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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 025 I 172. Jahrgang I Freitag, 30. März 2018

Urgeschichtliche Funde Besser abgeschlossen Archäologische Sondierungen im Raum Obfelden-Ottenbach liefern Ergebnisse. > Seite 3

Einmaleffekte sorgen im Bezirkshauptort für eine gute Jahresrechnung 2017. > Seite 3

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«Etikettenschwindel» Die Postauto-Haltestellen «Hirschen» in Obfelden werden umbenannt. > Seite 5

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Saisonauftakt Auf dem Kronenplatz in Affoltern kann wieder am «Flohmarkt» gefeilscht werden. > Seite 6

«Lamm - ein himmlischer Genuss» Gedanken zum Karfreitag von Pfarrer Jürgen Schultz

O

b als ganze Keule, als Rollbraten oder Steaks, Lammgigot ist das klassische Ostergericht! «Das Fleisch von den jungen Milchlämmern ist besonders zart und schmeckt sowohl aus dem Ofen als auch vom Grill wunderbar aromatisch.» Solche und ähnliche Verlockungen wurden uns in dieser Woche in den Medien präsentiert. Kein Geschäft ohne Hase und ohne Küken, keine Werbung ohne den Hinweis auf einen saftigen Lammbraten. Das Lamm: Ein Bild, das immer wieder einmal – vor allem in der Passionszeit – auftaucht. In den Kirchen ist es das Bild von Christus als Lamm. Da singen wir in unsern Gottesdiensten mit Abendmahl oder Eucharistie das «Agnus Dei»: «Christe Du Lamm Gottes, der Du trägst die Sünd’ der Welt, erbarme Dich unser!» – «Lamm Gottes», wie lässt sich das deuten?

Der Hintergrund Der biblische Hintergrund dieses Bildes führt zurück in graue Vorzeiten, in die Frühzeit Israels, in der die Menschen ihre Angst vor allen möglichen Gefahren – auch vor der Strafe Gottes für Sünde und Schuld – mit Opfern bekämpften. Dann wurde ein Stier oder ein Kalb, ein Ziegenbock, ein Schaf, ein Lamm oder wenigstens eine Taube geschlachtet und auf dem Altar verbrannt: Das Leben eines wertvollen Tieres also war der Ersatz für das eigene Leben, das der Strafe verfallen war. Im Passahopfer wurde ein Lamm geschlachtet und mit dem Blut des Lammes wurde der Eingang des Zeltes

unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten (Jesaja 53). Im Neuen Testament – am Anfang des Johannesevangeliums – weist der Täufer auf Jesus hin und sagt: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt. Jesus selbst nimmt bei der letzten Mahlzeit mit seinen Jüngern – die Reste des geschlachteten Lammes stehen wohl noch auf dem Tisch – einen Kelch mit Wein in die Hand und sagt: «Nehmt und trinkt alle daraus, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch und viele vergossen wird zur Vergebung der Sünde.»

Das Lamm- zwischen Kommerz und Karfreitag. (Bild zvg.) bestrichen. Ein uralter Brauch, der an den gefährlichen Zeitpunkt des Aufbruchs aus Ägypten Gefahren abwenden sollte. Das Passahlamm war ein Zeichen für die Befreiung aus der Gefangenschaft damals in Ägypten – und später aus allen weiteren Gefahren.

Ein Mensch im Dienste Gottes Mit der Zeit keimte die Vorstellung, dass es vielleicht doch ungenügend ist, menschliches Leben durch das Leben eines Tieres zu ersetzen. Und es wuchs die Hoffnung auf einen Menschen wie ein Lamm, einen, der sich in den Dienst Gottes ganz und gar hingibt, unscheinbar und elend. Beim Propheten Jesaja heisst die berühmte Vision über den Messias, der erwartet wurde: «Fürwahr, er lud auf sich unsere Schmerzen, er ist um

Jesu Tod – Preis unserer Erlösung? Jesu Tod, sein Sterben am Kreuz, ist also der Preis unserer Erlösung, unserer Befreiung. So muss man wohl das alte Bild vom Opferlamm verstehen! Aber können wir es wirklich verstehen? Ich frage mich: Was ist das eigentlich für ein Gott, für den Blut fliessen muss? Und wenn er nicht die Menschen straft für Sünde und Schuld, sondern den Einen für uns alle? Was ist das für ein schrecklicher Gott? Braucht Gott das Blut Jesu etwa, um uns reinwaschen zu können von unsern Sünden? Nein: Blut wäscht nicht rein, Blut beschmiert! Oder soll der Tote am Kreuz den Preis für unsere Schuld bezahlen, damit Vergebung möglich wird? Ein Gott – voller Zorn auf die Menschen – muss mit einem blutigen Menschenopfer versöhnt und ruhiggestellt werden? Gott ist kein Seelenkrämer, kein Sündenkrämer, dessen Vergebung nur

gegen hohen Blutpreis erhältlich ist. Auch kein Gesetzestüftler, der auf Genugtuung pocht, damit seine Vergebung formales Recht erfüllt. Nein, so kann der Gott nicht sein, der Mensch geworden ist!

Ein neues Gottesbild Es liegt auf der Hand: Der Tod Jesu war für seine Freunde und Jünger ein schockierendes Ereignis. Und wer schockiert ist, sucht Erklärungen. So kam man nach seinem Tod auf den Gedanken: Jesus hat sich geopfert und damit Gott und Mensch versöhnt. Nur, Gott war auch schon vor dem vermeintlichen Opfertod Jesu ein gnädiger Gott! Er hat ganz und gar keinen Gefallen am Tod Jesu. Im Gegenteil, er leidet, es schmerzt, es quält ihn. Und E r handelt! Am dritten Tag besiegt er den Tod und Leben wird stärker als das Opfer. Das ist für mich die tiefste Kraft des christlichen Glaubens! Ich will Sie für das Gottesbild ermutigen, so wie Jesus vom himmlischen Vater und Seiner Vergebung etwa im Gleichnis von den zwei Söhnen redet: Voller Erbarmen, auch voller Freude, eilt da ein Vater seinem «verlorenen» Sohn entgegen. Er umarmt ihn, küsst ihn und bereitet dem Heimgekehrten ein freudiges Fest. Kein Opferritus, kein Rechts- oder sonstiger Handel! Nein: Vergebung, schnörkellos, freudig! Gnade, gratia, grazie, gratis! Umkehr und Heimkehr genügen: Dir sind deine Sünden vergeben! Es scheint, auch ein Karfreitag hat nur 24 Stunden – und das ist nun wirklich ein himmlischer Genuss!

Geraucht, eingeschlafen und Brand verursacht In Ottenbach ist eine Frau am 26. März gegen Mitternacht beim Rauchen eingeschlafen und hat dadurch einen Brand verursacht. Sie musste ins Spital. Von aussen habe man nichts gesehen, nur gerochen, sagt Jan Berliat, Einsatzleiter der Feuerwehr Ottenbach. Ein Löschtrupp rückte unter Atemschutz ins verrauchte erste Obergeschoss des Riegelbaus vor und stellte im Schlafzimmer sehr hohe Temperaturen fest. Gebrannt hat es allerdings nicht mehr – zum Glück: «Wenn das Feuer Sauerstoffzufuhr bekommen hätte, hätte die Situation eskalieren können», so Berliat. Ankohlungen zeigten sich bis ins Dachgeschoss. Die Feuerwehr löschte die Glut und entfernte dazu Mobiliar sowie Teile der Täferwand. Im Einsatz standen 54 Feuerwehrleute aus Ottenbach und Affoltern, der Rettungsdienst und die Kantonspolizei. Die Brandverursacherin wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht. Der Sachschaden dürfte mehr als 100 000 Franken betragen, sagt die Kapo Affoltern. (tst./-ter.)

Die Feuerwehr hat die Situation unter Kontrolle und entfernt das Mobiliar (hier eine Matratze). (Bild zvg.)

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Pionierinnen Seit 30 Jahren können beim FC Affoltern auch Mädchen und Frauen kicken. > Seite 9

Die Finanzierung bleibt umstritten Am Montag, 26. März, trafen sich die Mitglieder des Kulturvereins LaMarotte im Kulturkeller zur 17. Mitgliederversammlung. Zu reden gab vor allem das Geld. Die Standortgemeinde Affoltern hatte der Kulturinstitution für ein Gesuch über 20 000 Franken eine Absage erteilt. Daraufhin wählten die «LaMarotte»-Verantwortlichen einen unkonventionellen Weg, um den Betrag aufzutreiben, der wiederum an einen Beitrag des kantonalen Lotteriefonds geknüpft war: Im Rahmen einer Spendenaktion wurden Mitglieder und zugewandte Personen gebeten, auf ein spezielles Gemeinde-Konto zweckgebundene Schenkungen in der Höhe von insgesamt 20 000 Franken zu überweisen. 15 000 Franken sind inzwischen auf dem Konto eingegangen, 5000 Franken fehlen noch zum Erfolg. Die Frage jedoch blieb: Wie weit steht die Standortgemeinde bei der Finanzierung von lokaler Kultur in der Pflicht? (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Räumungsaktion Fahrrad-Abstellplätze Die öffentlichen Fahrrad-Abstellplätze sollen den Radfahrenden zur Verfügung stehen und nicht durch besitzerlose oder dauerparkierte Zweiräder blockiert werden.

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Bonstetten 644 Stationsstrasse, Bushaltestelle «Bonstetten, Dorfstrasse», km 0.150 – 0.300, Behindertengerechter Ausbau der Bushaltestellen

Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Zweiräder auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. Alle stehengebliebenen Fahrräder werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt. Es entstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Gemeinde. Bei Fragen steht Ihnen die Tiefbauabteilung, 044 762 56 41, gerne zur Verfügung. Anfragen zu vermissten Fahrrädern sind mit Angaben über Art, Farbe, Rahmennummer usw. schriftlich via tiefbauabteilung@affolternam-albis.ch zu stellen. Affoltern am Albis, März 2018 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Der Gemeinderat Bonstetten

Einbürgerungen Die nachstehend genannten Personen hat der Gemeinderat Rifferswil vorbehältlich der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidg. Einbürgerungsbewilligung ins Bürgerrecht der Gemeinde Rifferswil aufgenommen: Simon D. J. Hill, Jg. 68, Spiroulla Hill geb. Christoforides, Jg. 66, und Alexander J. Hill, Jg. 13, von Grossbritannien, whft. an der Zeisenbergstrasse 9 in Rifferswil Rifferswil, 29.3.2018 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Denkmalschutz, Unterschutzstellungen Vers.-Nr. 561 (ehem. Gasthaus zum Frohsinn), Alte Dorfstrasse 14

Die Büros der Gemeindeverwaltung sind am Gründonnerstag, 29. März 2018, von 8.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet. Von Gründonnerstag, 29. März 2018, 14.00 Uhr, bis und mit Ostermontag, 2. April 2018, bleiben die Büros geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist die Bossardt Bestattungen AG unter Telefon 044 710 99 70 zu erreichen. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Samstag, 31. März 2018, sowie am Ostermontag, 2. April 2018, geschlossen. Gemeindeverwaltung Hedingen

Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger

Der Gemeinderat hat am 20. März 2018 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 561 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 222 an der Alten Dorfstrasse 14, unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis während den ordentlichen Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Affoltern am Albis, 29. März 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Affoltern am Albis

Bonstetten, 29. März 2018

Doppelwohnhaus Öffnungszeiten über Ostern

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 28. April 2018, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Bau zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen.

Montag, 9. April 2018, ab 4.00 Uhr

geräumt.

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Bau, 1. OG, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, zur Einsicht auf.

Deshalb werden am die öffentlichen Fahrrad-Abstellplätze Bahnhof, Zürcher Kantonalbank und Restaurant Löwen

Ostermontag, 2. April 2018

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Gesuchsteller: Dr. Peter Brang, Lättenstrasse 40, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Einbau Luft-Wasser-Wärmepumpe, auf Grundstück Kat.-Nr. 1360, Gebäudevers.-Nr. 1042, Lättenstrasse 401, 8914 Aeugst am Albis (Zone K2B)

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien AG, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Scheune Vers.-Nr. 2416, Neubau Einfamilienhaus, Kat.-Nr. 2826, Weidstrasse, Kernzone

Bauherrschaft: Sommerhaus AG, Hinterbergstrasse 47, 6312 Steinhausen Bauvorhaben: Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Doppelgaragen, Kat.-Nr. 6401, Rinderweidstrasse/Alpenblickweg, Gestaltungsplan Sonnenberg

Hedingen Gesuchsteller: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Nigg Architektur GmbH, Zweierstrasse 50a, 8004 Zürich Bauprojekt: Grenzzaun entlang östlicher Grenze bei Wohnhaus Vers.Nr. 1301, Arnistrasse 17, Kat.-Nr. 2636, Wohnzone W2.0

Wettswil am Albis Bauherrschaft: FEAG Frech Erben AG, Ottenbacherstrasse 25, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Dachaufstiege und Dachterrassen bei den im Bau befindlichen zwei Dreifamilienhäusern auf Kat.-Nr. 1638 an der Junggrütstrasse 24/26 (Wohnzone W1)

Todesfälle Bonstetten Marfort, Hans Rudolf geboren 20. März 1936, von Zürich ZH, Küsnacht ZH und Zell ZH, wohnhaft gewesen am Bruggenmattweg 68 in Bonstetten. Er verstarb am 20. März 2018 in Muri AG. Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 24. März 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Ziegler, Max geb. 21. März 1932, von Schaffhausen SH, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Samstag, 7. April 2018, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. März 2018

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Jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Funde Fortsetzung der archäologischen Sondierungen im Raum Obfelden-Ottenbach Die archäologischen Sondierungen im Bereich des Autobahnzubringers Obfelden-Ottenbach, die im November begonnen haben, haben dank einer Fundstelle beim «Hirschen» Bickwil erste Ergebnisse geliefert. Letzte Woche erlaubte das Wetter eine Fortsetzung im Raum Ottenbach. ................................................... von bernhard schneider Bevor der Strassenbau die Bodenstruktur zerstört, wird sie im Rahmen archäologischer Sondierungen dokumentiert – und im Idealfall kommt eine Fundstelle zum Vorschein. Eines der spektakulärsten Beispiele ist die römische Stadt Aventicum, Hauptort der helvetisch-römischen Gebiete im Bereich der heutigen Deutsch- und Westschweiz von etwa 0 bis 400 n. Chr. Grosse Teile dieser antiken Stadt wurden anlässlich des Baus der Nationalstrasse A1 im Jahr 1985 entdeckt.

Auswertung der Funde beim «Hirschen» Erste Ergebnisse aus den Untersuchungen im November 2017 beim «Hirschen» Bickwil liegen bereits vor: Damals wurden ein Pfostenloch und zwei Gräben gefunden. Die dort gewonnene Holzkohle wurde im Labor mit der sogenannten C14-Methode untersucht, mit der das Alter organischer Fundgegenstände auf wenige Hundert Jahre genau oder sogar noch präzisier bestimmt werden kann. Die Holzkohle aus dem Pfostenloch beim Hirschen datiert aus der Jungsteinzeit, genauer

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

zwischen 3300 und 3000 v. Chr. aus der Horgener Kultur, die von 3500 bis 2800 v.Chr. zwischen dem Boden- und dem Genfersee blühte. Noch ist nicht klar, ob es sich um einen Bestandteil eines Gebäudes aus der Jungsteinzeit handelt. Der andere Fund vom selben Ort lässt sich noch genauer zeitlich einordnen. Zwei lange, schmale, dunkle Verfärbungen im Boden erwiesen sich als Gräben. Die darin gefundene Holzkohle stammt aus dem Übergang von der Spätbronze- zur älteren Eisenzeit, nämlich aus dem Zeitraum zwischen 840 und 790 v. Chr. Zurzeit wird das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit diesen beiden Funden abgeklärt.

Fortsetzung der Sondierungen Die Grabungen auf dem Gemüseacker im «Tüepel» zwischen dem Lanzen und der Reuss südwestlich von Ottenbach finden ausserhalb der bereits bekannten archäologischen Zone im Lanzen statt, die vom geplanten Strassenbau nicht direkt betroffen ist. Wie das Beispiel der urgeschichtlichen Funde im Gebiet «Hirschen» zeigt, lohnt es sich, auch ausserhalb der archäologischen Zonen zu suchen, da noch unzählige Zeugen unserer Vergangenheit im Erdreich schlummern. Die Sondierungsarbeiten sind darauf angelegt, durch die Analyse der Bodenstruktur Hinweise auf die Besiedlung der Gegend in den letzten fünf bis acht Jahrtausenden zu erhalten. Die entdeckten urgeschichtlichen Strukturen können sich dank der Holzreste, die hier gefunden wurden, zeitlich einordnen: Jedes Detail kann bei der Interpretation hilfreich sein,

Nadja Oertle, die letzte Woche die Sondierung zwischen Ottenbach und der Reuss durchgeführt hat, zeigt auf die Markierung, mit deren Hilfe die Koordinaten des Sondierschnittes exakt festgelegt werden. (Bild Bernhard Schneider) auch wenn es für sich allein unspektakulär erscheint. Nicht nur für die Geschichte der Region Knonauer Amt wäre es sehr erfreulich, wenn die Funde im Rahmen der Sondierungen Anlass gäben, vertiefter zu graben. Archäologie ist ein komplexes, viel-

schichtiges Puzzle, bei dem die meisten Einzelteile fehlen. Um daraus ein Bild zu formen, ist viel Wissen und Spürsinn erforderlich, denn allein das Fehlen von Einzelfunden in einem Sondierungsgebiet sagt so wenig aus wie eine Anzahl von Zufallsfunden aus

Jahresrechnung 2017 erneut mit Ertragsüberschuss

Einmaleffekte sorgen für guten Abschluss im Bezirkshauptort Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 112 797.46 ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 750 000 Franken. Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde zeigt bei einem Aufwand von Fr. 70 448 701.39 und einem Ertrag von Fr. 71 601 498.85 einen Ertragsüberschuss von Fr. 1 112 797.46 auf. Der Voranschlag 2017 sah für die Politische Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 750 000 Franken vor. Die Investitionsrechnung ergibt Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von Fr. 1 892 711.42 und einen Wertzugang im Finanzvermögen von Fr. 1 106 810.15. Der Ertragsüberschuss von Fr. 1 112 797.46 wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Das Eigenkapital beträgt neu Fr. 13 047 088.90.

Grosse Budgetdisziplin Zur Verbesserung der Jahresrechnung 2017 haben insbesondere der um Fr. 1 658 803.93 höhere Steuerertrag und die vollständige Auflösung der Rückstellungen von Sanierungsbeiträgen an die Pensionskasse BVK in der Höhe von Fr. 537 991.75 beigetragen. Dank grosser Budgetdisziplin sind die geplanten Aufwendungen in vielen Bereichen nicht voll ausgeschöpft worden und die Erträge fielen teils höher aus als budgetiert. Im Gegenzug sind die Sozialausgaben weiter gestiegen. So liegen die Kosten für die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe Fr. 1 180 839.17 über dem Voranschlag. Bei den Zusatzleistungen sind Fr. 349 937.08 mehr angefallen als budgetiert und der Aufwand für die Pflegefinanzierung (ambulant und stationär) ist Fr. 518 792.15 höher als angenommen.

Steigende Sozialkosten als Herausforderung der Zukunft Per Ende 2017 beträgt der Bestand an kurz- und langfristigen Darlehen 56 Mio. Franken, wovon 14,3 Mio. Franken auf die Schulgemeinden entfallen. Insgesamt ist der Bestand im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. Franken gesunken. Die Rückzahlung kurzfristiger Darlehen auf Ende 2017 erfolgte bewusst zur Reduktion der flüssigen Mittel. Dies wurde ermöglicht durch die positiven Rechnungsabschlüsse der Politischen Gemeinde und der beiden Schulgemeinden sowie der geringen Investitionstätigkeit im abgelaufenen Jahr. Das Ergebnis 2017 ist zwar erfreulich, doch bleibt es eine Herausforderung, auch in Zukunft die steigenden Sozialkosten bewältigen und die ordentlichen Investitionen mit eigenen Mitteln finanzieren zu können. (tro)

verschiedenen Zeitaltern. Vielleicht ergibt eine Vertiefung der Arbeiten in diesem Bereich neue Erkenntnisse über die Besiedlung der Region Knonauer Amt seit der Jungsteinzeit. Man darf jedenfalls gespannt sein auf die weiteren Resultate.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am Karfreitag, 30. März, wird Rosa Stähli in Affoltern 90 Jahre jung. Wir wünschen ein frohes Fest und viel Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag Am Dienstag, 3. April, feiert Peter Muff in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute. Lazlo Gal feiert ebenfalls am Dienstag, 3. April, in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Am Karfreitag, 30. März, feiern Ottavia und Fortunato Dalla Costa in Stallikon ihr 50-Jahre-Ehejubiläum. Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen ein schönes Fest und alles Gute für die Zukunft. anzeige

Bahnersatz auf der Üetliberglinie Wegen Bauarbeiten ist die Strecke der Üetlibergbahn S10 zwischen Ringlikon und Üetliberg vom Dienstag, 3. April, bis Freitag, 11. Mai, unterbrochen. Es kommen Ersatzbusse zum Einsatz. An den Wochenenden und Feiertagen herrscht Normalbetrieb. Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU führt Erneuerungsarbeiten in der

«Ringlikerkurve» durch. Die dortige Fahrbahn hat ihre Nutzungsdauer erreicht und muss erneuert werden. Aufgrund des über 100-jährigen Unterbaus weist der Streckenabschnitt zudem starke Lehmaufstösse auf, was zu Gleislagefehlern mit hohem Instandhaltungsaufwand führt. Bei der Erneuerung ist auch der Einbau einer Trasse-Entwässerung vorgesehen. Die Arbeiten erfordern eine Totalsperre der Bahnlinie zwischen Ringlikon und Üetliberg vom Dienstag, 3.,

bis Freitag, 6. April, sowie in den fünf folgenden Wochen jeweils von Montag bis Freitag (Ausnahmen: 1. Mai und Auffahrt, 10. Mai). Reisende von Ringlikon nach Üetliberg bzw. von Üetliberg nach Ringlikon müssen den Ersatzbus nutzen. Dieser verkehrt jeweils ab der Ersatzhaltestelle bei der jeweiligen Station. Den Fahrgästen wird empfohlen, etwas mehr Reisezeit einzuplanen. (pd.) Fahrplan unter www.sbb.ch und www.zvv.ch.


ABSCHIED UND DANK

Die Liebe kann uns der Tod nicht nehmen

Traurig aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften, haben wir im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied genommen von

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meiner Frau, Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Gotte, Schwägerin und Tante

Hansruedi Marfort

Erika Anneler-Meyer

Er durfte am 20. März 2018, am Abend seines 82. Geburtstages, in der Pflegimuri friedlich einschlafen.

20. März 1944 – 20. März 2018

Du wurdest von deinem Krebsleiden erlöst und durftest ruhig einschlafen. Danke für die gemeinsame Zeit, wir vermissen dich.

Wir danken allen herzlich, die Hansruedi auf seinem Lebensweg begleitet haben. In stiller Trauer:

In stiller Trauer Niklaus Anneler-Meyer Erika und Walter Isler-Anneler mit Markus und Thomas Niklaus Anneler, Bruno Hunziker Kurt und Karin Anneler-Burkart mit Manuel, Ramona und Sandro Christian Anneler, Renàta Hakova Yolanda Anneler-Bertschinger mit Luca

Ursula Marfort Karin Thaler mit Familie Stefan Marfort mit Familie

Bonstetten, im März 2018

GUTACHTER KAUFT ZU FAIREN PREISEN

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«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

HERZLICHEN DANK

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 3. April 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt, anschliessend Abdankung in der Katholischen Kirche.

für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls beim Abschied von meinem lieben Mann

Im Sinne der Verstorbenen gedenke man der St. Josef-Stiftung, 5620 Bremgarten AG, IBAN CH20 0900 0000 5000 1926 6, Vermerk: Erika Anneler.

Bernhard Müller

Traueradresse: Niklaus Anneler, Wolserstrasse 32, 8912 Obfelden

Besonders danke ich Frau Pfarrerin Susanne Sauder, Bonstetten Herrn Bachmann für die Gestaltung der Abschiedsfeier mit Musik Herrn Dr. med. Holger Voigt, Wettswil, und der Spitex Bonstetten

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Frau Sigi Weber dipl. Masseurin (ärztl. geprüft) Törlenmatt 2, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

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Erika Müller

Bonstetten, im März Es werden keine Danksagungen versandt.

HERZLICHEN DANK Für die letzte Ehre, die unserer geliebten Mutter, unserem fürsorglichen Omi, Uromi und Schwester erwiesen wurde. Wir sind immer noch tief berührt von den unzähligen Zeichen von Mitgefühl, sei es durch Karten, tröstende Worte, stille Umarmungen, Blumen und Geldspenden. Die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Erika Spinner-Kläy

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Speziell danken möchten wir Frau Dr. Ariana Kuster, der Spitex Knonaueramt und dem Entlastungsdienst der Spitex, sowie den liebevollen Pflegerinnen Maria und Lucyna.

mit Wohnfläche 140 m²

Ein ganz besonderer Dank gebührt auch Frau Pfarrerin Bettina Stephan. Sie hat uns in dieser schweren Zeit des Abschiedes mit ihrem offenen, einfühlsamen Gespräch unterstützt. Herzlichen Dank für die liebevolle und eindrückliche Gestaltung der Trauerfeier. Aeugst am Albis, im März 2018

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Die Trauerfamilie

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21. März 1932 – 24. März 2018

Wir vermissen dich und sind sehr traurig. In Gedanken wirst du immer bei uns sein. In Liebe und Dankbarkeit Rosmarie Ziegler-Spillmann Christian, Marie, Lukas und Simon Ziegler-Carlsen Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet statt am Samstag, 7. April 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, mit der Familie und seinen liebsten Freunden. Anschliessend Trauergottesdienst um 14 Uhr in der reformierten Kirche. Traueradresse: Rosmarie Ziegler, Oberheischerstrasse 11, 8915 Hausen am Albis

In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Chance zur Selbstständigkeit In der Sparte: Therapie, Beratung, Physio usw. 1 Raum: 20 m² an Passantenlage in Affoltern. Auskunft: Telefon 043 817 15 17


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Freitag, 30. März 2018

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Vom Löschen bis zum Atemschutz-Einsatz Lehrreicher Ausbildungstag für die neuen Ämtler Feuerwehrleute in Ottenbach ................................................... von thomas stöckli

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auchschwaden steigen aus dem Zivilschutzkeller beim Dorfplatz Ottenbach auf. Einige Passanten schauen verdutzt, gehen dann aber weiter, denn die Feuerwehr ist bereits präsent. Es ist auch kein echter Rauch, sondern weisser «Disconebel», wie ihn die Feuerwehr verwendet, um die Bedingungen im Brandfall zu simulieren, wenn man im dichten Rauch kaum die Hand vor Augen sieht. Mutig schreiten die FeuerwehrNeulinge mit ihren Atemschutzgeräten die Treppe hinab in den Zivilschutzkeller. Sie tasten den Boden ab, überwinden Hindernisse, die ihnen die Übungsleitung in den Weg gestellt hat, und suchen nach «Verletzten». Stets im Hinterkopf: Die Sicherheitsbestimmungen, die ihnen Klassenlehrer Karl Winkler im vorangehenden Theorieblock vermittelt hat. Etwa, dass man über Funk Kontakt mit Draussen hält und sich doppelt so viel Luft für den Rückweg aufspart, wie man für den Hinweg verbraucht hat. Denn wie in allen Bereichen des Feuerwehrdienstes steht die eigene Sicherheit über allem. Der Atemschutzposten ist einer von dreien, an welchen am Rekrutentag vom vergangenen Samstag die Grundkenntnisse des Feuerwehrhandwerks an den Mann und an die Frau – unter den 13 Teilnehmenden sind auch vier Frauen – gebracht werden. An einem anderen geht es um Leiternstellungen und das Funken, am

Wie funktioniert ein Hydrant? Grundlagen-Ausbildung am Rekrutentag der Ämtler Feuerwehren. (Bilder Thomas Stöckli)

Atemschutz: Erst in der Theorie ... dritten steht der Löschdienst im Vordergrund. Hier erklärt Klassenlehrer Marco Schüpfer seiner Gruppe die Funktionsweise eines Hydranten, aber

... dann geht es in den verrauchten Zivilschutzkeller. auch den Leitungsbau zum Tanklöschfahrzeug und von dort weiter zu den Verbrauchern, wie Wasserwerfer und Strahlrohr.

Der kleine Etikettenschwindel ist aufgeflogen

Ein neuer Name für die «Hirschen»-Haltestellen in Obfelden Der Gasthof Hirschen ist seit Ende 2015 Geschichte. Nun werden die beiden Haltestellen per 10. Dezember in «Hölibachstrasse» umgetauft. ................................................... von livia häberling Wenn irgendwo nicht drin ist, was drauf steht, dann reden Konsumentenschützer oder findige Sittenwächter gerne von einem Etikettenschwindel. Auch die beiden «Hirschen»-Haltestellen wurden vor einiger Zeit etwas unfreiwillig zu einer solchen Mogelpackung. Eingangs Obfelden kann man hinschauen, wo man will – kein «Hirschen» weit und breit! Wen wunderts: Seit Wirtin Bruna Bortoluzzi das letzte Bier ausgeschenkt hat, sind mehr als zwei Jahre vergangen. Inzwischen erinnert nur noch ein zugeschüttetes Erdloch an die Traditionskneipe.

Findiges Tiefbauamt Die Namen von Postautohaltestellen richten sich gemäss Verordnung über die geografischen Namen (GeoNV). Im Zürcher Verkehrsverbund ZVV reicht normalerweise ein Konzessionär wie beispielsweise Postauto Schweiz beim Bundesamt für Verkehr (BAV) ein Begehren ein, um einen Haltestellennamen zu ändern. Das BAV schickt die Namensänderung in die Vernehmlassung, wobei der ZVV und die betroffene Gemeinde Stellung nehmen können, bevor das BAV definitiv entscheidet. Bei den beiden «Hirschen»-Haltestellen war das anders. Lange hat sich offenbar niemand am unpassenden

der Strassenabschnitt zwischen den Einmündungen Muristrasse und Alte Landstrasse saniert und für Velofahrer sicherer gemacht werden. Zum Projekt gehört auch der hindernisfreie Ausbau der beiden Bushaltestellen.

Aus «Post» wird «Alte Post» Inzwischen haben Postauto Schweiz, das BAV und die Gemeinde Obfelden die Namensänderung abgesegnet. Mit dem nächsten Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2018 wird die Haltestelle in «Hölibachstrasse» umgetauft. Pro Jahr würden im Kanton Zürich rund fünf Haltestellen neu benannt, so Markus Hegglin, Leiter Postauto Region Der «Hirschen» ist längst Geschichte, die gleichnamige Haltestelle gibts noch – bis im Dezember. (Bild Livia Häberling) Zürich, auf Anfrage. Meist trügen Namen gestört – bis das Tiefbauamt diese die Namen von alten Kneipen zufällig darauf aufmerksam wurde oder hiessen schlicht «Post». Aus Halteund Postauto Schweiz informierte. Die stellen mit dem Namen «Post» werde Haltestellen sind Teil eines Strassen- dann manchmal die «Alte Post». Auch projekts, dessen Umsetzung frühes- dieser Kniff kam in Obfelden in der tens für 2021 geplant ist. Dabei soll Vergangenheit zur Anwendung.

Wie die Alarmierung funktioniert, vom Anruf auf die Notrufnummer 118 über die Einsatzzentrale in Zürich bis zur Meldung auf den Pagern der

Leiterstellung an der Einsatzübung. (zvg.) Feuerwehrleute, das hat den Rekruten Kursleiter Matthias Gasser erklärt. Dabei machen Brände nur einen Teil der Einsätze aus. Die Feuerwehr wird auch bei Unfällen und Unwettern, zur Verkehrsregelung und bei anderen Notfällen hinzugezogen. Gasser erläuterte auch die Zeitvorgabe, an der sich die Ortsfeuerwehren messen lassen müssen: Innert zehn Minuten sollen sechs Feuerwehrleute auf dem Schadenplatz sein können, in einer halben Stunde 30. Wie das Gelernte zusammenspielt, das erlebten die Feuerwehrrekruten an der abschliessenden Einsatzübung. Beim Übungsszenario Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus an der Steinernstrasse waren alle Elemente des lehrreichen Ausbildungstages gefragt.

Einbruchsversuche und Vandalismus Einbruchsversuche, Vandalen, ein Schwarzarbeiter und Lärm beschäftigten die Kantonspolizei Affoltern in den vergangenen Tagen. Durch Geräusche wurde die Bewohnerin einer Wohnung am 24. März um 1 Uhr in Knonau geweckt. Sie verliess das Schlafzimmer und stellte fest, dass die Wohnungstüre offen ist und sich zwei Männer aus dem Treppenhaus davonmachen. Die Unbekannten machten weder Beute, noch verursachten sie Schaden. Auch in einem weiteren Fall in Knonau blieb es beim Einbruchsversuch. Dieben gelang es vom 23. auf den 24. März nicht, die Glastüre eines Geschäftsbetriebes zu knacken. Sie verursachten laut Angaben der Kapo jedoch Schaden in der Höhe von zirka 2800 Franken. Unklar ist, wie Einbrecher vom 26. auf den 27. März in einen Hedinger Restaurantbetrieb eindringen konnten. In der Kasse fehlen jetzt aber mehrere 100 Franken.

Vandalen im Maschwander Naturbad Vandalen drangen übers vergangene Wochenende ins Maschwander Naturbad ein und zerlegten diverse Gegenstände in ihre Einzelteile: Schilder, Tafeln, Fenster usw. Die Kapo beziffert den Schaden auf rund 3000 Franken. Auch aus Affoltern wird Sachschaden gemeldet: Auf dem Areal der Primarschule haben Unbekannte zwischen 23. und 26. März Informationsund Verbotstafeln mit Schriftzügen verunstaltet. Sachschaden: zirka 200 Franken. Bei einer Kontrolle ging der Kantonspolizei am 26. März in einem

Affoltemer Restaurantbetrieb ein Schwarzarbeiter ins Netz. Er und sein Arbeitgeber müssen nun mit einer Verzeigung rechnen. Lärmklagen finden sich wöchentlich in den Rapportbüchern der Kantonspolizei. So rückten die Gesetzeshüter am 24. März um 3.30 Uhr zu einem privaten Fest in Bonstetten aus, nachdem Lärm die Nachbarschaft um den Schlaf brachte. Beim Eintreffen traten die letzten Gäste die Heimreise an; sie wurden verwarnt. In zwei Fällen beklagten sich Nachbarn am 26. März vor Mitternacht auch in Affoltern über Lärm. Hier blieb es bei Ermahnungen. (-ter.) anzeige


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Freitag, 30. März 2018

«Wie viel? Fünf Franken. Sagen wir zwei? Also gut, drei.» Saisonauftakt am Säuliämtler Flohmarkt in Affoltern Endlich kann wieder gefeilscht werden! Am 24. März fand auf dem Kronenplatz der erste diesjährige Säuliämtler «Flohmi» statt. Die Verkäufer und Kunden waren gleichermassen heiss auf den Handel. ................................................... von livia häberling «I wish that I could be like the cool kids», rauschte es aus den Radio-Boxen einer Verkäuferin. Ja, diese «cool kids» suchte man am ersten Flohmarkt der Saison in Affoltern vergebens. Stellvertretend gingen die Eltern auf die Jagd, um ein paar Nikes oder eine Lederjacke für die heranwachsenden Stilikonen zu ergattern. Auf dem Kronenplatz unterwegs waren an diesem Samstag nicht nur sie: Der Winter war

hart gewesen, fünf lange Monate hatte es für die eingefleischte Säuliämtler «Flohmi»-Szene nichts zu verscherbeln und nichts zu feilschen gegeben. Nun sassen manche von ihnen wie auf Nadeln und waren umso heisser auf den Handel. Und als es am vergangenen Samstag endlich wieder losging, wollte auch Petrus kein Spielverderber sein. Er verzichtete auf Gemeinheiten und schickte ein paar Sonnenstrahlen.

Die Jagd nach unentdeckten Schätzen Faltige Omas mit Dauerwelle und grell geschminkten Lidern, Hippster hinter Ray-Bans, Ehemänner in zu heiss gewaschenen Hemden, mit Bierbäuchen und Adiletten, Dandys in karierten Vestons oder Öko-Jünger in Heilandsandalen und Jack Wolfskin-Fleece. Die Klientel war bunt, schrill und kantig. Sie alle waren auf der Pirsch nach

Diese Dame verdient sich am Flohmarkt einen Zustupf, um die Bio-Rohkost ihrer 22 Papageien zu finanzieren. Trouvaillen und Nützlichem aus zweiter Hand. Manche wollen damit den Planeten schonen, andere eher das eigene Portemonnaie. Nicht weniger extravagant waren die Händler unterwegs. Broschen, Ohrringe, Schallplatten, Teddybären, Unterhosen, Sandalen, Stabmixer, Porzellanfiguren, Plastikblumen, Gemälde, Tonschüsseln, Nagellack, DVDs, Gläser und Silberbesteck. Kaum etwas, das man an ihren Ständen nicht für ein bisschen Münz kriegen konnte. Auch Werbegeschenke wie Badeschlappen oder Lindt-Plüschhasen waren im Angebot, also Zeug, das eigentlich gar keinen monetären Wert hatte.

«Verchäuferlis» für die Grossen Glasflaschen, Zigarettenanzünder oder Velonummern. Alles parat, um bei der bastelwütigen Kundschaft eine neue Verwendung zu finden. (Bilder Livia Häberling)

Mit Standmieten zwischen 30 und 55 Franken dürften die meisten gerade so

Auch die adrette Zierpuppe «Gemma» war im Wandschrank nicht mehr erwünscht und für ein paar Franken zu haben.

rausgekommen sein – wenn überhaupt. Ums grosse Geschäft ging es den Händlern ohnehin nicht. Eher schon ums Dabeisein, ums Sehen und Gesehen-werden, ums Handeln und Feilschen, ums Suchen und Finden. Das, was manche im Kindesalter beim «Verchäuferlis» gelernt hatten, machte am Flohmarkt den Praxistest: Die Kunden tänzelten um die Stände, liessen den Blick schweifen und suchten nach unentdeckten Schätzen. War da einer, fixierten sie das Objekt der Begierde wie der Adler die Maus und deuteten eine Preisanfrage an («Wie vill?»). Während sie das übrige Sortiment musterten, liessen sie sich mit Schmeicheleien ein bisschen die Seele streicheln («Sie händ aber en schööne Dialäkt») und schliesslich den Preis nennen («Foif Franke»), um dann mit lässiger Gleichgültigkeit ein unverschämt tie-

fes Gegenangebot («Machemer zwei?») zu machen. Es folgten abwinkende Handbewegungen, Augenrollen, Stille. Schliesslich kam man sich in einem gegenseitigen Akt der Güte entgegen («Aso guet, drüü») – und schon war das Geschäft besiegelt. Einige der Händler hatten Ware dabei, die sie auf dem Estrich gefunden hatten. Andere verkauften Erbstücke, manche auch im Auftrag von Kunden. Es zeigte sich jedoch, dass viele unter ihnen nicht nur Verkäufer, sondern auch leidenschaftliche Sammler sind. Kaum waren ein paar Franken verdient, sah man sie an einem anderen Stand am «Chröömle», um die Einnahmen subito wieder loszuwerden. Wie gut, dass nun bis Ende Oktober einmal im Monat «Flohmi» ist, wo man die neuen Errungenschaften irgendwann wieder verscheppern kann.

Das Treffen der Gipfelstürmer und Hüttenwarte 121. Generalversammlung des Schweizer Alpen-Clubs SAC Sektion Am Albis Die SAC Sektion Am Albis tagte letzten Donnerstag im Kasinosaal in Affoltern. Die rund 100 Teilnehmenden genehmigten alle Vorlagen einstimmig. Drei neue komplettieren den neunköpfigen Vorstand. ................................................... von martin mullis Im Kasinosaal in Affoltern herrschte ein für Generalversammlungen eher ungewöhnliches Szenario. Wenn dort normalerweise erst in späten Abendstunden und nach langen Debatten zum Apéro geschritten wird, halten dies die Mitglieder des SAC Sektion Am Albis etwas anders. Die Drinks werden beim Eintreffen serviert und die Alpen- und Naturfreunde beschäftigen sich erst nach dem stimmigen und herzlichen Wiedersehen mit der Traktandenliste. Auch die Folien und die profanen Excel-Tabellen der ordentlichen Geschäfte werden immer wieder von atemberaubenden Bildern aus der Bergwelt begleitet. Präsident Jean-Daniel Blanc durfte 101 Mitglieder herzlich willkommen heissen. Und auch hier eine überraschende und sympathische Ausnahme zu «gewöhnlichen» Jahresversammlungen: Vor der Arbeit das Vergnügen. Die Mitglieder des SAC Am Albis singen das Albis-Lied «Wo Berge sich erheben» sozusagen als offizielle Eröffnung der GV und dies erst noch fast so, als ob sie es eingeübt hätten. Danach wurde aber doch noch ernsthaft gearbeitet. Der Präsident hielt fest, dass ihm sein erstes Amts-

jahr, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Arbeit aller Vorstandsmitglieder, zwar viel Arbeit, aber noch mehr Freude bereitet hätte.

Der Anteil der Frauen und der Jugend steigt stetig Die Anzahl Mitglieder, momentan sind das 1739, bleibt stabil und JeanDaniel Blanc bezeichnet diese Grösse als ideal. Der Blick in den Saal bestätigt die Statistik, welche ein relativ hohes Durchschnittsalter der Mitglieder aufweist. Als sehr erfreulich weist aber der Präsident darauf hin, dass der Anteil der Frauen und der Jugendlichen konstant zunimmt. Mit der ehrenden Erwähnung der Jubilare unter den Mitgliedern, wird Präsident Blanc fast ein wenig gefordert. Wo andere Vereine für eine 20oder 30-jährige Mitgliedschaft bereits eine Jubelfeier organisieren, gelten da beim SAC ganz andere Regeln. Die Aufzählung der Jubilare darf als spektakulär bezeichnet werden. Fünf Personen dürfen auf 70 Jahre, drei auf 60 Jahre, sieben auf 50 Jahre und vier der gefeierten auf 40 Jahre Mitgliedschaft zurückschauen. Drei der acht Sektionenleiter orientieren die Versammlung über die Arbeit in ihren Abteilungen. Martin Widmer (Touren), weist auf 190 Anlässe und zahlreiche Tourentage hin. Ebenso werden Klettertrainings und «Familien-Bergsteigen» durchgeführt. Auch Guido Wyss (Hütten) weiss Interessantes aus seinem Ressort zu erzählen. Die drei Hütten Eseltritt, Tresch und Bächlital erlebten eine beachtliche Gästefrequenz.

Gut aufgestellt und darf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Der Vorstand des SAC Sektion Am Albis. (Bild Martin Mullis) Jahresrechnung mit Rekordergebnis Die Bauabrechnung der Kläranlage der Bächlitalhütte zeigt ein überaus erfreuliches Resultat. Der Leiter der Abteilung Kommunikation, Peter Kron, informiert über die Bestrebungen im Bereich digitale Medien wie Clubnachrichten, Webseite und Facebook, wodurch die SAC-Mitglieder umfassender informiert werden können und auch schneller zu erreichen sind. Auch Christoph Schneider vom Ressort Umwelt/Kultur orientiert kurz über die Aktivitäten in seiner Sparte. Theo Schmidberger von der Jugendorganisation wiederum kann viel Positives über das vergangene Osterlager sowie über die Kletter- und Boulder-Kurse erzählen. Die ordentlichen Geschäfte wie das Protokoll der letzten GV, Jahresberichte und vor allem die Jahresrech-

nung, welche ein eigentliches Rekordergebnis aufweist, werden nicht nur einstimmig, sondern mit kräftigem Applaus genehmigt. Die Wahlen für die drei zurückgetretenen Vorstandsmitglieder passieren die Traktandenliste ebenfalls in Rekordzeit. Für Guido Wyss, Ressort Baukommission/Hütten von 2010 bis 2017, wurde Ruedi Kehrli, für Walter Graf, Ressort Finanzen von 2012 bis 2017, wurde anzeige

Alice Rieder und für Peter Kron, Ressort Kommunikation von 2014 bis 2017, wurde Andrea Zimmermann mit Akklamation gewählt. Präsident Jean-Daniel Blanc blieb am Schluss der GV nur noch die angenehme Pflicht, allen fleissigen Akteuren im SAC und vor allem den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund seinen herzlichen Dank auszusprechen.


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Freitag, 30. März 2018

Eine Plattform, die alles sein darf – ausser teuer 17. Mitgliederversammlung im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern Die Mitgliederversammlung des Vereins LaMarotte vom Montag, 26. März, endete so, wie sie begonnen hatte: in gemütlicher, freundschaftlicher Atmosphäre. Dazwischen allerdings gab es deutliche Worte. ................................................... von livia häberling Angefangen hatte alles wie eine unkomplizierte Einladung unter Freunden. Nach der herzlichen Begrüssung hatte man bald ein Glas Wein in der Hand und prostete sich zu. Die Holztische waren geschmückt mit frischen Blumen, es flackerten Kerzen, und auf den Stühlen warteten als «Amuse Bouche» kleine Toblerone. Im gleichen geselligen Stil sollte es weitergehen: Daniel Breuss, der Präsident ad interim (die Suche läuft weiterhin, wie er betonte) begrüsste die Mitglieder und die lokale Politprominenz; nebst Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch waren der EVP Kantonsrat Daniel Sommer und der Aeugster Gemeindepräsident Ruedi Müller zu Gast. Im anschliessenden Kurzreferat «grenzenlose Heimat» erzählte Daniel Breuss von der Entstehung der Toblerone – der vermutlich bekanntesten Schweizer Schokolade. Aus den Wörtern «Tobler» und «Torrone» zusammengesetzt, habe sie in ihren Anfängen schlicht für den Namen des Erfinders und die italienische Bezeichnung für Honig-Mandel-Nougat gestanden. Heute hingegen rufe sie bei manch einem besondere Heimatgefühle hervor. Und eine solche Heimat, die wolle auch das LaMarotte sein. So weit, so kuschelig. Etwas weniger Behaglichkeit dürften indes die Bemerkungen zu den Mitgliederzahlen ausgelöst haben. Deren Anzahl stagniere, eher noch sei sie rückläufig. Dazu sei eine gewisse «Überalterung» bei den Mitgliedern festzustellen, was die Thematik in den kommenden Jahren noch verschärfen dürfte. anzeige

Und dann ging es im LaMarotte ans Eingemachte. Nun wurden die Lesebrillen aufgesetzt, und wer seinen Kugelschreiber noch nicht hervorgekramt hatte, holte das jetzt eiligst nach, damit Bilanz und Erfolgsrechnung des letzten und des kommenden Jahres mit einem scharfen Blick geprüft werden konnten. So blieb nicht unbesprochen, dass die Kantons-Beiträge tiefer ausfielen als erwartet. Und auch die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen waren nicht ganz so hoch wie im Budget vorgesehen. Daraus resultierte ein kleiner Verlust, und auch beim Budget 2018 mussten die Mitglieder prognostizierte rote Zahlen hinnehmen.

Standortgemeinde in der Pflicht? Deutlich mehr zu reden gab jedoch das Gesuch beim kantonalen Lotteriefonds über 70 000 Franken für den neuen Konzertflügel. Dessen Bewilligung ist bekanntlich an die Bedingung geknüpft, dass sich die Standortgemeinde Affoltern mit mindestens 20 000 Franken beteiligt. Nachdem die Gemeinde kein Geld gesprochen hatte, lancierten die LaMarotte-Verantwortlichen eine Spendenaktion, mit der private Gönner einen Beitrag auf das eingerichtete Gemeinde-Konto einzahlen können. Die Publikumsvoten fielen mitunter deutlich aus. Das LaMarotte sei nicht nur eine (Wahl-)Plattform, sie müsse auch finanziert werden. Dass Affoltern als Standortgemeinde kein Geld spreche, sei schwer verständlich. Clemens Grötsch verwies auf den Unterstützungsbeitrag zum 15-Jahre-Jubiläum und argumentierte, die Nachbargemeinden seien mehr in die Pflicht zu nehmen. Eins ist klar: Die Finanzierung von lokaler Kultur bleibt ein Dauerbrenner. 5000 Franken an privaten Spenden benötigt das LaMarotte noch, dann ist das Thema immerhin für den Moment vom Tisch. Informationen zur laufenden Spendenaktion: Telefon 044 760 48 66 oder kultur@lamarotte.ch.

Stimmt alles? Die Mitglieder prüften die Zahlen mit scharfem Blick. (Bild Livia Häberling)

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Freitag, 30. März 2018

Unvergessliche Schneetage erlebt

«SnowDays» für Schulkinder aus Affoltern Skipiste statt Klassenzimmer: Schulklassen aus Affoltern verbrachten anlässlich der «SnowDays» zwei aufregende Schneetage in Engelberg. Einige von den 230 Schulkindern standen dabei zum ersten Mal auf den Ski oder dem Board.

Die «Sunechind» mit Richard Kissling, Schulleiter im Kispi-Rehazentrum Affoltern. (Bild zvg.)

«Sunechind» bringen Freude ins Kinderspital Konzert und Spende fürs Rehazentrum Am Mittwoch, 21. März, präsentierten die fröhlichen «Sunechind» im KinderspitalRehazentrum in Affoltern zehn Lieder aus ihrem neusten Programm «De Tag wird hip» und machten damit kranken Kindern eine besondere Freude. Leuchtende Kinderaugen erhellen den Raum, wenn die «Sunechind» aus dem Säuliamt und dem Limmattal im Alter von 5 bis 15 Jahren die Bühne betreten. Ebenso glänzten am Mittwoch die Augen der Spitalkinder, als die originellen Mundartkreationen aus der Feder der Liedermacherin und Chorleiterin Gabriela Bächinger von den aufgeweckten «Sunechind» vorgetragen wurden. Mit ihren lässigen Sonnenbrillen, den gelben Tüchern und roten Herzen zogen sie die Blicke auf sich. Für einen Jungen aus dem «Sunechind»-Chor,

welcher Geburtstag hatte, gab es während der Aufführung eine kleine spontane Happy-Birthday-Einlage. Die muntere Stimmung wirkte ansteckend im ganzen Saal. Es war berührend, wie selbst Kinder im Rollstuhl sich von der Musik begeistern liessen und mitsangen und sich zu den Liedern bewegten. Der Höhepunkt folgte am Ende des Konzertes: Aus dem Erlös ihrer neusten CD «De Tag wird hip» überreichten die «Sunechind» dem Schulleiter, Richard Kissling, einen Check über 500 Franken als Spende. Aktuell sind die «Sunechind» mit dem Programm «De Tag wird hip» auf Tournee durch die Schweiz und machen am 8. April um 15 Uhr Halt im Tägi in Wettingen AG. Es lohnt sich, den Nachwuchs in dieses besondere Konzert einzuladen, das Live-Erlebnis hinterlässt nämlich nachhaltig Eindruck! Tickets gibt es bei Starticket. Weitere Infos unter www.sunechind.ch.

Blasmusik in Perfektion

«Generell5» feierte Jubiläum und CD-Taufe

Viele Kinder haben noch nie Skischuhe getragen, einen Stemmbogen gemacht oder einen Sessellift benutzt. Genau dies will Swiss-Ski zusammen mit dem Verein Schneesportinitiative Schweiz ändern und hat deshalb vor 15 Jahren die Schneespasstage, die seit 2015 «SnowDays» heissen, ins Leben gerufen. Zusammen mit der Skischule Engelberg konnte der Schneetag in diesem Jahr im Skigebiet Engelberg organisiert werden und ermöglichte den Schulkindern ein unvergessliches Erlebnis im Schnee. So brausten 114 strahlende Gesichter mal schneller, mal langsamer die Pisten hinunter. Egal ob Anfänger oder Fortgeschritten – alle kamen in den Genuss der Tipps von Ski- und Snowboardlehrern. Für die Schüler war es ein ganz neues Erlebnis einen Tag mit ihren Klassenkameraden im Schnee zu verbringen, statt in der Schule Mathematik zu büffeln. «Es ist wichtig, dass die Kinder ab und zu das Klassenzimmer verlassen und die Schule ihnen etwas bietet, was nicht alltäglich ist. Dies fördert auch das Zusammengehörigkeitsgefühl», sagt der Klassenlehrer Christian Berchtold. Es war nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Schul-

«Generell5» feierte in Affoltern 15-Jahre-Jubiläum – mit einer CD-Taufe und einem humorvollen Jubiläumskonzert. Beim Heimspiel vom Posaunisten Xaver Sonderegger, unter anderem Musiklehrer bei der Musikschule Knonauer Amt, bot das Ensemble Höchstleistungen. Den Musikern gelang es, ihren Instrumenten unglaublich vielfältige Klänge zu entlocken und mit höchster Präzision und Virtuosität zu musizieren. Mit Lockerheit bot Generell5 zum Beispiel Rossinis Ouvertüre zu «Wilhelm Tell» oder Bachs «Toccata und Fuge». Die einfallsreichen, witzigen und meisterhaften Arrangements tragen sehr zum Erfolg bei.

Problemlos finden sich die fünf Musiker abwechselnd in Klassik, Pop, Jazz oder Volksmusik zurecht. So gab es auch Stücke von den Beatles oder von George Michael zu hören. Zu jedem Konzert gehört natürlich auch ein stimmungsvoller Auftritt mit Alphörnern, bei welchem auch die Hilfe des Publikums beim Tragen gefragt war. In einem weiteren Stück wurden dem Alphorn sogar verblüffend echte Didgeridoo-Töne entlockt. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn was die fünf Profimusiker aus ihren Instrumenten zauberten, war Blasmusik in Perfektion. Nach einer feierlichen Best-of-CD-Taufe, über zwei Stunden und nach vielen Zugaben war dann Schluss. (pd.) Weitere Infos unter www.generell5.ch.

klassen aus Affoltern in die Berge fuhren: Bereits Ende Januar nahmen 116 Kinder am Schneetag in Engelberg teil.

Swisscom und lokale Sponsoren Die SnowDays sind neben dem Hauptsponsor Swisscom auf zahlreiche Sponsoren und Partner angewiesen: Aufgrund der grosszügigen Unterstützung konnten die Schulkinder sicher und bequem zu einem vergünstigen Preis nach Engelberg und wieder zurück chauffiert werden. Die BrunniBahnen Engelberg boten für alle Kinder gratis Tageskarten an.

Die Lehrer der Skischule Engelberg haben die Kinder den ganzen Tag zu Spezialkonditionen betreut und ihnen mit viel Spass die Basics des Skiund Snowboardfahrens beigebracht. Zudem konnten die Kinder eine Skioder Snowboardausrüstung zum Sonderpreis mieten. In den Restaurants stärkten sich alle zu einem vergünstigten Preis mit einem warmen Mittagessen. Nicht nur die Schulklassen aus Affoltern nehmen an den «SnowDays» teil: Von Januar bis März kommen zirka 460 Schulklassen mit über 8000 Kindern in den Genuss eines unvergesslichen «SnowDays». (pd.)

Sonnenschein und Panoramablick Vom Klosterdorf Muri wanderte eine Ämtler Gruppe über den Horben bis ins Luzerner Seetal nach Gelfingen am Baldeggersee. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir mit dem Postauto nach Muri. Die vierstündige Wanderung führte vom Bahnhof, vorbei an der imposanten Klosteranlage und über freies Feld den Berghang hinauf bis nach Geltwil. Von hier konnte man eine grossartige Aussicht auf das Freiamt und die Zentralschweizer Berge geniessen. Nun ging es auf einem schönen Wanderweg Richtung Schlatt und über Grod bis zum Horben auf 818 Metern. Der grossartige Panoramablick reichte vom Zugerbiet bis zur Rigi und weit in die Voralpen und Alpen. Nach einem feinen Mittagessen in der Alpwirtschaft Horben führte der Weg über Ober Illau nach Lieli hinunanzeige

Das Bläser-Ensemble Generell5 um Posaunist Xaver Sonderegger (Mitte). (zvg.)

Die Affoltemer Schüler geniessen ihren «SnowDay» in Engelberg. (Bild zvg.)

Ämtler Wandergruppe mit zwei Gästen aus Deutschland auf dem Horben. (Bild zvg.) ter, vorbei an der Ruine Nünegg und durch den Wald zum mächtigen Schloss Heidegg. Im schön gestalteten Schlossgarten gab es eine Pause an der warmen Frühlingsonne, mit einer wunderbaren Sicht auf den Baldegger-

see. In Gelfingen ging es mit der Bahn über Luzern wieder nach Hause. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.


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30 Jahre Damenfussball in Affoltern Pionierinnen und aktuelle Spielerinnen des FC Affoltern im Dialog

In den letzten 30 Jahren sind im Frauenfussball enorme Fortschritte erzielt worden. (Bilder zvg.)

Die Damenmannschaft des FCA musste sich den Respekt erarbeiten.

Mehr als 30 Jahre sind vergangen, seit 1987 vom Fussball begeisterte Mädchen und Damen unter den Fittichen von Rolf Lienhard zum ersten Meisterschaftsspiel der neu gegründeten Frauenfussball-Mannschaft des FC Affoltern aufliefen. Gegenwärtig stellt der Verein ein Frauenteam in der 2. Liga und je ein B-, C- und D-Juniorinnenteam mit insgesamt 75 Spielerinnen.

Einen Vereinswechsel zu einem höher klassierten Club können sich die zwei Leistungsträgerinnen des FCA nicht vorstellen. Zu eng sei die Verbundenheit mit dem jetzigen Team und dem Verein. Allerdings machen die gesellschaftlichen Veränderungen auch vor der Damen-Mannschaft nicht Halt. So bedauern die beiden, dass jüngere Spielerinnen sich teilweise zu wenig auf den Fussball fokussierten. Die vier ehemaligen und gegenwärtigen Spielerinnen sind sich aber einig, dass sich der Frauen-Fussball in den letzten 30 Jahren gewaltig entwickelt hat. Heute verfügten die Fussballerinnen über viel bessere motorische und athletische Fähigkeiten und vor allem in taktischer Hinsicht seien enorme Fortschritte erzielt worden.

................................................... von rolf oberhänsli Rahel Huber und Rita Huber Betschart, zwei Pionierinnen des Frauenfussballs in Affoltern, trafen sich mit Sibylle Grob und Melani Herzog, Leistungsträgerinnen der aktuellen Frauenmannschaft im Mooshüsli, dem Clublokal des FC Affoltern, zum Interview . Was hat die beiden «Altmeisterinnen» bewogen, aktiv in einem Verein Fussball zu spielen? Für die damals 15-jährige Rahel war der Weg vorgezeichnet. Ihr Vater, Jörg Huber, langjähriger Spieler der ersten Mannschaft des FCA und bis heute dem Verein eng verbunden, förderte die ballverliebte und beidfüssige Tochter. Die Ruhe, welche ihr Vater auf dem Platz ausstrahlte, war für die junge Fussballerin vorbildhaft. Während ihrer knapp dreijährigen Fussballkarriere kam sie mit nur einer einzigen Gelben Karte davon. Rahel Hubers Stärken hingegen lagen in ihrem robusten Zweianzeige

kampfverhalten, ihrer Übersicht und ihrem nie erlahmenden Kampfgeist. Mehr Erfolg war ihr nach ihrer Fussballlaufbahn im Karate beschieden, wo sie es bis in die Nationalmannschaft schaffte.

Mädchen mussten sich gegen die Eltern durchsetzen Auch Rita fand bereits als 15-Jährige zum Fussball, musste sich aber gegen den Widerstand ihrer Mutter durchsetzen. Während vier Jahren blieb Rita als schneller rechter Flügel und gelegentlich als ballsicherer Libero dem FCA treu. Wie fanden die beiden Spielerinnen der gegenwärtigen Frauenfussball-Mannschaft zum runden Leder? Sibylle Grob, Jahrgang 1989, die 2004 über die Leichtathletik zum Fussball fand, hatte kein Veto der Eltern zu überwinden, um beim FCA ihrem Hobby frönen zu können. Als zentrale Sturmspitze versucht sie ihrem Vorbild Roman Lewandowski nachzueifern und ihre Grundschnelligkeit in Tore umzumünzen. Melani Herzog, ein Jahr älter als Sibylle, liess sich von ihren Schwestern inspirieren und trat 2005 den Juniorinnen A bei. Seither stellt sie ihre fussballerischen Fähigkeiten als linke Aussenverteidigerin oder im defensiven Mittelfeld unter Beweis. Schnelligkeit und Zweikampfverhalten, gepaart mit Kopfballstärke und guter Kondition zählt sie zu ihren Vorzügen. Eigenschaften, die auch ihr grosses Vorbild Jérôme Boateng aus-

zeichnen. Sowohl Melani als Captain als auch Sibylle als deren Stellvertreterin rangieren als erfahrene Teamstützen in der Mannschaftshierarchie ganz weit oben.

Spielerinnen zu finden, war schwierig Mit Stolz, aber auch ein wenig Wehmut blicken beide zurück auf denkwürdige Spiele. Dazu zählen der verlorene Cupfinal gegen Stäfa und die Aufstiegsspiele in die 1. Liga, welche leider nicht vom Erfolg gekrönt wurden. Auf solche sportlichen Höhepunkte können Rahel Huber und Rita Huber Betschart nicht zurückgreifen. In der «Steinzeit» des Damenfussballs war es schon schwierig genug, ausreichend Spielerinnen zu finden. Zudem schwankte das Alter zwischen 12-jährigen Teenagern und 25-jährigen Frauen, da es in Affoltern noch keine Juniorinnen-Mannschaften gab. Bei den Junioren spielte in den Anfängen, getarnt als Knabe, ein gewisser Reto, der/die später als Anita Aeschlimann langjährige Leistungsträgerin der Frauen-Mannschaft wurde. Dass unter diesen Umständen manche Kanterniederlagen resultierten, war nur naheliegend – die beiden Pionierinnen erinnern sich an ein 0:20 gegen die Blue Stars 2, damals die Topadresse im Schweizer Frauenfussball. Allerdings gab es auch Mannschaften, welche fast ausschliesslich mit im Juniorinnenalter stehenden Spielerinnen antraten. «Von einem Sponsor, wie der Schwimmschule Aquarius, die heute die Damen-Mannschaft unterstützt, konnten wir nur träumen, uns verblieben die Tenues, welche die Männer und Junioren nicht mehr tragen wollten», stellen Rita Huber Betschart und Rahel Huber bedauernd fest.

Frauenfussball wurde in Affoltern stiefmütterlich behandelt Wie stiefmütterlich die erste FrauenMannschaft des Vereins behandelt wurde, zeigte sich auch in den Trainingsbedingungen. In einer nur spärlich beleuchteten Ecke des Sportplatzes Butzen tummelten sich die Unentwegten einmal pro Woche. Heute trainieren die Damen zweimal wöchentlich auf einem Sportplatz in Hedingen, bei ausreichenden Lichtverhältnissen und auf gezeichneten Feldern. Auch der Trainingsbetrieb lässt sich nicht mehr mit den archaischen Anfängen vergleichen. Sowohl bei den Damen wie auch bei den Juniorinnen sind Trainer und Trainerinnen mit dem J+S-Diplom ausgestattet und garantieren ein vielseitiges Training. Als Problem hingegen verorten Sibylle Grob und Melani Herzog, dass keine Juniorinnen-A-Mannschaft bestehe. Der Sprung von den B-Junioren zur 2.-Liga-Frauenmannschaft sei zu gross. Trotzdem hoffen die beiden, einmal den Zürcher Cupfinal zu gewinnen.

Klar weniger populär als Männerfussball Das Gespräch kreiste auch um das Thema, weshalb Frauenfussball viel weniger Zuschauende anzieht als Männerfussball? Tatsächlich hält sich das Interesse an Frauenfussball nach wie vor in Grenzen, zumindest in der Schweiz. Zuschauerzahlen von über 1000 bilden die absolute Ausnahme. Andererseits interessieren sich die Eltern heutzutage bedeutend mehr für dieses Hobby ihrer Töchter. Ausserdem finden vermehrt Migrantinnen den Weg zu diesem Sport, während in den Anfängen nur vereinzelte Mädchen und Frauen aus den damaligen Gastarbeiterländern wie Italien, Spanien und Portugal sich dem aktiven Fussball widmeten. Soll der Frauenfussball weiter an Attraktivität gewinnen, braucht es eine erhöhte Medienanzeige

präsenz, nicht nur an Welt- und Europameisterschaften. Wie steht es im Frauenfussball mit Fairness? Diesbezüglich fahren die Frauen einen klaren Sieg ein. Die aktuelle Frauenmannschaft des FCA als Gewinnerin des Fairnesspreises in der vergangenen Saison, mit null Strafpunkten steht als leuchtendes Beispiel dafür.

Sexuelle Orientierung ist bei den Damen kein Tabuthema Gibt es unter den Frauenfussballerinnen überdurchschnittlich viele Lesben? Das sei wohl so, doch auch in anderen Sportarten, besonders härteren, sei der Anteil beträchtlich. Zudem sei die sexuelle Orientierung bei den Frauen ganz im Gegensatz zu den Herren kaum ein Tabu mehr. Wie sieht die Zukunft des Frauenfussballs in zehn Jahren aus? Alle interviewten Frauen hoffen, dass Frauenfussball auch in der Schweiz so selbstverständlich wird, wie es heute zum Beispiel im Volleyball Tatsache ist. Sie sind sich aber bewusst, dass der Wunsch nach Gleichbehandlung noch eine Vision ist. Trotzdem ist Rahel Huber überzeugt, dass der Frauenfussball weiterhin an Attraktivität gewinnen werde, während der Männerfussball sich mit seinen astronomischen Transfersummen auf einer Abwärtsspirale befinde. Ein flammender Appell ging an die Sponsoren: «Übernehmt vermehrt ethische Verantwortung, indem ihr den fairen Frauenfussball verstärkt unterstützt, statt nur an den kurzfristigen finanziellen Gewinn zu denken, wie beim Männerfussball!»


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Forum

Freitag, 30. März 2018

Affoltern: im Herzen ein Dorf geblieben

Anonymer gelber Zettel mit Pseudoausgleich

Stadtratswahlen in Affoltern.

Stadtratswahlen in Affoltern.

Wir sind heute eine Stadt und freuen uns über unser Affoltern, das im Herzen ein Dorf geblieben ist. Wo man miteinander und füreinander da ist. Am 15. April werden wir das erste Mal einen Stadtrat wählen. Gerne stelle ich mich zur Wiederwahl, denn da wo ich wohne und lebe, will ich mich einsetzen und mitgestalten. Ich will die gute Lebensqualität, die wir hier haben, erhalten und pflegen: Ich will eine professionell arbeitende Sozialabteilung, die die Kosten im Griff hat. Ich will ein gutes Versorgungsnetz von Pflege, Betreuung und Wohnen. Speziell ist das Betreute Wohnen zu fördern – auch für Ältere mit einem mittleren Einkommen. Prävention trägt zu Ihrer guten Lebensqualität bei. So setze ich mich ein für Sport für uns alle mit Projekten wie «Affoltern bewegt» und eine faire Unterstützung der Sportvereine. Kultur ist Lebensfreude. Deshalb will ich mich einsetzen für das kulturelle An-

gebot der vielen Kulturvereine, der Kulturkommission, unserer Regionalbibliothek und des Ortsmuseums. Ich empfehle mich aus vier Gründen zur Wahl: Als amtierender Sozialvorstand bin ich Martin Gallusser. sowohl kompetent wie praktisch erfahren im Sozialen. Genauso in den Themen Gesundheit und Alter. Ich bin gut vernetzt, damit wir auch komplexe Probleme gemeinsam lösen können. Zudem war ich früher Finanzvorstand und Mitglied der RPK und weiss mit Geld umzugehen. Von meinem Beruf her habe ich viel Erfahrung mit anspruchsvollen Projekten, auch aus der öffentlichen Verwaltung. Kurz gesagt: Ich kann massgebend dazu beitragen, die Lebensqualität für Sie zu verbessern. Martin Gallusser, Affoltern a. A.

Claude Wuillemin in den Gemeinderat Wahlen in Bonstetten. Ich bin seit vier Jahren im Gemeinderat. Meine Ressortarbeiten bereiten mir viel Freude, ich möchte sie gerne weiterführen. Claude Wuillemin. Sport und Kultur: Die vielen Kontakte mit den Vereinen bestätigen mir, dass die Unterstützung durch die Gemeinde sehr geschätzt wird. Gewerbe: Ich werde mich weiterhin bemühen, bei den Vergaben wenn immer möglich das einheimische Gewerbe zu berücksichtigen. Gesundheit: Das Spital bleibt im Fokus. Die Bezirksgemeinden sind sich einig: Nur mit vereinten Kräften kann eine neue, tragfähige Lösung gefunden werden. Auch das Wohnen im

Alter und die Langzeitpflege sind grosse Herausforderungen für unsere Gemeinde. Soziales: Als VR-Mitglied im Sozialdienst Unteramt kann ich aktiv mitwirken, die Integration zu fördern. Als Leiter im Bereich Logistik gelingt es mir immer wieder, Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und ihnen zu helfen, finanziell unabhängig zu werden. Als Nebeneffekt wird so das Gemeindebudget massiv entlastet. Öffentlicher Verkehr: Beim grossen Fahrplanwechsel 2016 haben wir zusammen mit der Verkehrskommission Lösungen unter dem Aspekt Finanzen, Kundenbedürfnisse und Umwelt erarbeitet. Für Dezember 2019 sind einige Verbesserungen geplant. Ich freue mich, meine Erfahrungen mit grosser Motivation in den neuen Gemeinderat einzubringen. Claude Wuillemin, Gemeinderat Bonstetten

Esther Flückiger in die Sekschulpflege Hausen Wahlen in Hausen, Kappel und Rifferswil. Mit Esther Flückiger (parteilos) kandidiert eine gut vernetzte, engagierte ehemalige Sportlehrerin für die Sekundarschulpflege Hausen. Seit über zehn Jahren in Hausen wohnend, Leiterin der Geräteturnriege im Turnverein und Mitglied im lokalen Tennisklub, wirkt sie bereits jetzt aktiv und anzeige

mit viel Engagement im Bereich der Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde mit. Daher liegt ihr die Entwicklung der Oberstufe sehr am Herzen. Ihr berufliches Profil als GeschäftsleiEsther Flückiger. tungsmitglied einer öffentlichen Institution, ihre langjährigen Erfahrungen im strategischen und personellen Führungsbereich und ihre analytischeund lösungsorientierte Arbeitsweise sind die idealen Voraussetzungen, um im Gremium der Sekundarschulpflege Einsitz zu nehmen. Mit Esther Flückiger stellt sich eine Person zur Wahl, die für dieses Amt das nötige Fachwissen, gepaart mit dem entsprechenden Engagement mit sich bringt und daher ein Gewinn für die Sekundarschulpflege ist. Chasper Weidli

Es ist Wahlkampf. Und im Wahlkampf sind gewissen Kreisen viele Mittel und Wege recht, um die Bevölkerung in die Irre zu führen. So flatterte kürzlich ein gelber A4-Zettel in die Briefkästen der Stimmbevölkerung. Das Flugblatt trägt das Affoltemer Wappen, das Logo unserer Gemeinde. Es soll der Botschaft wohl einen offiziellen und seriösen Anstrich geben. «Für einen politischen Ausgleich!» steht da. Super, endlich!, denkt man sich. Wer könnte etwas dagegen haben? Darauf zieht das Pamphlet wohl ab. Ob der Namensauflistung reibt man sich dann aber die Augen. Es folgen die Namen von sieben Stadtratskandidaten. Notabene ohne Parteizugehörigkeit, was kaum Zufall sein kann. Denn ordnet man die Namen den Parteien zu, ist von politischem Ausgleich keine Rede mehr, im Gegenteil: Der sich in den vergangenen vier Jahren im Gemeinderat bewährte Markus Gasser (EVP) wird auf der Liste durch die Schulpräsidentin (SVP) ersetzt, die aufgrund der Einheitsgemeinde für den Stadtrat kandidiert. In Zahlen: Auf dem gelben Zettel sind drei SVP- und zwei FDP-Mitglieder, ein SP-Mann und eine parteilose Person aufgeführt, sechs von sieben sind aktuell Gemeinderäte. Für einen politischen Ausgleich – dass ich nicht lache! Der bekannte SP-Gemein-

derat wird auf der Liste wohl nur deshalb erwähnt, um den Anschein des politischen Ausgleichs zu erwecken. Zudem wurde nicht nur das SP-Logo widerrechtlich benutzt – laut Zettel soll die SP all diese bürgerlich und rechts Politisierenden auf der Liste unterstützen. Wers glaubt. Hinterlistig, aber durchschaubar! Die Vermutung liegt nahe, dass da jemand kalte Füsse gekriegt hat. Denn wegen der Einheitsgemeinde wird das Schulpräsidium neuerdings Einsitz in den Stadtrat nehmen, Hoch- und Tiefbau werden zusammengelegt. Will heissen: zwei Kandidaten müssen bei den bevorstehenden Wahlen über die Klinge springen. Zurück zum politischen Ausgleich: Ein politisch ausgewogener Gemeinderat mit sieben Mitgliedern sähe in etwa so aus: zwei rechte Vertreter, drei der Mitte sowie zwei Linke. Einem echten Ausgleich käme man einen Schritt näher, wenn neben Martin Gallusser und Markus Gasser die neu kandidierende Eliane StuderKilchenmann, unterstützt durch das überparteiliche Komitee der SP, EVP und der Grünen, gewählt würde. Übrigens sucht man vergeblich nach einem Absender. Das am Schluss erwähnte, ominöse Komitee «équilibre» (Ausgleich) trägt als Adresse Zürichstrasse 100. Matthias Lebküchner, Affoltern a. A.

Seewadel: Wie weiter? Gemeindeversammlung vom 12. März in Affoltern – Gesundheitspolitische Nachbetrachtung. An der Gemeindeversammlung vom 12. März wurde einem Projektierungskredit von 1,75 Millionen für den Neubau des Altersheim Seewadel zugestimmt. Das anschliessend beantragte Quorum für eine Urnenabstimmung wurde erreicht. Damit werden die Stimmberechtigten voraussichtlich im Juni über den Kredit zur Projektierung abstimmen können. Das ist sinnvoll, weil mit diesem ansehnlichen Betrag von 1,75 Millionen anschliessend Investitionen von gegen 30 Millionen zur Diskussion stehen und an der Urne Bestand haben müssen. Die Renovationsbedürftigkeit des bald 50-jährigen Hauses zum Seewadel blieb unbestritten. Die relativ knappe Zustimmung zum Kredit war aber vor allem darum entstanden, weil weder in der Weisung zum Kredit-Antrag, noch in den Ausführungen des zuständigen Gemeinderates zu den bestehenden und zukünftigen Angeboten an Pflegeplätzen Aussagen gemacht wurden. Es besteht eine Grundlage des Kantons die der Pflegeheimplanung der Gemeinden bis 2035 zur Verfügung steht. Zudem hat 2014 eine Ar-

beitsgruppe im Auftrag des Gemeinderates einen Bericht mit Empfehlungen verabschiedet. Mit keinem Wort wurde auf die bereits getätigte Vorarbeit und die daraus gezogenen Schlüsse hingewiesen. Auf Gemeindegebiet Affoltern stehen heute insgesamt 340 Pflegeplätze zur Verfügung. Der private Anbieter Senevita und der Zweckverband Spital im Sonnenberg verfügen etwa über 250 Plätze. Für Affoltern dürften heute etwa 90 notwendig sein. Aufgrund der kantonalen Grundlage im Jahr 2035, je nach Szenario, werden es zwischen 170 und 220 Pflegeplätze sein. Diese Zahlen beziehen sich auf Fälle ab Pflegestufe 3. Das heisst Personen, die einen täglichen Pflegebedarf von gegen einer Stunde oder mehr benötigen. Leicht Pflegebedürftige, die weitgehend selbstständig leben und die Spitex nur kurze Zeit beanspruchen, sind in dieser Rechnung nicht einbezogen. Wie der Gemeinderat im Zusammenhang mit dem Neubau Seewadel diese Herausforderung, unter Einbezug der bestehenden Privaten und des Zweckverbands-Angebots lösen will, gilt es im Vorfeld der anstehenden Volksabstimmung zum Projektierungskredit zu beantworten. Toni Bortoluzzi, alt NR, Affoltern a. A.

Stadtrat Affoltern im Ausgleich? Widerrechtliche Verwendung des SP-Logos auf Flugblatt. Ja, die SP Affoltern am Albis steht für Gespräche, Zusammenarbeit und Kooperationen. Dazu braucht man einen runden Tisch und Gesprächsbereitschaft. Das Flugblatt mit Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahlen vom letzten Freitag ist ein legitimes Mittel der Werbung. Auch danken wir, dass unser Kandidat Martin Gallusser unterstützt wird. Trotzdem muss sich die SP klar von diesem Flugblatt distanzieren. Das Verwenden des SP Logos ohne Anfrage ist widerrechtlich. Für eine gute Zusammenarbeit im neuen Stadtrat braucht es Menschen, die aufeinander zugehen, die Gespräche führen, die Sachpolitik für die Bevölkerung und für Affoltern in den Vordergrund stellen. Martin Gallusser und die SP setzen sich genau für diese Werte ein. Wir möchten einen Stadtrat unterstützten, der wieder die Nähe zur Bevölkerung sucht. Martin Gallusser zeigte dies eindrücklich mit den Quartiergesprächen. Da fanden Gespräche direkt und ungefiltert statt. Zudem unterstützt die SP weiterhin Markus Gasser (bisher) und neu Eliane Studer Kilchenmann. Menschen, mit denen wir gerne im Stadtrat zusammenarbeiten möchten. Felix Fürer, SP Affoltern a. A.

Lisebeth, Vreni, Trudi, Rita, Gaby Wahlen in Ottenbach. Der Titel ist kein Liebeslied und auch keine WhatsApp-Gruppe zu Kochrezepten – es sind die Vornamen aller Ottenbacher Gemeinderätinnen, die dieses Amt schon ausübten. Wir können sie noch immer an einer Hand abzählen. Gerade hat sich sogar der konservative Ständerat für mehr Frauen im Bundesrat ausgesprochen. Wir in Ottenbach haben jetzt Gelegenheit, die sechste Gemeinderätin zu wählen. Und Yvonne Piguet ist nicht nur Frau, sie bringt auch hohe Qualifikationen für das Finanzressort mit, genau das, was wir mit unseren grossen anstehenden Bauprojekten brauchen. Yvonne Piguet kennen wir in Ottenbach nicht wie Lisebeth, Vreni, Trudi, Rita und Gaby – aber das ist auch nicht nötig. Wenn wir nur Frauen wählen, die wir seit Jahren kennen, geht es nochmals 40 Jahre bis das Dutzend an Gemeinderätinnen voll ist. Ich werde also auch ein bisschen Ständerätin spielen, aber ich lasse dem Reden auch Taten folgen: Ich wähle Gaby Noser Fanger und Yvonne Piguet in den Gemeinderat! Ich wünsche mir sehr, dass Sie das auch tun. Christine Häusermann, Ottenbach

Eine neue Schulpflege für Hedingen Viel Wasser ist in den letzten Jahren den «Rhein hinunter geflossen» und hat teilweise zu Überschwemmungen geführt. Auch bei uns in Hedingen hat die Bildung der Struktur und Führung der Oberstufe viele Unsicherheiten hervorgebracht. Während dem laufenden Betrieb hat die Strömung zu Turbulenzen geführt und zu beträchtlichem Unwohlsein. Die Leser dieser Zeitung dürften sich in den letzten Jahren schon gefragt haben, was da alles falsch lief in Hedingen. Oder immer noch nicht ganz richtig läuft. Die Kündigungswellen der Lehrerschaft, emotionsvolle Gemeindeversammlungen, Leserbriefe etc. Nun, es liegt nicht an mir, hier eine Bewertung der Leistungen der für die Schule Verantwortlichen (zu denen

im Übrigen meiner Meinung nach auch alle Eltern von schulpflichtigen Kindern dazu gehören) zu machen. Ich glaube und bin überzeugt, dass alle bisherigen Beteiligten mit vollem Einsatz und nach besten Wissen und Gewissen mitgearbeitet haben. Sich den schwarzen Peter hin und her zu schieben bringt niemandem etwas. Schon gar nicht unseren Kindern. Ich möchte, dass jede Schülerin und jeder Schüler gerne in die Schule geht. Mit voller Motivation und Freude. Dies ist mein Anspruch an ein gut funktionierendes Dorf mit einer guten Schule. Am 15. April wird eine neue Schulpflege gewählt. Für die sieben Sitze hat sich neben drei bisherigen Mitgliedern eine Gruppe von sieben Hedingern und Hedingerinnen zusammen-

getan. Um die ganzheitliche Situation aus einer anderen, nicht verfahrenen Perspektive anzuschauen, zu diskutieren, zu beurteilen und für mich ganz wichtig: unbelastet Entscheide zu fällen. Letzte Woche hat sich diese Siebnergruppe öffentlich vorgestellt. Die Mitglieder haben über sich, ihre Motivation und ihre Ideen informiert. Ich durfte mich von einer gut organisierten und stark strukturierten Gruppe von unterschiedlichen Persönlichkeiten aus unserem Dorf überzeugen. Für mich ist dies die Chance, endlich einen Schnitt zu machen. Fertig mit Lästern über vergangene, mutmassliche Fehlentscheidungen. Wir müssen vorwärts schauen. Darum wähle ich am 15. April frisches Blut. Rolf Haller, Hedingen


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Freitag, 30. März 2018

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ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Ja zum Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr Das Zürcher Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr gehört nicht zu den Gesetzen, mit denen sich ein «normaler» Bürger «normalerweise» auseinandersetzt. Dass dieses Gesetz nun etwas bekannter werden wird, hängt damit zusammen, dass wir am 10. Juni 2018 über eine Änderung desselben abstimmen werden. Mit dem Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr wird geregelt, dass unser Kanton einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr nach wirtschaftlichen Grundsätzen hat, dass es einen Zürcher Verkehrsverbund gibt und auch, wer für das jährliche ZVV-Defizit von rund 360 Millionen Franken aufkommen muss. Der öffentliche Verkehr ist nicht gratis und erfordert hohe Investitionen. Der Bau der Durchmesserlinie kostete beispielweise 1,45 Milliarden Franken,

Mit dem Karussell auf dem Wochenmarkt Ob auf dem Holzpferd, im Tram oder auf den drei Antriebs-Velos: Die Plätze auf dem stromlosen Karussell, mit dem SP, die Grünen und die EVP den Wochenmarkt belebten, waren sehr begehrt. Während die Kinder vergnügt ihre Runden drehten, suchten Eliane Studer Kilchenmann (parteilos), Markus Gasser (EVP) und Martin Gallusser (SP) das Gespräch mit Eltern und Interessierten. Sie nahmen Anliegen aus der Bevölkerung auf und gaben Auskunft darüber, was sie mit ihrer Kandidatur für den Stadtrat von Affoltern in Bewegung bringen möchten. Nachhaltige Energie, Familienfreundlichkeit, soziale Sicherheit und Lebensqualität für Affoltern waren dabei zentrale Themen. SP/Grüne/EVP, Affoltern a. A.

Martin Gallusser (links), Markus Gasser und Eliane Studer. (Bild zvg.) anzeige

ein viertes Gleis beim Bahnhof Stadelhofen wird rund 700 Millionen Franken erfordern, eine neue Tramlinie in der Stadt Zürich mindestens 100 Millionen. Es ist klar, dass niemand solche Beträge aus der Portokasse bezahlen kann, auch nicht unser wirtschaftlich starke Kanton Zürich. Aus diesem Grund regelt das Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr auch, dass es für die Finanzierung solcher Investitionen einen Verkehrsfonds gibt, welcher jährlich mit 70 Millionen Franken alimentiert wird. In diesem Fonds befinden sich heute über 900 Millionen Franken. Am 9. Februar 2014 haben die Schweizer Stimmberechtigten mit 62 Prozent deutlich Ja zum Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) gesagt. Neu ist damit der Bund für Finanzierung

wichtiger Bahninfrastrukturen, auch im Kanton Zürich, zuständig. Als Gegenleistung dazu muss der Kanton Zürich jährlich 116 Millionen Franken an den Bund überweisen. Unter diesen geänderten Rahmenbedingungen ist klar, dass die jährliche Einlage in den Zürcher Verkehrsfonds in Zukunft nicht wie anhin 70 Millionen Franken betragen muss, sondern dass 55 Millionen ausreichen würden. So weit so gut. Brisanz hat die Einlage in den Verkehrsfonds mit der kantonalen Leistungsüberprüfung 16 erhalten. Um die Vorgabe der Kantonsverfassung zu erreichen, dass der Zürcher Finanzhaushalt mittelfristig ausgeglichen werden muss, wurden vom Regierungsrat 125 Massnahmen vorgeschlagen. Ziel war es, damit innert drei Jahren 1,8 Milliarden Franken einzusparen. Unter den vorgeschlage-

nen Massnahmen waren auch einige, die sehr umstritten waren und daher vom Kantonsrat abgelehnt wurden. Da der Kantonsrat verpflichtet war, für jede abgelehnte Massnahme eine betragsmässig gleichwertige zu finden, habe ich im Herbst 2016 am Fraktionsseminar der FDP vorgeschlagen, die Einlage in den Zürcher Verkehrsfonds während dreier Jahre um je 30 Millionen Franken zu reduzieren und dies mit einer jährlichen Sonderzahlung von 5 Millionen in den Jahren 2020 bis 2037 auszugleichen. Gesagt, getan. Der Kantonsrat nahm die Idee auf und hat ihr zugestimmt. Die linke Ratsseite sah in dieser Änderung jedoch eine willkommene Gelegenheit, sich auf eine populistische Art zu profilieren und ergriff das Behördenreferendum. Zugegeben, mit der Massnahme, über die wir am 10. Juni 2018 abstimmen

werden, wird effektiv nichts gespart, es werden aber gewisse Zahlungen auf später verschoben. Es handelt sich damit um eine pragmatische, zweckmässige Massnahme, die niemandem weh tut, die aber einen wesentlichen Beitrag leistet, damit unsere Kantonsfinanzen in der Periode 2013 bis 2020 ausgeglichen werden. Falls Sie eine andere, bessere Idee haben, wie der Zürcher Finanzhaushalt in dieser Zeitperiode um 90 Millionen Franken reduziert werden kann, können Sie sich gerne bei mir oder einem anderen Mitglied des Kantonsrates melden, ansonsten bitte ich Sie, bei der Abstimmung über das Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr am 10. Juni ein Ja in die Urne zu legen. Von einer Plünderung des Verkehrsfonds, wie von den Gegnern der Vorlage behauptet, kann keine Rede sein.

Roger Köppel kommt nach Bonstetten Highlight an der Augustfeier.

Roger Köppel. (Bild zvg.)

Nun ist es definitiv! Roger Köppel kommt, an die Bundesfeier am 31. Juli 2018 nach Bonstetten. Nach einer Absage seinerseits im Vorjahr wurden wir dieses Jahr von seiner Seite her angefragt. Nun wurden endlich alle Hürden überwunden und wir können den bestgewählten Nationalrat der Schweiz in unserem schmucken Ort begrüssen. Roger Köppel ist Chefverleger der «Weltwoche» und gilt als hochintellektuell. Seine eloquente Art und seine brillanten rhetorischen Fähig-

keiten machen ihn international bekannt. Dass Roger Köppel neben den Bundesräten als einer der gefragtesten Redner für die Bundesfeier gilt, muss man kaum extra erwähnen. Umso mehr freuen wir uns auf einen Massenaufmarsch und auf ein einmaliges Volksfest in Bonstetten.

Wechselturnus ausgesetzt Es sei auch erwähnt, dass wir diesen Coup nur dank dem Verhandlungsgeschick, der Teamarbeit und der Kommunikationsfähigkeit, unserer

Gemeinderatskandidaten Thomas Wassmer und Claude Wuillemin landen konnten. Ebenfalls geht ein grosses Dankeschön an die anderen Parteien, die für einmal den Wechselturnus aussetzten (wir werden uns sicher gerne revanchieren und in Folgejahren auf einen Redner verzichten). Im Weiteren durften wir auch auf den Support der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates zählen, für was wir uns ebenfalls herzlich bedanken möchten. SVP Bonstetten

SP-Bildungsziele in Affoltern diskutiert Die Bildungskommission der SP Kanton Zürich hat die schöne Tradition, jährlich zur intensiven Weiterbildung und zum Austausch unter Bildungsinteressierten einzuladen. Nun ist es dem Ortspräsidenten Felix Fürer gelungen, diesen Bildungsmorgen 2018 nach Affoltern zu holen. In den Räumen der Musikschule Knonauer Amt war ein idealer Ort gefunden. Gemeinderat Martin Gallusser hiess die Angereisten willkommen und weihte sie in die Besonderheiten unserer Gemeinde ein. Denn es stellte sich heraus, dass die meisten noch nie hier waren. Die Ko-Präsidentinnen der Biko – Jacqueline Peter und Katrin Meier – hatten ein spannendes Programm vor-

bereitet. Den philosophischen Hintergrund des Themas «Übergänge» zog der em. Professor Dr. Anton Hügli aus Basel in einem spannenden Vortrag auf. Übergänge bestimmen unser Leben, vor allem die Zeit vom Kleinkind bis zum Ende der Schulzeit.

Wohl der Kinder und Jugendlichen Die Schnittstellen von Kita zu Kindergarten, zu Primarschule, zur Sekundarschule, dann auf die Berufs- und Weiterbildungswege oder Gymnasium und Hochschulanschluss waren zu diskutieren. Bildungsfachleute und -politiker leiteten die vertiefenden Workshops, und die Resultate aus intensi-

ven Diskussionen zeigten schliesslich die Baustellen, aber auch die unbestrittenen Grundwerte der SP im Bildungssystem klar auf. Der Austausch unter Bildungsverantwortlichen aus dem ganzen Kanton schloss mit dem Apéro und und hinterlässt ein gutes Gefühl: All die populistischen Angriffe auf die öffentliche Schule können die gute Entwicklung, in der sie sich befindet, nicht aufhalten. Solange diejenigen, welche die Schule vorwärtsbringen wollen und in der Praxis mitgestalten, immer das Wohl der Kinder und Jugendlichen zuoberst stellen. Pia Holenstein, Affoltern a. A.

Prof. em. Anton Hügli zeigt den philosophischen Hintergrund auf. (Bild zvg.)


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Forum

Miriam Fischer Wolf in den Gemeinderat

Für tragfähige Lösungen

Wahlen in Wettswil. Ich freue mich ausserordentlich, dass Miriam Fischer Wolf am 15. April für den Gemeinderat Wettswil kandidiert. Aus meiner Tätigkeit bei der SVP Wettswil kenne ich Miriam Fischer Wolf sehr gut. Seit der Jugend ist sie eine aktive und engagierte Politikerin. Als Mutter von zwei Söhnen kennt sie die Anliegen und Sorgen von jungen Familien aus eigener Erfahrung sehr genau. Sie steht für eine Weiterentwicklung unseres schönen Dorfes, bei welcher mit den zur Verfügung stehenden Mitteln jedoch haushälterisch umgegangen werden muss. Als ausgebildete Betriebsökonomin kann sie sich optimal in den Gemeinderat einbringen, damit die richtigen und zukunftsorientierten Lösungen für unser Dorf gefunden werden. Geben auch Sie die Stimme an Frau Miriam Fischer Wolf zum Wohle unseres schönen Dorfes. Marc Bochsler, Wettswil

Frau mit hoher Sozial- und Fachkompetenz Gemeinderatswahl in Hausen Der Film «Die göttliche Ordnung» und das garstige Märzwetter brachten mir den Februar 1971 in Erinnerung. Damals machte ich mich im Schneegestöber zum ersten Mal mit dem Stimmzettel in der Hand auf die Suche nach dem Stimmlokal auf der Forch, um die «göttliche Ordnung» zu knacken. Ich wusste: Jetzt wird alles anders, und zwar besser! So toll schnell ging es dann allerdings nicht. Es hat in unserm Land sogar jetzt noch zu wenig Frauen an wichtigen Schaltstellen. Als Stimmbürger und Stimmbürgerinnen können wir aber heute doch Einfluss nehmen, zum Beispiel mit unserem Wahlzettel bei der Behördenwahl am 15. April. In Hausen bietet sich dazu eine gute Gelegenheit. Wir können nämlich eine Frau mit hoher Sozial- und Fachkompetenz als Präsidentin der Primarschulpflege wählen: Andrea Sidler. Sie hat sich bereits bei ihrer Mitarbeit in der Primarschulpflege Hausen als eine erfahrene, lösungsorientierte Teamplayerin erwiesen. Andrea Sidler als Präsidentin der Schulpflege wäre damit auch von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates. Wir hätten mit ihr gleichzeitig eine zweite Frau im Gemeinderat. Nur eine allein ist dort eindeutig zu wenig, oder? Antoinette Leisinger, Hausen a. A.

Stadtratswahlen in Affoltern.

Freitag, 30. März 2018

Hermann Brütsch und Markus Meier (beide bisher) sind Vertreter einer Politik, die sich nicht nur nach dem Wünschbaren richtet, sondern auch die Frage der Tragbarkeit prüft. Sie haben zusammen mit den anderen bürgerlichen Vertretern in der vergangenen Legislatur beachtliche Leistungen erbracht und die Finanzen der Stadt Affoltern durch umsichtiges Handeln nachhaltig verbessern können. Damit dies gelingen konnte, ist Durchset-

zungsvermögen, aber auch Offenheit in der Kommunikation unabdingbar. Beide Kandidaten haben unter Beweis gestellt, dass sie über diese Eigenschaften verfügen. Sie stehen dafür, dass den Tatsachen ins Auge gesehen wird. Wo Gegebenheiten wie z.B. die fortschreitende Entwicklung Affolterns zu einer städtischen Agglomeration nicht änder- oder umkehrbar sind, versuchen sie nicht, mittels teurer und wenig nachhaltiger Aktionen die unvermeidbare Entwicklung aufzuhalten, sondern suchen nach verträglichen

Kompetente Frauen in die Schulpflegen

Kampfwahlen für Präsidentin für den Gemeinderat die Kirchenpflege in Ottenbach? Bonstetten

Wahlempfehlungen der Grünen für die Erneuerungswahlen der Primarschulpflege Hausen und die Sekundarschulgemeinde Hausen Kappel Rifferswil.

Vier Bisherige und zwei Neue für fünf Sitze, im «Anzeiger» vom 20. März.

Für die bevorstehenden Wahlen empfehlen die Grünen vier kompetente Frauen zur Wahl: Andrea Sidler (SP) kandidiert fürs Präsidium der Primarschulpflege. Sie kennt die Schule von allen Seiten: durch ihre langjährige Berufserfahrung als Lehrerin, durch ihre konstruktive Mitarbeit in der Schulpflege und als Familienfrau. Mit ihr würde endlich eine zweite Frau im Gemeinderat Hausen Einzug nehmen. Für die Sekundarschulpflege empfehlen wir Regula Bär (EVP) für das vakante Präsidium und Regina Haas (parteilos) und Barbara Moser (parteilos) für die Schulpflege. Am Frauenfest vom 8. März im Kinofoyer Lux stellte eine junge Ebertswilerin ihre Maturaarbeit zum Thema «Frauen macht Politik!» vor. Im Oberamt stellen sich kompetente Frauen zur Wahl zur Verfügung: wählen wir sie! Vera Anders, Grüne Hausen a. A.

Die Störche brüten lassen Liebesnest ohne Baubewilligung, «Anzeiger» vom 16. März. Ach, lasset doch die lieben Tierchen dort oben. Es spielt doch keine Rolle, ob der Kran noch eine Weile dort steht. Es gibt ja ohnehin viel zu viele von denen, da wird es um diesen einen Kran mehr in den nächsten Monaten auch nicht mehr ankommen. Eigentlich hätten ja Kraniche und nicht Störche nisten sollen. Felix Hurschler, Bonstetten

Lösungen für ein fortschrittliches Konzept unter Einbindung dieser Tatsachen. Dies haben sie beispielsweise in der Errichtung einer eigenen Sozialbehörde (Austritt aus dem wenig flexiblen Sozialzweckverband) gezeigt. Diese Erfolge dürfen im Sinne einer ausgewogenen Entwicklung Affolterns nicht aufs Spiel gesetzt werden. Wählen Sie daher Hermann Brütsch und Markus Meier, die sich für tragfähige Lösungen einsetzen, in den Stadtrat Affoltern. Margrit Meuter, Affoltern a. A.

Im Artikel wird über die Kandidaturen für den Gemeinderat Ottenbach berichtet, wo sich sechs Personen für fünf Posten zur Verfügung stellen; das ist ja an und für sich erfreulich. Neben den Bisherigen stellen sich gemäss Bericht ein (fast) Neuer und zwei Neue zur Wahl. Leider ist – nicht wie in anderen Jahren – kein Wahlpodiumsgespräch geplant, um die Personen hinter den Namen kennenzulernen und etwas über ihre Motivationen zu erfragen. Von Frau Piguet steht im Artikel zu lesen, dass sie als Finanzfachfrau offensichtlich das Ressort vom (fast) Neuen Hubert Treichler avisiert. Leider ist für mich zu wenig über die Motivation ihrer Kandidatur herauszulesen. Zu gern würde ich nämlich in Erfahrung bringen, was sie bewegt, in derselben Gemeinde für den Gemeinderat zu kandidieren, in der sie als Finanzverwalterin angestellt war und nach sehr kurzer Zeit das Handtuch geworfen hat (was in erheblichen Folgekosten für einen Springer resultierte). Für mich steht darum fest: alle Bisherigen und Hans Hanselmann als Neuer verdienen unser Vertrauen.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, mich für das Präsidium der reformierten Kirchenpflege Bonstetten zur Verfügung zu stellen. Seit 2014 bin ich Mitglied der Kirchenpflege und mit ihren Aufgaben daher bestens vertraut. Mit viel Freude und Engagement betreue ich unter anderem die Ressorts Diakonie, Freiwilligenarbeit sowie Erwachsenenbildung. Es ist mir ein grosses Anliegen, die bewährte Arbeit des abtretenden Kirchgemeindepräsidenten Rolf Werner in seinem Sinne weiterzuführen und auch zu vermeiden, dass unsere Kirchgemeinde ab Beginn der neuen Amtsdauer 2018 bis 2022 extern verwaltet werden müsste. Ein gutes Einvernehmen unter allen Mitarbeitenden der Kirchgemeinde sowie den Behörden sowie das Gestalten eines farbigen und vielseitigen Gemeindelebens sind mir sehr wichtig. Diesen Aufgaben möchte ich mich mit viel persönlichem Einsatz stellen. Meine Kandidatur erfolgte nach Ablauf der offiziellen Meldefrist und deshalb ist mein Name auf dem Wahlzettel noch nicht unter Präsidium vermerkt. Aus diesem Grund bitte ich Sie, mich am 15. April zusätzlich auch als Kirchenpflegepräsidentin aufzuführen. Herzlichen Dank!

Hansruedi Good, Ottenbach

Judith Grundmann, Bonstetten

Stadtrat Affoltern: Wahl-Falle Claudia Spörri ist zweifellos eine ausgezeichnete Schulpräsidentin. Ihre Arbeit wird überall sehr geschätzt, deshalb gilt für sie die Wiederwahl bei der Bevölkerung und bei den Parteien als unbestritten. Trotzdem droht sie bei den Wahlen zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Das Wahlprozedere hat geändert. Würde sie «nur» als Schulpräsidentin gewählt, wäre ihre Wahl ungültig. Das Schulpräsidium müsste in einem zweiten Wahlgang von einem gewählten Stadtrat über-

nommen werden. Claudia Spörri muss dementsprechend als eine von sieben Stadträten auf dem Wahlzettel aufgeführt werden, um als Schulpräsidentin wiedergewählt zu werden. Nur wer sie auf dem Wahlzettel im oberen Teil als Stadträtin und unten als Schulpräsidentin aufschreibt, sichert ihre verdiente Wiederwahl. Tappen wir nicht in diese Wahl-Falle. Erwin Wälter, ehemaliger Schulpräsident Affoltern

Die verdeckte Checkliste zum Gutmensch-Sein(-Wollen) Zuschriften sind willkommen Jeden Tag, «Zwischen-Ruf» Sein ist keine Moralpredigt, es ist die ob als Banker, Ökonomin, Bäcker, IT Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Den Kandidierenden für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk bietet der «Anzeiger» Gelegenheit, sich vorzustellen – mit einem Text von maximal 1500 Zeichen plus einem Bild. Die Redaktion benötigt die Beiträge bis spätestens Ende März. (Red.)

im «Anzeiger» vom 20. März.

Vielleicht liebe Frau Ruf, möchten Sie uns mit Ihrem «Zwischen-Ruf» die selbst aufgebürdete Last nehmen oder uns vom allgemeinen (medialen und sozialen) Trendtenor befreien, nicht jeden Tag mutig, cool, gut, liebevoll und mitmenschlich sein zu müssen, nicht jeden Tag dem Dogma des «Gutmensch-Seins» unterstellt – und trotzdem ein Gutmensch sein zu können? Sollte dies so sein, hier meine persönliche Replik dazu: Gutmensch-Sein ist kein Trend, es ist eine Haltung. Gutmensch-Sein ist kein Wollen und Müssen, es ist eine Erfahrung. Gutmensch-Sein ist nicht für andere, es ist eine Eigenerkenntnis. Gutmensch-

Kernessenz zu unserem inneren Frieden, zu unserer Freiheit. GutmenschSein beraubt uns nicht unserer Kraft, wir können aus dieser Energie unendlich schöpfen, tanken.

Wenn es keinen Mut mehr braucht Mensch kann nicht ausschliesslich im Verstand Gutmensch sein wollen, so schnell der Wille zu Gutem da war, so schnell verpufft dieser auch wieder, solange die Sinngebung fehlt. Und wie geht das, ein Gutmensch zu sein, ohne Ermüdung, ohne Schuldgefühle, ohne Verlust? Das erfährt wohl jeder Mensch in seiner eigenen Wesensart, auf seinem Lebensweg, in seinem eigenen Tempo und seiner Berufung, egal

Spezialistin, in welcher Liebesbeziehung, Pflegerin, mit welcher Krankheit oder Behinderung, Projektleiter, in welchem Alter, Brokerin, mit welchen Sorgen und Freuden, als Coach, als was auch immer. Jede und jeder kann zeitgleich für sich (und somit automatisch auch für die Umwelt) Gutmensch sein, sofern die Bedeutung erlebt und somit (auch) physisch verinnerlicht wurde. Wer sich darauf einlässt, trägt in sich einen immensen Reichtum: Die Entdeckung des kraftvollen, verbundenen, selbstsicheren Lebens – und dann braucht es keinen Mut mehr, voll coolio faul sein zu dürfen ... Valérie Romano, Ottenbach

Teamgeist für die Sek-Schulpflege in Hausen Erneuerungswahlen Sekundarschulgemeinde Hausen, Kappel, Rifferswil. Regula Baer aus Rifferswil kandidiert als Präsidentin für die regionale Sekundarschulpflege im Oberamt. Das ist eine gute Nachricht. Mit ihrer Erfahrung und Persönlichkeit ist sie für diese Aufgabe bestens geeignet. Es ist ihr zu wünschen, dass sie von Schulpflegemitgliedern unterstützt wird, welche wissen, dass Teamgeist und respektvolle Zusammenarbeit zentrale Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Arbeit. Wir brauchen in der Schulpflege Leute, die nicht ihre eigene Person, sondern die gemeinsame Aufgabe ins Zentrum stellen. Dafür stehen die beiden Kandidatinnen Regina Haas und Barbara Moser. Zusammen mit der neuen Präsidentin werden sie beitragen zu einem kraftvollen Team, das an der Zukunft der Schule kreativ und lösungsorientiert weiterarbeitet. Silvia Dinkel-Sieber, Hausen a. A.

Die Bisherigen unterstützen Wahlen in Bonstetten. Mit grosser Erleichterung habe ich die Nachricht vom Rücktritt des Gemeindepräsidenten zur Kenntnis genommen. Nun gilt es, den enormen Schaden in Grenzen zu halten. Die Bevölkerung kann am 15. April einen ersten Schritt in diese Richtung tun. Die Hälfte des bisherigen Gemeinderates steht für die neue Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Ich appelliere an die Wähler, die drei bisherigen Kandidaten – Claude Wuillemin, Markus Reich und Christina Kienberger (via Schulpflege) – wieder zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass mit Bruno Steinemann an der Spitze diese Kandidaten ihre bisherige Arbeit weiterhin so pflichtbewusst und mit Engagement ausführen werden. Die neuen Gemeinderäte sind sicher froh, wenn sie auf die Erfahrung der «alten Hasen» zählen können. Peter Schlittler, Bonstetten

Wunschdenken oder Propaganda Rückwärtssalto?, Leserbrief vom 23. März. Ob Saltos im Spiel sind, weiss ich nicht. Dass die Vereine mit dem Gebührenreglement nicht erst seit diesem Jahr unzufrieden sind, das wissen Sie und ich. Dass das Gebührenreglement der Gesamtgemeinderat genehmigt, das wissen wir beide. Herr Brütsch, ihr Vorschlag am Info-Anlass vom ersten Montag im Februar war grosse Klasse. Deshalb gehe ich davon aus, dass Sie diesen Vorschlag schon vor diesem Anlass oder dann unmittelbar nachher, dem Gesamtgemeinderat beantragt haben. Ein Entscheid müsste somit bereits vorliegen. Ob dem so ist, das wissen nur Sie. Da ich als Vereinsmitglied aber keine Kenntnis über eine Gratisbenutzung von Gemeinderäumlichkeiten habe, und unser Gemeinderat sehr sparsam ist, muss ich fast annehmen, dass Ihr Vorschlag Wunschdenken war, oder eben Wahlpropaganda. Peter Leuenberger, Alt-Gemeinderat und Vorstandsmitglied Männerturnverein, Affoltern


Forum

Freitag, 30. März 2018

«Aktuelle Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz»

«Bauliche Entwicklung von Affoltern»

Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung von economiesuisse, referiert am «aussergewöhnlichen» Monatstreff vom 11. April, 19 Uhr, in Bonstetten.

Letztes Quartiergespräch der SP in Affoltern

Der Dachverband der Schweizer Wirtschaft vertritt die Interessen der Wirtschaft im politischen Prozess und setzt sich für optimale Rahmenbedingungen ein. Zu seinen Mitgliedern zählen 100 Branchenverbände, 20 kantonale Handelskammern sowie einige Einzelunternehmen. Insgesamt vertritt economiesuisse 100 000 Schweizer Unternehmen aus allen Branchen mit 2 Millionen Arbeitsplätzen in der Schweiz. Monika Rühl ist seit 2014 Vorsitzende der Geschäftsleitung von economiesuisse. Sie ist daher bestens geeig-

licher Hinsicht zu zeichnen. Wichtige Stichworte hierfür sind die Unternehmenssteuerreform sowie die Perspektiven der Gestaltung des Verhältnisses zur Europäischen Union. Monika Rühl stellt sich nach ihrem Referat den Fragen aus dem Publikum. Die FDP lädt alle herzlich ein zur öffentlichen Veranstaltung – einfach Freunde und Nachbarn mitnehmen! Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Der Anlass findet statt im Gartencenter Guggenbühl, Am Lochenweiher 14/16, Bonstetten. Parkplätze sind vorhanden.

Monika Rühl, Direktorin von economiesuisse. (Bild zvg.) net, ein aktuelles Bild über die Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft in binnen- wie ausserwirtschaft-

Die Vorstände der FDP Knonauer Amt und FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil Infos unter www.fdp-knonaueramt.ch und www.fdp-bsw.ch.

Für eine politische Ausgewogenheit Wahlempfehlungen der EVP Affoltern Eine hohe Lebensqualität in unserer Stadt ist auch abhängig von engagierten Exekutivmitgliedern in unseren Behörden. Aus diesem Grund schlägt die EVP Kandidierende zur Wahl vor, die eine starke Motivation, grosse Sorgfalt und eine hohe Einsatzbereitschaft für ihre jeweilig angestrebten Ämter mitbringen.

Markus Gasser: Als bewährter Tiefbauvorstand Affoltern weiterentwickeln Im Stadtrat tragfähige und nachhaltige Lösungen für die Zukunft des Bezirkshauptortes zu finden ist noch immer das Ziel von Markus Gasser. In seinem bisherigen Wirken als Tiefbauvorstand hat er bereits vieles erreicht. Die Vereins- und Freiwilligenarbeit zu fördern hat zudem weiterhin eine hohe Priorität in seinem Einsatz für ein

lebenswertes Affoltern. Der Einbezug der Bevölkerung und eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Stadtratskollegium sind für Markus Gasser wie bisher dafür von grundlegender Bedeutung. Zusammen mit Markus Gasser empfiehlt die EVP auch Martin Gallusser zur Wiederwahl in den Stadtrat.

Eliane Studer Kilchenmann: Frischzellenkur für unseren Stadtrat Mit Eliane Studer Kilchenmann können auf ideale Weise bestehende Mankos des aktuellen Gemeinderates ausgeglichen werden. Nicht nur dank ihrem Jahrgang 1972 kann sie dem Gremium zu frischem Wind und mehr Dynamik verhelfen. Ihr klares Bekenntnis zu familienfreundlicher und bürgernaher Politik nährt die Hoffnung, dass Affoltern bezüglich Lebensqualität wieder neuen Schwung erhält. Dass mit ihr der weibliche Teil

der Bevölkerung im Gesamtstadtrat wieder ausgewogener abgebildet wird, ist ein weiterer Pluspunkt.

Eveline Fenner weiterhin als Mitglied der RPK und neu als Präsidentin Als finanzpolitisches Gewissen einer Gemeinde kann sich nur jemand verstehen, wer sich mit den Zahlen, ihren Tücken und Eigenheiten auskennt. Das trifft bei Eveline Fenner in hohem Masse zu, weil sie Erfahrungen als Finanzverwalterin einer Ämtler Gemeinde mitbringt. Als aktuelles Mitglied der Rechnungsprüfungskommission kennt sie zudem die finanzpolitischen Abläufe bestens. Auf diesem Hintergrund ist sie bereit, ihr Können auch als Präsidentin in den Dienst der Öffentlichkeit zu stellen. EVP Affoltern a. A. www.evp-affolternamalbis.ch.

SVP-Kandidaten Affoltern im Gespräch Kommenden Mittwoch, 4. April, ab 19 Uhr im Kaffee Kasino. Die SVP Affoltern a. A. lädt die interessierten Stimmberechtigten ein, bei einem Apéro die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP für die verschiedenen Behördenämter persönlich kennen zu lernen. Mit den beiden bisherigen Gemeinderäten Susanne Leuenberger und Hans Finsler und der Schulpräsidentin Claudia Spörri können bewährte Amtsinhaber zur Wiederwahl empfohlen werden. In der Primarschulpflege steht Beat Kalt für eine weitere

Amtsdauer zur Verfügung. Aus der Erfahrung der vergangenen vier Jahre die in Aussicht stehende zukünftige Amtszeit mitzugestalten, ist eine besondere Herausforderung. Die Einheitsgemeinde und der damit verbundene Einbezug der Primarschulgemeinde in der politischen Gemeinde, Thema für zukünftige Stadträte. Insbesondere die Ausführungen der bisherigen Amtsinhaber zu dieser Änderung dürften von grossem Interesse sein. Die SVP Ortspartei freut sich mit der Unterstützung von Melanie Wälter für die Oberstufenschulpflege und mit Urs Gmür für die RPK neue und vor al-

lem auch jüngere Kräfte als Behördenmitglieder vorschlagen zu können. Mit ihren Familien mit Kindern im Dorf aktiv sein, trifft auf die neu Kandidierenden zu. Eine gute Voraussetzung, in einer Behörde tätig zu sein und sich im Interesse zukünftiger Generationen einzusetzen. Die organisierende SVP Ortspartei freut sich, eine grosse Zahl Besucher und Besucherinnen für eine angeregte Diskussion im Vorfeld der Gemeindewahlen im Kaffee Kasino begrüssen zu können. SVP Affoltern a. A.

Warten, was mit dem Spital passiert Urnenabstimmung Projektierungskredit Seewadel. Dem «Anzeiger» vom 27. März war zu entnehmen, dass die Urnenabstimmung betreffend Projektierungskredit für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims Seewadel bereits am 10. Juni stattfindet. An der Gemeindeversammlung vom 12. März haben mehrere Parteien und Stimmbürger einen Rückweisungsantrag gestellt mit der Begründung, dass man abwarten soll, was mit unserem Spital passiert. Auch wenn der Antrag auf Rückweisung abgelehnt wurde, haben anschliessend 65 Teilnehmende meinem Antrag auf Urnenabstimmung zugestimmt. Dies in der Hoffnung, dass der Gemeinderat unsere Anliegen ernst nimmt.

Ich denke, dass sich an der Gemeindeversammlung vom 12. März alle einig waren, dass das Seewadel den heutigen Anforderungen an ein Pflegeheim nicht mehr genügt. Dazu gibt es aber verschiedene Lösungsansätze, die kostengünstiger realisiert werden können. Auch wenn seit 2002 an diesem Projekt gearbeitet wird und dafür viel Geld ausgegeben wurde, heisst das noch lange nicht, dass man dieses Projekt nun im Eilzugtempo umsetzen muss. So schlimm, wie die heutige Situation im Seewadel von Herrn Brütsch geschildert wurde, wird es nicht sein, denn sonst hätte die Gesundheitsbehörde das Seewadel schon lange schliessen müssen. Immobilien-Vorstand Hermann Brütsch hat an der Versammlung

mehrmals betont, dass das neue Seewadel sein Projekt sei und nicht mit der Langzeitpflege Sonnenberg verglichen werden könne. Er möchte für Affoltern unbedingt ein eigenes Pflegeheim mit Demenzabteilung und 60 Betten (Heute sind es mehr als 80 Betten). Unsere Gemeinde wird aber nicht aus dem Zweckverband Langzeitpflege Sonnenberg austreten und somit künftig doppelte Beiträge bezahlen müssen. Der Wunsch vieler Stimmbürger, zuerst abzuwarten, was mit unserem Spital passiert, ist aus meiner Sicht nach wie vor berechtigt. Bleibt abzuwarten, ob der Immobilienvorstand mit dieser Vorgehensweise bei den kommenden Stadtratswahlen zusätzliche Stimmen holen wird. Peter Ackermann, Affoltern a. A.

Letzten Donnerstagabend fand das vierte und letzte Quartiergespräch der SP Affoltern zum Thema «bauliche Entwicklung von Affoltern am Albis» statt. Die interessierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen lauschten gespannt den Ausführungen von Sandro Kälbling, der eine kurze Einführung in die Gesetzgebung vom Bundesgesetz Raumplanung (RPG) über die kantonalen und regionalen Richtpläne bis zum Zonenplan von Affoltern gab. Stadtratskandidat Martin Gallusser erläuterte, dass sich der Gemeinderat 2014 einen Masterplan als Führungsinstrument auferlegte und was daraus im Bereich bauliche Entwicklung bereits umgesetzt werden konnte. So z.B. Start der Planung Neubau Pflegeheim Seewadel, diverse Aufzonungen um das Bahnhofsgebiet, im Dorfzentrum und eine Umzonung im Lindenmoos. Das alles, um verdichtetes Bauen zu fördern und die Siedlungsentwicklung nach innen zu bewirken.

Bezahlbarer Wohnraum für Familien? Martin Gallusser stellte danach die für ihn wichtigen Fragen: Wo gibt es bezahlbaren Wohnraum für Familien? Hat die Kultur genügend Raum? Wie soll sich das Gewerbe entwickeln und kann man die bauliche Entwicklung überhaupt steuern? Darauf entstand eine rege Diskussion über die vielen Grossverteiler, die leer stehenden Kleingewerbeflächen und über die Begegnungszone, die nicht lebt. Günstiger Wohnraum wurde auch für jun-

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Sandro Kälbling am Quartiergespräch. (Bild zvg.)

ge Menschen verlangt. Man stellte sich auch die Frage, wie die Bevölkerungsstruktur gesteuert werden könnte. Immerhin soll in Affoltern am Albis bis im Jahr 2030 die Bevölkerung um 18 % wachsen, was sich auf die Infrastrukturen auswirken wird. Sandro Kälbling wies mit einer Grafik auf die grosse Geschossflächenreserve in Affoltern hin. Das heisst, dass auf vielen Grundstücken die Ausnützung nicht voll ausgeschöpft ist und sich dort noch ein grosses Verdichtungspotenzial befindet. In Zonen mit Gestaltungsplanpflicht kann die Gemeinde durchaus Einfluss nehmen. Martin Gallusser ist dezidiert der Meinung, dass die Gemeinde eigenes Land anstelle von Verkauf nur im Baurecht abgeben soll und dabei Baugenossenschaften berücksichtigt werden sollen. Am Schluss wurde noch eine bessere Kommunikation durch die Gemeinde gewünscht. Wichtig wären Informationen über die vielfältigen digitalen Kanäle. SP Affoltern a. A.

Armin Wolf in die RPK Wahlen in Affoltern. Am 15. April kandidiere ich für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) in Affoltern am Albis. Ich bin Wirtschaftsingenieur und Mathema- Armin Wolf. tiker ETH und wohne seit zwölf Jahren mit meiner Frau in Affoltern. Aktuell unterrichte ich das Fach Mathematik an der Kantonsschule Wohlen. Ausserdem verfüge ich über langjährige Erfahrung als Versicherungsmathematiker in der

Finanzdienstleistungsindustrie. Dabei war ich im In- und Ausland in den Bereichen Rückversicherung, Beratung, Accounting sowie im Risk Management tätig. Respekt vor Andersdenkenden ist mir wichtig, Extrempositionen bereiten mir Mühe. Mich überzeugen Personen, die parteiübergreifend konstruktive Lösungen anstreben. Als Mitglied der FDP Ortspartei Affoltern am Albis interessiere ich mich für finanzpolitische Themen. Deshalb will ich mich in «unserer kleinen Stadt am Albis» in einem Bereich engagieren, der meinen Fähigkeiten entspricht. Armin Wolf, Affoltern a. A. anzeige

Der fünfte Sitz ist noch vakant Wahlen Sekundarschulpflege Bonstetten-Stallikon-Wettswil. Für die kommende Legislaturperiode 2018–2022 stellen sich die folgenden drei bisherigen Behördenmitglieder zur Wiederwahl: Claudia Chinello, Ressort Finanzen (seit 2012), Lutz Eichelkraut, Ressort Infrastruktur (seit 2012) und Marianne Wolfsgruber, Schülerbelange und Sonderpädagogik (seit 2014). Sie wollen weiterhin für Kontinuität und Beständigkeit auf der Führungsebene der Sek Bonstetten sorgen. Die Kandidatur von Tamara Fakhreddine als zukünftige Präsidentin wird mit Freude aufgenommen. Für den fünften Sitz werden noch Kandidaten oder Kandidatinnen gesucht, die dabei mithelfen möchten, die Schule mitzugestalten. Die Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten bedankt sich für Ihre Stimmen und für das Vertrauen. Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten

Gegen die Zensur Lesen Sie Aktuelles zum Spital und Bezirk in unserer Homepage, was Sie

sonst nicht zu lesen bekommen. Wir publizieren auch Ihre Leserbriefe. Machen Sie bitte mit. Auch Ihre Mitteilung ist wichtig!

Haben Sie gelesen: Unsere saube-

ren Behörden trinken Alkohol in der Autobahnraststätte. Machen wir das, erhalten wir eine Verzeigung beim Statthalter. Der fragwürdige Verein ‹Standortförderung›, der uns alle 150 000 Franken kostet pro Jahr, hat sich mit der Polit-Cervelat-Prominenz getroffen. Alles hilflose Leute, die nicht in der Lage sind, unser Spital zukunftgerichtet aufzustellen.

www.verein-zweckverband.ch im Tagebuch


Veranstaltungen

Frßhlingsverkauf Gärtnerei Ruth und Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75


Vermischtes/Dienstleistungen

«Hits aus der Jukebox»

«Trio Jütz»

Der VocalCord lädt zum «Best of»Konzert in die reformierte Kirche Affoltern. > Seite 19

Folkloristisches Liedgut aus dem Alpenraum neu interpretiert in Affoltern. > Seite 21

Das Potenzial moderner Hypnose-Therapie

Bei Reto Blaschitz in Rifferswil Hypnosetherapie unterstützt Menschen auf natürliche Weise in der Selbstwahrnehmung sowie in der inneren Selbstorganisation und Selbstregulation, sodass sie Belastungen und Widerstände bewältigen und wieder zu mehr Leichtigkeit, Vitalität und Harmonie finden können. Moderne Hypnose-Therapie fördert das Selbstmanagement, die Wahrnehmungs-, Handlungs- und Entwicklungskompetenz sowie die Resilienz der Person und hilft eine natürliche, wache und lebendige Präsenz zu festigen.

Reto Blaschitz bietet in Rifferswil Hypnose-Therapien an. (Bild zvg.) Sie bezieht das gesamte Spektrum der Informationsverarbeitung und des inneren Erlebens einer Person mit ein: den Körper, die Sinneswahrnehmungen, die Vorstellungskraft und die individuellen Wahrnehmungsfilter. Also Persönlichkeitsmerkmale wie Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, Emotio-

nen, Werte, oder Überzeugungen. Entwicklungs- und Veränderungsprozesse werden durch individuelle selektive Aufmerksamkeit, mit Selbstreflexion, durch Wahrnehmungs- und Bewusstwerdungsprozesse sowie mit adäquaten Interventionstechniken gezielt angeregt. Prozessbegleitend können situationsabhängig verschiedene Methoden aus Coaching und Therapie zur Anwendung kommen. Dabei besteht zumeist eine aktive Beteiligung der Person, die sich, bewusst oder unbewusst, mit den Hintergründen ihres Problems auseinandersetzt. Somit erfordert es eine vertrauensvolle Bereitschaft der Person, sich unbefangen auf die Hypnose und die Prozesse einzulassen sowie die Offenheit, in innere Wahrnehmungs-, Erlebnis- und Entwicklungsprozesse einzutauchen, eigene Identitäts- und Verhaltensmuster zu reflektieren sowie neue Erkenntnisse und Ressourcen stimmig zu integrieren. Qualifizierte Hypnose-Therapie zeigt sich als einflussreiche und flexible Methode, die individuell auf das Bedürfnis der Person angepasst werden kann. Sie unterstützt die körperliche Gesundheit durch Stärkung der Selbstheilungskräfte und begünstigt die natürliche Reorganisation und Regulierung der Identität sowie der Wahrnehmungsfilter. Als eine der ältesten Therapieformen rückt sie nun langsam auch in der Moderne wieder mehr in den Fokus von Ärzten, Therapeuten und Hilfesuchenden und bietet mit ihren wiederentdeckten Möglichkeiten quasi neue, alte Wege in der Heilung von Körper, Geist und Gemüt. (pd.) MindSpirit Hypnosetherapie, Reto Blaschitz, Jonentalstrasse 3, 8911 Rifferswil, Telefon: 079 668 09 18, www.mindspirit.ch.

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Treffsicher Die Bogenschützen Stallikon überzeugen an den Schweizer Meisterschaften. > Seite 25

Stallikerin stellte in London aus Michaela Temperli an der «Great Hat Exhibition» Die Modistin Michaela Temperli hat mit ihrem Brand «Die Hutisserie» an der «Great Hat Exhibition» in London teilgenommen und mit ihren Kreationen die Schweiz sowie ihr Heimatland Deutschland repräsentiert. Michaela Temperli beschreibt ihre Teilnahme an der «Great Hat Exhibition» in London als eine wunderbare Erfahrung. Die Inhaberin des Ateliers «Die Hutisserie» ist die einzige Schweizer Modistin, die beide Länder an dieser Ausstellung mit ihren ausgefallenen Hutkreationen repräsentiert. «Es ist überwältigend, dass meine Hüte für die Teilnahme an diesem einzigartigen Event nominiert wurden», sagt Michaela Temperli.

Über 300 handgefertigte Unikate Die diesjährige Ausstellung «The Great Hat Exhibition», veranstaltet von X Terrace Fashion, der grössten Plattform von Hutmachern und Modisten in Grossbritannien, repräsentiert das Weltkulturerbe durch einzigartige Hutdesigns und Kreationen. Über 300 von Hand gefertigte Unikate wurden aus 30 Nationen zusammengetragen. Jedes Modell spiegelt ein Stück Tradition des jeweiligen Landes oder eine vergessene Handwerkskunst wieder. Am Mittwochabend, 21. März, wurde die Ausstellung feierlich mit den teilnehmenden Designern im privaten Rahmen eröffnet, bevor sie am Donnerstag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Gestern Mittwoch ging die Ausstellung zu Ende. «Es ist einzigartig, Teil dieser Gemein-

«Ich wünsche mir, dass auch hier in der Schweiz wieder mehr Frauen den Mut finden, Hüte zu tragen», sagt Michaela Temperli. (Bild zvg.) schaft von talentierten Modisten und Gleichgesinnten aus aller Welt zu sein», sagt Michaela Temperli, die bereits im Jahr 2016 teilnahm und viele neue Kontakte geknüpft hat. Sie liebt Hüte und kreiert für Klienten weltweit Hüte und Headpieces. «Ich wünsche mir, dass auch hier in der Schweiz wieder mehr Frauen den Mut finden, Hüte zu tragen.»

Die ausgestellte Hutkollektion unter dem Titel «Facing Tradition» wurden eigens für die Ausstellung angefertigt. Sie ist inspiriert durch die traditionellen Trachtenhüte des Schwarzwalds (Bollenhut und Schü-Hut) sowie der Bodenseeregion (goldene Radhaube). (pd.) Infos unter www.diehutisserie.com.

Singkreis Bezirk Affoltern sucht Helden fürs Jubiläumsprojekt Auf der Plattform Lokalhelden.ch können Privatpersonen, Organisationen und Vereine mit gemeinnützigem Zweck ihre Projekte ausschreiben und Spenden sammeln. Nun sucht der Singkreis Bezirk Affoltern als erste Ämtler Organisation auf diesem Weg nach Unterstützern. Lokalhelden.ch ist ein Spendenportal für lokale Vereine und Organisationen. Die Plattform wird von der Raiffeisenbank zur Verfügung gestellt und richtet sich an Menschen, die sich für das Schweizer Allgemeinwohl einsetzen. Egal ob Sport, Kultur oder Soziales: Auf dem Portal können Projekte mit gemeinnützigem Charakter aller Art ausgeschrieben, beworben und finanziert werden. Der Mechanismus ist ähnlich wie bei üblichen Crowdfunding-Plattformen: Vor dem Projektstart wird eine Summe definiert, die in einem vorgegebenen Zeitraum erreicht werden muss, damit das Projekt als erfolg-

Der Singkreis Bezirk Affoltern möchte zu seinem 55-Jahre-Jubiläum drei Konzerte geben. (Bild zvg.) reich gilt und realisiert wird. Während der Sammlungsphase können Unterstützer einen Betrag spenden und erhalten als Dankeschön eine nichtfinanzielle, symbolische Gegenleistung. Wird das Sammlungsziel nicht erreicht, platzt der Deal: Dann erhält der Spender keine Zahlungsaufforderung – und der Projektinitiant kein Geld. Das Spezielle an Lokalhelden.ch ist, dass Projektinitianten nicht sofort

mit dem Sammeln loslegen können. Sie durchlaufen vier Projektphasen: die Entwurfs-, die Start-, die Finanzierungs- und die Abschlussphase. In der Finanzierungsphase befindet sich momentan auch der Singkreis Bezirk Affoltern. Er feiert dieses Jahr sein 55-Jahre-Jubiläum und möchte zu diesem Anlass die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach aufführen – zusammen mit einem professionellen Orchester und Solisten. Die drei Jubilä-

umskonzerte sollen am Wochenende vom 15. bis 17. Juni in Zürich, Bonstetten und Kappel stattfinden.

Noch fehlen 4200 Franken Nun ist der Verein seit dem 12. März auf der Suche nach Unterstützern. 10 000 Franken sind das erklärte Finanzierungsziel, wie Vorstandsmitglied Cornelia Schmitz festhält: «Damit möchten wir die Auslagen für das

Orchester aus Berufsmusikern und Top-Solisten decken.» Die Finanzierungsphase läuft noch bis 11. Mai. 5555 Franken müssen mindestens gespendet werden, damit das Projekt zustande kommt. Nun, nach knapp zwei Wochen hat der Verein ein Viertel des Geldes zusammen. Rund 4200 Franken sind noch offen. Auf die Gönner warten je nach Höhe des gespendeten Betrags verschiedene Geschenke als Gegenleistung. Für eine 50-Franken-Spende erhält man eine Dankeskarte mit einem Foto des Chors per Post. Wer 100 Franken beisteuert, wird zu einer Chorprobe mit Werkführung und Apéro eingeladen und wird freundlich auf der Website erwähnt. Für 200 Franken kommen zu Probe, Werkführung, Apéro und Erwähnung noch zwei vergünstigte Konzert-Tickets hinzu. Und für einen Gönnerbeitrag von 1000 Franken sind obendrauf die Konzerttickets gratis. (lhä) Weitere Infos und Unterstützung: www.lokalhelden.ch, oder www.singkreisaffoltern.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Freitag, 30. März 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Verena Stehli, Querflöte und Christian Stuckert, Orgel Samstag, 31. März 21.00 Osternachtfeier mit Osterfeuer Pfarrerin Bettina Stephan und Team Sonntag, 1. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jürgen Schultz Anschliessend Chilekaffee

Freitag, 30. März Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Der Singkreis des Bezirks Affoltern singt Stücke aus der h-Moll-Messe von J. S. Bach Leitung: Brunetto d`Arco Begleitung: Anette Bodenhöfer Orgel, Cécile und Martin Affolter, Querflöten Pfarrerin Renate Hauser Sonntag, 1. April 10.00 Ostergottesdienst Spiel der Kolibri-Kinder Abendmahl ums Osterfeuer vor der Kirche. Läuten der Kirchenglocken durch die «Läuterbuben». Pfarrer Walter Hauser, Kolibri-Team und Organistin Anette Bodenhöfer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Gründonnerstag, 29. März 18.30 Abendmahlsfeier in der Kirche «Das letzte Mahl als Auferstehungsmahl» mit Input zu Abendmahl und Reformation und der Möglichkeit zur Diskussion, Pfr. W. Schneebeli Karfreitag, 30. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Passionsspiel», Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor 17.00 Konzert zum Karfreitag «Panflöten-Duett & Orgel» in der Kirche Samstag, 31. März 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Ostersonntag, 1. April 10.00 Familiengottesdienst mit Mitwirkung von Kindern Vikarin M. Hirt. Anschliessend Eiersuchen im Kirchenpark Apéro und Eiertütschen

Ref. Kirche Bonstetten Karfreitag, 30. März 10.00 Auf dem Friedhof Beginn des Karfreitagsgottesdienstes mit Musik von Rägle Brawand, Flöte Zirka ab 10.30 Uhr In der reformierten Kirche Predigt und Abendmahl Sonntag, 1. April 5.00 Ostermorgen-Wanderung Besammlung beim Parkplatz vor dem Friedhof. Um 5.05 Uhr laufen wir los: Strumberg – Fromoos – Feldenmaas – Bonstetten Zirka um 8 Uhr Frühstück im Kirchgemeindehaus 10.00 Fröhliche Ostern! Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Susanne Sauder Orgel/Piano: Josef Bachmann Anschliessend Chilekafi und «Eiertütsche» im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 30. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Beteiligung der Jugendlichen des Gründonnerstagprojekts Lona Salzmann, Panflöte Vincent Dallèves, Orgel Pfarrerin Irene Girardet Fischer Samstag, 31. März 21.00 Osternachtfeier mit Taizé-Liedern. Pfarrerin Irene Girardet Fischer und Ad hoc-Chörli. Anschliessend Osterfeuer bei der katholischen Kirche Sonntag, 1. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pietro Soldini, Saxofon Vincent Dallèves, Orgel Pfarrerin Irene Girardet Fischer Gschichte–Chischte während der Predigt. Anschliessend Apéro mit Eiertütschen

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Karfreitag, 30. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Ensemble QuartierClarinettes in «Kontraste», Cornelia Dürr (Klarinette und Bassetthorn) Philippe Schaunig und Erwin Müri (Klarinetten), Thomas Eckert (Bassklarinette) Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei/Kollekte. Ostersonntag, 1. April 5.30 Ostermorgenfeier im Freien und in der Kirche Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Osterfest mit Pfr. Markus Sahli und D. Steger (Trompete) K. Müller (Orgel) 14.00 Öffentliche Führung durch die Ausstellung ostchristlicher Ikonen mit Nina Gamsachurdia, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Trio Rafale mit «Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt» Maki Wiederkehr (Klavier) Daniel Meller (Violine) Flurin Cuonz (Violoncello) Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei/Kollekte. Mittwoch, 4. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Arnold Steiner

Ref. Kirche Kappel a. A. Karfreitag, 30. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi in der Kirche Sonntag, 1. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Daniel Steger, Trompete K. Müller, Orgel

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Obfelden

Karfreitag, 30. März Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu Christi 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balz Bächtold Abendmahl mit Gesangverein KnoObf Karsamstag, 31. März Tag der Grabesruhe Jesu Es finden keine Gottesdienste statt Ostersonntag, 1. April 6.30 Österliche Lichtfeier in der Kirche Knonau mit Pfr. Maurer , Pfr. Mehl und Vikar Bächtold. Beginn beim Osterfeuer vor der Kirche Nachher kurze Lichtfeier in der Kirche, danach Einladung zum Zmorge im Pfarrhaus 10.00 Familiengottesdienst mit Pfr. Maurer und Vikar Bächtold Solistin: Claudia Beck, Perkussion Abendmahl, Tauferinnerung Anschliessend Eiertütsche vor der Kirche Amtswoche : Vikar Bächtold

Freitag, 30. März 9.30 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant MusikerInnen Alexandra Polin (Viola), Ziv Braha (Theorbe) Kornél Radics (Traverso + Orgel) Anschliessend Kirchenkaffee im Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 1. April 9.30 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Angela Bozzola (Orgel) Gesangverein Knonau/Ad hoc Chor Obfelden singen das Te Deum (Mozart), Begleitung Mirco Bergo (Piano) Anschliessend Eiertütschen Dienstag, 3. April 11.30 Senioren-Mittagstisch Katholisches Chilehuus Donnerstag, 5. April 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 30. März 10.00 Meditativer Karfreitagsgottesdienst zu den sieben Worten Jesu am Kreuz, mit Abendmahl (Traubensaft) in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Sonntag, 1. April 6.30 Osterfeuer in Knonau mit Pfr. Maurer und Pfrn. Mehl 10.00 Ostergottesdienst in Maschwanden mit Abendmahl (Wein) mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 29. März Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Karfreitag, 30. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Ostersonntag, 1. April 5.30 Osterwarten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 30. März 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Sonja Weisenhorn Christine Theus, Cello Veronica Nulty, Orgel Samstag, 31. März 16.00 Probe Ad hoc Chor in der Kirche für den Ostergottesdienst Alle sind herzlich eingeladen Leitung: Veronica Nulty Sonntag, 1. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Pfarrerin Elisabeth A+rmingeon Ad hoc Chor Felix Hofstetter, Flöte, Kathy Bättig, Saxofon Veronica Nulty, Piano Mit anschliessendem Zmorge und Eiertütschen im Chor der Kirche Möchten Sie die Ostermorgenfeier mit vorbereiten? Melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Tel. 044 761 21 33

April-Programm 2018 Dienstag, 3./10./17./24. April 2018 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 4./11./18. April 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 5. April 2018 WANDERUNG: Uzwil – Jonschwil Wanderzeit: 3½ Std. 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 12. April 2018 SENIORENTREFF: Du lieber Himmel mit Vikarin Monika Hirt 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 19. April 2018 BERGWANDERUNG: Krokusse am Rämisgummen Wanderzeit: 4½ Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 19. April 2018 SPAZIERGRUPPE: Knonau – Hagendorn Spazieren: 40 und 60 Minuten 9.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / An- / Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 27. April 2018 EXKURSION Schoggifabrik Läderach, Ennenda Führung 2 Std., keine Gehhilfen erlaubt Anmeldeschluss, 10. April 2018 7.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Anm. für Wanderungen jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Sonntag, 8. April 2018, Tavolata Donnerstag, 26. April 2018 Mittagstisch der Pro Senectute 11.15 Uhr, Restaurant Rosengarten Fr. 17.– / Tavolata Fr. 15.– An- / Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 VORANZEIGE Mittwoch, 16. Mai 2018 Seniorenreise nach Murten (ausgebucht) Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten

Karfreitag, 30. März 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Markus 15,33–41 «Unverhüllti Sicht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gesangsverein Rifferswil Andreas Fischer, Orgel Ostern, 1. April 5.30 Ostermorgenfeier in Kappel, Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny, Pfr. Markus Sahli und weitere 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Johannes 20,1–10 «Wer isch zerscht?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Hans Martin Ulbrich, Oboe

Karfreitag, 30. März 9.15 Kein Gottesdienst 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung 18.00 Via Crucis der MCLI (Start beim Kath. Pfarreizentrum, Abschluss im Schulhaus Ennetgraben) Karsamstag, 31. März 21.00 Osternachtsfeier mit Osterfeuer-Segnung Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 1. April 10.00 Oster-Festgottesdienst mit den ital. Pfarreiangehörigen Musik: Kirchenchor Missa Brevis in C-Dur (Orgelsolomesse) KV 259 von W. A. Mozart für Chor und Orchester. Solisten: Mardi Byers, Sopran, Roswitha Müller, Alt Hans Michael Sablotny, Tenor Randal Turner, Bass und Marlène Flammer, Orgel 17.00 Oster-Festgottesdienst für die Kroaten Ostermontag, 2. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Mittwoch, 4. April 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Donnerstag, 29. März Gründonnerstag 17.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti und der Mitwirkung von Brigitte Broch und den Erstkommunionkindern der 3. Klasse Freitag, 30. März Karfreitag 10.00 Familienkreuzweg zu Fuss nach Rifferswil mit Pfarrer Angelo Saporiti und Brigitte Broch 11.45 Gottesdienst in der Kirche Rifferswil mit der Pfarrei Herz Jesu, Hausen 15.00 Karfreitagsliturgie mit Pfarrer Angelo Saporiti Samstag, 31. März Osternacht 17.00 Eucharistiefeier für Kinder und Familien mit Pfarrer Angelo Saporiti Silvana Bartels und Sandra Hanke mit anschliessendem «Eiertütschen» 21.00 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti mit anschliessendem «Eiertütschen» Musikalische Umrahmung: Chor Knonau–Obfelden Dirigentin: Angela Bozzola Pianist: Mirco Bergo Sonntag, 1. April Ostersonntag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti und musikalischer Begleitung des Kirchenchors von Hausen und Ad-hoc-Orchester Dirigent: Markus Etterlin Organist: Pawel Paluch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 30. März 10.00 Kirche Stallikon Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Musik: Nuriya Karimbayeva (Violine), Zhanel Messaadi (Orgel) Fahrdienst: Anmeldung bis 29. März 044 700 45 45 Samstag, 31. März 21.30 Kirche Stallikon Osternachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler Jugendarbeiter Ralph Baumgartner und Konfirmanden, Musik: Iris Kuttler (Gesang), Florian Engelhardt (Orgel) Anschliessend Punsch und Panettone am Osterfeuer Fahrdienst: Anmeldung bis 30. März 044 700 06 37 Sonntag, 1. April 16.00 Kirche Wettswil Familien-Ostergottesdienst mit «Fiire mit de Chliine» Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro Dienstag, 3. April 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 4. April 20.00 Jahreszeitgebet «Frühling» in der Kirche Wettswil Donnerstag, 5. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon Freitag, 6. April 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 29. März 19.30 Abendmahlfeier mit den Erstkommunikanten Freitag, 30. März 15.00 Gedenken des Leidens und Sterbens Jesu Christi mit Betrachtung des Kreuzweges Samstag, 31. März 21.00 Feier der Osternacht mit dem MauritiusChor Sonntag, 1. März 10.00 Oster-Festgottesdienst Montag, 2. April 10.00 Eucharistiefeier zum Ostermontag Mittwoch, 4. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 5. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 29. März 19.30 Eucharistie Abendmahl, Liturgiegruppe Erstkommunionkinder 21.00 Begleitete Nachtwache bis 22.00 Uhr Freitag, 30. März 10.00 Besammlung zum Familienkreuzweg 11.45 Feier in der Kirche Rifferswil 15.00 Karfreitagsliturgie Samstag, 31. März 21.00 Osternachtfeier Beginn am Osterfeuer, Apéro Sonntag, 1. April 11.00 Wortgottesfeier Kirchenchor, Kindergottesdienst Apéro

Kath. Kirche Obfelden Karfreitag, 30. März 10.00 Kreuzweg für Familien Karsamstag, 31. März 21.00 Osternachtsfeier mit Osterfeuer-Segnung mit Gast-Priester Mate Lukac zusammen mit MCLI deutsch/italienisch Anschliessend Eiertütschen Ostersonntag, 1. April 10.30 Oster-Festgottesdienst mit Gastpriester Mate Lukac Mit Musik, anschliessend Eiertütschen Ostermontag, 2. April siehe Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 30. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl David Ruprecht Kinderprogramm Samstag, 31. März 19.00 Konzert Good News Singers Sonntag, 1. April 10.00 Oster-Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Mittwoch, 4. April 14.30 60plus Gitarrenkonzert, EMK 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Freitag, 30. März 9.45 Karfreitags-Gottesdienst (Urs Baumann), mit Abendmahl Kinderhort Sonntag, 1. April 9.45 Oster-Gottesdienst (Urs Baumann), mit Abendmahl Kinderhort Anschliessend Brunch

Freitag, 30. März 10.30 Karfreitag-Gottesdienst anschliessend Abendmahl Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Sonntag, 1. April Ab 9.30 Uhr Kaffee und Gipfeli 10.30 Oster-Gottesdienst für die ganze Familie www.etg-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 30. März 17.00 Karfreitagslobpreis in Steinhausen Sonntag, 1. April 10.30 Osterfäscht in Suhr AG (kein Gottesdienst in unserem Saal) Infos: heilsarmee.ch/osterfäscht

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Freitag, 30. März 9.45 Karfreitagsgottesdienst und Kinderprogramm Sonntag, 1. April 9.45 Ostergottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

1. April Generalkonferenz-Übertragung: 10.00 Priestertums-Brunch 11.00 Priestertumsversammlung 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Sonntagmorgen-Versammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Stellenanzeiger

Wir suchen – mit Arbeitsort in Affoltern am Albis – auf den 1. Juli 2018 oder nach Vereinbarung

Redaktor 60 % (w/m) Ihre Aufgabe Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Als amtliches Publikationsorgan berichtet der «Anzeiger» ausschliesslich über das regionale und lokale Geschehen und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 30. März 2018

19

Osternacht und Osterfeuer Am Samstag, 31. März, in der Kirche Stallikon Am Ostersamstag, 31. März, um 21.30 Uhr, findet in der Kirche Stallikon eine stimmungsvolle Osternachtfeier mit anschliessendem Osterfeuer statt. Ein Friedenskönig, der begleitet von Jubel und Palmenzweigen nach Jerusa-

lem einzieht. Eine Frau mit einem Wasserkrug, die den Weg zum letzten Abendmahl weist. Ein Jünger, der für 30 Silberlinge Gott verrät. Die Frau des Pilatus, die ihren Mann vor einem Fehlurteil warnen will. Das Volk, das laut nach seiner Art von Gerechtigkeit schreit. Der Gottessohn, der die Gott-

verlassenheit erfährt. Soldaten, die Befehle von oben ausführen. Ein Passant, der gezwungen wird, das Kreuz Jesu zu tragen und Frauen, die wissen, dass Männer grosses Unrecht tun. Sie alle kommen vor in der Osternachtfeier. Gross erscheinen sie in der dunklen Kirche auf der Leinwand, während Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Otto Kuttler und Ralph Baumgartner biblische Texte lesen und diese mit szenischen Handlungen eindrücklich untermalen. Und auch Besucherinnen und Besucher finden sich im Geschehen wieder, während sie Abendmahl feiern und so auf ihre Art an der Nacht vom Gründonnerstag teilhaben. Zusammen mit Florian Engelhardt, Orgel und Klavier, singt Iris Kuttler Lieder und Balladen von der Empore. Meditative Gesänge laden immer wieder zum Mitsingen ein. So werden Texte, Bilder und Stimmungen zu einem eindrücklichen und bleibenden Erlebnis. Im Anschluss an die Feier ziehen die Besucherinnen und Besucher mit Kerzen aus der dunklen Kirche hinaus ans Osterfeuer vor der Kirche, wo Punsch und Panettone für sie bereitstehen. (pd.) Osternachtfeier mit anschliessendem Osterfeuer,

Pilatus wäscht seine Hände in Unschuld – Probe für die Osternacht.

Samstag, 31. März, 21.30 Uhr, Kirche Stallikon.

(Bild Otto Kuttler)

Eintritt frei.

«Best of VocalCord» - in Concert

Am Sonntag, 8. April, in der reformierten Kirche Affoltern Der «VocalCord» ist bekannt für seine überzeugenden Musicals aus vergangenen Jahren. Der Chor aus Bonstetten zeichnet sich durch stimmliche Stärke und ein auffallend jugendliches Durchschnittsalter aus. ................................................... von susanne crimi «Hair», «Wicked», «Der Glöckner von Notre Dame», «Mamma Mia» und «Akte Chess» sind längst nicht alle erfolgreichen Musicals, die die Sängerinnen und Sänger von «VocalCord» vor begeistertem Publikum aufführten. Aus den Reihen der diversen Stimmlagen sind viele auch sehr starke Stimmen auszumachen, die mit Solo-Rollen in den vorangegangen Jahren mehr als nur überzeugten. Für dieses Jahr hat sich der «VocalCord» entschlossen, eine rein konzertante Aufführung zu realisieren. Keine Kostümierung und

keine Solos, dafür aber, wie es sich für eine erfolgreiche «Band» gehört, eine Best-of-Produktion zu erarbeiten. Wer sich in einer Chorprobe umsehen und mithören darf, dem wird klar: Sämtliche Songs, die am Konzert gespielt werden, sitzen bereits gut, viele singen auch auswendig. Natürlich sind die Medleys aus den Musicals «Les Miserables», «Wicked» und «Der Glöckner von Notre Dame» nicht ganz Neuland. Auch andere Ohrwürmer wie «Afrika» von Toto, «Bohemian Rapsody» von Freddy Mercury und den «Queen» sind bereits vor Jahren schon einmal einstudiert worden. Neue Arrangements und der Umstand, dass das Ganze nicht in einer Rahmenhandlung stattfindet, sondern als reines Chorkonzert dargeboten wird, macht die Sache jedoch wieder anders und neu.

Lust auf Zuhören machen Darum hört man Patrik Elsaid, den musikalischen Leiter des «VocalCord»

an der Probe eher sagen: «… jetzt hätte ich gerne etwas mehr Körperspannung … jawoll, genauso … danach aber etwas mehr Weite … genau und nun kommen wir zum Crescendo ins A …». Er muss nur noch selten an Akkorden feilen und leitet die talentierten Sänger vielmehr dazu an, Groove, jazzigen Swing oder eben einfach mehr «Leben» und scheinbare Improvisation in die Hits zu bringen. Mit einigen ganz neuen Titeln möchte der «VocalCord» seine Fans und auch neue Zuhörer neugierig machen und zu den zwei Konzerten einladen. Ein gut umgesetztes Arrangement der Hits «You are the Sunshine of my Life» von Stevie Wonder oder «Change the World» von Eric Clapton und noch einige mehr machen Lust auf ein Konzert, das begeistern wird. «VocalCord in Concert - Hits aus der Jukebox», am Sonntag, 8. April, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern.

An den Details feilen für ein Konzert, das überzeugt – Der Chor VocalCord mit Leiter Patrik Elsaid. (Bild Susanne Crimi)

Ella und John brechen zu einem letzten gemeinsamen Roadtrip auf. (Bild zvg.)

«Three Billboards» und «Ella & John» Die nächsten Filme im Kino Mansarde Muri In «Three Billboards outside Ebbing, Missouri» kämpft eine Mutter eigenhändig dafür, dass das Verbrechen an ihrer Tochter zur Aufklärung kommt. In «Ella & John» wiederum bricht ein älteres amerikanisches Pärchen zu seiner letzten Reise auf. Irgendwo im Nirgendwo; diese Trostlosigkeit hat einen Namen: Ebbing in Missouri. Aufgemischt wird diese Provinzträgheit von Mildred Hayes, deren Tochter brutal ermordet wurde. Doch es passiert … nichts. Die Untätigkeit der Polizei prangert sie durch die Plakatierung von kurzen aber prägnanten Botschaften auf drei Werbeflächen an. Was nun passiert, ist erzählerisch unglaublich fesselnd umgesetzt – eine grandiose Mixtur aus Komödie und Drama, die mit ihrem ausgesprochen schwarzen Humor überzeugt, aber auch das Herz anspricht. Grenzen zwischen Sympathie und Mitgefühl sowie moralisch und ethisch korrektem Verhalten der handelnden Figuren werden hinterfragt und verschwimmen. Mildred sorgt für Aufruhr in der Stadt und löst ungeahnte Kettenreaktionen aus. Eines der filmischen Highlights der letzten Monate – unbedingt sehenswert.

Mittelpunkt, das zu einem Roadtrip aufbricht, weil Ella krank ist und nicht mehr viel Zeit hat und John immer dementer wird. Sie haben sich mit ihrem Wohnmobil aufgemacht zu einem letzten Roadtrip, der sie in ihre Vergangenheit zurückführt. Diese letzte gemeinsame Reise soll sie noch einmal daran erinnern, wie reich und grossartig ihr Leben war. «Ella & John – das Leuchten der Erinnerung» ist ein Film, der das Leben zelebriert, der die Gemeinschaft hochhält und von den guten Momenten erzählt, die auch inmitten all der schlechten immer wie ein Leuchtfeuer herausstechen. Dass im Mittelpunkt zwei Menschen am Ende ihres Weges stehen, ist nur konsequent, da sich so die Möglichkeit ergibt, auch darüber zu reden, was selbstbestimmtes Leben ist und wie es um das Recht bestellt ist, selbst den Moment des Abschieds bewusst zu wählen. Regisseur Paolo Virzi erzählt das mit sehr viel Gefühl, umschifft Klischees gerade so weit, dass ein Gefühl von Authentizität aufkommt, und zeigt zwei grosse Schauspieler auf der Höhe ihrer Kunst. (pd.) «Three Billboards outside Ebbing, Missouri», Donnerstag, 5. April, 18 Uhr, und Freitag, 6. April, 20.30 Uhr (E/d/f, 115 Minuten, ab 16 Jahren). «Ella & John», Donnerstag, 5. April, 20.30 Uhr, und

Ella & John – das Leuchten der Erinnerung Die italienische Produktion stellt ein amerikanisches altes Pärchen in den

Freitag, 6. April, 18 Uhr (E/d/f, 112 Minuten, ab 16 Jahren). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 2121.

«Ich und/oder wir»

Referat von Gabriela Moser in Knonau Am Mittwoch, 11. April, lädt der Vorstand des Elternforums Knonau zur Elternbildungsveranstaltung ein. Zu Gast ist Gabriela Moser. Sie wird über das Spannungsfeld von Persönlichkeitsentwicklung und Gruppendynamik referieren. Die bekannte Referentin ist als Supervisorin und Coach in Elternbildung und Konfliktbegleitung tätig. Sie führt das von ihr gegründete Unternehmen «Respekt statt Gewalt». Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein wichtiger Prozess bei Kindern und Jugendlichen. Eigene Werte und Normen sollen verinnerlicht werden. Gleichzeitig möchten sie dazugehören, der Freundeskreis spielt hier eine zentrale Rolle. Im Vortrag erfahren die Teilnehmenden, warum Menschen sich unter Gruppenzwang setzen lassen, warum Kinder und Jugendliche sich in Gruppen zusammenschliessen und was dabei die Chancen und Risiken sind. Die Besucherinnen und Besucher lernen jedoch auch, ihr Kind in seiner Persönlichkeit zu stärken und

Gabriela Moser. (Bild zvg.) gleichzeitig seinen Umgang mit den anderen zu begleiten. Während des spannenden Abends wird genügend Raum für Fragen an die kompetente Referentin bleiben. (pd.) «Ich und/oder wir» - Referat mit Gabriela Moser, Mittwoch, 11. April, 20 Uhr im Mehrzweckraum der Schule Knonau, Schulhaus Aeschrain. Eintritt frei, Voranmeldung nicht erforderlich.


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Veranstaltungen

agenda

Holzspielzeug von H. U. Steger

Donnerstag, 29. März Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Ob. Seewadelstrasse 12. 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten.

Bonstetten

07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: FeldbachStäfa-Männedorf-Uetikon. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

21.00: Live in concert «Colours». Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 30. März Affoltern am Albis

17.00: Musik zum Karfreitag: Panflöten-Duett mit Orgel. Moni Nef, Antonia Nardone und Jörg Frei. Von Barock bis Filmmusik. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort am Karfreitag im Klosterkeller: Ensemble Quartier Clarinettes in «Kontraste». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 31. März Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 19.00: «Good News Singers and Band» - Die Osterbotschaft im Gospelkleid. Eintritt frei/Kollekte. Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn. Chrischona Kirche. Alte Obfelderstrasse 24.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove, Electroswing. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Dorfmuseum Maschwanden am Ostermontag geöffnet Das Dorfmuseum Maschwanden ist am Ostermontag, 2. April, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben der Dauerausstellung wird die Wechselausstellung mit der Spielzeugsammlung von H. U. Steger gezeigt. Hans Ulrich Steger, der 2016 verstorben ist, war Mitbegründer des Dorfmuseums Maschwanden. Neben seinen Tätigkeiten als Karikaturist, Grafiker und Maler, war er auch Buchautor. Seine beiden Kinderbilderbücher «Reise nach Tripiti» und «Wenn Kubaki kommt» sind zu Klassikern geworden, in verschiedene Sprachen übersetzt und bis heute immer wieder neu aufgelegt worden. Steger hat bereits ein Jahr vor der Publikation seines ersten Kinderbuches ein kleines Heftchen mit dem Titel «Holzspielzeug» veröffentlicht. Erschienen ist das kleine Büchlein in der Reihe der SJW-Hefte. Das Schweizerische Jugendschriftenwerk (SJW) publiziert seit 1932 Literatur für Kinder und Jugendliche in allen vier Landessprachen und bietet jungen und bereits anerkannten Schweizer Autoren eine Plattform. Viele mögen sich wohl noch an die kleinen Hefte erinnern, die jeweils in der Schule präsen-

Rafale «Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt». Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Dorfmuseum Maschwanden, Unterdorf. Ostermontag, 2. April, von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Dienstag, 3. April Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Montag, 2. April Aeugstertal

19.00: Kafenion - «Griechische Musik und Leckereien». Essen um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 15.00-16.00: «Yoga mit Baby» mit Sabine Chandika Würmli. Rückbildung unterstützen und auch das Baby geniesst einfache Übungen. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Stallikon

Wettswil

19.30: Jazzkonzert mit «Les Solörs». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 1. April

Mittwoch, 4. April

Kappel am Albis

Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60, Seniorentur-

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tiert und zum Erwerb angeboten worden sind. Im Heft «Holzspielzeug» aus dem Jahre 1966 beschreibt Steger in Wort und Bild einfach herzustellendes Spielzeug, das er grösstenteils auf seinen Reisen in Griechenland und Ex-Jugoslawien zusammengetragen hat. Im Vorwort bemängelt Steger, dass man leider immer weniger selbst gemachtes Spielzeug finde (ausser in Museen) und sich niemand mehr Zeit dafür nehme, solches herzustellen. Diesem Umstand soll das Heft entgegenwirken und zum Basteln anregen. Mit vielen Zeichnungen und kurzen Beschreibungen können die Spielsachen, wie etwa der Turner, der auf dem Titelbild der Publikation abgebildet ist, einfach nachgebaut werden. «Kennt man nämlich einmal die zwei bis drei Tricks, auf denen die Mechanik des Spielzeuges beruht, ist alles weiter keine Hexerei mehr.» Im Dorfmuseum Maschwanden kann am Ostermontag in diesem Büchlein geblättert werden, Originalspielsachen sind ausgestellt und wer möchte, kann versuchen, selbst einen Turner nach Stegers Beschreibung zu basteln. (pd.)

Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt

17.15: Musik und Wort zum Ostersonntag im Klosterkeller. Trio

Freitag, 30. März 2018

nen für sie und ihn. Turnhallen:

Turner auf dem Titelbild des SJW-Heftes «Holzspielzeug» (Bild zvg.) 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Christoph Grab’s Reflections». Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

13.35: OTTENBACH60plus Wanderung: Fahrt zum Lilienberg, wandern auf dem Panoramaweg nach Affoltern, ca. 1 Std., Kaffeehalt im Seewadel. Möglichkeit mit dem Postauto zurück, Zonen 155, 156 oder zu Fuss über den Wald. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Donnerstag, 5. April

Stallikon

Affoltern am Albis

07.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Uzwil - Jonschwil, Wanderzeit ca. 3½ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden. Treffpunkt Bahnhof. anzeige

13.00: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Mittagessen im Restaurant «Schwarzer Hecht». Nach dem Essen bei schönem Wetter gemütliche Wanderung nach Landikon. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Kappel am Albis

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Pneuma- die vergessene Atemseele der Malerei» - Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Bis 10. April.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert» Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.


Veranstaltungen

Ämtler Bibliotheken im April Die Frühlingsferien dauern im ganzen Bezirk – ausser in Hedingen – von Montag, 23. April, bis Samstag, 5. Mai.

Bibliothek Aeugst Samstag, 14. April, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee in den Neuerscheinungen schmökern. Mittwoch, 18. April, 14 bis 16 Uhr: Ich spiele, du spielst, spielen wir? Spielnachmittag für Jung und Alt unter der Anleitung der Bibliothekarinnen. Die Bibliothek ist auch für alle, die nicht spielen möchten, wie gewohnt geöffnet. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern Am Ostersamstag ist die Bibliothek wie üblich von 10 bis 15 Uhr offen. Am Ostermontag, 2. April, bleibt sie geschlossen. Dienstag, 3. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 13. April, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Anmeldung nicht erforderlich. Montag, 16. April, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Mittwoch, 18. April, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Gehen, ging, gegangen» von Jenny Erpenbeck diskutiert. Donnerstag, 19. April, 15.30 bis 16 Uhr: BuchstartTreff. Freitag, 27. April, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 28. April, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Frühlingsferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Am Ostersamstag ist die Bibliothek von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Donnerstag, 12. April, 19.30 Uhr: Die Extremsportlerin und Bergführerin Evelyne Binsack erzählt über ihr Buch «Grenzgängerin». Eintritt: 15 Franken, Vorverkauf in der Bibliothek. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hausen Am Dienstag, 3. April, bleibt die Bibliothek wegen einer Sicherheitsübung den ganzen Tag geschlossen. Am Wahlsonntag, 15. April, lädt das Bibliotheksteam die Stimmbevölkerung ein, nach dem Auszählen der Stimmen mit den alten und neuen Behördenmitgliedern anzustossen. Die Bibliothek ist aus diesem Anlass von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Während der Ostertage bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 3. April, gelten die üblichen Öffnungszeiten. Mittwoch, 11. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 18. April, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Ein spannender Geschichtennachmittag in der Bibliothek. Samstag, 21. April, 10 bis 11 Uhr: Hedingen persönlich mit Flurina Rigling, Preisträgerin von «Schweizer Jugend forscht».

Bibliothek Knonau Während der Ostertage bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab 3. April gelten die üblichen Öffnungszeiten. Mittwoch, 4. April, 15 bis 15.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Für Geschichten-Fans ab 3 Jahren. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Maschwanden Während der Frühlingsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Am Ostermontag, 2. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 18. April, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Während der Ostertage bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab 3. April gelten die üblichen Öffnungszeiten. Freitag, 13. April, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Freitag, 30. März 2018

21

Weit hinaus über die Grenzen Das Trio Jütz präsentiert «hin und über» in Affoltern Das schweiz-tirolerische Trio Jütz interpretiert folkloristisches Liedgut aus dem Alpenraum neu. Am 7. April, treten sie in der Galerie am Märtplatz auf. Organisator ist KulturAffoltern. In der Musik von Jütz spielt die Sehnsucht nach Heimat eine grosse Rolle. Das Trio nimmt traditionelle Lieder und Tänze aus beiden Ländern auf und spielt sie neu, sorgfältig und respektvoll; mit offenen Grenzen, was wohltuend ist in einer Zeit, wo etliche meinen, die Heimatliebe für sich gepachtet zu haben. «Wir wollen hinausgehen und viele traditionelle Musiken miteinander verbinden. Und wir fangen da an, wo wir zu Hause sind,» sagt Isa, die Frau im Trio. Alle drei sind mit Musik aufgewachsen, aber mit Volksmusik hatten sie früher wenig am Hut. Sie erobern die Musik quasi von aussen, ohne Kitsch und Volkstümelei. Ganz besonders gefällt ihnen der dreistimmige Gesang. Isa Kurz, geboren in Hall in Tirol, hat schon als kleines Mädchen die Instrumente ihrer fünf älteren Geschwister ausprobiert und später Klavier und Violine studiert. Im Trio spielt sie Geige, Akkordeon und Hackbrett. Und singt, aber wie! Phi-

Das schweiz-tirolerische Trio «Jütz» (Bild zvg.)

lipp Moll, aus Schwaz in Tirol, ist Sohn des Keyboarders einer Kultszeneband aus der Neuen Deutschen Welle. Vor seinem Umzug nach Bern war er viele Jahre von England aus international als Kontrabassist unterwegs. (Auch er singt.) Daniel Woodtli kommt aus Bern. Im Familienkreis spielte man sich bei ihm abends durchs Volksliedgut. Er ist im Jazz zuhause, hat aber ein breites musikalisches Spektrum; unter anderem macht er bei Patent Ochsner mit. Bei Jütz spielt er Trompete, Flügelhorn, Hackbrett und singt. Nach dem Debutalbum «Jütz» hat das Trio jetzt sein zweites Album «hin & über» vorgestellt. Im Bandnamen Jütz klingt vieles an: Jutz, Jazz, und auch jetz(t). Ursprünglich ausschlaggebend für die Wahl war der Name des

Urner Komponisten Berti Jütz, von dem «Zoge-n-am Boge» stammt. Das Trio hat das Lied beim ersten Zusammentreffen gespielt. Vom «Jützen» können die drei allerdings noch nicht leben, weshalb alle noch anderen musikalischen Tätigkeiten nachgehen. Dadurch fliessen immer wieder neue musikalische Eindrücke in ihre gemeinsame Musik. «Unsere Arrangements haben viel Platz für Spontaneität. Das macht die Konzerte auch für uns spannend und aufregend. Es gefällt dem Publikum, wenn es merkt, dass wir Spass auf der Bühne haben,» sagt Isa Kurz. Zuhörer und Zuhörerinnen wissen nie genau, was sie erwartet. Vielleicht verstehen sie auch den Dialekt nicht immer. Aber bei den Darbietungen von Jütz kommt es auf die Atmosphäre an, mit der Musik ruft das Ensemble Gefühle und Erinnerungen hervor, unabhängig von Land und Tradition. Und ein «Sennele hoahoo» mit sehnsuchtsvoller Tirolerfärbung kann ganz schön unter die Haut gehen... (pd.) Samstag, 7. April, 20.15 Uhr, Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern; Eintritt 30 Franken / 15 Franken; Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Reservierungen: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon: 044 762 42 42.

Bibliothek Ottenbach Während der Ostertage bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab 3. April gelten die üblichen Öffnungszeiten. Dienstag, 10. April, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Nach den Frühlingsferien bleibt die Bibliothek mittwochs geschlossen.

Bibliothek Rifferswil Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Während der Ostertage bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab 3. April gelten die üblichen Öffnungszeiten. Freitag, 6. April, 20 Uhr: Lesung mit Arno Camenisch, Musik: Roman Nowka. Anschliessend Apéro. Eintritt: 10 Franken. Ab Montag, 9. April, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Am SechseläutenMontag, 16. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek am Dienstag, 24. April, von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Grosser Jazz und Schalk

Die Woche nach Ostern im «LaMarotte» Jazz am Donnerstag «Christoph Grab’s Reflections»

Erzähltheater «Der brave Soldat Schwejk»

Der Saxofonist Christoph Grab widmet sich mit seinen beiden grossartigen Kollegen – dem Bassisten Dominique Girod und dem Drummer Pius Baschnagel – der Musik des Jazz-Visionärs Thelonious Monk, einem der originellsten und inspirierendsten Komponisten des Jazz. Er verstand es, Tradition und Moderne zu verbinden. Christoph Grab lässt Monks Kompositionen in ganz neuem Licht erscheinen, ohne dabei ihre Einfachheit aufs Spiel zu setzen und zeigt gleichzeitig, dass Thelonious Monk auch ein wunderbarer Melodiker war.

Spiel: Wolfram Berger, Sound: Florentin Berger-Monit, Autor: Jaroslav Hašek (1883–1923) Der Jahrhundertroman «Die Geschicke des braven Soldaten Schwejk während des Weltkrieges» erzählt mit unbändigem Humor und satirischer Schärfe vom Irrsinn des Krieges und der masslosen Macht der Dummheit. Joseph Schwejk zeigt auf berührende, aber auch äusserst unterhaltsame Weise, wie man Autoritäten mit subversiver Haltung und treuherzigem Blick in ihrer Willkür und Menschenverachtung begegnen kann. Ob naiv oder als gewitzter Schlaumeier: Schwejk gerät in den Garnisonsarrest, ins Irrenhaus und an die Front. Der mehrfach ausgezeichnete österreichische Schauspieler Wolfram Berger gibt sich ganz dem köstlichen Dialogwitz hin: als Schwejk, General, Oberst, Feldwebel und in vielen weiteren Figuren des Romans, eingebettet in Soundcollagen seines Sohnes Florentin Berger-Monit. (pz)

Donnerstag, 5. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei/Kollekte, kleines Essen: 15 Franken.

Freitag, 6. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

Bibliothek Wettswil Am Ostersamstag ist die Bibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Mittwoch, 14. April, 15 bis 16 Uhr: Panini-Tauschbörse in der Bibliothek. Donnerstag, 19. April, 20 bis 21.30 Uhr: Spoken Word & E-Gitarre – eine rhythmisch-klangvolle Reise durch das tragikomische Leben und Lieben des Kammerjägers Felix Steingruber. Anschliessend Apéro. Billette sind in der Bibliothek erhältlich. Mittwoch, 25. April, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. April, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kul-

Fondant: Mit ein paar Tricks gelingt die prächtige Torte. (Bild zvg.)

Alles über Fondant, Buttercrème und Co. Vielerorts sind sie zu bestaunen – die wunderschönen mit Fondant überzogenen Torten in allen Farben und unbegrenzten Formen. Am 14. April, von 14 bis 18.30 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, alles Wissenswerte über Fondant, Buttercrème, Biskuit und andere TortenTechniken zu erfahren, damit auch zu Hause prachtvolle Tortenkunststücke gelingen können. Die erfahrene Köchin und Bäckerin Jeanine Schneyder führt die Tortenbegeisterten durch diesen lebhaften Workshop. Das FaZeTeam freut sich auf viele Kuchen-Liebhaber. (pd.)

turLegi 20 Franken. Anmeldungen werden unter Tel. 044 760 21 13

Der Schauspieler Wolfram Berger (l.) spielt den braven Soldaten Schwejk.

Platzreservierungen empfohlen über

tern.ch entgegengenommen. Weitere Informationen

(Bild zvg.)

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affol-

Makrofotografie Frühblüher Am Freitag, 6. April, organisiert die Stiftung Reusstal eine Exkursion mit vielen Tipps rund um das Thema Makrofotografie. Gestartet wird bei der Reussbrücke Birri-Ottenbach. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Nah- und Makrofotografie steht allen offen. Im Gegensatz zur Tierfoto-

grafie lassen sich im Makrobereich auch schon mit einem 50-mm-Objektiv Motive gut ablichten. An dieser Exkursion gibt es viele Tipps, wie Schlüsselblumen, Windröschen, Blaustern und Co. richtig fotografiert werden. Die Teilnehmenden können die eigene Kamera, Stativ, alle vorhandenen Objektive, geladene Batterien und leere Speicherkarten mitbringen. Die Leitung hat Ambroise Marchand, Natur-

fotograf. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Anmeldung erforderlich; bis spätestens Donnerstag, 5. April, an thomas.burkard@stiftungreusstal.ch / Tel. 056 634 45 75. (pd.) Freitag, 6. April, Beginn: 18 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr. Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke Birri-Ottenbach (Aargauerseite). Kosten: 50 Franken, Jugendliche und Studenten 25 Franken. Weitere Infos unter: www.stiftung-reusstal.ch.


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2. Liga, Gruppe 1 (26. März)

Fussballclub Affoltern a. A.

1. 2. 3. 4.

FC Adliswil 1 FC Red Star ZH 2 FC Lachen/Altendorf 1 FC Männedorf 1

13 14 14 15

31 25 25 23

5. 6. 7. 8. 9.

FC Wädenswil 1 FC Stäfa 1 FC Regensdorf 1 FC Horgen 1 FC Urdorf 1

13 14 14 13 14

21 21 21 18 17

10. 11.

FC Srbija ZH 1 FC Seefeld ZH 1

14 14

16 15

12. 13.

FC Küsnacht 1 FC Schlieren 1

13 15

12 12

14.

FC Affoltern a.A. 1

14

9

Bei hoffentlich schönem Wetter will die erste Mannschaft den ersten Dreier im heimischen Moos einfahren.

Nach dem spannenden und intensiven Spiel von letzter Woche gegen den FC Srbija, welches torlos endete, will der FCA beim ersten Heimspiel der Rückrunde unbedingt einen Vollerfolg erzielen.

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Mit dem FC Seefeld ZH gastiert am Osterdienstag ein ebenfalls abstiegsgefährdetes Team auf dem heimischen Moos, welches sich in Reichweite der Ämtler befindet und unbedingt bezwungen werden muss – allerdings, das Hinspiel ging 1:4 verloren. Natürlich waren Staff und Spieler nach dem Spiel vom letzten Sonntag enttäuscht. Nur allzu gerne hätte man vom Juchhof einen «Dreier» entführt und wäre so näher an einen Nichtabstiegsplatz herangerückt. Einstellung und Einsatz haben gepasst, sogar einen Elfmeter durfte man treten, doch leider war

Glücksgöttin Fortuna den Gästen aus dem Säuliamt nicht gut gesinnt. Doch es nützt nichts, Tränen zu vergiessen und zurückzuschauen, vielmehr gilt das Augenmerk jetzt dem nächsten Gegner aus der Stadt. Nach der letztjährigen Relegation steht der FC Seefeld momentan zwar vor dem FCA auf Platz 11, doch der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist nur gering. Die Gäste sind letzte Woche ebenfalls nicht wunschgemäss gestartet und mussten alle drei Punkte abgeben. Eine neuerliche Niederlage würde auch sie in Bedrängnis bringen. Chancen besser nutzen FCA-Trainer Filipovic hat diese Woche sein Hauptaugenmerk auf die Qualität im Offensiv- und Abschlussbereich gelegt. «Es nützt nichts, wenn die Angriffe schön

und schnell vorgetragen werden und am Schluss an der Strafraumgrenze enden. Es muss unbedingt gelingen, die sich bietenden Angriffe mit der nötigen Präzision bis zum Abschluss durchzuspielen und vor dem Tor die nötige Ruhe zu bewahren». Natürlich, die Rückrunde hat erst begonnen und alle Rädchen können noch nicht ineinandergreifen. Wichtig ist aber, dass die Mannschaft weiter an sich glaubt und an sich arbeitet. Ein Sieg würde dem Team sicher guttun und zusätzlich Aufschwung verleihen, um raschmöglichst den ungeliebten letzten Tabellenplatz abzutreten. Bei Redaktionsschluss waren, ausser Stammhüter Steiner, alle Mann an Bord und einsatzfähig. Die 1. Mannschaft freut sich auf Ihren Besuch am Dienstag nach Ostern, 3. April 2018. Anspielzeit: 19.45h – Harry Wettstein Hopp FCA!

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Seefeld 1 Spielbeginn: Dienstag, 3. April 2018, 19.45 Uhr Ort: Im Moos

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Sport

Freitag, 30. März 2018

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Die Bogenschützen Stallikon holen einen kompletten Medaillensatz Erfolgreiches Schweizer Meisterschaftswochenende in Magglingen Die Bogenschützen Stallikon waren am 24. und 25. März mit sieben Schützinnen und Schützen an der Schweizer Meisterschaft in Magglingen vertreten. Janine Hunsperger holte Gold bei den Compound Damen (Elite), Daniel Schoonhen Silber bei den Compound U15 Jeunesse und Erika Montana Bronze bei den Compound Master Damen.

final unterlag er dann mit nur einem Punkt 136/137 gegen Marius Varone (C.A de la Tour Sion). Daniel Schoonhen hat viel trainiert und sich die Medaille wirklich verdient. Erika Montana lief die Quali nicht ganz optimal und sie landete auf dem 4. Rang. Im Bronzefinal konnte sie sich jedoch noch gegen Sylvia Wyss (BS Lyssach) mit 133 zu 129 Punkten durchsetzen.

Insgesamt fast 350 Schützen schossen am Samstag und Sonntag in der Halle «Ende der Welt». Am Samstag starteten die Compound-Schützen und am Sonntag waren die Recurve-Schützen dran. Die Präsidentin der Stalliker Bogenschützen, Angela Hunsperger, war als OK-Chefin im Hintergrund tätig. Daniel Schoonhen erzielte in der Qualifikation in der Kategorie Compound Jeunesse mit 549 ein tolles Resultat und hatte somit eine gute Ausgangslage für die Finalrunde. Im Gold-

Janine Hunsperger, Kadermitglied von SwissArchery, startete eine Kategorie höher. Sie gehört eigentlich noch zu den Compound-U21-Schützen. Wie jedes Jahr meldete sie sich bei der Elite Compound Damen an. In der Qualifikationsrunde am Morgen war sie nicht zufrieden. Es lief nicht optimal und sie schoss zu wenige 10er. Sie landete nach 60 Pfeilen mit einem mittelmässigen Resultat von 562 nur im Mittelfeld. Nach der Mittagspause begann die Finalrunde aber vielversprechend.

Nach schwachem Start zu Gold

Sie gewann zuerst gegen Marleen Van Haesendonck (BS Thurland) mit 141 zu 139 Punkten. Dann schlug sie Elena Oleksejenko Bszo mit 142 zu 140 Punkten. Mit dem besten Finalresultat der Damen Elite von 144 zu 141 Punkten erkämpfte sich Janine im Goldfinal gegen Emilie Hirt (BS Grasburg) die Goldmedaille.

Rang vier für Basil Raschle Basil Raschle erzielte in der Kategorie U18 bei den Compound Herren den hervorragenden 4. Rang. Am Sonntag starteten Ruedi Brunner, Mia Steck und Thomas Hunsperger. Allen lief es nicht ganz optimal und sie erreichten keine Podestplätze. Die Indoor-Saison ist vorbei. Die Bogenschützen Stallikon bereiten sich nun auf die Schweizer Outdoor-Meisterschaft vor. Diese findet Ende August im Wankdorf Bern statt. Stallikon wird wieder mit zahlreichen Schützen vertreten sein. (pd.)

Spannung und Action am Motocross Wohlen

Non-Stop-Programm am 14. und 15. April Am 63. Motocross Wohlen ist auch dieses Jahr Vollgas angesagt. Ein Höhepunkt jagt den anderen. Am Start sind rund 400 Fahrer.

Mit Claudio Imhof hat sich ein weiterer Sieganwärter für den GP Osterhas angemeldet. (Bild Martin Platter)

Radsportlicher Höhepunkt im Säuliamt Mit Claudio Imhof hat sich ein weiterer Spitzenfahrer für den GP Osterhas vom kommenden Samstag angemeldet. Mit dem mehrfachen Schweizer BahnMeister und WM-Silbermedaillengewinner 2016, Claudio Imhof, hat sich ein weiterer Sieganwärter für das Radkriterium am Ostersamstag in der Affoltemer Industrie angemeldet. Imhof gilt als tempofester Roller und endschneller Sprinter und konnte so den GP Osterhas 2014 gewinnen. Heuer hat er die Gelegenheit, sich in eine erinnerungswürdige Serie zu stellen. 2008 endete der GP mit dem bisher knappsten Resultat. Punktegleich gewann mit Ralph Näf der bisher einzige Mountainbiker im letzten Spurt vor Strassenprofi Gregory Rast. Bereits 20 Jahre zurück liegt der zweite und bisher letzte Triumph eines Elite-Fahrers des organisierenden Radrennclubs Amt durch Roland Müller. Der erste einheimische Sieger war Tom Brändli 1987 beim 10-Jahre-Jubiläum des GP Osterhas. Gründungspräsident und Speaker Hans Jucker hat damals am Mikrofon vor Freude gesungen. (map.)

Bald dröhnen hinter dem Schloss Hilfikon wieder die Motoren: In Wohlen AG findet dieses Jahr das 63. Motocross statt. Es gehört zu den schweizweit ältesten Motorsportveranstaltungen. Im Jahr 1956 fand das erste Motocross Wohlen statt, zwei Jahre später bereits die erste Europameisterschaft. Mittlerweile hat der Verein insgesamt 27 Weltmeisterschaften, 20 Europameisterschaften und fünf Motocross der Nationen veranstaltet. Als besonderer Leckerbissen findet dieses Jahr die Europameisterschaft der Frauen statt. Die Damen geben Vollgas! Und die Schweizerinnen sind mittendrin; sie haben grosse Chancen auf die Spitzenplätze. Man darf gespannt sein!

Schnellste Solo-Fahrer der Schweiz Mit den beiden Klassen der Swiss Inter Motocross Championship sind die schnellsten Fahrer der Schweiz am Start. Viele bekannte Piloten kommen nach Wohlen, die Schweizer Motocross-Fahrer müssen sich mittlerweile auch vor internationaler Konkurrenz nicht mehr fürchten. Das Motocross Wohlen ist bekannt für sein Non-Stop-Programm. Auch

dieses Jahr werden rund 400 Fahrer ihre Rennläufe durchführen, darunter die Nachwuchs-Piloten, aber auch die Quads, die Seitenwagen – kurz, sämtliche Kategorien des SAM (Schweizerischer Auto- und Motorradfahrerverband) starten in Wohlen ihre Meisterschaft. Die Töffli-Piloten starten ebenfalls zu ihren Meisterschaftsläufen. Daneben gibt es einen Parcours mit Mini-Töffs zum Schnuppern, die grosse Tombola lockt mit attraktiven Preisen, und die Ausstellung mit Autound Motorradneuheiten, mit Motorradbekleidungen und anderem ist einen Blick wert. Wer es lieber gemütlich mag, kann auf den speziell für die Veranstaltung montierten Sitzbänken Platz nehmen. Das Gelände hinter dem Schloss Hilfikon ist so gelegen, dass man an den meisten Orten einen hervorragenden Überblick über das Geschehen hat.

Festplatz am Samstagabend Zu Beginn des Abends werden die Fahrer der verschiedenen Nationen vorgestellt. Später verwöhnt der Wohler Rock Club «58» die Besucherinnen und Besucher mit Songs aus der Ära von Dire Straits, Supertramp und Co; Renelvis rockt mit den Liedern von Elvis Presley das Festzelt. Ein Anlass, der zum Festen bis in die frühen Morgenstunden einlädt. (pd.) Infos unter www.motocross-wohlen.ch.

39. GP Osterhas am Ostersamstag, 31. März, Industrie, Affoltern. Startzeiten: 9.30 Uhr Nachwuchs, 14.30 Uhr Damen, 16 Uhr Elite / Amateure. Weitere Infos unter velomedia.ch/gp_osterhas.

Am Motocross Wohlen erlebt das Publikum Action pur. (Bild zvg.)

Daniel Schoonhen (von links), Janine Hunsperger und Erika Montana. (Bild zvg.)

Durch harte Arbeit ans Ziel gekommen

Damen 4 von S9 steigen in die 3. Liga auf

Das Team kämpfte und zeigte vollen Einsatz. (Bild zvg.)

Das vierte Damen-Team von Volley S9 gewinnt das letzte Saisonspiel gegen Spada 3:1. Somit erreicht es das Saisonziel und steigt als Gruppenerstes in die 3. Liga auf. Für die Mannschaft von Trainer Pascal Schaller war bereits am Ende der letzten Saison klar, dass sie dieses Jahr den Aufstieg in die 3. Liga schaffen will. Dementsprechend motiviert wurde im Sommer trainiert. Die Überraschung und Ernüchterung war dann gross, als das erste Spiel gegen Oerlikon – das potenziell stärkste Team in der Gruppe – sang- und klanglos verloren ging. Das Team konnte sich jedoch schnell fangen und gewann in der Folge alle Spiele der Vorrunde. Als Gruppenerster konnte es in die Rückrunde starten und an die Erfolge der Vorrunde anknüpfen. Bereits nach dem drittletzten Spiel war klar, dass der Aufstieg geschafft war. Damit wollte sich die Mannschaft aber nicht zufriedengeben. Das Ziel war klar: Man wollte als Gruppenerste aufsteigen! Somit kämpfte die Mannschaft auch in den letzten beiden Spielen um jeden Punkt. Die Frauen waren so motiviert, dass sie es immer noch besser machen wollten. In dieser Phase war

der Trainer gefragt, um sein Team wieder zu beruhigen und zu stärken. Mit der nötigen Ruhe gelang es, auch die letzten zwei Spiele zu gewinnen, auch wenn man am Schluss bedingt durch Verletzungen und Ferienabwesenheiten mit nur sieben Spielerinnen antreten musste. Nach dem letzten Spiel am Samstag gegen Spada und einem 3:1-Sieg durfte das Team bei schönstem Sonnenschein im Irchelpark den Aufstieg als Gruppenerste feiern! Nun gilt es, sich zu erholen und dann voll motiviert die Vorbereitungen für die erste Saison in der 3. Liga in Angriff zu nehmen. (pd.) anzeige


Extra

Freitag, 30. März 2018

«Musik ist für mich nach wie vor ein Highlight» Menschen im Säuliamt: Felix Fürer hat die Musik zu seinem Hobby gemacht Felix Fürer spielte viele Jahre als Profi-Schlagzeuger in verschiedensten Formationen. Ein Tinnitus zwang ihn zu einer Veränderung. Heute engagiert er sich als Schulleiter in einer Primarschule in Zürich. Die Leidenschaft zur Musik hat er aber nicht verloren. ................................................... mit felix fürer sprach marianne voss «Meine Mutter war Holländerin, darum sollte mich das dort ja nicht so sehr stören», meint Felix Fürer humorvoll zu Beginn des Gesprächs. Mit «das dort» meint er die orange Fassade des neuen Hornbach-Baumarkts, die vom Wohnzimmerfenster aus unübersehbar ist. Er plane nun, ein paar Sträucher zu pflanzen, dann sei der Blick wieder erträglich. Aufgewachsen ist er in Zürich Höngg, wo er auch die Schulen besuchte und gute Erfahrungen in der Pfadi machen konnte. Schon als Kind sei er den Eltern auf die Nerven gegangen, da er mit der Zahnbürste am Abwasserrohr im Badezimmer Schlagzeug spielte. Mit neun Jahren trat er in die Knabenmusik der Stadt Zürich ein und spielte zuerst Trommel, anschliessend bald Schlagzeug. «Während vieler Jahre lief ich immer am Sechseläutenumzug mit», erinnert er sich. Er war talentiert und dadurch auch begehrt. Mit 16 Jahren spielte er schon in verschiedenen Musikvereinen, unter andern auch in der Stadtmusik Zürich, wo er auf einer Musikreise nach Wien zum ersten Mal seiner zukünftigen Frau begegnete. «Gefunkt hat es aber erst bei einer späteren Begegnung.»

Vom Schreiner zum Musiker Nach der Schule wurde Felix Fürer Schreiner und schloss die Ausbildung mit guten Noten ab. Schon sein Vater war Schreiner und wollte, dass sein Sohn einen rechten Beruf erlerne. Doch es kam dann anders. Die erfolgreiche Aufnahmeprüfung ins Militärspiel der RS war für Felix der Beginn der Musikerkarriere. Es folgte das Studium am Konservatorium Zürich, «das ich aber nie abschloss». Er sei bereits

Felix Fürer im Musikraum in seinem Haus in Affoltern. (Bild Marianne Voss) während des Studiums dermassen ausgelastet gewesen mit Unterrichten und Auftritten, dass er keinen Abschluss gebraucht habe. «Ich war der Unterhaltungsmusiker. Da fragte nie jemand nach einem Zeugnis.» Ein besonderer Höhepunkt in seiner Laufbahn war 1986 das Engagement für die Niederdorfoper mit Ruedi Walter. «Dort, im Theater Corso, lernte ich dann auch Martin Jäger kennen und gründete mit ihm die Swiss Ragtimers.» Die beiden sind heute noch zusammen unterwegs und spielen live zu den alten Chaplin-Stummfilmen die passende Filmmusik.

Vom Musiker zum Schulleiter 1982 zog Felix Fürer nach Affoltern. «Mit Frau, Hund und Katze», berichtet er lachend. Er gründete das Musikhaus Furioso, unterrichtete und war mit verschiedenen Tanzmusik-Formationen während 15 Jahren unterwegs. «Und dann fing ich mir einen Tinnitus ein.» Gründe gebe es dafür verschiedene. Einerseits die Überlastung. «Und sicher haben wir früher auch oft viel zu laut ohne Gehörschutz gespielt.» Ein Jahr war er krank und wirkte

wetter

dann zu Hause – die Kinder waren noch klein – als Hausmann. «Das war eine gute Zeit.» Doch er wollte wieder beruflich aktiv sein, schulte sich um, wurde Primarlehrer und danach Schulleiter, auch in Bonstetten. Heute ist er zusammen mit einer Kollegin in einer Stadtzürcher Schule als Schulleiter tätig. «Wir haben eine tolle Zusammenarbeit, die Herausforderung gefällt mir sehr gut.» Die Vielschichtigkeit mache den Job aus, erklärt er. «Ich arbeite mit den Kindern, Eltern und Behörden zusammen. An keinem Morgen weiss ich, was mich heute erwartet.» Und was ihn rückblickend extrem freue: «Dass ich die Fähigkeit hatte, nochmals etwas ganz Neues zu beginnen.»

Fliegen wie ein Vogel Und die Musik? «Der Tinnitus ist nicht einfach weg. Ich habe gelernt, damit zu leben und je nach Situation damit umzugehen.» Natürlich mache er noch Musik, aber nur noch als Hobby. «Musik ist für mich nach wie vor ein Highlight, meine grosse Leidenschaft», schwärmt er. Er sei gerne auf der Bühne und er liebe das Zusammenspiel

herkömmliches

Acht Obacht! Die Zahl Acht hat nicht dieselbe Wurzel wie das Wort achten oder sein Gegenteil ächten. Dennoch besteht meines Erachtens ein innerer Zusammenhang, der zurückgeht auf die frühen Christen, die Ostern als den achten Schöpfungstag bezeichneten. Sie feierten die Auferstehung als Ende der Nacht und Anbruch eines neuen Morgens, an dem die ganze Schöpfung auflebt und – eine Oktav höher – der Vollendung entgegengeht. An Jesu Kreuz hat selbst der Tod seinen endgültigen Schrecken verloren. Wo die Nacht das verneinende N verliert, bleibt noch die Acht. Ein Zufall? Erstaunlicherweise zeigt sich in den anderen indogermanischen Sprachen dasselbe Bild: Aus nuit wird huit, aus night wird eight, aus notte otto … Acht ist die österliche Zahl. Sie steht sinnbildlich für Entwicklung, Wandlung und Erneuerung. Legt man sie flach, wird sie zum Zeichen für Unendlichkeit. Sie weist hin auf den Anfang einer erneuerten Schöpfung mit unbegrenzter Perspektive. In einer engen Verbindung dazu steht auch die christliche Taufe, die ursprünglich nur in der Osternacht vollzogen wurde. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Taufkapellen und Taufsteine die Form eines Achtecks haben. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

und das Einsetzen von unerwarteten, auch lustigen Effekten, wie zum Beispiel mit Klingeln oder Pfeifen. «Die erfinde ich auch immer wieder neu. Das macht Spass.» Und zum Schluss erwähnt er noch seine − neben der SP-Ortsparteileitung − neuste Freizeitbeschäftigung. «Es ist eigentlich ein altes Hobby, das ich reaktiviert habe: das Fallschirmspringen.» Das sei ein sensationeller Ausgleich zum doch recht anstrengenden Beruf. Was fasziniert ihn dabei? «Der freie Fall, das Fliegen wie ein Vogel, die absolute Freiheit.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Lina, 14. März. (Bilder Irene Magnin)

Zoe Louisa, 18. März.

volg-rezept

Lammnierstück mit Fetagemüse Zutaten für vier Personen 4 Thymianzweige 3 Lammnierstücke Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 TL Olivenöl 1,5 dl Rotwein 1,5 dl Bouillon 40 g Butter, eiskalt Feta-Gemüse: 4 Peperoni, gelb und rot ½ Bd. Spargel, grün 1 EL Olivenöl 2 Zwiebeln, grob geschnitten 2 Knoblauchzehen, Scheiben 50 g Oliven, schwarz 100 g Feta ½ Bd. Basilikum

Zubereitung

bauernregel «Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten.»

Ofen auf 80 °C vorheizen und Blech mitwärmen. Thymianblätter von Zweigen streifen. Fleisch salzen, pfeffern und Thymian darüber streuen. Öl erhitzen, das Fleisch rundum darin ca. 4 Min. braten. Auf Blech legen und ca. 25 Min. niedergaren. Bratensatz mit

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Sofia, 19. März.

Wein und Bouillon ablöschen auf die Hälfte einkochen lassen. Inzwischen fürs Gemüse Peperoni entkernen, in grobe Stücke schneiden. Spargelenden frisch anschneiden, schräg vierteln. Beides im Olivenöl bei mittlerer Hitze 15 Min. braten, regelmässig umrühren. Zwiebeln, Knoblauch und Oliven beigeben, 5 Min. mitbraten. Sauce erhitzen, Butter in Stücke schneiden, unter Sauce rühren. Feta zerbröckeln, mit Basilikumblättern unters Gemüse mischen, mit dem Fleisch anrichten. Zubereitungszeit: ca. 40 Min. Tipp: Dazu knusprig gebackenes Pitabrot servieren. Es passen aber auch Polenta oder Risotto.

Jara, 21. März.

Joshua Aziz, 21. März.


Veranstaltungen

Einladung zum traditionellen Frühlingsanlass des HEV Albis zum Thema

1. Innensanierungen von Trinkwasserleitungen – ist das Wasser danach noch geniessbar? 2. Reinigung älterer Bodenheizungsrohre – aktive Werterhaltung und Energieeffizienz-Steigerung der Bodenheizungsrohre Donnerstag, 26. April 2018, 19.30 Uhr Im Saal des Mehrzweckgebäudes Büelstrasse 11, 8910 Affoltern a.A. Programm: 19.00 Uhr Türöffnung 19.30 Uhr Begrüssung / Kurze Einführung durch den Präsidenten des HEV Albis, René Homberger 19.40 Uhr Referat von Ulrich Hauri, Abteilungsleiter Haustechnik, Stadt Zürich Wasserversorgung 20.15 Uhr Referat von Daniel Weiss, Firmeninhaber der D. Weiss AG, Wassertechnik, Glattbrugg 20.50 Uhr Fragen – anschliessend Apéro riche Der Eintritt ist frei. Auch Nichtmitglieder beim HEV sind herzlich willkommen. Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen um Anmeldung via E-Mail: info@hev-albis.ch unter Angabe, wieviele Personen teilnehmen werden, oder direkt auf unserer Homepage: www.hev-albis.ch bis spätestens Freitag, 13. April 2018. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme. Vorstand HEV Albis.

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025 2018  

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