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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 025 I 173. Jahrgang I Freitag, 29. März 2019

Töff brannte

Saubere Sache

Am Bucheneggpass geriet ein Motorrad in Brand und wurde vollständig zerstört. > Seite 3

An der Stalliker «Flurputzete» wurden 500 kg Kleinabfälle eingesammelt. > Seite 6

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Neuer Schreiber Reto Rudolf tritt in Hedingen die Nachfolge von Daniel Keibach an. > Seite 7

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Auswandererschicksale Orient-Musical -

Theres Bichsel las in Hausen aus ihrem neuen Buch «Überleben am Red River». > Seite 9

Eine Spital-Achse bis nach Zug Die Spitäler Affoltern und Baar haben eine Absichtserklärung unterzeichnet Nach der bereits angekündigten Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Triemli und Waid intensiviert das Spital Affoltern auch seine Kooperation mit dem Zuger Kantonsspital.

Die Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt stärken

................................................... von thomas stöckli Die Palliativstation Affoltern ist schon seit 2012 auf der Spitalliste des Kantons Zug. Auch die Akutgeriatrie ist für den südlichen Nachbarkanton spannend. In diesem Gebiet wurde in Zug nämlich gar kein Leistungsauftrag vergeben. Daher liegt die Idee nahe, die Zusammenarbeit nicht nur mit dem Stadtspital Zürich, sondern auch mit der Zuger Kantonsspital AG in Baar zu intensivieren. Vergangene Woche haben die Spitaldirektoren Michael Buik, Affoltern, und Matthias Winistörfer, Baar, eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Im Bereich Altersmedizin läuft die Zusammenarbeit bereits seit Anfang Jahr. So ist eine leitende Ärztin Akutgeriatrie an drei Tagen die Woche in Baar präsent. Demnächst sollen

Frühlingstreff der Standortförderung Der diesjährige Frühlingstreff Wirtschaft – Politik der Standortförderung Knonauer Amt hat am Montag im Gemeindesaal Bonstetten stattgefunden. Das abwechslungsreiche Programm mit dem Arzt, Comedian und Lebensmittelwissenschaftler Fabian Unteregger, durch das Standortförderer Johannes Bartels mit humorvoller Ernsthaftigkeit führte, liess die zahlreich erschienenen Gäste beinahe vergessen, dass ein Apéro Riche auf sie wartete: so konzentriert und ruhig blieben alle während der Ausführungen auf der Bühne. Thema von Unteregger war Künstliche Intelligenz, und zwar durchaus ernsthaft erläutert mit Beispielen aus der Medizin. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Einzug ins Finale? Floorball Albis konnte das erste Halbfinal Playoff gegen die starken Berner Oberländerinnen aus Seftigen in Bonstetten mit 11:9 gewinnen. Morgen Samstag bestreiten die Albiser Damen das zweite Spiel auswärts. Sollten sie auch dieses Spiel gewinnen, stehen sie bereits als Finalistinnen fest. Mit einer Niederlage in Seftigen würde ein drittes Spiel nötig. Dieses würde dann gleich am Sonntag in Bonstetten ausgetragen. ................................................... > Bericht auf Seite 25

Wollen intensiver zusammenarbeiten: Die Spitaldirektoren Matthias Winistörfer, Zuger Kantonsspital, und Michael Buik, Spital Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) dort auch Sprechstunden angeboten werden. Im Gegenzug könnte sich Matthias Winistörfer vorstellen, mit Fachgebieten in Affoltern präsent zu sein, die das hier bestehende Angebot passend ergänzen, in denen es sich für

Affoltern aber nicht lohnt, eigene Kaderärzte anzustellen. Bis Mitte Jahr soll klar sein, wer was und wo anbietet. Einen operativen Start nach den Sommerferien halten Winistörfer und Buik für realistisch.

«Gegenüber dem Stadtspital Triemli und Waid sind wir zu 100 % transparent», betonen die Spitaldirektoren von Affoltern und Baar unisono. Auf das Triemli setzt das Zuger Kantonsspital seinerseits schon seit Jahren in den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie. «Mitarbeitende des Triemli machen auch Untersuchungen bei uns», so Winistörfer. Mit den intensivierten Zusammenarbeiten will das Spital Affoltern eine starke Achse von Zürich bis Zug bilden. Beide Kooperationen sollen die Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt stärken. Stefan Gyseler, Präsident der Affoltemer Spital-Betriebskommission, führt aus: «Die Bevölkerung profitiert von einer wohnortnahen Grundversorgung mit dem Zugang zur spezialisierten Medizin in Zentrumsspitälern.» Das Spital Affoltern wird Anfang April in Anwesenheit beider Partnerspitäler näher über die künftige Zusammenarbeit und die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt informieren.

A4-Zubringer: Noch fehlen 130 Meter

Mit einer Ausnahme in Bickwil ist das Projekt rechtskräftig Mit Ausnahme eines 130 Meter langen Abschnitts im Obfelder Dorfteil Bickwil ist die regierungsrätliche Festsetzung des Projekts für den A4-Zubringer Ottenbach/Obfelden rechtskräftig. Dort geht es um Lärmschutz. Offen ist, ob die Baumaschinen noch in diesem Jahr auffahren. ................................................... von werner schneiter Strassenbauten erfordern viel Geduld. Da ist das Projekt für den A4-Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden keine Ausnahme. Das Thema erstreckt sich über eine Zeitspanne von mehr als vier Jahrzehnten, ehe der Regierungsrat eine abstimmungsreife Vorlage präsentierte. Am 23. September 2012 befürwortete das Zürcher Volk mit 62,6 Prozent Ja-Stimmen den Objektkredit von 65,4 Millionen Franken. Die zweite Hürde erfolgte im Herbst in Form einer Planauflage für das Detailprojekt. In diesem Rahmen mussten 77 Einsprachen behandelt werden. Rund die Hälfte davon betraf den Landerwerb, je ein Viertel Linienführung und Lärmschutz. Fünf mussten danach vom Verwaltungsgericht behandelt werden. Letztlich hiess das Verwaltungsgericht eine Beschwerde teilweise gut. Es wies diese zur Bearbeitung an den Regierungsrat zurück. Es geht um Lärmschutz auf einem 130

Meter langen Abschnitt im Obfelder Dorfteil Bickwil, wie Thomas Maag, stellvertretender Kommunikationschef der Baudirektion, auf Anfrage erklärte. Er räumte auch ein, dass wegen der Einsprachen und der Gerichtsentscheide geringfügige Projektänderungen nötig sind. Auf die Gesamtkosten von 65,4 Mio. Franken hat das nach seinen Worten keinen Einfluss. An diesen Kosten beteiligt sich der Bund mit 25,8 Mio. Franken.

Drei Jahre Bauzeit Die archäologischen Sondierungen, mit denen im November 2017 begonnen wurde, sind noch nicht abgeschlossen. «Bisher gab es hier keine Überraschungen», so Maag. Ob es hin-

sichtlich Baustart zu Überraschungen kommt, ist unklar. Auf einen Termin will sich der Sprecher der Baudirektion nicht festlegen. «Den können wir erst dann kommunizieren, wenn der Regierungsrat im Rahmen des Submissionsverfahrens die Vergabe an den Unternehmer bewilligt hat», sagt Thomas Maag. Er lässt dabei offen, ob die Baumaschinen noch in diesem Jahr auffahren werden. Noch bevor die Ottenbacher Gemeindeversammlung am 11. April über einen Projektierungskredit von 145 000 Franken für Detailplanung und Projektierung der Zentrumsfläche entscheidet, will die Baudirektion diesen Baubeginn mittels Medienmitteilung zumindest zeitlich etwas eingrenzen. Die Bauzeit beträgt in jedem Fall etwa drei Jahre.

Im Obfelder Dorfteil Bickwil ist die Frage des Lärmschutzes teilweise noch offen. (Bild Werner Schneiter)

Der «VocalCord» begeistert mit «Die letzte Geschichte aus 1001 Nacht». > Seite 11

Kriminalität «vom Sofa» aus 90 772 Straftaten wurden im vergangenen Jahr im Kanton Zürich begangen. Das sind 2,2 % mehr als im Jahr 2017, wie aus der neuesten Kriminalstatistik der Zürcher Kantonspolizei hervorgeht. Doch entspricht dies nach Ansicht der Kantonspolizei einer Stabilisierung der Kriminalität auf tiefem Niveau. Im Bezirk Affoltern ist die Zahl der Straftaten 2018 um 174 Fälle auf 1843 oder um gut 10 % gestiegen. Die Vielzahl der Fälle sind aber «nur» Sachbeschädigungen. Rückgängig ist die Zahl der Diebstähle. Stark zugenommen hat hingegen die Zahl der Betrugsfälle, kantonsweit um 16 %, im Knonauer Amt gar um 57 %. Dabei verlagert sich die Ausführung von Straftaten vom öffentlichen Raum zunehmend ins Internet. Adrian Peterhans, Affoltemer Bezirkschef der Kapo Zürich spricht denn auch von einem «klaren Trend». Betrugsfälle und Nötigung im Internet stiegen stark an. Gegen diese Form der digitalisierten Kriminalität «vom Sofa» aus, kann die Polizei relativ wenig unternehmen. (sts) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

RINGRAZIAMO DI CUORE TUTTI

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

coloro che, in questo triste momento, ci hanno dimostrato il loro affetto e ci sono stati vicini. Grazie anche per le offerte e la numerosa partecipazione ai funerali della mia cara mamma, nostra nonna

Rosalia Del Giudice Pinto

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Il ricordo delle persone che ci sono state care vivrà per sempre nei nostri cuori.

Einladung zur Informationsveranstaltung vom 17. April 2019 Am 19. Mai 2019 finden die Urnenabstimmungen im Bezirk über die Vorlagen zum Bezirksspital Affoltern am Albis statt. Der Gemeinderat lädt die Stimmberechtigten zu folgender Informationsveranstaltung ein:

Mittwoch, 17. April 2019, 20.00 Uhr Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4 Die Gemeinde Bonstetten möchte ihren Stimmberechtigten vorgängig die Möglichkeit geben, sich über folgende Vorlagen zu informieren: • Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern • Gründung einer interkommunalen Anstalt (IKA) – Pflegezentrum Sonnenberg • Abschluss einer interkommunalen Vereinbarung (IKV) – Gründung einer gemeinnützigen AG Spital Affoltern – Zeichnung der Aktienanteile Als Referenten eingeladen sind Stefan Gyseler (Präsident der Betriebskommission Bezirksspital Affoltern), Willi Gyger (Verwaltungsrats-Präsident Solviva AG) und Frau Dr. med. Dominique Wegener (Fachärztin für Allgemeinmedizin FMH). Wir freuen uns über ein zahlreiches Erscheinen. Bonstetten, 29. März 2019 Gemeinderat Bonstetten

Todesfälle

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Projektänderung Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und einem Baumarkt mit Gartencenter, Tiefgarage und Parkplatzanlage und UVB, Moosbachstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6949, Zone: Industriezone

Hedingen

Einlenker Wigarteweg, Albisstrasse Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und §17 StrG öffentlich aufgelegt. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen bei folgender Stelle schriftlich Einsprache erhoben werden: Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Gesuchsteller: Edith Stutz, Kirchgasse 59, 8907 Wettswil Bauprojekt: Umnutzung ehemalige Lagerscheune Vers.-Nr. 392 zu Feldscheune für Schafhaltung, Frohmoosstrasse (Feldenmoos), Kat.-Nr. 1119, Zone LW

Obfelden Bauherrschaft: Bernhard-Pierre und Marianne Corazolla, Langweidstrasse 4b, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Nutzungsänderung Estrich zu Wohnraum im Wohnhaus Vers.-Nr. 438, bereits ausgeführt, Langweidstrasse 4b, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4353, Zone: W2E

Affoltern am Albis

Wir danken allen von Herzen für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die wir in dieser traurigen Zeit erfahren durften. Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Die Trauerfamilie: Mariella con Giuseppe, Gloria con Alessandro, Marco con Jasmine

Am 23. März 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Franz Schatzlmayr geboren am 13. September 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 02. April 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

HERZLICHEN DANK

Das Bestattungsamt

Rolf Zysset

Hedingen

Für die liebevolle Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die ich beim Abschied meines Mannes

In Zürich ist am Donnerstag, 21. März 2019, gestorben:

17. Juli 1941 – 1. März 2019

Gisler, Bruno

erfahren durfte, danke ich herzlich.

geboren am 21. April 1934, von Hedingen ZH und Seedorf UR, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Grasrebenstrasse 3. Das Bestattungsamt

Obfelden Am 16. März 2019 ist in Australien gestorben:

Nehring, Elke

Danke für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine Umarmung oder einen Händedruck, wenn die Worte fehlten. – ein ganz besonderes Dankeschön an Frau Dr. Helen Roth für ihre sowohl medizinisch, wie menschlich wertvolle Betreuung – Danke an die Belegschaften der Pflegheime Seewadel und Pilatus – Danke für die Geldspenden zugunsten der Stiftung Theodora

(sorry, dass ich in der Aufregung die Angaben für eine problemlose Überweisung allzu stark gekürzt habe) – Danke für die Briefkasten-Geldspenden; diese werden an die Stiftung Theodora überwiesen.

Heidi Zysset

Affoltern am Albis, im März 2019

geb. 24.03.1951, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Obfelden, Sentmattstrasse 12; Ehefrau des Nehring Klaus Jürgen. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 25. März 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Weckermann, Sina Therese geb. 20. Dezember 2018, von Österreich, wohnhaft gewesen in Obfelden, Räschstrasse 4; Tochter der Weckermann Johnna Lynn und des Weckermann Daniel. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Mittwoch, 20. März 2019, ist in Appenzell AI gestorben:

Gujer, Fritz geboren am 22. April 1949, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen Möslistrasse 28, 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 26. März 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Brechbühl, Hans Rudolf geb. 10. Juli 1933, Bürger von Trachselwald BE, Ehemann der Brechbühl geb. Bolliger, Margot, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 40. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Montag, 1. April 2019, 14.00 Uhr, statt. Der Friedhofvorsteher

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Berikon im März 2019

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, Omi, Uromi, Schwester, Gotte und Tante

Lotti Huber-Launer 5. August 1930 – 14. März 2019

Nach einem langen, glücklichen und selbstbestimmten Leben hat sie zusehends ihre Lebensfreude und Energie verloren. Wohl überlegt und gut vorbereitet hat sie mit Hoffnung und Zuversicht im Kreise ihrer Familie die letzte Reise angetreten. Wir danken dir für deine Liebe. Wir vermissen dich. Reto und Susanne Huber Amacher Sandra und Patrick Kessler Huber mit Leonie und Bellomi Nicole Huber und Stefan Meyer Ursula Meier Simone Meier und Gregor Scherrer Daniel und Trix Huber-Zulauf Livia Huber und Luca Theodoridis Mara Huber und Dario Rickenbach Fredy und Elsbeth Launer-Röthlin mit Familie Daniel Meier Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung hat am 28. März im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Berikon stattgefunden. Anstelle von Blumen gedenke man dem Kinderspital, Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis: PC-Konto 87-744900-1 oder dem Verein Exit: PC-Konto 80-30480-9, Vermerk: Lotti Huber. Traueradresse: Reto Huber, Grundackerweg 66, 8965 Berikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. März 2019

Nur leichter Anstieg der Kriminalität Internetbetrügereien haben stark zugenommen im Knonauer Amt Die Zahl der Delikte im Kanton Zürich bleibt seit Jahren weitgehend stabil. Mit 90 772 Straftaten liegt die Zahl der Fälle 2018 zum fünften Mal in Folge unter 100 000. Am stärksten steigt die Zahl der Internetbetrüge an, vor allem auch im Bezirk Affoltern. ................................................... von stefan schneiter Die Gesamtzahl der Delikte im Kanton Zürich gemäss Strafgesetzbuch (StGB),

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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weist von 2012 bis 2016 eine sinkende Tendenz auf. Mit 90 772 Straftaten nach StGB liegt das Jahr 2018 zwar um 1911 oder 2.2 % höher als das Vorjahr, aber trotzdem seit mehreren Jahren in Folge unter 100 000 Straftaten. Christiane Lentjes, Chefin der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Zürich, sprach denn auch von einer «insgesamt guten Botschaft», die sie diese Woche bei der Präsentation der polizeilichen Kriminalstatistik 2018 übermitteln könne. Die Zahl der Straftaten habe sich auf tiefem Niveau stabilisiert. Für den Bezirk Affoltern gilt ein weitgehend gleiches Fazit. «2018 war ein Jahr, das sehr ausgeglichen war. Wir sind zwar keine Heile-Welt-Region, aber doch ein relativ sicherer Bezirk», sagt Adrian Peterhans, der Affoltemer Bezirkschef der Kantonspolizei Zürich. Zwar nahm die Zahl der Straftaten nach StGB im Knonauer Amt gegenüber 2017 von 1669 auf 1843 zu, was prozentual über 10 Prozent entspricht, in absoluten Zahlen aber eine eher geringe Zunahme von 174 Fällen ist. Was bei einer genaueren Betrachtung all der Zahlen auffällt, ist die starke Zunahme der Betrugsfälle. Kantonsweit stieg diese Deliktskategorie um 16 Prozent an, im Bezirk Affoltern gar um 57 %, von 91 auf 143 Fälle. Dies sind vor allem Fälle von Internetkriminalität. In diesem Bereich stellt Peterhans denn auch einen «klaren Trend» fest. «Betrugsfälle und Nötigung im Internet steigen stark an». Vor allem Internetbetrüge führt Peterhans an. «Leute bestellen online Waren mit falschen Angaben, geben den Namen oder die Adresse eines Nachbarn an, holen aber die gelieferte Ware illegal selbst ab. Die Rechnung wird dann an die falsche Adresse geschickt». Gegen solche Fälle könne von Seiten der Polizei wenig unternommen werden. «Wir betreiben zwar Aufklärung, unsere

Feuerwehreinsatz wegen Funkenwurfs Wegen Funkenwurfs aus dem Kamin eines Einfamilienhauses in Ottenbach alarmierten Nachbarn am 22. März um 20.30 Uhr die Feuerwehr. Bei Eintreffen stellte sie fest, dass der Besitzer das Cheminée mit Tannenreisig befeuerte, was durchaus rechtens ist. Die Brandschützer entfernten die Glut, auch der Feuerschauer war vor Ort. Nicht ganz so harmlos endete die Fahrt eines BMW-Motorradfahrers am Bucheneggpass. In einer Kurve geriet die Maschine in Brand und wurde vollständig zerstört. Gemäss Angaben der Kantonspolizei in Affoltern wegen eines technischen Defekts. Den Schaden beziffert sie auf rund 20 000 Franken.

Vandalen und Betrüger Betrugsfälle und Nötigung im Internet steigen stark an. (Symbolbild Kapo ZH) Präventionsabteilung informiert mit Referaten und Flyern, aber viel mehr können wir nicht dagegen tun», sagt Adrian Peterhans. Auch die Fahndung sei schwierig, da dieses illegale Vorgehen übers Internet quasi von zu Hause vom Sofa aus erfolge.

Mehr Sachbeschädigungen Bei den Delikten gegen die sexuelle Integrität ist kantonsweit ein Anstieg um 2,9 %, von 2172 auf 2234 zu verzeichnen, im Bezirk Affoltern gar von 33 %, bei allerdings geringer Anzahl Fälle (von 27 auf 36). Diese Entwicklung ist laut Kantonspolizei vor allem auf eine Zunahme illegaler Pornografie auf elektronischen Geräten und Datenträgern zurückzuführen. Die Zahl der Tätlichkeiten ist im Bezirk Affoltern gestiegen, von 57 auf 93. Massiv zugenommen haben auch die Sachbeschädigungen (von 155 auf 265), wozu etwa Schmierereien an Schulhäuern, in öffentlichen Unterführungen und Anlagen zählen. Diese

Kategorie der Straftaten trug wesentlich zum zehnprozentigen Ansteigen der Gesamtzahl registrierter Straftaten im Bezirk Affoltern bei. Hier spielt laut Adrian Peterhans auch mit, dass solche Delikte heute konsequenter von betroffenen Menschen angezeigt würden als in früheren Jahren. Dafür gingen die Raufhändel und persönlichen Angriffe massiv zurück, von 29 auf 2. Stark zurück gingen auch die Einschleich- und Einbruchdiebstähle, um über 20 % von rund 199 auf 157. Dies im Gegensatz zum ganzen Kanton, wo eine Zunahme von gut 2 % zu verzeichnen ist (von 7355 auf 7508). Laut Adrian Peterhans führt man die vergleichsmässig geringe Zahl der Einbrüche im Bezirk darauf zurück, dass das Säuliamt ein eher ländliches Gebiet sei. Da hätten es Einbrecher schwerer, da die Häuser und Wohnungen weniger dicht beisammen stehen als in urbaneren Gegenden. Gleichzeitig sei auch die gegenseitige Kontrolle und Aufpassen unter der Nachbarschaft grösser.

Neue Radarkontrolle für Jogger in Aeugst In Vergangenheit ist es auf dem Greberenweg in Aeugst immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Joggerinnen und Jogger ihr Lauftempo nicht den Gegebenheiten angepasst haben. Um diese Gefahrenstelle zu entschärfen, führt die Kantonspolizei künftig Radarkontrollen durch. Kommenden Montag, 1. April, um 14 Uhr, sollen die dafür notwendigen Messgeräte geeicht werden. Dafür sucht die Kantonspolizei freiwillige Joggerinnen und Jogger. Die Teilnahme wird grosszügig honoriert. (tst.)

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In Affoltern sorgten von Freitag auf Samstag auch Vandalen für beträchtlichen Schaden. Im Bereich der Zürichstrasse/Zwillikerstrasse knickten sie an sechs Fahrzeugen Front- und Heckenscheibenwischer. Auch Scheiben gingen in Brüche. Die Kosten belaufen sich auf rund 4500 Franken. Drei gebrochen Deutsch sprechende Personen betraten in Mettmenstetten ein Coiffeurgeschäft – in betrügerischer Absicht. Sie gaben vor, etwas kaufen zu wollen, hielten der Coiffeuse eine 200er-Note hin, verwickelten diese in ein Gespräch und verliessen das Geschäft schliesslich mit Retourgeld und der 200er-Note. Doch die Verkäuferin bemerkte den Trick sogleich, stellte die Betrüger und nahm ihnen dieses Retourgeld wieder ab. (-ter.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Jubilare in Affoltern haben in den kommenden Tagen Geburtstag und dürfen stolz auf ihre 80 Lebensjahre zurückblicken. Morgen Samstag, 30. März, feiert Alfred Limacher und am Montag, dem 1. April, – kein Witz – Anna Caprez-Obkirchner. Wir gratulieren herzlich und wünschen beiden viel Spass am Fest und gute Gesundheit.

Zur diamantenen Hochzeit

Tatort Greberenweg: Der Jogger-Radar soll die Gefahr entschärfen. (Bild R. Eigenheer)

Am 29. März 1959 gaben sich Rösli und Toni Bernet das Jawort und feierten ein rauschendes Fest. Morgen Samstag wird dieses Ereignis bereits 60 Jahre her sein. Zusammen mit den Kindern Edith, Röne, Marcel, der Familie und Freunden gratulieren wir von Herzen und wünschen alles Gute, Liebe und beste Gesundheit.


Liegenschaften

DANKSAGUNG

Verkäufe

Mietgesuche 7.5-Zi.-EFH in Ebertswil

Hans Funk-Lehmann 4. Januar 1931 – 14. Februar 2019

Für die aufrichtige Anteilnahme möchten wir uns auf diesem Weg bei allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn bedanken.

Grosses Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, Sonnenterrasse und gepflegtem Garten. Bj 1988, Nettowohnfläche ca. 261 m2, Grundstücksfläche ca. 516 m2, 2 Garagenparkplätze, VP CHF 1'750'000.-.

Besonderer Dank gilt Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier.

Engel & Völkers Affoltern am Albis Tel. +41-(0)44-723 12 12 E-Mail affoltern@engelvoelkers.com

Im Namen aller Angehörigen Frieda Funk-Lehmann

Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie, guter Vater, ruhe in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.

Maurer/Allrounder Ich repariere und unterhalte vieles an Ihrem Haus. Kleine Maurer-, Maler- und Gartenarbeiten. Gartenplatten legen, Holzterrassenbau, Hauswartungen. Parkplätze bauen. Entsorgungen und Reinigungen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater

Franz-Xaver Schatzlmayr 13. September 1931 – 23. März 2019

Drei Wochen nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau ist er ihr nun nachgereist. In stiller Trauer Dolores und Mario mit Roman Nadia und Andy Albin und Fabienne mit Lena Markus und Verwandte

Telefon 076 449 09 24

Wünschen Sie eine besinnliche Feier oder ein persönliches Ritual? eine Segnung? Draussen in freier Natur oder in einer von Ihnen gewählten Räumlichkeit? für Ihre Hochzeit? als Willkommens- und Namengebungsfeier (Taufe) Ihres Kindes? zum Abschied eines lieben Menschen? zu einem runden Geburtstag? oder einem anderen wichtigen Lebensübergang?

Die Bestattung findet am Dienstag, 2. April 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Dolores Baumgartner, Bruggenmattweg 63, 8906 Bonstetten

… oder eine seelsorgerische Begleitung in einer schweren, belastenden Lebenssituation? Als freiberufliche Seelsorgerin habe ich mich spezialisiert auf konfessionsfreie Feiern und Rituale zu wichtigen Lebensübergängen und auf Begleitung in schweren Lebenssituationen.

LebensDichte.ch

Jren Omlin Freiberufliche Seelsorgerin Telefon 043 466 80 84 jren.omlin@lebensdichte.ch www.lebensdichte.ch

NEUE MODE

BIM KÄPPELIMURI Z’

La tua morte inattesa e rapida lascia un gran vuoto fra tutti noi. Il tuo entusiasmo e lo spirito vitale che hai trasmesso continuerà a sostenerci, nel tuo ricordo, rallegrando le nostre giornate.

Wir wollen nicht trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben.

Salvatore Carfagno 24.10.1964 – 23.3.2019

Sarai sempre nei nostri cuori.

Du wirst immer in unseren Herzen sein. In stiller Trauer: Vincenzo e Amelia Carfagno Anna e Mark con Jaime e Thomas Murray-Carfagno Cinzia Carfagno La cerimonia funebre avrà luogo lunedì 1 aprile 2019 alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern am Albis. La messa seguirà nella chiesa cattolica.

Die Trauerfeier findet am Montag, 1. April 2019, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof und anschliessend in der kath. Kirche in Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Famiglia Vincenzo Carfagno, Innere Grundstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Umfassender Strassenbau in Hausen In Hausen werden gleich alle Hauptachsen um den Postplatz erneuert. Am ersten April beginnen die Bauarbeiten. Das kantonale Tiefbauamt erneuert auf der Albisstrasse im Abschnitt zwischen den Einmündungen Mitteldorfweg und Rifferswilerstrasse, auf der Zugerstrasse zwischen den Einmündungen Rifferswilerstrasse und Müllistrasse, auf der Ebertswilerstrasse zwischen den Einmündungen Zugerstrasse und Chratzstrasse sowie auf der Rifferswilerstrasse zwischen den Einmündungen Albisstrasse und Kläristrasse den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Zudem wird die Bushaltestelle Grindlen in Richtung Postplatz verschoben und behindertengerecht ausgebaut. Bei der Albisstrasse im Gebiet des Hotels Löwen sowie zwischen Mitteldorfweg und Wigartenweg werden zur Sicherung des Schulwegs neue Trottoirs und zwei Fussgängerstreifen mit neuen Mittelinseln erstellt. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 1. April 2019, und dauern bis Mitte 2020. Die Arbeiten erfolgen in Etappen von jeweils ca. 200 m Länge. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zufahrt zu den Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen möglich. Für die Ausnahmefälle werden die betroffenen Anwohnenden rechtzeitig informiert.

Start auf der West- und Südachse Die erste Etappe umfasst bis Juni den ersten Bereich der Zugerstrasse («Löwen» bis Gemeindehaus) sowie die Ebertswilerstrasse bis Höhe Chratzstrasse. Bis November folgt dann die Albisstrasse. Parallel zu diesen beiden Etappen wird die Rifferswilerstrasse in Fahrtrichtung «Löwen» erneuert. Im ersten Semester 2020 sind dann die Gegenrichtung der Rifferswilerstrasse und der Rest der Zugerstrasse (zwischen Gemeindehaus und Mülistrasse) dran. Während der Bauarbeiten im Bereich der Ein- und Ausfahrt des Postplatzes wird die Haltestelle Post temporär auf der Rifferswiler- und Zugerstrasse eingerichtet. Es gilt, auch die Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Bussen zu beachten. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke – aufgeteilt auf zwei Wochenenden – komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrungen finden voraussichtlich im Sommer 2020 statt. (pd.) anzeige

Freitag, 29. März 2019

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«Bonxit» rückgängig gemacht Standortförderung in Bonstetten: Unterhaltsamer Mix von Spass und Ernst am Frühlingstreff Am traditionellen Frühlingstreff der Standortförderung führte der Comedian, Lebensmittelwissenschaftler und Arzt Fabian Unteregger in atemberaubendem Tempo in die Geheimnisse der künstlichen Intelligenz ein. Der anschliessende Apéro Riche wurde ausgiebig für den informellen Austausch genutzt. ................................................... von bernhard schneider Der Bonstetter Gemeindepräsident, Erwin Leuenberger, passte sich der humoristisch-ernsthaften Tonlage der Veranstaltung an, als er mit Blick auf den Austritt der Gemeinde aus der Standortförderung in der letzten Legislatur die Gäste begrüsste: «Wir haben einen Bonxit vorgenommen und wieder rückgängig gemacht. Vielleicht können die Briten von uns etwas lernen.» Der Präsident der Standortförderung, Marcel Strebel, führte hin zum Thema des Abends, der Digitalisierung, mit der Frage: «Wann bekomme ich die Cookies, die ich ständig akzeptiere?» Mit der Aussage, die digitale Transformation lasse sich verkraften, wenn sie so angewandt werde, dass sie den Menschen diene, leitete er zu Fabian Unteregger über, der sich ernsthaft und unterhaltsam über künstliche Intelligenz in der Medizin äusserte.

«Panaschierkönig» Daniel Sommer (links), der am Sonntag kantonsweit am meisten Fremdstimmen erhalten hat, im Gespräch mit Marcel J. Strebel, Präsident der Standortförderung. Dazwischen: Nathanael Wenger, Knonauer Gemeinderat.

Machine- und Deep-Learning Als sich der Raum langsam mit Gästen füllte, erkundigte sich Fabian Unteregger nach dem Who-is-Who des Säuliamts, um dann auf der Bühne der frischgewählten Kantonsrätin Arianne Moser zu gratulieren, deren Partei, die FDP, «bald als Relikt ins Landesmuseum gestellt wird.» Nahtlos wechselte er hin und her zwischen solchen Anspielungen auf Anwesende und dem durchaus ernsthaften Thema der Künstlichen Intelligenz, die als Artificial Intelligence selbstredend englisch spricht. Mit Beispielen aus der Medizin erläuterte er den Unterschied zwischen Machine Learning und Deep Learning. Machine Learning bedeutet, dass ein Gerät so programmiert ist, dass es ein bestimmtes Verhalten erkennt und darauf selbstständig reagiert. Die Alzheimer Krankheit zum Beispiel baut sich in einem Menschen etwa zwanzig Jahre lang auf, bis sie erkennbar ausbricht. Eine App beobachtet die Inhaberin oder den Inhaber des Smartphones und gibt mit einer Erfolgschance von 95 % die Diagnose Alzheimer ja oder nein. Die App ist zwar gut programmiert und verfügt über eine beeindruckende Erfolgsquote, aber sie lernt nicht, was bei dieser hohen Präzision der Resultate allerdings gar nicht zwingend erforderlich erscheint. Für solche Routinetätigkeiten sei die Maschine dem Menschen überlegen. Um ihre Resultate aber auszuwerten, sei nach wie vor ein Mensch erforderlich. Dies veranschaulichte Unteregger anhand eines drastischen Beispiels: Ziel ist, das HIV-Virus zu eliminieren. Der Mensch überlegt sich, wie er das Virus in einem lebendigen Organismus bekämpfen kann. Die Maschine hingegen würde alle HIV-Trägerinnen und -träger eliminieren – Virenbekämpfung mit Kollateralschäden.

Einen Herzinfarkt im Voraus erkennen Einen Schritt weiter als Machine Learning ist Deep Learning: Die Maschine ist permanent mit einem System vernetzt. Je mehr Menschen diesem System mit ihren Gadgets Informationen

Standortförderer Johannes Bartels führt durch den Abend.

Kompetenter Unterhalter: Fabian Unteregger

Erwin Leuenberger begrüsst als Bonstetter Gemeindepräsident die Gäste.

Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger, Ottenbach, und Gemeindepräsident René Kälin, Mettmenstetten.

Kantonsrat Ronald Alder (rechts) mit den Gemeindepräsidenten Nadia Hausheer, Aeugst, und Stefan Gyseler, Hausen.

Konzentrierter Zuhörer: Der Stalliker Gemeindepräsident Werner Michel.

Statthalter Claude Schmidt und seine Stellvertreterin, Bezirksrätin Ruth Früh. (Bilder Bernhard Schneider)

liefern, desto präziser kann es arbeiten, sich von Stunde zu Stunde verbessern. Als Beispiel erwähnte Unteregger ein Armband, das Frauen über ihre fruchtbaren Tage orientiert. Dieses erfasst neun verschiedene Parameter wie etwa den Herzschlag und den Stressfaktor, gleicht die Resultate ständig mit der Datenbank ab und kann daher die Diagnosepräzision unaufhörlich steigern. Dank Deep Learning ist es möglich, einen Herzinfarkt bis zu 40 Stunden im Voraus zu erkennen oder seltene Krankheiten zu diagnostizieren. Eine App im Handy kann aufgrund der aktuellen Stimmlage und verschiedener Verhaltensweisen eine Depression erkennen, eine andere beim Trep-

pensteigen eine sich abzeichnende Hüftarthrose. Fabian Unteregger beschloss den fachlichen Teil des Abends mit einem Hinweis auf die Nonprofit-Organisation Swiss Healthcare Startups, die Startups unterstützt bei der Entwicklung und Umsetzung von Ideen im Bereich der digitalen Gesundheitsförderung. Anschliessend gab er eine Kostprobe seiner Imitationskünste, indem er die Handbewegungen von Donald Trump erklärte und Alt-Bundesrat Johann Schneider-Ammanns Formulierkunst karikierte. Nach Erwägungen zu den Pilotendurchsagen im Flugzeug landete Unteregger bei Christoph Blocher, der als Flugkapitän mitteilen würde: «Liebi Fraue und

Manne, stiiged Sie us, so lang Sie no chönd, suscht flüged mer alli zäme auf Brüssel.» Standortförderer Johannes Bartels, der passend zum Stil von Fabian Unteregger durch den Abend führte, wies zum Abschluss auf den nächsten, öffentlichen Anlass hin: Am 26. April führt die Standortförderung im Kasinosaal Affoltern um 19.30 Uhr eine kontradiktorische Veranstaltung zur Spitalabstimmung durch mit Stefan Gyseler, Clemens Grötsch, Michael Buik und Bertram Thurnherr. Damit war der offizielle Teil des Frühlingstreffs beendet. Beim anschliessenden Apéro Riche war das Spital selbstredend ebenso Thema wie die Kantonsratswahlen.


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Freitag, 29. März 2019

«Grümpel und Gulasch»: eine saubere Sache An der Stalliker «Flurputzete» wurden 500 Kilogramm Kleinabfälle eingesammelt und fachgerecht entsorgt Fast 230 Personen, davon ein gutes Viertel Schulkinder und Jugendliche, beteiligten sich am vergangenen Samstag an der Stalliker «Flurputzete». Etwa 500 Kilogramm in der Natur liegen gebliebene Kleinabfälle, vor allem Aludosen, PET- und Glasflaschen, wurden eingesammelt. Wenn sich die Stallikerinnen und Stalliker, Jung und Alt, alle zwei Jahre am ersten sonnigen Samstag im Vorfrühling beim Werkhof treffen, ist meistens «Grümpel und Gulasch» angesagt. Die vom Gemeindeverein schon Anfang der 1970er-Jahre ins Leben gerufene Aktion versteht sich als gelebter Umweltschutz. Die wieder unter dem Motto «Es suubers Dorf und en suubere Bärg für alli» stehende Aktion animierte die Bevölkerung, die Schule und mehrere Ortsvereine zum Mitmachen. Gesichtet wurden auch die meisten Gemeinderatsmitglieder. Neben den eingesammelten Kleinabfällen haben die Abfallsammler auch einige illegale Deponien entdeckt. Erstaunlich, was so alles weggeworfen wird, vorsätzlich deponiert oder unüberlegt liegen bleibt. Vorweg wieder eine erfreuliche Feststellung: Die in letzter Zeit im Zwei-Jahres-Turnus regelmässig durchgeführten Aktionen könnten auch einen erzieherischen Effekt haben. Im Vergleich zu früher fanden die Teilnehmer erneut etwas weniger Weggeworfenes. Die

Keiner zu klein, Helfer zu sein. sich seit Jahren abzeichnende Tendenz hat sich also fortgesetzt. Auf der anderen Seite scheint es, dass leider immer noch viele, vor allem Autofahrer, sonderbare Gewohnheiten haben. Obwohl die Schweiz weltweit über das dichteste Netz an Alu-, PET- und Glassammelstellen verfügt, überall Abfallbehälter stehen, ist es offenbar immer noch Mode, leere Flaschen und Aludosen kurz und bündig und rücksichtslos durch das Autofenster in der freien Natur zu entsorgen! Dabei werden die Gefahren für Menschen, Nutz- und Wildtiere kaum bedacht. Die Organisatoren haben das Gemeindegebiet wieder in Rayons eingeteilt. Die von Vertretern der Ortsvereine und -parteien sowie vom Üetlibergverein geleiteten Gruppen durchstreif-

Mit neuem Elan und frischer Farbe

Neues Jugendmobil in Affoltern im Einsatz Die Jugendarbeit Affoltern besucht regelmässig die Pausenplätze in Affoltern und Zwillikon. Bisher war man mit einem in die Jahre gekommenen Bus unterwegs, nun konnte der Verein Jugend und Freizeit das längst ausgediente Fahrzeug ersetzen. Während der Schulzeit besuchen die Mitarbeitenden der Jugendarbeit mit dem Jugendmobil die Pausenplätze der Primarschulen in Affoltern und Zwillikon sowie den Pausenplatz der Oberstufe Ennetgraben. Ausgestattet mit diversen Spielgeräten wie einem Einrad, Jonglierbällen, Diabolos und gemütlichen Sitzgelegenheiten ist das Jugendmobil ein idealer Türöffner für gute Gespräche zwischen Kindern, Jugendlichen und dem Team der Jugendarbeit. Gleichzeitig animiert das vollausgerüstete Jugendmobil zu Bewegung und Aktivität. Diese niederschwellige Begegnungsart er-

möglicht wöchentlich über 100 Kindern und Jugendlichen, das Team der Jugendarbeit kennen zu lernen und gleichzeitig über die Tätigkeiten und Projekte der Jugendarbeit informiert zu werden. Dadurch sinkt für die Mädchen und Buben die Hemmschwelle, Angebote der Jugendarbeit in Anspruch zu nehmen. Der Pausenplatz dient jedoch nicht nur als Begegnungsort, sondern bietet den Kindern und Jugendlichen auch unkomplizierte Möglichkeiten für gehaltvolle Gespräche mit den Jugendarbeitenden an. Dafür bieten die Jugendarbeitenden bei Anliegen und Ideen Unterstützung und entsprechendes Infomaterial an. (pd.) Das Jugendmobil und die Jugendarbeit im Einsatz auf dem Pausenplatz: Primarschule Chilefeld-Stigeli: jeden Donnerstag in der grossen Pause am Morgen. Primarschule Zwillikon: einmal im Monat am Mittwoch in der grossen Pause am Morgen. Oberstufe Ennetgraben: jeden Donnerstag in der grossen Pause am Nachmittag.

Die Gruppe Üetlibergverein beim Rasten. (Bilder Turi Baumgartner) ten wohl organisiert zwischen 9 und 12 Uhr mit Abfallsäcken bewaffnet ihre Reviere mit grosser Aufmerksamkeit und einem scharfen Auge für alles, was nicht dorthin gehört. Und es kam wieder einiges zusammen; da konnten selbst die Zweifler an der Notwendigkeit der Aktion staunen. Gegen 13 Uhr war Schluss und Stallikon das sauberste Dorf des Kantons. Und so soll es in Zukunft auch bleiben. Dazu wollen alle Stallikerinnen und Stalliker beitragen.

Gulasch und Gespräche Am Schluss versammelten sich die Akteure im Werkhof zum Apéro und zum versprochenen und wohlverdienten Gulasch. Bereits bei der Arbeit ge-

schlossene Bekanntschaften wurden in Gesprächen vertieft und im Stil des Jägerlateins Erlebnisse und Begebenheiten aus der morgendlichen Tätigkeit ausgetauscht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit der Unterstützung der Aktion einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes geleistet, ihr eigenes Umweltbewusstsein geschärft und dabei erst noch etwas für ihre eigene Gesundheit getan. Ein grosses Lob verdient der tatkräftige Einsatz der vielen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften. Erfreulich auch das engagierte Mitmachen des Üetlibergvereins und der Razorbacks MC, die nicht nur wegen ihrem Clubhaus in Gamlikon einmal mehr bewiesen, dass sie «echte» Stalliker sind.

Die für den Umweltschutz zuständige Gemeinderätin Valerie Battiston dankte den Teilnehmern und Organisatoren für ihr uneigennütziges Engagement. Es war in der Tat wieder eine lobenswerte Aktion in einer guten und aufgeräumten Stimmung. Die Organisatoren danken allen kleinen und grossen Helfern für ihren vorbildlichen Einsatz. Auch der Küchen- und Servicecrew unter der kompetenten Leitung von alt Burestübliwirt Fredy Steck und seiner Gattin Trudy gebührt Dank. Beim Gulasch hat Fredy Steck einmal mehr bewiesen, dass sein Können als einstiger Militär-Küchenchef noch immer vorhanden ist. (-/Bi) Weitere Bilder unter www.stallikon.ch sowie unter www.gemv-stallikon.ch.

Der Türlersee – noch attraktiver

Vier weitere Grills aus Eisen mit verstellbarem Rost platziert Rund zwanzig Mitglieder des Rotary Clubs Knonauer Amt samt Familienangehörigen haben am vergangenen Samstag vier neue Grill-Anlagen montiert. Der Türlersee bietet allen etwas. Jetzt sind es neben den Fischern die ersten Stehpaddler, aber vorwiegend Spaziergänger, später im Jahr die Camper und Badenden, welche das Gebiet in Beschlag nehmen. Die sieben rund um den See bestehenden, einfachen Feuerstellen werden vom Publikum rege benützt. Nun stehen seit letztem Wochenende vier weitere, solide Grille aus Eisen mit verstellbarem Rost bereit. Der erste befindet sich im Hexengraben, zwei auf dem Rastplatz Habersaat und der vierte einige hundert Meter seeaufwärts bei einem Fischersteg Richtung Türlen. Das Holz dafür wird in einer separaten, offenen Kiste aus Eisen gelagert und ist vor Nässe geschützt. Die neuen Feuerstellen sind ein Geschenk des Rotary Clubs Knonaueramt an die Öffentlichkeit und wurden bereits im vergangenen Jahr anlässlich dessen 50-Jahr-Feier in Aussicht gestellt.

Nach strenger Arbeit ist eine Wurst der verdiente Lohn. (Bilder zvg.)

Die neuen Grills werden rege genutzt

Das Jugendmobil animiert zu Bewegung und Aktivität und dient als Türöffner für gute Gespräche zwischen Jugendlichen und Jugendarbeitern. (Bild zvg.)

Rund zwanzig Clubmitglieder samt Familienangehörigen haben am vergangenen Samstag die vier Anlagen auf vorher gegossenen Betonsockeln montiert. Unter der Regie von Gartenbauer und Rotarier Daniel Mäder legten Mann und Frau Hand an. Nicht nur Handwerker waren im Einsatz, auch die derzeitige Clubpräsidentin und Tierärztin Renate Dennler, ein Humanmediziner und ein Rechtsanwalt waren mit Handschuhen, Bohrmaschine und langen Schrauben im Einsatz. Sodann wurden die früher zur Verfügung gestellten Tischgarnituren im Hexengraben und bei der Habersaat

Gruppenfoto der «Chrampfer» mit Grill und im Hintergrund das Holzlager. einem Lifting unterzogen, das Holz abgeschliffen, gereinigt und neu eingeölt. Den Dank konnten die «Chrampfer» nach Abschluss der Arbeiten von Marco Strebel, Präsident des Türlerseeschutz-Verbandes persönlich entgegennehmen. Er und Phillip Reinhardt, Einsatzleiter der Schutzwarte, verfolgten die Arbeiten vor Ort persönlich und luden die Rotarier am Schluss zu

einer Bratwurst ein. Einer der vier neuen Grille hatte somit den ersten Test sofort bestanden. Auf einem SeeRundgang am letzten Sonntag konnte der Schreibende mit Freude feststellen, dass dank herrlichem Wetter bereits an jedem neuen Grill Hochbetrieb herrschte. Mit diesem erneuten Engagement am Türlersee will der Club seine Verbundenheit mit der engeren Heimat unterstreichen. (rf.)


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Reto Rudolf neuer Gemeindeschreiber Das Spital ersetzen?

Personelles aus dem Gemeindehaus Hedingen

Solviva-Infoveranstaltung hat polarisiert

Der Gemeinderat hat Reto Rudolf als neuen Gemeindeschreiber gewählt. Der 49-Jährige übernimmt ab 1. Juli die Nachfolge von Daniel Keibach, der zur Gemeinde Erlenbach wechselt.

«Der vernünftigste Ersatz für das Spital» – so wirbt die Solviva für ihr Projekt Gesundheitszentrum Sunnepark Affoltern. Am Dienstag luden die Spital-Privatisierer zum Info-Anlass nach Affoltern.

Reto Rudolf ist diplomierter Gemeindeschreiber und arbeitet zurzeit als Gemeindeschreiber in Lichtensteig. Davor war er als Abteilungsleiter und stellvertretender Verwaltungsleiter für die Gemeinde Bassers- Reto Rudolf. dorf tätig. Als ehe- (Bild zvg.) maliger Gemeinderat von Zürich und Stellvertreter des Leiters Parlamentsdienste von Zürich

kennt er die politischen Prozesse bestens. Reto Rudolf wird die Stelle am 1. Juli 2019 antreten. Der Gemeinderat ist überzeugt, einen versierten Nachfolger gefunden zu haben und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Nach fünf Jahren als Gemeindeschreiber für Hedingen verlässt Daniel Keibach die Gemeinde per Ende März. Bis zum Amtsantritt von Reto Rudolf wird Samuel Büchi die Funktion des Gemeindeschreibers übernehmen. Obwohl er im Sommer 2018 in Pension ging, konnte er für einen temporären Einsatz gewonnen werden. Er kennt Hedingen immer noch bestens aus seiner jahrelangen Erfahrung und Tätigkeit als Schreiber und Schreiber-Stellvertreter. Mit Melih Celik konnte ein Finanzfachmann gefunden werden, der ab 1. April die Bereiche Steuern, Finanzen und Liegenschaften tatkräftig unterstützt. Der 31-Jährige hat seine berufli-

che Karriere mit einer Verwaltungslehre bei der Gemeinde Rüschlikon begonnen. Nach Einsätzen bei anderen Gemeinden und Weiterbildungen war Melih Celik die letzten drei Jahre als Geschäftsführer einer Dienstleistungsfirma tätig. In Hedingen wird er die Bereiche Finanzen und Steuern unterstützen, Projekte leiten und auch die Stellvertreterfunktionen übernehmen. Bei den Liegenschaften wird er den Bereich leiten. Melih Celik übernimmt diese Funktion von Denise Steimen, die nach ihrem Mutterschaftsurlaub ab 1. Mai mit einem reduzierten Pensum wieder bei der Gemeindeverwaltung arbeiten wird. Der Gemeinderat wünscht Daniel Keibach bei seiner neuen Herausforderung viel Erfolg und freut sich auf die neue bzw. die erneute Zusammenarbeit mit Reto Rudolf, Melih Celik, Samuel Büchi und Denise Steimen. (dk)

Unverhofft gutes Jahresergebnis

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen am Albis Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Hausen schliesst statt mit einem budgetierten Aufwandsüberschuss von 564 400 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1 137 166 Franken ab. Über den Erwartungen lagen insbesondere die Steuererträge, die insgesamt rund 1.8 Mio. Franken über Budget ausfielen. Ferner stiegen die Einnahmen unter anderem im Forstwesen, was vor allem auf den Baumschlag im Zusammenhang mit dem Sturmtief Burglind sowie der starken Borkenkäfer-Ausbreitung im vergangenen Sommer zurückzuführen ist. Doch auch der Gesamtaufwand fällt etwas höher aus als erwartet und weist mit 21 083 270 Franken eine Abweichung zum Budget von plus 200 570 Franken auf. Diese Mehrausgaben sind vor allem auf die Bereiche Gesundheit (Pflegefinanzierung Alters- und Pflegeheime), soziale Wohlfahrt (gesetzliche Wirtschaftliche Hilfe und Asylbewerberbetreuung) und Verwaltung (Gemeindeverwaltung) verteilt. Demgegenüber fiel die Investitionstätigkeit wegen Verzögerung von geplanten Projekten etwas tiefer aus als geplant, was wiederum zu weniger Abschreibungen führte. Zudem sank der Aufwand im Bereich Bildung (Tagesstrukturen und Sonderschulung). Schliesslich konnte die hohe Liquidität im Gemeindehaushalt im vergangenen Jahr trotz Rückzahlung eines Festdarlehens von 1 Mio. Franken im sinnvollen Masse gehalten werden. Die langfristigen Darlehen stehen mit 3.5 Mio. Franken auf einem weiterhin tiefen Niveau. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung zuhanden der Gemeindeversammlung vom 5. Juni verabschiedet.

holungszweckes am Ufer des Türlersees soll aber selbstverständlich nichts geändert werden. Um die Planung rasch vorantreiben zu können, soll an der kommenden Gemeindeversammlung auch bereits ein Projektierungskredit verabschiedet werden. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorgängig an einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 7. Mai, 19.30 Uhr, im Mehrzweckgebäude Bifangstrasse 1, über den aktuellen Planungsstand zu informieren.

Baustellen Unter Federführung des kantonalen Tiefbauamtes beginnt ab dem 1. April in Hausen eine mehrere Monate dauernde Sanierung der Kantonsstrassen. Dabei werden zuerst die Rifferswilerund ein Teil der Ebertswilerstrasse saniert, später sind auch die Zuger- und die Albisstrasse betroffen. Die Befahrbahrkeit wird mit ganz wenigen Ausnahmen stets gewährleistet sein. Weitere Informationen findet man auf der Gemeinde- und auf der Kantons-Homepage. Die Gemeinde wird die Gelegenheit nutzen, um gleichzeitig ihr Meteorwasserleitungssystem entlang der Rifferswiler- und der Zugerstrasse zu ersetzen. Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang bereits letztes Jahr einen entsprechenden Kredit als gebundene Ausgabe gesprochen. Ebenfalls am 1. April 2019 beginnt die eigentliche Bauphase der von der Gemeindeversammlung genehmigten Rollsportanlage Weid. Das Terrain wurde über den Winter zweckmässig vorbelastet bzw. mit Aushubmaterial «beschwert», sodass sich der setzungsempfindliche Boden nun ausreichend stabilisiert hat. Die Rollsportanlage soll im Spätsommer dieses Jahres in Betrieb genommen werden.

Ersatzneubau Betriebsgebäude Camping Türlen

Kinder- und Jugendkommission

An der kommenden Gemeindeversammlung sollen zudem erste Entscheide für den geplanten Ersatzneubau des Betriebsgebäudes auf dem Campingplatz Türlersee gefällt werden. Um das den heutigen Anforderungen nicht mehr genügende Gebäude einer Generalüberholung zu unterziehen, braucht es vorderhand eine Nutzungsplanungsänderung, verbunden mit einem öffentlichen Gestaltungsplan. Dies deshalb, weil das bestehende Gebäude heute in der Landwirtschaftszone steht und gemäss übergeordnetem Recht zwar geduldet wird, eine zweckdienliche Erneuerung aber unter der bestehenden Zoneneinteilung nicht mehr möglich ist. Am Grundsatz des Naturschutzes und Er-

Der Gemeinderat Hausen wählte am 26. März die Mitglieder der Kinderund Jugendkommission für den Rest der Legislaturperiode 2018 – 2022. Diese sind Marco Müller (bisher), Alain Kälin Bertholet (neu) sowie Lilian Sykora (neu). Zudem wurde das Kommissionspräsidium gemeinderatsintern vom Sozialvorstand Peter Reichmuth an die Bildungsvorständin Andrea Sidler übertragen. Das Kommissionssekretariat wird weiterhin von Brigit Hammer geführt. Die im Jahr 2012 gegründete Kinder- und Jugendkommission hat seit Anfang 2018 mangels aktuellen Themen keine Sitzungen mehr abgehalten. Die beiden hauptbetroffenen Gemeinderatsmitglieder wurden beauftragt, zu prüfen, wie die-

ser Kommission wieder neues Leben eingehaucht werden kann. Mit der Neubesetzung und einer thematischen Neuausrichtung, welche die Bereiche «Familie» sowie «Vereinbarkeit von Familie und Beruf» stärker berücksichtigt, soll dies nun gelingen.

Energiecoach Hausen am Albis Als neuer Energiecoach für die Gemeinde Hausen wird Mike Weber ernannt. Er soll unter anderem auch der Umweltkommission beratend, jedoch ohne Stimmrecht, zur Seite stehen. Damit wird fachlich eine Lücke geschlossen, die das ehemalige Umweltkommissionsmitglied Franz Georg Keel nach seinem Rücktritt hinterlassen hat. Die Ernennung erfolgt auch im Zusammenhang mit dem Legislaturziel des Gemeinderates, die Energie-Stadt-Zertifizierung zu erreichen.

Gemeindeübergreifende Kooperation und Verwaltungsgebäudestrategie Aufgrund der immer umfangreicheren Aufgabengebiete und Pflichtenhefte der öffentlichen Verwaltung bei gleichzeitig stagnierendem Finanzhaushalt macht sich der Gemeinderat Hausen am Albis Gedanken, wie die eigene Gemeindeverwaltung künftig aufgestellt sein soll, um den vielseitigen Herausforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden. Zunächst sollen hierfür Kooperationsmöglichkeiten mit den umliegenden Oberämtler Gemeinden evaluiert und die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Ressourcenprobleme künftig bei Bedarf effizient gemeinsam gelöst und so langfristig das Überleben in Eigenständigkeit gesichert werden kann. Parallel dazu soll der künftige Raumbedarf der Verwaltung analysiert und geprüft werden, ob die heutigen Verwaltungsgebäude noch zweckmässig sind und welche Handlungsoptionen diesbezüglich bestehen. Für beide Projekte wurde eine externe Begleitung beigezogen.

Personelles Der Gemeinderat beschloss eine befristete Weiterbeschäftigung von Blerta Tarashaj nach deren Lehrabschluss im kommenden Sommer sowie des bereits temporär eingestellten Werk-Mitarbeiters Sämi Schaltegger ab 1. April, jeweils für ein Jahr. Zudem wurde Merhawi Yohanes Okubamikael als Reinigungskraft für das Wartehäuschen am Postplatz und die Jugiräume eingestellt. Wir heissen die neuen resp. bisherigen Mitarbeitenden (weiterhin) herzlich willkommen. (RoC)

Mit grossen Publireportagen hat die Solviva kürzlich auf ihr Konzept als Ersatz fürs Spital Affoltern aufmerksam gemacht – Abstimmungsempfehlung inklusive. Insbesondere Letzteres kam bei vielen nicht gut an. An der öffentlichen Präsentation vom vergangenen Dienstag im Kasinosaal Affoltern blieb die Mehrzahl der Stühle unbesetzt. Und bei den Befürwortern einer Spital-Privatisierung tönte es nun bedeutend zahmer: «Das Spital Affoltern hat viel Sympathisches», betonte Bertram Thurnherr. Angesichts der kommenden Herausforderungen, der Führungsfehler in der Vergangenheit, der veralteten Infrastruktur und des Kostendrucks rechne er allerdings mit einer Ablehnung zur gAG Akutspital. «Und wenn das Wünschbare nicht möglich ist, sollten wir uns mit dem Machbaren auseinandersetzen.» Die Führungsprobleme seien zum grossen Teil behoben und die Suche nach Zusammenarbeit mit anderen Spitälern laufe erfolgreich, widersprach der Aeugster alt Gemeindepräsident Ruedi Müller aus dem Saal energisch – und platzierte einen Seitenhieb gegen Thurnherr: Zumindest sitze jetzt niemand mehr in der Betriebskommission, der Beraterhonorare kassiere. Willy Gyger, VR-Präsident der Solviva, nutzte die Gelegenheit, einmal mehr auf seine Pläne aufmerksam zu machen: ein privat finanziertes Pflegezentrum, das die Solviva selber betreiben will, sowie eine Permanence. Als Referenzobjekt führte er den «Sunnepark» in Grenchen an. Dort sei der Widerstand erst auch gross gewesen, heute seien alle glücklich mit der Lösung. Für Affoltern sieht der Plan vor, die aktuellen Angebote mit Ausnahme von Chirurgie und Akutpflege weiterzuführen und so einen Grossteil der Arbeitsplätze zu erhalten. Dem sollte Markus Minder, Chefarzt Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern, vehement widersprechen: Sein Fachgebiet sei zwingend an ein Akutspital gebunden und könne nicht einfach an die Pflege angehängt werden: «Es braucht einen 24 Stunden ärztlich betreuten Notfall», stellte er klar. Die Solviva hielt entgegen, man habe von der Gesundheitsdirektion andere Signale erhalten und nannte die Spezialklinik Susenberg als Präzedenzfall. Das «Susenberg» sei auch ein Akutspital, widersprach Minder.

Auf Umnutzungen im Gesundheitswesen spezialisiert ist die Strategic Medical AG. Deren VR-Präsident Jean-Paul Jaccard sagte, dass ein Gesundheitszentrum mit verschiedenen medizinischen Disziplinen unter einem Dach für die beteiligten Ärzte attraktiv wäre. Die Bevölkerung bekäme eine Anlaufstelle für Notfälle von 7 bis 23 Uhr. Was passiert, wenn am 19. Mai das Mindestquorum für den Weiterbestand des Spitals nicht zustande kommt? Dann müsse es liquidiert werden – zu den bestmöglichen finanziellen Bedingungen, führte Daniel Eugster von der Spital-Betriebskommission aus. Da scheint es unwahrscheinlich, dass das Projekt der Solviva, die ja auch in Grenchen das Spitalland deutlich unter Marktwert erhielt, mit Wohnbau-Investoren mithalten kann – und will. Eugster empfahl denn auch den Privatisierungs-Befürwortern drei Mal Ja in die Urne zu legen: Wenn man dann die erforderlichen Leistungsaufträge nicht mehr bekommen sollte, würde so zumindest Zeit bleiben, eine Alternative aufzugleisen. (tst.)

Rettungsdienst vom «Limmi»? An der Solviva-Veranstaltung stand auch Thomas Brack, Direktor des Spitals Limmattal, am Rednerpult. Das Spital Limmattal habe keine Absicht, in Affoltern eine Permanence zu betreiben, stellte er klar. Entsprechend äusserte er sich auch nicht zum politischen Aspekt, sondern stellte das Angebot vor, den Rettungsdienst im Knonauer Amt ohne «Pro-Kopf-Gebühr» anzubieten – und zwar unabhängig davon, ob das Spital Affoltern weiter besteht oder nicht. Das Konzept sieht drei Rettungsdienst-Stützpunkte vor: im Limmi, in Regensdorf und in Affoltern. Dabei würden die Ämtler Gemeinden nördlich von Affoltern aus Urdorf «bedient», die anderen aus Affoltern. Das Ziel sei nicht, Patienten zum «Limmi» hinzutriagieren, sondern eine optimale Grösse anzustreben, sodass sich die teuren Vorhalteleistungen auf mehr Einsatzfahrten verteilen lassen, erklärte Brack. Bei einem Ja zur gAG Akutspital werde der neue Verwaltungsrat das Angebot prüfen, versicherte Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern, auf Anfrage des «Anzeigers». (tst.)

Einführung der Lokalwährung «Boneten» per 1. April 2019 Am Workshop «Entwicklungsplanung Bonstetten 2030» vom 26. Januar wurde die Idee der Lokalwährung «Boneten» entwickelt, an der Klausur hat der Gemeinderat sie diese Woche kontrovers diskutiert und sich für die Umsetzung entschieden.

und Einwohnern von Bonstetten weitertragen und festigen will. Details zur Ausgabe der Lokalwährung «Boneten» können am Montag, 1. April, unter www.bonstetten.ch abgerufen werden. Aufgrund der spontanen Umsetzung ist die Ausgabemenge der «Boneten» beschränkt, «äs hät, solangs hät». Dieses Angebot ist auf Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten beschränkt. Gemeinderat Bonstetten

Am nächsten Montag startet die Ausgabe der «Boneten» auf der Gemeindeverwaltung Bonstetten. Somit startet die erste, spontane Umsetzung einer Idee aus der Entwicklungsplanung Bonstetten 2030, mit welcher der Gemeinderat den aktiven Austausch mit den Einwohnerinnen Lokalwährung für Bonstetten: die «Boneten». (Bild zvg.)


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Schweizer Auswandererschicksale am Red River in Kanada Lesung mit Theres Bichsel in der Bibliothek Hausen

Das aktuelle Thema Auswandern nahm Theres Bichsel bereits im historischen Roman «Die Walserin» auf. Ihr neustes Buch «Überleben am Red River» erzählt von Menschen, die Anfang vorletztes Jahrhundert aufgrund falscher Versprechen dem Ruf in die Wildnis Kanadas folgten. Suppe gab es diesmal keine am «Suppen-Zmittag» in Hedingen. (Bilder zvg.)

«Heimat für alle» Hedingen: Aufbruch in eine bessere Welt Im ökumenischen Gottesdienst am vergangenen Sonntag mit Pfarrer Walter Hauser und Pastoralassistentin Linda Cantero erzählte Tina Goethe von ihrer Reise nach Kamerun. Der Gesangverein Hedingen trat auf. Und geflüchtete Menschen kochten ein reichhaltiges Menü. ................................................... von cornelia diethelm Traditionellerweise lädt die Hedinger Kirchgemeinde im März zum SuppenZmittag ein. Aber Suppe gibt es dieses Mal keine. Es gibt Tsada-Tsebhi, Tumtumo, Ingera und vieles mehr. Das Lamm mit Gemüse, die Linsen, das Fladenbrot und alle weiteren Gerichte schmecken köstlich. Sie sind von geflüchteten Menschen zubereitet worden, die in Hedingen leben und sich in der Integrationsgruppe regelmässig mit Dorfansässigen treffen und austauschen. Der gemütliche und heitere Abschluss des Kirchensonntags passt bestens zum Motto der ökumenischen Fastenkampagne von Brot für alle und

Begegnungen ermöglichen. anzeige

Fastenopfer: «Gemeinsam für starke Frauen – gemeinsam für eine gerechte Welt.»

Über erlittene Gewalt sprechen Tina Goethe, Soziologin und Fachfrau für Entwicklungspolitik bei Brot für alle, erzählte in der Kirche von ihrer Reise nach Kamerun, wo internationale Konzerne in riesigen Monokulturen Ölpalmen anpflanzen. Leidtragende sind vor allem Frauen, die ihre Verantwortung für die Ernährung der Familie nicht mehr erfüllen können. Der zunehmende Einfluss von internationalen Konzernen bringt zwar dem Staat und den Firmen selber Geld, aber für die Menschen vor Ort reichen die verbleibenden kleinen Landflächen nicht mehr für die Grundversorgung. Zudem erleben Frauen häufig Gewalt durch Saisonarbeiter der Plantagen. «Es braucht unglaublichen Mut, über die erlittene Gewalt zu sprechen», sagte Tina Goethe mit grossem Respekt vor den Frauen, die sexuelle Übergriffe öffentlich machen. Pfarrer Walter Hauser betonte, wie wichtig es ist, sich für eine gerechte Welt einzusetzen. Die Kraft dazu komme von Gott, zitierte er den Psalm 38: «Dein Zuspruch macht mich stark.» Und Pastoralassistentin Linda Cantera wies darauf hin, dass ein Teil der Menschheit einen reich gedeckten Tisch hat, während andere nicht einmal ein Stück Brot haben. Die Welt aber müsse «Heimat für alle» sein können. Mit Liedern in mehreren Sprachen, auch in einer afrikanischen Sprache, umrahmte der Gesangsverein Hedingen den Gottesdienst und leitete zum Suppen-Zmittag über, an dem Geflüchtete und Dorfansässige Essen und Gemeinschaft teilten.

................................................... von regula zellweger Theres Bichsel erzählte am vergangenen Montagnachmittag in der Bibliothek Hausen dem Publikum, wie sie sich mit detaillierten Recherchen einen Faktenteppich schafft, auf dem sie dann die Geschichte ihrer Protagonisten entwickelt. Diese anspruchsvolle Herangehensweise bewirkt, dass ihre Bücher dem Leser neues Wissen vermitteln und ihn gleichzeitig emotional berühren. Dass ihre Werke gern gelesen werden, ergab sich im Gespräch nach der Lesung, als sich die Besucher mit wertschätzenden Voten und klugen Fragen äusserten.

Lesung am Nachmittag Üblicherweise sind Lesungen an Abenden angesetzt. Mit Lesungen am Nachmittag will das Hausemer Bibliotheksteam in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Senioren Hausen a. A. und der Pro Senectute Menschen ansprechen, die vielleicht abends nicht mehr gern ausser Haus gehen. Sie genossen am letzten Montag ganz besonders auch den anschliessenden Apéro in der Gemeinsamkeit mit anderen Literaturinteressierten. Theres Bichsel spricht mit ihren Büchern alle Altersstufen an. Bei der Lesung verstand sie es hervorragend, auf dieses Publikumssegment einzugehen. Mit der Sprache malt sie Bilder, die nicht nur leicht verstanden werden, sondern sich auch schnell mit individuellen inneren Bildern der Zuhörer verbinden. Man lebt mit.

Betroffenheit So lange ist es nicht her, dass auch in der Schweiz Menschen aus wirtschaftlichen Gründen zum Auswandern gezwungen waren. Im Jahr 1815 führte ein Vulkanausbruch zu einem «gefrorenen» Jahr, zu einem Jahr ohne Sommer – und zerstörte damit die Existenz vieler Schweizer Familien. Und begründete gleichzeitig den Reichtum gewissenloser Patrizier, die mit der Not der Bevölkerung skrupellos Geld

Autorin Theres Bichsel zog das Publikum mit ihrer Lesung aus dem Buch «Überleben am Red River» in den Bann und motivierte zum Diskutieren über das Thema «Auswandern nach Amerika» und darüber, weshalb Nachkommen der einstigen Einwanderer heute den Mauerbauer Trump wählen. (Bild Regula Zellweger) machten. So auch mit den Familien Scheidegger und Rindisbacher, die 1821 in eine unsichere Zukunft aufbrachen. Protagonisten sind Frauen, die zehnjährige Anni Scheidegger und die 20-jährige Elisabeth Rindisbacher. In den «Faktenteppich» der Autorin fest eingewoben sind die Zeichnungen und Aquarelle von Elisabeths jüngerem Bruder, dem bekannten «Indianermaler» Peter Rindisbacher. Ein Teil seines Aquarells, das «Winterfischen auf dem Red River» bei Winnipeg in der heutigen kanadischen Provinz Manitoba zeigt, bildet das Cover des historischen Romans.

Frauenrollen Völlig erschöpft trifft die Siedlergruppe von 170 Personen am Ziel Red River, einer flachen Landschaft mit vielen Büffelherden ein, als der überaus harte kanadische Winter einbricht. Zu spät im Jahr, um eine erste Saat auszusäen, zu spät, um Häuser zu bauen. Wie konnten die Siedler überleben? Der Roman basiert auf

einer wahren Geschichte, die durch Briefe, Dokumente und die Bilder von Peter Rindisbacher gut dokumentiert ist. Mutige Auswanderer, kämpferisch, verwegen, rücksichtslos – Klischees der heute noch wachen Heldenbilder vieler Amerikaner – sind Männer, ausschliesslich Männer. Das Regiment de Meuron, ursprünglich ein Schweizer Söldnerheer, diente im Britisch-Amerikanischen Krieg und bei der Ankunft der Scheideggers und Rindisbachers in der RedRiver-Kolonie. Die Soldaten hatte Hütten, aber keine Frauen – die ankommenden ledigen oder verwitweten Frauen sicherten ihren Familien das Überleben durch Heirat – die kaum Liebesheiraten waren. Theres Bichsel berichtet von den Frauen, den stillen Heldinnen der Geschichte – und mit Anni in der Ich-Form sogar durch Frauen. Dieses Stück Schweizer Geschichte wird so erzählt, dass man mehr wissen will über die Auswandererschicksale in der Vergangenheit unseres Landes. Und vielleicht auch Parallelen zu heute zieht.


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Freitag, 29. März 2019

Menschen- und Blütenbilder Bereits zum sechsten Mal ist Martin Herler zu Gast bei Elfi Bohrer Die Bonstetter Galeristin Elfi Bohrer pflegt eine jahrelange, konstante und fördernde Beziehung zu Künstlern. Galeriebesucher erinnern sich bestimmt an Martin Herlers grossflächige Bilder mit Blüten. Nun stehen vermehrt Menschen im Zentrum.

sowohl in realistischer als auch in abstrakter Form Ausdruck finden, einerseits an ihrer ausserordentlichen malerischen Qualität, anderseits an der Harmonie der Farben und der leisen, positiven Melancholie, die oft mitschwingt. Die Serie Fluidum umfasst besonders beschwingte Arbeiten voller Bewegung, Leichtigkeit und harmonischer Farbwahl.

................................................... von regula zellweger Martin Herler entspricht nicht dem hartnäckigen Künstlerklischee: introvertiert, menschenscheu, schwierig im Umgang, mühsam das Existenzminimum sichernd. Martin Herler ist extravertiert, weltoffen, dynamisch, selbstsicher und lebt mit seiner Familie in einem 500 Jahre alten Patrizierhaus auf 300 Quadratmeter Wohnfläche mit Stuckdecken. Er hat Platz zum Verschwenden – vielleicht ein Grund, dass er grossflächige Bilder, aktuell häufig mit harmonischen Familienszenen, malt. Seine neue Serie trägt denn auch den Titel «art and family». Herler: «Da im Laufe der Jahre immer neue Themen mein Schaffen bereichert haben, ist meine aktuelle Ausstellung sicherlich inhaltlich umfangreicher.» Anlässlich der Open House Ausstellung im Kunstfenster mit Schwerpunkt Martin Herler sind Bilder aus verschiedenen Schaffensphasen und Themenserien zu sehen. publireportage

Emotionen zeigen, Emotionen evozieren

Blick ins Atelier des Künstlers mit neuen Arbeiten für die Bonstetter-Ausstellung. (Bild Elfi Bohrer) Neue Themen Herler schätzt die Zusammenarbeit mit der Bonstetter Galeristin: «Elfi Bohrer ist mir gegenüber ein aufgeschlossener und herzlicher Mensch, der sich im Herzen seine Jugend bewahrt hat.» Sie beobachtet die Entwicklung «ihrer» Künstler mit viel Er-

fahrung und Expertenwissen zur Kunst der Gegenwart. Sie und Herler teilen sich die Liebe zur Musik. Elfi Bohrer stellt einen Bezug zu seiner Malerei her: «Die Blüten-Bilder entsprechen seiner Liebe zur Musik.» Durch die Beziehung zur Musik hat der Künstler mit den allegorischen Blütenmotiven einen persönlichen

Weg gefunden, Musik in individuellen Bildern umzusetzen. In die Blütenmotive hinein kommen zusätzlich Szenen mit Kindern. Faszinierend sind die Bilder mit lesenden und spielenden Kindern – oft inmitten zeitlosen Interieurs. Trotz unterschiedlicher Themen erkennt man Herlers Werke, die

Bei Martin Herler sind Kunst und Leben eins, die Bezüge zu Raum und Zeit in Allegorien verwandelt. Mit dem Malen von Porträts hat Herler gelernt, Perfektionist zu sein, und mit den Blüten, Gefühle in künstlerischer Form zu zeigen. Es ist nicht einfach, Blüten oder Kinder zu malen – und nicht ins Süssliche, Kitschige abzufallen. Gefühle mittels Ästhetik aufzuzeigen und Fühlen und Denken beim Betrachter zu evozieren, das sind die Anliegen des 1972 in der Oberpfalz geborenen Künstlers. Er beschreibt die Wirkung, die er mit seinen Arbeiten erreichen will: «Freude am Leben und ein Anstoss über eine eigene Definition von Schönheit und Sinnlichkeit.» Ausstellung Open House mit Schwerpunkt Martin Herler, Samstag/Sonntag, 30./31. März, 6./7. und 13./14. April, jeweils 13 bis 17 Uhr und nach Absprache. Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13, Bonstetten, Tel. 044 700 32 10, 079 207 76 28, www.ggbohrer.ch.


Bezirk Affoltern zwischen-ruf

Zufall 1, 2, 3 und 4 Zufall eins: An einem deutsch-österreichisch-schweizerischen Schreibwettbewerb gab es sieben Gewinner. Darunter zwei ehemalige Schwenningerinnen: Margarete Schultze, die bei Stuttgart wohnt, und ich, die inzwischen in der Schweiz lebe. Juhu, wir verstanden uns auf Anhieb prima und redeten in St. Moritz eine Woche lang (der Aufenthalt war unser Preis) über unsere Jugendjahre. Zufall zwei: In der Schwenninger Zeitung wurde darüber berichtet, auch wurden unsere Wettbewerbstexte zum Thema «Blau» dort veröffentlicht. Wow, ich freute mich. Eine ganze Seite, dazu oben mit einem blauen Band Veilchen geschmückt, weil mein Text «Veilchenblau» hiess. Dies alles las zufällig ein Professor in Düsseldorf. Und das war ein ehemaliger Schwenninger. Er schrieb Margarete und mir, fragte sie nach ihren Brüdern, mit denen er zur Schule gegangen war und korrespondierte mit mir über den Neckarstadtteil, in dem ich aufwuchs. Er schickte uns beiden seine spannende Autobiografie «Deckname Schwabe». Zufall drei: Neulich machte dieser Düsseldorfer Professor Ferien in Mallorca. Und wen traf er dort zufällig? Schwenninger! Denen erzählte er von uns, von Margarete und von mir. Jene Leute konnten ihm Genaueres über mein Elternhaus berichten. Sie erwähnten auch die Verkäuferin in unserem Lebensmittelladen, die lustige Lydia, zu deren Beerdigung ich vorletztes Jahr die Abdankungsrede hielt. In Mallorca wurde dies alles anscheinend rekapituliert, wie mir der Professor mitteilte. Ist doch unglaublich! Zufall vier: Neulich machte ich in Schwenningen bei meiner 98-jährigen Mutter Station und fuhr anschliessend zu einer Schreibwoche nach Inzigkofen. Gemütlich sass ich mit den anderen mir noch fremden Kursteilnehmern, die von überall angereist waren (von Heidelberg, Bayern, Luxemburg usw.) am Mittagstisch, und ich erzählte was von früheren Zeiten im Gymnasium. Da rief eine Frau mir gegenüber: «Sag bloss, du bist die Ute Birkenstock!» «Ja, so hiess ich vor der Heirat. Und wer bist du?» «Ich war eine Klasse unter dir!» Und als ob das nicht Zufall genug war – wir haben auch denselben Jungen geküsst: Hansjörg!!! Ute Ruf anzeige

Freitag, 29. März 2019

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«Die letzte Geschichte aus 1001 Nacht» Das aktuelle Musical des «VocalCords» begeistert

Scheherazade erzählt aus dem Harem und dem Sultan Geschichten. (Bilder Susanne Crimi) ................................................... von susanne crimi Eingeschworene Fans des Musicalchors «VocalCord» erwarten fast schon selbstverständlich, dass – wenn dieser Name auf der Ankündigung zu einem neuen Musical genannt wird – es sich um eine hör- und sehenswerte Sache handelt. Diese Annahme dürfte sich allerdings am kommenden Wochenende mehr als nur bestätigen. Was den Besuchern am Freitag, Samstag und Sonntag im Kasinosaal in Affoltern geboten wird, übertrifft mit Sicherheit alles, was die Musicalszene des Säuliamtes bis dato geboten hat.

Rund um das Grundgerüst des Musicals «Aladdin» haben die beiden Regisseurinnen des Chores, Georgina Bachmann und Carola Berendts, eine eigene Geschichte geschrieben, diese mit Songs aus dem Musical und anderen Ohrwürmern von Popgrössen wie «Sting», «Coldplay» und «Michael Jackson» versehen und unter der musikalischen Leitung von Patrik Elsaid wurden sie zu Chorversionen arrangiert. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, mehr noch: Wer es verpasst, dem entgeht ein Abend, an dem eine Geschichte erzählt wird, die spannend und unbekannt ist, originelle Bühnenbilder aus Autopneus und ein Chor, der fast nur aus Solisten zu bestehen scheint.

Professionelle Laien

Einer der Dschinns sorgt für ein kleines Wunder.

Die 21 Sänger des Chores bieten gesanglich viel und sind selbstsicher wie Profis. Fast alle sind mit einem Mikrofon verstärkt, was wirklich keine Unsicherheiten in Text oder Melodie zulassen würde. Erstaunlich ist bei allen Chormitglieder ebenfalls die professionelle Sicher-

heit in Songtexten und Schauspiel. Die Choreografie sitzt genauso sicher, das Zusehen wird dabei schlicht zum Vergnügen. Als Zuschauer bleibt immer wieder nur das erstaunte Konstatieren, dass es sich bei diesem Chor um Laien handelt. Das Bühnenbild ist nebst dem Handlungsstrang und den Melodien auch immer wieder bei den Musicals des «VocalCords» eine Sache, die das Publikum mit jeder neuen Aufführung anfänglich neugierig macht und schliesslich begeistert. In der diesjährigen Show sind es Autopneus. Entweder schwarz und herkömmlich oder aber in passenden, leuchtenden Farben. Diese werden ganz unterschiedlich eingesetzt, es sind mal Podeste, Thronsessel oder werden mit Tüchern und menschlichen Gliedmassen verstärkt auch zu «Wunderfischen» umfunktioniert.

Geschichten aus dem Harem und fünf Dschinns Die Geschichte rund um die Erzählerin Scheherazade, die ihrem Ehemann Geschichten erzählt, die im Morgengrauen immer mit einer Fortsetzung für den kommenden Abend enden, ist altbekannt. Beim diesjährigen Musical des «VocalCords» mischen allerdings auch andere Protagonisten mit. Da gibt es eine kleine, schlaue Schwester, eine Marktfahrerin, die auch vom Märchenerzählen lebt und fünf Dschinns als eher freundliche Geister,

die immer wieder für kleine Wunder sorgen. Ausgedrückt wird die Handlung mit kurzen Textpassagen und vielen Songs. Die Übergänge zwischen den einzelnen Szenen überbrückt Patrik Elsaid mit klangvollem Pianospiel, die Musiker Claude Schedler, E-Gitarre, Michael Christen, E-Bass, Christof Hochuli, Schlagzeug, und Jan Grimm, Querflöte begleiten den Chor gefühlvoll und passend. Nebst den Songs aus «Aladdin», die wenn nötig textlich passend zur Story abgeändert sind, werden Hitparadentitel von «Billy Joel», «Enya», «Sting» und «Michael Jackson» intoniert. Das Duett zwischen Whitney Huston und Mariah Carey «When you believe» findet ebenfalls als Chorarrangement Eingang ins Geschehen. Der «VocalCord» zeigt bis zur Schlussszene eine unbändige Spielund Singfreude und passend dazu ist auch der letzte Songtitel «Viva la Vida» von «Coldplay». Wo wird denn noch mehr «das Leben gelebt», als am kommenden Wochenende auf der Bühne des Kasinos? Und eines steht fest: Wie im letzten Satz dieses Liedes gesungen wird – «ruled the world», beherrschen die Mitglieder des Säuliämtler Musicalchors mit Sicherheit die volle Aufmerksamkeit und Faszination ihres Publikums. Weitere Aufführungen: Freitag und Samstag, 5. und 6. April, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 7. April, 17 Uhr, Kasinosaal Affoltern, Eintritt frei, Kollekte.


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Freitag, 29. März 2019

Pioniergeist und Vorreiterrolle

ÖV am Wahlapéro

30 Jahre Psychotherapie im Spital Affoltern Seit 1989 gehört die Psychotherapie zur ganzheitlichenBehandlung von Patientinnen und Patienten im Spital Affoltern. Damals eine Innovation – heute ein unverzichtbares, anerkanntes Angebot zur Prävention von gesundheitlichen Problemen. Das Spital Affoltern vertritt seit Jahrzehnten ein Krankheitsverständnis, bei dem der Mensch mit seinen körperlichen, seelischen und sozialen Aspekten im Zentrum steht und deshalb einer ganzheitlichen Behandlung bedarf. Schon 1989 hatte das Spital Affoltern die innovative Idee, Psychotherapie als Bestandteil des umfassenden Behandlungskonzepts zu etablieren und allen Patienten, unabhängig von der medizinischen Diagnose, psychotherapeutische Unterstützung zu ermöglichen. Dieser pionierhafte Behandlungsansatz fand breite Anerkennung und diente als Vorreitermodell im In- und Ausland.

Psychotherapie im Spital Affoltern Das Psychotherapie-Team, unter der Leitung von Esther Kottmann, umfasst neun Therapeutinnen und drei Therapeuten sowie den beratenden Psychiater Dr. med. Claude Jaquenod. Im Laufe der Zeit kamen durch die Erweiterung des Behandlungsangebots im Spital Affoltern neue Aufgaben dazu. In den zwischen 2004 und 2012 neu eröffneten Abteilungen Psychiatrie (2004), Mutter-Kind-Station (2005), Palliativ-Station Villa Sonnenberg (2010) und Akutgeriatrie (2012) floss die psychotherapeutische Sichtweise in die Behandlungskonzepte ein. Psychotherapie ist in diesen Fachgebieten ein bedeutender Bestandteil der interdisziplinären Behandlung und erfüllt einen bedeutenden Teil des von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich definierten Leistungsauftrags. Innerhalb des Spitals übernimmt die Psychotherapie weitere wichtige Auf-

Aus wirtschaftlicher Sicht ist Psychotherapie eine zweckmässige Massnahme, welche – wenn rechtzeitig eingesetzt – effizient und vergleichsweise kostengünstig ist. Unnötige Folgekosten wie Chronifizierung und Invalidisierung von psychischem Leiden können so verhindert werden.

Zukunftsgerichtete Psychotherapie Das Psychotherapie-Team ist in verschiedenen internen Projekten engagiert, wie beispielsweise in der Elternschule des Spitals oder in der Entwicklung eines Konzeptes zur Behandlung von Schmerzpatienten. Besonderen Wert legt das Team auf kontinuierliche Weiterbildung. Einige der Therapeuten haben neben dem fünfjährigen Psychologiestudium und der vierjährigen Weiterbildung zum eidgenössisch anerkannten Psychotherapeuten Zusatzausbildungen unter anderem in Psychoonkologie, in videogestützter Mutter-Kind-Analyse, in klinischer Hypnose und im Bereich Kunsttherapie.

Das Psychotherapie-Team am Spital Affoltern. Hinten von links: Hannes Raschle, Larissa Sägesser, Sabrina Linssen, Maja Vallini, Esther Kottmann, Dominik Martig. Vorne: Barbara Goossens, Heidi Gaillard, Bettina Barz, Claudia Gysling, Fabian Schambron. Es fehlen: Dr. med. Claude Jaquenod, Irmgard Mohr. (Bild zvg.) gaben und stellt beispielsweise das Care-Team für das Spital, bei aussergewöhnlichen Ereignissen bietet das Team psychologische erste Hilfe an. Auch im ambulanten Bereich ist das Angebot der Psychotherapie unverzichtbar. Wie in den meisten Agglomerationen und ländlichen Regionen der Schweiz besteht auch im Knonauer Amt ein Unterangebot an ambulanten Psychotherapieplätzen, weshalb 2014 ein Ambulatorium eröffnet wurde. Alleine 2018 wurden in diesem mehr als 300 neue Patienten behandelt.

Wer braucht Psychotherapie? Das Psychotherapie-Team behandelt Erwachsene einzeln, als Paar oder mit den Angehörigen. Neben Beratungsgesprächen, Unterstützung in Krisen und Begleitung in der Palliativsituation während des Spitalaufenthaltes, können verschiedene Themen Anlass für eine weiterführende ambulante Psychotherapie sein, wie beispielswei-

se Erschöpfung, Burnout, Schlafstörungen, Ängste, Phobien, Depression, innere und äussere Konflikte, Verlusterfahrungen nach Trennung, Scheidung oder Tod, Krankheitsbewältigung, psychosomatische Erkrankungen oder der Umgang mit Beeinträchtigungen und Schmerzen.

Was ist Psychotherapie? Psychotherapie bedeutet immer Arbeit an sich selbst. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Aspekten der eigenen Persönlichkeit und anderen Faktoren, welche das psychische Leiden verursacht haben oder aufrecht erhalten, kann eine tiefgreifende Veränderung in der Lebensführung, im Handeln und Erleben angestossen werden. Hauptsächlich geht es um Anleitung zur Selbsthilfe, um Krisen in Zukunft besser und wenn möglich ohne professionelle Hilfe zu bewältigen. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen und anerkannt.

ämtler kantonsräte meinen

Psychotherapie schnuppern Wer mehr über Psychotherapie erfahren möchte, kann dies am Tag der offenen Tür im Spital Affoltern tun, am Samstag, 6. April, 10 bis 16 Uhr, und sich einen 15-minütigen kostenlosen Schnuppertermin reservieren.

Die SVP Bonstetten begrüsste am Wahlsonntag im Riegelhüsli. Trotz Schulteroperation und Kantonsratswahlen fand Gemeinderat Simon Vergés Zeit für seine Ausführungen zum öffentlichen Verkehr. So funktioniert öVPlanung im Kanton: Der Marktplaner (für Bonstetten PostAuto Schweiz) erstellt im Auftrag des ZVV auf jeden Fahrplanwechsel hin Konzepte und Simon Vergés. unterbreitet dem (Bild zvg.) Gemeinderat Vorschläge. Dieser kann Änderungswünsche anbringen oder zusätzliche Kurse «bestellen». Wie sehr oft, ist alles eine Sache des Preises. Die Zuhörer erfuhren, dass die Gemeinde für jede Haltestelle einer Linie (pro Kurs) dem ZVV 65 Rappen bezahlen muss, egal ob jemand ein- oder aussteigt. Darum ist es wichtig, dass der Gemeinderat die Balance zwischen Kunden, Finanzen und Ökologie findet. Die Abschaffung des Viertelstundentaktes (jährliche Kosten ca. 30 000 Franken) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr, ist scheinbar noch nicht von allen verkraftet worden. Dies geschah aufgrund der Kundenerhebung. Erfreulich ist, dass es ab Dezember zur Lückenschliessung der Linie 227 vom Bahnhof ins Dorf nach Mitternacht und die ganze Kostenübernahme durch den ZVV (BW Bahnhof – Stallikon – Birmensdorf) kommt. Eine Anregung eines Zuhörers wird Simon Vergés im Gemeinderat einbringen: statt den Viertelstundentakt den ganzen Tag wieder einzuführen, soll mit der SBB geprüft werden, der Bevölkerung am Bahnhof mehr Veloständer zur Verfügung zu stellen – eine billige, nachhaltige und erst noch ökologische Verbesserung. Der nächste Wahlapéro findet am 19. Mai, um 10.30 Uhr statt. Der dürfte für Familien mit schulpflichtigen Kindern interessant sein: Christina Kappeler (Ressortvorsteherin Bildung) wird den Lehrplan 21 vorstellen. Die Abstimmung dazu findet an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni statt. (pd.)

forum

Aufwertung mit geringem Aufwand Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Chancenorientiert in die Zukunft Vielen herzlichen Dank für das überwältigende Wahlresultat vom vergangenen Wochenende. Die Grünliberalen haben im Säuliamt um 6 % auf 14.2 % zugelegt. In Ottenbach beträgt der Zuwachs sogar 14.7 % auf atemberaubende 22.8 %. Ich betrachte dies als Wertschätzung und klaren Vertrauensbeweis für die geleistete politische Arbeit. Ich erachte es auch als deutlichen Auftrag, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Ich werde mich weiterhin im Kantonsrat dafür einsetzen, dass die Themen Umwelt und Wirtschaft verbunden und Lösungen gefunden werden. Die Kombination von Umweltanliegen mit wirtschaftlichen Interessen schafft Arbeitsplätze. Im Bereich der erneuerbaren Energien gilt es zu investieren und Fortschritte zu erzielen. Der Klimawandel soll so gebremst werden und das lokale Gewerbe profitieren. Ich werde auch weiterhin als Gemeinderat und Verbindungsglied zwischen unserem Bezirk und dem Kanton dazu beitragen, dass die e-tech Region Knonauer Amt nicht nur eine Vision, sondern auch Realität wird. Wie auch

von den Jungen gefordert, sollen den Worten Taten folgen. Die Zukunft soll gestaltet werden. Die Herausforderungen sind als Chancen zu betrachten. Vom griechischen Philosophen Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.) soll das Sprichwort «nichts ist steter als der Wandel» stammen. Es beschreibt den Umstand, dass unser Leben aus Veränderungen besteht. Bestehendes wird aufgegeben und Neues in Angriff genommen. Charles Darwin, der englische Evolutionstheoretiker, hat den Begriff «survival of the fittest» geprägt. Er steht für das Überleben des Anpassungsfähigsten, nicht des Stärksten. Also auch hier ein Ausdruck der Notwendigkeit, sich konstant den neuen Gegebenheiten anzupassen. Stehen zu bleiben, an Vergangenem festzuhalten ist keine Option. Ob die Veränderung als Chance oder Risiko betrachtet wird, hängt oft mit der eigenen Einstellung zum Wechsel zusammen. Fragen, die ich mir dabei jeweils zu stellen habe, sind: «Bin ich bereit, das Neue positiv zu sehen, zu

nutzen und mitzugestalten?» oder «bin ich Teil der Lösung oder des Problems?» Ich bin fürs «Mitgestalten»!

Gemetzel am Waldrand und Mechanisierung macht auch vor Forstbetrieben nicht halt, Leserbriefe vom 15. und 22. März. Nachhaltige Waldrandpflege erfreut das Auge und kann sehr zur Vielfalt dieses Biotops beitragen. Nachhaltige Waldrandpflege nimmt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere. Nachhaltige Waldrandpflege bedeutet nicht per se Handarbeit. Mit sachkundigem Rückschnitt der Sträucher am Waldrand wird ein stufiger Pflanzenaufbau erreicht, wichtig ist dies insbesondere dort, wo ein Krautsaum fehlt. Die vorhandenen Vögel, Kleinsäuger und Insekten finden 1-jährige bis z. B. 5-jährige Abschnitte vor und damit die Struk-

tur, die ihren Bedürfnissen entspricht. So nutzt beispielsweise der Zaunkönig die Asthaufen zum Nisten, wenn das Schnittgut nicht abgeführt wird, die Finken finden die Sträucher in der richtigen Wuchshöhe für ihre Nester, Haselmäuse haben genügend Futter und Verstecke usw. Mit einem stufigen Rückschnitt ist meines Ermessens die Befahrbarkeit von Strassen und Wegen am Waldrand durchaus gewährleistet. Für die Arbeiten genügen Motorsäge und Astschere und ein Abführen des Astmaterials ist überflüssig. Und: Vielleicht lässt sich sogar mit geringem Aufwand eine Aufwertung realisieren, wenn festgestellt wird, dass z. B. Beerensträucher in einem Abschnitt fehlen. Rolf Keller, Ebertswil

So gibt es auch viele Fragen rund um unsere Gesundheitsversorgung. Es geht schlussendlich darum, ob wir die anstehenden notwendigen Veränderungen als Chance oder als Risiko sehen. Wenn wir uns auf die Chancen konzentrieren, dann besteht die Möglichkeit, Neues entstehen zu lassen, sogar Pionierhaftes. Auch hier werde ich mich dafür einsetzen, dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, die jenseits des links-rechts Schemas Lösungen ermöglicht.

Die Interessen von Gemeinden und Bezirk im Kantonsrat einbringen

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine erfolgreiche neue Legislaturperiode mit vielen Taten. Und nicht vergessen: nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Bereits im Herbst haben Sie die Möglichkeit, die Ausrichtung der Politik bei den National- und Ständeratswahlen neu zu bestimmen. Ich hoffe auch hier auf Ihre Unterstützung, um den Interessen von Umwelt und Wirtschaft mehr Gewicht zu geben. Vielen Dank dafür.

Liebe Säuliämtler, am vergangenen Sonntag haben Sie mich in den Kantonsrat gewählt. Ich bin überwältigt und freue mich riesig. Herzlichen Dank. Ihre vielen Stimmen sind ein grosser Vertrauensbeweis. Die kommenden vier Jahre werde ich mich nach Kräften für dieses zusätzliche Amt engagieren und freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Nebst den im Wahlkampf angesprochenen Themen (Nachhaltigkeit für

Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt) möchte ich auch die Interessen von Gemeinden und unserem Bezirk im Kantonsrat einbringen. Ich hoffe, dass ich bei Bedarf auch auf Ihr Know-How zurückgreifen darf und ebenso würde ich mich freuen, wenn Sie sich mit mir austauschen, falls Sie Anliegen haben, die in die Zuständigkeit des Kantonsrats fallen. Arianne Moser-Schäfer, Bonstetten


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Lesermeinungen zur Zukunft des Spitals Affoltern Sehr schön für Mitarbeiter und Verantwortliche sind die vielen Schreiben für die Erhaltung des Spitals. Ähnliches Engagement gibt es auch andernorts. Hier eine Betrachtung anstehender Veränderungen, die auf alle Spitäler in der Schweiz zukommen. Vergleicht man Schweden und Norwegen, die Champions im Gesundheitswesen, mit der Schweiz, so nimmt sie einen hervorragenden Platz ein. Wo liegt der grosse Unterschied? Die beiden skandinavischen Länder erbringen die Leistung mit wesentlich weniger Spitälern. Das hat erheblichen Einfluss auf die Gesundheitskosten. Fallpreispauschalen sind ein wesentlicher Faktor. In den Medien hat es Berichte über «zu frühe» Entlassungen mit späteren «Wiedereintritten». Ambulant vor stationär, ein weiteres Druckmittel, das auf die Spitäler zukommt. Im Umkreis von wenigen Kilometern hat Affoltern a. A. weitere zehn Mitbewerber. Alle Spitäler haben 24-Stunden-Betrieb und es ist schwer, genügend Personal zu finden. Ohne Ärzte und Pflegepersonal aus dem Ausland wäre keine genügende Dotierung mehr zu erreichen. Fallzahlen verlangen eine vorgegebene Anzahl von entsprechenden Eingriffen, um diese vornehmen zu dürfen. Um die Kosten etwas in den Griff zu bekommen, soll die Massnahme «ambulant vor stationär» dienen. Was ambulant behandelt werden kann, darf nicht mehr stationär erfolgen, wenn nicht besondere Umstände dies erforderlich machen. Der Bedarf an geeigneten Langzeitpflege-Plätzen ist schon heute sehr gross. Hier kann sich für Affoltern eine Chance eröffnen. Steuererhöhungen für noch höhere Gesundheitskosten sind unerwünscht. Wenn hier ein Beitrag geleistet werden kann, sollte man nicht an der heutigen Situation festhalten. «Jetzt erst recht» kann teuer werden. Dies sollte emotionslos einbezogen werden. Karl Ehrenbaum, Stallikon, Health Consulter .........................................................................

Schneeräummaschinen fürs Limmattal Nach etlichem Zahlenstudium hat man festgestellt, dass die Limmattaler Gemeinden pro Kopf weniger für die Schneeräumung ausgeben als die des Säuliamts. Sodann ist die Lösung schnell gefunden: Man sollte für etliche Millionen Pflüge, Schneebläser etc. auf Vorrat anschaffen, um die Kosten auf das Niveau des Säuliamts anzuheben. Klingt absurd? Ist es auch! Die gleiche – absurde – Argumentation wird jedoch von Befürwortern der Spitalvorlagen verwendet: Das Säuliamt gebe pro Kopf weniger für «Gesundheit» aus, als die Gemeinden des Bezirks Dietikon, deshalb könne man locker zig Millionen in ein marodes Spital stecken. Der Grund für die tieferen Gesundheitskosten liegen auch nicht im Spital – das ist seit 2012 keine Gemeindeaufgabe mehr und sollte demnach nichts kosten –, sondern in der Demografie: Der Anteil an Leuten, die achtzig und älter sind, liegt im nördli-

chen Nachbarbezirk rund 30 % höher, dies wiederum führt dort zu höheren Kosten in der Langzeitpflege, Spitex etc. Im Gegenzug sind bei uns mehr unter zwanzig Jahre alt, weshalb die Schulen einen höheren Anteil pro Kopf kosten. Ebenfalls müssen wir (durch die Topografie) mehr Geld für Schneeräumungen ausgegeben. Fazit: Die Limmattaler brauchen ihre Steuerfranken vermehrt für die altersbedingten Gesundheitskosten und wir für Bildung und Schneebläser. Es macht keinen Sinn, wenn die Ersteren mehr Geld für ungenutzte Schneepflüge ausgeben und die Letzteren für ungenutzte Spitäler. Deshalb 2x Nein zu den Spital-Nachfolgeprojekten. Florian Maier, Wettswil, Präsident der Jungfreisinnigen Säuliamt .........................................................................

Das Spital retten Mit meinem Aufruf wende ich mich an alle, die unser Spital retten und dabei dessen Zukunftsgestaltung nicht alleine den Behörden überlassen wollen, an alle wachen und aktiven Stimmberechtigten, die in unserer Gesellschaft mitmachen wollen, ohne dem Behördenclan in Hörigkeit naivgutgläubig zu verfallen. Über Manches kann man geteilter Meinung sein. Wenn es aber um gesellschaftliche (politische) Mitsprache und um Demokratie geht, gibt es kein «sowohl-als-auch». Da geht es klar darum, Farbe zu bekennen und Flagge zu zeigen. Die Demokratie, von unseren Vorvätern mühsam erkämpft und in der Gründung von solidarischen Zweckverbänden weiterentwickelt, beweist, dass man nicht alles den gewinnmaximierenden, elitären Wirtschaftsmächtigen mit ihren AGs überlassen darf. Es geht darum, unser demokratisches Mitmach-Gebäude zu schützen und zu erhalten. Deshalb darf der Zweckverband des Spitals nicht aufgelöst werden. Denn nur durch den Zweckverband haben wir Stimmberechtigten eine rechtswirksame Mitsprache – Möglichkeit mit Referendum und Initiative. Erstaunlich, wie demokratisch gewählte Behördenmitglieder unseren Zweckverband ungestraft schlechtreden dürfen. Dürfen wir es tatenlos zulassen, dass etablierte Politiker Worthülsen und Behauptungen unwidersprochen in die Welt setzen, wie das Spital sei strategisch nicht führbar durch den Zweckverband, weil zu schwerfällig? Bereits der letzte Gesundheitsdirektor Heiniger hat in Affoltern am 14. April 2017 gesagt, dass es weniger auf die Trägerschaft, als auf deren Amtsinhaber ankomme. Mit klaren Worten – genau die Behörden und Politiker, die unser Spital an den Rand des Abgrundes geritten haben, wollen uns nun auch noch die letzte Mitsprachemöglichkeit entwinden, um als hochbezahlte Verwaltungsräte wieder einzusteigen. Es mag skurril tönen, aber wer innerlich voll Ja sagt zu unserem Spital, muss an der kommenden Abstimmung Nein sagen, zumindest zur Auflösung des Zweckverbands. Die folgen-

Wirtschaftsfreundlich und nachhaltig Mit Spannung haben die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt am Sonntag die Bekanntgabe der Wahlresultate verfolgt. Mit so einem grossen Erfolg hatten wir nicht gerechnet und freuen uns, dass sich die aktive Arbeit von meinem Nachfolger Ronald Alder im Kantonsrat sowie der engagierte Wahlkampf in der Region in diesem sehr guten Resultat niedergeschlagen hat. Im Knonauer Amt gibt es nun mit Grünen, Grünliberalen, FDP und SP gleich vier politische Gruppierungen mit einem Wähleranteil zwischen 11 und 17 %, die im Kantonsrat vertreten

sind. Die Grünliberalen verstehen den Wahlerfolg als Auftrag, im Kantonsrat nun zusammen mit anderen Parteien dafür zu sorgen, dass endlich eine vernünftige Klimapolitik den hohen Stellenwert erhält, welchen sie für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder besitzt. Die Umwelt- und KlimaProbleme sind eine Tatsache, aber sie können gelöst werden! Und mit den Lösungen werden sogar neue Arbeitsplätze geschaffen. Hans Wiesner, Bonstetten Präsident Grünliberale Knonauer Amt

den zwei Neins ergeben sich aus obiger Logik: Also gegen die Aufsplitterung unseres Spitals, gegen das Verhökern vom Spitalland und gegen den Abbruch wertvoller Spitalgebäude. Hans Roggwiler, Antalya .........................................................................

Spital Affoltern, wie weiter? Vorerst geht es bei der Abstimmung vom 19. Mai ausschliesslich um die Rechtsform von Spital und Pflegezentrum. Soll das Spital eine Chance haben, müssen die Vorlagen angenommen werden. Nur so kann überhaupt weitergeplant werden. Mit der Abstimmung werden weder Aus- oder Umbaupläne noch irgendwelche Baukredite bewilligt. Auf der Website www.jazum-spital-bezirk-affoltern.ch sind verständliche Erläuterungen abzurufen. Es geht zudem beim Spital nicht nur um 700 Arbeitsplätze. Es geht zum Beispiel um: die Mutter-Kind-Station, welche einzigartig ist; die Geburtshilfe/Gynäkologie, für deren Ausbau bzw. Erhalt wir seinerzeit Unterschriften gesammelt haben; die Palliativ Care, die einen Vertrag mit Zug hat und die von vielen Privatpersonen finanziell unterstützt wurde und wird; den Ausbildungsverbund mit der Spitex für die Pflegeausbildung. Es geht um die Psychiatrie mit der Tagesklinik, die Akutgeriatrie, auf die auch private Pflegeheime angewiesen sind, die Onkologie, wo sich die Patientinnen und Patienten gut versorgt wissen, die vielen ambulanten Dienste für medizinische Abklärungen, welche nur in sehr grossen Arztpraxen durchgeführt werden könnten und um die Assistenzärzte, anzeige

die ihren Ausbildungsplatz zwei Jahre im Voraus absichern müssen. Falls die Gemeindebehörden denken, ohne das Spital Affoltern sei die Gesundheitsversorgung gratis zu haben, sind sie auf dem Holzweg. Man beachte nur die hohen Defizite der Stadtspitäler. Zwar scheint das Triemlispital im Moment gut dazustehen, das neue Bettenhaus wird aber die Rechnung noch über Jahre belasten. Dass sich eine private Firma wie die Solviva, unter Mithilfe von Bertram Thurnherr, so unverfroren in eine Abstimmungsdebatte einmischt, habe ich noch nie erlebt. Deshalb erst recht: 3x Ja am 19. Mai! Helene Meier, Wettswil .........................................................................

Wohin mit Langzeitpflege-Patienten? «Was geschieht mit meiner Mutter, wenn das notwendige Quorum für die Gründung der IKA Langzeitpflege am 19. Mai nicht erreicht wird? Hat meine Mutter noch einen Pflegeplatz im Bezirk?» Diese und ähnliche Fragen müssen Spital-Mitarbeitende immer wieder gegenüber besorgten Angehörigen von Gästen der Langzeitpflege beantworten. Die Antwort ist leider ernüchternd: Zwar ist es selbstverständlich, dass die Langzeitpflege im Falle eines Neins nicht unmittelbar nach der Abstimmung geschlossen wird. Die Führung des Spitals und der Langzeitpflege würden in diesem Fall alles daran setzen, den Betrieb so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich nach einem Nein viele qualifizierte Mitarbeitende nach einer anderen,

sicheren Stelle umsehen, und Spital und Langzeitpflege werden diese Abgänge auf dem Arbeitsmarkt nicht ersetzen können. Wird das notwendige Quorum für die Errichtung der IKA Langzeitpflege nicht erreicht, müssen diejenigen Vermögenswerte des Spitalzweckverbands, die in die IKA Langzeitpflege übergehen sollten, liquidiert (veräussert) werden. Dieses Verfahren wird aller Voraussicht nach zu lange dauern, um die gut qualifizierten Mitarbeitenden halten zu können. Die Gefahr, dass der Betrieb der Langzeitpflege vor einem Verkauf geschlossen werden muss, weil das Personal fehlt, muss als erheblich bezeichnet werden. Diese Befürchtungen scheinen auch diejenigen Gemeindevorstände zu haben, die ein Nein zur Gründung der IKA Langzeitpflege empfehlen. Aus diesem Grund haben sie die anderen Langzeitpflegeeinrichtungen im Bezirk angefragt, ob mit einem Anschlussvertrag sichergestellt werden könne, dass die Bewohner der entsprechenden Gemeinde Aussicht auf einen Platz in einer dieser Einrichtungen haben. Die Kapazitäten von Seewadel und Senevita reichen dafür bei Weitem nicht und die entsprechenden Anfragen wurden deshalb abgelehnt. Es muss damit gerechnet werden, dass die Gäste der Langzeitpflege des Spitals Affoltern nach einem Nein keinen Pflegeplatz im Bezirk mehr finden werden. Ganz davon abgesehen, bestehen nur wenige Pflegeinstitutionen mit angeschlossenem Spital! Bitte stimmen Sie deshalb am 19. Mai 3x Ja, damit unsere Angehörigen weiterhin einen Pflegeplatz im Bezirk haben. Jürg Burger, BK Spital Affoltern a. A.


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Die Sekundarschule Bonstetten ist eine dreiteilige Sekundarschule mit derzeit 320 Jugendlichen aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg AG. Wir sind eine moderne Schule und es ist uns wichtig, junge Menschen so auszubilden, dass sie sich in ihrem Leben und später in der Berufswelt zurechtfinden. Die Schule liegt an einem schönen und ruhigen Ort im Säuliamt. Mit dem Ausbau unserer IT-Infrastruktur suchen wir auf Beginn des Schuljahres 2019/20 (1. August 2019) für die Bewirtschaftung unserer diversen IT-Geräte einen

Technischen ICT-Support

Pensum 40 % – 100 %

Die Stelle ist in der Schulverwaltung angesiedelt und beinhaltet folgende Aufgaben: • Installieren und Warten von ICT-Benutzerendgeräten und Sicherstellen des Betriebs • Unterstützen von Lehrpersonen im Umgang mit ICT und neuen Medien • Abwickeln von ICT-Supportarbeiten • Bestellen von (Lern-) Software in Absprache mit dem pädagogischen ICT-Support • Einsitz in der ICT-Kommission • Schnittstelle und Koordination mit externer Berater-Firma Wir suchen eine/n selbstständige/-n und sehr strukturierte/-n MitarbeiterIn mit einer hohen Eigenverantwortung. Sie arbeiten lösungsorientiert, vorausschauend und identifizieren sich mit dem Schulalltag und seinen Herausforderungen.

Ihr Profil

• Lehre im ICT Bereich oder einem ICT nahen Beruf abgeschlossen • Gute Kenntnisse von Apple basierten Geräten • Erfahrung im ICT Support Wir bieten eine abwechslungsreiche Stelle in einem kooperativen und motivierten Team. Das Aufgabengebiet kann bei entsprechenden Qualifikationen und Leistungen ausgebaut werden – allenfalls mit Dienstleistungen für weitere umliegende Schulen. Eine Erweiterung der Tätigkeit im Liegenschaftsbereich, in Technik oder Verwaltung ist eine mögliche Option. Mit dem ÖV sind wir gut erreichbar (S 5/14; 5 Minuten vom Bahnhof). Das Salär richtet sich nach den Besoldungsrichtlinien der Sekundarschule Bonstetten.

Frühlingserwachen im Knonauer Amt. (Bild Mohammed Shahin)

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung elektronisch an bewerbungen@sek-bonstetten.ch. Auskunft erteilt: Frau Dr. Beate Kuhnt, Schulleiterin, Telefon 044 701 89 88 oder per E-Mail an schulleitung@sek-bonstetten.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Klassiker bestaunen

Jubiläums-Schwinget

Bereits zum dritten Mal steigt in Affoltern das «Classic Alfa Romeo Meeting». > Seite 17

Zum 20. Mal messen sich die «Bösen» am Traditionsanlass auf dem Gibel, Bonstetten. > Seite 21

Freitag, 29. März 2019

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Auslandsspiel Nach dem Sieg gegen Gossau wird der FC Wettswil-Bonstetten im Ländle gefordert. > Seite 25

Eine berührende Methode

Koreanische Handtherapie bei Astrid Natzler in Affoltern Vorträge zu Gesundheitsprävention durch Handmassage und Behandlung mit asiatischer, nadelfreier Heilkunst. Das gibts am 1. und 17. April in der Praxis Asna-Sana in Affoltern.

Auf dem Kronenplatz lassen sich wieder Auto-Neuheiten bestaunen. (Bild zvg.)

Neuheiten und Trends des Auto-Frühlings Auto Show auf dem Kronenplatz, Affoltern Autointeressierten wird die Gelegenheit geboten, Neuheiten und Trends des Auto-Frühlings in ihrer Region zu erleben. An der Auto Show auf dem Kronenplatz präsentieren zwölf regionale Garagen über 51 neue und aktuelle Modelle. Die Besucher erleben Fahrzeuge für jedes Budget und für alle Einsatzbereiche. Autos mit sportlicher Motorisierung und edlem Design und Komfort sind genauso vertreten, wie ökologische Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten. Für das leibliche Wohl der Gäste wird ein kleines Bistro mit Getränken und feinen Würsten vom Grill auf

dem Ausstellungsplatz betrieben. Besucher können zudem an einem Wettbewerb teilnehmen und attraktive Preise von Pirelli, Castrol und Huwyler Anhänger gewinnen! Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Ein erlebnisreicher Auto-Tag ist garantiert! (pd.) Auto Show am Samstag, 13. April, 9 bis 17 Uhr, Kronenplatz, Affoltern. Die Aussteller: Garage

In der Praxis Asna-Sana wird eine besonders «Hand»-liche Therapieform angeboten: die Koreanische Handtherapie (KHT) nach Dr. Tae-Woo Yoo. Sie existiert seit den 1970er-Jahren und fand weltweit begeisterte Anhänger bei Therapeuten und Hilfesuchenden – ebenso wie die Ohrakupunktur von Dr. Nogier seit den 1950er-Jahren. In Korea ist die KHT mittlerweile fixer Bestandteil der Volksheilkunde und wird von einem grossen Teil der Bevölkerung angewandt. Nach Anwendung im persönlichen Bereich war für Astrid Natzler klar, dass diese Methode eine ideale und effiziente Ergänzung zu Homöopathie und Fussreflexzonenmassage darstellt. Die ersten Grundlagen hat sie in Luzern erlernt, gefolgt von der Diplomausbildung in Deutschland und Weiterbildung in Korea. Wie kann jeder Laie die Koreanische Handtherapie für die Gesundheit seiner Familie, im Beruf, Sport oder in der Schule anwenden? Welche Möglichkeiten bestehen bei Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Erkäl-

Mit Leidenschaft und Wiener Charme wird Astrid Natzler von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Handmassage erzählen. (Bild zvg.) tungsneigung oder Verdauungsproblemen? Antworten zu diesen Fragen gibt es an den kostenlosen Informationsabenden zur Koreanischen Handtherapie in den Praxisräumen von AsnaSana. Dort erfahren Interessierte mehr zu dieser – im wahrsten Sinn des Wortes – berührenden Methode. Wie immer lebendig, mit Leidenschaft und Wiener Charme wird Astrid Natzler von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Handmassage erzählen. Natürlich kommen auch die Fragen der Gäste nicht zu kurz. Auch auf die Kombinationsmöglichkeit mit

anderen Therapieformen kann eingegangen werden. Das Hand-Werkzeug für die Handmassage können sich alle, die selbst etwas für ihre Gesundheit tun wollen in den angebotenen Kursen aneignen. Die nächsten Kurse unter dem Titel «Die Hand-Apotheke» beginnen Anfang Mai. (pd.) Vorträge am Montag, 1. April, 19 bis 20 Uhr und Mittwoch, 17. April, 19.30 bis 20.30 Uhr, Praxis Asna-Sana, Spittelstrasse 9 (Erdgeschoss), Affoltern. Anmelden unter praxis@asna-sana.ch oder Telefon 079 834 35 77. Kurstermine unter www.asna-sana.ch oder auf Mail-Anfrage.

G. Bürgisser, Audi; Peter Winter GmbH, BMW; Corvette Sportcar Center AG, Corvette, Camaro,

Stilvolle, feminine Frühlingslooks

Cadillac; René Hächler AG, Ford, Ssang Yong; Garage Walter Reichenbach, Honda; Garage Arnold AG, Kia, DFSK; Garage Rüegg AG, Mazda;

Shop-Event bei Fata Morgana in Zwillikon vom Mittwoch, 3., bis Samstag, 6. April.

Ernst Ruckstuhl AG, Opel, Suzuki; Albis-Garage Schaub, Renault, Dacia; Autohaus Häcki AG, SEAT; Albin Herzog AG, Volvo; auto-gretener ag, VW.

Spannungen lösen

Craniosacral Therapie in Bonstetten Die Craniosacral Therapie zählt zu gewichte aufspüren. Eine Eigenreguladen gefragtesten komplementärthera- tion des Körpers wird mit feinen Impeutischen Methoden. Die anatomi- pulsen eingeleitet und die Selbstheischen Strukturen und Funktionen lungskräfte werden gestärkt. Die vorsind die Basis. handenen Ressourcen im Menschen Die Anwendungsbereiche sind werden gestärkt, Spannungen werden sehr vielfältig: bei Kopf- und Rücken- gelöst und positive Veränderungen schmerzen, Schlafstörungen oder zur können stattfinden. Entspannung hat sich diese Therapie Seit einigen Jahren ist die Methoebenso bewährt wie bei Kindern – bei- de eidgenössisch anerkannt. Karin spielsweise nach einer schwierigen Zimmermann verfügt über das eidg. Geburt, Schreibabys, Schiefhals oder Diplom «Komplementär Therapeutin Entwicklungsstörungen. Auch nach mit eidg. Diplom, Methode CraniosaUnfällen mit Schleudertrauma wird cral Therapie». Die meisten Krankendiese Methode von Ärzten und Versi- kassen und Versicherungen vergüten cherungen empfohlen. Eine wissen- einen Teil der Kosten. (pd.) schaftliche Studie bestätigt, dass Craniosacral Therapie zu einer deutlichen Für weitere Informationen und Terminvereinbarung: Verbesserung bei chronischen Nacken- Karin Zimmermann, Altes Dorfschulhaus Bonstetten, beschwerden führt. 079 385 77 35, www.cranio-behandlung.ch. Craniosacral Therapeutinnen und Therapeuten haben eine fundierte Ausbildung absolviert. Dies beinhaltet eine umfassende medizinische Grundausbildung. Mit ihren geschulten «sehenden» Fingern kön- Auch Kinder und Säuglinge sprechen auf diese sanfte nen sie Ungleich- Methode gut an. (Bild zvg.)

Exklusive Mode von Fata Morgana. (zvg.) anzeige

Seit dem Debüt in den Mittsiebziger pflegt der Familienbetrieb Fata Morgana den persönlichen Austausch zu den überschaubaren Betrieben seiner Lieferanten. Soziale Werte und faire Geschäfte gehen stets vor. Ab 1998 werden die Produkte, dank wachsender Beliebtheit, an Schweizer Detailhändler vertrieben. Alle Sprachgebiete und beinahe alle Kantone sind derzeit vertreten und beziehen die Damenbekleidungsartikel seit gut 17 Jahren über die Büro- und Lagerräumen in Zwillikon. Diese öffnet Fata Morgana, meist dreimal jährlich während vier Tagen, für den Direktverkauf. Der nächste

Event findet bereits wieder Anfang April statt. Auf die Besucherinnen warten neue stilvolle feminine Looks in liebevollen Formen und Farben passend zum Frühling. Die Sommermode ganz aktuell und doch kein Mainstream. Ausgewählte Bekleidungsstücke, zahlreiche Foulards und Schals aus geschmeidigen Naturfasern. Und erstmalig exklusiver, origineller Schmuck aus Recycletextilien, jedes handgefertigte Exemplar ein Unikat. Einmalige Preise und attraktive Mengenrabatte versüssen den Einkauf. (pd.) Fata Morgana’s Shop Event vom Mittwoch, 3., bis Samstag, 6. April, Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr. Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 29. März 19.00 Filmabend in der Chilestube «Die Schachspielerin» (F 2009, Regie: Caroline Bottaro) Samstag, 30. März 9.15 Rosenverkauf im Dorf für die Aktion Brot für alle/Fastenopfer Konfirmandinnen und Konfirmanden verkaufen die Rosen für den symbolischen Preis von 5 Fr. pro Stück Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 3. April 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Samstag, 30. März 9.00 Juki 5 im Pfarrhauskeller Sonntag, 31. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern des 3.-Klass-Unti, Sasha Koellmann und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Chilekafi Montag, 1. April 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 2. April 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 29. März 14.00 bis 16.00 Uhr Erzählcafé «Ein Wendepunkt in meinem Leben» im reformierten Pfarrhauskeller Mettmenstetten Samstag, 30. März 10.00 Familienmorgen Beginn im Chilehuus Anschliessend Einladung zum Suppenzmittag 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel 10.00 Rosenverkauf im Zentrum Oberdorf Ab 11.00 bis 14.30 Uhr Suppenzmittag im Chilehuus 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. M. Ruff (Wettswil) Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst mit Predigt über Joh 4, 46–54 «WunderglaubeGlaubenswunder» Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 29. März 20.00 Kino in der Kirche «Zum Goldenen Ochsen» Schweizer Film mit Schaggi Streuli. Eintritt frei, ohne Altersbeschränkung Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst zum Thema «von der Kanzel zum runden Tisch» mit Pfrn. Susanne Sauder und Judith Grundmann Kirchenpflegepräsidentin

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 31. März 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 1. April 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 5. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 30. März Ab 9.00 Uhr Rosenverkauf «Brot für alle» vor Bäckerei Pfyl 17.00 Liturgische Gedenkfeier in der Kirche Ottenbach «Starke Frauen der Reformation» Pfarrerin Sonja Weisenhorn und viele andere. Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel. 044 761 34 90

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader Bis 23. April Sonntag, 31. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern des 3.-Klass-Unti Sasha Koellmann und Pfr. Ch. Menzi Chiletaxi: S. Berger 17.15 Musik und Wort Duo per Tutti (Barbara Bangerter, Querflöte und Andrea Paffrath, Klavier) «Esprit du printemps» Wunderbare Flötenklänge entführen in die Welt des Frühlings – Zeit des Aufbruchs und Neubeginns. Mit Werken von Jean Baptiste Loeillet Camille Saint-Saëns, Claude Debussy und anderen Lesungen: Pfr. Volker Bleil Neu: Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Webseite beachten! Mittwoch, 3. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 4. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 29. März 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: «Ein Wendepunkt in meinem Leben» Samstag, 30. März Ab 8.00 Uhr Rosenverkauf durch Konfirmandinnen und Konfirmanden vor dem VOLG und SPAR Sonntag, 31. März 11.00 Spätgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe Malea Suter Orgel Daniel Rüegg Anschliessend Suppe-Zmittag www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 30. März 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion mit Diakon Franz-Xaver Herger Sonntag, 31. März 9.00 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner 19.00 Santa Messa Mittwoch, 3. April 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 5. April 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Eucharistiefeier Anschliessend SeniorenträffNachmittag im Saal mit gemütlichem Beisammensein Zvieri und Lotto

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 30. März 10.00 Rosenverkauf bis 13.00 Uhr zugunsten Aktion Brot für alle, vor Coop Obfelden, Reuss-Center Sonntag, 31. März 9.15 Kolibri Sonntagsclub für Kinder 17.00 Musik-Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel/Querflöte) und Thiago Augusto Lima Bertoldi (Flügel) Montag, 1. April 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 2. April 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 4. April 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 30. März 9 bis 12 Uhr JuKi7: Aktion «Faire Rosen» auf dem Dorfplatz Leitung: Pfarrerin Sonja Weisenhorn 17.00 Gedenkfeier «Starke Frauen der Reformation» Pfarrerin Sonja Weisenhorn Esther Kummer Veronica Nulty, Orgel/Piano Anschliessend Tee und Kuchen www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 31. März 9.30 Gottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 31. März Gottesdienst auswärts zu besuchen, für Fahrdienst nach Maschwanden wenden Sie sich bitte an Constanze Walter Kirchenpflegerin (bis Samstag 18 Uhr) 079 324 23 92

Sonntag, 31. März 10.00 Kirche Stallikon Neugeborenen-Gottesdienst mit Elki-Singen und Fiire mit de Chliine. Taufe von Sienna Ilary Wyss, Wettswil Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 30. März,Tel. 044 700 45 45 17.00 Taizé-Singkreis in der Kirche Wettswil Montag, 1. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 2. April 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 4. April 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 5. April 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 29. März 20.00 Taizégottesdienst mit dem Taizéteam Angela Bozzola am Klavier Samstag, 30. März 8.00 Rosenverkauf vor dem Volg Sonntag, 31. März 11.00 Gottesdienst zum Suppentag mit Pfr. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Sonja Neuweiler und Team bieten parallel ein Kinderprogramm an Anschliessend Suppe-Essen in der Gerbi Montag, 1. April 9.00 Fastenwoche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 30. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 31. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 3. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 4. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 30. März 17.00 Eucharistiefeier mit den Erstkommunionkindern Sonntag, 31. März 11.00 Wortgottesfeier Montag, 1. April 19.00 Meditation Donnerstag, 4. April 8.15 Eucharistiefeier Freitag, 5. April Herz-Jesu 19.30 Stilles Dasein

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 30. März 14.30 Taufe von Stefan Schelbert Sonntag, 31. März 4. Fastensonntag 9.30 Eucharistiefeier mitPfr. A. Saporiti Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi

April-Programm 2019 Dienstag, 2./9./16./23./30. April 2019 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3./10./17./24. April 2019 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 4. April 2019 WANDERUNG Uzwil – Niederhelfenschwil Wanderzeit: 3½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Abderhalden 044 700 19 00 Donnerstag, 11. April 2019 SENIORENTREFF Wie war das damals? Mit Beth Schiltknecht 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 18. April 2019 BERGWANDERUNG Bluestwanderung ins Schwarzbubenland Wanderzeit: 4½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 18. April 2019 SPAZIERGRUPPE Neuheim – Sihlbrugg-Dorf Spazieren: 1½ Std. 8.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An- / Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 25. April 2019 EXKURSION Stadtführung Luzern Führung: 2 Std. 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. / Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So, 14. April, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do, 25. April, 11.15 Uhr An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 VORANZEIGE: Mittwoch, 15. Mai 2019 Seniorenreise nach Diessenhofen Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Anmeldeschluss: 11. Mai 2019

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 31. März 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner Freitag, 5. April 14.00 Eucharistiefeier in Affoltern Anschliessend Frühlings-Nachmittag Senioren im Pfarreizentrum

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 29. März 18.45 Ehekurs Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm 17.00 Open Woods Worship-Event Montag, 1. April 12.00 Mittagstisch Donnerstag, 4. April 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 31. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Abendmahl und Kinderhort Mehr unter: www. emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 29. März Ab 17 Uhr Café Chazon Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst (Predigt: Oliver Bühler) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 31. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 31. März 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 29. März 2019

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«Spider» und «Giulietta» bestaunen

Klassiker von Alfa Romeo beim Sammlungszentrum in Affoltern Zum «Classic Alfa Romeo Meeting» in Affoltern wird die ganze Vielfalt an Klassikern aus dem traditionsreichen italienischen Autohaus erwartet. Am 7. April beim Sammlungszentrum des Nationalmuseums. Wenn Niki Greco nach Affoltern einlud, dann kamen die Alfisti in Scharen. Sein «Classic Alfa Romeo Meeting» hat er zweimal durchgeführt, sehr zur Freude der zahlreichen Aussteller und Besucher. Nach vier Jahren Pause geht die Serie nun weiter – diesmal nicht auf dem Kronenplatz, sondern auf dem Areal des Sammlungszentrums. «Sammlungszentrum und klassische Alfa Romeos, das passt zusammen!», ist der Organisator überzeugt. Und nicht nur das: «Dort haben wir sogar noch etwas mehr Platz», freut er sich über das Entgegenkommen des Schweizerischen Nationalmuseums. Am 7. April – bei schlechtem Wetter wird der Anlass um eine Woche verschoben – kann man wieder die klassischen Schönheiten aus der ruhmreichen Geschichte des Hauses Alfa Romeo bestaunen, fachsimpeln und hier und da einen Blick ins Interieur oder unter die Motorhaube wer-

zweiten Mal ging es 2015 um die Jubiläen zweier Kultmodelle, des Alfa 75 sowie der Giulia Sprint GT. Am kommenden Anlass wird wieder aus aktuellem Anlass gefeiert: Die Marke Alfa Romeo ist zurück in der Formel 1 – Nostalgiker mögen sich erinnern, dass sie diese in den ersten beiden Jahren sogar gewannen. 1950 sass der In Affoltern gibts bald wieder Klassiker von Alfa Romeo zu bestaunen – diesmal nicht Italiener Giuseppe auf dem Kronenplatz, sondern beim Sammlungszentrum. (Archivbild) Farina am Steuer, fen. Fahrzeuge bis Jahrgang 1989 sind investieren, aber auch als Ausflugsziel 1951 dann der Argentinier Juan auf dem Ausstellungsgelände willkom- für Familien, ob nun die Fahrzeuge Manuel Fangio. men. An der Nachfrage dürfte es nicht oder die geselligen Momente in der Sportlich unterwegs sind auch die mangeln, schliesslich ist der Drang, Festwirtschaft im Vordergrund stehen. neuen Modelle von Alfa Romeo. Auf das Auto zu zeigen, zum Saisonstart Auf ein Rahmenprogramm mit Aus- bis zu 510 PS dürfen sich die Fans von fahrten und Wertungen wird bewusst Stelvio, Giulia und Co. freuen. (tst.) besonders gross. verzichtet: Primär gehe es ums gemütliche Zusammensein von Gleichge- «Classic Alfa Romeo Meeting» am 7. April (VerschiebeGemütliches Zusammensein sinnten, so Greco. datum: 14. April), von 10 bis 16 Uhr beim SammDie erste Auflage 2014 hat der lungszentrum des Nationalmuseums in Affoltern. Mit Greco versteht den Anlass als Plattform für alle, die jahrein, jahraus viel Organisator der Erhaltung des Alfa- Festwirtschaft. classicalfa@gmx.ch. Facebook: «Classic Geld und Pflege in ihr Schmuckstück Museums in Arese gewidmet, beim Alfa Romeo Meeting 2019», Platzgeld: Fr. 15.-.

Ämtler Bibliotheken im April Bibliothek Aeugst

Bibliothek Hausen

Samstag, 6. April, 10 bis 12 Uhr: Buch & Kaffee. Frühlingsneuheiten werden bei Kaffee und Zopf präsentiert. Mittwoch, 17. April, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag. Die Bibliothekarin stellt das Spiel des Jahres 2018 «Azul» vor. Jung und Alt sind zum Spielen willkommen. Während der Frühlingsferien vom 19. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 10 bis 12 Uhr und am Montag von 18 bis 20 Uhr offen.

Am Gründonnerstag ist die Bibliothek nur am Vormittag von 9 bis 11 Uhr offen und bleibt am Ostersamstag, 20. April, geschlossen. Während der Osterferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 12. April, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Montag, 15. April, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 17. April, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Lempi» von Minna Rytisalo diskutiert. Donnerstag, 18. April, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 27. April, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Ostertage bleibt die Bibliothek am Karfreitag sowie Ostersonntag und -montag geschlossen. Am Samstag, 20. April, sowie während der ganzen Frühlingsferien ist sie normal offen – ausser am Mittwoch, 1. Mai, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Bonstetten Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek normal von 15 bis 19 Uhr offen und bleibt danach über die Ostertage geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen – ausser am 25. April bleibt sie wegen Umbauarbeiten geschlossen.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 3. April, 9 bis 10 Uhr: Bücherkafi «Frühlingsneuheiten». Das Bibliotheksteam stellt aktuelle Neuerscheinungen vor. Mittwoch, 10. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. Mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen! Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek von 14 bis 18 Uhr offen. Von Karfreitag bis und mit Ostermontag ist sie geschlossen. Ab Dienstag, 23. April, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Kappel Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Samstag, 6. April, von 10 bis 12 Uhr offen. Mittwoch, 10. April, 15 bis 15.45 Uhr: Gschichtä-Ziit für kleine und etwas grössere Geschichten-Fans (ideal für Kinder ab 3 Jahren). Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek regulär von 17 bis 19 Uhr offen. Während der Frühlingsferien vom 19. April bis 4. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek regulär von 15.30 bis 18 Uhr offen. Danach bleibt sie bis Ende Frühlingsferien am 4. Mai geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Kuti, die Spielkonsole für spielerisches Lernen mit spannenden Quiz-Fragen,

ist da! Im April stehen zwei Quizwürfel in der Bibliothe zum Spielen bereit. Mittwoch, 10. April, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Am Ostersamstag, 20. April, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr offen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 15 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 12. April, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek von 14 bis 17 Uhr offen, am Ostersamstag, 20. April, regulär von 9 bis 12 Uhr. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen – ausser am Mittwoch, 1. Mai, bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 2. und 16. April, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» Reime und Fingerverse für Eltern mit ihren Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren. Mittwoch, 27. März, 14 Uhr: Kamishibai-Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Freitag, 29. März, 15 Uhr: «Bibikafi International» - ungezwungener Begegnungstreff für alle. Über die Ostertage bleibt die Bibliothek von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Nach den Frühlingsferien bleibt die Bibliothek mittwochs geschlossen.

Bibliothek Rifferswil Am Ostersamstag, 20. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 1. April, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Mittwoch, 3. April, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Buchstartanimatorin Cornelia Ramming. Alle Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 1 bis 3 ½ Jahren sind herzlich eingeladen. Am Sechseläuten-Montag, 8. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Freitag, 12. April, 19.30 Uhr: Lesung mit Markus Maeder und Regula Jaeger aus ihrem bezaubernden Buch «Fussgang – von zu Hause über alle Berge bis ans Ende der Schweiz». Anschliessend Apéro. Eintritt Fr. 10.--. Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek von 15 bis 17 Uhr offen. Von Karfreitag bis Ostermontag bleibt sie geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Wettswil Im Monat April ist während der Öffnungszeiten die Ausstellung «Expeditionen ins Geschichtenland» zu Schweizer Kinder- und Jugendmedien des Schweizerischen Instituts für Kinderund Jugendmedien zu sehen. Mittwoch, 10. April, 12 bis 17 Uhr: Büchereinkauf für die Bibliothek mit Primarschülerinnen und -schülern der 4. bis 6. Klassen. Donnerstag, 11. April, 20 bis 21.30 Uhr: Lesung und Gespräch mit Anna Stern. Am Gründonnerstag, 18. April, ist die Bibliothek von 15 bis 19 Uhr und am Ostersamstag, 20 April, von 10 bis 14 Uhr offen. Während der Frühlingsferien vom 23. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen – ausser am Mittwoch, 1. Mai, bleibt die geschlossen. Mittwoch, 24. April, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 24. April, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothekscafé im Foyer am Mittwoch, 3., 10. und 17. April, jeweils von 15 bis 17 Uhr. (I.S.)

Glutenfreie Pizza aus Brokkoli-Teig. (Bild zvg.)

Gesunde Alternative zu Weizen Am Mehl scheiden sich die Geister: Macht Weizen krank? Sollten wir weniger Kohlenhydrate essen oder einfach nur anderes Korn? Wie gesund ist Mehl? Während die einen sich ihr Leben ohne knackige Brötchen, Kuchen und Kekse nicht vorstellen können, meiden andere Backwaren aus gesundheitlichen Gründen gänzlich. Am Mittwoch, 10. April, spricht die erfahrene Gesundheits- und Ernährungsberaterin Sandra Teuber über die vielen gesunden Alternativen, die es zu Weizen gibt. Denn das Weizenkorn hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Gentechnik und der modernen Agrarkultur verändert und ist mittlerweile für viele Menschen schlecht verträglich oder sogar unverträglich geworden. Die Teilnehmer/innen erhalten in diesem Kochkurs wertvolle Tipps und Tricks, die ihnen helfen, im Alltag auf alternative Getreidesorten umzusteigen oder bewusster mit dem Weizenmehl umzugehen. Die Theorie wird an diesem Abend direkt in die Praxis umgesetzt. Es entsteht eine knusprige, glutenfreie Pizza aus Brokkoli-Teig sowie glutenfreie Zucchini-Nudeln mit selbstgemachtem Pesto. (pd.) Mittwoch, 10. April, 19-21.30 Uhr. Familienzentrum Bezirk Affoltern. Anmeldung Tel. 044 760 21 13 oder mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Trotzphase – keine einfache Zeit für Eltern. (Bild zvg.)

«Hilfe, mein Kind trotzt!» Jedes Kind im Alter von 2-3 Jahren durchlebt die Trotzphase. Wenn Babys zu Kleinkindern werden und einen eigenen Willen entwickeln, beginnt für viele Eltern eine anstrengende und herausfordernde Zeit und doch gilt die Trotzphase als eines der Schlüsselerlebnisse in der persönlichen Entwicklung des Kindes. Am Mittwoch, 10. April, erläutert Barbara Egger, dipl. Sozialpädagogin und Familylab Seminarleiterin, warum kleine Kinder sich so verhalten und wie man am besten damit umgehen kann, damit sich der Stress in der Familie in Grenzen hält. Sie gibt Informationen, wie und wann Eltern Grenzen setzen und wie sie sinnvoll mit ihrem Kind kommunizieren können. Am Schluss des Vortrags bleibt noch genügend Zeit für Fragen aus dem Familienalltag und für einen angeregten Austausch. (pd.) Mittwoch, 10. April, 19.30-21.30 Uhr, Familienzentrum Bezirk Affoltern. Anmeldung: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 29. März 2019

agenda

Freitag, 29. März Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft. von 18 bis 18.20 Uhr alle Bahnen gratis. Kronenplatz. 19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KulturAffoltern: «Acrylbilder und Skulpturen» Annegret Merz und Werner Nydegger. Mit musikalischer Umrahmung. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Lady Bird» Spielfilm von Greta Gerwig USA 2017, 93 min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Mozart-Abend. Die vier Flötenquartette mit Sabine Poyé Morel, Flöte, Daria Zappa, Violine, Mirion Glas, Viola, und Thomas Grossenbacher, Violoncello. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

20.00: Kino in der Kirche: «Zum goldenen Ochsen», Schweizer Spielfilm von 1958 mit Schaggi Streuli, Margrit Rainer. Ohne Altersbeschränkung. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Samstag, 30. März Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, italienische, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte und frische Ravioli. Marktplatz. anzeige

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

30. März – 12. Mai 2019 VON DER FIGUR ZUM RAUM.

Skulpturen, Objekte, Installationen der Sammlung. Dreidimensionale Werke aus der eigenen Sammlung von Hans Aeschbacher, Alexander Archipenko, Joannis Avramidis, Helen Balmer, Serge Brignoni, Trudi Demut, Hans Fischli, Karl Geiser, Hermann Haller, Ilya Kabakov, Michael Kienzer, Friedrich Kiesler, Ödön Koch, Peter Kogler, Friedrich Kuhn, Sara Masüger, Jakob Probst, Fritz Roth, Katharina Sallenbach, Bernhard Schobinger, Roman Signer, Josephine Troller, Richard Tuttle, Andreas Urteil, Eva Wipf, Fritz Wotruba. Ausstellungswechsel Das Kunsthaus Zug und die Kunsthaus-Bar sind bis zur Eröffnung der neuen Ausstellung geschlossen.

VERANSTALTUNGEN

Freitag, 29. März, 18.00 Uhr (Türöffnung 17.30), Ausstellungseröffnung: Es sprechen Matthias Haldemann, Direktor und Marco Obrist, Sammlungskurator. Eintritt frei. Sonntag, 31. März, 10.30 – 12.00 Uhr, Kuratorenführung, mit Marco Obrist Dienstag, 2. April, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag: Zu Fritz Roth, mit Marco Obrist Dienstag, 9. April, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag: Zu Hans Aeschbacher, mit Friederike Balke, Kunstvermittlerin anzeige

09.00-15.00: Repair Café – Reparieren statt Wegwerfen. Bauspielplatz Oetlistal (Gemeinschaftszentrum). Alte Jonentalstrasse 3. 13.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft. Kronenplatz. 17.00: Konzert des BezirzChor Amt unter der Leitung von Martin Schmid. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 17.00: Lesereise Rafik Schami: «Ich wollte nur Geschichten erzählen». Kostenpflichtig, mit Apéro. Plätze beschränkt, vorzeitig reservieren. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.15: Klassik Jazz mit Vadim Neselovskyi Trio «Get up and go». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Martin Herler. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Mettmenstetten

18.30-23.00: Frühlingsfest des «Sport Club Italiano» mit Festwirtschaft, Livemusik und Tombola. Eintritt frei, Anmelden: 078 767 22 42. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Wer nicht sprechen kann, muss schreiben Am Freitag, 5. April, ist Charles Lewinsky Gast in der Buchhandlung Scheidegger. Sein neues Buch «Der Stotterer» erscheint Ende März im Diogenes Verlag. Charles Lewinsky ist 1946 in Zürich geboren und hat Germanistik und Theaterwissenschaft studiert. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller, international bekannt wurde er mit seinem Roman «Melnitz». Sein Werk erscheint in 14 Sprachen und er hat zahlreiche Preise gewonnen. Sein neuestes Werk Der Stotterer erscheint Ende März im Diogenes Verlag, Zürich. Zum Inhalt des Buches: Der Stotterer vertraut ganz auf die Macht des geschriebenen Wortes und setzt es rücksichtslos ein, zur Notwehr ebenso wie für seine Karriere. Ein Betrug – er nennt es eine schriftstellerische Unsorgfältigkeit – bringt ihn ins Gefängnis. Mit Briefen, Bekenntnissen und erfundenen Geschichten versucht er dort diejenigen Leute für sich zu ge-

Kappel am Albis

Stallikon

12.30: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Mittagessen, nach dem Essen gemütliche Wanderung von Hausen nach Kappel. Rest. Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

Ausstellungen Aeugst am Albis Charles Lewinsky. (Bild Maurice Haas) winnen, die über sein Los bestimmen: den Gefängnispfarrer, den Drogenboss, den Verleger. Im Sinne: Wer nicht sprechen kann, muss schreiben. (pd.) Charles Lewinsky: «Der Stotterer», am Freitag, 5. April, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. Eintritt: 35 Franken, mit Apéro.

08.00-16.00: LandiTag! Frühlingserwachen, Grillausstellung, Sommerflor, Kräuter und Setzlinge, Gartenmöbel, Festwirtschaft. Landimärt. Muristrasse 2.

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: «Esprit du printemps»Duo per tutti. Eintritt frei, Kollekte. Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Montag, 1. April

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Talentissimo XII» Junge Musiker des Kunst- und Sportgymnasiums Rämibühl Zürich konzertieren. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

Kappel am Albis

Obfelden

14.00-18.00: «Walk-in bei Sonnenpferd». Kostenlose Info- und Schnupperveranstaltung. Keine Pferdeerfahrung nötig! Anmelden: simone.landolt@sonnenpferd.ch. Untermättli 10.

Wettswil

10.00-11.00: Infos und Beratung zur Onleihe. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1. 19.30: Jazzkonzert mit «Les Solörs». Abendessen ab 18.30 Uhr, reservieren 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 31. März Aeugstertal

19.00: Paul Millns «Britain’s Blues & Soul Poet». Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

10.00-18.00: Chilbi mit Festwirtschaft und Warenmarkt. Kronenplatz. 10.00-11.00: Sonntagsmatinée mit ref. Kirchenchor Affoltern. Volkstümliche Lieder zum Mitsingen, anschliessend Apéro. Anmelden: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 17.00: Konzert des BezirzChor Amt unter der Leitung von Martin Schmid. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Martin Herler. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 2. April Bonstetten

08.45: Leichte Wandergruppe: Eglisau-Tössegg-Embrach. Wanderzeit ca. 3 Std. Infos und Anmelden: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Kerstin Louis, kerstinlouis68@gmail.com. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 3. April Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Mit Kurz-Referat von Susanne Sauder. Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. anzeige

nach Cham ca 1½ Std. Rückfahrt mit Bahn nach Zug, Kaffeepause, dann Heimfahrt nach Ottenbach. Tageskarte Z-Pass Schwyz/Zug selber besorgen. Postautohaltestelle Engelwiese.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern von 1 bis 3½ Jahren. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Donnerstag, 4. April

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Steinskulpturen» von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Zoo, Schweizer Armee, Indianer, Ritterburgen u.s.w. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Acrylbilder und Skulpturen» Annegret Merz, Abstrakte Malerei und Werner Nydegger, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Vom 29. März bis 14. April.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume des Klosters Kappel. Bis 23. April.

Stallikon

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Organswing Group feat. Nadine Arnet». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: Ausstellung: «Industrial Fragments» Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April.

Kappel am Albis

Wettswil

Affoltern am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

12.15: OTTENBACH60plus: Fahrt mit den öV nach Zug. Wanderung dem Seeweg entlang von Chollermüli

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland» Wanderausstellung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien über Schweizer Kinder und Jugendliteratur. Öffungszeiten: Mo-Fr, 15-19 Uhr, Sa, 10-14 Uhr. Bis 13. Mai.


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Orgelmusik und «Schlager, die man nie vergisst ...» Gregorianischer Choral Jahreskonzert des MV Mettmenstetten

Passionskonzert mit Anna Buczek Merz

Anna Buczek Merz. (Bild zvg.) Obwohl das Datum mit Scherzen machen assoziiert wird, lädt die Musikerin aus Bonstetten am 1. April zu einem ganz ernsthaften Passionskonzert mit Orgelwerken alter Meister und Gregorianischem Choral ein. Das Programm dieses Konzerts schöpft somit aus der reichen musikalischen Tradition der protestantischen und katholischen Kirche. Die gregorianischen Gesänge werden von der von A. Buczek geleiteten Schola Ave Carmina vorgetragen. Choralgesänge und die Orgelwerke berühren und personifizieren verschiedene Aspekte der Fastenzeit und der Passion. So beginnt das Konzert mit dem gregorianischen Choral Audi

benigne Conditor, das Papst Gregor dem Grossen zugeschrieben wird. Das nachfolgende, grosse Werk von J.S.Bach, Präludium und Fuge h-Moll, ist mit Dramatik beladen. Eine Frieden bringende Antwort dazu soll der um 1200 entstandene Hymnus Jesu dulcis memoria, deren Text dem hl. Bernhard von Clairvaux zugeschrieben wird, sein. Und so, wie im menschlichen Leben zwischen Hoffnung und Verzweiflung, folgen die Musikwerke nacheinander. In der Mitte des Programms steht der Gregorianische Choral Ubi caritas et amor, welcher in der Liturgie während der Fusswaschung am Gründonnerstag gesungen wird. Vor dem monumentalen, sechsstimmigen Choralpräludium mit Doppelpedal von Bach «Aus tiefer Not schrei ich zu dir», welches das Konzert abschliessen wird, ertönt der gregorianische Hymnus auf das Kreuz Christi, Vexilla Regis, den Venantius Fortunatus im 6. Jahrhundert verfasst hat. Die schöne Metzler Orgel in der Kirche St. Josef in Zürich ist 50 Jahre alt geworden und diese Veranstaltung findet im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten statt. Die Zuhörer nehmen auf der Empore Platz und haben somit die Möglichkeit, die Musik aus der Nähe zu erleben. (pd.) Passionskonzert mit Anna Buczek Merz am Montag, 1. April., 19.30 Uhr, Kirche St. Josef, Röntgenstrasse 80, Zürich. Eintritt frei, Kollekte.

«Folk from Scotland»

Folk mit «Real Time» in Aeugstertal Real Time ist eine international erfolgreiche Folkband aus dem Grenzgebiet von Schottland und England. Am Sonntag tritt sie im Pöschtli Aeugstertal auf. Die Band Real Time wurde 2002 von den zwei schottischen Musikern Kenny Speirs und Tom Roseburgh sowie Judy Dinning aus Northumberland gegründet. Sie tourt regelmässig durch Grossbritannien, Europa und die USA und spielen auf allen bedeutenden Folk-Festivals. Bereits fünfmal erfreute sich das Pöschtli-Publikum an ihren begeisternden Darbietungen. Nach dem Verlust ihrer wunderbaren Sängerin Judy Dinning, die im Oktober 2013 einem schweren Krebsleiden erlag, mussten sich die verbliebenen Bandmitglieder nach neuen Mitmusikern umsehen. Es war Judys grosser Wunsch, dass Real Time weiterbesteht. Nun werden Kenny Speirs und Tom Roseburgh von der jungen schottischen Sängerin Eilidh Grant begleitet. 2011 gewann sie mit ihrer ersten

Solo-CD «Masks and Smiles» den «New Music Scotland Award», ein Preis der vergeben wird für das beste Traditional-Folk-Album des Jahres. Für ihre aktuelle Tournee werden die drei verstärkt durch die schottische Fiddlerin Carly Blain aus Kelso, die an der Newcastle University Folk- und Traditional Music studiert hat. Als Mitglied diverser schottischer Bands tritt sie weltweit an Festivals auf. Real Time spielen eine Mischung aus zeitgenössischer und traditioneller schottischer und irischer Musik. Das Repertoire besteht sowohl aus «lüpfigen» Jigs und Reels wie auch aus herzerweichenden Balladen. Als Ergänzung zu den traditionellen Tunes und Songs kommen aber auch spannende Eigenkompositionen zum Zug. Real Time sind bekannt für lockere, humorvolle Auftritte, bei denen auch die Interaktion mit dem Publikum nicht zu kurz kommt. (pd.) Sonntag, 7. April, 19 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen (Stew) ab 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Die Musiker von Real Time werden von der jungen schottischen Sängerin Eilidh Grant begleitet. (Bild zvg.)

Unter der Leitung von Marco Frick hat der Musikverein Mettmenstetten beliebte Melodien eingeübt. (Bild zvg.)

Der Musikverein Mettmenstetten freut sich, auch dieses Jahr wieder zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Jahreskonzert einladen zu können. Die Proben laufen auf Hochtouren. Unter der Leitung des engagierten Interimsdirigenten Marco Frick wurde anzeige

ein bunter Strauss von beliebten und bekannten Melodien zusammengestellt. Mit dem Programm «Schlager, die man nie vergisst» präsentiert der Musikverein Stücke, wie «Mit 66 Jahren», «Spiel noch einmal für mich», «Ti amo», «Der Puppenspieler von Mexiko» und viele mehr. Vor dem Konzert wird ein feines Abendessen serviert. In der Pause

lockt ein reichhaltiges Dessertbuffet, und auch den beliebten Losverkauf sollte man nicht verpassen, denn die reich bestückte Tombola winkt mit vielen schönen Preisen. (uw) Jahreskonzert des MV Mettmenstetten am Samstag, 6. April, 20 Uhr, Turnhalle Wygarten, Mettmenstetten. Abendessen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Detailprogramm unter www.mvmettmenstetten.ch.


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Musik – Theater – Nahreisen Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern «Klassik»: Die vier Flötenquartette Mozarts Neben Mozart schrieben zahlreiche weitere Komponisten Werke für diese Besetzung. Das Interesse an der Besetzung Flöte mit Streichtrio war vor allem bei Amateuren gross. Alles andere als Amateure sind aber die Flötistin und die drei Streicher, welche im «LaMarotte» zu Gast sein werden: Die Flötistin Sabine Poyé Morel und der Cellist Thomas Grossenbacher sind führende Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich, die Geigerin Daria Zappa ist Stimmführerin im Zürcher Kammerorchester ZKO, wo auch der Bratscher Mirion Glas bis zu seiner Pensionierung am ersten Pult sass.

enorme Anforderungen gestellt. Überdurchschnittliche Talente zeigen dieses Jahr ihr aussergewöhnliches Können auf der Violine, dem Violoncello und dem Klavier. Es moderiert: Daniel Knecht, Leiter PreCollege Musik der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, am Flügel begleitet Michael Kleiser von der ZHdK. Zu hören sind Werke von Beethoven Kabalewsky, Scarlatti, Ligeti und Schumann. «LaMarotte» führt «Talentissimo» schon zum 12. Mal durch, und wieder wird man staunen, wie hervorragend diese 15 bis 18-jährigen Studierenden ihr Instrument bereits beherrschen. Mittwoch, 3. April, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 25 / 15, mit Kulturlegi 12 Franken. Ab 19 Uhr «Mah-Meh» 20 Franken

Heute Freitag, 29. März, Bar und Abendkasse ab

(Anmeldung erwünscht).

18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 30 / 40, mit Kulturlegi 20 Franken. Ab 19 Uhr Essen «Wiener Gulasch mit Spätzli» 20 Franken (Anmeldung erwünscht).

Jazz Extra: «Vadim Neselovskyi Trio» im Programm «Get up and go» Vadim Neselovskyi, 1977 in Odessa geboren, startete seine internationale Karriere als Pianist, Komponist, Arrangeur und Orchesterkomponist an der Seite von Herbie Hancock und Dee Dee Bridgewater. Er gehört zu den seltenen Jazzmusikern, dessen Kompositionen die Grenzen zwischen Jazz und klassischer Musik erfolgreich überwinden. 2014 gründete Vadim Neselovskyi sein Trio. Dessen Musik offenbart eine enorme Kraft und Sensibilität.

«Jazz am Donnerstag»: Organswing Group Feat. Nadine Arnet Die OrganSwing Group stellt die Hammond Orgel in den Mittelpunkt. Die Musiker spielen variantenreichen Swing, Blues und Bossa Nova in der Tradition der 50er- und 60er-Jahre. Gastsängerin Nadine Arnet ist bekannt aus Musik- und Theater-Produktionen. Sie ergänzt das Trio Ernst Halter, Erich Rufener und Peter Hartmann mit ihrer wunderbaren Stimme und begeistert mit Songs aus dem Great American Songbook sowie mit neueren Kompositionen. Donnerstag, 4. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen 18 Franken.

Samstag, 30. März, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit Kulturlegi 20 Franken.

«Klassik – Talentissimo XII»: Junge Musiker des Gymnasiums Rämibühl An junge Menschen, die ein Musik-Berufsstudium beginnen wollen, werden

Musiktheater «Don Quixote» Das Duo MeierMoser & der Huber stürzt sich kopfvoran ins dritte Abenteuer und macht sich daran, die Essenz des grossen Romans von Miguel de Cervantes Saavedra für die kleine Bühne zu destillieren. Dabei

konzentrieren sich die drei Herren in erster Linie auf die Beziehung zwischen Don Quixote und seinem Knappen Sancho Pansa, auf ihre kaum je abreissenden Gespräche zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen hochtrabenden Widmungen an Dulcinea von Toboso und so profanen Dingen wie Hunger, Schmerz und Erschöpfung. Das ziellose Unterwegssein auf Pferd und Esel sowie all die haarsträubenden Kampfhandlungen werden durch eine melancholisch hinkende, aber auch furios drauflos rasende Musik aus der Feder von Martin Schumacher ausgedrückt. Fast wie in einer Oper wird die Handlung zudem immer wieder unterbrochen durch Lieder über die ironischen, von Cervantes selber verfassten Lobgedichte im Prolog des Romans. Ein musikalisch-theatraler Roadmovie über den Ritter von der traurigen Gestalt mit Christoph «Meier» Gantert, Martin «Moser» Schuhmacher und Lukas «Huber» Roth, Regie: Delia Dahinden. Freitag, 5. April, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit Kulturlegi 20 Franken.

Nahreisen Teil 3: Kultur und Natur auf dem Ämtlerweg von Bonstetten nach Wettswil Die Ausbeutung des Lehmbodens für die Ziegeleimanufaktur war ein schmerzhafter Eingriff in die Natur; heute sind die Ziegeleiweiher idyllische Ökosysteme. Die zwei Dörfer haben seit den 1960er-Jahren eine rasante Entwicklung erlebt, die zu heftigen Kämpfen um Zonenpläne und Infrastrukturanlagen führte. Die gemeinsame Organisation von Schule, katholischer Kirchgemeinde und Fussballclub zeugen jedoch auch von intensiver Zusammenarbeit.

Expeditionen ins Geschichtenland

Ausstellung zur Schweizer Kinderbuchlandschaft in Wettswil Die Schweizer Kinderbuchlandschaft ist bunt und vielfältig. Vermessen hat dies das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (Sikjm) aus aktuellem Anlass: Zum 50-Jahr-Jubiläum im Jahr 2018 hat das Sikjm mit genauem Blick auf die letzten Jahrzehnte zurückgeschaut und dann zusammengetragen. Entstanden ist ein imposanter Atlas der Schweizer Kinderliteratur sowie eine Wanderausstellung, die an neun Stationen dieses reichhaltige Schaffen aufzeigt. Jede Station steht unter einem Motto, welches kurz für die erwachsenen Besucher in die Thematik ein-

führt. Passende Bücher laden die Besucher zum eigenen Betrachten ein, ebenso wie eine eigens dazu erschaffene Illustration. An einigen Abteilungen, zum Beispiel bei den «Reisen ins Fantastische», darf gelauscht oder im Fall von «Heidi» auch geschaut werden. «Weltliteratur» und «Mundart» stehen hier dicht nebeneinander, die muntere «Heidi» trifft auf «Wilhelm Tell», «grosse Gefühle» finden sich gegenüber der «Krimis». Besonders interessant wird es in der Literatur immer dann, wenn «fremde Wesen» auftauchen und da versammeln sich zwischen den Buch-

deckeln Ausserirdische, Dinosaurier, freche Engel und kleine Teufel.

Inspirationen für spannende Geschichten «Bilderbuchtiere» sind eine besonders beliebte und häufig anzutreffende Spezies und konnten sich der Zählung nicht entziehen. Kinder können nun bei der Betrachtung eines bunten Wimmelbilds – gestaltet von Adrienne Barmann – selber herausfinden, welche Tiere am häufigsten in Schweizer Bilderbüchern vorkommen. Kühe? Katzen? Kakerlaken? Die Lösung kann in ein begleitendes Mitmachheft eingetragen werden. Ganz spielerisch regt die nächste Aufgabe an, sich eines der Tiere auszusuchen und ein eigenes kleines Gedicht zu verfassen. Berühmtes Vorbild: Franz Hohler, der mit seinen Gedichten und weiteren Werken in dieser Ausstellung natürlich nicht fehlen darf. Kleine und grosse Besucherinnen und Besucher jeden Alters sind herzlich eingeladen, Altes oder Neues (wieder) zu entdecken, zu staunen und vor allem: Inspirationen für spannende Geschichten mit nach Hause zu nehmen. Simone Eutebach Bibliothek Wettswil, Dettenbühlstrasse 1,

Die Ausstellung zur Schweizer Kinderbuchlandschaft erschliesst auf spielerische Weise Zugänge zur aktuellen schweizerischen Kinderbuchliteratur. (Bild zvg.)

Ausstellung bis zum 13. Mai, Mo-Fr, 15-19 Uhr, Sa, 10-14 Uhr. Mitmachhefte für 8- bis 12-Jährige sind kostenlos an der Theke zu beziehen.

Vadim Neselovskyi (Mitte) und seine Trio-Mitglieder Ronen Itzik (l.) und Dan Loomis gehören zu den seltenen Jazzmusikern, welche die Grenzen zwischen Jazz und klassischer Musik erfolgreich überwinden. (Bild zvg.) Im Frühling hat die Vogelwelt einiges zu bieten: In diesen Tagen kehren viele Rauchschwalben aus ihrem Winterquartier zurück. Auch andere Zugvögel wie Baumpieper und Girlitz sind mit etwas Glück zu sehen. Die «Wanderung» endet im Hirschen Wettswil bei einem Imbiss. Katrin Röthlisberger, Gemeindepräsidentin, wird sich in einem Interview zu aktuellen Themen in Wettswil äussern. Reiseleitung: Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulanzeige

turvermittler und Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Regionalgeschichte. (pz) Samstag, 6. April, Treffpunkt ab 10 Uhr Kasse, Kaffee & Gipfeli in der Bibliothek Bonstetten. Start 11 Uhr. Eintritt 25 / 15, mit Kulturlegi 12 Franken. Ca. 13 Uhr: Imbiss (Beinschinken, Fleischkäse & Salate) 20 Franken (Reservation erwünscht). Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen über www.lamaratte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


Sport

Freitag, 29. März 2019

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Wer gewinnt den Muni Charly? 20. Austragung des traditionellen Gibel-Schwingets in Bonstetten Es darf gefeiert werden auf dem Gibel in Bonstetten! Nach 40 Jahren findet die 20. Austragung des traditionellen Gibel-Schwingets am 7. April (Verschiebungsdatum 14. April) statt. Nebst dem alljährlichen traditionellen Hallen-Klubschwinget in Ottenbach wurden Anfang der 70er-Jahre auch einige Frühjahrsschwingete mit Erfolg ausgetragen. Das beflügelte den Schwingklub am Albis 1979 erstmals, den inzwischen zur Tradition gewordenen Gibel-Schwinget ins Leben zu rufen. Paul Hedinger stellte dabei im Zweijahresturnus seinen Hof, der den Namen «Gibel» trägt, zur Verfügung. Er selbst amtete jeweils als OK-Präsident und wurde durch Armin Meier, Ueli Hedinger, Willi Bernhard, Roger Gassmann, Alfred Schmid, Werner Wetli, Fredy Steinmann und seit Anfang der 80er-Jahre auch von Adolf Gut assistiert. Die erste Austragung des GibelSchwingets übertraf bezüglich Teilnehmer- und Besucherzahl die Erwartungen eindeutig. Sieger wurde in unbestrittener Manier Max Wolfensberger vor Ueli Schlumpf, während sich

Von links: Reto Bernhard, Hugo Trachsler und Martin Seeholzer von der Stiftung zur Weid, Rossau, mit Muni Charly. Lokalfavorit Armin Meier zusammen mit Arnold Jost, Andreas Schatt und Ruedi Vogel den 3. Schlussrang teilten. Wer dieses Jahr die höchste Punktzahl auf dem Notenblatt hat, darf stolz den Siegerpreis in Empfang nehmen. Diese grosszügige Gabe wird gespendet durch Reto Bernhard und

Top-Ten-Resultat

Elin Ott überzeugte in Gorla Minore

Hugo Trachsler. Der prächtige einjährige Muni Charly der Rasse Original Schweizer Braunvieh lebt zur Zeit in Rossau auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Stiftung zur Weid bei Martin Seeholzer und seinem Team. Unter den weiteren Gaben sind auch zwei Kälber, welche von den

Werner Reichmuth (rechts) und Peter Junker mit Kalb Ida. Schwingern gewonnen werden können. Das Kalb Zora, welches eine Kreuzung zwischen der Rasse Limousin und Red Holstein ist, wird von Philipp Boss aus Knonau gespendet. Werner Reichmuth und Peter Junker spenden das Braunvieh-Kalb Ida, dieses lebt momentan noch auf

Philipp Boss mit Kalb Zora. (Bilder Anja Bernhard)

dem Hof Freudenberg in Mettmenstetten. Anja Bernhard Gibel Bonstetten, 7. April, 11.30 Uhr. Eintritt gratis. Shuttlebus ab Bahnhof Bonstetten-Wettswil und Bonstetten Dorf. Unter www.schwingklubamalbis.ch und Tel. 1600 / 2, wird über die Durchführung informiert.

Hervorragende Ämtler Leistungen

Dressurtage in Birmensdorf Am vergangenen Wochenende zeigten rund 160 Dressurreiterinnen und -reiter in der Reithalle des KV Limmattal in Birmensdorf ihr Können. Die zahlreich anwesenden Reiterpaare aus dem Säuliamt erreichten mit harmonischen Darbietungen insgesamt acht Klassierungen.

Elin Ott aus Obfelden belegte mit Nanu im Drei Sterne Grand Prix 150 cm in Gorla Minore (ITA) den hervorragenden achten Rang. In der Qualifikationsprüfung, einem Weltrangranking Springen 145 cm, belegte sie mit Nanu den 13. Rang, in einem Feld von 100 Startern. (Bild zvg.)

Skiakrobat Dimitri Isler tritt zurück Er war ein regelmässiger Gast im Jumpin, Mettmenstetten: Über zwölf Jahre hat sich der Aargauer Dimitri Isler dem Aerials-Sport verschrieben. Nun ist Schluss: Der 25-Jährige hat sich zum Rücktritt entschieden. Was als talentierter Kunstturner in jungen Jahren begann, endete als gestandener Skiakrobat. Dimitri Isler schraubte an seinem Traum, schaffte 2018 die Olympia-Teilnahme in Pyeong Chang (Rang 12). An insgesamt drei Weltmeisterschaften und zwei Junioren-Weltmeisterschaften startete der mittlerweile 25-Jährige für das Schweizer Aerials-Team. Im Weltcup stand der Aargauer 35-mal am Start, fünfmal klassierte er sich in den TopTen. «Die Karriere vorwiegend positiv zu beenden, ist natürlich sehr schön,

macht aber den Entscheid nicht ganz einfach, schaue ich doch auf eine intensive und prägende Zeit zurück. Aber trotz viel Wehmut bin ich mir sicher, dass dies nun der richtige Zeitpunkt ist, um zurückzutreten», so Isler zu seinem Entscheid. «Im Frühling 2018 hatte ich Ziele definiert, die ich nur teilweise erreicht habe. Es handelte sich dabei um Ziele in den Bereichen Resultate, Motivation und Gesundheit. Schlussendlich führten viele kleine Dinge zum Rücktritt.» Wie die positiven Erinnerungen gehörte auch die Kehrseite, Verletzungen, dazu: «Gerissene Fussbänder, ein gebrochenes Fussgelenk, Schienbeinentzündungen und Rückenprobleme musste ich in Kauf nehmen. Doch was viel wichtiger ist, sind die Erfahrungen und die Erlebnisse mit meinen neu gewonnenen Freunden. Da könnte ich eine ganze Buchreihe schreiben», so Isler schmunzelnd. (pd.)

Am Samstag feierten die jüngsten Teilnehmenden die grössten Erfolge. Im GA01 belegte die Juniorin Aline Kuser aus Stallikon mit Torino den tollen 4. Rang. Auch Michael Stucki aus Bonstetten konnte gleich zwei Erfolge feiern. Mit der 11-jährigen Stute Syrah klassierte er sich im GA01 auf Rang 6, im anschliessenden GA03 auf Rang 12. Lisa Veasey aus Hausen und Lisa Grossenbacher aus Stallikon holten sich mit den Rängen 9 und 11 je eine Klassierung im GA01. Eine weitere Klassierung erreichte Bettigna Musterle aus Obfelden mit Carola im 10. Rang des GA03.

Knappe Abstände Am Sonntag fanden die durch das gut besetzte Starterfeld äusserst spannenden Prüfungen GA05 und GA07 statt, was sich in den knappen Abständen

Gewann mit einem harmonischem Ritt Platz 3: Eliane Rüegg auf Dream Girl VI. (Bild zvg.)

bei den Stilnoten der Richter widerspiegelte. Mit zwei tollen, harmonischen Ritten belegten die Stallikerinnen Eliane Rüegg mit der 6-jährigen Dream Girl VI und Anja Grossenbacher mit dem 10-jährigen Murphy Hill die Plätze 3 und 4. Im abschliessenden GA07 reichte es leider nicht mehr für eine Ämtler Klassierung, und der Sieg ging (wie schon im GA05) an Caroline

Keller aus Spreitenbach mit der 13jährigen Jmola CH. Das Organisationskomitee schaut auf ein rundum gelungenes Wochenende mit wunderbaren Darbietungen zurück. Der nächste Anlass des KVL ist die Springkonkurrenz, welche vom 16. bis 18. August in Birmensdorf stattfinden wird. Mehr Informationen: www.kvlimmattal.ch. (pd.)

Änderungen im Vorstand des TV Ottenbach Im Februar versammelte sich der TV Ottenbach im Restaurant Post zur 137. Generalversammlung, welche dieses Jahr durch einige Veränderungen im Vorstand geprägt war. Wie in den letzten acht Jahren führte Samuel Gfeller, allerdings zum letzten Mal, durch den Abend und liess die wichtigsten Punkte und Ereignisse des vergangenen Jahres und seiner Amtsdauer Revue passieren. Sein Amt als Präsident des Turnvereins Ottenbach übernimmt ab sofort Thomas Aregger, welcher mit gebührendem Applaus aller Anwesenden als neuer Präsident bestätigt wurde.

Auch das technische Leiterteam wurde an diesem Abend neu gewählt. Leana Strebel und Sabine Frey wagen diesen grossen Schritt und stellen sich der Herausforderung als neue technische Leiterinnen des Turnvereins. Sie treten in die Fussstapfen von Matthias Etterlin und Benjamin Kunz, welche in den vergangen fünf Jahren in ihrem Amt dem Turnverein zu grossen sportlichen Leistungen verholfen haben. Mit ihrem sportlichen Ehrgeiz, Engagement und Freude am Turnen sorgten sie für einen guten Teamgeist und reges Interesse bei den jungen Nachwuchsturnerinnen und -turnern.

Mit Freude, aber auch ein wenig mit Wehmut, überreichte das Männer-Duo dem Frauen-Duo dieses Amt. Ein historischer Moment, hat der Turnverein von nun an, zum ersten Mal in der 137-jährigen Geschichte, ein Frauenteam, welches die technische Leitung innehat. Sportlich steht dem Turnverein Ottenbach ein spannendes neues Jahr bevor. Die sportlichen Vorbereitungen auf die beiden Saisonhöhepunkte, das Regionalturnfest in Obfelden (25. Mai und 1./2. Juni) und das Eidgenössische Turnfest in Aarau (13. bis 23. Juni), laufen bereits auf Hochtouren. (pd.)


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Sport

Freitag, 29. März 2019

Ein Schweizer Meistertitel und eine Bronzemedaille LV Albis: Alina Sönning und die U12 Girls wussten zu überzeugen Gleich an zwei LeichtathletikSchauplätzen konnten die LV Albis Athletinnen und Athleten am Wochenende Erfolge feiern. Alina Sönning wurde an den Schweizer 10 km Meisterschaften Schweizermeisterin in der Kategorie U20, und am Schweizer Final des UBS Kids Cup Team-Wettkampf belegte das Team U12 Girls den 3. Rang. Die Finalqualifikation für den Schweizer Final des UBS Kids Cup Team war nicht einfach. An einem Ausscheidungswettkampf mussten sich die Teams für den Regionalfinal qualifizieren und die besten Teams vom Regionalfinal durften am Schweizer Final an den Start gehen, wo in jeder Kategorie 12 Teams zugelassen wurden. Am Finalwettkampf hatten die U12 Girls einen denkbar schlechten Start. Der 9. Zwischenrang nach der ersten Disziplin, dem Ringlisprint, lag weit unter den Erwartungen und das Team verliess die Arena mit hängenden Köp-

Das Bronzeteam der LV Albis. (Bild Mario Grond) fen. Dem Betreuerteam gelang es jedoch, die Athletinnen wieder aufzubauen. Und tatsächlich schafften diese in den folgenden Disziplinen, dem Zonenweitsprung und dem Biathlon, die Wende. Plötzlich war man wieder in der Spitzengruppe. Vor der letzten Disziplin, dem Crosslauf, lagen mehrere Mannschaften nahe beieinander. Dem Team mit den Athletinnen Lina Martinelli, Hanna Wärdell, Mette Van Elst, Mira Werder, Carla Gugerli und Elena Mangili gelang letzte Disziplin wunschgemäss. Mit dieser Leistung landeten sie auf dem sensationellen 3. Platz, hinter dem LC Kirchberg und dem LC Zürich. Die U14 Girls, das 2. Team der LV Albis, das sich für den Final qualifizierte, mit Nadira Pereira, Milla Domeisen, Sara Binzegger, Flurina Köthe und Flurina Wärdell kam leider nicht an die Leistungen des Regionalfinals heran und beendeten den Wettkampf vor tollem Publikum in der Wankdorfhalle auf dem 9. Platz.

Persönliche Bestleistung

Alina Sönning, Mitte. (Bild Philippe Bandi)

Vier Ämtler in Sörenberg 750 Kinder und Jugendliche kämpfen dieses Wochenende im Entlebuch um den begehrten Sieg im Grand Prix Migros – darunter auch ein Mädchen und vier Buben aus dem Knonauer Amt. Während die Saison der Alpinen letztes Wochenende mit den Schweizer Meisterschaften zu Ende ging, kommt es zum Saisonhighlight des Grand Prix Migros, dem wichtigsten Breitensportund Nachwuchsprojekt von Swiss-Ski. An 13 Qualifikationsrennen kämpften rund 6500 angemeldete Kinder und Jugendliche um einen Finalplatz. Pro Rennen qualifizierten sich in neun Kategorien (2003-2011) die ersten drei Knaben und Mädchen, zwei weitere wurden ausgelost. Am Samstag und Sonntag werden jeweils zwei Rennen durchgeführt – Riesenslalom und Kombi-Race –, bei welchen insgesamt 750 Kinder und Jugendliche an den Start gehen. Mit dabei sind Cyrill Schär (Jahrgang 2004) aus Ottenbach, Romina (2008) und Niklas (2005) Burkhard aus Mettmenstetten sowie Nico Inauen (2008) aus Wettswil. Sie können sich unter anderem auf die Eröffnungsfeier und den Auftritt der Swiss-Ski-Athleten freuen. (pd.)

Sehr erfolgreich war auch Alina Sönning unterwegs. Die Langstreckenläuferin gewann an den Schweizermeisterschaften 10 km Strasse Gold in der Kategorie U20. Sie lief das Rennen in

3:30/km an, hatte bei Rennhälfte eine kleine Krise, wohl wegen der Wärme, und konnte dann aber das Tempo konstant durchziehen. «Ich habe mich vor dem Rennen sehr gut gefühlt und war überzeugt, dass eine neue persönliche Bestleistung drinliegt», sagte Alina Sönning. Schwierig war es, sich im grossen Läuferfeld zu orientieren, sie fand aber dann die richtige Gruppe und lief mit persönlicher Bestzeit von 37:52 ins Ziel, klar vor ihren härtesten Konkurrentinnen Marilena Kuster und Amy Leibundgut. 19 Läuferinnen wurden in dieser Kategorie klassiert. Im Gesamtklassement belegte Alina den tollen 28. Rang von 184 Läuferinnen. Alina Sönning hat in letzter Zeit grosse Fortschritte erzielt. Bereits am Kerzerslauf gelang ihr ein Kategoriensieg, dort über die 5 km Distanz. Für 2019 hat sie ein klares Ziel: die Qualifikation für die U20 Europameisterschaften in Schweden über die 5000 m. Mit ihrem Trainer Philippe Bandi arbeitet sie jetzt konsequent auf dieses Ziel hin. Die Wintersaison ist geglückt und damit sind die Voraussetzungen für eine gute Sommersaison geschaffen. Nun folgen die Trainingslager, wo der letzte Schliff für die Wettkämpfe geholt wird. Hanspeter Feller

Statutenänderungen und Sportlerehrungen

Generalversammlung der LV Albis 78 Mitglieder, davon 40 Stimmberechtigte, folgten der Einladung des Vorstandes der Leichtathletik-Vereinigung Albis zur Generalversammlung. Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen der 2018 erfolgreichen Athletinnen und Athleten. Dem Jahresbericht des Präsidenten, Roland Schuster, ist unter anderem zu entnehmen, dass der Verein eine grosszügige Spende in Form von 80 neuen Hürden entgegennehmen konnte. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn ab, der auf Eigenleistungen zurückzuführen ist. Trotzdem musste der Vorstand eine Beitragserhöhung beantragen. Ein wesentlicher Grund ist die Erhöhung der Abgaben an den Dachverband Swiss Athletics ab 2019. Die Versammlung stimmte den Erhöhungen einstimmig zu. Die Einführung neuer Kategorien, Änderungen im Stimm- und Wahlrecht, Definition Wahlprozedere, Regelung des Helferwesens und die Datenschutzklausel sind die wesentlichen Elemente der Statutenrevision, welche vom Vorstand ausgearbeitet und von der Versammlung einstimmig genehmigt wurden. Kassiererin Barbara Laasch hat nach langjährigem Einsatz für den Verein den Rücktritt erklärt. Als Nachfolgerin wurde Corinne Deller einstimmig gewählt. Präsident Roland Schuster, Olaf van der Aar, Fabian Heiniger und Sabrina Mächler stellten sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Die Personalsituation ist weiterhin angespannt. Es fehlen vor allem Trainer und ein Koordinator der Öffentlichkeitsarbeit. 2019 wird die LV Albis wiederum zwei Nachwuchswettkämpfe auf der Bahn, einen Versuch der Schweizerischen Vereinsmeisterschaft und zwei Laufveranstaltungen organisieren. Zudem ist der Verein bei der Einweihung des Allwetterplatzes mit dem FC Affoltern am Albis mit dabei. Erfreulicherweise konnten auch dieses Jahr wiederum zahlreiche Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen an den Schweizer-, Regionen-

Überflieger Marvin Erb. (Bild Mario Grond) und Kantonalmeisterschaften sowie an den Nachwuchsprojekten von Swiss Athletics geehrt werden. Stellvertretend für alle Geehrten sei hier der Überflieger Marvin Erb, Kategorie U12, erwähnt. Er gewann mehrere Titel an den kantonalen Meisterschaften und Nachwuchswettkämpfen. Als Höhepunkt belegte Marvin am Schweizer Final des Swiss Athletics Sprint den ausgezeichneten 3. Rang. Mehrere Athletinnen wussten an den Schweizer Meisterschaften zu überzeugen. Nicht weniger als 19 neue Vereinsrekorde in den Einzel- und Staffeldisziplinen konnten in der letzten Saison verbucht werden. Dies zeugt von einer soliden Leistung des Trainerteams.

Neue Vereinsfarbe Grün ist die Ursprungsfarbe des Vereins. Ab der Vereinsgründung bis 2001 war die LV Albis grün unterwegs. Dann folgte der Wechsel zu blau. Da die blaue Farbe auf den Wettkampfplätzen dominiert, entschied sich der Vorstand, ab 2019 wieder in grün aufzutreten. Als neuer Hauptsponsor konnte die Landi Obfelden gewonnen werden. Hanspeter Feller

Zeigen, was mit gutem Training zu erreichen ist Beim vierten und letzten Spieltag der Saison, am 24. März in Wetzikon, standen erneut vier U13-Teams von Volley S9 auf dem Feld und durften nochmals zeigen, was in den vergangenen Monaten mit regelmässigem Training erreicht werden kann. Die Mädchen-Teams Volley S9-1 und -3 spielten gemeinsam in der vierten

Die U13 Knaben freuen sich über den Ligameistertitel.

Stärkeklasse, das Team 2 in der 5. Stärkeklasse. Die S9-Boys zeigten ihr bestes Volleyball in der obersten Stärkeklasse.

Zürcher U13-Meister Die U13 Boys konnten sich in der 1. Stärkeklasse gegen den Angstgegner Näfels messen. Während gegen Näfels 2 am ersten Spieltag im November noch klar verloren wurde, waren sie nun dem Gegner klar überlegen und schlug ihn gleich zweimal 2:0. Lediglich gegen Näfels 1 mussten sich die Jungs geschlagen geben. Näfels 1 reiste gleich mit zwei U15 Spielern an, was ihnen anscheinend erlaubt war, da sie ausser Konkurrenz spielten. Für das sehr junge und einen Kopf kleinere U13-Team von S9 (drei von vier Spielern, dürften jahrgangmässig noch U11 spielen), waren die Chancen auf einen Sieg natürlich gering. Aber das Team hat gekämpft und konnte zeitweise ganz gut mithalten. Das Volley S9 Boys Team durfte, trotz der Niederlage gegen Näfels 1, den Region Zürich U13 Ligameistertitel 2019 feiern. Durch diesen Titel sind sie für die U13 Schweizer Meisterschaft am 6./7. April in Genf qualifiziert. Nun heisst es also, noch zwei Wochen fleissig trainieren und dann ab nach Genf.

Volley S9-1 und S9-3 auf dem Podest. (Bilder zvg.) Bei den Mädchen startete der Spieltag für Volley S9-1 gegen das eigene Team S9-3 gleich mit einem HomeDerby. Dabei setzte sich das Team 1, wie schon am Spieltag zuvor, gegen das Team 3 mit 2:1 durch. Die Girls der 4. Stärkeklasse belegten nach einem langen Spieltag die Plätze 1 und 2 und sorgten somit für eine klare Mehrheit blauer Match-T-Shirts auf den Podesten.

Motivierte Kids Bei den Girls der 5. Stärkeklasse lief es nicht ganz so erfolgreich. Dies hatte auch damit zu tun, dass gleich zwei Spielerinnen ihren ersten Spieltag absolvierten und es noch etwas an Spielpraxis fehlte. Das Highlight war aber, dass es den Mädchen gelang, mehrere

Male über drei Ballberührungen zu spielen, was bei der Trainerin viel Freude auslöste. So kann es weiter gehen. Übung macht den Meister. Insgesamt war es eine gelungene U13-Saison und alle waren mit viel Engagement und Freude dabei. Es machte auch den Trainern Spass, den motivierten Kids die Sportart Volleyball näher zu bringen und hoffentlich eine Euphorie auszulösen die noch lange anhält. Bei den Mädchen ist die Saison nun vorbei, für die Jungs geht es am 6./7. April in Genf an der Schweizer Meisterschaft nochmals um Punkte. Mit einigen Erfahrungen reicher im Rucksack. Das wird ein tolles Erlebnis werden für das junge Team – und bestimmt auch für ihre Begleiterinnen Jeannine und Nadia. (pd.)


Sport

Freitag, 29. März 2019

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FCWB mit Arbeitssieg in Gossau Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Gossau – FC Wettswil-Bonstetten 0:1 (0:1) Erst am Wochenende musste die Oswald-Elf über 120 Minuten um die Schweizer Cup-Qualifikation kämpfen. Und bereits am Dienstag wurde sie vom FC Gossau gefordert. Auf tiefem Terrain setzten sich die Ämtler knapp mit 0:1 durch.

zenplatz gleich wieder eingenommen. Die letzte Station in der kräfteraubenden englischen Woche heisst nun Eschen/Mauren. Die «Unterländer» aus Liechtenstein spielen, ähnlich wie der FCWB, nach einer missratenen letzten Saison, diesmal um die Topplätze mit. Beide Kontrahenten zeigen eine positive Formkurve und das Spiel wird im wunderschönen Eschenpark-Stadion ausgetragen, Gründe genug, sich auf ein absolutes Topspiel zu freuen. Zudem erlaubt es die unheimlich spannende und enge Rangliste, selbst bei einer Niederlage immer noch, von den Aufstiegsrundenplätzen zu träumen. Diese Ausgangslage sollte beide Mannschaften gleichermassen dazu animieren, etwas zu riskieren, mit offensivem Spiel das ganze Punktetrio anzustreben.

Zwei Minuten waren vergangen und schon hatte der FCWB Grund zum Jubeln. Nach dem ersten Eckball erhielt Miljkovic den Ball und düpierte mit einer schönen Finte seinen Gegenspieler. Seine scharfe Flanke wurde unglücklich von einem St. Galler ins eigene Tor abgelenkt. Dieses Tor kam den Zürchern natürlich gelegen, denn nach der Führung beschränkte man sich vermehrt auf das Verteidigen und konnte immer wieder gefährliche Konter lancieren.

Matchtelegramm: Sportplatz Buechenwald, Gossau,

FCWB hat etwas zu korrigieren

Unangenehme Gossauer Die St. Galler waren an diesem Abend ein sehr unangenehmer Gegner. Sie grätschten, kämpften und gaben sich aggressiv in den Duellen. Chancen blieben aber Mangelware und die Abschlüsse meist ungefährlich, bzw. sichere Beute für Keeper Baumgartner. Zum Ende der ersten Halbzeit kam WB zu einem gefährlichen Freistoss. Miljkovics Flanke flog an Freund und Feind vorbei, knallte aber nur an den hinteren Pfosten, so dass es bei der knappen Pausenführung blieb. In der zweiten Hälfte präsentierte

bereitschaft und schnelles Flügelspiel, entgegenkommen und das eigene Spiel befeuern. Nominell sollte Trainer Oswald aus dem Vollen schöpfen können. Wie jedoch die Startformation aussehen wird, hängt sicher auch davon ab, wie die Spieler die englische Woche verdaut haben und bei wem noch die meisten Kraftreserven nach zwei intensiven Spielen vorhanden sind. Zwar ist die Anreise etwas länger als gewohnt, die Affiche Spitzenspiel und das tolle Fussballstadion «Eschenpark» sollten jedoch Grund genug sein, auch viele WB-Anhänger nach Liechtenstein zu bringen. Spielbeginn am Samstag ist bereits um 15 Uhr. (LTh/AWy)

Stammverteidiger Timo Todzi und Teammanager Marc Enskat freuen sich über den WB-Sieg. (Bild Kaspar Köchli) sich die Oswald-Elf als starkes Kollektiv. Unter der Leitung der beiden Mittelfeld-Puncher Mollet und Peter warf man sich in jeden Zweikampf. Die Gastgeber kamen kaum gefährlich vors Tor und die Konterbemühungen der Ämtler blieben ebenfalls erfolglos. Nach einer siebenminütigen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter end-

lich ab und WBs elfter Saisonsieg war Tatsache.

Am Samstag ins Ländle Mit dem Sieg hat der FCWB kurz die Tabellenspitze übernommen. Allerdings hat am Mittwoch Baden gegen Kosova 4:0 gewonnen und den Spit-

Im Vorrundenspiel schwangen die Liechtensteiner obenaus. Allerdings, wer sich an diese Partie erinnert, weiss, dass selbst die Equipe von Eschen/Mauren damals zustimmte, das Punktetrio äusserst glücklich vom Moos entführt zu haben. Dies war notabene die letzte Niederlage des FCWB in einem Ernstkampf und datiert vom 19. September des letzten Jahres. Diesmal wollen es die rotschwarzen Ämtler besser machen, zweimal in einer Saison gegen denselben Gegner zu verlieren, schmeckt überhaupt nicht. Zudem sollte der grosse, zumeist optimal zu bespielende Rasen den Eigenschaften WBs, nämlich Lauf-

150 Zuschauer. FCWB: Baumgartner; Massaro, Rüegger, Brüniger, Todzi, Miljkovic; Peter, Mollet; Schneebeli (15. Capone, 92. Gashi), Lugo (90. Heini), Marjanovic (76. Zoller). Weitere FCWB-Spiele: Freitag, 29.März, 21 Uhr: Sen. 40+ – Pfäffikon ZH; Samstag, 30.März, 10 Uhr: Jun. Ed – ZH-Affoltern, BC Albisrieden – Jun. Ee, Unterstrass – Sen. 30+ und Jun. Ea – Wädenswil, 11.30 Uhr: Jun. Db – Affoltern a/A und Jun. Dc – Affoltern a/A, 12.30 Uhr: Wädenswil – Jun. Da, 13.15 Uhr: Jun. Ca – Altstetten, 13.30 Uhr: Seebach – Jun. Ec, 14 Uhr: BC Albisrieden – Jun. Eb, 15 Uhr: Eschen/Mauren – FCWB 1, 16 Uhr: Jun. Bb – Feusisberg-Schindellegi, 17 Uhr: Horgen – FCWB 2; Sonntag, 31.März, 10 Uhr: Jun. Cb – Hausen, 12 Uhr: FCWB 4 – Fehraltorf und Schaffhausen – Jun. B (CCJL), 14.15 Uhr: FCWB 3 – Feusisberg-Schindellegi, 14.30 Uhr Wollishofen – Jun. A (CCJL).

Wushu Swiss Open Das Wettkampfteam der Chin Woo Kung Fu Schule Affoltern trat am vergangenen Sonntag mit zehn Athleten zum Wushu Swiss Open der Swiss Wushu Federation an. Athleten aus Frankreich, Ungarn und Bulgarien bereicherten dieses offene Turnier. Mit 10 Medaillen konnte eine solide Leistung zum Saisonstart gezeigt werden. Der Start in den traditionellen Formenwettkämpfen verlief sehr verhalten. Mit nur vier Schiedsrichtern anstatt sieben, war die Qualität der Bewertungen etwas fragwürdig und die Resultate nicht sehr aussagekräftig. Zum Glück legte sich diese Problematik im Verlaufe des Tages etwas. Das Wettkampfteam der Säuliämtler Kung

Fu Schule Chin Woo Affoltern konnte sich, vor allem mit guter Leistung in den Waffenformen, ganze sieben Silbermedaillen erkämpfen. Bei den modernen Formenwettkämpfen wurden viele Starts in den Elitekategorien den Freien Formen angemeldet. Dies zeigt ein hohes Niveau für den Standort Schweiz. Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass der Bezirk Affoltern dabei gut mithalten kann und in der nationalen Kung Fu / Wushu Szene stark vertreten ist. Ein grosses Team mit grossem Potenzial. Am zweiten Qualifikationsturnier, das am 16. Juni in Thun stattfindet, werden sich die Athleten wieder beweisen können. (pd)

Haben einen guten Lauf: die Damen von Floorball Albis. (Bild zvg.)

Einzug ins Finale? Floorball Albis konnte das erste Halbfinal Playoff gegen die starken Berner Oberländerinnen in Bonstetten mit 11:9 gewinnen und bestreitet am kommenden Samstag, 30. März, das zweite Spiel in der Raiffeisen Arena Gürbetal Seftigen, Spielbeginn um 19.30 Uhr. anzeige

Sollten die Albiser Damen auch das zweite Spiel gewinnen, stehen sie bereits als Finalistinnen fest. Mit einer Niederlage in Seftigen würde ein drittes Spiel in Bonstetten nötig. Dieses würde am Sonntag, 31. März, im Sportzentrum Schachen Bonstetten

ausgetragen, Spielbeginn um 17 Uhr. Über die Durchführung kann man sich auf der Homepage www.floorballalbis.ch erkundigen. Die Unihockeyanerinnen sind dankbar für eine lautstarke Unterstützung von möglichst vielen Fans. (pd)

Das Team der Chin Woo Kung Fu Schule Affoltern. Hinten von links: Willi Vajda, Lydia Nocco, Ylenia Nocco, Raphael Spörri, Ronja Rüegg, David Schneebeli. Vorne: Diego Nocco, Arjen Gallardo, Jan Schwarzentruber, Lina Geissbühler, Patrizia Krähenmann, Pia Nussbaumer. (Bild zvg.)


FC Affoltern a. A. Den Anschluss mit einem Sieg sichern

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Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (27. März) Spiele Pkt. 1.

FC Wollishofen 1

12

28

2.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 12

26

3. 4.

FC Oetwil-Geroldswil 1 FC Wollerau 1

12 12

26 23 22

5.

FC Affoltern a.A. 1

12

6.

FC Wädenswil 2

12

18

7.

SC Siebnen 1

12

16

8.

FC Freienbach 2

12

15

9.

FC Lachen/Altendorf 2

12

13

10. 11.

FC Buttikon 1 FC Hausen a/A 1

12 12

11 7

12.

FC Oberrieden 1

12

2

Mit genug Teamgeist sollte ein Sieg gegen den FC Siebnen mehr als machbar sein.

Nachdem das Spiel zum Saisonauftakt gegen Kilchberg-Rüschlikon mit 0:1 verloren ging, ist es nun wichtig gegen der SC Siebnen zu gewinnen, um in Schlagdistanz zur Gruppe der Führenden zu bleiben. Leider gelang es dem Fanionteam zum Saisonstart nicht, sich gegen den direkten Konkurrenten aus Kilchberg und Rüschlikon durchzusetzen und musste mit einem knappen 0:1 nach Affoltern zurückkehren. Nun steht gegen den SC Siebnen der nächste Gegner bevor, der nahe an der Tabelle liegt und welcher versuchen wird, die 6 Punkte Unterschied

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

zu verkürzen, um den FCA in der Liga attackieren zu können. Siebnen mit Sieg zum Auftakt Vergangene Woche empfing der SC Siebnen mit dem FC Hausen eine der schlechteren Mannschaften der Liga und konnten souverän mit 3:1 über diesen siegen, was den Gästen wohl einen kleinen Vertrauensschub geben wird. Ein solches Ergebnis ist dennoch ungewöhnlich für den SC Siebnen, da sie mit 21:18 Toren die wenigsten Tore in ihrem verzeichnen konnten. Dies heisst für den FCA, dass jedes erzielte Tor wichtig ist und dass von Anfang an konzentriert in der Verteidigung gearbeitet werden muss. FCA zurück in die Erfolgsspur Am kommenden Wochenende ist ein Sieg wichtig für die Moral der Mannschaft des FCA, stehen doch wichtige Spiele gegen sämtliche Mannschaften an der Tabellenspitze bevor. Deswegen muss der FCA sich seiner Taktik bewusst werden und diese gegen

FC Affoltern am Albis – SC Siebnen Spielbeginn: Sonntag, 31. März 2019, 13.00 Uhr Ort: Im Moos

einen vermeintlich schwächeren Gegner auch durchsetzen können. Ansonsten könnten schwarze Woche bevorstehen. Disziplin im Spiel notwendig Ein weiterer wichtiger Faktor wird sein, dass sämtliche Spieler einen klaren und ruhigen Kopf behalten werden. So kommt mit dem SC Siebnen doch die Mannschaft mit den meisten Strafpunkten (54) nach Affoltern, welche am drittmeisten (33) haben. Die Spieler müssen sich gegen eventuelle Provokationen wappnen und einfach ihr eigenes Spiel dem Gegner aufzwingen, um nicht in unnötige Diskussionen zu geraten. Patrick Hutzler

News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:

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Die kommenden Heimspiele Freitag, 29. März 2019 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – FC Urdorf Samstag, 30. März 2019 10.00 Uhr FCA Cb – BC Albisrieden a 10.00 Uhr FCA Ec – FC Knonau-Mettmenstetten c 10.00 Uhr FCA Ea – FC Freienbach a 12.00 Uhr FCA Juniorinnen B – FC Dietikon 13.00 Uhr FCA Juniorinnen C – FC Langnau a/A 15.00 Uhr FCA Dd – FC Thalwil b 15.00 Uhr FCA Bb – FC Horgen a Sonntag, 31. März 2019 11.00 Uhr FCA 2 – US Avellino Zurich 1 15.00 Uhr FCA Ba – FC Glattbrugg a

Küchen Badezimmer Möbel Innenausbau Maienbrunnenstr. 5 8908 Hedingen Tel. 043 322 66 99

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Extra herkömmliches

Lift Ein Lift trägt Dinge oder Menschen in die Höhe, beim Liften werden schlaffe Hautfalten hoch-gezogen. Das englische Verb «to lift» bedeutet heben und weist auf unterschiedliche Art nach oben. Während ein Personenlift glücklicherweise auch wieder abwärtsfährt, besteht beim Lifting die Erwartung, dass man auf der Höhe bleibt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Jiyul, 19. März.

Mattia, 20. März.

Freitag, 29. März 2019

Wo suchende Menschen zur Ruhe kommen können

Johanna und Marco Feusi haben in Hausen ein Gebetshaus eröffnet Wenn Johanna Feusi von Gott spricht, strahlt ihr gesamtes Wesen. Gott ist für sie das Synonym für unendliches Vertrauen. Jesus Christus ist für sie der Weg, die Wahrheit und das Leben. Nächsten Sonntag, zwischen 14 und 17 Uhr, öffnet ihr Gebetshaus seine Türe. Psychisch und physisch hat Johanna Feusi als junge Erwachsene viel Leid erlebt, das sie mit Alkohol und Drogen zu beruhigen versuchte: «Ich habe mich selber nicht geliebt und habe nach etwas gesucht, was mir und meinem Leben Halt gibt. Dieses Suchen habe ich mit Beziehungen, Alkohol und Drogenkonsum auszufüllen versucht. Trotz allem blieb die innere Leere.» Durch dieses Leid ist sie zur Suchenden nach Gott geworden. «Mit 17 Jahren wandte ich mich hoffnungsvoll an Gott und bat ihn, mir zu helfen. Ich hatte grosse Angst vor dem Sterben, welches mir in meinem Zustand gar nicht mehr so fern schien. Unwissend, wo Gott zu finden ist, begann ich mich mit verschiedenen Lehren und Religionen auseinanderzusetzen, fand aber keine Antwort, bis mir jemand von Jesus Christus erzählte und ich im Innersten wusste; das ist der Weg», erläutert Johanna Feusi.

Das Gebetshaus von Johanna und Marco Feusi in Hausen. (Bild sals) Eigene Fesseln und tiefe Einsamkeit «Die Begegnung mit Jesus hat mich zur Ruhe gebracht. Ich habe keine Zweifel mehr, ob ich bei Gott angenommen und schlussendlich errettet bin.» Mit Marco Feusi hat sie einen Ehemann, der diese Liebe zu Gott teilt. In Hausen fanden sie ein Zuhause, von dem aus sie sich Vollzeit dem Gebet, den Nöten der Menschen und dem Segnen der Region widmen können. Gleichzeitig möchten sie mit Gottes Hilfe in ihrem Haus die Möglichkeit schaffen, ein Gefäss für notleidende und suchende Menschen zu sein, in dem diese praktische Hilfe erhalten

können. Johanna Feusi erläutert: «Menschen dürfen für Gebete vorbeikommen, wir glauben und erleben, wie Gott heute noch von inneren und äusseren Leiden heilt und befreit. Gott heilt, nicht wir. Unser Anliegen ist es, suchenden Menschen den Zugang zu Gott und Jesus Christus zu zeigen und nicht Menschen um uns scharen. Bei uns steht Gott im Zentrum und nicht wir als Personen oder unsere Angebote.» (sals) Im Gebetshaus in Hausen, Rigiblickstrasse 17, sind alle Menschen willkommen. Das Angebot ist weitläufig und auf der Homepage gut ersichtlich: www.gebetshausenamalbis.ch.

Künftig mit fünf Regionalstellen

Pro Juventute will weg von den kantonalen Organisationen Statt in kantonalen Pro Juventute Organisationen sollen die Tätigkeiten künftig in Regionen zusammengefasst werden. Die Umsetzung startet ab Herbst. Nina, 20. März.

Lenny, 20. März.

wetter

Pro Juventute ist aktuell in einer nationalen Stiftung und rechtlich unabhängigen, kantonalen Einheiten organisiert. Die kantonalen Vereine setzen die nationalen Angebote regional um und entwickeln zum Teil eigene inhaltliche Schwerpunkte. Nach zahlreichen Gesprächen sowie einer umfassenden Analyse hat die nationale Stiftung den Präsidentinnen und Präsidenten der lokalen Vereine im November 2018 ein neues Organisationsmodell vorgestellt. Pro Juventute

beabsichtigt, ihre schweizweite Tätigkeit künftig mit voraussichtlich fünf Regionalstellen lokal zu verankern. Das Modell sieht eine engere organisatorische Anbindung der zu gründenden Regionalstellen an die nationale Stiftung vor. Damit kann der heute erhebliche Koordinationsaufwand zwischen der nationalen Stiftung und den 19 lokalen, unabhängigen Vereinen verringert werden. Gleichzeitig erlaubt dieses Modell die Nutzung von Synergien in der Mittelbeschaffung, der inhaltlichen Positionierung der Marke Pro Juventute sowie in Unterstützungsfunktionen wie der Informatik, der Buchhaltung und dem Personalwesen. Die heute finanziell und personell teilweise in einem engen

volg-rezept

Biersuppe Zutaten für 4 Personen 1l 1 1 3 80 g 1,5 dl 100 g

Bier Zimtstange Zitrone, abgeriebene Schale Eigelb Zucker Rahm Toastbrotwürfel, geröstet

Zubereitung

bauernregel «März in der Blume, Sommer ohne Tau, trocknen die Felder und dörren die Au’.»

Bier mit Zimtstange und Zitronenschale erhitzen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Rahm zugeben und unter ständigem Rühren erhitzen, aber nicht aufkochen. Nach ca. 10 Min. Zimt und Zitronenschale aus dem Biersud entfernen. Sud langsam zum Rahm geben, gut mischen. Mit Toastbrotwürfeln garnieren und sofort servieren. Zubereitung: 30 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Korsett agierenden Geschäftsstellen der kantonalen Vereine können in einer zusammengefassten Struktur ihren Wirkungsgrad erhöhen. Das Modell der Regionalstellen verbessert den Zugang zu den Angeboten und Programmen zugunsten von Kindern und Jugendlichen in allen Regionen der Schweiz. Gleichzeitig sichert es die Präsenz bei den lokal tätigen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Schulen, Behörden, Unternehmen und anderen Anspruchsgruppen. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Vereinen. Alternativ haben die Vereine die Möglichkeit zur Selbstständigkeit – als neu zu gründende Lokalvereine ohne Name «Pro Juventute». (pd.)

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liebe elise

Versprechen Liebe Elise, die Tage sind wieder dünner geworden, dafür länger. Ein paar helle Extrastunden sind in der Frühlingslieferung inbegriffen, und sie werden zunehmend warm. Die Luft flüstert Antoinette Suter. frühmorgens schon: (Bild zvg.) such’ Bärlauch, iss Knäckebrot, verstau’ Mützen, Schals und auch die Stiefel, freu’ dich auf frische Erbsen, neue Kartoffeln, jungen Knoblauch und hol das Fahrrad aus der Scheune. Alles bereits erledigt. Zwei Räder fahren mich von da nach dort, mehr oder weniger zielgerichtet. Unterwegs begegnete ich in den letzten Wochen Menschen, die mich konzentriert fixierten, mal lächelten sie, mal wirkten sie besorgt oder seltsam heiter. Aber alle beobachteten mich schon von Weitem – standen im Gras herum, versperrten die Sicht am Kreisel, begrüssten mich an jedem Dorfein- und guckten immer noch am Dorfausgang. Und obwohl sie schon lange da herumlungerten – ich hatte sie bereits im Februar getroffen – sprachen sie nicht miteinander. Standen einfach, einer neben der anderen, und schauten mir entgegen. Alle stellten sich mit Namen vor, ohne sich für meinen zu interessieren. Einige schrieben mir persönlich, höckleten dann geduldig im Briefkasten und versprachen mir, dass sie mich total verstehen, immer und in jeder Lebenslage. Sie wollen mich bilden, sie machen meine Zukunft, stärken die Wirtschaft und übernehmen die Verantwortung für Mensch, mich und die Umwelt. Sie heissen Tick, Trick und Track, Fritz, Franz und Frosch. Versprechen mir vieles, das meiste davon will ich gar nicht. Meine Wünsche werden nicht an Dorfeingängen verkündet: Ich möchte keine Einteilungen wie schön, alt, dumm, reich, behindert, schwarz, weiss, etc., etc. mehr hören, lesen, selber gebrauchen, weil sie irgendwann keine Rolle mehr spielen. Ich möchte mir nicht entweder toll oder belächelt vorkommen, weil ich etwas fürs Klima mache, sondern es tagtäglich selbstverständlich leben. Ich hätte gerne Stimm- und Wahlrecht ab vier oder fünf, Haustier oder Garten für alle, keine Diäten da und keinen Hunger dort, ich hätte gerne Regentage im Sommer, Gratiseintritte in alle Badis, ich wünsche mir ein Ende von Getuschel, Gerüchten und Gerangel, schön wären auch freundliche Gesichter über den Tag verteilt, die Abschaffung jeglichen Gejammers und täglich viel Musik und ein Buch. Mein Fahrrad wird ein bisschen langsam und schwerfällig ob so vielen Wünschen hinten auf dem Gepäckträger. Doch die Gesichter da draussen werden von Tag zu Tag weniger. Ich fahre an einer Tafel vorbei: Vorsicht Amphibien ... «Herr Frosch, darf ich bitten, ich begleite Sie über die Strasse». Vielleicht wage ich einen Kuss. Ich nehme an, die Chance, hier einen Prinzen vorzufinden, ist mindestens so gross, wie die, dass die Versprechen all der Gesichter, die mich während Wochen begleitet haben, in Erfüllung gehen. Frühlingsgrüsse Antoin anzeige


Veranstaltungen GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Dorfstrasse 13 CH-8906 Bonstetten Tel. 044 700 32 10, Mobile 079 207 76 28 galerie@ggbohrer.ch, www.ggbohrer.ch

Einladung zum Open-House im GG-Kunstfenster, mit Schwerpunkt Martin Herler Samstag / Sonntag, 30. / 31. März 2019, 6. + 7., 13. + 14. April 2019 jeweils 13 – 17 Uhr mit Malerei sowie Skulpturen aus dem GG-Programm

Sonntag, 31. März 2019

grosser Innen-Flohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal, Infos: Tel. 079 356 67 00, flohmi-uster@gmx.ch

BezirzChor Amt

Oldies von Bossa Nova über Supertramp zu Michelle & Blackbird

30. März 2019, 20.00 Uhr 31. März 2019, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern am Albis, freie Kollekte

Afoltemer Chilbi Frühlingsmarkt, 31. März 2019 an der Unteren Bahnhofstrasse Sonntag, 10.00 - 18.00 Uhr Chilbi und Festwirtschat, 29. - 31. März 2019 auf dem Kronenplatz Freitag, 18.00 - 23.00 Uhr (von 18.00 - 18.20 Uhr sind alle Bahnen gratis) Samstag, 13.00 - 23.00 Uhr Sonntag, 10.00 - 20.00 Uhr Chilbi und Festwirtschat, 5. - 7. April 2019 auf dem Kronenplatz Freitag, 18.00 - 23.00 Uhr (von 18.00 - 18.20 Uhr sind alle Bahnen gratis) Samstag, 13.00 - 23.00 Uhr Sonntag, 13.00 - 20.00 Uhr Es laden ein: Schausteller, Markthändler und die Stadt Afoltern am Albis 29. März 2019 Stadtrat Afoltern am Albis

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Tannenbad – Weier Donnerstag, 4. April 2019

Fr. 40.–

bauma – München Samstag, 13. April 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 70.–

Spargelessen Bohrerhof (DE) Fr. 42.– Donnerstag, 25. April 2019 Muttertagsfahrt ins obere Emmental Sonntag, 12. Mai 2019 inkl. Mittagessen

Fr. 82.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt

Ferienreisen 2019 Mosel – Trier – Koblenz 29. April – 3. Mai 2019

Fr. 740.– DZ/HP

Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

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025_2019  

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