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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

Garage Müller

Dorfstrasse 82 • 8912 Obfelden

www.mueller-obfelden.ch Personenwagen • Nutzfahrzeuge

aus dem bezirk affoltern I Nr. 024 I 173. Jahrgang I Dienstag, 26. März 2019

Falsche Zahlen

Empfehlung bestärkt

Der «Beteiligungsrechner» von Bertram Turnherr zeigte das SpitalEigenkapital zu tief an. > Seite 3

Der Gemeinderat Bonstetten hat die Spitalvorlagen noch einmal diskutiert. > Seite 5

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Bürgerliche Verlierer Die SVP und die FDP mussten am Wahlsonntag empfindliche Verluste verdauen. > Seite 6

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Grüne Gewinner Die Grünen haben ihren Kantonsratssitz zurückerobert – zulasten der SVP. > Seite 7

Vergleicht man die Resultate von Bezirk und Kanton, ergeben sich nur geringe Unterschiede. Die Regierungsräte, die im Kanton die Wahl geschafft haben, liegen auch im Bezirk Affoltern vorne. Klar an erster Stelle befindet sich Mario Fehr (SP). Die Plätze getauscht haben im Bezirk, gegenüber dem kantonalen Ergebnis, einerseits Ernst Stocker (SVP) und Jacqueline Fehr (SP), andererseits Martin Neukom (GP) und Natalie Rickli (SVP). Die SVPFrau hat wohl dank der Unterstützung anzeigen

Wieder gewählt: Martin Haab.

Wieder gewählt: Hannah Pfalzgraf.

durch die FDP den neuen FDP-Kandidaten, Thomas Vogel, auf den achten Platz und damit aus dem Regierungsrat verdrängt. Denkbar ist auch, dass die heftigen Angriffe der SVP gegen die FDP in einem kantonsweit kurz vor den Wahlen verteilten Flugblatt in entscheidendem Mass SVP-Wählerinnen und Wähler davon abgehalten haben, Thomas Vogel zu wählen.

Wieder gewählt: Ronald Alder.

Wieder gewählt: Daniel Sommer.

Neu: Arianne Moser-Schäfer.

von thomas stöckli

Neu: Thomas Schweizer.

Die Grünen haben im Bezirk Affoltern um 3,9 % auf 10,8 % zugelegt und einen Sitz gewonnen. Noch mehr Wähler gewonnen haben die Grünliberalen, die mit einem Plus von 6 % nun 14,2 % der Stimmen ausweisen. Die EVP ist bei 8.6 % Wähleranteil geblieben, die SP (-0,3 %) ist als zweitstärkste Partei

leicht auf 17,8 % gesunken. Die FDP liegt mit 15,1 % (-3 %) nun an dritter Stelle. Die traditionell stärkste Partei, die SVP, hat 5,7 % Wähleranteil eingebüsst und kommt nun noch auf 26,6 %. Dieser Rückschlag bedeutet gleichzeitig den Verlust eines Sitzes im Kantonsrat. Damit verfügen SVP, SP, FDP, GLP, Grüne und EVP über je einen Sitz im Wahlkreis Affoltern. Bei den Wahlen der letzten zwei Jahrzehnte haben Verschiebungen vor allem zwischen politisch benachbarten Parteien stattgefunden, etwa zwischen SP und Grünen. Diesmal ist ein klarer Linksrutsch feststellbar. Zählt man die Stimmen von SP, GLP, Grünen und EVP zusammen, die bereits heute oft zusammenarbeiten, auch auf kommunaler Ebene, erhält man 51,4 %, plus 9,4 %. Dass diese vier Parteien damit vier von sechs Kantonsratsmandate im Wahlkreis erhalten haben, liegt am komplizierten Wahlverfahren, dem «doppelten Pukelsheim», das seit den Wahlen von 2006 im Kanton Zürich, aufgrund eines entsprechenden Volksentscheides, gilt. ................................................... > Kommentar rechts, weitere Analyse und Berichte auf den Seiten 6 und 7

Aeugst: dreimal Ja zum Spital

Ein Tag intensive Ausbildung

Neubauprojekt Seewadel

Das Interesse an den Abstimmungsvorlagen zum Spital ist auch in Aeugst enorm. Rund 80 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wohnten am letzten Donnerstag der vorberatenden Gemeindeversammlung bei. Spitaldirektor Stefan Gyseler umriss in prägnanten und deutlichen Formulierungen die Bedeutung der für die Zukunft vorgesehenen Strategie. Er hob hervor, dass die Anzahl der Spitalbetten nicht mit der Versorgungsrelevanz verglichen werden könne. Den Anträgen des Gemeinderats zur Auflösung des Zweckverbandes, zur Gründung der kommunalen Anstalt sowie zur Gründung der Interkommunalen Vereinbarung stimmte der Aeugster Souverän anschliessend mit klarer Mehrheit, bei nur einer Gegenstimme, zu. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Ein Tag dauert die RS in der Feuerwehr. Dieser Tag hat es in sich, wird doch den Rekruten bei der Grundausbildung an diesem Tag einiges abverlangt. Die Grundausbildung beinhaltet die wichtigsten Feuerwehraufgaben. Das umfasst den Leitern- und Löschdienst, das Legen der Schläuche, die Bedienung des Hydranten und den anspruchsvollen Atemschutz. Am Samstag betreute die Feuerwehr Unteramt in Bonstetten die Neulinge. Vor dem Feuerwehrlokal begrüsste Matthias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt, als Gastgeber 26 Rekruten zum Ausbildungstag, darunter gut ein halbes Dutzend Frauen. Die Anzahl der neuen Feuerwehrfrauen und -männer liegt im Durchschnitt der letzten Jahre. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Im Juni 2018 wurde der Antrag des Projektierungskredits für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims Haus zum Seewadel in Affoltern von der Stimmbevölkerung angenommen. Nun stehen die Pläne für den Neubau in einer Ausstellung zur Ansicht bereit. Vom 1. bis 3. April besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, mit den verantwortlichen Planern das direkte Gespräch zu suchen. Am 2. und 3. April sind die Pläne im Foyer des Hauses zum Seewadel frei zugänglich. Mitglieder der Baukommission und Kadermitarbeitende stehen zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Für die Bevölkerung ergibt sich dadurch Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Stand des Projektes zu informieren. ................................................... > Bericht auf Seite 15

Tiefe Stimmbeteiligung Die Stimmbeteiligung lag bei kantonalen Wahlen überhaupt noch nie so tief. Regionale, kommunale oder aber nationale Themen motivieren die Wähler offensichtlich wesentlich mehr zum Gang zur Urne als Kantonswahlen. Im Bezirk Affoltern legten 34,2 % der Stimmberechtigten einen gültigen Wahlzettel für die Kantonsratswahlen in die Urne. Unterdurchschnittlich war die Stimmbeteiligung in Obfelden (28,3 %), Kappel (30,2 %), Affoltern (30,7 %), Stallikon (31,2 %) und Knonau (31,9 %). Nahe beim Bezirksmittel lag sie in Hausen (34,4 %) und Maschwanden (34,6 %). Überdurchschnittlich war die Stimmbeteiligung in Rifferswil (44,27 %), Hedin-

gen (39,5 %), Bonstetten (37,7 %), Wettswil (37,4 %), Ottenbach (37,1 %), Aeugst (36,7 %) und Mettmenstetten (35,9 %). Analysiert man die Verschiebungen des Wähleranteils im Bezirk, haben Parteien und Kandidierende, die sich für dreimal Ja bei den Spitalabstimmungen einsetzen, gewonnen, obwohl der Kantonsrat nichts zur Spitalfrage beizutragen hat. Weitere Themen, die sich auf die Wahlen ausgewirkt haben, dürften die Klimaproblematik und das Rahmenabkommen mit der EU sein – auch diese Themen haben höchstens am Rand mit kantonaler Politik zu tun. Das weitgehende Fehlen umstrittener kantonaler Themen im Wahlkampf dürfte die Stimmbeteiligung nach unten gedrückt haben.

Einbruch der SVP – Vormarsch der GLP

Die SAC-Sektion am Albis will im Notfall den Rechtsweg beschreiten können. > Seite 8

Die Ökologie als Wahlsiegerin

Kantonale Resultate bestätigen sich bei den Kantons- und Regierungsratswahlen

................................................... von bernhard schneider

«Ultima ratio»

kommentar

Klarer Sieg von Mitte-Links auch im Bezirk Affoltern Vor vier Jahren war die SVP im Bezirk Affoltern doppelt so stark wie Grüne und Grünliberale zusammen – nun sind sie etwa gleich stark. Und, mehr noch: Die SVP hat im Bezirk Affoltern erstmals, seit der Wahlkreis über sechs Sitze verfügt, nur noch einen Vertreter.

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und ein Viertel Neue, drei Viertel Bisherige. So sieht es nach den Kantonsratswahlen im langjährigen kantonalen Durchschnitt aus. Da es im Knonauer Amt schon während der letzten Legislatur zu drei Rochaden gekommen war und von den Amtierenden alle wieder antraten, war zu erwarten, dass die Fluktuation eher geringer ausfallen würde. Weit gefehlt: Die Bonstetterin Arianne Moser-Schäfer erobert – wohl auch wegen ihres deutlichen Bekenntnisses zum Spital Affoltern und zum nachhaltigen Wirtschaften – den FDP-Sitz von Olivier Hofmann und die SVP verlor im Gesamtkanton so drastisch, dass sie ihren zweiten Sitz im Knonauer Amt den Grünen in der Person von Thomas Schweizer überlassen muss. Ein kleiner Trost für Hans Finsler, der trotz 3159 Stimmen – dem zweitbesten Ergebnis im Bezirk – an der Wiederwahl scheitert: Weil Natalie Rickli in den Regierungsrat gewählt wurde, erbt Martin Haab deren Mandat im Nationalrat und Finsler wird nochmals in den Kantonsrat nachrücken dürfen. Grundsätzlich ist es die Ökologie, die sich als kantonale Wahlsiegerin feiern lassen darf. Bescherte vor acht Jahren noch der Fukushima-Effekt den Grünliberalen ein Plus an Mandaten, dürfte diesmal der Kampf gegen die Klimaerwärmung den Ausschlag gegeben haben für den Einzug des Grünen Martin Neukom in den Regierungsrat und den je neun Sitzgewinnen im Kantonsrat für die Grünen und Grünliberalen. Damit haben die Bürgerlichen Parteien ihre Mehrheit verloren. Und im Knonauer Amt? Da ist der Grün-Rutsch sogar noch ausgeprägter als im Gesamtkanton, politisieren doch auch die Bürgerlichen unter den Gewählten eher im ökologiebewussten Flügel ihrer Partei. So dürfte sich eine starke Front für umweltpolitische Themen bilden.


Einbürgerungen Mit Beschluss vom 19. März 2019 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

Informationsveranstaltung zu den Spitalabstimmungen

• Vanesa Gashi, 2006, Staatsangehörige von Kosovo

Die Bevölkerung der Gemeinde Maschwanden wird am Mittwoch, den 27. März 2019, 20:00 Uhr, in die Mehrzweckhalle Maschwanden, Dorfstrasse 56, zu einer Informationsveranstaltung betreffend der Spitalvorlagen eingeladen. Der Gemeinderat freut sich über zahlreiches Erscheinen.

26. März 2019

26. März 2019

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis haben an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 21. März 2019 folgende Abstimmungsempfehlungen zu Handen der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 gefasst:

Stadtrat Affoltern am Albis

Gemeinderat Maschwanden

1. Die Gemeindeversammlung empfiehlt mit grossem Mehr ohne Gegenstimme den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 die Abstimmungsfrage «Wollen Sie der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern und den Liquidationsregelungen gemäss dem öffentlichrechtlichen Vertrag vom 31. Juli 2019 zustimmen?» mit JA zu beantworten.

Räumung Veloabstellplätze

Beschlüsse (Abstimmungsempfehlungen) der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 21. März 2019

2. Die Gemeindeversammlung empfiehlt mit grossem Mehr mit 1 Gegenstimme den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 die Abstimmungsfrage «Wollen Sie der Gründung der Interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg zustimmen und beitreten?» mit JA zu beantworten. 3. Die Gemeindeversammlung empfiehlt mit grossem Mehr mit 1 Gegenstimme den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 die Abstimmungsfrage «Wollen Sie der interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der Gemeinnützigen AG Spital Affoltern zustimmen und den Gemeindevorstand beauftragen, die entsprechenden Aktienanteile zu zeichnen?» mit JA zu beantworten. Rechtsmittelbelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Aeugst am Albis, 22. März 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Am Montag, 8. April 2019, ab 4.00 Uhr, werden die öffentlichen FahrradAbstellplätze Bahnhof, Zürcher Kantonalbank und Restaurant Löwen geräumt. Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Fahrräder auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. ROT gekennzeichnete Fahrräder (z.B. Bändeli) werden stehen gelassen! Alle anderen stehengebliebenen Fahrräder werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt. Es entstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Affoltern am Albis. Kontaktstelle bei Fragen: Hochbau und Umwelt Tel. 044 762 56 41 Anfragen zu vermissten Fahrrädern sind mit Angaben über Art, Farbe, Rahmennummer usw. schriftlich via umwelt@stadtaffoltern.ch zu stellen.

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Dienstag, 23. April 2019 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Der Beleuchtende Bericht steht ab Montag, 8. April 2019 unter www.mettmenstetten.ch –> Politik –> Gemeindeversammlung zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Mettmenstetten, 26. März 2019 Gemeinderat

Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Todesfälle Affoltern am Albis Am 24. März 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Einladung zur Palmantonio Vaccaro Informationsveranstaltung geboren am 21. März 1948, wohnhaft

Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 (Spital Affoltern)

Mittwoch, 3. April 2019, 20.00 Uhr, in der Turnhalle Rifferswil Programm 1. Begrüssung: Gemeindepräsident Rifferswil, Christoph Lüthi 2. Erläuterungen Auflösung Zweckverband: Gemeinderätin Rifferswil, Claudia Strasky 3. Erläuterungen Langzeitpflege: Gemeindepräsident Kappel am Albis, Jakob Müller 4. Erläuterungen Spital Affoltern: Präsident Betriebskommission Spital, Stefan Gyseler 5. Fragen aus der Bevölkerung Schluss der offiziellen Veranstaltung um 22.00 Uhr.

gewesen in Affoltern am Albis ZH.

1. Mai 1942 – 2. März 2019

Für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Liebe und Verbundenheit beim Abschied meines lieben Ehemannes, unseres guten Vaters und Grossvaters danken wir von ganzem Herzen. Unser Dank gilt allen, die uns mit Umarmungen und Gesprächen während der schweren Krankheit von Max Kraft und Trost gespendet haben. Der feierliche Trauergottesdienst durch Herrn Pfarrer Lee und die musikalischen Beiträge des Organisten und Pianisten Herrn German Bosshard haben uns tief berührt. Danke auch für die vielen Beileidskarten mit tröstenden Worten sowie die zahlreichen Spenden und Blumen. Unser spezieller Dank gebührt dem Ärzte- und Pflegeteam der Spitäler Limmattal und Affoltern, insbesondere der Palliativstation Villa Sonnenberg für die liebevolle Betreuung bis zum Tode. Es ist schön zu wissen, dass der Verstorbene von so Vielen geliebt und geschätzt wurde.

Die Trauerfamilie

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Vreni Leutert-Kohler erfahren durften. Wir danken Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon für die bewegende Abschiedsfeier, Frau Veronica Nulty, Organistin für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, dem Spitexteam Knonaueramt in Obfelden für die jahrelange, liebevolle Betreuung, den Hausärzten Dr. E. Breidenstein und Dr. E. Villiger für die medizinische Unterstützung und die geschätzten Hausbesuche, der Palliativstation Spital Affoltern für die Pflege und einfühlsame Begleitung in den letzten Tagen, allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten für die tröstenden Worte, die schönen Blumen und grosszügigen Spenden. Von Herzen danken wir allen, die Vreni während ihres Lebens mit Freundschaft und Liebe begegnet sind.

Die Trauerfamilien

Beisetzung am Donnerstag, 28. März 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend um 14.30 Uhr Abdankung in der Katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Maschwanden Am 16. März 2019 ist in Schlieren ZH verstorben:

Marcel Füglister geboren am 23. Juli 1965, von Spreitenbach AG, wohnhaft gewesen in Maschwanden ZH. Die Abdankung findet am Dienstag, 2. April 2019 um 14.00 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro bis 23.00 Uhr.

Der Friedhofvorsteher

Gemeinderat Kappel am Albis und Rifferswil

Ottenbach

Frühlingsverkauf Gärtnerei Ruth und Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75

Max Broder-Kyburz

Politische Gemeinde 1. Bau- und Zonenordnung (BZO) – Teilrevision BZO «Herferswil 84», Festsetzung 2. Hansruedi Trachsel, Herferswil 58a – Privater Gestaltungsplan «Herferswil 84», Festsetzung

26. März 2019

An die Bevölkerung von Kappel am Albis und Rifferswil

Er hat so gerne gelebt. Doch als seine Zeit um war, hat er sich ganz herzlich und voller Neugier, was ihn auf der anderen Seite erwarten würde, von uns verabschiedet.

Am 13. März 2019 ist in Muri AG gestorben:

Noser-Kaufmann, Maria Magdalena geb. 18. September 1925, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt in der pflegimuri in Muri AG. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche erfolgt am Mittwoch, 3. April 2019, im engsten Familienkreis. Die Friedhofvorsteherin

Ich weiss, dass mein Erlöser lebt!

In grosser Trauer nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Sohn, Bruder, Onkel und Schwager

Marcel Füglister 23. Juli 1965 – 16. März 2019

Wir sind tief betroffen und sehr traurig. Cathrin mit Jonathan, Nicolas, Simeon, Elija, Aaron und Lydia René Füglister und Emmi Greminger Roland Füglister Cordula und André Rehn mit Johanna, Klara und Luisa Rüdiger und Tabea Toupal mit Pascal Freunde und Verwandte Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 2. April, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Maschwanden statt. Dazu, und zum anschliessenden Essen in der Gerbi Maschwanden, sind alle herzlich eingeladen. Im Gedenken an den Verstorbenen bittet die Familie auf schwarze Kleidung zu verzichten. Die Beisetzung findet um 13 Uhr im Familienkreis und mit den Angehörigen der Gemeindeleitung der Evangelischen Täufergemeinde Mettmenstetten auf dem Friedhof Maschwanden statt. Traueradresse: Cathrin Füglister, Sagiweg 9, 8933 Maschwanden


Bezirk Affoltern

Die Pollensaison beginnt Der Frühlingsanfang ist gleichbedeutend mit Blumen, blühenden Bäumen und: Pollen. Fast zwei Millionen Menschen in der Schweiz leiden dann unter tränenden Augen, Niesen oder Juckreiz. Diese typischen Allergiesymptome bekommen viele in den Griff, indem sie Antiallergika, Augentropfen, Augensalben oder Beruhigungsmittel anwenden – einschliesslich pflanzlicher Wirkstoffe. Viele Mittel können allerdings müde machen, die Reaktion verlangsamen oder die Sehkraft einschränken. All das schadet der Fahrfähigkeit. Dies gilt umso mehr, wenn mehrere Heilmittel gleichzeitig eingenommen werden – egal, ob diese mit oder ohne Rezept erhältlich sind – oder bei der Kombination mit Alkohol. Mit der Kampagnenbotschaft «Erst fragen, dann fahren!» weisen die BFU, die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH und der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse auf diese Problematik hin; so soll die Zahl der schweren Verkehrsunfälle gesenkt werden. www.fragen-dann-fahren.ch.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 28. März, vor 50 Jahren haben Ursula und Hans Peter Breitschmid-Huber geheiratet. Zum goldenen Ehejubiläum des Ehepaares in Zwillikon gratulieren wir herzlich und wünschen einen tollen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 26. März, feiert Pietra Scinta-Loria in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir freuen uns für sie, gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch

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Aeugst sagt dreimal Ja zum Spital Vorberatende Gemeindeversammlung im Kulturraum des Schulhauses Gallenbüel An der vorberatenden Gemeindeversammlung in Aeugst sagten die Stimmbürger am Donnerstag mit überwältigender Mehrheit Ja zum Spital. ................................................... von martin mullis Das Interesse an den Abstimmungsvorlagen der Gemeinde Aeugst war gross. Zur informellen Gemeindeversammlung im Kulturraum des Schulhauses Gallenbüel, durfte Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer am letzten Donnerstag 80 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger begrüssen. Die Wichtigkeit des Themas unterstrichen aber auch einige prominente Gäste. Anwesend waren der Präsident der Betriebskommission, Stefan Gyseler, der Spitaldirektor, Michael Buik, sowie der Chefarzt Chirurgie Dr. Matthias Wiens. Gemeindepräsidentin Gaby Noser-Fanger aus Ottenbach und Jakob Müller, Gemeindepräsident von Kappel, bekundeten ebenfalls grosses Interesse an den Entscheiden der Aeugster Stimmbürger. Stefan Gyseler verstand es mit seinen prägnanten und deutlichen Ausführungen ausgezeichnet, die für die Zukunft vorgesehene Strategie vorzustellen. Im Wesentlichen hielt er fest, dass die Anzahl der Spitalbetten nicht mit der Versorgungsrelevanz verglichen werden. Weiter erwähnte er einige geplante Pluspunkte des geplanten Vorgehens.

Den Vorsprung Alters- und Palliativmedizin beibehalten Es betrifft dies eine Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Triemli, den wei-

Grosse Aufmerksamkeit für den Präsidenten der Spital-Betriebskommission, Stefan Gyseler. (Bild Martin Mullis) terführenden fachlichen Vorsprung in Bezug auf die Alters- und Palliativmedizin, sowie die vorgesehenen Hausund Facharzt-Praxen. Von ausserordentlicher Bedeutung sei, so Gyseler, die Sicherstellung der Notfallversorgung, welche natürlich weiterhin gewährleistet bleibe. In seiner Analyse kam er auch auf den Infrastruktur- und Investitionsbedarf zu sprechen. Da die genauen Leistungsaufträge des Kantons Zürich erst im Jahre 2021 bekannt sind, sei der Abstimmungstermin der Volksabstimmung auf den Mai 2022 geplant, hielt Stefan Gyseler fest. Abschliessend nannte er die interkommunale Vereinbarung (IKV), als Basis zur Gründung der gemeinnützigen AG Spital, als zentralen Punkt der Gesundheits-

versorgung unseres Bezirks. Nach weiteren Informationen von Gemeinderat Matthias Bauer und kurzen Diskussionen und Fragen aus dem Publikum, liess die Gemeindepräsidentin über die drei Anträge abstimmen.

Mit nur einer Gegenstimme dreimal Ja Den Anträgen des Gemeinderates Aeugst, zur Auflösung des Zweckverbandes, zur Gründung der Interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg, sowie zur Gründung der Interkommunalen Vereinbarung (IKV) zur Gründung der Gemeinnützigen Spital AG, stimmte der Aeugster Souverän grossmehrheitlich, mit lediglich jeweils einer Gegenstimme zu.

Mit einer Anfrage forderte ein junger Stimmbürger den Gemeinderat auf, in Aeugst den Klimanotstand auszurufen. Gemeindepräsidentin Hausheer lehnte diese Forderung namens des Gesamtgemeinderates ab. Sie begründete die Ablehnung mit der Tatsache, dass die Gemeinde Aeugst bereits grosse Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit und Energie unternommen habe. Ausserdem sei die Gemeinde mindestens in einem Punkt der Forderung gar nicht in der Lage, diese zu erfüllen. Gemeinderat Bruno Fuchs unterstrich als Präsident der Energiekommission die Bemühungen und schilderte die Ziele des Energieleitbildes. Im Übrigen, so hielt Fuchs fest, besitze Aeugst bereits das Label «Energiestadt».

Die Optimierung der Das Eigenkapital Biologie als nächstes Ziel zu tief ausgewiesen

Aus dem Jahresbericht der ARA Kelleramt

Fehler im Rechner des Spital-Privatisierers

Weniger Wasserzufluss, tieferer Stromverbrauch und die Betriebskosten pro Einwohner leicht gesenkt – das sind einige Highlights aus dem Rechenschaftsbericht 2018 der ARA Kelleramt, der auch Ottenbach angeschlossen ist.

Das Eigenkapital bei Fortführung des Spitals um fast 60 Millionen Franken zu tief ausgewiesen – das hat der «Beteiligungsrechner» von Spital-PrivatisierungsBefürworter Bertram Thurnherr. Unklar ist, welche Gemeinden sich bei der Parolenfassung darauf abgestützt haben.

Die Jahresniederschlagsmenge lag 2018 um 16 % unter dem langjährigen Mittelwert. Das wirkte sich auch auf die ARA Kelleramt aus, der neben sieben Aargauer Gemeinden auch Ottenbach angeschlossen ist. Der Wasserzufluss hat gegenüber dem Vorjahr um rund 10 % abgenommen und lag bei knapp 2 Mio. m³. Der Stromverbrauch hat sich dank der geringeren Abwassermenge und dem Einsatz neuer Lüfterplatten in der Biologie 1 ebenfalls reduziert. Dies obwohl die Bevölkerung im Einzugsgebiet um 176 Einwohner (+ 1.3 %) zugenommen hat. Im Rechnungsjahr musste ein Aufwandüberschuss verbucht werden. Weil die rechtliche Grundlage zur Bildung von Eigenkapital fehlt, musste dieses aufgelöst und den Verbandsgemeinden anteilsmässig zurückerstattet werden. Die Betriebsrechnung als solche kann insgesamt einen erfreulichen Rechnungsabschluss verzeichnen. Die Betriebskosten betrugen insgesamt knapp 740 000 Franken – etwas mehr als im Jahr zuvor, aber auch deutlich weniger als 2015 und 2016. Und pro Einwohner sind die Betriebskosten stetig zurückgegangen. Voranschlag und Erfolgsrechnung lie-

gen auf der Gemeindekanzlei Ottenbach zur Einsicht öffentlich auf. Beim neuen Blockheizkraftwerk (Bhkw) wurde auf den zusätzlichen Wärmespeicher und auf die neue Gasmessanlage verzichtet. Auch konnten die Arbeiten wesentlich günstiger vergeben werden. Die Investitionskosten für das neue Bhkw samt Installationskanal betragen insgesamt 320 222 Franken (Budget: 500 000 Franken).

Mangelnde Durchströmung? Die Optimierung der Biologie ist ein Ziel für die nahe Zukunft. Die ARA Kelleramt verfügt in allen vier Biologiebecken über sogenanntes Biotextil. Die «sesshaft» aufgewachsene Biomasse auf den Trägern unterstützt die ebenfalls vorhandene Biomasse. Auf den Belüfterplatten in den Biologiebecken verursachen Belagbildungen enorme Probleme. Untersuchungen ergaben einen anorganischen Belag, der durch Säuern nicht entfernbar ist. Es wird vermutet, dass die dichte Belegung der Biologie mit den Textiltüchern die Durchströmung der Becken behindert und zu Schlammablagerungen im unteren Käfigbereich bzw. bei den Belüfterplatten führen. Als Folge davon steigt der Druck über die Belüfter an und die Textiltücher werden nicht mehr gut mit Sauerstoff versorgt. Weitergehende Abklärungen zur Optimierung der Biologie werden derzeit durchgeführt. Trotz der genannten Probleme erfüllt die ARA alle Anforderungen und die gesetzlichen Bestimmungen. (pd./tst.)

Wenn die 14 Ämtler Gemeinden im Mai über die Spitalzukunft abstimmen, ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Konstellationen denkbar, je nach Resultat und Beteiligung – jede auch mit anderen finanziellen Auswirkungen und Risiken. Um einen Überblick zu vermitteln, hat Bertram Turnherr, ehemaliges Mitglied der Betriebskommission (BK) und Befürworter einer Spital-Privatisierung, auf seiner Webseite einen «Beteiligungsrechner» zur Verfügung gestellt. Dieser wurde denn auch von einigen Gemeinden bei der Parolenfassung berücksichtigt. Nun hat sich allerdings gezeigt, dass im «Beteiligungsrechner» beim Verkehrswert bei Fortführung des Spitals der Wert der Gebäude und Grundstücke um Faktor 1000 zu niedrig hinterlegt war. Die Folge daraus: das Eigenkapital wurde mit 22,92 Mio. Franken statt 81,84 Mio. Franken viel zu tief ausgewiesen. Eine grobe Verzerrung des Gesamtbildes, findet Spital-BK-Präsident Stefan Gyseler. Schliesslich sei dieser Wert von grosser Bedeutung, wenn es etwa darum gehe, Fremdkapital aufzunehmen.

Haben sich nun einige Gemeinderäte bei ihrer Parolenfassung auf falsche Zahlen abgestützt? Wer alles mit seinem Rechner gearbeitet habe, wisse er nicht, so Bertram Thurnherr. Der Fehler sei nicht sofort aufgefallen, weil er keinen direkten Einfluss auf die Zahlen je Variante habe. Der Fehler, den Thurnherr nach dem Hinweis des «Anzeigers» mittlerweile behoben hat, ist nicht das einzige, was die BK am genannten Rechner stört. Etwa, dass dieser mit den Mindestquoren rechnet, dem «Worst-CaseSzenario», so Gyseler. Weiter ist unter Aktienkapital-Erhöhung ein Maximalwert von 20 Mio. Franken eingerechnet. «Wir rechnen mit 10 Mio.», sagt Gyseler, aber auch das müsste der Stimmbürger erst noch gutheissen. Weiter werde eine Bürgschaft über 18 Mio. als zusätzliches Risiko ausgewiesen, dabei würden die Gemeinden nach aktuell gültigem Zweckverband unbeschränkt haften. (tst.) anzeige

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Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die sich in der Zeit der Trauer mit uns verbunden fühlen und die verstorbene

Pia Schatzlmayr-Righi im Leben liebevoll begleitet haben. Vielen Dank für die Blumenspenden.

Die Trauerfamilie Ringraziamo per le sentite condolianze, le offerte di fiori e le parole di confronto che ci aiutano a superare con coraggio il dolore per la perdita.

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Quando Dio vide che il cammino era troppo lungo, la collina troppo ripida e che ti mancava il fiato, ti posò la mano sulla spalla e disse: «Torna a casa». Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: «Komm heim».

Con grande dolore annunciamo la perdita del nostro caro

Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Palmantonio (Toni) Vaccaro 21 marzo 1948 – 24 marzo 2019

Sarai sempre nei nostri cuori

Du wirst immer in unseren Herzen sein Maria Cristina Patrizia e Franco con Diego e Sienna Corinne e Francesco con Alessio parenti e amici tutti Verwandte und Freunde La cerimonia funebre avrà luogo giovedì, 28 marzo 2019 alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern am Albis. Successivamente alle ore 14.30 ci sarà la messa funebre nella chiesa cattolica di Affoltern am Albis.

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 28. März 2019 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend folgt der Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Affoltern am Albis. Traueradresse: Maria Cristina Vaccaro, Grossmatt 11, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. März 2019

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Ein intensiver Tag Grundausbildung Rekrutentag der Feuerwehren aus dem ganzen Bezirk Affoltern in Bonstetten Die RS in der Feuerwehr dauert einen Tag. An diesem Samstag wird von den Rekruten aber in wenigen Stunden einiges gefordert. Die Grundausbildung beinhaltet die wichtigsten Feuerwehraufgaben. Dieses Jahr betreute die Feuerwehr Unteramt die Neulinge. ................................................... von martin mullis Vor dem Feuerwehrlokal in Bonstetten durfte Matthias Baumann, Hauptmann bei der Feuerwehr Unteramt, als Gastgeber 26 Rekruten zum Ausbildungstag begrüssen. Organisiert wird die Rekrutenschule der Feuerwehren im Säuliamt vom Feuerwehrverband Bezirk Affoltern. In den Reihen der erwartungsvollen neuen Feuerwehrleute befanden sich gut ein halbes Dutzend Frauen. Die RS der Feuerwehr dauert zwar nur gerade einen Tag. Der Ausbildungstag wird jedoch intensiv genutzt. Unter der Leitung von Oberleutnant Matthias Baumann von der Feu-

erwehr Knonauer Amt, müssen die neuen Jünger des Sankt Florian drei Stationen absolvieren. Sechs Offiziere betreuen als Klassenlehrer die Ausbildungsposten. Die Ausbildung umfasst den Leitern- und Löschdienst, das Legen der Schläuche, die Bedienung des Hydranten und den anspruchsvollen Atemschutz.

Mit Atemschutz in die dunkle Zivilschutzanlage Vor dem Platz der Zivilschutzanlage an der Schachenmattstrasse in Bonstetten stehen drei Feuerwehrrekrutinnen und sechs -rekruten in ihren neuen Uniformen vor einem Flipchart. Die Hausemer Feuerwehrkommandantin Gabi Blickenstorfer erklärt darauf die Atemschutzausrüstung. Vorgesehen ist, dass nach der Theorie die bereitstehenden Atemgeräte angezogen werden, um damit in die dunklen Zivilschutzräume einzudringen. Dabei nehmen sie einen Feuerwehrschlauch mit, der sozusagen als Leitlinie auch wieder zum Ausgang führt. Die junge Feuerwehrrekrutin Veronika Kotulkova wohnt in Aeugst

Intensive Ausbildung: Eine Gruppe neuer Feuerwehrleute mit ihren Instruktoren beim Posten Atemschutz. (Bild Martin Mullis) und stammt ursprünglich aus Tschechien. Sie absolviert den AusbildungsSamstag, weil sie den Feuerwehrdienst sehr wichtig findet. Ausserdem betrachtet sie diesen Dienst zugunsten der Allgemeinheit auch als ausgezeich-

nete Integrations-Gelegenheit. In der Schweiz wohnhafte Ausländer, welche gute Deutschkenntnisse besitzen, sind in der Feuerwehr herzlich willkommen. Der Rekrutentag der Feuerwehren im Knonauer Amt wird jedes Jahr

bei einer anderen Feuerwehr durchgeführt. Hauptmann Matthias Baumann hält fest, dass die Anzahl von 26 neuen Frauen und Männer als ein guter Durchschnitt der letzten Jahre bezeichnet werden darf.

Spital-Liquidation ohne Nachfolge ist keine Lösung Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat die Spitalvorlagen noch einmal diskutiert und hält an seiner Abstimmungsempfehlung dreimal Ja fest. Sollte nämlich der Auflösung des Spitalverbands zugestimmt und die beiden Nachfolgeorganisationen verworfen werden, kommt es zur Liquidation des gesamten Spitals. ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Der Vertrag über die Liquidation des Spitalzweckverbands Spital Affoltern sieht vor, dass das Spital samt Liegenschaften und allen weiteren Vermögenswerten bis zum 31. Dezember 2019 (!) liquidiert wird. Den Gemeinden wird der Liquidationserlös im Verhältnis zu ihren finanziellen Beteiligungen im Zeitpunkt der Liquidation ausbezahlt. Da der Spitalverband per 31. Juli 2019 aufgelöst werden soll, bleiben dem Liquidationsausschuss, der von der Delegiertenversammlung des Spitalverbandes eingesetzt wird, gerade mal fünf Monate für die Liquidation. Sollten eine oder beide Nachfolgeorganisationen nicht zustande kommen, weil zu wenige Gemeinden daran teilnehmen, ist der Liquidationsausschuss verpflichtet, die für die Verbandsgemeinden vorteilhafteste Form der Liquidation zu suchen. Das steht so in der Abstimmungsweisung. Das hat die folgenden Konsequenzen: Es dürfen (ausser in Notfällen) keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden, denn der Liquidationsausschuss hat die Aufgabe, das Defizit für die verbleibenden fünf Monate möglichst klein zu halten. Aus dem gleichen Grund müssen die Langzeitpatienten umplatziert werden. Das gesamte Personal muss möglichst bald, spätestens aber auf den 31. Dezember 2019 entlassen oder freigestellt werden. Die Liegenschaften und die übrigen Vermögenswerte sind zu bestmöglichen Preisen zu versilbern. Vom Erlös aus den Verkäufen sind die unbestrittenen Schulden zu begleichen. Für bestrittene Schulden müssen Rückstel-

lungen gemacht werden. Wie hoch die Schulden per Ende 2019 sein werden, kann noch nicht abgeschätzt werden. Nur schon wegen der Entlassung des Personals könnten hohe Forderungen zur Diskussion stehen. Was am Schluss übrigbleibt, wird den Gemeinden ausbezahlt – falls etwas übrig bleibt. Überwiegen die Schulden die Liquidationserlöse, werden die Gemeinden zur Kasse gebeten. Es zeichnen sich fast endlose Rechtsstreitigkeiten ab.

Nur ein Ja erscheint verantwortbar Der Liquidationsausschuss muss dafür sorgen, dass die Anteile der Gemeinden möglichst ungeschmälert bleiben, respektive die Schulden möglichst klein bleiben. Mit anderen Worten: Der Liquidationsausschuss darf keine Geschenke machen. So kommt es beispielsweise nicht infrage, das Spital (inkl. alle weiteren Nebenbetriebe wie z. B. die Langzeitpflege) über den 31. Dezember 2019 hinaus weiterzubetreiben, denn ein Defizit würde die Anteile der Gemeinden verkleinern. Es dürfen auch der Standortgemeinde Affoltern keine Geschenke gemacht werden. Das (vorübergehende) Einrichten einer Permanence dürfte nicht infrage kommen und macht angesichts der Liquidationsdauer von fünf Monaten auch keinen Sinn. Auch ein Verkauf an eine andere Spitalorganisation kommt nicht infrage, ausser diese Organisation würde am meisten bieten. Angesichts der ausgezeichneten Lage der Liegenschaften ist aber damit zu rechnen, dass sich finanzkräftige Investoren dafür interessieren werden. Ob da ein Spital mithalten kann, ist fraglich. Es kann also nicht mit einem langsamen Ende und genügend Zeit für andere Lösungen gerechnet werden. Die Vorgaben des Liquidationsvertrages sind derart ausgestaltet, dass das Spital vor einem abrupten Ende steht. Die auch schon geäusserte Meinung: «Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende» erscheint hier fehl am Platz. Nur ein Ja zur Auflösung des Spitalverbandes und zweimal Ja für die Nachfolgeorganisationen erscheint dem Gemeinderat in der jetzigen Situation als verantwortbar.

Aufbewahrung von letztwilligen Verfügungen und Bestattungswünsche Seit den Sechzigerjahren bewahrt die Gemeindeverwaltung Bonstetten Dokumente von Einwohnerinnen und Einwohnern wie z.B. letztwillige Verfügungen oder Bestattungswünsche im Tresor auf. Gemäss kantonaler Gesetzgebung können letztwillige Verfügungen beim Notar (Amtsnotariat Schlieren) aufbewahrt werden. Das Gemeinwesen kann jedoch diese Dienstleistung auch anbieten. Gestützt auf Art. 26 Abs. 2 GO ist der Gemeinderat dazu berechtigt, neue Aufgaben bestehenden Verwaltungsbereichen zuzuteilen. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Infrastrukturaufgabe welche die Erbringung öffentlicher Dienste zum Gegenstand hat. Anlässlich der heutigen Sitzung verfügte der Gemeinderat die Beibehaltung des Depots für die Hinterlegung von Testamenten, Erbverträgen und Bestattungswünschen. Anderweitig hinterlegte Dokumente (wie z. B. Patientenverfügungen und Vorsorgeaufträge) sind den Eigentümern zurückzugeben. anzeige

Vorsorgeaufträge können bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) in Affoltern hinterlegt werden. Ferner kann beim Zivilstandsamt der Hinterlegungsort im Personenstandsregister eingetragen werden. Um die Hinterlage der Dokumente in der Gemeinde Bonstetten klar zu regeln, wurden Richtlinien für die Handhabung des Dokumentendepots erlassen. Diese treten nach der Publikation in Kraft.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Weisung in 2. Lesung für die Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 verabschiedet; • den Pistolen- und Revolverschützen die Erteilung zur Weiterverwendung des Gemeindewappens gemäss Wappenschutzgesetz (WSchG) erteilt; • den Gebührentarif der Politischen Gemeinde Bonstetten (GebT) in 1. Lesung verabschiedet; • die neuen Qualifikationsunterlagen für die Mitarbeiter- und Fördergespräche 2019 des gemeindlichen Personals genehmigt;

• dem Finanzgesuch des Singkreises Bezirk Affoltern zur Unterstützung der Sommerkonzerte 2019 entsprochen; • den Finanzierungsbeitrag zur Neugründung der Genossenschaft Kiss Knonauer Amt unter gewissen Bedingungen gutgeheissen; • der Änderung der Dienstbarkeit für das Durchleitungsrecht zur Aufhebung des Wolfenbachs zugestimmt; • den Baurechtsvertrag beim Pumpwerk Friedgraben verabschiedet; • das Eisenbahnrechtliche Planungsverfahren der Strecke Bonstetten bis Hedingen zur Kenntnis genommen.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 14. März ... • die Überprüfung und Zuteilung der Kostenverantwortung beim Detailbudget 2019 vorgenommen; • die Schulungskosten ISR Settings SJ 2018/19 gutgeheissen; • die Weiterführung der Praktikumsstelle an der Primarschule genehmigt.


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Kantonsratswahlen

In allen Gemeinden gewinnt Grün – FDP und SVP verlieren

Die Wahlanteile im Bezirk Affoltern Ein Vergleich der Wähleranteile im Bezirk Affoltern mit denjenigen im Kanton ergibt bei den Kantonsratswahlen nur geringe Abweichungen. Einzig die EVP ist im Knonauer Amt doppelt so stark wie insgesamt. Die Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde hingegen sind immer noch deutlich. ................................................... von bernhard schneider In sämtlichen 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern haben die Grünliberalen und die Grünen bei den Kantonsratswahlen vom Sonntag zugelegt, während die SVP und die FDP überall Stimmenanteile eingebüsst haben. Bei SP und EVP hielten sich Gewinne und Verluste in etwa die Waage. Die übrigen Parteien befinden sich weit weg von einem Kantonsratsmandat.

Grüne in Aeugst – EVP in Affoltern In Affoltern hat die SVP 4,7 % verloren und erreichte noch 25,3 % der Wählerinnen und Wähler. Die SP hat die zweite Position leicht ausgebaut (+1 % auf 17,3 %), die FDP hat 2,8 % verloren und ist mit 12,5 % hinter die EVP (15,3 %) zurückgefallen. Gewinner sind auch im Bezirkshauptort GLP (+4,3 % auf 11,1 %) und Grüne (+3,5 % auf 12 %). Wie vor vier Jahren war der Wohnort von EVP-Kantonsrat Daniel Sommer entscheidend für dessen Wahl. In Aeugst hat die SVP weniger als in allen anderen Gemeinden eingebüsst, ist dennoch mit einem Verlust von 1,6 % unter ein Viertel Wähleranteil gesunken. Starken Verlusten von FDP (-6,8 % auf 14,2 %) und SP (-3,7 % auf 14,9 %) stehen ebenso starke Gewinne von GP (+6,5 % auf 14,6 %) und GLP (+4,2 % auf 14,2 %) gegenüber. SP, Grüne, GLP und FDP liegen – in dieser Reihenfolge – dicht beieinander auf den Plätzen zwei bis fünf, deutlich vor der EVP, die unverändert 8,4 % erreichte.

Neue GLP-Hochburgen In Ottenbach, dem Wohnort von GLPKantonsrat Ronald Alder, hat sich die Parteienhierarchie gründlich verändert. Seine Partei gewann in keiner anderen Gemeinde des Kantons so stark wie in Ottenbach und legte um 14,7 % auf 22,8 % zu. Damit hat sie SP (-2,7 % auf 15,6 %) und FDP (-5,1 % auf 11,6 %) deutlich überholt. Dennoch konnten auch die Grünen leicht zulegen (+1,6 % auf 8,4 %). Den stärksten Einbruch erlitt auch in Ottenbach die SVP (-7,5 % auf 28,3 %). Mehr als verdoppelt hat die GLP ihren Anteil in Obfelden, wo sie jetzt mit 13,6 % an dritter Stelle liegt. Die SVP ist hier um 5,4 % auf 28,5 % gesunken, die FDP, die ebenfalls 5,4 % verlor, kam auf 11,9 %, während die SP mit 19,2 % (+2,6 %) neu an zweiter Stelle liegt. Satte Gewinne erzielten auch die Grünen (+4,2 % auf 9 %). Auf 15,9 % verdoppelt hat die GLP ihren Wähleranteil in Hedingen, während gleichzeitig auch die Grünen 5,2 % gewonnen haben (neu 13,5 %). Die Stimmen stammen von der SVP (-7,8 % auf 23,3 %), der SP (-3,4 % auf 17,9 %) und der FDP (-2,7 % auf 16,5 %). Ein starker Rutsch in Richtung Grün hat auch in Mettmenstetten stattgefunden: Die SVP sank hier um 6,6 % auf 28,9 %. SVP-Spitzenkandidat Martin Haab konnte den überdurchschnittlichen Verlust seiner Partei nicht verhindern. Die SP stieg leicht auf 20,2 %. Neu liegt die GLP mit 13,9 % (+6,1 %) an dritter Stelle vor der FDP

(-2,5 % auf 12 %). Die Grünen haben mit einem Plus von 3,8 % auf 9,3 % ebenfalls zugelegt. Stark in Richtung Grün gerutscht ist auch Knonau: Während die SVP überdurchschnittlich einbrach (-8,4 % auf 27 %) konnten GLP (+7,2 % auf 15,1 %) und Grüne (+6 % auf 12 %) Ihren Anteil mehr als verdoppeln. Dennoch konnte die SP ihre zweite Position halten (-2,7 % auf 17,1 %), während FDP und EVP je 1,7 % verloren und 9,8 % bzw. 8,3 % erreichten.

Grüne Welle auch im Unteramt Am deutlichsten zugelegt haben GLP (+7,8 % auf 15,4 %) und Grüne (+5,5 % auf 9,4 %) im Unteramt in Stallikon. Von den drei stärksten Parteien hat nur die SP ihre Position halten können mit 18,1 %. FDP und SVP haben je über 6 % verloren und weisen damit noch Wähleranteile von 29,9 % bzw. 18,3 % aus. In Bonstetten liegen die drei nach wie vor stärksten Parteien SVP (-5,6 % auf 22,7 %), FDP (-0,9 % auf 20,7 %) und SP (+0,6 % auf 20,4 %) mit Wähleranteilen von je gut einem Fünftel sehr nahe beieinander. Dahinter folgen die GLP (+4,1 % auf 14,6 %) und die Grünen (+1,8 % auf 10,4 %). Die EVP bleibt unverändert bei 5,5 %. In Wettswil konnte sich die FDP als stärkste Partei halten (-1,3 % auf 27,5 %) und den Abstand auf die SVP (-4,1 % auf 24,7 %) ausbauen. An dritter Stelle folgen neu die Grünliberalen (+6 % auf 15,5 %), welche die SP (-1,7 % auf 14,4 %) überholt haben. Die zweite Partei, die zugelegt hat, ist auch hier die GP, die dank einem Plus von 3,1 % auf 7,6 % kommt.

Mitte-Links in kleinen Gemeinden In keiner anderen Gemeinde ist die SP so stark wie in den kleinen Gemeinden Maschwanden und Rifferswil. In Maschwanden, bis vor kurzem bei Parlamentswahlen ein sicherer Wert für die SVP (-6,3 % auf 34,4 %), verteidigte die SP ihren unangefochtenen zweiten Platz (-0,8 % auf 26,2 %) problemlos. Die GLP als drittstärkste Partei erreichte knapp die Hälfte dieses Wertes (+4,4 % auf 12,3 %). Es folgen unverändert EVP (-0,8 % auf 7,6 %) und Grüne (+1,8 % auf 7,3 %). Die übrigen Parteien erreichten in Maschwanden nur eine einstellige Anzahl Wählerinnen und Wähler. In Rifferswil sind die Mitte-LinksParteien seit langem stark. Nun haben sie ihre Vorherrschaft noch ausgebaut, denn EVP (-0,3 % auf 20,3 %), Grüne (+6,1 % auf 15,9 %), SP (-0,9 % auf 14,5 %) und GLP (+1 % auf 10 %) erreichen hier zusammen mit der weit überdurchschnittlich starken Alternativen Liste (-0,4 % auf 3,7 %) fast zwei Drittel der Stimmen. Verloren haben die SVP (-5 % auf 24,2 %) und die FDP (-2 % auf 6 %).

Moderate Verschiebungen in Hausen – klare in Kappel Vergleichsweise gering waren die Verschiebungen in Hausen. Nach wie vor ist die SVP (-3,9 % auf 31,2 %) stärkste Partei, vor der SP (-0,8 % auf 19,2 %). An dritter und vierter Stelle folgen neu die Grünen (+4,7 % auf 14,2 %) und die GLP (+3,8 % auf 12,2 %), noch vor der FDP (-3,5 % auf 11,2 %). Markante Verschiebungen ergaben sich dagegen in Kappel. Hier verlor die SVP 8,3 % (neu 37 %), die FDP 6 % (neu 10 %). An zweiter und dritter Stelle der Parteienhierarchie stehen hier die SP mit 15 % und die GLP mit 14 %; sie haben beide 5,4 % gewonnen. Neu liegt auch die EVP mit 10,8 % vor der FDP. Gewonnen haben auch die Grünen (+2,6 % auf 8,4 %).

Dienstag, 26. März 2019

Happige SVP-Einbussen, aber ein neuer Ämtler Nationalrat

SVP verliert ihren zweiten Kantonsratssitz – Martin Haab steigt auf «Die Niederlage kommt nicht überraschend, aber einen Verlust in dieser Höhe hätte ich nicht erwartet – auch nicht einen Sitzverlust», sagte SVP-Doyen Toni Bortoluzzi beim SVP-Apéro in Affoltern. Immerhin: Nach der Wahl von Natalie Rickli in den Regierungsrat rückt Martin Haab in den Nationalrat nach. ................................................... von werner schneiter Im Vergleich zur FDP war es beim Wahlapéro der SVP im Café Casino in Affoltern spürbar ruhiger. Man unterhielt sich an den Tischen zwar angeregt, blickte aber immer gespannt auf die Displays der Smartphones. Und musste auf diese Weise den Sturzflug der Partei zur Kenntnis nehmen. Ein Minus von mehr als fünfeinhalb Wählerprozenten bedeutet für die SVP auch im Säuliamt ein happiger Verlust. «Persönlich habe ich mit zwei bis drei Prozent Rückgang gerechnet, aber nicht damit, dass uns wegen der aktuellen Themen der Wind so stark entgegenbläst», sagte alt Nationalrat Toni Bortoluzzi. Die «Klima-Wahl» sei auch von den Medien begünstigt worden, fügte er bei und gab sich etwas sarkastisch. «Ich hoffe, dass nun die Jugend so zu leben weiss, wie wir in jüngeren Jahren leben mussten: Ohne Handy, ohne Auto und Flugzeug, in teils ungeheizten Zimmern». Die SVP ist nun «Opfer» des 2007 eingeführten und schwer erklärbaren Wahlsystems (doppelter Pukelsheim) geworden und verliert ihren zweiten Kantonsratssitz. Hätte sie diesen halten können, so wären – nachdem jetzt Martin Haab in den Nationalrat auf-

Martin Haab (Mitte) ersetzt die in den Regierungsrat gewählte Natalie Rickli im Sommer im Nationalrat. Zu diesem Zeitpunkt rückt Hans Finsler (links) nach kurzem Unterbruch wieder in den Kantonsrat nach. Marc Bochsler hat gute Chancen, später Kantonsrat zu werden. (Bild Werner Schneiter) rückt – der Bisherige Hans Finsler und Marc Bochsler in den Kantonsrat eingezogen. Finsler bleibt nun nach Haabs Wahl ab Sommer Kantonsrat; Bochsler ist jung und hat später gute Chancen, ins Rathaus an der Limmat einzuziehen.

Agrarpolitik machen – in Bern besser als in Zürich Wegen der argen Verluste seiner Partei kam auch bei Martin Haab nicht allzu grosse Freude auf. 2015 fehlten dem Landwirt aus Mettmenstetten 20 Stimmen für den Einzug in den Nationalrat; er wurde damals im letzten Moment vom Stadtzürcher Mauro Tuena abgefangen. Nach der Wahl von Natalie Rickli in den Regierungsrat wird er nun voraussichtlich am 3. Juni, bei Beginn der Sommersession, im Nationalrat vereidigt.

Haab ist nach dem Freisinnigen Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern nun der zweite Ämtler, der auf der Berner Bühne auftreten kann. Auch dort fühlt er sich in der Landwirtschaftspolitik zu Hause und wird sich unter anderem stark gegen zwei hängige Initiativen stemmen, die nach seiner Einschätzung den Selbstversorgungsgrad in der Schweiz um einen Drittel reduzieren. «Alles Bio – das ist Utopie», fügt Haab bei und hofft, die grosse Erwartungshaltung der Bauern befriedigen zu können. «In der Agrarpolitik kann ich mich in Bern natürlich besser und direkter einbringen als im Kantonsrat». Nicht in erster Linie als Berufspolitiker, sondern als noch immer aktiver und schollenverbundener Landwirt, der den Hof zwar seinem Sohn übergeben hat, aber auch weiterhin auf dem Feld und im Stall anzutreffen ist.

«Ich habe viel Unterstützung gespürt» FDP: Arianne Moser überflügelte den Bisherigen Olivier Hofmann Trotz einem Wählerverlust von 3 Prozent und der Abwahl von Olivier Hofmann herrschte am Wahlapéro der FDP des Bezirks in Hausen gute Stimmung. «Ich habe im Kantonsratswahlkampf viel Unterstützung gespürt», so Hofmann-Nachfolgerin Arianne Moser-Schäfer aus Bonstetten. ................................................... von werner schneiter Fussballniederlagen haben oft hängende Köpfe der Akteure zur Folge. Beim Wahlapéro der Bezirks-FDP in der Löwen-Bar in Hausen ist das nicht der Fall. Ins Stimmengewirr mischt sich der Klang von Gläsern. Die Parteimitglieder unterhalten sich lebhaft und versuchen, den Verlust an Wähleranteilen zu analysieren. Mitten im Gedränge an der Bar-Theke ist bereits die Zukunft ein Thema: «Die nächsten Wahlen kommen bestimmt». Für einen, der seit 2013 im Kantonsrat sitzt, ist das natürlich ein schwacher Trost: Olivier Hofmann wurde auf der Liste von der Bonstetterin Arianne Moser-Schäfer übertroffen – um gut 200 Stimmen. «Ich gratuliere ihr herzlich und bin auch froh, dass eine Frau gewählt worden ist», hielt er in seiner kurzen Dankesrede fest. Etwas später, im Gespräch mit dem Chronisten, wollte er nicht nach Gründen für seine Abwahl suchen. Dass ihm seine Weigerung, eine Empfehlung für die Spital-Abstimmung vom 19. Mai publik zu machen, Stimmen gekostet hat, ist nicht auszuschliessen.

Das Lachen trotz Verlusten nicht verlernt, von links: Olivier Hofmann, seine Nachfolgerin Arianne Moser-Schäfer und Parteipräsident Alain Schwald. (Bild Werner Schneiter)

Spital als Stimmenkiller? Im Kreis seiner Parteifreundinnen und -freunde hat Hofmann das Lachen jedoch nicht verloren, auch nicht beim Fototermin. Und er geriet auch nicht aus der Fassung, als er die Abwahl von FDP-Parteipräsident HansJakob Boesch verkünden musste. Verständlich aber, dass die Gesichtszüge seiner Nachfolgerin Arianne Moser-Schäfer noch etwas heller leuchteten. «Mit einer Wahl habe ich nicht gerechnet. Für Olivier tut es mir leid, sagte sie und schickte gleich einen Dank in die Runde: «Ich habe von euch viel Unterstützung erfahren und

bin gewillt, die Interessen des Bezirks im Kantonsrat gut zu vertreten», hielt sie fest und betonte, die FDP habe einen guten Wahlkampf geführt. «Wir haben alles gegeben und eruieren nun in den nächsten Wochen, was wir daraus lernen können», ergänzte Parteipräsident Alain Schwald, der auf der Liste Platz drei einnimmt. Gegenüber dem «Anzeiger» skizzierte Arianne Moser-Schäfer, die auch im Bonstetter Gemeinderat sitzt, kurz ihre Präferenzen im Rathaus an der Limmat. Sie engagiere sich für eine liberale Wirtschaftspolitik und natürlich auch im Umweltschutz – aber frei von Ideologie, sondern via Anreize.


Kantonsratswahlen

Dienstag, 26. März 2019

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Erdrutschsieg für die Grünliberalen Ronald Alder schafft eine souveräne Wiederwahl Damit hatte Ronald Alder nicht gerechnet, dass die GLP im Kanton ihren Wähleranteil auf knapp 13 Prozent nahezu verdoppeln kann. An seinem Wohnsitz in Ottenbach wurde mit 22,84 Prozent sogar der zweithöchste GLP-Wähleranteil des Kantons registriert.

politischen Themen stimmen wir mit dem Grünen überein. Bei den Lösungsvorschlägen verfolgen wir jedoch einen anderen Ansatz. Wir wollen keine Verbote und Einschränkungen, sondern wirtschaftliche Anreize, um die Leute von unseren Ideen zu überzeugen.»

................................................... von martin platter

Das hat offenbar verfangen. Alder vermutet, dass sich viele Wechselwähler aus dem bürgerlichen Lager verabschiedet haben, um Grünliberale zu wählen. Im Kantonsrat habe sich vor allem bei der FDP immer das gleiche Spiel zugetragen. Man habe geredet und geredet. Wenn es aber um die Entscheidung ging, wurde gekniffen. «Da konnten wir uns mit unserer Politik mehr Glaubwürdigkeit erarbeiten», ist Alder überzeugt. In der kurzen Zeit, in der der Ottenbacher im Kantonsrat sitzt – er rutschte erst im Sommer 2017 für den zurückgetretenen Hans Wiesner nach – reichte er 20 Vorstösse ein. Das

«Die Dynamik, mit der die Klimadiskussion in den letzten Wochen in den Medien präsent war, hat uns und den Grünen mit Sicherheit in die Hände gespielt», analysiert Ronald Alder am Sonntagabend bei einer Stange Bier auf der Terrasse des Restaurants Commihalle in Zürich das Wahlresultat. Drinnen ist die kantonale Wahlfeier der Grünliberalen im Gange. Immer wieder dringen Jubelschreie und Applaus nach draussen. Alder macht einen entspannten Eindruck. Er sagt: «In der Auswahl und Dringlichkeit der

Wechselwähler zu den Grünliberalen

Gemeinsame Feier von SP und Grünen

Anliegen des 50-jährigen Natur- und Umweltwissenschaftlers mit Management-Ausbildung ist, den Menschen aufzuzeigen, dass Ökologie und Ökonomie kein Gegensatz sein müssen: «Bisher hat die Energiepolitik rund 57 000 Arbeitsplätze in der Schweiz geschaffen.» Alder findet das weit sympathischer als jedes Jahr 13 Milliarden Franken für Erdöl ins Ausland zu überweisen. Er begrüsst die neuen Kräfteverhältnisse im Rat, denn mit der bisherigen Sitzverteilung konnten sämtliche Ökothemen einfach gebodigt werden. Das beste Beispiel dafür sei das Wassergesetz gewesen, bei dem kategorisch alle Vorstösse in Richtung mehr Wasserschutz und freier Zugang zu Gewässern von den bäuerlichen und bürgerlichen Parteien abgeblockt wurden. Während des Wahlkampfs grosse Freude bereitet, hat dem Ottenbacher Gemeinderat, wie sich die Fraktion, das Unterstützungskomitee und seine Familie für ihn eingesetzt haben. Timon, einer seiner vier Söhne, ist sogar den jungen Grünliberalen beigetreten und macht jetzt ebenfalls Politik.

Der Ottenbacher Gemeinde- und Kantonsrat Ronald Alder zusammen mit seinem Sohn Timon, der Mitglied der jungen Grünliberalen geworden ist. (Bild Martin Platter)

Achtungserfolg für die EVP im Säuliamt

Wahl von Thomas Schweizer zulasten der SVP

Daniel Sommer schafft die Wiederwahl mit einem Glanzresultat

Grosse Freude an der gemeinsamen Wahlfeier von SP und Grünen im «Roots» in Affoltern: Mit Thomas Schweizer haben die Grünen einen Kantonsratssitz errungen – aber nicht, wie befürchtet, zulasten der EVP, sondern anstelle der SVP.

Wie stark der Erfolg von Kleinparteien abhängig ist von Einzelpersonen, zeigt das Beispiel der EVP. Gegenüber 2015 konnte Daniel Sommer den Zuspruch nahezu verdoppeln auf 2658 Stimmen und schaffte die Wiederwahl. Mit 20,2 Prozent in Rifferswil erreichte die EVP sogar den höchsten Wähleranteil im ganzen Kanton.

................................................... von bernhard schneider Ungefährdet wiedergewählt wurde die 22-jährige Sozialdemokratin Hannah Pfalzgraf. Sie erreichte 3152 Stimmen, erster Ersatzkandidat ist Felix Fürer mit 2229 Stimmen. Sie stellt ihr eigenes Resultat aber nicht ins Zentrum: «Ich freue mich unglaublich, dass drei weitere sehr junge Leute gewählt worden sind. Dies zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler mehr Junge im Parlament wünschen, die sich für die Zukunft einsetzen. FDP und SVP haben in letzter Zeit alle Massnahmen in der Klimapolitik blockiert. Heute haben sie die Quittung dafür erhalten.» Für Hannah Pfalzgraf eröffnet das Wahlresultat neue Perspektiven nicht nur im Kanton, sondern auch im Bezirk: «In der Umwelt- und Sozialpolitik haben wir künftig eine breitere Basis für die Zusammenarbeit im Bezirk. Wir haben bereits zusammen mit GLP und EVP gemeinsam Vorstösse einge-

Neu im Kantonsrat: Thomas Schweizer, Grüne. (Bild Bernhard Schneider)

reicht, nun kommt Thomas Schweizer von den Grünen hinzu. Ich begrüsse es sehr, dass er zu Lasten der SVP den Sitz gemacht hat und sich nun gleichzeitig mit Daniel Sommer von der EVP, den Grünliberalen und uns für eine nachhaltige Politik einsetzen kann. Ich habe den Eindruck, dass die Bevölkerung gemerkt hat, dass FDP und SVP keine Politik für den Mittelstand betreiben, und sich deshalb für diejenigen Parteien entschieden hat, die sich aktiv für Nachhaltigkeit, fürs Klima einsetzen.»

«Starkes Gespann» Der Grüne Thomas Schweizer hat keine grossen Chancen für eine Wahl gesehen, als er sich für die Liste zur Verfügung gestellt hat. Je mehr die Klimadiskussion in letzter Zeit an Bedeutung in der Öffentlichkeit gewonnen habe, desto eher habe er sich seine Wahl vorstellen können. Er wurde nun mit 1734 Stimmen gewählt, erste Ersatzkandidatin ist Vera Anders Oettli mit 1481 Stimmen. Thomas Schweizer ist erleichtert, dass seine Wahl nicht zulasten der EVP erfolgt ist: «Zusammen mit Hannah Pfalzgraf, Daniel Sommer und Ronald Alder von den Grünliberalen sind wir nun ein starkes Gespann, das sich für ökologische Ziele einsetzt. Neu haben wir eine ökologisch ausgerichtete Mehrheit im Bezirk.» Er ist überzeugt, dass die Spitalabstimmung neben der Klimadiskussion zum Wahlresultat beigetragen hat. Thomas Schweizer will sich im Kantonsrat für die Solidarität zwischen den Gemeinden einsetzen: «Es ist wichtig, dass die Gemeinden die Problemlösungen gemeinsam angehen, statt dass jede für sich allein etwas wurstelt. Dies gilt in der Sozialpolitik ebenso wie in der Gesundheitsund in der Finanzpolitik. Wir brauchen mehr Ausgleich als Konkurrenz zwischen den Gemeinden.» Angesichts des Bevölkerungszuwachses im Bezirk Affoltern hält er Massnahmen auf verschiedenen Ebenen für erforderlich: «Wir müssen urbaner denken, dies bedeutet, dass wir die Rahmenbedingungen für öV, Velo- und Fussverkehr verbessern. Gleichzeitig müssen wir mit hoher Qualität verdichtet bauen.»

................................................... von martin platter Es war ein langes Warten am Sonntagnachmittag im Ulmensaal der reformierten Kirche in Affoltern, bis kurz nach 17 Uhr endlich feststand, dass Daniel Sommer die Wiederwahl in den Kantonsrat geschafft hatte. Im Vergleich zu 2015 konnte die evangelische Volkspartei ihren Wähleranteil im Kanton bei 4,24 Prozent halten. In seiner Dankesrede im Kreise der EVP-Mitglieder, Supporter, Verwandten und Bekannten führte der 54-Jährige die Wiederwahl hauptsächlich auf drei Faktoren zurück. Erstens: Die EVP ist präsent im Säuliamt. Zweitens: Das Engagement auf Kantonsratsebene. Drittens: Das Engagement der Parteimitglieder und des Unterstützungskomitees, das rund 180 Mitglieder zählt.

Texte für die Zeitung ging. Als Dank wurde den Unterstützerinnen und Unterstützern eine gläserne Wasserkaraffe überreicht. Sommer zog eine Parallele zum Radsport, wo es im Peloton viele Wasserträger gebe, die mit ihrer Arbeit dem Teamcaptain und damit der ganzen Mannschaft zum Sieg verhelfen. Der leere Glasbehälter stehe aber auch sinnbildlich für die Politik, deren Aufgabe es sei, die Leere mit Inhalten zu füllen. Sommer selber erhielt von der Partei als Dankeschön eine Ramme, mit der man im Wahlkampf – und natürlich auch sonst – Pflöcke (für Wahlplakate!) einschlagen kann.

Langwierige politische Kleinarbeit Im Gespräch mit dem Anzeiger stufte Sommer die letzten vier Jahre im Kantonsrat als sehr wertvoll ein. Er habe sich aktiv für die regionalen Anliegen

des Säuliamts und die der Gewerbetreibenden einsetzen können und 30 Vorstösse eingereicht. Als Meilensteine nannte er das Engagement für eine Mittelschule in Affoltern und das Bezirksspital. Er sagt: «Ich habe neben Familie und Arbeit sehr viele Stunden in die Politik investiert.» Dabei erlebte er auch weniger erbauende Momente. Beispielsweise, wenn in langwieriger Kommissionsarbeit eine Vorlage wie zuletzt das Wassergesetz ausgearbeitet wurde, die dann im Rat zerpflückt und verwässert wurde. Sommer ist überzeugt: «Ohne bürgerliche Mehrheit muss im Rat künftig wieder substanzieller über Inhalte diskutiert und neue Kompromisse und Allianzen gefunden werden.» Die persönliche Quintessenz für den vielseitig interessierten Sozialpädagogen, Politiker und Kleinunternehmer mit eigener Schreinerei in Rifferswil ist, sich künftig noch mehr zu fokussieren.

Dank der Familie Ganz besonders dankte Sommer seiner Frau Christine «fürs Helfen und Tragen», seiner Tochter Seraina für die Unterstützung bei den Standaktionen und dem Publizisten Werner T. Fuchs für die inhaltliche Beratung, wenn es um pointierte Reden und prägnante

Daniel Sommer flankiert von seinen engsten Wahlhelferinnen und Helfern: links seine Frau Christine, rechts Tochter Seraina und Berater Werner T. Fuchs. (Bild Martin Platter)

Das Abschneiden der neuen Kantonsräte im Überblick Künftig entsendet die Ämtler SVP nur noch einen Vertreter in den Kantonsrat. Martin Haab (3942 Stimmen) hat die Wiederwahl deutlich geschafft, der zweite Sitz von Hans Finsler (3159 Stimmen) fällt dem schlechten Abschneiden der Partei im Kanton

zum Opfer. So schaffen die Grünen aus dem Bezirk nach vier Jahren Absenz das Comeback: Thomas Schweizer (1734 Stimmen) wird neu im Kantonsrat Einsitz nehmen. Als zweite Neue wurde Arianne Moser-Schäfer (FDP, 2457 Stimmen)

gewählt. Sie verdrängt den Bisherigen der FDP, Olivier Hofmann, um gut 200 Stimmen. Über ihre Wiederwahl freuen dürfen sich Hannah Pfalzgraf (SP, 3152 Stimmen), Ronald Alder (GLP, 2930 Stimmen) und Daniel Sommer (EVP, 2658 Stimmen). (tst.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. März 2019

Der Rechtsweg als Werkzeug, nicht als Drohung Die SAC-Sektion Am Albis beschloss an der Generalversammlung in Affoltern eine Statutenergänzung Läuft eine Baute oder ein anderes Vorhaben im Gebirge den Interessen der SAC-Sektion Am Albis zuwider, soll sie als letzte Massnahme den Rechtsweg beschreiten können. Die Generalversammlung stimmte nach kurzer Diskussion einer Statutenergänzung klar zu. ................................................... von werner schneiter «Die SAC-Sektion Am Albis setzt sich für den freien Zugang zur Gebirgswelt ein und versucht, in Zusammenarbeit mit den Behörden und anderen Interessenvertretern eine gütliche Einigung zu erreichen. Sie kann zur Wahrung ihrer Interessen den Rechtsweg beschreiten». So lautet der beantragte Zusatz in den Statuten. Vorstandsmitglied Christoph Scheidegger machte an der von 110 Mitgliedern besuchten 122. GV im Kasinosaal in Affoltern klar, dass dieser Rechtsweg in jedem Fall «ultima ratio» sei, als ein allerletztes Mittel, wenn vorhergehende Einigungsversuche scheitern. «Wir müssen auf diesem Weg intervenieren können, wenn zum Beispiel neue Bauten oder Infrastrukturen im Gebirge unsere Interessen rund um die Hütten tangieren oder nicht dazu beitragen, die Umwelt zu bewahren», hiess es am Vorstandstisch und es wurde darauf hingewiesen, dass der SAC-Zentralvorstand die Möglichkeit des Rechtswegs begrüsst und falls nötig auch Unterstützung leistet. «Den Rechtsweg wolanzeige

len wir nicht als Drohung verstanden wissen, sondern als ein Werkzeug», so Sektionspräsident Jean-Daniel Blanc. Nicht alle finden Gefallen daran, weil das nach Auffassung eines Mitglieds eben doch nach Drohung tönt. Ein anderes Mitglied stellte die Frage nach den Kompetenzen: Muss die GV einen solchen Rechtsweg absegnen oder macht das der Vorstand in eigener Regie? Der kurzen Fristen wegen müsse hier erst der Vorstand reagieren können. Komme es aber tatsächlich zum Gerichtsfall mit finanziellen Konsequenzen, dann werde die Sektion einbezogen, betonte Christoph Scheidegger. Der Antrag, den Rechtsweg im Statuten-Zusatz wegzulassen, scheiterte in der Abstimmung schliesslich klar. Ein weiterer Statutenzusatz war völlig unbestritten. Förderung von Kultur, Natur- und Umweltschutzbestrebungen wird ergänzt mit «…die im Zusammenhang mit dem Alpinismus, der Bergwelt und ihrer Erhaltung stehen.»

Ideales Wetter – gut ausgelastete Hütten Viel Schnee im Winter, schöner Sommer und schöner Herbst: In seinem Jahresbericht blickte Präsident JeanDaniel Blanc auf ein erfolgreiches SAC-Jahr 2018 zurück, ein Jahr mit gut ausgelasteten SAC-Hütten. Die Mitgliederzahl liegt konstant bei 1800, was Blanc als gute Grösse bezeichnete. Der Anteil der Frauen im ehemals reinen Männerclub nimmt stetig zu. «Irgendwann sind wir bei 50 Prozent», prophezeite Blanc und erwähnte auch die

Der Präsident mit den scheidenden und neuen Vorstandsmitgliedern, von links: Jean-Daniel Blanc, Martin Widmer, Anita Diener, Theo Schmidberger und Simon Scheidegger. (Bild Werner Schneiter) vielen langjährigen Mitglieder, die 50, 60 und gar 65 Jahre dabei sind. Auch das Tourenwesen boomt. Anita Diener berichtete von rund 200 Aktivitäten (Wander-, Kletter-, Hochgebirgs- und Skitouren, auch Tourenwochen), die von 70 Leiterinnen und Leitern betreut werden. Sommertouren sollen vermehrt angeboten werden. Das von Marek Polacek vorgestellte Tourenportal (sac-cas.ch/sac-tourenportal) ermöglicht einen Blick auf 2500 Tourenmöglichkeiten mit detaillierten Beschreibungen, Schwierigkeitsgraden und mit interaktiver Karte. Auch 152 SAC-Hütten kann man dort entdecken.

Nach den Worten von Ruedi Kehrli war 2018 für das Hüttenwesen ein Superjahr. Die Treschhütte, wo eine neue Quellfassung realisiert wurde, weist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 260 Übernachtungen auf, der Eseltritt dank mehr Schullagern gar ein solches von 850, die mit neuer Küche ausgestattete Bächlitalhütte ein kleines Minus (erschwerter Zugang im schneereichen Winter). Insgesamt verzeichneten die SAC-Am-Albis-Hütten im vergangenen Jahr knapp 8000 Übernachtungen, fast 1000 mehr als im Vorjahr. Auf dem Eseltritt übernahm Robert Schnyder Anfang Jahr

die Betreuung von den langjährigen Hüttenwarten Werni Angst und Lini Schmid. Die Finanzen der Sektion sind stabil. Jahresrechnung, Budget und die (unveränderten) Mitgliederbeiträge wurden nach der Präsentation von Alice Rieder einstimmig verabschiedet. Verabschiedet wurden auch zwei Vorstandsmitglieder: Theo Schmidberger, der das Ressort JO während 15 Jahren betreute, und Tourenchef Martin Widmer, der sich nach zwei Jahren verabschiedet. Neu im Vorstand nehmen Anita Diener (Touren) und Simon Scheidegger (JO) Einsitz.


Bezirk Affoltern

Klimapolitik – Eine liberale Alternative Die Klimapolitik bewegt die Jugend. Das ist gut so! Dies sage ich auch als Freisinniger, der viele Ideen, welche aus dieser Jungendbewegung kommen, sehr kritisch sieht. Dass wir – jeder Einzelne, die Politik, die Schweiz, ja die ganze Welt – etwas tun müssen, steht für mich ausser Frage. Der Klimawandel ist Realität. Dass der Mensch dabei eine (zentrale) Rolle spielt, ist anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso klar. Was gilt es zu tun? Darauf gibt es hingegen keine eindeutige Antwort. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Viele Massnahmen, welche heute diskutiert werden, sind nichts anderes als staatliche Verbote oder massive Einschränkungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Als liberaler Mensch stört mich das. Um andere Ansätze etwas näherzubringen, muss ich ausholen: Das Klimaproblem stellt aus ökonomischer Sicht ein Marktversagen dar. Dies, weil bei der Luft anders als beim Boden, Kapital, etc. eine Zuteilung der Eigentumsrechte fehlt. Ein Beispiel: Will ich ein Haus bauen, brauche ich ein Stück Land. Das Stück Land muss mir gehören, ansonsten kann ich kein Haus bauen. Bei der Luft ist dies an-

Die Schulanlage Güpf mit der Primarund Sekundarschule, den Kindergärten, den Sportplätzen, Turnhallen und dem Singsaal liegt an der schmalen und steil ansteigenden Güpfstrasse, auf welcher seit langem ein Fahrverbot gilt. Den Anwohnern und Zubringern ist die Zufahrt selbstverständlich seit jeher gestattet. Auf dieser Strasse treffen sich täglich Schulkinder, Eltern, Lehrpersonen, Vereinleute, Rentnerinnen und Handwerker. Nicht selten wird für einen kürzeren oder längeren Schwatz mitten auf dem Strässchen stehengeblieben. Die Kinder nutzen die Strasse zum Spielen auf dem Heimweg. Personen zu Fuss, auf dem Trottinett, mit dem Velo oder mit dem Auto teilen sich die Fläche und sie nehmen aufeinander Rücksicht. Kurz, es ist eine Begegnungszone, wenn auch nicht explizit als solche beschildert. Dieser idyllische Freiraum ist nun in Frage gestellt, weil im Rahmen einer Werkleitungssanierung auch

Alain Schwald, Wettswil Präsident FDP Bezirk Affoltern

Grosse Angst vor den Wählern!

Lukas Gantert, Vater mit schulpflichtigem Kind, Hedingen

Nicht fordern, sondern liefern Bis jetzt hiessen sie Umweltschützer Greenpeace, Atomgegner, aber auch Grüne, Linke und jetzt sogar FDP-ler. Neu gibt es jetzt Klimaschutz-Aktivisten. Die Ziele der Organisationen sind identisch. Alle fordern von Politik, Produzenten, Importeuren, Verteilern und Verkäufern Massnahmen zum Schutz unserer Umwelt. Der Drang, Schaden-Verursacher zu besteuern, respektiv zu bestrafen, ist bei allen gleich gross. Die Unterzeichnung von nationalen und internationalen Abkommen, auch wenn sie utopisch sind, steht in allen Pflichtenheften. Ein Unterschied besteht aber zwischen den alten und den neuen Kämpfern. Die Traditionellen sind «Schützer». Die Modernen nenne sich «Aktivisten». Viele echte, das Klima schützende Aktivitäten, waren bis anhin nicht sichtbar. Schule «schwänzen», namhafte Politiker ins «Schwitzen» bringen und Atom als umweltfreundliche Alternative erkennen, waren noch keine Glanzleistung. Nicht «fordern» ist

Der Wolf im Schafspelz Mit ganzseitigen Inseraten im «Anzeiger» wirbt die private Firma Solviva dafür, an Stelle unseres heutigen Regionalspitals ein «Gesundheitszentrum Sunneberg» zu bauen. Die Argumente dafür sind u.a., dass durch ihren Kauf des gesamten Spitalareals ein dreistelliger Millionenbetrag in die Kassen der Verbandsgemeinden fliessen würde und, dass die Gemeinden künftig keine finanziellen Risiken mehr hätten. Liest man die aggressive Werbung genau, bekommt man den Eindruck, dass diese Privatfirma für die Patienten und Pflegebedürftigen unserer Region nur das Beste will – Geburtstag, Weihnachten und Ostern für uns alle gleichzeitig! Aber Solviva ist ja kaum eine Nonprofit-Gesellschaft. Sie will mit ihrem Vorhaben schlicht und einfach Geld verdienen – unser Geld! Es ist zu hoffen, dass die Stimmberechtigten diesem Vorhaben bei den Spitalabstimmungen durch ein dreimaliges Ja einen Riegel schieben. Urs Gretler, Wettswil .........................................................................

gleich noch ein Trottoir für die Schulwegsicherung gebaut werden soll. Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Strasse, auf der ein allgemeines Fahrverbot gilt, mit einem Trottoir ausgestattet werden soll. Zudem ist anzuzweifeln, ob hier ein Trottoir die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler tatsächlich erhöht. Einerseits würden nämlich die Zubringer schneller fahren als bisher, und andererseits würden sich die Kinder trotzdem auf der Fahrbahn aufhalten, da sie in Gruppen zur Schule unterwegs sind und auf dem Trottoir nebeneinander gar keinen Platz hätten. Nächsten Donnerstag, 28. März, wird die Gemeindeversammlung Hedingen über einen Kreditantrag «Gesamtsanierung Güpfstrasse» abstimmen, der im Multipack auch gleich das Trottoir für die Güpfstrasse mit einschliesst. Ich empfehle, den Antrag zur Überarbeitung zurückzuweisen. Die Erneuerung der Wasserleitungen ist selbstverständlich unbestritten.

die neue Devise, sondern «liefern». Gefragt sind Aktionen, welche begeistern, welche die Bevölkerung zusammenschweissen, welche die Generationen kitten, welche uns alle zu Sympathisanten machen. Vielleicht sind «autofreie Sonntage», «Schluss mit dem Schultransport», «fertig EinkaufsTourismus», «Sommerferien auf Balkonia», «Produkte von unserem Bauer», «Lichterlöschtag um 22 Uhr» Ideen, um richtige Aktivisten zu werden. Also liebe Klima-Turbos, propagiert einen «autofreien Affoltern Sonntag». Der Stadtrat wird euch unterstützen und dadurch den gegenwärtigen Imageschaden mehr als kompensieren. Der «Anzeiger» ist auf spannende Themen aus. Auf seine Hilfe können sie sicher zählen. Die Aktion wird auf ein breites Echo stossen und das Säuliamt zu altem Glanz zurückkehren. Vielleicht ein Traum oder eine Illusion. Wenn nicht, packen wir es gemeinsam an. Walter Laubscher, Affoltern a. A.

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Meinungen zur Spitalzukunft

ders. Sie gehört niemandem. Ich kann die Luft jederzeit und überall nutzen. Dies führt dazu, dass jedermann die Luft gratis verschmutzen kann. Wie lösen wir ein solches Problem aus ökonomischer und liberaler Sicht am besten? Indem der Staat bzw. die Staatengemeinschaft des Pariser Abkommens das Marktversagen durch die Schaffung eines Marktes für Verschmutzungsrechte löst. Nur wer ein Verschmutzungsrecht besitzt, darf die Luft entsprechend belasten. Die Anzahl der Verschmutzungsrechte sollte sich dabei an den Zielen des Pariser Abkommens orientieren. Um eine gewisse Sozialverträglichkeit zu gewährleisten, sollte eine Art Grundbedarf kostenlos an die Bürger verteilt werden. Wieso ein verbindlicher Markt für Verschmutzungsrechte anstatt einer CO2-Lenkungsabgabe? Das Problem an der CO2-Abgabe: Wir kennen den Preis nicht, welchen es braucht um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Beim Markt für Verschmutzungsrechte nutzen wir die Stärken des Marktes, um die Ziele kostengünstig und effizient zu erreichen.

Begegnungszone in Hedingen erhalten Zur Gemeindeversammlung vom 28. März in Hedingen.

Dienstag, 26. März 2019

Es fällt auf, dass seit zwei, drei Monaten an unserem Spital fast wöchentlich ein Fachvortrag, ein Spitalrundgang oder ein Tag der offenen Türen stattfindet. Als Logistiker weiss ich, dass solche Aktionen sehr zeitaufwändig und nicht billig sind. Man bekommt den Eindruck, dass Geld keine Rolle spielt und unser Spital nicht ausgelastet ist. Seitens vieler Unternehmer und Politiker wird auf eine aggressive Art und mit viel Geld alles unternommen (Flyer, eigene Website etc.), um die Bevölkerung massiv unter Druck zu setzen. Bei einem Nein zur Spital-AG sei die Gesundheitsversorgung nicht mehr gewährleistet. Ob diese Einschüchterungstaktik zum Ziel führen wird, ist mehr alsfraglich, denn für die Ämtler Bevölkerung gilt immer noch die Demokratie und freie Meinungsäusserung. Besonders störend aber ist, dass ein BK-Mitglied damit beauftragt wird, alle andersdenkenden Wähler mit Leserbrief vom 11. März pauschal in die Pfanne zu hauen. Dabei nimmt man es mit der Wahrheit nicht so genau und versucht, die Wähler auch auf diesem Wege einzuschüchtern. Wehe denjenigen, die nicht 3x Ja stimmen. Wer solche Aktionen nötig hat, sollte nicht noch mit einem lukrativen Job im Verwaltungsrat belohnt werden. In den 90er-Jahren wurden bekanntlich sechs Kleinspitäler – die kurz zuvor noch Millionen investiert haben – nicht mehr auf der Spitalliste aufgeführt. Unser Spital hat damals einen bis 1999 befristeten Leistungsauftrag erhalten. Frau Diener hat uns eine Gnadenfrist gewährt, weil Herr Dr. Hess das «Modell Affoltern» erfolgreich umgesetzt und weitherum bekannt gemacht hat. Dieser Arzt aber wurde von der BK hinausgemobbt und seither haben wir nichts Besonderes mehr zu bieten. BK, Spitaldelegierte und Spitalleitung hatten es seit 1999 in der Hand, unser Spital erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wir kamen seither regelmässig in den Medien wegen den dauernden Querelen zwischen BK und Spitaldelegierten, nicht aber des Erfolgs wegen. Sorry, aber diese Politiker haben in all diesen Jahren zu viel kaputt gemacht und ich habe kein Vertrauen mehr zu diesen Leuten, die selber schuld sind an der heutigen Situation. Weitere Fehlplanungen kann man nur stoppen, in dem man am 19. Mai Nein stimmt zur Spital-AG. Peter Ackermann, Affoltern a. A. .........................................................................

Der Unsinn von Solviva Man muss ja schon sehr skrupellos sein, als private Firma mit ganzseitigen Inseraten für das Solviva Gesund-

heitszentrum Sunnepark Affoltern zu werben und dabei solchen Unsinn zu verbreiten. Da wird den Stimmberechtigen im Bezirk vorgegaukelt, dass Solviva auf dem Areal unseres jetzigen Spitales («gleich beim Eingang zum heutigen Spital … «, Wortlaut aus dem Inserat) eine Permanence /Notfallstation errichten will. Geführt werden soll diese Einrichtung durch die Hausärzte des Bezirks. Für wie dumm hält uns diese Unternehmung? Das Spitalareal gehört den Mitgliedern des Spitalzweckverbandes, d. h. den Gemeinden und nicht der Stadt Affoltern. Wie kann sich Solviva anmassen, zu behaupten, dass sie auf diesem Areal ihr Vorhaben realisieren kann. Wenn der Zweckverband am 19. Mai aufgelöst wird und die beiden geplanten Nachfolgeorganisationen abgelehnt werden, wird das Spital liquidiert. Für den Verkauf der Grundstücke muss eine Ausschreibung erfolgen. Es ist nicht absehbar, wer dann den Zuschlag erhalten würde. Es könnte auch ein privater Investor sein, der an bester Baulage ein Renditeobjekt erstellen will. Hat Solviva überhaupt das Kapital eine derart kostenintensive Investition zu tätigen? Ein gewinnbringender Betrieb ist zudem sicher nur durch entsprechende (hohe) Tarife zu erzielen. Es ist kaum zu erwarten, dass unsere Hausärzte bereit sind, Steigbügelhalter für Solviva zu werden. Alle engagieren sich bekanntlich für den Erhalt unseres Spitals. Welche Rolle spielt Bertram Thurnherr? Als seinerzeitiges Mitglied der Betriebskommission hat er für ein sechsstelliges Honorar das Konzept für die Umwandlung des Zweckverbandes in eine AG geschrieben. Dieses Konzept ist kläglich an der Urne gescheitert. Hinterher hat er als Gemeindepräsident von Hedingen alles daran gesetzt, dass seine Gemeinde aus dem Zweckverband austritt. Wie masst er sich nun an, an der Präsentation des Solviva-Vorschlages Zahlen und Fakten gegen unser Spital zu präsentieren? Es wäre interessant zu erfahren, ob und wie viel er nun von Solviva für seinen Einsatz kassiert. Wir fallen auf diese Lügen nicht herein und stimmen am 19. Mai mit Überzeugung 3x Ja. Peter Sandhofer, Affoltern a. A. .........................................................................

Keine griffigen Argumente In Ihrem Leserbrief («Anzeiger» vom 19. März) greifen Sie, Herr Spälti, Dr. Bertram Thurnherr wegen seiner Vorschläge zum Verkauf des Spitals an eine geeignete Trägerschaft an. Dabei unterstellen Sie ihm Absichten und Ziele, die wohl nur er selber wirklich kennt. Mein Eindruck ist allerdings nicht, dass er das Spital eliminieren will, sondern dass er für sein Weiterbestehen ohne Rückversicherung durch die Gemeinden eine Lösung sucht. Über seine Vorschläge kann man durchaus geteilter Meinung sein. Auch entzieht sich meiner Kenntnis, inwiefern die BK einen solchen Verkauf ernsthaft erwogen hat. Dagegen ist Ihre Behauptung, Bertram Thurnherr sei «hauptverantwortlich für das Scheitern der Zweckverbandsabstimmung 2013» (Zitat), schlichtweg falsch und grenzt meines Erachtens an Rufschädigung. Tatsächlich waren damals militante Gegner am Werk, welche die Überführung des Zweckverbandes in eine Aktiengesellschaft aus dogmatischen Gründen vehement ablehnte. Diese Gruppe griff Exponenten und Gremien des Spitals aufs Übelste an und schuf in der Bevölkerung viel Misstrauen gegenüber dem Spital und seinen Organen, das bis heute anhält. Neben diesem persönlichen Angriff auf Bertram Thurnherr vermisse ich im Leserbrief vor allem griffige Argumente gegen einen solchen Verkauf. Ein Verweis auf fehlende Grundlagen reicht da nicht, weil es doch Aufgabe der BK wäre, solche zu erar-

beiten. Vielleicht sollten Sie die Option «Verkauf» nicht ganz aus den Augen verlieren, denn im Falle einer Liquidation müssten die Gemeinden am 31. Dezember 2019 ihren anteilmässigen Liquidationserlös erhalten (gem. öffentlich-rechtlichem Vertrag über die Regelung der Liquidation des Zweckverbands Spital Affoltern vom 29. November 2018). Thomas Jucker, Hausen a. A. .........................................................................

Ja – auch für den Umweltschutz Das Spital Affoltern zu erhalten, ist aktiver Umweltschutz. Denn es gibt kurze Fahrwege für alle Beteiligten, und die, die dort arbeiten und in der Region ansässig sind. Das bedeutet weniger Umweltverschmutzung durch weniger Verkehr und Energieverbrauch und Lärm. Der Verlust von 300 Stellen bedeutet Mehrausgaben für die Sozialhilfe. Umgekehrt mehr Steuern durch Arbeit und Kaufkraft im Bezirk, d. h. mehr Geld für Umweltschutz und für den vorbeugenden Einsatz gegen Umweltzerstörung. Weniger Arbeitslose bedeutet auch mehr Kaufkraft des einzelnen für Anliegen, die sich nicht allein ums Auskommen drehen. Man kann sich dann etwa Lebensmittel leisten, die biologisch hergestellt sind und so einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Der Erhalt des Spitals Affoltern bedeutet auch Erhalt hoher wissenschaftliche Kompetenz im Bezirk, z. B. der Mutter-Kind-Psychiatrie. Dadurch werden an anderer Stelle Gelder gespart, die auch wieder dem Umweltschutz fehlen, bzw. ihm zugeführt werden können. Durch den Erhalt des Spitals werden auch die Investitionen der Vergangenheit rentabel und es wird kein Geld sinnlos verbrannt. Die Schliessung des Spitals Affoltern ist also auch aus Gründen des Umweltschutzes keine gute Idee. Wolfgang Hartmann, Hedingen .........................................................................

Keine teure Erbschaft hinterlassen Stimmen die Stimmenden der Stadt Affoltern gegen das Spital, heisst das nicht automatisch, dass das Spital geschlossen wird. Dazu braucht es weitere ablehnende Entscheide. Sollte die Spital AG nicht angenommen werden, bedeutet das auch nicht den Verlust von 700 Arbeitsplätzen. Das würde erst dann eintreten, wenn auch die IKA Langzeitpflege abgelehnt würde. Dazu bedarf es neben Affoltern am Albis markant mehr ablehnender Gemeinden. Das ist jedoch kaum zu erwarten. Die Gemeinden haben eine gesetzliche Verpflichtung, Pflegeplätze zur Verfügung zu stellen. Interessant zu erfahren wäre, wie viele Arbeitsplätze betroffen sind, wenn «nur» das Spital geschlossen würde. Im «Anzeiger» vom 15. Februar schrieb Thomas Stöckli von einem volkswirtschaftlichen Nutzen des Spitals von 180 Millionen Franken, der zur Hauptsache Affoltern zugute komme. Das wäre selbst dann nicht der Fall, wenn sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. Kader und dem ganzen ärztlichen Personal) in Affoltern wohnen und das Spital nur in Affoltern einkaufen würde. Interessant zu erfahren wäre, wie viele der gesamten Spital-Belegschaft in Affoltern oder im Bezirk wohnhaft ist. Affoltern leidet unter einer akuten Überalterung. Das ist weiter nicht verwunderlich. Es ist für Junge und junge Familien einfach nicht interessant genug und schlicht zu teuer, was die Steuern betrifft. Stimmen die Alten der Spital AG und der IKA Langzeitpflege zu, hinterlassen sie den immer weniger Jungen eine richtig teure Erbschaft! Genau dem will der Stadtrat vorbeugen. Hermann Brütsch, alt Gemeinderat, Affoltern a. A.


Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

Fragen zum Thema Druck? Ich habe die Antworten! Irene Wyss, 044 700 18 42 Kunden- und Projektberaterin by

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Frühlingserwachen

Spital-Alternative?

Das Naturnetz Unteramt lädt zur Exkursion in den Birchwald. > Seite 13

Die Solviva präsentiert ihr Konzept zum Erhalt der meisten Angebote. > Seite 15

Dienstag, 26. März 2019

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Cup-Hauptrunde Der FC Wettswil-Bonstetten setzt sich gegen Langenthal in der Verlängerung durch. > Seite 19

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Schöne Drucksachen – und erst noch schnell. Gian Ferrari, Drucktechnologe 044 700 18 30 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt

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Jetzt in einen wohnlichen Garten starten Finetra AG: Präsentation der aktuellen Sortimente mit Sonderkonditionen Von Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. März – parallel zu Chilbi und Frühlingsmarkt in Affoltern – präsentiert Finetra, das Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort an der Zürichstrasse 130 aktuelle Gartenmöbel-Neuheiten.

Georgos Pallas, CEO der Pallas Kliniken. (Bild zvg.)

Pallas Kliniken feiern Jubiläum 25 Jahre nach der Eröffnung einer ersten Augenarztpraxis sind die Pallas Kliniken, die auch in Affoltern einen Standort betreiben, heute die schweizweit führende Klinikgruppe für Augenheilkunde und Augenlaser sowie für Ästhetik und Dermatologie. Allein in den letzten vier Jahren haben die Pallas Kliniken fünf neue Standorte in der Deutschschweiz eröffnet und verzeichnen weiter eine starke Zunahme der Behandlungen. Die jährlichen Patientenkontakte erhöhten sich um rund 33 % auf 200 000 pro Jahr. Die Praxisleistungen im Bereich Augenheilkunde nahmen um 36 %, die der Dermatologie um über 50 % zu. Die Nachfrage nach refraktiven Eingriffen ist um 53 % gestiegen. «Das Vertrauen unser Patientinnen und Patienten zeigt sich auch in der steigenden Nachfrage im Schönheitsbereich. Dort sind wir zurzeit stark ausgelastet, weshalb wir vor allem auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie und Ästhetischen Medizin unsere Dienste ausbauen werden. Während unseres Jubiläumsjahres eröffnen wir im Herbst im Zürcher Kreis 1 auf rund 900 m² im renommierten Premium Department Store Jelmoli unseren neuen Standort», sagt Georgos Pallas, CEO der Pallas Kliniken.

Exzellente Medizin und menschliche Behandlung «Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen und haben unseren Charakter als familiengeführtes Unternehmen erhalten», betont Pallas und führt aus: «Werte, wie familiär, transparent und spezialisiert, sind die Grundlagen unseres Erfolgs. Wir geniessen das Vertrauen des Kantons Solothurn, der uns an unserem Hauptstandort in Olten bereits sehr früh den Spitallistenauftrag erteilte, und auch bei unseren Kollegen gelten wir als zuverlässige und engagierte Privatisierungspartner für die Nachfolgelösung bestehender Arztpraxen.» Seit 25 Jahren stehen die Pallas Kliniken für exzellente Medizin und menschliche Behandlung. «Wir danken unseren Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen», unterstreicht Georgos Pallas. (pd.)

«Wenn der Frühling die Gartensaison einläutet und der grüne Daumen nach oben zeigt, herrscht auch bei uns Frühlingserwachen», sagt Besim Bulica, Geschäftsführer von Finetra, dem Affoltemer Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort unweit des Kronenplatzes. Aus guten Gründen, wie er weiter ausführt, denn «wie jedes Jahr präsentieren wir auch heuer zum Saisonstart eine geballte Ladung an neuen Möbeln, Sonnenschirmen und weiterem Equipment für den wohnlichen Garten.»

Aktuelle Gartenmöbel zu speziellen Konditionen Bulica und sein Team eröffnen die Gartensaison 2019 mit dem traditionellen Finetra-Frühlings-Event – mit speziellen Saisonstart-Konditionen. Von Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. März, – parallel zur Chilbi auf dem

Vor-Oster-Konditionen auch beim «himmlischen Schlafen»

Zum Frühlings-Event mit Sonderkonditionen lädt Besim Bulica, Geschäftsführer der Finetra AG, Zürichstrasse 130, Affoltern, vom 29. bis 31. März, gerne auch im entsprechend frisch-frechen Outfit. (Bild zvg.) Kronenplatz – lüftet Finetra das Geheimnis der heurigen GartenmöbelAktualitäten. Wie gewohnt bei Finetra an der Zürichstrasse 130, gibt es diese aktuellsten Trends bei qualitativ hochstehenden Schweizer Gartenmöbeln und Accessoires zu entdecken und zu spe-

ziellen Konditionen zu erstehen. «Was wir anbieten, ist am Puls der Zeit und so stark wie bei einem Grossen, wobei wir gleichzeitig so flexibel wie ein Kleiner sind», hält Bulica dazu fest und ergänzt: «Zudem können bei uns Möbel zum Anschauen mit nach Hause genommen werden.»

Neben dem bunten Strauss an Neuheiten gibt es bei Finetra aber auch Bewährtes für «himmlisches Schlafen» sowie selbstredend die bekannte individuelle, fachlich kompetente, lösungsorientierte Beratung und dynamischen Service. Zum traditionellen Gartenmöbel-Saisonstart bietet das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel gleichsam auch Vor-Oster-Konditionen auf alles rund ums «himmlische Schlafen». Ein breit ausgestattetes Bettensortiment wartet genauso darauf, entdeckt zu werden, wie die Gartenmöbel-Neuheiten. «Wer sich also für sein Zuhause und für sich selber einen frischen, entspannenden wohnlichen Garten oder einen himmlischen Schlaf gönnen will, der ist am letzten März-Wochenende bei uns an der Zürichstrasse 130, in Affoltern richtig», merkt Besim Bulica schliesslich noch an. «Selbstverständlich gibt es zu unserem Frühlings-Event auch kleine Erfrischungen.» (kb.) Frühlingspräsentation Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. März. Öffnungszeiten: Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Frühlingserwachen im Schaugarten Heggli Gartenbau: grosse Ausstellung am 30. und 31. März in Merenschwand Ein Jahr ist es her, seit Heggli Gartenbau seinen Schaugarten umgebaut und an der Frühlingsausstellung mit Kunden, Interessierten und Mitarbeitenden eingeweiht hat. Am 30. und 31. März ist es wieder soweit: Bereits zum zweiten Mal bietet die grosse Frühlingsausstellung im umgestalteten Gartenraum viel Inspiration. Gartenfreundinnen und -liebhaber werden im Schaugarten sinnlich gestaltete Lebensräume, lauschige Ecken, romantische Nischen und gemütliche Sitzplätze entdecken, die Lust aufs Leben im Garten wecken. Und dazu viel Inspiration, Augenschmaus und Ideen für den eigenen Gartenspass – sei es als erfahrene Gärtnerin oder lustvoller Einsteiger. Es geht los – ran an die Hacke! Tessiner Gneis wird bei Heggli Gartenbau nicht nur in der Gartengestaltung eingesetzt. Rechtzeitig zur Frühlingsausstellung bietet die Firma verschiedene Wohnaccessoires aus diesem edlen Stein an: Schlichte Vasen in diversen Grössen, Teelichthalter, Früchteplatten oder Espressotassen, aus denen sich genüsslich Kaffee trinken lässt. Kulinarische Genüsse versprechen auch dieses Jahr wieder die schönen Feuerringe, die variantenreiches Grillieren ermöglichen. Ob Rosmarin, Salbei oder Thymian: Duftende Kräuter liefern aromatische Würze, nicht nur für Grillgut — sie sind eine Zierde für

ren die neusten Qualitätsbikes, VolvoModelle oder Gasgrills. Auch der kulinarische Genuss kommt wiederum nicht zu kurz: Fleischhäppchen aus der Metzgerei und feine ökologische Produkte direkt vom Hofladen verwöhnen jeden Gaumen.

Gartenplanungstage – Jeder sein eigener Gartengestalter!

Inspiration zur Gestaltung des eigenen Gartenraums lässt sich bei Heggli Gartenbau holen. (Bild zvg.) jeden Garten. Heggli Gartenbau bietet eine feine Auswahl ein- und mehrjähriger Gartenkräuter an. Das Unternehmen schont die Umwelt, indem es biologische Pflanzenschutzmittel verwendet und diese künftig noch stärker einsetzen wird. «Das umweltschonende Profi-Sortiment von Renovita ist jetzt auch in kleinen Gebinden erhältlich, ideal für den Privatgebrauch», erklärt Firmen-

inhaber Rainer Heggli. Im Angebot sind zum Beispiel Rasen- und Baumdünger, Rosen- und Blumendünger oder Wormpower, ein Flüssigpräparat aus Wurmkompost zur Pflanzenstärkung sowie Produkte zur umweltschonenden Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten. «Bei der Frühlingsausstellung wieder mit dabei sind alle unsere letztjährigen Partner», freut sich Rainer Heggli. Sie präsentie-

Nicht nur der neue Schaugarten, auch die Gartenplanungstage gehen in die zweite Saison. «Dieses Angebot stiess auf grosse Resonanz», sagt Rainer Heggli. Wer also Ideen oder Entwürfe zur Umgestaltung oder Neuplanung seines Gartens hat, dem bietet Heggli Gartenbau wieder Gelegenheit, eigene Skizzen mit dem Gartenbautechniker oder dem Chef persönlich am Firmensitz zu besprechen. Diese enge Zusammenarbeit mit Kunden brachte unter anderem neue Sitz- oder Spielplätze hervor. An sechs Samstagen von April bis November stehen die Gartenbauprofis Interessenten mit fachlichem Rat zur Seite. (pd.) Frühlingsausstellung am Samstag, 30. März, 11 bis 17 Uhr; Sonntag, 31. März, 11 bis 16 Uhr. Jeweils ab 11.30 Uhr wird Feines vom Feuerring serviert. Gartenplanungstage: 6. April, 4. und 25. Mai, 21. September, 19. Oktober, 16. November, jeweils zwischen 9 und 13 Uhr. Anmeldung empfohlen an info@heggligartenbau.ch oder Tel. 056 670 98 68. Heggli Gartenbau GmbH, Zürichstrasse 28, Merenschwand, Telefon 056 670 98 68, weitere Infos auf www.heggligartenbau.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 26. März 2019

Raiffeisenbank Cham-Steinhausen präsentiert gutes Ergebnis Generalversammlung im Gemeindesaal Kappel In sechs Lokalitäten fand gleichzeitig und simultan verbunden die Generalversammlung der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen statt. Die Ämtler Kunden und Kundinnen versammelten sich in Kappel. Die Bank konnte in allen Geschäftsbereichen erfreuliche Ergebnisse präsentieren. Der gesamte Verwaltungsrat wurde wiedergewählt. ................................................... von marianne voss Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen am vergangenen Freitag fand wieder parallel in sechs verschiedenen Lokalitäten statt. Die gesamthaft 1647 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschafter waren alle simultan durch Ton und Bild miteinander verbunden – ein Technikwunder, das perfekt funktionierte. Im Gemeindesaal Kappel nahmen 201 Mitglieder der Geschäftsstelle Mettmenstetten teil. Sie lauschten interessiert den Ergebnissen und Informationen des Verwaltungsrates und der Bankleitung, genehmigten ohne Gegenstimmen oder Wortmeldungen alle Geschäfte und wählten den gesamten Verwaltungsrat erneut. Wie immer hat die Generalversammlung der Raiffeisenbank auch einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Man trifft sich und pflegt beim feinen Nachtessen auch das gesellige Zusammensein. Thomas Kölliker ist nach einer Pause von zwei Jahren zurückgekehrt und seit einem halben Jahr wieder als Leiter der Geschäftsstelle in Mettmenstetten tätig. Er und sein Team verstanden sich an der Generalversammlung in Kappel ganz bewusst als Gastgeber und tauschten mit jedem

Dolce Vita im Emmen Center Zur Saisoneröffnung im Frühling dreht sich im Emmen Center alles um das Thema Mailand. Das Center kleidet sich in die Farben Grün, Weiss und Rot und sorgt mit musikalischer Unterhaltung, Workshops und einem Markt mit italienischen Spezialitäten für «Dolce Vita» in der Zentralschweiz. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, während des Milano City Trips in das vielfältige gastronomische Angebot Italiens einzutauchen. Im italienischen Spezialitätenmarkt werden von Pasta über Olivenöl und Aceto Balsamico bis zu Prosciutto, Salami, Käse und Wein beste italienische Produkte präsentiert. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, in Workshops direkt von den Produzenten mehr über die Produkte und deren Herstellung zu erfahren. Während verschiedener Degustationen können die leckeren, landestypischen Spezialitäten probiert werden. Kinder können am Mittwoch, 27. März, von 14-17 Uhr, Kaffeetassen bemalen. Der 3. April steht unter dem Stern der Mode und die Kinder werden selbst zu kleinen Designern. Es stehen Schuhe zur Verfügung, die bemalt und verziert werden können. Am Freitag und Samstag der folgenden zwei Wochen spielen Gianni Carrera und Cadalou Hits wie «Azzurro», «Bello e impossibile» oder «O sole mio», die einen direkt in den sonnigen Süden versetzen. (pd)

eintreffenden Mitglied ein paar persönliche Worte aus.

Gute Betreuung Die 74. Generalversammlung wurde vom Lorzensaal Cham aus von Verwaltungsratspräsident Erich Hänni geleitet. Er dankte gleich zu Beginn den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für ihre grosse Treue zur Bank und präsentierte die wichtigsten Zahlen und guten Nachrichten: «Mit einer Bilanzsumme von 1,76 Milliarden Franken gehören wir zu den grössten fünf Raiffeisenbanken der Schweiz.» Die Eigenkapitalquote betrage 19,2 Prozent, was über der Vorgabe von 15,2 Prozent liege. Und die Mitgliederzahl sei auf 13 450 angestiegen. Er sprach auch die schwierige Situation und das Fehlverhalten in der Geschäftsleitung an und wies darauf hin, dass die Geschäftsleitung der Raiffeisenbank inzwischen vollständig neu zusammengesetzt sei. Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen habe im 2018 viel in die Ausbildung der Mitarbeitenden und in die Personalressourcen investiert, erklärte Erich Hänni weiter. «Dies zugunsten der guten Betreuung unserer Kunden. Denn Erfolg haben wir nur dann, wenn jede und jeder das Beste gibt, und wenn unsere Kunden das spüren.»

Wahl des Verwaltungsrats Die Jahresrechnung stellte André Koller, Vorsitzender der Bankleitung, vor. Er sprach von einem guten Ergebnis und einer gesunden Ertragslage. Der Jahreserfolg beträgt 8,47, der Jahresgewinn 1,37 Millionen Franken. Das Eigenkapital ist auf 106 Millionen Franken gewachsen. «Wir wollen uns verstärkt auch als Vorsorgebank positionieren, informierte André Koller. Im 2018 sei das schon gut gelungen

Das Raiffeisen-Team aus Mettmenstetten. Von links: Barbara Brüniger, Brigitte Imhof, Thomas Kölliker (Leiter Geschäftsstelle), Rrezarta Beqiri, Silvia Illi und Verwaltungsrat Thomas Frick. (Bild Marianne Voss) beispielsweise mit Ehe- und Erbberatungen oder Vorsorgeaufträgen. An der Generalversammlung stand auch die Erneuerungswahl des Verwaltungsrats auf der Traktandenliste. Sämtliche Verwaltungsräte sowie der Präsident wurden in globo wiedergewählt, so auch Thomas Frick aus Hausen. Der Antrag aus Steinhausen, jedes Mitglied einzeln zu wählen, wurde mit nur vier Ja-Stimmen (gegen 1643 Nein) haushoch abgelehnt. Yolanda Wegmann aus Mettmenstetten war seit 2011 als Aktuarin im Verwaltungsrat, stellte sich altersbedingt aber nicht mehr zur Wiederwahl. Sie wurde mit grossem Dank verabschie-

det. Auf eine Ersatzwahl wurde verzichtet, da der Verwaltungsrat mit sechs Mitgliedern gut aufgestellt ist. Als genossenschaftliche Bank unterstützte die Raiffeisenbank ChamSteinhausen im 2018 Projekte für die Jugendförderung und konnte dem Jumpin Mettmenstetten einen Beitrag sprechen. Dieses Jahr werden 10 000 Franken an die sozial-psychiatrische Institution Stiftung Eichholz überwiesen.

Nachhaltige Gesamtlösungen In seinem Ausblick wies der Verwaltungsratspräsident auf den Neubau

Emotionen der Kunden ansprechen

Fachreferat an der GV des Gewerbevereins Unteramt Der Vorstand lud am letzten Dienstag zur 44. Generalversammlung des Gewerbevereins Unteramt (GVU) im Guggibeizli des Gartencenters Guggenbühl ein. Rund 60 Mitglieder und geladene Gäste folgten dieser Einladung. Darunter waren lokale Politiker, wie die Gemeindepräsidentin von Wettswil, Katrin Röthlisberger, und ihr Amtskollege aus Stallikon, Gemeindepräsident Werner Michel. Nach einem gemeinsamen Apéro referierte der Gastsprecher Markus Waser (Markus Waser Academy AG) über Kundengewinnung und Kundenbegleitung in seinem Fachinput «Wie man Kunden gewinnt und begeistert». Die Emotionen der Kundschaft ansprechen, sie für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu entflammen und für eine stetige Kundenanbindung im Sinne eines Servicegedankens zu sorgen, waren Inhalt des Fachreferats. Gemäss Markus Wasers Input sind – statistisch gesehen – Kunden bereit, 16% mehr für ein Produkt auszugeben, wenn die Emotionen angesprochen werden. Unterstützend wirken Aktivitäten in Social-Media, eine professionell und interaktiv aufgebaute Homepage und der Einsatz von Messaging-Diensten. Waser brachte in seinem Fachreferat die richtige Verkaufsstrategie auf eine einfache Formel: «Kunden müssen begeistert werden, in dem man ihre Emotionen anspricht.»

Markus Waser: «Kunden begeistern mit Emotionen». (Bild zvg.) Zeit der Gewerbeschauen vorbei Nach dem Fachreferat folgte die 44. GV, die durch den Präsidenten HansRuedi Widmer eröffnet wurde. In seinem Jahresbericht zeigte er auf, dass sich der GVU sehr aktiv präsentiert. Aktivitäten wie gemeinsame Tafelrunden und Veranstaltungen ermöglichen den Mitgliedern ein Networking und einen stetigen Erfahrungsaustausch. Stellung bezog Hans-Ruedi Widmer auch zu der Tatsache, dass zu Anfang des Jahres die geplante Gewerbeschau 2019 wegen mangelnden In-

teresses abgesagt werden musste. Die Gewerbeschau Unteramt folgt hier, wenn auch sicher in einer anderen Liga, den Beispielen von Muba und Züspa. Der Trend «weg von den Messen», hin zu anderen Formen der Produktpräsentation, scheint sich weiter durchzusetzen. Die Zeiten von Gewerbeschauen scheinen somit vorbei zu sein. Die GV schloss gegen 20.30 Uhr. Im Anschluss konnten dann die Mitglieder bei einem gemeinsamen Nachtessen den Abend ausklingen lassen. (bb)

der Bank in Cham hin. Im Januar 2020 finde die Eröffnung statt. Ebenfalls im kommenden Jahr werde das 75-JahreJubiläum gefeiert. Es seien verschiedene Aktivitäten und Aktionen geplant. Wirtschaftlich sehe die Zukunft nicht sehr rosig aus, sagte Erich Hänni. «Die Zinsen bleiben tief. Wir empfehlen daher unsern Kunden, in Anlagen zu investieren.» Das oberste Ziel im Leitbild «Spürbar in Ihrer Nähe» solle 2019 noch weiter gefestigt werden. «Wir werden vor allem im Knonauer Amt auch unsere Positionierung als KMU-Bank verstärken und wir wollen nachhaltige, gute Gesamtlösungen bieten.»

Umgang mit Geld und Konsum Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener referiert am Dienstag, 2. April, im Familienzentrum, Affoltern. Im Erziehungsalltag werden Eltern und Bezugspersonen im Umgang mit den Konsumwünschen der Kinder immer wieder vor Herausforderungen gestellt, denn ob Vorschulkind, Schulkind, Teenager, Lehrling – Kinder haben Wünsche und Bedürfnisse, die je nach Alter sehr unterschiedlich sind. Im Umgang mit Geld und Konsum spielt die Familie heute eine zentrale Rolle. Wie das sichere Bewegen im Strassenverkehr muss auch der Umgang mit Geld schrittweise gelernt werden. Der Pro Juventute Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener gibt hierzu wertvolle Tipps und Informationen und zeigt in seinem Referat am Dienstag, 2. April, von 19.30 bis 21.30 Uhr auf, was es beim Thema Geld und Konsum zu beachten gilt und wie Sie es leicht in den Erziehungsalltag integrieren können. Eltern und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen finden in diesem Referat wertvolle Tipps für den Alltag. Der Eintritt kostet 15 Franken pro Person. (pd.) Referat von Urs Kiener am Dienstag, 2. April, 19.30 bis 21.30 Uhr, Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Vermischtes

Die Honigproduktion ist angelaufen

Dienstag, 26. März 2019

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«Pirsch im Frühlingswald»

Naturnetz Unteramt: Exkursion in den Birchwald Der Verein Naturnetz Unteramt lädt für Sonntag, 31. März zur geführten Exkursion für alle Interessierten in den Birchwald. Auf der Exkursionsroute sind das Frühlingserwachen von Natur und Vogelwelt zu entdecken und zu erleben. Zu hören sind die ersten Gesangsübungen der Vogelarten, die den Winter bei uns verbracht haben. Und beobachtet werden, können erste Spuren des Frühlingserwachens der Vegetation. Bei der Waldhütte Birch klingt die Pirsch durch den Frühlingswald bei Käse, Zopf und warmen Getränken aus. (pd) Sonntag, 31. März, Start 7 Uhr, ab Gemeindehaus Bonstetten, Dauer ca. 2½ Stunden. Durchführung bei jedem Wetter. Unkostenbeitrag von 5 Franken für Nichtmitglieder.

Blaumeisen lassen im Frühling ihren Gesang erschallen. (Bild zvg.)

Wünschen und Bekommen Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin Gabriella Steiner im Familienzentrum, Affoltern. Welche Wünsche gehen eigentlich in Erfüllung? Welche bleiben für immer in unserer Wunschvorstellung? Warum und wie entstehen Wünsche überhaupt? Am Donnerstag, 4. und 11. April, von 14.15 bis 16.45 Uhr, geht die dipl. Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin Gabriella Steiner in anzeige

Die Biene wird vom Nektar an die Arbeit gelockt. (Bild Urs Sigg)

Unverkennbar war das vergangene Wochenende von Frühlingsgefühlen und der wärmenden Sonne geprägt. Die süssen Früchte, das erste Glacé lockte nicht nur die Menschen zum Naschen nach draussen. Die Temperaturen stimmten und so konnten die Bienen auch nicht widerstehen. Die Biene, eine reine Vegetarierin, wird

durch ihre wichtigsten Nahrungsquellen, die süssen Pflanzen, insbesondere dem Nektar, nach draussen, an die Arbeit gelockt. Dieser Lockruf beschert uns immer wieder genussvolle Momente, so dürfen wir uns auch Ende dieses Jahres wieder über das Produkt der fleissigen Bienen, ein Glas Honig, freuen. Urs Sigg

Kräuter und Märchen

Kochkurs im Familienzentrum Unter Kräuter werden heute ganz allgemein verschiedene Heil-, Gewürzund Duftpflanzen verstanden. Zu unterscheiden sind hier auch die Würzund Küchenkräuter, sie verbessern oder beeinflussen den Geschmack von Gerichten. Doch nicht nur in der Küche haben die kleinen Pflanzen seit Jahrhunderten ihren festen Platz, auch aus der Hausapotheke, Körperpflege und dem Haushalt sind sie

nicht wegzudenken und bieten uns Menschen erstaunliche Qualitäten an. Im faszinierenden Kochkurs vom Mittwoch, 3. April, von 18.30 bis 22 Uhr, taucht Daniela Bachmann, Absolventin der Hotelfachschule Luzern, mit den Teilnehmern für ein paar Stunden in die Welt der Kräuter ein. Im Laufe des Abends entsteht aus verschiedenen Wildkräutern ein leckeres Dreigang-Menü bestehend aus einer gesunden Frühlingssuppe, einem kräuterreichen Hauptgang und einem herzhaft-süssen Dessert. Passend zu den Kräutern erwartet die Köchinnen und Köche im Laufe des Abends das eine oder andere stimmungsvolle Märchen. (pd.) Kochkurs Kräuter und Märchen, Mittwoch, 3. April,

Eintauchen in die Welt der Kräuter. (Bild zvg.)

18.30 bis 22 Uhr, Familienzentrum, Affoltern. Anmelden: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder Telefon 044 760 12 77.

diesem zweiteiligen Kurs den Wünschen der Menschen auf den Grund und schaut mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genau hin, was die innigsten Wünsche über sie selbst verraten. Ein spannender, sehr persönlicher Exkurs zu sich selbst, um zu erkennen, dass auf Wünsche nicht einfach gewartet, sondern etwas dafür getan werden kann, damit mindestens ein paar davon in Erfüllung gehen. Denn, wenn man das Prinzip des Wünschens verstanden hat, verändern

sich nicht nur unsere Wünsche, sondern wir als Person gleich mit. Für die Dauer der Nachmittagskurse ist die hauseigene Kinderhüeti gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde geöffnet. Im Juni findet der Kurs als Abendkurs nochmals statt. (pd.) Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 26. März 2019

Männergeschichte Generalversammlung des Gesellschaftsguts Hausen Nur alle drei Jahre findet die Hauptversammlung mit anschliessendem Fackelzug des 1567 gegründeten Gesellschaftsguts Hausen statt. Kommenden Samstag, 30. März, ist es wieder so weit.

gesellschaft zusammengesetzt aus alteingesessenen Familien der Region, diente der Geselligkeit. Aber nur am Rande: 281 Jahre vor der Einführung der schweizerischen Bundesverfassung bildete sie während fast drei Jahrhunderten eine verschworene Brüderschaft, die selber wirtschaftete, politisierte und sich laut Überlieferung sogar an bewaffneten Konflikten beteiligte. Waffenhandwerk und Schiesskunst wurden eifrig gepflegt, denn es galt die Überzeugung, dass die blanke Waffe der beste Schutz für Friede, Glaube und Heimat sei. Die Eintrittsgebühr in den erlauchten Kreis wurde nicht umsonst «Schutz» genannt.

Repair Café beim Bauspielplatz Affoltern

Mitternächtlicher Fackelzug mit Tambouren

Aus der Zeit des Faustrechts geblieben ist der mitternächtliche Fackelzug mit Tambouren im Anschluss an die Säckelmeisterfeier, die nichts anderes als eine Generalversammlung ist. Dabei wird der Säckelmeister, der den Vorsitz des Gesellschaftsguts bekleidet, von kräfti................................................... gen Gesellen nach Hause eskortiert. von martin platter Nach wie vor ist das Gesellschaftsgut eine reine Männergemeinschaft. Das Gesellschaftsgut Hausen steht für den gesellschaftlichen Ursprung in Jahrhundertelang galt es als Ehre, für den Vorstand vorgeschlagen zu wereiner Zeit, als das Oberamt noch von den. Erst seit 2001 wurden die Kandireligiösen Glaubenskriegen, Ausgrendaten rar, was auf den vorherrschenzung und Faustrecht geprägt war. den Zeitgeist zurückzuführen ist. Die Vereinigung, eine reine MännerAber noch ist nicht aller Tage Abend: Der langjährige Aktuar Hugo Lier stellt in den letzten Jahren wieder ein wachsendes Interesse der Jungmannschaft fest. Mit der Amtseinsetzung eines neuen Säckelmeisters an der Versammlung vom 30. März im Gemeindesaal Hausen soll der Fortbestand des Gesellschaftsguts gesichert werden. Uralte Tradition: Der neu gewählte Säckelmeister – im Bild Kurt Götschi – wird nach der Versammlung von strammen «Junggesellen» mit Fackeln und Trommeln nach Hause eskortiert. Weitere Infos unter Im Hintergrund der «Löwen», der bis 1858 dem Gesellschaftsgut gehört hatte. (Bild Martin Platter) gesellschaftsgut.ch. anzeige

Reparieren statt wegwerfen

Sehr vieles lässt sich reparieren. Damit können viele nützliche Dinge davor bewahrt werden, in den Abfall zu wandern. (Bild zvg.)

Am Samstag, 30. März, findet wieder das Repair Café Säuliamt statt. Von 9 bis 15 Uhr wird imGemeinschaftszentrum/Bauspielplatz GZB in Affoltern repariert und geflickt. Die Idee ist so einfach wie überzeugend: Wer etwas zum Reparieren oder Flicken hat, dies aber nicht allein machen kann oder möchte, bringt es ins Repair Café mit. Dort können Besucher und Besucherinnen flicken, und dabei die Hilfe von ausgewiesenen Fachleuten in Anspruch nehmen. Die Fachleute machen dies freiwillig und unentgeltlich, Werkstatt und Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt, nur Ersatzteile müssen bezahlt werden. Vom Ersetzen des Reissverschlusses der Lieblingsjeans über das Löten

des Lochs in der Hühnertränke bis zum Beheben des Wackelkontakts am Wasserkocher wird alles Mögliche und Unmögliche vor dem Abfall bewahrt. Auch wie eine Festplatte mit Daten sicher entsorgt wird, oder wie die Ledertasche geflickt wird, ist kein Problem, wenn man die Profis fragen kann. Mitmachen, etwas lernen, und dabei erst noch etwas für die Umwelt tun, deshalb macht das Repair Café Spass. (pd)

Repair Café Säuliamt/GZB, Samstag 30. März, 9 bis 15 Uhr, Gemeinschaftszentrum Affoltern / Bauspielplatz GZB, Alte Jonentalstrasse 1 – 3. Infos: www.repaircafe.ch/de/cafes/repair-cafe-saeuliamt. Weitere Auskünfte: Kati Kovats, mail@kovats.net, 079 648 88 56, Organisatorin, Michael Bommel, michael.bommel@bluewin.ch, Präsident Verein GZB


Veranstaltungen

Querflöte und Klavier im Klosterkeller

Kappel: Klassik mit dem Duo per Tutti

Dienstag, 26. März 2019

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Das Projekt kennenlernen Ausstellung der Pläne für den Ersatzneubau Haus zum Seewadel Am 10. Juni 2018 wurde der Antrag des Projektierungskredits für den Ersatzneubau des Altersund Pflegeheims Haus zum Seewadel an der Urne angenommen. Die Umsetzung der Projektplanung ist seither in vollem Gange. Der Stand der Projektierung wird vom 1. bis 3. April der Öffentlichkeit vorgestellt.

Barbara Bangerter (Querflöte, links) und Andrea Paffrath (Klavier). (Bild zvg.)

Das Duo per Tutti entführt mit wunderbaren Flötenklängen am Sonntag, 31. März, in der Reihe «Musik und Wort» in die Welt des Frühlings. Kennengelernt haben sich die Musikerinnen des Duos, Andrea Paffrath (Klavier) und Barbara Bangerter (Querflöte, geboren und aufgewachsen in Hausen am Albis) bereits vor über 25 Jahren in Hamburg. Durch die vielen Jahre der Zusammenarbeit, die Lust und Freude, laufend Neues auszuprobieren, können sie von Barock bis in die Gegenwart ein grosses Repertoire vor-

weisen. Bestimmt wird für jeden etwas dabei sein, nicht umsonst nennen sie sich das Duo «per Tutti». Im Kloster Kappel werden Werke von J.S. Bach, Cécile Chaminade, John Rutter, Francis Poulenc u.v.a. zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen vom Theologischen Leiter des Klosters Kappel, Pfr. Volker Bleil, umrahmen die Musik.. (pd.) Sonntag, 31. März, 17.15 Uhr, Klosterkeller Kappel, Eintritt frei/Kollekte, Es ist keine telefonische Platzreservierung möglich (Webseite beachten!). Informationen unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Infoabend zur Spital-Alternative von Solviva Solviva stellt sich heute Abend vor und präsentiert der Bevölkerung, dem Spitalpersonal und den Politikern ihr Konzept zum Erhalt der meisten Leistungs-Angebote und damit der Mehrheit der Arbeitsplätze. Mit Erfolg und grösster Akzeptanz durch die Einwohner der Region Grenchen wurden an diesem Standort bereits zwei Spitäler umgenutzt. Und erst noch rund dreimal mehr Arbeitsplätze durch neue Angebote geschaffen, als vom Kanton vorgegeben. Ein ähnlicher Erfolg wird von Solviva mit ihrem Konzept als Ersatz für das Bezirksspital Affoltern mit grosser Kraft und Wissen angestrebt.

Dadurch werden weiterhin eine wohnortsnahe medizinische Grundversorgung gewährleistet, der Rettungsdienst sichergestellt und die Alterspflege mit gutem Ruf weitergeführt. Zusätzlich sollen auch in Affoltern neue Arbeitsplätze durch neue Angebote entstehen. Dr. Bertram Thurnherr erläutert die Ist-Situation, die finanziellen und rechtlichen Folgen der verschiedenen Lösungen. Der Infoabend wird durch Kaspar Loeb, Kommunikationsberater und Kenner des Gesundheitswesens moderiert. (pd.) Dienstag, 26. März, 20 Uhr, Kasinosaal Affoltern.

Kleiderbörse: eine zweite Chance Am Samstag, 30. März, von 13.30 bis 15 Uhr organisiert der Frauenverein Hausen-Ebertswil eine Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal Weid in Hausen. Jetzt ist die Gelegenheit, Kinder, Enkel oder Patenkinder für die Frühlingsund Sommersaison auszurüsten: Am Samstag, 30. März, von 13.30 bis 15 Uhr findet im Gemeindesaal Weid die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt. Angeboten werden Kinderkleider bis Grösse 176 sowie Schuhe, aber auch Sportartikel, Velos, Autositzli, Kinderstühle, Kinderwagen, Spiele und anderes. Neu wird während der Verkaufszeit eine Malund Spielecke für Kinder zur Verfügung gestellt, die durch Spielgruppenleiterinnen betreut ist. Interessierte, die Artikel zum Verkauf abgeben möchten, können sich

gerne bei Miriam Haller melden. (Telefon 079 758 39 04, oder per E-Mail mimi.huegi@datazug.ch.) Die Teilnehmenden erhalten von ihr eine Nummer zugewiesen sowie spezielle Anhänge-Etiketten. Es werden nur Artikel mit einer bestätigten Nummer und vom Frauenverein erstellten Etiketten angenommen. Die Annahme ist von 9 bis 10 Uhr und auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. Zur Deckung der Unkosten gehen 20 Prozent des Verkaufspreises an den Frauenverein. Natürlich sind auch Besuchende, die weder Kleider noch Spielzeug brauchen, herzlich willkommen. Die Kaffeestube mit der grossen Auswahl an köstlichen Kuchen ist von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Andrea Reichenbach, Aktuarin

Das Projektteam präsentiert allen Interessierten die aktuellen Pläne des Ersatzneubaus Haus zum Seewadel. Am Montag, 1. April, um 19 Uhr wird Eliane Studer Kilchenmann, Stadträtin Immobilien, die Ausstellung eröffnen. Der Bevölkerung und den Interessengruppen wird die Gelegenheit geboten, mit dem verantwortlichen Generalplaner und Architekten, Lukas Bucher von blgp-architekten, Fabrizio Meo, Projekt- und Abteilungsleiter Immobilien sowie weiteren Mitgliedern des Projektteams, das direkte Gespräch zu suchen. Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung wird im Café Seewadel ein Flying Dinner ser-

Der Projektierungskredit für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims Haus zum Seewadel wurde am 10. Juni bewilligt. (Illustration zvg.) viert. Am Dienstag, 2. und Mittwoch, 3. April, sind die Pläne im Foyer des Haus zum Seewadel frei zugänglich. Jeweils von 17 bis 19 Uhr stehen Mitglieder der Baukommission und Kadermitarbeitende des Haus zum Seewadel zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die Bevölkerung von Affoltern kann sich an diesen

drei Tagen aus erster Hand über den Stand des Projektes informieren. (pd.) Ausstellung der Pläne Ersatzneubau Haus zum Seewadel in Affoltern, Eröffnung: Montag, 1. April, 19 Uhr, Mehrzweckraum, 5. Stock. Frei zugängliche Ausstellung: Dienstag, 2. und Mittwoch, 3. April ganztags, betreut von 17 bis 19 Uhr. Foyer Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern.

Oldies – von Bossa Nova über Supertramp zu Michelle, ma belle

Zwei Konzerte am 30. und 31. März in Affoltern Der BezirzChor Amt singt in seinem neuen Programm am 30. und 31. März in der reformierten Kirche Affoltern Musik aus den 50er- und 60er-Jahren. Das Konzert verspricht Abwechslung: Jazz Standards, einige Songs der Beatles, Musik aus Film, von Singer – Songwritern, Pop, Jazzetüden, ja sogar Abkömmlinge von Blues und Gospel werden als acapella–Kunst dargeboten. Mal ternär, groovig, mal erzählend, mal Instrumente imitierend oder auch einfach humorvoll, dann swingend. Ein grosser Teil der Musik lebt von der Qualität des Arrangements für Chor.

Miniaturen von Chick Corea Der BezirzChor schätzt sich glücklich, eine grosse Palette Arrangierkunst erarbeitet zu haben und präsentieren zu

Üben für den grossen Auftritt: Der BezirzChor Amt zeigt an seinen beiden Konzerten in Affoltern ein breites Arrangement an Songs. (Bild zvg.) können. Dazwischen erklingen grossartige Miniaturen von Chick Corea für Klavier Solo. Sie stammen aus seinem Zyklus Childrens Songs. Instrumental unterstützt wird der BezirzChor Amt diesmal durch Angela Nanz am Klavier, sowohl begleitend als auch so-

Ein Wirt muss umdenken Am Freitag, 29. März, um 20 Uhr, läuft in der reformierten Kirche Bonstetten der Schweizer SpielFilm «Zum Goldenen Ochsen». Wenn die Kasse klingelt, ist für Hans Egli (Schaggi Streuli), den Wirt im Goldenen Ochsen, die Welt im Lot. Sich selbst gönnt er keine Erholung, seine Frau (Margrit Rainer) kommt zu kurz, seine Serviertöchter Margrit und Emmi behandelt er herzlos. Und all

dies tut er, wie er gerne betont, nur für seine Tochter Rosmarie, die einmal das Geschäft übernehmen soll. Doch Rosmarie verweigert sich. Statt wie verabredet nach Hause zu kommen, reist sie mit ihrem Verlobten Lukas auf einem Rheinfrachter nach Rotterdam. Der Vater folgt ihnen, schifft sich ebenfalls ein und findet plötzlich Gefallen an so ruhigen Stunden. Rosmarie zeigt sich schliesslich bereit, das Restaurant zu übernehmen. Doch zu Hause hat sich inzwischen Frau Egli entschlossen, so nicht mehr weiterzumachen. Der Ochsen-Wirt muss umdenken lernen. Ein Schweizer Spielfilm aus dem Jahr 1958. (pd.)

listisch, und von Jost Müller, Percussion. Die Leitung hat Martin Schmid. (pd.) Samstag, 30. März, 20 Uhr, und Sonntag, 31. März, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Gefiederte Frühlingsboten an der Reuss Am Samstag, 30. März, von 14 bis 16.30 Uhr, findet im Reussgebiet eine öffentliche Exkursion statt. An der Reuss und in den Altwassern halten sich immer noch einige Wintergäste auf. Spechte und zahlreiche Kleinvögel sind schon tüchtig im Brutgeschäft und auch Zugvögel wie der Kiebitz oder der Schwarzmilan sind zurück. Der ornithologische Spaziergang in der schönen Flusslandschaft spürt dem Frühling nach. Die Exkursion wird geleitet von Thomas Burkard, Mitglied der Ornithologischen Arbeitsgruppe Reusstal. (pd.) Samstag, 30. März, 14 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt: öffentlicher Parkplatz bei der Reussbrücke

Rosmarie flüchtet auf einem Rheinfrachter nach Rotterdam, um dem Druck des Vaters zu entkommen. (Bild zvg.)

Freitag, 29. März, 20 Uhr,

Rottenschwil (westseitig). Kosten: Zehn Franken

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für Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre gratis.

Bonstetten. Eintritt frei,

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Sport

Dienstag, 26. März 2019

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FCWB steht in der Cup-Hauptrunde Fussball Cup-Qualifikation: FC Wettswil-Bonstetten – FC Langenthal 4:2 n.V. (1:2 / 2:2) Nach dem 4:2-Erfolg nach Verlängerung, in der zweiten Qualifikationsrunde gegen den FC Langenthal, darf in Wettswil wiederum von einem grossen Los geträumt werden. Wegbereiter war WB-Topscorer Lugo mit seinem Treffer zum 3:2 in der ersten Minute der Verlängerung. ................................................... von marc enskat Auch im Cup zeigte sich das Heimteam als guter Starter und ging in der siebten Minute etwas glücklich 1:0 durch einen direkt verwandelten Freistoss von Zoller in Führung. Mit der ersten Chance gelang den Gästen aus dem Oberaargau postwendend der Ausgleich, weil beim Kopfballtreffer von Langenthal-Angreifer Gemperle die Defensive der Ämtler noch unsortiert wirkte. In der Folge kam kein rechter Spielfluss auf. Die Berner machten die Räume eng, die Zürcher fanden kein Rezept dagegen, liessen aber auch die dafür notwendige Passgenauigkeit im Spielaufbau vermissen. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste leichte Vorteile erspielen und gingen in der 30. Minute mit 2:1 in Führung. Ein abgefälschter Ball landete in den Beinen Bahloulis, welcher WB-Torhüter Thaler aussteigen liess und zur Pausenführung für die Gäste einschieben konnte.

Ausgleich per Elfmeter Auf Seiten des FCWB war in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gefordert. Und wie schon in Durchgang eins ge-

lang der Start nach Mass. Zoller machte sich auf Richtung Langenthaler-Tor und konnte erst im Strafraum durch den Torhüter regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoss verwandelte Miljkovic zum 2:2 Ausgleich. Beide Mannschaften neutralisierten sich nun zusehends. Erst gegen Ende der regulären Spielzeit versuchten die Kontrahenten die drohende Verlängerung noch abzuwenden, wobei WBTorhüter Thaler wieder vermehrt in den Mittelpunkt rückte, sich aber bis zum Ende der zweiten Halbzeit nicht mehr bezwingen liess.

WB II startet ohne Zählbares

Fussball 2. Liga: FC Wettswil-Bonstetten II – Witikon I 1:2 (1:1)

Frühes Lugo-Tor in der Verlängerung Die Verlängerung begann mit einem Paukenschlag für den FCWB, als Lugo sich freispielen konnte und mit einem Heber Gästetorhüter Studer keine Chance liess. War dies bereits die Entscheidung? Beide Mannschaften reduzierten sich in der Folge selbst. Zuerst musste auf Seiten des FCWB Loosli verletzt vom Spielfeld; das Wechselkontingent war bereits aufgebraucht. Auf der anderen Seite musste Langenthals Lenker im Mittelfeld, Schubert, nach einer gelb-roten Karte vorzeitig in die Kabine. In der zweiten Hälfte der Verlängerung eröffneten sich dem Heimteam immer mehr Kontergelegenheiten. Schliesslich blieb es Peter vorbehalten, für das 4:2 Schlussresultat und den Einzug in die Hauptrunde zu sorgen.

Englische Woche setzt sich in Gossau fort Zeit zum Verschnaufen bleibt dem FCWB nicht. Bereits am Dienstag-

Nils Eckert (Nr. 19) gelingt kurz vor der Pause per Kopf der 1:1-Ausgleich. (Bild Kaspar Köchli)

Das zweitplatzierte WB II enttäuschte zum RückrundenAuftakt und musste gegen Witikon eine schmerzliche Niederlage einstecken.

Als 2.-Liga-Aufsteiger überraschte die zweite Mannschaft Wettswil-Bonstettens in der Vorrunde mit unerschrockenem Angriffsspiel; Lohn dafür be-

deutete der grandiose zweite Zwischenrang. Mit Witikon stand als Gegner nun ebenfalls ein Aufsteiger auf dem Platz. Aus den budgetierten drei Punkten für die Rotschwarzen wurde allerdings nichts, zu wenig zwingend war ihr Auftritt. Zwar konnte der 0:1Rückstand postwendend ausgeglichen werden, danach wurden aber die wenigen Chancen zur Führung ausgelassen. Und plötzlich sah sich WB nach einer Unachtsamkeit in der Defensive mit einem Rückstand konfrontiert.

abend geht es in der Meisterschaft mit dem Auswärtsspiel in Gossau (SG) weiter. Auch in der Meisterschaft möchte man die gute Tabellenposition mit ei-

nem Punktezuwachs in der Ostschweiz festigen. Angepfiffen wird das Spiel auf dem Sportplatz Buechenwald um 20 Uhr.

................................................ von kaspar köchli

Die Königsetappe brachte die Entscheidung

Cape Epic: Nino Schurter und Lars Forster gewinnen, Urs Huber 4. Einen Moment der Unkonzentriertheit kann am Cape Epic den Podestplatz kosten. Diese bittere Erfahrung musste der Mettmenstetter Urs Huber und sein Bulls-Teamkollege Simon Stiebjahn auf der Königsetappe machen.

te zu festigen. Doch dann begann auch bei ihnen das Elend. Gleich mehrere Defekte und Stürze zerfetzten die Hoffnung, den dritten Platz im Gesamtklassement verteidigen zu können. Denn Trek hatte sich zurückgearbeitet und konnte sich mit einem satten Zeitpolster von mehreren Minuten den dritten Platz im Gesamtklassement absichern. Bulls-Teamkollege Alban Lakata, im Vorjahr noch Zweiter der Schlusswertung, schüttelte im Ziel nur noch den Kopf. «Freak Show», sagte der dreimalige Bike-Marathonweltmeister mit Blick auf die Überlegenheit und Schlitzohrigkeit des führenden Scott-Teams. Und ergänzte: «Die fahren in einer eigenen Kategorie.»

................................................... von martin platter Das wars. So der erste Gedanke des Rennbeobachters nach der fünften und zugleich der Königsetappe, die von Oak Valley Estate über 100 km und 2850 Höhenmeter nach Stellenbosch führte. Team Scott mit Weltmeister Nino Schurter und Europameister Lars Forster hatte sich mit einem taktischen Unterzug wieder an die Spitze des Gesamtklassements gekämpft. Reglementarisch grenzwertig spannte sich Scott-Fahrer Andri Frischknecht als Tempomacher so lange vors Feld, bis nur noch seine beiden Teamkollegen Schurter und Forster an seinem Hinterrad fuhren. Nach etwa 40 Minuten liess sich Frischknecht zu seinem Partner zurückfallen, während Schurter und Forster, die zwei Tage zuvor wegen einer Reifenpanne das Leadertrikot verloren hatten, die Flucht fortsetzten. Im weiteren Rennverlauf erhielten die beiden Schweizer noch Hilfe vom Team PYGA Euro Steel mit Philip Buys und Matthys Beukes, mit dem sie gemeinsame Sache machten und dem sie schliesslich auch den Etappensieg überliessen. Die beiden Schweizer vermochten dabei so viel Zeit herauszufahren, dass sie am Freitagabend wieder mit komfortablem Vorsprung das Leadertrikot übernahmen.

Huber verpasst Podium

Urs Huber, vorne, und sein Bulls-Teampartner kämpften im Finale des Cape Epic glücklos. (Bild Nick Muzik) Alban Lakata: «Freak Show» Team Bulls mit dem Mettmenstetter Urs Huber und dem Deutschen Simon Stiebjahn war vielversprechend in die Königsetappe gestartet. Im Zeitfahren am Vortag waren die Bulls-Fahrer zwar wieder hinter ihre direkten Konkurrenten im Kampf um den dritten Platz im Gesamtklassement, Damiano Ferra-

ro und Samuele Porro vom Trek-Team, zurückgefallen – aber nur um 13 Sekunden. Auf der Königsetappe brach nach 20 km der Sattel an Porros Bike. Das Trek-Team verlor den Anschluss zur ersten Verfolgergruppe mit Bulls, Leader Cannondale und den weiteren Spitzenteams. Bulls hätte nun die Gelegenheit gehabt, ihre Position als virtuelle Drit-

Lakatas Voraussage sollte sich auf den verbleibenden drei Etappen bestätigen. Während Scott an der Spitze trotz aufkommender, brütender Hitze weiterhin einen souveränen Eindruck hinterliess, ergaben sich auf den weiteren drei Plätzen keine Veränderungen mehr. Nur die Zeitabstände wuchsen – von Team zu Team auf acht bis neun Minuten! Scott gewann damit nach 2017 zum zweiten Mal. 26 Stunden und 9:45 Minuten benötigte das Team für die 630 Kilometer in der Region zwischen Kapstadt und Stellenbosch. Cannondale mit Bike-Marathonweltmeister Henrique Avancini und Manuel Fumic (7:36 Minuten Rückstand) sichern sich nach Rang drei im Vorjahr diesmal den zweiten Platz. Dritte wurden die beiden Italiener Porro und Ferraro (16:37). Huber/Stiebjahn (26:07) landen direkt neben dem Podium und verfehlen damit ihr erstes grosses Ziel des Jahres – und das auf ärgerliche Weise.

Diesem rannte es ohne Fortüne bis zum Schluss gegen die sich leidenschaftlich verteidigenden Stadtzürcher hinterher. «Das Spiel müssen wir rasch abhaken und wieder nach vorne schauen», meinte Assistenztrainer Uehli nach dem Match. WB II – Witikon I 1:2 (1:1). Jimenez; Huber (81. Von Wattenwyl), Halter, Rizzo (42. Hodel), Brunner; Yondhen C., Yondhen N., Lauper, Flückiger (58. Siegenthaler), Kuster (56. Voit); Eckert. 38. Costa 0:1, 41. Eckert 1:1, 56. Walz 1:2.

Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil. 146 Zuschauer. FCWB: Thaler, Brüniger, Studer, Mollet, Heini (67. Loosli), Massaro, Schneebeli (90 + 3 Marjanovic), Peter, Miljkovic, Zoller (56. Capone), Lugo.

Tennis Kids Day für Kinder aus der Region Am Sonntag, 14. April, findet auf den Plätzen im TC Stallikon von 11 bis 15 Uhr, ein kostenloser, spass- und tennisbezogener Kids Day unter professioneller Anleitung statt. Die beiden zertifizierten Tennislehrer, Marc Raggenbass und Patrick Schmidt von der Tennis-Academy RS (Raggenbass & Schmidt), bieten für alle bewegungsfreudigen Kinder der Region kostenlose Trainings an. Dabei sind Spiel, Spass und Sport Trumpf. Ziel ist es, viele Kinder für den Tennis-Sport zu begeistern und zu zeigen, was für ein toller und schön gelegener Tennisclub sich in der Region befindet. Unterstützt werden die beiden von Andreas Thode, J&S-Leiter Tennis und Kindersport. Vor Ort können bei den Tennislehrern auch Lektionen gebucht werden. Aus organisatorischen Gründen ist es zwingend, die Kinder bis 8. April anzumelden. Anmeldungen können via E-Mail an die Adresse info@tennis-academy.ch oder per Telefon (Marc 079 428 13 45 und Patrick 078 665 25 77) vorgenommen werden. Selbstverständlich sind auch die Eltern herzlich willkommen. Das Clubhaus und das familienfreundliche Ambiente sorgen für erholsame Momente. Die neuen, ganzjährig bespielbaren Tennisplätze laden zudem zum Zuschauen ein bei den Einsätzen der Sprösslinge. Bei schlechtem Wetter findet das Training in der Tennishalle Feld, Eichacherstrasse 14, Aesch statt. Über das Programm informieren wir via E-Mail und/oder andere moderne Kommunikationsmittel, wo gespielt wird. Andreas Thode


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