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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 26 I 166. Jahrgang I Dienstag, 3. April 2012

Mehr Betreibungen...

Keine Anklage

...aber weniger Pfändungen im vergangenen Jahr in Ottenbach. > Seite 3

«Fall Bonstetten»: Was mündlich angekündigt wurde, liegt nun schriftlich vor. > Seite 5

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Lücke geschlossen Ein neuer Wanderweg vom Bäckental ins Altgrüt. > Seite 6

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Grenzen gefordert Umweltverbände rekurrieren gegen den Uto-KulmGestaltungsplan. > Seite 6

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Für Schnäppchenjäger Gut besuchter Flohmarkt auf dem Kronenplatz in Affoltern. > Seite 8

Erhebliche Zunahme der Straftaten im Säuliamt 2011 ein Plus von 17,1% – trotzdem noch eine sichere Region Im Vergleich zum Vorjahr haben die polizeilich erfassten Straftaten im Säuliamt um 17,1 Prozent zugenommen. Ein kantonaler Spitzenwert, in absoluten Zahlen jedoch nicht. ................................................... von werner schneiter Im Bezirk Affoltern wurden im vergangenen Jahr laut soeben erschienener polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) Jahr 2364 Straftaten erfasst. Das sind 346 mehr als 2010, was einer Steigerung um 17,1 Prozent entspricht. Nur Andelfingen und WinterthurLand, ebenfalls zwei Landbezirke, weisen mit 25,4 bzw. 17,5 Prozent eine grössere Zunahme auf. Auf den ersten Blick erstaunt die Zunahme in den ländlichsten aller Bezirke im Kanton Zürich. Laut Markus Huber, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern, müssen die Zahlen relativiert werden: «Wir leben in einer Region mit absolut tiefen Zahlen. Kommt es in einzelnen Bereichen zu einer Zunahme, so schlägt das prozentual mehr zu Buche als in grösseren Regionen.» Und er fügt bei: «Die Situation ist nicht dramatisch. Der Bezirk Affoltern ist nach wie vor eine vergleichsweise sichere Region.» 1,9 Prozent al-

ler im Kanton erfassten Straftaten wurden im Knonauer Amt begangen. Weniger sind es nur in den Bezirken Andelfingen (1 Prozent) und Winterthur-Land (1,7 Prozent). Mehr als die Hälfte der Straftaten (50,6 Prozent der insgesamt 127 589 registrierten) rapportierte die Polizei in der Stadt Zürich. Im Kanton hat die Zahl der Straftaten in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen – ein Trend, der sich laut PKS im Jahr 2011 zumindest stabilisiert hat. Auswirkungen haben im Bezirk Affoltern auch das Bevölkerungswachstum und die Autobahn – nachgerade für Delinquenten in Sachen Taschen-/Trickdiebstahl, die vermehrt vorkommen und bei denen oft ältere Menschen Opfer sind. Spezialisierte und gut organisierte Banden sind dank A4 schnell hier – und auch schnell wieder weg.

Einbrüche: Starke Zunahme Auffallend ist die grosse Zunahme an Einbrüchen im Säuliamt: 374 waren es im vergangenen Jahr, 85 mehr als 2010 (+29,4 Prozent). Der Schwerpunkt lag in der zweiten Jahreshälfte. Das frühere Eindunkeln ab den Herbstmonaten erleichtert nachgerade den sogenannten «Fensterbohrern» das Eindringen in Häuser und Woh-

nungen. «Wir konnten mutmassliche Täter verhaften und haben auch Verfahren gegen weitere Delinquenten eingeleitet», so Markus Huber. Vermehrt sind hierzulande auch BenzinDiebstähle zu verzeichnen.

Mutmassliche Brandstiftungen rund um den Bahnhof Affoltern In den vergangenen Monaten kam es rund um den Bahnhof Affoltern immer wieder zu Vandalenakten und zu mutmasslichen Brandstiftungen. Autos gingen in Flammen auf. Und zudem wurde eine Liegenschaft in Bahnhofnähe durch ein Feuer weitgehend zerstört. Auch dort waren mutmasslich Brandstifter am Werk. Laut Markus Huber hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Die Zunahme der Fälle in diesem Bereich erklärt sich allein mit den Ereignissen im Bezirkshauptort. Straftaten an Leib und Leben (vornehmlich häusliche Gewalt), Raub und Drohung sind im Säuliamt im vergangenen Jahr zurückgegangen, im Bereich der sexuellen Integrität (Vergehen oft im Beziehungsumfeld) gestiegen. In diesen Bereichen handelt es sich aber um tiefe Zahlen. Vermehrt haben Kantonspolizei und Gemeindepolizei den Druck auf Hanfanbauer erhöht und Plantagen ausgehoben.

In Affoltern Spitalluft schnuppern Wie wird man Pflegefachfrau oder Aktivierungsmann? Wie arbeitet der Rettungssanitäter? Was braucht es, um Ernährungsberaterin zu werden? Für

diese und andere Fragen interessierten sich am Samstag rund 90 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren, die am Spital Affoltern den «Infotag Ge-

sundheitsberufe» besuchten, 90 Prozent weiblichen Geschlechts. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Zwei Ehrenmitglieder, die den neuen HEV-Präsidenten flankieren, von links: Jakob Schneebeli, René Homberger und Robert Marty. (Bild Werner Schneiter)

René Homberger löst Jakob Schneebeli ab Präsidentenwechsel im HEV Albis Nach zehn Jahren übergab Jakob Schneebeli das Präsidium des Hauseigentümerverbandes Albis an René Homberger – und wurde an der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Die gleiche Ehre wurde auch Affolterns Gemeindepräsident Robert

Marty zuteil, der den Verband in früheren Jahren führte, damals aber sagte, er sei für eine Ehrenmitgliedschaft zu jung. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 5

Hilfe bei der Suche nach einer Lehrstelle

anzeigen

Das Lehrstellenforum Bezirk Affoltern ist gut vernetzt. Zahlreiche Lehrstellenbetriebe, Arbeitgeber- und Gewerbeverband, Berufsberatung und verschiedene Schulen im Bezirk bilden die Trägerschaft des Lehrstellenforums. An einer der regelmässig stattfindenden Sitzungen diskutierten die Mitglieder des Forums über aktuelle Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle. So sollen bei einer Bewerbungsabsage den Suchenden nicht nur die Gründe dafür, sondern auch Empfehlungen für die weiteren Schritte mitgegeben werden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7

«Säulistrom» mit erstem Solarkraftwerk

Die Rettungssanität versorgt ein «Unfallopfer». (Bild Werner Schneiter)

Die Genossenschaft Säulistrom hat bei Schweizer in Hedingen ihr erstes Solarkraftwerk vorgestellt – zusammen mit BeNetz und weiteren Interessierten. Dank gutem Wetter liegt die Stromproduktion bereits 14 Prozent über den Erwartungen. Die Anlage hat 430 000 Franken gekostet und befindet sich auf zwei Dachflächen der Ernst Schweizer AG. ................................................... > Bericht auf Seite 9

200 14 9 771661 391004


Hedingen In Affoltern am Albis ist am 31. März 2012 gestorben:

Die Gemeindeverwaltung bleibt aufgrund der Osterfeiertage geschlossen

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Schalterschluss: Donnerstag, 5. April 2012, um 15.00 Uhr

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über Ostern an folgenden Tagen geschlossen:

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung: Freitag, 6. April 2012, 10.00 bis 12.00 Uhr Montag, 9. April 2012, 10.00 bis 12.00 Uhr Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Dienstag, 10. April 2012, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und danken für Ihr Verständnis.

Greco, Ippazio

Donnerstag, 5. April 2012, ab 15.00 Uhr, bis Montag, 9. April 2012. Für Bestattungsmeldungen wenden Sie sich bitte an Edy Gamma, Telefon 079 648 73 75. Publikation ist ebenfalls Homepage ersichtlich.

auf

der

Die Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung ist vom Donnerstagnachmittag, 5. April, 15.00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 10. April, 8.00 Uhr, geschlossen. Bei Todesfällen wählen Sie bitte folgende Telefonnummern: – Karfreitag: 044 701 22 40 (Telefonbeantworter) – von Ostersamstag bis Ostermontag: Telefon 079 724 66 08

geboren am 13. August 1940, Staatsangehöriger von Italien, Ehemann der Greco geb. Marino Giuseppa, wohnhaft gewesen in Hedingen, Rainstrasse 2. Abschiedsgottesdienst am Mittwoch, 4. April 2012, 13.30 Uhr, in der katholischen Kirche, 8910 Affoltern am Albis. Anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof in Hedingen. Bestattungsamt Hedingen

Schiessvereine Bestattungen Bonstetten In Bonstetten ist gestorben:

Bader geb. Meili, Erna

Ihre Gemeindeverwaltung

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele bereichernde Stunden ist das grösste Glück.

geboren 18. November 1920, von Zürich, Witwe des Bader Paul, wohnhaft gewesen Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern am Albis (vorher Im Heumoos 17B, Bonstetten). Sie starb in Affoltern am Albis am 26. März 2012. Die Urnenbeisetzung findet in Zürich, Friedhof Enzenbühl, Forchstrasse 384, am Mittwoch, 4. April 2012, 10.30 Uhr, statt, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Enzenbühl.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage.

Bestattungsamt Bonstetten

Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bonstetten

In Affoltern am Albis ist am 28. März 2012 gestorben:

Hedingen

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Säuliämtler Gruppenschiessen

Cicero

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, unserem Mami und Schwiegermami, Grossmuetti, Gotti, unserer Tante, Cousine, Nachbarin

Edith Lüscher-Bachmann 11. November 1931 – 29. März 2012

Überraschend schnell wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst. Die Erinnerung an einen wundervollen, fürsorglichen und naturverbundenen Menschen, dem das Wohlergehen der Familie wichtiger war als das eigene, wird uns trösten und begleiten. Obfelden, 30. März 2012

Ostermontag, den 9. April 2012 von 08.00 bis 14.00 Uhr Der Vorstand

In Liebe und Dankbarkeit: Walter Lüscher-Bachmann Jürg und Caroline Lüscher mit Robin, Vivien, Julia Käthi und André Koller-Lüscher mit Sandro, Michael, Valentina Lisbeth Bachmann Alfred und Rita Lüscher Verwandte und Freunde

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Mi, 4. April 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Fr, 13. April 2012 17.30 bis 20.00 Uhr

Wir alle verabschieden uns von Edith am Donnerstag, 5. April 2012, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof der reformierten Kirche Obfelden mit anschliessendem Gedenkgottesdienst.

Jungschützenkurs Mi, 25. April 2012 18.00 bis 20.00 Uhr

Wer seiner Anteilnahme durch eine Spende Ausdruck geben möchte, gedenke der Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1.

Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Fr, 27. April 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mi, 9. Mai 2012 18.00 bis 20.00 Uhr

Traueradresse: Walter Lüscher, Stampfstrasse 20, 8912 Obfelden

Leopold, Robert Markus Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungskreises, umfassend die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil, sind vor Ostern am Gründonnerstag, 5. April 2012, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Gerne sind wir wieder ab Dienstag, 10. April 2012, für Sie da. Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Home & AnimalSitter-Service Telefon 076 521 30 99

geboren am 20. November 1926, von Thun BE, Ehemann der Leopold geb. Otz Elisabeth, wohnhaft gewesen in Hedingen, Aufgent 12. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Dienstag, 10. April 2012, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

Ofelden Am 29. März 2012 ist in Zürich ZH gestorben:

Lüscher-Bachmann Edith geb. 11. November 1931, von Holziken AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Stampfstrasse 20; Ehefrau des Lüscher-Bachmann Walter Rudolf. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 5. April 2012, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Affoltern a. A., Bonstetten, Hedingen, Herferswil (Mettmenstetten), Kappel a. A., Obfelden, Rifferswil und Wettswil a. A. Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Karfreitag und Ostermontag Infolge der bevorstehenden Ostertage finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Freitag und Montag bedienten Gemeinden wie folgt statt: Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Donnerstag, 6. April 2012 Freitag, 7. April 2012 Montag, 9. April 2012 Dienstag, 10. April 2012

Affoltern a. A. West und Wettswil a. A. keine Abfuhr keine Abfuhr Bonstetten, Hedingen, Kappel a. A., Rifferswil und Herferswil

Grüngut Freitag, 7. April 2012 Montag, 9. April 2012 Mittwoch, 11. April 2012

keine Abfuhr keine Abfuhr Affoltern a. A. Ost

Die Grüngutsammlungen in Bonstetten und Obfelden fallen aus. Die Kehricht- und Grüngutabfuhren in den anderen Trägergemeinden finden ordnungsgemäss an den üblichen Sammeltagen statt. Die Dileca wünscht Ihnen schöne und erholsame Ostertage. Affoltern a. A., 3. April 2012

Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Ostern 2012

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. (Joseph von Eichendorff)

Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke bleiben ab Donnerstag, 5. April 2012, 15.00 Uhr, bis Dienstag, 10. April 2012, 08.00 Uhr, geschlossen. Für Notfälle (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer 078 656 11 31 von jeweils 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung. Die Werke können in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden.

TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Pa, Grossvati, Götti, Freund und Nachbarn

Robert Markus Leopold 20. November 1926 – 28. März 2012

Nach längerer Krankheit hat sich sein Lebenskreis geschlossen.

Sammelstelle Brunnmatt

In Liebe

Die Abfallsammelstelle bleibt am Donnerstag, 5. April 2012, und Samstag, 7. April 2012 geschlossen.

Elisabeth Leopold-Otz seine Kinder Barbara Annette Thomas Franziska Michael und ihre Familien

Das Personal der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Ostern!

Kaufe Autos/Bus/Jeep

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 10. April 2012, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt.

(Fast alle Jahrgänge und Marken, km und Zustand egal). Bar bezahlt und auf Wunsch abgeholt.

Wer des Verstorbenen mit einer Spende gedenken möchte, unterstütze die Schweizer Berghilfe, Postkonto 80-32443-2.

Telefon 079 703 15 88 swisstt@yahoo.com

Traueradresse: Elisabeth Leopold, Aufgent 12, 8908 Hedingen

Aqua-Fit Wieder freie Plätze: Montag und Donnerstag 17.00 Uhr Dienstag und Mittwoch 12.15 Uhr Lektion jeweils 60 Min. Anmeldung: Nelly Tester ntester@bluemail.ch Telefon 056 634 22 93

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amerik. Westernsättel auch wunderschöne Oldtimersättel, Lassos, Chaps, Packtaschen, Bullpeitschen, Bits, Bisonknöpfe, Zäume, Indianerdecken, Sporen, Longhorns, Revolver- und Winchesterfutterale. 056 633 44 82, www.westernmuseum.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. April 2012

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wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern feiert Johanna Eigenheer heute Dienstag, 3. April, ihren 85. Geburtstag, wozu wir der Jubilarin herzlich gratulieren. Wir wünschen ihr ein frohes Geburstagsfest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Gleichentags dürfen wir einer weiteren Bewohnerin des Hauses zum Seewadel gratulieren: Dora VollenweiderBolli feiert dort heute Dienstag ebenfalls ihren 85. Geburtstag. Auch an sie gehen die besten Wünsche.

Zum 85. Geburtstag In Hausen darf Peter Zimmermann, morgen Mittwoch, 4. April, den 85. Geburtstag feiern. Pro Senectute Hausen gratuliert ganz herzlich. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag, sowie alles Liebe und Gute und weiterhin viel Freude und schöne Erlebnisse im eigenen Zuhause. Insbesondere wünschen wir eine gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 5. April, darf Angela Tonelli in Affoltern ihren 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation zu diesem Ehrentag. Wir wünschen alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Lotty Kohler, wohnhaft in Affoltern, feiert am 5. April ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Grössere Vielfalt – mehr Chancen Rund 90 Jugendliche am «Infotag Gesundheitsberufe» im Spital Affoltern Die grössere Vielfalt bei den Gesundheitsberufen erhöht auch die Chancen jener, die im schulischen Bereich nicht so stark sind. Der «Infotag Gesundheitsberufe» am Spital Affoltern stiess auf Interesse Emsiges Treiben am Samstag im Haus Rigi am Melchior-Hirzel-Weg in Affoltern: Rund 90 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren – rund 90 Prozent davon weiblichen Geschlechts – informierten sich an verschiedenen Posten über die mannigfaltigen Möglichkeiten im Bereich der Gesundheitsberufe. Neben Informationen gewährten Spitalmitarbeitende auch praktischen Einblick in ihren Berufsalltag. Wie arbeitet der Rettungssanitäter? Auf was achtet die Köchin? Wie wird man Pflegefachfrau/-fachmann, Ernährungsberaterin oder Kauffrau? Und welches Anforderungsprofil gilt für den Entbindungspfleger FH?

Neue Türen öffnen sich Ein neuer Beruf ergänzt die schon vorhandene Vielfalt: Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales. Laut Simone Anna Heitlinger, der Bildungsverantwortlichen am Spital Affoltern, ist das ein letztes Puzzle im Bereich der Pflegeberufe. Sie freut sich über das rege Interesse am Infotag, aber auch darüber, dass die ausgesprochene Vielfalt Schulabgängerinnen und -abhängern Türen öffnen kann, die bisher verschlossen waren. «Die Chance, das Passende zu finden, ist eindeutig grösser geworden – auch für jene, die schulisch nicht so stark sind», sagt sie. «Renner» ist nach wie vor der Beruf

Rettungssanitäter versorgen ein Unfallopfer. (Bilder Werner Schneiter) Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FAGE), wozu eine dreijährige Ausbildung nötig ist. Simone Anna Heitlinger betont die Wichtigkeit der Berufsvielfalt am Spital Affoltern, wozu beispielsweise der Ausbildungsverbund mit der Spitex und die Zusammenarbeit mit diversen Bildungszentren beitragen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für ein interdisziplinäres Ausbilden. So kann zum Beispiel jemand aus dem FAGEBereich ein Hauswirtschaftspraktikum absolvieren. (-ter.) Weitere Informationen unter www.spitalaffoltern.ch/ Stellen und Bildung. Es gibt auch Schnuppermöglichkeiten.

Blutdruck messen: So wirds gemacht.

Wesentlich mehr Betreibungen, aber weniger Pfändungen Aktuelles aus der Ottenbacher Ratsstube Bekanntlich war das Jahr 2011 das erste volle Geschäftsjahr des seit dem 1. Juli 2010 tätigen Betreibungskreises Affoltern. Es stand ganz im Zeichen einer überdurchschnittlichen Zunahme der Geschäftslast in allen Bereichen. Interessant ist, dass die registrierte Zunahme im Gegensatz zum Trend im Kanton stand, wo die Anzahl der Fälle leicht rückläufig war. Die im Jahr 2011 in Ottenbach eingeleiteten Betreibungen erreichten also die stolze Zahl von 334 Fällen (264 im Jahre 2010). Das sind immerhin 70 Betreibungen mehr als im Vorjahr, was einer bedauerlichen Steigerung von 26 Prozent entspricht. Im gegenteiligen Trend standen hingegen die Pfändungen. Diese sanken von 101 Fällen im Vorjahr auf 89 Fälle im Jahr 2011, was eine Abnahme um 12 Prozent ausmachte

Kein separater Sperrguttag

Ersatzbeschaffung von Hardware

Entlassung aus dem Gemeindebürgerrecht

Die kontinuierliche Ersatzbeschaffung von EDV-Geräten ist auch auf der Gemeindeverwaltung eine nicht zu unterschätzende Notwendigkeit. Ältere Geräte bekunden immer mehr Mühe, die deutlich steigenden Datenmengen in einer noch akzeptablen Zeitspanne zu verarbeiten. Auf einem anderen Gerät machte sich ein Hardware-Fehler in zunehmend nicht mehr tolerierbarem Umfang bemerkbar. Aufgrund dessen bewilligte der Gemeinderat Ottenbach einen Betrag von Fr. 3846.95 für den Ersatz von zwei PCs und drei Monitoren.

Die Tiefbau- und Werkkommission möchte die Einwohnerinnen und Einwohner von Ottenbach darauf aufmerksam machen, dass diese ihr Sperrgut bis 30 kg und/oder einer Länge von 150 cm der wöchentlichen Abfuhr mitgeben können. Bedingung ist, dass dieser Abfall mit einer Sperrgutmarke versehen ist. Im weiteren besteht die Möglichkeit, dass Sperrgut gegen eine vor Ort zu bezahlende bescheidene Gebühr bei der AGIR (Ökopower AG) in Rickenbach oder beim Entsorgungszentrum Schmid in Affoltern entsorgt werden kann. Basierend auf diesen Entsorgungsmöglichkeiten hat die Kommission entschieden, auf die Organisation von doch recht aufwändigen separaten Sammeltouren zu verzichten.

Die Eheleute Peter und Helen Schneebeli-Bütler und ihre Söhne Stefan und Adrian, Bürger von Ottenbach wurden, gestützt auf ihr entsprechendes Gesuch sowie gestützt auf § 36 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung, aus dem Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach entlassen. Auf das Verlangen einer Entlassungsgebühr wurde verzichtet.

der Pro Senectute Kanton Zürich den Auftrag, ein Versorgungskonzept im Pflegebereich zu erarbeiten und genehmigte einen zugehörigen Kredit von 3000 Franken. Die Angebote und Dienstleistungen sollen die Versorgung für die gesamte Bevölkerung, sowohl für jüngere und ältere, als auch vorübergehend oder dauernd pflegebedürftige Menschen sichern. Das nun vorliegende Bezirks-Konzept deckt den Versorgungsauftrag und wurde vom Gemeinderat entsprechend genehmigt.

Sanierung BVK Das Thema der sanierungsbedürftigen Beamten-Versicherungs-Kasse macht auch vor unserer Gemeinde nicht halt, sind doch neben den Angestellten der Politischen Gemeinde auch jene der Primarschulgemeinde in dieser Kasse mitversichert. Also muss auch die Gemeinde Ottenbach ein Interesse haben, dass die BVK wieder aus ihrer Unterdeckung herausfindet. In diesem Sinne genehmigte der Gemeinderat auf Empfehlung des Gemeindepräsidentenverbandes einen Betrag im Maximum von 2000 Franken, damit einer speziell eingesetzten Arbeitsgruppe ermöglicht werden kann, unter Beizug externer Fachleute für die Angelegenheit ein Lösungspaket zu erarbeiten.

Grundstückgewinnsteuern Konzept Pflegeversorgung Bezirk Im Nachgang der Klausurtagung vom 13. Juli 2011 erteilte der Gemeinderat

Verschiedene Gewinnsteuerabrechnungen, welche Schenkungen von Liegenschaften zum Inhalt hatten, brach-

ten der Gemeindekasse keine Steuereinnahmen, sondern bewirkten lediglich einen Steueraufschub. Damit durfte auch die Gemeinde Ottenbach von den möglichen Auswirkungen der eingereichten eidgenössischen Initiative betroffen worden sein. Von zehn Abrechnungen brachte demzufolge lediglich eine Veranlagung einen Gewinn für die Gemeinde, indem Fr. 22 113.20 der Gemeindekasse zugeflossen sind. Gesamthaft gesehen trugen die Grundstückgewinnsteuern auch im vergangenen Jahr 2011 zu einem verbesserten Jahresabschluss bei. Bei budgetierten 600 000 Franken resultierte in der Jahresrechnung ein Total an eingenommenen Grundstückgewinnsteuern von Fr. 821 684.90.

Geschwindigkeitskontrollen Neben weiteren Kontrollen war die Geschwindigkeitskontrolle vom 30. Januar 2012 an der Rickenbacherstrasse in dem Sinne bemerkenswert, dass sie die anlässlich der Messungen im November und Dezember schon vermerkte tiefe Anzahl an Übertretungen bestätigte. Von den in der Zeit von 6.30 bis 8.30 Uhr registrierten 109 Fahrzeugen fuhren lediglich deren 6 zu schnell, was einer Anzahl an Übertretungen von 5,5 Prozent entspricht. Vielleicht zeigen die Langzeitmessungen von Ende 2011 erste positive Wirkungen. Die Anwohner der Rickenbacherstrasse dürften auf alle Fälle für die gewonnene Sicherheit dankbar sein.


Damenund Herrencoiffeuse

HERZLICHE DANK für die überwältigendi Ateilnahm bim Abschied vo eusere gliebete

Für unser kleines Verwaltungsteam suchen wir per 1. Juli 2012 oder nach Vereinbarung eine/einen Mitarbeiterin/Mitarbeiter für den Bereich

Barbara Aeberli-Brugger

Allgemeine Verwaltung (50%)

Die ville tröschtende Wort und die zahlriiche Zeiche vo Sympathie und Mitgfühl händ eus vill Chraft und Muet gäh. Euse Schmerz isch gross und mir vermissed Barbara unändlich. Aber mir wüssed: Mir sind nöd allei und das isch eus i dere schwäre Ziit en grosse Troscht. Speziell danke möchted mir no em Rettigsdienscht vom Spital Affoltere, em Doktor Graf vo Stallikon, dä Polizei und em Careteam. Au dä Frau Pfarrerin Stephan für ihri ifühlende Wort, em Christian und natürli dä föifte Klass vom Herr Geiger für ihri musikalisch Darbütig i dä Chile. Mir wänd allne, ob nah oder fern, eifach nomals säge: Danke, Danke, Danke.

D’Truurfamilie us em Aeugstertal

Im April 2012

Signore, non ti rimproveriamo per avercelo tolto, ma ti ringraziamo per avercelo dato. Sant’Agostino

Ippazio Greco 13 agosto 1940 – 31 marzo 2012

La tua forza, il tuo coraggio, la tua onestà e il tuo amore per la vita ci saranno sempre da esempio. Il vuoto che ci lasci è incolmabile. Sarai sempre nei nostri cuori tua moglie Pina tua figlia Annamaria con José e i nipoti Elio ed Alessandro tuo figlio Nicola con Natalie e il nipotino Gabriele cognati Bruno e Dilva, nipote Giampietro con Irena cugini, parenti ed amici tutti La Santa Messa sarà celebrata mercoledì 4 aprile 2012 alle ore 13.30 nella chiesa cattolica di Affoltern am Albis. In seguito avrà luogo la sepoltura al cimitero di Hedingen, dove si potranno dare le condoglianze alla famiglia. Una santa messa di suffraggio sarà celebrata anche nella chiesa di Ruggiano (LE), suo paese d’origine. Le eventuali offerte verrano devolute alla «Schweizerische Krebsliga». Indirizzo: Greco Giuseppina, Rainstrasse 2, 8908 Hedingen

Das Licht der Liebe ist stärker als der Schatten des Todes

Ippazio Greco 13. August 1940 – 31. März 2012

Deine Kraft, Dein Mut, Deine Aufrichtigkeit und Deine Liebe zum Leben werden uns stets ein Vorbild sein. Du hinterlässt eine grosse Lücke. Du wirst immer in unseren Herzen sein Deine Ehefrau Pina Deine Tochter Annamaria mit José, Enkel Elio und Alessandro Dein Sohn Nicola mit Natalie und Enkel Gabriele Dein Schwager Bruno mit Dilva, Neffe Giampietro mit Irena Alle Verwandten und Freunde Die heilige Messe wird am Mittwoch, 4. April 2012, um 13.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am Albis zelebriert. Die Bestattung und Kondolenzrunde finden anschliessend im Friedhof Hedingen statt. In seinem Heimatdorf Ruggiano (LE), wird für seine Verwandten und Freunde in Italien ebenfalls eine heilige Messe gefeiert. Allfälllige Spenden werden der Schweizerischen Krebsliga zugeführt. Traueradresse: Greco Giuseppina, Rainstrasse 2, 8908 Hedingen

Ihre Aufgaben Sie übernehmen hauptsächlich Arbeiten der Einwohnerkontrolle und des Sekretariates und unterstützen die Bereichsleiterin. Den Stellenbeschrieb finden Sie unter www.mettmenstetten.ch. Anforderungen Sie verfügen über eine abgeschlossene Verwaltungslehre, vorzugsweise in einer Gemeindeverwaltung sowie sehr gute Deutsch- und EDV-Kenntnisse (MS-Office + Nest). Ferner wünschen wir uns von Ihnen eine zuverlässige, selbstständige und exakte Arbeitsweise. Vielfältige Kundenkontakte sind zentraler Teil dieser Tätigkeit – auf kundenorientiertes, freundliches Verhalten legen wir grossen Wert. Wir bieten Es erwarten Sie interessante, vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Wir bieten Ihnen einen modern eingerichteten Arbeitsplatz, gleitende Arbeitszeit sowie ein kollegiales Arbeitsklima. Gemeindeschreiber Edy Gamma, Telefon 044 767 90 17, freut sich, Ihnen mehr erzählen zu dürfen. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Edy Gamma, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, 044 767 90 17.

Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir eine motivierte, selbstständige und exakt arbeitende Mitarbeiterin für unser Team. In Cham 100% und in der Filiale Zug 60%. Coiffure Grease Tel. 041 70 19 58/079 703 11 92 Luzernerstrasse 28, 6330 Cham

Tagesmutter hat noch Plätze frei Schachenstrasse 76, vis-à-vis Primarschulhaus Bonstetten. Telefon 076 278 58 11


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. April 2012

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Aus dem Kontrollraum ans Steuer Revisor René Homberger löst Jakob Schneebeli als Präsident des Hauseigentümerverbandes Albis ab Der Hauseigentümerverband Albis (HEV) hat einen neuen Präsidenten: René Homberger, bisheriger Revisor, löst Jakob Schneebeli ab, dem die Generalversammlung am Freitag nach zehnjähriger Amtszeit die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Zum Ehrenmitglied mutierte auch der frühere Präsident Robert Marty. ................................................... von werner schneiter «Es gibt viele Regeln für eine Amtsübergabe, aber nur eine wahre: wenn der geeignete Nachfolger gefunden ist. Und das ist heute der Fall»: So kündigte Jakob Schneebeli an der HEV-Generalversammlung im vollen Kasinosaal am Freitag seine Demission an. Und seinen Nachfolger übergoss der SVPKantonsrat mit viel Lob: «René Homberger ist lebens- und berufserfahren, nicht Banker, sondern Bankangestellter – und Grundeigentümer. Er erfüllt alle Anforderungen. Und er ist bereit, den Kontrollraum zu verlassen und das Steuer in die Hand zu nehmen.» Die Generalversammlung folgte dieser eindrücklichen Empfehlung und wählte René Homberger einstimmig zum neuen Präsidenten. Und sie hievten Jakob Schneebeli per Akklamation in den Stand eines Ehrenmitglieds. «Er hat unsere Anliegen immer wirkungsvoll eingebracht, einen hohen Einsatz für den HEV geleistet und an der Generalversammlung immer hochkarätige Referenten engagiert», sagte Vizepräsident Manfred Suter, der ausserdem Schneebelis offene und ruhige Art lobte, der Eigenverantwortung und Freiheit auch im

neunköpfigen Vorstand hochhielt und dort für gute Stimmung sorgte. In Jakob Schneebelis zehnjähriger Amtszeit stieg die HEV-Mitgliederzahl im Säuliamt um fast 400 auf knapp 3300. «Ich scheide mit einem guten Gefühl aus – auch, weil der HEV bei René Homberger in guten Händen ist», sagte Schneebeli. Zum Ehrenmitglied ernannt wurde auch der Affoltemer Gemeindepräsident Robert Marty, der dem Vorstand 1994 bis 1997 angehörte und den Verband von 1997 bis 2003 präsidierte. Eine Ehrenmitgliedschaft lehnte Marty zu einem früheren Zeitpunkt ab, weil er sich damals zu jung fühlte für eine solche Ehrung. «Nun hat er zugesagt, Ehrenmitglied zu werden», schob Vize Suter nach. Das Thema Wahlen schloss die Wiederwahl bisheriger Vorstandsmitglieder ab: Vizepräsident Manfred Suter, Aktuarin Annemarie Bischofberger sowie die Fachmitglieder Thomas Käser und Marco Tanner wurden für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Anstelle von René Homberger tritt Bettina Bucher, diplomierte Betriebsökonomin aus Ottenbach, zum Revisorenteam, dem weiter Peter Häggi und Claude M. Pfister angehören.

Der HEV im Gegenwind Seinen letzten Jahresbericht garnierte Jakob Schneebeli mit Ausführungen zu aktuellen, für den HEV relevanten Themen. Nach dem Nein zur Bausparinitiative am 11. März bestehe im Juni 2012 mit einer neuen, verbesserten Vorlage die Chance, den Anliegen der Initiative mit einer verbesserten Kampagne gerecht zu werden, hielt Schneebeli fest. Für «Sicheres Wohnen im Alter», von National- und Ständerat

zur Ablehnung empfohlen, werde der HEV mit einer Kampagne begleiten. «Hier fehlt der politische Wille, krasse Mängel in der Wohneigentumsbesteuerung zu beheben», fügte der scheidende Präsident bei. Ausserhalb seines schriftlichen Jahresberichts auch die Empfehlung, das Referendum gegen den Autobahnzubringer OttenbachObfelden abzulehnen, «aus Solidarität zu den beiden Gemeinden.» Urs Furrer erläuterte Jahresrechnung und Budget 2013, das weder Gewinn noch Verlust vorsieht. Der Mitgliederbeitrag bleibt bei 60 Franken.

Politiker können nicht schriftlich auf HEV-Interessen verpflichtet werden Keine Chance für einen von Rolf Baumann aus Hausen eingereichten Antrag: Auf mehreren Seiten begründete er sein Anliegen, bei Kantonsrats- oder Nationalratswahlen die vom HEV unterstützten Kandidaten schriftlich zu verpflichten, die Anliegen des Verbandes zu unterstützten. Baumann ist der Auffassung, dass allen voran die vier bürgerlichen Regierungsräte keine HEV-Politik betreiben. Er nannte dabei unter anderem den Eigenmietwert. «Das ist staatlich organisierter Diebstahl, die Schweiz ist das einzige Land, das eine solche Steuer erhebt», zürnte er. – Der HEV Albis empfahl den Antrag zur Ablehnung. «Unser Verband kann da keine Handlungsanweisungen erteilen. Das müsste die Delegiertenversammlung auf kantonaler Ebene tun», sagte Jakob Schneebeli. Er wies darauf hin, dass Regierungsräte für vier Jahre gewählt sind. «Der Antrag verliert sich im luftleeren Raum», so Schneebeli. 15 der 171 Stimmberechtigten stützten den Antrag Baumann, 15 enthielten sich.

Veri, der Abwart, begeisterte die HEV-Mitglieder. (Bild Werner Schneiter)

Ab(w)artig wortgewaltig Nationalräte, spätere Bundesräte, Regierungsräte, eine Ständerätin: Sie alle referierten in den vergangenen Jahren anlässlich der Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Albis. Ihnen folgte am Freitag ein Abwart, der mit seinem Auftritt alle seine Vorredner in den Schatten stellte. Zumindest im Bereich der Lachmuskeln. Thomas Lötscher, alias Veri, unterhielt die über 270 Anwesenden mit einem Monolog, der in gewissen Situatonen auch an Emil erinnerte. Ausgestattet mit grauem Kittel und Dächlikappe betrat er eher verklemmt und unbeholfen die Bühne. Als Abwart hat er ja einiges zu erzählen. Immer wieder zitierte er seine Frau, die im Fernsehen dies und das gesehen hat. Fremdwörter und Eigennamen sind seine Sache nicht, aber

mit spitzer Zunge nahm er diesen oder jene aufs Korn, erntete mit vermeintlicher Unbeholfenheit immer wieder Applaus. Derb und bauernschlau verballhornte er Politiker und Institutionen, machte aus Hitzfeld einen Hitzkopf. Und lästerte über «die da in Bern oben», sprach den anwesenden Nationalrat Toni Bortoluzzi an, machte dann aber aus ihm den Bertoluzzi. Die Altbundesrätin nannte er den «Genfer Dimitri», und weder den Papst noch Blocher verschonte Veri. Er kann das Publikum mitreissen und verblüfft mit sehr aktuellen Bezügen. Der längste Applaus in der Geschichte der an einer HEV-Generalversammlung auftretenden Gäste war ihm nach 45 Minuten sicher. (-ter.)

Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingestellt «Fall Bonstetten»: Was angekündigt wurde, liegt nun schriftlich vor – Verfügung noch nicht rechtskräftig Was der Staatsanwalt im «Anzeiger» vom 13. März angekündigt hat, liegt nun schriftlich vor: Gemeindepräsident, Vormundschaftsbehörde und Psychologin werden im «Fall Bonstetten» entlastet. Die Staatsanwaltschaft I hat das Strafverfahren gegen den ehemaligen Gemeindepräsidenten von Bonstetten, Charles Höhn, eine Sachbearbeiterin

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der Vormundschaftsbehörde und eine Psychologin wegen fahrlässiger Tötung im Zusammenhang mit der Tötung eines vierjährigen Knaben durch seinen Vater nach durchgeführter Untersuchung eingestellt. Am Nachmittag des 26. Februar 2010 tötete ein Vater seinen vierjährigen Sohn in einem Zimmer des Hotels Krone in Winterthur. Zu diesem Zeitpunkt war der Vater bereits wegen versuchten Mordes vorbestraft, nachdem er im September 1990 versucht

hatte, seinen Sohn aus erster Ehe zu töten. Die Staatsanwaltschaft IV hat gegen den Vater am 2. März 2012 beim Bezirksgericht Winterthur Anklage erhoben. Es bestand der Verdacht, die für die Betreuung der Familie zuständige Sachbearbeiterin der Vormundschaftsbehörde Bonstetten und der Gemeindepräsident hätten dem Vater das einstweilige Obhutsrecht zugesprochen, ohne die nötigen Abklärungen mit Bezug auf die Rückfallgefahr des

Vaters vorzunehmen. Im Zuge der Ermittlungen wurde das Strafverfahren auf eine Psychologin ausgeweitet, die im Auftrag der Vormundschaftsbehörde einen Bericht über die Rückfallgefahr des Vaters ausgearbeitet hatte. Die Untersuchung hat ergeben, dass die involvierten Behördenmitglieder weder aus der Entwicklung der Ereignisse noch aufgrund des Verhaltens des Vaters in der Zeit vor der Tat ein erhöhtes Risiko für den Knaben hätten erkennen können. Auch der Psy-

chologin kann aufgrund des festgestellten, unauffälligen und angepassten Verhaltens des Vaters nicht nachgewiesen werden, dass sie mit einer anderen Vorgehensweise zu einer abweichenden Einschätzung hätte gelangen können. Das Verfahren wurde deshalb gegen alle drei beschuldigten Personen mit Verfügung vom 27. März 2012 eingestellt. Diese Einstellungsverfügung ist noch nicht rechtskräftig. Deshalb will Charles Höhn noch keine Stellung beziehen. (pd/-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. April 2012

Ein Wanderweg vom Bäckental ins Altgrüt Die Zivilschutzorganisation Albis unterstützte den Werkdienst Knonau beim Bau Eine Lücke weniger im Knonauer Wanderweg-Netz: Unter der Regie des Werkdiensts haben Zivilschützer von der ZSO Albis innert drei Tagen einen 240 Meter langen Weg vom Bäckental ins Altgrüt erstellt. ................................................... von thomas stöckli Vom Dorfkern Knonau geht es an der Kläranlage vorbei in Richtung Haselbach und am diesseitigen Ufer rechts weiter. An der spitzwinkligen Kehre war bis anhin Endstation – zumindest für all jene, die sich ans offizielle Wegenetz halten. Ein ausgetretener Trampelpfad legte allerdings die Vermutung nahe, dass so mancher von hier «wild» zum nahen Altgrüt-Wald querte.

Idee aus der LEK-Kommission Bestehende Wanderwege verbinden, so heisst ein Anliegen der Knonauer Kommission Landwirtschaftliches Entwicklungs-Konzept (LEK). Bei ihren Gemeinderat-Kollegen stiess LEK-Präsidentin Marianne Mühl ebenso auf offene Ohren wie bei Landbesitzer Andreas Gürtler und Anstösser Lukas Frei. Deshalb wurde Hugo Peter, Strassenmeister vom Werkdienst, beauftragt, einen Wanderweg von erwähnter Spitzkehre im Bäckental zum bestehenden Weg im Altgrüt zu erstellen.

Es ist geschafft: Zivilschützer und Landeigentümer vor dem neuen Wanderweg in Knonau. (Bild Thomas Stöckli) Unterstützung bekam er dabei von der ZSO Albis. Im Rahmen eines WKs setzten sich fünf Zivilschützer drei Tage lang ein, um das 240 Meter lange Wegstück zu bauen. «Es ist immer gut,

wenn man Gemeinden unterstützen kann», sagt Alfred Haab, Kommandant der ZSO Albis, «wenn man sich kennt, sucht man auch im Ernstfall eher die Zusammenarbeit.» anzeige

Umweltverbände fordern Grenzen Rekurs gegen Uto-Kulm-Gestaltungsplan Pro Natura Zürich, WWF Zürich und ZVS/BirdLife Zürich rekurrieren gegen den kantonalen Gestaltungsplan Uto Kulm.

und ragt bis in den Wald hinein. Damit verletzt sie gleich zwei zentrale Schutzziele für das BLN-Gebiet, nämlich die ungeschmälerte Erhaltung einerseits der Landschaft und anderseits des Waldes mit seinen charakteristiSie fordern einen Verzicht auf die schen Tier- und Pflanzenarten. Mit ihlandschaftlich störende Südterrasse, rem Rekurs verlangen deshalb die Umdie für Vögel gefährliche Turmbe- weltverbände den Verzicht auf den leuchtung und die Helikopterflüge so- Baubereich der Südterrasse. wie eine stärkere Begrenzung der AuDie Umweltverbände stören sich tofahrten. Den Ende 2010 erfolgten zudem an der für Vögel und Insekten Richtplaneintrag für ein Erholungsge- gefährlichen Beleuchtung des Ausbiet greifen sie hingegen nicht an. sichtsturms. Besonders bei eingeDer Üetliberg liegt in einer Land- schränkter Sicht durch Nebel oder tief schaft von besonderer Schönheit und liegenden Wolken werden die Vögel nationaler Bedeutung. In diesem durch das diffuse Licht angezogen, Schutzgebiet, einem sogenannten was das Kollisionsrisiko mit dem BLN-Gebiet, muss auf Natur und Land- Turm erheblich erhöht. Die Turmbeschaft besonders Rücksicht genom- leuchtung dient einzig der Werbung men werden. Genau dies tut der vor- für den Betrieb Uto Kulm, was weniliegende Gestaltungsplan nach An- ger stark zu gewichten ist als das sicht von Pro Natura Zürich, WWF Zü- Schutzinteresse. rich und ZVS/BirdLife Zürich nicht; er Weiter wehren sich die Umweltkommt viel mehr dem privaten Gast- verbände gegen die Erlaubnis von Hegewerbebetrieb Uto Kulm allzu weit likopterflügen für Hotelgäste. Der Uto entgegen. Kulm liegt nicht nur in einem nationaDie sehr markante, verglaste Süd- len Schutzgebiet, sondern überdies in terrasse auf dem Uto Kulm ist wegen einem regionalen Wildtierkorridor ihrer Kretenlage von weither sichtbar und einem Wildschonrevier. Das Ziel der Schonung der Schutzgebiete und des Wildes ist mit der Störung durch Helikopterflüge unvereinbar. Schliesslich erlaubt der Gestaltungsplan 4000 Fahrten pro Jahr. Die Verbände fordern eine Limitierung auf die für den Gastgewerbebetrieb als notwendig ausgewiesenen 2500 Fahrten. Weitherum sichtbar: Verglaste Südterrasse. (Archivbild)

Erst wurde mit dem Bagger Humus abgetragen, dann ein Trennvlies verlegt – damit alles dort bleibt, wo es sein soll – und schliesslich folgte ein Koffer mit Strassenkies. Bei den Zivil-

schützern kommt die Arbeit gut an: «Wir machen gerne solche Sachen», sagt einer und ein anderer fügt an: «Besonders, wenn der Chef immer so gutes Wetter bestellt!»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. April 2012

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Gut verzahnte Förderung der Berufsbildung Lehrstellenforum Bezirk Affoltern: Eine Erfolgsgeschichte Die positiven Auswirkungen des Lehrstellenforums auf die Lehrstellensuche, beruhen weitgehend auf der ausserordentlich guten Vernetzung der Trägerschaft. An der ersten Sitzung des Jahres sprach auch ein Vertreter des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie.

Grösserer Marktwert für Facebook als für die Weltfirma Siemens

................................................... von martin mullis In der Kantine der Firma Schweizer AG in Hedingen trafen sich die Vertreter der Trägerschaft des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern zu einer der vierteljährlich stattfindenden Sitzungen. Der Sitzungsort, notabene in einer Firma mit 47 Auszubildenden, zeigt fast bildhaft wie ausserordentlich gut vernetzt das Lehrstellenforum im Säuliamt arbeitet. Unter den knapp zwei Dutzend Sitzungsteilnehmern fanden sich Vertreter des Arbeitgeberund Gewerbeverbandes, der Berufsberatung, der Schulen aus sieben Gemeinden und natürlich aus diversen Lehrbetrieben im Bezirk. Jürg Büchi, Präsident des Forums freute sich über das grosse Engagement zugunsten der Berufsbildung und durfte als Gastreferent Jérôme Hügli, den Projektverantwortlichen

Angeregte Diskussionen um die Berufsbildung: Mitglieder des Lehrstellenforums Bezirk Affoltern. (Bild Martin Mullis) des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), vorstellen. Hügli versicherte in seinen Ausführungen, dass es dem gesamtschweizerischen Lehrstellenmarkt momentan gut gehe. Er dankte den Anwesenden für ihren Einsatz und machte ihnen ein grosses Kompliment, indem er festhielt, dass der Bund und der Kanton sich keineswegs mit dem Erfolg brüsten dürften. Die grosse Arbeit würde an der Basis geleistet, hier würden die Lehrstellen geschaffen, erhalten und vor allem auch der Zugang zur Ausbildung erleichtert.

Die Chance, den «Knopf noch zu lösen» In der anschliessenden Diskussion kamen verschiedene Probleme des Bildungssystems zur Sprache. Es wurde insbesondere auf die mangelnde Anerkennung der Berufsbildung hingewiesen. Obwohl zwei Drittel aller Schulabgänger den Weg der Berufsbildung wählen, geniessen das Gymnasium und die universitäre Ausbildung ein grösseres Anerkennungsniveau. Die anwesenden Lehrer plädierten schliesslich auch für eine vermehrte

Hilfe für die schwächsten Schüler. Langjährige Erfahrung zeigte, dass oft Schüler mit grossen schulischen Schwierigkeiten später ihr Leben als ausgezeichnete Berufsleute zu meistern wissen. Die Chance «den Knopf zu lösen» sollte nicht ausser Acht gelassen werden. Ein weiteres Thema betraf die Erleichterung der Lehrstellensuche sowohl für die Suchenden als auch für die Lehrbetriebe. Schulabgänger bewerben sich oft erfolglos und haben grosse Mühe die abschlägigen Bescheide auch zu verstehen.

Xavier Nietlisbach, Berufsbildner der Ernst Schweizer AG in Hedingen, zeigte dafür Verständnis und stellte grundsätzlich fest, dass eine Welt, in der ein Internet-Forum wie «Facebook» den grösseren internationalen Marktwert als die Weltfirma Siemens aufweise, nicht nur für Auszubildende, sondern auch für voll im Berufsleben stehende Menschen schwierig zu verstehen sei. Der Weg zu einer Lehrstelle ist jedoch nicht nur für die Suchenden sondern auch für die Lehrbetriebe mit Stolpersteinen gepflastert. Vor allem die negativen Bescheide der Lehrbetriebe seien für die jungen Leute, die eine Lehrstelle suchten, oft sehr schwierig zu deuten. Nietlisbach entwickelte deshalb ein Absageformular, das nicht nur die Gründe der Ablehnung nennt, sondern auch entsprechende Empfehlungen aufführt. Der standardisierte Brief erleichtert den Lehrbetrieben die administrativen Arbeiten und den Bewerbern die weitere Suche nach einer Lehrstelle. Präsident Büchi verwies am Schluss der Sitzung auf den kommenden Anlass des Lehrstellenforums am 10. April in der Aula Ennetgraben in Affoltern mit dem Titel «Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg».

«Powerwoche» im «Ennetgraben» Die Affoltemer Sekundarschüler haben in der vergangenen Woche zahlreiche Projekte umgesetzt Sie haben geforscht und getüftelt, recherchiert und interviewt, gebastelt und in unterschiedlichsten Bereichen Erfahrungen gesammelt. Am Freitag präsentierten die Affoltemer Sek.-Schülerinnen und -Schüler die Resultate ihrer Projektwoche. ................................................... von thomas stöckli «Saisonale Gemüse und Früchte schmecken besser und verursachen weniger CO2.» Das sagt eine Dritt-Sek.Schülerin aus Affoltern. Als Alternative zur Erdbeere aus Spanien empfiehlt sie im Frühling Rhabarber. «Kaufe ich oder lasse ich mich kaufen?» heisst das Projekt, in dem sich die Teilnehmer unter anderem auch mit (Fleisch-) Tierhaltung und fairem Handel befasst haben. Im Projekt Madagaskar wurden derweil Solarkocher produziert und anschliessend versteigert, um den Erlös nach Madagaskar zu spenden.

Jeder Jahrgang ein eigenes Thema Wie schon im Jahr zuvor hatte jedes Jahrgangsteam für seine Schüler ein eigenes Projektwochen-Thema vorgegeben. Bei den Ältesten drehte sich alles um «Energie». So wurden in der Projektgruppe «life is Energy» etwa ultraleichte Modellautos mit verschiedenen Antriebsarten gebaut. Die Zweitklässler beschäftigten sich mit Berufswahl. Eine Gruppe machte sich etwa als Videojournalisten daran, in verschiedenen Betrieben Lehrlinge und Lehrmeister vor der Kamera zu interviewen. Im Projekt «Auftrittskompetenz» ging es darum, wie man beim Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck hinterlässt – vom ersten Augenkontakt über die Haltung bis zum Händedruck. Bei den Erstklässlern hiess das Thema schlicht «Feel good». In geschlechtergetrennten Gruppen haben

Kräftemessen mit fairen Regeln: Das Schwingen kommt im «Ennetgraben» sichtlich gut an. (Bilder Thomas Stöckli) sich Knaben etwa damit befasst, was Männer attraktiv macht. Genannt wurden unter anderem Muskeln, Coolness und Geld, aber auch Hygiene und Anstand. Bei den Mädchen ging es derweil um «Schönheit». «Auf die Masse kommt es nicht an», so ein Resultat dieses Projektes, «schön ist, wer sich selber ist und sich wohlfühlt.»

Vorführungen, Projektberichte und Filmaufnahmen Am vergangenen Freitagnachmittag waren die Eltern dann eingeladen, die Resultate der Projektwoche zu bestau-

nen. Sie kamen in den Genuss von Tanzund Musikvorführungen, Kampfsport und saisonaler Küche sowie vielen lesenswerten Projektberichten und Filmaufnahmen. Eine besondere Projektgruppe hat sogar die Aktivitäten der anderen dokumentiert und in einer Projektwochen-Zeitung festgehalten. Die Schüler selber fühlten sich vom Betrieb in der Arena am meisten angezogen. Hier hatten sie Gelegenheit, ihre Kräfte im Sägemehlring zu messen. Der Schwingsport scheint im «Ennetgraben» überraschend populär zu sein ...

Elektromotor, Gummi oder Rampe: Antriebssysteme für Modellautos.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 3. April 2012

Tummelfeld für Schnäppchenjäger

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er Kronenplatz am Samstag in Affoltern – ein Tummelfeld für Schnäppchenjäger. Der Flohmarkt ist in zweierlei Hinsicht eine gute Sache: Anbieter können ihren Estrich oder ihre Werkstatt entrümpeln und Kauffreudige das finden, was sie schon lange gesucht haben. «Es ist die kostengünstigste Entsorgung», bemerkt ein Verkäufer am Stand lapidar. Das heisst aber noch lange nicht, dass auf ein paar hundert Quadratmetern Gerümpel feilgeboten wird. Da finden sich durchaus gut erhaltene Dinge, ja sogar Trouvaillen. Die Vielfalt ist so gross, dass der Überblick schwerfällt: Hier Lampen, da Kleider, dort Anglerutensilien, Pozellanfiguren, Vasen, Geschirr und andere Haushaltgegenstände. An den Ständen wird verhandelt, gefeilscht wie auf einem orientalischen Bazar. Die Kauflust ist an diesem prächtigen Samstag offenkundig gross: Einige tragen schwer an Erworbenem. Händler reiben sich die Hände. «Ja, heute läufts prächtig», sagt die Dame, die schon lange am Flohmarkt in Affoltern verkauft. Umsatz, der das Wochenende versüsst. (-ter.)

Passt die Vase ins Wohnzimmer?

Die Fischerrute wird kritisch geprüft. (Bilder Werner Schneiter)

Wie wärs mit Porzellanfiguren?

forum

FDP Affoltern mit neuem Co-Präsidium Margrit und Hansueli Meuter an der Generalversammlung einstimmig gewählt Margrit und Hansueli Meuter wurden an der Generalversammlung der FDP als Co-Präsidium einstimmig gewählt. Der scheidende Präsident der FDP Affoltern, Thomas Hunziker, durfte an der Generalversammlung vom 29. März im Restaurant Central in Affoltern viele Mitglieder begrüssen. Als wichtigster Teil wurden Margrit und Hansueli Meuter neu als Co-Präsidium einstimmig gewählt. Sie freuen sich

auf die neue Aufgabe, die sie nicht gesucht haben, aber aus Pflichtgefühl und als Beitrag an unsere politische Vielfalt und unsere Allgemeinheit mit Überzeugung ausüben möchten. Die weiteren Geschäfte der Generalversammlung waren solide und unspektakulär. Die Quästorin Britta Kull durfte ihren ersten Rechnungsabschluss mit einem schönen Gewinn präsentieren. Nach zirka 28 Jahren (genau ist dies leider nicht mehr herauszufinden) wurde Antoinette Knabenhans mit einem grosszügigen Blumengutschein

verabschiedet. Sie hat in dieser Zeit einige Präsidentinnen und Präsidenten unterstützt und war das Gedächtnis für vergangene Erfolge und Niederlagen. Dies bewahrte den Vorstand meist vor falschen Entscheiden. Der Vorstand wird die Sitzungen im Wintergarten, in dem unzählige politische und gesellschaftliche Diskussionen stattfanden, vermissen. Nach zehn Jahren Vorstandsarbeit und drei Jahren als Präsident wurde Thomas Hunziker vom Gemeindepräsidenten Robert Marty verabschiedet

Die FDP ist erfreut über die Eröffnung am 29. März 2012. Sie hat sie federführend mit anderen Organisationen mit einem Infoblatt unterstützt, das in alle Haushalte verteilt wurde. Alle beteiligten – und viele mehr in Stallikon – bekennen sich zum neuen Grundsatz «Wir kaufen für den täglichen Bedarf im ‹Reppisch Märt› ein!» Willkommen Peter Wäch und Team! Bei einem ausgezeichneten PizzaMenü, gekonnt für alle gleichzeitig serviert vom Restaurant «Schwarzer Hecht», erfuhr die Versammlung von weiteren Aktivitäten, so auch vom öffentlichen FDP-Treff immer am ersten Mittwoch im Monat, wechselnd in Bonstetten, Stallikon, Wettswil. Der nächste ist am 4. April im Club-Restaurant «Time» in der Sportanlage Moos, Moostrasse, Wettswil. Dieser ungezwungene, informative Treff ist die gute Gelegenheit für neue Kontakte und Info-Austausch zu «Vielem Aktuellem». Auskunft auf www.fdp-stallikon.ch und den anderen Homepages. Die FDP ruft zudem alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf, an der für die Meinungsbildung wichtigen Stalliker Gemeindeversammlung vom 18. April 2012 teilzunehmen.

Da vernehme ich, dass auf der geplanten Route des Autobahnzubringers Ottenbach/Obfelden keine schützenswerte Natur bestehe. Die Beschilderungen und Informationstafeln bezüglich des Naturschutzgebietes sind demnach unbedeutend. Da frage ich mich, weshalb Hunde dann an die Leine gehören und dies auch regelmässig von Hütern der Natur kontrolliert wird. Es geht dabei wohl nicht um die Sandwege, sondern um den Schutz von bedrohten Vögeln, insbesondere Bodenbrütern. Anscheinend kann Naturschutz gerade so ausgelegt werden, wie es einem gefällt. Flüssen entlang zu wandern, umgeben von einer intakten Landschaft, ist Erholung pur und ich dachte, dass gerade diese intakte Landschaft für die Bewohnerinnen und Bewohner von Ottenbach als schützensund schätzenswertes Privileg gesehen wird. Wie viel davon darf zubetoniert und Strassen geopfert werden? Das Limmattal ist ein erschüttendes Beispiel. Es geht nicht darum, Mobilität zu verhindern und die Augen vor der Entwicklung zu verschliessen. Vielmehr geht es darum, genau hinzusehen und aufgrund von neueren Erkenntnissen das Kosten-Nutzenverhältnis abzuwägen: Lebensraum und Naherholung gegen ungebremsten Strassenbau. Tatsache ist, dass sich das prognostizierte Verkehrsaufkommen auf der Muristrasse nicht bewahrheitet hat, jedoch der Zuwachs an Verkehr auf der Achse Jonen–Ottenbach–Bickwil zu einem Problem werden könnte und die geplante Umfahrung dafür in keiner Weise eine Lösung bietet. Zukunftsorientierung und Weitblick ist gefragt, wäre aber nicht gerade dann ein Weitblick gegen die Zerstörung unseres Lebensraumes angesagt? Wer A sagt muss nicht B sagen, man kann auch einsehen, dass A falsch war. Der Zeitgeist hat sich geändert. Heute beurteilt man die ungebremste Mobilität kritischer und sieht neue Strassen nicht nur als Fortschritt. Was spricht denn eigentlich wirklich gegen eine bedeutend günstigere und naturverträglichere Lösung? Vielleicht ist uns die nächste Generation einmal dankbar für diesen Weitblick und Entscheid, zu Gunsten unserer Lebenswelt.

Co-Präsidium, FDP.Die Liberalen Stallikon

Susan Lustenberger, Ottenbach

und für zukünftige Höhenflüge mit einem Flug beschenkt. Mit der neuen Führung freut sich die FDP, weiterhin aktiv das politische und gesellschaftliche Leben in Affoltern mitzugestalten und mitzuprägen. Die Veranstaltungsreihe «Affoltern begreifen» wird auch in Zukunft Verstecktes, Kurioses, Bekanntes oder auch Aktuelles an den Tag bringen und den Einwohnerinnen und Einwohnern Affoltern näherbringen. www.fdp-affoltern.ch

FDP Stallikon diskutiert die diesjährigen Gemeindeprojekte Die laufenden und kommenden Gemeindevorhaben – Kinderkrippe mit Mehrzweckraum, Erweiterung Schulanlage, weitergehende Planung Stallikon Dorf mit altersgerechtem Wohnen, Bus 237, «Reppisch Märt» – führten zu lebhafter Diskussion und spezifischen Fragen an der ordentlichen Mitgliederversammlung. Diese wählte auch den Vorstand, das Co-Präsidium, das Revisorat und den kantonalen Delegierten. Die Co-Präsidenten Marcus Gschwend und Mark Itin freuten sich, neben zahlreichen Mitgliedern sechs von sieben Behördenmitgliedern zu begrüssen und dankten allen, welche die vielfältigen Arbeiten aktiv unterstützen und bereit sind, ihr Engagement weiterzuführen. In ihrem Rückblick auf 2011 fassten sie einige Schwerpunkte zusammen: Auch im grossen Wahljahr bewährte sich das «Parteikonstrukt» von orts- bis nationaler Partei, mit Bezirk und Kanton dazwischen. Mit vereinten Kräften, mit jeder Kraft an ihrem Ort mit ihren Aufgaben, sind die Voraussetzungen gegeben, optimal auf das Erreichen der gesetzten Ziele hinzuarbeiten. Neben Orts- und regionalen Aktivitäten legte der Vorstand den Fokus auf die aktive Mitarbeit bei den Kampagnen für die Kantons-, Regierungsratswahlen sowie die National- und Ständeratswahlen. Lokale Schwerpunkte

waren insbesondere die Mithilfe bei der Gemeindesäuberungsaktion, die Durchführung des FDP Unteramt Grillplauschs in der «Aumüli» mit Rekordbeteiligung, die Teilnahme am Stalliker Neuzuzügeranlass, die Besichtigung der Linde Carrosserie AG, die konstruktive Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden und in den Arbeitsgruppen «Lebensmittelladen», Bus 237, kantonaler Richtplan.

Neubau Kinderkrippe und öffentlicher Mehrzweckraum Über das Projekt mit Kreditantrag von 4,483 Mio. Franken wurde bereits am öffentlichen FDP Monatstreff vom 7. März 2012 von Behördenmitgliedern eingehend informiert (Bericht im «Anzeiger» vom 13. März 2012). Zur vernetzten Planung ergaben sich in der Diskussion an der Mitgliederversammlung noch spezifische Fragen. Das Gesamtkonzept und die Mittel-/Langfristplanung «KinderkrippeSchule-Wohnraum Generation 65plus» sind massgebend für den Entscheid zum ersten Kreditantrag an der Urne am 17. Juni 2012. Wie gross ist der Schulraumbedarf für eine Gemeinde mit Zielgrösse 3600 Einwohner? Könnte es sich beim «aktuellen Kinderboom» um eine temporäre Spitze handeln? Wie hoch sind die gesamten Kapitalfolge- und Betriebskosten? Was bedeutet dieses «grosse Projektpaket»

für die mittelfristige Entwicklung der Gemeindefinanzen? Dies auch im Licht des neuen kantonalen Finanzausgleichs? Wie wird der auch von der Rechnungsprüfungskommission festgestellte, über dem Durchschnitt liegende Qualitätsstandard der Bausubstanz begründet? Zuversicht herrscht, dass ausführliche Informationen an der Gemeindeversammlung vom 18. April 2012 zu fundierter Meinungsbildung und zukunftsweisenden Entscheiden führen werden.

Bus 237 – desolater Zustand oder Zuversicht? Mit Freude nimmt die Versammlung den am 27. März 2012 im «Anzeiger» erschienenen Bericht zu Kenntnis, in dem der Leiter Region Zürich von Postauto Schweiz, Markus Hegglin, u.a. feststellt, «… eine grosse Verbesserung habe auch der Bus 237 zwischen Birmensdorf, Stallikon und Bonstetten-Wettswil gebracht». Konsens herrscht vor, dass diese Linie die Erwartungen betr. Frequenz übertrifft, also echte «Fahr»-Bedürfnisse abdeckt und zwingend in das reguläre ZVV-Angebot gehört. Man legt zudem grossen Wert auf die Feststellung, dass für die von Stalliker Behördenseite angekündigte Option «Zwischenfinanzierung 2013» der kritische Erfolgsfaktor eine definitive ZVV-Lösung ab 2014 ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Der Stalliker Dorfladen «Reppisch Märt»


Gewerbe

Dienstag, 3. April 2012

«wohlums Herz»

Heimstark

Aus dem Herzen geformt und gemacht: Vernissage in Rossau. > Seite 11

Vierter Sieg, und weiterhin Leader: Der FC Wettswil-Bonstetten bezwang Schöftland 2:0. > Seite 15

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Olympia-Aspiranten GP Osterhas in Affoltern: Zahlreiche Nachmeldungen prominenter Fahrer. > Seite 15

Auf der Sonnenseite des Säuliamts Die Genossenschaft Säulistrom stellt in Hedingen ihr erstes Solarkraftwerk vor Die Genossenschaft Säulistrom hat am Donnerstag mit Mitarbeitern von Schweizer, BeNetz und weiteren Interessierten in Hedingen ihr erstes Solarkraftwerk vorgestellt. Dank anhaltend schönem Wetter liegt die Stromproduktion bereits 14 Prozent über den Erwartungen. ................................................... von martin platter Die Fotovoltaikanlage, die am 21. Dezember 2011 in Betrieb genommen wurde, hat 430 000 Franken gekostet und belegt mit ihren 288 SunpowerModulen rund 470 m² auf zwei Dachflächen der Firma Ernst Schweizer AG in Hedingen. Das Solarkraftwerk wurde von Schweizer geliefert und installiert und weist eine Spitzenleistung von 92 kW auf. Die Jahresleistung beläuft sich voraussichtlich auf 82 000 kWh Strom, was gemäss Schweizer etwa dem elektrischen Energiebedarf von rund 18 Vierpersonen-Haushalten ohne Elektroboiler entspricht. Ist das Wetter jedoch anhaltend schön wie in den letzten Wochen, wird die Stromproduktionsprognose übertroffen: um bisher 14 Prozent seit der Inbetriebnahme des Solarkraftwerks Ende letzten Jahres. Zum Vergleich: Der jährliche Strombedarf der Firma Schweizer beträgt 2 442 000 kWh Strom, also rund 30 Mal mehr als die Solaranlage zu liefern vermag. «Die Anlage ist ein Tropfen auf den heissen Stein im Vergleich zum gesamten Strombedarf im Säuliamt», bemerkte Säulistrom-Genossenschaftspräsident Walter Achermann. Er deutete damit an, dass noch immer eine Menge Idealismus bei der Umsetzung der propagierten Energiewende gefragt ist. Das Ziel von Säulistrom: Pro Einwohner im Säuliamt ein Quadratmeter Solarzelle.

Rasante Fortschritte – sinkende Zuschüsse Zwar mache die Technik rasant Fortschritte, sagte Ernst Schweizer in sei-

ner kurzen Dankesrede. Auf derselben Fläche sei der Wirkungsgrad der Photovoltaikpanels innerhalb von zehn Jahren ums 2,3-fache verbessert worden bei gleichzeitig markant sinkenden Preisen. Umgekehrt sinken jedoch auch laufend die vom Bund beschlossenen und ab 1. Mai 2008 in Kraft gesetzten Fördergelder der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) pro kWh. Die Flut der KEV-Anträge hat dazu geführt, dass Stromverteiler Swissgrid derzeit keine Zusagen mehr erteilt. «Schon am ersten Anmeldetag (1. Mai 2008) war das Jahres-Zubaukontingent 2008 für neue Photovoltaik-Anlagen ausgeschöpft. Das Bundesamt für Energie (BFE) verfügte deshalb einen Bescheidstopp für die Photovoltaik, sodass ab diesem Zeitpunkt über 3000 angemeldete Photovoltaik-Anlagen auf eine Warteliste gesetzt werden mussten», schreibt Swissgrid auf seiner Homepage swissgrid.ch. Urs Leisinger, im Säulistrom-Vorstand zuständig für die Finanzen, bezifferte die KEV-Anmeldungen auf 20800. Die Anlage der Genossenschaft Säulistrom befinde sich in der Liste auf Position 2200. Mitte 2013 rechnet Leisinger mit den KEV-Zuschüssen. Bis zu diesem Zeitpunkt überbrückt die Firma Schweizer, indem sie den ökologischen Mehrwert des Solarstroms mit einem erhöhten Tarif ausgleicht.

Noch viele Anstrengungen nötig Das zeigt, dass noch viele Anstrengungen bei jedem Einzelnen nötig sind, um die propagierte Energiewende zu schaffen. Die Firma Schweizer ist ein gutes Beispiel dafür. In den letzten 30 Jahren konnte der Umsatz um 181 Prozent erhöht und die Mitarbeiterzahl beinahe verdoppelt werden. Im gleichen Zeitraum stieg der Energieverbrauch aber nur um 20 Prozent. Entsprechend glücklich zeigten sich der Patron und seine Mitarbeiter über die Solarenergieanlage, die helfe, die Energiebilanz weiter zu verbessern. Cristiano Covelli, bei Schweizer Verkaufsleiter für Sonnenenergie-Systeme, machte aber keinen Hehl dar-

Solarinteressierte und Genossenschafter von Säulistrom und der Firma Schweizer auf dem Dach der Werkhalle in Hedingen neben den Solarpanels. (Bild Martin Platter) aus, dass das Unternehmen unter dem hohen Frankenkurs leide. 80 Prozent der Photovoltaikpanels gehen in den Export, 60 Prozent sinds bei den Sonnenkollektoren. Vor allem bei den Letzteren müsse mittlerweile sehr hart kalkuliert werden, da 80 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz stattfinde, während bei der Photovoltaik die Panels zugekauft und nur die Ausrüstung (Gestelle, Einbaurahmen und Halterungen) von Schweizer hergestellt würden. Der Säulistrom-Vorstand ist weiterhin zuversichtlich. Die im letzten Jahr gegründete Non-Profit-Organisation hat bereits 33 Genossenschafter und ein Kapital von 310 000 Franken. Geplant sind weitere Anlagen wie die auf dem Dach der Schweizer AG. Unbürokratisch helfen die Vorstandsmitglieder Solarinteressierten im Dschungel der Gesetze, Bauvorschriften, Rentabilitätsberechnungen und bei technischen Fragen. Weitere Genossenschafter sind willkommen. Informationen: www.säulistrom.ch

Sonnen- und Schattenseite des KEV Die kostendeckende Einspeisevergütung, KEV, wird durch den Zuschlag auf die Stromkosten finanziert (aktuell bei 0.45 Rp./kWh), die beim Konsumenten durch das Energiegesetz limitiert maximal 0.9 Rp./kWh betragen darf. Mit den per 1. Juli 2011 ausgestellten knapp 2000 positiven KEV-Bescheiden ist die mit dem maximalen Zuschlag von 0.9 Rp./kWh zur Verfügung stehende Fördersumme von jährlich rund 500 Millionen Franken vollständig ausgeschöpft. Projekte wurden so bewilligt, wie wenn schon der maximal mögliche Zuschlag von 0.9 Rp./kWh erhoben würde. Bis auf Weiteres werden aber keine neuen positiven Bescheide mehr ausgestellt. Mit einem kurzfristigen Abbau der Warteliste ist nicht zu rechnen. Am 31. März be-

sassen 6731 Anlagen eine KEV-Zusage. Zusätzliche Projekte könnten somit nur bewilligt werden, wenn der Zuschlag über die gesetzliche Beschränkung von 0.9 Rp./kWh erhöht werden könnte. Der Nationalrat hat in der Sommersession 2011 zwei Motionen angenommen, welche die Aufhebung der finanziellen Deckelung bei der KEV verlangen. Stimmt der Ständerat in der Herbstsession ebenfalls der Aufhebung der Deckelung zu, wird damit dem Bundesrat der Auftrag gegeben, eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten und diese wiederum dem Parlament zur Debatte vorzulegen. Mit der Rechtskraft eines solchen Gesetzes ist daher nicht vor 2013 zu rechnen. Es ist abzusehen, dass die Strompreise damit für alle spürbar steigen werden. (Quellen: swissgrid.ch/map.)

«Jolly Mäh» kommt zu Ostern «Rockzwergä» in Bonstetten bietet trendige Mode für den Nachwuchs.

«Drama-Queen», «Super-Typ» oder «Draufgänger»? Gabriela Hochstrasser (links) und Karin Woodtli von «Rockzwergä» in Bonstetten haben das passende Outfit für fast alle Kinder. (Bild Thomas Stöckli)

Die neue Frühlingsmode ist da. Für die Kleinen kommen aktuell Schlumpf-Motive besonders gut an, bei den Grösseren dürften die «Angry Birds»-T-Shirts ein Renner werden. Die niedlichen Vögel mit dem bösen Blick haben schliesslich schon eine beachtliche Fangemeinde – nicht zuletzt wegen des gleichnamigen Computerspiels. Für einen frechen Look sorgen auch die Shirts mit Typisierung von «DramaQueen» bis «Draufgänger». Wer es gerne festlich und exklusiv will, der findet bestimmt etwas Besonderes von «il gufo», die budgetbewussten Kunden ziehen für

den Alltag Kleider der günstigen dänischen Marke «name it» vor. Klassische Jeans etwa gibt es in den Grössen 116 bis 152 bereits ab 15 Franken.

Zum «Eiertütschen» herausfordern Zu Ostern lohnt sich ein Einkauf Im Heumoos 11 ganz besonders. Morgen Mittwoch, 4. April, von 15 bis 16 Uhr und am Samstag, 7. April, 11 bis 12 und 14 bis 15 Uhr können Kinder das lustige Schaf «Jolly Mäh» – nach dem beliebten Stofftier von Nici – zum «Eiertütschen» herausfordern... (tst.) Rockzwergä, Im Heumoos 11, Bonstetten. Infos: www.rockzwergae.ch. «Eiertütschen» mit «Jolly Mäh» am 4. April, 15 bis 16 Uhr, und am 7. April, 11 bis 12 und 14 bis 15 Uhr.


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Veranstaltungen

Dienstag, 3. April 2012

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Aus dem Herzen geformt und gemalt Vernissage im wohlum in Rossau am 20. April von 16.30 bis 20.30 Uhr Einmal mehr lohnt sich der Weg ins wohlum in Rossau-Mettmenstetten. Mit der Ausstellung «Aus dem Herzen gemalt und geformt», findet eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Jahresthemas «wohlums Herz» statt. Handwerkerin Myrta Arnold liebt das Modellieren mit Ton. Sie freut sich besonders, wenn sie auch anderen Menschen die Begeisterung fürs Töpfern vermitteln kann. Darum bietet sie in ihrem Atelier in Rossau Kurse an. An der Ausstellung im wohlum gibt Myrta Arnold den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in ihr keramisches Schaffen. Neben Badenixen und Feuerschalen, Stelen und Kerzenständern, werden einem lustige Katzen, Vögel und Hühner auf dem Rundgang im und ums Haus begegnen. Wer Lust hat, selber ein Herz aus Ton zu formen, hat die Möglichkeit während der Vernissage. Sandro Cacciapaglia aus Affoltern am Albis stellt im wohlum seine Bilderreihe «schwarz-weiss» aus. Für ihn bedeutet zeichnen den Alltag ausblenden und in einen zeitlosen Raum eintreten. Zu Beginn nur mit einem lee-

Figur von Myrta Arnold. ren Blatt und Filzstift vor sich – ohne Bildvorstellung – lässt er spontane Bilder auf das Papier fliessen. So entstanden die in sich stimmigen Bilder. Die Aussteller freuen sich zusammen mit dem wohlum Team über viele interessierte Besucher an der Ver-

Bildausschnitt von Sandro Cacciapaglia. (Bilder zvg.) nissage am Freitag, 20. April. Die Objekte können bis zur Finissage am 11. Mai mit Voranmeldung besichtigt werden (Myrta Arnold, Tel. 079 475 91 22/ Sandro Cacciapaglia, 078 68672 46). Für Kurzentschlossene gibt es noch ein paar freie Plätze an den

Ayurveda-Tagen vom 7. bis 13. Mai. Es können sowohl einzelne Massagen wie auch ein bis mehrere Tage gebucht werden. Am 13. Mai ist Muttertag, eine gute Gelegenheit seiner Mutter etwas Spezielles zu schenken. Anmeldung bis 20. April bei Hanny

Knecht, Telefon 076 578 44 98, E-Mail: knechthanny@bluewin.ch. www-wohlum.ch Neues Angebot im wohlum ab September 12: Sandra Kunz, integrative Kinesiologie, Tel. 079 920 52 01, E-Mail: sandra-kunz-wohlum@gmx.ch

Grosse Songs auf kleiner Reise Coverband KOP spielt wieder – auch im Säuliamt Sie spielen Perlen der Popgeschichte in einem eigenständigen Kleid. Die Coverband KOP hat das Zeug zum ganz grossen Publikumsliebling. Nun geht die Profimusiker-Truppe auf Tour mit ihrem neuen Programm.

Organistin Antonia Nardone konzertiert in der reformierten Kirche. (Bild zvg.)

«Durch die Nacht zum Licht» Karfreitagskonzert in Affoltern Organistin Antonia Nardone spielt am Freitag, 6. April, 17 Uhr das traditionelle Karfreitagskonzert in der reformierten Kirche Affoltern. Auf dem Programm stehen Stücke von Karg-Elert, Bach und Bunk. Das Orgelkonzert wird eröffnet durch die zarten Klänge der «Harmonies du soir» von Sigfrid Karg-Elert (1877 bis 1933). Der Stil dieses äusserst fruchtbaren Komponisten bewegt sich zwischen Grieg und Reger, Debussy und Schönberg, Listz und Wagner. Er brillierte zunächst mit Kompositionen für Harmonium, bevor er in späteren Jahren für die Orgel zu schreiben begann. Es folgt eine dramatische und spannungsvolle Komposition von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750): Praeludium und Fuge in h-Moll BWV 544, – ein Werk, das gemeinhin als ein Höhepunkt der Musikliteratur gilt. Dennoch endet es in hoffnungsvollem Dur und spiegelt darin den Weg durch das Leiden zur Auferstehung oder – um es in den Worten zu sagen, die wie eine Überschrift über dem gesamten Konzert stehen – «durch die Nacht zum Licht». Doch noch ist es Nacht, und mit «La nuit» folgt auf Bach ein weiteres Werk aus der Feder Karg-Elerts. Diese Komposition wirkt spontan und ist voller überraschender Einfälle, schwingt sich zu einem ge-

waltigen Höhepunkt auf, um schliesslich in völliger Ruhe zu enden. Das Konzert beschliesst ein grosses Werk des wenig bekannten niederländischen Pianisten, Organisten und Komponisten Gerard Bunk (1888 bis 1958): Die «Fantasie» Op. 57 aus dem Jahr 1915 ist bereits das vorletzte in einer Reihe von sechs grossartigen Werken, ein ausgedehnter symphonischer Satz, dessen Untertitel «Durch Nacht zum Licht» Antonia Nardone zu diesem Konzert inspirierte. Aus den dunklen, düsteren Farben am Anfang entwickeln sich die leuchtende und dynamische Passagen dieses Stückes. Antonia Nardone, Jahrgang 1979, studierte Klavier und Orgel an den Konservatorien von Monopoli und Vicenza (Italien). Ihre weiterführenden Studien an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Guy Bovet schloss sie mit dem Konzert-Diplom ab. Daneben besuchte sie diverse Meisterkurse und konzertierte in Italien als Pianistin und Organistin. Sie gewann zahlreiche Musikwettberbe. Die reformierte Kirchgemeinde Affoltern freut sich, dass sie im September 2011 Antonia Nardone als neue Organistin und Nachfolgerin von Susanne Baltensperger verpflichten konnte und lädt, gemeinsam mit der Interpretin, alle zum Konzert am Karfreitag herzlich ein. Konzert zum Karfreitag, Freitag, 6. April, 17 Uhr, in der reformierten Kirche. Eintritt frei.

Hoch über dem Hallwilersee im Aargauer Seetal dringen bekannte Melodien aus einem Proberaum. Hier treffen sich sieben gestandene Profimusiker regelmässig zu Proben. Sie suchen sich musikalische Leckerbissen aus der Popgeschichte, interpretieren diese Songs eigenwillig und feilen an einem technisch hochstehenden Programm.

Hochkarätige Songs, professionell verpackt Der Aufwand lohnt sich: KOP liefert kompakte Grooves, hochkarätige mehrstimmige Gesangspassagen und mitreissende Soli. Im Repertoire finden sich Songs von Joe Cocker, Zuc-

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chero, Deep Purple, Neville Brothers und anderen. Dabei versucht KOP erst gar nicht, wie das Original zu klingen. «Wir kopieren diese grossen Songs nicht nur, sondern wir interpretieren sie neu», erklärt Sänger Johnny Giussani mit seiner rauchigen Stimme. Das Rezept gelingt: KOP klingt immer wie KOP, und trotzdem seltsam vertraut. Das Publikum zeigte sich an den ersten Auftritten der Band begeistert. Die Profimusiker verstehen es, ihre Liebe zur Musik auf das Publikum zu übertragen. «Es fühlt sich an wie im eigenen Wohnzimmer», schwärmt ein Besucher am Premierenabend im Theater am Bahnhof in Reinach (AG). Nun wollen KOP diese Wohnzimmer-Atmosphäre auch in andere Clubs der Deutschschweiz tragen. Die Band spielt in den Kantonen Aargau und Zürich mehrere Konzerte. Alles Heimspiele quasi. Denn die erfahrenen und gestandenen Musiker stammen aus diesen beiden Kantonen. Entsprechend gross ist die Freude bei den Musikern: «Wir haben lange

für diese kleine Tour gearbeitet. Gute Engagements sind heute für Live-Musiker keine Selbstverständlichkeit», schwärmt Keyboarder Mihaly Horvath.

Konzerte von Aarburg bis Affoltern Die kleine Konzerttournee im Frühsommer startete ganz in der Nähe des Proberaums der sieben Musiker. In der Hacienda Hollywood in Menziken am 31. März. Nun folgen Auftritte in Affoltern (14. April, «Break»), Aarburg (AG), Lenzburg (AG) und Obfelden (30. Juni, «Hirschen»). «Wir wünschen uns natürlich nicht nur viel Publikum, sondern vor allem auch vielfältiges Publikum», meint Gitarrist Eddie Fiorito. Denn KOP unterscheiden sich in einem Punkt wesentlich von anderen Coverbands: Sie sprechen nicht nur eine ganz spezielle Klientel an, sondern alle Menschen, die sich für gute Musik der letzten 50 Jahre begeistern. Und das sind sehr viele Menschen, von ganz jung bis ziemlich alt. (velm.)


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«Another Year»: Eine Liebeserklärung an das Leben und engagierte Menschen. (Bild zvg.)

Ein warmherziger und charmanter Film «Another Year» im Kinofoyer Lux Der britische Regisseur Mike Leigh erzählt in seinen Filmen meist aus dem Leben gegriffene, berührende Geschichten, wie wir sie aus seinen Werken «Happy-Go-Lucky», «All or Nothing», «Secrets & Lies» und «Vera Drake» kennen. Eine solche Geschichte ist auch «Another Year»: Mit dem Ehepaar Gerry und Tom, die im Zentrum des Films stehen, verbringen die Zuseher Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die beiden führen eine wunderbare Ehe: Sie hilft als Psychologin der Unterschicht, er arbeitet als Geologe. Der Alltag der beiden ist von zärtlichem Miteinander bestimmt: gemeinsam gärtnern, plaudern, kochen, alles passiert in voller Harmonie. Sie strahlen solche Warmherzigkeit und Güte aus, dass man sich am liebsten selber eine Weile zu ihnen an den Tisch setzen möchte.

Bei ihren Bekannten sieht die Sache jedoch weit weniger rosig aus: Gerrys Kollegin Mary hadert mit ihrer Einsamkeit, flirtet mit deren Sohn und ertränkt die Single-Sorgen gern im Wein – mit bisweilen fatalen Folgen. Toms übergewichtiger Jugendfreund Ken trägt ein T-Shirt mit dem programmatischen Spruch: «Less thinking – more drinking» als Aufdruck. Schliesslich ist da noch Bruder Ronnie, der den Tod seiner Frau nicht überwinden kann. Doch letztendlich hat man Freunde, die mit einem durch dick und dünn gehen –, auch wenn es nicht immer einfach ist ... aber der britische Humor verschwindet nicht so schnell. Another Year von Mike Leigh (GB 2010, 129 Min., E/d) im Kinfoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, Donnerstag, 12. April, und am Freitag, 13. April, jeweils 20.15 Uhr. Kasse und Kinobar ab 19.30 Uhr.

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Sport

Dienstag, 3. April 2012

FC Wettswil-Bonstetten beweist seine Heimstärke

FC Affoltern: Zwei verlorene Punkte

Vierter Sieg und weiter Tabellenleader: 2:0-Sieg gegen Schöftland

2:2 gegen Lachen/Altendorf

Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten kam in der 4. Runde der Rückrunde zum vierten Vollerfolg und blieb zum wiederholten Mal ohne Gegentor: 2:0-Sieg gegen Schöftland und weiterhin Tabellenleader.

Zwei Mal ging der FC Affoltern in Führung, zwei Mal glich der FC Lachen/Altendorf nach Standardsituationen aus. In den Reihen des FCA war man mit diesem Resultat unmittelbar nach dem Schlusspfiff nicht zufrieden, zu einfach konnten die Schwyzer die Führungstreffer des FCA jeweils egalisieren. Vier Minuten waren gespielt, als sich Markanovic an der gegnerischen Sechzehnerlinie den Ball zurechtlegte und diesen – unhaltbar für den Torhüter der Schwyzer – im Tor unterbrachte. Nur zwei Minuten später kamen die Lachener zu einem Cornerball. Dieser flog über Freund und Feind hinweg und senkte sich auf Höhe des zweiten Pfostens, wo der Affoltemer Bala das Leder höchst unglücklich ins eigene Tor beförderte. Wer nun vom FCA eine Resignation erwartete, sah sich getäuscht. Die Säuliämtler übernahmen gleich wieder das Spieldiktat, wenn auch der schwer bespielbare Platz Kombinationsfussball nur im beschränkten Masse zuliess. Unheimlich viel investierte der FCA bis zur Pause in seine Offensivbemühungen, insbesondere über ihre rechte Seite überforderten Luchsinger und Bala den Gegner beinahe im Minutentakt mit Kombinationen und Solovorstössen. Ein weiterer Treffer blieb aber aus. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit war von anderem Gepräge als die erste Halbzeit, welche vom FCA

................................................... von nico buchmann Es war schönstes Fussballwetter und es zog viele gespannte Zuschauer auf das Moos in Wettswil, um den Leader in Aktion zu sehen. Enttäuscht wurden sie dabei nicht vom Geschehen. Die Dosch-Elf gab von Beginn an den Takt vor und drückte aufs Tempo. Sie waren sehr bemüht früh in Führung zu gehen und spielten mit viel taktischer Disziplin. Die Heimmannschaft war viel aggressiver und zielstrebiger als die Gäste aus dem Aargau. Der Leader war in der Startphase dem Führungstor um Meilen näher als die Schöftler, die nur mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte kamen. Nach einem Foulspiel an Aksic kam nach einer Viertelstunde die Stunde des Remo Illi. Der Linksfuss zirkelte den Ball mit viel Gefühl aus rund 18 Metern wunderschön ins nahe Eck zur verdienten 1:0-Führung. Die Gastgeber gaben sich mit dieser Minimalführung nicht zufrieden und strebten den zweiten Treffer an. Die Gegenwehr des

SC Schöftland blieb von kurzer Dauer. Nur 7 Minuten später doppelte Peixoto nach, indem er nach einem Eckball am richtigen Ort stand und zur Zwei-Tore-Führung einkicken konnte. Nun kam es noch dicker für die Gäste: In der 38. Minute wurde dessen Trainer auf die Tribüne verbannt, Carlos Peixoto steigt am höchsten und köpft zum 2:0 für nachdem er un- die Rotschwarzen ein. (Bild Kaspar Köchli) sportlich wurde gegenüber Captain Buchmann. Es gab auf nunmehr 360 Minuten ausbauen, keine weiteren Tore mehr in der ers- was auch bedeutet, dass es noch keine ten Hälfte, so dass man diesen Vor- Mannschaft in der Rückrunde gesprung mit in die Pause nehmen schafft hat, die WB-Abwehr zu knakonnte. cken. In der Nachspielzeit hatte Y. Schlüchter noch die grösste Möglichkeit, doch sein Schuss prallte vom Vorsprung souverän verteidigt Pfosten ab zurück ins Spiel. Die drei In der zweiten Halbzeit gab es nicht Punkte blieben aufgrund der engagierallzu viele Aufreger. Hätten die WBler ten Leistung verdientermassen im die Konter etwas konsequenter zu En- Moos und nun kann man sich in Ruhe de gespielt, dann wären sicherlich über die Ostertage auf die nächsten noch mehr Tore gefallen. Die Defen- Aufgaben vorbereiten. sivreihe stand nach wie vor sehr gut und liess nichts anbrennen. Keeper Telegramm: Stadion Moos, 150 Zuschauer. FCWB: Crespo verbrachte einmal mehr einen Crespo, Illi, Shehi, Bonnemain (68. Baumann), gemütlichen Samstagnachmittag und Buchmann, Hasanramaj, Schlüchter Y., Kohler (78. konnte seine Minuten ohne Gegentor Hasani), Peixoto, Aksic, Sorrentino (60. Gasic).

doch so deutlich dominiert wurde. Plötzlich und unerklärlicherweise wurden den Lachenern Räume zugestanden, was ihnen letztlich vorübergehend die Übernahme des Spieldiktats ermöglichte. Dennoch war es der FCA, welcher für die wiederholte Führung besorgt war. Der aufgerückte Konate legte per Kopf einen Cornerball für Ismajlaj ab, welcher abgeklärt zum 1:2 einschob. Eine Viertelstunde vor Schluss war dann wiederum ein ruhender Ball Ausgangspunkt für den 2:2-Ausgleich. Eine Nachlässigkeit in der Deckungsarbeit ermöglichte es Damiani völlig unbedrängt zum Endresultat abzuschliessen. Der FCA muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die in der ersten Halbzeit demonstrierte Überlegenheit nicht über 90 Minuten an den Tag gelegt und den Gegner darüber hinaus auch noch sehr einfach zu zwei Toren kommen gelassen zu haben. Schon am kommenden Gründonnerstag bietet sich im Abendspiel gegen den FC Einsiedeln im heimischen Moos die nächste Gelegenheit den ersten Sieg der Rückrunde zu realiseren. Für den Anhang und die Zuschauer des FCA bietet diese traditionelle Affiche ein gute Gelegenheit ins lange Osterwochenende zu starten. (MAS) FCA-Formation: Steiner; Kaufmann, Spinner, Konate, Bala; Ismajlaj, Shala, Markanovic (Veloso), Luchsinger; Good (C. Antenen), Bilic (Rama).

Schweizer Meisterin

Olympia-Aspiranten en gros

Ursina Stamm gewann Tischtennis-Titel

Zahlreiche Nachmeldungen prominenter Fahrer für GP Osterhas

An den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften in Port (BE) gewann die Schülerin Ursina Stamm aus Affoltern den Titel in der Kategorie U11 Mädchen Einzel und Mixed Doppel.

Wie jedes Jahr verzeichnet das Radrennen Grand Prix Osterhas, das am 7. April in der Affoltemer Industrie stattfinden wird, in der letzten Woche vor dem Wettkampf etliche Nachmeldungen bekannter Fahrer. Einige wollen diesen Sommer an die olympischen Spiele.

Gleich zwei Spielerinnen durften für den TTC Affoltern antreten. Im ersten Spiel des Tages standen Ursina und

Ursina Stamm, Schweizer U11-Tischtennismeisterin. (Bild zvg.)

Dennis nur einen Punkt vor dem Ausscheiden im Mixed-Doppel. Beide Matchbälle konnten abgewehrt werden und von da an lief alles für die beiden Nachwuchstalente vom Tischtennisclub Affoltern und Wädenswil. Bis zum Ende des Finals gaben sie keinen Satz mehr ab und gewannen überlegen den Mixed-Titel der Kategorie U11. Im Einzel spielte Ursina dann befreit auf und siegte gegen alle ihre Gegnerinnen mit 3:0 Sätzen. Seit einem Jahr trainiert die Zehnjährige zweimal in der Woche beim TTC Affoltern. Ihre Stärken sind ihr Ballgefühl, die Spielübersicht und ihre hart geschlagene Vorhand. Auch Svenja Holzinger aus Knonau konnte sich in der Kategorie U13 Mixed-Doppel in Szene setzen. Mit dem späteren Schweizer Einzelmeister erreichte sie den Halbfinal und gewann die Bronzemedaille. Angesichts der anspruchsvollen Kategorie U13 ist dies sicher ein beachtenswerter Erfolg für die Elfjährige.

Unihockeyturnier für jedermann Nach den grossen Erfolgen in den letzten beiden Jahren organisiert der UHC Dragons Knonau am Wochenende vom 9. und 10. Juni in der Turnhalle Stigeli in Affoltern erneut die Floorball Trophy Albis. Am Samstag messen sich die Junioren in verschiedenen Kategorien. Am Sonntag spielen die Erwachsenen in den Kategorien Profi, Plausch und Mixed. Für die drei Erstplatzierten jeder Kategorie gibt es Preise zu gewinnen. Eine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl. Vereinsspieler sind genauso willkommen, wie jene, die gerne einfach mal Unihockeyluft schnuppern wollen. Und selbstverständlich

darf sich auch ein Verein aus einer anderen Sportart anmelden – oder wie wäre es sogar mit einem FirmenTeam? Interessierte finden unter www.floorballtrophyalbis.ch alle wichtigen Informationen. Gleicherorts kann man sich online anmelden. Wer dort keine Antwort auf seine Frage findet, kann über Kontakt eine Nachricht oder Frage schicken. Die Organisatoren freuen sich auf einen gut besuchten, unfallfreien Unihockey Anlass im Stigeli Affoltern, auf spannende Spiele und schöne Tore! OK Floorball Trophy Albis, Roger Liechti

Es sind vor allem die Mountainbiker, die derzeit jede Startmöglichkeit nutzen, um für die ersten, selektionsentscheidenden Weltcuprennen in Form zu sein. Der Auftakt der Weltserie hat vor zwei Wochen in Südafrika bereits stattgefunden und ist aus Schweizer Sicht erfreulich ausgegangen. Es gewann derselbe Mann, der am letzten Sonntag auch den Auftakt der nationalen Rennserie «BMC Racing Cup» im sanktgallischen Buchs für sich entschied: Nino Schurter. Der Bündner wird am Samstag in Affoltern zwar nicht starten. Wohl aber sein ScottTeamkollege und Schweizer Meister Florian Vogel. Der Aargauer, der am Sonntag in Buchs Zweiter geworden war, fährt nicht zum ersten Mal in Affoltern. Über seine Ambitionen hält er sich noch bedeckt. «Ich werde sicher aggressiv fahren. Die Belastungsintervalle, die typisch sind für Radkriterien, sind ideal als Vorbereitung für den Crosscountry-Weltcup», erklärt Vogel. Je nach Rennkonstellation könne es sein, dass er um die vorderen Plätze fahre.

Näf grippegeschwächt Noch nicht wieder in Vollbesitz seiner Kräfte hat sich am Sonntag in Buchs Ralph Näf gezeigt. Der Thurgauer konnte nur zu Beginn mit den Besten mithalten und beendete das Rennen im sechsten Platz. Der GP OsterhasSieger von 2008 laboriert gemäss eigenen Angaben noch an den Nachwirkungen einer Magen-Darm-Grippe, die er sich nach dem Weltcupauftakt in Pietermaritzburg zugezogen hatte.

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Schweizer Crosscountry-Meister Florian Vogel hat sich für den GP Osterhas am kommenden Samstag angemeldet. Mit welchen Ambitionen lässt er noch offen. (Bild Martin Platter)

Noch offen ist, wie Urs Huber, der einzige Elitefahrer des organisierenden Radrennclubs Amt, Strapazen und Rückreise vom Cape Epic verdauen wird. Zur Wochenmitte lag der Joner zusammen mit Stöckli-Teamkollege Konny Looser noch auf dem zweiten Zwischenrang des afrikanischen Mountainbike-Etappenrennens. Doch dann ging das Gerangel um die Spitzenplatzierungen erst los. Huber/Loo-

ser verloren entkräftet und von Pannen gebremst Platz um Platz in der Zwischenwertung und beendeten das 800 Kilometer lange Etappenrennen mit 15000 Höhenmetern schliesslich als elftes Team. Über zwei Stunden verloren die beiden auf Mountainbike-Marathonweltmeister Christoph Sauser, der erneut mit Specialized-Teamkollege Burry Stander triumphierte. (map.)


Veranstaltungen

Restaurant Hirschen Obfelden Telefon 044 761 42 06

Ab 1. April 2012 (kein Aprilscherz)

Osterzeit im Rest. Hirschen: «Gitzizeit» Bruna Bortoluzzi und Team

Einladung zum Infotag Samstag 14. April 2012 durchgehend von 9.30 bis 15.30 Uhr an der Sagistrasse 12 in Affoltern Energieoptimierung in der Haustechnik ➜ Fachvortrag um 10 und 13 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Grosser Goldankauf wegen grosser Nachfrage! Im Hotel Oktogon Stallikerstrasse 1, 8906 Bonstetten Mi, 4. April 2012, von 13 bis 18 Uhr D. HAAG, Schweizer Firma Eschenhofstrasse 2, 9500 Wil Telefon 079 873 61 49

Einladung

Generalversammlung Flurgenossenschaft Hausen am Albis Donnerstag, 19. April 2012, 20.00 Uhr, Restaurant Post Rifferswil Traktanden: Die üblichen Jahresgeschäfte Vollzähliges Erscheinen erwartet der Vorstand.

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026_2012  

Im Vergleich zum Vorjahr haben die polizeilich erfassten Strafta- ten im Säuliamt um 17,1 Prozent zugenommen. Ein kantonaler Spitzenwert, in...

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