-jährigen Studierenden ihre Instrumente bereits beherrschen! Junge Musiker/innen des Kunstund Sportgymnasiums Rämibühl ZH konzertieren. Moderation: Daniel Knecht, Vizedirektor von Musikschule Konservatorium Zürich. Klavierbegleitung: Michael Kleiser. Heute Freitag, 4. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 20 / 15 Franken. Ab 19 Uhr: Kleines Essen (MahMeh) 15 Franken (Reservierung erwünscht).

«Jazz am Donnerstag» mit «Elmar Kluth’s Bebop & Blues Boat Drei Freunde – Elmar Kluth (Klavier), Thomas Hirt (Bass) und Fredi Schmid (Schlagzeug) – musizieren in einem Boot. Der Kurs: bekanntes Land und neue Ufer. Der Wind: stramm aus Richtung Swing’n’Groove. Und zu Gast die Lady (Sarah Peng, Gesang) ... Donnerstag, 10. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik: «Peer Gynt» Das dramatische Gedicht ‹Peer Gynt› des norwegischen Autors Henrik Ibsen (1826-1906) ist eine überbordende Mischung aus volkstümlichem Märchen, Abenteuerroman, Gesellschaftskritik

und Charaktertragödie. Der norwegische Bauernsohn Peer Gynt will: Alles! Er träumt sich in seiner Fantasie in hohe Sphären, bricht kopflos zu einer Weltreise auf, nicht ohne vorher seine Mutter Aase zu verprellen und kurz noch die Braut eines anderen zu entführen, um sie dann achtlos zurückzulassen. In seiner Lebensgier treibt er sich in Trollwelten, in der heissen Wüste Afrikas und auf den Meeren herum, kommt zu Reichtum, verarmt, ist Frauenverführer, Sklavenhalter, Schatzjäger, gibt sich als Kaiser Das Pianoduo Poskute–Daukantas spielt Griegs Bühnenund als Prophet, musik zu Ibsens «Peer Gynt». (Bild zvg.) lässt über all die Jahre seine grosse Liebe Solveig immer berühmte Bühnenmusiken für Klavier wieder warten. Alt und verarmt kehrt zu vier Händen ein und vertieft so die Peer Gynt in sein Dorf zurück, hört ausgewählten Texte aus Ibsens DichSolveigs Stimme und erkennt, dass tung, im Dialog gelesen von den beiden Schauspielern Vivianne Mösli und sein Kaiserreich hier gewesen wäre … Henrik Ibsen und Edvard Grieg Hansrudolf Twerenbold in einer Überhatten sich 1866 in Rom kennenge- setzung von Christian Morgenstern. lernt. Zu dieser Zeit arbeitete Ibsen an Damit entsteht eine spannende Kamdem dramatischen Gedicht ‹Peer merfassung des ‹Peer Gynt›, sorgfältig Gynt›. Nach dem Erfolg der Dichtung auf unsere Kleintheaterbühne zugeformte Ibsen diese zu einem Bühnen- schnitten. stück um und beauftragte Grieg, die Musik dafür zu schreiben. 1876 wurde Freitag, 11. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, das Theaterstück zusammen mit Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. Griegs Schauspielmusik uraufgeführt. Ab 19 Uhr kleines Essen «Teigwaren-Auflauf» für Das Pianoduo Vilija Poskute und 15 Franken (bitte reservieren!). Tomas Daukantas – nicht zum ersten Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen: Mal im «LaMarotte» – richtete Griegs www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Sommer, Sonnenschein und schöne Sachen «Life is Happiness Indeed» «Hosechnopf» startet in die Sommersaison

Die Oper im Knopfloch zu Gast im Obfelder «Löwen»

Frische Sommermode für Kinder in der Kleiderbörse Hosechnopf, Familienzentrum Bezirk Affoltern.

Mit dem 19. Dîner-Spectacle vom Samstag, 12. April, stellt Monsieur Yvon mit seinem Team bereits zum zweiten Mal eine Produktion der Oper im Knopfloch vor, einer Opernkompanie, die seit dem Jahre 2000 in Zürich selten gespielte Werke für Kammeropern aufführt.

Jetzt geht der Kinderkleiderschrank auf für einen warmen Frühling oder bereits einen schönen Sommer mit seinen bunten und fröhlichen Kleidern. Die Kleider- und Spielsachenbörse Hosechnopf im Familienzentrum Bezirk Affoltern startet in die Sommersaison. Im Geschäft im ersten Stock werden saisongerechte Kinderkleider in den Grössen 50 bis 140, Schuhe bis Grösse 38, Badehosen und Anderes zum Plantschen und Schwimmen, Wanderschuhe, diverse Sportartikel, Spielsachen und vieles mehr zu fairen Preisen angeboten. Ab sofort können Sommersachen in Kommis-

sion gegeben werden. Die Kleider- und Spielsachenbörse nimmt pro Person 30 Stück für drei Monate in den Verkauf. Mitglieder des Vereins Familienzentrum Bezirk Affoltern erhalten 50% des Erlöses, Nichtmitglieder 40%. Waren werden jeweils am Mittwochmorgen und am Donnerstagnachmittag während der Öffnungszeiten angenommen. Die Zeiten in der aktuellen Familienzentrum-Broschüre sind leider bereits überholt, neu hat die Börse wie folgt offen: Dienstagnachmittag, 14 bis 17 Uhr ohne Annahme / Mittwochmorgen, 9 bis 11 Uhr mit Annahme / Donnerstagnachmittag, 14 bis 17 Uhr mit Annahme / Freitagmorgen, 9 bis 11 Uhr ohne Annahme. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Schuldig oder nicht? «Der Prozess Jesu»: Bibelabend in Affoltern Ein Bibelabend passend zum Jahresthema «Der Hoffnung ein Gesicht geben» im katholischen Pfarreizentrum Affoltern. Wer hat ihn verurteilt? Warum starb er? Wie hätte man selber gehandelt? Am Mittwoch, 9. April, um 20 Uhr lädt die katholische Pfarrei Affoltern zu einem Bibelabend mit Pedro Guerrero, Theologe und Seelsorger, ein.

Es bietet sich Gelegenheit, eine der ältesten und dramatischsten Erzählungen der Heiligen Schrift mitzuerleben und -gestalten. Ein Abend für alle, die sich für die Bibel interessieren. «Der Prozess Jesu von Nazareth – schuldig oder unschuldig?» Bibelabend mit Pedro Guerrero, Theologe und Seelsorger am Mittwoch, 9. April, 20 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Affoltern.

Das Quartett mit Stephanie Bühlmann, Sopran, Rosina Zoppie, Mezzosopran, Ulrich Amacher, Tenor und Rolf Bochsler, Bariton, wird am Klavier von Charl de Villiers begleitet. Im Obfelder Löwen spielen die Mitglieder der Oper im Knopfloch ein szenisches Konzert mit Songs von Leonard Bernstein (1918–1990), der vielen MusicalLiebhabern durch «West Side Story» bekannt ist. «Eines der fruchtbarsten und begabtesten musikalischen Talente aller Zeiten» nannte der Musikwissenschaftler Steven Ledbetter den Komponisten erfolgreicher BroadwayShows, der Sinfonien schrieb, den weltberühmten Dirigenten, der Opern komponierte, den Ballettkomponist, der Universitätsvorlesungen hielt und sie fürs Fernsehen produzierte, den Musiker, der sich in das Konzept des herkömmlichen Musikschrifttums nicht leicht einbringen liess. Die Songs sind zusammengestellt aus verschiedensten Musicals, Operetten, Opern und Liedern, wie seinem wohl bekanntesten Werk, dem Musical «West Side Story» (1957) nach William Shakespeares «Romeo und Julia»

mit den beiden verfeindeten Familien in Verona. Bernstein versetzt die Handlung ins westliche Wohnviertel New Yorks. Dort führte das Vordringen der puertoricanischen Einwanderer zu schweren sozialen und rassischen Problemen. Die komische Operette «Candide» (1956) entstand nach Voltairs gesellschafts-satirischem Roman «Candide oder der Optimismus» von 1759. «Candide» warnt die Welt vor dem, wessen sie fähig ist, und ist so über Jahrhunderte in fast grausamer Weise aktuell geblieben. Dieser Operette entstammt auch der Titel des Abends, der Song «Life is Happiness indeed». Für «Trouble in Tahiti» (1950) schrieb Bernstein nicht nur die Musik, sondern auch das Libretto. Er bezeichnet es als ein «leichtgewichtiges Stück», obwohl in Handlung, Sprache und Musik auch viel Kritisches und Satirisches zum Ausdruck gebracht wird: Gesellschaftlicher Status und Geld zu besitzen genügen nicht, um ein glückliches Leben zu führen. Das erste Musical, das Bernstein in Musik setzte, war «On the Town» (1944) und erzählt von den heiteren Abenteuern dreier Matrosen auf Landurlaub in New York. Um die komplizierte Geschichte von Lebenslust, Sehnsucht und Liebe beschreibt er das rauschende, betriebsame und heitere Leben in New York. Spritzig und amüsant ist der Zyklus «La Bonne Cuisine» (1947) in welchem Bernstein Texte aus dem Standardwerk für die Küche von 1877 vertonte: Emile Dumont «La Bonne Cuisine Française». «I hate Music» (1943)

Die 9-jährige Tendola mit Urs Peter am Klavier. (Bild zvg.) ist ein Zyklus von «Five Kid Songs» deren Texte und Musik, beide von Bernstein, seinen intellektuellen Witz und Humor zeigen. «Ich hasse Musik, aber ich liebe es zu singen – la-di-da-da-di» ist das zentrale Lied, in welchem Bernstein auch mit Schönbergers Zwölftonmelodik experimentiert. Zu Beginn spielt auch dieses Mal wieder die 9jährige Tendola mit Urs Peter am Klavier. Diesmal ein Medley von Melodien aus dem Musical «West Side Story». Wie immer bei den Dîner-Spectacles im Obfelder «Löwen» gehört auch ein auf die Musik abgestimmtes Menü zum Abend. Das American Dinner wurde von Monsieur Yvon mit Bedacht zusammengestellt und bietet im Hauptgang eine Fleisch- oder eine Fischvariante an. 19. Dîner-Spectacle 12. April, 19.30 Uhr im Saal des Restaurants zum Löwen, Dorfstrasse 90, Obfelden. Infos und Reservierung bei Monsieur Yvon, Telefon 044 761 08 04 oder www.yvon-loewen.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Bei problematischem Alkoholkonsum

Freitag, 4. April Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage zur Kunstausstellung KiA: «Begegnung» Mariann Wiederkehr - Farbstiftbilder, Adrian Meyer - Bronzefiguren, Objekte, Zeichnungen. Ansprache 19.30 Uhr, anschliessend Apéro. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: «Talentissimo VII»: Junge Musikerinnen und Musiker des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl ZH konzertieren. Moderation: Daniel Knecht, Vizedirektor von der Musikschule Konservatorium Zürich. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservieren: Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Lili Pastis Passepartout mit «Chasch mi gärn ha». Ein herzzerreissendes Puzzle unmöglicher Liebesgeschichten, Herzklopfen und weichen Knien, himmelhoch jauchzend und nie betrübt. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Frühlingserwachen». Treffpunkt auf dem Amtshausplatz. Keine Anmeldung, Eintritt frei. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil 16.00-17.30: «Kamishibai» Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 5 Jahren. Bibliothek.

Samstag, 5. April Affoltern am Albis 08.00-16.00: Veloausstellung mit 7 Velohändlern und der Velobörse der VOBA. Obere Bahnhofstrasse (Parkplatz Haus Anzeiger). 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frische Fische. Marktplatz. 08.30-13.00: 10-Jahre-Jubiläum mit Wettbewerb, Ballonkünstler und Band «Colors of Strings». Raiffeisenbank Geschäftsstelle Kelleramt-Albis. 13.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli. Kronenplatz. 21.00: Apple’s Paradise Big Band, Konzert unter der Leitung von Claudia Vollenweider und mit Sängerin Caroline Spörri. Jazz, Swing, Funk, Rock, Pop und Latin - alles für Musikliebhaber. Infos www.bigbandsound.ch. Break Event-Hall. Industriestrasse 19.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Tag der offenen Tür. Werkstatt «Bluemehändli» Hübscheren 8. 20.15: Vera Kaa «50 ways». Reservierung: Telefon 044 767 02 01, Abendkasse ab 19.30 Uhr www.maettmi.ch/bieus. Restaurant Weisses Rössli.

Obfelden 08.00-16.00: Märt-Tag! Festwirtschaft und Grill, Degustation und

Freitag, 4. April 2014

Aeugst am Albis

Eine neue Gesprächsgruppe in Affoltern In Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle des Bezirks Affoltern ruft die Psychotherapie des Spitals Affoltern eine neue Gesprächsgruppe für Frauen und Männer mit problematischem Alkoholkonsum ins Leben. Starten wird sie am 14. April und findet dann jeden zweiten Montag statt. Der Übergang von genussvollem, gelegentlichem Konsum von alkoholischen Getränken zu problematischem Suchtverhalten ist fliessend und oft auch für die Betroffenen und ihre Angehörigen kaum sichtbar. Das Eingestehen der Sucht ist der erste Schritt. Aber auch danach brauchen viele Menschen Unterstützung

und Hilfe. Die Gesprächsgruppe bietet einen Austausch mit anderen Betroffenen. Man merkt, dass man nicht alleine ist mit seinem Problem. Die Gemeinschaft stärkt die Abstinenzmotivation. Sie ermöglicht, Belastungssituationen und Rückfallgefahren zu erkennen. Sie hilft, neue Lösungen und Ideen zu erarbeiten. Die Gesprächsgruppe, geleitet von Psychotherapeuten und Suchtspezialisten, vermittelt Anstösse zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven. Wichtig ist der lebendige Austausch, die emotionale Unterstützung und Solidarität von Betroffenen. Jeder Teilnehmende hilft mit seinen persönlichen Erfahrungen anderen Gruppenmitgliedern, Fachleute vermitteln Informationen.

Als Baden noch ein Luxus war ... Das Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon ist morgen Samstag, 5. April, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das heute so selbstverständliche Badezimmer in je- Waschbecken von der Wohnung war früher. (Bild zvg.) vor 100 Jahren den Reichen vorbehalten. Baden konnte man im öffentlichen Bad. Diese sogenannten Volksbäder gab es bei uns in Affoltern und in Zwillikon. Sie dienten der öffentlichen Hygiene. Noch in den 40er- und 50er-Jahren waren Badezimmer keine Selbstverständlichkeit. Vielerorts standen Badewannen in der

Schmuck-Verkauf, Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48.

Sonntag, 6. April Affoltern am Albis 11.30: Sunntigs-Träff der Alterskommision, jeweils am 1. Sonntag des Monats. Für alle aus Affoltern und Zwillikon, die am Sonntag in Gesellschaft essen, plaudern, spielen und spazieren wollen. Essen und Getränke werden selbst bezahlt. Anmeldung: Telefon 043 322 74 74. Café Seewadel im Altersheim. Seewadelstrasse. 13.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli. Kronenplatz. 14.00-18.00: Vernissage «Das Licht im Werk» Bilder von Markus Bösch. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 17.00: Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern. Türöffung 16.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten 06.30: Verein Naturnetz Unteramt: Exkursion durch Feld und Wald. Route: Gemeindehaus, Ebene Heiti, Fluechbach bis Islisberg. Zurück Richtung Bonstetten zum Hof der Familie Stutz, Lochmatt zu Kaffee und Zopf. Dauer Wanderung: 2½ Std. Gemeindehaus (Treffpunkt).

Küche oder in der Waschküche, die einmal in der Woche für das Familienbad gebraucht wurden. Für die tägliche Hygiene benutzte man Waschbecken und Krug. Sie standen im Schlafzimmer auf der Waschkommode. Heute werden diese Gebrauchsgegenstände wieder neu hergestellt und dienen als Zierobjekte. Im Museum sind einige Waschbecken und Krüge zu besichtigen sind. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also morgen Samstag, 5. April. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli)

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Wegwärts» durch die Natur Christine Covers grösste Inspirationsquelle. Ölbilder entstanden in Aeugst und Umgebung. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 17. April.

Beginn am 14. April Die Gesprächsgruppe trifft sich jeden zweiten Montag von 19 Uhr bis 20.30 Uhr im Spital Affoltern . Ein- und Ausstieg ist nach Absprache jederzeit möglich, die Gesprächsführung ist fortlaufend. Diskretion und Verschwiegenheit sind für alle Teilnehmenden verbindlich. Die Beratenden unterstehen der Schweigepflicht. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine fantastische Reise in die Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Okt.

Weitere Auskünfte bei Stefan Uhlig, Psychotherapie Spital Affoltern, Telefon 044 714 27 20, E-Mail: stefan.uhlig@spitalaffoltern.ch

Affoltern am Albis

oder Käthi Dinter, Suchtberatung Bezirk Affoltern,

Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Das Licht im Werk» Bilder von Markus Bösch. Do bis So 14-18 Uhr. 6. April bis 10. Mai. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: «Begegnung» Mariann Wiederkehr Farbstiftbilder, Adrian Meyer Bronzefiguren Objekte Zeichnungen. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18. Bis 20. April.

Telefon 044 762 45 83 (Montag bis Donnerstag), Email: kdinter@sdaffoltern.ch.

Frühlingsausstellung Zweirad und Auto in der Region Huwiler Sport, Muri: Freitag, 4. April, 10 bis 19 Uhr / Samstag, 5. April 9 bis 16 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Eva Amrein-Degen, Jürg C. Bächtold, Esti Frei - Malerei, Objekte in Ton. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 27. April. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Über Ostern nach Vereinbarung geöffnet.

Hofer Motos, Affoltern, Samstag, 5. April 10 bis 18 Uhr / Sonntag, 6. April, 10 bis 17 Uhr. Mit Festwirtschaft. Auto-Gretener AG, Affoltern, Sa 5. April ab 9 Uhr / Sonntag, 6. April, ab 9 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Velo Nägeli, Affoltern, Sonntag, 6. April, 11 bis 16 Uhr.

oder 044 761 77 42 (Ursula Grob)

13.00-17.00: Apéro. Eva AmreinDegen, Jürg C. Bächtold, Esti Frei Malerei, Objekte in Ton. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Montag, 7. April Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 8. April

19.00: Lesung mit Stefan Bachmann: «Die Seltsamen». Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a. 19.00-22.00: Osterküken filzen und Osterdeko gestalten für Erwachsene. Familienzentrum. Zürichstr. 136. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli. 19.30: Informationsveranstaltung zur Gesamtsanierung, SchulhausErweiterung und Aufwertung Aula/ Foyer des Schulhauses Ennetgraben. Aula Ennetgraben. Zwillikerstrasse.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon a capella. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Mittwoch, 9. April 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Seniorendienste Affoltern. 09.00: Büchermorgen: Jenny Erpenbeck «Dinge, die verschwinden». Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00-16.30: Osterküken filzen und Osterdeko gestalten für Kinder. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

6. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.!

Sa 14.30 h D gespr., ab 6/4 J.

MR. PEABODY & SHERMAN So 13 h D, ab 6/4 J.

4. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

PETTERSSON & FINDUS 5. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

So 15 h, Mi 14.30 h D gespr., ab 6/4 J.

BIBI & TINA – DER FILM Nocturnes/3D!

Fr/Sa 22.45 h, 3D-D

CAPTAIN AMERICA: THE Ab 10/8 J. RETURN OF THE FIRST AVENGER Von Anthony & Joe Russo, mit Scarlett Johansson uva. Premiere! Sa 17 h, D, So 17 h, E/d/f NOAH Ab 14/12 J. Von Darren Aronofsky, mit Russell Crowe uva. 3. Woche! Do/Fr 17.45 h, D, 20.15 h SWE/d/f Sa/So 20.15 h, D Mo/Di/Mi 17.45 h, D, 20.15 h, SWE/d/f

Hedingen Affoltern am Albis

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Ausstellungen

09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Schul- und Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7.

DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND ab 12/10 J. Von Felix Herngren, mit Robert Gustafsson uva.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Nocturnes/3D!

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

2. Woche!

Donnerstag, 10. April Affoltern am Albis 14.00: Seniorentreff «En lange Wäg mit dr Chile» Pfr. Dieter Wachter erzählt Bleibendes und Vorübergehendes, Heiteres und Nachdenkliches. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Elmar Kluth’s Bebop & Blues Boat, feat. Sarah Peng». Drei Freunde musizieren in einem Boot – und zu Gast die Lady . . . Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Fr/Sa 22.45 h 3D-D, ab 12/10 J. Von Scott Waugh, mit Aaron Paul uva. 2. Woche/Oscar: Bestes Drehbuch! Tägl. 17.30 h HER E/d/f, ab 12/10 J. Von Spike Jonze, mit Joaquin Phoenix uva. Premiere/Nachm. reduz. Eintrittspr.! Do/Fr/Sa/So 20.30 h, 3D-D, Mo/Di/Mi 20.30 h, 3D-E/d/f Sa/So auch 14.30 h, D, So auch 10.30 h 3D-E/d/f Mi 14.30 h, 3D-D RIO 2 ab 6/4 J.

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Sa 14.30 h OV/d/f, ab 6/4 J.

Von Anna Thommen Reprise/Schweizer Filmpreis: Bester Film! So 14.30 h DR GOALIE BIN IG Dialekt, ab 12/10 J. Von Sabine Boss, mit Marcus Signer uva. 5. Woche! Sa 17 h, Di 20.15 h E/d/f, ab 10/8 J.

THE GRAND BUDAPEST HOTEL Von Wes Anderson, mit Bill Murray uva. Premiere! Do/Fr/Sa 20.15h, E/d/f NOAH Ab 14/12 J. Von Darren Aronofsky, mit Russell Crowe uva. Letzte Vorstellung! So 17 h, E/d/f, ab 16 J. NYMPH()MANIAC VOL. I ab 16 J. Von Lars von Trier, mit Charlotte Gainsbourg uva. Premiere/Nur kurze Zeit! So/Mo/Mi 20.15 h, E/d/f NYMPH()MANIAC VOL. II ab 16 J. Von Lars von Trier, mit Stellan Skarsgard uva.

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Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Premiere/3D/Reduz. Eintriottspr.!

RIO 2 2. Woche/3D!

Sa/So 14.30 h 3D-D, ab 6/4 J. Sa/So 17 h, 3D-D

CAPTAIN AMERICA: THE Ab 10/8 J. RETURN OF THE FIRST AVENGER Von Anthony & Joe Russo, mit Scarlett Johansson uva Premiere/3D! Do/Fr/Sa/So 20.15 h, 3D-D Mo/Di/Mi 20.15 h, 3D-E/d/f NOAH Ab 14/12 J. Von Darren Aronofsky, mit Russell Crowe uva


Veranstaltungen zwischen-ruf

Angst vor dem Fuchs Schreibseminar. Die Kursleiterin ordnete an: «Gut zuhören, was ich euch jetzt erzähle!» Und sie fing an zu plaudern und wir verstanden kein Wort. War das estnisch? Sie kam aus Estland, das wusste ich. «Sinala patanta uma» flüsterte sie und wurde plötzlich laut und lauter, dann wieder ein Getuschel und Gewisper und am Schluss befahl sie: «Schreibt das auf!» Und das tat ich: Sinala Patanta war ein kleines Huhn und lebte im Stall und auf der Wiese zusammen mit seinen sechs Tanten. Es war an einem schönen Frühlingstag. «Tante Uma», flüsterte Sinala Patanta, «Tante Uma, ich hab den Fuchs gesehen, hinten am Zaun, er hat gesagt, er würde dich holen heute Nacht.» Tante Uma lief flatternd zu ihren Schwestern. «Der Fuchs will mich holen, helft mir!» Die Aufregung war gross, es wurde hin und her gegackert, wo man Uma am besten verstecken könnte. Unterm Stroh, das war irgendwann klar, aber plötzlich tauchte die Frage auf: Was war, wenn der Fuchs in Abwesenheit von Tante Uma – da unterm Stroh – sich für eine andere Tante entschiede? Und wenn ja, welche käme am ehesten in Betracht? Die Schönste? Die Fetteste? Wen würde der Fuchs holen? Gewisper, Geflatter und Gegacker. Schliesslich einigten sich die Tanten darauf, dass die Fetteste die Gefährdetste war. Die Fetteste? Ja, die Fetteste! «Das bist du.» «Nein, das bist du.» «Nein, du.» «Ich? Niemals, eher du!» Schliesslich wurde es der kleinen Sinala Patanta doch zuviel. Sie rief: « Erster April!» Ute Ruf

Freitag, 4. April 2014

Klimapioniere an der Primarschule Aeugst

Einführung in die Ahnenforschung

Aktion morgen Samstagmorgen

Genealogie-Symposium in Bonstetten

Aeugster Primarschüler machen mit einem Aktionsmorgen im Dorfzentrum Werbung für die Entsorgung von Spezialabfällen.

«Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiss», soll der verstorbene österreichische Theologe Karl Hörmann (1915-2004) gesagt haben. Wie man der eigenen Herkunft auf den Grund geht, das zeigt das Symposium vom 3. Mai in der Kirche Jesu Christi HLT, Bonstetten.

Das ungewöhnliche Engagement der sechsten Klasse an der Primarschule Aeugst ist von der landesweiten Initiative Klimapioniere inspiriert. Nachdem sie für das Thema Klimawandel sensibilisiert wurden, wollen die Schüler und Schülerinnen nun selbst aktiv werden und das Programm des Gemeinderats unterstützen. Für ihren Einsatz wurden die Kinder bereits vorab belohnt: Im letzten November reisten sie zusammen mit hunderten anderen Klimapionieren aus der ganzen Schweiz nach Bern, wo sie von den Solar Impulse Piloten und Botschaftern der Initiative, Bertrand Piccard und André Borschberg, ausgezeichnet worden sind.

Vergünstigte EntsorgungsJahreskarte Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 12. Februar für die Einwohner von Aeugst die Subvention der Spezialabfall-Entsorgung in Affoltern (Plastik, Milchpackungen, alte Bücher etc.) bewilligt. Interessierte Einwohner können nun am kommenden Samstag, 5. April, sowie später am Entsorgungsort selbst eine vergünstigte Jahreskarte beziehen. Da Spezialabfallentsorgung und darauf folgendes Recycling wertvolle Ressourcen schont und Energie spart, hat es auch einen positiven Effekt für das Klima. Aus diesem Grund unterstützen die Kinder aus der 6. Klasse von Lehrer Heinz Trinkler die Aktion und werben morgen Samstagmorgen, 5. April, für den Kauf der Jahreskarte.

Ressourcen sparen «Das Wertvollste ist die Beschäftigung der Klasse mit dem Sparen von Res-

sourcen auf unserem Planeten. In erster Priorität steht das Vermeiden von Abfall und wo das nicht möglich ist, diesen richtig zu entsorgen. Dies wird die Kinder in ihrer Zukunft noch viel stärker beschäftigen. Der Zusammenhang von unserem Konsumverhalten mit der Klimaerwärmung wird immer klarer sichtbar», sagt Heinz Trinkler. Das Projekt ist inspiriert von der Initiative Klimapioniere, die in der gesamten Schweiz Kinder vom Kindergarten bis zur Oberstufe über das Thema Klima informiert und zu eigenem Handeln inspiriert. Mit ihrer Werbeaktion werden die Schülerinnen und Schüler aus Aeugst zu Klimapionieren. Dafür haben sie zuerst im Rahmen einer altersgerechten Impulslektion von Mitarbeitern der Stiftung myclimate viel über das Klima gelernt. Nun können die Schülerinnen und Schüler ihr gelerntes Wissen praktisch umsetzen. Passend zur Gemeinderatsentscheidung haben sie daher beschlossen, das Entsorgungsprogramm durch einen Aktionsmorgen bekannt zu machen und zu unterstützen.

Initiative Klimapioniere Die Initiative Klimapioniere wurde von Swisscom gemeinsam mit Solar Impulse und der Klimaschutzorganisation myclimate ins Leben gerufen. Sie steht unter dem Patronat des Bundesamts für Umwelt (Bafu). Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Seit Beginn der Initiative im September 2010 haben in der gesamten Schweiz rund 10 000 Schülerinnen und Schüler 445 Klimaprojekte umgesetzt: Sie haben Autokilometer gespart, aus Windenergie eigenen Strom produziert, Dachböden isoliert und vieles mehr. Interessierte Klassen, die auch Klimapioniere werden möchten, können sich bei myclimate melden. Aktionsmorgen der Aeugster Sechstklässler morgen Samstag, 5. April, im Dorfzentrum, Aeugst.

Den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist das Sammeln von Daten und Lebensläufen ihrer Vorfahren seit jeher ein wichtiges Anliegen. Mit der Gründung einer genealogischen Gesellschaft im amerikanischen Bundesstaat Utah vor über 120 Jahren wurde ein Gefäss geschaffen, das es erlaubt, die erforschten Daten einheitlich zusammenzutragen und einer breiten Öffentlichkeit für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen. Dank modernster Technologie und der Digitalisierung dieser Daten ist es der Kirche heute möglich, Ahnenforschern auf der ganzen Welt drei Milliarden Personendaten zugänglich zu machen – dies mittels des DatenbankPortals FamilySearch. Das riesige Sammelwerk erweitert sich tagtäglich durch die Eingaben zig Tausender Personen, die ehrenamtlich daran mitarbeiten, und liefert den Forschern in aller Welt wichtige Hinweise und Anhaltspunkte beim Zusammenstellen ihres eigenen Stammbaums.

Ausgewiesene Fachpersonen Das Symposium richtet sich an Anfänger wie Fortgeschrittene und findet darum in Form verschiedener Workshops oder Referate statt. Die Organisatoren schätzen sich glücklich, dass sich mit Rolf T. Hallauer von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft der Regio Basel und Therese Metzger vom Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung zwei ausgewiesene Fachpersonen für die Referate: «Einführung in die Ah-

Referenten: Therese Metzger ...

... und Rolf T. Hallauer. (zvg.) nenforschung» und «Eine Familiengeschichte, erzählt anhand unterschiedlicher Archivalien» zur Verfügung gestellt haben. Ein weiterer Workshop befasst sich mit der digitalen Datenerfassung alter Handschriften, und eine spannende Lesung mit der Gefühlswelt verstorbener Personen, die den Lebenden noch immer sehr nahe stehen – und denen daher manchmal gestattet wird, sich einem Lebenden zu offenbaren. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen. Symposium am 3. Mai von 9.30 bis 16 Uhr, mit Mittagessen, in der Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Unkostenbeitrag: 15 Franken. Weitere Infos unter www.hlt.ch, die nächsten Veranstaltungen in der Schweiz.

Den Himmel vor Augen Frühlings-Bote Museum Kloster Muri öffnet seine Tore Am 12. April öffnet das neue Museum Kloster Muri erstmals seine Tore und lädt das Publikum ein, die in Vergessenheit geratene Geschichte des einstmals einflussreichen und glanzvollen Benediktinerklosters wiederzuentdecken. Während die Klosterkirche in Muri seit jeher als barockes Juwel gilt und zahlreiche Besucher anlockt, fristete das Klostermuseum bis anhin eher ein

Exponat im Kloster-Museum. (Bild zvg.)

Nischendasein. Das soll sich nun ändern. Nach einer umfassenden Neukonzeption und einer umfangreichen Erweiterung ist ein modernes und attraktives Museum entstanden, das die einstige Pracht des Klosters Muri in neuem Licht erscheinen lässt. Dank der Aufwertung des Museums Kloster Muri erhält die prominente barocke Klosterkirche eine wertvolle Ergänzung. Darin wird die bald tausendjährige Geschichte lebendig. Das neue Museum beansprucht mit seinem zeitgemässen Konzept und der modernen Ausstellungsgestaltung eine in der Schweiz herausragende Position und übernimmt damit eine Pionierrolle. So erhalten die Geschichte des Benediktinerklosters und die künstlerisch wertvollen und teils qualitativ hochkarätigen Exponate neu eine ihnen angemessene Wertschätzung, welche auch der historischen Bedeutung des barocken Kleinods Tribut zollt. Damit kann garantiert werden, dass die einzigartige Klostergeschichte dank der anschaulichen und verständlichen Präsentation auch einer neuen Generation weitervermittelt werden kann. Ein Rundgang mit mehreren Stationen führt künftig durch die Geschichte der Benediktiner in Muri und gipfelt in der Besichtigung der Klosterkirche.

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Still und leise taut das Eis nährt mein Wachsen, ist ganz leis.

Weich bezwingt der Lebenssaft und führt das Harte dann zur Pracht!

Grünt mein Herz und steigt empor öffnet bald den Blütenchor.

Sabine Dalla Costa-Müller


Sport

Freitag, 4. April 2014

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Erfolgreiche Ämtler Orientierungsläufer Erstes nationales OL-Weekend in Bern Am Samstagabend kurz nach Sonnenuntergang wurde die Schweizer Meisterschaft im Nacht-Orientierungslauf im Grauholz oberhalb Schönbühl gestartet. In einem ruppigen Gelände mit Massenstart lief Raffael Huber auf dem hervorragenden 6. Platz im Weltklassefeld der Elite ins Ziel, und Yvette Zaugg gewann einen Titel.

werden können. Die herausragendsten Ergebnisse erzielten dabei Sofia Strahl aus Hedingen als 10. in der Kategorie D16 und Walter Bickel mit einem Sieg bei den Senioren über 80! Sofia Strahl, erreichte in ihrem ersten Jahr als Mitglied des Zürcher OL-Nachwuchskaders bereits die zweite Top-Ten-Platzierung an einem nationalen Wettkampf in der noch jungen Saison.

................................................... von rené vock

Nacht-OL-Meisterschaft: HE: 6. Raffael Huber (He-

Die Rangierungen aller Säuliämtler Teilnehmer: dingen) 1:36:34; H18: 23. Patrik Eugster (Mettmenstetten) 1:29:54; H20: 14. Sandro Vock (Bon-

Die WM-Vorbereitung hat bereits begonnen fürs Schweizer Oldie-Nationalteam. Trainiert wird in Bonstetten. (Bilder zvg.)

Erneut an der Volleyball Weltmeisterschaft 50+ Das Schweizer Oldie-Nationalteam ist Untersektion von Volley S9 Die Ziele sind nach der Bronzemedaille vor zwei Jahren hoch gesteckt. In Bonstetten bereitet sich das Schweizer Oldie-Nationalteam auf die Weltmeisterschaften im Volleyball 50+ vor. Nachdem die Schweizer Oldie-Volleyballer an der Weltmeisterschaft 2012 in St. George, USA, überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatten, war es schon früh klar, dass man das Team weiter an der Weltspitze halten wollte. Kein einfaches Unterfangen: Der Kern des Erfolgsteams musste mit «jüngeren» leistungsstarken Spielern ergänzt und verstärkt werden. Optimale Trainingsmöglichkeiten sollten

gewährleistet sein. Die Trainerfrage wollte geklärt sein. Bereits für die letztes Jahr in Turin ausgetragenen World Master Games konnte man ehemalige Nationalliga-Aund -B-Spieler begeistern, im 50+ Team mitzumachen. Nach packenden Duellen gegen Weissrussland, Brasilien und Dagestan belegten die Globalboys den 5. Platz. Die Spitze war schon wieder ganz nahe. Nur die Russen und die US-Boys scheinen noch einen kleinen Schritt weiter zu sein. Drahoslav Greso, der ehemalige Vizemeister und Juniorennationaltrainer der Slowakei, sowie der 38-fache Internationale Peter Ulrich aus der Innerschweiz werden helfen, diese Lücke zu schliessen. Ulrich ist zweifellos

Europameister Ü50: Trainer Andi Grasreiner mit dem EVVA-Cup.

einer der Leistungsträger der Mannschaft. Vom Team wird er liebevoll «Youngster» genannt, da er genau drei Tage vor der WM seinen 50. Geburtstag feiern wird.

Ideale Trainingsbedingungen in Bonstetten Der Volleyballclub Volley S9 in Bonstetten bot den Globalboys bisher ideale Trainingsbedingungen. Um die Infrastruktur auch weiterhin bereitstellen zu können, integrierte Volley S9 Präsident und Coach des erfolgreichen Bronzeteams, Hugo Lombriser, das Nationalteam als Untersektion in den Club. Mitgründer und Passeur der 50+ Cracks Hausi Grossenbacher: «Volley S9 hat uns von Beginn an unterstützt. Die hervorragende Infrastruktur in Bonstetten wird uns helfen, die hochgesteckten Ziele zu erreichen.» Andreas Grasreiner wird das Team an die Weltmeisterschaft führen. Der erfahrene 75-fache DDR-Nationalspieler hat an der Uni Leipzig das Profitrainerdiplom erworben. Er war dreifacher DDR-Meister und Cupsieger und führte über zehn Jahre das Bundesligateam von Bayer Leverkusen. Grasreiner hat bereits begonnen, das Team auf die WM vorzubereiten. Er wird im April mit der Mannschaft ein Trainingslager absolvieren und als Vorbereitung die Schweizer Seniorenmeisterschaft und das internationale Turnier in Davos bestreiten. Vom 13. bis 16. Oktober findet dann die 5. Weltmeisterschaft der 50+Volleyballer in St. George, Utah, USA statt.

«Habe ich gewonnen?» – die Frage unter dem Zielband passte bestens zur Wettkampfform. Das ausgeklügelte Schlaufenund Gabelungssystem machte es den Läuferinnen und Läufern nicht einfach, überhaupt eine Übersicht über den Rennverlauf und die Positionen zu behalten. Zudem sorgten mehrere Routenwahl-Aufgaben dafür, dass sich die Gruppen wieder aufsplitteten und sich die Konkurrenten vorübergehend aus den Augen verloren. Die Nacht-OL-Meisterschaft in Form eines Massenstartrennens erwies sich als äusserst attraktiv. Die Kombination des taktischen Wettkampfes mit einem hohen physischen Schwierigkeitsgrad (Langdistanz mit viel Steigung und Fallholz) verlangte den Teilnehmenden einiges ab. Am besten bewältigten diese Aufgabe von den Säuliämtler OL-Läufern Raffael Huber mit dem 6. Rang bei der Elite und Yvette Zaugg mit dem Sieg bei den Damen über 65. Auch August Grüniger holte mit gewohnter Sicherheit mit dem 2. Rang eine Medaille.

stetten) 1:06:32, 23. Jon Eugster (Mettmenstetten) 1:19:44; HAL: 13. Michael Weber (Affoltern) 1:02:08; HAM: 12. Thomas Scherer (Mettmenstetten) 58:03; H50: 23. René Vock (Bonstetten) 1:04:34, 26. Werner Eugster (Mettmenstetten) 1:05:06; H65: Hannes Zaugg (Aeugst) 1:39:41; H75: 2. August Grüniger (Rifferswil) 49:51; D16: 23. Sofia Strahl (Hedingen) 1:00:08; DB: 4. Myrta Vock (Bonstetten) 55:38; D65: 1. Yvette Zaugg (Aeugst) 1:02:47. 2. Nationaler OL: H16: 65. Severin Laasch (Wettswil) 57:26; H18: 26. Fabian Pöschel (Bonstetten) 36:12. 28, Andreas Eisenring (Bonstetten) 37:03, 30. Patrik Eugster (Mettmenstetten) 37:32; H20: 15. Sandro Vock (Bonstetten) 27:31, 30. Jon Eugster (Mettmenstetten) 34:03; HE: 11. Raffael Huber (Hedingen) 34:52; HAL: 16. Michael Weber (Affoltern) 32:14; HAM: 12. Thomas Scherer (Mettmenstetten) 29:44; H50: 23. René Vock (Bonstetten) 37:13; H65: 42. Martin Kehrer (Hedingen) 44:14, 47. Hannes Zaugg (Aeugst) 48:56; H70: 24. Markus Hasler (Bonstetten) 44:43; H75: 3. August Grüniger (Rifferswil) 26:41; H80: 1. Walter Bickel (Mettmenstetten) 32:59; D16: 10. Sofia Strahl (Hedingen) 25:19, 45. Helena Laasch (Wettswil) 39:45; D18: 29. Michelle Zehnder (Mettmenstetten) 44:02; D50: 38. Myrta Vock (Bonstetten) 1:11:24; D65: 2. Yvette Zaugg (Aeugst) 22:33, 5. Lucia Hasler (Bonstetten) 23:15, 6. Berti Kehrer (Hedingen) 25:30.

Hohes Lauftempo am Sonntag Am Sonntag, nur 14 Stunden später stand die zweite Herausforderung an. Ein Mitteldistanz-Wettkampf mit Siegerzeiten von 30 bis 35 Minuten im etwas flacheren Teil des Geländes und mit entsprechend hohem Lauftempo. Die Schwierigkeit bei dieser Wettkampfform ist, unter hohem Lauftempo die Konzentration nie zur verlieren, da während der kurzen Laufzeit schon kleine Suchaktionen nicht mehr läuferisch wettgemacht Michael Weber ist bereit für den Nacht-OL. (Bild zvg.)

Die Streethockeyaner verlieren ihr erstes Playoff-Spiel Streethockey NLA: SHC Bettlach – SHC Bonstetten-Wettswil 10:5 (3:3, 2:1, 5:1) Die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten-Wettswil muss sich im ersten Playoff-Spiel in Bettlach mit 10:5 geschlagen geben. So klar wie das Resultat scheint, war die Partie aber nicht. Die Zürcher starteten gut ins Spiel und konnten in der zweiten Minute durch Curti mit 1:0 in Führung gehen. Zwei unnötige Strafen gaben dann aber den Solothurnern die Chance, das Resultat umzudrehen, und sie nutzten diese Geschenke der Gäste aus. Bei Gleichbestand der beiden

Teams waren die Säuliämtler aber überlegen und sie vermochten mit einem Doppelschlag in der 18. Minute wieder mit 3:2 in Führung zu gehen. Leider gelang es den Zürchern jedoch nicht, die Führung in die erste Drittelspause zu retten. Hudecek, einer der beiden Tschechischen Verstärkungsspieler des SHC Bettlach, glich die Partie postwendend wieder aus.

In der zweiten Drittelspause mit einem Treffer zurück Es waren dann auch die beiden Tschechen, welche das Spiel im Mit-

teldrittel auf die Seite des Heimteams brachten. Hudecek und Rybon trafen für Bettlach und Meyer für Bonstetten. Somit lagen die Zürcher in der zweiten Drittelspause mit einem Treffer zurück. Kaum zurück auf dem Spielfeld gelang dann Jens Bürki der vermeintliche Ausgleich, aber da der Schiedsrichter die Partie bereits unterbrochen hatte, wurde der Treffer aberkannt. In der nächsten Szene traf Rybon erneut für Bettlach und stellte somit zum ersten Mal einen Zweitorevorsprung her. Bürki erzielte dann doch noch den Anschlusstref-

fer in der 43. Minute, danach trafen nur noch Bettlacher. Mit vier weiteren Treffern entschieden die Solothurner die erste Playoff-Partie klar und können damit im nächsten Spiel mit einem Sieg in Bonstetten bereits in den Halbfinal einziehen.

Jens Bürki und Ron Wymann werden offiziell verabschiedet Am nächsten Sonntag um 14 Uhr steht der SHC Bonstetten-Wettswil also mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg muss her, um das frühe Ausscheiden in den Playoffs zu vermei-

den. Die Spieler der ersten Mannschaft freuen sich auf lautstarke Unterstützung und sind zuversichtlich, dass man den ersten Playoff-Sieg herbeiführen kann. Bereits um 13.30 Uhr findet ein Apéro für alle Supporter, Fans und Freunde des SHC BW statt. Nach dem Spiel folgt dann der zweite Teil des Apéros zusammen mit der ersten Mannschaft. Am Sonntag werden zudem Captain Jens Bürki und Stürmer Ron Wymann offiziell verabschiedet. Beide haben den Rücktritt auf Ende Saison angekündigt.


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Sport

Freitag, 4. April 2014

Titel-Traum geplatzt

42 Kilometer als Geburtstagsgeschenk

UHC Tafers-Schmitten – UHC Mettmenstetten Unicorns 11:8

Bonstetter läuft Marathon für guten Zweck

Nach dem Fehlstart im ersten Playoffhalbfinalspiel, welches zugunsten von Tafers-Schmitten mit 8:14 ausging, reisten die Damen des UHC Mettmenstetten Unicorns letzten Samstag ins Freiburgische. Dort endete der Traum vom Schweizer Meistertitel nach zähem Ringen.

Oliver Keller aus Bonstetten startet übermorgen Sonntag, 6. April, nicht nur erstmals an einem City-Marathon, zusammen mit seinem Schwager rennt er als Team «Olinick» um Wasser für Schulkinder in Afrika.

Die Mettmenstetterinnen waren sich bewusst, dass eine Niederlage gleichzeitig das Saisonende bedeuten würde. Doch das wollten sie vermeiden und fuhren mit dem Willen nach Tafers, ein drittes und entscheidendes Spiel zu erzwingen. Und endlich starteten die Unicorns auch einmal gut in die Partie. Das Spiel war ausgeglichen und beide Mannschaften kamen zu zahlreichen Torchancen. Genutzt wurden diese jedoch einmal mehr zuerst von den Gegnerinnen, welche nach acht Spielminuten mit 2:0 in Führung lagen. Doch die Ämtlerinnen wussten zu kontern und blieben am Ball. Bei Drittelsende stand es 4:3 für Tafers. Die Mettmenstetterinnen lagen ein Tor hinten, doch das konnte sie kaum beunruhigen. Im Unihockey geht es Schlag auf Schlag und ein Rückstand kann kurzerhand zu einem Vorsprung umgewandelt werden.

Gefühlte 80 Prozent Ballbesitz Mit frisch getankter Energie und dem Wissen, dass die Gegner mit einem guten Zusammenspiel und guter Laufintensität besiegbar sind, schritten die

Einhorn-Damen ins zweite Drittel. Nun konnten die Mettmenstetterinnen beweisen, wie gut ihr Zusammenspiel ist. Nach und nach spielte man sich durch die Gegner durch und erzwang so einige gefährliche Torchancen. Man dominierte das Spiel und lief dennoch einem Rückstand hinterher. Denn die Frauen aus Tafers wussten ihre Torchancen geschickt auszunutzen und die Ämtlerinnen scheiterten dann doch am Abschluss – entweder weil sie das Tor verfehlten oder die gegnerische Torhüterin abwehren konnte. Die Einhörnerinnen konnten angesichts dessen, dass sie zu gefühlten 80 Prozent in Ballbesitz waren, nur zwei Tore erzielen, was den Damen aus Tafers leider auch gelang. Somit stand es nach 40 Minuten 6:5 für Tafers. Etwas zerknirscht, ratlos und doch guten Mutes und mit dem Glauben, dieses Spiel zu gewinnen, gings ab in die letzte Pause.

Ein aberkanntes Tor, Pfostenschüsse und nicht geahndetes Nachschlagen Man startete wiederum gut ins letzte Drittel. Die Unicorns konnten bald schon zum 6:6 ausgleichen. Doch gleich darauf konterten die Gegnerinnen zum 7:6. Schon wieder lag man im Rückstand. Die Ämtlerinnen waren weiterhin einiges mehr im Ballbesitz als ihre Gegnerinnen, konnten den weissen Kobold jedoch nicht einmal mehr im Tor zappeln lassen als die Damen aus Tafers. Leider mischte sich dann auch noch etwas Pech zum Spiel der Mettmenstetterinnen. Ein vom Schiedsrichter aberkanntes Tor, einige

Pfostenschüsse und ein nicht geahndetes Nachschlagen einer Gegnerin mit dem Stock, welches eigentlich mit einer roten Karte und einer Zeitstrafe geandet werden müsste, reihte sich ins Spielgeschehen ein. Dennoch gelang den Einhörnerinnen der Ausgleich zum 7:7, das Spiel ging in die heisse Phase.

Eines der vier besten Teams der Schweiz Die Spielerinnen aus Tafers nutzten die Chancen, die ihnen geboten wurden, gnadenlos aus und zwangen die Ämtlerinnen mit dem 8:7 in die Knie, gleich darauf folgte dann auch noch das 9:7 und 10:7. Drei Minuten vor Spielende mobilisierten die Unicorns die letzten Kräfte und spielten ohne Torhüterin und einer Feldspielerin mehr bis zum bitteren Ende. Leider fand der Ball nur noch einmal den Weg ins Tor und Tafers ihrerseits nutzte die Chance, den Ball ins leere Tor zu befördern. Somit lautete das Schlussresultat 11:8 für die Damen des UHC Tafers-Schmitten und die Mettmenstetterinnen mussten den Traum des Schweizer Meistertitels auch diese Saison im Halbfinale begraben. Trotz dem zu frühen Ende der Meisterschaft, dürfen die Mettmenstetterinnen auf eine gute und erfolgreiche Saison zurückblicken. Schliesslich zählen sie – nicht erst seit dieser Saison – zu den vier besten Teams der Schweiz. Von daher auf ein Neues in der Saison 2014/2015, welche im September, respektive die Cupspiele schon im Mai/Juni gestartet wird.

«Eigentlich habe ich meinem Schwager die Teilnahme am Züri-Marathon zu seinem Geburtstag geschenkt, damit wir gemeinsam einen City-Marathon laufen können», erzählt Oliver Keller. Der 38-jährige Bonstetter, der gerne und regelmässig trainingshalber läuft, startet damit zum ersten Mal an einem 42,195 Kilometer langen Stadtlauf und hat bisher auch erst einen Bergmarathon gelaufen. Sein persönliches Ziel ist ganz ansehnlich und ehrgeizig: Er möchte um einiges weniger als doppelt so lang wie der Sieger unterwegs sein: «Eine Laufzeit von unter vier Stunden ist mein persönliches Ziel.»

Unterstützung willkommen Das allerdings ist nicht das einzige Ziel, das Oliver Keller am Züri-Marathon verfolgt. Motiviert durch eine Nachbarin, die bei Helvetas arbeitet, hat sich der Bonstetter zusammen mit seinem Schwager als Team «Olinick» eingeschrieben und gemeinsam laufen die beiden nun um Wasser für Kinder in Afrika. Es geht um den Bau eines Trinkwasserbrunnens in Benin, den Helvetas mit dem errannten und gesponserten Geld finanziert, was nicht nur den Kindern hilft, sondern der

Das Team «Olinick» hilft mit seinem Start am Züri-Marathon Kindern in Afrika. (Bild zvg.) Entwicklung der ganzen Region. In den ländlichen Gebieten Benins haben viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Kinder müssen Wasser aus Tümpeln und verseuchten Brunnen trinken, Frauen und Kinder schleppen Wasser kilometerweit. Oft ist es verseucht und macht krank. Viele Kinder sterben an Durchfallerkrankungen. Als Charity Runner für Helvetas hoffen Oliver Keller und sein Schwager selbstredend auf möglichst viele Spenden für ihren Marathonlauf. Ihre persönliche Sammelaktion kann man mit einem Betrag nach Wahl unterstützen und damit seinen Beitrag zum Trinkwasserbrunnenbau für die Kinder in Benim leisten. «Wir freuen uns über jeden Beitrag, den wir erhalten», hält Oliver Keller fest. Und ganz besonders gefreut hat er sich diesbezüglich über seine kleine Tochter, welche den Brunnen-Bau mit einem Franken unterstützt. (kb.) Unter https://mein-ziel.ch/OLINICK kann jeder das Projekt unterstützen – ohne mitlaufen zu müssen!

Drive und Kurzspiel

Eine neue Ära im DTV Hedingen

Saisonstart auf dem Golfplatz Affoltern

Auf Barbara Thurnherr folgt Isabel Ammann als Oberturnerin

Was ist ein «Longhitter»? So wird im Golfsport jemand genannt, der den Ball besonders weit schlagen kann. Auf dem Golfplatz Affoltern wurde der Zaun auf acht Meter erhöht.

Vor einem Jahr kündigte Barbara Thurnherr – langjährige Oberturnerin – an, dass sie an der GV 2014 von ihrem Amt zurücktreten wird. An der Generalversammlung am 20. März erhielt der Damenturnverein Hedingen nun eine neue Technische Leiterin. Mit ihr wurde auch gerade der neue Trainer eingeweiht.

Der britische Berufsgolfer Ted Ray war der erste «Longhitter», welcher die Länge seiner Abschläge auch zum Spielprinzip erhob. Bei den weitesten Abschlägen, auch «longest Drives» genannt, findet man auf Platz 1: Michael Hoke, Austin, 471 m 1974 bei den US Senior Open. Auf Platz 2: Tiger Woods, 455 m Mercedes Championship, Hawaii 2002. Auf Platz 3: Davis Love III, 435 m Mercedes Championship, Hawaii 2004. Auf Platz 4: Jeff Sluman, 432 m Bob Hope Chrysler Classic, Kalifornien 2003. Die Schnelligkeit eines fliegenden Golfballs ist entscheidend für die Weite. So beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit bei einem Golf Professionals 196 km/h! Der durchschnittliche Wert eines Clubgolfers liegt bei 137 km/h! Die schnellsten gemessenen Abschläge sind von Sean Fister: 241, Jason Zuback: 231, und Tiger Woods schnellsten Ball hat man bei 204 km/h gemessen. In Affoltern gibt es auch «Longhitter», obwohl sich die Anlage nicht dazu eignet! Auch wenn die Bälle nur 200 bis 250 Meter weit fliegen, sind sie dennoch eine Gefahr für die Passanten und die Eisenbahn. In den vergangenen 13 Jahren hat es allerdings noch keinen Zwischenfall gegeben. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, hat die Betreiber-Familie Biasio den Zaun durch die Firma Eichhorn aus Ottenbach auf 8 Meter erhöhen lassen. Dies war aber nur möglich, weil der Förderverein Golfplatz Affoltern an der letzten GV die Finanzierung der Zaunerhöhung beschlossen hat.

................................................... von cindy maissen

Amateur-Golfer beim Abschlagen. (zvg.) Dass es auf dem Golfplatz in Affoltern in den letzten 13 Jahren noch keinen Unfall gegeben hat, ist auch der wichtigen Golfetiketten-Regel zu verdanken: Rücksichtnahme gegenüber den Mitbewerber und dem Golfgelände und es darf nicht gespielt werden, wenn man dadurch eine Person gefährden könnte. Wenn es trotzdem vorkommt, dass ein Golfball in Richtung von Personen fliegt, so ruft man laut «Fore!» Dieser internationale Warnruf ist allen Golfern bestens bekannt. Am 8. April darf man in Affoltern wieder Rangebälle schlagen, aber bitte nicht über den Zaun! Letzte Möglichkeit, einen Startplatz an der Firmenund der Matchplay Meisterschaft zu sichern bei info@golfplatz-affoltern.ch. Bei den Turnieren auf dem Kurzspiel Golfplatz trainiert man auf spielerische Art und Weise das kurze Spiel, welches über 70% vom eigentlichen Golfspielen beträgt. Wer das kurze Spiel beherrscht, kann in der Regel auf den grossen Golfplätzen sehr gute Resultate erzielen. Ganz wichtig: In Affoltern dürfen alle Golf spielen! Auch ohne jegliche Erfahrung!

Der erste Teil der Generalversammlung, die um 20.15 Uhr in der Besenbeiz zum Kuhstall in der Ismatt stattfand, war dem neuen Trainermodell gewidmet. Der Vorstand durfte diesen an der GV das erste Mal tragen und vorführen. In den vergangenen Jahren prägte die Farbe Pink den Verein, nun dürfen sich die Hedinger Damen in frischem Hellgrün der Turnerwelt präsentieren. In der Pause wurde Geld gesammelt für den Götschihof im Aeugstertal. Der Verein spendet mit einem Zustupf der Vereinskasse 500 Franken an die gemeinnützige Stiftung. Im zweiten Teil wurden die Wahlen durchgeführt. Bereits vor der GV war bekannt geworden, dass sich die Oberturnerin nicht zur Wiederwahl stellen wird. Durchgesickert war auch schon bald, dass Isabel Ammann die Nachfolge antreten wird. Aus diesem Grund freut sich der Verein sehr darüber, dass sich Isabel zur Wahl als neue technische Leiterin gestellt hat. Durch ein Votum eines Ehrenmitglieds wurde später sogar noch bekannt, dass sich mit dieser Wahl ein kleiner Kreis schliesst, denn die Grossmutter der neuen Oberturnerin war vor 68 Jahren bei der Gründung des DTV Hedingens mit dabei. In diesem

Sinne wünscht der ganze Verein der frischgebackenen Oberturnerin im neuen Amt viel Erfolg und Freude. Selbstverständlich wurde auch die mittlerweile Ex-Oberturnerin entsprechend verabschiedet. Doch bevor es dazu kommen konnte, ergriff sie selber das Wort und zeigte acht Bilder aus ihrer achtjährigen Karriere als oberste Turnerin des Damenturnvereins Hedingen. Ihre grössten Erfolge waren unter anderem der Turnfestsieg in der 3. Stärkeklasse in Urdorf in ihrem ersten Amtsjahr 2006 oder die Teilnahme Neuer Kopf, neue Farbe: Barbara Thurnherr (links) und ihre mit über 40 Turne- Oberturnerin-Nachfolgerin Isabel Ammann. (Bild zvg.) rinnen am Kantonalturnfest in Bern im Jahr 2010. «Ich zungen und Diskussionen stets für die trete ab, mit einem lachenden und ei- Mitglieder ein und wollte ein Trainem weinenden Auge», meinte Barba- ningsangebot für jede Frau bieten. ra Thurnherr, bevor sie mit einem tos- Barbara engagierte sich immer dafür, senden Applaus für ihr langjähriges dass Ideen und Wünsche umgesetzt werden konnten und bot allen ein abEngagement verdankt wurde. Doch auch der Verein hatte Erin- wechslungsreiches Turnerjahr mit vienerungen aus der Karriere von Barba- len Highlights. Es geht eine kleine Ära zu Ende ra Thurnherr vorbereitet. Diese zeigten ihren unermüdlichen Einsatz, wie und der ganze Verein bedankt sich bei sie an etlichen Wettkämpfen nicht Barbara Thurnherr für die Energie, Genur als Athletin, sondern auch als duld und die vielen investierten StunCoach vollen Einsatz gab. Auch wurde den zugunsten der Turnerinnen und deutlich, wie sie an allen Anlässen, dem Verein! Ausflügen oder Treffen immerzu präsent war. Sie setzte sich an vielen Sit- Weitere Infos unter www.dtvhedingen.ch.


Sport

Armbrustschiessen für Kinder Auch dieses Jahr wird in Zwillikon wieder das Armbrustschiessen für Kinder durchgeführt. In diesem Kurs werden der Umgang mit der Armbrust und die Konzentrationsfähigkeit geschult. Mit dem Osterschiessen vom Samstag, 19. April, ab 13 Uhr wird die jährliche Meisterschaft auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon gestartet. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Mit dem Endschiessen am Pfingstsamstag endet der Armbrustkurs mit Rangverkündigung und Festwirtschaft beim Schulhaus in Zwillikon.

Alle interessierten Kinder der Jahrgänge 1998 bis 2004 Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung von den Feldschützen Zwillikon, diversen Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich die Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Kinder der Jahrgänge 1998 bis 2004. Die Anmeldung und Armbrustabgabe findet am Samstag, 12. April, von 11 bis 12 Uhr beim Schützenhaus in Zwillikon statt. Oder bei Verhinderung telefonisch unter 078 710 14 39. Die Einschreibgebühr beträgt 25 Franken. Das Leiterteam hofft auf eine grosse Beteiligung und wünscht allen Teilnehmern «guet Schuss». P. Gebhardt

Freitag, 4. April 2014

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Missglückter Start in die Rückrunde Fussball 2. Liga: FC Affoltern – SC YF Juventus Zürich 0:3 (0:0) Sie hält an, die Negativserie des FCA. Am vergangenen Sonntag ging im heimischen Moos das Spiel gegen den SC YF Juventus Zürich vor ca. 210 Zuschauern klar mit 0:3 verloren.

herbeizuführen. Scheinbar paralysiert vom Rückstand, fiel das 0:2 vier Minuten später. Daran konnten auch die fünf neu verpflichteten Spieler Rako, Scicchitano, Kovac K., Kovac I. und Dushaj nichts ändern. Es war ein Tor aus der Kategorie: «Was soll der Scheiss»; wie vom Platz zu vernehmen war. Ein Eckball von der linken Angreiferseite wurde kurz gespielt. Der Gegner zieht mit dem Ball Richtung Ecke des 16-ers und befolgt den Rat seines Mannschaftskollegen, der ihm «Los, schiess!» zurief. Gesagt getan. Der Schuss ging platziert in die rechte lange Torwartecke. Torwart Steiner, der normalerweise solche Schüsse «im Vorbeigehen» hält, konnte nicht reagieren, da ihm ein eigner Mann, drei Meter vor ihm stehend, die Sicht verdeckte.

................................................... von volkmar klutsch Bereits vor dem Spiel gab Ernst Marti, Teammanager der ersten Mannschaft des FCA, bekannt, dass unabhängig vom Ergebnis des Spiels, der Vertrag mit den drei Trainern, Filipovic, Kaufmann und Leite Correia für die Saison 2014/15 verlängert wird. Doch nun zum Spiel: Es ist ein schmerzhafter Punktverlust, den der FCA durch eigenes Verschulden und Unkonzentriertheit vergeben hat. Los ging die Partie erstaunlich ruhig. Wenig Geschrei auf dem Platz von beiden Mannschaften dafür umso mehr Konzentration bei den FCA-lern. Für ausreichende Akustik sorgte der gegnerische Trainer Fusco, der ohne Unterbruch 90 Minuten lang, ohne Luft zu holen, seinen erheiternd-verbalen Beitrag leistete. Betrachtete man die erste Halbzeit, so hatte der Gegner gerade mal zwei gefährliche Torchancen, die Steiner bravourös parieren konnte. Gleichwohl darf man nicht vergessen, dass die Ämtler ebenfalls keine nennenswerten Chancen hatte. Bilic hatte zwei gute Szenen, in denen er mannschaftsdienlich dachte und auf Antenen querlegen wollte. Gut gedacht; jedoch die Fortune fehlte. Zu null ging es in die Katakomben.

Letzter Sieg vor sieben Monaten Hoch, aber nicht hoch genug: die FCA-Mauer. (Bild zvg.) «Das Freistosstor in der 73. Minute hat uns das Genick gebrochen» Spielerisch wesentlich besser verlief die 2. Halbzeit. Als es noch Nullnull stand, hatte Bilic (56’), Antenen (58’), Kocav K (59’ und 68’) äusserst gute Gelegenheiten, Tore zu markieren. Was fehlte war der unbändige Wille, den Ball ohne Wenn und Aber im Netz unterzubringen. So kommentierte auch Trainer Filipovic das Spiel: «Wir haben zu pomadig gespielt. Der letzte Biss vor dem Tor hat gefehlt. Ob es die Frühjahrsmüdigkeit bei den Jungs

ist?» Und weiter: «Das Freistosstor in der 73. Minute hat uns das Genick gebrochen». Das besagte Freistosstor fiel in der 73. Minute ausgerechnet durch den ehemaligen FCA-ler Mirko Markanovic. Hier muss neidlos anerkannt werden, dass der direkt ausgeführte Freistoss aus ca. 27 Metern gut platziert und mit viel Gefühl im heimischen Netz versenkt wurde. Markanovic, mit eigener angereister Fangemeinde, genoss das Bad in der Menge. Nach dem Tor fehlte dem FCA wiederum der Wille, sich aufzubäumen und die Wende

Das 0:3 fiel in der 90. Minute. Es war der Zeitpunkt, in der der FCA sich in Auflösung befand und die Konzentration bei null angelangt war. Nach dem Abpfiff gab es allseits betretenes Schweigen und hängende Köpfe. Wichtig ist nun, dass der Blick sich auf das kommende Spiel von Samstag fokussiert. Es geht auswärts gegen die Blue Stars. Ein Sieg muss zwingend her. Der letzte liegt auf den Tag genau sieben Monate zurück. Mannschaft: Steiner, Bala I., Bala II., Rako, Scicchitano (73’ Mühlemann), Dushaj (80’ Kaufmann), Antenen, Bilic, Good (46’ Kovac K. ), Shala, Kovac I. Ersatz: Kovac K., Leite-Correia, Kaufmann, Ammann, Luchsinger, Mühlemann, Konate

Martin Andermatt und Hakan Yakin auf der Trainerbank Dem FC Wettswil-Bonstetten steht ein schweres Auswärtsspiel in Zug bevor Am kommenden Sonntag muss der FC Wettswil-Bonstetten wieder auswärts antreten. In Zug gehts gegen die ambitionierten «94er», mindestens ein Unentschieden ist dabei das gesteckte Ziel der Ämtler. ................................................... von andreas wyniger Mit einer überraschenden Rochade auf der Trainerbank sorgte Zug 94 in der Winterpause für viel Beachtung. Anstelle von Ivan dal Santo übernahmen mit Martin Andermatt (Cheftrainer) und Hakan Yakin (Assistent und Juniorentrainer) zwei ganz berühmte der Schweizer Fussballszene. Mit diesen zwei grossen Namen soll das Projekt «Apollo» in Angriff genommen werden. Ziel dabei ist es, Zug 94 mittelfristig in die Challenge League zu führen. Bei idealem Verlauf soll schon in dieser Spielzeit ein Aufstiegsrundenplatz

ins Visier genommen werden, spätestens in der nächsten Saison muss dann der Aufstieg in die Promotion Tatsache werden. Erste Schritte in diese Richtung sind nun erfolgt. Aus den ersten drei Rückrundenspielen resultierten ein Unentschieden in Balzers, ein 3:2-Sieg im Derby gegen Cham und vor Wochenfrist ein 2:1-Sieg bei Chur 97. Mit nunmehr 31 Punkten stehen die Innerschweizer auf dem vierten Rang in Lauerstellung. Klar, dass man sich auch vom FCWB nicht aufhalten lassen will und alles andere als ein Heimsieg einer Enttäuschung gleich käme. Logisch, dass also Zug 94 der klare Favorit ist und man darf gespannt sein, ob die Innerschweizer dieser Rolle auch gerecht werden.

FCWB kann nur gewinnen Mit der Rolle des Aussenseiters können die Ämtler gut leben. Bereits ein Unentschieden wäre ein grosser Erfolg

für Wettswil-Bonstetten. Man kann aus der Position des Aussenseiters agieren, erst mal auf Abwarten spielen und so über sich hinauswachsen. «Natürlich sind wir weiterhin auf jeden Zähler angewiesen. Wir werden darum mit Ambitionen nach Zug reisen und uns so teuer wie möglich verkaufen», rechnet sich FCWB-Trainer Martin Dosch aus. Entgegen kommt den Ämtlern sicher, dass sie viel mehr reagieren als agieren können, so ihre Stärken wie Defensivverhalten, Organisation und Konterattacken voll zum Tragen bringen können. Wichtig dabei ist sicher, dass mit Gjergji wieder ein pfeilschneller und brandgefährlicher Stürmer mittun kann, der zuletzt in Rapperswil gelbgesperrt fehlte. «Wir sind bereit. Wir brennen darauf, dem Favoriten ein Bein zu stellen und werden uns zerreissen», verkündet auch Captain Buchmann, der leider ebenso gesperrt fehlen wird wie Kollege Adnan Mustafi. Er sieht einen schweren

Nachmittag voraus. Das Spiel im Stadion Herti Allmend wird am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Die FCWB-Spiele vom Wochenende Fr. 20.15: Team Herrliberg/Küsnacht - Senioren; Sa. 09.30: Jun. Ec - Benfica Clube und Jun. Ea Feusisberg/Schindellegi, 10.00: Thalwil - Jun. Da, 10.30: Wollishofen - Jun. Ee, 12.00 Schwamendingen - Jun. Ca (CCJL) und Affoltern a/A - Jun. Dc, 13.00: Jun. Ed - Einsiedeln, Jun. Dd - Siebnen und Red Star - Jun. Eb,

FCWB muss die Hürde Zug 94 ohne den gesperrten Captain Nico Buchmann nehmen. (Bild Kaspar Köchli)

14.30: Jun. Db - Dietikon, 16.00 Jun. Cb - BC Albisrieden; So. 10.15: FCWB 2 -

Engstringen - Jun. A (CCJL), 15.00: Zug 94 - FCWB 1

Kosova, 12.45: Jun. B1 (CCJL) - Veltheim, 13.00

und Siebnen - FCWB 3, 15.15: Jun. B2 - Srbija.

Kein Auftakt nach Wunsch Fussball 3. Liga: FC Hausen – FC Adliswil 0:2 (0:1)

Gegen die Abwehrrecken von Adliswil hatten Hausens Offensivleute einen schweren Stand. (Bild zvg.)

Am Sonntag trat die erste Mannschaft des FC Hausen zum ersten «Heimspiel» in Wettswil gegen den FC Adliswil an. Bereits nach zwei Minuten gelang dem Gegner ein – aus Hausemer Sicht unnötiges – Tor.

Diese Führung hielt Adliswil bis kurz vor Schluss. Die Jungs aus dem Oberamt rannten die folgenden 90 Minuten glücklos gegen die defensiv starken Adliswiler an. Kein Vorstoss wollte richtig gelingen, kein Schuss brachte den gegnerischen Torhüter wirklich in Bedrängnis. Auch fanden die Hausemer kein Rezept gegen die Adliswiler Verteidiger, die beinahe alle einen Kopf grösser waren als die meisten Stürmer der «Heim»-Mannschaft.

K.-o.-Schlag kurz vor dem Schlusspfiff Die zweite Häflte war geprägt durch die Verzögerungstaktik der Adliswiler. Entsprechend viele gelbe Karten zeigte der Schiedsrichter. Kurz vor dem Schlusspfiff mussten die Hausemer mit dem Tor zum 0:2 den endgültigen K.-o.-Schlag einstecken. Einziger Trost nach diesem Spiel ist wohl, dass das Hinspiel noch in einem 0:8 geendet hatte ...


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Extra

Zauberhafter Frühling mitten im Dorf

Freitag, 4. April 2014

glosse

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Gesucht: Ein Genie für A. B. «Wir suchen eine starke Persönlichkeit als Mitglied des ZKB-Bankrates» stand in der letzten Ausgabe der Zürcher SVP-Zeitung. Ersetzt werden muss Alfred Binder aus Knonau, weil er im nächsten September Opfer der Altersguillotine von 70 Jahren wird. Er gehörte dem Gremium gut zehn Jahre an. Sein Vorgänger war der Glossenschreiber, der über 20 Jahre im ZKBBankrat sass. Die Anforderungen an dieses Amt sind heute derart gross, dass für das eingangs erwähnte Inserat rund ein Viertel einer Zeitungseite beansprucht wurde. Vor gut 30 Jahren wurde man durch den Kantonsrat auf Vorschlag seiner Fraktion gewählt. Ein detailliertes Anforderungsprofil gab es nicht. Natürlich war auch schon früher gesunder Menschenverstand gefragt und dazu kein allzu schlechter Ruf. Und selbstverständlich musste man mehr als auf zwei zählen können. Aber das wars dann. Man begrüsste es auch, wenn aktive Kantonsräte im Bankrat waren. Schliesslich gehört die Bank ja dem Kanton. Weder eine Alters- noch eine Amtszeitbeschränkung von heute 12 Jahren kannte man damals. Der ZKB-

Bankrat besteht übrigens seit Jahrzehnten aus drei vollamtlichen und zehn nebenamtlichen Mitgliedern. In meiner Zeit waren die vier Präsidenten (alles Kantonsräte) ursprünglich Ingenieur-Agronom, Leiter einer Druckerei, Finanzverwalter und Präsident eines Bezirksgerichts. Sie führten die Bank so, dass sie stets florierte. Heute kommen aufgrund der Ausschreibung aber nur noch Genies für diese Ämter in Frage. Betriebswirtschaftliche Erfahrung, Wissen über Finanzdienstleitungen, gereifte Persönlichkeit mit Ausstrahlung und ein guter Ruf sind nur einige von vielen Stichworten, welche im Anforderungskatalog enthalten sind. Kantonsräte sind nicht mehr wählbar. Wahlgremium ist zwar weiterhin das Parlament, der Wahlvorschlag wird aber vorgängig noch von der Finanzmarktaufsicht (Finma) in Bern geprüft. Ich bezweifle, ob frühere Bankräte heute überhaupt noch wählbar wären. Doch mit Genies wird unsere Staatsbank in den nächsten Jahrzehnten (hoffentlich) noch besser gedeihen als bisher.

Im Spital Affoltern geboren

Ayleen und Lenya, 23. März.

Sumeja, 24. März. Erich Rüfenacht

ratgeber

Aufhebung eines Vermächtnisses? Mein Grossvater ist kürzlich verstorben. In seinem Testament wurde ich mit einem Vermächtnis von 20 000 Franken begünstigt. Da mein Vater vorverstorben ist, trete ich an seiner Stelle das Erbe meines Grossvaters an. Meine Tante, welche ebenfalls Erbin ist, ist nun der Auffassung, dass durch den Umstand, dass ich Erbe geworden bin, das Vermächtnis aufgehoben wurde. Stimmt das?

Diese prachtvolle Magnolie ist ein wahres Schmuckstück der Natur - mitten in einem Affoltemer Wohnquartier. (Bild Monika Costello)

wetter

Die nächsten gesetzlichen Erben sind die Nachkommen. Fällt einer dieser Erben aus, treten dessen Nachkommen an dessen Stelle. Man nennt dies das Eintrittsprinzip. Da ihr Vater vorverstorben ist, sind Sie demzufolge gesetzlicher Erbe Ihres Grossvaters. Mit einem Vermächtnis wendet der Erblasser der bedachten Person eine ganz bestimmte Sache oder einen genau bezifferten Vermögenswert zu. Im Gegensatz zu den Erben ist der Vermächtnisnehmer nicht Mitglied der Erbengemeinschaft. Er haftet auch nicht für die Erbschaftsschulden. Hingegen ist es möglich, dass ein Erbe gleichzeitig Vermächtnisnehmer ist. Bei einem sogenannten «Vorausvermächtnis» wird ein gesetzlicher oder eingesetzter Erbe zusätzlich zu seinem Erbteil mit einem Vermächtnis bedacht (Art. 484 Abs. 3 ZGB). Der mit dem Vermächtnis zugewendete Vermögenswert wird dann nicht an den Erbteil des begünstigten Erben angerechnet. Beispielsweise könnte eine Mutter ihrer Tochter zusätzlich zum gesetzlichen Erbteil ihren Schmuck als Vermächtnis zuwenden. Der Wert des Schmucks wäre dann nicht an die

Erbquote anzurechnen, sondern die Tochter wäre gegenüber den Miterben besser gestellt. Fraglich ist dann jeweils bei diesen Konstellationen, ob tatsächlich ein Alexandra Imhof. Vorausvermächtnis vorliegt, oder ob die Zuweisung einer Erbschaftssache als reine Teilungsvorschrift zu verstehen ist. Der Unterschied zum Vermächtnis ist, dass bei einer Teilungsvorschrift der zugewendete Vermögenswert an den Erbteil anzurechnen ist. Hat der Erblasser bezüglich des zugewendeten Vermögenswerts keine klare Anordnung hinterlassen, so gilt die gesetzliche Vermutung, dass es sich um eine blosse Teilungsvorschrift und nicht um ein Vermächtnis handelt (Art. 608 Abs. 3 und Art. 522 Abs. 2 ZGB). Bei Ihnen ist es so, dass Sie einerseits als Enkel ein Vermächtnis erhalten und andererseits als Nachkomme Ihres Vaters gesetzlicher Erbe sind. Daher ist vorliegend von einem Vorausvermächtnis und nicht von einer Teilungsregel auszugehen. Sie erhalten also den Betrag von 20 000 Fr. zusätzlich zur gesetzliche Erbquote.

Alexa Valentina, 26. März.

Marie, 26. März.

Federico, 27. März.

Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof,

Marlon Levin, 27. März. (Bilder I. Magnin)

Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten, oder info@kanzlei-imhof.ch.

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bauernregel «Wenn Sankt Vinzent tritt in die Hall’, so bringt er uns die Nachtigall»

gedankensprünge

gedankensprünge

Dialektik

Feucht

Wer mitbestimmen will, muss wählen Wer gewählt hat, der muss Stimmen zählen Wer zählen kann, merkt resigniert Dass nachher doch nicht viel passiert

Niemand braucht mir zu beweisen Dass der Himmel weint, wenn Engel reisen Kaum gingst du fort, ganz unvermutet War unser Keller überflutet

Martin Gut

Martin Gut


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Der Rad-Renn-Club Amt startet wieder seinen

Kids Bike Treff am 7. April 2014

Einladung zur Ausstellung 22. März bis 27. April 2014

Wir möchten alle Kinder, Jungs und Mädchen, ab dem sechsten Lebensjahr herzlich dazu einladen. Du solltest ein Velo mit der Radgrösse von mind. 20 Zoll haben und natürlich schon ohne Stützräder fahren können. Alles andere lernst du in einer unserer vier Trainingsgruppen bei uns im Bike Treff. Sehr WICHTIG: Velohelm ist obligatorisch.

EVA AMREIN-DEGEN JÜRG C. BÄCHTOLD ESTI FREI

Wir treffen uns jeden Montag um 18.00 Uhr für ca. 1½ Stunden beim Parkplatz Vita-Parcours in Affoltern am Albis. Weitere Infos unter: www.rrc-amt.ch

Apéro: Finissage:

Malerei, Objekte in Ton Sonntag, 6. April 2014, Sonntag, 27. April 2014,

13–17 Uhr 13–17 Uhr

Über Ostern geöffnet nach Vereinbarung. Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Flurgenossenschaft Obfelden Jahresversammlung Mittwoch 16. April 2014, 20.15 Uhr, im Rest. Löwen Traktanden: Die üblichen Geschäfte Ein vollzähliges Erscheinen erwartet

Der Vorstand

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