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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 25 I 171. Jahrgang I Freitag, 31. März 2017

Drogen-Hofladen

Schiff auf Rollen

Drei Ämtler Jugendliche handelten Marihuana unter Freunden und Bekannten. > Seite 3

Eine Gruppe Wikinger zog an der Affoltemer Chilbi die Aufmerksamkeit auf sich. > Seite 5

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Grundausbildung In Obfelden wurde ein Rekrutentag für alle neuen Feuerwehrleute im Bezirk durchgeführt. > Seite 7

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«Guschti vo Huuse» Eine Ausstellung in Erinnerung an das Hausemer Künstleroriginal in dessen Werkstatt. > Seite 8

Säuliamt verliert einen Kantonsrat Altershalber und parteipolitische Gründe: Hans Peter Häring tritt per 30. April zurück Sein Wahlkreis ist Uster, als Wettswiler politisierte Hans Peter Häring, EDU, allerdings auch fürs Knonauer Amt. Mit seinem Rücktritt per 30. April verliert die Region deshalb einen Kantonsrat. ................................................... von thomas stöckli «Mit 70 ist man nicht mehr so leistungsfähig», begründet Hans Peter Häring seinen Rücktritt vor Ende der Legislaturperiode. Eigentlich habe er schon in der Amtsperiode vorher einen Nachfolger gesucht, verrät er. In einer kleinen Partei sei das allerdings nicht ganz einfach. In der Person von Juristin Maria Rita Marty, Volketswil, stehe nun jemand mit dem nötigen Biss und Kreativität zur Verfügung. Sie wird die erste EDU-Frau überhaupt im Zürcher Kantonsrat.

Dass Häring vor bald zehn Jahren im Bezirk Uster antrat, liegt nicht nur an seinem Engagement für die christliche Drogenrehabilitationsstation Meilestei in Uessikon bei Maur, sondern auch am «Pukelsheim», zeichnete es sich doch ab, dass nach diesem Wahl-Verfahren die Chancen auf ein Kantonsratsmandat gut standen. Das hat sich bestätigt und seither wurde er zweimal wiedergewählt. «Ich musste immer zwei Zeitungen lesen, den ‹Ämtler› und den ‹Oberländer›», so Hans Peter Häring zu seiner Rolle zwischen den Bezirken Uster und Affoltern. Spätestens mit der Pensionierung begann sich der Interessenschwerpunkt aufs Knonauer Amt zu verlagern. Seine zentrale Motivation war und bleibt allerdings der christliche Glaube und damit verbunden der Kampf gegen Selbstbestimmung des Geschlechts (Gender), gegen Abtreibung und gegen Homosexualität (nicht gegen Homosexuelle), aber auch für

die klassische Familie: «Kaputte Ehen belasten die ganze Gesellschaft», sagt er etwa und führt als Beispiele Sozialkosten für alleinerziehende Mütter und Spezialförderung für Schüler aus zerrüttetem Elternhaus auf. Viel zu sagen hat Häring auch zu seinem Spezialgebiet, der Drogenpolitik: «Ob weiche oder harte Drogen – Konsum über längere Zeit führt zu Invalidität», spricht er sich für abstinenzorientierte Therapieformen aus. Als grössten Erfolg bezeichnet er die Überweisung eines Postulats zur Förderung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern an Kantonsschulen, als grösstes Ärgernis den «Maulkorb», den die anderen Kantonsrats-Fraktionen der EDU 2009 in Sachen Homosexualitäts-Kritik aufzwangen. Vergangenen Montag, 27. März, hat der Kantonsrat den Rücktritt von Hans Peter Häring per 30. April genehmigt. Seine letzte Kantonsratssitzung wird am 24. April sein. Er werde sich

Hans Peter Häring. (Bild zvg.) nicht vollkommen aus der Politik verabschieden, sondern sich weiter engagieren, wenn auch im Hintergrund, so Häring. Etwa für die Mittelschule im Knonauer Amt: «Wenn man kreativ ist, bringt man die Schule hierhin», ist er überzeugt – und will auch die Möglichkeit einer privaten Finanzierung analog der ZHdK nicht ausschliessen.

Gesamthaft mehr Strafanzeigen, Rückgänge in wichtigen Bereichen

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Kommunikation Das Ämtler Gewerbe nutzte die Frühjahrs-Zusammenkunft zur Weiterbildung. > Seite 9

Viel mehr Krippenplätze In Affoltern steigt die Anzahl Betreuungsplätze in Kindertagesstätten in diesem Jahr von 81 auf geplante 153. Eine private Institution hat ihr Angebot bereits um zwei Gruppen vergrössert. Zwei neue Institutionen eröffnen im Mai und im August dieses Jahres. Diese Anbieter werden aufgrund der Nachfrage ihre geplanten Gruppen etappenweise eröffnen. In jedem Fall wird der Bedarf an Betreuungsplätzen in Affoltern am Albis für lange Zeit gut abgedeckt sein. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Mettmenstetten kauft Fussweg Der Fussgänger-Kiesweg in Fortsetzung der Püntenstrasse zur Bahnhofstrasse soll saniert werden. Geplant ist ein geringfügiger Ausbau mit Deckbelag und Beleuchtung. Zudem wird anstelle des eingeräumten Fusswegrechtes die benötigte Wegfläche erworben. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Analyse der Kriminalstatistik des Bezirks Affoltern Im Vergleich zum Vorjahr sind 2016 im Bezirk Affoltern 14,4 Prozent mehr Strafanzeigen eingereicht worden. Die starke Zunahme steht einer kontinuierlichen Abnahme der eingegangenen Strafanzeigen seit 2011 gegenüber.

Szenenbildung führt zu Zu- oder Abnahme von Sachbeschädigungen Nach einem Tiefstwert 2015 haben dafür die Sachbeschädigungen wieder stark zugenommen. Nach 159 Fällen von Sachbeschädigung 2015 waren es 2016 230 Anzeigen. «Sachbeschädigungen werden meistens von Jugendlichen verübt. In diesen Fällen ist grösstenteils auch eine Szenenbildung zu beobachten. Ein Blick nach Affoltern – wo Sachbeschädigungen um 11 Prozent zurückgegangen sind – zeigt, dass solche Szenenbildungen zu sprunghaften Anstiegen oder stark rückläufigen Sachbeschädigungen führen können», erläutert Adrian Peterhans.

................................................... von salomon schneider

«Grundsätzlich ist ein Anstieg der eingegangenen Strafanzeigen immer mit Besorgnis zu betrachten. Eine genaue Analyse ergibt jedoch, dass der Bezirk Affoltern immer noch ein sehr sicherer Bezirk ist, in dem die Kriminalitätsrate weit unter dem kantonalen Durchschnitt liegt. In einigen Bereichen kam es jedoch zu relevanten Steigerungen. Bei den Fahrzeugeinbruchdiebstählen beispielsweise liegt die Steigerung der Fälle bei 300 Prozent. Dies ist jedoch aufgrund eines Einzeltäters der Fall, der dingfest gemacht werden konnte und geständig ist. Ähnlich verhält es sich mit der Steigerung von 400 Prozent bei bewaffneten Raubüberfällen. Ein Einzeltäter überfiel mehrere Tankstellenshops, konnte verhaftet werden und auch er ist geständig. Solche Einzeltäter treiben die Gesamtzahlen stark in die Höhe – gerade in einem normalerweise so ruhigen Bezirk wie unserem», kommentiert Adrian Peterhans, der Affoltemer Bezirkschef der Kantons-

Richard Kälin ist Postensachbearbeiter bei der Kantonspolizei in Affoltern. Er ist für den Erstkontakt bei Strafanzeigen verantwortlich. (Bild Salomon Schneider)

Weniger Einbrüche und Einbruchdiebstähle

polizei Zürich die polizeiliche Kriminalstatistik.

Die Kriminalitätsstatistik 2016 zeigt aber auch erfreuliche Entwicklungen auf. Einbruchdiebstähle sind zwar bereits seit einigen Jahren tendenziell rückläufig. Mit einem Rückgang um 16,5 Prozent liegen sie aber auf einem absoluten Tiefstwert, bei 187. Fahrzeugdiebstähle – es handelt sich dabei primär um Fahrräder – sind sogar um 32 Prozent zurückgegangen, auf 132. Auch hier handelt es sich um einen Tiefstwert seit 2009, damals wurden noch 280 Fahrzeuge gestohlen. Zudem waren auch die Fälle von schwerer Körperverletzung um 16,7 Prozent rückläufig. Zu Tötungsdelikten kam es 2016 im Bezirk Affoltern überhaupt nicht.

Vermehrte Kontrolltätigkeit Gerade bei gravierenden Fällen sei jedoch Vorsicht geboten, bei der Interpretation der veröffentlichten Zahlen. Es handle sich nämlich um Anzeigen und lange nicht alle Anzeigen führten zu Verurteilungen. Zudem habe die Polizei bei ihrer Arbeit auch neue Akzente gesetzt, was sich in der Statistik drastisch auswirke, erklärt Adrian Peterhans: «Das Plus von 19 Prozent bei Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz heisst beispielsweise nicht unbedingt, dass

mehr Betäubungsmittel konsumiert werden. Die Polizei hat in diesem Bereich jedoch ihre Kontrolltätigkeit verstärkt. Ob der Anstieg der Verzeigungen um 58, auf 364 durch erhöhten Konsum oder die Kontrolltätigkeit zustande gekommen ist, lässt sich nicht sagen. Personenkontrollen kommen meistens nicht aufgrund von Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum zustande, sondern aufgrund auffälligen Verhaltens.» Dabei gilt es zu beachten, dass die Zunahme der Anzeigen wegen Konsums aufgrund von Übertretungen zustande gekommen sind. Vergehen, wie der Handel mit Betäubungsmitteln haben in diesem Bereich stark abgenommen.

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Bonstetten

Ärztlicher Notfalldienst

Wahl eines zusätzlichen Mitglieds des Bezirksgerichts Affoltern

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Bauprojekte

Wahlanordnung Auf Ersuchen der Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Februar 2017 ist für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2020 folgende Wahl vorzunehmen: 1 zusätzliches vollamtliches Mitglied des Bezirksgerichts Affoltern (Beschäftigungsumfang 100 %).

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 24. September 2017, statt.

Im Konkurs über den Nachlass von Peter Blaser, geb. 19. Februar 1929, von Langnau i. E. BE, gest. 26. Februar 2016, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Die Durchführung dieser Wahl erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte (VPR).

Der Sicherheitsvorstand verfügt:

Affoltern am Albis, 31. März 2017

Am Samstag, 1. April 2017, 06.00 bis 18.00 Uhr, bleibt die Obere Bahnhofstrasse wegen einer Velo- und BikeAusstellung der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (VOBA) im Bereich Weiss Medien (Obere Bahnhofstrasse 5) bis Apotheke Amavita (Obere Bahnhofstrasse 12) für jeglichen Verkehr gesperrt.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 24. März 2017 Der Sicherheitsvorstand

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. März 2017 verwiesen.

Auflage des 1. Nachtrags zum Kollokationsplan Im Konkurs über Reich Marcel, geb. 27. März 1963, von Uzwil SG, unbekannter Wohnsitz/Costa Rica, liegt der 1. Nachtrag zum Kollokationsplan ab Freitag, 31. März 2017, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bemerkungen: Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma Reich Unternehmensberatung, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, UID: CHE-489.625.103. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 31. März 2017, verwiesen. Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 28. März 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Kai Dingmeyer, geb. 1976, Bürger von Deutschland – Patricia Garcia Abad, geb. 2002, von Spanien Stallikon, 31. März 2017 Gemeinderat Stallikon

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Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnet sein müssen, sind dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am Mittwoch, 10. Mai 2017, einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname und die Parteizugehörigkeit. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Ein Wahlvorschlag ist nur gültig, wenn die vorgeschlagene Person die Voraussetzungen (juristisches Studium gem. Art. 7 Abs. 1 lit. a BGFA) von § 8 Abs. 2 über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG) erfüllt. Die vorgeschlagene Person wird vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagene Person mit der definitiv vorgeschlagenen Person übereinstimmt (§ 54 GPR). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Peter Sidler, Untere Kirchfeldstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Einbau Dachflächenfenster, Vers.-Nr. 3516, Kat.-Nr. 6674, Untere Kirchfeldstrasse 1, Kernzone

Bauherrschaft: Renercon BON AG, Baaregg 33, 8934 Knonau Projektverfasser: Renercon Betriebs AG, Baaregg 33. 8934 Knonau Bauvorhaben: Anbau Abgasanlage an bestehende Schulhausfassade, Schachenstrasse 101, Kat.-Nr. 1397, Zone für öffentliche Bauten

Bonstetten Bauherrschaft: Renercon BON AG, Baaregg 33, 8934 Knonau Projektverfasser: Renercon Betriebs AG, Baaregg 33. 8934 Knonau Bauvorhaben: Anbau Speicherhaus an bestehende Heizzentrale bei Turnhalle, Ersatz Treppe, Schachenstr. 101, Kat.-Nr. 1397, Zone für öffentliche Bauten

Hausen am Albis Gesuchsteller: Werner und Marian Meier, Püntestrasse 5, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Zaun mit Tor an Nordgrenze auf Kat.-Nr. 2415, Püntestr. 5 (W1.2)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ch. Bitterli und G. Poltera, Im Böni 16, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Müller Jules Architektur, Eichstrasse 15b, 6330 Cham Bauprojekt: Anbau Balkon mit Aussentreppe sowie Sitzplatzverglasung auf Südwestseite best. Wohnhaus, Versicherungs-Nr. 1476, Kat-Nr. 3502, Im Böni 16 (Wohnzone W2a)

A›ffoltern am Albis Bauherrschaft: Arben und Ismail Murseli, Untere Kirchfeldstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Fassadensanierung mit 15 cm Aussenisolation und Fensterersatz, Vers.-Nr. 1244, Kat.-Nr. 5868, Zürichstrasse 43, Zentrumszone Z4

Rifferswil Bauherrschaft: Pirmin Hurter, Kappelerstrasse 22, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Holzsilo-Anlage ersetzen und neue Mistplatte erstellen auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1408, Kappelerstrasse 22, Lwsz

HERZLICHEN DANK

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserem lieben

Leo Tengg erfahren durften. Besonders danken wir: – der Palliative Care, Spital Affoltern – Franz-Xaver Herger für die sehr persönliche Abdankungsfeier – für die vielen Karten, tröstenden Worte und Spenden – allen, die Leo ein Stück auf seinem Lebensweg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Hedingen, im März 2017

Affoltern am Albis, 31. März 2017 Bezirksrat Affoltern

WIR DANKEN HERZLICH

Privater Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg» (Bekanntmachung des Inkrafttretens) Der private Gestaltungsplan «Tennisanlage Ättenberg», den die Gemeindeversammlung mit Beschluss vom 12. Dezember 2016 festgesetzt hat, wurde von der Baudirektion Kanton Zürich mit Verfügung vom 3. Februar 2017 genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 20. März 2017 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der Gestaltungsplan tritt am Tag nach der Publikation in Kraft.

für die liebevolle Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls beim Abschied von unserer lieben

Erika Wüthrich-Dolleschall Besonders danken wir für die vielen tröstenden Worte, Karten und Briefe, für die Blumen wie auch für die Spenden an die Schweizerische Alzheimervereinigung. Herzlich danken wir Herrn Pfarrer Thomas Müller für die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier und dem Organisten für die musikalische Untermalung. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Pflegeteam Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung. Danke auch Herrn Dr. Felix Kuhn für die medizinische Betreuung. Einen grossen Dank an alle, die ihr im Leben mit Liebe, Freundschaft und Wertschätzung begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Affoltern am Albis, im März 2017

Die Trauerfamilien

Wettswil am Albis, 31. März 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

7. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung 1. April 2017

Obere Bahnhofstrasse bis ca. Apotheke


Bezirk Affoltern

Wängibadstrasse temporär gesperrt Die Wängibadstrasse, Aeugst, Teilstück Abzweigung Hell bis Kreuzung Hübscherenstrasse, ist infolge von erforderlichen Arbeiten am Dienstag, 4. April, von 6 bis 18 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Bei nasser Witterung verschieben sich die Arbeiten auf die nachfolgenden Tage. Die Zufahrt zum Wängibad von der Affolternstrasse her und die Hübscherenstrasse sind davon nicht betroffen. Der Schulbus verkehrt normal. Die Gemeindeverwaltung Aeugst dankt fürs Verständnis für diese notwendigen Arbeiten und die dadurch entstehenden Umstände. Wer Fragen hat, darf sich gerne melden, Telefon 044 763 50 60. (th)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Am Samstag, 1. April, feiert Maya Keller-Sturzenegger in Wettswil ihren 95. Geburtstag. Die Nachbarn wünschen ihr von Herzen alles Liebe und Gute.

Zum 90. Geburtstag Letzten Mittwoch, 29. März, feierte Maria Urech-Artner in Affoltern den 90. Geburtstag. Zu diesem besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich. Walter Höppli feiert in Affoltern am Samstag, 1. April, den 90. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute zu diesem Festtag. Bruno Enderli aus Affoltern dürfen wir ebenfalls zum 90. Geburtstag gratulieren. Er feiert am Sonntag, 2. April. Wir wünschen ihm ein schönes Fest und alles Gute. Am 3. April wird in Affoltern Hanni Eigenheer-Weiss 90 Jahre alt. Sie geht noch jeden Tag mit ihrem Rollator spazieren, strickt gerne und nimmt rege an den Aktivitäten im Seewadel teil. Wir wünschen alles Gute.

Kinderkrippe Kreisel wird geschlossen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die gemeindeeigene Kinderkrippe Kreisel wurde im März 2006 als zweite Kinderkrippe in Affoltern am Albis eröffnet. Heute gibt es vier, bald schon sechs Kinderkrippen in der Gemeinde. Ausreichend viele Krippenplätze sind einerseits ein wichtiger Standortfaktor für die Gemeinde. Sie helfen, dass die Eltern Beruf und Familie leichter vereinbaren können. Andererseits ist der Gemeinderat auch von Gesetzes wegen verpflichtet, für ein bedarfsgerechtes Angebot für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter zu sorgen. Die gemeindeeigene Kinderkrippe Kreisel war bisher für die Deckung des Bedarfs ein wichtiges Angebot.

Grosse Zunahme von Betreuungsplätzen Die wachsende Nachfrage an Krippenplätzen und die Anstossfinanzierungen des Bundes haben in den letzten Jahren erfreulicherweise zur Eröffnung von vielen privaten Kindertagesstätten geführt. In Affoltern ändert sich die Angebotssituation in diesem Jahr stark. Eine Institution hat ihr Angebot bereits um zwei Gruppen vergrössert. Zwei neue Institutionen eröffnen im Mai und im August dieses Jahres. Diese Anbieter werden aufgrund der Nachfrage ihre geplanten Gruppen etappenweise eröffnen. In jedem Fall wird der Bedarf an Betreuungsplätzen in Affoltern am Albis für lange Zeit gut abgedeckt sein. Die Anzahl Betreuungsplätze steigt von heute 81 auf geplante 153. Der Wegfall von 11 Betreuungsplätzen in der Kinderkrippe Kreisel ist bereits berücksichtigt.

Zum 85. Geburtstag In Wettswil feiert morgen Samstag, 1. April, Loni Schelling ihren 85. Geburtstag. Die Kinder, Enkelinnen und der Urenkel gratulieren von Herzen und wünschen ein schönes Geburtstagsfest. Esther Olga Gubler Hintermüller feiert am Sonntag, 2. April, den 85. Geburtstag. Wir schicken ihr die besten Geburtstagswünsche nach Affoltern.

Zum 80. Geburtstag Peter Richner durfte am Mittwoch, 29. März, in Affoltern den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Freitag, 31. März 2017

Situation der Kinderkrippe Kreisel Die Kinderkrippe Kreisel ist bei den Eltern beliebt, weil sie klein und fast familiär ist. Aus Sicht des Gemeinderates, als Betreiber und Arbeitgeber, hat die überschaubare Grösse aber auch gewichtige Nachteile. Eine Kinderkrippe mit nur einer Gruppe kann nicht so organisiert werden, dass sich die personelle Beanspruchung und der finanzielle Aufwand auf Dauer rechtfertigen liessen. Die Richtlinien für die Führung einer Kinderkrippe und die Sicherheit der Kinder bedingen, dass

fast immer mindestens zwei Mitarbeitende anwesend sind und das bei durchgehenden Öffnungszeiten von 7 bis 18.30 Uhr. Schon ein Krankheitsausfall kann dazu führen, dass einzelne Mitarbeitende dann zwölf Stunden und mehr arbeiten müssen. Die Personalsituation der Kinderkrippe Kreisel ist zurzeit stabil. In der Vergangenheit gab es aber immer wieder Probleme, rechtzeitig genügend und qualifiziertes Personal zu finden. Die Räumlichkeiten an der Zürichstrasse 136, im 3. Stock sowie ohne Lift, sind für die Betreuung kleiner Kinder nicht optimal und belasten die Mitarbeitenden körperlich stark. Kinder mit körperlicher Behinderung können gar nicht aufgenommen werden. Die Weiterführung der Kinderkrippe Kreisel wäre auf Dauer nur in anderen Räumlichkeiten und mit mindestens zwei Gruppen sinnvoll und vertretbar. Eine Erhöhung des Angebots der gemeindeeigenen Kinderkrippe ist für den Gemeinderat in Anbetracht der neuen Angebotssituation in Affoltern am Albis keine Option.

auf den Wechsel von den bisherigen Betreuungsteams kindgerecht vorbereitet und begleitet. Dieses koordinierte Vorgehen erleichtert den Kindern und Eltern den Wechsel, weshalb die Kinderkrippe Kreisel im Sommer 2017 geschlossen werden kann. Das genaue Datum der Schliessung wird mit der Eröffnung der neuen Institution abgesprochen. Die Eltern wurden durch Sozialvorstand, Martin Gallusser, letzte Woche über die geplante Schliessung und das weitere Vorgehen informiert.

Kreditabschreibung an der Gemeindeversammlung Die Aufhebung der Kinderkrippe bedarf grundsätzlich nicht der Zustimmung der Gemeindeversammlung, weil die Führung einer gemeindeeigenen Kinderkrippe keine Gemeindeaufgabe ist. Die Gemeindeversammlung hatte im September 2005 auch nicht die Übernahme einer neuen Aufgabe, sondern einen wiederkehrenden Kredit in der Höhe von 250 000 Franken bewilligt. Dieser muss nun formell korrekt aufgehoben werden.

Wechsel gut organisiert Die Schliessung der Kinderkrippe Kreisel fällt dem Gemeinderat nicht leicht. Er schätzt und anerkennt die gute Arbeit der Mitarbeitenden und weiss, dass sich die dort betreuten Kinder immer wohl und sicher fühlen konnten. Er weiss auch, dass ein Wechsel der Betreuungssituation für Kinder und Eltern nicht einfach ist. Die Eröffnung der Kinderkrippe Kreisel war 2006 ein grosser Meilenstein in der familienergänzenden Kinderbetreuung. Die neue Angebotssituation in Affoltern am Albis ermöglicht im heutigen Zeitpunkt einen guten Übergang für die in der Kinderkrippe Kreisel betreuten Kinder. Im Hinblick auf eine mögliche Schliessung haben sich einige Mitarbeitende bereits neu orientiert und werden in eine der neuen Institutionen in Affoltern wechseln. Die Gemeinde Affoltern am Albis hat daraufhin mit der betreffenden Institution Kontakt aufgenommen. Den Eltern kann deshalb angeboten werden, dass ihre Kinder nahtlos in die neue Einrichtung wechseln können, wenn sie das wünschen. Alle Kinder werden

Familienergänzende Kinderbetreuung bleibt ein wichtiges Anliegen Für den Gemeinderat bleibt ein gutes und ausreichendes Angebot an Plätzen für die familienergänzende Kinderbetreuung ein wichtiges Anliegen. Für die Bewilligung und die Beaufsichtigung der Qualität der Betreuungsinstitutionen hat der Gemeinderat das kantonale Amt für Jugend und Berufsberatung beauftragt. Die Gemeinde Affoltern am Albis wird dazu ergänzend und im Rahmen der neuen Verordnung über die Subventionen der familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschulalter mit allen Institutionen am Ort Leistungsvereinbarungen abschliessen und damit die Zusammenarbeit verstärken und die Einhaltung der vorgeschriebenen Richtlinien und Qualitätsstandards zusätzlich kontrollieren. Aufgrund der Angebotssituation in Affoltern am Albis kann der Gemeinderat weiterhin seinen gesetzlichen Auftrag gut erfüllen und für ein bedarfsgerechtes Angebot sorgen. (tro)

Bergbau im Säuliamt?

«DrogenboxHofladen» im Unteramt Die Kantonspolizei Zürich hat Anfang Januar drei Jugendliche vorübergehend festgenommen. Die Gruppe hatte zuvor regelmässig Marihuana gehandelt und konsumiert. Aufgrund polizeilicher Ermittlungen konnten Kantonspolizisten im Januar 2017 in Bonstetten/Wettswil ein Drogenhandelsnetz aufdecken. Insgesamt waren mehrere Jugendliche und junge Männer aus dem Bezirk Affoltern in den Betäubungsmittelhandel, der sich im einstelligen Kilobereich bewegt, involviert. Der Hauptbeschuldigte betrieb mit Hilfe von drei Komplizen, darunter eine junge Frau, von Sommer 2016 bis Januar 2017 ein «Hofladensystem». Die Gruppe handelte das Marihuana auf Vertrauensbasis unter Freunden und Bekannten im Jugendlichen- und jungen Erwachsenenalter (15 bis 19 Jahre). Die Ermittlungen gegen die drei Beschuldigten sind abgeschlossen. Die drei Beschuldigten waren zum Tatzeitpunkt minderjährig und wurden bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Das Strafverfahren läuft; bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. (pd.)

Einbruch in Optikergeschäft Unbekannte sind am 25. März, gegen 3 Uhr, via Fenster in ein Optikergeschäft in Affoltern eingestiegen. Über die Beute kann die Kantonspolizei noch keine Angaben machen. Sie beziffert den Sachschaden auf gegen 500 Franken. Schaden in der Höhe von rund 700 Franken entstand bei einem Einbruchsversuch in ein Mehrfamilienhaus in Obfelden. Die Täterschaft versuchte vom 24. auf den 25. März, via Fenster einzudringen. Vandalen haben auf dem Schulareal Schlossächer in Obfelden vom 25. auf den 26. März eine grosse Scheibe zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf zirka 2500 Franken. Anwohner beklagten sich am 25. März um 3.20 über grossen Lärm im Zentrum von Affoltern. Als die Kapo eintraf, waren die Verursacher verschwunden. Bei der Kantonspolizei ging am 25. März um 4 Uhr die Meldung ein, ein Mann liege schreiend auf dem Dorfplatz in Ottenbach. Die ausrückenden Beamten stellten fest, dass dieser «lediglich» stark alkoholisiert war. (-ter.) anzeige

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Am Samstag, 1. April, öffnet das Bergwerk Riedhof von 12 bis 16 Uhr seine Anlagen zur Besichtigung. Mit Ausnahme von Steinen und Erden sind wir ein rohstoffarmes Land. Wem ist das nicht bewusst? Es gibt aber dennoch Bodenschätze, selbst im Säuliamt, wo Kohle vorübergehend genutzt wurde. Die Ausbeutung war nicht immer rentabel. Aber während den Mangeljahren im ersten und zweiten Weltkrieg wurde im Aeugstertal für die Industrie Braunkohle abgebaut. Das waren harte Arbeitsbedingungen für die Bergleute, die vor 70 Jahren Kohle abgebaut haben. Die Jüngeren wissen dies nicht mehr und bei einem grossen Teil der Älteren ist es in Vergessenheit geraten. Der Bergwerkverein Riedhof hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte des Bergwerks in Erinnerung zu rufen und erlebbar zu machen. Naturgemäss sind die Stollen von aussen nicht sichtbar und die Eingänge nur Eingeweihten bekannt. Das ändert sich am nächsten Samstag.

Kohlenhauer im Bergwerk Riedhof 1945 (Bild: Sammlung A. Von Moos) Das Bergwerk Riedhof wird dann einmal mehr seine Anlagen für die Bevölkerung öffnen. Die Atmosphäre im Innern des Berges ist faszinierend. Eine fast gespenstige Ruhe umgibt die Besucherinnen und die Besucher. Der hektische und laute Alltag scheint weit weg, die absolute Stille wirkt richtig beruhigend. Treffpunkt für Interessierte ist das Bergwerk-Museum beim Blu-

menladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Je nach Andrang werden dort Gruppen zusammengestellt und zum, respektive in den Gottertstollen geführt. Im Innern herrscht das ganze Jahr 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Den Besuchern werden warme Kleidung und gute Schuhe empfohlen, Helme werden zur Verfügung gestellt. Karl Straub

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Todesfälle

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Stallikon Am Donnerstag, 23. März 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Bach-Amatter Waltraut lmgard geboren am 25. Mai 1933, von Stallikon ZH, Zürich ZH, wohnhaft gewesen Balderenweg 4, 8143 Stallikon.

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Die Abdankungsfeier findet am Montag, 3. April 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 25. März 2017 ist in Zürich gestorben:

Vande Paer, Karl geboren 27. Oktober 1983, belgischer Staatsangehöriger, Ehemann der Vande Paer geb. Cantin, Aysha Marjorie, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Grundächer 38. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 31. März 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme, die liebevollen Worte und die tröstenden Umarmungen, die wir beim Abschied von

Ernst Graf erfahren durften. Herzlichen Dank für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst und die vielen Karten, Geldspenden und Blumen. Allen, die Ernst in seinem Leben freundlich begegnet sind, danken wir von Herzen. Wettswil, März 2017

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. März 2017

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Der Fussweg Püntenstrasse wird saniert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Einem Begehren vieler Benützer entsprechend soll die in Fortsetzung der Püntenstrasse zur Bahnhofstrasse führende gekieste Fussgängerverbindung saniert werden (geringfügiger Ausbau mit Deckbelag und Beleuchtung). Zudem wird die benötigte Wegfläche zu Eigentum erworben. Die Fusswegverbindung trägt zur Erschliessung des südlich gelegenen, weiträumigen Bauzonengebietes der Gemeinde Mettmenstetten bei. Ursprünglich als «Fussgängerschleichweg» in Form eines Trampelpfades entstanden, existiert seit 1993 eine gekieste Fusswegverbindung von ca. 65 m Länge und 1,5 m Ausbaubreite, welche ausschliesslich über zwei im Dritteigentum stehende Grundstücke führt. Für die Sicherheit und Zufriedenheit der Bevölkerung spielt ein sinnvolles Fusswegnetz eine wichtige Rolle – aufgrund von Klagen hat der Gemeinderat entschieden, die Fussgängerverbindung aufgrund der für Fusswege geltenden Normen Deckbelag und Beleuchtung anzubringen und mit einer minimalen Verbreiterung auf 2 m den maschinellen Winterdiensteinsatz zu ermöglichen. Im Einmündungsbereich Bahnhofstrasse wird ein abschliessbarer Pfosten montiert. Das Einverständnis der beiden Grundeigentümer für den Landerwerb (anstelle des eingeräumten Fusswegrechtes) liegt vor. Die geschätzten Ausbaukosten inklusive Landerwerb belaufen sich auf 71 350 Franken.

Strassenwesen Die Leigrüppenstrasse erweist sich in einem ca. 510 m langen, von der Paradisstrasse bis zum Grundstück Leigrüppenstrasse 60 (Bauzonengrenze) führenden Abschnitt als sanierungsbedürftig. Anfang 1970 im Zuge der Erschliessung Baugebiet im Gjuch mit einem Deckbelag versehen, hat eine materialtechnische Untersuchung ergeben, dass der Belag vollständig ersetzt werden muss. Punktu-

ell bedürfen auch die vorhandenen Porphyr-Randabschlüsse zwischen Strasse und Trottoir der Erneuerung, vor allem in Bereichen der privaten Liegenschaftenzufahrten. Bauliche Eingriffe sind auch an der Strassenbeleuchtung (Umrüstung LED-Technologie) sowie Abwasseranlagen nötig. Die Wasserversorgungsgenossenschaft plant einen Wasserleitungsersatz. Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, Mettmenstetten, ist mit der Projektie-rung/Bauleitung zu 59 400 Franken beauftragt worden. Aufgrund eines privaten Bauvorhabens im Bereich der Liegenschaft Leberenstrasse muss gemäss Mitteilung der EKZ die im dortigen Bereich vorhandene Strassenbeleuchtung erneuert werden. Dafür ist eine Ausgabe von 11 000 Franken bewilligt worden. Entsprechend der vom Gemeinderat definierten Voraussetzungen und im Einverständnis des Meliorationsamtes wurde der von der Flurgenossenschaft beantragten Übertragung von zwei Flurstrassen ins Eigentum der Politischen Gemeinde zugestimmt (Zufahrtsstrasse im Gebiet Oberbuechholz sowie Zufahrtsstrasse ab Bahnübergang Eigi zu Reithalle Ghei). Der Gemeinderat begrüsst zudem die Initiative der Flurgenossenschaft, Flurstrassen nach Möglichkeit ins Privateigentum abzutreten und sich somit von Unterhaltsaufgaben zu entlasten.

Schwimmbad Mit Pero Cutkovic, Mettmenstetten, ist ein Pachtvertrag über die Führung des Badi-Kioskes abgeschlossen worden – dem bisherigen, langjährigen Pächter Grujo Gajic, wird für seine Tätigkeit aufs Herzlichste gedankt. In Ergänzung/zur Unterstützung der grundsätzlich vom Kioskbetreiber zu erbringenden Dienstleistung Billettverkauf/-kontrolle ist im vergangenen Jahr im Zugangsbereich Badi erstmals an viel Publikumsverkehr aufweisenden Wochenenden eine weitere Verkaufsstelle eingerichtet worden. Die Massnahme ist auf Akzeptanz gestossen und hat sich bewährt. Für die

Ferner hat der Gemeinderat ...

Der Fussweg Püntenstrasse, Blick von der Bahnhofstrasse her. (Bild zvg.) zusätzliche Kontroll- und Verkaufstätigkeit wurde nun ein Pflichtenheft erlassen. Für die Ersatzbeschaffung der 15jährigen Beach-Volleyball-Ganzjahresabdeckung wurde eine Ausgabe von 7000 Franken gutgeheissen.

Kantons Zürich wie das Verwaltungsgericht haben diese Rekurse/Beschwerden unter anderem aufgrund der fehlenden Standortgebundenheit und der nicht gegebenen landschaftlichen Einordnung abgewiesen. Dagegen ist nun eine Beschwerde beim Bundesgericht hängig.

Baurechtliches Aufgrund einer von der Baudirektion des Kantons Zürich ausgestellten Verfügung hat der Gemeinderat für das nachgesuchte Anbringen von Sonnenkollektoren an einer bestehenden, in der Landwirtschaftszone liegenden Einzäunung eine Bauverweigerung ausgesprochen und zudem die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes verlangt. Dagegen hat die Bauherrschaft Rekurs/Beschwerde erhoben. Sowohl das Baurekursgericht des

Pflegeplan Grünflächen Mit dem Ziel, einen Beitrag zum Erhalt von naturnahen Lebensräumen zu leisten, hat der Gemeinderat im Jahre 2013 ein Leitbild Biodiversität erlassen. In Beachtung eines darin definierten Zieles hat der Gemeinderat nun für die sich im Eigentum der Politischen Gemeinde befindlichen Grundstücke bzw. deren Grünflächen mit sofortiger Wirkung ein Pflegekonzept als verbindlich erklärt. Die Aus-

• dem Werkdienst, im Bestreben bei dessen Arbeitstätigkeit auch den ökologischen Belangen zu entsprechen (Umsetzung Leitbilder Biodiversität sowie Energie), dem Ersatz einiger älterer, in Betrieb stehender mit Benzin betriebener, durch akkubetriebene Gerätschaften entsprochen und dafür einen Kredit von 4800 Franken bewilligt. • als bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe den 8. Oktober und den 10. bzw. 17. Dezember 2017 bezeichnet (jeweils 10 bis 17 Uhr). • das Jagdrevier Mettmenstetten der bisherigen Jagdgesellschaft als einziger Bewerberin zum massgeblichen Schatzungswert von 4880 Franken pro Jahr für die Periode 2017 bis 2025 verpachtet. • der Stiftung Aumüli Stallikon für die Erhaltung des Sägeund Mühlebetriebes einen jährlichen wiederkehrenden Beitrag von 250 Franken zugesprochen. • infolge Ablauf der 20-jährigen Ruhefrist der Aufhebung von Erdbestattungs- bzw. Urnenbestattungsfeldern entsprochen (separate Publikation folgt). • dem Abschluss einer Vereinbarung zur Führung der regionalen Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon zwischen der Politischen Gemeinde Mettmenstetten und dem Sozialdienst Limmattal (anstelle Sozialdienst Bezirk Affoltern) per 1. Januar 2018 entsprochen. (Ga.) führungen/Festlegungen sollen dazu beitragen, eine verbesserte biodiversitäts- und naturfreundliche Pflege zu gewährleisten. Es ist erfreulich, dass bereits viele Grünflächen einen naturnahen Zustand aufweisen und vom Werkdienst entsprechend unterhalten werden. (Ga.)

Das Wikingerschiff, das in der Menschenmenge schwimmt

Verhaltensregeln beachten

Ein Schiff auf Rollen an der Affoltemer Chilbi

Wildschweinanlage im «Langenberg»

Vergangenes Wochenende gab es viel Action an der Affoltemer Chilbi. Neben den wilden «Tütschi-Autos» und den schwindelerregenden Bahnen zog ein Wikingerschiff die Aufmerksamkeit auf sich.

Eineinhalb Jahre war die begehbare Wildschweinanlage im Langenberg geschlossen, seit letzter Woche steht das einzigartige Erlebnis mit einheimischen Wildtieren den Besucherinnen und Besuchern wieder offen.

Gebaut wurde das drei Meter lange und 1.2 Meter breite Schiff vom «Tschägg-Point» – der Jugendarbeit der Chrischona Affoltern. Es bewegte sich auf Rollen durch die Chilbi-Gasse. Der rote Drache am Bug des Schiffs, der wie eine Galionsfigur herausragte, bahnte sich einen Weg durch die Menschenmenge, während das grossflächige Segel die Dächer der Stände streifte. Geführt und umgeben wurde das Werk von jungen Wikingern und Wikingerfrauen eingekleidet mit Stiefeln, Fellen und Helmen mit Hörnern. Das zehnköpfige Wikingervolk manövrierte das Fuhrwerk vorbei an Gewürz-, Wurst-, Schmuck- und Süssigkeitenständen bis zum grossen Kinderparadies auf dem Kronenplatz. Das mächtige Segel machte auf die Kinderwoche dieses Sommers aufmerksam. Wikinger – so heisst das Thema der diesjährigen Kinderwoche in Affol-

tern. Ein vielseitiges Programm steht in Planung, um dem nordischen Volk auf die Spur zu gehen. Wer waren die wilden, hartgesottenen Seefahrer und was wollten sie? Eine abenteuerliche Woche steht den Das Wikingerschiff bahnt sich seinen Weg und macht auf Kindern vom zwei- die diesjährige Kinderwoche aufmerksam. (Bild zvg.) ten Kindergarten bis in die sechste Klasse bevor. Action, lich 70 Kindern pro Nachmittag durchSpiel und Spass stehen im Vorder- geführt werden. Manche Kinder eringrund. Die Kinderwoche findet in der nern sich noch immer an die fünf Meletzten Sommerferienwoche, vom ter hohe Pyramide, die sie als «ÄgypMontag, 14. August, bis Freitag, 18. ter» gebaut hatten. Auch heuer steckt August, jeweils am Nachmittag statt. das Leiterteam bereits tief in den VorFür die Kinder, die Abenteuer beson- bereitungen und freut sich auf eine leders lieben, besteht zudem die Mög- bendige Woche. lichkeit, am Donnerstag eine Nacht So luden die motivierten Wikinger im Wikinger-Dorf zu verbringen. an der Chilbi alle Kinder dazu ein, die letzte Sommerferienwoche nicht mit Langeweile zu verbringen, sondern in Nicht die erste Kinderwoche die Welt der Wikinger einzutauchen Organisiert wird diese Woche vom und sich mit ihnen auf eine abenteuSchiffsreise zu wagen. «Tschägg-Point», dem Jugendangebot erliche der Chrischona Kirche Affoltern. Be- Tina Haldemann reits letztes und vorletztes Jahr konnte eine Kinderwoche mit durchschnitt- Infos zur Kinderwoche: www.kiwo-affoltern.ch.

Alle Gäste sind aufgerufen, sich an die Verhaltensregeln zu halten. Die begehbare Wildschweinanlage im Wildnispark Zürich Langenberg bietet ein einzigartiges Erlebnis mit einheimischen Wildtieren. Besucherinnen und Besucher erhalten die Gelegenheit, in den natürlichen Lebensraum der flinken und neugierigen Wildschweine einzutauchen und die Wildtiere ohne störendes Gitter zu beobachten. Ganz nach dem Motto «Mitten drin, statt nur dabei». Das einmalige Erlebnis bleibt jedoch nur möglich, wenn sich alle Gäste an die folgenden Verhaltensregeln halten: Tiere nicht füttern, Tiere nicht streicheln, Weg nicht verlassen, Hunde und Kinderwagen sind verboten. Werden Wildschweine gefüttert oder gestreichelt, dann verlieren sie ihre natürliche Scheu gegenüber den Menschen und werden aufdringlich.

Einzigartiger Blick auf einheimische Wildtiere. (Bild Wildnispark Zürich) Um die Sicherheit von unseren kleinen Gästen und den Tierpflegern gewährleisten zu können, müssen solche aufdringlichen Tiere getötet werden. Dies musste die Stiftung Wildnispark Zürich im Herbst 2015 tun, nachdem sich einzelne Gäste nicht an die Verhaltensregeln gehalten hatten. Die begehbare Anlage blieb dann für eineinhalb Jahre geschlossen. Sollte sich Ähnliches auch dieses Mal abzeichnen, dann behält sich die Stiftung vor, das Angebot nur noch geführt anzubieten oder ganz darauf zu verzichten. Denn das Wohl der Tiere steht im Wildnispark Zürich an oberster Stelle. Weitere Infos: www.wildnispark.ch


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Sie sind für die Wareneingänge, deren Eingangsprüfungen und Einlagerung verantwortlich. Sie fertigen, montieren und versenden unsere Produkte und übernehmen dabei logistische und organisatorische Aufgaben für unsere Kunden und Spediteure. Wir erwarten handwerkliche oder mechanische Berufserfahrung, solide PC-Grundkenntnisse (Windows, Office) sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Eine speditive, exakte und selbstständige Arbeitsweise ist für Sie selbstverständlich. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, selbstständige Tätigkeit in einem kollegialen Team im Raum Affoltern am Albis und zeitgemässe, attraktive Anstellungsbedingungen.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. März 2017

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Einen Tag Grundkenntnisse für den Feuerwehrdienst Ausbildungstag der Feuerwehr-Rekruten im Bezirk Affoltern Auch für den Feuerwehrdienst ist eine kleine Rekrutenschule zu absolvieren. Sämtliche Personen, welche einer Feuerwehr beitreten, besuchen einen Rekrutentag. Turnusgemäss war letzten Samstag die Feuerwehr Obfelden für die Erstausbildung der Neulinge im ganzen Bezirk verantwortlich. ................................................... von martin mullis Bei strahlendem Frühlingswetter steht eine ganze Gruppe Feuerwehrleute auf dem Platz vor dem Werkgebäude. Bei den mit Helm und Schutzkleidung ausgerüsteten Personen ist es nicht ganz einfach festzustellen, ob auch weibliche Feuerwehr-Rekruten mit dabei sind. Ausbildungsleiter Oberleutnant Matthias Gasser, Ortschef Knonau der Feuerwehr Knonaueramt Süd, kennt jedoch den Bestand seiner Rekruten genau. Er ist an diesem Tag verantwortlich für die Ausbildung der vier Feuerwehrfrauen und 17 Feuerwehrmänner. Es sind dies die Neuen, welche der Feuerwehr in einer Gemeinde im Säuliamt beigetreten sind. Die Ausbildung dauert einen Tag und ist mit den drei Posten der Fachbereiche Löschdienst, Leitern/Funk und publireportage

Ausbildung an technischen Geräten: Oberleutnant Matthias Gasser (mit gelber Jacke) beim Posten Atemschutz. (Bild Martin Mullis) Atemschutz sowohl für die Ausbildner als auch für die Lernenden eine Herausforderung. Die Ausbildungsplätze beim Schützenhaus, auf dem Parkplatz des Werkgebäudes und beim Eingang zur Zivilschutzanlage vermitteln je zwei Instruktoren Fachwissen und die Anwendung der Geräte. Je nach dem, wie lange die Rekruten in den letzten Monaten in der eigenen Gemeinde schon an Übungen

mitgemacht haben, ist der Ausbildungsstand auch etwas unterschiedlich.

Neue Feuerwehrleute sind gesucht Grundsätzlich wird den Brandbekämpfern sozusagen das «Kleine Einmaleins» der Feuerwehr beigebracht. Am späteren Nachmittag wird das Gelernte an einer Einsatzübung angewendet.

Sämi Schneebeli, Kommandant der Feuerwehr Obfelden, freut sich ganz generell über den Feuerwehrnachwuchs. In der Gemeinde Obfelden sei der Bestand zwar ausreichend, er kennt jedoch Gemeinden, welche sehr froh über neue Feuerwehrleute wären. Es ist auch eine Tatsache, dass die Feuerwehren im Säuliamt sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den politischen Behörden grossen Rück-

halt finden und ein hohes Ansehen geniessen. Allen Interessierten versichert er, dass der Feuerwehrdienst als spannend und abwechslungsreich bezeichnet werden darf. Ausserdem sei die Kameradschaft in den Organisationen ein weiterer Pluspunkt. «Wir sind in der Feuerwehr Obfelden so etwas wie eine grosse Familie», hält Kommandant Schneebeli zufrieden fest.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. März 2017

Musik gibt den Worten Raum und Tiefe Lesung von Erwin Koch in der Galeriemarlène in Ottenbach Vergangenen Sonntag bescherten Publizist Erwin Koch und Kontrabassist Christian Hartmann den Besuchern der Ausstellung ein eindrückliches Erlebnis. Die Kombination von Literatur, Musik und Kunst überzeugte. ................................................... von regula zellweger «Ein Leben ohne R» ist die Geschichte von Fritz, den seine Mitschüler Flitz nannten. Fritz konnte das R nicht aussprechen. Fritz ist ein Hulöpfel. Hulöpfel haben Elemente von Huhn, Löwe, Pferd und Elefant. Beispielsweise einen glänzenden Schwanz wie ein Pferd und einen kleinen Rüssel wie ein Elefant. So auszusehen ist bei den Hulöpfeln normal. Das R nicht aussprechen zu können aber nicht. Fritz ist ein Aussenseiter.

Metapher Erwin Koch ist Jurist, Journalist, Reporter und Schriftsteller. Und er ist der Bruder von Doris Nydegger, deren Bilder in der Ausstellung zu sehen sind. Erwin Koch besitzt Bilder seiner Schwester, die als Therapeutin auch mit Menschen arbeitet, die darunter leiden, sich als Aussenseiter zu fühlen. Die Geschichte von Fritz ist vielschichtig, dicht, aber auch feinfühlig, emotional, ohne von Emotionen zu sprechen. Erwin Koch sieht in den Bildern seiner Schwester Kraft und Lebensfreude, ihn fasziniert die Kraft der Farben, die Komposition der Bilder. Bilder mit Tiefe, die Raum brauchen. Doris Nydegger bewundert den Bruder für den vielschichtigen und tiefgründigen, kraftvollen und sensitiven Umgang mit Sprache. Geschwister, die ihre eigenen Wege gefunden haben, sich selbst zu sein, sich

Von links: Mariann Roth, Leo Kürzi, Erwin Koch, Mariann Wiederkehr, Marlène Hegetschwiler, Doris Nydegger, Christian Hartmann. (Bild Regula Zellweger) selbst zu kommunizieren, sich selbst einen Platz zu geben.

Ein langer Weg Fritz versucht verschiedene Strategien aus, um dazuzugehören. Beispielsweise einzigartig zu sein, besser als die Kameraden, die ihn auslachen. Er will am besten schwimmen können und ertrinkt dabei beinahe. «Flitz Flosch!» heisste es dann. Er will Dichter werden. Als er sein Gedicht in der Schule vorlesen soll, zögert er. «Bitte», sagt der Lehrer. Christian Hartmann entlockt seinem Instrument einen Nerv tötenden Ton, den man kaum aushält.

«Bitte», sagt der Lehrer. Und wieder Kontrabass und Stille, die auch kaum auszuhalten ist. «Bitte», sagt der Lehrer. Und Fritz liest sein Gedicht mit L statt R. Lachen. Fritz rennt heim, verkriecht sich. Der Kontrabass vermittelt höchste Verzweiflung. Unglaublich, was der Musiker und Komponist aus seinem Kontrabass zaubert, von Trommelwirbel bis Flageoletttriller. Von streichen über zupfen zu schlagen.

Lösungen Die Grossmutter versteht es schliesslich, eine Brücke zum Enkel zu schla-

gen. Grossmutters Rat «Das Leben ist das, was wir draus machen» wird wie so oft im Leben von einem Lösungsversuch zum Problem. «Kein Hulöpfel kann alles, alle Hulöpfel können etwas nicht. Wichtig ist, nicht zu wollen, was man nicht kann», rät die Grossmutter. «Du musst was finden, das Du gut kannst und wofür es kein R braucht.» Jahre vergehen. Fritz reist immer mal wieder aus weiter Welt an, um die Grossmutter zu besuchen. Er hat Erfolg, er bläst mit dem Rüssel in einer Sprache, die keine Buchstaben kennt. Und der Kontrabass erklingt wie eine Posaune im Marschtakt.

Die Besucher sind still, nach innen gerichtet – bis jemand zu klatschen beginnt. Fast eine Stunde hat die Lesung gedauert. Es waren nicht Wortlawinen, sondern sehr bewusst gesetzte Worte, mit wohlklingender, angenehmer Stimme vorgetragen. Eine kleine Geschichte mit grossem Inhalt. Eine Geschichte getragen von Kontrabassklängen, von wirksamen Pausen. Nachwirkend, nachhaltig. Ausstellung mit Werken von Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger, Leo Kürzi bis 9. April. Donnerstag und Freitag: 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Infos: www.galeriemarlene.ch.

Eine Ausstellung und eine Bank für «Guschti vo Huuse» Von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. April, öffnet die Familie des 2013 verstorbenen Hausemer Originals und (Lebens)-Künstlers Guschti vo Huuse seine Werkstatt an der Heischerstrasse 16 zur Ausstellung mit Bilderverkauf.

Verkaufserlös für Erinnerungsbank in Heisch «Es sind vor allem gemalte Bilder, gegen zweihundert Exponate, die zu sehen sind und verkauft werden», hält Kasimir Winiger, Guschtis Sohn, fest und fügt umgehend an: «Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte, die mit uns noch einmal das künstlerische Schaffen von G.v.H. erleben möchten und geben die Ausstellungsstücke zu günstigen Preisen ab, damit einerseits die Erinnerung an Guschti in vielen Stuben wach bleiben kann. Zudem wollen wir mit dem Erlös aus dem Verkauf eine Künstler-Erinnerungsbank in Heisch realisieren.» Guschti vo Huuse, ein Bündel an schöpferischer Fantasie und Witz, an Klugheit und Scharfblick verdient diese öffentliche Erinnerungsbank an ihn, den Kunstmaler, Kunstgestalter und Lebenskünstler, zweifelsohne. Mit seiner nahbaren, gutherzigen sowie freundlichen Art und seinen stets die Neugier weckenden Kunstwerken war er immer auch Menschenfreund.

................................................... von urs e. kneubühl Treffend! Die Datumwahl 7. bis 9. April für eine Ausstellung mit Verkauf von Werken des Hausemer Art-BrutKünstlers Guschti vo Huuse – eigentlich August Winiger – ist absolut passend. Es war nämlich stets im Frühling, als das 2013 verstorbene Hausemer Original seine witzigen wie dekorativen Skulpturen «aus dem Stall auf die Weide führte», wie er selbst augenzwinkernd sagte, und in lauschigen Ecken und Orten im Bezirk präsentierte – zur Freude aller, welche die possierlichen Tierchen und Menschlein entdeckten. In Erinnerung an G.v.H. – so Guschtis Kürzel – öffnet die Familie des Künstlers über besagtes Wochenende die Werkstatt an der Heischerstrasse 16 in Hausen für drei Tage. anzeige

Ausstellung «Guschti vo Huuse» mit Bilderverkauf 7. bis 9. April, Heischerstrasse 16, Hausen.

In Erinnerung an das Hausemer Künstleroriginal Guschti vo Huuse öffnet dessen Familie vom 7. bis 9. April seine Werkstatt zur Ausstellung mit Bilderverkauf. (Bild zvg.)

Freitag von 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. März 2017

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All IP und neue Medien Informativer Apéro des Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern Mit dem Mettmenstetter Reto Odermatt und Bernhard Schneider aus Ottenbach sprachen an der entspannten Frühjahrs-Zusammenkunft des Ämtler Gewerbes zwei Fachreferenten über aktuelle Kommunikationsthemen.

Neue Medien: Social Media und Mary Woodbridge im Blickpunkt

Odermatt machte auch darauf aufmerksam, dass einigen «Sonderanwendungen», wie Lifttelefonie, Alarmanlagen, Haustechnik, Frankiermaschinen etc., besondere Beachtung geschenkt werden muss. «Für deren Umstellung ist der Lieferant oder Hersteller der bestehenden Anlage beizuziehen», ergänzt er dazu. Gleichzeitig stellt er klar, dass die Swisscom Kunden, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf ein IP-Produkt umgestellt haben, begleitet (www.swisscom.ch/ip).

Kommunikationsspezialist Bernhard Schneider seinerseits informierte vorab über die rasante Entwicklung der Medien seit 1994. Danach lenkte er den Blick speziell auf die Welt der Social Media, welche sich ebenso rasant ändert. Anhand von Beispielen belegt Schneider, dass Informationsverbreitung via Social Media zwar längst keine Hexerei mehr ist – «In den meisten Fällen reicht dazu ein Smartphone» – aber durchaus nicht in jedem Fall verfängt oder gar riskant sein kann. Er erinnert an Mary Woodbridge, die 85-jährige britische Lady, die mit ihrem Dackel eine Everestbesteigung ankündigte und damit in Foren, Newsportalen, in Printmedien und im Radio weltweit für Schlagzeilen sorgte … Das Ganze entpuppte sich schliesslich als ungewöhnlicher Werbefeldzug des Bergsportausrüsters Mammut, mit dem allerdings der gewünschte jugendliche Link zur Marke nicht gelang. Schneiders abschliessende Thesen zu Suchmaschinen und Social Media wie Google, Instagram, Facebook, Twitter, You Tube oder Snapchat etc.: «Individual-, Unternehmens- und Massenkommunikation fliessen ineinander, wobei es immer schwieriger wird, die Herkunft einer Information zu beurteilen, da sich die Content-Lieferanten von den Distributoren trennen. Gerade deshalb ist es grundsätzlich wichtig, sich bei jedem Text zu fragen, ob dieser authentisch und plausibel ist, um damit den Bezug zur Realität zu behalten.»

in der Anklageschrift dargestellten Sachverhalt vollumfänglich anerkennt, wurde er im abgekürzten Verfahren zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt – wie von der Staatsanwaltschaft beantragt. Dies unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren. Damit kommt er vergleichsweise gut weg, weil ihm Gerichtspräsident Peter Frey zwei Vorstrafen vorhielt. So wurde er im Kanton Basel-Stadt wegen mehrfacher Urkundenfälschung zu sechs Monaten Gefängnis (zwei Jahre Probezeit) verurteilt, von der Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis 2015 wegen rechtswidriger Einreise/Aufenthalt zu einer bedingten Geldstrafe von 40

Tagessätzen à 50 Franken. Diese wurde nun vom Bezirksgericht Affoltern widerrufen; er muss zahlen, genauso wie die aktuellen Gerichtskosten. Weil es sich um mehr als zwölf Gramm des starken Betäubungsmittels handelt, ist der Fall als «schwer» einzustufen. «15 Monate Gefängnis sind angemessen», sagte der Vorsitzende, den Angeklagten darauf hinweisend, dass nun gar nichts mehr passieren dürfe. «Sonst müssen Sie ernsthaft mit dem Vollzug der Gefängnisstrafe rechnen», mahnte er. Die frühere Geldstrafe wurde widerrufen, weil der Mann innerhalb der Probezeit delinquiert hat.

................................................... von urs e. kneubühl Internet Protokoll, kurz IP und «ausgedeutscht» die weltweit etablierte Technologie für die Datenübertragung, sowie die «neuen Medien» standen thematisch im Zentrum des traditionellen Gewerbe-Apéros des Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern. Anlässlich der in lockerem Rahmen stattfindenden Plattform, mit dem Ziel, die Gewerbler im Bezirk zusammenzuführen und den gegenseitigen Gedankenaustausch zu pflegen, durfte Präsident Olivier Hofmann am Montagabend im Gasthof zum Rössli, Mettmenstetten, gegen 50 Interessierte zu den Fachreferaten von Reto Odermatt, Swisscom Gebietsmanager Zürich-West, und Bernhard Schneider, Kommunikationsexperte und Lehrbeauftragter, begrüssen. Anschliessend übergab er das Wort den beiden Vortragenden – ihre Beiträge standen ganz im Zeichen einer sich in raschem Umbruch befindlichen, zukunftsgerichteten Kommunikation.

«All IP verändert die Schweiz …» Reto Odermann informierte über das angebrochene und sich rasch entwi-

Olivier Hofmann, Präsident des Bezirks-Gewerbeverbands (Mitte), mit den Fachreferenten Reto Odermatt (rechts) und Bernhard Schneider, anlässlich des Gewerbe-Apéros im «Rössli», Mettmenstetten. (Bild Urs E. Kneubühl) ckelnde neue Zeitalter der Festnetztelefonie. Die herkömmliche TDMTechnologie (Time Division Multi plexing), die noch aus der Zeit vor dem Internet stammt, ist veraltet, weltweit wird seit Längerem auf die zukunftsorientierte IP-Technologie umgestellt. «Auch bei Swisscom hat der Wechsel auf ‹All IP› längst begonnen. Es ist geplant, bis Ende 2017 alle Dienste wie Festnetz, TV, Mobilfunk und Internet einheitlich in die IP-Technologie zu überführen. Ab 2018 wird

die alte Telefonie-Infrastruktur schrittweise ausser Betrieb genommen», erklärte Odermatt. «All IP» bezeichnet er als Grundlage für ganz neue Möglichkeiten, wie flexiblere Kommunikation – «Man kann standortunabhängig und geräteübergreifend kommunizieren und arbeiten …» –, einfachere Abläufe – «Die Komplexität wird dank einheitlichem IP-Protokoll reduziert…» – und transparentere Kosten – «Durch höhere Effizienz können Investitions- und Betriebskosten optimiert werden».

Für «Giorgio» Drogen aufbewahrt Bezirksgericht Affoltern: 15 Monate bedingt für 60-Jährigen Für einen nicht näher bekannten «Giorgio» hat ein 60-Jähriger aus einer Ämtler Gemeinde fast 100 Gramm Heroin aufbewahrt. Dafür hat das Bezirksgericht den aus der Türkei stammenden Schweizer mit 15 Monaten Gefängnis bedingt bestraft. ................................................... von werner schneiter In der Türkei, die der Kurde 1988 in Richtung Schweiz verliess, arbeitete der siebenfache, inzwischen geschiedene Vater als Bauer. Im Säuliamt war anzeige

er als Produktionsmitarbeiter tätig, wurde aber wegen Bandscheibenproblemen im Jahr 2002 arbeitsunfähig und lebt seither von Sozialhilfe. Ob er sich wegen seiner Schulden bei Bekannten in der Höhe von 25 000 Franken auf einen Deal mit dem sogenannten «Giorgio» einliess, stand am Bezirksgericht nicht zur Debatte. Jedenfalls geriet er im Juni 2016 im Säuliamt in eine Polizeikontrolle. Dabei trug er einen verknoteten Knistersack mit 99,8 Gramm Heroin mit einem Reinheitsgehalt von 31 Prozent auf sich. Für dessen Aufbewahrung habe ihm «Giorgio» einige hundert Franken angeboten. Doch dieser sei nicht auf-

getaucht, sagte er vor Gericht. 15 Tage sass der Angeklagte in Untersuchungshaft.

Zweifach vorbestraft Für die Gerichtsverhandlung war eine Dolmetscherin vorgesehen. Sie hätte aus Zürich anreisen sollen, verschlampte aber den Termin in Affoltern. Mit dem Einverständnis von Pflichtverteidiger und dem relativ gut Deutsch sprechenden Angeklagten fand die Verhandlung am Montagmorgen schliesslich ohne Übersetzerin statt. Weil der Mann, der inzwischen den Schweizer Pass besitzt, den


Forum

Freitag, 31. März 2017

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Ja zum Energiegesetz für eine nachhaltige Zukunft Die amerikanische Klimaforschungsbehörde Noaa hat vorgesorgt, dass alle wissenschaftlich wertvollen Daten ausserhalb des Zugriffs der Regierung Trump gespeichert werden, denn zur Welt der «alternativen Fakten» der neuen US-Regierung zählt die Leugnung der Erderwärmung. Doch die Bedenken über die protektionistische US-Politik jenseits der Fakten schweissen den Rest der Welt zusammen: China hat angekündigt, auf mehr als 100 geplante Kohlekraftwerke zu verzichten, in Lateinamerika erfreuen sich günstige erneuerbare Energien einer stark steigenden Nachfrage, Indien baut in den kommenden drei Jahren riesige Solarparks. Diese Investitionen schaffen Knowhow in China, Lateinamerika, Indien – Knowhow, das gleichzeitig in den USA verloren geht. Die Schweiz unternimmt mit dem neuen Energiegesetz einen weiteren Schritt, um ihren Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses zu leisten: Der Energieverbrauch soll reduziert, die Energieeffizienz verbessert und der Ausbau nachhaltiger Energien erleichtert werden. Die am 21. Mai zur Abstimmung kommende Vorlage ist jedoch nur das erste Massnahmenpaket. Wie die nächste Phase zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 aussehen wird, ist noch offen. Wenn immer

Ewiges Gejammer der Bauern «Optimierung der Bauernhöfe auf Direktzahlungen setzt falsche Anreize», im «Anzeiger» vom 24. März. Ob Direktzahlungen sinnvoll sind, sei dahingestellt, aber wer Steuergelder erhält, soll auch eine jederzeit überprüfbare Buchhaltung führen und den Betrieb entsprechend führen, dass er unangemeldeten Kontrollen standhält. Wenn ein Bauer täglich eine halbe Stunde am Computer sitzt, um sein Werk zu dokumentieren, so ist das immer noch weniger wie jeder andere KMU, der einen Haufen mehr Büroarbeit leistet, ohne Direktzahlungen. Ursula Rey, Kappel

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. gerne an. Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus der Region aufgreifen. – soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten.

möglich, sollen spätestens ab 2025 marktwirtschaftliche Instrumente spielen und dafür die heutigen finanziellen Anreize gestrichen werden. Dieser pragmatische Weg zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 hat die FDP zu einem Ja zum neuen Energiegesetz bewogen, ebenso zahlreiche Wirtschaftsorganisationen. Auch ich werde am 21. Mai 2017 ein überzeugtes Ja in die Urne legen. Gleichzeitig verzichten die linken und grünen Parteien auf Maximalforderungen und unterstützen im Interesse der Sache dieses zweiphasige Vorgehen. Für die Region Knonauer Amt bietet die Weiterentwicklung unserer Energieversorgung grosse Chancen. Unser Bezirk ist in vielerlei Hinsicht repräsentativ für das Schweizer Mittelland. Hier können Massnahmen getestet werden, sei es im Gebäudebereich oder sei es im Verkehr. Wir haben eine leistungsfähige S-Bahn zwischen Zürich und Affoltern. Eine Verlängerung des Viertelstundentakts bis Zug wäre mit vergleichsweise geringem Aufwand zu bewerkstelligen. Viele Bahnhöfe verfügen über Parkplätze für Zweiräder. Abschliessbare Systeme mit der Möglichkeit, E-Bikes aufzuladen, könnten mit wenig Aufwand einen grossen Nutzen erbringen.

Das Knonauer Amt zählt unzählige qualifizierte Arbeitskräfte und viele Betriebe auf hohem technologischem Niveau. Hier lässt sich ansetzen. Wir müssen den Technologiestandort Affoltern und Umgebung stärken mit entsprechend definierten Gewerbezonen, mit anspruchsvollen Projekten. Ich bin der Überzeugung, dass das Knonauer Amt zu einer Vorbildregion für die ganze Schweiz werden kann, indem wir die vom Bund für 2050 vorgesehenen energiepolitischen Ziele bereits bis 2025 umsetzen. Der Blick in die USA zeigt auch ein inspirierendes Beispiel: In Silicon Valley haben sich Technologiebetriebe gegenseitig befruchtet und angezogen. Im kleinen Rahmen könnte dies im Knonauer Amt heissen, dass wir die Rahmenbedingungen schaffen, um den Aufbau eines Energie-Innovationsparks zu ermöglichen. Das Bekenntnis von Gemeinden zum Label Energiestadt ist dazu ein wichtiger Schritt, reicht aber nicht aus. Notwendig sind koordinierte Aktivitäten zur Entwicklung und Umsetzung von Pilotprojekten und Forschungsarbeiten sowie zur Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen für Startups im Energiebereich.

«Präsidialer» Monatstreff in Bonstetten Die FDP Bonstetten-StallikonWettswil lädt zur öffentlichen Veranstaltung mit Petra Gössi. 12. April, 19 Uhr, in Bonstetten Referat und Podiumsdiskussion befassen sich mit «Wirtschaft und Politik im aktuellen Umfeld» und werfen einen spezifischen Blick auf Herausforderungen für Unternehmen im Bezirk Affoltern. Insbesondere im Fokus: Europapolitik und bilaterale Verträge, USR III wie weiter, Altersvorsorge 2020, Referendum Umsetzung Masseneinwanderungsinitiative, Digitalisierung, wobei der Aktualität Mitte April Platz eingeräumt werden soll. Nach dem Einführungsreferat «aus der Frühjahrssession» von Petra Gössi, Nationalrätin SZ und Präsidentin FDP Schweiz, folgt die Podiumsdiskussion mit Einbezug/Fragen des Publikums. Es diskutieren Arthur Küng, Guggenbühl Pflanzen AG, Bonstetten, Robert Marty, Intus AG, Affoltern, Immobilien, Treuhand & Recht, Versicherungen, und Robert Schmidlin, Schmidlin AG, Affoltern, Luftverteilsysteme. Die Moderation übernimmt Michael Schönenberger, Leiter Inland-Ressort, «Neue Zürcher Zeitung». Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Der Anlass findet

Gemeindeleitung bleibt Die Mitglieder der Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) haben bei ihrer jährlichen Gemeindekonferenz am vergangenen Sonntag ihre Leitung im Amt bestätigt.

Am Freitag, 24. März, besuchte ich in der reformierten Kirche Affoltern die Veranstaltung zum Thema KirchGemeinde Plus (Zusammenschluss der reformierten Kirchgemeinden im Säuliamt). Die vertretenen Meinungen reichten vom mutigen, gewinnbringenden Aufbruch mit der Möglichkeit von Kirchen mit unterschiedlichen Events bzw. Angeboten bis hin zum befürchteten Abbruch und zur Auflösung tragender, kirchlicher Strukturen. Nicht die Frage, was die örtlichen Gemeinden benötigen, was ihnen für Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten angeboten werden müssten und könnten stand im Zentrum, sondern wer und wie viele der bestehenden Kirchgemeinden sich zusammenschliessen sollten, um Ressourcen besser nutzen und Kosten sparen zu können. Wenn ich in die Kirche gehe, suche ich nicht einen Event, sondern die Gemeinschaft mit anderen Kirchge-

Als ehrenamtlicher Bischof dient in der Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi HLT weiterhin Christian Gräub. Ihm zur Seite stehen als Ratgeber Paul Johnson und Ernst Römer. Michel Maurer, Eduard Meier, Christoph Huwiler, Marco Tresch, Martin Ruetz, Heidi Aeschbacher, Marianne Blaser und Tanya Deans bleiben als Mitglieder des Gemeinderates im Amt. Im Verlaufe des vergangenen Jahres wurden Markus Aeschbacher, Kurt Blaser und Narandavaa Nyamdorj neu dazu berufen, im Gemeinderat mitzuwirken. Die Bestätigung erfolgte in Form einer öffentlichen Glaubensakklamation im Gottesdienst. Die als «Pfahl» bezeichnete regionale Kirchenleitung war durch deren Präsidenten Christian Bolt und seinen Ersten Ratgeber Thomas Ottiker vertreten, welche seit Mai 2016 in dieser Funktion tätig sind. Die Gemeindekonferenz stand unter dem Motto «Freude finden durch das lebendige Wasser von Jesus Christus». Das lebendige Wasser oder den Baum des Lebens kann man durch das Wort Gottes erlangen, das die Menschen frei macht: Frei von allem Bedrückendem, frei von allerlei Ballast. Zum Freiwerden gehört auch, sich Fertigkeiten oder Disziplinen anzueig-

Kirche Jesu Christi HLT, Bonstetten Weitere Infos unter hlt-bonstetten.ch.

Über die Publikation, den Erscheinungstermin und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)

Von links: Tanya Deans, Marianne Blaser, Eduard Meier, Ernst Römer, Markus Aeschbacher, Kurt Blaser, Heidi Aeschbacher, Christoph Huwiler, Paul Johnson, Christian Gräub. (Bild zvg.)

Petra Gössi, Nationalrätin und Präsidentin FDP Schweiz. (Bild zvg.) statt im Gartencenter Guggenbühl, Am Lochenweiher 14/16, Bonstetten. Parkplätze sind vorhanden. Mit dem öV führt die Buslinie 227 ab Stallikon und Bahnhof Bonstetten-Wettswil zur Haltestelle Sunnenberg. Vorstand der FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil Alle Info auf www.fdp-bsw.ch.

Kommt nun die Patchwork-Kirche? Die refomierte Kirche hat Visionen, im «Anzeiger» vom 28. März.

nen, die einen zum Freisein erst befähigen: Eine gute Ausbildung, einen guten Umgang mit Geld und Eigentum, einen Lebensmittelvorrat, ein gesund gehaltener Körper, ausreichend innere geistige Stärke, eine vertrauensvolle Beziehung zum himmlischen Vater und seinem Sohn Jesus Christus. Hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang der neu von der Kirche angebotene Kurs «Mein Fundament: Grundsätze, Fertigkeiten und Gewohnheiten – Eigenständigkeit», der einzeln oder in Gruppen durchgearbeitet werden kann. Wirkliches Freisein führt zu grösserer Freude, und diese wird vermehrt durch den selbstlosen Dienst am Nächsten, getreu des an Petrus gerichteten Aufrufs Christi: «Wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder» (Lukas 22:32). Diese Aufforderung wurde auch den Gemeindemitgliedern für das laufende Jahr mit auf den Weg gegeben. Ein Chor und ein kleines Orchester, bestehend aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, trugen mit dem berührenden Lied «Liebet einander» wesentlich zum feierlichen Rahmen des Gottesdienstes bei. Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zählt über 200 eingetragene Mitglieder. Landläufig sind die weltweit über 15,5 Millionen Gläubigen der christlichen Kirche als «Mormonen» bekannt.

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meindegliedern. Auch erhoffe ich mir eine Predigt, die mich in den Alltag begleitet, die mich stärkt, meinen Blickwinkel erweitert und mir Mut gibt, auftretenden Problemen nicht auszuweichen, sondern mich ihnen zu stellen. Mit dem beabsichtigten Zusammenschluss der reformierten Kirchgemeinden im Säuliamt zu einer bis drei Kirchgemeinden werden der Verwaltungscharakter zu- und die Verbindlichkeit und Anteilnahme am Ergehen anderer Kirchgemeindeglieder notgedrungen abnehmen. Wenn die Kirche lebendig bleiben will, braucht sie ortsgebundene, verlässliche Strukturen und Angebote. Sozialdienste, Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und Seniorenanlässe lassen sich sicher teilweise überkommunal anbieten, sie sollten aber nicht dazu verleiten, eine unverbindliche und unpersönliche Patchwork-Kirche anzustreben. Insbesondere Predigt und Seelsorge müssen primär ortsgebunden und der von der örtlichen Gemeinde gewählten Pfarrperson vorbehalten bleiben. Ruth Tanner-Berger, Aeugst a. A.

Der Täuschung erlegen «Vielen Dank im Voraus! Thomas» – Postwurf-Kampagne von Médecins Sans Frontières. In der vergangenen Woche wurde durch die Post in sämtliche Briefkästen ein neutrales Couvert verteilt, auf welchem scheinbar handschriftlich (tatsächlich jedoch gedruckt) einzig die Worte «Vielen Dank im Voraus! Thomas» zu lesen waren. Ein Absender fand sich nicht auf diesem Umschlag. Erst nach dem Öffnen des Couverts wurde erkennbar, dass es sich hier um einen Bettelbrief der Organisation Médecins Sans Frontières handelt und dass der auf dem Umschlag firmierende «Thomas» der Präsident dieser Organisation, Dr. Thomas Nierle, ist. Bedauerlicherweise entstand aber durch diesen unüblichen Aufdruck – der ja suggerieren wollte, dass dies ein persönlicher Gruss sei! – hier in Affol-

tern am Albis der Eindruck, dass ich der Autor dieser Gruss-Zeile sei; dies insbesondere bei Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Gemeinde, mit denen ich auf Grund von Begegnungen im Rahmen meiner pfarramtlichen Tätigkeit «Duzis» bin. Aus zahlreichen Reaktionen in den letzten Tagen muss ich leider schliessen, dass nicht bloss einige wenige dieser Täuschung erlegen sind! Und ich verstehe auch nur allzu gut, wenn ihre Reaktion eine unwillige war; nämlich die, dass es eine Unverschämtheit dieses Pfarrers sei, seine Kontakte zum Akquirieren von Spenden zu missbrauchen! Ich lege Wert darauf festzuhalten, dass diese ganze Aktion mit meiner Person in keiner Weise in Verbindung steht. Pfr. Thomas Müller, Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Florida in Studen (BE) Donnerstag, 13. April 2017

Fr. 40.–

Muttertagsfahrt ins obere Emmental inkl. Mittagessen Sonntag, 14. Mai 2017

Fr. 82.–

Spargelessen Bohrerhof (D) Fr. 42.– Donnerstag, 1. Juni 2017 Furka-Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017

Fr. 116.–

Ferienreisen 2017 Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– inkl. Konzerteintritt Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch

7. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung 1. April 2017

Obere Bahnhofstrasse bis ca. Apotheke

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Crazy Ladies Shopping Day in Ulm Samstag, 8. April 2017 Carfahrt Fr. 62.– Europa-Park Rust Mittwoch, 19. April/ Donnerstag, 27. April 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Erw. Fr. 88.–/ Kinder 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 3. Mai/7. Juni/5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 7. Mai/22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 11. Mai/ Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge * Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Gewerbe/Dienstleistungen

Frontalunterricht

Remis verpasst

Patti Basler und Philippe Kuhn kommen mit einer abendfüllenden Lektion nach Hausen. > Seite 17

Schach: Aufsteiger Wettswil verliert das Startspiel in der Nationalliga B gegen Zürich II. > Seite 19

Wohnwelten erleben

Freitag, 31. März 2017

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Menschen mögen René Ammann macht seinen Kunden gerne Mut zur Farbe. > Seite 23

«Malelo» feiert Eröffnung

diWohn: Innenarchitektur trifft auf Handwerk Neue Boutique im Zentrum Oberdorf, Affoltern Vor einem Jahr öffnete das Innenarchitekturbüro diWohn an der Zürichstrasse 120 in Affoltern am Albis die Türen und erfreut sich seither reger Beachtung. Auf einer Fläche von 260 m² erhält der Besucher einen Überblick über diverse bis ins Detail gestaltete Wohnwelten und einen Einblick in das kreative Schaffen der Gestalter. Bei «diWohn» trifft Innenarchitektur auf Handwerk. Das Credo des Unternehmens lässt auf die langjährige Erfahrung in der Branche schliessen, entstand die Firma doch vor bereits 20 Jahren, damals als Bestandteil der Schreinerei Girardi AG in Hedingen. Nebst der Erfahrung ist auch das Bewusstsein über den gekonnten Umgang mit Material, Farbe, Form und Proportion ein zentraler Wert des Büros. Als Innenarchitekturbüro ist die Firma diWohn der ideale Partner für Veränderungen der Wohn- oder Arbeitsumgebung. Eine Beratung gibt es in Affoltern nämlich für Umbauanliegen jeder Art und Grösse. Das Team um Geschäftsinhaber Martin Birrer setzt den Kunden mit seinen Anliegen in den Mittelpunkt: Ob Wohnberatung, individuelle Möbelwünsche, Büroplanung oder die Umgestaltung von Läden oder Gastronomiebetrieben – «diWohn» plant sorgfältig, durchdacht und ganzheitlich. Die persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden werden behutsam in die Entwürfe miteinbezogen. Als Planer und Ausführende setzt sich das Unternehmen ständig mit Umbauten in bestehenden Räumen auseinander. Das Bewahren bestehender Elemente kann dabei ebenso wichtig sein wie die Verknüp-

Das diWohn-Team: Martin Birrer (links), Désirée Zgraggen und Mario Riolino. (Bild zvg.) fung mit neuen Bestandteilen. Auch in einer Partnerschaft mit Architekten kann «diWohn» Unterstützung bei der Innenraumgestaltung bieten. «Wir können auf ein kreatives und arbeitsreiches erstes Jahr zurückblicken und freuen uns, in Zukunft noch weitere vielfältige Projekte zu planen und umzusetzen» meint Martin Birrer. Mit ihren Ideen wollen die Kreativköpfe Menschen berühren und die Räume, in denen man lebt, beeinflussen. In den Konzepten der «diWohn» erlebt man Innenarchitektur auch als Handwerk. Zusammen mit Gleichgesinnten aus unterschiedlichsten Tätigkeitsgebieten finden in den kommenden Monaten diverse inspirierende Kundenanlässe statt. Besucher sind in der Ausstellung jederzeit willkommen. Eine gute Gelegenheit bietet sich am Gründonnerstag vor Ostern: ab 14 Uhr beim grossen «Ostereiertütschen». (pd.) Öffnungszeiten Ausstellung: Dienstag bis Freitag 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 14 Uhr.

«Meine Schwester Leoni ist die Kreativere von uns beiden, ich bin mehr die, die dann umsetzt», meint Marissa Watermann, das MA im Namen der neuen Damenmodeboutique. Leonie Waterman, eben das LE im Geschäftslogo ist ganz in ihrem Element, gibt die letzten Anweisungen an die Handwerker, rückt da noch eine Blumenvase an den richtigen Ort, streicht dort nochmals über die Blusen am Gestell. In knapp einer Stunde werden die ersten geladenen Gäste eintreffen, die Spannung ist spürbar. «Wir haben uns an ein Shop-inShop-Konzept gewagt, weil wir möchten, dass sich jede Frau bei uns einkleiden kann und wohlfühlt. Vielleicht passt die Hose von «Angels» eben zum Shirt von «Tom Tailor» und das Jäckchen von «Lieblingsstück» ist dann das «Tüpfelchen auf dem i». So kann eine Frau, auch wenn sie nicht mit Modelmassen gesegnet ist, sich ihr Outfit zusammenstellen und muss sich nicht zwingend an eine Marke halten», meint Leoni.

Holländische Wurzeln Die beiden Inhaberinnen strahlen Leidenschaft und Freude aus – sie haben viel Elan und Arbeit in dieses neue Geschäft gesteckt, sind Fachfrauen in Sachen Mode und Textilien und wissen, was sie wollen. Der Laden macht einen hellen und luftigen Eindruck, der Korpus, wo sich die Kasse befindet, und die Vorhänge vor den Umkleidekabinen zeigen ein typisch holländisches, blau-weisses Muster. «Wir kommen zur Hälfte aus Holland», lacht Marissa, «und wir wollten diese Eigen-

Wir haben es geschafft – nun kann es losgehen! Leonie und Marissa Waterman freuen sich auf Kunden. (Bild Susanne Crimi) schaft einfliessen lassen. Darum sieht man bei uns auch Pflanzen in Töpfen, frische Blumen und Kerzen, die immer brennen, wenn wir geöffnet haben. Die Keramikplatten wurden auch speziell für uns gefertigt und das Möbelstück damit gekachelt.»

Zweimal Eröffnung feiern Sie möchten eine spezielle und lockere Atmosphäre im Laden pflegen, eben ein Wohlfühl-Ambiente, erzählen die beiden. Nebst den fünf Labels «Tom Tailor», «Street One», «Taifun», «Angels», «Glücksstern» und «Lieblingsstück» finden sich in der Boutique

auch Wohnaccessoires, Modeschmuck, Handtaschen und eine Erfrischungsecke. Ob nun ein frisches Glas Wasser oder ein Kaffee gewünscht, ein kleines Mitbringsel für den nächsten Besuch gesucht oder eben der Kleiderschrank mit neuen Kleidern aufgebessert wird, «malelo» kann das alles bieten. Die Eröffnungstage feiern die beiden Inhaberinnen auch gleich zweimal. An diesem Wochenende von Donnerstag bis Samstag mit 20 % Rabatt auf das gesamte Sortiment, einem Cüpli und kleinen Überraschungen für die modebewussten Kundinnen und gleich noch einmal in der kommenden Woche von Mittwoch bis Samstag. (sci)

«Boyz only» und «floorwork»

Fotokurse in Affoltern

Workshops mit Sergio Carecci im TanzRaum, Affoltern

Programm im zweiten Quartal 2017

Mit zwei Workshops im TanzRaum Affoltern gibt Sergio Careggi seine Erfahrungen als langjähriger Tänzer an die Jugend weiter. «Boyz only» ist der Workshop für tanzbegeisterte Jungs. «Floorwork» spricht Jugendliche und Erwachsene an.

wegt. Eine Unterrichtsstunde besteht aus Aufwärmen, einigen Technikübungen, Muskelaufbau und Dehnung, sowie das Erlernen einer Choreografie. Trotz des intensiven Trainings steht Spass am Tanzen im Vordergrund. Das lässt sich einfach ausprobieren und als Herausforderung annehmen.

Tanzen ist nur was für Mädchen? Von wegen! In diesem Kurs werden Jungs unter sich sein, und ein dynamisches Training entwickeln, dass aus viel Akrobatik, Spass, kraftvollen Bewegungen und grosser Geschicklichkeit bestehen wird. Die Muskelkraft, Beweglichkeit und Ausdauer zu Basiselementen aus zeitgenössischem Tanz, Akrobatik und Capoeira, mit Musikalität und Rhythmusgefühl, werden trainiert bis daraus Tanz entsteht.

Trainer Sergio Carecci

Thomas Hadorn Fotografie bietet ein breites Spektrum an Fotokursen an. Individualität und Spass werden dabei ganz grossgeschrieben. Das neue Kursprogramm für das 2. Quartal 2017 ist soeben erschienen. Die ersten Workshops finden bereits am 4. April statt und das Programm ist dicht gedrängt.

«Floorwork» für Jugendliche und Erwachsene Die Stilrichtung ist eine Mischung aus fliessenden Kombinationen in Verbindung mit akrobatischen Elementen, mit bewusster Körperkontrolle die Ebenen zu wechseln und mit dem Boden eins zu werden. Durch Musikalität und Rhythmus entsteht Energie, die den Körper durch den Raum be-

Weil er als Kind immer in Bewegung war, ging er zuerst ins Kunstturnen. Dort fehlten ihm aber Gefühl und Musik. Er begann mit Lateinamerikanischen Tänzen und holte sich zwei Schweizer Junioren-Meistertitel. Mit fünfzehn beschloss er, sein Hobby zum Beruf zu machen und zog alleine nach Stuttgart. Er freute sich, an einer der weltweit besten Ballettakademien studieren zu können. Nach Abschluss der Ausbildung war er 14 Jahre lang als Tänzer in Solorollen an verschiedenen internationalen Bühnen unterwegs. Neben der Arbeit für Choreografen, begann er seinen eigenen Tanzstil zu entwickeln. Nun möchte er die gesammelten Erfahrungen aus seiner Laufbahn und seine Ideen nutzen, um zwei einzigartige Workshops im TanzRaum in Affoltern anzubieten. Die Workshops können ohne oder mit tänzerischen Vorkenntnissen besucht

Sergio Carecci. (Bild zvg.) werden. Bei genügend interessierten Teilnehmenden wird das Angebot als regelmässiger Kurs stattfinden. (pd.) «Boyz only»: Samstag, 1. April, 9 bis 11 Jahre: 13.30 bis 15 Uhr; 12 bis 14 Jahre: 15.15 bis 16.45 Uhr. 90 Minuten, 30 Franken, bar mitzubringen. «Floorwork»: Sonntag, 2. April, Teens ab 12 Jahre, 10 bis 12 Uhr. 120 Minuten, 40 Franken, bar mitzubringen. TanzRaum, Alte Obfelderstasse 68, Affoltern. Infos und Anmeldung : Sergio Carecci, Telefon 079 555 8248, careccisergio@gmail.com.

Das neue Kursprogramm für das zweite Quartal 2017 ist soeben erschienen. Die ersten Workshops finden bereits am 4. April statt und das Programm ist dicht gedrängt. Die Fotokurse gibt es sowohl als Gruppenkurse mit maximal vier Teilnehmenden als auch mit Einzelcoaching. Bei allen Kursen wird die Theorie möglichst kurz gehalten. Dafür sollen die Teilnehmer viel praktisch arbeiten, üben und eigene Erfahrungen sammeln.

Gruppenkurse Das Spektrum der Fotokurse reicht von den Basiskursen «Einführung in die digitale Fotografie» und «Einführung in die Portraitfotografie» bis hin zu spezifischen Themen wie «Nachtfotografie», «Studiofotografie» oder «Bildbearbeitung».

Thomas Hadorn mit einer Kursteilnehmerin. (Bild zvg.) Einzelcoaching Fotokurse für Einzelpersonen unterliegen keinem starren Programm, sondern werden individuell auf den Kursteilnehmer zugeschnitten. Der Kunde sagt, was er lernen möchte und Thomas Hadorn stellt den individuellen Workshop zusammen. So bekommt der Kunde genau das, was er sich wünscht. (pd.) Kursangebot: Einführung in die digitale Fotografie; Bessere Bilder mit dem Smartphone/iPad; Einführung in die Studio-Fotografie; Nachtfotografie/Blaue Stunde; Einführung in die Portraitfotografie; Bildbearbeitung mit PhotoShop-Elements. Gesamte Kursübersicht und Infos: unter www.fotoartcompany.ch.


Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Hinweis: Die Musikalische Meditation «Via Crucis» von Franz Liszt (mit Lesungen) findet nicht am 2. April, sondern am Sonntag, 9. April, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst statt Klavier: Luige Lore’ Orgel: Antonia Nardone Lesungen: Pfarrerin Bettina Stephan

Freitag, 31. März 16.00 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Sonntag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Kinder des 3.-Klass-Unti Sandra Schmid und Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 5. April 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. April 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 2. April 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst «Neuland in unseren Köpfen und Herzen» (3. Mose 25, 8 – 12), Pfr. W. Schneebeli 14.30 und 17.00 Uhr Rafik Schami erzählt: «Mein Grossvater und ich» Benefizanlass zu Gunsten von syrischen Kindern und Jugendlichen (Kollekte) in der Kirche Für den Auftritt um 14.30 sind noch Plätze frei Samstag, 8. April 9.45 Lenzburg: Besuch der neuen Stapferhausausstellung «Heimat. Eine Grenzerfahrung» mit Führung Infos und Anmeldung bei Pfrn. B. Bartels (044 761 60 15/ bettina.bartels@zh.ref.ch).

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. April 19.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Orgel: Josef Bachmann

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit den Kindern vom 3.-Klass-Unti, Claudia Torriani und Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Montag, 3. April 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 7. April 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 20.00 Oster-Gospel-Konzert mit den Good News Singers and Band unter der Leitung von Bea Buob

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Mark Bickel und Susanna Baltensperger, Orgel 14.30und 17.00 Uhr In der ref. Kirche Affoltern: Rafik Schami erzählt (Gratis-Ticket 044 762 42 42 od. info@scheidegger-buecher.ch) Benefizveranstaltung

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Abendmahl 3.- Klass-Unti Mittwoch, 5. April 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 2. April Sonntag Judika 17.00 Abendgottesdienst mit a. Pfr. Hansruedi Spichiger aus Bern (Predigt in berndeutscher Sprache) Montag, 3. April 20.00 KKK: Kino in der Kirche Knonau Wir zeigen den Film «Athos – im Jenseits der Welt» über die autonome orthodoxe Mönchsrepublik in Nordgriechenland Eintritt frei Kollekte In Zusammenarbeit mit Pfr. R. Wuillemin aus ZürichUnterstrass, der im September dazu eine Reise auf den Athos für Männer durchführt Mittwoch, 5. April 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Knonau Pfr. Maurer

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 31. März 20.00 Letzte Taizéfeier in dieser Saison in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl dem Taizéteam und Angela Bozzola am Klavier Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und der Fastengruppe

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit den 2.-Klässlern zum Thema Vertrauen Leitung Heidi Degiorgi Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Taufe Ben Nussberger www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 1. April 9.00 3.-Klass-Unti Reformierte Kirche Sonntag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Inge Rother Kornél Radics (Orgel), Mitwirkung 3.-Klass-Unti-Kinder Dienstag, 4. April 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus Mittwoch, 5. April 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 2. April 19.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Samstag, 8. April 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Lynn Berli und Mira Lutikhuis erzählen die Geschichte vom «Chamäleonvogel» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend basteln wir Samenkugeln und es gibt Znüni mit Zopf und Sirup im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 2. April 9.30 Familiengottesdienst mit Abendmahl Lukas 15, 11–32 «FAIRteile» Pfrn. Yvonne Schönholzer Simona Hauenstein und Kinder des 3.-Klass-Unti Montag, 3. April Kein Kolibri!

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. April 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Kollekte: Die Alternative, Ottenbach Mittwoch, 5. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindehaus Wettswil Donnerstag, 6. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindehaus Wettswil 20.00 Jahreszeit-Gebet im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Tod, Erwachen, Aufblühen – Das Weizenkorn in der Erde Freitag, 7. April 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Burestübli Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 31. März 19.30 Feuerabend Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Nachfolge 2.0 – was wir oftmals gerne kleingedruckt lassen . . . » Alan Cereghetti Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 3. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 5. April 12.15 Senioren-Zmittag Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 2.April 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 31. März 19.00 Ehekurs (letzter Abend) Sonntag, 2. April 10.00 Gottesdienst (Predigt Simon Fenner) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Samstag, 1. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 2. April 10.30 Eucharistiefeier dt./it. 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Mittwoch, 5. April 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Sonntag, 2. April 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Uraufführung des Dokumentarfilms «60 Jahre Entwicklungsarbeit im Südwesten Tansanias» Film ist auch für Schulkinder geeignet www.etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Samstag, 1. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 2. April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 4. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 5. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 6. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. April 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 2. April 11.00 Wortgottesfeier Montag, 3. April 19.00 Meditation Donnerstag, 6. April 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. April 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 4. April 9.10 bis 11.10 Uhr Bibelmorgen für alle Frauen mit Katja Wissmiller 19.30 Elternabend für die 4. Klasse

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 2. April 9.00 Gottesdienst mit hl. Kommunion Anschliessend Chilekafi

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Samstag, 1. April 15.00 Generalkonferenz Frauenversammlung mit Imbiss Sonntag, 2. April 10.00 Brunch 11.00 Generalkonferenz Priestertumsversammlung 17.30 Music and the Spoken Word 18:00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar auf www.lds.org Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

April-Programm 2017 Dienstag, 4./11./18./25. April 2017 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 5./12. April 2017 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 6. April 2017 WANDERUNG Hirzel–Hütten Wanderzeit: 2¾ Std. 7.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Florian Püntener 044 761 39 19 Donnerstag, 13. April 2017 SENIORENTREFF «Der Frühling naht mit Brausen» Singen mit Pfrn. E. Studer-Weiss 14.00 Uhr Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 20. April 2017 BERGWANDERUNG St. Imier–Mont Soleil Wanderzeit: 4¼ Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 20. April 2017 SPAZIERGRUPPE Benzenschwil–Muri Spazieren: 1½ Std. 9.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg. An-/Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 27. April 2017 EXKURSION Käppeli Gastro-Service Gemüseverarbeitung, Rickenbach Betriebsbesichtigung ca.1½ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. + Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr. Donnerstag, 27. April 2017 MITTAGSTISCH der Pro Senectute 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 Organisation: Pro Senectute VORANZEIGE Mittwoch, 17. Mai 2017 Seniorenreise nach Wil SG Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02


Gewerbe

Freitag, 31. März 2017

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Thailändische Küche fürs Säuliamt

Ostern steht vor der Tür

«Jack’s» vereint Take-away, Catering und einen Asia-Shop

In der Bäckerei Bode in Stallikon

Echte Thai-Küche – das bietet «Jack’s», das neue Take-awayRestaurant im Zentrum von Affoltern. In knapp zwei Monaten hat es sich bereits einen Namen gemacht.

In der Bäckerei Bode in Stallikon steht das grosse Ostersortiment bereit. Bei einem Besuch kann man sich von den Kreationen verlocken lassen. Neu wird am Muttertag, 14. Mai, ein Muttertagsbrunch angeboten.

«Jack», das ist nicht nur der Namensgeber und Mitbesitzer, sondern auch der Koch des neuen thailändischen Takeaway in Affoltern. Über zwölf Jahre war sein Party Service erfolgreich und bekannt wurden später auch seine «Thai-Wochen» in Rudolfstetten. Die thailändische Küche beherrscht er jedoch schon viel länger: In seiner Familie in Thailand hatte jedes Kind seine Aufgabe im Haushalt; er war fürs Kochen zuständig. Entsprechend darf sich die Kundschaft auf echte Thai-Küche mit scharfen und nicht scharfen Speisen freuen. Klein, aber sehr erlesen und gut dokumentiert ist das Angebot an Weinen, allesamt im Offenausschank erhältlich.

Bereits eine «Fangemeinde» erarbeitet Gemeinsam mit Geschäftspartner Raffaele Maccabiani war «Jack» schon lange auf der Suche nach einem passenden Lokal. An der Poststrasse in Affoltern sind sie fündig geworden. Das Konzept von «Jack’s» ist vielversprechend: ein Take-away mit Restaurant-Atmosphäre und dazu ein kleiner Asia-Shop. «Das Wichtigste zum selber Kochen», fasst Maccabiani das Angebot zusammen. Dazu gehören Thai-Gemü-

anzeige

Gastgeber im «Jack’s»: Koch «Jack» (rechts) und Raffaele Maccabiani. (Bild tst.) se – aus biologischem Anbau –, Papaya, Thai-Mango: «Die sind sensationell», verspricht der Gastgeber, verschiedene Currys, Saucen und Reis. Die hellen Räumlichkeiten sind luftig möbliert und modern thailändisch dekoriert. Die Lage zwischen Bahnhof und Gemeindezentrum beschert dem «Jack’s» viel Laufkundschaft. Seit der Eröffnung am 6. Februar hat sich das Lokal bereits eine «Fangemeinde» erarbeitet – ein sehr gutes Zeichen.

Jeden Mittag vier wechselnde Menüs Noch besser als selber kochen ist, sich von den Kreationen von «Jack’s» verwöhnen zu lassen. Jeden Mittag stehen vier wechselnde Menüs und haus-

gemachte Frühlingsrollen im Angebot. Abends bietet sich die Wahl aus zwei bis vier Menüs. Mit der Treuekarte ist jedes elfte Menü gratis. Besonders beliebt ist das Massaman Curry und auch für Vegetarier wird immer etwas geboten. Reservieren lohnt sich – sowohl am Mittag als auch am Abend. Das erleichtert der Küche die Planung. «Es hat, solange es hat», so die Devise, schliesslich ist es den Betreibern von «Jack’s» ein Anliegen, Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden. Für Anlässe ab 20 Personen können Speisen vorbestellt und in Wärmetransportbehältern abgeholt werden. (tst.) Jack’s Famous Thai Food, Poststrasse, Affoltern. Telefon 043 530 05 89, www.JacksThai.ch.

In der Confiserie der Bäckerei Bode ist die Hasenproduktion in vollem Gange. Dort werden die feinen Schoggi-Hasen und Schoggi-Eier mit viel Liebe aus feinster Felchlin-Schokolade hergestellt. Jedes Produkt ist ein Unikat, das von Hand bemalt und gegossen wird. Alle Produkte werden durch die flinken Hände der Mitarbeiterinnen in Stallikon mit Liebe und Können verpackt. Das gesamte Sortiment kann in der Filiale der Bäckerei Bode in Stallikon bewundert und natürlich auch gekauft werden. Aber auch ein umfangreiches Angebot an Brot und Brötchen steht bereit. Es gibt zahlreiche kleine und grosse Geschenke, mit denen man seine Lieben an Ostern verwöhnen kann. Beim Besuch in Stallikon kann ein feiner Tee aus dem neuen Sirocco-Sortiment gekostet werden. Für Kaffee-Liebhaber bietet das bewährte Angebot variantenreichen Kaffeegenuss.

Brunch zum Muttertag Die freundlichen und hilfsbereiten Verkäuferinnen beraten gerne, denn zufriedene Kundinnen und Kunden heisst das oberste Gebot in der Bäckerei Bode. Das Verkaufsteam freut sich,

In der Bäckerei Bode werden feine Osterhasen hergestellt. (Bild zvg.) die Kundschaft täglich durchgehend von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr (Samstag bis 12.30 Uhr) zu bedienen. Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Am Muttertag, 14. Mai, von 8 bis 14 Uhr kann in der Bäckerei Bode in Stallikon der Muttertag mit einem feinen Brunch gefeiert werden. Eine frühzeitige Tischreservierung wird empfohlen. (pd)


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Vermischtes

Freitag, 31. März 2017

Kaffee aus der Kupferkanne

Türen auf für Frühjahrsinspirationen

Dorfmuseum Affoltern am Samstag geöffnet

«Gardening and Fashion» im Weisbrodareal in Hausen

Das Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon ist diesen Samstag, 1. April, geöffnet. Neben einer kupfernen Kaffeekanne sind Objekte aus dem Fundus von Ernst Baltisberger ausgestellt.

Sechs kreative Frauen laden in einer Woche, am 7. und 8. April zu ungewöhnlichen Ideen für Haus, Styling und Wohlbefinden nach Hausen ein.

Die wunderschön geformte Kupferkanne stammt aus dem Familienbesitz der Familie Bär. Der Bäcker Johannes Bär-Müller übernahm 1884 die Bäckerei und das Restaurant an der Mühlebergstrasse. Er eröffnete später auch eine Pension. Die «Wirtschaft & Pension Bäckerei Bär» wie der Betrieb dann offiziell hiess, pries in Inseraten seine Spezialitäten an. Dies waren Hüppen, Bräzzeli, Kräbeli, täglich frische Kuhmilch und manchmal gab es auch Musik: Zither- und Guitarren-Vorträge. Mit dieser Kanne wurde immer bei Festen, Konfirmationen und Weihnachten schwarzer Kaffee ausgeschenkt.

Separate Ausstellung Noch hat das Dorfmuseum Affoltern/Zwillikon die neuen Objekte aus dem Fundus von Ernst Baltisberger separat ausgestellt. Es ist noch einiges neu dazugekommen! Davon kann man sich an diesem Samstag bei einem Rundgang durch die Ausstellung überzeugen und eintauchen in die Erinnerungen an Gotthard-Balti, einen Kurzfilm schauen oder seine

Neue Produkte am Wochenmarkt in Affoltern

Peter Wittwer verkauft Backwaren und weitere Köstlichkeiten. (Bild zvg.)

Peter Wittwer von der «Sunnäschür» ist mit einer neuen Produktepallette auch in diesem Jahr Samstag für Samstag auf dem Marktplatz anzutreffen. Am 25. März wurde der Wochenmarkt in Affoltern wieder eröffnet. Neben den Arrangements mit frischen Blumen finden sich in Peter Wittwers Angebot neu verschiedene biologische Pastas, frisch gebackene Zöpfe nach Peters Hausrezept, eine ganze Reihe Bio-Senf, Rosenzucker, biologische Gewürzpflanzen und passend zum Frühling saisonale Biosetzlinge auf seinem Marktstand. Ein Augenschein lohnt sich, Peter Wittwer freut sich über jeden Besuch. (pd.)

korrigendum

Otto’s Filiale in Obfelden feiert Im Artikel «20. Geburtstag» (Anzeiger vom 28. März) war fälschlicherweise zu lesen, die Otto’s Filale in Ottenbach feiere. Diese Filiale befindet sich natürlich in der Gemeinde Obfelden. (Red.)

Kupferkanne aus der Wirtschaft und Pension Bäckerei Bär, heute Restaurant Krone. (Bild zvg.) Stimme im Interview hören. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat, von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also auch am Samstag, 1. April. (ug) Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Installationen, Präsentationen und Workshops inspirieren die Gäste mit interessanten und abwechslungsreichen Trends. Und ein Mann zaubert mit farbenfrohen Smoothies. Gabriela Nay von «bluff interior & colour design» verblüfft mit einem weiteren Gemeinschafts-Event im Weisbrod Areal in Hausen. Nach der «Englandwoche» (2014) und der «Japanwoche» (2015) öffnen sich am 7. und 8. April die Tore zum Event «Gardening and Fashion». Zu Besuch im Areal bei Gabriela Nay und Hanna Lukes schaffen vier weitere Gestalterinnen aus der Region überraschende Kombinationen und einen aufblühenden Austausch.

Räume und Möbel von «little greene». Hanna Lukes kleidet mit vielseitigen Stoffen Kundinnen in die neue Frühlingskollektion ein. Susanna Morof (Hausen am Albis) lässt eine Märchenlandschaft aus Kräutern und Blumen erwachen. Claudia Minelli (Küssnacht) zeigt fantasievoll angelegte Naturstein-Gartenplatten. Brigitte Glättli (Bonstetten) führt Make-up Trends der Profilinie Beni Durrer vor. Und Erna Villiger (Buchrain) setzt dem Frühlingserwachen wunderschöne, handgefertigte Hut-Kreationen auf. Im Café mit Ambiente des historischen Fabrikgebäudes Weisbrod locken an den zwei Tagen besonders an-

sprechende Kuchen-Kreationen. Sekundiert werden die sechs Frauenunternehmen am Samstag von einem Mann der kreativen Gastronomie. Vitto Laubscher, Pöstliwirt von Rifferswil, bietet vier Smoothies-Workshops zu unterschiedlichen Themen an (Samstag, 11/12.30/14/15.30 Uhr). (pd.) «Gardening & Fashion»: Freitag, 7. April, 13.30 bis 18 Uhr und Samstag, 8. April, 10 bis 16 Uhr. Weisbrod Areal, Hausen. Parkplätze am Freitag nur auf den Gemeindeparkplätzen «Chratz», am Samstag auch auf dem Weisbrod Areal. Infos: www.colourdesign.ch, www.hannalukes.ch, www.blumenstil.ch, www.minelli-ag.ch, www.morethanstyle.biz, www.erna-villiger.ch, www.schwiizerpoestli.ch.

Kuchen-Kreationen im Café Gabriela Nay präsentiert Installationen mit leuchtenden Farben für Diese sechs kreativen Damen laden aufs Weisbrodareal. (Bild zvg.)

Ämtler Bibliotheken im April Samstag, 8. April, 10 bis 12 Uhr: Buch & Kaffee. Spannende, liebevolle, kluge und grausige Neuerscheinungen stehen bereit. Das Team freut sich auf zahlreichen Besuch und hält Kaffee und Frühlingsgebäck bereit. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek an den Samstagen sowie am Montag, 24. April, zu den üblichen Zeiten geöffnet. Am Ostermontag bleibt sie geschlossen.

Eintritt 10 Franken. Anmeldung erforderlich. Mittwoch, 12. April, 9.30 bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung. Donnerstag, 13. April, die Bibliothek bleibt geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern

Bibliothek Hausen

Dienstag, 4. April, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 10. April, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 12. April, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Die Lebenden reparieren» von Maylis de Kerangal diskutiert. Am Karfreitag, 14. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Samstag, 15. April, gelten die normalen Öffnungszeiten. Donnerstag, 20. April, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek zu den regulären Zeiten geöffnet – ausser am Ostermontag, 17. April, bleibt sie geschlossen. Samstag, 29. April, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Mittwoch, 5. April, 20.15 Uhr: Buchvernissage «Auf der Sonnenseite des Albis». Geschichte und Geschichten der Dörfer und Weiler der Gemeinde Hausen. Am Gründonnerstag, 13. April, ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten offen. Am Karsamstag, 15. April, bleibt sie geschlossen. Während der Frühlingsferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Bonstetten Dienstag, 4. April, 20 Uhr: Lesung. Yvonne Eisenring liest und erzählt aus ihrem Buch «Ein Jahr für die Liebe…».

schiedenen Büchern interessante Objekte falten, unter fachlicher Beratung von Bettina Troxler.

jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Bibliothek Knonau Mittwoch, 5. April, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit. Am Ostersamstag, 15. April, ist die Bibliothek Knonau geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon

Mittwoch, 12. April, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Am Ostersamstag, 15. April, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr offen. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Montag von 15 bis 19 Uhr und am Freitag von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Am Montag, 3. April, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Freitag, 7. April, 20 Uhr: Musikalische Lesung aus dem bemerkenswerten Debüt «Die Pürin» mit Autorin Noëmi Lerch und Cellistin Sara Käser. Anschliessend Apéro. Eintritt Fr. 10.--. Im April werden auf dem Thementisch viele Ostermedien präsentiert und von Kindern bunt gestaltete Fensterscheiben schmücken die Bibliothek. Während der Frühlingsferien vom 14. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Obfelden

Bibliothek Wettswil

Mittwoch, 5. April, 9 bis 10 Uhr: Bücherkafi «Frühlingsgefühle». Das Bibliotheksteam präsentiert eine bunte Palette von Neuerscheinungen. Mittwoch, 12. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 12. April, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannende Geschichten in der Bibliothek. Am Gründonnerstag, 13. April, ist die Bibliothek von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 15. April, von 9 bis 13 Uhr offen. Auch das Bibliothekskafi (mit Ostereiersuchen) ist am Samstag geöffnet. An Karfreitag und Ostermontag bleibt sie geschlossen. Samstag, 22. April, 10 bis 11 Uhr im Bibliothekskafi: Hedingen persönlich – «Kunst aus Büchern». Aus ausge-

Freitag, 7. April, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Gründonnerstag, 13. April, ab 17 Uhr bis Ostermontag, 17. April, ist die Bibliothek geschlossen. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Freitag, 7. April, 20 Uhr: Bücher im Gespräch. Das Team der Bibliothek stellt Neuheiten vor. Samstag, 8. April, 16 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab Kindergartenalter. Am Gründonnerstag, 13. April, ist die Bibliothek von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, 14. April, bleibt sie geschlossen. Am Samstag, 15. April, ist die Bibliothek von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Mittwoch, 26. April, 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 26. April, 14.30 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Während der Schulferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. (I. S.)

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 11. April, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Am Gründonnerstag, 13. April, ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten geöffnet. Während der Frühlingsferien vom 17. bis 29. April ist die Bibliothek


Veranstaltungen

Freitag, 31. März 2017

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Hinreissender Gipsy-Jazz und emotionale Klassik Die nächsten acht Tage im «Kellertheater LaMarotte» Nideröst und Söhne Premiere: «Zwüsched hüt & morn». Die beiden Vorstellungen von heute Freitag, 31. März, und morgen Samstag, 1. April, sind bereits ausverkauft!

Der Hellraumprojektor versetzt in die eigene Schulzeit. (Bild zvg.)

Frontalunterricht Ein Stück Schulgeschichte gezeichnet Patti Basler und Philippe Kuhn kommen am Freitag, 7. April, mit einer abendfüllenden Lektion nach Hausen. Für alle, welche die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Alle sind Schulexperten. Denn wer hat nicht als Kind schauerliche Geschichten über die Schulzeit der Eltern oder Grosseltern gehört? Von körperlichen Züchtigungen, von Demütigungen, von grausamen Hänseleien? Wer hat nicht auch aus eigener Erfahrung Bitteres zu berichten aus ebendieser Zeit? Wohl die meisten. Die restlichen – und die soll es durchaus auch geben – haben auch Erfreuliches zu erzählen. Von Lehrpersonen, die Freude am Lernen vermitteln konnten, die streng aber gerecht waren, die Notlagen der Kinder ernst genommen haben. Auf jeden Fall tauchen Geschichten und Gefühle aus der Versenkung auf, wenn es um das Thema Schule geht. Und so richtet sich das Stück «Frontalunterricht» an alle, welche die Schule gehasst oder geliebt haben. Auch wenn heute Kopfnüsse, Lineal-Tapen und Co. untersagt sind, Mobbing auf dem Pausenplatz einen Namen bekommen hat, oder Lehrpersonen oft einfühlsamer auf Kinder ein-

gehen als auch schon; Geschichten gibt es immer noch zu erzählen. Und Schule ist durchaus auch politisch. Patti Basler, ehemalige Seklehrerin und Erziehungswissenschaftlerin, ist heute als gefragte Slam Poetin unterwegs. Für «Frontalunterricht» hat sie sich mit dem Musiker Philippe Kuhn zusammengetan und die beiden erzählen aus einer Schweizer Schulstube und spannen den Bogen von den 80 ern bis heute. Sie erzählen von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzis-schräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen vom beklemmenden Burn-Out bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt. Schule eben und wie gesagt: eine Lektion für alle, welche diese Institution schon immer gehasst oder geliebt haben. Und für alle, die es noch lernen wollen. (san) Freitag, 7. April, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen, Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. Infos: www.frontalunterricht.ch.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band Piri Piri Aus Wikipedia: «Piri Piri ist die portugiesische Bezeichnung für Chilischoten, weiterhin ein Beiname für scharfe Gerichte in Portugal sowie die Bezeichnung einer pikanten Gewürzsosse.» Mit Christian Wallner (Gitarre), Peter Borel (Gitarre), David Zopfi (Bass) und Pit Furrer (Perkussion) wird die Post dementsprechend abgehen. «Piri Piri» spielt traditionellen Gipsy-Jazz im Stil Django Reinhardts. Das Repertoire mit eingängigen, lebensfrohen Melodien sowie wunderbaren Balladen swingt und grooft. Neben Kompositionen von Django Reinhardt und Interpretationen von bekannten Jazzstandards stehen vermehrt auch Eigenkompositionen von Christian Wallner auf dem Programm. Das virtuose Quartett besticht mit treibenden Rhythmen und perlenden Gitarrenläufen. «Piri Piri» erreichte den 2. Platz beim Swiss Jazz Award 2015. Donnerstag, 6. April, Bar ab 18.30 Uhr/Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Klassik» mit dem Aoide Trio Klaviertrios von Haydn und Schostakowitsch stehen auf dem Programm.

Das Aoide Trio mit (von links) Sasha Neustroev, Seung-Yeun Huh und Klaidi Sahatçi spielen Klaviertrios von Haydn und Schostakowitsch. (Bild zvg.) Klaidi Sahatçi (Violine) ist Erster Konzertmeister, Sasha Neustroev stellvertretender Solocellist im TonhalleOrchester Zürich. Die Pianistin SeungYeun Huh ist Prorektorin der Musikschule Konservatorium Zürich. Joseph Haydn schuf im Laufe mehrerer Jahrzehnte über 40 Klaviertrios. Sie spiegeln seine persönliche Entwicklung vom galanten Unterhalter zum Meister klassischer Ausdruckskunst. Im LaMarotte erklingen die zwei 1795 und 1797 entstandenen Haydn-Trios Hob. XV: 21 und 29. Ganz andere Emotionen erweckt Dimitri Schostakowitsch mit seinem grossartigen, 1944 entstandenen 2. Klaviertrio Opus 67. Er widmete es dem Andenken seines verstorbenen

engen Freundes und Musikwissenschafters Iwan Sollertinsky, welcher ihn in der auch für Komponisten äusserst schwierigen Stalinzeit immer unterstützt hatte. Nicht zuletzt drückte Shostakowitsch aber auch sein Entsetzen über die Schrecken im zweiten Weltkrieg aus – insbesondere über das Leiden der Juden. (pz) Grosse Musik gespielt von herausragenden Musikern! Freitag, 7. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/mit KulturLegi 20 Franken. Essen ab 19 Uhr Russische Hackplätzchen 15 Franken (Reservation erwünscht). Reservierungen für 6. und 7. April unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Musik ist Trumpf Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten

«Bücher im Gespräch» Neues in der Bibliothek Wettswil Das Team der Bibliothek Wettswil stellt am Freitag, 7. April, Neuerscheinungen aus der Bücherwelt vor. Der Bücherabend startet um 20 Uhr und dauert wie üblich zirka 90 Minuten mit abschliessendem Apéro. Das Bibliotheksteam wird eine breite Palette an Medien zu verschiedenen Themen präsentieren. Spannung, Unterhaltung, Tragik, Humor, Besinnliches und Lustiges. Man kann einen unterhaltsamen Abend geniessen und sich vom Lesefieber anstecken lassen. Kurz vor Ostern und den Frühlingsferien kann man sich an diesem Abend mit Lesestoff versorgen. Die Veranstaltungsreihe «Bücher im Gespräch» findet zum letzten Mal am alten Standort statt. Die Bibliothek Wettswil zieht während der Sommerferien um und befindet sich danach an der Dettenbühlstrasse 1. Das Team der Bibliothek freut sich, auch dort zahlreiche Besucher zu begrüssen!

Bildtheater (Kami = Papier / shibai = Theater) gehört zu einer langen japanischen Bilder- und Erzähltradition. Es beruht auf der Idee eines von Ort zu Ort reisenden Erzählers, der seine Geschichten zu Bildern in einem Holzkoffer vorträgt. In diesen Geschichten aus dem Koffer geht es um einen Dachs, der schlechte Laune hat, um Opa Wolf, der baden geht, aber gar nicht schwimmen kann, um bunte Raben und um das Leben des kleinen Igels, der nach einem langen Winterschlaf ebenfalls Frühlingsgefühle verspürt. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung jedoch erwünscht.

Der Musikverein Mettmenstetten bei seinem letzjährigen Jahreskonzert. (Bild zvg.)

Am Samstag, 8. April, lädt der Musikverein Mettmenstetten zum diesjährigen Jahreskonzert in die Turnhalle Wygarten ein. Unter dem Motto «Musik ist Trumpf» und unter der Leitung von Adrian Kuoni hat der Musikverein Mettmenstetten wiederum ein abwechslungs-

reiches und vielfältiges musikalisches Unterhaltungsprogramm zusammengestellt, das unter anderem blumige Tanzklänge, karibische Rhythmen und bekannte Melodien aus Film- und TVEpisoden umfasst. Wie gewohnt wird vor dem Konzert ein feines Nachtessen serviert, gefolgt von einem reichhaltigen Dessertbuffet.

Nach dem Konzert ist die Bar für ein gemütliches Ausklingen geöffnet. Und vielleicht winkt ja sogar ein Hauptpreis der reich bestückten Tombola. (uw) Samstag, 8. April, Turnhalle Wygarten, Mettmenstetten. Nachtessen ab 18.45 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

110 Jahre Bibliothek Wettswil und neue Bibliothek 2017 ist für die Bibliothek Wettswil ein spezielles Jahr. Neben dem Umzug in die neue Bibliothek kann die Bibliothek auch ihr 110-jähriges Jubiläum feiern. Daten werden sodann bekannt gegeben. (pd.)

Geschichten aus dem Koffer Am Samstag, 8. April, von 16 bis 17.30 Uhr steht Unterhaltung für die Kleinen auf dem Programm. Für Kinder ab dem Kindergarten erzählt das Team der Bibliothek Geschichten aus dem Koffer. Das Kamishibai- Geschichten für die Kleinen. (Bild zvg.)

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einzufangen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. Mai.

Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März.

Mettmenstetten Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbenspiel». Martha Konrad, Richterswil. Mi, 9-12/ Do, 912/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat, 14-17 Uhr. Bis 29. April.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Bilder und Skulpturen. Mariann Roth, Mariann Wiederkehr, Doris Nydegger und Leo Kürzi. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 9. April.

30 000 Franken für Ausstellung «Bruder Klaus» Der Zürcher Regierungsrat unterstützt fünf Projekte mit Beiträgen aus dem Lotteriefonds, die speziell Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Insgesamt hat er in der ersten Tranche dieses Jahres für zehn gemeinnützige Vorhaben 610 000 Franken aus dem Lotteriefonds freigegeben. Ein Beitrag von 30 000 Franken geht dabei an die auch im Kloster Kappel gastierende Ausstellung über Niklaus «Bruder Klaus» von Flüe. (ki.)


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Veranstaltungen

Freitag, 31. März 2017

agenda

Frühlings- und Sommerbörse

Freitag, 31. März Affoltern am Albis 18.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 18.00-22.00: «Girls Friday» ab der 5. Klasse. Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Mundart-Songs «Nideröst & Söhne» mit dem Programm «zwüsched hüt & morn». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Giovanni Segantini - Macht des Lichts» Dokumentarfilm von Christian Labhart mit den Stimmen von Bruno Ganz und Mona Petri, 2016, 82 Min. D. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Ottenbach 20.00: Jubiläum «Bibi Special»: Eröffnungsevent mit dem Duo «Satz und Pfeffer» mit Judith Stadlin und Michael Orsuow aus Zug. Ein Feuerwerk auf die Bibliothek zugeschnitten. Bibliothek. Affolternstrasse 5.

Bunt bemalte Ostereier für den festlichen Ostertisch. (Bild zvg.)

Ostereier bemalen – nach tschechischer Art Ei, oh buntes Ei – kurz vor Ostern bietet das Familienzentrum Bezirk Affoltern einen Kreativ-Workshop für Kinder ab Schulalter an. Kursleiterin Helena Kettner, Inhaberin von Hokos Leckereien, kreiert zusammen mit den Kindern Ostereier nach einer alten tschechischen Tradition.

Dazu verwendet sie heissen Wachs und verschiedene Farben. Durch diese spezielle Technik werden die Farben besonders leuchtend und kräftig. Ein Hingucker auf jedem Osterbrunch. Der Workshop findet am Samstag, 8. April, von 9 bis 11.30 Uhr statt. (ks)

Die Kleider- und Spielsachenbörse des Familienforums Hedingen findet am 5. und 6. April im Werkgebäude an der Zwillikerstrasse 26 in Hedingen statt. Parallel zur Börse gibt es am Nachmittag Kuchen und Kaffee. Es werden Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen und weitere Artikel entgegengenommen, aber keine Plüschtiere, Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche. Die Sachen müssen sauber und modisch sein. Alle Artikel müssen mit einer Etikette aus Halbkarton beschriftet werden mit Artikelbezeichnung, Grösse, Preis sowie die persönliche Verkaufsnummer (in rot), befestigt mit Schnur oder Sternlifaden. Die Vermittlungsgebühr beträgt 25 Prozent. (pd.) Annahme am Mittwoch, 9.30 bis 10.30 Uhr. Verkauf: Mittwoch, 14.30 bis 16 Uhr und 19 bis 20 Uhr. Aus-

Wettswil 19.30: Jazzkonzert mit «Keep Cole Jazzband». Res. 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Samstag, 1. April Affoltern am Albis 08.00-16.00: Open-Air-Zweiradausstellung mit Velobörse der VOBA. Neue Velos, Bikes und E-Bikes und Motorräder entdecken und sich informieren, Secondhand-Velos veroder einkaufen. Annahme gebrauchte Velos ab 8 Uhr, Verkauf ab 10 Uhr, Rücknahme/Auszahlung ab 15 Uhr. Obere Bahnhofstrasse (Begegnungszone). 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 10.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 20.00: «Edelmais . . . einmal Meer!» Abschiedstournée mit René Rindlisbacher und Sven Furrer. Karten sind erhältlich unter www.starticket.ch, Post und Abendkasse. Türöffnung 19.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Mundart-Songs «Nideröst & Söhne» mit dem Programm «zwüsched hüt & morn». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 20.00-01.00: «Time to Dance» mit «Swoody» Paartanz für Tanzfreudige. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

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Stallikon 19.30: «In der Elbe geboren». 40 Kinder und Jugendliche vom Kinder-Tanztheater Helen Lemm spielen und tanzen. Premiere. Schulhaus Loomatt.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 2. April Affoltern am Albis 10.00-18.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft, ohne Warenmarkt. Kronenplatz. 14.30 und 17.00: Lesung «Mein Grossvater und ich». Rafik Schami erzählt aus seiner Kindheit. Suppe aus Syrien 15.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 16.00: Theater Blitz mit «Wer bist Du denn?» Eine Geschichte ab 5 Jahren, zwischen Fremdsein, Neugierde und Freundschaft. Kasse und Wunderbar ab 15.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstr. 7. 17.00: Fühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern, Leitung Martin Schiesser. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 16.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Mettmenstetten 09.00-16.00: «Dominotag» des Familienvereins Mettmenstetten. Spiel, Spass und kleines Café für alle. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Rifferswil 08.00-12.00: «Was fliegt denn da?» Vogelexkursion mit Monika Senn durch den Park der Gärtnerei Blattgrün. Allmendstrasse 1.

Stallikon 11.30: «In der Elbe geboren». 40 Kinder und Jugendliche vom Kinder-

Hedingen 09.00-10.00: Bücherkafi. Das Bibliotheksteam präsentiert Neuerscheinungen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 6. April Aeugstertal 20.30: «Marco Zappa & Friends» mit dem Programm «PuntEBarrier». Reservierung: 044 761 61 38, Essen ab 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

zahlung und Rückgabe: Donnerstag, 13.45 bis 14.30 Weitere Infos: Telefon 044 760 21 13 oder

Uhr. Persönliche Kontrollnummern bei Gisela Klöti,

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Telefon 043 322 89 41, gkloeti@bluemail.ch.

Stallikon 18.00-23.30: Üetliberger Pokernight (ab 18 Jahren) inkl. Dinner und tollen Preisen. Pokerschulung für Anfänger und Strategierunden für Fortgeschrittene. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

20.15: «Asì es la Vida. Der Bücherfisch im Weinteich». Felix Küng unterhält sich mit Heiner Stolz. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, 044 762 42 42. Bar und Abendkasse offen ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Tanztheater Helen Lemm spielen und tanzen. Schulhaus Loomatt. 17.00-21.45: Dinner-Krimi: «Singles morden selten allein». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Vorverkauf: www.starticket.ch. Hotel- Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 3. April

massage. Kurs 1 für Babys von 7-9 Monaten von 9-10 Uhr / Kurs 2 für Babys von 4-6 Monaten von 10.30-11.30 Uhr. Anmelden unter: 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, Telefon 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis

Bonstetten

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

08.45: Leichte Wanderung: Bubikon-Lützelsee-Wolfhausen. Wanderzeit ca. 2¾ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof.

Knonau

Mittwoch, 5. April

20.00: Kino in der Kirche: «Athos Im Jenseits dieser Welt». Film über die autonome Mönchsrepublik Athos in Nordgriechenland. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon 17.00: «In der Elbe geboren». 40 Kinder und Jugendliche vom Kinder-Tanztheater Helen Lemm spielen und tanzen. Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Dienstag, 4. April Affoltern am Albis 09.00: «Baby-Gym-Kurs für die ganz Kleinen». Spiel-Bewegungsund Sinnesanregungen für das Baby, abgerundet durch eine Babyanzeige

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-22.00: Vortrag: «Mütter verstehen ihre Söhne» mit Irene Rohrer, Psychologin Elternkursleiterin SE-SK und Familienfrau. Anmelden 044 760 21 13 oder kurse@ familienzentrum-bezirkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Affoltern am Albis 07.55: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Hirzel-Hütten, Wanderzeit ca. 2¾ Std. Leitung/ Anmeldung: Florian Püntener, Telefon 044 761 39 19. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «PiriPiri», traditioneller Gipsy-Jazz. Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 19.00-20.15: Bachata-Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 12.35: OTTENBACH60plus: Fahrt mit öV nach Affoltern, Steinhausen, Cham. Wanderung der Lorze entlang bis Lindencham, ca. 1 Stunde Kaffeehalt, dann mit öV zurück. Billette Zonen 156, 622, 623, 624. Postautohaltestelle (Engelwiese).

Zwillikon 19.30: «Singen - sich selbst und andern etwas Gutes tun». Männer von 18-60 Jahren sind eingeladen am Chorsängerkurs des Jodlerklubs Affoltern mitzumachen mit anschliessender Teilnahme am Eidg. Jodlerfest in Brig im Juni. Mehr dazu auf www.jodlerklubaffolternamalbis.ch. Schulhaus.


Sport

Freitag, 31. März 2017

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«Hadern hilft nicht» Urs Huber zeigt sich nach der Cape-Epic-Niederlage nachdenklich

Wettswils Neuzuzug Andreas Huss (links) remisierte. (Bild Kaspar Köchli)

Punkteteilung verpasst Nati-B-Auftakt des Schachclubs Wettswil Mitte März startete Aufsteiger Wettswil in der Schweizer Meisterschaft sein NationalligaB-Abenteuer – und verlor gegen Zürich II. Zum ersten Saisonspiel hatte Wettswil an der Goldküste in Erlenbach anzutreten. Gegner war Zürich II. Während die Ämtler ihren ferienabwesenden, starken Marcel Hug zu ersetzen hatten, fehlten den Stadtzürchern gleich drei Stammspieler. So präsentierte sich die Ausgangslage völlig offen, Wettswil durfte sogar von einem Sieg träumen.

Fünf unentschiedene Partien Am Spitzenbrett willigte Wettswils Neuzuzug, der internationale Meister Andreas Huss, mit den schwarzen Steinen bald in die Punkteteilung ein; ebenso sein Sitznachbar Philipp Aeschbach. Nach drei Stunden waren aufgrund der Stellungen die Chancen der Ämtler absolut intakt, mindestens

ein Gesamtunentschieden zu holen. Später kippten jedoch plötzlich zwei verheissungsvoll stehende Partien zuungunsten der Gäste, eine führte zum Remis, die andere gar zu einer Niederlage. Und obschon den Wettswilern wegen eines nicht spielberechtigten Gegners nachträglich ein Forfaitsieg zugesprochen wurde, reichte es hauchdünn nicht zum 4:4. Der Schachclub Wettswil hat keine Zeit, dem Versäumten nachzusinnieren. Am 9. April empfängt er zur zweiten Runde zu Hause im Türmlihaus die, altehrwürdige Schachgesellschaft Baden (gegründet 1895). (kakö) Schweizer Mannschaftsmeisterschaft, Nationalliga B, 1. Runde, Zürich II – Wettswil 4.5:3.5 Goldstern (2290 Elo) – Huss (2308) 1/2:1/2, Vincent (2258) – P. Aeschbach (2307) 1/2:1/2, Vucenovic (2230) – Christen (2252) 1:0, Haufler (2091) – Georges (2230) 1/2:1/2, Csajka (2215) – W. Aeschbach (2129) 0:1ff.

Wie ist das, wenn gleich das erste grosse Saisonziel deutlich in die Hose geht? Der «Anzeiger» traf auf einen nachdenklichen Urs Huber bei der Gartenarbeit um sein neues Haus in Mettmenstetten, drei Tage nach der Niederlage in Südafrika. ................................................... von martin platter Es ist eine alte Rivalität zwischen der olympischen Disziplin Cross-Country und deren Vertretern wie Nino Schurter und der Sparte Bike-Marathon mit Spezialisten wie Urs Huber. Die Medien fokussieren fast ausschliesslich auf Cross-Country und Olympiasieger Schurter, sehen im Marathon eher einen Hobbysport, da an den Langstreckenrennen auch Hobbybiker teilnehmen können – so auch am Cape Epic. Schafft man es jedoch als Marathon-Fahrer, Schurter an einem medial perfekt inszenierten Rennen wie das Cape Epic die Stirn zu bieten, tritt man auch in dessen Rampenlicht. Christoph Sauser ist das gelungen. Der 41-jährige Sigriswiler trat aber nicht für den Leistungsvergleich mit Schurter von seinem Rücktritt zurück und nochmals mit Olympia- Silbermedaillengewinner Jaroslav Kulhavy an. Mit dem Tschechen hatte er in Süd-afrika schon 2013 und letztmals 2015 bei seinem fünften Gesamtsieg

triumphiert. Im Vorjahr war Karl Platt, der Teamkollege von Urs Huber, dank dem fünften Gesamtsieg mit Sauser gleichgezogen. Sauser strebte 2016 den alleinigen Rekord eines sechsten Cape-Epic-Sieges an.

Unter dem Radar der grossen Medien Das wusste Huber, der nur zu gerne an Sausers Stelle gewesen wäre. Im Vorjahr hatte der Mettmenstetter seine bisher beste Saison. Doch die 23 Siege – auch sein erster am Cape Epic – ereigneten sich weitgehend unter dem Radar der grossen Medien. Das macht einen Sportler wie Huber, der dem Erfolg so ziemlich alles unterordnet, unzufrieden. Der 31-Jährige wusste um die Chance, die sich am diesjährigen Cape Epic bieten würde. Entsprechend kompromisslos bereitete er sich vor, investierte fast vier Monate in die Vorbereitung. Rückblickend sagt Huber: «Nichts deutete darauf hin, dass wir derart scheitern würden. Den Saisonauftakt am Tankwa Trek, das bei ähnlich heissen Bedingungen wie das Cape Epic stattfand, gewannen Karl und ich souverän mit gleich sämtlichen drei Etappensiegen. Wir waren uns bewusst, dass die Konkurrenz am Cape Epic so gross sein würde wie nie zuvor. Ein Platz auf dem Podium erschien uns dennoch realistisch.» Doch es kam anders, was nicht nur Huber überraschte. Christoph Sauser erklärt: «Nichts war mehr mit

gemütlichem Einrollen, wie es zuweilen auf langen Tour-de-France-Etappen zu beobachten ist. Gleich nach dem Start legten die Cross-Country-Teams ein derart hohes Tempo vor, dass die klassischen Marathon-Fahrer Mühe bekundeten, mitzuhalten. Diese Austragung war so schnell wie noch nie.» Ausgerechnet Karl Platt war das wohl prominenteste Opfer der neuen Taktik. «Wenn man selber dem Tempo gewachsen ist, der Teampartner aber nicht, hat man keine Chance. Da hilft auch Hadern mit dem Schicksal nicht», so Huber. Wie hat er sich über die entgangene Chance hinweggetröstet? «Am Sonntag nach der Zieleinfahrt war ich zunächst vollkommen niedergeschlagen. Die Medaillenübergabe an die ankommenden Hobbyfahrer, die uns von der Organisation übertragen wurde, hat meine Befindlichkeit dann wieder in die richtigen Relationen gesetzt. Die von den Strapazen gezeichneten Hobbysportler haben mir vor Augen geführt, wie privilegiert mein Leben als Spitzensportler ist.» Das habe geholfen. Der erste Traum sei zwar geplatzt. Aber das Leben gehe weiter. Für den Rest der Woche steht Erholung auf dem Programm. Für Huber heisst das Garten- und Obstbau. Bald rücken schon die nächsten Rennen ins Blickfeld: Der GP Osterhas am Ostersamstag und die italienischen Bike-Marathons – als Titelverteidiger – in Spilimbergo und Riva del Garda.

Issler (2073) – Heldner (2076) 1/2:1/2, Patzelt (2068) – Bieri (2085) 1:0, Kummle (2011) – Allenspach (1973) 1/2:1/2.

Marlies Serra neue Präsidentin DTV Hedingen verabschiedet Brigitte Manz An der Generalversammlung des Damenturnvereins Hedingen, am Donnerstag, 23. März, trat die langjährige Präsidentin Brigitte Manz zurück. Ein bilderreicher Abschied endete in der Ernennung zum Ehrenmitglied. Als neue Präsidentin wurde Marlies Serra gewählt.

Das Team Herren II des HSV Säuliamt ist topmotiviert. (Bild zvg.)

HSV will mit breiter Brust antreten Ämtler Handballer spielen am Samstag Im letzten Saisonspiel der 4. Liga wartet morgen Samstag der Leader aus Einsiedeln auf die junge zweite Mannschaft der Ämtler Handballer. Die Einsiedler verloren nur eines ihrer bisherigen elf Saisonspiele und stehen deshalb bereits als Teilnehmer der Aufstiegsrunde fest. Das Spiel ist jedoch keineswegs aussichtslos. Im letzten Spiel der Hinrunde hat der HSV gegen den Tabellenführer auswärts mit 31 zu 26 verloren. Dabei fiel das Endresultat deutlicher aus, als es das Spielgeschehen über die gesamte Zeit gesehen vermuten liess. Lange konnten die jungen Ämtler dem Gegner Paroli bieten und mussten sich in den letzten Minuten geschlagen geben. Beim Versuch, nochmals den Anschluss zu schaffen, mussten sie viel Risiko nehmen und wurden mit einigen einfachen Toren bestraft. Die starke Leistung gegen die Einsiedler im Dezember gab der Mannschaft Selbstvertrauen und zeigte, welch grosses Potenzial die junge Mannschaft hat.

In der Rückrunde so viele Punkte geholt wie der Leader Seit der Niederlage gegen Einsiedeln im Dezember, hat sich viel getan, auch punktetechnisch. Die gleiche Mannschaft, die in der Hinrunde in sechs Spielen lediglich vier Punkte einfahren konnte, hat in der Rückrunde erst ein Spiel verloren. Aus fünf gespielten Partien holte der HSV acht Punkte und verlor nur einmal gegen die Mythen-Shooters. Somit hat der HSV in der Rückrunde gleich viele Punkte gesammelt wieder Erstplatzierte aus Einsiedeln und dabei einige Tabellenplätze gutgemacht. Lässt man die etwas verkorkste Hinrunde ausser Acht, hat das Herren 2 ein gleich gutes Punktekonto wie der HC Einsiedeln und ist nach wie vor im Rennen um Platz 3 in der Gruppe. Der HSV wird alles daransetzen, den Saisonabschluss erfolgreich zu gestalten und will sich vor heimischem Publikum ein letztes Mal beweisen. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr, in der Sporthalle Stigeli in Affoltern. (pd.)

Um 20.15 Uhr versammelten sich 38 Stimmberechtigte sowie 11 Gäste im Restaurant Krone, womit die diesjährige Generalversammlung besonders gut besucht war. Zur Freude aller verzeichnet der Verein dieses Jahr einen Mitgliederzuwachs. Sechs Austritte stehen 11 Beitritten gegenüber. Der Antrag des Geräteturnens, zur Anschaffung von Rollbahnen sowie Magnesiumbehältern wurde von der Versammlung einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls bewilligt wurde der Antrag des Vorstands zur Änderung in der Durchführung des Passiveinziehens. Neu werden Briefe mit Informationen zum Verein und Einzahlungsscheine im Dorf verteilt, anstatt von Tür zu Tür zu gehen. Diese Änderung gilt vorerst für das aktuelle Jahr und wird im kommenden Winter nochmals beurteilt.

26 Jahre Vorstandserfahrung verabschieden sich Ebenfalls noch vor der Pause wurden die Wahlen durchgeführt. Nach acht Jahren mit relativ konstanter Besetzung kam es dieses Jahr zu einigen Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands. Vom Vorstand zurückgetreten sind gleich drei Turnerinnen: Carolina Muff (Kassierin, 6 Jahre), Lisa Stähli (Beisitzerin, 6 Jahre) und Brigitte Manz (Präsidentin, 8 Jahre und Beisitzerin, 6 Jahre). Neu in den Vorstand gewählt wurden Maja Wetli (Kassierin), Jessica Bär (Mädchenriegenhauptleiterin) und Alina Schilliger

Der neue Vorstand DTV Hedingen von links: Anina Pfyl, Isabel Ammann, Cindy Maissen, Alina Schilliger. Vorne: Maja Wetli, Jessica Bär, Marlies Serra. (Bild zvg.) (Beisitzerin). Ihr Amt innerhalb des Vorstands gewechselt haben Cindy Maissen (Beisitzerin, neu Aktuarin), Anina Pfyl (bisher Mädchenriegenhauptleiterin, neu Beisitzerin) und Marlies Serra (bisher Aktuarin, neu Präsidentin).

Barbara Thurnherr gewinnt Jahresmeisterschaft Um 21 Uhr ging es in die Pause und das Dessert wurde geliefert. Die 600 Franken Erlös aus dem Pausenkässeli gehen dieses Jahr an die Pestalozzi Stiftung in Knonau. Nach der Pause waren die diversen Ehrungen sowie Verabschiedungen an der Reihe. Zu Freimitgliedern (10 Jahre im Verein) ernannt wurden Claudia Thurnherr und Barbara Grimmer und bereits 20 Jahre im Verein dabei ist Murielle Zurbuchen, was mit einem Blumenstrauss verdankt wurde. Die Jahresmeisterschaft 2016 gewonnen hat Barbara Thurnherr mit beträchtlichem Vorsprung. Nach 14 Jahren im Vorstand, davon 8 Jahre als Präsidentin, gebührte

Brigitte Manz eine Verabschiedung der besonderen Art. Dafür hatte der Vorstand eine Diashow mit vielen Bildern der gemeinsamen Erlebnisse vorbereitet und verschiedene Vereinsmitglieder gaben Erinnerungen dazu zum Besten. Brigitte Manz bleibt in Erinnerung als eine effektive, kompetente und durchsetzungsfähige Präsidentin, die auch immer für einen Spass zu haben ist und sich selbst nicht immer so ernst nimmt. Diese Mischung hat die Zusammenarbeit im Vorstand speziell ergiebig und angenehm gemacht. Als Dank für ihren grossen Einsatz in den letzten Jahren wurde Brigitte Manz unter tosendem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Der DTV Hedingen freut sich nun auf eine neue Amtsperiode unter der Leitung eines neu zusammengesetzten Vorstands und viele tolle Turnstunden mit engagierten und motivierten Turnerinnen. Das Highlight 2017 wird für alle Turnerinnen das Zürcher Kantonalturnfest im Tösstal im Juni sein. Lisa Stähli Weitere Informationen: www.dtvhedingen.ch.


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Bezirk Affoltern

Floorball Albis lädt zum Girls Day

Renngruppe Albis auch 2017 am Grand Prix Migros in Adelboden breit vertreten

Um in Zukunft die Damenabteilung zu verstärken, ist Floorball Albis auf eine grössere Juniorinnenabteilung angewiesen – zurzeit wird nur ein Juniorinnenteam geführt. Floorball Albis hat das Ziel, allen Mädchen im Bezirk in Zukunft die Möglichkeit zu geben, in einem altersgerechten Team Unihockey zu spielen. Aus diesem Grund führt Floorball Albis zum ersten Mal einen Girls Day durch. Am Samstag, 1. April, haben alle Mädchen die Möglichkeit, Unihockeysport zu erleben. Der Anlass findet von 13.30 bis 16.30 Uhr im Zendenfrei Obfelden statt. Weitere Informationen dazu findet man auf der Homepage(www.floorball-albis.ch). Floorball Albis freut sich auf eine volle Halle mit begeisterten Unihockeymädchen. Wer weiblich ist und Lust hat, Unihockey zu spielen, sich aber nicht mehr bei den Juniorinnen einordnet, ist ebenfalls willkommen. Floorball Affoltern sucht auch Unterstützung bei den Damenteams. (pd.)

Sechzehn Nachwuchsskifahrer aus der Region im Final In der Saison 2016/2017 konnten sich wie schon im Vorjahr sechzehn Kinder und Jugendliche der Renngruppe Albis für den Schweizer Final am kommenden Wochenende in Adelboden qualifizieren. Der Grand Prix Migros ist mit dreizehn schweizweit ausgetragenen Qualifikationsrennen sowie dem Finalwochenende in Adelboden das grösste Kinder- und Jugendskirennen Europas. In der aktuellen Wintersaison konnten sich an jedem Qualifikationsrennen jeweils die schnellsten drei Mädchen und drei Knaben pro Jahrgang für den Final qualifizieren. Die schnellsten Nachwuchsrennfahrerinnen und –rennfahrer der Jahrgänge 2001 bis 2009 können sich am kommenden Wochenende in Adelboden messen und dort die Finalsieger in den

Buccaneers stehen vor dem Abstieg Nachdem beide Teams je ein Spiel gewonnen haben, startete die Best-of-5 Serie neu als Best-of-3. Zwar nahmen sich die Buccaneers viel vor, um den zweiten Sieg in der BBC-Arena zu realisieren, scheiterten jedoch deutlich. Hauptsächlich an der mangelnden Organisation im Defensivverhalten. Das Backchecking der Offensivspieler war ungenügend und die Quote an gewonnenen Zweikämpfen in der eigenen Platzhälfte viel zu niedrig. Wie so oft, musste man schon von Beginn weg einem Rückstand hinterherrennen, welchen man nie mehr ausgleichen konnte und was enorm kräfteraubend war. Zu Beginn des Spiels wirkten die Ämtler aus unerklärlichen Gründen immer ein wenig gehemmt und kamen nicht richtig ins Spiel. Als sie im letzten Abschnitt endlich aufwachten, war es bereits zu spät. «Kadetten Schaffhausen» schaltete einige Gänge zurück und liess den «Buccs» deutlich mehr Raum, was ausgenutzt wurde und schlussendlich dazu führte, dass das Ergebnis weniger knapp aussah, als es eigentlich war.

Mangelndes Defensivverhalten Um den Ligaerhalt doch noch zu schaffen, müssen nun beide Partien gewonnen werden. Ohne besseres Defensivverhalten ist dies jedoch illusorisch. Realistisch betrachtet spricht nur noch wenig für den Ligaerhalt der Buccaneers. Ein Ding der Unmöglichkeit ist das Unterfangen aber keineswegs. Gelingt einmal ein guter Start in die Partie, müssen die Kadetten beweisen, dass sie ein Spiel drehen können und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Da sie jedoch bisher in sämtlichen Partien in Führung gingen, was das bisher nicht notwendig. Aber mit dem notwendigen Kampfgeist und einer Portion Wettkampfglück ist eine Wende immer noch möglich. Am kommenden Sonntag, um 18.30 Uhr findet in der Schachen-Arena in Bonstetten das vierte Spiel der Serie statt. (pd.) Kadetten Schaffhausen – Buccaneers Sellenbüren 10:8 (3:1, 5:3, 2:4). BBC-Arena, 168 Zuschauer.

Wohin geht Rambo? 19. Gibel Schwinget in Bonstetten Die 19. Austragung des GibelSchwinget wird am 2. April, oder am 9. April in Bonstetten stattfinden. Auf die Schwinger warten ein wertvoller Gabentempel mit Muni, Kalb und Roller, auf die Zuschauer spannende Zweikämpfe. Wer am Abend den Muni Rambo mitnehmen kann, ist noch ungewiss. Jedoch sticht ein Favorit auf der Teilnehmerliste klar hervor, der Eidgenosse Roger Rychen. Er schwang sich letztes Jahr am Eidgenössischen Schwingfest weit nach vorne und konnte sich das begehrte Eichenlaub erkämpfen. Auch die Zürcher Kandidaten Marco Nägeli und Roman Schnurrenberger sind zu beachten. Sie haben gute Aussichten auf die Teilnahme am Schlussgang. Von den Gästen aus dem Freiamt, können Yanick Klausner und Fabian Winiger vorne mitmischen. Klausner gilt als Nachwuchshoffnung, er erkämpfte sich letztes Jahr seinen ersten Teilverbandskranz. Ob Petrus ein Schwinger-

Freitag, 31. März 2017

Reto Mächler belegte beim Final 2016 den zweiten Rang im Riesenslalom und kann sich erneut Chancen auf ein gutes Resultat ausrechnen. (Bild zvg.)

Janine Mächler (Thalwil, Jahrgang 2004) belegte im Jahr 2015 den ersten Rang im Riesenslalom, ihrem Bruder Reto Mächler (Thalwil, Jahrgang 2001) gelangen 2015 Siege in Riesenslalom und Kombirace sowie 2016 ein zweiter Rang im Riesenslalom. Für die Nachwuchsrennfahrer stellt der Final des Grandprix Migros einen der Saisonhöhepunkte dar. Kommenden Samstag und Sonntag heisst es deshalb: Daumen drücken für die schnellen Kids der Renngruppe Albis! (pd.) Alle Finalteilnehmer der Renngruppe Albis 2017:

Disziplinen Riesenslalom und Kombirace ermitteln. Die Renngruppe Albis (Untersektion des Skiclubs Hausen) konnte auch in diesem Jahr an den Qualifikationsrennen überzeugen und stellt mit insgesamt sechzehn Finalteilnehmenden erneut so viele wie im bisher erfolgreichsten Jahr 2016. Jüngster Qualifi-

kant ist Florian Fend (Thalwil, Jahrgang 2009), der sich nach einem dritten Rang beim Qualifikationsrennen in Sörenberg auf seine erste Finalteilnahme freuen darf. Daneben entsendet die Renngruppe Albis auch einige erfahrene Skirennfahrer , die bereits grosse Erfolge erzielen konnten, an den Final.

Nora Banfic (Jg. 2008), Gil Bodmer (Jg. 2005), Yves Bodmer (Jg.2003), Guy Bodmer (Jg. 2001), Romina Burkhard (Jg.2008), Alex Buser (Jg. 2004), Liana Dalbosco (Jg. 2006), Severin Escher (Jg.2008), Florian Fend (Jg.2009), Hanna Hintz (Jg. 2005), Janine Mächler (Jg. 2004), Reto Mächler (Jg. 2001), Andrin Mainberger (Jg. 2007), Nina Müller (Jg. 2003), Raphael Muntwyler (Jg. 2004), Ellen Zollinger (Jg. 2001).

Mit Wettkampflust und Spass Hallenwinterwettkampf: Finaltag in Bonstetten Die 13-jährige Laurance Gigon aus Hausen hat, gemessen mit 18 Gleichaltrigen, die höchste Punktzahl erreicht (3793). Bei den Knaben hat Siro Romano (16) aus Ottenbach, mit 4141 Punkten die Nase vorn. Punkt 10 Uhr starteten die Jungturner aus den Riegen der Region Albis-Zürichsee-Oberland, kurz AZO, zum Finalwettkampf. In der grosszügigen Sporthalle in Bonstetten stand genügend Platz für weite Sprünge und einen rassigen Hindernislauf zur Verfügung. Die lautstarke Unterstützung der anwesenden Zuschauer verfehlte ihre Wirkung auch beim Zielwurflauf nicht. Der «5erHupf» war auch dieses Jahr für einige eine Herausforderung. Ein Sturz oder Auffangschritt zur Sturzverhinderung wird mit einem Nuller geahndet. Da hilft auch eine super Zeit beim Hindernislauf oder Klettern nicht mehr viel, um von den hinteren Tabellenplätzen loszukommen. Nach dem Vormittag, an dem sich die Knaben gemessen haben, und einer speditiven Rangverkündigung nahmen die Mädchen um 13 Uhr ihren Wettkampf auf. Nicht weniger verbissen und ehrgeizig, aber doch auffallend ruhiger, kämpften die Jungturnerinnen mit Springseil und Bällen. Speziell schön an diesem Anlass ist, dass

Blick in den Hallenwinterwettkampf. (Bild zvg.) sich Jahr für Jahr sowohl 16- als auch 7-jährige Turner und Turnerinnen anmelden und ehrgeizig, wettkampflustig, fair und mit viel Spass teilnehmen. Mit der Rangverkündigung der Mädchen endete für die Turner und Turnerinnen ein spannender und gottlob unfallfreier Wettkampftag. Der TSV Bonstetten freut sich bereits heute auf den nächsten Hallenwinterwettkampf. Micheline Heer

1. Lynn Grosjean, Bonstetten; 2. Lynn Zimmermann, Obfelden; 3. Delaja Loosli, Ottenbach; 3. Deborah Schneebeli, Hausen. Kat. D: 1. Romina Burkhard, Mettmenstetten; 2. Katelynn Müntener, Ottenbach; 3. Sara Binzegger, Hausen. Kat. E: 1. Mette Van Elst, Bonstetten; 2. Michelle Moser, Aesch; 3. Silja Ruedi, Bonstetten. Knaben, Kategorie A: 1. Siro Romano, Ottenbach; 2. Jonas Peter Aesch; 3. Adrian Tresch, Wald. Kat. B: 1. Janik Broye, Aesch; 2. Severin Baur, Birmensdorf; 3. Liam Schäppi, Wald. Kat. C: 1. Roman Hunold, Wetzikon; 2. Benjamin Kilchenmann, Hausen. 3. Gaetan Zehnder, Obfelden. Kat. D: 1. Roman

Rangliste Mädchen Kategorie A: 1. Michelle Huber,

Huber, Birmensdorf; 2. Jonas Rusch, Mettmenstet-

Mettmenstetten; 2. Lea Hörler, Mettmenstetten. Kat.

ten; 3. Aaron Brem, Wald. Kat. E: 1. Leo Ginnetti,

B: 1. Laurence Gigon, Hausen; 2. Lara Graube,

Wettswil; 2. Janis Burkhard, Mettmenstetten;

Ottenbach; 3. Mira Jeyakumar, Obfelden. Kat. C:

3. Damian Etter, Obfelden.

Manuela Binzegger gewinnt mit grossem Abstand Die Spender von Muni Rambo v. l. Reto Bernhard und Hugo Trachsler sowie der Züchter Chläus Biser. (Bild Anja Bernhard)

freund ist, stellt sich am Samstag heraus, dann nämlich wird entschieden, ob das Fest wie geplant durchgeführt wird oder ob es verschoben wird. Auf der Homepage und unter Telefon 1600/2 wird ab Samstagmittag informiert. Beginn des Schwingfestes ist um 11.30 Uhr, für Speis und Trank ist gesorgt, ebenfalls für Folklore und echtes Schweizer Brauchtum. Der Schwingklub am Albis freut sich auf viele Besucher. Anja Bernhard Infos: www.schwingklubamalbis.ch

Zweimal Gold und zweimal Silber für Ämtler Dressurreiterinnen Am vergangenen Wochenende fanden in Birmensdorf die Dressurtage des Kavallerievereins Limmattal statt.

konnte zudem Ann Köfler mit den Rängen vier und acht zwei weitere Auszeichnungen entgegennehmen.

Die erste Prüfung, das GA01, wurde von Michele Schmid auf Sorpresa III gewonnen. Mit Aline Kuser auf dem neunten und Maya Grossenbacher sowie Ann Köfler ex-equo auf dem zwölften Rang zeigten die Ämtlerinnen bereits in der ersten Prüfung starke Leistungen. Genauso gut ging es auch im GA03 und im GA05 weiter: Sabrina Obschlager auf Kimi II erreichte in beiden Programmen den ausgezeichneten zweiten Rang. Im GA03

Auch am Sonntag siegreich Der Sonntag startete mit der Prüfung im GA07, welche Manuela Binzegger mit Romantico SBM mit grossem Abstand für sich entscheiden konnte. Maya Grossenbacher war erneut am Start und erreichte mit Wichtel Hill den zwölften Rang. Im anschliessenden GA09 Durchgang verpasste Manuela Binzegger eine Klassierung knapp um einen Punkt und wurde gute Neunte. In der letzten und

Manuela Binzegger beim Aufwärmen. anspruchsvollsten Prüfung des Wochenendes, dem L11, erritt sich Claudia Brügger mit Nowartis den 14 Rang. (pd.) Alle Resultate: www.kvlimmattal.ch


Sport

Freitag, 31. März 2017

Roland Schuster neuer Präsident der LV Albis Sportlerehrungen als Höhepunkt der 39. Generalversammlung Nach einem Jahr ohne Präsident ist es dem Vorstand gelungen, die Vakanz zu besetzen. Roland Schuster übernimmt das Amt und wird die LV Albis in die Zukunft führen. Zahlreiche Nachwuchsathletinnen und -athleten wurden für ihre Leistungen im letzten Jahr geehrt.

team etwa 20 Leichtathletinnen und Leichtathleten ehren. Sie sorgten dafür, dass die LV Albis in den kantonalen und nationalen Ranglisten präsent waren. Erfreulich sind auch die zahlreichen Vereinsrekorde, welche im abgelaufenen Jahr erzielt wurden und die Topten-Klassierungen in den nationalen Bestenlisten.

Der 55-jährige Roland Schuster aus Mettmenstetten ist schon lange mit der Leichtathletik verbunden. In früheren Jahren war er beim LC Turicum und LC Zürich als erfolgreicher Mittelstreckenläufer unterwegs und später stand er als Trainer beim LC Zürich im Einsatz. Bei der LV Albis kennt man ihn als Speaker an Veranstaltungen und als Nachwuchstrainer. An seiner Antrittsrede sagte Roland Schuster, er wolle nicht die gesamte Organisation umkrempeln. An Bewährtem festhalten und neue Impulse setzen nennt er als seine Ziele. Nach acht Jahren ist Hansjörg Rohr aus dem Vorstand ausgetreten. Der Vorstand verdankte seine Tätigkeit als Aktuar. Rohr wird ersetzt durch Fabian Heiniger, einem ehemaligen Athleten der LV Albis. Neu setzt sich der Vorstand zusammen aus Roland Schuster (Präsident), Paolo De Carli (Veranstaltungen), Barbara Laasch (Finanzen), Sabrina Mächler (Athletenvertreterin), Raphael Frei (technischer Leiter) und Fabian Heiniger (Aktuar). Die ordentlichen Geschäfte wie die Jahresberichte, die Jahresrechnung, das Budget für 2017 und das

Personelle Situation

Einjährige Vakanz besetzt: Der neue Präsident der LV Albis, Roland Schuster. (Bild zvg.) Veranstaltungsprogramm wurden diskussionslos durchgewinkt. Zurückgetreten sind die beiden Revisorinnen Brigitte Wyss-Gubler und Susanne De Carli. Sie werden ersetzt durch Silvia Müller und Valérie Zinder.

Sportlerehrungen Ein Höhepunkt der Generalversammlung sind jeweils die Ehrungen. Geehrt werden alle Athletinnen und Athleten, welche an den Kantonalmeisterschaften, an Kantonalfinals der Nachwuchsprojekte von Swiss Athletics und an Regionenmeisterschaften herausragende Resultate erzielten oder sich für nationale Meisterschaften und Schweizer Finals qualifiziert hatten. Auch dieses Jahr durfte das Trainer-

Wie viele andere Vereine kämpft auch die LV Albis mit personellen Engpässen. Paolo De Carli sprach die kürzlich eingeführte Helferpflicht an Anlässen an, welche zwar etwas Besserung gebracht, aber die Probleme noch nicht gelöst hat. Zahlreiche Positionen im Veranstaltungs-OK sind unbesetzt und im Vorstand sind auf die nächste GV einige Rücktritte angekündigt. De Carli richtete einen dringlichen Aufruf an die Versammlung, die LV Albis mit einem Engagement zu unterstützen.

Veranstaltungen 2017 werden die traditionellen LV Albis-Veranstaltungen durchgeführt. Der 10. Türlerseelauf und der 20. Säuliämtler Chlauslauf feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Neben den Laufveranstaltungen, findet das August-Meeting und ein Q-Wettkampf vom Zürcher Leichtathletik-Verband statt, im Rahmen des Trainingsweekends des Nachwuchses wird ein UBS-Kids-Cup Qualifikationswettkampf durchgeführt und auch ein Qualifikationswettkampf für den Swiss Athletics Sprint steht im Wettkampfprogramm. Hanspeter Feller.

FCWB mit Reprise gegen Thalwil Zwei Spiele gegen die «Seebuben»

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Schweizer Meister im 10-km-Strassenlauf An den Schweizer Meisterschaften im 10-km-Strassenlauf gewann der Mettmenstetter Ernst Züfle in der Kategorie M75 die Goldmedaille. Dank einem gut eingeteilten Rennen lief er eine hervorragende 10-km-Zeit. Ernst Züfle, Jahrgang 1939, lief auf der dem Wind ausgesetzten Strecke am Jurasüdfuss, in der Gegend von Oensingen, ein ausgezeichnetes Rennen. Er startete ganz hinten im Feld, überquerter die Startlinie als Letzter und rollte das Feld von hinten auf. Nach ein paar Kilometern schloss er zum härtesten Konkurrenten um den Schweizer Meistertitel auf und es gelang ihm, diesen bis in Ziel in Schach zu halten und einen Vorsprung von sieben Sekunden herauszulaufen.

Es sei hart gewesen, meinte Züfle am Ziel. Aber dank seinem langsamen Start hätte er am Schluss noch genügend Reserven gehabt, um die starke Konkurrenz zu kontrollieren. Mit einer hervorraErnst Züfle. genden Zeit von (Bild zvg.) 49:01 für die 10 km lief er im Overall-Klassement zwar nicht auf die vorderen Plätze, liess aber zahlreiche jüngere Läufer hinter sich. Ernst Züfle ist in einer beneidenswerten Form. Um in diesem Alter eine Zeit von unter 50 Minuten für 10 km zu laufen braucht es die Bereitschaft zu regelmässigem Training, Disziplin und viel Erfahrung. (hpf)

OL-Kurs für Einsteiger Im Mai organisiert die OLG Säuliamt wieder einen Einsteigerkurs für Jugendliche, Familien und Sportbegeisterte ohne OL-Erfahrung. Eine gute Gelegenheit, den Orientierungslauf kennenzulernen. Dreimal an einem Mittwochabend organisiert die OrientierungslaufGruppe Säuliamt einen Einsteigerkurs, in dem Interessierte die Gelegenheit erhalten, die Techniken des Kartenlesens und das Auffinden von Postenstandorten im Wald kennenzulernen. Die Kurse finden am 3., 10. und 17. Mai statt und sind auch für Nichtmitglieder kostenlos. Orientierungslauf ist ein Sport, der jedem etwas zu bieten hat. Vom Neuling über den Gelegenheitssportler bis zum Profi. Von Jung bis Alt, jeder findet an einem Wettkampf eine Kategorie, welche seinem Niveau entspricht. Die meisten Läufer benützen die Rangliste nach dem Lauf dann zur Analyse der eigenen Fehler, der Gesamtrang ist jedoch weitgehend irrelevant. Wichtig ist die Freude an der Bewegung in der Natur, abseits von geteerten Strassen und Wegen. Der Einsteigerkurs der OLG Säuliamt findet jeweils parallel zum normalen Kartentraining des Vereins statt, sodass auch Fortgeschrittene hervorragende Trainingseffekte erzielen können. Eine Anmeldung auf www.olg-saeuliamt.ch/anmeldungen ist erwünscht für die Planung, aber

Im Einsteigerkurs lernt man Kartenlesen wie ein OL-Profi. (Bild zvg.) Kurzentschlossene sind auch ohne Voranmeldung jederzeit herzlich willkommen. Da sich die drei Kursabende thematisch ergänzen, empfiehlt sich der Besuch aller drei Anlässe. Trotzdem sind auch Teilnehmer, die nur an einzelnen Abenden dabei sein können, willkommen. Besammlung ist jeweils um 18 Uhr am Treffpunkt der im Internet angegeben ist. Treffpunkte sind der Vita-Parcours in Affoltern (3.5.), am Isenberg bei Bonstetten (10. 5.) und beim Wolserholz in Mettmenstetten (17. 5.). Der Kurs dauert bis zirka 19.30 Uhr. Von Vorteil sind gute Joggingschuhe und lange Hosen. Wer einen eigenen Kompass besitzt, sollte diesen mitnehmen. Allen anderen stellt das Leiterteam einen Kompass zur Verfügung. Jon Eugster

WB gewann kürzlich im Cup gegen Thalwil 2:0, Grünweiss empfängt nun Rotschwarz in der Meisterschaft. (Bild Kaspar Köchli)

Nur zwei Wochen nach dem Cup-Sieg gegen den FC Thalwil müssen die Ämtler am Sonntag auswärts gegen die «Seebuben» antreten. Natürlich will die Dosch-Elf auch den dritten Ernstkampf der Saison für sich entscheiden. Die englische Woche hat das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten erfolgreich beendet und nach dem Sieg im Cup und dem Unentschieden in Seuzach einen weiteren Vollerfolg gegen den Nachwuchs des FC SG angefügt. Die Mannschaft hat einen Lauf, wie man so schön sagt und zeigt auf dem Platz defensiv, wie offensiv derzeit sehenswerte, stabile Leistungen. So überrascht es auch nicht, dass die Spitzenplätze plötzlich in Griffnähe sind, liegt man doch nur noch drei Punkte hinter den zweitplatzierten Red Stars.

Enge Spiele gegen Thalwil Man darf sich aber keinesfalls blenden lassen und die Partie auf dem Etzli-

berg auf die leichte Schulter nehmen. Die Partien gegen Thalwil waren in den letzten Jahren stets auf Messers Schneide und gingen meist sehr knapp aus. In der Meisterschaft konnte die Elf um Trainer Dogru nach zwei Niederlagen gegen Red Star und Winterthur wieder Tritt fassen, schlug Balzers deutlich und ergatterte gegen Seuzach genau wie WB ein 2:2. Auf Rang neun liegend hat sie ein Polster von sechs Punkten auf die Abstiegsplätze.

Ämtler präsentieren neuen Trainer Mit Jérôme Oswald konnten die Verantwortlichen des FCWB diese Woche auch den neuen Trainer für die kommende Saison präsentieren. Der Nachfolger von Martin Dosch war nach seiner eigenen 1.-Liga-Karriere lange für das Fanionteam des FC Thalwil verantwortlich und brachte die «Seebuben» zunächst als Spielertrainer von der regionalen 2. Liga in die 1. Liga. Beim FCWB übernimmt Oswald das Team auf die neue Spielzeit hin und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

FCWB mit «Thalwiler-Sonntag» Dieses Wochenende startet für viele Teams die Rückrunde. So wird auch die zweite Mannschaft des FCWB wieder ins Geschehen eingreifen und dies gleich gegen die zweite Mannschaft des FC Thalwil. Diese Partie wird am Sonntag, um 10.15 Uhr, auf dem Wettswiler Moos angepfiffen und die Ämtler dürfen als drittplatzierte klar favorisiert werden. Für den WB-Anhang reicht die Zeit bestens, um nach der Partie den Weg nach Thalwil anzutreten, um den Anpfiff des Spiels der Fanionteams um 14.30 Uhr nicht zu verpassen. Oliver Hedinger Weitere WB-Spiele vom Wochenende: Fr. 31.3.: 21 Uhr, Sen. 30+ - Rümlang (Cup); Sa. 1.4.: 10 Uhr, Jun. Ed – Wädenswil, Jun. Dd – Adliswil, 10.30 Uhr, Red Star – Jun. Db, 11 Uhr, Urdorf – Jun. Ee, 12 Uhr, Jun. Ea – Freienbach, Jun. Ec – Red Star, 13.30 Uhr, Jun. Dc – Langnau, 14 Uhr, Benfica Clube – Jun. Cb, 15.30 Uhr, Jun. Ca (CCJL) – Rüti, 17 Uhr, Wiedikon – Jun. Eb, Herrliberg – Jun. Da; So. 2.4.: 10.15 Uhr, FCWB 2 – Thalwil 2, 11.30 Uhr, Schaffhausen – Jun. A (CCJL), 12.30 Uhr, Jun. B2 – Wiedikon, 14.30 Uhr, Thalwil 1 – FCWB 1, 15.15 Oetwil-Geroldswil – Jun. B1.

Schützenkönig gesucht Kurs im Armbrustschiessen in Zwillikon Im Armbrustschützenkurs werden Konzentrationsfähigkeit und Umgang mit der Armbrust geschult. Gestartet wird die Meisterschaft mit dem Osterschiessen am Samstag, 15. April, auf dem Areal des Schulhauses Zwillikon. An den sechs nachfolgenden Sonntagen wird um 9 Uhr das Programm von zehn Schüssen geschossen. Das Endschiessen vom Pfingstsamstag, 3. Juni, ist der krönende Abschluss mit Rangverkündigung und kleiner Festwirtschaft. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung der Feldschützen Zwillikon, diversen Unternehmen und der Bevölkerung, ist es möglich, den jahrzehntealten Brauch des Armbrustschiessens aufrechtzuerhalten. Mit grosser Begeisterung nehmen alljährlich Jungen und Mädchen an diesem Kurs teil. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten

Armbrustschiessen in Zwillikon. (Bild zvg.)

Kinder der Jahrgänge 2001 bis 2007. Das Leiterteam freut sich auf viele motivierte und engagierte Teilnehmer und wünscht «Guet Schuss». Für das Leiterteam P. Gebhardt. Anmeldung und Armbrustabgabe: Samstag, 8. April, beim Schützenhaus Zwillikon von 11 bis 12 Uhr. Probeschiessen: Sonntag, 9. April, beim Schulhaus Zwillikon 9 bis 11 Uhr. Kurskosten 30 Franken. Bei Fragen: prinzessin@q-stall.ch oder Telefon 078 710 14 39.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Quiana Laurine, 24. März.

Loris, 25. März.

Vivienne, 26. März. (Bilder Irene Magnin)

volg-rezept

Poulet im Knusperkleid

Zutaten für 4 Personen 3 Eier 1 TL Currypulver 4 Pouletbrüstli, in Streifen 200 g Mehl 200 g Kokosraspeln 2 EL Bratbutter Salz, Pfeffer

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menschen im säuliamt

«In meinem Beruf muss man die Menschen gerne haben» René Ammann ist Maler und Präsident des Bezirksgewerbevereins. Im Beruf macht er seinen Kunden gerne Mut zur Farbe. In der Freizeit ist er oft mit dem Bike unterwegs, in der Schweiz oder auch in fernen Ländern. ................................................... mit rené ammann sprach marianne voss Heute wird das Treppengeländer vor dem Malergeschäft beim Bahnhof in Affoltern gestrichen. «Vorsicht!», mahnt René Ammann. «Sonst bleiben Sie kleben.» In der kleinen Küche offeriert er der Besucherin Kaffee und berichtet, wie er zum Inhaber der Firma Theo Fischer geworden ist. Aufgewachsen sei er in Giswil, wo er auch die Schulen besucht habe. «Mein Vater war als Polier auf dem Bau tätig, und in den Ferien verdiente ich mein Sackgeld jeweils beim befreundeten Maler im Dorf.» Eigentlich wäre er gerne Koch geworden, doch sein Vater wollte, dass der Sohn «einen anständigen Beruf» erlernt, also einen handwerklichen Beruf. «Darum machte ich bei unserm Dorfmaler die Lehre.» Und er blieb bei diesem Beruf, absolvierte später die Meisterprüfung sowie eine Weiterbildung am Schweizerischen Institut für Unternehmensschulung (SIU). Viele Jahre arbeitete er in Winterthur in einem grösseren Malerunternehmen, wo er am Schluss 14 Mitarbeitende führte. Personelle Spannungen waren für ihn dann aber der Beweggrund, einen Wechsel anzustreben. «Den entscheidenden Tipp erhielt ich von meinem ehemaligen Berufsschullehrer, der in Affoltern wohnt.»

Zubereitung Eier aufschlagen und mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Pouletstreifen im Mehl wenden, durchs Ei ziehen und in den Kokosraspeln wenden. In einer Bratpfanne die Bratbutter erhitzen und die panierten Pouletstreifen portionenweise darin anbraten. Im Backofen bei 80 °C bis zum Servieren warm stellen. Zubereitungszeit: 30 Minuten. Tipp: Dazu passen Reis und eine Currysauce. (pd.)

Freitag, 31. März 2017

Kreativität einbringen René Ammann ist mit seinem Beruf zufrieden. Am Interessantesten seien für ihn Renovationen und Umbauten. Für diesen Bereich hat er sich in einer weiteren Ausbildung – Handwerker und Denkmalpflege – zusätzliches Wissen über Produkte und historische Hintergründe angeeignet. «Bei Renovationen kann ich meine Kreativität einbringen. Man hat etwas Altes und

wetter

René Ammann setzt sich als Präsident des Bezirksgewerbevereins für die Gewerbetreibenden ein. (Bild Marianne Voss) kann mit Farbe Neues daraus machen.» Oft fehle den Leuten der Mut zur Farbe oder auch die Vorstellungskraft. Dann seien Tipps und Anregungen gefragt. Und er betont: «In meinem Beruf muss man die Menschen gerne haben, sonst geht es nicht.» Nebst dem klassischen Malen biete er auch noch andere Produkte und Dienstleistungen an, ergänzt er. «Als Handwerker ist es heute wichtig, eine Nische zu haben. Bei mir sind das Naturafloor-Bodenbeläge oder auch Schimmelbehandlungen.»

für alle verträglich ist.» Gerade auch auf politischer Ebene, wo es darum gehe, das Gewerbe zu vertreten, müsse sich der Bezirksverein stets in einer ausgewogenen Mitte positionieren. Er kommt auf gesellschaftliche Erscheinungen zu sprechen, die ihn als Gewerbler immer wieder beschäftigen. «Ich beobachte häufig die Tendenz, dass etwas erwartet wird und man profitieren möchte. Die Bereitschaft, selber auch etwas einzubringen oder sich zu engagieren, ist dann jedoch gering.»

Anspruchsvolle Aufgabe

Sportlich unterwegs

Ein weiteres Gesprächsthema ist seine Aktivität als Präsident des Bezirksgewerbevereins. «Ich wollte hier im Bezirk aktiv sein und auch bekannt werden. Also beschloss ich, mich im Vorstand des Vereins zu engagieren.» Zum Präsidenten sei er eher etwas unfreiwillig nachgerutscht, meint er bescheiden. Die Aufgabe sei anspruchsvoll. Man könne es nie allen recht machen. «Es ist eine grosse Herausforderung, eine Haltung einzunehmen, die

Das Säuliamt gefällt René Ammann sowohl als Wohn- wie auch als Arbeitsort. Wir sind hier in einem ländlichen Gebiet mit starkem Einfluss von den Kantonen Zug und Aargau. Er wohnt in Dachlissen zusammen mit seiner Partnerin und ist mit ihr in der Freizeit häufig mit dem Bike unterwegs. «Wir unternehmen an einem verlängerten Wochenende gerne eine BikeTour in der Schweiz, in den Ferien machen wir auch Bikeferien in fernen

Ländern.» Sie seien zum Beispiel in Kuba gewesen oder kürzlich in Costa Rica. «Das ist ein wunderschönes Land», schwärmt er. Nicht nur das Biken, sondern auch das Wandern, Skifahren oder Schneeschuh-Laufen sind für ihn Hobbys, die ihm Freude machen. «Und noch etwas», fügt er an. «Im Herbst gehe ich auch gerne Pilze sammeln.» Ob Sport oder Pilze, endscheidend im Leben sind für René Ammann die Offenheit für Neues und die Zufriedenheit. «Dann ergibt sich doch jeweils alles andere.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

zwischen-ruf

Kein Hunger im Spital Affoltern

bauernregel «Dem Golde gleich ist Märzenstaub, er bringt uns Kraut und Gras und Laub.»

Komisch, an jenem Frühlings-Abend freute ich mich im Affoltemer Spital – ein paar Tage nach einer Hüft-OP – nicht wie sonst bereits ab 16 Uhr aufs Nachtessen, und als ich dann den an sich fantastischen Wurstsalat auf meinem Tischchen stehen sah, musste ich wegschauen. «Heute hab ich keinen Hunger.» Ich ass also nichts, und eine Stunde später wurde mir schlecht. Ich bekam eine Tablette gegen Übelkeit. Lag in meinem Bett und verbot mir, an Essen zu denken. Doch mein Hirn war sowas von gemein. Es schickte Bilder von Käsefonduefäden, Schweinshaxen und Fisch im Fett. Nein, nein, nein! Je mehr Fata-EssMorganen mein Hirn produzierte, desto übler wurde mir und dann plötzlich: Ich richtete mich auf, sortierte meine Beine, rutschte aus dem Bett, riss die Krücken aus der Halterung und hastete humpelnd damit ins Badezimmer. Vor dem Brünneli liess ich die Krücken fallen, hielt mich am Rand fest und erbrach. Ein Schwall nach dem andern kam aus meinem Schlund. Definieren konnte ich das Essen nicht mehr. Und mitten im

Brechprozess wurde es warm zwischen meinen Beinen. O Gott! Nun musste ich innerhalb einer Zehntelsekunde eine Entscheidung treffen: Entweder zum WC gehen und gleichzeitig auf den Boden weiter erbrechen oder am Brünneli stehen bleiben und auf den Boden «kacken». Mein Entschluss fürs Brünneli erwies sich als richtig, denn Hose, Unterhose und Stützstrümpfe konnten den braunen stinkenden Matsch aufnehmen. Anschliessend hatte ich zwar recht zu tun mit Wäschewaschen! Nach dem Duschen half mir eine nette Schwester in frische Stützstrümpfe. Und am nächsten Morgen hiess es, ich hätte den Norovirus und müsse drei Tage isoliert werden. Meine Zimmernachbarin hatte mich angesteckt. Sie war mobil, und aus Langeweile war sie in diverse Abteilungen spaziert und hatte von irgendwo den Virus mitgebracht. Eigentlich gehörte sie in die psychiatrische Abteilung, doch weil sie Panik bekam in geschlossenen Räumen und es nicht ertrug, dass die Tür der Psychiatrie nachts geschlossen war, wurde sie bei mir im Zimmer einquar-

tiert. Nun verliess sie aber umgehend das Spital. Ich bekam jetzt Besuch von Ausserirdischen mit seltsamen Masken und gelben Anzügen. Die putzten den Boden, brachten Essen oder gaben mir eine Thrombose-Spritze. Dank dieser konsequenten Schutzmassnahmen konnte man eine «Epidemie» verhindern. Ich blieb die einzige Virus-Patientin auf unserer Abteilung. Wenn ich einen Arzt bräuche, solle ich es sagen, sonst aber komme keiner mehr. Okay, war auch nicht notwendig. Als aber am dritten Morgen die sympathische Krankenschwester, pardon Fachfrau Gesundheit, die sich freiwillig für meine Pflege gemeldet hatte, ins Zimmer kam, da weinte ich: «Durchfall – schluchz – ins Bett – schluchz – ganz plötzlich – schluchz!» «Macht nichts», meinte die gute Seele. «Doch – schluchz – Durchfall – es ist mir sooo peinlich!» «Machen Sie sich keine Sorgen.» «Erster April!», rief ich und schlug die Decke zurück. Alles blütenrein! So hat man seinen Spass auch im Spital. Ute Ruf


Veranstaltungen

Sommerwirtschaft Sternen 8932 Mettmenstetten Wir übergeben nach 21 Jahren!!! Es werden uns viele unvergessliche Stunden in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank für eure jahrelange Treue.

Vreni und Hans

Ab 15. April werden Markus und Heidi Röllin die neuen Gastgeber sein. Mit grosser Freude werden sie «eifach und gmüetlich» die Sommerwirtschaft führen. Öffnungszeiten 15. April bis 15. Oktober: Dienstag bis Sonntag 14.00 bis 00.30 Uhr Sonntag 10.00 bis 22.00 Uhr

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Ankündigung

Generalversammlung 2017 Freitag, 19. Mai 2017, 19.30 Uhr Im Saal Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 19. April 2017 schriftlich an die Wasserversorgung, zu Handen des Vorstandes, einzureichen. Affoltern am Albis im März 2017

Jodlerklub Affoltern am Albis

Der Vorstand

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Markus und Heidi Röllin mit Jessica und Fabienne

Singen –

Wir sind unter Telefon 079 469 60 35 erreichbar.

sich selbst und andern etwas Gutes tun Einladung an Männer in der Altersgruppe 18 bis 60 für einen Chorsängerkurs mit anschliessender Teilnahme am Eidg. Jodlerfest in Brig (23. bis 25. Juni 2017). Beginn: Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 Uhr, Schulhaus Zwillikon Die weiteren Daten sowie Details zur Anmeldung (gerne bis Montag, 3. April 2017) findest du auf unserer Homepage: www.jodlerklub-affolternamalbis.ch/ chorsaengerkurs.php • Brauchtum erhalten und pflegen • den Stress des Alltags vergessen • einen neuen Zugang zur Stimme finden • den Kameraden-/Freundes-Kreis erweitern Mit Sicherheit kannst du nach dem Kurs weitere Punkte auflisten, was SINGEN bei dir persönlich bewirkt hat. Wir sind gespannt und freuen uns, wenn du der Einladung folgst. Herzlich willkommen!

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025 2017  

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