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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 022 I 173. Jahrgang I Dienstag, 19. März 2019

Räuber verhaftet

«Clean-Up-Day»

Fahnder der Kantonspolizei haben in Obfelden einen Überfall verhindert. > Seite 3

Zwilliker Schüler haben Abfall gesammelt – und einen spannenden Fund gemacht. > Seite 5

Das Spital und seine Zulieferer

Aus zehn mach eins

Der betriebswirtschaftliche Nutzen wird in der Diskussion um die Spitalzukunft immer wieder angesprochen. Doch was bedeutet das Spital tatsächlich für regionale Unternehmen? Der «Anzeiger» ist dieser Frage nachgegangen. 144 Säuliämtler Betriebe haben letztes Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,4 Millionen Franken ans Spital Affoltern geliefert. Bei 40 Prozent dieser Unternehmen beschränkt sich das Auftragsvolumen auf unter 1000 Franken. 35 Prozent haben Waren oder Dienstleistungen im Gesamtwert zwischen 1000 und 10 000 Franken geboten, bei 20 Prozent waren es zwischen 10 000 und 100 000 Franken. Die vier grössten Lieferanten haben mit dem Spital Affoltern einen Umsatz von mehr als 100 000 Franken erwirtschaftet. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Reussebene: bald pferdefrei? Am 22. Februar wurde im «Anzeiger» ein gerichtliches Verbot für eine längere Strecke unterhalb Obfelden und Ottenbach entlang der Reussebene publiziert. Gemäss dieser Anordnung darf das Schwemmgebiet mit Motorrädern und Pferden bald nicht mehr befahren und beritten werden. Das kantonale Amt für Landschaft und Natur sagt, es handle sich dabei nicht um ein neues Verbot, sondern um eines, das seit 1999 bestehe. Dies, um Konflikte zwischen Reitern und Fussgängern zu minimieren. Die Reitvereinigung Knonauer Amt findet, dass das Miteinander an der Reuss seit Jahren bestens funktioniert und möchte die attraktive Strecke für Reiterinnen und Reiter erhalten. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Eröffnung 2021 Der symbolische erste Spatenstich für den «Albis-Park» wurde am Freitag zelebriert. > Seite 6

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Gelungene Premiere Das Theater 900 Mettmenstetten zeigt die Dialektkomödie «Bitte kä Blueme». > Seite 10

Fusion der Kirchgemeinden: Öffentliche Konferenz in Kappel Die Arbeit am Zusammenschluss von zehn reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern, das Projekt KG+, ist im Gang. Am vergangenen Samstag waren alle Interessierten zu einer Konferenz nach Kappel eingeladen. ................................................... von marianne voss Im Sommer 2017 haben zehn der 13 reformierten Kirchgemeinden im Säuliamt zugestimmt, Verhandlungen im Hinblick für einen Zusammenschluss aufzunehmen. Im Jahr darauf wurde eine Vereinbarung für das Projekt KG+ unterzeichnet. Der Prozess konnte beginnen. Ein Projektteam ist seither daran, Modelle und Grundlagen für die neue Kirchgemeinde Säuliamt zu erarbeiten. Das Entscheidungsorgan ist der Lenkungsausschuss mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Kirchenpflegen. Nun liegen erste Zwischenergebnisse vor. Um diese zu diskutieren und zu bewerten, waren auf den vergangenen Samstag alle Mitarbeitenden und Mitglieder der betroffenen zehn Kirchgemeinden zu einer Grossgruppenkonferenz in den Gemeindesaal Kap-

Intensive Arbeit und Diskussion in den Gruppen in Kappel. (Bild Marianne Voss) pel eingeladen. Das Ziel bestand darin, die reformierte Bevölkerung aktiv in die Entwicklung zu einer neuen gemeinsamen Kirchgemeinde einzubeziehen. Das Projektteam wollte seine Überlegungen mit den Betroffenen diskutieren und allen Interessierten Raum zur Mitgestaltung der zukünftigen Kirchgemeinde geben. Ideen und auch kritische Meinungen waren erwünscht. Und solche wurden am Anlass auch geäussert. Rund 70 Personen wa-

ren nach Kappel gekommen, jedoch fast ausschliesslich Projektverantwortliche, Pfarrpersonen, Mitarbeitende in Kirchgemeinden oder Mitglieder der Kirchenpflegen – darunter aber auch durchaus kritisch eingestellte Personen. Von den übrigen gut 12 000 Reformierten im Säuliamt nahm nur eine Handvoll Interessierter teil. Die allermeisten Reformierten wissen wohl kaum, worum es bei KG+ geht. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Kreative Maskierungen und ein überraschend ernsthaftes Gespräch

Volkstümliche Klänge im Oberamt Im vollbesetzten Gemeindesaal Weid in Hausen begeisterten die Jodlerinnen und Jodler des Jodlerklubs am Albis die Fans der volkstümlichen Musik. Sie boten ein hervorragendes Konzert mit stimmigen Liedern und witzigen Auftritten. Die Albis-Jodler aus Hausen pflegen vor allem auch den Nachwuchs, eroberten doch 17 Kinder, nämlich die Jodlerspatzen und Jungjodler, die Herzen der Besucher. Der Gastklub, das Jodelchörli «Heimelig am Gschweich» aus dem luzernischen Schlierbach, durfte ebenfalls grossen Applaus entgegennehmen. Der ausverkaufte Saal in Hausen bewies, dass die heimeligen und volkstümlichen Klänge noch längst nicht der Vergangenheit angehören. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Die pumpenvolle Turnhalle in Zwillikon während des Auftritts der Säuligugger. (Bild Martin Platter) Schneeweiss wie eine Tomate – muss im Leben eigentlich immer alles einen Sinn ergeben? Nein! Wir haben uns trotzdem am Samstagabend geschminkt und verkleidet und sind an den Maskenball nach Zwillikon gefahren, um der Frage nachzugehen. Dort

trafen wir nicht nur eine Menge Gleichgesinnter, sondern auch auf die Seele der Fasnacht. Eine durchaus ernste Gesprächspartnerin, wie sich im Interview herausstellte. Anwesend war ausserdem eine Menge Freude und Begeisterung, die

sich in kreativen Maskierungen bis hin zum kompletten Flugzeugbau äusserte. Das Ganze untermalt von einer infernalisch lauten Popband und einer Menge mitreissender Guggen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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«Horizonte» Der Musikverein Bonstetten bot am Jahreskonzert eine breite Palette an Stücken. > Seite 11

Noé Roth nominiert 23 Talente stehen für den 38. Sporthilfe Nachwuchs-Preis zur Wahl, unter ihnen auch Aerials-Athlet Noé Roth vom Mettmenstetter Jumpin-Team. Bereits zum 38. Mal vergibt die Stiftung Schweizer Sporthilfe den Sporthilfe Nachwuchs-Preis. Die Stiftung zeichnet Athletinnen und Athleten aus, die 2018 grosse Erfolge verbuchen konnten. Sportfans können ihrem Favoriten bis am 2. April ihre Stimme geben unter www.sporthilfe.ch/voting. Die Nachwuchsathleten des Jahres werden am 5. April in Horgen geehrt. Für den mit 12 000 Franken dotierten Preis «Nachwuchsathlet des Jahres 2018» ist unter anderen Noé Roth nominiert. Der 18-Jährige vom Jumpin-Team flog an den Juniorenweltmeisterschaften aufs Siegerpodest. Er trainiert rund 25 Stunden pro Woche, um seinen Traum einer Olympiagoldmedaille zu verwirklichen. Der Sporthilfe Nachwuchs-Preis hat nicht nur Tradition, er ist auch eine Erfolgsgeschichte. Wendy Holdener, Corinne Suter, Nino Schurter, Beat Feuz und Nicola Spirig heissen nur einige wenige der ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger, die den Sprung bis an die Weltspitze geschafft haben und heute zu den Schweizer Topstars zählen. (pd.) anzeigen


Leben hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit

In Liebe verbunden, nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grosspapi, Bruder, Schwager und Götti

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln in den Gesichtern derjenigen, die an ihn denken.

Georg Sievi-Horat

In liebevoller Erinnerung zum 1. Todestag

20. September 1944 – 14. März 2019

Du hast einiges im Leben erreicht und warst stets besorgt für Deine Familie und Dein Umfeld. Nun bist Du friedlich nach Herzversagen eingeschlafen und hast unsere Welt verlassen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 13. März 2019 folgende Abstimmungsempfehlungen zuhanden der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 beschlossen:

2. Die Gemeindeversammlung, mit 22 JA- und 55 NEIN-Stimmen, empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 die Abstimmungsfrage «Wollen Sie der interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der Gemeinnützigen AG Spital Affoltern zustimmen und den Gemeindevorstand beauftragen, die entsprechenden Aktienanteile zu zeichnen?» mit NEIN zu beantworten. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse (Abstimmungsempfehlungen) kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtsflegegesetz, VRG, LS 175.2). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 19. März 2019 Gemeinderat Stallikon

† 19. März 2018

DU fehlst uns so sehr…

Trauerfamilie: Anni Sievi-Horat Markus Sievi mit Sohn Maurin Barbara Sievi und ihre Kinder Myriam, Simon, David, Elia, Noah Peter Sievi Bernhard Sievi Hedi und Eugen Küffner-Sievi Sonja Sievi-Signer Thomas Sievi und Beatrice Aeschlimann

Beschlüsse (Abstimmungsempfehlungen) der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 13. März 2019

1. Die Gemeindeversammlung, mit 31 JA- und 54 NEIN-Stimmen, empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019 die Abstimmungsfrage «Wollen Sie der Gründung der interkommunalen Anstalt (IKA) Pflegezentrum Sonnenberg zustimmen und beitreten?» mit NEIN zu beantworten.

Rolf Anton Kälin Deine Ehefrau Claudia Dein Sohn Martin Deine Schwiegertochter Silvana Deine Enkelkinder Robin und Amy

Die Verabschiedung findet am Freitag, 22. März 2019, um 14 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden statt. Lass deine Augen offen stehen über diesem Hause, Tag und Nacht

Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Anni Sievi-Horat, Hölibachstrasse 8, 8912 Obfelden

Tief traurig, aber in grosser Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer herzensguten Mama, Grosi, Oma, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

Emilie (Mily) Imhof-Rohner 11. Juni 1929 – 13. März 2019

Todesfälle Bonstetten Tretner, Ruth geboren am 5. März 1938 in Zürich ZH, von Wildhaus-Alt St. Johann, Wildhaus SG und Bonstetten ZH, wohnhaft Sunnehaldestrasse 7, Bonstetten. Sie verstarb am 12. März 2019 in Zürich. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Freitag, 22. März 2019, um 13.30 Uhr Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Freitag, 22. März 2019, um 14.15 Uhr Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden Am 14. März 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Sievi, Georg Adolf geb. 20. September 1944, von Bonaduz GR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Hölibachstrasse 8, Ehemann der SieviHorat Anna Maria Magdalena. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 22. März 2019, um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Obfelden statt. Die Friedhofvorsteherin

Nach einem reicherfüllten Leben durfte sie für immer einschlafen. Wir werden dich nie vergessen und vermissen dich sehr. Werner Imhof-Rohner Hansruedi und Brigitte Imhof-Meyer Christian und Vanessa, Thomas Helen und Kurt Baumann-Imhof Andreas und Patrizia Barbara und Thomas mit Mia und Kim Werner und Susanne Imhof-Kreis Sven und Olivia Ueli Imhof Franz und Elsi Rohner-Wissmann Vreni Meili-Rohner und Verwandte Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am Dienstag, 26. März 2019, um 14 Uhr, auf dem Friedhof Rifferswil statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, oder der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2 IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2 (Vermerk: Emilie Imhof-Rohner). Traueradresse: Werner Imhof-Rohner, Im Mattler 8, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Besser als erwartet Die Rechnung 2018 des Kantons Zürich schliesst mit einem Überschuss von 548 Mio. Franken. Die Erfolgsrechnung 2018 ist bereits die dritte in Folge mit einem deutlichen Ertragsüberschuss. Das ausgezeichnete Ergebnis führt dazu, dass der Kanton Zürich den gesetzlich verlangten mittelfristigen Ausgleich über acht Jahre mit fast 1,2 Milliarden Franken wieder erreicht und somit über einen stabilen Haushalt verfügt. Die Nettoschuld ist zum dritten Mal nacheinander gesunken, diesmal um 170 Mio. auf noch 4,5 Mia. Franken – nahezu die Hälfte des Standes von Ende der 90er-Jahre. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Dienstag, 19. März, feiern Katharina und Kurt Dennler-Bernhard ihr 50-jähriges Ehejubiläum. Wir wünschen den beiden ein schönes Fest im Kreis der Familie und «tierisch» viel Freude über gemeinsame Stunden.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Dienstag, 19. März 2019

Konkrete Schritte zur neuen «Kirchgemeinde Säuliamt» Austausch über Zwischenresultate von KG+ Beim Zusammenschluss von zehn Kirchgemeinden im Säuliamt stellen sich wichtige Fragen zur Organisation, zur Führung oder zur Leitung. Am vergangenen Samstag hat das Projektteam erste Ergebnisse vorgestellt und Rückmeldungen abgeholt. ................................................... von marianne voss Der Name ist nun definiert: Die neue reformierte Kirchgemeinde soll «Kirchgemeinde Säuliamt» heissen. Ausser Knonau, Obfelden und Stallikon-Wettswil beteiligen sich die anderen zehn reformierten Kirchgemeinden am Projekt KG+. Am vergangenen Samstag fand zum ersten Mal seit den Abstimmungen im Sommer 2017 eine öffentliche Konferenz statt, wo Zwischenresultate vorgestellt und diskutiert wurden. Die Projektverantwortlichen haben sich schon intensiv mit den Themen Finanzen, Personal und Immobilien befasst und informierten am Anlass über den Stand der Ergebnisse. Das Projektteam hat sich in Absprache mit dem Projekt-Pfarrkonvent in den letzten Monaten intensiv mit Fragen rund um die Organisation und Führung der vereinigten Kirchgemeinde befasst. Drei mögliche Organisationsmodelle (zwei bis vier Kreise, zehn

Grossgruppenkonferenz zu KG+ im Gemeindesaal in Kappel. (Bilder Marianne Voss) Orte oder völlige Offenheit) wurden am Samstag präsentiert und in Gruppen diskutiert. Der Projekt-Pfarrkonvent seinerseits schlägt – unabhängig der Organisationsmodelle – für die neue Kirchgemeinde Säuliamt vier Pfarrkreise vor: Bonstetten-HedingenOttenbach, Aeugst-Affoltern, Masch-

Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

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Das Projektteam von KG+. Von links: Peter Ott (Hedingen), Hanno Schmidheiny (Aeugst, Projektsupport), Sonja Kilchmann (Hausen), Hans Asper (Affoltern), Peter Schlumpf (externe Projektleitung), Pia Kinner (Affoltern) und Werner Schneebeli (Vertreter Pfarrkonvent).

wanden-Mettmenstetten und KappelHausen-Rifferswil.

Bewährtes erhalten Zur KG+ wurden in den letzten Jahren verschiedentlich Horrorszenarien aufgezeichnet wie: keine Gottesdienste mehr in den Dörfern, ungenutzte Kirchen und Pfarrhäuser, nur noch wöchentliche Sprechstunden des Seelsorgers. Solchen Kirchenuntergangsbildern hielten die Verantwortlichen an der Konferenz entgegen: «Was funktioniert, soll weiterhin funktionieren. Bewährtes soll erhalten bleiben.» Der bewährte Seniorenanlass im Ort A muss also bestehen bleiben oder das beliebte Freiwilligenfest im Ort B weiterhin umgesetzt werden können. Und die Nutzung von Räumen im Ort C muss nach wie vor unkompliziert abgewickelt werden können. Was aber einmal mehr klargestellt wurde: Die Reduzierung der Pfarrstellen-Prozente hat nichts mit KG+ zu anzeige

Volg-Räuber verhaftet

Fahndungserfolg der Kapo in Obfelden Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Samstagmorgen, 16. März, im Bezirk Affoltern zwei Personen verhaftet. Sie stehen im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Überfall auf einen Lebensmittelladen. Gegen 6.20 Uhr verhafteten Fahnder der Kantonspolizei Zürich in Obfelden einen 28-jährigen Schweizer. Er verhielt sich verdächtig und stand offenbar kurz davor, einen Überfall auf ein Verkaufsgeschäft zu verüben. Bei der nachfolgenden Hausdurchsuchung wurde in der Wohnung des Verhafteten ein 26-jähriger Schweizer angetroffen. Er wurde aufgrund des Verdachts der Mittäterschaft ebenfalls verhaftet. Die beiden verhafteten Männer wurden der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. Die weiteren Ermittlungen werden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland geführt. Dabei wird geklärt, ob die beiden Männer für weitere ähnlich gelagerte Delikte infrage kommen. Konkret geht es um sieben Raubüberfälle, die jeweils am frühen Freitag-

Wie hier in Wettswil hat der Räuber frühmorgens mit vorgehaltener Pistole Bargeld erbeutet. (Archivbild Kapo) oder Samstagmorgen verübt worden sind, sechs auf Volgläden, einer auf einen Spar. Die Ziele waren Läden in Watt und Dänikon bei Regensdorf, in Oberlunkhofen und Oberwil-Lieli sowie in Bonstetten (19. Januar) und Wettswil (9. Februar). (pd./tst.)

tun, sondern mit der von den Mitgliedern der reformierten Zürcher Landeskirche an der Urne angenommenen neuen Kirchenordnung.

Weiteres Vorgehen Die Ergebnisse der Grossgruppenkonferenz werden nun ausgewertet und ausgearbeitet. Das Projektteam unterbreitet darauf dem Lenkungsausschuss einen Vorschlag, welches Modell weiterverfolgt werden soll. Am 7. September findet bereits die nächste öffentliche Grossgruppenkonferenz statt. Und wie sieht der Ausblick in die Zukunft aus? Bis am 30. Juni 2020 muss die Abstimmungsvorlage vom Lenkungsausschuss verabschiedet sein. Anschliessend entscheiden alle Reformierten der betroffenen zehn Gemeinden an der Urne, ob sie dem Projekt zustimmen wollen. Weitere Infos zum Projekt KG+ und zur Kirchgemeinde Säuliamt unter www.ref-saeuliamt.ch.


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Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. März 2019

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2,4 Millionen fürs lokale Gewerbe Spital: 144 Säuliämtler Betriebe haben letztes Jahr Waren und Dienstleistungen geliefert Ob Brot, Fleisch oder einen Malerauftrag: Das Spital Affoltern hat im Jahr 2018 für 2,4 Millionen Franken bei Säuliämtler Unternehmen Waren und Dienstleistungen eingekauft. Für manchen Betrieb ist das Spital ein wichtiger Partner. ................................................... von livia häberling Jeden Sonntag gibt es im Spital Affoltern frischen Zopf. Zopf aus Knonau, Obfelden oder Mettmenstetten. Im Zweimonate-Rhythmus liefern die Bächerei Iten, der Pöschtlibeck oder die Volg-Bäckerei eine Auswahl an Broten. Rund 20 Kilogramm, jeden Tag. Sie sind drei von 144 Säuliämtler Betrieben, die an das Spital Affoltern 2018 Produkte oder Dienstleistungen geliefert haben. «Wir sind bemüht, bei der Auswahl unserer Lieferanten wenn immer möglich das lokale Gewerbe zu berücksichtigen», betont Nicole Keller, Leiterin Marketing & Kommunikation im Spital Affoltern. Im vergangenen Jahr hat das Spital Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Millio-

nen Franken an kleinere und grössere Betriebe aus dem Bezirk Affoltern vergeben.

Das ganze Tier, nicht nur das Filet Unter diesen Firmen ist auch die Metzgerei Weiss. Seit über 20 Jahren liefert sie während vier Monaten im Jahr – abwechselnd mit zwei anderen Betrieben – das Fleisch, das in der Spitalgastronomie verarbeitet wird. Rund 20 Kilogramm sind es täglich. Für Hansheiri Weiss bringt das Vorteile, nicht nur wegen des grossen Umfangs der Lieferungen: «Ich kaufe bei meinen Lieferanten in der Regel das ganze Tier ein», erklärt er. «Gewisse Stücke lassen sich in der Metzgerei jedoch weniger gut verkaufen». So werde beispielsweise Voressen oder Geschnetzeltes seltener bestellt, während es im Spital regelmässig verarbeitet wird. Mit diesen langjährigen Kundenbeziehungen zu Lieferanten aus dem Amt habe man gute Erfahrungen gemacht, sagt Irene Georges, die stellvertretende Küchenchefin. Insbesondere die räumliche Nähe sei nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch praktisch. «Gerade bei Milchprodukten waren wir schon sehr kurzfris-

tig auf Nachschub angewiesen. In so einem Fall können wir darauf zählen, innerhalb von 20 Minuten eine Nachlieferung im Haus zu haben», so Georges.

Zeit ist Geld: Auch in der Langzeitpflege braucht es flexible Partner Der Zeitfaktor ist nicht nur in der Gastronomie entscheidend. Daniel Risi, Leiter des Technischen Dienstes, erklärt: «Wenn in der Langzeitpflege ein Zimmer frei wird, bleiben vom Zeitpunkt des Auszugs bis zum Neubezug drei Tage. Um die Zimmer möglichst durchgehend auszulasten, müssen sie möglichst schnell renoviert werden.» Meistens fallen Malerarbeiten an, ab und zu muss auch ein Boden neu verlegt werden. Dabei sei man auf flexible Auftragnehmer angewiesen. Neben Maler- fallen im Spital Affoltern auch regelmässig Schreineroder Sanitärarbeiten an. Auch hier arbeite man eng mit Betrieben aus der Region zusammen, so Risi. Zwischen Wirtschaftlichkeit und lokaler Verpflichtung gelte es bei der Auftragsvergabe, eine gesunde Balance zu finden, so Nicole Keller. Aus wirtschaftlichen Gründen seien Preisver-

gleiche nötig, dennoch fühle man sich dazu verpflichtet, das lokale Gewerbe zu unterstützen.

Einschneidende Konsequenzen bei Auftragswegfall Rund 144 Betriebe aus dem Säuliamt haben das Spital Affoltern im letzten Jahr beliefert. 40 Prozent der Lieferanten lieferten Waren und Dienstleistungen bis 1000 Franken. 35 Prozent haben Aufträge zwischen 1000 und 10 000 Franken erhalten, und bei 20 Prozent betrug das Auftragsvolumen zwischen 10 000 und 100 000 Franken. Die vier grössten Lieferanten haben mit dem Spital Affoltern einen Umsatz von mehr als 100 000 Franken erwirtschaftet und decken mit einer Gesamtsumme von 1 241 209 Franken die Hälfte des Auftragsvolumens ab. Für einen Dienstleistungsbetrieb mit Sitz im Säuliamt wären die Folgen der Schliessung besonders einschneidend. «Das Spital ist unser grösster Kunde», betont der Geschäftsinhaber. Die Zusammenarbeit hat sich in den letzten 11 Jahren ständig intensiviert, heute ist ein Mitarbeiter des DreiMann-Betriebs in einem 80-ProzentPensum ausschliesslich für das Spital

zuständig. «Fällt das Spital als Kunde weg, stellt uns das vor grosse wirtschaftliche Probleme, die auch personelle Konsequenzen hätten», so der Geschäftsführer. Ähnlich wichtig ist das Spital Affoltern auch für Bill & Siegfried Getränke AG. «Das Spital ist einer unserer grössten Kunden. Wir liefern jährlich rund 100 000 Flaschen Mineralwasser», erklärt Inhaber Daniel Bill. Wöchentlich liefert die Affoltemer Firma drei Paletten mit Wasser und Süssgetränken aus. Den Umsatz, der ihm bei einem Wegfall des Auftrags entfiele, bezeichnet Daniel Bill als erheblich.

Unterschiedlich stark abhängig Gemäss Nick Vogel könnte es auch im Pöschtlibeck zur Einsparung von Stellenprozenten kommen, sollte man den Auftrag ans Spital verlieren. Die Existenz des Betriebs sieht er durch den Wegfall nicht gefährdet. Ähnlich sieht es bei der Metzgerei Weiss aus. Man dürfe auf eine breite Kundschaft vertrauen, so Hansheiri Weiss. «Dennoch würde ich es ausserordentlich bedauern, sollten die Geschäftsbeziehungen zum Spital wegfallen.»

Über 36 kg Abfall gesammelt - und vielleicht Kommissar Zufall unterstützt Erfolgreicher «Clean-Up-Day» der Primarschule Zwillikon Der an der Primarschule Zwillikon jährlich durchgeführte «Clean-UpDay» vertieft die Thematik Abfall und Littering bei den Kindern. Am vergangenen Mittwochmorgen besammelten sich Kindergärtner, Zweitund Fünftklässler mit ihren Lehrpersonen für den vom Elternrat der Schule Zwillikon organisierten Clean-Up-Day. Nach der Entgegennahme der vom Werkhof der Stadt Affoltern zur Verfügung gestellten Ausrüstung (Leuchtwesten, Abfallgabeln und -säcken) durchkämmten die Kinder in fünf altersdurchmischten Gruppen auf verschiedenen Routen Zwillikon bis an den Rand von Affoltern. Der Aktionstag vertieft die Thematik Abfall und Littering «handfest» und mit nachhaltiger Wirkung. So mussten die begleitenden Lehrkräfte auf lautstarke Anweisung der Kinder sicherstellen, dass aufgefundene Batterien nicht mit den anderen Abfällen vermischt werden, um diese anschliessend fachgerecht separat entsorgen zu können. Über 36 anzeige

kg Abfall haben die Zwilliker Schulkindern trotz kaltem und teilweise stürmischem Wetter mit grosser Motivation eingesammelt und zum Treffpunkt gebracht. Dort wartete das stärkende Znüni, bevor es dann wieder in den regulären Unterricht zurückging.

Ein ganz besonderer Fund in Jonen

Zwilliker Schülerinnen und Schüler mit Lehrkräften frisch gestärkt nach dem Sammeln von über 36 kg Abfall. (Bild zvg.)

Auf und an den Wegen gesammelt wurden nicht nur Zigarettenstummel und -päckchen, PET- und Glasflaschen, Papier, Karton, Kunststoffe oder Verpackungsreste. Im Jonenbach konnte ein ganz besonderer Fund gemacht werden: Im Wasser schwimmend wurde ein Videoüberwachungsgerät gefunden, wie es für den Objektschutz von Tankstellen oder Verkaufsgeschäften eingesetzt wird. Das Gerät wurde gleichentags mit genauer Bezeichnung des Fundorts der Polizei übergeben. Wer weiss – vielleicht hat der CleanUp-Day nicht nur unserer Umwelt geholfen, sondern auch bei der Aufklärung eines Kriminalfalls? (han)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. März 2019

«Albis-Park» in der Realisierungsphase Der symbolische erste Spatenstich wurde am Freitag zelebriert Nach zwölf Jahren Entwicklung hat der Bau bei der Autobahnzufahrt begonnen. Es entstehen ein OBI und ein XXXLutz. Die Eröffnung ist für 2021 vorgesehen.

le drei Stockwerke. Ein durchgehendes Atrium mit Glasdach lässt das Tageslicht herein und im zweiten Obergeschoss wird für die Besucher ein Restaurant zur Verfügung stehen. In der Tiefgarage finden 159 Autos Platz, 131 weitere Parkplätze sollen im Freien entstehen.

................................................... von thomas stöckli «Das ist der erste Indoor-Spatenstich, den wir machen», begrüsste Dieter Greber, CEO der Leuthard am Freitag zum symbolischen Baustart Albis-Park. Gegen Wind und Regen hatte man kurzfristig noch ein Zelt aufgestellt. Gegenwind und Schlechtwetter hatte das Projekt auch in den vergangenen Jahren immer wieder gespürt. Durch den Autobahnbau gewann das Land bei der Zufahrt schlagartig an Bedeutung. Als sich Leuthard und die Migros Zürich 2007 fanden, um gemeinsam im Gebiet Chalofen zu bauen, waren in Affoltern zwei weitere Grossprojekte in Entwicklung: Das OVA-Areal und Hornbach. Die Geschwindigkeit der Immobilienentwicklung veranlasste den Gemeinderat, über das gesamte Gebiet eine Planungszone zu verhängen, was einem Baustopp für vier Jahre gleichkam. «Das Bauprojekt hat ein grosses Echo ausgelöst», sagt Stadtrat Martin Gallusser rückblickend, «aber es hat die Stadt Affoltern auch stark geprägt. Und wir sind froh, dass es jetzt konkret wird.» anzeige

Heimwerker und Einrichter

Die Vertreter von Migros, XXXLutz, der Leuthard AG und vom Stadtrat Affoltern beim Spatenstich. (Bild Thomas Stöckli) Bezug für 2021 geplant Baurechtliche Verfahren und Einsprachen sollten die Baubewilligung verzögern. Und weil sich in der Zwischenzeit auch die Marktsituation nachhaltig veränderte, blieb lange ungewiss, ob das Projekt in dieser Form überhaupt realisiert würde. Vor anderthalb

Jahren folgte dann der Rückzug der Migros: Ihr angestrebter Mietermix liess sich nicht erreichen. Die Leuthard AG trieb das Projekt weiter voran und so kam es letztes Jahr dann doch noch zum «Happy End» für die Planer. Mit dem Möbelhaus XXXLutz fand sich eine passende Ergänzung zum OBIMarkt von Migros. Die Verträge wur-

den unterzeichnet und der Bau konnte beginnen. Bis 2021 wird nun gebaut auf dem 30 000-m²-Areal. Es entsteht ein Bauvolumen von 205 000 m³. Mit 10 000 m² Verkaufsfläche dominiert OBI das Erdgeschoss – samt grossem Pflanzenbereich im Glashaus. Die 12 000 m² von XXXLutz verteilen sich dagegen auf al-

Für Migros Zürich wird Affoltern nach Volketswil der zweite OBI-Standort. Der Garten- und Baumarkt bietet alles für Renovations- und Umbauarbeiten in den eigenen vier Wänden oder die Gartengestaltung: von Parkettböden über Baugeräte bis zu einer breiten Auswahl an Pflanzen und Dekorationsobjekten. Die österreichische Möbelhauskette ist seit knapp einem Jahr in der Schweiz aktiv. Eine erste Filiale wurde im April letzten Jahres in Rothrist eröffnet. Der Standort Affoltern sei optimal, betont Meinrad Fleischmann, Expansionsverantwortlicher von XXXLutz in der Schweiz, «wir freuen uns sehr, damit den Grossraum Zürich sowie auch grosse Teile der Innerschweiz erschliessen zu können.» Und die österreichische Möbelhauskette hat weitere Expansionsgelüste: Ziel sei eine flächendeckende Präsenz mit zehn Standorten in der ganzen Schweiz. Dabei setzt XXXLutz auf umfassende Service-Leistungen und auf hochwertige Qualität zu europäischen Preisen.


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Dienstag, 19. März 2019

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Stopp statt Galopp Die Reussebene zwischen Lorzenspitz und Reussbrücke Obfelden soll reiterfreie Zone werden Pferde sind im Obfelder Schwemmgebiet der Reuss bald nicht mehr willkommen: Das Amt für Landschaft und Natur hat Wegverbote beantragt. In der Reiterszene regt sich nun Widerstand. ................................................... von livia häberling Die Reussebene unterhalb von Obfelden hat viele Fans. Man kann dort Sünnele oder Plantschen, Spazieren oder Biken, den Hund müde machen oder – wie manche Jugendliche –im halbhohen Gras ungestört halblegale Dinge drehen. Und wer ein Pferd hat, kann neben dem Damm wunderbar galoppieren. Noch zumindest. Damit soll für Reiterinnen und Reiter bald Schluss sein. Das Amt für Landschaft und Natur (ALN) hat beim Bezirksgericht Affoltern mehrere Wegverbote beantragt. Diese gelten für Motorräder und Pferde und betreffen auf Obfelder Boden drei Abschnitte zwischen dem Lorzenspitz und der Reussbrücke Obfelden. Entlang der Reussebene Richtung Brücke Ottenbach sind es nochmals fünf Teilstücke. Am 18. Dezember hat die Behörde das Gesuch des ALN gutgeheissen, am 22. Februar wurde das gerichtliche Verbot im «Anzeiger» publiziert. Die Behörde erklärte, es handle sich dabei nicht um neue Verbote. Diese bestünden seit 1999, würden nun aber mit zusätzlichen Tafeln korrekt signalisiert. Das Ziel dieser Anordnungen sei

es, Konflikte zwischen Velofahrern, Reitern und Spaziergängern zu minimieren.

Keine Konflikte zwischen Reitern und Badegästen bekannt Sepp Wiss, Präsident der Reitvereinigung Knonaueramt und Region Zug, bedauert den Entscheid: «Pferde brauchen viel Bewegung. Deshalb ist das Reussgebiet für Reiterinnen und Reiter einzigartig. Der Boden ist ideal als Galoppweg, die Pferde kommen auf der kilometerlangen Strecke voll auf ihre Kosten». Er ist der Meinung, dass das Reitverbot zwar den Damm, nicht aber die Reussebene betrifft. Auch von Konflikten zwischen Spaziergängern, Badegästen und Reitern hat er nie etwas mitbekommen. Er findet, dass das Miteinander bis heute bestens funktioniert hat. Diesen Eindruck hat auch Monika Frei. Sie ist mit ihrem Pferd regelmässig an der Reuss anzutreffen. «Auf den langen Galoppstrecken lässt sich die Ausdauer des Pferdes trainieren», erklärt die Pferdebesitzerin. Um in Ruhe zu galoppieren und Badegäste nicht zu stören, sei sie meistens gegen Abend vor Ort. Zu Zwischenfällen sei es bisher nie gekommen.

Mehrere Einsprachen eingereicht Die Reitvereinigung Knonauer Amt und Region Zug möchte die Reitverbote unterhalb der Lunnerallmend nicht akzeptieren. Im Namen ihrer 450 Mitglieder hat sie beim Bezirks-

Sepp Wiss setzt sich als Präsident der Reitvereinigung Knonauer Amt und Region Zug gegen das Reitverbot ein. anzeige

In der Reussebene zwischen dem Lorzenspitz und der Reussbrücke Obfelden sind Reiterinnen und Reiter bald nicht mehr erwünscht. (Bilder Livia Häberling) gericht Affoltern Einsprache erhoben. Ebenso wird der Kavallerieverein Affoltern ein Schreiben aufsetzen, wie es auf Anfrage hiess. Und auch Monika Frei und mehrere andere Pferdefreunde haben bereits interveniert. Sie alle haben die Hoffnung, dass die Sperrung noch abgewendet werden kann: «Treten die Verbote in

Die rot markierten Abschnitte sollen mit Motorrädern und Pferden bald nicht mehr zugänglich sein.

Kraft, verlieren die Reiterinnen und Reiter eine weitere, einmalige Strecke im Knonauer Amt», so Sepp Wiss. Mit den Verboten nach der Obfelder Brücke in Richtung Ottenbach könne man hingegen leben, erklärt er. Dieses Gebiet sei ohnehin schwer bereitbar.

Reden, bevor es zu Verboten kommt Laut Sepp Wiss sind Reitverbote auch auf Land- und Flurwegen immer wieder Thema. Anders als oft angenommen, gehöre der Grossteil der Wege nämlich nicht den Gemeinden, sondern örtlichen Holzkorporationen oder Flurgenossenschaften. Die Pflege sei oftmals aufwendig, und durch die Pferdehufe leide der Boden zusätzlich. Das bewege viele Wegbesitzer dazu, ihre Abschnitte für Pferde zu sperren. Damit es nicht soweit kommt, sucht die Reitvereinigung Knonaueramt das Gespräch. Die Vereinigung agiere als «Bindeglied zwischen Reitern und Akteuren», so Wiss. Zusammen mit den Wegbesitzern setzt man sich an den Tisch und schliesst Einigungen ab. Die betreffenden Strecken werden dann als spezielle Reitwege hergerichtet. Die Reitvereinigung übernimmt dabei die Pflege und den Unterhalt der Wege und verteilt Sand darauf. «Das schont die Pferdebeine und die Strasse», so Wiss. Bis heute sind im

Knonauer Amt auf zwölf Wegen acht Kilometer Sandbahnen entstanden.

Eine freiwillige Pferdesteuer Die Zusammenarbeit habe für beide Seiten Vorteile, betont Wiss: «Die Reiterinnen und Reiter profitieren von neuen Sandbahnen und die Wegbesitzer müssen sich nicht um den Unterhalt der Abschnitte kümmern.» Ausserdem erhalten sie eine jährliche Entschädigung. Die Reitvereinigung Knonauer Amt bezahlt ihnen pro Jahr und Meter einen Franken. Zusätzlich hat die Vereinigung 10 000 Franken in ihrem Budget, mit dem sie die Strassenbesitzer mit einem kleinen Obolus entschädigt. Finanziert werden die Aufwendungen über die Mitgliederbeiträge. «Eine Pferdesteuer auf freiwilliger Basis», nennt das Sepp Wiss. Um ein gutes Miteinander zwischen Reitern und ihrem Umfeld zu fördern, setze sich die Vereinigung dort ein, wo Vermittlungsarbeit nötig sei. Und sie beteiligt sich an Kosten für spezifische Projekte. Zuletzt erhielt die Gemeinde Mettmenstetten 3000 Franken für die Sanierung ihrer Kiesstrassen. Demnächst soll im Jonentäli eine Brücke ersetzt werden, die auch für Reiterinnen und Reiter wichtig ist. Hier ist eine Spende von 4000 Franken vorgesehen.


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Dienstag, 19. März 2019

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«Auch Donald Trump stinkt auf der Toilette» Von einer ungewöhnlichen Begegnung am Zwilliker Maskenball Der Zufall wollte es, dass der Reporter am Samstagabend am Maskenball in Zwillikon auf die Seele der Fasnacht stiess. Das Interview wurde dann aber leider nicht ganz so lustig, wie er sich das vorgestellt hatte.

Was rätst du den Fasnachtsfans? Politisch aktiv zu werden, beispielsweise bei den Wahlen! Und, dass sie möglichst zahlreich an der Fasnacht erscheinen und auf Dinge, die sie beschäftigen, mit guten Sujets hinweisen! Wir haben heute ein paar sehr beeindruckende Beispiele gesehen! Ich denke da an den Sieger bei den Einzelmasken, der den ganzen Abend als Donald Trump auf der Toilette durch den Festsaal gewackelt ist! Damit wollte er zeigen, dass auch Trump bei seinem Geschäft riecht wie wir alle! Ich bin allerdings froh, dass er es nur optisch demonstriert hat! Sonst wäre das eine sehr unappetitliche Sache geworden! Witzig bei den Gruppenmasken waren die Pylonen, die auf die vielen Umleitungen und Baustellen im Säuliamt hingewiesen haben und ebenfalls einen Preis erhielten!

Reporter: Guten Abend Seele der Fasnacht. Es freut mich sehr, dich hier persönlich zu sprechen. Ich habe lange nach dir gesucht und viele Leute gefragt. Aber jeder beschrieb dich mir ein bisschen anders, was die Suche schwierig gestaltete. Seele der Fasnacht: Hallo Reporter! Du musst lauter sprechen! Ich verstehe dich fast nicht wegen der lauten Musik! Auch mich freut es, dass du hier bist! Ein bisschen Publizität in eigener Sache kann nie schaden! Dass auch du dich verkleidet hast, macht mir natürlich eine ganz besondere Freude! Aber wieso hast du dich als Clown verkleidet? Üblicherweise stell ich die Fragen! Aber bei dir mache ich jetzt eine Ausnahme! Ich finde Clown, oder vielleicht besser, Joker, passt eigentlich perfekt zur Rolle des Journalisten in der heutigen Zeit! Wir sind irgendwie alles: Manchmal Lachnummer, manchmal Spielverderber und sehr oft Frustprojektionsflächen, da wir leider immer wieder schlechte Nachrichten überbringen! Wann vergeht dir eigentlich das Lachen, Seele der Fasnacht? Wenn die Leute zu viel trinken oder aggressiv sind, sich nicht verkleiden und dann an die Fasnacht kommen, um sich über die Verkleideten lustig zu machen, oder, um sie zu belästigen! Wie haben mich eigentlich die Leute beschrieben, die du eingangs erwähnt hast? Lustig, listig, laut, fetzig, farbig, grell, betrunken, in Zwillikon legendär, verloren, und immer in Feierlaune! Eine Frau hat sogar gesagt: Wenn es dich nicht gäbe, müsste man dich erfinden! Denn du erlaubst ihr während drei Monaten im Jahr, die Gestalten anzunehmen und so zu sein, wie sie gerade sein wolle: mal Hexe, mal Nonne, mal Clown! Es wurden aber auch Bedenken geäussert, dass du in Zwillikon sterben könntest! Der Sportclub tut alles, damit ich vital aufleben kann und hoffentlich noch ein langes Leben habe! Aber natürlich sind auch mir die politischen Veränderungen in Affoltern nicht entgangen! Die Primarschulgemeinde, der die Liegenschaft gehört, auf der der Zwilliker Maskenball stattfindet, ist leider nicht mehr eigenständig! Und die Stadtverwaltung hat leider keinen guten Ruf, wenn es um die Unterstützung der Vereine geht!

Grosse Vermögen wachsen stärker Das Vermögen ist neben dem Einkommen der zweite wichtige Indikator des materiellen Wohlstandes. Eine neue Studie des statistischen Amtes zeigt, wie sich die Vermögen zwischen 2006 und 2015 entwickelten. Das steuerbare Vermögen eines Zürcher Durchschnittshaushalts wuchs in dieser Periode bis zum 50. Altersjahr nur langsam bis rund 80 000 Franken. Danach beschleunigt sich der Vermögenszuwachs aber bis zur Pensionierung stark. Im Erwerbsalter verbergen sich hinter dieser Durchschnittsentwicklung allerdings erhebliche Unterschiede. Je grösser das Vermögen eines Haushalts 2006 war, desto stärker wuchs es in der folgenden Dekade: Wer ein grosses Vermögen besitzt, hat in der Regel auch ein hohes Einkommen und kann überproportional Vermögen bilden. (pd.)

Was wünscht du dir für die Zukunft? Dass die Fasnacht noch lange weiterlebt und die vielen Vereine, Guggen, Wagenbau- und Maskengruppen im Säuliamt genügend Leute und Lokalitäten dafür finden.

Beste Gruppenmaske: Dieser flotte Hochdecker, von der zweiköpfigen Besatzung in tagelanger Kleinarbeit hergestellt.

Donald Trump auf der Toilette räumte als Einzelmaske ab.

Interview: Martin Platter

Baustellen und Umleitungen sind ein Ärgernis. Diese fünf Pylonen nahmen sich dem Thema an.

Erstmals in Zwillikon dabei: Die Steischränzer aus Steinhausen.

Den Kater vorweggenommen. (Bilder Martin Platter)

Die Aussagen der jungen Frau waren glaubhaft 53-Jähriger wegen sexueller Handlungen mit einem Kind verurteilt Wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind hat das Bezirksgericht Affoltern einen 53-jährigen Schweizer aus einer Ämtler Gemeinde zu einer bedingten Geldstrafe von 320 Tagessätzen à 160 Franken verurteilt. Weil es den Aussagen der Geschädigten Glauben schenkte. ................................................... von werner schneiter Das Gericht musste sich mit einem nicht alltäglichen Fall beschäftigen, mit der Frage nämlich, ob der Mann die damals 14-jährige Freundin seines Sohnes verführt hat (vgl. «Anzeiger» vom 26. Februar). Sie weilte oft im

Haus des Beschuldigten, der sich stets fürsorglich zeigte. Der Grund für die häufigen Besuche lag aber nicht in der Zuneigung zu diesem wesentlich älteren Mann, sondern weil das Mädchen auf den sich häufig verspätenden Sohn des Beschuldigten warten wollte, in den sie sich verliebt hatte. Im Zeitraum April/Mai 2012 ist es dann nach ihren Worten zum Geschlechtsverkehr gekommen – dies nachdem der Mann mit der Zeit immer fordernder wurde, sie geküsst und die Beine gestreichelt habe. Weil sie damals geradezu schockiert gewesen sei und sich geschämt habe, selbst ihrer Mutter vom Vorfall zu erzählen, habe sie lange Zeit geschwiegen, betonte die heute 21-jährige Frau vor Gericht. Derweil der Beschuldigte den

Geschlechtsverkehr nicht bestritt, aber betonte, der sei erst unmittelbar nach ihrem 16. Geburtstag erfolgt, nachdem er für sie noch eine grosse Geburtstagsparty organisiert habe. Während die Anwältin des Opfers von realitätsnahen und glaubhaften Aussagen sowie vom Ausnützen eines Machtgefälles sprach, erkennt der Verteidiger des Beschuldigten in den Aussagen der jungen Frau Lügen und mutwillig geänderte Aussagen.

Keine Urteilsbegründung Das Bezirksgericht schenkt nun den Aussagen der jungen Frau Glauben. Wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind verurteilte es den Mann zu einer bedingten Geldstrafe

von 320 Tagessätzen à 160 Franken – dies bei einer Probezeit von drei Jahren. Es handelt sich um eine sogenannte Zusatzstrafe, in der ein SVGStrafbefehl (Strassenverkehrsgesetz) vom Februar 2018 berücksichtigt ist. Das Opfer erhält im Weiteren 6000 Franken Genugtuung; dem Angeklagten werden auch die Gerichts- und Verfahrenskosten auferlegt. Weil das Urteil auf schriftlichem Weg zugestellt wurde, verzichtet das Gericht auf eine schriftliche Begründung. Noch nicht bekannt ist, ob das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern ans Obergericht weitergezogen wird. Die Staatsanwaltschaft hatte 11 Monate Gefängnis bedingt bei einer Bewährungsfrist von drei Jahren gefordert.


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10 ratgeber beziehung

Viktor Arheit, Paarberater/Mediator www.zusammen-reden.ch

Streit als Sackgasse Warum kann in einer Beziehung Streit entstehen? Viktor Arheit: Unser Leben ist meistens sehr vollgepackt, alle haben viel um die Ohren. Da bleiben keine inneren Ressourcen, um sich in Ruhe aufeinander einzustellen. Auf dieser Grundlage können Funken entstehen, die Streit auslösen. Das alleine kann aber nicht das schwerwiegende Problem sein. Nein. Aber der Funken wird zu Feuer, wenn er auf die Strohballen im Hintergrund überspringt. Was sind das für Strohballen? Wir alle tragen mit uns Verletzungen aus unserer Biografie herum. Viele sind sich derer nicht bewusst. Und wir alle haben den Wunsch und Anspruch, dass unser Partner/unsere Partnerin in unser Denk- und Fühlmuster passt, uns zutiefst innen abholt. Oft wählen wir aber einen Partner mit vielen gegenteiligen Eigenschaften. Das ist zu Beginn spannend. Aber im Laufe der Zeit kann das zur Bedrohung werden, und wir möchten das Gegenüber in unsere Muster zwingen. So entsteht ein dauernder Kampf bis zur Eskalation. Nennen Sie doch konkrete Beispiele. Es gibt Gegensätze in der Lebensart: locker spontan gegen gut organisiert. Oder der Ordnungssinn: frohes Chaos gegen stets gut aufgeräumt. Oder auch die Art einer Konfliktbewältigung: unkompliziert weitergehen oder differenziert alles bereinigen. Was gibt es für Möglichkeiten, den Kampf zu vermeiden? Ich kann mein Gegenüber definitiv nicht verändern. Je schneller ich dies wirklich begreife, desto schneller kann es besser werden. Ich darf dabei aber innerlich nicht in Resignation abtauchen oder mich verschliessen. Damit ist doch aber noch nichts gelöst. Doch! Die Kampfenergie wird aufgelöst und es entsteht die Möglichkeit, neue Zeichen der Nähe zu setzen. Denn der Streit war ja vielleicht auch ein verzweifelter Versuch, sich nahe zu kommen. Eine beratende Unterstützung kann in dieser Situation sehr hilfreich sein. anzeige

Dienstag, 19. März 2019

Ein Hypochonder verspricht, gesund zu werden Gelungene Premiere von «Bitte kä Blueme» Am Freitagabend hiess es: «Vorhang auf!» Die Truppe vom Theater 900 Mettmenstetten unterhielt das Premierenpublikum aufs Beste mit der Dialektkomödie «Bitte kä Blueme». Schon zu Beginn der Geschichte ist Frank schwer krank, und die Informationen, die er sich im Internet beschafft, bestätigen ihm seinen schlechten gesundheitlichen Zustand zusätzlich. Seine Frau Jenny nimmt das eher von der lockeren Seite und glaubt ihm nicht wirklich. Doch dann belauscht Frank ein Telefongespräch seiner Ärztin, in dem es um den bevorstehenden Tod eines Patienten geht. Für Frank ist klar: Dieser Patient ist er! Nun gilt es, alles zu organisieren. Das Familiengrab ebenso wie die Zukunft seiner etwas naiven Frau. Die Missverständnisse überschlagen sich, und fast beschliesst Jenny, ihn endgültig zu verlassen. Das holt Frank aus seinen Reserven. Er setzt alles daran, seine geliebte Frau nicht zu verlieren. Vor dem versammelten Publikum verspricht er am Ende der Vorstellung sogar, Schluss zu machen mit seinem eingebildeten Kranksein. Ob er das Versprechen wohl hält? Mehr als ein halbes Jahr hat die Truppe vom Theater 900 Mettmenstetten an 45 Proben intensiv an der Dialektkomödie «Bitte kä Blueme» gearbeitet. Auf der Bühne sind zu sehen: Thomas Stricker, Gaby Schenk, Chantal Heinecke, Jürg Loretz, Marino Marchetto und Vreni Spinner. Zudem wirkt natürlich im Hintergrund eine

Frank (Thomas Stricker, links) ist todkrank. Seine Frau Jenny (Gaby Schenk) vergnügt sich mit ihrem Jugendfreund Benny (Marino Marchetto). (Bild mvo) Gruppe von treuen Helferinnen und Helfern mit.

Spannung und Komik Das Stück ist anspruchsvoll – es fordert den Schauspielerinnen und Schauspielern einiges ab –, denn es besteht mehrheitlich aus Dialogen und auch Monologen. Die sechs Frauen und Männer haben ihre Rollen mit grosser Überzeugung gespielt und das Premierenpublikum am vergangenen Freitag im «Rössil» in Mettmenstetten aufs Beste unterhalten. Es gab zahlrei-

che spannungsvolle Momente. Die Handlung war aber auch gespickt von Situationskomik oder witzigen Wortspielen, die viele herzliche Lacher auslösten. Und je mehr Reaktionen aus dem Publikum zu hören waren, desto mehr liefen die Spielenden in Hochform auf. Die Gäste waren des Lobes voll. Schon in der Pause waren begeisterte Stimmen zu vernehmen wie: «Unglaublich, wie viel die erlernen mussten. Und sie beherrschen ihren Part alle.» Ein Herr meinte: «Sie spielen so locker und natürlich, als ob es ganz ein-

fach wäre.» Und eine junge Frau sagte: «Es ist wirklich lustig. Ein Genuss!» Nicht nur die Gäste waren zufrieden, sondern auch die Regisseurin Claudia Könz. Sie strahlte beim Schlussapplaus und lobte die Leistung ihrer Truppe. (mvo) Weitere Vorstellungen jeweils um 20.15 Uhr am Donnerstag, 21., Freitag, 22. und Samstag 23. März. Zudem Dernière am Sonntag, 24. März, um 16.15 Uhr. Infos und Tickets unter www.theater900.ch. Karten können auch in der Drogerie Vitalis in Mettmenstetten oder an der Abendkasse bezogen werden.

Die Möglichkeit, ein erfülltes Leben zu führen Familien von «insieme21» trafen sich im Zentrum Kafimüli Am Sonntag, 17. März, fand in Stallikon im Zentrum Kafimüli das erste Familientreffen von insieme21 der Region Zürich / Schaffhausen statt. Insieme21 ist das Netzwerk für Eltern und Angehörige von Menschen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) in der deutschsprachigen Schweiz. Der Verein versteht sich als Ansprechpartner für alle direkt und indirekt Betroffenen sowie Fachleute in den Bereichen

Medizin, Therapie, Frühförderung oder Schule, die mit Menschen mit Trisomie 21 im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit zu tun haben. Gut fünfzehn Familien mit zumeist mehreren Kindern kamen zum ersten Treffen 2019 in grösserer Runde zusammen, um den «World Down Syndrome Day» (Wdsd, am 21. März) vorzufeiern. Besonderes Highlight: die Lesung des Mettmenstetter Autors und Illustrators Tom Künzler aus «Rocky Rock sucht den Tag», seinem zweiten Kinderbuch, zu dem ihn unter ande-

rem sein eigener Sohn mit Down-Syndrom inspiriert hat.

Recht auf Bildung und Zugang zu Wohn- und Arbeitsangeboten Der Welt-Down-Syndrom-Tag findet seit 2006 jedes Jahr am 21. März statt. Das gewählte Datum, der 21. März, symbolisiert das charakteristische Merkmal des Down-Syndroms, nämlich das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms. Für den diesjährigen Wdsd schlägt Down Syndrome international (DSi) das Motto «Leave no one behind» vor, also «Lasst niemanden zurück!». Die DSi regt damit an, allen Menschen mit Down-Syndrom die Möglichkeit zuzugestehen und zu eröffnen, ein erfülltes Leben zu führen – und das in jeder Hinsicht: in ihrem Recht auf Leben, auf die Teilhabe an Bildung – beginnend im Kindergarten über die Schule bis hin zu lebenslangem Lernen –, wie auch auf einen freien und gut betreuten Zugang zu Wohn- und Arbeitsangeboten. Dabei orientiert sich die internationale DS-Organisation an der Agenda der Vereinten Nationen für die nachhaltige Entwicklung unseres Planeten: Der globale UN-Aktionsplan verspricht bis 2030 allen Menschen die Chancengleichheit in allen Lebensbereichen. Am Welttag der Menschen mit DownSyndrom, dem 21. März, «rufen wir alle Menschen mit Down-Syndrom auf, der Welt zu sagen, sie solle niemanden zurücklassen», appelliert die DSi. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2013 gab es übrigens eine tolle Aktion, angeregt durch eine Gruppe im Libanon: Möglichst viele Menschen sollen

an dem Tag zwei verschiedene Socken anziehen, geringelte Socken, bunte Socken, verschiedene Socken, keine Socken, lange Socken, kurze Socken, mehrere Socken übereinander … Das Motto der Aktion war: «We are all different – our socks should be too!» «Wir sind alle unterschiedlich – unsere Socken sollten es auch sein!» Am Treffen zum Wdsd 2019 selbst ging es denn auch hoch und lustig, bunt und vielfältig zu, es wurde viel geratscht, gelacht, natürlich gegessen und getrunken – und ein Wiedersehen gibt es spätestens an den nächsten Treffen. Sollte jemand zufällig einmal an einem vorbeikommen, bekommt er sicher eine spontane und herzliche Einladung und antwortet hoffentlich seinerseits mit «Ich komme mit!»

Autor Tom Künzler. (Bild zvg.)


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Dienstag, 19. März 2019

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Alphüttenfest mit jodelnden Chinesen Jahreskonzert des Jodlerklubs am Albis im vollbesetzten Gemeindesaal Weid in Hausen

Sie jodeln aus vollen Herzen: Der Jodlerklub am Albis auf der Bühne in Hausen.

Keine Nachwuchssorgen: Die Jodlerspatzen und Jungjodler ernteten grosse Begeisterung. (Bilder Martin Mullis)

Der Jodlerklub am Albis bot in Hausen traditionsgemäss ein vielbeachtetes Jahreskonzert. Als Gastformation stand das Jodelchörli «Heimelig am Gschweich» aus Schlierbach auf der Bühne. Beide Vereine haben begeistert.

jeweils für die Jodlerspatzen und die Jungjodler bei ihren Auftritten im vollbesetzten Gemeindesaal Weid. Mit ihren Liedern wie «Chum doch i d’Bärge» und «Am Sepp sini Chatz» eroberten sie nicht nur die Herzen der Gäste, sondern zauberten rundum auch fröhliche und lachende Gesichter. Staunen und grosses Gelächter erzeugte anschliessend das Quintett, bestehend aus einer Jodlerin und vier Jodlern, welches mit chinesischen Kleidern und Hüten auf die Bühne trat. In einem Gemisch aus Jodel, Rap-Gesang und Kauderwelsch trugen die fünf Jodler zum Gaudi des Publikums ein zwar unverständliches, aber nicht minder ausgelassenes und witziges Lied vor.

................................................... von martin mullis Die acht Jodlerinnen und die 15 Jodler haben die Pflege des Volksgesangs als Zweck des Jodlerklubs am Albis in ihren Statuten festgehalten. Besonders stark ist der Verein jedoch bei der Nachwuchsförderung, begeisterten

doch acht Jodlerspatzen und neun Jungjodler die Besucher. Bei den Jodlerspatzen dürfen Kinder ab dem 5. Geburtstag und bei den Jungjodlern ab dem 4. Schuljahr mitmachen. Das Konzert vom letzten Samstagabend stand unter dem Thema «Alphüttefäscht» und diesem Motto entsprechend hiessen dann auch die vorgetragenen Lieder. Mit schwarzer Trachtenbluse, bestickt mit Blumen, dunkler Hose und einem Jodlerhut die Männer, die Jodlerinnen natürlich mit der Ämtler Festtags- oder Werktagstracht, begrüssten sie die Volksmusikfreunde als Auftakt mit dem «Summer Juitz» zum stimmigen Jodlerabend. Einen ganz besonderen Applaus gab es

Der Gastklub kam aus dem luzernischen Schlierbach Das Jodelchörli «Heimeli am Gschweich», aus dem luzernischen Schlierbach, trat als Gastklub in Hausen auf die Bühne. Ihr Präsident, Jan Gehringer, versicherte dem «Anzeiger» in einem kurzen Gespräch, dass sie ausserordentlich gerne ins Säuliamt reisten. Ihr Gastauftritt bewies, dass die Jodlerinnen und Jodler aus dem 900-Seelendorf sicher in einer oberen Jodler-Klasse einzuordnen sind. Kein Wunder, dass sie nach ihren Auftritten frenetischen Applaus ernteten. Der Jodlerabend des Jodlerklubs am Albis im Weidsaal in Hausen zeigte

einmal mehr, dass volkstümliche Musik nicht nur ältere, sondern durchaus auch junge Menschen zu begeistern vermag. In ihrem Flyer zum Jahreskonzert wandte sich der Jodlerklub am Albis mit den launigen Worten an die Besucher: Wir freuen uns natürlich schauderhaft, wenn nach dem offiziellen Programmende im Saal oder auf der Bühne noch das eine oder andere Lied zusammen «gsunge» und «gjutzet» wird. Der Jodlerabend wird am kommenden Samstag, 23. März, im Mehrzwecksaal Wygarten in Mettmenstetten wiederholt. Als Gastformation tritt dann das Churfirstenchörli aus Wildhaus auf.

Dirigent Remo Abächerli überzeugte musikalisch und persönlich Jahreskonzert des Musikvereins Bonstetten mit dem Thema «Horizonte» Dem Musikverein Bonstetten gelang es am Jahreskonzert vom vergangenen Wochenende, mit einer breiten Palette von Musikstücken aufzuzeigen, was ein Orchester mit engagierten Musikern und einem hervorragenden Dirigenten erreichen kann. ................................................... von regula zellweger Moderator Lukas Koch liess gleich zu Beginn des Konzertes Bilder zum Thema «Horizont» entstehen. Er beschrieb die Gefühle beim Erklimmen von Höhen in den Alpen, malte mit Worten, wie mit jedem Schritt der Horizont weiter wird. «Transalpina» von Armin Kofler war denn auch der Titel des beeindruckenden ersten Stückes. Die Komposition beschreibt eine Verbindung von Nord nach Süd. Im Marsch werden die typischen Stile der Alpennord- und Südseite vermischt und verbunden, Volkslieder der beiden Regionen klingen an.

Remo Abächerli dirigiert seit letztem Jahr den MV Bonstetten und ist bei «seinen Musikern» sehr beliebt. (Bilder Regula Zellweger)

Höhepunkt: «Schmelzender Riese» Armin Kofler, Südtiroler mit Jahrgang 1981, feiert mit seinen Kompositionen – vor allem im sinfonischen Blasorchesterbereich – beachtliche Erfolge. Auch das dritte Stück, das die Musikgesellschaft spielte, stammt aus seiner Feder und war der Höhepunkt des Konzertes. Mit der 2010 entstandenen Auftragskomposition «Schmelzende Riesen» nimmt der Komponist die Thematik «Klimaerwärmung» auf. Damit gelingt ihm der Schritt von Blasmusik zur Unterhaltung zu Blasmusik als einem vielschichtigen Ausdrucksmittel. Seine Musik will bewusst machen, aufrütteln. Er erzählt, weckt Bilder und Stimmungen bei den Zuhörenden. Zuerst entstehen beim ruhigen, majestätischen Teil Bilder von imposanten

Präsident Peter Steiner (rechts) ehrt Richard Frech für über 50 Jahre Engagement für den Musikverein als Musiker und in verschiedenen weiteren Funktionen. Gletschern. Im schnellen Mittelteil wird die spannende Fahrt mit einem Schlittenhundegespann über die Weiten der Arktis beschrieben. Der Übergang in den letzten Teil erfolgt abrupt. Das Ausmass der Klimaänderung wird mit einem Mal ersichtlich. Es folgt eine Art «Klagelied» der Gletscher, das erst am Schluss des Werks mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft durch nächste Generationen in einen

optimistischeren Ton verklingt. Mit diesem anspruchsvollen Stück überzeugten sowohl Dirigent als auch das Orchester.

Solisten mit Mozart Mozart hat einige Werke für Horn komponiert, meist für Joseph Leutgeb. Bekannt ist das Rondo aus dem Hornkonzert in Es-Dur, das die Musikgesell-

schaft mit Nicole Frech und Dominic Moser als Solisten spielte. Fast alle für Leutgeb komponierten Werke sind mit für Mozart typischen respektlosen Hinweisen versehen, beispielsweise die Widmung des Konzerts in Es KV 417: «Wolfgang Amadé Mozart hat sich über den Leitgeb Esel, Ochs, und Narr, erbarmt.» Die ernsthafte, feinfühlige Interpretation der jungen Musiker Nicole Frech und Dominic Moser war erstaunlich reif – und bewies einmal mehr: Aus der Gruppe der Blechbläser ist das Horn das homogenste Instrument, mit dem höchsten Verschmelzungsgrad mit anderen Instrumentengruppen des Orchesters. Am Samstagabend mussten die Solisten auf Wunsch des Publikums wiederholen. Eine super Leistung!

Blasmusik ist oft Familiensache Hornistin Nicole Frech ist in einer Familie aufgewachsen, in welcher der Musikverein Bonstetten nun bereits in der vierten Generation eine wichtige Rolle spielt. Richard Frech wurde für sein langjähriges Engagement für die

Musikgesellschaft geehrt. Silvia Frech engagierte sich beim Kuchenverkauf. Sie betont, dass die Familie eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsförderung für Musikvereine spiele. Und auch die Jumba, für die sie im administrativen Bereich tätig war. 14 Jahre präsidiert Peter Steiner den Musikverein Bonstetten. Auch eine seiner drei Töchter ist schon als Flötistin im Orchester aktiv. Er sucht für seinen Verein – wie wohl alle Ämtler Orchester – junge Musiker, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben. Er ist zuversichtlich. Zuoberst auf seiner Wunschliste rangieren Schlagzeuger. Für dieses Konzert mussten drei Schlagzeuger beigezogen werden. Man hilft sich bei den Ämtler Orchestern gegenseitig aus.

Gemütliche Stimmung Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag herrschte eine gemütliche Stimmung. Das Programm bot für jeden etwas Passendes. Die älteren Zuhörer kannten alle sieben im Potpourri «Landi 39» integrierten Lieder. Jüngere liebten die Filmmusik zu «How to Train Your Dragon» und bei «Golden Swing Time» konnten alle Altersstufen kaum stillsitzen. Für das Gelingen dieses Konzerts trugen viele bei, so die Bonstetter Männerriege, die am Samstagabend die Gäste kulinarisch verwöhnte, Kuchenbäckerinnen und Personen am Buffet und im Service, das Gartencenter Guggenbühl, das für reichen Frühlingsblumenschmuck gesorgt hatte, nicht zuletzt aber die Musiker und der Dirigent. Das Publikum zollte ihm grosse Wertschätzung mit Applaus, die Orchestermitglieder mit lobenden Aussagen wie: «Er ist fachlich höchst kompetent und ein Kamerad und Freund. Er ist perfekt!» Diese positive, wertschätzende Haltung prägte das Jahreskonzert 2019.


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Dienstag, 19. März 2019

Auf dem Tandem durch das Jammertal «Les trois Suisses» strampelten in Obfelden gewitzt durchs Programm

Resli Burri (links) und Pascal Dussex besingen ihre Krämpfe und Kämpfe. Manchmal ironisch weinerlich, manchmal keck.

«Kultur Obfelden» hat am vergangenen Donnerstagabend Besuch aus Bern empfangen. «Les trois Suisses» spielten im Singsaal Chilefeld. Für die rund 60 Gäste gabs Musik, Witz und (Herz-)Schmerz in einer Tour. ................................................... von livia häberling «Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr.» Nein, das hat nicht Jan Ullrich über seine Dopingpraktiken gesagt, sondern Albert Einstein über die Relativitätstheorie. Angeblich. Wahnsinn, was auf so einem Velo alles passieren kann. Das Verheissungsvolle dabei ist: Velofahren lernen ist recht simpel. Das Problem: Nicht alle radeln nachher auf direktem Weg dem Nobelpreis entgegen. Manche trampen fest in die Pedale – und treten trotzdem nur an Ort und Stelle. So wie Resli Burri und Pascal Dussex in ihrem Bühnenkabarett «Tandem». Das aufgebockte Velo ist die passende Metapher, denn die beiden «Berner Giele» strampeln sich auf der Bühne an ihrem Leben ab – und kommen nicht vom Fleck. Der eine ist Velomech, mehrfacher Renn-Sieger und trainiert jetzt den anderen. Gewinner aber, das sind sie beide nicht. Denn während der eine mit Plüschtierchen redet, schleppt der andere seinen beleuchteten Pokalschrank heran, hinter dessen doppeltem Boden die Spritzen hervorblitzen. Einer hat keinen Erfolg, und der andere hat ihn nicht verdient.

Wunden, Schrauben und Narben

Songs, veredeln sie mit dem Esprit des Biker-Daseins – und damit gewissermassen mit ihrem eigen(willig)en Lebenssound. Aus «I’m walking on sunshine» wird «I’m biking on sunshine», Tina Turners «Proud Mary» wird zur Hymne für Velokuriere, in der aus «Rolling on the River», plötzlich «Rolling to deliver» wird. Und im Song von «The Doors» fordern sie: «Come on Baby, ride my flyer». Aber ganz ohne Wehmut und Schmerz gehts dann doch nicht. Irgendwann brauchen ihre malträtierten, tauben Herzen eine Wiederbelebung. Dann säuseln sie statt «Ewigi Liebi» halt «Defibrillier mi». Am Schluss klatschen die 60 Gäste im Singsaal Chilefeld fleissig und begeistert – und die Beiden? Logo: Sie jammern. «Löt us endlech heiiii», betteln sie frech. Die beiden Verlierer aus Bern, ein Erfolgsduo? Äuä scho!

Die Beiden können wahrlich nicht viel. Aber jammern, das können sie verdammt gut. Und es macht diebisch Freude, ihnen dabei zuzuhören. Denn in ihren Leiden, da blühen sie auf: «We eine Päch het, de be s ig, nie wett mer öppis glinge, I bi doch en arme Siech, scho weder de Troschtpriis», klönen sie, «Life could be so sweet, if I were a bicycle seat.» Einmal kokettieren sie mit ihren Unfällen: «Füf Schruube, 22 Zentimeter Narbä, 50 Gramm Platin, vier Stund OP». Dann ächzen sie: «Mir si hert im näh!», und man glaubt es ihnen nicht. Und auch in der Liebe klemmt es. Jolanda ist die Beste – finden beide. Arme, arme Jungs. Doch wer immer nur unter die Räder kommt, wirkt schnell platt. Deshalb können die Berner Gümmeler auch anders. Die Kontrolle übernehmen zum Beispiel, über die Dinge, die sie an Ort und Stelle treten lassen. Mal traktieren sie das Velo mit Schlagzeugstöcken, mal lösen sie vom Rahmen eine Klarinette ab, mal betrommeln sie das Vorderrad, und mal rasseln sie mit der Trinkflasche. Und unter all diese Klänge mi- Sie klatschen und singen und klimpern – und begeistern: schen sie bekannte «Les trois Suisses». (Bilder Mohammed Shahin)

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SP gibt dem Bezirksspital die Chance Die SP Bezirk Affoltern bekennt sich mit 3x Ja zum Spital. Rund 40 SP-Mitglieder und -Sympathisanten kamen am 14. März zur offenen Diskussion und Parolenfassung im Schulhaus Semper zusammen. Zu Beginn hielt Präsident Roger Schmutz Rückschau über die Abstimmung im Jahr 2013, als es bereits um die Auflösung des Zweckverbandes ging und die SP die neue Rechtsform einer Aktiengesellschaft ablehnte. Dies auch deshalb, weil damals eine für die SP im Vorfeld zwingend nötige Strategiediskussion nicht geführt wurde. Roger Schmutz fasste den heutigen Stand der Kenntnisse zusammen. Die Wortmeldungen und Fragen zu künftiger Struktur, Organisation und

Ausrichtung des Spitals, zum Szenario «Affoltern ohne Spital» und zum Erhalt der Arbeitsplätze waren zahlreich, die Diskussion wurde engagiert geführt. Schon bald wurde klar, dass die Mitglieder dem Spital die letzte Chance nicht nehmen wollen. Somit hätten die Spitalverantwortlichen noch zwei Jahre Zeit, den Kanton mit ihrer Strategie zu überzeugen und auf die Spitalliste zu kommen, indem sie Leistungsaufträge erhalten. Erst dann würde über Investitionen für einen Neubau abgestimmt. Es gab aber auch kritische Stimmen. SP-Stadtrat Martin Gallusser versuchte, die Mitglieder von den Vorstellungen der Stadt nach einer Gesundheitsversorgung mit einer Permanence und einem Rettungsdienst für den Bezirk zu überzeugen.

Die geplante gemeinnützige Aktiengesellschaft (die das Obligationenrecht gar nicht vorsieht) sei eine harte Privatisierung, über dem Spital hänge das Damoklesschwert «Spitalliste». Weiter sprach er die bestehenden Ertragsprobleme des Spitals an und prognostizierte ein Betriebsdefizit von drei Millionen Franken jährlich. Trotz dieser Bedenken: Die Schlussabstimmung war eindeutig, praktisch alle sagten Ja zur Auflösung des Zweckverbands, Gründung einer Aktiengesellschaft für das Akutspital und einer Interkommunalen Anstalt für die Langzeitpflege. Die SP Bezirk Affoltern wird aber sowohl die Privatisierung als auch die Personalsituation am Spital kritisch verfolgen. Claudia Merki, SP Bezirk Affoltern

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Die SVP Hausen wird 85 Jahre alt Die Gründungsversammlung der Bauern-und BürgerPartei von Hausen, welche am Samstag, 21. Januar 1934 mit Walter Thöni stattfand, war für die Ortspartei Anlass, zu feiern! Im familiären Rahmen bei einem gemütlichen Brunch und lüpfigen volkstümlichen Klängen ist dies bestens gelungen. Dementspre- Volkstümliche Klänge zum Geburtstag der SVP Hausen. (Bild zvg.) chend wurde die GV kurz und effizient abgehalten, um Mandatsträger des Kantons vor dem genügend Zeit für die «Revue Passé» «Löwen», zusammen mit der «Harmoder Parteigeschichte via Power-Point- nie», bei grossartiger Kulisse feiern. Zum Bestaunen und DurchblätPräsentation vor Augen zu halten. Hinterlegt mit Zeitungsberichten, Fo- tern waren die auf den Tischen aufgetos und unvergesslichen Anekdoten, legten, fein-säuberlich schwungvoll an die sich vorab die älteren Anwesen- von Hand geschriebenen, Protokollden mit entsprechender Begeisterung und Kassenbücher; alles kleine Kunstund Faszination, schmunzelnd-la- werke aus den Vorkriegsjahren und chend gerne zurückerinnerten, um Anfangszeiten der Bauern- und Bürdann im Gedankenaustausch zu ger-Partei. Umrahmt mit Ruedis Frauen-Kapelle und den klangvollen «Jungschwärmen und zu berichten. Einschneidende politische The- jodler»-Stimmen klangen die Festlichmen auf kommunaler Ebene, wie der keiten gemütlich aus. Die anwesenden geplante «Palazzo-Club»; «Rummel- Mitglieder haben den gelungenen und Tummelplatz» direkt beim Dorf- Jubiläumsanlass und Rückblick über eingang von Hausen. Oder die emotio- die Parteigeschichte mit Wehmut und nale Abstimmung über einen Golf- Freude miterlebt und ausgekostet. Es folgte noch ein Aufruf an die platz in Ebertswil, als der Gemeindesaal aus allen Nähten platzte und die Bevölkerung zur Teilnahme an der SpitalabAbstimmung in ein Festzelt vertagt Informationsveranstaltung stimmung vom 10. April im Gemeinund verlegt werden musste. Auch Politiker von grossem desaal. Die SVP unterstützt die SpitalFormat wie Erich Rüfenacht durfte vorlage mit klarem 3x Ja! Hausen in den 80ern als höchsten SVP Hausen

100 Jahre SVP Bezirk Affoltern? Delegiertenversammlung in Bonstetten morgen Mittwoch. Weil vor etwa 50 Jahren beim Aktuar der Bezirkspartei die Akten einem Brand zum Opfer fielen, ist das genaue Gründungsdatum der SVP in unserem Bezirk nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass spätestens ein Jahr nach der Kantonalpartei auch die Gründung der damaligen Bauern und Bürgerpartei im Bezirk Affoltern stattgefunden hat. Möglich ist es aber auch, dass es sich um die 101. Delegiertenversammlung handelt, weil in unserem Bezirk schon früh die Interessen vorhanden waren, eine den schweizerischen Werten verbundene politische Partei zu gründen.

Spital und Kantonsratswahlen Für einmal wird die Traktandenliste nicht nur die üblichen Geschäfte wie Jahresbericht und Jahresrechnung beinhalten. Vier Tage vor den Kantons-

ratswahlen geht es auch darum, für die letzten Tage vor der Wahl die Vertreter der Ortssektionen zu Aktivitäten zu motivieren. Es ist auch nicht regelmässig Gelegenheit, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das in besonderem Masse den Bezirk betrifft. Die bevorstehende Abstimmung zum Spital und der Langzeitpflege wird zweifellos die statutarischen Geschäfte dominieren. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 1 SVP Bezirk Affoltern haben sich bereits im Herbst des vergangenen Jahres für 3x Ja am kommenden 19. Mai entschieden und sind bereit, sich entsprechend auf der Ebene Kanton dafür einzusetzen. Es ist zu erwarten, dass damit eine interessante Delegiertenversammlung bevorsteht. Für die Mitglieder organisiert die Parteileitung am 10. April in Kappel eine öffentliche Veranstaltung zur Spital-Abstimmung in unserem Bezirk. SVP Bezirk Affoltern

Dorfpolitik aus erster Hand SVP Wahlapéro im Riegelhüsli Bonstetten. Nach dem Erfolg vom 10. Februar 2019 lädt der Vorstand der SVP Sektion Bonstetten am Sonntag, 24. März, 11.30 Uhr wiederum alle herzlich zum Wahlapéro ein. Das ausgewählte Thema «öffentlicher Verkehr» bewegt alle Generationen. Der Gastreferent, Gemeinderat Simon Vergés (Ressort öV, Kantonsratskandidat SP) wird uns Informationen aus erster Hand zum Fahrplanwechsel Dezember 2019 geben. Beim Info-Anlass der Gemeinde am 26. Januar wurde dieses Thema kontrovers diskutiert. Die Statements gingen auseinander – von «super ÖVAnbindungen» bis zu «mehr Anschlüsse nötig». Was hat der Gemeinderat vor? Wird er es weiterhin schaffen, Kun-

denbedürfnisse, Ökologie und Finanzen unter ein Dach zu bringen? Dies alles erfahren Sie nächsten Sonntag. Das Riegelhüsli ist ab 10.30 Uhr geöffnet, Simon Vergés wird um 11.30 Uhr mit seinen Ausführungen beginnen. Wir würden uns auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung freuen. Da an diesem Tag Regierungs- und Kantonsratswahlen stattfinden, bleibt das Riegelhüsli länger offen. Kleine Verpflegung (Wienerli) und Getränke stehen bereit. SVP Bonstetten, der Vorstand

Die Diskussion zu den Wahlen vom 24. März ist hiermit abgeschlossen. Zu anderen Themen sind Zuschriften nach wie vor willkommen. (Red.)


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Dienstag, 19. März 2019

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Leserstimmen zu den Spital-Abstimmungen Ohne Patienten kein Spital Daniel Kalberer, Geschäftsleiter des Verbands Zürcher Krankenhäuser schreibt richtig, dass es ohne ein Minimum an Patienten einfach kein Spital gibt. Der Betrieb wird von zu tiefen Patientenzahlen, respektive im Verhältnis dazu von zu hohen Kosten «erschlagen». Ein Vergleich mit dem nächstgrösseren Spital Männedorf zeigt; Affoltern hatte 2017 rund 3400 stationäre Patientenaustritte, Männedorf 7700, Affoltern beschäftigte 700 Mitarbeitende, Männedorf 940. In Affoltern sind 48 Ärzte, in Männedorf 46 tätig (Pflege 208 zu 240), hier Verluste und in Männedorf 3 Mio. Gewinn. Diese Rechnung geht nicht mehr auf. Sind wir ehrlich, Herr und Frau Knonauer Amt, Sie lassen sich Ihr Knie, Ihre Hüfte, Schulter oder Wirbelsäule schon lange beim Spezialisten in Zürich operieren – ausgewiesene, beste Qualität zu gleichem Preis. Das gilt auch für ganz normal Allgemeinversicherte. Ein anderes Rechenbeispiel; die Gemeinde Aeugst bürgt im Zweckverband aufgrund seiner Einwohnerzahl für 4,5 %. Effektiv lassen sich aber gerade nur rund 1,5 % aller Patienten aus Aeugst im Spital Affoltern behandeln. Das gilt auch für viele andere vor allem periphere Gemeinden im Knonauer Amt, welche verständlicherweise nähere Spitäler bevorzugen. Die Maxime des Verbands Zürcher Krankenhäuser für die Spitalgrundversorgung lautet «sicher, gut erreichbar und bezahlbar». Weiter wird der heutige ambulante Anteil von lediglich 10 % (Niederlande 40 %) massiv ansteigen müssen zulasten stationärer Behandlung. Die Konsequenz ist ein Bettenabbau von geschätzten 25 %. Das hat mit viel Veränderung zu tun und da lohnt es sich, den Tatsachen rechtzeitig in die Augen zu sehen. Seien Sie versichert, die Ämtler Einwohner werden auf gar keinen Fall im Stich gelassen, weder bei der Spitaldienstleistung, dem Notfalldienst und schon gar nicht in der Pflege. Ohne Ballast können wir uns auf eine sichere und bezahlbare Zukunft vorbereiten. Stimmen Sie deshalb einmal Ja und zweimal Nein. Peter Hoppler, ehem. Gemeinderat Finanzen und Spital-Delegierter Aeugst .........................................................................

«To big to fail» Die Besucher der Spitalabstimmungsveranstaltung im Kasino Affoltern haben sich unmissverständlich fürs Spital ausgesprochen. Die Mehrheit der Bevölkerung im Bezirk unterstützt den Erhalt der spitalischen Grundversorgung im Bezirk. Kleine Spitäler verursachen nicht mehr Kosten, wenn sie gut geführt werden, richten aber weniger Schaden an. Mit der halben Milliarde für das beim Triemlispital zuviel verbautem Geld hätten vier Bezirksspitäler gebaut werden können. Die zu tätigenden Investitionen betragen für

die nächsten 50 Jahre weniger als 50 Franken jährlich pro Einwohner. Um einen Gesundheitsbetrieb zu vermarkten und mit einer zukunftsgerichteten Spital- und Betriebsorganisation wirtschaftlich zu betreiben, braucht es eine intelligente Organisation. Synergien beim Bau der verschiedenen Gesundheitsinstitutionen werden nicht genutzt, z.B. den Neubau des Seewadels mit dem Spital zu verbinden, denn der jetzige Spitalstandort leidet unter der mangelhaften Verkehrsanbindung. Ein Ortsbus könnte dazu die Lösung bringen. Die gemeinnützige AG ist jetzt die richtige Organisationsform. Sie löst die personellen und logistischen Probleme effizienter und rascher. Der Druck der Politik wird schwinden und schafft eine bessere Verhandlungsposition mit der Kantonsregierung. Die Überlebensübungen der Spitäler werden künftig nicht auf der Ebene notwendig oder nicht, geführt, sondern fälschlicherweise nur noch, wie bei den Banken, «to big to fail». Wie können wir so die Umwelt entlasten, wie den Energieverbrauch vermindern? Wohl nicht, indem wir immer weiter fahren müssen, zum Job, zum Einkauf, um gepflegt und als Patient besucht werden zu können. Vernetztes Denken erfordert auch, diese Kosten in Betracht zu ziehen, denn ohne dies wird ein wertvolles Netzwerk in unserm Bezirk vorsätzlich zerstört. Wer Quantität (Kosten) vor Qualität (Pflege) setzt, ist falsch gewickelt. Hier geht es um Menschen und deren Gesundung. Wir können wählen «to big to fail». Ich empfehle aber «small is beautiful», oder als Abstimmungsempfehlung für den 19. Mai: 3x Ja zum Spital Affoltern. Kurt Meister, Kantonsratskandidat CVP, Obfelden .........................................................................

Keine neue Rechtsform fürs Akutspital An der Informationsveranstaltung im Kasinosaal vom 11. März hat Spitalpräsident Gyseler um eine Chance fürs Spital gebeten, was eigentlich nicht nötig gewesen wäre, denn 90 % der gut 500 Anwesenden waren ja aufgebotene Direktbetroffene oder sonstige Befürworter. Man hat den Eindruck bekommen, dass sachliche und finanzielle Argumente nicht wichtig sind. Wer soll das alles bezahlen? Herr Gyseler ist überzeugt, dass die jahrelangen Probleme nur mit einer Spital-AG gelöst werden können und gibt der Rechtsform «Zweckverband» die Schuld, dass an unserem Spital viele Geschäfte zu viel Zeit brauchen. Hat er vergessen, dass die Verzögerungen vorwiegend von den Spitalbehörden selbst mit ihren dauernden Querelen verursacht wurden? Die BK meinte, die Delegierten würden das Geschäft schon prüfen und die Delegierten dachten das Gleiche von der BK. Solange diese Politiker – die alle vier Jahre neu gewählt werden – das Sagen

haben, wird sich auch mit einer SpitalAG nichts ändern. Es interessiert die BK anscheinend auch nicht, weshalb es unsere Chirurgie in all den Jahren nicht geschafft hat, ein Spezialgebiet aufzubauen, mit dem wir gegenüber den umliegenden Spitälern punkten könnten. Man bekommt den Eindruck, dass der Klinikchef den Begriff «Herausforderung» nicht kennt und zufrieden ist, wenn man ihn in Ruhe lässt. Was Herr Gyseler an der Veranstaltung nicht gesagt hat, ist, dass wenn wir weiterhin auf der Spitalliste bleiben, so oder so Personal abgebaut werden muss, denn im «Tagi» vom 1. März stand unter anderem, dass die Geburtsabteilung ins Triemli ausgelagert werden soll. Ausgerechnet die Geburtsabteilung, für die wir in den 80er-Jahren auf die Strasse gingen und auf Staatsbeiträge verzichteten! Mit einer Spital-AG würde bis zum Entscheid der neuen Spitalliste 2022 weiterhin unnötig Geld verpulvert. Warten wir doch, bis der Entscheid der Gesundheitsdirektion vorliegt. Bis dahin können wir gut auf die Spital-AG verzichten. Peter Ackermann, Affoltern a. A. .........................................................................

Die Bevölkerung hinters Licht führen Die Gruppierung hinter Bertram Thurnherr, der Solviva und dem Limmi-Spital, will die Bevölkerung überzeugen, dass bei einer Ablehnung der Abstimmung zu Spital und Langzeitpflege, sie sowohl Gebäulichkeiten, Akutgeriatrie, Palliativpflege, Psychiatrie usw. wie auch ein Grossteil des Personals übernehmen werden. Dies ist Wunschdenken und entbehrt jeglicher Grundlage! Bei einem Nein muss davon ausgegangen werden, dass sich das Personal sehr rasch um eine andere Stelle bemüht, das heisst, der Spitalbetrieb wird in kurzer Zeit eingestellt. Es kann nicht angenommen werden, dass alle Mitarbeitenden dem Angebot eines privaten Anbieters folgen. Nach einem Nein wird die Liquidation eingeleitet. Dieser Prozess kann gut drei Jahre dauern. Eine Übernahme der Liegenschaften, des Personals, der Spitalangebote durch Thurnherr und seine Mitläufer ist dadurch völlig ausgeschlossen. Dass dem so ist, dürfte diesen Herren sehr wohl klar sein! Thurnherr persönlich hat primär nur ein Ziel: das Spital zu eliminieren. Er ist hauptverantwortlich für das Scheitern der Zweckverbandsabstimmung 2013. Mit seiner Verbindung zu Solviva möchte er für diese pro forma den Weg frei machen. Das Spital Limmattal mit CEO Thomas Brack erhofft sich freie Bahn, wenn das Spital nicht mehr existiert. Das Wohl der Bevölkerung und damit eine wohnortnahe Grundversorgung sind diesem Gremium völlig egal! Hier geht es ausschliesslich um Eigeninteressen! Die Betriebskommission ist überzeugt, der Bevölkerung mit ihrer Strategie auch in Zukunft eine optimale, wohnortsnahe Grundversorgung bie-

ten zu können. Dem Gebot der Stunde, die ambulante Versorgung mit Tageschirurgie und verschiedenen Fachund Hausarztpraxen, wird mit dem neuen Gesundheitszentrum Rechnung getragen. Mit dem Rettungsdienst und einer 24-Stunden-Notfallversorgung ist die Gesundheitsversorgung optimal positioniert. Die Kooperationen mit den Spitälern Triemli und Zug sowie mit Schutz und Rettung Zürich garantieren eine umfassende, qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung. Selbst der Zugang zur Spitzenmedizin kann somit abgedeckt werden. Daher 3x Ja fürs Spital Affoltern. Heinz Spälti, Betriebskommission Spital Affoltern .........................................................................

Es braucht Alternativen zur BK-Lösung 7 von 14 Gemeindevorsteherschaften empfehlen ein Nein zur gemeinnützigen Spital AG. Damit liegt die gewichtete Unterstützung bei 39 % – erforderlich wären 75 %! All die 41 Gemeinderätinnen und -räte haben sich diese Entscheidungen bestimmt nicht leicht gemacht, sondern die Aspekte sorgfältig abgewogen. Das sollten wir als Empfehlung respektieren. Aufgrund der nun indirekt, aber viel zu spät erfolgten «Vernehmlassung» ist ein Ja und zweimal Nein im Bereich des Möglichen, ohne dass ich eine konkrete Prozent-Prognose machen will. Für diesen Fall müsste sich eine verantwortungsbewusste Betriebskommission (BK) ein Szenarium überlegen, wenn es ihr wirklich um medizinische Angebote und um Arbeitsplätze ginge. Dabei wäre ein Drittinvestor eine Möglichkeit, die selbstverständlich ausgeschrieben werden muss (meine Leserbriefe vom 1. und 12. März). Interessant ist, dass Stefan Gyseler in seinem Leserbrief öffentliche Ausschreibungen entdeckt hat. Vor knapp zwei Jahren hat die BK eine saubere Submission des Beraters für die Spitalzukunft als unnötig und zeitraubend eingestuft und mit einem Spezial-Gutachten verhindert. Das sachliche Angebot eines Drittinvestors, das nicht die Übernahme des ganzen Spitals beinhaltet, aber doch wesentliche medizinische Leistungen weiterführen und viele Arbeitsplätze erhalten würde, scheint die BK nervös zu machen. Gesprächsangebote hat Stefan Gyseler zurückgewiesen und es vorgezogen, auf das, was er kann, nämlich auf Populismus umzuschalten: Er prangert ein Inserat des Drittinvestors an, nachdem die BK selber ein Vielfaches für eine Spitalbroschüre und jetzt noch für eine farbige Einladung ausgegeben hat. Er redet von «Märchen», von «nicht realisierbarer Scheinlösung», die sich in «Luft auflöst». Wo bleiben die Argumente? Der Drittinvestor hat einen klaren Leistungsausweis, wo steht diesbezüglich die BK? Mit Schüren von Emotionen und Populismus wird man vielleicht die Spitalabstimmung gewinnen, aber sicher nicht den Betrieb einer Gesund-

Herzlichen Dank, «Leemättler»! Klostermauer als beliebtestes Sujet, «Anzeiger» vom 12. März. Mit spürbarer Liebe zum Detail und unter grossem personellem und materiellem Aufwand, haben die Kappeler «Leemättler» die geplante Mauer auf dem Kappeler Klosterareal fasnächtlich originell und überzeugend in Szene gesetzt. Nicht nur der Turm der Klosterkirche überragte am stürmischen Sonntag den langen Fasnachtsumzug mit den über 30 Sujets, auch die Qualität war grossartig und eindrücklich. Dies war bestimmt auch der Grund, dass sie bei der Wagen-Prä-

Dr. Bertram Thurnherr, Hedingen .........................................................................

Spital ist attraktiver Standortfaktor Wo überall in der Schweiz Arbeitsstellen gefährdet oder aufgehoben werden, wehren sich in der Regel die dort zuständigen Behörden vehement und lautstark. Wenn in Affoltern nach dem Willen des Stadtrates der grösste Arbeitgeber im Bezirk mit über 700 Angestellten ganz von der Bildfläche verschwindet, ist das dem Stadtpräsidenten ein müdes Lächeln wert. Es tue ihm zwar leid, aber das sei nicht zu verhindern. Welch despektierliches Verhalten gegenüber dem Personal, angefangen beim Reinigungsdienst bis hin zu den Ärzten, den vielen Lernenden, aber auch gegenüber den vielen KMU, den Handwerkern, den Detaillisten, die im Spital Leistungen erbringen. Viele der Spitalangestellten wohnen im Bezirk, kaufen hier ein, zahlen hier Steuern, bilden Teil unserer Gemeinschaft. Sie tragen zur Attraktivität unseres Bezirks wesentlich bei. Warum muss eine gut funktionierende, bewährte Institution völlig zerschlagen werden, um eine neue aufzubauen, für die weder ein klares Konzept noch die finanziellen Folgen bekannt sind? Gemäss Sozialvorstand sollen die vorgeschlagene Permanence und der Rettungsdienst für die Stadt sogar kostenlos sein! Wer kann das glauben? Und nun soll also die Bevölkerung vom Stadtrat am 15. April nochmals zu einer Veranstaltung gerufen werden, an der sie dann ihre Wünsche äussern kann. Wir haben es ja an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018 erfahren, was Mitsprache für den Stadtrat heisst. Damals hat die überwiegende Anzahl der Stimmbürger klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Kündigung des Spitexvertrages mit der Spitex Konauer Amt zurückgenommen und alles nochmals in Ruhe überdacht werden soll. Inzwischen ist dazu eine Initiative eingereicht worden. Ausser juristischen Floskeln war seitens des Stadtrates bisher nichts dazu zu hören. Also ist doch eine erneute Befragung der Bevölkerung zur Permanence eine reine Alibiübung. Der Stadtrat müsste an der Veranstaltung am 11. März schon überaus deutlich gespürt haben, was die Bevölkerung will. Die jahrzehntelange solidarische Zusammenarbeit der 14 Bezirksgemeinden wird seit einiger Zeit von Affoltern infrage gestellt, obwohl heute stärkere Vernetzung immer wichtiger wird. Ich habe das Vertrauen in den Stadtrat verloren. Es gibt für mich nur eine Antwort: 3x Ja am 19. Mai. Irene Enderli, Affoltern a. A.

Zeit für Steuersenkungen

mierung am Abend den Siegerpreis entgegennehmen durften. Wir gratulieren zum verdienten 1. Rang und danken den «Leemättlern» an dieser Stelle sehr herzlich, dass dieses aktuelle Thema aufgegriffen und auf kleinstem Raum genial dargestellt wurde. Solch kreative Arbeiten bereichern die Fasnachtsumzüge und geben den Verantwortlichen der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon FGU den Mut, mit dieser Tradition fortzufahren. Patricia Ertl, Kappel; Hans Huber, Mettmenstetten; Elsbeth Müller, Mettmenstetten

heitsorganisation professionell und erfolgreich führen können. Am 26. März können sich alle im Kasinosaal über den Drittinvestor informieren.

Die «Leemättler» punkteten mit ihrem Kloster-Sujet am FGU-Umzug. (Bild zvg.)

Zum dritten Mal in Folge verzeichnet der Kanton Zürich einen hohen Ertragsüberschuss. 2018 betrug der Überschuss unglaubliche 548 Millionen Franken. Es ist nun an der Zeit, dieses Geld den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugeben. Aus diesem Grund haben die Jungfreisinnigen des Kanton Zürichs bereits im August 2017 die Mittelstandsinitiative mit 7154 Unterschriften eingereicht. Diese möchte die Steuern für alle um durchschnittlich 10 Prozent senken. Am meisten profitieren soll dabei der Mittelstand, welcher in den letzten Jahren immer mehr unter Druck geraten ist. Alain Schwald, Wettswil, Mitglied Initiativkomitee «Mittelstandsinitiative»


Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

Musik-Leckerbissen

Mitspielen erwünscht

Der «Weingarten» empfing zum Jubiläumsanlass mit Heinrich Müller. > Seite 17

Die Musikschule Knonauer Amt bietet individuelle Beratung und lädt zur Besuchswoche. > Seite 19

Wo zum Einkauf auch ein Schwatz gehört

Wochenmarkt-Start in Affoltern

Samstäglicher Einkauf auf dem Affoltemer Märtplatz. (Archivbild)

Diesen Samstag, 23. März, findet auf dem Märtplatz in Affoltern der erste diesjährige Wochenmarkt statt. Erhältlich ist, was Gaumen und Herz erfreut. Für Musik sorgt am Eröffnungstag wieder das Trio Fink. Mit dem Frühling beginnt auch die Saison für die Marktfahrenden. Ab morgen werden einige von ihnen wieder jeden Samstagmorgen zwischen 8 und 12 Uhr ihre Produkte auf dem Affoltemer Märtplatz anbieten. An diversen Ständen werden frisches Gemüse und Obst, Brot und Zopf, Honig und Eier sowie Milch-, Fleisch- und Kräu-

terprodukte verkauft. Neben den regionalen Spezialitäten findet man zudem ein vielfältiges Angebot an internationalen Delikatessen. Auf dem Märtplatz lässt sich der Einkauf entspannt angehen, und meistens reicht die Zeit auch für einen Schwatz mit den Marktfahrenden. Wer seinen Lieben etwas mitbringen will, der findet unter anderem eine grosse Auswahl an Blumen und Gestecken, Kunsthandwerk und Geschenkartikeln. Wie in den Vorjahren unterhält zum Marktstart das Trio Fink mit Tönen aus aller Welt. Besonders gemütlich lässt sich die Samstagmorgen-Atmosphäre im Märtkafi geniessen. (tst.)

Dienstag, 19. März 2019

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«Last-Minute-Tor» Nach zwei Unentschieden holte der FC Wettswil-Bonstetten den ersten Sieg. > Seite 27

Ferien im eigenen Hotel mit einem Hauch Abenteuer

Willys Wohnmobile ist für die kommende Saison gerüstet Ferien im Wohnwagen oder im Wohnmobil sind immer mit einem ganz grossen Gefühl von Freiheit verbunden. Dass damit vor allem für fantasievolle Menschen auch ein kleiner Hauch Abenteuer mitschwingt ist die hochwillkommene Zugabe. Solche Empfindungen verkaufen seit über 25 Jahren Mägi und Willy Zimmermann, zusammen mit ihren wunderschönen und komfortablen Wohnmobilen und Wohnwagen. Das Campingleben floriert in den letzten Jahren, Insider sprechen vor allem in der Schweiz von einem eigentlichen Boom. Nicht zuletzt auch deshalb, weil mehr Campingplätze als noch vor zehn Jahren vorhanden sind und diese zusätzlich in Sachen Einrichtungen kräftig ausgebaut haben. Einige Plätze für Wohnmobile oder -wagen bieten bereits ein eigentliches Wellnessangebot. Mit viel neuem Zubehör ist das einzige Camping-Fachgeschäft in der Region für die kommende Saison gerüstet.

Neuheit: Kampa AIR-Vorzelt Neu wird seit einem Jahr auch das praktische Kampa AIR-Vorzelt für Wohnmobil oder Caravans angeboten. Das Kampa-Zelt verzichtet auf die üblichen Stangen und besteht aus Hochdruckluftschläuchen. Diese erlauben einen Aufbau innert 15 Minuten. Ein

Umbau als perfektes Erlebnis

Ferien im Wohnmobil, Freiheit und Abenteuer inbegriffen: Mägi und Willy Zimmermann. (Bild Martin Mullis) solches Vorzelt können Sie während der Ausstellung bestaunen. Daneben führt das Kompetenzzentrum für Camping an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern einen äusserst gut sortierten Camping-Shop, welcher wohl ziemlich alle Wünsche von modernen Nomaden erfüllen dürfte. Neben dem An- und Verkauf von Wohnmobilen und Wohnwagen werden in der firmeneigenen Werkstatt Reparaturen von Fahrzeugen sämtlicher Marken fachgerecht durchgeführt. Die Inhaber der Firma Willys

Wohnmobile AG, Mägi und Willy Zimmermann, laden zum Saisonstart am Wochenende vom 22. bis 24. März herzlich zu einem Schnupperbesuch an die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern ein. Neben einigen OccasionsFahrzeugen ist viel praktisches Zubehör zu bestaunen und zugleich können Kunden von einem 10 % Rabatt profitieren. (mm) Willys Wohnmobile AG, Untere Bahnhofstrasse 39, Affoltern. Tel. 044 761 14 21, www.willys-womo.ch.

Licht, Farbe, Klang

Das Stuber Team haucht den Räumen neues Leben ein

Kurs in Mettmenstetten

Am «Stuber Tag» vom 23. März dreht sich bei der Stuber Team AG in Rotkreuz alles ums Thema Umbau. Über 30 renommierte Partnerfirmen präsentieren ein Feuerwerk an Ideen auf mehr als 2000 m² Ausstellungsfläche in der hauseigenen Werkstatt.

Der Kurs «Heilen mit Licht, Farbe und Klang» findet am Samstag, 6. April, in Mettmenstetten statt.

Ob ein Küchen- oder Badumbau oder eine anspruchsvolle Gesamtrenovation mit gestalterischen Herausforderungen anstehen; das Stuber Team ist genau der richtige Partner für Umbauprojekte jeder Art. Es haucht den Räumen neues Leben ein und schafft mit seinen Ideen eine wohlige Atmosphäre, die den Lebensstil des Kunden perfekt widerspiegelt. Als zuverlässiger und vertrauensvoller Partner setzt das Stuber Team die Wohnvision des Kunden um. Egal, ob es nur um ein paar kleinere gestalterische Tipps oder ein durchgestyltes Wohnkonzept geht, das Stuber Team findet für jeden Raum die richtige Lösung. Dabei arbeiten erfahrene und hochqualifizierte Mitarbeiter Hand in Hand mit langjährigen Partnern zusammen, die mit derselben Begeisterung und Sorgfalt ihre Mission erfüllen, so dass der Umbau zum perfekten Erlebnis wird. Am «Stuber Tag» werden neben den neusten Küchenkonzepten, aktuelle Gerätegenerationen, Farb- und Materialtrends, Ideen aus Holz, Glas und Stein, Wellnesskonzepte etc. gezeigt. Verschiedene Spezialis-

Das Stuber Team setzt die Wohnvision des Kunden um. (Bild zvg.) ten sind für den Kunden da und erklären, wie sich ein Wohntraum umsetzen lässt.

Küchen und Innenausbau Die Stuber Team AG ist ein innovativer Familienbetrieb mit Sitz in Rotkreuz. Über die letzten 50 Jahre hinweg hat sich das von Gerd und Roger Stuber geführte Unternehmen einen Namen als Küchen- und Innenausbauer wie auch als Umbauspezialist in der Zentralschweiz und darüber hinaus geschaffen. Über 70 Mitarbeitende, darunter zwölf Lernende, in Schreinerei, Küchenbau und Gestaltung schaffen

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zusammen mit dem Kunden, dass die Veränderung zum Erlebnis wird. Vom einzelnen Möbelstück bis hin zum komplexen Innen- und Küchenausbau. Seit 1996 führt das Stuber Team die informativen Stuber Tage durch. (pd.) Stuber Tag am 23. März von 9 bis 16 Uhr, Erlenstrasse 1, 6343 Rotkreuz. Die Aussteller: Bora, Breitenstein – Alles aus Stein, Bulthaup, Elbau, Erzinger Audio-Video, Etzel Verlag, Fors, Franke, Gaggenau, Gipser Buchser, Glaspunkt, HerzogElmiger Holz + Furniere, Hürlimann Fenster, Küng Sauna & Spa, Liebherr, Maler Blaser, Miele, Müller Elektro, Neff, Peka, Quooker, Richner Plättli, Samsung, Siemens, Stöcklin, Suter Inox, Teppich + Parkett CC AG, V-Zug, Vaporsana – Wellness Swiss made, Wesco, Wirz Tapeten.

Geführte Heilmeditationen lösen alte Muster und verbin- Licht, Farbe und Klang in heilsamem Zusammenspiel. (zvg.) den die Teilnehmenden mit ihren höheren BewusstUrs Küng ist Stimmgabeln-Klangseinsebenen, den Lichtebenen, sodass Therapeut und Kunstmaler. Er entwidas strahlende Seelenpotenzial mehr ckelte in den Achtzigerjahren die Meund mehr in den Alltag fliessen kann. ditative flüssige Malerei. Seine Werke Der Klang, die heilenden Schwingun- werden im In- und Ausland ausgegen der Stimmgabeln lösen Disharmo- stellt. nien und Blockierungen in der Aura und im physischen Körper. Lichtim- Kurs «Heilen mit Licht, Farbe und Klang» am Samspulse fliessen bis in die Zellen und das tag, 6. April, 14.15 bis ca. 17.15 Uhr, MettmenstetEnergiesystem schwingt in einer grös- ten. Infos und Anmelden: Telefon 044 767 15 34. seren Harmonie, dadurch kommt www.heidi-bleiker.ch, www.urs-kueng-kunst.ch. auch das Seelenlicht immer stärker zum Ausdruck. In den Bildern mit der anzeige meditativen flüssigen Malerei spiegeln sich die persönlichen Prozesse und Potenziale. Diese Seelenbilder sind Ausdruck des ureigenen Seins und unterstützen und inspirieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem Weg mit ihrer heilenden Kraft. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin, Psychologin, Shiatsu- und Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditations-Gruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum.


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Vermischtes

Dienstag, 19. März 2019

Die neue Welt des Chianti classico

Chianti-Event in Mü’s Vinothek am 22. und 23. März Chianti classico; jahrzehntelang Kultwein und der Inbegriff des italienischen Lebensstils, dann etwas angestaubt, setzt der Chianti classico neu zu einem Höhenflug an. Chianti trinken ist wieder «in», und das gestiegene Qualitätslevel macht es Geniessern sehr leicht. Eingebettet in die Hügel zwischen Florenz und Siena liegt das Anbaugebiet des Chianti Classico. Mit 2015 und 2016 folgen gleich zwei hervorragende Jahrgänge hintereinander. Nach heutigem Disziplinar besteht ein Chianti Classico zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese, den Rest können die lokalen Sorten Colorino, Canaiolo oder auch Cabernet, Merlot oder Syrah bestreiten. Reinsortige Sangiovese halten auch immer häufiger Einzug. Die Degustation in Mü’s Vinothek gibt einen interessanten Einblick in die Vielfalt der Chianti-Welt. Fattoria Rietine, Gaiole; Mario Gaffuri baut seit einem Vierteljahrhundert in der malerischen Frazione Rietine bei Gaiole Weine an, die es aufs höchste Niveau geschafft haben. Die Annata 2015 erhielt stolze 94

Sonne, Wind und Aussichten

Ämtler Wanderer über dem Klettgau Die Wanderung im Deutschschweizer Grenzgebiet führte von Siblingen bis nach Trasadingen, mit einer schönen Aussicht über das Klettgau und seine Rebenlandschaften.

John Matta vom Castello Vicchiomaggio mit seiner Familie. (Bild zvg.) Falstaff-Punkte. Castello Vicchiomaggio, Greve; das Castello Vicchiomaggio liegt im Herzen des Chianti Classico. John Matta legt viel Wert auf sortentypische Weine mit Eleganz und weichen Tanninen. Alle Chiantis werden gemäss ihrer Lage separat vinifiziert und Riservas nur in guten Jahren hergestellt. Villa Cafaggio, Panzano; das Landgut Villa Cafaggio erstreckt sich über 70 ha in der Conca d Oro, in der Fraktion Panzano in Chianti. Dank des grossartigen Engagements der Cafaggio-Crew avancierte das Weingut zu einem der angesehensten Weingüter

des Chianti Classicos. Castello di Volpaia, Radda; seit 1967 produziert die Familie Stianti Mascheroni mit viel Engagement und Wissen, heute nach biologischen Methoden, elegante und geschmeidige Weine. Die Weinberge, die zum Castello di Volpaia gehören, befinden sich 450 bis 600 Meter über Meer. Somit ist Volpaia eines der höchstgelegenen Weingüter im Chianti-Gebiet. (pd.)

Mit der Bahn ging es über Zürich nach Schaffhausen und mit dem Postauto nach Siblingen, wo die viereinhalbstündige Wanderung begann. Der gemütliche Weg führte zuerst am Randenausläufer entlang bis zur Siblingerhöhe hinauf. Dann wanderten wir auf dem Höhenweg über den breiten Rücken Richtung Oberhallauerberg, mit einer grossartigen Aussicht in das weite lichtdurchflutete Klettgau, mit Gächlingen, Oberhallau und Hallau. Rechts im Norden sah man das Wutachtal mit Stühlingen. Über den Hammel auf 616 Metern, vorbei an Hinterund Vorder-Berghöf, erreichten wir

entlang der Rebhänge die Bergkirche St. Moritz, die im Jahre 1491 im spätgotischen Stil erbaut wurde. An diesem beliebten Ausflugsort gab es an der Sonne das Mittagessen aus dem Rucksack, mit einer wunderbaren Aussicht über das Dorf Hallau und die Rebenlandschaften bis zu den Schweizer Alpen und den Höhenzügen des Südschwarzwaldes. Nachher führte der Wanderweg wieder auf den Hallauerberg hinauf und weiter zu den Höhen des Wilchingerberges bis zum Berghaus. Von hier erreichte man beim Abstieg bald die Rebhänge von Trasadingen, wo die Gruppe zum Abschluss der Wanderung im Fasshotel der Familie Waldmeier einkehrte, bevor es mit der Bahn nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch Ämtler Wandergruppe bei der Bergkirche St. Moritz

Chianti-Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Freitag, 22. März, 18 bis 20 Uhr / Samstag, 23. März, 10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15. Weitere Informationen: www.mues-vinothek.ch.

Tipps für den Start in die Töffsaison

Die Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller weiss Rat Nur mit einem technisch einwandfreien Töff, praxisgerechter Bekleidung und mit körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren wirklich Spass. Mit dem Frühlingserwachen und den wärmeren Temperaturen wollen die Schweizer Töfffahrerinnen und Töfffahrer – fast 700 000 Motorräder und Roller sind in unserem Land immatrikuliert – endlich wieder losfahren. Nachfolgend einige Tipps, damit der Saisonstart ungetrübt verläuft. Bei anzeige

Motorrädern lohnt sich die Kontrolle durch den Fachhändler. Er kontrolliert und optimiert Batterie, Reifen, Bremsen, Antriebskette und sämtliche Flüssigkeitsstände. Die vom Hersteller festgesetzten Serviceintervalle sollten immer eingehalten werden. Bekleidung: Das coole Sommerjäckchen bleibt besser im Schrank; mit einer guten Ausrüstung fährt man nicht nur komfortabel, sondern auch sicher. Motorradstiefel, -jacke, -handschuhe und ein geprüfter Helm sind Pflicht. Längst sind auch optisch attraktive Jeans mit

Sicherheitsausstattung auf dem Markt. Noch mehr Sicherheit bieten ein- und zweiteilige Anzüge aus Leder oder Textil mit eingearbeiteten Protektoren. Nicht nur Renn-, sondern auch Strassenfahrer vertrauen auf Rückenprotektoren. Wichtig für Neueinsteiger: Beim Motorradkauf unbedingt die Anschaffungskosten der Ausrüstung einkalkulieren. Beim Helmkauf auf perfekte Passform achten, ein gut sitzender Helm erhöht die Sicherheit. Nach maximal sechs Jahren sollte der Helm ausgewechselt werden. (pd.)

Ämtler Wandergruppe bei der Bergkirche St. Moritz. (Bild zvg.)


Gewerbe

Dienstag, 19. März 2019

Musikalischer Leckerbissen im Gasthof Weingarten Music & Dine: Ein Jubiläumsanlass mit dem «Ex-Mister-Tagesschau» Heinrich Müller Zum 35. Jubiläumsjahr fand im Restaurant Weingarten ein ganz besonderer Event statt. Der einstige Tagesschausprecher Heinrich Müller sang, begleitet von seinem Keyboarder, selbstgeschriebene Lieder. Der Kontrast könnte nicht grösser sein. Jahrelang flimmerte sein Gesicht pünktlich um 19.30 Uhr zur Tagesschau-Zeit in den Schweizer Wohnstuben über den Fernsehschirm. Heinrich Müller verkündete News, politische Ereignisse und andere Katastrophen. Der promovierte Jurist war zwölf Jahre lang Tagesschausprecher und seit seiner Pensionierung pflegt er sein Hobby intensiv und singt Rock und Pop, begleitet von seinem Keyboarder Matthias Baumann. In einem kurzen Gespräch mit dem «Anzeiger» erzählte der Sohn eines Pfarrers, dass er seit 2002 Lieder schreibt und bereits mehrere Alben veröffentlich hat. Zu seinem Hobby als Rentner fand er im Schlaf. Vor vielen Jahren träumte der Tagesschau-Moderator nämlich, wie er singend den Broadway in New York entlang spazierte. Wer ihn kennt, wundert sich nicht, dass er eine Illusion verwirklichte. Der Jurist Heinrich Müller bezeichnet seine jetzige Musikkarriere schlicht als einfache Weiterentwick-

Musikalische und kulinarische Leckerbissen: Andreas und Anita Häberling, Heinrich Müller und Matthias Baumann (von links) im «Weingarten». (Bild Martin Mullis) lung, da jede Lebensphase eine Veränderung benötige.

Monatlich ein Event Letzten Donnerstagabend bot der umtriebige Rentner im Restaurant Weingarten in Affoltern ein kleines, aber

feines Konzert. «Mister Tagesschau» verbreitete mit seiner freundlichen und liebenswürdigen Art im vollbesetzten Gasthof sofort eine fröhliche Stimmung. Selbstverständlich trugen auch die Weingarten-Delikatessen zum Wohlbefinden der Gäste von Music & Dine massgeblich bei.

Anita und Andreas Häberling, Wirtepaar vom Restaurant Weingarten, beabsichtigen, ihr 35. Betriebsjubiläum mit einem monatlichen Event zu feiern. In den kommenden Monaten werden hauptsächlich saisonale kulinarische Überraschungen im «Weingarten» angeboten. (mm)

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Tipps rund um den Immobilienverkauf Der Verkauf der eigenen Immobilie ist weitaus komplexer als eine einfache Inserateschaltung im Internet. Neben der professionellen Vermarktung sind auch die Bestimmung des korrekten Marktwertes sowie die gekonnte und sichere Verhandlung mit Kaufinteressenten von grosser Wichtigkeit, um den Verkauf bestmöglich abzuwickeln. Die Hegglin Group AG veranstaltet am Mittwoch, 27. März, einen Vortrag im Zugorama der V-Zug AG, um auf wichtige Aspekte und mögliche Fehler im Verkauf hinzuweisen. Viele Eigenheimbesitzer sind sich nicht bewusst, welche Schritte beim Verkauf ihrer Immobilie auf sie zukommen. Dies kann nicht nur viel Zeit kosten, sondern auch viel Geld. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Verkauf zu informieren, was einen erwartet und welche Fehler im Verkaufsprozess lauern können. Das Anpreisen der Immobilie auf Internetportalen ist nur einer der vielen Schritte im Ablauf des Verkaufs. Die rechtlichen und vertraglichen Aspekte einzuhalten, die in diesem Geschäft gesetzlich vorgeschrieben sind, ist komplex und setzt profundes Fachwissen voraus. Entscheidend ist es daher, den Verkauf von Beginn an richtig aufzugleisen und vor allem auch preislich richtig zu positionieren. Das nächste Referat findet am 27. März, um 18 Uhr, im Zugorama der V-Zug AG statt. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Tipps und Tricks rund um den Immobilienverkauf. Ausserdem weisen die Fachspezialisten auf mögliche Fehler im Verkaufsprozess hin. Die Teilnahme ist kostenlos. (pd.) Weitere Infos und Daten sind zu finden unter: www.hegglingroup.ch/vortraege.

Heizen, statt schmeicheln!

Ein kleines Frühlingsfest mit viel Mode und einer Bratwurst

Wie eine Männerfreundschaft zu einem neuen Angebot geführt hat, das Menschen beiderlei Geschlechts erfreut.

Zweimal jährlich laden Benno und Martha Käppeli zu ihrer traditionellen Modeschau ein. Damit möchten sie Interessierten einen Einblick ins Modegeschehen der kommenden Saison geben und die einzelnen Teile ihrer Damen- und Herrenmode an Models zeigen.

Am Blumenautomaten gibts neu Brennholz Modeschau bei Käppeli Mode Muri vom vergangenen Samstag

Knallgelb, gross und durchsichtig steht er neben dem Hausemer Restaurant Löwen, der Holzbezugsautomat von Urs Vollenweider, der einst Blumen ausgespuckt hat. Nun gibts für einen Fünfliber Holzbündel zu kaufen, anstatt für 20, 30 oder 50 Franken Blumensträusse. Die Idee dazu hatte Kari Burkard, der sich mit seinem preisgekrönten Brennholzhäcksler schweizweit einen Namen als

brillanter Tüftler gemacht hat. Er sah beim Geschäft von Haushaltgerätespezialist Vollenweider eine Reihe ungenutzter Blumenautomaten rumstehen und fragte zuerst sich und dann seinen Kumpel: Könnte man die nicht auch zum Holzverkauf nutzen?

Schauen, ob die Idee funktioniert

Vollenweider überlegte einen Moment und griff dann zum Werkzeug. Die Fächer auf den Drehtellern, in denen normalerweise Blumensträusse stehen, mussten vergrössert werden, um den Holzbündeln Platz zu bieten. Die Türe war glücklicherweise gross genug. Einen Tag haben die Umbauarbeiten in Anspruch genommen. Und was hat der Spass gekostet? Vollenweider lacht verschmitzt und sagt: «Wir haben ein Gentlemans Agreement bezüglich des Preises. Manchmal geht es auch um die Freundschaft. Und darum, zu schauen, ob eine Idee tatsächlich funktioniert.» Das wiederum freut Burkard, der sich eigens eine Maschine angeschafft hat, um die Holzscheite automatengerecht abzupacken. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Nie um eine Idee verlegen: Urs Vollenweider (links) und (map.) Kari Burkard. (Bild Martin Platter)

Bei strahlendem Frühlingswetter – notabene war es am Tag zuvor noch regnerisch und kalt – durften sich die Anwesenden nebst dem bunten Modeprogramm wie immer an Wurst und Getränken erfreuen. Roger Huwiler führte wie immer nonchalant durch die diversen Bilder und Modethemen. Bei der Damenmode ist eine leichte Umkehr zu mehr klassischen Schnitten auszumachen. Farben sind eher verhalten und helle Naturtöne gemischt mit Pastellfarben machen das Hauptbild aus. Über-

Tom und Alan machen es vor: Farben und Bequemlichkeit für die Männermode. (Bilder Susanne Crimi)

raschend werden dann allerdings knallige Neonstreifen, Korallenrot und vor allem auch Gelbtöne als Eyecatcher eingesetzt. Angenehm ist die Entdeckung, dass Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. So kann eine elegante Bluse zusammen mit einer Joggpant einen ganz individuellen Stil freisetzen, wird sie aber mit einer eleganten Hose oder einem Jupe zusammen getragen, entsteht Jociane, Mirjam und Graziella führen den erstaunlichen daraus kurzerhand Mustermix vor. ein Business-Outfit. Die Männermode funktioniert inspirierten Drucken getragen, dies ähnlich. Bei Käppeli Mode Muri dür- sowohl bei der Damen- wie auch der fen Männer durchaus auch auf Farben Herrenmode. Das erfordert allerdings zählen, was den Look für Frühling und viel Sicherheit und Modebewusstsein, Sommer sehr lebendig und locker glücklicherweise stehen bei Käppeli macht. Von Bermudas und Jeans oder Mode Muri dafür auch die versierten Chinos, getragen mit Shirts oder Frei- Modeberaterinnen bereit. zeithemden; der Individualität sind Als grosser Schlusspunkt wurde keine Grenzen gesetzt. Es gibt keine zusammen mit einem Model in einem starren Schranken mehr zwischen Brautkleid die entsprechende BräutiFreizeitkleidung und Geschäftsdress. gambekleidung von den männlichen Sakkos aus weichen Materialien, oft Models Tom und Alan vorgeführt. Unauch zusammen mit Westen kombi- ter dem Label «Digel» kann sich der niert, machen entweder zusammen heiratswillige Mann passend zu seiner mit Jeans oder Chinos oder alternativ Braut seinen Anzug für den «Grossen auch mal mit einer feinen Stoffhose Tag» zusammenstellen lassen, ganz und einem unifarbenen Hemd ganz nach dem Motto «es darf geheiratet unterschiedliche Eindrücke. werden». Wenigstens muss «mann» daAuffällig ist in dieser Saison zu nicht mehr weit fahren, um das ein regelrechter Mut zu einem Muster- entsprechende Outfit zu finden – über mix. Da werden diverse Karos bunt die Reuss nach Muri reicht vollkomzu Blumenprints und afrikanisch- men (sci)


Veranstaltungen

Dienstag, 19. März 2019

Mitspielen und auftreten

Überleben am Red River

Informationsveranstaltung der Musikschule Knonauer Amt

Theres Bichsel liest in Hausen

Am Samstag, 23. März, organisiert die Musikschule Knonauer Amt in der Aula Ennetgraben in Affoltern um 14 Uhr eine Infoveranstaltung. Vom 25. März bis 17. April finden die Besuchswochen statt.

Am Montag, 25. März, ist die Schriftstellerin Theres Bichsel in der Bibliothek Hausen zu Besuch. Mit dabei hat sie ihren neuen Roman «Überleben am Red River».

Die Musikschule Knonauer Amt empfiehlt allen Kindern, die ab Schuljahr 2019/20 ein Instrument lernen oder sich anderweitig musikalisch betätigen möchten, diese Veranstaltung zusammen mit ihren Eltern zu besuchen. Die Musikschule möchte damit Entscheidungshilfe leisten, denn die Kinder sind angesichts des grossen Angebotes der verschiedenen Instrumente und Kurse oft unschlüssig, für welche musikalische Betätigung sie sich entscheiden sollen.

Individuelle Beratungen Nach der Begrüssung in der Aula Ennetgraben stehen die Lehrkräfte der Musikschule für individuelle Beratungen zur Verfügung. Diese Beratungen finden in verschiedenen Zimmern im Schulhaus Ennetgraben und im Musikpavillon der Musikschule an der Giessenstrasse 29 (beim Friedhof) statt. Die Kinder können dabei Fragen stellen und versuchen, den verschiedenen Instrumenten Töne zu entlocken. Sind die körperlichen Voraussetzungen erfüllt oder soll mit dem Beginn

An der Informationsveranstaltung können die Kinder die verschiedenen Instrumente kennenlernen und ausprobieren. (Bild zvg.) des Unterrichts noch etwas zugewartet werden? Wie gross muss die Gitarre, die Geige oder das Cello für die Anfänger sein? Wo kann das Instrument gemietet oder gekauft werden? Was kostet es? Solche und andere Fragen beantworten die Musiklehrkräfte gerne.

such des Instrumentalunterrichts, der Singschule, eines Spezialkurses oder der musikalischen Grundausbildung bei der Musikschule anzufragen, bei welcher Lehrkraft der Besuch durchgeführt werden kann. (pd.) Informationsveranstaltung: Samstag, 23. März, Aula Schulhaus Ennetgraben, Affoltern. Die

Besuchswochen vom 25. März bis 17. April In diesen drei Wochen nach der Informationsveranstaltung erhalten interessierte Eltern und Kinder Gelegenheit, den Unterricht der Musikschule zu besuchen. Die Eltern werden gebeten, vor jedem beabsichtigten Be-

Informationen und das Anmeldeformular sind auf www.mska.ch abrufbar oder können unter der Telefonnummer 044 761 99 11 bestellt werden. Besuchswochen: Informationen erteilen Schulleitung und Sekretariat der Musikschule Knonauer Amt unter Telefon 044 761 99 11 oder per E-Mail: sekretariat@mska.ch. Weitere Informationen auf www.mska.ch.

Ein swingig-melancholischer Jazzabend

Ist die Schweiz ein Auswandererland? Das war sie tatsächlich im 19. Jahrhundert. Durch die Landwirtschaftskrisen und die wirtschaftliche Depression gerieten viele Menschen in Not. Über zwei Millionen Schweizer wanderten nach Übersee oder in Nachbarländer aus. Nicht alle taten das freiwillig. Die Kantone wollten sich oftmals von Sozialhilfeempfängern befreien und bezahlten lieber deren Reise in die Emigration. Angelockt von den Beschreibungen des verschuldeten Hauptmanns und Patriziers Rudolf von May, wanderten um das Jahr 1820 Familien und Einzelpersonen aus Bern und Neuenburg nach Kanada in die Gegend des heutigen Winnipeg aus. Die hoffnungsvoll begonnene Reise in ein neues Leben stand für die Gruppe von 170 Menschen nicht unter einem guten Stern. Die Anpreisungen des Hauptmanns entpuppten sich weitgehend als leere Versprechen. Als die völlig erschöpften Auswanderer bei Wintereinbruch endlich den Red River erreichten, erwartete sie grosse Not. Der Roman von Theres Bichsel basiert auf einer wahren Geschichte, die in Briefen, Zeitungsartikeln und Erinnerungen gut dokumentiert ist. Der damals erst 15-jährige Peter Rindlisbacher (1806–1834) hat alle Stationen der beschwerlichen Reise

«Hören Sie nicht die Musik von gestern, hören Sie die Musik von heute, welche klingt wie die Musik von gestern!» The Sad Pumpkins spielen das Great American Songbook so, wie es sich für eine richtige Jazzband gehört: Leicht unterkühlt, aber doch herzerwärmend. Verraucht und dennoch clean. Humorvoll, jedoch immer tiefgründig. Cool – so wie der Martini, den man dazu trinkt. Dabei konzentrieren sich die vier Swing-Experten

auf die Essenz des Songs. Text, Melodie und solistische Einlagen bilden eine Einheit und fügen sich mal virtuos, mal lüpfig, mal schwelgerisch zu einem Ganzen zusammen. Songs wie «Body & Soul», «The Shadow of Your Smile», «My One and Only Love» oder «Just Friends» erklingen so in einem neuen und doch altbekannten Gewand, voller Liebe zu Detail, Klang und Groove. (pd.) «The Sad Pumpkins», Sonntag, 24. März, 17 Uhr, Kirche Stallikon. Eintritt frei, Kollekte. Es spielen: Niculin Janett (Gesang, Saxophon), Noam Szyfer

«The Sad Pumpkins». (Bild zvg.)

(Gitarre), Lukas Traxel (Kontrabass) und Maxime Paratte (Schlagzeug).

Drei Kilo zu viel – und andere Frauengeheimnisse

Frauenzmorge im Oberamt am Samstag, 23. März Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit für sich haben, auf neue Gedanken kommen und mit anderen Frauen reden: Das alles bietet der Frauenzmorge. Der nächste Anlass findet am 23. März in der Engelscheune in Rifferswil statt. Viele Frauen beschäftigen sich mit ihrem Äussern, und das ist an sich nichts Schlechtes. Was aber steckt dahinter, wenn uns dieses Thema anfängt zu bestimmen? Es gibt die kleinen Geheimnisse der Frauen, die ihren Alltag beeinflussen. Die Teilnehmerinnen am Frauenzmorge lernen, sich nicht länger von den eigenen Ansprüchen oder jenen des Umfeldes bestimmen zu lassen.

mit ihrem Mann und den drei Töchtern in Rombach. Sie ist Hausfrau, arbeitet als Bibliothekarin, Autorin und Referentin. Sie spielt gern Theater, schreibt Theaterstücke, liest leidenschaftlich Bücher und geht oft ins Kino. Während des Frühstücks soll der Morgen aber auch einen passenden Rahmen für gute Gespräche bieten. (pd.) Samstag, 23. März, 8.30 bis 11 Uhr, Engelscheune, Rifferswil. Unkostenbeitrag: 20 Franken, kostenlose Kinderhüeti. Anmeldung bis Donnerstag, 21. März,

über den Atlantik und von der Hudson Bay bis Fort Douglas in Bildern festgehalten. Theres Bichsel erzählt anschaulich aus dem entbehrungsreichen Leben der Auswanderer. Originaltexte wechseln sich ab mit Romantexten. So entsteht, unaufgeregt und eindrücklich, vor uns ein Stück Schweizer Auswanderer-Geschichte. Theres Keel-Kunz, Arbeitskreis Senioren Montag, 25. März, 14.30 Uhr, Bibliothek Hausen. Diese Nachmittagslesung wird von der Bibliothek und dem Arbeitskreis Senioren Hausen am Albis gemeinsam durchgeführt. Eine Anmeldung ist empfehlenswert per E-Mail: bibliothek@hausen.ch oder per Telefon 044 764 21 73.

Theres Bichsel. (Bild zvg.)

Pfadi-Schnuppertag im Säuliamt

«The Sad Pumpkins» spielen in der Kirche Stallikon Am Sonntag, 24. März, um 17 Uhr, geben «The Sad Pumpkins» in der Kirche Stallikon ein Konzert. Der Eintritt ist frei.

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Schätze suchen: Auch das gehört zu den Pfadi-Abenteuern. (Bild zvg.) Mit einem Raumschiff durch das Weltall reisen, Indianern beim Spurenlesen helfen oder die Rätsel der alten Ägypter lösen: All dies kann man in

der Pfadi erleben. Zu den draussen stattfindenden Aktivitäten gehören zum Beispiel Rätsel lösen, über dem Feuer kochen, Blachenzelte bauen, Spuren folgen, Spiel und Sport, sich mit einer Karte im Gelände orientieren und vieles mehr. All diese Aktivitäten sind in ein spannendes Thema verpackt. Am Samstag, 23. März, findet nun in der ganzen Schweiz ein Pfadischnuppertag statt. Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren haben die Möglichkeit, ein Pfadi Abenteuer hautnah zu erleben. Der Schnuppertag findet beim Vitaparcours Affoltern statt und dauert von 14 bis 16.30 Uhr. Mitbringen sollte man wettergerechte Kleidung, die dreckig werden darf und gute Schuhe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Kontakt und weitere Infos: www.pfadi-sa.ch oder info@pfadi-sa.ch.

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Auf den Spuren von «Baumeister Biber» Dank erfolgreicher Naturschutzarbeit leben heute wieder etwa 3000 Biber in der Schweiz. Wie der Biber lebt, was für Lebensräume er braucht, wieso er Bäume fällt und warum er als grosser Naturförderer gilt – all dies ist an den Biber-Exkursionen von Pro Natura zu erfahren. Von Mitte März bis Ende April finden im Rahmen der «Aktion Biber & Co.» 17 Exkursionen in verschiedenen Regionen der Schweiz statt. Sie sind kostenlos und richten sich an alle, die Einblick in die Welt des Nagers erhalten möchten. (pd.)

per E-Mail an sekretariat@kath-hausen.ch oder per

Karin Härry ist Gast am nächsten Frauenzmorge in Rifferswil. (Bild zvg.)

Telefon 044 764 00 11 (Mo, Di, Do, Fr, jeweils

Biber-Exkursionen in der Umgebung: Sonntag,

morgens). Anzahl Kinder und Alter bitte angeben.

31. März: Biberspuren entdecken an der Reuss,

Doch: Wie lässt es sich auch dann befreit leben, wenn nicht alles perfekt ist? Karin Härry, Jahrgang 1964, wohnt

Die Frauenzeit wird getragen von den Reformierten

revier an der Lorze, Cham; Freitag, 29. März: Auf den

Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und

Spuren des Bibers entlang der Limmat, Dietikon.

der katholischen Pfarrei Hausen.

Weitere Infos unter www.pronatura.ch.

Künten/Sulz; Samstag, 6. April: Unterwegs im Biber-


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Veranstaltungen

Dienstag, 19. März 2019

Der Cevi Bonstetten-Hedingen geht auf Reisen

Gemeinsam zurückblicken und planen

FaZe: Mitgliederversammlung am 12. April Der Vorstand des Familienzentrums Bezirk Affoltern lädt alle Mitglieder und Interessierte zur 22. Mitgliederversammlung ein. Sie findet am Freitag, 12. April, von 19 bis zirka 21 Uhr, im 1. Stock des Familienzentrums in Affoltern statt.

Sommerlager des Cevi Bonstetten-Hedingen. (Archivbild)

Vom 11. bis 17. August findet das Sommerlager des Cevi Bonstetten-Hedingen statt. Es wartet: eine Reise um die Welt. Der Cevi Bonstetten-Hedingen erlebt vom 11. bis 17. August im schönen Kanton Graubünden ein neues Abenanzeige

teuer. Kinder ab der 3. Klasse erwarten sechs Tage voller Action, Spiel und Spass – draussen in der Natur. Die Teilnehmenden werden nicht nur verschiedene Länder bereisen, sondern auch ihre dazugehörigen Kulturen kennenlernen. Wer neugierig ist und Lust hat, mit auf Weltreise zu gehen,

sollte dieses Abenteuer nicht verpassen. Natürlich dürfen auch Freunde mitgebracht werden. Auch Teilnehmende, die nicht zum Cevi gehören, sind herzlich willkommen. (pd.) Anmeldeschluss ist der 10. Juni. Weitere Infos und Anmeldung auf www.cevi-bonstetten.ch.

Im ausgehenden Vereinsjahr hat sich das Familienzentrum mit viel Engagement und Kreativität den Herausforderungen angenommen, die durch das angekündigte Wegbrechen der direkten finanziellen Unterstützung des Kantons entstanden sind. Es wurde ein offener, konstruktiver und angebotsfokussierter Dialog mit den Gemeinden im Bezirk initiiert. Die anhaltende Unterstützung, die das Familienzentrum durch die Gemeinden erfahren darf, und nicht zuletzt die Anfang Jahr unterzeichnete Leistungsvereinbarung mit der Stadt Affoltern, sind handfeste positive Ergebnisse dieses Dialogs. An der diesjährigen Mitgliederversammlung steht die Frage im Fokus, wie das Familienzentrum auf dem Erreichten aufbauen und somit weiterhin für Kinder, Eltern und Erziehende aller Gemeinden offenstehen und mit vielfältigen Angeboten unterstützen und fördern kann. Dazu braucht es auch weiterhin viel persönliches und zeitliches Engagement von Menschen, denen die Familienarbeit im Bezirk am Herzen liegt. In der

Gemeinsam die Zukunft des FaZe planen. (Archivbild Susanne Crimi) aktuellen Minimalbesetzung verfügt gerade der Vorstand jedoch nicht über die Ressourcen, die nötig wären, um alle anstehenden Aufgaben anzupacken. Aufgrund von Abgängen droht ab April ausserdem erneut eine Unterbesetzung. Das Familienzentrum sucht deshalb motivierte und gestaltungswillige Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für den Verein und den Betrieb durch ihre Mitarbeit im Vorstand einzusetzen. Interessierte Personen können sich direkt an den Präsidenten Thomas Artho wenden, frei nach dem Motto: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!» Im Anschluss an den formellen Teil lädt der Vorstand alle Mitglieder und Gäste zu einem Apéro ein und freut sich auf interessante Begegnungen und spannende Gespräche. (pd.) Informationen über den Verein, zur Mitgliederversammlung und zum Inserat «Der Vorstand sucht Verstärkung!» sind online zu finden auf: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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mer wieder aufs Neue spannend. Neben dem Privattraining kann auf den Geräten auch in Kleingruppen von maximal vier Personen trainiert werden. «So bleibt die Betreuung auf höchstem Niveau», erklärt Diana Faoro. Pilates eignet sich für alle Altersstufen und wird von den meisten Krankenkassen anerkannt.

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Sport

Dienstag, 19. März 2019

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Favoriten haben gleich den Hammer ausgepackt Urs Huber ist als 14. etwas unter den Erwartungen ins Cape Epic gestartet Das Scott-Team mit Weltmeister Nino Schurter und Europameister Lars Forster nutzte den Prolog des südafrikanischen Etappenrennens Cape Epic, um mit einer Leistungsdemonstration das Selbstvertrauen der Mitstreiter mit dem Vorschlaghammer zu malträtieren.

Forster nicht für eine Sightseeing-Tour nach Kapstadt gekommen waren. Der siebenmalige Crosscountry-Weltmeister und Schweizer Sportler des Vorjahres, Nino Schurter, hatte den Wettkampf bereits 2017 zusammen mit Matthias Stirnemann gewonnen. Im Vorjahr musste Schurter die Segel wegen einer Erkrankung Stirnemanns jedoch bereits nach dem zweiten Teilstück streichen. Schurter ist erneut mit dem Ziel Gesamtsieg nach Südafrika zurückgekehrt, hat aber mit Lars Forster einen neuen Partner mitgebracht, der ebenfalls Akzente zu setzen vermag.

................................................... von martin platter Die ersten 20 von 630 Kilometern reichten, um dem Klassement des Cape Epics Konturen zu verleihen. Dabei haben sich zwei der meistgenannten Favoriten-Teams an der Spitze etabliert. Bei eher kühlen 18 Grad, bewölktem Himmel und windigem Wetter nahmen 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntag das erste Pensum des diesjährigen Cape Epic in Angriff. Schon bald zeichnete sich ab, dass die meistgenannten Favoriten Nino Schurter und Lars

Mit Vollgas – rauf und runter

Entschlossen startet Urs Huber zum Cape-Epic-Prolog in Kapstadt. An seinem Hinterrad Bulls-Teamkollege Simon Stiebjahn. (Bild Cape Epic)

Bergauf musste der amtierende Crosscountry-Europameister am Hinterrad von Schurter zwar auf die Zähne beissen. Bergab jedoch nahm er mit seiner verwegenen Fahrweise Schurter sogar ein paar Meter ab. Gegenüber dem Vorjahr verbesserten Schurter/Forster den bisherigen Streckenrekord gleich

um zwei Minuten und siegten souverän. 41 Sekunden vermochte die Schweizer Paarung dem zweiten Favoritenteam mit Bikemarathon-Weltmeister Henrique Avancini aus Brasilien und dem Deutschen Manuel Fumic abzunehmen. Nur noch das drittplatzierte Team aus Spanien mit Sergio Montecon und Ondrej Cink erreichte mit weniger als einer Minute Rückstand das Ziel auf dem Gelände der Universität Kapstadt. Die reinen Bikemarathon-Spezialisten hatten auf der kurzen, unrhythmischen Strecke keine Chance gegen die Crosscountry-Cracks. Als 14. büsste das Bulls-Duo Urs Huber und Simon Stiebjahn 2:19 Minuten ein. Huber kommentierte dennoch optimistisch: «Wir sind gut über die Runde gekommen. Auch wenn wir gehofft hatten, etwas weniger Zeit zu verlieren, ist noch nichts verloren. Ab jetzt beginnt das eigentliche Rennen durch die Wildnis Südafrikas. Da ist schnell ein Defekt oder Sturz passiert, der weit mehr als zwei Minuten kostet.»

Affoltern ist Startort für Rückblick und Ausblick Die GV des TC Stallikon ist passé – bereits läuft die neue Saison den Nachwuchs

Rad-WM 2024: Start im Knonauer Amt Der Schweizer Radsportverband Swiss Cycling hat entschieden: Die Rad-Strassen-Weltmeisterschaften finden 2024 in Zürich statt. Am Velo-Fest wird auch das Knonauer Amt beteiligt: Das Nachwuchsrennen startet in Affoltern und führt via Kappel und Buchenegg nach Zürich. Die Rad-Strassen-Weltmeisterschaften werden 2024 zum vierten Mal nach 1923, 1929 und 1946 in Zürich stattfinden. Diesen Entscheid fällte der Radsportverband Swiss Cycling letzten Mittwochabend, 13. März. Der internationale Radsportverband UCI hatte bereits im September 2018 entschieden, die Rad-WM 2024 in die Schweiz zu vergeben. Die Rad-WM in Zürich soll zum Velo-Fest für alle werden. Erstmals werden bei der Zürcher Rad-WM die Para-Cycling-Weltmeisterschaften in den Anlass integriert und das Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderung im Rahmen einer hochkarätigen Sportveranstaltung sichtbar gemacht. Streckenführungen

durch die Zürcher Innenstadt, dem Zürichsee entlang und durch weitere landschaftliche Hotspots im ganzen Kanton Zürich versprechen attraktive Rennen – für die Sportlerinnen und Sportler ebenso wie die Zuschauenden. Als Startort für den Nachwuchs ist Affoltern vorgesehen. Via Rifferswil, Kappel, Hausen und Aeugst führt die Strecke ins Reppischtal und dann über die Buchenegg zum Ziel aller Rennen, dem Sechseläutenplatz. Kanton und Stadt Zürich wollen eine Rad-WM, die Wirkung über die Renntage hinaus erzielt. Geplant sind vielfältige Begleitmassnamen vor, während und nach der Rad-WM in den Bereichen Velo-, Radsport- und Tourismusförderung. Der Businessplan geht von einem Aufwand und Ertrag von je 19 Millionen Franken aus. Der Regierungsrat hat 3 Millionen Franken in Form von Geld-Beiträgen und Einnahmeverzichten zugesichert. Der Stadtzürcher Gemeinderat hat ohne eine Gegenstimme Ausgaben von 7,85 Millionen Franken bewilligt, davon 1,5 Millionen Franken für Begleitmassnahmen. (pd./tst.)

Die Para-Cycler werden erstmals in die Strassen-WM integriert. (Bild zvg.)

Ruhig und informativ brachte Präsident Benny Kaulich die 37. GV des TC Stallikon über die Bühne. Diese hat gezeigt, dass der Club auf gutem Fundament steht.

Das Haupttraktandum war die Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds für den zurückgetretenen Thomas Kindler. Mit Eliane Merz Blattner, Clubmeisterin 2018 im Einzel, Doppel und Mixed, stand eine hervorragende Kandidatin zur Verfügung, die dann von den über 30 Anwesenden einstimmig und mit grossem Applaus gewählt wurde. Eliane Merz Blattner übernimmt das Ressort Nachwuchs- und Jugendförderung, wofür die Mutter von zwei Töchtern geradezu prädestiniert ist, hat sie doch bereits letzten Sommer zusammen mit Clubkollege Andi Thode ein bestens besuchtes Kindertennis durchgeführt. Präsident Benny Kaulich wurde für ein weiteres Jahr als Präsident gewählt. Er forderte die Versammlung jedoch auf, sich nach anzeige

im positiven Sinn: Das Budget konnte um 11 000 Franken unterschritten werden. An den Gesamtkosten von rund 300 000 Franken hat sich die Gemeinde mit 30 000 Franken beteiligt, vom Sportförderungsfonds des Kantons (Swisslos) gab es nochmals 70 000 Franken. Durch die neuen Eliane Merz Blattner, Clubmeisterin 2018, übernimmt das Plätze ist der Club Ressort Nachwuchs- und Jugendförderung. (Bild zvg.) an der Reppisch im einem neuen Präsidenten umzusehen, Ortsteil Sellenbüren noch attraktiver da er dieses Amt 2020 abgeben wird. geworden, konnte doch die vergangeDie Vorstandsmitglieder Jacqueline ne Outdoorsaison bis in den Dezember Romagnoli, Sandra Meier, Kati Sutter, verlängert werden. Im aktuellen Jahr Thomas Raetzo und Cyrill Maag wur- kann an sonnigen Tagen bereits an der den einstimmig wiedergewählt. Die frischen Luft gespielt werden. Neue vier im Sommer 2018 erstellten Ganz- Mitglieder sind willkommen. (pd.) jahresplätze kamen auch an der GV nochmals zur Sprache, und zwar Details finden sich auf tcstallikon.ch.


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Mit Optimismus in die Rückrunde Nach einer wenig erfolgreichen Herbstrunde sind die Batterien wieder aufgeladen und das Fanionteam des FC Hausen startet optimistisch in die Rückrunde. Im Wintertraining ging die Mannschaft einen neuen Weg und nahm die Ratschläge eines ehemaligen Spitzensportlers in Anspruch.

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Die Vorrunde brachte der ersten Mannschaft des FC Hausen nur wenige Höhepunkte. Das Team liegt unter dem ominösen Strich auf Platz 11. Neben zwei Siegen und einem Unentschieden musste Hausen acht Mal als Verlierer vom Platz. Vielmals fehlte das notwendige Wettkampfglück und die Verletztenliste wurde auch nicht kürzer. Der Rückstand auf Platz 10 beträgt aber lediglich vier Punkte, ein Rückstand, der aufholbar ist. Trotz des wenig erfreulichen Herbstes genoss das Team die wohlverdiente Winterpause. Zuerst standen Erholung und Pflege der Blessuren im Vordergrund. Für die Rückrunde und die Aufholjagd Richtung Mittelfeld sind Trainer und Spieler optimistisch und die Akkus sind wieder aufgeladen. Vier Spieler, die lange verletzt waren, nahmen während der Winterpause das Training wieder auf. Zudem stiess mit Fabian Wolf vom FC Wiedikon ein starker Spieler zu den Oberämtlern.

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Neue Wege im Wintertraining Ein gutes Wintertraining legt die Basis für die geplante Aufholjagd. Bis Ende Januar genoss das Team mit viel Spass einmal pro Woche das freiwillige Hallentraining. Der offizielle Trainingsstart in die Rückrunde war am 5. Februar. Neben dem wöchentlichen Training, bei dem das Augenmerk auf Ausdauer, Kondition, Koordination

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Tim Watter und Hausen-Trainer Samir Ben Nejma.

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Schon beim Aufwärmen kamen die Spieler ins Schwitzen.

und Spiele gelegt wurde, gingen Trainer es das Wetter zulässt. Ein Trainingslager Samir Ben Nejma und Coach Toni Schneit- findet dieses Jahr keines statt, da zu viele ter bei der zweiten Einheit einen völlig Spieler aus beruflichen oder schulischen neuen Weg. Die Spieler trainierten nicht Gründen fehlen würden. Als Alternative wie in den letzten Winterpausen im Sana- stand vom 1. bis 3. März 2019 ein Teampark Birmensdorf, sondern arbeiteten weekend auf dem Programm. Die Akteure unter prominenter Anleitung an ihrer reisten nach Frankfurt und genossen ein Kondition. Sie nahmen dazu die Dienste spielfreies Wochenende. Sie besuchten als von Tim Watter in Anspruch. Mit 32 Welt- Höhepunkt das Bundesligaspiel Eintracht cuprennen, drei Weltmeisterschaften und Frankfurt gegen den TSG Hoffenheim. einer Olympia-Teilnahme blickt der Boar- Gestartet wird die Meisterschaft am Sonndercrosser auf eine bewegte Aktivzeit zu- tag, 24. März, mit dem Auswärtsspiel in rück. Verschiedene Verletzungen – zuletzt Siebnen. Das Ziel für die Rückrunde ist der (mab.) 2017 ein Achillessehnenriss – zwangen Ligaerhalt. ihn jedoch mit 26 Jahren zum Rücktritt. Mit derselben Passion wie Watter als Snowboar- Spiele des FC Hausen der auftrat, trainiert er nun So, 24.3., 15.00 Uhr SC Siebnen – FC Hausen unter anderen die Spieler des So, 31.3., 11.30 Uhr FC Hausen – FC Oetwil-Geroldswil FC Hausen. Sa, 6.4., 17.30 Uhr FC Wollerau – FC Hausen Sa, 13.4., 20.00 Uhr FC Hausen – FC Wollishofen Drei Testspiele So, 28.4., 11.00 Uhr FC Buttikon – FC Hausen Um den Wettkampf zu simuSo, 5.5. Zeit noch offen FC Hausen – FC Oberrieden lieren und die richtige Mischung im Team zu finden, So, 12.5, 12.00 Uhr FC Freienbach 2 – FC Hausen hat Trainer Samir Ben Nejma Sa, 18.5., 17.00 Uhr FC Affoltern – FC Hausen drei Testspiele festgelegt. Ab So, 26.5. Zeit noch offen FC Hausen – FC Lachen/Altendorf 2 Mitte März soll das Training So, 2.6., 14.00 Uhr FC Wädenswil 2 – FC Hausen dann wieder auf Rasen im So, 16.6., 10.15 Uhr FC Hausen – FC Kilchberg-Rüschl. Jonentäli stattfinden – wenn

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In vier Kategorien wurde am letzten Wochenende am Hallenturnier in Hausen um Siege gekämpft. Den zahlreichen Zuschauern wurden spannende Spiele geboten. Wie schon in den letzten Jahren fand kurz vor Beginn der Frühlingssaison das traditionelle Hallenturnier des FC Hausen in der Albisbrunn-Turnhalle statt. 30 Teams der Junioren D, E, F und Juniorinnen D nahmen teil. Zumeist hartumkämpfte Partien, da bei einer Spieldauer von nur zehn Minuten jedes Tor entscheiden konnte. Acht einheimische Teams versuchten den Pokal in den eigenen Reihen zu behalten. Bei den F- und DJunioren sowie den D-Juniorinnen schaffte es eine Hausemer Mannschaft ins Final. Zwei Finalspiele gingen verloren. Bei den D-Juniorinnen gewann Hausen 1 gegen Wädenswil mit 1:0. (mab.) Die Sieger-Teams. Jun. F: SC Menzingen; Jun. E, 2. u. 3. Stärkeklasse: FC Langnau a/A.; Jun. D, 2. u. 3. Stärkeklasse: FC Thalwil; Jun. D: FC Hausen 1.

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Sport

Dienstag, 19. März 2019

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Erster «Rückrunden-Dreier» perfekt Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Linth 04 2:1 (1:1) Nach zuvor zwei Unentschieden glückte WB im dritten Spiel der Rückrunde mit einem LastMinute-Tor der erste Sieg. ................................................... von kaspar köchli Beide Teams traten vor Wochenfrist stark auf. WB errang in Tuggen dank kämpferisch tadelloser Leistung ein 1:1, während sich Aufsteiger Linth beim 4:1 über Gossau seiner Aufgabe mit Bravour entledigte. Im Vorfeld der Partie meinte Trainer Schwegler: «Wir kennen die Stärken unseres Gegners, WB ist vor allem über die Aussenbahnen gefährlich. Um die Räume vor dem eigenen Tor im Griff zu haben, müssen wir kompakt und eng stehen.» Und Sportchef Fischli fügte hinzu: «Um gegen dieses Spitzenteam zu punkten, benötigen wir eine überdurchschnittliche Leistung.»

Kopftor-Premiere und Kuriosum Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Keine zwei Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball bereits im Netz der Glarner. Nach energischem Flügellauf flankte Dzelili scharf zur Mitte, wo Schneebeli per Scheitel das 1:0 bewerkstelligte. «Vielleicht haben die mich alleingelassen, weil ich nicht als Kopfballungeheuer gelte», lachte der Torschütze nach seinem allerersten Kopftor. Die Freude der Heimischen währte nur kurz, aus dem Nichts heraus kam Linth kurios

Die Flugkünste von Linth-Keeper Savanovic reichen nicht, um den WB-Siegtreffer durch Capone (verdeckt) zu verhindern. (Bild Kaspar Köchli) zum Ausgleich. Thaler, der überraschend anstelle des zuletzt zweimal spielenden Baumgartners das WB-Tor hütete, vermochte einen Rückpass Rüeggers nicht zu kontrollieren. Daraufhin kullerte der Ball zum 1:1 über die Torlinie. «Da war ich kurz unkonzentriert», ärgerte sich der Unglücksrabe. Thaler steckte das Missgeschick nervenstark weg und avancierte in der Folge zum verlässlichen Rückhalt seines Teams. WB diktierte das Geschehen mehrheitlich und gelangte durch Lugo zu zwei guten Gelegenheiten. Beide Male fehlte es bei der Genauigkeit nur an Haaresbreite. Dann war die Reihe am rot-schwarzen Marjanovic, dessen fulminantes Geschoss von Linth-Keeper Savanovic mirakulös um

den Pfosten gelenkt wurde. Auf der Gegenseite machten die Gäste bei ihrer ersten Chance von sich reden und auch zu hören – Sanchez’ wuchtige Direktabnahme liess das Ämtler Torgebälk erzittern. Dann kam WB-Peter mittels Kopfball zu einer Riesenchance, später eilte Thaler blitzschnell aus seinem Kasten und verhinderte mit einem mutigen Hechtsprung in die Füsse von Budimir dessen Erfolgserlebnis. Daraufhin erfolgte der Halbzeitpfiff und die Zuschauer durften beim Pausenbier über unterhaltsame erste 45 Minuten fachsimpeln.

Partie verflacht zusehends Gleich nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber bestrebt, die Entscheidung

zu suchen. Allerdings endeten die Angriffe mehrheitlich in der stabilen Glarner Abwehr, einzig bei stehenden Bällen konnte WB wie gewohnt Gefahr heraufbeschwören. Je länger der Match dauerte, desto mehr nahm Linth das Heft in die Hand und war das aktivere Team – ohne sich jedoch kristallklare Chancen herauszuspielen. Die Punkteteilung schien bereits Tatsache zu sein, da traf der kurz zuvor eingewechselte «Joker» Capone mit einem präzisen Schuss doch noch spät zum ersehnten Sieg. Aufgrund der Leistung in Hälfte zwei hätten sich die Linther einen Zähler verdient. Obschon ihnen faktisch kein Treffer gelang. Selbstredend, dass nach dem glücklichen 2:1 im WB-Lager ausgelas-

sene Stimmung herrschte. So wurde geflachst, Torschütze Schneebeli habe nach der scharfen Hereingabe seinen Kopf nicht mehr einziehen können. Und Rüegger, dessen Rückpass nach Lapsus von Thaler im eigenen Tor landete, lachte: «Das Eigentor habe ich mit meinem ‹Schoggifuss› gemacht.» Mit diesen drei Punkten schaffte WB wieder den Klimmzug auf einen Aufstiegsplatz. Als Tabellenzweiter liegt es einen Punkt hinter Baden und zwei vor dem Dritten, Tuggen. Sportplatz Moos, 175 Zuschauer; WB – Linth 04 2:1 (1:1). Thaler; Rüegger, Todzi (37. Brüniger), Studer, Peter; Schneebeli, Dzelili (71. Loosli), Mollet, Marjanovic (84. Capone), Miljkovic; Lugo (60. Zoller). Tore: 2. Schneebeli 1:0, 6. Rüegger (ET) 1:1, 89. Capone 2:1.

Mit Zuversicht bereit für die Rückrunde 2018/19 FC Affoltern: Nach fleissigem Wintertraining erfolgt heute Dienstag im Moos das letzte Vorbereitungsspiel Nach dem Abstieg in die 3. Liga präsentierte sich die Gruppe 1 als erwartungsgemäss schwierige Einteilung mit mindestens fünf Aufstiegsanwärtern. Die Vorrunde war für die 1. Mannschaft des FC Affoltern alles andere als ein Selbstläufer. Trotz einiger nicht gewonnener Schlüsselpartien bleibt das Ziel Wiederaufstieg immer noch in Sichtweite. ................................................... von michael romer Das Fanionteam hat in der zweiten Hälfte Januar die Vorbereitung für die Rückrunde 2018/19 in Angriff genommen. Wie in den Jahren zuvor in der

2. Liga regional, wurde mit drei Trainingseinheiten pro Woche und mehreren Vorbereitungsspielen bis Anfang März vorwiegend im konditionellen Bereich gearbeitet. Weil das Trainingslager dieses Jahr wegfiel, wurde am Spielerischen und Taktischen für einmal im heimischen Moos gearbeitet. Marco Bilic, Sportchef der 1. Mannschaft, freute die ausserordentlich gute Trainingspräsenz, besonders auch jeweils am Montag, an dem der Fokus speziell auf die Kondition gelegt wurde. Der Kader hat auf die Rückrunde hin nominell nur geringe Veränderungen erfahren. Die Mannschaft verlassen hat Dejan Stankovic. Neu mit dabei sind dafür Josip Tustonja und Kristijan Ramljak (zurück von YF Juventus). Der Zuzug von Stürmer

Sasho Yovanov liess sich nicht realisieren, da dieser beim FC Srbija anheuerte. Dafür kommen jedoch mit Mirko Markanovic (Knie), Emir Shala (Knie) sowie Danusan Premaranthan (Knöchel) drei Spieler aus Langzeitverletzungen zurück. Dafür wird John Stäger das Team während der Rückrunde aufgrund einer Auslandsreise verlassen. Somit wird die Trainer-Crew um Dragan Filipovic und Manuel Correia mit einem 19-Mann Kader arbeiten. Darin eingerechnet sind drei Torhüter, womit die FeldspielerAuswahl mit 16 eher knapp ausfällt und keine weiteren Ausfälle erlaubt.

Verschiedene Gesichter in den Vorbereitungsspielen Die Vorbereitungsspiele gegen Mann-

schaften aus der Zweiten und Dritten Liga sind resultatmässig höchst unterschiedlich ausgefallen. Auf der einen Seite setzte sich der FCA gegen die beiden Aargauer Vereine Villmergen und Seengen mit je 5:1 deutlich durch. Für Sportchef Bilic hatte die Chemie im Team sehr gut gepasst und die Resultate in beiden Partien durchaus noch höher ausfallen können. Auf der anderen Seite gingen die bislang gespielten Partien gegen die Zuger 3. Liga-Kontrahenten Steinhausen und Zug 94 II ebenso markant verloren. Der SC Steinhausen war ein erwarteter echter Gradmesser, gegen den man aufgrund defensiver Unaufmerksamkeiten mit 3:5 im heimischen Moos verlor. Es fehlte dabei die nötige Aggressivität, um das Spiel zu seinen Gunsten entschieden.

Noch deutlicher fiel der letzte gespielte Vergleich am vergangenen Samstag auswärts gegen die 2. Mannschaft des Erstligisten Zug 94 aus. Der FCA ging dabei mit 6:1 unter, obschon die Truppe um Trainer Filipovic/ Correia nach einer halben Stunde das Skore eröffnen konnte. Ein Doppelpack der Zuger vor der Pause sowie drei wirklich sehenswerte Tore (im Fachjargon «Sonntagsschüsse») nach der Pause, liessen nie Zweifel über die Stärkenverhältnisse aufkommen. Trainer Filipovic musste danach eingestehen, dass dies die bislang schwächste Partie in der Vorbereitung bzw. der stärkste Gegner war. Zug 94 II war wohl auch auf der einen oder anderen Positionen mit Spielern der 1. Mannschaft aus der 1. Liga besetzt. Der FCA wiederum hatte im 16Mannaufgebot (drei Torhüter, wobei A. Steiner verletzt) mit Tim Accola einen A-Junioren dabei, der erfreulicherweise zu seinen ersten Einsatzminuten im Fanion-Team kam.

Letzter Test vor Meisterschaftsstart

Das Trainerduo Filipovic/Correia (rechts) analysiert das Vorbereitungsspiel gegen Zug 94 II. (Bild zvg.)

Heute Dienstag, 19. März, findet das letzte Vorbereitungs-Spiel gegen den Zweitligisten aus Greifensee statt (Anpfiff um 20 Uhr im Moos). Dies wird nochmals ein harter Brocken und wird zeigen, mit welchen Ambitionen die Mannschaft in den kapitalen Rückrunden-Start auswärts gegen Kilchberg/Rüschlikon gehen darf. Neben diesem Gegner buhlen Wollishofen 1, Oetwil-Geroldswil 1 sowie Wollerau 1 um den 1. Platz. Die Trainer und der Sportchef des FC Affoltern sind überzeugt, dass die 1. Mannschaft für das sportliche Ziel Wiederaufstieg in die 2. Liga gerüstet ist und dies mit voller Kraft angehen wird.


Veranstaltungen

BLACK PATTI

«Mississippi Delta Blues» Donnerstag, 21. März 20.30 Uhr Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38

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