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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 023 I 173. Jahrgang I Freitag, 22. März 2019

Ämtler Zeitzeuge

Rohbau steht

Vor gut 200 Jahren führte der damalige Maschwander Pfarrer Tagebuch. > Seite 7

Der Neubau der Landi Albis in Mettmenstetten kommt gut voran. > Seite 8

Da sein für kleine Patienten

Am Sonntag wird in den Wahlbüros gezählt

Wenn Eltern ihre Kinder im Spital nicht genügend besuchen können, springen freiwillige Helfer ein. Im Rehabilitationszentrum Affoltern bietet die Aladdin-Stiftung einen Entlastungsdienst an. Freiwillige Helferinnen und Helfer widmen sich unentgeltlich in zweistündigen Einsätzen den kleinen Patienten, die von einer schweren Krankheit oder einer Behinderung betroffen sind. Während dieser Zeit sind sie einfach da für die Kinder, sie plaudern mit ihnen, spielen, gehen spazieren und geben ihnen Zuwendung und Nähe, um ihnen die oftmals langsam verstreichende Zeit bei einem Spitalaufenthalt zu verkürzen. Pflegeleistungen erbringen sie keine. Sie leisten diesen Dienst regelmässig, um ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Danach aber haben sie keinen Kontakt mehr zu den Kindern. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Zwingli: Geschichte neu schreiben Im Rahmen des Reformations-Jubiläums hat das Junge Literaturlabor (Jull) mit Unterstützung von zh-reformation.ch das Schreibprojekt «Reformationsnovellen» aufgegleist. Fünf Schriftstellerinnen und Schriftsteller schrieben zu je einer historischen Figur eine Novelle. Dann waren fünf Schulklassen dran: Sie sollten zu je einer Person eine Kollektiv-Erzählung schreiben. Angefragt wurden Klassen aus jener Region, in der sich die (Reformations-) Geschichten ereignet hatten. Bei Gerold Meyer von Knonau (1509–1531) war dieser Ort Kappel. Zusammen mit Huldrych Zwingli war er im Zweiten Kappelerkrieg gefallen. Wer also könnte rund um den Schauplatz Kappel besser eine Geschichte fabulieren als eine Klasse aus dem Oberamt? (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Uraufführung einer Ämtler Sport-Doku Spannender und länger kann die Laufbahn eines Extremsportlers kaum sein: Dani «Bad Boy» Müller hat letztes Jahr seine eindrückliche Karriere im Alter von 53 Jahren beendet. Die Affoltemer Philippe Frey und Debora Lienhard haben die Abschiedssaison zum Anlass genommen, die Geschichte des Supermoto-Urgesteins filmisch festzuhalten. Der Film «Bad Boy» feiert morgen Samstag im Kino Mansarde in Muri Premiere. Diese Uraufführung ist allerdings schon längst ausverkauft. Um weiteren Interessierten trotzdem noch die Chance zu geben, die 50minütige Dokumentation auf Leinwand zu erleben, findet am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr eine Zusatzvorstellung statt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 17

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Kein Abschieben Für Demenzpatienten kann der Eintritt in ein Heim durchaus auch Vorteile haben. > Seite 9

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Filmkulisse Serie einst und jetzt: Die wechselvolle Geschichte der Villa Stehli in Obfelden. > Seite 11

Ämtler Gemeinden sind bereit für den Wahltag Die Regierungs- und Kantonsratswahlen vom kommenden Sonntag werden die Wahlbüros der Gemeinden wieder fordern. Allein in der Stadt Affoltern werden über 50 Personen mit Auszählarbeiten beschäftigt sein. Auch wenn immer wieder einige der Wahlplakate von Vandalen oder demokratiefeindlichen Stimmbürgern zerstört oder verunstaltet werden, wird der Andrang an der Urne am nächsten Sonntag gross sein. Regierungs- und Kantonsratswahlen finden bei den Stimmbürgern meistens grosses Interesse. Die Auszählung bedeutet denn auch für die Wahlbüros der Gemeinden eine grosse Herausforderung. Bei den Wahlen in die Kantonsexekutive sind besonders dieselben Namen zweier Kandidaten als Fehlerquelle zu beachten. Noch mehr Stolpersteine bei der Auszählung bieten die Wahlzettel des Kantonsrates. Hier darf kumuliert und panaschiert werden und von den Wahlbüromitgliedern wird deshalb grosse Genauigkeit verlangt. Eine kleine Umfrage bei einigen Gemeinden im Säuliamt zeigt, dass sich die Auszählarbeiten in den Wahlbüros umfangreich gestalten. Die Stadt Affoltern beschäftigt unter der

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Modisch in den Sommer Der Sonderbund Mode zeigt, was im Frühling und Sommer 2019 angesagt ist. > Seite 37 bis 44

Spannung am Kap Turbulenter Verlauf am Bike-Etappenrennen «Cape Epic» in Südafrika: Nino Schurter/Lars Forster verloren wegen einer Reifenpanne auf der dritten Etappe ihre Führung ans Team Avancini/Fumic. Das Bulls-Team mit dem Mettmenstetter Urs Huber und dem Deutschen Simon Stiebjahn schaffte derweil den Sprung auf Platz 3. ................................................... > Bericht auf Seite 33 anzeigen

Gut vorbereitet für den Wahlsonntag: Gemeindeschreiber Edy Gamma in Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis) Leitung des Stadtpräsidenten am nächsten Sonntag 53 Personen, dies sind die gewählten Stimmenzähler und das Verwaltungspersonal. In Mettmenstetten eruieren 20, in Wettswil 24 und in Ottenbach rund 11 Personen die Wahlsieger. Ziel aller Wahlbü-

Superstars am «Fäscht uf de Strass»

Die Band Boney M. performt in Affoltern Von Freitagabend, 31. Mai, bis Samstag, 1. Juni, wird die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern einmal mehr zur Festmeile. Und diesmal ist es den Organisatoren geglückt, neben der regionalen Musikszene auch Stars von Weltformat anzulocken. Besonders in den 70erund 80er-Jahren sorgte die Band Boney M. um Leadsängerin Liz Mitchell mit Die Stimme von Liz Mitchell (vorne) ist noch heute Hits wie «Daddy das «Erkennungszeichen» von «Boney M.» (Bild zvg.) Cool», «Rivers of Babylon» und «Ma Baker» weltweit für verkauft, darunter mehr als 60 MillioFurore. Acht Nummer-eins-Hits in nen Singles. Dafür gab es im Laufe der Deutschland und zwei in Grossbritan- Jahre 50 Platinschallplatten sowie 42 nien sprechen für sich. Weltweit hat goldene und 50 silberne Schallplatten. die Band über 150 Millionen Tonträger (tst.)

ros ist neben der Genauigkeit jedoch auch, dass die Wahlresultate möglichst rasch dem Statistischen Amt in Zürich übermittelt werden können. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Zwingli Roadshow: Halt in Kappel Es ist das Jahr 1532, Huldrych Zwingli ist gerade in der Schlacht zu Kappel gefallen. Nun beschliesst die Näherin Dorette aus Zürich, dem Reformator ein Denkmal zu setzen. Sie gründet mit einem kleinen Spieltrupp – ein ehemaliger Söldner und seine Braut, eine Ex-Nonne und ein verstossener Pfaffe, ein Schildermaler – ein «Fahrtheater» und zieht damit durch die Zürcher Landschaft. Die «Zwingli Roadshow» macht am 27. März in Kappel halt. Das Theaterstück schaut auf die Reformation in Zürich aus Sicht der Landschaft. Zwinglis Prädikanten auf den Dörfern gingen in ihren Lehren oft weiter, als es dem Meister lieb war, und die Bauern stellten Fragen, die Politiker in der Stadt zunehmend beunruhigten. Leibeigenschaft und Fasnachtshühner werden von Dorette und ihrer Truppe ebenso angesprochen, wie die geplante Entführung eines Weininger Pfaffen durch einen Luzerner Vogt. Das ist die Reformation im Züribiet: Leidenschaften, die am Überkochen sind und ein Aufbruch, der sämtliche Gesellschaftsschichten erfasst. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 25

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Man lebt zweimal; das erste Mal in Wirklichkeit und das zweite Mal in Erinnerung.

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung / Festsetzung und Genehmigung in der Gemeinde Mettmenstetten

Bekanntmachung der kommunalen Festsetzung und der Genehmigung der Baudirektion:

Ärztlicher Notfalldienst

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten haben an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2018 folgende Beschlüsse gefasst:

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

1. Die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung bestehend aus • Teilrevision Bau- und Zonenordnung (BZO) vom 28. Mai 2018 • Teilrevision Zonenplan Dorfgebiet 1 : 5000 und Rossau/Dachlissen/ Grossholz 1 : 5000 vom 28. Mai 2018 • Kernzonenpläne Unterdorf, Oberdorf, Herferswil-Hübscheren, Dachlissen, Rossau, Grossholz/Eigi und Wissenbach 1 : 2000 vom 28. Mai 2018

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Über Norbert Kalberer, 15. Oktober 1965, von Mels SG, Langfurenstrasse 63, 8143 Stallikon, als Inhaber des Einzelunternehmens Crameri ELEKTRO Inh. Norbert Kalberer ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. September 2018 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 14. März 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 1. April 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 22. März 2019 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Richtlinien für die Handhabung des Dokumentendepots der Politischen Gemeinde Bonstetten Seit den Sechzigerjahren bewahrt die Gemeindeverwaltung Bonstetten Dokumente von Einwohnerinnen und Einwohnern wie z.B. letztwillige Verfügungen oder Bestattungswünsche im Tresor auf. Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 19. März 2019 verfügte der Gemeinderat die Beibehaltung des Depots für die Hinterlegung von Testamenten, Erbverträgen und Bestattungswünschen. Anderweitig hinterlegte Dokumente (wie z.B. Patientenverfügungen und Vorsorgeaufträge) sind den Eigentümern zurückzugeben. Um die Hinterlage der Dokumente in der Gemeinde Bonstetten klar zu regeln, wurden Richtlinien für die Handhabung des Dokumentendepots erlassen. Diese treten per 1. Mai 2019 in Kraft. Die Richtlinien liegen während der Rekursfrist am Schalter der Einwohnerdienste auf und können unter www.bonstetten.ch/Neuigkeiten heruntergeladen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet, schriftlich und in dreifacher Ausfertigung beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag sowie dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die aufgerufenen Beweise sind, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Bonstetten, 22. März 2019 Gemeinderat Bonstetten

Honoré de Balzac

Tief traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Papi und Pepe, meinem Bruder und Schwager

Walter Eduard Schafroth *13. April 1937 – †19. März 2019

Vier Wochen nach seinem Unfall im eigenen Garten, ist er im Universitätsspital Zürich friedlich eingeschlafen. Wir vermissen seinen Tatendrang, seine vielfältigen Interessen und seine Fürsorge. Eva Schafroth Regula Schafroth & Santiago Garcia mit Yannic & Gaël Kathrin Schafroth & Igor Taal Lippert mit Salome, Gideon & Leonie Ernst & Karin Schafroth Die Urnenbeisetzung im Wiesengrab in Wettswil erfolgt im engsten Familienkreis.

wird gestützt auf § 88 der Planungs- und Baugesetzes (PBG) festgesetzt. 2. Dem Bericht über die nichtberücksichtigten Einwendungen gemäss § 7 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird zugestimmt.

Urnenabstimmungen vom 19. Mai 2019 Am 19. Mai 2019 kommen in der Gemeinde Hedingen folgende kommunale Geschäfte zur Abstimmung: • Gründung und Beitritt zur Interkommunalen Anstalt (IKA) Langzeitpflege Sonnenberg und • Zustimmung zur interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der gemeinnützigen AG Spital und Zeichnung entsprechender Aktienanteile Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt und rechtzeitig auf der Webseite www.hedingen.ch publiziert. Die Vorberatung über diese beiden Geschäfte erfolgt an der Gemeindeversammlung vom 28. März 2019 (vgl. separate Publikation vom 22. Februar 2019). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsfragen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Hedingen, 22. März 2019

3. Der Bericht gemäss Art. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV) wird zur Kenntnis genommen. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 1095/18 vom 13. März 2019 die Teilrevision/Festsetzung der Bau- und Zonenordnung genehmigt. Auflage Die Unterlagen liegen ab dem 22. März 2019 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (5 Abs. 3 PBG). Rechtsmittel Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 22. März 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

Gemeinderat Hedingen

Gemeinde Ottenbach Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 (definitive Wahlvorschläge)/Wahlanordnung Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Name, Vorname

Geburts- Beruf jahr

Adresse

Ruf- Partei name

1. Häusermann 1961 Christine 2. Pfäffli 1958 Willy E.

Kommunikations- Muristrasse 30a – fachfrau 8913 Ottenbach Kaufmann Affolternstr. 14 – 8913 Ottenbach

parteilos parteilos

3. Piguet Yvonne

Fachfrau Finanzen

parteilos

1963

Zwillikerstr. 7a – 8913 Ottenbach

Die Urnenwahl wird am 19. Mai 2019 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung i.V. m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 22. März 2019 Die wahlleitende Behörde Gemeinderat Ottenbach

Con immenso dolore annunciamo l’improvvisa perdita di

Rosalia Del Giudice Pinto 10 Novembre 1926 – 18 Marzo 2019

Ti abbiamo voluto tanto bene e sarai sempre nei nostri cuori Mariella e Giuseppe Gloria e Alessandro Marco e Jasmine Parenti ed amici La santa messa sarà celebrata Lunedi 25 Marzo 2019 alle ore 14.00 nella chiesa cattolica di Merenschwand. In seguito avrà luogo la funzione funebre Indirizzo per i cordogli: Mariella Pinto, Sentmattstr. 21, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Plus bei Steuern Wie schon im Vorjahr war die Prognosegenauigkeit des Kantons Zürich bei den Steuern 2018 wieder sehr hoch: Der budgetierte Gesamtertrag wurde zu 99,8 Prozent erreicht. Insgesamt konnte die Finanzdirektion 7,33 Milliarden Franken Steuererträge verbuchen – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,2 Prozent. Besonders erfreulich: Die Staatssteuererträge als bedeutendste Steuerart haben mit 2,8 Prozent überdurchschnittlich zugenommen, nämlich auf insgesamt 6,34 Milliarden Franken. Dies nachdem sie ein Jahr zuvor stagniert hatten.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Gleich zwei Jubilarinnen in Affoltern dürfen morgen Samstag, 23. März, auf stolze 85 Jahre Lebenszeit zurückblicken. Anny Frei-Schoch und Lina Tonel gratulieren wir von Herzen und wünschen den beiden ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Freitag, 22. März 2019

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Panaschieren und kumulieren, Verwechslungsgefahr und Scherze Am kommenden Abstimmungssonntag werden die Wahlbüros gefordert sein Neben den nationalen Wahlen von Stände- und Nationalrat sind die Wahlen von Regierungsund Kantonsrat die arbeitsintensivsten für die Wahlbüros in den Gemeinden. ................................................... von martin mullis Wie gross die Herausforderung für die Mitglieder des Wahlbüros bei der Stimmenzählung für die kantonalen Wahlen in die Exekutive und Legislative ist, zeigen deutlich die Anweisungen und Merkblätter der verschiedenen kantonalen Stellen. Ein kleines, aber immerhin noch 30-seitiges Rechtsbuch, herausgegeben vom Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute, welches peinlich genau Fragen und Antworten aufführt, hilft beim Auszählen der Stimmen ganz allgemein. Allein für die Regierungsratswahl vom kommenden

Sonntag gab das Statistische Amt des Kantons Zürich auf fünf A4-Seiten Merkblätter an die Leiter der Wahlbüros ab.

Scherzkekse wählen auch Donald Trump Für die sieben Sitze der kantonalen Exekutive kandidieren 13 Personen. Erschwerend kommt dazu, dass zwei bisherige Mitglieder den gleichen Geschlechtsnamen tragen. Auf dem Stimmzettel muss ganz generell der Name einer kandidierenden Person zugeordnet werden können. Auch wenn ein grosser Fan für Natalie Rickli oder Silvia Steiner schwärmt, den Namen darf er nur einmal auf den Stimmzettel schreiben. Die beiden bisherigen Regierungsmitglieder Jacqueline Fehr und Mario Fehr müssen für eine gültige Stimme klar identifiziert werden können. Im konkreten Fall allerdings erhalten beide Fehrs je eine Stimme, wenn

Heizungssteuerung geriet in Brand

zweimal bloss der Nachname aufgeführt ist. Im Zweifelsfall kann auch die Rubrik «Nähere Angaben wie Beruf, Wohnort usw.» dazu beitragen, die Kandidatin oder den Kandidaten genau zu bestimmen. Dass Scherzkekse jeweils Namen wie Wilhelm Tell, Angela Merkel oder Donald Trump auf den Stimmzettel schreiben, finden die Wahlbüromitglieder nur mässig lustig, erschweren solche Gags doch lediglich die Auszählarbeit.

Trotz Anleitungen auch ungültige Stimmen Weitaus schwieriger gestalten sich für die Stimmenzähler die Wahlzettel für die Kantonsratswahlen. Begriffe wie Parteistimmen, Kandidatenstimmen, Panaschieren, Kumulieren und Listenverbindungen zeigen deutlich, dass hier eine Auswertung Genauigkeit verlangt. Trotzdem sind die Gemeinden jeweils stolz, wenn sie die Resultate

am Wahltag möglichst früh an das Statistische Amt liefern können. Bei den Kantonsratswahlen dürfen die Kandidaten kumuliert, das heisst zweimal aufgeführt werden. Auf dem vorgedruckten Wahlzettel der einzelnen Parteien befinden sich die sechs Namen der von der Partei vorgeschlagenen Kandidaten. Die Stimmberechtigten dürfen nun ihren Favoriten zweimal aufführen, müssen aber dafür einen anderen Namen streichen. Der gleiche Name darf höchstens zweimal auf dem Wahlzettel stehen. Bei den Wahlen in den Kantonsrat ist auch das Panaschieren gestattet: Auf dem Wahlzettel einer Partei kann der Name einer Person einer anderen Partei aufgeführt werden. Die Partei eines panaschierten Wahlzettels verliert dann jedoch die sogenannte Listenstimme. Trotz den ausführlichen Anleitungen, welche bei den Wahlunterlagen mitgeliefert werden, sind Fehler und ungültige Stimmen immer wieder festzustellen.

Spitalplanung weiter entwickeln

Hoher Sachschaden in Obfelden

Der Kanton startet eine Vernehmlassung

Auch Einbrüche, ein Diebstahl und Lärm beschäftigten die Polizei in den vergangenen Tagen.

Die Änderung des Spitalplanungsund -finanzierungsgesetzes geht in die Vernehmlassung. Die geplanten Anpassungen erfolgen zeitlich abgestimmt auf die neue, umfassende Spitalplanung im Kanton, mit der die derzeit geltenden Spitallisten per 1. Januar 2022 abgelöst werden.

Am Samstag, 16. März, kurz vor Mittag, geriet in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Obfelden die Steuerung der Ölheizung in Brand. Die Feuerwehr rückte aus. Gemäss Angaben der Kantonspolizei liegt ein technischer Defekt vor. Der Schaden beläuft sich auf rund 30 000 Franken. Auch wegen zwei Einbrüchen musste die Kantonspolizei nach Obfelden ausrücken, der erste begangen vom 16. auf den 17. März. Durch Aufbrechen eines Fensters, verschaffte sich die Täterschaft Zutritt und verursachte dabei Schaden von zirka 1000 Franken. Das Deliktgut ist noch Gegenstand von Abklärungen. Ebenfalls noch nicht klar ist, was beim zweiten, ebenfalls vom 16. auf den 17. März erfolgten Einbruch in eine Mehrfamilienhaus-Wohnung, gestohlen worden ist. Bekannt ist aber der Schaden an

der Sitzplatztüre: ebenfalls rund 1000 Franken. In Rossau blieb es zwischen dem 12. und 14. März beim Einbruchsversuch: Den Dieben gelang es nicht, die Türe eines Reihen-Einfamilienhauses zu überwinden. Das dabei beschädigte Schliesssystem zieht Kosten von etwa 500 Franken nach sich. In Hausen haben Unbekannte zwischen dem 12. und 16. März zwei auf Privatgrund aufgestellte Hinweisschilder ausgerissen und abtransportiert. Der Eigentümer beziffert den Schaden auf rund 500 Franken. Einmal mehr mussten sich Kantons- und Stadtpolizei Affoltern mit Lärmklagen befassen: Am 15. März störten sich Anwohner kurz nach 22 Uhr an Lärm, verursacht anlässlich einer Aufrichte; am 15. März um 22.30 Uhr in der Nähe einer Bar in Affoltern; am 16. März vor Mitternacht vor einem Restaurant in Hausen, wo sich die Anwohnerschaft wegen zu lauter Musik beschwerte. (-ter.)

Wenn es nach faulen Eiern riecht ... Die Wasserwerke Zug (WWZ) AG überprüft kommende Woche die Gasleitungen und -installationen im Bezirk.

Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich im Falle eines Austritts. Da Erdgas nahezu geruchlos ist, ist es standardmässig mit einem Geruchsstoff odoriert. Dies ist eine wichtige Sicherheitsmassnahme, um bereits kleinste Gasaustritte frühzeitig zu erkennen. Dafür werden für den Menschen unbedenkliche Mittel verwendet, die an den Geruch fauler Eier erinnern. Zweimal pro Jahr prüft WWZ zudem die Erdgasleitungen und Hausinstallationen mittels einer Stossodorierung. Dabei wird dem Erdgas eine höhere Dosis des Geruchsstoffs beigemischt. Diese Stossodorierung wird ab dem 25. März auch im Knonauer Amt durchgeführt. Es dauert zwei bis drei Tage, bis sich der Geruchsstoff im Erdgasnetz verteilt hat. (pd.)

Mit dem Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (Spfg), das seit dem 1. Januar 2012 in Kraft ist, schuf der Kanton Zürich die kantonale Grundlage zur Spitalplanung und -finanzierung, wie sie der Bund verlangt. Gestützt auf die neuen gesetzlichen Bestimmungen erliess der Regierungsrat die seit 2012 geltenden Spitallisten für die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie. Nachdem die Spitalplanung 2012 auf einen Planungs- und Prognosehorizont von rund zehn Jahren ausgelegt war, bedarf es im Hinblick auf das Jahr 2022 einer neuen, umfassenden Spitalplanung. Diese wird wiederum die Grundlage für die auf diesen Zeitpunkt hin zu erneuernden Spitallisten 2022 sein. Im Auftrag des Regierungsrates hat die Gesundheitsdirektion mit den Planungsarbeiten vor Jahresfrist begonnen. Abgestimmt auf die neue Spitalplanung mit umfassender Bedarfsabklärung, Wirtschaftlichkeitsprüfung aller bisheriger, und sich allenfalls neu um Leistungsaufträge bewerbender Spitäler, sowie interkantonaler Koordination für die Zeit ab 2022, sollen auch die gesetzlichen Rahmenbedin-

unter Telefon 041 748 48 48.

Sorgfältige Interessenabwägung Im Gesundheitswesen stehen auf Bundes- wie auf kantonaler Ebene unterschiedlichste Vorschläge und Forderungen, insbesondere auch zu Steuerungsmassnahmen, die auf Kostendämpfung und -regulierung abzielen, zur Debatte. Mit der Vernehmlassung ermöglicht der Regierungsrat ein transparentes Vorgehen: Interessierte und betroffene Kreise – politische Parteien, Spitäler und Institutionen des Gesundheitswesens, aber auch die mit dem Kanton Zürich über Patientenströme verbundenen anderen Kantone – können zu möglichen Massnahmen Stellung nehmen, respektive solche einbringen. Dazu gehören beispielsweise die Möglichkeiten, bei Bedarf seitens des Kantons durch gezielte Mengenvorgaben steuernd auf die stationäre Gesundheitsversorgung einzuwirken oder zusätzliche qualitative und kostenwirksame Anforderungen an die Leistungserbringer zu stellen. (pd.)

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In den Kantonsrat

Marc

Antoinette

Bochsler Frey

Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten, bitte unverzüglich melden

gungen aktualisiert werden. Dazu sind gezielte Anpassungen am Gesetz vorgesehen. Der Regierungsrat hat die Gesundheitsdirektion ermächtigt, eine breite Vernehmlassung zum Entwurf durchzuführen. Sie wird vom 25. März bis zum 26. Juni dauern. Die neuen Regelungen sollen sich ins bisherige Regelwerk der Spitalplanung und -finanzierung einfügen und die Zürcher Spitalversorgung bei hoher Qualität zu möglichst günstigen Kosten auch in Zukunft gewährleisten und weiter optimieren.

Und in den Regierungsrat: Natalie Rickli und Ernst Stocker

Hans

bisher

Finsler

bisher

Martin

Haab

Bettina

Beatrice

Bucher Sommerauer Nägelin

schweizerisch – zürcherisch – natürlich Säuliamt


Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Müh und Arbeit war für sie, liebes Mami, ruh in Frieden, vergessen werden wir dich nie.

Abstimmungen und Wahlen Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet die Urnenabstimmung betreffend Auflösung Zweckverband Spital Affoltern, Gründung Gemeinnützige Aktiengesellschaft und Gründung Interkommunale Anstalt statt. Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 22. März 2019 Gemeinderat Obfelden

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Hildi, unserem Mami, unserer Schwiegermutter, Schwester, Gotte und Tante

Hildi Suter-Muff

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserer Nichte

Beatrix Denzler 17. Februar 1957 – 13. März 2019

Die Trauerfamilie

24. Februar 1936 – 15. März 2019

Es schmerzte, hilflos zuzusehen wie dich deine schwere Krankheit mehr und mehr schwächte. Du hast uns mit deiner Liebe und Fürsorge ein Leben lang begleitet. In liebevoller Erinnerung Sepp Suter-Muff Yvonne und Josef Schmidli-Suter Urs und Isabella Suter-Burket Geschwister, Verwandte und Bekannte

Die Beisetzung und Abdankung findet am Dienstag, 26. März 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Silvia Urech, Alte Dorfstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis

Trauergottesdienst: Dienstag, 26. März 2019 13.30 Uhr Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach, mit anschliessendem Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche. Im Sinne von Mami unterstütze man das Antoniushaus in Solothurn IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, Postkonto 45-676-1 (Todesfall H. Suter-Muff). Wir bitten das Kondolieren zu unterlassen.

TO D E S A N Z E I G E

Traueradresse: Sepp Suter-Muff, Isenbergstrasse 21, 8913 Ottenbach

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitgliedes

Emilie (Mily) Imhof-Rohner 11. Juni 1926 – 13. März 2019

in Kenntnis zu setzen. Wir werden Mily stets in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gesangsverein Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. März 2019

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Zwingli und ein gar spanischer Ritter «Reformationsnovellen»: Lesung mit 77 Jungautorinnen und -autoren im Gemeindesaal Kappel Das Junge Literaturlabor (Jull) hat mit Unterstützung von zh-reformation.ch ein Schreibprojekt zur Reformation umgesetzt. Entstanden sind fünf Bücher und zehn Geschichten. Am letzten Montagabend fand in Kappel die Abschlusslesung statt.

aus der Schweizer Geschichte oder so?». Deshalb berichtete vorab ein Historiker über die beiden Kappeler Kriege. Ausserdem besuchte die Klasse den Kappeler Milchsuppenstein und unternahm eine Stadtführung in Zürich. Zu Beginn seien die Jungautorinnen und -autoren manchmal unsicher gewesen, ob das Geschriebene inhaltlich wirklich gut sei, erinnert sich Irene Coradi. «Sie wollten auf keinen Fall Rechtschreibfehler machen. Doch Richard Reich hat sie darin bestärkt, das zu schreiben, was ihnen durch den Kopf geht und auf keinen Fall etwas auszuradieren.»

................................................... von livia häberling Huldrych Zwingli starb im Jahr 1531 im Zweiten Kappelerkrieg. Das wissen die meisten. Aber dass es der spanische Ritter Joaquin war, der Zwingli umlegte? Und was dessen letzte Worte waren? Das wissen nur jene, die am vergangenen Montagabend im Gemeindesaal in Kappel sassen. Es war nämlich so:

13 Geschichten rund um Zwinglis Herz

«Joaquin rennt Vollgas auf Zwingli los, aber der ist ein guter Bogenschütze, der beste in Europa. (…) Joaquin der Ritter aber weicht mit seinen perfekten Reflexen beiden Pfeilen aus und rennt weiter. Zwingli bekommt Angst, weil der Ritter wie ein Terminator aussieht.» Zwingli flüchtet und klettert auf einen Baum:

Die Hausemer Sekundarschülerinnen und -schüler präsentierten am vergangenen Montag ihre Version des Zweiten Kappelerkriegs von 1531 – und eigene Geschichten um Zwinglis Herz. (Bild Toni Suter)

«Joaquin ruft: ‹Callate, baja y resolvamos esto como hombres.› ‹Was?›, sagt Zwingli, denn er hat kein Wort verstanden. Darum wiederholt Joaquin auf Deutsch: ‹Halt deine Fresse, komm runter und wir lösen das wie Männer!›»

heraus, macht ein Feuer und kocht es.»

Doch Zwingli kommt nicht runter, deshalb klettert Joaquin den Baum hoch: «Zwingli bekommt Angst und ruft: ‹Stopp! Stopp, bitte! Entschuldige mich, ich bin nur ein Theologe, kein Soldat!›» Aber Joaquin, der edle spanische Ritter, kennt kein Erbarmen. Er ruft: «‹Ich werde dein Herz herausreissen und es nachher essen!› Tatsächlich nimmt er sein Schwert und steckt es in Zwinglis Herz. Dann zieht er das Schwert samt dem Herz

Verrückt, was man an Lesungen alles erfährt … Was? Das Ganze klingt nicht glaubwürdig? – Na gut, die Version mit dem Ritter Joaquin ist nicht historisch verbürgt. Eigentlich ist sie überhaupt nicht verbürgt, sondern irgendwann im Frühjahr 2018 in Gabriels Kopf entstanden.

Kappel als Schauplatz der Geschichte Dass sich der Sekundarschüler aus Hausen über Zwinglis Todeskampf Gedanken machte, kam so: Im Rahmen des Reformations-Jubiläums hat das Junge Literaturlabor (Jull) mit Unterstützung von zh-reformation.ch das Schreibprojekt «Reformationsnovellen» aufgegleist. Die Idee: (Reformations-)Geschichten nachspüren, die

sich nicht in der Stadt Zürich, sondern auf dem Land ereignet haben. Dazu machte sich die Historikerin Regula Bochsler auf die Suche nach fünf Personen, die durch ihr Leben, ihr Schicksal mit dem «Geist der Reformation» verknüpft sind. Anschliessend schrieben fünf Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu je einer historischen Figur eine Novelle. Nach den Profis waren die Jugendlichen dran: Die Idee: Sie sollten eine KollektivErzählung rund um die jeweilige historische Person schreiben. Fünf Klassen wurden angefragt – alle aus den Regionen, in denen die jeweiligen Geschichten gespielt hatten. Bei Gerold Meyer von Knonau (1509–1531) war dieser Ort Kappel. Zusammen mit seinem Stiefvater Huldrych Zwingli war er im Zweiten Kappelerkrieg gefallen. Wer also

könnte rund um den Schauplatz Kappel besser eine Geschichte fabulieren als eine Klasse aus dem Oberamt?

«Ein Chirurg oder etwas in der Richtung?» Im Frühjahr 2018 kontaktierte Richard Reich die Schulleiterin der Sekundarschule Hausen, um das Schreibprojekt vorzustellen. Irene Coradi, die Lehrerin der Klasse 2.2, war sofort angetan: «Die Idee, mit einem externen Profi zusammenzuarbeiten, begeisterte mich von Anfang an.» Im Mai fand der erste Schreibworkshop mit Coach Reich statt. Nicht alle kannten Huldrych Zwingli – manche dachten als Erstes an «einen Menschen», «einen Chirurg oder etwas in der Richtung?» und an «jemanden

Die 2.2 sei eine «wunderbare Klasse», schwärmte Richard Reich, bevor die Hausemer Sekschülerinnen und -schüler im Gemeindesaal als letzte der fünf Klassen die Bühne betraten. «Ich war achtmal in Hausen, und ich habe jedes Mal wieder eine andere Klassenkonstellation angetroffen», erinnert er sich. Das lag daran, dass ein Teil der Klasse einen Schüleraustausch in Fribourg absolvierte («Anzeiger» vom 25. Januar). «Das Herz des Reformators. Oder: Was bei der Schlacht bei Kappel wirklich geschah», so heisst das 94-seitige Büchlein, das aus den gesammelten Texten der Klasse entstand. Der erste Teil widmet sich dem Geschehen im zweiten Kappelerkrieg, während im zweiten Teil 13 Geschichten rund um Zwinglis Herz erzählt werden. Richard Reich war bei seinen Recherchen auf eine besondere Quelle gestossen. Darin stand geschrieben, nach Zwinglis Tod seien zwei arme Zürcher über das Schlachtfeld gelaufen, hätten eine Feuerstelle gesehen, und in der Asche ein Herz gefunden. Von dem es hiess, es sei Zwinglis Herz. Für Irene Coradi ist das Schreibprojekt ein voller Erfolg: «Die Schülerinnen und Schüler sind beim Schreiben mutiger und lockerer geworden. Ausserdem lernten sie an den beiden Auftritten bei ’Zürich liest’ und nun in Kappel, vor einem grossen Publikum zu stehen.»

Dann sagt der Kampfrichter durch das Megafon: «Los!» Textauszüge aus «Das Herz des Reformators. Oder: Was bei der Schlacht bei Kappel wirklich geschah.» 1. Kapitel: In der Nacht und am Morgen vor der Schlacht Krankenschwester Lias Super-Pulver «Lia will im Moment ein bisschen auf ihre Figur achten, deshalb isst sie meistens nur importierte Früchte mit Joghurt. Lia weiss, dass sie heute wegen der Schlacht viel Energie brauchen wird. Sie entscheidet sich darum für eine dicke Scheibe Brot mit Butter sowie ein Glas mit einem Gemisch aus Wasser und einem Super-Pulver, das hilft, wenn mal wieder harte Zeiten bevorstehen. Ihre Eltern schicken ihr das High-Proteine-Energy-Powder aus Amerika, denn hier in Hausen findet man das sicher nicht.»

Die katholische Aufwärmtechnik und das Stretching der Neutralen «Joaquin der Ritter wärmt sich auf, in dem er noch ein wenig schläft. Dann motiviert er sich, in dem er eine Hymne singt. Dann ruft er mit seinen Kollegen Sprüche wie: Yo tengo un sueño! (I have a dream).» «Auch die Spaziergängerin AnnaMaria, die reformiert ist, aber neutral, möchte, falls sie aus Versehen in die Schlacht verwickelt wird, bereit sein. Ihr Aufwärmen besteht aus Yoga und Meditieren. Sie sitzt im Schneidersitz da und konzentriert sich nur auf sich selbst. Sie sagt sich immer wieder: «‹Nur von nichts ablenken lassen.›»

2. Kapitel: Wie man den Körper auf die Schlacht vorbereitet

4. Kapitel: Die letzten Sekunden vor der Schlacht

Das Warm-up bei den Reformierten «Köbi der Weinbauer dehnt, in dem er den Arm nach links und dann nach rechts zieht. Dann lässt er den Oberkörper vorne runterhängen, bis er mit den Händen die Kampfstiefel berührt. Dann macht er Zielübungen mit dem Gewehr, in dem er zum Beispiel auf einen Baum schiesst und schaut, wie gut er schon trifft.»

«Jetzt treffen die Katholiken ein. Sie schreiten in einer perfekten Aufstellung über die Hügelkante. Mit jeder neuen Reihe Krieger, die am Horizont erscheint, schwindet der Glaube der Reformierten an den Sieg. Doch sie können jetzt nicht aufgeben. Einige Männer holen kleine Flaschen mit Hochprozentigem hervor und gönnen sich ein paar Schluck Extra-Mut.»

5. Kapitel: Was auf dem Feld bei Kappel alles geschah Die Sicht eines neutralen Berichterstatters «Als alle bereitstehen, sagt der Kampfrichter durch das Megafon: ‹Los!› Und alle stürmen aufeinander los. Man sieht wie die Wiese immer röter und röter wird. Man sieht, wie die Teamärzte herumrennen und Kämpfer verarzten und Push-Mittel geben. Alle kämpfen und kämpfen, und es sterben immer mehr.» Wie der Bauernführer die Schlacht erzählt «Ein paar Reihen vor mir sehe ich Ueli. Ich kenne ihn, aber nicht so gut. Wir tauschen manchmal unsere Fondue-Rezepte. Ueli gibt Blaubeeren dazu, ich packe manchmal Ingwer hinein. Das Beste ist, wenn es beides hat: Ingwer und Blaubeeren. Aber zurück zur Schlacht.» Die Beobachtung von Adam Näf «Als wir schon zirka 15 Minuten am Kämpfen sind, ertönt plötzlich ein Geräusch, das nicht wirklich zu der Schlacht gehört: eine Velo-Klingel! Ueli ist wieder einmal zu spät dran. Alle starren ihn an, er hingegen lässt sich Zeit: Er fährt quer durch das Schlachtfeld, lehnt sein Fahrrad gegen

die dicke Eiche, stellt seine vier Wasserflaschen daneben und geht zu seinem Freund Köbi, der gerade dabei ist beziehungsweise wäre, einen Katholiken vom Pferd zu stossen, aber er stoppt und starrt Ueli an. Ueli, den es langsam stört, dass alle ihn anstarren, ruft: ‹Können wir dann mal?›» Die Katholiken Pereira und Joaquin kämpfen auch ein bisschen «Pereira trägt eine Rüstung, die aus Silber ist. Pereira findet es zwar schwierig, mit so einer schweren Rüstung zu kämpfen, aber dafür ist sie schön!» Anna-Maria versteht die Welt nicht mehr «Auch Anna-Maria ist heute unterwegs. Sie trägt ihren alten Jogging-Anzug und ihre alten Turnschuhe, die früher ihrer Mutter gehörten. (...) Plötzlich sieht sie ein grosses Feuer, um das viele Leute stehen. Anna-Maria denkt, dass Leute vielleicht grillieren. Doch als sie näher an die Gruppe herankommt, hört sie Weinen. Anna-Maria schaut sich um und sieht eine Nach-barin. ‹Was ist hier los?›, fragt Anna-Maria. Die Nachbarin antwortet: ‹Die Katholiken haben Zwingli verbrannt.› Da hat Anna-Maria die ganze Welt nicht mehr verstanden.»

Das offizielle Schlussresultat «Weil der Schuhmacher Herr Ernst viele Kampfstiefel für die Reformierten gemacht hat, bekommt er eine Einladung für die Schlacht. Sie findet um 11 Uhr mittags statt, an einem Donnerstag im November, ach nein, falsch: an einem Sonntag im Oktober. (...) Herr Ernst darf zuschauen von einem Hügel aus, wo später die Sek Hausen hingebaut werden wird. Neben ihm steht Dschino. Er schreit sehr laut und hat eine Pizza in der Hand. Ausserdem ist er auch sehr klein. Trotz Dschino gewinnen die Katholiken 5:1. Dann gehen sie nach Hausen, um zu schauen, was dort so los ist.» anzeige


Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Valon Ahmeti und Valentina Azemi Ahmeti, Binzackerstrasse 14, 8620 Wetzikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Energetische Fassadensanierung, Dachaufstockung, innere Umbauten und Wohnraumerweiterung beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1062, Erlenweg 23, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3942, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2b

Mettmenstetten Bauherrschaft: Rudolf Graber, Im Grindel 3, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe nordöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 784, Kat-Nr. 2619, Im Grindel 3 (Wohnzone mit Gewerbe WG2)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Bauherrschaft: Jürg Müller + Sandra Wermelinger Müller, Waldmatt 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: LIM-Architektur, Luzia Imlig, Höhenstrasse 7, 6313 Edlibach Bauprojekt: Aufstockung Werkstatt/Einbau Wohnung, Vers.-Nr. 1273, energetische Fassadensanierung best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 897, Anbau Hackschnitzelheizung mit Remisen, Vers.Nr. 1758, Kat-Nr. 1275, Waldmatt 4/1/5 (Landwirtschaftszone)

Obfelden Bauherrschaft: Andreas und Barbara Gansner, Rigistrasse 27, 8912 Obfelden Projektverfasser: ToDo Bau GmbH, Sonnhalde 1b, 6038 Gisikon, Schweiz Projekt: Autounterstand und Stützmauern, Rigistrasse 27, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4821, Zone: W1

Obfelden Bauherrschaft: Manfred Pechlaner, Gugelrebenstrasse 20a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Terrainveränderungen mit Stützmauern und Sichtschutzwänden mit Granitstehlen, zum Teil bereits ausgeführt, Gugelrebenstrasse 20a, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4799, Zone: W1

Ottenbach Bauherrschaft: DIE ALTERNATIVE Verein für umfassende Suchttherapie, Affolternstrasse 40, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Meletta Strebel Architekten, Florastrasse 54, 8008 Zürich Projekt: Haus 40c: Gesamte Innenraumsanierung, Umbau Grundriss, Erweiterung Anbau (Nord-West) sowie Haus 40b: Innenraumsanierung 1. OG, neue Sanitärapparate, Affolternstrasse 40b + 40c, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 532, Zone: W3

Stallikon Bauherrschaft: Hotel Restaurant Uto Kulm AG, Gratstrasse, 8143 Uetliberg Projekt: Erstellung Verkaufsstand (Kiosk), bereits erstellt, Uto Kulm, Gratstrasse, 8143 Uetliberg Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1032, Zone: Landwirtschaftszone (im Perimeter kant. Gestaltungsplan Uto Kulm)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 13. März 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Beatrix Denzler geboren am 17. Februar 1957, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Ottenbach

Wettswil am Albis

Am 15. März 2019 ist in Zürich gestorben:

Am 19. März 2019 ist in Zürich gestorben:

Andreas Herbert Schiesser

Schafroth, Walter Eduard

geb. 5. November 1962, von Glarus Süd GL, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

geb. 13. April 1937, Bürger von Zürich und Wyssachen BE, Ehemann der Schafroth geb. Meier, Eva Maria, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Rainstrasse 13.

Die Abschiedsfeier findet am Samstag, 23. März 2019, um 14.00 Uhr, in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Friedhofvorsteherin

Der Friedhofvorsteher

Stallikon

Wettswil am Albis

Am Samstag, 16. März 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 19. März 2019 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Suter-Muff, Hilda Emma

Wüthrich-Schöneck Irmgard Waltraud

Meyer geb. Grivel, Hélène

geb. 24. Februar 1936, von Schwyz SZ, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

geboren am 14. Juni 1928, von Trub BE, wohnhaft gewesen Balderenweg 15, 8143 Stallikon.

geboren 26. November 1940, Bürgerin von Zürich und Uezwil AG, Ehefrau des Meyer, Arthur, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Muchried 12.

Die Urnenbeisetzung erfolgt am Dienstag, 26. März 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach. Die römisch-katholische Abdankung findet um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt.

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Es findet keine Urnenbeisetzung bzw. kein Abdankungsgottesdienst statt.

Bestattungsamt Stallikon

Der Friedhofvorsteher

Beisetzung und Abdankung am Dienstag, 26. März 2019, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, beim Gemeinschaftsgrab. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach Am 15. März 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die Friedhofvorsteherin


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Freitag, 22. März 2019

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Kleinen Patienten Zuwendung schenken Freiwillige besuchen Kinder im Rehabilitationszentrum Affoltern und entlasten damit deren Eltern Spielen, spazieren, plaudern oder einfach nur da sein: Im Rehabilitationszentrum Affoltern sind Freiwillige im Einsatz, um Kindern die Zeit zu verkürzen und für sie da zu sein, wenn die Eltern keine Zeit haben. ................................................... von stefan schneiter Die Zeit im Spital kann quälend langsam verstreichen. Gerade für kleine Patienten, die wochen- oder monatelang ausharren müssen, bis sie wieder nach Hause können. Gianluca und Samuele sind schon sehr lange im Rehabilitationszentrum Affoltern (RZA). Sie können nicht sprechen, Kontakt mit anderen Menschen nur mit Blicken aufnehmen. Von Geburt an sind sie geistig behindert, haben Osteoporose, leiden an epileptischen Anfällen, können weder selbstständig gehen, noch sitzen. Die siebenjährigen Zwillinge haben das Snyder-RobinsonSyndrom, eine extrem seltene Krankheit, die weltweit nur etwa 40 Mal vorkommt. In Affoltern werden sie fast täglich von ihrer Mutter und zuweilen auch vom Vater besucht. Doch auch deren Zeit ist begrenzt und so werden die beiden Knaben regelmässig von freiwilligen Helferinnen und Helfern besucht. Heute sind Irène Graf und André Bamert zwei Stunden lang mit ihnen zusammen. «Ja, wie geht’s dir denn? Gefällt dir das, mit dem Plüschtier zu spielen?», fragt Irène Graf Gianluca. Antworten kann dieser nicht, doch über Augenkontakt und mit Gesten zeigt er seine Freude darüber, wenn jemand mit ihm spricht und für ihn da ist. André Bamert schiebt Samuele im Rollstuhl durch den Gang. Mal etwas schneller, mal langsam, in Kurven fahrend. Samuele verzieht das Gesicht zu einem Strahlen. Er liebt die Bewegung, auch wenn ihm dies nur im Gefährt möglich ist.

André Bamert und Irène Graf leisten mit ihrer freiwilligen Hilfe im Rehabilitationszentrum Affoltern wertvolle Entlastungsdienste für die Eltern von kranken und behinderten Kindern. (Bild Stefan Schneiter) Zeit und Zuwendung schenken Die beiden Freiwilligen sind jeweils zwei Stunden unentgeltlich im Einsatz. Sie leisten diesen im Auftrag der Aladdin-Stiftung. Die Stiftung organisiert solche Freiwilligeneinsätze im RZA, im einzigen Reha-Zentrum für Kinder in der Schweiz, seit 2016. Damit werden Eltern unterstützt, deren Kinder einen längeren Spitalaufenthalt erdulden müssen. Der Grundgedanke dahinter ist, dass Kinder, die längere Zeit im Spital sein müssen, viel Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Nähe benötigen, was die Eltern, die oft sehr weit weg wohnen und arbeiten müssen, nicht rund um die Uhr gewährleisten können. Auch dem Pflegepersonal fehlt die Zeit dazu.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer werden von der Aladdin-Stiftung sorgfältig ausgesucht. Interessierte müssen einen Fragebogen mit Motivation und Selbsteinschätzung einreichen. In einem Gespräch wird ihre Eignung geprüft. Bei ihren Einsätzen sind die Freiwilligen ausschliesslich für die Kinder da, jeweils für maximal zwei Stunden. Von den medizinischen Problemen wissen sie das Nötigste. Pflegeleistungen erbringen sie keine. Ihr Einsatz besteht einzig darin, dem Kind Gesellschaft zu leisten, ihm Nähe und Zuwendung zu geben, mit ihm zu spielen oder auf Spaziergänge ins Freie zu gehen. Irène Graf, zweifache Mutter, tut dies seit einem Jahr. «Ich möchte nicht nur mit gesunden Kindern zu tun haanzeige

Spannendes Zeitzeugnis der Umwälzungen

Buch über einstigen Maschwander Pfarrer Leonhard Brennwald (1750-1818) war Pfarrer in Maschwanden und später am Grossmünster in Zürich. Seine Tagebuchaufzeichnungen geben ein spannendes Bild über die Zeit der grossen europäischen Umwälzungen, der französischen und auch der helvetischen Revolution. Während seines Berufslebens war Leonhard Brennwald, geboren 1750, verstorben 1818, lange Zeit Vikar, dann Pfarrer in der Landgemeinde Maschwanden, schliesslich Chorherr und Pfarrer am Grossmünster in Zürich. «Er hatte keinen entscheidenden Anteil an den politischen Ereignissen jener Jahre», stellt Historiker Sebastian Brändli klar, der die Aufzeichnungen des Pfarrers in Buchform aufgearbeitet hat. «Er war aber ein interessierter und gut informierter Beobachter, der in seinem Tagebuch seine Eindrücke sammelte und zu einem Weltbild ordnete, das uns glücklicherweise erhalten blieb. Das Tagebuch erlaubt einen ausgezeichneten Einblick in die Welt des Zürcher Stadtstaates in der Umbruchszeit, in den Alltag der Menschen in der Stadt und auf der Landschaft Zürichs. Er ist damit ein wichtiger Zeitzeuge einer Epoche, von der wir immer noch zu wenig wissen, die von der Geschichts-

schreibung letztlich zu wenig beleuchtet wurde.» Die Endphase des Alten Zürichs und die verschiedenen Schritte zum modernen Kanton mit einer demokratischen und liberalen Verfassung sind indessen für die Konstitution des modernen Zürichs zentral: «Es ist beeindruckend, mit welchen politischen Entwicklungen und Aushandlungsprozessen hier eine gemeinsame Zukunft gestaltet wurde», schreibt Brändli im Vorwort zum Buch. «Zwar gab es punktuelle kriegerische Ereignisse, und die französische Besetzung war für die weitere Entwicklung nicht unbedeutend, doch kann insgesamt die Entwicklung doch als weitgehend friedlich aufgefasst werden.» Als Brennwald das Pfarramt in Maschwanden antrat, bestand das Dorf noch aus rund 50 Wohnhäusern. «Die Lage von Maschwanden, wo wir bereits das frohe Gloggengeläut hörten, gefiel uns gar sehr wohl, und die ersten Eindrücke waren recht angenehm», beschreibt der Pfarrer seine Ankunft, nach stundenlanger Anfahrt in der Kutsche aus der Stadt durchs Sihltal und über den Albispass via Türlen, Rifferswil, Mettmenstetten und Uttenberg. (tst.) Chorherr Leonhard Brennwald (1750-1818) – ein Zürcher schreibt Tagebuch in unruhigen Zeiten. Neujahrsblatt 2019 der gelehrten Gesellschaft in Zürich. www.gelehrte-gesellschaft.ch.

ben. Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich einen Teil meiner Zeit kranken oder behinderten Kindern schenken kann», sagt die 50-jährige Primarlehrerin aus Bonstetten, die diesen Dienst drei- bis viermal im Monat leistet. Sie bewundere die Geduld und Stärke dieser Kinder bei ihrem Aufenthalt im Spital. «Sie haben unsere volle Aufmerksamkeit verdient.» Bei ihrem letzten Einsatz hat sie die Gitarre mitgenommen und gleich mit mehreren der kleinen Patienten musiziert. «Das war toll», erzählt Irène Graf.

Nähe und gleichzeitig Distanz André Bamert ist an fixen Tagen im Einsatz, wöchentlich einmal, seit drei Jahren. Der 59-Jährige aus Affoltern

hat selber keine Kinder. «Ich habe Zeit für diese Einsätze.» Über seine Motivation erzählt er: «Ich hatte viel Glück im Leben. Nun möchte ich andern Menschen etwas zurückgeben.» Er sei gern mit Kindern zusammen. Es mache Freude, deren Reaktionen zu erleben, wenn er mit ihnen etwas unternehme, und sei dies nur ein einfacher Spaziergang, damit sie raus an die frische Luft kommen. Draussen gebe es immer etwas zu entdecken. In der näheren Umgebung des RZA hat es Pferde, Hasen Meerschweinchen und Hühner, die den Kindern besonders gut gefielen. «Schon ein kleines Lachen mitzuerleben, ist sehr schön», fasst Bamert seine Befriedigung zusammen, die er bei seinen Einsätzen erlebt. Die Aladdin-Stiftung achtet darauf, dass die Freiwilligen regelmässig zum Einsatz kommen, damit ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Freiwilligen entstehen kann. Doch soll die emotionale Verbindung andererseits nicht zu eng werden. Nach zwei Stunden sind die Freiwilligen-Einsätze jeweils zu Ende und nach Beendigung des Spitalaufenthalts werden keine weiteren Kontakte mehr aufrechterhalten.

Die Aladdin-Stiftung Die 1996 gegründete Aladdin-Stiftung unterstützt Familien mit Kindern, die von schwerer Krankheit oder einer Behinderung betroffen sind. Die Elternentlastung ist ein Freiwilligen-Besuchsdienst für hospitalisierte Kinder, um Eltern und Angehörige zu entlasten und den kleinen Patienten den Aufenthalt zu erleichtern. Seit 2016 steht dieses Angebot auch im Rehabilitationszentrum Affoltern zur Verfügung. Die Aladdin-Stiftung sucht derzeit neue Personen, die das Freiwilligen-Team im RZA ergänzen. www.aladdin-stiftung.ch


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Freitag, 22. März 2019

Neubau der Landi Albis kommt gut voran Der Rohbau steht – die Wohnungen sollen ab Oktober bezugsbereit sein Im Oktober 2017 startete das Projekt der Landi Albis beim Bahnhof Mettmenstetten. Der mehr als 100 Jahre alte Kopfbau wurde abgerissen. Jetzt steht der Rohbau des neuen Gebäudes. Im Herbst ist der Einzug geplant.

bau nicht betroffen und befinden sich unverändert hinter dem Neubau in Mettmenstetten.

Eigener Strom vom Dach Das grosse neue Gebäude ist im Moment noch von Gerüsten umgeben. Die Arbeiten für den Innenausbau sind im Gang. Im September ist der Umzug von Affoltern zurück nach Mettmenstetten geplant. Der Eingang für die Büros und die Wohnungen befinde sich dann an der unteren Fischbachstrasse, erklärt Armin Heller. «Und auf der gegenüberliegenden Seite ist der Eingang zum Agrar-Kompetenzzentrum mit Empfang und Lager.» Es handle sich hier nicht um einen Landi-Markt, stellt er klar. «Wir verkaufen nach wie vor Produkte für Landwirte. Das sind Getreide- und Grassamen, Dünge- und Pflanzenschutzmittel und Tierfutter.» Weiter weist er darauf hin, dass sich auf dem Dach des neuen Gebäudes eine Solaranlage (Fotovoltaik) befinde, von wo der Strom direkt ins Gebäude eingespeist werde. «Unsere Wohnungen und Büros werden also direkt mit eigenem Solarstrom versorgt.» Die neuen Wohnungen – 2½-, 3½- und 4½-Zimmer – sowie ein Büroraum werden vermietet und sind ab 1. Oktober bezugsbereit.

................................................... von marianne voss Dort, wo sich das erste Bäckerei-Gebäude der Landi Albis befand, steht jetzt ein Neubau – im Moment noch im Rohzustand. Im Oktober 2017 wurde der über 100 Jahre alte Kopfbau, wo sich zwei Wohnungen, das Lager sowie die Büros befanden, abgerissen. «Unser Ziel war in erster Linie, mehr Raum für das Lager der Agrarprodukte und zeitgemässe Büros zu schaffen», erklärt Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis, bei einem Baustellenrundgang. Jetzt entstehen hier beim Bahnhof Mettmenstetten neun Wohnungen mit einer gemeinsamen Dachterrasse, grosszügige Büroräume und Sitzungszimmer sowie ein neuer Empfangsbereich und ein grosser Lagerraum. Zurzeit sind die Büros der Landi Albis und auch das Lager mit den Agrarprodukten in einem Provisorium in Affoltern untergebracht. Die Getreidesammelstelle und der Mühlebetrieb hingegen sind vom Abbruch und Neuanzeige

Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, vor dem Neubau am Bahnhof Mettmenstetten. (Bild Marianne Voss)

Infos unter www.Landialbis.ch/immobilien.


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Freitag, 22. März 2019

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Wenn die eigenen Wände fremd werden Vortrag zu Demenz von Christoph Held im Haus zum Seewadel in Affoltern Wann ist der richtige Moment, einen dementen Angehörigen in die Pflege einer spezialisierten Institution zu geben. «Nie», sagen einige mit Überzeugung. Gerontopsychiater Christoph Held widersprach dieser Meinung am vergangenen Dienstag: «Es kann sowohl Betroffene als auch Angehörige entlasten.»

Ernährung der Bewohner oftmals vor der Entscheidung, ob in diesem Moment die Fürsorge über der Autonomie stehen muss. Generell haben die Mitarbeitenden eine wertschätzende und akzeptierende Grundhaltung im Umgang mit den Menschen mit Demenz. Sie sind geschult, mit unstrukturierten Situationen gelassen und kreativ umzugehen. Es gilt zu akzeptieren, dass Menschen mit Demenz in ihrer eigenen Welt leben.»

................................................... von regula zellweger

Vieles bleibt erhalten

Menschen, die zu Hause einen Demenzpatienten betreuen, kommen oft an ihre Grenzen. Sie wollen aus Liebe aufopfernd alles tun, dass der Betroffene in seinen eigenen vier Wänden bleiben kann. Sie möchten ihn nicht in ein Heim «abschieben» – was oft von der Gesellschaft negativ konnotiert wird. Doch wenn einem Demenzpatienten mit veränderter Fähigkeit in der Wahrnehmung und mit der Einschränkung in deren Verarbeitung die eigenen vier Wände fremd geworden sind, ist er überfordert. Mehr, als wenn er in einer neuen, neutralen Umgebung mit professioneller Betreuung seinen Alltag verbringen kann.

Neurologische Fakten Christoph Held stellte in seinem Vortrag nicht einfach Behauptungen auf, er führte die Besucher des Anlasses im Haus zum Seewadel mit neurologischen und gerontopsychologischen Fakten und persönlichen Erfahrungen

persönlich Lebensgeschichten von Alzheimerpatienten Christoph Held war langjähriger Heimarzt und Gerontopsychiater in den Pflegezentren der Stadt Zürich. 2018 reduzierte er sein Pensum, unterrichtet aber weiter an der Uni Zürich und an Fachhochschulen zu Demenz. Er ist Autor von Fachbüchern und Erzählungen rund um das Thema Demenz. Sein neustes Buch «Bewohner» mit Lebensgeschichten von Alzheimerpatienten ist im Dörlemann-Verlag erschienen. anzeige

Der bekannte Gerontopsychiater und Buchautor Christoph Held beeindruckte mit seinem Referat seine ganze Zuhörerschaft, nicht nur Verena Feller, die Geschäftsleiterin des Hauses zum Seewadel. (Bild Regula Zellweger) aus seiner Arbeit als Heimarzt Schritt für Schritt auf die Erkenntnis hin, dass ein Eintritt in ein Heim keinesfalls ein Abschieben ist. Mit der durch die Krankheit bedingten Veränderung des Hirns verändern sich die emotionalen und kognitiven Möglichkeiten eines Menschen. Was sie wahrnehmen – und sei es auch noch so bizarr oder absurd – ist ihre Wirklichkeit. Demenzkranke soll man nicht überzeugen wollen, sondern validieren, was sie wahrnehmen. Monica Weber, Bereichsleiterin Pflege und Betreuung im Seewadel verdeutlicht: «Jede noch so unsinnig erscheinende Handlung und Verhaltensweise eines Menschen mit Demenz soll als sinnbehaftet verstanden werden. Die Aufgabe ist es, diesen Sinn zu entschlüsseln und für diesen Menschen zu übersetzen.»

In eigenen Welten lebend einsam sein Die neurokognitive Störung, die im Volksmund Demenz genannt wird

und deren Ursache oft eine Alzheimererkrankung ist, ist bis heute kausal nicht behandelbar. Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Schmerzhaft ist es für Betroffene wie für Angehörige, wenn bewusst wird, dass Fähigkeiten wegfallen. Demenz heisst eigentlich «weg vom Geist» und stimmt so nicht wirklich. Demenzkranke erleben ihre Welt als real, eine Welt, die in der Wahrnehmung von Gesunden oft unlogisch, unreal ist. Am Anfang werden Vermeidungsstrategien entwickelt – aber irgendwann verwischen sich die Erlebensschichten. Betroffene können nicht mehr über sich selbst sprechen – Angehörige stellen Hypothesen auf, die aber ganz falsch sein können. Hinter Verweigerung oder Widerstand stehen vielleicht Ängste, eine grosse Verwirrung, die nicht kommuniziert werden kann. Hier gilt es nicht, richtigzustellen, sondern darauf einzugehen, zu spiegeln, neutral zu sprechen. Christoph Held gelang es, Verständnis bei den Zuhörenden zu wecken und er gab ihnen auch ganz

klare Verhaltenstipps weiter, die den Umgang mit Dementen vereinfachen.

Demenzabteilung im Haus zum Seewadel «Für Betroffene, Angehörige und Pflegende bildet die Diagnose Demenz eine grosse Herausforderung», weiss Geschäftsleiterin Verena Feller. «Wir konnten im Februar eine Demenzabteilung mit 18 Betten eröffnen. Dort ist es möglich, dank kleinen architektonischen Anpassungen und einer fachlichen Differenzierung der Mitarbeiterinnen, gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit dementiellen Veränderungen einzugehen. Auch wenn in der bestehenden Infrastruktur noch einige Kompromisse eingegangen werden müssen, kann damit die Lebensqualität schrittweise verbessert werden.» Ganz im Sinne des Referates formuliert Monica Weber: «Die Autonomie wird als höchstes Gut angesehen und deshalb steht die Pflege beispielsweise bei der Körperpflege und der

Christoph Held brachte seine Zuhörerschaft manchmal trotz des ernsten Themas zum Lachen. Er erzählte beispielsweise von einem heute 90jährigen Mann, einem in der Jugend attraktiven Leistungssportler, der als Demenzpatient Pflegende mit Avancen beeindrucken wollte – und sich seiner heutigen Wirkung auf das andere Geschlecht nicht bewusst war. «Das gilt aber wahrscheinlich auch für manche gesunden alten Männer», fügte er an und der ganze Saal lachte. Humor darf auch mit Demenzpatienten gelebt werden – nicht auslachen, sondern mit ihnen zusammen über eine komische Situation lachen. Im Anschluss an das Referat konnten Fragen gestellt werden. «Gibt es ein diagnostisches Mittel, das prädiktiv auf die Krankheit hinweisen kann?» Diese Frage wurde mit «Nein, noch nicht» beantwortet. Vieles an der Krankheit ist bis heute auch für Wissenschaft und Forschung ein Geheimnis. Es ist beispielsweise nicht klar, weshalb mehr Frauen als Männer an dieser Krankheit leiden. Es gilt auch aufzuräumen mit einem Defizitmodell des Alters. Nicht alle betagten Menschen werden dement, das Alter muss nicht zwingend mit Vergesslichkeit einhergehen. Auch bei Demenzpatienten bleibt vieles erhalten, beispielsweise Reste des IchBewusstseins – die durchblitzen, wenn Betroffene plötzlich klare, kluge Aussagen machen. Christoph Held betonte zusammenfassend: «Demenzkranke bleiben eine Persönlichkeit, es gilt sie zu respektieren und nicht zu überfordern. Mit einem Eintritt in eine spezialisierte Institution kann man sie vor Überforderung schützen.» Beim anschliessenden opulenten Apéro konnten die Besucher das Gespräch mit dem Referenten suchen und die Gelegenheit nutzen, sein neustes Buch zu kaufen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. März 2019

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Vom Herrschaftssitz über die Filmkulisse und Flüchtlingshort zum Wohnobjekt Serie einst und jetzt (7): Die wechselvolle Geschichte der Villa Stehli in Obfelden Sie war vorwiegend Sommerresidenz der Obfelder Seidendynastie, diente zweimal als Filmkulisse, vorübergehend auch als Unterkunft für Flüchtlinge und ist heute Wohnobjekt: Die im 19. Jahrhundert erbaute Villa Stehli in Obfelden hat eine wechselvolle Geschichte.

paar Hanna und Josef Fuchs-Saxer – sie quasi als «Hausmädchen», er als Gärtner. Im Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks von 2001 erinnert sich Hanna Fuchs an ihre langjährige Tätigkeit in der Villa, insbesondere an den Umstand, dass die Herrschaften stets in der dritten Person angesprochen werden mussten.

................................................... von werner schneiter

Drehort für zwei Kinofilme

Die Villa Stehli wurde 1875/76 von Emil Stehli-Hirt, dem Gründersohn der gleichnamigen Seidenfirma erbaut – eine repräsentative Erscheinung im spätklassizistischen Stil auf dem Hügel des Obfelder Chilefeldes mit der in dieser Zeit typischen landschaftlichen Parkanlage. Sie erstreckt sich über mehr als drei Hektaren. Familienmitglieder der Seidendynastie nutzten die Villa vorwiegend als Sommerresidenz, die auch grossen Festen diente. Der Obfelder Metzgermeister Heinz Kummer, inzwischen verstorben, gehörte zu den Fleischlieferanten. Als bei ihm im Geschäft der Ofen den Dienst versagte, bearbeitete er das Roastbeef in der Not mit dem Bunsenbrenner. Lachend erzählte er jeweils, wie die Herrschaften von einem vortrefflich mundenden Fleisch gesprochen haben … Und diesen Herrschaften diente während vieler Jahre auch das Ehe-

Nun, die Zeiten der rauschenden Feste in der Villa sind längst vorbei. Aber immerhin wurde die internationale Filmwelt auf das bedeutendste kulturelle Objekt der Gemeinde Obfelden aufmerksam. 1977 bauten die Macher des «Heidi»-Films die Kulissen auf und drehten im Haus und auf dem Areal Sequenzen von «Heidi in Frankfurt». Nun, der Chronist erinnert sich darüber hinaus an die Filmaufnahmen für «Kinder der Landstrasse», entstanden zwischen November 1991 und März 1992 – auch daran, wie die Darstellenden bei klirrender Kälte und dick eingehüllt Szenen mehrfach wiederholen mussten. So auch die damals 24-jährige und heute unter anderem in deutschen Fernsehserien zu sehende Jasmin Tabatabai. Und zwar so lange, bis Regisseur Urs Egger («Tatort») jeweils zufrieden war. Bei Innenaufnahmen durfte man nicht dabei sein, beim gemeinsamen Essen in einem ei-

Die Umgebung der Villa Stehli als Drehort für «Kinder der Landstrasse» mit der damals 24-jährigen Schauspielerin Jasmin Tabatabai, die heute in deutschen Fernsehserien zu sehen ist. (Archivbild) gens hergerichteten Lastenzug jedoch schon. «An fünf von insgesamt fünfzig Drehtagen sorgte die vielköpfige Equipe auf dem sonst stillen Areal für Betrieb und ein kreatives Chaos», schrieb der «Anzeiger» im Dezember 1991. Der 105-Minuten-Streifen, der die Leidensgeschichte der Jenischen in den 40erund 50er-Jahren schildert, wurde zum grossen Kinoerfolg.

Gemeindeversammlung lehnte Kauf ab

Die Villa Stehli heute. Das Inhaber-Ehepaar Baumgartner liess unter Mitwirkung der kantonalen Denkmalpflege alle Gebäude restaurieren und realisierte insgesamt sieben Wohnungen. (Bild Werner Schneiter) anzeige

1996 verhandelte der damalige Gemeindepräsident Rolf Grob mit den Eigentümern über einen Kauf der Villa durch die Gemeinde; der Gemeinderat brachte das Kaufgeschäft im Herbst 1996 an die Gemeindeversammlung – und scheiterte nach einem turbulenten Versammlungsverlauf. Im Verhältnis von 2:1 lehnte die von 372 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung einen Kauf von Villa und Umgebung ab. Ausschlaggebend war damals nicht in erster Linie der Kaufpreis von 1,6 Mio. Franken, sondern der unklare Verwendungszweck sowie die unbekannten Renovationskosten. Als dann im Laufe der turbulenten Versammlung von Gewerbeseite Lichtbilder über den baufälligen Zustand der Villa gezeigt wurden, kippte die Stimmung dann vollends gegen den

Gemeinderat. Derweil dieser von grossem kulturhistorischen Wert sprach, sahen andere hier ein «Fass ohne Boden» und ein finanzielles Abenteuer. Sarkastisch vermerkte der Kommentator im «Anzeiger», dass sich der Gemeindepräsident schon darauf gefreut habe, dereinst mit dem Zweispänner durch den prächtigen Villapark zu brausen. Es kam zu neuen Verhandlungen. Spital Affoltern und der Sozialdienst zeigten Interesse, sahen dort die Möglichkeit, ein sozialpsychiatrisches Wohnheim einzurichten. Aber auch das scheiterte. 1997 erwarb das Ehepaar Eveline und Kurt BaumgartnerSteiner aus Jona SG die Villa und den Umschwung von der Stehli AG. Es plante vorerst, das historische Gebäude in eine Altersresidenz umzubauen, lag aber wegen baurechtlicher Fragen im Clinch mit der Gemeinde. Sie vermieteten die Villa vorübergehend an den Sozialdienst des Bezirks Affoltern, der 1999 eine temporäre Heimat für 45 Kriegsflüchtlinge – ausschliesslich Familien – einrichten konnte.

wurde im September 2000 vom Zürcher Landschaftsarchitekten Guido Hager ein umfangreiches Parkpflegewerk erstellt. Darauf basierend werde der Park gepflegt, gestaltet und saniert, so der Inhaber. Basierend auf einem Regierungsratsbeschluss von 1979 und einem Vertrag von 2003 wurden die Villa, einschliesslich Kegelbahn, Anlagen und Park, von der Baudirektion des Kantons unter Schutz gestellt. Sie gelten als regionale Schutzobjekte. «Alle bestehenden Gebäude wurden unter Mitwirkung der kantonalen Denkmalpflege saniert und restauriert. Zusätzlich haben wir ein Gerätehaus und einen Pavillon erstellt», fügt Kurt Baumgartner bei. Er hat in den Wohngebäuden insgesamt sieben Wohnungen realisiert. In der Villa und auf dem Gelände ist also längst Ruhe eingekehrt. Bisher erschienen: Vom Mehrgenerationenhaus zur modernsten Alterssiedlung – Wandel der Wohnformen (6. April 2018). Affolterns «Einkaufsmeile» ist belebt, aber nur tagsüber (25. Mai 2018). Maschwanden – seit acht Jahren ohne Restaurant (3. Juli 2018). OVA: Vom Untergang eines Traditionsbetriebes

Villa, Annexbauten und Park unter Schutz Gemäss Kurt Baumgartner, Architekt, Bauherrenberater und Raumplaner,

(9. November 2018). Als sich noch 800 Stimmberechtigte in den Affoltemer Kasinosaal drängten (11. Januar 2019). Als in Zwillikon das Feuer erlosch – die Stilllegung der Kehrichtverbrennungsanlage 1985 (5. Februar 2019).


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. März 2019

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Wenn der Skiclub und der Turnverein sich auf der Piste treffen Zwei Hausemer Vereine in der Schneewelt Arosa Lenzerheide Wenn zwei Dorfvereine dieselbe Idee haben, dann kann es nur gut kommen. Der Skiclub und der Turnverein Hausen haben vergangenes Wochenende die Pisten und das Après-SkiAngebot der Schneewelt Arosa Lenzerheide genossen. Am Samstag, 16. März, morgens früh vor 7 Uhr herrscht ein Tohuwabohu auf dem Parkplatz Chratz in Hausen. Junge und Ältere kommen sich zwischen Ski, Skischuhen, Taschen und Stöcke in die Quere. Schon wollen Junge den Car entern, werden jedoch zurückgepfiffen. Das sei nicht das richtige Fahrzeug. Schnell stellt sich heraus, dass der Skiclub und der Turnverein das Gleiche vor haben, nämlich Skifahren in der Schneewelt Arosa Lenzerheide.

Sonne pur und viel Schnee Während die Skiclübler bereits im Car nach Parpan wegfahren, sind die Turnerinnen und Turner immer noch am Begrüssen und Fahrgelegenheit suchen. Es lockt beide Vereine ein tolles

Der Skiclub Hausen bei Tgantieni Scalottas, Lenzerheide. (Bilder zvg.) Wochenende, denn die Wetteraussichten sind für Pistengurus ausgezeichnet. Der SC hat die Logis in Parpan reserviert und der TV auf der Lenzerheide. Im riesigen Skigebiet wird erst einmal Arosa aufgesucht. Es ist ja am weitesten entfernt vom Ausgangspunkt. Die neue Luftseilbahn, die vom

Urdenfürkli zum Hörnli hinüberquert, macht es möglich. Die Carmennahütte lockt, ist aber überbevölkert.

Livemusik an der Pistenbar Wo trifft man sich wieder? Unvermeidlich dort, wo etwas los ist. Ohne Abmachung stossen die Protagonisten

Das Wichtigste gelernt, um Kinder hüten zu können

Babysitterkurs des Schweizerischen Roten Kreuzes in Hausen

Der Turnverein Hausen bei Scharmoin Rothorn, Lenzerheide. der zwei Vereine auf Scharmoin aufeinander, wo die Coverband «2nd Helping» aus Adliswil den Nachmittag rockt. Die gute Stimmung dank der Livemusik lässt gerne länger sitzen bleiben, als die Sessel- und Skilifte laufen. Am Sonntag wiederholt sich das Treiben im Schnee, allerdings ohne

An zwei Samstagen im Januar und Februar haben 13 Jugendliche am Babysitterkurs des Schweizerischen Roten Kreuz in Hausen am Albis teilgenommen. In den insgesamt zehn Stunden erlernten sie das Wichtigste für das Hüten von Kindern. Die Kursleiterin Maria Marghitola vermittelte ihnen alles Wissenswerte zu Themen wie: Bedürfnisse des Kindes, harmonische Entwicklung, Beschäftigung, anzeige

altersgerechtes Spielen, Essen und Trinken, Ruhe und Schlaf, Sicherheit, Sauberkeit und Schutz sowie Wohlbefinden und Gesundheit. Gut vorbereitet konnten die Jugendlichen am Ende des Kurses ihren wohlverdienten Babysitterausweis des SRK entgegennehmen. Stolz können sie sich jetzt auf die Babysitterliste von und für Hausen, Ebertswil und nähere Umgebung

registrieren lassen, um so den Eltern, die einen «Sitter» suchen, eine Auswahl zu bieten. Auf der Homepage der Gemeinde Hausen kann die Kontaktperson, zum Bezug einer solchen Liste eingesehen werden. Die Babysitter freuen sich auf ihren ersten Nebenjob, bei dem sie einerseits ihr Sackgeld etwas aufbessern können und andererseits etwas Gutes für die Allgemeinheit tun. (LüB)

Bruno Vogel Weitere Infos unter www.skiclub-hausen.ch oder www.tvhausen.ch.

Brustkrebs-App neu auf iPhone

Affoltemer Stiftung setzt sich für Frauen ein Seit einer Woche ist die «DearMamma»-App auch auf dem iPhone kostenlos verfügbar. Sie ist die weltweit erste Brustkrebs-Präventions-App für Frauen, die weder lesen noch schreiben können.

Bereit für Babysitter-Einsätze: Jugendliche Absolventen des Kinder- und Babysitterkurses des SRK in Hausen. (Bild zvg.)

Livemusik. Trotz früherem Aufbruch folgt das Abendessen sehr spät, Stau da, Stau dort, es geht nur langsam aus den Bergen fort.

Bisher war «DearMamma» nur für Android-Systeme zugänglich. Mit der weltweit einzigartigen PräventionsApp will die Schweizerin Sonja Dinner den Frauen ein Instrument in mittlerweile sechs Weltsprachen in die Hand geben (englisch, französisch, arabisch, hebräisch, spanisch und deutsch). Damit sollen jährlich 500 000 bis 700 000 Betroffene, die bisher weltweit an Brustkrebs sterben, verhindert werden – auch im deutschsprachigen Raum. Dazu sagt Sonja Dinner, Präsidentin der «The Dear Foundation» mit Hauptsitz in Affoltern: «Wir sind stolz darauf, dass die auf Android in Testgebieten bereits erfolgreich eingeführte App «DearMamma», die ein audio-visuelles Instrument zur Aufklärung und Früherkennung von Brustkrebs für alle Frauen ist, nun auch auf AppleGeräten benutzt werden kann. Damit erreichen wir noch mehr Frauen, die wir weltweit für Brustkrebs gezielt sensibilisieren wollen.» «DearMamma» kann heute auf Geräten mit dem Android- und iOSSystem (iPhone) über «Google Play» oder über den Apple-App-Store kostenlos heruntergeladen werden. Mit anschaulichem Bild- und Filmmaterial und gesprochenen Texten werden die medizinischen Zusammenhänge aufgezeigt und leicht verständlich mit praktischen Beispielen erklärt. Das weltweite Projekt der «The Dear Foundation» wird unterstützt von David Nabarro, ehemaliger langjähriger WHO- und UN-Berater von Kofi Annan und Ban Ki-moon. Er unterstützt das Projekt der Schweizer Stiftung auf der Basis von «sound medical information» und will dazu

beitragen, das Tabu zu brechen, sich des Brustkrebses zu schämen.

Für notleidende Frauen und Kinder Seit über zwölf Jahren setzt sich Sonja Dinner mit der von ihr gegründeten «The Dear Foundation» weltweit für notleidende Frauen und Kinder ein. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Selbstbestimmung sowie der Unterstützung und Förderung von behinderten Menschen. Sie fördert auch den interreligiösen Dialog. «The Dear Foundation» hat zusammen mit lokalen Partnern und NGOs seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2006 weit über 500 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Russland und im Mittleren Osten betreut. Rund 200 Mitarbeitende vor Ort und zehn Mitarbeitende am Hauptsitz in Affoltern a. A. sowie in den regionalen Zentren in Jerusalem und Monrovia erarbeiten, koordinieren und kontrollieren die Projekte. Die Direktion liegt in den Händen von Sevim Araz. Sonja Dinner: «Unsere Stiftung ist finanziell unabhängig. Sie nimmt Legate und Spenden entgegen, um den Wirkungskreis weiter auszubauen. Die Zuwendungen fliessen ohne Abzug, zu 100 %, in die diversen Projekte. Die Verwaltungskosten übernimmt die Stiftung.» (ToR) anzeige


Veranstaltungen

Musikchränzli 2019 Am Samstag, den 23. März 2019, um 20.00 Uhr in der Zendenfreihalle Obfelden Konzert in zwei Teilen unter musikalischer Leitung von Peter Vögelin Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.00 Uhr

Tombola Tanz mit dem Duo Marinos


Bezirk Affoltern

Wieder in den Kantonsrat

In den Kantonsrat

Arianne Moser

Malerei und Skulpturen Die Natur erwacht

LISTE

3 fdp-knonaueramt.ch

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Freitag, 22. März 2019

Wir machen Zukunft

Die Ämtler Künstler Annegret Merz und Werner Nydegger stellen in der Galerie Märtplatz aus. > Seite 17

Es wird wärmer – Impressionen zum Frühlingsstart im Knonauer Amt. > Seite 18

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Entspannter schlafen Das neue Relax-Schlafstudio in der Begegnungszone Affoltern lädt zur Arven-Woche. > Seite 21

Olivier Hofmann

LISTE

fdp-knonaueramt.ch

3 Wir machen Zukunft

Dank Speed-Dating zum Wunschberuf Am Lehrstellenmarkt der Bezirke Affoltern und Dietikon buhlten 80 Jugendliche um Ausbildungsplätze Am Lehrstellenmarkt in Dietikon ging es am Montag um nicht weniger als die letzten freien Ausbildungsplätze in der Region. Insgesamt 16 Betriebe waren vor Ort und fühlten den Bewerbern auf den Zahn.

bewerbe er sich für die Lehrstelle als Elektroinstallateur.

Besser eine Person vor sich als eine anonyme Bewerbung auf dem Pult

................................................... von sibylle egloff, limmattaler zeitung Händeschütteln, Stühlerücken, Dossierübergabe. Der Ablauf wiederholt sich am Montag-Nachmittag fast alle fünf Minuten an jedem der 16 Tische im Reformierten Kirchengemeindehaus in Dietikon. Jugendliche streichen sich etwas nervös durch die Haare oder reiben ihre Hände auf den Oberschenkeln, während Erwachsene sich über ihre Bewerbungsunterlagen beugen und ihnen Fragen stellen. «Was sind Ihre Stärken?», «Was reizt Sie an diesem Beruf ?», «Fühlen Sie sich eher in einer ruhigen oder hektischen Umgebung wohl?», wollen die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner am Lehrstellenmarkt der Bezirke Affoltern und Dietikon von den jungen Menschen wissen. Das Berufsinformationszentrum (biz) Urdorf veranstaltet den Anlass bereits zum vierten Mal. 16 Betriebe nehmen am diesjährigen Lehrstellenmarkt teil. Sie haben 18 Grundbildungen und 68 Lehrstellen zu vergeben. «Wir haben festgestellt, dass viele Betriebe am Ende des Schuljahrs noch über offene Lehrstellen verfügen, während gleichzeitig noch viele Jugendliche eine Lehrstelle suchen. Diesem Missverhältnis wollen wir mit dem Lehrstellenmarkt entgegenwirken», sagt Markus Eggler vom biz Urdorf.

Schnupperlehre vereinbaren Der Anlass diene als Plattform, wo sich Jugendliche und Betriebe treffen könnten, so der Berufs-, Studien- und anzeige

Vorstellungsgespräche einmal anders: Der Lehrstellenmarkt bietet Gelegenheit zum Kennenlernen. (Bilder Claudio Thoma)

Kevin Miani war auf Lehrstellensuche.

Auch die Stiftung zur Weid, Rossau, hat Bewerbern auf den Zahn gefühlt.

Laufbahnberater. «Vor allem Jugendlichen, die im persönlichen Kontakt einen besseren Eindruck hinterlassen als in den Bewerbungsunterlagen, kommt der Anlass zugute.» Doch nicht nur für sie bringt dieser Vorteile. «Es vereinfacht den Rekrutierungsprozess für die Betriebe», sagt Eggler. Funktionieren tue es wie bei einem SpeedDating. «Es gibt ein kurzes Gespräch,

in dem sich die Jugendlichen vorstellen können und man sich gegenseitig kennen lernt. Wenn der erste Eindruck überzeugt, kann ein weiteres Vorstellungsgespräch oder sogar eine Schnupperlehre vereinbart werden.» Die Hoffnung der Jugendlichen ist gross, durch den Besuch des Lehrstellenmarkts einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. «Ich wünsche

mir, dass ich eine gute Lehrstelle finde. Ich habe letzte Woche die Gymiaufnahmeprüfung absolviert und habe kein gutes Gefühl. Für den Fall, dass es nicht klappt, will ich vorbereitet sein», sagt der 16-jährige Kevin Miani aus Affoltern. Am liebsten würde er eine Ausbildung zum Chemielaboranten machen, doch da eine solche am Lehrstellenmarkt nicht angeboten werde,

Nilanthi Srishankar aus Urdorf interessiert sich wie viele der Teilnehmenden für eine Lehre als Kauffrau. Sie habe sich bereits auf Gemeindeverwaltungen und bei Spitälern beworben, aber nur Absagen erhalten. «Ich bin bei den vergangenen Vorstellungsgesprächen zu unsicher aufgetreten», sagt die 14-jährige Sekschülerin. Davon ist im Gespräch mit Barbara Schilliger und Ralf Schneitter von der Firma Lange wenig zu spüren. Sie sind zum ersten Mal beim Lehrstellenmarkt dabei. «Der erste Eindruck ist für uns sehr wichtig», sagt Geschäftsführerin Barbara Schilliger. Es sei viel besser, wenn man die Person vor sich habe statt eine anonyme Bewerbung auf dem Bürotisch, findet ihr Kollege Ralf Schneitter. «In einem drei- bis vierminütigen Gespräch erfährt man viel mehr als in einem Bewerbungsdossier», sagt er. Auch für Nadja Goutziomitros von der Dietiker Elektroinstallationsfirma Jaisli-Xamax ist der persönliche Kontakt vor der Lehrstellenvergabe essenziell. «Der Funke muss überspringen», sagt die Berufsbildnerin. Man suche nicht einfach nur nach Lernenden, die eine Ausbildung zum Automatikmonteur oder zur Automatikmonteurin machen wollen. «Wir bieten Perspektiven und behalten die Personen nach dem Anschluss der Lehre.» Das sei eine gegenseitige Verpflichtung. Deshalb müsse ein Grundinteresse vorhanden sein, auf dem man aufbauen könne. Goutziomitros ist überzeugt, dass sie auch dieses Jahr die offene Lehrstelle mit einer Person besetzen kann, die den Lehrstellenmarkt besucht hat. «Mit zwei Interessierten haben wir eine Schnupperlehre vereinbart. Einer davon wird unser neuer Lernende.»


Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. März 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Freitag, 29. März 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: «Ein Wendepunkt in meinem Leben» www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 24. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 28. März 14.00 Generation 60+ und alle, die interessiert sind an: «Was blüht denn da?» Botanischer Streifzug, Teil 3 mit Ueli Mauch, ehem. Pfarrer in Mettmenstetten Dauer: ca. 1-1,5 Stunden Treffpunkt: an der Chilestube Freitag, 29. März 19.00 Filmabend in der Chilestube «Die Schachspielerin» (F 2009)

Sonntag, 24. März 11.00 (!) Ökumenischer Gottesdienst zur Aktion Brot für alle/ Fastenopfer mit Tina Goethe Fachreferentin Bfa über ihre Reise nach Kamerun Musikalische Mitwirkung des Gesangvereins Hedingen Pfarrer Walter Hauser und Pastoralassistentin Linda Cantero. Anschliessend Suppenzmittag mit der Integrationsgruppe Hedingen und «fairen Früchten» aus Kamerun Donnerstag, 28. März 19.30 Gemeindeversammlung im Schachensaal

Voranzeige: Samstag, 30. März Am Vormittag Rosenverkauf durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden im Dorf für die Aktion Brot für alle/Fastenopfer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 24. März 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller Dienstag, 26. März 19.30 Vortrag von Pfr. U. Boller «Heinrich Bullinger: Dolmetscher und Brückenbauer», Chilehuus Mittwoch, 27. März 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli Freitag, 29. März 14.00 bis 16.00 Uhr Erzählcafé «Ein Wendepunkt in meinem Leben» im reformierten Pfarrhauskeller Mettmenstetten

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 23. März 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2-6 Jahren in der katholischen Kirche Bonstetten Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 24. März 10.00 DIE Lebensgrundlage für uns alle: WASSER. Feiern, beten, denken und reden Sie mit uns im dialogischen Gottesdienst mit den Konfirmanden Julia, Loïc und Severin; Pfrn. Susanne Sauder und Casey Crosby, Piano

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 24. März 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi und Taufe von Nico Huber Anschliessend Apéro Montag, 25. März 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 29. März 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 24. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Orgelvorstellung mit Katrin Müller und Daniel Rüegg Anschliessend Apéro im Pfarrhauskeller Montag, 25. März 15.30 3. Klass-Unti im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung «Am Anfang war die Farbe». Bilder von Christian Bader. Bis 23. April Sonntag, 23. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Chiletaxi: Ueli & T. Buri Mittwoch, 27. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche 20.00 Das Theater Kanton Zürich zeigt die Zwingli–Roadshow im Mühlesaal beim Kloster Kappel Tickets an der Abendkasse erhältlich oder über www.ticketino.com. Donnerstag, 28. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil Sonntag, 31. März 17.15 Musik und Wort Duo per Tutti (Barbara Bangerter, Querflöte und Andrea Paffrath, Klavier) «Esprit du printemps» Wunderbare Flötenklänge entführen in die Welt des Frühlings – Zeit des Aufbruchs und Neubeginns. Mit Werken von Jean Baptiste Loeillet, Camille Saint-Saëns, Claude Debussy u. a. Lesungen: Pfr. Volker Bleil

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenaktion Pfr. Saporiti und Pfr. Maurer Gesangverein KnObf anschliessend Suppenzmittag für alle in der Stampfi Sonntag, 31. März Gottesdienst auswärts besuchen Für Fahrdienst nach Maschwanden wenden Sie sich bitte an Constanze Walter, Kirchenpflegerin (bis Samstag 18 Uhr) 079 324 23 92

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 24. März 10.00 Bitte Gottesdienst in einer anderen Gemeinde besuchen Freitag, 29. März 20.00 Taizégottesdienst mit dem Taizéteam Angela Bozzola am Klavier

Samstag, 23. März 9.00 3. Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 24. März 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel) Anschliessend Chilekafi im Ref. Kirchgemeindehaus 11.15 Jugend-Gottesdienst Reformierte Kirche Montag, 25. März 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 26. März 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum alte Landstrasse 33 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 27. März 14.00 Seniorennachmittag Theater mit Seniorenbühne Zürich, Gemeindesaal Ottenbach Donnerstag, 28. März 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 23. März 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Thema: «David und Goliath» Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Fiire-Team Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 24. März 11.00 Ökumenischer Suppensonntag/ Familiengottesdienst mit Taufe von Alessia Stiefel Pfarrerin Elisabeth Armingeon Mitarbeit katholische Kirche Affoltern, Ottenbacher Chor Veronica Nulty, Orgel Mit anschliessendem Suppenessen für Jung und Alt im Chilehuus Samstag, 30. März 9.00 bis 12.00 Uhr JuKi7: Aktion «Faire Rosen» auf dem Dorfplatz Leitung: Pfarrerin Sonja Weisenhorn www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 24. März 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Chilekafi 17.00 Konzert «The Sad Pumpkins» in der Kirche Stallikon Eintritt frei – Kollekte Montag, 25. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 26. März 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 28. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 29. März 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 23. März 8.30 bis 11.00 Uhr Oberämtler Frauenzmorge «Drei Kilo zu viel – und andere Frauengeheimnisse» Engelscheune, Rifferswil Sonntag, 24. März 9.30 Gottesdienst «Mensch, wo bist du?» Pfrn. Irene Girardet

Freitag, 22. März 17.30 Fastenzeit Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 4. Klasse Samstag, 23. März 14.30 Taufe von Alessio Emil Jurkin Sonntag, 24. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Knonau mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. T. Maurer Musikalische Umrahmung: Chor Knonau-Obfelden Dirigentin: A. Bozzola Anschliessend gemeinsame Fastensuppe im Stampfi-Saal

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. März 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. März 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Ökumenischer Familiengottesdienst zur Fastenkampagne in der reformierten Kirche Hedingen Anschliessend Suppenzmittag im Chilehuus mit der Intergrationsgruppe Hedingen 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. März 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 24. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 26. März 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 27. März 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 28. März 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. März 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 24. März 11.00 Eucharistiefeier Montag, 25. März 19.00 Meditation Donnerstag, 28. März 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 24. März 10.30 Kein Gottesdienst 11.00 Ökumenischer Familiengottesdienst zur Fastenkampagne in der reformierten Kirche Ottenbach mit dem Ottenbacher Chor Anschliessend Suppenzmittag im Chilehuus

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 23. März 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 24. März 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 25. März 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 24. März 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Brass Band und Kinderhort Mehr unter: www. emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 22. März 19.00 Ehekurs Sonntag, 24. März 10.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt: Simon Fenner) Donnerstag, 28. März 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. März 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. März 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 28. März 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. März 2019

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«Die Geschichte liess sich nicht in 20 Minuten erzählen» Ämtler Dokumentarfilm über Supermoto-Legende Dani Müller Mit über 50 Jahren noch in einer Extremsportart mithalten können? Dani «Bad Boy» Müller hat gezeigt, dass es geht. Die Affoltemer Philippe Frey und Debora Lienhard haben die Geschichte des SupermotoUrgesteins filmisch festgehalten. ................................................... von thomas stöckli Für Philippe Frey ist das Filmen ein Hobby, seine Freundin Debora Lienhard macht dies allerdings beruflich. Gemeinsam hat das Paar aus Affoltern den Supermoto-Fahrer Dani

«Bad Boy« Müller aus Muri, AG, in dessen Abschiedssaison begleitet. Ziel war eine maximal 20-minütige Kurz-Doku. Tatsächlich wurde der Film dann allerdings über 50 Minuten lang. «Wir haben immer mehr gemerkt: Diese Lebensgeschichte lässt sich nicht in 20 Minuten erzählen», so Frey. Drei grosse Rückschläge prägen die Karriere des Supermoto-Urgesteins, der auch in England und den USA gefahren und nun mit 53 Jahren zurückgetreten ist. Schon als er früher als Kind an die Rennen gegangen sei, habe ihn Müller fasziniert, sagt Frey. «Dabei kannte ich damals seine Lebensgeschichte noch gar nicht.» Im Film wird denn auch

nicht nur die letzte Saison festgehalten, zu historischen Foto- und Videoaufnahmen kommen der Ausnahmeathlet selber und seine Wegbegleiter zu Wort. «Wir haben sicher um die 800 Stunden investiert», so Frey. Der Film «Bad Boy» feiert morgen Samstag im Kino Mansarde in Muri Premiere. Weil diese Uraufführung so schnell ausverkauft war, findet am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr eine weitere Vorstellung statt. (tst.) «Bad Boy», Doku-Film von Philippe Frey und Debora Lienhard über den Supermoto-Fahrer Dani Müller, Zusatzvorstellung am Sonntag, 24. März, 16 Uhr, Kino Mansarde, Muri. Tickets unter ticketino.com.

Um seine Lebensgeschichte geht es: «Bad Boy» Dani Müller, flankiert von den Filmemachern Philippe Frey und Debora Lienhard. (Bild zvg.)

Abstrakte Malerei und figürliche Skulpturen

Annegret Merz aus Aeugst und Werner Nydegger aus Obfelden stellen in der Galerie Märtplatz aus Mit zwei Ämtler Kunstschaffenden eröffnet Kultur Affoltern das Galeriejahr 2019 und lädt am 29. März zur Vernissage in die Galerie Märtplatz ein. Annegret Merz aus Aeugst zeigt abstrakte Malerei und Werner Nydegger aus Obfelden figürliche Skulpturen aus Stein und Holz.

Die Skulpturen von Werner Nydegger leben von den charakteristischen Eigenschaften des Materials. (Bilder zvg.) anzeige

Beide Kunstschaffenden sind seit mehr als 30 Jahren handwerklich und künstlerisch tätig, sie haben sich mit verschiedenen Materialien und Techniken auseinandergesetzt und sie weiterentwickelt. Annegret Merz lebte mit ihrer Familie in Rifferswil und wohnt nun seit 2012 mit ihrem Ehemann in Aeugst. Die Malerei war neben Familie und Beruf immer ein wichtiger Teil ihres Lebens und ermöglichte ihr, kreativ tätig zu sein. Verschiedene Kurse in kreativem Gestalten begleiten ihren Werdegang, sowie regelmässige Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie sagt, dass das Malen für sie bedeutet, die Umwelt und Natur zu

beobachten, Eindrücke aufzunehmen, die Vielfalt von Farben, Formen und Strukturen zu erfassen und zu neuen Kompositionen zusammenzusetzen. Sie arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben, die ihr ermöglichen pastos und lasierend zu malen. Es ist ihr nicht mehr wichtig, das genaue Abbild wiederzugeben, sondern mit ihren Bildern ein Gefühl, eine Stimmung, Har-

monie oder Diskrepanz auszudrücken. Ihre Malerei will nicht aufrütteln, ist nicht zeitkritisch, vielmehr möchte sie damit Ruhe und Kraft vermitteln.

Aus Sandstein, Marmor und Holz Werner Nydegger lebt mit seiner Familie seit 1968 im Säuliamt und hatte bereits 1969 zum ersten Mal ein

eigenes Atelier in Obfelden. Er ist von Beruf Maurer und Steinbildhauer und hat als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Bildhauern gearbeitet. Werner Nydegger hat im Auftrag der Denkmalpflege des Kantons Zürich Renovationen an historischen Bauten ausgeführt und er ist für die Gestaltung von verschiedenen Brunnen im Knonauer Amt zuständig. Er hat auch immer wieder Kurse in Steinbildhauerei erteilt und an verschiedenen Ausstellungen teilgenommen, so auch an derjenigen der «Ämtler Künstler». Werner Nydegger arbeitet mit verschiedenen Materialien und nutzt bei seinen figürlichen Arbeiten deren Eigenschaften. Aus Sandstein, Marmor und Holz entstehen so ausdrucksstarke Skulpturen, die von den charakteristischen Eigenschaften des Materials leben. (KA) «Acrylbilder und Skulpturen», Ausstellung in der Galerie Märtplatz. Vernissage am Freitag, 29. März, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 14. April, freitags, 17 bis 20 Uhr, samstags, 9 bis 12 Uhr

Mit ihren Bildern will Annegret Merz Gefühle und Stimmungen ausdrücken.

(Wochenmarkt und Märtkafi), sonntags, 11 bis 14 Uhr. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. März 2019

Langsam wird es Frühling Die Natur im Säuliamt erwacht aus ihrem Winterschlaf

Langsam kommt wieder Leben in die Natur: Am Waldrand graste kürzlich eine Rehherde ...

Auf den Wiesen blühen die Wald-Vergissmeinnicht ...

Ausserdem lassen Hyazinthen ...

... und versteckt im Gras zeigen sich ganz scheu erste Löwenzahnblüten.

... und die Blüten des Winterschneeballs färben sich in ein zartes Weiss-Rosa.

... und Narzissen die Gärten in einem bunten Farbenmix erstrahlen. (Bilder Mohammed Shahin)


Forum

Freitag, 22. März 2019

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Stimmen zur Zukunft des Spitals Affoltern Was ist sinnvoller als Gesundheit und Lebensqualität? Unser Spital ist sehr viel mehr als ein unprofitables Kleinspital. Mit der einzigartigen Kombination verschiedener Angebote der Medizin und Pflege unter einem Dach, sucht das Spital Affoltern weit und breit seinesgleichen. Was das reine Akutspital betrifft, gibt es zwar im Umkreis von 20 km mehrere andere Spitäler, aber die Anfahrt zu diesen ist mühsam. So erreicht man das Triemli mit dem öffentlichen Verkehr nach einer bis zu einstündigen Reise mit ein- oder mehrmaligem Umsteigen. Spitalpatienten sind meist nur sehr beschränkt mobil. Sollen unsere alten Leute von einem überfüllten Bus zum anderen springen müssen? Oder sollen sie für jeden Spitalbesuch 150 Franken für die Fahrt mit dem Taxi bezahlen? Sollen sie im Spital oder Pflegeheim nicht mehr besucht werden können, weil viele ihrer Angehörigen ähnlich unbeweglich sind wie sie selbst? Auch als Arbeitgeber erfüllt das Spital eine wichtige Rolle. Es sichert nicht nur 720 Arbeitsplätze, sondern trägt auch wesentlich zur Lebensqualität bei, indem es wohnortnahes Arbeiten ermöglicht und langes Pendeln erspart. Der öffentliche Verkehr ist zu Stosszeiten schon jetzt überlastet und Autofahrer, die täglich lange Strecken zur Arbeit fahren müssen, verursachen schon genug Umweltverschmutzung und Staus. Als grosser Arbeitgeber kommt das Spital auch der gesamten Wirtschaft unserer Region zugute. Unsere Politiker glauben zu wissen, dass die vorgeschlagenen Pläne, das Spital profitabel zu machen, scheitern werden. Worauf stützen sie ihre Meinung? Dem Knonauer Amt wird in den nächsten 20 Jahren ein Bevölkerungswachstum um ca. 20 Prozent prognostiziert, womit der Anteil älte-

rer Menschen und die Nachfrage nach Spitalleistungen steigen wird. Das gesparte Geld wollen die Gemeinden anderweitig ausgeben. Was ist denn so viel sinnvoller als unsere Gesundheit und Lebensqualität? Bei einer Spitalschliessung werden unsere Steuern sicher nicht gekürzt. Können wir akzeptieren, dass uns etwas so Wichtiges weggenommen wird, ohne zu wissen, was uns dafür sonst geboten wird? Egal, in welcher Rolle wir uns befinden – Patient, Besucher, Arbeitnehmer oder einfach nur Einwohner und Steuerzahler, wir alle brauchen das Spital Affoltern! Es gibt nur einen richtigen Weg: 3x Ja! Maja Ivicevic, Hedingen .........................................................................

Von den Investoren lernen Ein Anleger setzt sein Kapital dort ein, wo er einen wirtschaftlichen und oft auch einen ideellen Nutzen sieht. Was verlieren wir zum jetzigen Zeitpunkt wenn wir 3x Ja stimmen? Nichts, dies kostet uns keinen Franken, das Spital kann aus seinen Rückstellungen allfällige Defizits selber auffangen. Was gewinnen wir? Das Spital hat die Chance, sich um Leistungsaufträge zu bemühen. Wir profitieren weiter von den Dienstleistungen der Langzeitpflege (83 Betten, schwarze Zahlen, von der überregional anerkannten Palliative Care, der akuten Altersmedizin, vom psychiatrischen Stützpunkt mit der einzigartigen Mutter-Kind Station, der Gebärklinik, der immer präsenten Notfallstation und den verschiedenen ambulanten Diensten. All dies wird unterstützt von der kompetenten inneren Medizin und der Chirurgie. Was bedeutet es, wenn das Spital die Leistungsaufträge erhält? Neben der Anerkennung der bisher geleisteten seriösen Arbeit, eine Wertvermehrung des Spitals. Welches die Bedin-

Aufbruchstimmung ist spürbar Konkrete Schritte zur neuen «Kirchgemeinde Säuliamt», «Anzeiger» vom 19. März. Meine Teilnahme als Mitglied der Kirchgemeinde hat sich gelohnt. Endlich war etwas Aufbruchstimmung zu verspüren in dieser Kirchenentwicklung! Mit Worten und Bildern wurde eine mögliche Zukunft skizziert und diskutiert. Zwei neue, überregional organisierte Projekte wurden vorgestellt, vier weitere sind angedacht. Nicht erwähnt wurden die bereits wunderbar funktionierenden Projekte z. B. von Bettina Bartels (Erwachsenenbildung), Anette Bodenhöfer (Singen) und Christine Sommer (Morgenlob). Nach anfänglicher Skepsis bin ich nun anzeige

zuversichtlich, dass hier etwas sehr Erfreuliches entstehen könnte. Natürlich sind weiterhin viele Fragen ungeklärt. Es wird noch zahlreiche Diskussionen und Auseinandersetzungen brauchen, um die besten Ideen Realität werden zu lassen. «Mit Gott kann man über Mauern springen» heisst es in der Bibel. Ob wir das glauben? Ob wir das tun? Vielleicht fangen wir einfach mal damit an, in unseren Köpfen die Mauern ein wenig tiefer zu setzen oder auf eine Leiter zu steigen und darüber hinwegzublicken. Es könnte ja sein, dass uns die neue Aussicht gefällt ... Edith Buchmann, Ottenbach

gungen im sich wandelnden Gesundheitssystems in vier Jahren sind, weiss niemand genau. Die jetzige Betriebskommission setzt sich zusammen mit der Spitalleitung für eine optimale Positionierung des Spitals ein. Wir können uns später entscheiden, ob wir in einen Neubau investieren oder das aufgewertete Spital doch einem andern Investor überlassen wollen. Der Betriebskommission bleibt zudem mehr Zeit, Modelle privater Anbieter zu prüfen, die eine Gesundheitsversorgung anbieten würden, falls wider Erwarten die Gesundheitsdirektion dem Spital keine Leistungsaufträge erteilen würde. Darum: 3x Ja stimmen. Erika Schmid-Hauser, Hedingen .........................................................................

Pflegeheim Solviva anstelle Regionalspital? Die Betriebskommission des Spitalverbandes ist daran, die Organisationsstruktur unseres Spitals zu erneuern. Anstelle des zu komplizierten Zweckverbandes, eine Aufteilung in zwei neue bewegliche Strukturen. Dies bringt die Abstimmung vom 19. Mai. Stehen diese neuen Strukturen, so wird man die neue Spitalstruktur im Detail entwickeln. So, wie die Spitaldiskussion schweizweit läuft, kann es sich dabei nur um ein Regionalspital mit geringer Akutpflege und sehr starker Ambulanzabteilung handeln, mit Fachärzten im Hintergrund. Die entsprechenden Arbeiten sind im Gang. Nun findet sich im «Anzeiger» vom 5. März erneut ein öffentliches Angebot der Solviva-Gruppe, um anstelle des Spitals Affoltern ein Solviva Pflegeheim zu erstellen. Kontakte mit der Betriebskommission des Spitals gab es nicht – die «Bevölkerung» wird direkt angesprochen. Ein sehr erstaunliches Vorgehen.

Da stellen sich jedoch einige deutliche Fragen: 1. Ohne Akutversorgung (keine Chirurgie, keine Innere Medizin)? Patienten werden einfach ins Limmattal transportiert. Der Rettungsdienst kommt vom Limmattal mit 40 Min. Anfahrtsweg? 2. Permanence – ein schönes leeres Wort – wie kann das rund um die Uhr ohne Chirurgie und ohne Innere Medizin funktionieren? Mit welchem, wie ausgebildeten Personal? 3. Dafür entsteht nun ein Pflegeheim. Das haben wir doch heute schon – ohne dass aber die Firma Solviva davon profitiert. 4. Wenn dies alles das Richtige wäre, warum ist man nicht im Gespräch mit der heutigen Leitung des Spitals? 5. Freundlicherweise gibt man uns im Inserat auch gleich die Abstimmungsparole für den 19. Mai ab – die Einheimischen sind ja wohl etwas unterentwickelt im Denken. Mit Verlaub: Das ist eine grosse Frechheit einer auswärtigen Firma. Wir können uns unsere Meinung schon selbst bilden. Das penetrante Vorgehen der Firma Solviva ist damit zu deutlich und qualifiziert sich: Ein rentables Gesundheitszentrum, schön verbrämt – locken da die wertvollen Landreserven mit? Der geneigte Leser merkt es. Dr. sc. nat. Edgar Steigmeier, Hedingen .........................................................................

Steuerlast soll nicht uferlos wachsen Zur Zeit könnte der Eindruck entstehen, die Abstimmungsempfehlung des Stadtrats Affoltern (Ja zur Auflösung des Zweckverbandes, Nein zur IKA Langzeitpflege, Nein zur Spital AG) sei eine Empfehlung an das ganze Säuliamt. Das ist definitiv nicht so! Die Adressaten dieser Empfehlung sind die Einwohner von Affoltern. Sie leiden schon seit Jahren unter einem hohen

Steuerfuss. Es gehört zu den Pflichten eines verantwortungsvollen Stadtrates, diese Steuerlast nicht ins Uferlose wachsen zu lassen. Und genau diesen Pflichten ist er mit seiner Empfehlung nachgekommen. Nachdem der Stadtpräsident endlich keine zwei Hüte mehr mit gegensätzlichen Interessen vertreten muss, kann er sich auf seine Aufgabe besinnen. Nämlich seine ganze Aufmerksamkeit und die des restlichen Stadtrates zum Wohle der Stadt einzusetzen. Sicher war es ein Fehler, als Gemeindepräsident von Affoltern auch das Amt des Betriebskommissionspräsidenten des Spitals zu übernehmen. Die Interessenskonflikte waren vorprogrammiert. Aber darüber zu diskutieren ist jetzt müssig. Der Stadtrat ist zur Ansicht gelangt, dass eine gesundheitliche Grundversorgung mit den umliegenden Spitälern sowie einer Permanence und einem Rettungsdienst – beide relativ zentral in der Stadt stationiert – ausreichend gesichert ist. In Notfällen, z.B. bei einem Herzinfarkt, ist nicht entscheidend, wie weit das nächste Sptal entfernt ist (zumindest nicht bei der Spitaldichte in der Schweiz), sondern wie schnell der Rettungsdienst vor Ort ist. Wer meint, als stationärer Pflegefall in Affoltern gepflegt zu werden, liegt nach den aktuellen Ideen der Betriebskommission falsch. Die Idee einer Kooperation mit dem Triemli ist, dass stationäre Fälle im Triemli behandelt werden und das Triemli ambulante Fälle nach Affoltern schickt. Der Stadtzürcher, der für ein ambulantes Problem nach Affoltern kommt, muss zuerst noch erfunden werden … Die Kooperation mit dem Triemli, bzw. die Funktion als Triemli-Filiale, ist also auch nicht ganz problemlos. Hermann Brütsch, alt Gemeinderat, Affoltern a. A.

Die Mechanisierung macht auch vor Forstbetrieben nicht halt Gemetzel am Waldrand, Leserbrief vom 15. März. Herr Studer beschwert sich, zurückgestutzte Waldränder seien nicht naturgerecht und optisch nicht ansprechend. Ausserdem sei es jedes Jahr das gleiche, traurige Bild. Meine telefonische Rückfrage beim Schreiber ergab eine grosse Sachunkenntnis, die sich auch in seinem provokativen Leserbrief widerspiegelt. Bis auf wenige kleine Parzellen gehören der Wald sowie die dazugehörenden Waldstrassen in der Gemeinde Hedingen der Holzkorporation Hedingen. Diese Körperschaft besteht aus Ge-

rechtigkeitsbesitzern (Privatpersonen) und wurde einst gegründet, um diese Waldungen zu pflegen und zu bewirtschaften. Alle Massnahmen sind den forstgesetzlichen Bestimmungen des Bundes und des Kantons unterstellt. Die Holzkorporationen sind ausserdem weitgehend selbsttragend. Die Pflege der Waldstrassen und der Waldränder erfolgt mit einem sehr bescheidenen Budget. Befestigte Waldstrassen werden jährlich entlaubt, damit sich dies nicht festsetzt und zu Humus wird. Waldränder an Strassen werden zurückgestutzt, damit die Befahr- und Begehbarkeit gewährleistet bleibt. Über die Schönheit eines gestutzten

Waldrandes lässt sich streiten, aber sobald die abgeschnittenen Äste «ausschlagen», zeigt sich ein anderes Bild. Die Mechanisierung unserer ganzen Gesellschaft macht auch vor Forstbetrieben nicht halt. Erholungssuchende dürfen sich jederzeit in unseren wunderbaren Wäldern aufhalten und die Natur geniessen. Es wäre jedoch schön, wenn für diese kostenlose Konsumation manchmal etwas mehr Respekt vor dem Eigentum sowie ein bisschen Dankbarkeit gezeigt würde. Ruedi Stähli-Bär, Präsident der Holzkorporation Hedingen


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Gewerbe

Freitag, 22. März 2019

Alles für das perfekte Schlafklima

Albis Bettwaren: Frühlingsverkauf vom 27. März bis 13. April Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit. Dazu gehören nicht nur eine gute Matratze, sondern genauso die richtigen Bettwaren. Dennoch lassen viele die Pflege von Federkissen und Daunendecken sträflich unbeachtet. Peter Vögelin, Geschäftsführer der Albis Bettwarenfabrik AG in Affoltern, und seine Assistentin Annalisa Vivolo wissen, wie sehr die Qualität unseres Schlafs von der gesamten Schlafumgebung und dem dazugehörigen Klima beeinflusst wird. «Die passende Decke spielt dabei genauso eine wichtige Rolle, wie das Bettgestell, die gute Matratze und das wohltemperierte Schlafzimmer», halten die beiden fest. Der «Anzeiger» wollte von ihnen zum Thema Bettwaren Genaueres wissen, schliesslich steht die Albis Bettwarenfabrik AG seit 1973 für einwandfreie Qualität und hochwertige Schweizer Bettwaren. «Anzeiger»: Daunendecken sind der Inbegriff für den unvergleichlichen Kuschelfaktor. Worauf achten Sie bei deren Herstellung ganz besonders? Peter Vögelin (PV): Daunendecken und Federnkissen sind nachhaltige, umweltfreundliche und recyclefähige Naturprodukte. Bereits bei der Auswahl der Rohprodukte wird auf hohe Qualität geachtet; nur dies ergibt nach der Veredelung hier in Affoltern Topfüllungen für anschmiegsame und kuschelige Bettwaren. Wir verwenden ausschliesslich Daunen und Federn von im Freien zur Fleischgewinnung gehaltenen und erst nach dem Schlachten gerupften Enten und Gänsen. Ist denn beispielsweise ein Duvet heute nicht mehr einfach ein Duvet? Annalisa Vivolo (AV): Bei Weitem nicht. Die Albis Bettwarenfabrik AG hat diesbezüglich mit grossem Pioniergeist dazu beigetragen, dass Duvets heute fast so individuell sind, wie deren Nutzer. Teilbare und zu Hause waschbare Duvets gehören ebenso dazu, wie Duvets mit Klimabahnen zur Anpassung an die indivi-

Mit Hörgeräten im Ohr wurde Mika Häkkinen zwei Mal Weltmeister. Heute helfen sie ihm, im Alltag wieder alles zu verstehen. Dabei setzt die Formel-1-Legende auf die neueste Technik von Neuroth – mit Akku, Bluetooth und Co.

Peter Vögelin, Geschäftsführer der Albis Bettwarenfabrik AG in Affoltern, und Marketingfrau Annalisa Vivolo wissen, wie wichtig gute Bettwaren für den gesunden Schlaf und damit für ein gesundes Leben sind. (Bild Urs E. Kneubühl) duellen Bedürfnisse, der natürliche Hygieneschutz bioneem® oder auch Zusätze wie Arvenholzspäne und die Veredelung der Bettwarengewebe mit Arganöl.

Langlebige Daunen: Pflege ist entscheidend Wie langlebig sind Daunendecken und Federkissen? PV: Damit das Schlafen mit einer Daunendecke zu einem langlebigen angenehmen Unterfangen wird, sollte auf die passende Pflege geachtet werden. Bettwaren – leicht aufgeschüttelt – brauchen am Morgen viel frische Luft, zudem sollten sie vor Sonnenbestrahlung geschützt werden und auf Teppichklopfer und Staubsauger ist zu verzichten. AV: Wenn möglich, sollten Duvets und Kissen jährlich einmal gewaschen werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass diese auf der Etikette ausdrücklich als waschbar deklariert sind. Nicht waschbare sollten nach fünf Jahren fachmännisch regeneriert und, wie Matratzen, nach acht bis maximal zehn Jahren ersetzt werden. Bei Kopfkissen ist der Ersatz nach drei bis maximal fünf Jahren angezeigt. Kann man Duvets bei Ihnen waschen, reinigen und regenerieren lassen?

PV: Ja, wir übernehmen das gerne. Ganz gleich, ob es sich um ein Duvet oder Kissen mit natürlicher oder synthetischer Füllung handelt; zur Nassreinigung geeignete Bettstücke kann man uns zusenden oder täglich während den Büroöffnungszeiten vorbeibringen.

Frühlingsverkauf im Bettwaren-Shop in Affoltern Die Albis Bettwarenfabrik AG verfügt über einen Bettwaren-Shop. Wo? AV: Unser Bettwarenshop findet man an unserem Firmenstandort, an der Obfelderstrasse 69 in Affoltern. Gleichzeitig bieten wir im Internet unter www.albis-shop.ch auch OnlineVerkauf. Wie sind die Öffnungszeiten des Bettwarenshops? PV: Zur Zeit noch am Montag und Freitag von 13.30 bis 18 Uhr. Mit unserem Frühlingsverkauf vom 27. März bis 13. April und auch danach wird dieser von Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein. (kb) Albis Bettwarenfabrik AG, alte Obfelderstrasse 69, Affoltern. Frühlingsverkauf vom 27. März bis 13. April. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr.

Arven-Woche vom 29. März bis 6. April in Affoltern

Das Holz der Arve ist seit langer Zeit für seine gesundheitsfördernde und heilsame Wirkung auf den menschlichen Organismus bekannt. Aktuelle

Ein kleines Gerät mit modernster Technik

Mika Häkkinen setzt auf Neuroth

Entspannter schlafen im Arvenbett

Vom 29. März bis 6. April findet im neuen Relax-Schlafstudio von helfenstein products an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern eine Arven-Woche mit attraktiven Aktionen statt.

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Studien bestätigen diese Erkenntnisse. Die Arve wird über 1000 Jahre alt und wächst auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen. Das Holz der Arve, der «Königin der Alpen», ist schon seit langer Zeit für ihre heilsame und gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Organismus bekannt. Es steckt voller Vitalität. Eine Studie der Forschungsgesellschaft Joanneum Research in Graz hat nachgewiesen, das sich das Holz merklich

und messbar positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt.

Voller Kraft und Tatendrang erwachen Die Forscher sprechen von einer antibakteriellen Wirkung des Duftes «Pinosylvon». Der wohltuende Geruch der Arve bewirkt eine deutlich niedrigere Herzfrequenz. Demnach reduziert sich die Zahl der Herzschläge pro Tag um rund 3500. Das bedeutet, im Verlauf von 24 Stunden wird eine Stunde Herztätigkeit eingespart. In der Nacht zeigt sich im Arvenbett eine deutlich bessere Schlafqualität, man schläft tiefer, besser und kürzer. Nach dem Entspannungsschlaf im Arvenbett fühlt man sich nach dem Aufwachen voller Kraft und Tatendrang. Ebenso wurde nachgewiesen, dass Wetterfühligkeit in einem Arvenbett spürbar reduziert wird. Das neu eröffnete Relax-Schlafstudio von helfenstein products präsentiert die aktuellsten Bettsysteme und Schlafzimmermöbel in Arvenholz. Beim Kauf eines kompletten Bettsystems gibt es einen Gutschein von 150 Franken zur sofortigen Einlösung. (pd.) Die Arven-Wochen-Aktion dauert vom 29. März bis 6. April. Öffnungszeiten: Freitag, 29. März:

Das Holz der Arve hat auf Menschen eine heilsame und gesundheitsfördernde Wirkung. (Bild zvg.)

14 bis 19 Uhr. Samstag, 30. März und 6. April: 9 bis 16 Uhr. Montag, 1., bis Freitag, 5. März: jeweils 14 bis 19 Uhr.

Ob bei einem Familienessen, im Job oder bei einem Konzert: Nur wer gut hört, kann die schönen Klänge des Alltags geniessen und sich gut verständigen. Ein gesundes Gehör ist ein Geschenk – eines, das aber nicht selbstverständlich ist. Denn auch immer mehr Schweizer leiden an einer Hörminderung. Umso wichtiger ist es, eine Hörminderung rechtzeitig zu versorgen – mit den richtigen Hörgeräten.

Das Leben direkt im Ohr Das weiss auch Formel-1-Legende Mika Häkkinen, der langjähriger Hörgeräteträger ist: «Früher hat mir die neueste Technik dabei geholfen, Rennen zu gewinnen, heute hilft mir die neueste Technik dabei, wieder besser zu hören und alles zu verstehen – vor allem in Gesellschaft», sagt der ehemalige zweifache Weltmeister, der seit einem Rennunfall Hörgeräte trägt und auf die langjährige Kompetenz des Hörakustikspezialisten Neuroth vertraut. «Meine neuesten Hörgeräte sind mit einem Formel-1-Boliden zu vergleichen. Es steckt die beste Technik drin. Die Performance ist enorm, vor allem auch angesichts der extrem kleinen Grösse», sagt Häkkinen. So haben seine neuesten Hörgeräte nicht nur einen wiederaufladbaren Akku, sondern lassen sich auch ganz einfach und drahtlos mit allen Bluetooth-

Formel-1-Champion Mika Häkkinen setzt auf die neuesten Hörgeräte von Neuroth. (Bild zvg.) fähigen Devices verbinden – wie zum Beispiel zuhause mit dem Fernseher oder unterwegs mit dem Smartphone. So kann man seine Lieblingsmusik direkt ins Ohr streamen oder dank modernster Mikrofontechnik bequem telefonieren. Aufgrund dieser zahlreichen technischen Features dienen die neuesten Hörgeräte längst nicht mehr nur dem besseren Hören, sondern bringen Menschen mit Hörminderung in vielen Alltagssituationen sogar Vorteile gegenüber Normalhörenden. Im nächsten Neuroth-Hörcenter kann man sich umfassend beraten lassen und kostenlos die neueste Hörgeräte-Generation testen, die dank modernster Technik für ein grösstmögliches Hörerlebnis sorgt. Und weil besseres Hören keine Preisfrage sein soll, bietet Neuroth die Ratenzahlung-Plus an – inklusive aller Services, die man für die optimale Hörversorgung benötigt. Modernste Hörgeräte gibt es für nur 4.40 Franken pro Tag. (pd.)

Glaukom – wenn das Auge unter Druck gerät Am Mittwoch, 3. April, findet im Pallas Zentrum in Affoltern eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Dr. med. Elke Marie Gand zum Thema «Grüner Star» statt. Der Grüne Star – im Fachjargon «Glaukom» – ist eine Bezeichnung für eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen der Sehnerv über die Jahre Schaden erleidet. Der Sehnerv leitet die Sehinformationen vom Auge zum Gehirn weiter. Das Heimtückische am Grünen Star: Er ist in den meisten Fällen schmerzfrei und entwickelt sich schleichend, oft merkt der Patient gar nicht selbst, dass sein Gesichtsfeld eingeschränkt ist – dies realisiert er erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit. Therapiemöglichkeiten sind die medikamentöse Behandlung, verschiedene Laserverfahren oder ein chirurgischer Eingriff. Nur durch eine frühe Erkennung und Behandlung kann ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Die regelmässige Messung des Augendrucks (ab dem 40. Altersjahr) beim Augenarzt ist die wichtigste Untersuchung beim Glaukom. Dr. med. Elke Marie anzeige

Dr. med. Elke Marie Gand. (Bild zvg.) Gand, medizinische Standortleiterin der Augenheilkunde Affoltern, informiert am Mittwoch, 3. April, über die Erkennungs- und Behandlungsmöglichkeiten des Glaukoms. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. (pd.) Mittwoch, 3. April, 18.30 bis 19.30 Uhr, Pallas Zentrum Affoltern, Obstgartenstrasse 3. Referentin: Dr. med. Elke Marie Gand, Medizinische Standortleiterin der Augenheilkunde Affoltern. Anmeldung: Pallas Kliniken, Telefon 058 335 00 00, www.pallas-kliniken.ch/infoveranstaltung.


Veranstaltungen


Veranstaltungen

Freitag, 22. März 2019

Semesterschluss

Sportlicher Nachwuchs Hoch hinaus

Mit dem Referat von Dr. Philipp Casula endet der Vorlesungszyklus an der Volkshochschule. > Seite 25

Gute Leistungen am Finaltag des Hallenwinterwettkampfs in Bonstetten. > Seite 29

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«Ich han dich so gern»

Menschen im Säuliamt: Als Fernmeldetechniker wartet Werner Kriesi Sendestationen. > Seite 35

Pfadi erleben

CD-Taufe der «Sunechind»: am 31. März in Bonstetten

Morgen Samstag ist Schnuppertag

Am Sonntag, 31. März, um 16 Uhr sind die fröhlich singenden und erfolgreichen «Sunechind» im Gemeindesaal in Bonstetten zu hören. Sie feiern eine weitere CD-Taufe.

Am Samstag, 23. März, findet zum fünften Mal der nationale Pfadi-Schnuppertag der Pfadibewegung Schweiz (PBS) statt. Rund 80 Abteilungen aus dem Kanton Zürich laden Kinder und Jugendliche ein, mit ihnen das Abenteuer Pfadi zu entdecken.

chen an Selbstständigkeit und Bewegung. Ehrenamtliche Leitende sammeln ab dem Alter von 17 Jahren erste Erfahrungen als Führungspersonen und fördern die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen mit altersgerechten Aktivitäten.

Pfadi ist Spiel, Spass und Abenteuer in der Natur, aber noch viel mehr: In der Pfadi knüpfen bereits Kinder Freundschaften fürs Leben, probieren unbekannte Dinge aus und erwerben so neue Fähigkeiten. In der Pfadi sind alle Kinder und Jugendlichen willkommen, unabhängig von Kultur, Herkunft oder Religion. Gemeinsam mit Gleichaltrigen unternehmen sie am Samstagnachmittag Aktivitäten in der Gruppe und entdecken das Abenteuer Pfadi in allen Facetten.

Mit Worten allein lässt sich das vielfältige Angebot der Pfadi allerdings nicht beschreiben. Deshalb laden rund 350 Pfadi-Gruppen in der ganzen Schweiz am 23. März 2019 interessierten Pfadi-Nachwuchs zum Entdecken ein. An diversen Standorten im Kanton Zürich, in der Stadt und auf dem Land, können Kinder und Jugendliche von 5 bis 15 Jahren Pfadi hautnah erleben. Wer würde nicht gerne in Winterthur einen Bankräuber jagen, in Bülach in den Zirkus eintauchen oder an der Limmat Piratenschiffe kapern? Genauso divers wie die Pfadi werden auch die Aktivitäten an den verschiedenen Standorten sein und laden zum Erforschen und Entdecken ein. (pd.)

Was gibt es Schöneres für ein Kind, als wenn sich Papa oder Mama am Abend zu ihm ans Bett setzen, mit ihm den Tag noch einmal durchgehen und ihm sagen: «Ich han dich so gern»? In der neuesten CD-Produktion aus dem Hause Bächinger redet Julius mit seinem Vater vor dem Einschlafen über «Gott und die Welt». Der Junge erzählt beispielsweise, dass er aus «einer alten Trucke» etwas Tolles gebastelt hat, und dann möchte er einmal so gross und stark werden wie sein Papa. Oder es wird besungen, wie in der Nacht die «schöne süesse Träumli» kommen und wie wichtig das «Kuscheltier» ist. Oder Julius erzählt von der Schule und daraus entsteht ein fetziger Boogie. Und dann will Julius auch noch wissen, wie sehr sein Papa ihn lieb hat und warum ein Fisch an der Luft nicht atmen kann. Eigentlich sollte Julius schon längst schlafen, doch Papa döst ein …

70-köpfiger «Sunechind»-Chor Im stets wachsenden Kinderchor «Sunechind» wirken mittlerweile über 70 Kinder im Alter von 4 bis 15 Jahren mit. Die Kinder kommen aus dem Knonauer Amt, dem Zürcher Limmattal, der Stadt Zürich und aus dem Kanton Aargau. Wenn die aufgeweckten Kids mit ihren lässigen Sonnenbrillen

Die «Sunechind» mit Gabriela Bächinger und Hund Ando. (Bild A. Gemperle) auf der Bühne sind, wird leidenschaftlich gesungen und ausgelassen getanzt. Jährlich treten sie zirka sechs bis zehnmal in der ganzen Schweiz auf, singen sich in die Herzen des Publikums und begeistern mit ihrer grossen Singfreude. Auf die CD-Taufe «Ich han dich so gern» am 31. März freuen sich die «Sunechind» ganz besonders, denn es singt auch der 14-köpfige Mütterchor «Sunemamis» mit. Es bewegt, wenn die Mütter zu Beginn dreistimmig die «Abigglocke» einläuten oder am Schluss mit dem «Schlaaflied» ihre Kinder ins Traumland singen.

Lieder, die das Einschlafen fördern Zu ihren neusten originellen und berührenden Mundartkreationen erklärt Gabriela Bächinger Folgendes: «Obwohl das abendliche Zubettgehen und Einschlafen etwas ganz Natürliches ist, fürchten sich viele Kinder vor der Dunkelheit, vor schlechten Träumen oder vor dem Alleinsein in der Nacht. Glücklicherweise gibt es die Musik: Ihre Bausteine eignen sich her-

vorragend, um die Kinder mehr und mehr in eine innere Geborgenheit zu führen, sodass sie loslassen und sich beruhigen können. In dieser Produktion wurden die melodischen, harmonischen, formalen und textlichen Akzente bewusst so gesetzt, dass sie zusammen mit den positiven Bildern wirken und das Kind so dem Einschlafen näherbringen.»

Wertvolles Kinderkulturprojekt Auch dieses neueste Werk «Ich han dich so gern» wird von Sohn und Musiker Simon Bächinger produziert und pianistisch einfühlsam und lebendig begleitet. Auf der CD wirkt ausserdem die Sängerin Gunvor mit ihrer fantastischen Stimme mit. «Trotz vieler helfender Hände ist dieses wertvolle Kinderkulturprojekt «Sunechind» auf finanzielle Unterstützung angewiesen und freut sich über jeden Zustupf», meint Simon Bächinger. Lisa Steiner

Oft berichten Paare, dass sie den Kontakt zueinander verloren haben. Werner Streicher aus Uerzlikon leitet Paare an, wie sie ihr Feuer, ihre Leidenschaft, ihre Klarheit und den Respekt voreinander wiederentdecken können. Paare lernen, wie sie ihre Herzensangelegenheiten zum Wohle der Familie und zur Zufriedenheit in der Beziehung einbringen können. Claudio Rütimann gibt wertvolle fachliche Informationen, wie naturheilkundliche Produkte die körperliche und seelische Verfassung der Partner stabilisieren können, sodass die Selbstheilungskräfte ein erfülltes Liebesleben ermöglichen. Werner Streicher und Claudio Rütimann bringen zusammen eine über 50-jährige Erfahrung als Väter,

Weitere Infos unter www.pfadi.ch und am 23. März auf sozialen Medien, Hashtag #PfadiSchnuppertag. Pfadi Säuliamt: Schnuppertag für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren, 23. März, 14 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt: Vitaparcours Affoltern a.A.

sind auf eventfrog.ch erhältlich. Weitere Infos auf: www.sunechind.ch und www.baechinger-musik.ch.

«Kommen Männer vom Mars – und Frauen von der Venus?» Ehemänner und Führungskräfte im Gesundheitswesen mit. Als Coaches und Geschäftsführer begleiten sie Paare auf ihrem Weg zur Meisterung der eigenen Gesundheit und somit zur Kenntnis ihrer selbst. Die Klienten berichten davon, dass sie durch das Coaching und die natürlichen Heilmittel die eigene Klarheit, Ruhe und Selbstannahme wiedergefunden haben. Sie berichten von neu gewonnener spielerischer Gelassenheit sowie dem Vertrauen, für sich und die eigene Beziehung einstehen zu können. Paare lernen, wie sie hinderliche un-

Die Pfadi bietet Kindern und Jugendlichen Raum, spielerisch zu lernen, sich im Freien auszutoben, mit einfachen Mitteln auszukommen und auch Verantwortung innerhalb einer Gruppe zu übernehmen. Die Pfadi fördert das Bedürfnis von Kindern und Jugendli-

Tickets für die CD-Taufe in Bonstetten vom 31. März

Tief eintauchen in eine erfüllte Partnerschaft

Am 27. März findet in der Engelscheune in Rifferswil ein Vortrag zum Thema erfüllte Partnerschaft statt. Werner Streicher und Claudio Rütimann, zwei Experten für Männer und Paare, geben aus ihrem Fachgebiet Einblicke und Lichtblicke in Partnerschaft, Familie und Beruf.

Pfadi fördert Selbstständigkeit und Bewegung

Abwechslungsreiche Aktivitäten

bewusste und überflüssige Programme in ihrem Leben ablösen und durch Freude, Abenteuerlust, Leichtigkeit und eine neue Realität ersetzen können. Werner Streicher zeigt Wege auf, wie Paare ihre Vision der Transformation der Partnerschaft verwirklichen können: gemeinsam, zielsicher, kreativ, innovativ und authentisch. (pd.) Mittwoch, 27. März, 19.30 bis 22 Uhr, Engelscheune Rifferswil. Anmeldung erwünscht via Drogerie Rütimann, Tel. 044 764 06 68, info@drogerie24.ch oder unter www.wernerstreicher.de. 20 Franken Eintritt zur Deckung der Kosten.

Die Pfadi bietet Raum, spielerisch zu lernen und sich im Freien auszutoben. (Bild zvg.)

Saisonstart im Wildnispark Am Sonntag, 24. März, eröffnet im Besucherzentrum in Sihlwald die neue Sonderausstellung «Wild auf Wald». Am kommenden Sonntag wird auf dem Areal des Besucherzentrums in Sihlwald der Start der neuen Saison gefeiert. Auf dem Programm steht die Vernissage der neuen Sonderausstellung «Wild auf Wald» mit einer Begrüssung durch Stadtrat Raphael Golta, Geschäftsführerin Karin Hindenlang und Holger Frick vom Naturama Aargau. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich zum Apéro eingeladen. Ausserdem werden Kurzführungen durch die neue Sonderausstellung angeboten. Ein Basteltisch, ein Malwettbewerb und spannende Waldgeschichten machen den Anlass auch für Kinder zum unvergesslichen Erlebnis. Der Eintritt ins Naturmuseum ist an diesem Tag gratis. (pd.) Programm Eröffnungstag: Sonntag, 24. März,

Werner Streicher (rechts) und Claudio Rütimann. (Bild Saskia Schneebeli)

13 und 15 Uhr: Waldgeschichten für Kinder von «Ruth und Evi Juon» (Vision of Paradise); 14 bis

14.30 Uhr: Vernissage «Wild auf Wald»; 15 und 15.30 Uhr: Kurzführungen durch die neue Sonderausstellung; 13.30 bis 16 Uhr: Basteltisch mit Naturmaterialien für Kinder (Pause von 14 bis 14.30). Weitere Infos unter www.wildnispark.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 22. März 2019

Die Reformation aus Sicht der Landschaft Das Theater Kanton Zürich zeigt die «Zwingli Roadshow» Am Mittwoch, 27. März, wird im Mühlesaal in Kappel ein Spektakel der besonderen Art geboten. Im Rahmen des Jubiläumsjahres der Zürcher Reformation wird an diesem symbolträchtigen Ort die «Zwingli Roadshow» aufgeführt. Es ist das Jahr 1532, Huldrych Zwingli ist gerade in der Schlacht zu Kappel gefallen, und die Näherin Dorette aus Zürich beschliesst, dem Reformator ein Denkmal zu setzen. Mit einem kleinen Spieltrupp – ein ehemaliger Söldner und seine Braut, eine ExNonne und ein verstossener Pfaffe, ein Schildermaler – gründet sie ein «Fahrtheater» und zieht damit durch die Zürcher Landschaft. Es gilt, Meister Zwinglis angeschlagenen Ruf zu retten! Dabei mischen sich skurrile Geschichten von dörflichem Aufruhr mit leidenschaftlichen Debatten darüber, was der neue Glaube den Menschen bringt. Musik mag aus den Kirchen verschwunden sein: In Dorettes Fahrtheater ist sie umso präsenter. Und die Kostüme sind prächtig, weil aus alten Klostergewändern geschneidert. Die «Zwingli Roadshow» schaut auf die Reformation in Zürich aus Sicht der Landschaft. Zwinglis Prädikanten auf den Dörfern gingen in

Die «Zwingli Roadshow» wird am 27. März in Kappel aufgeführt. (Bild zvg.) ihren Lehren oft weiter, als es dem Meister lieb war, und die Bauern stellten Fragen, die Politiker in der Stadt zunehmend beunruhigten. Leibeigenschaft und Fasnachtshühner werden von Dorette und ihrer Truppe ebenso angesprochen wie die geplante Entführung eines Weininger Pfaffen durch einen Luzerner Vogt. Nicht nur in Zollikon legten die Bauern mit Hand an, wenn es darum ging, «altgläubigen Plunder» aus den Kirchen zu schaffen. In Meilen aber suchen lokale «Nachtbuben» einen Pfaffen heim und verzehren seine ganzen Vorräte. Sein Vergehen? Er hatte nach

Zwinglis Vorgaben seine Freundin geheiratet. Das ist die Reformation im Züri-Biet: Leidenschaften, die am Überkochen sind, Neuerungen, die auch Opfer fordern, ein religiöser und sozialpolitischer Aufbruch, der sämtliche Gesellschaftsschichten erfasst. Und dies wird in diesem Theaterstück lebendig und rasant aufgenommen. Die Aufführung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Kloster Kappel. (pd.) Mittwoch, 27. März, 20 Uhr, Mühlesaal beim Kloster Kappel. Tickets zu 35 / 30 / 25 Franken. Vorverkauf: www.ticketino.com, Telefon 0900 441 441 oder an der Abendkasse.

Semesterschluss an der Volkshochschule im Knonauer Amt Am Mittwoch, 27. März, schliesst der Vorlesungszyklus des Wintersemesters mit einem Referat von Dr. Philipp Casula unter dem Titel «Russland und der Nahe Osten: Rückkehr einer Grossmacht?»

Osten aufzeigen, dass mehr auf dem Spiel steht, als reine machtpolitische Interessen. Es ist eine «Identität» Russlands, die sich in den Aussenbeziehungen niederschlägt und die in einem breiteren historischen Kontext gesehen werden muss. So stehen die Annexion der Krim und die Syrien-Intervention in einem unmittelbaren Zusammenhang. Das Referat diskutiert, wie Russlands Identität, nicht wie so oft angenommen, nur von den Beziehungen zum Westen abhängt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich auf einen interessanten Abend freuen. Urs Bregenzer

Dr. Philipp Casula. (Bild Uni Bern) Konflikt 2015, wird das aussenpolitische Handeln Moskaus mit militärischer Aggression und Expansion assoziiert. All jene, die Russland schon immer neo-imperiale Ambitionen unterstellt haben, sehen sich bestätigt. Das Referat möchte durch einen Blick auf die Verflechtungsgeschichte zwischen Russland und dem Nahen

das kommende Wintersemester. Es startet im September mit einer Exkursion und im Oktober mit den Referaten, jeweils mittwochs oder donnerstags, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg). Eintritt: 25 Franken (U30: 15 Franken), Abendkasse. Das gedruckte Programm erscheint im August. Infos unter www.orientiert.ch oder www.ggaffoltern.ch.

Der Sport Club Italiano lädt am 30. März zum Frühlingsfest

Der 1964 gegründete Sport Club Italiano, der mit der 3. Mannschaft des FC Affoltern sein Aushängeschild hat, gehört seit jeher zu den prägenden Vereinen im Säuliamt. Anfangs half er, die vielen italienischen Einwanderer

Kochkurs für Erwachsene in Affoltern Wie abwechslungsreich und kreativ die vegane Küche sein kann, zeigt die Ernährungsberaterin Simone Kleiner am Freitag, 29. März, in ihrem Kochkurs für Erwachsene von 18 bis 21.30 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern.

nem leckeren Mango-Smoothie und Cashewkäse mit Pfannenbrötchen, erwarten die Teilnehmenden auch ein würziges Linsencurry und fruchtige Schoko-Kirsch-Muffins. Mit etwas Mut zu Neuem und ein wenig Spass am Experimentieren lassen diese veganen Gerichte keine Wünsche offen. (pd.)

mittels Fussball und Kulturanlässen in die hiesige Gesellschaft zu integrieren. Heute sieht sich der Verein mit neuen Aufgaben konfrontiert. Man konzentriert sich auf den Erfolg der Mannschaft und sorgt sich um das Wohl der Vereinsmitglieder und Freunden, indem man verschiedenste kulturelle Anlässe in der Region organisiert. Der nächste öffentliche Anlass findet am 30. März in der Turnhalle der Sekundarschule in Mettmenstetten statt. Dann nämlich lädt der Sport Club Italiano Familie, Bekannte und alle, die gute Unterhaltung schätzen,

Der Schlüssel zu einer gesunden affoltern.ch oder unter Telefon 044 760 12 77. Lebensweise ist eine ausgewogene Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter Ernährung. Zu Beginn mag die vegane www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Ernährung eine Herausforderung sein, die Übung stellt sich jedoch schnell ein. Die ambitionierten Köchinnen und Köche unternehmen an diesem Abend eine kulinarische Reise in die vegane Welt und erhalten wertvolle Tipps zu Gewürzen und Kräutern. Die Rezepte sind so ausgesucht, dass veganes Kochen und Backen Spass macht. Neben ei- Die vegane Küche ist gesund und vielseitig. (Bild zvg.)

Malen und Tanzen im Frühling

Am 30. März im Familienzentrum Affoltern Die diplomierte Spielgruppenleiterin und Familientherapeutin Stefanie Wolf lässt am Samstag, 30. März, von 9.30 bis 12.30 Uhr die Kinder ihre Bewegungsmöglichkeiten entdecken und verbindet im kreativen Spiel Körper und Kopf. Kinder stecken voller Bewegungsdrang und Fantasie. Tanzen fördert ihre Konzentration, das Musikgefühl sowie das Selbstvertrauen und die Empathie. Das Malen wiederum ist der Ausdruck der Kreativität und der Vorstellungskraft. Beides zusammen wird den körperlichen und seelischen Bedürfnissen der Kinder gerecht. Ein spielerisch-lustiges Übungsprogramm, das die Konzentration und Koordinati-

on fördert. An diesem Morgen erwartet die Kinder viel Spass und kreatives Vergnügen. (pd.) Anmelden unter kurse@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch oder unter Telefon 044 760 12 77. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Malen fördert die Kreativität der Kinder. (Bild zvg.)

Die Volkshochschule im Knonauer Amt plant bereits

Feiern nach italienischer Art

Seit 55 Jahren trägt der Affoltemer Traditionsverein «Sport Club Italiano» zur Integrations-, Sport- und Kulturförderung bei. Ende März lädt der Verein zum Frühlingsfest in Mettmenstetten ein.

Vegane Gerichte aus aller Welt

Anmelden unter kurse@familienzentrum-bezirk-

Russland und der Nahe Osten

Philipp Casula promovierte an der Universität Basel und war Gastwissenschaftler an den Universitäten Stanford, Manchester und Moskau. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Zürich und Stipendiat eines Forschungsprojektes des Schweizerischen Nationalfonds. Casula ist Mitglied des Zürcher Center for Eastern European Studies und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Bern. Aktuell lehrt er an der Universität Basel. Die russische Aussenpolitik – besonders jene im Nahen Osten – ist in jüngster Zeit wieder ins Zentrum weltweiter Aufmerksamkeit geraten. Spätestens seit der Annexion der Krim 2014 und dem Eingreifen im Syrien-

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zum Frühlingsfest ein. Für gute Musik (Ant-Band) und feines Essen zu moderaten Preisen ist gesorgt. Zudem erwartet die Gäste eine grosse Tombola mit vielen tollen Preisen. Der Eintritt ist frei. Der Vorstand und die Spieler freuen sich auf geselliges Beisammensein! Elio Vegliante, Sport Club Italiano

Ernährung im ersten Lebensjahr Am Freitag, 29. März, von 9.15 bis 10.45 Uhr, setzen sich die Teilnehmenden zusammen mit der Ernährungsberaterin Sarah Nussbaumer mit den Ernährungsempfehlungen für Babys auseinander und befassen sich mit dem Unterschied zwischen Mutter- und Säuglingsmilch. Während des ersten Lebensjahres geht die Ernährung des Säuglings allmählich von einer reinen Milchnahrung

Frühlingsfest Sport Club Italiano: Samstag, 30. März,

zu einer abwechslungsreichen und seinen Bedürfnissen angepassten Beikost über. Das Verdauungssystem und die Nieren sind bei der Geburt noch nicht ausgereift und erfordern deshalb eine angepasste Ernährung während den ersten Lebensmonaten. In Form von Kurzreferaten und einer Arbeitswerkstatt erhalten die Teilnehmenden am 29. März viele Inputs rund um das Thema Fertigprodukte und selbstgemachte Beikost. Praxisnahe Tipps für die Zubereitung von Babybreien sowie der Übergang zum Essen am Tisch und Fingerfood runden diesen lehrreichen Morgen im Familienzentrum ab. Für Babys und Kleinkinder ist die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente für die Dauer des Kurses gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde geöffnet. (pd.)

18.30 bis 23 Uhr. Turnhalle Sekundarschule, Langacherstrasse, Mettmenstetten. Anmeldungen telefonisch bis Dienstag, 26. März, unter Telefon 078 767 22 42.

Im Kurs beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Ernährungsempfehlungen für Babys. (Bild zvg.)

Anmelden unter kurse@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch oder unter Telefon 044 760 12 77. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Britischer Blues- und Soul-Poet

Freitag, 22. März Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-22.00: «Jugendbar» ab der 1. Oberstufe, der alkoholfrei Treffpunkt für Jugendliche. Organisiert durch JAAA. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Klassik: «Vater und Sohn», mit Alexander Sahatçi, Violine (12jährig), Klaidi Sahatçi, Violine und Kateryna Tereshencko, Klavier. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr, Reservation erwünscht 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Albin Brun Alpin Ensemble» Volksmusik trifft auf Jazz, ein Konzert der Extraklasse. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Mettmenstetten

20.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme» Witzige Dialektkomödie. Tickets über www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Samstag, 23. März Aeugstertal

20.00: Echo vom Locherguet «Musig quer dur d’Schwiiz und drüberus». Reservieren 044 761 61 37. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi, Marktwiedereröffnung mit musikalischer Unterhaltung. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 20.15: «Satie Recycling» - musikalische Ausstellung. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten

20.00: Jodlerabend mit Jodlerklub am Albis und Gastformationen. Musik mit «Lindenörgeler» und «Trio Albisgruess». Türöffnung 18.45, Nachtessen ab 19 Uhr. Reservieren: www. jkaalbis.ch oder Fr. 17-19 Uhr 079 424 46 29. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», Dialektkomödie. Tickets: www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus Rössli (Theaterbühne).

Obfelden

20.00: Chränzli Musikverein Obfelden. Anschliessend Tanzmusik mit «Duo Marinos», Festwirtschaft und Tombola. Nachtessen ab 18 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei. anzeige

Freitag, 22. März 2019

Paul Millns zu Gast im Pöschtli Aeugstertal Hört man Paul Millns CDs, fühlt man sich in eine schöne Hotelbar versetzt, in der für einmal ein wirklich guter Barpianist dafür sorgt, dass man den Abend bei ihm, bunten Drinks und gerösteten Nüssen verbringt. Doch Millns, so federleicht und unverschämt selbstverständlich er mit leisen Klängen umgeht, ist ein musikalisches Schwergewicht und zählt zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn seit Jahren mit Lorbeeren überhäufen. Paul Millns wurde in Norfolk geboren und begann seine musikalische Karriere Ende der 60er-Jahre, zuerst als Pianist und Keyboarder in verschiedenen Blues- und Soulbands. Bald folgten Welttourneen mit Alexis Korner und Eric Burden, dessen Songs er auch arrangierte. Ferner arbeitete er mit David Crosby, John Mayall, Ralph McTell und Louisiana Red zusammen. Im Anschluss daran widmete er sich seiner Solokarriere. Durch einen Auftritt in der legendären Rockpalast-Reihe wurde er einem grösseren Publikum bekannt. Obwohl er oft mit Joe Cocker oder Randy Newman verglichen wird, ist Paul Millns eine eigenständige und un-

Sonntag, 24. März Mettmenstetten

16.15: «Theater900» präsentiert «Bitte kä Blueme», Dialektkomödie. Tickets: www.theater900.ch oder Drogerie Vitalis, Mettmenstetten. Gasthaus Rössli (Theaterbühne).

Stallikon

17.00: «The Sad Pumpkins» ein swingig melancholscher Jazzabend. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Montag, 25. März Hausen am Albis

14.30: Theres Bichsel liest: «Überleben am Red River». Reservieren: 044 764 21 73. Bibliothek.

Dienstag, 26. März Affoltern am Albis

14.30-16.00: Musikalisch beschwingt mit Claudio de Bartolo einen gemütlichen Nachmittag verbringen, Kaffee und Kuchen geniessen und sogar tanzen. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 27. März Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion mit ganz einfachen Aerobic-

ab 20 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Steinskulpturen» von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/1618.15, Di,/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Die Musiker von links: Vladi Kempf (Drums), Paul Millns (Piano & Vocals), Ingo Rau (Bass) und Butch Coulter (Blues-Harp & Guitar). (Bild Sylvain Fasel) verwechselbare Musikerpersönlichkeit. Seine Songs stammen alle aus eigener Feder. Er bietet sowohl ruhige und einfühlsame Balladen wie auch eine explosive Mischung aus Blues und Soul. Dabei überzeugt er nicht nur mit ausgefeilten Arrangements, perfektem Pianospiel und seiner rauen, ausdrucksstarken Stimme, sondern auch mit intelligenten und aussagekräftigen Texten. Im «Pöschtli» gastiert er

und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Russland und der Nahe Osten - Rückkehr einer Grossmacht?» Vortrag von Dr. Philipp Casula, Mitarbeiter und Stipendiat schweizerischer Nationalfond. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: Im Rahmen von ZH-Reformation.ch: «Zwingli Roadshow» des Theaters des Kantons Zürich. Infos: www.theaterkantonzuerich.ch. Gemeindesaal zur Mühle.

Ottenbach

14.00: OTTENBACH60plus: Theaternachmittag mit der Seniorenbühne Zürich. «Dä Revisor». Türöffnung um 13 Uhr, mit kleinem Wirtschaftsbetrieb. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Wettswil

10.00-10.30: Buchstarttreff: Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. Dettenbühlstr. 1. anzeige

nun bereits zum elften Mal. Begleitet wird er wieder von seiner hochkarätigen Band: Es sind dies der deutsche Bassist Ingo Rau, der Schlagzeuger Vladi Kempf und der kanadische Weltklasse-Harmonika-Spieler Butch Coulter. (pd.) Konzert am Sonntag, 31. März, 19 Uhr, Pöschtli Aeugstertal. Essen um 18 Uhr. Reservieren: Tel. 044 761 61 38.

Donnerstag, 28. März Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch, Fr. 17.-. An-/Abmelden: Regina Helfer, 044 761 03 91. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «d’Episcopo & Morgenthaler». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Lady Bird» Spielfilm von Greta Gerwig USA 2017, 93 min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Ebikon Buchrain - Inwil - Gisikon. Wanderzeit ca 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

20.30: In Concert: «Ginfish#», ein musikalischer Höhenflug mit Tiefgang rund uns Reisen. Barbetrieb

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Zoo, Schweizer Armee, Ritterburgen, Indianer u.s.w. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Am Anfang war die Farbe» Bilder von Christian Bader. Öffentliche Räume des Klosters Kappel. Bis 23. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Finnissage: Mittwoch, 27. März, 18-20 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: Ausstellung: «Industrial Fragments» Bilder von Deviprasad C Rao aus Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. April.

Wettswil

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland» Wanderausstellung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien über Schweizer Kinder und Jugendliteratur. Öffungszeiten: Mo-Fr, 15-19 Uhr, Sa, 10-14 Uhr. Bis 13. Mai.


Veranstaltungen

Freitag, 22. März 2019

Fünf Konzerte, und alle denkbar unterschiedlich Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern «Klassik»: Vater und Sohn Klaidi Sahatçi ist seit 2009 Erster Konzertmeister im Tonhalle-Orchester Zürich. Seinem zwölfjährigen Sohn Alexander wurde eine aussergewöhnliche Begabung in die Wiege gelegt, denn auch seine Mutter ist Violinistin und war seine erste Lehrerin. Mit drei Jahren begann Alexander Geige zu spielen. Auf dem Programm stehen virtuose Werke für eine oder zwei Violinen von Bach, Sarasate, Saint-Saëns und Shostakowich. Am Flügel begleitet Kateryna Tereshchenko. Sie wirkt unter anderem seit 2013 als Korrepetitorin an der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich.

Thomas Grossenbacher, Sabine Poiré Morel, Mirion Glas und Daria Zappa (von links) spielen Mozarts Flötenquartette im «LaMarotte». (Bild zvg.) sind hervorragende Solisten und sensible Begleiter zugleich. Zu hören sind Standards, Swing und mehr.

Freitag, 29. März, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr,

Essen: «Lasagne» 20 Franken (Anmeldung

Donnerstag, 28. März, Bar ab 18.30 Uhr,

erwünscht).

erwünscht).

Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Heute Freitag, 22. März, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30

Gulasch mit Spätzli» 20 Franken (Anmeldung

Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Ab 19 Uhr

Nachtessen: 18 Franken.

Musikalische Ausstellung «Satie Recycling» Ein vergnügliches heiteres Spektakel bietet «Satie Recycling» mit verspielten Objekten von Markus Herrmann zu Musik und Texten von Erik Satie. Das «Weshalb Forellen Quartett»: Mario Huter (Violine, Akkordeon), Monika Camenzind (Violine), Grégoire Babey (Bratsche) und Martin Birnstiel (Cello); Gäste: Leo Bachmann (Tuba), Markus Herrmann (Bricolator), Regie Angela Hausheer. Samstag, 23. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

«Jazz am Donnerstag» Jürg Morgenthaler, ein so vielseitiger wie begehrter Saxofonist und Klarinettist, spielt in vielen bekannten Orchestern in der Schweiz und Übersee. Alessandro d’Episcopo, klassisch ausgebildeter Pianist, setzt sich in seiner musikalischen Offenheit intensiv mit vielen Stilrichtungen auseinander. Beide

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 30 / 40 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Ab 19 Uhr Essen: «Wiener

«Klassik»: Die vier Flötenquartette Mozarts Werke der Besetzungsform Flöte, Violine, Viola und Violoncello, die mit dem Streichquartett verwandt ist – die Flöte tritt an die Stelle der 1. Violine – erlebten ihren Höhepunkt gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Neben den vier Quartetten Mozarts schrieben zahlreiche weitere Komponisten Werke für diese Besetzung. Anders als die Gattung Streichquartett wandten sich Kompositionen für Flötenquartett hauptsächlich an Amateure. Das Interesse an der Besetzung Flöte mit Streichtrio war gross. Alles andere als Amateure sind aber die Flötistin und die drei Streicher, welche im LaMarotte zu Gast sein werden: Sabine Poyé Morel und der Cellist Thomas Grossenbacher sind führende Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich, Geigerin Daria Zappa ist Stimmführerin im Zürcher Kammerorchester ZKO, wo auch der Bratscher Mirion Glas bis zu seiner Pensionierung am ersten Pult sass.

Jazz Extra: «Vadim Neselovskyi Trio» im Programm «Get up and go» Vadim Neselovskyi, 1977 in Odessa geboren, startete seine internationale Karriere als Pianist, Komponist, Arrangeur und Orchesterkomponist an der Seite von Herbie Hancock und Dee Dee Bridgewater. Er gehört zu den seltenen Jazzmusikern, dessen Kompositionen die Grenzen zwischen Jazz und klassischer Musik erfolgreich überwinden. 2014 gründete Vadim Neselovskyi sein Trio. Dan Loomis (USA) ergänzt ihn am Bass, Ronen Itzik (Israel) am Schlagzeug. Die Musik erzählt von freudigen und traurigen Momenten des Lebens, vom Vorwärtskommen und Reflektieren, vom Versagen und der Kraft, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Neselovskyis Kompositionen offenbaren eine enorme Kraft und Sensibilität. (pz) Samstag, 30. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit Kulturlegi 20 Franken. Reservierung für alle Anlässe empfohlen über www.lamaratte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Träumen, lernen und wachsen

Das Kinofoyer Lux zeigt den Film «Lady Bird» Eine kluge, feinsinnige Komödie über das Erwachsenwerden und die Vielschichtigkeit der Mutter-Tochter-Beziehung. Man kennt Greta Gerwig als Schauspielerin in Filmen wie «Jackie» oder «Frances Ha». Nun legt sie ihr Regiedebüt vor: ein charmanter und berührender Film über das Erwachsenwerden. Christine «Lady Bird» McPherson (Saoirse Ronan), passt nicht recht ins spiessige Sacramento. Sie ist forsch, eigenwillig, auffällig in ihrer Erscheinung und eckt bei den Lehrern ihrer orthodoxen katholischen Highschool an. Sie träumt davon, nach dem Abschluss die verhasste Provinz schnellstmöglich zu verlassen und an der Ostküste etwas mit Kunst zu studieren, am besten in New York. Als typisches Kind der darbenden Mittelschicht, die Mutter arbeitet Doppelschichten als Krankenschwester, der Vater ist arbeitsloser Mathematiker, lässt sich dieser Traum jedoch nicht so einfach umsetzen. Das Problem sind aber nicht nur die hohen Studiengebühren, sondern auch die inneren Konflikte, die mit dem Erwachsenwer-

Ratschläge, die nur den Widerstand ihrer Tochter provozieren. Obwohl sie nur das Beste für ihre Tochter will, ist sie zugleich unfähig, zwischen Mutterliebe, Fürsorgepflicht und Bevormundung zu unterscheiden. Die emotionale Achterbahn der Teenagerjahre wird von Greta Gerwig nicht als lächerlich Erwachsenwerden ist nicht leicht: Christine McPherson oder skandalös abmacht diese Erfahrung in «Lady Bird». (Bild zvg.) getan; sie nimmt den einhergehen. Lady Bird muss ler- das Stadium zwischen Kindheit und nen, wie es ist, sich das erste Mal zu Erwachsensein ernst. Das wird auf eiverlieben, und wie viel Kraft und Le- ne erfrischend leichtfüssige und hubensweisheit es kostet, das Gute vom morvolle Weise erzählt. Ein wunderSchlechten, den Schein vom Sein und bar starker Frauenfilm! (hw) vor allem die richtigen Freunde von den falschen zu unterscheiden. «Lady Bird» von Greta Gerwig, USA 2017, 93 Eine der wichtigsten Beziehungen Minuten, E/d. Donnerstag, 28. März, 20.15 Uhr, in Lady Birds Leben ist jene zu ihrer und Freitag, 29. März, 20,15 Uhr, im Kinofoyer Lux, Mutter Marion (Laurie Metcalf). Voller Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar Fürsorge gibt die Mutter ihrer Tochter ab 19.30 Uhr. Eintritt: 14 Franken (unter 20 Jahren: gut gemeinte, aber oft fehlgeleitete 7 Franken). Weitere Infos auf www.kinolux.ch.

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«Bruno der Briefträger»

Ein Theatererlebnis in Affoltern Jörg Bohn zeigt am Sonntag, 7. April, in der reformierten Kirche Affoltern ein fröhliches Theatererlebnis für Menschen ab fünf Jahren.

Küche, ein Postbüro, Briefkasten und – dies vor allem – eine Pin-Wand mit Postkarten mit der Sehnsucht nach Ferien, nach Reisen drauf. Bruno hätte eigentlich Feierabend, aber da trifft noch ein Brief ein, und – Briefträger Ehrenwort – der muss noch abgeliefert werden. Nun beginnt Brunos Abenteuer, das Jörg Bohn so warmherzig und natürlich erzählt. (pd.)

Eine fröhliche Sache, und die Kinder ab fünf Jahren haben ihre Freude an diesem Bruno, dem Postmann, der mal kurz aus seinem Leben erzählt. Bruno der Briefträger malt ein wahres Postkartenbild vom Berufsalltag eines Sonntag, 7. April, 16 Uhr, reformierte Kirche, Briefträgers. Was wollt ihr werden? Zürichstrasse 94, Affoltern. Ab fünf Jahren, Polizist oder Briefträger? Informatiker 50 Minuten (ohne Pause). Eintritt frei, Hutkollekte. oder Pfarrer? Die Antwort wird Reservierung auf www.kulturaffoltern.ch. nach diesem Theaterstück eindeutig sein. Briefträgerin oder Briefträger natürlich! Da wohnt also der Briefträger Bruno in einem Haus, das gleichzeitig ein riesiges Paket ist. Und es lassen sich überall Türen und Fensterchen öffnen, und hinter jedem Türchen ist wie beim Weihnachtskalender eine neue Überraschung. Eine Teekanne, ein Blumenstrauss, ein Ba- Jörg Bohn inszeniert am 7. April in Affoltern das Stück dezimmer, eine «Bruno der Briefträger». (Bild zvg.)

«Witzige, schlagfertige Comedy»

«ComedyMix»: Interview mit Cony Sutter Am Samstag, 30. März, findet im «Rössli» in Mettmenstetten der «ComedyMix» statt – ein grosser Lachplausch mit Cony Sutter, Fredy Schär und Marcel Weber. Cony Sutter, man kennt Sie vom ehemaligen Comedyduo «Sutter und Pfändler». Nun sind Sie als Solo-Künstler unterwegs. Eine grosse Umstellung? Cony Sutter: Es ist schon anders. Der Dialog fällt weg, man ist komplett auf sich alleine gestellt. Ich kann jetzt aber auch das Tempo selber bestimmen und trete solo auf mit meiner Spezialität, der «Stand-up-Comedy». Ausserdem moderiere ich weiterhin an Privat- und Firmenevents. Sie sind auch mit Fredy Schär und Marcel Weber im «ComedyMix»-Programm unterwegs. Wie läufts? Das ist eine grossartige Sache. Mit meinen Künstler-Freunden Fredy Schär und Marcel Weber haben wir eine abwechslungsreiche Show auf die Beine gestellt und es macht Riesenspass die Leute zum Lachen zu bringen! Warum sollte man sich die «ComedyMix»Vorstellung in Mettmenstetten ansehen? Es ist ein bunter Mix, bei dem für alle Besucherinnen und Besucher etwas dabei sein wird. Fredy Schär, bekannt vom Arosa Humorfestival und der TV-Sendung «Samschtig-Jass», mit eigenen Chansons, witzigen Parodien bekannter Lieder und Gags im Gepäck, löst beim Publikum wahre Begeisterungsstürme aus. Dazu kommt der Neukomiker Marcel Weber. Er ist der kleine Bruder vom grossen Kult-Komiker Peach Weber. Nun wagt er selbst den Weg auf die Showbühne und wird mit seiner schlagfertigen Stand-up-Comedy den Nerv des Publikums treffen. Und ich runde das ganze ab, mit witziger, schlagfertiger Comedy. (pd.)

Der Comedian Cony Sutter. (Bild zvg.) «ComedyMix» am Samstag, 30. März, im «Rössli», Mettmenstetten. Tickets: Telefon 056 493 32 42, info@artisten-musik.ch. Infos: www.lachfestival.ch.

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FC WettswilH O PP Bonstetten Gelingt WB erneut der Cup-Coup? Während am vergangenen Wochenende der erste «Dreier» des Jahres eingefahren wurde, gehts nun morgen Samstag um den «Honigtopf-Cup». Gewinnen die Ämtler ihr Heimspiel gegen Langenthal, stehen sie erneut in der ersten Cup-Hauptrunde. Der Sieger des morgigen Spiels zieht in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups ein und erhält so die Chance auf ein Toplos und womöglich ein Heimspiel gegen einen Superligisten. Nur zu gerne denkt man bei den Rotschwarzen an die erfolgreiche Cup-Vergangenheit zurück. Servette, YB, Thun und der FC Basel – sie alle waren schon Gast auf dem Wettswiler Moos und natürlich würde man das nächste, ähnliche Kaliber dankbar annehmen. Vor der Sonne steht dem Oswald-Team noch Langenthal, Teilnehmer der Erstligagruppe 2. Langenthal? Ja genau, legendär waren die Partien seinerzeit zwischen ihm und WB, als es um den

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Aufstieg in die erste Liga ging. Damals setzten sich die WB-ler durch. Und wie geht es diesmal aus? Langenthal: hartes Brot in der Meisterschaft Die Oberaargauer aus dem Kanton Bern durchleben in der Meisterschaft harte Zeiten. Man ist Vorletzter der Erstligagruppe 2 und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Allerdings, die letzten Spiele konnte Langenthal ziemlich erfolgreich gestalten und gegen Zofingen obsiegen sowie beim Spitzenteam GC II ein beachtliches Unentschieden erobern. Da kommt nun der Cup gerade recht, wird man sich im Oberaargau denken. Es muss darum ein unbeschwert agierender Gegner erwartet werden, eine Mannschaft, welche mit aller Kraft diesen Effort anstrebt. Zudem steht mit Willy Neuenschwander wieder der gleiche Trainer an der Linie, welcher schon die angesprochenen Spiele in der Meisterschaft gegen WB coachte. Klar, dass er diesmal die Oberhand behalten und sich so ein klein wenig revanchieren will. Ob-

***Cup-Qualifikation***

FCWB 1 – FC Langenthal

Samstag, 23. März 2019 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Tor! Wie zuletzt gegen Linth 04 möchten die Rotschwarzen auch im Cup reüssieren.

schon WB zuletzt gegen Linth 04 gewann, gilt es, sich zu verbessern. Zu schnell liess man sich bisher aus dem Konzept bringen, zu oft verlor man nach nur wenigen schwachen Szenen den Faden und es gelang noch nicht, die guten Eindrücke der Vorbereitung auf den Platz zu bringen. Mehr Konstanz, mehr Abgebrühtheit und eine noch geschlossenere Mannschaftsleistung sind gefordert, um den Ansprüchen und Zielen der Equipe gerecht zu werden. Ein

Strenges Programm des Fanionteams

Heimstart für WB 2

Da am Wochenende auch eine Meisterschaftsrunde in der 1. Liga anstehen würde, muss diese natürlich nachgeholt werden. So steht die Oswald-Elf bereits am Dienstag, 26. März, zum nächsten Ernstkampf auf dem Platz. Gespielt wird dann auswärts in Gossau. Die St. Galler konnten die schlechte Vorrunde noch nicht korrigieren und starteten im neuen Jahr gleich wieder mit drei Niederlagen. Das Team liegt nur knapp über dem Strich und braucht dringend Punkte. Anpfiff auf dem Sportplatz Buechenwald ist am Dienstagabend um 20.00 Uhr.

Die englische Woche schliesst der FCWB am Samstag in einer Woche, wiederum auswärts, gegen Eschen/Mauren ab. Die Liechtensteiner befinden sich mitten in der Spitzengruppe, aktuell nur zwei Punkte hinter den Ämtlern. Im neuen Jahr gab es zwei Siege gegen Höngg und Winterthur II, zuletzt dann aber eine deutliche Heimniederlage gegen Tuggen (0:3). Ein weiteres Spitzenspiel für den FCWB, welches am Samstag, 30. März, um 15.00 Uhr im schönen Sportpark Eschen angepfiffen wird. (OHe)

Für das «Zwei» steht der Heimauftakt an. Am Sonntagmorgen ist Witikon zu Gast und erklärtes Ziel des FCWB 2 ist es, drei Punkte einzufahren und weiterhin Höhenluft zu schnuppern. Sowohl das eigene Startspiel bei Urdorf, als auch das des Widersachers aus Zürich fielen dem schlechten Wetter zum Opfer, womit für beide Kontrahenten der Startschuss zur Meisterschaft nun am Sonntagmorgen erfolgt. Mit dem zahlreichen Anhang im Rücken ist WB 2 bereit, gleich zum Auftakt ein Ausrufezeichen zu setzen. (AWy)

FC Gossau – FCWB 1

USV Eschen/Mauren – FCWB 1

FCWB 2 – FC Witikon

Dienstag, 26. März 2019

20.00 Uhr, Sportplatz Buechenwald, Gossau

Samstag, 30. März 2019 15.00 Uhr, Sportpark Eschen, Eschen FL

Sonntag, 24. März 2019 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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entsprechendes Erfolgserlebnis am Samstag könnte diesen Weg massiv beschleunigen und ein wichtiger Mosaikstein sein. An Motivation und Ehrgeiz wird es nicht mangeln. Kommt noch die wichtige Unterstützung der Fans hinzu, steht einem weiteren Meilenstein in der immer noch sehr jungen Vereinsgeschichte nichts mehr im Wege. Darum auf ins Moos, der Anpfiff erfolgt wie gewohnt um 16.00 Uhr. (AWy)

WB-Spiele am Wochenende Fr, 22.3. Sen. 30+ – Langnau a.A. Sa, 23.3. Jun. Db – Affoltern a.A. Jun. Eb – Albisrieden Kilchberg-R’kon – Jun. Ed Meilen – Jun. Bb Albisrieden – Jun. Dc Albisrieden – Jun. Ec FCWB 1 – Langenthal FCWB 3 – Wipkingen So, 24.3. FCWB 2 – Witikon Baar – Jun. Ca (CCJL) Kosova – Jun. A (CCJL) Jun. Ca – FR Soccer Jun. Bb – Bremgarten Di, 26.3. Gossau – FCWB 1

21.00 Uhr (Test) 10.00 Uhr (Test) 10.00 Uhr (Test) 12.15 (Uhr Test) 14.00 Uhr (Test) 14.30 Uhr (Test) 14.30 Uhr (Test) 16.00 Uhr (Cup) 19.00 Uhr (Test) 10.15 Uhr 13.00 Uhr (Test) 14.00 Uhr (Cup) 16.15 Uhr (Test) 16.15 Uhr (Test) 20.00 Uhr

alles über den FCWB: www.fcwb.ch


Sport

Freitag, 22. März 2019

29

Geschick, Kraft und Ausdauer waren gefragt Gute Leistungen am Finaltag des Hallenwinterwettkampfs in Bonstetten Mit je drei Tagesbestnoten setzten sich Manuel Helfensberger aus Aesch und Lara Graube aus Ottenbach klar an die Spitze. Pünktlich um 10 Uhr starteten die Knaben aus den Jugendriegen der Region Albis/Zürichsee/Oberland zum Finalwettkampf. Die grosszügige Sporthalle in Bonstetten bot genügend Platz für weite Sprünge und einen abwechslungsreichen Hindernislauf. Auch dieses Jahr entwickelte sich der «FünfHupf» wiederum zu einem Knackpunkt. Während der sprungkräftigste Turner bei 12,29 Metern landete, mussten sich doch einige Athleten wiederum einen Nuller schreiben lassen. Liegt es an mangelnder Konzentration, an Übereifer oder einfach an Unvermögen, dass gleich doppelt so viele Knaben wie Mädchen an diesem Posten scheitern? Jedenfalls kannten alle Teilnehmer das Reglement und der Patzer wurde mit Kopfschütteln und leisem Fluchen zur Kenntnis genommen. Auffallend wenige blieben dieses Jahr beim Klettern unterwegs stecken. Toll, dass diese Disziplin immer wieder geübt wird. 3,7 Sekunden brauchte der schnellste 15-Jährige für die fünf Meter hohe Stange. Nur wenig langsamer war die Turnerin der Kategorie A. Auch sie brauchte lediglich 4,7 Sekunden bis zur Hallendecke. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer kaum mitzuzählen waren die schnellen Seilzüge beim Springseilen. Wie machen das nur die Kampfrichter? Sie zählen jeweils nur bis zehn, drücken auf den Klicker und rechnen die Klickerzahl am Schluss mal zehn. Ohne dieses tolle Gerätchen wäre diese Disziplin kaum zu werten. 195 Umdrehungen wurden so bei Alexandre Stimberg aus Wald gezählt. Wann

eren. So musste auch schon kurz nach Wettkampfbeginn der zünftig geprellte Oberschenkel eines kleinen Wettkämpfers gekühlt werden. Diese Prellung war schmerzhaft. Ein besonderes Kompliment geht auch dieses Jahr wiederum an die Grossen. Ihre sehr guten Leistungen standen im Schatten der Knirpse. Die Sechs- und Siebenjährigen verzauberten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrem kindlichen Charme, von den Älteren jedoch wird Leistung erwartet. Diese haben sie auch gebracht und es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Teilnehmende der Kategorie A dem spannenden Fitnesswettkampf stellen würden. Mit den Rangverkündigungen endete ein intensiver Wettkampftag für Turner, Turnerinnen, Leiter, Zuschauerinnen und Zuschauer. Für die Samariter blieb es glücklicherweise ein ruhiger Anlass, brauchte es abgesehen von ein paar Pflästerchen und Kältebeuteln doch kaum ihre Unterstützung. Maja Loder, TSV Bonstetten

Kategorie D 1. Lena Berli, Ottenbach, 3536 P. 2. Mette van Elst, Bonstetten, 3459 P. 3. Elin Sendur, Hausen, 3348 P. 4. Sarina Herzig, Obfelden, 3128 P. 7. Jael Venzi, Mettmenstetten, 3006 P. Kategorie E 1. Aleyna Dogo, Birmensdorf, 2535 P. 2. Zoe Fraefel, Bonstetten, 2412 P. 3. Lin Cavelti, Mettmenstetten, 2393 P. 5. Lucia Perks, Bonstetten, 2328 P. 7. Talaya Fakhreddine, Bonstetten, 2218 P. Knaben – Kategorie A 1. Manuel Helfensberger, Aesch, 4271 P. 4. Lenny Angst, Bonstetten, 3378 P. Kategorie B 1. Gaetan Zehnder, Obfelden, 3998 P. 2. Michèle Di Cristofano, Obfelden, 3941 P. 3. Fabio Rüegg, Obfelden, 3869 P. 4. Julien Baumann, Bonstetten, 3811 P. 6. Livio Rupp, Hausen, 3577 P. Kategorie C 1. Ramon Huber, Birmensdorf, 3702 P.

Athletinnen und Athleten.

3. Benjamin Klieber, Hausen, 3473 P. 5. Oliver Ulrich, Bonstetten, 3318 P.

Mädchen – Kategorie A

6. Kian Schmid, Mettmenstetten, 3308 P.

1. Lara Graube, Ottenbach, 3789 P.

8. Julian Vargas, Ottenbach, 3253 P.

2. Larina Schmid, Mettmenstetten, 3726 P. 3. Angelina Vollenweider, Mettmenstetten, 3699 P.

Kategorie D 1. Anjuan Birkelbach, Hedingen, 3462 P.

Auch das Springseilen gehörte zu den Wettkampfs-Disziplinen. (Bild zvg.) wird wohl die 200er-Marke geknackt? Schnelligkeit und Zielsicherheit waren beim Ball-Zielwurf gefragt. Auch hier gilt: Übung macht den Meister! So waren die älteren, wettkampfgewohnten Athleten sicher und präzis im Rhythmus von Laufen – Stoppen – Werfen. Für die Kleinsten war dies sicher die

anspruchsvollste Disziplin. Mit sehr viel Power und Engagement wurde der Hindernislauf absolviert. Eltern und Leiter waren intensiv dabei, der Lärmpegel war auch hier stets am höchsten. Während die Grossen über die Unterführungen klagen, sind die Hürden für die Kleinen beinahe Barri-

Kategorie B

3. Phileas Naef, Bonstetten, 3243 P.

1. Lynn Zimmermann, Obfelden, 3895 P.

4. Jan Kehrle, Wettswil, 3133 P.

2. Sereina Meile, Hedingen, 3677 P.

5. Arun Gächter, Wettswil, 3079 P.

3. Andrea Häberling, Obfelden, 3565 P.

6. Romain Blättler, Hedingen, 3062 P.

4. Lusiana Gimenez, Mettmenstetten, 3548 P. 5. Dalaja Losli, Ottenbach, 3545 P.

hoch motiviert und gab immer 110 Prozent. Beim Freundschaftsspiel gegen Hildisrieder SV aus der 3. Liga verlor man zwar mit 2:3, doch die Jungs zeigten eine hervorragende Teamleistung mit hartem Pressing und schnellem offensiv Fussball. Leider verletzte sich L. Vollenweider im Training schwer und fällt für einige Monate aus. Auch G. Ismajlaj fehlt weitere Monate wegen Aduktorenproblemen, genauso wie der Langzeitverletzte D. Lüscher. Diese Woche wird noch der Feinschliff gemacht, um für den Start der Rückrunde bereit zu sein. Diese beginnt für den FC KMM am Sonntag, 24. März, um 16 gegen den CCD Lautraro Chile im Juchhof 1. (pd.)

1. Dominik Grabherr, Bonstetten, 2594 P. 3. Alex Nievergelt, Wettswil, 2555 P.

1. Sara Binzegger, Hausen, 3888 P.

5. Nico Haueter, Obfelden, 2447 P.

2. Jolene Meister, Obfelden, 3589 P.

6. Flurin Nievergelt, Hedingen, 2427 P.

3. Katelynn Müntener, Ottenbach, 3551 P.

7. Dennis Stuckert, Hedingen, 2336 P.

Zum Saison-Abschluss trifft sich vom 29. bis 30. März die Freeski Weltelite auf dem Corvatsch bei Silvaplana zum 7. Freeski Slopestyle World Cup. Für das Schweizer Team ist auch der Ebertswiler Luca Schuler am Start. Das Engadin ruft und lockt die weltbesten Slopestyle-Akteure in den Corvatsch Park auf 3000 Meter über Meer. Bei den Frauen gehören Sarah Höfflin und die Vize-Olympiasiegerin Mathilde Gremaud zu den Top-Favoritinnen. Letztere bestätigte mit den Siegen in den zwei vergangenen Weltcups in Quebec (Big Air) und Mammoth Mountain (Slopestyle) ihre starke Form. Beide sind sie noch im Rennen um den Weltcup-Gesamtsieg in der Disziplin Slopestyle. Derzeit führt Höfflin 26 Punkte vor der Amerikanerin Eileen Gu, 49 Punkte vor der Kanadierin Megan Oldham und 70 Punkte vor Landsfrau Gremaud.

Heisse Anwärter

Die 1. Mannschaft des FC KMM ist bereit für die kommende Saison. (Bild zvg.)

Mit dem Rückkehrer und frisch gebackenen Big Air Gesamtweltcup-Sieger Andri Ragettli steht für die Schweiz bei den Männern ein heisses Eisen am Start. Auch Fabian Bösch, Big-Air-Weltmeister von Park City, will den Slopestyle-Kurs nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmen. Und aus Ämtler Sicht sei Luca Schuler erwähnt. Er hat in Silvaplana vor vier Jahren mit Rang drei im Slopestyle seinen ersten Weltcup-Podestplatz geholt. (pd)

Kategorie E

Kategorie C

FC KMM: erstes Match am Sonntag, 24. März Luca Schuler am Freeskier-Saisonabschluss

Mit guten Trainingseinheiten und einigen Freundschaftsspielen versuchte das Trainergespann Gjoshi/Ismajlaj den Wettbewerbshunger der Truppe aufrechtzuerhalten. Das Ziel für die Rückrunde ist klar gesetzt: Die erste Mannschaft will wieder vorne mitmischen. Anfang März ging es deshalb mit einem 21-Mann-Kader nach Alicante ins Trainingslager. Das Trainerduo hatte sich einen harten, aber interessanten Trainingsplan ausgedacht. Die zwei Einheiten am Tag waren hart, doch die ganze Mannschaft trainierte

5. Céline Chatalaine, Bonstetten, 3491 P.

Ranglistenauszug der ausgezeichneten

Hartes Training für eine Heimweltcup auf erfolgreiche Rückrunde dem Corvatsch

Nach einer kurzen Pause im Winter bereitet sich der FC KMM akribisch auf die Rückrunde vor.

4. Delina Abrahamm, Hausen, 3511 P.

Luca Schuler. (Bild zvg.) Programm FIS Freeski Slopestyle World Cup Corvatsch: Freitag, 29. März, 9.15 Uhr Qualifikation Männer; 12.30 Uhr Qualifikation Frauen. Samstag, 30. März, 13 Uhr Finale Frauen und Männer, live auf Teleclub Zoom, swiss-ski.ch und corvatsch.ch.

Zwei Ämtler Teams in Bern Die 144 besten LeichtathletikTeams aus der ganzen Schweiz stehen am kommenden Sonntag, 24. März, in der Sporthalle Wankdorf in Bern am Schweizer Final des «UBS Kids Cup Team» am Start. Unter ihnen auch die U14- und U12-Mädchen der LV Albis. 21 lokale Ausscheidungen und sechs Regionalfinals schafften durch den Winter Klarheit, wer am kommenden Sonntag in der Wankdorfhalle am Start stehen darf. Der Kanton Zürich wird durch 23 Teams vertreten sein. Der LV Albis stellt dabei zwei Teams: die U14- und U12-Mädchen. Der «UBS Kids Cup Team» ist das, was er im Namen auch verspricht. Die jungen Athletinnen und Athleten kämpfen miteinander im Team um Punkte. Dabei ist die sportliche Leistung nicht alleine entscheidend. In den Disziplinen «Sprint», «Sprung», «Biathlon» und «Team-Cross» ist auch immer eine Portion Grips und Cleverness gefragt. Der Schweizer Final in Bern beginnt am 24. März um 8.30 Uhr mit den Wettkämpfen der Altersklassen U16 und U14. Am Nachmittag ab 14.15 Uhr sind dann die Teams bei den U12 und U10 an der Reihe. Jede Altersklasse ist aufgeteilt in Kategorien für Mädchen-, Knaben- und Mixed-Teams. Den zwölf Kategoriensiegern winkt neben der Goldmedaille ein einzigartiger Preis. Sie erhalten die Gelegenheit, am Donnerstag, 29. August, im Vorprogramm des weltberühmten Leichtathletik-Meetings Weltklasse Zürich in einem Staffelrennen auf der legendären Bahn des Stadion Letzigrund anzutreten. (pd.)


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25

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FC Kilchberg-Rüschlikon 1 11

23

3. 4.

FC Oetwil-Geroldswil 1 FC Affoltern a.A. 1

11 11

23 22

5.

FC Wollerau 1

11

20

6.

FC Wädenswil 2

11

15

7.

FC Freienbach 2

11

15

8.

FC Lachen/Altendorf 2

11

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9.

SC Siebnen 1

11

13

10. 11.

FC Buttikon 1 FC Hausen a/A 1

11 11

11 7

12.

FC Oberrieden 1

11

2

Zum Rückrundenstart hat der FCA eine Chance, wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten zu holen.

Nun rollt die MeisterschaftsKugel wieder für die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis. Was bei einer Safari zu den «Big Five» gehört, das entspricht in der Gruppe 1 der 3. Liga den Mannschaften aus Wollishofen, Kilchberg-Rüschlikon, OetwilGeroldswil, Wollerau und Affoltern am Albis. Der FCA wird alles daran setzen, als erster auf der Pirsch erfolgreich zu sein. Das Fanionteam hat inklusive der Partie gegen den Zweitligisten aus Greifensee (Spiel am Dienstag nach Redaktionsschluss) fünf Vorbereitungsspiele bestritten. Davon ging die eine Hälfte gegen die Aargauer Drittligisten klar zu Gunsten der Säuliämtler aus. Die anderen beiden Partien gegen die Zuger Gegner aus der gleichen Liga wurden aber ebenso klar verloren. Ob zwischen den Innerschweizer und Rüebliländer Ligen unterschiedliche

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Kilchberg-Rüschlikon – FC Affoltern am Albis Spielbeginn: Samstag, 23. März 2019, 17.00 Uhr Ort: Hochweid, Kilchberg – Platz 1

Stärkenverhältnisse bestehen, ist müssig zu diskutieren. Um den eigenen Ambitionen in der Meisterschaft gerecht zu werden und in der Rückrunde bis zum Schluss ein Wörtchen im Aufstieg mitzureden, gilt es, Partien innerhalb der Gruppe der «Big Five» in der Gruppe 1 zu gewinnen bzw. mindestens ausgeglichen zu gestalten. Auswärts beim Tabellenzweiten Dies gilt natürlich auch für den Jäger aus dem Säuliamt, der in der ersten Partie der Rückrunde den FC Kilchberg-Rüschlikon erlegen will. Die von Davide Molinaro und Marco Belperio trainierte Truppe startet in der Vorrunde fulminant mit fünf Siegen aus den ersten fünf Partien. Danach fiel die Punkteausbeute weniger üppig aus, mit zwei Niederlagen gegen Leader Wollishofen 1 und Buttikon 1 sowie zwei Remis gegen Oetwil-Geroldswil 1 und Wollerau 1. Im Direktvergleich mit dem FCA sieht die Bilanz aber höchst positiv aus. Im Meisterschaftsspiel im September 2018 behielten die Seebuben im Affoltemer Moos mit 2:3 dank hoher Effizienz die Oberhand. In der Rückrunden-Tabelle trennen die beiden Teams heute dennoch lediglich einen Punkt, bei praktisch gleichem Torverhältnis (aber deutlich mehr Strafpunk-

ten auf Seiten des FCA). Darüber hinaus ging die dritte Runde im Rumox-Regionalcup Anfang November auswärts mit 2:1 ebenfalls an den FCKR. Die Partie war hart umkämpft, wie das Trainergespann Filipovic/Correia den eigenen Schützlingen sicherlich in Erinnerung rufen wird. Den Ämtlern wird ein Gegner gegenüberstehen, der dank des zweiten Tabellenrangs und lediglich zwei Punkten Rückstand auf die Spitze voller Selbstvertrauen auftreten wird. Ähnlich wie beim FCA ist nicht ganz klar, wo der Kontrahent nach seinen Vorbereitungsspielen steht. Von den sechs Testspielen wurden lediglich zwei gewonnen (gegen BC Albisrieden, ZH-Affoltern), währendem die restlichen vier Matches (gegen Bassersdorf, Altstetten, Schlieren, Wiedikon 2/4. Liga) allesamt verloren gingen. Fragen um Startelf Mit welcher Startelf das Fanionteam den kapitalen Match gegen die Seebuben in Angriff nehmen wird, muss sich noch weisen. Zum einen sind mit Mirko Markanovic, Emir Shala und Danusan Premaranthan noch einige Spieler im Aufbau nach Langzeitverletzungen, zum anderen ist noch unsicher, ob Torhüter Steiner einsatzfähig sein wird. Letztendlich ist aber sowieso eine geschlosse-

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ne Mannschaftsleistung notwendig, um einen direkten Gegner im Aufstiegskampf zu überflügeln. Wer die erste Tour auf der Rückrunden-Safari nicht verpassen will, der sollte unbedingt am Samstag, 23. März 2019, um 17 Uhr zum Treffpunkt auswärts in Kilchberg auf Platz 1 in der Hochweid gehen. (mr)

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Sport

Freitag, 22. März 2019

«Cape Epic» zeigt Dornen

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Internationale Kletterelite im Haslital

Mettmenstetter Urs Huber schaffts am Bike-Etappenrennen aufs Podest Boulder-Heimweltcup für Petra Klingler Dass der Prologsieg und zwei Etappengewinne noch keine Garantie für den Gesamtsieg sind, mussten Nino Schurter und Lars Forster auf dem dritten Cape-Epic-Teilstück in Südafrika erfahren.Wegen eines Reifendefekts ging die Führung an Avancini/Fumic. Huber/Stiebjahn rückten auf Rang drei vor.

Vom 5. bis 6. April messen sich bereits zum vierten Mal die besten Boulderer der Welt zum internationalen Saisonstart in der umfunktionierten Tennishalle von Meiringen. Bonstetterin Petra Klingler führt das Schweizer Team an.

................................................... von martin platter Geschlagene zehn Minuten versuchten Weltmeister Nino Schurter und Europameister Lars Forster nach einem Reifendefekt Forsters in der Mitte der dritten Etappe, den Schaden zu reparieren. Doch die beiden ScottTeamfahrer bekamen den satt sitzenden Reifen partout nicht von der Felge, um einen Schlauch einzulegen. Forster sah keine andere Lösung, als das Rad wieder einzubauen und die verbleibenden Kilometer bis zum Reparaturposten auf der Felge zurückzulegen. Da kam von hinten endlich das Scott Backup-Team, das dem Leader ein Hinterrad überliess. Die Aufholjagd konnte beginnen. Vorne war das zweitplatzierte Cannondale-Factory-Team bereits auf der Flucht, da witterte auch das Bulls-Team mit dem Mettmenstetter Urs Huber und dem Deutschen Simon Stiebjahn seine Chance und setzte sich aus der ersten Verfolgergruppe ab. Es sollte sich als die richtige Strategie herausstellen. Bike-Marathonweltmeister Avancini erreichte zusammen mit dem Deutschen Fumic das Ziel als Sieger. Die Paarung konnte den vierminütigen Rückstand auf das bis dato überlegen fahrende Scott-Team in einen knapp dreiminütigen Vorsprung verwandeln. Trotz des Malheurs liegen Schurter/Forster, die das Ziel schliessanzeige

Urs Huber ist die Erleichterung anzusehen, nachdem er zusammen mit Bulls-Teamkollege Simon Stiebjahn das Ziel als Zweiter erreichte und damit auf den dritten Platz im Zwischenklassement vorrückte. (Bild Nick Muzik/Cape Epic) lich als Vierte mit 6:45 Minuten Rückstand erreichten, im Zwischenklassement noch immer auf dem zweiten Platz – vor Huber/Stiebjahn, die dank ihrer Parforceleistung Etappenzweite wurden. Der Abstand zur viertplatzierten Paarung Damiano Ferraro und Samuele Porro beträgt allerdings nur elf Sekunden.

Vorsichtiger Optimismus Hubers Huber gibt sich deshalb sehr vorsichtig optimistisch. Noch steht knapp die Hälfte der 630 km bis nach Stellenbosch auf dem Programm. Er weiss, wie schnell man selber einen Defekt oder Sturz erleiden kann, der alles zunichte macht. Aber er sieht auch Lichtblicke. Nicht entgangen war ihm, dass Forster in den Steigungen Anzeichen von Schwäche gezeigt hat. Glücklich in die Hände gespielt hat ausserdem,

dass Olympiasieger und Co-Favorit Jaroslav Kulhavy seinen Partner Sam Gaze durch Rennaufgabe verloren hat und damit aus dem Klassement fällt. Für den Marathon-Spezialisten Huber ist das Erreichen des Podiumsplatzes die lange ersehnte Bestätigung, zu den international Besten seines Fachs zu gehören. Und Genugtuung, im Vorfeld richtig trainiert zu haben. Seit Anfang Dezember letzten Jahres hat der 33-Jährige rund 12 000 Trainingskilometer auf Rennvelo und Mountainbike abgespult, um sich die nötige Rennhärte und Ausdauer fürs Cape Epic und die weiteren Marathonrennen zu holen. Gut möglich, dass sich der riesige Aufwand am diesjährigen Cape Epic wieder auszahlt. 2016 konnte Huber das südafrikanische Etappenrennen zusammen mit seinem damaligen Partner Karl Platt gewinnen.

Mit dem Wettkampf im Haslital fällt nicht nur der Startschuss zur Weltcupsaison 2019 im Bouldern, sondern es beginnt auch die Jagd nach Weltcuppunkten in den drei Disziplinen. Denn im November wartet mit dem Zusatzevent in Toulouse für die besten Athletinnen und Athleten des Weltcups eine weitere Möglichkeit, sich für Tokyo 2020 zu qualifizieren. Entsprechend stark präsentiert sich das internationale Teilnehmerfeld in Meiringen mit zahlreichen Boulder-Spezialistinnen sowie den besten Allroundern. Swiss Climbing hat für den Heim-Weltcup 8 Damen und 9 Herren selektioniert. Petra Klingler aus Bonstetten, die das Schweizer Team anführt, freut sich, dass es nun bald losgeht: «An einem Weltcup in der Schweiz zu starten, ist immer etwas speziell Schönes. In Meiringen wird sich zeigen, wer nach dem Wintertraining wo steht. Klar ist, dass der Druck für die bevorstehende Saison, in der es um die Qua-

Petra Klingler: «In Meiringen wird sich zeigen, wer nach dem Wintertraining wo steht.» (Archivbild) lifikation für Tokyo 2020 geht, sehr gross ist. Für mich ist es wichtig, einen Wettkampf nach dem anderen zu nehmen und mich langsam an das Fernziel Tokyo heranzutasten.» Boulder-Weltcup in Meiringen am 5. und 6. April. Freitag, 8.30 bis 15 Uhr: Qualifikation Herren; 16.30 bis 22 Uhr: Qualifikation Damen. Samstag, 11 bis 14 Uhr: Halbfinal Damen und Herren; 19.15 bis 20.45 Uhr: Final Damen; 20.45 bis 22.15 Uhr: Final Herren.

Affoltemer Sieger am «Engadiner» «Herzliche Gratulation zum 1. Rang», steht auf der Urkunde für Hansruedi «Güx» Wettstein. Am 51. Engadin Skimarathon hat der Affoltemer mit Jahrgang 1942 in der Kategorie Marathon Herren Masters 10 gewonnen. Auf den Overall-Sieger Dario Cologna, der in neuer Rekordzeit von 1:22.22,9 ins Ziel spurtete, verlor er dabei zwar etwas mehr als eine Stunde, mit einer

Zeit von 2:29.11,5 reihte er sich aber im schnellsten Drittel der – im Durchschnitt deutlich jüngeren – 14 200 gestarteten Langläufer und -läuferinnen ein. Hansruedi «Güx» (tst.) Wettstein. (Archiv)


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Freitag, 22. März 2019

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«Ich war schon immer ein begeisterter Tüftler und Bastler» Menschen im Säuliamt: Werner Kriesi wartet als Fernmeldetechniker Sendestationen

Nelia Lanea, 2. März.

Can Elyas, 6. März.

Melik, 7. März.

Lou, 10. März.

Tarja, 16. März.

Er absolvierte die Lehre als Feam bei der PTT und ist bis heute in der gleichen Firma (Swisscom) tätig. Werner Kriesi wohnt in Bonstetten. Er besteigt Masten für Reparaturarbeiten und wartet verschiedenste Sendeanlagen. Sein liebstes Hobby ist seit seiner Kindheit das Fotografieren. ................................................... mit werner kriesi sprach marianne voss «Die Lehre als ‹Feam› war der richtige Entscheid in meiner Jugend. Diese Ausbildung war der Dreh- und Angelpunkt für meine Zukunft.» Werner Kriesi hat heute Wartungsarbeiten am Sendeturm auf dem Üetliberg ausgeführt und sitzt jetzt im kleinen Aufenthaltsraum im Betriebsgebäude. Den Beruf Fernmelde-, Elektro- und Apparatemonteur (Feam) gebe es heute nicht mehr in dieser Form, erklärt er. «Für mich war diese Ausbildung damals genau die richtige, denn ich wollte etwas mit Technik und Elektronik erlernen.» Schon als Kind habe er gerne an Apparaten gebastelt. Er zeigt ein Bild von ihm als Bub mit seinen Grosseltern an einem Tisch. Doch dieser ist fast vollständig mit Kabeln und Geräten verstellt, so dass die Kaffeetassen kaum noch Platz haben. Dazu kommentiert er: «Ich war schon immer ein begeisterter Tüftler und Bastler.» Von Urdorf aus, wo er mit seiner Familie die Jugendzeit verbrachte, absolvierte er also bei der PTT die FeamLehre, schloss diese sehr gut ab, erhielt danach eine Anstellung im Radio- und Fernsehdienst und blieb der Firma bis heute treu. «Ich blieb, die Firma hat den Namen inzwischen viermal gewechselt. Heute ist mein innovativer Arbeitgeber die Swisscom.»

Keine Platz- oder Höhenangst

Simon, 17. März. (Bilder zvg.)

ckend. «Rundgänge für kleine Gruppen können übrigens gebucht werden», informiert er. Nach kurzer Liftfahrt gelangt man auf die verglaste Plattform mit den diversen Richtfunkspiegeln, die Ra-TV Signale an andere Stationen senden. «Ähnlich wie die Rauchzeichen der Hochwachten von einst.» Er lacht. Der 360-Grad-Blick von hier oben ist traumhaft. Und ab hier geht es nur noch per senkrechten Leiter hoch bis zur Spitze. «Ja, wenn ich wieder einmal auf so einem Mast oben bin, an einem Ort, wo sonst keiner hinkommt, dann halte ich auch gerne inne und geniesse den Moment.» Der Nachteil seines Job sei manchmal die unregelmässige Arbeitszeit. Und das Privatleben? Er erzählt die Kurzfassung: «Ich weiss noch genau, wann ich meine Frau kennen gelernt habe. Das war 1983 an einem Donnerstag im Dancing ‹La Ferme› in Zürich.» Zuerst wohnte das Paar in Dietikon und Zürich. Dann, 1993, zog die Familie mit zwei Kindern nach Bonstetten.

Werner Kriesi hat wirklich einen ungewöhnlichen Job, der sehr viele verschiedene Begabungen fordert. Er ist in der ganzen Ostschweiz unterwegs und repariert oder wartet die zahlreichen Höhenstationen und Sendeanlagen, die von der Swisscom betrieben werden. Bei diesen technischen Arbei-

Fotografieren

Werner Kriesi auf der Aussichtsplattform über dem Üetliberg. Mit dieser Sicherheitsmontur ist er ausgerüstet, wenn er Sendetürme besteigt. (Bild Marianne Voss) ten ist er meistens als Einzelkämpfer unterwegs – wenn er Piket hat, auch nachts oder am Wochenende. «Ich muss die Arbeiten eines Elektronikers ebenso beherrschen wie die eines Sanitärs. Und ich darf weder Platzangst noch Höhenangst haben.» Die Leiter hier im Turm ab der Kanzel bis zur Spitze sei zum Beispiel über 130 Meter lang. Ein weiteres Bild dokumentiert seine Arbeit zuoberst auf der Spitze des Üetliberg-Sendeturms. Auch mit der Einsamkeit müsse er umgehen können. «Wenn ich im Turnus die Station auf dem Säntis warte, bin ich nach der letzten Talfahrt mit nur noch einem Kollegen in weitläufiger Höhe. Diese Nächte muss man auch mental vertragen.» Der Beruf macht ihm aber noch immer sehr viel Freude. «Ich bin

draussen, jeder Tag ist anders und vielseitig.» Er warte auch Anlagen der Kantonspolizei, leiste Support von Funkanlagen im Flughafenareal oder für Grenzwachcorps. «Das ist extrem spannend, vor allem, wenn ich an Orten Zugang erhalte, die für andere verschlossen sind.» Er schwärmt auch über die hohe Qualität der Anlagen und betont die Professionalität, die hier erforderlich sei. «Das liegt mir, ich bin gerne ein bisschen pingelig. Die Arbeit bei Swisscom muss absolut zuverlässig ausgeführt werden. Die Sende-Anlagen müssen laufen und funktionieren.»

Den Moment zuoberst geniessen Der Rundgang durch die technische Anlage auf dem Üetliberg ist beeindru-

wetter

gedankensprünge

Kluge Köpfe schützen sich Jedes Jahr ereignen sich in der Schweiz über 30 000 Velounfälle. Ein Velohelm reduziert das Risiko von schweren Kopfverletzungen. Er dämpft bei einem Aufprall die einwirkenden Stösse.

bauernregel «Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.»

Die Freizeit kommt bei Werner Kriesi trotz des herausfordernden Berufs doch nicht zu kurz. «Wir haben als Familie schon viele schöne Reisen unternommen auf der ganzen Welt.» Er geniesse aber jetzt, wo die Kinder erwachsen seien, mit seiner Frau Hildegard auch gemütliche Wanderferien in den Schweizer Bergen. In Bonstetten ist er aktiv in der Männerriege dabei. «Doch manchmal ist das schwierig. Gestern habe ich es wieder einmal nicht geschafft, nach der Arbeit noch in die Riege zu gehen.» Sein wichtigstes Hobby ist seit seiner Kindheit das Fotografieren. Er erinnert sich an seinen ersten Kodak-Apparat «mit Diakassette zum Einlegen». Er dokumentierte Klassen- und Skilager, aber natürlich auch Reisen und Familienfeste. Jetzt setzt er sein fotografisches Können noch ab und zu für Vereine ein. «Im Juni am Musikfest in Hausen werde ich mit der Kamera vor Ort sein.» Und schliesslich erwähnt er noch: «Im Haus habe ich noch eine digitale Modelleisenbahn. Wenn die läuft, bin ich auch mein eigener Chef, fast wie in meinem Job.»

Ein Velohelm kann leben retten, sofern man ihn richtig anzieht und auch auf kurzen Strecken trägt. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) gibt Tipps zum Kauf und zur Pflege eines Helms. Den Helm anprobieren: Er muss – bei geöffnetem Kinnband – gut sitzen, ohne zu drücken oder zu wackeln. Wichtig: Nur ein korrekt sitzender Helm schützt. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Velohelm mit «EN 1078» bezeichnet ist. Kinderhelme gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie sollten den Kindern gefallen, damit sie diese regelmässig tragen. Bei Kinderhelmen gilt es regelmässig zu prüfen, ob die Grösse noch passt. Die Bänder sollen

Klartext Ein Schönredner der hat’s nicht leicht Eines Tages sagt er sich: es reicht Benutzt seither statt edler Worte Nur Flüche von ganz übler Sorte Martin Gut anzeige

Zwei Finger breit über der Nasenwurzel: So sollte der Helm sitzen. (Bild zvg.) zudem leicht verstellbar sein. Auch auf dem Kindersitz oder im Fahrradanhänger sollten Kinder einen Helm tragen. Reinigen sollte man den Fahrradhelm nur mit Wasser und Seife. Lösungsmittel können die Kunststoffschale angreifen und beschädigen. Das Alter und die Abnutzung spielen bei der Schutzwirkung eine Rolle. So sollte man den Helm gemäss den Hinweisen des Herstellers ersetzen oder dann, wenn er einen starken Schlag erlitten hat. Nur unbeschädigt, kann er den Kopf optimal schützen. (pd.)


Veranstaltungen


Trends & Beauty Frühling / Sommer 2019

Bunter Frühling bei Malelo Ein kurzer Blick in das Laden-innere genügt, um zu erkennen, dass der Modefrühling bei «Malelo» schon eingezogen ist. Und was speziell auffällt: Er ist so richtig schön bunt! Schön bunt heisst diesmal, kein Schwergewicht auf Pastellfarben oder satten Grundfarben und das freut jede Frau, die weiss, welche Farben ihr am besten stehen. Der Shop-in-Shop verbindet viele Design-Marken unter einem Dach. «S. Oliver», «Street One», «Angels», «Taifun» und «Lieblingsstück» sind Garanten für lässige und sportlichelegante Frauenmode,

deren Teile sich gerne und gut miteinander kombinieren lassen. Fast jedes Bedürfnis an Stil, Schnitt und Modell wird erfüllt. «Samoon» mit den eher grosszügigen Schnitten ermöglich auch Frauen mit etwas mehr Kurven, sich passend und doch modisch einzukleiden und «10Days Amsterdam» zeigt mit seiner Athleisure-Linie, wie sehr der sportive Modestil in der Freizeitmode Fuss gefasst hat. (sci) malelo Centralweg 1 8910 Affoltern am Albis

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Modebeilage Frühling / Sommer

Brautkleid Träume

Seit vergangenem Dezember in Affoltern am Albis Der neue Brautsalon «Brautkleid Träume» in Affoltern am Albis begrüsst alle zukünftigen Bräute in einer edlen Wohlfühlatmosphäre. Bei diesem Rosa Clará und AIRE Barcelona Platinum Partner findet man die grösste Auswahl dieser spanischen Designer in der Schweiz. Die traumhaften Brautkleider aus feinsten Stoffen in hochwertiger Verarbeitung und unvergesslichen Designs stehen für Qualität. Sie unterstreichen den einzigartigen Charakter der Braut und sind Ausdruck für Verbundenheit, Vertrauen, Hingabe und das Gefühl, angekommen zu sein. Einzigartige Hochzeitskleider, stylische Accessoires, aussergewöhnliche Schuhe und das alles in einem modernen Wohlfühlambiente. Aber das ist lange nicht alles, was Brautkleid Träume ausmacht. Hier wird Wert auf Exklusivität und eine individuelle Einzelberatung jeder Braut gelegt. Die Inhaberin Annika Isenegger-Meister glaubt daran, dass nicht nur die Hoch-

zeit selbst, sondern bereits die Wahl des Brautkleides ein einzigartiges Erlebnis und Teil der schönsten Erinnerungen der Braut werden sollte. Das Wichtigste ist, dass sich die Braut wohl, willkommen und gut aufgehoben fühlt. «Von Anfang an war es mir wichtig, eine Wohlfühlatmosphäre für die Braut und ihre Begleitenden zu schaffen.» Jede Braut kann mit ihren Liebsten die Privatsphäre mit einem Gläschen Prosecco geniessen und sich wie eine Königin fühlen. Das Ladenlokal ist exklusiv für die Braut geschlossen und es werden sich keine weiteren Personen vor Ort befinden. Somit kann sichergestellt werden, dass die Braut sich nur auf sich konzentrieren kann. Die Termine können online und vollkommen unkompliziert abgemacht werden. Idealerweise bucht man einen Termin 6-7 Monate im Voraus, damit genügend Zeit für die Bestellung des Brautkleides und für eventuelle Anpassungen bleibt.

Aber auch kurzfristige Termine sind möglich. Die Inhaberin berät die Bräute mit dem richtigen Blick fürs Detail und unterstützt bei der Auswahl des TraumBrautkleides, wobei es ihr sehr wichtig ist, die natürliche Schönheit und den persönlichen Stil der Braut zu unterstützen. «Mein Ziel ist es IMMER, DAS perfekte Traum-Brautkleid zu finden. Ich wünsche mir für meine Bräute, dass die Wahl ihres Traumkleides ein unvergessliches Erlebnis wird, welches sie in ihrem Leben nie vergessen.» Dafür werden die Träume und Vorstellungen der Braut in privater und intimer Atmosphäre in die Realität umgesetzt. Ganz in Ruhe und mit viel Zeit wird die Braut liebevoll und individuell beraten. «Ich bin überzeugt, dass jede moderne und stilbewusste Braut ihr einzigartiges Traumkleid finden wird.»

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Modebeilage Frühling / Sommer

Götti Brillen bei Vista Optic

DIE SCHWEIZER BRILLENMANUFAKTUR Götti Brillen stehen für Swissness. In der Schweiz entworfen sowie in der eigenen Manufaktur oder in Zusammenarbeit mit den besten Manufakturen in Deutschland, Österreich und Japan produziert. Die Geschichte der grössten Brillenmarke der Schweiz beginnt 1993 in einem historischen Patrizierhaus. Noch heute befindet sich dort der weltweit einzige Götti-Store, wo die komplette Kollektion gezeigt wird. 1998 gründete Sven Götti die Brillenmarke Götti Switzerland. Im Hauptsitz in der Nähe von Zürich arbeitet heute ein Team von

30 Augenoptikern und Brillenfans an der Entwicklung, Produktion und Vertrieb der Brillenfassungen. Ein Verkaufsteam von 35 Personen bereist über 40 Länder, um regelmässig 1500 Partner zu besuchen, welche jeweils zu den besten Optikfachgeschäften des Landes gehören. Mit neuen Innovationen entstehen einzigartige Kollektionen. 2012 wurde das patentierte Spin&Stow Bügelscharnier präsentiert. Durch diesen um 360° drehbaren Bügel können gewölbte Brillen platzsparend verstaut werden. Eine komplett neue Kollektion wurde 2016 mit Götti Dimension lanciert. Mittels 3D-Druck werden erst-

mals in der eigenen Manufaktur Brillen produziert. Parallel zu dieser Innovation wurde über 8 Jahre an einer randlosen Brillenglasbefestigung gearbeitet. Götti Perspective ist ein Brillensystem, welches ohne Schrauben, Lötstellen und Kleber auskommt. Auch diese innovativen Brillen werden in der Manufaktur von Götti in der Schweiz hergestellt. Somit schliesst sich der Kreis und die Brillen sind 100% «Made in Switzerland». Diese Innovationen wurden mit den bedeutendsten Designpreisen, wie dem IF Design Award, Red Dot Design Award oder dem German Design Award prämiert.

Ihr ZEISS-Spezialist Vista Optic Affoltern am Albis GmbH Bahnhofplatz 1 8910 Affoltern am Albis 044 761 34 60 www.optiker-affoltern.ch

Tom Tailor in Affoltern

Der stylische Mix, der jedem Mann entspricht «Tom Tailor» – urbane und lässige Kleidung mit monatlich neuen Kollektionen. Der neue Laden im Zentrum Oberdorf steht ebenfalls unter der Leitung von Leonie und Marissa Waterman, den beiden agilen Inhaberinnen von Malelo. «Wir können so der weiblichen Kundschaft die gesamte Palette an Mode von Business-Casual bis zum Freizeitlook anbieten. Was sie bei «Malelo» nicht finden, erwartet sie dafür bei «Tom Tailor» und es lässt sich alles super kombinieren und verbinden», erklärt Leonie Waterman. Männer aller Altersklassen finden bei «Tom Tailor» den sportiven Look: bequeme und gutsitzende Kleider. Ob Jeans oder Chino, Cargohose, T-Shirt, Hemd, Pulli oder Cardigan, die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Das Modegeschäft bietet sich für einen

coolen Shopping-Day als Paar geradezu an, die Modeberaterinnen halten aber auch fest, dass es möglich wäre, einem «Einkaufsmuffel» Auswahlen mitzugeben, die bequem und stressfrei zuhause anprobiert werden können. Bei «Tom Tailor» findet sowohl die etwas jüngere Kundschaft unter dem Label «TTDenim» den stylischen Mix, der ihnen entspricht, als auch der etwas reifere Mann, der vielleicht nicht mehr ganz schlank durchs Leben geht. Die Oberbekleidung ist bis Grösse XXL erhältlich, Hosen bis 56 oder 36, je nach Beschriftungsart. «Malelo» und «Tom Tailor» im Einkaufszentrum Oberdorf ergänzen sich perfekt. Gutscheine können in beiden Läden eingelöst werden, das gleiche gilt übrigens für die Kundenkarte, die sowohl bei Malelo sowie bei «Tom Tailor» verbucht

wird. Im Sektor Herrenmode ist «Tom Tailor» fast der einzige Modeladen in Affoltern. «Bitte schreiben Sie noch, dass wir hier ganz nett sind und niemandem etwas aufschwatzen wollen. Allerdings müssen wir das ja auch gar nicht, weil die meisten Kunden, die einmal etwas von «Tom Tailor» gekauft haben, auch gerne wieder kommen. Das spricht auch für sich, nicht wahr?», meint Leonie Waterman lächelnd. (sci)

Tom Tailor Zentrum Oberdorf Centralweg 4 8910 Affoltern

Marissa (links) und Leonie Waterman (rechts) mit den topmotivierten Modeberaterinnen.

Bild: Susanne Crimi


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Modebeilage Frühling / Sommer

BOA Büchi Optik

Kontaktlinsen – mehr als nur eine Alternative zur Brille Kontaktlinsen sind kleine, auf der Tränenflüssigkeit «schwimmende» Kunststoffschalen, die eine Fehlsichtigkeit korrigieren. Während Brillen alle Gegenstände stark vergrößern bzw. verkleinern, sind diese Effekte bei Kontaktlinsen wesentlich geringer ausgeprägt. Die älteste Idee einer Modifikation der Brechungseigenschaften des Auges durch einen Eingriff direkt an der Hornhaut lässt sich bei Leonardo da Vinci in einer Schrift von 1508 nachweisen. Formstabile Kontaktlinsen für spezielle Augenkrankheiten oder hohe Korrekturen Weiche Kontaktlinsen für stärkere Korrekturen Monatslinsen für regelmässiges Tragen

Tag. Besonders für Menschen, die auf korrekturfreies Sehen in Beruf, Sport und Freizeit angewiesen sind oder Probleme mit Kontaktlinsen haben, eröffnet diese Linsen neue Möglichkeiten. Welche Linse geeignet ist, prüfen wir bei einer Voruntersuchung. Wenn alle Grundvoraussetzungen für das Linsentragen erfüllt sind, geben wir eine Empfehlung zum geeigneten Linsentyp. Lassen Sie sich unverbindlich beraten!

BOA Büchi Optik Affoltern GmbH Alte Dorfstrasse 21 8910 Affoltern am Albis www.IhrOptiker.ch

Tageslinsen für Sport und Zwischendurch Farbige Kontaktlinsen um das Aussehen zu verändern Multifokale Linsen sind sogenannte Mehrstärkenlinsen, die für Menschen geeignet sind, bei denen die altersbedingte Weitsichtigkeit und eine grundsätzliche Fehlsichtigkeit kombiniert korrigiert werden müssen. Nachtlinsen Dream Lens, die Sehschärfe kommt über Nacht. Tagsüber gut sehen ohne Sehhilfen – für Menschen mit einer Sehschwäche war das bisher unmöglich. Morgens nimmt man die innovative Kontaktlinse einfach vom Auge und geht ohne jegliche Sehhilfe durch den

Willst Du mich...?

Fatamorgana

Goldschmiede Meier feiert ihr 30-Jahre-Jubiläum Jakob und Marianne Meier blicken in diesem Jahr bereits auf 30 Jahre «GSDesign». Von April bis Dezember steht in ihrem Goldschmiede-Atelier mit integrierter Werkstatt eine Jubiläumsvitrine. Darin werden Schmuckstücke aus dem handgefertigten Sortiment mit einem 30%-Rabatt angeboten. «Ich bin ein richtiger Handwerker», lächelt Jakob Meier verschmitzt und deutet auf seine Arbeitsschürze. «Natürlich ist eines meiner wichtigsten Werkzeuge die Lupe, was in einem anderen Berufszweig mit Werkstatt sicher anders ist. Und glücklicherweise darf ich auch ganz viel Kreativität in meine Arbeit einfliessen lassen. So entstehen individuelle Stücke als Ringe, Armschmuck, Colliers und Anhänger. Ich fasse Edelsteine so, dass ihre Schönheit noch mehr hervorgehoben wird und bringe Edelmetalle wie Gold in allen

Tönen, als auch Palladium oder Silber in ungewöhnliche Verbindungen, die so zu Eyecatchern werden.» Marianne Meier, Ehe- und Schmuckfachfrau, präsentiert einige ausgewählte Preziosen als Beispiel. Die schöne, zartrosa Perle, die in Gold gefasst als Anhänger an einem Collier Furore macht und eine Kette, deren Glieder aus kleinen Figuren bestehen, die wie Turner anmuten und deren Anhänger eine Wabe darstellt, bei der eine echte Bienenwabe in die Herstellung mit einbezogen wurde. Natürlich sind dies bei Weitem nicht alle Herrlichkeiten, die mit dem Jubiläumsrabatt versehen sind, aber sie machen Lust auf mehr. Verlobungsring wie aus Hollywood Zusätzlich zur Jubiläumsvitrine gibt es im kommenden Dreivierteljahr in der Goldschmiede Meier noch ein zusätzliches, tolles Angebot. Ein Ring in Weissgold, bei dem ein 0.30 CT-Diamant oben das Licht in allen Regenbogenfarben bricht, erinnert an Verlobungs-Szenen. Diese Ringe könnten im 2019 für einige verliebte Männer und ihre Auserkorenen eine wichtige Rolle spielen. Sie werden ab April für Fr. 950.– statt für Fr. 1400.– angeboten und harren darauf, zukünftige Bräute an die wichtige Frage «Willst Du meine Frau werden?» für immer zu erinnern. Diese Art Diamanten gibt es nicht so häufig, deshalb bieten Jakob und Marianne Meier diesen Ring nach dem Motto «s‘hätt solangs hätt» an. Auch individuelle Eheringe sind eine der

Alles andere als gewöhnlich

Stärken der «GS-Design». «Diese Art Ringe trägt man ja schliesslich sehr viel länger und sie werden viel mitmachen», erklärt Marianne Meier. «Vielleicht muss man sie im Lauf des Lebens mal weiter machen oder möchte sie nach bestimmten Ehejahren sogar um ein zusätzliches Design erweitern, all dies ist mit einem Ring aus unserem Atelier möglich. Wir konnten kürzlich aus mitgebrachtem Altgold für unsere Kunden die Eheringe mit einer neuen zusätzlichen Gestaltung veredeln, das hat uns und unsere Kunden sehr gefreut», schliesst sie lächelnd ab. Auch für kleinere Budgets können Ringe angeboten werden. «Bedenkt man, dass diese vielleicht sogar ein Leben lang getragen werden, sollte hier doch nicht nur das Model ‹Vogelring› Beachtung finden», scherzt Jakob Meier und lacht seine Frau fröhlich an. (sci) GS Design Zürichstrasse 55 8910 Affoltern am Albis

Für Fashionistas aus dem Bezirk ist «Fata Morgana» längst ein Begriff. Dieser Name steht für lässige und farbige Bekleidung mit dem Touch auf «Eyecatcher». Die Kollektionen werden nach der Idee hergestellt, mit ausgesuchten Einzelstücken einer bestehenden Garderobe ein neues Gesicht zu geben und Varianten zu herkömmlichen Schnitten zu schaffen. Ob gewagt, ungewöhnlich oder aber auch ausgezeichnet durch kostbare Materialien – bei Fata Morgana findet frau, was das i-Tüpfelchen in ihrer ganz persönlichen Kleiderzusammenstellung ausmacht. Ein Familienbetrieb steht hinter Fata Morgana, der sich für faire und soziale Bedingungen bei den Herstellern einsetzt, nur Naturmaterialien verwendet und trotzdem das Ganze zu günstigen Preisen anbietet. Viel Leinen, Baumwolle, Seide und überraschende Gemische dieser Materialen zusammen mit hervorragenden und originellen Schnitten machen die Teile aus. Aus den beschriebenen Naturgeweben entsteht ein veritabler Schatz an Foulards – eine wahre Fundgrube für Lieblingsschals. Dabei sind weder Farben noch Design irgendwelche Grenzen gesetzt und das macht das Aussuchen zu einer echten Herausforderung. Lässige, stilvolle und ungewöhnliche Teile, die aus hochwertigen Naturmaterialen gemacht sind, ökologisch und fair hergestellt und trotzdem das Budget nicht überstrapazieren. Nichts wie hin! (sci)

Mittwoch, 3. April bis Samstag, 6. April 2019 LAGERVERKAUF

Fatamorgana Alte Affolterstrasse 1 8909 Zwillikon www.fata-morgana.com


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Modebeilage Frühling / Sommer

Käppeli Mode Muri

Grosses Comeback der Klassik bei der Damenmode Ein bunter Mix von diversen Mustern ist in dieser Saison ein Eyecatcher. Nebst hellen Naturtönen ziehen sich Pastellfarben wie Flieder, Malve, helles Blau und Mint bis Türkis durch das Angebot. Auffällig sind kräftige Rottöne in warmen Nuancen und viel Gelb, von Dotter über Sonnengelb bis hin zu einem Zitronenton. Alle Labels von «Opus», «Yaya», «Taifun», «Comma CI», «Moshmosh» bis hin zu «Marc Aurel» lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Wöchentlich kommen neue Kollektionen in den Modeladen, die noch mehr Mix zulassen. Ein sehr versiertes Team an Beraterinnen steht der interessierten Kundin zur Verfügung und weiss genau, was sich kombinieren lässt. Ob ein eher klassischer Business-Look gesucht wird oder doch ein paar neue Freizeit-Teile.

Im schönen, hellen Laden ist die Auswahl gross. In dieser Saison kann frau aber auch alles bunt kombinieren, elegante Bluse mit Joggpants, eine coole Karohose, dazu einen edlen Pulli mit Lurexfäden oder einen Mantel mit auffälligem Muster und Neonstreifen – der Mode sind keine Grenzen gesetzt. Mustermix, superbequem und bunte Farben – die neue Männermode Auch hier sind erstaunliche Kombinationen an der Tagesordnung, dafür sind die grossen Prints aus der Kollektion verschwunden. Einzig das «Lacoste»Krokodil blitzt da und dort bei einem Sweatshirt hervor. Ob als Casual-Look in der Freizeit oder als Büro-Outfit, die Mode für Männer ist angenehm, auch wenn die Schnitte körperbetont sind. Immer wieder fallen auch die Schuhe zu den verschiedenen Männermode-

Kombinationen auf – frech, ungewöhnlich und doch offenbar weich und behaglich. «Ja, ich will!» Mit dem Label «Digel» bietet sich dem heiratswilligen Mann eine grosse Auswahl an festlichen Anzügen für den «grossen Tag». Ob die Vorstellung eher Richtung «Vintage» geht oder doch eine festliche, feierliche Note haben soll, nichts wird unversucht gelassen, um den Vorstellungen gerecht zu werden. Denn auch er soll sich rundum wohl fühlen und der Hochzeitstag soll ein Ereignis sein, das in freudiger Erinnerung bleibt. (Text und Bilder Susanne Crimi)


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Modebeilage Frühling / Sommer

Shoppen wird zur «Home-Fashion-Party»

Never, never, never enough! So könnte man das Angebot von Favorite Things betiteln Wann immer Kundinnen Heidi Struchens Trendgeschäft betreten, sie finden News, soweit das Auge reicht. Während der Saisoneröffnung stehen speziell viele Highlights im Angebot, aber genau genommen hören die News nie auf einzutreffen. Nebst Kollektionen, welche als «Favorites» oder «Best Friends» bezeichnet werden, gehört es zur Geschäftsphilosophie, das Sortiment nahtlos mit Accessoires und lustvollen Looks zu bereichern, darauf ist einfach Verlass! Das unvergleichbare Shopping-Erlebnis scheint ein weiterer Dauerbrenner zu sein. Bei Favorite Things einzukaufen, ist fast wie zu Hause auf der Couch zu «chillen», mit dem Unterschied, dass Trends & News am Laufmeter präsentiert werden. Heidi Struchen kennt ihre Kollektionen in- und auswendig, reist sie doch immer wieder nach Dänemark, um die Trends mitzugestalten und entdeckt dabei einzigartige Labels, welche exklusiv bei ihr im Ladenlokal zu finden sind. Es kann nie genug gesagt und geschrieben werden: Bei Favorite Things gibt es Ladie’s Fashion für Grössen zwischen 36 und 54! Das bedeutet, dass jede Frau sich so einkleiden kann, wie ihr gerade danach ist. Das Allerwichtigste dabei: Gute Fashion hört nicht bei der Frage der Kleidergrösse auf, gekonnte Fashion befähigt Frauen, sich mit ihrem Outfit

zeitgleich trendig und wohl zu fühlen! Das lässt sich nun mal wirklich nicht an jeder Mode-Ecke finden – bei Favorite Things ist das ein Garant! Das diesjährige Frühlings-Opening könnte unter dem Motto stehen: «Zeig wer du bist und traue dich! Oder sei einfach nur DU selbst!» Und für alle DIADORASneakers-Liebhaberinnen: An beiden Tagen werden jeweils ein Paar Sneakers im Wert von Fr. 159.- verlost. Vorbeigehen, mitmachen und gewinnen! Erfahrungsgemäss sind aktuelle Trends immer sehr schnell verkauft; aber kein Grund zu verzagen: «News are coming in!»

Spezielle Frühlingseröffnung mit Apéro Freitag, 22. März 2019 9.00-12.00 Uhr / 13.30 – 21.00 Uhr Samstag, 23. März 2019 9.00 – 16.00 Uhr

Favorite Things Mühlebergstrasse 2 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 760 07 82 www.favorite-things.ch

Neue Kollektion

Fashion Dreams

Hanna Lukes präsentiert ihren Sommer

Mode muss Spass machen

Nebst trendiger und sportlich eleganter Frauenbekleidung finden Sie kleine aber feine Mitbringsel wie Dekoartikel oder Naturkosmetik. «Da gibt es beispielsweise diese Badeperlen, die deine Haut seidig machen und wunderbar riechen», zwinkert Karin Schlatter und lächelt dabei. «Buena Vista» als Jeansmarke hat sich längst schon in ihrem Kundenkreis etabliert und wird geschätzt als bequeme

Bild: Susanne Crimi

Freizeithose, die sich ebenfalls sehr gut im Büro tragen lässt. Neu im Sortiment ist für die etwas kurvigeren Kundinnen die Hosenmarke «Rosner» bis Grösse 48.Als Oberteile für diese Kundinnen hat sie Modelle von «Chalou» mit dem typischen A-Schnitt ausgewählt, die es sogar bis Grösse 50 gibt. «Mir liegt es am Herzen, dass alle Frauen lässige Mode bei mir finden», erklärt sie überzeugend.

«Ich verkaufe keine Ware für den Kleiderschrank» Dass Karin Schlatter sich in ihrem Geschäft wohlfühlt, ist gut erkennbar. «Ich freue mich immer, wenn jemand kurz reinschaut, um mir ein Feedback zum letzten Einkauf zu geben.» Ihr Sortiment ist vielseitig und es finden sich auch schöne, festliche Teile, die sich zu sportlichen Jeans tragen lassen. «Es kann auch vorkommen, dass ich von einem Kauf abrate. Wenn eine Frau unschlüssig ist und lange überlegt, ist das oft ein Indiz dafür, dass sie sich womöglich nicht wohlfühlt damit.» In dieser Saison sind Pastellfarben stark vertreten sein, aber auch kräftige Neonfarben setzen Akzente. Mit schönen Foulards peppt sie Pullis an Bügeln ansprechend auf und bietet das Ganze so als Kombination an. Diese Schals sind günstig und wunderbar zu tragen, weil ihr Material anschmiegsam und weich ist. Auch andere Accessoires werden ins rechte Licht gerückt. Bei «Fashion Dreams» einzukaufen, bedeutet nebst einer netten, herzlichen Bedienung auch modische und bequeme Ware in einem sehr angenehmen Preissegment zu erhalten. Und doch kauft Karin Schlatter nicht Teile in grossen Mengen ein. «So kann es halt vorkommen, dass eine schöne Bluse oder ein weicher Pulli in ein paar Tagen in der anderen Farbe halt schon weg ist. Aber ich bekomme ja laufend neue Artikel, so lohnt es sich auch, immer mal wieder bei mir vorbeizuschauen», lächelt sie verschmitzt und dreht sich um, um die neuen lässigen Jogg-Pants von «iSilk» zu präsentieren. «Super-bequem, sportlich und sehr strassentauglich», lässt sie wissen und erntet sofort interessierte Blicke. (sci) Fashion Dreams GmbH Obere Bahnhofstrasse 6 8910 Affoltern am Albis www.fashiondreams8910.ch

Die Damenmode-Manufaktur «Hanna Lukes Fashion» steht für textile Tradition in Hausen am Albis. Die Kleinserien und Einzelstücke entstehen mit Liebe zum Detail ausgearbeitet im örtlichen Atelier. Lokale Produktion für eine überregionale Ausstrahlung. Hanna Lukes kreiert mit viel Begeisterung alltagstaugliche sowie elegante Kleidung. Jedes Stück ist ein handgefertigtes Unikat. Sportlich, weiblich, chic. Klare Linien und raffinierte Schnitte sowie die unkonventionelle Kombination von Materialien und Stilrichtungen zeichnen ihre Modelle aus. Die kompetente und persönliche Beratung ist Teil der Passion von Hanna Lukes. Sie setzt ihr Gespür für persön-

liche Kundenwünsche zu individuellen Lösungen um. Damit sich die Kundinnen «in der zweiten Haut» wohl fühlen. Frühlings-Event im LadenAtelier: Freitag, 5. April 2019, 13.00 – 18.00 Samstag, 6. April 2019, 10.00 – 16.00 Modeschau am Samstag 13.00 und 15.00 Uhr Weisbrod-Areal 3 8915 Hausen am Albis hannalukes.ch

Bild: Christian Reichenbach


Modebeilage Frühling / Sommer

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Fusspflegepraxis Pasinelli Boutique Calimba

Zeigt her eure Füsse!

Sommerzeit – Barfusszeit Nach der langen Saison in geschlossenen Schuhen sind vielleicht Druckstellen und Hornahut entstanden. Die Sonne und wärmere Temperaturen animieren wieder zum Barfussgehen. Dies ist für den gesamten Körperbau gesund und sollte, wenn möglich, oft gemacht werden. Allerdings sollten sowohl Frauen wie auch Männer ihre Füsse inspizieren und, falls sich an Fersen und Ballen dicke Hornhaut zeigt, die Zehennägel zu lang oder sogar verfärbt sind, zuerst bei Jeanette Pasinelli vorstellig werden. Körperbewusstsein, Pflege und kosmetische Behandlungen sind schon länger selbstverständlich und ein nicht nachlassender Trend. Gepflegte Hände und auch Füsse vervollkommnen dieses Bild. In der medizinischen Fusspflegepraxis von Jeannette Pasinelli ist auch eine Manikure mit anschliessender Lackierung, falls gewünscht, zu bekommen. Zur kosmetischen Fusspflege gehört nebst Hornhautentfernung und Nagelkosmetik eine Fussmassage und Fussnägel können eine Lackierung erhalten, falls dies verlangt wird. (sci)

Währende bei manchen Menschen die Füsse eher karge Beachtung finden, stehen sie bei Jeannette Pasinelli im Zentrum. «Wer einmal etwas gehabt hat an seinen Füssen, der wird mir recht geben und sich zukünftig sicher eher um sie kümmern», erklärt sie munter. Die medizinische Fusspflegerin arbeitet in ihrer Praxis in Affoltern, hat ihren Raum ansprechend eingerichtet und zu einer echten Wohlfühloase gestaltet. «Jetzt bin ich nach meinem Umzug mit meinem Betrieb hier in Affoltern wirklich angekommen», lächelt sie. Die Ausbildung zur medizinischen Fusspflege berechtigt sie, gewisse Anwendungen an Problemfüssen ausführen

zu dürfen. Allerdings verfügt sie über keine Krankenkassen-Anerkennung, die Behandlungen müssen von ihren Kunden also privat bezahlt werden. Sie ist in der Lage, fachgerechte Empfehlungen auszusprechen, weil sie sofort erkennt, wann der Klient entweder an einen Podologen, Orthopäden oder gar Arzt weiterverwiesen werden muss. Eingewachsenen Nägeln kann sie, falls eine Tamponade nicht weiterhilft, mit BS-Klebespangen entgegenwirken. Auch Hühneraugen werden der Garaus gemacht. Abgebrochenen Nägeln kann sie, bis der eigene Nagel nachgewachsen ist, als Überbrückung mit einer bestimmten Geltechnik nachhelfen.

Die Wertschätzung von Qualitäts-Kleidern nimmt wieder zu. «Kleider machen Leute», sagt Nicole Reichlin, die Inhaberin der Damenboutique Calimba. Das einzigartige Damenmodegeschäft gibt es seit über 20 Jahren in Affoltern am Albis. «Welche Kleidung du trägst, zeigt, was dir wichtig ist und wer du bist», erläutert sie und interpretiert das alte Sprichwort genauer. «Die Kleidung, die wir tragen, ist immer eine Aussage und ob bewusst oder unbewusst, schliessen wir vom Aussehen auf das Innere einer Person. Deshalb ist es so wichtig, zu überlegen, was deine Persönlichkeit ausmacht und dann mit der Mode deinen Charakter perfekt zu unterstreichen.» In der kleinen Boutique gibt es bis zu 1000 Damenmodelle und jede Frau kann mit ihrem Stil den persönlichen Charakter optimal zur Geltung bringen. Röhrenhosen und Marlene-Dietrich-Hosen in Kurz- und in Langlängen sowie figurbetonte Oberteile oder schwingende A- und O-Formen von Kleidern, Jupes und Jacken sind immer im Angebot. Zusätzlich ergänzen Accessoires wie Schals, Schmuck, Hüte, Taschen und Strumpfwaren das Sortiment.

Fusspflegepraxis Jeannette Pasinelli Dipl. med. Fusspflegerin Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis 079 485 01 05 www.fusspflegepraxis-knonaueramt.ch

Gr. 36 – 50

Sonnige Aussichten bei den Rockzwergä Der Winter ist vorbei und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen zeigen sich. Jetzt, wo die Tage wieder länger werden, können es die Kinder kaum erwarten, endlose Tage draussen zu verbringen. Natürlich braucht es dazu auch farbenfrohe, strapazierfähige, luftig-leichte, funktionale und freche Kleider. Die Kindermode- und Geschenkboutique Rockzwergä in Bonstetten bietet auf rund 100m2 lässige Bekleidung für Kinder von 0-16 Jahren. Coole Lieblingssachen für kleine Rocker, Süsses für Prinzessinnen und für unsere jüngsten Stars – bei Rockzwergä findet man liebevoll ausgesuchte Outfits. Für die Teenies führen wir trendige Marken wie Vingino, Garcia Jeans, Blue Rebel, Jack&Jones und die trendige Bade- und Surferkollektion von Protest. Sehr beliebt ist bei uns die dänische Marke «name it».

«name it» bietet erschwingliche Mode für alle Altersgruppen. Bei den an-gesagten Designs wird grossen Wert auf Komfort, Sicherheit und Qualität gelegt. Zudem findet man bei den Rockzwergä tolle Accessoires und Geschenkideen für viele Anlässe. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Rockzwergä Mode für Boys & Girls von 0 bis 16 Jahren Im Heumoos 11 8906 Bonstetten Telefon 043 818 72 73 www.rockzwergae.ch

Gutschein

Bis 30. April 2019 auf die gesamte Kollektion

10% Rabatt Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen

Öffnungszeiten 09.00 - 11.30 Uhr 14.00 - 18.30 Uhr Sa 09.00 - 14.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Di - Fr


Modebeilage Frühling / Sommer

Umfangreichste Auswahl an Herrenmode für ALLE Männer in ALLEN Grössen! Nur bei uns!

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DAS HerrenmodeFachgeschäft im Säuliamt Bei KAENZIG Herrenmode finden Sie von den Socken bis zur Kopfbedeckung, von der Unterwäsche bis zum Wintermantel alles, was ein Männerherz an Kleidung begehrt – unabhängig davon, ob Sie sich gerne sportlich oder elegant kleiden. Sie werden sach- und fachkundig betreut und wir alle freuen uns, wenn wir Ihre Kleiderwünsche ganz nach Ihren Vorstellungen erfüllen können. Zudem bietet unser sehr umfangreiches Grössenangebot die Möglichkeit, auch Kunden zufriedenzustellen, welche nicht eine «Normgrösse» haben.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen oder Sie wieder einmal bei uns begrüssen zu dürfen.

Normalgrössen: Langgrössen: Kurzgrössen: Kurze, untersetzte Grössen: Bauchgrössen: Hosen bis Bundweite: Hemden bis Kragenweite: Amerikanische Grössen:

44 bis 72 94 bis 130 22 bis 37 24,5 bis 36,5 53 bis 75 80 58 S bis 8 XL

Mauro-Feucht Herrenmode AG Zwillikerstrasse 3, 8908 Hedingen Telefon 044 761 79 26 www.kaenzigherrenmode.ch Parkplätze vor dem Haus

Öffnungszeiten: Montag 13.30 bis 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

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