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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 23 I 174. Jahrgang I Dienstag, 24. März 2020

Neue Kompetenzen

Anstelle von Gemeindeversammlungen können Gemeindevorstände derzeit Entscheide fällen. > Seite 3

Applaus!

Auch im Säuliamt klatschten zahlreiche Menschen für ihre «Heldinnen und Helden.» > Seite 4

Mehr Distanz

Mit mehr Patrouillen setzt die Polizei «Social Distancing» im Knonauer Amt durch. > Seite 5

Neue Ära

In Mettmenstetten wird die Gemeindeverwaltung neu organisiert. Ein Ausblick. > Seite 5

Das Gewerbe sitzt wie auf Nadeln Geöffnete Geschäfte und Werkstätten nehmen Corona-Schutzmassnahmen sehr ernst Die Anspannung bei den Menschen in den Betrieben, die noch geöffnet haben dürfen, ist spürbar. Es ist die Ungewissheit, die den Chefs und Angestellten zu schaffen macht. Die Angst vor der Ansteckung mit dem Virus, rechtliche Grauzonen und die ungewisse finanzielle Zukunft. von martin platter Beat Graf wirkt angespannt. Es ist die Ungewissheit, die ihm zu schaffen macht. Er sagt: «Die Situation ist für uns alle völlig neu. Niemand weiss rechtlich genau Bescheid und kann abschätzen, wohin uns diese ausserordentliche Lage führt, wann und wie sie enden wird.» Der Mitinhaber und Leiter Personenwagen der Garage Graf in Mettmenstetten sieht es zwar als Privileg, dass «Werkstätten für Transportmittel» ausdrücklich von der bundesrätlichen Schliessungsverfügung ausgenommen wurden, um die Mobilität der Bevölkerung weiterhin zu gewährleisten. Dennoch hat Graf Kurzarbeit angemeldet. «Das Gros unseres Verkaufsteams ist zu Hause. Wir verkaufen nur noch übers Telefon oder Internet. Persönliche Verkaufsgespräche von Angesicht zu Angesicht machen wir derzeit keine und haben den Ausstellungsraum deshalb abgesperrt.» Die Tankstelle und der Tankstellenshop seien jedoch offen. Die Mitarbeiterinnen würden durch eine Plexiglasscheibe

Andere Gesichter

Mit KG+ predigen neben Pfarrpersonen vom Ort künftig auch solche aus Nachbarorten. > Seite 6

Retten, was zu retten ist Am 16. März hat der Bundesrat die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» eingestuft. Die Massnahmen wurden verschärft. Am vergangenen Freitag schnürte der Bundesrat dann ein Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken, um die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen abzufedern. Für Nicole Reichlin von der Boutique «Calimba» in Affoltern ist das ein erster Schritt. «Damit erhalte ich wieder etwas Luft», sagt sie. Die Frühlingskollektion ist unterwegs, sobald sie eintrifft, werden die Zahlungen fällig. Wann das allerdings sein wird, ist offen. Sie ist nicht die einzige Unternehmerin, die derzeit mit Ungewissheit kämpft. Umso mehr gefragt ist Kreativität, um wenigstens einen Teil des Umsatzes zu retten. (lhä)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN

Beat Graf vor der abgesperrten Autoausstellung. (Bild Martin Platter) vor direktem Kundenkontakt geschützt und es stehen Spender mit Desinfektionsmittel zur Verfügung. «In der Werkstatt arbeiten wir in zwei Schichten. Meine grösste Sorge ist, dass sich jemand ansteckt.»

Grosse Auslastung wegen reduzierter Teams Bedingt durch die reduzierten Mannschaften in der Werkstatt sei die Auslastung hoch. Noch extremer sei es in der Lastwagenwerkstatt. «Die Transporteure arbeiten mit Hochdruck oder nutzen die ruhigere Zeit, um ihren Fuhrpark auf Vordermann zu brin-

gen», erklärt Graf. Eine enorme wirtschaftliche und soziale Verantwortung, die die Angespanntheit des Geschäftsführers erklärt. Der gesamte Familienbetrieb zählt inklusive Inhaber 51 Personen. Wobei Beat Graf relativiert: «Meine Eltern sind inzwischen in den Ferien. Wir möchten nicht, dass sie als Risikogruppe mit Kunden in Kontakt kommen.» Abgesagt ist auch die Frühlingsausstellung, die am kommenden Wochenende hätte stattfinden sollen. Der Schaden für die dafür produzierten Drucksachen, für die Werbung und den Postversand hält sich in Grenzen. Mehr schmerzen die nicht generierten Verkäufe. Graf hofft, dass diese

im Verlaufe des Jahres wieder aufgeholt werden können. Mit seinen Vorkehrungen, Beobachtungen und Befürchtungen ist Beat Graf nicht alleine, wie ein Augenschein in weiteren Geschäften gezeigt hat, die offen bleiben dürfen. Auch im eigenen Interesse legen die Geschäftsinhaber und Angestellten grossen Wert auf die Einhaltung der Schutzmassnahmen und versuchen das Beste aus der Notlage zu machen. Man ist sich bewusst, dass die komplette Schliessung eines Betriebes noch viel belastender für die Betroffenen ist.

> Bericht auf Seite 3

Solidaritätswelle für die Senioren

Kirchen bleiben präsent

Die umfassenden Einschränkungen, welche gegenwärtig das Leben nicht gerade einfacher machen, spüren die älteren Menschen ganz besonders. Personen ab dem 65. Lebensjahr gehören bei der Ansteckung mit dem Coronavirus zur Hochrisikogruppe. Gemäss den Appellen von Ärzten und dem Bundesrat sollten ältere Menschen, wenn immer möglich, das Haus nicht mehr oder nur noch bei dringenden und unaufschiebbaren Gründen verlassen. Für Senioren, welchen das Einkaufen auch in normalen Zeiten bereits Mühe macht, bedeuten diese Umstände eine eigentliche Herausforderung. Aus diesen Gründen haben einige Gemeinden, aber auch Privatpersonen beschlossen, sogenannte Nachbarschaftshilfen zur Verfügung zu stellen. Auf Anforderung bieten freiwillige Helferinnen und Helfer ihre Dienstleistungen für Botengänge, Einkäufe oder andere Unterstützungen an. So haben sich auch in Hausen die Gymischülerin Catharina Fava und ihr Bruder Alexander spontan entschlossen, im Dorf Hilfe anzubieten. Nachdem sie in Hausen an einigen Orten entsprechende Zettel anbrachten

geboten unbedingt Gebrauch zu machen. Es sind genügend Helfende vorhanden, die Dienstleistungen sind gratis und der Appell, zu Hause zu bleiben, ist für die Risikogruppen unbedingt ernst zu nehmen. (mm)

Sämtliche Gottesdienste und kirchlichen Anlässe finden während der Corona-Krise nicht statt – und das just in einer Zeit, in der viele Menschen Trost, Zuversicht und Halt suchen. Doch die Kirchen bleiben präsent – halt etwas anders. Viele Kirchengebäude sind tagsüber geöffnet für alle Menschen, die dort in der Stille oder im Gebet Kraft schöpfen möchten. Seelsorgegespräche mit Pfarrpersonen sind nach wie vor möglich, jedoch wenn möglich am Telefon. Alle Pfarrpersonen ermutigen ihre Gemeindemitglieder, sich nicht zu scheuen, zum Hörer zu greifen, egal ob es um seelische Nöte oder Hilfe im täglichen Leben geht. Nach wie vor erklingen am Sonntag die Glocken der Kirchen, wenn auch nicht als Aufruf zum gemeinsamen Gottesdienst. Doch sie rufen in Erinnerung, dass die Kirche und der Glaube nicht abgesagt sind. Und viele Kirchen bieten auf ihren Webseiten jetzt die Möglichkeit an, sich eine tägliche Besinnung oder eine Predigt anzuhören.

> Bericht auf Seite 4

> Bericht auf Seite 5

Gemeinden und Private stellen Nachbarschaftshilfen bereit

Catharina und Alexander Fava aus Hausen bieten Hilfe an. (Bild Martin Mullis) bekamen sie innert weniger Tage vier Anfragen von älteren Einwohnern für Einkäufe und für das Abholen von Medikamenten. Im Übrigen bieten Lebensmittelgeschäfte, wie Volg oder Metzgereien auch Heimlieferungen an. Die Organisatoren der Nachbarschaftshilfen bitten die Senioren von ihren An-

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Einschränkung der Schaltergeschäfte aufgrund von Corona Der Bundesrat hat am 16. März 2020 die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» eingestuft und scharfe Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus mit Gültigkeit voraussichtlich bis 19. April 2020 angeordnet. Zudem hat er am 18. März 2020 für das Betreibungswesen den Rechtsstillstand erklärt. Zwecks Umsetzung dieser Vorgaben hat die Gemeinde Hausen beschlossen, ab sofort auf Schaltergeschäfte und andere direkte Kundenkontakte zu verzichten und Dienstleistungen (insb. Baugeschäfte, Steuerfragen sowie diverse Geschäfte der Einwohnerkontrolle), nur noch per E-Mail, per Telefon oder per Post zu erledigen. Für zwingend erforderliche Schaltergeschäfte werden die Gemeindeverwaltung und das Betreibungs- und Gemeindeammannamt – nach telefonischer oder schriftlicher Voranmeldung – weiterhin zur Verfügung stehen. Für telefonische Auskünfte sind die Gemeindeverwaltung und das Betreibungs- und Gemeindeammannamt zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. Geschlossen sind ferner auch die Bibliothek und die betreute Sammelstelle Chratz. Sodann werden sämtliche Veranstaltungen und die Jubilarenbesuche bis auf Weiteres eingestellt und die Altpapier- und Kleidersammlung vom 4. April 2020 abgesagt. Für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung bedanken wir uns.

Aeugst am Albis Am 18. März 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Johannes Douglas Fleuti geboren am 5. Februar 1934, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Der Friedhofvorsteher

Knonau Am 8. März 2020 ist in Affoltern a.A. gestorben:

Campagnoli, Aldo Josef geboren am 10. Februar 1949, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 3, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Affoltern a.A. Bestattungsamt Knonau

IN LIEBER ERINNERUNG

Adelheid Guhl-Schicker Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung. Wir danken von ganzem Herzen für die liebe und herzliche Anteilnahme, die wir beim Abschied von Adelheid Guhl-Schicker erfahren durften. Die vielen Zeichen der Verbundenheit lassen uns wissen, dass ihre herzliche und fröhliche Art viele Spuren im Leben von uns allen hinterlassen hat. Besonders danken wir für die grosszügigen Spenden, den Blumenschmuck, Frau Dr. Dür und Praxisteam, Spitex Knonaueramt, Caritas Care mit den guten Betreuerinnen, Villa Sonnenberg und Haus Rigi Pflegeteam 3. Stock. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Franz-Xaver Herger für die einfühlsame Abschiedsfeier und Alois Risi für die Seelenmusik, gespielt von Hedi und Hans Eggimann.

Gemeindeverwaltung und Betreibungs- und Gemeindeammannamt Hausen a. A.

Uerzlikon, im März 2020

Die Trauerfamilie

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Wir verlieren einen sympathischen, empathischen, kollegialen Freund. Wir wünschen der Familie in dieser schweren Zeit alles Gute und viel Kraft.

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Neues Coronavirus

Aktualisiert am 5.3.2020

SO SCHÜTZEN WIR UNS.

Abstand halten. Zum Beispiel:

Gründlich Hände waschen.

Hände schütteln vermeiden.

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.

Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.

Art 316.589.d

NEU

WEITERHIN WICHTIG:

• Ältere Menschen durch genügend Abstand schützen. • Beim Anstehen Abstand halten. • Bei Sitzungen Abstand halten.

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Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

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Bezirk Affoltern

ZVV reduziert Angebot Der Zürcher Verkehrsverbund reduziert sein Angebot. Das Nachtnetz ist eingestellt. Der Zürcher Verkehrsverbund reduziert vorübergehend sein Angebot. Grund dafür sind ein Nachfrageeinbruch und mögliche Personalengpässe bei Transportunternehmen. Im Fernverkehr sind die Anpassungen bereits letzte Woche erfolgt, seit Montag wird der Betrieb im gesamten ZVV-Gebiet auch auf regionaler Ebene ausgedünnt. Das Grundangebot soll erhalten bleiben, so zum Beispiel auch der jeweils erste und letzte Kurs. Linien zu Spitälern und weiteren Grundversorgungseinrichtungen haben Priorität. Fahrgäste orientieren sich am besten am Online-Fahrplan, dieser wird laufend aktualisiert. (pd.)

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag In Affoltern wird am Mittwoch, 25. März, Gertrud Edith ZumstegSchönbächler gefeiert. Sie darf auf stolze 90 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren zu ihrem hohen Runden und wünschen alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Heute Dienstag, 24. März, feiern Ingeborg Theresia und Hans Pfister-Schneider in Affoltern ihre goldene Hochzeit. Dass es viele Kräutlein für die Gesundheit gibt, haben sie im Berufsleben immer wieder bewiesen. Offenbar kennen sie auch eines für eine gute und beständige Ehe, Seite an Seite gehen sie seit 50 Jahren gemeinsam durch Leben. Wir gratulieren herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 24. März 2020

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Kreative Kleinbetriebe Arbeiten als Privileg – Telefon und Online-Handel als Verkaufschance Notmassnahmen erfordern Kreativität – auch von denjenigen Betrieben, die offen bleiben dürfen, weil sie die Grundversorgungs- oder Mobilitätsbedürfnisse der Menschen sicherzustellen haben. Oberstes Gebot ist aber, sich vor der Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

stellt, weil wir Menschenansammlungen im Laden vermeiden wollen», erklärt Rüegg. Auch er bedient sich des Telefons und digitaler Hilfsmittel, wenn es um den Verkauf geht.

Mit Trassierband gegen verbotene Verkäufe

Von Martin Platter Zwei grosse, orange-weisse Triopane mit Ausrufezeichen warnen gleich hinter der Eingangstüre von Vima Zweirad in Ottenbach die Kunden. «Bitte hier warten» steht in grossen Lettern auf einem Blatt Papier, das am ersten Triopan klebt. Der Ausstellungsbereich ist mit einem Trassierband abgesperrt. Mit freundlichem Lächeln kommt Geschäftsinhaber Markus Villiger an die Tür. Auf die Schutzmassnahmen angesprochen, sagt er: «Die Triopane wirken Wunder. Noch immer gibt es viele, die sich der Abstandsregeln nicht bewusst sind oder diese beim persönlichen Kontakt vergessen. Es ist nichts als menschlich, dass man sich beim Reden automatisch näherkommt, vor allem, wenn man dem Gegenüber etwas zeigen möchte. Aber genau das gilt es derzeit zu vermeiden.» Das Team von Villiger ist normalerweise ein Trio. Doch inzwischen arbeitet auch er nur noch zu zweit, weil eine Person der Risikogruppe angehört. «Wir sind in der Werkstatt entspre-

Gemeinderat erhält mehr Kompetenzen Der Regierungsrat ermächtigt den Gemeinderat, vorübergehend an Stelle von Gemeindeversammlungen zu entscheiden. Das vom Bundesrat erlassene Veranstaltungsverbot verunmöglicht die Durchführung von Gemeindeversammlungen bis am 19. April. Gerade während dieser Zeit erfordern aber der Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und insbesondere die Abwehr von wirtschaftlichen und sozialen Notständen aufgrund der sich schnell verändernden Verhältnisse auch auf kommunaler Stufe rasche Entscheide. So sind auch auf kommunaler Stufe schnell und unbürokratisch diverse Massnahmen erforderlich, unter anderem zur Liquiditätsversorgung von Unternehmen und Selbstständigerwerbenden, zu Steuerforderungen von Gemeinden, zu Schulden gegenüber Lieferanten und Forderungen der Städte und Gemeinden, zur Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen aus den Kultur-, Sozial-, Sport-, Bildungs- und weiteren Bereichen oder zur ausserordentlichen Unterstützung für Selbstständigerwerbende. Solche Entscheidungen müssen auch während des geltenden Veranstaltungsverbotes möglich bleiben. Die Vorstände der Gemeinden sind darum vorübergehend zu ermächtigen, solche Entscheide an Stelle der Gemeindeversammlungen und Gemeindeparlamente zu treffen. Der Regierungsrat hat darum beschlossen, den Gemeindevorständen bis zum 19. April ausserordentliche Kompetenzen zuzuweisen. Bei der vorliegenden Notstandsmassnahme handelt es sich in erster Linie um die Übertragung von Kompetenzen, welche die gesetzlichen Zuständigkeiten der kommunalen Exekutiven überschreiten. (pd.)

Adrian Fuchs vom gleichnamigen Moto-Center in Obfelden (l.), und Mechaniker Claudio Abramo halten in der Werkstatt Abstand. (Bild Martin Platter) chend gut ausgelastet», sagt der Geschäftsinhaber. Zeitaufwändiger sei zudem der Verkauf, der nur noch übers Telefon, über Internet und die sozialen Medien abgewickelt werde. «Not macht erfinderisch», sagt Villiger.

Der Zündschlüssel als Seuchenherd Auch bei Fuchs Motos in Obfelden wird gearbeitet. «Derzeit noch mit dem ganzen Team», sagt Geschäftsführer und Inhaber Adrian Fuchs. Auch bei ihm ist die Töffausstellung abgesperrt, verkauft wird nur noch übers Telefon oder das Internet. Als zusätzliche Sicherheitsmassnahme klebt im Laden zwei Meter vor dem Tresen eine Linie am Boden. «Für die Kunden gilt es, bei der Linie stehenzubleiben. Muss jemand näherkommen, um zu bezahlen oder

den Zündschlüssel zu deponieren, gehe ich zwei Meter zurück», erklärt Fuchs. Auf dem Tresen steht Desinfektionsmittel und eine Schale für den Zündschlüssel. «Der Zündschlüssel wird zuerst desinfiziert, ehe wir ihn in die Hand nehmen. Ebenso die Griffe und Armaturen der Motorräder.» Auch in der Werkstatt achte man auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes. Walo Rüegg vom gleichnamigen Fahrradgeschäft am Bahnhofplatz in Affoltern ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen: «Unser Lehrling darf zu Hause bleiben. Sonst können wir den Abstand von zwei Metern in der Werkstatt nicht einhalten.» Drei Arbeitsplätze sind in Betrieb. Leer wirkt die Ausstellungsfläche, die ohne Trennwand in die Werkstatt übergeht. «Wir haben die Neufahrzeuge ins Lager ge-

Mit Trassierband abgesperrt sind inzwischen auch im Landimärt Obfelden diejenigen Bereiche, die nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. Auch der ganze Pflanzenbereich, der Anfang letzter Woche noch für Aufruhr gesorgt hatte, weil sich Grossverteiler grosszügig über das Verkaufsverbot von Blumen und anderen NonfoodArtikeln hinweggesetzt hatten, derweil die Gärtnereien, Blumengeschäfte und Gartencenter schliessen mussten. Überall wird nun aufs Internet verwiesen. «Sie können es im Internet bestellen und sich nach Hause liefern lassen», sagt auch die Verkäuferin im Landimärt auf die Frage, ob man diese Pflanze kaufen könne. Ein Dienst übrigens, den auch die meisten KMU und Gartencenters im Säuliamt anbieten. Bei Grossverteilern wie Migros werden die Kundenströme mit Trassierband und Sicherheitspersonal in geregelte Bahnen gelenkt – stets mit zwei Meter Sicherheitsabstand. Penibel wird darauf geachtet, dass die vorgegebene Anzahl von einem Kunden pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche nicht überschritten wird. Das Personal an der Kasse ist mit Plexiglasscheiben abgeschirmt.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. März 2020

In der gegenwärtigen Notlage soll niemand allein gelassen werden In fast allen Gemeinden wurden Nachbarschaftshilfen aufgebaut Ältere Menschen stehen in diesen Zeiten oft vor fast unlösbaren Problemen. Sie gehören zur Hochrisikogruppe und gehen deshalb nur sehr ungern ausser Haus. Vielfach erschweren aber auch Krankheit oder Behinderungen das Einkaufen zusätzlich. Leider beanspruchen viele Senioren aber nur ungern «fremde» Hilfe. Von martin mullis Die momentane Situation bezüglich den angeordneten Pandemie-Massnahmen des Bundes, sind ganz besonders für ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen einschneidend. Für viele betagte Personen zeigt sich das Einkaufen ohnehin als eine kleine Herausforderung. Erschwerend kommt nun dazu, dass zusätzlich wichtige Regeln beachtet werden müssen. Der unbedingt nötige Abstand, sowie das Desinfizieren und gründliche Waschen der Hände ist unabdingbar. Eine kleine Umfrage in den Säuliämtler Gemeinden zeigt, dass trotz unsicheren und bedrohenden Zeiten ein grosser Gemeinschaftsgeist herrscht. Nachbarschaftshilfe auf privater Basis wird in jeder Gemeinde und praktisch in jedem Quartier angeboten. Einige Gemeinden versuchten letzte Woche bereits die angebotenen Hilfen zu koordinieren. So erreichte der «Anzeiger» am vergangenen Donnerstagmorgen die Gemeindepräsidentin von Ottenbach, Gaby Noser Fanger, am Telefon auf dem Weg zu einer Sitzung genau zu diesem Thema. Auch die Gemeinde Wettswil sieht es

als Auftrag, ihren betroffenen Einwohnern Hilfe anzubieten. Gemeindeschreiberin Alexandra Brandenberger hält fest, dass eine koordinierte Unterstützung gegenwärtig diskutiert werde. Die Stadt Affoltern glaubt, dass die familiäre und direkte nachbarliche Hilfe funktioniert und appelliert an die Selbstverantwortung jedes Einzelnen, wie Stadtschreiber Stefan Trottmann am Telefon sagte. Die Gemeinde Obfelden wiederum hat unter dem Titel «Nachbarn helfen Nachbarn» ein Inserat in dieser Zeitung geschaltet. Dort werden Menschen, welche zu einer Risikogruppe gehören und in der gegenwärtigen Situation das Haus nicht mehr verlassen wollen, aufgefordert, Hilfe zu beanspruchen. Gleichzeitig werden Helfende gesucht.

Innert kurzer Zeit boten 70 Personen Hilfe an Die für die Administration zuständige Nicole Roloff wohnt neben der Gemeinderätin Isabelle Egger und hat zusammen mit ihr und einer Kerngruppe von fünf Personen die Organisation der Nachbarschaftshilfe übernommen. In sehr kurzer Zeit boten rund 50 Frauen und 20 Männer ihre Mithilfe an. Auch in Mettmenstetten bietet die reformierte Kirchgemeinde Unterstützung für betroffene Einwohner an. Bei der Gemeinde Hausen stellten sich private Personen für Botengänge und Einkäufe zur Verfügung. Die Gemeinde sucht aber noch eine geeignete Plattform, um die diversen Dienstleistungen besser bekannt machen zu können. Auch haben sie bis anhin doch noch keine konkreten Hilfegesuche erhalten.

Die Nachbarschaftshilfe nimmt Fahrt auf

Gesundheitlich belastete Menschen sind gefährdet und benötigen besondere Hilfe. (Bild Martin Mullis) Der in Stallikon wohnhafte Marc Hunziker gründete spontan die Facebook-Gruppe «Corona-Hilfe Säuliamt». Er beschreibt einige Erlebnisse in der letzten Woche, welche ihn motivierten etwas zu unternehmen. Bei Einkäufen begegneten ihm einige völlig hilflose und überforderte ältere Personen, die sich sehr froh über seinen Beistand zeigten. Sein Aufruf zu einer koordinierten Hilfe im Bezirk fand grosse Beachtung. Innert zwei Tagen boten 200 Personen ihre Hilfe an. Zugleich wurden in der gleichen Zeit aber lediglich zwei Hilfegesuche registriert. Der Berufsoffizier bei der Flugwaffe sandte daraufhin sämtlichen Gemeinden eine entsprechende Mail und bot auch einen Flyer zum Auflegen in den Verwaltungen an. Sein Ziel ist in erster Linie die Hilfesuchenden und Helfer möglichst unkompliziert zusammenzuführen.

Lockdown auch im Säuliamt Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich auch das Säuliamt im Lockdown befindet. Auch hier sehen gewisse Orte und Plätze leer ziemlich unheimlich aus. Dennoch löst die bedrohliche Situation offensichtlich auch einen grossen Gemeinschaftsgeist aus. Sämtliche Bestrebungen für die freiwillige Unterstützung von älteren und oder hilflosen Personen stiessen auf grosses Interesse. Alle Solidaritätsaktionen für ältere Menschen fanden problemlos Helfer, jedoch nur sehr wenige Hilfegesuche. Möglich ist, dass einige Seniorinnen und Senioren den Ernst der Lage noch nicht in vollem Umfang begriffen haben. Denkbar ist natürlich auch, dass vor allem Aufrufe in den modernen digitalen Foren ältere Menschen gar nicht erreichen. Nicole Roloff von der Koordinationsstelle Obfelden

Der Gemeinschaftssinn im Säuliamt zeigt sich immer deutlicher. Die Kreativität und die Ideen, die Hilfeleistungen, so unkompliziert, aber dennoch effektiv zu gestalten, scheint fast unerschöpflich. Ob Gross oder Klein, Alt oder Jung mitmachen, spielt keine Rolle, Hauptsache das Leben von betroffenen Mitmenschen kann erleichtert werden. Hier noch ein wichtiges Forum, wo Nachbarschaftshilfen angeboten und angefordert werden können. Auf der Facebook-Seite «Pinnwand Säuliamt» können folgende Rubriken abgerufen werden: - Suche und biete Einkaufsdienst. - Hilfestellungen aller Art auch für Nicht-Risikogruppen. - Diverse Firmen mit Heimlieferservice, Restaurants, Take-Aways, usw. - Sowohl Hilfegesuche als auch Hilfsangebote sind kostenlos. Personen ohne Internetzugang melden sich bei Verwandten, Nachbarn, oder auf der Gemeindekanzlei. (mm) glaubt, dass vor allem ältere Menschen nur sehr ungern «fremde» Hilfe in Anspruch nehmen. Immerhin zeigt sich Erfreuliches, ein gutes Zusammengehörigkeitsgefühl ist ohne Zweifel vorhanden und vielleicht gelingt es auch die Generationenbeziehungen über die Krise hinaus zu verbessern.

Kehrichtentsorgung während der Pandemie

Applaus für die «Heldinnen und Helden»

Die Gewährleistung der Entsorgungssicherheit ist auch in der aktuellen ausserordentlichen Lage unbedingt notwendig.

Am vergangenen Freitag, um 12.30 Uhr, wurde auch in den Dörfern des Bezirks Affoltern geklatscht. Damit wurde das Personal aus dem Gesundheitsbereich verdankt, das an vorderster Front gegen das Coronavirus kämpft.

Sicherheitsmassnahmen bei Abfall

Die Entsorgung von Abfällen zählt auch zur unverzichtbaren Grundversorgung. Unter Einhaltung der nachfolgenden hygienischen und infektionspräventiven Massnahmen soll das Risiko einer Corona-Übertragung vor allem für die Mitarbeitenden des Abfuhrunternehmens minimiert werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Kehrichtabfuhr weiterhin funktioniert. Dazu braucht es die Mithilfe der Bevölkerung.

Kommunale Kehrichtentsorgung • Im privaten Haushalt sollen Abfälle wie Masken, Taschentücher, Hygieneartikel und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken gesammelt werden. • Diese Plastiksäcke werden ohne zusammenpressen verknotet und in Abfalleimern mit Deckel gesammelt. Die

Im Zweifelsfall sollte auf Abfalltrennung verzichtet werden (Bild lhä)

Abfalleimer sind mit dem gebührenpflichtigen Abfallsack der Dileca ausgestattet. • Die zugebundenen Abfallsäcke der Dileca werden wie üblich als Hauskehricht entsorgt. • In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll zudem auf die Abfalltrennung verzichtet werden, d.h. auch die ansonsten separat gesammelten Abfälle wie PET-Getränkeflaschen, Aludosen, Altpapier etc. sollen mit dem normalen Kehricht entsorgt werden (ausschliessen von Infektionsgefahr). Ebenfalls sollen dann keine Abfälle in die Grüngutsammlung oder in den Kompost gegeben werden, sondern sie sind auch mit dem Kehricht zu entsorgen.

Kommunale Sammelstellen / Recyclingbetriebe / mobile Entsorgung • Sammelstellen nur aufsuchen, wenn es absolut notwendig ist. Nicht verderbliche und saubere Abfälle für die Separatsammlung sollen möglichst zu Hause gelagert werden. • Die Abfallverbrennung im Garten oder in Cheminées ist auch in der aktuellen Situation verboten. Die Gemeinden können die kommunalen Separatsammelstellen (z. B. ÖkiHof) jederzeit schliessen, falls der Bundesrat weitere Einschränkungen verfügt oder die geltenden Hygienemassnahmen (Abstand etc.) nicht eingehalten werden. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Solidaritätsaktion fand auch im Säuliamt statt

In unserem Spital, in Arztpraxen, Pflegeheimen, Spitexzentren, Apotheken oder Drogerien setzen sich derzeit unzählige Frauen und Männer an vorderster Front für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Sie stehen ganz besonders unter Druck in dieser ausserordentlichen Situation. Am vergangenen Freitag standen auch in den Dörfern im Säuliamt die Menschen auf den Balkonen, an den Fenstern oder vor den Verandas und brachten gegenüber dem Gesundheitspersonal durch eine Standing Ovation ihren grossen Dank und ihre Wertschätzung zum Ausdruck. Es fühlte sich ein bisschen an wie am Silvester. «Ist es schon halb?» Blick aufs Handy. «Nein, erst 28.» Dann eine bessere Idee: «Wir warten auf den Doppelschlag der Kirchenglocken.» Und das funktionierte perfekt. Es wurde kräftig geklatscht. «Danke, Bravo!» Das Klatschen hallte auch von anderen Häusern und Quartieren herüber, und auf der Strasse hupten die Autofahrer. Aber, wann ist denn die Minute um? Dann, wenn die Hände heiss werden und zu schmerzen beginnen. (mvo)

Applaus für das Gesundheitspersonal in einem Quartier in Hausen. (Bild Marianne Voss)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. März 2020

Die Kirchen sind präsent

HINTER-GRÜNDE

Neue Ära eingeläutet

Verschiedene Angebote und Seelsorge am Telefon Sämtliche Gottesdienste und kirchlichen Anlässe finden nicht statt – und das in einem Moment, in dem viele Menschen Trost, Zuversicht und Halt suchen. Die Pfarrpersonen lehnen sich jetzt aber nicht gemütlich zurück. Die Kirchen bleiben präsent, einfach etwas anders.

entsteht Neues, vielleicht sogar solches, das wir später beibehalten. Für kurzfristige Entscheidungen hat die Kirchenpflege bei uns sofort eine WhatsApp-Gruppe erstellt. Das funktioniert gut. Das wöchentliche Morgengebet ersetze ich mit dem Versenden eines kurzen Textes. Ich spüre, dass viel Solidarität vorhanden ist unter den Menschen. Und ich möchte alle ermutigen, sich doch gegenseitig anzurufen und so den Austausch und das Gespräch nicht abbrechen zu lassen. Ich bin überzeugt, dass die Präsenz der Kirche und der Pfarrpersonen jetzt besonders wichtig ist. Es ist also keineswegs so, dass durch die Absage der Anlässe nun nichts zu tun wäre.»

von marianne voss Ob reformiert, katholisch oder freikirchlich – überall werden alternative Angebote aufgeschaltet, um das kirchliche Leben aktiv zu erhalten. Denn: Auch die Kirchen mussten wegen des Coronavirus sämtliche Anlässe, den Unterricht und die Gottesdienste absagen. Viele Kirchengebäude sind nun aber tagsüber geöffnet für alle Menschen, die dort in der Stille oder im Gebet Kraft schöpfen möchten. Die Pfarrpersonen haben sich nicht ins Ferienhaus oder auf die Alp verzogen, sondern sind so präsent wie irgend möglich. Seelsorgegespräche finden natürlich nach wie vor statt, jedoch wenn möglich am Telefon. Das ist etwas ungewohnt und ersetzt wohl die Hand auf der Schulter oder das Lächeln des Gesprächspartners nicht. Doch diese Massnahme muss zurzeit einfach akzeptiert werden. Die Glocken der Kirchen erklingen auch am Sonntag nach wie vor. Sie rufen jetzt zwar nicht zum gemeinsamen Gottesdienst auf, aber sie rufen in Erinnerung, dass die Kirche und der Glaube nicht abgesagt sind. Und sie vermitteln vielen Menschen das Gefühl der Normalität und der heimatlichen Geborgenheit.

Kirche per Internet und Telefon Im Rahmen einer kleinen Umfrage unter Pfarrpersonen zeigte sich, dass in der vergangenen Woche alle sehr stark gefordert waren, die Absagen zu kommunizieren und das kirchliche Leben auf andern Kanälen neu zu organisieren, zu pflegen und präsent zu erhalten. Zurzeit ist die Digitalisierung ein Segen. Doch das Aufschalten von Chat-Räumen oder Apps kann auch herausfordernd sein. In vielen Situationen ist das Telefon immer noch der beste Weg. Und alle Pfarrpersonen ermutigen ihre Gemeindemitglieder, sich nicht zu scheuen, bei Problemen oder nötiger Unterstützung zum Hörer zu greifen, egal ob es um seelische Nöte oder Hilfe im täglichen Leben geht. Die kirchlichen Verantwortlichen sind daran, Netzwerke aufzubauen. In vielen Gemeinden stellen sich Jugendliche gerne zur Verfügung, für betagte Personen den Einkauf zu erledigen.

Pfarrer Andreas Fritz freut sich, dass die Glocken am Sonntag läuten. «Gott ist immer noch da.» (Bild Marianne Voss) Nicht nur die Schulen, sondern auch die Kirchen müssen nun alternative Wege finden, den Kindern und Jugendlichen den verpassten Unterrichtsstoff zu vermitteln. Das fordert die Gemeindeleitenden und Kirchenverantwortlichen. Viele Kirchen bieten auf ihren Websites bereits die Möglichkeit an, sich eine tägliche Besinnung oder eine Predigt anzuhören. Unter der Telefonnummer 032 520 10 82 kann ab sofort jeden Tag eine Kurzbesinnung einer reformierten Pfarrerin oder eines Pfarrers aus dem Säuliamt gehört werden, am Sonntag wird eine Predigt gesprochen. Vier reformierte Pfarrpersonen berichten hier von ihren aktuellen Tätigkeiten und Herausforderungen.

Pfarrerin Eva Eiderbrant, Obfelden «Letzte Woche war ich sehr stark damit beschäftigt, die Absagen zu kommunizieren und die Betroffenen zu informieren. Das brauchte viel Zeit und war auch mit viel Frust verbunden. Daher überlegte ich, was ich nun Sinnvolles tun kann. Was die Seelsorge betrifft, beschloss ich, soweit möglich, auch von mir her aktiv auf Menschen zuzugehen, von denen ich weiss, dass sie Hilfe gebrauchen könnten – natürlich tue ich dies telefonisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass im Verlaufe der kommenden Wochen der Wunsch nach seelsorgerlichen Gesprächen steigt. Es gibt hier im Dorf zum Glück viele Menschen mit einem intakten Umfeld, aber es gibt auch Einsame. Ich bin da für alle, die Hilfe brauchen, egal in welchem Bereich. Ich rate allen, sich in der veränderten Situation selber ganz bewusst eine Tagesstruktur zu entwerfen. Das hilft. Grundsätzlich sehe ich diese Krise auch als Chance. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns einmal in unseren Gedanken zu

vertiefen und sie ohne Unterbrechung fertigzudenken. Das könnte für unsere Zukunft Früchte tragen.»

Pfarrer Andreas Fritz, Mettmenstetten «Nebst all den plötzlichen neuen administrativen Aufgaben erlebe ich es als besonders herausfordernd, wie ich nun mit den Todesfällen umgehen soll. Grosse Abdankungsfeiern dürfen ja keine stattfinden, am pandemieverträglichsten sind Urnenbeisetzungen im engsten Familienkreis. Ich möchte den Trauernden aber dennoch gerecht werden. Zudem möchte ich den Kontakt aufrechterhalten zu den Menschen, die zum Beispiel einsam, krank oder im Spital sind oder die einen runden Geburtstag haben. Unterstützung brauchen jetzt aber auch die Familien mit Kindern. Die ungewohnte Situation, plötzlich Tag und Nacht zusammen zu sein, kann auch ganz schön stressig werden. Im Moment denke ich oft an die Geschichte in der Bibel, in der Jesus mit seinen Jüngern auf dem See war und Sturm aufkam. Normalerweise liegt der Fokus auf dem Wunder, dass Jesus den Sturm zum Verstummen bringt. Doch ich sehe zurzeit auch die Zusage, dass wir glauben dürfen: Gott ist da, auch mitten im Sturm.»

Pfarrerin Irene Girardet, Hausen «Für mich ist es schön und bereichernd, wie sich durch die ausserordentliche Situation unser Kontakt unter den Pfarrpersonen intensiviert hat. Diese besondere Zeit bringt uns zusammen. Das eingerichtete Telefon mit Besinnungen ist eine schöne Möglichkeit, über die Gemeindegrenzen hinwegzudenken. Wir sind gezwungen, kreativ zu sein und uns zu überlegen, wie Kirche anders stattfinden kann. Dadurch

Pfarrer Werner Schneebeli, Affoltern «Wir haben den Kirchenraum etwas umgestaltet, die meisten Stühle entfernt und nur ein paar einzelne Sitzgelegenheiten in grossen Abständen platziert. Wer möchte, kann also einen Moment in der Kirche innehalten. Es liegen auch Karten mit ermutigenden Gedanken und Gebeten zum Mitnehmen und Kerzen zum Anzünden bereit. Bettina Bartels, Thomas Müller und ich haben zusammen eine Liste erstellt mit den Menschen, die den Gottesdienst regelmässig besuchen und diesen nun ganz besonders vermissen werden. Auf sie gehen wir aktiv zu. Wir nehmen telefonisch Kontakt auf und fragen nach, wie sie mit der Situation zurechtkommen und ob sie Hilfe brauchen. Zudem sind wir rund um die Uhr telefonisch erreichbar bei Fragen, Nöten oder Problemen. Zurzeit sind wir noch daran, ein digitales Netzwerk aufzubauen für Videositzungen im Konvent und mit der Kirchenpflege. Das ist anspruchsvoll, und ich lerne dabei viel Neues über technische Möglichkeiten. Auch mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden bleibe ich über die sozialen Netzwerke im regen Austausch. Für die Seelsorge ist das Telefon zurzeit der beste Weg. Bei der Sterbebegleitung braucht es uns jedoch persönlich. Die Seelsorge im Spital ist durch die Spitalseelsorge gewährleistet. Im Haus zum Seewadel sind wir mit den Verantwortlichen im Gespräch, um Möglichkeiten für die Seelsorge aufzugleisen. Physische Nähe und tröstende Berührungen sind zurzeit leider nur in den letzten Stunden eines Lebens möglich. Sicher ist das für viele ein Verlust, aber auch wir müssen uns korrekt an die Anweisungen halten. Dabei geht es nicht um Selbstschutz, sondern um die Menschen im Pflegezentrum. Ich selber habe keine Angst um mich. Ich habe, so hoffe ich jedenfalls, zum Sterben ein entspanntes Verhältnis.»

«Social Distancing»: noch nicht überall angekommen Die Polizei wird vermehrt auf Verstösse aufmerksam gemacht Unverantwortliche Menschenansammlungen und kleine «Sheriffs», die ganz genau schauen, was der Nachbar macht – das Coronavirus wirkt sich auch auf die Aufgaben der Polizei aus. von thomas stöckli Hier eine Ansammlung von Jugendlichen, die in Obfelden auf dem Pausenplatz Schulfrei feiert, da eine Clique, die am Türlersee die Sonne geniesst und eine Bierdose herumreicht und dort eine Gruppe von älteren Wanderern, die sich auf dem Albishorn dicht gedrängt auf einem Bänklein vor dem Kiosk ausruhen. Bald drei Wochen nachdem das Bundesamt für Gesund-

heit seine Hygiene-Empfehlungen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus um die Anweisung ergänzt hat, Abstand zu halten, scheint das noch immer nicht überall angekommen zu sein. Das spürt auch die Kantonspolizei im Knonauer Amt. Seit letztem Mittwoch reagiert sie darauf mit zusätzlichen Patrouillen. Die uniformierten Beamten suchen gezielt die Plätze auf, wo sich Menschenansammlungen bilden – dazu gehörten in den letzten Tagen verschiedene Spielplätze im Bezirk und der Hedinger Weiher – und weisen auf die Notwendigkeit hin, Distanz zu wahren. Denn nur so lässt sich die exponentielle Ausbreitung des Coronavirus noch abbremsen – und damit die drohende Überlastung der Spitäler abfedern. Zu

einem Rückgang der Epidemie kommt es erst, wenn jeder Infizierte weniger als eine Person ansteckt.

Etwas ruhiger im Kerngeschäft der polizeilichen Grundversorgung Ob bei Menschenansammlungen oder Läden, welche die offiziellen Anordnungen nicht einhalten, bisher appellierte die Polizei ausschliesslich an den gesunden Menschenverstand. «Verzeigt haben wir noch niemanden», sagt Adrian Peterhans, Bezirkschef der Kantonspolizei, «bei Unbelehrbaren werden wir allerdings auch durchgreifen», stellt er klar. Weil es sich um einen Vergehens-Tatbestand handelt, würde als Folge einer Verzeigung in jedem Fall die Staatsanwaltschaft einge-

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schaltet. Der Strafrahmen sehe Bussen und/oder Gefängnis vor, so Peterhans. Die zusätzlichen Patrouillenfahrten und Telefonate zu «Was darf ich noch?» oder «Dürfen die das?» im Zusammenhang mit dem Coronavirus bringen die Ressourcen der Polizei nicht aus dem Lot – auch weil es im eigentlichen Kerngeschäft der polizeilichen Grundversorgung etwas ruhiger zu und her geht. Zudem seien noch kaum Beamte erkrankt oder durch Quarantäne ausgefallen. Damit das so bleibt, wurden über die strikten Hygiene-Massnahmen hinaus weitere Vorkehrungen getroffen. Befragungen werden wenn möglich telefonisch und per Mail durchgeführt oder ansonsten zumindest nicht im eigenen Büro, sondern in einem separaten Raum.

Im Gemeindehaus Mettmenstetten wird bald ein neuer Wind wehen. Die auf Mitte Jahr bevorstehende Pensionierung des langjährigen Gemeindeschreibers Edy Gamma wirft ihre Schatten voraus. Wie Anfang März einem im «Anzeiger» erschienenen Bericht des Gemeinderates entnommen werden kann, soll ein Geschäftsführer neu Leiter der gesamten Gemeindeverwaltung sein, während nur noch der ihm unterstellte Abteilungsleiter Dienste den Titel Gemeindeschreiber tragen wird. Bisher war es im Kanton Zürich Gang und Gäbe, dass der Schreiber operativ der Höchste im Gemeindehaus war. Über ihm stand selbstverständlich der Gemeinderat mit seinem Präsidenten als erste Kontaktperson. Diese Behörde will sich in Mettmenstetten mit der neuen Organisation explizit noch mehr als heute nur auf die strategische Führung konzentrieren. An Gemeindeversammlungen wird künftig in der Regel der Geschäftsführer das Protokoll schreiben, das Gleiche gilt für die Gemeinderatssitzungen. Natürlich wird im Hintergrund der Abteilungsleiter Dienste die Fäden ziehen. Entgegen der Gepflogenheit in anderen Zürcher Gemeinden wird in unserem Dorf der Schreiber nun nicht mehr der Schmid, sondern nur noch der Schmidli sein, der dem Schmid zudient. Auch für das Bauamt soll zusätzlich ein neuer Chef eingestellt werden. Der jetzige Bausekretär wird sich künftig ausschliesslich den Hochbauten widmen können. Mit der immer noch regen Bautätigkeit in der Gemeinde wird ihm die Arbeit aber dort nicht ausgehen. Der Stellenetat wird gegenüber heute um zirka 180 Prozent erhöht, was natürlich auch entsprechende finanzielle Konsequenzen hat. Das alles liegt aber in der Kompetenz des Gemeinderates. In Mettmenstetten wird also eine neue Ära eingeläutet. Ich werde mich erst einmal daran gewöhnen müssen, dass jetzt dann ein Geschäftsführer der Big Boss im Gemeindehaus ist. Vor Jahrzehnten war es noch üblich, die damaligen Autoritäten wie Doktor, Pfarrer, Lehrer, Posthalter, Gemeindepräsident oder Gemeindeschreiber mit dem Beruf anzusprechen. Das gehört zwar längst der Vergangenheit an, was auch gut ist so. Denn sonst müsste ich ja in meiner Wohngemeinde bei einer Chef-Visite im Gemeindehaus ab Mitte Jahr etwas holprig sagen: «Grüezi Herr Gschäftsfüehrer». Erich Rüfenacht

ZWISCHEN-RUF

Frühling! F R Ü H L I N G

Frohes Blühen Rosen noch am Knospen Überall grünt die Hoffnung Lasst uns deshalb In dieser Nicht einfachen Zeit denken: Alles wird Gut!

Ute Ruf

Blüht fröhlich in den Frühling hinein: die Gelbe Narzisse. (Bild lhä)


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Forum

Dienstag, 24. März 2020

Gesunder Genuss

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Ein herzliches Dankeschön! Ein kleines Ding, für unser Auge unsichtbar, bestimmt unser Leben momentan. Es ist das Coronavirus, das die Covid-19 Erkrankung verursacht. In diesen Tagen und den nächsten Wochen sind wir alle gefordert, ganz besonders jedoch die Gesundheitsinstitutionen. Allen Mitarbeitenden dieser Institutionen der Akutversorgung (Spitäler und Praxen), stationären Pflegeversorgung (Pflegeheime) und ambulanten Pflegeversorgung (Spitex) gilt mein herzlicher Dank und grosse Anerkennung für ihren Einsatz und ihren Dienst für uns alle. In der Schweiz verfügen wir zwar nicht über das günstigste, dafür aber über eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Bestimmt, auf der Kostenseite haben wir noch Verbesserungspotenzial. Ich habe mich im «Anzeiger» auch schon zu den Fehlanreizen geäussert, die zu Mehrkosten führen. Einer dieser Fehlanreize sind die nicht kostendeckenden Tarife im Spital-am-

bulanten Bereich, die die Verlagerung von stationär zu ambulant behindern. Für das im Gesundheitssystem eingesetzte Geld erhalten wir eine sehr gute Qualität und vor allem auch Verfügbarkeit der medizinischen Versorgung. Das Coronavirus führt uns vor Augen, wie wichtig die wohnortnahe medizinische Behandlung, auch durch die Spitäler, ist. All diejenigen Politikerinnen und Politiker, die in den letzten Jahren nach grossflächigen Spitalschliessungen geschrien haben, kommen jetzt wohl zu einem anderen Schluss. Der Kanton Zürich hat in den letzten vier Jahren mit grossen Gewinnen abgeschlossen; 2019 zuletzt mit 566 Millionen. Dadurch konnte er seine Schulden abbauen und das Eigenkapital stärken. Der Kanton ist also finanziell sehr gut aufgestellt, sodass er die wirtschaftlichen Effekte der Corona-Epidemie abfedern kann. Der Regierungsrat hat bereits entsprechende Programme lanciert.

Der Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde bringt in dieser Hinsicht eine grössere Flexibilität. In der neuen Kirchgemeinde sollen zwei Pfarrkreise gebildet werden. Die Pfarrpersonen dieser beiden Pfarrkreise organisieren die Gottesdienste in den kirchlichen Orten ihres Kreises. Sie berücksichtigen bei Hochzeiten oder Taufen wie bisher in erster Linie die Wünsche und Anliegen von Trauerfamilien, Hoch-

Susanne Baer, Mettmenstetten

Auch die Spitäler werden entsprechend unterstützt werden müssen, denn sie müssen geplante Operationen verschieben, um die Kapazitäten für die Covid-19-Erkrankten sicherzustellen. Somit spitzt sich die finanzielle Situation der Spitäler weiter zu. Die Schweiz hat schon viele Krisen gemeistert, dank dem Einsatz von allen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch die Corona-Krise gemeinsam erfolgreich bewältigen und gestärkt daraus hervorgehen.

KG+: Praxistest im laufenden Jahr

zeitspaaren oder Eltern oder sprechen sich ab, wer bei diesen Anlässen predigen wird. In der Regel wird weiterhin die für einen Ort zuständige Pfarrperson den Sonn- oder Feiertagsgottesdienst durchführen. Mehr als heute, werden künftig neben der vertrauten Ortspfarrerin oder dem Ortspfarrer noch andere Pfarrpersonen, die für den Nachbarort zuständig sind, in der heimischen Kirche die Menschen begrüssen und mit ihnen feiern. Neben bekannten und vertrauten Gesichtern, Worten und Botschaften, werden sich also andere Menschen im Gottesdienst begegnen. In den Kirchgemeinden Kappel, Rifferswil und Hausen wird das schon länger so gelebt. Im Hinblick auf den möglichen Zusammenschluss haben die Pfarrpersonen für das lau-

sen. Heiss, warm oder kalt geniessen! Ingwer ist in China und Indien schon seit 5000 Jahren als Heilmittel bekannt, das auch das Immunsystem stärkt.

Bei den wirtschaftlichen Massnahmen müssen nun endlich Fotovoltaikanlagen auf allen geeigneten Dächern kantonaler Gebäude installiert und kantonale Gebäude konsequent energietechnisch saniert werden. Die Förderung von erneuerbaren Energien bekämpft nicht nur die Klima-Krise, sondern reduziert die Auslandabhängigkeit und schafft Arbeitsplätze in der Schweiz.

Neue und bekannte Gesichter

Bis vor Kurzem wurde noch in jeder Kirchgemeinde (fast) jeden Sonntag vom Ortspfarrer oder der Ortspfarrerin ein Gottesdienst gefeiert. Aber wie ist es dann in Zukunft, wenn aus zehn Kirchgemeinden künftig eine Kirchgemeinde wird?

Ein echter Genuss, der zudem das Immunsystem stärkt: Eine Orange auspressen, den Saft von einer halben Zitrone dazugeben und wenig (ausprobieren!) Ingwer dazureiben. Alles in einer kleinen Pfanne heiss werden las-

fende Jahr eine kirchgemeindeübergreifende Gottesdienstplanung für alle zehn beteiligten Kirchgemeinden erstellt. Es wird also bereits 2020 in den meisten Gemeinden zu Begegnungen mit anderen Pfarrpersonen in der eigenen Kirche kommen. Das laufende Jahr ist ein Praxistest, von dem der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche zustimmend Kenntnis genommen hat. Die ersten Erfahrungen in Bonstetten und Affoltern zeigen, dass es ein Gewinn ist, wenn verschiedene Pfarrpersonen in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten predigen. So können verschiedene Menschen angesprochen und die reformierte Kirche in ihrer Vielfalt dargestellt werden. Projektteam KG+ Bezirk Affoltern

Ein Lächeln, mitten im Wald

Stärkt die Abwehrkräfte: Saft von Zitrusfrüchten mit Ingwer. (Bild Susanne Baer)

Einwendungen zum Vorprojekt in Ottenbach Die Grünliberalen haben Einwendungen und Anregungen zum Vorprojekt Verkehrsraumgestaltung in Ottenbach eingebracht. Damit wollen sie insbesondere eine höhere Sicherheit für die Sekundarschülerinnen und -schüler aus Ottenbach erreichen, welche auf ihrem Schulweg in Richtung Obfelden täglich mit dem Velo unterwegs sind. Konkret fordern die Grünliberalen: 1. Die seitlichen Fahrradstreifen auf der Jonen-, Affoltern- und Rickenbacherstrasse sollen auf dem Gemeindegebiet durchgehend geplant werden und nicht wie vorgesehen plötzlich aufhören. Dies erhöht die Sicherheit des Fahrradverkehrs. Zudem entsteht eine fahrbahnverengende Wirkung, was die gefahrenen Tempi im Ottenbacher Dorfzentrum reduziert. Ohne durchgehenden Fahrradstreifen müssen die Schülerinnen und Schüler bei Stau stehen oder auf das Trottoir ausweichen. Beides birgt untragbare Sicherheitsrisiken. Durch die durchgehenden Fahrradstreifen erhält die Gemeinde Ottenbach bei hohem Verkehrsaufkommen zudem eine Fahrradbevorzugung. Dies ist gerade für Strecken unter fünf Kilometern, die 50 Prozent aller Fahrten des motorisierten

Individualverkehrs in der Schweiz ausmachen, ein zentraler Motivationsfaktor für den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad. 2. Die Sicherheitssituation der Sekundarschülerinnen und -schüler, die vom Ottenbacher Dorfzentrum nach Obfelden fahren, ist an der Kreuzung Rickenbacher-/Affolternstrasse unhaltbar. In der Mitte der Fahrbahn muss ein sicherer Warteraum für Linksabbieger mit dem Fahrrad eingerichtet und gelb eingezeichnet werden. Dieser Warteraum ist so auszugestalten, dass die Kreuzung den Strassennormen entspricht und den Sicherheitsbedürfnissen eines Rad-Schulwegs Genüge getan wird. 3. Im Interesse der Sicherheit und des Lärmschutzes ist ab den Eingangstoren das Höchsttempo auf 30 zu begrenzen. Auf der Jonenstrasse ist dies ab zirka Garage Herzog, auf der Zwillikerstrasse ab zirka Geerenstrasse, auf der Affolternstrasse ab Kreuzung Rickenbacher-/Affolternstrasse und auf der Muristrasse ab Kreuzung Muristrasse/Autobahnzubringer der Fall. Für den Vorstand der Grünliberalen Dr. Thomas Beck, Aeugst am Albis

Reisebüro statt Hotline

«Dieses Lächeln tut einfach gut», schreibt Emerita Schnider. Sie fand es im Wald neben vom Sturm umgestürzten Bäumen. (Bild Emerita Schnider)

Mit Interesse habe ich den Artikel «Auf Lanzarote blockiert» gelesen. Vielleicht hätte sich das Paar einfach mal an ein Reisebüro wenden sollen. Wir in der Reisebranche haben seit einer Woche versucht, alle Kunden mit allen Mitteln und Wegen heimzuholen, egal ob der Kunde auf den Cook Islands, in Perth oder in Thailand steckte, wir haben alle mit relativ vernünftigen Mitteln und Kosten heimgebracht. Warum sich nicht mal an die Profis in der Region wenden? Die sind heute auch per WhatsApp, Facebook und Co. erreichbar. Vielleicht fürs nächste Mal, dann brauchts kein stundenlanges

Warten in der Hotline, diese Zeit hätte man sich sparen können. Die Reisebranche befindet sich ganz klar im Ausnahmezustand und hilft, wo es geht. Hotlines unserer Partner sind überlastet, aber für einiges braucht es diese auch gar nicht. Weil die Reisebüros vieles selbst regeln können. Diese haben seit Wochen mit wenig Schlaf einen super Job geleistet (bei vielen Mamis sogar mit Home-Schooling nebenbei). Dies mit dem Hintergrund, dass sie in absehbarer Zeit keine Einnahmen generieren können.

Bawa: GV verschoben

Kein Markt, keine Chilbi

Der Vorstand der Bawa, Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern am Albis, hat aufgrund der aktuellen Lage beschlossen, die Generalversammlung vom 4. Mai auf unbestimmte Zeit zu verschieben. (pd.)

Der Wochenmarkt, der samstags vor dem Kasino in Affoltern stattfindet, ist bis auf Weiteres abgesagt. Auch der Frühlingsmarkt vom 22. März und die Chilbi vom 20. bis 22. März und 27. bis 29. März sind abgesagt. (pd.)

Barbara Wohlfarth, Affoltern


Gewerbe

Webseite lanciert

Der KMU- und Gewerbeverband hat zur Coronavirus-Krise eine neue Webseite aufgeschaltet. > Seite 9

Dienstag, 24. März 2020

Krise meistern

Die Sportvereine wissen, wie sie die Coronavirus-Krise zu meistern haben. > Seite 11

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Kurztrip wegen Virus

Was Journalist Bernhard Schneider auf der Rückreise in die Schweiz erlebte. > Seite 11

Bewegung online und zu Hause Gymfit Affoltern bietet online Fitness-Lektionen an Die aktuelle Situation verlangt nach Experimenten. Das Fitness-Center Gymfit Affoltern bietet online Fitnesslektionen an. Warum gerade jetzt Muskeltraining so wichtig ist, das erklären Professor Dr. med. Elke Zimmermann, Mario Görlach und Andreas Bredenkamp. Nie waren Wachstumsreize so wichtig wie in dieser schwierigen Zeit, denn Muskeln produzieren unter Belastung Botenstoffe, die sogenannten Myokine, die der Kommunikation zwischen den Organen dienen, und die in der Lage sind, uns vor Erkrankungen wirksam zu schützen. Sie sind sinnbildlich gesprochen so etwas wie Ladestationen und Wegweiser für unser Immunsystem. Offensichtlich sind es dabei gerade überschwellige Belastungen, die diese wichtigen Botenstoffe in grosser Zahl in unseren Kreislauf ausschütten und uns damit wirksam vor Erkrankungen schützen können. Gerade in Zeiten, in denen ein Virus die Menschen quasi «ruhigstellt», ist die Produktion an Myokinen besonders wichtig, weil langes Liegen zu einem Abbau an T-Lymphozyten führt. Die T-Lymphozyten sind im Körper für die Immunabwehr verantwortlich. Durch langes Liegen verliert der Körper jeden Tag einen gewissen Prozentsatz an T-Lymphozyten. Man kann sich diesen Verlust vorstellen wie die Batterie bei einem Oldtimer, den man über den Winter in die Garage stellt. Ist die Batterie voll, springt der Wagen im Frühjahr wieder an. Ist die Batterie schon relativ leer, wenn man das Auto in die

ren, kennen wir im Zusammenhang mit Hitze und Kälte. Geht man nämlich vom Warmen ins Kalte, holt man sich schneller mal eine Erkältung. Geht man aber vom extrem Warmen – also etwa aus der Sauna – ins extrem Kalte, also ins Tauchbecken, dann wird das Immunsystem trainiert, um vor den Alltagsbelastungen besser schützen zu können.

Wann man nicht trainieren sollte

Gemeinsame Fitness und Yoga in Gruppen sind derzeit im Coronavirus-Ausnahmezustand nicht möglich. Die persönliche Fitness lässt sich aber auch online erhalten oder stärken. (Bild zvg.) Garage stellt, kann es zu einer Tiefenentladung kommen und dann braucht es im Frühling eine neue Batterie.

«Lebensbatterie» in gutem Ladezustand erhalten In gleicher Weise wie in dem Vergleich mit der Batterie verliert ein Mensch, der längere Zeit ruhiggestellt wird, T-Lymphozyten. Gehen diese zurück auf 0 Prozent, kommt das einer Tiefenentladung gleich und dann gibt es keinen Weg zurück ins Leben. Da bei älte-

ren Menschen die «Lebensbatterie» nicht mehr so gut aufgeladen ist wie bei jungen Menschen, sind lange Liegephasen und eine zusätzliche Belastung durch einen Virus für sie eine Verkettung ungünstigster Faktoren, was ihre Gesundung betrifft. Aus diesem Grund sind ältere Menschen von dem Virus wesentlich stärker betroffen als jüngere Menschen, deren «Lebensbatterie» gut aufgeladen ist. Deshalb sollte jeder Gesunde darauf achten, durch Muskelbelastungen seine «Lebensbatterie» in einem guten «Ladezustand» zu halten,

Topleistung von Nicolas Grob

Obfelder Lernender qualifiziert sich für «Swiss Skills»

Anmeldung zu den online-Fitness-Lektionen: www.gymfit-Affoltern.ch.

Roller- und Motorrad-Werkstätten bleiben offen Roller, Motorräder und Motorfahrräder stellen insbesondere im urbanen Bereich eine unverzichtbare Form der Mobilität für grosse Teile der Bevölkerung dar. Der vom Bundesrat am 16. März beschlossene «Lockdown» für die gesamte Schweiz wegen der Ausbreitung des Coronavirus beinhaltet die sofortige Schliessung von rund 700 Verkaufslokalitäten der Roller- und Motorradbranche. Die Reparatur-Abteilungen bleiben jedoch offen, damit die Mobilität der Bevölkerung sicherge-

Nicolas Grob aus Obfelden gewann die Regionalmeisterschaft für Elektroinstallateure und qualifizierte sich für die Schweizer Meisterschaften «Swiss Skills» Die Regionalmeisterschaft für Elektroinstallateure vom 5. bis 8. März 2020 konnte nicht wie geplant an der Messe «Wohnen, Haus & Garten» in den Eulachhallen in Winterthur stattfinden. Die Auflage des Bundesrates für Durchführungen von Anlässen infolge des Coronavirus hat der Messe einen Strich durch die Rechnung gemacht – nicht aber der Regionalmeisterschaft. Acht Kandidaten aus der Region Zürich und Schaffhausen kämpften vier Tage lang, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im Elektro-BildungsZentrum in Effretikon intensiv um die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften «Swiss Skills» vom 9. bis 13. September 2020 in Bern. Sie sind die Topberufsleute aus zwei Jahrgängen, das heisst aus rund 1000 Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern im Kanton Zürich und Schaffhausen. Nicolas Grob aus Obfelden, Lernender bei der Elektro Ackermann GmbH in Ottenbach, erreichte mit sei-

falls es durch die Belastung durch einen Virus zu einer längeren Ruhigstellung kommen sollte, die für das Immunsystem als solche schon eine Belastung darstellen würde. Wichtig ist, dass es offensichtlich gerade die überschwelligen Belastungen sind, die zu einer starken Produktion von Myokinen führen und damit unser Immunsystem trainieren. Belastungen also, die über unsere Alltagsbelastungen weit hinausgehen. Dass es gerade überschwellige Belastungsreize sind, die unser Immunsystem trainie-

Wie in dem Saunabeispiel, so sind es also offensichtlich auch gerade die überschwelligen Muskelbelastungen durch ein regelmässiges Muskeltraining, die den Körper auch im Falle einer Virusinfektion wirkungsvoll schützen. Was allerdings für die Sauna gilt, das gilt auch für muskuläre Belastungen. Liegt eine Entzündung bereits vor, hilft die Sauna nicht und dann sollte man auch nicht trainieren, weil das Training selbst eine Belastung für das Immunsystem darstellt. Hier hilft nur Ruhe. Wer im Augenblick aufgrund der gegebenen Situation nicht in den Fitnessclub gehen kann, aber gesund ist, der kann seine Muskeln zu Hause durch einfache Übungen wie Klimmzüge, Kniebeugen, Hockstrecksprünge und Liegestütz trainieren, um das Immunsystem leistungsfähig zu erhalten. Sobald es möglich ist, sollte man zum regulären Training zurück ins Studio gehen, denn nur so ist der langfristig notwendige Wachstumsreiz garantiert. (pd.)

stellt werden kann. Denn viele Schweizerinnen und Schweizer verzichten heute aus Angst vor Ansteckung oder aus Rücksicht, um andere mit dem Coronavirus nicht zu infizieren, auf die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Daher kommt dem motorisierten Zweirad in diesen ausserordentlichen Zeiten enorme Bedeutung zu. Anders sieht es bei den Verkaufsaktivitäten aus. Als «öffentlich zugängliche Einrichtungen» sind sie für das Publikum geschlossen. (pd.)

Keine Pakete mehr in viele Länder

Nicolas Grob vom Team Elektro Ackermann GmbH, Ottenbach, erreichte den ersten Platz an den Regionalmeisterschaften für Elektroinstallateure. (Bild zvg.) ner Topleistung den ersten Platz. Anlässlich der Rangverkündigung präsentierten die Teilnehmer ihre Prüfungsaufgabe mit Stolz den geladenen Gästen. Dazu gehörten die Familienangehörigen, Freunde sowie Arbeitgeber der Kandidaten, welche mit grosser Freude mit den jungen Berufsleu-

ten auf ihren Erfolg beim anschliessenden Apéro riche anstossen durften. Das Team der Elektro Ackermann GmbH, Ottenbach, gratuliert Nicolas Grob herzlich zu dieser super Leistung und wünscht ihm für die Schweizer Meisterschaften «Swiss Skills» im September 2020 in Bern viel Erfolg. (pd.)

Viele internationale Fluggesellschaften haben ihre Flüge wegen des Coronavirus entweder stark reduziert oder ganz eingestellt. Weil die Transportkapazitäten massiv reduziert sind, nimmt die Schweizerische Post in ihren Postfilialen sowie in den Filialen mit Partner ab sofort keine Briefe und Pakete in zahlreiche Länder mehr an. Die Liste umfasst über 140 Länder weltweit, möglich ist aber nach wie vor der Versand in die meisten europäischen Länder sowie in die USA. Kundinnen und Kunden können für den Versand in die «gestrichenen» Länder derzeit noch die Ex-

press-Versandart «Urgent» nutzen. Geschäftskunden können Pakete weiterhin mit Swiss Post GLS versenden. Allerdings kann die Post bei allen Exportsendungen die angegebenen Zeiten bis zur Zustellung nicht mehr einhalten. Die Transportkapazitäten können jederzeit ändern. Weitere Anpassungen der Export-Dienstleistungen sind deshalb sehr kurzfristig möglich. Wegen der beschränkten Transportmöglichkeiten kann die Post derzeit nicht ausschliessen, dass es auch beim Import von Sendungen in die Schweiz zu Verzögerungen kommt. (pd.)


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Gewerbe

Dienstag, 24. März 2020

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«Die KMU und das Gewerbe brauchen jetzt Unterstützung» KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern lanciert Website für Gewerbe und Kunden Die Corona-Krise fordert von uns allen viel. Betroffen sind insbesondere zahlreiche KMU und Gewerbetreibende. Olivier Hofmann, Präsident des KMUund Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern, im Interview über die wirtschaftlichen Folgen der Krise.

einfach mit x-tausend Franken verschuldet ist und den Kredit nicht zurückbezahlen kann. Hier bringt die Möglichkeit, nun Mittel von der Arbeitslosenkasse beziehen zu können, eine grosse Erleichterung. Ich sage es an dieser Stelle ganz klar: Bleibt ruhig, Hilfe kommt – und haltet euch wirklich an die gesetzlichen Vorgaben. Es darf nicht sein, dass eine Coiffeuse nun zu ihrer langjährigen siebzigjährigen Kundin nach Hause geht, um ihr die Haare zu schneiden und diese damit dem Risiko einer Ansteckung aussetzt. Wir müssen um jeden Preis eine Ausgangssperre vermeiden.

«Anzeiger»: Was bedeutet die CoronaKrise für die KMU und für Gewerbetreibende im Bezirk? Olivier Hofmann: Viele KMU und Unternehmer sind von der Corona-Krise stark betroffen. Einzelne Branchen, wie zum Beispiel die Coiffeure, mussten von einem Tag auf den andern ihren Betrieb einstellen, andere verloren einen grossen Teil ihres Umsatzes. Umso wichtiger ist es nun, dass möglichst viele Menschen im Bezirk das regionale Gewerbe unterstützen. Wie kann das gehen und wie unterstützt der KMU- und Gewerbeverband in dieser Situation? Der KMU- und Gewerbeverband versucht die Firmen, so gut es geht, zu unterstützen. So haben wir konkret innert kürzester Zeit eine Webseite aufgeschaltet (siehe Kasten), auf welcher die Mitglieder der Gewerbevereine im Knonauer Amt ihre Produkte, respektive ihre spezielle Dienstleistung anbieten können. Beispiele? Auf dieser Webseite kann etwa ein Restaurant, das ja geschlossen bleiben muss, über sein Take-Away-Angebot informieren, ein Gärtner seinen Lieferservice anbieten oder Reparaturdienste können ihre Bring- oder Abholmöglichkeiten bekanntgeben etc. Wichtig ist, dass alles innerhalb des gesetzlich erlaubten Rahmens passiert.

Olivier Hofmann: «Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen im Bezirk das regionale Gewerbe unterstützen.» (Bild zvg.) Die Vorschriften ändern sich sehr schnell. Wie geht man damit um? Hier ist eine hohe Flexibilität von uns allen gefragt. Ich bin tief beeindruckt davon, wie flexibel viele Unternehmerinnen und Unternehmer reagieren und wie kreativ nach Lösungen gesucht wird. Was sind die grössten Sorgen vieler Unternehmer? Die Unsicherheit, was das Coronavirus für uns alle bedeutet und wie sich die Krise entwickeln wird, ist bei uns genau gleich vorhanden wie bei vielen anderen Menschen. Hinzu kommt bei vielen Selbstständigen und Menschen

mit sogenannt arbeitgeberähnlichen Stellungen die Angst um die finanzielle Zukunft. Hier wird das Massnahmenpaket, welches der Bund am letzten Freitag angekündigt hat, zu einer grossen Entlastung und Beruhigung führen. Können Sie dies an einem Beispiel verdeutlichen? Sehr gerne. Nehmen wir eine alleinerziehende, selbstständige Coiffeuse. Diese musste sich in den letzten Tagen grosse Sorgen machen, wie sie die kommenden Monate finanziell überleben wird. Ein Kredit hilft ihr nur wenig, da sie dann in ein paar Monaten

Macht die Politik genug? Ich bin beeindruckt, mit welcher Geschwindigkeit vom Bund und vom Kanton Zürich Massnahmen definiert werden. Das Konzept, dass zuerst das bewährte System der Arbeitslosenunterstützung – und insbesondere die Kurzarbeiterentschädigung – ausgebaut wird und erst dann die Massnahmen des Bundes und diejenigen des Kantons und jene der Gemeinden kommen, halte ich für richtig. Rechnen Sie damit, dass es Personen gibt, welche finanziell durch alle Maschen fallen werden? Zurzeit gibt es viele Menschen, welche sich grosse Sorgen machen, wie sie die nächsten Monate finanziell überstehen werden. Dies kann ich verstehen. Gleichzeitig kann ich diesen Menschen aber auch sagen: Bleibt zuversichtlich, Hilfe ist unterwegs, Ihr werdet nicht alleine gelassen. Aber es braucht eben noch etwas Zeit, bis alles aufgegleist wird. Werden die staatlichen Hilfen reichen? Die bis jetzt kommunizierten Massnahmenpakete sind ein guter Anfang

Beidseitige Dienstleistung Der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern hat zur Unterstützung für seine Mitglieder und als Information für die Einwohnerinnen und Einwohner eine spezielle Webseite aufgeschaltet: www. KMU-Bezirk-Affoltern.ch. Hier können KMU und Gewerbebetriebe ihre Produkte respektive ihre speziellen Dienstleistungen online anbieten. Über alles, was sich im legalen Rahmen bewegt, kann hier informiert werden: Take-Away-Angebote, Reparaturdienste, Bring- oder Abholservice etc. Einträge sollen ein Foto oder ein Logo enthalten und maximal 300 Zeichen umfassen und sind an folgende Mailadresse zu schicken: info@kgvba.ch. (kb.) und ich bin sicher, dass sie, falls nötig, ausgebaut werden. Neben der staatlichen Hilfe gibt es zudem noch weitere Organisationen, welche Hilfe leisten können und Hilfe leisten werden. Ich denke da an den Lions Club, die Rotarier, Kiwaner, aber auch an die Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern, die Kirchen sowie zahlreiche Stiftungen. Diese Organisationen sind nun gefordert aktiv zu werden, sich abzusprechen, die Kräfte zu bündeln und Unterstützung zu leisten. Hat die Krise auch positive Seiten? Ja, sicher. Es gibt viel mehr Interesse am Wohlergehen anderer Menschen, eine unglaubliche Solidarität und – last but not least – gehe ich davon aus, dass diese Krise grosse Fortschritte in der Digitalisierung auslösen wird. Interview: Urs E. Kneubühl

«Wir spielen weiter – wie das Orchester auf der sinkenden Titanic» Die lokalen Gewerbetreibenden versuchen alles, um ihre Betriebe in der Corona-Krise über Wasser zu halten Die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus treffen Unternehmerinnen und Unternehmer hart. Manche werden kreativ, um wenigstens einen kleinen Teil ihres Umsatzes zu retten. von livia häberling Bei Blumen Schneebeli in Affoltern stöberte am Freitagnachmittag eine Kundin durch das Sortiment. Fast wie immer – aber halt nur fast. Sie tat das nicht im Laden, sondern davor und: Sie war alleine. Vom Verkaufspersonal keine Spur. «Zeiten wie diese fordern Vertrauen», war auf einem Schild zu lesen. Per sofort gilt hier: Selbstbedienung! «Die Leute haben weiterhin Geburtstag, möchten einen Strauss für zu Hause kaufen, oder die freie Zeit im Garten nutzen», sagt die stellvertretende Geschäftsführerin Gloria Mark. Deshalb habe man am Dienstag eine unbediente Verkaufsstelle eingerichtet. So konnten Kundinnen und Kunden ihre Blumen vor dem Laden abholen und das Geld bar in eine Kasse werfen. Im Angebot war eine Auswahl an Schnittblumen, aber auch Pflanzen wie Lavendel, Astern oder Blaukissen sowie Erde und eine kleine Auswahl an Geschenkartikeln standen bereit. Zwar seien die Umsätze in der letzten Woche markant zurückgegangen, die Resonanz der Kundschaft sei dennoch sehr positiv gewesen, sagt Mark: «Die Leute haben

sich über das Angebot gefreut und sind sehr dankbar für die Möglichkeit, noch Blumen und Pflanzen einkaufen zu können.» Inzwischen wurden die Massnahmen weiter verschärft; die Selbstbedienung ist nicht mehr erlaubt. «Das Angebot bleibt bestehen», sagt Gloria Mark. Der Heimlieferservice ist aktuell noch erlaubt.

Haarfärbemittel über die Gasse gegen den «Corona-Ansatz» Ebenfalls dankbar war am Montag vor einer Woche auch die Kundschaft der Geschwister Calabrese: Nachdem der Bundesrat die verschärften Massnahmen kommuniziert hatte, kontaktierte man im Beautyhouse Alfilo kurzerhand sämtliche Kundinnen und Kunden, die für die laufende Woche einen Termin gebucht hatten. Ihnen bot man an, umgehend in den Salon zu kommen, um ihnen bis Mitternacht noch eine neue Frisur oder einen Pflegeschnitt zu verpassen. «Wir haben in einer Spontanaktion all unsere Mitarbeitenden aufgeboten», so Alfi Calabrese. Neun Personen waren im Einsatz, gegen 20 Haarschnitte habe man so bis 24 Uhr noch hingekriegt. Dabei sei es auch zu einigen emotionalen Szenen gekommen, sagt er. Für den einen oder die andere dürften die nächsten Wochen ohne Coiffeurbesuch tough werden: «Ohne entsprechendes Nachstyling werden manche bald ungewollt eine VoKuHiLa-Frisur tragen», befürchtet Calabrese. Wenigstens farbtech-

nisch darf er noch Hand bieten – um den «Corona-Ansatz» zu verhindern, wie er es nennt, kann die Kundschaft ab sofort Farbe per E-Mail nachbestellen. Alfi Calabrese wird dann die Farbtuben zur Abholung bereitmachen.

Die Frühlingskollektion steckt fest Schwieriger zeigt sich die Situation für Nicole Reichlin. Seit April 2016 betreibt sie in Affoltern die Damenboutique «Calimba». Sie verkauft ihre Kleidung ausschliesslich in ihrem Laden, einen Online-Vertrieb hat sie nicht. Nun kündigt sich zwar langsam der Frühling an – doch von ihrer Frühlingsmode keine Spur: «Ein Grossteil der Ware steckt unterwegs fest», sagt sie. Sobald die neue Kollektion bei ihr eintrifft, wird die Zahlung fällig: mehrere zehntausend Franken. «Bis ich mein Geschäft wieder öffnen darf, werden die Kundinnen allerdings keine Frühlingsmode mehr benötigen», befürchtet Reichlin. Derweil laufen ihre Fixkosten weiter. In den vergangenen Tagen habe sie sich deshalb grosse Sorgen gemacht. Mit dem 32-Milliarden-Paket, das der Bundesrat am Freitag beschlossen hat, erhält die Unternehmerin «wieder etwas Luft». Bei ihrer Hausbank wird sie nun einfacher einen Überbrückungskredit erhalten. Beträge bis zu 10 Prozent des Betriebsumsatzes sollen rasch und unbürokratisch erhältlich sein. Die Regierung stellt ein Garantieprogramm im Umfang von 20 Milliarden Franken bereit. Um ihre Mode trotzdem an die

Frau zu bringen, will sie jenen Teil der Kollektion, der bereits eingetroffen ist, im Schaufenster präsentieren und nimmt Reservierungen entgegen.

Schnitzelbrot auf dem Parkplatz Auch die Gastronomie ist von den Massnahmen des Bundesrats stark betroffen. Barbara Schaufelberger sass am Freitagnachmittag vor ihrem Lokal – und strickte. Am 7. März hatte sie ihr Café «Babas Cup» eröffnet, nun musste sie bereits wieder schliessen. Über die Gasse ist ihr Kaffee vorläufig weiter zu haben. Trotz schwierigem Start sei sie gerührt von der Unterstützung, die sie derzeit erfahre: «Kürzlich kam eine Dame vorbei. Sie wollte keinen Kaffee holen, sondern drückte mir stattdessen eine kleine Spende in die Hand.» Auch die Inhaber des Restaurants Weingarten in Affoltern sind dankbar für die Solidarität, die sie derzeit erfahren. Statt Pizza oder Teigwaren gabs am vergangenen Wochenende Schnitzelbrot über die Gasse. Trotz beschränktem Menü fand ihr Angebot Anklang: «Es kamen einige Nachbarn und Stammgäste vorbei», freut sich Anita Häberling. Auch sie hätten in den letzten Tagen mit Existenzängsten gekämpft: 17 Personen beschäftigt das Paar in seinem Betrieb, nun steht alles still. Die Mitarbeitenden sind zu Hause, die Inhaber haben Kurzarbeit angemeldet. «Die aktuelle Situation ist für uns eine Katastrophe.» Durch die neuen Regelungen des Bundesrats seien sie nun wieder zuversichtlicher. «Auch, weil

wir eine treue Stammkundschaft haben», so Häberling. Im «Löwen» in Hausen hat man auf Take-Away-Service umgestellt. Die Kundschaft bestellt online und holt ihr Essen auf dem Löwenplatz ab. «Der Service kommt gut an», sagt Inhaberin Joëlle Apter. Damit wolle man zur Situation etwas beitragen: «Viele sind dankbar, wenn sie derzeit für einmal nicht kochen müssen.»

Reisebüros: Hektik, bevor es ruhig wird Richtig gefordert sind aktuell die Reisebüros. «Wir arbeiten rund um die Uhr, um unsere Kundschaft aus dem Ausland nach Hause zu holen», berichtet Barbara Wohlfarth vom Start-up «Reiserezept». Bis das geglückt sei und die Stornobuchungen erledigt seien, bleibe es turbulent, danach werden bis auf Weiteres keine Aufträge mehr folgen. Bis dahin aber gebe man alles: «Wir sind das Orchester auf der sinkenden Titanic. Wir spielen weiter bis zum Schluss.» Barbara Wohlfarth ist optimistisch, dass sich die Auftragslage nach der Krise rasch wieder bessern wird. Ausserdem hofft sie, durch ihren derzeitigen Einsatz das Vertrauen zu stärken: «Wenn die Kunden jetzt merken, dass ihre Reiseberaterin notfalls auch morgens um zwei Uhr da ist und hilft, dann werden sie vielleicht auch ihre nächsten Ferien in einem Reisebüro buchen, statt im Internet.»


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Vermischtes

Dienstag, 24. März 2020

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Elektronische und telefonische Trainingsanleitungen Wie Sportvereine im Säuliamt die Coronavirus-Krise meistern Trainingsanleitungen via App, Youtube, per E-Mail oder telefonisch: Athletinnen und Athleten aus dem Säuliamt und deren Trainer wissen sich in den wettkampffreien CoronavirenZeiten zu helfen. von werner schneiter Sportplatz Moos in Affoltern, Sonnenschein, 22 Grad: Spaziergänger geniessen in Begleitung des Hundes den herrlichen Frühlingstag entlang des Jonenbachs. Ein Rentner absolviert seine Runden auf der Finnenbahn, die rund um die Anlage führt. Zwei Jugendliche kicken auf dem Allwetter-Fussballplatz, derweil der Hauptplatz mit der Tafel «gesperrt» versehen ist. Beobachtet von einem Elternteil, drehen ein paar Kinder mit dem Velo Runden auf der 400-Meter-Tartanbahn. Nun, die Zweckentfremdung ist in diesen Tagen und Wochen kein Problem: Das Coronavirus hat die Wettkampftätigkeit auch im Säuliamt lahmgelegt; sämtliche Veranstaltungen sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Wann Fussballmannschaften wieder einlaufen können, Leichtathleten den Startschuss zu hören bekommen oder Turnerinnen wieder auf den Schwebebalken dürfen – all das und noch viel mehr steht in den Sternen.

Fussballer werden Einzelsportler Ist also Nichtstun angesagt? Natürlich nicht. Sich mit Trainingseinheiten fit

halten für virenfreie Zeiten heisst die Devise, auch wenn das nicht mehr an den gewohnten Geräten und schon gar nicht in Gruppen möglich ist. So werden Fussballer temporär zu Einzelsportlern. «Unsere Trainer fordern ihre Schützlinge auf, ihre Form mit individuellem Training so gut wie möglich zu konservieren: zum Beispiel mit Joggen», sagt Ferruccio Gusmini, Präsident des Fussballclubs Affoltern. «Wir sind da gewissermassen in einer Notlage, Mannschaftstraining ist nicht möglich», fügt er bei. Auch beim FC Wettswil-Bonstetten ist individuelles Programm angesagt. «Der normale Trainingsbetrieb auf dem Sportplatz Moos ist ausgesetzt. Unsere Trainer fordern die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft auf, sich mit Alternativprogrammen fit zu halten. Das wird nicht kontrolliert. Wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, sehen wir dann, wer an sich gearbeitet hat», hält WB-Präsident Markus Fischer fest. Zu denken gibt ihm allerdings, dass auf dem Sportplatz Kinder gruppenweise Fussball spielen. «Da nehmen Eltern ihre Verantwortung nicht wahr – oder sie können sie derzeit nicht wahrnehmen», so Fischer.

Training ohne Kontrolle Zu helfen wissen sich auch die Verantwortlichen der Leichtathletik-Vereinigung Albis. «Via Website oder App können sich unsere Athletinnen und Athleten die Trainingspläne anschauen – und zwar von der U16 bis zu den Akti-

hier gilt: individuelles Training. Mindestens bis 30. April, nachdem der Rennstart am 22. März vorgesehen war. Nun, laut Hauptleiter René Graf sind die geplanten Rennen je zur Hälfte gestrichen oder verschoben worden. «Unsere Fahrer dürfen aber immerhin nach draussen.» Ein schwacher Trost. Der Turnverein Obfelden hat für seine Geräteturnerinnen und -turner ein Kraft- und Beweglichkeitsprogramm zusammengestellt, das sich individuell anwenden lässt. «Einige haben Geräte zu Hause, andere müssen improvisieren», sagt Martin Häberling, Hauptleiter der Geräteriege. Ob im Juni ein Turnfest besucht werden kann, ist ungewiss.

Hoffen auf unbürokratische Hilfe

Mit dem Velo auf der 400-Meter-Tartanbahn auf dem Sportplatz Moos in Affoltern – eine Zweckentfremdung, die kein Problem darstellt: Das Coronavirus hat die Wettkampftätigkeit vollständig lahmgelegt. (Bild Werner Schneiter) ven. Dazu braucht es kein Equipment; jede und jeder kann in eigener Regie Laufschule bestreiten, ein Krafttraining machen oder Trainingskilometer absolvieren», sagt Trainer Philippe Bandi. Auf Kontrollen wird auch hier verzichtet, weil der Fokus auf dem Breitensport liegt. «Athletinnen und Athleten mit Ambitionen werden sich auch in dieser Zeit ins Zeug legen», ist Bandi überzeugt. Er nennt eine talentierte Mittel- und Langstreckenläufe-

rin, die soeben von einem dreiwöchigen Höhentraining aus Südafrika zurückgekehrt ist, das sie unter anderem mit Fabienne Schlumpf absolviert hat: Alina Sönning, die im Januar 2020 bei den Säuliamtler SportsAwards beim Frauen-Nachwuchs zur Sportlerin des Jahres gekürt worden ist. Auf Eis gelegt sind auch die Aktivitäten des Radrennclubs Amt, wo 110 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren betreut werden. Auch

Seit gestern Montag bietet das Gymfit in Affoltern seinen Mitgliedern OnlineLive-Fitnesskurse an; die Räume an der Lindenmoosstrasse 8 sind natürlich geschlossen. Besitzer Sonny Schönbächler, der 60 Mitarbeitende beschäftigt und diesen den vollen Lohn entrichtet, hat Antrag auf Kurzarbeit eingereicht. Und hofft auf unbürokratische Hilfe. Vom Anfrager muss er sich am Telefon bald verabschieden, weil eine Videokonferenz mit allen Mitarbeitenden angesagt ist. Nur einen Steinwurf entfernt, an der Lindenmoosstrasse 12, erhalten Kinder und Erwachsene seit Dezember 2019 bei Marcel Schumacher Karate-Unterricht. Mehr als Youtube-Filme und ein WhatsApp-Chat mit Trainingsanleitungen sind auch hier derzeit nicht möglich.

Bernhard Schneider – über Dublin zurück in die Schweiz Die Kurzferien auf Lanzarote werden wegen des Coronavirus lange in Erinnerung bleiben Der Heimflug war ein Hürdenlauf: Gedränge im Flughafen auf Lanzarote, enge Platzverhältnisse im Flug nach Dublin, dort nachts vom Hotel abgewiesen – und danach ging es ohne Probleme zurück in die Schweiz. Zu Hause angekommen, bekamen Bernhard Schneider und Erika Schmid von der Swiss die Mitteilung, ihr Flug sei abgesagt. von regula Zellweger «Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen...», behauptet der deutsche Dichter Matthias Claudius zu Recht. Im Fall von Bernhard Schneider trifft dies voll und ganz zu. Bereits nach dem zweiten Trainingstag von Bernhard Schneider und seiner Partnerin, Erika Schmid, auf Lanzarote riet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, bis auf Weiteres auf nicht dringliche Auslandsreisen zu verzichten. Einen Tag später verfügte die spanische Regierung eine Ausgangssperre, worauf die beiden möglichst rasch nach Hause zurückkehren wollten. Leichter gesagt als getan.

Gute Leistungen von Schweizer Unternehmen Wie der «Anzeiger» bereits letzte Woche berichtete, schafften es die beiden nicht, einen Platz in einem Flugzeug zurück in die Schweiz zu ergattern. Sie mussten im Hotel bleiben und verbrachten einen guten Teil ihrer Zeit dort mit Herumtelefonieren und -mailen. Am Samstag, 21. März, kehrten sie endlich nach Hause zurück.

Dichtes Gedränge im Flughafen Lanzarote – obwohl es den meisten Reisenden durchaus möglich wäre, weniger dicht aufzuschliessen. (Bild Erika Schmid) «Möglich war dies dank Menschen, die sich – teils ohne uns zu kennen – für uns engagierten. Wir haben in dieser Krise nicht nur mit der Versicherung positive Erfahrungen gemacht. Das Reiseunternehmen Kuoni hat, obwohl wir nicht dort gebucht haben, alles unternommen, um uns zusammen mit den Kuoni-Kunden zurück in die Schweiz zu bringen.»

Uneinsichtige Touristen Der Swiss verteilt der Ottenbacher Kommunikator schlechte Noten: «Im jetzigen Krisenfall konnte sie die gewohnte Servicequalität nicht aufrechterhalten. Wenn Flüge gestrichen werden und keine Alternativen zur Verfügung stehen, wäre rasche, ehrliche Information zentral, so wie dies der Bundesrat vorbildlich durchzieht: Auch negative Meldungen können auf Verständnis stossen, wenn sie begründet werden. Wer gut informiert ist, wird eher versuchen, das Problem selbst zu

lösen. Es ist besser, Energie in Problemlösungsversuche zu investieren, statt zu verzweifeln oder die Faust im Sack zu machen.» So informierten sich die beiden umfassend und mit verschiedenen Quellen, um mögliche Lösungen zu finden. Dankbar waren sie um jede Gruppe, die das Hotel verliess, denn nicht alle Touristen waren bereit, den Anweisungen zu folgen: Noch immer waren sie auf dem Hotelareal in Gruppen anzutreffen. «Mit jeder Abreise beruhigte sich die Stimmung zusehends. Erst die Verlautbarung der Regierung, dass alle Hotels innert einer Woche geschlossen würden, ohne dass sie eine Alternative anbot, erhöhte die Unsicherheit wieder.»

3000 Feriengäste warten weiter «Die spanische Regierung hat wesentlich schlechter kommuniziert als der Bundesrat: Die Verlautbarungen waren unklar – einmal hiess es, die Ausgangssperre beginne am Montag um 8 Uhr,

dann wurde sie plötzlich bereits ab Samstag um 24 Uhr verfügt – und ohne differenzierte Begründung.» Journalist und Kommunikationsberater Bernhard Schneider beobachtet das Verhalten der Medien genau: «Die spanischen Medien berichteten uneinheitlich, was einerseits Verunsicherung, anderseits Wut provozierte. Eine unabhängige Plattform der Kanaren schätzt, dass allein auf Lanzarote 3000 Feriengäste nach der Schliessung der Hotels darauf warten, dass sie irgendwann zurückfliegen können. Was geschieht mit ihnen? In der Schweiz dagegen berichten praktisch alle Medien einheitlich über die Bedrohungslage und das korrekte Verhalten. Dies zeigt, wie erfolgreich der Bundesrat in dieser ausserordentlichen Lage handelt und kommuniziert.»

Abenteuerliche Heimreise Bernhard Schneider und Erika Schmid hielten auf dem Flughafen Lanzarote mit ihren Velo-Koffern und dem übrigen Gepäck eine Distanz mit einem Radius von zwei Metern zu anderen Reisenden. «Die meisten der Wartenden schienen aber nur noch nach Hause gelangen zu wollen. Sie standen dicht gedrängt und nahmen Gepäckwagen, die von einer Hand zur anderen wechselten.» Am Abend landeten sie in Dublin und am anderen Morgen sollte die Reise weitergehen. «Als wir kurz vor Mitternacht zur Reception des von uns reservierten Hotels kamen, wurden wir erwartet. Man kannte unsere Namen, ohne in unsere Ausweise zu blicken.» Die Hotelangestellten behaupteten: ‹Wenn wir gewusst hätten, dass Sie aus Spanien kommen, hätte das Hotel die Buchung

nicht angenommen. Der General Manager hat verfügt, Sie abzuweisen.›» Die Rezeptionistin blieb stur. «Als wir in die klirrend kalte Nacht hinausmussten, ohne zu wissen, ob wir auf einer Bank im Flughafen übernachten könnten, wurden unsere Nerven schon etwas strapaziert.» Zum Glück fanden sie ein Hotel, das alle Gestrandeten aufnahm. Der Flug von Dublin nach Zürich war schwach besetzt, die Fluggäste wurden so verteilt, wie es unter den gegebenen Umständen sinnvoll war. Die Toilette wurden nach jedem Besuch desinfiziert «Wir konnten auf dem ganzen Flug, von der Landung Flughafen bis zur S-Bahn nach Hause, konstant den Sicherheitsabstand einhalten.»

Wenn einer eine Reise tut… «Vielleicht hat Goethes Theorie, dass man nicht des Ziels wegen reist, sogar in diesem Fall eine Berechtigung», meint Bernhard Schneider: «Nachdem wir in Dublin nachts aus dem Hotel in die Kälte gejagt worden waren, konnte ich die Gefühlslage von Flüchtlingen, die nirgends erwünscht sind, etwas besser nachvollziehen.» Er hofft, dass sich die Erkenntnis weiterverbreitet, dass sich in der Krise auch im geschäftlichen Bereich – also in seinem Beispiel bei der Versicherung – zeigt, dass im Zweifelsfall nicht der tiefste Preis zählt, sondern das persönliche, empathische Engagement von Menschen. Aber Vertrauen muss zuerst aufgebaut werden. Und lachend setzt er einen Schlusspunkt: «Wir waren bereits zu Hause, als uns Swiss informierte, dass sie den bei ihr gebuchten Flug gestrichen hat und keine Alternative anbietet.»


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