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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 22 I 168. Jahrgang I Freitag, 21. März 2014

Affoltern ohne Kanti?

Verlängert

Richtplandebatte im Kantonsrat: Limmattaler können Ausbau in Urdorf prüfen. > Seite 3

Amphibienwanderung: Tambrigstrasse in Obfelden nachts weiterhin gesperrt. > Seite 3

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Neue Akzente Mit Überbauung in Affoltern die Begegnungszone aufwerten – 1. Etappe steht an. > Seite 7

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Beendet Sekundar- und Primarschule Obfelden: Keine gemeinsame Schulraumentwicklung. > Seite 9

Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst ist rechtens Die Gemeinde Affoltern obsiegt in allen Verfahren Mitte Dezember 2013 hatte ein Stimmberechtigter gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung Stimmrechtsrekurs und Gemeindebeschwerde eingereicht («Anzeiger» vom 24. Dezember 2013). Die Versammlung hatte mit 144 Ja- gegen 108-NeinStimmen den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk beschlossen. Der Bezirksrat weist die Gemeindebeschwerde ab und tritt auf den Stimmrechtsrekurs erst gar nicht ein. Gemäss noch nicht rechtskräftigem Beschluss des Bezirksrates ist der Stimmrechtsrekurs zu spät eingegangen. Mit einem Stimmrechtsrekurs kann die Verletzung der politischen Rechte oder von Vorschriften über ihre Ausübung gerügt werden. Werden Fehler in der Vorbereitung der Gemeindeversammlung, namentlich eine fehlerhafte Gemeindeversammlungsbroschüre, gerügt, ist der Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen nach dem Bekanntwerden des Mangels einzureichen.

Die Frist von 5 Tagen beginnt zu laufen, sobald der Stimmberechtigte die Möglichkeit der Kenntnisnahme hatte. Es ist nicht massgebend, zu welchem Zeitpunkt er die Unterlagen wirklich gelesen hat. Somit läuft die Frist ab dem ersten Tage der Aktenauflage. Der Bezirksrat hält fest, dass das Bundesgericht in einem anderen Fall entschieden hat, dass man als Stimmbürger nicht zuerst den Ausgang einer Abstimmung abwarten und erst dann gegen die Unregelmässigkeiten vorgehen soll, wenn das Abstimmungsresultat nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Obwohl der Stimmrechtsrekurs verspätet eingegangen ist, hat sich der Bezirksrat inhaltlich damit auseinandergesetzt. Dabei kommt er zum Schluss, dass tatsächlich vereinzelte Angaben ausführlicher begründet hätten werden können. Auf den Entscheid der Stimmberechtigten habe dieser Umstand aber keinen Einfluss gehabt. Ein Abstimmungsresultat wird nur dann aufgehoben, wenn der freie Wille der Stimmberechtigten nicht zuverlässig und unverfälscht zum Ausdruck kommt. Zudem müsse eine Abstimmungsvorlage nur die entscheid-

relevanten Daten und nicht alle möglichen Szenarien beinhalten.

Wählerwille unverfälscht Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) hatte einen negativen Abschied verfasst, welcher in der Gemeindeversammlungsbroschüre enthalten war. Der Umstand, dass die Informationslage verbesserungswürdig ist, war deshalb allen Stimmbürgern zum Vornherein bekannt. Der Abschied der RPK stellt ein wesentliches Informationsmittel im demokratischen Meinungsbildungsprozess dar. Auch andere Quellen, wie beispielsweise Parteiempfehlungen oder Medienberichte, dienen der umfassenden Information der Stimmberechtigten. Dass sich die Anwesenden intensiv mit der Vorlage auseinandergesetzt hätten, zeige auch der Rückweisungsantrag, welcher mit 120 Ja- zu 141 Nein-Stimmen abgelehnt wurde, so der Bezirksrat. Die Stimmberechtigten hätten im Wissen darum, dass die vom Gemeinderat präsentierten Zahlen nicht über alle Zweifel erhaben seien, dem Geschäft deutlich zugestimmt. Gesamthaft betrachtet dürfe

deshalb davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis der Abstimmung dem unverfälschten Willen der Stimmberechtigten entspreche.

Gemeindebeschwerde chancenlos Mit einer Gemeindebeschwerde können Verstösse gegen materiell-rechtliche Bestimmungen des Verfassungsund Bundesrechts und von kantonalem oder höherrangigem kommunalen Recht (z. B. Gemeindeordnung) gerügt werden. Der Beschwerdeführer machte geltend, dass der Austritt aus dem Zweckverband rechtswidrig sei und gegen übergeordnetes Recht verstosse. Der Bezirksrat hält fest, dass ein Austritt aus dem Zweckverband weder gegen übergeordnetes Recht verstösst, noch eine erhebliche Belastung der Steuerpflichtigen zur Folge hat und auch nicht in ungebührlicher Weise gegen Grundsätze der Billigkeit verstösst. Er weist deshalb die Gemeindebeschwerde ab. Die Verfahrenskosten hat der Stimmberechtigte zu tragen.

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Fast Sommer Der warme März treibt auch im Säuliamt sprichwörtlich Blüten. > Seite 11

Zehn Jahre Ämtler Standortförderung An seiner Sitzung vom 24. Februar 2004 beschloss der Gemeindepräsidentenverband des Bezirks Affoltern erste Massnahmen zur Standortförderung. Basis dazu bildete ein zuvor erarbeitetes Leitbild mit Grundsätzen zur Entwicklung des Knonauer Amtes – dies vor dem Hintergrund der Autobahneröffnung und dem damit verbundenen Siedlungsdruck. Seit diesem Startschuss hat die Standortförderung bzw. die von Charles Höhn geleitete Koordinationsstelle zahlreiche Projekte aufgegleist und behandelt. In den vergangen zehn Jahren ist in den Gemeinden das Bewusstsein gewachsen, Projekte gemeindeübergreifend anzupacken. Und dass Standortförderung mehr ist als Wirtschaftsförderung. Das Jubiläum wurde gestern Abend anlässlich des Frühlingstreffs Wirtschaft–Politik in Affoltern gefeiert. (-ter.) ................................................... > Beilage auf den Seiten 19 bis 22 anzeigen

(tro)

Die neue Mode Sommerlich frische Farben und alles andere als langweilig. Stilvolle und feminine Linien in der Frauenmode in zarten Tönen und fröhlich-frischen Farben, die an Bonbons erinnern.

Kontrastreiche Akzentfarben in der Männermode – alles andere als langweilig! (Bild Susanne Crimi)

Luftig leichte Boots mit Cut Outs – raffinierte Ornamente, die aus dem Lederschuh gestanzt werden und für spannende Muster und herrliche Luftigkeit am Fuss sorgen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Frauen auf turmhohen High Heels über die Strassen stöckelten. In diesem Sommer sind die Schuhe jetzt vor allem eines: flach! Heuer sind Damenschuhe echte Tiefstapler. Flache Sohlen sind nicht nur gesünder für die Füsse, sondern stehen ihrer hohen Konkurrenz stylisch in nichts nach. Der Männerlook besticht durch kräftige Akzentfarben, zeigt sich sportlich und doch gepflegt. Ein Spiel mit verschiedenen Modestilen, aber nach wie vor – auch bei grossen Grössen – bleibt die schlanke Linie Hauptmerkmal. Trotz dieser Slim-Optik werden die Jacken und Lumber bequem zu tragen sein und das Ferien- und Sommerfeeling nicht einschränken. Farblich dominieren besonders facettenreiche Blau-, Grau- und viele coole Grüntöne wie Mint, Jade und Gras. Farbige Akzente in Accessoires und Schuhen geben den Outfits ihren besonderen Look. Der Metallic-Trend kommt 2014 in einem neuen Gewand, Gold-, Bronze- und Silber-Nuancen fangen die Sonnenstrahlen ein. ................................................... > «Anzeiger»-Modebeilage auf den Seiten 41 bis 48

te für Die Besch Dorf

öises

In den Gemeinderat Affoltern a. A.:

Sanierung der Schulanlage Ennetgraben – ein riesiger Kraftakt. (Bild -ter.)

Susanne Leuenberger

bisher

Ennetgraben vor umfassender Sanierung

Hans Finsler

bisher

www.svp-affoltern-albis.ch

Schulpflege Affoltern-Aeugst orientiert Das Affoltemer Sekundarschulhaus Ennetgraben muss zwingend saniert werden. Die zur Anpassung an geltende Vorschriften und bestehende Anforderungen notwendige Gesamtsanierung von Gebäuden, Hülle und Installationen beläuft sich auf Kosten von 19,5 Millionen Franken. Dazu kommen Umbau- und Erweiterungskosten von 2,5 Millionen Franken. «Ein riesiger Kraftakt für unsere Schule und für die Steuerzahler von Affoltern und Aeugst», weiss auch Andreas Spinner,

Präsident der Oberstufenschulpflege Affoltern-Aeugst. «Brandschutz und Erdbebensicherheit müssen aber zwingend den Vorschriften angepasst werden, ebenso sind Massnahmen gefordert, um die Gebäude barrierefrei zu machen und Energie- bzw. Kostensparpotenzial zu nutzen.» Andreas Spinner ist überzeugt, dass das Projekt kostenbewusst realisiert werden kann. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

500 12 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Alfred Steinmann, geb. 7. Mai 1944, von Hausen am Albis ZH und Altishofen LU, wohnhaft gewesen Rifferswilerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis. gestorben am 21. Oktober 2013, ist durch Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 7. Januar 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 27. Februar 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 31. März 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 6000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Zur Erbschaft gehört ein Grundstück in der Gemeinde Hausen am Albis. Die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, können die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an sie verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Für die Beschreibung des Grundstückes, die Frist für die Geltendmachung etc. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 21. März 2014 verwiesen.

Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist werden auf dem Friedhof Obfelden die Urnengräber in der Urnenwand aus den Jahren 1989 bis 1993 bis zum 31. März 2014

Elsi Baumann-Vollenweider

Obfelden, 17. Januar 2014

9. Juli 1922 – 18. März 2014

Die Friedhofvorsteherin: E. Meier

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Ruth und Niklaus Egger Hosang, Giselstrasse 12, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Dachverlängerung über Sitzplatz, Veränderung Fassade und Parkplatz auf Kat.-Nr. 2647, Giselstrasse 12, 8925 Ebertswil (W/1.2)

Hedingen

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gesuchsteller: Barbara Nägeli + Beat Rickenbacher, Halb Ger 2, 8908 Hedingen Projektverfasser: Werkstatt Architektur und Energie, Zürcherstrasse 18, 8908 Hedingen Bauprojekt: Fassadensanierung und Anbau unbeheizter Wintergarten, Halb Ger 2, Kat.-Nr. 1198, Vers.-Nr. 258; Wohnzone W2.0

Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 21. März 2014 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen stehen die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) und das Bausekretariat (Hansueli Studer, Tel. 044 764 83 03) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Zu verkaufen

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Dietrich Bonhoeffer

aufgehoben.

Affoltern am Albis, 14. März 2014

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Friedhof, Gräberaufhebung

Knonau Bauherrschaft: Müller-Ringger Oliver und Tina, Bahnhofweg 6, 8934 Knonau Bauvorhaben: Neubau Dachlukarne, Bahnhofweg 6, Kat.-Nr. 1278, Zone WG3/60

Mettmenstetten Bauherrschaft: Cornelius und Rita Waldner, Bungartstrasse 15, 8933 Maschwanden Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur und Energie, Zürcherstrasse 18, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit PW-Garage auf Kat-Nr. 4003, Pfruendmattstrasse 62 (Kernzone KB)

Bestattungen Wettswil am Albis Am 18. März 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Baumann geb. Vollenweider, Elsa Anna geboren 9. Juli 1922, Bürgerin von Wettswil am Albis, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 26. März 2014, 15.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Sehr traurig aber auch dankbar nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mami, unserem geliebten Grosmami und Urgrosmami, unserer lieben Schwester, Schwägerin, Gotte und Freundin. Sie ist in ihrem 92. Altersjahr nach kurzer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Dankbar und in Liebe behalten wir sie in unserem Herzen. Affoltern am Albis, 18. März 2014 Regina Baumann und Peter Odermatt mit Amina Gianola und Enrico Gianola Fränzi Ritschard mit Dino Daniel und Denise Ritschard mit Alessandra und Ladina Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Mittwoch, 26. März 2014, um 15.00 Uhr in der Kirche Wettswil statt. Die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis ist um 14.30 Uhr. Allfällige Spenden bitte an den Begleitdienst Knonaueramt, Postkonto 30-38138-8, IBAN CH05 0681 4276 3673 4090 5, oder an das Alterswohnheim Seewadel, Affoltern am Albis, Postkonto 80-26267-5. Traueradresse: Regina Baumann, Widenacherstrasse 2, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. März 2014

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Kantonsrat stimmt für Evaluierung des Ausbaus der Kantonsschule Limmattal Moritz Spillmann (SP, Ottenbach): « Das widerspricht fundamental den Richtplan-Zielsetzungen» Noch einmal befasste sich der Kantonsrat zu Beginn dieser Woche mit einem Karteneintrag im Richtplan, der den Bezirk Affoltern betrifft. Vertreter des Limmattals obsiegten mit dem Antrag, es sei zu prüfen, ob die Reserven am Standort Urdorf für den nötigen Weiterausbau genügen, oder ob der Bau einer neuen Mittelschule geplant werden soll. ................................................... von urs e. kneubühl Willy Haderer (SVP, Unterengstringen) begründet den Antrag im Namen aller Vertreter des Limmattals und der Fraktionen der Bürgerlichen damit, dass es diesen Antrag brauche, wenn die Kantonsschule ausgebaut werden solle. Unter anderem gehe es um die Möglichkeit einer neuen Aula sowie einer Turnhalle und zudem sei im Limmattal weiterhin ein grosses Bevölkerungswachstum und somit auch eine Zunahme der Schülerzahl zu erwarten. Haderer stellt klar, dass dies kein Entscheid für oder gegen einen neuen Standort Affoltern sei, sondern damit die Möglichkeit geschaffen werde, offen zu evaluieren, ob die Kapazität in Urdorf ausgebaut oder eine Mittelschule an einem neuen Standort errichtet werden soll. Der Ottenbacher SP-Kantonsrat Moritz Spillmann sieht den Antrag des «parteiübergreifenden Limmattaler Blocks» in erster Linie als ein verspätetes Lobbying für den Ausbau des Mittelschulstandortes Limmattal, was selbstverständlich gestattet sei. «Wir

erachten es aber zielführender, dass die Bildungsdirektion die Abklärungen über die Standorte entsprechend dem klar definierten Verfahren vornimmt, ohne sich mit den guten Ratschlägen der regionalpolitisch motivierten Kantonsräte auseinandersetzen zu müssen», moniert der Ottenbacher Kantonsrat in seinem Votum. Formal spiele es zwar wohl nicht wirklich eine Rolle, ob der Richtplaneintrag vor oder erst nach abgeschlossenem Bewertungsverfahren vorgenommen werde», meint Spillmann, «aber formal betrachtet ist es eben auch nicht korrekt, dass dieser Antrag nicht in einer Kommission vorberaten wurde und damit die Bildungsdirektion hätte begründen können, warum sie auf den Eintrag verzichtet hat.»

«Fundamentaler Widerspruch zur Richtplan-Zielsetzung» Ohne die Grundlagen zu kennen, so Spillmann weiter, müsse daher jetzt aus dem Bauch heraus über diesen Antrag entschieden werden. «Der Ausbau der Kantonsschule Limmattal widerspricht fundamental der Zielsetzung im Richtplan: Dem Grundsatz nach einer Dezentralisierung der Bildungseinrichtungen, um die Pendlerströme möglichst gering zu halten», mahnt der Ottenbacher SP-Kantonsrat und fügt an: «Aber nicht nur richtplanerisch, sondern auch bildungspolitisch ist die Schaffung einer sehr grossen Schule, die sich bei zunehmenden Schülerzahlen mit den Problemen aus dieser Anonymität konfrontiert sehen wird, fragwürdig und abzulehnen. Entgegen der Begründung des Antrages, genügt das Argument des ‹Platz-

Zwischen Schulhaus Ennetgraben und Friedhof in Affoltern: Möglicher Standort für eine Mittelschule Knonauer Amt. (Bild Werner Schneiter)

angebotes› als Kriterium nicht. Deshalb lehnt die SP diesen als Formalie getarnten politischen Vorstoss ab und will, dass das Auswahlverfahren in Ruhe stattfinden kann.»

Falsches Zeichen gesetzt Hans Läubli (Grüne, Affoltern) unterstützt das Votum von Moritz Spillmann. Seiner Meinung nach wird mit diesem Antrag ein falsches Zeichen gesetzt. «Im Bezirk Affoltern gibt es rund

800 Mitteschüler, wobei die Tendenz steigend ist. Wenn eine Mittelschule in Affoltern gebaut würde, so gäbe es eine grosse Abnahme der Schülerzahl in Urdorf, womit sich ein Ausbau sicher erübrigt.» Es gehe hier nicht um Lokalpatriotismus, sondern um die Mobilität, zumal es unbestritten sei, dass sowohl der motorisierte Privatverkehr als auch der öffentliche Verkehr nicht weiter forciert, sondern ihm entgegengewirkt werden soll. «Arbeiten und

Eile mit Weile bei der Amphibienwanderung zwischen Maschwanden und Obfelden Die Tambrigstrasse ist nachts weiterhin für den Verkehr gesperrt Tritt nach den kalten Wintertagen eine längere warme und feuchte Wetterperiode ein, so fällt der Startschuss für die Amphibienwanderung. In Massen wandern die Tiere innerhalb weniger Tage von den Winterquartieren zu ihren Laichplätzen. Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen in diesem Jahr sind die Tiere jedoch Auf ihren Wanderungen zu den Laichgewässern fallen ohne Schutzmassnahmen wie Strassensperverstreut und ein- rungen viele Amphibien dem Verkehr zum Opfer. (Bild Andreas Baumann) zeln unterwegs und der Amphibienzug dehnt sich ist deshalb weiterhin nachts für den lativ warme Wetterperiode mit Nachtüber mehrere Wochen aus. Die Strasse Verkehr gesperrt. Für ihre Wanderung temperaturen über vier Grad Celsius. zwischen Maschwanden und Obfelden benötigen Amphibien eine feuchte, re- Sind diese Bedingungen nach den kal-

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

ten Wintertagen erstmals erfüllt, wandern die Tiere in Massen los. Von einem solch geordneten Amphibienzug kann dieses Jahr jedoch nicht die Rede sein. Obwohl bereits der Februar aussergewöhnlich mild war und die Temperaturen zurzeit tagsüber relativ hoch sind, fallen sie nachts nach wie vor oft knapp unter den optimalen Wert von vier Grad. In den letzten Tagen war es zudem häufig zu trocken. Viele Tiere sind zwar bereits unter diesen Bedingungen gewandert, der ganz grosse Amphibienzug steht aber noch aus. Wann dieser erfolgt, hängt von den kommenden Wetterbedingungen ab. Die Strasse zwischen Maschwanden und Obfelden bleibt deshalb auch weiterhin nachts gesperrt. Das Ende der Sperrung ist davon abhängig, wie sich das Wetter und in der Folge der Amphibienzug entwickelt. (pd.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Wohnen», so Läubli, «sollen wieder näher zusammengeführt werden und das sollte auch mit Schule und Wohnen getan werden.» Mit 128 zu 38 Stimmen, darunter die befürwortenden Olivier Moïse Hofmann (FDP, Hausen, Martin Haab (SVP, Mettmenstetten) und Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern) wird der Antrag der Vertreter des Limmattals angenommen. Dagegen stimmten Moritz Spillmann und Hans Läubli.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Obfelden dürfen Sonja und Rudolf Häberling-Stempfel heute Freitag, 21. März, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Judith und Siegfried Kalkstein-Spector feiern am kommenden Sonntag, 23. März, in Affoltern die goldene Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen dem Paar einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 22. März, darf Josef Trinkler in Hausen seinen 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilar herzlich und wünschen im noch viele unbeschwerte Jahre.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Anny Frei-Schoch am kommenden Sonntag, 23. März, ihren 80. Geburtstag. Zum Ehrentag herzliche Gratulation und alles Gute.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


«Es muss gehen oder muesch nu e chli schneller leere, denn häds scho Platz!» Das waren so Sprüchli von ihr!

HERZLICHEN DANK Niemand will es glauben aber alle müssen es akzeptieren, dass Du liebes Mami, Schwiegermutter, Grosmami, Urgrosmami, Schwester, Gotti, Verwandte und Bekannte nur 24 Tage nach Deinem überaus geliebten Schatz und Mann uns für immer zurückgelassen hast. Danke sagen war auch immer im Sinne von

Mirtha Streich-Aeberli Danke an alle, die uns durch tröstende Worte, sehr gefühlvolle Karten, Blumen und Geldspenden unterstützt und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Ganz besonderen Dank an Pfarrerin Irene Girardet für den besinnlichen Abschiedsgottesdienst. Herzlichen Dank auch Hr. Dr. Zimmermann der immer für beide da war. Dem Pflegepersonal im Privatpavillon im Spital Affoltern danken wir für die kurze Betreuung. Vollenweid, im März 2014

Die Trauerfamilien

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. März 2014

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Schulhaus Ennetgraben in Affoltern von Grund auf sanieren Informationsveranstaltung am 9. April, 19.30 Uhr, in der Aula Ennetgraben Das Affoltemer Sekundarschulhaus Ennetgraben ist hoch sanierungsbedürftig. Bei Gebäuden und Hülle müssen für 19,5 Millionen Franken Brandschutz und Erdbebensicherheit den Vorschriften angepasst werden, ebenso sind auch energetische Massnahmen darin eingeschlossen. Zudem werden für 2,5 Millionen Franken die Schulzimmer und der Mehrzweckraum erweitert sowie das Aula-Foyer umgebaut. ................................................... von urs e. kneubühl «Eines ist sicher», sagt Andreas Spinner, Präsident der Oberstufenschulpflege Affoltern-Aeugst, «nach der umfassenden Sanierung hält unser Sekundarschulhaus, das 1971 erbaut wurde, wieder für fünfzig Jahre und wir können Freude daran haben.» Dem Oberstufen-Präsident ist auch klar, dass 22 Millionen Franken sehr viel Geld sind: «Die geplante Schulhaussanierung ist ein riesiger Kraftakt für unsere Schule und für die Steuerzahler von Affoltern und Aeugst», hält er in der am 28. März dem «Anzeiger» in den beiden Gemeinden Affoltern und Aeugst beiliegenden Sonderausgabe der «School» fest. In der Publikation der Sekundarschule macht Andreas Spinner auf die Notwendigkeit der Gesamtsanierung aufmerksam, wie er dies auch an mehreren Gemeindeversammlungen bereits gemacht hatte. «Es sind geltende Verordnungen und bestehende Erfordernisse, welche die Sanierung zwingend notwendig machen. So müssen die Gebäude barrierefrei gemacht werden, damit sie von Menschen mit Behinderung in derselben Weise genutzt werden können wie von Menschen ohne Behinderung. Und, um nur ein paar weitere Massnahmen herauszugreifen, es müssen rund 200 Türen ersetzt werden, damit sie den aktuellen Brandschutzvor-

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Das 1971 erbaute Schulhaus Ennetgragben in Affoltern muss umfassend saniert werden. (Bild Werner Schneiter) schriften entsprechen, die Turnhallen müssen, gemäss Anforderungen zur Erdbebensicherheit, versteift werden und die Fester – immerhin deren 180 – entsprechen den energetischen Standards nicht mehr und sind auszutauschen.» Punkto Energie- bzw. Kostensparpotenzial muss auch die Fassade aus Faserzement-Platten, die auch umweltgerecht entsorgt werden müssen, effizient saniert und neu isoliert werden. Zudem bedürfen sanitäre und elektrische Installationen sowie die Heizungsanlagen einer zwingenden Erneuerung.

Planung seit 2009 – Info-Abend am 9. April Die beträchtlichen Kosten für die Sanierung sind in erster Linie mit dem grossen Bauvolumen der Schulanlage Ennetgraben begründet. Ein Raumvolumen von 39 000 Quadratmetern, 5800 m² Fassadenfläche und 3500 m² Dachfläche ist entsprechend fordernd. Das hat die Schulpflege in einer langen Planungsphase erfahren. Bereits 2009 liess sie den Zustand der Infrastruktur des Schulhauses von Experten bis ins kleinste Detail untersu-

chen, mit dem Resultat, dass unbedingter Handlungsbedarf vorlag. Auf der Basis dieser Untersuchungsresultate ergaben sich schliesslich verschiedene Möglichkeiten vom einfachen Erhalt ohne Mehrwert für elf Millionen, bis zum kompletten Rückbau mit Erstellung eines Neubaus für mehr als 32 Millionen Franken. Die Gesamtsanierung und Erneuerung – damals noch mit rund 28 Millionen Franken veranschlagt – hat sich in abgespeckter Version nun als die wohl beste Lösung erwiesen. Andreas Spinner zeigt sich denn auch über-

zeugt, dass das Projekt kostenbewusst realisiert werden kann. Über die Details zum Vorhaben, über welches die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinden Affoltern und Aeugst am Wochenende vom kommenden 18. Mai an der Urne entscheiden werden, informiert die Oberstufenschulbehörde einerseits in der «School»-Sonderausgabe und andererseits mittels einer öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Sanierung Schulanlage Ennetgraben am Mittwoch, 9. April, um 19.30 Uhr in der Aula Ennetgraben.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. März 2014

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Neue bauliche Akzente und eine Aufwertung der Begegnungszone Im Zentrum von Affoltern wird nun die erste Etappe einer Überbauung realisiert Nun wird im Zentrum von Affoltern die erste Etappe einer Überbauung realisiert, mit der die Begegnungszone aufgewertet werden kann. Und dazu neue bauliche Akzente setzt. ................................................... von werner schneiter Das gesamte Projekt der Architektengemeinschaft Burlet & Partner AG/Joos & Mathys Architekten (Mettmenstetten und Zürich) umfasst im Bereich Obere Bahnhofstrasse, Poststrasse, Untere Bahnhofstrasse und Merkurstrasse im Endausbau vier neue Gebäude. Die zu überbauenden Grundstücke umfassend rund 6000 Quadratmeter. Sie gehören der Landi-Genossenschaft Obfelden und der Swiss Prime Site.

Vorgaben des Gestaltungsplans erfüllt In einer ersten Etappe werden nun ab diesem Sommer im Bereich der Unteren Bahnhofstrasse, auf dem Landi-/ Swiss-Prime-Site-Areal zwei Einheiten realisiert. Dort entstehen insgesamt 44 Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Mietwohnungen und 770 Quadratmeter Ladenfläche, die unterteil-

Die erste Etappe an der Oberen Bahnhofstrasse (Häuser A und B).

So präsentiert sich die Überbauung im Endausbau.

bar ist für Kleinmieter. Architekt Ueli Burlet betont, dass die Investoren und Architektenteam die Vorgaben hinsichtlich Gestaltungsplan erfüllen. Dieser wurde am 17. September 2012 von der Affoltemer Gemeindeversammlung mit grossem Mehr befürwortet. Die Zürcher Baudirektion hat diesen Gestaltungsplan am 10. April 2013 ohne weitere Auflagen genehmigt. So werden die Baubegrenzungs-

grosse Piazza gewährleistet. Sie ist von allen vier Seiten her zugänglich – mit stufenfreiem Zugang zu Geschäften wie zu den Wohnhäusern. «Mit der Piazza wird der öffentliche Charakter gestärkt», hält Ueli Burlet fest.

linien bezüglich Grundrisse und Höhenbeschränkungen eingehalten.

Piazza von vier Seiten her zugänglich Zu den Hauptbotschaften, wie sie das Bundesamt für Raumordnung und Entwicklung postuliert, gehören das verdichtete Bauen, aber auch Freiräume. Und diese sind im Endausbau durch eine rund 1400 Quadratmeter

Endausbau: Von der Oberen Bahnhofstrasse aus betrachtet. (Pläne/Visualisierungen Burlet & Partner AG)

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Raumprogramm Es handelt sich um grosszügie Zweieinhalb- und Viereinhalb-Zimmer-

Wohnungen im Minergiestandard mit kontrollierter Wohnungslüftung. Die Terrassen sind Richtung Piazza ausgerichtet. Die Grundrissorganisation wurde mit der Behindertenkonferenz Zürich abgestimmt. Die Läden im Erdgeschoss, die eine Raumhöhe von vier Meter aufweisen, sind für Kleinmieter frei unterteilbar. Die Ladenfläche umfasst in der ersten Etappe insgesamt 770 Quadratmeter.

Blick von der Unteren Bahnhofstrasse mit der bestehenden Uster-Überbauung (im Vordergrund).


Ich, Noeme, suche Arbeit in privatem Haushalt:

Putzen, Waschen, Bügeln, Kinderbetreuung Habe Bewilligung B und freue mich auf Ihre Anfrage. Bitte melden Sie sich unter Telefon 078 739 98 24

Stellenanzeiger

Knonau ist eine dynamische, gut erschlossene Gemeinde im Süden des Kantons Zürich mit rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die geleitete Schule ist seit 2009 auf dem Weg zur individualisierenden Gemeinschaftsschule mit altersdurchmischtem Lernen (AdL). Die Schule Knonau bietet neu ab Schuljahr 2014/15 im Rahmen der Schulergänzenden Tagesstruktur eine Ganztagesbetreuung für alle Kindergartenund Primarschulkinder an. Für dieses modular aufgebaute Betreuungsangebot suchen wir per 1. August 2014:

einen Leiter/eine Leiterin «Schulergänzende Tagesbetreuung» (60%-Pensum) • Sie verfügen über eine abgeschlossene und anerkannte pädagogische oder sozialpädagogische Ausbildung und haben Erfahrung in der Arbeit mit Kindern • Sie haben Führungserfahrung • Qualitäts- und Teamentwicklung sind Ihnen ein Anliegen • Sie sind initiativ, kreativ, verantwortungsbewusst und begeisterungsfähig • Offene Kommunikation ist Ihnen wichtig • Sie zeichnen sich aus durch eine hohe Sozialkompetenz und Flexibilität • Sie haben Lust, konzeptionell an der Weiterentwicklung der Tagesstrukturen mitzuwirken Wir bieten Ihnen: • eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe mit viel Gestaltungsfreiraum • eine positive und qualitätsbewusste Schulkultur • Unterstützung beim Weiterentwickeln Ihrer pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten • Offenheit für Ideen zur Weiterentwicklung der Tagesstrukturen • ein kollegiales und motiviertes Team und eine offene und kooperative Schulleitung Bitte zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben! Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post bis zum 11. April 2014 an den Schulleiter: Jörg Berger, Schulhausstrasse 16, Postfach 46, 8934 Knonau. Bei Fragen steht Ihnen unser Schulleiter Jörg Berger, Telefon 078 707 33 31, oder schulleitung@schule-knonau.ch gerne zur Verfügung. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: www.schule-knonau.ch

Veranstaltungen


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. März 2014

Bonstetten: Holzgeländer verfeuert?

Erfreuliche Rechnungsabschlüsse

In Bonstetten haben Unbekannte zwischen 14. und 17. März beim Schulhaus ein Holzgeländer abmontiert und mitlaufen lassen. Die Kantonspolizei schliesst nicht aus, dass es an einer Feuerstelle verwendet worden ist. Unvorsichtiger Umgang mit einer Kerze hat am 16. März um 19 Uhr in einem Partyzelt in Mettmenstetten einen Brand verursacht. Dieser konnte ohne Zuzug der Feuerwehr gelöscht werden. Die Polizei spricht von einem Sachschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken. Mit 10 Leuten ist die Feuerwehr Affoltern am 18. März um 18.30 Uhr ausgerückt, weil Rauchentwicklung gemeldet wurde. Es wurde aber lediglich ein Asthaufen in Brand gesetzt – legal, weil es sich laut Kapo um naturbelassenes Holz gehandelt hat. In Wettswil sind Unbekannte vom 14. auf den 15. März durch Aufbrechen eines Fensters in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. In Hedingen blieb es beim Einbruchsversuch. Die Täterschaft wollte zwischen 14. und 17. März die Türe eines Einfamilienhauses aufbrechen und richtete dabei Schaden von ein paar hundert Franken an. In Ebertswil rückte die Kapo am 14. März um 23.40 Uhr in Ebertswil wegen Lärmimmissionen aus. Sie traf an der Bushaltestelle mehrere Jugendliche an, kontrollierte deren fünf und ermahnte sie. Die Gemeindepolizei Affoltern rückte am 15. März um 22.30 Uhr zum Bahnhof Affoltern aus, wo Jugendliche Lärm verursachten. Sie wurden dann aber wegen Litterings verzeigt.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau.

Strafanzeige gegen Präsidenten des Vereins pro Zweckverband Gegen Hans Roggwiler und allfällige weitere Verantwortliche des Vereins Pro Zweckverband Spital ist wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beschimpfung von zwei betroffenen Personen Strafanzeige eingereicht worden. Dies vor dem Hintergrund verschiedener Äusserungen zum Thema Spital. «Ausschlaggebend waren diffamierende, unwahre Behauptungen in verschiedenen Medien. Damit wurde eine rote Linie definitiv überschritten», hält einer der Kläger fest. (-ter.)

Es hat sich gezeigt, dass die Sekundarschule aufgrund der regen Bautätigkeit in den beiden Gemeinden mittelfristig zwei Klassen mehr benötigen wird. Jetzt werden neue Wege geprüft. (Bild Werner Schneiter)

Projekt «Gemeinsame Schulraumentwicklung» beendet Schulraumplanung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach Im Herbst 2012 hat die Sekundarschulpflege im Rahmen ihrer strategischen Arbeit begonnen, den bestehenden Schulraum in quantitativer und qualitativer Hinsicht überprüfen zu lassen sowie den zukünftigen Bedarf an zusätzlichem, den heutigen Vorgaben entsprechenden Räumlichkeiten zu erheben. Es hat sich gezeigt, dass die Sekundarschule aufgrund der regen Bautätigkeit in den beiden Gemeinden mittelfristig zwei Klassen mehr umfassen wird. Als Mieterin der Primarschule Obfelden hat die Sekundarschule nicht die Möglichkeit, diese Schulräume bereitzustellen.

Drei Varianten Die Primar- und die Sekundarschulpflege haben sich zur Projektgruppe Schulraumentwicklung 20++ zusammengeschlossen, um gemeinsam den für beide Schulen benötigten zusätzlichen Schulraum zu planen. Aufgrund der zwei Schulareale der Primarschule in Obfelden haben sich drei verschiedene Realisierungsmöglichkeiten ergeben; Variante A: Kauf eines Teils der Primarschulliegen-

schaft «Chilefeld» durch die Sekundarschulgemeinde, B: Kauf der Liegenschaft «Schlossächer» durch die Sekundarschulgemeinde und C, einem «Neubau» für die Sekundarschule auf der grünen Wiese. Die Variante B wurde im Jahr 2013 von der Projektgruppe, mit Unterstützung der Planer Basler&Hofmann sowie Inoversum GmbH, verfeinert und final ausgearbeitet. Dies mit dem Ziel, bis im Herbst 2013 die «Verhandlungsmassen» präzisieren zu können. Die Bevölkerung der beiden Gemeinden wurde im Herbst 2013 über das Vorgehen informiert, Inputs wurden in das Projekt eingearbeitet. Zur Klärung der finanziellen Auswirkungen wurden von Spezialisten mehrere Modelle gerechnet. Unter anderem wurde aufgezeigt, dass gesamthaft eine geringere finanzielle Belastung der Gemeinden im Bereich des Möglichen liegt, falls die Sekundarschulgemeinde eigenen Schulraum erwerben kann. In zwei Workshops mit sämtlichen Finanzvorständen sowie Vertretern der Rechnungsprüfungskommissionen der Gemeinden Obfelden und Ottenbach im Dezember 2013

und im Januar 2014 wurden diese Berechnungen diskutiert und die Ergebnisse den beiden Schulpflegen mitgeteilt. Diese besitzen einzig informativen Charakter, da Verhandlung über die einzelnen Punkte und Preise ausschliesslich den beiden Schulgemeinden obliegt. Ein Treffen zur Preisverhandlung Ende Januar 2014 brachte keinen Konsens der beiden Parteien. Eine Annäherung aufgrund der zu unterschiedlichen Vorstellungen im Verkaufspreis der Liegenschaften scheint zum heutigen Zeitpunkt nicht realistisch. Mangels konkreten alternativen Varianten sieht die Sekundarschule das Projekt «gemeinsame Schulraumentwicklung 20++» als beendet. Nach wie vor braucht die Sekundarschulgemeinde Obfelden–Ottenbach geeigneten, nachhaltig nutzbaren Schulraum, welcher den heutigen Bedürfnissen und Vorschriften entspricht. Die Schulpflege wird sich weiterhin für diese Entwicklung einsetzen und neue Wege prüfen. Schulpflege der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

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Der Gemeinderat durfte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass sowohl die Jahresrechnung 2013 der Poltischen als auch der Primarschulgemeinde besser abschliessen als budgetiert. Bei der Politischen Gemeinde Knonau resultiert ein Ertragsüberschuss von 955 948 Franken. Im Voranschlag 2013 hat man lediglich mit einem Ertragsüberschuss von 181 200 Franken gerechnet. Das äusserst positive Ergebnis ist insbesondere auf den Steuerertrag aus früheren Jahren zurückzuführen. Aber auch auf der Aufwandseite schliesst die Jahresrechnung 2013 besser ab als angenommen. Der Ertragsüberschuss wird vollumfänglich dem Eigenkapital zugeführt, welches per 31. Dezember 2013 mit 7 117 783 Franken zu Buche schlägt. Auch die Jahresrechnung 2013 der Primarschule zeigt ein positiveres Resultat gegenüber dem Voranschlag. Anstelle eines budgetierten Aufwandüberschusses von 244 000 Franken schloss die Rechnung 2013 mit einem Aufwandüberschuss von 49 253 Franken ab. Das Eigenkapital der Primarschule beträgt per 31. Dezember 2013 nun 2 330 133 Franken. Aufgrund der Bildung einer Einheitsgemeinde ab 2014 wurde die Buchhaltung der ehemaligen Primarschulgemeinde per 01.01.2014 in jene der Politischen Gemeinde integriert. Dem Finanzverwalter, Ernst Schnyder, wird seine sehr gute Arbeit herzlich verdankt.

Revisionsbericht des kantonalen Steueramts Zürich Vom 16. bis 22. Januar 2014 wurde durch die Gruppe Revisorat des Kantonalen Steueramtes Zürich eine Prüfung des Steuerbezugs beim Gemeindesteueramt Knonau durchgeführt. Im nun vorliegenden Revisionsbericht vom 6. März 2014 werden die Führungsanforderungen als «sehr gut» eingestuft und die sehr gute Restanzenbewirtschaftung speziell hervorgehoben. Dieses Resultat ist äusserst erfreulich und der Gemeinderat dankt dem Steuersekretär, Martin Jenny, für seine tolle Arbeit. Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber, Knonau

ämtler kantonsräte meinen

Vermessungsflüge Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

222 Minderheitsanträge in 34 Stunden Die Richtplandebatte im Kantonsrat ist überstanden. In der vergangenen Woche hat das Parlament des Standes Zürich während 6 Tagen über 200 Minderheitsanträge zum neuen Richtplan behandelt. Baudirektor Markus Kägi hat es am Ende des sechsten Tages auf den Punkt gebracht: «Diese Richtplandebatte wird in die Geschichte unseres Kantons eingehen». Er wird wohl Recht haben. Das Ausmass dieser Vorlage geht an die Grenzen des Erträglichen eines Milizparlamentes. Dank unserer bürgerlichen Allianz, die bei 80% der Anträge zusammenhielt, hat sich das ganze Prozedere nicht noch um Stunden oder sogar Tage in die Länge gezogen. SVP, FDP, EDU, CVP und BDP haben sich dahin geeinigt, dass bei den meisten Minderheitsanträge nur eine Person für alle bürgerlichen Parteien sprach. Aus Sicht unseres Bezirks sind nur we-

nige Entscheidungen getroffen worden, die direkt unsere Region betreffen. Im einen sind die beiden neuen Siedlungsgebiete in Affoltern und Bonstetten im Richtplan mit 93 zu 74 Stimmen berücksichtigt worden im andern wurde der Antrag von Links/Grün für ein Zentrumsgebiet im Bezirkshauptort mit 90 zu 81 verworfen. Minderheitsantrag 4.43, ebenfalls von Links/Grün gestellt, verlangte eine Abklassierung der Hauptverkehrsachse Birmensdorf–Affoltern–Knonau. Mit einem Stimmenverhältnis von 95 zu 71 konnte auch dieses Ungemach abgewendet werden. Dank der vor einigen Jahren eröffneten A4 ist die Hauptverkehrsachse im Knonauer Amt enorm entlastet worden und mit den zum Teil übertriebenen Begleitmassnahmen, wie Kreisel und Verkehrsinseln, zur Genüge «verlangsamt» worden. Noch mehr «Abklassierung» brauchen wir wirklich nicht.

Was wir dringend brauchen, ist der Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden, doch der war nicht Gegenstand der Verhandlungen. Auch das Flugfeld Hausen/Rifferswil war für einmal ein Thema im Rat, und dies unter dem Kapitel «Luftverkehr». Die linke Ratsseite war der Meinung, dass unser Flugplatz mittelfristig aus dem Richtplan verschwinden soll. Nicht weil sie der Meinung sind, es ergäbe sich wunderbares Landwirtschaftsland für die Produktion von Nahrungsmittel – nein, einmal mehr wollte man Dutzende von Hektaren dem Naturschutz zuschlagen. Doch die Flughöhe der Linken war falsch, auch dieser Minderheitsantrag blieb mit einem komfortablen «Nein» auf der Strecke. Was ist nun mein persönliches Fazit dieses Richtplans? Sei es als SVP-Kan-

tonsrat oder als Vertreter des Bauernstandes? Über 350 ha Land wurden kantonsweit neu dem Siedlungsgebiet zugewiesen. Im Gegenzug wurden bisherige Siedlungsgebiete im Umfang von 480 ha wieder dem Landwirtschaftsgebiet zugeschlagen. Flächendeckend werden die Fruchtfolgeflächen im Kanton Zürich in den Richtplankarten ausgewiesen und die Flächen werden neu bilanziert. Gesamthaft ist die Siedlungsfläche des Kantons um 0,4% oder etwa um 130 ha geschrumpft. Dies vor allem zugunsten der Landwirtschaft, aber auch mit dem Auftrag zur inneren Verdichtung. Der Kanton Zürich hat als erster Kanton in der Schweiz einen behördenverbindlichen Richtplan, der sich deckt mit den Anforderungen des Bundes im Sinne des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes. Abgesehen von einigen kleineren «nice to have»: Ich bin mit dem Erreichten zufrieden!

Die Fachstelle Vermessung der Baudirektion führt in den Jahren 2014-2016 das Projekt «Luftaufnahmen42» durch. Dabei werden Geodaten gemäss Vorgaben im Geoinformationsgesetz erhoben und als Grundlagendaten verschiedenen kantonalen Fachstellen bereitgestellt. Insgesamt sind rund 60 Flugstunden notwendig. Die Flüge werden grundsätzlich während den Tageszeiten durchgeführt. Im grösseren Umfeld des Flughafens Zürich sind sie jedoch während des ordentlichen Flugbetriebes nicht durchführbar. (ki.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. März 2014

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Frühling, der schon fast ein Sommer ist Der aussergewöhnlich warme März treibt auch im Säuliamt sprichwörtlich Blüten Auch im Säuliamt sind die Frühlingsgefühle voll erwacht. In den Gärtnereien und Schrebergärten herrscht Hochbetrieb. Gärtner, Gartenbauer und Landwirte sehen jedoch im warmen März nichts allzu Spektakuläres.

Leiter des Gartencenters, dass der Winter nicht doch noch zurückkommt und ein Kälteeinbruch eintritt, sonst müssten einige Pflanzen im Gartencenter geschützt werden. Auch in der Gärtnerei Schneebeli in Affoltern herrscht ziemlicher Grossandrang an diesem warmen Nachmittag. Monika Schneebeli versichert, dass der Frühlingsflor schon fast ausverkauft sei. Auch sie sieht sich gezwungen hie und da allzu enthusiastische Kunden etwas zu bremsen und auf einen möglichen Kälteeinbruch hinzuweisen.

................................................... von martin mullis Die zwei Entertainer Kristel und Rodolfo sitzen am Flussufer und sonnen sich in kurzen Hosen und mit entblössten Oberkörpern. Sie wohnen zwar in der Stadt Zürich, lieben aber die Reuss und die Menschen im Säuliamt über alles, versichern die freiarbeitenden Künstler lachend und mit grossen Gesten. Für die zwei Artisten ist der warme Frühling sozusagen die allerschönste Jahreszeit. Etwas anstrengender erlebt Pflanzenspezialist Christian Weber vom Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten diese Tage. Der Parkplatz ist mit Autos vollgestellt, und zwischen den Verkaufsauslagen des Frühlingsflors schlendern Dutzende von Kunden. Seit fast vierzehn Tagen herrscht hier Hochbetrieb. Der grosse Run auf den Saisonflor stelle sich zuverlässig bei so warmem Wetter ein, so Weber. Die Klein- und Balkongärtner würden den Frühling so richtig intensiv spüren, versichert der Pflanzenverkäufer lachend. Leider stehe das Osterfest in diesem Jahr relativ spät an, sodass die bereits in voller Blüte stehenden Osterglocken dann vermutlich bereits verblüht seien. Vielleicht würden zum Osterfest bereits die Geranien verlangt, lacht er und eilt zu einer ratsuchenden Kundin.

Beim Pflanzen spielt auch der Mond eine Rolle

Lassen sich vom warmen Wetter nicht beeinflussen: Hobbygärtner Giuseppa und Giuseppe Musio in Hedingen.

Geniessen den Frühling an der Reuss: Entertainer und Lebenskünstler Kristel und Rodolfo. (Bilder Martin Mullis)

Warmer und früher Frühling nicht aussergewöhnlich Die Klassiker wie Narzissen, Stiefmütterchen und die Hornveilchen liessen sich wie warme Semmeln verkaufen, bestätigt auch Wolfgang Gegenheimer, Leiter des Gartencenters. Allerdings muss er etwas gar euphorische Kunden immer wieder etwas bremsen. So würden bereits Tomaten, Margeriten oder gar Oleander ver-

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Hochbetrieb im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten: Pflanzenspezialist Christian Weber hat alle Hände voll zu tun. langt. Bei solch verfrühten Pflanzenwünschen rate er jedoch, noch mehrere Wochen mit der Pflanzung zuzu-

warten. Die beiden Gartenfachmänner versichern jedoch, dass sie ein warmer und früher Frühling schön öfters er-

lebt hätten, absolut aussergewöhnlich sei die jetzige Wettersituation denn auch wieder nicht. Allerdings hofft der

Das Rentnerehepaar Giuseppa und Giuseppe Musio lässt sich hingegen von den momentan fast sommerlichen Temperaturen nicht beeindrucken. Giuseppe bepflanzt seinen gut 300 Quadratmeter grossen Schrebergarten in Hedingen bereits seit über 40 Jahren. Am sonnigen Dienstagnachmittag macht er ein grosses Beet bereit für die Kartoffeln und Zwiebeln. Pflanzen wird er aber erst in einigen Tagen, da will er noch etwas zuwarten, ausserdem spielt beim Schrebergärtner Giuseppe beim Stecken von Knollen und Setzlingen der Mond immer auch noch eine gewisse Rolle. An einen nochmaligen Wintereinbruch mit grosser Kälte und Schneefall glaubt er allerdings nicht, da ist sich Giuseppe Musio sicher. Sehr zufrieden mit dem sommerlichen Wetter ist Markus Villiger, Chef der Vima Zweirad GmbH in Ottenbach. Er hat viel zu tun in diesen Tagen, seine Kunden bringen ihre Zweiräder in seine Werkstatt um sie für die lockenden Ausflüge wieder auf Vordermann zu bringen. So hat auch Kundin Corinne Stuber bei ihrem Stahlross einen defekten Reifen festgestellt, als sie mit ihren Kindern einen Ausflug unternehmen wollte. Markus Villiger freut sich, dass auch der Verkauf von neuen Rädern etwas angezogen hat und hofft, dass das Wetter so bleibt und er an der Ausstellung, die er dieses Wochenende durchführt, viele begeisterte Velofahrer begrüssen darf.


Samstag, 22. März 2014 grosser Flohmarkt in Wetzikon/ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Tel. 079 356 67 00, Mail: froggy1@gmx.ch

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Ankündigung

Generalversammlung 2014 Freitag, 9. Mai 2014, 19.30 Uhr im Saal des MZG Bühlstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Die Genossenschafter werden schriftlich eingeladen. Anträge von Genossenschaftern an die Versammlung sind bis spätestens 8. April 2014 schriftlich an die Wasserversorgung, zu Handen des Vorstandes, einzureichen.

Telefon 044 761 01 55

Affoltern am Albis, im März 2014

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Der Vorstand


Serie

Freitag, 21. März 2014

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Der Zwilliker Jakob Grob war der erste Lokomotivführer der Schweiz Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Amt – Serie (83), Teil 3: 150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern–Zug–Luzern Heute unvorstellbar: damals gab es noch keine Eisenbahnen in der Schweiz. Da durfte sich Jakob Grob zum Lokomotivführer ausbilden lassen und die «SpanischBrötli-Bahn» eröffnen. Sechs Jahre später wurde Eschers Nordostbahn seine neue Arbeitgeberin, welche auch die Bahnlinie durch das Säuliamt baute. Jakob Grob-Ulrich war der Stolz ins Gesicht geschrieben, als er bei der Eröffnung der «Spanisch-BrötliBahn» am 7. August 1847 als Lokomotivführer im noch offenen Führerstand der Autor Willy Hug. Dampflokomotive die erste Bahnlinie der Schweiz von Zürich nach Baden eröffnen durfte. Auf der 23 Kilometer langen Strecke jubelte die Bevölkerung dem Zug zu. Gebaut wurde die Bahnlinie von der Schweizerischen Nordbahn, welche aber bereits sechs Jahre später in Konkurs ging. Eschers Nordostbahn, die neue Besitzerin, war damit neue Arbeitgeberin von Jakob Grob. Zum Streckennetz der Nordostbahn gehörte ab 1864 auch die neu eröffnete Linie Zürich–Affoltern–Zug–Luzern.

Jakob Grob mit Heizer auf der Lokomotive «Brugg» auf der Drehscheibe beim Hauptbahnhof in Zürich. (Bilder zvg.)

Auf der Suche nach einer zusagenden Ausbildung Die Familie Grob war aus dem Toggenburg nach Zwillikon zugewandert, wo sie auch das Bürgerrecht erwarb. Im Dorfteil Fehrenbach, wo 1811 der Sohn Jakob geboren wurde, gab es erst einige wenige Häuser. Jakob besuchte die Schule nur während vier Jahren, das damals übliche Minimum. Seine anschliessenden frühen Jugendjahre hielt er nicht in bester Erinnerung. Erst elfjährig, diente er einem Bauern zu einem kargen Lohn als Knecht. Auch den Metzgerberuf, das Töten von Geissen und Kälbern, lag ihm nicht. In einer Garnfabrik, (vermutlich der 1827 in Zwillikon gegründeten Baumwollspinnerei Stocker), behagte ihm das viele Fadenknüpfen nicht. Weitere Stationen folgten: jene als Schusterlehrling oder als Hausknecht im «Schwanen» in Zürich. Zeitgenossen meinten zu ihm, dass er statt der vielen abgebrochenen Versuche, besser noch einige Jahre zur Schule gegangen wäre.

Ein Dach für die offenen Führerstände

Oberlokomotivführer Jakob Grob, etwa 1872. Hübsche Französinnen Für Jakob Grob begann eine glücklichere Zeit, als er in Zürich bei der Escher Wyss & Companie am Stampfenbach (Neumühlequai) eine Ausbildung als Maschinenbauer antreten durfte. Das 1805 gegründete und spä-

150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern– Zug–Luzern Am 30. Mai 1864 wurde die Eisenbahnlinie Zürich–Affoltern–Zug –Luzern feierlich eröffnet. Die SBB plant im Frühsommer einen Anlass mit der Bevölkerung, verbunden mit einer Zugstaufe. Innerhalb der Serie «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» widmen sich einige Folgen dieser interessanten Bahngeschichte.

gehen. Langsam ungeduldig, traten die drei bei ihren Weihnachtsferien Ende 1846 vor die Direktion und verlangten eine verbindliche Auskunft über ihren Anstellungsbeginn. Diese wollte keine Zusicherung geben und versprach, lediglich «zu gehöriger Zeit» sich zu melden. Offenbar war aber der Direktion selbst nicht wohl dabei, denn die Aspiranten, mittlerweile gut ausgebildet, hätten ja auch zu einer anderen Bahngesellschaft in Deutschland wechseln können. Also beschloss die Direktion nur drei Tage später, einen Lokführer auf den 1. März 1847 und die beiden anderen auf den 1. Mai anzustellen. Aber am sechsten März schrieb Robert von Erlach in einem Bericht, dass Hürlimann und Gaul in den letzten Wochen sich durch faules und übermütiges Verhalten ausgezeichnet hätten. Dies sehr zum Missfallen der Vorgesetzten. Für Jakob Grob fielen die Zeugnisse günstiger aus. Das ständige Hinauszögern der Anstellung machte sich offensichtlich in fehlender Motivation und Frust bemerkbar. Trotzdem stellte die Nordbahn für Grob, Hürlimann und Gull per 13. März 1847 Anstellungsverträge aus. Der Anfangslohn betrug 1150 Franken im Jahr. Das war die Hälfte eines Ingenieurlohnes, aber vier Mal mehr als derjenige eines Bahnbau-Arbeiters. Die Lokführer hatten eine Kaution von je 1000 Franken zu bezahlen. Die Dienstvorschriften waren sehr streng. Bei «ungebührlichem Benehmen und barschen Äusserungen» oder «nachlässiger Erfüllung der Dienstvorschrift» gab es Lohnabzüge, aber auch Prämien «bei guter Besorgnis der Maschine». Ende 1849 gab es einen Riesenkrach mit saftigen Bussen zwischen den Lokomotivführern Grob, Gull und Hürlimann sowie den Heizern Goldschmid und Keller mit ihrem Vorgesetzten Robert von Erlach. Der Grund: Die Gebüssten verlangten, sich im Winter nach der Arbeit in einem Raum wieder aufwärmen zu dürfen! Bald einmal wurde Jakob Grob zum Oberlokomotivführer befördert. Er war ein gewissenhafter und strenger Chef, aber dennoch sehr geschätzt und beliebt.

ter weltbekannte Unternehmen war noch in den Anfängen und hier erlernte Jakob Grob den Bau von Mühlen und Sägen. Die Wanderzeit führte ihn später nach Besançon, wo er sich gerne mit den hübschen Französinnen unterhalten hätte, wie er später erzählte. Aber die fehlenden Sprachkenntnisse und sein baldiger Weiterzug verhinderten dies. Auf dem Rückweg war er im Wasserbau tätig und baute Schützenwehren. Ein Herr Stollenbach machte im Mai 1846 der Escher Wyss & Co. das Angebot, tüchtigen Arbeitern eine Ausbildung zum Lokomotivführer zu ermöglichen. Jakob Grob bewarb sich am 25. Mai 1846 als Erster mit einem Bewerbungsbrief. Aufgrund seines guten Leumunds und seiner bisherigen Leistungen wurde eingewilligt. Aber eigentlich waren die Vorstellungen des Nordbahn-Direktoriums über die geforderten Voraussetzungen eine andere. Noch am 14. April 1846 proto-

Nordostbahn schenkte Jakob Grob dieses Familienwappen.

kollierte sie: «Anstellungen von solcher Wichtigkeit für die Sicherheit der Eisenbahnfahrten sind nur mit der allergrössten Sorgfalt zu behandeln und Zeugnisse zu verlangen, dass der sich Meldende bereits auf anderen Bahnen längere Zeit in gleicher Eigenschaft gedient hat». Diese Erwartungshaltung wurde schnell hinfällig, denn es gab noch kaum Lokomotivführer, in der Schweiz sogar noch keinen einzigen.

Frust wegen der fehlenden Anstellung Zu Jakob Grob gesellten sich zwei weitere «Lehrlinge», nämlich Johann Hürlimann von Freudwyl bei Uster und Jacob Gull aus Volketswil. Zu dritt reisten sie nun nach Karlsruhe zur «Grossherzoglich Badischen Staatsbahn» zu ihrer Ausbildung. Deren Kosten wurden ihnen von der Nordbahn vorgelegt, mussten aber nachher zurückbe-

zahlt werden. Am 14. September 1846 erhielt die Nordbahn aus Karlsruhe Bericht, dass die Ausbildung der drei Anwärter abgeschlossen sei. Robert von Erlach, ein Maschinen-Ingenieur und von der Nordbahn neu ernannter Lokomotiv-Direktor und Oberwerkführer verfasste einen sehr zufriedenstellenden Bericht über die drei. Die Ausbildung hatte ein Vierteljahr gedauert. Offenbar fand man aber für die drei «Lehrlinge» noch keine Verwendung und ihre Ausbildung in Karlsruhe wurde deshalb verlängert. Grob, Hürlimann und Gull mussten während dieser Zeit ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Deshalb schrieben sie am 17. September 1846 einem Brief an die Direktion und baten darum, die Ausbildungszeit nicht mehr zu verlängern, da sie bald kein Geld mehr hätten. In der Beantwortung wurde eine beschränkte, materielle Hilfe zugesagt, aber die Ausbildung sollte weiter

Grob betätigte sich auch gewerkschaftlich und wurde Präsident des Lokomotivführervereins, Sektion Zürich. In den 1870er-Jahren hatte dieser Verein 50 Mitglieder. Grob setzte sich dafür ein, dass die damals noch offenen Führerstände auf den Dampflokomotiven ein Dach erhielten. Die Lokomotivführer und die Heizer waren Rauch, Wind, Regen und Kälte zu jeder Jahreszeit ausgesetzt. Mit seinen Forderungen machte sich Jakob Grob bei den Vorgesetzten nicht immer beliebt. Aber dennoch, mit Datum 9. August 1872 erhielt er beim 25-Jahre-Dienstjubiläum von der Direktion der Nordostbahn eine Urkunde, verbunden mit dem Glückwunsch für seine «geleisteten langjährigen guten und treuen Dienste», dazu als Geschenk ein heraldisch offizielles Familienwappen. Das neue Wappen, wen wunderte es, zierte eine Dampflokomotive. 1870 erwarb er ein Haus in der Zürcher Altstadt und gründete für seinen jüngsten Sohn Hans-Kaspar eine Spenglerei. Selbst reparierte und fertigte er hier Bahnlaternen, Laternen der Zürcher Zünfte, Petrollampen, ebenso Küchengefässe aus Weissblech oder Badewannen aus Zink. 1882 verstarb Jakob Grob 71-jährig in Zürich. Fortsetzung folgt.


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 22. März bis 27. April 2014

EVA AMREIN-DEGEN JÜRG C. BÄCHTOLD ESTI FREI Malerei, Objekte in Ton Vernissage: Apéro: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, 22. März 2014, Sonntag, 23. März 2014, Sonntag, 30. März 2014, Sonntag, 6. April 2014, Sonntag, 27. April 2014,

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr


Wahlen 2014

Freitag, 21. März 2014

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Kompetente Kandidierende Die SVP Wettswil zu den Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden. Am 30. März 2014 finden die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Wettswil für die Legislatur 2014 bis 2018 statt. Die SVP Wettswil ist stolz, vier neue sowie einen bisherigen Kandidaten für die Gemeindebehörden zur Verfügung zu stellen. Der Parteileitung ist es gelungen, mit den beiden neuen Kandidaten für die RPK, Kurt Wobmann und Markus Schneider, zwei selbstständige, fleissige Unternehmer für dieses wichtige Kontrollorgan der Gemeindefinanzen zu gewinnen, damit die Ausgaben in Wettswil nicht ins Uferlose wachsen. Mit der Portierung von Dr. iur Angela Cavallo Dietrich für die Fürsorgebehörde steht eine sozialkompetente Juristin, welcher die sinnvolle und fai-

re Verteilung der Fürsorgegelder ein grosses Anliegen sind, zur Wahl. Der Wettswiler Unternehmer Hermann Baur ist bereits seit zweieinhalb Amtsperioden ein fester Bestandteil der Bau- und Planungskommission und kandidiert nun ein drittes Mal. Sein Erfolgsrezept sind pragmatische überparteiliche Lösungen zum Wohle der Bevölkerung. Mit der in sozialer Jugendarbeit erfahrenen Marianne Wolfsgruber stellt die SVP Wettswil einmal mehr eine in Jugendfragen engagierte Kandidatin zur Verfügung, welche die Förderung von jungen Menschen als Pflicht der Gesellschaft und eine sinnvolle Investition in die Zukunft sieht. Die Parteileitung ist überzeugt, dass sie mit diesen fünf Kandidaten einen Beitrag zur Kontinuität und Stabilität der Dorfentwicklung von Wettswil leistet.

Angeregte Gespräche über Hausemer Themen vor dem Volg mit Stefan Gyseler, Kandidat fürs Gemeindepräsidium, Gemeinderatskandidat Reto Brönnimann und Martin Kägi, der sich als Mitglied der RPK bewirbt. (Bild zvg.)

Offenes Ohr für die Anliegen aller Hausemerinnen und Hausemer Gespräche und Plaudereien bei Kafi und Gipfeli.

Kandidierende der SVP Wettswil, von links: Kurt Wobmann, Markus Schneider, Angela Cavallo Dietrich, Marianne Wolfsgruber und Hermann Baur. (Bild zvg.)

Kleine Überraschung für alle, die am vergangenen Samstag im Volg Hausen eingekauft haben: Sie wurden mit «Kafi und Gipfeli» empfangen. Stefan Gyseler, Kandidat fürs Gemeindepräsidium, Gemeinderatskandidat Reto Brönnimann und Martin Kägi, der sich als Mitglied der RPK bewirbt, suchten den Dialog in einer munteren Atmosphäre. «Als Gewerbler freuen wir uns über alle, die im Dorf einkaufen, deshalb haben wir Kafi und Gipfeli auch als kleines, symbolisches Dankeschön für die Unterstützung der Gewerbebe-

triebe durch die Hausemer Bevölkerung gedacht», hält Reto Brönnimann fest. «Uns interessiert, was unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger denken, unabhängig davon, wen von uns sie wählen oder auch nicht. Denn nach der Wahl müssen die Gewählten für alle ein offenes Ohr haben – weshalb nicht auch bereits vor der Wahl?», fügt Stefan Gyseler bei, und fährt fort: «In den letzten vier Jahren habe ich als RPK-Präsident mit unvoreingenommenem Blick die Vorlagen der ausführenden Behörden beurteilt. Jetzt will ich die Seite wechseln, als Gemeindepräsident Verantwortung übernehmen, aber meine Grundhaltung bleibt die-

selbe. Ich bin überzeugt, dass aufmerksame Stimmberechtigte, die ihre Meinung klar äussern, für jedes demokratische Gremium lebensnotwendig sind.» Die Aktion verlief so, wie die drei Kandidaten für die Gemeindewahlen vom 30. März es sich gewünscht hatten: Anregende Gespräche über das Hausemer Dorfleben, über anstehende Bauprojekte, die Gemeindefinanzen, den Wildnispark Sihlwald und seine Grenzen, die Sportinfrastruktur und die geplanten Schulhäuser kamen spontan zustande. Sie fortzusetzen ist ein Anliegen der drei Kandidaten, an dem man sie nach der Wahl messen darf. (pd.)

Wer in die Primarschulpflege?

Bestens geeignet

Wahlen in Bonstetten.

Gemeindepräsidiumswahl in Hausen: Stefan Gyseler.

In den letzten Jahren hat sich die Schule in jeder Hinsicht gewandelt. Aus Lehrpersonen, die alleine in ihrem Klassenzimmer unterrichteten, wurden Teamplayer. Klassen- und Stufen-übergreifend, in grossen und kleinen Gruppen wird unterrichtet. Jede Schule hat eine Schulleitung, welche die Schule inhaltlich und pädagogisch stark prägt und betrieblich leitet. Die Schule ist und versteht sich als Team. Die Schulpflege unterzog sich in den letzten Jahren ebenfalls einem grossen Wandel und ist nicht stehen geblieben. Auch hier ist Teamgeist und Zusammenarbeit ein Muss. Besonders in Zeiten der Veränderungen und des Wachstums ist es wichtig, die Schulpflege als Team zu spüren. Ein Team, das gemeinsam die Zukunft unserer Schule plant und anpackt, Strategien dazu festlegt und diese ge-

schlossen gegen aussen vertritt. In den letzten Jahren war dies eine grosse Qualität der Schulpflege. Intern wurde hart, jedoch fair diskutiert. Die gefunden Lösungen wurden danach immer gemeinsam vertreten, sei es Infoveranstaltungen, an Gemeindeversammlungen oder in persönlichen Stellungnahmen. Die Schulpflege zeigte sich im Umgang mit den finanziellen Mitteln sehr zurückhaltend und sparte wo es ging, ohne an der Qualität der Schule zu rütteln. Notwendige Investitionen wie zum Beispiel das neue Schulhaus Schachenmatten 4 wurden umsichtig geplant und geprüft sowie auf das notwendige beschränkt. Die heutigen Ansprüche und Vorgaben an einen modernen Schulhausbau sind völlig anders als früher. Daher lässt sich ein Vergleich bezüglich der Kosten zu früheren Bauten nur sehr schwer, wenn überhaupt herstellen. Es müssen auch

zukünftig Investitionen gemacht werden müssen, etwa in die IT, um eine zeitgemässe Schule zu bleiben. Dafür braucht es eine Schulpflege die gemeinsam nach Lösungen sucht und diese auch gemeinsam vertritt, eine, die den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen und umsetzen wird. Was es in der Schulpflege nicht braucht, sind Alleingänge, Einzelkämpfer und Mitglieder, die sich gegen gemeinsam gefällte Entscheide stellen und somit Unruhe bringen. Daher empfehle ich die bisherigen Schulpflegemitglieder Christina Kienberger, Gregor Roth, Katja Geldhart und Ralf Bornhauser sowie als neues Mitglied Anna Christina Kamp in die Primarschulpflege Bonstetten zu wählen. Sie werden dafür besorgt sein, dass Primarschule Bonstetten weiter eine gute und innovative Schule sein wird. Jürg Flückiger

Kandidat für breite Wählerschaft Gemeinderatswahlen in Affoltern: Markus Gasser. Wer sich als Behördenmitglied zur Verfügung stellt, hat aus meiner Sicht unsere Achtung verdient. Gibt er doch für das Amt viel Zeit und Nerven für die Allgemeinheit her. Markus Gasser tut diesen Schritt, nicht etwa um sich zu profilieren oder aus reiner Pflicht einer Partei gegenüber. Er möchte mitgestalten, Einfluss nehmen und sich einsetzen für seine, für unsere Gemeinde. Ich kenne Markus Gasser aus unserem gemeinsamen Engagement für den Verein Bauspielplatz. Da beeindruckt er mich immer wieder durch seine grosse Kreativität und Ideen für Neues, gepaart mit der konsequenten Umsetzung seiner Ideen

und Projekte. Auch in Diskussionen und Verhandlungen ist er hartnäckig und klar, bleibt dabei stets fair und ist bereit einen Konsens zu finden. Dies ist unter anderem möglich, weil er auch ein guter Zuhörer ist – eine Eigenschaft, die für einen Politiker genauso wichtig ist wie das Reden! Als Vater dreier Kinder und als Lehrer sieht und erlebt Markus Gasser die Anliegen der Jugend und der Familien hautnah. Ich denke, viele junge Familien wünschen sich einen Gemeinderat, der ihre Anliegen und Wünsche kennt. Dass er sich ebenfalls für die Alterspolitik einsetzen will, zeigt seinen breiten Horizont. Ein weiteres Kernthema Gassers ist die Verkehrspolitik. Wenn ich von all den Bauprojekten rund um den Au-

tobahnanschluss höre, frage ich mich, wohin das führen soll. Ob der zukünftige Gemeinderat diesen gordischen Knoten lösen kann, wird sich zeigen. Auf jeden Fall braucht es dazu auch Meinungen wie jene Markus Gassers, dem die Lebensqualität der Einwohner Affolterns und die Umwelt am Herzen liegt. Das muss aber durchaus nicht heissen, Markus Gasser sei bloss ein Kandidat für links-grüne Wähler. Mit seinem Realitätssinn und Erfahrungshintergrund als Handwerker und Kleinunternehmer und seiner offenen Art kann er auf viele zugehen und ist gewiss eine interessante Bereicherung für unseren Gemeinderat. Ich kann Markus Gasser allen bestens zur Wahl empfehlen! Ueli Grüninger, Affoltern

Als Mitglied der RPK habe ich während der letzten vier Jahre intensiv mit Stefan Gyseler zusammengearbeitet. Dabei habe ich ihn als kompetenten Präsidenten mit guten Führungs-eigenschaften erlebt. Diese waren erforderlich, um die breite Meinungspalette innerhalb der RPK zu bündeln. Bereitschaft zum Zuhören, sachlich und effizient Lösungen suchen und diese nach aussen vertreten, sind ein paar Eigenschaften, die seine Amtsführung prägten. Überzeugt hat

mich Stefan Gyseler auch durch seine Unabhängigkeit in der Finanzpolitik. Ebenso sein Flair, über verschiedenste Personen und Amtsstellen rasch die für die Geschäfte der RPK erforderlichen Fakten zusammenzutragen. Durch seine langjährige Tätigkeit in der RPK hat Stefan Gyseler auch die Gemeindeverwaltung, deren Funktionen und Abläufe bis hin zu den kantonalen Regelwerken kennengelernt. Deshalb empfehle ich, Stefan Gyseler als Gemeinderat und Präsidenten zu wählen. Bruno Weber, Mitglied RPK und Kandidat RPK-Präsident für die kommende Legislatur

Gewinn für Hedingen! Gemeinderatswahlen vom 30. März 2014: Martin Vetsch. Dies vorweg: Ich habe Respekt vor allen Kandidaten. Es ist nicht selbstverständlich, sich neben Beruf und Familie auch noch für das Wohl der Allgemeinheit einzusetzen. Trotzdem bzw. gerade deshalb hat mich die Kandidatur des zweifachen Familienvaters und parteilosen Martin Vetsch besonders gefreut. Ich kenne Martin Vetsch als vertrauensvolle, ehrlich kommunizierende sowie authentische Persönlichkeit. Er sagt, was er denkt und er tut was er verspricht. Dank seiner pragmatischen Denkweise verliert er den Blick für das Machbare nicht aus den Augen. Als begeisterter Outdoor-Sportler liegen ihm die Natur und die nachhaltige Entwicklung unseres Dorfes besonders am Herzen. Neben diesen persönlichen Qualitäten bringt Martin Vetsch langjährige Führungserfahrung aus der Finanzbranche mit. Mit seinen fundierten Kenntnissen im Projektmanagement und seinen Fähigkeiten als

Teamplayer wird er seine Gemeinderatskollegen ideal ergänzen. Aus diesen Gründen verdient Martin Vetsch am 30. März 2014 unsere Stimme. Michael Grimmer, Hedingen anzeige


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Wahlen 2014

Freitag, 21. März 2014

Gemeindepräsident mit Augenmass

Die Primarschulpflege Wettswil, von links: Fabiola Gramsamer, Matthias Gretler, Francesca Brignoli Lutz, Roger Schmutz und Corina Schwald. (Bild zvg.)

Primarschulpflege Wettswil: Alle treten wieder an Für die Erneuerungswahlen 2014 der Primarschulpflege Wettswil tritt das gesamte Gremium geschlossen für eine weitere Amtsperiode zur Wahl an.

Affoltern ab 2016 jährlich einen grösseren sechsstelligen Betrag einsparen. Auch wird damit die Grundlage für eine wirksame soziale Wirtschaftshilfe sowie Arbeitsintegration geschaffen. Damit zeigt sich eines: Hermann Brütsch ist ein Mann der Tat, der es gewohnt ist anzupacken. Als neuer Gemeindepräsident hat er sich damit in idealer Weise zur Wahl empfohlen. Wer weiterhin in einer attraktiven Wohngemeinde zu Hause sein will, legt deshalb seinen Namen in die Urne. Hans-Ulrich Bigler, Affoltern

Stefan Gyseler als Gemeindepräsident

Die Primarschulpflege Wettswil hat sich in den letzten vier Jahren zu einem eingespielten Team entwickelt. Wir pflegen eine konstruktive Zusammenarbeit und ergänzen uns auch über die Ressorts hinaus bestens. Es ist uns ein grosses Anliegen, in der Legislatur 2014-2018 die vielen laufenden Aufgaben weiter zu verfolgen. Insbesondere auch das Fortführen der zwei grossen Projekte, die Planung und den

Bau eines neuen Schulhauses sowie die Teilsanierung des Lehrschwimmbades Wolfetsloh. – Als Entwicklungsziel aus der letzten Schulevaluation ist die Zusammenarbeit mit den Eltern als ein Entwicklungsfeld definiert worden. Erste Schritte dafür wurden bereits in die Wege geleitet. Seit Sommer 2014 ist die neue Schulleitung an der Primarschule Wettswil tätig. Diese Zusammenarbeit funktioniert schon nach gut einem halben Jahr gut. Als wichtige Aufgaben und zentrale Ziele für die kommende Legislatur sehen wir daher, diese Zusammenarbeit mit der neuen Schulleitung und die Stärkung der Zusammenarbeit mit den Eltern weiter zu optimieren.

Bürgerliche und liberale Persönlichkeiten

Damit Wohnen in unserer kleinen Stadt auch für Familien mit Kindern bezahlbar bleibt

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden in Hedingen.

Für Familien und bezahlbaren Wohnraum, Leserbrief im «Anzeiger» vom 18. März.

Für den Wahlgang vom 30. März 2014 stellen sich aktive und bewährte Personen zur Wahl. Bisherige Kandidaten, die sich über mehrere Jahre für die Gemeinde eingesetzt haben und einen klaren Leistungsausweis vorweisen können und neue Kandidaten mit grosser Einsatzbereitschaft und klaren Vorstellungen über ihren Beitrag zum Wohle der Bevölkerung von Hedingen. Es ist wichtig, Persönlichkeiten zu wählen, die den Ämtern gewachsen sind und sich bereit erklären, die damit verbundene Verantwortung längerfristig zu übernehmen. Aus diesem Grund werde folgende Personen vorgeschlagen:

Gemeinderat Claude Hafner, Ruedi Fornaro, Bertram Thurnherr und Martin Vetsch; Bertram Thurnherr auch als Gemeindepräsident.

Rechnungsprüfungskommission Matthias Bär, Paul Erni, Matthias Wildhaber und Vilmar Krähenbühl; Paul Erni auch als RPK-Präsident.

Baukommission Werner Uhr und Rico Girardi.

Schulpflege Jacqueline Grand-Spillmann, Hermann Bättig und Peter Bernath, Hermann Bättig auch als Schulpflegepräsident. Man unterstütze diese Persönlichkeiten und nehme sein Wahrecht wahr. Christine Erni, Co-Präsidentin FDP Hedingen, und Thomas Bollhalder, Präsident SVP Hedingen

Das Anliegen von Frau Bonato nach bezahlbarem Wohnraum für Familien in Affoltern ist verständlich. Den Bestand an guten, preisgünstigen Wohnungen für Familien gilt es zu wahren und auszubauen. Dabei wissen wir,

Es ist sinnvoll und wichtig, dass eine erfahrene Schulpflege die vielen laufenden Aufgaben und Ziele weiter verfolgen, begleiten und umsetzen kann. Die Primarschulpflege bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wettswil, der gesamten Primarschulpflege Wettswil für weitere vier Jahre das Vertrauen zu schenken. Man wähle deshalb am 30. März: Francesca Brignoli Lutz, Präsidium; Corina Schwald, Finanzen; Matthias Gretler, Liegenschaften; Fabiola Gramsamer, Schulergänzende Betreuung, Schul- und Qualitätsentwicklung; Roger Schmutz, Sonderpädagogik, Informatik. Primarschulpflege Wettswil

Hermann Brütsch hat sich als Gemeinderat von Affoltern intensiv und mit hohem Engagement ins Ressort «Soziales» eingearbeitet. Das zeigt sich insbesondere daran, dass er ziemlich schnell die Problematik des Zweckverbandes Sozialdienst erkannt hat. Die Analyse eines externen Spezialisten bestätigte den Handlungsbedarf. Hermann Brütsch zögerte nicht und leitete die notwendigen Massnahmen umgehend ein. Den verdienten Erfolg konnte er bei der Gemeindeversammlung im letzten Dezember erzielen. Durch den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst wird die Gemeinde

dass es ein Spannungsfeld zwischen Investoren und Nutzern gibt. Wir wollen uns für die Anliegen der Familien engagieren. Bezahlbaren Wohnraum kann die Gemeinde zum Beispiel mit Gestaltungsplänen fördern. Gleichzeitig kann damit eine positive bauliche Erneuerung von Affoltern erreicht werden. Zudem hat auch der Gegenvorschlag des Regierungsra-

Drei Personen bewerben sich um das Amt des Gemeindepräsidenten in Hausen. Alle drei sind sicher kompetent dieses Amt zu bekleiden, doch möchte ich in der Folge kurz darstellen, warum ich meine Stimme Stefan Gyseler gebe. Stefan Gyseler war bis jetzt Präsident der Rechnungsprüfungskommission. In dieser Funktion hat er mich immer wieder beeindruckt, wie er stets ein kritisches Auge auf die Absichten und Projekte des Gemeinderates oder auf Initiativen aus der Gemeindeversammlung von Hausen geworfen hat. Mehr als einmal empfahl

tes zur SP- Wohnbau-Initiative gute Chancen. Sollte der Gegenvorschlag vom Kantonsrat angenommen werden, hätten die Gemeinden griffigere Werkzeuge zur Wohnbauförderung, zum Beispiel Wohnbaufonds und Sondernutzungsplanungen für höhere Ausnützungen. Selbstverständlich sind wir von einer guten Durchmischung der Bevöl-

er der Gemeindeversammlung gewisse Vorhaben abzulehnen. Stefan Gyseler hatte stets die Kraft und auch den Mut, Unangenehmes zu sagen, dies weil ihm das finanzielle Wohlergehen der Gemeinde wichtiger war als die Zuneigung der Exekutive und hie und da der Damen und Herren Stimmbürger. Aus dieser Sicht bin ich überzeugt, dass gerade Stefan Gyseler der geeignete Mann für dieses schwierige Amt ist. Hanspeter Zürcher, Hausen

kerungsstruktur überzeugt. Dazu gehört auch die Bedeutung der Familie als Kern unserer Gesellschaft. Wir werden uns im Gemeinderat dafür einsetzen, dass die Angebote für die Familien in der Zentrumsgemeinde überzeugend sind. Clemens Grötsch, Martin Gallusser, Markus Gasser, Affoltern

Von Unterstellungen und Realitäten

Kopf in den Sand ...

Gemeindewahlen in Hedingen: Leserbrief vom 7. März «Von befangenen Gemeinderäten...» Leserbrief vom 18. März «Ein Ehepaar gleichzeitig in Behörden der Einheitsgemeinde?»

«Liebe Christine, vielen Dank für deinen offenen Brief an mich im ‹Anzeiger› vom 11. März. Feedback nehme ich immer gerne entgegen, es ist mir lieber eine offen geäusserte, auch pointierte Meinung zu lesen, als um alle Ecken herum zu erfahren, dass man mit meiner Geschäftsführung nicht einverstanden ist. So habe ich wenigstens die Möglichkeit meine Haltung zu reflektieren und mich dazu zu äussern.» Leider kam kein solcher oder ähnlicher Satz, geschweige denn ein Zeichen kritischer Selbsthinterfragung in der Antwort des Ottenbacher Gemeindepräsidenten. Dafür eine ganze Menge Beleidigt-Sein und manierierter Wortballast, den sich die Leser nochmals zu Gemüte führen sollten, weil er so kryptisch ist, wie jeweils die Editorials im «Ottebächler», die immer erst erscheinen, wenn die Gerüchtekü-

Ernst Jud und Werner Zingg versuchen in ihrem Leserbrief vom 18. März, die Kandidatur Daniel Näfs für den Gemeinderat Hedingen zu diskreditieren. Als Begründung unterstellen sie Daniel Näf und seiner Frau potenziellen Austausch von Insiderwissen bis hin zu Amtsgeheimnisverletzungen. – Die Möglichkeit der Verwendung von privilegiertem Zugang zu Wissen und Abläufen in einer Gemeinde ist wirklich ein ernst zu nehmendes Problem. Darauf deutet beispielsweise der Forumsbeitrag vom 7. März im Anzeiger hin, der unter dem Titel «Von befangenen Gemeinderäten und unverhältnismässigen Bauverzögerungen in Hedingen» einige Fragen aufwirft. Ein weiteres, aktuelles Beispiel zeigte sich rund um die Kandidatenkür für die Wahlen in die Gemeindebehörden. Hier wurde einem einzigen angemeldeten Kandidaten nach Ablauf aller Fristen mit einer gezielten Einzelinformation ermöglicht, seine

Kandidatur für die Baukommission zu einer Gemeinderatskandidatur zu ändern. – Das sind Realitäten, die unabhängig von familiären Verknüpfungen passieren. Und dies weist darauf hin, dass nicht in erster Linie die verwandtschaftliche Beziehung ein Problem beim Umgang mit Insiderwissen darstellt, sondern die Haltung und das Selbstverständnis einer Person in ihrem Amt. Und da habe ich bei Daniel Näf und Sara Bucher keinen Grund, in irgendeiner Weise daran zu zweifeln, dass ihnen diese Situation bewusst ist, und sie damit umgehen können. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich begrüsse die Kandidatur eines zweiten unabhängigen Kandidaten neben Daniel Näf für den Gemeinderat sehr. Es braucht innerhalb der Behörden eine gewisse Vielfalt, damit auch eine innerbehördliche Unterstützung im korrekten Umgang mit den anvertrauten Aufgaben und Privilegien stattfinden kann. Wählen wir Daniel Näf als ausgewiesene Fachperson für die anstehenden sachlichen Herausforderungen Hedingens in den Gemeinderat – nicht zuletzt, damit er innerhalb der Behörden den korrekten Umgang mit Informationen mittragen kann. Moritz Wandeler, Hedingen

Angriffige Leserbriefe in Wahlzeiten, «Anzeiger» vom 18. März.

che im Dorf um Nasenlängen voraus ist. Tut mir leid, Kurt. Meine Gemeindepräsidentin heisst Rita Ackermann oder Gaby Noser Fanger – und ich hoffe, für eine Mehrheit der Ottenbacher Bevölkerung auch. P.S. Schadenfreude ist die schönste Freude – lieber Harry Koch, du bist so nachtragend wegen der Umfahrung (Ökofundis und Petition) – und stehst damit meinem Bruder, dem du ans Bein pinkeln willst, in nichts nach. Sind wir jetzt per Sie? Sorry, aber das sind doch Kindereien, Herr Koch. Übrigens ist es auch dein Steuerbatzen, den die Gemeinde sinnlos in den Sand setzt. Zum Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung fehlte nämlich bereits das Vorhandensein eines Amtsgeheimnisses und eines Geheimhaltungsinteresses. Christine Häusermann, Ottenbach

Wahlen: Abschluss im «Forum» Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» das «Forum» zum Thema «Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden» in der heutigen Ausgabe ab. Platziert werden in der Dienstagausgabe allen-

falls noch Antworten von jenen, die in der heutigen Ausgabe direkt angesprochen worden sind. Der Inseratenweg steht natürlich auch nächste Woche noch allen offen. (Red.)


Gewerbe

Freitag, 21. M채rz 2014

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Wahlen 2014

Freitag, 21. März 2014

Begegnung mit Markus Gasser und Sonja Humbel

Fredy Kurmann in die Primarschulpflege

Kandidierende der EVP am Wochenmarkt in Affoltern.

Am 30. März 2014 finden in Mettmenstetten die Behördenerneuerungswahlen statt.

Morgen Samstag, also eine Woche vor dem Wahltag, stellen sich die beiden von der EVP portierten Kandidierenden noch einmal persönlich auf dem Wochenmarkt in Affoltern vor. Markus Gasser, der jüngste Kandidat im Feld um die sieben Sitze im Gemeinderat Affoltern, stellt sein Motto «Hinschauen, Einbeziehen, Umsetzen» ins Zentrum. Dabei gibt es ungewohnte Blicke auf Affoltern zu erhaschen. Zudem können Besucherinnen und Besucher spielerisch zum Ausdruck bringen, welche Themen der Gemeinde ihnen besonders am Herzen liegen. Im persönlichen Gespräch mit Markus

sein. Auch sie steht für einen kürzeren oder längeren Austausch gerne zur Verfügung. Sie ist interessiert zu hören, welches die Anliegen an eine zeitgemässe Sekundarschule sind und welche Erwartungen sich insbeSonja Humbel und Markus Gasser. (Bild zvg.) sondere an sie als Gasser kann man sich mit ihm dar- Präsidentin richten. Ein Besuch am über unterhalten, wie politische Anlie- Stand der Kandidierenden lohnt sich gen konkret umgesetzt werden könn- auch nur schon wegen der frisch gebaten. Ebenso wird Sonja Humbel, Präsi- ckenen Waffeln und des Kaffees. diumskandidatin für die Sekundarschulpflege, am Stand anzutreffen Unterstützungskomitee Markus Gasser/EVP

Christoph Tandler – der ideale Kandidat als Gemeindepräsident Wahlen in Hausen. Eigentlich sind wir jedem Kandidaten dankbar, welcher sich für öffentliche Ämter zur Verfügung stellt, nur sollte dies parteimässig gut verteilt sein. So werde ich Christoph Tandler als Parteilosen als Gemeindepräsident von Hausen wählen. Gründe dafür sind nicht nur, dass wir in Hausen auf ein Zweiparteiensystem zusteuern, welches der Politik, wie wir alle wissen, nicht gut bekommt, sondern dass auch wirklich alle Bürgerinnen und Bürger vertreten werden. Aber noch viel wichtiger scheint mir, dass uns Christoph Tandler nicht nur ein dürres Gemeindefinanzensanierungs-Programm präsentiert, (was mangels Ideen seitens Politik dann so-

wieso auf Steuererhöhung hinausläuft), sondern ein umfassendes Programm, in welchem er in den vielen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen die gesamte Bevölkerung, alle Generationen, einbeziehen und berücksichtigen wird. Wir brauchen daher einen Gemeindepräsidenten, welcher zuhören kann und die Gemeinde sachlich, souverän, überzeugend und unabhängig vertreten kann. Christoph Tandler ist daher der richtige Kandidat für dieses Amt. Als Gemeindepräsident wird er mit seiner ruhigen Art seine grossen persönlichen, familiären und beruflichen Erfahrungen einbringen. Als vor 20 Jahren Zugezogener betrachte ich es als sehr wichtig, dass das gesellschaftliche

Zusammenleben und die eigene Kultur in unserem schönen Dorf beibehalten wird, damit meine ich unser Gewerbe, Vereine, Strukturen und das Dorfleben im Allgemeinen. Daher brauchen wir einen Gemeindepräsidenten, welcher im Dorf präsent ist. Christoph Tandler ist in Hausen am Albis aufgewachsen, hat dort Familie, kennt die Strukturen und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Dorf bestens und hat einen grossen Humor. Ja, auch den braucht es, in vielen Lebenslagen fast die wichtigste Eigenschaft. Humor hat der Politik noch nie geschadet und so wird dieser auch Hausen gut tun. Roland Imoberdorf, Hausen, Mitglied Sozialkommission

Einsatz für familienpolitische Themen Für Familien und bezahlbaren Wohnraum, Leserbrief im «Anzeiger» vom 18. März. Frau Bonato, Ihr Leserbrief hat mich angesprochen, und als Gemeinderatskandidat für Affoltern und Vater von drei Kindern (10/13/16) möchte ich Ihnen gerne meine Meinung kundtun. Mir ist immer noch präsent, wie wichtig das professionelle Familienberatungsangebot vom kjz oder die ehrenamtlichen Familienangebote vom Familienzentrum, Familienclub usw. für

unsere junge Familie war. In Affoltern betreibt die Gemeinde Jugendpolitik mit definierten Leitsätzen. In ähnlichem Rahmen wird auch Alterspolitik betrieben. Was in meinen Augen fehlt, ist eine Politik, in der die vielen guten Angebote für Familien gestützt, koordiniert und vernetzt werden. Wenn unsere Gesellschaftsprobleme präventiv angegangen werden sollen, müssen Eltern mit Kindern im Vorschul- und Schulalter unterstütz werden. Als Gemeinderat werde ich mich, soweit es in meinen Möglichkeiten

liegt, für familienpolitische Themen einsetzen. Als langjähriges Vorstandsmitglied im Verein Bauspielplatz und Mitglied der Jugendkommission habe ich viele Erfahrungen gemacht aber auch Stolpersteine erlebt. Weitere Infomationen über mich finden sich auf www.markus-gasser.com. Morgen Samstag bin ich ebenfalls auf dem Wochenmarkt anzutreffen. Markus Gasser, Gemeinderatskandidat für Affoltern

Wenn der Kuckuck ruft ... ... dann wird es Frühling! In ihrem Leserbrief vom Freitag, 15. März, hat Esther Maurer (noch Schulpflegerin FDP) schon die ersten brutreifen Eier gesichtet und dies ausgerechnet im prominenten Affoltermer Gemeinderat. Ob sie damit meint, dass jetzt alle Gemeinderäte spezielle Vögel sind, hat sie offengelassen. Auch ich kann nicht helfen, ich bin kein Vogelkundler! Die Verwendung der Wörter Vogel und Ei ist im Umgang mit Primarschülern ja noch knapp akzeptabel, da kann auch ich als zweifacher Vater lachend mit den Augen zwinkern. Doch wenn man die Kandidaten für den Gemeinderat anschaut, dann weiss man bei den meisten genau, woran man ist. Hier von Eiern zu sprechen, kann man wohl nur mit dem mütterlichen Beschützerinstinkt erklären, denn das «Nestlein» hat eben nur Platz für sieben. Somit könnte es, nach Esther

Maurers Logik, eben gerade ein Ei aus ihrer Partei treffen, das am Ende keinen Platz findet! Ebenso seltsame Vorstellungen hat sie von den Aufgabe eines Gemeinderates. Sie glaubt, dieser sei lediglich eine Kollektivbehörde. Sie vergisst dabei, dass jeder einzelne Gemeinderat für das Funktionieren seines Ressorts verantwortlich ist. Entweder kann man ein solches führen oder man belässt es beim beliebten, wenig arbeitsintensiven Kontrollieren. Hier sieht Esther Maurer offenbar auch schon Bedarf, redet sie doch, als Nachhall auf Robert Martys Abgangsrede in der NZZ völlig berechtigt von einem Affoltermer Filz, der nachweislich von ihrer Partei ausging. So ist der Noch-Gemeindepräsident noch immer Verwaltungsratsmitglied von mindestens fünf verschiedenen Immobilienfirmen (meistens mit Einzelunter-

schrift!). Die Welt erfährt von ihm aus der NZZ lediglich: Ich bin bloss für den Bereich Versicherungen zuständig... Da war also kein Kuckuck am Werk, sondern eher ein Wolf im Schafspelz. Hier wären wir dann auch beim Punkt, der Esther Maurer Sorge macht. Muss ein Gemeinderat schweigen, wenn er erfährt, dass ein RatsKollege Gemeindegeld (100 000 Franken, den ganzen Kunstetat) für die Aufwertung einer Immobile eines Geschäfts- und Parteikollegen verwendet? (Intus vermietet Teile des OVAAreals) Die meisten taten es bis jetzt. Ich, als neuer Gemeinderat, werde es in einem solchen Fall nicht tun! Das ist vielleicht neu für Affoltern, aber absolut gesetzes- und verfassungskonform! So wie man in den Wald ruft, so tönt es zurück! Jürg Wyttenbach, Affoltern

Für die 5 Mitglieder der Primarschulpflege haben sich 8 Kandidaten und Kandidatinnen gemeldet. Die Wähler haben also wirklich die Wahl, wen sie in diese Behörde delegieren wollen. Zu meinen Gunsten darf ich anführen, dass ich bereits 4 Jahre Erfahrung in diesem Gremium habe und auf der fachlichen Seite nützliches Wissen in diese Behörde einbringen konnte. Als ausgebildeter Maurer/Plattenleger mit einem eigenen Plattenlegergeschäft bin ich naturgemäss viel auf Baustellen anzutreffen. Das Bauen und Umbauen ist meine Domäne und innerhalb der Primarschulpflege durfte ich denn auch das Ressort Liegenschaften übernehmen. Hier konnte ich einen echten Beitrag für die Gemeinde Mettmenstetten leisten. Es liegt mir daran, dass die Liegenschaften der Gemeinde effizient bewirtschaftet und gut unterhalten werden. Dabei kam mir meine über 30jährige Erfahrung mit dem Bauen und mit Bauten sehr zustatten. Im übrigen bin ich ein grosser Freund des gesunden Menschenverstandes und werde mich weiter dafür einsetzen, dass dieser in der gesamten Tätigkeit der Primarschulpflege zur Anwendung kommt. Früher war ich aktiver Fussballer und Schiedsrichter und habe viel Zeit auf Fussballplätzen verbracht.

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Dabei war mir stets Fairness ein grosses Anliegen. Das Prinzip Fairness halte ich nach wie vor sehr hoch, sowohl in geschäftlicher Hinsicht als auch privat – es gilt in allen Lebenslagen. Als Va- Fredy Kurmann. ter von 2 schulpflichtigen Kindern werde ich zudem laufend mit schulischen Fragen konfrontiert und bin ständig am Puls des Geschehens. Sie sollten noch wissen, dass ich Mitglied der SVP Mettmenstetten bin, einer Partei, die oft verkannt und als populistisch gebrandmarkt wird. Meinerseits stehe ich hinter den Grundanliegen dieser Partei, die sich für eine starke Demokratie und freiheitliche Auffassungen einsetzt. Als Gewerbetreibender sehe ich mich als Teil des für unsere Gesellschaft so wichtigen Mittelstandes, ohne den kein wirtschaftliches Gedeihen möglich ist. Sie können darauf zählen, dass ich die Interessen der Mettmenstetter Bevölkerung, die ich als mehrheitlich mittelständisch einschätze, nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen werde. In diesem Sinne danke ich Ihnen jetzt schon, wenn Sie mir Ihr Vertrauen für eine weitere Amtsperiode schenken und mir Ihre Stimme geben.Fredy Kurmann

Hedingen im Wandel der Zeit Hätten Sie sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass die Mutter-KindSinggruppe, sofern es sie gab, zu einer Eltern-Kind-Singruppe mutieren würde? Heute singen in der Elki-Gruppe drei Mütter, drei Väter und zwei Grossmütter mit dem begeisterten Nachwuchs. Eine bunte, lebendige Gruppe mit vielen verschiedenen Ansichten und Gewohnheiten, die unter dem Motte der frühmusikalischen Erziehung miteinander das Zusammenleben der Kinder in unsere Gemeinschaft einübt. Diese Vielfalt an Hintergründen, Denkweisen und Diskutierlust mit Anderdenkenden, vermisse ich bei den meisten der vorgeschlagenen, allesamt fähigen Kandidaten. In den Leserbriefen spüre ich den Trend, die Wahl der Kandidaten aus den stärksten Parteien im Dorf und aus dem Gewerbe zu forcieren. Könnten die anderen unbequem sein? Vielfalt ist anregend, wiederspiegelt unsere Bevölkerung. Sie kann auch anstrengend sein. Gelingt es, eine gute Diskussionskultur zu etablieren, wird die Vielfalt zum Gewinn. Alle Gruppierungen sollten vertreten sein. Könnte es sein, dass wir ein neues Modell für den Gemeinderat brauchen, damit auch die Frauen, und andere, auch kritische Mitbürger den Mut fassen, im Gemeinderat, die Entwicklung von Hedingen mitzugestalten, zusammen mit der Bevölkerung? Vielleicht wäre es an der Zeit, dass wir uns Gedanken darüber machen, ob nicht sieben Gemeinderäte, wie dies in Hausen und Mettmenstetten der Fall ist, ein besseres Modell wäre. Die Pensen würden für den einzelnen Gemeinderat verkleinert. Die Chance für eine Vielfalt von Sichtweisen wäre grösser. Jetzt sind die gut entlöhnten Pensen für die Gemeinderäte mit 18 Prozent, für den Gemeindepräsidenten mit 24 Prozent berechnet. Ein gerüttelt Mass an Arbeit. Eine Teilzeitanstellung wird bald zum Muss. Vielleicht müssen wir auch in andern Bereichen umdenken. Wir sind

es gewohnt, dass die Behördenmitglieder sich in den Parteien, im Gewerbeverein, im Turnverein etc. austauschen. Ist es so viel anderes, wenn ein ausgewählter Austausch innerhalb einer privaten Partnerschaft stattfindet? Jedenfalls wünsche ich uns allen Mut zu Neuem. Dem neugewählten Gemeinderat Offenheit für die nicht in den Behörden Vertretenen, sowie das nötige Geschick alle Bevölkerungsschichten in die notwendigen Veränderungsprozesse in einer guten Gesprächskultur einzubeziehen. Erika Schmid-Hauser, Hedingen anzeige

Unser

Spital

Jetzt haben wir es amtlich. Partei- und Behördenklüngel hier im Bezirk haben die Mauschelei in der Spitalbuchhaltung trotz unserer Hinweise monatelang unter dem Deckel gehalten und nicht hingeschaut, die Akten trotz gutem Sitzungsgeld nicht studiert! Diesem Klüngel überlassen wir unser Spital nicht. Wir wählen nur Parteilose mit klarem Bekenntnis für unser Akutspital und legen im Übrigen leer ein. Die SP gibt in Affoltern derzeit für übergrosse Plakate Tausende von Franken aus und macht Werbung wie ein Weltkonzern. Würde sie statt dessen durch politische Taten brillieren, sähe es bei uns in der Altersheimfrage anders aus. Die Drückeberger im Vorstand haben nicht einmal das Referendum unterzeichnet. Statt Flagge zu zeigen und konstruktive, engagierte Oppositionspolitik zu machen, möchten sie lieber ein Ämtli erhaschen, um alsbald wieder ins farblose Schweigen, Taktieren, Zögern und Zaudern zu verfallen. www.verein-zweckverband.ch


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Forum

Freitag, 21. März 2014

Ein echter Schandfleck in Hausen

Fluglärm über Knonau

Seit gut über 25 Jahren sind diese beiden Auto-Friedhof-Wracks der Marke Opel, Modell Kadett, an der Rifferswilerstrasse, unweit von der Post in Hausen, hier abgestellt, sehr zum Ärger der Fussgänger, die dort täglich vorbeispazieren, so auch der Schreibende. Da stellt sich doch unweigerlich die Frage, was denkt eigentlich der Besitzer dieser Autowracks an der Rifferswilerstrasse in Hausen. (Leserbild Rolf Baumann) beiden Autowraks, vermutlich nicht viel oder auch gar sicher verneint werden, denn wenn es stand dürfte niemand auch nur eine nichts. Oder er hat sein Eigentum ernsthaft darum ginge, einige Ersatz- Finger kümmern. Also wäre es allerschlichtweg vergessen. Sogar die Ab- teile davon zu verwenden, hätte man höchste Zeit, diese Wracks subito verdeckplanen haben unter der Witte- diese Wracks gescheiter zerlegt und schwinden zu veranlassen. Sollte der Besitzer dieser Wracks rung gelitten, und der ursprünglich trocken vielleicht in einer Scheune geangedachte Autodachschutz wird täg- lagert. Und wenn auch das nicht der vielleicht im Friedhof von Hausen seilich kleiner, was den Besitzer natür- Fall ist, hätte der Besitzer gescheiter ne letzte Ruhe gefunden haben, sollte diese Wracks einem Autoabbruch- m.E. die Gemeindeverwaltung für Ordlich auch nicht kümmert. Ob diese Auto-Wracks noch für et- händler vor vielen Jahren noch ver- nung schaffen. was Nutzbares zu gebrauchen ist, darf kaufen können, aber so in diesem Zu- Rolf Baumann, Hausen

Mein Empfinden als Bürgerin von Knonau den Fluglärm betreffend (Flugplatz Hausen).

Evolution – ein Reizthema?! oder unbewusst weltanschauliche Aspekte ins Zentrum rücken. Wenn Evolution nicht mehr nur ein Leitgedanke zum Auffinden von sachlichen Erklärungen ist, sondern grundsätzliche Erklärung für alles oder wenn Evolution als die Weltanschauung angesehen wird, die wahr ist und alles erklärt. Es wäre hilfreich, wenn wir – auch in den Schulen – lernen würden zu differenzieren, wenn wir kompetent würden im Unterscheiden! Wir sollten uns darüber klar sein, dass all unser Denken weltanschaulich gegründet und beeinflusst ist; behauptete Neutralität und Objektivität ist hier naive Illusion. Wir sollten uns unserer eigenen weltanschaulichen Grundlage bewusst sein, dies darstellen und so gut wie möglich argumentativ begründen können. Dort, wo um eine Deutungshoheit für unsere Welt gerungen wird, lohnt sich die intensive Auseinandersetzung allemal. Die Art und Weise dieser Auseinandersetzung sollte sich nicht an kriegerischen Umgangsformen orientieren, sondern geprägt sein von einem ehrlichen gemeinsamen Ringen darum, zu erkennen was wahr ist!

Ich bin seit Kurzem wohnhaft in Knonau, nahe des Naturschutzgebietes, im sogenannten Langacker (Pestalozzistiftung). Es freut mich sehr, so nahe bei der Natur sein zu dürfen und dort auch meine Spaziergänge machen zu dürfen. Leider verursachen mir der Fluglärm dieser Kleinstflugzeuge und das ständige Kreisen im gleichen Gebiet ein Missbehagen. Dieser Lärm ist so etwas von penetrant und lang andauernd. Ich habe mich öfters gefragt, ob diese Maschinen auch solche Auflagen haben von seitens des Staates her wie die Autos. Natürlich nicht, denn dieses Freizeitvergnügen, das einer privilegierten Schicht zusteht, ist wiederum auf Kosten der Gesamtbevölkerung. Freizeitvergnügen im Sinne von unnützem Verbrauch von Kerosin, das wiederum die Umwelt und uns Menschen belastet. Ich habe auch den Eindruck, dass die Schweiz zu klein ist – von der Gesamtfläche des Landes her respektiv der bewohnbaren Gesamtfläche der Schweiz her mit ihren vielen Bergen, Seen und Flüssen – für solch derartige Freizeitvergnügen. Denn die Belästigung von allen wird durch wenige verursacht. Mein Empfinden von Gerechtigkeit ist da natürlich auch tangiert. Weiter denke ich, dass es im Widerspruch ist, ein Naturschutzgebiet zu ernennen in unmittelbarer Nähe und dass diese Tiere, diese Vegetation ständig von Lärm gestört werden.

Nun plant der Flugplatz eine Erweiterung des Hangars und eines Rollfeldes – das heisst für die Bevölkerung: eine Zunahme an Flugverkehr. Ich bin erstaunt, dass vonseiten der Behörde ein solches Unterfangen noch möglich ist. Die Zeiten haben sich geändert. Ich bin erstaunt, dass sich nicht mehr Menschen gegen diesen Fluglärm wehren. Ich bin erstaunt, dass wiederum eine Behörde die Bevölkerung nicht besser vor Fluglärm schützt. Ich bin erstaunt, dass dies in der heutigen Zeit sang- und klanglos angenommen wird. Ich bin erstaunt, dass wir Menschen uns nicht empören, dass wir Menschen uns alles bieten lassen. Ich bin keine Politikerin, ich bin ein Mensch mit Herz und Verstand und bin erstaunt, dass wir in der Bevölkerung nicht einmal die Möglichkeit haben, dagegen oder dafür stimmen zu dürfen. Oder überhaupt, dass die Bevölkerung einbezogen wird. Ich hoffe zutiefst in meinem Herzen, dass ganz, ganz viele Einsprachen gegen dieses Projekt auf den Tisch kommen. Und ich glaube an ein Wunder, dass die Zeit für den Flugplatz Hausen kurz vor dem Aus steht. In diesem Sinne wünsche ich mir auch meine Schweiz (gemäss dem neuesten Buch von Altbundesrätin Calmy-Rey), und zwar mehr Ruhe, mehr Lebensqualität und mehr Rücksichtnahme, geschweige denn Anstand und Respekt einer Allgemeinheit gegenüber.

Evolution – ein alltäglicher Begriff, der oft Anlass gibt zu kontroversen Diskussionen. Ein Bericht über einen von der EDU Affoltern organisierten Vortrag hat unterschiedlichste Leserbriefe provoziert und belegt die Behauptung vom Reizthema. In den Naturwissenschaften ist Evolution in der Tat eine erfolgreiche Leitidee, mit der versucht wird, unterschiedlichste Phänomene zu erklären. Sie wird in fachlichen Veröffentlichungen vor allem dort gebraucht, wo es darum geht, die Bedeutung des gewählten Themas zu betonen und abschliessend die Resultate in einen grossen Zusammenhang zu stellen. Für konkrete Forschungsfragen, die experimentell untersucht werden sind evolutionäre Zusammenhänge oft ohne Bedeutung. Mit anderen Worten: viele konkrete Fragen in der Forschung sind völlig unabhängig von «Evolution». Interesse an der Natur, die Motivation, spannende Fragen zu stellen und Nachforschungen zu deren Beantwortung anzustellen sind zunächst einmal unabhängig vom philosophischen oder religiösen Weltbild der forschenden Person. Wer solche Tätigkeiten unter naturwissenschaftlichen Bedingungen ausüben will, muss

zur Kenntnis nehmen, dass es erkenntnistheoretische Vorentscheidungen zu berücksichtigen gilt. In den Naturwissenschaften heisst dies, dass ausschliesslich nach natürlichen Ursachen und Erklärungen gesucht wird; übernatürliche (metaphysische) Aspekte werden also bewusst ausgeblendet! Nun können wir mit diesem Ansatz – wie eingangs erwähnt – erfolgreich Erklärungen finden und unsere Welt besser verstehen. Es bleiben dabei aber eine ganze Reihe von Fragen offen und zwar nicht nur in dem Sinn, dass sie sich noch nicht beantworten lassen. Eine Antwort scheint sogar auch nach intensiver Beschäftigung zunehmend schwieriger zu werden. Beispiele dafür sind: Fragen nach dem Ursprung des Lebens: wie hat das Leben angefangen? Wie können die bekannten Mechanismen zur Variation von Lebewesen komplett neue Konstruktionselemente hervorbringen? … Solche offenen Fragen beunruhigen Naturwissenschaftler nicht, sie sind grundsätzlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Der Charakter von Diskussionen ändert sich an der Stelle, wo es nicht mehr um die Beantwortung von Sachfragen geht, sondern bewusst

Kanton als alleiniger und vollständiger Zahler für die Sozialhilfe?

Bauliche Tempo-30-Massnahmen in Maschwanden mit Anstössern bereinigen

Gemäss NZZ vom Dienstag, 18. März 2014, Seite 16, sollen die Kosten der Sozialhilfe nach Auffassung des Winterthurer Parlamentes vollständig vom Kanton bezahlt werden. Damit sollen die diesbezüglichen unterschiedlichen finanziellen Belastungen in den Gemeinden ausgeglichen werden. Das Winterthurer Parlament stellt sich hinter eine Winterthurer Behördeninitiative, welche vom Kanton das genau Gleiche fordert. Affoltern ist in einer ähnlichen Situation wie Winterthur. Die Soziallasten sind extrem hoch, und bei den übrigen Ausgaben wird gespart, soweit dies irgendwie möglich ist. Eine gesamtheitliche Lösung, wie sie Winterthur anstrebt, wonach die Kosten der Sozialhilfe vollständig vom Kanton zu bezahlen sind, ist daher sehr zu unterstützen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP, Affoltern

Maschwanden sagt Ja zu Tempo 30, «Anzeiger» vom 14. März. An der Gemeindeversammlung vom 10. März wurde von den Befürwortern der 30er-Zonen uns Gegnern vorgeworfen, wir seien sozusagen Schwerverbrecher, wenn wir der Vorlage nicht zustimmen würden. Der Gemeinderat Maschwanden und Dino Bernardi betonten, es sei erwiesen, dass die Dorfstrasse eine Hochrisikostrasse sei. Wieso bleiben denn die wendbaren 30er-Tafeln, die schon seit längerer Zeit installiert sind, im gefährdeten Bereich geschlossen? Ist die Angst vor dem Kanton doch grösser als der Wille, die gefährdeten Kinder zu schützen? In all den vergangenen Jahren sind drei kleinere Unfälle passiert. Meines Wissens waren keine Kinder daran beteiligt. Velostürze auf Fusswegen ohne Fremdbeteiligung dürfen hier nicht miteinbezogen werden.

Hans Peter Häring, Wettswil

Zur Einmündung Dörflistrasse Sagiweg lässt sich vieles neu bauen, eventuell sogar ein Kreisel, sodass Maschwanden auch «zu den Leuten» gehört. Die Verschiebung der Postauto-Haltestelle bringt nur zusätzliche Risiken und Kosten. Tatsache ist, dass das Hauptproblem für Missverständnisse nicht gelöst wird.

Ohne gesunden Menschenverstand Das Anliegen von Urs Dubs hat seine volle Berechtigung. Wieso kann nicht darauf beharrt werden, dass die Tempo-30-Tafel vor den ersten Häusern zu stehen kommt? Die Aussage vonseiten Kanton, dass auf beiden Seiten Häuser stehen müssen, ist nun wirklich spitzfindig und lässt jeden gesunden Menschenverstand vermissen! Diese Ausfahrt ist wirklich unübersichtlich. Das haben ausser Urs

Béatrice Moesch, Knonau

Alles Vertrauen verspielt Verschiedene Mängel in der Jahresrechnung des Spitals Affoltern, «Anzeiger» vom 14. März. Als ehemaliges Mitglied der Betriebskommission und als Arzt, der seit bald 40 Jahren im Säuliamt tätig ist, kann ich nicht mehr schweigen. Jetzt wollen doch tatsächlich die Herren Jucker und Turnherr eine Task Force leiten, die den Pfusch von Herrn Furrer aufklärt. Dabei haben Sie ja zum Zeitpunkt der Fehler den Direktor beaufsichtigt und – ich nehme an – auch die Rechnung genehmigt. Das kommt mir vor, wie wenn sie die Ostereier, die sie selber versteckt haben, suchen wollten. Man kommt als Aussenstehender nicht aus dem Kopfschütteln heraus.

Dubs sicher auch die Reiter und Fussgänger bemerkt. So wären auch die Ausfahrten Humbel und Bieri eingeschlossen. Das wäre korrekt! Die Ausführung der baulichen Massnahmen müssen vor Ort mit den Anstössern bereinigt werden. Dazu ist anzeige

Haben diese Herren immer noch nicht kapiert, dass sie alles Vertrauen verspielt haben und zurücktreten sollten – zusammen mit dem Direktor, Herr Furrer? Als unabhängiger, zweitältester Arzt des Bezirks kann ich es mal laut sagen: Ich kenne keinen praktizierenden Arzt, der Herrn Furrer auch nur ein Jota vertraut; auch alle Spitalangehörigen, die ich unter vier Augen sprechen konnte, sind gleicher Meinung: solange Furrer an der Spitze ist, wird keine Ruhe einkehren. Wenn wir gerade beim Klartextreden sind: Herr Roggwiler, halten Sie bitte endlich Ihre Klappe, Sie machen alles nur noch viel schlimmer. Dr. med. Jürg Bänninger, Mettmenstetten

die Meinung von Herrn Bernardi nicht nötig. Er kann sich mit seinem umfassenden Wissen anderswo sicher besser einbringen. Urs Studer, Maschwanden


Gewerbe/Dienstleistungen

Ein echter Pirat

Top-Resultat

Theater Bilitz spielt in der Aula Ennetgraben für Kinder und ihre Begleiter. > Seite 31

Adrian Brennwald bewältigt den Trail du Petit Ballon als Schnellster seiner Altersklasse. > Seite 37

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Freitag, 21. März 2014

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Zum Verzehr geeignet Im Frühling spriessen auf unseren Wiesen viele schmackhafte Pflanzen. > Seite 39

Blick übers Säuliamt zum Zugersee Nach langen Verhandlungen baut Bonstetter Kurt Illi in Islisberg Eine neue Strasse erschliesst in Islisberg acht Bauparzellen. Bauherr ist Kurt Illi aus Bonstetten. Vor Wochenfrist war Spatenstich.

Hairstylistin und Make-up-Artistin: Michelle Schumacher empfängt in den Räumen des Restaurants Rössli, neben der Laternen Bar. (Bild zvg.)

Die Schönheit und den Typ unterstreichen Neu in Mettmenstetten: Glow Hair & Make Up Glow bedeutet leuchten, scheinen. Attribute, welche man von Haaren wie auch Make-up erwartet. Nach einem kleinen Umbau, welcher knapp, aber termingerecht fertig wurde, erstrahlt Glow Hair & Make Up in den Räumen des Restaurants Rössli, neben der Laternen Bar. Fürs Schneiden, Färben, Tönen, Styling und Haarverlängerungen ist man bei Glow genau am richtigen Ort. Ob Frau, Mann, Teenager oder Windelträger – alle werden gestylt und können das Glow mit leuchtenden Augen wieder verlassen.

Topadresse für die Schönheit Haare und Make-up unterstreichen die Schönheit und den Typ der Frau und ergänzen sich perfekt. Michelle Schumacher, diplomierte Hairstylistin für Damen und Herren, hat sich in den vergangenen Jahren stetig weitergebildet. Ihre Liebe zu den Haaren hat sie mit der Ausbildung zur Make-up-Artis-

Die Bedeutung des Bauprojekts zeigte sich am Aufmarsch der Gäste: Zwei Gemeinderäte und die Gemeindeschreiberin wollten sich den symbolischen Akt nicht entgehen lassen. Mindestens ein Vierteljahrhundert sei es her, seit in Islisberg letztmals Land eingezont wurde, verriet Vize-Ammann Rolf Roth. Damit es überhaupt so weit kommen konnte, habe der Gemeinderat in corpore in Aarau antanzen müssen. Gut 600 Einwohner zählt die Gemeinde aktuell. Mindestens 700 sollen es werden – auch damit der Fortbestand der Schule gesichert ist. Das Bauprojekt überhaupt erst möglich gemacht hat Kurt Illi, dessen Schwiegereltern das 6300-m²-Grundstück am südwestlichen Ortsrand von Islisberg vor einem halben Jahrhundert gekauft haben. Vor acht Jahren erreichte Illi die Einzonung, 2013 wurde der Gestaltungsplan rechtskräftig und seit Mitte Januar liegt die Baubewilligung vor. Von den acht grosszügigen Bauparzellen sind deren vier bereits reserviert.

Baustart in Islisberg: «Wenn ein Unterländer in die Berge kommt, scheint die Sonne», scherzte Kurt Illi (im Bagger) vor dem Spatenstich. (Bild Thomas Stöckli) Begehrte Parzellen ganz oben Im Juni sollen die Erschliessungsstrasse und der Fussweg zum Schulhaus fertig sein. «Die kritischen Arbeiten, was die Witterung anbelangt, sind bereits gemacht», verriet Projektleiter Markus Senn am Spatenstich. Gebaggert wurde auf dem Areal nämlich schon an den vier Tagen zuvor.

tin erweitert. Bei Glow lassen sich beide Leistungen kombiniert oder einzeln buchen. An keinem andern Tag soll man mehr leuchten und scheinen als am eigenen Hochzeitstag. Michelle Schumacher bietet mit dem Hochzeits-Package eine komplette Beratung. Vom Probefrisieren bis zur perfekten Frisur mit dem dazu passenden Make-up kann sich die Braut auf ein perfektes Aussehen für ihren grossen Tag freuen. Und natürlich gibt es auch für einen Geschäftsanlass, einen Motto-Geburtstag, Halloween oder Fasnacht das passende Styling.

Noch besser, noch grösser, noch eleganter Als Fachgeschäft für Damen- und Herrenschuhe ist Gut Shoes bestrebt, das Angebot für die Kunden ständig zu verbessern.

Make-up-Kurse Schon bald werden bei Glow Makeup-Kurse angeboten. In kleinen Gruppen oder auf Wunsch auch für Einzelpersonen, können in angenehmer Atmosphäre und mit professioneller Anleitung die Grundlagen für ein typgerechtes Make-up erlernt werden. Infos und Termine im Facebook unter Glow Hair & Make Up.

Auf die Frage, ob er selber auch nach Islisberg ziehen werde, winkt Kurt Illi ab. Er wohne seit 60 Jahren in Bonstetten und daran wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nichts ändern. Eine der besonders begehrten Parzellen ganz oben mit Blick übers Säuliamt und bis zum Zugersee hat sich allerdings sein Sohn Beat Illi gesichert. (tst.)

Waren sich von Anfang an sympathisch: Myriam Richle (links) und Renata Ryser. (Bild Thomas Stöckli)

Die natürliche Ausstrahlung betonen Neue Dienstleistung bei Kosmetik Renata

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Myriam Richle ist ausgebildete Kosmetikerin und PermanentStylistin. Sie befasst sich seit vielen Jahren mit Permanent Make-up und praktiziert dies mit Leidenschaft – nun auch bei Kosmetik Renata in Zwillikon. Ein Permanent-Make-up unterstreicht die Vorzüge und kaschiert kleine Unregelmässigkeiten, es verleiht dem Gesicht Frische und betont die natürliche Ausstrahlung. Die neue Generation der Swiss-Color-Farben ohne Eisenoxyde und Nickel ermöglichen eine schnelle Farbaufnahme, Farbechtheit und eine maximale Pigmenteinlagerung in der Haut. Neuste Anästhetika für Augenbrauen, Lidstrich und Lippenkonturen machen es möglich, na-

hezu schmerzfrei zu behandeln. «Gerne beraten wir Sie für eine Auffrischung oder Neubehandlung Ihres Permanent-Make-ups, kostenlos und unverbindlich», verspricht Myriam Richle. «Es freut mich sehr, mit Myriam Richle zusammenarbeiten zu dürfen», so Renata Ryser. Der Frühling steht vor der Türe. Höchste Zeit, auch die Haut und den Körper optimal darauf vorzubereiten. Bei einer wohltuenden Behandlung kann man so richtig die Seele baumeln lassen. Wer sich bis Ende April anmeldet, erhält 20 % Rabatt auf alle kosmetischen Behandlungen (ohne Permanent Make-up) und aufs Airbrush-Tanning. Kosmetik-Studio Renata, Renata Ryser, Am Hofibach 14, Zwillikon, 044 761 89 29, www.kosmetikrenata.ch.

Bereits auf die Frühjahrs-Kollektion hin, erweitert Gut Shoes in Muri das Sortiment: Neu gibt es Damenschuhe bis grosse Grösse 43/44 und Herrenschuhe bis Grösse 45/46. Den Kunden werden modische und bequeme Schuhe geboten– ob elegant, sportlich oder als Funktionsschuhe. An zentraler Lage in Muri AG bietet Gut Shoes führende Marken zu attraktiven Preisen und daneben auch wunderbare Taschen und alles, was zum Schuh dazugehört. Das aufgestellte Fachpersonal berät gerne. Eine Auswahl des Sortimentes findet sich unter www.gutshoes.ch, in den grosszügigen Schaufenstern – und natürlich alles zum Anprobieren im Laden. Gut Shoes, Luzernerstrasse 4, 5630 Muri AG, Parkplätze direkt vor dem Haus, Infos: 056 664 85 14, www.gutshoes.ch.

Gut Shoes: Susanne Gut (rechts) und Daniela Andermatt. (Bild zvg.)


Chränzli 2014 Konzert in zwei Teilen Tombola Tanz mitz dem Duo Martino Am Samstag, 22. und 29. März 2014 Beginn um 20 Uhr im Singsaal in Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 27. März 14.00 Seniorennachmittag: «Auf den Spuren der keltischen Frühchristenheit» – Pfarrer Urs Boller «entführt» uns mit Wort und Bild nach Irland

Samstag, 22. März 12.00 Projektnachmittag der Konfirmanden im Universitätsspital Zürich (Abfahrt 12.09 Uhr ab Kloster Kappel) Sonntag, 23. März 11.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Hausen Anschliessend Suppäzmittag Mittwoch, 26. März 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller Thema: Jesu Leiden – und mein Leiden?

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 21. März 18.00 bis 21.30 Uhr Ökumenischer ProjektJugendgottesdienst «Was steckt in deiner Hose?» in der reformierten Kirche Sonntag, 23. März 17.00 Gottesdienst plus mit Vikarin S. Brüngger und Chr. Sommer Es singt der Gospelchor Anschliessend einfacher Znacht im Chilehuus Dienstag, 25. März 19.30 Befreiungstheologie und feministische Theologie Theologischer Abend im Chilehuus mit Pfrn. B. Bartels Mittwoch, 26. März 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 22. März 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren anschliessend gemeinsames Znüni 17.00 Konzert in der Kirche «Die Goldene Gans» Ein Märchen in Musik und Mimik, ein zauberhaftes Konzerterlebnis für die ganze Familie mit dem Trio Fontane: Noëlle Grüebler (Violine), Jonas Kreienbühl (Cello), Andrea Wiesli (Piano) sowie Marisa Zürrer (Pantomine) und Monika Lichtensteiger (Sprecherin) Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst zum 3. Sonntag in der Fastenzeit mit Pfr. R. Rolla, Hochdorf; Orgel/Klavier: Maria Mark

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. März 11.00 Ökumenischer Oberämtler Gottesdienst und Suppenzmittag in der katholischen Kirche. Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, dem reformierten Pfarrteam im Oberamt und der Gruppe Welt Dienstag, 25. März 16.00 Fiire mit de Chliine. Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen in der Kirche Freitag, 28. März 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 23. März 10.00 Ökumenischer Gottesdienst mit dem Gesangverein und unseren Gästen aus dem Früchteprojekt in Kamerun Renate Hauser, Pfarrerin, Pedro Guerrero, Pfarreileiter Anette Bodenhöfer, Orgel, Meret Burkhard, Dirigentin 11.00 Marie Thérèse Kamga und ihre Begleiter berichten von ihrer Arbeit im Früchteprojekt und dem Leben in Kamerun 12.00 Suppenzmittag im Chilehuus Kollekte: Brot für alle/ Fastenopfer

Konzert unter musikalischer Leitung von Walter Amrhein

Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.30 Uhr

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 23. März 11.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Hausen anschliessend Suppäzmittag Mittwoch, 26. März 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 27. März 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 23. März, Sonntag Okuli 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Thema: «Hoffnung in und nach den Durststrecken des Lebens» Donnerstag, 27. März 14.00 Seniorennachmittag im Giebel, Frühlingslotto und -quiz Gast ist die Zithergruppe Mettmenstetten

Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst mit den 6.-Klässlern Thema: «Unschuldig im Gefängnis» Text: Jeremia 38, 1–6 Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel

Samstag, 22. März 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 23. März 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 25. März 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 26. März 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 27. März 19.00 Rosenkranz

Sonntag, 23. März 10.30 Ökum. Familiengottesdienst mit Suppenzmittag

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 21. März 20.00 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Silvia Seipp und Ilona Lüscher Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Donnerstag, 27. März 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Leitung: Pfrn. Susanne Wey und Annemarie Frei Gast: Willi Vajda, Qi GongMeister, Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst Pfarrer Willi Schlatter Orgel Ursula Hauser Donnerstag, 27. März 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag,22. März 09.00 Mannezmorge ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 23. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst; Pfrn. Bettina Ferrat und Pastoralassistent Thomas Wolfer, anschliessend Suppenzmittag zur Aktion Brot für alle/ Fastenopfer, kath. Kirche Mittwoch, 26. März 12.00 Club4 Mittwoch-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 27. März 12.00 Club4 Donnerstag-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 28. März 19.00 Concerto piccolo Duo Opus 1, Mandolinen www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 21. März 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 23. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Hausen Diakon M. Kühle-Lemanski, Pfr. J. Schultz, Pfrn. I. Girardet, Pfrn. Y. Schönholzer Anschliessend Suppenzmittag

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 23. März 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff und Marietta Zürcher, Glattbrugg, Kunstmalerin Mitwirkung: Chor Changing Times anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung: 22. März, Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 26. März 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 27. März 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 28. März 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. März 17.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium St. Josef mit musikal. Umrahmung durch den Kirchenchor Sonntag, 23. März 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 10.00 Ökum. Gottesdienst in der ref. Kirche Hedingen; Musik: Gesangverein Hedingen, anschl. Suppenzmittag 11.00 Santa Messa mit Taufe

Kath. Kirche Hausen a. A.

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 23. März 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Chor; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 22. März 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 23. März 11.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag

Freitag, 21. März 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 23. März 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Samstag, 22. März 10.30 bis 11.30 Uhr Kinderchorprobe für Suppentag Sonntag, 23. März 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 21. März 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 22. März 13.30 Teens: peech Funday Sonntag, 23. März 9.45 Gottesdienst «Herzschlag – Bedient» Andi Wolf Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 24. März 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 26. März 19.30 Beta-Kurs Mehr Infos: www.sunntig.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. März 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 23. März 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 27. März 20.00 Bibelabend

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

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Hinter der Logik verbirgt sich die Wahrnehmung Die Sinne fördern mit Alexandra Meier Die Wahrnehmung, das Bauchgefühl soll wieder einen festen Platz im Alltag finden. Dazu inspiriert Alexandra Meier an drei Samstagen, 5. April, 10. Mai und 7. Juni, im Gibel, Gemeindehaus Mettmenstetten. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wie oft weiss man aus dem Bauch heraus, wie man handeln sollte – und

geht trotzdem über den Verstand. Alexandra Meier von der energetischengesundheitspraxis.ch lehrt, mit der inneren Stimme entspannter umzugehen, mehr Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten aufzubauen und sie einzusetzen.

Das innere Hören, das innere Sehen und Fühlen Gemeinsam werden die Sinne gefördert, das innere Hören, das innere Sehen und Fühlen. Alexandra Meier ist überzeugt: die Teilnehmer werden erstaunt sein, über was für ein enormes sensitives Wissen sie bereits verfügen, ohne es wirklich wahrgenommen zu haben. Alexandra Meier hat bereits mehrere Jahre Erfahrung und besuchte diverse Ausbildungen mit Fähigkeitszeugnis in diesem Bereich. Man darf sich überraschen lassen. Es warten Spiel, Spass und Spannung. Alexandra Meier, Im Grindel 37, Mettmenstetten, Telefon 079 484 52 27 oder 044 767 00 16. Kurs

Präsentieren an der Frühlingsausstellung unter anderem den neuen Hyundai i10, von links: Robi Graf (Mitinhaber), Daniel Föllmi (Verkaufsleiter) und Beat Graf (Mitinhaber). (Bild Werner Schneiter)

Hyundai i10 und die Sondermodelle zur Fussball-WM im Mittelpunkt Frühlingsausstellung bei Graf Automobile AG in Mettmenstetten

Im Gibel, Dachgeschoss vom Gemeindehaus Mettmenstetten, 5. April, 10. Mai und 6. Juni von 10 bis 17 Uhr. Kosten: 90 Franken pro Anlass. Anmeldung erwünscht. Angebote an Kursen und Vorträgen/Workshops unter www.Energetische-gesundheitspraxis.ch

Alexandra Meier. (Bild zvg.)

oder www.10i.ch.

Pack die Badehose ein … Lästige Haare dauerhaft entfernen Spontan auf eine Einladung fürs Schwimmbad oder die Wellnessanlage zusagen? So gerne – wären da nicht die Körperhaare, die zuerst entfernt werden müssten … ................................................... von susanne crimi Kein Rasieren, kein Wachsen, kein Zupfen mehr ...! Mittels IPL-Methode (Blitzlampentechnik) lassen sich bei Genni Sperdutos «Beauty and Nails» die lästigen Haare dauerhaft entfernen – die Lösung für die Zukunft! Egal ob Mann oder Frau, ob Beine, Bikini, Rücken, Bauch, Brust, Arme, Kinn, Oberlippe etc. – die Behandlung ist schmerzfrei, wirkungsvoll, dauerhaft und ohne Nebenwirkungen oder Risiko für die Haut. Im Gegenteil: sie wird durch diese Behandlung erst noch feiner und sanfter!

Haare wachsen nicht mehr nach

heller Haut und dunklem Haar, weil in dunklem Haar mehr Melanin vorhanden ist. Aber auch Personen mit helleren Haaren können behandelt werden, solange etwas Melanin im Haar vorliegend ist.

Die Graf Automobile AG in Mettmenstetten präsentieren im Rahmen der Frühlingsausstellung vom kommenden Wochenende die HyundaiSonderserie zur Fussball-WM sowie den brandneuen, energieeffizienten Hyundai i10. Der früher einsetzende Frühling kommt den Autohändlern natürlich zupass. Das prächtige Wetter animiert die potenzielle Käuferschaft, sich auf dem Automarkt ein Bild über das Angebot zu verschaffen. Gelegenheit dazu bietet die Graf Automobile AG in Mettmenstetten, die am 22. und 23. März zu ihrer traditionellen Frühlingsausstellung einlädt. Der offizielle Hyundai-Vertriebspartner bietet nicht

nur die gesamte Palette an, sondern zeigt auch die neuesten Errungenschaften einer Marke, die sich in der Schweiz unter den asiatischen Fahrzeugen zur meisterverkauften hochgeschraubt hat. Im Mittelpunkt steht gewiss die neue Generation des Hyundai i10, der mit sparsamem Motor ausgestattet ist, drei Zylinder und 1000 ccm aufweist. Der Fünfplätzer fällt aber auch durch praktisches und qualitativ hochstehendes Intérieur auf – eines der geräumigsten seiner Klasse. Hyundai ist offizieller Partner der Fifa anlässlich der Weltmeisterschaft in Brasilien und hat aus diesem Grund eine WM-Sonderserie i20, i30 und ix35 GO lanciert. Diese limitierten Sondermodelle verfügen über attraktive Zusatzausstattungen, zum Beispiel über

spezielle Felgen – und sie sind preisgünstig. Im Rahmen der Frühlingsausstellung bei der Graf Automobile AG können alle Modelle im Rahmen von Probefahrten getestet werden. Wer einen Neuwagen erwirbt, erhält bei Graf nicht nur einen kostenlosen Frühlings-Check (17 Punkte werden kontrolliert), sondern auch eine fünfjährige Garantie. Wer sich (noch) nicht zum Kauf eines Neuwagens entschliessen kann, nimmt an der Frühlingsausstellung am Wettbewerb teil. Ein Hyundai i10 ist zu gewinnen! (-ter.) Frühlingsausstellung bei Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, Mettmenstetten: Samstag und Sonntag, 22./23. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr. In der Werkstattbeiz gibt es Kaffee, Kuchen, Würste und Getränke.

Kostenlose, unverbindliche Beratung Weil immer nur ein Teil der Haare in der sogenannten Wachstums-, die Restlichen aber in der Ruhephase sind, braucht es sechs bis zehn Sitzungen, bis alle Haare eliminieren sind. Aber bereits nach der ersten Sitzung sind deutlich weniger Haare wahrnehmbar. Eine vollständige Haarfreiheit stellt sich nach zwölf bis 18 Monaten ein. Eine kostenlose und unverbindliche Beratung gehört bei Genni Sperduto zum guten Ton. Sie bietet die IPL-Haarentfernung seit über acht Jahren an und hat damit viel Erfolg und Erfahrung. Zukünftig ohne zu überlegen spontan für die Pool-Party zusagen? Bei «Beauty und Nails» anmelden und sich für eine Probebehandlung und Beratung mit langfristigem WohlfühlNutzen einen Termin geben lassen, am besten noch bevor die Badesaison begonnen hat!

Die zu behandelnde Stelle wird zuerst rasiert. Danach wird auf die Behandlungsstelle Gel aufgetragen, um die Energie der Blitzlampe besser in die Haarfollikel zu leiten. Um die Augen zu schützen, muss eine Schutzbrille www.beautyandnails.ch, Alte Dorfstrasse 18a, aufgesetzt werden. Nun werden mit Affoltern, Telefon 043 817 19 10. dem Lichtführungskristall die einzelnen Blitze auf die zu behandelnden Zonen abgegeben. Der Lichtblitz wird vom Melanin im Haar in die Haarwurzel und auch in die Haarfollikel transportiert. So werden Haare, welche sich in der Wachstumsphase befinden, dauerhaft verödet und wachsen nicht mehr nach. Am besten wirkt die IPL-Methode bei IPL-Haarentfernung mit Schutzbrille. (Bild zvg.)

Ein fröhliches «Adiö» und «Grüezi» in Zwillikon Aus der Garage Breitschmid wird Auto Betschart & Lier GmbH Nach 45 Jahren Geschäftstätigkeit geben Uschy und Hanspeter Breitschmid ihre Garage in die Hände von zwei motivierten und gut qualifizierten Fachleuten. Benno Betschart und Daniel Lier werden die Kundinnen und Kunden in gleicher Weise persönlich betreuen wie zuvor. ................................................... von marianne voss Die Übergabe ist gut geregelt. Uschy und Hanspeter Breitschmid können nach 45 Jahren Geschäftstätigkeit in ihrer Mazda-Garage am Dorfrand von Zwillikon ruhig dem wohlverdienten Ruhestand entgegensehen. Die Garage geht ab dem 1. April in die Hände von Benno Betschart und Daniel Lier. Aus der Garage Hanspeter Breitschmid wird Auto Betschart & Lier GmbH. 45 Jahre sind eine lange Zeit. 1969 haben Breitschmids die damalige Garage Rupf zuerst gemietet, später die ganze Liegenschaft gekauft. Zuerst waren sie auf die Marke Triumph spezialisiert, später wurde die Garage eine Mazda-Vertretung. Mit dem Wechsel geht jetzt natürlich eine Ära zu Ende – er bedeutet aber auch einen Neuanfang mit zwei motivierten und gut qualifizierten Fachleuten. Uschy und Hanspeter Breitschmid haben über die vielen Jahrzehnte mit ihren Kundin-

Eine fröhliche Geschäftsübergabe. Uschy und Hanspeter Breitschmid umrahmt von den Nachfolgern Benno Betschart (links) und Daniel Lier. (Bild Marianne Voss) nen und Kunden einen persönlichen Kontakt aufgebaut und gepflegt. «Das soll so bleiben!», betonen die beiden Nachfolger. Es sei ihnen das oberste Ziel, die Kunden so zu betreuen wie zuvor und die angebotenen Dienstleistungen in gleicher Weise weiterzuführen. «Genau auf den kleinen Betrieb, wo wir nah bei den Kunden sind, darauf freuen wir uns ganz besonders.»

Übergabefest am 29. März und 5. April Benno Betschart und Daniel Lier sind im Oberamt zu Hause und kennen

sich seit der Jugendzeit. Sie bringen beide über 20 Jahre Mazda-Erfahrung mit und sind auch mit andern Automarken gut vertraut. Am Samstag, 29. März, wird auf dem Gelände der Garage ein Fest mit Ausstellung stattfinden, um die Übergabe zu feiern. So haben die Kundinnen, Kunden und auch Interessierte aus der Umgebung die Gelegenheit, die neuen Geschäftsinhaber kennen zu lernen. Und wer an diesem Datum verhindert ist, kann den Besuch am Samstag, 5. April, nachholen. Beide Anlässe finden von 10 bis 17 Uhr statt. Für Verpflegung ist gesorgt.


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Vermischtes

Freitag, 21. März 2014

Musik, Tanz und Irrtum um die bösen Hexen Solidarisches Frauentanzfest 2014 Das Fest zum Internationalen Tag der Frau am Samstag, 8. März, fand unter den Säuliämtler Frauen grossen Anklang. Mit Essen, Musik und Wortakrobatik wurde im schön dekorierten Kasinosaal in Affoltern gefeiert.

Stolz auf ihre ausgezeichnete Likör-Kreation: Vincent Aeberhard (rechts, CEO) und Bojan Zagar (COO) von Fusion Drinks. (Bild zvg.)

Crèmiger Likör aus würzigem Chai Zwei Ämtler bringen Indische Tradition in ein Schweizer Produkt In elegantem Design verbindet Lilah den Geschmack des beliebten orientalischen Chai-Tees mit der Geschmeidigkeit eines feinen Crèmelikörs – und dies mit ausschliesslich natürlichen Zutaten. Die zeitgemässe Interpretation eines traditionellen Getränks – das ist Lilah, ein geschmeidiger Crèmelikör, der mit auserlesenen Gewürzen aus Fernost den populären Chai-Tee als neues Geschmackserlebnis präsentiert. Nur natürliche Gewürzextrakte werden dafür verwendet und keine künstlichen

Aromen oder Zusatzstoffe beigefügt. So wird eine hochwertige Qualität gewährleistet. Entstanden sei die Idee vor über drei Jahren, verrät Vincent Aeberhard, CEO: «Ich servierte damals meinem Freund und Geschäftspartner Bojan Zagar einen Chai-Tee, den ich aus einer Fertigmischung aufbrühte. Er probierte ihn und kritisierte, dass dieses Gebräu überhaupt nichts mit echtem Masala-Chai zu tun habe. Sein damaliger Mitbewohner hatte ihm gezeigt, wie man dieses traditionelle Getränk zubereitet. Als er mir daraufhin sein Rezept aufkochte, war bei uns das

Chai-Fieber ausgebrochen.» Eines Abends, währenddem sie wieder davon tranken, kam Aeberhard auf die Idee, einen Chai-Crèmelikör zu kreieren. Beim Design der Flasche liessen sich die beiden Affoltemer von Indischen Henna-Tattoos inspirieren. Nebst der Verwendung für warmen Tee kann der Crèmelikör auch als delikate Zutat feinen Cocktails wie dem «Herbs and Fruits» oder «White Indian»sowie süssen Desserts wie Schokoladenmousse beigefügt werden. In gemütlicher Runde lässt sich damit an kalten Abenden ein neues Geschmackserlebnis erfahren.

Neue Flechtkunst im Rampenlicht Gold-Award für die Flechtart GmbH an der Messe Zürich Zum dritten Mal in Folge präsentiert sich die Firma Flechtart aus Affoltern an der Gartenmesse Giardina in Zürich. Dieses Jahr überzeugten die beiden ausgebildeten Flechtwerkgestalter Salome Portmann (25) und Simon Mathys (29) die Fachjury mit ihrer einmaligen Standgestaltung. Die beiden Geschäftsinhaber durften vergangenen Dienstag die Auszeichnung GiardinaAward Gold in der Kategorie «Style bis 40 m²» entgegen nehmen. Flechtart belebt das traditionsreiche Flechthandwerk neu. «Wir gehen neue Wege, setzen spannende Akzente und staunen immer wieder selbst über die unendlich vielfältigen Möglichkeiten», sagt Simon Mathys. Die Objekte und Produkte werden im Innen- und Aussenbereich eingesetzt. Geflochtene Sichtschutzelemente für die individuelle Raumgestaltung

Salome Portmann und Simon Mathys von Flechtart. (Bild zvg.)

sind das Kerngeschäft von Flechtart. Ein besonderer Blickfang an der Giardina bietet eine riesige geflochtene Pflanze und drei von weither leuchtende Weidensonnen. «Wir freuen uns sehr über die grosse Anerkennung», so Salome Portmann über den erhaltenen Goldaward. «Es zeigt uns, dass wir mit unserer Flechtgestaltung auf dem richtigen Weg sind».

Offene Tür und freies Malen

Im Foyer wurden die Besucherinnen mit wunderbaren Tönen, gespielt von Elsbeth Schweizer (Akkordeon) und Rosa Hess (Klarinette), und einem kreativen Willkommenstrunk begrüsst. Für das gemeinsame Nachtessen hatte die Küche des Haus zum Seewadel ein feines vegetarisches Menü zubereitet. Als ob die Besucherinnen nur darauf gewartet hätten, wurde die Tanzfläche sofort gestürmt, als die drei Frauen des Trio Weliona nach dem Essen ihre vielseitige Musik zum Besten gaben. Den ganzen Abend lang wurden zwischen angeregten Gesprächen die Tanzbeine geschwungen. Die spontanen Kreistänze brachten die Tanzfreude und die Verbundenheit der Frauen untereinander besonders zum Ausdruck. Dank der Wortakrobatin Judith Stadlin kamen zur Abwechslung auch die Lachmuskeln zum Zug. Ihre feministischen Texte passten durchwegs zum Anlass – zum Beispiel wurde endlich der Irrtum um die bösen Hexen in den Märchen aufgeklärt. Eine weitere Geschichtslektion erschien als Diashow im Hintergrund. Die unzähligen Plakate zu Pro und Kontra Frauen-

stimmrecht und weitere Bilder rund um den Internationalen Frauentag erinnerten an den langen Weg bis zur politischen Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Schweiz.

Flüchtlingsfrauen unterstützen Der gesamte Erlös und die Kollekte des Frauentanzfestes werden dem Solinetz Zürich gespendet. Es werden damit Flüchtlingsfrauen, welche die vom Solinetz angebotenen Deutschkurse mit Kinderhüte besuchen, unterstützt. Obwohl alle Beteiligten ehrenamtlich arbeiten und die Räumlichkeiten kostenlos genutzt werden dürfen, ist das Solinetz auf Spenden angewiesen, damit die Frauen überhaupt zu den Deutschkursen anreisen können und um die Kinderhüte mit Spielsachen auszurüsten. Das eingespielte Team, welches die Feste in Affoltern seit 2003 organisiert hat, wird nächstes Jahr ein letztes Mal das Frauenfest gestalten. Am 8. März 2015 ist ein Sonntagsbrunch im Kasinosaal Affoltern geplant. Da das OK schon während des letzten Jahres begonnen hat, sich um die Verjüngung des Teams zu kümmern, konnten dieses Jahr gleich zwei junge Frauen bei der Organisation mithelfen. Wer Interesse hat, den alten Füchsinnen nächstes Jahr über die Schultern zu schauen und eigene Ideen einzubringen, soll die Gelegenheit nutzen und sich bei Mirjam Halter (mirjamhalter@gmx.ch) melden.

Frühlings- und Sommerkleider Börse des Familien-Forums Hedingen Fehlt noch irgendetwas im Kleiderschrank oder zum Spielen draussen? Gerne lädt das Familien-Forum am 2. April an seine Kleiderbörse im Werkgebäude (Zwillikerstrasse 26) in Hedingen ein. Am Nachmittag gibts Kaffee und Kuchen und am Abend ist die Cüplibar geöffnet. Neu nimmt die Börse des Familien-Forums Hedingen nur noch Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen etc. entgegen, aber keine Plüschtiere, Socken und Strumpfhosen. Die Sachen müssen sauber und modisch sein. Alle Artikel müssen mit einer gut befestigten Etikette aus Halbkarton

beschriftet werden. Zur Befestigung Schnur oder Sternlifaden verwenden, keine Sicherheitsnadeln und Bostitch. Auf der Etikette sind Artikelbezeichnung, Grösse, evt. Farbe, Preis und die persönliche Kontrollnummer (die in rot in der oberen rechten Ecke) zu vermerken. Transportbehälter (mit Kontrollnummer beschriftet) wie Kartonschachteln oder Plastikboxen können gerne bis zur Rückgabe aufbewahrt werden. Die Vermittlungsgebühr beträgt 25 % des Verkaufspreises. Börse in Hedingen am 2. und 3. April. Annahme am Mittwoch, 2. April, 9.30 bis 10.30 Uhr. Verkauf 14.30 bis 16 Uhr und 19 bis 20 Uhr. Auszahlung und Rückgabe: Donnerstag, 3. April, 13.45 bis 14.30 Uhr. Persönliche Kontrollnummern ab sofort bei Gisela Klöti, 043 322 89 41, gkloeti@bluemail.ch. Infos unter www.hedingen.ch/familienforum.

Myrtha Hässig lädt nach Affoltern In hellen Räumlichkeiten an der Butzenstrasse 28 in Affoltern führt Myrtha Hässig ihre Praxis für Kunsttherapie, Trauerbegleitung, Psychologische Ayurveda Beratung und Mediation. Nun lädt sie zu Tagen der offenen Tür. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit in einer psychiatrischen Klinik hat Myrtha Hässig sich eine reiche Erfahrung als Kunsttherapeutin erworben. Für die Kunsttherapie sind keine Vorkenntnisse im Malen notwendig. Falls gewünscht, ist auch eine psychologische Begleitung ausschliesslich mit Gesprächen möglich. In einer Trauersituation können begleitende Gespräche unterstützend und hilfreich sein. Bei schwerer Erkrankung, bevorstehendem Verlust eines geliebten Menschen oder nach einem Todesfall bietet Myrtha Hässig ei-

Kinderkleider in Hausen

ne einfühlsame Begleitung an. Die Trauerbegleitung und die Ayurveda Beratung können auch Teil einer Gespächs- oder Kunsttherapie sein.

Börse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil Am Samstag, 29. März, findet im Gemeindesaal Weid in Hausen von 13.30 bis 15 Uhr wiederum die Kinderkleiderbörse des Frauenvereins Hausen-Ebertswil statt.

Freies Malen Sich inspirieren lassen von den Farben des beginnenden Frühlings. Malend innehalten im Alltag und für einige Stunden eintauchen in Farben und Formen, die in diesem Moment persönlich stimmig sind. Dazu die anregende Atmosphäre in einer kleinen Gruppe erfahren und die Möglichkeit haben, Verschiedenes auszuprobieren. Die benötigten Malutensilien sind vorhanden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Platzzahl ist begrenzt.

Myrtha Hässig. (Bild Thomas Stöckli) Tage der offenen Tür am Freitag, 28. März, von 16 bis 19 Uhr und Samstag, 29. März, von 10 bis 15

bis 14.30 Uhr, abends am 4. und 16. April sowie

Uhr, Butzenstrasse 28, Affoltern. Freies Malen:

9. Mai, 19 bis 21.15 Uhr. Kontakt: Myrtha Hässig,

samstags am 12. April, 10. Mai und 14. Juni 10

Telefon 043 817 15 04, www.myrthahaessig.ch.

In den Verkauf gelangen Kinderkleider bis Grösse 176, aber auch Schuhe, Wanderschuhe, Rollerblades, Velos, Auto- und Velositzli, Spielsachen, Kinderwagen, Spiele, usw. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, melde sich bei Priska Rösch. Sie weist eine Nummer zu sowie spezielle AnhängeEtiketten. Angenommen werden nur Artikel mit bestätigter Nummer und vom Frauenverein erstellten Etiketten! Die Artikel müssen mit Grösse und

Preis auf den Kartonetiketten bezeichnet werden, welche mit einer Sicherheitsnadel oder einem festen Faden am Gegenstand befestigt sind. Die Annahme dauert von 9 bis 10 Uhr und ist auf 100 Artikel pro Person beschränkt. Der Frauenverein kann für gestohlene oder verlorene Artikel keine Haftung übernehmen. Die Kaffeestube ist ab 13.30 Uhr geöffnet, das Kuchenbuffet wird nicht nur Schleckmäuler begeistern! Die Rückgabe der nicht verkauften Waren erfolgt von 16.15 bis 16.30 Uhr. 20 % des Verkaufserlöses kommen dem Frauenverein Hausen-Ebertswil zugute. Infos und Anmeldung (für Verkäufer): Priska Rösch, Telefon 043 466 52 28, priska.roesch@datazug.ch.


Vermischtes

Freitag, 21. März 2014

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«Das schönste und modernste Coiffeurgeschäft der Schweiz» Hairbox Ottenbach präsentiert sich nach Umbau selbstbewusst Ferne Galaxien und farbige Himmelskörper machen Festlaune. (Bilder zvg.)

«Knall, knall, knall, wir fliegen jetzt ins All!» Gelungene Kinderfasnacht in Obfelden In einem Space Shuttle flogen die jungen Fasnächtler vom Singsaal Chilefeld am 10. März mit Getöse ins Weltall. Weltraumsound begleitete sie zu fernen Galaxien und farbigen Himmelskörpern. Knall auf Fall landete man auf einem Planeten mit diversen fremdartigen Erscheinungen. Das Staunen über die farbenfrohen Gestalten nahm kein Ende. Im Gewühl tummelten sich Ausserirdische mit farbigen Antennen. Manche Aliens übermittelten ihre Gedanken mithilfe von Spiralenkanälen. Funkelnde Sterne, bizarre Satelliten und Raketen schwebten vorbei. Einige flatterhafte Gesellen bewegten sich mit Rückendüsen oder Propellern vorwärts. Andere verteilten bunte Kleinplaneten (Smarties) zum Essen. Im All wurde ausgelassen zur Musik getanzt. Mittels Polonaise und einer Tanzchoreografie zum Lied von Volker Rosin «Die Maus auf Weltraumreise» wurde die bunte Gesellschaft zur Bewegung animiert. Auf der Aussenstation, dem Pausenplatz Chilefeld, kegelten die ausserirdischen Kreaturen, spielten mit Reif und Ball oder massen sich mit Rennautos auf einem halsbrecherischen Parcours. Um dem heiteren Trubel zu entfliehen, konnte am Basteltisch eine Rakete kreiert werden. Die Krönung des Anlasses bot die Maskenprämierung, welche bei so viel Kreativität und Einfallsreichtum schwierig vorzunehmen war. Bei den

Neue Böden, Decken und Wände, neue Möbel, Strom- und Wasserinstallationen – in nur einer Woche wurde die Hairbox in Ottenbach von Grund auf umgestaltet. Die Kundschaft zeigte sich bei der Wiedereröffnung vergangenen Samstag angetan. Als «schönstes und modernstes Coiffeurgeschäft der Schweiz» hat sich die Hairbox in Ottenbach vergangenes Wochenende der Kundschaft präsentiert. Und diese Aussage lässt sich untermauern: Ein Wärmetauscher nutzt die warme Luft, um den Wasserboiler aufzuheizen. Das braucht 70 % weniger Energie und als schöner Nebeneffekt wird der Salon klimatisiert. Die Beleuchtung wurde komplett auf LED umgestellt. Hier fallen zwei Drittel des bisherigen Stromverbrauchs weg. Das Soundsystem bietet höchste Tonqualität und eine riesige Auswahl an Musik aus dem Internet. Es lässt sich ebenso übers Smartphone steuern, wie der neue Designer-Leuchter, der in der Mitte des Salons für Farbeffekte sorgt.

«Herzlich willkommen» heisst Alexandra Teixeira am Empfang der Hairbox.

Mit bunten «Kleinplaneten». Einzelmasken konnten sich seltsame Fremdlinge und ein Astronaut durchsetzen. Die glänzenden Schachtelkreaturen und die Smirties-Männchen vom Smarties-Planeten begeisterten bei den Gruppen mit ihrem extravaganten Outfit. Anerkennung fanden auch die grünen Ausserirdischen, welche ihre telepathischen Fähigkeiten spielen liessen. Das Oktett der Sterne eroberte ebenfalls die Herzen der Anwesenden. Die Preisgekrönten durften Gratiseintritte und Gutscheine grosszügiger Sponsoren in Empfang nehmen. Für das Elternteam Primar Obfelden: Rebekka Egger, Raoudha Angehrn, Michael Moser und Andrea Bardi

Praktisch und ästhetisch Nach wie vor können die Kunden während des Coiffeurbesuchs das W-Lan nutzen. Platz nehmen sie auf italienischen Designer-Stühlen und an den Waschanlagen sorgen elektrisch verstellbare Beinstützen für maximale Entspannung. Das Mobiliar überzeugt sowohl aus praktischer als auch aus ästhetischer Perspektive. Vor 18 Jahren hat Hairbox in Ottenbach gestartet. Seither wurde das Lokal zweimal erweitert. Im November vergangenen Jahres hat die Planung für den Umbau begonnen. Am Samstag, 8. März, wurden bis 13 Uhr noch die letzten Kunden bedient, bis zum Abend war der Salon dann komplett ausgehöhlt. Die Woche darauf

Die Designer-Beleuchtung lässt sich ebenso wie die Musik per Smartphone steuern. Melanie Niederberger macht es vor. (Bilder Thomas Stöckli) folgte die Neugestaltung. Abgesehen von einer Wand in warmem Gelb prägen Schwarz- und Grautöne die Grundausstattung. Farbliche Akzente setzen austauschbare Accessoires. Bei der Wiedereröffnung seien der helle, offene Salon und der edle Stil der Einrichtung gelobt worden, verrät Coifanzeige

Für ungetrübte Fahrfreude Töfffahren stellt höhere Anforderungen an Konzentration und Fitness als Autofahren. Wer fit und ausgeruht auf den Töff steigt, fährt entspannter und sicherer. Motorradstiefel, -Jacke, -Handschuhe und geprüfter Helm bilden die Minimalausrüstung. Nach fünf bis sechs Jahren sollte der Helm ausgewechselt werden. Ein gut gewartetes Motorrad fährt perfekt und über tausende von Kilometern. Es empfiehlt sich deshalb, die vom Fahrzeughersteller festgesetzten Service-Intervalle einzuhalten. Ein Check beim Fachhändler vor dem Saisonstart deckt allfällige Defekte auf, bevor diese die Fahrfreude vermiesen. Und übrigens: ein zertifizierter Weiterbildungskurs (www.fahr-weise.ch) macht Spass und wird vom Fonds für Verkehrssicherheit FVS mit 100 Franken subventioniert. (SFZ) anzeige

Frühlingsboten im Säuliamt

Leuchtend gelbe Weidenkätzchen ziehen erste Bienen an. (Bild Monika Costello)

feuse Svenja Stolz. Gemischt waren die Meinungen zur matt-schwarzen Decke mit Glimmer-Effekt: «bedrückend», urteilten die einen, «stylisch», die andern ... (tst.) Coiffeur Hairbox, Affolternstrasse 5, Ottenbach, www.hairbox.ch, Telefon 044 761 23 20.


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Vermischtes

Freitag, 21. März 2014

Von Baselland über den Unteren Hauenstein nach Solothurn «Erlebnisse: Die 3. Etappe auf dem Weg nach Chiasso Vergessene Landschaften und eine ehemalige Transitroute am Weg von Sissach über den Unteren Hauenstein nach Olten – das und mehr bot die Frühjahrswanderung vom 16. März. ................................................... von otto steinmann

Die Bonstetter Künstlerin Christa von Ballmoos zeigt ihre Werke. (Bild Goran Zec)

Farben – Formen – Emotionen Christa von Ballmoos stellt in Aeugst aus Von 22. März bis zum 3. Mai stellt die Bonstetter Künstlerin Christa von Ballmoos ihre Werke in der Arztpraxis Aeugst aus. Kathrin Weiss von der Blumenbinderei in Aeugst gestaltet die dazu passende Dekoration. Die Ausstellung von Christa von Balmoos steht unter dem Motto FarbenFormen-Emotionen. Bereits als Jugendliche war die Bonstetterin von der Vielfalt der Künste fasziniert. Zeichnen, Fotografieren und Nähen zogen sie magnetisch an. In England aufgewachsen, bekam sie nach ihrer Lehre als Damenschneiderin eine Saisonstelle bei Christian Dior in London. Dort erhielt sie den nötigen Schliff für ihre weitere Entwicklung, wie sie im Gespräch erzählt. Über viele Jahre begleitete sie das Hobby Nähen neben Beruf und Vier-Männer-Haushalt. Nach ihrer Pensionierung entdeckte Christa von Ballmoos die Patchwork-Leidenschaft.

Die Patchwork-Kunst ist über 3000 Jahre alt, stammt ursprünglich aus Ägypten und ist heute in Amerika und auch Europa verbreitet. Seit acht Jahren ist Christa von Ballmoos aktive, interessierte Näherin im Ämtler Quiltverein. Sie geniesst dort die wertvollen Kontakte und den Ideenaustausch. Inspirationen für ihre textilen Arbeiten holt sich die Künstlerin aus der Natur, von Fotografien und aus Büchern. Still entstanden in den letzten Jahren einige Arbeiten. Durch Tremonte unterstützt, veränderte die Künstlerin ihren Lebensstil in den letzten zwei Jahren in vielerlei Hinsicht. Neue Visionen und Lebensenergien wurden freigesetzt. Ein Grossteil dieser Energie floss nun in die in der Arztpraxis Dres. Müller und Fischer in Aeugst gezeigten Arbeiten; Farben-Formen-Emotionen. Goran Zec An der Vernissage vom 22. März (13 bis 16 Uhr)

Die Ämtler Wanderleute in Rümlingen. (Bild zvg.) weg recht happig an bis hinauf auf das Horn. Über die Hügellandschaft von Häfelfingen erreichten wir den recht grossen Wald auf dem Hügel des Homberges. Hoch über dem Tal erreichte die Gruppe kurz vor Mittag die sehr schöne Ruine der Homburg, die auch Neu-Homburg genannt wird. Von der Burg aus führte die Route hinab nach Läufelfingen und zum Mittagessen, welches mit einer feinen Basler Mehlsuppe begann. Frisch gestärkt machte sich die Wandergruppe nach dem Essen auf den Weg, zum höchsten Punkt der Route, auf den Unteren Hauenstein. Nach der Passhöhe begann der Abstieg auf der alten Passstrasse und den Felseinschnitt in der Chäppeliflue, einer Schlüsselstelle des Unteren Hauenstein. Dieser Durchgang wurde von

Hand immer wieder verbreitert und für Fuhrwerke befahrbar gemacht. Der Abstieg hinunter nach Trimbach war dann nur kurz. Es folgte der weitere Weg durch die Quartiere von Triembach bis hinunter an die Aare und von dort vorbei am Kantonsspital zu grossen Brücke über die Aare und zum Etappenziel, dem Bahnhof Olten. Mit der Bahn fuhren die «Frühlingswanderer» via Zürich zurück ins Knonauer Amt und freuten sich über viel Sonne, eine wunderschöne Route entlang der Bahn und eine für alle wenig bekannte Region. Am 11. Mai beginnt am Bahnhof Olten dann die 4. Etappe mit der E-Bike- bzw. Fahrradtour nach Luzern. Fotos zu dieser und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.

Ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsort in der Region Infotag Berufe am Spital Affoltern

ist die Künstlerin persönlich anwesend.

«Sternkräuter und Heilbilder» Ferienwoche mit Fiorella Vedova und Heinz Trinkler vom 11. bis 18. Oktober in Mals im Südtirol. Fiorella Vedova als Naturheilpraktikerin TEN und Lehrerin und Heinz Trinkler als Schriftsteller und Lehrer haben ihre grossen Leidenschaften, nämlich die Naturheilkunde & Ernährung und die Literatur & Astronomie, zu einem vielversprechenden und abwechslungsreichen Projekt vereinen können und verführen von Samstag, 11., bis Samstag, 18. Oktober, alle Interessierten in eine Welt der Sterne und deren Sagen sowie in die Welt der wundersamen Heilkräuter und deren Wirkungen. Grenzen werden erwandert, Gedanken zu Zeit, Übergänge im Leben und Musse werden gesponnen, einfache ins alltägliche Leben integrierbare Gesundheitsanregungen werden thematisiert. Im erst(klassig)en Bio-Hotel Italiens logieren, sich im sonnigsten Tal des Alpenraums bewegen und den Charme der Südtiroler Kultur geniessen. Das Ferienprogramm beinhaltet etwa Karolingische Wandmalereien im Kloster Müstair und Wanderungen, Besuche im Obervinschgauer Museum und im Naturpark am Prader Sand, Besichtigung der Festungsstadt Glurns und einer geschützten Auenlandschaft. Weitere Ziele sind das Kräuterschlössels in Goldrain mit seiner BioKräuterproduktion, die Trautmannsdorf-Gärten, die Etschquelle und der traditionelle Goli-Herbst-Markt in Mals. Dazu gibts Atemmeditationen morgens, Fussreflexzonenmassagen

Bei schon fast frühlingshaftem Wetter und bei herrlichem Sonnenschein waren am letzten Sonntag Wanderleute aus dem Säuliamt im Baselbiet unterwegs. Die Wanderung begann am Bahnhof Sissach um 9 Uhr am Bahnhof. Früher wurden am Bahnhof Sissach den Transitzügen zusätzlichen Lokomotiven vorgespannt, zur Fahrt der Centralbahn über den Hauenstein in Richtung Süden. Die Bahnstrecke durchs Homburgertal ist mittlerweile zur Nebenstrecke zurückgestuft und es verkehren nur noch ganz wenige Züge. Dieses Homburgertal ist zwischen sanften Hügel eingebettet und wenige kleine Dörfer und Weiler befinden sich im Tal oder den seitlichen Anhöhen, alles Orte mit uns unbekannten Namen. Die Route führte zuerst nach Thürnen, dann weiter nach Diepflingen und nach etwa zwei Stunden zum ersten Höhepunkt der Wanderung, zum Mauerwerkviadukt in Rümlingen. Das sehr schöne und gut erhaltene Viadukt ist nebst dem Tunnel die bedeutendste Kunstbaute an der ehemaligen Strecke der Centralbahn. Nach der Unterquerung des Viaduktes stieg der Wander-

Fiorella Vedova und Heinz Trinkler laden ins sonnige Südtirol. (Bild zvg.) oder Lymphdrainagen abends und Astronomie live jeden Abend bei klarem Himmel. Zusammenfassend die Themen: Wasser als Lebensader im Himmel und auf Erden, Kräuterheilküche und Ernährung, Geschichte und Geografie des Südtirols, Astronomisches zum Thema Weltall, Herbstviereck, Wintersechseck, Wandel- und Fixsterne, Perseus- und Herkulessage, Planetarische Kräfte auf Mensch und Pflanze, Jahreszeiten und Lebensrhythmus, Kontemplation und Aktion, Poesie und Prosa, Mars und Venus in der Pflanzenwelt, uvm. Alle Angebote verstehen sich fakultativ und können durch individuelle Programme ersetzt werden. Anmeldung ist ab sofort möglich, Plätze beschränkt auf maximal sechs Personen.

Am Samstag, 12. April, von 9 bis 12 Uhr, möchte das Spital Affoltern wiederum interessierten Jugendlichen und Erwachsenen die vielseitige Welt der Berufe im Spital näherbringen und einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und deren Berufswelt bieten. In einem Spital oder in der Langzeitpflege zu arbeiten setzt voraus, dass man gerne mit Menschen zu tun hat. Viele Berufsbilder sind vertreten, die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, immer wieder tauchen neue, unerwartete Situationen auf, die es kompetent zu meistern gilt. Das Spital Affoltern, als ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsort in der Region, bietet momentan 40 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung – von der Pflegefachfrau über den Fachmann Betriebsunterhalt usw. – in der Nähe ihres Wohnortes zu absolvieren. Am Freitag und Samstag, 11. und 12. April, finden in vielen Spitälern, Kliniken, Heimen sowie Bildungszent-

Eine der Berufsgruppen am Spital Affoltern: Rettungssanitäter/-in ... ren des Kantons Zürich Infoanlässe zu den Gesundheitsberufen statt. So auch am Samstagmorgen in Affoltern. Berufsleute und Auszubildende von zwölf Berufsgruppen präsentieren am Infotag ihre Berufsausbildungen mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen, Fotodokumentationen, Erfahrungsberichten, Referaten und vielem mehr. Den Interessierten bietet sich dabei die Gelegenheit, mit Berufsleuten ins Gespräch zu kommen und direkt Fragen zu Berufsalltag sowie Ausbildung stellen zu können. Die Berufsberatungsstelle des biz Urdorf wird ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein sowie ein Beratungspoint für Erwachsenbildung betreffend Pflegeberufe.

Infos bei Fiorella Vedova und Heinz Trinkler, Obere Bahnhofstrasse 12, Affoltern, 079 388 29 19,

... Koch

fvedova@quintessenz-diepraxis.ch.

(Bilder zvg.)

und Fachfrau Hauswirtschaft.

Infotag Berufe am Spital am Samstag, 12. April, 9 bis 12 Uhr, Haus Rigi, Melchior Hirzel-Weg 40.

Programm unter www.spitalaffoltern.ch. Anmeldung an Monika Strebel, Tel. 044 714 29 46 oder monika.strebel@spitalaffoltern.ch.

Folgende Berufe stellen sich vor: - Assistent/-in Gesundheit und Soziales - Ernährungsberater/-in - Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt - Fachfrau/-mann Gesundheit - Fachfrau/-mann Hauswirtschaft - Fachfrau/-mann Operationstechnik - Hebamme - Kauffrau/-mann - Köchin/Koch - Pflegefachfrau/-mann - Physiotherapeut/-in - Rettungssanitäter/-in


Veranstaltungen

Freitag, 21. März 2014

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Warum Tim ein echter Pirat wird Theater Bilitz spielt in der Aula Ennetgraben für Kinder ab 6 Jahren und ihre Begleiter Das Theater Bilitz spielt am kommenden Sonntag, 23. März, um 17 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern ein ebenso mitreissendes wie tiefgreifendes Stück. Dem kleinen Helden Tim fällt es richtig schwer, die Scheidung seiner Eltern zu verarbeiten. Da kommt es ihm gerade recht, von einer echten Piratin aus dem Alltag gerissen zu werden.

Robert Seethaler, ausgezeichneter Autor und Schauspieler. (Bild zvg.)

Ein Wiener liest in Affoltern Am Mittwoch, 26. März, liest Robert Seethaler um 20 Uhr in der Regionalbibliothek aus seinem Roman «Der Trafikant». Der österreichische Autor, Schauspieler und Drehbuchschreiber wurde für seinen ersten Roman «Die Biene und der Kurt» mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. In seinem vierten und neusten Roman erzählt Seethaler die Geschichte von Franz Huchel, dem 17-jährigen Landbuben, der 1937 von seiner Mutter in die grosse Stadt Wien geschickt wird. Er soll in einer Trafik – einem Zeitungs- und Tabakwarengeschäft – arbeiten und, weit weg von der Provinz und der Mutter, ein Mann werden. Der Trafikant, Otto Trsnjek merkt sofort, dass es dem Jungen an Bildung und Lebenserfahrung fehlt und heisst ihn, erst einmal täglich alle Zeitungen zu lesen, um informiert zu sein und sich eine eigene Meinung bilden zu können. Überwältigt von der grossen Stadt Wien, dem politischen Donnergrollen von rechts, von Heimweh und einer unglücklichen Liebe zu der Variététänzerin Anezka, holt sich Franz Rat beim «Deppendoktor» Sigmund Freud, der Stammkunde in der Trafik ist. Zwischen dem jugendlichen, stürmischen Franz und dem alten, gebrechlichen Psychoanalytiker Freud entsteht eine kleine, schöne Freundschaft, die jäh endet, als Freud mit seiner Familie ins Exil geht.

Tim ist aufgeregt: Morgen soll er seine Mutter wieder treffen, zu der er seit der Scheidung seiner Eltern nur noch in Briefkontakt steht. Als er erfährt, dass die Mutter zu dem Treffen auch ihre neuen Kinder, die Zwillinge, mitbringen will, schliesst er sich enttäuscht in seinem Zimmer ein. Hier, zwischen seinen Modellschiffen, Seekarten und der Piratenschatzkiste fühlt er sich sicher. Tims Fantasiewelt wird überraschend zur Wirklichkeit, als Käpt’n Freely, eine echte Piratin aus dem Jahr 1781, in seinem Zimmer erscheint und ihn kurzerhand auf ihr Schiff entführt. Die Segel werden gesetzt und Tim gerät mitten in ein gefährliches Abenteuer. Denn nicht nur die Piraten haben es auf seine Schatztruhe abgesehen, auch der Kapitän McGovern und seine Matrosen sind hinter der Truhe her. Eine wilde Seeschlacht beginnt, und plötzlich ist sich Tim nicht

mehr sicher, auf wessen Seite er steht. Am Ende gelingt es ihm, durch die Truhe nach Hause zurückzukehren – zu seinem Vater, der schon auf ihn wartet. Und auch zum Treffen mit seiner Mutter schafft er es gerade noch rechtzeitig. «Piraten!» zeigt mit viel Komik und Spannung, wie lange der Weg zur Verzeihung sein kann und wie Verlustschmerz durch kindliche Phantasie bewältigt wird. Die Thurgauer Zeitung schreibt dazu: «Dem Theater Bilitz gelingt es einmal mehr, ein anspruchsvolles Thema so zu verpacken und auf die Bühne zu bringen, dass man ob der vielen komischen Szenen von Herzen lachen kann und trotzdem die Botschaft des Stückes nie vergisst.» «Piraten!» ist bereits die zweitletzte Aufführung im Rahmen des immer beliebteren Programms «Kultur für Kinder», das die Regionalbibliothek, «LaMarotte», die Kulturkommission «Kultur in Affoltern» und das Familienzentrum gemeinsam veranstalten. Als letzte Aufführung vor der Sommerpause folgt am 11. Mai «Kittels Traum» des Figurentheaters Kathrin Irion im «LaMarotte». «Piraten!», ein Stück für Kinder ab 6 Jahren des Theaters Bilitz, Sonntag, 23. März, um 17 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Tickets und Reservierung in der Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Kasse und die von Kindern geführte WunderBar sind geöffnet ab 16.30 Uhr.

Tims Fantasiewelt wird überraschend zur Wirklichkeit, als eine echte Piratin ihn auf ihr Schiff entführt. (Bild zvg.)

Shakespeare: «Was ihr wollt» Das Theater Kanton Zürich spielt Klassik für alle Shakespeares Komödie «Was ihr wollt» verspricht vollen Theatergenuss – auch für Menschen, die Klassiker sonst nicht so mögen. Die Inszenierung kommt schnell, bunt und äusserst lebendig daher. Dienstag, 1. April, Hausen. Durch einen Schiffbruch wird Viola von ihrem Zwillingsbruder Sebastian, der ihr täuschend ähnlich sieht, getrennt. Während Viola an die Ufer Illyriens geworfen wird, gilt ihr Bruder als vermisst. Um Gefahren zu entgehen, kleidet sich Viola in Männertracht und nimmt unter dem Namen Cesario Dienste beim Herzog Orsino von Illyrien an. Diese Geschichte hat Shakespeare in wenigen Versen erzählt. Das Verkleidungsspiel ist das ei-

Melancholie, aber auch Leichtigkeit und liebevoller Witz Die politischen Verhältnisse sind kaum noch zu ertragen. Judenhass, antisemitische Schmierereien an der Trafik, der Einmarsch der Deutschen sowie die Verhaftung und «Vernichtung» des Trafikanten Trsnjek lassen in Franz Zorn und Empörung wachsen und er tut, was ihm sein Sinn für Gerechtigkeit aufträgt. Melancholisch, aber auch mit Leichtigkeit und liebevollem Witz beschreibt Robert Seethaler, wie ein junger Mensch erwachsen werden muss in einer brutalen Zeit. Er erzählt dies in wunderschönen, präzisen, eindringlichen Bildern und einer poetischen Sprache. Da Seethaler nicht nur Autor, sondern auch Schauspieler ist, darf man sich auf einen spannenden und anregenden Abend freuen. Im Anschluss an die Lesung sind die Gäste zum Apéro und zum Verweilen eingeladen. (U.S.)

gentliche Thema. Ein wesentliches komisches Element dieser Komödie entsteht aus der Tatsache, dass zu Shakespeares Zeit ausnahmslos auch Frauenrollen auf der Bühne von Männern gespielt wurden. Die von Shakespeare entwickelten Konstellationen, nach denen dann letztlich ein Mann eine Frau spielt, die sich wiederum als Mann ausgibt, ziehen viele Gags nach sich. Viola/Cesario wird zum «Mädchen-Knaben, Knaben-Mädchen», gewinnt rasch die Gunst Orsinos und wird von diesem beauftragt, seine Liebesbotschaften an Gräfin Olivia zu übermitteln. Und die Liebe bekommt mindestens drei Gesichter: Der Herzog ist also verliebt in Olivia. Olivias Herz beginnt für den Boten Cesario zu schlagen, Cesario verliebt sich in den Herzog. Für Olivia ist Cesario ein mäd-

chenhafter Knabe und für den Herzog ein knabenhaftes Mädchen. In Illyrien lässt sich die Liebe weder befriedigen noch erwidern, es ist ein Land des erotischen Deliriums. Und als Violas Zwillingsbruder Sebastian, oder ihr Doppelgänger erscheint, stellt sich die Frage, wer sich hat irre führen lassen: der Herzog oder Olivia? «Was ihr wollt» in der Version der Theater Kanton Zürich ist eine schnelle, zeitgemässe und wunderbar bunte Inszenierung, gespielt in der Unterwasserwelt Illyriens. Auch wer in der Regel wenig Zugang zu klassischen Stücken hat, wird hier in vollen Theatergenuss kommen. (san) Dienstag, 1. April, 20.15 Uhr Gemeindesaal Weid, Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Infos: www.theaterkantonzuerich.ch.

Frühling erwacht an der Kanti Enge Der preisgekrönte Autor Jean-Michel Räber hat sich eines Klassikers der deutschen Literatur angenommen, ihn bearbeitet und radikal aktualisiert. Das Resultat ist an der Kantonsschule Enge in Zürich zu sehen. Drei der 14 jugendlichen Darsteller kommen aus dem Säuliamt «Zu skandalträchtig», fanden es die Verleger in Deutschland. So brachte Frank Wedekind «Frühlings Erwachen» auf eigene Kosten in Zürich heraus. Im Mittelpunkt des Dramas stehen die Nöte, Erwartungen, Sehnsüchte, Seelenkämpfe und Lebensphilosophien junger Menschen. Gut 100 Jahre später hat das Stück nicht an Aktualität verloren. Die angeblich skandalösen Handlungen der Hauptfiguren hat Jean-Michel Räber ins Heute verlegt. Es geht um Mobbing und Ausgrenzung, Antriebslosigkeit und Überforderung, um Handy-Pornos und eine ungewollte Schwangerschaft. «Sexualität ist heute kein Geheimnis mehr, aber der Druck, einen perfekten Körper zu haben und Sexualität als performativen Akt ‹auszuführen›, ist gewaltiger denn je», schreibt Räber. Das macht das Erwachsenwerden nicht einfacher ... «Meine Rolle Denis erfährt, dass eine Mitschülerin von ihrem Vater verprügelt wird und reagiert mit vollkommenem Unverständnis», so Lysanne Stroomer, eine von drei Ämtler Darstellern. Sie verkörpert zudem den Lehrer Knüppeldick, der zusammen mit dem Lehrerkollegium auftritt. «Durch raffinierte Masken und Kostümen sehen wir aus wie alte Männer», so Lysanne Stroomer. Alte Herren, denen offensichtlich das Verständnis für ihre jungen Schüler fehlt. (tst.) Theater «Frühlingserwachen», frei nach Frank Wedekind. Vorstellungen am Samstag, 22. März,

Mittwoch, 26. März, 20 Uhr: Lesung mit

Freitag, 28. März, und Samstag, 29. März,

Robert Seethaler in der Regionalbibliothek,

jeweils um 20 Uhr, Kantonsschule Enge, Zürich.

Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt 15, Studenten und Schüler 10 Franken.

Tickets unter www.ken.ch/theater/tickets

Wer liebt wen auf Illyrien? (Bild zvg.)

oder an der Abendkasse.


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Veranstaltungen

agenda

Artenvielfalt rund ums Haus

Freitag, 21. März Affoltern am Albis 20.15: Wilhelm Busch «Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter». Poesie & Musik Vera Bauer. (Wort , Gesang, Violoncello) Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren: Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00-21.00: Moto Expo im «Break», Industriestrasse 19.

Samstag, 22. März Affoltern am Albis 14.00: Informationsveranstaltung der Musikschule Knonauer Amt für Eltern von Kindern ab der zweiten Klasse, die sich musikalisch betätigen möchten. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 16.00-19.00: Moto Expo im «Break», Konzert mit GP3 ab 20 Uhr, Eintritt frei, Industriestr. 19.

Freitag, 21. März 2014

Ausstellungen Aeugst am Albis

Vortrag von Werner Hauenstein im Vereinslokal des Nvba Im Naturgarten werden einheimische Wildtiere und Wildpflanzen besonders gefördert. Der Natur- und Vogelschutzverein lädt alle Interessierten zum Vortrag des Gartenprofis Werner Hauenstein ein. Naturnah meint nicht ein 1:1-Abbild der Natur, sondern vielmehr das Gefühl für die Natur und ihre Kreisläufe. Der wichtigste Grundsatz ist die Zusammenarbeit mit der Natur und ihre Einbindung ins Vorhaben. So schafft man Voraussetzungen für ein vielfältiges Leben von Pflanzen, Wirbeltieren und Insekten, und macht das Lebendige mit all seinem Wandel, seiner Bewegung und seiner Stimmung bewusst und spürbar – für alle Sinne. Bei der Bepflanzung werden einheimische Arten bevorzugt.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Wegwärts» durch die Natur Christine Covers grösste Inspirationsquelle. Ölbilder entstanden in Aeugst und Umgebung. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 17. April.

Das persönliche Mass an Pflege wird sich mit einiger Geduld und im Laufe der Zeit einstellen. Mit einer gehörigen Prise Gelassenheit und der Lust am Ausprobieren und Dazulernen kann die Arbeit in einem naturnahen Garten viel Freude machen.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine fantastische Reise in die Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr, bis 31. Okt.

Vortrag über naturnahe

Affoltern am Albis

Gartengestaltung am

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Quilts und textile Blüten» von Beatrice Lanter. Bewundernswerte Handarbeit der Aeugster Textilkünstlerin in zarten Farben, frischen Tönen und Leichtigkeit. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18 Uhr. Bis 30. März.

Freitag, 28. März, 20 Uhr, im Vereinslokal des Nvba, Giessenstr. 18, Affoltern. Infos: www. nvba.ch und www.bfnu.ch.

Naturnaher Garten. (Bild Werner Hauenstein)

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage. Eva Amrein-Degen, Jürg C. Bächtold, Esti Frei - Malerei, Objekte in Ton. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Mettmenstetten 9.00-11.30: KinderartikelbörseSecond-Hand: Frühlings- und Sommerkleider ab Gr. 68, Spielsachen und andere Artikel für Babys, Kinder und Jugendliche. Schulhaus Gramatt, Singsaal

Ottenbach 21.00: Rockabend mit DJ Hegi. Nur ab Vinyl-Platten der 60er, 70er, 80er! Güggel-Schüür und Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Sonntag, 23. März Affoltern am Albis 17.00: Ralph Dutli stellt drei seiner Bücher vor: «Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Bienen», «Liebe Olive» und «Soutines letzte Fahrt». Vorverkauf und Reservieren: www.scheidegger-buecher.ch oder im Laden. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse. 17.00: Kultur für Kinder: Theater Bilitz spielt «Piraten». Abenteuerliches Stück über die Kraft der kindlichen Fantasie von Charles Way. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Eva AmreinDegen, Jürg C. Bächtold, Esti Frei Malerei, Objekte in Ton. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Obfelden 11.00: Peter Landis spielt Inspirationen aus Indien und der Bretagne. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Stallikon 17.00: Ausstellung von Marietta Zürcher: «Manchmal ohne Gegenstand, aber nie ohne Tiefe». Vorstellung während des HeartbeatGottesdienstes. Reformierte Kirche Stallikon-Wettswil.

Dienstag, 25. März Bonstetten 06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Riethüsli-Zweibruggen-Spisegganzeige

Osterküken filzen und Osterdeko gestalten Das Familienzentrum Bezirk Affoltern lädt am Mittwoch, 9. April, zu gleich zwei Kreativkursen ein. Am Nachmittag für Kinder ab acht Jahren und am Abend für Erwachsene. Von 14 bis 16.30 Uhr lassen Kinder aus einem Styroporei, mithilfe der Technik «Nadelfilzen», ein flauschiges Osterküken entstehen, das anschliessend ganz persönlich ausstaffiert wird. Von 19 bis 22 Uhr sind die erwachsenen Teilnehmer an der Reihe österliche oder andere Styroporformen zu umfilzen und auszugestalten. So entsteht unter der Anleitung von Bea Zurfluh, Handarbeitslehrerin, eine hübsch arrangierte Schale auf den Ostertisch oder, neutral dekoriert, ein Blickfang für das ganze Jahr! Kinder brauchen nichts mitzubringen. Erwachsene bringen Osterdeko, Dekoteller oder Schale und, wenn vorhanden, Dekodraht mit. Anmelden bis Freitag, 28. März, über die Homepage oder telefonisch 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter). Weitere Infos und das ganze Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Joosrüti-St. Gallen. Wanderzeit ca. 4¾ Std. Anmeldung und Auskunft. Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Stallikon 10.15-10.45: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Mittwoch, 26. März Affoltern am Albis 9.30-11.00: Kleinkinderkurs für 1-bis 3-Jährige. Spiel, Anregungen und Austausch unter fachlich kompetenter Leitung, wöchentliche

Mit dem E-Bike sicher unterwegs

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Eva Amrein-Degen, Jürg C. Bächtold, Esti Frei - Malerei, Objekte in Ton. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 27. April. Schaulager Kunstfenster, Dorfstr. 13. So, 14-17 Uhr.

Ein Kurs für Seniorinnen und Senioren 55+ Seniorinnen und Senioren 55+ lernen und trainieren in Mettmenstetten den sicheren Umgang mit einem E-Bike. Veranstalter ist die Kommission für Altersfragen in Zusammenarbeit mit der Velogruppe Mettmenstetten und der Pro Senectute. Die Verkaufszahlen für Elektrovelos gehen stark nach oben. Aber auch die Unfallzahlen steigen. E-Bikes erleben vor allem bei den Senioren 55+ einen Boom. Die wachsende Zahl an Senioren auf elektrischen Fahrrädern ist nicht unproblematisch. Darunter sind einige, die lange nicht mehr Fahrrad gefahren sind. Ihnen fehlt die Fahrpraxis. Mit einem E-Bike fährt man bei gleichem Krafteinsatz bedeutend schneller als mit einem herkömmlichen Rad. Dies führt zu einem ungewohnt langen Bremsweg. Andere Verkehrsteilnehmer können auf den ersten Blick herkömmliche Fahrräder von E-Bikes nicht unterscheiden. Deshalb unterschätzen sie oft deren Tempo. Der Kommission für das Alter und den Leiterinnen und Leitern der Velo-

Treffen von 90 Minuten, für Eltern mit 1- bis 3-jährigen Kindern, Auskünfte erteilt Barbara Egger, Kursleiterin Kleinkinderkurse, dipl. Sozialpädagogin unter 077 404 87 45. Gemeinschaftshaus der Siedlung Looren. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli. 20.00: Robert Seethaler, Wiener Autor und Schauspieler, liest aus seinem neusten Roman «Der Trafikant». Im Anschluss Gespräch mit Autor und Apéro. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Hausen am Albis 10.00-11.00: Everdance ab 60+: einfache Schrittfolgen des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, Tel. 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

gruppe Mettmenstetten «Pro Senectute» ist es ein grosses Anliegen, dass Senioren 55+ und auch jüngere Personen sicher und mit Freude auf einem E-Bike fahren. Der Kurs «Mit dem E-Bike sicher unterwegs» soll im ersten Teil Theorie und rechtliche Voraussetzungen zum E-BikeFahren aufzeigen. Anschliessend kann auf der geschlossenen Piste ein Geschicklichkeitsparcours absolviert werden. Nachher geht es auf die Strasse mit allgemeiner Praxis im Strassenverkehr, wie Fahren im Kreisel, Linksabbiegen, Fahren im Schonraum und Bremsübungen. Der Kurs findet am Montag, 31. März, 14.30 bis 17 Uhr, auf dem Areal des Werk- und Feuerwehrgebäudes statt. Der Kurs ist kostenfrei. Für die Teilnahme benötigt man ein E-Bike und einen Velohelm. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Der Gratiskurs wird bei jeder Witterung durchgeführt. Angesprochen sind in erster Linie E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen ab 55 plus, auch jüngere Leute können teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer bei dieser Gelegenheit ein E-Bike ausprobieren möchte, kann bei Fredy Rüegg Velo-Sport, Affoltern, gegen frühzeitige Reservation eines mieten.

Donnerstag, 27. März

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «art by aemka» Bilder von Mike Knobel. Mo 19-20.30, Di 9-11 und 1920.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12. Bis 30. März.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch 0

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Affoltern am Albis 09.30-11.00: Kleinkinderkurs für 1bis 3-Jährige. Spiel, Anregungen und Austausch unter fachlich kompetenter Leitung, wöchentliche Treffen von 90 Minuten, für Eltern mit 1- bis 3-jährigen Kindern, Auskünfte erteilt Barbara Egger, Kursleiterin Kleinkinderkurse, dipl. Sozialpädagogin unter 077 404 87 45. Gemeinschaftshaus der Siedlung Looren. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Trio Wiesendanger-Studer-Wolfarth». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Sa/So/Mi 14.30 h D gespr., ab 6/4 J.

BIBI & TINA – DER FILM Fr/So/Di 17.30 h E/d/f, ab 14/12 J. Von Jean-Marc Vallée, mit Matthew McConaughey uva. Premiere! Do/Fr 17.45 h, 20.15 h SWE/d/f Sa 17 h SWE/d/f, 20.15 h D So 11.30 h SWE/d/f, 20.15 h D Mo/Di/Mi auch 17.45 h, 20.15 h SWE/d/f Di auch 14.30 h SWE/d/f, Seniorenkino 5. Woche/3 Oscars!

DALLAS BUYERS CLUB

DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND ab 12/10 J. Von Felix Herngren, mit Robert Gustafsson uva.

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2. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

PETTERSSON & FINDUS 4. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Sa/So 14.30 h D, ab 6/4 J. Mi 14.30 h, D ab 6/4 J.

MR. PEABODY & SHERMAN

Do/Sa/Mo/Mi 17.30 h PHILOMENA E/d/f, ab 10/8 J. Von Stephen Frears, mit Judi Dench uva. Matinee! So 11.30 h TABLEAU NOIR F/d, ab 6/4 J. Von Yves Yersin 2. Woche! Tägl. 20.30 h, So auch 17 h, E/d/f AUGUST: OSAGE COUNTY ab 12/10 J. Von John Wells, mit Meryl Streep uva. 9. Woche!

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Hausen am Albis 21.00: Müli-Talk. Im Gespräch mit Georges Köpfli, abtretender Gemeinderat in Hausen. Bar ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

3. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Premiere!

Sa/So 14.30 h, D, ab 10/8 J.

SHANA – THE WOLF’S MUSIC Von Nino Jacusso, nach dem Jugendbuch von Federica de Cesco 2. Woche! Do/Fr/Mo/Di/Mi 17.45 h TABLEAU NOIR F/d, ab 6/4 J. Von Yves Yersin 9. Woche/3 Oscars, inkl. «Bester Film»! Sa 16.45 h 12 YEARS A SLAVE E/d/f, ab 16/14 J. Von Steve McQueen, mit Chiwetel Ejiofor uva. Spezialvorstellung mit Einführung! So 17 h, E/d

MANHATTAN Von Woody Allen, mit Meryl Streep uva. 3. Woche! Tägl. 20.15 h, E/d/f, ab 10/8 J.

THE GRAND BUDAPEST HOTEL Von Wes Anderson, mit Bill Murray uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 4. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h 3D-D gespr., ab 6/4 J.

MR. PEABODY & SHERMAN Sa/So 17.15 h, 3D-D Ab 16/14 J. Von Noam Murro, mit Eva Green uva. Premiere/3D! Tägl. 20.15 h NEED FOR SPEED 3D-D, ab 12/10 J. Von Scott Waugh, mit Aaron Paul uva. Letzte Tage/3D!

300: RISE OF AN EMPIRE


Veranstaltungen

Freitag, 21. März 2014

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Das Einfrauorchester serviert ihr «gemischtes Plättli» Frölein Da Capo philosophiert in Obfelden Für alle, die das Frölein Da Capo – bestens bekannt aus der TVSendung «Giaccobo-Müller» – einmal live erleben möchten, präsentiert Kultur Obfelden diesen kulturellen Leckerbissen für Aug und Ohr.

Das Trio Fontane mit der Pianistin Andrea Wiesli, der Violinistin Noëlle Grüebler und dem Cellisten Jonas Kreienbühl. (Bild zvg.)

«Die goldene Gans» Ein Märchenkonzert in Bonstetten

Gitarre, Trompete, Öiphonium, Klavier, Nachttischlämpli … die halbe Stube führt Frölein Da Capo mit sich, wenn sie auf der Bühne performt. Mit dem Loop-Gerät wird dieses Arsenal live zusammengemischt und hübsch arrangiert. Das Programm heisst «gemischtes Plättli» und ist auch «öppe so vielsaitig» wie der Name verspricht. In ihren Mundart-Liedern behandelt Frölein Da Capo die wirklich wichtigen Dinge des Lebens wie Schuhe, Haarteile, Sporthosen. Natürlich geht es auch nicht ohne das eine Thema: Männer. Und so philosophiert sich die ProvinzDiva einmal mehr in Fahrt und Rage, lässt dabei tief blicken (also … metaphorisch gesprochen) und ihren Gedanken freien Lauf. Was nicht in jedem Fall eine gute Idee ist. Maria Kapossy Donnerstag 3. April, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Ob-

Ein zauberhaftes Konzerterlebnis für die ganze Familie; klassische Musik mit Schattenspiel und szenischer Verwandlung: «Die goldene Gans» ist eine faszinierende Kombination musikalischer Trouvaillen, interpretiert durch das renommierte Trio Fontane mit der Pianistin Andrea Wiesli, der Violinistin Noëlle Grüebler und dem Cellisten Jonas Kreienbühl, mit verblüffender Pantomime der Schauspielerin Marisa Zürrer. Die Märchenerzählung «Die goldene Gans» der Gebrüder Grimm, er-

zählt von der Sprecherin Monika Lichtensteiger, zieht sich als roter Faden durch das abwechslungsreiche, mit einer Prise Humor gewürzte Programm. Man darf sich von Schattenspielen und szenischen Verwandlungen verzaubern lassen und dazu die Musik von Bach, Debussy, Haydn, Tschaikowsky und weiteren Komponisten geniessen.

felden, Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt:

Märchenkonzert am Samstag, 22. März, um 17 Uhr

Konzert mit Elena und Valerij Kisseljow in Obfelden

in der reformierten Kirche Bonstetten.

30 (Legi: 25, Familien: 70) Franken, Platz reservieren unter www.kulturobfelden.ch.

Galante Klänge aus Neapel auf historischen Mandolinen

Eintritt frei, Kollekte.

Am dritten «Concerto piccolo» in der Kleinkonzertreihe spielt das Duo «Opus 1» Elena und Valerij Kisseljow in der reformierten Kirche Obfelden – und zwar auf Mandolinen aus dem 18. Jahrhundert.

Musik, um in alten Zeiten zu schwelgen GP3 an der Moto Expo in Affoltern Mittlerweile cruist der Mann mit der markanten, rauchigen Stimme mit einem Ami-Oldtimer durch die Gegend, doch Johnny Giussani verrät: «Ich bin früher selber Töff gefahren.» Co-Sänger und Gitarrist Eddie Fiorito fühlt sich der Motorrad-Szene ebenfalls verbunden: Töff-Fahrer sind coole Leute, ich habe schon viele schöne Feste erlebt.» Zusammen mit Pianist und CoSänger Mark Tenger sind sie GP3 – das Kürzel steht für Gitarre, Piano und drei Stimmen –, die Kleinformation von KoP. Am Samstagabend sorgen die Drei an der Affoltemer Moto Expo in der Break-Eventhalle für Stimmung.

Auf ihrem gemischten Plättli serviert das Frölein Da Capo gewonnene Weisheiten aus Pleiten, Pech und anderen Pfannen. (Bild Elisa Brügger)

«Musik, um in alten Zeiten zu schwelgen», verspricht Giussani. Das geht von Balladen über Zucchero-Songs bis zu Blues und Soul. Die Break-Bühne kennen die Musiker übrigens sehr gut – nicht nur von ihren Auftritten: «Wir haben sie selbst gebaut», verrät Giussani. Entsprechend darf man einiges von ihnen erwarten. «Wir geben sicher alles», versprechen die Musiker. (tst.) Konzert morgen Samstag, 22. März, 20 Uhr. Moto Expo heute Freitag 16 bis 21 Uhr und morgen Samstag, 10 bis 19 Uhr, Break-Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern.

Mandolinen aus dem 18. Jahrhundert. (Bild zvg.)

Concerto piccolo, Freitag 28. März, 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Dauer ca. 30. Minuten, Eintritt frei (Kollekte).

Von Vorstand, MuKo und Strasbourg Generalversammlung des Musikvereins Hedingen Ein neuer bewährter PR-Chef und Änderungen in der Musikkommission, der Rücktritt eines verdienten Musikanten sowie anstehende Termine waren Themen an der GV des MV Hedingen.

GP3 von links: Eddie Fiorito, Johnny Giussani und Mark Tenger. (Bild zvg.)

Im Konzert, das am 28. März unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfeldens stattfindet, präsentieren Elena und Valerij Kisseljow auf Instrumenten von Donatus Filano (Neapel, 1760) und Jannuarius Vinaccia (Neapel, 1778) von 19 bis 19.30 Uhr drei Stücke. Auf dem Programm stehen zwei Sonaten, komponiert von Emmanuele Barbella (1718-1777) und Giovanni Fouchetti (18. Jh. Neapel) sowie

ein «Duo C-Dur» für zwei Mandolinen von Gabriele Leone. In diesem Programm wird nach dem Ursprung der Mandoline gesucht. Die heutzutage bekannte Form der Mandoline trägt den Namen «Neapolitanische» und geht mit der ersten schriftlichen Erwähnung dieser Form auf das Jahr 1700 zurück. Die frühesten, heute erhaltenen, neapolitanischen Mandolinen stammen aus der Zeit um 1750, die Zeit, als in Neapel viele Komponisten lebten, die ihr Werk ausschliesslich der Mandoline widmeten. Diese fruchtbare Zeit wird als Hochblüte der Mandoline in Europa bezeichnet.

Nachdem im Verlaufe des Sommers eine neue Homepage ins Netz gestellt wurde, sollte per Ende 2013 jemand gefunden werden, der sie betreut. Remo Welti stellte sich dafür zur Verfügung. Er wurde an dieser GV als PRChef neu in den Vorstand gewählt, hatte dieses Amt aber bereits von 2005 bis 2010 inne. Gleichzeitig wurden Thomas Graf als Kassier und Monika Raschle als Präsidentin in ihren Ämtern bestätigt. Die Musikkommission (MuKo) wurde im letzten Jahr etwas umstrukturiert. Die drei Hauptpfeiler Sit-

zungsleitung, Kopierarbeiten und Aushilfensuche wurden auf drei unterschiedliche Personen des zurzeit sechsköpfigen Gremiums verteilt. Per GV konnte nun ein neues Mitglied in die MuKo gewählt werden: Fredl Baumann. Gleichzeitig zieht sich Thomas Vollenweider aus der MuKo zurück, übernimmt jedoch den internen Festwirt.

Bedauerlicher Austritt Thury Wyss war während 66 Jahren Mitglied des Musikvereins Hedingen. Aufgrund abnehmender Zufriedenheit mit den eigenen Leistungen gab er per GV den Austritt. Thury war ein hervorragender Klarinettist und überzeugte auf verschiedenen Saxofonen. Er war während zwölf Jahren engagierter Vize-Präsident und hat viele gesellige Anlässe organisiert.

Dichtes Jahresprogramm mit diversen Auftritten Nebst der Teilnahme am Aargauischen Musiktag in Wegenstetten stehen dieses Jahr noch viele andere Auftritte an. In Hedingen wird die Einweihung der neu errichteten Bibliothek am Wochenende vom 5. und 6. Juli untermalt. Die bekannten Auftritte an Muttertag, Nationalfeier und Chilbi bleiben bestehen. Ausserdem darf der Musikverein Hedingen im Herbst ein verlängertes Wochenende im Elsass verbringen. Am Freitag, 5. September, kann Strasbourg im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden. Das Highlight bildet das Konzert in Ribeauvillé am Samstagnachmittag. Weitere Infos unter www.mvhedingen.ch.


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Sport

Freitag, 21. März 2014

240 Mädchen und Knaben massen sich Hallenwinterwettkampf 2014 in Hedingen Am letzten Samstag, 15. März, fand in den Turnhallen von Hedingen der diesjährige Hallenwinterwettkampffinal statt. Knapp 240 Mädchen und Knaben aus den Jugendriegen des Turnverbandes Albis-Zürcheroberland (AZO) nahmen an diesem Wettkampf teil. ................................................... von lilian freund Im Winter haben in den verschiedenen Riegen die internen Ausscheidungen stattgefunden und so waren am Final in Hedingen nur die besten am Start. Es gab also vielversprechende Wettkämpfe. Die Teilnehmer mit den Jahrgängen 2007 bis 1997 massen sich in den Disziplinen Fünferhupf, Springseilen, Klettern, Ballzielwurf und Hindernislauf. Es wurde um jeden Punkt, jeden Zentimeter und jede Hundertstelsekunde gekämpft. Am Start waren verschiedene Riegen aus dem Amt und auch Wald und Wetzikon. Es fanden viele Zuschauer den Weg in die Turnhallen Güpf und Schachen, um dort die Mädchen und Knaben anzufeuern. Für ihr Kommen wurden sie mit spannenden Wettkämpfen belohnt.

Bestwerte für Salome Hegi und Sabine Frey Die Athleten mussten beim Fünferhupf in fünf Sprüngen möglichst weit springen. Dies meisterte Moritz Kümmerli aus Aesch bei den Knaben am besten und erzielte mit 12.25 Metern die Tagesbestweite. Das beste Mädchen, Salome Hegi aus Mettmenstetten, sprang mit 12.10 Metern nur 15 cm weniger weit. Im Springseilen wurde gezählt, wie oft in einer Minute das Seil übersprungen werden konnte. Simon Kobelt aus Wald schaffte drei Umdrehungen pro Sekunde, 183 Mal übersprang er das Seil! Sabine Frey aus Ottenbach drehte das Seil 177 Mal um sich. Beim Klettern musste möglichst schnell die fünf Meter hohe, senkrechte Kletterstange erklommen werden.

Mit 3,8 Sekunden war Jérémy Zinder aus Aesch der Schnellste. Der Ballzielwurf bestand darin, dass die Wettkämpfer in 90 Sekunden eine kurze Laufstrecke zurücklegen mussten und den Tennisball durch einen Reifen zu werfen hatten. Dabei wurden die Treffer gezählt.

Jan Burkhardt am flinksten Der Hallenwechsel vom Güpf in den Schachen oder umgekehrt war eine willkommene Abwechslung, um danach die nächsten Wettkampfteile voller Elan wieder ausführen zu können. Beim Hindernislauf war Schnelligkeit und Wendigkeit gefragt, um möglichst flink den Parcours zu absolvieren. Dies schaffte Jan Burkhardt aus Hedingen am besten – mit vier Sekunden Vorsprung auf den Zweitschnellsten. Nach den Wettkämpfen konnten sich die Athleten, Leiter und Zuschauer in der kleinen Festwirtschaft im Schachen im Foyer oder auf der Bühne, von wo aus der Hindernisparcours verfolgt werden konnte, verköstigen lassen und so die Zeit bis zur Rangverkündigung überbrücken. Bei den Mädchen führten die Riegen aus Ottenbach und Obfelden den Medaillenspiegel mit je vier Podestplätzen an. Bei den Knaben lohnte sich der weitere Weg für Wald, sie konnten mit fünf Medaillen nach Hause reisen. Erneut können die Organisatoren auf einen gelungenen Hallenwinterwettkampf zurückblicken und freuen sich, alle in zwei Jahren wieder in Hedingen willkommen zu heissen.

Ranglistenauszug: Mädchen: Kat. A 97-99: 1. Sabine Frey, Ottenbach, 4253; 2. Leana Strebel, Ottenbach, 3840; 3. Janine Wälti, Wetzikon, 3576. Kat. B 00/01: 1. Salome Hegi, Mettmenstetten, 4179; 2. Gioia Strebel, Ottenbach, 4159; 3. Seraina Zarda, Mettmenstetten 3936. Kat. C 02/03: 1. Lea Bieri, Obfelden, 4017; 2. Elena Koller, Ottenbach, 3880; 3. Layla Grenacher, Mettmenstetten, 3742. Kat. D 04/05: 1. Mathilde Zehnder, Obfelden, 3379; 2. Hanna Studer, Hausen, 3225; 3. Marina Hagenbuch, Obfelden, 3172. Kat. E 06/07: 1. Lynn Grosjean, Bonstetten, 2897; 2. Lynn Zimmer-

Die Präsidentenglocke des Bezirks-Schützenvereins ging anlässlich der Delegiertenversammlung vom scheidenden Viktor Stutz (rechts) zum neuen Präsidenten Heinz Meili über. (Bild Urs E. Kneubühl)

Neuer Präsident für Bezirks-Schützen Heinz Meili, FSV Wettswil, löst Viktor Stutz, PRSV Hausen, ab Mit einhelliger Zustimmung verabschiedeten die Delegierten an der DV des Bezirks-Schützenvereins Affoltern im Gemeindesaal Hausen sämtliche Anträge. ................................................... von urs e. kneubühl Mit Heinz Meili, Präsident des FSV Wettswil und Nachwuchs-Chef im BSVA, hat der Bezirks-Schützenverein einen neuen Präsidenten. Er löst den zurücktretenden Viktor Stutz ab, welcher fast zehn Jahre im Vorstand, davon sechs Jahre als Präsident, im BSVA geamtet hat und jetzt eine Auszeit nimmt. Mit lobenden Worten würdigte Ehrenpräsident Josef Wyss die Person und die Arbeit des scheidenden Präsidenten. Als äusserst kollegial und stets hilfsbereit habe er sich erwiesen und einen entsprechend guten Job gemacht. «Er hat mit viel Feingefühl Neuerungen eingeführt und den BSVA engagiert im kantonalen und schweizerischen Verband vertreten.» Die Ernennung zum Ehrenmitglied sei daher höchst verdient, sagte Wyss, und die Delegierten aus den Vereinen bestätigten dies einstimmig und mit grossem Applaus.

mann, Obfelden, 2669; 3. Nessina Burgener, Wald, 2659. Knaben: Kat. A 97-99: 1. Sascha Kunz, Wald, 4415; 2. Jasper Ooms, Wald, 4169; 3. Jérémy Zinder, Aesch,

3911.

Kat.

Jahresberichte, Rechnung und Budget Treffsicher organisiert vom Pistolenund Revolver-Schützenverein Hausen startete die 131. ordentliche Delegier-

tenversammlung des BSVA am vergangenen Freitagabend mit einem bunten Klangteppich des Musikvereins Harmonie Hausen. Unter der Leitung von Dirigentin Rägle Brawand präsentierten Musikerinnen und Musiker einen feinen Mix aus schmissigen Märschen und zeitlosen Ohrwürmern wie «Giggerig», «Guantanamera», «Save the last dance» und «Hello, Mary Lou». Ein Glanzresultat, wie der anhaltende und leidenschaftliche Applaus der Versammlung bestätigte. Auch der warmherzige Willkommensgruss seitens der Gemeinde Hausen, überbracht von Gregor Blattmann, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltressorts, sowie dessen sinnige Worte zum Dorf, zu Vereinsleben und Zusammenhalt wurden mit viel Applaus verdankt. Die nachfolgenden ordentlichen Traktanden brachten keine grossen Voten und wurden allesamt mit Einstimmigkeit verabschiedet. Dazu gehörte der letzte Jahresbericht des abtretenden Präsidenten sowie der einzelnen Ressortchefs, ebenso die Jahresrechnung und das Budget, welche sich im ähnlichen Rahmen wie je im Vorjahr bewegen und die Festsetzung des Jahresbeitrages und der Vorstandsentschädigung. Sämtliche Berichte können auf der Homepage www.bsva.ch im Detail nachgelesen werden.

Wahlen, Anträge und Ehrungen Für die Wahlen in den Vorstand stellten sich die bisherigen Bruno Künzli

(Schützenmeister 300 m), Bruno Schneiter (Match-Chef 300 m), Arthur Urech (Match-Chef 25/50 m), Albert Suter (Jungschützen-Chef), Heinz Meili (Nachwuchs-Chef), Dora Vollenweider (Aktuarin) und Ruth Scherrer (Kassiererin) wiederum zur Verfügung und wurden von der Versammlung einstimmig und mit Applaus bestätigt. Weiterhin vakant bleibt die Position des Schützenmeisters 25/50 m; die Suche geht hier weiter. Für den aus gesundheitlichen Gründen zurücktretenden Viktor Stutz wurde dagegen mit Heinz Meili ein Nachfolger gefunden, dem bei der Abstimmung sämtliche Delegierten ihr Vertrauen aussprachen. Anschliessend wurde den Anträgen um eine Reglementsänderung beim BSVA-Winterschiessen (Distanzen werden vom Veranstalter bestimmt: 25 m oder 50 m oder auch beide), eine Modusanpassung für die Wanderpreise aller drei Distanzen (Anzahl Resultate geteilt durch Anzahl Schützen) sowie um das Auslaufen lassen der Kränze (aus Kostengründen) jeweils unisono zugestimmt. Zum Schluss konnte eine stattliche Anzahl von Schützinnen und Schützen für langjährige und spezielle Verdienste sowie herausragende Resultate geehrt werden. Die Empfänger von Ehren-, Verdienst- und Stapfermedaillen sowie von Auszeichnungen für Feldmeisterschaften, Bezirksschiessen, Jahresmeisterschaften und Vereinskonkurrenz wurden entsprechend mit grossem Applaus bedacht.

B

00/01: 1. Simon Kobelt, Wald, 4251; 2. Jan Burkhardt, Hedingen, 4029; 3. Moritz Kümmerli, Aesch, 3989. Kat. C 02/03: 1. Ramon

Marcon,

Wald,

4018; 2. Tobias Rutishauser, Bonstetten, 3750; 3. Philip Kobelt, Wald, 3730.

Max Müller und Adolf Bichsel zu Schweizer Ehrenveteranen ernannt Zopfschiessen und Generalversammlung der Schützenveteranen

Kat. D 04/05: 1. Marc Signer, Wettswil, 3651; 2. Mike Schumacher, Ottenbach, 3587; 3. Nils Launer, Obfelden 3448. Kat. E 06/07: 1. Gaetan Zehnder, Obfelden, 3112; 2. Silas Del Bon, Birmensdorf,

Wer schafft am meisten Umdrehungen in der Minute?

2718;

3.

Fabio

Rüegg, Obfelden, 2706.

Wer trifft in 90 Sekunden die meisten Tennisbälle in den Reifen? (Bilder zvg.)

Bei herrlichem Wetter wurde am vergangen Samstag um 13 Uhr auf den Schiessplätzen Zwillikermoos (300 m) und Chüeweidhölzli (25 / 50 m), der erste Wettkampf ausgetragen. Die Beteiligung war sehr erfreulich: Nicht weniger als 87 Schützinnen und Schützen beteiligten sich auf der Distanz von 300 m. Auf der Distanz 25 und 50 m schossen 28 Schützinnen und Schützen. Um 15.30 Uhr konnte der Präsident Toni Hauser die Generalversammlung eröffnen. Die Schützenstube war bis auf den letzten Platz gefüllt. In seinem Jahresbericht konnte er einige hervorragende Resultate von Ämtler Schützen erwähnen. So wurde Daniel Maurer aus Wettswil als bester Schütze des Kantons mit der Pistole auf 25 m im Jahresstich mit 98 Punkten Erster. In der Einzelkonkurrenz 300 m Kat. D, belegte Fritz Aeschlimann aus Affoltern den 2. Platz. An den kantonalen Matchmeisterschaften

300 m siegte in der Kat. D, zwei Stellungen, Urs Kamm aus Wettswil. Am gleichen Anlass erreichte Daniel Maurer aus Wettswil mit der Pistole B Match auf 50 m, den 2. Rang. Ein Höhepunkt war die Übergabe der Urkunde an zwei Schützen, welche im Alter von 80 Jahren zu Ehrenveteranen des Schweizerischen Schützenverbandes ernannt wurden. Es sind dies Max Müller aus Obfelden und Adolf Bichsel aus Knonau. Alle anderen Geschäfte wurden ohne Wortmeldungen abgehandelt. Vielleicht auch, weil alle auf das Rangverlesen vom Zopfschiessen gespant waren.

Die Sieger heissen Fritz Aeschlimann, Alfred Huber und Otto Studer Sieger über 300 m wurde mit 95 Punkten Fritz Aeschlimann, gefolgt von Hans Gerhard und Walter Grimmer mit 92 Punkten. Ebenfalls 92 Punkte: Urs Kamm, Hans Kern, Ernst Wicki,

Werner Steiner, Herbert Bühler, Alfred Koller. 91 Punkte: Peter Buchmann, Anton Hauser, Erwin Ilg, Peter Zürcher. 90 Punkte: Herbert Fankhauser, Heinz Hug, Jakob Schenkel. 89 Punkte: Karl Huber, Peter Nyfeler, Alfred Rubli, Josef Wyss, Vreni Steiner 88 Punkte: Urs Hagmann, Werner Imhof, Alois Zemp, Hans Marti. 87 Punkte: Sigve Bu, René Zimmerman. 86 Punkte: Emil Landis, Beda Rütimann. 85 Punkte: Hans Pfister, Ulrich Weiss Sieger 50 m wurde mit 94 Punkten Alfred Huber vor Fritz Suter mit 91 Punkten gefolgt von Josef Wyss mit 84 Punkten. Sieger 25 m wurde mit 92 Punkten Otto Studer vor Josef Pfiffner mit 92 Punkten, gefolgt von Peter Schoch mit 91 Punkten. 90 Punkte: Alfred Baur, Elisabeth Hauser. 89 Punkte: Josef Wyss. 88 Punkte;: Fritz Suter, Jakob Schenkel. 87 Punkte: Werner Schlatter. 86 Punkte: Peter Keller. Alle Resultate sind auf der Homepage des ZKSV und BSVA nachzulesen.


Sport

Freitag, 21. März 2014

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Der Schnellste seiner Altersklasse Adrian Brennwald am Trail du Petit Ballon Dritter Gesamtrang und bester seiner Altersklasse – der Aeugster Ultra-Ausdauer-Athlet Adrian Brennwald darf mit seinem Saisonstart zufrieden sein. Nach zwei, drei kleinen Wettkämpfen über zehn bis 15 Kilometer wagte sich Adrian Brennwald vergangenen Sonntag in Frankreich an den Trail du Petit Ballon. 50 Kilometer und 1900 Höhenmeter galt es hier zu bewältigen. Eine erste Standortbestimmung für den Aeugster, der im vergangenen Jahr immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte.

Auf Podestkurs: Adrian Brennwald am Trail du Petit Ballon. (Bild zvg.)

Rund 1000 Starter stellten sich der grossen Herausforderung. Weil es schon bald nach dem Start in Fingertrails ging und das Überholen entsprechend schwierig werden würde, wollten sich alle möglichst weit vorne einordnen. Entsprechend war das Tempo. Ein Konkurrent setzte sich schon bald solo ab, derweil sich Brennwald in der Vierer-Verfolgergruppe positionierte.

Eigenes Tempo durchgezogen Während andere forcierten und dem später Tribut zollten, zog Brennwald sein Tempo durch und erreichte den höchsten Punkt als Zweiter. Im technisch anspruchsvollen ersten Teil bergab konnte er den Rückstand auf den Führenden sogar noch verkürzen. Dann ging es auf Forstwege – und ins Gewusel der Läufer auf der kürzeren Route. Brennwald erlitt eine Krise und musste einen Gegner, den späteren Sieger, passieren lassen. Mit einer guten Minute Rückstand auf den Ersten erreichte der Aeugster schliesslich als Gesamtdritter – und Schnellster seiner Altersklasse – das Ziel. «Wenn ich gewusst hätte, dass der Zweite nur 30 Sekunden vor mir war, hätte ich vielleicht noch mehr Kräfte mobilisieren können», mutmasst er. Doch alles in allem ist er mit dem Rennverlauf und seiner Leistung zufrieden. Zuversichtlich stimmt auch die Muskulatur: «Im Moment geht es gut», so Brennwald. Trotzdem wird er diese Saison Woche für Woche planen müssen. Entsprechend meidet er Wettkämpfe mit zu langer Anreise. Nächste grosse Ziele sind der Eiger Ultra Trail über 101 Kilometer und 6700 Höhenmeter am 19. und 20. Juli sowie der Irontrail über 202,7 km und 11 520 Höhenmeter. (tst.)

Wer gewinnt Muni Simon? Gibelschwinget in Bonstetten Und es ist bald wieder so weit, das traditionelle und bekannte Gibelschwinget in Bonstetten findet wieder statt. Am Sonntag, 27. April (Verschiebedatum 4. Mai), steigen die Männer wieder in die Schwinghose. Der Siegerpreis wird Muni Simon sein. Dieser kräftige Muni aus der Zucht von Martin Haab in Mettmenstetten wurde für den Fototermin schön gemacht und posierte auch dementsprechend. Muni Simon ist 16 Monate alt und ein original Schweizer Braunvieh. Zur-

zeit lebt er noch auf dem Hof, bis er dann nach dem Gibelschwinget vielleicht ein neues Zuhause bekommt. Die Spender sind die beiden Ämtler Hugo Trachsler und Reto Bernhard. Wer auf dem zweiten Rang landet oder darunter, wird nicht leer ausgehen. Der Gabentisch auf dem Gibel wird reich bestückt sein, unter vielem wird auch ein Motorroller zu gewinnen sein. Wer nun nicht bis am Sonntag, 27. April, warten kann, um auf den Gibel zu kommen, die Bar ist bereits am Freitag, 25. April ab 21 Uhr geöffnet. Anja Bernhard Infos unter www.zksv.ch / Am Albis

Von links: Hugo Trachsler, Martin Haab, Reto Bernhard mit Muni Simon. (Bild Anja Bernhard)

Die Radsportschüler des RRC Amt mit ihren neuen Kinderrennrädern, die unter anderen von Ken Kübler (Kübler Sport, hinten links), Bernd Meier (Maler), Thomas Müller (Zimmerei), Geri Schär (A3 Betonpumpen) und Walo Rüegg (Velosport, rechts) gesponsert wurden. (Bild Martin Platter)

Neue Rennräder für Radsportschüler Radrennclub Amt hat wieder Kinderrennräder angeschafft Etliche Jahre gab es mangels Interesse keine Radsportschule mehr im Radrennclub Amt. Damit ist jetzt Schluss. Dank dem Kids-Bike-Treff hat sich wieder eine stattliche Anzahl Radsportschüler gefunden, die sich auch an Strassenrennen versuchen. Am Samstag war Veloübergabe. ................................................... von martin platter Fröhliche Gesichter am letzten Samstagmorgen im und um das ZweiradFachgeschäft Fredy Rüegg Velosport beim Bahnhofplatz in Affoltern. Kinder in blau-weissen Radrennclub-AmtTrikots wieseln herum. Erwachsene tauschen sich geschäftig aus. Dann endlich ist es so weit: Walo Rüegg übergibt die bestellten acht «Specialized»-Kinderrennräder an die vorbestimmten Radsportschüler. Der Fotograf ruft fürs Gruppenbild zusammen, rückt Räder, Kids und Sponsoren ins rechte Licht. Nur einer fehlt auf dem Foto, RRC-Präsident René Graf, der gelassen daneben steht und strahlt wie ein Maikäfer. «Auf diesen Moment habe ich Zeit meines Amtes als RRC-Präsident hingearbeitet. Diese Vision, dass wir dereinst wieder eine Gruppe Radsportschüler beisammen haben werden, habe ich stets im Kopf gehabt», sprudelt es aus Graf heraus. Er erinnere sich noch lebhaft, als das letzte Foto mit RRC-Amt-Radsportschülern

vor Fredy Rüeggs Radsportgeschäft entstanden sei. Er sei damals Rennfahrer im Juniorenalter gewesen. Und nun begännen ihm bereits die eigenen Kinder um die Ohren zu fahren, erklärt Graf lachend.

Entlastung für die Eltern Dass der RRC Amt Kinderrennräder kauft, die er dann für eine kleine Miete temporär an seine Jungmitglieder verleiht, wurde bereits früher so gehandhabt, um die Portemonnaies der Eltern zu schonen. Denn die Kinder wachsen in der Pubertät schnell, was den regelmässigen Wechsel des Velos auf die nächste Grösse nötig macht. An der letzten Generalversammlung wurde deshalb beschlossen, acht Kinderrennräder in verschiedenen Grössen zu kaufen. Denn mit dem Kids-Bike-Treff hat die RRC-Führung wieder eine stattliche Anzahl Kinder für den Radsport gewinnen können, die diese Anschaffung rechtfertigt. Dass der RRC wieder über eine funktionierende Nachwuchsabteilung verfügt, ist weder selbstverständlich noch entspricht dies einem Trend. Der Blick auf die nationale Strassenradsportszene zeigt vor allem im Nachwuchsbereich ein düsteres Bild. Der Rennkalender wird mit jedem Jahr dünner. Gerade noch vier nationale Elite-Radsportgruppen bieten den jungen Rennfahrern ein Sprungbrett zu den Berufsfahrern. Die Basis scheint die Imageschäden auszubaden, die die Profis mit ihren nicht enden wollen-

den Dopinggeschichten eingebrockt haben.

Hinter Cancellara klafft ein Loch Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Lücke im Radsport, die sich hinter Überflieger Fabian Cancellara anbahnt, ist auch hausgemacht. Immer weniger Jugendliche wollen das entbehrungsreiche Leben eines Radsportlers auf sich nehmen, mögen sich auf dem Rennrad im immer dichter werdenden, aggressiven Strassenverkehr bei jedem Wetter abschinden. Altgediente Radsporttrainer attestieren den heutigen Teenagern denn auch immer häufiger fehlenden Biss und zu geringe Konzentration, um im harten Metier zu bestehen. Das spiegelt sich auch in der Startliste des aktuellen Grand Prix Osterhas, der am Ostersamstag, 19. April, stattfindet. Vier Wochen vor der Paradeveranstaltung des RRC Amt haben sich noch keine zehn Elite-Fahrer angemeldet. Bei den Junioren sind es sogar nur deren sieben. Eine Entwicklung, die OK-Präsident Dino Rey bereits über Kategorienzusammenlegungen nachdenken lässt, damit sich die Fahrer nicht völlig auf der Rundstrecke an der Lindenmoosstrasse verlieren. Erfreulich ist deshalb, dass es mit dem Bestand der eigenen Radsportschüler wieder bergauf geht. Am 19. April anlässlich der Schülerrennen über Mittag erfolgt bei acht von ihnen am GP Osterhas die rennmässige Jungfernfahrt mit den neuen Rennvelos.

Ein Leckerbissen für Tennisfreunde Grosser Event in der Tennishalle Aesch Kidsturnier, Mentalseminar, Rackettest – Tennisenthusiasten der Region erwartet beim Event der Tennisschulen «let’s play» und «Raggenbass & Schmidt» am 29. März in der Tennishalle Aesch ein vielfältiges Programm. Bei der Kooperation der beiden Tennisschulen erhalten Teilnehmer die Möglichkeit, von 11 bis 17 Uhr die neusten Rackets der Saison 2014 gratis zu testen. Angesagt haben sich die Hersteller Babolat, Prince, Wilson und Solinco. Eine Anmeldung hierfür ist nicht nötig – im Gegensatz zum Mentalseminar mit dem «Head Man» Stephan Medem. Der ehemalige Schweizer DavisCup-Spieler weilt bereits zum zweiten Mal in der Region. Nach seinem begeisternden Event beim TC Wettswil im September 2013 bekommen Tennisspieler jeden Levels von 13 bis 15 Uhr nochmals die Möglichkeit, bei ei-

nem spannenden Seminar die mentalen Aspekte des Spiels noch besser kennen zu lernen.

Aufschlagmessung mit Radarkanone Und während die Eltern die neusten Rackets testen oder sich beim «Head Man» Tipps holen, können die zukünftigen Cracks (Jahrgang 2004 und jünger) beim offiziellen Swisstennis Kidsturnier über das 6-Meter-Netz und im ¾ Feld erste Turniererfahrungen sammeln. Beginn des Turniers ist 12 Uhr (Ende ca. 16 Uhr). Cracks, die ihr Racket rechtzeitig zur Frühjahrssaison neu besaitet haben möchten, sind beim professionellen Turnierbesaiter vom pnp Racketservice in besten Händen. Für die Abrundung des Events sorgen zudem eine Tombola mit vielen interessanten Preisen sowie eine Aufschlagmessung mit der Radarkanone. Für das leibliche Wohl der Teilnehmerinnen ist ebenfalls gesorgt.

«Head Man» Stephan Medem beim TC Wettswil im September 2013. (Bild zvg.) Anmeldungen für die verschiedenen Aktivitäten nimmt Andrea Dürst unter tstcwandrea@gmail.com entgegen. Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 27. März. Kosten für das Mentalseminar: 30 Franken pro Person; Kosten für das Kidsturnier: 15 Franken pro Kind.


Sport

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Freitag, 21. März 2014

Im Playoff-Halbfinale Damen des UHC Mettmenstetten Unicorns kämpften sich durch 9:7, 6:12 und 10:9: Hauchdünn konnten sich die Mettmenstetter Unihockeyanerinnen gegen Cupfinalist Red Devils MarchHöfen Altendorf durchsetzen.

Als «Seniorinnen» am Start: Romy Bill, Sabine Klopfer, Claudia Götschi (vorne von links). Nadia Venzin, Karin Mendler, Pascale Dudli (hinten). (Bild zvg.)

Ämtler Korbballerinnen mit viel Spass dabei Start an Schweizer Senioren-Meisterschaft Wer denkt, bei der Schweizer Seniorinnen- und Senioren-Meisterschaft im Korbball handle es sich um einen geruhsamen Alters-Zeitvertreib für in die Jahre gekommene Sportler, der täuscht sich gewaltig. Gespielt wird ab 35 Jahren aufwärts, und in den Reihen so mancher starken Mannschaft befinden sich gar ehemalige NLA- und NLBSpieler und Spielerinnen. Geschenkt wird einem bei dieser Veranstaltung also nichts. Bei der diesjährigen Meisterschaft des Schweizerischen Turnverbandes, die am 16. März in Aarwangen ausgetragen wurde, war zum ersten Mal

auch ein Korbball-Damenteam des TV Hausen am Start. Mit nur einer Auswechselspielerin kämpfte sich das Team durch die acht Begegnungen und landete nach vier gewonnenen Partien, einem Unentschieden und drei verlorenen Spielen auf einem guten fünften Rang. Doch das Wichtigste: Alle waren mit viel Spass bei der Sache, genossen das harmonische Zusammenspiel, die gute Stimmung und legten einen ausgeprägten Kampfgeist an den Tag. Fest steht: An der Seniorinnen-KorbballMeisterschaft 2015 sind die Ämtlerinnen wieder dabei!

Die Best-of-3-Serie, gegen die diesjährigen Cupfinalisten Red Devils MarchHöfen Altendorf, begann mit einem Heimspiel für die Einhorn-Damen am 8. März in der Sporthalle Dorfmatt in Rotkreuz. Nach kurzem gegenseitigem «Abtasten», zappelte der Ball schon bald im eigenen Tor und nicht wie erhofft bei den Gegnerinnen. Die Mettmenstetterinnen waren also gewarnt, aufwachen war angesagt. Es wurde auf beiden Seiten hart gekämpft und man wollte sich gegenseitig keine Geschenke machen. Dank einer ausgezeichneten Torhüterleistung von C. Fiechter, stand es zur ersten Drittelspause nur 1:2 für die Märchlerinnen. Auch im zweiten Drittel kamen die Unicorns nicht an ihre Bestleistung heran und kassierten durch dumme Eigenfehler mindestens drei weitere Tore. Die Mettmenstetterinnen konnten gegen die defensiv starken Gegnerinnen auch im Mitteldrittel nur zwei Tore erzielen. Somit stand es 6:3 für March und man ging, mit dem Messer am Hals und einem Dreitore-Rückstand, ins letzte Drittel. Doch die Einhörnerinnen wussten um ihr Potenzial und glaubten daran, dieses Spiel noch zu ihren Gunsten drehen zu können. Nach und nach fanden die Unicorns zurück ins Spiel und der Ball den Weg ins Tor. Schon bald durfte man den Ausgleich zum 6:6 bejubeln. Die Teufelinnen waren total von der Rolle, was die Einhörnerinnen gnadenlos ausnutzten. Mit

vielleicht etwas Glück, aber sicherlich mit grossem Willen und Herzblut, konnte man das Spiel drehen und gewann schliesslich mit 9:7. Gewarnt, aber mit einem sehr gutem Gefühl, durfte man tags darauf nach Buttikon reisen. Die Ämtlerinnen wussten, wenn sie so spielen würden, wie im letzten Drittel, konnte diese Serie schon entschieden werden. Mit etwas müden Beinen, starteten die Einhörner wieder schlecht in die Partie und lagen schon bald mit einem Tor im Rückstand. Die Märchlerinnen spielten um einiges besser und machten es den Unicorns schwer, Torchancen zu kreieren. Zur ersten Drittelspause stand es wie tags zuvor 1:2 für March. Auch im Mitteldrittel kamen die Mettmenstetterinnen nicht auf Touren. Die Märchlerinnen legten vor und die Unicorns konnten nur bedingt mithalten. Zum Drittelsende stand es 4:7. Klar war man noch am Ball, einen Dreitore-Rückstand kannte man ja schon. Doch es machte sich eine gewisse Unruhe und Nervosität bemerkbar, welche den Mettmenstetterinnen womöglich das Genick brach. Sichtlich schlecht starteten die Unicorns ins letzte Drittel. Nun waren sie völlig von der Rolle und die Märchlerinnen nützten ihrerseits ihre Chancen zu 100 % aus und legten Tor um Tor vor. Die Mettmenstetterinnen waren eindeutig geschlagen und verloren dieses Spiel klar, mit 6:12.

Play-off-Krimi geht weiter Es kam also zum Showdown am 16. März. Wiederum startete man denkbar schlecht. Nach nur zehn Sekunden zappelte der Ball schon wieder im ei-

genen Tor. Doch 20 Sekunden später konnten die Einhorn-Damen ausgleichen und die Partie war lanciert. Diesmal waren es die Mettmenstetterinnen, welche endlich auch einmal in Führung gehen konnten. Tor um Tor konnte man erzielen und so stand es nach 20 Minuten 7:2. Das Halbfinale rückte in unmittelbare Nähe. Doch die Teufelinnen wollten sich nicht so einfach geschlagen geben und spielten ihrerseits ein torreiches Mitteldrittel, welches mit 2:5 an die Märchlerinnen ging. Es stand nur noch 9:7, als die letzten 20 Minuten angepfiffen wurden. Weder der Gegner noch die Einhörner verteilten nun noch Geschenke. Es wurde hart gekämpft und man spürte, dass beide Teams gewinnen wollten. Die Mettmenstetterinnen verteidigten ihren Vorsprung mit den letzten mobilisierten Kräften und doch gelang es den Gegnerinnen, noch zwei Tore zu erzielen. Aber auch die Mettmenstetterinnen legten im letzten Drittel noch ein Tor hin und durften mit einem knappen 10:9 den Halbfinal-Einzug feiern. Schon dieses Wochenende geht der Play-off-Krimi gegen die UHC Tafers-Schmitten weiter. Gegen dieses Team haben die Mettmenstetterinnen noch eine Rechnung offen. Sie waren schon letztes Jahr die Gegnerinnen im Halbfinale. Damals verlor man die Serie bitter mit 9:8 in der Verlängerung des dritten Spiels. Am Samstag, 22. März, um 19 Uhr wird das Spiel in der Sporthalle Stigeli in Affoltern angepfiffen. Das Team hofft auf zahlreiche Unterstützung und wird wiederum alles geben, um dem Traum des Schweizer Meistertitels etwas näherzukommen.

Drei von vier Punkten geholt Heimrunde: Buccaneers gegen Adliswil und Mutschellen Nach Patt und Torfestival gegen die Tabellenschlusslichter aus Adliswil und Mutschellen hätte es für die Unihockeyaner aus Sellenbüren beinahe zum Punktemaximum gereicht. Die Partie gegen den Tabellenletzten aus Adliswil begann wenig animiert. Zwar gingen die leicht überlegenen Buccs durch Timon Annen und Stefan Leuenberger zweimal in Führung, kassierten nach defensiven Unkonzentriertheiten jedoch beide Male postwendend den Ausgleich. Als die mässig intensive Begegnung nun so vor sich hinplätscherte, gingen die Buccaneers durch ein von Severin Haab geschickt provoziertes Eigentor wie aus dem Nichts noch ein drittes Mal in Führung und sahen lan-

ge Zeit wie die sicheren Sieger aus. Doch als der Schiedsrichter wenige Sekunden vor Schluss den Adliswilern wohl zu Recht noch einen letzten Freistoss zusprach, gelang den Gästen tatsächlich noch der viel umjubelte Ausgleich. Grenzenloser Ärger stand Headcoach Thomas Brodbeck ins Gesicht geschrieben.

Wer hat noch nicht? Wer will nochmal? Spektakel pur dann beim 9:6-Sieg im Lokalderby gegen Mutschellen. Nach desaströsem Start und 0:3 Rückstand nach wenigen Minuten, drehten die Ämtler, im Stolz verletzt, nun gehörig auf. Noch vor der Pause kamen sie nach Toren von Joël Wuillemin (3) und Sven Eckert auf 4:5 heran. Und die teilweise als launisch und verspielt

verschrieene Sellenbürener Offensivabteilung hat sich nun warmgeschossen und powerte auch in der zweiten Halbzeit in der Kadenz einer Nähmaschine weiter. Nacheinander trafen nochmals Joël Wuillemin, Luregn Serra, Marcel Fux, Captain Marco Roth und der an diesem Sonntag erstaunlich agile Timon Annen. Das Heimteam spielte sich in einen regelrechten Spielrausch und hätte mit einer etwas konsequenteren Chancenauswertung problemlos noch ein paar Tore mehr erzielen können, doch auch so war der bedauernswerte Gästekeeper restlos bedient und liess sich noch vor Spielende völlig entnervt auswechseln. Dass Mutschellen in den Schlussminuten auch noch zwei Tore erzielten konnte, hatte nur noch statistischen Wert.

Aikido im SilatPlus in Hausen Aikido wurde von Morihei Ueshiba (18831969) entwickelt. Diese japanische Kampfkunst lässt sich in Hausen trainieren.

Toni Lauper, 3. Dan Aikido

Ziel des Aikido ist nicht, einen Gegner im Kampf zu eliminieren, sondern aus einer Haltung der Gewaltlosigkeit (weder Zu-

rückschlagen noch Flucht) den Angriff in eine Begegnung zu transformieren. Dabei geht es weder um Sieg noch Niederlage, höchstens um den «Wahren Sieg, den Sieg über sich selbst» (M. Ueshiba). Deshalb gibt es im Aikido auch keine Wettkämpfe. Aikido ist ein Weg (Do) in der japanischen Tradition und bedeutet das Üben von Körper und Geist in einer festgelegten Angriffsituation, wobei elegante, oft kreis- und spiralförmige Bewegungen und Techniken, sowie eine gute Haltung es ermöglichen, selber zentriert zu bleiben, und den Kampf durch einen Wurf oder Festhalter aufzulösen. Solches Üben entwickelt Wachheit, Beweglichkeit, innere

Stabilität und Klarheit. Ängste und Feindbilder werden dabei abgebaut. Aikido ist nur durch die Praxis des Übens erfahrbar. Voraussetzung: Aikido kann von jedermann(frau) bei normaler Beweglichkeit ab 12 Jahren praktiziert werden, wichtig sind Geduld und die Offenheit zum Lernen. Wer sich darauf einlässt, erlebt bald die Faszination einer Leichtigkeit und Freiheit im Körper und Geist. Durch das Eintreten und Übernehmen der Angriffsdynamik verwandelt sich das anfängliche Gegeneinander in ein Miteinander. Dienstags, 19 bis 20.30 Uhr im SilatPlus, WeisbrodZürrer-Areal, Hausen. Die erste Lektion ist gratis.

Gruppen-Golfunterricht. (Bild zvg.)

Golf für Kinder und Jugendliche Eine Vielfalt an Kursen in Affoltern Das Angebot auf dem Golfplatz in Affoltern reicht von Schnupperkursen für Kinder ab fünf Jahren, Golftraining jeden Mittwoch ab sieben Jahren, Golf Camp in den Schulferien bis zu Golf für Schulklassen. Seit 2001 gibt es das beliebte Golf Angebot auf dem Golfplatz in Affoltern am Albis. Nicht zuletzt, weil der Spass im Zentrum steht, ist die Nachfrage so gross. Doch sei es ein Schnupperkurs, ein Saison-Training oder ein Event mit einer Schulklasse, es wird immer fachlich und kompetent Golf unterrichtet. Die 14. Saison beginnt am 5. April um 10 Uhr und noch hat es freie Plätze bei den Kursen und Reservierungsmöglichkeiten für Schulklassen. Für die zwei Golf-Camps in den Sommer-

ferien vom 14. bis 18. Juli und 11. bis 15. August werden ebenfalls schon Anmeldungen entgegengenommen. Diese finden von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 16 Uhr statt – Mittagessen inklusive. Wie immer wird in Kleingruppen unterrichtet und auf Alter und Spielerfahrung Rücksicht genommen. Alle Angebote eignen sich für Kinder und Jugendliche, die den Golfsport auf spielerische Art kennenlernen möchten. Während einer Woche lernen sie verschiedene Techniken kennen. Mit den dabei eingebauten Regeln und der Golfetikette sind sie bereits am 3. Tag in der Lage auf dem Golfplatz richtig Golf zu spielen. Infos unter golfplatz-affoltern.ch unter der Rubrik Kinder und Jugend. Anfragen und Anmeldungen an info@golfplatz-affoltern.ch.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 21. März 2014

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Wie Nüsslisalat, aber ohne Knirschen zwischen den Zähnen Im Frühling spriessen auf Wiesen im Säuliamt viele schmackhafte Pflanzen

Remo, 11. März.

persönlich

Sie sind unauffällig und sehen für das ungeübte Auge aus wie Gräser oder Blumen. Wer sie pflückt, zwischen den Fingern verreibt und daran riecht, findet schnell heraus, dass viele Wiesenpflanzen sich auch zum Verzehr eignen.

Lebendige Nahrung Die Ottenbacherin Eva Leumann gibt seit Jahren Wildpflanzenkurse. Kürzlich ist ihr Buch erschienen: «Lebendige Nahrung - mit Wildpflanzen kochen».

................................................... von salomon schneider Lia Sophia, 12. März.

Sarah, 12. März.

Su, 12. März. (Bilder Irene Magnin)

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wetter

Ich hatte mit Eva Leumann um halb zehn Uhr abgemacht, damit sie mir zeigen konnte, wie viele essbare Pflanzen bereits in den ersten Frühlingstagen im Säuliamt spriessen. Als sie die Magerwiese um unser Haus sah, schlug sie vor, den Rundgang gleich hier zu beginnen: «Wer sich den Salat einfach aus der Wiese neben dem Haus holen kann, spart Zeit. Wenn er dann noch besser schmeckt, als jener aus dem Treibhaus, und mehr gesunde Stoffe enthält, lohnt sich der Gang in den Garten doppelt.» Direkt neben unserer Haustüre wächst Scharbockskraut, das im Geschmack dem Nüsslisalat ähnlich und reich an Vitamin C ist. Es ist zudem viel einfacher zu Waschen als der oft stark durch Erde verschmutzte Nüsslisalat. Der Name Scharbock stammt von Skorbut ab, da dieses unscheinbare Gewächs schon früher gegen diese Mangelerscheinung gegessen wurde. Weiter ging die Tour zur Wiese, wo überall Löwenzahn wächst. Die jungen, leicht bitteren Blätter eignen sich für den Verzehr im Salat, wie auch die jungen Knospen, welche auch wie Kapern verarbeitet werden können. Die grösseren Blätter enthalten mehr Bitterstoffe und schmecken, anstatt Spinat, an einer Speckrahmsauce lecker. Die bekannteste Verwendungsart des Löwenzahns ist aber die Herstellung von Honig oder Sirup aus den gelben Blüten. Es gibt verschiedene Arten Löwenzahn, die alle essbar sind. «Sowieso gibt es in unseren Gärten nur wenige giftige Pflanzen, die weder gut riechen noch schmecken», hielt Eva Leumann fest.

Eva Leumann präsentiert essbare Pflanzen, die in vielen Gärten gefunden werden können. Von links: Erdbeerblätter für Tee, wilde Primeli als essbare Dekoration, Spitzwegerich, Löwenzahn, Schafgarbe als Gewürz, Labkraut als Salat, Gundelkraut als Gewürz, Waldmeister für Bowle oder Desserts, Scharbockskraut, Klettenlabkraut, Ferkelkraut, vielstieliges Schaumkraut und Zaunwicke, alle für Salat. (Bild Salomon Schneider) Zwischen Nahrung und Heilpflanze «Ich habe mir mein Wissen über essbare Pflanzen selber angeeignet. Nach dem Riechen habe ich eine Geschmacksprobe genommen, wenn diese Erfolg versprach, habe ich die Pflanze nach Hause genommen und etwas Köstliches daraus zubereitet. Später habe ich herausgefunden, dass fast alle essbaren Pflanzen auch in der Kräu-

terheilkunde verwendet werden», erzählte Eva Leumann. Eines dieser Kräuter ist der Spitzwegerich. Der Geschmack der jungen Blätter erinnert an frische Champignons, sie eignen sich deshalb für Kräuterdips und gekocht zu Fleisch. Da der Spitzwegerich auch gegen eine Vielzahl von Beschwerden hilft, wurde er von Wissenschaftlern der Universität Würzburg zur Arzneimittelpflanze des Jahres

zwischen-ruf

Haarspängeli

bauernregel «Werden im März die Wiesen bunt, labt ein edler Wein den Mund. .»

2014 gewählt. Eva Leumann dazu: «Wenn wir Heilpflanzen auch im Alltag zu uns nehmen, verbessert sich unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Abwehrkräfte werden gestärkt. Gemüse aus Hors-sol-Produktion oder mit Wachstumsdünger behandeltes Gemüse ist zwar grösser, enthält aber nicht mehr Nährstoffe als eine kleine Handvoll frischer Löwenzahn aus dem Garten.» Unser Rundgang durch den Garten erwies sich als ertragreich. Schliesslich hatten wir 13 Pflanzen gesammelt, die bereits im Frühjahr jede Mahlzeit bereichern können. «Das ist erst der Anfang. Im Laufe des Jahres kommen immer mehr und abwechslungsreichere Pflanzen dazu», ergänzte Eva Leumann. Es finden sich aber nicht nur essbare Nutzpflanzen im Säuliamt, sondern auch Genusspflanzen. Erdbeerblätter beispielsweise können in einem Cellulosebeutel zwei bis drei Tage fermentiert und anschliessend getrocknet werden. Das Resultat ist ein Kraut, das an Mateund Schwarztee erinnert. Wer essbare Pflanzen selber sammelt, sollte einige einfache Richtlinien beachten, die auch für Beeren und Pilze gelten. Wenn Kot in der Nähe liegt, Finger weg. Die gesammelten Pflanzen vor dem Verzehr gut mit kaltem Wasser waschen. Ein Schluck Essig ins Waschwasser wirkt zusätzlich gegen unerwünschte Keime. Pflanzen sollen sich weiter verbreiten können, deshalb soll immer ein Teil stehen gelassen werden. Wer nicht immer aus dem Haus will, kann seine Wildkräuter gut zu Hause im Topf wachsen lassen. Die meisten kommen jedes Jahr wieder.

Isabelle, meine Tochter, lebt in Lugano, hat eine Praxis dort in der Via Beltramina. FMH Dermatologia e Venereologia steht an der Tür. Zwei Assistentinnen in der weissblauen Rezeption, Roberta, 53, und Doris, 57, dazu die Kosmetikerin Helena, 33. Die schöne Helena kann man sie nicht gut nennen, sie ist ein herber Typ, die blondierten Haare zurückgebunden, braune Augenbrauenbalken, völlig ungeschminkt, etwas ungewöhnlich für eine Kosmetikerin, aber ihre Agenda ist voll – ausser am Freitagnachmittag. Da geht sie zwischen 13 und 14 Uhr nach Hause. «Um diese Zeit will niemand mehr kommen», behauptet sie und ich glaube ihr kein Wort. Ich glaube, da will sie nach Hause, nach Agno, noch vor dem stressigen Freitagabendverkehr. «Aufs Wochenende hin gehen die Frauen erst recht zur Kosmetikerin», sage ich zu meiner Tochter. Sie habe mit ihr geredet, erzählte sie neulich, aber Helena bleibe dabei – der Freitagnachmittag sei völlig unbeliebt. Ich schlug vor, sie künftig nur bis und mit Freitagmorgen, also zu 90% zu beschäftigen. Isabelle schüttel-

te den Kopf. Sie wisse schon eine Lösung. «Und – welche wäre das?» «Dass ich sie nicht selber ihre Termine mache lasse, sondern ihr Telefon in die Rezeption umstelle.» «Super, Isabelle, schlau!» Eine Woche später rief sie an, erzählte von Geburtstagsgeschenken wie zum Beispiel von Gianni: Zwei Tage Snowboarden in Celerina und vom Präsent ihrer Praxisangestellten: ein paar edle strassbesetzte Haarspängeli. «Haarspängeli?» frage ich nach. «Ja, sehr schöne.» Ich muss lachen und sinniere: Welche Dermatologin bekommt schon von ihren Angestellten Haarspängeli geschenkt? «Und? Was ist mit Helena?», erkundige ich mich noch, als sie bereits das Gespräch beenden will. «Ach so, ich hab’s mir überlegt. Ich sage nichts. Wir vier haben es nett miteinander und so soll es auch bleiben.» Wir hängen auf und ich denke: Wie friedlich sie ist, fast weise. Ute Ruf

Damit kein Spieler zum Zuschauen gezwungen wird Suva lanciert eine breitangelegte Fussballkampagne. Auf dem Fussballplatz kommt es nicht nur zu spektakulären Toren, emotionalen Begegnungen und spannenden Zweikämpfen, sondern auch jährlich zu rund 45 000 Unfällen – so viele wie in keiner anderen Sportart. Für die Betroffenen ist dies vielfach mit Schmerzen und Untätigkeit verbunden, für die Unternehmen mit einer halben Million Ausfalltage, für die Versicherungen mit Kosten von rund 160 Millionen Franken. Die Suva arbeitet mit verschiedenen Partnern kontinuierlich daran, das Risikobewusstsein der Fussballer zu fördern und somit Unfälle zu verhindern. Hierzu lanciert der grösste Schweizer Unfallversicherer am 25. März eine breitangelegte Fussballkampagne. Im Zentrum steht der Fussballtest – ein Onlinetool, mit dem jeder Spieler sein Verletzungsrisiko bestimmen und reduzieren kann. Infos unter www.suva.ch


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Modebeilage Frühling/Sommer

Die neue Frühling/Sommer-Kollektion 2014 ist jetzt beim Schuhhaus Gretener, in Zug, Cham und Affoltern a/A eingetroffen.

Glänzende Aussichten für die neue Schuhmode Lebendig und lässig durch den Sommer mit unseren Jüngsten Die Kinderschuhmode zeigt sich im Frühjahr in sprühenden, lebendigen und neuartigen Farben. Die Kids werden von frischem Apfelgrün, Zitronengelb, Kobaltblau, Feuerrot und Türkis begeistert sein. Speziell die Mädchen können dieses Jahr bei den Farben Fuchsia, Pink und Lavender aus dem Vollen schöpfen. Für die Jungs sind unterschiedliche Blautöne, Grasgrün, Maisgelb und OranBei den Herren zeigt sich der Trend zu ge im Trend. In dieser Saison spielt auch klaren Farben. Die zurückgenommedie Farbe Weiss eine tragende Rolle. ne Farbpalette aus Schwarz und Brauntönen verleiht den Business-Schuhen eine klassische Eleganz, während im Casual-Bereich mit Beige, Blau und Weiss eine dezente Sportlichkeit zum Tragen kommt. Dieser Look wird oft mit hellen, sportiven Sohlen noch verstärkt. Die neue Schuhmode der diesjährigen Saison spielt mit Metallic-Effekten, goldähnlichen Applikationen oder einem dezenten Glimmer-Finish auf den edlen Ledern. Bei den Damen stechen, nebst frischen frühlingshaften Stiefeletten, Ballerinas und Pumps heraus und der Slingpumps rückt wieder stärker ins Blickfeld, während der klassische Schnürschuh und Loafers die pure Urbanität und Modernität betonen.

Bunte Riemchen, viel Glitzer und flache Sohlen – der Sommer zeigt sich bei den Damen von seiner vielseitigen Seite. Ob Ballerinas, Sandalen oder Espadrilles – ein bisschen Glanz am Schuh ist im nächsten Sommer fast immer dabei. Der lange vorherrschende Used-Look mit künstlich gealtertem Leder hat seine Blütezeit hinter sich gelassen. An seine Stelle treten raue Leder, weiches Nappa sowie Reptilprägungen. Die Leistenformen fallen tendenziell etwas schlanker aus und Ballerinas in verschiedensten Variationen werden 2014 der vielversprechende Renner. Darin kann Frau auch auf flachem Absatz feminin und elegant aussehen. Auch bei den Herren bietet sich gerade im Sommer eine immense Vielfalt an Fussbekleidungsmöglichkeiten. Der Sneaker ist ein wahrer Allrounder, der 2014 in keinem Schuhschrank fehlen darf. Das sportlich-schicke Schuhwerk symbolisiert Ehrgeiz, Disziplin, Männlichkeit, Loyalität bei gleichzeitiger Lässigkeit und Nonchalance. Als Weltenbummler sollte der Mann sich hingegen mit einem exotischen Wüstenschuh am Fuss fühlen: der sogenannte Desert Boot genießt bereits seit einigen Saisons in der Herrenmodewelt beträchtliches Ansehen.

Service und Beratung Die neuen Frühling/Sommer-Modelle sind jetzt bei allen Gretener-Geschäften in Zug, Cham und Affoltern a/A eingetroffen. Neben modischer Aktualität zeichnen sich die Schuhe durch besten Tragekomfort und perfekte Passformen aus – damit die Freude am neuen Schuh möglichst lange erhalten bleibt. Das fachlich ausgebildete Team kann wertvolle Tipps geben und den Kunden in seiner Entscheidungsfindung unterstützen. Das Gretener-Team freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch!

Affoltern a.A., Zürichstrasse 88 www.gretener-schuh.ch


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Modebeilage Frühling/Sommer

Ein tolles Einkaufserlebnis bei den Rockzwergä Rockzwergä Mode für Boys & Girls von 0 bis 16 Jahren Geschenke

Im Heumoos 11 | 8906 Bonstetten | Tel. 043 818 72 73 www.rockzwergae.ch | info@rockzwergae.ch Öffnungszeiten Di - Fr 09.00 - 11.30 / 14.00 - 17.30 Uhr Sa 10.00 - 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Nach über zwei Jahren können wir mit viel Stolz behaupten, dass wir viele kleine und grosse Kunden mit coolen, zweckmässigen und preisgünstigen Outfits begeistern konnten. Unsere vielen Stammkunden bestätigen uns das immer wieder. Auch diesen Frühling und Sommer haben wir wieder ein ganz tolles Sortiment für Kinder zwischen 0 und 16 Jahren in unserem 100m² grossen Laden. Aus unserem umfassenden Lager zaubern wir zusätzlich immer etwas Passendes für unsere Kundschaft, sodass niemand mit leeren Händen gehen muss. Wir beraten Sie sehr gerne! Für die wärmeren Tage kleiden sich die Teenies gerne in die trendigen Marken von Blue Rebel, Rags Industry, Garcia, Protest und Petrol. Vor allem die lässigen Jeans von Blue Rebel begeistern

mit coolen Farben und Mustern. Sehr beliebt ist bei uns die grosse Auswahl der dänischen Marke name it mit einem super Preis-/Leistungsverhältnis. Aktuell haben wir eine Softshell-Jacke mit einer fantastischen Wassersäule von 8000 für unschlagbare CHF 49.90. Reima überzeugt nicht nur als bekannte Marke für Winterbekleidung, sondern auch mit funktioneller Outdoorbekleidung für unbeständiges und nasses Wetter. Mit ausgesuchten Accessoires und kleinen Geschenken runden wir unser Sortiment ab, damit keine Wünsche offen bleiben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gutschein Bis Ende April auf die gesamte Kollektion

10% Rabatt Nicht kumulierbar mit anderen Vergünstigungen

Leidenschaft für Nägel www.chiara-nails.ch

Obere Bahnhofstasse 13 8910 Affoltern

079 560 79 07

Hände sprechen Bände – signalisieren Lebensart und Modebewusstsein. Nicht selten werden Trägerinnen von künstlerisch bearbeiteten Nägeln auf ihre kleinen Kreationen angesprochen oder erhalten spontane Komplimente. Bei Chiara Nails an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern trifft frau auf eine fachlich top ausgebildete Naildesignerin mit hochwertigen Produkten. Nageldesign? Ja, aber nur bei ausgebildeten Fachleuten… Fachfrauen wie Chiara Bernardo sind sehr gefragt und dünn gesät. Sie legt ausserdem Wert auf Produkte die säurefrei, Naturnagel-schonend und keratinhaltig sind, so bleibt der natürliche Nagel gesund. Auch Naturnagel-Verstärkung für brüchige Nägel ist möglich. Nägelkauen? Bei Chiara Nails wird das Abgewöhnen zum Beauty-Erlebnis! Durch Stress und andere Sorgen werden viele Menschen dazu verleitet, an ihren Nägeln oder der Nagelhaut zu kauen. Chiara Bernardo hat viel Erfahrung, die sie gerne einsetzt, um Kunden zum Abgewöhnen zu verhelfen. Die Betroffenen müssen sich anfangs erst wieder an die längeren

Nägel gewöhnen. Da weiss sie genau, wie sie schonend und unterstützend einwirken kann. Schulung und Weiterbildung? Bei Chiara Bernardo auf hohem Niveau! Chiara Nails ist Vertriebspartner der NaildesignProdukte der Marke «BrillBird Elite Cosmetix». Diese zeichnet sich durch Hochwertigkeit, Vielfalt und Innovation aus. Nebst der Verwendung dieser Produkte im Studio bietet sie auch Kurse an: vom Basiskurs in Nail-Art, wo anschliessend ein Praktikum oder Teilzeitbeschäftigung möglich wäre, speziellen Ausbildungen für Kosmetikerinnen, die ihr Angebot bezüglich Maniküre mit z.B. «Brush & Go» (einem neuartigen Gellackkonzept) erweitern wollen, oder kleinen, halbtägigen Dekorations-Workshops, die kostengünstig sind und sich an Frauen und Teenager ohne grosses Fachwissen wenden. Lust auf Sommerlook und Flip-Flops? Nur zu – auch Füsse sind Hingucker! Was bisher Hände zierte, verschönert jetzt auch die Füsse. Professionell mit Gel verschönert, egal ob mit Strass oder Glitzer, alles ist erlaubt! Es hält bis zu 8 Wochen und Auffüllen ist nicht notwendig. Ein Hingucker wird es auf jeden Fall…


022 2014  
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