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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Der neue Nissan QASQAI

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 25 I 175. Jahrgang I Mittwoch, 31. März 2021

Dorfplatz aufwerten

Amtsübergabe

Weitere Infos unter:

Helikopter-Einsatz

Aeugst will den Begegnungsplatz vor dem Volg im Zentrum neu gestalten. > Seite 3

In Rifferswil hat Laura Molleman den Gemeindeschreiber Bruno Hänni abgelöst. > Seite 3

Impfzentrum ist bereit

Das Leben feiern

Ab dem 8. April wird auch im «Holiday Inn» in Affoltern gegen Covid geimpft. Los geht es im Impfzentrum, das vom Spital Affoltern betrieben wird, angesichts des immer noch knappen Serums voraussichtlich mit 200 bis 300 Impfungen pro Tag. Die volle Kapazität von 600 pro Tag erwartet Reto Schegg, Projektleiter für den Aufbau und Betrieb des Impfzentrums, ab Mai. Vorerst können Personen ab 75 Jahren auf dem Anmeldeportal der Gesundheitsdirektion einen Termin buchen. Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen dürfen sich voranmelden. (tst.)

> Bericht auf Seite 5

Nachwuchs fehlt Seit 2014 setzt er sich für NaturschutzAnliegen und gegen den «Rummel auf dem Üetliberg» ein, der Verein Pro Üetliberg um Margrith Gysel. Doch nun kämpft er ums Überleben: «Unser Problem ist, dass wir überaltert sind und keinen Nachwuchs finden, der die Vereinsleitung übernehmen würde», sagt die Mitbegründerin und langjährige Vereinspräsidentin. Gesucht seien junge Leute, welche die bisherige, ein wenig müde gewordene Crew ergänzen und allenfalls sogar ablösen würden. (red.)

> Bericht auf Seite 9

Gewerbe hält zusammen Coronabedingt ruhen zwar viele Aktivitäten, aber «unter unseren Mitgliedern spüre ich viel Solidarität», sagt Vreni Spinner, Präsidentin des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden. Und auch auf aktive Vorstandskollegen kann sie zählen. So wurde unter den Mitgliedern eine Umfrage lanciert – unter anderem mit der Frage: Wo können wir euch helfen? Dabei wurde klar, wie unterschiedlich die Branchen von Corona betroffen sind. Während die Gastronomie, deren Zulieferer, der Autohandel und Kleinbetriebe leiden, verzeichnen etwa Gartenbauer Mehrumsatz. (red.)

> Bericht auf Seite 13

GP Osterhas erst im Mai Die 40. Austragung des traditionsreichen Velorennens «Grand Prix Osterhas» lässt weiter auf sich warten. Auch dieses Wochenende werden die Radrennfahrer in Affoltern nicht auf Rundenjagd gehen – noch nicht, denn der langjährige, frühere RRC-Amt-Präsident René Graf ist entschlossen, den Wettkampf endlich wieder einmal durch- und ihn auch über das Jahr 2021 hinaus weiterzuführen. Als Ersatztermin ist der 16. Mai vorgesehen, eine entsprechende Bewilligung für die Austragung liegt bereits vor. (red.)

> Bericht auf Seite 20

Bei einem Verkehrsunfall hat sich am Montag in Knonau ein Töfffahrer schwer verletzt. > Seite 9

Neue Uniform

Die 49. Generalversammlung der Ämtler Verkehrskadetten fand per Zoom-Meeting statt. > Seite 10

E

ine kleine Begebenheit: Es war in einer kleinen Bergschule, in der alle Kinder von 6 bis 14 Jahren auf ihren grob gezimmerten Bänken sassen. Eine Ausstattung wie sie heute undenkbar wäre. Dafür hatten sie eine beneidenswerte Aussicht über die Bergketten und vor allem eine familiäre Atmosphäre. Wenige Tage vor den Osterferien war der damalige Religionslehrer gerade mit seiner langen Erzählreihe über Abendmahlssaal, Ölberg und Golgatha bis zur Auferstehung zu Ende gekommen. Da stellte er einem Buben in der dritten Bank eine gewichtige Frage: Was hat dir denn an der Erzählung von Jesus am besten gefallen? Der Achtjährige, auf einem einsamen Bauernhof eine Stunde bergaufwärts zu Hause, gab strahlend die Antwort: «Dass alles so gut ausgeht.» Kindermund bringts auf den Punkt.

Löst diese Botschaft in uns noch etwas aus? Erreicht sie unser Herz? Will man Umfragen glauben, dann können nur rund 30 % mit der Botschaft der Auferstehung etwas anfangen. Es verwundert nicht, dass sich deshalb viele mit Haut und Haar und mit aller Gewalt in dieses vergängliche Leben und seine Möglichkeiten stürzen. «Ich will alles und zwar sofort», lautet das Motto. Die Masslosigkeit und Gier beginnen zu regieren mit all ihren verderblichen Folgen. Wenn der Himmel verschlossen ist, dann muss mir diese Welt hier und jetzt alles bieten, Damit überfordern wir aber das Leben und

Der Campingplatz Sihlwald öffnet am 2. April. Noch vor Kurzem war mit einer Schliessung zu rechnen. Die Öffnung ist wesentlich dem reformierten Pfarrer in Affoltern, Werner Schneebeli, zu verdanken. Werner Schneebeli amtiert seit 1995 als Pfarrer in Affoltern. Und ebenso lang wie Pfarrer ist er auch ein begeisterter Camper. Immer wieder verbringt er seine Ferien und viele Wochenenden auf dem Campingplatz Sihlwald und nutzte im letzten Jahr sein Zelt wegen Corona für den Homeoffice-Einsatz. Auch dieses Jahr wird Schneebeli wieder viele Stunden auf dem Zeltplatz verbringen können. Das ist nicht selbstverständlich, stand doch der Platz noch bis vor Kurzem vor der Schliessung. Die Stiftung Wildnispark Zürich wollte ihn schliessen, da der Vertrag mit der langjährigen Campingplatz-Betreiberin auslief und die Infrastruktur des Platzes sich in einem maroden Zustand befand. Die aufgeschreckten Camper gründeten erst eine Interessengemeinschaft dann einen Verein – mit Werner Schneebeli als Präsident. Dem Verein gelang es, die Schliessung abzuwenden. Er ist nun für den Betrieb auf dem Camping zuständig. (sts)

Unsere tiefste Sehnsucht

«Ich will alles und zwar sofort...»

Österliches Bild

Im Garten von Ester Graber in Kappel wünscht eine bunte Hasenfamilie «Frohe Ostern». > Seite 11

Camping Sihlwald geht wieder auf

Gedanken zu Ostern von Spitalseelsorgerin Julia Rzeznik

Dass alles gut ausgeht, das wünscht sich wohl jeder auch von uns für das eigene Leben. Das ist die uralte Sehnsucht der Menschen und vielleicht wünschen sich das derzeit noch mehr in ihren Sorgen und Ängsten, wenn sie an Covid-19 und deren weitreichende Folgen denken. Alles möge gut ausgehen – leider hält sich das Leben nicht an diese Wunschregel. Viele Schicksale gehen sehr ungut aus. Das Leben führt nicht nur in Belastungen hinein, sondern auch in schmerzliche Verluste. Im Letzten führt es ja dann für jeden von uns, auch wenn wir das noch so sehr verdrängen «ins Grab hinunter» – und nicht nur da ist es dunkel. In dieser beklemmenden Situation für uns verlorene Menschenkinder kommt jedes Jahr an Ostern die Botschaft auf uns zu: Gott macht alles neu und er macht alles gut. Er überlässt seinen Sohn nicht dem Schicksal der ungerechten Verurteilung und dem bitteren Tod, sondern befreit ihn aus dem Dunkel aller bösen Mächte. Das Grab ist leer – Jesus lebt! Und damit sollen auch die dunklen Stellen unseres Daseins, die «Gräber» unseres Lebens aufgebrochen sein. Das Osterlicht reicht ja, weil es von Gott kommt, bis in die letzten Tiefen unseres Daseins hinab, bis in unsere verzweifelte Todeseinsamkeit.

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> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

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«Auferstehung», gemalt von Schwester Georgia Andrzejewski. (Bild zvg.) nicht wenige werden wütend auf sich, auf die anderen, auf das Leben selbst, weil es doch im Grunde genommen nie genug bieten kann. Ostern heisst: Gott lässt uns nicht im Leiden, in der Ohnmacht einer Pandemie, im Dunkel des Grabes allein. Wir können deshalb in jeder Lebenslage gelassen bleiben und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Es ist nicht nur ein Lebenstraum, dass alles gut ausgeht. Es geht gut aus, weil der Auferstandene mit seinem Licht in unser Leben tritt und alle Dunkelheiten erhellt. Dann können wir das Leben feiern wie Gisela Baltes es in ihrem Gedicht «Das Leben feiern» beschreibt (siehe Box). Julia Rzeznik, Kath. Spitalseelsorgerin Affoltern am Albis

Das Leben feiern Lasst uns das Leben feiern! Denn: Das Licht hat die Nacht überwunden. Die Freude hat die Traurigkeit verjagt. Die Liebe war stärker als der Hass. Das Leben hat den Tod besiegt. Gisela Baltes

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren. Albert Schweitzer

Traurig, aber dankbar, dass du von deinem Altersleiden erlöst worden bist, nehmen wir Abschied von unserem lieben Papa, Grosspapi, Ugrosspapi, Götti und Freund

Harry Steinmann (Leonhard Fridolin) 4. 9. 1922 – 28. 3. 2021 Er war eine vielseitige Persönlichkeit, ein erfolgreicher Lehrer und Pädagoge, mit grossem Engagement und stand bis ins hohe Alter im Dienste der Öffentlichkeit. Sein kulturelles Schaffen wird uns allen nachhaltig in Erinnerung bleiben. Seine liebevolle, gradlinige Art und sein Humor werden uns fehlen. Wir vermissen dich.

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass Rudolf Völki, geb. 14. November 1962, Bürgerort Altnau TG, gest. 26. März 2020, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden ZH, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. März 2021 verwiesen. Affoltern am Albis, 25. März 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Jürg und Verena Steinmann Nicole und Martin Ziehbrunner mit Maurice Stefanie und Jeff Duret mit Lenny und Jim Yvonne und Kurt Schmutz Michael Schmutz mit Lilly Roger Schmutz und Connie Hahnas Caroline und Patric Fehr mit Melina und Nelio Therese Röthlisberger und Reto Belloni Patric Röthlisberger und Kerstin Kohler mit Lyah Dina Regnier und Kurt Spycher Freunde und Anverwandte Die Urnenbeisetzung und der Abdankungsgottesdienst finden coronabedingt nach Anmeldung im Familien- und Freundeskreis statt. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare verschickt. Anstelle von Blumenspenden berücksichtigen Sie bitte die Winterhilfe Bezirk Affoltern, Postkonto 01-304140-9. Traueradresse: Jürg Steinmann, Kirchgasse 19, 8907 Wettswil Yvonne Schmutz, Ettenbergstrasse 40, 8907 Wettswil

Die schönsten Momente im Leben sind die, bei denen man lächeln muss, wenn man sich zurückerinnert. Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren. Das Leben ist begrenzt, doch die Erinnerung unendlich…

Traurig, aber dankbar für die Erlösung nehmen wir Abschied von

Ulrich Schönenberger 23. 2. 1954 – 25. 3. 2021

Nach langer Krankheit haben ihn seine Kräfte verlassen. Wir vermissen ihn und hätten ihn gerne länger unter uns gehabt.

Rahel Schönenberger Christian Schönenberger und Karin mit Iven Martina Schönenberger Jasmin und Michi Schuler mit Levin Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier findet im kleinen Rahmen zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Losgekauft mit dem kostbaren Blut von Jesus Christus. Nach 1. Petrus 1,18-19

ABSCHIED UND DANK Wir haben im engsten Familienkreis Abschied genommen von

Willi Kammermann

9. November 1933 – 21. März 2021

In Liebe und Dankbarkeit: Walter und Trudy Samuel und Barbara Ruth und Oliver Enkel und Urenkel

Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Herr Arpad Balaj, geb. 2. Januar 1998, Staatsangehörigkeit: Rumänien, unbekannter Wohnsitz.

Traueradresse: Ruth Häusler, Talhofweg 7, 8408 Winterthur Herzlichen Dank ...

Datum der Konkurseröffnung: 25.3.2021

... für alle Begleitung, Freundschaft und Liebe, die Willi in seinem Leben erfahren durfte.

Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später.

... der Heimleitung und allen Mitbewohnern für das herzliche Willkomm.

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. März 2021. Affoltern am Albis, 25. März 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Herr Frederick Werry, geb. 3.Juni1994,Staatsangehörigkeit:Deutschland, unbekannter Wohnsitz. Datum der Konkurseröffnung: 25. März 2021

Ostermontag, 5. April 2021 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN Es ist sehr schmerzhaft, so einen lieben, wertvollen Menschen, wie es unsere Mutter war, zu verlieren. Die überwältigende Anteilnahme, die uns beim Abschied von

Affoltern am Albis, 25. März 2021

In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass des Sandro Francesco Brocca, geb. 13. Februar 1977, Bürgerort: Zürich ZH, gest. 21. November 2019, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. März 2021 verwiesen.

... Pfarrer Markus Müller und den Musikanten für den tröstenden Abschiedsgottesdienst.

Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. März 2021.

Auflage des Kollokationsplanes

... dem Heim-Arzt Herr Dr. I. Kordish.

Wechselausstellung: Licht − einst und heute

Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

... der Pflege und allen anderen Heim-Angestellten für ihre wertvolle Arbeit.

Erscheinungsweise nach Ostern

Mittwoch, 7. April 2021

Inserateannahmeschluss für die Mittwochsausgabe: Dienstag, 6. April, 8.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 6. April, 11.00 Uhr

Freitag, 9. April 2021

Inserateannahmeschluss für die Freitagsausgabe: Mittwoch, 7. April, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Donnerstag, 8. April, 11.00 Uhr

Sylvia Gnädinger entgegengebracht wurde, hat uns tief berührt und gibt uns in dieser traurigen und schweren Zeit unendlich viel Trost und Kraft. Wir sind unendlich dankbar für all die tröstenden Worte, für die unvergesslichen lieben Blicke, die uns zu verstehen gaben, was sie für ein lieber Mensch war. Besonders danken möchten wir: – Dr. med. Felix Kuhn für seine liebevolle Art sowie die medizinische Betreuung – dem Team im Stock 1 vom Senevita Obstgarten, das unserem Mami mit lieber und humorvoller Art so vieles gegeben und ihr viele schöne Stunden geschenkt hat bis zum Schluss – Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsamen, lieben Worte beim Abschiedsgottesdienst – Organistin Antonia Nardone für die wundervolle musikalische Begleitung – für die Kollekten und die vielen Spenden an die Alzheimerstiftung – allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit

Die Trauerfamilie

Affoltern am Albis, 25. März 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, im März 2021


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Wenn man 96 Lebensjahre auf dieser Welt verbracht hat, sollte man sich feiern lassen. Die besten Wünsche für Gesundheit und Wohlsein senden wir Louise Hunziker in Affoltern an ihrem Geburtstag heute Mittwoch, 31. März.

Zum 90. Geburtstag Beileibe kein Aprilscherz war die Geburt von Sonja Fuchs vor 90 Jahren! Morgen Donnerstag, 1. April, feiert sie in Affoltern ihren hohen Runden! Wir wünschen zu diesem Tag gute Laune, viel Sonnenschein und Freude – herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Alles Gute und herzliche Gratulation zum 85. Geburtstag senden wir heute Freitag, 31. März, Erwin Flury nach Affoltern – viel Freude und beste Stimmung an diesem Festtag!

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiern drei Jubilarinnen und ein Jubilar ihren stolzen 80sten Geburtstag. Am Karfreitag, 2. April, Verena Caser, am Samstag, 3. April, Johanna Frick und Adolf Suter und am Dienstag, 6. April, Sonja Neurauter. Wir wünschen allen ein frohes Fest und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Das war wirklich eine glückliche Wahl. Wenn ein Paar 50 Jahre zusammen verbringt, haben die beiden etwas richtig gemacht! Elisabeth und Johannes Spillmann-Faller in Obfelden dürfen stolz sein und am Karfreitag, 2. April, feiern. Weiterhin alles Gute!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

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Volg-Platz wird neu gestaltet Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Der Platz vor dem Volg in Aeugst ist einer der zentralen Begegnungsplätze in der Gemeinde. Der Platz ist in die Jahre gekommen und soll neu gestaltet werden. Neben einem neuen Brunnen soll der Platz mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen. Der Brunnen vor dem Volg in Aeugst ist seit einiger Zeit defekt, und die Sitzgelegenheiten sind ebenfalls in die Jahre gekommen. Der Gemeinderat hat sich in Absprache mit der Landi Mettmenstetten als Eigentümerin des Platzes entschieden, den Platz zu sanieren. Neben einem neuen Brunnen und Sitzgelegenheiten soll der Belag des Platzes erneuert werden. Mit dieser Rundumerneuerung wird der Volg-Platz wieder zu einem attraktiven Ort, der zum Verweilen und für eine Pause einlädt. Der Auftrag für die Neugestaltung des Volg-Platzes in der Höhe von Fr. 22 656.65 wurde an Peter Schmid Baudienstleistungen AG vergeben. Die Bauarbeiten sollen nach Ostern aufgenommen werden. Der Platz, der der ganzen Bevölkerung zugute kommt, wird über die Mittel aus dem Jubiläumsfonds der Zürcher Kantonalbank finanziert.

Abnahme Jahresrechnung 2020 der Schule Aeugst Seit 1. Juli 2020 ist Aeugst eine Einheitsgemeinde. Die Finanzen der Gemeinde und der Schule Aeugst wurden auf das Budgetjahr 2021 zusammengelegt. Aus diesem Grund ist die Jahresrechnung 2020 die letzte eigenständige Jahresrechnung der Schule Aeugst. Sowohl die Schulpflege als auch der Gemeinderat als zuständige Gremien haben die Jahresrechnung 2020 der Schule Aeugst abgenommen und zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet.

Die Schule Aeugst schliesst das Jahr 2020 in der Erfolgsrechnung mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 218 799.31 ab. Der Gesamtaufwand betrug Fr. 4 176 479.50, wohingegen ein Gesamtertrag von Fr. 3 957 680.19 Franken resultierte. Dass der Aufwandüberschuss höher als budgetiert ausfiel, hat einerseits mit diversen Massnahmen im Sonderschulbereich zu tun. Andererseits prägte die Corona-Pandemie das Rechnungsjahr. Zwar konnten verschiedene Anlässe nicht durchgeführt werden, woraus Minderausgaben resultierten. Dafür stiegen die Kosten für Hygiene-Massnahmen stark an. Zudem führte die Schulschliessung im Frühjahr 2020 zu Mindereinnahmen im familienergänzenden Bereich.

Einführung Geschäftsverwaltungssystem Die Gemeindeverwaltung Aeugst ist bereit, den nächsten Schritt in die digitale Zukunft zu machen. Der Gemeinderat Aeugst hat beschlossen, die Einführung der digitalen Geschäftsverwaltungssoftware (GeVer) zu starten. Mit GeVer können die Bearbeitung der Verwaltungsgeschäfte weiter digitalisiert und Arbeitsabläufe sowie die elektronische Archivierung vereinfacht werden. Eingeführt werden soll das Produkt CMI Axioma. Der Auftrag für die Einführung von CMI Axioma in der Höhe von Fr. 19 644.50 wurde an die Firma OBT AG in Zürich vergeben. Durch die Vergabe kann mit dem Projekt zur Einführung von GeVer gestartet werden. Das Projekt soll 2021 abgeschlossen werden.

Bauabrechnung Tore Feuerwehrdepot Beim Feuerwehrdepot mussten im letzten Jahr die Tore erneuert werden. Die Bauabrechnung liegt nun vor und wurde vom Gemeinderat Aeugst abgenom-

Der zentrale Begegnungsplatz vor dem Volg wird aufgewertet. (Bild Thomas Stöckli) men. Aufgrund der aufwändigen und komplexen Sanierung belaufen sich die Kosten auf Fr. 36 094.45 (inkl. MwSt.). Sie liegen somit mit Fr. 1094.45 knapp über den budgetierten 35 000 Franken.

Reorganisation KiTa Coccolino Die KiTa Coccolino ist einer der wesentlichen Bausteine der familienergänzenden Kinderbetreuung in Aeugst. Sie wird durch den Verein Kinderkrippe Coccolino betrieben, der KiTas an drei Standorten im Bezirk mit insgesamt über 100 betreuten Kindern und 32 Mitarbeiterinnen betreibt. Der Verein Coccolino hat seine Strukturen reorganisiert. Neu gibt es eine einzige Betriebskommission. In dieser Betriebskommission haben neben den Krippenleiterinnen und der Präsidentin des Vereins die Gemeinderätinnen Monika Rohr (Stallikon) und Gisèle Stoller Laubi (Aeugst) Einsitz. In der KiTa Coccolino in Aeugst sind ab Sommer 2021 wieder freie Plätze verfügbar (Anmeldungen bzw. Anfragen unter 044 523 66 61 und aeugst@coccolino.ch).

Doch noch anstossen zum Abschied

Kleine Feier zur Gemeindeschreiber-Amtsübergabe in Rifferswil Ein Dutzend Wegbegleiter waren am letzten Freitag vor dem Gemeindehaus Rifferswil zur Stelle, als es darum ging, den langjährigen Gemeindeschreiber Bruno Hänni so würdig wie unter den aktuellen Umständen möglich in den frühzeitigen Ruhestand zu verabschieden.

Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Mittwoch, 31. März 2021

von Thomas sTöckli «Mindestens ein Glas Wein muss nach 32 Jahren möglich sein», betonte Gemeindepräsident Christoph Lüthi. Gekommen wären sicher viel mehr als

das Dutzend enger Wegbegleiter, wäre man pandemiebedingt nicht zu dieser engen Personenbeschränkung gezwungen gewesen. Was hält einen so lange im Job? Das sei nur möglich, wenn es einem gefalle, folgerte Lüthi in seiner Ansprache nach ausgiebigen Lobes- und Dankesworten. Und Hänni blieb die Antwort nicht schuldig: «Es war definitiv die Bevölkerung», verriet er und berichtete von schönen Begegnungen und guten Menschen, die er kennengelernt habe. «Ich habe seinerzeit die richtige Wahl getroffen», blickt er auf seinen Stellenantritt vor bald 33 Jahren zurück. Anlässlich der offiziellen Amtsübergabe an Laura Molleman liess Statthalter

Claude Schmidt die erste Begegnung vor 20 Jahren Revue passieren. Er damals noch als junger Bezirksratsschreiber, der das Zivilstandsamt unter Hänni zu inspizieren hatte. «Wir waren nicht immer einer Meinung», so Schmidt über die Zusammenarbeit seither, «aber wir hatten es sehr gut.» Nach drei Wochen Einarbeitung hat nun also Laura Molleman das Ruder übernommen auf der Gemeindeverwaltung Rifferswil. «In diesen drei Wochen habe ich sie auf ein Level gebracht, das schon höher ist als meines», scherzte Hänni – und stimmte seinem Gemeindepräsidenten zu, dass der Wechsel auch eine Chance sein könne, gewisse Dinge etwas anders anzugehen.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

Arbeitsvergaben und Baubewilligungen Im Rahmen des Ersatzes der Ölheizung in der Schule Aeugst hat der Gemeinderat folgende Arbeiten vergeben: Holzschnitzelheizung und Installation in der Höhe von 113 805 Franken an SHS AG in Affoltern; Neubau Kamin in der Höhe von 16 894 Franken an die Firma Matthias Gähwiler in Hausen; Elektroarbeiten in der Höhe von 20 167 Franken an Elektro Lang in Affoltern; Silodeckel in der Höhe von 24 570 Franken an Hinden AG in Gipf-Oberfrick. Ausserdem hat der Gemeinderat folgende baurechtliche Entscheide getroffen: BG 2020-064 Neubau Remise, Kathrin Weiss Setzihof 1; BG 2020-074 Fotovoltaik-Anlage, Peter und Elisabeth Brang, Lättenstrasse 40; BG 2020-078 Neubau Einfamilienhaus, Peter Bleuler Generalunternehmung, Buechbodenstrasse 16.

Vit Styrsky, Gemeindeschreiber

Gute Noten fürs Strassenverkehrsamt In einer grossen Kundenumfrage haben 80 Prozent dem Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich ein gutes Zeugnis ausgestellt. In einer Kundenumfrage des Statistischen Amts haben vier von fünf Kundinnen und Kunden ihren Kontakt mit dem Strassenverkehrsamt als gut bis sehr gut bewertet. An der Umfrage haben 3300 Personen teilgenommen, die in den drei Monaten davor mit dem Strassenverkehrsamt Kontakt gehabt hatten. Regierungsrat Mario Fehr, zu dessen Sicherheitsdirektion das Strassenverkehrsamt gehört, zeigt sich erfreut, aber nicht überrascht: «Gerade auch in der Pandemie leistet das Strassenverkehrsamt einen hervorragenden Einsatz, um immer für die Bevölkerung da zu sein.» Die von der Kundschaft angebrachten Verbesserungsvorschläge will Geschäftsleiter Peter Kyburz konstruktiv nutzen: «Wir haben wertvolle Hinweise für die Verbesserungen unserer Website erhalten, und wir wollen künftig noch mehr Dienstleistungen online anbieten können.» Sicherheitsdirektion ZH ANZEIGE

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86

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Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Amtsübergabe auf der Gemeindeverwaltung Rifferswil. Bruno Hänni und die neue Gemeindeschreiberin Laura Molleman, flankiert von Statthalter Claude Schmidt (links) und Gemeindepräsident Christoph Lüthi (rechts). (Bild Thomas Stöckli)

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Einstellung des Konkurses Über die Lacina Gärten GmbH, Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Affoltern am Albis, CHE-353.036.771, Lindemoosstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 23. Dezember 2020 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 22. März 2021 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4'000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Jeder Pfandgläubiger kann innert der gleichen Frist beim Konkursamt schriftlich die Verwertung seines Pfandes verlangen, sofern er sich zur Übernahme des nicht gedeckten Teils der Liquidationskosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss leistet (Art. 230a SchKG).

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 23. März 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

• Maida Camic, 1997, Staatsangehörige von Bosnien-Herzegowina • Sebastian Wolfgang Wenk, 1981, Staatsangehöriger von Deutschland • Stefanie Wenk, 1985, Staatsangehörige von Deutschland • Leonie Wenk, 2020, Staatsangehörige von Deutschland 31. März 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten Zivilstandsamt Das Bezirkszivilstandsamt wird mit der Stadtkanzlei zusammengelegt und zieht deshalb innerhalb des Verwaltungszentrums vom Erdgeschoss ins 3. Obergeschoss um. Infolge des Umzuges bleiben das Bezirkszivilstandsamt und das Bestattungsamt am Freitag, 9. April 2021 geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag unter 079 527 10 11. Bestattungsamt und Zivilstandsamt begrüssen Sie gerne wieder ab Montag, 12. April 2021 im 3. Obergeschoss. 31. März 2021 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Die Öffnungszeiten der Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungsamtes (zuständig für die Gemeinden Aeugst a.A., Hausen a.A., Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind über Ostern wie folgt: Gründonnerstag, 1. April 2021, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet Karfreitag, 2. April 2021, geschlossen Ostermontag, 5. April 2021, geschlossen Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst. Ab Dienstag, 6. April 2021 sind wir gerne wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Wir wünschen Ihnen frohe Ostern. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Affoltern am Albis, 25. März 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Ostern

Entsorgung Ostern Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: AbfallWestlichderBahnlinie:stattFreitag, 2. April 2021 am Samstag, 3. April 2021, Grüngut Östlich der Bahnlinie: statt Montag, 5. April 2021 am Mittwoch, 7. April 2021 Für das Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Gründonnerstag, 1. April 2021: geschlossen ab 16.00 Uhr Karfreitag, 2. April 2021: ganzer Tag geschlossen Samstag, 3. April 2021: normale Öffnungszeiten Ostermontag, 5. April 2021: ganzer Tag geschlossen

Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Am 21. März 2021 ist in Zürich gestorben:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Einbürgerung Mit Beschluss vom 23. März 2021 hat der Gemeinderat, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: • Claus-Bernhard Benger, 1974, deutscher Staatsangehöriger 31. März 2021 Der Gemeinderat

Für das ÖKI-MOBIL gilt folgender Fahrplan: Karfreitag, 2. April 2021: entfällt Samstag, 3. April 2021: üblicher Fahrplan

30. März 2021

Hausen am Albis

Bauprojekte

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 29. März 2021 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Elisabeth Bösch, 1999, Bürgerin von Deutschland 31. März 2021 Gemeinderat Stallikon

Bauherrschaft: Binkert-Scherer Sandra und Thomas, Dorfstrasse 20, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden, Schweiz Projekt: Photovoltaik-Anlage mit Solarthermie (Indach) auf bestehendem Schopf, Dorfstrasse 20, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1096, Zone: K2A

Nelli Studer geb. Künzler geboren am 18. Juni 1934, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am 25. März 2021 ist in Zürich gestorben:

Schönenberger, Ulrich geboren am 23. Februar 1954, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 28. März 2021 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Steinmann, Leonhard Fridolin geboren am 4. September 1922, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Hausen am Albis Bauherrschaft: Thomas Schneiter, Oberdorfstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Egli Jona AG, Buechstrasse 38, 8645 Jona Projekt: Neubau Biopool, Oberdorfstrasse 15, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2130, Zone: W/1.4

Hausen am Albis Bauherrschaft: Judith und Daniel Mattille, Hinteralbis 13, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erweiterung Terrasse, Hinteralbis 13, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 774, Zone: KW, Inventar-Nr. 402

Maschwanden Bauherrschaft: Ursin und Priska Dosch, Steinbüllenstrasse 18, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Bau einer Photovoltaikanlage, Steinbüllenstrasse 18, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1060, Zone: Kernzone

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. März 2021

5

Noch acht Tage bis zum Impfstart Im Affoltemer Impfzentrum «Holiday Inn» war am Montag schon fast alles eingerichtet für den 8. April Nach Ostern nimmt es den Betrieb auf, das Impfzentrum des Spitals Affoltern im Hotel Holiday Inn im Bezirkshauptort. Für den ersten Tag, den 8. April, seien die Termine innert weniger Minuten vergriffen gewesen, so Reto Schegg, Leiter des Ämtler Impfzentrums. von Thomas sTöckli Seit Freitag weist eine grosse Tafel über dem Haupteingang darauf hin: Ab dem 8. April wird auch im «Holiday Inn» in Affoltern gegen Covid geimpft. Los geht es im Impfzentrum, das vom Spital Affoltern betrieben wird, angesichts des immer noch knappen Serums voraussichtlich mit 200 bis 300 Pieksern pro Tag. Die volle Kapazität von 600 pro Tag erwartet Reto Schegg, Projektleiter für den Aufbau und Betrieb des Impfzentrums, erst ab Mai. Und vielleicht werde man mit verlängerten Öffnungszeiten sogar noch mehr schaffen. Eine erste Kontrolle findet bereits im Vorzelt statt. Im Minutentakt werden die Impfwilligen dann im Empfangsbereich mit den vier Anmeldekojen erwartet. Hier werden die Versichertenkarte erfasst, die Identität und allfällige medizinische Atteste überprüft, erklärt Reto Schegg. Weiter geht es in den ersten Warteraum, eine «Pufferzone» vor den sechs Impfkojen. Diese sind bewusst funktional gehalten. Sichtschutz bietet statt eines Vorhangs oder einer Türe, die nach jeder Person desinfiziert werden müssten, ein Gang um zwei Ecken. Die Impfwilligen nehmen für den Piekser auf einem einfachen Holzstuhl Platz. Die Spritzen werden in der Hotelküche aufgezogen. Ein Handlungsschema für alle Arten von Komplikationen hängt in jeder Impf koje. Zu solchen Komplikationen dürfte es allerdings kaum kommen, das zeigen die bisherigen Erfahrungen etwa im Kanton Bern. Ein Notfall-Raum ist trotzdem eingerichtet, für den Fall eines Kreislauf-Problems oder einer allergischen Reaktion. Und auch personell sei man gut aufgestellt, versichert Reto Schegg, «zumindest für den Normalbetrieb.» Nicht zuletzt sei es gelungen, relativ viele pensionierte Ärzte für einen Einsatz zu gewinnen. Das Stammpersonal wird nach Ostern intensiv geschult. Nach der Impfung müssen die Leute für 15 bis 30 Minuten überwacht werden. Dazu stehen im folgenden Gang und Warteraum in ausreichendem Abstand zueinander zahlreiche Stühle bereit. Als weitere Schutzmassnahmen erhalten die Leute bereits am Eingang eine Schutzmaske, rund sechs Desinfektionsmittelspender werden über den ganzen Rundgang verteilt. Am «Checkout»-Schalter nimmt man dann die Impf-Dokumentation mit nach Hause. ANZEIGE

Wartezone vor den Impfkojen.

Reto Schegg, Leiter des Impfzentrums Affoltern, im Empfangsbereich. (Bilder Thomas Stöckli)

In der Hotelküche werden die Spritzen aufgezogen.

Funktional ausgestattet: Einblick in eine der sechs Impfkojen im «Holiday Inn».

Nach dem Pieks werden die Geimpften hier 15 bis 30 Minuten überwacht.

Vom «Check-out»-Schalter nimmt man die Impf-Dokumentation mit.

«Den brauchen wir hoffentlich nicht», sagt Reto Schegg über den Notfall-Raum.


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. März 2021

7

Der Seelsorger vom Camping Sihlwald Der von der Schliessung bedrohte Campingplatz öffnet im April wieder – auch dank Pfarrer Werner Schneebeli Im vergangenen Herbst stand der Campingplatz Sihlwald vor der Schliessung. Die Stimmung der Camper war am Boden. Sie gründeten einen Verein zur Rettung ihres geliebten Campingplatzes mit Werner Schneebeli, Pfarrer in Affoltern, als Präsident. Der Platz kann nun weiterhin betrieben werden – und Schneebeli weiter das Camperdasein an der Sihl geniessen. Von stefan schneiter Die Hiobsbotschaft kam im Sommer 2020. Der Campingplatz Sihlwald, mitten im Wildnispark Zürich an der Sihl gelegen, sollte auf Ende Oktober geschlossen werden. Die Stiftung Wildnispark Zürich gab bekannt, die Infrastruktur sei marode und müsse komplett erneuert werden. Der Vertrag mit der langjährigen Campingplatz-Betreiberin Conny Landolt lief per Ende Jahr aus und der Campingplatz sollte nach den Absichten des Wildnisparks in ein nachhaltiges, naturnahes Konzept eingebettet werden. Die angekündigte Schliessung scheuchte nicht nur die langjährigen Camper auf, sondern auch Werner Schneebeli. Schneebeli ist seit 1995 reformierter Pfarrer in Affoltern. Aufgewachsen ist er in Horgen. Seit den 1990er-Jahren verbrachte er immer wieder seine Ferien auf dem Campingplatz Sihlwald, zusammen mit seiner Familie. «Es lagen für uns während meinem Studium nur bescheidene Ferien drin, wir mussten schauen, was wir uns mit unserem schmalen Budget leisten können. Der nahegelegene Campingplatz kam

Zum Saisonabschluss 2020 inszenierte Pfarrer Werner Schneebeli (mit Gitarre) eine gottesdienstähnliche Feier mit den letzten Anwesenden, die Ende Oktober noch auf dem Zeltplatz anzutreffen waren. (Bilder zvg.) uns da gelegen», erzählt Schneebeli. Vor fünf Jahren kauften sie sich einen 30-jährigen Wohnwagen und machten Ferien in der Schweiz und in Europa. Im Herbst 2019 entschieden sie sich, den Wohnwagen eine ganze Campingsaison über, vom April bis Ende Oktober, im Sihlwald abzustellen und setzten dies im vergangenen Frühling in die Realität um, kurz bevor die Nachricht von der Schliessung des Campingplatzes bekannt wurde. «Es ging ein Ruck durch die Sihlwaldcamper, denen es auf dem Platz sehr gefällt. Für einige von ihnen ist die Gemeinschaft eine willkommene Ersatzfamilie», so Schneebeli.

Familienidylle: Werner Schneebeli geniesst das Dasein in der freien Natur zusammen mit seiner Frau, der Tochter, einer Enkelin und einem Enkel.

Der ideale Campingplatz Er selber verbrachte das letzte Jahr rund hundert Tage auf dem Campingplatz. «Während dem Shutdown mit all seinen Einschränkungen war es für mich das Schönste, einfach weg vom Zeug auf den Zeltplatz zu gehen.» Schneebeli richtete sein Homeoffice dort ein, in dem er an Zoomsitzungen teilnahm, Telefonate erledigte sowie seine Gottesdienste und den Konfirmandenunterricht vorbereitete. Der Campingplatz Sihlwald lag für ihn optimal zentral, um als Notfallseelsorger Pikettdienst für die Bezirke Affoltern und Horgen zu leisten und auch für Treffs mit seiner Familie. Zwei seiner drei Kinder, seine drei Enkelkinder und seine Mutter wohnen in Wollishofen, Wädenswil und Horgen – einen besseren Ort fürs familiäre Zusammensein gab es im Coronajahr nicht. Längst war Schneebeli auch Teil der Zeltlergemeinschaft geworden, die wunderbare Stunden in der Naturoase, direkt an der Sihl, verbringen konnte. Im September wurde die Interessengemeinschaft (IG) Sihlwald gegründet, die sich für den Weiterbestand des Platzes einsetzte. «Als Pfarrer bist du kein Revoluzzer, du kannst reden, du kannst verhandeln, bist diplomatisch», hiess es von allen Seiten. Folgerichtig übergab man Schneebeli das Präsidentenamt. Im Februar bildete sich aus der IG ein Verein. «Der Verein bezweckt die Erhaltung und Nutzung des Campingplatzes Sihlwald unter Beachtung sämtlicher Richtlinien des Naturschutzes in Kooperation

mit der Stiftung Wildnispark Sihlwald Zürich, solange die Stiftung kein eigenes Nutzungskonzept umsetzt», heisst der entsprechende Eintrag im Handelsamtsblatt. Präsidiert wird auch dieser Verein von Werner Schneebeli. Nur einen Monat nach seiner Gründung ist bereits ein erster Erfolg erzielt. Vor zwei Wochen haben sich der Verein und die Stiftung Wildnispark auf die Wiedereröffnung des Campingplatzes auf Saisonanfang im April geeinigt. Vereinbart wurde eine Zwischennutzung, die bis zum Vorliegen eines neuen PlatzKonzepts und der Sicherung der Finanzierung gilt. Der Verein kann den Platz, ohne Miete zu bezahlen, nutzen und ist für den gesamten Betrieb zuständig. Grosse Investitionen in die in die Jahre gekommene Infrastruktur sind nicht geplant, doch ist etwa die Sanierung des Kinderspielplatzes nicht mehr aufzuschieben. Ansonsten gilt es, den ganzen Zeltplatz à jour zu halten. Eine Aufgabe, welche die neue und alte Platzwartin

Conny Landolt wahrnehmen wird. Der Verein trägt auch das finanzielle Risiko. Um rote Zahlen zu vermeiden, muss er rund 70 000 Franken einnehmen. Die Hälfte davon soll durch die Vermietung von 15 der insgesamt 80 Stellplätze an Dauercamper zusammenkommen.

«So etwas wie ein Platzpfarrer» Der Campingplatz Sihlwald dürfte wohl der einzige sein mit einem Pfarrer als «Chef». «Ich bin schon so etwas wie ein Platzpfarrer geworden», sagt Schneebeli von sich. Als eine Art Seelenklempner agierte er mit der Rettung des Campingplatzes für die alteingesessenen Camper, die stark an ihrem Platz hängen. Und nicht zuletzt hat Schneebeli ein offenes Ohr für die Menschen, die ihr Leben anders gestalten als die meisten in der Wohlstandsgesellschaft, und die während sieben Monaten im Jahr direkt an der Sihl ein Zuhause und einen Ort des zurückgezogenen Daseins mitten im Wildnispark finden.

Mit seinem Wohnwagen und dem Vorzelt hat Schneebeli einen festen Stellplatz im Camping Sihlwald.

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Bezirk Affoltern

Schaum im Bach Nach der Entsorgungsstelle in Zwillikon führt ein Rohr in den Bach, wo am 28. März kurz vor Mittag Schaumbildung festgestellt und der Kantonspolizei gemeldet wurde. Spezialisten stellten darin sogenannte Tenside fest. Diese bewirken, dass zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, zum Beispiel Öl und Wasser, vermischt werden können. Dies wurde mit einem Gegenmittel bekämpft und das Awel (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) orientiert. Laut Polizeiangaben war nach einer Stunde der Normalzustand hergestellt, ohne dass ein Umweltschaden entstanden ist. Kein nennenswerter Schaden ist am 28. März in den Morgenstunden auch beim Brand einer Grüngutmulde bei der Entsorgungsstelle in Hausen entstanden. Für die Löscharbeiten benötigte die Feuerwehr wenig Wasser. Beim Einbruch in einen Gewerbebetrieb in Mettmenstetten wurde vom 26. auf den 27. März nichts erbeutet. Die Täter brachen die Türe auf und durchsuchten die Räume. Sie hinterliessen Sachschaden in der Höhe von etwa 600 Franken.

Vandalen unterwegs Auch Vandalen trieben in den vergangenen Tagen ihr Unwesen. So überzogen sie – wie am 27. März in den Abendstunden festgestellt – in Mettmenstetten eine Hausfassade mit Schmierereien, nicht zum ersten Mal, wie der Hausbesitzer der Polizei mitteilte. Unbekannte beschädigten am selben Abend in Mettmenstetten, in der Nähe dieser obgenannten Graffiti, mit Steinwürfen die Storenanlage bei einem Mehrfamilienhaus. Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht ermittelt, auch beim Coopark in Affoltern nicht. Dort haben Vandalen am 27. März nach 21 Uhr die Barriere beim Parkplatz abgebrochen.

Ordnungsbussen wegen Lärm Acht Mal mussten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen wegen Lärmbelästigungen ausrücken: Nach Affoltern, Aeugst, Bonstetten, Knonau, Obfelden, Wettswil und Zwillikon. Laute Musik und Lärm brachten Anwohnerinnen und Anwohner um den Schlaf. In zwei Fällen, in Obfelden und Zwillikon, kassierten die Verursacher Ordnungsbussen. (-ter.)

Mittwoch, 31. März 2021

Junge Mitglieder gesucht Pro Üetliberg kämpft ums Überleben Der Verein Pro Üetliberg ist überaltert und sucht Nachwuchs. Präsidentin Margrith Gysel macht klar, dass bald Schluss sein könnte. von Alex Rudolf Dass der Verein Pro Üetliberg zu wenig Mitglieder habe, sei nicht der Fall, sagt Präsidentin Margrith Gysel. «Unser Problem ist viel eher, dass wir überaltert sind und keinen Nachwuchs finden, der die Vereinsleitung übernehmen würde», sagt die Mitbegründerin und langjährige Vereinspräsidentin. Dabei handelt es sich um ein Schicksal, das viele Vereine der Region kennen, doch bei Pro Üetliberg ist es weniger nachvollziehbar. So bedienen zahlreiche Vereine Nischen, bei denen – geraten sie aus der Mode – die Suche nach Nachwuchs schwierig ist. Mit der grünen Welle bei den vergangenen Wahlen und den Aktivitäten der Klimajugend sollte sich aber ein bekannter Verein wie Pro Üetliberg, der für den Erhalt intakter

Naherholungsgebiete kämpft, vor Interessierten kaum retten können. Dem sei leider nicht so, sagt Gysel. «Viele Junge haben nicht die Zeit oder die Lust, sich langfristig unentgeltlich einzusetzen», sagt sie. Dies bereitet dem Verein grosse Sorge, schrieb sie in der Mitgliederzeitung. Denn ein neuer Schub, neue Impulse habe der Verein dringend nötig. Den Verein gibt es seit 2004. Er war eine Reaktion auf die rege Nutzung des Üetlibergs durch die Betreiber des «Uto Kulm». Wie es in den Medien damals hiess, sammelten die Grünen 7393 Unterschriften, um beim Regierungsrat gegen den «Rummel auf dem Üetliberg» zu protestieren. Um diesem Bedürfnis Nachdruck zu verleihen, folgte die Vereinsgründung, unabhängig von der politischen Ausrichtung der Beteiligten. In den Jahren darauf wehrten sich die Naturschützer immer wieder, indem sie Einsprachen einreichten. Erst 2017 setzte der Regierungsrat den Gestaltungsplan Uto Kulm und somit die erlaubte Nutzung fest. Seither beobachten die Vereinsmitglieder die Durchsetzung

dieser Regeln, nehmen sich aber auch neuer Projekte an. So bekämpfen sie etwa die Art der Waldpflege durch Grün Stadt Zürich. Man setze hier auf viel zu grosse Rodungen, wodurch der Boden mit schweren Maschinen beschädigt werde. Auch will Pro Üetliberg, dass ein verschwundener Trinkwasserbrunnen – ein Findling – bei der SZU-Bergstation ersetzt wird.

Kämpferinnen und Kämpfer gefragt Heute habe Pro Üetliberg unverbrauchte Mitkämpferinnen nötig, welche die bisherige, ein wenig müde gewordene Crew ergänzen und allenfalls sogar ablösen würden, heisst es in der Mitgliederzeitung. «Wie wir diese neuen Mitglieder finden sollen, wissen wir derzeit nicht», sagt Gysel. So verunmögliche die Pandemie die Durchführung einer Mitgliederversammlung erneut. Immerhin: Geldsorgen hat der Verein keine. «Bislang konnten wir all unsere Einsprachen durchführen, was sehr erfreulich ist», so Gysel. Der Mitgliederbeitrag werde vom Grossteil stets zuver-

lässig beglichen. Als Dankeschön verfasst Gysel jeweils einen persönlich adressierten Brief. «In all den Jahren wurde dies zu meiner persönlichen Routine wie etwa das Zähneputzen. Jeden Tag gehe ich selbstverständlich an den Computer und schaue, ob Dankesbriefe zu verfassen sind», sagt sie.

Impf-Anmeldung läuft

Bei einem Verkehrsunfall hat sich am Montagmittag, 29. März, in Knonau ein Töfffahrer schwer verletzt.

Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen können sich seit Montag für die Covid-19-Impfung voranmelden, Personen ab 75 Jahren dürfen direkt einen Termin im Impfzentrum buchen.

Verkehrsunfall in Knonau

Kurz nach zwölf Uhr kam es am Montag auf der Verzweigung Zürichstrasse/ Steinhausenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Dabei erlitt der 25-jährige Motorradfahrer schwere Beinverletzungen. Er musste nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Die 71-jährige Autofahrerin wurde nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Unfallursache ist noch unklar und wird untersucht. Wegen des Unfalls war die Zürichstrasse nur wechselseitig befahrbar und die Steinhausenstrasse für rund drei

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Zürich-/Steinhausenstrasse. (Bild Kapo ZH) tern, ein Rettungshelikopter der Rega sowie die Verkehrsgruppen der Feuerwehren Knonaueramt Süd und Cham im Einsatz. Kapo ZH

Naturschutzgebiet, Tierpark und Holzturm

«Büezerbeizen» länger offen

Repetitives Testen ermöglichen

Wettswiler Senioren wanderten von Lauerz nach Goldau durch das schöne Naturschutzgebiet am Lauerzersee und den Tierpark.

Seit einem Monat dürfen GastroBetriebe mittags Berufstätige im Ausseneinsatz bewirten. Neu gelten für diese Betriebskantinen die üblichen Öffnungszeiten von Kantinen privater Unternehmen und öffentlicher Institutionen.

Ab sofort können Unternehmen, Organisationen und auch Schulen im Kanton Zürich ihre Leute nach dem neuen, vom Bundesrat beschlossenen System repetitiv testen lassen. Die Tests sind für die Unternehmen kostenlos.

Bisher durften die Gastronomiebetriebe mit entsprechender Bewilligung als «Betriebskantinen» von 11 bis 14 Uhr für Berufstätige im Ausseneinsatz öffnen. Nun ist diese zeitliche Einschränkung aufgehoben und es gelten die üblichen Öffnungszeiten von Betriebskantinen. Die «Büezerbeizen» dürfen also zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends Berufstätige im Ausseneinsatz verpflegen. Gastronomiebetriebe, die bereits über eine Bewilligung des Amts für Wirtschaft und Arbeit verfügen, können ihre Öffnungszeiten selbstständig anpassen, teilt die Volkswirtschaftsdirektion mit, sie müssen dafür kein neues Gesuch stellen. Zutritt zu den Betriebskantinen haben weiterhin nur Mitarbeitende im Landwirtschaftssektor (Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft), Handwerkerinnen und Handwerker, Bau- und Strassenarbeiterinnen und -arbeiter (Bauhaupt- und Ausbaugewerbe) sowie Berufstätige im Bereich Montageservice. (red.)

Personen, die mit dem Coronavirus angesteckt sind, möglichst frühzeitig erkennen – das ist im Rahmen der Pandemiebewältigung wichtig. Virusübertragungen finden aber oftmals durch Personen ohne Symptome statt. Diese Personen können mittels repetitivem Testen frühzeitig erkannt werden, was gerade auch im Hinblick auf weitere Öffnungsschritte wichtig ist. Die Gesundheitsdirektion hat in den letzten Wochen zusammen mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) und den Zürcher Wirtschaftsverbänden intensiv an einer Lösung gearbeitet, welche den unterschiedlichen Begebenheiten in den Unternehmen gerecht wird und eine möglichst einfache Abwicklung ermöglicht. Die Tests sind für die Unternehmen kostenlos. Und was für viele Betriebe essenziell ist: Arbeitnehmende von Firmen, die teilnehmen, können bei negativem Testentscheid von der Quarantänepflicht befreit werden. Auch Schulen können sich für das repetitive Testen anmelden. (red.)

Das Naturschutzgebiet rund um den Lauerzersee und die Mythen. (Bild zvg.)

«Viele Junge haben nicht die Zeit oder die Lust, sich langfristig unentgeltlich einzusetzen.» Margrith Gysel, Präsidentin Pro Üetliberg. (Archivbild zvg.)

Motorradfahrer schwer verletzt

Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr signalisiert. Neben der Kantonspolizei Zürich standen ein Rettungswagen des Spitals Affol-

Der Natur- und Tierpark Goldau ist das familienfreundliche Naherholungsgebiet der Zentralschweiz, Heimat für rund 100 heimische und europäische Wildtierarten. Er ist auch ein wichtiger Partner bei internationalen Programmen zur Erhaltung von bedrohten Tierarten wie Bartgeier, Waldrappen und syrische Braunbären. Erst vor einigen Jahren wurde eine grosszügige Gemeinschaftsanlage für Wölfe und Bären eröffnet. Das derzeitige Projekt: Auen- und Kulturlandschaft Grosswijer, soll das Nebeneinander von Haus- und Wildtieren erlebbar machen.

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Die leichte Wanderung führte von der Bushaltestelle Lauerz Dorf auf dem Bergsturzpfad durch das grosse Naturschutzgebiet am Lauerzersee, mit Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen, kleinen Weihern und einer schönen Sicht zur Abbruchstelle aus dem Jahre 1806 am Rossberg. Nach einer Pause am idyllischen Goldseeli erreichte man bald den Tierpark Goldau, der zwischen Rigi und Rossberg liegt. Bei einem der zahlreichen Picknickplätze mit Feuerstellen gab es das Mittagessen aus dem Rucksack und Würste vom Grill. Auf dem Rundgang beobachtete man kleine und grosse Bewohner wie Steinbock, Hirsch, Gämse, Luchs, Bär, Wolf, Dachs und Eule in naturnahen tierfreundlichen Gehegen. An den Weihern gab es Wasservögel wie Möwen, Kormorane, Graureiher und Enten zu entdecken. Und Kinder freuten sich, die kleinen Sikahirsche und Mufflons zu streicheln und sie von Hand mit gepressten Heuwürfeln zu füttern. Ein besonderer Höhepunkt war die Besteigung des 29 Meter hohen Holzturms, mit einer wunderbaren Aussicht auf das Naturschutzgebiet rund um den Lauerzersee, die Mythen und Rigi sowie auf ArthGoldau, Zugersee und Rossberg. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.senioren-wandergruppe.ch

Seit Montag steht unter www.zh.ch/coronaimpfung der Link zur Verfügung, über welchen sich impfwillige Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen für die Covid-19-Impfung registrieren können. Für die Registrierung wird die Krankenversicherungskarte benötigt. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann sich telefonisch via Impfhotline (Nummer 0848 33 66 11) für die Impfung anmelden. Die Vergabe der Impftermine erfolgt in der Reihenfolge der vom BAG vorgegebenen Priorisierungsgruppen. Das heisst, dass derzeit nur Personen ab 75 Jahren einen Impftermin buchen können. Für Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen wird die Terminbuchung möglich sein, sobald ein Grossteil der Personen ab 75 Jahren geimpft ist, womit noch im April gerechnet wird. Die breite Bevölkerung dürfte ab Mai folgen. Personen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. (red.)

Impf-Zugang ermöglichen Pro Senectute Kanton Zürich unterstützt ältere Menschen bei der Online-Anmeldung für die Covid-19-Impfung. Die erste Phase im Januar im Kanton Zürich hat es gezeigt: Die elektronische Anmeldung für einen Impftermin bedeutet besonders für ältere Menschen mit geringer Affinität fürs Internet eine Hemmschwelle. Ihnen bietet die gemeinnützige Stiftung Pro Senectute Kanton Zürich jetzt aktive Unterstützung, von Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr, unter Telefon 058 451 51 50. Das Angebot richtet sich an alle impfwilligen Menschen über 60 Jahre, die sich nicht selber online anmelden und/oder die Hilfe Dritter nicht in Anspruch nehmen können. (red.)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 31. März 2021

Zehn Schritte zur psychischen Gesundheit

Nie mehr Kopfsauna oder Eisohren Online-GV der Verkehrskadetten-Abteilung Albis Die 49. Generalversammlung der Verkehrskadetten-Abteilung (VKA) Albis fand am letzten Samstag per Zoom-Meeting statt. Als Highlight wurde die neue Uniform präsentiert, nebst dem Vereinsüblichen wie Abnahme von Jahresbericht, Jahresrechnung und Budgets.

Erklärt von Jugendlichen aus Affoltern

Von nepita Santiago Gespanntes Warten vor den Bildschirmen, oder noch schnell ein Sandwich verdrückt, mit dem Handy rumgespielt, einen tiefen Schluck aus dem Bierhumpen genommen und gründlich in der Nase gebohrt, und das vor Südseehintergründen mit sanftem Wellengang, vor der Hochgebirgslandschaft oder ganz einfach gemütlich aufs Sofa gefläzt. Dann begrüsst Peter Strittmatter, Präsident der Verkehrskadetten-Abteilung Albis zu dieser speziellen GV, per ZoomMeeting, aber es sei ja besser so als gar nicht. Die behandelten Traktanden sind wie gehabt, Budget, Bestätigungswahlen, Jahresbericht etc. Nur die formelle Abstimmung wird dieses Jahr nicht mit Handheben gemacht, sondern schriftlich mit Abstimmzettel und im Nachhinein, so dass keine eventuellen technischen Pannen das Stimmen verunmöglichen.

Flexibles Tenue Das Highlight der diesjährigen GV ist die Präsentation der neuen Uniform durch Natascha Weiss. Nach fünfjähriger Planung und dem Durchlaufen der Testphasen findet sie es cool, sie hier endlich vorstellen zu können. Der Fokus lag auf besserer Sichtbarkeit, der Norm entsprechendem höchsten Standard, bequem, robust und den Witterungen besser abgepasst. Endlich gebe es ein luftigeres Sommertenue, so dass die Kadettinnen und Kadetten in Zukunft

Peter Strittmatter, Präsident der VKA Albis, begrüsste am Samstag zur Online-GV. Als Highlight wurde im Zoom-Meeting die neue Uniform präsentiert. (Screenshots) von den Badegästen am Türlersee nicht mehr für ihren Saunaanzug bemitleidet werden. Drei verschiedene Oberteile wie Softshelljacke, Regenjacke und Gilet können dem Wetter entsprechend kombiniert werden. Auch drei Kopfbedeckungen stehen zu Auswahl: Hut, Cap und Mütze, so dass im Sommer der Kopf nicht mehr unter Tropenklima leidet und im Winter keine kalten Ohren mehr zu beklagen sind. Die Wassersäulen von Hut und Regenjacke seien unter der Dusche getestet worden, so dass auch heftige Regengüsse den engagierten jungen Menschen nichts mehr anhaben können. Die Verkehrskadetten-Abteilung Albis ist ein gemeinnütziger Jugendverein und zählt knapp 100 aktive Verkehrskadettinnen und -kadetten im Alter von 13 bis 20 Jahren. Der Verein ermöglicht motivierten und verantwortungsvollen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Sie übernehmen an Anlässen aller Art Verkehrsregelung, Parkplatzorganisation, Sicherung von verkehrsfreien Zonen, Absicherung von Passantenübergängen etc. Kurz; sie sorgen für Ordnung und Sicherheit, dies natürlich in Zusammenarbeit mit Polizei und Behörden. Alle aktiven Mitglieder

durchlaufen eine Grundausbildung, die unter anderem Verkehrstheorie, Verkehrsregelung oder Parkplatzorganisation beinhaltet. Jugendliche, die sich bei diesen Einsätzen bewähren, können die Kaderschule absolvieren.

22 neue Anwärterinnen und Anwärter Nebst diesen Einsätzen für die Allgemeinheit bietet die VerkehrskadettenAbteilung Albis auch ein intensives Vereinsleben mit Anlässen wie beispielsweise Ski- oder Sommerweekends. Die 50-jährige Vereinsgeschichte ist eine bewegte Geschichte mit einigen Aufs und Abs und in Leserbriefen wurde auch schon die sofortige Absetzung der Verkehrsdienste durch die Jugendlichen gefordert, oder es hat schon Jahre mit zu wenig Nachwuchs gegeben. Das ist momentan nicht der Fall. Im letzten Jahr sind trotz Corona 22 neue Anwärterinnen und Anwärter dazugekommen. Peter Strittmatter hofft nun, sie und auch alle anderen Mitglieder an der nächsten GV, bei einem feinen Znacht, wieder persönlich treffen zu können. Aber wie gesagt, besser virtuell als gar nicht. Weitere Infos unter www.vka-albis.ch.

Über ein Jahr nach Beginn der Pandemie ist es wichtiger denn je, Strategien anzuwenden, wie man trotz Einschränkungen auf das psychische Wohlergehen achten kann. Der Verein Pro Mente Oberösterreich hat die «10 Schritte zur psychischen Gesundheit» entwickelt. Die Jugendarbeit Affoltern hat bei den Jugendlichen im Treff nachgefragt, welche Erfahrungen sie zu den einzelnen Schritten gemacht haben und welche Tipps sie weitergeben können.

Aktiv bleiben «Ich treibe weiterhin Sport und bleibe fit. Dafür spiele ich drei Mal in der Woche Fussball.» (m, 16)

Neues lernen «Wenn man nicht lernt, erlebt man nichts mehr und das Leben wird langweilig. Deswegen muss man auch mal was Neues machen. Nicht immer nur Arbeit, Schule, Arbeit, Schule. Zum Beispiel neue Hobbys wie Kochen.» (m, 15)

Um Hilfe fragen «Erfahrene Leute fragen, wie ich mich verbessern kann, wenn was ist. Die haben schon mehr Erfahrung im Leben und wissen, was machen und was wichtig ist.» (m, 15)

Kreatives tun «Zimmer aufräumen und umgestalten. Danach sind meine Albträume weggegangen.» (w, 16)

Sich beteiligen «Ich helfe mit bei der Planung einer Woche mit verschiedenen Angeboten der Jugendarbeit. Es ist etwas anderes als sonst im Alltag. Ich werde nicht dazu gezwungen und will das wirklich machen. Hier bin ich freiwillig und es macht mir Spass, es lenkt mich ab von einer stressigen Zeit.» (m, 14)

Sich entspannen «Sich durch Musik entspannen. Kopfhörer rein, im Bett liegen und Musik hören. Welche Musik kommt drauf an, was ich gerade fühle.» (w, 15)

Sich nicht aufgeben «Wenn man seinem Hobby folgt und etwas was man gern macht, das macht einen glücklich. Man schaut so zu sich und man sieht, was man kann und schon alles geschafft hat.» (w, 16)

Mit Freundinnen und Freunden in Kontakt bleiben «Es gibt Ablenkung und Motivation. Kolleginnen und Kollegen können etwas in einem bewirken wie das die Familie nicht kann.» (w, 14)

Darüber reden Ein weiterer Schritt ist darüber reden. Telefonische Beratung bietet die Dargebotene Hand 143 und für Kinder und Jugendliche ProJuventute 147. Jessica Volmar, Jugendarbeit Affoltern a. A. Facebook: Jugendarbeit Affoltern am Albis

Sich selbst annehmen

Instagram: jugendarbeit_affolternamalbis.

«Ich kann mich selber akzeptieren. Wieso soll man das nicht tun? Es juckt mich auch nicht, was andere denken.» (m, 15)

Weitere Infos zur psychischen Gesundheit finden sich unter www.undduso.ch und www.wie-gehts-dir.ch.

Abstauben, ausmisten, aufräumen: 75% machen Frühlingsputz Grössere Putzaktionen gehören sicherlich nicht zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Doch drei Viertel der Bevölkerung machen es trotzdem, wie die jüngste Bevölkerungsbefragung der BFU zeigt. Sobald es wärmer wird, sehen viele die Zeit für einen ausgiebigen Haus- oder Wohnungsputz gekommen. Weil die meisten zurzeit wegen der Corona-Massnahmen ungewohnt viel Zeit zu Hause verbringen, drängt sich ein Frühlingsputz in diesem Jahr noch mehr auf. Die BFU empfiehlt, diesen gut zu planen –

denn jedes Jahr verletzen sich rund 39 000 Personen beim Putzen oder Kochen. Erstmals hat die BFU in einer Bevölkerungsbefragung erhoben, wie verbreitet grosse Putzaktionen sind. Das Resultat: 75 % der Befragten haben im Frühling oder in den Monaten davor einen oder mehrere Tage lang ausgiebig geputzt und aufgeräumt.

Bloss keine Hektik Unterschiede gibt es bei der Dauer: Von den 1024 Befragten, die eine grosse Putzaktion hinter sich hatten, erledigten knapp 20 % alles an einem Tag. Rund 50 % verteilten die Arbeiten auf drei

Tage oder mehr – bei ihnen sank die tägliche Belastung im Durchschnitt auf unter vier Stunden. Dies kann Hektik

Wichtig beim Frühlingsputz: • Standsichere Leiter verwenden • Rutschsichere, geschlossene Schuhe tragen • Bei eher grösseren Putzprojekten: Arbeiten auf mehrere Tage verteilen, Pausen machen • Keine Akrobatik beim Fensterputzen • Kontakt zwischen Wasser und Stromanschluss vermeiden – Lebensgefahr!

reduzieren und Unfälle verhindern. Denn in der Eile verletzt man sich beim Putzen öfter, hauptsächlich wegen Stürzen – es kann zu Misstritten auf Leitern, Treppen oder Stühlen kommen. Gefährlich sind auch Verätzungen durch Putzmittel und Chemikalien. In einem Durchschnittlich verletzen sich in der Schweiz rund 39 000 Personen pro Jahr beim Putzen oder Kochen so schwer, dass ein Arztbesuch oder Spitalaufenthalt nötig ist.

Alles Material beisammen? Die BFU empfiehlt, nur Arbeiten zu erledigen, für die das richtige Material im

Haus ist – etwa sichere Leitern, lange und angewinkelte Fensterwischer (um sich nicht aus dem Fenster lehnen zu müssen), geeignete Putzmittel und die passende Schutzausrüstung. Etliche Sturzunfälle beim Putzen liessen sich durch eine standsichere Trittleiter mit Sicherheitsbügel verhindern. Stühle oder Kisten sind keine geeignete Alternative. Zusätzliche Sicherheit auf der Leiter bieten rutschsichere, geschlossene Schuhe. Unfälle mit chemischen Putzmitteln lassen sich mit entsprechender Schutzausrüstung verhindern, etwa mit Handschuhen. Wer starke Säuren oder Laugen verwendet, sollte zusätzlich eine Schutzbrille tragen. BFU

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Forum

Mittwoch, 31. März 2021

Schöne Ostern...

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Grosse Wirkung Ein Klimalügner, Leserbrief vom 26. März. Natürlich ist der Begriff «Klimalügner» an sich unsinnig. Die Diskussion aber, ob der heutige Klimawandel menschengemacht sei, gleicht der Diskussion über die Frage, ob die Erde rund ist oder nicht. Es geht dabei nicht darum, andere Meinungen auszuschliessen. Wer aber heute Leserbriefe zum Thema «Die Erde ist eine Scheibe» schreiben würde, hätte eben auch einen schweren Stand. Für die meisten Leute ist diese Auseinandersetzung beendet. Sie möchten sich lieber mit der Lösung beschäftigen. Weiter ist es leider so, dass der Klimawandel alle betrifft. Parteibüchlein spielen schlicht keine Rolle. Herr Hafner hat recht, ein Systemumbau kommt in Gang. Der hat aber nichts mit Ökosozialisten oder dem Kapitalismus zu tun, sondern einzig mit der dringenden Notwendigkeit, den CO2-Ausstoss zu verringern. Die nötigen Massnahmen werden möglicherweise unbequem werden und ja, vielleicht sogar gewohnte Freiheiten infrage stellen müssen. Und teuer wird es auch. Aber wenn wir jetzt nichts tun, wird es später einfach noch viel teurer und unangenehmer. Das Pro-

blem geht nicht weg, einfach weil man nicht daran glaubt. Der Leserbriefschreiber, ich, wir alle haben schlicht keine Wahl. CO2 ist, neben anderen Gasen, hauptsächlich für den Treibhauseffekt verantwortlich. Ohne ihn könnten wir auf der Erde nicht leben; es wäre zu kalt. Der Kohlenstoffkreislauf auf der Erde ist kompliziert, aber in einem Gleichgewicht. Das CO2, dass durch das Verfeuern fossiler Brennstoffe während der letzten 150 Jahre zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht wurde, hat dieses Gleichgewicht gestört. Deswegen wird es wärmer. Wer wissen möchte, wie der Treibhauseffekt und der globale Kohlenstoff kreislauf genau funktionieren, kann das heute an vielen Orten nachlesen. Dazu möchte ich hier nichts schreiben. Nur so viel zu Menge und Wirkung: Wenige Milliliter Schlangengift können einen erwachsenen Menschen töten. Das Verhältnis von Menge Gift zu Menge Körper liegt in ähnlichen Grössenordnungen wie das Verhältnis von CO2 zu den anderen Gasen der Atmosphäre. Wenig kann also eine sehr grosse Wirkung haben. Balint Berg, Hedingen

Fehlendes Verständnis Ein Klimalügner, Leserbrief vom 26. März.

... das wünscht auch diese Hasenfamilie aus Kappel. (Leserbild Esther Graber)

CVP heisst nun «Die Mitte» Nachdem die Eidgenössische CVP-Partei den Namenswechsel in «Die Mitte» im September letzten Jahres und die Fusion mit der BDP vollzogen hat, ist derselbe Vorgang an der kantonalen Delegiertenversammlung am 27. März im Kanton Zürich vorgenommen und die Fusion ohne Gegenstimme beschlossen worden. Die bisherigen Präsidien, von der CVP Nicole Barandun, von der BDP Thomas Hürlimann, bilden nun das CoPräsidium im Kanton Zürich. Mit dem Beitritt von Kantonsrat und Biobauer Konrad Langhart zur neuen «Die Mitte» wächst die Kantonsratsvertretung auf neun Mitglieder. Der Vorgang ist nun auch im Bezirk Affoltern und der CVP Ortspartei Obfelden auf der Traktandenliste. Wir wollen den Schub nutzen, um auch im Säuliamt die Lösungen der gesellschaftlichen Themen mit politischer Vernunft und Sachlichkeit anzugehen. Dazu benötigen wir die Unterstützung all jener, welche polemische und extreme Lösungen ablehnen und auf dem Weg sind, um in der Altersvorsorge, beim Klima – und Umweltschutz – bei den Beziehungen zum Ausland und den Migrationsproblemen, gemeinsame Vereinbarungen zum Wohl der Bevölkerung und Weiterbestand unseres Landes und im Bezirk Affoltern beizutragen. Wir freuen uns auf Reaktionen aus der Bevölkerung, insbesondere der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die die Zukunft mitgestalten möchten, mit der Bereitschaft zur Mitarbeit und Mitgliedschaft. Wir wünschen allen frohe Ostern. Kurt Meister, Vorstand CVP Obfelden

Gute Arbeit im Spital Affoltern «Leben und Tod steht in der Hand des Herrn.» Das glaube ich, doch manchmal braucht Er dazu auch Menschen. Mein Mann, 89 Jahre alt mit Vorerkrankungen, wurde mit dem mutierten Coronavirus infiziert. Eine Lungenentzündung war die Folge. Im Spital Affoltern wurde er von einem Ärzte- und

Pflegeteam ausgezeichnet betreut, obwohl er nie auf der Intensivstation war. Heute geht es ihm gut, er erholt sich. Das war doch eine Superleistung und darf auch einmal erwähnt werden. Finden Sie nicht auch? Verena Häberling, Obfelden

wunderbarsten Bäume einer um den andern geopfert werden. Die Schönheit der genannten Birke mit ihrem weithin hell strahlenden, ja fast leuchtenden Weiss lässt sich durch nichts ersetzen. Ich fühle mich einmal mehr tief betroffen, wie hier auf einst sakralem Boden mit diesen Lebewesen umgegangen wird. Patricia Ertl, Kappel

Ansichten gehen weit auseinander Die Hitzesommer kommen nicht von Sonnenaktivitäten, Leserbrief vom 23. März. Der Leserbrief von Kantonsrat Hans Wiesner zur Klimadebatte ist schon ein starkes Stück! Ich komme zu folgender Erkenntnis: Wer in dieser Frage anderer Ansicht ist, ist dumm und ungebildet. Oder dann er ist ein Lügner, dessen Meinung natürlich unterdrückt werden muss (Cancel Culture). Diese Geisteshaltung ist leider in gewissen Kreisen heutzutage an der Tagesordnung. So darf ein

Werner Eugster, Mettmenstetten

Jetzt handeln

Die Birke fehlt Ich traute meinen Augen kaum, als ich am Donnerstag entdeckte, dass die wunderschöne schlohweisse Birke auf der Wiese hinter dem Gelände des Klosters Kappel verschwunden ist! Schon wieder ein Baum vernichtet vom Kloster Kappel! Vor drei Jahren wurden bereits einige der schönsten Bäume auf dem Klostergelände gefällt und es werden wohl noch weitere folgen. Es macht einfach traurig und sprachlos, wie hier die

Lieber Louis, Deine Leserbriefe lese ich immer mit einem gewissen Schmunzeln, seit Du mir verraten hast, wie wichtig eine Portion Provokation in einem solchen Schreiben ist. Auch Herr Wiesner kennt sich bestens mit dieser Grundregel aus, und euer Gedankenaustausch spricht ja sehr für die Meinungsäusserungsfreiheit. Aber wenns um wissenschaftliche Fakten und Wahrheiten geht, wirds problematisch. Niemand zweifelt Deine Fakten an, das Problem sind die Interpretationen und das fehlende Verständnis dafür. Das macht es nicht einfacher, eine wirksame Klimapolitik zu entwickeln. Sobald die CovidEinschränkungen wegfallen, würde ich Dir sehr gerne bei uns an der ETH zeigen, welchen Stand die Klimaforschung heute hat. Es gibt Modelle, die das Klima «adäquat» wiedergeben können. Vor 25 Jahren hätte ich Dir aber zugestimmt, da war das noch problematischer. Klimamodelle brauchen immer die leistungsfähigsten Computer, die es gibt. Diese sind heute sicher hunderttausend Mal stärker als damals. An der ETH werden

die Ergebnisse des besten Klimamodells erforscht, und da drin steckt extrem viel Wissen über Wasserdampf (das wichtigste Treibhausgas, noch vor CO2, Methan und Lachgas), und auch sehr viel über die Wolken. Es stimmt, dass bei den Wolken die Übereinstimmung mit der Realität noch Verbesserungspotenzial hat. Aber: ein dreiviertel volles Glas – wie ich die Situation bei der Wolkenmodellierung einschätze – ist bei einem so komplexen System beachtlich. Es ist auch richtig, dass die Wissenschaftler sich nicht überall einig sind, aber die Wissenschaft hat gar nicht zum Ziel, dass alle einig sind, sondern das Ziel ist das Verstehen und Finden der Wahrheit. Als Einstein vier Jahre nach seinen letzten Ferien im Paradies in Mettmenstetten seine Relativitätstheorie publizierte, waren nicht alle Wissenschaftler einig mit ihm. Es wäre aber ein Trugschluss, aus Uneinigkeit ableiten zu wollen, dass etwas falsch sein muss. Wenn Du Dir den Mechanismus, wie CO2 den Treibhauseffekt produziert, nicht vorstellen kannst, dann heisst das noch nicht, dass er falsch ist.

Staatssender wie BBC also unverblümt von «falscher Fairness» und Klimaleugnern sprechen, was an sich ein Skandal ist und einer Gehirnwäsche gleichkommt. Müssen wir als Nächstes mit Bücherverbrennungen rechnen? Bei der Klimaerwärmung ist doch es gleich wie bei vielen anderen Themen auch – die Ansichten gehen nun einmal weit auseinander. Auch Medien und Politiker müssen das respektieren. Alles andere ist ein Armutszeugnis, oder noch schlimmer, brandgefährlich. Edith Hascher, Stallikon

Diverse Leserbriefe zum Klimawandel. Die Leserbrief-Debatte zwischen Herrn Hafner und Herrn Wiesner letzte Woche haben wir mit gemischten Gefühlen und Gedanken verfolgt. Nun geben wir, die naive und unerfahrene Klimajugend, unseren Senf dazu. Herr Hafner behauptet in seinem letzten Leserbrief, die Klimakrise sei lediglich ein Vorwand für einen Systemwandel. Unser aktuelles System ist jedoch schlicht nicht fähig, Lösungen für Krisen zu finden. Nur mit Veränderungen in unserer derzeitigen Wirtschaftsund Gesellschaftsordnung ist es möglich, der Klimakrise entgegenzuwirken. Einen solchen Ansatz präsentiert der Klimaaktionsplan des Klimastreiks Schweiz. Der Massnahmenplan, welcher zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitet wurde, zeigt, dass es nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist, netto null Treibhausgasemissionen bis 2030 zu erreichen. Nur so würden wir das CO2-Budget, das der Schweiz am Pariser Abkommen 2015 zugeteilt wurde, nicht überschreiten. Sowohl die Klimakrise wie auch die Coronakrise vergrössern zudem die

Schere zwischen Arm und Reich, da die Reichen in diesem System von den Armen profitieren. Es lässt sich also nicht sagen, dass das Thema Klima für einen Systemwandel instrumentalisiert wird, da es zwingend eine Verbesserung des Systems braucht, wenn es in unserem momentan keine ernste und erfolgbringende Lösung für die Klima- oder Coronakrise gibt. Worüber sich von Grund auf nicht debattieren lässt, ist, dass die Erderhitzung und ihre Folgen uns Menschen zu verschulden sind. Natürlich ist es wissenschaftlich erwiesen, dass sich unser Klima ständig verändert. Diese Veränderungen passieren im natürlichen Zustand jedoch in Zeiträumen von vielen Jahrhunderten. Die jetzigen Klimaveränderungen schreiten durch uns Menschen viel zu schnell voran, da wir mehr CO2 ausstoßen, als unsere Erde wieder aufnehmen kann und somit den Kreislauf aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn wir jetzt nicht auf die Wissenschaft hören und weitermachen wie bisher, ist es bald zu spät. Wir müssen jetzt handeln und für eine lebenswerte Welt jetzt und in der Zukunft einstehen! Mia Nafz, Obfelden, und Céline Berli, Ebertswil, Klima-Lokalgruppe Affoltern


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Mittwoch, 31. März 2021

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Die Pandemie wirkt sich auch im Detailhandel und im Finanzbereich auf Lernende aus. > Seite 15

Musik-Schnitzeljagd

Mit zehn kniffligen Posten lockt der Verein HAS Club ab Freitag nach Hausen. > Seite 17

Positive Bilanz

Alena Huber blickt auf eine gute erste Saison mit dem neuen Skeleton zurück. > Seite 20

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«Spüre unter den Mitgliedern viel Solidarität» Vreni Spinner, Präsidentin des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden, zur aktuellen Situation Coronabedingt ruhen zwar viele Aktivitäten, aber der Zusammenhalt im Gewerbeverein Mettmenstetten-KnonauMaschwanden ist ungebrochen. «Unter unseren Mitgliedern spüre ich viel Solidarität», sagt Präsidentin Vreni Spinner. von werner schneiter Es ist ruhig im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Die Tische sind nicht eingedeckt, die Stühle leer, ebenso die Küche. Vom Saal im ersten Stock gar nicht zu reden – dort, wo in normalen Zeiten die Aemtler Bühne spielt und das Schweizer Fernsehen Sequenzen für «Frieden» abgedreht hat. Dort, wo auch die alle zwei Jahre stattfindende Gewerbeschau über die Bühne geht. Die derzeitige Ruhe entspricht keineswegs dem gewohnten Bild. Vreni Spinner ist eine äusserst aktive Wirtin, die immer wieder originelle Ideen umsetzt. Und nun, wie so viele, durch die Pandemie-Auflagen gebremst wird.

Verordnete Ruhe auch im «Rössli»: Wirtin und Gewerbevereinspräsidentin Vreni Spinner freut sich aber über den Zusammenhalt unter Gewerblern. (Bild Werner Schneiter) Umfrage lanciert Aber die Präsidentin des rund 100 Mitglieder umfassenden Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden jammert nicht, obwohl auch sie Einbussen zu verkraften hat. Vielmehr streicht

Fröhlich, kreativ und voller Energie Was lange Zeit ein intensives Hobby war, ist jetzt noch mehr: Lisa Lüthi hat vor Kurzem den Schritt in die Selbstständigkeit als Hochzeitsfotografin gewagt. Die grosse Leidenschaft für die Hochzeitsfotografie entstand, als Lisa Lüthi 2018 die Hochzeit eines befreundeten Paars fotografisch begleiten durfte. Jedes Hochzeitsfotografin Brautpaar hält Lisa Lüthi. (Bild zvg.) andere Charakteren, Wünsche und Überraschungen bereit, welche ihren Beruf immer wieder aufs Neue interessant machen. Lisa Lüthi liebt den Druck, der an einer Hochzeit auf ihr als Fotografin lastet. Genau dann beginnt ihre Energie zu sprudeln. «Das Brautpaar vertraut auf mein Feingefühl als Mensch und meine Fähigkeiten als Fotografin. Meine Kreativität, Energie und fröhliche Art helfen mir dabei, einzigartige Hochzeitsreportagen umzusetzen. Ich liebe Hochzeiten!», so Lisa Lüthi über sich. Zusätzliche Freude bringt die exklusive Holzbox, die jedes Brautpaar nach einer Hochzeitsreportage erhält. Sie ist mit Fotoabzügen sowie einem USB-Stick mit allen Fotos bestückt: «So erhält das Brautpaar ein schönes Andenken an ihren einzigartigen Tag und kann in Erinnerungen schwelgen.» Aufgrund der Corona-Situation ist leider unklar, wann wieder grosse Hochzeitsfeste gefeiert werden können. Zurzeit ist eine fotografische Begleitung nur in kleinem Rahmen möglich. Auch wenn noch viel Durchhaltevermögen gefragt ist, steckt Lisa voller Tatendrang: «Die jetzige Zeit lehrt mich, nicht aufzugeben und trotz erschwerten Bedingungen meinen Traum zu leben. Ohne

anfängliche Stolpersteine und Herausforderungen wäre unser Leben doch langweilig, oder?»

Von der Kauffrau zur Fotografin Aufgewachsen in Volketswil, ist Lisa Lüthi heute gemeinsam mit ihrem Mann und den zwei Katzen in Mettmenstetten wohnhaft. Die Affinität zum Kreativen hat sie schon früh entdeckt. Bereits in ihrer Lehre zur Kauffrau hatte sie sich ihre erste eigene Kamera gekauft und nebenbei diverse Porträt- und Familienshootings umgesetzt. 2017 hat Lisa Lüthi den Diplomlehrgang Fotografie an der Wirtschaftsschule Zentrum Bildung in Baden abgeschlossen. Über die fotografischen Grundlagen, effiziente Bildbearbeitung bis hin zur Porträt- und Aktfotografie konnte sie einiges an Wissen mitnehmen. Um immer auf dem neusten Stand zu bleiben, absolviert Lisa jedes Jahr diverse Fotokurse. «Die Fotografie begleitet mich schon mehr als zehn Jahre; ein Leben ohne kann ich mir nicht mehr vorstellen», so die passionierte Fotografin. Nebst der Fotografie ist Lisa zum Wandern in den Bergen unterwegs und geniesst den Frieden der stillen Meister. Die Kamera ist ihr auch in der Freizeit ein stets treuer und wichtiger Begleiter. Lisa Lüthi, Hochzeitsfotografin Lisa Lüthi, Zürichstrasse 7, Mettmenstetten. Kontakt: 079 411 11 42. Weitere Infos: hochzitsfotografin.ch.

Mit ihrer Kamera hält sie Erinnerungen für das Brautpaar fest. (Bild Lisa Lüthi)

sie den Zusammenhalt und die Solidarität unter Gewerbebetreibenden aus diesen drei Gemeinden hervor. Das spürt sie täglich. Und sie kann auch in diesen Zeiten auf einen aktiven Vorstand zählen, der unter den Mitgliedern eine Umfrage lanciert hat – unter anderem mit

der Frage: Wo können wir euch helfen? «Hier hat sich unser Vizepräsident Robi Graf stark ins Zeug gelegt und vielen auch in administrativer Hinsicht helfen können», sagt Vreni Spinner. Es sei auch klar geworden, wie unterschiedlich die Branchen vom Shutdown betroffen sind. Gartenbauer etwa verzeichnen sogar Mehrumsatz, derweil die Gastrobranche, deren Zulieferer, der Autohandel und Kleinbetriebe leiden. Der Vorstand hat ausserdem ein sogenanntes Webinar veranstaltet und dabei Petra Streit und Mathias Dick von der Firma Todai verpflichtet – ein bezirksweiter ZoomAnlass mit etwa 15 Teilnehmenden. Neben den Gästen im Restaurant vermisst Vreni Spinner vor allem gesellschaftliche Anlässe, die stets gepflegte Geselligkeit unter Mitgliedern, den monatlich organisierten und stets gut besuchten Gewerblerlunch. «Wir haben einen harten Kern im Verein und bei Aktivitäten immer zwischen 20 und 40 Teilnehmende.» Das fehlt im Moment so wie auch spontane Treffen. «Schön, dass ich ab und zu auf der Strasse angesprochen werde. Wie geht es dir – eine

Frage, die früher pure Floskel gewesen ist, hat heute eine andere Bedeutung», findet die Präsidentin.

Keine materielle Hilfe, aber Anteilnahme Ihr Lächeln verschwindet, als sie auf das Verhältnis mit der Gemeinde bzw. dem Gemeinderat angesprochen wird. Man sei zwar regelmässig im Kontakt mit der Behörde, aber bei Submissionen laufe das aus Sicht des Gewerbes nicht so gut; Spielraum werde hier nicht ausgenutzt – ein Satz, den wir auch schon vom Präsidenten des Gewerbevereins Affoltern gehört haben. Das ist das eine. Die Präsidentin spricht noch einen anderen Punkt an: «Wir Gewerbetreibende erwarten von der Gemeinde keine materielle Hilfe, aber etwas mehr Anteilnahme, ein Zeichen – etwa in Form eines Telefonanrufs eines Mitglieds des Gemeinderates mit der oben zitierten Frage: Wie gehts? Das gehört doch auch zu den Aufgaben einer Behörde. Hier fehlt es etwas an Sensibilität», hält Vreni Spinner abschliessend fest.

Das Osterhasen-Atelier in Rifferswil

Schoggi-Manufaktur «Nala The Chocolate Queen» im Ostermodus Die Kreationen in der SchoggiWerkstatt in Rifferswil eröffnen ein Aromen- und Geschmackserlebnis. Gleichzeitig erhält man einen kleinen Einblick in die Welt des Kakao. Neben den handgemachten SchokoladenEiern und -Hasen entstehen hier auch Pralinen und Tafeln. Die mit grosser Achtsamkeit hergestellten Produkte in der Manufaktur «Nala The Chocolate Queen» in Rifferswil überraschen durch einen frischen Look. Die einzigartigen und handgefertigten Süssigkeiten unterstreichen gekonnt das Motto der Schoggi-Werkstatt. Nicht nur, aber ganz besonders in diesen doch ausserordentlichen Zeiten, sollen die süssen Kunstwerke zu einer Entschleunigung oder zu einem genussvollen Innehalten beitragen. Die Osterhasen und -eier haben allerdings auch einen grossen Nachteil. Sie sind künstlerisch so gestaltet, dass man sie am allerliebsten bewahren und gar nicht essen möchte. Dennoch verliert man beim Anblick der Köstlichkeiten ziemlich schnell die Hemmungen, die Delikatessen zu geniessen.

In die Welt der Aromen und Düfte eintauchen Die an der École Chocolat (San Francisco) ausgebildete Chocolatière und Inhaberin Shireen von Schulthess, erwähnt, dass sie ihren Kunden die Welt der Aromen und Düfte mit ihren Kreationen näherbringen möchte und sie einlädt, Momente der Gaumenfreude voll auszukosten. Die kleine Manufaktur kennt ausser der aktuellen Frühlingssaison auch vier weitere Saisons, welche mit süssen Kostbarkeiten ganz besonders erlebt werden können. Im Sommer ver-

Ein fröhliches Team (von links): Somy Koloushani, Shireen von Schulthess und Simone Schaffner. (Bild Martin Mullis) führen Pralinen mit den Namen «Summer Breeze» oder «Basil’s Marriage», aber auch am Valentinstag, im Herbst und natürlich zu Weihnachten kennt das Pralinensortiment Kreationen mit Namen, die neugierig machen. Die Produkte werden auch von Firmen als Geschenke oder Give-Aways sehr geschätzt. Die Schokoladenmasse wird von der kleinen Schoggi-Manufaktur als Kuvertüre von verschiedenen Zulieferern bezogen, die Kakaobohnen stammen hauptsächlich aus Bolivien natürlich aus nachhaltigem Anbau. Die handbemalten Ostereier und Osterhasen werden am Ostermontag, 5. April, von 11 bis 17 Uhr am Chocomobile an der Ausserfeldstrasse 8 in Rifferswil, sowie jeden zweiten Samstag am Wochenmarkt in Affoltern angeboten. (mm)

Nala Osterhasen und Ostereier, Ausserfeldstrasse 8, Rifferswil, Telefon 079 427 77 44. Weitere Infos unter www.nalachocolate.com.

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Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Das Kloster Kappel hält seine Pforten bis einschliesslich 28. April 2021 geschlossen, wobei wir telefonisch (vormittags) und per Mail erreichbar bleiben. Wir freuen uns darauf, ab dem 29. April 2021 wieder für unsere Gäste da zu sein!

Karfreitag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Eva Eiderbrant Musik: Angela Bozzola (Orgel), Theresa von Siebenthal (Viola) und Lotti Gläser (Flöte) Für den Gottesdienst ist aufgrund der CoronaEinschränkungen eine Anmeldung nötig unter 043 817 10 81.

Hoher Donnerstag, 1. April 18.30 Santa Messa 20.00 Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde Anbetung Karfreitag, 2. April 9.15 Kein Gottesdienst 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung Osternacht, 3. April 17.30 Kein Gottesdienst 21.00 Osternachtsfeier mit Segnung des Osterfeuers (für Angemeldete) Ostersonntag, 4. April 10.00 Osterfestgottesdienst (für Angemeldete); mit Live-Übertragung: youtu.be/aCTfZH5T6cQ; Musik: Maja Fluri, Sopran; Adhoc-Orchester und Orgel 17.00 Osterfestgottesdienst für die Kroaten 18.30 Santa Messa Ostermontag, 5. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei (ital./deutsch) Freitag, 9. April 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche

Karfreitag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ilona Monz Musik: Orgel und Horn (J. Fossard)

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche auch an Ostern zu Ihnen nach Hause. Beachten Sie die Hinweise auf Veranstaltungen, Gottesdienste und Übertragungen in den einzelnen Gemeinden. Die Wochenworte (Tel. 032 520 10 82) und die regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Freitag, 2. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag. Mit Maria Scheidegger, Violine, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 2. April 10.00 Gottesdienst zum Karfreitag, Kirche Aeugst, Pfarrerin Selina Zürrer, Diana-Maria Turcu (Geige), Eve Rickenmann (Gesang), Viswas Orler (Orgel) Samstag, 3. April 21.00 Osternachtfeier «Wort & Musik», Kirche Aeugst, Pfarrerin Selina Zürrer, Viswas Orler (Orgel) Sonntag, 4. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl, Kirche Aeugst, Pfarrerin Selina Zürrer, Andrea Huber (Querflöte), Eve Rickenmann (Gesang), Viswas Orler (Orgel)

Ref. Kirche Affoltern a. A. «Es oschteret» Stationen in und um die Kirche Gespräche am Osterfeuer Donnerstag, 1. April ab 20.15 Freitag, 2. April ab 20.00 Samstag, 3. April ab 20.00 Sonntag, 4. April ab 8.00 (Es dürfen sich nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig um das Feuer versammeln) Gründonnerstag, 1. April 19.30 Feier am Vorabend zum Karfreitag mit Abendmahl, Wort und Musik Pfrn. B. Bartels Karfreitag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Th. Müller Ostersonntag, 4. April 10.00 Gottesdienst «Das Feuer ist entfacht» (Lukas 12, 49) Pfr. W. Schneebeli

(Am Karfreitag und an Ostern gibt es bei mehr als 50 Personen eine Übertragung in den Ulmensaal und damit auch einen einfachen Livestream auf der Facebookseite der Kirche.) Donnerstag, 8. April 14.00 Senioren-Treff entfällt Freitag, 9. April 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der ref. Kirche. (Es darf nur innerlich gesungen werden.)

Ref. Kirche Bonstetten Karfreitag, 2. April 10.00 Beginn des Gottesdienstes auf dem Friedhof Bonstetten. Ca. 10.20 Uhr in der Kirche. Thema: «zerbrechlich». Wort: Pfrn. Susanne Sauder, Musik: Casey Crosby Ostersonntag, 4. April 10.00 Fröhlich-musikalischer Ostergottesdienst Thema: Auf-, Aus- und Durchbruch ins Leben. Wort: Pfrn. Susanne Sauder, Musik: Michiko Tsuda. Anschl. an den Gottesdienst: OstereierSuche im Chilegarte. Sie können den Gottesdienst auch live von zuhause aus anschauen, Link zum Livestream: https://youtube/-tQG4sJrAJ4 oder direkt über unsere Homepage www.kirchebonstetten.ch

Samstag, 3. April 21.00 Osternacht mit Meditationen zum Fastentuch und Entzünden der neuen Osterkerze Sonntag, 4. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl und Taufe von Tim Dieth. Mit Lona Salzmann, Panflöte, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet. Gschichte Chischte im Pfarrhaus während der Predigt Freitag, 9. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Karfreitag, 2. April 10.00 Am Karfreitag verabschieden wir uns von Pfarrer Hansjakob Schibler mit einem ganz besonderen Gast, der diesen Gottesdienst mitgestalten wird: Sascha Emanuel Kramer (Tenor) ist ein Sänger von Weltklasse und ist schon in verschiedenen Opernhäusern aufgetreten. Anmeldung erbeten an rolf.studer@kirchehedingen.ch oder telefonisch an Meret von der Crone unter 044 761 13 56 Ostern, 4. April 9.30 und 11.00 Ostergottesdienst mit dem Kolibri Corinna Meienberg, Violine Pfarrer Ueli Flachsmann Der Ostergottesdienst findet zweimal statt – um 9.30 und um 11.00 Uhr. Wir bitten Sie, sich bei unserem Sekretär per Mail an rolf.studer@kirchehedingen.ch anzumelden. Bitte geben Sie neben der Anzahl Personen auch an, zu welcher Uhrzeit Sie kommen. Für kurzfristige Anmeldungen ab Samstag melden Sie sich bitte telefonisch bei Peter Ott unter 044 761 34 90 an. Für alle Veranstaltungen gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Ref. Kirche Kappel a. A. Gründonnerstag, 1. April 18.00 Liturgische Abendmahlsfeier Pfrn. Regula Eschle Wyler, Pfrn. Ilona Monz Musik: Katrin Müller (Orgel) Karfreitag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Ilona Monz Musik: Sawako Miura (Orgel), Kumiko Jöhl (Horn) 18.30 Abendandacht in der Karwoche Pfrn. Ilona Monz Kapitelsaal des Klosters Kappel Ostersonntag, 4. April 5.30 Ostermorgenfeier mit Osterfeuer Pfrn. Regula Eschle Wyler, Pfrn. Ilona Monz Musik: Daniel Rüegg (Orgel) Amtshausplatz und Kirche 9.30 Gottesdienst zum Osterfest mit Abendmahl Pfr. Volker Bleil Musik: Anastasija Theodoridou (Orgel), Gunta Abele (Cello) 17.15 Musik und Wort zu Ostern «Das Osterwunder und die Fülle des Lebens» Musik: Anna Zaychenko (Klavier), Jonas Iten (Tenor und Cello) Lesungen: Pfr. Volker Bleil Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@klosterkappel.ch

Ostersonntag, 4. April 5.30 Ostermorgenfeier mit Osterfeuer (Amtshausplatz und Kirche) Pfrn. Regula Eschle Wyler und Pfrn. Ilona Monz Musik: Daniel Rüegg, Orgel 9.30 Gottesdienst zum Osterfest Pfr. Volker Bleil Musik: Gunta Abele, Cello und Anastasija Theodoridou, Orgel 17.15 Musik und Wort zu Ostern «Das Osterwunder und die Fülle des Lebens» Musik: Anna Zaychenko (Klavier) und Jonas Iten (Tenor und Cello) Lesungen: Pfr. Volker Bleil Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Karfreitag, 2. April 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Micha Baumgartner, BA theol. UZH, mit D. Mori, Gesang Karsamstag, 3. April Tag der Grabesruhe Jesu, es finden keine Gottesdienste statt Ostersonntag, 4. April Tag der fröhlichen Auferstehung des Herrn! 10.00 Familiengottesdienst mit Tauferinnerung, Abendmahl, Pfr. Thomas Maurer, H. Huber, Bratsche

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 2. April 10.00 Gottesdienst an Karfreitag mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic In der ref. Kirche Maschwanden Samstag, 3. April 19.30 Ökumenisches Osterfeuer mit Pfrn. C. Mehl, Pfr. A. Saporiti, S. Bartels Musik: Anette Bodenhöfer und Team In der katholischen Kirche in Mettmenstetten Sonntag, 4. April 10.00 Feierlicher Ostergottesdienst mit Pfr. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 1. April Ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Wir bitten um Anmeldung bei Andreas Fritz Karfreitag, 2. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Ostersonntag, 4. April 5.30 Osterwarten 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg / Trompete Daniel Steger www.ref-mettmenstetten.ch

Ostern, 4. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Eva Eiderbrant, Erich Eder (Orgel) M. und L. Merki (Trompeten) Für den Gottesdienst ist aufgrund der CoronaEinschränkungen eine Anmeldung nötig unter 043 817 10 81. Dienstag, 6. April 18.00 Konf-Unterricht Donnerstag, 8. April 12.00 Club 4, Gruppen Pax und Ichthys Freitag, 9. April 18.30 Phönix Treff für alle Kids der 4. bis 6. Klasse Treffpunkt: ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 2. April 10.00 Karfreitagsgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Heather Holden, Querflöte Veronica Nulty, Orgel Samstag, 3. April 17.00 Ostersamstag Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Keita Kitade, Trompete Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 4. April 10.00 Ostern Regionaler Gottesdienst in Obfelden. Bitte um Anmeldung an Telefon 043 817 10 81. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Karfreitag, 2. April 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, mit Abendmahl serviert, an der Orgel Andreas Fischer, auf der Kanzel Pfarrer Christian Wermbter Ostersonntag, 4. April 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, mit Abendmahl serviert, die Osterwitze reizen die Gemeinde zum Osterlachen! «Die Steine werden weggerollt!» Pfarrer Christian Wermbter, Orgel: Therese von Büren, Querflöte: William Dickinson www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 2. April 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst zu Karfreitag, Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel / Mila Tkatch, Oboe Samstag, 3. April 21.30 Kirche Stallikon, Osternachtfeier, Pfr. Otto Kuttler und Team Musik: Felicitas Brunke, Gesang / Thierry Kuster, Saxofon / Zhanel Messaadi, Keyboard und Orgel Anmeldung auf der Homepage Sonntag, 4. April 7.30 Friedhof Wettswil, Andacht, Pfr. Matthias Ruff 8.30 Kirche Wettswil, Ostergottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel / Florin Onstwedder, Trompete Die vier Elemente Kleine Ausstellung in der Kirche Stallikon täglich 11.00 – 17.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 3. April – Karsamstag 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit 21.00 Osternachtmesse Sonntag, 4. April – Ostern 10.00 Hl. Messe zu Ostern 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit Montag, 5. April – Ostermontag 10.00 Hl. Messe 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit Dienstag, 6. April 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. «Laudemus» Gedächtnis: Hedy Florinett Mittwoch, 7. April 10.30 Ökum. Morgengebet 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 8. April 9.00 Hl. Messe mit P. Perry 9.45 Rosenkranz 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit Freitag, 9. April 15.00 Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Gründonnerstag, 1. April 19.30 Eucharistiefeier, Abendmahl mit Pater aus Immensee, Matthias und der Liturgiegruppe 21.00 Begleitete Nachtwache für die Opfer der Pandemie und alle Notleidenden Freitag, 2. April 10.00 Besammlung zum Kreuzweg mit anschliessender Segensfeier 15.00 Karfreitagsliturgie mit der Liturgiegruppe, Matthias und Anette 17.00 Jugendgottesdienst mit TeenLife, Marina, Cristina und Anette Ostersamstag, 3. April 21.00 Osternacht mit der Liturgiegruppe und Matthias, musikalisch unterstützt von Anette Bodenhöfer, Nina Lutz (Violine) und Susanne Andres (Gesang) Ostersonntag, 4. April 11.00 Ostergottesdienst mit Pater Ben, musikalisch unterstützt von Rägle Brawand und Josef Bachmann und Kindergottesdienst Donnerstag, 8. April 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias Kühle-Lemanski Aufgrund der aktuellen Situation mit 50 Gottesdienstbesuchern bitten wir Euch, wenn möglich, Euch für die jeweiligen Gottesdienste in der Osterzeit anzumelden. Per Mail auf sekretariat@kath-hausen.ch oder per Telefon mit der Nummer 044 764 00 11. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch


Kath. Kirche Mettmenstetten Ostersamstag Samstag, 3. April 19.30 Mit Gross und Klein feiern wir das Osterfest und beginnen am Osterfeuer vor der Kirche mit Pfr. A. Saporiti, Pfrn. C. Mehl und Religionspädagogin S. Bartels Musikalische Umrahmung, an der Orgel Anette Bodenhöfer, Violine Nina Lutz und Gesang Susanne Andres Das traditionelle Eiertütschen ist coronabedingt nicht möglich! Ostersonntag Sonntag, 4. April 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon F-X. Herger Musikalische Gestaltung: Orgel: J. Bachmann, Flöte: R. Brawand Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Hoher Donnerstag, 1. April 9.00 Kein Gottesdienst in Obfelden Karfreitag, 2. April 10.00 Kreuzweg für Familien Osternacht, 3. April 21.00 Osternachtsfeier in ital. Sprache ist abgesagt Ostersonntag, 4. April 6.00 Ostermorgen-Feier mit Segnung des Osterfeuers Ostermontag, 5. April Siehe unter Affoltern www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Freitag, 2. April 10.00 Gottesdienst & Livestream David Ruprecht Sonntag, 4. April 9.30/ Gottesdienst & Livestream 11.00 Von offenen Türen und Herzen Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Veranstaltung mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Ostersonntag, 4. April 10.00 Gottesdienst Predigt: Markus Brunner Hüeti und KingsKids www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. April 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Freitag, 2. April 10.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Voranmeldung, anschliessend Abendmahl Hort/Sonntagsschulen/ Unterricht Sonntag, 4. April 10.30 Oster-Familiengottesdienst mit Voranmeldung Donnerstag, 8. April 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

3./4. April Generalkonferenz Kein Gottesdienst in Bonstetten, ausser sonntags: 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Sonntagmoren-Versammlung Weitere Übertragungen können aufgerufen werden auf: ch.kirchejesuchristi.org

Gewerbe

Mittwoch, 31. März 2021

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Im engen Kontakt mit Kundschaft Eine Lehre absolvieren, mit Maske und Sicherheitsabstand Auch im Detailhandel oder im Finanzbereich wirkt sich die Pandemie auf Lernende aus. Der direkte Kundenkontakt gestaltet sich beispielsweise im Detailhandel etwas anders, denn der geforderte Abstand und die Maskenpflicht beeinflussen das soziale Verhalten von Personal und Kundschaft. Berufsschulen setzen, wenn immer möglich, auf Präsenzunterricht.

Sisha Bar, eine Gastronomie, in der als besonderer Service das Wasserpfeifen Rauchen angeboten wird, betreibt. Der muss nun schauen, ob und wie es weitergeht. Irgendwie bleiben innovative Ideen heute eher stecken, man wartet ab.

Normal ist nicht mehr normal

von Regula ZellwegeR Memat Jiro steht vor der Abschlussprüfung seiner zweijährigen Lehre zum Detailhandelsassistenten EBA. Der 21-jährige Kurde aus Syrien hat sich gut integriert, nicht zuletzt durch die Möglichkeit, beim Lärche-Märt in Bonstetten vor der beruflichen Grundbildung ein Praktikum und eine Integrationsvorlehre zu machen. Seit einem Jahr trägt er nun eine Maske im Kundenkontakt und in der Berufsschule. Nicht gern – aber er ist überzeugt von der Notwendigkeit und der Wirkung des Schutzkonzeptes. Er macht Kunden, welche die Maske falsch oder gar nicht tragen, darauf aufmerksam. Die Reaktionen sind nicht immer freundlich. Kunden, die keine Masken tragen wollen, können allenfalls im Freien bestellen – und die Ware wird ihnen dort ausgehändigt. Die grosse Mehrheit der Kunden des LärcheMärts befolgt konsequent die Regeln. Für viele ist es nicht ein Ort zum anonymen Einkaufen, sondern ein Begegnungsort, wo sie sich wohlfühlen.

Gut vorbereitet zum Lehrabschluss In der Berufsschule erfolgte der Unterricht nur über wenige Wochen online. Die Schulleitung setzte alles daran, die Lernenden wieder in den Schulzimmern unterrichten zu können. Dies entspricht Memat Jiro, auch wenn er einige Zeit für den Schulweg nach Zürich braucht. Beim Online-Unterricht meldet er sich nicht gern zu Wort. Seine Lehrmeisterin Simone Müller unterstützt ihre Lernenden im Laden optimal, in einer familiären Atmosphäre, aber die Verantwortung für die Schulleistungen müssen die jungen Leute selbst übernehmen. Seit Beginn der Pandemie hat sich nicht viel verändert. Es wird einerseits weniger häufig eingekauft, aber pro Mal mehr Waren, weil man die Anzahl der Einkäufe im Laden möglichst gering halten will. Anderseits beobachtet man soziale Aspekte. Insbesondere alleinstehende, ältere Menschen verweilen, um Leute zu treffen und zu plaudern. Memat Jiro hat sich gut in diese familiäre Atmosphäre eingelebt und wird gut vorbereitet zur Lehrabschlussprüfung antreten. Corona hat ihn nicht ausgebremst, eher seine Sozialkompetenzen erhöht und im Lehrbetrieb und in der Schule konnte der Stoff bestens vermittelt werden.

Chancengleichheit Anerkannte Abschlüsse der beruflichen Grundbildungen sollen auch 2021 erworben werden. Die Spezialregelungen wirken den während des Fernunterrichts möglicherweise entstandenen Benachteiligungen entgegen. Damit

Simone Müller setzt auf eine familiäre, dienstleistungsorientierte Grundhaltung im Lärche-Märt – dies schätzt auch der Lernende Memat Jiro. (Bild Regula Zellweger) wird eine Chancengleichheit der Lernenden angestrebt. Christoph Bühlmann, Mitglied der Schulleitung der Berufsschule für Detailhandel, Zürich, erklärt: «Oberstes Ziel ist, die Qualifikationsverfahren 2021 im Bereich der beruflichen Grundbildungen gemäss geltendem Prüfungsrecht durchzuführen. Eine Verschiebung der Prüfungen gilt es unbedingt zu vermeiden, da die berufliche Grundbildung auch an die Berufsmaturität gekoppelt ist. Trotzdem: Nötigenfalls muss man eben vom geltenden Prüfungsrecht abweichen. Grundsätzlich muss die Gleichwertigkeit der Abschlüsse im Vergleich zu den vorangehenden und nachfolgenden Jahrgängen einhergehen. Abweichungen aus epidemiologischen Gründen bestehen im Wesentlichen in der Möglichkeit des Verzichts oder Teilverzichts auf die Abschlussprüfungen oder einer Reduktion der Prüfungsdauer.»

Die Arbeitswelt verändert sich Wie sich die Pandemie auf die Bildungsund Arbeitswelt der Zukunft auswirken wird, kann nicht vorhergesagt werden. Christoph Bühlmann führt aus: «Unabhängig von der Pandemie findet generell ein Wandel in den meisten Lehrberufen statt. Die Pandemie beschleunigt diesen Wandel hinsichtlich Digitalisierung, Logistik und Management.» Der Detailhandel befand sich bereits vor Corona in einem gewaltigen Umbruch. Dieser verlangt von den Mitarbeitenden im Detailhandel Flexibilität und hohe Veränderungskompetenzen. Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen sowie Umweltfragen verlangen neue Definitionen der Tätigkeiten im Berufsleben jedes Berufstätigen, egal ob Manager oder Lernende. Der Zukunftsforscher Matthias Horx kann dieser Entwicklung auch Positives abgewinnen: «Wir haben die Komfortzone, die längst brüchig geworden war, hinter uns gelassen. Im Sinne der Zukunft ist das keine schlechte Botschaft.» Junge Menschen, die heute einen Beruf erlernen, werden diesen nicht in der aktuellen Form bis zur Pensionierung ausüben. Die beruflichen Laufbahnen werden kaum mehr einspurig und gradlinig sein. Es liegt an jedem Einzelnen, was er daraus macht. Christoph Bühlmann ist sich bewusst: «Es wird Verlierer und Gewinner geben. Der Internethandel wird weiter ausgebaut und professionalisiert, der stationäre Handel überlebt nur dann,

wenn Kunden in Erlebniswelten eintauchen können. Ab August 2022 gibt es in der Grundbildung Detailhandel einen völlig neu konzipierten Ausbildungslehrgang; nach der Lehre entstehen zahlreiche attraktive, weiterführende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das ‹Grüezi-kann-ich-Ihnen-behilflichsein› wird durch ein Customer Journey abgelöst.» Customer Journey, wörtlich übersetzt «Kundenreise», ist ein Begriff aus dem Marketing und bezeichnet die einzelnen Zyklen, die ein potenzieller Kunde durchläuft, bis er sich für ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen entscheidet. «In der neuen Grundbildung im Detailhandel werden die Lernenden künftig auch im Onlinemarketing ausgebildet, und die drei Lernorte Betrieb, Überbetriebliche Kurse und Schule arbeiten enger zusammen. Die Ausbildung wird generell anspruchsvoller», und mit Stolz ergänzt Christoph Bühlmann: «Im Zuge des Shutdown haben wir auf ‹Bring your own device›, Byod, umgestellt.» Byod bedeutet: Private mobile Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones werden in die Netzwerke von Unternehmen oder Bildungsinstitutionen integriert. «Unsere IT-Infrastruktur wurde innert Kürze umgebaut. Einen Teil unserer Notebooks hat unsere Schule den Schülerinnen und Schülern im MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern geschenkt.»

Bei seiner Arbeit in der Bank kommt er kaum mit Menschen in Kontakt, deren wirtschaftliche Existenz in Frage gestellt ist. Ob die Leute nun mehr Geld zur Verfügung hätten, weil sie es nicht ausgeben können, beispielsweise für Ferien im Ausland? Nikola Angelov findet, in der Bankenwelt habe sich nicht viel verändert, auch Corona-Kredite würden weniger verlangt. Er meint aber, es gebe durchaus auch Gewinner in dieser Situation, beispielsweise Maskenhersteller oder der Onlinehandel. Im Sommer wird Nikola die Lehrabschlussprüfung, das Qualifikationsverfahren, durchlaufen. Zu Beginn, während des Shutdown, fand er es zuerst cool, selbst bestimmen zu können, wann er die Schulaufgaben anpacken wollte. Unterdessen hat er aber längst begriffen, dass nun Disziplin und Eigenverantwortung gefragt sind. Deutsch liegt ihm, den Französischunterricht hingegen schätzt er nicht. Alle anderen Fächer bereiten ihm keine Sorgen. Er zieht den Präsenz- dem Onlineunterricht klar vor. «So lernt man besser!»

Wie geht es weiter?

Bis jetzt blieb Nikola Angelov, Lernender im dritten Lehrjahr bei der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden, vom Homeoffice verschont. Bis jetzt. Nun aber bleibt er zehn Tage zu Hause. Quarantäne! Er verbrachte über Mittag in der Berufsschule Zeit mit einer Kollegin, die sich danach testen liess und infiziert ist. Er ist froh, selbst keine Symptome zu haben – aber zehn Tage beim schönen Frühlingswetter in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen, findet er wenig attraktiv. Homeoffice scheint ihm eher kompliziert, er arbeitet lieber vor Ort. «Ich habe wirklich genug von der Pandemie», gibt er zu. Ihm fehlen all die Dinge, die junge Leute im Moment gerne tun würden. Und nun ist es bereits der zweite Frühling, während dem man sich nicht im grösseren Freundeskreis, nicht in Restaurants und Bars treffen kann. Nikola Angelov hat beispielsweise einen Freund, der seit zwei Jahren eine

Zukunftsforscher Matthias Horx erwähnt in seinem Health Report 2022, dass die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen der Sehnsucht nach Nähe und Abstandsgeboten in unserer Gesellschaft ein Thema werden wird. Er sagt den Wohntrend «Hoffice» voraus: «Im ‹Hoffice› verschmelzen Wohnen und Arbeiten – und zugleich wird deutlich, dass diese Entwicklung gekommen ist, um zu bleiben. Wir werden künftig anders arbeiten.» «Das ‹neue Normal› wird anders aussehen als das alte», ist er überzeugt. «Und auch ein Impfstoff wird den alten Zustand nicht wiederherstellen.» Das Jahr 2021 soll in vielerlei Hinsicht Entscheidungen bringen. «Im Jahr 2021 wird sich langsam eine neue Welt(un-) ordnung enthüllen. Covid-19 hat uns auf drastische Weise das ‹grosse Zuviel› gezeigt. Das Virus hat uns – oder sagen wir: sehr viele Menschen – mit der Wahrheit konfrontiert: Wir stecken in einer gigantischen Steigerungskrise. Und zwar schon lange. Die Pandemie ist ein Weckruf. Und vielleicht hat die Corona-Krise nur einen einzigen Sinn: der Menschheit unmissverständlich klarzumachen, dass es auch ohne sie nicht so weitergegangen wäre wie bisher. Dass das alte Normal schon ein Unnormal war.» Junge Menschen, die jetzt eine berufliche Grundbildung absolvieren, werden sich vor vielerlei Herausforderungen gestellt sehen. Eine solide Ausbildung in verantwortungsbewussten Lehrbetrieben, ein unterstützendes, positiv denkendes Elternhaus und Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, optimieren ihre Chancen, konstruktiv eine neue Zukunft zu gestalten.

Interessierte können die neue Kochschublade ab morgen, den 1. April, in der Küchenausstellung der Schreinerei Girardi an der Maienbrunnenstrasse 5 in Hedingen live besichtigen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird um eine Anmeldung gebeten, telefonisch unter 043 322 66 83 oder online unter www.girardi.ch/kochschublade. Girardi

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Kochen in der Schublade Speziell für kleine Küchen gibt es neu das Kochfeld in der Schublade. Dadurch steht die ganze Küchenzeile als Arbeitsfläche zur Verfügung. Dank moderner Induktions-Technologie ist das völlig ungefährlich. Ein leistungsstarker Tischlüfter saugt die Abluft ab. Nach dem Kochen kann das Kochfeld ganz einfach wieder versorgt werden, indem die Schublade geschlossen wird.

Um eine solche Kochschublade herstellen zu können, waren einige technische Anpassungen notwendig, damit Kochfeld und Tischlüfter einwandfrei funktionieren und durch das ständige Öffnen und Schliessen die beweglichen Teile nicht zu schnell verschleissen. Dank ihrer jahrelangen Erfahrung im Küchenbau fand die Schreinerei Girardi jedoch eine funktionierende Lösung.


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Veranstaltungen

Mittwoch, 31. März 2021

«Fox and Has»

Kommunikation im Familienalltag

Ab Karfreitag gibts in Hausen eine musikalische Schnitzeljagd Der Verein HAS Club und Woodstock Nation Hausen hat eine Schnitzeljagd auf die Beine gestellt. Ab Freitag, 2. April, sind zehn knifflige Posten verteilt. «Was bist du, ein schneller Fuchs oder ein schlauer Hase?», fragte Gina Schober kürzlich. Doch was genau meinte sie damit? Gina Schober lacht und sagt: «Der Gedanke, eine Schnitzeljagd zu organisieren ist spontan entstanden.» Martin Gaisser aus dem Vorstand des Hausemer Vereins HAS Club betont: «Gerade in Zeiten, wo so vieles anders ist und keine Konzerte und Events stattfinden, braucht es neue Ideen. Eine musikalische Schnitzeljagd klingt genial.» Kurz darauf hat der Vereinsvorstand in Zusammenarbeit mit Woodstock Nation Hausen die Idee der Schnitzeljagd weiterentwickelt und umgesetzt. «Fox and Has» ist eine musikalische Schnitzeljagd durch Hausen. Ab Karfreitag, 2. April, werden zehn knifflige Posten verteilt sein. Die Idee passt perfekt zur Jahreszeit. Die Posten führen über Hinweise zum nächsten Rätsel. Dem Verein HAS Club war es wichtig, eine Attraktion zu bieten, die der breiten Öffentlichkeit dient. Es braucht keine Vorkenntnisse und die Rätsel lassen sich auch ohne musikalischen Hintergrund lösen. Der Start-Posten befindet sich beim Eingang zum HAS Club, das ist die ehemalige Zivilschutzanlage beim Schulhaus (Schulhausstrasse, Google Maps HAS Club Festival oder 47°14‘28.1“N 8°32‘13.3“E). Dort befindet sich eine Anleitung mit Spielregeln und Tipps. Alles, was es braucht, ist ein Smartphone. Das Spiel funktioniert mit QR-Codes und Koordinaten. «Wir garantieren für beste Unterhaltung», gibt der Verein HAS Club bekannt. Bei jeder Station ist etwas über den geschichtlichen, musikalischen Hintergrund, eine lustige Band-Anekdote oder was sich an dem entsprechenden Schauplatz abgespielt hat, zu erfahren. Vereinzelt werden

Abbey Road London oder Ebertswilerstrasse Hausen: Wie die Beatles präsentieren sich Adrian Kaiser, Gina Schober, Jonas Plüss und Martin Gaisser (von links), um für «FOX and HAS» zu werben. (Bild zvg.) auch weltweite musikalische Ereignisse in Form von Tiergeschichten erklärt. Die Posten werden für ungefähr drei Monate installiert bleiben und sind öffentlich zugänglich. Alles in allem dauert das Ganze zwei bis drei Stunden, es sind ungefähr fünf Kilometer zu Fuss. Die Schnitzeljagd eignet sich sowohl für Familien, Kinder, Erwachsene als auch Schulklassen, Vereine und Jugendorganisationen. Die Teilnahme ist kostenlos, öffentlich und ohne Voranmeldung – ein finanzieller Zustupf in die Vereinskasse ist jedoch immer willkommen. Bekannt wurden der Verein HAS Club und Woodstock Nation Hausen durch ihre musikalischen Events. Seit Jahren organisieren sie grossartige Konzerte, Open Airs und das jährliche viertägige HAS Club Festival im Oktober mit unzähligen Bands. Sie bieten lokalen

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Bands und Musikern aus der Schweiz eine Plattform für Auftrittsmöglichkeiten und sind so wichtige Standbeine in der Musik- und Kulturszene geworden. Da es im Moment unsicher ist, wann Konzerte wieder stattfinden werden, ist es dem Organisationskomitee umso wichtiger, dass eine andere Art von Attraktion für die Öffentlichkeit und die Fans geschaffen werden konnte – eine musikalische Schnitzeljagd durch Hausen. «Weil wir auch ohne Konzerte und Events viele Ideen haben.» Ganz nach dem Motto: 365 Days Of Fun And Music And Nothing But Fun And Music. Verein HAS Club und Woodstock Nation Hausen Weiterführende Infos: www.hasclub.ch oder Facebook / Instagram Woodstock Nation Hausen.

Eltern wünschen sich eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Kindern. Sie möchten, dass ihre Kinder in einer Familienatmosphäre aufwachsen, in der sich alle wohlfühlen und bestmöglich entfalten können. In einem lehrreichen und spannenden Online-Referat «Beziehungsfördernde Kommunikation im (Familien-)Alltag» mit zahlreichen Alltagsbeispielen und einer Prise Humor erklärt die Primarlehrerin und Kommunikationstrainerin, Barbara Forster-Zanettin, am Montag, 12. April, von 19 bis 21 Uhr, via Zoom, wie diese positive Entwicklung angestossen werden kann und gibt praxisnahe Antworten auf folgende Fragen: • Wie höre ich meinem Kind richtig zu, damit es sich verstanden fühlt und sich mir immer mehr öffnet? • Welche typischen Reaktionen oder Antworten sollte ich vermeiden, weil es die Beziehung und das Vertrauen schwächt? • Wie rede ich mit meinem Kind, damit es mir auch wirklich zuhört und meine Bedürfnisse ernst nimmt? • Wie reagiere ich effizient, wenn mein Kind ein Fehlverhalten zeigt? • Wie löse ich Konflikte, um ein Win-win-Ergebnis zu erhalten?

Kommunikation in der Familie – auch das will gelernt sein. (Bild zvg.) • Wie entwickle und erstelle ich Familienregeln, an die sich alle halten? Die Eltern erhalten zudem konkrete Tipps, die sie direkt im Alltag umsetzen können. Fragen aus dem Publikum sind während des ganzen Vortrags erwünscht. Kosten für Mitglieder des Familienzentrums: 35 Franken (Paare 55 Fr.) / NichtMitglieder: 40 Fr. (Paare: 70 Fr.). FaZe Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

«Musik und Wort» zu Ostern Am Ostersonntag wird im Kloster Kappel «Das Osterwunder und die Fülle des Lebens» gefeiert. Eine Anmeldung für das Konzert ist erforderlich und bis am Donnerstag, 1. April, möglich. Anna Zaychenko (Piano) und Jonas Iten (Tenor und Cello) besingen und bespielen das Osterwunder und die Fülle des Lebens mit Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und schliesslich von Paulo Tosti sowie anderen italienischen Meistern des Belcanto. Biblische und poetische Texte, vorgetragen von Pfarrer Volker Bleil, korrespondieren mit der Musik und dem gesungenen Gotteslob. Kloster Kappel

Anna Zaychenko und Jonas Iten (Bild zvg.) «Musik und Wort», Sonntag, 4. April, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt frei (Kollekte). Eine Anmeldung fürs Konzert bis 1. April ist erforderlich unter: sekretariat.theologie@klosterkappel.ch.

Ämtler Bibliotheken im April Die Frühlingsferien dauern im ganzen Bezirk vom 26. April bis 8. Mai – ausser in Hedingen sind sie vom 10. bis 22. Mai 2021.

Während der Frühlingsferien gelten die normalen Öffnungszeiten – ausser am Samstag, 1. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Bonstetten

Am Ostersamstag, 3. April, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr geöffnet, am Ostermontag, 5. April, bleibt sie geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Am Gründonnerstag, 1. April, ist die Bibliothek von 15 bis 19 Uhr und am Ostersamstag, 3. April, von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Über die Durchführung von Anlässen wird auf der Website www.bibliotheken-zh.ch/Bonstetten/ informiert.

Regionalbibliothek Affoltern Über die Ostertage ist die Bibliothek am Karfreitag, 2. April, und am Ostermontag, 5. April, geschlossen, am Gründonnerstag und Ostersamstag gelten die normalen Öffnungszeiten. Montag, 12. April, 18 bis 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Samstag, 24. April, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Hinweis zum Angebot «Anlaufstelle Onleihe – Beratung und Unterstützung bei der Onleihe»: Da es zurzeit leider nicht möglich ist, mit Fragen und Geräten vorbeizukommen, bietet Petra Schweizer gerne telefonisch unter der Nummer 044 761 44 09 oder via E-Mail bibliothek@stadtaffoltern.ch Unterstützung an. Interessierte können gerne einen Termin vereinbaren.

Bibliothek Hausen Am Gründonnerstag, 1. April, ist die Bibliothek von 9 bis 11 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr geöffnet, am Karsamstag und Ostermontag bleibt sie geschlossen. Während den Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Am Gründonnerstag, 1. April, ist die Bibliothek normal von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Am Ostersamstag, 3. April, und Ostermontag, 5. April, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Kappel Während der Frühlingsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Ottenbach

Von Karfreitag, 2. April, Ostermontag, 5. April, ist die Bibliothek durchgehend geschlossen. Während der Frühlingsferien bleibt die Bibliothek ebenfalls geschlossen. Aktuelle Informationen sind auf der Website zu finden: https://knonau. biblioweb.ch.

Über die Ostertage bleibt die Bibliothek von Karfreitag, 2. April, bis Ostermontag, 5. April, durchgehend geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Bis zu den Frühlingsferien gelten noch die erweiterten Öffnungszeiten: Die Bibliothek ist zusätzlich jeweils am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Aktuelle Angaben zu den Öffnungszeiten, Veranstaltungen und den Angeboten sind auf der Bibliothekswebsite www.bibliothek-ottenbach.ch zu finden.

Bibliothek Maschwanden Am Gründonnerstag, 1. April, sowie während der Frühlingsferien bleibt die Bibliothek geschlossen. Weitere Informationen sind auf der Website der Gemeinde Maschwanden unter www.maschwanden.ch zu finden.

Bibliothek Mettmenstetten Am Ostersamstag, 3. April, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 14. April, 15 bis 16 Uhr: Zyt für Gschichte. Im Singsaal Schulhaus Gramatt. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Freitag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Am Gründonnerstag, 1. April, ist die Bibliothek von 14 bis 17 Uhr geöffnet und am Karsamstag, 2. April, normal von 9 bis 12 Uhr. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Über die Ostertage bleibt die Bibliothek von Karfreitag, 2. April, bis Ostermontag, 5. April, durchgehend geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Dienstag, 27. April, und 4. Mai, von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag, 8. Mai, von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Samstag, 1. Mai, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Stallikon Zurzeit gelten die folgenden eingeschränkten Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 18 bis 19 Uhr, Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr. Schülerinnen und Schüler können die Bibliothek wieder zu den üblichen Öffnungszeiten von 15 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr besuchen.

Über die Ostertage ist die Bibliothek von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostermontag, 5. April, durchgehend geschlossen. Am Sechseläuten-Montag, 19. April, ist die Bibliothek ebenfalls geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Alle weiteren Angaben zum Lieferdienst und den Anlässen sind auf der Website der Bibliothek zu finden: www. bibliothek-stallikon.ch.

Bibliothek Wettswil Während der Osterfesttage ist die Bibliothek am Karfreitag, 2. April, und am Ostermontag, 5. April, geschlossen. An den anderen Tagen gelten die normalen Öffnungszeiten. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Mittwoch, 21. April, 15 bis 16 Uhr: Panini-Tauschbörse. Samstag, 24. April, 10 bis 11 Uhr: Info und Beratung zur Onleihe. Mittwoch, 28. April, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. April, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Betreffend Durchführung der Veranstaltungen sind die jeweils aktuellen Angaben auf der Homepage www.bibliothek-wettswil.ch zu beachten.

Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern


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Sport

Positive Bilanz zum neuen Skeleton

Alena Huber blickt auf gute Saison zurück

Mittwoch, 31. März 2021

GP Osterhas am 16. Mai Bewilligung der Stadt Affoltern für 40. Austragung liegt bereits vor Die 40. Austragung des traditionsreichen Velorennens «Grand Prix Osterhas» hat dem organisierenden Radrenn-Club Amt bisher kein Glück gebracht. Doch nun zeichnet sich ein Silberstreif am Horizont ab. Die Bewilligung für die Austragung am 16. Mai liegt vor. Von Martin Platter

Alena Huber hat auf ihrem neuen Schlitten eine erfolgversprechende Saison absolviert. (Bild Roger Schaffner)

Vor rund zwei Wochen hat Alena Huber aus Hausen ihre Skeleton-Saison 2020/21, in die sie mit einem neuen Schlitten gestartet ist, auf der Bobbahn von St. Moritz abgeschlossen. Wie sieht ihr Fazit aus? «Anzeiger»: Hattest du ausreichend Gelegenheit, den neuen Schlitten zu fahren? Alena Huber: Ja, mit rund 160 Fahrten in dieser Saison konnte ich meinen neuen Skeleton-Schlitten gut kennen und fahren lernen. Auch mit Erfolg? Durchaus. An den Schweizer Meisterschaften im eben vergangenen Februar in St. Moritz gewann ich in einem Hundertstel-Krimi die Silbermedaille. Nach dem ersten Lauf lag ich mit drei Zehntelsekunden in Führung, musste mich aber wegen einiger Fehler im zweiten Lauf und einem Rückstand von sechs Hundertstelsekunden Jill Gander geschlagen geben. Wie sieht die Bilanz international aus?

Da schaffte ich mein eigentliches Highlight in dieser durchaus schwierigen Saison: den Top-Fünf-Platz im Gesamtranking in der IntercontinentalCup-Rennserie (ICC). Auf diesen Erfolg möchte ich weiter aufbauen.

«Auf den Top-Fünf-Platz in der ICC-Gesamtwertung möchte ich aufbauen.» Was waren deine besten Platzierungen im ICC? Meine besten drei Platzierungen waren der 9. Platz in Königssee (D), wo ein starkes Weltcup-Teilnehmerfeld am Start war. Zudem erreichte ich noch zweimal je den 8. Rang in der OlympiaBobbahn in Igls (A). Wie geht es nun weiter? Jetzt absolviere ich eine Reha mit einem Aufbautraining in der SchulthessKlinik bis Anfang April und danach gehe ich zurück ins Kraft- und Athletiktraining bei Tommy Herzog. Interview: Urs E. Kneubühl

Am Ostersamstag 2018 fand der GP Osterhas letztmals statt. Dauerregen und kühle Temperaturen prägten das Rundstreckenrennen in der Affoltemer Industrie vor drei Jahren, das mit einem Schock für die Veranstalter geendet hatte. Die letzte Siegerehrung war gerade im Gang, als auf dem Jurywagen Zeitmesser Werner Jacobs einem Herzinfarkt erlag. Seither wurde die Traditionsveranstaltung des RRC Amt nicht mehr ausgetragen. 2019 fehlten die nötigen Bewilligungen. 2020 kamen dem Organisationskomitee die Corona-Erlasse des Bundesrats in die Quere. Das könnte auch 2021 passieren. Die kantonale Direktion für Soziales und Sicherheit kann noch immer ihr Veto einlegen. Doch die neue Leitung des Organisationskomitees lässt sich davon nicht entmutigen. Der langjährige, frühere RRC-AmtPräsident René Graf ist entschlossen, den Wettkampf 2021 endlich wieder einmal durch- und ihn auch über das Jahr 2021 weiterzuführen. Der Ottenbacher, der früher selber aktiver Radsportler war, sagt: «Das sind wir den Radsportlern schuldig.» Gleichwohl kann es sich auch Graf nicht leisten, unzählige Stunden in eine Veranstaltung zu investieren, die dann im letzten Moment wegen neuer Corona-Bestimmungen abgesagt werden muss. Das OK wurde deshalb auf ein Trio geschrumpft, das sich blind versteht. Neben Graf

Das GP-Osterhas-OK besteht nur noch aus einem Trio, dem die beiden Säuliämtler René Graf, links, und Geri Felsberger sowie Urs Staub (nicht auf dem Foto) angehören. (Bild Martin Platter) wirkt der langjährige Bauchef Geri Felsberger sowie der ebenfalls erfahrene Rennchef Urs Staub, die beide bereits Jahrzehnte im GP-Osterhas-OK mitwirken. Das Finanzielle erledigt Patrick Moor als Externer.

Schlanke Strukturen, um gewappnet zu sein «Die schlanken Strukturen erlauben es uns, ohne lange Vorlaufzeiten rasch und flexibel zu entscheiden, was mit dem Rennen geschehen soll.» Dank der Erfahrung der Involvierten wüssten alle auch ohne zahlreiche OK-Sitzungen, was sie zu tun hätten. «Wir sind so aufgestellt, dass wir ohne grosse finanzielle Verluste sieben Tage vor dem Rennen noch immer absagen könnten.» Finanzielle Verbindlichkeiten werden, wenn immer möglich, erst im letzten Moment eingegangen. Das Schutzkonzept ist allerdings happig. Zuschauer sind keine zugelassen. Auf ein Festzelt wird verzichtet, die Festwirtschaft auf ein Minimum reduziert. Pro Fahrer dürfen nur maximal

zwei Betreuer vor Ort sein. Die einst grösste Kategorie der Masters/Amateure fällt weg bzw. wurde untersagt. Stattdessen gibt es wieder ein U19-Rennen (Jg 2003/2004), da wegen des späteren Termins die Überschneidung mit der Waadtland-Rundfahrt entfällt. Amateure der Jahrgänge 2001 und 2002 dürfen bei der Elite fahren.

Hoffen auf Normalität «Finanziell sind wir auf der sicheren Seite. Langjährige Sponsoren wie die Dema-Reinigungen oder die RaiffeisenBank haben uns die Treue gehalten und machen wieder mit», erzählt René Graf dankbar. Zudem habe ein neuer Zeitnehmer und weniger Preisgeld das Budget markant entlastet. «Wir möchten nicht mit allen Traditionen brechen. Die Siegerehrungen werden gemacht. Auf das Rangverlesen müssen wir jedoch verzichten», erklärt Graf. Er hofft, dass bald wieder Normalität in den Radrennbetrieb einkehrt. GP Osterhas am 16. Mai, Programm unter rrc-amt.ch.

Immerhin die Jugend spielt wieder

Sportklettern: Lynn Bucher im Final

Die Nachwuchsmeisterschaft geht im Tischtennis weiter

nissport die Aktivitäten einstellen muss. Immerhin konnte man noch einige Zeit in kleinen Gruppen trainieren, der Fokus aber wurde vor allem auf den Nachwuchs gelegt, indem sogar noch ein zusätzliches Training angeboten werden konnte, um auch die Jugendlichen besser zu verteilen. Im Moment laufen die Planungen bereits wieder für die neue Saison, wobei die Spielerinnen und Spieler momentan nicht wissen, wie ihr Formstand ist und ab wann ein Training wieder möglich sein wird ...

Nur eine Woche nach der Elite und der U18 starteten auch die Athletinnen und Athleten der Kategorien U16 und U14 in ihre Wettkampfsaison. Am Boulder-Wettkampf in Biel starteten in beiden Kategorien insgesamt 115 Jugendliche aus der ganzen Schweiz, darunter auch sechs Damen und drei Herren vom Regionalzentrum Zürich. Bei den Herren U14 gab es für Gilles Meili (Zürich) einen verdienten Podestplatz. Der Wettkampf in Biel fand unter strengen Corona-Vorsichtsmassnahmen statt. So startete die U16 am Samstag, zuerst die Damen und anschliessend die Herren. Die U14 folgte dann erst am Sonntag und der erste Wettkampf der U12 findet erst im April statt. Mit diesem organisatorischen Zusatzaufwand kann die Anzahl gleichzeitig anwesender Personen auf nahezu einen Zehntel reduziert werden. Bei den Herren U14 zeigte Gilles Meili (Zürich) vom Regionalzentrum eine starke Qualifikation. Er meisterte die fünf Boulderprobleme in nur gerade acht Versuchen und führte damit die Rangliste vor Lenn Platteau (Binningen) und Moreno Ghilardi (Grabs) an. Im Final lief es dann leider nicht mehr ganz nach Wunsch, doch es reichte noch für einen Podestplatz. Meili wurde hinter Ghilardi und Platteau Dritter. Bei den Damen U14 erreichte Lynn Bucher (Rifferswil) vom Regionalzentrum Zürich als Fünfte den Final. Diesen Platz konnte sie auch halten. Den Wettbewerb gewann Nina Hentschel (Allschwil). Meike van der Aar (Bonstetten) erreichte den 15. Platz.

Daniel Raschle, Tischtennisclub Affoltern

Martin Rahn-Hirni, SAC

Nachdem auch die Saison 2020/21 wegen Corona frühzeitig abgebrochen wurde und das Trainieren im Tischtennissport – ausser im Nachwuchsbereich für die unter 16-Jährigen – zuerst eingeschränkt und danach ganz untersagt wurde, konnte am letzten Samstag immerhin die Nachwuchsmeisterschaft fortgesetzt werden. Dies war aber auch nur möglich, weil aktuell auch der Nachwuchs bis 20 Jahre wieder trainieren darf, natürlich immer mit Schutzkonzept. Der Vorteil beim Tischtennis ist, dass es kein Kontaktsport ist und die Tischtennisplatte die Spieler 274 Zentimeter voneinander trennt. Der Tischtennisclub Affoltern hat zurzeit über 40 trainierende Jugendliche und 14 von ihnen haben sogar eine Lizenz gelöst. Sie spielen in vier Jugendmannschaften, eine davon in der starken 1. Liga, die anderen in der 3. Liga.

Unter den vier stärksten Nachwuchsteams der Ostschweiz

Michael Rutishauser (links) und Adrian Raschle (rechts) für den TTC Affoltern, 1. Liga Jugend. (Bild zvg.)

Mit einer sehr jungen Mannschaft (alle 15 Jahre alt) erspielte sich die stärkste Jugendmannschaft des TTC Affoltern in der ersten Liga bis 18 Jahre dank starker Schlussleistungen ein 5:5, im zweiten Spiel ebenfalls. Das dritte Spiel gegen St. Gallen hätte gewonnen werden können, doch am Schluss war man wenigstens froh über das 5:5. Da aber jetzt beide Mannschaften gleich viele Punkte aufwiesen, mussten die Sätze entscheiden. Und auch da Gleichstand 19:19! Somit musste jeder erzielte Punkt zusammengezählt werden und Affoltern erreichte tatsächlich mit 343:332 Punkten den

zweiten Platz und damit den Einzug unter die besten vier Nachwuchsteams der Ostschweiz! Auch die anderen drei Teams in der 3. Liga erspielten sich einige Siege – viel wichtiger aber war dort, dass jeder Spieler und jede Spielerin mindestens einmal einen Sieg erreichte und auch im Doppel zum Einsatz kam. Nach fünf Monaten ohne Wettkampfpraxis haben alle gemerkt, dass sich die vielen Trainings gelohnt haben – aber dass auch die anderen Jugendlichen in der Zwischenzeit ebenso Fortschritte erzielt haben.

Wie weiter? Der Tischtennisclub war mit den Erwachsenenmannschaften auch diese Saison stark gestartet. Alle Mannschaften waren auf Kurs, die verstärkte Mannschaft in der 1. Liga im Mittelfeld, die Mannschaft in der 3. Liga sogar ungeschlagen auf klarem Aufstiegskurs, was so nicht erwartet worden war. Im Schweizer Cup erreichte man die erste Hauptrunde gegen Port aus Biel, doch genau diese Runde konnte nicht mehr gespielt werden, da am Vorabend die Meldung kam, dass auch der Tischten-


Extra ZWISCHEN-RUF

Achtung, morgen, 1. April! Als ich bei meiner Tochter zu Besuch war (sie war damals noch kinderlos), sagte ich: «Du, ich habs mir überlegt. Ich fahre nicht am Donnerstag zurück, sondern erst am Sonntagabend.» Sie erwiderte: «Das finde ich nicht so gut, du weisst doch, dass Gianni mit mir am Wochenende Sport machen will.» «Erster April!», rief ich, und sie schaute aufs Handy. Diesen Scherz wolle sie gleich nachher mit Gianni machen, wenn er anruft. Ute Ruf

VOLG-REZEPT

Lachs auf Spargeln im Pergament Zutaten für 4 Personen 500 g grüne und weisse Spargeln 1 EL Butter, flüssig 1 Zitrone, Saft 600 g Lachs 1 TL Senf Salz, Pfeffer Backpapier

Zubereitung Spargeln rüsten, in 3 cm lange Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Hälfte von Butter und Zitronensaft dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Spargeln auf vier Backpapierbögen verteilen. Lachs in vier gleiche Stücke teilen. Mit Senf bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Je eine Tranche Lachs auf die Spargeln geben und mit dem restlichen Butter und Zitronensaft beträufeln. Das Backpapier zu einem Päckli binden und im Ofen bei 180° C für 25 Min. backen. Weitere Rezepte:www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

Mittwoch, 31. März 2021

Als die Cholera in Rifferswil zwei Todesopfer forderte Büchlein-Entdeckung mit spannenden Parallelen zur Gegenwart Ein Freund schenkte mir vor einiger Zeit ein 1926 erschienenes Büchlein, das er in einem Zürcher Brockenhaus gefunden hatte. «In Rifferswil vor sechzig Jahren» heisst das kleine Werk von Dr. phil. Paul Meyer. Darin erinnert sich der Pfarrerssohn nach seiner Pensionierung an seine Jugendzeit in Rifferswil: «Im Hochsommer des Jahres 1867 brach bekanntlich in der Stadt Zürich die asiatische Cholera aus und verbreitete sich auch über den Kanton. Rifferswil sollte ebenfalls seinen Teil abbekommen: Eine besondere Kommission bestehend aus Arzt, Gemeindeamman, Präsident, Pfarrer und einem Beisitzer, war eingesetzt, zwei Abwarte waren bestellt, die Aborte im Schulhaus, in den Wirtschaften und in der Fabrik mit Eisenvitriol zu desinfizieren usw. Da kam von Birmensdorf her, aus einem Haus in dem ein Cholerafall sich ereignet hatte, ein Ehepaar mit einem kranken Büblein nach Rifferswil zur Grossmutter auf Besuch. Der Knabe starb bald unter verdächtigen Erscheinungen, und als er am 14. September begraben werden sollte, verbot der Bezirksarzt den Eltern, das Särglein zu begleiten, und das Haus wurde abgesperrt, weil mittlerweile die Grossmutter des Kindes unzweifelhaft an Cholera erkrankt war; sie starb schon am Samstag der gleichen Woche. Nun gewaltiger Schrecken bei Klein und Gross im ganzen Dorf. Um uns zu beruhigen, behauptete ein Schulmädchen allen Ernstes, Cholera befalle nur diejenigen Personen, die zu viel «Cholerabe» essen. Der Eigentümer aber des Raumes, der als Leichenkammer ausersehen war, weigerte sich nun, ihn herzugeben. Da boten die Eltern (Friedrich MeyerBurkhard, Pfarrer in Rifferswil von 18551868 und seine Frau) unser Waschhaus an, und so wurde denn am Sonntag Abend (es war Bettag) der Sarg mit der Leiche dorthin gebracht, wobei Papa mit der Laterne leuchtete. Nachher reinigten die Träger und er sich und das Waschhaus mit Chlorkalk. Am Montag Morgen trugen die beiden Krankenwärter und zwei «Stillständer» (damalige Bezeichnung für «Kirchenpfleger») die Tote zu Grabe, während der Pfarrer alleine das Leichengeleite bildete, aber man in üblicher Weise läutete; dagegen fand die Abdankung erst im Gottesdienst des folgenden Sonntags statt. Diese zwei Cholerafälle blieben glücklicherweise die einzigen in unserem Dorf. Die Rifferswiler aber rechneten dem Pfarrer sein Verhalten hoch an, und man fragte etwa uns Knaben: ‹Näi, wie händ er au dörfe!› Unsere Eltern wagten es übrigens auch Ende September, uns nach Küsnacht zu den Grosseltern in die Ferien zu schicken, da dort die böse Seuche bisher noch nicht aufgetreten war. Wie war es doch auffallend, dass der

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Allergien auf dem Vormarsch Die Pollen fliegen wieder, jede fünfte Person in der Schweiz juckts in Nase und Augen. Auch Hausstaubmilben, Nahrungsmittel und Tiere machen zu schaffen. Während vor 100 Jahren kaum jemand Heuschnupfen hatte, leiden heute 20 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer darunter. Auch Asthma tritt häufiger auf: Die Anzahl Betroffener ist in den letzten 50 Jahren weltweit von 6 auf 19 Prozent gestiegen. Doch warum nehmen Allergien zu? Nicht zuletzt wegen unseres westlichen Lebensstils, meint das aha! Allergiezentrum Schweiz: «Unser vielseitiger und exotischer Speisezettel bringt uns mit mehr möglichen Auslösern in Kontakt. Zudem halten wir Hygiene so hoch, so dass das Immunsystem weniger mit echten Erregern konfrontiert ist und auf harmlose Stoffe reagiert. Der Klimawandel bringt neue Pflanzen und damit neue Pollen», teilt die gemeinnützige Stiftung mit. Einige Allergien kann man mit Immuntherapien kurieren, andere mit Medikamenten unter Kontrolle halten oder mit Prävention bestenfalls verhindern; dabei spielt etwa die Ernährung im Säuglingsalter eine Rolle und auch die bakterielle Vielfalt im Darm, das Mikrobiom, wie jüngste Studien zeigen. (red.)

HERKÖMMLICHES

Glimpflich Dr. phil. Paul Meyer; In Rifferswil vor sechzig Jahren, Zürich 1926. (Coverbild zvg.) sonst so lebhafte Dampfbootverkehr auf dem See fast ganz ruhte, und die Schraubendampfer, die alleine noch fuhren, meist unbesetzt waren und die Stationen nur zum Auswechseln der Postsäcke anliefen.» Vor 151 Jahren ereignete sich diese Geschichte. Erst drei Jahre davor schnaubte die Dampflokomotive auf der neu erstellten Schienenverbindung zu ihrer Jungfernfahrt zwischen Zürich, Affoltern, Zug und Luzern. Auch Rifferswil war mit der zweispännigen Postkutschen-Verbindung zwischen Affoltern und Kappel am öffentlichen Verkehrsnetz angeschlossen. Voraussetzung dafür war der Bau einer für Pferdekutschen befahrbaren Strasse gewesen. Wenn man irgendwo hin wollte – was damals wohl eher selten vorkam – gab es neuerdings also ausser zu Fuss gehen oder eventuell auf dem Pferd reiten erstmals die Option «öV»; vorausgesetzt

natürlich, die vier Plätze in der Postkutsche waren nicht schon alle besetzt! Die Pandemie hiess damals Cholera und kam wie Covid ebenfalls aus Asien, wo das Cholera-Bakterium erstmals im 19. Jh. im Ganges-Tal aufgetreten war. Auch dieser Erreger soll sich relativ zügig nach Westen und bis zu uns verbreitet haben. Sie hiessen nicht Berset und Koch, aber gleichwohl wurden auch 1867 sofort die Obrigkeit und ein Experte bestimmt, die das Sagen hatten und in die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger eingriffen: Toten-Rituale wurden verboten, Hygiene-Vorschriften erlassen, Quarantänen verhängt, Reisebeschränkungen auferlegt. Ja, selbst Fake-News fanden schon damals Verbreitung. Ich bezweifle allerdings, dass der Choleräbli-Konsum aufgrund dieser Nachricht in Rifferswil drastisch zurückging. Marianne Roth, Rifferswil

Obwohl das Wort glimpflich offensichtlich den Imperativ ‹impf› enthält, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Ausser man hofft, dass eine allfällige Impfung glimpflich verläuft. Andernfalls würde man möglicherweise das Personal, den Impfstoff, die Herstellerfirma oder die Zulassungsbehörde verunglimpfen. Das belastende Verb, das sinngemäss heruntermachen, etwas schlechtreden oder besudeln bedeutet, ist noch immer gebräuchlich, während die positive Wortvariante untergegangen ist. Vom mittelhochdeutschen Ausdruck «gelimpf» (= Nachsicht) und dem entsprechenden Tätigkeitswort «gelimpfen» (= rücksichtsvoll sein, Nachsicht üben) ist nur das Adjektiv glimpflich übrig geblieben. Aber das ist sehr viel, wenn man bedenkt, wie unglaublich entlastend und befreiend es ist, wenn ein befürchtetes oder angedrohtes Unheil wider Erwarten glimpflich ausgeht und aufatmen lässt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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LEBENSWEISHEIT «Nicht alle von uns können grosse Dinge tun, aber wir alle können kleine Dinge mit grosser Liebe tun.» (Mutter Theresa)

Ein lebendes Kaninchen ist kein Ostergeschenk Der Wunsch nach einem lebenden Kuscheltier zu Ostern ist oft so gross, dass er von den Eltern oder anderen Angehörigen erfüllt wird. Das lebendige Ostergeschenk endet dann häufig im Tierheim – oder im Zoo als Schlangenfutter. Wer ein Kaninchen verschenkt, bürdet dem Beschenkten viel Arbeit und finanziellen Aufwand auf: Für eine artgerechte Haltung ist der Bau eines Freilaufgeheges mit isoliertem Schlafplatz unerlässlich. «Ausserdem müssen Kaninchen mindestens zu zweit gehalten werden», erklärt Tierschützerin Susy Utzinger. Lebende Kaninchen sind keine Kuscheltiere! Es ist nicht im Sinne und in der Natur des Kaninchens, auf dem Arm eines Menschen zu landen und sich ruhig streicheln zu lassen. Daher kann es durchaus vorkommen, dass das «Kuscheltier» am Körper des streichelnden Kindes schmerzhafte Spuren hinterlässt. Das Ende der ehemaligen Ostergeschenke ist oft traurig: Viele Kaninchen vegetieren nach der ersten Freude

Süss anzuschauen, doch Kaninchen sind keine Kuscheltiere. (Bild zvg.) einsam in ihren Käfigen. Manche werden wahllos weiterverschenkt, landen im Tierheim, im Zoo als Schlangenfutter oder werden anderweitig «entsorgt». Gegen eine Erweiterung der hauseigenen Plüschtier-Menagerie durch ein herziges Langohr aus weichem Teddyfell ist hingegen nichts einzuwenden. Ein Plüschtier kann ausserdem auch als Versprechen für die Anschaffung lebendiger Kaninchen dienen. Wenn sich Eltern

und Kinder einig sind, sich alle ausführlich mit den tierischen Bedürfnissen von Kaninchen auseinandergesetzt haben und der Lebensstil und die Wohnsituation die artgerechte Kaninchenhaltung über einen längeren Zeitraum zulassen, steht einem Gang ins Tierheim nichts im Wege. Dort warten nämlich nicht selten unüberlegt angeschaffte Tiere auf eine zweite Chance bei echten Kaninchenfans. Susy Utzinger Stiftung


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