a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 023 I 172. Jahrgang I Freitag, 23. März 2018

Keine Nordzufahrt

Kollision verursacht

Erschliessungs-Alternative zum Areal der Ernst Schweizer AG in Hedingen auf Eis gelegt. > Seite 3

Das Obergericht verschärfte ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern. > Seite 5

-

Schulpflegen im Fokus

-

Wahlen in Hausen: Kampf um Primarschulpräsidium und Sitze in der Sek-Schulpflege. > Seite 7

Fit fürs Fahren Der TCS hat in Hausen seinen beliebten Check-up-Kurs für Senioren durchgeführt. > Seite 9

Weiss Druck ist Geschichte Seit Anfang Jahr sind sie nicht mehr in Betrieb, nun wurden sie abtransportiert, die Druckmaschinen der Weiss Medien AG in Affoltern. Das traditionsreiche Unternehmen konzentriert sich jetzt ganz auf den «Anzeiger».

Ende der Druckgeschichte im Weiss-Medien-Haus, Affoltern. Die Maschinen werden verladen. (Bild Peer Messerli) leistet ihre Dienste mittlerweile im Tessin. Weitere Maschinen werden demnächst nach Afrika verschifft.

Rund 30 Tonnen Material Der Drucksaal leerte sich speditiv am vergangenen Dienstag. «Es hat alles perfekt geklappt», so Guido Zimmermann. Eine Woche lang hatte der Spezialist für Service, Montagen und

Demontagen von grafischen Maschinen den Umzug vorbereitet – und dann mit vier Arbeitern und zwei Chauffeuren in einem Tag durchgezogen. Viel Fingerspitzengefühl war insbesondere bei der 6 Tonnen schweren «Roland» gefragt, blieben doch auf beiden Seiten gerade mal zwei Zentimeter Spielraum bis zur Wand. Insgesamt wurden rund 30 Tonnen Material verladen und in Eglisau eingelagert.

Mit dem Abtransport der Maschinen endet die lange Geschichte von Weiss Druck endgültig. Die Räume der ehemaligen Druckerei stehen nun für andere Zwecke zur Verfügung. Der Drucksaal wird per Mitte Jahr vermietet, und auch für die weiteren Räumlichkeiten gebe es Interessenten, verrät Barbara Roth. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 10

Absichtserklärung zur Entwicklung des Klosters Kappel

Regierungspräsident Markus Kägi hat unterzeichnet

Modetrends aus der Region Was für Farben kommen in der neuen Saison? Wie sind die Schnitte? Was wird neu, was bleibt? Eines gleich vorneweg: Der Sonderbund «Fashion und Beauty» ist zum echten Trendmagazin geworden – rund um Modeläden, Beautysalons, Hairstylisten, Bodyfitnessstudios, Schmuckmacher und Brillen-Fachgeschäfte aus der Region. Die Farbe des Jahres ist lila, Color Blocking ist noch immer angesagt, der moderne Mann trägt Bart und wieder eher etwas weitere Kleidung. Kids haben ihre eigenen Trends und in Sachen Beauty-Anwendungen, Fitness und Ernährungscoaching gibt es im Sonderbund einiges zu entdecken. (sci) ................................................... > Mode-Sonderbund ab Seite 33

Der Jodlerklub am Albis lädt zum Chränzli nach Mettmenstetten. > Seite 11

Clemens Grötsch, einziger Kandidat fürs Stadtpräsidium Affoltern, spricht im «Anzeiger»-Interview über die Herausforderungen der Zukunft. Themen sind etwa die fortschreitende Urbanisierung, Investitionsbedarf in die Infrastruktur und der Verkehr. (tst.) ................................................... > Interview auf Seite 3 anzeigen

................................................... von thomas stöckli

Modisch in den Sommer. (Bild sci)

Jodler-Abend

Stadt zwischen zwei Zentren

Im Medienhaus in Affoltern wurden die letzten Druckmaschinen abtransportiert

So mancher Passant in der Affoltemer Begegnungszone dürfte sich in den vergangenen Tagen über das Loch in der Fassade des Weiss-Medien-Hauses gewundert haben. Dabei ist das Bild nicht ganz neu: Vor 15 Jahren wurde durch einen Mauerdurchbruch an derselben Stelle die «Roland»-Druckmaschine in den Drucksaal gebracht, 2003 dann die «Ryobi», und während der Sanierung des Weiss-MedienHauses 2009 erfolgten hier Zulieferung und Maschinenaustausch. Diesmal wurde allerdings nichts geliefert oder ausgetauscht, sondern nur geräumt und abtransportiert. «Das ist ein emotionaler Moment», sagt Geschäftsführerin Barbara Roth. Per Ende 2017 hat die Weiss Medien AG ihren Druckbereich abgegeben. Einige kleinere Geräte konnte Käser Druck in Stallikon brauchen, welche das Druckgeschäft und auch Mitarbeitende übernommen hat. Die Broschürenstrasse

-

Der Verein Kloster Kappel hat zusammen mit weiteren Beteiligten und begleitet durch die Baudirektion einen Masterplan zur räumlichen und baulichen Weiterentwicklung erarbeitet. Gestern Donnerstag wurde die gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Das Kloster Kappel blickt auf über 800 Jahre Geschichte zurück. Das ehemalige Zisterzienserkloster und die Bauten, die es umgeben, sind Zeitzeugen verschiedenster Epochen – vom Mittelalter über den Barock bis in die Neuzeit. Jährlich besuchen mehr als 40 000 Personen dieses Kulturgut von nationaler Ausstrahlung. Die Kirche des Klosters Kappel ist im Besitz des Kantons Zürich. Das Pfarrhaus gehört der reformierten Kirchgemeinde Kappel am Albis. Alle weiteren Liegenschaften der Klosterdomäne sowie die rund 56 Hektaren Land und Wald gehören dem Verein Kloster Kappel. Vereinsmitglieder und damit Eigentümer sind die 13 evangelisch-reformierten Kirchgemeinden

des Bezirks Affoltern und die evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich, die als Mieterin zudem seit 1983 im Klosterbezirk ein Seminarhotel und Bildungshaus mit öffentlichem Restaurant und Café führt.

Vielfältige Ansprüche unter einem Hut Die Klosterdomäne zu erneuern und weiterzuentwickeln, ist anspruchsvoll. Um alle baulichen und gestalterischen Massnahmen zu koordinieren, erarbeiteten der Verein Kloster Kappel und weitere Beteiligte mit finanzieller Unterstützung des Lotteriefonds und begleitet durch die Baudirektion einen Masterplan. Dieser dokumentiert die gemeinsame Haltung aller Beteiligten. Regierungspräsident Markus Kägi unterzeichnete das Dokument gestern Donnerstag zusammen mit Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel, Michel Müller, Kirchenratspräsident der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, und Kurt Bär, Gemeindepräsident von Kappel am Albis. Der Masterplan bringt die vielfältigen Ansprüche der Eigentümer und

Nutzer, der Denkmalpflege, des Ortsbildschutzes und der Öffentlichkeit unter einen Hut. Ziel ist, eine betriebliche und räumliche Ordnung zu schaffen, den Landwirtschaftsbetrieb neu zu ordnen, die Parkplätze an einer Stelle zu konzentrieren, die Eingangssituation zu klären sowie das Klosterareal durch neuen Wohnraum und die Gartenterrasse zu beleben. Zudem werden im Baurecht die Viehställe erneuert bzw. neu erstellt. Der Masterplan basiert auf einem Projekt, das im Jahr 2013 siegreich aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen ist. Er hat keine direkte Rechtswirkung, sondern den Charakter einer gemeinsamen Absichtserklärung und bildet die Grundlage für weitere, vertiefende Konzepte und konkrete Bauprojekte. Verschiedene Renovationen, Umnutzungen, Ersatz- und Neubauten sollen unter Berücksichtigung des historischen Werts den einzigartigen Charakter des Klosters stärken. An der Kirche, dem Pfarrhaus und den gut unterhaltenen historischen Klostergebäuden sind im Rahmen des Masterplans keine Eingriffe vorgesehen. (bd)


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass des Fritz Meier, geb. 20. August 1947, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, gest. 27. Februar 2017. Datum der 19. Oktober 2017

Konkurseröffnung:

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Todesfälle Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 20. März 2018 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt: – Kommunikationsreglement Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begrün-dung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

• Gründonnerstag, 29. März 2018: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr • Karfreitag, 30. März 2018: ganzer Tag geschlossen • Samstag, 31. März 2018: ganzer Tag geschlossen • Ostermontag, 2. April 2018: ganzer Tag geschlossen

Gemeinderat Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 23. März 2018 Tiefbauabteilung

Protokollgenehmigung Gemeindeversammlung Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 38 vom 19. März 2018, gestützt auf § 6 Gemeindegesetz, entschieden: Die Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung wird an den Gemeinderat delegiert.

Friedhof Affoltern am Albis Grabräumung Die Ruhefrist für die folgenden Gräber läuft in Kürze ab:

Gemeinderat Maschwanden

Gründonnerstag, 29. März 2018, 7.00 bis 13.00 Uhr

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkieren verboten Auf der Alten Dorfstrasse, am Ende der Strasse bei Migros-Center, ist das Parkieren von Fahrzeugen auf dem Wendeplatz verboten. Einfahrt verboten Auf der Betpurstrasse wird das bestehende, rechtsgültige Einbahnregime verkürzt. Der Verkehr mit Motorfahrzeugen ist vom Centralweg bis zur Betpurhöhe verboten (Einfahrt verboten). Neu ist zwischen dem Centralweg und dem Fabrikweg der Verkehr in beiden Richtungen gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 23. März 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

Öffnungszeiten über Ostern

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Karfreitag, 30. März 2018 und am

Aeugst am Albis

Ostermontag, 2. April 2018

Gesuchsteller: Weiss Alice und Willy, Setzihof Nr. 1, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Anbau an bestehendes Wohnhaus über Garageneinfahrt. EG: Produktionserweiterung, OG: Wohnerweiterung, auf Grundstück Kat.-Nr. 582, Gebäudevers.-Nr. 998, Setzihof Nr. 1, 8914 Aeugst am Albis (Landwirtschaftszone)

geschlossen. Schalterschluss: Donnerstag, 29. März 2018, um 11.30 Uhr Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter 079 527 10 11: Freitag, 30. März 2018, 8.00 bis 10.00 Uhr Montag, 2. April 2018, 8.00 bis 10.00 Uhr Ab Dienstag, 3. April 2018, sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis

Clemens Grötsch 2 x wählen

als

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Gemeindeverwaltung bleibt am

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 29. März 2018, um 14.20 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH.

Stadtrat bisher

Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Verkehrsanordnung

geboren am 15. September 1957, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Ostermontag, 2. April 2018, geschlossen

Wir bitten Sie, die Pflanzen bis am 30. April 2018 zu entfernen. Danach werden die genannten Gräber und der noch vorhandene Grabschmuck durch die Gemeinde geräumt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 19. März 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

als

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Bei Fragen können Sie sich an das Bestattungsamt Affoltern am Albis, Tel. 044 762 56 73 wenden.

Die Friedhofvorsteherin

Karfreitag, 30. März 2018, geschlossen

Wir wünschen Ihnen frohe und erholsame Ostertage.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Bestattung findet in Italien statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die erwähnten Gräber werden im Mai 2018 aufgehoben.

Affoltern am Albis, 19. März 2018

geb. 5. Februar 1950, von Italien, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

Rolf Anton Kälin

Datum der Konkurseröffnung: 15. Dezember 2017

Angehörige dürfen bis am 20. April 2018 über die Grabzeichen verfügen. Ab dem 23. April 2018 bis 30. April 2018 stehen die Grabzeichen den Bildhauern zur Verfügung. Grabzeichen, welche bis am 30. April 2018 nicht abgeräumt wurden, werden durch die Gemeinde entsorgt.

Meo-Candela Maria Antonia

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 23. März 2018.

Am 20. März 2018 ist in Ottenbach gestorben:

Affoltern am Albis

Urnengräber Nrn. 408 – 421 (Bestattungsjahr 1997 – 1998)

Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung.

Ottenbach

Der Gemeinderatsbeschluss liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, zur Einsicht auf.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Ostern

Affoltern am Albis, 19. März 2018

Schuldnerin: International Service Tech. GmbH, Sitz: Affoltern am Albis ZH, Jonentalstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis.

Für die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» gelten über Ostern folgende Annahmezeiten:

Affoltern am Albis, 23. März 2018

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 23. März 2018.

Konkurseröffnung

Öffnungszeiten über Ostern

Ab Dienstag, 3. April 2018, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage.

Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Hausen am Albis Gesuchsteller: Hotel Löwen Betriebs AG – Michael von Arx, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Renovation und Wiedereröffnung Bar im Untergeschoss inkl. Beschriftung auf Kat.-Nr. 3486, Albisstrasse 2 (KI) (Gebäude Inventar-Nr. 68)

Stadtpräsident bisher

www.clemensgroetsch.ch

Knonau

Ottenbach

Bauherrschaft: Risi AG, Knonauerstrasse 400, 6330 Cham Projektverfasser/-in: Firma ilu AG, Zentralstrasse 2a, 8610 Uster Bauvorhaben: Kiesabbau mit Sichtschutzhecke und Belassung temporärer Waldstreifen, Aspli/Rütenen, Kat.-Nr. 1314, Zone Grundlage: Kantonaler Gestaltungsplan Kiesabbaugebiet Aspli/Äbnet (Festsetzung vom 16. Sept. 2016 inkl. Rodungsbewilligung)

Bauherrschaft: Crescionini Marino und Thomas Eichhorn, Lienistrasse 11a und Weihermatt 12, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Schaufelbühl Architekten GmbH, Rebhalde 10, 5620 Bremgarten Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen, an der Steinernstrasse, Kat.-Nr. 1638, Zone WG2

Knonau Bauherrschaft: Frischknecht Markus und Monika, Vorderuttenberg 10, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, Zentrum für hindernisfreies Bauen, Suhrgasse 20, 5037 Muhen Bauvorhaben: Rollstuhlgängiger Anbau an bestehendes Wohnaus, Vorderuttenberg 10, Kat.-Nr. 1180, Zone Kernzone Weiler (KW)

Maschwanden Bauherrschaft: Priska und Ursin Dosch, Steinbüllenstrasse 18, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Verglasung des gedeckten Sitzplatzes, Steinbüllenstrasse 18, Kat.-Nr. 1060, Zone: Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Beat und Sylvi Lussi, Niederfeldstrasse 39, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erweiterung Unter-/Erdgeschoss, Terrassenanbau sowie Verschiebung Gartenhaus bei best. Reiheneinfamilienhaus, Vers.-Nr. 992, Kat-Nr. 1580, Niederfeldstrasse 39 (Wohnzone W2b)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Baugenossenschaft maettmi50plus, Pfruendmattstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Vertreter: sundesign gmbh, Gamlikon 14, 8143 Stallikon Bauprojekt: Aufbau Photovoltaik-Anlage auf ostseitigem Satteldach beim best. Mehrfamilienhaus, Vers.-Nr. 1834, Kat.-Nr. 4230, Pfruendmattstrasse 7 (Kernzone KB)

Stallikon Bauherrschaft: Roberto und Nicole Cominotto, Massholderenstrasse 5, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Luftwärmepumpe für Bio Pool, Massholderenstrasse 5, Kat.Nr. 375, Zone W2/30

Stallikon Bauherrschaft: Tina Fingerle, Fürtistrasse 11, 8832 Wollerau, Projektverfasser/-in: ArchStudioArchitekten AG, Grubenstrasse 38, 8045 Zürich Bauvorhaben: Abbruch und Neubau von 3 gestaffelten Reihenhäusern mit Tiefgarage, Obere Aegerten 7, Kat.-Nr. 650/651, Zone W2/30 (2. Publikation)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Karin Wild-Birchler, Oberhausenstrasse 8, 8907 Wettswil a.A. Teilüberdachung Bauvorhaben: Schwimmbad/Sichtschutz beim Wohnhaus Vers.-Nr. 269 auf Kat.-Nr. 1076 an der Oberhausenstrasse 8 (Wohnzone W1)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf GUTACHTER KAUFT ZU FAIREN PREISEN

Pelzmode, Zinn, Bestecke, Klaviere, Geigen, Silber-/Goldschmuck, Münzen, Fotoapparate, antike Möbel, Orient-Teppiche, Nähmaschinen. Firma INVEST BRAUN, Tel. 076 685 91 88


Bezirk Affoltern

Zusätzliche Kosten für Gemeinden Wenn Pflegeheime sogenannte Mittel und Gegenstände (MiGeL) wie Inkontinenzmaterial, Verbandmaterial oder Sauerstofftherapien verwenden, gehört das zu den Pflegekosten und ist nicht von den Krankenversicherungen zu vergüten. So hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Weil die MiGeL-Leistungen auch nicht den Bewohnern der Pflegeheime verrechnet werden können, fallen die Kosten beim Restfinanzierer, sprich den Gemeinden, an. Es handle sich hier um Zusatzkosten von mehreren Millionen für die Gemeinden, befürchtet Ronald Alder, glp-Kantonsrat aus Ottenbach. «Was unternimmt der Regierungsrat, um diese Mehrkosten für die Gemeinden zu vermeiden?», hat er deshalb gemeinsam mit zwei Parteikollegen am Montag angefragt. Die drei wollen weiter die Kostenfolgen kennen und wissen, ob ein solches Vorgehen auch für Spitex-Organisationen anwendbar sei. (tst.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Rosmarie Bedognetti feiert heute Freitag in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit. Am Montag, 26. März, wird Julius Walter Schmutz in Affoltern 85 Jahre jung. Wir wünschen ein frohes Fest und viel Gfreuts.

Interview mit Clemens Grötsch, einziger Kandidat fürs Stadtpräsidium Affoltern Am 15. April wählt Affoltern seinen ersten Stadtrat. Gemeindepräsident Clemens Grötsch spricht im «Anzeiger» über die Herausforderungen der Zukunft, etwa die Verkehrssituation und anstehende Investitionen in die Infrastruktur. «Anzeiger»: Clemens Grötsch, was sind für Sie die grossen Themen der kommenden Legislatur? Clemens Grötsch: Meine drei Ziele sind: 1. Entwicklung eines langfristigen Leitbildes, 2. Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit, 3. Infrastrukturprojekte. Mit dem Gemeinderat haben wir eine Strategie entwickelt, doch die war relativ kurzfristig, mehr ein Aktionsplan. Die Entwicklung des Gebietes Bahnhof West und der Brauiweiher, das sind Themen von 20 Jahren. Deshalb will ich ein Stadtleitbild entwickeln bis 2050. Wo steht Affoltern in 30 Jahren in Sachen Infrastruktur und Zusammenhalt in der Bevölkerung? Als Beispiel kann man die bauliche und die Verkehrsentwicklung anführen. Oder wie werden Flächen neu genutzt, wenn das alte Zeughausareal neu entwickelt wird? ...............................................................

Am Montag, 26. März, feiert Hans Ulrich Gelpke in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.

«Wir sind zwischen zwei Zentren und die rücken immer näher zusammen.»

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

3

«Wir können stolz sein auf unsere kleine Stadt am Albis»

Zum 80. Geburtstag

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 23. März 2018

............................................................... Eine weitere Zielsetzung ist die engere Zusammenarbeit mit den Bezirksgemeinden. Wir verschliessen uns nicht, auch Dienstleistungen für andere Gemeinden anzubieten. Verwaltungstechnische Dinge lassen sich zusammenlegen, wenn die anderen Gemeinden das auch wollen. Das dritte Ziel ist die Förderung städtischer Infrastrukturprojekte. An Infrastrukturprojekten liegen das Seewadel und das Schulhaus Butzen auf dem Tisch, die Kläranlage kommt auch bald. Im leitenden Ausschuss des kantonalen Gemeindepräsidentenverbands kann ich mich überdies für Bezirksanliegen einbringen. Dort erzielen wir einen grossen Hebel für die Gemeinden. Wir müssen uns aber auch fragen: Stimmen die funktionalen

tren. Wünschenswert wäre, dass man, wenn man am Bahnhof ankommt, sieht: Ja, das ist jetzt das Zentrum. Ich kann mir auch vorstellen, die Bibliothek näher hierhin zu führen. Das Thema Gymnasium ist auch noch nicht abgeschlossen. Das Säuliamt wächst …

Räume noch? Früher war das Säuliamt eine Einheit. Heute ist das Unteramt – zum Beispiel was die Gesundheitsversorgung anbelangt – eher in Richtung Zürich orientiert, die Gemeinden im Süden eher nach Zug. Wir sind zwischen zwei Zentren und die rücken immer näher zusammen. Sie haben den Brauiweiher erwähnt, was schwebt Ihnen da vor? Wenn man den Brauiweiher ein Stück weit renaturiert, kann er dem angrenzenden Gewerbe als Naherholung dienen. Wir haben das Nachhaltigkeitsthema eingeführt. Davor hat es immer geheissen: Das ist zu teuer. Aber eine Massnahme kann für die Gesellschaft und die Umwelt auch Sinn machen, obwohl sie etwas kostet. Mit seinem Sparkurs hat der Gemeinderat die Vereine verärgert. Da haben wir etwas übers Ziel hinausgeschossen. Wir wollten Ordnung und Gerechtigkeit reinbringen. Ein Rotkreuz-Blutspende-Anlass ist eigentlich kommerziell. Eine Kinderkleiderbörse ebenso. Es hat nicht Recht, wer am lautesten schreit. Wir zahlen sehr viel mehr an die Vereine, als wir an Gebühren einnehmen. Trotzdem ist der Unmut gross. Hat Affoltern mit seinen Sparbemühungen die Solidarität aufgekündet? Das hört man immer wieder, aber es stimmt nicht. Unsere Soziallast ist im Vergleich zu den anderen Gemeinden um Faktor vier höher. Das liegt auch an den Alterswohnungen. Deren Bewohner hat man später in der Pflege. Es kann nicht sein, dass die, welche etwas anbieten, nachher im Regen stehen gelassen werden. Diese Ungleichheiten nehmen zu. Da braucht es nicht nur den horizontalen Ausgleich unter den Gemeinden, sondern auch einen vertikalen über den Kanton. Gerade das Angebot an betreutem Wohnen wird aber von vielen gewünscht. Ist es nicht wichtig, das anbieten zu können? Ein Kino und ein Hallenbad wären auch nett. Es stimmt natürlich: Service-Wohnungen sind vorhanden. Aber das ist keine gesetzliche Notwendigkeit. Und es schafft die nächste Stufe einer Pflegekosten-Explosion. Das sähe anders aus, wenn die Kosten fairer verteilt würden.

Der neue HornbachMarkt steht vor der Eröffnung, neben dem Mehrzweckgebäude sind Conforama und Aldi vorgesehen – was kommt verkehrstechnisch auf Affoltern zu? Generell nimmt Einziger Kandidat fürs Stadtpräsidium in Affoltern: der Verkehr zu. Clemens Grötsch. (Archivbild tst.) Wir werden alle Wohin möchten Sie Affoltern bringen? schlauer sein, wenn es sich eingespielt Man sieht es der Verwaltung an, wo hat. Die Kunden von Hornbach sind der Gemeinderat hin will: Wir sind ef- vorwiegend Handwerker. Ich denke fizienter, besser geworden. Es wurde nicht, dass die durch die Stadt fahren. viel geleistet. Die neue GemeindeordAuf der Autobahnseite ist der Stauraum nung ist auch schon umgesetzt. Der Bürger soll stolz sein auf seine kleine allerdings knapp. In Spitzenzeiten wird es sicher ProStadt. Es hat Umbrüche gegeben mit der neuen Bau- und Zonenordnung bleme geben, aber Rückstaus auf die (BZO). Nun soll das Bild von Affoltern Autobahn erwarte ich nicht. Wer im Hornbach einkauft, der gibt im wieder homogener werden. Schnitt 800 Franken aus. Das ist zehn............................................................... mal mehr als im Jumbo – und darum ein anderes Klientel. «Der Verkehr bleibt ein Der Verkehr wird in Affoltern ein Thema, nur im Weinland Thema bleiben. Nur im Weinland wird weiter gependelt als im Knonauer wird weiter gependelt.» Amt. Wir hegen die Hoffnung, dass ............................................................... sich die Zweirad-Geschichte noch entHomogener, das heisst weiter weg vom wickelt. Das ist auch im Richtplan verDörflichen, hin zum Städtischen? ankert. Dabei müssen die direkten Wir werden urbaner und wir wer- Wege für Zweiräder nicht zwingend den weiter wachsen. Der Siedlungs- der Strasse entlang führen. Nach Mettdruck ist da und der ist nicht von uns menstetten kann man wunderbar der gemacht. Wir können stolz sein auf Bahnlinie entlang fahren. Wir sind unsere kleine Stadt am Albis. Das ist grad die Zürichstrasse am planen. Die kein Marketing-Gag. Wenn einer um wird 2026 verändert. Dort gibt es dann 22 Uhr aus einer Bar kommt, soll er auch Velospuren. Mit dem E-Bike auch noch fünf Worte reden können. kommst du so schnell von A nach B In südländischen Städten schätzen wir wie im Auto. Wichtig ist, dass Fussgänger, Velos und alle anderen Verkehrsdas auch. teilnehmer nebeneinander Platz haben. Wo hat denn Affoltern sein Zentrum? Heute sind es eigentlich drei Zen- Interview: Thomas Stöckli

Projekt Nordzufahrt zum Areal der Ernst Schweizer AG abgeschlossen

Mitteilung des Gemeinderates Hedingen Das Ergebnis der raumplanerischen Prüfung über die Realisierbarkeit einer Nordzufahrt zum Areal der Ernst Schweizer AG liegt vor. Das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) kommt zum Schluss, dass die raumplanerischen Voraussetzungen für eine Nordzufahrt nicht gegeben sind. Am 15. Juni 2017 wurde an der Gemeindeversammlung der Gestaltungsplan der Ernst Schweizer AG behandelt. Im Gestaltungsplan wird u.a. beschrieben, dass die Option Nordzufahrt gewährleistet bleiben muss. Im Rahmen der Diskussionen wurde der Gemeinderat aufgefordert, die Realisierbarkeit der Nordzufahrt zum Areal der Ernst Schweizer AG qualifiziert

überprüfen zu lassen. Der Gemeinderat gab Abklärungen von Varianten bei spezialisierten Ingenieurbüros in Auftrag. Die Variantenstudien für die Möglichkeiten einer Nordzufahrt haben ergeben, dass nur eine Möglichkeit vorhanden ist, die mit verhältnismässigem Aufwand umgesetzt werden kann. Bei den anderen Varianten würden Kosten von mehreren Millionen entstehen, weil das SBB-Trassee unteroder überquert werden müsste. Die favorisierte Variante mit einer parallelen Linienführung entlang des SBB-Trassees wurde dem ARE zur Beurteilung eingereicht. Das ARE kommt im Prüfbericht, bei welchem auch die Stellungnahmen des Amts für Verkehr (AFV), des Amts für Landschaft und Natur (ALN) und die Fachstelle Lärmschutz des Tiefbauamts (TBA/Fals) ein-

geflossen sind, zum Schluss, dass die Best-Variante nur über eine umfassende raumplanerische Ausnahmebewilligung möglich wird. Die kantonalen Stellen gewichten den Naturschutz höher als die kommunale Erschliessung. Aufgrund der heutigen Kenntnisse lässt sich eine Ausnahmebewilligung nicht argumentieren. Insbesondere die Frage, wie sich die Verhältnisse im Zentrumsperimeter mit der anstehenden Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung verändern, kann aufgrund der Aktenlage nicht beantwortet werden. Sollten sich aus der Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung neue Erkenntnisse ergeben, wird das ARE diese Erkenntnisse in eine Neubeurteilung miteinbeziehen. Der Gemeinderat Hedingen be-

schloss aufgrund der Rückmeldung des ARE, das Projekt abzuschliessen. Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, wird das Projekt Nordzufahrt neu aufgegriffen. (dk) anzeige


Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, immer helfend für die Deinen, ruhe sanft und habe Dank.

Ein kurzes, aber erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Nonna

Maria Antonia Meo-Candela 5. Februar 1950 – 20. März 2018

Trotz Deines starken Willens und Deiner Hoffnung hast du den Kampf gegen die schwere Krankheit verloren. Wir danken Dir von Herzen für all Deine Fürsorge und Deine positive Lebenseinstellung, die Du uns gegeben hast. Wir werden Dich vermissen und immer in unseren Herzen behalten. In liebevoller Erinnerung: Gerardo Meo Nadia Meo Pasqualino und Claudia Meo mit Gerardo und Romina Alessandro Candela mit Familie Abschied und Bestattung finden in der Kirche von San Nicola in Volturara Irpina statt. Traueradresse: Meo Gerardo, Stüdlerstrasse 1, 8913 Ottenbach

Te ne sei preso cura, hai lavorato, fino a quando la malattia ti ha tolto la forza, semplice e umile era la tua vita, fedele e laboriosa la tua mano, aiutando sempre gli altri, riposa dolcemente e grazie per tutto.

Nonostante le amorevoli cure prestate dai suoi cari, quest`ultima lotta purtroppo non é più riuscito a sconfiggere. Nelle nostre mani, ci ha lasciato la nostra indimenticabile

Maria Antonia Meo-Candela 5 Febbraio 1950 – 20 Marzo 2018

Ne danno il doloroso annuncio con profonda tristezza il marito Gerardo, i figli Nadia e Pasqualino, il fratello Alessandro con famiglia, la nuora Claudia e i nipoti Romina e Gerardo. Avremo voluto averti più lungo insieme con noi. Dalla nostra vita sei scomparsa, ma nei nostri cuori ci sarai per sempre. Il funerale avrà luogo a la chiesa di San Nicola Volturara Irpina pr. Avellino Le condoglianze vanno indirizzate a: Gerardo Meo, Stüdlerstrasse 1, 8913 Ottenbach Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Fussballclub Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Rolf Kälin

Der plötzliche Tod von meinem lieben Ehemann, meinem Papi, unserem Grosspapi, meinem Schwiegervater, unserem Bruder und meinem Götti hat eine tiefe Lücke in unser Leben gerissen und unsere Trauer ist gross.

Rolf Anton Kälin 15. September 1957 bis 19. März 2018

15. September 1957 – 19. März 2018

In liebevoller Erinnerung:

Wir haben die schmerzliche Pflicht, über den Tod unseres langjährigen FCA-Ehrenmitgliedes zu informieren.

Claudia Kälin-Stutz Martin und Silvana Kälin mit Robin und Amy Susi und Werner Jeremias Peter Kälin und Marianne Ringger mit Céline René Kälin René Althaus mit Lorena und Marc Rosemarie Stauffer Edith Stutz und Marco Lucchi mit Tim

Rolf, Du hast den FCA als Spieler, Junioren- und Aktivtrainer, Grümpi-OK-Mitglied, Verantwortlicher Jugend und Sport, Platzwart und zuletzt als Ehrenmitglied massgebend mitgeprägt. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. In stiller Trauer der Vorstand des FC Affoltern am Albis

Wir nehmen Abschied am Donnerstag, 29. März 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis. Die Urne wird vorgängig auf dem Friedhof im engsten Familienkreis beigesetzt. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man der Stiftung Theodora, Hunzenschwil. IBAN-Nr, CH66 0024 3243 G054 9454 0, UBS Lausanne / Postkonto 10-61645-5, Vermerk: Rolf Anton Kälin Traueradresse: Claudia Kälin, Langacherstrasse 1, 8909 Zwillikon

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

5

Kein Rowdy, aber trotzdem eine schwere Verkehrsregelverletzung begangen Rotlicht überfahren und Kollision verursacht – Obergericht korrigiert Bezirksgerichts-Urteil Er hat auf dem Autobahnzubringer in Affoltern ein Rotlicht überfahren und dabei eine Kollision verursacht. Dafür verurteilte das Obergericht einen heute 52-Jährigen wegen grober, fahrlässiger Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe. Es verschärfte damit ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern. ................................................... von werner schneiter Der Elektroingenieur, der in Horgen wohnt und in Affoltern arbeitet, fuhr im April 2016 mit seinem Porsche Cayenne von Zürich herkommend auf der Autobahnüberführung Richtung Mettmenstetten. Dabei missachtete er eine seit 4,6 Sekunden auf Rot geschaltete Ampel und kollidierte mit einer die Kreuzung korrekt befahrenden Lenkerin – trotz geringer Geschwindigkeit und Vollbremsung. Der Mann machte geltend, das Rotlicht einfach nicht bemerkt zu haben und sprach von einer Art Blackout. «Ich kann mir einfach nicht erklären, weshalb ich nicht angehalten habe», sagte er vor Obergericht. Er erwähnte dabei auch den unübersichtlichen Schilderwald, die komplexe Verkehrsführung und hohe sichtbehindernde Mauern auf der Autobahnbrücke. «Ich bin kein Raser, sondern ein umsichtiger Lenker, der hier unbestrittenermassen einen Fehler gemacht hat», betonte er. Die Kollision hatte zwar nur Sachschaden zur Folge. Gleichwohl sah die Staatsanwaltschaft vorliegend eine

pflichtwidrige Unvorsichtigkeit und verlangte, dass der Mann wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln verurteilt werde. Das Bezirksgericht Affoltern hingegen bestrafte den Mann lediglich wegen einfacher Verletzung von Verkehrsregeln. Es brummte ihm eine Busse von 7000 Franken auf, verzichtete aber auf eine bedingte Geldstrafe. In objektiver Hinsicht liege die Staatsanwaltschaft mit «grober Verletzung» nicht ganz falsch, in subjektiver Hinsicht sei das anders. Das Bezirksgericht sprach von einem Grenzfall und taxierte das Vergehen als «unglückliches Missgeschick», auch wenn der Autobahnzubringer wegen der zahlreichen Ampeln erhöhte Aufmerksamkeit verlange. Immerhin habe der Mann aber glaubhaft dargetan, dass er sich an Verkehrsregeln halte, begründete das Bezirksgericht.

Gleichgültigkeit oder unbewusste Fahrlässigkeit? Die Staatsanwaltschaft zog den Fall jedoch vor Obergericht. Sie forderte – bei einer Probezeit von zwei Jahren – eine bedingte Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 180 Franken sowie eine Busse von 500 Franken. Staatsanwalt Raphael Michel sprach von einem schwerwiegenden Regelverstoss, von erhöhter abstrakter Gefahr, die sich mit der Kollision konkretisiert habe. Von einem unglücklichen Zufall könne keine Rede sein. Auf einer unübersichtlichen Kreuzung sei Aufmerksamkeit und die Beachtung von Ampeln und Beschilderung besonders geboten, ansonsten müsse von Gleichgültigkeit gesprochen werden. Marianne Schaerer, Anwältin des Beschuldigten, sieht

Muss das Urteil erst mal «verdauen»: Der Beschuldigte bespricht sich mit Anwältin Marianne Schaerer nach dem Urteilsspruch vor dem Obergericht, Zürich. (Bild -ter.) im Delikt eine «unbewusste Fahrlässigkeit», womit der subjektive Tatbestand nicht erfüllt sei. Solche Fälle müsse man einer individuellen Prüfung unterziehen. Auch das Bundesgericht lasse hier keine «schablonenhaften» Argumente zu. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ihr Mandant wegen einer leichten Ohnmacht oder Kollaps, auch Synkope genannt, das Rotlicht überfahren habe. Dem klaren

In der «Glasi» beinahe verbrannt Ü60er des Ski Clubs Bonstetten in Hergiswil Die Ü60er-Truppe startete bei schönstem Wetter am Morgen um 8.45 vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil mit dem Zug via Zug-Luzern nach Hergiswil. Die 200-jährige Glasi liegt dort direkt am Vierwaldstättersee. Sie ist die einzige Glashütte in der Schweiz, in welcher noch von Mund und Hand Glas zu zeitgemässen und einmaligen Formen verarbeitet wird. Robert Niederer, Inhaber der «Glasi» in zweiter Generation, stellt mit seinen über 100 Mitarbeitern hauptsächlich Weihnachtsschmuck, Haushaltsgegenstände und Dekoartikel her. Archaisch mutet es an, wenn schweigsame Männer konzentriert und mit ruhigen Handgriffen bei grosser Hitze Präzisionsarbeit abliefern. Hinter ihnen glüht es aus den offenen Türen des riesigen Ofens. Arbeiter schöpfen aus mehreren Türen leuchtendes flüssiges Glas mit fast meditativen Bewegungen auf Platten und Formen. Andere glätten oder blasen die Masse mit eigens hergestellten Stahlformen. Im Ofen liegen stets 16 Tonnen 1500 Grad heisses, flüssiges Glas. Abstellen lässt sich solch ein Ofen aus hitzebeständigen Spezialsteinen nicht. Er glüht 24 Stunden während 365 Tagen. Sechs Jahre hält er, dann sind die Steine ausgebrannt. Ein neuer Ofen kostet 1,5 Mio. Franken. Das flüssige Glas lässt sich am besten bei 1200 Grad bearbeiten. Täglich werden 1,2 Tonnen Quarzsand beigemischt. Glas besteht zu 80 % aus Quarzsand. Der Rundgang startete im GlasiMuseum, wo die Ü60er Einblick in die Geschichte der Glasi erhielten. Insze-

Urteil des Bezirksgerichts Affoltern sei nichts entgegenzusetzen, hielt sie fest.

Keine abstrakte, sondern konkrete Gefährdung Das Obergericht tat es trotzdem. Es verurteilte den Elektroingenieur wegen grober, fahrlässiger Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen à

180 Franken, setzte die Probezeit bei drei Jahren fest und sprach eine Busse von 500 Franken aus. Auch die Kosten des Berufungsverfahrens muss er berappen. Oberrichter und Verhandlungsleiter Rolf Naef betonte, es gehe vorliegend um eine rechtliche Würdigung. Die unübersichtliche Kreuzung auf der Autobahnbrücke lasse den Begriff «abstrakte Gefährdung» nicht zu. Dass nur Sachschaden resultierte, bezeichnete er als Zufall und sprach von pflichtwidriger Unaufmerksamkeit, von grober Fahrlässigkeit, die schwer wiege. Es sei erstaunlich, dass der Beschuldigte bei Dämmerlicht am Morgen früh kurz nach 5 Uhr weder die fünf Sekunden dauernde Gelbphase noch das Rotlicht gesehen habe – und 70 Meter gefahren sei ohne jegliche Wahrnehmung der Ampeln. Ansonsten korrektes Verhalten im Strassenverkehr dürfe nicht aufgewogen werden mit der vorliegenden Verkehrsregelverletzung. Rechtsgleiche Behandlung müsse gewährleistet sein, sagte Naef. «Sie sind nicht rücksichtslos, haben aber eine schwerwiegende Verkehrsregelverletzung begangen», fügte er bei und betonte, das Strafmass liege im unteren Bereich. Die Vorstrafe, resultierend wegen Trunkenheit am Steuer vor sieben Jahren, werde vorliegend gemildert durch die jetzige Einsicht und das Geständnis. Er müsse das Urteil erst mal «verdauen», sagte der Elektroningenieur auf die Frage, ob er nun das Bundesgericht bemühen werde. Die Anwältin wäre wohl bereit dazu; sie bringt für den oberrichterlichen Schuldspruch keinerlei Verständnis auf. Schwer wiegt natürlich auch der zwölfmonatige Führerausweisentzug.

Einbrüche und Sachbeschädigungen

Aktuelle Polizeimeldungen

Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten am Vierwaldstättersee. (Bild zvg.) nierte Räume zeigten die Entwicklung des Handwerks und die wirtschaftlichen Höhen und Tiefen des Unternehmens. Anschliessend konnte den Glasmachern bei der Arbeit am Ofen zugeschaut werden. Der Rundgang führte die wissensdurstigen Ü60er weiter durch die Ausstellungen «Glasi-Archiv», wo je ein Stück der Gläser aufbewahrt wird, die in der Glasi Hergiswil produziert wurden, «Phänomenales Glas» und «Flüeliglas». Das Museum «vom Feuer geformt» erzählte vom dörflichen Filz, vom Kampf zwischen den Kleinen und den Grossen, von Direktoren und Arbeitern.

Eigene Glaskugel geblasen Ein weiteres Highlight für die Ü60er war, dass sich jeder und jede eine eigene Kugel blasen konnte. Schnell merkten sie, dass das viel schwieriger ist,

als es aussieht. Es verlangt viel Gefühl und Geduld. Aufpassen mussten sie, dass sich keiner mit dem flüssigen, 1200 Grad heissen Glas verbrannte. Grössere Verbrennungen waren zum Glück nicht zu beklagen. Nach rund 15 Minuten Kühlzeit konnten sie das selbst gemachte Erinnerungsstück einpacken und mit nach Hause nehmen. Das Gesamtkunstwerk aus Licht, Klang und dem Spiel mit der Illusion war für alle Ü60er eine beeindruckende Erfahrung. Aufgestellt und mit diversen Geschenkstaschen und der eigenen geblasenen Glaskreation beladen, ging es um 16 Uhr via Hergiswil, Luzern, Zug zurück nach Bonstetten. Walti Mätzler Der nächste Ü60er-Ausflug führt im Mai in die Sonnenstube Tessin, auf den Monte San Salvatore. Auskunft erteilt: Walti Mätzler 079 374 72 56, ue60.scbonstetten.ch/

In der vergangenen Woche musste die Kantonspolizei vor allem in Affoltern mehrfach ausrücken. Am 15. März wurde um 23 Uhr ein Einbruchdiebstahl in eine Autogarage gemeldet. Die Täterschaft hatte ein Fenster aufgebrochen und aus der Kasse mehrere hundert Franken entwendet. Der Sachschaden ist gering. Am Morgen des 17. März stellte die Kantonspolizei Sachschäden rund um die Schulanlage Butzen in Affoltern fest. Mehrere Briefkästen wurden beschädigt und an mehreren Wänden wurden mit Spraydosen Schriftzüge angebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Franken.

Mehrere Flaschen Wein und Rollkoffer gestohlen Zwischen dem 13. und dem 18. März ereignete sich ein Einbruch in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Affoltern. Die Täterschaft hatte das Kellerabteil unbemerkt aufgebrochen und mehrere Weinflaschen sowie Rollkoffer entwendet. Der Sachschaden wird auf wenige hundert Franken geschätzt. Der Wert des Deliktgutes beträgt gegen 500 Franken. Ebenfalls in Affoltern rückte die Polizei am 19. März aus, um 2 Uhr nachts. In einer Bar lief laute Musik und Anwohner fühlten sich durch die Ruhestörung belästigt. Der Betreiber der Bar wurde von der Polizeistreife verzeigt.

Am 20. März wurde der Kantonspolizei ein Einbruchsversuch in Stallikon gemeldet. Die Täterschaft hatte versucht, sich über die Tiefgarage Zugang zur Liegenschaft zu verschaffen. Dabei ging jedoch nur das Schloss in die Brüche. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. (sals) anzeige


Büro-/Gewerbe

Liegenschaften Verkäufe

Kaufgesuche Seriöses sauberes CH-Ehepaar (NR) mit 4 Islandpferden sucht

kleine(s) Wohnung / Haus mit Offenstall (o.Ä.) oder Bauland dazu (auch Baurecht) zu kaufen oder zu mieten. Tel. 044 554 92 69

In Geschäftshaus zu vermieten Mehrere Zimmer für Kurse, Tagesaufenthalt, Hobby, Musik oder als Ruheraum für den Abstand von der Familie. Monatlich Fr. 680/780.– je nach Grösse, WC/Dusche/Küche mit jeweils 2 anderen Mietern gemeinsam. Dazu separate Einzimmerwohnung für Fr. 850.–, in Zwillikon, Parkplatz gratis. Telefon 079 406 37 90

Zu verkaufen

3½-Zi.-Ferienwohnung

im Obergoms (VS). Direkt an der Loipe und beim Bahnhof. Tel. 079 447 26 23

Vermietungen In Obfelden, gepflegtes, einseitig angebautes 5-Zimmer-Einfamilienhaus, mit viel Charme in ruhiger, kinderfreundlicher Umgebung. Mietzins Fr. 2320.– + NK Fr. 300.– Tel. 044 761 36 86 / 079 316 51 29

Zu vermieten im Zentrum von Ottenbach per sofort oder nach Vereinbarung. Sehr schöne, grosse

Grosse, schöne

mit Bastelraum im Untergeschoss mit Fenster. 1 Tiefgarageplatz, sehr grosser Balkon, Kellerabteil, 2 Nasszellen, eigener Waschturm, in allen Zimmern Parkettböden, Minergie-Ausbau, alle Zimmer mit Fliegengitter, Lift, Rollstuhlgängig. Ein Bijou!

4½-Zimmer-Wohnung in Stallikon-Dorf am Postweg per 1. Juli 2018 zu vermieten. Schöner Balkon auf der Sonnenseite, ruhig gelegen. Waschmaschine und Tumbler gehören zur Wohnung. Bad/WC getrennt. Mietpreis monatlich Fr. 1830.– 1 Garagenplatz für monatlich Fr. 120.– kann dazu gemietet werden. Anfragen unter 079 866 61 72

4 ½-Zimmerwohnung (125 m²)

Sehr günstiger Preis Fr. 2100.– / + Fr. 200.– NK, Parkplatz Fr. 120.– Kontakt zur Besichtigung: Natel 079 335 35 02

Preis Fr. 2'800.– plus NK, Besichtigung auf Anfrage während der Bürozeiten.


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

7

Wahlen in Hausen: Schulpflegen im Fokus Run auf die fünf Sitze in der Sekundarschulpflege und das Primarschulpräsidium In Hausen stellen sich alle bisherigen Gemeinderäte der Wiederwahl. Spannend wird es im Kampf ums Primarschulpräsidium und um den Einzug in die Sekundarschulpflege. Auf die fünf Sitze aspirieren neun Kandidaten. Auch die RPK steht vor einer Erneuerung. ................................................... von martin platter Im Gegensatz zu den letzten Wahlen 2014 dürfte die Besetzung der Gemeinderatssitze diesmal ruhiger vonstatten gehen. Alle Bisherigen – Gregor Blattmann, Reto Brönnimann, Peter Reichmuth, Beatrice Sommerauer Nägelin, Christoph Tandler und Präsident Stefan Gyseler – stellen sich der Wiederwahl. Weitere Kandidaten haben sich nicht aufstellen lassen. Ist das nun der Beweis für Zufriedenheit oder Gleichmut in der Bevölkerung? Ein Insider beschreibt es versöhnlich: «Man hört nichts gegen aussen. Dann läuft es in der Regel gut. Auch wenn bezüglich Bauerei in der Gemeinde ein gewisser Unmut in der Bevölkerung vorherrscht.» Gemeindepräsident Stefan Gyseler mit den Feststellungen konfrontiert, kontert gelassen: «An den Gemeindeversammlungen habe ich das Gefühl erhalten, dass der Gemeinderat eine gute Verbindung zu den Leuten hat. Es ist gegenseitiges Wohlwollen vorhanden und ein guter Groove – übrigens im Gremium auch untereinander. Die Arbeit macht Spass!» Natürlich sei in der vergangenen Legislatur nicht alles rund gelaufen. Der Postplatz habe zu Diskussionen geführt. Der Unmut über die Baukommission sei ihm auch schon zu

Schulbetrieb. Die Abgänge in der Schulpflege sind nach zwei erfolgreichen Legislaturen absolut verständlich.» Auch auf das Hausemer Sekundarschulkonzept, das auf Integration und Durchmischung, aber weniger auf sture Leistungsstufen setzt, lässt Rütimann nichts kommen: «Sozialkompetenz ist heute ebenso wichtig wie reine Leistung. Wir fahren die Nivellierung der Klassenzüge nun schon seit über zehn Jahren und haben seither eine steigende Anzahl Gymiübertritte und denken konkret über Begabtenförderung nach.» Verschiedene Lernniveaus in einer Klasse seien keine Utopie. «Ich war zunächst auch skeptisch, bin heute aber überzeugt von unserem System. Weil die besseren Schüler bei uns nicht gebremst werden.»

Ohren gekommen. «Wir haben in Hausen eine andere Gemeindeordnung wie vielleicht anderswo. Unsere Baukommission besitzt Verwaltungsbefugnis, muss ihre Beschlüsse also nicht zuerst vom Gemeinderat absegnen lassen.» Dabei gehe die politische Sicht vielleicht ein wenig verloren. Gyseler ortet in diesem Bereich Verbesserungspotenzial. Gespräche dazu hätten aber bereits stattgefunden.

Spital und Schulbauten Die brennende Frage aller Sportvereinsmitglieder: Kommt sie bald, die von Gyseler angekündigte neue Turnhalle? Er sagt: «Wir haben das Problem, dass der Kanton die alte Turnhalle unter Denkmalschutz stellen möchte. Dazu benötigt die Primarschule mehr Schulraum.» Auch da sei man am Schauen, um alle Bedürfnisse in einem Bauprojekt mit einzubeziehen. Gyseler kündigt das Vorprojekt samt Projektierungskredit für die Gemeindeversammlung Ende Jahr, spätestens im Frühling 2019 an. Zuversichtlich gibt sich der Gemeindepräsident und Oktoberfestorganisator auch bezüglich dem Erhalt des Bezirksspitals: «Wir wären die erste Region der Schweiz, die ihr Spital abschaffen würde.» Noch unklar ist, wer am 15. April als siebtes Mitglied in den Gemeinderat einziehen wird. Seit Hausen mit der Primarschule fusioniert hat, ist dieser Sitz fürs Primarschulpräsidium reserviert. Neben dem bisherigen Präsidenten Hans Amberg (FDP) aspiriert auch das bisherige Schulpflegemitglied Andrea Sidler (SP) für den Vorsitz. «Wir waren 28 Jahre ununterbrochen im Gemeinderat. In der letzten Legislatur jedoch nicht mehr. Das wol-

Gemeindepräsident Stefan Gyseler redet nicht nur über den Zusammenhalt in der Gemeinde Hausen, er tut auch etwas dafür – auf dem Foto mit Freundin Nicole Bosch anlässlich des Hausemer Oktoberfests. (Bild Martin Platter) len wir nun wieder ändern. Andrea Sidler erscheint mir dafür geeignet, auch als Primarschulpräsidentin», erklärt Georges Köpfli, der Präsident der SP Hausen die Kandidatur. Sonst gibt es keine Änderungen in der Primarschulpflege; alle Bisherigen treten wieder an.

Run auf die Sekundarschulpflege Ganz anders präsentiert sich die Situation in der Sekundarschulpflege, die mit dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten Donatus Stemmle vor einer Erneuerung steht. Für die fünf Sitze bewerben sich neun Kandidaten. Neben den beiden Bisherigen Claudio Rütimann und Martin Wälti die Neuen Esther Flückiger, Thomas Gretler,

Regina Haas, Barbara Moser, Francesco Tobler, René Trinkler und als Präsidentin und Mitglied Rägi Baer aus Rifferswil, die dem Gremium bereits in früheren Jahren angehört hatte. Sind die Leute unzufrieden mit der Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil? Rütimann verneint und sagt: «Ich glaube nicht, dass hier Unzufriedenheit die Triebfeder ist. Ich schätze, es geht eher ums Mitgestalten, dem System etwas zurückgeben und sich einbringen – das war auch mein zentraler Grund für die Partizipation. Die Anzahl Kandidaten für die Sekundarschulpflege war schon bei meiner Wahl vor acht Jahren so hoch.» Betriebstechnisch laufe es gut. Er freue sich auf eine neue Legislatur. «Wir haben einen gut funktionierenden

Erneuerung in RPK und Kirchenpflege Für die fünfköpfige Rechnungsprüfungskommission haben sich sechs Kandidaten aufstellen lassen. Neben den beiden Bisherigen Martin Kägi und Bruno Rüdisüli die Neuen Sandra Bundi, Urs Steinmann, Jacqueline Wicki und Andrea Reichenbach, die auch als neue Präsidentin kandidiert. Weniger Wechsel verzeichnet die Sozialbehörde, der vier Mitglieder plus ein Gemeinderat angehören. Für die vier Sitze stellen sich die Bisherigen Rolf Frei, Yvonne Peter-Schweizer, Timo Sykora und neu Ruth Schärer zur Verfügung. In der reformierten Kirchgemeinde möchte Jürg Billeter Präsident bleiben. Treu bleiben dem siebenköpfigen Kirchenpflege auch Sonja Kilchmann und Peter Frank. Neu dazu kommen Eva Coray-Huber, Irene Hösli, Rudolf Huber und Marianne Voss Müller.

Meister Bockert vermutlich ein Opfer des Verkehrs Am Fabrikkanal in Ottenbach lebt ein verletzter oder kranker Biber In den Fabeln und Märchen kennt man den Biber unter dem Namen «Meister Bockert». Die Biber (lat. Castoridae) gehören zur Ordnung der Säugetiere und waren während langer Zeit in Europa praktisch ausgerottet. In den 70er-Jahren haben sich die Nagetiere erfreulicherweise auch in der Schweiz, vor allem in der Nähe von Flüssen und stehenden Gewässern, wieder angesiedelt. Im Säuliamt finden sich in Maschwanden, Obfelden und Ottenbach wieder Reviere. Zum grossen Erstaunen war in den letzten Tagen in der Nähe des Fabrikkanals in Ottenbach auf einer Wiese am helllichten Tage eines der sonst anzeige

sehr scheuen und nachtaktiven Tiere zu beobachten. Einem Anwohner gelang es sogar, sich dem Tier bis auf fünf Meter zu nähern und es zu fotografieren, ohne dass es sich zurückzog. Bei genauerem Hinschauen konnte klar festgestellt werden, dass das Tier verletzt oder krank ist. Wildhüter René Ziegler aus Obfelden kennt den Patienten und weiss, dass sich das Tier sehr auffällig verhält. Offensichtlich ist sein Hinterteil lädiert oder die hinteren Beine sind verletzt. Er vermutet, dass der Biber von einem Auto angefahren worden ist. Nach weiteren Erkundigungen bei der Biberfachstelle und nach Rück-

sprache mit der kantonalen Jagdverwaltung erteilte diese dem Jagdaufseher eine Abschussbewilligung. Auch der Jagdobmann von Ottenbach, Pierre Zinggeler, hat sich mit dem verletzten Biber befasst. In der Zwischenzeit verbreitete sich die traurige Geschichte des lädierten Nagetiers in der Bevölkerung bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Einmal mehr stecken so die Jagdund Wildhüter und die Jäger in einer überaus unangenehmen Lage. Ob sie das seltene Nagetier noch unnötig lange leiden lassen oder entscheiden es waidmännisch zu erlösen, sie müssen so oder so davon ausgehen in der

Kritik vermeintlicher Tierfreunde zu stehen. Sowohl Jagdobmann Zinggeler als auch Wildhüter Ziegler haben aber beschlossen, noch etwas zuzuwarten und den Biber weiter zu beobachten. Sie hoffen, dass sich der Nager ohne allzu sehr zu leiden vielleicht doch noch erholt. Scheu vor dem Mensch verloren: Am Fabrikkanal in Otten(mm) bach grast ein Biber am helllichten Tag. (Bild Martin Eichorn)


Bezirk Affoltern ratgeber

Freitag, 23. März 2018

9

Die Freude am Fahren behalten Zahnarzt Milan Herzog www.praxisherzog.ch.

Teamwork und Nachhaltigkeit In der Vergangenheit war der Gang zum Zahnarzt damit verbunden, dass der Behandler über die Therapieform entschied. Sie als Patient mussten sich auf Auswahl und Wertigkeit verlassen. Diese Zeiten haben sich drastisch geändert. Unter anderem hat sich punkto «Vorinformation» durch die neuen Medien für den Patienten viel getan. Aber auch der Zahnarzt selber hat die Verpflichtung, seinem Patienten unterschiedliche Therapiewege aufzuzeigen; und transparent darzulegen. Demnach ist nicht nur die Behandlungsqualität ausschlaggebend, sondern gleichfalls eine adäquate Patientenbetreuung im Sinne der Aufklärung über verschiedene Therapiemöglichkeiten. Letztlich sollte die Entscheidung über Behandlungswunsch und Wahl der Therapie nicht beim Arzt, sondern vielmehr bei dem Patienten selber liegen. So nimmt heutzutage der Zahnarzt vor, während und nach der Therapie auch eine Art begleitende Funktion ein. Seine Aufgabe ist es, neben der aktiven Betreuung, jedem Patienten Pro und Kontra der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten darzulegen. Ein wesentlicher Aspekt ist der wirtschaftliche. So ist nicht ausschliesslich die Qualität, sondern vielmehr die Nachhaltigkeit des Behandlungskonzeptes in die Planung der Therapiemöglichkeiten mit einzubeziehen; dabei gibt es kein «Schema-F»! Individuelle Therapiekonzepte sind nur dann wertvoll, wenn sie angeboten, jedoch auch mit der versprochenen Qualität umgesetzt werden können. Was ist nun zukunftsweisend statt gegenwärtig? Aufgrund neuer Therapiewege haben sich andere Behandlungsdimensionen für Arzt und auch Patienten ergeben. Wo z. B. früher bei Zahnverlust das einzige Mittel die «Brücke» oder (Teil-) Prothese war, ist heute das Implantat oft Mittel der Wahl. Grund dafür liegt in der langjährigen wissenschaftlich bewiesenen Standzeit und Qualität dieser Therapieform. Eine Brücke ist zusätzlich von dem langfristigen Erhalt ihrer Ankerzähne abhängig, so steht im Gegensatz das Implantat «allein». Wird nun einer der Ankerzähne durch Karies oder Parodontitis geschädigt, geht dies oft mit dem Verlust der Brücke einher. Kann aber wiederum sehr sinnvoll als Mittel der Wahl gesehen werden, wenn ebendiese Ankerzähne sehr stark mit alten Füllungen versorgt sind, um den Zahn langfristig zu versorgen und zu erhalten. Dem Patienten Langzeitbeständigkeit mit einer Therapieform zu bieten, ist demnach viel öfter möglich, als es scheint, sie will nur adäquat und individuell gewählt sein. Es ist wichtig, dem Patienten die Therapiealternativen zu vermitteln, auf eine Art, die für ihn begreifbar ist. Viele moderne Therapien sind nicht – wie allgemein vermutet – gleichermassen teurer als frühere Methoden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass diese Behandlung auf ein individuelles Mass angepasst und damit auf den Patienten nachhaltig zugeschnitten werden. Moderne Verfahren stellen somit eine Weiterentwicklung der klassischen dar. Wobei das Ziel immer eine Verbesserung für den Patienten, im Sinne von Auswahl, Qualität, Preis und vor allem Nachhaltigkeit, sein sollte.

Mehr Sicherheit durch Weiterbildung Der TCS hat am vergangenen Montag in Hausen seinen beliebten Check-up-Kurs für Seniorinnen und Senioren durchgeführt. Ziel des Kurses ist es, die Sicherheit im Strassenverkehr zu fördern. ................................................... von marlise santiago «Worüber ärgern Sie sich im Strassenverkehr?», fragte der Fahrlehrer Matthias Klunker die Anwesenden, und wie aus der Pistole geschossen kamen Antworten, wie: Blinker nicht stellen, am Handy telefonieren, oder vor einem Lichtsignal «blöterle». Und er fragt weiter: «Wer von Ihnen fährt gerne Auto?», worauf sich die Hände der sieben Männer und fünf Frauen heben. Eine 70-jährige Dame sagt, dass sie viel und gerne unterwegs sei und es nehme sie wunder, wie sicher sie in Theorie und Praxis sei. Ein 86-Jähriger möchte die Bestätigung, dass er noch recht fahre, denn seit er als 19-Jähriger jeweils hie und da Vaters Auto ausleihen durfte, sei ja viel gegangen. Auch eine 77-Jährige möchte wissen, dass sie noch gut fahre, denn sie dürfe sonst ihre Enkel nicht mehr im Auto mitführen. Sie absolvierte den Kurs bereits zum dritten Mal. Ein 74-Jähriger, der sehr sachkompetent wirkte, war zum zweiten Mal dabei. Er hat von sich das Gefühl, dass er nicht schlecht fahre, und durch den Kurs bleibe er auch à jour.

Erst theoretisch, dann praktisch Sieben der Teilnehmenden haben den Kurs bereits mehrmals besucht, denn stete Weiterbildung ist wichtig, auch im Strassenverkehr. Vor allem wenn man weiss, dass dieser in den letzten zwanzig Jahren um 100 % zugenommen hat, wie Matthias Klunker ausführt. In diesem ersten Teil des Kurses ging es erst mal um Verkehrstheorie. Für den zweiten Teil, die Feedbackfahrt, wurden vor Ort mit dem Fahrlehrer individuelle Termine vereinbart. Die Stimmung in einem der «Löwen»-Säli in Hausen war aufgeräumt und interessiert, und der Theorietest wurde von den Seniorinnen und Senioren in der Hälfte der vorgegebenen Zeit gelöst. Die Auswertung führte zu angeregten Diskussionen rund um Nebenstrassen. Vortrittsregelungen sorgten zwischendurch für Verwirrung, oder die Frage, ob man den Blinker betätigen muss, auch wenn man auf einer Hauptstrasse dem Strassenverlauf folge, löste eine erneute Diskussion aus.

Das Unfallprotokoll regelmässig auswechseln Dann blieb noch Zeit für weitere Fragen. Eine Dame wollte wissen, ob sie auf der Autobahn, wenn ihr einer zu nahe aufhocke, das Bremspedal kurz antippen dürfe, eine andere möchte wissen, ob sie die ESP-Funktion beim Auto selber einschalten müsse, ein Mann ist unsicher bezüglich der Vortrittsregelung auf Nebenstrassen. Weiter ging es mit allgemeinen Tipps wie, dass es sinnvoll sei, das Unfallprotokoll regelmässig zu erneuern, da die Durchpausfähigkeit abnehme, oder dass an der Bereifung des Fahrzeugs auf keinen Fall gespart werden sollte. So gingen die zweieinhalb Stunden im Nu vorbei und die Teilnehmenden liessen den interessanten Nachmittag bei einem kalten Plättli und angeregten Diskussionen ausklingen, bevor sie sich dann im leichten Schneegeflocke ins Auto setzten und auf den Heimweg machten.

Check-up-Kurs in Hausen mit dem Fahrlehrer Matthias Klunker. (Bild Marlise Santiago)

Immer wieder auffrischen ist wichtig

Interview mit Check-up-Fahrlehrer Matthias Klunker «Anzeiger»: Matthias Klunker, aus Sicht des Fahrlehrers; wer sollte einen Checkup-Kurs besuchen? Mathias Klunker: Alle. Es gibt keine Einschränkungen, denn es ist ja so, dass sich mit der Zeit Mödeli und Gewohnheiten einschleichen, von denen einige sicherheitsrelevant sind. In erster Linie ist der Kurs jedoch für Seniorinnen und Senioren gedacht, sodass sie von Jahr zu Jahr mit gutem Gewissen und aktuellem Wissen weiterhin Auto fahren können. Wie steht es um die Selbsteinschätzung der Autofahrenden? In den Kursen ist sie recht gut. Aber im Allgemeinen liegt vieles im Argen, da ist oft wenig Selbstreflexion vorhanden. Was ist die grösste Herausforderung im heutigen Strassenverkehr? anzeige

Da gibt es viele. Spontan fallen mir der gelebte Egoismus auf den Strassen, fehlende Empathie, sowie die Ablenkung durch Handys ein, und natürlich die hohe Verkehrsdichte. Was sind die Inhalte des Kurses? Es gibt einen Theorietest mit 20 Fragen, der dazu dient, die eigenen Schwachstellen kennen zu lernen. Oft schämen sich die älteren Teilnehmenden, wenn sie viele Fehler machen, aber dann sage ich ihnen, dass auch Neulenker, bei denen die Theorie ja noch frisch ist, ebenso viele Fehler machen. Immer wieder auffrischen ist also wichtig. Weiter werden neue Verkehrsregelungen oder Fragen besprochen. In einem zweiten Teil gibt es eine von einem Fahrlehrer begleitete Fahrt, die Stadt-, Autobahn- und Überlandfahren etc. beinhaltet. Diese Fahrt dauert mit Feedback rund zwei Stunden.

Welche Verkehrsregeln sind neu? Es gibt ja fast jährlich neue Regelungen und Autofahrende haben die Pflicht, sich zu informieren. Neu ist beispielsweise das «Kurvenschneiden» verboten, (Abweichen des Rechtsfahrgebotes) Rückwärtsfahren ohne zwingenden Grund, oder LKWs und Busse müssen nicht mehr 100 m vor Schranken anhalten. Was ist das Kursziel? Ganz klar mehr Sicherheit. Die Teilnehmenden lernen ihre Stärken kennen und ihre meist unbewussten Schwächen, sodass sie sich verbessern und ihre Freude am Autofahren behalten können. Interview: Marlise Santiago

TCS Check-up-Kurse, Fahrtrainings, etc: www.tcs.ch.


10

Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

buch-tipp

Die Druckmaschinen verlassen «UmZug» - entlang der das Weiss-Medien-Haus Zuger Kantonsgrenze Impressionen zum Ende der Druckgeschichte in Affoltern

................................................... von pia kinner regionalbibliothek affoltern Wer über Berggipfel, durch Wälder und entlang von Feldern wandert, sollte seine Wanderbegleitung sorgfältig auswählen. Nicht zu viel labern soll sie, aber auch nicht zu wortkarg neben Pia Kinner. einem her stapfen. Bergwärts darf sie keinesfalls bei der kleinsten Steigung ausser Atem kommen und talwärts ist Trittsicherheit gefragt. Ideal wäre jemand, der etwas über Land und Leute zu erzählen weiss. Genauso ein Begleiter muss René P. Moor sein. In seinem ansprechend aufgemachten Buch «UmZug» nimmt er uns mit auf eine Wanderung der Zuger Kantonsgrenze entlang. Wandern dient ihm unter anderem «als formidables Vehikel, Zugänge zu unterschiedlichen Wissensgebieten zu schaffen, sofern man mit wachem und interessiertem Geist durch die Lande schreitet.» Damit er dem Grenzverlauf genau folgen kann, startet er seine Tour im Winter, wenn die Felder gefroren oder schneebedeckt sind. Begleiten wir ihn doch auf seiner ersten Etappe. Hier nimmt René P. Moor seinen langjährigen Wanderkumpel Toni mit. Die beiden starten in Walchwil und da die Grenze mitten durch den Bach verläuft, steigen die beiden Wanderer natürlich trotz winterlicher Temperaturen durch das Bachbett auf. Nach Storchenschritten durch Brombeerstauden gelangen sie auf ein Strässchen, das das Fortkommen erleichtert. Den Höhepunkt dieser Etappe bildet der Wildspitz, bevor sie den Abstieg unter die Füsse nehmen und bei einbrechender Dunkelheit bis Schornen wandern.

zur Zuger Kirschtorte, zu bekannten und unbekannten Persönlichkeiten und der erwanderten Wunderwelt. Viele Sagen berichten von vergangenen Zeiten und Menschen. Kritisch beobachtet er die Bautätigkeit im Kanton oder die Autobahn A4 im Säuliamt. Nur an einer Stelle ziehen dunkle Wolken auf: Der Wanderer kommt auf der 3. Etappe seiner Grenzbegehung zum Säuliamt und wird vom Plakat mit der Aufschrift «Konauer Amt. Auf der Sonnenseite» begrüsst. Nach seinen Erinnerungen hat er bei seinen verschiedenen Exkursionen dieses Plakat noch nie bei Sonnenschein gesehen. Tja, nach über 2400 absolvierten Wanderungen sollte man über ein klein wenig Organisationstalent verfügen! Trotz all der Kilo- und Höhenmeter ist Moor ein Geniesser. Er freut sich über viele kleine Dinge, für die er ein gutes Auge beweist. In angenehmem Plauderton teilt er mit uns sein Wanderglück und die Freude über «Begebenheiten, die du bei keinem Reisebüro buchen kannst». Die angepeilten Grenzsteine, die Landschaft oder bemerkenswerten Bauwerke lichtet er selber ab und bereichert mit diesen schönen Fotografien sein Buch. Ein empfehlenswertes Buch, das keine Wanderanleitung mit Wegbeschreibung ist, sondern rechtzeitig zum Frühlingsanfang die Lust weckt, die Welt im Fussgängertempo gemächlich zu durchschreiten und sich an den alltäglichen Beobachtungen zu erfreuen.

Die Ladung wird gesichert und für den Abtransport ins Zwischenlager vorbereitet. (Bilder Thomas Stöckli)

Auf der Sonnenseite – wirklich? Auf seinen insgesamt sieben Etappen lässt sich der Autor von Landschaften, Gebäuden, Persönlichkeiten, Firmen, Gewässern oder Schildern zu Erzählungen inspirieren. So erfährt man beispielsweise übersichtlich zusammengefasst Hintergründe und Wissenswertes zur Schlacht von Morgarten, zur Schweizer Meisterschaft im Orientierungslauf von 1982, zur Industrie entlang der Lorze, zu Glencore, anzeige

René P. Moor: UmZug. 1:1 zu Fuss entlang der Zuger Kantonsgrenze. Edition Wanderwerk, Burgistein 2017.

5,5 Tonnen am Kranhaken: Die Heidelberger Zylinderpresse.

Gut gerüstet für das schwere Material. (Bild Peer Messerli)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

11

Musik, die Geschichten erzählt Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten unter dem Motto «Vorhang uuf» Der Musikverein Bonstetten öffnete auch dieses Jahr den Vorhang für einen bunten Strauss an wunderschönen Melodien, unverwechselbaren Ohrwürmern und Hits aus Musicals, Operetten und Filmen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Werner Brawand als kantonaler Ehrenveteran geehrt. ................................................... von regula zellweger Bis zum letzten Platz war am vergangenen Samstag das Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten im Gemeindesaal ausverkauft. Unter der Leitung von Dirigent Nino Wrede spielte das Orchester zehn Stücke und drei Zugaben. Das Programm zeigte die Vielseitigkeit eines Blasorchesters auf. Lediglich die Titel der beiden OperettenMedleys waren in deutscher Sprache, alles andere waren englische Titel.

Fulminanter Auftakt Mit Paukenwirbel begann das Konzert. Der Bettelstudent ist die wohl populärste Operette des Österreichers Carl Millöcker. Das Werk hat im Original kein Vorspiel, Fritz Neuböck hat in guter österreichischer Tradition Motive daraus zu einer Ouvertüre zusammengeführt, die vom Musikverein Bonstetten schwungvoll gespielt wurde. Peter Steiner, Präsident des Musikvereins, begrüsste die Konzertbesucher und verdankte die Gemeindebehörden, die Feuerwehr, die Männerriege und den Frauen-FC, welche den Abend tatkräftig unterstützt haben. Dann übergab er das Wort Lukas Koch, der den Anlass moderierte und mit Informationen zu den Stücken ergänzte.

Präsident Peter Steiner (li.) ehrt den Kantonalen Veteranen Werner Brawand für 50 Jahre Engagement im Musikverein. Die in der dritten Klasse positionierte Harmonie wurde bereits 1888 gegründet. Heute sind es 25 Mitwirkende, am Konzert unterstützen zudem Jungmusikanten die Formation. Besonders anspruchsvoll waren die Stücke Cats Hills und Schindlers List. Auf den Bettelstudenten folgte das asiatisch anmutende Stück Hunting Scenes von Satoshi Yagisawa, das vor dem geistigen Auge der Zuhörer Jagdszenen auf einer taiwanesischen Insel heraufbeschwor. «Schindler’s List» erzählte vom deutschen Industriellen, der Hunderten von Juden das Leben rettete und «Songs from the Catskills» begleitete einen irischen Auswanderer auf seinem schwierigen Weg durch Amerika – und schon war Pause.

Drei Zugaben und eine Ehrung Danach folgten drei Stücke aus weiteren Filmen: Indiana Jones, The Sound of Music und Goldeneye. Mit «Im weis-

Der beliebte Dirigent Nino Wrede (Mitte) wird den Musikverein Mitte 2018 verlassen. Am 16. Mai tritt er mit dem Musikverein Bonstetten nochmals am Hafenkonzert in Rapperswil auf. (Bilder Regula Zellweger)

sen Rössl» ertönte das zweite Operetten-Medley – in alpenländischer Manier, und mit einem Stück von Duke Ellington wurde quasi ein amerikanisches Gegenstück gesetzt. Mit «Charlie’s Angels» endete das offizielle Konzert. Ohne Zugabe gibt es wohl kaum ein Jahreskonzert. Auf «Hawaii-Five-O» folgte eine Wiederholung aus «Im weissen Rössl» und den heiteren Schlusspunkt setzte die Harmonie singend mit «…und Tschüss» von Christoph Walter. Damit ging der Abend in den gemütlichen Teil über. Präsident Peter Steiner verdankte die tollen Leistungen des Dirigenten Nino Wrede. Dieser versteht es hervorragend, viel aus dem Laien-Orchester herauszuholen. Spürbar war die gute Stimmung im ganzen Orchester, woran auch ein Dirigent einen wichtigen Anteil hat. Mit Bedauern informierte Peter Steiner, dass Nino Wrede das Orchester Mitte 2018 verlassen werde. Rund fünf Jahre

hatte der Dirigent das Orchester geleitet. Viel länger war Werner Brawand Dirigent, von 1990 bis 2013. Er amtierte auch als Kassier und Präsident während den 50 Jahren Mitgliedschaft. Mit 16 Jahren war er in die Harmonie eingetreten. Eine optimale musikalische Ausbildung genoss er im Militär, wo er Spielführer war. Auch heute noch unterstützt Werner Brawand das Orchester, indem er Noten umschreibt, dem Orchester betreffend Können und Zusammensetzung anpasst – eine anspruchsvolle Aufgabe. Werner Brawand ist nicht nur Mitglied des Musikvereins Bonstetten, er hat ihn geprägt. 2017 bekam er in Rafz die Ernennung zum Kantonalen Veteranen.

Lob und Anerkennung Sepp Studer besuchte als Vorstand des Musikverbands Amt und Limmattal, dem Bonstetten angehört, das Jahreskonzert und war des Lobes voll. Be-

gleitet wurde er von seinem Schwiegersohn Daniel Mellini, der erzählte: «Beim nächsten Konzert bin ich mit auf der Bühne.» Vor zwei Jahren konnte er noch keine Noten spielen, nun ist er bereit, als Saxofonist mitzuspielen. Möglich ist dies dank des Projekts «Bläserklasse für Erwachsene» aller Musikvereine des Knonauer Amtes. Die Bläserklasse für Erwachsene bietet in der Region die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung das Spielen eines Instruments zu erlernen. Nachwuchsförderung ist ein Thema bei wohl allen Musikvereinen. Sepp Studer wünscht sich, dass das gemeinsame Musizieren und die Kameradschaft in einem Musikverein wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Das Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten hat genau dies gezeigt: Gemeinsames Musizieren verlangt einiges an Engagement, bringt aber auch eine Menge Freude und Freundschaften.

Volkstümliche Melodien und Juchzer im Oberamt Traditioneller Abend des Jodlerklubs am Albis in Hausen Für viele Fans der volkstümlichen Musik ist das Chränzli des Jodlerklubs am Albis in Hausen ein unverzichtbares Erlebnis. Die Jodler im Oberamt hiessen das Jodelchörli Hüsliberg aus Ebnat-Kappel als Gastformation herzlich willkommen. ................................................... von martin mullis Wenn es am Samstagabend im Gemeindesaal Weid in Hausen nach Chämibraten riecht, wenn in der Eingangshalle saftige Schinken baumeln und sich der Saal langsam mit fröhlichen Menschen füllt, dann findet der traditionelle Jodlerabend statt. Der ein wenig diskrete Auftritt der «Linden-Örgeler», welche neben der Bühne die erwartungsvollen Besucher einstimmen, ist ein weiteres untrügliches Zeichen, dass einige lüpfige und gemütliche Stunden angesagt sind. Eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes ist der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. An den Tischen sitzen ältere und jüngere Menschen, meist im Familienverband, es herrscht eine stimmungsvolle fröhliche Atmosphäre: Kein Zweifel, Jodeln berührt die Herzen. Präsident Kurt Bertschinger weiss seine gespannten Gäste effektvoll zu begrüssen, steht er doch mit dem Mikrofon in der Hand plötzlich mitten im hinteren Teil des Saals, um den traditionellen Jodlerabend gebührend zu eröffnen. Die Oberämtler Volksmusi-

kanten beginnen mit einem ruhigen und besinnlichen Stück und die unausgesprochene Meinung des Publikums im Saal «So tönt das Herz der Schweiz» bestätigen auch die folgenden Titel der Jodellieder: «Abezyt», «Siloballe-Blues» oder «Über Stock und Stei». Der Jodlerklub am Albis befindet sich in einer komfortablen Lage, muss er sich doch keine Sorgen um den Nachwuchs machen. In den Formationen Jungjodler und Jodlerspatzen singen und juchzen 20 Mädchen und Knaben, vom Kindergärtler bis zum Teenager.

Geflochtene Zöpfe und «Sennechutteli» Klar, dass die ganz Jungen mit ihren geflochtenen Zöpfen und gestickten «Sennechutteli» als die unübertroffenen Stars der Zuschauer gelten und dies auch sichtlich geniessen. Das Programm des Abends wird denn auch durch die abwechslungsreichen Auftritte wie «Tochter-Vater-Quartett» und «Gerber-Terzett» mit dem und vom Nachwuchs bereichert. Wenn die Jodlerinnen in ihren farbenprächtigen Trachten mit den urchigen Jodlern auf der Bühne, begleitet von den auf der Bühnenkante sitzenden Jodlerspatzen zusammen mit dem Publikum das Saallied «Min Vater isch en Appezeller» singen, bekommen mindestens die Eltern, Tanten und Göttis der kommenden Jodler-Generation feuchte Augen. Ebenfalls etwas wehmütig auch die erste inoffizielle Verabschiedung

Heimelige Klänge in Hausen: Jodlerklub am Albis. (Bild Martin Mullis) eines langjährigen und verdientstvollen Mitglieds der Jodlerfamilie. Emil Jud, ehemaliger Präsident, Ehrendirigent und Mitglied seit 1972 wird kürzertreten. Sein Rücktritt wird erst anlässlich des zweiten Jodlerabends am 24. März in Mettmenstetten gebührend gefeiert. Die am letzten Samstagabend eingeladene Gastformation «Jodelchörli Hüsliberg» aus Ebnat-Kappel verlieh dem Konzert mit hochkarätigen Liedervorträgen eine ganz besondere Note. Die sicheren und klangvollen Töne der vier Jodlerinnen und die kräftigen und dynamischen Stimmen der Männer begeisterten auch die anspruchsvollsten Besucher vollauf. Die farbenprächtigen Trachten der Frauen und

die üppige Ausstattung der Männer mit ihren silbernen Ketten und güldenen Schnallen boten die dazu passende Kulisse auf der Bühne. Der nicht enden wollende Applaus des Publikums erzwang dann mehrere Zugaben, was die Gäste aus dem Toggenburg jedoch sichtbar genossen. Ebenfalls augenfällig zufrieden und aufgeräumt verliessen die Volksmusikfreunde am späten Abend den Gemeindesaal Weid in Hausen, berührten doch einige Stunden die schönsten Melodien von der Liebe zur Heimat und zur Natur beim geselligen Beisammensein ihre Herzen. Am Samstag, 24. März, wird der Jodlerabend im Mehrzwecksaal Wygarten in Mettmenstetten wieder-

holt. Als Gast wird der Jodelklub Flühli auftreten. anzeige


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 Mit unserem neuen Reisecar! Brünig – Thunersee Donnerstag, 5. April 2018

Fr. 40.–

Spargelessen Bohrerhof (DE) Donnerstag, 26. April 2018

Fr. 42.–

Muttertagsfahrt ins Toggenburg inkl. Mittagessen Sonntag, 13. Mai 2018

Fr. 82.–

6. Gutmadinger Kramerfest (DE) Sonntag, 20. Mai 2018

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018

Fr. 116.–

Ferienreisen 2018 Hochschwarzwald/ DZ/HP Fr. 860.– Gengenbach 30. April bis 5. Mai 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

www.aemtler-car.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

17 Traktanden

Neues Wirtepaar

Der Gewerbeverein Oberamt lud zur 56. Generalversammlung ins Kloster Kappel. > Seite 15

Michael von Arx und Joëlle Apter übernehmen das Ruder im «Löwen», Hausen. > Seite 19

-

13

Ämtler rocken Die Bands Wilcox und Last Avenue spielen morgen Samstag in der «Krone», Hedingen. > Seite 21

Warten, bis das Leben beginnt Berührende Lesung von Erwin Koch in der Regionalbibliothek Affoltern Am 15. März war der Luzerner Journalist und Autor Erwin Koch in der Regionalbibliothek Affoltern zu Gast. Die mitgebrachte Geschichte berührte, es gab sogar ein paar Tränen.

und dessen Ehefrau, die den Plot in skurriler Weise zuspitzten. Wenn das Ehepaar Franziska plötzlich adoptieren wollte, wenn sie ihr einen Kredit für den Hauskauf gaben, oder wenn sie später gemeinsam in das Pflegeheim einzogen, das die junge Geliebte führte.

................................................... von livia häberling

Es gab viel zu besprechen

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Franziskas Leben hiess Paul, und seit sich ihre Wege gekreuzt hatten, liess er sie weder leben noch verstehen. «Jenseits der Geranien – Bilanz einer Liebe» ist die wahre Geschichte einer Frau, die ihr Leben lang gewartet hat. Auf den Mann ihrer Träume, das Glück, eine Zukunft. Das Leben.

Eine sorgfältige Bilanz Jetzt, 30 Jahre nach Pauls Tod, war für sie die Zeit gekommen, um unter diese Liebesgeschichte einen Strich zu ziehen und endlich zu verstehen. Dieser Strich hätte vieles sein können: Die Abrechnung einer enttäuschten Geliebten, oder der Schlussstrich des Autors unter einen Sachverhalt, zu dem damit endlich ein Urteil gesprochen werden konnte. Stattdessen präsentierte Erwin Koch in seiner Reportage eine Frau, die ihr Leben vor dem Publikum sorgfältig bilanziert. Sie, die

Der 61-jährige Luzerner nahm sich nach der Lesung viel Zeit für die Fragen des Publikums. (Bild Livia Häberling) über 30 Jahre lang den Mann einer anderen begehrte und verführte, tat das nüchtern und selbstkritisch: «Sie zerstören meine Ehe!», schimpfte die Gehörnte in der Erinnerung, «Du weisst, dass nicht gut ist, was du tust?», mahnten die Eltern. «Ich merkte, wie sie litten, weil ich liebte, wie zu lieben sich nicht schickte», resümierte sie selbst. Doch diese Voten zeigten nur den moralischen Teil der Geschichte. Der

emotionale war komplexer. Da war Franziska, diese junge Telefonistin, die sich in einen Mann verliebte, ihn begehrte und auf ihn wartete, ihn wollte und auch kriegte. Aber halt niemals ganz. Und da war Paul, dieser ältere Spitaldirektor, der sie liebte, und beschenkte, der sie warten liess, aber auch förderte, der Versprechen machte, und doch nie konkret wurde. Und nicht zuletzt waren da noch die Verstrickungen zwischen Franziska, Paul

Der Redebedarf war nach der Lesung gross. Das Publikum wollte nicht nur über Erwin Kochs Arbeitsweise und seine Geschichtensuche mehr erfahren, sondern auch über Franziska, die heute 84-jährig ist und nicht zur Lesung kommen mochte. Ihre Liebesgeschichte berührte und liess das Publikum ein paar Tränen wegwischen. Zugleich sollte es mit offenen Fragen zurückbleiben. Erwin Koch hatte die Ecken von Franziskas Biografie bis ins Detail ausgeleuchtet, um dann wegzulassen, was nicht zwingend gesagt werden musste. Diese Reduktion liess eigenen Bildern und Gedanken Platz. Aber auch eigenen Urteilen, wie sich aus den Voten zeigte. Eins jedoch war klar: Die Geschichte fand beim Publikum grossen Anklang. Vielleicht, weil sie ganz unaufgeregt vom prallen Leben erzählte. Vielleicht aber auch deshalb, weil die Reportage keine Abrechnung und kein Urteil war, sondern einfach eine wahre Geschichte. Erzählt von Erwin Koch.

«Gägemehr? – das fehlti no!»

Generalversammlung des Gewerbevereins Unteramt in Bonstetten Am 20. März traf sich der Gewerbeverein Unteramt zur GV. 42 der 110 Mitglieder waren im «Guggi-Beizli» des Gartencenters Guggenbühl mit dabei.

lich. Die schlechten Nachrichten zuerst: Sie war ordentlich ereignisarm. Ob letztjähriges GV-Protokoll, Jahresbericht und Jahresrechnung 2017 oder Budget 2018: Die 42 Mitglieder und der Vorstand hätten sich einiger nicht sein können. Konkret: Jedes der Traktanden wurde einstimmig angenommen. Einzig bei der Anpassung der Statuten gab es Meldungen aus dem Publikum. Der Vorstand wird darüber diskutieren, wie Passivmitgliedschaften zukünftig gehandhabt werden sollen. Ob so viel Harmonie hatte man es prompt verpasst, die Stimmenzähler zu erküren. Nachdem man den

Fauxpas bemerkt hatte, war man der Meinung, dass die Zähler schnell bestimmt seien, sollte es Gegenstimmen geben. «Gägemehr? – das fehlti no!», so Präsident Hans-Ruedi Widmer mit einem schelmischen Räuspern. Die «Mensch, war das ordentlich!», hätte Sache sollte damit für den Rest des man sich denken können, als sich der Abends vom Tisch sein. Abend langsam seiner letzten Stunde Ordentlich im wahrsten Sinne des zuneigte, die Bonstetter SüssmostWores war die GV auch wegen des crème ausgelöffelt war und die ersten Referats von Marcel J. Strebel. Seine Vereinsmitglieder den eisigen Schnee Firma Anta Swiss AG hat ihren Sitz in von ihren Autos kratzten. Tatsächlich Knonau und produziert den «Abfallwar diese 43. Generalversammlung hai», der unter anderem nicht nur in des Gewerbevereins Unteramt in der der Stadt Zürich, sondern auch im vielerlei Hinsicht ganz schön ordentSäuliamt im Einsatz ist. In seinem Vortrag erzählte er von der Erfolgsstory dieses Abfallbehälters und gab den Besuchern einen Einblick, wie seine Firma sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellt. Dem Publikum kamen aber auch andere erstaunliche Fakten zu Ohren: Beispielsweise, dass es die Bundesrepublik Deutschland jährlich rund 960 Millionen Der Vorstand des Gewerbevereins Unteramt. von links: Liliane Winzenried, Bettina Kemper, Franken kostet, Hans-Ruedi Widmer, Andreas M. Montemitro, Oskar Hedinger, Karl Wälle und Teresa Bartesaghi. um all die Kau(Bild Livia Häberling.)

gummis wieder von den Böden ihrer Mülleimer zu kratzen. Und nicht zuletzt war die Generalversammlung an diesem Dienstagabend einfach ordentlich gesellig. Verhungern musste niemand, verdursten schon gar nicht – darum war das Team des Guggi-Beizli bemüht. Die Mitglieder schienen den Austausch untereinander zu schätzen, man ass und trank und diskutierte und lachte bis in die späteren Abendstunden. (lhä) anzeige

Die Luftseilbahn verkehrt im 15-Minuten-Takt. (Bild zvg.)

Felseneggbahn stellt um auf Sommerfahrplan Nach den Revisionsunterbrüchen geht die Luftseilbahn Adliswil – Felsenegg LAF ab Samstag, 24. März, wieder in Betrieb. Bis Ende Oktober gilt der Sommerfahrplan. In den vergangenen drei Wochen war der Betrieb der Luftseilbahn Adliswil – Felsenegg LAF jeweils von Montag bis Freitag unterbrochen. Bei der jährlich vorgeschriebenen Revision wurden verschiedene Kontroll- und Unterhaltsarbeiten durchgeführt, zudem die obligatorische Bergungsübung und der Instruktionstag.

Umstellung auf Sommerfahrplan Von Samstag, 24. März, bis Samstag, 27. Oktober, verkehrt die LAF nach Sommerfahrplan jeweils von 8.05 bis 22.05 Uhr (sonntags bis 20.05 Uhr) im 15-Minuten-Takt. (pd.) Infos zum Fahrplan: www.laf.ch oder www.zvv.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 24. März 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri–Osterbasteln in der Chilestube Sonntag, 25. März 10.00 Palmsonntagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Bettina Stephan, Katechetin Marlies Schmidheiny und 3. - Klass-Kinder. Im Anschluss Chilekaffee 17.00 Konzert zum Palmsonntag Der Limmattaler Kammermusikkreis unter Leitung von Conrad Zwicky spielt Barockwerke für Gesang, Oboe und Cembalo mit Ensemble. Eintritt frei–Kollekte

Freitag, 23. März 16.00 3.-Klass-Unti Sonntag, 25. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 27. März 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller

Vorankündigung: Freitag, 30. März 10.00 Gottesdienst zum Karfreitag mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 31. März 21.00 Osternachtfeier in der Kirche, Team Sonntag, 1. April 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jürgen Schultz

Ref. Kirche Affoltern a. A. Palmsonntag, 25. März 9.30 bis 9.50 Uhr «Morgenlob», singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Vikarin M. Hirt Mittwoch, 28. März 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Vikarin M. Hirt Gründonnerstag, 29. März 18.30 Abendmahlsfeier in der Kirche. «Das letzte Mahl als Auferstehungsmahl» mit Input zu Abendmahl und Reformation und der Möglichkeit zur Diskussion Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 24. März 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten. Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 25. März 10.30 Taufgottesdienst auf der Stiftung Rotenbirben (Rütistr. 5, Bonstetten) Taufe von Sarah Bachofner und ihren Kindern: Leon, Finn, Iven, Noeh, Leya und Joel Mitwirkung der 3. -Klässler Bei schönem Wetter draussen sonst in der Scheune Anschliessend Apéro. Es besteht die Möglichkeit mitgebrachtes Grillgut über dem Feuer zu bräteln. Brot und Getränke vorhanden. Ausgeschilderte Parkplätze stehen zur Verfügung

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 25. März Ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 Familien-Kirche Gottesdienst mit Rückgabe der Taufschmetterlinge und Taufe von Leonie Grob. Während der Predigt Kinderprogramm im Pfarrhaus Montag, 26. März 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 25. März Palmsonntag 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Palmsonntag, 25. März 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 14.00 Öffentliche Führung durch die Ausstellung ostchristlicher Ikonen mit Nina Gamsachurdia, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Ilaria Nueva – Spirit of Balkan «Mein Herz sehnt sich nach Dir immerdar» Aranka Stimec (Gesang, Flöten) Dirk Lenz (Perkussion und Mundharmonika, Gesang) Ellen Mross (Akkordeon und Gesang), Toni Lauper (Klarinetten) Lesungen: Pfrn. Katharina Brem Eintritt frei – Kollekte Mittwoch, 28. März 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Gründonnerstag, 29. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeigen: Karfreitag, 30. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Ensemble QuartierClarinettes – «Kontraste», Cornelia Dürr (Klarinette und Bassetthorn) Philippe Schaunig und Erwin Müri (Klarinetten), Thomas Eckert (Bassklarinette) Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei – Kollekte Ostersonntag, 1. April 5.30 Ostermorgenfeier im Freien und in der Kirche Alle Teilnehmenden sind im Anschluss zum Frühstück eingeladen 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Osterfest mit Pfr. Markus Sahli und D. Steger (Trompete) K. Müller (Orgel) 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit Trio Rafale – «Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt» Maki Wiederkehr (Klavier) Daniel Meller (Violine) Flurin Cuonz (Violoncello) Lesungen: Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 25. März 10.00 Familiengottesdienst am Palmsonntag mit Pfrn. C. Mehl, Frau Abel und den 4.-Kässlern «Jesus, der andere König zieht in Jerusalem ein». Die 4.-Klässler werden den Gottesdienst mitgestalten. Taufe von Anja Studer Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 25. März Palmsonntag 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jakob Dubler Austeilung der Palmzweige Beginn der Hohen Woche 17.00 Pfarrhauskonzert von Sebastien Dupuis Tickets nur noch auf Anfrage bitte um Anfrage und allfällige Anmeldung bei thomas.maurer@zh.ref.ch Karmittwoch, 28. März 18.30 Ausflug der Konfirmanden ins Jonenthal Karfreitag, 30. März 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Vikar Balz Bächtold Gesangverein KnoObf singt Lieder aus Taizé

Sonntag, 25. März 9.30 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfr. Kurt Liengme Montag, 26. März 15.45 Kolibri

Samstag, 24. März 17.00 Wortgottesfeier zum Gedenken an Don Paolo Gallo zusammen mit der Gruppe italo español Sonntag, 25. März 11.00 Familiengottesdienst Palmweihe vor dem Kreuz feierlicher Einzug, Kirchenchor Kindergottesdienst

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 25. März 11.00 Gottesdienst zum Palmsonntag Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Anschliessend Suppezmittag www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 23. März 19.00 Das Concerto piccolo mit «Sax 4 4» wurde auf den 20. April verschoben und findet heute nicht statt Sonntag, 25. März 8.15 Chilezmorge mit Frühstücksbuffet im Singsaal Chilefeld 10.00 Gottesdienst zum Palmsonntag mit Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (am Flügel), Mitwirkung des Flötenensembles Obfelden unter Leitung von Christiane Zaugg Anschliessend ca. 11.00 Treffen von Interessierten zum Thema Kinder und Familien im Rahmen des Projekts «Mir alli sind Chile» (Dauer bis ca. 12 Uhr) 9.15 Kolibri Singsaal Chilefeld 10.00 bis 11.00 Uhr Spiel und Spass in der Turnhalle 17.00 Gospelkonzert mit «The news singers & band» Eintritt frei - Kollekte Montag, 26. März 15.45 Minichile Reformiertes Kirchgemeindehaus Mittwoch, 28. März 14.00 Seniorennachmittag Theater mit der Seniorenbühne Luzern, Singsaal Chilefeld www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 24. und 31. März 16.00 Probe Ad hoc Chor in der Kirche für den Ostergottesdienst Alle sind herzlich eingeladen Leitung: Veronica Nulty Sonntag, 25. März 10.00 Palmsonntagsgottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Freitag, 30. März 10.00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Sonja Weisenhorn Christine Theus, Cello Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 1. April 6.00 Osterfeuer vor der Kirche 6.30 Ostermorgenfeier Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ad hoc Chor Felix Hofstetter, Flöte Kathy Bättig, Saxofon Veronica Nulty, Piano Mit anschliessendem Zmorge und Eiertütschen im Chor der Kirche Möchten Sie die Ostermorgenfeier mit vorbereiten? Melden Sie sich bei Pfarrerin Elisabeth Armingeon Telefon 044 761 21 33 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 25. März 10.00 Kirche Wettswil Familien-Gottesdienst zum Palmsonntag mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff 3.-Klass-Untikinder und Katecheten, anschliessend Apéro. Fahrdienst: Anmeldung bis 24. März 044 777 99 72 Montag, 26. März 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 27. März 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 28. März 14.00 Fiire mit de Chliine und Kolibri, Kirche Wettswil Freitag, 30. März 10.00 Kirche Stallikon Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Musik: Nuriya Karimbayeva (Violine), Zhanel Messaadi (Orgel). Fahrdienst: Anmeldung bis 29. März 044 700 45 45

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. März 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Palmsonntag, 25. März 9.30 Familiengottesdienst mit der Chinderchile Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa Mittwoch, 28. März 9.15 Kein Gottesdienst Hoher Donnerstag, 29. März 17.00 Abendmahlfeier für Kinder/Familiengottesdienst mit Diakon Pedro Guerrero 20.00 Eucharistiefeier Anschliessend 1 Stunde Anbetung Karfreitag, 30. März 9.15 Kein Gottesdienst 15.00 Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung 18.00 Via Crucis der MCLI (Start beim katholischen Pfarreizentrum, Abschluss im Schulhaus Ennetgraben)

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 24. März 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 25. März 10.00 PalmsonntagFamilien-Gottesdienst Dienstag, 27. März 19.30 Versöhnungsfeier Donnerstag, 29. März 19.30 Abendmahlfeier mit den Erstkommunikanten Freitag, 30. März 15.00 Gedenken des Leidens und Sterbens Jesu Christi mit Betrachtung des Kreuzweges

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 25. März Palmsonntag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti und der Mitwirkung von Ruth Dober und der 5. Klasse 11.00 Taufe von Nina Leuenberger

Kath. Kirche Obfelden Palmsonntag, 25. März 10.30 Familiengottesdienst mit Gastpriester Mate Lukac Hoher Donnerstag, 29. März 9.00 Kein Gottesdienst 17.00 Abendmahlfeier für Kinder/Familiengottesdienst mit Diakon Pedro Guerrero in Affoltern 20.00 Eucharistiefeier Anschliessend 1 Stunde Anbetung in Affoltern Karfreitag, 30. März 10.00 Kreuzweg für Familien

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 23. März 19.30 Sternstund Samstag, 24. März 18.30 Twens: Reach Säuliamt Sonntag, 25. März 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 26. März 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 25. März 9.45 Gottesdienst (Ueli Baltensperger), Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 23. März Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 25. März 10.00 Gottesdienst mit M. und J. Paone Leiter Heilsarmee SUI-AUT-HUN Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. März 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. März 2018

15

Es begann mit der ersten Berufswahl Reto Bernhard wollte mit den Händen arbeiten und mit Wasser zu tun haben Das Waschmaschinenmännchen auf dem Anhänger lacht und winkt. Darüber steht «Hallööchen». Wie es zu diesem «Hallööchen» kam, weiss der Inhaber der W.R. Bernhard AG in Wettswil nicht mehr. Aber, dass Offenheit und Freundlichkeit zur Unternehmensphilosophie gehören, ist Reto Bernhard, seinen Mitarbeitenden und Kunden klar.

seine Kreativität zum Zug – und seine langjährige Erfahrung, die ihn aber nicht im Denken einengt, sondern Professionalität sicherstellt. Mit der Kundschaft schaut er sich im Sanitärgrossmarkt mögliche Lösungen an, arbeitet vor Ort auch gleich mit seinem Tablet. Man schau sich ein neues Badezimmer in grosszügigen Ausstellungsräumen vor Ort an, kann aber auch gleich auf dem Bildschirm sehen, wie es in den eigenen vier Wänden wirken würde. Reto Bernhard integriert sogar ein Foto mit der Aussicht aus dem Fenster, sodass der Kundschaft die «Übersetzungsleistung» von der Ausstellung in die eigene Wohnung leichtfällt. Reto Bernhard ist glücklich, wenn seine Kunden nach dem Abschluss der Arbeiten strahlen: «Genau so haben wir es uns vorgestellt.»

................................................... von regula zellweger Der Bündner Reto Bernhard hatte nach der obligatorischen Schulzeit keine Lust auf weiterführende Schulen. Entgegen den Ratschlägen von Lehrpersonen und dem Berufsberater wollte er seinen Weg über einen Handwerksberuf machen. Er hat eine Affinität zu Wasser – damit lag es auf der Hand: Er wollte Sanitärinstallateur werden und sich beruflich mit allem beschäftigen, was ab dem Wasserzähler im Bereich von Gebäuden mit Wasser zu tun hat: Montage von Kalt- und Warmwasseranlagen sowie von Abwasser- und Gasanlagen. Es geht dabei nicht nur um Neubauten, sondern auch um die Planung von ganzheitlichen Lösungen, um Inbetriebnahme, Reparaturen, Unterhalts- und Wartungsarbeiten.

Ganzheitliches Denken Im letzten Vierteljahrhundert revolutionierten neue Technologien und neue Materialien den ganzen Sanitärbereich. Ökologische Faktoren gewannen an Bedeutung. Die Informatik übernimmt beispielsweise viele Arbeiten, die früher von Hand gemacht

Reto Bernhard vermittelt persönlich und mit seinem «Hallööchen» gleichzeitig Herzlichkeit und Professionalität. (Bild Regula Zellweger) werden mussten. Modernste Software ermöglicht in kürzester Zeit die Visualisierung von Lösungen, 3D, hochauflösend. Grossverteiler konkurrenzieren die lokal tätigen Handwerker immer mehr. Seit 1993, also einem Vierteljahrhundert, ist Reto Bernhard mit der W.R. Bernhard AG beruflich selbstständig – erfolgreich selbstständig. Er hat alle Entwicklungen in seinem Arbeitsbereich nicht nur mitgemacht, sondern sich auch proaktiv und innovativ mit den Veränderungen in seiner Berufswelt auseinandergesetzt. Sein Ziel ist immer optimale Kundenzufriedenheit. Lernt man Reto Bernhard kennen, freut man sich über seine herzliche Offenheit. In seinem Unternehmen lebt er seinen sechs Mitarbeitenden Professionalität kombiniert mit

Dienstleistungsorientierung und unkomplizierter Hilfsbereitschaft täglich vor. Reto Bernhard ist ein Mann, der einerseits zuhören, anderseits zupacken kann. Führungs- und Sozialkompetenzen, handwerkliches Geschick, technisches und praktisches Verständnis sowie räumliches Vorstellungsvermögen zeichnen ihn als Vollbluthandwerker und als Firmeninhaber aus. Er bezeichnet die Kommunikation als das A und O seiner täglichen Arbeit.

Kundenorientierung Reto Bernhard nimmt sich Zeit, um zu verstehen, was die Kunden haben möchten. Er hört zu, steht «in die Schuhe der Kunden», und überprüft die Realisierbarkeit der Wünsche im Budgetrahmen, der von der Kundschaft bestimmt wird. Dabei kommt

Qualität und Weiterbildung Reto Bernhard setzt auf Qualität und lässt sein Unternehmen seit 2013 ISO zertifizieren. Als eines der wenigen Unternehmen im Grossraum Zürich ist die W.R. Bernhard AG in Wettswil für die Durchführung von periodischen Sicherheitskontrollen an Gasapparaten und -installationen zertifiziert. Umweltfragen beschäftigen ihn und er setzt auf Nachhaltigkeit der Lösungen, die er gemeinsam mit einem Netz von Partnern realisiert. Ein anderer Erfolgsfaktor des Unternehmens besteht in der steten Weiterbildung von Chef und Mitarbeitenden. Reto Bernhard hat sich fachlich immer weitergebildet. «Ich unterstütze meine Mitarbeitenden in ihrer beruflichen Laufbahngestaltung», erklärt er. Aktive Akquise betreibt Reto Bernhard wenig, er setzt auf Kundenbindung aufgrund guter Leistungen, auf Mund-zu-Mund-Propaganda, und auf

gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Berufsbranchen, mit Behörden und Verwaltung und mit Produzenten wie beispielsweise Miele oder V-Zug.

Geräte austauschen Ob für Wäschepflege, Geschirrspülen, Kochen und Backen, Kühlen und Gefrieren oder Staubsaugen – die R.W. Bernhard AG kann das passende Gerät zu einem fairen Preis anbieten. Vorteil: Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass die saubere Installation der Geräte von bestausgebildeten Fachpersonen ausgeführt ist und dass bei allfälligen Problemen ein zuverlässiger Ansprechpartner sofort vor Ort ist. 400 bis 500 Geräte tauschen Reto Bernhard und sein Team jährlich aus. Reto Bernhard strahlt Lebensfreude aus. Sein Beruf macht ihm sichtlich Freude. In der Freizeit reiste er gern mit seiner Frau Iris in südliche Gefilde. Er kann sich vorstellen, in zehn Jahren etwas kürzer zu treten. An Ideen, was er auch noch tun könnte, fehlt es ihm nicht. Was Reto Bernhard mit der ersten Berufswahl begann, hat er zielstrebig und mit Leidenschaft gradlinig weitergeführt. Das Ergebnis ist die persönliche Zufriedenheit, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, Kunden und Partner.

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang machte die Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar).

«Schaut aufeinander, dann schaut ihr zu euch selbst» 56. Generalversammlung des Gewerbevereins Oberamt im Kloster Kappel Präsident Claudio Rütimann führte routiniert durch die 17 Traktanden der GV. Im Jahresbericht stellte er die Frage, ob Gewerbevereine noch zeitgemäss seien und beantwortete sie mit einem flammenden und humorvollen Plädoyer fürs Gewerbe.

Wenn die Jungen positive Erfahrungen mit dem Gewerbe machen, werden sie es weitertragen. Die Kantonsschule soll wieder die Alternative werden.»

Lust auf einheimisches Gewerbe

................................................... von salomon schneider «Gewerbevereine sind heute noch extrem wichtig. Es sind jedoch schwierige Zeiten für solche Organisationen. Denn, es geht uns zu gut», stieg Claudio Rütimann in seinen Jahresbericht ein. Der Fokus des Gewerbes liege auf Qualität und dies sei seine grosse Stärke. Das Internet bringe die Welt jedoch in die Stube. Dies berge die Gefahr, dass man alleine vor dem Tablet sitze und stundenlang Preise vergleiche, bevor man etwas bestelle: «Früher gab es unter den Gewerblern einen unvergleichlichen Zusammenhalt und man berücksichtigte sich gegenseitig. Heute erodiert diese Solidarität immer mehr. Dieser Gedanke ist mir übrigens gekommen, als ich in der Migros einen Blumenstrauss gekauft habe.» Dem Gewerbe gehe es gut. Es seien aber die guten Zeiten, in denen sich das Gewerbe für die Zukunft aufstellen müsse: «Schaut aufeinander, dann schaut ihr zu euch selbst.»

Berufslehre soll erste Wahl sein Nach seinem Plädoyer ging Claudio Rütimann auf Nachfolgeregelungen

Der Vorstand des Gewerbevereins Oberamt steht zusammen für die Interessen der KMU. Von unten links im Gegenuhrzeigersinn: «Claudio Rütimann, Rita Hürlimann, Patrick Müller, Lars Steiner und Silvia Illi. (Bild Salomon Schneider) ein: «Solange ich Präsident dieses Gewerbeverbandes bin, will ich verhindern, dass auch nur ein Gewerbebetrieb schliesst. Macht euch rechtzeitig Gedanken über die Nachfolgeregelung. Ich habe kürzlich zu diesem Thema einen Kurs besucht. Kommt auf

mich zu, wenn ihr diesbezüglich Fragen habt.» Ein weiteres Problem sei der Nachwuchs. In den Elternhäusern verliere die Berufslehre an Attraktivität: «Ich will jedoch nicht die Eltern erreichen, sondern die Jungen direkt. Ich will im

Oberamt Taschengeldjobs lancieren. Macht euch Gedanken, welche Jobs es in euren Geschäften geben könnte, bei denen die Jugendlichen mit dem Handwerk in Berührung kommen, Taschengeld verdienen und sich auf das Berufsleben einstellen können.

Anschliessend wurde das Projekt Lust auf einheimisches Gewerbe des Bezirksgewerbeverbandes diskutiert (siehe «Anzeiger» vom 13. März). Nicht alle Gewerbler sahen für sich selbst einen Nutzen. Da jedoch der Bezirksgewerbeverband 10 000 Franken sprach und jeder Gewerbeverein 2500 Franken mitfinanzieren soll, sollen 22 500 Franken in Label, Medienarbeit und den einheitlichen Auftritt investiert werden. Viele Gewerbler schienen sich noch nicht viel unter den Aktivitäten vorstellen zu können. Der Grundtenor war jedoch, dass der Zusammenhalt im Bezirk gestärkt werden soll und dass ein einheitlicher Auftritt für das ganze Säuliamt einen Mehrwert schaffen kann. Schliesslich wurde die Teilnahme am Projekt mit überwältigendem Mehr beschlossen. Jahresrechnung 2017, Budget 2018 sowie die Mitgliederbeiträge wurden einstimmig angenommen. Bei fünf Austritten verzeichnete der Gewerbeverein Oberamt 2017 fünf Neumitglieder. Da er als Neumitglied unentschuldigt fehlte, wurde ein Mitglied, wie dies die Statuten vorsehen, nicht aufgenommen. Der Gewerbeverein Oberamt zählt 132 Mitglieder. Die nächste Gewerbeschau Oberamt wird vom 17. bis 19. April 2020 stattfinden.


16

Forum

Eliane Studer in den Stadtrat

Primarschulpflege Bonstetten: Die Kandidierenden im Porträt

Miriam Fischer Wolf in den Gemeinderat

Für die Wahlen vom 15. April in die Primarschulpflege Bonstetten treten für fünf Sitze fünf Kandidatinnen und Kandidaten an. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Bisher und Neu, Alt und Jung, Frau und Mann sowie verschiedenster Berufs- und Lebenserfahrungen. Nicht erst bei einer späteren Zusammenarbeit, sondern bereits vor dem Urnenentscheid wollen die fünf bewusst als Team gemeinsam auftreten. Deshalb stellen sie sich an dieser Stelle alle zusammen vor und wünschen sich, ebenso gewählt zu werden.

Wahlen in Wettswil.

Finanziell ressourcenorientiert planen und handeln gelingt, wenn Werte wie Familie, ein sorgsamer, wertschätzender Umgang mit der Natur und allen Mitbewohnern, ins Zentrum gerückt werden. Durch engagierte, gut vernetzte Frauen und Männer mit Führungserfahrung aus allen Generationen kann dies gelingen. Wir haben das Glück, dass Eliane Studer bereit ist, sich für unsere Stadt einzusetzen. Sie unterstützt das Vereinsleben, attraktive Bedingungen für Familien und ein lebensfreundliches Umfeld für ältere Menschen. Dass wir so Gesundheit, Entwicklung, Betreuung aller Bewohner und Bewohnerinnen optimal unterstützen und so gleichzeitig Arbeitsplätze im Dorf sichern, ist bekannt. Ihre Erfahrung als Lehrperson befähigt sie, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen mit einzubeziehen. Lernen Sie Eliane Studer am Samstagmorgen, 24. März, auf dem Wochenmarkt persönlich kennen. Nehmen Sie die Chance wahr, legen Sie mit der Wahl dieser kompetenten und noch jungen Stadträtin für die Zukunft unserer Stadt eine sichere Grundlage. Mit Überzeugung wähle ich am 15. April Eliane Studer in den Stadtrat. Bernhard Stierli, Affoltern

Mit Respekt und Wertschätzung Sekundarschulpflege-Wahl Hausen, Kappel und Rifferswil. Wir freuen uns, dass Regula Baer sich für das Präsidium der Sek Hausen zur Verfügung stellt und möchten sie herzlich zur Wahl empfehlen. Ihre engagierte, umsichtige und sorgfältige Art sich in der Schule einzubringen, haben wir während ihrer Amtszeit sehr geschätzt. Es freut uns, dass sie nun bereit ist, das frei werdende Präsidium zu übernehmen. Für unsere Schule, für das Begleiten der Jugendlichen auf das Berufsleben, brauchen wir eine erfahrene Schulpflegerin an der Spitze. Regula Baer sind die Menschen wichtig, Schüler und Schülerinnen, Eltern und die Lehrerschaft liegen ihr am Herzen. Sie lebt Respekt und Wertschätzung vor, so haben wir sie kennen gelernt. Wir sind überzeugt, dass sie als Schulpflegepräsidentin das optimale Lernen der Schüler und Schülerinnen im Fokus haben wird und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Lehrerschaft Sek Hausen

Christina Kienberger (Präsidentin, bisher) Jahrgang 1968, verheiratet, ist als gelernte Betriebssekretärin Familienfrau in einer Patchwork- und Pflegefamilie mit sieben Kindern. Hobbies: Nähen, Singen, Tanzen und Reisen. Sie ist überzeugt: eine gute Schule ist das Fundament für die Zukunft unserer Kinder und somit der ganzen Gesellschaft. Als Mitglied seit 2002 und als deren Präsidentin seit fünf Jahren setzt Christina Kienberger sich genau dafür ein. Die Einführung der Einheitsgemeinde Bonstetten vor gut zwei Jahren war ein Meilenstein, seither amtet sie auch als Gemeinderätin mit dem Ressort «Bildung». Für sie ist es Verantwortung und Chance zugleich, sich so breiter abgestützt für optimale Arbeits- und Lernbedingungen an der Schule zu engagieren und Bildungsthemen ein grösseres Gewicht zu verleihen. Sie ist motiviert, mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen das Begonnene weiterzuführen, aber auch neue Aufgaben und Herausforderungen anzupacken.

Katja Geldard (bisher) Jahrgang 1971, verheiratet, zwei Kinder, arbeitet nach einer kaufmännischen Ausbildung mit einem Teilpensum bei Siemens. Hobbies: Familie, Sport, Fotografie und Reisen. Ihr grosses Interesse an Bildungsfragen hat sie vor fünf Jahren dazu bewogen, sich für die Schulpflege der Primarschule Bonstetten zur Verfügung zu stellen. Motiviert und mit Freude betreut sie seither das Ressort Schülerbelange. Nun möchte sie sich gerne auch weiterhin intensiv für eine optimale Schulbildung in unserer Gemeinde engagieren, ihre Meinung einbringen und die anstehenden Aufgaben und laufenden Projekte unterstüt-

Freitag, 23. März 2018

Treten schon vor den Wahlen als Team auf. Von links: Anna Christina Kamp, Mischa Kaiser, Christina Kienberger, Gregor Roth und Katja Geldard. (Bild zvg.) zen. Sie setzt sich für eine Primarschule ein, die weiterhin auf gesunde Finanzen achtet und trotzdem Neues anpackt, das direkt dem Unterricht und den Kindern zugutekommt.

Mischa Kaiser (neu) Jahrgang 1990, ledig, keine Kinder, arbeitet als diplomierter Hotelier-Restaurateur und Geschäftsführer. Hobbies: Biken, Wandern, Reisen und Kochen. Für ihn ist das schweizerische Bildungssystem eines unserer wertvollsten Güter. Dafür möchte er sich einsetzen und die Primarschule Bonstetten als Mitglied der Schulpflege fördern und mitgestalten. Mischa Kaiser ist in Bonstetten aufgewachsen und besuchte sämtliche obligatorischen Schulen hier. Daher weiss er die hohe Qualität der Primarschule zu schätzen. Als Jungunternehmer besitzt er die zeitliche Flexibilität, die für die Ausübung dieses Amtes notwendig ist. Zusätzlich erachtet er das Engagement als Einstieg in die Lokalpolitik mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten und Lernfeldern.

Anna Christina Kamp (bisher) Jahrgang 1970, verheiratet, zwei Kinder, ist nach einer Ausbildung zur Personalassistentin in Teilzeit als Assistentin/Sekretärin im Bereich Ausbildung Pflege im Stadtspital Triemli tätig. Hobbies: Familie und Sport (Fitness, Walken und Golf). Seit vier Jahren arbeitet sie motiviert und mit viel Engagement in der Schulpflege und ist für das Ressort Finanzen zuständig. Sie möchte das Begonnene weiterführen und sich für

eine zukunftsorientierte und stabile Schule einsetzen, wo ein gutes Lernund Arbeitsklima herrscht. Ihr ist es zudem wichtig, die laufenden Veränderungen im Schulsystem weiter aktiv umzusetzen. Sie freut sich auf die nächste Legislaturperiode, um das ganze Schulteam zu unterstützen und sich den kommenden Herausforderungen zu stellen.

Gregor Roth (bisher) Jahrgang 1965, verheiratet, drei Kinder, ist gelernter Werkzeugmacher und als Teamleiter verantwortlich für die Eingliederung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Hobbies: Tennis, Familie und deren Hobbies (Fussball). Durch seine Arbeitserfahrung weiss er, wie wichtig es ist, gute Startbedingungen für den Weg in die Selbstständigkeit zu erhalten. Neben dem Elternhaus ist die Schule der wichtigste und häufigste Ort für Kinder, wo sie sich aufhalten und für ihr Leben lernen. Sie sollen nicht nur fachliches Wissen lernen, sondern auch Sozialkompetenzen erlangen. Gerne beteiligt sich Gregor Roth am Gestalten dieser wichtigen Strukturen, denn ihm liegt es am Herzen, den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern ein gutes Arbeitsumfeld zu ermöglichen. Die Primarschule hat einen guten Ruf und soll diesen behalten können. Seine drei Jungs haben eine gute, schöne und gewinnbringende Schulzeit in der Primarschule erleben dürfen, dies möchte er auch weiteren Kindern ermöglichen und tritt somit für eine dritte Legislaturperiode an. Primarschulpflege Bonstetten

Thomas Gretler in die Sekundarschulpflege

Martina Hartmann: vernetzt und flexibel

Wahlen in Kappel a. A., Rifferswil und Hausen a. A.

Primarschulpflege-Wahl in Mettmenstetten.

Alle wollen nur die Besten; doch wo bleiben dann die anderen? Wer sich mit dem Thema «Lehrstellensuche» vertieft auseinandersetzt, sieht sich unmittelbar mit dieser Fragestel- Thomas Gretler. lung konfrontiert. Als Kandidat für die Sekundarschulpflege ist es mir ein zentrales Anliegen, dass in der Sekundarschule nicht nur die Wissensvermittlung, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung eine adäquate Beachtung findet. Natürlich ist die Wissensvermittlung eine zentrale Aufgabe der Sekundarschule. Die Anforderungen der Lehrbetriebe an Lehrstellensuchende gehen heute aber weit über die kognitiven Fähigkeiten hinaus. Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit,

Empathie, kreative Lösungsfindung etc. werden zu gleichbedeutenden Auswahlkriterien. Daher muss die Sozialisierung der Jugendlichen eine ebenso zentrale Aufgabe der Sekundarschule sein. Dies kann aber nicht mit Arbeitsblättern, sondern nur mit persönlichem Erleben erreicht werden. Mir ist daher wichtig, dass der Lehrkörper Räume bieten kann, um solche Erfahrungen erlebbar zu machen. Gerade weil die Jugendlichen durch eine prägende Lebensphase gehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Sekundarschulpflege solche Erfahrungsräume ermöglicht und initiiert. Als Vater zweier Knaben im Alter von 11 und 14 Jahren stehe ich mit beiden Füssen voll in diesem Thema und kann viel Erfahrung einbringen. Zudem bin ich der Ansicht, dass Kappel als mitfinanzierende Gemeinde in diesem Gremium vertreten sein muss. Ich stelle mich daher für die Sekundarschulpflege zur Verfügung.

Seit 2001 ist Mettmenstetten mein Zuhause und das meiner Familie. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 5, 10 und 15 Jahren. Ich wohne und lebe sehr gerne hier und fühle mich als Teil der Dorfgemeinschaft. Nun, da alle Kinder in der Schule sind, erlauben mir meine zeitlichen Ressourcen, mich für unsere Primarschule zu engagieren. Dank meiner drei schulpflichtigen Kinder und der Mitwirkung als Delegierte im Elternrat/Elternforum konnte ich einen breiten Einblick in den Schulalltag gewinnen. Durch meine Vernetzung im Ort kenne ich die Bedürfnisse und Anliegen von Familien an die Schule bzw. Tagesstruktur sehr gut. Aufgrund meiner Ausbildung als Kauffrau und meinen Erfahrungen im Vertrieb kann ich sehr gut mit Menschen umgehen. Besonders am Herzen liegt mir die Zusammenarbeit im Drei-

eck Schule, Eltern und Lehrpersonen, zum Wohle unserer Kinder. Pragmatisch mit einer Prise Hartnäckigkeit, sehe ich mich als Bindeglied, wenn es darum geht, gemeinsam Kompromisse zu finden. Martina Es ist mir ein grosHartmann. ses Anliegen, die Bedürfnisse und Anregungen der Bevölkerung aufzunehmen und in der Primarschulpflege zu vertreten. Die vielen guten Erfahrungen, die ich mit der Primarschule Mettmenstetten gemacht habe, bestärken mich in meinem Entschluss, für die Schulpflege zu kandidieren. Gerne möchte ich die tolle Arbeit aller beteiligter Personen an unserer Schule fortsetzen, mit meinem Engagement unterstützen und mit meinen Ideen bereichern. Martina Hartmann, Mettmenstetten

Die SVP Wettswil möchte sich aktiv am Gemeindegeschehen beteiligen. Frau Miriam Fischer Wolf stellt sich dafür zur Verfügung und wird deshalb von der SVP Wettswil nominiert. Sie ist Mitglied des Vorstandes unserer Ortspartei und könnte mit ihrer Mitarbeit im Gemeinderat den direkten Kontakt zur Gemeindebehörde endlich wiederherstellen. Ich kenne Frau Fischer Wolf. Sie ist eine engagierte junge Frau, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Eines ihrer politischen Anliegen ist ein ausgeglichener Finanzhaushalt. Um im Gemeinderat diesbezüglich mitzuwirken, ist sie prädestiniert, sie ist ausgebildete Betriebsökonomin. Geben auch Sie Ihre Stimme Frau Fischer Wolf und ermöglichen Sie die direkte Mitwirkung der SVP im Gemeinderat zum Wohle unseres schönen Dorfes, in dem es sich so gut leben lässt. Jürg Comminot, Wettswil

Kandidat für die RPK Stallikon gefunden Die FDP ist erfreut, dass ihr mehrfacher Aufruf auf positive Resonanz stiess und sich Thomas Schrempp zur Wahl stellt als fünftes Mitglied in die Rechnungsprüfungskommission Stallikon. Thomas Thomas Schrempp Schrempp (1952), verheiratet, seit November 2015 in Stallikon wohnhaft, parteilos, ist Betriebsökonom KSZ, war in leitender Funktion bei verschiedenen Banken tätig und arbeitet Teilzeit als Senior Credit Officer in einem Jungunternehmen (Fintech). Er verfügt über sechs Jahre Erfahrung als Mitglied der Schulpflege Egg, wovon vier Jahre als Finanzvorstand. Im Gespräch fügt er an, dass er seine Kenntnisse des öffentlichen Rechnungswesens im konstruktiv-kritischen Sinne in die Kontrollfunktion einbringen und anstehende Vorhaben in Stallikon begleiten und fördern möchte. Die FDP empfiehlt den Stalliker Wählenden, Thomas Schrempp auf den leeren Wahlzettel der RPK zu schreiben. FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil www.fdp-bsw.ch

Eine zweite Frau Zu den Wahlen in Hausen. Den Schülerinnen und Schülern unserer Primarschule in Hausen a. A. wünsche ich eine Schulpflege, die sie mit Frische auf ihrem Werdegang unterstützt. Unserem Gemeinderat wünsche ich eine zweite Frau ins bewährte Team. Deshalb freue ich mich, am 15. April Andrea Sidler zu wählen, als zukünftige Präsidentin der Primarschulpflege und damit als Mitglied des Gemeinderates. Elisabeth Glenck-Kuster, Ebertswil

Den Kandidierenden für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk bietet der «Anzeiger» Gelegenheit, sich vorzustellen – mit einem Text von maximal 1500 Zeichen plus einem Bild. Die Redaktion benötigt die Beiträge bis spätestens Ende März. (Red.)


Forum

Freitag, 23. März 2018

17

Katrin Röthlisberger als Primarschulpflege Affoltern: Gemeindepräsidentin Die Kandidierenden im Porträt Behördenwahlen in Wettswil. An den kommenden Wahlen vom 15. April stelle ich mich erneut für den Gemeinderat zur Verfügung. Diesmal auch als Gemeindepräsiden- Katrin tin. Röthlisberger. Meine Ziele: Ich möchte, dass Wettswil attraktiv bleibt, dies nicht nur mit dem Steuerfuss und dass wir den Einwohnern weiterhin eine schlanke und effiziente Verwaltung bieten können. Zudem gibt es Aufgaben wie «Wohnen im Alter», die weitergeführt werden müssen. Ebenso arbeiten wir weiter an einem für unser Dorf verträglichen Quartier- und Gestaltungsplan für das Gebiet Grabmatten/Weierächer. Als Familie sind wir vor 26 Jahren nach Wettswil, damals knapp 3500 Einwohner, gezogen und haben eine grosse

Veränderung des Dorfes miterlebt. Ich wünsche mir, dass trotz anstehender Änderungen Wettswil Wettswil bleibt. Meine Motivation: Ich finde es wichtig, dass man der Gesellschaft etwas zurückgibt. Zudem bin ich politisch interessiert und fand meine Aufgaben bisher sehr spannend. Und – es ist Zeit, auch wieder eine Frau an der Spitze unserer Gemeinde zu haben. Was ich kann: Als erfahrene Buchhalterin achte ich natürlich auch genau auf unsere Finanzen und hinterfrage Ausgaben. Ich bin gesprächsbereit und treffe auch den richtigen Ton im Umgang mit Leuten. Verfügbarkeit: Als Ehefrau und Mutter von zwei längst erwachsenen Kindern, kann ich die nötige Zeit neben meinen beruflichen und anderen Tätigkeiten, gut aufbringen. Meine Freizeit: Ich bin gerne in unserer schönen Natur. Aber auch Kochen gehört zu meinen Interessen. Katrin Röthlisberger, Wettswil www.fdp-bsw.ch

Andrea Cavelti in die Primarschulpflege Behördenwahlen in Mettmenstetten. Ursprünglich absolvierte ich eine Ausbildung zur Montessori-Pädagogin und studierte später Design Management an der Hochschule Luzern. Danach sammelte ich mehrere Jahre Berufserfahrungen im Hochschulumfeld und arbeitete bis zur Geburt unseres 3. Kindes im Jahr 2016 Teilzeit. Momentan bin ich Familienfrau und begleite meine Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Das älteste Kind ist schulpflichtig und so sind mir die Themen um den Schulalltag bestens vertraut. Ich engagiere mich im Elternforum und in der Arbeitsgruppe Elternbildung. Ich bin tatkräftig, kreativ, teamfähig und zuverlässig. Als Primarschulpflegerin möchte ich mein Engagement im Bereich Bildung und Schule vertiefen und die Entwicklung der Schule in Mettmenstetten künftig aktiv mitgestalten. Ich fühle mich in unserer Gemeinde sehr wohl und nehme unsere Schule als gut funktionierend wahr. Es

Frauen wählen Behördenwahlen in Hausen. In diesen Tagen hat der Ständerat beschlossen, bei der Zusammensetzung des Bundesrates neben der regionalen und sprachlichen Ausgewogenheit auch eine angemessene Vertretung der Frauen zu berücksichtigen. Das Geschäft geht nun in den Nationalrat. Für den Gemeinderat auf kommunaler Ebene gibt es keine solche Regelung. Umso mehr haben wir es als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Hand, eine bessere Vertretung der Frauen in politischen Ämtern durchzusetzen. Mit Andrea Sidler kandidiert in Hausen am Albis eine erfahrene und umsichtige Frau für das Präsidium der Primarschulpflege. Die Schulpräsidentin ist von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates. Mit der Wahl von Andrea Sidler wären im Gemeinderat Hausen zwei von sieben Mitgliedern Frauen. Wahrlich keine Umwälzung, aber immerhin ein wichtiger Schritt zur Zusammenarbeit von Frauen und Männern in der kommunalen Politik. Theres Keel-Kunz, Hausen am Albis

ist mir ein grosses Anliegen, diese hohe Qualität auch in Zukunft zu erhalten, denn eine starke Volksschule bildet ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft. Unsere Schule soll allen Kindern Andrea Cavelti. die bestmöglichen Entwicklungschancen bieten. Sie soll einen motivierenden Lernraum bilden, in dem sich die Kinder aufgehoben fühlen und individuell entwickeln können. Transparenz und eine offene Kommunikation sind mir wichtig, denn so entsteht Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Schulgemeinde. Ich bin bereit für alle Herausforderungen, die als Schulpflegerin auf mich zukommen werden, und danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung! Andrea Cavelti, Mettmenstetten

Mit Ausnahme von Philipp Büchner, Ressortleiter Finanzen, stellen sich alle bisherigen Schulpflegemitglieder zur Wiederwahl. Für den frei werdenden Sitz kandidiert die parteilose Andrea Bollmann. Mit der Einheitsgemeinde ab Juli 2018 wird die Schulpflege zu einer eigenständigen Kommission der künftigen Stadt Affoltern, was Auswirkungen auf gewisse Aufgabenbereiche hat. Zudem kandidiert die Schulpflegepräsidentin Claudia Spörri auch für den Stadtrat.

Andrea Bollmann.

Esther Gallusser.

Beat Kalt.

kommenden vier Jahren in das Gremium ein», erklärt Roger Marti, der Vater eines erwachsenen Sohnes ist.

Andrea Bollmann, parteilos, neu Andrea Bollmann, 1982, ist verheiratet und Mutter zweier vorschulpflichtiger Kinder. Sie verfügt über einen Master of Science in Arbeits- und Organisationspsychologie und hat zehn Jahre in der Westschweiz und in Kanada im Bereich Human Resources gearbeitet. «Ich möchte mich gerne für die Schulpflege Affoltern am Albis zur Verfügung stellen, um mich für eine zeitgemässe und ganzheitliche Entwicklung unserer Primarschule einzusetzen», erklärt sie. «Dabei soll der individuellen Entwicklung und Förderung der Schülerinnen und Schüler die Beachtung geschenkt werden, die sie verdienen.»

Esther Gallusser, SP, bisher

Britta Kull.

Roger Marti.

Claudia Merki.

wortung für die Liegenschaften an das Immobilienamt der künftigen Stadt Affoltern über. Beat Kalt wird verantwortliches Bindeglied sein und die Ressortleitung Finanzen der Abteilung Bildung (die Schule) übernehmen. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung», so Beat Kalt.

Britta Kull, parteilos, bisher

Esther Gallusser, 64, ist seit vielen Jahren Mitglied der Schulpflege. In dieser Zeit hat sie diverse Ressorts betreut. In den vergangenen vier Jahren leitete die Mutter von drei erwachsenen Söhnen das Ressort Tagesstrukturen mit Hort und Mittagstisch und engagierte sich in der Arbeitsgruppe «Einheitsgemeinde». Ein weiterer Aufgabenbereich war die Sonderpädagogik. Derzeit beschäftigt sie sich mit der Planung eines zusätzlichen Hortes in Zwillikon. «Mit meiner langjährigen Erfahrung und meinem Engagement möchte ich eine Stütze im Team der Schulpflege sein», sagt Esther Gallusser.

Die 45-jährige Pflegefachfrau HF arbeitet als Arztsekretärin im örtlichen Rehabilitationszentrum und verfügt über acht Jahre Erfahrung in der Schulpflege. Die verheiratete Mutter von drei Söhnen war während ihrer ersten Amtszeit verantwortlich für das Ressort Tagesstrukturen sowie Leiterin der Arbeitsgruppe ICT. In der ablaufenden Legislatur führte die Vizepräsidentin das Ressort Schulentwicklung. Künftig möchte sie die strategische ICT-Koordination wieder übernehmen und bei der Überführung in die Einheitsgemeinde weiter mitwirken. «Meine breite Erfahrung als Schulpflegerin setze ich gerne für eine weitere Amtsdauer ein», sagt Britta Kull.

Beat Kalt, SVP, bisher

Roger Marti, GLP, bisher

Beat Kalt, Kantonspolizist und Vater eines erwachsenen Sohnes, gehört seit 2010 der Primarschulpflege an. Als bisheriger Ressortleiter Infrastruktur war er zuständig für Neu-, Umbauten sowie Sanierungen der Schulinfrastruktur. Bis Ende Sommerferien 2018 liegt der Fokus auf der Sanierung des Kindergartens Zwillikon. Mit der Einheitsgemeinde ab Juli 2018 geht die Verant-

Seit elf Jahren ist der 49-jährige, in Affoltern aufgewachsene Roger Marti Behördenmitglied unserer Gemeinde, wovon vier als Primarschulpfleger. In dieser Zeit konnte sich der Swisscom Technical Consultant in sein Amt und sein Ressort Pädagogik einarbeiten. «Gerne bringe ich meine vielfältige Berufserfahrung, darunter über 30 Jahre Radio- und Fernseharbeit, auch in den

Claudia Spörri.

Claudia Merki, parteilos, bisher

Die eidgenössich diplomierte PR-Beraterin und selbstständige Kommunikationsberaterin engagiert sich seit 2013 in der Primarschulpflege. Seit 2014 betreut die 56jährige Mutter zweier erwachsener Kinder das Ressort Personal sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Der stetige Wandel von Gesellschaft und Schule stelle hohe Anforderungen an das Personal: «Umso mehr freut es mich, dass an unserer Schule viele engagierte Lehrpersonen und Mitarbeitende in anderen Berufsfeldern arbeiten.» Wichtig sei ihr ein Klima des gegenseitigen Respektes und Vertrauens. «Dafür und für einen zukunftsgerichteten Schulbetrieb möchte ich mich weiter einsetzen», erklärt Claudia Merki.

Claudia Spörri, SVP, bisher Die 45-jährige Kauffrau und Privat-Dozentin Claudia Spörri ist seit 2010 Mitglied der Schulpflege Affoltern am Albis. Die verheiratete Mutter zweier erwachsener Kinder war in verschiedenen Ressorts tätig und leitete im Schuljahr 2014/15 interimistisch, seit August 2015 als gewählte Präsidentin gemeinsam mit dem Gremium die Geschicke der Schule. «Nach der intensiven Arbeit in der Projektgruppe Einheitsgemeinde ist mein Ziel die optimale Überführung der Schule in die politische Gemeinde», sagt Claudia Spörri. «Meine Flexibilität, Belastbarkeit und Begeisterung für die Schule setze ich gerne in der nächsten Amtszeit als Schulpräsidentin und Stadträtin von Affoltern ein.» Primarschulpflege Affoltern am Albis

Für die Zukunft unserer Kinder

Fernando Treyer wieder als Schulpräsident

René Trinkler (parteilos) kandidiert für die Sekundarschulpflege Hausen-Kappel-Rifferswil.

Wahlen in Stallikon.

Ich bin in Hausen aufgewachsen und habe fast mein gesamtes Leben hier verbracht. Nach einem Auslandaufenthalt in Brasilien bin ich nach Hausen zurückgekehrt und lebe hier mit meiner Frau und René Trinkler. unseren zwei Kindern. In der Gemeinde bin ich fest verwurzelt, auch durch meine Tätigkeit in diversen Vereinen. Durch meine Erfahrungen in Brasilien und meine Tätigkeit als Personalfachmann ist es mir ein grosses Anliegen, dass wir unserem bewährten und erfolgreichen Bildungssystem Sorge tragen. Ich bin mir jedoch eben-

falls bewusst, dass durch den Wandel in unserer schnelllebigen Zeit auch eine stetige Anpassung der Schule nötig ist. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und der Schulleitung sehe ich es als zentrale Aufgabe, dass die jugendlichen Absolventen der Sekundarstufe optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden, sei es auf den Übertritt ans Gymnasium oder den Beginn einer Berufslehre. Mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung bin ich davon überzeugt, wichtige Impulse in die Sekundarschulpflege einbringen und aktiv die Zukunft unserer Kinder mitgestalten zu können. Ich kandidiere als parteiloser Kandidat, der die Anliegen der gesamten Bevölkerung vertritt. Packen wir die Herausforderungen gemeinsam an! Mit Ihrer Stimme sprechen Sie mir Ihr Vertrauen aus. René Trinkler, Hausen a/A

Die FDP ist erfreut, dass Fernando Treyer, parteilos, bisheriges Schulpflegemitglied, als Finanzvorstand und seit 2016 als Präsident, entschied, sich für das Präsidium zur Wahl zu stellen. Als Grund nennt Treyer, dass er auf eine Kandidatur verzichtete, um die gemäss neuem Gemeindegesetz mögliche Konstellation «Einheitsmandat Gemeinderat/Schulpräsidium» zu ermöglichen. Da gemäss Entscheid des Bezirksrats diese Option nicht zutrifft, möchte er sein Know-how weiterhin als Präsident in die strategische Führung der Primarschule einbringen. Seine fundierten Kenntnisse der komplexen Anforderungen, insbesondere in der Führung der Finanzen, prädestinieren ihn, das anspruchsvolle Amt erneut auszuüben. Ferner steht mit der erforderlichen Schulraumerweiterung bei einem angespannten Finanzhaushalt eine Aufgabe an, die das

neu zusammengesetzte Schulpflegeteam im ersten Amtsjahr als grosse Herausforderung zu meistern hat. Die Bereitschaft zur erneuten Übernahme der präsidialen Verantwortung soll Fernando Treyer. die Kontinuität eines gut geführten Schulbetriebs sicherstellen. Die FDP empfiehlt Fernando Treyer zur Wahl und begrüsst, dass die Wählenden eine echte Auswahl haben. Die FDP hält es für sinnvoll, dass bei so hohen Herausforderungen das Präsidium nicht wechselt und bei einem behördenerfahrenen Mitglied bleibt. Also Stalliker Wahlberechtigte, bitte Fernando Treyer als Schulpflegemitglied und Präsident auf den Wahlzettel schreiben. www.fdp-bsw.ch


18

Forum

Vertrauensbasis wieder aufbauen

Drei Schulpflegemitglieder machen weiter

Schulpflege-Wahlen in Hedingen. Am 13. März fand eine grössere Gruppe von Interessierten den Weg ins Chilehuus, um am Infoabend des «neuen Teams für die Schulpflege» teilzunehmen. Schon während der Vorstellungsrunde spürte ich ein Feuer, das jedes einzelne Teammitglied in sich trägt. Das Team setzt sich aus verschiedenen Berufssparten zusammen. Was aber auffällt: Bei allen sind soziales Verständnis, Kommunikation, Führungseigenschaften und Teamarbeit wichtige Eigenschaften. Die Gruppe scheint zu wissen, was sie will: Klar beschrieb jedes Mitglied, mit welchen Überzeugungen es dieses Amt angehen will. Sei es eine starke, sichere Mosaikschule in der Gemeinde zu erhalten, sei es eine gute und informative Zusammenarbeit mit allen Beteiligten aufzubauen oder bestehende Strukturen zu vertiefen. Alle Teammitglieder sind Eltern, deren Kinder die Schule Hedingen durchlaufen haben. Einige sind sogar selber ehemalige Schüler. Dass diese Anwärter sich sorgfältig auf die Aufgabe vorbereitet haben und ihnen bewusst ist, was auf sie zukommt, liessen sie durchblicken. Im Vorfeld wurden sorgfältig Interessierte eruiert, die bereit sind, sich für die Mosaikschule einzusetzen. Sie haben sich getroffen, rege diskutiert, sich eingelesen und informiert sowie mit Zielsetzungen auseinandergesetzt. Nach der Vorstellungsrunde kamen viele Fragen auf. Eine zum Know-how-Verlust, da niemand von ihnen in der Schulpflege ist. Sie sind sich bewusst mit einem Know-howVerlust starten zu müssen, zählen aber auch auf die bestehenden Strukturen (Schulverwaltung, Lehrerschaft, Dossier-Übergabe). Alle sind bereit, dies mit einem grösseren Einsatz zu bewältigen und sie haben gute Erfahrung in der Zusammenarbeit, da sie sich für eine gute Wahlkampagne finden mussten. Ein anderer Frager warf ein, ob sie auch mit einem anderen Wahlergebnis bereit seien, das Amt anzutreten. Sie werden in dem Gefüge die Schulpflege realisieren, das gewählt wird. Aber klar, sie bevorzugen einen Neuanfang als «Siebnerticket». Um mit Behörde, Eltern, Lehrern und Schulleitern zusammenzuarbeiten braucht es ein eingespieltes Team, ich bin überzeugt, dass es dies ist und dass dieses Team der Schulgemeinde neuen Schwung bringt und die heute fehlende Vertrauensbasis wieder aufbauen kann. Marcel Pfister, Hedingen

Perfekt versorgt Seit Jahren sind wir Kunden der Heumoos Apotheke, werden jeweils freundlich und kompetent beraten und bedient. Was jedoch letzte Woche passiert ist, möchte ich mit den Lesern teilen. Ich fragte nach einem passenden Pflaster für eine stark blutende Schnittwunde am Finger. Frau Küttel befand, dass sie die Wunde sehen wolle, ich hielt dagegen, dass es stark blute und eine «Sauerei» verursachen würde. Davon aber wollte sie nichts hören, begleitete mich ins Hinterzimmer, setzte mich hin, die Hand über dem Tropfbecken. Sämtliches Verbandmaterial lag bereit, vorsichtig entfernte sie das gut klebende Pflaster ... und es blutete wieder. Mit blutstillender Watte wurde die Wunde beruhigt, dann gabs eine Gaze und zuletzt einen meterlangen Verband. Alles begleitet von Erklärungen, u.a. wie dies nach drei Tagen zu entfernen sei. Mit guten Ratschlägen, Ermahnungen, einem professionell verbundenen Finger und grösster Dankbarkeit meinerseits wurde ich entlassen. Einmal mehr wurde mir bewusst, wie privilegiert wir mit unserer Heumoos Apotheke sind. Bianca Nielsen, Wettswil

Freitag, 23. März 2018

Wahlen Primarschulpflege Mettmenstetten. Für die kommende Legislatur stellen sich drei bisherige Behördenmitglieder wieder zur Verfügung: Fredy Mit Tatkraft und Herz im Einsatz: Bea Gallati, Rita Röllin Kurmann, Ressort und Fredy Kurmann (von links). (Bild zvg.) Liegenschaften (seit 2010), Rita Röllin, Ressort Perso- zung der begonnenen Projekte im nal und Schulentwicklung (seit 2014), Interesse der Schule. Gerade die ProBea Gallati, Präsidium (seit 2014). jektarbeit war in der letzten LegislaChristine Gerber, Ressort Schüler- turperiode sehr vielfältig und spanbelange (seit 2010), tritt altershalber nend – nun wird es ebenso spannend, zurück; bei Anja Kemmler, Ressort die Umsetzung zu gestalten. Finanzen (seit 2015), sind die fehlenden zeitlichen Ressourcen der Grund. Umsetzung Schulraumerweiterung begleiten und überprüfen Begonnenes in die Praxis überführen Projekt «riri» Schulraumerweiterung: Für die drei Bisherigen ist es wichtig, dass sie die begonnenen Arbeiten weiterführen und die in den verschiedenen Projekten erarbeiteten Resultate in die Praxis umsetzen können. Das grosse Know-How und die Erfahrungen bleiben erhalten und sorgen für eine qualitativ hochwertige Umset-

Die Schulraumerweiterung mit den verschiedenen, sich ergänzenden Teilprojekten inkl. des neuen Doppelkindergartens kann als Jahrhundertprojekt für die Schule und die Gemeinde Mettmenstetten bezeichnet werden. Fredy Kurmann und Bea Gallati, die sich beide zur Wiederwahl stellen,

Rückwärtssalto? Gewagter Rückwärtssalto beeindruckt Vereine nicht, Leserbrief vom 20. März. Werter Kantonsrat Sommer, Anzettler von Schlammschlachten pflege ich gemeinhin zu ignorieren. In Ihrem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Ihr Demokratieverständnis und Ihre Annahmen, wie ein Gemeinderat seine Aufträge auszuführen hat, sind eines Kantonsrates unwürdig. Sie wissen, dass unser Gemeinderat das Ressortsystem pflegt. In meinem Ressort, den Immobilien, liegt auch die Verantwortung für die Vermietung von gemeindeeigenen Räumlichkeiten. Das wissen Sie auch. Diese Vermietung hat nach dem vom Gesamtgemeinderat festgelegten Gebührenreglement zu erfolgen. Auch das wissen Sie. Würde ich nach Belieben Gebührenreduktionen oder gar -erlässe erteilen, dann bräuchten wir keine Gebührenreglemente, sondern könnten nach dem beliebten System «Vetterliwirtschaft» handeln. Das wissen Sie auch. Die Hilferufe der Vereine, die sich über zu hohe Gebühren beklagen, kennen wir beide. Dass es sich dabei um eine sehr

überschaubare Anzahl Vereine handelt, wissen Sie auch. Dass Ihre 100 Vereine in diesem Zusammenhang reine Polemik sind, ist Ihnen völlig klar. Dass mit einem schnellen, pragmatischen Lösungsvorschlag primär den unter den hohen Gebühren leidenden Vereinen geholfen werden könnte, scheint Sie massiv zu stören. Seltsam! Diesen Vereinen, denen schnell und wirksam geholfen werden könnte, empfehlen Sie, mich abzuwählen. Spannend! Am ersten Montag im Februar fand auch dieses Jahr wieder die InfoVeranstaltung der Immobilienabteilung statt. Bereits an diesem für Sie offenbar uninteressanten Anlass erläuterte ich meinen Vorschlag. Im betreffenden Bericht im «Anzeiger» war es ebenfalls zu lesen. So viel zum Schnellschuss. Und einmal mehr zeigt sich gerade im Wahlkampf, für wen Anstand ein Grundanliegen ist und nicht nur ein nach Bedarf und Belieben einzusetzendes Werkzeug. Hermann Brütsch, Gemeinderat und Immobilienvorstand, Affoltern

sind Mitglieder im Bauausschuss des Projekts «riri». Sie nehmen dort wie auch in Nutzergruppen, zusammen mit den weiteren Vertretern der Schule, ihre Verantwortung wahr. Diese besteht darin, die Bedürfnisse der Schule bestmöglich zu vertreten, die Umsetzung der schulischen Anforderungen zu begleiten und zu überprüfen, um dabei im gesetzten Kosten- und Zeitrahmen die bestmögliche Qualität und Funktionalität zu erreichen.

Die Einheitsgemeinde erfolgreich einführen Einheitsgemeinde: im Mai 2017 haben sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Mettmenstetten an der Urne für die Bildung einer Einheitsgemeinde ausgesprochen. Die für die Schule wichtigen Eckpfeiler der Zusammenarbeit haben beide betroffenen Behörden gemeinsam in der neuen Gemeindeordnung (GO) festgehalten – nämlich der Einsitz des Schulpflegepräsidiums im Gemeinderat, das direkte Antragsrecht für schulische Anliegen und die Bestimmungen zur Zusammenarbeit im Liegenschaftsbereich. Diesen Prozess haben Rita Röllin und Bea Gallati begleitet

und möchten ihn gerne weiterführen, wenn es darum geht, die Details der Zusammenarbeit in der Praxis zu definieren.

Die Mitarbeitenden unterstützen und die Schule weiter entwickeln Schule im Umbruch: Lehrplan 21, neuer Berufsauftrag, Informatik (ICT): dies sind nur einige der Themen, bei denen Schulleitung und Lehrpersonen und die Behörden momentan gefordert sind. Der gesetzliche Auftrag zur Integration besteht schon seit 2005, die praktische Umsetzung ist für Lehrpersonen wie für Schüler und Eltern vielmals bereichernd, oft aber auch fordernd. Auch die grossen Klassen und die unzureichenden Räumlichkeiten stellen oft eine Belastung für Lehrpersonen und Schüler dar – dies wird durch die Auswirkungen der Bautätigkeiten ab 2020 noch verschärft werden. Es ist darum wichtig, dass das Ressort Personal und Schulentwicklung keinen Wechsel erfährt und Rita Röllin sich wieder zur Verfügung stellt. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Rita Röllin, Fredy Kurmann, Bea Gallati

Ein Tram für Affoltern

Dieses Tram wird morgen Samstag durch Affoltern rattern. (Bild zvg.) Am Wochenmarkt vom Samstag, 24. März, fährt erstmals ein Tram durch die Obere Bahnhofstrasse von Affoltern am Albis. Was für Kinder und Familien ein grosses Vergnügen ist, hat auch einen politischen Hintergrund: Mit diesem stromfreien Mobil, das zusammen mit Karussell-Pferden emissionslos seine

Runden dreht, präsentieren sich die Stadtratskandierenden Martin Gallusser, Markus Gasser und Eliane Studer Kilchenmann der Öffentlichkeit. Sie stehen den Besucherinnen und Besuchern des Wochenmarkts von 8.30 bis 12 Uhr Red und Antwort. Die Parteien SP, EVP und Grüne freuen sich auf regen Besuch. SP/EVP/Grüne

Für ein gesundes Gesundheitszentrum

Diffuse Angst vor Veränderungen

Ja zu unserem Spital, Leserbrief vom 20. März.

Erster Schritt zur Zusammenlegung, «Anzeiger» vom 6. März.

Wenn der Leserbrief von Toni Bortoluzzi so interpretiert werden darf, dass man leider beim Spital nicht nur konzeptlos, sondern auch kopflos vorgeht, kann ich das völlig unterschreiben. Falls man sich informieren will, ist man auf spitalaffoltern.ch völlig an der falschen Adresse. Da gibts nichts Konkretes zu finden. Da müsste man schon auf hedingen.ch gehen, wo es eine Vielzahl von Unterlagen und auch schon neue Konzepte gibt. Das würde man nie machen, wenn man im Spital nicht eine Chance sähe. Nun schlägt man nach griechischer Art den Boten (Bertram Thurnherr) der schlechten Nachrichten wegen, weil man selber überfordert ist. Seit Jahren legt man irgendwelche Organisationskonzepte vor und will das nun wieder tun. Nur, was aus dem Spital Affoltern werden soll, sucht man vergeblich. Einig mit Toni Bortoluzzi gebe ich

dem Spital durchaus eine Chance, dann aber bitte auf Grundlage eines überzeugenden Konzeptes, das sich auch langfristig rechnet. Organisationsfragen sind zweitrangig. Diese Fragen können erst aufgrund eines überzeugenden Konzeptes beantwortet werden. Dass die Gemeinden ihre Investitionen verloren haben, ist schon heute so. Vielleicht müssten die Gemeinden noch etwas einschiessen. Das werden sie aber nur tun, wenn sich ein gesundes Gesundheitszentrum abzeichnet, das seinen Platz im Gesundheitssystem finden kann. Es kann ja nicht so schwierig sein, auf dem Sonnenberg etwas mit Zukunft aufzubauen, anstatt immer nur zu jammern. Das könnten die Gemeinden selber machen (Danke Toni Bortoluzzi!), sei es nun in den Händen der Gemeinden selber oder delegiert an Private unter Kontrolle der Gemeinden. Aus dem Knatsch wird aber gar nichts werden. Vielleicht ist das aber gerade das Ziel einiger Leute … Dieter Jann, Hedingen

Unzählige Stunden und Tausende von Steuerfranken wurden für Sitzungen, Workshops und externe Beratung für den Prozess «Einheitsgemeinde» aufgewendet, wenn nicht sogar vergeudet. Mit dem Resultat, dass die Primarschule Ottenbach (PSO) an ihrer sturen, realitätsfremden und nicht fundierten Haltung gegen eine Einheitsgemeinde festhielt. Eine Behörde, welche im Auftrag unserer Kinder und Enkel an zukunftsorientierten Lösungen interessiert sein sollte, verweigert sich dem Fortschritt! Diese Behörde ist gefesselt von einer diffusen Angst vor Veränderungen, vor Machtverlust, vor Transparenz, vor weitergehender Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Am 4. März 2018 (Einzelinitiant und FDP Ottenbach sei Dank) kam das Stimmvolk zu Wort. Über zwei Drittel der Stimmenden fordern eine Einheitsgemeinde. Der einzige Kommen-

tar des PSO-Präsidenten Anastasios Minidis: «Das ist ein klares Verdikt». Kein Wort darüber, dass die PSO nun endlich die Zeichen der Zeit erkennt und den Willen der Wählerinnen und Wähler respektiert. Deshalb meine Frage an die PSO: «Stellt sich die PSO nach Jahren des Querstellens und der Obstruktion endlich ihrer Verantwortung? Trägt sie endlich zu einer zukunftsorientierten Entwicklung in Ottenbach bei?» Wenn Nein: «Sind die Vertreterinnen und die Vertreter der PSO gemäss Wahlvorschlägen überhaupt wählbar? Gibt es in der PSO eine Person, welche sich später für einen Sitz im Gemeinderat qualifiziert?» Ein Gemeinderat, der gemäss den Worten der Gemeindepräsidentin «möglichst schnell vorwärts machen will». Dies entspricht dem Votum vom 4. März 2018 und verdient unsere Unterstützung. Roger Hatzi, Ottenbach


Gewerbe

Tochter steigt mit ein

Verstärkung bei Thomas Hadorn Fotografie Der bekannte Affoltemer Porträtfotograf Thomas Hadorn bekommt Verstärkung. Mit Stolz und Freude kann er mitteilen, dass seine Tochter Michèle ins Geschäft einsteigt. Nachdem er jahrelang alleine gearbeitet hat, wird er zukünftig von seiner Tochter unterstützt. Michèle beginnt ab sofort als Freelancerin und erweitert das Angebot. Während sich Thomas Hadorn primär auf Businessund Porträtfotografie konzentriert, fokussiert sich Michèle auf Schwanger-

Thomas Hadorn mit seiner Tochter Michèle. (Bild zvg.)

schaftsfotografie, Fotoshootings für Babys und Kleinkinder sowie auf Eventfotografie. Hochzeitsreportagen werden von Thomas und Michèle gleichermassen gemacht, wobei sie sich gegenseitig unterstützen und assistieren. Michèle fotografiert seit Jahren in eigenen Projekten und als «Second Shooter». Mit grossem Einfühlungsvermögen und einem hervorragenden Auge für das fotografische Detail hält sie Stimmungen und emotionale Momente in einzigartigen Bildern fest. Der Einstieg ins Geschäft des Vaters bietet Michèle die Gelegenheit, die ganze Infrastruktur des Fotostudios in Affoltern nutzen zu können und sich fotografisch weiterzuentwickeln. Weiterbildung wird grossgeschrieben, und so investiert Michèle sehr viel, um sowohl technisch als auch kreativ und fotografisch neue Aspekte in ihre Arbeit zu implementieren. Thomas Hadorn Fotografie avanciert damit zur ersten Adresse für Porträtfotografie. Dabei werden Menschen jeden Alters angesprochen, vom Baby bis ins hohe Alter. Dabei legt Thomas Hadorn Fotografie ganz besonderen Wert darauf, möglichst authentische Porträtaufnahmen zu machen. Der Kunde soll mit all seinen positiven und schönen Seiten fotografiert werden. Zeit darf dabei keine Rolle spielen, damit am Schluss etwas wirklich Gutes entsteht. Sowohl Thomas als auch Michèle Hadorn stehen mit Leib und Seele hinter diesem Credo. (pd.) Thomas Hadorn Fotografie, Zürichstrasse 96, 8910 Affoltern, 043 530 03 99, weitere Infos unter www.fotoartcompany.ch.

Mit dem passenden Velo in den Frühling

Traumbikes an der Velomesse Zug Wenn am 24. und 25. März mit der Velomesse Zug der Frühling eingeläutet wird, dann sind auch «Traumbikes» von Brigitte und Marc Nägeli dabei. Sie haben vor einem Jahr ihren neuen Laden in Ebertswil eröffnet. Am Traumbike-Stand werden die neusten Modelle von Simplon präsentiert. Der Hersteller vom Bodensee ist für seine Qualität und Individualität bekannt. Simplon-Räder bieten unzählige Möglichkeiten zum Aufbau des persönlichen Traumbikes. Ob Rennvelo, Bike, E-Bike oder Tourenvelo: Jeder findet bei Simplon das passende Ge-

fährt. Bei Traumbikes in Ebertswil können die Anforderungen und Träume individuell besprochen werden, damit alle Kunden ihr persönliches Traumbike erhalten. Mit 25 Jahren Erfahrung in der Velobranche wählte Marc Nägeli mit Simplon eine Marke, die seiner Philosophie entspricht: Für jeden Teil des Fahrrads besteht eine Auswahl an hochwertigen Komponenten, die keine Wünsche offenlassen. Brigitte und Marc Nägeli freuen sich auf Besuch, ob an der Velomesse Zug oder bei Traumbikes in Ebertswil. (pd.) Velomesse Zug, 24. und 25. März, Stierenmarkt Zug, Samstag: 9 bis 17 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Brigitte und Marc Nägeli freuen sich auf Besuch an der Velomesse Zug oder bei Traumbikes in Ebertswil. (Bild zvg.)

Freitag, 23. März 2018

19

Ein neues Wirtepaar für den Gasthof Löwen Betriebsübergabe nach 31 Jahren in Hausen

Ruth Burkard (von links), Beat Burkard, Michael von Arx und Joëlle Apter. (Bild zvg.)

Der bekannte und traditionsreiche Löwen in Hausen geht per 5. April in neue Hände über: Beat und Ruth Burkard, die den Löwen während 31 Jahren mit grossem Engagement und Erfolg geführt haben, übergeben an Michael von Arx und Joëlle Apter. Das Restaurant mit grossem BankettSaal für 200 Personen sowie der Hotelbetrieb werden weitergeführt. Die Küche wird weiterhin «gutbürgerlich» sein, fast alle Mitarbeitenden des «Löwen»-Teams bleiben dem Betrieb

erhalten. «Wir sind stolz und glücklich, den 185-jährigen Gasthof weiterführen zu dürfen», sagt Michael von Arx (40), der selber in Hausen aufgewachsen ist und mit seiner Frau und den vier Kindern im Dorf lebt. «Wir freuen uns auch, eine ganz besondere Ankündigung zu machen: Die legendäre «Löwen»-Bar soll noch in diesem Sommer wiedereröffnet werden!». Hausen am Albis mit seinem intakten Dorfleben und den vielen Vereinen hat mit dem Löwen weiterhin einen Ort der Begegnung für unterschiedlichste Gäste und Gruppen. «Diesen wichtigen Ort für das Dorf

wollen wir auch den nächsten Generationen erhalten», sagt Michael von Arx. Beat und Ruth Burkard möchten sich bei ihren Gästen für die Treue und die vielen schönen Momente bedanken. Sie sind froh, dass sie Nachfolger gefunden haben, die den Betrieb in gleichem Sinne – natürlich auch mit Veränderungen – weiterführen werden. Sie bleiben dem «Löwen» weiterhin mit Rat und Tat erhalten. (pd.) www.facebook.com/loewenhausen, www.loewen-hausen.ch.

Eine Schule, in der Taucher zu Fliegern werden

Tag der offenen Türe am Samstag, 24. März, in Birmensdorf Die Schule für individuelles Lernen S i L in Birmensdorf ist eine Schule, die andere Wege geht, damit jede Schülerin und jeder Schüler von der individuellen Ausgangslage aus die bestmögliche Förderung und Begleitung erhält. Jedes Kind ist einzigartig. Es verfügt über Stärken und Schwächen. Hier setzt das pädagogische Konzept der Schule für individuelles Lernen S i L an. Eine anregende und familiäre Lernumgebung, kleine Lerngruppen von drei bis zwölf Kindern sowie inspirierende, zukunftsorientierte Lerninhalte schaffen die Voraussetzung für einen entspannten, differenzierenden Unterricht. Dieser berücksichtigt die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht den Aufbau einer starken Beziehung zwischen Kind und Lehrperson. Über die internet-basierte Schulplattform können Fortschritte dokumentiert und für die Eltern zeitnah sichtbar gemacht werden. Diese optimalen Rahmenbedingungen fördern den schulischen Erfolg, stärken das Selbstvertrauen der

Die S i L bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine anregende und familiäre Lernumgebung. (Bild zvg.) Kinder und legen das Fundament für die spätere berufliche Karriere. Die Schule für individuelles Lernen S i L kann auf eine über zwanzigjährige Erfahrung zurückblicken. Sie sieht sich keiner Konfession oder Philosophie verpflichtet ausser der Akzeptanz jedes Menschen in seiner Einmaligkeit. Als staatlich anerkannte private Tagesschule mit Primar- und Sekundarstufe

(A, B, C) orientiert sie sich am Lehrplan des Kanton Zürichs. So ist ein Übertritt aus öffentlichen Schulen in die die S i L oder zurück jederzeit möglich. (pd.) Am Tag der offenen Türe vom Samstag, 24. März, von 8.30 bis 12 Uhr, können Interessierte mehr über die S i L erfahren und erhalten einen Einblick. Weitere Informationen auf www.sil-tagesschule.ch.


Veranstaltungen Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission f체r Seniorennachmittage l채dt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 28. M채rz 2018 14.00 Uhr Singsaal Chilefeld

Theater mit der Seniorenb체hne Luzern Den Nachmittag geniessen


Veranstaltungen

Freitag, 23. März 2018

Mozartmesse

Mission Wiederaufstieg Gedankenaustausch

Der Cäcilienverein Affoltern tritt am Ostersonntag in der katholischen Kirche auf. > Seite 25

Floorball Albis geht in den Aufstiegsplayoffs mit 2:0 in Führung. > Seite 29

Den Umgang mit Geld und Konsum lernen

Anlass für Eltern und Bezugspersonen

21

-

Der 14. Frühlingstreff der Standortförderung zog über 200 Besuchende an. > Seite 31

Gemeinsames Basteln Mit den Spielgruppenleiterinnen am Dorftreff in Obfelden Einmal im Monat basteln die beiden Spielgruppenleiterinnen Maja und Daniela am Dorftreff in Obfelden. Nun sind Freiwillige gesucht, die ebenfalls gerne mit Kindern basteln, zeichnen, singen oder spielen möchten.

Für PC-versierte Primarschülerinnen und -schüler ist es ein Leichtes, mit der Kreditkartennummer der Eltern Dinge online zu bestellen. (Bild Salomon Schneider)

Am Mittwoch, 11. April, findet im Gemeindesaal Hausen um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Umgang mit Geld und Konsum statt. Speziell wird das Modell des Jugendlohns vorgestellt. Kinder lernen von Eltern und anderen Bezugspersonen den Umgang mit Wünschen, Geld und Konsum – Bewusstsein über das eigene Verhalten kann für die Erziehung zentral sein. Der Elternrat der Primarschule Hausen organisiert in Zusammenarbeit mit Pro Juventute einen Veranstaltungsabend zum Thema «Umgang mit Geld und Konsum». Wünsche gehören zum Leben. Von klein auf äussern Kinder ihre Bedürfnisse. Eltern

und Bezugspersonen sind immer wieder im Umgang mit den Konsumwünschen der Kinder gefordert. Eine Fachperson der Pro Juventute informiert an diesem Abend, wie das Thema «Umgang mit Geld, Taschengeld, Konsum» in den Alltag mit den Kindern integriert werden kann. Das Modell des Jugendlohns wird im Speziellen vorgestellt. Der Abend richtet sich an alle interessierten Eltern und Bezugspersonen von Kindergartenund Primarschulkindern aus dem gesamten Knonauer Amt und ist kostenlos. (pd.) Mittwoch, 11. April, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Hausen, die Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden bis spätestens am Freitag, 6. April, per Mail an: elternrat@primarhausen.ch.

Zwei Ämtler Bands rocken Hedingen

Wilcox und Last Avenue in der «Krone»

Jeden ersten Mittwochnachmittag im Monat findet in der reformierten Kirche am Obfelder Dorftreff ein gemeinsames Basteln statt. Dabei treffen sich Kinder aus den verschiedensten Ländern wie Syrien, Afghanistan, dem Libanon, Eritrea und natürlich aus der Schweiz, um gemeinsam zu basteln und Spass zu haben. Passend zu Ostern hat das begeisterte Trüppchen kürzlich zusammen Osternester aus Büchsen kreiert. Die bunten Federn flogen nur so durch die Luft, es wurde geleimt und gemalt. Die Stimmung war locker und fröhlich. Die Kinder lernen so spielerisch die deutsche Sprache. Es macht Freude, zu sehen wie die Kinder untereinander kommunizieren, manchmal ist es ein lebhaftes Durcheinander. Im oberen Stock unterhalten sich die Eltern miteinander und mit Freiwilligen

Schlicht und unaufgeregt Rockmusik, das machen «Last Avenue» aus Hausen schon seit zwei Jahrzehnten – und beweisen, dass schlicht nicht simpel, unaufgeregt nicht belanglos sein muss. «Last Avenue» ist eine Band, die es schafft, sich immer wieder neu aufs Wesentliche zu fokussieren. Eingängig, aber nicht minder aufregend. Die Band Wilcox startete ihre musikalische Karriere in Übersee, genau-

er in L.A. 2012 zog es Timo Homberger (Gesang) und Sandro Jordan (Gitarre) dorthin, um sich von neuem Sound inspirieren zu lassen. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz ging es Schlag auf Schlag: die Band wurde durch Simon Gräzer (Drums) und Matthias Bär (Bass) erst zu dem, was sie heute ist; «Wilcox», die Band mit Drive im Sound und Charisma auf der Bühne. Zur Rockmusik serviert das Restaurant Krone Chili con Carne mit Reis, Schnipo oder Poulet-Geschnetzeltes mit Nudeln. (pd./tst.) Rockmusik in der Krone Hedingen, Samstag, 24. März, Start 19 Uhr, Konzert ab 21 Uhr. Reservieren: info@krone-hedingen.ch oder 044 761 62 98.

schen zwei bis zehn Jahren sowie die Freude am Basteln, Zeichnen, Singen oder Spielen. Freiwillige, die gerne spannende Begegnungen erleben möchten, sind herzlich zum Dorftreff eingeladen. Dieser findet jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Gemeindesaal der reformierten Kirche an der Räschstrasse 8 in Obfelden statt. (pd.)

KlosterTage zu Ostern im Kloster Kappel Im Seminarhotel und Bildungshaus Kloster Kappel werden die Festtage im Kirchenjahr besonders gefeiert. Die «KlosterTage» richten sich an Menschen, welche die Festtage bewusst gestalten und in Gemeinschaft erleben möchten.

anzeige

Musikalische und kulinarische Leckerbissen – das gibts morgen Samstag, 24. März, im Restaurant Krone Hedingen. Es rocken die Jungs von «Last Avenue» zusammen mit «Wilcox».

der Integrationsgruppe Obfelden beim Kaffeetrinken oder mit Spielen. Nun werden weitere interessierte gesucht, die bereit sind, jeweils einen Mittwoch im Monat (ausser in den Schulferien) mit den Kindern zwei Stunden Zeit zu verbringen. Mitgebracht werden sollte die Freude am Umgang mit Kindern im Alter zwi-

Impulse auf verschiedenen Ebenen

Die diesjährigen KlosterTage zu Ostern stehen unter dem Titel «Er ist wahrhaftig auferstanden!». Die Passionsund Osterzeit bedeutet immer wieder einen Schritt der Annäherung an ein Geheimnis, das nicht zu ergründen ist. In diesem Jahr nähern sich die Teil-

Die Hausemer Band Last Avenue. Von links: Jérémie Bochet, Martin Gaisser, Mathias Bucher und Sam Jäggi. (Bild zvg.)

Die Spielgruppenleiterinnen Maja und Daniela basteln am Dorftreff. (Bild zvg.)

nehmenden dem Sterben und Auferstehen Jesu an, mit Hilfe der Ikonendarstellungen aus der orthodoxen Tradition. Neuentdeckungen sind garantiert! Das Rahmenprogramm bietet Impulse auf verschiedensten Ebenen: Gottesdienste, Meditation, Referate und Gespräche. Höhepunkte sind die beiden Konzerte der Reihe «Musik und Wort»: am Karfreitag mit dem Ensemble «QuartierClarinettes», respektive am Ostersonntag mit dem «Trio Rafale» (Beginn jeweils um 17.15 Uhr). Ein besonderes Erlebnis ist die Feier von Osternacht und Ostermorgen ab 5.30 Uhr im Freien und in der wun-

derschönen mittelalterlichen Klosterkirche. Auch das traditionelle Eierfärben und -suchen hat im Programm der Kappeler KlosterTage seinen Platz. Das Programm in den historischen Räumen des ehemaligen Zisterzienserklosters versteht sich als Angebot, aus dem die Teilnehmenden wählen, was ihnen entspricht. Die Veranstaltungen sind öffentlich und können auch einzeln besucht werden. (pd.) KlosterTage zu Ostern vom 29. März bis 1. April, geleitet von Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny. Programmdetails und Preise unter www.klosterkappel.ch, für Flyer: Tel. 044 764 87 84 oder sekretariat.theologie@klosterkappel.ch.


Stellenanzeiger

Für unser KMU in der Bau- und Transportbranche suchen wir eine ausgewiesene Persönlichkeit für die

Buchhaltung und Personaladministration (50 % – 60 %) Die Debitoren-, Kreditoren- und Hauptbuchhaltung, den Zahlungsverkehr, die Lohnabrechnungen sowie das Führen der Personaldossiers und das Betreuen von Versicherungsfällen möchten wir Ihrer Verantwortung anvertrauen.

Gemeinde Hausen am Albis

Für weitere Auskünfte oder ein persönliches Gespräch melden Sie sich bei Johanna Höhener, 044 761 43 45. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Die offene Jugendarbeit Oberamt

Ernst Höhener AG Alter Schulhausweg 9, 8912 Obfelden j.hoehener@e-hoehener.ch

Albis, Kappel am Albis und Rifferswil sucht per 1. September

für die Gemeinden Hausen am

2018 oder nach Vereinbarung eine/-n Für unsere Deutschkurse suchen wir ab 7. Mai 2018

Lehrer/-innen

(pensionierte Lehrer oder pädagogisch begabte Personen) die Freude haben die deutsche Sprache auf spielerische, gut verständliche Art zu vermitteln. Wir unterrichten Asylbewerber und Migranten mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen. Gesucht werden Lehrer/-innen für Niveau A1-B1. Am Abend und tagsüber.

Jugendarbeiter/-in, Soziokulturelle/-n Animator/-in Teilzeit 50 % Details zu dieser abwechslungsreichen Tätigkeit finden Sie auf www.hausen.ch.

Im GsE arbeiten alle auf ehrenamtlicher Basis. Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Eveline Hedinger Leitung GsE 079 378 38 75 info@gse-affoltern.ch, www.gse-affoltern.ch GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt.

Wir suchen – mit Arbeitsort in Affoltern am Albis – auf den 1. Juli 2018 oder nach Vereinbarung

Redaktor 60 % (w/m) Ihre Aufgabe Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Als amtliches Publikationsorgan berichtet der «Anzeiger» ausschliesslich über das regionale und lokale Geschehen und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch

Schulen und Kurse Sprachkurse: Neues Kursprogramm 2018

Deutsch, Englisch für Anfänger & Fortgeschrittene Individuell & persönlich in Kleingruppen oder Privatunterricht Telefon 079 792 01 13 info@ps-education.ch

www.ps-education.ch


Veranstaltungen agenda

Freitag, 23. März Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00-23.00: Toby Meyers «Mini Gschicht mit Gott»-Tournee. Eine Lebens-Geschichte in Form eines Konzertes. Lieder mit viel Tiefgang und Ehrlichkeit. Eintritt frei. Kollekte. Pfingstgemeinde Affoltern. Gemeindezentrum SPM (Geschäftshaus Weid), Alte Obfelderstrasse 55. 20.15: Musikalische Erzählung «Martin Luther King». Hommage zum 50. Todesjahr an den grossen Menschenrechtsaktivisten. Christina Jaccard, Gesang, Dave Ruosch, Piano, Luca Leombruni, Bass, Vera Bauer, Text. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen

19.30: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Violinrezital mit Corinna Meienberg. Werke von W.A. Mozart, L.v.Beethoven, F. Say, A. Khatchaturian und S. Prokofiew. Einztritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach

21.00: Friday Night Fever mit DJ Fin - Dancefloor total!. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil

20.00: Kino i de Schüür zeigt: «Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa» mit Johnny Depp, Leonardo di Caprio, Juliette Lewis. Eintritt frei/Kollekte. Engelscheune. Dorfplatz.

Stallikon

19.00: Salsa-Kurs für Anfänger. Auch ohne Partner möglich. Probelektion kostenlos. Voranmeldung erwünscht 076 576 74 94. Stay Fit & Happy-Center. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Samstag, 24. März Affoltern am Albis

08.00-12.00: Familienclub Affoltern: Die letzten freien Kursplätze für den Ferien(s)pass werden verkauft! Marktplatz. 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-15.00: Repair Café – Reparieren statt Wegwerfen. Diesmal mit Velo-Werkstatt der JAAA. Bauspielplatz Oetlistal (Gemeinschaftszentrum). Alte Jonentalstrasse 3. 15.00: Kino für die Kleinen: «Vaiana – das Paradies hat einen Haken». Ein Film für die ganze Familie. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

anzeige

Freitag, 23. März 2018

Martin Luther King: «I have a dream»

Hommage zum 50. Todesjahr des grossen Menschenrechtsaktivisten Die Sprecherin und Autorin von Bühnenprogrammen, Vera Bauer, widmet dem charismatischen Anführer der schwarzamerikanischen Bürgerrechtsbewegung Martin Luther King ein eindrückliches Lebensbild. Vereint mit der renommierten Zürcher Jazzsängerin Christina Jaccard und dem herausragenden Jazzpianisten Dave Ruosch – beide Preisträger des Swiss Jazz Award und glanzvolle Interpreten afroamerikanischer Musik – sowie dem namhaften Bassisten Luca Leombruni lassen die Künstler in Wort und Musik das Leben und Ver-

Obfelden

08.00-16.00: LandiTag! Frühlingserwachen, Grillausstellung, Sommerflor, Kräuter und Setzlinge, Gartenmöbel, Festwirtschaft. Landimärt. Muristrasse 2.

Rifferswil

17.00: Kino i de Schüür zeigt: «S’chline Gspängst», schweizerdeutsche Fassung. Eintritt frei/Kollekte. Engelscheune. Dorfplatz. 20.00: Kino i de Schüür zeigt: «Chocolat» mit Juliette Binoche, Johnny Depp und Judi Dench. Eintritt frei/Kollekte. Engelscheune. Dorfplatz.

mächtnis des 1968 ermordeten Martin Luther King lebendig werden. (pz) Heute Freitag, 23. März, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen

oder Telefon 044 760 52 62.

Eine Hommage an den charismatischen Bürgerrechtler der Sechzigerjahre Martin Luther King. (Bild zvg.)

erzählt eine Frühlingsgeschichte. Mehr unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 15.00-16.00: «Yoga mit Baby», mit Sabine Chandika Würmli. Rückbildung unterstützen und auch das Baby geniesst einfache Übungen. Teilnehmerzahl beschränkt. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten

Sonntag, 25. März

19.15-21.30: Kundenvortrag über Aurora-Spagyrik: «Pflanzen, Edelsteine, Metalle». Es referiert Drogist Samuel Zumbühl. Anmeldung erforderlich: 044 700 21 21. Apotheke-Drogerie Heumoos.

Aeugst am Albis

Hausen am Albis

17.00: Kammermusikkreis Limmattal spielt Werke von J.S. Bach und A. Marcello. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

14.00: Öffentliche Führung durch die Ausstellung «Pneuma – die vergessene Atemseele der Malerei». Ostchristliche Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von und mit Nina Gamsachurdia. Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit «Ilaria Nueva – Spirit of Balkan» : «Mein Herz sehnt sich nach Dir immerdar». Lesungen Pfrn. Katharina Brem. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

17.00: «Good News Singers and Band - Die Osterbotschaft im Gospelkleid». Eintritt frei/Kollekte. Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn. Reformierte Kirche.

Dienstag, 27. März Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.00-17.00: Der Osterhase kommt ins Kafi des Familienzentrums und

09.00-10.00: Everdance Frühling 2018: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «The Other Side of Hope». Film von Aki Kaurismäki. Gewann an der Berlinale 2017 den silbernen Bären für beste Regie. Finnland/D 2017, 100 Min. Finn/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis

19.30: Krimilesung mit Mitra Devi und Petra Ivanov. Beschränkte Platzanzahl. Anmeldung von Vorteil. Türöffnung ab 19 Uhr. Bibliothek.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

14.00: Seniorennachmittag. Theater mit der Seniorenbühne und den Nachmittag geniessen. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Stallikon

Stallikon

Mittwoch, 28. März

10.00-10.30: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Schul- und Gemeindebibliothek. Poststrasse 2.

18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Affoltern am Albis

18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday». Der Mädchentreff 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. anzeige

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Mit und ohne Schleier» Bienenvölker als Imker begleiten - ein Einblick in das Funktionieren dieses fremden Volkes. «Demokratische Monarchie, Matriarchat, Männer ohne Väter, Volksteilung, Einsatz des Lebens für das Wohlergehen des Volkes u.v.m. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di und Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 29. März.

Aeugstertal

empfohlen unter www.lamarotte.ch

23

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Cornelia Ramming und Marlies Metl. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 bis 36 Monaten. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Vom Schauen und Sehen» Elena Brentel und Ischtwan Takatsch. Fr, 17-20, Sa, 9-12 Uhr, So, 11-14 Uhr. Bis 25. März.

Kappel am Albis

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Pneuma – die vergessene Atemseele der Malerei» Ausstellung ostchristlicher Ikonen im Dialog mit modernen Kunstwerken von Nina Gamsachurdia. Bis 10. April.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert» Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 1519, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.

Wettswil

agenda-einträge Veranstaltungshinweise: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch


Unsere Nachbarn

Zug Aargau Radsport

Hier

könnte Ihr Inserat stehen

Gerne bin ich für Sie da: Kaspar Köchli Medienberater Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch

Auto

Reitsport

Mit bis zu 39 Assistenzsystemen und 24 Sensoren. Ein Auto, das bereit ist für alles, was kommt. Vorausschauend. Audi ist mehr.

Jetzt den neuen Audi A7 Sportback live erleben

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstrasse 2, 5634 Merenschwand Tel. 056 675 10 60, www.buergisser-garage.ch

Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

Medienberater, Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch


Veranstaltungen

Es gibt noch Hoffnung

«The Other Side of Hope» in Affoltern

Freitag, 23. März 2018

25

Mozartmesse am Ostersonntag

Mit dem Cäcilienverein, einem Ad-hoc-Orchester und vier Solisten Der Cäcilienverein Affoltern tritt am Ostersonntag um 10 Uhr in der Festtagsmesse in der katholischen Kirche auf. Dargeboten wird die Missa brevis et solemnis in C-Dur, KV 259 von Wolfgang Amadeus Mozart. Zusammen mit Gastsängern, einem Ad-hoc-Orchester und vier erfahrenen Solisten – Sopran, Mardy Byers, Alt, Roswitha Müller, Tenor, Hans Michael Sablotny und Bass, Randal Turner – kommt diese wunderbare, harmonisch und klanglich runde Messe zur Aufführung. Die musikalische Leitung hat Maya Fluri.

Kurz und doch feierlich Wo bin ich zuhause? (Bild zvg.)

Kinofoyer Lux zeigt am 28. März in der Aula Ennetgraben den Film «The Other Side of Hope» – eine melancholische Komödie aus Finnland, über die Integration eines Flüchtlings. Khaled ist mit seiner Schwester vor dem Krieg in Syrien geflohen, nachdem sein Haus bei einem Anschlag zerstört worden war. Auf der Balkanroute verlieren sich beide aus den Augen, und Khaled gelangt mit einem Kohlefrachter nach Finnland. Als sein Asylantrag abgelehnt wird, entwischt er und versteckt sich im Hinterhof von Wikströms Restaurant. Wikström, Handelsreisender für Herrenhemden, hat soeben seine alkoholabhängige Frau verlassen, seinen Job aufgegeben und ein heruntergewirtschaftetes Restaurant gekauft. Nun begegnet er Khaled und man erfreut sich an der

Fürsorge des Restaurantbesitzers Wikström, die er seinem Schützling angedeihen lässt. Später ist Khaled Küchenhilfe im «Goldenen Krug». Durch die Umstellung auf japanische Küche erlebt das Restaurant einen kurzzeitigen Erfolg. Khaled erhält gefälschte Ausweispapiere und Wikström setzt sich dafür ein, dass Khaleds Schwester aus einem litauischen Flüchtlingslager mit einem Lastwagen nach Finnland geschmuggelt wird. Schliesslich wird Khaled von Rechtsradikalen verletzt... Ein Film für alle, die noch ein wenig Hoffnung haben! (pd.)

den gesamten Ordinariumstext (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei) in solchen Messen (Missa brevis = kurze Messe, solemnis = feierlich) unterzubringen. Gelegentlich behalf sich Mozart mit Verschränkungen, bei denen unterschiedliche Texte gleichzeitig erklangen.

Chor heisst Menschen willkommen Die Missa brevis et solemnis in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, die dem Gottesdienst den gebührenden festlichen Rahmen gibt, bietet den Zuhörern die Möglichkeit, genussreiche Musik innerhalb der Liturgie zu hören. Unabhängig von Konfession oder Glaubensrichtung heisst der Cäcilien-

verein Menschen mit Begeisterung fürs Musik und Gesang herzlich willkommen. Zur Zeit sind es rund vierzig aktive Sängerinnen und Sänger. Die Jüngsten sind um die 40, die Ältesten bereits über 80 Jahre alt. Nebst anspruchsvoller Kirchenmusik erarbeiten sie auch ein vielfältiges weltliches Repertoire. Die Freude an geistlicher Musik, das gemeinsame Singen und der freundschaftliche Umgang miteinander zeichnen den Chor aus. Die Gemeinschaft beim Zusammensein nach der Probe, diversen Vereinsanlässen und vielen weiteren spontanen Gelegenheiten. (sci) Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr, katholische Kirche Affoltern, www.caecilienverein-affoltern.ch.

20.15 Uhr. Film von Aki Kaurismäki, mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Kati Outinen u.a. Finnland/Deutschland 2017, 100 Minuten, Fin/D, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr, Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken), www.kinolux.ch.

Sondervorstellung im Kino Mansarde

Die kleine Hexe hat ein Problem: Obwohl es ihr klar untersagt ist, an der Walpurgisnacht mit den alten, erfahrenen Hexen dieses «Fest der Feste» zu feiern, mischt sie sich mit ihrem fliegenden Besen unter die tanzenden Kolleginnen. Und prompt fliegt sie auf und kommt bös unter die Räder. Die alt-ehrwürdigen Hexen kennen bei solchen Verstössen kein Pardon. Die kleine Hexe muss nun zur Strafe innerhalb eines Jahres 7892 Zaubersprüche auswendig lernen. Kei-

Feierliche Untermalung der Messe mit dem Cäcilienverein. (Bild zvg.)

«The Other Side of Hope», Mittwoch, 28. März,

«Di chli Häx»

Am Osterwochenende zeigt das Kino Mansarde am Samstag, 31. März, in Muri mit «Di chli Häx» einen Filmspass für die ganze Familie.

Im Dienst des Fürsterzbischofs Graf Hieronymus Colloredo stehend, komponierte Mozart diese Messe. Dies ganz und gar nach Wunsch seines Chefs, der verfügte, dass ein musikalisch gestalteter Gottesdienst, der von ihm zelebriert wurde, nur ¾ Stunden dauern durfte. Ob der Komponist glücklich damit war, seine Messen so verdichtet zu schreiben, ist ungewiss. Er schreibt seinem Mentor Giovanni Battista Martini am 4. September 1776 in einem Brief darüber und meint auch: «... Es bedarf eines besonderen Studiums für diese Art der Komposition, und zwar deshalb, weil es eine Messe mit vollem Instrumentarium – Trompeten und Pauken – sein muss ...» Vor allem musste Mozart sich in seiner Musiksprache konzentrieren, um

ne einfache Sache – auch für die vorwitzige, junge Zauberfrau. Dem Schweizer Regisseur Michael Schaerer gelingt ein stimmungsvoller, verspielter Kinderfilm, der nahe an den Kinderbuchklassiker von Ottfried Preussler kommt. Die kleine Hexe überzeugt durch das liebevoll gestaltete Setting und Karoline Herfurths natürliche Leichtigkeit. In Mundart für Kinder ab vier Jahren sowie für Eltern, Grosseltern und die ganze Familie! (pd.)

Reden über die Depression

Einführung eines Trialog-Seminars im Knonauer Amt Trialog ist ein Seminar, in dem sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonal in gleichberechtigten Gesprächen zum Thema Depression austauschen und so ein gegenseitiges Lernen ermöglichen. Der achtteilige Kurs in Affoltern startet am 12. April. Diese Art von gleichberechtigten Gesprächen unter Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal vermittelt ein Gefühl, nicht alleine zu sein (Kohäsionsgefühl). Es werden acht Sitzungstermine geplant. Die Förderung kleiner Netzwerke nach den Veranstaltungen werden so ermöglicht. Das Seminar hat keinen therapeutischen Anspruch und wird mit einer Zusammenfassung der Inhalte abgeschlossen.

Welche Ziele hat ein Trialog? Ein Trialog bietet eine Plattform im gleichberechtigten Austausch der eigenen Erfahrungen und Empfindungen, um diese offen zu verbalisieren. Ziel ist eine trialogische Wissenvermittlung sowie ein emotionales Gehaltensein ohne sich in einen therapeutischen Prozess zu begeben, um so viel befreiter aus den eigenen Erfahrungen berichten zu können.

Das Seminar wird geleitet von Vanessa Etterlin, Stv. Stationsleitung des Psychiatriestützpunktes Affoltern am Albis und Beat Regenscheit, Supervisor, Pflegefachmann (HöFa I) und transaktionsanalytischer Berater. Die Leitung hat die Aufgabe, das Thema zu hüten und die Zeit im Auge zu behalten. Im Gespräch werden diese auch Teilnehmer sein. (pd.) Kursdaten des achtteiligen Trialog-Seminars: 12.4 / 19.4 / 26.4. / 3.5. / 17.5 / 24.5 / 7.6. / 14.6,

Wer kann teilnehmen? Ehemalige PatientInnen mit einer Depression oder der Erfahrung von depressiven Zuständen, Angehörige von Betroffenen, Fachpersonal, die Interesse an einem gleichberechtigten Austausch auf diesen drei Ebenen haben.

Seewadelstrasse 13, Affoltern, Zeit: 18 bis 20 Uhr, Anmeldung per SMS, Telefon oder per Mail mit Angaben von Name und Kontaktmöglichkeiten. Kosten für sämtliche 8 Termine: Fachpersonal 80 Franken, Angehörige 40 Franken, Betroffene 40 Franken. Bezahlung am ersten Abend oder nach Absprache.

«Di chli Häx», Samstag, 31. März, 13.30 Uhr und 16.30 Uhr (CH/D, 103 Minuten, ab 4 Jahren). «Köhlernächte», Donnerstag, 22. März, 20.30 Uhr, und Freitag, 23. März, um 18.00 Uhr (CH/D, 92 Minuten, ab 14 Jahren). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.

anzeige

«Maria Magdalena»

Freitag, 30. März, im Cinepol Sins Am Osterwochenende wird im Cinepol Sins der Film «Maria Magdalena» gezeigt. Vor Filmbeginn macht Martina Suter eine kurze Einleitung.

Die kleine Hexe muss noch 7892 Zaubersprüche lernen. (Bild zvg.)

Im aktuellen Kinoprogramm findet pünktlich zum Osterfest ein emotionales Filmereignis statt. Maria Magdalena ist als weibliche Jüngerin in der Gefolgschaft von Jesus und als Zeugin seiner Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung eine der zentralen Figuren der Bibelgeschichte. Doch sie ist auch eine moderne, junge Frau, die selbstbewusst und mutig gegen die Geschlechterrollen und Hierarchien ihrer Zeit rebelliert. Auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Lebensweg sagt sie sich von ihrer Familie los, um sich dem charismatischen Jesus

von Nazareth und seinen Jüngern anzuschliessen. Gemeinsam machen sie sich auf eine spirituelle Reise nach Jerusalem. Zum Osterfest bringt der Regisseur von «Lion», welcher im vergangenen Jahr für den Oscar nominiert wurde, die Geschichte von Maria Magdalena in beeindruckenden Bilder auf die Kinoleinwand. Martina Suter (Pastorale Mitarbeiterin Pastoralraum Oberfreiamt) wird zu Beginn der Vorstellung eine kurze Einleitung zum Film machen und den Besuchern den Filmgenuss in den Kontext setzen. (pd.) Spezialvorstellung mit Einleitung, Karfreitag, 30. März, 20 Uhr, Kino Cinepol Sins. Reservierung empfohlen. Weitere Vorstellungen siehe www.cinepol.ch.

Die SpitalBetriebskommission liess an der DV vom 15.3.18 durch Mitglied Spälti aus Adliswil uns als Opposition und auch einen Delegierten und Gemeindepräsidenten beschimpfen. Spitalpräsident Grötsch hörte 15 Minuten lang zu, ohne zu unterbrechen, ohne sich zu entschuldigen. Aktuell: Wegen Strafanzeigen und Rechtshändel kann die Abstimmung über die neue Rechtsform nicht stattfinden. Mehr darüber im Tagebuch unserer Homepage: www.verein-zweckverband.ch


Wettswil

& !"#$%’ !’&#!"$

Spargelmonat März Hausgemachte Desserts

Beste

Die Tradition lebt weiter!

Gerne verwöhnen ... wie immer mit em Röbi wir Sie mit rassigen Gerichten, kühlen Getränken und heisser Musik. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und nehmen gerne Ihre Reservation entgegen: 043 818 73 63

Cordons bleus

Neu: Lieferservice

www.takeaway.com/rosengarten

Unsere Öffnungszeiten Montag geschlossen Di - Fr 08.30-14.00, 17.00-23.30 Sa 09.00-14.00, 17.00-23.30 So 10.00-14.00, 17.00-22.00

Arni

8907 Wettswil Brigitte Gubler Tel. 044 700 01 28

8905 Arni AG Hedingerstrasse 16 Tel. 056 634 12 06 www.burestube-arni.ch

Über

Geniessen Sie mit uns die beliebte

So + Mo Ruhetage

Aaoltern a.A.

Hedingen

Pizza, Pasta und

jeden Tag geöffnet Kommen Sie vorbei, wir freuen uns, Sie beraten und bewirten zu dürfen. Fam. Heini und Ursi Brändli und Personal Mittwoch und Donnerstag Ruhetage

• Speiserestaurant / Zimmer • Stube (20 Pers.) • Säli (60 Pers.) • CATERING (nach Hause geliefert) Karfreitag (30.3.) offen 10–21 Uhr

JAZZABEND mit:lörs»

Sa 31.3. Ostern: So/Mo geschl.

So «Les

Ostermontag, 2. April, 10–22 Uhr • Brunch von 10–14 Uhr tt Über die Ostertage servieren hä «S‘ ang‘s wir Ihnen von Freitag bis l Montag Unteribriger Gitzi so t» t Ragout im Ofen geschmort hä

Wettswil auch

Take Away

China

Il Sogno 17-Jahre-Jubiläum (1 Jahr Familie Singh) 30./31. März + 1. April: Pizza zum Mitnehmen Fr. 10.50

6 Mittags-Menüs

ab Fr. 15.50 + 5 Wochen-Hits! Indisches Mittags-Buffet Mo–Fr: nur Fr. 19.50 Jeden Abend Indisch à la carte Fam. D. Singh + Team freuen sich auf Sie!

043 322 82 70

Restaurant 3 Linden Feinster asiatischer Genuss

Montag bis Freitag von 9 bis 23.30 Uhr Samstag 18.15 bis 23.30 Uhr Samstagvormittag von 9 bis 13 Uhr nur für Apéro info@central-affoltern.ch Telefon 044 761 61 15

Mo–Sa 9.00–14.30, 17.30–24.00 So 17.00–23.30 Uhr Für Anlässe nach Absprache Pizza-Kurier: Mindestbest. Fr. 15.–

Ostersamstag, 31. März, ab 17 Uhr • à la carte

Elsbeth Duperrex und Team Telefon 044 761 62 98 www.krone-hedingen.ch

Wir freuen uns auf Sie

Zürichstr. 135, 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 82 70 Fax 043 322 82 71

Öffnungszeiten Ostern

Wir wünschen allen frohe Ostern und freuen uns auf Ihren Besuch!

Rolf Beeler, Maître Fromager und Ruedi Müller von Mü’s Vinothek begleiten Sie durch den Event.

Restaurant – Bar

Karfreitag, 30. März, 10–22 Uhr • 4-Gang-Fischmenü

mit neuen Kartoffeln und Kefen.

Käse- & Wein-Célebration

Indische Küche

Restaurant Krone Hedingen

Ostersonntag, 1. April, 10–22 Uhr • Osterbraten

Ostern

F F E N

Mittwoch 18. April um 19 Uhr

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung und Ihren Besuch Beat G. Reding, Mühlebergstrasse 4 Tel. 044 761 62 72

Wettswil

STERN

ist das Central geschlossen Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage

auch Take Away

Kegelbahnen/Bankettsaal Catering

&*1/0/, (3+,45 ’6.0,5.*0,4 ),0,-32 "! % % $! #!

Karfreitag bis Ostermontag

im Amt

Familie Schoch freut sich auf Ihren Besuch

Mo–Sa 10.00–23.00, So 10.00–18.00 Uhr

700 03 22

Aaoltern a.A.

!# "

6.–22. April 2018

☎ 044

Aaoltern a.A.

www.il-sogno.ch

Aaoltern a.A. Hauslieferdienst

%

Aaoltern a.A.

Hauslieferdienst



Aaoltern a.A.

Telefon 044 760 16 16

Online-Bestellung, www.pizza-galipo.ch

Di – Fr: 3 Mittagsmenüs ab Fr. 14.50

mit Salat, Getränk u. Pizza/Pasta nach Wahl Lieferung Fr. 17.– / Abholung Fr. 15.– Im Restaurant: Mittagsmenü mit Salat oder Suppe

Öffnungszeiten

Montag geschlossen

Dienstag – Freitag 10 – 14 Uhr / 17 – 24 Uhr

Samstag und Sonntag durchgehend offen und durchgehend Lieferung Pizza-Kurier!

Dorfzentrum Wettswil

Bonstetten K. Lienhard 8906 Bonstetten Tel. 044 700 01 02 So und Mo geschlossen

Restaurant Linde

Entrecôtes zart und fein

Oberwil-Lieli Bei uns vor, über und nach Ostern

Gitzi Im Eisenpfännli, herzhaft gebraten und knusprig serviert...

Hedingen

Obfelden www.yvon-loewen.ch täglich ausser sonntags:

RöschtiFestival

Zürcherstr. 4, 8908 Hedingen

Montag bis Freitag täglich 4 Mittagsmenüs Salat oder Suppe und Dessert ab Fr. 16.–

dazu ein Apologia der herrliche Walliser-Wein

Monsieur Yvon

Claire und das Team freuen sich auf Ihren Besuch

Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

zum Löwen, 8912 Obfelden

044 761 08 04

Medienberater, Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch

Mo – Fr Sa + So

8.30 – 14.00 Uhr 17.00 – 24.00 Uhr ab 17.00 Uhr

Tel. 044 761 64 24 www.il-tiglio.ch iltiglio.ch@gmail.com


FC Affoltern a. A.

Die Aufholjagd kann jetzt beginnen 2. Liga, Gruppe 1 (19. März) 1. 2. 3. 4.

FC Adliswil 1 FC Red Star ZH 2 FC Lachen/Altendorf 1 FC Wädenswil 1

13 13 13 13

31 24 24 21

5. 6. 7.

FC Stäfa 1 FC Männedorf 1 FC Regensdorf 1

13 14 13

20 20 18

8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

FC Horgen 1 FC Urdorf 1 FC Seefeld ZH 1 FC Srbija ZH 1 FC Küsnacht 1 FC Schlieren 1 FC Affoltern a/A 1

13 13 13 13 13 14 13

18 17 15 15 12 11 8

In der Rückrunde gilt es, als eine geschlossene Mannschaft viele Punkte zu holen, um so bald wie möglich aus dem Abstiegskampf zu kommen.

Nach einer langen, zweimonatigen Vorbereitungsphase, mit fünf Freundschaftsspielen und dem Trainingslager in Portugal, fällt am Wochenende der Startschuss zur Rückrunde für die 1. Mannschaft des FC Affoltern.

Das Haus voller Ideen Zürcherstrasse 15 Tel. 044 761 61 36

8908 Hedingen Fax 044 761 62 89

Filialen: My Stop, 8910 Affoltern a.A. 8912 Obfelden Reusscenter, 8912 Obfelden 8915 Hausen a.A. Connect, 8048 Zürich

Tel. 044 760 40 04 Tel. 044 761 41 39 Tel. 044 760 24 78 Tel. 043 466 52 52 Tel. 043 211 00 25

info@baeckerei-pfyl.ch www.baeckerei-pfyl.ch

Enttäuschende Vorrunde Nach der enttäuschenden Vorrunde im Herbst will das Fanionteam ein ganz anderes Gesicht zeigen und möglichst schnell die rote Laterne abgeben und vom Tabellenende loskommen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, denn der sonntägliche Gegner vom Juchhof befindet sich ebenfalls im hinteren Tabellenbereich und hat Ähnliches vor. Intensive und erfolgreiche Vorbereitung Das ganze Team um Trainer Filipovic hat 2018 bis anhin einen äusserst engagierten und konzentrierten Eindruck hinterlassen und alle Trainingsspiele gewon-

nen. Das ist nicht selbstverständlich, nach der so verkorksten Hinrunde. Die Mannschaft präsentierte sich zuletzt wieder als Einheit, hat Selbstvertrauen und brennt richtiggehend auf den ersten Ernstkampf. Mit Scicchitano und Shala sind zwei wichtige Spieler wieder über die gesamte Spielzeit einsatzfähig und sorgen wieder für mehr Stabilität. Zudem konnte das Kader optimal ergänzt werden. Mit Stankovic, Tustonja, Rama und Lukic sind in der Winterpause vier neue Spieler zum Team gestossen. Sie bieten Trainer Filipovic willkommene Alternativen. Revidiertes Ziel der Verantwortlichen ist der Ligaerhalt – nicht mehr und nicht weniger. Alle Kaderspieler stehen derzeit zur Verfügung – der Aufholjagd steht nichts mehr im Wege. Unbequemer Auftaktgegner Mit dem FC Srbija ZH wartet am kommenden Sonntag eine un-

gemütliche Mannschaft auf die Ämtler. Ebenfalls im Abstiegsbereich liegend, haben Sie nach nur einer halben Saison ihren Chefcoach ausgetauscht und zudem Topskorer Stoykov an den FC Dietikon abgeben müssen. Neu amtet Boris Jevremovic an der Seitenlinie der Rotweissen. Der 33-Jährige ist als Trainer noch ein unbeschriebenes Blatt. In seiner Aktivzeit war er ein torgefährlicher Angreifer für Zug 94 und Cham. Er ist überzeugt, dass seine Schützlinge für positive Überraschungen sorgen können – primäres Ziel ist aber ganz klar «nicht absteigen», so Jevremovic weiter. Zwei Mannschaften mit den gleichen Vorstellungen, wie die nähere Zukunft aussehen sollte. Freuen wir uns also auf eine spannende, intensive Begegnung und den nötigen Support der FCA-Fans, auf dem Sportplatz Juchhof 2, Zürich. Harry Wettstein

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Srbija ZH – FC Affoltern am Albis 1 Ort: Sportplatz Juchhof 2, Zürich Sonntag, 25. März 2018, 12.00 Uhr

Alles über den FC Affoltern a. A. auf:

www.fcaffoltern.ch

Die kommenden Heimspiele Freitag, 23. März 2018 20.15 FCA 40+ – SV Würenlos Samstag, 24. März 2018 10.00 FCA Juniorinnen B – FC Herrliberg 13.00 FCA Juniorinnen C – FC Wallisellen 16.00 FCA Ca – FC United Zürich a

Die Junioren Ca spielen am Samstag im Cup-Achtelfinal um den Einzug in die nächste Cuprunde.

sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten ■

Gestaltungs- und Dekortechniken ■

Bill & Siegfried Getränke AG

Fassadenrenovationen ■

Zürichstrasse 179 8910 Affoltern am Albis

Um- und Neubauten

Hedingen und Affoltern a.A. Tel. 044 761 47 51 info@malerdarugna-herrmann.ch malerdarugna-herrmann.ch

Telefon 044 761 64 09 Fax 044 761 64 82 Besuchen Sie unseren Abholmarkt!

Prompter Hauslieferdienst!

Joris Reusink

mobiliar.ch

160603A07GA

Generalagentur Affoltern am Albis

VISTA OPTIC GmbH, Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 761 34 60


FC WettswilBonstetten H OPP WB will gegen Gossau punkten Morgen Samstag empfängt der FC WettswilBonstetten den FC Gossau auf dem heimischen Moos. Mit einem Vollerfolg über die St. Galler könnten die Ämtler weiter an Boden gutmachen und ihre aktuell starke Form bestätigen. Natürlich hätte man zuletzt gerne gewonnen und sich im Schweizer Cup für die Hauptrunde qualifiziert. Weil der Meisterschaftsbetrieb jedoch aktuell viel wichtiger ist, gilt es, die starke Leistung mitzunehmen und die positiven Attribute weiter einzubringen. Immerhin war man dem starken Kosova ein ebenbürtiger Gegner, konnte sich viele Torchancen erarbeiten und sah sich darin gestärkt, sich auf gutem Weg nach oben zu befinden. Trainer Oswald analysiert goldrichtig: «Mit solch guten Leistungen werden automatisch auch gute Resultate folgen.» War Kosova zuletzt ein Gegner, welcher vor allem spielerisch seine Stärken hat, zeichnet

Matchball-Spender ALAG Personalberatung AG, Zürich, www.alag.ch Casa del Vino, Weinshop, Zürich www.casadelvino.ch

Gossau vor allem eine exzellente Offensive aus. Hier gilt es, dagegenzuhalten und selbst offensiv Nadelstiche zu setzen. Dabei muss jedoch immer wieder viel Augenmerk auf eine gesicherte Defensive gelegt werden, da Gossau auf die starken Sturmspitzen vertraut. «Klar, die Herausforderung ist gross. Aber so wie meine Equipe im Moment arbeitet und auftritt, hat sie die Möglichkeit, Gossau zu schlagen. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Leistung abrufen werden und glaube fest an drei Punkte», ist Trainer Oswald zuversichtlich und geht mit viel Selbstvertrauen an die Aufgabe heran. Fast alle Mann an Bord Nach der «englischen» Woche mit drei Spielen innert acht Tagen hat der FCWB nun diese Woche genutzt, um einerseits zu regenerieren und andererseits wieder zum geregelten Trainingsbetrieb überzugehen. Mit Ausnahme der langzeitverletzten Huber und Thalmann sollten alle Akteure zur Verfügung stehen. «Wir sind froh, über ein sehr starkes Kader zu verfügen», zeigt sich Oswald mit der personellen Situation zufrieden. Auf Seiten der Ämtler darf also ein beherzter, fokussierter und überzeugender Auftritt erwartet werden. Kickoff auf der hoffentlich sehr gut besuchten Sportanlage Moos ist am Samstag um 16.00 Uhr. (AWy)

FCWB 2 – FC Wollishofen

Sonntag, 25. März 2018 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

FCWB 1 – FC Gossau SG

Samstag, 24. März 2018 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

WB in Balzers

Rückrundenstart fürs Zwei Während für die meisten Teams immer noch Testspiele angesagt sind, greift am Sonntagmorgen die zweite Aktivmannschaft wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. Mit zwei Punkten Vorsprung führt die Mannschaft um Trainer Pechoucek die Tabelle an. Erklärtes Saisonziel ist der Aufstieg in die zweite Liga. Gegen das starke und aktuell drittplatzierte Wollishofen wartet gleich eine schwierige Aufgabe. Dass die Stadtzürcher bereit sind, bewiesen sie

WBs Schlusssturm (links Torhüter Baumgartner!) im Cup vs. Kosova (1:2) wurde nicht belohnt.

vor Wochenfrist, als sie im Nachtragsspiel gegen Buttikon siegten. Mit einem Auftaktsieg soll nun also ein Direktkonkurrent auf Distanz gehalten und gleichzeitig gezeigt werden, dass man bereit und stark genug ist, am Aufstiegstraum zu arbeiten. Einen Ernstkampf bestreiten auch die B1-Junioren. Nachdem sie im Herbst wieder in die höchste Liga, die Coca-Cola Juniorleague, aufgestiegen sind, gehts im Cup gegen das starke Red Star. Nur zu gerne würde man den Viertelfinal erreichen und dem «Tunnelnachbar» die Cupsuppe versalzen. Genügend Höhepunkte also, um das Wochenende auf dem Moos einzuplanen und die zahlreichen WB-Teams tatkräftig zu unterstützen. (AWy)

Bereits am kommenden Mittwoch (28. März) steht der nächste Ernstkampf für die erste Mannschaft an. Auswärts gilt es gegen das Team aus dem Ländle zu punkten, um im Direktduell vorwärtszukommen. In der Vorrunde gelang gegen Balzers der höchste Sieg (4:0), aber auch dieses Team darf nicht unterschätzt werden, hat es doch zuletzt aus Höngg drei Punkte entführt. Anpfiff auf dem Sportplatz Rheinau in Balzers ist um 20.00 Uhr. (OHe)

FC Balzers – FCWB 1

Mittwoch, 28. März 2018 20.00 Uhr, Sportplatz Rheinau, Balzers

Tel. 043 466 04 75 Stallikerstr. 1b, Bonstetten, travel@reisebar.ch

Ihr persönliches Reisebüro

beim Bahnhof Bonstetten/ Wettswil

Rolf Hanselmann Langächerstrasse 5 8907 Wettswil am Albis Tel. 044 700 03 56 Fax 044 700 03 73 www.langaecher.ch

www.reisebar.ch

KRAMER

BODEN TECHNIK

Hartbetonbeläge | Zementüberzüge Fliessunterlagsböden | SOLACIR Designbeläge Wettswil | T 044 700 03 33 | peterkramerag.ch

LANGÄCHER-GARAGE AG Neu + Occasionswagen Service + Reparaturen aller Marken Renault Spezialist Fahrzeugvermietungen

(Bild Kaspar Köchli)

Nächste FCWB-Spiele: Freitag, 23. März Sen. 40+ – Fislisbach

21.00 Uhr (Test)

Samstag, 24. März Jun. Ec – Jun. Eb Jun. Ea – Wollishofen Jun. Da – Affoltern a.A. Jun. Db – Würenlos Jun. Ca – Grenchen U15 FCWB 1 – Gossau SG FCWB 3 – Oerlikon/Polizei

10.00 Uhr (Test) 10.00 Uhr (Test) 11.30 Uhr (Test) 11.30 Uhr (Test) 13.15 Uhr (Test) 16.00 Uhr 19.00 Uhr (Test)

Sonntag, 25. März FCWB 2 – Wollishofen Kilchberg/Rüschl. – Jun. B2 Jun. B1 – Red Star Jun. Dc – Affoltern a.A.

10.15 Uhr 11.00 Uhr (Test) 13.15 Uhr (Cup) 15.30 Uhr (Test)

Mittwoch, 28. März Balzers – FCWB 1

20.00 Uhr

News, Supportervereinigung, WB-Shop, Ranglisten, usw:

www.fcwb.ch


Sport

Freitag, 23. März 2018

29

Erneute Ernüchterung für Urs Huber 2:0-Führung in den Anstatt das Cape Epic zu bestimmen, gehts ums Durchkommen Aufstiegsplayoffs Ein Drama nach Muster des Vorjahres hatte sich für den Mettmenstetter Urs Huber bereits im Prolog des afrikanischen Mountainbike-Etappenrennens angebahnt. Sein Rennpartner Karl Platt kann das hohe Tempo nicht mithalten. Nach drei Etappen hat das Duo fast 30 Minuten Rückstand.

Floorball Albis gegen den STV Berg Floorball Albis gewinnt das zweite Playoffspiel auswärts 6:2. Gleichzeitig wird die knappe Auftaktniederlage vor Wochenfrist am grünen Tisch aufgrund eines Lizenzfehlers beim Gegner in einen 5:0-Forfait-Sieg umgewandelt. Die Tür zum direkten Wiederaufstieg steht nun weit offen.

................................................... von martin platter «Während sich das Rennen zuspitzt, geht es für uns wie vor einem Jahr nur noch ums Durchkommen. Schade!» Resignation klingt aus den Worten von Urs Huber. Abgekämpft, schmutzig und mit leerem Blick sass er am Mittwochmittag im Zielraum der dritten Cape-Epic-Etappe in Worcester. Mit 122 Kilometern und 1800 Höhenmetern war es das längste Teilstück der diesjährigen Austragung. «Gleich von Beginn an konnten wir das Tempo nicht mitgehen und waren praktisch auf der ganzen Etappe alleine unterwegs», erzählt Huber mit leiser Stimme. In Gedanken ist er wohl bereits beim nächsten Rennen. Dabei war es nach dem Prolog gar nicht so schlecht weitergegangen. Auf der ersten Etappe am Montag hatte das Paar wohl eine Zeit lang den Kontakt zur ersten Verfolgergruppe verloren, schaffte den Anschluss aber nochmals und errang den fünften

Mit Vollgas meilenweit voraus: Marathon-Weltmeister Alban Lakata drückt während der dritten Etappe aufs Tempo mit Kristian Hynek, Howard Grotts und Jaroslav Kulhavy im Schlepptau. (Bild Nick Muzik/Cape Epic/Sportpics) Platz. Übel erwischte es Vorjahressieger Matthias Stirnemann. Geschwächt von einer Grippe kam er dank der Hilfe von Teampartner und Olympiasieger Nino Schurter zwar ins Ziel, gab das Rennen aber noch am gleichen Abend auf.

Wenn der Hammermann kommt Mit ähnlichen Gedanken hat wohl auch Urs Huber auf der zweiten Etappe gespielt, als Karl Platt nach 70 von 106 Kilometern buchstäblich der Saft ausging. Die beiden konnten sich zwar als Zwölfte ins Ziel retten und verbesserten sich im Gesamtklassement auf Rang neun. Doch der Rückstand auf

die Leader Manuel Fumic/Henrique Avancini betrug bereits knapp 13 Minuten. Nochmals 19 Minuten kamen auf dem dritten Teilstück dazu, das von Marathon-Weltmeister Alban Lakata und seinem Teampartner Kristian Hynek gewonnen wurde. Das Duo hatte sich dem Vorjahreszweiten Jaroslav Kulhavy und dessen Partner Howard Grotts angehängt und einen riesigen Vorsprung herausgefahren. Das Zeitpolster war so gross, dass es Kulhavy/Grotts trotz zwei Reifenpannen noch als Zweite ins Ziel schafften und neue Leader wurden. Davon träumen auch Huber/Platt, die das Rennen 2016 gewinnen konnten. 2018 wird es wohl ein Traum bleiben.

Mit dem Luftgewehr erfolgreich

Die Affoltemer Sportschützen an den kantonalen Meisterschaften An den kantonalen Meisterschaften in Volketswil schossen die Teilnehmenden nicht nur stehend und frei, seit drei Jahren sind auch die Auflageschützen mit dabei. Anfangs belächelt, steigen mittlerweile Wertschätzung und Resultate und vor allem die Breite der Spitzenresultate. Die Zeit der «Gratismedaillen» ist vorbei. In Abwesenheit von Heinz Hug, dem Meister der bisherigen Austragungen, gewann Krystyna Brezek – Mitglied der an den Schweizer Meisterschaften siegreichen Gruppe der Sportschützen Affoltern – den Auflage-Final und wurde neue KantonalMeisterin. Die weiteren Säuliämtler Auflageschützen konnten nicht ganz an diese Leistung anschliessen. Bester war der für Wettswil schiessende Robert Graf im sechsten Rang, knapp vor Victor Buchmüller und Matthias Schweizer aus Affoltern. Die beiden anderen Gruppenmitglieder nahmen an den erstmals und

Heinz Hug immerhin die Bronzemedaille erringen und Markus Tobler holte sich mit guter Leistung den siebten Rang. In Volketswil schossen aus dem Amt nicht nur Doreen Elsener, die bei den Juniorinnen Zweite wurde, sondern zum Beispiel auch Rania Ounalli aus Zwillikon, die am Samstag in der EliEindrückliche 40 Schützen in einer Linie. (Bild zvg.) te-Gruppe Affolterns leider gleichzeitig stattfindenden im Einsatz war und am Sonntag im Schweizer Meisterschaften der Sport- Einzel in der Jugendkategorie schoss. schützen-Veteranen teil. Hier hiess der In ihrem ersten Jahr als Aktive gelanSieger wie an den Schweizer Meister- gen ihr bereits sehr gute Leistungen, schaften wieder Pierre Alain Dufaux, womit sie in der Kategorie der Jugend der frühere Seriensieger und ehemali- Gewehr den sechsten Rang belegte. ge Weltmeister. Aber diesmal konnte (pd.)

Vier neue Plätze aber kein Flutlicht

Der Tennisclub Stallikon erneuert Der Tennisclub Stallikon bekommt im Sommer vier neue Plätze. Das hat die Generalversammlung des Klubs beschlossen.

Hohe Investitionen für wartungsärmere Plätze

Die vier Sandplätze zwischen Reppischtalstrasse und Reppisch im Ortsteil Sellenbüren sind nach 30 Jahren dank sorgfältiger Pflege nach wie vor in einem guten Zustand. Ihre Lebensdauer ist aber absehbar. Der Vorstand hat der Versammlung vorgeschlagen, vier neue Allwetterplätze der Bauart «Swiss Court» einzubauen. Diese haben den Vorteil, dass sie schon kurz nach Regen wieder bespielt werden können, ebenso an frostfreien Wintertagen und damit die Saison klar verlängert wird. Der Aufwand für die Wartung ist gegenüber

Den Vorteilen stehen die Investitionskosten von gegen 300 000 Franken gegenüber, was rund dem Doppelten entspricht, was die Erneuerung der bestehenden Sandplätze kosten würde. Über eine geschätzte Lebensdauer von rund 20 Jahren sieht die Bilanz dann aber klar positiv zugunsten der Allwetterplätze aus. Für die Finanzierung darf mit einen Zuschuss von Swisslos gerechnet werden, dazu können Mitglieder verzinsbare Darlehen gewähren. Die neuen Plätze werden während der Sommerferien in den Monaten Juli und August eingebaut.

den klassischen Sandplätzen deutlich reduziert.

Der Vorstand hat weiter vorgeschlagen, einen dritten Platz mit Flutlicht zu versehen. Diesen Antrag hat die Versammlung klar abgelehnt, weil die Notwendigkeit im Moment nicht gegeben ist und mit dem Bau der neuen Plätze schon happige Ausgaben anstehen. Weiter wurde beschlossen, dass Kinder bis zum 12. Altersjahr keine Mitgliederbeiträge mehr bezahlen, wenn mindestens ein Elternteil Aktivmitglied ist. Präsident Benny Kaulich und alle Vorstandsmitglieder haben sich für ein weiteres Amtsjahr zur Verfügung gestellt und wurden mit grossem Stimmenmehr wieder gewählt. (tcs) Weitere Infos auf tcstallikon.ch

Bei seinem allerersten Einsatz verwandelte Alain Jacomet artistisch einen Steilpass von Sturmpartner Nicola Grass zur 1:0-Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich beantwortete der diese Saison zum ersten Mal aufgebotene Luregn Serra aus der zweiten Mannschaft postwendend mit der Führung. Da im Mitteldrittel keine Tore fielen, hielt diese bis zur zweiten Pause. Berg hatte zwar mehr Spielanteile, fand aber gegen die perfekt organisierte Defensivabteilung von Albis kein Mittel. Weit zurückgezogen und gut organisiert, wurden viele Abschlüsse der Ostschweizer geblockt und wenn dennoch einmal ein Ball auf das Gehäuse kam, wehrte ein überragender Sven Hanselmann im Tor alles ab, was man abwehren konnte. Obwohl die Ämtler in der ersten Hälfte der Partie wenige Torchancen hatten, hielten sie konstant an ihrem Spielplan fest. Hinten wurde zugemacht und vorne auf die eigene Konterstärke vertraut. Beim Stand von 1:2 verschoss Joël Wuillemin einen Penalty und auch das anschliessende Powerplay blieb ungenutzt. Als Luregn Serra kurz vor Ablauf des Powerplays ebenfalls eine Zweiminutenstrafe erhielt, schien der Ausgleich definitiv nur noch eine Frage der Zeit. Doch mit letztem Einsatz und etwas Glück

konnte die Führung in die Pause gerettet werden, was Floorball Albis zusätzlich Selbstvertrauen und die nötige Kraft für den Schlussabschnitt zu verleihen schien. Als Berg immer unorganisierter anrannte, kam Floorball Albis vermehrt zu Konterchancen und diese wurden eiskalt ausgenutzt. Zuerst erhöhten Nicola Grass und Etienne Wuillemin auf 4:1, bevor Sven Eckert mit einem Doppelschlag innerhalb von wenigen Sekunden die Entscheidung herbeiführte. Der Anschlusstreffer für Berg, zwei Minuten vor Schluss, kam viel zu spät und war nur noch Resultatkosmetik.

Erster Matchball am Sonntag Am Dienstagmorgen fällte dann auch noch die Disziplinarkommission des Verbandes das erwartete Urteil zum Lizenzverstoss des STV Berg in der ersten Playoffpartie. Der knappe 8:7-Sieg der Thurgauer wurde in einen Forfaitsieg für Albis umgewandelt und die Best of Five Serie somit innerhalb von wenigen Tagen komplett auf den Kopf gestellt. Aus einem 0:1-Rückstand wurde eine 2:0-Führung, womit der Aufstieg in greifbare Nähe rückt. Den ersten Matchball haben die Ämtler bereits am kommenden Sonntagabend, um 19.30 Uhr, zu Hause in der Sporthalle Schachen in Bonstetten. (pd.) STV Berg – Floorball Albis 2:6 (1:2, 0:0; 1:4), MZH Berg – 72 Zuschauer. 1. Jacomet (N. Grass) 0:1. 9. 1:1. 15. Serra (Schweiger) 1:2. 43. N. Grass (Eckert) 1:3. 44. E. Wuillemin (Kern) 1:4. 54. Eckert (N. Grass) 1:5. 54. Eckert 1:6. 58. 2:6. Floorball Albis: Hanselmann, Sedlaczek; C. Grass, Heiniger; Ibernini, Leuenberger; Stöckli; N. Grass, Eckert, Jacomet; Schweiger, Schiller, Serra; Kern, E. Wuillemin, J. Wuillemin.

Lara Stehli holt Gold

An der 4. Aargauerchallenge Lara Stehli stand bei der 4. Aargauerchallenge vom Sonntag, 18. März, in Rüfenach zuoberst auf dem Podest. 2017 fuhr die Rennvelofahrerin, die seit 2010 für den RMV Cham Hagendorn fährt, ihre erste Saison in der Kategorie Frauen B. Die letzte Saison konnte sie mit dem dritten Platz beenden. Über den Winter wurde konsequent und eisern trainiert. Das Trainingslager in Spanien vor wenigen Wochen bot noch Gelegenheit an der Form zu feilen. Der 1. Platz in Rüfenach ist für die 16-jährige Knonauer Nachwuchshoffnung eine tolle Belohnung für den konsequenten Trainingseinsatz und ein super Einstieg in die laufende Saison. (pd.)

Die Knonauerin Lara Stehli freut sich über den ersten Sieg der Saison. (zvg.)

Saisonstart mit Petra Klingler Morgen Samstag, 24. März, findet in Versoix bei Genf der erste nationale Kletterwettkampf der Saison 2018 statt, ein Boulder-Wettbewerb für die Elite und die Kategorie U18 mit aktuell total 77 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich werden je fünf Damen und Herren anzeige

starten, darunter auch die Bonstetterin Petra Klingler, als eine der grossen Favoritinnen auf den Sieg bei den Damen. Zu Saisonbeginn stellt sich immer wieder die Frage, wo die einzelnen Athletinnen und Athleten in der Vorbereitung stehen, sodass spannende Wettkämpfe erwartet werden dürfen. (pd.)


Veranstaltungen


Extra

Freitag, 23. März 2018

Ideen entwickeln sich meistens im Gespräch Der 14. Frühlingstreff der Standortförderung zog über 200 Besuchende an ................................................... von salomon schneider

G

espräch, Dialog, Geplauder, Besprechung, Gedankenaustausch, Diskussion, Debatte und Konversation beschreiben alle dasselbe: Unterhaltungen mehrerer beteiligter Personen. An der Anzahl Synonyme, die verschiedene Arten von Gesprächen ausdifferenzieren, lässt sich erkennen, wie wichtig Gespräche kulturell sind. Am 14. Frühlingstreff der Standortförderung trafen sich über 200 Vertreter von Wirtschaft und Politik zu verschiedensten Gesprächen. Wie relevant eine Unterhaltung war, liess sich indes nicht immer direkt sagen. Schliesslich werden in Gesprächen Ideen gesät – und diese leben von technischen Möglichkeiten, der Zeit ihrer Erscheinung und vor allem von den Menschen, die sie tragen.

Über 200 Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich im Restaurant der Raststätte MyStop zum Apéro.

31

glosse

Erste Stadt vor dem Albis

G

anz unterschiedlich ist der Wellengang im Vorfeld unserer Gemeinderatswahlen in den einzelnen Gemeinden. Für die Präsidien liegt die Bandbreite zwischen stiller Wahl (Maschwanden und Obfelden), unbestrittenen Kandidaturen, aus dem Hut gezauberten Neulingen (Rifferswil) bis hin zur echten Auswahlmöglichkeit in Kappel, Knonau und Wettswil sowie dem Spezialfall Bonstetten. Personen, welche sich zur Verfügung stellen sind das eine, die Bezeichnung des Amtes das andere. Die neue Kantonsverfassung und das ab diesem Jahr geltende Gemeindegesetz haben die hohe Obrigkeit unseres Bezirkshauptortes veranlasst, von der Bezeichnung «Gemeinderat» zu «Stadtrat» zu wechseln. Das ist ihr gutes Recht, denn mit über zwölftausend Einwohnern darf sich Affoltern a. A. im schweizweiten Vergleich durchaus als Stadt fühlen. Bisher verwendeten diese Benennung in unserem Kanton zwar nur Gemeinden mit einem Parlament. Auch einwohnermässig grössere Kommunen als die Metropole des Säuliamtes wie Horgen, Küsnacht, Regensdorf, Stäfa, Thalwil, Volketswil oder Wallisellen üben sich meines Wissens weiterhin in Bescheidenheit und verfügen nur über Gemeinderäte.

Wirrwarr bei Bezeichnungen

Gespräch unter FDPlern: Altgemeinderat Kurt Weber (links) im Gespräch mit AltNationalrat Rolf Hegetschweiler und Bezirksrätin Ruth Früh.

In humorvollem Gedankentaustausch, der Ottenbacher Gemeinderat Peter Weis und der angehende Maschwander Gemeindepräsident Christian Gabathuler (r).

In die Debatte vertieft, Thomas Hunziker, Präsident des Schulzweckverbands, flankiert von den Stalliker Gemeinderäten Iris Geissbühler und Röbi Sidler.

Gewerbler unter sich: Lebenscoach Sonja Humbel (links) mit Regula und Andreas Pfyl von der gleichnamigen Bäckerei. (Bilder Salomon Schneider)

wetter

Kaninchen sind keine Kuscheltiere Viele Kinder wünschen sich ein Kaninchen zu Ostern. Das lebendige Ostergeschenk endet häufig einsam in einem viel zu kleinen Käfig oder bereits schon nach kurzer Zeit im Tierheim oder im Zoo als Schlangenfutter.

bauernregel «Fürchte nicht den Schnee im März, drunter schläft ein warmes Herz.»

Wer ein Kaninchen verschenkt, bürdet dem Beschenkten viel Arbeit und finanziellen Aufwand auf: Für eine artgerechte Haltung ist der Bau eines geeigneten Freilaufgeheges mit isoliertem Schlafplatz unerlässlich. «Ausserdem müssen Kaninchen mindestens zu zweit gehalten werden», rät Tierschützerin Susy Utzinger. Lebende Kaninchen sind keine Kuscheltiere. Daher kann es durchaus vorkommen, dass das «Kuscheltier» am Körper des streichelnden Kindes schmerzhafte Spuren hinterlässt. Das Ende der ehemaligen Ostergeschenke ist oft traurig: Viele Kaninchen vegetieren nach der ersten Freude einsam in ihren Käfigen. Manche

Eigentlich spricht man im neuen kantonalen Gesetz von einem «Gemeindevorstand», überlässt es dann aber den einzelnen Gemeinden, in ihren Verordnungen andere Begriffe zu verwenden. Und die meisten bleiben eben beim Gemeinderat. Ein Blick über unseren Kanton hinaus zeigt, dass gesamtschweizerisch bei Bezeichnungen für Behörden und Räte ein eigentlicher Wirrwarr herrscht. So heisst zum Beispiel in Bern die Exekutive Gemeinderat, während sich das Parlament Stadtrat nennt. Oder Zürcher Kantonsräte sind im Glarnerland und der Innerschweiz Landräte, in anderen Kantonen Grossräte. Zurück zu unserem Bezirk: Natürlich hoffen wir, dass der (neue) Stadtrat von Affoltern a. A. nun nicht allzu stark abhebt und künftig über den anderen 13 Bezirksgemeinden schwebt. Denn einerseits werden bei ihm weiterhin gewisse Fäden aus den kleineren Gemeinden zusammenlaufen, andererseits ist man auf gleicher Augenhöhe mit allen Gemeinden zur Lösung grosser Brocken wie den Spitalfragen konfrontiert. Im Übrigen ist ja unser Bezirkshauptort finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Deshalb ist wohl nicht damit zu rechnen, dass sein Oberhaupt künftig als Stadtpräsident viel mehr verdienen wird als bisher. Sonst hätte dieser ja in seiner Wahlempfehlung im «Anzeiger» kaum eine Bankverbindung für allfällige Spenden angegeben. Aber allein «Stadt»-Präsident zu sein ist ja schon sehr ehrenvoll. Das müsste ja gar nicht mit einem zusätzlichen Obolus abgegolten werden. Erich Rüfenacht

herkömmliches Kaninchen sind nicht gerne allein. (Bild zvg.)

werden wahllos weiterverschenkt, landen im Tierheim, im Zoo als Schlangenfutter oder werden anderweitig «entsorgt». So wird aus dem vermeintlich guten Argument, Kindern den Umgang mit Tieren näherzubringen und Verantwortung zu üben, eine denkbar schlechte Lektion: Dass man ein Tier nämlich, sobald man das Interesse verliert, wieder «entfernen» kann und keine Verantwortung für Lebewesen tragen muss. (pd.)

Behaupten Behaupten heisst beim Wort genommen: Eine Meinung oder eine Absicht mit dem Kopf durchsetzen – sei es bei einem Disput oder auf dem Fussballfeld. Jedenfalls konnte sich schon manche Mannschaft in der Meisterschaft behaupten, indem sie das entscheidende Tor mit dem Kopf durchgesetzt hat. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen

Sonntag, 25. März

grosser Innen-Flohmarkt in Uster/ZH,

Einladung zur Generalversammlung Freitag, 6. April 2018, um 20 Uhr im JUMBA-Haus, Giessenstr. 23, Affoltern am Albis Eingeladen sind die Aktivmitglieder (Jumbaner und Eltern), Ehrenmitglieder und Ressortleiter. Alle JUMBA-Freunde, Vereinsdelegationen und Behördenmitglieder sind herzlich willkommen. Traktanden: Rechnung/Budget, Wahlen, Statutenänderungen, Informationen, Anträge Anträge bitte schriftlich bis 1. April 2018 einreichen an: JUMBA Jugendmusik Bezirk Affoltern Präsidentin Andrea Lippmann Giessenstrasse 23 8910 Affoltern am Albis oder per Mail an: praesident@jumba.ch Der JUMBA-Vorstand

ab 9 Uhr im Stadthofsaal, Infos: Tel. 079 356 67 00, flohmi-uster@gmx.ch


34

Modebeilage Frühling / Sommer

Trendige Kindermode bei den Rockzwergä Die Kinderkollektion von Protest kombiniert mit tollen Bikinis, Surfer Shorts, T-Shirts, Kleidern und Overalls den lässigen Lifestyle der Jugend. Sie unterstreicht das herrliche Gefühl von Surf, Sun and Fun. Ebenfalls finden Sie bei uns die aktuelle Frühlingsund Sommerkollektion von vielen attraktiven Marken. Diese Saison dominieren die

Farben Olive, Neon, Pink und Blau. Lässige Shirts, romantische Kleider, coole Shorts, schöne Accessoires, von alltäglich bis festlich, für Boys und Girls – vom Neugeborenen bis zum Teenie. Und sollte es zwischendurch einmal regnen, gibt es bei uns auch funktionelle Regenbekleidung für die Waldspielgruppe oder die Pfadi.

Rockzwergä Mode für Boys & Girls von 0 bis 16 Jahren Im Heumoos 11 8906 Bonstetten Telefon 043 818 72 73 www.rockzwergae.ch info@rockzwergae.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gerne! Ihr Rockzwergä-Team

Gutschein

Bis 30. April 2018 auf die gesamte Kollektion

10% Rabatt

Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen

Die neuen Frühlingsstoffe sind da! Die Weisbrod-Zürrer AG steht für textile Produkte seit 1825. DieseTradition kommt im grossen Stoffladen, in den Seiden-Accessoires oder in den Gebäuden des Weisbrod-Areals in Hausen am Albis zum Ausdruck.

Das Weisbrod-Areal lebt, es wird immer wieder verändert und den neuen Bedürfnissen angepasst. So wurde die Fläche des Stoffladens in den letzten zehn Jahren zweimal verdoppelt. Der WeisbrodShop ist nun einer der grössten Stoffläden seiner Art in der Schweiz mit einem hochwertigen ausgesuchten Sortiment von europäischen Lieferanten. Auf mehr als 600m2 wartet eine riesige Auswahl an Konfektions- und Innendekorationsstoffen auf nähfreudige und kreative Menschen. Diese werden optimal beraten durch das professionelle Personal mit eigener Erfahrung im Schneidern. Neu ist auch das Mercerie-Angebot deutlich vergrössert worden. Neben Tausenden von Knöpfen in allen Farben hängen Hunderte von Reissverschlüssen und Dutzende dekorative, edle Bändern und zu jedem einzelnen findet sich das passende Nähgarn. Zudem wurden die Öffnungszeiten der Restenecke dem Hauptgeschäft angepasst, so dass hier nun täglich von attraktiven Restposten profitiert werden kann. In der vor einem Jahr neu eröffneten, gleich neben dem Weisbrod-Café liegenden stimmungsvoll eingerichteten Deko-

boutique steht neben den gesamten noch in Hausen am Albis gewobenen Stoffen ein erweitertes Sortiment für Vorhänge und Kissen zur Verfügung. Die Eigenmarke der Weisbrod-Accessoires lebt ebenfalls weiter. Die Krawatten und Schals werden nach wie vor in der Schweiz beim Lernwerk in Turgi konfektioniert, einer Wiedereingliederungsstätte für Langzeitarbeitslose. Die Seidenstoffe werden bei einem langjährigen Partnerbetrieb, einer Seidenweberei in Familienbesitz in Como entwickelt und gewoben. Die Dessins stammen aus den reichhaltigen Archiven der bald 200-jährigen Weisbrod-Zürrer AG. Diese Stoffe kommen auch bei den in allen Farben schimmernden Seidenschirmen zum Einsatz, die in Uznach in der letzten Schweizer Schirmmanufaktur Strotz AG hergestellt werden. Ebenfalls im Angebot sind Krawatten und Schals aus in der Schweiz hergestellter Seide von Bauern, die Maulbeerbäume pflanzen und Jahr für Jahr Seidenraupen aufziehen. Durch das Engagement von Oliver Weisbrod im Vorstand des Vereins Swiss Silk, wurde schon früh eine Verbindung zu diesem Pionierprojekt geschaffen. Serikultur in der Schweiz wieder anzusiedeln ist mehr als visionär und trotzdem gelungen. Weisbrod ist der erste Marken-Partner von Swiss-Silk und bietet seit 2014 Produkte aus in der Schweiz angebauter Seide an – auch im

Online-Shop. Der Online-Shop wird in diesem Jahr überarbeitet und soll danach auch ausgewählte Stoffe und Mercerie im Angebot haben. Ein weiterer Ausbau ist die Erneuerung des Nähkurslokals. Im modern ausgestatteten, grosszügigen Nähkursraum wird es ab Juni ein erweitertes Angebot an Nähkursen geben, die sich einer grossen Nachfrage erfreuen. Dabei legen die professionellen Nähkursleiterinnen speziellen Wert auf die individuelle Betreuung der Kundinnen, damit diese ihre Nähträume verwirklichen können. Der Raum befindet sich im Dachstock des Langhauses im Zentrum des Areals. Dabei handelt es sich um das erste industriell genutzte Gebäude aus dem Jahr 1875, das im Moment optisch und energetisch saniert wird und mit einer neuen Holzschindelfassade wieder seinem ursprünglichen Aussehen angeglichen wird. Am 9. Juni wird die grosse Wiedereröffnung dieses traditionellen Fabrikgebäudes gefeiert mit einem Tag der offenen Tür aller Mieter und einem reichhaltigen Handwerksmarkt. Diese neue Form eines Marktes mit vielen renommierten Ausstellern aus der ganzen Schweiz zeigt Handwerk, das die Industrialisierung überdauert hat: Kunsthandwerk, traditionelles Handwerk und modern interpretiertes Handwerk. Es lohnt sich bestimmt, diesen Tag bereits in der Agenda vorzumerken.

Öffnungszeiten 09.00 - 11.30 Uhr 14.00 - 17.30 Uhr Sa 10.00 - 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Di - Fr


35

Modebeilage Frühling / Sommer

Käppeli Mode in Muri

Ein sehenswertes Modegeschäft Ein ansprechendes und helles Ladenlokal, das erst kürzlich geschmackvoll umgebaut wurde, das ist Käppeli Mode in Muri. Ein kurzer Blick hinein bestätigt: die Gestelle hängen voll mit den neuen Frühlingskleidern, die Modeberaterinnen sind bereit, sich der Kunden engagiert und umsichtig anzunehmen. Diverse Labels in der Damenabteilung wie «Comma», «Taifun», «rich&royal», «MosMosh», «Angels» und «Opus» und noch einige andere haben ihren eigenen kleinen Store im Laden und lassen sich doch untereinander modisch mixen, um den individuellen Stil jeder Frau hervorzuheben. Bis Grösse 46 sind modische und qualitativ hochstehende Kleidungsstücke zu ergattern. Die Herrenabteilung mit den Labels «Scotch & Soda», «Joop», «Cinque» und «PME Legend» bietet ebenfalls eine RundumAuswahl für jede Art Bekleidung, die Männer haben möchten. Vom stilvollen Freizeitlook zu sportlich oder eleganterem Business-Outfit bis

hin zu festlichen Anzügen. Ebenfalls sind Schuhe und Unterwäsche ein Teil des Sortimentes. Auch hier stehen versierte Modeberater zur Verfügung, um Tipps für passenden und individuellen Stil zu geben. Mode für Sie und Ihn – auch noch im April, Mai und Juni Die Modeschau bei Käppeli Mode Muri im März ist immer ein gelungener Anlass. Die weiblichen Models Mirjam, Jociane und Graziella sind keine «Hungerhaken», sondern hübsche Frauen, die strassentaugliche Mode vorführen, die den meisten Frauen gut steht. Das gleiche gilt für die männlichen Models Tom und Alan. Auch hier kann sich eine Vielzahl der anwesenden Männer durchaus vorstellen, so gekleidet zur Arbeit zu gehen oder die Freizeit modisch gewandet zu verbringen. Die Labels stehen für gute Qualität, die Beratung ist fair und fachlich gut und alle Teile sind nicht einmal so teuer, wie vielleicht erwartet.

Gut zu wissen, dass aber laufend neue Ware bei Käppeli Mode Muri eintrifft. Noch hat der Frühling ja erst begonnen, der neue Look kann durchaus auch häppchenweise zusammengestellt werden. Mode sinnlich erfahren statt im Internet bestellen Anders als im Internet geht es bei Käppeli Mode speziell auch um Folgendes: Es geht nichts über Anfassen, Anprobieren und sich von Fachpersonen beraten lassen. Stunden vor dem Compi zu verbringen, um dann doch die Hälfte zurückzuschicken und da und dort nicht ganz Passendes einfach zu akzeptieren ist so viel langweiliger. Was ist sinnvoller, unmittelbarer und sinnlicher als in den nahen Geschäften einzukaufen und sich die eigene modische Inspiration auf den Leib «schneidern» zulassen? (sci) Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr 13.30 bis 19.00 Uhr Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr


36

Modebeilage Frühling / Sommer

Sonja Humbel coacht und begleitet

Wo stehen Sie punkto Gesundheit, Erfüllung, Beruf und Partnerschaft? Wohlfühlgewicht mit ParaMediForm

Wohlgefühl mit Sohu-Coaching

Seit 13 Jahren ist Sonja Humbel Inhaberin des ParaMediForm-Instituts für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsabnahme in Affoltern und konnte viele Kundinnen und Kunden erfolgreich begleiten. Diese ganzheitliche Ernährungsumstellung, aufgrund individueller Stoffwechselanalyse und mit persönlicher Begleitung, hat sich auch für Kin- Wohlfühlgewicht, der und Jugendliche bewährt, weil sie Gesundheit mit normalen Lebensmitteln im Alltag praktikabel ist. Da die Nachfrage in der und Wohlbefinden Region nach wie vor sehr gross ist, wird sie dieses Angebot weiterhin aufrechterhalten. Während ihrer gesamten beruflichen Tätigkeit war es für Sonja Humbel selbstverständlich, sich laufend weiterzubilden.

Mit «innerwise», einem kompletten Therapie-System für Menschen, Systeme und Situationen, lassen sich persönliche, seelische und energetische Themen spielerisch und zügig klären. Leichtigkeit im Alltag, Vitalität für herausfordernde Situationen sowie ein neues Körperempfinden können erreicht werden. Faszinierend und erfüllend ist es für Sonja Humbel, zu sehen, wie Kinder und Erwachsene bei beruflichen, schulischen sowie persönlichen Herausforderungen oder Problemen profitieren können. In den Bereichen Gesundheit, Stress, Burnout, Traumata, Energielosigkeit und fehlende Lebensfreude sind erstaunliche Verbesserungen innert kurzer Zeit möglich. Mit der Klärung von persönlichen und emotiona-

Coaching, das Sinn, Kraft und Freude in ihr Leben holt.

www.paramediform.ch Kostenloses Erstgespräch 043 817 16 61

Rufen Sie mich an!

Sonja Humbel Seewadelstrasse 24 8910 Affoltern am Albis

10 Jahre Fitness für Frauen Wir machen eine gute Figur!

Schönheit muss leiden? Figur gibts nur mit Hungern? Cellulite akzeptieren? Das muss nicht sein! Dreimal in der Woche eine halbe Stunde Zirkeltraining, Ernährung mit gesunder Kost und zusätzlich ein moderates Velo-Training im HypoxiGerät strafft, baut auf und lässt das Körpergewicht schmelzen. Carmen Schulz, Leiterin von Viva Fitness in Affoltern: «Abnehmen bei Übergewicht ist in erster Linie erst einmal einfach gesund. Dafür braucht es Bewegung und die richtige Ernährung. Mittlerweile kann ich auf zehn Jahre Erfahrung zurückblicken. Viele Frauen haben hier erfolgreich trainiert, zusammen mit mir ein Programm erarbeitet, dass ihnen, ganz individuell auf sie abgestimmt, auf ihrem Weg zum Wunschgewicht geholfen hat», führt Carmen Schulz aus. Wer neu ins Studio kommt, hat die Möglichkeit, eine Körperanalyse machen zu lassen. Dabei werden Komponenten wie Muskel-, Wasser- und Fettanteil im Köper ermittelt, der Fitnesszustand festgestellt und der

Kalorienverbrauch ermittelt. Zusammen mit der Kundin erarbeitet Carmen Schulz ein ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechendes Programm. Diese individuelle Betreuung gewährleistet auch, dass Frauen in jedem Alter die passende Zusammensetzung der Trainingseinheiten erhalten. Deshalb wird Viva Fitness auch von Ärzten und Physiotherapeuten empfohlen. Beim Zirkeltraining ohne Gewichte werden sämtliche Muskeln trainiert und die Kondition verbessert. Unter gleichgesinnten Frauen macht das umso mehr Spass, ist nicht verletzungsanfällig und verhilft gleichzeitig zu Wohlgefühl und guter Laune. Zusammen mit einer ErnährungsUmstellungs-Beratung durch Carmen Schulz werden die übrigen Kilos bearbeitet, sie gibts Tipps, welche Lebensmittel besonders geeignet sind und was auf dem Weg zu einer straffen Figur noch zu beachten ist. Mit dem Hypoxi-Training findet eine gezielte Fettverbrennung statt, dies besonders an den Problem-

zonen Oberschenkel, Hüfte und Po. Kombinierte Aktivierung der Durchblutung an der gewünschten Körperregion mit Hilfe einer Druckwechsel-Therapie, welche auch den Stoffwechsel anregt, mittels eines moderaten Trainings fast im Liegen. Ein 28-Tage-Ernährungsprogramm, dazu zwei bis drei Mal Zirkeltraining, wenn nötig das Hypoxi-Training zur Unterstützung dazugenommen, ergibt Abnehmen, Straffen und viel Rundum-Wohlgefühl! Langfristig ist das auch problemlos haltbar – die 10 Jahre Erfahrung von Carmen Schulz, die frauengerechte Einrichtung und der Spass am Mitmachen in einer reinen Frauenumgebung sind Garanten dafür! (sci) Anrufen, Beratungstermin ausmachen und schon wird frau sommerfit! Zürichstrasse 53 8910 Affoltern am Albis 044 760 44 88 info@vivafitness-affoltern.ch www.vivafitness-affoltern.ch

len Themen in Beziehungen, Familie, Sexualität werden Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit gestärkt. Auch dies oft bereits nach ein bis drei Coachings. Bei Herausforderungen in Berufsleben, Berufswahl und Schule erweist sich «innerwise» ebenfalls als sehr hilfreich. Als Gesundheits-Coach und Personalfachfrau bringt Sonja Humbel reiche Erfahrungen mit in der Beratung von Unternehmen/Unternehmern, um nicht zuletzt deren Geschäftserfolg zu steigern. Damit verfügt Sonja Humbel bereits seit mehreren Jahren über ein einzigartiges und ganzheitliches Angebot.

www.sohu-coaching.ch Kostenloses Erstgespräch 079 797 48 29


37

Modebeilage Frühling / Sommer

Wir suchen 50 untrainierte Personen für Teilnahme an 6-wöchiger Abnehmstudie

FIGUR-FRUST?

ABNEHMEN OHNE JOJO-EFFEKT

FETTABBAU GEWEBESTRAFFUNG STOFFWECHSELAKTIVIERUNG ERNÄHRUNGSPLANUNG Die Resultate dieses ganzheitlichen Abnehmprogrammes werden Sie begeistern und Ihre eigenen Erwartungen übertreffen. Zielsetzung: in nur 6 Wochen, auf gesunde und kontrollierte Weise, bis 10% Ihres Gewichts abbauen – ohne Jojo-Effekt. Begleitet und beraten werden Sie dabei von kompetentem Fachpersonal. Sichern Sie sich einen der limitierten Plätze für nur Fr. 40.– Teilnahmegebühr und vereinbaren Sie jetzt Ihren Starttermin.

Tel. 043 530 30 30 Machen Sie mit! Ausser Gewicht werden Sie dabei nichts verlieren.

Aus Freude am Training

reuss fit · Ottenbacherstr. 23 · 8912 Obfelden · reuss-fit.ch · Tel. 043 530 30 30


Modebeilage Frühling / Sommer

38

Büchi Optik Affoltern SEI

6 8 9 T1

CH-8910 AFFOLTERN A.A. TELEFON 044 761 29 19 WWW.IHROPTIKER.CH Mehrwert fürs Auge Seit 1986 sorgt das BOA-Team für persönliche Beratung, individuelle Brillenmode, fachmännische Linsenanpassung und einzigartigen Service rund ums Auge. Im schmucken Riegelhaus am Bach bietet das Team in entsprechenden Räumen unter anderem modernste Geräte zur Messung der Fehlsichtigkeit und individuelle Kontaktlinsenanpassung an.

Joe Kupper (SeeO): «Wir stehen für hohe Qualität bei einem fairen Preis-LeistungsVerhältnis. Wir verkaufen keine Rabatte. Auch bei günstigeren Preisen schauen wir auf Qualität. Das schafft seit über 30 Jahren Vertrauen.» Dank grosser Freude am Beruf und dem modischen Flair für passende Brillentrends, ist es dem BOA-Team gelungen, weit über die Region hinaus bekannt zu werden.

Beauty and Nails

Falten, Dellen, Narben oder Cellulite? Das alles muss nicht sein! Die neue Radiofrequenz-Behandlung bei Genni Sperduto im «Beauty and Nails»-Studio. Im Gesicht, am Hals, dem Dekolleté, an den Oberarmen, dem Bauch und den Oberschenkeln ohne invasive Behandlung Falten glätten und Cellulite straffen – der Sommer kann kommen! Radiowellen «shrinken» Kollagenfasern Mit speziellen Elektroden, mit denen kreisend über die Haut gestrichen wird, werden Radiowellen in die Tiefe der Haut (Dermis) geschleust. Zur besseren Leitfähig-

keit wird ein Gel oder eine Creme aufgetragen. Die angenehme Wärmeentwicklung in der Tiefe fördert die Neubildung von Kollagen und Elastin. Ohne Belastung oder Schädigung wird das Gewebe von der Tiefe her nachhaltig gestrafft. Dieser Wärmeeinfluss auf den lokalen Stoffwechsel bewirkt zudem eine verbesserte Durchblutung und Versorgung des behandelten Gewebes. Während der Behandlung ist eine kurze Erwärmung in der behandelten Region zu spüren. Es kann zu einer leichten lokalen Hautrötung kommen, die schnell wieder verschwindet. Mit Kühlpads können

die behandelten Regionen noch etwas gekühlt werden, Ruhezeit nach dem Behandlungsintervall ist nicht nötig. Soforteffekt und lange Wirkung Die Haut sieht sofort frischer und praller aus. Für eine lang anhaltende Wirkung empfiehlt sich eine kurartige Anwendung mit 6 bis 8 Behandlungen alle 10 bis 14 Tage, da sich Kollagen und Elastin erst nach und nach bilden. Genni Sperduto ist Fachfrau von diversen apparativen Behandlungen für Schönheit und Gesundheit. Sie bietet deshalb die Möglichkeit, Kombinationen mit anderen unterstützenden Schönheitstherapien wie Kryolipolyse, maschinelle Lymphdrainage oder Ultratone zu verbinden. Jede Haut, jeder Mensch hat andere, individuelle Bedürfnisse, bei Genni Sperduto findet sich – nach einem kostenlosen, vorbereitenden Gespräch – die geeignete Behandlungsform. Straff, prall und glatt – ohne OP Mit den schonenden Radiowellen lassen sich Falten im Stirnbereich, der Augenpartie wie Krähenfüsse und Tränensäcke, um die Lippen und die Nasolabiafalten, einem Lifting nicht unähnlich, sichtlich straffen und glätten. Das Hautbild an Dekolleté, Oberarmen, Po und Beinen wird geglättet und Narben werden weicher. Dieses Ergebnis hält je nach Hauttyp bis zu 12 Monaten, danach kann eine Folgekur in Betracht gezogen werden. (sci) Beauty and Nails by Genni Sperduto Zürichstrasse 100 Affoltern am Albis 043 817 19 10 www.beautyandnails.ch

Goldschmiede Goldschmiede Säuliamt: Seit 29 Jahren ein Begriff für gute Qualität, tragbaren Schmuck, gute Designs und innovative Ideen. Wer es noch nicht weiss: Wir stellen Schmuck her und haben immer eine Auswahl an handgearbeiteten Stücken am Lager. Weiter entwerfen wir Schmuckstücke individuell und nur für Sie. Unsere Schmuckstücke gibt es nur ein einziges Mal. Kein Schmuckstück aus unserem Atelier werden Sie wo anders finden. Auch individuelle Trauringe werden bei uns hergestellt. Sie müssen nicht

ins Ausland fahren, wir können in den meisten Fällen mit den Euro-Preisen mithalten. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. NEU haben wir jetzt Ringe mit rundum Brillanten, die sich dehnen lassen und so über die dicker gewordenen «Knödli» problemlos drüber gehen. Die Herstellung ist sehr aufwändig und wird von unserem Partner ausgeführt. Die Ringe sind brandneu und können bei uns bestellt werden. Die Lieferzeit beträgt aufgrund hoher Nachfrage 4 bis 6 Wochen. Wir freuen uns, Ihnen diese Neuheit zu zeigen.

Flexibel!

Grösser?

Kleiner?

Der Ring, der sich Ihrem Finger anpasst. Flexibel, dehnbar, aus Edelmetall, mit Brillanten Goldschmiede Säuliamt Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern

044 761 73 68 Di, Mi, Fr 9-12, Di-Fr 14-18, Sa 9-14


39

Modebeilage Frühling / Sommer

Fashion «à gogo» an- und ausprobieren? Bei Favorite Things ist die Chance, glücklich und bepackt aus dem Laden zu kommen, gross Sie sind nur noch selten anzutreffen, verschwinden gar zusehends, diese schmucken Orte, an welchen Frau frei und «selbstbewusst» Klamotten à gogo an- und ausprobieren kann, ja sogar Partner oder Begleiterin dort gerne verweilen. Solch ein Fundus ist Favorite Things am Kronenplatz in Affoltern am Albis. Dort, wo die unkomplizierte, umso beherztere Eigentümerin Heidi Struchen mit ihrem dänischen Charme stets eine tolle Ambiance zu schaffen vermag. Nicht selten kommt es vor, dass ihre Stammkundinnen kommen und ihr sagen: «Ich möchte mich von dir von «oben bis unten» einkleiden lassen. Du weisst, was mir passt, was mir gefällt, kennst meine Grösse, und überhaupt, es macht Freude so einzukaufen!» In Tat und Wahrheit prägt die Geschäftsführerin einige der angebotenen Kollektionen seit Jahren mit. Sie reist selber nach Dänemark und entschei-

det vor Ort, gemeinsam mit Designern und Produzenten, welche Stücke in die nächste Saison aufgenommen werden. Somit verwundert es nicht, dass sie bei der Beratung die passende Hose zückt, den trendy Sneaker bereits ins Auge fasst, den Schal zum festlichen Kleid im Hinterkopf behält, zur neuesten Handtasche greift und als mögliche Krönung die schmeichelnde Halskette oder die

stilvolle Armbanduhr herauszieht. Vielleicht mag es Frau aber ganz «ohne Beratung» und sucht sich ihr Outfit selber aus. Das ist perfekt und geht genauso. Einzig mit dem «anonym bleiben» wirds schwierig, denn bei Favorite Things herrscht eine ansteckend gute Laune und das zeigt sich auf so manchem Antlitz, welches den Laden ganz «hyggeligt» wieder verlässt!

Alfilo – the beauty house «Beim Barte des Propheten!» Der neue Barbershop Es ist unverkennbar – mann trägt Bart! Allerdings ist damit keinesfalls reiner Wildwuchs bei der Gesichtsbehaarung gemeint – nein, der barttragende Mann sollte sich und seinem Bart sehr viel Aufmerksamkeit angedeihen lassen. Damit dieses männliche und modische Attribut nicht ausser Kontrolle gerät, also an «Geissbart» oder «Landstreicher» erinnert, gibt es bei Alfilo eine komplett neu eingerichtete Abteilung für den Mann: den Barbershop. Nebst Haar-Styling und -Schnitten kann mann sich seinen Bart in Form bringen und die Konturen sauber herausrasieren lassen. Das Team hat sich für die Einrichtung an der Vergangenheit orientiert. Althergebrachte Barbierstühle, Kompressen, Massage, Rasur, pflegendes Bartöl, eben alles, was schon der gepflegte Grossvater schätzte. Und weil Tradition eben hoch gewichtet ist bei «Alfilo», gibts im Barbershop wie in alten Zeiten auch auf Wunsch einen Whisky und Zigarren – das erste «Paradies» in Affoltern nur für den Mann. All dies schreit doch förmlich danach, als Geschenkgutschein dem Liebsten überreicht zu werden!

Frühlingsspecials by «Alfilo» Haarstyling ist natürlich immer grossgeschrieben. Lange Mähne mit Flechtfrisuren, hin zum Sleek-Look bis Beach Waves, ob halblanger Schnitt im Wet-Look, fransige Longbobs oder wilde Locken, Kurzhaarschnitt als Pagenkopf oder exakte Pixie Cuts – die Fachleute beraten und finden zusammen mit den Kunden die richtige Wahl. Intensive Brauntöne oder knallige Rot- oder sogar Pastell-Colorationen – nichts ist unmöglich. Natürlich gehts bei Alfilo, the Beauty House, auch immer von Kopf bis Fuss: In diesem Frühjahr wird die Pedicure mit Gel-Lac zu einem besonders reduzierten Preis angeboten. Auf jede Behandlung gibts satte 15%. Um der hässlichen Cellulite endlich Einhalt zu bieten, kann die neue Wickeltechnik-Behandlung entweder als Einzelsitzung oder im 10er-Abonnement gebucht werden. Für den sommerlich verführerischen Augenaufschlag sind die Wimpern-Extensions ebenfalls als Frühlingsschnäppchen erhältlich. Statt Fr. 189.– ist die Verlängerung jetzt für Fr. 161.– zu haben. (sci) Alle Aktionen sind bis Ende April gültig.

Alfilo Hairdesign, Kosmetik, The Beauty House, Zürichstrasse 131, Affoltern am Albis, Telefon 044 776 32 72, www.alfilo.ch

Schneiden und Föh Gartenlounge – nen in der luftigen der Frühling kan n kommen!

p-Party o h S 18-22h r r e e b i b i e Bar r 18 mit F 0 2 i a M 3.


Modebeilage Frühling / Sommer

Umfangreiche Auswahl an Herrenmode für ALLE Männer in ALLEN Grössen! Nur bei uns!

40

Alles für den Mann Beim Herrenmodegeschäft «Känzig Herrenmode» in Hedingen kommen zu den 8000 Stammkunden jede Woche fünf neue dazu. Grund dafür ist ein zeitloses Erfolgsrezept. Betritt jemand das Herrenmodegeschäft Känzig, wird er von Simone und Carmine Mauro und ihrem Team häufig mit Namen begrüsst. Das Geheimnis liegt in den handgeschriebenen Kundenkarten: Dort werden seit 1984 jeder Kunde, seine Masse und Vorlieben sowie seine Einkäufe haargenau eingetragen. Auf zwei Stockwerken Männerkleider, wohin das Auge reicht: Jeder Quadratmeter der ehemaligen Sennerei wird genutzt. «Bei uns finden Männer

alles: Von der Badehose bis zum Anzug und zwar von sehr klein bis zu den grössten Übergrössen, von Grösse 22 bis 74 und in fünf verschiedenen Schrittlängen», erklärt Carmine Mauro. Von XS bis 8XL werden insgesamt 10 000 Hosen und 5000 Hemden sowie hunderte Anzüge gelagert. Vor allem Männer, denen der Kleidereinkauf eher lästig ist, schätzen dieses Rundum-Angebot. «Känzig Herrenmode» steht nicht für teure Markenprodukte. Mit dem Credo des persönlichen «RundumKleider-Services» ist Känzig selbst zur Marke geworden. Simone Mauro: «Bei uns wird man zuerst als Mensch und erst danach als Kunde wahrgenommen.»

Mauro-Feucht Herrenmode AG Zwillikerstrasse 3, 8908 Hedingen Telefon 044 761 79 26 www.kaenzigherrenmode.ch

Normalgrössen: Langgrössen: Kurzgrössen: Kurze, untersetzte Grössen: Bauchgrössen: Hosen bis Bundweite: Hemden bis Kragenweite: Amerikanische Grössen:

44 bis 72 94 bis 130 22 bis 37 24,5 bis 36,5 53 bis 75 80 58 S bis 8 XL

Öffnungszeiten: Montag 13.30 bis 18.30 Uhr Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

Profile for AZ-Anzeiger

023 2018  

023 2018