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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 24 I 175. Jahrgang I Freitag, 26. März 2021

Knapp im Minus

Die Sek Bonstetten schliesst 2020 mit einem Aufwandüberschuss von 80 000 Franken. > Seite 3

Vertieft abklären

Hochwasserschutz: Der Kanton Aargau evaluiert beidseits der Reuss weitere Varianten. > Seite 7

Drohnen und App

Neue Hilfsmittel erleichtern den Feuerwehren im Kanton Zürich den Einsatz. > Seite 8

«Friend of the Year»

Die Hausemer Alternative-RockBand Wilcox bringt die nächste Single heraus. > Seite 9

Politische Gemeinde erhält kein Kaufangebot für Liegenschaften Reformierte Kirchenpflege Bonstetten erklärt Einzelinitiative für ungültig Ein reformierter Bonstetter forderte Anfang Jahr, dass das Kirchgemeindehaus und die Pfarrwohnung der politischen Gemeinde zum Kauf angeboten werden. Inzwischen ist klar: Das Geschäft kommt nicht vor die Kirchgemeindeversammlung – die Kirchenpflege hat die Initiative für ungültig erklärt.

reformierten Bewohnerinnen und Bewohner aller neun involvierten Gemeinden das gleiche Ziel verfolgen: die Kirche und das kirchliche Angebot zu stärken und damit besser für das Gemeindewohl sorgen zu können.»

Die Kirchenfassade soll noch dieses Jahr renoviert werden

von livia häberling «Janu», sagt Werner Utz. Es hat nicht sollen sein. Im Januar hat er der Kirchenpflege Bonstetten einen eingeschriebenen Brief geschickt. Im Couvert lag seine Einzelinitiative, mit welcher er die Bonstetterinnen und Bonstetter vor «Fremdbestimmung» durch die neue Kirchgemeinde Knonauer Amt bewahren wollte. Auch in seiner Gemeinde hatten die Stimmberechtigten den Zusammenschluss im September 2020 gutgeheissen, nun befürchtete er, Bonstetten könnte bei der Nutzung der kirchlichen Liegenschaften Privilegien verlieren. Oder einst überstimmt werden, sollte der Verkauf der Gebäude diskutiert werden. Um zu verhindern, dass die Liegenschaften in das Vermögen der neuen Kirchgemeinde fliessen, forderte Utz, das reformierte Kirchgemeindehaus und die Dachwohnung im alten Dorfschulhaus sollten der politischen Gemeinde zum Kauf angeboten werden. Die Gebäude seien schliesslich von Bonstetterinnen und Bonstettern finanziert worden, so sein Argument.

Initiative widerspricht der Treuepflicht Ursprünglich war Werner Utz davon ausgegangen, dass die reformierten Stimmberechtigten an einer Kirchgemeindeversammlung über sein Geschäft abstimmen. Inzwischen weiss er, dass es dazu nicht kommen wird: Die Kirchenpflege Bonstetten hat seine Initiative für ungültig erklärt. Das Begehren sei mit

Die Aussenfassade der Kirche Bonstetten soll noch 2021 renoviert werden. (Bild lhä) der Unterstützung von zwei juristischen Stellen geprüft worden, schreibt die Behörde in einer Mitteilung. Die Pfarrwohnung und das Kirchgemeindehaus befänden sich im Verwaltungsvermögen der Kirchgemeinde. All diese Vermögenswerte dienten direkt der Erfüllung der öffentlichen Aufgaben und könnten deshalb weder verkauft noch verpfändet werden. Zwar werde die Pfarrwohnung derzeit vermietet, weil die Pfarrerin nicht dort wohne. Laut Kirchenordnung sei man jedoch verpflichtet, eine angemessene Pfarrwohnung zur Verfügung zu stellen. Bei einem Wechsel würde diese wieder genutzt werden. Zudem, heisst es im Schreiben, «widerspricht das Anliegen der Initiative dem Zusammenschlussvertrag vom 27. September 2020.» Dort sei festgehalten, dass die Aktiven und Passiven der Vertragsgemeinden mitsamt den Liegenschaften auf die neue Kirchgemeinde übergehen. «Die Veräusserung der Liegenschaften würde eine Treuepf lichtverletzung des Zusammenschlussvertrages darstellen.», so die Kirchenpflege. Für die Befürchtungen, die der Zusammenschluss der neun

Kirchgemeinden mit sich bringe, habe man jedoch grosses Verständnis.

Bei Immobiliengeschäften mit «kritischer Wachsamkeit» vorsorgen Werner Utz ist seit ein paar Tagen über den abschlägigen Entscheid informiert. Die Kirchenpflege hatte ihn zu einem Gespräch eingeladen. Gemeinderat und Liegenschaftenvorstand Markus Reich, der die Einzelinitiative unterstützt hatte, war ebenfalls anwesend. Er spricht von einem «konstruktiven Austausch», in dem die Befürchtungen der Initiative zwar nicht vollends aus dem Weg geräumt, aber doch gut abgefangen worden seien. Von den reformierten Kirchgemeindemitgliedern wünscht er sich kritische Wachsamkeit, insbesondere, wenn in der Kirchgemeinde Knonauer Amt in Zukunft Immobiliengeschäfte traktandiert werden. Vor allem aber liege es nun an der künftigen Kirchenpflege, die Geschicke so zu leiten, dass keine Gemeinde zu kurz komme. Die Kirchenpflege Bonstetten ist guter Dinge, dass dies nicht passiert: In der Mitteilung heisst es, man sei «überzeugt, dass die

Letzter Arbeitstag für Bruno Hänni Nach fast 33 Jahren verabschiedet sich der Gemeindeschreiber von Rifferswil heute Freitag vorzeitig in den Ruhestand.

Bruno Hänni, langjähriger Gemeindeschreiber von Rifferswil. (Archivbild mm)

Der Gemeindeschreiber trägt einerseits die operative Verantwortung für die Gesamtverwaltung und ist andererseits auch das Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung – eine wichtige Aufgabe, die Bruno Hänni in Rifferswil seit September 1988 innehat. «Ich war von Beginn an fasziniert von den vielfältigen Aufgaben, der grossen Selbstständigkeit und den Kontakten zur Bevölkerung», begründet er im Interview seine Treue

Eine Pendenz möchte die Kirchenpflege Bonstetten indes noch abarbeiten, bevor die Kirchgemeinde Knonauer Amt per Januar 2022 ihren Betrieb aufnimmt. Für 164 000 Franken soll die Fassade der Kirche renoviert werden. Damit die Arbeiten noch in diesem Jahr umgesetzt werden können, wird am kommenden Dienstag an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung über den Kredit abgestimmt. In den Unterlagen zur Versammlung heisst es, die letzte Renovation der Kirche sei 35 Jahre her. Insbesondere dem Kirchenturm sei das anzusehen, er sei «schwarz». Auch andere Mängel könnten bei dieser Gelegenheit behoben werden: Risse im Mauerwerk sollen ausgebessert, Türen neu gestrichen oder verstopfte Regenrinnen gereinigt werden. Bei den Eingriffen handle es sich um Unterhaltsarbeiten, «die früher oder später erledigt werden müssen», so die Kirchenpflege. Kirchenpflegepräsidentin Judith Grundmann erklärt, weshalb man die Renovation nun möglichst bald in die Wege leiten will: Das habe auch damit zu tun, dass das Geschäft bei der Kirchgemeinde Knonauer Amt nicht zuoberst auf der Pendenzenliste stehen dürfte. Das habe ihr die Projektorganisation so auch signalisiert und dem Sanierungsansinnen in Bonstetten zugestimmt. Zwar habe die Kirchenpflege Bonstetten keine Bedenken, dass die Fassade in den nächsten vier, fünf Jahren tatsächlich renoviert würde. Jedoch begrüsse man die zeitnahe Umsetzung: «Die Kirche ist unsere optische Visitenkarte.»

Mehr Straftaten im Bezirk

zum Job und zur Gemeinde Rifferswil als Arbeitgeberin. «Die Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten und den langjährigen Mitarbeiterinnen war bestimmt mit ein Grund.» Nun lässt Bruno Hänni sich pensionieren, ein Jahr vor seinem 65. Geburtstag. Ganz wichtig für ihn: «Ich bin überzeugt, dass meine Nachfolgerin mit dem ihr zur Seite stehenden Team ihre Arbeit gut machen wird.» Die angesprochene Nachfolgerin, Laura Molleman, ist Juristin, wohnt seit rund zehn Jahren in Hedingen und hat ihre Stelle am 8. März angetreten. (red.)

Die Corona-Pandemie hat Spuren in der Kriminalstatistik hinterlassen. So ist die Zahl der 2020 im Bezirk Affoltern begangenen Straftaten um über 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen, während sie in der Stadt Zürich zurückging. Wegen des Shutdown von Konsumund Freizeitangeboten waren vor allem jugendliche Straftäter mehr in ihrer Wohnumgebung aktiv als am Arbeitsund Ausgangsort. Zugenommen hat auch häusliche Gewalt, da die Menschen vermehrt auf engem Raum sind. (sts.)

> Interview mit Bruno Hänni auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

Firmen-Umzug

Die Schenk Haustechnik AG verlegt ihren Sitz von Affoltern nach Mettmenstetten. > Seite 11

Impf-Anmeldung ab 65 Jahren Am kommenden Montag, 29. März, wird unter www.zh.ch/coronaimpfung der Link aufgeschaltet, über welchen man sich für die Impfung registrieren kann. Einen Termin erhalten allerdings vorerst gemäss Priorisierung nur Personen ab 75 Jahren. Personen ab 65 Jahren können sich registrieren, der Rest der Bevölkerung solle sich noch gedulden, teilt die Gesundheitsdirektion mit. Das Impfzentrum in Affoltern wird am 8. April den Betrieb aufnehmen. (red.)

> Bericht auf Seite 8

Als Klasse musizieren Primarschüler lernen gemeinsam, ein Instrument zu spielen und im Klassenverbund als Orchester zu musizieren. In der Stadt Zürich ist das bereits etabliert, nun bringt eine Projektgruppe das «Klassenmusizieren» ins Knonauer Amt. Die Pilotklasse stellt Maschwanden. (tst.)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN

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Ärztlicher Notfalldienst

Es ist nie der richtige Zeitpunkt, es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt, es ist immer zu früh.

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Und doch sind da Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, schöne Stunden, Momente, die einzigartig und unvergessen bleiben. Diese Momente gilt es festzuhalten, einzufangen und im Herzen zu bewahren.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Anna-Maria (Annamarie) Binder-Hitz

6. 2. 1944 – 14. 3. 2021

Renata Pascale-Covolo

25. 10. 1945 – 14. 3. 2021

Nach kurzer Krankheit wurde sie im Alter von 86 Jahren von ihren Leiden erlöst. Dopo una breve malattia le è stato concesso di riposare serenamente.

In Liebe und Dankbarkeit Con amore e gratitudine Antonio Pascale Luciano und Renata Pascale Julia Pascale Jessica und Michael Langenegger mit Diego Linda Pascale und Raoul Calchini Gianna Calchini Laura Calchini und Matti und Angehörige

Im Konkursverfahren über die Richard Wettstein AG, Sitz: Hedingen, CHE108.007.644, Maienbrunnenstrasse 14, 8908 Hedingen, liegen der Kollokationsplan samt Lastenverzeichnis und das Inventar ab 26. März 2021, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 26. März 2021, verwiesen.

ABSCHIED

Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante Tristi ma grati per il bel tempo, salutiamo la mia cara moglie, nostra madre, suocera, nonna, bisnonna e zia

1. 2. 1935 – 21. 3. 2021

Auflage des Kollokationsplanes samt Lastenverzeichnis und des Inventars

Gott ist grösser als unser Herz

und

Hans Binder Im Wissen Eurer beider schweren Krankheit und immer grösser werdenden Schmerzen, müssen wir Euren Entscheid schweren Herzens akzeptieren. Wir hoffen, dass Ihr zusammen vereint Euren Frieden gefunden habt.

In stiller Trauer Andreas und Monika Binder-Villiger, Maschwanden Thomas Binder und Gabriela Tschirky, Affoltern am Albis Geschwister und Verwandte Aeugst am Albis, 14. März 2021 Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Andreas und Monika Binder-Villiger, Ausserdorfstrasse 3, 8933 Maschwanden

Die Trauerfeier findet am Freitag, 26. März 2021 in Breganze, Italien statt. La ceremonia funebre avra luogo Venerdi, 26 Marzo 2021 a Breganze, Italia.

Affoltern am Albis, 26. März 2021

Traueradresse: Familia L. Pascale, Gehrstrasse 10, 8908 Hedingen

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Aeugst am Albis, 14. März 2021

REISEMITTEILUNG

Erscheinungsweise über Ostern

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Woche 13 einmalig am:

Mittwoch, 31. März 2021 lnserateannahmeschluss für die Mittwochsausgabe: Dienstag, 30. März, 8.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 30. März, 11.00 Uhr Woche 14 am:

Mittwoch, 7. April 2021 lnserateannahmeschluss für die Mittwochsausgabe: Dienstag, 6. April, 8.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 6. April, 11.00 Uhr

Freitag, 9. April 2021 lnserateannahmeschluss für die Freitagsausgabe: Mittwoch, 7. April, 16.00 Uhr

Unsere Neugier war zu gross um den Klängen und Rufen der Wandlung nicht zu folgen.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis über Ostern 2021 Die Büros der Gemeindeverwaltung Aeugst sind vor den Osterfeiertagen wie folgt geöffnet: Gründonnerstag, 1. April 2021, von 8.00 – 11.30 Uhr Am Karfreitag, 2. April 2021, sowie Ostermontag, 5. April 2021, bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir ab Dienstag, 6. April 2021, ab 8.00 Uhr, zu den üblichen Öffnungszeiten wieder für Sie da. Bestattungsamt Bei einem Todesfall erreichen Sie den Pikettdienst am Samstag, 3. April 2021, von 9.00 – 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 50 65.

Wir treten unsere Heimreise an! Lebt wohl, die uns einst kannten! Den lieben Besuchern und Begleitern an unserer letzten irdischen Stätte unseren herzlichen Dank.

Mit stillen Abschiedsgrüssen Hans und Annamarie Binder-Hitz Es ist der Wunsch von Annamarie und Hans, dass jeder auf seine eigene, individuelle Art und Weise Abschied nimmt. Eine Abdankungsfeier findet nicht statt. Jeder hält die Erinnerung an diese tollen Freunde und diese aussergewöhnlichen Menschen im Herzen. Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Wir wünschen Ihnen frohe Osterfeiertage.

Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami

Todesanzeigen: Donnerstag, 8. April, 11.00 Uhr

Verena Kirner-Bigler 29. Januar 1943 – 20. März 2021

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern a. A. Telefon 058 200 57 00 • Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch • www.affolteranzeiger.ch

Die Stadtverwaltung Affoltern am Albis bleibt von Freitag, 2. April 2021 bis und mit Montag, 5. April 2021 geschlossen. Unsere Schalter schliessen am Donnerstag, 1. April 2021 um 11.30 Uhr. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Samstag, 3. April 2021 zwischen 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079527 10 11. Ab Dienstag, 6. April 2021 sind wir gerne wieder für Sie da. 26. März 2021 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Sie war immer für uns da und hat uns mit viel Liebe und Verständnis umsorgt. Sie strahlte eine grosse innere Stärke und Ruhe aus, die uns auch in schwierigen Situationen stützte und uns Vertrauen und Zuversicht schenkte. Bücher und Leselust haben Vreni ein Leben lang begleitet. So fand sie in ihrem Beruf als Bibliothekarin Erfüllung und Bereicherung. Sie reiste und wanderte gerne, war immer offen für Neues. Ihre Freundinnen und Freunde lagen ihr sehr am Herzen und bis zuletzt pflegte sie den Kontakt zu ihnen. Nun hat Vreni uns verlassen, nur ein halbes Jahr nach ihrem Mann Ernst. Sie fehlt uns und wir bewahren ihr Andenken tief in unseren Herzen.

Reto Kirner, Berikon Stefan Kirner, Altstetten Saijit Kirner, Widen Anverwandte mit Familien Freundinnen und Freunde Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden am Montag, 29. März 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt.

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Spenden im Andenken an Vreni gehen an die Wohnstätten Zwyssig, Postkonto 80-32888-6 / IBAN CH66 0900 0000 8003 2888 6 (Vermerk Verena Kirner-Bigler). Traueradresse: Reto Kirner, Bahnhofstrasse 31, 8965 Berikon


Bezirk Affoltern

Bankräuber verurteilt Im Juni 2019 hat er in Affoltern die ZKB überfallen. Dafür und für zwei weitere Bankraube wurde ein 38-jähriger Kosovare nun zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Kurz nach 16 Uhr betrat am 4. Juni 2019 ein Mann die ZKB-Filiale in Affoltern. Er bedrohte die anwesenden Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe – ein täuschend echt wirkendes Spielzeug, wie sich später herausstellen sollte – und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Mit hunderttausend Franken im Rucksack flüchtete der Räuber darauf in Richtung Obere Bahnhofstrasse. Wenige Tage zuvor hatte er mit ähnlichem Vorgehen in Horgen 20 000 Franken erbeutet. Nach dem dritten Streich in Adliswil (48 000 Franken) kam es am 4. Juni zur Verhaftung (der «Anzeiger» berichtete). Für diese drei Banküberfälle wurde der 38-jährige Kosovare nun vom Bezirksgericht Horgen zu vier Jahren Haft und neun Jahren Landesverweis verurteilt, wie die Zürichsee-Zeitung berichtet. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Walter Blaser-Scheidegger in Obfelden geboren wurde. Er feiert morgen Samstag, 27. März, den 90. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Bereits gestern Donnerstag, 25. März, durfte in Wettswil Jürg Comminot seinen 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm nachträglich ganz herzlich und wünschen nur das Beste.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 26. März 2021

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«Die Arbeit hier war meine Lebensaufgabe» Der Rifferswiler Gemeindeschreiber Bruno Hänni geht in Pension Nach fast 33 Jahren im Gemeindehaus Rifferswil ist heute der letzte Arbeitstag von Gemeindeschreiber Bruno Hänni. Im Interview berichtet er, was ihm besonders wichtig war, was sich im Dorf und in der Verwaltung verändert hat und wie er nun die freie Zeit gestalten möchte.

und Software-Programmen ist der Administrativaufwand grösser und der Papierberg nicht kleiner geworden. Die Bedeutung der Gemeindeverwaltung hat sich verändert. Durch das Internet ist diese Anlaufstelle für die Dorfbevölkerung nicht mehr die einzige Möglichkeit, um sich zu informieren. Welche Aufgaben lagen früher noch bei Ihnen, die inzwischen zentralisiert wurden? Anfänglich war ich noch mehr der Generalist als heute. Aber genau das war – und ist – ja so spannend. Früher war ich auch Zivilstandsbeamter und habe Trauungen durchgeführt. Zudem war ich zuständig, wenn es um das Thema Vormundschaft oder Sozialfälle ging.

Er war der letzte Gemeindeschreiber «der alten Schule» im Bezirk Affoltern. Während fast 33 Jahren wirkte Bruno Hänni im Rifferswiler Gemeindehaus. Heute ist sein letzter Arbeitstag, dann geht er in Pension. Er blickt mit Freude auf diese lange Zeit mit unzähligen schönen und bereichernden Kontakten zurück.

«Ich nehme viele schöne und sehr persönliche Reaktionen mit.»

«Anzeiger»: Bruno Hänni, das letzte Jahr als Gemeindeschreiber von Rifferswil fiel in die Coronakrise. Wie haben Sie das erlebt? Bruno Hänni: Um die Kontakte in der Verwaltung zu reduzieren, war auch ich ab und zu im Homeoffice. Corona ist zum Glück aber mehrheitlich an Rifferswil vorbeigegangen. Ein Abschiedsfest ist jetzt nicht möglich. Nein, der Abschied wird im Moment im kleinen Rahmen stattfinden müssen.

«Die vielfältigen Aufgaben, die grosse Selbstständigkeit und die Kontakte zur Bevölkerung haben mich von Beginn an fasziniert.» Wie kam es vor fast 33 Jahren dazu, dass Sie in Rifferswil Gemeindeschreiber wurden? Ich hatte eine Banklehre absolviert, bei der Polizei gearbeitet und schliesslich Interesse, im Verwaltungsbereich Erfahrungen zu sammeln. Das Inserat der Gemeinde Rifferswil machte mich neugierig. Ich bewarb mich um die Stelle und trat sie am 1. September 1988 an. Was für eine Ausbildung brauchten Sie für den Job? Ich besuchte einige Weiterbildungen, eignete mir aber viel Wissen selber an, im Sinne von learning by doing und anfänglich nicht selten im Austausch mit benachbarten Gemeindeschreiberkollegen. Warum sind Sie fast 33 Jahre geblieben? Ich war von Beginn an fasziniert von den vielfältigen Aufgaben, der grossen

Gemeindeschreiber Bruno Hänni blickt mit Freude auf die vielen schönen Jahre in Rifferswil zurück. (Bild Marianne Voss) Selbstständigkeit und den Kontakten zur Bevölkerung. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten und den langjährigen Mitarbeiterinnen war bestimmt mit ein Grund. Und jetzt lassen Sie sich ein wenig vorzeitig pensionieren. Ja, auf meinen 64. Geburtstag hin höre ich nun auf. Wer waren die Gemeindepräsidenten, mit denen Sie zusammenarbeiteten? Das waren Armin Meier, Edi Hess, Köbi Geissbühler, Marcel Fuchs und jetzt Christoph Lüthi. Sie erwähnten die Kontakte zur Bevölkerung. Was war Ihnen wichtig dabei? Ich versuchte die Menschen und ihre Anliegen immer ins Zentrum meines Handelns zu stellen, ihnen zuzuhören. Neben den gesetzlichen Normen gibt es ja auch noch den gesunden Menschenverstand und das Dienstleistungsbewusstsein. Früher kamen die Leute vom Dorf öfter ins Gemeindehaus, wenn

sie eine Auskunft brauchten. Ich war der, welcher die Begehren und Fragen entgegennahm. Dabei war es mir stets wichtig, möglichst einfache und direkte Wege einzuschlagen und zu verfolgen, um Lösungen zu finden oder darauf zu antworten. Es war für mich dann eine gewisse Genugtuung, wenn ich die Kundschaft so bedienen konnte, dass sie sich mit dem Resultat einverstanden erklären konnten und dafür bedankten.

«Trotz Computer ist der Administrativaufwand grösser geworden und der Papierberg nicht kleiner.» Was hat sich verändert während dieser langen Zeit? Das unbürokratische Vorgehen ist heute leider viel weniger einfach möglich als früher. Die Vorschriften sind zahlreicher und komplexer geworden. Trotz der Einführung von Computer

Wie hat sich das Dorf verändert? Es ist von 650 auf 1150 Einwohnende angewachsen. Das aufgrund eines zwischenzeitlich gewaltigen Baubooms, der folglich in der Verwaltung ein Aufstocken des Personals nötig machte. Auch Rifferswil bekommt die Probleme manch einer Agglomerationsgemeinde zu spüren, wie beispielsweise den zunehmenden Motorfahrzeugverkehr. Heute ist Ihr letzter Arbeitstag. Wie gehen Sie? Was nehmen Sie mit? Ich nehme viele schöne und sehr persönliche Reaktionen zu meinem Abschied mit. Besser geht nicht. Das freut mich natürlich sehr. Das sind die wahren Geschenke. Ich habe ein gutes Gefühl bezüglich dem, was ich zurücklasse, und nehme im Rückblick auf die Zeit in Rifferswil farbenfrohe Bilder mit in den beruflichen Ruhestand. Ganz wichtig ist für mich: Ich bin überzeugt, dass meine Nachfolgerin mit dem ihr zur Seite stehenden Team ihre Arbeit gut machen wird – vielleicht da und dort anders; warum auch nicht. Und wie geht es Ihnen persönlich? In ein Loch werde ich sicher nicht fallen, falls Sie das meinen. Langeweile? Ich bin jetzt schon viel in der Natur unterwegs, treibe Sport und habe Enkel. Ich freue mich, mehr Zeit zu haben, um mit meiner Frau gemeinsamen Hobbys nachgehen zu können und mit ihr Reisen zu unternehmen; auf «sun and fun». Interview: Marianne Voss

Punktlandung bei der Jahresrechnung 2020 Infos aus der Sekundarschulpflege Bonstetten Auch die Jahresrechnung 2020 der Sekundarschule schliesst wie bereits die Rechnungen der vergangenen vier Jahre besser ab als budgetiert. Dies trotz einer Steuerfusssenkung um 1 % im Jahr 2019 und eines erneuten Kostenanstiegs aufgrund Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler, was einen erhöhten Betreuungsbedarf und vermehrte individuelle Lösungen zur Folge hatte. Statt des budgetierten Aufwandüberschusses von 345 000 Franken schliesst die Sekundarschule um rund 265 000 Franken besser ab. Der Aufwandüberschuss von Fr. 79 663.11 entspricht ungefähr einem halben Steuerprozent.

Anschluss Schul- und Berufswahl Es stimmt uns zuversichtlich, dass trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Situation auch in diesem Jahr die meisten Schüle-

rinnen und Schüler der 3. Sekundarklassen eine Lehrstelle (rund 80 %) oder anderweitige Anschlusslösung gefunden haben. Nur wenige Drittklässler warten noch auf einen Bescheid. Der Fokus unserer Schule, das Thema Berufsfindung intensiv früh anzugehen, das Engagement der Lehrpersonen, das Zusammenspiel mit Eltern und Berufsberatung sowie klare Zeitpläne sind für diesen Erfolg von zentraler Bedeutung. Die Schulpflege dankt allen Beteiligten für ihren anhaltenden und unermüdlichen Einsatz.

Schulhausneubau Trakt E Die Vorarbeiten für die Realisierung des Neubautrakts E kommen planmässig voran. Aktuell erfolgen letzte Abklärungen in den Bereichen Elektro und Beleuchtung sowie in der Materialisierung des Innenausbaus. Im April und Mai folgen Detailplanungen zur Umgebungs-

gestaltung, Inneneinrichtung und Signaletik und mit Beginn der Sommerferien starten die effektiven Bauarbeiten. Am Montag, 19. Juli 2021, wird die Turnhalle S1 abgerissen. Wie und ob ein öffentlicher Abschied von dem altgedienten Gebäude möglich ist, wird zurzeit noch geklärt. Die Schule informiert, sobald das weitere Vorgehen konkret wird.

ka. Die positiven und bereichernden Erfahrungen der Sekundarschule mit dieser Art von «Nachwuchsförderung» führten bereits zu Festanstellungen vorheriger Praktikantinnen und Praktikanten. Ab Schuljahr 2021/22 soll die Zusammenarbeit neu aufgegleist werden, wofür aktuell eine schulinterne Koordinationsperson gesucht wird.

Kooperationsschule PHZH

Nachruf Beatrice «Trix» Juen

Schon seit einigen Jahren arbeitet die Sekundarschule zusammen mit den Primarschulen der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon als Kooperationsschule im Bereich der Berufspraktischen Ausbildung eng mit der Pädagogischen Hochschule Zürich zusammen. Während der ersten zwei Studiensemester absolvieren Studierende an Kooperationsschulen bei bewährten Lehrerinnen und Lehrern kurze oder längere Prakti-

Mit grosser Traurigkeit haben wir vom Tod unserer langjährigen Mitarbeiterin Trix Juen Kenntnis erhalten. Sie ist aufgrund ihrer Krankheit am Donnerstag, 11. März, im Kreis ihrer Angehörigen verstorben. Im Namen aller Mitarbeitenden der Sek Bonstetten drückt die Schulpflege ihren Kindern und Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus und wünscht ihnen viel Kraft und Mut in dieser schwierigen Zeit. Sekundarschulpflege Bonstetten


Entsorgung Ostern Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Abfall westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 2. April 2021 am Samstag, 3. April 2021 Grüngut östlich der Bahnlinie: statt Montag, 5. April 2021 am Mittwoch, 7. April 2021 Für das Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Gründonnerstag, 1. April 2021: geschlossen ab 16.00 Uhr Karfreitag, 2. April 2021: ganzer Tag geschlossen Samstag, 3. April 2021: normale Öffnungszeiten Ostermontag, 5. April 2021: ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt folgender Fahrplan: Karfreitag, 2. April 2021: entfällt Samstag, 3. April 2021: üblicher Fahrplan 30. März 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Strassenbau: Sanierung Oberalbisstrasse

Reglement für die Ausrichtung von Beiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung – Totalrevision Der Gemeinderat Kappel am Albis hat am 15. März 2021 folgendes Reglement genehmigt und per 1. Mai 2021 in Kraft gesetzt: •Reglement für die Ausrichtung von Beiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung Das Reglement finden Sie mit der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch oder www.kappel-am-albis.ch und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, bem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an im Bauamt Hausen am Albis, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis zur Einsicht auf.

Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei der Kontaktstelle erhoben werden. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 24. April 2021 Auflage-/Mitwirkungsfrist

Bestattungsamt Knonau

Wahlerklärung

Öffnungszeiten Ostern 2021 Über die Ostertage bleibt die Gemeindeverwaltung wie folgt geschlossen: Gründonnerstag, 1. April 2021 ab 11.30 Uhr, Karfreitag, 2. April 2021 bis und mit Ostermontag, 5. April 2021. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Ab Dienstag, 6. April 2021, ist die Gemeindeverwaltung aufgrund der aktuellen Lage weiterhin zu den reduzierten Öffnungszeiten telefonisch erreichbar: montags von 14.00 bis 18.30 Uhr und dienstags bis freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr. Wir wünschen Ihnen schöne Osterfesttage und gute Gesundheit. Gemeindeverwaltung Ottenbach

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Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt.

Rechtliche Hinweise und Fristen

Die Angehörigen werden gebeten, Grabsteine, Pflanzen, etc. bis spätestens Freitag, 30. April 2021 abzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Aufhebung der Gräber durch die Gemeinde, wobei über zurückgebliebenen Grabschmuck, ohne weitere Mitteilung und unter Ablehnung jeder Entschädigungspflicht, verfügt wird.

26. März 2021

Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung

Durchführende Stelle: Bauamt Hausen am Albis, Abteilung Tiefbau

Für die Gräber auf dem Friedhof Knonau mit Bestattungsjahren zwischen 1993 und 2000 ist die gesetzliche Ruhefrist von 20 Jahren abgelaufen. Diese Erd- und Urnengräber (Grabreihen 7 und 8) werden aufgehoben.

Stille Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022

Betrifft 8915 Hausen am Albis

Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 56 vom 9. März 2021 das Bauprojekt Sanierung Oberalbisstrasse genehmigt.

Gräberräumung – Friedhof Knonau

Auf die Wahlanordnung vom 22. Januar 2021 ist der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach Sirin Bulliard als gültige Kandidatur für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von Art. 9 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Die Schulpflege beschliesst: 1. Als Mitglied der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach wird für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 als gewählt erklärt: Bulliard Sirin, Jg. 1986, Landschaftsarchitektin, Raihaltenstrasse 83, 8912 Obfelden, parteilos 2. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 26. März 2021 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

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Bezirk Affoltern

Freitag, 26. März 2021

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Zunahme der Straftaten im Bezirk Affoltern Kriminalstatistik 2020 der Kantonspolizei zeigt Auswirkungen von Corona auf die Kriminalität Die Corona-Pandemie zeigt auch Auswirkungen auf die Kriminalität im Kanton. Die Zahl der Diebstähle ist 2020 stark zurückgegangen, häusliche Gewalt, Raubstraftaten und Betrugsdelikte haben hingegen markant zugenommen. Und viele Delikte haben sich von der Stadt Zürich in den Bezirk Affoltern verlagert. von stefan schneiter Corona hat die Kriminalität von der Stadt Zürich hinaus in die Bezirke verlagert. Das spürt auch der Bezirk Affoltern. 105 881 Straftaten wurden 2020 im ganzen Kanton Zürich begangen (+1,7 % gegenüber 2019). Die Zahl der Straftaten ging dabei in der Stadt Zürich um 5,5 % auf 46 842 zurück. Im Bezirk Affoltern ist hingegen ein bedenklich stimmender Anstieg um ganze 16,7 % auf 2371 strafrechtlich verfolgte Delikte zu verzeichnen. Prozentual wird dieser Anstieg nur noch durch die beiden Bezirke Meilen (+24,5 %) und Horgen (+22 %) übertroffen. «Die starke Beschränkung der Mobilität in der Bevölkerung und viele Veränderungen in den Lebensbedingungen führten zu einer örtlichen Umverteilung der Straftaten», konstatierte Christine Lentjes Meili, Chefin Kriminalpolizei bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2020 vor den Medien. In einzelnen Bezirken sei es zu eigentlichen Szene-

bildungen von kriminellen Tatpersonen gekommen. Deutlich mehr Delikte wurden in deren Wohngebieten statt an den Arbeits- und Ausgehorten – der Stadt Zürich – begangen, fügte Lentjes Meili an. So verzeichnet die polizeiliche Statistik für den Bezirk Affoltern für 2020 gegenüber 2019 einen Anstieg der Einbruch- und Einschleichdiebstähle von 2,7 auf 3,6 pro 1000 Einwohner (insgesamt 198 Fälle), derweil diese Zahl in der Stadt Zürich von 8,3 auf 7,1 zurückging.

Mehr häusliche Gewalt Generell hat diese Kategorie von Straftaten gegen das Vermögen (Diebstahl aller Art, Raub, Veruntreuungen, Sachbeschädigungen, Betrug usw. ) um 191 Fälle (von 1111 auf 1302) oder 17,2 % zugenommen. In der Deliktskategorie «gegen die Freiheit» (Drohung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Hausfriedensbruch) beträgt der Anstieg bei insgesamt 341 Delikten 21 %, die Vergehen gegen die sexuelle Integrität (sexuelle Nötigung, Handlungen mit Kindern, Vergewaltigung, Pornografie) stiegen von 45 auf 52. Die Zahl der Tötungsdelikte ging im vergangenen Jahr gegenüber 2019 von drei auf null zurück. Ganz generell sind die «Delikte gegen Leib und Leben» rückläufig, so etwa Tätlichkeiten (von 102 auf 91) oder Beteiligung an Schlägereien und körperliche Angriffe auf andere Menschen (von 32 auf 7). Hingegen verzeichnete die Kantonspolizei im vergangenen Jahr kantonsweit mehr Einsätze wegen häuslicher

Gewalt (+6 %) und Familienstreitigkeiten (+29 %). Das hat seinen Grund darin, dass als Folge der Pandemie gezwungenermassen viele Menschen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbrachten. Die Polizei musste deswegen 2020 pro Tag 18-mal ausrücken, 2019 waren es «nur» rund 15-mal gewesen. Bei den Raubstraftaten war 2020 ein Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, wobei in diesem Bereich der markante An- Die Spurensicherung ist bei grösseren Verbrechensfällen ein wichtiger Teil der Ermittlungsarbeit der stieg an jugendli- Kriminalpolizei. (Bild Kriminalpolizei Zürich) chen Beschuldigten (+74 %) auffällt. «Die Jugendlichen passierten durch fiktive Online-Platt- schaften aus dem Ausland weniger die langweilen sich, kommen auf dumme formen. Dafür sank die Zahl der Dieb- Schweiz aufsuchen konnten. Die Zahl aller Delikte (nach StrafGedanken und verüben Delikte», mein- stähle um 13 %. Taschen- und Trickdiebte dazu Sicherheitsdirektor Mario Fehr stähle gingen gar um 37 % zurück. Auch gesetzbuch, Betäubungsmittelgesetz und diese Zahlen lassen sich mit Corona Ausländer- und Integrationgesetz AIG) vor den Medien. erklären, die 2020 zu einem laut Kripo- ist 2020 leicht gesunken, um 0,9 %. Und Chefin Lentjes Meili «untypischen Jahr» trotz stetig steigender Bevölkerungszahl «Ein sicherer Kanton» in Sachen Kriminalität machen. Social im Kanton Zürich ist die Zahl der Delikte Auch die Zahl der Betrugsdelikte nahm Distancing, geringere Mobilität und der (ohne AIG) seit sieben Jahren konstant zu. Corona liefert auch hier wieder die Ausfall von Veranstaltungen hielten unter 100 000 geblieben. Somit konnte Erklärung dazu. Der digitale Einkauf auch Diebe fern. Mit hineinspielen Mario Fehr konstatieren: «Zürich ist und nahm stark zu und viele Betrugsfälle dürfte auch, dass professionelle Täter- bleibt ein sicherer Kanton.»

Steuerfragen rund um das Eigenheim Vom Erwerb von Wohneigentum über die Nutzungsdauer bis zu einem allfälligen Verkauf werden immer wieder Steuern fällig. Wir zeigen Ihnen auf, was es zu beachten gilt. Besitzer von Wohneigentum sehen sich oft mit unterschiedlichen (Steuer-) Fragen konfrontiert, die sowohl während der Besitzdauer, als auch bei der Veräusserung, Schenkung oder Vererbung auftreten. Allein die Tatsache, dass ein Objekt den Eigentümer wechselt, zieht in den meisten Kantonen eine Handänderungssteuer nach sich. Als Faustregel sollten Sie dafür rund 1 bis 3 Prozent des Kaufpreises budgetieren. Teils muss der Käufer dafür aufkommen, teils teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten – je nach Kanton. Keine Handänderungssteuer kennen der Bund und Kantone wie Zürich oder Schwyz. Steuern beim Kauf Zur Sicherstellung einer Hypothek wird ein Schuldbrief erstellt. Die Ausstellung eines Schuldbriefs über 500 000 Franken kostet zum Beispiel im Kanton Schwyz 750 Franken, inklusive Mehrwertsteuer. Im Kanton Bern verlangt ein Notar nach kantonalem Gebührentarif rund 1300 Franken, zuzüglich Mehrwertsteuern.

Nicht zu vergessen sind auch allfällige Kapitalauszahlungssteuern – sofern Sie beim Kauf Vorsorgegelder einsetzen (Pensionskasse oder Säule 3a). Bei einem Bezug von 250 000 Franken beispielsweise fallen rund 4 bis 10 Prozent an Steuern an. Rechnen Sie sämtliche Positionen zusammen, fallen beim Erwerb im Extremfall einige Zehntausend Franken an Steuern und Nebenkosten an. Steuern beim Verkauf Je nach Situation ist der Erlös aus dem Verkauf einer Immobilie höher als der Anschaffungswert. Auf diese Differenz wird von sämtlichen Kantonen eine Grundstückgewinnsteuer erhoben. Auch hier gibt es bei der Grundstückgewinnsteuer grosse kantonale Unterschiede. Die Höhe der Steuer hängt von der Besitzdauer ab – je höher der Gewinn und je kürzer die Dauer des Besitzes, desto höher ist die Steuer. Sämtliche wertvermehrenden Investitionen während der ganzen Besitzdauer, aber auch Handänderungskosten, Makler- oder Notariatsgebühren können Sie dabei in Abzug bringen. Daher sollten Sie sämtliche Belege über Nebenkosten

und Investitionen während mindestens 20 Jahren sorgfältig aufbewahren. Wir empfehlen Ihnen, Abgaben, Steuerfolgen und allfällige Steuererleichterungen immer im Voraus abzuklären. Die Grundstückgewinnsteuern lassen sich in allen Kantonen aufschieben, wenn der Verkäufer innert nützlicher Frist wieder Wohneigentümer wird. Steuern beim Besitz Nach den heute geltenden Regeln müssen Wohneigentümer in der Schweiz den Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Das Bundesgericht schreibt vor, dass dieser mindestens 60 Prozent der Marktmiete betragen muss. Weiter fallen auf dem Immobilienbesitz Vermögenssteuern an. Zusätzlich stellen einige Kantone eine separate Liegenschaftssteuer in Rechnung. Diese liegt meist zwischen 0,1 und 3 Promille des Steuerwertes des Objekts. Steuerliche Abzüge Wohneigentümer können beim Ausfüllen der Steuererklärung einige Abzüge geltend machen wie zum Beispiel:

• Die Hypothekarzinsen können Sie voll vom steuerbaren Einkommen abziehen, jedoch höchstens 50 000 Franken mehr als die Bruttovermögenserträge eines Steuerpflichtigen. • In den meisten Fällen lohnt es sich, den Weg der indirekten Amortisation zu wählen. Dabei wird die Zweithypothek nicht direkt amortisiert. Vielmehr gehen Ihre Rückzahlungen auf ein Säule-3a-Konto der Bank und werden verpfändet. Der Schuldzinsabzug bleibt in gleicher Höhe erhalten. • Sämtliche Auslagen, die dem Unterhalt und der Werterhaltung dienen (Reparaturen, Malerarbeiten, Unterhaltsarbeiten im oder ums Haus usw.). Einladung zur WebinarSerie rund um das Thema Wohneigentum Erfahren Sie weitere wichtige Informationen rund um Wohneigentum an unseren Webinaren. Unsere Experten beantworten gerne Ihre Fragen.

Diese Publikation dient nur zur Information. Sie ist weder als Empfehlung, Offerte oder Aufforderung zur Offertstellung noch als Rechts- oder Steuerberatung zu verstehen. Sie sollten sich professionell beraten lassen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. © UBS 2021. Das Schlüsselsymbol und UBS gehören zu den geschützten Marken von UBS. Alle Rechte vorbehalten.

Herzliche Einladung zu unserer Webinar-Serie «Wissenswertes rund um das Thema Wohneigentum» • Dienstag, 13. April 2021, 17.30 – 18.15 Uhr «Ehe und Wohneigentum / Erbengemeinschaften und Wohneigentum» • Donnerstag, 15. April 2021, 17.30 – 18.15 Uhr «Konkubinat und Wohneigentum» • Dienstag, 20. April 2021, 17.30 – 18.15 Uhr «Steuern und Wohneigentum» • Donnerstag, 22. April 2021, 17.30 – 18.15 Uhr «Vorsorgeauftrag und Wohneigentum» Anmeldung über: ubs.com/wohneigentum-events Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit UBS reden lohnt sich: Nehmen Sie das Gespräch mit uns auf, wir beraten Sie gerne. Ihre UBS-Ansprechpersonen in Affoltern am Albis

Martin Köstli Leiter Geschäftsstelle 044 763 71 65 martin.koestli@ubs.com UBS Switzerland AG Bahnhofplatz 10 8910 Affoltern am Albis

Roger Müller Leiter Wealth Management 044 743 86 06 roger-c.mueller@ubs.com


Aeugst am Albis Zwischen dem 14. März 2021 und 15. März 2021 sind in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Hans Binder geboren am 25. Oktober 1945 und

Anna Maria Binder geb. Hitz geboren am 6. Februar 1944, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Aeugst am Albis Am 19. März 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Maria Elisabeth Schlumpf geb. Balmelli geboren am 7. Februar 1935, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Die Beisetzung und Abdankung finden am 8. April 2021 um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche Aeugst am Albis im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Affoltern am Albis Am 12. März 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Viktor Emil Baur geboren am 3. April 1940, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 26. März 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 20. März 2021 ist gestorben in Affoltern am Albis:

Walter Wernli geboren am 21. März 1928, von Thalheim AG, wohnhaft gewesen Heumattstrasse 18, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Gemeinde Mettmenstetten Am 20. März 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Verena Kirner geb. Bigler geboren am 29. Januar 1943, von Diessenhofen TG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten ZH. Die Beisetzung findet am Montag, 29. März 2021 um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 22. März 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Strasser-Widmer, Irene geboren am 16. April 1945, von Gränichen AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Senevita Obstgarten, Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Hausen am Albis

Kappel am Albis

Ottenbach

Bauherrschaft: Weisbrod-Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Allotherm AG, Moosweg 11, 3645 Gwatt Projekt: Neubau Holzheizzentrale für Wärmeverbund, Abbruch Gebäude Vers.Nr. 983, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3784, Zone: Gewerbezone G

Bauherrschaft: Georgia und Thomas Marcuard, Weiermattstrasse 8, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Strebel GmbH Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Umbau Wohnhaus, Pelletheizung und Fensterersatz, Weiermattstrasse 10, 8926 Uerzlikon, Assek.-Nr. 180 Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1646, Zone: Kernzone B

Bauherrschaft: Gessner AG, Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch des Schopfs Vers.-Nr. 330 und Teilabbruch des Schopfs Vers.-Nr. 226 sowie Neubau von 20 Parkplätzen südseitig. Muristrasse 31, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 170, Zone: Gewerbezone

Maschwanden

Ottenbach

Bauherrschaft: Michael und Anita Schüpbach, Steinbüllenstrasse 24, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Die Bauherren sind Projektverfasser. Projekt: Anbau Carport mit Geräteschuppen (Assek-Nr. 334), Steinbüllenstrasse 24, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1062, Zone: Kernzone

Bauherrschaft: Hochbauamt des Kantons Zürich, Stampfenbachstrasse 110, 8006 Zürich Projektverfasser: Roos Architekten GmbH, Zweigniederlassung Affoltern am Albis, Im Winkel 5, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Infotafeln, Absturzsicherung, Vorplatz Turbinenhaus, Verschiebung Kandelaber sowie Anpassung Abschrankungen vom Wehr beim Gebäude Vers.-Nr. 221. Bibelaas/Tobelbach/Muristrasse 33, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 168, Zone: G/Lk/Wa, Grundstück-Nr.: 169, Zone: G/Lk/Wa, Grundstück-Nr.: 1033, Zone: G/Lk/Wa, Grundstück-Nr.: 1034, Zone: G/Lk/Wa, Grundstück-Nr.: 1433, Zone: Lk/G/Wa/Fk

Hausen am Albis

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bauherrschaft: Walter Streich, Vollenweid 17a, 8915 Hausen am Albis, Tim Streich, Vollenweid 17b, 8915 Hausen am Albis Projekt: Neubau Reitplatz (erneute Publikation aufgrund mangelhafter Aussteckung), Vollenweid, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3228, Zone: LW, Landschaftsschutzzone Türlersee

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Markus Staub, Farbüel 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: DeLaval AG, Münchrütistrasse 2, 6210 Sursee Projekt: Neubau Rindviehstall, Farbüel 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2846, Zone: LW, Landschaftsschutzgebiet

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Holzschnitzelsilo, Spitzenstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Zone: OE

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Leuthard Immobilien AG, Luzernstrasse 14, 5634 Merenschwand, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nrn. 822 und 824, Neubau Terrassenhaus mit 6 Wohnungen und Tiefgarage, Steinacherstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6390, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2a/Gestaltungsplan Sonnenberg

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Andreas und Marianne Kunz, Im Feld 2, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aussenaufstellung Luft-WasserWärmepumpe, Im Feld 2, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3805, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2c

Hausen am Albis Bauherrschaft: SRAM Immobau AG, Schulhausweg 2, 5636 Benzenschwil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Doppel-EFH mit Carport, Steinbaumstrasse, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3829, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: Heizgenossenschaft Hausen am Albis (HGH), Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Allotherm AG, Moosweg 11, 3645 Gwatt Projekt: Erstellen Fernwärmenetz gemäss Situationsplan, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: gemäss Situationsplan Fernwärmenetz, Zone: WG/2.0, G, KI

Hausen am Albis

Hausen am Albis Bauherrschaft: Stephanie und Thilo Neugebauer, Glärnischstrasse 138, 8805 Richterswil Projektverfasser: Stari Bau AG, Obere Schwandenstrasse 19, 8833 Samstagern Projekt: Projektänderung II: Raumanpassungen und Änderungen der Süd- und Westfassaden, Püntestrasse 3, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 2414, Zone: W/1.2, privater Gestaltungsplan Gisel

Hedingen Bauherrschaft: Pagarus Bau AG, Alte Landstrasse 117, 8700 Küsnacht ZH Vertretung der Bauherrschaft: Florian Voemel Architekten AG, Uetlibergstrasse 98, 8045 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Vers.-Nr. 331 und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Frohmoosstrasse, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 94, Zone: Wohnzone W 2.0

Hedingen Bauherrschaft: Susanne und Erich Grond, In der Hub 6, 8908 Hedingen Projekt: Erstellung Sichtschutz mit Pflanzen und Wänden in Cortenstahl, In der Hub 6, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 108, Zone: W 2.0

Hedingen Bauherrschaft: Ersan Erol, Zürcherstrasse 101, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser Projekt: Erweiterung Gartenwirtschaft und temporäre Bewilligung für Grill- und Burgerstand, Zürcherstrasse 101, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2285, Zone: Kantonale Landwirtschaftszone Lk

Mettmenstetten Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8045 Zürich Projekt: Neubau Mobilfunkanlage inkl. technischer Einrichtung, Dachlissen 4b, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3860, Zone: Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: René und Nicole Helfenstein, Aentlerweg 1, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projekt: Aufbau Lukarne beim bestehenden Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1690, Aentlerweg 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3879, Zone: Wohnzone W2a

Obfelden Bauherrschaft: Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, Schweiz Projektverfasser: GU+ c/o Anliker AG Bauunternehmung, Meierhöflistrasse 18, 6021 Emmenbrücke 1, Schweiz Projekt: Elektrozentrale (Trafostation und Niederspannungsverteilung), Muristrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4661, Zone: K2

...au en aus dem gleich Haushalt!

Bauherrschaft: Primarschule Wettswil a. A., Hirsächersteig 17, 8907 Wettswil a. A., Schweiz Projekt: Neubau Provisorium Schulanlage Wolfetsloh, Hirsächersteig 17, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2125, Zone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Daniela und David Da Costa, Im Haldenächer 11, 8907 Wettswil a. A. Projekt: Aufschüttung, Erstellung Sichtschutz und Neubau Veloraum beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 794, Im Haldenächer 11, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Kreis: W2a, Grundstück-Nr.: 2303

Ottenbach Bauherrschaft: Ronald Hitz, Rebenstrasse 35a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Flachdachsanierung mit neuem Dachrand und Solaranlage beim Gebäude Vers.-Nr. 585, Rebenstrasse 35a, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 583, Zone: W2b

Ottenbach Bauherrschaft: Michael und Anita Leiser, Rebenstrasse 35b, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Flachdachsanierung inkl. Dämmung mit neuem Dachrand und Solaranlage sowie dämmen der Nordwestfassade beim Gebäude Vers.-Nr. 584. Rebenstrasse 35b, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 582, Zone: W2b

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Versöhnung – wie geht das?

Freitag, 26. März 2021

Die «Bestvariante» ist noch in weiter Ferne Aufwändige Abklärungen zum Hochwasserschutz im Reusstal

Hat Versöhnung auch mit Heilung zu tun? Durchaus. Beim Streiten agieren meist beide Partner aus ihren Angriffs- und Verteidigungsmustern heraus. Im «Gefecht» verletzen wir und werden verletzt. Damit Verletzungen heilen können, ist es hilfreich, wenn wir zu unserer Verletzlichkeit stehen und andererseits anerkennen, dass wir verletzend waren – manchmal auch ohne Absicht.

«Mit einem herzlichen ‹Entschuldigung› oder ‹Es tut mir leid› gehe ich auf den Partner oder die Partnerin zu und schaffe die Basis für neue Nähe.» Manchmal entschuldigt sich nur einer der beiden. Es mag Situationen geben, wo es angebracht ist, dass der oder die eine sich für etwas entschuldigt und die oder der andere die Entschuldigung annimmt. Wenn es aber um das Beziehungsgeschehen geht, dann ist dies immer eine zweiseitige Geschichte, und beide tragen ihren Teil dazu bei. «Nicht handeln, nichts sagen» kann genauso verletzend sein, wie verletzende Worte. Dann ist keine Versöhnung möglich. Warum ist es für manche Menschen so schwer, sich zu entschuldigen? Da steckt meist Angst dahinter. Verletzendes Verhalten zuzugeben braucht ja eine innere Stärke. Wenn ich innerlich unsicher bin, dann fällt mir das schwer. Oft höre ich auch: «Ich habe es ja nicht so gemeint, warum soll ich mich für diese Aussage dann entschuldigen?»

KOMMENTAR

Hände weg von der Maschwander Allmend! VON WERNER SCHNEITER

B

auliche Massnahmen für eine «gesteuerte Ausleitung» und eine 650-Meter-Verlängerung des Reussdamms bis zum «Rüssspitz»: Unter anderem mit einer solchen Variante will der Kanton Aargau Defizite beim Hochwasserschutz beseitigen.

Wie wichtig ist Versöhnung, um einen Streit oder Konflikt gut zu beenden? Wenn keine Versöhnung geschehen kann, staut sich im Laufe der Zeit ein Dreckhaufen an. Das führt zu Frustrationen. Versöhnung fühlt sich so an, wie wenn wir das Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen. Was müssen die Beteiligten dazu beitragen? Versöhnung hat nur eine Chance, wenn beide spüren und erfahren, dass sie vom Gegenüber ernst gemeint und mit ihren Anliegen gehört werden. Beide sollen wissen, dass der oder die andere etwas ändern will. Nur wenn Bemühungen vorhanden sind, es in Zukunft besser zu machen, ist nach einem Konflikt eine Weiterentwicklung möglich.

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Die Maschwander Allmend, auch ein Naherholungsgebiet, als Hochwasser-Rückhalteraum? Dazu gibt es kritische Stimmen aus den Kantonen Zug und Zürich. Hinter dem Allmendweg (Bild) beginnt das sogenannte «Smaragdgebiet», das zum europäischen Netzwerk der wertvollsten Lebensräume zählt. (Bild Werner Schneiter)

Nebst der Nutzung des Gebiets «Rüssspitz» als Rückhalteraum bei Hochwasser hat der Kanton Aargau beidseits der Reuss weitere Varianten evaluiert. Wann eine «Bestvariante» präsentiert wird, ist noch offen. «Umstrittener Hochwasser-Rückhalteraum in der Maschwander Allmend»: Unter diesem Titel wurde im «Anzeiger» vom 12. März eine Variante präsentiert, die eine 650-Meter-Verlängerung des Reussdamms bis zum «Rüssspitz» vorsieht. Dort, wo Lorze und Reuss zusammenfliessen, würde dazu ein Regulierbauwerk in der Lorze sowie ein Ausleitbauwerk in der Reuss benötigt. Gegen eine solche Variante wehrt sich die Korporation Maschwanden, Hauptbesitzerin der auf Zuger Kantonsgebiet liegenden Maschwander Allmend. Dieses Schutzgebiet von nationaler Bedeutung würde bei seltenen Hochwassern (300-jährlich) geflutet. Das ist aber nur eine von zahlreichen Varianten.

Weitere vertiefte Abklärungen nötig Zum Thema Hochwasserschutz zwischen Dietwil und Bremgarten hat der Kanton Aargau in einem partizipativen Prozess nämlich ein breites Variantenstudium initiiert, um geeignete Hoch-

wasser-Rückhalteräume zu evaluieren. Das ist offenbar nicht einfach, wie die Vernehmlassung gezeigt hat. Weitere vertiefte Abklärungen sind notwendig. «Der Prozess wird weiterhin unter Beizug der Begleitgremien fortgesetzt», sagt Silvio Moser, Projektleiter Wasserbau des Kantons Aargau. Das nächste Etappenziel sei die Festlegung einer «Bestvariante». Wann diese vorliegt, ist noch offen. Der Handlungsbedarf ist unbestritten. Ein Hochwasser im Jahr 2005 verursachte im Reusstal Schäden in der Höhe von rund 30 Mio. Franken. Mit Massnahmen soll bei grossen Hochwassern ein Teil der Wassermenge kontrolliert in Rückhalteräume ausgeleitet werden. Im Rahmen der Untersuchung hat sich gezeigt, dass potenzielle Rückhalteräume nördlich von Mühlau besser geeignet sind für die Reduktion der extremen Abflussspitzen. Mit der Aufteilung des Projektperimeters «oberes Reusstal» in Abschnitte Süd (Dietwil bis Oberrüti) und Nord (Sins bis Bremgarten) soll das Variantenstudium vereinfacht werden. Im Abschnitt Süd soll der gegen 100 Jahre alte und sanierungsbedürftige Damm durch einen höheren ersetzt werden. Dies ist einer Variante mit Aufweitung der Reuss durch Dammrückverlegung gegenübergestellt worden. Wie die Vernehmlassung ergeben hat, werden beide Varianten infrage gestellt. «Es

braucht daher eine vertiefte Studie mit weiteren Variantenkombinationen. Das wird noch 2021 an die Hand genommen und dauert bis 2022», sagt Silvio Moser. Dammerhöhungen und -verstärkungen werden im Abschnitt Nord ins Auge gefasst. Dimensional unterschieden sich diese Varianten kaum. «Der Unterschied liegt in der Nutzung unterschiedlicher Rückhalteräume und Ausleitstellen. Auch das wird noch vertieft abgeklärt», hält Moser fest.

Massnahmen in beiden Abschnitten Um den Hochwasserschutz im Reusstal sicherzustellen, braucht es im Abschnitt Süd und im Abschnitt Nord Massnahmen. «Daraus soll schliesslich eine Kombination einer Variante Süd und einer Variante Nord resultieren», so Moser. Er betont, dass der Kanton Aargau im Rahmen seines Projekts Hochwasserschutz auf seinem Hoheitsgebiet untersucht. Von Dietwil bis Jonen ist dies linksseitig der Reuss, von Jonen bis Bremgarten beidseitig. Ausnahme bildet hier der geprüfte Rückhalteraum «Rüssspitz», der auf Zuger und Zürcher Gebiet liegt. Klar ist, dass die Erarbeitung einer «Bestvariante» noch viel Zeit benötigt. Nach Festlegung des Hochwasserschutzkonzepts können die Bauprojekte etappenweise gestartet werden. Erst später erfolgt das Genehmigungsverfahren, ebenfalls in Etappen. (-ter.)

Landwirt, Kavallerist und Agrarpolitiker Nachruf auf Erich Jäggin, Mettmenstetten

Warum ist die Entschuldigung dennoch wichtig für die Versöhnung? Es geht um das Mitgefühl für den Partner, respektive die Partnerin. Wenn ich dieses Mitgefühl entwickle, dann anerkenne ich den Schmerz des andern, ohne dass ich mich selber schuldig sprechen muss. Mit einem herzlichen «Entschuldigung» oder «Es tut mir leid» gehe ich auf den Partner oder die Partnerin zu und schaffe die Basis für neue Nähe. Dies ist Vergebung und Versöhnung.

Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Erich Jäggin (1940-2021). (Bild zvg.)

Aufgewachsen im Baselbiet wurde Erich Jäggin schon vor rund sechzig Jahren in Mettmenstetten sesshaft. Nach einem Start auf dem Gutsbetrieb Freudenberg konnte er mit seiner aus Maschwanden gebürtigen Frau Alice Studer den Landwirtschaftsbetrieb «Waldhof» unterhalb der Autobahn als Pächter übernehmen und später käuflich erwerben. Hier wuchsen auch seine drei Kinder auf. Neben dem Ackerbau stand für den Verstorbenen die Braunviehzucht im Vordergrund, wo er zahlreiche Preise gewann. Er war auch Präsident der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten. Als Landwirt mit Meisterdiplom bildete er in seiner Berufszeit viele Lehrlinge aus. Der Agrarpolitik galt sein besonderes Interesse. 1992 wurde er Präsident des Zürcher Bauernverbandes, der ihm für sein Engagement im Jahr 2003 die

Ehrenmitgliedschaft verlieh. Mit Rolf Gerber und Ueli Maurer, dem heutigen Bundesrat, hatte er in dieser Zeit zwei tüchtige und loyale Geschäftsführer zur Seite. Als Kavallerist absolvierte er 1960 in Aarau die Rekrutenschule und liess sich bis zum Offizier ausbilden. Mit seinem Eidgenoss «Fucina» erreichte er viele sportliche Erfolge. Erich Jäggin war ausserdem Ehrenmitglied im Kavallerieverein des Bezirks Affoltern. Heute wird der «Waldhof» von seiner Familie mit Mutterkühen und als Pferdepension im Nebenerwerb weitergeführt. Erich Jäggin war eine breit interessierte Persönlichkeit. Nachdem es um seine Person in den letzten Jahren immer ruhiger geworden war, ist er Mitte Februar im 81. Altersjahr verstorben. Erich Rüfenacht

Die Korporation Maschwanden, Hauptgrundeigentümerin der 123 ha umfassenden Maschwander Allmend, lehnt eine solches Ansinnen ab – mit einem nachvollziehbaren Argument: Es wäre ein massiver Eingriff in ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung, in einer besonders geprägten Moorlandschaft mit seltenen Pflanzen, Brutgebieten und naturnahen Schönheiten, die von der Bundesverfassung geschützt sind. Mehr noch: Der nördliche Teil des Naturschutzgebiets «Rüssspitz» ist mit dem Prädikat «Smaragdgebiet» geadelt worden und gehört damit zum europäischen Netzwerk der wertvollsten Lebensräume. Ausgerechnet in diesen Bereichen soll ein Teil des Auenwaldes einem neuen Damm weichen. Markus Bühlmann von der Korporation sagt, dass man einer solchen Variante niemals zustimmen werde und sich final sogar einem Enteignungsverfahren stellen würde. Aus dem Kanton Zug, zu dem die Maschwander Allmend gehört, sind noch keine so scharfen Töne zu vernehmen. Auf Anfrage des «Anzeigers» sagt der Baudirektor Florian Weber: «Der Kanton Aargau hat aufgezeigt, welche baulichen Massnahmen eine sogenannt ‹gesteuerte Ausleitung› im Rüssspitz zur Folge hätte. Für derartige Eingriffe in der geschützten Landschaft müssten aus Sicht des Kantons Zug allerdings hohe Hürden gemeistert werden.» Und die sieht auch der Maschwander Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Für ihn ist klar, dass der Bund in diesen Fall einbezogen werden müsste, weil es sich um ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung handelt. All diese Reaktionen lassen hoffen, dass der Kanton Aargau Abstand nimmt von einer solchen Variante. Er ist denn auch an weiteren vertieften Studien mit detaillierten Abklärungen auch zu Variantenkombinationen – wohl wissend, dass der Widerstand aus den Nachbarkantonen Zug und Zürich heftig sein wird. Es wird vorliegend auch ein klassisches Schwarz-Peter-Spiel sichtbar: Weiter unten soll das Aargauer Reusstal im seltenen Hochwasserfall (300-jährlich!) vor Überschwemmungen geschützt werden. Mit anderen Worten: Ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung soll geflutet werden, um Kulturland zu schützen. Der Druck für eine solche Variante soll denn auch von Landwirtschaftskreisen im Aargau stammen. Man will dafür 35 bis 60 Mio. Franken investieren und stellt – quasi als «Beruhigungstropfen» – eine «ökologische Aufwertung der Flusslandschaft» in Aussicht. Ob dazu ein Regulierbauwerk für die Lorze und ein Ausleitbauwerk für die Reuss den optischen Rahmen liefern? Man muss in diesem Fall kein übereifriger Naturschützer sein, um der Abteilung Landschaft und Gewässer des Aargauer Departements Bau, Verkehr und Umwelt zuzurufen: Hände weg von der Maschwander Allmend!


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Bezirk Affoltern

Neu mit Drohnen und Hydranten-Finder-App Effektive Einsatzmittel für Feuerwehren

Freitag, 26. März 2021

Das Impfzentrum Affoltern startet am 8. April

Covid-Impfung: Personen ab 65 Jahren können sich registrieren Mit den für die kommenden Monate in Aussicht gestellten grösseren Impfstoffmengen wird der Kanton Zürich nach Ostern auch die regionalen Covid-19Impfzentren in Betrieb nehmen. Ab Montag können sich Personen ab 65 Jahren registrieren und ab 75 direkt einen Termin buchen.

Eine neue App hilft Feuerwehrleuten bei der Suche nach den nächsten Hydranten. (Bild zvg.)

Bei einem Brand zählt jede Sekunde. Zu den neuesten Einsatzmitteln der Zürcher Feuerwehren gehören deshalb die Hydranten-Finder-App sowie Drohnen, mit denen sich Brandherde und Glutnester aus der Luft aufspüren lassen. Bei Feuerwehreinsätzen müssen die am nächsten gelegenen Hydranten schnell lokalisiert werden können. Sind sie durch Gegenstände oder Bepflanzung verdeckt und dadurch schwer auffindbar, geht wertvolle Zeit verloren. Eine neue Hydranten-Finder-App schafft hier Abhilfe. Über GPS werden den Feuerwehrleuten in der App sämtliche Hydranten in einem Umkreis von 500 Metern angezeigt. Zudem erhalten die Einsatzkräfte durch Anklicken eines Hydranten Zusatzinformationen zu Entfernung, benötigter Schlauchlänge, Baujahr und Grösse der Wasseranschlüsse. Über die Kamera des mobilen Geräts (iOS und Android) werden genauer Standort sowie Entfernung zum Hydranten in der realen Welt angezeigt. So können Feuerwehrleute zielgenau und ohne Zeitverzögerung auf den nächstgelegenen Hydranten zusteuern. Bereits bewährt habe sich die neue App bei einem Einsatz in Hinwil, sagt René Ehrenmann, Feuerwehrkommandant und Stabsoffizier, Stadt Wetzikon: «In einem uns fremden Gebiet waren wir gefordert, die Hydranten schnell anzupeilen. Die App hat die rasche Lokalisierung sehr gut unterstützt.»

Einsatzunterstützung aus der Luft Bei der Feuerwehrarbeit dreht sich also alles darum, wertvolle Zeit zu gewinnen und dadurch Schäden an Personen,

Tieren, Gebäuden und an der Umwelt zu minimieren. Drohnen als Einsatzmittel für risikobehaftete oder komplexe Einsätze gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Für einen Drohneneinsatz sprechen insbesondere der rasche Überblick für die Einsatzleitung sowie die Möglichkeit, direkt weiterführende taktische Entschlüsse zur Ereignisbewältigung fällen zu können. Schutz & Rettung Zürich (SRZ), die grösste Rettungsorganisation in der Schweiz, verfügt über zwei voll ausgerüstete Einsatzdrohnen, die primär auf dem Zürcher Stadtgebiet zum Einsatz kommen. Daneben unterhält SRZ ein «Drohnenpikett», das durch eine Leistungsvereinbarung mit der GVZ allen Feuerwehren im Kanton Zürich rund um die Uhr an 365 Tagen zur Verfügung steht. Es kann jederzeit durch den Einsatzleiter angefordert werden. Insgesamt gewährleisten neun SRZDrohnenpiloten den operativen Betrieb. Sie verfügen nebst einer flugtechnischen Aus- und Weiterbildung über die notwendigen Kenntnisse hinsichtlich der Rechtslage im Luftraum (Anmeldungsund Bewilligungsverfahren). Die mit einer optischen sowie mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Drohnen liefern der Einsatzleitung in Echtzeit wertvolle Bilder und Informationen. So können beispielsweise Brandherde oder Glutnester lokalisiert und Temperaturen gemessen oder die Löschwirkung von Wasserwerfern überprüft werden. Kurt Steiner, Leiter Feuerwehr bei der GVZ, sieht in Drohneneinsätzen grosses Potenzial: «Bisherige Erfahrungen haben die Perspektiven in den Bereichen Ereignisbeurteilung und taktische Entscheidungen klar aufgezeigt. Im Kanton Zürich werden wir den Einsatz von Drohnen konsequent weiterverfolgen.» GVZ

Brandherde lokalisieren mit Wärmebild-Luftaufnahmen.

Bisher wurden im Kanton Zürich 196 953 Impfungen durchgeführt, davon 77 619 Zweitimpfungen. Weil der Impfstoff knapp war, hat sich der Kanton in der ersten Phase der Impfaktion auf die rund 400 Alters- und Pflegeheime und von Hochrisikopatienten konzentriert. Ab April und insbesondere im Mai und im Juni hat das BAG den Kantonen deutlich höhere Impfstoffmengen in Aussicht gestellt. Im April werden rund 330 000 Impfdosen erwartet, mit denen 165 000 Personen geimpft werden können. Ein Grossteil der Liefermenge wird voraussichtlich Ende April eintreffen.

Anmeldung in zwei Schritten Ab Montag, 29. März, wird der Link auf www.zh.ch/coronaimpfung zu Verfügung stehen, über welchen sich impfwillige Personen ab 65 Jahren für die Impfung registrieren können. Der erste Schritt ist die Registrierung mit der Erfassung der persönlichen Daten und der Beantwortung medizinischer Fragen. Der zweite Schritt, die Buchung der beiden Impftermine und die Auswahl des Impforts, kann erst erfolgen, wenn die jeweilige Priorisierungsgruppe für die Terminbuchung freigegeben wurde. Die Gesundheitsdirektion bittet Impfwillige unter 65 Jahren, sich mit der Registration noch etwas zu gedulden.

Personen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. Ende März/Anfang April erhalten weitere 500 Ärzte ein Kontingent von 100 Impfdosen. Impfwillige Arztpraxen werden je nach Verfügbarkeit auch in den kommenden Monaten mit Impfstoff beliefert werden. Damit sich die Personen mit Vorerkrankungen in einem Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen. Die Vergabe der Impftermine erfolgt in der Reihenfolge der vom BAG vorgegebenen Priorisierungsgruppen. Das heisst, dass zuerst nur Personen ab 75 Jahren einen Impftermin buchen können. Für Personen ab 65 Jahren wird die Terminbuchung möglich sein, sobald ein Grossteil der Personen ab 75 Jahren geimpft ist, womit noch im April gerechnet wird. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs und Impfquote werden anschliessend die weiteren Impfgruppen schrittweise für eine Terminbuchung freigeschaltet. Gemäss heutigem Planungsstand wird das noch nicht geimpfte Gesundheitspersonal voraussichtlich gegen Ende April Termine buchen können und die breite Bevölkerung ab Mai. Wer einen Internetzugang hat, dem wird empfohlen, sich online zu registrieren. Die anderen können sich ab dem 29. März telefonisch via Impfhotline (0848 33 66 11) anmelden. Für die Registrierung wird die Krankenversicherungskarte benötigt.

Sechsstelliger Code als Impfticket Nach Abschluss der Registrierung erhalten die Impfwilligen einen sechsstelligen persönlichen Code, bestehend aus Zahlen und Buchstaben. Diesen benötigen sie für alle weiteren Schritte des

Die «Defikarte» hilft Leben retten Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich setzt bei Notrufen verstärkt auf Open Data. Mit «defikarte.ch» etwa können rasch verfügbare Defibrillatoren in der Umgebung für die Laienreanimation beigezogen werden. Die Einsatzleitzentrale (ELZ) von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) nimmt die Sanitätsnotrufe 144 für die Kantone Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug sowie die Feuerwehrnotrufe 118 für den Kanton Zürich entgegen und disponiert die benötigten Einsatzmittel und -kräfte von Feuerwehr und Sanität. Bei einem Notruf wird zuerst der Standort des Anrufenden ermittelt. Aktuelles Kartenmaterial mit allen benötigten Informationen ist dabei zentral – es ermöglicht eine rasche Lokalisierung und die schnellstmögliche Anfahrt zum Einsatzort. Dank Open Data werden wertvolle Minuten und Sekunden gewonnen, die letztendlich über Leben und Tod entscheiden können. Seit geraumer Zeit werden die Daten von OpenStreetMap (OSM) ins Einsatzleitsystem eingepflegt. Das Prinzip von OSM ist ein ähnliches wie bei Wikipedia – nur sind es Geodaten, Namen und Grundrisse, die eingetragen werden. Gregor Gysi, Stellvertretender Leiter ELZ, beschreibt es so: «Diese Karte zeigt, wie die Bevölkerung die Welt sieht und kennt.» Zum Lokalisieren des Einsatzortes ist es sehr hilfreich, wenn nicht nur der offizielle Name, sondern auch alternative Bezeichnungen der Bevölkerung hinterlegt sind. Genau solche Daten lassen sich in OSM eintragen – die sogenannte Schwarmintelligenz hilft beim Lokalisieren des Einsatzorts.

Die Vorteile von Karten, die auf Open Data basieren, reichen aber noch weiter. Automatische Externe Defibrillatoren (AED), sogenannte Defis, findet man vermehrt in öffentlichen Gebäuden, Schulhäusern, Einkaufszentren oder bei grösseren Firmen, weil sie auch von Laien schnell und einfach zu bedienen sind. Doch nur, wenn sie rasch aufgefunden und eingesetzt werden können, erfüllen sie ihren Zweck, denn gerade bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand muss es schnell gehen – pro Minute sinkt die Überlebenschance des Patienten jeweils um 10 %. Wenn ein Herz-Kreislauf-Stillstand von Laien beobachtet wird, kam gemäss Swiss Reca bisher in 6,5 % der Fälle ein Defi zum Einsatz. Jedoch wäre in fast 30 % der Fälle die zu behandelnde Person noch «defibrillierbar» gewesen und somit ist noch grosses Potenzial vorhanden. Auf private Initiative von SRZ-Mitarbeiter Christian Nüssli wurde defikarte.ch ins Leben gerufen. Diese basiert auf OpenStreetMap und alle können die Standorte von AEDs oder eben Defis selber erfassen. «Es ist für uns unmöglich, alle Standorte von AED-Geräten eigenständig zu finden und aktuell zu halten», sagt Nüssli dazu und setzt dabei auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Firmen, Gemeinden und Privatpersonen werden ermutigt, die Standorte und Zugangszeiten von AED-Geräten auf www. defikarte.ch einzutragen. SRZ hat den grossen Nutzen einer solchen Karte erkannt und seit dem letzten Herbst die Standorte der Defis auf www.defikarte. ch ins Einsatzleitsystem von SRZ eingebettet. Sie kam schon mehrfach zum Einsatz und leistet wertvolle Hilfe. SRZ Weitere Infos unter www.defikarte.ch.

Impfprozesses, insbesondere muss er auch an die zwei Impftermine mitgebracht werden. Für die Impfung im Impfzentrum müssen die Impfwilligen ausserdem ihren amtlichen Ausweis, ihre Krankenversicherungskarte und allfällige Zusatzunterlagen wie ein ärztliches Attest mitnehmen. Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft. Nach Ostern nehmen die regionalen Impfzentren im Kanton Zürich gestaffelt den Betrieb auf. Die Impf kapazität wird auf die verfügbare Impfstoffmenge ausgerichtet und kann bei Bedarf rasch hochgefahren werden. Das Impfzentrum im Hotel Holiday Inn Express in Affoltern startet am Donnerstag, 8. April. Im April werden in den Impfzentren rund 90 000 Termine für Erstimpfungen vergeben. Ab Mai, wenn grössere Impfstoffmengen angekündigt sind, werden auch die Apotheken in die Impfaktion integriert.

Abschluss der Impfaktion an Heimen Diese Woche werden die Zweitimpfungen in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung abgeschlossen. Personen, die sich während der Durchführung der Erstimpfungen aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten oder verhindert waren, hatten während den Zweitimpfungen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Dadurch erhöhte sich die Impfquote bei den Bewohnerinnen und Bewohnern auf 74 Prozent und bei den Mitarbeitenden auf 50 Prozent. Gesundheitsdirektion ZH Weitere Details zur Anmeldung und zum Impfablauf unter www.zh.ch/coronaimpfung. Infos zum Impfstoff unter bag-coronavirus.ch/impfung). Bei medizinischen Fragen: Ärztefon 0800 33 66 55.

Trickdiebe unterwegs Fingerfertigkeit ist ihre grosse Stärke: Trickdiebe haben am Dienstag, 23. März, eine ältere Frau um rund 150 Franken «erleichtert» – mit der bekannten Frage: «Können Sie mir einen Zweifränkler wechseln?» Die freundliche Frau öffnet ihr Portemonnaie und klaubt Münz hervor, derweil sich der Trickdieb im Notenfach bedient. Noch leichter hatte es ein Dieb, der vom 22. auf den 23. März in Dachlissen-Mettmenstetten auf drei unverschlossene PWs stiess. Aus zwei Autos stahl er wenig Bargeld und etwas Schmuck. In Kappel gelangten zwischen 15. und 19. März Einbrecher nicht ans Ziel. Der Versuch, die Balkontüre aufzubrechen, scheiterte. Deren Reparatur zieht Kosten von etwa 500 Franken nach sich. In Ottenbach wurde vom 20. auf den 21. März die Aussenlampe eines Einfamilienhauses heruntergeschlagen. Sachschaden: rund 200 Franken. In der gleichen Nacht wurde im selben Dorf auch ein Briefkasten beschädigt. In beiden Fällen werden Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren verdächtigt. Die Polizei ermittelt. Unbekannte überzogen vom 21. auf den 22. März in Mettmenstetten die Lärmschutzwand einer Privatliegenschaft mit Graffiti. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 500 Franken. Kantons- und Stadtpolizei Affoltern mussten in den vergangenen Tagen abermals wegen Lärmimmissionen ausrücken, gleich drei Mal nach Hedingen. Dort wurden um 22.30 Uhr Jugendliche ermahnt und wenig später die Veranstalterin einer Privatparty gebüsst. Lärm störte in jener Nacht auch im Bereich des Sportplatzes. Die Uniformierten liessen es bei einer Ermahnung. Ebenso in Wettswil, wo sich am 21. März um 0.45 Uhr in der Nähe eines Kindergartens Jugendliche lautstark bemerkbar machten. (-ter.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 26. März 2021

Die Schulklasse als Orchester «Klassenmusizieren» ermöglicht Kindern, in der Schule ein Instrument zu lernen In der Stadt Zürich ist das Musikschul-Angebot für die Primarschule bereits etabliert. Eine hiesige Projektgruppe lanciert das «Klassenmusizieren» nun auch im Knonauer Amt. Die Pilotklasse stellt Maschwanden. Von ThomaS STöckli Den Wert der Musikalischen Grundausbildung haben die meisten Primarschulen im Bezirk bereits erkannt. Im Klassenverband singen und musizieren die Erst- und Zweitklässler, sie experimentieren mit Instrumenten und lernen Strukturen der Musik kennen. Eine Stufe höher knüpft das Klassenmusizieren an. Es richtet sich an Kinder ab der dritten oder vierten Klasse. Während ein oder zwei Jahren lernen sie gemeinsam, ein Instrument zu spielen und im Klassenverbund als Orchester zu musizieren. In der Stadt Zürich ist dieses Angebot bereits etabliert. Seit Sommer 2020 ist nun eine Projektgruppe daran, es auch ins Knonauer Amt zu bringen. An den Primarschulen im Bezirk sei man bereits vorstellig geworden, verrät Projektleiter Felix Fürer. Und das Interesse sei durchaus vorhanden. «Ab Schuljahr 2022/23 sind wir offen für weitere interessierte Schulen», sagt der Affoltemer, der als ehemaliger Musiker vom Angebot begeistert und als Schulleiter in Zürich bereits damit in Kontakt gekommen ist. Noch besser kennt Thomas Mosimann das Klassenmusizieren, wirkt er doch als Musiklehrer schon seit 15 Jahren aktiv mit. Weiter sind in der Projektgruppe Daniel Berger, Leiter der Musikschule Knonauer Amt, und Rolf Fahrni vom Musikverein Maschwanden. Die Zusammensetzung der Projektgruppe repräsentiert einerseits alle Beteiligten und bürgt andererseits für

Senioren vor Kriminalität schützen Die Kantonspolizei Zürich hat gestützt auf die Legislaturziele des Regierungsrats eine «Fachstelle Seniorenschutz» aufgebaut. Seniorinnen und Senioren vor Gewaltund Vermögensstraftaten schützen – das hat der Regierungsrat für die Legislaturperiode 2019 bis 2023 als Schwerpunkt festgelegt. Dies, weil Delikte, bei denen die Täterschaft gezielt ältere Menschen angeht, zunehmen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Kantonspolizei Zürich im vergangenen Jahr ein Netzwerk zu allen Wohnund Pflegeinstitutionen im Kanton Zürich aufgebaut. Der regelmässige Austausch führte bereits zu mehreren erfolgreich abgeschlossenen Ermittlungsverfahren. Präventiv sensibilisiert die Kantonspolizei die Öffentlichkeit, potenzielle Opfer sowie deren Umfeld und gibt Verhaltensempfehlungen ab. Die seit Anfang Jahr operative «Fachstelle Seniorenschutz» wird durch zwei erfahrene Kriminalpolizisten betrieben und soll in einem nächsten Schritt durch eine Fachperson aus der Gerontologie (Alterswissenschaft) ergänzt werden. Die Fachstelle nimmt im Bereich der Ermittlungstätigkeit polizeiintern sowie gegenüber der Strafverfolgungsbehörde eine koordinierende Rolle ein. Zudem erarbeitet sie zusammen mit den Netzwerkpartnern individuelle Lösungsansätze und trägt dadurch zur Steigerung der Sicherheit von einzelnen Seniorinnen und Senioren sowie der gesamten Altersgruppe bei. Als Anlaufstelle für direkt Betroffene oder Angehörige kann die Fachstelle geeignete Beratungsstellen oder Anbieter von Anschlusslösungen vermitteln. (red.)

Eine hiesige Projektgruppe bringt das «Klassenmusizieren» ins Knonauer Amt. Von links: Thomas Mosimann (Musiklehrer), Rolf Fahrni (MV Maschwanden), Daniel Berger (Musikschule Knonauer Amt) und Felix Fürer (Schulleiter). (Bild Thomas Stöckli) Kontinuität, vom ersten Kontakt mit dem Instrument bis hin zum Fernziel, dem Musizieren im Verein. Dabei muss es nicht beim Erstinstrument bleiben: «Wir wollen die Musik als Ganzes zugänglich machen», sagt Thomas Mosimann, später dürfe es dann gerne auch eine Geige sein. «Für uns ist es schwierig, Junge an Instrumente heranzuführen», sagt Rolf Fahrni. So erhoffe er sich für die Ämtler Musikvereine schon einen positiven Effekt, «aber das wird sich erst in ein paar Jahren zeigen.» Was zeigt die Erfahrung aus der Stadt Zürich? «Es kommen nicht die riesigen Massen», so Mosimann, «aber ein Effekt ist sichtbar.» So verfüge die Stadt mittlerweile über zwei gut besetzte Jugendblasorchester.

Pilotklasse als Brassformation In Maschwanden soll vorerst eine reine Blechbläser-Klasse mit Cornet, Bariton, Waldhorn, Posaune und Tuba entstehen. «Das ist schlanker zu führen», begründet Mosimann. Die Instrumente stellt die Musikschule zur Verfügung. Der entsprechende Initialkredit von 25 000 Franken sei bereits bewilligt, sagt Daniel Berger. Die Musikschule hofft nun, durch Unterstützung von Sponsoren die eigenen Kosten noch etwas reduzieren zu können. Die Primarschule kommt ihrerseits für die Lohnkosten, Notenständer und Noten auf, das seien rund 10 000 Franken bei einer Brass-Formation. Ziel sei im Folgejahr eine gemischte Besetzung mit Holzbläsern. Mit einem

zusätzlichen Registerleiter wäre man dann bei Kosten von rund 17 000 Franken pro Schuljahr. Vorerst läuft allerdings noch die Suche nach einem Leiter der Bläserklasse. «Erste Bewerbungen sind bereits eingetroffen», verrät Felix Fürer. Wichtig sei jemand, der nicht nur die musikalischen Fähigkeiten mitbringt, sondern auch pädagogisch geeignet sei, betont er. Der Ansatz sei schliesslich eher ungewohnt, führt Daniel Berger aus. Während in einem normalen Orchester Leute zusammenkommen, die ihr Instrument schon spielen können, fangen beim Klassenmusizieren alle bei null an. Weitere Infos unter www.mska.ch, Telefon 044 761 04 50.

Zwischen Melancholie und Hoffnung «Friend of the Year»: Persönliche neue Single der Band «Wilcox» Die Hausemer Alternative-RockBand Wilcox arbeitet an einem neuen Album. Die zweite SingleAuskopplung «Friend of the Year» ist einer von mindestens neun Titeln. Die neun Single-Covers werden schlussendlich zu einem Albumcover zusammengefügt. Von Salomon Schneider Mit «Friend of the Year» hat der Hausemer Timo Homberger einen sehr persönlichen Text geschrieben: «Ein geliebter Mensch ist gestorben und der Song spiegelt mein inneres Dilemma wieder, dass ein Tod immer zu Fragen führt, diese aber von den Betroffenen nie mehr beantwortet werden können.» «Friend of the Year» ist ein ruhigerer, pop-rockiger Song, der auch auf die klassischen Alternative-Rock-Elemente

Mit «Friend of the Year» haben Jonas Plüss, Simon Gräzer, Sandro Jordan und Timo Homberger am 19. März die zweite Single auf dem Weg zu ihrem zweiten Album veröffentlicht. (Bilder zvg.) zurückgreift, der «Wilcox» ausmacht. Die verschiedenen Instrumente wechseln geschickt zwischen melancholischen und hoffnungsvollen Melodien und übermitteln das Gefühl, dass jedes Ende das Potenzial für einen Anfang beinhaltet.

Neun Kunstschaffende, neun Bilder

Das Cover von «Friend of the Year» ist eines von neun Bildern, die ineinander verflochten werden.

Traditionell werden die meisten Alben als Gesamtwerk herausgebracht, wobei der Song, dem das grösste Hit-Potenzial zugeschrieben wird, als Single ausgekoppelt wird. Timo Homberger: «Wir wollten etwas Neues probieren und haben uns entschieden, jeden Song als Single herausbringen, bis das Album komplett ist.» Jede Single erhält dabei ein eigenes

Cover. Alle neun Single-Covers werden beim Album-Cover zu einem grossen Ganzen zusammengefügt. Es sind unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, welche die Bilder zeichnen, die sich schlussendlich zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen. «Die Bilder symbolisieren, wie sich ein Album Stück für Stück zusammensetzt – wie etwas alleinstehend vollständig wirken kann und sich schlussendlich als Teil eines Gesamten präsentiert», erläutert Timo Homberger und ergänzt: «Momentan arbeiten wir an den nächsten beiden Songs, die wir erstmals in Eigenregie in Hausen aufnehmen.» Live-Streams und Infos unter wilcox.ch oder facebook.com/wilcoxband.

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FORUM

Plakatierungsoffensive am Hediger Weiher Seit ein paar Wochen werden die Spaziergänger am Hediger Weiher mit überlebensgrossen, einbetonierten Hinweistafeln empfangen. Egal von welcher Himmelsrichtung man kommt, man kann ihnen nicht entrinnen (vermutlich gab es beim Hersteller gerade eine Vierfür-zwei-Aktion). Zuerst hoffte ich, dass auf einem der sechs eingerahmten Schriftstücke die Menükarte von Mika’s Restaurant zu finden sei. Aber weit gefehlt: Sämtliche Kästchen beinhalten Richtlinien, Anordnungen und Regeln, welche zu beachten sind, wenn man die Badeanlage betritt sowie ein Stelleninserat in eigener Sache. Vielleicht ist in Zukunft ja eine Übernachtungsmöglichkeit am Weiher angedacht, denn bis man sämtliche Reglemente durchgelesen und verinnerlicht hat, ist es schon bald dunkel und Zeit für einen Hamburger mit Pommes. Immerhin habe ich gelernt, dass ein Hund die schöne Aussicht auf den Weiher stört und ich auch nicht mit dem Auto die Treppe hinauf ans Ufer fahren darf. Rolf Studer, Hedingen

Hinweistafeln am Hediger Weiher. (Leserbild Rolf Studer)

Ein Klimalügner? Mein Leserbrief vom 19. März hat offenbar einen wunden Punkt getroffen, jedenfalls bei Hans Wiesner, der mich in die Ecke der Klimalügner stellt. Nun ist schon das Wort «Klimalügner» ziemlich unsinnig, denn wer wird schon ein Faktum wie das Klima oder dessen ständigen Wandel leugnen wollen? Es ist eine Wortschöpfung aus dem Kampfvokabular der Linken, die dem Zweck dient, politisch Andersdenkende zu diffamieren. In der Tat haben es die Linken in den letzten Jahren ausgezeichnet verstanden, das Thema Klima für sich zu instrumentalisieren, mit dem Ziel einen ökö-sozialistischen Umbau voranzutreiben und gleichzeitig noch den Kapitalismus abzuschaffen. Die Sorge ums Klima ist also nur vorgeschoben. In Wahrheit geht es um einen Systemumbau. Kurzum: Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit! Nun nimmt Hr. Wiesner für sich Wissenschaftlichkeit in Anspruch. Wer eine andere Meinung vertritt, operiere mit unwissenschaftlichen Teilwahrheiten. Tatsache ist allerdings, dass sich die Wissenschaft uneinig ist. Das weltweite Klima ist ein System von so hoher Komplexität, dass es noch kein Modell gibt, welches die Zusammenhänge adäquat abbilden kann. Allein die Rolle des Wasserdampfs bzw. der Wolken ist weitgehend unerforscht. Auch beim CO2 ist längst nicht alles klar. Zumindest mutet es seltsam an, dass ein ungiftiges und nur in einer Menge von 0.04 % (!) in der Luft vorhandenes Gas an der Erderwärmung schuld sein soll. Übrigens werden 97 % des CO2 von der Natur selbst produziert. Nur 3 % sind anthropogen d.h. durch Menschen hervorgerufen. Menschengemacht sind also 0.0012 %. Das sind wissenschaftliche Fakten. Mit Meinungsfreiheit – für die ich übrigens vehement eintrete – hat dies nichts zu tun. Hr. Wiesner würde diese allerdings am liebsten abschaffen, denn wer eine andere Meinung vertritt als er, ist ein Klimalügner und sollte «bei uns» nicht mehr zu Wort kommen! Kommentar überflüssig. Louis Hafner, Mettmenstetten


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Mit viel Fantasie hält sich das «LaMarotte» trotz Veranstaltungsverbot in Erinnerung. > Seite 17

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Serie «Menschen im Säuliamt»: Heidi Illi leitet in Bonstetten eine Auffangstation. > Seite 19

«Weingarten» verwöhnt «über d’Gass» Ab sofort gibt es eine Auswahl an feinen Spezialitäten zum Abholen – jeweils von Freitag bis Sonntag Da der Bundesrat die Öffnung der Restaurants bis Mitte April verschoben hat, finden die Gastgeber vom Affoltemer «Weingarten», Anita und Andreas Häberling, neue Wege, um ihre Gäste mit feinen Spezialitäten verwöhnen zu dürfen. Fast so lange wie der Schlaf von Dornröschen scheint dieser zweite Shutdown zu dauern. Deshalb startet das Team des Restaurants Weingarten in Affoltern heute Freitag, 26. März, einen «Überd’Gass-Märt». Jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag lockt ein reduziertes, aber beliebtes Sortiment: Fünf verschiedene Pastasaucen, wie die «Salmone-Sauce» oder die «Della Casa» sind portioniert abgepackt und zum schnellen Regenerieren zu Hause erhältlich. Kocht man dazu die Spaghettini oder Penne von «Mancini» und die Papardelle von «Pasta di Aldo», beides kleine Betriebe in den Marche (Italien), wird der Pastaplausch fast wie im «Weingarten» selber. Denn die Produkte der Hausmarke können direkt in der Kilo-Packung dazugekauft werden. Ebenso vorbereitet gibt es Schweinsbraten vom BBQ-Smoker mit brauner Sauce, Kalbsbraten mit feinem Rosma-

rinjus, sowie den legendären «Brasato di Barolo» mit Polentaschnitten. Zusätzlich erhalten die Kunden des «Über-d’GassMärt» passende Weine zum fairen Vinotheken-Preis und auch «Andi’s Peperoncini» sind jetzt wieder erhältlich.

Übers Osterwochenende durchgehend Der Pizzaofen wird ab dann natürlich auch wieder eingeheizt. Alle traditionellen Pizze in drei verschiedenen Grössen «Mini – Mittel – Maxi», sowie mit glutenfreiem Teig, können ofenfrisch gebacken nach Vorbestellung zeitnah abgeholt werden. Bezahlungen sind direkt vor Ort mit den gängigen Kreditkarten oder in bar möglich. Über Ostern ist der «Über-d’GassMärt» sogar von Karfreitag bis Ostermontag geöffnet. Und sobald der Bundesrat grünes Licht für die komplette Öffnung gibt, wird der «Weingarten» seine Gäste wie gewohnt mit dem gesamten Sortiment an sieben Tagen pro Woche verwöhnen. Weingarten Affoltern «Über-d’Gass-Märt», Freitag bis Sonntag, 11.30 bis 13 und 16.30 bis 19 Uhr, am Osterwochenende 2. / 3. / 4. und 5. April geöffnet. Vorbestellung (zwingend) an weingartenbooking@gmail.com (Mailbestätigung abwarten), oder unter Telefon 044 761 63 92 (Freitag bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr).

Anita und Andreas Häberling, von Blumen und Reben umrankt, in ihrem beliebten Restaurant Weingarten. (Bild zvg.)

Mit einem Standortwechsel die Raumprobleme gelöst Die Schenk Haustechnik AG verlegt ihren Sitz nach Mettmenstetten

Martin Fröhli, Geschäftsleiter der Baucal AG, Affoltern: «Öffentliche wie private Bauherren begleiten und betreuen wir professionell und zuverlässig als Berater, Projektverfasser und Bauleiter.» (Bild Urs Kneubühl)

Baucal AG begleitet in allen Bauphasen Die Baucal AG aus Affoltern bietet vielfältige Dienstleistungen für einen effizienten und professionellen Projektablauf. Als Berater, Projektverfasser und Bauleiter unterstützt sie sowohl öffentliche wie private Bauherren. Die motivierten und kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Baucal AG begleiten und entlasten ihre Auftraggeber bei Bauprojekten in allen Bauphasen. Gegründet 1988 durch Alfred Fröhli und seit 2011 geleitet von Sohn Martin Fröhli, ist das Familienunternehmen ein Synonym für sorgfältige Planung und termin- und budgetgerechte Ausführung. «Unsere Motivation kommt seit jeher aus der Begeisterung für das Bauen, das Realisieren eines Werkes. Darauf haben wir aufgebaut und uns stets weiterentwickelt», hält der sympathische Geschäftsleiter fest. Exakt

deshalb gilt die Baucal AG weitherum als geschätzter Partner für öffentliche wie private Bauherren. Baucal-Kunden sind nämlich von A bis Z, von der Analyse bis auf die Zielgerade, optimal betreut. Ob Neubauten, Sanierungen, Umbauten und Erweiterungen im Hochoder Tiefbau – die Auftraggeber werden von der Baucal AG eng begleitet und entlastet. Die langjährige Erfahrung, das grosse Know-how und flexibles, schnelles und innovatives Handeln ermöglichen der Baucal AG, auch komplexe Bauvorhaben kompetent und effizient zu planen und für eine präzise und zuverlässige Umsetzung zu sorgen. Gerne übernimmt man Projekt- und Bauleitungen sowie Bauherrenvertretungen, damit das Bauvorhaben bis zum Schluss eine Erfolgsgeschichte bleibt. (kb.) Baucal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, Affoltern, Telefon 044 763 50 50, E-Mail: info@baucalag.ch, Web: www.baucalag.ch.

Die Firma Schenk Haustechnik AG sah sich gezwungen, innerhalb des Säuliamts ihren Firmensitz zu verlegen. Das seit über 70 Jahren in der Bezirkshauptstadt an der Sonnenbergstrasse befindliche Fachgeschäft mit 16 Mitarbeitern, wurde am alten Standort mit immer grösseren Platzproblemen konfrontiert. Die Traditionsfirma für Haustechnik gründete vor über 70 Jahren Otto Schenk in Affoltern. Seine Söhne arbeiteten nach ihrer Ausbildung in der Unternehmung mit und das Fachgeschäft vergrösserte sich, nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichneten und kompetenten Arbeitsausführungen, stetig. Die Firma wurde im Jahre 2002 von der Einzelfirma O. Schenk & Sohn in eine Aktiengesellschaft mit dem heutigen Namen Schenk Haustechnik AG umgewandelt. Die Schenk Haustechnik AG beschäftigt aktuell 16 Mitarbeiter und wird von Urs Schenk geleitet. Die am Standort an der Sonnenbergstrasse in Affoltern gegebenen Platzverhältnisse für Werkstatt, Lager, Büro und die Fahrzeugflotte, verursachten immer grössere Raumprobleme. Um den anspruchsvollen Wünschen der Kunden weiterhin gerecht zu werden, sah sich der Familienbetrieb gezwungen, genügend Raum zu finden, um einen funktionalen Betrieb aufrechtzuerhalten.

Ab 29. März 2021 in der neuen Werkstatt: René (links) und Betriebsinhaber Urs Schenk. (Bild Martin Mullis) «Neuer Standort – gleicher Service» Die Suche nach einem zweckmässigeren Standort hatte nun Erfolg. Unter dem Slogan «Neuer Standort – gleicher Service» verlegt die Firma Schenk Haustechnik AG ihren Sitz von Affoltern nach Mettmenstetten. Am 29. März 2021 werden ihre Kunden künftig Im Grindel, Brüggenstrasse 1, Halle 11, in Mettmenstetten begrüsst. Selbstverständlich wird der Betrieb der renommierten Sanitärfirma ohne Veränderungen in den Bereichen Wasser und Wärme sowohl für Neubauten als auch Renovationen sowie Dienstleistungen wie Servicearbeiten,

Installationen in der gewohnt fachkundigen und bewährten Art weitergeführt. In der Abteilung Ausstellung und Verkauf findet sich die Palette der Marke «Geberit» für Dusch-WC sowie Keramiken und Bademöbel, zusammen mit anderen prominenten Geschäftspartnern im Bereich der Haustechnik. Die Firma Schenk Haustechnik AG freut sich, auch am neuen Standort sowohl ihre Stammals auch Neukunden bedienen zu dürfen. (mm) Schenk Haustechnik AG, Brüggenstrasse 1, Halle 11, Mettmenstetten. E-Mail: info@schenkhaustechnik.ch, Telefon 043 322 88 71, www.schenkhaustechnik.ch.


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Pfr. A. Fritz Musik: Marina Wehrli in der ref. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 27. März 17.30 Eucharistiefeier Palmsonntag, 28. März 10.00 Familiengottesdienst / Eucharistie, mit der Chinderchile 18.30 Santa Messa Mittwoch, 31. März 9.15 Kein Gottesdienst Hoher Donnerstag, 1. April 18.30 Santa Messa 20.00 Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde Anbetung Karfreitag, 2. April 9.15 Kein Gottesdienst 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung

Sonntag, 28. März 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und E. Camenzind speziell für die 5. Klasse. Musikalische Umrahmung, an der (Orgel) A. Bodenhöfer, (Violine) M. Scheidegger

Sonntag, 28. März 19.00 Abendmusik mit Marianne Rutscho in der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Frau Gantenbein und die Klimajugend Im Sinne eines Drehbuchs für eine bessere Zukunft begegnen sich im aktuellen Video-Gottesdienst der reformierten Kirche im Säuliamt ein Klimaaktivist und die treue Gottesdienstbesucherin aus Obfelden, Frau Gantenbein. Wochenworte und regionale VideoGottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Rückgabe der Taufschmetterlinge und Geschichte im Pfarrhaus für die Kinder während der Predigt. Mit Anna Gordos, Querflöte, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Abendmahl mit den 3.KlassUntikindern, Kirche Aeugst, Pfarrerin Selina Zürrer mit Katechetin Marlies Schmidheiny, Esther Rütsche Gesang, Angela Bozzola, Klavier

Ref. Kirche Affoltern a. A. «Es oschteret» Stationen in und um die Kirche Samstag, 27. März 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus Palmsonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst «Der Retter auf einem Esel» Pfr. W. Schneebeli Dienstag, 30. März 9.30 Ökumenische Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Mittwoch, 31. März 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Leider dürfen wir die Oase noch nicht in der Kirche feiern. Die Liturgie für das 2021 und Anregungen zum Jahresthema «Solus Christus» sind aber inzwischen auf www.refkircheaffoltern.ch aufgeschaltet. Gründonnerstag, 1. April 19.30 Feier am Vorabend zum Karfreitag mit Abendmahl, Wort und Musik Pfrn. B. Bartels Gespräche am Osterfeuer (Es dürfen sich nicht mehr als 5 Personen gleichzeitig um das Feuer versammeln) Donnerstag, 1. April ab 20.15 Freitag, 2. ab 20.00 Samstag, 3. April ab 20.00 Sonntag, 4. April ab 8.00 Karfreitag, 2. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Palmsonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst mit den 3. Klässlern zum Thema «Du schänksch mer de Bächer randvole ii» (Psalm 23). (Die 3. Klässler erhalten ihren selbstgetöpferten Becher). Mit Barbara Truffer und Eva Sanz, Katechetinnen und Pfrn. Susanne Sauder. Musik: Casey Crosby www.kirchebonstetten.ch

Montag, 29. März 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 28. März 19.00 Palmsonntag, Musikalischer Abendgottesdienst mit Orgelmusik aus der französischen Romantik Pfarrer Hansjakob Schibler Anette Bodenhöfer, Orgel Für alle Veranstaltungen gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 28. März 9.30 Gottesdienst, Palmsonntag im Zwinglisaal, Amtshaus Pfrn. Ilona Monz 18.30 Andachten in der Karwoche Jeden Abend vom So., 28. März bis Sa., 3. April Pfrn. Ilona Monz Kapitelsaal des Klosters Kappel

Kloster Kappel a. A. Das Kloster Kappel hält seine Pforten bis einschliesslich 8. April 2021 geschlossen, wobei wir telefonisch (vormittags) und per Mail erreichbar bleiben. Wir freuen uns darauf, ab dem 9. April 2021 wieder für unsere Gäste da zu sein! Gründonnerstag, 1. April 18.00 Liturgische Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler und Pfrn. Ilona Monz Musik: Kathrin Müller, Orgel Karfreitag, 2. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ilona Monz Musik: Orgel und Horn (J. Fossard) Ostersonntag, 4. April 5.30 Ostermorgenfeier mit Osterfeuer (Amtshausplatz und Kirche) Pfrn. Regula Eschle Wyler und Pfrn. Ilona Monz Musik: Daniel Rüegg, Orgel 9.30 Gottesdienst zum Osterfest Pfr. Volker Bleil Musik: Gunta Abele, Cello und Anastasija Theodoridou, Orgel 17.15 Musik und Wort zu Ostern «Das Osterwunder und die Fülle des Lebens» Musik: Anna Zaychenko (Klavier) und Jonas Iten (Tenor und Cello) Lesungen: Pfr. Volker Bleil Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 28. März Sonntag Palmarum, Palmsonntag 17.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Beginn der hohen Woche, Austeilung der Palmzweige Mittwoch 18 Uhr Komfunti im Pfarrhaus, Gast: Oberst Fritz Treib berichtet vom Tode seiner 15-jährigen Tochter Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Micha Baumgartner BA theol UZH, Solistin: D. Mori, Gesang

Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Gründonnerstag, 1. April Ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Wir bitten um Anmeldung bei Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 27. März 9.00 3.-Klassunti im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Mitwirkung: die 3.-Klassunti-Kinder, Katechetin Ursula Müller Schöpfer, Pfrn. Eva Eiderbrant und Organist Kornèl Radics. Für den Gottesdienst ist aufgrund der CoronaEinschränkungen eine Anmeldung nötig unter 043 817 10 81. 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 29. März 15.45 Minichile Gruppe Omega im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 30. März 18.00 Konf-Unterricht Da zurzeit noch kein Fiire mit de Chliine stattfinden kann, ist für die Kleinen ein Video aufgeschaltet auf unserer Website: www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst am Palmsonntag Abschied von Pfarrerin Lilian Gächter Mira Lutikuis, Violine Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 28. März 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, Pfarrer Christian Wermbter, mit Verabschiedung von der Organistin Therese von Büren , Musikalische Mitgestaltung von Jürg Morgenthaler, Saxofon, und Überraschungen zum Thema: «Ihr seid ein Liebesbrief Gottes an die Welt». www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 28. März 10.00 Kirche Stallikon, Palmsonntag, Familien-Gottesdienst, Wir feiern den Einzug Jesu in Jerusalem, Pfr. Otto Kuttler, Ursula Disteli, Ralph Baumgartner und 3. Klässler Bitte melden Sie sich für diesen Anlass an (Homepage). Sie können sich auch schon für die Osternacht am 3. April anmelden. Die vier Elemente Kleine Ausstellung in der Kirche Stallikon täglich 11.00 – 17.00 Uhr Mittwoch, 31. März 9.30 Kirche Stallikon (bei schönem Wetter draussen, Besammlung bei der Kirche), Fiire mit de Chliine, Der Chamäleonvogel – eine Ostergeschichte 14.00 Kirche Stallikon (bei schönem Wetter draussen, Besammlung bei der Kirche), Kolibri, Thema: Ostern www.kirche-stallikon-wettswil.ch

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 27. März 18.00 Familiengottesdienst zu Palmsonntag mit LiveÜbertragung von Radio Maria Sonntag, 28. März – Palmsonntag 9.00 Beichte im 2. OG 10.00 Hl. Messe 1. Monatsgedächtnis: Joel Schärer Montag, 29. März 19.30 Wortgottesdienst mit Fastenbesinnung, mit Michal Bursztyn Dienstag, 30. März 18.00 – 19.00 Beicht- und Gesprächsgelegenheit für Ostern im 2. OG 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 31. März 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 1. April – Hoher Donnerstag 19.30 Hl. Messe vom letzten Abendmahl, anschl. Anbetung Freitag, 2. April – Karfreitag 15.00 Feier vom Leiden und Sterben Christi

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 27. März 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Palmsonntag, 28. März 11.00 Palmsonntagsgottesdienst mit Matthias und der Liturgiegruppe, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Maria Scheidegger (Violine), Palmweihe und Kindergottesdienst Gründonnerstag, 1. April 19.30 Eucharistiefeier, Abendmahl mit Pater aus Immensee, Matthias und der Liturgiegruppe 21.00 Begleitete Nachtwache für die Opfer der Pandemie und alle Notleitenden Freitag, 2. April 10.00 Besammlung zum Kreuzweg mit anschliessender Segensfeier 15.00 Karfreitagsliturgie mit der Liturgiegruppe, Matthias und Anette 17.00 Jugendgottesdienst mit TeenLife, Marina, Cristina und Anette Ostersamstag, 3. April 21.00 Osternacht mit der Liturgiegruppe und Matthias, musikalisch unterstützt von Anette Bodenhöfer, Nina Lutz (Violine) und Susanne Andres (Gesang) Ostersonntag, 4. April 11.00 Ostergottesdienst mit Pater Ben, musikalisch unterstützt von Rägle Brawand und Josef Bachmann und Kindergottesdienst Aufgrund der aktuellen Situation mit 50 Gottesdienstbesuchern bitten wir Euch, wenn möglich, Euch für die jeweiligen Gottesdienste in der Osterzeit anzumelden. Per Mail auf sekretariat@kath-hausen.ch oder per Telefon mit der Nummer 044 764 00 11. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Donnertag, 1. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch speziell für die 3. Klasse Orgel: A. Bozzola Freitag, 2. April 10.00 Familienkreuzweg findet dieses Jahr nicht im gewohnten Rahmen statt. Anstelle gestalten wir ab dem 27. März Impulse für die Karwoche und laden Sie herzlich in unsere Kirche ein, zum Innehalten, zum Gebet und für die persönlichen Anliegen. 15.00 Karfreitagsliturgie in Herz-Jesu Hausen a./ A., in Mettmenstetten Keine Karfreitagsliturgie Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Palmsonntag, 28. März 10.30 Familiengottesdienst Hoher Donnerstag, 1. April 9.00 Kein Gottesdienst Karfreitag, 2. April 10.00 Kreuzweg für Familien www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst und Livestream Dominik Blum Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst Predigt: Laetitia Fuhrer Hüeti und KingsKids www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 28. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 28. März 10.30 Gottesdienst mit Voranmeldung Hort /Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


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Freitag, 26. März 2021

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Besonders gefordert durch die Pandemie Eine Lehre absolvieren, wenn Corona den Berufsalltag mitbestimmt Die pandemiebedingte Situation im Gesundheits- und Pflegebereich und auch der erhöhte Arbeitsdruck in bestimmten Branchen wie beispielsweise bei den Velomechanikern betrifft auch Lernende, die in dieser speziellen Zeit ihre Berufslehre absolvieren und sich auf ihre Abschlussprüfung vorbereiten. von regula zellweger «Die Leute sind ungeduldiger, fordernder – dies ist eine Herausforderung für die Kommunikation. Es gilt, ruhig, freundlich und dienstleistungsorientiert zu bleiben – und dies bei hohem Arbeitsauf kommen», erklärt der ausgebildete Logistiker Dimitri Biel. Er absolviert zurzeit eine verkürzte Zweitlehre als Velomechaniker bei der «Velo Werft» in Affoltern. Hier gibt es seit Beginn der Pandemie mehr zu tun. Der Outdoorbereich bekam generell durch Shutdown und Homeoffice Aufwind. Das Geld, das man nicht für Ferien ausgeben kann, investiert man in ein qualitativ hochstehendes Fahrrad. Man bevorzugt das Velo als Transportmittel statt ÖV, um die Maskenpflicht zu umgehen, die Ansteckungsgefahr gering zu halten und für die eigene Gesundheit und Fitness. Die durch die vermehrte Nachfrage verursachten Überstunden übernimmt Lehrmeister Stefan Frei selbst. Er will sie bewusst nicht auf seine Lernenden abwälzen. «Cool» findet Dimitri die Tatsache, dass er mit dem erhöhten

Auftragsvolumen noch eigenverantwortlicher arbeiten kann.

Befindlichkeit der Kundschaft Während des Shutdown durften zwar keine Fahrräder verkauft werden, aber umso mehr Arbeit gab es in der Werkstatt. Corona bewirkt bis heute, dass Fahrräder und Ersatzteile zu spät oder gar nicht geliefert werden. Das macht die Kunden unzufrieden und ihren Unmut bekommen die Velomechaniker zu spüren. Es gilt, seine berufliche Funktion und die eigene Persönlichkeit professionell zu trennen, damit man nicht selbst in ein Corona-Tief abrutscht. Dimitri Biel liebt seine Arbeit und strahlt dies auch aus. Positiv bewertet der Vater von zwei Kleinkindern das Home-Schooling, das er während des Shutdown in der Berufsschule drei Monate lang kennenlernte. Er schätzte die Aufgabenstellung per Mail – ähnlich wie bei einem Fernstudium. So konnte er seine Zeit für den Unterricht und das Lernen selbst einteilen. Zudem sparte er die Zeit für den Schulweg.

Probleme mit dem Home-Schooling Anders als Dimitri Biel erging es über der Hälfte seiner Mitschüler in der Berufsschule. Sie bekamen die Aufgaben über Mail – und ignorierten sie. Da die Berufsschule am Montag stattfindet, erlaubten sie sich ein verlängertes Wochenende. Als Konsequenz wurden die Aufgaben benotet – und wer die Abgabe verpasste, kassierte eine Eins. In seiner Klasse ist er aber nicht der einzige

Bei der Velowerft brachte Corona auch für den Lernenden Dimitri Biel (links) mehr Arbeit als je zuvor. Lehrmeister Stefan Frei wälzt Überstunden aber nicht auf Lernende ab. (Bilder Regula Zellweger)

Lernende, der bereits die Verantwortung für eine Familie trägt und die Ausbildung sehr ernst nimmt. Im Sommer wird er seine Berufslehre abschliessen und als Fahrradmechaniker EFZ beruflich in einem Beruf durchstarten, der ihm optimal entspricht.

2021 anerkannte Lehrabschlüsse Die Lernenden mussten die mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen und die praktischen Prüfungen letztes Jahr nicht absolvieren. Ein Abschluss ohne einen Nachweis, dass das Lernziel erreicht wurde, kann für die betroffenen Lernenden aber auf dem Arbeitsmarkt allenfalls negative Auswirkungen haben. Christoph Bühlmann, Mitglied der Schulleitung der Berufsschule für Detailhandel, Zürich, führt aus: «Nur ein vollwertiger, auf dem Arbeitsmarkt anerkannter Berufsabschluss zählt, dies auch hinsichtlich weiterführender Schulen im Tertiärbereich. Für 2021 hat der Bund rechtzeitig informiert, dass es dieses Jahr zu keinem Durchwinken kommen wird. Damit haben sowohl Lernende als auch Berufsschulen Planungssicherheit. Die Berufsfachschulen müssen dennoch flexibel und gut vorbereitet bleiben.» Die Lage wird regelmässig neu beurteilt und wenn nötig, werden an den Berufsschulen Sofortmassnahmen ergriffen. «Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Lösungen», bringt es Christoph Bühlmann auf den Punkt.

Situation der Lehrpersonen Wechsel vom Präsenzunterricht zum Fernunterricht erfolgt in vielen Berufsschulen schnell und professionell. «Computerunterstütztes Lernen wird von den Lehrpersonen an unserer Schule schon seit Jahren oder Jahrzehnten eingesetzt. Probleme ergaben sich im vergangenen Jahr teilweise mit der Transformation des Präsenz- zum Fernunterricht, der Erreichbarkeit der Lernenden und deren technischen Voraussetzungen zu Hause sowie der für uns völlig unklaren Situation in den Betrieben. Innerhalb weniger Wochen hat unsere Schule zuerst die Lehrpersonen online geschult, einen technischen und pädagogischen Support hochgefahren und dann den Fernunterricht allmählich professionalisiert», so Christoph Bühlmann. Der Shutdown war für viele Bildungsverantwortliche ein Weckruf und man reagierte adäquat. «Diese Pandemiezeit war pädagogisch, didaktisch und methodisch anregend. Wir waren alle gefordert, mussten in neuen Settings arbeiten und den Unterricht umkrempeln. «Unterricht, wie bis zum 13. März 2020 gestaltet, scheint definitiv passé zu

Sophie Peter vor dem «Seewadel»-Provisorium in Affoltern. Sie findet, Pflegeberufe sollten generell mehr Wertschätzung erfahren. sein. Nun geht es um weiteren Aufbau und die Weiterentwicklung des Unterrichts zu computerunterstütztem Lernen, handlungskompetenzorientiert, fächerübergreifend und projektbasiert. Das erfordert sehr viel Strukturarbeit. Unsere Schule kann glücklicherweise intern auf einen grossen Pool an Knowhow, Expertisen und Erfahrungswerten zurückgreifen», ist Christoph Bühlmann überzeugt.

Herausforderungen für die Lernenden «Viele waren orientierungslos, einige wenige sind untergetaucht, zahlreiche mussten beispielsweise im Food-Bereich sehr viel arbeiten, andere waren infolge Geschäftsschliessung zu Hause», erzählt Christoph Bühlmann. «Die Lage war vor einem Jahr unübersichtlich und konfus. Ich stelle fest, dass die Mehrheit der Lernenden die Situation in den ersten Monaten sehr gut bewältigt hat. Ich glaube, erst während des Shutdown ist ihnen der Stellenwert einer Berufsschule bewusst geworden.» Er lobt die Lehrpersonen: «Sie haben verschiedene Mittel ein- und Ideen umgesetzt, um die Lernprozesse aus der Ferne gut zu begleiten. Ich spürte zudem eine grosse Hilfsbereitschaft, gegenseitige emotionale und soziale Unterstützung.»

In der Pflege Sophie Peter ist im zweiten Lehrjahr zur Fachfrau Gesundheit FaGe in der Spitex Obfelden und arbeitet zurzeit im Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter. «Zu Beginn des Shutdown durfte ich nicht mehr zu den Klienten. Lernende im ersten Lehrjahr begleiten immer ausgebildete Spitex-Mitarbeitende. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, durften wir nicht mehr mit und ich musste

Homeoffice machen.» Anfangs fand sie dies cool, doch bald fiel ihr die Decke auf den Kopf. Sie suchte das Gespräch und Bildungsverantwortliche Catherine Pittet reagierte positiv. Sophie Peter lobt ihre Bezugspersonen, sie bekomme immer Antworten auf Fragen und ihre Anliegen würden ernst genommen. Im Moment hat die Lernende FaGe Online-Unterricht im Wechsel mit Präsenzunterricht. Ihr Schulweg beträgt anderthalb Stunden – das heisst an jedem Schultag drei Stunden, in denen sie zu Hause lernen kann. Dass die Klienten nicht mehr mit einem freundlichen Händedruck begrüsst werden können, dass Klienten und Spitex-Mitarbeitende Masken tragen, beeinflusst das Miteinander. Zunehmend ist bei den Klienten auch Überdruss spürbar, man hat genug von Corona. Sophie Peter versteht ihren Beruf ganzheitlich. Gern besucht sie als Lernende Klienten, die während der Pandemie vermehrt unter Einsamkeit leiden – dies wird den Kunden nicht verrechnet. Es wird einfach getan, weil es zum Menschenbild der Pflegenden gehört. «In der Pflege verlangt die emotionale Unterstützung im Moment viel Kraft – aber man bekommt auch viel zurück.» Mehr zu schaffen macht Sophie die Situation der jungen Menschen in der Pandemie. «In unserem Alter will man sich treffen, zusammen lachen und feiern, ausprobieren, sich weiterentwickeln und reisen, statt zu Hause zu bleiben. Zurzeit fehlen viele Möglichkeiten, die bis zur Pandemie als Ventil zu den Herausforderungen einer beruflichen Grundbildung gewirkt haben.» Während der Pandemie brauchen zwei Bevölkerungsgruppen besondere Beachtung: Die jungen Menschen in Ausbildung und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen ihrer Hochaltrigkeit nicht mobil sind.

Vom Pazifik direkt ins Osternest Eventundwerken.ch in Türlen bietet kanadischen Sockeye Wildlachs und Halibut an. Passend zu Ostern werden die Delikatessen bis am Ostersamstag auf Wunsch im ganzen Säuliamt gratis nach Hause geliefert. Spannend ist das Leben beider Fische. Der Sockeye Rotlachs gilt als der delikateste der fünf Pazifik-Lachs-Arten. Er kommt zuoberst in den Flüssen von Westkanada zur Welt. Innerhalb von ein bis zwei Jahren wandert der Jungfisch den Fluss hinunter und zieht dann wie der Halibut bis ins nördliche Eismeer hoch. Er lebt vorwiegend von Krill. Im Alter von vier bis fünf Jahren kehrt er zu seinem Geburtsfluss zurück und wandert bis zuoberst, wo er zur Welt gekommen ist, paart sich und stirbt anschliessend an Erschöpfung. Nur

während dieser Wanderung im Herbst kann der Sockeye gefischt werden.

Nur zur Paarungszeit fischbar Halibut wird vor der kanadischen Westküste als normal schwimmender Fisch geboren. Sobald er etwa fünf Zentimeter gross ist, verlagert er ein Auge auf die andere Seite, den Mund nach unten und lebt fortan als Plattfisch am Meeresgrund, wo er sich vorwiegend von Krabben ernährt. Nun wandert er langsam Richtung Norden, in Tiefen bis 2000 Meter wächst er schliesslich heran. Erst zur Paarung und Eiablage zieht er wieder Richtung Süden in seichtere Gewässer, was erstmals im Alter von acht bis zehn Jahren passiert. Er ist dann zirka 50 bis 60 Zentimeter lang und zwischen 15 und 30 Kilogramm schwer. Nach der Paarung zieht er sich wieder ins nördliche Eismeer zurück bis zur

nächsten Paarung und wächst weiter. Weibchen können bis 400 Kilogramm schwer werden. Der Heilbutt ist nur zur Paarungszeit fischbar und dann auch nur mit Langleinen. Die Fangvorschriften sind streng und die ortsansässigen Fischer unterwerfen sich freiwillig besonders tierschonenden Fangmethoden (z.B. erhält jedes Tier einen Kiemenschnitt, um langes Leiden zu verhindern). Fangfrisch werden Lachs und Halibut von einem Familienbetrieb in Vancouver verarbeitet und tiefgefroren – so erreichen sie die Schweiz und den Türlersee ohne Qualitätsverlust.

Lieferung ins ganze Säuliamt Eventundwerken.ch in Türlen hat diese nachhaltigen Delikatessen seit längerer Zeit für seine Gäste im Angebot. Mit der Übernahme des Verkaufsgebietes Säuliamt 2020 konnte ein zusätzliches Stand-

bein geschaffen werden, was dem Betrieb in der momentanen Situation zu überleben hilft. Die Lager sind rechtzeitig auf Ostern gefüllt mit Rauchlachs, Rohlachs, Halibut roh. Die beiden Betreiber Beatrice Gaisser und Philipp Reinhardt stehen mit Herzblut für die Qualität ein. Sie bieten auf ihrer Homepage nebst Preis- und Bestellinfos auch Anregungen für die Zubereitung an. Immer wieder testen die beiden neue Rezepte und geben diese gern an die Kundschaft weiter. Als Osterspecial liefern sie bis Ostersamstag nicht nur im Oberamt und in Aeugst gratis, sondern im ganzen Säuliamt. Natürlich kann nach Absprache auch am Türlersee direkt abgeholt werden. Eventundwerken Detailinfos unter www.eventundwerken.ch oder per Telefon 079 305 44 84 (Beatrice Gaisser) und 079 297 38 20 (Philipp Reinhardt)

Beatrice Gaisser und Philipp Reinhardt garantieren bei ihrem Fischangebot beste Qualität. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 26. März 2021

Wer kann singen und tanzen?

Spass und Action in den Ferien

Kindercasting für die «Schwiizer Kiddies» in Mettmenstetten

Vom 26. April bis 8. Mai findet der FerienSpass statt. In einer neuen Sportart schnuppern? Im FerienSpass! Ein Besuch bei der Polizei, den Bienen oder beim Wolf ? Im FerienSpass! Kreativ werden mit Glas, Stoff oder Beton? Im FerienSpass! Flugzeuge fliegen, Affen füttern, Täuschungen basteln? Im FerienSpass! Im Wald, im Zoo, in der Turnhalle oder im Atelier – das Abenteuer wartet! Der komplette Ablauf vom Einsehen der Kurse über die Anmeldung bis zum Verschicken der Rechnungen geschieht online. In der Wunschphase ab jetzt bis zum 11. April kann man seine Wünsche ohne Zeitdruck eingeben, die definitive Zuteilung erfolgt am 12. April nach einem Algorithmus, der das «messbare Gesamtglück» aller Teilnehmenden sicherstellt. Danach ist eine direkte Anmeldung weiterhin möglich, sofern noch freie Plätze vorhanden sind. Neu finden die Kurse, die eine Turnhalle benötigen, in Mettmenstetten statt. Dem Ferien-

Im Säuliamt werden Kinder zwischen acht und zehn Jahren gesucht, die gerne singen und sich bewegen können.

Auch Glasfusing wird angeboten. (Bild zvg.) Spass wurde dort unkompliziert eine Turnhalle zur Verfügung gestellt. Neugierig? Das Programm ist online! Fabienne Knobel, Familienclub Affoltern Der FerienSpass findet vom 26. April bis 8. Mai statt. Anmeldung und Informationen sind zu finden auf: www.affoltern.feriennet.projuventute.ch. Wunschphase: 26. März bis 11. April, Zuteilung: 12. April. Restplatzbörse (Buchungsphase) ab 13. April.

Projekte gegen Einsamkeit im Alter Mit dem «Eulen-Award» prämiert die Stiftung generationplus um die beiden Affoltemer Toni Bortoluzzi (Präsident) und Otto Steinmann (Leiter Geschäftsstelle) alle zwei Jahre Projekte, welche die Lebensqualität älterer Menschen erhöhen. Den Sonderpreis von 5000 Franken durfte 2019 zudem der Bonstetter Verein «Mensch und Tier im Glück» in Empfang nehmen.

Dieses Jahr soll der mit 10 000 Franken dotierte Award zum 8. Mal vergeben werden. Gesucht werden deshalb bis Ende Juni innovative, praxisbezogene Projekte und Ideen, welche die Vereinsamung älterer Menschen reduzieren. Die Preisübergabe soll am 25. November in Luzern stattfinden. (red.) Weitere Infos: www.stiftung-generationplus.ch.

Felseneggbahn geht wieder in Betrieb In den vergangenen vier Wochen haben die Mitarbeitenden der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF die jährlich notwendigen Revisionsarbeiten ausgeführt. Dabei wurden die Betriebs- und die Sicherheitsbremse sowie das Bremshydraulikaggregat ersetzt und der Notantrieb revidiert. Zudem wurden sämtliche Bauteile kontrolliert und instandgestellt sowie umfassende Reinigungsarbeiten ausgeführt. Nun nimmt die einzige öffentliche Luftseilbahn im

Kanton Zürich den Betrieb ab dem kommenden Samstag, 27. März, wieder auf. Sie verkehrt bis einschliesslich Samstag, 30. Oktober, nach Sommerfahrplan, jeweils von 8.05 Uhr bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt. Neu steht der Internetauftritt ausserdem auch in englischer Sprache zur Verfügung. (red.) Infos zum Fahrplan auf www.laf.ch oder www.zvv.ch.

Das Casting ist eine Zusammenarbeit zwischen Barbara Christen von der Tanzschule Dancepot aus Mettmenstetten, der Gesangslehrerin Sue Bachmann aus Uerzlikon, dem Tonstudio aus Obfelden und der Kindergruppe «Schwiizer Kiddies». Diese erfolgreiche Kindergruppe sucht nämlich neue Mitglieder für bevorstehende Lieder-Produktionen, Konzerte in der ganzen Deutschschweiz und Videoclips. Hinter den «Schwiizer Kiddies» steht das bekannte Schweizer Kindertonträgerlabel Chinderwält, welches in fast jedem Deutschschweizer Kinderzimmer gehört wird. Ausgeliefert werden die Tonträger im Buch- und Fachhandel von der Firma AVA/Baumgartner Bücher AG aus Affoltern. Wer am Casting teilnehmen will, kann sich bis am 17. April

Die «Schwiizer Kiddies» suchen neue Mitglieder. (Bild zvg.) online anmelden. Schafft man die erste Hürde, wird man zum Casting vom 24. April in Mettmenstetten in die Tanzschule Dancepot eingeladen. Dort werden über 80 Kinder und Jugendliche jede Woche in verschiedenen Altersgruppen unterrichtet. Ab Mitte Mai werden die sieben bis zehn Kiddies erstmals in

Mettmenstetten ins Tanztraining (samstags) einsteigen. Bei den «Schwiizer Kiddies» mitzumachen ist mit keinen Kosten verbunden. Urs Guggisberg, Schwiizer Kiddies Weitere Infos und Anmeldung auf: www.schwiizerkiddies.ch/casting.

Osterplausch mit Osterpfad in der Umwelt Arena Von Karfreitag bis Ostermontag findet in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach ein Osterplausch für Familien statt. Alle Gäste erhalten eine kleine Osterüberraschung, für Kinder gibt es einen speziellen Osterpfad. In der Umwelt Arena gibt es vom 2. bis 5. April einiges zu entdecken. Zum Beispiel auf einem Osterpfad, einer Art Schnitzeljagd durch die Ausstellungen. Zudem können die Gewinnerpfade – ein Postenlauf durch die Ausstellungen – in Angriff genommen werden. Gewinnerpfade stehen für Erwachsene wie auch für Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahren bereit. Zu gewinnen gibt es im Monat April ein Saatgut-Jahresabo von «Urbanroots». Das Thema Balkon und Garten behandeln auch die Ausstellungen «Biodiversität» oder «Bin im Garten». Und was bedeutet eigentlich «genetische

Zu Ostern warten in Spreitenbach spezielle Angebote. (Bild zvg.) Vielfalt»? Auch dazu gibt es altersgerecht aufbereitete Tipps, was jede Person konkret für den Erhalt und die Förderung tun kann. Für Interessierte, welche mehr Hintergrundwissen zu Umwelt- und Energiethemen wünschen, lohnt sich der

Audio-Guide. Er kann gratis heruntergeladen werden und liefert Informationen zu 19 Stationen der Ausstellung. Hörerinnen erfahren alles, vom ökologischen Fussabdruck über umweltfreundliches Einkaufen bis hin zum Einsatz von erneuerbaren Energien. Plauschfahrten auf dem Indoor-Parcours versprechen viel Spass für Gross und Klein, ob auf dem Trottinett, Gokart, Segway, Elektrovelo oder im E-Auto. Die Umwelt Arena eignet sich, um Themen rund um einen nachhaltigen Lebensstil mit der Familie zu erkunden und zu diskutieren. Auf anschauliche Art kann entdeckt werden, weshalb ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen wichtig ist. Umwelt Arena Schweiz Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Über Ostern offen, auch am Ostermontag. Weitere Infos: www.umweltarena.ch.

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Steigerung des Wohlbefindens durch Gewichtsverlust «ParaMediForm» Ernährungsberatung in Affoltern Die Erfolgsmethode, um schlanker zu werden, besteht zu einem grossen Teil aus dem Willen, das eigene Wohlgefühl zu steigern. Die Gewichtsreduktion ist lediglich ein Abschnitt auf dem Weg zu einer aufgewerteten Lebenslust. Wer das helle und freundliche Beratungszimmer der Franchise-Unternehmerin Rahel Meier betritt, fühlt sich sofort in einer angenehmen und kompetenten Umgebung wieder. Die Inhaberin der Ernährungsberatungsstelle «ParaMediForm» darf sich als gelernte Pharmaassistentin mit einer Zusatzausbildung als Ernährungsberaterin und erfahrene Fachfrau bezeichnen. Die alte lateinische Weisheit «Mens sana in corpore sano» (In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist) erhält mit der Beratung von Rahel Meier eine wirklich authentische Bedeutung. Der Weg zur Gewichtsverringerung beinhaltet verschiedene Stationen. Step by Step führen drei Phasen in Richtung zum Wunschgewicht. Die Leitwörter dazu heissen

«Schlank werden», «Schlank sein» und «Schlank bleiben». Dazu gehören verschiedene Massnahmen, welche weit über eine Ernährungsberatung hinausgehen.

Der Weg zu einem grösseren Wohlbefinden und mehr Lebenslust: Rahel Meier kennt ihn.

Wille zur Änderung anstelle von Verboten, Kalorienzählen oder Medikamenten Dazu gehört zum Beispiel der Stoffwechsel, welcher mittels einer Analyse genau untersucht wird. Ein entscheidender Schritt in der Behandlung nimmt jedoch der Wille zum Abnehmen ein. Neben Tipps und Ratschlägen besteht die Methode jedoch keineswegs aus Diäten, Vorschriften, Kalorienzählen oder Medikamenten. Vielmehr wird mit einer Änderung der Einstellung zur Ernährung und allenfalls deren Umstellung gearbeitet. In erster Linie soll die Lebenslust gefördert werden, was allerdings mit einem Idealgewicht massgeblich zusammenhängt. Rahel Meier hält jedoch dezidiert fest, dass das Körpergewicht und die

damit zusammenhängende Gesundheitsverfassung absolut individuell zu bezeichnen ist und somit jede Person dies selbst bestimmen soll. Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Rahel Meier klärt in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch die Schritte zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden ab. Mit Ihrem Willen für eine gesundheitliche Verbesserung steht einem Erfolg für mehr Lebenslust nichts mehr im Wege. «ParaMediForm» Affoltern Betpurstrasse 9, 8910 Affoltern Tel. 043 817 16 61 affoltern@paramediform.ch


Veranstaltungen

Freitag, 26. März 2021

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«Lukas erzählt malerisch und detailliert...» Ostern in der katholischen Kirche Affoltern: Lebendige Osterbotschaft und gestreamter Gottesdienst Das Beste aus der Situation machen und den Gemeindemitgliedern nahe bleiben – das ist der Spagat, den alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften derzeit erbringen müssen. Die katholische Kirchgemeinde St. Josef und St. Antonius geht diese Herausforderung kreativ an. Ursula Schärer erzählt: «Erhalten wir den Auftrag, eine biblische Darstellung zu einem bestimmten Thema für die Kirchen auszurichten, sitzen wir – das sind Sonja Friedrich, Beatrice Gubser und ich – zusammen und studieren erst einmal die Bibel, oder genauer die Evangelien. Für die zwei unterschiedlichen Szenen haben wir uns für das LukasEvangelium entschieden. In Affoltern wird das «Botschaft der Engel am leeren Grab» (Lk 24,1–9) und in Obfelden «Auf dem Weg nach Emaus» (Lk 24, 13–24) sein. Lukas erzählt malerisch, ausführlich und genau, beschreibt Szenen so detailliert und anschaulich, dass es uns in der Folge gut möglich ist, eine Szene nachzustellen. Sie soll lebendig darstellen, was damals geschehen ist und dazu einladen, sich betrachtend hinzusetzen, die vielen kleinen Einzelheiten zu entdecken und dabei auch in sich gehen zu können.» Die Figuren wurden den beweglichen Schwarzenberger Figuren nachempfunden und vor 25 Jahren von einer Frauengruppe in einer Gemeinschaftsarbeit hergestellt. Sonja Friedrich hat sie in der Folge auch teilweise ausge-

dreht sich zu Jesus um und schaut nach ihm ... hier braucht es noch einen Beutel, die sind ja nicht mit leeren Händen losgelaufen ...», so tönt es zwischen den Frauen, wenn sie zusammen die Szene aufbauen. Sie haben aus den erwähnten Kapiteln einen Satz ausgewählt, den sie umsetzen. Die Bibelstelle und der Satz werden zur Szenerie dazugelegt, um so die Gestaltung zu dokumentieren. Die zwei unterschiedlichen Szenen in der Kirche St. Josef in Affoltern und St. Antonius in Obfelden können zu den Öffnungszeiten der Kirchen täglich (9 bis 19 Uhr) besucht und betrachtet werden.

Festlicher Gottesdienst auch zu Hause

Ursula Schärer, links: «Der schaut sich nach Jesus um, den Kopf müssen wir drehen», sagt sie zu Sonja Friedrich, rechts. (Bild Susanne Crimi) baut, sie haben bleierne Füsse bekommen und Hände mit Daumen. Die gut 50 cm grossen Gestalten lassen sich – je nach Geschichte, die erzählt werden soll – mittels Bekleidung und Accessoires zu Engeln, Frauen, Hirten oder Handwerkern oder auch zu einer Jesusfigur umwandeln. Die Bekleidung besteht aus Naturtextilien, die Tücher wurden von Hand abgenäht, wo nötig auch mit

Naturfarben gefärbt. Wichtig sind auch immer die Bauten und Hintergründe, die in liebevoller Kleinarbeit hergestellt werden. Dass die Arbeit Freude macht und erfüllt, merkt man den Erschafferinnen der gestalteten Osterbotschaft an, sie strahlen förmlich beim Erzählen und Aufstellen. «Schau mal, ich habe diesen Mann nun so hingestellt, dass er gerade einen Schritt macht ... dieser hier

Nach wie vor sind Besucherzahlen für Gottesdienste stark eingeschränkt. So dürfen in Affoltern maximal 50 Personen, in Obfelden nur deren 30 die Gottesdienste besuchen. Für viele ist Ostern traditionell eines der christlichen Feste, zu denen der Besuch eines Gottesdienstes einfach dazugehört. Damit niemand auf diesen schönen und wichtigen Akt verzichten muss, haben sich die Mitglieder der Kirchenpflege erneut dazu entschlossen, den Festgottesdienst am Ostersonntagmorgen um 10 Uhr aus der Kirche St. Josef in Affoltern mittels Streaming zu Hause zugänglich zu machen. Wer aber zum Gottesdienst in die Kirche kommt, muss sich zwingend anmelden via www.kath-affoltern.ch. Der festliche Gottesdienst wird musikalisch begleitet. Maja Fluri wird mit ihrem starken und wunderbaren Sopran Arien aus dem Oratorium «Der Messias» von G.F. Händel und das «Alleluja» aus

Das Kellertheater LaMarotte gibt nicht auf Vorläufig dürfen auch im Kellertheater LaMarotte coronabedingt noch immer keine Veranstaltungen mit Publikum durchgeführt werden. Die betreffenden bereits publizierten Anlässe bis Ende April müssen deshalb abgesagt werden. Doch «LaMarotte» wäre nicht «LaMarotte», wenn nicht mit viel Fantasie und später mit nachbarschaftlicher Hilfe Wege gefunden würden, sich in unserer Region in Erinnerung zu halten, vorerst mit je einem OnlinePodium im März und im April.

nur einige zu nennen. Die SGG verfügt über ein beeindruckendes zivilgesellschaftliches Netzwerk. Die Podiumsteilnehmer diskutieren über mögliche neue Tätigkeitsfelder.

Podium Online: «Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft»

Podium Online: «75 Jahre Echo der Zeit»

Seit ihrer Gründung 1810 setzt sich die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft für eine solidarische Gesellschaft ein. Im 19. Jahrhundert förderte sie die Gründung von Bildungs-, Gesundheitsund Sozialinstitutionen; im 20. Jahrhundert baute sie Dachorganisationen wie Pro Senectute, Pro Juventute und Pro Mente Sana auf. Parallel zum Ausbau des Sozialstaates zog sich die SGG aus den ursprünglichen Tätigkeitsfeldern

Online-Podium mit Nicola Forster (Präsident Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG), Georges Köpfli (Präsident Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern GGA), Moderation: Salomon Schneider. Dienstag, 30. März, Beginn Live-Stream: 18 Uhr, Der Youtube-Kanal von «LaMarotte» ist über www.lamarotte.ch erreichbar.

Nicola Forster (links), Präsident der SGG und Georges Köpfli, Präsident der GGA diskutieren im «Monatsgespräch Online» aus dem LaMarotte über die Tätigkeiten der Gemeinnützigen Gesellschaften. (Bild zvg.) zurück. Heute erforscht und fördert die SGG Freiwilligenarbeit und unterstützt Projekte Dritter sowie Armutsbetroffene. Wie viele westliche Demokratien steht auch die Schweiz vor völlig neuen Herausforderungen: Chancen und Risiken der zunehmenden Digitalisierung;

Verbreitung von Fake News und Verschwörungstheorien durch soziale Medien; demografische Veränderungen zulasten der jüngeren Generation; Spannungen zwischen urbaner und ländlicher Bevölkerung; fehlendes politisches Mitspracherecht von 25 % der in der Schweiz wohnhaften Bevölkerung, um

Radiogeschichte mit Nicoletta Cimmino: Moderatorin «Echo der Zeit»; Casper Selg: ehemaliger Leiter «Echo der Zeit» Moderation: Claudio Miozzari, Historiker. Mittwoch, 21. April, Beginn LiveStream 20.15 Uhr. Über dieses weitere Online-Podium wird im «Anzeiger» zu gegebener Zeit näher orientiert. Peter Zürcher, LaMarotte

Am Donnerstag, 8. April, von 9.30 bis 11 Uhr erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Onlinekurs von der diplomierten Lerntherapeutin Elisabeth Aliberti, wie die Hausaufgaben der Kinder entspannt, sinnvoll und kompetent begleitet werden können. Welche die Aufgaben der Eltern in der Hausaufgaben-Situation sind und welche sie

nicht übernehmen müssen. Zudem erhalten sie Tipps, damit Hausaufgabenmachen ohne Stress funktionieren kann und wie das Kind motiviert und konzentriert bleibt und die Aufgaben allein erledigt. Streit und schlechte Laune gehören von nun an der Vergangenheit an. Für diesen Onlinekurs, der via Zoom stattfindet, ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Familienzentrum Bezirk Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter

Hausaufgaben machen – das geht auch ohne Stress. (Bild zvg.)

Pfarrei St. Josef und St. Antonius, Affoltern, Susanne Crimi Die biblischen Darstellungen sind vom 4. bis 30. April täglich von 9 bis 19 Uhr in den Kirchen St. Josef, Affoltern, und St. Antonius, Obfelden, zu entdecken. Alle Feiern in der Karwoche und den Ostertage sind auf der Kirchenseite sowie im Forum und auf der Homepage publiziert. Ostersonntag: 10 Uhr in Affoltern, nur mit Anmeldung auf www.kathaffoltern.ch, oder live gestreamt auf: https://youtube/ aCTfZH5T6cQ. Ostermorgenfeier: 6 Uhr, Obfelden.

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Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zug:

ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef ˇ Ilya Kabakov, Hoffmann, Jan Jedlicka, Tomas Kratky, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovac, Annelies Štrba. Veranstaltungen: Montag, 29. März, 18.30 – 19.15 Uhr, Feierabend-Zoom: Dr. des. Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung im Kunsthaus Zug, im Gespräch mit Emilia Kabakov, Künstlerin aus New York Dienstag, 30. März, 12.15 – 12.45 Uhr, Kunst über Mittag im Zoom: Friederike Müller, Ausstellungsorganisatorin am Kunsthaus Zug, zu Roman Signer

«Hausaufgaben? Ein täglicher Kampf!» Oft hängt ihretwegen der Haussegen schief. Hausaufgaben – ein Thema, das in vielen Familien für Stress und Streit sorgt. Denn sie können ganz schön anstrengend sein. Höchste Zeit für eine Veränderung!

«Exultate Jubilate» von W. A. Mozart erklingen lassen. Ein hochkarätiges Orchester aus Streichern, Fagott und Orgel wird sie begleiten. Die beiden Werke eignen sich sehr gut für Aufführungen während eines Festgottesdienstes oder wurden sogar dafür geschrieben. So wird der Gottesdienst nebst den heiligen Zeremonien auch zu einem musikalischen Hochgenuss. Die herrlichen Arien erzählen vom lebendigen Erlöser, von der Auferstehung vom Tod und von der Verkündigung des Friedens. Die Lobpreisung des Herrn wird mit dem bekannten und beschwingten «Alleluja» von W. A. Mozart besonders festlich. Ob ein Besuch in einer der Kirchen irgendwann innerhalb der Festtage geplant ist, um die Figuren zu bewundern und die Freude zu spüren, die schon die Frauen beim Aufstellen erlebt haben, ob der Festtagsgottesdienst gerade live miterlebt wird oder zu einem Zeitpunkt angeschaut wird, der persönlich besser passt, ob ein weiterer Palmzweig für die Wohnung benötigt wird – die Kirchen sind für alle geöffnet, die Besucher herzlich willkommen.

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Freitag, 26. März 2021

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«Die Arbeit mit den Tieren erfüllt mich mit Freude»

HERKÖMMLICHES

Auferstehung Das altgriechische Wort für Auferstehung heisst Anastasis. Als der Apostel Paulus von Jesus und Anastasia predigte, waren die Zuhörenden begeistert, weil sie dachten, er rede von einem bezaubernden Götterpaar und wollten mehr darüber wissen. «Die Athener taten nämlich nichts lieber als letzte Neuigkeiten auszutauschen», wie es im 17. Kapitel der Apostelgeschichte heisst. Als aber deutlich wurde, dass Paulus von der Auferstehung sprach, zogen sich Viele skeptisch und enttäuscht zurück. Was einerseits verständlich ist, aber auch etwas voreilig, wie ich denke. Denn Auferstehung gibt es wirklich. Ob es sich um Auferstehung aus Kummer, Not und Leid, aus Angst oder Depression handelt: Ostern hat viele Gesichter und ereignet sich immer neu und immer wieder. Dafür bürgt nach christlichem Verständnis der «Stehauf-Mann» aus Nazareth, der sich mit Unrechtsverhältnissen nicht abgefunden hat und vor Feindseligkeiten nicht zurückschreckte; der manch einem Benachteiligten und Abgeschriebenen die verlorene Würde zurückgab und neue Perspektiven eröffnete; der zwar nicht Wasser in Wein, aber Mutlosigkeit und Resignation in Hoffnung verwandeln konnte. Frohe Ostern allerseits! (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ZWISCHEN-RUF

Jesus und Gianni Ich lachte über folgenden Witz: Jesus muss ein Italiener gewesen sein, denn: 1. Nur ein Italiener bleibt, bis er 35 ist, bei seiner Mutter. 2. Nur ein Italiener glaubt, dass seine Mutter Jungfrau ist. 3. Nur eine italienische Mutter glaubt, dass ihr Sohn Gott ist. Diesen Witz schickte ich meiner Tochter, die mit einem Sizilianer zusammen lebt, mit folgenden Fragen: 1. Willst du den Witz Gianni überhaupt zeigen? 2. Wenn ja, glaubst du, er lacht? 3. Wenn er nicht lacht, wie beruhigst du ihn? Ute Ruf

Menschen im Säuliamt: Heidi Illi setzt sich für herrenlose Tiere ein In der Wagons- und Aufzügefabrik absolvierte Heidi Illi die Lehre als Maschinenzeichnerin. Viele Jahre war sie mit Leib und Seele Mutter und Hausfrau. Seit 2005 wohnt sie mit ihrem Mann in Bonstetten und investiert fast ihre ganze Zeit als Leiterin der Auffangstation für ausgesetzte Tiere. Mit Heidi illi spracH Marianne Voss Das alte Bauernhaus, wo Heidi und Hansueli Illi wohnen, befindet sich im Dorf kern von Bonstetten. Hund Joschi begrüsst die Besucherin mit fröhlichem Gebell, und die Katzen beschnuppern neugierig die Hosen und die Jacke des Gastes. «Aufgewachsen bin ich zuerst in St. Gallen, dann in Dietikon, wo ich auch die Schulen besuchte», erzählt Heidi Illi in der altehrwürdigen Stube. «Eigentlich hätte ich beruflich gerne etwas mit Tieren gelernt, aber damals gab es den Beruf der Tiermedizinischen Praxisassistentin noch nicht.» Da sie gut im Geometrischen Zeichnen war, entschloss sie sich für eine Lehre als Maschinenzeichnerin. Sie erhielt als eines der wenigen Mädchen eine Lehrstelle in der «Wagi», Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren. Die Lehre habe ihr wirklich Spass gemacht, betont sie. «Am Tag der offenen Tür staunte mein Vater über meine gekonnten Zeichnungen.» Tiere waren aber dennoch ein Thema in ihrer Familie. Sie und ihre Geschwister brachten immer wieder mal einen Vierbeiner heim. «Natürlich mussten wir zuerst unsere Mutter überzeugen. Sie wusste nicht, was ein Meerschweinchen ist, und dachte, das sei eine Schweineart. Im Laufe der Jahre hatten wir bei uns Meerschweinchen, Kaninchen und auch einen Hund.»

Mit Leib und Seele Mutter Schon während der Lehre lernte Heidi Illi in der Fabrik ihren Mann kennen. Das Paar heiratete jung und wohnte weiterhin in Dietikon. Als das erste und später das zweite Kind zur Welt kam, widmete sich Heidi Illi ganz der Familie. «Ich war dann von Beruf Mutter und Hausfrau. Und ich war das mit Leib und Seele.» Zudem engagierte sie sich auch als Tagesmutter und übernahm Aufgaben in der Hauswartung. Während dieser Zeit stiess sie beim Tierarzt auf einen Prospekt vom neu gegründeten Verein Tierschutz Limmattal und Säuliamt. «Verein zum Schutz

WETTER

Heidi Illi hinter dem Haus, wo die Hasen und Ziegen zu Hause sind. (Bild Marianne Voss ) von herrenlosen und ausgesetzten Tieren», stand darauf. «Ich fand das eine gute Sache, zahlte den Betrag ein und wurde Mitglied.» Als der Verein am Weihnachtsmarkt einen Stand betrieb, bot sie an, dort ihre Handarbeiten zu verkaufen. «Das war der Anfang von vielen Weihnachtsmärkten, an denen ich den Stand für den Verein betreute.»

Auffangstation in Bonstetten 2005 zog die Familie nach Bonstetten in das alte Bauernhaus, das Heidis Mann geerbt hatte. Doch den Weg Richtung Limmattal legte sie weiterhin regelmässig zurück. Der Grund war die Mitarbeit in der Auffangstation für herrenlose oder ausgesetzte Tiere. Der Verein hatte für die Station beim Bahnhof Glanzenberg eine Parzelle gepachtet. Nun brauchte es natürlich tatkräftige Leute, um die Schafe, Schweine, Ziegen und Kaninchen zu pflegen. «Ich begann mit einem halben Tag. Bald war es fast die ganze Woche.» Die Belastung war gross. Die Lösung lag nahe. Rund um das Bauernhaus in Bonstetten war genügend Land vorhanden, um die Station in die Nähe zu holen. Jetzt kann Heidi Illi die Pflegetiere direkt hinter dem Haus versorgen. «Zurzeit sind es zwei Zwergziegen, einige Meerschweinchen und 29 Kaninchen.» Sie amtet im Verein nun offiziell als Leiterin Auffangstation, ihr Mann, Hansueli, ist der Präsident.

Ein Tier kostet Geld und braucht Zeit

Glück ohne Ferien

«Was ich hier tue, ist weit mehr als ein Hobby. Ich brauche dafür fast meine ganze Zeit», erklärt Heidi Illi und führt aus, was alles dazu gehört: «Die Pflege der Tiere, das Füttern und Misten. Dann natürlich auch administrativer Aufwand, Beratungen am Telefon und einmal im Jahr der Tag der offenen Tür.» Aber sie tue das alles sehr gerne. «Die Arbeit mit den Tieren erfüllt mich mit Freude und gibt mir Sinn und Befriedigung.» Was ihr aber wichtig ist: «Auch wenn ich mich für den Schutz von Tieren einsetze, bin ich weder fanatisch noch stur.» Zudem übe der Verein keine Aufsichtsfunktion aus. «Wir sind nicht zuständig, wenn jemand ein misshandeltes Tier sieht. Eine solche Beobachtung muss ans Veterinäramt gemeldet werden.» Gerne platziert sie jetzt ihre Herzens-Botschaft. Sie geht an alle, die sich ein Haustier anschaffen möchten: «Überlegt euch, was das bedeutet, was die Konsequenzen und Folgen sind. Ein Tier kostet Geld und braucht Zeit. Für ein Tier muss man Verantwortung übernehmen und man ist viel mehr angebunden.» Sie weiss, wovon sie spricht, wenn sie an die in der Auffangstation abgegebenen Tiere denkt. «Die Gründe, die mir bei der Abgabe des Tieres genannt werden, sind häufig leider frei erfunden.»

Neben der Arbeit mit ihren Schützlingen unterstützt Heidi Illi vorwiegend ältere Menschen bei der Erledigung von Reinigungsarbeiten, eine Aufgabe, die ihr auch viel Freude bereitet. «Dort ist es der Kontakt zu den Menschen, den ich schätze. Die Leute sind immer sehr dankbar und erzählen mir auch gerne von ihren Erlebnissen. Da bin ich manchmal länger dort, als die verrechneten Stunden.» Im Gespräch kommt noch die Frage auf, ob sie auch mal gerne eine Reise unternimmt? «Nein, reisen bedeutet uns gar nichts! Da sind mein Mann und ich zum Glück gleich gestrickt. Wir gehen nie in die Ferien, wir haben einfach kein Bedürfnis, wir sind glücklich hier. Weitere Infos zur Auffangstation in Bonstetten unter www.tierschutz-limmattal.ch.

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen in Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

AUSFLUGS-TIPP

Interessante Einblicke in die Steinzeit

Heute Basel 4° 16° Zürich 1° 16°

Affoltern

St.Gallen 4° 13°

Von Jägern und Sammlern zu sesshaften Bauern – das Wauwiler Moos im Luzerner Hinterland gehört zu den wichtigsten steinzeitlichen Fundstellen Europas.

2° 15°

Luzern 3° 15°

Neuchâtel 4° 14°

Bern 1° 15° Interlaken 3° 15°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

St.Moritz -7° 5°

Sion 2° 18°

Genève 1° 16°

Chur 3° 17°

Bellinzona 3° 15°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

6° 10°

-1° 15°

1° 20°

3° 21°

5° 19°

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7° 16°

9° 21°

11° 22°

12° 21°

LEBENSWEISHEIT «Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.» Antoine de Saint-Exupéry

Die bislang ältesten Funde im Wauwilermoos reichen 16 000 Jahre zurück in eine Zeit, als die Menschen ihre Lager saisonal auf den Moränen und Uferwällen errichteten, welche die damaligen Seen umgaben. Um 5500 v. Chr. setzte in Zentraleuropa dann die Sesshaftigkeit ein. Und damit veränderte sich auch die Lebensweise der Menschen tiefgreifend. Ein Dutzend Pfahlbaudörfer ist im Wauwilermoos bekannt, manche datieren um 4400 v. Chr. und gehören zu den ältesten der Schweiz. Wiederentdeckt wurden die ersten nach der Trockenlegung des Wauwilersees in den 1840erJahren. Das feuchte Bodenklima im Torf hatte die Holzbauten und unzählige Kleinfunde hervorragend erhalten. Sie erlauben es, die damaligen Lebensbedingungen genau zu rekonstruieren. Die 1929 entdeckte Seeufersiedlung «Egolz-

Rekonstruktion eines mittelsteinzeitlichen Jägerzelts in Wauwil. (Bild Thomas Stöckli) wil 3» wurde gar namensgebend für eine ganze Kultur. Seit 2011 gehört der Fundort zum Unesco-Weltkulturerbe. Heute führt ein archäologischer Lehrpfad über etwa sieben Kilometer zu sechs Stationen im Bereich der wichtigsten Fundstellen. Am Start- und Endpunkt beim Bahnhof Wauwil sind drei Pfahlbauhäuser rekonstruiert. Weiter

sieht man ein Grabungszelt sowie die Rekonstruktion eines mittelsteinzeitlichen Jägerzelts. Der Archäologische Lehrpfad und die Pfahlbausiedlung können frei besichtigt werden. Zugänglich sind die Pfahlbauhäuser und das Jägerzelt allerdings nur mit Führung. (tst.) Weitere Infos unter www.pfahlbausiedlung.ch.


Aeugst am Albis, der sonnigste Ort im Kanton Zürich, hat eine kleine aber feine Primarschule an einer wunderschönen Lage oberhalb des Dorfes. Zur administrativen Unterstützung unserer Schulleiterin suchen wir per sofort eine

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Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich. Die 550 Schulkinder, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, werden in drei Schuleinheiten unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2021/2022 suchen wir zur Verstärkung unseres Teams

eine DaZ-Lehrperson ca. 55% bis 60% Sie • verfügen über ein EDK-anerkanntes Diplom in DaZ. • sind eine engagierte, flexible und kommunikative Persönlichkeit. • haben Freude an der Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. • haben eine lösungsorientierte Grundhaltung und lachen gerne. • arbeiten gerne im Team und sind daran interessiert, aktiv die Weiterentwicklung unserer integrativen Schule mitzugestalten. Wir • sind ein kollegiales und engagiertes Team mit einer unterstützenden Schulleitung und Schulverwaltung. • zeichnen uns aus durch ein gutes Arbeitsklima und eine transparente Kommunikation. • bieten einen ländlichen Arbeitsort an einer verkehrstechnisch guten Lage (ÖV, Autobahn). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Sie. Mehr über die Primarschule Wettswil erfahren Sie unter www.schulewettswil.ch. Auskunft erteilt Ihnen gerne unsere Schulleiterin, Jacqueline Hodel Tel. 043 466 20 36. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an: Primarschule Wettswil, Schulverwaltung, Postfach, 8907 Wettswil oder per Mail an jacqueline.hodel@schulewettswil.ch.

«Hier haben wir unser neues Zuhause gefunden.» Jolanda und Edoardo Martinoli, Senevita Residenz Bornblick, Olten

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