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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 25 I 169. Jahrgang I Dienstag, 31. März 2015

Besser als budgetiert

Unmut

Jahresrechnung 2014 der Politischen Gemeinde Obfelden mit 2,2 Mio. Überschuss. > Seite 3

675 Unterschriften gegen Fahrplanänderungen in Hausen. > Seite 5

Velowetter kam zur rechten Zeit

Luca Schuler ist Junioren-Weltmeister

Die elektrische Schaltung ist beim Mountainbike angekommen – dies war vergangenen Samstag ein grosses Thema an der Velo- und Bikeausstellung in der Affoltemer Begegnungszone. Ein anderes sind nach wie vor die Velos mit Tretunterstützung sowie die Fatbikes, die sich vom Nischen- in den Trend-Bereich gemausert haben. Bei mildem Frühlingswetter konnte man sich über diese und andere Neuheiten dieser Velosaison informieren und das eine oder andere Modell Probe fahren. Rege genutzt wurde auch die Velobörse der Voba. (tst.) ................................................... > Bericht in der nächsten Ausgabe

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Grosser Zulauf Die Verkehrskadetten Albis haben keine Personalprobleme. > Seite 6

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Letzte Runde Wahlen vom 12. April: Kandidierende für den Kantonsrat präsentieren sich. > Seite 8

Jubiläum Zehn Jahre Geschmackserlebnis in der Bäckerei, Konditorei, Confiserie Huber in Wettswil. > Seite 11

Der Ebertswiler gewinnt das Slopestyle-Finale in Valmalenco Die Herztöne des ungeborenen Kindes checken: Auch der Beruf der Hebamme ist gefragt. (Bild Werner Schneiter)

Spitalberufe sind gefragt – auch in Affoltern Rund 50 Jugendliche und Erwachsene haben sich am Samstag im Rahmen der traditionellen Info-Tage in Affoltern über Spitalberufe informiert. Es ist eine sehr breite Palette, die angeboten wird: 13 Berufsrichtungen. Gefragt ist der Beruf des Fachmanns/der Fachfrau Gesundheit (FaGe). Das Spital Affoltern bietet neben den Gesundheitsberufen aber auch andere Ausbildungsplätze, zum Beispiel im Bereich des Betriebsunterhalts. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

FCWB gewinnt und setzt sich ab Seine «englische» Woche – drei Spiele innert sieben Tagen – schloss der Fussballclub Wettswil-Bonstetten fulminant mit einem 2:1-Sieg gegen Winterthur ab. Früh mit zwei Toren in Front und die Partie im Griff, machte der 1.Liga-Leader seinen Gegner mit einem Elfmeter-Geschenk wieder stark. Die Eulachstädter spielten fortan frech auf und kamen gegen die in der Schlussphase wegen zwei Platzverweisen (zweimal gelb-rot) dezimierten Ämtler dem Ausgleich nahe. Allerdings fehlte die endliche Präzision. So feierte der FCWB verdient einen weiteren Heimsieg, behauptete die Leaderposition souverän und vermochte sich von seinen Verfolgern Mendrisio und Grass-hoppers um sechs Punkte abzusetzen. Der 3.-Ligist FC Affoltern ist gut in die Rückrunde gestartet: 4:0-Auswärtserfolg in Adliswil. Er ist damit seit elf Spielen ungeschlagen. (kakö) ................................................... > Berichte auf Seite 17

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So strahlt ein Weltmeister: Luca Schuler holt sich den begehrten Titel bei den Junioren. (Bild zvg.)

Luca Schuler ist der neue Junioren-Weltmeister im Freeski Slopestyle. Der 17-Jährige konnte sich im letzten Final-Run noch einmal steigern und den Wettkampf für sich entscheiden. Nach dem WM-Titel im Freeski Slopestyle vor Fabian Bösch im Januar, holt

Luca Schuler nun auch den JuniorenWM-Titel in die Schweiz. Für den Ebertswiler ist dies bereits der dritte grosse Erfolg in dieser Saison. Schliesslich hatte er bereits das freestyle.ch gewonnen und beim Weltcup in Silvaplana den dritten Platz belegt. Bei der Freestyle-Junioren-WM konnte sich der 17-Jährige nun gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen.

Dafür brauchte er im letzten von drei Finalläufen eine Steigerung – die er auch zeigte. Zweiter wurde der Neuseeländer Beau-James Wells, Dritter der Norweger Birk Ruud. Als zweiter Säuliämtler war Vincent Schmid am Start. Er scheiterte wie alle übrigen Schweizer bereits in der Qualifikation und beendete den Wettkampf auf Rang 25. (pd.)

Der Hauseigentümerverband Albis erhöht den Mitgliederbeitrag 51. Generalversammlung im Kasinosaal in Affoltern mit einer Rekordbeteiligung Weil das Eigenkapital wegen der gut besuchten Veranstaltungen schmilzt, hat der Hauseigentümerverband Albis (HEV) den Mitgliederbeitrag um 20 auf 90 Franken erhöht. Die GV stimmte am Freitag dem Antrag des Vorstandes bei wenigen Gegenstimmen zu. ................................................... von werner schneiter Voller Kasinosaal bei den Orientierungsversammlungen der Raiffeisenbank, voller Kasinosaal bei der Generalversammlung des HEV Albis: Obwohl in beiden Fällen keine wegwei-

senden Entscheidungen anstanden, wirkten Bank und Verband als Publikumsmagneten, derweil eine Veranstaltung mit allen Kantonsrats-Spitzenkandidaten gerade mal 35 Personen an die gleiche Stätte lockten. Weil HEV und Raiffeisenbank ein Nachtessen bieten, mutieren die GVs zu gesellschaftlichen Anlässen. Die Präferenzen sind klar: Gemütlichkeit statt Fragen zu politischen Themen wälzen. So vermeldete HEV-Albis-Präsident René Homberger am Freitagabend im Kasinosaal den Rekordbesuch von 358 Mitgliedern, wovon 219 stimmberechtigt. Im Schnitt kommen 260 bis 320 zur GV. Erstaunlich, weil ja keine brisanten Geschäfte anstanden und sich die Mitgliederzahl seit etwa vier Jah-

ren bei rund 3300 stabilisiert hat. Vor allem der gute Besuch der Generalversammlungen schlägt sich auf den Kassenbestand nieder. Auch an der Jubiläums-GV vom vergangnen Jahr erfreuten sich viele am offerierten Bankett, was in der Jahresrechnung wesentlich zum Rückschlag von 15 000 Franken beigetragen hat. Auch das von Kassier Urs Furrer präsentierte Budget 2015 sieht ein Minus von knapp 17 000 Franken vor. So ist das Eigenkapital unter die 100 000Franken-Grenze gefallen. Deswegen beantragte der Vorstand eine Mitgliederbeitragserhöhung von 70 auf 90 Franken, was die GV bei wenigen Gegenstimmen absegnete. Darin inbegriffen sind einige Dienstleistungen

des Hauseigentümerverbandes für die Mitglieder.

Für Vorstandsmitglieder und drei Revisoren wiedergewählt Keinerlei Widerspruch löste auch die nach drei Jahren erforderliche Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern aus. Präsident René Homberger, Vizepräsident Manfred Suter, Aktuarin Annemarie Bischofberger sowie die Fachmitglieder Thomas Käser und Marco Tanner wurden einstimmig bestätigt. Im Weitern auch die drei Revisoren Peter Häggi, Claude M. Pfister und Bettina Bucher. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 7

200 14 9 771661 391004


Die Gemeindeverwaltung bleibt am Karfreitag, 3. April, und Ostermontag, 6. April 2015, geschlossen. Schalterschluss: Donnerstag, 2. April 2015, um 15.00 Uhr

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Ostern

Freitag, 3. April 2015, 10.00 bis 12.00 Uhr Montag, 6. April 2015, 10.00 bis 12.00 Uhr

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungskreises, umfassend die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil, sind vor Ostern am Gründonnerstag, 2. April 2015, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Ab Dienstag, 7. April 2015, sind wir gerne wieder für Sie da.

Gerne sind wir wieder ab Dienstag, 7. April 2015, für Sie da.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und danken für Ihr Verständnis.

Bei Todesfällen gibt Tel. 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis.

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung:

Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 23. März 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – ALILI Ganimete, 1984, sowie deren Kinder ALILI Elea, 2009, und ALILI Luan, 2007, mazedonische Staatsangehörige – ANASTACIO Lidia Cristina, 1986, brasilianische Staatsangehörige – KOSTADINOVIC Darko, 1985, sowie die Tochter KOSTADINOVIC Aleksija, 2014, serbische Staatsangehörige Affoltern am Albis, 31. März 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes bleiben über die Ostertage geschlossen von Donnerstag, 2. April 2015, ab 15.00 Uhr bis Dienstag, 7. April 2015, 08.00 Uhr. Das Bestattungsamt kann während dieser Tage unter Tel. 044 701 22 40 (Telefonbeantworter) erreicht werden. Wir wünschen Ihnen frohe Ostern. Ihre Gemeindeverwaltung

Öffnungszeiten über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung sind am Gründonnerstag, 2. April 2015, von 08.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet. Von Gründonnerstag, 2. April 2015, 14.00 Uhr, bis und mit Ostermontag, 6. April 2015, bleiben die Büros geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt am Samstag, 4. April 2015, zwischen 10.00 und 11.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Ostermontag, 6. April 2015, geschlossen. Am Samstag, 4. April 2015, ist sie wie üblich geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Traktanden 1. Abnahme der Rechnung 2014 2. Übernahme Pfarrhaus 3. Orientierung über das kirchliche Geschehen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Kappel am Albis, 30. März 2015 Kirchenpflege Kappel am Albis

Affoltern am Albis Regionales Entsorgungszentrum und zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15 Öffnungszeiten über Ostern

TO D E S A N Z E I G E

Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, Telefon 044 763 53 49, oder thomas.hunziker@obfelden.ch.

Jürg Marcel Geiger

Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis. Gemeinderat Obfelden

Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

• Gründonnerstag, 2. April 2015: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr • Karfreitag, 3. April 2015: ganzer Tag geschlossen • Samstag, 4. April 2015: ganzer Tag geschlossen (GP Osterhas) • Ostermontag, 6. April 2015: ganzer Tag geschlossen Ab Dienstag, 7. April 2015, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Tiefbauabteilung

Nach schwerer Krankheit entschlief heute mein lieber Mann und mein Vater

5. Juli 1942 – 26. März 2015

Adriana und Armin Geiger Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab am Mittwoch, 1. April 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bodenfeld in Bonstetten. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

Öffnungszeiten über Ostern Am Donnerstag, 2. April 2015, schliesst die Gemeindeverwaltung bereits um 16.00 Uhr.

Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Zürich, Postkonto 80-868-5. Traueradresse: Adriana Geiger, Heumattstrasse 16, 8906 Bonstetten

Über die Ostertage am Karfreitag, 3. April 2015 sowie Ostermontag, 6. April 2015, bleibt die Verwaltung geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Wir wünschen Ihnen schöne Osterfesttage. Ottenbach, 31. März 2015 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Bestattungen

TO D E S A N Z E I G E Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte meine liebe Ehefrau, unsere Mutter, Schwiegermutter und Schwägerin

Erika Simonet-Kleiner 28. März 1936 – 24. März 2015

Affoltern am Albis Am 24. März 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

friedlich einschlafen. Wir werden sie sehr vermissen. Für die gute Pflege in der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, möchten wir uns herzlich bedanken.

Erika Simonet-Kleiner Roger Simonet-Kleiner Roland und Katarina Simonet-Minoletti Edith Simonet Alice Simonet Iris Lizon-Simonet

geb. 28. März 1936, Ehefrau des Roger Simonet, von Galmiz FR, wohnhaft gewesen in Zwillikon, Ottenbacherstrasse 46.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Geiger, Jürg Marcel geboren 5. Juli 1942, von Ermatingen TG, Ehemann der Geiger geb. Dumitrescu, Adriana Mihaela, wohnhaft Heumattstrasse 16, Bonstetten. Er starb in Bonstetten am 26. März 2015. Andacht: Friedhof Bodenfeld Bonstetten, am Mittwoch, 1. April 2015, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, 1. April 2015, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten Dr. phil. Wendler, Felix

Die Urnenbeisetzung hat auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis stattgefunden. Spenden anstelle von Blumen erbitten wir an das Spital Affoltern, Postkonto 80-7664 4 (Vermerk LZP Sonnenberg). Traueradresse: Roger Simonet-Kleiner, Ottenbacherstrasse 46, 8909 Zwillikon

HERZLICHEN DANK

Ruedi Galli-Räber

geboren 4. April 1921, von Zürich ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Senevita Obstgarten, Affoltern am Albis. Er starb in Affoltern am Albis am 27. März 2015.

Es tut so weh, einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber es tut gut, zu erfahren, wie viele ihn gern hatten. Ihr habt mit ihm gelacht und euch gefreut, als er noch lebte. Ihr habt mit uns geweint, als er starb, habt uns durch liebe Worte, herzliche Umarmungen, tröstende Briefe, Blumen- und Geldspenden eure Anteilnahme bekundet. Dafür danken wir von ganzem Herzen.

Andacht: Friedhof Bodenfeld Bonstetten, am Donnerstag, 2. April 2015, um 13.30 Uhr.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die wunderbare Grabesrede und herzliche Abdankung. Zudem danken wir Herrn Dr. Ph. Luchsinger und dem Spital Affoltern am Albis.

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Donnerstag, 2. April 2015, 14.00 Uhr.

Im März 2015

Bestattungsamt Bonstetten

Für das Regionale Entsorgungszentrum und die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Ostern folgende Annahmezeiten:

Affoltern am Albis, 31. März 2015

Die Kellerrainstrasse ist von Montag bis Freitag nur von der Dorfstrasse Richtung Schulhausstrasse befahrbar. Diese Massnahme dient der allgemeinen Verkehrssicherheit und dauert bis ca. Ende November 2015.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 3. Mai 2015, 10.30 Uhr, in der Kirche

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Einbahnverkehr Kellerrainstrasse infolge Baustellenzulieferverkehr

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. März 2015

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Jahresrechnung 2014 um zwei Millionen Franken besser als budgetiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von Fr. 21 77 9011.19 und einem Ertrag von Fr. 23 982 067.15 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2 203 055.96 ab. Der Voranschlag 2014 rechnete mit einem Ertragsüberschuss von 179 450 Franken. Die laufende Rechnung schliesst somit um Fr. 2 023 605.96 besser ab als budgetiert. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 3 116 775.55. Bei den Investitionen des Finanzvermögens zeigt sich eine Nettoveränderung von Fr. 26 197.45. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Rechnungsjahr Fr. 17 392 617.60. Grössere Minderausgaben gab es in den Bereichen Sachaufwand (-73 520 Franken), im Bereich Personalaufwand (-83 482 Franken) und bei den Betriebs- und Defizitbeiträgen (-490 436 Franken). Mehreinnahmen konnten bei den Steuern (+1 251 804 Franken), den Entgelten (+463 126 Franken) und den Beiträgen mit Zweckbindung (+705 881 Franken) erwirtschaftet werden. Die Jahresrechnung wurde abgenommen. Der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 wird beantragt, die Jahresrechnung 2014 zu genehmigen.

Gemeindeverwaltung Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Vitznau, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2014 wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Wasserversorgung Die Gemeinde Obfelden besitzt eine grosse Anzahl Quellen und Laufbrunnen. Im Hinblick auf die Sicherstellung der Trinkwasserqualität, einen optimalen Betrieb sowie eine sinnvolle Werterhaltung wurde im Mai 2010 ein Notwasserkonzept für das Trinkwasser und ein Nutzungskonzept der Fassungsanlagen und Laufbrunnen der Gemeinde erarbeitet. Der Gemeinderat hat am 2. Oktober 2012 die Umsetzung der Massnahmen gemäss Nutzungskonzept genehmigt. Zwischenzeitlich wurde ein Projekt für die Erschliessung der Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19 ausgearbeitet. Inbegriffen sind auch Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek. Die vorhandenen dichten Leitungen werden genutzt. Die undichten Leitungen werden mit einem neuen Rohr versehen und die fehlenden Leitungen neu gebaut. Diese Arbeiten verursachen Gesamtkosten von 240 000 Franken und waren im Voranschlag 2014 enthalten. Die Arbeiten konnten im Jahre 2014 nicht ausgeführt werden. Für das Jahr 2015 wurden die Ausgaben nicht budgetiert. Da der Wasserverlust nicht unerheblich ist (pro Tag fliessen rund 80 m³ (80 000 Liter) einwandfreies Trinkwasser in den Lindenbach), erachtet es der Gemeinderat als notwendig, die Bauarbeiten für die Wasserleitung rasch möglichst auszuführen. Da die Arbeiten nicht budgetiert wurden und nicht als gebunden bezeichnet werden können, steht die Kompetenz für diesen Spezialbeschluss gemäss Art. 11 Ziffer 13 GO der Gemeindeversammlung zu. Der Gemeinderat bewilligte den Kre-

dit von 240 000 Franken und beantragt der nächsten Gemeindeversammlung, den Kredit zu genehmigen.

Liegenschaften Die Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2009 genehmigte für die Renovation des Gemeindehauses inkl. Anbringen einer Fassadendämmung einen Gesamtkredit von 700 000 Franken (630 000 und 70 000 Franken), zuzüglich Teuerung ab Kostenberechnung. In den Jahren 2010 bis 2014 wurden die Renovationsarbeiten inkl. Anbringen einer Fassadendämmung am Gemeindehaus ausgeführt. Die Bauabrechnung im Betrage von Fr. 675 628.80 wurde genehmigt und der nächsten Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 wird beantragt, die Bauabrechnung zu genehmigen. Die in der Liegenschaft Werkgebäude Brunnmatt bestehende Wärmeerzeugungsanlage stammt aus dem Jahr 1991 und muss altershalber ersetzt werden. Für die Ingenieurarbeiten für die Sanierung der Wärmeerzeugungsanlage (Holzschnitzel- und Ölheizung) mit Umrüstung auf 100 % Holzbetrieb wurde ein Kredit von 48 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Heinz Haldimann, Heizungs- und Sonnenenergieplanung, Obfelden, vergeben. Der in der Liegenschaft Schützenhaus und in der Schwimmbadanlage zum Einsatz kommende Rasentraktor hat das Ende der wirtschaftlichen Einsatzdauer erreicht und muss ersetzt werden. Für den Ersatz dieses Mähers wurde ein Kredit von 23 500 Franken bewilligt und der Auftrag zur Lieferung des Rasentraktors an die Firma Mäder AG, Niederwil, erteilt. Ebenso muss die Reinigungsmaschine

für den Turnhallenboden in der Mehrzweckhalle Zendenfrei altershalber ersetzt werden. Für den Ersatz der Reinigungsmaschine wurde ein Kredit von 27 000 Frankenbewilligt und der Auftrag an die Firma Diversey Europe B.V, Münchwilen, vergeben.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden erteilt an: Gross, Leons Alens geb. 1998, von Lettland, mit Wohnsitz in Obfelden und Aufenthalt in Hochfelden; Limani, Alban, geb. 1989, von Republik Serbien, Dorfstrasse 113; Tomasulo, Sara, geb. 1998, von Italien, Dorfstrasse 45a.

Gemeindewerke Das Fahrzeug des Brunnenmeisters (Renault Kangoo, Jahrgang 2002) hat das Ende der wirtschaftlichen Betriebszeit erreicht und muss ersetzt werden. Für die Anschaffung eines VW Caddy Maxi 4 Motion inklusive Einbauten wurde ein Kredit von 40 000 Franken bewilligt.

Gewässer Die Sanierung des Durchlasses Dorfstrasse und des Bachlaufs oberhalb des Dammes wurde bereits 1997 und 1999 thematisiert, aber wieder verworfen. Von 2007 bis 2009 wurden durch den Kanton und die Gemeinde verschiedene Projektvarianten evaluiert. Durch die Erstellung der Gefahrenkarte wurden auch diese Projekte zurückgestellt. Der Lindenbach verursacht gemäss der Gefahrenkarte «Hochwasser» an vielen Stellen eine geringe bis mitt-

lere Gefährdung, im Bereich Zendenfrei eine erhebliche Gefährdung. Eine Studie durch das Ingenieurbüro Scherrer AG hat diese Gefahren relativiert und das Awel hat die Daten am 22. September 2014 genehmigt. Für die Erarbeitung eines entsprechenden Projektes (Absenkung des Bachs) wurde ein Kredit von 46 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro Holinger AG, Winterthur, vergeben.

Strassenbeleuchtung Die Beleuchtung der Maschwanderstrasse hängt zurzeit an den Masten der Freileitung. Aufgrund der Verlegung dieser Freileitung muss die Beleuchtung mittels Kandelaber erstellt werden. Für die LED-Beleuchtung der Maschwanderstrasse wurde ein Kredit von 24 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich vergeben.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Feti Veliju, Oberwil bei Zug, Carport an der Bachstrasse; Urs Häberling, Obfelden, Stützmauer mit Terrainanpassungen an der Rigistrasse; Edmondo und Isabelle Di Cristofano, Obfelden, Garage und Stützmauer sowie Erweiterung Überdachung Hauszugang am Wohnhaus Vers.-Nr. 638 an der Lötschenmattstrasse; Tatyana Monn, Obfelden, für ein Schwimmbecken und ein Treibhaus an der Hölibachstrasse; Zoltan und Gabriella Csoka, Obfelden, für die Überdachung der bestehenden Pergola an der alten Schulhausstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

wir gratulieren

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Voller Erfolg für guten Zweck Vierte Kinderartikelbörse in Mettmenstetten

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Zum 80. Geburtstag Werner von Allmen heute Dienstag, 31. März, in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag dürfen wir auch Annemarie Hoffmann in Affoltern gratulieren. Sie feiert ihren «Runden» morgen Mittwoch, 1. April. Herzliche Gratulation und alles Gute.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280

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Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Team der Kinderkleiderbörse, von links: Nicole Helfenstein, Daniela Lackner, Mirjam Vierling. (Bild zvg.) Über 30 Verkäuferinnen brachten kürzlich ihre Kinderkleider, Velos, Kinderwagen, Trottis und Spielsachen in den Singsaal der Primarschule Mettmenstetten. Am Samstagmorgen warteten dann bereits vor Verkaufsstart um 9 Uhr schon viele Leute ungeduldig vor den noch geschlossenen Türen. Es

fand ein reger Verkauf statt. So manches tolle Spielzeug, Gefährt und viele gut erhaltene Kleider fanden neue Besitzer. Der Erlös dieser Börse geht dieses Jahr an die Sunshine School (www.sunshine-school.ch) in Kathmandu, Nepal, welche von der Mettmenstetterin Andrea Werder gegründet

wurde. Die Veranstalterinnen Mirjam Vierling, Nicole Helfenstein und Daniela Lackner haben schon das nächstes Projekt am Laufen: Vom Samstag, 12., bis Donnerstag, 17. September, findet im «Rössli»-Saal in Mettmenstetten eine Damenkleiderbörse statt. (pd.) Kontakt: boerse-maettmi@bluewin.ch.


Fahrzeuge Die Erde ist meine Mutter, der Wald meine Lunge, das Wasser mein Blut, der Boden mein Körper, und der Geist, der über allem herrscht, ist mein Geist, Teil des Alls.

Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen. Konfuzius

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Wir sind betroffen und traurig, dass unser ehemaliger Lehrer

TO D E S A N Z E I G E Nach einem reich erfüllten Leben hat

Dr. Felix Wendler 4. April 1921 – 27. März 2015

seine letzte grosse Reise angetreten. Wir sind dankbar, dass er am Freitag in den frühen Morgenstunden kurz vor seinem 94. Geburtstag friedlich einschlafen konnte. Max und Gaby Wendler-Gall Christian und Linda Jud-Jäger mit Jeannine und Raffaela Martin und SaWi Jud-Wittneben mit Manuel, Fabian, Andreas und Simon und Verwandte

Dr. Felix Wendler (geb. 4. April 1921)

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am 27. März 2015 gestorben ist. Felix Wendler war einer der Mitbegründer der Oberstufenschule Bonstetten. Er hat sich zeitlebens mit der Schule verbunden gefühlt und bis vor Kurzem an unseren Jahresschluss-Essen teilgenommen. Felix hat mit seinem Wissen und seiner Schaffenskraft mitgeholfen, die bald 65-jährige Sekundarschule aufzubauen und mitzugestalten. Wir danken ihm herzlich für sein Engagement und denken mit Respekt und Anerkennung an sein Wirken bei uns zurück. Wir entbieten der Trauerfamilie unsere herzliche Anteilnahme.

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Bonstetten, 30. März 2015 Sekundarschule Bonstetten Schulpflege, Lehrpersonen und Angestellte

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 2. April 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt; anschliessend um 14.00 Uhr der Gedenkgottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten. Anstelle von Blumen kann man die Mutter- und Kind-BetreuungsArbeit im Sudan von Sr. Margrit Schenkel berücksichtigen (Konto 85-743102-6). Traueradresse: Max Wendler, Schwandenrain 8a, 8910 Affoltern am Albis

Büro-/Gewerbe Ganz im Zentrum – der Standortvorteil für Ihr Gewerbe

TO D E S A N Z E I G E Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

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Nach einem glücklichen und erfüllten Leben ist er nach langer Krankheit zu Hause in Buenos Aires friedlich eingeschlafen. In Liebe und Dankbarkeit erinnern wir uns an die schönen Zeiten, die wir mit ihm verbringen durften. In stiller Trauer: Maria Luisa Gabardini de Fetz, Buenos Aires Damian und Beckie Fetz-Li mit Stephanie und Andrew, Kanada Mariana und Marcelo Fetz Soriano mit Fabian, Cristina und Andrea, Richterswil Carola und Paolo Fetz Orifici mit Sofia, Lucas und Chiara, Bs. Aires Ferdinand, Eleonora und Alfons Fetz

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Dienstag, 31. März 2015

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Unmut über die geplanten Fahrplanänderungen in Hausen Petition mit 675 Unterschriften an den Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler übergeben Mit der geplanten Fahrplanänderung des Zürcher Verkehrsverbundes, die 2016 in Kraft treten soll, hätten die Ebertswiler mit der Postautolinie 235 täglich nur noch morgens um 6.14 Uhr eine einzige direkte Verbindung nach Zürich-Wiedikon. Dagegen hat sich Widerstand geregt. ................................................... von martin platter Es war ein illustres Grüppchen von öV-Nutzerinnen und -Nutzern aller Altersgruppen, das sich am Donnerstagabend vor dem Hausemer Gemeindehaus versammelte. Es galt, die Petition gegen die Fahrplanänderung der Buslinie 235 an den Gemeinderat zu übergeben. In nur sechs Tagen wurden 675 Unterschriften gesammelt, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Dann endlich war es so weit: Gemeindepräsident Stefan Gyseler nimmt den Karton mit den 65 Unterschriftenbögen von öV-Nutzer Robin Müller im Beisein von Celine Betschart und weiteren regelmässigen öV-Nutzerinnen entgegen. Ebenfalls anwesend sind die Gemeinderäte Gregor Blattmann und Christoph Tandler sowie Gemeindeschreiberin Daniela Bommer. Die Anwesenden werden anschliessend ins Sprechzimmer des Gemeindehauses eingeladen wo sich Gyseler und Blattmann das Anliegen der Petitionäre anhören und über das weitere Vorgehen informieren. «Der neue Fahrplan ist ein Schock für Ebertswiler», sagte Initiantin Susanne

Trachsel. Viele seien sauer auf den Gemeinderat, der diesen Abbau der Busverbindungen zulasse. Ihr selber sei der Fahrplanentwurf wie ein Hohn vorgekommen. Sie sei im Postauto gesessen und habe im «Blick am Abend» über das Rekordergebnis von Postauto Schweiz gelesen. Im Geschäftsjahr 2014 seien so viele Passagiere wie noch nie mit dem Postauto transportiert worden. Ebertswil wolle man aber trotz intensiver Bautätigkeit und bereits jetzt eifriger Passagier-Frequenz zu den Stosszeiten einfach von der direkten Busverbindung nach Zürich-Wiedikon abschneiden. Stattdessen werden die Kunden tagsüber gezwungen, über Baar zu fahren – mit entsprechendem Zuschlag von fünf Franken, da der Umweg ausserhalb der Zone des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) liege.

Tagsüber keine Verbindung an den Türlersee Auch der Gemeinderat sei überrascht gewesen, als er von der Fahrplanänderung vernommen habe, sagte Gyseler, und beschwichtigte, dass er sich für das Anliegen einsetzen werde. Blattmann erklärte, dass er am Nachmittag zusammen mit Alt-Gemeinderat Georges Köpfli, der mehr Erfahrung in der Sache habe, bereits eine Sitzung mit den Verantwortlichen in Zürich gehabt habe. Dabei sei informiert worden, wie es zu den Fahrplanänderungen gekommen sei. Das Vorhaben des ZVV sei, viele Kunden so rasch wie möglich der S-Bahn und den Zentren zuzuführen. Dazu würden im Ober-

amt bestimmte Schlaufen in kürzeren Takten gefahren. An der Peripherie der Zonen führe das jedoch zu Kürzungen des Angebots. «Die Bedürfnisse sind bekannt. Es sind noch 140 weitere Begehren eingegangen. Dennoch haben wir noch keine konkreten Zusagen erhalten», sagte Blattmann. «Ihre Petition gibt uns aber Rückenwind.» Die Kompromisse lägen auf dem Tisch. Die rechtlichen Möglichkeiten seien jedoch beschränkt. Damit wollte sich Initiantin Helen Gisler nicht zufrieden geben. Sie könne nicht verstehen, wie man auf die Idee dieser Fahrplankürzung gekommen sei. Man zwinge die Pendler so, das Privatauto für den Arbeitsweg zu nutzen. Familien, Jugendliche und ältere Menschen in Ebertswil könnten mit dem vorliegenden Fahrplanentwurf nicht einmal mehr mit dem Postauto an den Türlersee fahren. Von Zürich her sei dies aber problemlos möglich. Blattmann gab zu, dass er die Änderungen auch nicht ganz nachvollziehen könne. Zumal dafür Leerfahrten in Kauf genommen würden. Er habe den Eindruck, dass es hier mehr um den optimalen Betrieb der Gelenkbusflotte gehe, weniger um die Bedürfnisse der Kundschaft. Als mögliche Option nannte er eine verstärkte Kooperation mit dem Zuger Verkehrsverbund, der bereits Interesse signalisiert habe. Zuerst gelte es jetzt aber, den Entscheid des ZVV abzuwarten.

welchen Änderungen die eigene Buslinie betroffen

Die regelmässigen Busbenutzer Robin Müller und Celina Betschart übergeben dem Hausemer Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler eine Petition mit 675 Unterschriften für die Beibehaltung des Fahrplans der Buslinie 235 wie bisher.

ist.

(Bild Martin Platter)

Auf fahrplanentwurf.ch kann geprüft werden, von

Das Unteramt verabschiedet seinen Klärmeister

Jugendliche backen für Burkina Faso

Albert Job geht nach über 32 Dienstjahren in den Ruhestand

Aktion in Mettmenstetten

Letzte Woche wurde nach über 32 Dienstjahren auf der Kläranlage Birmensdorf – die letzten 19 Jahre als 1. Klärmeister – Albert Job in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Der Zweckverband liess sich dazu etwas Spezielles einfallen. Albert Job und seine Frau wurden mit einem nostalgischen Postauto abgeholt. Die Reise

Vor seinem gewaltsamen Tod hat Jesus mit seinen Jüngern das Brot geteilt und ihnen gesagt: Tut dies zu meinem Gedächtnis. In Erinnerung an Jesus werden Oberstufenschülerinnen und -schüler der katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten in der Nacht vom Karfreitag (23 Uhr) auf Ostersamstag (4 Uhr) Zöpfe backen und sie am Karsamstag verkaufen. Der Erlös fliesst vollumfänglich an den Verein Zukunft für Burkina Faso und ermöglicht den Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Schulbildung

ging von Birmensdorf zu den angeschlossenen Verbandsgemeinden Uitikon, Stallikon, Bonstetten, Wettswil und Aesch, wo die jeweiligen politischen Gemeindevertreter zustiegen, und natürlich zur Kläranlage. Beim anschliessenden Apéro im Gemeindezentrum Birmensdorf konnten sich die zahlreichen Gäste noch persönlich

von Job verabschieden. Die Nachfolge auf der Kläranlage, die sich in einem grossen Um- und Ausbau befindet wurde vom Verband schon seit längerer Zeit geregelt. Mit Stefan Mathieu rückt der bisherige Stellvertreter neu zum Leiter der Anlage auf. (pd.)

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Ein letztes Mal besuchte Albert Job (rechts) seinen langjährigen Arbeitsplatz, die Kläranlage in Birmensdorf. (Bild zvg.)

und dadurch den Weg in eine eigenständige Zukunft. Die Zöpfe werden am Ostersamstag, 4. April, ab 8 Uhr, von den Jugendlichen vor der Raiffeisenbank/Post Mettmenstetten verkauft.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. März 2015

Spital Affoltern mit breiter Berufspalette Rund 50 Jugendliche und Erwachsene am traditionellen Informationstag Von der Fachperson Gesundheit bis zur Fachperson Betriebsunterhalt oder Operationstechnik: Das Spital bietet eine breite Palette an Berufen und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Rund 50 Jugendliche und Erwachsene informierten sich am Samstag im Spital Affoltern. Im Haus Rigi am Melchior-Hirzel-Weg 40 herrschte am Samstagmorgen mehr Betrieb als gewöhnlich. Den kantonsweit propagierten Info-Tag nutzte auch das Spital Affoltern, über die weiten Berufsfelder des Spitals und der Langzeitpflege zu informieren. Rund 30 Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen, und ein Dutzend Erwachsene nutzten die Gelegenheit – Erwachsene, die einen zweiten Bildungsweg anstreben oder einen Wiedereinstieg ins Auge fassen. Zwei Drittel der Interessierten war weiblichen Geschlechts. Nun, die Möglichkeiten der Berufsbildung sind an Spitälern zahlreich: 13 Berufe wurden am Samstag in Affoltern vorgestellt, dazu gab es drei Infostände mit reichlich Literatur. Besonders gefragt ist der Beruf der Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe), aber generell auch die Pflegeberufe – und der Rettungsbereich. «Da haben wir allerdings nicht so viele Ausbildungsplätze anzubieten», sagt Matthias Gretler, Bildungsverantwortlicher in der Rettung und Organisator des Info-Tages. Auf dem FaGe-Weg gibt es zwei

Möglichkeiten: Man beginnt diese Ausbildung direkt oder absolviert zwei Jahre Assistent/in Gesundheit und Soziales und macht eine FaGe-Folgeausbildung. Und wer weiterkommen will, kann eine Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau/-mann absolvieren und beispielsweise auch Hebamme werden. Rettungs- und Operationstechniker ist in Erstausbildung möglich, erfordert aber Matur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Vernetzt mit der Spitex Das Spital bietet aber auch andere Ausbildungsplätze. Der Fachmann, die Fachfrau Betriebsunterhalt befasst sich mit technischen Dingen. Hier ist es nicht immer einfach, Lehrstellen zu besetzen. «Oftmals melden sich Sek-CSchüler, für die das eine grosse Stufe bedeutet. Im Sommer konnten wir diese Stelle leider nicht besetzen», hält Matthias Gretler fest. Es gibt aber auch den Koch, die Ernährungsberaterin oder die Aktivierung in der Altenpflege. Wichtig sei aber deshalb auch die Vernetzung mit der Spitex, sagt Matthias Gretler. So machen FaGe-Leute im Rahmen ihrer Ausbildung auch ein externes Praktikum bei der Spitex. Speziell ist die Präsenz des BIZ Urdorf, das Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigt – und der Beratungspoint Erwachsenenbildung, der Wiedereinsteiger/innen berät. (-ter.) www.spitalaffoltern.ch

Die Arbeit der Rettung stösst immer auf besonderes Interesse. (Bild Werner Schneiter)

Ein Hobby, das Taschengeld einbringt Verkehrskadetten Abteilung Albis zeigten an der 44. GV, weshalb sie immer noch grossen Zulauf haben

In Kaderfunktionen müssen Verkehrskadetten Einsätze mit bis zu 50 Kadetten planen und durchführen.

80 Säuliämtler Jugendliche sind bei den Verkehrskadetten aktiv. An der Generalversammlung im Hausemer Gemeindesaal demonstrierten 178 Mitglieder, wie einfach generationenübergreifendes Verständnis sein kann.

Da die Verkehrskadetten von ihren Auftraggebern Geld erhalten, wird den Kadetten ein Lohn von sieben bis zehn Franken pro Stunde ausbezahlt.

Mehr als ein Hobby

................................................... von salomon schneider Die Verkehrskadetten Abteilung Albis bilden einen Verein, der für private und öffentliche Auftraggeber den Verkehr regelt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werden in Nothilfe, Verkehrsregelung, Strassenverkehrsgesetzgebung und Funksprache geschult, um Sicherheit im Strassenverkehr gewährleisten zu können.

Verkehrskadetten verbringen auch viel Freizeit gemeinsam. (Bilder zvg.)

Kadetten nehmen im Einsatz eine offizielle Funktion wahr.

Der Rest des Geldes fliesst in weitere Aktivitäten, vom Plauschnachmittag im Vereinshaus in Dachlissen, bis zu ganzen Ausflugswochenenden. Vereinspräsident Peter Strittmatter erklärt: «Kadetten lernen Verantwortung zu übernehmen, zu planen und durchzuführen, verdienen Taschengeld und verbringen viel Zeit mit gemeinsamen Aktivitäten.» Die Generalversammlung stimmte allen Anträgen des Vorstands einstimmig zu und liess den Abend an der Kadetten-Bar festlich ausklingen.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. März 2015

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An- und Abflugverfahren – eine ständige Herausforderung Stefan Conrad, Flugplatzleiter der Flughafen Zürich AG, beim Hauseigentümerverband Albis Lärmproblematik, Sicherheit, Kosten-Nutzen-Rechnungen: Das sind Herausforderungen beim komplexen An- und Abflugverfahren am Flughafen in Zürich. Flugplatzleiter Stefan Conrad gewährte an der GV des Hauseigentümerverbandes Albis einen kleinen Einblick. Dass der Luftraum weltweit sehr intensiv genutzt wird, illustrierte Conrad mit einem nächtlichen Bild, das die Flugbewegungen zu Tages- und Nachtzeiten nachzeichnet – Tausende von Flugzeugen sind da in verschiedenen Zeitzonen gleichzeitig in der Luft. Den Flughafen Zürich bezeichnete der Leiter als kleinen Baustein im globalen System, der für schweizerische Verhältnisse aber ziemlich gross ist. Die Flughafenbetreiber in Zürich haben 2004 vom Bundesrat den Auftrag erhalten, Verbindungen zu den wichtigsten Metropolen der Welt sicherzustellen. Von Zürich aus gibt es derzeit 185 Direktverbindungen innerhalb von Europa und intercontinental, was Conrad als Standortvorteil bezeichnet. Zürich unterhält ein sogenanntes Drehkreuzsystem. Zwischen 6 und 23 Uhr wird in vier Wellen an- und weggeflogen. Dabei wird auf den drei Vförmig angelegten Pisten die Kapazitätsgrenze mehrmals erreicht, insbesondere in den Morgenstunden, am Mittag und um zirka 17 Uhr. «Die Nachfrage ist grösser als unser derzeit mögliches Angebot», sagt Stefan

Conrad, der einen Ausbau für «praktisch nicht mehr möglich» hält und die hohen Herausforderungen wegen Lärm, Sicherheitsfragen und KostenNutzen-Rechnungen als enorm bezeichnet. Zwischen 7 und 21 Uhr erfolgen die Landungen zu 75 Prozent via Norden und 67 Prozent der Starts via Süden. Das Nord-Ost-Südsystem bildet das Korsett. An- und Abflüge sind zu trennen. «Wir brauchen dringend zwei Pistenverlängerungen», sagt Conrad. Ab 2020, so will es Deutschland, erfolgen nur noch 61 statt 74 Prozent der Anflüge via Norden. Da drängt sich die Frage eines Wechsel auf ein Ost-Anflug-Konzept auf. Die Krux: Deutschland hat den Staatsvertrag nicht ratifiziert.

«Südstarts sind nicht wahrscheinlich» «Sind Südstarts eines Tages salonfähig? Dann wären die Stadt Zürich und das Säuliamt auch davon betroffen.» So lautete im Anschluss ans Referat die Frage von HEV-Präsident René Homberger. Stefan Conrad verwies auf den Umstand, dass dies im Sachplan Infrastruktur implementiert werden müsste. Kantone können sich dann auf dieser Stufe dazu äussern. Gegen eine entsprechende Festsetzung kann geklagt werden. Und es gibt im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG eine Vetomehrheit des Kantons. Fazit von Conrad: «Südstarts sind aus heutiger Sicht der Dinge nicht sehr wahrscheinlich». (-ter.)

HEV-Albis-Präsident René Homberger (links) und Stefan Conrad, Flugplatzleiter der Flughafen Zürich AG vor viel Publikum an der Generalversammlung im Kasinosaal in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

«Meine eindringliche Bitte: Gehen Sie an die Urne!» Nationalrat Hans Egloff an der HEV-GV für ein Nein zur Erbschaftssteuer und für ein Ja zu fairen Gebühren Nein zur Erbschaftssteuer und Ja zur Initiative für faire Gebühren: Hans Egloff, SVP-Nationalrat und Präsident von HEV Schweiz, mit einem Kurzauftritt an der Generalversammlung des Ämtler Hauseigentümerverbandes.

Mit Nachdruck empfiehlt Hans Egloff ein Nein zur eidg. ErbschaftssteuerVorlage, die am 14. Juni an die Urne kommt. Diese sei nicht gerecht, weil sie vorsieht, den Nachlass und nicht die Erbschaft zu besteuern. Im Kanton Zürich sei die Erbschafts- und Schenkungssteuer für direkte Nachkommen bereits abgeschafft. Immobilieneigen-

tümer, Eigenheimbesitzer und mittelständische Haushalte seien von einer solchen Steuer massiver betroffen als die Reichen – vor allem, weil ein Substrat, das bereits durch Einkommensund Vermögenssteuer und sonstige Abgaben und Gebühren bereits stark belastet sei. Später, im Todesfall, seien noch zusätzliche Lasten zu tragen, was schon dazu geführt habe, dass Eigenheime und Immobilien verkauft werden mussten.

«Ja zu fairen Gebühren» Mit gleicher Vehemenz warb Egloff für die vom kantonalen Gewerbeverband und dem HEV Zürich lancierte Initiative für faire Gebühren. «Jährlich werden heute im Kanton über sieben Milliarden Franken an Gebühren eingenommen, Tendenz steigend», argumentierte der SVP-Nationalrat aus

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Hans Egloff, SVP-Nationalrat und Präsident von HEV Schweiz, warb gegen die Erbschaftssteuerinitiative und für faire Gebühren. (Bild Werner Schneiter)

Aesch und schob das Beispiel der Stadt Zürich nach, wo die Höhe der Gebühren die Steuereinnahmen übertreffen. Egloff nannte auch absurde Beispiele. So darf ein Tankstellenshop-Besitzer in Winterthur den Betrieb während 24 Stunden offen halten. Gleichwohl erhielt er eine Rechnung über 1500 Franken für die Kontrolle von Ladenöffnungszeiten ... «Meine eindringliche Bitte: Gehen Sie am 14. Juni an die Urne», rief Egloff in den Saal. Wird die Gebühren-Initiative angenommen, so können Gemeindeversammlungen und nicht Behörden/Verwaltungen Gebühren festlegen. «Alles wird transparenter und ist demokratisch abgestützt», so Egloff. Er verwies abschliessend auf eine von ihm im Nationalrat eingereichte Motion, die beim Eigenmietwert ein Wahlrecht vorsieht. Entweder entrichtet man den Eigenmietwert

weiter und kann in der Steuererklärung Abzüge tätigen. Wer den Eigenmietwert nicht mehr entrichten will, muss auf entsprechende Abzüge verzichten.

«Ich bleibe HEV-Präsident bis der Eigenmietwert abgeschafft ist» Der Nationalrat hat die Motion mit 90:92 Stimmen überwiesen. Obs im Ständerat im Sinne von Hans Egloff funktioniert, ist nicht sicher. Er hofft aber auf ein Einführung des Wahlrechts im Jahr 2018. «Ich bleibe jedenfalls Präsident des schweizerischen Hauseigentümerverbandes bis der Eigenmietwert abgeschafft ist», versprach er den applaudierenden HEVMitgliedern im Kasinosaal in Affoltern. (-ter.)


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Wahlen 2015

Dienstag, 31. März 2015

Hans Wiesner und Ronald Alder, die beiden Spitzenkandidaten der Grünliberalen Die Wähleranteile von 11 % bei den Kantonsratswahlen und 12 % bei den Nationalratswahlen 2011 zeigen, dass es im Knonauer Amt viele Wählerinnen und Wähler gibt, die eine Alternative zu den drei grössten Parteien SVP, FDP und SP suchen. Als fünftgrösste Fraktion haben sich die Grünliberalen im Kantonsrat in den letzten vier Jahren als in zwei Dingen verlässlich gezeigt: in Umweltanliegen und im Kostenbewusstsein. Nicht erstaunlich, dass am Podiumsgespräch vom 17. März 2015 Kantonsrat Hans Wiesner als Einziger das Thema Umweltverantwortung zur Sprache brachte.

Hans Wiesner «Erneuerbare Energie und gesunde Lebensmittel sichern Lebensqualität.» Hans Wiesner führt als Bisheriger die Kandidatenliste der Grünliberalen an und möchte sich in einer zweiten Legislatur im Rathaus einbringen. Dass er sich für eine Kantonsschule in Affoltern einsetzt, ist selbstredend, mussten doch seine Töchter vor 15 Jahren von Hauptikon mit dem Velo nach Mettmenstetten fahren und weiter mit der S9 nach Urdorf. Fast eine Stunde Schulweg, bei Wind und Wetter. Kaum eine Klassenkollegin verirrte sich nach Hauptikon. Mit einer Kantonssschule in Affoltern wäre das nicht nur für Schülerinnen und Schüler aus dem Oberamt wesentlich besser und familienfreundlicher. Umweltanliegen beschäftigen Hans Wiesner seit seinem Einsatz als Umweltbeauftragter von Imholz Rei-

sen und Leiter der Fachgruppe Umwelt & Soziales des Reisebüroverbandes, doch sucht er stets nach pragmatischen Lösungen, die für Wirtschaft und Umwelt nachhaltig sind – das war ein Grund, vor zehn Jahren sich bei den Grünliberalen zu engagieren. Seit 8 Jahren ist er nun bereits im Vorstand der Bezirkspartei und seit vier Jahren als deren Präsident aktiv. Seinen im Rat und in seiner Fraktion vertretenen Einsatz für den öffentlichen Verkehr lebt er auch beruflich: früher mit dem Postauto nach Baar, heute mit der S9 via Zug nach Luzern. Dazu sagt er, dass «es sich nicht nur deutlich günstiger pendeln lässt, sondern auch deutlich erholsamer als auf der gerade vor Luzern dicht befahrenen und stauanfälligen A4». Er bedauert, dass sein kritisches Votum zum heute äusserst schwach ausgelasteten Bus 227 von einigen Stallikern als nicht öV-freundlich verstanden wurde. Hier fordert er auf, nach besseren Lösungen zu suchen: z.B. durch den Einsatz eines kleineren Fahrzeuges und eines Buxi in den Abendstunden, das nur fährt, wenn auch tatsächlich Fahrgäste da sind.

Grün und liberal: Lösungen statt Schlagworte Sein Einsatz in der Justizkommission war – wegen des Amtsgeheimnisses – nicht so publikumsträchtig, aber die Kommissionsmitglieder von der SVP bis zur grünen Gaby Petri schätzten seine klare, engagierte Meinung, ob bei der Ablehnung eines Begnadi-

Lisa Häring, Kantonsratskandidatin der EDU Lisa Häring ist im Baselbiet aufgewachsen. Seit 1978 lebt sie mit ihrem Mann, Hans Peter in Wettswil. Ihre Berufskarriere begann sie als Postbeamtin. Nach einem Aufenthalt in Genf verbrachte sie ein Lisa Häring. Jahr in den USA, wo sie auch den 20. Geburtstag feierte. Zurück in der Schweiz begann sie als Sachbearbeiterin in der Uhrenbranche, wo sie bis zur Heirat für den technischen Direktor arbeitete. Nach der Heirat 1973 schrieb sie für den Forschungsdirektor eines Pharmakonzerns Berichte. Die beiden Söhne beanspruchten während der ersten Jahre ihre Zeit. Ihren Berufswunsch Lehrerin konnte sie nach der Kinderpause verwirklichen. Sie begann als Fachlehrerin für biblische Geschichte mit

einer Stunde in Affoltern. Das Pensum wurde sukzessive aufgestockt. Sie liebte es den Kindern die biblischen Geschichten zu erzählen und ihnen so möglichst früh die grundlegenden biblischen Wahrheiten zu vermitteln, denn sie sind die Grundlage für ein funktionierendes Staatswesen. Die Kinder sollen frühzeitig lernen zu fragen: Was kann ich für die Gemeinschaft tun? Sie sollen lernen Verantwortung zu übernehmen und nicht als Egoisten nur auf das eigene Portemonnaie zu schauen. Lisa Häring ist überzeugt, dass die Bibel ein wichtiger Bestandteil unserer Bildung ist. Das motivierte sie auch zwei Jahre über die Pensionierung hinaus biblischen Unterricht zu erteilen. Politik prägte ihr ganzes Leben. Ihr Vater und ihr Bruder waren beide im Landrat im Baselbiet; der Vater war der einzige wirkliche Arbeiter in der SP. Ihr Bruder, als Banker, vertrat die FDP.

Patrick Lehmann, jüngster Kantonsratskandidat der EDU Als Jüngster auf der EDU-Liste dient er zurzeit in der besten Armee wie das Bild zeigt. Er absolviert die Rekrutenschule als Panzergrenadier und ist begeisterter Soldat. Als Drilling ist er in Hedingen mit einem älteren Bruder und eben seinem Drillingsbruder und seiner Drillingsschwester aufgewachsen. Er ist gelernter Elektroinstallateur und arbeitete nebenberuflich als Fitnessinstruktor. Sein Vater engagiert sich schon seit Jahren im Bezirksvorstand der EDU und kandidierte einige Male für die Kantonsratswahlen. So ist es eine logische Folge, dass auch er sich zur Wahl stellt. Für ihn sind die biblischen Werte Grundlage für seine politischen Entscheide. Gesundheit ist für ihn ein kostbares Gut, zu dem der Mensch Sorge tragen muss. Er setzt

sich ein für die Förderung des Sports in der Schule und in der Freizeit. Mit einer massvollen körperlichen Betätigung könnten die Gesundheitskosten wesentlich reduziert werden. Die Sportvereine übernehmen da eine Patrick Lehmann. wichtige Funktion. Sie sind zudem ein wichtiges Instrument für die Integration und die Charakterschulung. In seiner Freizeit engagiert er sich im ICF, der Jugendkirche in Zürich. (pd.)

gungsgesuch eines Drogenhändlers oder zu einer sachlichen Beurteilung des vor allem von den Medien hochgespielten Fall «Carlos». Politisch liegen ihm auch gesunde Nahrungsmittel aus der Region am Herzen – nicht eingeflogene Spargeln aus Mexiko, für die pro Kilo 5 Liter Kerosin verbrannt werden oder unter unsäglichen Bedingungen im Ausland produzierte Pouletbrüstli. Hier ist einerseits ein verstärktes Bewusstsein der Konsumenten gefragt, aber auch höhere Transportpreise, damit es sich nicht mehr lohnt, Gemüse aus fernen Kontinenten einzufliegen oder Mineralwasser aus Italien auf Lastwagen durch den Gotthard zu karren.

Ronald Alder «Die Interessen von Umwelt und Wirtschaft werden nur von den Grünliberalen konsequent und verbindend vertreten.» Ronald Alder wohnt mit seiner Ehefrau und seinen vier Söhnen im schönen Ottenbach. Er hat an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften studiert und engagiert sich im beruflichen Alltag als Abteilungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung in einem Biotechnologieunternehmen für die optimale Versorgung von Kranken mittels innovativen Therapien. Als Präsident der Grünliberalen Ottenbach und Mitglied der Energiekommission Ottenbach unterstützt er auch in seiner Wohngemeinde die Anliegen von Familie, Umwelt und Wirtschaft. Für ihn sind Mit-, Umwelt und Wirtschaft keine Gegensätze,

Hans Wiesner, Spitzenkandidat (bisher).

Ronald Alder mit seiner Labradordame Dina.

sondern sie sind voneinander abhängig. «Wenn wir uns und v.a. unseren Kindern und Kindeskindern ein Leben mit vielen persönlichen Chancen ermöglichen wollen, so müssen wir uns heute den Herausforderungen von morgen stellen, ohne uns dabei selbst zu ruinieren», sagt Ronald Alder. Nutzen wir zum Beispiel die technischen Möglichkeiten im Umweltbereich, die bereits existieren, und wir sind auf dem besten Weg. Hier lassen sich neue Wirtschaftszweige eröffnen und innovative Arbeitsplätze schaffen, eine Stärke der Schweizer Wirtschaft. Die Politik hat sicherzustellen, dass dies so bleibt. Er ist der Meinung, dass jeder für sich und sein Tun die Verantwortung

trägt. Als Gemeinschaft müssen wir sicherstellen, dass auch zukünftige Generationen Gottes Schöpfung bewundern und nutzen können. Ronald Alder bevorzugt marktwirtschaftliche Instrumente und Anreize anstelle von Geboten und Verboten. Dies gilt sowohl in der Umweltund Wirtschaftspolitik als auch in der Gesundheitspolitik. Das Ziel ist ein Gesundheitssystem, das Anreize zum Gesundbleiben schafft. Bei Krankheit sollten wir eine qualitativ hochstehende Versorgung anstreben, die effektiv und effizient arbeitet. Als Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheit der Grünliberalen Kanton Zürich bringt er seine Fachkompetenz und Erfahrung in die Politik ein. www.ronald-alder.ch

SVP-Kandidaten am GP Osterhas in Affoltern Mit der Wahl am 12. April 2015 der Mitglieder des Regierungs- und Kantonsrates im Kanton Zürich werden die Weichen für das Wohlergehen der Bevölkerung neu gestellt. Die SVP hat sich in den vergangenen vier Jahren mit ihrer politischen Arbeit für einen stabilen und gesunden Kanton Zürich eingesetzt. Das will sie auch in den kommenden vier Jahren tun. Als Garanten dafür empfiehlt sie den Wählerinnen und Wählern ihre beiden bewährten Regierungsräte Markus Kägi und Ernst Stocker zur Wiederwahl, nebst der Wahl der SVP-Kantonsratskandidatinnen- und kandidaten aus dem Bezirk Affoltern:

1. Martin Haab, Mettmenstetten, bisher wird auch in der kommenden Legislatur vertieft der Frage nachgehen, wie viel Platz einer nachhaltigen Landwirtschaft im Wirtschaftskanton Zürich eingeräumt werden kann. Schliesslich spielen die Bauern auch im Säuliamt wirtschafts- sowie gesellschaftspolitisch eine wichtige Rolle.

2. Susanne Leuenberger, Affoltern will die Zukunft des Kantons durch das Einbringen ihrer Kompetenz und Erfahrung aus der Privatwirtschaft mitgestalten; die kantonalen Rahmenbedingungen im Interesse des Knonauer Amtes beeinflussen; den kantonalen Finanzausgleich verändern, vor allem in Bezug auf die Verteilung der Soziallasten und die Schuldenentwicklung; die Verwaltungsbürokratie abbauen und eine Politik fördern, welche die Zukunftserwartungen der Kinder respektiert.

3. Hans Finsler, Affoltern ist als Jurist besonders qualifiziert im Kantonsrat mitzuwirken, er wird die

Privatautonomie fördern sowie die Gemeindeautonomie stärken; ausserdem wird er sich für weniger Steuern, Zwangsabgaben und Gebühren stark machen; die Staatsquote reduzieren statt vergrössern und die Gesetzgebung entschlacken und bereinigen; schliesslich will er mehr Markt und weniger Bürokratie und damit bessere Bedingungen für das Gewerbe möglich machen.

4. Beatrice Sommerauer Nägelin, Hausen engagiert sich für eine befähigende und starke Volksschule; für einen gesunden kantonalen Finanzhaushalt; für autonome Gemeinden; die Stärkung der bürgerlichen Werte und Positionen sowie für eine Gesetzgebung, welche die Freiheit und Eigenverantwortung stützt.

5. John Appenzeller, Stallikon kämpft für weniger Schulden für unsere Nachkommen; für eine Verkehrspolitik mit weniger Stauzeiten; weniger Bürokratie; wehrt sich gegen Schulexperimente mit den Kindern, stattdessen will er die Förderung der Kernkompetenzen wie Rechnen, Lesen und Schreiben umgesetzt sehen.

6. Cornelia Baumann-Zingg, Hedingen will nicht nur darüber sprechen, was alles falsch oder richtig läuft; sie will sich dort einbringen, wo die Entscheidungen fallen. Gelegenheit zur Begegnung mit den Kandidatinnen und Kandidaten besteht im Rahmen des GP Osterhas, am Samstag, 4. April 2015, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, sowie zwischen 13.00 und 16.00 Uhr an der Industriestrasse in Affoltern. Zwischen 12 und 13 Uhr befinden sich die Kandidaten

an der Oberen Bahnhofstrasse 7, wo der Besuch der SVP-Regierungsräte Markus Kägi und Ernst Stocker erwartet wird. Ebenfalls vor Ort werden die Regierungsrats-Kandidatinnen Silvia Steiner und Carmen Walker Späh sein. Die Begegnung mit den Kandidatinnen und Kandidaten bietet die Gelegenheit die Fragen zu stellen oder die Anliegen an sie heranzutragen, welche die Wählerinnen und Wähler beschäftigen. SVP Affoltern am Albis

Kantonsrat: Abschluss der Vorstellung von Kandidierenden Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» in der heutigen Ausgabe die Vorstellung von Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom 12. April ab. Für reine Wahlwerbung steht ab heute Dienstag nur noch der Inseratenteil zur Verfügung. (Red.)

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Forum

Dienstag, 31. März 2015

Verschlechterung des öffentlichen Verkehrs akzeptieren? Postautolinie-223-Haltestellen Herferswil Mettmenstetten, Wängi Aeugst und Sternen Affoltern aufgehoben. Mettmenstetten hat neu das Label Energiestadt. Als umweltbewusste Bürgerin freut mich das natürlich. Im Energieleitbild steht unter Mobilität: Dem öffentlichen Verkehr wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2015 wird nun aber unsere Postautolinie 223 von Rifferswil nach Affoltern neu über Mettmenstetten ge-

führt. Die Haltestelle Herferswil, Gemeinde Mettmenstetten, wird aufgehoben. In Zukunft werden die Bewohner vom Weiler Hübscheren und den umliegenden Höfen das Postauto in Unterrifferswil nehmen müssen. Die Jonentalstrasse ist unbeleuchtet, ohne Velo- und Fussweg und recht stark befahren. Es bleibt uns also nur der weitere Weg über Herferswil. Die Strasse von dort bis Rifferswil ist eng und auch nicht beleuchtet. Oder wir und auch die Herferswiler Bevölkerung werden vermehrt mit dem Auto unterwegs sein, um nach Af-

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Osterhase im Wald

foltern zu gelangen. Ältere Menschen sind da noch stärker eingeschränkt. Die neue Linienführung bringt klar Vorteile für das Dorf Mettmenstetten. Nachteile sind aber nicht zu verschweigen: Längere Postautofahrzeiten ab Hausen und Rifferswil, keinen Anschluss an die heutige S9 (neu S5), die Haltestellen Herferswil Mettmenstetten, Wängi Aeugst und Sternen Affoltern werden aufgelöst. Müssen wir diese Verschlechterung des öffentlichen Verkehrs akzeptieren? Lis Hegnauer, Herferswil, Mettmenstetten

Die Leute von Seldwyla haben sich im ZVV niedergelassen Die vorgeschlagene Änderung des Fahrplans 2015/2016 erweist sich als ausgewachsener Schildbürgerstreich. So wird zum Beispiel die Postautolinie 220, für die zur Zeit ein Ausbau des «Whiskypasses» vorgenommen wird, ab 2016 zwischen 8.04 und 16 Uhr stillgelegt. Einsprachemöglichkeit gegen geplante Fahrplanänderung bestehen noch bis heute Dienstag.

Bus 220: Ab 2016 signifikante Einbussen Seit Anfang März ist auf der Seite des ZVV der neue Fahrplan 2015/2016 zur Vernehmlassung publiziert. Unter vielen anderen Änderungen wird auch die Buslinie 220 ab dem Jahr 2016 massive Veränderungen erfahren und im Betrieb signifikante Einbussen erleiden. Diese schwer zu verstehende Tatsache erstaunt umso mehr, als dass in diesem Jahr der «Whiskypass» gesperrt und mit grossen Investitionen umgebaut wird, um eine bessere Befahrbarkeit für Gelenkbusse sicherzu-

stellen. Dies mit der Begründung, dass das Pendleraufkommen den Einsatz grösserer Busse zwingend notwendig machte. Wenn man dann aber die Pläne des ZVV anschaut, verkehren neu zwischen 6.03 und 8.03 noch fünf Kurse, während heute in derselben Zeitspanne neun Kurse eingesetzt werden. Ab dann ist bis 16 Uhr Pause. Im Weiteren werden durch diese Streichungen die Pendler, die ausserhalb der Stosszeiten in die Stadt fahren möchten, wie zum Beispiel Dutzende Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wiedikon, von der Anbindung von Bonstetten, Landikon und Wettswil an die Stadt und damit an die Schule abgeschnitten.

dass die Schüler am Morgen rund eine halbe Stunde früher aufstehen müssen, die sie dann in der Schule mit ‹Warten auf Schulbeginn› verbringen. Eine Heimkehr bei schulfreiem Nachmittag ist nicht mehr möglich, da der erste Bus Richtung Wettswil erst wieder um 16.01 Uhr ab Bahnhof Wiedikon verkehrt. Gegen diese Änderungen kann noch bis heute Dienstag, 31. März, auf der jeweiligen Gemeindeverwaltung brieflich oder via E-Mail Einsprache eingelegt werden. Markus Büchi, Wettswil

Weitere Informationen finden sich auf:

Längere Wartezeiten für Schüler Auch sind durch die neuen Fahrzeiten am Morgen die Schüler gezwungen, längere Wartezeiten vor Schulbeginn in Kauf zu nehmen, da der Fahrplan überhaupt nicht auf die SchulbeginnZeiten abgestimmt ist. Das bedeutet,

http://www.zvv.ch/zvv-assets/fahrplan/fahrplanverfahren/teil2/TF%20220.pdf https://www.postauto.ch/pag-startseite/pag-ueberuns/pag-medien/post-archive/2015/pag-mm15-postauto-erfindet-in-der-region-zuerich-seinliniennetz-neu/pag-medienmitteilungen.htm http://motrag.ch/newsarchiv/news-leser/fahrplanentwurf.html

Seit zirka drei Jahren sitzt dieser gelungene Osterhase auf der Grenze von Wettswil nach Birmensdorf im Wald - und erfreut die Spazierenden. (Bild Elfi Bohrer)

Populistische Feindbilder als Gefahr

Vom Aufstand der Zwerge und einer Flurbereinigung

Rückwärtsgewandte, Leserbrief im «Anzeiger» vom 24. März.

Störmanöver vom Verein Zweckverband Spital Affoltern, Leserbrief vom 30. März.

Lieber Herr Bortoluzzi. Ich bin nicht Sozialdemokrat, nehme diese Partei aber «rückwärtsgewandt» in Schutz und widerspreche Ihnen. Die Errungenschaften der sozialen Entwicklung in den letzten 100 Jahren sind positiv und erhaltenswert. Ich spreche nicht von den Sozialhilfeempfängern oder den Bauern. Im System der von Ihnen angeprangerten «staatlichen Umverteilung» sind dies Extreme am Rand. Ich spreche von Leuten wie mir (und vielleicht Ihnen?), die dank Schulsystem, Gesundheitswesen, Sozialversicherungen usw. etwas in ihrem Leben leisten konnten und heute einer Art Mittelstand angehören, wie es ihn in der Geschichte vor der sozialen Marktwirtschaft noch nie gegeben hat. Dies muss weiter entwickelt, nicht korrigiert werden. Wahr ist, dass in den letzten 100 Jahren unser System und insbesondere seriöse Vertreter der «classe politique» den Sozialstaat mit Wohlstand und sozialem Frieden ermöglicht haben. Das Wirtschaftskapital ist dabei enorm gewachsen. Wir wirtschaften heute mit einer historisch noch nie dagewesenen Menge an Kapital (wohlverstanden: nicht absolut, sondern gemessen an der Wirtschaftsleistung!). Aber der Staat profitiert wenig davon. Das Kapital ist zum grössten Teil in privater Hand und wird dort selbstsüchtig und intransparent verteidigt.

Zudem ist es sehr ungleich verteilt und die Konzentration bei den Allerreichsten nimmt stetig zu. Dies sollte uns nicht gleichgültig sein. Ein schwacher Staat und die Konzentration des Reichtums bei wenigen sind eine Gefahr für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Für mich heisst die Weiterentwicklung im 21. Jahrhundert weiterhin Umverteilung, nicht «Korrektur» im Sinne von Zurückdrehen des Rades. Das tönt nicht populär, garantiert aber die Entfaltung für eine maximale Anzahl von Menschen, sozialen Frieden und Wohlstand. Wenn wir diese Errungenschaften nicht retten, ist auch unsere Demokratie gefährdet. Die Anfänge dieser Gefährdung sehe ich heute in Kampagnen, welche anstatt Probleme anzugehen in unsachlich-populistischer Art Feindbilder konstruieren («classe politique», unbequeme – ja fremde – Richter, «Sozialschmarotzer», usw.). Ja, ich will eine seriöse und verantwortungsbewusste «classe politique», da bin ich gerne rückwärtsgewandt. Rückwärtsgewandt bin ich auch gerne, wenn es um den Erhalt demokratischer Tugenden wie Debatte und Kompromissfindung statt Durchsetzungsinitiativen geht – denn unsere Weiterentwicklung ist herausfordernd. Und die Probleme und Lösungen halten sich nicht an unsere Landesgrenzen. Das ist der Preis des Fortschrittes. Josef Krell, Ottenbach

Herr Ackermann beklagt sich über Herrn Roggwiler und befürchtet, dass dieser Spitalpräsident wird. Vielleicht wäre dies gar nicht so schlecht, weil dies das Verschwinden des Akutspitals beschleunigen würde. Halten wir uns einmal die Lage des Spitals vor Augen. Vom Bahnhof Affoltern aus gemessen gelten folgende Distanzen: Spital Muri: 10.3 km, 16

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Minuten, Kantonsspital Zug: 15,4 km, 13 Minuten, Spital Limmattal 19,3 km, 17 Minuten, Seespital Horgen: 33 km, 28 Minuten, Seespital Kilchberg: 18,5 km, 17 Minuten und Triemli 21 km, 19 Minuten. Innerhalb von etwas mehr als einer Viertelstunde sind also fünf andere Spitäler erreichbar, die zum Teil wesentlich moderner und besser ausgestattet sind. Ohne Spital Affoltern wären also die Affoltemer immer noch besser gestellt als viele Menschen im Spitalkreis Triemli. In anderen Gemeinden des Säuli-

amtes sind einzelne Spitäler viel näher, andere weiter weg. Dass die Anbindung an den öffentlichen Verkehr für alle anderen Spitäler besser ist als für Affoltern (vielleicht mit Ausnahme von Muri) dürfte kein grosses Geheimnis sein. Wenn also der Aufstand der Zwerge erfolgreich sein wird, was ich nicht glaube, könnte dies eine Flurbereinigung begünstigen, die schon lange nötig gewesen wäre. Hans Hegetschweiler, Hedingen


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Forum

Dienstag, 31. März 2015

Steelband Aruba begrüsst «Top 5» Am kommenden Samstag, 4. April, sind die fünf Regierungsratskandidaten der FDP, SVP und CVP auf ihrer langen Tournee durch den Kanton Zürich zu Gast im Bezirk Affoltern. Um 11.45 Uhr werden sie mit stimmungsvollen Klängen der Aruba-Steelband an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern von einer Delegation der Bezirksparteien begrüsst. Für prächtige Stimmung ist gesorgt, und sicher lassen es sich die Wähler des Bezirks Affoltern diese Gelegenheit nicht nehmen. Wann hat man schon die Gelegenheit zu einem persönlichen Handschlag oder Worttausch mit einem Mitglied der heuti-

gen oder künftigen obersten Exekutive des Kantons Zürich? Mit von der Partie werden auch ein Grossteil der Kantonsratskandidaten der genannten Parteien sein, eine vielleicht letzte Möglichkeit mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Für alle, die sich nochmals auf die Wahl einstimmen möchten, ist es ein Muss, dabei zu sein, und für viele, die eigentlich ihre Stimme einlegen wollen eine willkommene letzte Erinnerung, den Termin vom 11./12. April nur ja nicht zu verpassen. Die nächste Wahl ist nämlich erst wieder im Jahre 2019! Darum ist jetzt höchste Zeit zu wählen. FDP Bezirk Affoltern (HF)

Allianz statt Differenz Die Frankenstärke bringt die Defizite, die sich die Schweiz geschaffen hat, klar zum Vorschein. Mit Regulierungen, Bürokratie, immer mehr Abgaben und Steuern haben wir uns einen aufgeblähten Staatsapparat gesichert. Diese Probleme sind so enorm, dass sich die bürgerlichen Parteien zusammenraufen und ein gemeinsames Massnahmenpaket, für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, geschnürt haben. Und dies in einem Wahljahr! Nur ein einziger bürgerlicher Schulterschluss genügt, um SP-Präsident Levrat zum Toben zu bringen. Wieso? Er hat Angst, dass die Bürgerlichen nach Jahrzehnten der Grabenkämpfe zueinander finden. Linke und Grüne haben mehr Einfluss auf die Politik als es ihr Wähleranteil zuliesse – und zwar, weil sie immer zusammenarbeiten und sich gegenseitig wählen. Die Parteieliten haben es also geschafft, über ihren Schatten zu springen, nun sind wir Wähler dran.

Für die kommende Regierungswahl steht ein bürgerliches Ticket ‹‹Top 5››. Demgegenüber stehen Graf, Fehr und Fehr. Wir Bürgerlichen müssen jetzt auch, egal was in früheren Wahlen passiert ist, zusammenarbeiten. Ich spreche somit alle Mitglieder, Wähler und Anhänger der Parteien SVP, FDP und CVP an: Wählt Heiniger, WalkerSpäh, Stocker, Kägi und natürlich Steiner von der CVP und schreibt alle auf den Wahlzettel. Wir müssen unsere Differenzen vergessen. Denn schlimmer als Martin Graf oder gar Jaqueline Fehr ist sicher keiner der Fünf. Also, Rot-Grün zu verhindern, der FDP und SVP den Sitzerhalt und der CVP zurück in die Regierung verhelfen: Das muss nun die bürgerliche Devise sein. Dies schaffen wir aber nur alle zusammen. Natürlich bitte ich auch alle anderen Wähler das bürgerliche Ticket zu wählen. Thomas Wassmer, Bonstetten

Bernard Schüle, Leiter des Objektzentrums (rechts) erläutert Bestände des Sammlungszentrums. (Bild Reto Hitz)

Politik, Kultur und Geschichte im Sammlungszentrum von Affoltern Das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis ist zwar nicht täglich für das Publikum geöffnet. Bei einer organisierten Führung bekommt man jedoch einen sehr guten Einblick in dessen Sammlungs- und Forschungstätigkeit. Dies haben im März 2015 unter kundiger Führung von Bernard Schüle, dem Leiter des Objektzentrums, Mitglieder der FDP des Bezirks erfahren dürfen. Alle Teilnehmenden waren begeistert von der fundierten Tätigkeit der Kuratoren, die von viel Sorgfalt und Liebe zum Detail zeugt. Das ehemalige Zeughaus der Schweizer Armee wurde im Auftrag des Bundesamtes für Bauten und Logistik 2005 bis 2007 zum Sammlungs-

zentrum umgebaut. Unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums sind drei schweizerische Museen sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis vereint. Alle Museen präsentieren Schweizer Geschichte von den Anfängen bis heute und präsentieren die Vielfalt der Geschichte und Kultur unseres Landes. Das Landesmuseum Zürich ist das meist besuchte historische Museum der Schweiz. Das Sammlungszentrum Affoltern verfügt mit über 820 000 Objekten über die grösste Sammlung zur Kulturgeschichte und zum Kunsthandwerk der Schweiz. Am Sitz des Sammlungszentrums sind nebst den Samm-

lungen auch verschiedene Ateliers, wo die nötigen Arbeiten im Zusammenhang mit den Sammlungen gemacht werden, unter einem Dach vereinigt. An dieser Führung konnte man einmal mehr feststellen, wie enge Wechselwirkungen zwischen der aktuellen Politik, Kultur und Geschichte bestehen. Die FDP setzt sich laufend mit der Vergangenheit auseinander, um eine gute Basis für zukunftsgerichtete Politik zu haben. Eine Führung empfiehlt sich für alle diejenigen, die das Sammlungszentrum in Affoltern noch nicht besuchen konnten. Reto Hitz, Präsident, FDP Wettswil

Ist es falsch, gegen die Geldverschwender im Spital angetreten zu sein? Störmanöver vom Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. März. Man kann immer geteilter Meinung sein. Wenn ich nun P.A. auf seine dubios motivierte Epistel gegen mich kurz antworte, dann sicher nicht in der Absicht, seine Meinung über mich zu ändern. Das wäre mir peinlich, denn geldorientierte, FDP-affine Leute sollen mich nicht zu loben haben. Aber er gibt mir Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass unser Verein, zusammen mit vielen Helfern im Hintergrund, in den vergangenen zweieinhalb Jahren in unserem Spital einiges in Bewegung gebracht hat. Ausgangslage unseres Wirkens war der seltsame Entscheid, dem heutigen Gemeindepräsidenten in Hedingen für eine

siebenmonatige teilzeitliche Tätigkeit in der Spitalbehörde ganze 255 000 Franken aus unserer Spitalkasse nachzuwerfen. Er hatte die Nerven, so viel Geld zu fordern und seine Kollegen und Freunde in der damaligen Betriebskommission hatten die Güte, ihm das zuzugestehen und die Delegierten, 14 Gemeinderäte, fanden das in Ordnung und die umsichtige Rechnungsprüfungskommission des Spitals, deren Abgang wir schon bald einmal auch durchsetzen werden, haben das durchgenickt. Und unser talentfreier, stets lächelnder Statthalter als Aufsichtsinstanz hat auch da tatenlos zugeschaut. Wir hingegen haben fortan genau hingeschaut und festgestellt, dass in unserem Spital in den Behördenkreisen eine üble Klientelwirtschaft, eine schlimme Selbstbedienungs-Mentalität herrschte. Vergangene Woche durf-

te ich mit der Betriebskommission zusammenkommen und ich konnte feststellen, dass man sich heute auch da von diesen Leuten mit der damaligen schamlosen Abholmentalität distanziert. Das, nachdem wir uns erfolgreich für den Abgang zweier Präsidenten eingesetzt haben. Und seitdem wir auch den absolut unfähigen, desaströsen und egomanen Direktor weggebracht haben, unter anderem unter massgebender Mitwirkung des heutigen Gemeindepäsidenten von Affoltern, nota bene, bekommen wir Einblick in die Akten und erkennen, dass wir das, was wir anzuprangern vermochten, nur die Spitze des Eisberges ist. Es ist manches so schlimm, dass viele schon gar nicht mehr genau hinschauen mögen. Wer Zeitung liest, wird noch einiges zu lesen bekommen und zu verdauen haben. Kurz und gut, wir haben die schlimmsten Missetäter

weggebracht, und es besteht Hoffnung auf eine einvernehmlichere, sachorientierte Problemlösung. Es besteht guter Grund zu einem wirklichen Neuanfang, so dass wir alsbald unsere Manöver einstellen können, weil ein neuer Geist Einzug zu halten scheint. Da müssen wir nur nicht den Fehler machen, Leute mit der alten Mentalität, die P.A. vertritt, in eine Spitalbehörde zu wählen. Unser Dank gilt deshalb der DelegiertenDelegation, die auch seine nochmalige Kandidatur in die BK wiederum abgelehnt haben. Ich selber als «alter Chlaus» habe da sicher keine Ambitionen, zumal ich fast das halbe Jahr auswärts wohne und an der Sonne liege. Mein Einsatz war für mich zwar kostspielig, aber immerhin einigermassen erfreulich. Eine gewonnene Abstimmung – vorbei an sämtlichen bürgerlichen

Parteien – und ein erfolgreiches Referendum sind kein Pappenstiel. Und noch ein wichtiger Hinweis: Wir haben die Spitalbehörden aufs Heftigste angeprangert, und heute bekommen wir auf breiter Ebene Zustimmung, selbst von deren Nachfolgern. Es ist nun aber völlig verfehlt, uns nachzuwerfen, wir hätten die medizinische Leistung und das dienende Personal unseres Spitals je verunglimpft. Das ist ein Mythos, der von der demaskierten FDP als Spitalversager-Partei verbreitet wird. Wer unsere Homepage liest, wird nicht den Hauch einer diesbezüglichen Kritik finden. Nun, ich werde auch diesen etwas daneben geratenen Aprilscherz überstehen. Siehe www.verein-zweckverband.ch Hans Roggwiler, Präsident vom Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern

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Wieder Unrat am Strassenrand Nun liegen sie wieder entlang der Strassen: Alubüchschen, Pet- und Glasflaschen, Plastiksäcke usw. Jedes Jahr nachdem der Schnee geschmolzen ist, bietet sich in den Frühlingswiesen das gleiche Bild in unserem schönen Säuliamt – Abfall überall. Was sind das für respektlose Strassenbenützer, die während der Fahrt gleich ihren Abfall entsorgen. Gegenüber unserer Umwelt und vor allem

der Landwirtschaft eine Frechheit und Rücksichtslosigkeit. Das Einsammeln der Abfälle ist jeweils mit grossem Arbeitsaufwand verbunden. Dürfen wir im nächsten Frühling eine Verbesserung dieser unhaltbaren Zustände erfahren oder ist das ein Wunschdenken von mir? Ich hoffe nicht! Ruedi von Allmen, Velofahrer, Ebertswil


Gewerbe/Dienstleistungen

«Volgaz» ist Testsieger Bei einer Blinddegustation wurden Champagner aus Frankreich und Schaumweine aus Spanien, Italien und der Schweiz verkostet. Testsieger mit der besten Gesamtnote wurde der «Volgaz» von den Volg Weinkellereien in Winterthur. Schweizer Schaumweine sind auf dem Vormarsch. So haben sich beispielsweise unlängst dreihundert Personen bereit erklärt, für Kassensturz an einem Schaumwein-Test teilzunehmen. Den Klassensieg holte sich der «Volgaz» von den Volg Weinkellereien. Ihn gibt es nun speziell zu Ostern bei allen Divino-Partnern mit einem ganz besonderen «B’haltis – 5 plus 1» für alle Liebhaber von Schaumweinen.

Eleganz nicht nur in der Flasche Ob Geschenkkarton oder jede Flasche für sich, schon optisch ist der «Volgaz» ansprechend und sündig dunkel wie die Nacht. Mit einer goldglänzenden Perlageprägung auf der Flasche präsentiert sich der preisgekrönte Schaumwein aus den Volg-Weinkellereien edel und vielversprechend. Auch der Geschenkkarton ist ein Novum – von Designern entwickelt und kreiert. Nur für kurze Zeit zu Ostern und zu Weihnachten gibt es dieses aussergewöhnliche und aufwändige Präsent. Wer von diesem Angebot profitiert, bekommt die sechste Flasche im Karton kostenlos und das auch zusätzlich in einem geschmackvollen Geschenkkarton. Ein nobles Mitbringsel für jeden Anlass und für jeden Gaumen eine genussvolle Freude.

Schaumwein einmal ganz anders Für sich ganz allein genossen ist der «Volgaz» ein charmanter, fruchtiger und spritziger Perlwein mit einem eleganten Körper, der durch seine Restsüsse ein prickelndes Wohlgefühl verleiht. Dass dieser Genuss noch weitaus höher sein kann, haben professionelle Barkeeper aus der ganzen Schweiz bewiesen. Das Schweizer Fachmagazin «Bar-News» und die Volg Weinkellereien hatten gemeinsam zu einem nationalen Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, nach gewissen Grundregeln einen Cocktail mit Volgaz zu zaubern. Weit über 30 Rezepte gingen ein, wurden degustiert und in die engere Wahl genommen. Eine Jury, bestehend aus sieben Fachleuten, war sich einig: Den ersten Preis gewann Matthias Keiser von der Bar «Passbartout» aus Unterägeri. Den zweiten Preis erhielt Diana Haltiner von der Bar «Zur alten Schmiede» in Altstätten/SG und den dritten Preis gewann Pier Remo Mascaro vom «Hotel Ermitage & Spa» in Schönenried bei Gstaad. Ab 1. April gibt es diese SonderEdition Volgaz mit einer Gratis-Flasche pro Karton (solange Vorrat reicht) zum Bestseller-Preis von Fr. 13.70 pro Flasche bei allen 80 Divino-Partnern in den Landi-Filialen oder unter www.divino.ch. (pd.) Sieger-Cocktails und weitere Rezepte kostenlos bestellen bei heidi.zust@volgweine.ch. Weitere Infos unter www.divino.ch.

Die «Linde» bleibt

Jubiläums-Lesung

Claire Lienhard setzt ihre Wirtetätigkeit in Bonstetten fort. > Seite 13

Autor Tim Krohn und Jazz-Pianistin Vera Kappeler in der Bibliothek Stallikon. > Seite 15

Dienstag, 31. März 2015

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Radsportfest Der GP Osterhas bietet vielseitigen Spitzen- und Nachwuchssport für alle Velobegeisterten. > Seite 17

Zehn Jahre Geschmackserlebnis Die Bäckerei Konditorei Confiserie Huber in Wettswil feiert Jubiläum Seit zehn Jahren ist die Bäckerei in Wettswil in den Händen von Markus und Marianne Huber. Sie haben insbesondere die Confiserie und das Geschmackserlebnis in den Fokus gerückt. «Eröffnung war am Freitag und am Samstag kamen dann extrem viele Leute.» Marianne Huber erinnert sich noch ganz genau an den 1. April 2005 – den ersten Tag der Bäckerei Huber in Wettswil. Zehn Jahre ist das nun her – und in dieser Zeit hat sich einiges getan. Grossen Einfluss hatte etwa die Autobahneröffnung: Plötzlich legten hier nicht mehr täglich 100 Pendler einen Boxenstopp ein. Entsprechend war Umdenken gefragt. Der Schwerpunkt verlagerte sich von der Bäckerei auf die Confiserie, was sich auch in einem Logo-Wechsel manifestierte. «Seit letztem Sommer ist unser ganzes Confiserie-Sortiment hausgemacht», verrät Marianne Huber, «sogar die Pralinés und Truffes.» Schon immer stand das Geschmackserlebnis im Vordergrund. «Wenn wir etwas kreieren, dann wollen wir etwas Besonderes machen», sagt Markus Huber. Dieses Bestreben wurde an der Swiss Bakery Trophy 2008 mit einem kompletten Medaillensatz belohnt. Gold und Bronze gab es für «Prunino» und «Grappino», zwei wunderbare Symbiosen von Destillat und Schokolade, die in Zusammenarbeit mit dem «Tröpfli» in Mettmenstetten kreiert wurden. Das Vanille-Gugelhöpfli sahnte Silber ab. Die essbare Werbung ist weit über die Grenzen des Säuliamts hinaus bekannt.

Zehn Jahre Bäckerei Huber. Markus und Marianne Huber freuen sich mit Töchterchen Nora. (Bild Thomas Stöckli) Torte in Rennwagen-Form Besonders gern denkt Markus Huber auch an die Gewerbeschau 2011 zurück. Das Schaubacken entwickelte sich dort zu einer Hauptattraktion. Unvergessen ist, wie die spontane Idee, den ebenfalls ausgestellten Rennwagen von Toni Seiler als Torte dreidimensional nachzubauen, eine Eigendynamik entwickelte, die schliesslich massenhaft Publikum anlockte. «Das Feedback war enorm», so Huber. Bei aller Innovation spielte allerdings auch die Kontinuität im vergangenen Jahrzehnt eine entscheidende Rolle. So sind zwei der elf Mitarbeitenden schon seit Beginn dabei. «Wir ha-

ben ein tolles Team», so Markus Huber. Dazu gehören auch zwei Lehrlinge. Insgesamt haben fünf junge Berufsleute ihr Handwerk bei Hubers gelernt – und das auf hohem Niveau, denn Markus Huber setzt ganz auf traditionelle Verfahren und natürliche Produktion. Der selbst gezüchtete wilde Sauerteig gehört ebenso zum Programm wie die Produktion mit Vorteig. Das Traditionsbewusstsein schliesst neue Rezepte, neue Ideen und Varianten selbstredend nicht aus.

Getreide kommt aus der Region Die Auszeichnung «Premio», von Slow Food 2009 erhalten, beweist, dass die

Bäckerei nicht nur auf natürliche Herstellung, sondern auch auf Regionalität und Nachhaltigkeit setzt. Das Getreide kommt zu je 45 % aus dem Säuliamt und dem Freiamt. Energetisch vorbildlich sind die Wärmerückgewinnung in der Backstube sowie die LEDBeleuchtung im Laden. Und was dürfen die Kunden morgen Mittwoch zum Zehn-Jahre-Jubiläum erwarten? «Es gibt sicher eine Überraschung», verspricht Markus Huber. «Wir möchten uns bei der Kundschaft für das Vertrauen bedanken, das sie uns entgegenbringt», fügt Marianne Huber an. (tst.) Weitere Infos unter www.baeckerei-huber.ch.

Ämtler Gewerbler nutzen Synergien

Autogewinnerin Tamara Pavlovic mit Salvatore Solidoro, Verkaufsleiter Franz AG (links), und Elio Boschi, Verkaufsberater Franz AG (rechts). (Bild zvg.)

Ein schnittiger Flitzer Coopark-Jubiläum: Hauptpreis übergeben Anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums fand im Coopark Affoltern eine grosse Jubiläumsverlosung statt. Den Hauptpreis, einen schnittigen Peugeot 108 1.2 VTi, gewann Tamara Pavlovic aus Dättwil bei Baden. Sie durfte ihren neuen Flitzer letzte Woche in Empfang nehmen. «Zuerst konnte ich es gar nicht glauben, ich hatte noch nie etwas gewonnen und dann gleich ein Auto!»,

freute sich Tamara Pavlovic. Sie erschien zusammen mit ihrem Mann zur Schlüsselübergabe ihres neuen Peugeots 108 bei der Garage Franz AG in Wettswil. Sogleich setzte sie sich hinters Steuer und war beeindruckt vom grossen Faltdach. Damit kommt die Gewinnerin bei warmem Wetter in ihrem neuen Auto sogar in den Genuss von Cabriolet-Stimmung. (pd.)

Hand in Hand, wo man nur kann, ar- sim Bulica, Geschäftsleiter von Finebeitet das Ämtler Gewerbe zusammen. tra, fest. Bestätigt wurde ihm dies Ein Beleg dafür, dass so Synergien ge- auch von den Besuchenden der Frühnutzt werden, zeigte etwa die Früh- lingspräsentation mit Neuheiten und lingspräsentation des Affoltemer Fach- Bewährtem für den «wohnlichen Gargeschäfts für Schlafkomfort und Gar- ten» und für «himmlisches Schlafen». tenmöbel, Finetra. Der Eingangsbe- (kb.) reich zum Fachgeschäft nah beim Kronenplatz im Bezirkshauptort wurde in Zusammenarbeit mit der Frego AG, Ottenbach, mit zwei Frego-Kuben erweitert. Der Frego-Kubus, das kompakte, auf vorbereitetem Fundament frei aufstellbare und in zahlreichen Farben verfügbare PergolaModul, kann nämlich einfach und schnell montiert werden. «Die Fre- Freuen sich über die Zusammenarbeit: Besim Bulica (links) go-Kuben machen von Finetra, Affoltern, und Oliver Egger von der Frego AG, sich gut», hält Be- Ottenbach. (Bild Urs E. Kneubühl)


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Dienstag, 31. März 2015

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Nächster Höhepunkt: die «Stubete» Der Jodlerklub am Albis erntete für sein 85. «Chränzli» viel Applaus. Bei fast vollständig besetztem Gemeindesaal in Hausen eröffnete der einheimische Klub den Abend am 21. März mit zwei Jodelliedern, gefolgt von den Jodlerspatzen, den jüngsten Nachwuchsjodlern. Die Jodlergruppe Hirschberg aus Appenzell begeisterte auf Anhieb die Gäste und löste bei den Besuchern mehrmals spontane Lacher aus, sei es wegen der humoristischen Lieder oder den in Original-Appenzellerdialekt vorgetragenen Geschichten.

Es geht weiter in der «Linde»: Die Besitzer Viktor und Heidi Illi (oben), Wirtin Claire Lienhard (l.) und Serviceangestellte Monika Stauffer. (Bild -ter.)

Die Bonstetter «Linde» bleibt offen Wirtin Claire Lienhard macht weiter Im Leben kommt es immer wieder anders als man denkt: Letzten Herbst war klar, dass Claire Lienhard ihre Wirtetätigkeit in der Bonstetter «Linde» nach rund 25 Jahren per Ende März 2015 aufgeben wird. Nach dem überraschenden Hinschied ihres Mannes Köbi hat sie sich nun zum Weitermachen entschieden – zur Freude ihrer vielen Stammgäste und der Liegenschaftsbesitzer Heidi und Viktor Illi. Diese sahen sich nach dem angekündigten Weggang von Claire Lienhard nach einer Nachfolge um, hatten auch zwei Interessenten – doch das passte

nicht. Das Inhaberehepaar plante dann die Schliessung des Restaurants und einen Wohnungsbau in der Liegenschaft. Diese Pläne werden nun einstweilen auf Eis gelegt. «Wir sind sehr froh, dass Claire weitermacht», hält das Ehepaar fest, im Wissen auch, dass der Betrieb weiterhin in guten Händen ist – und ein echtes Dorfrestaurant erhalten bleibt. Am Konzept wird nichts geändert. Die Gäste werden auch weiterhin von Monika Stauffer bedient, die der «Linde» schon seit elf Jahren die Treue hält. (-ter.)

Wissenswertes über Ostereier Das Ei im Fokus des Interesses Eier werden während des gesamten Jahres gegessen, an Ostern stehen sie jedoch im Zentrum der Feierlichkeiten. Die Geschichte dieses Brauches reicht lange zurück. Eier galten bereits in vielen vorchristlichen Kulturen als Symbole der Entstehung, weshalb sie im Frühling besondere Bedeutung erhielten. In China ist das Verschenken von Eiern im Frühling seit 5000 Jahren nachgewiesen. Zudem gibt es zahlreiche Weltentstehungslegenden, die sich auf das Ei beziehen. So beispielsweise in der griechischen Antike, wo der Schöpfergott Chronos das silberne Weltenei schuf. Oder in Finnland, wo geglaubt wird, dass eine Tauchente ein Ei in den Schoss der Luftgöttin Ilmata gelegt habe. Es gibt jedoch nicht nur das bei uns gebräuchliche Hühnerei. Hier einige erstaunliche Fakten über Rekord-Eier. Die grössten Eier legt das afrikanische Straussenweibchen. Sie haben einen Durchmesser von 15 cm und sind 1,9 Kilogramm schwer. Würden wir eines davon «hartgekocht» essen wollen, würde das glatt 40 Minu-

ten Kochzeit bedeuten. Die kleinsten Vogeleier legt eine auf Kuba lebende seltene Kolibriart, die Bienenelfe heisst. Ihre Eier sind nur fünf Millimeter hoch und wiegen zwischen 0,25 und 0,4 Gramm. Die blausten Eier stammen von peruanischen Hühnern und Emus. In Peru legen die Hühner aufgrund der hohen Schwefelkonzentration im Boden der Anden Eier mit helltürkisfarbener Schale. Die grossen Eier des Emus hingegen sind türkis- bis petrolblau, äusserst attraktiv und deshalb auch in unseren Breitengraden sehr gefragt. Die ältesten Eier haben wohl Chinesen in ihrer Küche. Sie stehen als «tausendjährige Eier» auf der Speisekarte, sind aber zum Glück nur rund drei Monate alt. In dieser Zeit werden sie in einen Brei aus Kräutern und Gewürzen eingelegt und sind für viele eine Delikatesse. Einen erstaunlichen Rekord hält auch der neuseeländische Kiwi. Dieser kleinste der Laufvögel legt nämlich Eier, die rund 500 Gramm schwer sind und damit bis zu 30 Prozent des eigenen Körpergewichts ausmachen. Deshalb frisst ein Kiwi zwei Tage vor dem Legen nichts, weil für den Magen kaum mehr Platz ist. (pd.)

Die Verabschiedung der zwei langjährigen Klub-Mitglieder Ruedi «Bergruedi» Rohner und Albert «Rüfi» Rüfenacht mit ihren Ehepartnerinnen zelebrierte der Präsident in kurzweiliger und etwas unüblicher Art und Weise. Der überaus laute und lang anhaltende Applaus des Publikums zeugte von der grossen Sympathie der Gäste für die beiden, welche sich über sehr viele Jahre für den Klub einsetzten– neben der Aktivmitgliedschaft im Jodlerklub auch in unzähligen Theaterstücken sowie an vielen Jodlerfesten und Umzügen. Ebenfalls grossen Applaus konnte Monika Reutlinger mit ihren Jungjod-

Wie aus Ideen neue Ideen entstehen Ausstellung in der Galerie Märtplatz Die Ausstellung «Druck, Zeichnung, Malerei» in der Galerie Märtplatz, Affoltern, widmet sich dem 2003 verstorbenen Künstler Paul Vladimir Wandeler aus Ebertswil. An der Ausstellung zeigt ein Zeitraffer-Film, wie ein Bild wächst. Ab dem 10. April. ................................................... von marlise santiago Er hat einfach gemalt. Schon als Gymnasiast. Zuerst mit Tusche kleine schwarz/weisse Formate, später bunte, surreal angehauchte Welten, die das Kleine ebenso bergen wie das Grosse. Keine Bilder zum schnell Hingucken. Viel eher Bilder zum Verweilen und Entdecken. Nach einer längeren Kunst-am-Bau-Phase wieder zurück zur Malerei, nach einer Phase des plastischen Gestaltens, tüfteln mit Siebdruck. Paul Wandeler war ein vielseitiger Künstler, hat eher in Phasen gearbeitet. Einerseits war ihm Abwechslung wichtig, andererseits konnte er sich so vertiefen, sich auf Prozesse einlassen, Ideen direkt einweben. Wenn Wandeler an der Arbeit war, konnte er sehr abweisend sein, denn dann war er in seine Welt vertieft und konzentriert, erzählt eine Frau aus dem Dorf. Das erstaunt nicht, wenn man seine Bilder betrachtet. Da tun sich Welten auf. Da und dort erkennbare Formen, umrahmt von Linien und Flächen, surrealistisch und psychedelisch Angehauchtes, bunt und verspielt in Acryl, dazwischen minutiös mit Tusche sozusagen ein verdichteter Mikrokosmos im etwas grosszügigeren Makrokosmos. Die Bilder sind immer mehrschichtig. Eins fügt sich ans andere, wurde übermalt, verdichtet, verknüpft, bis er zufrieden war damit. In einem Interview mit Simone Hauswirth erzählte der Künstler, dass beim Malen ständig neue Ideen entstehen, und dass er diese Ideen sofort ins Bild einfügt und aus den überschüssigen Ideen dann neue Bilder entstünden und dann wieder Ideen entstehen, die eingefügt und andere, die überschüs-

Paul Vladimir Wandeler. sig sind. So scheinen alle Bilder irgendwie eine Einheit zu bilden, spürund sichtbar demselben Nervensystem entsprungen zu sein. Viele Bilder sind auch nicht viereckig, sondern fallen sozusagen aus dem Rahmen indem sie die Form eines Felsbrockens oder eines Hauses haben. Motivation für die Ausstellung in der Galerie Märtplatz ist es unter anderem, diese vergangene innere Welt noch einmal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gezeigt werden einerseits Malerei und Zeichnungen, dann aber auch filigrane schwarz/weisse Linoldrucke, die bis anhin noch nirgends gezeigt wurden – davon gibt es zum Teil auch den Originaldruckstock zu bestaunen – sowie farbige Linoldrucke, die er mit Bleilettern ergänzte. Die meisten sind Einzeldrucke, da Wandeler immer neue Varianten ausprobierte. Mit einfachsten Mitteln entwickelte er auch eine sehr aufwändige eigene Siebdrucktechnik. Spannend könnte ausserdem der Zeitraffer-Film sein, der zeigt, wie eines seiner Bilder entstanden ist. Das wird dann so sein, als würde «der Erfinder», wie ihn die Kinder nannten, gross und hager und mit wildem Haar noch einmal im Säuliamt zu Besuch weilen. 10. bis 26. April, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis. Vernissage mit Einführung von Sofie Wandeler am 10. April, 19 bis 21 Uhr Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.

Oster-Basteln für Kinder Von morgen Mittwoch, 1., bis Samstag, 4. April, wird im Emmen Center wieder gebastelt. Passend zu Ostern können die Kinder am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 14 bis 17 Uhr

und am Samstag von 10 bis 15 Uhr ihr eigenes Osternestchen basteln. Dabei sind der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt. Das Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt. (pd.)

lern und Jodlerspatzen ernten, die Jungjodler bereits in sehr gutem harmonischem Klang. Alles in allem ein sehr ausgewogener und abwechslungsreicher Abend mit guter Volksmusik. Dieser Jodlerabend wurde am vergangenen Samstag in gewohnt jodlerischer Gemütlichkeit im Mehrzwecksaal Mygarten wiederholt, mit dabei: das Schmittechörli Necker, Mogelsberg. Nebst weiteren öffentlichen Auftritten wird der Joderklub am Albis als nächsten Höhepunkt am Freitag, 26. Juni 2015, die traditionelle «Stubete» in der Holliger-Scheune in Ebertswil durchführen.

Damit die Post im Dorf bleibt 2005 wurde im Volg die erste «Post im Dorfladen» in Betrieb genommen. Anfang März dieses Jahres konnten Post und Volg mit Stolz die 200. Postagentur eröffnen. Es begann als Pilotprojekt und wurde zum Erfolgsmodell: Die «Post im Dorfladen». Nun konnten Volg und die Post in Attinghausen (UR) gemeinsam die 200. Agentur in Betrieb nehmen. Rund ein Drittel aller Postagenturen befindet sich somit in Volg-Läden. Frische Produkte einkaufen und dabei Postgeschäfte tätigen: Die «Post im Dorfladen» machts bereits seit 10 Jahren möglich. In den Volg-Postagenturen sind alle täglich nachgefragten Angebote zu finden: Per Knopfdruck lassen sich an einer Selbstbedienungswaage Briefe und Pakete wiegen und frankieren. Ebenso kann man Briefmarken kaufen sowie Sendungen mit Avis abholen. Mit der PostFinance Card sind zudem Geldbezüge bis 500 Franken und bargeldlose Einzahlungen möglich – letztere auch mit Maestro-Karten. Und im Gegensatz zu kleinen, nicht mehr so stark frequentierten Poststellen, die oft nur wenige Stunden am Tag geöffnet sind, steht die «Post im Volg» ihren Kunden praktisch den ganzen Tag zur Verfügung. Seit einigen Jahren begegnet die Post den rückläufigen Kundenfrequenzen an den Schaltern mit sogenannten Postagenturen. Dazu gehört auch die «Post im Dorfladen». Dank dieser innovativen Alternative zu herkömmlichen Poststellen ist gewährleistet, dass Postgeschäfte auch weiterhin im Dorf erledigt werden können. Umfragen der Post zeigen, dass die Kundenzufriedenheit in solchen Agenturen ausgesprochen gut ist, sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftskunden.. (pd.)

Frühling im Tessin Susanna Bareth führt einige sehr schöne Wanderungen im Tessin in der Nähe von Locarno durch. Sie kennt einige Kraftplätze zum Teil keltischen Ursprungs. An bestimmten Stellen der Wanderungen werden auch Qi-GongBewegungen ausgeführt, um die Natur noch besser in sich aufzunehmen. Vom 17. bis 19. April findet ein dreitägiger Aufenthalt im Tessin statt mit zwei eher kurzen und einer längeren Wanderung (drei bis vier Stunden). Nach einer Schiffahrt nach Magadino erleben die Teilnehmenden das Blütenmeer von Gambarogno und steigen zur Paradieswiese hoch, wo sie auch übernachten. Die längere Wanderung findet im urchigen Tessinerwald statt. Und am dritten Tag geht es an einen selten schönen Kultplatz. Es locken der Schalenstein von Ragno und die Aussicht auf die Bolle di Magadino. Dann geht es mit dem Schiff wieder zurück nach Locarno. (pd.) Anmelden bis vor Ostern, Telefon 079 811 29 59.

Bilder zum Verweilen und Entdecken. (Bilder zvg.)

Infos: www.kraftorte-tessin.ch.


veranstaltungen

Kerzenlicht und meditative Gesänge in der Kirche Stallikon. (Bild zvg.)

Osternacht und -feuer Ein eindrückliches Erlebnis in Stallikon Bereits zum dritten Mal findet in der Kirche Stallikon am Ostersamstag eine Osternachtfeier mit anschliessendem Osterfeuer statt. Es geht darum, der Nacht der Jünger von Gründonnerstag bis zum Ostermorgen nachzuspüren. Mit eindrücklichen Bildern und biblischen Texten können Stationen des Leidenswegs Jesu in der dunklen Kirche in Stallikon nacherlebt werden. Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalten die Feier zusammen mit Pfr. Kuttler und weiteren Personen. Dabei werden einzelne Lesungen mit szeni-

schen Handlungen und Perkussionsinstrumenten von Ralph Baumgartner untermalt. Von der dunklen Empore sind die Klänge des Chors Changing Times unter der Leitung von Casey Crosby zu hören. Mit meditativen Gesängen, die zum Teil aus Taizé stammen, werden Texte, Bilder und Stimmungen zu einem eindrücklichen Erlebnis. Im Anschluss an die Feier ziehen die Besucherinnen und Besucher mit Kerzen in den Händen aus der dunklen Kirche hinaus ans Osterfeuer vor der Kirche, wo heisse Getränke bereitstehen. Osternachtfeier am Samstag, 4. April, 21.30 Uhr in der Kirche Stallikon.

«Messa di Gloria» von Giacomo Puccini Ostermesse in der kath. Kirche Affoltern Der Caecilienverein Affoltern bereichert am Ostersonntagmorgen um 10 Uhr zusammen mit einem versierten Ad-hoc-Orchester sowie den Solisten Siddique Eggenberger, Tenor, und Jerzy Michno, Bariton, mit der Messe di Gloria vom italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini den feierlichen Ostergottesdienst in der katholischen Kirche Affoltern. Der Komponist führte das Werk 1880, als 22jähriger, erstmals in seiner Vaterstadt Lucca auf. Die Musik dieser Messe verrät bereits die Qualität des jungen musikalischen Schöpfers, der später in der ganzen Welt triumphale Erfolge feiern sollte mit Opern wie «Manon Lescaut», «La Bohème», «Tosca», «Madame Butterfly», «Turandot» etc. Dabei war der heute ausschliesslich in der Opernwelt bekannte und populäre Giacomo Puccini ursprünglich eigentlich zum lokalen Kirchenmusiker bestimmt, wie seine Vorfahren, die seit vier Generationen städtische Musikdirektoren und Dom-Organisten in Lucca gewesen waren. Deshalb hatte er in seiner Jugendzeit eine solide Ausbildung zum Kirchenmusiker erhalten, und er wäre bereits als Nachfolger seines Vaters vorgesehen gewesen. Doch er verweigerte sich der vorgezeichneten Laufbahn und stu-

dierte in Mailand weiter, um seinen grossen Idolen, den Opernkomponisten Giuseppe Verdi und Richard Wagner, nacheifern zu können. Die Messe begeistert durch ihre geschmeidige, gefällige bis ausdrucksstarke Melodik, durch warme, sehnsuchtsvolle bis überraschende Harmoniewendungen und durch ihre differenzierte Klangsinnlichkeit. Howard Taubman schrieb in The New York Times: «Giacomo Puccini wusste, wie man eine Musik schreibt, die eine spezielle Atmosphäre einfängt, die Landschaften, Gefühle und Menschen charakterisiert. Sein Herz war warm, und seine Musik berührt durch Menschlichkeit.» Da die Messe relativ umfangreich ist, vor allem der Lobgesang «Gloria in excelsis Deo», musste sie gekürzt werden, damit sie die zeitliche Verträglichkeit innerhalb eines Gottesdienstes nicht übersteigt. Die ausgewählten Teile vermögen aber die klangsinnliche, differenzierte Stimmung des Werkes gut wiederzugeben. Sie umfasst das Spannungsfeld von ruhigen, andächtig-meditativen Momenten bis zu imposanten, jubelnden Passagen zum Lobe Gottes. Alois Heer

«Musik und Wort» über die Ostertage Am Karfreitag, 3. April, spielen die aus Hausen stammende Flötistin Barbara Bangerter und die Pianistin Andrea Paffrath im Kloster Kappel Werke von Giovanni Pergolesi, Fanny Hensel, Gabriel Fauré und anderen. Durch die vielen Jahre der Zusammenarbeit, der Lust und Freude, laufend Neues auszuprobieren, können die beiden Musikerinnen von Barock bis in die Gegenwart ein grosses Repertoire vorweisen. Nicht umsonst nennen sie sich das «Duo per Tutti». Die Musik wird am Karfreitag umrahmt von Texten, gelesen von Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny. Am Ostersonntag, 5. April, heisst es in der Klosterkirche «Halleluja!». Das Saxofonquartett «Marquis de

Saxe» – bekannt für innovative Programmgestaltung, instrumentale Virtuosität und die hohe Kunst des Zusammenspiels – und die Sopranistin Carmela Konrad interpretieren Werke von Bach, Händel, Villa–Lobos, Bozza, Rutter und Chilcott. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli begleiten die Musik. Beide Anlässe der Reihe «Musik und Wort» beginnen um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Abendessen (drei Gänge, 32 Franken; bitte anmelden). (pd.) Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.


Veranstaltungen

«Wort und Musik» in Knonau Die Pfarrer Saporiti und Maurer sowie Vikarin Mehl laden zur ökumenischen Karwochenbesinnung mit Evangelium, Euphonium und Orgel. Am Dienstagabend in der Karwoche laden die beiden Pfarrer und Vikarin Mehl zu einer Feierstunde in die Kirche Knonau. Zu hören sind Berichte über die letzte Leidenszeit Jesu, gelesen von Laien der Kirchgemeinden. Dazu erklingen besinnliche Töne. An der Orgel musizieren Marina Wehrli, Euphonium – ähnlich der Tuba, aber höher gestimmt – spielt Jakob Geissbühler. Langsam erlöschen die Kerzen und weisen auf den Karfreitag hin. Weitere Worte ertönen nicht. In einer Welt voll Gewalt, Hass, suizidalen Flugzeugabstürzen und viel anderem, das traurig stimmt, tut es gut, auf den Bericht des Evangeliums und die Musik zu hören und zur Stille der «hohen Woche» zu kommen. (pd.) Dienstag, 31. März, 20 Uhr, ref. Kirche Knonau.

Dienstag, 31. März 2015

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50 Jahre Bibliothek Stallikon Jubiläums-Lesung mit Tim Krohn und Jazz-Pianistin Vera Kappeler Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums lädt die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon zu einer musikalischen Lesung mit Tim Krohn und Vera Kappeler ein. Tim Krohn, vielen Lesern bekannt durch seine Kultbücher «Quatemberkinder» und «Vrenelis Gärtli» liest aus seinem grossartigen kleinen Buch «Aus dem Leben einer Matratze bester Machart». Der preisgekrönte Zürcher Autor spannt einen literarischen Zeitbogen durch das 20. Jahrhundert: eine Matratze reist mehrere Jahrzehnte quer durch Europa und wird dabei für verschiedene Menschen Begleiterin in Krisen- und Umbruchszeiten. Die Basler Jazz-Pianistin Vera Kappeler umspielt die Lesung mit ihrem feinsinnigen und eigenwilligen Spiel auf dem Harmonium und Toypiano. Die Pianistin, die u.a. mit dem Duo «Kappeler-Zumthor» auftritt, hat mit

Jazz-Pianistin Vera Kappeler.

Tim Krohn: «Aus dem Leben einer Matratze bester Machart». (Bilder zvg.)

ihren Klangexperimenten zahlreiche Preise gewonnen. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit, Bücher signieren zu lassen und beim Apéro mit

dem Autor und der Musikerin ins Gespräch zu kommen.

Lesung mit Apéro am Freitag, 10. April, 20 Uhr in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1,

Ayoma Pfister Thurnherr, Co-Leiterin Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon

Stallikon-Sellenbüren. Infos unter www.timkrohn.ch und www.bibliothek-stallikon.ch.

«Suite del Àngel» mit Akkordeon und Orgel Konzert zum Karfreitag in Affoltern Antonia Nardone (Orgel) und Angela Cuda (Akkordeon) laden am Freitag, 3. April, um 17 Uhr zum traditionellen Karfreitagskonzert in der reformierten Kirche Affoltern ein. Am diesjährigen Konzert wird das Thema der Passion Christi durch die Musik von Johann Sebastian Bach und Astor Piazzolla zum Ausdruck gebracht. Stellt man Bach und Piazzolla einander gegenüber, muss man einen Bogen von 200 Jahren spannen. Auf den ersten Blick haben die zwei unterschiedlichen Epochen und die zwei sehr verschiedenen Länder und Musiktraditionen wenig gemeinsam. Aber das stimmt nur bedingt. Was der Thomaskantor zu Leipzig mit dem argentinischen Bandoneonisten verbindet, ist nämlich eine wunderbare Symbiose von Klarheit, Leidenschaft, Dramatik, Tiefgründigkeit und Stärke.

«Tango sacro» – heiliger Tango In der «Suite del Àngel» treffen der Meister des Tango und der Meister der Fuge aufeinander. Der wunderbare Wechsel zwischen Tangos, Fugen und Meisterwerken anderer Formen wirkt wie ein Gemälde der Passion Christi, das vom Tod bis zur Auferstehung von einem Engel gemalt wird. Die Suite als kompositorischer Stil ist zu Piazzollas Zeit keine Neuheit. Sie ist im 20. Jahrhundert immer noch so, wie sie im 17. Jahrhundert in der Barockzeit war. Eröffnet wird der Abend mit einem ersten Tango von Piazzolla: La muerte del Àngel (Der Tod des Engels).

Ein Anfang mit einer quälenden Fuge, gefolgt vom mittleren Teil Lento cantabile, in dem sich die zwei Instrumente in den Rollen von Hauptdarsteller und Begleitung abwechseln, bis der rauschende Schluss kommt. Es folgt das Präludium und die Fuge c-Moll BWV 847 von Bach und die herrliche Milonga del Àngel. Anschliessend folgen drei kurze Tänze aus der Französischen Suite in E-Dur BWV 817 (Allemande, Menuet und Gigue) von Bach, in einer spannenden Fassung für Akkordeon. Weiter geht es mit Adios Noniño, (Leb wohl, Grossvater), dem verstorbenen Vater gewidmet, über das zarte Ave Maria bis hin zu La resurrección del Àngel (Die Auferstehung des Engels), in Abwechslung mit anderen Werken von Bach.

Duo Akkordeon und Orgel Die Protagonisten dieses Konzertes sind das Akkordeon und die Orgel. Trotz der verblüffend ähnlichen Klangfarbe könnte die Herkunft dieser zwei Instrumente nicht unterschiedlicher sein: Die Orgel verbindet man sofort mit kirchlicher Musik, das Akkordeon hingegen hat seine Wurzeln in der Volksmusik. Im kommenden Karfreitagskonzert bietet sich Gelegenheit, das Zusammenschmelzen und das Wechselspiel dieser zwei so unterschiedlichen Musikwelten zu erleben. Alle Musikinteressierten sind dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Konzert zum Karfreitag «Suite del Àngel» am Freitag, 3. April, 17 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern.

Bach trifft Piazzolla – das verheisst Engelhaftes. (Bild zvg.)

Die Vorbereitungen für das Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern laufen auf Hochtouren. (Bild zvg.)

Schöne Melodien zum Geniessen Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern Am Sonntag, 12. April, findet um 17 Uhr das Frühlingskonzert der Harmonie Affoltern in der reformierten Kirche Affoltern statt. Unter der projektmässigen Leitung von Thomas Theiler hat die Harmonie Affoltern wieder etwas Spezielles für ihr Publikum einstudiert: Mit der «Frühlingsparade» in die wärmeren Monate des Jahres starten, mit dem

Stück «Pompeji» einen Vulkanausbruch erleben, zurücklehnen mit «Hallelujah» und «A Whiter Shade of Pale» und mit weiteren schönen Melodien den Abend zusammen mit der Harmonie Affoltern geniessen ist angesagt. Die Vorbereitungen für das Konzert laufen momentan auf Hochtouren und bereits stehen die letzten Proben auf dem Programm. Bald kann es losgehen! Nach dem Konzert bietet sich Gelegenheit, im reformierten Kirchge-

meindehaus mit den Musikantinnen und Musikanten zu fachsimpeln und die Eindrücke des Konzertes nachklingen zu lassen. Und übrigens: Wer hat am Dienstagabend noch nichts los und musiziert gerne? Die Harmonie Affoltern freut sich immer über Neumitglieder. Musikverein Harmonie Affoltern Janine Langhans, Aktuarin Weitere Infos unter www.harmonie-affoltern.ch.

Rabbuni oder die Erben des Königs Kino in der Kirche Bonstetten mit exklusiver Film-Premiere Der Film beginnt im Frühsommer des Jahres 30, als die Apostel und Jünger ohne ihren Rabbi weitermachen mussten und das Steuer in ihre eigenen Hände nahmen. Luke Gassers neuer Film ist ein vielschichtig montiertes Essay, das sich mit spielfilmartigen Szenen, sowie Statements der Frage stellt: Was geschah in der allerersten Phase des Christentums, als sich eine kleine Sekte anschickte, zur grössten Religion der Geschichte zu werden? Wie gestaltete sich das Verhältnis unter den «Erben des Königs»: Friede, Freude Eierkuchen oder knallharter Konkurrenzkampf ? Inwiefern hat sich Paulus als Architekt des Christentums in die Pläne des Baumeisters eingemischt und hat womöglich er und nicht Jesus das Christentum begründet? Hatte Jesus überhaupt eine Kirche im Sinn? Kein

Was geschah in der allerersten Phase des Christentums? (Bild zvg.) trockenes Schulfernsehen und keine dokumentarische Standard-Produktion, sondern ein spannender Film. Dabei vermittelt der neue Film nie den Eindruck, gültige Antworten zu haben.

Eine exklusive Film-Premiere in Bonstetten unter Anwesenheit des Produzenten/Regisseurs, Luke Gasser. Oster-Montag, 6. April, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, Empfohlen ab 14 Jahren.


Gesucht in kleines Team per 15. April oder nach Vereinbarung

Alleinkoch m./w. 100 % ohne Wochenende, zuverlässig Auf Ihre Bewerbung freut sich Chiffre 4286, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

SVP-Liste 1 – die richtige Wahl Kandidatinnen und Kandidaten am Grandprix Osterhas Ostersamstag, 4. April 2015 10.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr Industriestrasse, 8910 Affoltern am Albis und 12.00 bis 13.00 Uhr Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern a. A. zusammen mit den Kandidaten für den Regierungsrat Markus Kägi und Ernst Stocker Die SVP Affoltern freut sich zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten auf Ihren Besuch!


Sport

Dienstag, 31. März 2015

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Ein Radsportfest für die ganze Familie Der GP Osterhas bietet vielseitigen Spitzen- und Nachwuchssport für alle Velobegeisterten Der 36. Grand Prix Osterhas am Ostersamstag in der Affoltemer Industrie wartet mit sympathischen Neuerungen auf. Die Kinder rücken noch mehr in den Mittelpunkt und mit Judith Müller führt erstmals eine Frau die Geschicke des Radrennens. ................................................... von martin platter «Als Mutter von zwei Nachwuchs-Bikern und Ehefrau eines angefressenen Touren-Bikers sehe ich, was der Sport den Kids, ja unserer ganzen Familie bringt», erklärt Judith Müller und ergänzt: Es gebe nichts Schöneres als zusammen gemeinsamen Interessen nachzugehen. Im Radrennclub Amt habe sie und ihre Familie viele Gleichgesinnte kennen- und mögengelernt. Das habe sie dazu bewogen, das OKPräsidium des GP Osterhas zu übernehmen. Als erste Frau in der 49-jährigen Vereinsgeschichte, nach einem illustren Trio mit Hans Jucker, Hugo Trachsler und Dino Rey, die allesamt dem Paradeanlass des organisierenden RRC Amt mindestens zehn Jahre vorgestanden sind. Sie sehe, mit wie viel Eifer die zahlreichen Leiter und in de-

ren Windschatten die jungen Radsportler im Club mitmachten. «An der letzten Generalversammlung sind deswegen 25 Neumitglieder in der Verein eingetreten – das hat es seit der Vereinsgründung 1966 nicht mehr gegeben», sagt Müller stolz.

Kids Bike Treff als Booster Ganz klar: Der Kids-Bike-Treff, der am letzten Montagabend um 18 Uhr beim Vitaparocours in Affoltern bereits in die fünfte Saison gestartet ist, hat dem RRC Amt neuen Schub verliehen. Etliche der Mini-Biker haben inzwischen auch das Rennvelo für sich entdeckt und nehmen mit grosser Begeisterung am GP Osterhas und an den Donnerstag-Abendrennen teil. Dem trägt das neukonstituierte Organisationskomitee Rechnung. Um die Mittagszeit eröffnen nicht mehr die Schüler, sondern die «Piccolos» die Rennen der Jüngsten. Als Piccolo 1 dürfen die Jahrgänge 2007 und 2008 starten. Sie haben eine Runde (885 Meter) auf der Rennstrecke an der Lindenmoosstrasse zu fahren. Piccolo 2 sind Kinder der Jahrgänge 2009 und jünger. Sie starten mit den Piccolo 1, müssen aber nur eine halbe Runde (rund 400 Meter) fahren oder «laufradeln». Erlaubt sind

In der Kategorie Piccolo dürfen nun auch die Kleinsten teilnehmen – und das erst noch gratis. (Bild Martin Platter) Fahrräder aller Art und auch Laufräder. Alle, sich bis spätestens 30 Minuten vor dem Start um 12 Uhr einschreiben und fahren, bekommen als Belohnung einen Schoggi-Osterhasen und eine Medaille. Startgeld wird keines erhoben. Die Kosten für die Piccolos übernimmt der RRC-Amt! Damit wird der GP Osterhas vollends zum Familienanlass. Morgens um

neun eröffnen die Anfänger (U17) den Renntag mit RRC-Fahrer Fabian Flüeler. Um 10:30 Uhr steigen deren Väter bei den Masters in die Pedale. Über Mittag sind die Piccolos und Schüler dran. Hier starten die meisten Jungmitglieder des RRC Amt wie Timo und Leonie Müller, Cedric Graf, Ilona und Jan Tillmann, Vitus Venzin, die Kemmlers usw. Um 14.30 Uhr drehen die Frauen ihre Runden. Das grosse Finale liefern standesgemäss die Elite-Fahrer um 16 Uhr. Wiederum haben sich etliche der national und international stärksten Fahrer angemeldet. Beispielsweise Claudio Imhof, Simon Zahner, Michael Themann, Jacqueline Hahn, die das anspruchsvolle Radkriterium alle mindestens schon einmal gewinnen konnten.

man» Marguet, dem mehrfachen Bahnsprint-Schweizer-Meister, zu erwarten. Schnelle Beine sind am GP Osterhas Pflicht. Schliesslich gibts nach jeder Runde Punkte zu gewinnen. Beenden alle Fahrer einer Kategorie das Radkriterium ohne Rundenverlust, zählt nicht einzig der Zieleinlauf, sondern die Punktezahl, die während des Rennens totalisiert werden konnte. Das sorgt für harte Wettkämpfe, die nie langweilig werden. Für das leibliche Wohl des Publikums im und ums (geheizte) Festzelt ist auch in diesem Jahr der befreundete Gentleman Radclub Amt verantwortlich, für die Motorradbegleitung die Razorbacks mit ihren brachialen Harleys. Es gibt also auch neben der Rennstrecke eine Menge zu sehen und zu hören – und zu geniessen.

Etliche Top-Fahrer am Start

Die Startzeiten:

Standesgemäss zieht das Rennen auch heuer wieder zahlreiche Fahrer aus dem Club und der Region an. Weltklassefahrer wie Spitzenbiker Urs Huber, der Einzige RRC-Fahrer im EliteFeld, der auch unter den «Roadies» stets eine gute Figur macht. Oder der Crosscountry-WM-Zweite 2012, Lukas Flückiger. Eine starke Vorstellung ist ausserdem von Tristan «the rocket

9 Uhr:

Anfänger-U17, 30 Runden

10.30 Uhr:

Masters, 60 Runden

12 Uhr:

Piccolo 1 und 2, 1 Runde

13 Uhr:

Schüler-U11, U13, 15 Runden

13.45 Uhr:

Schüler-U15, 20 Runden

14.30 Uhr:

Frauen-FA, FB, 50 Rundne

16 Uhr:

Elite A, 100 Runden (88,5 km)

Aus Mangel an Teilnehmern wegen einer Rennterminüberschneidung wird kein Juniorenrennen mehr ausgetragen. Weitere Infos: rrc-amt.ch

«Ich bin zufrieden mit dem Einsatz» Fussball 3. Liga: FC Adliswil – FC Affoltern 0:4 (0:2) Die erste Mannschaft des FC Affoltern startete mit einem Auswärtserfolg in die Rückrunde und nahm erfolgreich Revanche für die bisher einzige Niederlage in dieser Saison. Der Ball fliegt dem Winterthurer an die linke Hand, den fälligen Elfmeter verwandelt darauf Acosta (rechts). (Bild Kaspar Köchli)

................................................... von walter zech

FCWB mit nächstem Sieg

Die beiden Mannschaften stiegen mit unterschiedlichen Vorzeichen in das erste Spiel der Rückrunde. Der FC Affoltern wollte die Tabellenführung festigen, für das drittplatzierte Adliswil war es die letzte Chance, um im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitzureden. In der ersten Viertelstunde fand das Spiel mehrheitlich zwischen den beiden Strafräumen statt. Der Spielfluss litt unter dem unebenen Terrain und starken Windböen. In der 18. Minute verfehlte ein Kopfball von C. Antenen das Ziel nur knapp und fünf Minuten später lenkte Torhüter Steiner einen Bogenball im letzten Moment

1. Liga: FCWB – FC Winterthur II 2:1 (2:1) Zum Abschluss der englischen Woche gewinnt der FC WettswilBonstetten zu Hause gegen die zweite Mannschaft des FC Winterthur mit 2:1 und baut dadurch die Tabellenführung aus. Das Endresultat stand bereits nach 17 Minuten fest. ................................................... von marc enskat In der vierten Minute gelang dem Heimteam die erhoffte frühe Führung. Nach einem Handspiel im Strafraum entschied der Referee auf Penalty. Acosta liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zur frühen Führung. Weitere acht Minuten später zirkelte Gjergji einen Ball von der linken Seite in die lange Torecke zur vermeintlich beruhigenden Zwei-ToreFührung. Das zahlreich erschienene Publikum hatte sich in der Folge auf einen ruhigen Samstag eingestellt, als WB-Verteidiger Halef seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte und so dem Unparteiischen keine andere Wahl liess, als auf Penalty für die Eulachstädter zu entscheiden. Beim folgenden Strafstoss hatte WB-Torhüter Bachmann keine Abwehrchance. Dieses Geschenk an die Gäste bedeutet einen Bruch im Spiel der Ämtler. In der Folge waren die Gäste das etwas bessere Team, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Trainer Dosch muss in der Pause klare Worte gefunden haben. Nach

dem Seitenwechsel kontrollierte der FCWB das Geschehen souverän und hatte noch die eine oder andere Möglichkeit, das Score zu erhöhen, Tore blieben in der zweiten Halbzeit jedoch ganz aus. In der Schlussphase verlor das Heimteam die beiden Verteidiger Studer und Constancio durch gelb-rote Karten. Die charakterlich gefestigten Ämtler liessen auch zu neunt keine nennenswerten Chancen zu und brachten so die wichtigen drei Punkte ins Trockene. An Ostern ruht nun der Meisterschaftsbetrieb und das nächste Spiel findet am Samstag, 11. April, um 16 Uhr statt. Auswärts auf dem GC-Campus in Niederhasli steht dann der nächste Spitzenkampf gegen den Nachwuchs der Grasshoppers auf dem Programm. Entsprechend wichtig wird es für das Fanionteam des FCWB, die gute Form zu konservieren, um den komfortablen Vorsprung verteidigen zu können. Sportplatz Moos, Wettswil, 255 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Constancio, Rocha, Studer, Halef (56. Lienhard), Kalyon, Gouiffe a Goufan, Acosta, Gjergji, Peter (75. Bonfardin), Sabanovic (66. Dukhnich) Tabellenauszug 1. Liga, Gruppe 3: 1. FCWB 18/39, 2. GCZ II 18/33, 3. Mendrisio 18/33, 4. Baden 18/29, 5. Gossau 18/28 Weitere WB-Resultate: FCWB 2 – Buttikon 1 3:0, FCWB 3 – Einsiedeln 3 0:0, Jun. A (CCJL) – Dübendorf 0:1, Jun. B1 (CCJL) – Red Star 1:4, Horgen – Jun. Ca (CCJL) 4:5, Sen. 40+ - Rapperswil-Jona 3:3, Sen. 30+ - Schmerikon 3:2, Jun. Dd – Altstetten 5:3, Jun. Cb – Wiedikon 1:3, Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Da 3:1.

noch über die Latte. In der 26. Minute lancierte A. Rako mit einem weiten Einwurf Kaufmann auf der linken Seite und seine Flanke verwertete Bilic per Kopf zur viel umjubelten 1:0-Führung. Der beste Adliswiler, Torhüter Vollmer, verhinderte mit guten Paraden nach Schüssen von Bilic und A. Rako weitere Affoltemer Torerfolge. Kurz vor der Pause fiel aber doch noch das zweite Tor. Nach einem Vorstoss von C. Antenen lenkte Bilic den Schuss von Ismajlaj aus kurzer Distanz in die Maschen. Die Einheimischen wollten zu Beginn der zweiten Halbzeit möglichst schnell den Anschlusstreffer erzielen. In der 47. Minute vergaben sie aus kurzer Distanz eine Riesenchance. Danach brachten meistens nur Eckbälle und von den Stürmern geschickt herausgeholte Freistösse Gefahr vor das von Steiner aufmerksam gehütete Affoltemer Tor. C. Antenen und A. Rako vergaben weitere gute Gelegenheiten zur Ausbau der Führung. In der 71. Minute warf sich Ismajlaj beherzt in einen Schuss und verhinderte den Ad-

liswiler Anschlusstreffer. Dies war aber auch gleichzeitig die letzte Torchance der Sihltaler. Der FC Affoltern bestimmte nun das Spielgeschehen. In der 79. Minute setzte sich Good energisch am linken Flügel durch und seine Hereingabe verwertete Luchsinger im Stil eines Topscorers mit einer Direktabnahme zum vorentscheidenden 3:0. Weitere gute Torchancen vergaben die kurz zuvor eingewechselten M. Rako und Stähli, bevor Dushaj in der Nachspielzeit eine feine Einzelleistung mit dem vierten Tor abschloss. Der FC Affoltern gewann dieses wichtige Auftaktspiel auch in dieser Höhe verdient und baute die Siegesserie auf elf aufeinanderfolgende Erfolge aus. Fazit von Trainer Dragan Filipovic: «Ich bin zufrieden mit dem Einsatz und dem Resultat, nicht aber mit der Chancenverwertung.» (pd.) Aufstellung: Steiner, Shk. Bala (M. Rako), Konate, Scicchitano, Kaufmann (Ammann), Ismajlaj, Shala, Good (Stähli), C. Antenen (Luchsinger), Bilic (Dushaj), A. Rako (Mühlemann). Nicht eingesetzt: Ersatztorhüter Aegerter.

Mit viel Spass und Teamgeist Ämtlerinnen an Schweizer Meisterschaft der Korbball-Senioren Nicht unbedingt von der Wiege bis zur Bahre, doch immerhin von den Minis bis zu den Senioren reicht das Korbball-Angebot des TV Hausen. Ob Jugi, Damen, Herren, 1. Liga oder Nationalliga B – für jede Altersgruppe oder sportlichen Ehrgeiz findet sich das passende Team. Dass sich bei den sogenannten Senioren ziemlich rüstige «Oldies» ab gerade mal 35 Jahren auf dem Spielfeld tummeln und sich temporeiche und spannende sportliche Begegnungen liefern, konnten die Zuschauer erneut am 22. März in Wolhusen feststellen. Die Entlebucher Gemeinde war Austragungsort der diesjährigen Schweizer Meisterschaft der Seniorinnen und Senioren. Unter den zwölf Damenteams befand sich auch eine Säuliämtler Equipe, die mit viel Spass und

Teamgeist fünf Spiele bestritt. Nachdem die ersten drei Ergebnisse jeweils ganz knapp mit Niederlagen geendet hatten und teilweise von wenig nachvollziehbaren Schiedsrichter-Ent- Als «Seniorinnen» in Wolhusen am Start: Romy Bill, Nadia scheidungen ge- Venzin, Claudia Götschi, Sabine Klopfer, Andrea Warth, prägt waren, liefen Sandra Ligny und Karin Mendler (von links). (Bild zvg.) die Säuliämtler Korbballerinnen in den letzten beiden ergebnis des Turniers mit 12:11 KörSpielen zu Höchstform auf. Besonders ben bei. Ausserdem landete sie im Nadia Venzin wandelte ihren Frust ge- fünften und letzten Spiel nervenstark genüber dem «Unparteiischen» in eine drei Sekunden vor Abpfiff den Siegessagenhafte Treffsicherheit um, erzielte treffer zum 8:7. im vierten Spiel Körbe im MinutenFest steht: Die Säuliämtlerinnen takt und trug wesentlich zum Rekord- werden 2016 wieder dabei sein!


www.Krone-Hedingen.ch Oberkrainer Konzert «Die Geininger» Samstag, 11. April Reservierungen Telefon 044 761 62 98 ab 18.00 Uhr. Eintritt Fr. 25.–/Fr. 55.– inkl. Buffet

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025 2015  

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